Source: https://www.svsachsenring.de/satzung
Timestamp: 2018-06-25 03:46:27
Document Index: 309920407

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§26', '§ 8', '§ 26', '§10', '§10', '§ 11', '§ 13', '§16', '§15', '§ 16', '§16']

Satzung des SV Sachsenring e.V. – SV Sachsenring e.V.
Satzung des SV Sachsenring e.V.
(1) Der Verein führt den Namen Sportverein „Sachsenring“ Hohenstein-Ernstthal
(2) Sitz des Vereins ist Hohenstein-Ernstthal
(3) Er ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Hohenstein-Ernstthal eingetragen und führt den Zusatz „e.V.“.
§ 3 Zweck des Vereins – Vereinstätigkeit
(1) 1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. 2) Der Zweck des Vereins ist die Förderung des Sportes und der sportlichen Jugendarbeit.
(2) 1)Der Satzungszweck wird insbesondere durch die Förderung sportlicher Übungen und Leistungen verwirklicht. 2) Dazu gehören der Bau du die Unterhaltung von Sportanlagen. 3) Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
(3) Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßigten Zwecke verwendet werden.
(1) 1)Für Schäden aus der Durchführung des Übungs- Trainings- und Wettkampfbetriebes haftet der Verein seinen Mitgliedern gegenüber nur im Rahmen der bestehenden Versicherungsverträge. 2) Weitere Ansprüche sind ausgenommen. 3) Jedes Mitglied ist berechtigt, Auskunft über Art und Umfang der bestehenden Versicherung vom Vorstand zu verlangen.
(1) 1)Der Verein besteht aus ordentlichen Mitgliedern, das heißt aktiven und passiven Mitgliedern sowie Ehrenmitgliedern. 2) Sie alle genießen gleiche Rechte und Pflichten.
(2) 1) Mitglied des Vereins kann jede natürliche unbescholtene oder juristische Person werden, die geeignet erscheint, die Gewähr für eine einwandfreie Mitarbeit im Verein und in der Erstrebung seiner Ziele zu bieten. 2) Einschränkungen auf bestimmte Personenkreise, insbesondere aus rassistischen, religiösen oder politischen Gründen, sind nicht statthaft.
(4) 1)Die Mitgliedschaft setzt einen Aufnahmeantrag voraus. 2) Er muss Name, Vorname, Geburtstag und Anschrift des Antragstellers enthalten. 3) Er ist schriftlich an den 1. Vorsitzenden zu richten. 3) Bei Jugendlichen oder Minderjährigen, die Mitglied werden wollen, muss gleichzeitig die schriftliche Einverständniserklärung der gesetzlichen Vertreter vorliegen.
(5) 1) Die Abgabe des Aufnahmeantrages bedeutet die vorläufige Aufnahme in den Verein. 2) Die Aufnahme wird endgültig, wenn der Vorstand die Aufnahme innerhalb von 30 Tagen ab Antragstellungsdatum nicht abgelehnt hat. 2) Mit der vorläufigen Aufnahme ist das Mitglied der Satzung einschließlich der erlassenen Ordnungen unterworfen. 3) Die Mitgliedschaft beginnt mit dem 1. Des Monats, in dem sie beantragt wurde.
(6) 1) Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. 2) Bei Nichteinstimmigkeit erfolgt geheime Wahl mit einfacher Mehrheit. 3) Ein Ablehnungsgrund braucht nicht angegeben werden. 4) Die Ablehnung der Aufnahme durch den Vorstand ist nicht anfechtbar. 5) Die Ablehnung des Aufnahmeantrages wird dem Antragsteller schriftlich zugestellt.
(7) Mit der Aufnahme in den Verein ist eine Aufnahmegebühr entsprechend der Festlegungen der Mitgliederversammlung zu entrichten.
(9) 1) Die Abteilungen haben das Recht, Interessenten für die Sportarten für eine Probezeit einzubeziehen. 2) Für diese gelten die Rechte und Pflichten des Vereins noch nicht. 3) Die Dauer der Probezeit für Interessenten darf eine Dauer von 3 Monaten nicht überschreiten.
dem Tod des Mitgliedes.
dem Austritt des Mitgliedes.
dem Ausschluss des Mitgliedes.
der Streichung des Mitgliedes
(2) 1) Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand nach §26 BGB. 2) Austrittserklärungen müssen eigenhändig, bei Minderjährigen vom gesetzlichen Vertreter, unterschrieben sein.
(3) Der Austritt ist nur zum Schluss eines Kalenderhalbjahres unter Einbehaltung einer Frist von vier Wochen zulässig.
