Source: https://www.netzwerk-arbeit.com/2019/02/
Timestamp: 2020-04-07 06:31:15
Document Index: 211997810

Matched Legal Cases: ['EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', '§ 4']

Februar 2019 – Netzwerk Arbeit e.V.
Eine Berufsausbildung dauert zwei oder drei Jahre, manchmal auch dreieinhalb. Wer seine Fertigkeiten anschließend perfektionieren will, kann Meister werden. Und sonst? In Deutschland gibt es unzählige Möglichkeiten der beruflichen Fortbildung, bei denen Hunderte verschiedene Abschlüsse verliehen werden. Doch kaum jemand kann diese Abschlüsse richtig einordnen. Was genau ist ein Servicetechniker, wie wird man Fertigungsplanerin, Prozessmanager, Betriebswirt oder Fachkauffrau? Und wie viel sind diese Ausbildungen wert? Um den Wust an Bezeichnungen zu ordnen, will Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) nun drei neue, übergeordnete Abschlüsse in der beruflichen Bildung einführen.”Berufsspezialist” darf sich nennen, wer eine Lehre absolviert hat. Der “Berufsbachelor” entspricht dem Meister, Techniker oder Fachwirt und ist dem akademischen Bachelor gleichgestellt. Der “Berufsmaster” fasst weitere Aufstiegsfortbildungen zusammen und ist einem Master von der Hochschule ebenbürtig. Bisherige Begriffe wie etwa “Meister” sollen nicht abgeschafft, sondern aufgewertet werden.
Quelle: (1)Berufliche Bildung – Vom Meister zum Berufsbachelor – Karriere – Süddeutsche.de
Das Fachkräfteeinwanderungsgesetz (FEG) in seiner Entwurfsfassung befindet sich derzeit im Gesetzgebungsverfahren. Über den aktuellen Stand dieses Gesetzgebungsverfahrens, d.h., welche zentralen Änderungen der FEG-Entwurf hinsichtlich der Ausländerbeschäftigung für Arbeitgeber vorsieht und inwiefern diese nach aktuellem Stand voraussichtlich umgesetzt werden, soll nachfolgend ein Überblick gegeben werden.
Stand des Gesetzgebungsverfahrens: Bundesrat hat Stellungnahme zum FEG-Entwurf abgegeben
Bereits im Rahmen des Koalitionsvertrages vom 04. März 2018 wurde die Regelung der Zuwanderung von Fachkräften thematisiert, am 02. Oktober 2018 konkretisiert in den Eckpunkten der Bundesregierung zur Fachkräfteeinwanderung (lesen Sie hierzu unseren Blogbeitrag).
Am 19. Dezember 2018 verabschiedete die Bundesregierung schließlich den Entwurf des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes. Dieser wurde am 04. Januar 2019 dem Bundesrat zugeleitet, welcher auf die Empfehlungen seiner Ausschüsse vom 05. Februar 2019 und 11. Februar 2019 hin am 15. Februar 2019 seine Stellungnahme zum Entwurf des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes abgab.
Quelle: Fachkräfteeinwanderungsgesetz: Der aktuelle Stand für Arbeitgeber – Arbeitsrecht. Weltweit.
Wer Tennis-Fan ist, hat ihre Stimme schon unzählige Male gehört. Doch wahrscheinlich dürften nur die wenigsten wissen, wer Simone Langenfeld ist: Die 28-jährige Synchronstöhnerin übersetzt seit mehr als fünf Jahren für verschiedene TV-Sender und Streamingangebote alle wichtigen Tennisspiele der Frauen ins Deutsche. Simone Langenfeld Arbeitsplatz ist ein kleines Tonstudio in einem unscheinbaren Bürogebäude in Köln. Hier stöhnt sie bei großen Turnieren bis zu 10 Stunden am Tag. “Schließlich erwartet das deutsche Publikum, dass alles synchronisiert ist”, erklärt sie.Lediglich deutsche Sportlerinnen werden nicht simultan neu eingestöhnt – bei Österreicherinnen und Schweizerinnen wird von Fall zu Fall entschieden. Wenig später synchronisiert Langenfeld, die in sieben Sprachen fließend stöhnen kann, das Halbfinale des WTA-Turniers aus Doha. Dabei übersetzt sie die Stöhner der Belgierin Elise Mertens gekonnt ins Deutsche. Die Fernsehbilder bekommt sie mit lediglich einer Sekunde Vorsprung. Dann muss der Stöhner genau im richtigen Moment korrekt auf Deutsch wiedergegeben werden.
Quelle: Der Postillon: Seltener Beruf: Diese Frau synchronisiert das Stöhnen ausländischer Tennisspielerinnen fürs deutsche Fernsehen
Fachkräftemangel | Gehalt ist für Talente zweitrangig |
Das Ringen um die besten Talente des Landes beschäftigt vor allem diejenigen Branchen, die sich im wirtschaftlichen Aufschwung befinden und stark wachsen. Ganz oben auf der Liste aller Personalbeschaffer stehen die sogenannten “High Potentials”, also kreative Nachwuchskräfte mit Führungsqualitäten. Diese Gehaltsstudie basiert auf den von Robert Walters weltweit platzierten Fach- und Führungskräften. In Deutschland liegt der Schwerpunkt auf den Kerndisziplinen Accounting & Finance, Banking & Financial Services, IT, Legal sowie Sales & Marketing in Interim– und Festanstellung.Empfehlung der Redaktion2019 | BuchWar for TalentsErfolgsfaktoren im Kampf um die BestenTalente werden knapp auf dem Arbeitsmarkt. Der demographische Wandel und der wirtschaftliche Aufschwung haben die Zahl der auf dem Arbeitsmarkt verfügbaren Fachkräfte stagnieren lassen – und diese Entwicklung verschärft sich.Denn der eigene Wachstumskurs, aber auch die Digitalisierung und die Globalisierung, verlangen nach tiefgreifenden Transformationsprozessen in den Unternehmen. Mit lösungsorientierten Talenten, die noch dazu stark in der praktischen Umsetzung sind, soll den komplexen Umbrüchen im Betrieb begegnet werden. Im Zuge dessen rücken die Implementierung neuer Systeme und schlankerer Prozesse in den Fokus. Insbesondere im Mittelstand fehlen etwa in den Bereichen Vertrieb und digitales Marketing Fachkräfte mit drei bis vier Jahren Berufserfahrung, einem ausgeprägten Netzwerk und Produktkenntnissen.
