Source: https://www.shfv-kiel.de/leitsaetze-der-rechtsprechung-388
Timestamp: 2020-02-17 22:55:58
Document Index: 11539026

Matched Legal Cases: ['§ 9', '§ 20', '§ 55', '§ 37', '§ 23', '§ 28', '§ 11', '§ 55', '§ 12', '§ 2', '§ 55', '§ 26', '§ 38', '§ 24', '§ 8', '§ 39', '§2', '§ 25', '§ 29', '§ 55']

Leitsätze der Rechtsprechung - Schleswig-Holsteinischer Fußballverband e.V.
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§ 9 Jugendordnung bestimmt die Altersklasse. Ein Wechsel der Altersklasse ist nicht möglich. Eine untere Mannschaft ist nur die zweite u. folg. einer Altersklasse. Die B-Jugend ist mithin nicht die untere Mannschaft der A-Jugend.
Anhörung des Vereins oder Betroffenen
Nur bei Verfahren wegen eines Feldverweises kann die Anhörung unterbleiben, in allen anderen Fällen muss eine Anhörung erfolgen. Grundsatz des fairen Verfahrens.
Die vom Verein für ein Anschriftenverzeichnis angegebenen Personen, sind bevollmächtigt, an den Vorstand gerichtete Anfragen oder Schreiben verbindlich für den Verein entgegenzunehmen.
Aufstiegspflicht
Kein Verein ist verpflichtet, sein sportlich errungenes Aufstiegsrecht wahrzunehmen.
Zuständig ist das Gericht der Verbandsebene, zu der aufgestiegen werden soll.
Will ein Spieler nicht in der Auswahlmannschaft spielen:nur Spielverbot für 7 Tage gem. § 20 JugendOrdnung
auch ein Schiedsrichter kann ersetzt werden, die Fußballregel regelt lediglich, daß ein Spiel von einem Schiedsrichter geleitet wird
Der Gerichtsvorsitzende ist befangen, wenn ein Sachverhalt zu beurteilen ist, der im Vorstand behandelt worden ist
Besondere Pflichten können sein: SR-ausbildung,Regelabendbesuch,Platzverbot, Platzaufsichtgestellung durch die Instanz- auch durch Wachtunternehmen, Kostenfolge bedenken
Betroffener Verein
Nicht jeder, der glaubt, einen Nachteil zu haben, ist schon Betroffener (UEFA). Ein Verein, der durch die Wertung eines anderen Spiels benachteiligt wird, ist kein Betroffener.
Erscheinenspflicht
Ohne rechtl. Grundlage keine Pflicht zum Erscheinen auf Verbandstagen pp Grundlage für ein O-geld kann der Ordnungsgeldkatalog sein. Die Veranstaltung, an der teilzunehmen ist muß im Katalog aufgenommen sein
Der Verein entscheidet, wer 1. Mannschaft ist-auch im Pokal- § 55 Spiel0 ist zu beachten.
Der Verein kann für alle Formen des unsportlichen Verhaltens von Vereinsmitgliedern bestraft werde. Des Weiteren ist für die Platzdisziplin der Verein zuständigt (§ 37 SpielO). Dür das Fehlverhalten der Fans kann vom Verursacher Schadensersatz verlangt werden. Jeder einzelne Fan haftet gesamtschuldnerisch für den entstandenen Schaden.
Mädchen ab 16 Jahren sind spielberechtigt bei den Frauen. Im Sinne der RechtsO sind sie bis zur Volljährigkeit jedoch Jugentliche. = Keine Geldstrafe
Freigabe Senioren
Dem Antrag eines über 18jährigen auf Freigabe muss entsprochen werden
Die Vereine sind für Eintragungen im Gästebuch verantwortlich. Nur sie können den direkten Zugang schließen. Der Verein muss ständig die Eintragungen überwachen.
Wird ein Spiel wegen schlechten Witterungsverhältnissen beim Gegner ausgetragen, so wird das Heimrecht für das Rückspiel nur dann geändert, wenn der Spielausschuss es verändert hat. Ein Tausch kann nur bei Einigung der Vereine stattfinden.
