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Timestamp: 2016-10-26 11:36:39
Document Index: 232089643

Matched Legal Cases: ['Art. 72', 'Art. 72', 'Art. 90', 'Art. 74', 'BGE', 'Art. 125', 'Art. 125', 'Art. 125', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 122', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'in fine', 'BGE', 'Art. 66', 'Art. 68']

5A_395/2009 (08.03.2010)
5A_395/2009
Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen das Urteil vom 14. April 2009 des Obergerichts des Kantons Z�rich, I. Zivilkammer.
X.________, geboren am xxxx 1963, (nachfolgend: Beschwerdef�hrer) und Z.________, geboren am xxxx 1961, (nachfolgend: Beschwerdegegnerin) heirateten am xxxx 1992 in Z�rich. Aus ihrer Ehe ging die Tochter Y.________, geboren am xxxx 1992, hervor.
Mit Urteil vom 6. Juni 2008 des Einzelrichters im ordentlichen Verfahren des Bezirkes Dielsdorf wurde die Ehe der Parteien geschieden. Der Beschwerdef�hrer wurde u.a. verpflichtet, der Beschwerdegegnerin pers�nlich monatliche Unterhaltsbeitr�ge wie folgt zu bezahlen:
ab Rechtskraft des Scheidungsurteils bis 28. Februar 2009 Fr. 5'300.--;
von da an bis zum 30. November 2012 Fr. 2'300.--;
von da an bis zum 30. November 2018 Fr. 1'000.--;
von da an bis zum Erreichen des ordentlichen Pensionsalters der Beschwerdegegnerin Fr. 200.--.
Gegen diesen Entscheid erhob die Beschwerdegegnerin beim Obergericht des Kantons Z�rich Berufung. Dieses verpflichtete den Beschwerdef�hrer mit Urteil vom 14. April 2009 u.a. zur Leistung folgender monatlicher Unterhaltsbeitr�ge an die Beschwerdegegnerin pers�nlich (Dispositiv Ziff. 3):
ab Rechtskraft des Scheidungsurteils Fr. 6'100.--;
ab 1. Oktober 2009 Fr. 4'600.--;
ab 1. Januar 2011 Fr. 2'900.--;
ab 1. Januar 2013 bis zum Erreichen des ordentlichen Pensionsalters der Beschwerdegegnerin Fr. 2'400.--.
Mit Beschwerde vom 8. Juni 2009 beantragt der Beschwerdef�hrer dem Bundesgericht, er sei in teilweiser Aufhebung von Ziff. 3 des obergerichtlichen Urteils zur Leistung folgender pers�nlicher monatlicher Unterhaltsbeitr�ge an die Beschwerdegegnerin zu verpflichten:
ab 1. Oktober 2009 Fr. 4'411.--;
ab 1. Januar 2011 Fr. 2'424.--;
ab 1. Dezember 2012 bis zum Erreichen des ordentlichen Pensionsalters der Beschwerdegegnerin Fr. 1'924.--.
Mit Verf�gung vom 23. Juni 2009 wurde der Beschwerde die aufschiebende Wirkung im Sinne der Erw�gungen zuerkannt.
Die Beschwerdegegnerin schliesst in ihrer Vernehmlassung vom 26. Oktober 2009 auf Abweisung der Beschwerde, eventualiter auf Festlegung folgender pers�nlicher monatlicher Unterhaltsbeitr�ge:
ab Rechtskraft des Scheidungsurteils Fr. 6'708.--;
ab 1. Oktober 2009 Fr. 4'919.--;
ab 1. Januar 2011 Fr. 2'759.--;
ab 1. Januar 2013 bis zum Erreichen ihres ordentlichen Pensionsalters Fr. 2'197.--.
Das Obergericht hat in der Sache keine Vernehmlassung eingereicht.
1.1 Angefochten ist ein kantonaler Entscheid, welcher eine Scheidungssache, somit eine Zivilsache, betrifft (Art. 72 Abs. 1 BGG) und einen Endentscheid darstellt (Art. 90 BGG). Wie schon unter der Herrschaft des Bundesrechtspflegegesetzes gelten familienrechtliche Klagen mit den finanziellen Nebenfolgen als nicht verm�gensrechtliche Streitigkeiten, wenn die Regelung dieser Folgen notwendiger Bestandteil des Entscheides �ber die nicht verm�gensrechtliche Streitigkeit ist (Urteil 5A_108/2007 vom 11. Mai 2007 E. 1.2 mit Hinweis). Waren allerdings - wie vorliegend - nur die finanziellen Nebenfolgen umstritten, handelt es sich um eine verm�gensrechtliche Streitigkeit. Vorliegend ist der gem�ss Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG erforderliche Streitwert von Fr. 30'000.-- ohne weiteres gegeben.