Quelle: Fachkräftemangel | Gehalt ist für Talente zweitrangig | springerprofessional.de
Fehlkommunikation: Warum Ihre Mitarbeiter oft nicht tun, was Sie ihnen sagen
Sie sagen Ihren Mitarbeitern ganz genau, was sie tun sollen – und sie machen trotzdem alles ganz anders? Vielleicht steckt keine böse Absicht dahinter, sondern Fehlkommunikation. Wie das Problem entsteht und wie Sie es in den Griff bekommen.„Das habe ich dem Mayer doch gesagt.“ „Ich hatte der Müller eine Mail geschrieben.“ Solche Aussagen hört man in Unternehmen oft, wenn etwas schief läuft – also zum Beispiel Aufgaben nicht wie gewünscht erledigt wurden. Dann beginnt meist die Suche nach dem Schuldigen. Und in der Regel hat derjenige den „Schwarzen Peter“, der zum Beispiel eine Notiz im Meeting-Protokoll überlas, eine E-Mail falsch interpretierte oder einer Bemerkung des Chefs oder Kollegen zu wenig Bedeutung beimaß. Denn er wurde ja informiert. Trotzdem geschah die Panne, denn die Botschaft kam entweder nicht beim Empfänger an oder er maß ihr nicht die gewünschte Bedeutung bei.
Quelle: Fehlkommunikation: Warum Ihre Mitarbeiter oft nicht tun, was Sie ihnen sagen | impulse
Die Generation Y bekam in den vergangenen Jahren ständig auf den Deckel: Sie wäre faul, planlos, verwirrt oder hätte Bindungsangst, hieß es. Jetzt können Millennials aufatmen: Die Kritik richtet sich von nun an gegen die Jüngeren, die Generation Z – also alle, die zwischen 1995 und 2010 geboren wurden.Die Generation Z ist erst seit Kurzem auf dem Arbeitsmarkt, doch der Hamburger Tech-Gründer Mathias Keswani hat schon genug von ihr. Der 42-Jährige wolle in seiner Firma Nerdindustries fortan keine Praktikanten mehr einstellen, weil diese aus der Generation Z kommen könnten, sagte er gegenüber Welt (Paywall). Der Grund: Die jungen Leute, manche noch Teenager, hätten zu hohe Ansprüche an den Arbeitgeber.Schon im Vorstellungsgespräch legten die Bewerberinnen und Bewerber ihre Forderungen auf den Tisch, so Keswani. Zum Beispiel, zweimal pro Woche um 17 Uhr Schluss machen zu dürfen, um dann noch Sport zu treiben. Andere bestünden auf einer Drei-Tage-Woche. Für Keswani ein No-go: Er habe den Eindruck, unter den jungen Leuten gelte die Einstellung, man könne ja mal vorbeikommen – aber nur solange, bis es stressig werde.
Quelle: Ein Hamburger Gründer weigert sich, die Generation Z einzustellen | Gründerszene
Quelle: Ghosting: Was tun, wenn Bewerber einfach abtauchen?
Dienstreisen mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Fahrtkosten
Als Fahrtkosten können für Dienstreisen mit öffentlichen Verkehrsmitteln in der Steuererklärung nur die tatsächlichen Aufwendungen angesetzt werden. Auch die steuerfreie Arbeitgebererstattung ist auf die tatsächlichen Kosten beschränkt.
In einem aktuellen Urteilsfall des Finanzgerichts Hamburg (Urteil vom 2. November 2018, 5 K 99/16) war der Kläger bei der Verwaltung als Bundesbetriebsprüfer im Außendienst eingesetzt. Aufgrund des bundesweiten Einsatzes hatte er in der Dienststelle keinen eingerichteten Arbeitsplatz. In dem betroffenen Streitjahr wirkte der Kläger an einer Betriebsprüfung mit, für die er von seinem Wohnort aus per Bahn beziehungsweise S-Bahn zu dem zu prüfenden Unternehmen fuhr. Obwohl der Arbeitgeber ihm bereits die tatsächlichen entstandenen Fahrtkosten ersetzt hatte, machte er in seiner Steuererklärung darüber hinausgehende Kilometerpauschalen in Höhe von 0,20 bzw. 0,30 Euro je Kilometer geltend.
Quelle: Dienstreisen mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Fahrtkosten | Personal | Haufe
Pflicht zur umfassenden Arbeitszeiterfassung
Zur Kontrolle der EU-rechtlichen Arbeitszeitregelungen, sollen Unternehmen verpflichtet sein, die tägliche Arbeitszeit ihrer Mitarbeiter zu erfassen. Dies vertritt der Generalanwalt in seinen Schlussanträgen vor dem EuGH – mit möglicherweise weitreichenden Folgen für Arbeitgeber.
Wie lange Arbeitnehmer täglich arbeiten dürfen und wann Ruhepausen gemacht werden müssen, regelt das deutsche Arbeitszeitgesetz. Auch das Unionsrecht, insbesondere die EU-Arbeitszeitrichtlinie (2003/88/EG), macht Vorgaben zu Arbeitszeit, Ruhezeit oder der Leistung von Überstunden. Ziel ist der Schutz der Gesundheit und der Sicherheit der Arbeitnehmer. In einem Fall, den der nationale spanische Gerichtshof dem EuGH vorgelegt hat, fordert EU-Generalanwalt Pitruzzella, dass Unternehmen zur vollen Wirksamkeit des Unionsrechts verpflichtet sind, anhand von Arbeitszeiterfassungsystemen die Arbeitszeit ihrer Mitarbeiter zu protokollieren. Das deutsche Arbeitszeitgesetz gibt Arbeitgebern nicht vor, die Arbeitszeit umfassend zu erfassen.
Der Fall: Generelle Verpflichtung für Arbeitgeber die Arbeitszeit aufzuzeichnen?