(4) 1) Die Mitgliedschaft endet außerdem durch Ausschluss. 2) Ein Mitglied kann, wenn es gegen die Vereinsinteressen gröblich verstößt, das Ansehen des Vereins schädigt, sich einer Vereinszugehörigkeit unwürdig erweist, bei vorsätzlich groben oder wiederholten Verstößen gegen die Satzung, bzw. die Interessen des Vereins sowie gegen Beschlüsse oder Anordnungen der Vereinsorgane, bei unehrenhaftem Betragen oder aus einen anderen wichtigen Grund durch einfachen Beschluss des Vorstandes aus dem Verein ausgeschlossen werden.
(5) Einen diesbezüglichen Antrag kann jedes Mitglied stellen.
(6) Vor der Beschlussfassung ist dem Mitglied unter Setzung einer angemessenen Frist Gelegenheit zu geben, sich persönlich vor dem Gesamtvorstand oder schriftlich zu rechtfertigen.
(7) 1) Der Beschluss über den Ausschluss ist mit Gründen zu versehen und dem Mitglied mittels eingeschriebenen Briefes bekannt zu machen. Gegen den Ausschließungsbeschluss des Vorstandes steht dem Mitglied das Recht der Berufung an die Mitgliederversammlung zu. 2) Die Berufung muss innerhalb einer Frist von einem Monat ab Zugang des Ausschließungsbeschlusses bei Vorstand per Einschreiben eingelegt werden.
(8) 1) Ist die Berufung rechtzeitig eingelegt, so hat der Vorstand innerhalb von 2 Monaten die Mitgliederversammlung zur Entscheidung über die Berufung einzuberufen. Diese entscheidet mit einfacher Mehrheit über Ausschluss oder Verbleib des Mitgliedes. 2) Geschieht dies nicht, gilt der Ausschließungsbeschluss als nicht erlassen.
(9) Macht das Mitglied vom Recht der Berufung keinen Gebrauch, oder versäumt es die Berufungsfrist, so unterwirft es sich damit dem Ausschließungsbeschluss mit der Folge, dass die Mitgliedschaft mit Zugang des Vorstandes als beendet gilt.
(10) 1) Ein Mitglied kann durch einfachen Beschluss des Vorstandes ausgeschlossen werden, wenn es auch nach einmaliger schriftlicher Anmahnung mit Fristsetzung von vier Wochen den Mitgliedsbeitrag – ggf. die Aufnahmegebühr oder Umlage – nicht bezahlt. 2) Der Vorstand behält sich das Recht auf Einforderung der offenen Gebühren auch nach Ausschluss des Mitgliedes vor und kann entsprechende Rechtsmittel verwenden.
(11) Der Ausschluss ist schriftlich mitzuteilen.
(12) 1) Bei Austritt, Ausschluss oder Streichung der Mitgliedschaft, erlöschen sämtliche Mitgliedsrechte. 2) Es besteht kein Anrecht an das Vereinsvermögen einschließlich Rückzahlung von geleisteten Mitgliedsbeiträgen.
(1) Die Mitglieder verpflichten sich, im Sinne der Satzung tätig zu sein und bei Veranstaltungen des Vereins den Anordnungen der Verantwortlichen Folge zu leisten.
(2) Die Mitgliedschaft berechtigt zum Gemeingebrauch der dem Verein zur Verfügung stehenden Einrichtungen im Rahmen der jeweils geltenden Anordnungen, Verträge oder Richtlinien.
(3) Eine Sonderstellung einzelner Mitglieder in der Benutzung von Vereinseinrichtungen ist nicht statthaft.
(4) Mitglieder und Ehrenmitglieder genießen gleiche Rechte und Pflichten.
(5) 1) Jugendliche bis 18 Jahre haben in den Organen des Vereins kein aktives oder passives Wahlrecht. 2) Das Stimmrecht bleibt hiervon unberührt.
(6) Die Mitglieder sind verpflichtet, den festgesetzten Mitgliedsbeitrag zu Beginn des Kalenderjahres bzw. des Halbjahres oder bei Eintritt anteilmäßig zu entrichten.
(7) 1) Etwaige Gewinne dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwenden werden, 2) Die Mitglieder erhalten keine Gewinne und auch keine sonstigen Zuwendungen aus dem Mitteln des Vereins.
(8) Die aktiven Mitglieder sind verpflichtet, bei Wettkämpfen und öffentlichen Auftritten die vorgeschriebene Kleidung zu tragen.
(9) Die Mitglieder sind verpflichtet, die Vereinsinteressen zu fördern und alles zu unterlassen, was dem Ansehen und dem Zweck des Vereins entgegensteht.
