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Timestamp: 2016-10-21 14:52:36
Document Index: 353103840

Matched Legal Cases: ['Art. 29', 'Art. 78', 'Art. 76', 'Art. 80', 'BGE', 'Art. 79', 'Art. 79', 'Art. 61', 'Art. 79', 'Art. 79', 'Art. 100', 'Art. 30', 'Art. 6', 'Art. 30', 'Art. 6', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 42', 'BGE', 'Art. 69', 'Art. 73', 'Art. 106', 'Art. 42', 'Art. 42', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 48', 'Art. 29', 'Art. 6', 'Art. 29', 'BGE', 'Art. 5', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 70', 'Art. 97', 'Art. 8', 'Art. 9', 'Art. 54', 'Art. 8', 'Art. 8', 'Art. 8', 'Art. 8', 'Art. 48']

6B_676/2011 (07.02.2012)
Qualifizierte Geldw�scherei; Beschleunigungsgebot
Die A.________ AG stellte am 22. April 1997 zwei Checks �ber DM 1 Mio. und DM 2 Mio. aus, wobei die Gelder zu deren Deckung aus einem Anlagebetrug stammten. X.________ erhielt die mit einem Blankoindossament versehenen Checks von B.________, den er seit 1992 anwaltlich vertrat. Er reichte den Check �ber DM 2 Mio. der C.________ am 28. April 1997 zur Gutschrift auf den Konten der D.________ SA, deren Direktor er war, ein. Gleichentags �bermittelte er der E.________ den Check �ber DM 1 Mio. zur Gutschrift auf die genannten Konten. Am 15. Mai 1997 stellte die A.________ zugunsten der D.________ einen dritten Check �ber DM 1'241'455.-- aus. Die Verm�genswerte zur Deckung dieses Checks stammten ebenfalls aus einem Anlagebetrug.
Nachdem zwischen B.________ und der E.________ bzw. der C.________ Treffen in Anwesenheit von X.________ stattgefunden hatten, sandte dieser der E.________ den Check �ber DM 1'241'455.-- zur Gutschrift. Nach einem Telefonat zwischen ihm und der E.________ retournierte ihm die E.________ den Check und begr�ndete die R�cksendung mit der "Vermeidung eines Schadens". X.________ wurde gebeten, eine Erkl�rung einzureichen, welche sich �ber die Herkunft der Verm�genswerte und �ber den Zweck der �berweisung �ussert. Er reichte diese Erkl�rung nicht ein, sondern k�ndigte die Callgeldanlage bei der E.________. Den retournierten Check �bergab er der C.________ zur Gutschrift.
Nach der Einl�sung der Checks wechselte X.________ den Betrag von DM 2 Mio. und jenen �ber DM 1'241'455.-- bei der C.________ in Schweizer Franken und liess sich von ihr Fr. 2'516'000.-- bar auszahlen. Dieses Geld h�ndigte er gleichentags B.________ aus. Am 5. Juni 1997 wechselte X.________ den Betrag von DM 1 Mio. bei der E.________ in Schweizer Franken. Nach der K�ndigung der E.________-Konten erhielt er einen Check �ber den Betrag von Fr. 835'065.25. Diesen versah er mit seinem Indossament und sandte ihn an F.________ nach Liechtenstein. Er beauftragte ihn, den Check auf den Namen seiner [F.________s] Treuhandgesellschaft einzul�sen und wies ihn an, das Geld dort einige Tage treuh�nderisch f�r die D.________ liegen zu lassen. Danach liess sich X.________ das Geld gegen Quittung bar auszahlen und h�ndigte es B.________ aus.
Das Obergericht des Kantons Zug verurteilte X.________ am 29. Oktober 2008 in zweiter Instanz wegen qualifizierter Geldw�scherei zu einer bedingt vollziehbaren Freiheitsstrafe von zehn Monaten und zu einer unbedingt vollziehbaren Geldstrafe von 60 Tagess�tzen zu Fr. 400.--.
