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Timestamp: 2019-01-16 11:11:39
Document Index: 167646171

Matched Legal Cases: ['Art. 25', 'Art. 3', 'Art. 8', 'Art. 12', 'Art. 14', 'Art. 18', 'Art. 18', 'Art. 23', 'Art. 10']

Informationsveranstaltung 14. Juni 2010 am BWZ Rapperswil. Zeichnerin EFZ Zeichner EFZ. im Berufsfeld Raum und Bauplanung - PDF
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1 Informationsveranstaltung 14. Juni 2010 am BWZ Rapperswil Zeichnerin EFZ Zeichner EFZ im Berufsfeld Raum und Bauplanung Fachrichtung Architektur Ingenieurbau Innenarchitektur Landschaftsarchitektur Raumplanung Gesetzliche Grundlagen Berufsbildungsgesetz (BBG) 13. Dezember 2002 Berufsbildungsverordnung (BBV) 19. November 2003 in Kraft 1. Januar
2 Berufsbildungssystem Weiterbildung Höhere Berufsbildung Hochschulstufe Eidg. Berufsund eidg. Fachprüfungen Höhere Fachschulen Fachhochschulen Universität und ETH Sekundarstufe II Tertiärstufe Berufsmaturität Gymnasiale Maturität Kant. Anlehrausweis Eidgenössisches Berufsattest (2 Jahre) Berufliche Grundbildung Brückenangebote Eidgenössisches Fähigkeitszeugnis (3 oder 4 Jahre) Allgemein bildende Schulen Obligatorische Schulzeit Direkter Zugang Zusatzqualifikation erforderlich (Berufspraxis, Passerelle) Bildungspartner und deren Aufgaben Bund Kanton Organisation der Arbeitswelt Duales / Triales Bildungssystem Betriebliche Grundbildung Strategische Steuerung und Entwicklung Aufsicht und Umsetzung Bildungsinhalte und Ausbildungsplätze Schulische Ausbildung Überbetriebliche Ausbildung Anbieter der betrieblich organisierten Grundbildung Berufsfachschule Kurskommission 2
3 Neue Begriffe bisher Lehrling Lehrmeister Lehrbetrieb Berufsschule Einführungskurs Verband Lehrabschlussprüfung Arbeitsbuch neu Lernende/ Lernender Berufsbildner Anbieter der betrieblich organisierten Grundbildung Berufsfachschule Überbetrieblicher Kurs Organisation der Arbeitswelt Qualifikationsverfahren Lerndokumentation Berufsfeld Ausbildungsreglement 1. Januar 1995 Verordnung über die berufliche Grundbildung Bildungsplan 1. Januar 2010 Zeichnerin EFZ Zeichner EFZ im Berufsfeld Raum und Bauplanung Fachrichtung Architektur Ingenieurbau Innenarchitektur Landschaftsarchitektur Raumplanung 3
4 Gesetzliche Grundlagen Ausbildungsreglement 1. Januar 1995 Verordnung über die berufliche Grundbildung Bildungsplan 1. Januar Seiten 12 Seiten 39 Seiten Art. 25 Übergangsbestimmungen VobeG Ausbildungsreglement 1. Januar 1995 Verordnung über die berufliche Grundbildung (VobeG) Bildungsplan (BiPla) 1. Januar Lehrjahr 3. Lehrjahr 2. Lehrjahr 1. Lehrjahr HochbauzeichnerIn HochbauzeichnerIn HochbauzeichnerIn ZeichnerIn EFZ Fachrichtung Architektur ZFA ZFA 4
5 Art. 3-6 Kompetenzen VobeG Handlungskompetenz Fachkompetenz Methodenkompetenz Sozialund Selbstkompetenz Art. 8 Anteil der Lernorte VobeG Betriebliche Grundbildung durchschnittlich 3 ½ Tage/Woche Schulische Ausbildung Technische Berufsmaturität 1800 Lektionen (keine Chemie, Informatik) Überbetriebliche Ausbildung 20 Tage a 8 Std. Lehrjahr Betrieb Berufsfachschule ÜK Tage / Jahr 4 WT 7 WT 8 WT 4 WT 7 WT 8 WT Bildungsplan Teil B 5
