Source: http://www.uni-protokolle.de/foren/viewt/118535,0.html
Timestamp: 2019-09-17 13:27:26
Document Index: 228008765

Matched Legal Cases: ['§249', 'BGH', '§ 253', '§249', '§ 239', '§ 239', 'BGH']

253,255 <-----> 249
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Verfasst am: 02 März 2007 - 14:23:30 Titel: 253,255 <-----> 249
Ist 253, 255 noch zu prüfen, wenn Raub unproblematisch bejaht wurde ?
Oder einfach weglassen,
kleine hausarbeit strafrecht bt.
Verfasst am: 02 März 2007 - 15:13:09 Titel:
Nein, einfach weglassen würde ich sie nicht. Kurzer Hinweis darauf, dass sie nach hLit tatbestandlich ausgeschlossen ist (Exklusivitätsverhältnis zwischen Wegnahme und Weggabe) und nach Rspr als lex generalis zurücktritt.
Verfasst am: 02 März 2007 - 16:29:33 Titel:
Im Rep bei uns wurde gesagt, dass wir IMMER in solchen Konstellationen wie folgt aufzubauen sollen:
1. §249 prüfen
Wegnahme problematisieren und abgrenzen nach äußerem Erscheinungsbild der tatbestandlichen Handlung (BGH) bzw innerer Willensrichtung (HL).
2. § 253, 255
Abgenötigtes Opferverhalten problematisieren (quasi wie Streit bei
§249)
3. § 239a/b
Dabei hat der Rep-Tutor betont, dass es auch wichtig ist § 239 anzuprüfen, auch wenn er i.E. nicht durchgeht.
Verfasst am: 02 März 2007 - 17:08:48 Titel:
Das ist doch Unsinn. Die Wegnahme zu problematisieren und innerhalb des Raubes abzugrenzen, wenn sie nicht problematisch ist (etwa weil nach äußerem Erscheinungsbild weggenommen wird (vis absoluta), dann kommt die hL nämlich auch zu keinem anderen Ergebnis), ist schlichtweg falsch. Und so liegt es hier laut Aussage des Threaderstellers.
Im Rep hattet ihr wahrscheinlich einen problematischen Wegnahmefall (Weggabe, aber kein Rest an Handlungsmöglichkeit -> BGH (-), hLit (+)).