Die dagegen erhobene Beschwerde von X.________ hiess das Bundesgericht am 10. Juni 2009 wegen Verletzung des rechtlichen Geh�rs in Bezug auf die Verurteilung wegen des dritten Checks gut und wies die Sache zur neuen Beurteilung an das Obergericht zur�ck (Urteil 6B_999/2008).
Am 28. Oktober 2010 sprach das Obergericht des Kantons Zug X.________ erneut der qualifizierten Geldw�scherei schuldig. Es bestrafte ihn mit einer bedingt vollziehbaren Freiheitsstrafe von f�nf Monaten und einer unbedingt vollziehbaren Geldstrafe von 60 Tagess�tzen zu Fr. 320.--.
Die dagegen erhobene Beschwerde von X.________ hiess das Bundesgericht am 17. Mai 2011 teilweise gut und wies die Sache zur neuen Strafzumessung an das Obergericht zur�ck (Urteil 6B_1013/2010).
Das Obergericht des Kantons Zug verurteilte X.________ am 15. September 2011 wegen qualifizierter Geldw�scherei zu einer Geldstrafe von 150 Tagess�tzen zu Fr. 400.--. Davon erkl�rte sie 125 Tagess�tze f�r bedingt vollziehbar, bei eine Probezeit von zwei Jahren.
X.________ f�hrt Beschwerde in Strafsachen und beantragt, das Urteil des Obergerichts des Kantons Zug vom 15. September 2011 sei aufzuheben. Das Strafverfahren sei wegen Verletzung des Beschleunigungsgebots einzustellen. Eventualiter sei die Sache zur neuen Beurteilung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen, unter Kosten- und Entsch�digungsfolgen zu Lasten des Kantons Zug.
1.1 Der Beschwerdef�hrer r�gt eine Verletzung von Verfahrensvorschriften und seines Anspruchs auf rechtliches Geh�r (Art. 29 Abs. 2 BV). Er macht geltend, das vorinstanzliche Protokoll gebe den Ablauf der Verhandlung vom 6. September 2011 nur unvollst�ndig wieder. Zum einen seien darin seine Erwiderungen zu den Ausf�hrungen der Staatsanwaltschaft nicht erfasst. Zum anderen sei im Protokoll weder festgehalten, dass ihm das letzte Wort erst auf Intervention der Staatsanwaltschaft erteilt worden sei, noch dass er sich zun�chst �ber diese erneute Verweigerung seines rechtlichen Geh�rs beklagt und ausgef�hrt habe, sie erwecke den Anschein der Befangenheit. Fraglich sei �berdies, ob das letzte Wort nicht nach Art. 78 der Schweizerischen Strafprozessordnung vom 5. Oktober 2007 (StPO; SR 312.0) h�tte protokolliert werden m�ssen. Angesichts dieser Unvollst�ndigkeiten sei die Best�tigung der Richtigkeit des Protokolls durch den Protokollf�hrer falsch. Ausserdem habe es die Verfahrensleitung unterlassen, die Richtigkeit des Protokolls i.S.v. Art. 76 Abs. 2 StPO zu best�tigen (Beschwerde S. 5 f. N. 13-17).
1.2 Gem�ss Art. 80 Abs. 1 BGG ist die Beschwerde zul�ssig gegen Entscheide letzter kantonaler Instanzen. Letztinstanzlich ist ein Entscheid, wenn die R�ge, die Inhalt der Beschwerde an das Bundesgericht sein soll, bei keiner kantonalen Instanz mehr vorgebracht werden kann. Das heisst, es darf im Kanton kein Rechtsbehelf irgendwelcher Art mehr zur Verf�gung stehen (Urteil 1B_25/2008 vom 2. Juli 2008 E. 1.2.2 mit Hinweis). Zudem ist es gem�ss dem Grundsatz von Treu und Glauben nicht zul�ssig, verfahrensrechtliche Einwendungen, die in einem fr�heren Verfahrensstadium h�tten geltend gemacht werden k�nnen, sp�ter noch vorzubringen (BGE 135 III 334 E. 2.2; 134 I 20 E. 4.3.1; je mit Hinweisen). Somit ist zu pr�fen, ob der Beschwerdef�hrer die geltend gemachten M�ngel, die alle das vorinstanzliche Protokoll bzw. die Protokollierung der Verhandlung vom 6. September 2011 betreffen, vor Anrufung des Bundesgerichts bei einer kantonalen Instanz h�tte r�gen k�nnen.
