Source: http://www.sunshine-bus.de/Versicherungsbedingungen.37.0.html
Timestamp: 2013-05-19 15:20:15
Document Index: 303498927

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 1', '§2', '§3', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 1', '§ 2', '§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§1', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 7']

Lambert Reisen: Versicherungsbedingungen Reise suchen
Klicken Sie auf die einzelnen Punkte für nähere Erläuterungen.
Sie können sich diese Versicherungsbedingung auch kostenlos als PDF Dokument hier herunterladen (Größe: ca. 315 KB).
Um das PDF Dokument lesen zu können benötigen Sie das kostenlose Programm Adobe Acrobat Reader, welches Sie hier herunterladen können. Versicherungsbedingungen für Reiseversicherungen der Europäische Reiseversicherung AG (VB-ERV 2012)
Artikel 1– 11 gelten für alle Reiseversicherungen der Europäische Reiseversicherung AG (nachstehend EUROPÄISCHE genannt). Der abgeschlossene Versicherungsschutz ist in den nachfolgenden Teilen A – O geregelt.
A Reiserücktrittskosten-Versicherung§ 1 Gegenstand der Versicherung 1. Die EUROPÄISCHE erstattet die vertraglich geschuldeten Stornokosten bis zur Höhe der jeweils vereinbarten Versicherungssumme, sofern a) die versicherte Person oder eine Risikoperson von einem der nachstehenden Ereignisse betroffen wird, b) bei Buchung der versicherten Reise mit dessen Eintritt nicht zu rechnen war, c) die Stornierung aufgrund dieses Ereignisses erfolgte und d) ihr die planmäßige Durchführung der Reise deshalb nicht zumutbar war. 2. Versicherte Ereignisse sind a) Tod; b) schwere Unfallverletzung; c) unerwartete schwere Erkrankung; d) Schwangerschaft; e) Impfunverträglichkeit; f) Bruch von Prothesen und Lockerung von implantierten Gelenken; g) Schaden am Eigentum durch Feuer, Explosion, Sturm, Blitzschlag, Hochwasser, Lawinen, Vulkanausbruch, Erdbeben, Erdrutsch oder Straftat eines Dritten, sofern der Schaden erheblich oder die Anwesenheit der versicherten Person zur Schadensfeststellung erforderlich ist; h) Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung des Arbeitsplatzes durch den Arbeitgeber; i) Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, sofern diese Person bei der Reisebuchung arbeitslos gemeldet war. 3. Risikopersonen sind a) die Angehörigen der versicherten Person. Dies sind der Ehe- bzw. Lebenspartner oder Lebensgefährte in häuslicher Gemeinschaft, Kinder, Eltern, Adoptivkinder, Adoptiveltern, Stiefkinder, Stiefeltern, Großeltern, Geschwister, Enkel, Schwiegereltern, Schwiegerkinder und Schwäger der versicherten Person; b) diejenigen, die nicht mitreisende minderjährige oder pflegebedürftige Angehörige der versicherten Person betreuen (Betreuungspersonen); c) die Mitreisenden sowie deren Angehörige und Betreuungspersonen, sofern nicht mehr als vier Personen die Reise gemeinsam gebucht haben. Mitreisende Angehörige gelten immer als Risikopersonen.B Reiseabbruch-Versicherung§ 1 Gegenstand der Versicherung Die EUROPÄISCHE leistet Entschädigung bis zur Höhe der jeweils vereinbarten Versicherungssumme bei a) außerplanmäßiger Beendigung der Reise; b) nicht genutzten Reiseleistungen; c) verlängertem Aufenthalt; d) Unterbrechung der Rundreise; e) Elementarereignissen während der Reise, sofern das versicherte Ereignis zum Zeitpunkt der Reisebuchung unvorhersehbar war und aufgrund dessen die planmäßige Beendigung der Reise für die versicherte Person unzumutbar gewesen ist. § 2 Versicherte Ereignisse / Risikopersonen 1. Versicherte Ereignisse sind a) Tod; b) schwere Unfallverletzung; c) unerwartete schwere Erkrankung; d) Bruch von Prothesen und Lockerung von implantierten Gelenken; e) Schaden am Eigentum durch Feuer, Explosion, Sturm, Blitzschlag, Hochwasser, Lawinen, Vulkanausbruch, Erdbeben, Erdrutsch oder Straftat eines Dritten, sofern der Schaden erheblich oder die Anwesenheit der versicherten Person zur Schadensfeststellung erforderlich ist. 2. Risikopersonen sind a) die Angehörigen der versicherten Person. Dies sind der Ehe- bzw. Lebenspartner oder Lebensgefährte in häuslicher Gemeinschaft, Kinder, Eltern, Adoptivkinder, Adoptiveltern, Stiefkinder, Stiefeltern, Großeltern, Geschwister, Enkel, Schwiegereltern, Schwiegerkinder und Schwäger der versicherten Person; b) diejenigen, die nicht mitreisende minderjährige oder pflegebedürftige Angehörige der versicherten Person betreuen (Betreuungspersonen); c) die Mitreisenden sowie deren Angehörige und Betreuungspersonen, sofern nicht mehr als vier Personen die Reise gemeinsam gebucht haben. Mitreisende Angehörige gelten immer als Risikopersonen. § 3 Außerplanmäßige Beendigung der Reise Die EUROPÄISCHE erstattet die zusätzlichen Kosten der Rückreise entsprechend der gebuchten Art und Qualität, wenn die versicherte Reise wegen eines versicherten Ereignisses nicht planmäßig beendet werden kann. § 4 Nicht genutzte Reiseleistungen Die EUROPÄISCHE erstattet den anteiligen Reisepreis für nicht genutzte Reiseleistungen abzüglich der Rückreisekosten, sofern die Reise aus einem versicherten Grund vorzeitig abgebrochen wird. § 5 Verlängerter Aufenthalt 1. Wird die versicherte Person oder eine mitreisende Risikoperson aufgrund schwerer Unfallverletzung oder unerwarteter schwerer Erkrankung während der versicherten Reise transportunfähig und kann sie deshalb die versicherte Reise nicht planmäßig beenden, erstattet die EUROPÄISCHE der versicherten Person die nachgewiesenen zusätzlichen Kosten für die Unterkunft a) für maximal 30 Tage, sofern eine mitreisende Risikoperson sich aufgrund dessen in stationärer Behandlung befindet oder b) bis zu € 750,–, sofern lediglich eine ambulante Behandlung erfolgt. 2. Bei Erstattung der Kosten wird auf die ursprünglich gebuchte Qualität abgestellt. Nicht erstattet werden die Kosten für den stationären Aufenthalt. § 6 Unterbrochene Rundreise Die EUROPÄISCHE erstattet die Nachreisekosten zum Wiederanschluss an die Reisegruppe, wenn die versicherte Person der gebuchten Rundreise wegen eines versicherten Ereignisses vorübergehend nicht folgen kann. Erstattet wird maximal der Wert der noch nicht genutzten Reiseleistungen abzüglich der Rückreisekosten. § 7 Elementarereignisse während der Reise Die EUROPÄISCHE erstattet bis zur Höhe der jeweils vereinbarten Versicherungssumme die Mehrkosten der außerplanmäßigen Rückreise und des verlängerten Aufenthaltes entsprechend der gebuchten Art und Qualität, wenn der versicherten Person wegen Explosion, Sturm, Blitzschlag, Hochwasser, Lawinen, Vulkanausbruch, Erdbeben oder Erdrutsch am Urlaubsort die planmäßige Beendigung der versicherten Reise nicht zumutbar ist oder die Anwesenheit der versicherten Person an ihrem Wohnort wegen eines dieser Ereignisse zwingend erforderlich ist. § 8 Ausschlüsse Kein Versicherungsschutz besteht, a) sofern die Erkrankung eine psychische Reaktion auf ein Kriegsereignis, innere Unruhen, einen Terrorakt, ein Flugunglück oder auf die Befürchtung von Kriegsereignissen, inneren Unruhen oder Terrorakten ist; b) bei chronischen psychischen Erkrankungen, auch wenn diese schubweise auftreten; c) bei medizinischen Maßnahmen an nicht körpereigenen Organen und anderen Hilfsmitteln. § 9 Obliegenheiten nach Eintritt des Versicherungsfalles 1. Die versicherte Person hat folgende Unterlagen bei der EUROPÄISCHEN einzureichen: a) Versicherungsnachweis, Buchungsunterlagen und Rechnungen; b) bei schwerer Unfallverletzung, unerwarteter schwerer Erkrankung sowie Bruch von Prothesen und Lockerung von implantierten Gelenken ein ärztliches Attest, bei psychischer Erkrankung ein Attest eines Facharztes für Psychiatrie; c) bei Tod eine Sterbeurkunde; d) bei Schaden am Eigentum oder durch Elementarereignisse geeignete Nachweise (z. B. Polizeiprotokoll). 2. Die versicherte Person ist zum Nachweis des versicherten Ereignisses auf Verlangen der EUROPÄISCHEN außerdem verpflichtet, der EUROPÄISCHEN das Recht einzuräumen, die Frage der Transportunfähigkeit infolge eines schweren Unfalls oder einer unerwarteten schweren Erkrankung durch ein fachärztliches Gutachten überprüfen zu lassen. 3. Wird eine dieser Obliegenheiten verletzt, ist die EUROPÄISCHE von ihrer Verpflichtung zur Leistung frei. Die Leistungspflicht bleibt bestehen, wenn die Verletzung weder auf Vorsatz noch auf grober Fahrlässigkeit beruht. Bei grob fahrlässiger Verletzung bleibt die EUROPÄISCHE insoweit zur Leistung verpflichtet, als die Verletzung keinen Einfluss auf die Feststellung oder den Umfang der Leistungsverpflichtung der EUROPÄISCHEN gehabt hat. § 10 Selbstbehalt Der von der versicherten Person zu tragende Selbstbehalt beträgt je Versicherungsfall 20 % des erstattungsfähigen Schadens, mindestens jedoch € 25,– je Person. § 11 Versicherungswert / Unterversicherung 1. Die Versicherungssumme pro versicherter Reise muss dem vollen vereinbarten Reisepreis (Versicherungswert) entsprechen. Kosten für darin nicht enthaltene Leistungen (z. B. für Zusatzprogramme) sind mitversichert, wenn sie bei der Höhe der Versicherungssumme berücksichtigt wurden. 