Im vorliegenden Fall klagten mehrere spanische Gewerkschaften vor dem nationalen Gerichtshof (Audiencia Nacional) gegen die Deutsche Bank SAE. Diese sei als Arbeitgeber nicht nur aufgrund nationaler Rechtsvorschriften, sondern auch aufgrund der Charta der Grundrechte der Europäischen Union und aus der EU-Richtlinie 2003/881 dazu verpflichtet, ein System im Unternehmen einzuführen, um die effektiv geleistete Arbeitszeit der Arbeitnehmer zu erfassen. Das sei nötig, um die Einhaltung der vereinbarten Arbeitszeit sowie monatlich geleistete Überstunden feststellen zu können. Der Arbeitgeber sah dafür keine Verpflichtung. Das spanische Recht sehe keine Pflicht des Arbeitgebers vor, die Arbeitszeit ihrer Arbeitnehmer zu erfassen.
Quelle: Pflicht zur umfassenden Arbeitszeiterfassung | Personal | Haufe
Kündigung wegen Wiederheirat: BAG sieht Diskriminierung
Die Kündigung eines Chefarztes eines katholischen Krankenhauses aufgrund seiner Wiederheirat war unzulässig, da er wegen seiner Religion benachteiligt wurde. Dies hat das BAG – nach einer Vorlage beim EuGH – in dem über zehn Jahre dauernden Rechtsstreit nun entschieden.
Die Kirche hat eine im Grundgesetz verankerte Sonderrolle als Arbeitgeber. Künftig wird sie jedoch Loyalitätsanforderungen an Mitarbeiter im Sinne des kirchlichen Ethos, zurückschrauben müssen. Kirchen als Arbeitgeber können dem BAG-Urteil zufolge nur dann unterschiedliche Anforderungen aufgrund von Religionszugehörigkeiten stellen, wenn sich diese Erwartungen als “wesentliche, rechtmäßige und gerechtfertigte berufliche Anforderungen” darstellen.
Es ist das zweite Urteil innerhalb kurzer Zeit, mit dem das BAG nach einer Vorlage beim EuGH, die Freiheiten der Kirchen einschränkt. Erst kürzlich urteilte es, dass kirchliche Arbeitgeber bei Stellenausschreibungen nicht pauschal eine bestimmte Religionszugehörigkeit von Bewerbern voraussetzen dürfen.
Quelle: Kündigung wegen Wiederheirat: BAG sieht Diskriminierung | Personal | Haufe
Zur Verstärkung unseres Teams in Pfarrkirchen suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt in Vollzeit einen:
(40,00 Stunden/ Woche)
Angebotserstellung und -verfolgung, sowie Umsetzung der daraus gewonnenen Informationen
Auftragsabwicklung (Annahme, Prüfung, Erfassung, Kontrolle und Verfolgung)
Professionelle Betreuung von Kunden
Permanente Stammdatenpflege
Erstellung von Preisvergleichen zur Vorbereitung von neuen Marktstrategien
Firmen- und Abteilungsziele aktiv verfolgen
Kaufmännische Ausbildung mit mehrjähriger Berufserfahrung; Fachrichtung Verkauf
Gutes Verhandlungsgeschick und Rhetorik
Gute EDV-Kenntnisse und sicherer Umgang in MS-Office Anwendungen
Idealerweise Berufserfahrung in der Exportabwicklung
Selbstständige, gewissenhafte und flexible Arbeitsweise
Eine bezuschusste zusätzliche Altersvorsorge und Zusatzleistungen (z.B. Restaurant-Gutschein, Kindergartenzuschuss)
Ein ausgeprägtes Teamgefühl auch durch regelmäßige Teamevents
Zusammenarbeit in einem traditionsbewussten Unternehmen
Wir fördern unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch gezielte Weiterbildungsmaßnahmen auf fachlicher sowie persönlicher Ebene und decken Potenziale auf
Bitte beziehen Sie sich auf die Kennziffer: 20198-2251
Die heutige Arbeitswelt ist schnelllebig. Digitalisierung sowie kurzfristige Nachfragen von Kunden führen dazu, dass die regelmäßige Arbeitszeit von Arbeitnehmern immer schlechter planbar wird. Dadurch kommt es in Unternehmen häufiger unabwendbar zur Überschreitung der regelmäßigen Arbeitszeit oder Nichteinhaltung von Ruhepausen. Insbesondere zur Sicherheit und zum Zwecke des Gesundheitsschutzes von Arbeitnehmern enthält die EU-Arbeitszeitrichtlinie (2003/88/EG) deshalb gewisse Vorgaben zur Begrenzung der Arbeitszeit sowie zur Einhaltung täglicher und wöchentlicher Ruhezeiten.Nun sollen den Schlussanträgen des Generalanwalts am Europäischen Gerichtshof (EuGH) zu Folge Unternehmen verpflichtet sein, ein System zur Erfassung der täglichen effektiven Arbeitszeit ihrer Mitarbeiter einzuführen (Schlussanträge v. 31.01.2019, Az. C-55/18).
Quelle: Generalanwalt: Unternehmen müssen Arbeitszeit erfassen
Wissen ist Macht! Und wer nicht informiert ist, muss oft Nachteile in Kauf nehmen.
„Eine sin nvolle Selektion aus der Überfülle und eine disziplinierte Organisation des eigenen Informationsverhaltens sind Herausforderungen, die teilweise zu einer neuen Spaltung der Gesellschaft führen – nämlich in diejenigen, die von dem breiteren Informationsangebot profitieren und tatsächlich besser informiert sind, und in diejenigen, denen es schwerfällt, ihre Information in dieser Überfülle und Schnelligkeit des Angebotes sinnvoll zu organisieren.“
Damit Sie aber nicht von uns mit Informationen überflutet werden, versenden wir jeweils zum Wochenende einen Rückblick auf das, was bei Netzwerk Arbeit interessant für Sie sein kann.
Buchen Sie unseren Newsletter und Sie erfahren:
Welche Kandidaten wir dem Arbeitsmarkt zur Einstellung anbieten können
2. Welche Stellenangebote durch Netzwerk Arbeit veröffentlicht wurden
3. Aktuelle Nachrichten vom Arbeitsmarkt
4. Stellenangebote von Fremdanbietern ( Unternehmen und Personaldienstleister)
Damit Sie immer informiert sind, buchen Sie gleich unsere Wochenschau als Newsletter
Zur Wochenschau der letzten Woche
Arbeitsagentur-Chef: 2019 mehr als eine halbe Million neuer Jobs
„Wir rechnen 2019 mit 580.000 neuen Stellen – das wäre zwar etwas weniger als im vergangenen Jahr, aber dennoch ein weiterer Aufwuchs“, sagte Scheele im Interview mit der WirtschaftsWoche. Auch Ereignisse wie der Brexit würden daran nichts ändern: „Gerade kursierte ja die Zahl von bis zu 100.000 gefährdeten Jobs. Unsere Forscher halten das für überzogen“, sagte Scheele.