6 Art. 12 Berufsbildnerin, Berufsbildner VobeG Berufsbildnerinnen und Berufsbildner verfügen mindestens über: im Betrieb - ein eidgenössisches Fähigkeitszeugnis - zwei Jahre berufliche Praxis - eine berufspädagogische Qualifikation (Kurse für Berufsbildner) in überbetrieblichen Kursen - eine höheren beruflichen Abschluss - zwei Jahre berufliche Praxis im Lehrgebiet - eine berufspädagogische Bildung (DIK I und II) Art. 14 Lerndokumentation VobeG Die lernende Person führt während allen 4 Jahren eine Lerndokumentation (alle 4 Jahre) und dokumentiert - alle wesentlichen Arbeiten - erworbenen Fähigkeiten - Erfahrungen aus Betrieb und überbetrieblichen Kursen Die Lerndokumentation wird von der Berufsbildnerin oder vom Berufsbildner - mindestens ein Mal pro Quartal kontrolliert und unterzeichnet - mindestens ein Mal pro Semester besprochen In einem Bildungsbericht am Ende jedes Semesters wird der Bildungsstand der lernenden Person festgehalten. 6
7 Art. 18 Qualifikationsverfahren VobeG Ausbildungsreglement 1. Januar 1995 Verordnung über die berufliche Grundbildung (VobeG) Bildungsplan 1. Januar Lehrjahr 3. Lehrjahr 2. Lehrjahr 1. Lehrjahr HochbauzeichnerIn HochbauzeichnerIn HochbauzeichnerIn ZeichnerIn EFZ Fachrichtung Architektur ZFA ZFA Art. 18 Qualifikationsverfahren bisher neu VobeG Praktische Arbeit 15 Std. 40% 16 Std. / Std. 50% Arbeitsprobe Detail Gespräch Detail Gespräch Wahlpflichtfach Skizze Vorgegebene praktische Arbeit (VPA) Konstruktion und Materialgerechtigkeit Visualisierung und Präsentation Naturwissenschaftliche Belange, Umweltgerechtigkeit, Nachhaltigkeit Individuelle praktische Arbeit (IPA) Berufskenntnisse 4.5 Std. 20% 4 Std. 20% Allgemeine Fachkenntnisse Baumaterialien Fachrechnen Lerndokumentation, ÜK Dokus Planung Visualisierung Math. und nat. Grundlagen Allgemeinbildung 20% 20% Erfahrungsnote 20% 10% 7
8 Art. 23 B&Q VobeG Schweizerische Kommission für Berufsentwicklung und Qualität (löst die bisherigen Ausbildungskommissionen ab) Aufgaben - wahrt die berufsspezifischen Interessen der Fachrichtungen - passt den Bildungsplan den wirtschaftlichen, technologischen und didaktischen Entwicklungen laufend, mindestens alle 5 Jahre an - beantragt dem BTT Änderungen der Verordnung Zusammensetzung - Organisation der Arbeitswelt bbv-rbp, BSA, sia, STV, BSLA, FSU, LV-IBZ,VSSM, VSI-ASAI - Fachlehrerschaft - Arbeitnehmerschaft - Bund und Kanton Art. 10 Bildungsplan VobeG Aufbau Kompetenzen Lektionentafel Überbetriebliche Kurse Qualifikationsverfahren Verzeichnis der Unterlagen zur Umsetzung der beruflichen Grundbildung 8
9 Fachkompetenzen (Beispiel S. 13) BiPla 1.2 Planung Leitziel: In den Berufsfeldern der Raum- und Bauplanung sind Spezialkenntnisse unabdingbar, um spezifischen Anforderungen zu genügen und entsprechende Aufgaben und Probleme zu lösen. Die Lernenden in der Raum- und Bauplanung erwerben deshalb dieses Spezialwissen ihres Berufsfeldes. Sie bearbeiten damit in der Berufspraxis themen- und berufsübergreifende Projekte sicher und fachgerecht und legen damit die Grundlage für die kompetente berufliche Arbeit, die persönliche Weiterbildung und das lebenslange Lernen Konstruktion Richtziel: Die Lernenden sind sich der Bedeutung bautechnischer und planerischer Zusammenhänge und Abläufe bewusst und wenden die konstruktiven Grundsätze gebräuchlicher Bauteile und Bausysteme selbstständig an. Art. Leistungsziele Betrieb Leistungsziele Berufsfachschule Leistungsziele überbetriebliche Kurse Ich nenne die am Auftrag beteiligten Planungs- und Baupartner und beschreibe deren Arbeitsbereich und Abhängigkeiten. (K2)_T Ich erkläre und unterscheide die Aufgaben der am Planungs- und Bauprozess