§ 8 Mitgliedsbeitrag und Finanzen
(1) 1) Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben. 2) Die Höhe der Beiträge wird von den Abteilungen durch Beschluss bei einfacher Mehrheit nach Anhörung der Abteilungsversammlung bestimmt.
(2) 1) Zusätzliche Beiträge der Abteilungen sowie eigene Werbegelder und andere Einnahmen verbleiben wie auch die Mitgliedsbeiträge in der Finanzhoheit der Abteilung. 2) Die Abteilungen können nach eigenem Ermessen ein eigenes Konto führen.
(3) Der Jahresabschluss ist dem kassenprüfer des Vereins vorzulegen.
(4) 1) Von jedem Mitglied ist, unabhängig von der Abteilung, ein konstanter Beitrag zur Finanzierung er allgemeinen Kosten des Vereins zu leisten. 2) Die Höhe dieses Beitrages wird von der Mitgliederversammlung festgelegt.
(5) Diese Beiträge sind von den Abteilungen bis zum 31.1. und 31.7. des jeweiligen Jahres an die Hauptkasse des Vereins abzuführen.
(6) Bis zum 31.1. jeden Jahres sind vin den Abteilungen an die Vereinskasse die Beiträge und Versicherungsbeiträge für den Landessportbun nach dessen Vorgaben zu entrichten.
(7) Ehrenmitglieder und Ehrenvorstandsmitglieder zahlen keine Beiträge.
(8) Die Mitgliedsbeiträge können bar, durch Überweisug oder durch Lastschriftverfahren eingezogen werden.
(1) Ogane des Vereins sind
weiteren Vorstandsmitgliedern je nach Erfordernis
(2) Der Vorstand kann einen Geschäftsführer bestimmen.
(3) Wiederwahl eines Vorstandsmitgliedes ist zulässig.
(4) Verschiedene Vorstandsämter können in einer Person vereinigt werden.
(5) Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch die Satzung einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind.
(6) 1) Die Mitglieder des Vorstandes erhalten monatlich eine pauschale Aufwandsentschädigung. 2) Die Höhe der monatlichen Aufwandsentschädigung wird, im Rahmen der Genehmigung des Haushaltsplanes, durch die Mitgliederversammlung für das laufende Geschäftsjahr festgelegt. 3) Die Zahlung der pauschalen Aufwandsentschädigung erfolgt jeweils im Dezember des Geschäftsjahres.
(7) Der Vorstand hat vor allem folgende Aufgaben:
Vorbereitung und Einberufung von erweiterten Vorstandssitzungen mit allen Abteilungsleitern, bei Abwesenheit, dessen Stellvertreter.
Aufstellung eines Haushaltsplanes für das Geschäftsjahr.
Aufstellung von Richtlinien für den Übungs-, Trainings- und Wettkampfbetrieb sowie Dienstanweisungen für Erfüllungsgehilfen des Vereins.
Abschluss, Änderung und Kündigung von Arbeitsverträgen du Verträgen gleich welcher Art.
Durchführung von sportlichen und sonstigen Vereinsveranstaltungen.
Festlegung von Sonder- und Zusatzbeiträgen (satzungsmäßige Sonderumlagen zur Deckung von Aufwendungen wie Versicherungsbeiträge, Verwaltungskosten u.a.)
Erstellung, Erlass und Durchsetzung von Ordnungen.
(8) Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind
(9) Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch je 2 der in Abs. 1 genannten Vorstandsmitglieder gemeinsam vertreten.
(10)1) Für Willenserklärungen und Rechtsgeschäfte, die den Verein bis zu 1000,00 € belasten, hat der 1. Oder 2. Vorsitzende zu beschließen. 2) Dies gilt auch für Aufwendungen und Entscheidungen, welche die Unterhaltung des laufenden Betriebes betreffen, gesetzliche Abgaben sowie wiederkehrende Leistungen u.a., wie z.B. auch Versicherungsverträge
(11)Für Rechtsgeschäfte über höhere Beiträge ist die vorherige Zustimmung durch die Mehrheit des Gesamtvorstandes gemäß §10 (1) der Satzung notwendig.
(12)In allen Fragen der für den Verein beschäftigten Personen entscheidet der Vorstand i Sinne von §10 (1) der Satzung
(13) 1) Für Rechtsgeschäfte, welche die Abteilungen für Ihren laufenden Übungs-, Trainings- und Wettkampfbetrieb tätigen müssen und über das Abteilungskonto geregelt werden, erhalten die Abteilungsleiter eine entsprechende schriftliche Vollmacht. 2) Diese Vollmacht kann jederzeit durch einen Vorstandsbeschluss widerrufen werden.