1.2.1 Protokolle k�nnen unrichtig sein, sodass sie zu korrigieren sind. Nach Art. 79 Abs. 1 StPO berichtigt die Verfahrensleitung zusammen mit der protokollf�hrenden Person offenkundige Versehen und informiert anschliessend die Parteien dar�ber. Mit offenkundigen Versehen sind die eher als Verschriebe zu bezeichnenden Irrt�mer in einem Protokoll, wie eine falsche Schreibweise, Irrt�mer in der Bezeichnung von Personen oder Rechnungsfehler, gemeint (siehe Begleitbericht des Eidgen�ssischen Justiz- und Polizeidepartements vom Juni 2001 zum Vorentwurf f�r eine Schweizerische Strafprozessordnung, S. 72). Gem�ss Art. 79 Abs. 2 StPO entscheidet die Verfahrensleitung, d.h. im Gerichtsverfahren bei Kollegialgerichten - wie dem vorinstanzlichen Dreiergremium - die Pr�sidentin oder der Pr�sident des betreffenden Gerichts (Art. 61 lit. c StPO), �ber Gesuche um Protokollberichtigungen. Im Gesetz ist f�r das Einreichen eines solchen Gesuchs keine Frist vorgesehen. Es sollte gleichwohl - im Hinblick auf den Grundsatz von Treu und Glauben - innert vern�nftiger Frist nach Kenntnisnahme des Protokolls gestellt werden (vgl. NIKLAUS SCHMID, Handbuch des schweizerischen Strafprozessrechts, Z�rich 2009, S. 228 Fn. 409 zu N. 579). Wird ein mutmasslicher Fehler ermittelt, ist das Gesuch um Protokollberichtigung sofort nach dessen Entdeckung der Verfahrensleitung zum Entscheid zu unterbreiten (Urteil 1B_311/2011 vom 30. August 2011 E. 3.1; ebenso NIKLAUS SCHMID, Schweizerische Strafprozessordnung, Praxiskommentar, 2009, N. 3 zu Art. 79 StPO mit Hinweisen; nach DANIELA BR�SCHWEILER, in: Donatsch/Hansjakob/Lieber, Kommentar zur Schweizerischen Strafprozessordnung, 2010, N. 3 zu Art. 79 "sobald als m�glich").
1.2.2 Der anwaltlich vertretene Beschwerdef�hrer legt weder dar noch ist ersichtlich, dass er bei der Vorinstanz eine Protokollberichtigung beantragte und die vorliegend ger�gten M�ngel beanstandete. Selbst wenn ber�cksichtigt wird, dass er das vollst�ndige Protokoll erst am 20. September 2011, vier Tage nach Zustellung des angefochtenen Entscheids, zur Kenntnis nahm (Beschwerde S. 5 N. 13; vorinstanzliche Akten GD 15/15/1 und GD 15/16; act. 2 S. 1), w�re binnen der dreissigt�gigen Frist f�r das Einreichen einer Beschwerde beim Bundesgericht (Art. 100 Abs. 1 BGG) gen�gend Zeit gewesen, um bei der Vorinstanz ein Protokollberichtigungsverfahren einzuleiten. Nach dem Gesagten ist auf die R�gen des Beschwerdef�hrers nicht einzutreten.
2.1 Der Beschwerdef�hrer r�gt eine Verletzung seines Anspruchs auf ein unabh�ngiges und unparteiisches Gericht nach Art. 30 Abs. 1 BV und Art. 6 Ziff. 1 EMRK. Er macht geltend, das Bundesgericht habe die Sache bereits einmal wegen Verletzung des rechtlichen Geh�rs an die Vorinstanz zur�ckweisen m�ssen. Angesichts der erneuten Verfahrensfehler habe er kein Vertrauen mehr in die Unparteilichkeit und Unabh�ngigkeit der vorinstanzlichen Richter. Die abermalige Verletzung des rechtlichen Geh�rs durch die Vorinstanz erwecke den Anschein der Befangenheit (Beschwerde S. 6 f. N. 18).
