Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F31-08-2006-U_420-2005
Timestamp: 2016-10-26 00:37:23
Document Index: 273805055

Matched Legal Cases: ['Art. 110', 'Art. 132', 'BGE', 'BGE', 'Art. 6', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'in fine', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 152', 'BGE']

B.________, 1974, Beschwerdef�hrerin, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Thomas Brender, Bahnhofstrasse 61, 8001 Z�rich,
Z�rich Versicherungs-Gesellschaft, Rechtsdienst, Generaldirektion Schweiz, 8085 Z�rich, Beschwerdegegnerin, vertreten durch Rechtsanwalt Adelrich Friedli, Stationsstrasse 66 A, 8907 Wettswil
A.a B.________, geboren 1974, verunfallte am 29. Januar 1991 beim Schlitteln und zog sich laut Bericht der Klinik X.________ vom 5. Juli 1991 ein wahrscheinlich direktes Trauma der Halswirbels�ule (HWS) sowie eine Kieferquetschung rechts zu. Die Klinik�rzte stellten ein zerviko-radikul�res Reizsyndrom C8 mit am ehesten weichteilbedingten Schmerzen und - ausser einer leichten Hyp�sthesie - ohne neurologische Ausf�lle fest. Die Behandlung wurde von der Krankenversicherung �bernommen. Nach Abschluss des zehnten Schuljahres im Juli 1991 trat B.________ am 5. August 1991 beim Spital Y.________ eine Praktikumsstelle an mit dem Ziel, anschliessend eine Ausbildung zur Krankenschwester anzutreten. W�hrend des Praktikums kam es am 10. Oktober 1991 zu verst�rkten Nacken-, Kopf- und R�ckenschmerzen, nachdem B.________ eine st�rzende Patientin hatte halten m�ssen. Ab dem 4. November 1991 bestand wieder volle Arbeitsf�higkeit. Auf den 1. Juni 1992 brach B.________ das Praktikum nach den Angaben des Arbeitgebers aus gesundheitlichen Gr�nden ab. Nach wiederholten eingehenden Untersuchungen gelangten die �rzte der Klinik X.________ zum Schluss, die geklagten Schmerzen seien neurologisch nicht erkl�rbar und es bestehe eine eindeutige Tendenz zu einem generalisierten Schmerzsyndrom, was differentialdiagnostisch an eine generalisierte Tendomyopathie (Fibromyalgie) denken lasse (Bericht vom 12. Juni 1992). Im Hinblick auf das neue Berufsziel einer Technischen Operationsassistentin (TOA) absolvierte B.________ vom 1. September bis 30. November 1992 ein Praktikum im Spital Z.________. Im April 1993 begann sie in T.________ die Ausbildung, welche sie wegen einer im Juni 1993 aufgetretenen Pyelonephritis (Nierenbeckenentz�ndung) aufgeben musste. Ab dem 2. August 1993 arbeitete sie im Rahmen einer bis 31. M�rz 1994 befristeten Anstellung als Schwesternhilfe bei der Klinik F.________, in der Absicht, im April 1994 mit der Ausbildung zur TOA neu zu beginnen.
Am 20. M�rz 1994 wurde B.________ als Beifahrerin Opfer eines Verkehrsunfalls, als der von ihrem Lebenspartner gesteuerte Personenwagen mit einem entgegenkommenden Fahrzeug kollidierte, dessen alkoholisierter Lenker in einer Rechtskurve die Herrschaft �ber seinen Wagen verloren hatte und auf die Gegenfahrbahn geraten war. Wegen Kopf- und Nackenschmerzen suchte sie am folgenden Tag Dr. med. K.________, Innere Medizin FMH, auf, welcher ein Rezidiv des HWS-Schleudertraumas von 1991 sowie eine Kontusion der BWS und LWS bei vorbestandener Diskushernie L5/S1 feststellte und eine Behandlung mit Physiotherapie sowie Schmerzmitteln anordnete. Vom 23. Juni bis 8. Juli 1994 war B.________ in der Rheumaklinik H._________ hospitalisiert, wo ein zerviko-zephales und zerviko-brachiales Schmerzsyndrom bei zerviko-thorakaler Fehlhaltung sowie eine generalisierte Bandlaxit�t diagnostiziert wurde und ausser einer leichten muskul�ren Dysbalance und einer fraglichen Blockierung im rechten Kopfgelenk keine wesentlichen objektiven Befunde festgestellt werden konnten. Auf Unfallmeldung der Klinik F.________ vom 13. Juni 1994 kam die Z�rich Versicherungs-Gesellschaft (nachfolgend: Z�rich), bei welcher B.________ f�r die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunf�llen gem�ss UVG versichert war, f�r die Heilbehandlungskosten auf und richtete Taggeld aus. Nachdem eine MRI-Untersuchung in der Klinik N.________ vom 6. Juli 1994 keine erheblichen Befunde ergeben und Dr. med. K.________ am 8. August 1994 �ber einen schleppenden Heilungsverlauf berichtet hatte, beauftragte die Z�rich PD Dr. med. L.________, Facharzt FMH f�r Orthop�dische Chirurgie, mit einem Gutachten. Bei der Untersuchung klagte die Versicherte �ber eine schmerzhaft eingeschr�nkte Beweglichkeit der HWS, dauernde Kopfschmerzen, massive St�rungen des Kurzzeitged�chtnisses, Licht- und L�rmempfindlichkeit sowie rasche Erm�dbarkeit. Der Gutachter fand nebst Haut- und Weichteilvernarbungen nach HWS-Distorsion mit Schlittenkufen-Verletzung 1991 und einer Belastungseinschr�nkung der LWS nach Diskushernie L5/S1 1993 eine segment�r kyphosierende, ligament�re L�sion C3-5 nach HWS-Distorsion 1994 mit schmerzhaft eingeschr�nkter Beweglichkeit der HWS sowie eine eingeschr�nkte mnestisch-visuell-akustische Belastungsf�higkeit bei Status nach HWS-Kontusion 1994, teilweise vorbestehend nach HWS-Distorsion mit leichter Hirnersch�tterung 1991. Eine abschliessende Beurteilung der Unfallkausalit�t (Status quo ante oder sine) erachtete er fr�hestens in zwei bis drei Jahren nach dem Unfall als m�glich. Im Auftrag des beteiligten Haftpflichtversicherers (Winterthur-Versicherungen) erstatteten Dipl. Ing. U.