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Timestamp: 2017-02-21 19:30:14
Document Index: 184646960

Matched Legal Cases: ['Art. 14', 'Art. 16', 'Art. 42', 'Art. 1', 'Art. 2', 'Art. 126', 'Art. 3', 'Art. 4', 'Art. 5', 'Art. 7', 'Art. 8', 'Art. 11', 'Art. 12', 'Art. 13', 'Art. 14', 'Art. 15', 'Art. 10', 'Art. 22', 'Art. 10', 'Art. 16', 'Art. 17', 'Art. 34', 'Art. 49', 'Art. 53', 'Art. 49', 'Art. 50', 'Art. 51', 'Art. 53', 'Art. 54', 'Art. 49', 'Art. 52', 'Art. 56', 'Art. 59', 'Art. 81', 'Art. 82', 'Art. 83', 'Art. 84', 'Art. 85', 'Art. 1', 'Art. 2', 'Art. 3', 'Art. 4', 'Art. 5', 'Art. 7', 'Art. 10', 'Art. 8', 'Art. 11', 'Art. 12', 'Art. 13', 'Art. 14', 'Art. 15', 'Art. 16', 'Art. 17', 'Art. 34', 'Art. 49', 'Art. 53', 'Art. 49', 'Art. 15', 'Art. 49', 'Art. 51', 'Art. 53', 'Art. 54', 'Art. 49', 'Art. 52', 'Art. 15', 'Art. 15', 'Art. 15', 'Art. 15', 'Art. 7', 'Art 15', 'Art. 15', 'Art. 15']

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1 1685 der Beilagen XXIV. GP - Regierungsvorlage - Vorblatt und Erläuterungen 1 von 75 Vorblatt Inhalt: Mit dem Ziel, Strukturmaßnahmen zu setzen, die eine Entlastung des Staatshaushalts erreichen ( Konsolidierungspaket 2012 bis 2016 ), soll eine Reihe von Bundesgesetzen geändert werden. Ein Überblick über die einzelnen Maßnahmen findet sich, nach Gesetzesartikeln gegliedert, im Allgemeinen Teil der Erläuterungen. Alternativen: Zu den einzelnen Maßnahmen bestehen, soweit nicht ausnahmsweise im Besonderen Teil der Erläuterungen anders angegeben [vgl. Art. 14 (Änderung des Bundeshaushaltsgesetzes 2013), Art. 16 (Bundesgesetz über die Veräußerung von beweglichem Bundesvermögen)], keine näher in Betracht zu ziehenden Alternativen. Auswirkungen des Regelungsvorhabens: Finanzielle Auswirkungen: Die finanziellen Auswirkungen sind zusammengefasst im Allgemeinen Teil der Erläuterungen und allenfalls detailliert im Besonderen Teil der Erläuterungen dargestellt. Wirtschaftspolitische Auswirkungen -- Auswirkungen auf die Beschäftigungslage und den Wirtschaftsstandort Österreich: Es ist davon auszugehen, dass die angestrebte Konsolidierung bereits als solche günstige Auswirkungen auf den Wirtschaftsstandort Österreich und damit auch auf die Beschäftigungslage haben wird. Unter anderem wird aber insbesondere durch die Reorganisation der Arbeitsinspektion mit nur mehr einem einzigen bundesweit agierendem Kompetenzzentrum für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz unter Beibehaltung des einheitlichen Ansprechpartners für die Verkehrsbetriebe für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz der von den Unternehmen vor allem auch im Zusammenhang mit Betriebsgründungen oder Betriebsansiedlungen kritisierte Zustand der Behördenvielfalt und Kompetenzzersplitterung in der Kompetenz des Bundes für die Arbeitsaufsicht beseitigt, womit positive Auswirkungen auf den Wirtschaftsstandort Österreich verbunden sein werden. -- Auswirkungen auf die Verwaltungslasten für Unternehmen und Bürger/innen: Durch die im 3. Hauptstück (Finanzen) vorgesehenen Änderungen wird eine Belastung für Bürger/innen und Unternehmen von geschätzt 6,4 Mio. Euro verursacht, der eine Entlastung von 1,4 Mio. Euro gegenübersteht. 1,8 Mio. Euro Belastung sind aufgrund der Befristung der Maßnahmen nur vorübergehend. Auswirkungen in umweltpolitischer Hinsicht, insbesondere Klimaverträglichkeit: Durch den Entfall von Steuerbefreiungen und Steuerbegünstigungen in Artikel (Änderung des Mineralölsteuergesetzes) entsteht ein Anreiz für die betroffenen Unternehmen auf umweltfreundlichere Technologien umzustellen bzw. den Treibstoffverbrauch zu senken. Auswirkungen in konsumentenschutzpolitischer sowie sozialer Hinsicht: Aufgrund der Anhebung des faktischen Pensionsantrittsalters wird eine höhere Erwerbsbeteiligung zur langfristigen Sicherung der Systeme der sozialen Sicherheit beitragen und die Pensionsversicherung entlastet. Geschlechtsspezifische Auswirkungen: Keine. Verhältnis zu den Rechtsvorschriften der Europäischen Union: Der Entwurf sieht teilweise erforderliche flankierende Regelungen von Unionsrecht vor. So hat nach der Verordnung (EU) Nr. 1031/2010 (Versteigerungsverordnung) jeder Mitgliedstaat, der an der Versteigerungsplattform teilnehmen möchte, einen Auktionator zu bestellen hat. Die in Artikel 15vorgesehene Änderung des Bundesfinanzierungsgesetzes ermächtigt die ÖBFA, die Funktion eines Auktionators wahrzunehmen. Andere vorgeschlagene Regelungen fallen nicht in den Anwendungsbereich von Rechtsvorschriften der Europäischen Union und sind mit diesen vereinbar.2 2 von der Beilagen XXIV. GP - Regierungsvorlage - Vorblatt und Erläuterungen Besonderheiten des Normerzeugungsverfahrens: Hinsichtlich der Artikel 13 (Änderung des Bundespensionsamtübertragungs-Gesetzes), 14 (Änderung des Bundeshaushaltsgesetzes 2013), 15 (Änderung des Bundesfinanzierungsgesetzes), 34 (Änderung des Bundesimmobiliengesetzes), 35 (Änderung des Schönbrunner Schloßgesetzes), und 36 (Änderung des Marchfeldschlösser-Gesetzes) steht dem Bundesrat gemäß Art. 42 Abs. 5 B-VG keine Mitwirkung zu.3 1685 der Beilagen XXIV. GP - Regierungsvorlage - Vorblatt und Erläuterungen 3 von 75 Erläuterungen Allgemeiner Teil Österreich ist der Finanz- und Wirtschaftskrise im europäischen Vergleich wirksam entgegengetreten. Es ist gelungen, die Beschäftigung auf hohem Niveau zu halten, den Wirtschaftsstandort zu stützen und die Wettbewerbsfähigkeit und das Wachstum zu erhalten. Die Folge dieser notwendigen Maßnahmen war eine gestiegene Staatsschuldenquote und ein höheres Maastricht-Defizit. Daher ist es nun an der Zeit, den Weg der Budgetkonsolidierung weiter zu gehen. Dazu ist eine Reihe von Strukturmaßnahmen in Aussicht genommen, die den Staatshaushalt nachhaltig entlasten sollen ( Konsolidierungspaket 2012 bis 2016 ). Der vorliegende Gesetzesvorschlag sieht Reformen insbesondere in den Bereichen Pensionen, Sozialversicherung, Gesundheit und Verwaltung sowie einnahmenseitige Maßnahmen im Bereich des Abgabenrechts vor. Ein Überblick über die einzelnen Maßnahmen findet sich, nach Gesetzesartikeln gegliedert, im Folgenden unter der Überschrift Hauptgesichtspunkte des Entwurfes, daran schließen Ausführungen zu den finanziellen Auswirkungen der einzelnen Maßnahmen an, die nach Bedarf im Besonderen Teil näher ausgeführt werden. Mit den vorgeschlagenen Maßnahmen soll im Wirkungsbereich des Bundeskanzleramtes ein Beitrag zur Konsolidierung des Bundeshaushalts geleistet werden. Hauptgesichtspunkte des Entwurfes Zum 1. Hauptstück (Allgemeine und internationale Angelegenheiten) Zu Art. 1 (Änderung des Bundesministeriengesetzes 1986): Für alle in Teil 1 der Anlage zu 2 vorgesehenen Aufgaben der Bundesministerien sollen gemeinsame Einrichtungen zur Erbringung von Dienstleistungen geschaffen werden können. Im Wirkungsbereich des Bundeskanzleramtes sollen Aufgaben der Heeresbild- und Filmstelle, die bisher bereits für das Bundeskanzleramt besorgt wurden, künftig vom Bundeskanzleramt wahrgenommen, die Mobilität im Bundesdienst verstärkt gefördert und durch eine Verstärkung der Zusammenarbeit und Koordination des Österreichischen Staatsarchivs mit den Bundesmuseen im Bereich der Vermittlung der Geschichte Österreichs synergetische Effekte erzielt werden. Schließlich erfolgt eine Anpassung an die an anderer Stelle des vorgeschlagenen 2. Stabilitätsgesetzes vorgesehene Aufhebung des Bundesgesetzes über die Verkehrs-Arbeitsinspektion. Zu Art. 2 (Bundesgesetz, mit dem IKT-Lösungen und IT-Verfahren bundesweit konsolidiert werden): Einsparungspotentiale aus gemeinsamer Beschaffung, Entwicklung, Wartung, Betrieb, Schulung, usw. werden im IT-Bereich nicht ausgeschöpft. Unterschiedliche IKT-Standards führen zu einem finanziellen und personellen Mehraufwand bei der Beschaffung und beim Betrieb. Nur einheitliche IKT-Standards schaffen die Rahmenbedingungen für Effizienz bei Entwicklung und gemeinsamen Betrieb bei der Bundesrechenzentrum GmbH. Die Bundesverwaltung ist bestrebt, im Rahmen der organisatorischen und technischen Möglichkeiten, interne Prozesse sowie die Schnittstelle zur Wirtschaft effizient, sparsam und nachhaltig zu gestalten (vgl. Art. 126b Abs. 5 B-VG). Zur Vermeidung von aufwändigen und kostenintensiven Prozessen bei der Abwicklung von Rechnungen in Papierformat soll künftig auch an der Schnittstelle zur Wirtschaft auf elektronisch unterstützte Kommunikation umgestiegen werden. Die Rechnungslegung an sämtliche Bundesdienststellen hat in elektronisch verarbeitbaren Datenstrukturen zu erfolgen. Zu Art. 3 (Änderung des Konsulargebührengesetzes 