Source: https://www.lecturio.de/jura/zivilprozessordnung-zpo/vollstreckungsverfahren-allgemeine-grundlagen.vortrag
Timestamp: 2019-11-19 02:34:15
Document Index: 228190467

Matched Legal Cases: ['§ 750', '§ 750', '§ 750', '§ 808', '§ 704', '§ 794', '§ 328', '§ 704', '§ 750']

Vollstreckungsverfahren: Grundlagen – Jura Kurs | Lecturio
Allgemeine Grundlagen (§§ 750 ff. ZPO)
Allgemeine Grundlagen (§§ 750 ff. ZPO) von RA Mario Kraatz
Der Vortrag „Allgemeine Grundlagen (§§ 750 ff. ZPO)“ von RA Mario Kraatz ist Bestandteil des Kurses „Zivilprozessordnung (ZPO)“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:
Überblick über das Zwangsvollstreckungsrecht
Voraussetzungen einer Zwangsvollstreckung
Fallbeispiel: Der Bauvertrag
Falllösung: Der Bauvertrag
Worum geht es bei der Zwangsvollstreckung?
Ein Gläubiger kann einen Anspruch aus einem vollstreckbaren Titel mithilfe staatlicher Vollstreckungsorgane gegen einen Schuldner durchsetzen.
Bei der Zwangsvollstreckung wird der entscheidungsrelevante Sachverhalt geklärt.
Die Zwangsvollstreckung ist der Teil des Erkenntnisverfahrens, in dem ein Versäumnisurteil erlassen wird.
Bei der Zwangsvollstreckung wird über die Frage diskuttiert, ob eine Klage zulässig ist.
Hängt die Zwangsvollstreckung vom Verhalten des Schuldners ab?
Das Zwangsvollstreckungsrecht greift erst dann ein, wenn der Schuldner die geforderte Leistung nicht freiwillig erbringt.
Das Zwangsvollstreckungsrecht greift erst dann ein, wenn der Schuldner die geforderte Leistung erbringt.
Auf das Verhalten des Schuldners kommt es bei der Zwangsvollstreckung nicht an.
Das Zwangsvollstreckungsrecht greift erst dann ein, wenn der Gläubiger die geforderte Leistung nicht freiwillig erbringt.
Welche Parteien stehen sich im Zwangsvollstreckungsverfahren gegenüber?
Der Gläubiger möchte einen Titel vollstrecken lassen.
Der Schuldner ist die Zielperson einer Zwangsvollstreckung.
Der Gläubiger und der Schuldner möchten gemeinsam einen Titel gegen einen Dritten vollstrecken lassen.
Es gibt keine Parteien im Zwangsvollstreckungsrecht.
Welche Prozessmaximen gelten im Gegensatz zum Erkenntnisverfahren nur eingeschränkt?
Der Grundsatz der Öffentlichkeit besteht nicht.
Der Grundsatz der Mündlichkeit gilt nicht.
Der Verhandlungsgrundsatz gilt im Zwangsvollstreckungsverfahren nicht.
Das Recht auf rechtliches Gehör gilt nur eingeschränkt.
Im Zwangsvollstreckungsrecht gibt es keine Einschränkungen von Prozessmaximen.
Welches Gesetz ist für die Zwangsvollstreckung einschlägig?
Die Einzelvollstreckung richtet sich nach der ZPO und dem ZVG.
Die Gesamtvollstreckung richtet sich nach der InsO.
Die Gesamtvollstreckung richtet sich nach dem ZVG.
Bei der Zwangsvollstreckung ist immer die ZPO einschlägig.
In welche Kategorie fällt die Vollstreckung in körperliche Sachen nach den §§ 808 ff. ZPO?
Die Vollstreckung in körperliche Sachen erfolgt wegen Geldforderungen.
Die Vollstreckung in körperliche Sachen erfolgt wegen der Vornahme oder Duldung von Handlungen.
Die Vollstreckung in körperliche Sachen erfolgt wegen der Abgabe von Willenserklärungen.
Die Vollstreckung in körperliche Sachen erfolgt wegen der Herausgabe von Sachen.
Wer kann Gewahrsam an Sachen haben, die Ziel einer Vollstreckung wegen Herausgabe von Sachen sind?
Der Schuldner kann den Gewahrsam an den Sachen haben.
Ein Dritter kann den Gewahrsam an den Sachen haben.
Das Gericht kann den Gewahrsam an den Sachen haben.
Der Gläubiger kann den Gewahrsam an den Sachen haben.
Welche Voraussetzungen müssen für alle Zwangsvollstreckungen vorliegen?
Es müssen die allgemeinen Voraussetzungen vorliegen.
Es müssen die besonderen Voraussetzungen vorliegen.
Es dürfen keine Vollstreckungshindernisse vorliegen.
Es gibt keinen einheitlichen Prüfungsaufbau für Zwangsvollstreckungen.
Welche Vollstreckungstitel kommen für die Zwangsvollstreckung in Betracht?
Endurteile (§ 704 ZPO) können zur Zwangsvollstreckung herangezogen werden.
Titel nach § 794 ZPO können zur Zwangsvollstreckung herangezogen werden.
Ausländische Titel können zur Zwangsvollstreckung herangezogen werden, sofern sie anerkannt worden sind (§ 328 ZPO).
Es können ausschließlich Endurteile nach § 704 ZPO für die Zwangsvollstreckung herangezogen werden.
Welche Vollstreckungshindernisse gibt es im Zwangsvollstreckungsrecht?
Die Insolvenz des Schuldners ist ein Vollstreckungshindernis.
Die Einstellung der Zwangsvollstreckung ist ein solches Hindernis.
Ein Vollstreckungshindernis liegt vor, wenn der Schuldner nicht in die Zwangsvollstreckung einwilligt.
Die Weigerung des Gerichtsvollziehers, die Zwangsvollstreckung auszuführen, ist ein Vollstreckungshindernis.
Dozent des Vortrages Allgemeine Grundlagen (§§ 750 ff. ZPO)