(14) Die Amtsdauer des Vorstandes
1) Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von vier Jahren, vom Tag der Wahl an gerechnet, gewählt. 2) Er bleibt bis zur Neuwahl des Vorstandes im Amt.
Blockwahl ist unzulässig
Wählbar sind nur Vereinsmitglieder
Scheidet ein Mitglied des Vorstandes während der Amtsperiode aus, so kann der Vorstand ein Ersatzmitglied für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen kommissarisch ernennen.
(15) Vorstandsmitglieder können auch während Ihrer Amtsperiode von einer ordentlichen oder außerordentlichen Mitgliederversammlung mit 2/3 Mehrheit abberufen werden.
(16) Der Vorstand fasst seine Beschlüsse im Allgemeinen in Vorstandssitzungen, die vom 1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom 2. Vorsitzenden, in Textform einberufen werden. Einer Mitteilung der Tagesordnung bedarf es nicht
(17) 1) Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte der Vorstandsmitglieder, darunter der 1. Oder 2. Vorsitzende, anwesend sind. 2) Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. 3) Bei Stimmgleichheit entscheidet die Stimme des Leiters der Vorstandssitzung.
(18) 1) Die Vorstandssitzung leitet der 1. Vorsitzende, bei dessen Verhinderung der 2. Vorsitzende. 2) Die Beschlüsse des Vorstandes sind zu Beweiszwecken im Sitzungsprotokoll festzuhalten und vom Sitzungsleiter zu unterschreiben.
(19) 1) Das Sitzungsprotokoll soll Ort und Zeit der Vorstandssitzung, die Namen der Teilnehmer, die gefassten Beschlüsse enthalten. 2) Ein Vorstandsbeschluss kann auf schriftlichen Wege oder in elektronischer Form per E-Mail gefasst werden, wenn alle Vorstandsmitglieder ihre Zustimmung zu diesem Verfahren erklären. 3) Beschlüsse über die elektronische Form sollen zu Beweiszwecken dem Sitzungsprotokoll beigefügt werden.
§ 11 Bilanz, Buch- und Kassenprüfung
(1) Alljährlich am Ende eines Geschäftsjahres ist die Jahresbilanz mit Gewinn- und Verlustrechnung zu erstellen und von zwei Kassenprüfern zu prüfen.
(2) Die Wahl der Kassenprüfer erfolgt in der ordentlichen Mitgliederversammlung auf die Dauer von vier Jahren.
(3) Nach Erstellung des Rechnungsabschlusses für das laufende Geschäftsjahr sind den Kassenprüfern des Vereins die Geschäftsunterlagen so rechtzeitig zugängig zu machen, dass von diesen der Mitgliederversammlung der Prüfungsbericht vorgelegt werden kann.
(4) Die Prüfer haben auch den Antrag auf Entlastung des Vorstandes nach Ihrem Bericht in der Mitgliederversammlung zu stellen.
(1) In der Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied und Ehrenmitglied eine Stimme.
Verlesung und Genehmigung des letztjährigen Protokolls.
Kassenbericht des Schatzmeisters.
Bericht des Geschäftsführers.
(3) Der Vorstand hat die Mitgliederversammlung über die Höhe des für das nächste Vereinsjahr geltenden Vereinsbeitrages zu hören.
(4) In Angelegenheiten, die in den Zuständigkeitsbereich des Vorstandes fallen, kann die Mitgliederversammlung Empfehlungen an den Vorstand beschließen.
(5) Der Vorstand kann seinerseits in Angelegenheiten seines Zuständigkeitsbereiches die Meinung der Mitgliederversammlung einholen.
§ 13 Berufung und Leitung der Mitgliederversammlung
(1) Die ordentliche Mitgliederversammlung ist zu berufen:
Mindestens einmal jährlich, möglichst in den ersten drei Monaten des Kalenderjahres.
(2) 1) Die außerordentliche Mitgliederversammlung kann jederzeit vom Vorstand einberufen werden. 2) Er ist hierzu verpflichtet, wenn 1/5 der Mitglieder mit Namensunterschrift dies unter Angabe des Zwecks und der Gründe schriftlich verlangt.
(3) 1) Die Mitgliederversammlung wird vom 1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom 2. Vorsitzenden oder einem anderen Vorstandsmitglied geleitet. 2) Ist kein Vorstandsmitglied anwesend, bestimmt die Mitgliederversammlung den Leiter.
(4) 1) Dem Versammlungsleiter stehen alle Befugnisse zu, die zur Aufrechterhaltung der Ordnung erforderlich sind. 2) Er übt das Hausrecht aus.
