Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=OVG%20Rheinland-Pfalz&Datum=18.09.2002&Aktenzeichen=8%20C%2011279/01
Timestamp: 2019-11-20 09:07:14
Document Index: 58400941

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 1', '§ 1', '§ 1', '§ 3', '§ 1', '§ 30']

OVG Rheinland-Pfalz, 18.09.2002 - 8 C 11279/01 - dejure.org
https://dejure.org/2002,3188
OVG Rheinland-Pfalz, 18.09.2002 - 8 C 11279/01 (https://dejure.org/2002,3188)
OVG Rheinland-Pfalz, Entscheidung vom 18.09.2002 - 8 C 11279/01 (https://dejure.org/2002,3188)
OVG Rheinland-Pfalz, Entscheidung vom 18. September 2002 - 8 C 11279/01 (https://dejure.org/2002,3188)
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Zweckbestimmung eines Sondergebietes "Medienpark"; Festsetzung der Art der Nutzung durch einen immissionswirksamen flächenbezogenen Schallleistungspegel; Vorliegen einer Abwägungsfehlerhaftigkeit eines Bebauungsplans bei unzureichender Umsetzung der Zielvorstellungen des ...
Bebauungsplan für ZDF-Medienpark grundsätzlich rechtmäßig
"ZDF-Medienpark" in Mainz: Ist die Ausweisung eines Sondergebiets zulässig? (IBR 2003, 162)
BauR 2002, 1817
Dabei hängt der Grad der zu fordernden Bestimmtheit von den jeweils zu ordnenden Lebenssachverhalten ab (vgl. BVerwG…, Urteil vom 16. September 1994 - 4 C 2/94 -, BVerwGE 96, 110 und juris, Rn. 8; OVG RP, Urteil vom 18. September 2002 - 8 C 11279/01.OVG -, AS 30, 152 und juris, Rn. 49).
Das Normenkontrollgericht hat den Plan wegen eines Abwägungsfehlers für nicht wirksam erklärt und im Übrigen den Antrag abgelehnt (OVG Koblenz, Urteil vom 18. September 2002 - 8 C 11279/01.OVG - BauR 2002, 1817).
Eine "Öffnungsklausel" in der Schutzgebietsverordnung, wonach diese außer Kraft tritt, wenn in ihrem Geltungsbereich ein Bebauungsplan in Kraft tritt (vgl. OVG RhPf vom 18.9.2002 BauR 2002, 1817) ist in Bayern nicht üblich.
OVG Rheinland-Pfalz, 06.10.2006 - 8 C 10540/06
Fehlende Antragsbefugnis eines Flurbereinigungsteilnehmers im …
Denn sie ändert nicht unmittelbar die flurbereinigungsrechtliche Zweckbestimmung des Weges und hat insbesondere keine unmittelbaren Auswirkungen auf dessen Nutzungsverhältnisse (s. OVG RP, NuR 2003, 122 [126 a.E.]).
Der Störgrad baulicher Anlagen ist ein in den Nutzungsartenkatalogen der §§ 2 bis 10 BauNVO allgemein gebräuchliches Merkmal, um den Charakter eines Baugebiets und damit die dort zulässige Nutzung zu umschreiben (vgl. OVG RP, Urt. v. 18.09.2002 - 8 C 11279/01 -, BauR 2002, 1817, [1821]).
Dabei ist zu berücksichtigen, dass es hier um ein besonders großflächiges Landschaftsschutzgebiet handelt, bei dem die Schutzwürdigkeit nicht jeder Teilfläche ohne weiteres einsichtig ist (OVG RP, Urteil vom 18. September 2002, NuR 2003, 122).
Die Gemeinde ist gehalten, sich vor einer Planung mit dem Schutzzweck der Landschaftsschutzverordnung auseinanderzusetzen (§ 1 Abs. 6 Nr. 5, § 1 a Abs. 2 BauGB; § 1 Abs. 3 Nr. 13, § 3 Abs. 1 LNatSchG); die Möglichkeit einer "Entlassung" aus dem Landschaftsschutz ist damit kein selbstverständlicher Ausweg für jedweden Planungswunsch der Gemeinde (vgl. dazu OVG Koblenz, Urt. v. 18.09.2002, 8 C 11279/01, BRS 65 Nr. 43 [bei Juris Tz. 44, 45]).
Der Auffassung des Antragstellers ist nicht zu folgen, soweit er unter Hinweis auf zwei Entscheidungen des OVG Koblenz vom 28. Januar 1987, NuR 1987, 231 und 18. September 2002, DVBl. 2003, 82 geltend macht, dass auch Bauflächen neuer Bebauungspläne nicht Bestandteil des Landschaftsschutzgebiets seien, wenn die Verordnung, wie in hier in § 1 Abs. 2 LSchVO, nach § 30 BBauG bzw. BauGB qualifiziert beplante Flächen nicht als Bestandteile des Landschaftsschutzgebiets bezeichne, und er dazu auf einen Erlass des HMLULF vom 31. August 1982 (Bl. 197 GA) und ihm folgend die gemeindliche Zurückweisung (Bl. 293, 302 BA - Ordner I -) der Bedenken der früheren Bezirksdirektion für Forsten und Naturschutz in Darmstadt in deren Schreiben vom 4. Mai 1993 (Bl. 64 GA) verweist.