Den weiteren Zuwachs erklärt der BA-Chef mit einer veränderten Einstellung der deutschen Wirtschaft: „Wegen des Fachkräftemangels versuchen Unternehmen stärker als früher, ihre Mitarbeiter auch dann zu halten, wenn die Auftragslage mal nicht so gut ist. Sie wissen: Sie finden in besseren Zeiten nicht so schnell Ersatz“, sagte Scheele der WirtschaftsWoche.
Quelle: Arbeitsagentur-Chef: 2019 mehr als eine halbe Million neuer Jobs
Gut drei Viertel der Arbeitgeber (77 Prozent) haben bereits Mitarbeiter für Rollen eingestellt, die es vor einem Jahr noch gar nicht gab. Mehr als jedes zweite Unternehmen (57 Prozent) hat Personal nach bestimmten Fähigkeitsprofilen oder Qualifikationen rekrutiert, obwohl es für diese Kandidaten noch keine definierte Rolle im Unternehmen gibt. Das geht aus dem Global Korn Ferry Survey hervor, für den > Korn Ferry im November und Dezember 2018 weltweit mehr als 600 Recruitingspezialisten befragt hat.
Quelle: Zu vergeben: Job mit unbekannter Aussicht – Personalwirtschaft.de
Ein No-Deal-Brexit könnte nach neuen Berechnungen die Arbeitsplätze von 100.000 Menschen in Deutschland gefährden. Das ergab eine Simulation von Wissenschaftlern des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, über die die „Welt am Sonntag“ berichtete. „In keinem anderen Staat ist der Effekt auf die Gesamtbeschäftigung so groß wie in Deutschland“, sagte einer der Studienautoren, Oliver Holtemöller, der Zeitung.
Quelle: Brexit-Auswirkungen auf den deutschen Arbeitsmarkt | Personal | Haufe
Quelle: Ethik und Moral: Unternehmen mit Nachholbedarf | Personal | Haufe
Gewährleistung der hohen Anlagenverfügbarkeit und Produktionssicherheit
Wartung, Instandhaltung sowie vorbeugende Instandhaltung unserer Maschinen und Anlagen
Installation und Prüfung von mechanischen, elektrischen und elektronischen Geräten und Anlagen
Durchführung von elektrischen und mechanischen Reparatur- und Überholungsarbeiten
Erfolgreich abgeschlossene Ausbildung zum Mechatroniker oder gleichwertige artverwandte Ausbildung
Berufserfahrung in der Instandhaltung in einem Industriebetrieb (elektrisch, mechanisch, pneumatisch und hydraulisch)
Kenntnisse in der Betriebstechnik sowie in den mechanischen Grundverfahren Drehen, Fräsen, Schweißen
Gute Kenntnis der gängigen Prüf- und Messverfahren
Kenntnisse im Bereich Siemens SPS / Automatisierung von Vorteil
Kommunikationsfähigkeit und gute Deutschkenntnisse
Analytisches Denken, eine zielorientierte und selbstständige Arbeitsweise gepaart mit einer guten Kommunikationsfähigkeit und hohem Verantwortungsbewusstsein
Herausfordernde Tätigkeit in einem gesunden, wachstumsstarken Unternehmen mit flachen Hierarchien
Transparente und vertrauensvolle Zusammenarbeit auf allen Ebenen
Interessantes Umfeld mit verschiedenen persönlichen Entwicklungsmöglichkeiten
Bitte beziehen Sie sich auf die Kennziffer: 20197-2487
Die verschärften Grenzwerte führen bei allen Reedereien zu erheblichen Mehrkosten. Habben Jansen schätzt die Umbaukosten auf 25 bis 30 Millionen Dollar je Schiff. Das würde ein Gesamtinvestment von mehr als 400 Millionen Dollar bedeuten sowie den Verlust von mehreren 100 Container-Stellplätzen. “Wie schnell das wieder hereinkommt, hängt allein ab von den Preisen für LNG”, sagte Habben Jansen am Dienstagabend in Hamburg.
Quelle: Hapag-Lloyd investiert in Schiff-Antrieb mit LNG Flüssiggas als Treibstoff – manager magazin
Eine Kaserne aus Beton gedruckt – damit sorgten die US Marines im letzten Jahr für Aufsehen. Auch in anderen Ländern gibt es immer wieder Bauprojekte, die mittels 3D-Druck realisiert werden. Und in Deutschland? „Da gibt es leider bisher kein Projekt“, sagt Viktor Mechtcherine, Direktor des Instituts für Baustoffe an der Technischen Universität (TU) Dresden. Dennoch sieht der Wissenschaftler auch hierzulande Potenzial für den 3D-Druck mit Beton. Im Gespräch erklärt er, welche Herausforderungen es bei der Realisierung von Bauprojekten gibt, ob Handwerker um ihre Jobs bangen müssen und ob 3D-Druck mit Beton nur ein Thema für die Bauindustrie ist.
Quelle: Beton-3D-Druck: Löst die Technik den Fachkräftemangel?
Bewerber suchen online: 82 Prozent der Jobsuchenden sind auf Jobportalen unterwegs.
Wenn Sie dieses Potenzial nutzen wollen, müssen Sie dort suchen, wo Ihre Zielgruppe ist.
Finden Sie heraus, wie die Jobbörse Ihrer Wahl funktioniert.
Ebay-Kleinanzeigen, Facebook – es gibt gute Möglichkeiten, die nichts kosten.
Wer aktiv nach Bewerbern sucht, muss klare Vorstellungen vom Jobprofil haben, um nicht in ungeeigneten Kandidaten zu ersticken.
Wenn Sie nicht ständig Leute suchen, müssen Sie nicht ständig auf jeder Plattform aktiv sein. Pflegen Sie Ihre Website und starten gut durchdachte Einzelaktionen.
