Source: https://www.competitionline.com/de/ergebnisse/248428
Timestamp: 2018-08-16 02:25:24
Document Index: 369083603

Matched Legal Cases: ['§ 42', '§ 123', '§ 160', '§ 168', '§ 134', '§160']

Ergebnis: Neubau Erlebniszentrum Biodiversität „a...competitionline
Diashow Konzept und Lageplan, © EMBT
(ID 3-248428)
Miralles Tagliabue EMBT, Barcelona (ES)
Bauingenieure, Energieplaner
NEUMANN ARCHITEKTEN BDA, Plauen (DE)
CATTANEO | SCHÜPPEL urban design & landscape architecture, Magenta (MI) (IT), Chemnitz (DE)
Entscheidung 19.05.2017
Preisgelder/Honorare 64.000	EUR
Baukosten 4.700.000	EUR
Auslober/Bauherr Stadt Rehau, Rehau (DE)
Preisrichter	 Raimund Böhringer, Norbert Diezinger, Martin Haas, Marion Resch-Heckel, Amandus Sattler [Vorsitz]	, Martin Kugler
Die Stadt Rehau beabsichtigt ein Erlebniszentrum Biodiversität „artenoah Rehau“ am Standort Neuhausen zu errichten. Das Gebäude mit einer Nfl. von ca. 3 200 m² und Freianlagen von ca. 48 000 m² in exponierter Lage der Gebietsenklave „Wagnersberg“ an der tschechischen Staatsgrenze soll auf einer Fläche von ca. 8,1 ha realisiert werden. Auftragsgegenstand ist die Objektplanung Gebäude und Freianlagen gem. HOAI 2013, mind. Leistungsphasen 2-5 (stufenweise Beauftragung), KG 300 + 400 ca. 4 700 000 EUR netto, KG 500 ca. 1,0 MIO EUR netto. Das Bauvorhaben wird vom Auslober in Honorarzone IV eingeordnet. Wird die Aufgabe realisiert, führt der Auslober nach Abschluss des Wettbewerbs ein Vergabeverfahren VgV mit allen Preisträgern durch. Der Auftrag kann nur an Preisträger vergeben werden, welche die in der Bekanntmachung und dem Teilnahmeantrag aufgeführten Eignungskriterien in Form von Mindestanforderungen erfüllen und gegen die keine Ausschlussgründe nach § 42 (1) und (2) VgV vorliegen.
Adresse des Bauherren DE-95111 Rehau
Projektadresse DE-95111 Rehau
Deutschland-Rehau: Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden
2016/S 222-404759
Kontaktstelle(n): Hauptamt
Telefon: +49 92832025
E-Mail: MTlfWGxna1hkazdqa1hbayRpXF9YbCVbXA==
Fax: +49 92832060
Hauptadresse: www.stadt-rehau.de
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: http://www.stadt-rehau.de/detail.asp?id=2850&pm_wgr=520&pm_gruppe=WGR_110&pm_session=0
Realisierungswettbewerb: Neubau Erlebniszentrum Biodiversität „artenoah Rehau“.
Vom Bewerber, den Mitglied einer Bewerbergemeinschaft etc. sind zum Zwecke der Auswahl die im rechtskräftig unterschriebenen und fristgemäß eingegangenen Teilnahmeantrag/Bewerbungsformblatt geforderten Angaben und Eigenerklärungen zu machen:
1.0 Angaben zum Bewerber, Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft, Wettbewerbsgemeinschaft (1.1-1.4).
2.0 Ausschlussgründe (2.1-2.3). Angabe zu Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB.
3.0 Angaben zur Erfüllung der Mindestanforderungen (3.1).
4.0 Auswahlkriterien: Referenz des Bewerbers Leistungsbild Gebäude und Innenräume,
4.1 fachliche Eignung: Textteil 4.1 mit Objektblättern (gewünscht sind 2 Objekte).
4.2 Gestaltqualität: Präsentationen 4.2 (gewünscht sind die unter 4.1.erläuterten Objekte).
6.0 Erklärung der Bewerber/Bietergemeinschaft mit gesamtschuldnerischer Haftung, falls zutreffend. Für das Leistungsbild Freianlagen sind keine Referenzen nachzuweisen.
Das Verfahren wird als Wettbewerb für Objektplanung Gebäude und Freianlagen nach RPW 2013 durchgeführt. Nach Abschluss des Auswahlverfahrens müssen die zum Wettbewerb zugelassenen Architekten einen Landschaftsarchitekten benennen, mit dem sie für die Bearbeitung des Wettbewerbs zusammenarbeiten.
Beide sind im Auftragsfall eigenständige Auftragnehmer. Das Auswahlgremium hat empfehlenden Charakter und besteht aus 2 Auslobervertretern und 2 unabhängigen, freiberuflichen Architekten mit vergleichbarer Berufsqualifikation, die nicht dem Preisgericht angehören. Das Auswahlverfahren findet unter Aufsicht eines das Verfahren begleitenden Juristen statt.
Nichtvorliegen von Ausschlussgründen. Erfüllung der Mindestanforderungen.
Fachliche Eignung: Erfahrung in Planung und Ausführung von Referenzobjekten mit vergleichbaren Planungs- und Beratungsanforderungen (gewünscht zwei Referenzen): 60 von 100 Punkten.
Die Referenzobjekte sollen mit der gestellten Aufgabe hinsichtlich der Komplexität und Schwierigkeitsgrades vergleichbar sein.