beteiligten Partner. (K2)_T Ich erkläre Grundsätze des ganzheitlichen Bauens. (K2)_a Ich erkläre und unterscheide die Aufgaben der am Bau beteiligten Partner im ganzen Bauprozess. (K2)_i Ich setze Kenntnisse über Planungsund Bauabläufe sowie gegenseitige Abhängigkeiten in einer praktischen Anwendung mit Handwerkern um. (K3)_G Zielsetzungen (Beispiel S. 13) BiPla 1.2 Planung Leitziel: In den Berufsfeldern der Raum- und Bauplanung sind Spezialkenntnisse unabdingbar, um spezifischen Anforderungen zu genügen und entsprechende Aufgaben und Probleme zu lösen. Die Lernenden in der Raum- und Bauplanung erwerben deshalb dieses Spezialwissen ihres Berufsfeldes. Sie bearbeiten damit in der Berufspraxis themen- und berufsübergreifende Projekte sicher und fachgerecht und legen damit die Grundlage für die kompetente berufliche Arbeit, die persönliche Weiterbildung und das lebenslange Lernen Konstruktion Richtziel: Die Lernenden sind sich der Bedeutung bautechnischer und planerischer Zusammenhänge und Abläufe bewusst und wenden die konstruktiven Grundsätze gebräuchlicher Bauteile und Bausysteme selbstständig an. Art. Leistungsziele Betrieb Ich nenne die am Auftrag beteiligten Planungs- und Baupartner und beschreibe deren Arbeitsbereich und Abhängigkeiten. (K2)_T Leistungsziele Berufsfachschule Richtziele allgemein und umfassend beschriebene Fähigkeiten und Kenntnisse Informationsziele verdeutlichen die Richtziele nach Sachgebieten bisher Ich erkläre und unterscheide die Aufgaben der am Planungs- und Bauprozess beteiligten Partner. (K2)_T Leistungsziele überbetriebliche Kurse Ich erkläre und unterscheide die Aufgaben der am Bau beteiligten Partner im ganzen Bauprozess. (K2)_i Leitziele allgemeiner Bezugsrahmen Begründung für die Auswahl Richtziele gehen von Handlungssituationen aus Beschreiben das Verhalten, Einstellung Leistungsziele beobachtbares Verhalten neu 9
10 Taxonomie der Leistungsziele (Beispiel S. 13) BiPla Art. Leistungsziele Betrieb Leistungsziele Berufsfachschule Leistungsziele überbetriebliche Kurse Ich nenne die am Auftrag beteiligten Planungs- und Baupartner und beschreibe deren Arbeitsbereich und Abhängigkeiten. (K2)_T Ich erkläre und unterscheide die Aufgaben der am Planungs- und Bauprozess beteiligten Partner. (K2)_T Ich erkläre und unterscheide die Aufgaben der am Bau beteiligten Partner im ganzen Bauprozess. (K2)_i Kompetenzstufen K1 Wissen Die lernende Person gibt gelerntes Wissen wieder, das in gleichartigen Situationen abrufbar ist. K2 Verständnis Die lernende Person begreift Sachverhalte und kann diese mündlich und schriftlich in eigenen Worten wiedergeben. K3 Anwendung Die lernende Person überträgt das Gelernte in eine Anwendungssituation. K4 Analyse Die lernende Person kann Sachverhalte in Einzelelemente gliedern, die entsprechenden Kriterien ermitteln, die Beziehung zwischen den Elementen erkennen und Strukturmerkmale herausfinden. K5 Synthese Die lernende Person fügt verschiedene Wissenselemente zu etwas neuem zusammen und entwickelt Konstruktionen für Bauoder Anlageteile. K6 Bewerten Die lernende Person beurteilt Sachverhalte und bauliche Phänomene nach bestimmten Kriterien. Zuordnung der Leistungsziele (Beispiel S. 13) BiPla Art. Leistungsziele Betrieb Leistungsziele Berufsfachschule Leistungsziele überbetriebliche Kurse Ich nenne die am Auftrag beteiligten Planungs- und Baupartner und beschreibe deren Arbeitsbereich und Abhängigkeiten. (K2)_T Ich erkläre und unterscheide die Aufgaben der am Planungs- und Bauprozess beteiligten Partner. (K2)_T Ich erkläre und unterscheide die Aufgaben der am Bau beteiligten Partner im ganzen Bauprozess. (K2)_i Fachrichtungen a Architektur b Ingenieurbau G Grosse Berufe i Innenarchitektur l Landschaftsarchitektur K Kleine Berufe r Raumplanung T alle Berufe 10
