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Timestamp: 2017-12-17 06:19:19
Document Index: 129627283

Matched Legal Cases: ['§ 29', '§ 30', '§ 31', '§ 32', '§ 33', '§ 34', '§ 35', '§ 29', '§ 16', '§ 34', '§ 34']

Magister Studium - Prüfungsordnung 1994 - Philosophische Promotionskommission - Goethe Universität, Frankfurt am Main
So 17 Dez 2017 07:19:16 CET
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Inhalte Prüfungsordnung Magister - IV. Schlussbestimmungen:
§ 29 - Ungültigkeit der Zwischenprüfung und der Magisterprüfung
§ 30 - Einsicht in die Prüfungsakten
§ 31 - Aberkennung des Magistergrades
§ 32 - Gebühren
§ 33 - Fachspezifischer Teil des Anhangs
§ 34 - Übergangsregelungen
§ 35 - Inkrafttreten und Veröffentlichung
(1) Hat der/die Kandidat/in bei einer Prüfung getäuscht und wird diese Tatsache erst nach der Aushändigung des Zeugnisses bekannt, so kann der Gemeinsame Prüfungsausschuss nachträglich die Noten für diejenigen Prüfungsleistungen, bei deren Erbringung der/die Kandidat/in getäuscht hat, entsprechend berichtigen und die Prüfung ganz oder teilweise für nicht bestanden erklären.
(2) Waren die Voraussetzungen für die Zulassungen zu einer Prüfung nicht erfüllt, ohne dass der/ die Kandidat/in hierüber täuschen wollte, und wird diese Tatsache erst nach Aushändigung des Zeugnisses bekannt, so wird dieser Mangel durch das Bestehen der Prüfung geheilt. Hat der/die Kandidat/in die Zulassung vorsätzlich zu Unrecht erwirkt, so entscheidet der Gemeinsame Prüfungsausschuss.
(3) Dem/der Kandidaten/in ist vor einer Entscheidung Gelegenheit zur Äußerung zu geben.
(4) Das unrichtige Prüfungszeugnis ist einzuziehen und gegebenenfalls ein neues zu erteilen. Mit dem unrichtigen Prüfungszeugnis ist auch die Magisterurkunde einzuziehen, wenn die Prüfung aufgrund der Täuschungshandlung für "nicht bestanden" erklärt wird. Eine Entscheidung nach Abs. 1 und Abs. 2 Satz 2 ist nach einer Frist von 5 Jahren ab dem Datum des Prüfungszeugnisses ausgeschlossen.
Innerhalb eines Jahres wird dem/der Kandidaten/in auf Antrag Einsicht in seine/ihre schriftlichen Prüfungsarbeiten, die darauf bezogenen Gutachten der Prüfer/innen und in die Prüfungsprotokolle gewährt. Das Nähere regelt § 29 des Hessischen Verwaltungsverfahrensgesetzes vom 1.12.1979, GVBl in der jeweils gültigen Fassung.
Die Aberkennung des Magistergrades richtet sich nach den gesetzlichen Bestimmungen.
(1) Die Prüfungsgebühren betragen:
für die Magisterprüfung Euro 70,00
Wiederholung der Magisterprüfung Euro 35,00
(2) Die Bezahlung der Gebühren hat innerhalb von vier Wochen nach der Anmeldung zu erfolgen.
Jeder Fachbereich kann den ihn betreffenden fachspezifischen Teil des Anhangs (Teile I, III, und IV) ändern. Stimmt der Gemeinsame Prüfungsausschuss dieser Änderung zu, so muss sie nicht durch alle Fachbereiche bestätigt werden.
Das Genehmigungsverfahren nach §§ 16 Abs. 2, Nr. 7 HUG u. 21 Abs. 1 Nr. 6 HHG bleibt unberührt.
§ 34- Widerspruchsverfahren
Widersprüche gegen das Prüfungsverfahren und gegen Prüfungsentscheidungen sind, sofern eine Rechtsbehelfsbelehrung erteilt wurde, innerhalb eines Monats, sonst innerhalb eines Jahres nach Bekanntgabe bei der oder dem Vorsitzenden des Gemeinsamen Prüfungsausschusses einzulegen und schriftlich zu begründen. Hilft die oder der Vorsitzende des Gemeinsamen Prüfungsausschusses, ggf. nach Stellungnahme beteiligter Prüferinnen und Prüfer, dem Widerspruch nicht ab, erteilt die Präsidentin oder der Präsident der Johann Wolfgang Goethe-Universität einen begründeten Widerspruchsbescheid, der mit einer Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen ist. Sofern Widerspruch gegen Prüfungsentscheidungen im Hauptfach Musikpädagogik erhoben wurden, entscheidet die Präsidentin oder der Präsident der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst über den Widerspruch.
Diese Prüfungsordnung tritt am Tage nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt des Hessischen Kultusministeriums und des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst in Kraft.
Gleichzeitig tritt die Magisterprüfungsordnung vom 17.07.1963, zuletzt geändert durch Erlaß des Hessischen Ministers für Wissenschaft und Kunst vom 28.08.1990, H I 2. -424/524/66 außer Kraft. § 34 Abs. 2 bleibt unberührt.
Letzte Änderung: 07.06.10 13:17