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Timestamp: 2018-03-21 08:42:09
Document Index: 78189769

Matched Legal Cases: ['Art. 16', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 5', 'Art. 5', 'Art. 9', 'Art. 9', 'Art. 10', 'Art. 11', 'Art. 12', 'Art. 12', 'Art. 13', 'Art. 14', 'Art. 15', 'Art. 16', 'Art. 16', 'Art. 17', 'Art. 18', 'Art. 20', 'Art. 26', 'Art. 37', 'Art. 47', 'Art. 3', 'Art. 39']

BayWaldG: Art. 16 Erstaufforstung - Bürgerservice
Bereich reduzierenWaldgesetz für Bayern (BayWaldG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 22. Juli 2005 (GVBl S. 313) BayRS 7902-1-L (Art. 1–52)
Bereich erweiternErster Teil Gesetzeszweck, Begriffsbestimmungen (Art. 1–4)
Bereich reduzierenZweiter Teil Schutz des Waldes (Art. 5–19)
Bereich erweiternAbschnitt I Sicherung der Waldfunktionen (Art. 5–8)
Bereich reduzierenAbschnitt II Erhaltung und Bewirtschaftung des Waldes (Art. 9–17)
Art. 9 Erhaltung des Waldes
Art. 10 Schutzwald
Art. 11 Bannwald
Art. 12 Erholungswald
Art. 12a Naturwaldreservate
Art. 13 Betreten des Waldes
Art. 14 Bewirtschaftung des Waldes
Art. 15 Wiederaufforstung
Art. 16 Erstaufforstung
Art. 16a Geltungsdauer der Erlaubnisse
Art. 17 Feuergefahr
Bereich erweiternAbschnitt III Ergänzende Vorschriften über die Bewirtschaftung des Staats- und Körperschaftswaldes (Art. 18–19)
Bereich erweiternDritter Teil Förderung und Entschädigung (Art. 20–25)
Bereich erweiternVierter Teil Aufsicht, Organisation, Forstschutz (Art. 26–36)
Bereich erweiternFünfter Teil Verfahrensvorschriften, Ordnungswidrigkeiten (Art. 37–46)
Bereich erweiternSechster Teil Übergangs- und Schlussvorschriften (Art. 47–52)
BayWaldG
Fassung: 22.07.2005
(1) 1Die Aufforstung nicht forstlich genutzter Grundstücke mit Waldbäumen durch Saat oder Pflanzung bedarf der Erlaubnis. 2Dies gilt auch für die Anlage von Kulturen zur Gewinnung von Christbäumen und Schmuckreisig sowie Kurzumtriebskulturen.
(2) Die Erlaubnis darf nur versagt oder durch Auflagen eingeschränkt werden, wenn die Aufforstung Plänen im Sinn des Art. 3 BayNatSchG widerspricht, wenn wesentliche Belange der Landeskultur oder des Naturschutzes und der Landschaftspflege gefährdet werden, der Erholungswert der Landschaft beeinträchtigt wird, oder erhebliche Nachteile für die umliegenden Grundstücke zu erwarten sind.
(2a) Art. 39a bestimmt, für welche Aufforstungsvorhaben eine Umweltverträglichkeitsprüfung durchzuführen ist.
(3) Der bei der Erstaufforstung einzuhaltende Grenzabstand kann im Rahmen einer Auflage größer als in den Vorschriften des Ausführungsgesetzes zum Bürgerlichen Gesetzbuch festgelegt werden.
(4) 1Soweit in auf Gesetz beruhenden Plänen Flächen zur Aufforstung vorgesehen sind, bedarf die Erstaufforstung keiner Erlaubnis. 2In solchen Fällen ist der Abschluss der Aufforstung der unteren Forstbehörde anzuzeigen.
(5) In Fällen, in denen aus zwingenden Gründen des öffentlichen Wohls die Aufforstung geboten ist, haben die Eigentümer und Nutzungsberechtigten die Aufforstung zu dulden.
(6) 1Auf die Erstaufforstung von Flächen im Sinn des Abs. 4 ist im Rahmen der Förderung der Forstwirtschaft hinzuwirken. 2Die Erstaufforstung solcher Flächen ist durch Zusammenlegung im Flurbereinigungsverfahren zu erleichtern. 3Soweit sich für Erstaufforstungen im Sinn des Abs. 4 keine Träger finden, sollen der Freistaat Bayern oder sonstige Gebietskörperschaften die Flächen erwerben und aufforsten.
(7) Sind Grundstücke nach Abs. 1 ohne Erlaubnis oder einer Auflage zuwider aufgeforstet worden, kann die Beseitigung der Aufforstung angeordnet werden, wenn und soweit die Erlaubnis hätte versagt werden dürfen.