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Timestamp: 2020-06-03 12:51:01
Document Index: 347665318

Matched Legal Cases: ['§ 5', '§ 6', '§ 5', '§ 6', '§5', '§6']

Ausbildungen, Seminare, Fortbildungen zur Mediation
Die Mediation GmbH bietet in Ihrem Verzeichnis vor allem Fortbildungen, Seminare und Ausbildungen für Mediation, Wirtschaftsmediation und Familienmediation an.
Grundsätzlich ist der Beruf des Mediators nicht geschützt. Aber das Mediationsgesetz führt in § 5 und § 6 die Bezeichnung „Zertifizierter Mediator“ ein.
Eine qualifizierte Ausbildung ist zur seriösen Ausübung der Mediatorentätigkeit unbedingt empfehlenswert. Um als zertifizierter Mediator zu arbeiten, sollten die in der Begründung zum Gesetzentwurf aufgeführten Anforderungen an eine qualifizierte Ausbildung zum zertifizierten Mediator gemäß § 5 und § 6 des Mediationsgesetzes beachtet werden. Die meisten Ausbildungsinstitute haben zwischenzeitlich ihre Ausbildungen entsprechend darauf ausgerichtet.
Einige Ausbildungsinstitute bilden ausschließlich Akademiker mit juristischem oder psychologischem, pädagogischen oder sozialen Grundberuf aus, andere sind offen für alle Berufsrichtungen. Die Eingangsvoraussetzungen sind je nach Ausbildungsinstitut unterschiedlich und den Informationen im Verzeichnis zu entnehmen, bzw. per Anfrage zu erfahren.
Der Umfang einer Mediationsausbildung schwankt zwischen 50 Stunden und mehr als 300 Stunden.
Zwei gute Maßzahlen erleichtern die Orientierung.
1. In der Begründung zum Gesetzentwurf des Mediationsgesetzes spricht der Gesetzgeber von einer Dauer von mindestens 120 Stunden als Voraussetzung für den Zertifizierten Mediator gemäß §5 /§6 des Mediationsgesetzes.
2. Die großen Bundesverbände zertifizieren heute MediatorInnen nach ihren Richtlinien ab einem Umfang von 200 Stunden.
Die meisten Ausbildungen finden berufsbegleitend statt, in der Regel über mehrere Wochenenden oder Wochenrandtermine innerhalb von 12-18 Monaten.
In den Ausbildungen wird viel Wert auf praktische Erfahrungen gelegt, die in Rollenspielen gewonnen werden können. Auch Supervision und Hospitationen können innerhalb des vereinbarten Ausbildungsumfanges liegen.
Wer eine mehr praxisorientierte Ausbildung theoretisch fundieren will, kann dieses an einigen Hochschulen in Deutschland, Österreich und der Schweiz im Rahmen eines Masterstudiums machen.
Ausbildung zur Mediation bieten in Deutschland über 100 Ausbildungsinstitute an.
Entscheidungskriterien sind sicher der gewünschte Start, die räumliche Nähe, der Umfang und die Kosten.
Aber auch die Spezialisierung auf Themen wie Wirtschaft, Familie, Bauen etc. kan ein Auswahlkriterium sein.
Einige Ausbildungsinstitute haben sich auf www.mediationsausbildung-finden.de/ausbildungsinstitute.html vorgestellt.
Idealerweise suchen Sie in unserem Portal nach Termin, Ort und Thema und gehen dann über die Detailinformationen zu den Webseiten des Anbieters oder fragen den Anbieter bei uns an.
Worauf sollte ich bei der Auswahl meiner Ausbildung achten?
Aber auch die Spezialisierung auf Themen wie Wirtschaft, Familie, Bauen etc. kann ein Auswahlkriterium sein.
Zur eigenen Bewertung empfehlen wir Ihnen folgende Fragestellungen:
- Ist die Ausbildung von einem der Bundesverbände anerkannt?
- Erfüllt die Ausbildung die Kriterien zur Zertifizierung gemäß Mediationsgesetz bzw. der Verbände?
- Sind die Ausbilder von einem der Bundesverbände anerkannt?
- Haben die Ausbilder umfassende Erfahrungen als Mediatoren?
- Welchen Grundberufen entstammen die Ausbilder (z. B. Rechtsanwalt und Erziehungswissenschaftler oder Psychologe)?
- Gibt es einen oder zwei Ausbilder ggf. im Team oder wechseln diese je Modul (kann auch ein Vorteil sein)?
- Wie groß sind die Teilnehmergruppen? Wie setzen sich diese üblicherweise zusammen (Grundberufe, Geschlecht)
- Können Sie ggf. Referenzen von bisherigen Ausbildungsteilnehmern einholen?