1.2.2 Das angefochtene Urteil des Obergerichts stellt daher insoweit keinen kantonal letztinstanzlichen Entscheid dar, als geltend gemacht wird, das Obergericht habe darin willk�rliche tats�chliche Feststellungen getroffen (BGE 133 III 585 E. 3.4 S. 588; Urteil 4A_22/2008 vom 10. April 2008 E. 1). Soweit sich der Beschwerdef�hrer gegen den vorinstanzlich festgestellten Sachverhalt wendet, kann auf die Beschwerde mangels Letztinstanzlichkeit des angefochtenen Entscheids nicht eingetreten werden. Darauf ist bei den einzelnen R�gen zur�ckzukommen.
1.2.3 Soweit der Beschwerdef�hrer dagegen die Verletzung von Bundeszivilrecht r�gt, ist der Beschluss des Obergerichts ein letztinstanzlicher Entscheid, da das Bundesgericht die entsprechende Rechtsanwendung frei �berpr�fen kann (Urteile 5A_616/2009 vom 9. November 2009 E. 1.2; 4A_22/2008 vom 10. April 2008 E. 1; 5A_141/2007 vom 21. Dezember 2007 E. 2.4). Insoweit ist auf die Beschwerde einzutreten.
Ist einem Ehegatten nicht zuzumuten, dass er f�r den ihm geb�hrenden Unterhalt unter Einschluss einer angemessenen Altersvorsorge selbst aufkommt, so hat ihm der andere gem�ss Art. 125 Abs. 1 ZGB einen angemessenen Beitrag zu leisten.
Nicht strittig ist das vom Obergericht festgelegte hypothetische Einkommen der Beschwerdegegnerin sowie die Berechnung ihres Bedarfs.
3.1 So f�hrte das Obergericht aus, der Beschwerdegegnerin sei ab 1. Oktober 2009 eine Erwerbst�tigkeit im Umfang von 50 % zuzumuten, und ermittelte ein hypothetisches Einkommen von netto Fr. 1'500.-- pro Monat (inkl. 13. Monatslohn). Ab 1. Januar 2011 sei ihr eine Vollzeitstelle zu einem Lohn von netto Fr. 3'200.-- pro Monat (inkl. 13. Monatslohn) anzurechnen.
3.2 Sodann ging das Obergericht von einem Bedarf der Beschwerdegegnerin (inkl. Kosten f�r die Tochter Y.________) von Fr. 6'738.-- aus (Grundbetrag Beschwerdegegnerin Fr. 1'100.--, Grundbetrag Y.________ Fr. 500.--, Miete Fr. 2'178.--, Radio/ TV/Telefon Fr. 200.--, Krankenkasse Beschwerdegegnerin Fr. 331.--, Krankenkasse Y.________ Fr. 86.--, Selbstbehalt/Franchise Fr. 45.--, Haftpflicht/ Hausrat Fr. 38.--, Ausbildung Y.________ Fr. 240.--, Steuern Fr. 700.--, Fahrzeug Fr. 400.--, Ferien Fr. 400.--, Mehrbedarf Kleider/Coiffeur Fr. 200.--, Freizeit/Haustiere Fr. 320.--). Den darauf entfallenden pers�nlichen Bedarf der Beschwerdef�hrerin (ohne Vorsorgedefizit) bezifferte es mit Fr. 5'200.--.
Strittig ist hingegen die Bemessung des sog. Vorsorgeunterhalts durch das Obergericht. Dieses sprach der Beschwerdegegnerin zus�tzlich zum oben genannten Bedarf (s. oben, E. 3.2) Kosten f�r den Aufbau einer angemessenen Altersvorsorge nach folgender Berechnungsmethode zu:
4.1 Das Obergericht hielt fest, dass die Leistungen aus der 1. und 2. S�ule zusammen ungef�hr 60 % des Brutto- bzw. 70 % des Nettoeinkommens ausmachen sollten. Ausgehend vom geb�hrenden Unterhalt der Beschwerdegegnerin von derzeit Fr. 5'200.-- (ohne Vorsorgedefizit) und entsprechenden Eink�nften aus Alimentenleistungen und Eigenverdienst ergebe dies somit ein Rentenziel von mindestens Fr. 3'640.--.
