Source: https://www.streifler.de/gesetze/sgb-8/fuenftes-kapitel/erster-abschnitt
Timestamp: 2019-12-11 09:48:16
Document Index: 313389295

Matched Legal Cases: ['§69', '§70', '§71', '§72', '§72', '§ 171', '§ 225', '§ 225', '§ 225', '§232', '§233', '§232', '§233', '§ 232', '§ 233', '§ 234', '§ 234', '§ 235', '§ 235', '§ 236', '§ 236', '§ 30', '§ 30', '§ 30', '§ 30', '§ 30', '§ 30', '§ 54', '§ 54', '§ 54', '§ 225', '§ 225', '§232', '§233', '§232', '§233', '§ 234', '§ 234', '§ 235', '§ 235', '§ 236', '§ 236', '§ 30', '§ 30', '§ 30', '§ 30', '§ 54', '§ 54']

Sozialgesetzbuch (SGB) - Achtes Buch (VIII) - Kinder- und Jugendhilfe - (Artikel 1 des Gesetzes v. 26. Juni 1990, BGBl. I S. 1163), §69 SGB 8, §70 SGB 8, §71 SGB 8, §72 SGB 8, §72a SGB 8 | mit Referenzen
www.streifler.de / Gesetze / sgb-8 / fuenftes-kapitel / Träger der öffentlichen Jugendhilfe
Sozialgesetzbuch (SGB) - Achtes Buch (VIII) - Kinder- und Jugendhilfe - (Artikel 1 des Gesetzes v. 26. Juni 1990, BGBl. I S. 1163) (SGB 8) : Träger der öffentlichen Jugendhilfe
(1) Die Träger der öffentlichen Jugendhilfe dürfen für die Wahrnehmung der Aufgaben in der Kinder- und Jugendhilfe keine Person beschäftigen oder vermitteln, die rechtskräftig wegen einer Straftat nach den §§ 171, 174 bis 174c, 176 bis 180a, 181a, 182 bis 184g, 184i, 201a Absatz 3, den §§ 225
§ 225 Mißhandlung von Schutzbefohlenen § 225 Mißhandlung von Schutzbefohlenen
, 232 bis 233a
§232-§233a §232-§233a
diese Person ausgebeutet werden soll
bei der Ausübung der Prostitution oder bei der Vornahme sexueller Handlungen an oder vor dem Täter oder einer dritten Person oder bei der Duldung sexueller Handlungen an sich selbst durch den Täter oder eine dritte Person,
durch eine Beschäftigung,
bei der Begehung von mit Strafe bedrohten Handlungen durch diese Person,
diese Person in Sklaverei, Leibeigenschaft, Schuldknechtschaft oder in Verhältnissen, die dem entsprechen oder ähneln, gehalten werden soll oder
dieser Person rechtswidrig ein Organ entnommen werden soll.
mit Gewalt, durch Drohung mit einem empfindlichen Übel oder durch List anwirbt, befördert, weitergibt, beherbergt oder aufnimmt oder
entführt oder sich ihrer bemächtigt oder ihrer Bemächtigung durch eine dritte Person Vorschub leistet.
der Täter das Opfer bei der Tat körperlich schwer misshandelt oder durch die Tat oder eine während der Tat begangene Handlung wenigstens leichtfertig in die Gefahr des Todes oder einer schweren Gesundheitsschädigung bringt oder
eine ausbeuterische Beschäftigung (§ 232 Absatz 1 Satz 2) aufzunehmen oder fortzusetzen,
sich in Sklaverei, Leibeigenschaft, Schuldknechtschaft oder in Verhältnisse, die dem entsprechen oder ähneln, zu begeben oder
die Bettelei, bei der sie ausgebeutet wird, aufzunehmen oder fortzusetzen.
(5) Mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer einer Tat nach Absatz 1 Nummer 1 Vorschub leistet durch die
Satz 1 gilt nicht, wenn die Tat bereits nach anderen Vorschriften mit schwererer Strafe bedroht ist.
(1) Mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren wird bestraft, wer eine andere Person einsperrt oder auf andere Weise der Freiheit beraubt und sie in dieser Lage ausbeutet
bei der Ausübung der Prostitution,
(3) In den Fällen des Absatzes 1 ist auf Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren zu erkennen, wenn einer der in § 233 Absatz 2 Nummer 1 bis 4 bezeichneten Umstände vorliegt.
(4) In minder schweren Fällen des Absatzes 1 ist auf Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren, in minder schweren Fällen des Absatzes 3 auf Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren zu erkennen.
§ 234 Menschenraub § 234 Menschenraub
§ 235 Entziehung Minderjähriger § 235 Entziehung Minderjähriger
oder 236
§ 236 Kinderhandel § 236 Kinderhandel
des Strafgesetzbuchs verurteilt worden ist. Zu diesem Zweck sollen sie sich bei der Einstellung oder Vermittlung und in regelmäßigen Abständen von den betroffenen Personen ein Führungszeugnis nach § 30 Absatz 5
BZRG BZRG | Gesetz über das Zentralregister und das Erziehungsregister ,
§ 30 Antrag § 30 Antrag , Abs. 5
und § 30a Absatz 1
§ 30a Antrag auf ein erweitertes Führungszeugnis § 30a Antrag auf ein erweitertes Führungszeugnis , Abs. 1
des Bundeszentralregistergesetzes vorlegen lassen.
(4) Die Träger der öffentlichen Jugendhilfe sollen durch Vereinbarungen mit den Trägern der freien Jugendhilfe sowie mit Vereinen im Sinne des § 54
§ 54 Erlaubnis zur Übernahme von Vereinsvormundschaften § 54 Erlaubnis zur Übernahme von Vereinsvormundschaften
sicherstellen, dass unter deren Verantwortung keine neben- oder ehrenamtlich tätige Person, die wegen einer Straftat nach Absatz 1 Satz 1 rechtskräftig verurteilt worden ist, in Wahrnehmung von Aufgaben der Kinder- und Jugendhilfe Kinder oder Jugendliche beaufsichtigt, betreut, erzieht oder ausbildet oder einen vergleichbaren Kontakt hat. Hierzu sollen die Träger der öffentlichen Jugendhilfe mit den Trägern der freien Jugendhilfe Vereinbarungen über die Tätigkeiten schließen, die von den in Satz 1 genannten Personen auf Grund von Art, Intensität und Dauer des Kontakts dieser Personen mit Kindern und Jugendlichen nur nach Einsichtnahme in das Führungszeugnis nach Absatz 1 Satz 2 wahrgenommen werden dürfen.
§ 225 Mißhandlung von Schutzbefohlenen§ 225 Mißhandlung von Schutzbefohlenen
§232-§233a§232-§233a
§ 234 Menschenraub§ 234 Menschenraub
§ 235 Entziehung Minderjähriger§ 235 Entziehung Minderjähriger
§ 236 Kinderhandel§ 236 Kinderhandel
BZRGBZRG | Gesetz über das Zentralregister und das Erziehungsregister,
§ 30 Antrag§ 30 Antrag, Abs. 5
§ 30a Antrag auf ein erweitertes Führungszeugnis§ 30a Antrag auf ein erweitertes Führungszeugnis, Abs. 1
§ 54 Erlaubnis zur Übernahme von Vereinsvormundschaften§ 54 Erlaubnis zur Übernahme von Vereinsvormundschaften