1992): Der Entwurf beinhaltet die Angleichung der Konsulargebührentarife an die Gebührensätze des Gebührengesetzes und die Präzisierung der gemäß 1 Abs. 2 zu ersetzenden Auslagen im Bereich der Beglaubigungen.4 4 von der Beilagen XXIV. GP - Regierungsvorlage - Vorblatt und Erläuterungen Die durch das GebG vorgenommenen Anpassungen sollen nachvollzogen werden, da sonst die Gebühren für Amtshandlungen an den Vertretungsbehörden von denen im Inland wesentlich abweichen würden. Zu Art. 4 (Änderung des Stellenbesetzungsgesetzes): Die Gehaltsfindung für Geschäftsführer der Unternehmen, an denen der Bund mit mindestens 50% beteiligt ist oder die vom Bund beherrscht werden, wird umfassender geregelt. Zum 2. Hauptstück (Justiz) Zu Art. 5 (Änderung des Aktiengesetzes) und 6 (Änderung des Unternehmensgesetzbuches): Durch die vorgeschlagenen Änderungen im Gesellschafts- und Unternehmensrecht werden die Anforderungen an die Transparenz von Vergütungen für Vorstandsmitglieder verstärkt. Zugleich soll die Diversität in Aufsichtsräten erhöht werden. Zu Art. 7 (Änderung des Gerichtsorganisationsgesetzes) und 10 (Änderung des Arbeits- und Sozialgerichtsgesetzes): Im Hinblick auf wiederholte Bedrohungen und Angriffe gegen Organe der Gerichtsbarkeit sollen Vorgaben für eine Hausordnung im GOG verankert und Klarstellungen zur Ausübung des Hausrechts in Gebäuden der Gerichte und Staatsanwaltschaften getroffen werden. Die Gerichtstage sollen entfallen. Zu Art. 8 (Änderung der Jurisdiktionsnorm): Die Streitwertgrenze in Zivilsachen soll von Euro auf Euro erhöht werden. Zu Art. 11 (Änderung des Gerichtsgebührengesetzes): Die Gebührentatbestände für Grundbuchsabfragen nach den 6 und 7 GUG im Wege der Verrechnungsstellen und für die Beiziehung von Amtsdolmetschern werden im Gesetz valorisiert. Zu Art. 12 (Änderung der Strafprozessordnung 1975): Das Opfer soll nach erfolgter Belehrung auf weitere Verständigungen und Ladungen verzichten können, woraufhin von einer weiteren Beteiligung des Opfers am Verfahren Abstand zu nehmen ist. Die Möglichkeit der Verwertung sichergestellter oder beschlagnahmter Vermögenswerte, die einem raschen Verderben oder einer erheblichen Wertminderung unterliegen oder sich nur mit unverhältnismäßigen Kosten aufbewahren lassen, wird geschaffen. Die Ermittlungsmaßnahme der Auskunft über Bankkonten und Bankgeschäfte soll eingesetzt werden können, wenn dies zur Sicherung vermögensrechtlicher Anordnungen erforderlich erscheint. Das Bundesministerium für Inneres soll zur effektiven Durchführung von Finanzermittlungen an den Einnahmen aus dem Vermögensverfall beteiligt werden. Die Möglichkeit des Verzichts des Beschuldigten auf die Durchführung von bevorstehenden Haftverhandlungen soll erweitert werden. Zum 3. Hauptstück (Finanzen) Zum 1. Abschnitt (Bundeshaushalt) Zu Art. 13 (Änderung des Bundespensionsamtübertragungs-Gesetzes): Die Novellierung des Bundespensionsamtübertragungs-Gesetz betrifft die durch das BHG 2013 vorgesehene Reorganisation auf haushaltsführende Stellen. Zu Art. 14 (Änderung des Bundeshaushaltsgesetzes 2013): Die Novellierung des BHG 2013 betrifft technische Adaptierungen, die für den ordnungsgemäßen Vollzug des Bundesfinanzgesetzes 2012 sowie zur Erstellung und zum Vollzug des Bundesfinanzgesetzes 2013 erforderlich sind. Darüber hinaus werden durch die Novellierung des BHG 2013 Verwaltungsprozesse im Personalmanagement für alle Bundesorgane durch standardisierte Verfahren, IKT-Lösungen und IT-Verfahren für die Personalverwaltung im Bund und deren verbindliche Nutzung konzentriert und vereinheitlicht.5 1685 der Beilagen XXIV. GP - Regierungsvorlage - Vorblatt und Erläuterungen 5 von 75 Zu Art. 15 (Änderung des Bundesfinanzierungsgesetzes): 21 des Emissionszertifikategesetzes 2011 (EZG 2011), BGBl. I Nr. 118/2011, sieht vor, dass ab der Handelsperiode 2013 bis zum Jahr 2020 sämtliche Emissionszertifikate, die nicht gemäß den Bestimmungen des EZG 2011 und der dazu erlassenen Verordnungen kostenlos zugeteilt und die der Republik Österreich gemäß Art. 10 Abs. 2 der Richtlinie 2003/87/EG zur Versteigerung zugewiesen werden, zu versteigern sind. Dies hat vom Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft im Einklang mit der Verordnung (EU) Nr. 1031/2010 der Kommission über den zeitlichen und administrativen Ablauf sowie sonstige Aspekte der Versteigerung von Treibhausgasemissionszertifikaten ( Versteigerungsverordnung ) zu erfolgen. Die Versteigerung erfolgt über eine gemäß Kapitel VII der Versteigerungsverordnung bestellte Auktionsplattform. Gemäß 21 EZG 2011 hat der Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft im Einvernehmen mit dem Bundesminister für Finanzen im Einklang mit Art. 22 der Verordnung (EU) Nr. 1031/2010 eine geeignete Stelle als Auktionator zu benennen. Da die Österreichische Bundesfinanzierungsagentur (ÖBFA) über die geeigneten Voraussetzungen zur Übernahme dieser Aufgabe verfügt, soll sie als Auktionator benannt werden. Damit die ÖBFA diese Funktion übernehmen kann, ist die im Entwurf vorgeschlagene Änderung des Bundesfinanzierungsgesetzes erforderlich. Durch die Erweiterung der Aufgaben der ÖBFA mittels des im gegenständlichen Entwurf vorgeschlagenen neu einzufügenden 2 Abs. 7 des Bundesfinanzierungsgesetzes wird die ÖBFA ermächtigt, die Aufgaben, die einem Auktionator gemäß der Verordnung (EU) Nr. 1031/2010 der Kommission über den zeitlichen und administrativen Ablauf sowie sonstige Aspekte der Versteigerung von Treibhausgasemissionszertifikaten ( Versteigerungsverordnung ) zukommen, wahrnehmen. Die ÖBFA hat gem. 2 Abs. 7 Bundesfinanzierungsgesetz ivm 23 der Verordnung (EU) Nr. 1031/2010 die Menge Zertifikate zu versteigern, die Österreich zur Versteigerung gem. Art. 10 Abs. 2 der Richtlinie 2003/87/EG, in der Fassung der Richtlinie 2009/29/EG, zustehen (das werden nach derzeitigem Stand rund 1,36 % der unionsweit zu versteigernden Zertifikate sein, ausgehend von einer grob geschätzten EU-weiten jährlichen Versteigerungsmenge von 1 Mrd. Zertifikaten, demnach ca. 13,6 Mio. Zertifikate pro Jahr), die Versteigerungserlöse entgegen zu nehmen und die Versteigerungserlöse an ein von der Bundesministerin für Finanzen bekannt gegebenes Konto des Bundes zu überweisen. Zu Art. 16 (Bundesgesetz über die Veräußerung von beweglichem Bundesvermögen) Die Bundesministerin für Finanzen beantragt im Einvernehmen mit dem Bundesminister für Landesverteidigung und Sport die Ermächtigung zur Veräußerung von Teilen des Waffensystems Leopard 2A4 samt Zubehör, soweit diese für Bundeszwecke gemäß 1 entbehrlich sind. Im Hinblick auf die in Art. X Abs. 2 Z 2 des Bundesfinanzgesetzes 2012 normierte Wertgrenze ist die Einholung einer gesetzlichen Ermächtigung erforderlich. Zum 2. Abschnitt (Finanzmarkt) Art. 17 bis 29 In den von der Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA) zu vollziehenden Aufsichtsgesetzen werden die bisherigen Höchstbeträge für Verwaltungsstrafen im Sinne der Zielsetzung der Verbesserung der Einhaltung der Aufsichtsvorschriften verdoppelt. Zum 4. Hauptstück (Inneres) Im Rahmen des von der Bundesregierung beschlossenen Stabilitätspakets 2012 bis 2016 wird eine Reihe von Strukturmaßnahmen vorgeschlagen, wie etwa die Zusammenlegung der Entminungsdienste des Bundesministeriums für Inneres und des Bundesministeriums für Landesverteidigung und Sport. Der Entschärfungsdienst soll beim Bundesministerium für Inneres verbleiben. Es wird daher vorgeschlagen das Waffengesetz 1996, das Bundeskriminalamt-Gesetz, das Wachebediensteten-Hilfeleistungsgesetz und das Polizeibefugnis-Entschädigungsgesetz 1988 entsprechend zu ändern.6 6 von der Beilagen XXIV. GP - Regierungsvorlage - Vorblatt und Erläuterungen Zum 5. Hauptstück (Bundesimmobilien) Zu Art. 34 bis 36 (Änderung des Bundesimmobiliengesetzes, des Schönbrunner Schloßgesetzes und des Marchfeldschlösser-Gesetzes): Unter dem Titel Interministerielles Flächenmanagement erfolgen eine Weiterentwicklung der Neustrukturierung der Immobilienbewirtschaftung des Bundes durch eine portfolioorientierte Umstrukturierung im Bereich der Bundesimmobiliengesellschaft mbh (BIG) und eine gesellschaftsrechtliche Verschränkung der Schloß Schönbrunn Kultur- und Betriebsgesellschaft m.b.h. (SSKB) und der Marchfeldschlösser Revitalisierungs- und Betriebsgesellschaft m.b.h. (MRBG). Hiezu sind Änderungen des Bundesimmobiliengesetzes, des Schönbrunner Schloßgesetzes und des Marchfeldschlösser-Gesetzes erforderlich. Zum 6. Hauptstück (Dienstrecht, Arbeit und Soziales, Gesundheit) Zum 1. Abschnitt (Dienstrecht) Der Entwurf enthält