________ am 30. Mai 1995 ein verkehrstechnisches Gutachten und Prof. Dr. med. W.________, Facharzt FMH f�r Rechtsmedizin, am 22. Januar 1996 eine biomechanische Beurteilung. In einer Stellungnahme vom 24. Mai 1996 gelangte der beratende Arzt der Z�rich, Prof. Dr. med. R.________, zum Schluss, der Endzustand sei noch nicht erreicht und es sei eine neurologische Begutachtung angezeigt, wobei auch die Frage einer posttraumatischen Anpassungsst�rung abzukl�ren sei. Vom 28. Januar bis 6. M�rz 1997 hielt sich die Versicherte in der Rehaklinik O.________ auf, wo u.a. eine leichte traumatische Hirnsch�digung, neuropsychologische Funktionsst�rungen sowie eine posttraumatische Anpassungsst�rung festgestellt wurden. Am 28. August und 4. Oktober 1997 wurde die Versicherte von PD Dr. med. I.________ augen�rztlich untersucht (Bericht vom 10. November 1997). Nachdem der behandelnde Arzt Dr. med. J.________, Facharzt FMH f�r Physikalische Medizin, spez. Rheumatologie, am 16. Dezember 1998 berichtet hatte, der Status quo ante sei erreicht und es sei mit keiner Besserung mehr zu rechnen, holte die Z�rich bei Dr. med. E.________, Facharzt FMH f�r Orthop�dische Chirurgie, ein Gutachten ein, welches am 5. September 1999 erstattet wurde. Des Weiteren beauftragte sie Dr. phil. G.________ mit einer neuropsychologischen Untersuchung (Bericht vom 29. September 1999). Schliesslich betraute sie Prof. Dr. med. M.________, Facharzt f�r Neurologie, mit einem Gutachten. In der am 23. Februar 2000 erstatteten Expertise gelangte der Gutachter zum Schluss, der Unfall vom 29. Januar 1991 habe zu keinen Dauerfolgen gef�hrt und es sei diesbez�glich sp�testens im Fr�hsommer 1993 der Status quo ante erreicht gewesen. Der zweite Unfall vom 20. M�rz 1994 sei nicht geeignet gewesen, eine im heutigen Zeitpunkt nennenswerte Beeintr�chtigung des Gesundheitszustandes sowie der k�rperlichen oder psychischen Leistungsf�higkeit zu verursachen. Zwar sei es wohl denkbar und in einem gewissen Grade sogar wahrscheinlich, dass noch geringf�gige Restbeschwerden vorhanden seien. Diese d�rften jedoch nicht geeignet sein, eine wesentliche Beeintr�chtigung der Arbeitsf�higkeit zu bewirken. Eine weitere Behandlung sei nicht erforderlich. Am 24. Oktober 2000 erliess die Z�rich eine Verf�gung, mit der sie die Leistungen (Heilbehandlung, Taggeld) per Ende Dezember 2000 einstellte und der Versicherten eine Integrit�tsentsch�digung f�r einen Integrit�tsschaden von 7,5 % zusprach. Auf die dagegen erhobene Einsprache veranlasste sie eine interdisziplin�re Abkl�rung im Zentrum f�r Medizinische Begutachtung (ZMB). In dem auf orthop�dischen, neurologischen, rheumatologischen, psychiatrischen sowie neuropsychologischen Untersuchungen beruhenden Bericht vom 13. Dezember 2001 gelangten die Gutachter zum Schluss, in somatischer Hinsicht bestehe ein zerviko-zephales Syndrom, welches nur m�glicherweise in einem Zusammenhang mit dem Unfall vom 20. M�rz 1994 stehe. Dieser sei Ausl�ser (oder richtunggebender Verschlimmerer) einer psychosomatischen Entwicklung gewesen, welche sekund�r zu einem Medikamentenabusus gef�hrt habe. Auf somatischer Ebene liessen sich heute keine Unfallfolgen mehr nachweisen. In einer Stellungnahme vom 20. Dezember 2001 �usserte sich Dr. med. J.________ zur Frage nach einem Medikamentenabusus. Am 7. Februar 2002 nahm die Versicherte zum Gutachten des ZMB Stellung und reichte am 12. Februar 2002 ein beim Neurologen Dr. med. D.________ in Auftrag gegebenes Privatgutachten vom 17. November 2001 ein. Darin wird ein Kausalzusammenhang der bestehenden Beschwerden vorab mit dem Unfall von 1994 und sekund�r mit demjenigen von 1991 bejaht und die Arbeitsunf�higkeit auf 60 %-70 % gesch�tzt. Mit Einspracheentscheid vom 18. M�rz 2002 hob die Z�rich die Verf�gung vom 24. Oktober 2000 auf und wies die Sache an die zust�ndige Regionaldirektion zur�ck, damit sie im Lichte des ZMB-Gutachtens zur bisher nicht beurteilten Frage des nat�rlichen und ad�quaten Kausalzusammenhangs Stellung nehme. Am 10. Juli 2002 erliess die Z�rich eine neue Verf�gung, mit der sie weitere Leistungen mit der Begr�ndung verweigerte, bez�glich der somatischen Befunde sei der Status quo ante l�ngst erreicht und die psychischen/psychosomatischen Beeintr�chtigungen seien nicht ad�quat unfallkausal. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 1. November 2002 fest.
A.b Am 10. Mai 1994 hatte sich B.________ auch zum Leistungsbezug bei der Invalidenversicherung angemeldet. Eine mit Verf�gung vom 8. November 1994 �bernommene Umschulung zur kaufm�nnischen Angestellten (im medizinischen Bereich) brach sie nach kurzer Zeit ab. Ab dem 24. April 1996 verrichtete sie bei einem Pensum von 20 % B�roarbeiten im v�terlichen Gesch�ft. Mit Verf�gung vom 5. Juli 1996 sprach ihr die IV-Stelle des Kantons St. Gallen mit Wirkung ab 1. M�rz 1995 eine ganze Invalidenrente aufgrund eines Invalidit�tsgrades von 100 % zu. Nach revisionsweisen �berpr�fungen wurde der Anspruch auf die ganze Rente mit Mitteilungen vom 21. Oktober 1996, 17. April 1998 und 21. September 2001 unter Annahme eines Invalidit�tsgrades von 80 % best�tigt. Auf den 1. Dezember 2005 wurde der Anspruch bei einem Invalidit�tsgrad von 52 % auf eine halbe Rente herabgesetzt, nachdem die Versicherte am 1. Juli 2005 eine T�tigkeit als Sekret�rin mit einem Arbeitspensum von 50 % aufgenommen hatte.