2.2 Gem�ss Art. 30 Abs. 1 BV und Art. 6 Ziff. 1 EMRK hat jede Person Anspruch darauf, dass ihre Sache von einem unparteiischen, unvoreingenommenen und unbefangenen Richter ohne Einwirken sachfremder Umst�nde entschieden wird. Die Garantie des verfassungsm�ssigen Richters wird verletzt, wenn Umst�nde vorliegen, die bei objektiver Betrachtung geeignet sind, Misstrauen in die Unparteilichkeit des Richters zu erwecken. Bei ihrer Beurteilung ist nicht auf das subjektive Empfinden einer Partei abzustellen. Das Misstrauen in die Unvoreingenommenheit muss vielmehr in objektiver Weise begr�ndet erscheinen. Es gen�gt, wenn Umst�nde vorliegen, die bei objektiver Betrachtung den Anschein der Befangenheit und Voreingenommenheit erwecken (BGE 136 I 207 E. 3.1 mit Hinweisen).
Eine gewisse Besorgnis der Voreingenommenheit kann entstehen, wenn eine Gerichtsperson in einem fr�heren Verfahren mit der konkreten Streitsache schon einmal befasst war. In einem solchen Fall der Vorbefassung ist nach der Rechtsprechung massgebend, ob sich ein Richter durch seine Mitwirkung an fr�heren Entscheiden in einzelnen Punkten bereits in einem Mass festgelegt hat, welches das Verfahren nicht mehr als offen erscheinen l�sst. Dies ist anhand aller tats�chlichen und verfahrensrechtlichen Umst�nde zu beurteilen (BGE 133 I 89 E. 3.2 S. 92 mit Hinweisen).
Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung k�nnen Verfahrensfehler nur ausnahmsweise die Unbefangenheit einer Gerichtsperson in Frage stellen. Dabei m�ssen objektiv gerechtfertigte Gr�nde zur Annahme bestehen, dass sich in Rechtsfehlern zugleich eine Haltung manifestiert, die auf fehlender Distanz und Neutralit�t beruht. Es muss sich um besonders krasse Fehler oder wiederholte Irrt�mer handeln, die eine schwere Verletzung der Richterpflichten darstellen und auf eine Absicht der Benachteiligung einer Prozesspartei schliessen lassen (BGE 125 I 119 E. 3e; 116 Ia 135 E. 3a S. 138; je mit Hinweisen).
2.3 Die R�ge des Beschwerdef�hrers ist unbegr�ndet. Unerheblich ist, dass er pers�nlich das Vertrauen in die Unparteilichkeit und Unabh�ngigkeit aller vorinstanzlichen Richter verloren hat. Selbst wenn die Protokollierung im Neubeurteilungsverfahren die geltend gemachten M�ngel aufweisen sollte, vermag dies objektiv nicht den Anschein der Befangenheit der vorinstanzlichen Richter zu erwecken. Daran �ndert auch nichts, dass das Bundesgericht deren Urteile in diesem Strafverfahren bereits zwei Mal aufgehoben hat. Denn einerseits verm�gen grunds�tzlich weder prozessuale Fehler noch ein unrichtiger materieller Entscheid eines Richters f�r sich allein objektiv den Verdacht seiner Befangenheit zu begr�nden (BGE 115 Ia 400 E. 3b). Andererseits darf von einem Richter so viel Professionalit�t erwartet werden, dass er Urteile oberer Instanzen, die nicht seiner Rechtsauffassung entsprechen, nicht zum Anlass nimmt, sp�ter zum Nachteil einer Partei zu entscheiden. Inwiefern die angeblich fehlerhafte Protokollierung - hier weder ein schwerer noch ein wiederholter Fehler - eine voreingenommene Haltung der vorinstanzlichen Richter erkennen lassen, ist nicht ersichtlich. Die Bemerkung im angefochtenen Entscheid, es erscheine gerechtfertigt, dem Beschwerdef�hrer einen sp�rbaren Denkzettel in Form einer unbedingten Geldstrafe als Verbindungsstrafe zu verabreichen (Urteil S. 12 E. 4.8.3), weist auch nicht auf eine Voreingenommenheit hin (Beschwerde S. 7 N. 7). Sie gibt lediglich die Rechtsprechung des Bundesgerichts zu Art. 42 Abs. 4 StGB wieder (BGE 134 IV 1 E. 4.5.1).