Höchststrafe gem § 23 Rechtsordnung
In Anlehnung an § 28 Rechts0 zwei Jahre als Spielersperre-Ausschluss aus SHFV denkbar
Höhere Mannschaften
§ 11 JugendO beschränkt den Einsatz der Spieler einer höheren Mannschaft in der nächstniedrigeren Mannschaft. Das letzte Spiel der höheren Mannschaft ist immer das letzte ausgetragene Spiel. Spieler haben nur dann mitgewirkt, wenn sie tatsächlich gespielt haben. Immer auf den Jahrgang beschränkt.
Strafen sind nicht zu veröffentlichen. Datenschutz. Passwortgeschütze Veröffentlichungen sind jedoch zulässig.
Jugend A beim Turnier
Einer A-Jugend.Mannschaft kann die Teilnahme an einem Seniorenturnier erteilt werden, gilt aber nur für Spieler des älteren Jahrgangs
Jugend-persönliche Strafen
Nach der Jugendordnung gibt es nur die gelbe Karte ( Verwarnung ) die Zeitstrafe und die rote Karte ( Feldverweis ) Zeigt der Schiedsrichter die gelb/rote Karte begeht er einen Regelverstoß. Er begeht einen Regelverstoß, wenn er auf einen von ihm festgestellten Sachverhalt ( unanfechtbare Tatsachenentscheidung ) die Fußballregel oder die Spielbestimmungen ( auch Jugendordnung ) falsch anwendet. Wenn der Regelverstoß spielentscheidend war kann nach Protest auf Wiederholung des Spiels entschieden werden. Restspielzeit weniger als 10 Minuten - Einzelfallentscheidung
Jugendmannschaften sind keine unteren Mannschaften im Sinne der SpielO. Daraus ergibt sich, dass ein Jugendlicher z.B. am Freitag in der A-Jugend, am Sonnabend und Sonntag unter Beachtung des § 55 SpielO bei den Senioren eingesetzt werden kann. Immer auf den Jahrgang beschränkt.
Die Aufsichtspflicht des Vereins ist nicht schon dann verletzt, wenn ein Knallkörper geworfen wird. Die Schuld bei Verletzung der Vereinspflicht muss festgestellt werden
Die Kosten aller Instanzen unterliegen dem Kostenausspruch. Keine Verteilung auf die Vorinstanz wegen evt.unzureichender Beweiserhebung. Bei Zurückverweisung in die erste Instanz wegen schwerer Verfahrensmängel erfolgt der Kostenausspruch vom Gericht der 1. Instanz. Wenn die Berufung auf das Strafmaß beschränkt und die 2. Instanz antragsgemäß entscheidet, trägt der Verband die Kosten des Berufungsverfahrens.
Ist der Verein zur Stellungnahme aufgefordert, können ihm die Kosten auferlegt werden, wenn er nicht rechtzeitig seine Stellungnahme abgibt
Kann ein Spiel nicht ausgetragen werden, weil Krankheit den Einsatz der Spieler verhindert, ist bei Jugendspielen die Erklärung der Eltern unbedingt zu beachten. Sie allein bestimmen ob ihr Kind Krank ist oder nicht. Je nach Vereinsgröße und Mannschaftsstärke sind fünf bis sechs Atteste durchaus geeignet, ein Spiel abzusetzen. Der jeweilige Fall ist genau zu überprüfen.
Kündigt ein Spieler seine Mitgliedschaft in einem Verein, so kann das als sofortige Abmeldung aus der Fußballabteilung gemeint sein. Der Spielerpass ist der Geschäftsstelle zuzusenden.
Eine Lautsprecherdurchsage kann unsportlichen Inhalt haben.
Mannschaften können nicht Gegenstand eines Verfahrens sein.
Wenn ein Verein oder Betroffener eine mündliche Verhandlung beantragt, so sollte in jedem Fall diesem Antrag entsprochen werden. Grundsatz des fairen Verfahrens.
Beantwortet ein Betroffener oder ein Zeuge eine Anfrage des Gerichts nicht, so kann gegen ihn eine Ordnungsstrafe festsetzt werden-gilt auch bei Nichterscheinen trotz Ladung- der Verein haftet mit -. § 12 Ziff. 5 Rechts0
Bei Nichtzahlung der Verpflichtungen soll gem. § 2 Ziff. 7 SpielO verfahren werden. Danach ist Voraussetzung am Spielbetrieb die Regulierung der Berbindlichkeiten per 31.03. zu, 31.05.