Gegen den Einspracheentscheid der Z�rich vom 1. November 2002 beschwerte sich B.________ beim Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich und beantragte, in Aufhebung des Entscheids sei die Z�rich zu verpflichten, ab Ende Dezember 2000 weiterhin die gesetzlichen Leistungen zu erbringen und bei Vorliegen der Voraussetzungen insbesondere eine Rente sowie eine angemessene Integrit�tsentsch�digung zuzusprechen; eventuell sei die Sache zur Vornahme erg�nzender Sachverhaltsfeststellungen an die Z�rich zur�ckzuweisen.
Das kantonale Gericht trat auf die Beschwerde insoweit nicht ein, als damit die gerichtliche Zusprechung einer Invalidenrente und einer Integrit�tsentsch�digung beantragt wurde. Im �brigen wies es die Beschwerde im Wesentlichen mit der Feststellung ab, dass der nat�rliche Kausalzusammenhang zwischen den bestehenden Beschwerden und dem versicherten Unfall im Sinne einer Teilkausalit�t zwar gegeben sei, es jedoch an der Ad�quanz des Kausalzusammenhangs nach den f�r psychische Unfallfolgen geltenden Regeln fehle (Entscheid vom 26. September 2005).
B.________ l�sst Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hren mit den Rechtsbegehren, in Aufhebung des angefochtenen Entscheids (und des Einspracheentscheids vom 1. November 2002) sei die Sache zur Pr�fung des Leistungsanspruchs und neuer Verf�gung an die Z�rich zur�ckzuweisen. In prozessualer Hinsicht wird beantragt, die Z�rich sei zu verpflichten, f�r das Verfahren vor dem Eidgen�ssischen Versicherungsgericht eine Parteientsch�digung zu bezahlen und allf�llige Verfahrenskosten zu tragen; ferner habe die Vorinstanz �ber eine Parteientsch�digung entsprechend dem beantragten Ausgang des letztinstanzlichen Prozesses zu befinden. Des Weiteren wird beantragt, es sei ein zweiter Schriftenwechsel anzuordnen und es sei der Beschwerdef�hrerin die unentgeltliche Verbeist�ndung zu gew�hren.
Die Z�rich beantragt Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Das Bundesamt f�r Gesundheit (BAG) verzichtet auf Vernehmlassung.
Nach Art. 110 Abs. 4 OG, anwendbar auf das Verfahren vor dem Eidgen�ssischen Versicherungsgericht gem�ss Art. 132 OG, findet ein zweiter Schriftenwechsel nur ausnahmsweise statt. Der Anspruch auf das rechtliche Geh�r gebietet einen weiteren Schriftenwechsel, wenn in der Vernehmlassung der Gegenpartei oder der Mitbeteiligten neue tats�chliche Behauptungen aufgestellt werden, deren Richtigkeit nicht ohne weiteres aktenkundig ist und die f�r die Entscheidung von wesentlicher Bedeutung sind. Was allf�llige neue rechtliche Argumente betrifft, ist zu ber�cksichtigen, dass das Eidgen�ssische Versicherungsgericht das richtige Recht von Amtes wegen anzuwenden hat. Der blosse Umstand, dass in einer Vernehmlassung zus�tzlich zu den im angefochtenen Entscheid angef�hrten Gr�nden weitere diesen st�tzende Argumente vorgebracht werden, rechtfertigt daher noch keine Gew�hrung des Replikrechts. Anders verh�lt es sich, wenn das Gericht der Auffassung ist, der angefochtene Entscheid lasse sich mit der urspr�nglichen Begr�ndung zwar nicht halten, wohl aber mit einer andern, erstmals in einer Vernehmlassung dargelegten (BGE 119 V 323 Erw. 1 mit Hinweisen). Im vorliegenden Fall bestehen weder in tats�chlicher noch in rechtlicher Hinsicht Gr�nde f�r die ausnahmsweise Anordnung eines zweiten Schriftenwechsels, weshalb dem Begehren nicht entsprochen werden kann.
Anfechtungsgegenstand bildet der Einspracheentscheid vom 1. November 2002, mit welchem der Unfallversicherer weitere Leistungen mit der Begr�ndung abgelehnt hat, dass die andauernden Beschwerden nicht mehr in einem nat�rlichen und ad�quaten Kausalzusammenhang mit dem versicherten Unfall vom 20. M�rz 1994 stehen. Selbst wenn die Unfallkausalit�t zu bejahen w�re, ist im Beschwerdeverfahren nicht �ber die Zusprechung konkreter Versicherungsleistungen (Invalidenrente, Integrit�tsentsch�digung) zu entscheiden. Es ist daher nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz insoweit auf die Beschwerde nicht eingetreten ist.
3.1 Wie die Vorinstanz richtig festgestellt hat, finden das auf den 1. Januar 2003 in Kraft getretene Bundesgesetz �ber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 und die damit verbundenen spezialgesetzlichen �nderungen auf den vorliegenden Fall nicht Anwendung (BGE 129 V 4 Erw. 1.2 mit Hinweisen). Im �brigen hat das neue Recht hinsichtlich der hier streitigen Unfallkausalit�t keine �nderungen gebracht (Kieser, ATSG-Kommentar, Vorbemerkungen Rz 36 f.).
3.2 Im kantonalen Entscheid werden die nach der Rechtsprechung f�r den Anspruch auf Leistungen der obligatorischen Unfallversicherung (Art. 6 Abs. 1 UVG) geltenden Voraussetzungen des nat�rlichen und ad�quaten Kausalzusammenhangs zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (BGE 129 V 181 Erw. 3.1 und 3.2) insbesondere bei Schleudertraumen oder schleudertrauma�hnlichen Verletzungen der HWS (BGE 117 V 359 ff.; RKUV 2000 Nr. U 395 S. 317 Erw. 3 [U 160/98]) und Sch�del-Hirntraumen (BGE 117 V 369 ff.) zutreffend dargelegt. Das Gleiche gilt hinsichtlich der vorinstanzlichen Ausf�hrungen zu den anwendbaren Beweisgrunds�tzen (BGE 129 V 181 Erw. 3.1 mit Hinweisen), zur Beweislast insbesondere im Fall einer nachtr�glichen Einstellung der Versicherungsleistungen (RKUV 2000 Nr. U 363 S. 46 Erw. 2 [U 355/98]) und zu den f�r den Beweiswert �rztlicher Berichte und Gutachten geltenden Regeln (BGE 125 V 352 Erw. 3a mit Hinweis). Darauf wird verwiesen.