2. Ist die Versicherungssumme bei Eintritt des Versicherungsfalles niedriger als der Versicherungswert (Unterversicherung), haftet die EUROPÄISCHE nur nach dem Verhältnis der Versicherungssumme zum Versicherungswert abzüglich Selbstbehalt.C Reise-Krankenversicherung § 1 Gegenstand der Versicherung1. Die EUROPÄISCHE leistet bei auf der versicherten Reise akut eintretendenKrankheiten und Unfällen Entschädigung bis zur Höhe der jeweils vereinbartenVersicherungssumme für die Kosten dera) Heilbehandlungen im Ausland;b) Krankentransporte;c) Überführung bei Tod.2. Als Ausland gilt nicht die Bundesrepublik Deutschland und nicht das Land, indem die versicherte Person einen ständigen Wohnsitz hat.§ 2 Heilbehandlungen im Ausland1. Die EUROPÄISCHE erstattet die Kosten der im Ausland notwendigen Heilbehandlungen,die von Ärzten durchgeführt oder verordnet werden. Dazugehören insbesonderea) stationäre Behandlungen im Krankenhaus einschließlich Operationen;b) ambulante Heilbehandlungen;c) Arznei-, Heil- und Verbandsmittel;d) bei einer Frühgeburt im Ausland (in Abweichung von Artikel 1 AllgemeineBestimmungen) die notwendigen Heilbehandlungen des neugeborenenKindes bis zu € 50.000,–;e) schmerzstillende Zahnbehandlungen einschließlich Zahnfüllungen in einfacherAusfertigung sowie Reparaturen von Zahnersatz und Zahnprothesenbis zu insgesamt € 250,– je Versicherungsfall;f) Hilfsmittel (z. B. Gehhilfen, Miete eines Rollstuhls), sofern sie aufgrundeines Unfalls oder einer Krankheit auf der versicherten Reise erstmals notwendigwerden, bis zu insgesamt € 250,– je Versicherungsfall.2. Sofern ein Krankenrücktransport bis zum Ende der versicherten Reise wegenTransportunfähigkeit der versicherten Person nicht möglich ist, erstattet dieEUROPÄISCHE die Kosten der Heilbehandlung bis zum Tag der Transportfähigkeit,jedoch maximal für 45 Tage ab Eintritt des Versicherungsfalles.3. KrankenhaustagegeldDie versicherte Person erhält bei medizinisch notwendiger vollstationärer Heilbehandlungim Ausland wahlweise anstelle von Kostenersatz für die stationäreHeilbehandlung ein Krankenhaustagegeld von € 50,– pro Tag, maximal für 30Tage ab Beginn der stationären Behandlung. Das Wahlrecht ist unverzüglichbei Beginn der stationären Behandlung gegenüber der EUROPÄISCHEN auszuüben.4. TelefonkostenTelefonkosten zur Kontaktaufnahme mit der Notrufzentrale der EUROPÄISCHENwerden bis zu € 25,– pro Schadensfall erstattet.§ 3 Krankentransporte / ÜberführungDie EUROPÄISCHE erstattet die Kosten füra) den Krankentransport in das Krankenhaus im Ausland und zurück in die Unterkunftam Urlaubsort;b) den medizinisch sinnvollen Krankenrücktransport aus dem Ausland an denWohnort der versicherten Person bzw. in das dem Wohnort nächstgelegeneKrankenhaus;c) die Bestattung im Ausland oder die Überführung zum Bestattungsort.§ 4 Reisen in DeutschlandFür Personen mit ständigem Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland bestehtauf Reisen innerhalb der Bundesrepublik Deutschland folgender Versicherungsschutz:a) Wird wegen einer während der Reise akut eingetretenen Krankheit oder Verletzungeine vollstationäre Krankenhausbehandlung am Urlaubsort medizinisch notwendig,zahlt die EUROPÄISCHE für diesen Krankenhausaufenthalt ein Tagegeldvon € 50,– pro Tag, maximal für 30 Tage ab Beginn der stationären Behandlung.b) Die EUROPÄISCHE erstattet die Kosten für den medizinisch sinnvollenKrankenrücktransport in das dem Wohnort nächstgelegene Krankenhaus.§ 5 AusschlüsseNicht versichert sinda) Heilbehandlungen, die ein Grund für den Antritt der Reise waren;b) Heilbehandlungen und andere ärztlich angeordnete Maßnahmen, bei denen derversicherten Person bei Reiseantritt bekannt war, dass sie bei planmäßigerDurchführung der Reise aus medizinischen Gründen stattfinden mussten (z. B.Dialysen);c) Verschlechterungen bereits bestehender Erkrankungen, soweit sie vor Reiseantrittabsehbar waren;d) Anschaffung und Reparatur von Herzschrittmachern, Prothesen und Sehhilfen;e) Unfall- oder Krankheitskosten hervorgerufen durch Geistes- oder Bewusstseinsstörungen,soweit diese auf Konsum von Alkohol, Drogen, Rausch- oderBetäubungsmitteln, Schlaftabletten oder sonstigen narkotischen Stoffen beruhen;f) Akupunktur, Fango und Massagen;g) Pflegebedürftigkeit oder Verwahrung;h) psychoanalytische und psychotherapeutische Behandlung sowie Hypnose.§ 6 Obliegenheiten nach Eintritt des Versicherungsfalles1. Die versicherte Person ist verpflichtet,a) vor Beginn einer stationären Heilbehandlung sowie vor Durchführung vonKrankenrücktransporten unverzüglich Kontakt zur Notrufzentrale der EUROPÄISCHENaufzunehmen;b) der EUROPÄISCHEN die Rechnungsoriginale oder Zweitschriften mit einemOriginalerstattungsstempel eines anderen Versicherungsträgers über diegewährten Leistungen vorzulegen; diese werden Eigentum der EUROPÄISCHEN.2. Wird eine dieser Obliegenheiten verletzt, ist die EUROPÄISCHE von ihrer Verpflichtungzur Leistung frei. Die Leistungspflicht bleibt bestehen, wenn dieVerletzung weder auf Vorsatz noch auf grober Fahrlässigkeit beruht. Bei grobfahrlässiger Verletzung bleibt die EUROPÄISCHE insoweit zur Leistung verpflichtet,als die Verletzung keinen Einfluss auf die Feststellung oder denUmfang der Leistungsverpflichtung der EUROPÄISCHEN gehabt hat.§ 7 Selbstbehalt1. Die versicherte Person trägt bei Heilbehandlungskosten im Ausland einenSelbstbehalt. Dieser beträgt € 100,– je Versicherungsfall.2. Der Selbstbehalt entfällt, sofern die versicherte Persona) den Schadensfall vorab einem anderen Leistungsträger zur Erstattungeingereicht hat und dieser sich an der Schadensregulierung beteiligt oderb) das achtzehnte Lebensjahr noch nicht vollendet hat.§ 8 Entschädigung aus anderen VersicherungsverträgenSoweit im Versicherungsfall eine Entschädigung aus anderen Versicherungsverträgenbeansprucht werden kann, gehen diese Leistungsverpflichtungen vor.Meldet die versicherte Person den Versicherungsfall der EUROPÄISCHEN, wirddiese in Vorleistung treten.D Medizinische Notfall-Hilfe§ 1 Gegenstand der VersicherungDie EUROPÄISCHE erbringt durch ihre Notrufzentrale im 24-Stunden-ServiceBeistandsleistungen in den nachstehenden medizinischen Notfällen, die der versichertenPerson während der Reise zustoßen.§ 2 Krankheit / Unfall1. Information über ärztliche VersorgungDie EUROPÄISCHE informiert auf Anfrage vor und während der Reise über dieMöglichkeiten ärztlicher Versorgung der versicherten Person. Soweit möglich,benennt sie einen Deutsch oder Englisch sprechenden Arzt.2. KrankenhausaufenthaltWird die versicherte Person in einem Krankenhaus stationär behandelt,erbringt die EUROPÄISCHE die nachstehenden Leistungen:a) BetreuungDie EUROPÄISCHE stellt über einen von ihr beauftragten Arzt den Kontaktzu den behandelnden Krankenhausärzten sowie ggf. zum Hausarzt derversicherten Person her und sorgt für die Übermittlung von Informationenzwischen den beteiligten Ärzten. Auf Wunsch informiert die EUROPÄISCHEAngehörige der versicherten Person.b) KrankenbesuchDauert der Krankenhausaufenthalt voraussichtlich länger als fünf Tage, organisiertdie EUROPÄISCHE auf Wunsch die Reise einer der versicherten Personnahe stehenden Person zum Ort des Krankenhausaufenthaltes und vondort zurück zum Wohnort. Die EUROPÄISCHE übernimmt die Kosten desBeförderungsmittels.c) Kostenübernahmegarantie / AbrechnungDie EUROPÄISCHE gibt gegenüber dem Krankenhaus eine Kostenübernahmegarantiebis zu € 15.000,– ab. Sie übernimmt namens und im Auftragder versicherten Person die Abrechnung mit den zuständigen Kostenträgern.Soweit die zuständigen Kostenträger die von der EUROPÄISCHENgezahlten Beträge nicht übernehmen, sind sie von der versicherten Personbinnen eines Monats nach Rechnungsstellung an die EUROPÄISCHE zurückzuzahlen.3. KrankenrücktransportSobald es medizinisch sinnvoll und vertretbar ist, organisiert die EUROPÄISCHEden Krankenrücktransport der versicherten Person mit medizinisch adäquatenTransportmitteln (einschließlich Ambulanzflugzeugen) an den Wohnort der versichertenPerson oder in das dem Wohnort der versicherten Person nächstgelegenegeeignete Krankenhaus.§ 3 Arzneimittelversand1. Benötigt die versicherte Person Arzneimittel, die ihr auf der Reise abhandengekommen sind, organisiert die EUROPÄISCHE die Beschaffung der Ersatzpräparateund bezahlt deren Versand.2. Die Kosten der Präparate sind von der versicherten Person binnen einesMonats nach Rechnungsstellung an die EUROPÄISCHE zurückzuzahlen.