In der Regel st�nden den Rentnern, welche wie vorliegend in gehobenen Verh�ltnissen gelebt h�tten, daneben noch weitere Ersparnisse und Verm�genswerte, wie Versicherungen, S�ule 3a, Liegenschaften etc., zur Verf�gung, sodass ein h�herer Bedarf abgedeckt werden k�nne. W�hrend sich gewisse Ausgabenpositionen im Alter reduzierten, n�hmen daf�r andere Ausgaben - etwa f�r Gesundheitskosten - zu. Daher erscheine der von der Beschwerdegegnerin auf Fr. 4'500.-- bezifferte Betrag angemessen.
4.2 Das Obergericht ging weiter davon aus, dass die Beschwerdegegnerin aufgrund ihrer Beitragsl�cken bei den AHV-Zahlungen von elf Jahren eine Altersrente der 1. S�ule von Fr. 1'637.-- erhalten werde.
Ausserdem erwog das Obergericht, dass die Beschwerdegegnerin nach der Teilung der Austrittsleistung des Beschwerdef�hrers ein Alterskapital von ca. Fr. 177'000.-- zugute haben werde, welches verzinst bis zu ihrem Eintritt in das Rentenalter auf rund Fr. 230'000.-- anwachsen d�rfte. Aus dem g�terrechtlichen Ausgleich zwischen den Parteien habe sie eine Zahlung von Fr. 25'000.-- auf ein gebundenes Konto der S�ule 3a erhalten, welches bei der Berechnung ihrer Altersvorsorge ebenfalls zu ber�cksichtigen sei und unter Einbezug der Zinsen bis zum Eintritt in das Rentenalter ca. Fr. 35'000.-- ergeben d�rfte. Damit sei von einem bis zum Rentenalter der Beschwerdegegnerin aufgezinsten Alterskapital von ca. Fr. 265'000.-- auszugehen. Ausserdem erg�ben sich aus dem der Beschwerdegegnerin anzurechnenden hypothetischen Einkommen von Fr. 20'995.-- j�hrliche Altersgutschriften bis zum Alter von 54 Jahren von je Fr. 3'149.25 (insgesamt rund Fr. 15'750.--) und danach von je Fr. 3'779.10 (insgesamt rund Fr. 37'800.--), sodass die Beschwerdegegnerin unter Ber�cksichtigung der Verzinsung ein Alterskapital von knapp Fr. 60'000.-- aus ihrer Erwerbst�tigkeit ansparen k�nne. Letztlich resultiere aus der 2. S�ule und S�ule 3a ein Kapitalbetrag von etwas weniger als Fr. 325'000.--, was bei einem Umwandlungssatz von 6,8 % eine Jahresrente von ca. 22'100.-- bzw. eine Monatsrente von ca. Fr. 1'840.-- ergebe.
4.3 Damit kam das Obergericht zum Schluss, die Beschwerdegegnerin k�nnte nach ihrem Eintritt ins Rentenalter zusammen mit der AHV-Rente mit Eink�nften von Fr. 3'500.-- rechnen. Zur Deckung des geb�hrenden Unterhalts fehlten ihr monatlich ca. Fr. 1'000.--. Um einen Betrag in dieser H�he generieren zu k�nnen, m�sste sie �ber ein Kapital von weiteren rund Fr. 177'000.-- verf�gen k�nnen (Fr. 1'000.-- : 6,8 x 100 x 12). Da jedoch �ber den Zeitraum von 16 Jahren, in welchem dieses Kapital angespart werde, eine gewisse Aufzinsung einzurechnen w�re, rechtfertige es sich, von einem Fehlbetrag von rund Fr. 900.-- pro Monat auszugehen. Dieser Betrag sei zum f�r den laufenden Bedarf berechneten geb�hrenden Unterhalt zu z�hlen, weshalb sich dieser f�r die Beschwerdegegnerin pers�nlich bis zum Eintritt ins Rentenalter auf rund Fr. 6'100.-- erh�he.