Online nach Fachkräften suchen – das klingt leichter als es ist. Zwar sind laut einer aktuellen Umfrage 82 Prozent der Jobsuchenden auf Online-Jobportalen unterwegs. Doch genauso groß wie die Bewerberzahl scheint die Zahl der Jobportale. Dazu kommen Social Media-Plattformen wie Tiktok oder Facebook, und selbst per Ebay-Kleinanzeigen sind Jobsuchende aktiv.
Quelle: Fachkräftemangel? 7 Tipps für Ihre Online-Suche!
Der Postillon: Zapfsäulen erhalten Schamwände, um Diesel-Kunden vor abfälligen Blicken zu schützen
Berlin (dpo) – Softwareskandale, Fahrverbote und Fahrzeug-Rückrufe – Fahrer von Diesel-Autos genießen in der Gesellschaft derzeit kein gutes Ansehen. Zumindest die Tankstellenbetreiber wollen dem nun etwas entgegensetzen: Autofahrer, die Dieselkraftstoff tanken, sollen an den Zapfsäulen mit sogenannten Schamwänden vor geringschätzigen Blicken anderer Kunden und Passanten geschützt werden.
“Genau wie die Blickschutz-Vorrichtungen in öffentlichen Toiletten sollen die Wände an jeder Zapfsäule ein Mindestmaß an Privatsphäre garantieren”, erklärt ein Sprecher des Verbands der deutschen Tankstellenbetreiber (VdTB), der die Interessen von etwa 14.000 Tankstellen bundesweit vertritt. “Zwar kann man noch sehen, dass an der Zapfsäule nebenan jemand steht und man hört es auch plätschern, aber es ist nicht möglich, der anderen Person auf den Schlauch zu glotzen oder beim Abschütteln zuzusehen.” Dadurch bleibe die getankte Sorte verborgen.
Bei den Betroffenen selbst stoßen die Pläne auf offene Ohren: “Das finde ich prima”, sagt etwa Rentner Hans-Jochen Kulik (73) aus Hagen, der einen 15 Jahre alten Diesel-Daimler fährt. “Wenn andere zuschauen, kann ich oft vor lauter Scham gar nicht erst. Da kommt dann einfach nix, so sehr ich auch drücke.”
Auch Katja Schmidt-Rönneburg (35), Lehrerin aus Berlin-Prenzlauer Berg, hält das Vorhaben der Tankstellen für eine gute Idee: “Niemanden geht es etwas an, was ich in meinen Porsche Cayenne hineinkippe. Ich glaube, die bisherige Situation verstieß sogar gegen den Datenschutz. Was sagt denn die DSVGO dazu? Gut, dass man da jetzt endlich reagiert.”
Auch beim Bezahlen soll künftig mehr Diskretion herrschen. Statt “Diesel” wird dann auf der Kassenanzeige sowie dem Kassenbon nur noch der unverdächtige Begriff “Flüssigtreibstoff divers” genannt.
Quelle: Der Postillon: Zapfsäulen erhalten Schamwände, um Diesel-Kunden vor abfälligen Blicken zu schützen
Münster (dpo) – Es ist ein großes Opfer, doch für Yasin Khouri geht es ums Prinzip: Der nach eigenen Angaben strenggläubige Muslim aus Münster will künftig keinen Jägermeister mehr trinken, weil im Logo des beliebten Kräuterlikörs ein christliches Kreuz prangt.
Der 23-jährige berichtet, wie es zu dem Entschluss kam: “Ich hatte gerade eine Flasche Jägermeister ausgetrunken und wollte die nächste öffnen, als mir plötzlich dieses Kreuz auffiel. Das hatte ich in all den Jahren davor nie bemerkt. Das geht natürlich gar nicht! Als strenggläubiger Muslim verletzt das meine religiösen Gefühle! Ich habe dann sofort den Rest weggekippt und bin auf Bier umgestiegen.”
Dabei war Khouri bisher so begeistert von dem leckeren Getränk gewesen: “Ich hatte das extra recherchiert: Der Hirsch auf dem Logo ist laut Koran halāl und Grün ist ja auch noch die Farbe des Propheten Mohammed. Eigentlich der perfekte Drink, wenn da jetzt nicht dieses Kreuz wäre!”
Nun bleibt ihm nur der Boykott. Bis die Mast-Jägermeister GmbH ein Einsehen hat und das Kreuz von der Flasche entfernt oder durch einen Halbmond ersetzt, will Yasin Khouri auf Jägermeister bewusst verzichten. “Das empfehle ich auch allen meinen Glaubensbrüdern. Zum Glück gibt es ja noch andere Kräuterliköre wie Kuemmerling oder Ramazzotti.”
Quelle: Der Postillon: Wegen Kreuz im Logo: Strenggläubiger Muslim will keinen Jägermeister mehr trinken
Öffentliche Toiletten: China 1.0
Kurzhaarschnitt für Soldaten: Diskriminierung im Dienst?
Männliche Soldaten müssen kurz geschnittene Haare tragen. Dies besagt der sogenannte Haar- und Barterlass der Bundeswehr. Die Dienstvorschrift ist nicht per se diskriminierend, entschied das Bundesverwaltungsgericht – nötig sei aber eine neue gesetzliche Grundlage.
Ein Stabsfeldwebel, der nach eigenen Angaben ein Anhänger der Gothic-Kultur ist, wollte lange Haare tragen und hat deshalb eine Wehrbeschwerde gegen den sogenannten Haar- und Barterlass in Nr. 202 der Zentralen Dienstvorschrift (ZDv) A-2630/1 „Das äußere Erscheinungsbild der Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr” erhoben. Er hält die Regelung für diskriminierend, nach der männliche Soldaten die Haare kurz geschnitten tragen müssen. Dieselbe Dienstvorschrift gestatte es Soldatinnen, die Haare lang und am Hinterkopf zusammengebunden zu tragen. Das Bundesministerium der Verteidigung hat der Beschwerde nicht abgeholfen.
Quelle: Kurzhaarschnitt für Soldaten: Diskriminierung im Dienst? | Personal | Haufe
Die Betreiber-Firma des sozialen Netzwerks Xing, Xing SE, will sich in “New Work SE” umbenennen. Eine Chuzpe, die der New-Work-Bewegung schaden wird, meint Reiner Straub, Herausgeber des Personalmagazins. Ein Kommentar.
