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Timestamp: 2016-10-25 21:00:27
Document Index: 255009130

Matched Legal Cases: ['Art. 50', 'Art. 8', 'Art. 42', 'Art. 95', 'BGE', 'Art. 97', 'Art. 105', 'BGE', 'Art. 106', 'Art. 42', 'Art. 106', 'Art. 108', 'Art. 108']

2C_1149/2012 (23.11.2012)
2C_1149/2012
Aufenthaltsbewilligung (Verfahrenskosten),
Beschwerde gegen die Verf�gung des Verwaltungsgerichts des Kantons Z�rich, 4. Abteilung, Einzelrichter, vom 31. Oktober 2012.
Am 29. Juli 2011 wies das Migrationsamt des Kantons Z�rich das Gesuch des 1971 geborenen Algeriers X.________ um Verl�ngerung seiner Aufenthaltsbewilligung ab. Begr�ndet wurde dies damit, dass die am 8. Februar 2008 eingegangene und am 14. Juli 2012 geschiedene Ehe mit einer Schweizerin eine Bewilligungsverl�ngerung nicht rechtfertige. Den gegen diese Verf�gung erhobenen Rekurs wies die Sicherheitsdirektion des Kantons Z�rich am 8. Juni 2012 ab. Einerseits hielt sie die Bewilligungsvoraussetzungen gem�ss Art. 50 Abs. 1 und 2 AuG f�r nicht erf�llt, andererseits hielt sie fest, dass die Beziehung von X.________ zu seiner Schweizer Freundin, mit welcher er seit September 2011 zusammenwohne, keine Bewilligungserteilung unter dem Aspekt von Art. 8 EMRK erlaube. Gegen diesen Rekursentscheid gelangte X.________ am 4./6. Juli 2012 mit Beschwerde an das Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich. Mitte August 2012 gab er diesem bekannt, dass er am 25. Juli 2012 seine Schweizer Freundin geheiratet hatte; am 16. Oktober 2012 erteilte ihm das Migrationsamt des Kantons Z�rich eine Aufenthaltsbewilligung zum Verbleib bei seiner neuen Ehefrau. Mit Verf�gung des Einzelrichters vom 31. Oktober 2012 schrieb das Verwaltungsgericht das Beschwerdeverfahren als gegenstandslos geworden ab. Die Gerichtskosten von total Fr. 640.-- auferlegte es X.________.
Mit als Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten entgegengenommener Eingabe vom 11. November 2012 erkl�rt X.________ dem Bundesgericht, der Ausgang des Beschwerdeverfahrens bzw. die Auferlegung der Gerichtskosten an ihn sei nicht korrekt. Am 19. November 2012 leistete er der Auflage, die angefochtene Verf�gung nachzureichen, fristgerecht Folge; beigelegt waren verschiedene Unterlagen sowie erg�nzende Bemerkungen.
Es sind keine weiteren Instruktionsmassnahmen angeordnet worden.
2.1 Gem�ss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG hat die Rechtsschrift die Begehren und deren Begr�ndung zu enthalten; in der Begr�ndung ist in gedr�ngter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletze. Sollen die Anwendung kantonalen Rechts (vgl. Art. 95 BGG, dazu BGE 35 III 513 E. 4.3 S. 521 f.; 134 I 153 E. 4.2.2 S. 158; 134 II 349 E. 3 S. 351 f.; 133 III 462 E. 2.3 S. 466) oder vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellungen (vgl. Art. 97 Abs. 1 sowie Art. 105 Abs. 1 und 2 BGG; dazu BGE 137 I 58 E. 4.1.2 S. 62; 136 II 304 E. 2.4 und 2.5 S. 313 f. mit Hinweisen) bem�ngelt werden, kann im Wesentlichen bloss die Verletzung verfassungsm�ssiger Rechte ger�gt werden, was spezifischer Geltendmachung und Begr�ndung bedarf (vgl. Art. 106 Abs. 2 BGG).
2.2 Das Verwaltungsgericht hat in der angefochtenen Verf�gung gest�tzt auf kantonales Verfahrensrecht f�r die Kostenregelung summarisch die Erfolgsaussichten der bei ihm eingereichten Beschwerde gepr�ft und ist zum Schluss gekommen, dass dem Rechtsmittel wohl kein Erfolg beschieden gewesen w�re, wenn es nicht gegenstandslos geworden w�re. Dazu h�lt es fest, der Beschwerdef�hrer habe den Entscheid der Sicherheitsdirektion einzig mit der Begr�ndung angefochten, der (weitere) Aufenthalt in der Schweiz m�sse ihm aus gesundheitlichen Gr�nden gestattet werden, befinde er sich doch in einer intensiven Therapie wegen der durch den Tod seines Sohnes ausgel�sten erheblichen psychischen Probleme; diese Gesundheitsproblematik reiche nicht aus, um - abweichend vom vorinstanzlichen Entscheid - den Aufenthalt zu bewilligen. Der Beschwerdef�hrer macht vor Bundesgericht vor allem geltend, dass er das Migrationsamt schon l�ngst �ber die Absicht, seine Freundin zu heiraten, informiert habe. Dass er dies auch vor Verwaltungsgericht getan habe, wie er dort das unmittelbare Bevorstehen der Heirat dokumentiert bzw. wie er sich zur die Frage der Konkubinatsbeziehung betreffenden E. 6c des Rekursentscheides der Sicherheitsdirektion vom 8. Juni 2012 ge�ussert h�tte, l�sst sich seiner Beschwerde nicht entnehmen; namentlich widerspricht er nicht der Darstellung des Verwaltungsgerichts, dass er in der dort eingereichten Beschwerde einzig die Gesundheitssituation problematisiert habe.
Die Beschwerde enth�lt offensichtlich weder in Bezug auf die Sachverhaltsfeststellungen des Verwaltungsgerichts noch hinsichtlich von dessen Anwendung des kantonalen Rechts eine den Anforderungen von Art. 42 Abs. 2 bzw. Art. 106 Abs. 2 BGG gen�gende Begr�ndung (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG), sodass darauf mit Entscheid des Einzelrichters im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten ist.