Nach Erreichen des zwanzigsten Altersjahrs der Tochter Y.________ im November 2012 w�rden der Beschwerdef�hrerin tiefere Wohnkosten anfallen, weshalb sich ihr Bedarf ab diesem Zeitpunkt um Fr. 500.-- verringern und damit lediglich noch Fr. 5'600.-- (inkl. Vorsorgedefizit) betragen werde.
Unter Ber�cksichtigung des der Beschwerdegegnerin anzurechnenden hypothetischen Einkommens (s. oben, E. 3.1) ergebe sich somit eine Pflicht des Beschwerdef�hrers zur Leistung von Unterhaltsbeitr�gen von Fr. 6'100.-- bis Ende September 2009, von Fr. 4'600.-- bis Ende 2010, von Fr. 2'900.-- bis Ende 2012 und von Fr. 2'400.-- bis zum Erreichen des ordentlichen Pensionsalters der Beschwerdegegnerin.
5.1 Nach geltendem Scheidungsrecht wird durch die Teilung der Austrittsleistungen der beruflichen Vorsorge und mit dem Splitting und den Betreuungsgutschriften im Rahmen der AHV die Altersvorsorge f�r die Zeit bis zur Scheidung geregelt. Bez�glich der Vergangenheit sollte grunds�tzlich keine L�cke in der Altersvorsorge mehr bestehen. Der sog. Vorsorgeunterhalt im Sinne von Art. 125 Abs. 1 ZGB betrifft den Ausgleich allf�lliger k�nftiger nachehelicher Einbussen hinsichtlich der Altersvorsorge, etwa wenn ein Ehegatte aufgrund der Kinderbetreuung, der Gesundheit oder seines Alters in den Jahren nach der Scheidung keiner oder nur einer beschr�nkten Erwerbst�tigkeit wird nachgehen und deshalb auch nicht die vollen Beitr�ge in die eigene Altersvorsorge wird einbezahlen k�nnen (GLOOR/SPYCHER, in: Basler Kommentar, Zivilgesetzbuch I, 3. Aufl. 2006, N. 4 zu Art. 125 ZGB; BGE 135 III 158 E. 4.1 S. 159 mit Hinweisen).
5.2 Ausgangspunkt des nachehelichen Unterhalts ist der Schaden, der dadurch entsteht, dass die Versorgung der Ehegatten und der Kinder nicht mehr durch das eintr�chtige Zusammenwirken von Mann und Frau im gemeinsamen Haushalt gesichert ist (BGE 135 III 158 E. 4.3 S. 160; 115 II 6 E. 3 S. 8 f.). Der geb�hrende Unterhalt kn�pft an die Lebensverh�ltnisse der Parteien an, und zwar bei sog. lebenspr�genden Ehen an den in der Ehe zuletzt gemeinsam gelebten Standard (zuz�glich scheidungsbedingter Mehrkosten), auf dessen Fortf�hrung bei gen�genden Mitteln beide Teile Anspruch haben, der aber gleichzeitig auch die Obergrenze des geb�hrenden Unterhalts bildet (BGE 134 III 145 E. 4 S. 146), bei anderen Ehen (z.B. sog. Kurzehen) hingegen an die vorehelichen wirtschaftlichen Verh�ltnisse (Urteil 5C.169/2006 vom 13. September 2006 E. 2.4, in: FamPra.ch 2007 S. 147). Unter diesem Blickwinkel erscheint es als folgerichtig, der Bemessung der Altersvorsorge die f�r die Ehegatten massgebende Lebenshaltung zugrunde zu legen.
5.3 Anders als bei der Teilung der in der Vergangenheit w�hrend der Ehe erworbenen beruflichen Vorsorge (Art. 122 ZGB) geht es bei der unterhaltsrechtlichen Altersvorsorge nicht um eine rein rechnerische Aufgabe, sondern um die Beurteilung der k�nftigen, allenfalls nur beschr�nkt vorhersehbaren Entwicklung der Lebensverh�ltnisse (BGE 135 III 158 E. 4.4 S. 161). Vereinfachungen sind notwendig und zul�ssig. Es bleibt eine Ermessensfrage, die das Sachgericht unter Ber�cksichtigung s�mtlicher Umst�nde des konkreten Einzelfalls nach Recht und Billigkeit zu beantworten hat.
