Source: http://huttegger.de/data_de/service_und_info/voraussetzungen_stb_pruefung.php
Timestamp: 2017-10-18 14:32:13
Document Index: 269684609

Matched Legal Cases: ['§ 36', '§ 36', '§ 36', '§ 36', '§ 36', '§ 36', '§ 158']

Steuerseminar Dr. Huttegger & Partner | Zulassungsvoraussetzungen zur StB-Prüfung
Das StBerG nennt drei Wege für den Zugang zur StB-Prüfung:
Erster Bildungsweg (über ein Hochschulstudium)
Nach § 36 Abs.1 StBerG ist Voraussetzung für die Zulassung zur Steuerberaterprüfung:
Das Hochschulstudium muss erfolgreich abgeschlossen sein (Staatsprüfung, erstes juristisches Staatsexamen, Diplom-, Master- oder Bachelor-Prüfung) [das Hochschulstudium ist mit der Abgabe der Thesis/Diplomarbeit abgeschlossen, sofern die einschlägige Prüfungsordnung keine weiteren - auch freiwilligen - Prüfungen mehr vorsieht, BFH v. 21.11.2006, BStBl. 2008 II S.399]. Das Hochschulstudium kann auch im Ausland geleistet worden sein.
nach Abschluss der Ausbildung 10 Jahre praktische Tätigkeit bzw. bei erfolgreich abgelegter Prüfung zum geprüften Bilanzbuchhalter oder Steuerfachwirt 7 Jahre praktischer Tätigkeit auf dem Gebiet der von den Bundes- oder Landesfinanzbehörden verwalteten Steuern.
Die Angehörigen der Finanzverwaltung müssen - wie alle anderen Bewerber - die Voraussetzungen des § 36 Abs.1 bzw. Abs.2 Nr.1 StBerG erfüllen. Für Beamte und Angestellte bzw. ehemalige Beamte des gehobenen Dienstes oder vergleichbare Angestellte der Finanzverwaltung (ohne FH-Abschluss) gibt es jedoch eine Vergünstigung (§ 36 Abs.2 Nr.2 StBerG). Wenn sie mindestens 7 Jahre auf dem Gebiet der von den Bundes- oder Landesbehörden verwalteten Steuern als Sachbearbeiter oder mindestens in gleichwertiger Stellung tätig gewesen sind, brauchen sie die Voraussetzungen des § 36 Abs.1 bzw. Abs.2 Nr.1 StBerG nicht zu erfüllen.
Umfang der berufspraktischen Tätigkeit
Umlage von Zeiten
Die Nachweise über das Vorliegen der Voraussetzungen nach § 36 Abs.1 - 3 StBerG sind nach Maßgabe eines amtlichen Vordrucks zu erbringen (§ 36 Abs.4, § 158 Nr.1 Bst.a StBerG). Der Bewerber hat diese Unterlagen seinem Antrag auf Zulassung zur Prüfung beizufügen.
Die dem Antrag beizufügenden Zeugnisse über die bisherige berufliche Tätigkeit des Bewerbers sollen insbesondere Auskunft darüber geben, ob er mindestens 16 Wochenstunden auf dem Gebiet der von den Bundes- oder Landesfinanzbehörden verwalteten Steuern tätig war. Art, Umfang und Dauer der Tätigkeit müssen ausführlich beschrieben sein. Dem Zulassungsantrag sind auch Nachweise über die regelmäßige und tatsächliche Arbeitszeit beizufügen, wobei unter regelmäßiger Arbeitszeit die betriebsübliche zu verstehen ist. Die bloße Angabe, dass der Bewerber "auf dem Gebiet der von den Bundes- oder Landesfinanzbehörden verwalteten Steuern tätig war", wird nicht genügen !