Der Beschwerdef�hrer r�gt die Verletzung seiner Pers�nlichkeitsrechte und von Art. 69 Abs. 3 lit. c sowie Art. 73 Abs. 1 StPO (Beschwerde S. 7 f. N. 19). Das Bundesgericht wendet das Recht grunds�tzlich von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Die Beschwerde ist indes gem�ss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG hinreichend zu begr�nden, andernfalls darauf nicht eingetreten wird. Das Vorbringen des Beschwerdef�hrers, die an der Verhandlung anwesenden Medienvertreter h�tten auszugsweise die Urteilsberatung der Vorinstanz mith�ren k�nnen, ist nicht gen�gend substanziiert, um die ger�gten Bundesrechtsverletzungen zu �berpr�fen.
4.1 Der Beschwerdef�hrer macht geltend, die Vorinstanz habe der schweren Verletzung des Beschleunigungsgebots mit einer blossen Reduktion der Strafe nicht gen�gend Rechnung getragen. Die absolute Verj�hrung sei nur knapp noch nicht eingetreten, die lange Verfahrensdauer sei nicht ihm zuzuschreiben, und seine pers�nliche sowie insbesondere seine berufliche Existenz werde sehr hart getroffen. Sein Eintrag im Anwaltsregister m�sse gem�ss einem erst k�rzlich ergangenen Urteil des Bundesgerichts zwingend gel�scht werden, bis die Verurteilung nicht mehr im Strafregister erscheine. Dies laufe auf ein faktisches Berufsverbot hinaus. Ein Berufsverbot aufgrund einer strafrechtlichen Verurteilung sei derart rufsch�digend, dass er nicht nur die dem Anwaltsmonopol unterliegenden Mandate verlieren werde. Hinzu komme, dass er zumindest f�r die Dauer des Strafregistereintrags wohl auch f�r seine umfangreichen T�tigkeiten als Finanzintermedi�r gesperrt w�re. Aus diesen Gr�nden liege ein extremer Fall der Verletzung des Beschleunigungsgebots vor, weshalb das Verfahren h�tte eingestellt werden m�ssen (Beschwerde S. 8 ff. N. 21 ff.).
4.2 Soweit der Beschwerdef�hrer zur Begr�ndung, wie belastend die lange Verfahrensdauer f�r ihn war, auf sein letztes Wort und damit auf das vorinstanzliche Protokoll verweist (Beschwerde S. 11 N. 27 2. Abs.), ist er nicht zu h�ren. Ein Hinweis auf fr�here Rechtsschriften oder auf die Verfahrensakten gen�gt den Begr�ndungsanforderungen gem�ss Art. 42 Abs. 1 und 2 sowie Art. 106 Abs. 2 BGG nicht (BGE 134 I 303 E. 1.3 mit Hinweisen).
4.3 Die Vorinstanz erw�gt, der Beschwerdef�hrer sei der qualifizierten Geldw�scherei schuldig zu sprechen (Urteil S. 5 E. 4.1). Sein Verschulden sei erheblich. Gegen�ber dem erstinstanzlichen Urteil sei zu beachten, dass Transaktionen mit einem weiteren (dritten) Check vorliegen w�rden, weshalb der Deliktsbetrag insgesamt DM 4'241'455.-- betrage. Der Beschwerdef�hrer habe im Rahmen seiner anwaltlichen T�tigkeit erhebliche Zeit f�r die verschiedenen anonymisierenden Handlungen aufgewendet und damit eine beachtliche kriminelle Energie bekundet. Die Vorstrafenlosigkeit, die geordneten pers�nlichen Verh�ltnisse und die erh�hte Strafempfindlichkeit des Beschwerdef�hrers aufgrund der zu erwartenden Auswirkungen der Strafe auf seine T�tigkeit als Rechtsanwalt seien strafmindernd zu ber�cksichtigen. In W�rdigung dieser Strafzumessungsfaktoren sei eine Einsatzstrafe von 15 Monaten Freiheitsstrafe, verbunden mit einer Geldstrafe von 60 Tagess�tzen, angemessen (Urteil S. 7 E. 4.4 f.).