Ein im Urteil festgesetztes O-geld kann selbstständig angefochten werden
Ein Verstoß gegen § 55 ist kein Verstoß geen eine Verwaltungsvorschrift, sondern ein Verstoß geen die Beschränkung der Spielberechtigung gem. Spielordnung.
Gem.§ 26 Rechts0 möglich, aber nicht bei Jugendspielen
Rassistische Äußerungen sind solche, die geeignet sind, die Rasse, Hautfarbe, Sprache, Religion oder Herkunft herabzuwürdigen oder zu verunglimpfen.
Rechtl. Gehör
Bei Verletzung der Gewährung: Wiederaufnahme. Prüfung des Organisations- verschuldens im Verein erforderlich
Beleidigt der Spieler nach der gelb-roten Karte den SR, ist Anhörung des Spielers erforderlich
Kontoangabe und Höhe der Gebühr, mind.Hinweis auf §§ 38,39 Rechts0
§ 24 Spiel0:der Durchschnitt der drei letzten Spieleinnahmen keine Ausfallkosten in der Vereinsgaststätte Die Schiedsrichterumkleideräume sind dann abzuschließen, wenn den Vereinen dieses als Pflicht auferlegt wurde in den Durchführungsbestimmungen, bei Verstoß dagegen ggf. Schadensersatz
Ist gegen den Schiedsrichter vom SR-Ausschuss eine Ahndung gem. § 8 SchieriO erfolgt, so ist für eine weitere Verurteilung wegen des selben Vorfalls keine weitere Verurteilung möglich.
Erscheint der angesetzte Schiedsrichter nicht, sollten die Mannschaften eine angemessene Frist warten, bevor sie sich einen SR gem. § 39 SpielO einigen. Eine Auswechslung des SR ist nicht möglich.
Sanktionen wegen Nichtgestellung von SR haben vor Beginn der Serie zu erfolgen. Nach Beendigung der Saison ist für eine Bestrafung kein Raum.
Schieri-0- Ahndung
Nur der Betroffene selbst kann Antrag auf gerichtl. Entseidung stellen
Die Sperren sollen ausgesprochen werden
a) für Plichtspiele
b) jeglichen Spielbetrieb
Plichtspiele in der Halle (§2 Ziff. 4 SpielO) werden so gezählt, dass ein Spieltag in der Halle als ein Pflichtspiel gezählt wird. Werden bei einem Tunier nur erste Mannschaften zugelassen, bestimmt der Verein, wer zur 1. Mannschaft zählt.
Wenn der Schiedsrichter das Spiel abbricht, handelt es sich immer um eine Tatsachenentscheidung. Bei einem Angriff auf den SR muss immer abgebrochen werden.
Es müssen alle Vereine unterrichtet werden. Die Durchführungsbestimmungen müssen eindeutig sein
Nimmt ein nicht spielberechtigter Spieler an einem Spiel teil, können keine Punkte ordnungsgemäß errungen werden-Entscheidung d.Spielausschuss Ordnungsgeld ist möglich, über ein Strafverfahren entscheidet das Gericht
Der SR ist mit seiner Unterschrift auf der Rückseite des Spielberichts für die Richtigkeit und Vollständigkeit verantwortlich, für die Richtigkeit der Eintragung auf der Vorderseite haftet der Spielführer unter Mithaft seines Vereins
Das nicht ordnungsgemäße Ausfüllen eines Spielberichtes kann mit einem Ordnungsgeld belegt werden
Ein gesperrter Spieler kann nicht an einem sog. Benfizspiel teilnehmen
Unsportliches Verhalten, Schlägerei Das Verhalten muss in zeitlichem und tatsächlichem Zusammenhang stehen. Innerer Zusammenhang mit dem Spiel nach Ort,Zeit und Tat muß vorhanden sein. SR-Beobachter:Tätigkeit ist mit dem Spiel beendet, bei Fertigen von Aufzeichnungen: bis zur Beendigung der Arbeiten. Nicht vereinsangehörige Zuschauer sind nicht zu beurteilen Vereinsangehörige Zuschauer: ja:Verein trägt Verantwortung
Die Spielerlaubnis wird allein von der Passtelle des SHFV erteilt. Eine Auskunft über eine Spielberechtigung von Seiten dritter schafft keine Spielberechtigung.