4.1 Beim Unfall vom 20. M�rz 1994 hat die Beschwerdef�hrerin kein eigentliches Schleudertrauma (Peitschenhiebverletzung, Whiplash-injury), aber eine schleudertrauma�hnliche Verletzung der HWS erlitten (RKUV 2000 Nr. U 395 S. 317 Erw. 3 [U 160/98]). Unmittelbar nach dem Unfall sind Nacken- und Kopfschmerzen, sp�ter auch Schwindel, Nausea, Erbrechen, Ged�chtnisst�rungen, L�rm- und Lichtempfindlichkeit sowie rasche Erm�dbarkeit aufgetreten, was zum typischen Beschwerdebild eines solchen Traumas geh�rt (BGE 117 V 360 Erw. 4b). Zudem war es zu einer Kontusion der BWS und HWS bei vorbestandener Diskushernie L5/S1 gekommen. Fraglich ist, ob die Beschwerdef�hrerin beim Unfall auch ein Sch�del-Hirntrauma erlitten hat. Die Akten enthalten diesbez�glich unterschiedliche Angaben. Einerseits ist von einem Kopfanprall am Armaturenbrett beim Griff nach der dort abgelegten Brille die Rede, w�hrend anderseits gesagt wird, der Unfall habe sich ereignet, als die Beschwerdef�hrerin die Brille aus der vor ihren F�ssen liegenden Handtasche habe nehmen wollen. Es soll dabei zu einem Kopfanprall mit anschliessender Beule links frontal gekommen sein. In den unmittelbar nach dem Unfall ergangenen Arztberichten werden indessen weder ein Kopfanprall noch eine Kopfverletzung erw�hnt. Im Gutachten des Prof. Dr. med. M.________ vom 23. Februar 2000 wird ausgef�hrt, mit den konkreten Umst�nden (unvollst�ndiges Angegurtetsein bei vorn�bergebeugter Haltung) sei ein Sch�deltrauma durchaus vereinbar. �usserliche Verletzungen h�tten allerdings nicht bestanden. Obwohl die Versicherte eine kurze Erinnerungsl�cke f�r den Unfall habe, sei sie nicht bewusstlos gewesen. Die gesamten Umst�nde spr�chen f�r ein h�chstens geringf�giges Trauma, welches allerh�chstens den Kriterien einer leichten Hirnersch�tterung entspreche. Eine leichte Commotio cerebri nehmen auch die Gutachter des ZMB an (Bericht vom 13. Dezember 2001). Die Rehaklinik O.________ und Dr. med. D.________ diagnostizieren eine leichte traumatische Hirnsch�digung. Dr. med. D.________ geht dabei von einer retrograden partiellen Amnesie zumindest im Minutenbereich sowie einer partiellen anterograden Amnesie mit l�ckenhafter und verschwommener Erinnerung im Minuten- und Stundenbereich aus und erachtet unter Ber�cksichtigung der bestehenden kognitiven Beeintr�chtigungen eine milde traumatische Hirnverletzung als wahrscheinlich. Wie im kantonalen Entscheid eingehend dargelegt worden ist, sind die in den Akten enthaltenen Angaben diesbez�glich indessen nicht widerspruchsfrei. Unmittelbar nach dem Unfall hat die Beschwerdef�hrerin weder �ber Benommenheit noch �ber einen Ged�chtnisverlust geklagt. W�hrend sie noch anl�sslich der Begutachtung durch Dr. med. L.________ im August 1995 lediglich von einer leichten Benommenheit nach dem Unfall und von keiner Amnesie gesprochen hatte, berichtete sie anl�sslich der Hospitalisation in O.________ anfangs 1997 erstmals auch �ber Erinnerungsl�cken. Was sodann die bestehenden leichten neuropsychologischen Funktionsst�rungen betrifft, wurden diese sowohl von Dr. phil. G.________ im Bericht vom 29. September 1999 als auch von den �rzten des ZMB im Gutachten vom 13. Dezember 2001 zumindest teilweise als schmerzbedingt betrachtet. Schliesslich zeigte die von PD Dr. med. I.________ im August/November 1997 wegen Sehst�rungen durchgef�hrte neuro-ophthalmologische Untersuchung normale Befunde und f�hrte zur Feststellung, die geklagten visuellen Beschwerden k�nnten keiner eindeutigen anatomischen Struktur zugeordnet werden. Insgesamt fehlt es damit an objektiv nachweisbaren Zeichen einer zerebralen Sch�digung und es ist in W�rdigung der medizinischen Akten davon auszugehen, dass die Versicherte beim Unfall vom 20. M�rz 1994 wahrscheinlich eine leichte Commotio cerebri (Hirnersch�tterung ohne anatomisch fassbares Substrat), nicht aber eine traumatische Hirnverletzung erlitten hat.