insbesondere Maßnahmen und Regelungen - zur Flexibilisierung des Versetzungsrechts, - zur Abschaffung des verlängerten Dienstplans und - zur rascheren Harmonisierung des Beamten-Pensionssystems mit dem Allgemeinen Pensionssystem. Zum 2. Abschnitt (Sozialversicherung) Zum Bereich Kranken- und Unfallversicherung Teil 1 der Art. 49 (Änderung des Allgemeinen Sozialversicherungsgesetzes), 50 (Änderung des Gewerblichen Sozialversicherungsgesetzes) und 51 (Änderung des Bauern-Sozialversicherungsgesetzes) sowie Art. 53 (Änderung des Beamten-Kranken- und Unfallversicherungsgesetzes) und 54 (Änderung des Bundesgesetzes über einen Kassenstrukturfonds für die Gebietskrankenkassen) Um die Konsolidierungsziele der Bundesregierung für die Jahre 2012 bis 2016 zu erreichen, sollen entsprechende budgetbegleitende Maßnahmen in den Sozialversicherungsgesetzen vorgenommen werden sowie eine Weiterdotierung des Krankenkassen-Strukturfonds mit Offensivmitteln erfolgen. Zu Art. 49 (Änderung des Allgemeinen Sozialversicherungsgesetzes): Die beim Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger eingerichtete Controllinggruppe sowie das Sozial- und Gesundheitsforums sollen mit Ende des Jahres 2012 abgeschafft werden. Des Weiteren wird eine Änderung im Bereich des Ausgleichsfonds der Gebietskrankenkassen sowie im Bereich der Beiträge der Sozialversicherungsträger für den Ausgleichsfonds zur Krankenanstaltenfinanzierung vorgenommen. Die sogenannten Hebesätze für Beiträge in der Krankenversicherung der PensionistInnen im Bereich der Versicherungsanstalt für Eisenbahn und Bergbau sollen in den Jahren 2012 bis 2016 gesenkt werden. Zu Art. 50 (Änderung des Gewerblichen Sozialversicherungsgesetzes): Die sogenannten Hebesätze für Beiträge in der Krankenversicherung der PensionistInnen im Bereich der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft sollen in den Jahren 2012 bis 2016 gesenkt werden. Zu Art. 51 (Änderung des Bauern-Sozialversicherungsgesetzes): Der Zuschlag zur Aufbringung der Mittel im Bereich der bäuerlichen Unfallversicherung wird angehoben. Gleichsam soll die Möglichkeit zur wechselseitigen Übertragung von Mitteln der bäuerlichen Kranken- und Unfallversicherung geschaffen werden. Zu Art. 53 (Änderung des Beamten-Kranken- und Unfallversicherungsgesetzes): In den Jahren 2012 bis 2016 soll es zu einer Absenkung des Dienstgeber-Beitrages zur Krankenversicherung im B-KUVG 2012 und 2013 um jeweils 0,35 Prozentpunkte sowie 2014 bis 2016 um jeweils 0,33 Prozentpunkte kommen. Flexibilisierung des Behandlungsbeitrages entsprechend der finanziellen Leistungsfähigkeit der Versicherungsanstalt öffentlich Bediensteter durch die Festlegung, dass die Höhe des von den Versicherten nach dem B-KUVG derzeit zu leistenden Behandlungsbeitrages in Höhe von 20 % künftig als Obergrenze gelten soll.7 1685 der Beilagen XXIV. GP - Regierungsvorlage - Vorblatt und Erläuterungen 7 von 75 Zu Art. 54 (Änderung des Bundesgesetzes über einen Kassenstrukturfonds für die Gebietskrankenkassen): Der Strukturfonds für die Gebietskrankenkassen soll im Jahr 2015 zur Fortführung der verschiedenen erfolgreichen Maßnahmen wiederum mit Offensivmitteln in Höhe von 40 Millionen Euro dotiert werden. Zum Bereich Pensionsversicherung Teil 2 der Art. 49 (Änderung des Allgemeinen Sozialversicherungsgesetzes), 50 (Änderung des Gewerblichen Sozialversicherungsgesetzes) und 51 (Änderung des Bauern-Sozialversicherungsgesetzes) sowie Art. 52 (Änderung des Allgemeinen Pensionsgesetzes) und 55 (Änderung des Nachtschwerarbeitsgesetzes) Durch die Änderung des Allgemeinen Sozialversicherungsgesetzes, des Gewerblichen Sozialversicherungsgesetzes, des Bauern-Sozialversicherungsgesetzes, des Allgemeinen Pensionsgesetzes sowie des Nachtschwerarbeitsgesetzes sollen budgetbegleitende Maßnahmen getroffen werden, die den Bundeshaushalt kurz- und mittelfristig entlasten. Die Novellierungen in den Bereichen des Tätigkeitsschutzes sowie der Korridorpension sollen zu einer Erhöhung des faktischen Pensionsantrittsalters und einer Senkung der Invalidisierungsraten führen. Im Einzelnen werden folgende Maßnahmen getroffen: 1. außertourliche Anhebung der Höchstbeitragsgrundlage; 2. stufenweise Anhebung des für den Tätigkeitsschutz maßgeblichen Alters; 3. weitere Absenkung des fiktiven Ausgedinges bei der Berechnung der Ausgleichzulage; 4. Anpassung der Bestimmungen über die Unfallmeldung sowie die Erhebung von Arbeitsunfällen an die gleichzeitig normierte Neuorganisation der Arbeitsinspektion; 5. Verschärfung besonderer Anspruchsvoraussetzungen für die Korridorpension sowie für die (auslaufende) vorzeitige Alterspension bei langer Versicherungsdauer; 6. Grundlegung der Pensionsanpassung für die Jahre 2013 und 2014; 7. Fixierung der GSVG-Mindestbeitragsgrundlage; 8. Anhebung des Eigenbeitragssatzes in der Pensionsversicherung nach dem GSVG und BSVG; 9. Erhöhung der Mindestbeitragsgrundlage in der Pensionsversicherung nach dem BSVG im Fall einer Beitragsgrundlagenoption; 10. Normierung einer Mitwirkungspflicht der Agrarmarkt Austria hinsichtlich der Erfassung von land(forst)wirtschaftlichen Betrieben nach dem BSVG; 11. Anhebung des Abschlages bei der Korridorpension im APG-Recht; 12. Ersetzung der Parallelrechnung durch eine Kontoerstgutschrift; 13. Aufhebung der Sistierung der Verpflichtung zur Neufestsetzung des Nachtschwerarbeits- Beitragssatzes. Zum 3. Abschnitt (Arbeitsmarkt) Zu Art. 56 bis 58 (Änderung des Arbeitslosenversicherungsgesetzes 1977, des Arbeitsmarktpolitik- Finanzierungsgesetzes und des Insolvenz-Entgeltsicherungsgesetzes): Im Hinblick auf die demografische Entwicklung müssen zur Absicherung eines ausreichenden Arbeitskräftepotentials und damit zur Sicherstellung der Wettbewerbsfähigkeit der österreichischen Wirtschaft ArbeitnehmerInnen länger im Erwerbsleben verbleiben. Vor allem das Wissen und die Kompetenzen älterer und erfahrener Arbeitskräfte sind ein unverzichtbarer Faktor des wirtschaftlichen Erfolgs. Die zu treffenden Maßnahmen entsprechen deshalb dem Leitsatz Gesund länger arbeiten. Wenn ältere oder gesundheitlich beeinträchtigte Menschen länger im Erwerbsleben verbleiben sollen, muss ein umfassendes und abgestimmtes Angebot zum Erhalt bzw. zur Wiederherstellung der Gesundheit sowie der beruflichen Wiedereingliederung zur Verfügung stehen. Im Rahmen des Stabilitätspakets wurde daher eine Arbeitsmarktoffensive vereinbart, um die Chancen älterer oder gesundheitlich eingeschränkter ArbeitnehmerInnen am Arbeitsmarkt zu verbessern. Nur so ist es möglich, dem vorzeitigen Ausstieg aus dem Erwerbsleben gegenzusteuern und die Zahl der Frühpensionierungen zu verringern.8 8 von der Beilagen XXIV. GP - Regierungsvorlage - Vorblatt und Erläuterungen Die Änderungen des Arbeitslosenversicherungsgesetzes 1977 dienen der Optimierung der gesetzlichen Leistungen und Maßnahmen der Arbeitslosenversicherung, insbesondere betreffend ältere und gesundheitlich beeinträchtigte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie der auf Grund der erforderlichen Anhebung des Pensionsantrittsalters gebotenen Einschränkung der Ausnahme von der Arbeitslosenversicherungspflicht für ältere Personen. Die Änderungen des Arbeitsmarktpolitik-Finanzierungsgesetzes und des Insolvenz- Entgeltsicherungsgesetzes bezwecken die Gewährleistung der Finanzierbarkeit der im Zusammenhang mit der angestrebten Anhebung des Pensionsantrittsalters erforderlichen arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen sowie der vom Insolvenz-Entgelt-Fonds zu erbringenden Leistungen. Zum 4. Abschnitt (Organisationsreform der Arbeitsinspektion) Art. 59 bis Art. 81 Das Verkehrs-Arbeitsinspektorat im Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) ist die einzige noch bestehende Sonderarbeitsaufsicht im Zuständigkeitsbereich des Bundes und soll daher mit der Arbeitsinspektion im Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz (BMASK) zu einem österreichweit agierenden Kompetenzzentrum für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz zusammengeführt werden. Durch die Optimierung der Organisation der Arbeitsaufsicht als Bestandteil der Verwaltungsreform im Zuständigkeitsbereich des Bundes durch Eingliederung der Verkehrs-Arbeitsinspektion in die Arbeitsinspektion soll die Bündelung des Expertenwissens, die Vermeidung von Doppelgleisigkeiten und entbehrlichem Verwaltungsaufwand, die Nutzung von Synergieeffekten und die Kostenreduktion beim Personal- und Sachaufwand des Bundes erreicht werden. Die bisherige Situation, dass den Verkehrsbetrieben weiterhin nur ein Ansprechpartner