Source: https://www.streifler.de/gesetze/jgg/zweiter-teil/zweites-hauptstueck/dritter-abschnitt/neunter-unterabschnitt
Timestamp: 2020-08-12 05:43:02
Document Index: 298001104

Matched Legal Cases: ['§79', '§80', '§81', '§ 239', '§ 239', '§ 239', '§ 177', '§ 251', '§ 252', '§ 255', '§ 395', '§ 396', '§ 403']

Jugendgerichtsgesetz, §79 JGG, §80 JGG, §81 JGG | mit Referenzen
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Jugendgerichtsgesetz (JGG) : Ausschluß von Vorschriften des allgemeinen Verfahrensrechts
(3) Der erhobenen öffentlichen Klage kann sich als Nebenkläger nur anschließen, wer verletzt worden ist
durch ein Verbrechen gegen das Leben, die körperliche Unversehrtheit oder die sexuelle Selbstbestimmung oder nach § 239 Absatz 3, § 239a oder § 239b des Strafgesetzbuches, durch welches das Opfer seelisch oder körperlich schwer geschädigt oder einer solchen Gefahr ausgesetzt worden ist,
durch einen besonders schweren Fall eines Vergehens nach § 177 Absatz 6 des Strafgesetzbuches, durch welches das Opfer seelisch oder körperlich schwer geschädigt oder einer solchen Gefahr ausgesetzt worden ist, oder
durch ein Verbrechen nach § 251 des Strafgesetzbuches, auch in Verbindung mit § 252 oder § 255 des Strafgesetzbuches.
Im Übrigen gelten § 395 Absatz 2 Nummer 1, Absatz 4 und 5 und §§ 396 bis 402 der Strafprozessordnung entsprechend.
Die Vorschriften der Strafprozeßordnung über die Entschädigung des Verletzten (§§ 403 bis 406c
der Strafprozeßordnung) werden im Verfahren gegen einen Jugendlichen nicht angewendet.