Unter dem Stichwort New Work haben sich in den vergangenen Jahren Menschen versammelt, die an der Verbesserung der Arbeitswelt arbeiten. Es ist eine lebendige Szene entstanden, die unter diesem Begriff zu Veranstaltungen einlädt und sich über die sozialen Netzwerke wie Linkedin, Facebook oder Xing austauscht. Es handelt sich um eine soziale Bewegung, deren Mitwirkende sich häufig als „New Worker“ verstehen, oder aber von Außenstehenden so bezeichnet werden.
Umfirmierung: Markenschutz für “New Work”?
Vorstand und Aufsichtsrat der Xing SE haben offenbar schon im vergangenen Jahr beschlossen, sich den Leitbegriff dieser sozialen Bewegung anzueignen und ihr Unternehmen in „New Work SE“ umzubenennen. Formal steht lediglich noch die Zustimmung der Hauptversammlung aus, die im Juni stattfinden wird. Zudem haben sie für die Wort- und Bildmarke „NEW WORK“ umfassenden Markenschutz beantragt, beispielsweise für Software, Seminare, Dienstleistungen.
Das empfinde ich als eine Chuzpe, die vielen kleinen Akteuren im Markt Schaden zufügen kann. Wer wird künftig noch eine Veranstaltung zu New Work machen, wenn gleichzeitig mitschwingt, dass der Begriff eine Firmenbezeichnung ist? Wer kann im Unternehmen eine Initiative starten, ohne gleichzeitig kostenlose Werbung für das soziale Netzwerk zu machen? Wer wird sich im Suchmaschinen-Marketing noch gegen die „New Work SE“ behaupten können?
Xing wird zwar seine Markenrechte für „New Work“ zumindest auf absehbare Zeit nicht umfassend durchsetzen können, das Wort hat beschreibenden Charakter und ist Allgemeingut. Ärgerlich ist aber schon die Rechtsunsicherheit, die der Xing-Vorstand damit für die New-Work-Szene in Kauf nimmt. In welchem Zusammenhang darf ich künftig New Work verwenden ohne die Markenrechte dieses börsennotierten Unternehmens zu verletzen? Das dürfte sich künftig so mancher Selbstständige fragen, wenn er oder sie künftig eine Konferenz zu New Work im Internet vermarkten will.
E-Recruiting statt New Work als Wachstumsfaktor
CEO Thomas Vollmoeller begründet den Namenswechsel damit, dass sich die Aktivitäten von Xing unter diesem Namen bündeln lassen: „New Work ist somit gleichsam das Leitmotiv für alles, was wir als Unternehmen tun. Durch die Umfirmierung machen wir New Work zur weithin sichtbaren Klammer um all unsere Aktivitäten.“
Das ist wohlfeil formuliertes Marketing, in der Sache aber falsch. Größter Wachstumsfaktor für sein Unternehmen war in den letzten Jahren das E-Recruiting-Geschäft, also die klassische Personalbeschaffung. Dass diese heute vielfach digital abläuft, wird am Markt nicht unter dem Stichwort „New Work“ diskutiert. Digitale Personalbeschaffung ist auch auf der New-Work-Konferenz von Xing höchstens ein Nebenthema.
Xing eignet sich Namen einer sozialen Bewegung an
Xing ist weder Initiator noch prägende Kraft der New-Work-Szene. Xing war allerdings ein starker und gelegentlich auch sympathischer Player der Szene. Die starke Kommerzialisierung des Themas, auch die aggressive Preispolitik, wurde zwar immer wieder kritisiert, aber letztlich im Markt akzeptiert. Mit der Aneignung des Namens der sozialen Bewegung ist Thomas Vollmoeller und sein Vorstand aber einen Schritt zu weit gegangen. Der eingeschlagene Weg fühlt sich wie die kalte Enteignung der New-Work-Bewegung an. Nicht nur für die HR-Szene wäre es von großem Nutzen, wenn dieses Vorhaben durch Juristen und New Worker gestoppt werden könnte.
Quelle: Kommentar: Xing nimmt der New-Work-Bewegung ihren Namen | Personal | Haufe
Keine wirksame Anfechtung ohne Anfechtungsgrund
Das BAG stellte nun im Urteil fest: Die Vorinstanz, das LAG Niedersachsen, habe rechtsfehlerfrei erkannt, dass die Reinigungskraft den Aufhebungsvertrag nicht wirksam anfechten konnte. Es existiere kein Anfechtungsgrund. Ebenso habe das Gericht richtig erkannt, dass ein Widerruf des Aufhebungsvertrags rechtlich nicht möglich war.
Gehaltsatlas: Die höchsten Löhne in Deutschland
Wo ver­dienen Mit­ar­beiter am meisten, wo am wenigsten? Antwort gibt der Gehalts­atlas 2019, eine Analyse der regio­nalen Lohn­un­ter­schiede in Deutsch­land. Die Aus­wer­tung der ein­zelnen Bun­des­länder und Lan­des­haupt­städte zeigt auch: Die Lohn­lücke zwi­schen Ost und West wird kleiner.Hessen ist auch in diesem Jahr das Bun­des­land mit den lukra­tivsten Gehäl­tern in Deutsch­land, so eines der Ergeb­nisse des Gehalts­atlas 2019. Für die Studie wurden 492.171 Daten­sätze des Ver­gleichs­por­tals Gehalt.​de aus den ver­gan­genen zwölf Monaten ana­ly­siert.In Hessen liegt das Gehalts­ni­veau für Beschäf­tigte 14,1 Prozent über dem bun­des­weiten Durch­schnitt. Damit hat Hessen seinen Vor­sprung im Ver­gleich zum Vorjahr um weitere 1,4 Pro­zent­punkte aus­ge­baut. Es folgen Baden-Würt­tem­berg mit einem Plus von 8,6 Prozent und Hamburg mit 5,9 Prozent. Bayern rutscht in diesem Jahr auf den vierten Platz mit 5,1 Prozent mehr Gehalt.Lohn­lücke Ost-West wird kleinerArbeit­nehmer in Meck­len­burg-Vor­pom­mern ver­dienen laut Studie dagegen am wenigsten. Hier bewegen sich die Gehälter 24 Prozent unter dem Durch­schnitt. Bran­den­burg und Sachsen-Anhalt kommen auf jeweils 21 Prozent weniger Lohn. Trotz dieser noch hohen Lohn­un­ter­schiede kommen sich der Osten und der Westen näher. Dies zeigt der Blick auf die Gehalts­ent­wick­lung: Einer Unter­su­chung aus dem Jahr 2017 zufolge betrug die Lohn­dif­fe­renz damals noch 25,2 Prozent. Laut der vor­lie­genden Analyse ist sie bis heute um 1,3 Punkte auf 23,9 Prozent geschrumpft.