4.2 Fest steht, dass die Beschwerdef�hrerin schon im Jahr 1991 ein Distorsionstrauma der HWS und wahrscheinlich auch ein leichtes Sch�del-Hirntrauma erlitten hat. Die Beschwerden haben sich in der Folge zu einem generalisierten Schmerzsyndrom im Sinne einer Tendomyopathie oder Fibromyalgie ausgeweitet. Inwieweit vor dem zweiten Unfall vom 20. M�rz 1994 noch relevante Folgen des ersten Ereignisses vorhanden waren, wird in den medizinischen Akten unterschiedlich beantwortet. Gem�ss Dr. med. K.________ hat der zweite Unfall zu einem Rezidiv des im Jahr 1991 erlittenen HWS-Traumas gef�hrt. Prof. Dr. med. R.________ spricht von einer zus�tzlichen Traumatisierung der HWS und einem durch den Unfall ausgel�sten erweiterten Beschwerdebild. Unterschiedliche �rztliche Auffassungen bestehen hinsichtlich des Kausalit�tsanteils der beiden Unf�lle an den aktuellen Beschwerden. W�hrend PD Dr. med. L.________ den Unfall von 1991 mit einem Drittel und denjenigen von 1994 mit zwei Dritteln gewichtet, gelangt Prof. Dr. med. R.________ zu einem Verh�ltnis von je 50 %, der Orthop�de Dr. med. E.________ zu einem solchen von 10 % zu 90 % und der Neuropsychologe Dr. phil. G.________ zu einem solchen von 30 % zu 70 %. Fraglich ist, ob die im Zeitpunkt des Einspracheentscheids vom 1. November 2002 geklagten Beschwerden, welche im Wesentlichen aus Kopf- und Nackenschmerzen mit Ausstrahlungen in die Schultern und die Arme (mit Sensibilit�tsst�rungen), Muskelverspannungen, Tinnitus, Sehst�rungen, Licht- und L�rmempfindlichkeit, M�digkeit, Schlafst�rungen sowie Ged�chtnis- und Konzentrationsst�rungen bestehen, noch in einem nat�rlichen Kausalzusammenhang mit dem Unfall standen. Im Gutachten vom 23. Februar 2000 f�hrt Prof. Dr. med. M.________ aus, von den heutigen Beschwerden sei nur ein kleiner Teil auf den Unfall vom 20. M�rz 1994 zur�ckzuf�hren. Der Endzustand sei sp�testens zwei Jahre nach dem Unfall erreicht gewesen und es sei ab diesem Zeitpunkt eine unfallbedingte Beeintr�chtigung von h�chstens noch 10 % anzunehmen. Im polydisziplin�ren Gutachten des ZMB vom 13. Dezember 2001 heisst es, im somatischen Bereich bestehe ein chronisches zerviko-zephales Syndrom, welches noch m�glicherweise in einem Kausalzusammenhang mit dem Unfall vom 20. M�rz 1994 stehe. Sonstige somatische Unfallfolgen seien nicht vorhanden. Hingegen sei der Unfall Ausl�ser (oder richtunggebender Verschlimmerer) einer psychosomatischen Entwicklung gewesen, welche sekund�r zu einem Medikamentenabusus gef�hrt habe. Die multiplen von der Versicherten geklagten Schmerzen, sowohl in der Vergangenheit wie bei der heutigen Untersuchung, und die Inkonsistenz der Beschwerdeangaben spr�chen eindeutig f�r ein psychosomatisches Geschehen. Die psychosomatische Entwicklung sei f�r die Beschwerden verantwortlich und �berwiegend wahrscheinlich durch den Unfall ausgel�st worden. S�mtliche Arztberichte stimmen darin �berein, dass die bestehenden Beschwerden noch teilweise auf das Unfallereignis vom 20. M�rz 1994 zur�ckzuf�hren sind, was zur Bejahung des nat�rlichen Kausalzusammenhangs gen�gt (BGE 119 V 338 Erw. 1 in fine mit Hinweis).
4.3 Im Anschluss an den Unfall vom 20. M�rz 1994 konnten abgesehen von einer minimalen kyphotischen Fehlhaltung der mittleren HWS keine pathologischen Befunde, insbesondere keine discoligament�re L�sion gefunden werden (MRI-Untersuchung in der Orthop�dischen Klinik N.________ vom 6. Juli 1994, Bericht der Rheumaklinik des Spitals H.________ vom 7. Juli 1994). PD Dr. med. L.________ interpretierte die Befunde im Gutachten vom 5. September 1995 zwar als segment�r kyphosierende, ligament�re L�sion C3-5 mit schmerzhaft eingeschr�nkter Beweglichkeit der HWS. In den sp�teren Berichten vom 20. Juni und 3. Juli 1997 hielt er an dieser Diagnose jedoch nicht fest und beschr�nkte sich auf die Feststellung, es bestehe weiterhin eine ung�nstige Delordosierung der mittleren HWS, wobei eine fortschreitende Discopathie nicht fassbar sei. Anl�sslich des Aufenthaltes in der Rehaklinik O.________ anfangs 1997 war eine segmentale Pr�fung der HWS nicht m�glich (Bericht vom 24. M�rz 1997). Eine computertomographische Untersuchung des kraniozervikalen �bergangs vom 5. Februar 1997 zeigte indessen keine ligament�ren L�sionen. Auch aus den Gutachten des Dr. med. E.________ vom 5. September 1999, des Prof. Dr. med. M.________ vom 23. Februar 2000 und des ZMB vom 13. Dezember 2001 ergeben sich keine Hinweise auf objektivierbare ligament�re oder oss�re L�sionen. Abgesehen von leichten Sensibilit�tsst�rungen (Kribbelpar�sthesien) in den Armen und Beinen fehlt es auch an neurologischen Ausf�llen. Im Privatgutachten vom 17. November 2001 best�tigt Dr. med. D.________, dass Hinweise auf radikul�re L�sionen fehlen, erw�hnt aber Anhaltspunkte f�r ein (neurales) "Thoracic-outlet-Syndrom" rechts. Dabei handelt es sich um einen Oberbegriff f�r die neurovaskul�ren (neurologischen, arteriellen und ven�sen) Kompressionssyndrome im Bereich der oberen Thoraxapertur (Roche Lexikon Medizin, 3. Aufl. S. 1633 u. 1494). Dr. med. D.________ �ussert jedoch lediglich einen entsprechenden Verdacht und es fehlt diesbez�glich an objektiv nachweisbaren organischen Unfallfolgen. Nichts anderes gilt f�r die vom Privatgutachter diagnostizierte milde traumatische Hirnverletzung mit wahrscheinlich zentral verursachter Dysfunktion des Gleichgewichtssystems und Sehst�rungen. Die SPECT-Untersuchung des Zerebrums im Spital P.________ vom 7. Februar 1997 ergab keine Hinweise auf m�gliche zerebrale Kontusionszonen noch haben die zahlreichen anderen Untersuchungen konkrete Anhaltspunkte f�r objektivierbare organische Unfallfolgen gebracht. Mangels nachweisbarer organischer Unfallfolgen hat eine spezifische Ad�quanzpr�fung zu erfolgen. Dabei stellt sich die Frage, ob die Beurteilung nach den f�r Schleudertraumen und schleudertrauma�hnliche Verletzungen der HWS (BGE 117 V 359 ff.; RKUV 2000 Nr. U 395 S. 317 Erw. 3 [U 160/98]) sowie Sch�del-Hirntraumen (BGE 117 V 369 ff.) oder nach den f�r psychische Unfallfolgen (BGE 115 V 133 ff.) geltenden Regeln zu erfolgen hat. Nach der Rechtsprechung hat die Ad�quanzpr�fung unter dem Gesichtspunkt einer psychischen Fehlentwicklung nach Unfall zu geschehen, wenn die zum typischen Beschwerdebild eines HWS-Traumas geh�renden Beeintr�chtigungen zwar teilweise gegeben sind, im Vergleich zur ausgepr�gten psychischen Problematik aber ganz in den Hintergrund treten (BGE 123 V 99 Erw. 2a mit Hinweisen). Voraussetzung ist, dass die psychische Problematik bereits unmittelbar nach dem Unfall eindeutige Dominanz aufweist. Wird die Rechtsprechung gem�ss BGE 123 V 99 Erw. 2a in einem sp�teren Zeitpunkt angewendet, ist zu pr�fen, ob im Verlaufe der ganzen Entwicklung vom Unfall bis zum Beurteilungszeitpunkt die physischen Beschwerden gesamthaft nur eine sehr untergeordnete Rolle gespielt haben und damit ganz in den Hintergrund getreten sind (RKUV 2002 Nr. U 465 S. 437 [U 164/01]).