Im Weiteren ber�cksichtigt die Vorinstanz den Strafmilderungsgrund nach Art. 48 lit. e StGB. Die Tathandlungen w�rden 13 Jahre zur�ckliegen und der Beschwerdef�hrer habe sich in dieser Zeit wohl verhalten. Schliesslich tr�gt sie der Verletzung des Beschleunigungsgebots strafmildernd Rechnung (Urteil S. 7 E. 4.6.1 f.). Die Verletzung erscheine zwar nicht mehr als leicht, sei aber auch nicht so schwerwiegend, dass sich eine Einstellung des Verfahrens oder ein Schuldspruch mit Verzicht auf Strafe rechtfertige. Die dem Beschwerdef�hrer vorgeworfene qualifizierte Geldw�scherei sei eine gravierende Straftat. Zudem wiege die Belastung des Beschwerdef�hrers durch die Verletzung des Beschleunigungsgebots nicht besonders schwer, wie dies etwa bei einer l�nger dauernden Untersuchungshaft der Fall w�re. Der Verletzung des Beschleunigungsgebots sei bereits im ersten vorinstanzlichen Urteil vom 29. Oktober 2008 Rechnung getragen und im zweiten Urteil vom 28. Oktober 2010 sei die ausgesprochene, bedingt vollziehbare Strafe nochmals halbiert worden, da seit dem ersten Urteil der Vorinstanz zwei weitere Jahre vergangen seien. Angesichts der beiden Strafmilderungsgr�nde rechtfertige sich eine erhebliche Reduktion der Einsatzstrafe von 15 Monaten Freiheitsstrafe und Geldstrafe von 60 Tagess�tzen auf eine Geldstrafe von 150 Tagess�tzen (Urteil S. 9 f. E. 4.6.6).
4.4.1 Jede Person hat in Verfahren vor Gerichts- und Verwaltungsinstanzen Anspruch auf Beurteilung innert angemessener Frist (Art. 29 Abs. 1 BV). Art. 6 Ziff. 1 EMRK vermittelt bez�glich der Anforderungen, die sich aus dem Beschleunigungsgebot ergeben, keinen weitergehenden Schutz als Art. 29 Abs. 1 BV (BGE 130 I 269 E. 2.3, 312 E. 5.1 S. 332; je mit Hinweis). Gem�ss Art. 5 Abs. 1 StPO nehmen die Strafbeh�rden die Strafverfahren unverz�glich an die Hand und bringen sie ohne unbegr�ndete Verz�gerung zum Abschluss. Das Beschleunigungsgebot verpflichtet die Beh�rden, ein Strafverfahren ab dem Zeitpunkt, in dem der Angeschuldigte dar�ber in Kenntnis gesetzt wurde, mit der gebotenen Bef�rderung zu behandeln. Dieser soll nicht l�nger als notwendig den Belastungen eines Strafverfahrens ausgesetzt sein (BGE 133 IV 158 E. 8 S. 170). Die Beurteilung der angemessenen Verfahrensdauer entzieht sich starren Regeln. Es ist in jedem Einzelfall unter W�rdigung aller konkreten Umst�nde zu pr�fen, ob sich diese als angemessen erweist (BGE 130 I 312 E. 5.2 mit Hinweisen). Kriterien f�r die Angemessenheit der Verfahrensdauer im Rahmen von Strafverfahren sind etwa die Schwere des Tatvorwurfs, die Komplexit�t des Sachverhalts, die dadurch gebotenen Untersuchungshandlungen, das Verhalten des Beschuldigten und dasjenige der Beh�rden sowie die Zumutbarkeit f�r den Beschuldigten (BGE 130 I 269 E. 3.1 mit Hinweisen).
