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Timestamp: 2018-01-22 14:34:11
Document Index: 378514897

Matched Legal Cases: ['§ 12', '§ 41', '§ 7', '§ 86', '§ 938', '§ 16', '§ 18', '§ 23', '§ 23', '§ 21']

Anwaltskanzlei Sven Adam | Tacheles-Rechtsprechungsticker | Tacheles Rechtsprechungsticker KW 36/2017
Eingetragen oder aktualisiert am 04.09.2017
Eine absehbar kurze Leistungsdauer kann die Annahme einer besonderen Härte gemäß § 12 Abs. 3 S 1 Nr. 6 Alt 2 SGB 2 rechtfertigen (vgl. BSG, Urteil vom 20.02.2014 - B 14 AS 10/13 R; Sozialgericht Gießen, Urteil v. 05.05.2017 - S 28 AS 579/16).
Mann aus dem Kreis Herford darf trotz Hartz IV sein Haus behalten: www.nw.de
1.2 - BSG, Urteil vom 30.08.2017 - B 14 AS 31/16 R
BSG, Urteil vom 30.08.2017 - B 14 AS 2/17 R
2.1 - BSG, Urteil v. 30.03.2017 - B 14 AS 13/16 R
2.2 - BSG, Urteil v. 30.03.2017 - B 14 AS 18/16 R
2.3 - BSG, Urteil v. 24.05.2017 - B 14 AS 16/16 R
3.1 - Bayerisches Landessozialgericht, Beschluss v. 24.07.2017 - L 7 AS 427/17 B ER
LSG Bayern: Auch nach neuer Gesetzeslage hat ein kroatischer Staatsangehöriger Anspruch auf ALG II - Gewährung vorläufiger Leistungen nach § 41a Abs 7 SGB 2, denn wenn der Leistungsausschluss nach § 7 Abs. 1 Satz 2 Nr 2 b SGB II verfassungswidrig sein sollte, ergäben sich Leistungsansprüche unmittelbar aus dem SGB II.
5. Der Senat macht im Rahmen der zu treffenden Regelungsanordnung von seinem Ermessen nach § 86b Abs. 2 Satz 4 SGG i.V.m. § 938 Abs. 1 ZPO Gebrauch und nimmt einen Abschlag von 30% (122,70 EUR) bei der Regelleistung zum Zwecke der Vermeidung der Vorwegnahme der Hauptsache vor (vgl. zur Zulässigkeit eines Abschlags BVerfG vom 12.5.2005, 1 BvR 569/05 Rn 26; st. Rspr. des 7. Senats, u.a. Bay. LSG vom 31.8.2012, L 7 AS 601/12 B ER).
3.2 - Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen, Beschluss vom 31.03.2016 - L 15 AS 12/16 B ER
Einstweiliger Rechtsschutz - fehlender Anordnungsgrund bzw Eilbedürftigkeit - Grundsicherung für Arbeitsuchende - ungeklärter Leistungsausschluss für Ausländer bei Aufenthalt zur Arbeitsuche - Zumutbarkeit des Abwartens des Hauptsacheverfahrens aufgrund existenzsichernder Einnahmen durch Tätigkeit als Haushaltshilfe und freier Unterkunft und Verpflegung in der Wohnung des Arbeitgebers
1. Im Ergebnis können diese Fragen aber im vorliegenden Verfahren offenbleiben. Auch wenn die Antragstellerin einen materiellrechtlichen Leistungsanspruch gegen den Antragsgegner hätte und in dieser Höhe der zum Erlass einer einstweiligen Anordnung erforderliche Anordnungsanspruch bestünde, fehlt es jedenfalls mit Rücksicht auf die Einkommensverhältnisse der Antragstellerin am erforderlichen Anordnungsgrund.