11 Handlungskompetenzen bisher Fachwissen Naturwissenschaftliche Grundlagen Bautechnik/Baugeschichte Zeichnen Wahlpflichtfach Informatik neu Fachkompetenzen BiPla Mathematische und naturwissenschaftliche Grundlagen Planung Visualisierung Projektarbeit Methodenkompetenzen Sozial- und Selbstkompetenzen Fachkompetenzen BiPla Mathematische und naturwissenschaftliche Grundlagen bleibt wie bisher Mathematik und Fachrechnen Naturwissenschaftliche Grundlagen (Bauphysik) zusätzlich Umweltlehre Bauökologie Baubiologie Bauchemie Reduktion 11
12 Fachkompetenzen BiPla Planung bleibt wie bisher Konstruktion Baumaterialien Baukultur Normen; Bau-, Planungs- und Umweltrecht Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz Allgemeine Administration zusätzlich Infrastruktur Raumordnung Aufnahme und Vermessung Bauadministration Informatik (Betrieb) Informatik (Berufsfachschule) Reduktion Fachkompetenzen BiPla Visualisierung bleibt wie bisher Planzeichnen Planlesen Freihandzeichnen, technisches und freies Skizzieren Perspektivisches und projektives Zeichnen Modellbau (Betrieb) Dokumentation zusätzlich Gestalten Modellbau (Berufsfachschule) Aufnahme und Vermessung (Berufsfachschule) CAD Präsentation Reduktion 12
13 Fachkompetenzen BiPla Projektarbeit bleibt wie bisher Konstruktion Realisierung (Bauleitung / Ausführungsplanung) Gestaltung zusätzlich Reduktion Lektionentafel BWZ Rapperswil Lehrjahr Visualisierung * Mathematische und Naturw. Grundlagen Planung Projektarbeit 80 Allgemeinbildung Sport alle ohne Berufsmaturanden 13
14 Lektionentafel BWZ Rapperswil 1. Lehrjahr 2. Lehrjahr 3. Lehrjahr 4. Lehrjahr Unterrichtsbereiche 1. Sem. 2. Sem. 3. Sem. 4. Sem. 5. Sem. 6. Sem. 7. Sem. 8. Sem. Mo Fr Mo Fr Mi Mi Mi Mi Mo Mo Total Berufskundlicher Unterricht Mathematische und nauturwissensch. Grundlagen Mathematik und Fachrechnen NWG Physik Umweltlehre, Bauökologie, und - biologie 10 Planung Konstruktion Baumaterialien Baukultur Infrastruktur 5 Raumordnung 5 Aufnahme und Vermessung 20 Normen; Bau-, Planungs und Umweltrecht 5 Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz 5 Visualisierung Planzeichnen 5 Planlesen 5 Freihandzeichnen/Skizzieren Perspektivisches und Projektives Zeichnen Gestalten 10 5 Modellbau 10 Präsentation und Dokumentation 5 Projektarbeit Kostruktion Realisierung (Bauleitung/Ausführungsplanung) Gestalten Allgemeinbildung Sprache und Kommunikation Gesellschaft Sport Sport Lektionen je Semester Total Anzahl Schultage Projektwoche 1 1 Lehrplan / Lehrmittel BWZ Rapperswil 14
15 Projektwoche(n) BWZ Rapperswil Freifachkurse BWZ Rapperswil 15
16 Überbetriebliche Kurse Robert Schwerzmann Überbetriebliche Kurse 16
20 In Bearbeitung 20
22 Apéro Danke für ihre Teilnahme! Nützliche Informationen Bundesamt für Berufsbildung und Technologie Berufsbildung der Kantone Berufsbildnerverein Raum und Bauplanung Schweiz Schweizerische Vereinigung der Lehrpersonen im Berufsfeld Raum und Bauplanung Lehrmittel Fachrichtung Architektur Schweizerisches Dienstleistungszentrum Berufsbildung