4.4 Aus den Akten geht hervor, dass schon im Anschluss an den ersten Unfall von 1991 psychische St�rungen aufgetreten sind. Von den �rzten der Klinik X.________ wurde weniger als ein halbes Jahr nach dem Unfall eine eindeutige Tendenz zu einem generalisierten Schmerzsyndrom festgestellt und eine generalisierte Tendomyopathie (Fibromyalgie) in Betracht gezogen (Bericht vom 12. Juni 1992). Auch nach dem versicherten Unfall vom 20. M�rz 1994 ist es zu psychischen Beeintr�chtigungen gekommen. Dr. med. C.________, bei welchem die Beschwerdef�hrerin ab 24. August 1994 in Behandlung stand, hatte ihr Psychopharmaka verschrieben, welche in der Folge abgesetzt wurden, weil sie zu einer Gewichtszunahme f�hrten. Anfangs 1995 wurde die Beschwerdef�hrerin einer psychologischen Betreuung zugef�hrt. W�hrend die Rehaklinik O.________ im Bericht vom 24. M�rz 1997 eine posttraumatische Anpassungsst�rung diagnostizierte, gelangten die Gutachter des ZMB zum Schluss, es liege ein psychosomatisches Geschehen in Form einer somatoformen Schmerzst�rung vor. Ferner wurden St�rungen durch Opioide (Tramal) vermutet. Nach Auffassung der Gutachter war der Unfall Ausl�ser oder Verschlimmerer der psychosomatischen Entwicklung, welche schon unmittelbar nach dem Unfall eingesetzt und vermutlich schon vorher bestanden hat. Entgegen den Ausf�hrungen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde bestehen keine stichhaltigen Gr�nde, diese Beurteilung in Zweifel zu ziehen. Dass schon vor dem versicherten Unfall eine psychosomatische Fehlentwicklung bestanden hat, ergibt sich ohne weiteres aus den Feststellungen der �rzte des Spitals Q.________ vom 27. Mai 1993. Es besteht auch kein Anlass zur Anordnung erg�nzender Abkl�rungen. Hinsichtlich der von Dr. med. S.________, Facharzt f�r Neurologie, nachtr�glich diagnostizierten Myasthenia gravis pseudoparalytica (Bericht vom 10. November 2004) ist festzustellen, dass es sich dabei um eine Autoimmunerkrankung und damit um ein vom Unfall unabh�ngiges Krankheitsgeschehen handelt (Roche Lexikon Medizin, 3. Aufl. S. 1139), sodass sich weitere Abkl�rungen er�brigen. Zus�tzlicher Erhebungen bedarf es auch hinsichtlich des von den Gutachtern des ZMB angenommenen und von Dr. med. A.________, Orthop�d. Chirurgie FMH, im Gutachten vom 19. Juli 2004 best�tigten, vom behandelnden Arzt Dr. med. J.________ in der Stellungnahme vom 1. Oktober 2004 aber bestrittenen Medikamentenabusus nicht, weil dieser Sachverhalt f�r die Kausalit�tsbeurteilung nicht entscheidend ist. Schliesslich besteht kein Anlass, von der Beurteilung des medizinischen Sachverhalts im Gutachten des ZMB vom 13. Dezember 2001 abzugehen, wonach der Unfall vom 20. M�rz 1994 Ausl�ser einer psychosomatischen Entwicklung war, was umso naheliegender erscheint, als es bereits im Anschluss an den ersten Unfall von 1991 zu einer solchen Entwicklung gekommen war. Schon kurz nach dem zweiten Unfall wurde von den behandelnden und untersuchenden �rzten ein schleppender Heilungsverlauf (Bericht des Dr. med. K.________ vom 8. August 1994), eine Diskrepanz zwischen den objektiven Befunden und den subjektiven Beschwerden sowie eine psychische �berlagerung festgestellt, welche den beratenden Arzt der Z�rich, Prof. Dr. med. R.________, an eine posttraumatische Anpassungsst�rung denken liess (Stellungnahme vom 24. Mai 1996). W�hrend des Aufenthaltes in der Rehaklinik O._______ anfangs 1997 wurden diese Diagnose best�tigt und entsprechende Massnahmen (psychotherapeutische Gespr�che zur Verbesserung der Schmerzverarbeitung und zur Entwicklung von Coping-Strategien) durchgef�hrt (Bericht vom 21. Februar 1997). Eine Weiterf�hrung dieser Massnahmen wurde von der Klinik als unbedingt notwendig bezeichnet, von der Beschwerdef�hrerin indessen abgelehnt. Es verblieb ein chronifiziertes Schmerzsyndrom, welches in der psychiatrischen Beurteilung des ZMB als somatoforme (Schmerz)St�rung bezeichnet wird. Wenn die Vorinstanz unter diesen Umst�nden zum Schluss gelangt ist, die im Rahmen des typischen Beschwerdebildes nach Schleudertraumen der HWS auftretenden physischen Beschwerden seien zwar anf�nglich und f�r eine gewisse Zeit vorhanden gewesen, h�tten im Verlauf der ganzen Entwicklung vom Unfall bis zum Beurteilungszeitpunkt gesamthaft jedoch nur eine sehr untergeordnete Rolle gespielt und seien gegen�ber der sich zunehmend verselbstst�ndigenden psychogenen Problematik (Unfallfehlverarbeitung mit funktioneller Verst�rkung und �berlagerung unfallbedingter somatischer Beschwerden) ganz in den Hintergrund getreten, so l�sst sich dies nicht beanstanden. Die Ad�quanzpr�fung hat daher nach den f�r psychische Unfallfolgen geltenden Regeln zu erfolgen (BGE 115 V 133 ff.).