Quelle: Gehaltsatlas: Die höchsten Löhne in Deutschland | Personal | Haufe
Kündigung wegen Krankheit: Acht Irrtümer
Die meisten Chefs wollen sie loswerden: Angestellte, die häufiger krank sind als gesund. Wann kann man ihnen kündigen? Acht Irrtümer rund um die Kündigung wegen Krankheit – und was tatsächlich gilt.
Irrtum 1: Krankheit schützt vor Kündigung
„Dann werde ich eben krank, dann kann ich nicht gekündigt werden“ – diesen Satz hört Alexander Birkhahn, Fachanwalt für Arbeitsrecht, immer wieder. Ein Mythos: Tatsächlich schützt Krankheit nicht vor Kündigung; kranken Mitarbeitern können Arbeitgeber ebenso kündigen wie gesunden.
Chefs können aber nicht mal eben einen Mitarbeiter feuern, nur weil er einmal im Jahr in einer wichtigen Projektphase an der Grippe erkrankt; denn in Unternehmen mit mehr als zehn Mitarbeitern gilt das Kündigungsschutzgesetz (KSchG). Demnach können Arbeitgeber Mitarbeitern, die länger als sechs Monate in einem Betrieb beschäftigt sind, nur aus verhaltens-, personen- oder betriebsbedingten Gründen ordentlich kündigen. Eine Kündigung wegen Krankheit ist eine personenbedingte Kündigung; damit sie wirksam ist, müssen gewisse Voraussetzungen zutreffen. Gegen eine krankheitsbedingte Kündigung kann ein Mitarbeiter innerhalb von drei Wochen klagen (§ 4 KSchG).
Quelle: Kündigung wegen Krankheit: Acht Irrtümer | impulse
Krankenstandsanalyse: Die 5 häufigsten Gründe, warum Mitarbeiter sich krankmelden
Migräne, Erkältung oder Überarbeitung? Oft tappen Chefs im Dunkeln, wenn Mitarbeiter sich krankmelden. Die häufigsten Erkrankungen, wegen denen Arbeitnehmer 2018 gefehlt haben.Die meisten Arbeitnehmer scheinen ein robustes Immunsystem zu haben: Jeder zweite meldete sich 2018 gar nicht krank – das ist ein Ergebnis der Krankenstandsanalyse der DAK. Für die Studie hat die Versicherung Daten von 2,5 Millionen erwerbstätigen Versicherten erhoben.Und es gibt noch mehr gute Nachrichten: Erstmals seit 2006 ging die Zahl der Fehltage wegen psychischer Erkrankungen zurück. Dennoch stieg die Zahl aller Krankmeldungen im Vergleich zu 2017 ein wenig an. Hauptgrund sei die Grippewelle Anfang des vergangenen Jahres gewesen, heißt es in der Studie.Meldet ein Angestellter sich krank, haben Chefs grundsätzlich kein Recht darauf zu erfahren, woran er leidet – wie lange er voraussichtlich fehlen wird, dürfen sie dagegen schon erfragen. Laut der DAK-Studie fehlten Arbeitnehmer wegen einer Krankheit im Schnitt 12,6 Tage am Stück. Die häufigsten Krankheitsgründe im Überblick:
Quelle: Krankenstandsanalyse: Die 5 häufigsten Gründe, warum Mitarbeiter sich krankmelden | impulse
Bundesfamilienministerin Franziska Giffey schreibt auf der Homepage des Ministeriums: „Es gibt keine Frauenberufe oder Männerberufe, aber viele Zukunftsberufe.“ Ganz spitzfindig betrachtet ist das korrekt. Doch es gibt Berufe wie den des Mechatronikers oder der Pflegerin, die ganz klar von einem Geschlecht dominiert sind.
Wieso das so ist und ob da bereits im Bewerbungsverfahren diskriminiert wird, wollten Forscher des Wissenschaftszentrums Berlin herausfinden. VWL-Professorin Dorothea Kübler, eine der Studienautorinnen, hat dafür Personalern von 126 Ausbildungsberufen fiktive Lebensläufe vorgelegt und sie beurteilen lassen.
Quelle: Studie: Frauen werden bei Bewerbungen benachteiligt
Nach Einschätzung von Fachleuten aus der Branche sind die „D&O“-Policen für Vorstände, Geschäftsführer und Aufsichtsräte mindestens in Teilen zu einem Verlustgeschäft geworden. Die auf Firmenkunden spezialisierte Allianz-Tochter AGCS meldet stark gestiegene Ausgaben für Schäden in den vergangenen Jahren. Nach Angaben der Fachleute des weltgrößten Rückversicherers Munich Re gehen viele Marktteilnehmer davon aus, dass die D&O-Versicherung „technisch nicht profitabel“ ist.
Quelle: Risiko Chefsein – Manager werden immer häufiger verklagt | t3n – digital pioneers
Selbstverständlich finden Sie Ihren Job selbst, aber………………………………
Von Hans-Jürgen Schäfer inBewerbungstipps, Z
Sie gehören zu den gesuchten Fachkräften. Gut, dann sollten Sie keine Probleme haben, einen Job zu finden. Viele Kandidaten mit denen wir sprechen kommt es aber nicht auf einen Job an, sondern auf “den Job”. Und der scheint trotz der vielen Stellenangebote doch schwer zu finden sein.
Der Grund ist einfach zu finden, suchen doch die meisten Kandidaten in den einzelnen Jobbörsen. Doch es gibt auch Jobs, die schwer zu finden sind. Oft bei kleinen oder mittelständischen Unternehmen, mit familiären Charakter, die sich auch Gedanken machen, wie z.B. die Familie in den Job integriert wird, oder der Umzug erleichtert werden kann.