§ 4 TodStirbt die versicherte Person auf der Reise, organisiert die EUROPÄISCHE aufWunsch der Angehörigen die Bestattung im Ausland oder die Überführung derverstorbenen Person an den Bestattungsort.§ 5 Rückholung von Kindern1. Können mitreisende Kinder unter 16 Jahren wegen Tod, Unfall oder unerwarteterschwerer Erkrankung der versicherten Person nicht mehr betreutwerden, organisiert die EUROPÄISCHE deren Rückreise zum Wohnort.2. Die EUROPÄISCHE übernimmt die gegenüber der ursprünglich geplantenRückreise entstehenden Mehrkosten.§ 6 Such-, Rettungs- und BergungskostenErleidet die versicherte Person einen Unfall und muss sie deswegen gesucht,gerettet oder geborgen werden, erstattet die EUROPÄISCHE die hierfür angefallenenKosten bis zu € 5.000,–.§ 7 Obliegenheit nach Eintritt des Versicherungsfalles1. Die versicherte Person hat nach Eintritt des Versicherungsfalles unverzüglichmit der Notrufzentrale Kontakt aufzunehmen.2. Wird diese Obliegenheit verletzt, ist die EUROPÄISCHE von ihrer Verpflichtungzur Leistung frei. Die Leistungspflicht bleibt bestehen, wenn die Verletzungweder auf Vorsatz noch auf grober Fahrlässigkeit beruht. Bei grob fahrlässigerVerletzung bleibt die EUROPÄISCHE insoweit zur Leistung verpflichtet, als dieVerletzung keinen Einfluss auf die Feststellung oder den Umfang der Leistungsverpflichtung der EUROPÄISCHEN gehabt hat.§ 8 Entschädigung aus anderen VersicherungsverträgenSoweit im Versicherungsfall eine Entschädigung aus anderen Versicherungsverträgenbeansprucht werden kann, gehen diese Leistungsverpflichtungen vor. Meldetdie versicherte Person den Versicherungsfall der EUROPÄISCHEN, wird diese inVorleistung treten.E RundumSorglos-Service § 1 Gegenstand der VersicherungDie EUROPÄISCHE erbringt durch ihre Notrufzentrale im 24-Stunden-ServiceBeistandsleistungen in den nachstehenden Notfällen, die der versicherten Personwährend der Reise zustoßen.§2 Verlust von Reisezahlungsmitteln, Reisedokumenten und Reisegepäck1. ReisezahlungsmittelGerät die versicherte Person aufgrund von Diebstahl, Raub oder sonstigemAbhandenkommen ihrer Reisezahlungsmittel in eine finanzielle Notlage, sostellt die EUROPÄISCHE den Kontakt zur Hausbank her.a) Soweit erforderlich, hilft die EUROPÄISCHE bei der Übermittlung des vonder Hausbank zur Verfügung gestellten Betrages.b) Ist eine Kontaktaufnahme zur Hausbank nicht binnen 24 Stunden möglich,stellt die EUROPÄISCHE der versicherten Person ein Darlehen bis zu€ 1.500,– zur Verfügung. Dieser Betrag ist binnen eines Monats nachAuszahlung an die EUROPÄISCHE zurückzuzahlen.2. Kredit- und EC-KartenBei Verlust von Kredit- und EC-Karten hilft die EUROPÄISCHE der versichertenPerson bei der Sperrung der Karten. Die EUROPÄISCHE haftet jedoch nichtfür den ordnungsgemäßen Vollzug der Sperrung und für die trotz Sperrungentstehenden Vermögensschäden.3. ReisedokumenteBei Verlust von Reisedokumenten ist die EUROPÄISCHE der versichertenPerson bei der Ersatzbeschaffung behilflich.4. ReisegepäckBei Verlust von Reisegepäck hilft die EUROPÄISCHE der versicherten Personbei dessen Auffindung.§3 Verspätung, Ausfall, Versäumen eines Fluges oder eines sonstigengebuchten Verkehrsmittels1. Kommt es zur Verspätung oder zum Ausfall eines Fluges oder eines sonstigengebuchten Verkehrsmittels oder versäumt die versicherte Person ein solches,ist die EUROPÄISCHE bei Umbuchungen behilflich.2. Auf Wunsch der versicherten Person informiert die EUROPÄISCHE Dritte überdie Änderung des geplanten Reiseverlaufs.§ 4 ÜberbuchungKann die versicherte Person wegen Überbuchung des Beförderungsmittels diegebuchte Reise nicht wie geplant antreten oder fortsetzen, ist die EUROPÄISCHEbei Umbuchungen behilflich.§ 5 Außerplanmäßige RückreiseBei jeder außerplanmäßigen Rückreise wegen eines Notfalles, auch aufgrundeines nicht versicherten Ereignisses, ist die EUROPÄISCHE bei Umbuchungenbehilflich.§ 6 ReiserufWenn die versicherte Person während der Reise nicht erreicht werden kann,bemüht sich die EUROPÄISCHE um einen Reiseruf durch den Rundfunk und übernimmthierfür die Kosten.§ 7 Information DritterBei Änderungen im Reiseablauf oder bei einer aktuellen Notlage der versichertenPerson bemüht sich die EUROPÄISCHE auf deren Wunsch um die Informationsweitergabe an die Angehörigen oder den Arbeitgeber.§ 8 Informationen und SicherheitshinweiseAuf Anfrage der versicherten Person erteilt die EUROPÄISCHE Auskunft übera) die nächstgelegene diplomatische Vertretung (Anschrift und telefonischeErreichbarkeit);b) Reisewarnungen und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland.§ 9 StrafverfolgungsmaßnahmenWird die versicherte Person mit Haft bedroht oder verhaftet, ist die EUROPÄISCHEbei der Vermittlung eines Anwalts und eines Dolmetschers behilflich.Sie streckt Gerichts-, Anwalts- und Dolmetscherkosten bis zu insgesamt € 2.500,–sowie ggf. eine Strafkaution bis zu € 12.500,– vor. Die versicherte Person hatdie verauslagten Beträge spätestens drei Monate nach Auszahlung an dieEUROPÄISCHE zurückzuzahlen.§ 10 Psychologische HilfestellungGerät die versicherte Person während der Reise in eine akute Notsituation, in dersie psychologischen Beistand benötigt, leistet die EUROPÄISCHE telefonisch eineerste psychologische Hilfestellung.F Reisegepäck-Versicherung § 1 Versicherte SachenZum versicherten Reisegepäck zählen alle Sachen des persönlichen Reisebedarfsder versicherten Person einschließlich Sportgeräte, Geschenke und Reiseandenken.§ 2 Gegenstand der Versicherung1. Mitgeführtes ReisegepäckDie EUROPÄISCHE leistet Entschädigung, wenn mitgeführtes Reisegepäckwährend der Reise abhanden kommt oder beschädigt wird durcha) Straftat eines Dritten;b) Unfall eines Transportmittels;c) Feuer, Explosion, Sturm, Blitzschlag, Hochwasser, Lawinen, Vulkanausbruch,Erdbeben und Erdrutsche.2. Aufgegebenes ReisegepäckDie EUROPÄISCHE leistet Entschädigung, wenn aufgegebenes Reisegepäckabhanden kommt oder beschädigt wird, während es sich im Gewahrsam einesBeförderungsunternehmens, eines Beherbergungsbetriebes oder einerGepäckaufbewahrung befindet.3. Reisegepäck im abgestellten KraftfahrzeugDie EUROPÄISCHE leistet Entschädigung bei Diebstahl des Reisegepäckswährend der versicherten Reise aus einem abgestellten Kraftfahrzeug und ausdaran angebrachten, mit Verschluss gesicherten Behältnissen, wenna) das Kraftfahrzeug bzw. die Behältnisse fest verschlossen sind undb) der Schaden zwischen 6.00 Uhr und 22.00 Uhr eintritt, sofern das Kraftfahrzeugvor 22.00 Uhr des Schadenstages wieder in Betrieb genommenwird. Bei Fahrtunterbrechungen, die nicht länger als jeweils zwei Stundendauern, besteht jederzeit Versicherungsschutz.§ 3 Höhe der EntschädigungIm Versicherungsfall erstattet die EUROPÄISCHE bis zur Höhe der Versicherungssummea) für abhanden gekommene oder zerstörte Sachen den Zeitwert. Der Zeitwertist jener Betrag, der allgemein erforderlich ist, um neue Sachen gleicher Artund Güte anzuschaffen, abzüglich eines dem Zustand der versicherten Sache(Alter, Abnutzung, Gebrauch etc.) entsprechenden Betrages;b) für beschädigte Sachen die notwendigen Reparaturkosten und ggf. eine verbleibendeWertminderung, höchstens jedoch den Zeitwert;c) für Filme, Bild-, Ton- und Datenträger den Materialwert;d) für Ausweise und Visa die amtlichen Gebühren der Wiederbeschaffung.§ 4 Ausschlüsse und Einschränkungen1. Nicht versichert sinda) Brillen, Kontaktlinsen, Hörgeräte und Prothesen;b) Geld, Wertpapiere, Fahrkarten und Dokumente aller Art mit Ausnahme vonamtlichen Ausweisen und Visa;c) Vermögensfolgeschäden.2. Einschränkungen des Versicherungsschutzes:a) Video- und Fotoapparate einschließlich des jeweiligen Zubehörs sowieSchmucksachen sind als aufgegebenes Reisegepäck nicht versichert. Alsmitgeführtes Reisegepäck sind diese Gegenstände bis insgesamt 50 % derVersicherungssumme versichert; Schmucksachen nur dann, wenn sie ineinem ortsfesten, verschlossenen Behältnis (z. B. Safe) eingeschlossenoder im persönlichen Gewahrsam sicher verwahrt mitgeführt werden;b) EDV-Geräte und Software einschließlich des jeweiligen Zubehörs sind bisinsgesamt € 500,– versichert;c) Sportgeräte einschließlich Zubehör sind jeweils bis zu € 500,– versichert.Soweit sie sich in bestimmungsgemäßem Gebrauch befinden, sind sie nichtversichert;d) Geschenke und Reiseandenken sind insgesamt bis zu 10 % der Versicherungssummeversichert;e) Versicherungsschutz für Schäden am Reisegepäck während des Zeltensund Campings besteht nur auf offiziell eingerichteten Campingplätzen.