für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz zur Verfügung steht (One-Stop-Shop) soll dabei beibehalten werden. Durch die Zusammenführung von Verkehrs-Arbeitsinspektorat und Arbeitsinspektion können die dabei frei werdenden Synergieeffekte sowie die Bündelung von Kompetenz und Ressourcen genutzt werden, um den bereits jetzt sehr hohen Standard von Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz in Österreich weiter auszubauen. Zum 5. Abschnitt Art. 82 (Pensionsordnungen der Oesterreichischen Nationalbank) In Zusammenhang mit den Änderungen in der gesetzlichen Pensionsversicherung sollen weiters auch die Bediensteten der Oesterreichischen Nationalbank, auf die die Pensionsordnungen der Dienstbestimmungen I und II der Oesterreichischen Nationalbank anwendbar sind, zur Leistung eines Pensionssicherungsbeitrages bzw. eines Pensionsbeitrages verpflichtet werden. Zum 7. Hauptstück (Hochschulen) Zu Art. 83 (Änderung des Universitätsgesetzes 2002): Den Universitäten gemäß Universitätsgesetz 2002 werden zusätzliche finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt, ein Großteil davon in Form der Hochschulraum-Strukturmittel. Die Verteilung der Hochschulraum-Strukturmittel soll indikatorgebunden aufgrund einer Verordnung des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Finanzen erfolgen. Für diese Verordnung wird eine Grundlage im Universitätsgesetz 2002 geschaffen, wobei gleichzeitig das derzeitige formelgebundene Budget nicht mehr weiter bestehen soll. Zum 8. Hauptstück (Umwelt) Zu Art. 84 (Änderung des Umweltkontrollgesetzes): Die Aufwendungen des Bundes im Wege der Basiszuwendung sollen im Zuge des Strukturreformpaketes gesenkt werden. Dies soll durch eine Straffung der Organisationsstruktur in der UBA-GmbH aufgefangen werden, sodass die Leistungen der UBA-GmbH auf gleichem Niveau aufrechterhalten werden können. Zu diesem Zwecke soll die Anzahl der bestehenden Organisationseinheiten und Führungskräfte um 15% verringert und gleichzeitig die Zahl der Standorte von sechs auf vier vermindert werden. Zu Art. 85 (Änderung des Umweltförderungsgesetzes): Die Republik Österreich unterliegt völkerrechtlichen und unionsrechtlichen Verpflichtungen zur Reduktion von Treibhausgasemissionen. Diese ergeben sich aus dem Rahmenübereinkommen der Vereinten Nationen über Klimaänderungen, BGBl. III Nr. 414/1994, und dem Protokoll von Kyoto, BGBl. III Nr. 89/2005, einerseits und aus der Entscheidung 2002/358/EG des Rates über die9 1685 der Beilagen XXIV. GP - Regierungsvorlage - Vorblatt und Erläuterungen 9 von 75 Genehmigung des Protokolls von Kyoto zum Rahmenübereinkommen der Vereinten Nationen über Klimaänderungen im Namen der Europäischen Gemeinschaft sowie die gemeinsame Erfüllung der daraus erwachsenden Verpflichtungen und der Entscheidung 406/2009/EG des Europäischen Parlaments und des Rates über die Anstrengungen der Mitgliedstaaten zur Reduktion ihrer Treibhausgasemissionen mit Blick auf die Erfüllung der Verpflichtungen der Gemeinschaft zur Reduktion der Treibhausgasemissionen bis 2020 andererseits. Mit dem Ratifikationsbeschluss der EU zum Kyoto-Protokoll hat sich Österreich verpflichtet, in der 1. Verpflichtungsperiode des Kyoto-Protokolls 2008 bis 2012 seine Emissionen im Durchschnitt auf 87% der Emissionen der sechs vom Kyoto-Protokoll erfassten Treibhausgase (CO 2, N 2 O, NH 4, SF 6, H-FKW und FKW) des Jahres 1990 zu reduzieren. Zur Erreichung dieses Ziels kann sich Österreich auch der flexiblen Mechanismen des Kyoto-Protokolls (Artikel 6 Joint Implementation, Artikel 12 Clean Development Mechanism und Artikel 17 internationaler Emissionshandel) bedienen. Österreich hat mit dem JI/CDM-Programm im Rahmen des Umweltförderungsgesetzes bereits 2003 die Voraussetzungen geschaffen, sich als Beitrag für die Erreichung des Kyoto-Ziels der flexiblen Mechanismen zu bedienen. Dabei wurde auf Grund der Klimastrategie ein Ankaufsziel von 45 Millionen Emissionsreduktionseinheiten festgelegt. Wie sich in den letzten Jahren gezeigt hat, reichen die heimischen Reduktionsmaßnahmen gemäß Klimastrategie 2007 sowie die im Umweltförderungsgesetz vorgesehenen Ankäufe nicht aus, um das Kyoto-Ziel einzuhalten. Es ist mit einer verbleibenden Lücke von bis zu 35 Mio. Tonnen CO 2 -Äquivalent in der Kyoto-Zielperiode, dh. in den Jahren 2008 bis 2012, zu rechnen. Ein Zukauf von Emissionsreduktionseinheiten über das im UFG festgelegte Ausmaß hinaus ist daher nötig, um das Kyoto-Ziel einzuhalten. Da das JI/CDM-Programm bewährte Strukturen für einen solchen Zukauf bietet, sollen diese genützt und der weitere Ankauf im Rahmen des Programms abgewickelt werden. Dabei stehen grundsätzlich alle drei Mechanismen unter den Rahmenbedingungen des UFG zur Verfügung. Auf Grund des Zeithorizonts für den Zukauf und angesichts der Angebots- und Preisentwicklungen am Zertifikatemarkt soll vorwiegend die Möglichkeit des Ankaufs aus sogenannten Green Investment Schemes genützt werden. Green Investment Schemes werden von jenen Staaten, die ein Reduktions- oder Begrenzungsziel gemäß Kyoto-Protokoll haben, deren Emissionen aber teils erheblich unter dem Ziel liegen, genützt, um die Überschüsse an Zertifikaten zu verkaufen und die Erlöse für Klimaschutzprojekte oder projektgestützte Klimaschutzprogramme (zb Programme zur thermischen Sanierung von Wohnbauten) zu verwenden. Unter der Annahme, dass 32 Millionen Emissionsreduktionseinheiten (= Tonnen CO 2 -Äquivalent) nachgekauft werden, ergeben sich bei einem angenommenen Preis von 5 pro Tonne Kosten von 160 Millionen. Die Finanzierung des Ankaufs erfolgt aus den um 20 Millionen erhöhten Mitteln des JI/CDM-Programms und einer Umschichtung von nicht benötigten Mitteln der Flexiblen Reserve in Höhe von 60 Millionen.10 10 von der Beilagen XXIV. GP - Regierungsvorlage - Vorblatt und Erläuterungen Finanzielle Auswirkungen Zum 1. Hauptstück (Allgemeine und internationale Angelegenheiten) Zu Art. 1 (Änderung des Bundesministeriengesetzes 1986): Die vorgeschlagenen Änderungen haben keine finanziellen Auswirkungen für Länder und Gemeinden. Für den Bund sind Einsparungen in derzeit nicht bezifferbarer Höhe zu erwarten. Zu Art. 2 (Bundesgesetz, mit dem IKT-Lösungen und IT-Verfahren bundesweit konsolidiert werden): Die initialen Investitionskosten werden mit rund 25 Mio. Euro geschätzt. Diese entstehen durch Verordnungen auf Grund der Verordnungsermächtigungen des 3. Es kommt zu einer dauerhaften Reduktion der Ausgaben des Bundes; das Einsparungspotential für die Jahre beträgt insgesamt rund 148 Mio. Euro. Im Zusammenhang mit dem flächendeckenden Einsatz der e-rechnung kommt für die Jahre 2013 bis 2016 ein Einsparungspotential bei der Bundesverwaltung in der Höhe von bis zu 96 Mio. Euro und bei der Wirtschaft in der Höhe von bis zu 55 Mio. Euro zum Tragen. Auf Basis einer mit dem Rechnungshof abgestimmten Analyse/Aufgabenuntersuchung ist auf Seiten der Lieferanten mit einem Einsparungspotenzial in der Höhe von jährlich 2,4 Mio. Euro zu rechnen und auf Seiten der Bundesverwaltung mit 4,6 Mio. Euro. Eine Studie der Wirtschaftskammer Österreich geht von bis zu 13,8 Mio. Euro Einsparpotenzial auf Lieferantenseite und von jährlich 24 Mio. Euro auf Seiten der Bundesverwaltung aus. Zu Art. 3 (Änderung des Konsulargebührengesetzes 1992): Auf Grund der Anpassungen der Tarifposten sind jährliche Mehreinnahmen von ca bis Euro (Basis 2009) zu erwarten. Art der Amtshandlung Gebührensteigerung durch KGG-Novelle Anzahl (2009) der Amtshandlungen Mehreinnahme EU-Pässe NEU 6, ,- Notpässe 6, ,- Passänderungen 4, ,- Personalausweise 5, ,- GESAMT ,- Zu Art. 4 (Änderung des Stellenbesetzungsgesetzes): Es sind allenfalls geringfügige Einsparungen zu erwarten. Zum 2. Hauptstück (Justiz) Zu Art. 5 (Änderung des Aktiengesetzes) und 6 (Änderung des Unternehmensgesetzbuches): Mit diesen Änderungen sind keine finanziellen Auswirkungen für Gebietskörperschaften verbunden. Zu Art. 7 (Änderung des Gerichtsorganisationsgesetzes) und Art. 10 (Änderung des Arbeits- und Sozialgerichtsgesetzes): Der Entfall der Gerichtstage steht im Zusammenhang mit der anstehenden Reform der Bezirksgerichte, die einen Teil der von der Bundesregierung vorgesehenen und budgetär in Ansatz gebrachten Strukturreform bildet. Diese Maßnahme bringt zum einen gewisse Ersparnisse und bessere Nutzungsmöglichkeiten im Bereich des Sachaufwands (etwa bei den Fahrt- und Infrastrukturkosten bzw. beim Entfall infrastruktureller Vorhaltungen) und beugt damit auch einer zukünftigen Steigerung derartiger Kosten vor; zum anderen ermöglicht sie aber auch eine geringfügige