4.4.2 Unbestritten ist, dass das Beschleunigungsgebot vorliegend nicht bloss leicht verletzt ist. Die Vorinstanz erachtet die Dauer des Strafverfahrens von November 1998 (erste Einvernahme des Beschwerdef�hrers) bis September 2011 trotz der umfangreichen Verfahrensakten (rund 70 Bundesordner) und der internationalen Verflechtungen zu Recht als zu lang (Urteil S. 8 E. 4.6.4). Daher er�brigt es sich, auf die Vorbringen des Beschwerdef�hrers zur Dauer der einzelnen Verfahrensschritte weiter einzugehen (Beschwerde S. 9 ff.).
4.5.1 Folgen einer Verletzung des Beschleunigungsgebots sind meistens die Strafreduktion, manchmal der Verzicht auf Strafe oder, als ultima ratio in Extremf�llen, die Einstellung des Verfahrens (BGE 133 IV 158 E. 8; 130 IV 54 E. 3.3.1 S. 55; je mit Hinweisen). Bei der Frage nach der sachgerechten Folge ist zu ber�cksichtigen, wie schwer der Beschuldigte durch die Verfahrensverz�gerung getroffen wurde, wie gravierend die ihm vorgeworfenen Taten sind und welche Strafe ausgesprochen werden m�sste, wenn das Beschleunigungsgebot nicht verletzt worden w�re. Rechnung zu tragen ist auch den Interessen der Gesch�digten und der Komplexit�t des Falles. Schliesslich ist in Betracht zu ziehen, wer die Verfahrensverz�gerung zu vertreten hat (BGE 117 IV 124 E. 4e S. 129 f.; Urteil 6B_140/2011 vom 17. Mai 2011 E. 5.1 mit Hinweisen).
4.5.2 Dem Beschwerdef�hrer ist beizupflichten, dass die Dauer des Verfahrens sehr lange ist und nahe bei der altrechtlichen absoluten Verj�hrung (aArt. 70 Abs. 1 lit. b StGB) bzw. der neurechtlichen Verfolgungsverj�hrung von 15 Jahren liegt (Art. 97 Abs. 1 lit. b StGB; zum Verh�ltnis zwischen Verfahrensdauer und Verj�hrung Urteil 6B_440/2008 vom 11. November 2008 E. 6.4 mit Hinweisen). Dennoch h�lt sich die von der Vorinstanz vorgenommene Reduktion der Einsatzstrafe um rund 70% (von 15 Monaten Freiheitsstrafe verbunden mit einer Geldstrafe von 60 Tagess�tzen auf eine Geldstrafe von 150 Tagess�tzen) wegen Verletzung des Beschleunigungsgebots und wegen Zeitablaufs innerhalb des weiten sachrichterlichen Ermessens. Wie die Vorinstanz zutreffend ausf�hrt, handelt es sich bei der qualifizierten Geldw�scherei um eine gravierende Straftat. Ausserdem stuft sie sein Verschulden als erheblich ein und lastet ihm eine beachtliche kriminelle Energie an. Nicht zu beanstanden ist weiter, dass sie die Belastung des Beschwerdef�hrers durch die Verletzung des Beschleunigungsgebots als nicht besonders schwer qualifiziert. Bei der Frage nach der sachgerechten Folge einer solchen Verletzung kommt es nicht auf die Schwere der Belastung des Beschuldigten unmittelbar durch die Verurteilung an, sondern darauf, wie schwer dieser durch die Verfahrensverz�gerung getroffen worden ist. Die Ausf�hrungen des Beschwerdef�hrers zu den m�glichen Auswirkungen seiner Verurteilung wegen Geldw�scherei (L�schung aus dem Anwaltsregister gem�ss Art. 8 Abs. 1 lit. b i.V.m. Art. 9 des Bundesgesetzes �ber die Freiz�gigkeit der Anw�ltinnen und Anw�lte vom 23. Juni 2000, BGFA, SR 