§ 5 Selbstbehalt1. Die versicherte Person trägt einen Selbstbehalt. Dieser beträgt € 100,– jeVersicherungsfall.2. Der Selbstbehalt entfällt, soferna) der Schaden am Reisegepäck entstanden ist, während es bei einer Fluggesellschaftaufgegeben war oderb) die versicherte Person den Schadensfall vorab einem anderen Leistungsträgerzur Erstattung eingereicht hat und dieser sich an der Schadensregulierungbeteiligt.§ 6 Obliegenheiten nach Eintritt des Versicherungsfalles1. Die versicherte Person ist verpflichtet, Schäden durch strafbare Handlungenunverzüglich der nächstzuständigen oder nächsterreichbaren Polizeidienststelleunter Einreichung einer Liste aller in Verlust geratenen Sachen anzuzeigenund sich dies bestätigen zu lassen. Der EUROPÄISCHEN ist hierüber eineBescheinigung einzureichen.2. Schäden an aufgegebenem Reisegepäck sind dem Beförderungsunternehmenbzw. dem Beherbergungsbetrieb unverzüglich zu melden. Äußerlich nichterkennbare Schäden sind dem Beförderungsunternehmen nach der Entdeckungunverzüglich und unter Einhaltung der jeweiligen Reklamationsfrist, spätestensinnerhalb von sieben Tagen nach Aushändigung des Reisegepäckstücks,schriftlich anzuzeigen. Der EUROPÄISCHEN sind entsprechende Bescheinigungenvorzulegen.3. Wird eine dieser Obliegenheiten verletzt, ist die EUROPÄISCHE von ihrer Verpflichtungzur Leistung frei. Die Leistungspflicht bleibt bestehen, wenn dieVerletzung weder auf Vorsatz noch auf grober Fahrlässigkeit beruht. Bei grobfahrlässiger Verletzung bleibt die EUROPÄISCHE insoweit zur Leistung verpflichtet,als die Verletzung keinen Einfluss auf die Feststellung oder den Umfangder Leistungsverpflichtung der EUROPÄISCHEN gehabt hat.§ 7 Besondere VerwirkungsgründeDie EUROPÄISCHE ist von der Verpflichtung zur Leistung frei, wenn die versichertePerson den Versicherungsfall vorsätzlich oder grob fahrlässig herbeigeführthat oder aus Anlass des Versicherungsfalles, insbesondere in der Schadensanzeige,vorsätzlich unwahre Angaben macht, auch wenn der EUROPÄISCHEN dadurchkein Nachteil entsteht.§ 8 Entschädigung aus anderen VersicherungsverträgenSoweit im Versicherungsfall eine Entschädigung aus anderen Versicherungsverträgenbeansprucht werden kann, gehen diese Leistungsverpflichtungen vor.Meldet die versicherte Person den Versicherungsfall der EUROPÄISCHEN, wirddiese in Vorleistung treten.G Verspätungs-Schutz § 1 Gegenstand der VersicherungDie EUROPÄISCHE leistet Entschädigung für Kosten, die der versicherten Persondurcha) verspäteten Reiseantritt;b) Verspätungen öffentlicher Verkehrsmittel;c) verspätet ausgeliefertes Reisegepäckentstehen.§ 2 Verspäteter Reiseantritt1. Die EUROPÄISCHE erstattet die Mehrkosten der Hinreise, wenn die versichertePerson oder eine Risikoperson von einem der nachstehenden Ereignissebetroffen und die versicherte Reise deshalb verspätet angetreten wird, sofernbei Buchung der versicherten Reise mit dessen Eintritt nicht zu rechnen war.Erstattet werden die Mehrkosten entsprechend der ursprünglich gebuchtenArt und Qualität bis zu € 1.500,–.2. Versicherte Ereignisse sinda) Tod einer Risikoperson;b) schwere Unfallverletzung;c) unerwartete schwere Erkrankung;d) Schwangerschaft;e) Impfunverträglichkeit;f) Bruch von Prothesen und Lockerung von implantierten Gelenken;g) Schaden am Eigentum durch Feuer, Explosion, Sturm, Blitzschlag, Hochwasser,Lawinen, Vulkanausbruch, Erdbeben, Erdrutsch oder Straftat einesDritten, sofern der Schaden erheblich oder die Anwesenheit der versichertenPerson zur Aufklärung erforderlich ist.3. Risikopersonen sinda) die Angehörigen der versicherten Person. Dies sind der Ehe- bzw. Lebenspartneroder Lebensgefährte in häuslicher Gemeinschaft, Kinder, Eltern,Adoptivkinder, Adoptiveltern, Stiefkinder, Stiefeltern, Großeltern, Geschwister,Enkel, Schwiegereltern, Schwiegerkinder und Schwäger der versichertenPerson;b) diejenigen, die nicht mitreisende minderjährige oder pflegebedürftigeAngehörige der versicherten Person betreuen (Betreuungspersonen);c) die Mitreisenden sowie deren Angehörige und Betreuungspersonen, sofernnicht mehr als vier Personen die Reise gemeinsam gebucht haben. MitreisendeAngehörige gelten immer als Risikopersonen.§ 3 Verspätungen öffentlicher Verkehrsmittel1. Die EUROPÄISCHE erstattet die nachgewiesenen Kosten für notwendige undangemessene Aufwendungen (Verpflegung und Unterkunft) bis zu € 150,– jeVersicherungsfall, wenn die Weiterreise der versicherten Person sich wegeneiner Verspätung öffentlicher Verkehrsmittel um mehr als vier Stunden verzögert.2. Öffentliche Verkehrsmittel im Sinne dieser Versicherungsbedingungen sind allefür die öffentliche Personenbeförderung zugelassenen Luft-, Land- oder Wasserfahrzeuge.Nicht als öffentliche Verkehrsmittel gelten Mietwagen, Taxissowie Transportmittel, die im Rahmen von Rundfahrten / Rundflügen verkehren.§ 4 Verspätet ausgeliefertes ReisegepäckDie EUROPÄISCHE erstattet die nachgewiesenen Aufwendungen für notwendigeErsatzkäufe zur Fortführung der Reise bis zu € 250,– je Versicherungsfall, wennaufgegebenes Reisegepäck den Bestimmungsort wegen verzögerter Beförderungnicht am selben Tag wie die versicherte Person erreicht.§ 5 Obliegenheiten nach Eintritt eines Versicherungsfalles1. Die versicherte Person ist verpflichtet, sich die Verspätung des Reisegepäcksbzw. des öffentlichen Verkehrsmittels vom Beförderungsunternehmen bestätigenzu lassen und der EUROPÄISCHEN hierüber eine Bescheinigung einzureichen.2. Im Falle des verspäteten Reiseantritts hat die versicherte Person folgendeUnterlagen bei der EUROPÄISCHEN einzureichen:a) Versicherungsnachweis und Buchungsunterlagen;b) bei schwerer Unfallverletzung, unerwarteter schwerer Erkrankung,Schwangerschaft, Impfunverträglichkeit sowie Bruch von Prothesen undLockerung von implantierten Gelenken ein ärztliches Attest, bei psychischerErkrankung ein Attest eines Facharztes für Psychiatrie;c) bei Tod eine Sterbeurkunde;d) bei Schaden am Eigentum geeignete Nachweise (z. B. Polizeiprotokoll).3. Wird eine dieser Obliegenheiten verletzt, ist die EUROPÄISCHE von ihrer Verpflichtungzur Leistung frei. Die Leistungspflicht bleibt bestehen, wenn dieVerletzung weder auf Vorsatz noch auf grober Fahrlässigkeit beruht. Bei grobfahrlässiger Verletzung bleibt die EUROPÄISCHE insoweit zur Leistung verpflichtet,als die Verletzung keinen Einfluss auf die Feststellung oder denUmfang der Leistungsverpflichtung der EUROPÄISCHEN gehabt hat.§ 6 Entschädigung aus anderen VersicherungsverträgenSoweit im Versicherungsfall eine Entschädigung von anderen Leistungsträgernbeansprucht werden kann, gehen diese Leistungsverpflichtungen vor. Meldet dieversicherte Person den Versicherungsfall der EUROPÄISCHEN, wird diese inVorleistung treten.H Reise-Unfallversicherung § 1 Gegenstand der Versicherung1. Die EUROPÄISCHE erbringt die nachfolgend aufgeführten Versicherungsleistungenbei Unfällen auf der versicherten Reise, die zum Tod oder zur dauerndenInvalidität der versicherten Person führen.2. Ein Unfall liegt vor, wenna) die versicherte Person durch ein plötzliches von außen auf ihren Körperwirkendes Ereignis unfreiwillig eine Gesundheitsschädigung erleidet;b) durch eine erhöhte Kraftanstrengung ein Gelenk verrenkt oder Muskeln,Sehnen, Bänder oder Kapseln gezerrt oder zerrissen werden;c) die versicherte Person bei rechtmäßiger Verteidigung oder bei Bemühungenzur Rettung von Menschenleben oder Sachen Gesundheitsschädenerleidet.§ 2 Tod der versicherten Person1. Führt der Unfall innerhalb eines Jahres zum Tod der versicherten Person, zahltdie EUROPÄISCHE an die Erben (Bezugsberechtigte) die im Versicherungsscheinvereinbarte Versicherungssumme.2. Die Bezugsberechtigung ist unwiderruflich.§ 3 Dauernde Invalidität der versicherten Person1. Führt der Unfall zu einer dauernden Beeinträchtigung der körperlichen odergeistigen Leistungsfähigkeit (Invalidität) der versicherten Person, so entstehtein Anspruch aus der für den Invaliditätsfall versicherten Summe.Die Invalidität muss innerhalb eines Jahres nach dem Unfall eingetreten sowiespätestens vor Ablauf einer Frist von weiteren drei Monaten ärztlich festgestelltund geltend gemacht sein.2. Die Höhe der Leistung richtet sich nach dem Grad der Invalidität.a) Als feste Invaliditätsgrade gelten – unter Ausschluss des Nachweises einerhöheren oder geringeren Invalidität – bei völligem Verlust oder völligerFunktionsunfähigkeit
eines Armes70 Prozenteines Armes bis oberhalb des Ellenbogengelenks65 Prozenteines Armes unterhalb des Ellenbogengelenks60 Prozenteiner Hand55 Prozenteines Daumens20 Prozenteines Zeigefingers10 Prozenteines anderen Fingers5 Prozenteines Beines über der Mitte des Oberschenkels70 Prozenteines Beines bis zur Mitte des Oberschenkels60 Prozenteines Beines bis unterhalb des Knies50 Prozenteines Beines bis zur Mitte des Unterschenkels45 Prozenteines Fußes40 Prozenteiner großen Zehe5 Prozenteiner anderen Zehe2 Prozenteines Auges50 Prozentdes Gehörs auf einem Ohr30 Prozentdes Geruchs10 Prozentdes Geschmacks5 Prozent