Der Beschwerdef�hrer macht zur Hauptsache geltend, das Obergericht habe den Vorsorgeunterhalt nicht nach der Berechnungsmethode gem�ss BGE 135 III 158 E. 4.4 S. 160 f. festgelegt.
6.1 Indes ergibt sich aus diesem Entscheid, dass die Anwendung anderer Berechnungsmethoden als der dort verwendeten f�r die Festlegung des Vorsorgeanteils nicht ausgeschlossen ist (Urteile 5A_615/2009 vom 20. Januar 2010 E. 6.3; 5A_749/2009 vom 15. Januar 2010 E. 5.2). Den Gerichten kommt weiterhin - auch im Bereich des Vorsorgeunterhalts - ein weites Ermessen zu, da sich die Festsetzung des Vorsorgebetrags - wie auch die Festsetzung des nachehelichen Unterhalts allgemein - einer exakten mathematischen Berechnung entzieht (Urteil 5A_441/2008 vom 29. Dezember 2008 E. 4.5 mit Hinweisen; s. oben, E. 5.3). So hat das Bundesgericht im - vor BGE 135 III 158 ergangenen - Urteil 5C.43/2006 vom 8. Juni 2006 E. 5.3, nicht publ. in: BGE 132 III 593, auf welches das Obergericht ebenfalls hingewiesen hat, das Abstellen auf ein Rentenziel von 70 % des geb�hrenden Unterhalts als nicht unangemessen bezeichnet (vgl. dazu Myriam Gr�tter, Vorsorgeausgleich bei Scheidung, FamPra.ch 2006 S. 806 f.).
6.2 Ausserdem hat das Obergericht der Bemessung der Altersvorsorge die f�r die Beschwerdegegnerin massgebende Lebenshaltung zugrunde gelegt (s. oben, E. 5.2 in fine), indem es auf ihren geb�hrenden Unterhalt von derzeit Fr. 5'200.-- (ohne Vorsorgedefizit) abgestellt, ein Rentenziel von 70 % dieses Betrags, somit von Fr. 3'640.--, ermittelt und dieses im Hinblick auf die zu erwartende Zunahme gewisser Ausgabenpositionen im Alter auf Fr. 4'500.-- erh�ht hat (s. oben, E. 4.1). Insofern hat es den in BGE 135 III 158 E. 4.3 S. 160 festgehaltenen Grunds�tzen Rechnung getragen.
6.3 Soweit sich der Beschwerdef�hrer somit gegen die obergerichtliche Berechnungsmethode als solche wendet, ist die Beschwerde unbegr�ndet.
7.1 Was die einzelnen Positionen in der obergerichtlichen Berechnung betrifft, r�gt der Beschwerdef�hrer zun�chst, die Vorinstanz habe das Rentenziel von Fr. 3'640.-- zu Unrecht auf Fr. 4'500.-- erh�ht. Er wendet sich gegen das obergerichtliche Argument der �blicherweise vorhandenen R�ckgriffsm�glichkeit auf weitere Ersparnisse und Verm�genswerte, wie Versicherungen, S�ule 3a, Liegenschaften etc. zur Deckung eines erh�hten Bedarfs (s. oben, E. 4.1) und macht geltend, die Parteien h�tten nach �ber 16-j�hriger Ehe lediglich Fr. 150'000.-- gespart, sodass ihnen, auch wenn sie verheiratet geblieben w�ren, keine nennenswerten Verm�genswerte zur Verf�gung gestanden h�tten. Die zus�tzliche Ber�cksichtigung einer Sparquote widerspreche dem Grundsatz, dass entsprechende Ersparnisse im Rahmen einer Scheidung unter dem Titel G�terrecht zu behandeln seien und die Sparquote unterhaltsrechtlich nicht mehr geteilt werden d�rfe.
7.2 Diesbez�glich richtet sich der Beschwerdef�hrer im Wesentlichen gegen die vorinstanzliche Feststellung des Sachverhalts, insbesondere die Ermittlung eines erh�hten Bedarfs der Beschwerdegegnerin im Alter sowie deren M�glichkeit, ihn mit erspartem Verm�gen zu decken. Insoweit ist auf die Beschwerde mangels Letztinstanzlichkeit nicht einzutreten (s. oben, E. 1.2.2).