935.61; "faktisches Berufsverbot" bzw. altrechtliches Berufsverbot nach aArt. 54 StGB; Rufsch�digung; Sperrung seiner T�tigkeit als Finanzintermedi�r) gehen daher an der Sache vorbei (Beschwerde S. 12 f. N. 28 f.). Aus dem von ihm angef�hrten Bundesgerichtsurteil vom 28. Juli 2011 (2C_187/2011) ergibt sich nicht, dass bei qualifizierter Geldw�scherei zwingend eine L�schung aus dem Anwaltsregister zu erfolgen hat. Dem zitierten Urteil lag ein ganz anderer Sachverhalt zugrunde. Zudem verf�gt die zust�ndige Aufsichtsbeh�rde bei der Pr�fung der Frage der Vereinbarkeit der strafrechtlichen Verurteilung mit dem Anwaltsberuf (Art. 8 Abs. 1 lit. b BGFA) �ber einen grossen Beurteilungsspielraum (siehe Urteil 2C_183/2010 vom 21. Juli 2010 E. 2.3 mit Hinweisen; PHILIPPE MEIER/CHRISTIAN REISER, in: Loi sur les avocats, Valticos/Reiser/Chappuis [Hrsg.], 2010, N. 21 zu Art. 8 BGFA), selbst wenn die Geldw�scherei als Delikt, das mit dem Anwaltsberuf nicht vereinbar ist, in Betracht kommt (vgl. ERNST STAEHELIN/CHRISTIAN OETIKER, in: Kommentar zum Anwaltsgesetz, Fellmann/Zindel [Hrsg.], 2. Aufl. 2011, N. 20 zu Art. 8 BGFA; WALTER FELLMANN, Anwaltsrecht, 2010, S. 32 N. 103). Indes ist die rechtliche Qualifikation der Tat grunds�tzlich nicht massgebend (WALTER FELLMANN, a.a.O., S. 32 N. 102; PHILIPPE MEIER/CHRISTIAN REISER, a.a.O., N. 20 zu Art. 8 BGFA). �berdies scheint der Beschwerdef�hrer zu verkennen, dass eine strafrechtliche Verurteilung nicht erst seit dem Bundesgerichtsentscheid 2C_187/2011 zur L�schung eines Eintrags aus dem Anwaltsregister f�hren kann. Dies ist bereits seit Inkrafttreten des BGFA am 1. Januar 2002 m�glich. Im �brigen bejaht die Vorinstanz wegen den zu erwartenden Auswirkungen der Sanktion [recte: des Schuldspruchs wegen qualifizierter Geldw�scherei] auf die T�tigkeit des Beschwerdef�hrers als Rechtsanwalt dessen erh�hte Strafempfindlichkeit, die sie bereits bei der Einsatzstrafe strafmindernd ber�cksichtigt (angefochtenes Urteil S. 7 E. 4.5).
Indem die Vorinstanz ferner das Wohlverhalten des Beschwerdef�hrers seit der Tat strafmildernd (Art. 48 lit. e StGB) einbezieht (angefochtenes Urteil S. 7 E. 4.6.1 f.), tr�gt sie gerade auch dem Umstand Rechnung, dass er seinen Beruf mit Ausnahme des vorliegenden Strafverfahrens klaglos aus�bt (Beschwerde S. 12 N. 28 6. Abs.). Mit dem vom Beschwerdef�hrer angef�hrten Umstand (Beschwerde S. 11 f. N. 27 2. Abs.), er sei zu Beginn des Verfahrens 40 Jahre alt gewesen, w�hrend er jetzt 53-j�hrig sei, l�sst sich auch keine ausserordentliche Belastung wegen der Verfahrensverz�gerung begr�nden. Die Vorinstanz hat mit der vorgenommenen Strafreduktion im Lichte der dargelegten Umst�nde, selbst wenn keine Interessen von Gesch�digten gegen eine Einstellung des Verfahrens sprechen, den bundes- und v�lkerrechtlichen Anforderungen an eine Ber�cksichtigung von Verfahrensverz�gerungen Gen�ge getan. Daran vermag nichts zu �ndern, dass die Verantwortung der �berm�ssigen Verfahrensl�nge nicht dem Beschwerdef�hrer vorzuwerfen ist.