Milderung des personellen Mehrbedarfs durch eine noch zielgerichtetere Nutzung der personellen Ressourcen.11 1685 der Beilagen XXIV. GP - Regierungsvorlage - Vorblatt und Erläuterungen 11 von 75 Zur Erweiterung des Aufgabenkatalogs des 65 ASGG: Geht man von insgesamt rund 4 Mio. Erwerbstätigen und einem durchschnittlichen Zeitraum von 40 Jahren (inkl. Ersatzzeiten) im Erwerbsleben aus, so bedeutet dies, dass einerseits jährlich rund Erwerbstätige aus dem Erwerbsprozess in die Pension übertreten bzw. andererseits jährlich rund neue Erwerbstätige hinzukommen, um die Abgänge auszugleichen. Entsprechend den Bevölkerungsprognosen wird der Anteil der Erwerbstätigen tendenziell sogar leicht steigen. Nimmt man weiters an, dass mittelfristig für jeden Erwerbstätigen eine auf 15 APG fußende Pensionsregelung wirksam werden wird und zudem (zumindest) zwei Anknüpfungspunkte für daraus resultierende Streitigkeiten bestehen (Pensionskontoerstgutschrift sowie Ergänzungsgutschrift), wären diese jährlich potentiell Streitigkeiten. Realistisch betrachtet wird jedoch nur ein Teil dieser Fälle effektiv "strittig" werden. Geht man davon aus, dass 90% der Fälle routinemäßig abgewickelt werden können, verbleiben immerhin aber 10% Streitfälle, also zusätzliche Streitfälle bei den Arbeits- und Sozialgerichten jährlich. Nimmt man überdies an, dass nicht jeweils beide Anknüpfungspunkte (Erstgutschrift, Ergänzungsgutschrift) zu einer strittigen Auseinandersetzung führen, sondern je einer davon, verbleiben zusätzliche Streitfälle nach dem ASGG jährlich, wodurch sich ein Mehraufwand ergibt. Zu Art. 8 (Änderung der Jurisdiktionsnorm): Die Regelung hat keine finanziellen Auswirkungen. Zu Art. 11 (Änderung des Gerichtsgebührengesetzes): Durch die Festlegung, wonach für die Herstellung von Abschriften, Ablichtungen, Kopien oder Ausdrucken Gebühren dann zu entrichten sind, wenn diese vom Gericht oder von der Partei selbst unter Inanspruchnahme gerichtlicher Infrastruktur angefertigt werden, werden Gebühreneinnahmen im verfassungsrechtlich zulässigen Umfang ermöglicht. Zu Art. 12 (Änderung der Strafprozessordnung 1975): Es ist anzunehmen, dass einige Opfer von der Möglichkeit, keine weiteren Verständigungen, Ladungen usw. zu erhalten, Gebrauch machen werden, wodurch sich Einsparungen bei den Zustellungen ergeben. Die Ausweitung von Verwertungsmöglichkeiten isd 115e StPO lässt damit rechnen, dass es einerseits zu einem deutlichen Anstieg von Sicherstellungen an und für sich kommen wird, weil zum Beispiel bei Personen- oder Lastkraftwägen bis dato aufgrund der hohen Lagerkosten oftmals Abstand von einer Sicherung genommen wurde. Ebenso ist die Neuregelung des 116 Abs. 1 StPO zu sehen, die der Schließung einer hinsichtlich der Bestimmungen über die gerichtliche Beschlagnahme bestehenden gesetzlichen Lücke dient. Durch den Entfall von Haftverhandlungen durch den vorgeschlagenen 175 Abs. 4 StPO können Personalkapazitäten besser genutzt werden. Zum 3. Hauptstück (Finanzen) Zum 1. Abschnitt (Bundeshaushalt) Zu Art. 13 (Änderung des Bundespensionsamtübertragungs-Gesetzes): Keine Auswirkungen. Zu Art. 14 (Änderung des Bundeshaushaltsgesetzes 2013): Rund 37 Millionen Euro. Einsparungspotenzial bis 2016 im Bereich Personal und Informationstechnologie. Darüber hinaus Abbau bzw. Vermeidung von Entwicklungs- und Betriebskosten für redundant bzw. ressortspezifisch entwickelte IKT-Lösungen im Haushalts- und Rechnungswesen des Bundes. Zu Art. 15 (Änderung des Bundesfinanzierungsgesetzes): Die zusätzlichen Kosten, die der ÖBFA mit der Ausübung dieser Funktion entstehen, werden bis zu jährlich betragen, die vom Bundesministerium für Finanzen getragen werden. Zu Art. 16 (Bundesgesetz über die Veräußerung von beweglichem Bundesvermögen) Die erzielten budgetwirksamen Einnahmen werden in der Höhe von angesetzt.12 12 von der Beilagen XXIV. GP - Regierungsvorlage - Vorblatt und Erläuterungen Zum 2. Abschnitt (Finanzmarkt) Art. 17 bis 29 Die von der Finanzmarktaufsichtsbehörde zu verhängenden Verwaltungsstrafen sind nach den allgemeinen Regeln der Verwendung der aus der Einhebung von Verwaltungsstrafen zufließenden Gelder zu behandeln. Zum 4. Hauptstück (Inneres) Durch die vorgeschlagene Übertragung des Entminungsdienstes an den Bundesminister für Landesverteidigung und Sport können aufgrund der Nutzung von Synergieeffekten von 2013 bis 2016 jährlich Euro eingespart werden. Zum 5. Hauptstück (Bundesimmobilien) Zu Art. 34 bis 36 (Änderung des Bundesimmobiliengesetzes, des Schönbrunner Schloßgesetzes und des Marchfeldschlösser-Gesetzes): Zu erwarten sind eine höhere Eigenkapitalrentabilität des Bundes durch gesellschaftsrechtlich gesonderte Führung der marktgängigen Liegenschaften, Entfall der Bundeszuschüsse für die MRBG, dafür Verringerung der Körperschaftssteuer durch Gruppensteuereffekt. Zum 6. Hauptstück (Dienstrecht, Arbeit und Soziales, Gesundheit) Zum 1. Abschnitt (Dienstrecht) Durch den vorliegenden Entwurf entstehen folgende Aufwandsveränderungen: Mehrausgaben/Mindereinnahmen (+) und Minderausgaben/Mehreinnahmen (-) in Mio. Euro Maßnahme Abschaffung verlängerter Dienstplan Änderungen bei Korridorpension -2,4-4,9-7,3-9,8 Kontogutschriftmodell ab ,0-18,4-19,9-22,3-24,8 Zum 2. Abschnitt (Sozialversicherung) Zum Bereich Kranken- und Unfallversicherung Teil 1 der Art. 49 (Änderung des Allgemeinen Sozialversicherungsgesetzes), 50 (Änderung des Gewerblichen Sozialversicherungsgesetzes) und 51 (Änderung des Bauern-Sozialversicherungsgesetzes) sowie Art. 53 (Änderung des Beamten-Kranken- und Unfallversicherungsgesetzes) und 54 (Änderung des Bundesgesetzes über einen Kassenstrukturfonds für die Gebietskrankenkassen) Zu Art. 49 (Änderung des Allgemeinen Sozialversicherungsgesetzes): Abschaffung der Controllinggruppe und des Sozial- und Gesundheitsforums: Durch die Abschaffung der Controllinggruppe und des Sozial- und Gesundheitsforums entfallen rund Euro an jährlichen Verwaltungskosten. Änderung im Bereich der Zahlungen an die beim Hauptverband eingerichteten Ausgleichsfonds nach 447a und 447f ASVG: Die Wiener Gebietskrankenkasse ist nach 23 Abs. 6 ASVG als einziger Krankenversicherungsträger gesetzlich zum Betrieb einer allgemeinen Krankenanstalt verpflichtet. Der Betrieb einer allgemeinen Krankenanstalt ist nach 447a Abs. 6 ASVG einer der Verwendungszwecke für die Mittel des Ausgleichsfonds der Gebietskrankenkassen. Laut Strukturausgleichs-Richtlinien 2006 wird der Betrieb des Hanusch-Krankenhauses in der Weise berücksichtigt, dass von den zur Verfügung stehenden13 1685 der Beilagen XXIV. GP - Regierungsvorlage - Vorblatt und Erläuterungen 13 von 75 Ausgleichsfonds-Mitteln (aufgebracht von allen Gebietskrankenkassen) ein Vorwegabzug in Höhe von 30 Millionen Euro zu tätigen ist. Trotz dieser Zahlung verbleibt ein nicht gedeckter Betriebsabgang von jährlich rund 13 Millionen Euro. Da das Hanusch-Krankenhaus als allgemeines Krankenhaus sämtlichen Versicherten für Leistungen offensteht und der gesamten Sozialversicherung als Referenzkrankenhaus für den medizinischen Fortschritt und die Führung eines Krankenhauses dient, soll künftig der Beitrag des Ausgleichsfonds der Gebietskrankenkassen für den Betrieb dieser Krankenanstalt im Rahmen der von den Trägern der Sozialversicherung zu tragenden Beiträge für die Krankenanstaltenfinanzierung geleistet werden. Dies soll in der Weise geschehen, dass die Wiener Gebietskrankenkasse hinsichtlich ihrer Zahlungen an den Ausgleichsfonds der Sozialversicherung für die Krankenanstaltenfinanzierung nach 447f Abs. 11 ASVG entlastet wird (der vorgeschlagenen Änderung des Aufteilungsschlüssels liegt eine Entlastung der Wiener Gebietskrankenkasse in Höhe von 26 Millionen Euro zu Grunde) und die übrigen teilnehmenden Versicherungsträger im Verhältnis ihrer bisherigen Zahlungen belastet werden. Da es sich bei dem Aufteilungsschlüssel nach 447f Abs. 11 ASVG um einen variablen Schlüssel handelt, der sich nach der Entwicklung der Beitragseinnahmen richtet, erfolgt die Veränderung des Prozentsatzes auf Basis des derzeit endabgerechneten Jahres Abgerechnet wird das Geschäftsjahr 2011 auf Basis der Rechtslage zum 31. Dezember Die ab 1. Jänner 2012 gültige Rechtslage gilt somit für die Abrechnungen der Geschäftsjahre ab Von diesen Änderungen bleiben der Finanzausgleich sowie die Vereinbarung gemäß Art. 15a B-VG über die Organisation und Finanzierung des Gesundheitswesens unberührt. Um die Mittel des Ausgleichsfonds der Gebietskrankenkassen in etwa gleicher Höhe zu belassen, soll der von den Gebietskrankenkassen zu leistende Beitrag von 2 % der