b) Bei Teilverlust oder teilweiser Funktionsbeeinträchtigung eines dieserKörperteile oder Sinnesorgane wird der entsprechende Teil des Prozentsatzesnach a) angenommen.c) Werden durch den Unfall Körperteile oder Sinnesorgane betroffen, derenVerlust oder Funktionsunfähigkeit nicht nach a) oder b) geregelt ist, so istfür diese maßgebend, inwieweit die normale körperliche oder geistige Leistungsfähigkeitunter ausschließlicher Berücksichtigung medizinischerGesichtspunkte beeinträchtigt ist.d) Sind durch den Unfall mehrere körperliche oder geistige Funktionen beeinträchtigt,so werden die Invaliditätsgrade, die sich nach Nr. 2 ergeben, zusammengerechnet.Mehr als 100 Prozent werden jedoch nicht angenommen.3. Wird durch den Unfall eine körperliche oder geistige Funktion betroffen, dieschon vorher dauernd beeinträchtigt war, so wird ein Abzug in Höhe dieserVorinvalidität vorgenommen. Diese ist nach Nr. 2 zu bemessen.4. Tritt der Tod unfallbedingt innerhalb eines Jahres nach dem Unfall ein, sobesteht kein Anspruch auf Invaliditätsleistung.5. Stirbt die versicherte Person aus unfallfremder Ursache innerhalb eines Jahresnach dem Unfall oder – gleichgültig, aus welcher Ursache – später als einJahr nach dem Unfall und war ein Anspruch auf Invaliditätsleistung nach Nr. 1entstanden, so ist nach dem Invaliditätsgrad zu leisten, mit dem aufgrund derzuletzt erhobenen ärztlichen Befunde zu rechnen gewesen wäre.§ 4 Einschränkungen des Versicherungsschutzes1. Nicht unter den Versicherungsschutz fallena) Unfälle, hervorgerufen durch Geistes- oder Bewusstseinsstörungen – auchsoweit diese auf Trunkenheit beruhen –, Schlaganfälle, Krampfanfälle, dieden ganzen Körper ergreifen, sowie durch krankhafte Störungen infolgepsychischer Reaktionen;b) Unfälle in ursächlichem Zusammenhang mit dem Betrieb eines Luftfahrzeuges.Versicherungsschutz besteht jedoch als Fluggast eines Luftfahrtunternehmens;c) Gesundheitsschädigungen durch Heilmaßnahmen, Strahlen und Infektionen,es sei denn, diese sind durch den Unfall bedingt;d) Unfälle bei der Ausübung von Extremsportarten (hierzu zählen insbesondereRafting, Free-Climbing, Canyoning, Abseilaktionen und Höhlenbegehungen,Bergsteigen, Drachenfliegen, Gleitschirmfliegen, Fallschirmspringen), beider Teilnahme an Box- oder Ringkämpfen, Kampfsportwettkämpfen, PferdeoderRadrennen sowie als Fahrer, Beifahrer oder Insasse eines Kraftfahrzeugsan Fahrtveranstaltungen einschließlich der dazu gehörigen Übungsfahrten,bei denen es auf die Erzielung von Höchstgeschwindigkeitenankommt;e) Unfälle, die der versicherten Person dabei zustoßen, dass sie vorsätzlicheine Straftat ausführt oder versucht.§ 5 Obliegenheiten nach Eintritt des Versicherungsfalles1. Die versicherte Person ist verpflichtet,a) sich von den von der EUROPÄISCHEN beauftragten Ärzten untersuchen zulassen. Die hierfür notwendigen Kosten trägt die EUROPÄISCHE;b) die behandelnden oder begutachtenden Ärzte, andere Versicherer undBehörden zu ermächtigen, der EUROPÄISCHEN und den von ihr beauftragtenÄrzten alle erforderlichen Auskünfte zu erteilen.2. Wird eine dieser Obliegenheiten verletzt, ist die EUROPÄISCHE von ihrer Verpflichtungzur Leistung frei. Die Leistungspflicht bleibt bestehen, wenn dieVerletzung weder auf Vorsatz noch auf grober Fahrlässigkeit beruht. Bei grobfahrlässiger Verletzung bleibt die EUROPÄISCHE insoweit zur Leistung verpflichtet,als die Verletzung keinen Einfluss auf die Feststellung oder denUmfang der Leistungsverpflichtung der EUROPÄISCHEN gehabt hat.§ 6 Zahlung der Versicherungsleistung bei dauernder Invalidität1. Vor Abschluss des Heilverfahrens kann eine Invaliditätsleistung innerhalb einesJahres nach Eintritt des Unfalls nicht beansprucht werden.2. Sobald der EUROPÄISCHEN die Unterlagen zugegangen sind, die über den Abschlussdes für die Bemessung der Invalidität notwendigen Heilverfahrens beizubringensind, ist sie verpflichtet, innerhalb von drei Monaten zu erklären, obund in welcher Höhe sie einen Anspruch anerkennt.3. Erkennt die EUROPÄISCHE den Anspruch an, so hat die Auszahlung der Versicherungsleistungbinnen zwei Wochen zu erfolgen.4. Die versicherte Person und die EUROPÄISCHE sind berechtigt, den Grad derInvalidität jährlich, längstens bis zu drei Jahren nach Eintritt des Unfalls,erneut ärztlich bemessen zu lassen. Dieses Recht muss seitens der EUROPÄISCHENmit der Erklärung gemäß Nr. 2, seitens der versicherten Personinnerhalb eines Monats nach Zugang dieser Erklärung ausgeübt werden.Ergibt die endgültige Bemessung eine höhere Invaliditätsleistung, als sie dieEUROPÄISCHE bereits erbracht hat, so ist der Mehrbetrag mit 5 % jährlich zuverzinsen.I Luftfahrt-Unfallversicherung § 1 Gegenstand der VersicherungDer Versicherungsschutz erstreckt sich nur auf Unfälle, die die versicherte Personals Fluggast eines Luftfahrtunternehmens in ursächlichem Zusammenhangmit dem Betrieb des Luftfahrzeuges erleidet.§ 2 Geltung der Versicherungsbedingungen der Reise-UnfallversicherungEs gelten im Übrigen die Versicherungsbedingungen der Reise-Unfallversicherung(Teil H).J Reise-Haftpflichtversicherung § 1 Gegenstand der VersicherungDie EUROPÄISCHE schützt die versicherte Person vor Haftpflichtrisiken auf derversicherten Reise. Versicherungsschutz wird gewährt, sofern die versichertePerson wegen eines Schadensereignisses, das den Tod, die Verletzung oder Gesundheitsschädigungvon Menschen (Personenschaden) oder die Beschädigungoder Vernichtung von Sachen (Sachschaden) zur Folge hat, aufgrund gesetzlicherHaftpflichtbestimmungen privatrechtlichen Inhalts in Anspruch genommenwird.§ 2 Umfang des Versicherungsschutzes1. Die Leistungspflicht der EUROPÄISCHEN umfasst die Prüfung der Haftpflichtfrage,die Abwehr unberechtigter Ansprüche sowie den Ersatz der Entschädigung,welche die versicherte Person zu zahlen hat. Der Ersatz der Entschädigungsetzt voraus, dass sie aufgrund eines von der EUROPÄISCHEN abgegebenenoder genehmigten Anerkenntnisses, eines von ihr geschlossenen odergenehmigten Vergleichs oder einer richterlichen Entscheidung zu zahlen ist.2. Kommt es in einem Versicherungsfall zu einem Rechtsstreit über den Haftpflichtanspruchdes Geschädigten oder dessen Rechtsnachfolger gegen dieversicherte Person, so führt die EUROPÄISCHE den Rechtsstreit auf ihre Kostenim Namen der versicherten Person. Die Aufwendungen der EUROPÄISCHENfür diese Kosten werden nicht als Leistungen auf die Versicherungssummeangerechnet. Etwas anderes gilt, wenn Ansprüche für Versicherungsfälle vorGerichten in den USA / Kanada geltend gemacht werden; in diesem Fall werdendie Aufwendungen der EUROPÄISCHEN für die Kosten des Rechtsstreitsauf die Versicherungssumme angerechnet.3. Übersteigen die Haftpflichtansprüche die Versicherungssumme, so hat dieEUROPÄISCHE die Kosten des Rechtsstreits nur im Verhältnis der Versicherungssummezur Gesamthöhe der Ansprüche zu tragen, und zwar auch dann,wenn es sich um mehrere aus einem Schadensereignis entstehende Prozessehandelt.4. Wird in einem Strafverfahren wegen eines versicherten Schadensereignisses,das einen unter den Versicherungsschutz fallenden Haftpflichtanspruch zurFolge haben kann, die Bestellung eines Verteidigers für die versicherte Personvon der EUROPÄISCHEN gewünscht oder genehmigt, so trägt dieEUROPÄISCHE die Kosten des Verteidigers.5. Hat die versicherte Person für eine aus einem Versicherungsfall geschuldeteRente kraft Gesetzes Sicherheit zu leisten oder ist ihr die Abwendung der Vollstreckungeiner gerichtlichen Entscheidung durch Sicherheitsleistung oderHinterlegung nachgelassen, so ist die EUROPÄISCHE an ihrer Stelle zurSicherheitsleistung oder Hinterlegung verpflichtet.6. Falls eine von der EUROPÄISCHEN verlangte Erledigung eines Haftpflichtanspruchsdurch Anerkenntnis, Befriedigung oder Vergleich am Widerstand derversicherten Person scheitert, hat die EUROPÄISCHE für den von der Weigerungan entstehenden Mehraufwand von Hauptsache, Zinsen und Kosten nichtaufzukommen.7. Für den Umfang der vorstehenden Leistungen der EUROPÄISCHEN bilden dieim Versicherungsschein angegebenen Versicherungssummen die Höchstgrenzepro versicherter Reise.