Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=BGHZ+40,+265
Timestamp: 2018-12-12 06:30:04
Document Index: 349658923

Matched Legal Cases: ['§ 547', 'BGH', '§ 545', '§ 567', '§ 91', '§ 91', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Daß es in diesen Fällen entgegen dem Normzweck des § 547 ZPO (vgl. BGHZ 40, 265, 268) zu einer vom Oberlandesgericht etwa zu Unrecht verweigerten Sachentscheidung nicht mehr kommt, ist, wie die Bestimmungen des § 545 Abs. 2 ZPO und des § 567 Abs. 3 Satz 1 ZPO zeigen, vom Gesetz gewollt und hinzunehmen.
Soll die im Rahmen eines Urteils ergangene gemischte Kostenentscheidung allein hinsichtlich der Entscheidung nach § 91 a ZPO angefochten werden, steht dafür nicht die Berufung, sondern nur das Rechtsmittel der sofortigen Beschwerde zur Verfügung (§ 91 a Abs. 2 Satz 1 ZPO; vgl. BGHZ 40, 269, 270 [BGH 18.11.1963 - VII ZR 182/62];… BGH, Urt. v. 24.2.1967 - V ZR 110/65, NJW 1967, 1131).
Auf die Entscheidung in BGHZ 40, 267 [BGH 18.11.1963 - VII ZR 182/62], in der der Bundesgerichtshof die Revision gegen ein Urteil für zulässig erachtet hat, mit dem das Oberlandesgericht die Berufung gegen das eine gemischte Kostenentscheidung enthaltene Urteil des Landgerichts als unzulässig verworfen hat, kann sich die Revision für ihren gegenteiligen Standpunkt nicht mit Erfolg berufen.
Anerkannt ist, daß den Parteien dasjenige Rechtsmittel zusteht, welches nach der Art der tatsächlich ergangenen Entscheidung statthaft ist (ständige Rechtspr. des BGH, vgl. BGHZ 40, 265, 267; 72, 182, 187 f.; 73, 87, 89).