Beitragseinnahmen auf 1,64 % vermindert werden. Dadurch wird für die Wiener Gebietskrankenkasse eine Entlastung erreicht und die Mehrbelastung der übrigen Gebietskrankenkassen bei den Zahlungen nach 447f Abs. 11 ASVG ausgeglichen. Zu Art. 49 und 50 (Änderung des Allgemeinen Sozialversicherungsgesetzes und des Gewerblichen Sozialversicherungsgesetzes): Hebesätze Durch die vorgeschlagenen Änderungen in den Schlussbestimmungen der 658 Abs. 4 ASVG und 339 Abs. 4 GSVG sollen die Hundertsätze in den Jahren 2012 bis 2016 herabgesetzt werden, wodurch es zu Entlastungen des Bundes im folgenden Ausmaß (Tabelle 1: Hebesatz in % im jeweiligen Jahr, Tabelle 2: Angaben in Mio. Euro) kommt: Tabelle VA für Eisenbahn und Bergbau SVA der gewerblichen Wirtschaft Tabelle VA für Eisenbahn und Bergbau SVA der gewerblichen Wirtschaft Die Senkung der Hebesätze bei der Versicherungsanstalt für Eisenbahnen und Bergbau und bei der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft kann aufgrund der vorhandenen finanziellen Situation bei diesen Trägern aus deren im jeweiligen Reinvermögen enthaltenen Rücklagen finanziert werden, ohne die Liquidität der Träger zu gefährden. Zu Art. 51 (Änderung des Bauern-Sozialversicherungsgesetzes): Maßnahmen im Bereich der bäuerlichen Unfallversicherung Die vorgesehene Erhöhung des Zuschlages zur Grundsteuer führt im Bereich der bäuerlichen Unfallversicherung zu Mehreinnahmen im Ausmaß von rund 2,5 Millionen Euro im Jahr 2012 und im Ausmaß von jeweils rund fünf Millionen Euro ab dem Jahr Da die Anhebung des Zuschlages für den Bund keinen zusätzlichen Verwaltungsaufwand bedingt, soll die Einhebungsvergütung von 2 % auf 1,33 % der abgeführten Beiträge angepasst werden. Aufgrund des Rechnungsabschlusses der Sozialversicherungsanstalt der Bauern für das Jahr 2010 beträgt im Bereich der Unfallversicherung die allgemeine Rücklage für das Jahr 2010 etwa 46,8 Millionen Euro. In den Jahren 2011 und 2012 kann die Verringerung der Einnahmen aufgrund der Streichung des Bundesbeitrages für die Unfallversicherung durch Auflösung der allgemeinen bzw. ungedeckten14 14 von der Beilagen XXIV. GP - Regierungsvorlage - Vorblatt und Erläuterungen allgemeinen Rücklage kompensiert werden, wobei für das Jahr 2011 eine allgemeine Rücklage von etwa 22,5 Millionen Euro prognostiziert wird und für das Jahr 2012 eine gänzliche Auflösung der allgemeinen Rücklage zu erwarten ist. Die allgemeine Rücklage der Unfallversicherung würde ohne Schaffung einer Gegenmaßnahme bereits im Jahr 2013 in den negativen Bereich (auf rund 22,6 Millionen Euro) fallen. Um die Abgänge im Bereich der Unfallversicherung abzudecken, sollen aus der allgemeinen Rücklage der Krankenversicherung laut Rechnungsabschluss für das Jahr 2010 beträgt im Bereich der bäuerlichen Krankenversicherung die allgemeine Rücklage im Jahr 2011 rund 106,3 Millionen Euro Mittel in die allgemeine Rücklage der Unfallversicherung umgeschichtet werden können. Zu Art. 53 (Änderung des Beamten-Kranken- und Unfallversicherungsgesetzes): Absenkung des Dienstgeber-Beitrages zur Krankenversicherung im B-KUVG Durch die Absenkung des Dienstgeber-Beitrages zur Krankenversicherung im B-KUVG um jeweils 0,35 Prozentpunkte in den Jahren 2012 und 2013 sowie um jeweils 0,33 Prozentpunkte in den Jahren 2014 bis 2016 sollen 63 Millionen Euro p.a. an Entlastung für den öffentlichen Bereich (Bund, Länder u.a.) erreicht werden. Von den Entlastungen profitieren der Bund in einem Ausmaß von rund 40 %, die Länder und die anderen öffentlichen Dienstgeber hingegen in einem Ausmaß von rund 60 % VA öffentlich Bediensteter In den vergangenen Jahren erzielte die Versicherungsanstalt öffentlich Bediensteter jährliche Gebarungsüberschüsse in Höhe von rund 60 Millionen Euro, ebenso ist im Jahr 2011 ein voraussichtlicher Überschuss von 69 Millionen Euro zu erwarten. In Anbetracht dieser außerordentlichen Finanzsituation ist die vorgesehene befristete Maßnahme, mit der lediglich Rücklagen teilweise abgeschmolzen werden, angemessen. Zu Art. 54 (Änderung des Bundesgesetzes über einen Kassenstrukturfonds für die Gebietskrankenkassen): Weiterdotierung des Krankenkassen-Strukturfonds Die Offensivmaßnahme der Regierungsklausur Loipersdorf soll im Jahr 2015 mit der Dotierung des Krankenkassen-Strukturfonds weiterhin in der Höhe von 40 Millionen Euro fortgeführt werden. Zum Bereich Pensionsversicherung Teil 2 der Art. 49 (Änderung des Allgemeinen Sozialversicherungsgesetzes), 50 (Änderung des Gewerblichen Sozialversicherungsgesetzes) und 51 (Änderung des Bauern-Sozialversicherungsgesetzes) sowie Art. 52 (Änderung des Allgemeinen Pensionsgesetzes) und 55 (Änderung des Nachtschwerarbeitsgesetzes) Zu Punkt 1: außertourliche Anhebung der Höchstbeitragsgrundlage Die Höchstbeitragsgrundlage für den Kalendertag wird jährlich mit der Aufwertungszahl vervielfacht und auf den vollen Eurobetrag gerundet. Sie beläuft sich im Jahr 2012 auf 141. Im Jahr 2013 soll neben der Erhöhung mit der Aufwertungszahl eine zusätzliche Anhebung um 3 erfolgen. Dies hat die folgenden finanziellen Auswirkungen (ohne Berücksichtigung einer Steuerinzidenz): Mehreinnahmen in der PV (in Mio. Euro) Mehreinnahmen in der KV (in Mio. Euro) Mehreinnahmen in der UV (in Mio. Euro) Die Mehreinnahmen für die Pensionsversicherungsträger führen zu einer Verringerung des Bundesbeitrages zur Pensionsversicherung in eben diesem Ausmaß. Die Einsparungen des Jahres 2017 sind mit dem entsprechenden Geldwert auch in den Folgejahren anzusetzen.15 1685 der Beilagen XXIV. GP - Regierungsvorlage - Vorblatt und Erläuterungen 15 von 75 Zu Punkt 2: stufenweise Anhebung des für den Tätigkeitsschutz maßgeblichen Alters Der Tätigkeitsschutz soll statt mit 57 stufenweise ab Vollendung des 58. (2013, 2014), 59. (2015, 2016) bzw. 60. Lebensjahres (ab 2017) gelten. Dadurch kommt es zu Einsparungen durch einen späteren Pensionsantritt. Im Jahr 2010 gingen von den gesamten Invaliditätspensionist/inn/en über 55 Jahre (15 337) rund 43 % (6 635) auf Grund des Tätigkeitsschutzes in Invaliditätspension (4 814 Männer und Frauen). Durch diese Maßnahme kommt es bei den betroffenen Personen mittelfristig zu einem verzögerten Pensionsantritt von durchschnittlich 2 Jahren. Bei einer Durchschnittspension von rund und rund Fällen beträgt daher die Einsparung ab 2017 rund 280 Mio.. Die Einsparungen von 2013 bis 2017 sind in den folgenden Tabellen enthalten, wobei bei diesen Einsparungen auf Grund des späteren Antritts die erhöhten Pensionsleistungen bereits bei den Durchschnittspensionen gegengerechnet sind. MÄNNER Betroffene Fallzahl Späterer Pensionsantritt um x Jahre 0,25 0,50 1,25 1,50 2,0 Durchschnittspension Einsparungen späterer Pensionsantritt (Mio. ) Beitragsmehreinnahmen GESAMTSUMME (Mio. ) FRAUEN Betroffene Fallzahl Späterer Pensionsantritt um x Jahre 0,25 0,50 1,25 1,50 2,0 Durchschnittspension Einsparungen späterer Pensionsantritt (Mio. ) Beitragsmehreinnahmen GESAMTSUMME (Mio. ) MÄNNER und FRAUEN GESAMTSUMME (inkl. Beitragseinnahmen) in Mio Zu Punkt 5: Veränderung der Anspruchsvoraussetzungen bei Korridorpension und vorzeitiger Alterspension bei langer Versicherungsdauer Bei der Korridorpension und der vorzeitigen Alterspension bei langer Versicherungsdauer wird die Wartezeit von 450 auf 480 Versicherungsmonate (VM) stufenweise um 6 VM pro Jahr angehoben. Beginnend mit 2013 mit 456 VM, 2014 mit 462 VM, 2015 mit 468 VM, 2016 mit 474 VM und ab 2017 mit 480 VM. Analog erfolgt die schrittweise Anhebung der 420 Beitragsmonate bei der vorzeitigen Alterspension bei langer Versicherungsdauer auf 450 Beitragsmonate ebenfalls in 6-Monats-Stufen bis zum Jahr Dadurch erreichen Versicherte später die Anspruchsvoraussetzungen für die Korridorpension bzw. die vorzeitige Alterspension. Die Einsparungen ergeben sich bei den Männern auf Grund des späteren Pensionsantritts, der schrittweise ab 2017 im Durchschnitt bei 1,6 Jahren liegen wird. Bei den Frauen durch einen späteren Pensionsantritt bei der vorzeitigen Alterspension bei langer Versicherungsdauer bis Bei den ausgewiesenen Einsparungen wurden Mehraufwendungen für höhere Pensionen wegen einer längeren Versicherungsdauer und geringeren Abschlägen bereits gegengerechnet.16 16 von der Beilagen XXIV. GP - Regierungsvorlage - Vorblatt und Erläuterungen MÄNNER Betroffene Fallzahl Späterer Pensionsantritt um x Jahre 0,5 1,0 1,5 1,6 1,6 Durchschnittspension Pension um x % höher 3,0% 6,0% 9,0% 9,6% 9,6% Einsparungen späterer Pensionsantritt (Mio. ) Mehraufwand wegen höherer Pension (Mio. ) SUMME (Mio. ) Beitragsmehreinnahmen GESAMTSUMME (Mio. ) Bei den Frauen sinkt von 2013 bis 2017 infolge der auslaufenden vorzeitigen Alterspension die Zahl der Betroffenen von rund auf rund Personen. FRAUEN Betroffene Fallzahl Späterer Pensionsantritt um x Jahre 0,5 1,0 1,0 0,7 0,4 Durchschnittspension Pension um x % höher 3,0% 6,0% 6,0% 4,2% 2,4% Einsparungen späterer Pensionsantritt (Mio. ) Mehraufwand wegen höherer Pension (Mio. ) SUMME (Mio. ) Beitragsmehreinnahmen GESAMTSUMME (Mio. ) Die Gesamtsumme der Einsparungen bis 2017 beträgt: MÄNNER und FRAUEN GESAMTSUMME (inkl. Beitragseinnahmen) in Mio Zu Punkt 6: Pensionsanpassung 2013 und 2014 Die jährliche Erhöhung der Pensionen mit dem Anpassungsfaktor orientiert sich an der Entwicklung der Verbraucherpreise. In den Jahren 2013 und 2014 soll es zu einer Verminderung der sich aus dieser Regelung ergebenden Erhöhungsprozentsätze kommen. Es sollen dadurch bei den Pensionen aus der gesetzlichen Pensionsversicherung und bei den Pensionen der Beamt/inn/en in den Jahren 2013 bis 2016 in Summe rund Mio. Euro (Geldwert 2013) eingespart werden. Auf die gesetzliche Pensionsversicherung entfallen davon Mio. Euro. Die Verminderung der Pensionserhöhung soll in den Jahren 2013 und 2014 stattfinden. Durch die entstehende Niveausenkung wirkt die Maßnahme aber auch in den Folgejahren: Verminderung gegenüber einer Erhöhung mit dem Anpassungsfaktor in %-Punkten Einsparung in der gesetzlichen Pensionsversicherung (Geldwert 2013) in Mio ,0 0,17 1685 der Beilagen XXIV. GP - Regierungsvorlage - Vorblatt und Erläuterungen 17 von 75 Die Minderausgaben für die Pensionsversicherungsträger führen zu einer Verringerung des Bundesbeitrages zur Pensionsversicherung in eben diesem Ausmaß. Die jährlichen Einsparungen sind grundsätzlich mit dem entsprechenden Geldwert auch in den Folgejahren anzusetzen, allerdings ist dabei zu berücksichtigen, dass ständig Pensionen wegfallen und dadurch das jährliche Volumen nach und nach sinkt. Zu Punkt 7: Fixierung der GSVG-Mindestbeitragsgrundlage Nach geltendem Recht ist im GSVG in den Jahren 2006 bis 2015 eine jährliche Absenkung der Mindestbeitragsgrundlage vorgesehen. Im Jahr 2012 beträgt sie 654,83. Mit der gegenständlichen Neuregelung soll keine weitere Absenkung erfolgen. Ab dem Jahr 2013 soll die Mindestbeitragsgrundlage durch Vervielfachung der Mindestbeitragsgrundlage des Vorjahres mit der Aufwertungszahl ermittelt werden. Dadurch werden folgende Mehreinnahmen für die Pensionsversicherung nach dem GSVG erzielt: Mehreinnahmen in der PV nach dem GSVG (Mio. ) Von der Maßnahme betroffen sind rund Versicherte der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft. Die Mehreinnahmen führen zu einer Verringerung des Bundesbeitrages zur Pensionsversicherung in eben diesem Ausmaß. Die Einsparungen des Jahres 2017 sind mit dem entsprechenden Geldwert auch in den Folgejahren anzusetzen. Zu Punkt 8: Erhöhung des Eigenbeitragssatzes in der Pensionsversicherung nach dem GSVG Der Beitragssatz für die Eigenleistung der rund Pflichtversicherten in der Pensionsversicherung nach dem GSVG soll wie folgt erhöht werden: Beitragssatz alt in % 17,5 17,5 17,5 17,5 17,5 Beitragssatz neu in % 18,5 18,5 18,5 18,5 18,5 Durch diese Beitragssatzerhöhung werden der Anstalt folgende Mehreinnahmen zufließen: Mehreinnahmen in der PV nach dem GSVG in Mio Die Mehreinnahmen für die Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft führen zu einer Verringerung des Bundesbeitrages zur Pensionsversicherung in eben diesem Ausmaß. Die Einsparungen des Jahres 2017 sind mit dem entsprechenden Geldwert auch in den Folgejahren anzusetzen. Zu Punkt 8 in Verbindung mit Punkt 3: Erhöhung des Eigenbeitragssatzes in der Pensionsversicherung nach dem BSVG und Senkung des Hundertsatzes für die Anrechnung des fiktiven Ausgedinges Der Beitragssatz für die Eigenleistung der rund Pflichtversicherten in der Pensionsversicherung nach dem BSVG soll wie folgt erhöht werden: 1. Halbjahr 2. Halbjahr 1. Halbjahr 2. Halbjahr Beitragssatz alt in % 15,5 15,5 15,75 15,75 16,0 16,0 16,0 16,0 Beitragssatz neu in % 15,5 16,0 16,0 16,5 16,5 17,0 17,0 17,0 Gleichzeitig soll der Hundertsatz für die Anrechnung des fiktiven Ausgedinges wie folgt gesenkt werden:18 18 von der Beilagen XXIV. GP - Regierungsvorlage - Vorblatt und Erläuterungen Hundertsatz alt Hundertsatz neu Durch diese Maßnahmen werden der Anstalt per saldo folgende Mehrerträge zufließen: Beitragsmehreinnahmen in der PV nach dem BSVG in Mio Mehraufwendungen wegen der Absenkung des fiktiven Ausgedinges in Mio ,5 7 7 Saldo in Mio , Die saldierten Mehrerträge für die Sozialversicherungsanstalt der Bauern führen zu einer Verringerung des Bundesbeitrages zur Pensionsversicherung in eben diesem Ausmaß. Die Einsparungen des Jahres 2017 sind mit dem entsprechenden Geldwert auch in den Folgejahren anzusetzen. Zu Punkt 9: Erhöhung der Mindestbeitragsgrundlage in der Pensionsversicherung im Bereich der Großen Option Auf Antrag besteht die Möglichkeit, die Beitragsgrundlage nicht auf Grund des Einheitswertes feststellen zu lassen, sondern auf Basis der im Einkommensteuerbescheid ausgewiesenen tatsächlichen Einkünfte des Betriebs. In der Pensionsversicherung gilt bei der Großen Option derzeit eine niedrigere Mindestbeitragsgrundlage als in der Kranken- und Unfallversicherung. Bei Inanspruchnahme der Großen Option soll die Mindestbeitragsgrundlage in der Pensionsversicherung ab 1. Jänner 2013 an die Mindestbeitragsgrundlage in der Kranken- und Unfallversicherung angepasst werden, wobei die Änderung auch für bestehende Fälle gelten soll. Beitragsmehreinnahmen (Mio. ) Zu Punkt 11: Korridorpension Erhöhung der Abschläge im Pensionskonto von 4,2 % auf 5,1 % Bei der Korridorpension wird der Abschlag im Pensionskonto von derzeit 4,2 % pro Jahr des vorzeitigen Pensionsantritts auf 5,1 % erhöht. Dies betrifft Jahrgänge ab 1955, d. h. die Maßnahme wirkt ab 2017 ( = 2017). Der maximale Abschlag bei einem Pensionsantritt mit 62 Jahren beträgt dann 15,3 % (statt 12,6 %). Der Abschlag wird sich bei einem Pensionsantritt mit 62 um ca. 3 %, bei einem Pensionsantritt mit 63 um ca. 2 % und bei einem Pensionsantritt mit 64 um 1 % erhöhen. Im Durchschnitt über den gesamten Neuzugang der Korridorpensionisten beträgt der Pensionsverlust ca. 2,4 %. Betroffen davon sind etwa Männer ab dem Jahr 2017 bzw. steigend auf rund auf Grund der demografischen Entwicklung. Der Pensionsaufwand für einen Neuzugang reduziert sich durchschnittlich um ca. 10 Mio.. Dies ergibt sich aus einer hochgerechneten Durchschnittspension für das Jahr 2017 von mal 2,4 % mal 14 mal Fälle. Die Einsparung beträgt im ersten Jahr 2017 die Hälfte davon (Neuzugangspension wird durchschnittlich 7 Monate bezogen), also 5 Mio., und steigt pro Jahr um rund 10 Mio. an, sodass nach rund 20 Jahren ein Einsparungsvolumen von rund 200 Mio. entsteht. Ab dem Jahr 2028 können nach derzeitiger Rechtslage erstmals Frauen die Korridorpension in Anspruch nehmen. Schätzungsweise sind dann bis Frauen von dieser Maßnahme betroffen, wodurch ebenfalls pro Jahr rund 10 Mio. zusätzlich zu veranschlagen sind, d. h. nochmals 200 Mio.. In Summe über Männer und Frauen ergibt dies langfristig rund 400 Mio. pro Jahr. Zu Punkt 12: Konto-Gutschrift-Pension Die Parameter der Kontogutschriftpension wurden so konzipiert, dass das Modell generell kostenneutral ist. Dennoch gibt es bei dieser Umstellung durch die früher wirkende Systematik des Pensionskontos im Vergleich zur Parallelrechnung Personen, die geringfügig gewinnen, und Personen, die geringfügig verlieren: Gewinner/innen sind vor allem junge Invalide, Frauen mit Kindern und Versicherte mit sehr langen Versicherungszeiten (da die 80 %-Begrenzung in der Rechtslage 2003 entfällt). Verlierer/innen19 1685 der Beilagen XXIV. GP - Regierungsvorlage - Vorblatt und Erläuterungen 19 von 75 sind Personen, die eine stark schwankende Einkommenskarriere haben, da dadurch höhere Durchrechnungsverluste entstehen. Dies sind v. a. Personen, die derzeit durch die Rechtslage 2003 minus Verlustdeckel geschützt sind. Da sich aber die Gutschrift eng am Pensionswert orientiert, ist die Spannweite der Gewinner/innen und Verlierer/innen mit +1,5 % bzw. -1,5 % gegenüber dem derzeitigen Recht äußerst gering (beim Umstellungszeitpunkt 1. Jänner 2014). Dadurch, dass in den ersten Jahren nach Einführung der Kontogutschriftpension bestimmte Gewinner/innen-Gruppen auf Grund des Jahrganges noch nicht in Pension gehen können (z. B. ein Mann des Jahrgangs 1955 mit 48 Versicherungsjahren, der zum Regelpensionsantrittsalter die Alterspension im Jahr 2020 in Anspruch