§ 3 Einschränkungen des Versicherungsschutzes1. Die EUROPÄISCHE haftet nicht, wenn die versicherte Person vorsätzlich undwiderrechtlich den Eintritt der Tatsache, für die sie dem Dritten verantwortlichist, herbeigeführt hat.2. Ausgeschlossen von der Versicherung ist die Haftpflichta) für Ansprüche, soweit sie aufgrund Vertrages oder besonderer Zusagenüber den Umfang der gesetzlichen Haftpflicht der versicherten Person hinausgehen;b) für Ansprüche auf Gehalt, Ruhegehalt, Lohn oder sonstige festgesetzteBezüge, Verpflegung, ärztliche Behandlung im Falle der Dienstbehinderungund Fürsorgeansprüche;c) der versicherten Personen untereinander und ihrer mitreisenden Angehörigen;d) wegen der Übertragung einer Krankheit der versicherten Person;e) für Gefahren, die im unmittelbaren Zusammenhang mit der beruflichenTätigkeit stehen, also z. B. Gefahren eines Betriebes, Berufes, Dienstes,Amtes (auch Ehrenamtes), einer verantwortlichen Beschäftigung in Vereinigungenaller Art oder einer ungewöhnlichen oder gefährlichen Beschäftigung;f) als Halter von Tieren;g) als Eigentümer, Besitzer, Halter oder Führer eines Kraft-, Luft- oder motorisiertenWasserfahrzeuges wegen Schäden, die durch den Gebrauch desFahrzeuges verursacht werden;h) für die Ausübung der Jagd und aus Schäden infolge der Teilnahme an Pferde-,Rad- oder Kraftfahrzeug-Rennen, Box- oder Ringkämpfen sowie denVorbereitungen hierzu;i) wegen Schäden an fremden Sachen, die die versicherte Person gemietet,geliehen oder durch verbotene Eigenmacht erlangt hat oder die Gegenstandeines Verwahrungsvertrages sind. Eingeschlossen ist jedoch die Haftpflichtaus der Beschädigung der gemieteten Hotelzimmer und Ferienwohnungen,nicht jedoch des mitgemieteten Mobiliars;j) für Ansprüche auf Erfüllung von Verträgen, Nacherfüllung, aus Selbstvornahme,Rücktritt, Minderung, auf Schadensersatz statt der Leistung; auf Ersatzvon Vermögensschäden wegen Verzögerung der Leistung oder wegenanderer an die Stelle der Erfüllung tretenden Ersatzleistungen. Dies giltauch dann, wenn es sich hierbei um gesetzliche Ansprüche handelt.§ 4 SelbstbehaltBei Sachschäden trägt die versicherte Person einen Selbstbehalt in Höhe von€ 150,– je Schadensfall.§ 5 Obliegenheiten und Verfahren nach Eintritt des Versicherungsfalles1. Versicherungsfall ist das Schadensereignis, das Haftpflichtansprüche gegendie versicherte Person zur Folge haben könnte.2. Jeder Versicherungsfall ist unverzüglich schriftlich anzuzeigen. Wird ein Ermittlungsverfahreneingeleitet, ein Strafbefehl oder ein Mahnbescheid erlassen,so hat die versicherte Person dies der EUROPÄISCHEN unverzüglich anzuzeigen,auch wenn sie den Versicherungsfall selbst bereits gemeldet hat. Machtder Geschädigte seinen Anspruch gegenüber der versicherten Person geltend,so ist diese zur Anzeige innerhalb einer Woche nach Erhebung des Anspruchsverpflichtet. Wird gegen die versicherte Person ein Anspruch gerichtlich geltendgemacht, die Prozesskostenhilfe beantragt oder wird ihr gerichtlich derStreit verkündet, so hat sie außerdem unverzüglich Anzeige zu erstatten. DasGleiche gilt im Falle eines Arrestes, einer einstweiligen Verfügung oder einesBeweissicherungsverfahrens.3. Die versicherte Person ist verpflichtet, unter Beachtung der Weisungen derEUROPÄISCHEN nach Möglichkeit für die Abwendung und Minderung des Schadenszu sorgen und alles zu tun, was zur Klarstellung des Schadensfallesdient, sofern ihr dabei nichts Unbilliges zugemutet wird. Die versicherte Personhat die EUROPÄISCHE bei Abwehr des Schadens sowie bei der Schadensermittlungund -regulierung zu unterstützen, ihr ausführliche und wahrheitsgemäßeSchadensberichte zu erstatten, alle Tatumstände, welche auf denSchadensfall Bezug haben, mitzuteilen und alle nach Ansicht der EUROPÄISCHENfür die Beurteilung des Schadensfalles erheblichen Schriftstückeeinzusenden.4. Kommt es zum Prozess über den Haftpflichtanspruch, so hat die versichertePerson die Prozessführung der EUROPÄISCHEN zu überlassen, dem von derEUROPÄISCHEN bestellten oder bezeichneten Anwalt Vollmacht und alle vondiesem oder der EUROPÄISCHEN für nötig erachteten Aufklärungen zu geben.Gegen Mahnbescheide oder Verfügungen von Verwaltungsbehörden auf Schadensersatzhat die versicherte Person, ohne die Weisung der EUROPÄISCHENabzuwarten, fristgemäß Widerspruch zu erheben oder die erforderlichenRechtsbehelfe zu ergreifen.5. Die versicherte Person ist nicht berechtigt, ohne vorherige Zustimmung derEUROPÄISCHEN einen Haftpflichtanspruch ganz, zum Teil oder vergleichsweiseanzuerkennen oder zu befriedigen. Bei Zuwiderhandlung ist die EUROPÄISCHEvon der Leistungspflicht frei, es sei denn, dass die versicherte Personnach den Umständen die Befriedigung oder Anerkennung nicht ohne offenbareUnbilligkeit verweigern konnte.6. Wenn die versicherte Person infolge veränderter Verhältnisse das Rechterlangt, die Aufhebung oder Minderung einer zu zahlenden Rente zu fordern,so ist die versicherte Person verpflichtet, dieses Recht in ihrem Namen vonder EUROPÄISCHEN ausüben zu lassen. Die Bestimmungen unter Nr. 3 bis 5finden entsprechende Anwendung.7. Die EUROPÄISCHE gilt als bevollmächtigt, alle ihr zur Beilegung oder Abwehrdes Anspruchs zweckmäßig erscheinenden Erklärungen im Namen der versichertenPerson abzugeben.8. Wird eine dieser Obliegenheiten verletzt, ist die EUROPÄISCHE von ihrer Verpflichtungzur Leistung frei. Die Leistungspflicht bleibt bestehen, wenn dieVerletzung weder auf Vorsatz noch auf grober Fahrlässigkeit beruht. Bei grobfahrlässiger Verletzung bleibt die EUROPÄISCHE insoweit zur Leistung verpflichtet,als die Verletzung keinen Einfluss auf die Feststellung oder denUmfang der Leistungsverpflichtung der EUROPÄISCHEN gehabt hat.§ 6 Entschädigung aus anderen VersicherungsverträgenSoweit im Versicherungsfall eine Entschädigung aus anderen Versicherungsverträgenbeansprucht werden kann, gehen diese Leistungsverpflichtungen vor. Meldetdie versicherte Person den Versicherungsfall der EUROPÄISCHEN, wird diesein Vorleistung treten.K Autoreise-Schutz § 1 Gegenstand der Versicherung1. Die EUROPÄISCHE erbringt durch ihre Notrufzentrale im 24-Stunden-ServiceBeistandsleistungen und leistet Entschädigung, wenn das von der versichertenPerson auf der Reise benutzte Kraftfahrzeug eine Panne oder einen Unfall hat.2. Versicherungsschutz besteht nur bei Benutzung von Kraftfahrzeugen, die nichtälter als 6 Jahre (ab dem Tag der Erstzulassung) sind.§ 2 Hilfe am SchadensortKann die Fahrt mit dem Kraftfahrzeug nicht fortgesetzt werden, organisiert dieEUROPÄISCHE die Wiederherstellung der Fahrbereitschaft an der Schadensstelledurch ein Pannenhilfsfahrzeug oder das Abschleppen zur nächstgelegenen Werkstatt.Die EUROPÄISCHE übernimmt hierfür Kosten bis zu € 300,–.§ 3 ErsatzteilversandKönnen Ersatzteile zur Wiederherstellung der Fahrbereitschaft vor Ort nicht beschafftwerden, organisiert die EUROPÄISCHE die schnellstmögliche Beschaffungund bezahlt deren Versand.§ 4 Fahrzeugtransport nach FahrzeugausfallKann das Kraftfahrzeug nicht innerhalb von drei Tagen am Schadensort oder indessen Nähe fahrbereit gemacht werden, organisiert die EUROPÄISCHE denTransport zu einer geeigneten Werkstatt oder an den Wohnort der versichertenPerson und übernimmt hierfür die Kosten.§ 5 Verschrottung des FahrzeugsMuss das Fahrzeug nach einem Unfall verschrottet werden, organisiert die EUROPÄISCHE die Verschrottung und trägt hierfür die Kosten.§ 6 Verzollung des FahrzeugsMuss das Fahrzeug nach einem Unfall oder Diebstahl im Ausland verzollt werden,hilft die EUROPÄISCHE bei der Verzollung. Sie erstattet die Verfahrensgebühren,nicht jedoch den Zollbetrag und Steuern.§ 7 Erstattung zusätzlicher ReisekostenKann wegen Panne, Unfall oder Diebstahl des Fahrzeugs die Reise nicht plangemäßfortgesetzt werden, erstattet die EUROPÄISCHE zusätzlich entstehendeMietwagen-, Übernachtungs- und Reisekosten bis zu insgesamt € 2.500,–.§ 8 Besondere VerwirkungsgründeDie EUROPÄISCHE ist von der Verpflichtung zur Leistung frei, wenn die versichertePerson oder der berechtigte Fahrer den Versicherungsfall vorsätzlichoder grob fahrlässig herbeigeführt hat oder nicht im Besitz der vorgeschriebenenFahrerlaubnis war.§ 9 Obliegenheit nach Eintritt des Versicherungsfalles1. Die versicherte Person hat nach Eintritt des Versicherungsfalles unverzüglichmit der Notrufzentrale Kontakt aufzunehmen.2. Wird diese Obliegenheit verletzt, ist die EUROPÄISCHE von ihrer Verpflichtungzur Leistung frei. Die Leistungspflicht bleibt bestehen, wenn die Verletzungweder auf Vorsatz noch auf grober Fahrlässigkeit beruht. Bei grob fahrlässigerVerletzung bleibt die EUROPÄISCHE insoweit zur Leistung verpflichtet, alsdie Verletzung keinen Einfluss auf die Feststellung oder den Umfang der Leistungsverpflichtung der EUROPÄISCHEN gehabt hat.§ 10 Entschädigung aus anderen VersicherungsverträgenSoweit im Versicherungsfall eine Entschädigung aus anderen Versicherungsverträgenbeansprucht werden kann, gehen diese Leistungsverpflichtungen vor. Meldetdie versicherte Person den Versicherungsfall der EUROPÄISCHEN, wird diesein Vorleistung treten.L Auto-, Zug- und Fährversicherung §1 Gegenstand der VersicherungDie EUROPÄISCHE leistet Entschädigung bei Beschädigung und Verlust von Kraftfahrzeugen,Anhängern und Booten (versicherte Fahrzeuge) auf Autoreisezügen und Fähren.