5.1 Beim Unfall vom 20. M�rz 1994 handelte es sich um eine frontale Kollision. Laut Polizeirapport vom 23. M�rz 1994 kollidierte der vom Lebenspartner der Beschwerdef�hrerin gelenkte Personenwagen in einer scharfen Linkskurve mit einem entgegenkommenden, �ber die Sicherheitslinie hinaus geratenen Wagen. Das eigene Fahrzeug (Toyota Celica) wurde vorne links (Stossstange, Spoiler, Beleuchtung, Motorhaube) besch�digt, wobei nach polizeilicher Sch�tzung ein Schaden von ca. Fr. 2000.- entstand; das Fahrzeug des Unfallverursachers (VW Golf) wurde ebenfalls vorne links (Stossstange) besch�digt, wobei der Schaden auf ca. Fr. 1000.- gesch�tzt wurde. W�hrend der Lebenspartner der Beschwerdef�hrerin angab, mit rund 50 km/h auf die Kurve zugefahren zu sein und das Tempo auf rund 40 km/h gedrosselt zu haben, bevor er eine Vollbremsung eingeleitet habe, machte der Unfallverursacher geltend, er sei vor dem Ausbrechen des Fahrzeugs mit ca. 50 km/h unterwegs gewesen und habe schleudernd mittels Vollbrems- und Ausweichman�ver eine Kollision zu verhindern versucht. In der verkehrstechnischen Beurteilung vom 30. Mai 1995 geht Dipl. Ing. U.________ davon aus, dass beide Fahrzeuge mit einer Geschwindigkeit von ca. 50 km/h unterwegs waren, und gelangt aufgrund des Umstandes, dass beide Fahrzeugf�hrer eine Vollbremsung eingeleitet hatten, die "Fahrzeug�berdeckung" lediglich 10 % betragen hatte und der Toyota Celica im Vergleich zum VW Golf eine h�here Masse aufwies, zum Schluss, die kollisionsbedingte Geschwindigkeits�nderung (delta-v) des eigenen Fahrzeuges habe ca. 10 km/h betragen. In der biomechanischen Beurteilung vom 22. Januar 1996 folgt Prof. Dr. med. W.________ diesen Angaben und stellt fest, bei der erfolgten Kollision sei es lediglich zu einer geringen Fahrzeugbelastung gekommen. Die Vorinstanz ist unter Ber�cksichtigung dieser Beurteilung zum Schluss gelangt, dass ein mittelschwerer Unfall im Grenzbereich zu den leichten Unf�llen anzunehmen sei. Die Beschwerdef�hrerin bestreitet die der Beurteilung zugrunde liegenden tats�chlichen Annahmen und macht geltend, es sei von einem massiven Aufprall auszugehen. Soweit damit ein mittelschwerer Unfall im Grenzbereich zu den schweren Unf�llen oder gar ein schwerer Unfall gemeint ist, kann der Beschwerdef�hrerin nicht gefolgt werden (vgl. die in SZS 45/2001 S. 431 ff. erw�hnte Rechtsprechung). Fraglich kann lediglich sein, ob ein mittelschwerer Unfall im engeren Sinn vorliegt, wovon im Einspracheentscheid vom 1. November 2002 auch der Unfallversicherer ausgegangen ist. Wie es sich damit verh�lt, kann indessen offen bleiben, wie sich aus dem Folgenden ergibt.
5.2 Nach der Rechtsprechung ist die Ad�quanz des Kausalzusammenhangs bei mittelschweren Unf�llen zu bejahen, wenn ein einzelnes der in die Beurteilung einzubeziehenden Kriterien (BGE 115 V 140 Erw. 6c/aa) in besonders ausgepr�gter Weise erf�llt ist oder mehrere der zu ber�cksichtigenden Kriterien gegeben sind (BGE 115 V 140 Erw. 6c/bb). Dazu ist festzustellen, dass sich der Unfall vom 20. M�rz 1994 nicht unter besonders dramatischen Begleitumst�nden ereignet hat noch war er - objektiv betrachtet (RKUV 1999 Nr. U 335 S. 209 Erw. 3b/cc [U 287/97]; vgl. auch RKUV 2000 Nr. U 394 S. 313 [U 248/98]) - von besonderer Eindr�cklichkeit. Er hatte auch keine schweren Verletzungen oder Verletzungen besonderer Art zur Folge. Es bedarf hiezu einer besonderen Schwere der f�r das Schleudertrauma typischen Beschwerden oder besonderer Umst�nde, welche das Beschwerdebild beeinflussen k�nnen (vgl. Urteile P. vom 28. April 2005, U 386/04, D. vom 4. September 2003, U 371/02, T. vom 6. Februar 2002, U 61/00, und D. vom 16. August 2001, U 21/01). Diese k�nnen beispielsweise in einer beim Unfall eingenommenen besonderen K�rperhaltung und den dadurch bewirkten Komplikationen bestehen (RKUV 2003 Nr. U 489 S. 361 Erw. 4.3 mit Hinweisen [U 193/01]). Solche Umst�nde sind hier nicht gegeben. Dass sich die Beschwerdef�hrerin beim Zusammenstoss in - je nach eigener Darstellung mehr oder weniger - nach vorne geneigter K�rperhaltung befand, gen�gt nicht (RKUV 2005 Nr. U 549 S. 238 Erw. 5.2.3 [U 380/04]; Urteile D. vom 24. Juni 2005, U 290/04, und N. vom 14. M�rz 2005, U 82/04). Es ergibt sich daraus insbesondere nicht, dass der Unfall geeignet war, eine psychische Fehlentwicklung herbeizuf�hren. Es liegt auch keine besondere Schwere der f�r das Schleudertrauma typischen Beschwerden vor. Nicht erf�llt ist sodann das Kriterium der ungew�hnlich langen Dauer der �rztlichen Behandlung. Im Anschluss an den Unfall wurde nebst einer Behandlung mit Analgetika ambulante Physiotherapie in Verbindung mit Massagen und Ergotherapie durchgef�hrt, ohne dass dadurch ein wesentlicher und dauerhafter Behandlungserfolg erreicht werden konnte. Vom 23. Juni bis 8. Juli 1994 und 28. Januar bis 6. M�rz 1997 fanden station�re Abkl�rungen und Behandlungen statt. Ende 1998 sah der behandelnde Arzt Dr. med. J.