8.1 Sodann r�gt der Beschwerdef�hrer, dass der obergerichtliche Entscheid selbst bei Annahme eines anzusparenden Kapitals von Fr. 177'000.-- und einer Unterhaltspflicht von 16 Jahren (s. oben, E. 4.3) einen Rechnungsfehler aufweise: So seien bei einem durchschnittlichen Zinssatz gem�ss BVG von 2,25 % vorsch�ssige Betr�ge von Fr. 9'108.-- pro Jahr bzw. Fr. 759.-- (und nicht Fr. 900.--) pro Monat zu leisten.
8.2 Was die Frage der Verzinsung und deren H�he betrifft, st�tzt sich der Beschwerdef�hrer auf Umst�nde, die sich aus dem angefochtenen Entscheid nicht ergeben. Auf diese R�ge ist, soweit sie tats�chlicher Natur ist, mangels Letztinstanzlichkeit nicht einzutreten (s. oben, E. 1.2.2).
Soweit sich der Beschwerdef�hrer gegen die vorinstanzliche Berechnungsmethode richtet, ist ihm entgegenzuhalten, dass der Sachrichter �ber einen Ermessensspielraum verf�gt sowie dass Vereinfachungen notwendig und zul�ssig sind, zumal eine k�nftige, nur beschr�nkt vorhersehbare Entwicklung der Lebensverh�ltnisse zur Beurteilung steht (s. oben, E. 5.3 und 6.1), sodass die Vorinstanz kein Bundesrecht verletzt hat, wenn sie den Fehlbetrag unter Ber�cksichtigung einer gewissen Aufzinsung auf Fr. 900.-- pro Monat beziffert und nicht wie der Beschwerdef�hrer auf den Zinssatz gem�ss BVG abgestellt hat. Insoweit erweist sich die Beschwerde als unbegr�ndet und ist sie abzuweisen.
9.1 Schliesslich bringt der Beschwerdef�hrer vor, dass bei ihm lediglich ein Lohn von Fr. 114'200.-- BVG-versichert sei. Die Altersgutschriften zu seinen Gunsten betr�gen j�hrlich Fr. 15'987.60. W�ren die Parteien verheiratet geblieben, so w�re faktisch die H�lfte dieser Altersgutschriften, d.h. rund Fr. 8'000.-- pro Jahr bzw. Fr. 666.66 pro Monat, der Beschwerdegegnerin zugekommen.
Zu ber�cksichtigen sei ferner, dass die Beschwerdegegnerin ab Oktober 2009 ein eigenes Einkommen erzielen werde. Bis Ende 2010 w�rden auf ein Einkommen von Fr. 727.-- BVG-Beitr�ge von 15 %, somit von Fr. 109.-- pro Monat entrichtet. Ab 2011 sei von einem BVG-relevanten Einkommen von Fr. 1'605.-- auszugehen, was bei einem durchschnittlichen Beitragssatz von 17 % zu Beitr�gen in der H�he von Fr. 273.-- pro Monat f�hre.
Damit betrage der dem nachehelichen Unterhalt zugrunde liegende Schaden bzw. der entsprechende Vorsorgeunterhalt bis und mit September 2009 Fr. 666.66 pro Monat, von Oktober 2009 bis Ende 2010 Fr. 557.66 (Fr. 666.66 abz�glich Fr. 109.--) und ab 2011 Fr. 393.66 (Fr. 666.66 abz�glich Fr. 273.--).
9.2 Soweit sich der Beschwerdef�hrer in diesem Zusammenhang gegen den vorinstanzlich festgestellten Sachverhalt wendet, ist auf diese R�ge ebenfalls mangels Letztinstanzlichkeit nicht einzutreten (s. oben, E. 1.2.2).
Zudem legt der Beschwerdef�hrer der Berechnung des Vorsorgeunterhalts eine Methode zugrunde, die nicht nur von der vorinstanzlichen, im richterlichem Ermessen liegenden (s. oben, E. 6.1 f.) Methode abweicht, sondern auch dem Grundgedanken des Vorsorgeunterhalts - dem Ausgleich nur beschr�nkt m�glicher Beitragsleistungen an die Altersvorsorge (s. oben, E. 5.1) - zuwiderl�uft. Insofern erweist sich die Beschwerde als unbegr�ndet.
Zusammenfassend ist die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. Bei diesem Verfahrensausgang wird der Beschwerdef�hrer kosten- und entsch�digungspflichtig (Art. 66 Abs. 1, Art. 68 Abs. 1 und Abs. 2 BGG).