§ 2 Höhe der EntschädigungIm Versicherungsfall ersetzt die EUROPÄISCHE bis zur Höhe der Versicherungssummea) bei Verlust des versicherten Fahrzeugs oder seiner Teile den Wiederbeschaffungswert.Wiederbeschaffungswert ist der Kaufpreis, der für ein gleichwertigesgebrauchtes Fahrzeug oder für gleichwertige Teile gezahlt werden muss;b) bei Beschädigung des versicherten Fahrzeugs die Kosten der Wiederherstellung,höchstens jedoch den Wiederbeschaffungswert des Fahrzeugs.§ 3 AusschlüsseNicht versichert sinda) Schäden beim Ver- bzw. Entladen der versicherten Fahrzeuge;b) in versicherten Fahrzeugen zurückgelassene Sachen (z. B. Reisegepäck);c) Vermögensfolgeschäden.§ 4 SelbstbehaltDie versicherte Person trägt bei Beschädigung des versicherten Fahrzeugs aufFähren einen Selbstbehalt in Höhe von € 150,– je Versicherungsfall.§ 5 Obliegenheiten nach Eintritt des Versicherungsfalles1. Schäden müssen dem Beförderungsunternehmen unverzüglich gemeldetwerden. Der EUROPÄISCHEN ist hierüber eine Bescheinigung einzureichen.2. Wird eine dieser Obliegenheiten verletzt, ist die EUROPÄISCHE von der Verpflichtungzur Leistung frei. Die Leistungspflicht bleibt bestehen, wenn dieVerletzung weder auf Vorsatz noch auf grober Fahrlässigkeit beruht. Bei grobfahrlässiger Verletzung bleibt die EUROPÄISCHE insoweit zur Leistung verpflichtet,als die Verletzung keinen Einfluss auf die Feststellung oder denUmfang der Leistungsverpflichtung der EUROPÄISCHEN gehabt hat.M Bahnreise-Serviceversicherung § 1 Gegenstand der VersicherungDie EUROPÄISCHE erbringt durch ihre Notrufzentrale im 24-Stunden-Service Beistandsleistungenin den nachstehenden Notfällen, die der versicherten Personwährend der Bahnreise zustoßen.§ 2 Krankheit / Unfall1. Information über ärztliche VersorgungDie EUROPÄISCHE informiert auf Anfrage vor und während der Reise über dieMöglichkeiten ärztlicher Versorgung der versicherten Person. Soweit möglich,benennt sie einen Deutsch oder Englisch sprechenden Arzt.2. KrankenhausaufenthaltWird die versicherte Person in einem Krankenhaus stationär behandelt,erbringt die EUROPÄISCHE die nachstehenden Leistungen:a) BetreuungDie EUROPÄISCHE stellt über einen von ihr beauftragten Arzt den Kontaktzu den behandelnden Krankenhausärzten sowie ggf. zum Hausarzt der versichertenPerson her und sorgt für die Übermittlung von Informationen zwischenden beteiligten Ärzten. Auf Wunsch informiert die EUROPÄISCHEAngehörige der versicherten Person.b) KrankenbesuchDauert der Krankenhausaufenthalt voraussichtlich länger als fünf Tage,organisiert die EUROPÄISCHE auf Wunsch die Reise einer der versichertenPerson nahe stehenden Person zum Ort des Krankenhausaufenthaltes undvon dort zurück zum Wohnort. Die EUROPÄISCHE übernimmt die Kosten desBeförderungsmittels.c) Kostenübernahmegarantie / AbrechnungDie EUROPÄISCHE gibt gegenüber dem Krankenhaus eine Kostenübernahmegarantiebis zu € 15.000,– ab. Sie übernimmt namens und im Auftrag der versichertenPerson die Abrechnung mit den zuständigen Kostenträgern. Soweitdie zuständigen Kostenträger die von der EUROPÄISCHEN gezahlten Beträgenicht übernehmen, sind sie von der versicherten Person binnen eines Monatsnach Rechnungsstellung an die EUROPÄISCHE zurückzuzahlen.3. KrankenrücktransportSobald es medizinisch sinnvoll und vertretbar ist, organisiert die EUROPÄISCHEden Krankenrücktransport der versicherten Person mit medizinisch adäquatenTransportmitteln (einschließlich Ambulanzflugzeugen) an den Wohnort der versichertenPerson oder in das dem Wohnort der versicherten Person nächstgelegenegeeignete Krankenhaus und übernimmt hierfür Kosten bis € 5.000,–.§ 3 TodStirbt die versicherte Person auf der Reise, organisiert die EUROPÄISCHE aufWunsch der Angehörigen die Bestattung im Ausland oder die Überführung derverstorbenen Person an den Bestattungsort.§ 4 Rückholung von Kindern1. Können mitreisende Kinder unter 16 Jahren wegen Tod, Unfall oder unerwarteterschwerer Erkrankung der versicherten Person nicht mehr betreut werden,organisiert die EUROPÄISCHE deren Rückreise zum Wohnort.2. Die EUROPÄISCHE übernimmt die gegenüber der ursprünglich geplantenRückreise entstehenden Mehrkosten.§ 5 Such-, Rettungs- und BergungskostenErleidet die versicherte Person einen Unfall und muss sie deswegen gesucht,gerettet oder geborgen werden, erstattet die EUROPÄISCHE die hierfür anfallendenKosten bis zu € 5.000,–.§ 6 Außerplanmäßige Beendigung der BahnreiseDie EUROPÄISCHE erstattet der versicherten Person die zusätzlichen Kosten derRückreise entsprechend der ursprünglich gebuchten Art und Qualität bis zu€ 1.000,–, wenn diese von schwerem Unfall oder unerwarteter schwerer Erkrankungbetroffen wird und deshalb die Bahnreise nicht planmäßig beenden kann.§ 7 Ausfall eines Zuges oder ZugverspätungWenn die versicherte Person aufgrund des Ausfalls eines Zuges oder einer Zugverspätungden fahrplanmäßigen Anschlusszug oder ein sonstiges öffentlichesVerkehrsmittel versäumt, sodass ihr die Weiterfahrt entsprechend ihrer ursprünglichenPlanung am selben Tag nicht mehr möglich oder zumutbar ist, danna) vermittelt die EUROPÄISCHE auf Wunsch ein Hotelzimmer und übernimmt dieTransfer- und Übernachtungskosten bis € 200,–;b) übernimmt die EUROPÄISCHE alternativ die Kosten für eine Ersatzbeförderung(z. B. mit dem Taxi) bis zu € 200,–;c) informiert die EUROPÄISCHE auf Wunsch Dritte (z. B. Angehörige, Geschäftspartneroder Hotel) über die während der Reise aufgetretenen Schwierigkeiten.§ 8 Verlust von Reisezahlungsmitteln, Reisedokumenten und Reisegepäck1. ReisezahlungsmittelGerät die versicherte Person aufgrund von Diebstahl, Raub oder sonstigemAbhandenkommen ihrer Reisezahlungsmittel in eine finanzielle Notlage, sostellt die EUROPÄISCHE den Kontakt zur Hausbank her.a) Soweit erforderlich, hilft die EUROPÄISCHE bei der Übermittlung des vonder Hausbank zur Verfügung gestellten Betrages.b) Ist eine Kontaktaufnahme zur Hausbank nicht binnen 24 Stunden möglich,stellt die EUROPÄISCHE der versicherten Person ein Darlehen bis zu€ 500,– zur Verfügung. Dieser Betrag ist binnen eines Monats nach Auszahlungan die EUROPÄISCHE zurückzuzahlen.2. Kredit- und EC-KartenBei Verlust von Kredit- und EC-Karten hilft die EUROPÄISCHE der versichertenPerson bei der Sperrung der Karten. Die EUROPÄISCHE haftet jedoch nicht fürden ordnungsgemäßen Vollzug der Sperrung und für die trotz Sperrung entstehendenVermögensschäden.3. ReisedokumenteBei Verlust von Reisedokumenten ist die EUROPÄISCHE der versicherten Personbei der Ersatzbeschaffung behilflich. Die EUROPÄISCHE übernimmt beiVerlust der BahnCard die Kosten für die Ausstellung einer Ersatzkarte.4. ReisegepäckBei Verlust von Reisegepäck hilft die EUROPÄISCHE der versicherten Personbei dessen Auffindung.§ 9 Fahrrad-Schutz1. Kann wegen Panne oder Unfall des von der versicherten Person auf der Reisebenutzten Fahrrads die Fahrt nicht fortgesetzt werden, übernimmt die EUROPÄISCHEdie Reparaturkosten zur Wiederherstellung der Fahrbereitschaft bis€ 75,– je Versicherungsfall. Ist eine Reparatur am Schadensort nicht möglich,erstattet die EUROPÄISCHE die Mehrkosten für die Fahrt zum Ausgangspunktoder zum Zielort der Tagesetappe bis zu € 75,– je Versicherungsfall. Nichtversichert sind Reifenpannen.2. Kann wegen Diebstahl des von der versicherten Person auf der Reise benutztenFahrrads die Fahrt nicht planmäßig fortgesetzt werden, übernimmt dieEUROPÄISCHE die Mehrkosten für die Rückfahrt zum Wohnort der versichertenPerson oder Ausgangsort oder Zielort der Tagesetappe bis € 250,– je Versicherungsfall.§ 10 Obliegenheiten nach Eintritt des Versicherungsfalles1. Die versicherte Person hat nach Eintritt des Versicherungsfalles unverzüglichmit der Notrufzentrale Kontakt aufzunehmen.2. Bei außerplanmäßiger Beendigung der Bahnreise hat die versicherte Personfolgende Unterlagen bei der EUROPÄISCHEN einzureichen:a) Versicherungsnachweis und Buchungsunterlagen;b) ein ärztliches Attest, bei psychischer Erkrankung ein Attest eines Facharztesfür Psychiatrie.3. Wird eine dieser Obliegenheiten verletzt, ist die EUROPÄISCHE von ihrer Verpflichtungzur Leistung frei. Die Leistungspflicht bleibt bestehen, wenn dieVerletzung weder auf Vorsatz noch auf grober Fahrlässigkeit beruht. Bei grobfahrlässiger Verletzung bleibt die EUROPÄISCHE insoweit zur Leistung verpflichtet,als die Verletzung keinen Einfluss auf die Feststellung oder denUmfang der Leistungsverpflichtung der EUROPÄISCHEN gehabt hat.N DB-Sparpreis-Versicherung § 1 Gegenstand der Versicherung1. Die EUROPÄISCHE erstatteta) die vertraglich geschuldeten Rücknahmegebühren bzw. den DB-Sparpreis-Fahrkartenpreis oderb) die zusätzlichen Kosten der Rückreise mit der Bahn in der ursprünglichgebuchten Klasse.2. Voraussetzung hierfür ist, dassa) die versicherte Person oder eine Risikoperson von einem versichertenEreignis betroffen wird,b) bei Buchung der versicherten Reise mit dessen Eintritt nicht zu rechnen war,c) der Nichtantritt der Bahnfahrt aufgrund dieses Ereignisses erfolgte undd) ihr die planmäßige Durchführung der Reise deshalb nicht zumutbar war.