nimmt), kommt es zu geringen Einsparungen in den Jahren 2014 bis ca Langfristig ist das Modell für das Pensionssystem kostenneutral. Kontogutschriftpension Einsparungen (Mio. ) 19,0 42,0 62,0 81,020 Fallbeispiel Nr.: 1 Frau Geburtsdatum: Pensionsantritt: Pensionsantritt mit Alter: 58 Jahre 6 Monate Leistungsart: PENSION 1 (Ausgangsbetrag) Langzeitversichertenpension (mit Abschlag) Beitragsmonate (BM) bis 2013: 463 Versicherungsmonate bis 2013: 499 Sonstige Versicherungsmonate (VM) bis 2013: 36 Versicherungsmonate ab 2014: 5 SUMME Versicherungsmonate: 499 SUMME Versicherungsmonate: 504 Einkommensdurchschnitt der besten 336 bzw. xxx BM: (bereits aufgewertet und inkl. etwaiger KEZ) Summe Versicherungsmonate: entspricht VJ (Versicherungsjahre): 41, , , Steigerungspunkte pro VJ: 1,78 1,000 Summe Steigerungspunkte: 74,02 mal Einkommensdurchschnitt: PENSION 1 (Ausgangsbetrag): Parallelrechnungspension mit Stichtag Kontogutschriftpension ab (für JG ab 1955) Berechnung Kontoerstgutschrift - Jahre bis Pensionskonto - Jahre ab Berechnung der Erstgutschrift: VM Pension Teilpension Altpension (VM bis 2004): Kontopension (VM 2005 bis 2013): PENSION 2 (Vergleichsbetrag): Aufwertungszahl Gesamtgutschrift UG (Untergrenze) JG , OG (Obergrenze) JG , Pension (vor Abschlag): PENSION 1, jedoch mind. UG bzw. max. OG Monate Abschlag *) 3,50% Kontogutschriftpension: mal 14 ergibt Kontoerstgutschrift: Pension lt. alter Rechtslage: Veränderung in %: 1,7% Jahr Pensionskontoberechnung PENSION 2 (Vergleichsbetrag) Kontoerstgutschrift Jahresbeitragsgrundlage Kontoprozentsatz Teilgutschrift lfd. Jahr Aufgew. Gutschrift aus Vor-jahr 20 von der Beilagen XXIV. GP - Regierungsvorlage - Vorblatt und Erläuterungen *) Abschlag von 58 und 6 Mo bis 59 und 4 Mo (= 10 Monate) Mehr anzeigen
Konsolidierungsmaßnahmen im Pensionsbereich Um das tatsächliche Pensions-Antrittsalter anzuheben und die Ausgabendynamik bei den Pensionen zu stabilisieren, sind Maßnahmen von der Bundesregierung vereinbart Mehr Bundesgesetz, mit dem das Mineralrohstoffgesetz geändert wird (Förderzinsnovelle 2011)
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129/ME XXV. GP - Ministerialentwurf - Wirkungsorientierte Folgenabschätzung Steuerreformgesetz 2015 - PV 1 von 10 1 von 10 Vorblatt Ziele - Gegenfinanzierung Steuerreform - Ergänzung der Steuerreform im Mehr Vorblatt. Ziel(e) Inhalt. Wesentliche Auswirkungen
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1 von 9 Bundesgesetz, mit dem das Allgemeine Sozialversicherungsgesetz, das Gewerbliche Sozialversicherungsgesetz, das Bauern-Sozialversicherungsgesetz, das Allgemeine Pensionsgesetz, das Beamten-Kranken- Mehr Vorblatt. Ziel(e) Inhalt
1 von 7 Vorblatt Ziel(e) - Gewährleistung der zukünftigen Erstellung von Indizes der Preisentwicklung von Importen - Anpassung der VO an die geltenden innerstaatlichen und europäischen Rechtsvorschriften Mehr Entwurf. Änderung des Allgemeinen Sozialversicherungsgesetzes (74. Novelle zum ASVG)
185/ME XXIV. GP - Ministerialentwurf - Gesetzestext 1 von 7 Entwurf Bundesgesetz, mit dem das Allgemeine Sozialversicherungsgesetz, das Gewerbliche Sozialversicherungsgesetz, das Bauern-Sozialversicherungsgesetz Mehr Textgegenüberstellung. Artikel 1 Änderung des Allgemeinen Sozialversicherungsgesetzes
Textgegenüberstellung www.parlament.gv.at Artikel 1 Änderung des Allgemeinen Sozialversicherungsgesetzes Beitrag des Bundes zur Finanzierung von Kieferregulierungen 80c. (1) Der Bund hat bis zum 31. Jänner Mehr Textgegenüberstellung. Artikel 14 Änderung des Allgemeinen Sozialversicherungsgesetzes Teil 1
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937/A XX. GP - Initiativantrag 1 von 6 937/A XX.GP ANTRAG der Abgeordneten Dipl. - Kfm. Mag. Josef Mühlbachler. Ing. Kurt Gartlehner, Dr. Nowotny, Dipl. - Kfm. Dr. Stummvoll und Genossen betreffend ein Mehr Maßnahmen in der Arbeitsmarktpolitik bis 2016
Maßnahmen in der Arbeitsmarktpolitik bis 2016 Im Bereich Arbeitsmarkt wurden zahlreiche strukturelle Maßnahmen vereinbart, u.a. eine große Arbeitsmarktoffensive für gesundheitlich eingeschränkte Menschen Mehr Textgegenüberstellung
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a H Der Rechnungshof tjnabhängig. 0bjektiv. Wii l Mehr Einbringende Stelle: BMG Laufendes Finanzjahr: 2013 Inkrafttreten/ Wirksamwerden: Vorblatt. Ziele. Inhalt
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Nr 308 der Beilagen zum stenographischen Protokoll des Salzburger Landtages (5. Session der 13. Gesetzgebungsperiode) Vorlage der Landesregierung Vereinbarung gemäß Art 15a B-VG über die Abgeltung stationärer Mehr Wege in die Frühpension -
Wege in die Frühpension - Der Übergang in den Ruhestand in Osterreich Zusammenfassung der Ergebnisse Eines der wichtigsten Ziele der österreichischen Sozialpolitik ist die langfristige Sicherung der Finanzierbarkeit Mehr Regierungsvorlage. 189 der Beilagen XVIII. GP - Regierungsvorlage (gescanntes Original) 1 von 5
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1 von 7 BUNDESGESETZBLATT FÜR DIE REPUBLIK ÖSTERREICH Jahrgang 2009 Ausgegeben am 18. August 2009 Teil I 90. Bundesgesetz: Arbeitsmarktpaket 2009 (NR: GP XXIV IA 679/A AB 249 S. 31. BR: AB 8153 S. 774.) Mehr Änderungen im Bereich der
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HAUPTVERBAND DER ÖSTERREICHISCHEN SOZIALVERSICHERUNGSTRÄGER Leistungsrechtliche Werte in der Sozialversicherung 2003 Stichtag: 1. Jänner 2003 Rechtsgrundlagen ASVG in der Fassung der 60. Novelle B-KUVG Mehr Vorblatt. 1. Anlass und Zweck der Neuregelung: 2. Inhalt: 3. Besonderheiten des Normerzeugungsverfahrens:
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HAUPTVERBAND DER ÖSTERREICHISCHEN SOZIALVERSICHERUNGSTRÄGER Leistungsrechtliche Werte in der Sozialversicherung 2007 Stichtag: 1. Jänner 2007 Rechtsgrundlagen ASVG in der Fassung der 66. Novelle B-KUVG Mehr Vorblatt. Ziel(e) Inhalt
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479ME XXIV. GP - Ministerialentwurf - WFA 1 von 9 1 von 9 Bundesgesetz, mit dem das Allgemeine Sozialversicherungsgesetz, das Gewerbliche Sozialversicherungsgesetz, das Bauern-Sozialversicherungsgesetz, Mehr Leistungsrechtliche Werte in der Sozialversicherung
Leistungsrechtliche Werte in der Sozialversicherung 2015 Stichtag: 1. Jänner 2015 Rechtsgrundlagen ASVG in der Fassung der 83. Novelle B-KUVG in der Fassung der 41. Novelle GSVG in der Fassung der 42. Mehr Artikel 1 Änderung des Allgemeinen Sozialversicherungsgesetzes (84. Novelle zum ASVG)
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HAUPTVERBAND DER ÖSTERREICHISCHEN SOZIALVERSICHERUNGSTRÄGER Beitragsrechtliche Werte in der Sozialversicherung 2009 Stichtag: 1. Jänner 2009 Rechtsgrundlagen ASVG in der Fassung der 68. Novelle B-KUVG Mehr Verordnung zur Bestimmung der Beitragssätze in der gesetzlichen Rentenversicherung für das Jahr 2012 (Beitragssatzverordnung 2012 - BSV 2012)
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HAUPTVERBAND DER ÖSTERREICHISCHEN SOZIALVERSICHERUNGSTRÄGER srechtliche Werte in der Sozialversicherung 2010 Stichtag: 1. Jänner 2010 Rechtsgrundlagen ASVG in der Fassung der 70. Novelle B-KUVG in der Mehr Beitragsgruppenschema und Übersicht für DienstgeberInnen und LohnverrechnerInnen
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HAUPTVERBAND DER ÖSTERREICHISCHEN SOZIALVERSICHERUNGSTRÄGER Beitragsrechtliche Werte in der Sozialversicherung 2006 Stichtag: 1. Jänner 2006 Rechtsgrundlagen ASVG in der Fassung der 65. Novelle B-KUVG Mehr 28/ME XXIII. GP - Ministerialentwurf - Materialien - Vorblatt und Erläuterungen 1 von 8. Vorblatt
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HAUPTVERBAND DER ÖSTERREICHISCHEN SOZIALVERSICHERUNGSTRÄGER Leistungsrechtliche Werte in der Sozialversicherung 2008 Stichtag: 1. Jänner 2008 Rechtsgrundlagen ASVG in der Fassung der 68. Novelle B-KUVG Mehr No... /!2..?... J A Präs.: 0 1. DEZ. 1988
.. 208/A XVII. GP - Initiativantrag (gescanntes Original) 1 von 6 TI -boo~ der ßcibg:cn nl don Stcnogmphic;chcn Protokollen A N T RAG des Nationalrat~~' XVU. G~setzgebungsperiode der Abgeurdneten.sch..wt~~\W\de...VI Mehr ENTWURF. eines Gesetzes, mit dem das Wiener Pflegegeldgesetz - WPGG. geändert wird
Beilage Nr. 1/2005 LG 00204-2005/0001 ENTWURF eines Gesetzes, mit dem das Wiener Pflegegeldgesetz - WPGG geändert wird Entwurf: Gesetz, mit dem das Wiener Pflegegeldgesetz WPGG geändert wird Der Wiener Mehr - 384 - Gründung eines Instituts und einer Stiftung für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen.
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