________ aus medizinischer Sicht "im Verlaufe einer dreij�hrigen Beobachtung keine Besserungstendenz", erachtete eine Weiterf�hrung der ambulanten Physiotherapie aber als angezeigt (Bericht vom 16. Dezember 1998). Weitergef�hrt wurde auch die Behandlung mit Analgetika. Im Gutachten vom 5. September 1999 schlug Dr. med. E.________ im Hinblick auf die fortgeschrittene Chronifizierung nur noch eine symptomatische Behandlung vor. Aus den Akten geht hervor, dass die Beschwerdef�hrerin von sich aus Versuche mit alternativmedizinischen Massnahmen (Kraniosakraltherapie, APM-Therapie, Kinesiologie) und nichtmedizinischen Heilmethoden machte. Eine weitere somatische Behandlungsbed�rftigkeit wurde sowohl im Gutachten des Prof. Dr. med. M.________ vom 23. Februar 2000 als auch in demjenigen des ZMB vom 13. Dezember 2001 verneint. Ebenso ist nach Dr. med. D.________ eine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes durch weitere �rztliche Behandlungen nicht zu erwarten (Gutachten vom 17. November 2001). Obschon w�hrend Jahren immer wieder medizinische Massnahmen durchgef�hrt wurden, handelt es sich insgesamt nicht um eine kontinuierliche, mit einer gewissen Planm�ssigkeit auf die Verbesserung des Gesundheitszustandes gerichtete �rztliche Behandlung von ungew�hnlich langer Dauer (Urteile N. vom 14. M�rz 2005, U 82/04, P. vom 24. September 2003, U 361/02, und S. vom 8. April 2002, U 357/01). Von einer �rztlichen Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert hat, kann ebenso wenig gesprochen werden, wie von einem schwierigen Heilungsverlauf und erheblichen Komplikationen. Dass sich der Heilungsverlauf verz�gerte, ist auf die psychisch bzw. psychosomatisch bedingte Chronifizierung des Schmerzsyndroms zur�ckzuf�hren. Was sodann das Kriterium von Grad und Dauer der physisch bedingten Arbeitsunf�higkeit betrifft (vgl. hiezu RKUV 2001 Nr. U 442 S. 544 ff. [U 56/00]), ist aufgrund der Akten davon auszugehen, dass die Beschwerdef�hrerin nach dem Unfall zun�chst vollst�ndig und laut Gutachten des PD Dr. med. L.________ vom 5. September 1995 noch zu 80 % arbeitsunf�hig war. Die Rehaklinik O.________ best�tigte im Austrittsbericht vom 24. M�rz 1997 eine derzeit volle Arbeitsunf�higkeit mit der Feststellung, dass die "therapeutische Arbeitsf�higkeit" von bisher 20 % im Hinblick auf die k�nftige berufliche und soziale Eingliederung aufrechterhalten werden sollte. Im Rahmen dieser �rztlichen Angaben wird indessen nicht differenziert zwischen somatischen und psychischen Faktoren. Aus somatischer Sicht wird im Gutachten des Prof. Dr. med. M.________ vom 23. Februar 2000 h�chstens noch eine geringe Beeintr�chtigung der Arbeitsf�higkeit in der Gr�ssenordnung von 10 % angenommen. Im Gutachten des ZMB vom 13. Dezember 2001 wird eine somatische Arbeitsunf�higkeit verneint, wobei aufgrund allgemeiner medizinischer Erfahrung bei vergleichbaren Unf�llen davon ausgegangen wird, dass die somatischen Beschwerden sp�testens nach zwei Jahren, wegen der bestehenden Bandlaxit�t m�glicherweise etwas sp�ter, abgeheilt gewesen seien. Im Lichte dieser �rztlichen Feststellungen, von welchen abzugehen kein Anlass besteht, kann das Kriterium von Grad und Dauer der physisch bedingten Arbeitsunf�higkeit nicht als erf�llt gelten. Das Gleiche gilt f�r das Kriterium der k�rperlichen Dauerschmerzen, welche ebenfalls zunehmend von der psychosomatischen Symptomatik abgel�st wurden. Jedenfalls ist das Kriterium nicht in besonders ausgepr�gter Weise gegeben. Da somit weder eines der f�r die Ad�quanzbeurteilung massgebenden Kriterien in besonders ausgepr�gter Weise erf�llt ist noch mehrere der zu ber�cksichtigenden Kriterien gegeben sind, ist die Unfallad�quanz der geltend gemachten Beschwerden zu verneinen, was zur Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hrt.
Mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird die Gew�hrung der unentgeltlichen Verbeist�ndung (Art. 152 Abs. 2 OG) beantragt. Nach den eingereichten Unterlagen bezog die Beschwerdef�hrerin bis Juni 2005 einen Monatslohn von brutto Fr. 1800.- und von Fr. 2700.- ab Juli 2005. Die Rente der Invalidenversicherung belief sich bis November 2005 auf Fr. 1800.- und ab Dezember 2005 auf Fr. 903.- monatlich. Wird auf das ab Dezember 2005 erzielte Einkommen abgestellt, so ergibt sich bei einem Erwerbseinkommen von netto Fr. 2346.65 ein monatliches Gesamteinkommen von Fr. 3249.65. Demgegen�ber belaufen sich die anrechenbaren ausgewiesenen Auslagen auf Fr. 1174.- f�r die Wohnungsmiete, Fr. 48.50 f�r die Haushaltversicherung, Fr. 204.40 f�r die Krankenversicherung (Fr. 259.40 f�r die Grundversicherung abz�glich Fr. 55.- Pr�mienverbilligung), Fr. 90.- f�r ungedeckte Arztkosten und Fr. 111.35 f�r Steuern, was einen Gesamtbetrag von Fr. 1628.25 ergibt. Dazu kommt der Grundbetrag f�r allein stehende Gesuchsteller von Fr. 1100.-, zuz�glich Bed�rftigkeitszuschlag von 25 %, somit Fr. 1375.- im Monat. Insgesamt resultiert ein Betrag von Fr. 3003.25, was auch unter Ber�cksichtigung der geltend gemachten monatlichen Schuldentilgung von Fr. 100.- unter dem massgebenden Einkommen liegt. Mangels Bed�rftigkeit kann dem Begehren daher nicht entsprochen werden (BGE 125 V 202 Erw. 4a und 372 Erw. 5b, je mit Hinweisen).