Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/Paragraph_36_BOStrab_Bremsen-d143192,37.html
Timestamp: 2016-12-06 14:39:11
Document Index: 341157155

Matched Legal Cases: ['§ 36', '§ 36', '§ 36', '§ 37', '§ 38', '§ 39', '§ 40', '§ 41', '§ 42', '§ 43', '§ 44', '§ 45', '§ 46', '§ 47', '§ 48', '§ 49', '§ 50', '§ 51', '§ 52', '§ 53', '§ 54', '§ 55', '§ 56', '§ 65', '§ 36', '§ 36', '§ 35', '§ 37']

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Verordnung über den Bau und Betrieb der Straßenbahnen (Straßenbahn-Bau- und Betr...…§ 36 BOStrab, Bremsen§ 37 BOStrab, Antrieb§ 38 BOStrab, Fahrsteuerung§ 39 BOStrab, Stromabnehmer und Schleifer§ 40 BOStrab, Signaleinrichtungen§ 41 BOStrab, Bahnräumer und Schienenräumer§ 42 BOStrab, Kupplungseinrichtungen§ 43 BOStrab, Türen für den Fahrgastwechsel§ 44 BOStrab, Fahrzeugführerplatz§ 45 BOStrab, Innenbeleuchtung, Heizung und Lüftung§ 46 BOStrab, Informationseinrichtungen§ 47 BOStrab, Beschriftungen und Schriftbilder§ 48 BOStrab, Ausrüstung für Notfälle§ 49 BOStrab, Fahrordnung§ 50 BOStrab, Zulässige Geschwindigkeiten§ 51 BOStrab, Signale§ 52 BOStrab, Einsatz von Betriebsbediensteten§ 53 BOStrab, Besetzen der Züge mit Fahrbediensteten§ 54 BOStrab, Fahrbetrieb§ 55 BOStrab, Teilnahme am Straßenverkehr§ 56 BOStrab, Verhalten bei Mängeln an Zügen…§ 65 BOStrab, In-Kraft-Treten und Übergangsvorschriften
§ 36 BOStrab, Bremsen
§ 36 BOStrabVerordnung über den Bau und Betrieb der Straßenbahnen (Straßenbahn-Bau- und Betriebsordnung - BOStrab)BundesrechtFünfter Abschnitt – FahrzeugeTitel: Verordnung über den Bau und Betrieb der Straßenbahnen (Straßenbahn-Bau- und Betriebsordnung - BOStrab)Normgeber: BundAmtliche Abkürzung: BOStrabGliederungs-Nr.: 9234-5Normtyp: Rechtsverordnung(1) Fahrzeuge müssen mindestens zwei Bremsen haben. Diese müssen so voneinander unabhängig sein, dass bei Störungen innerhalb der einen Bremse die Wirksamkeit der anderen Bremse erhalten bleibt; ihre Wirksamkeit muss auch bei Ausfall der Fahrleitungsspannung gesichert sein.(2) Die Bremsen müssen so gebaut und einschließlich ihrer Steuereinrichtungen so aufeinander abgestimmt sein, dass 1.Fahrzeuge und Züge ohne Gefährdung der Fahrgäste mit möglichst geringem Ruck bis zum Stillstand verzögert werden können (Betriebsbremsung),2.der Kraftschluss zwischen Rad und Schiene im betriebsnotwendigen Umfang ausgenutzt werden kann,3.sie im Zusammenwirken Dauerleistungen aufweisen, die den Neigungsverhältnissen im Streckennetz und den betrieblichen Verhältnissen angepasst sind.(3) Bei Ausfall einer Bremse müssen mit den übrigen Bremsen mindestens die mittleren Bremsverzögerungen nach Anlage 2 Tabelle 1 erreicht werden.(4) Eine der Bremsen muss ein Abrollen des mit größter Nutzlast stillstehenden Fahrzeugs auf der größten im Streckennetz vorhandenen Neigung verhindern können. Diese Bremse muss nach dem Federspeicherprinzip wirken; ihre Bremskraft muss ausschließlich durch mechanische Mittel erzeugt und übertragen werden.(5) Bei Fahrzeugen straßenabhängiger Bahnen, ausgenommen bei Betriebsfahrzeugen nach Absatz 6, müssen 1.eine Bremse vom Kraftschluss zwischen Rad und Schiene unabhängig sein,2.die anderen Bremsen durch Sandstreueinrichtungen ergänzt sein,3.mit den Bremsen mindestens die mittleren Bremsverzögerungen nach Anlage 2 Tabelle 2 erreicht werden (Gefahrbremsung)(6) Abweichend von Absatz 1 brauchen Betriebsfahrzeuge, deren Geschwindigkeit auf unabhängigen Bahnkörpern 40 km/h, auf sonstigen Bahnkörpern 30 km/h nicht übersteigt, nur eine Bremse zu haben. Mit ihr müssen mindestens die mittleren Bremsverzögerungen nach Anlage 2 Tabelle 1 erreicht werden.(7) Die Bremsen der Fahrzeuge, die im Zugverband betrieben werden, müssen so gesteuert sein, dass der Zug das für Fahrzeuge vorgeschriebene Bremsvermögen nach den Absätzen 2 bis 6 erreicht.(8) Bei unbeabsichtigter Zugtrennung müssen sich mindestens die nicht mit Fahrbediensteten besetzten Zugteile selbsttätig abbremsen; die Zugtrennung muss dem Fahrzeugführer oder einer besetzten Betriebsstelle erkennbar sein.(9) In Personenfahrzeugen müssen Einrichtungen vorhanden sein, mit denen Fahrgäste im Notfall eine Bremsung einleiten können (Notbremsung). Auf Strecken ohne Sicherheitsraum und in Tunneln darf die Betätigung dieser Einrichtungen außerhalb von Haltestellen erst am nächsten Bahnsteig zum Halt führen.
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