Gestaltqualität: Präsentationen zur Bewertung der Qualität der Gestaltung von eigenen Referenzobjekten des Bewerbers (gewünscht die zwei unter 4.1 beschriebenen Referenzen): 40 von 100 Punkten. Die Referenzobjekte sind auf max. 4 Seiten DIN-A4, in Papierform, einseitig bedruckt und digital als pdf beizulegen. Erfolge bei geregelten Wettbewerbsverfahren (z. B. nach RPW) und Auszeichnungen können ein Hinweis auf hohe Gestaltsqualität sein.
Es werden alle Referenzprojekte ohne zeitliche Begrenzung gewertet, deren Urheberschaft und/oder
Projektbearbeitung den sich bewerbenden Personen zuzurechnen ist.
Für die Referenzprojekte sind jeweils die im Bewerbungsformblatt abgefragten Angaben zu machen. Bei Referenzprojekten, deren Urheberschaft bei anderen liegt, sind die Urheber und der Anteil der eigenen Leistung anzugeben. Bewerbergemeinschaften geben an, welches Mitglied die Leistungen erbracht hat.
Im Auswahlverfahren können insgesamt maximal 100 Punkte erreicht werden: 60 Punkte für fachliche Eignung und 40 Punkte für Gestaltsqualität. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach objektiver Auswahl der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, wird unter diesen Bewerbern die Auswahl per Los getroffen.
Kleinere Büroeinheiten und Berufsanfänger werden auf die Möglichkeit der Bildung von Bewerbergemeinschaften hingewiesen.
Beruf angeben: Architekten, Landschaftsarchitekten, in EWR-WTO-GPA Staaten ansässige natürliche Personen, juristische Personen und Bewerbergemeinschaften die einen Projektverantwortlichen benennen, der zur Führung der Berufsbezeichnung „Architekt“ befugt sind (weitere Erläuterungen im Teilnahmeantrag zu III.2.1).
Die Beurteilungskriterien für die Bewertung der Wettbewerbsarbeiten werden vom Preisgericht in der Wettbewerbsauslobung festgelegt. Nach derzeitigem Bearbeitungsstand sind folgende Kriterien vorgesehen: Städtebauliche und freiräumliche Qualität, Funktion, Gestaltung, Freianlagen, Wirtschaftlichkeit/ Umweltverträglichkeit und Realisierbarkeit.
Tag: 24/01/2017
1.Preis 26 000 EUR netto;
2.Preis 16 000 EUR netto;
3.Preis 10 000 EUR netto.
2 Anerkennungen je 6 000 EUR netto
Preissumme gesamt netto 64 000 EUR.
Es werden keine Bearbeitungshonorare bezahlt und keine Kosten erstattet.
Amandus Sattler, Architekt, München.
Norbert Diezinger, Architekt, Eichstätt.
Marion Resch-Heckel, Architektin, Bayreuth.
Prof. Martin Haas, Architekt, Stuttgart.
Raimund Böhringer, Landschaftsarchitekt, Wunsiedel.
Martin Kugler, Architekt, Rehau.
1. Angaben für die Bewerbung zur Teilnahme am Wettbewerb- siehe Teilnahmeantrag/Bewerbungsformblatt. Teilnahmeberechtigt sind insgesamt 12 Bewerber/Bewerbergemeinschaften, die aus den Bewerbungen zusammen mit einer ausreichenden Anzahl von Nachrückern durch Auswahl/Losverfahren vom Auslober bestimmt werden.
2. Der Teilnahmeantrag kann nur unter dem bei I.3) genannten Link heruntergeladen werden.
3. Bewerbungen sind nur mit dem rechtskräftig unterschriebenen Teilnahmeantrag/Bewerbungsformblatt möglich; Änderungen sind unzulässig.
4. Die Bewerbungsunterlagen müssen zum Schlusstermin (s. IV.2.2) in Papierform bei der Einreichungsstelle eingegangen sein.
5. Voraussichtliche Terminplanung:Ausgabe der Unterlagen: KW 05/2017.
Kolloquium: KW 08/2017;
Abgabe der Unterlagen: KW 14/2017;
Preisgerichtssitzung: KW 21/2017.
6. Angaben zum anschließenden Verhandlungsverfahren nach VgV:
siehe Teilnahmeantrag/Bewerbungsformblatt (5.0). Zuschlagskriterien mit Gewichtung: Ergebnis Wettbewerb (40 %).
Postf. 606
Internet-Adresse:http://www.regierung.oberfranken.bayern.de/
VOB-Stelle Regierung von Oberfranken
Telefon: +49 9216041560
E-Mail: MTleXGldaWBcWyVxYGRkXGk3aVxeJGZdaSVZWHBcaWUlW1w=
Fax: +49 9216044560
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3, S.1, Nr. 4 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, soweit der Antrag erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird (§ 168 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 10 Tage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Fax oder per E-Mail bzw. 15 Tage nach Absendung der Bekanntgabe per Post (§ 134 GWB). Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße unverzüglich nach Kenntnis bzw. – soweit die Vergabeverstöße
aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar sind – bis zum Ablauf der Teilnahme- bzw. Angebotsfrist gerügt wurden (§160 Ans. 3 S1 Nr. 1-3 GWB).
E-Mail: MjEwXVtoXGhfW1okcF9jY1toNmhbXSNlXGgkWFdvW2hkJFpb
Ausschreibung veröffentlicht 17.11.2016
Ergebnis veröffentlicht 23.05.2017
Zuletzt aktualisiert 16.01.2018
Wettbewerbs-ID 3-248428
Seitenaufrufe 1917