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Timestamp: 2017-12-18 05:01:14
Document Index: 382223035

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 1', '§ 1', '§ 1', '§ 10', '§ 26', '§ 10', '§ 10', '§ 20', '§ 1587', '§ 10', '§ 26', '§ 1', '§ 32', '§ 1']

steuernetz.de - EStG - § 1 a: [Staatsangehörige anderer Staaten. Ausländischer Dienstort]
§ 1 a: [Staatsangehörige anderer Staaten. Ausländischer Dienstort]
Für Staatsangehörige eines Mitgliedstaates der oder eines Staates, auf den das Abkommen über den anwendbar ist, die nach § 1 Absatz 1 unbeschränkt einkommensteuerpflichtig sind oder die nach § 1 Absatz 3 als unbeschränkt einkommensteuerpflichtig zu behandeln sind, gilt bei Anwendung von § 10 Absatz 1 Nummer 1, 1 a und 1 b und § 26 Absatz 1 Satz 1 Folgendes:
[1] Unterhaltsleistungen an den geschiedenen oder dauernd getrennt lebenden Ehegatten (§ 10 Absatz 1 Nummer 1) sind auch dann als Sonderausgaben abziehbar, wenn der Empfänger nicht unbeschränkt einkommensteuerpflichtig ist. [2] Voraussetzung ist, dass der Empfänger seinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt im Hoheitsgebiet eines anderen Mitgliedstaates der oder eines Staates hat, auf den das Abkommen über den Anwendung findet. [3] Weitere Voraussetzung ist, dass die Besteuerung der Unterhaltszahlungen beim Empfänger durch eine Bescheinigung der zuständigen ausländischen Steuerbehörde nachgewiesen wird;
[1] auf besonderen Verpflichtungsgründen beruhende Versorgungsleistungen (§ 10 Absatz 1 Nummer 1 a) sind auch dann als Sonderausgaben abziehbar, wenn der Empfänger nicht unbeschränkt einkommensteuerpflichtig ist. [2] Nummer 1 Satz 2 und 3 gilt entsprechend;
[1] Ausgleichszahlungen im Rahmen des Versorgungsausgleichs nach den §§ 20, 21, 22 und 26 , §§ 1587 f, 1587 g, 1587 i und (§ 10 Absatz 1 Nummer 1 b) sind auch dann als Sonderausgaben abziehbar, wenn die ausgleichsberechtigte Person nicht unbeschränkt einkommensteuerpflichtig ist. [2] Nummer 1 Satz 2 und 3 gilt entsprechend;
[1] der nicht dauernd getrennt lebende Ehegatte ohne Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt im Inland wird auf Antrag für die Anwendung des § 26 Absatz 1 Satz 1 als unbeschränkt einkommensteuerpflichtig behandelt. [2] Nummer 1 Satz 2 gilt entsprechend. [3] Bei Anwendung des § 1 Absatz 3 Satz 2 ist auf die Einkünfte beider Ehegatten abzustellen und der Grundfreibetrag nach § 32 a Absatz 1 Satz 2 Nummer 1 zu verdoppeln.
Zu § 1 a: Geändert durch G vom 8. 12. 2010 (BGBl I S. 1768) (14. 12. 2010).