Source: https://www.tierschutztheater.de/verein/satzung.html
Timestamp: 2020-07-04 18:17:35
Document Index: 324124832

Matched Legal Cases: ['§ 52', '§ 52', '§ 52', '§ 3', '§ 26', '§ 6', '§ 670']

1. Der Verein führt den Namen Tierschutztheater e.V.
2. a) Zweck des Vereins ist die Förderung des Tierschutzes und der Tierrechte (§ 52 (2) Nr. 14 Abgabenordnung), sowie der Zusammenführung von Menschen unterschiedlichster Art und unterschiedlichsten Alters im gemeinsamen kreativen Engagement für die Tiere. Des Weiteren die Förderung von Talenten im kreativen Bereich, wenn diese sich für Tierschutz einsetzen.
Zweck des Vereins ist auch die Förderung von Kunst und Kultur gemäß § 52 (2) Nr. 5 AO, sowie die Förderung der Volks- und Berufsbildung nach § 52 (2) Nr. 7 AO.
b) Die Satzungszwecke werden insbesondere verwirklicht durch die Entwicklung von Theaterstücken, Kurzfilmen, Hörspielen, Comics u.ä. mit tierrechtlichem bzw. tierschützerischem Inhalt, sowie entsprechenden Auftritten und Verbreitung/Platzierung der Aufnahmen im Internet. Auf der Vereinshomepage wird über Tierrechtsthemen aufgeklärt. In geringem Umfang werden die Satzungszwecke auch verwirklicht durch karitative Sonderprojekte (z. B. Wohltätigkeitsverkauf selbstgemalter oder -gebastelter Artikel, Benefiz-Theatervorstellung, Ausschreibung eines Kreativwettbewerbs o. ä. zugunsten von Tieren direkt, also z. B. für Tierheim an Weihnachten o. ä.), sofern der Begünstigte eine andere steuerbegünstigte Körperschaft oder eine ausländische Körperschaft mit entsprechender Zweckbestimmung ist.
Im Rahmen der Berufsbildung kann der Verein Praktikanten/innen und Personen im Bundesfreiwilligendienst, im freiwilligen kulturellen Jahr oder im freiwilligen ökologischen Jahr mit Tätigkeiten für den Verein beauftragen.
2. Der Verein kann natürliche Personen zu Ehrenmitgliedern ernennen. Über die Ernennung entscheidet die Mitgliederversammlung auf Vorschlag des Vorstandes. Zu Ehrenmitgliedern können Personen ernannt werden, die auf den Gebieten Tierschutz, Tierrechte, Tierhaltung, Kunst und Kultur besondere Verdienste erbracht haben und deren Lebenswandel nicht den Satzungszwecken des Vereins zuwiderläuft.
4. Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn sein Verhalten in grober Weise gegen die Interessen des Vereins verstößt oder Zweckverwirklichungen gefährdet oder erheblich erschwert oder es seinen Mitgliedsbeitrag nicht entrichtet. Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand.
6. Die Mitglieder haben Mitgliedsbeiträge zu leisten. Die Höhe und Fälligkeit der Mitgliedsbeiträge wird durch die Mitgliederversammlung festgesetzt und ist der Beitragsordnung zu entnehmen.
7. a) Es kann eine Probemitgliedschaft abgeschlossen werden. Diese ist beitragsfrei und beinhaltet kein Stimmrecht.
b) Mitwirkende der Vereinsprojekte (z.B. Darsteller in den Theaterstücken) können diese, sofern sie nicht bereits Mitglieder des Vereins sind, in Anspruch nehmen.
Eine reguläre Mitgliedschaft Mitwirkender erfolgt nur durch Umwandlung aus einer Probemitgliedschaft. Hierbei findet § 3 Nr. 1 dieser Satzung keine Anwendung.
1. Der Gesamtvorstand des Vereins besteht aus der/dem Vorsitzenden, der/dem stellvertretenden Vorsitzenden und der/dem Schatzmeister/in.
2. Der vertretungsberechtigte Vorstand im Sinne des § 26 BGB besteht aus der/dem Vorsitzenden und der/dem stellvertretenden Vorsitzenden. Jeder von ihnen vertritt den Verein einzeln.
4. Ausschließlich der Vereinsvorstand entscheidet über Art, Umfang und Gestaltung der Projekte zur Zweckverwirklichung, einschließlich der Zuteilung und Ausgestaltung der Rollen für die Schauspieler.
3. Versammlungsleiter/in ist die/der Vorsitzende und im Falle ihrer/seiner Verhinderung die/der stellvertretende Vorsitzende. Sollten beide nicht anwesend sein, wird eine/ein Versammlungsleiter/in von der Mitgliederversammlung gewählt.
Die/Der Schriftführer/in wird von der Mitgliederversammlung bestimmt.
§ 6 Vergütungen, Aufwandsentschädigungen
2. Bei Bedarf kann der Vorstand unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Verhältnisse des Vereins beschließen, dass Vorstandsämter entgeltlich oder gegen Zahlung einer pauschalierten Aufwandsentschädigung ausgeübt werden. Das Entgelt oder die pauschale Aufwandsentschädigung darf die wirtschaftliche Existenz des Vereins nicht gefährden.
3. Unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Verhältnisse des Vereins ist der Vorstand berechtigt, Tätigkeiten für den Verein im Rahmen von Werk- oder Dienstleistungsverträgen ausführen zu lassen.
4. Zur Erledigung der Geschäftsführungsaufgaben und zur Führung der Geschäftsstelle ist der Vorstand ermächtigt, unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Verhältnisse des Vereins, hauptamtlich Beschäftigte für die Verwaltung anzustellen.
Die arbeitsrechtliche Direktionsbefugnis hat der/die 1. Vorsitzende.
5. Mitglieder und Mitarbeiter des Vereins haben nach § 670 BGB einen Anspruch auf Ersatz solcher Aufwendungen, die ihnen durch die Tätigkeit für den Verein entstanden sind (Fahrtkosten, Reisekosten, Porto etc.). Bei Ausführung der Tätigkeiten ist das Gebot der Sparsamkeit zu beachten. Der Vorstand kann durch Beschluss im Rahmen der steuerlichen Möglichkeiten Aufwandspauschalen festsetzen. Erstattungen können nur gewährt werden, wenn die zugrundeliegenden Tätigkeiten mit dem Vorstand abgesprochen oder von ihm angeordnet wurden und mit Belegen und prüffähigen Aufstellungen nachgewiesen wurden.
Der Anspruch auf Aufwendungsersatz kann nur innerhalb einer Frist von drei Monaten nach seiner Entstehung geltend gemacht werden.
2. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke, fällt das Vermögen des Vereins an den Verein Ärzte gegen Tierversuche e.V., der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.
München, 02.12.2015 (zuletzt geändert)
Unsere Satzung wurde vom Finanzamt München (Abt. Körperschaften) mit Bescheid vom 07.01.2016 als gemeinnützig anerkannt (gemeinnützige Zwecke: Kunst und Kultur, Volks- und Berufsbildung, Tierschutz).
Vereinsregister 205387 Registergericht München