§ 2 Versicherte Ereignisse / Risikopersonen1. Versicherte Ereignisse sinda) Tod;b) schwere Unfallverletzung;c) unerwartete schwere Erkrankung.2. Risikopersonen sinda) die Angehörigen der versicherten Person. Dies sind der Ehe- bzw. Lebenspartneroder Lebensgefährte in häuslicher Gemeinschaft, Kinder, Eltern,Adoptivkinder, Adoptiveltern, Stiefkinder, Stiefeltern, Großeltern, Geschwister,Enkel, Schwiegereltern, Schwiegerkinder und Schwäger der versichertenPerson;b) diejenigen, die nicht mitreisende minderjährige oder pflegebedürftigeAngehörige der versicherten Person betreuen (Betreuungspersonen);c) die auf der DB-Sparpreis-Fahrkarte namentlich genannten Mitreisendensowie deren Angehörige und Betreuungspersonen.§ 3 Obliegenheiten nach Eintritt des Versicherungsfalles1. Die versicherte Person ist verpflichtet, nach Eintritt des versicherten Ereignissesdie DB-Sparpreis-Fahrkarte unverzüglich bei der Deutschen Bahn einzureichen,um die Kosten möglichst niedrig zu halten.2. Die versicherte Person hat folgende Unterlagen bei der EUROPÄISCHEN einzureichen:a) Versicherungsnachweis und Buchungsunterlagen;b) bei schwerer Unfallverletzung und unerwarteter schwerer Erkrankung einärztliches Attest, bei psychischer Erkrankung ein Attest eines Facharztesfür Psychiatrie;c) bei Tod eine Sterbeurkunde.3. Wird eine dieser Obliegenheiten verletzt, ist die EUROPÄISCHE von ihrer Verpflichtungzur Leistung frei. Die Leistungspflicht bleibt bestehen, wenn dieVerletzung weder auf Vorsatz noch auf grober Fahrlässigkeit beruht. Bei grobfahrlässiger Verletzung bleibt die EUROPÄISCHE insoweit zur Leistung verpflichtet,als die Verletzung keinen Einfluss auf die Feststellung oder denUmfang der Leistungsverpflichtung der EUROPÄISCHEN gehabt hat.§ 4 SelbstbehaltDer Selbstbehalt beträgt je Versicherungsfall 20 % des erstattungsfähigen Schadens,mindestens jedoch € 15,– je Bahnfahrkarte.O Krankenversicherung für ausländische Gäste Begriffsbestimmungen 1. GastlandAls Gastland gelten alle Staaten der Europäischen Union sowie Island, Liechtenstein,Norwegen und die Schweiz. Als Gastland gilt nicht das Land, in demdie versicherte Person ihren ständigen Wohnsitz hat.2. Versicherter AufenthaltVersichert ist der vorübergehende Aufenthalt der versicherten Person in denGastländern.§ 1 Gegenstand der VersicherungDie EUROPÄISCHE leistet bei während des versicherten Aufenthaltes akut eintretendenKrankheiten und Unfällen Entschädigung bis zur Höhe der vereinbartenVersicherungssumme für die Kosten dera) Heilbehandlungen im Gastland;b) Krankentransporte;c) Überführung bei Tod.§ 2 Heilbehandlungen im Gastland1. Die EUROPÄISCHE erstattet die Kosten der im Gastland notwendigen Heilbehandlungen,die von Ärzten durchgeführt oder verordnet werden. Dazugehören insbesonderea) stationäre Behandlungen im Krankenhaus einschließlich Operationen;b) ambulante Heilbehandlungen;c) Arznei-, Heil- und Verbandsmittel;d) ärztliche Behandlungen von Schwangerschaftskomplikationen, medizinischbedingten Schwangerschaftsunterbrechungen sowie Fehl- und Frühgeburtenbis einschließlich der 32. Schwangerschaftswoche;e) bei einer Frühgeburt bis einschließlich der 32. Schwangerschaftswoche imGastland (in Abweichung von Artikel 1 Allgemeine Bestimmungen) die imGastland notwendigen Heilbehandlungen des neugeborenen Kindes bis zu€ 25.000,–;f) schmerzstillende Zahnbehandlungen einschließlich Zahnfüllungen in einfacherAusfertigung sowie Reparaturen von Zahnersatz und Zahnprothesenbis zu insgesamt € 250,– je Versicherungsfall;g) Hilfsmittel (z. B. Gehhilfen, Miete eines Rollstuhls), sofern sie aufgrundeines Unfalls oder einer Krankheit während des versicherten Aufenthalteserstmals notwendig werden, bis zu insgesamt € 250,– je Versicherungsfall.2. Heilbehandlungskosten in Deutschland werden in Höhe der Gebührensätzeerstattet, die die Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) vorsieht. Honorarvereinbarungenwerden von der EUROPÄISCHEN nicht anerkannt.3. Sofern ein Krankenrücktransport an den Wohnort im Heimatland der versichertenPerson bis zum Ende des versicherten Aufenthaltes wegen ärztlich nachgewiesenerTransportunfähigkeit der versicherten Person nicht möglich ist,erstattet die EUROPÄISCHE die Kosten der Heilbehandlung bis zum Tag derTransportfähigkeit, jedoch maximal für 45 Tage ab Eintritt des Versicherungsfalles.§ 3 Krankentransporte / ÜberführungDie EUROPÄISCHE erstattet die Kosten füra) den Krankentransport in das Krankenhaus im Gastland;b) den medizinisch sinnvollen Krankenrücktransport aus dem Gastland an denWohnort im Heimatland der versicherten Person beziehungsweise in das demWohnort im Heimatland nächstgelegene Krankenhaus;c) die Bestattung im Gastland oder die Überführung zum Bestattungsort.§ 4 Ausschlüsse und Einschränkungen1. Nicht versichert sinda) Heilbehandlungen, die ein Grund für den Aufenthalt im Gastland waren;b) Heilbehandlungen und andere ärztlich angeordnete Maßnahmen, bei denender versicherten Person bei Reiseantritt bekannt war, dass sie bei planmäßigerDurchführung des Aufenthalts aus medizinischen Gründen stattfindenmussten (z. B. Dialysen);c) Heilbehandlungen von Erkrankungen, die bei Reiseantritt bereits bestandenund bekannt waren, sowie Verschlechterungen bereits bestehender Erkrankungen,soweit sie vor Reiseantritt absehbar waren;d) Anschaffung und Reparatur von Herzschrittmachern, Prothesen und Sehhilfen;e) Unfall- oder Krankheitskosten hervorgerufen durch Geistes- oder Bewusstseinsstörungen,soweit diese auf Konsum von Alkohol, Drogen, RauschoderBetäubungsmitteln, Schlaftabletten oder sonstigen narkotischen Stoffenberuhen;f) Kur-, Sanatoriums- und Wellness-Behandlungen sowie Akupunktur, Fangound Massagen;g) Pflegebedürftigkeit oder Verwahrung;h) psychoanalytische und psychotherapeutische Behandlung sowie Hypnose;i) Wahlleistungen, wie z. B. Einbettzimmer oder Chefarztbehandlung;j) Behandlungen durch Ehegatten, Eltern oder Kinder. NachgewieseneSachkosten werden tarifgemäß erstattet;k) Heilbehandlungen aufgrund versuchten Suizids und dessen Folgen einschließlichKrankenrücktransport sowie Überführung aufgrund vollendetenSuizids;l) Schwangerschaftsvorsorgeuntersuchungen sowie nach der vollendeten32. Schwangerschaftswoche die Behandlung von Schwangerschaftskomplikationen,medizinisch bedingten Schwangerschaftsunterbrechungen sowieEntbindungen und deren Folgen. Nicht medizinisch bedingte Schwangerschaftsunterbrechungensind zu keinem Zeitpunkt versichert.2. Übersteigt eine Heilbehandlung oder sonstige Maßnahme, für die Leistungenvereinbart sind, das medizinisch notwendige Maß oder wird für eine medizinischnotwendige Heilbehandlung oder sonstige Maßnahme eine unangemessenhohe Vergütung berechnet, so kann die EUROPÄISCHE ihre Leistung aufeinen angemessenen Betrag herabsetzen.§ 5 Obliegenheiten nach Eintritt des Versicherungsfalles1. Die versicherte Person ist verpflichtet,a) vor Beginn einer stationären Heilbehandlung sowie vor Durchführung vonKrankenrücktransporten unverzüglich Kontakt zur Notrufzentrale der EUROPÄISCHENaufzunehmen;b) der EUROPÄISCHEN die Rechnungsoriginale oder Zweitschriften mit einemOriginalerstattungsstempel eines anderen Versicherungsträgers über diegewährten Leistungen vorzulegen; diese werden Eigentum der EUROPÄISCHEN.2. Wird eine dieser Obliegenheiten verletzt, ist die EUROPÄISCHE von ihrer Verpflichtungzur Leistung frei. Die Leistungspflicht bleibt bestehen, wenn dieVerletzung weder auf Vorsatz noch auf grober Fahrlässigkeit beruht. Bei grobfahrlässiger Verletzung bleibt die EUROPÄISCHE insoweit zur Leistung verpflichtet,als die Verletzung keinen Einfluss auf die Feststellung oder denUmfang der Leistungsverpflichtung der EUROPÄISCHEN gehabt hat.§ 6 SelbstbehaltDie versicherte Person trägt bei Heilbehandlungskosten einen Selbstbehalt inHöhe von € 100,– je Versicherungsfall.§ 7 Entschädigung aus anderen VersicherungsverträgenSoweit im Versicherungsfall eine Entschädigung aus anderen Versicherungsverträgenbeansprucht werden kann, gehen diese Leistungsverpflichtungen vor. Meldetdie versicherte Person den Versicherungsfall der EUROPÄISCHEN, wird diesein Vorleistung treten. Katalog anfordern