Ein Spieler bleibt für die gesamte Dauer gesperrt. Sperren, die über die die Saison hinausgehen, sind tunlichst der Geschäftsstelle mitzuteilen. Ein in der A-Jugend Gesperrter, nimmt die Sperre mit in die Seniorenklasse. Bei A-Jugendspielern, die in die Seniorenklasse aufrücken, bestimmt der Verein, zu welcher Mannschaft der Spieler zählt. Beim Vereinswechsel wird die Sperre beim neuen Verein fortgesetzt. Auch hier bestimmt der neue Verein, bei welcher Mannschaft der Spieler gesperrt bleibt. Kein Wechsel zwischen verschiedenen Mannschaften.
Bei eigenmächtiger Spielverlegung ist das Spiel zu werten wie ausgetragen. Ordnungsgeld ist möglich
Nimmt das Gericht gem. § 25 RechtsO eine Spielwertung vor, so soll es in Anlehnung an § 29 SpielO mit 0:2 Toren als verloren gewertet werden. Ist das tatsächliche Ergebnis günstiger für eine Mannschaft, verbleibt es bei diesem. Das Gericht wertet nur in einem Strafverfahren. Ist kein Strafverfahren eingeleitet, ist die Spielwertung dem Spielausschuss als Verwaltungsinstanz vorbehalten.
SR-beobachter können nicht zur Beeinflussung von SR-Tatsachenentscheidungen führen
Streichung von Mannsch.
Eine Maßnahme des Kreises hat Wirkung für den Verband.
Ein Regelverstoß liegt vor, wenn der Schiedsrichter auf einen von ihm festgestellten Sachverhalt ( nicht angreifbare Tatsachenentscheidung ) die Fußballregel falsch anwendet.
Kein Verfahren, wenn der SR sich nicht betroffen fühlt
Unsportl. Verhalten
Auch ein verletzter Spieler kann sich als Zuschauer unsportlich verhalten
Ein Spieler, der einen Pfiff des Schiedsrichters gegen ihn beklatscht, handelt unsportlich.
Untere Mannschaft
Beim Einsatz gem.§ 55 Spiel0 ist immer die Teilnahme an Spielen der höheren Mannschaften entscheidend, die den Einsatz in unteren Mannschaft verbietet
Vereinbarung zwischen Vereinen
Eine Vereinbarung zwischen Vereinen über die Freigabe beim Vereinswechsel schafft lediglich einen Anspruch auf Erteilung der Freigabe gegenüber dem SHFV-sie ersetzt aber nicht die Freigabe
Vereine außerhalb DFB
Einem Verein kann die Genehmigung erteilt werden, gegen Mannschaften zu spielen, die nicht Mitglied im DFB sind-auch Turniere-Spieler dieser Mannschaften, die Mitglied eines Vereins im SHFV sind, unterliegen dessen Strafgewalt
Vereine, die nicht dem SHFV angehören
Die Spielgenehmigung für Begegnungen mit Mannschaften, die nicht dem SHFV angehören, erteilt der Kreisvorstand dem Verein des SHFV. Der Strafgewalt des Verbandes unterstehen alle Spieler, die Vereinen des SHFV angehören. Alle Spieler, die über einen Spielerpass verfügen, haben den Pass dem Veranstalter vorzulegen.
Beschränkt sich auf den Geltungsbereich des SHFV
Wird ein Verfahrensmangel geheilt, kann entschieden werden, insbesondere bei nicht erfolgter Anhörung
Vertragsamateurvertrag
Ein Spieler handelt nicht unsportlich, wenn er einen Vertrag abschließt, obwohl er bei einem anderen Verein zugesagt hat
Es ist Aufgabe einer Instanz, formelle Fehler zu korrigieren (hier Weiterleitung einer Berufungsschrift)
Werden mehrere Spieler vom Platz gestellt, kann in einem Verfahren entschieden werden
Eine Stadionzeitung kann unsportlichen Inhalt haben
Verletzt oder beleidigt ein Zuschauer einen Platzordner ist die Zuständigkeit der Sportgerichtsbarkeit gegeben-nicht die Beendigung eines Strafverfahrens abwarten