Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=WM%201968,%201148
Timestamp: 2020-04-04 16:12:09
Document Index: 297457929

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 652', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 24.06.1968 - VIII ZR 188/66 - dejure.org
BGH, 24.06.1968 - VIII ZR 188/66
https://dejure.org/1968,8626
BGH, 24.06.1968 - VIII ZR 188/66 (https://dejure.org/1968,8626)
BGH, Entscheidung vom 24.06.1968 - VIII ZR 188/66 (https://dejure.org/1968,8626)
BGH, Entscheidung vom 24. Juni 1968 - VIII ZR 188/66 (https://dejure.org/1968,8626)
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Anspruch eines Maklers auf eine Bearbeitungsprovision - Vertragsabschluss mit einem nicht maklerseitig nachgewiesenen Interessenten - Maßgebliche Umstände für die Auslegung eines Maklervertrags
Erfolgsunabhängige Vergütung eines Maklers, Courtage, Provision
DB 1968, 1989
Die jeweiligen Vertragspartner können jedoch Abweichungen von den im Gesetz enthaltenen Regeln über den Maklervertrag vereinbaren (BGH WM 1970, 392; 1968, 1148).
Allerdings bedarf es insoweit einer klaren, verständlichen und jeden Zweifel ausschließenden Vereinbarung im Sinne des Maklers, wenn er diesen Anspruch mit Erfolg erheben will (BGH WM 1968, 1148, juris;… Palandt/Sprau, BGB, 72. Aufl., § 652 Rn. 66;… Hamm/Schwerdtner, Maklerrecht, 6. Aufl., Rn. 950).
(3) Ein Makler kann sich in Einklang mit der Würdigung des Berufungsgerichts eine erfolgsunabhängige Vergütung für seine Bemühungen versprechen lassen (vgl. BGH, Urteil vom 24. Juni 1968 - VIII ZR 188/66, WM 1968, 1148 f).
Mit Recht rügt die Revision, daß das Berufungsgericht die Behauptung des Klägers nicht hätte unerörtert lassen dürfen, der Beklagte habe mit dem Makler Z. eine vom Erfolg (Vertragsschluß) unabhängige Provisionsabrede getroffen, der Nachweis der Gelegenheit habe bereits genügt, um die Provisionsansprüche auszulösen (vgl. BGH WM 1968, 1148; sowie BGH Betrieb 1976, 2252).