3.3 - Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen, Beschluss v. 21.08.2017 - L 7 AS 1360/17 B ER - rechtskräftig
3.4 - Hessisches Landessozialgericht, Beschluss v. 13.02.2017 - L 9 AS 766/16 B ER – rechtskräftig
3.5 - Landessozialgericht Berlin-Brandenburg, Urt. v. 22.06.2017 - L 29 AS 2670/13
Grundsicherung für Arbeitsuchende - Leistungsausschluss für Ausländer bei Aufenthalt zur Arbeitsuche - Unionsbürger - Sozialhilfe - Erwerbsfähigkeit - Antrag nach § 16 Abs 2 S 1 SGB I - zuständiger Leistungsträger § 18 Abs 1 SGB II Kenntniserlangung Sozialhilfeträger - Leistungsausschluss für dem Grunde nach Leistungsberechtigte nach dem SGB II - EFA - Leistungsausschluss nach § 23 Abs 3 S 1 SGB XII - keine Leistungsgewährung nach § 23 Abs 1 S 3 SGB XII – Verfassungsmäßigkeit
3.6 - LSG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 22. Juni 2017 (Az.: L 31 AS 848/17 B ER):
3.7 - LSG Sachsen-Anhalt, Beschluss vom 7. März 2017 (Az.: L 2 AS 127/17 B ER):
4.1 - SG Düsseldorf, Urt. v. 13.03.2017- S 43 AS 3864/14
2. Österreichische Staatsbürger können sich auf das Gleichbehandlungsgebot des bilateralen Abkommens zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Österreich über Fürsorge und Jugendwohlfahrtspflege vom 17. Januar 1966 (FürsAbk AUT) berufen (vgl. LSG Mecklenburg-Vorpommern 8. Senat, Beschluss vom 07.03.2012, L 8 B 489/10 ER).
Ebenso Sozialgericht München, Urt. v. 10.02.2017 - S 46 AS 204/15
4.2 - Sozialgericht München, Urteil vom 10. Februar 2017 (Az.: S 46 AS 204/15):
4.3 - Sozialgericht Chemnitz, Beschluss vom 14. März 2017 (Az.: S 26 AS 405/17 ER):
5.1 - Landessozialgericht Berlin-Brandenburg, Urt. v. 20.07.2017 - L 23 SO 236/16
5.2 - Hessisches Landessozialgericht, Urt. v. 29.04.2016 - L 4 SO 79/14 ZVW
Zum Anspruch des Klägers auf einen Zuschuss in Höhe von 2,30 Euro kalendertäglich für "Essen auf Rädern" nach dem SGB XII (hier verneinend)
1. Der Anspruch des Klägers auf Übernahme der geltend gemachten Kosten für Essen auf Rädern setzt voraus, dass der Kläger überhaupt im streitigen Zeitraum die geltend gemachten Kosten aufgewendet hat, Essen auf Rädern im Wege der "Selbstbeschaffung" in Anspruch genommen und dieses auf andere Weise bezahlt hat, oder er die Bezahlung noch schuldet. Aufgabe der Sozialhilfe ist es nämlich nicht, nachträglich Leistungen zu erbringen, wenn der Bedarf hierfür mittlerweile entfallen ist (vgl. BSG, Urteil vom 11. Dezember 2007, B 8/9b SO 12/06 R, SozR 4-3500 § 21 Nr. 1 RdNr. 11 für die Übernahme von Kosten für eine Haushaltshilfe nach dem SGB XII).
6.1 - Pressemitteilung Nr. 18/2017
Quelle: ovg.justiz.rlp.de
6.2 - Neugeborene Kinder von Asylberechtigten und international Schutzberechtigten haben unmittelbar Anspruch auf Hartz IV-Leistungen
6.3 - Hartz IV: Einkommensteuernachzahlung ist Betriebsausgabe, ein Beitrag von RA Helge Hildebrandt
S. a. dazu Beitrag von Detlef Brock - Redakteur des Rechtsprechungstickers von Tacheles:
Tilgungszahlungen auf Einkommensteuerschulden aus früheren Jahren kommen nicht in Betracht (Zu entrichtende Einkommensteuer kann nur in den Monaten abgesetzt werden, in denen sie fällig und daher zu entrichten war (vgl hierzu BSG, Urteil vom 22. August 2013 – B 14 AS 1/13 R; Landessozialgericht Berlin-Brandenburg, Urt. v. 20.06.2017 - L 18 AS 1812/16).
6.4 - Malte Crome: HARTZ IV - Rechte erfolgreich durchsetzen
Ein Leitfaden für Sozialberater - Basics für Sozialprofis - Stand: Mai 2017: www.lambertus.de
Anhang: Rechtsprechungsübersicht zu den Leistungsansprüchen aus SGB II und SGB XII: www.lambertus.de