Dumm ist, dass diese Unternehmen meistens nicht in den öffentlichen Stellenmärkten zu finden sind. Haben Sie schon einmal etwas vom verdeckten Stellenmarkt gehört? Man nimmt an, dass 50-60 % aller zu besetzenden Stellen nicht ausgeschrieben werden, sondern durch interne und externe Netzwerke, bzw. Personalvermittler und Headhunter besetzt werden.
Unternehmen die so handeln, legen zwar auch Wert auf Fachkenntnisse, sorgen sich aber noch mehr darum, ob die neuen Angestellten auch ins Unternehmen und ins Team passen.
Diese Unternehmen gehören sehr oft zu unseren Kunden und dort konnten wir auch schone einige der Jobs, die man als “Sahnestückchen” bezeichnen kann, besetzen.
Selbstverständlich haben wir solche Jobs nicht ständig auf Lager. Wir wissen aber, wo wir suchen müssen. Jedenfalls nicht in den öffentlichen Stellenmärkten, wo sich bis zu 50 Personen auf eine Position bewerben.
Wenn Sie gerade auf Jobsuche sind, oder sich aus persönlichen bzw. finanziellen Gründen verändern wollen, können wir der richtige Ansprechpartner für Sie sein.
Füllen Sie doch gleich unser “Bewerbungsformular” aus, oder abonnieren unseren Newsletter, um wöchentlich einmal auf dem Laufenden gehalten zu werden.
Bundesarbeitsgericht: Praktikanten haben Anspruch auf Mindestlohn – WELT
Quelle: Bundesarbeitsgericht: Praktikanten haben Anspruch auf Mindestlohn – WELT
Sie machen es nicht jeden Tag? Ich schon!
In unseren Gesprächen stellen wir fest, dass die meisten Kandidaten sich nur in den Unternehmen vorstellen, bei denen eine Stelle öffentlich ausgeschrieben wurde.
Initiativbewerbungen?
Was soll das Unternehmen von mir denken
Da habe ich keinen direkten Ansprechpartner
Statt sich sorgen um den Job zu machen, beschäftigt man sich mit Nebenbaustellen.
So rief ich heute routinemäßig einen Stammkunden aus Süddeutschland an. Wir unterhielten uns kurz. Ich wusste, das auf seiner Homepage keine Stellen ausgeschrieben sind.
Am Ende kam dann raus:
1x Personalsuchauftrag für einen App-Entwickler für Roboter
1 x Personalsuchauftrag für einen Elektroentwickler
1 x eine Einladung zur Hausmesse im Februar mit einem ganz speziellen Anlass, der für mich interessant ist.
Wir wurden beauftragt, einen Vertriebsleiter für den asiatischen Raum zu suchen. Tatsächlich bewarben sich einige Herren und am Tag der Hausmesse kommt einer dieser Kandidaten direkt aus Asien zur Hausmesse in Deutschland angereist, um den weiteren Verlauf oder Aufbau zu besprechen.
Also meine Damen und Herren:
Bleiben Sie in Kontakt. Und ganz besonders mit den Unternehmen oder Personen, die Sie noch nicht kennen.
Jobsuche: ab jetzt wird`s ungemütlich für Sie!
Sicherlich ist es Ihnen auch schon passiert, dass Ihnen eine Person begegnet ist, Sie sich anschauten, weitergingen und noch lange hinterher überlegten, woher Sie die Person kennen. Viel Zeit wird mit Gedanken vertan, bis es Ihnen vielleicht endlich einfällt, woher Sie diese Person kennen. Oder auch nicht.
So geht es uns jeden Tag, aber mit Stellenangeboten. Uns begegnen hunderte von Stellenangeboten und wir wissen ganz genau, dass hierunter einige dabei sind, die für Sie interessant sein könnten. Trotz Datenbank und ausreichend technischer Hilfsmittel ist die Zuordnung und die anschließende persönliche Benachrichtigung des Kandidaten mit sehr viel Zeitaufwand verbunden.
Übrigens gelingt es auch der Arbeitsagentur, den Jobcentern oder Personalvermittlern nicht, ausreichend Jobs für einzelne Personen. Diese werden i.d.R. nur für Unternehmen aktiv, also wenn ein aktuelles Stellenangebot vorliegt.
Wir als Verein Netzwerk Arbeit e.V. unterscheiden uns von der üblichen Personalvermittlung, dass wir Kandidaten nicht nach Bedarf der Unternehmen auswählen, sondern generell jedem Kandidaten Beratungsdienstleistungen und Vermittlung anbieten. Und das, unabhängig davon, ob eine Stelle aktuell zu besetzen ist.
Doch wie kommen Sie nun an den gewünschten Job?
Das ist ganz einfach. Alle bei uns registrierten Kandidaten werden einmal wöchentlich per E-Mail über alle Stellenangebote informiert, die wir im Angebot haben. Wer sich noch nicht vollständig bei uns anmelden möchte, kann aber vorab schon unseren wöchentlichen Newsletter abonnieren und meldet sich nur in dem Fall, wenn ihm ein Stellenangebot zusagt.
Bitte beachten Sie, wie wir unsere Stellenangebote ausschreiben und verteilen:
1. Alle Stellenangebote werden grundsätzlich auf unserer Homepage ausgeschrieben und Ihnen 1 x wöchentlich per Newsletter als Übersicht zugestellt.
2. Aus persönlichen, rechtlichen oder auch zeitlichen Gründen finden Sie auch Stellenangebote, bei denen nur die Überschrift vorhanden ist. Die vollständige Beschreibung können Sie per Antwortformular anfordern und bekommen diese werktags innerhalb 24 Stunden zugestellt.
3. Vereinzelt versenden wir Stellenangebote auch einzeln per Newsletter an unsere Newsletterempfänger. Hierbei handelt es sich Stellenangebote von wenigen Unternehmen, die einen besonderen Status bei uns besitzen.Wir bauen darauf, dass wir möglichst viele Empfänger erreichen und Sie – sollte die Position nicht passen – die Information in Ihrem Bekanntenkreis verteilen.
Link zu unseren Stellenangeboten und zur Newsletteranmeldung.