(5) 1) Bei vorliegenden zwingenden Gründen, kann der Versammlungsleiter Unterbrechung oder Aufhebung der Versammlung anordnen. 2) Er bestimmt, wann eine unterbrochene Versammlung fortgesetzt wird. 3) Bei Wahlen kann die Versammlungsleitung für die Dauer des Wahlganges und der vorhergehenden Diskussion einem Wahlausschuss übertragen werden.
(6) Die Mitgliederversammlung ist nicht öffentlich
(7) Der Versammlungsleiter kann Gäste und Presse zulassen.
(8) 1) Bei fehlender Platzkapazität kann anstelle einer Mitgliederversammlung eine Delegiertenkonferenz durchgeführt werden. 2) Dazu sind Delegierte aus allen Abteilungen auf Grundlage eines vom Vorstand zu erstellenden Delegiertenschlüssels einzuladen.
(9) Grundlage für den Delegiertenschlüssel ist der Mitgliederbestand zum 01.01. des Jahres, in dem die Versammlung stattfindet.
(10) Jeder stimmberechtige Versammlungsteilnehmer hat sich in der Anwesenheitsliste einzutragen.
(1) Die Mitgliederversammlung ist vom Vorstand in Textform unter Einhaltung einer Frist von 14 Tagen einzuberufen.
(3) Die Einberufung der Mitgliederversammlung muss den Gegenstand der Beschlussfassung bzw. der Tagesordnung bezeichnen.
(4) Eine frist- und formgerechte Einberufung der Mitgliederversammlung nach §16 (1) und (2) der Satzung ist auch gewährt, wenn sie durch Veröffentlichung in der örtlichen Presse erfolgt.
(1) Beschlussfähig ist jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung bzw. Delegiertenkonferenz.
(3) Ist eine zur Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins einberufene Mitgliederversammlung nach §15 (2) der Satzung nicht beschlussfähig, so ist vor Ablauf von vier Wochen seit dem Versammlungstag eine weitere Mitgliederversammlung mit derselben Tagesordnung einzuberufen.
(4) Die neue Versammlung ist Ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.
§ 16 Beschlussfassung, Wahlen, Wählbarkeit
(1) Die Mitgliederversammlung kann auf Befragen des Wahlleiters mit einfacher Mehrheit beschließen, ob eine Stimmabgabe durch Handzeichen oder schriftlich erfolgen soll.
(2) 1) Die Mitgliederversammlung fasst Ihre Beschlüsse im Allgemeinen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. 2) Stimmenenthaltungen bleiben daher außer Betracht.
(3) Zu einem Beschluss, der eine Änderung der Satzung enthält, ist eine Mehrheit von 2/3 der erschienenen Mitglieder erforderlich
(4) Zur Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von 4/5 der erschienenen Mitglieder erforderlich.
(5) Für die Wahlen gilt allgemein folgendes:
Handelt es sich um die Wahl des 1. Oder 2. Vorsitzenden, dann gilt jeder nur gewählt, wenn er mindestens die Hälfte der abgegebenen Stimmen erhält.
(6) Nach der Wahl ist der Gewählte zu fragen, ob er die Wahl annimmt, bejaht er dies, gilt er als gewählt.
(7) Ein Abwesender kann gewählt werden, wenn dem Versammlungsleiter bzw. Wahlleiter vor der Abstimmung eine schriftliche Erklärung des Betreffenden vorliegt, dass er bereit ist, die Wahl anzunehmen.
(2) Das Protokoll ist vom Versammlungsleiter und Protokollführer zu unterschreiben.
(3) Das Protokoll muss folgende Feststellungen enthalten:
Ort, Tag und Zeit der Versammlung
Die Person (Vor- und Zuname) des Versammlungsleiters und Protokollführers
Die Feststellung der satzungsgemäßen Einberufung der Versammlung.
Die Tagesordnung mit der Angabe, ob sie bei der Einberufung der Versammlung angekündigt war.
1) Die gestellten Anträge sowie die gefassten Beschlüsse und vorgenommenen Wahlen (Einzelabstimmungsergebnisse und Art der Wahlen). 2) Das Abstimmungsergebnis ist zifferngemäß genau anzugeben.
Der Vor- und Familienname, der Beruf und die Anschrift der gewählten Person sowie die Erklärung, dass sie die Wahl angenommen hat, sind anzugeben.
Bei Satzungsänderungen muss der Wortlaut der geänderten Bestimmungen enthalten sein.
Ist die Satzung geändert und neu gefasst, so ist im Protokoll festzustellen:
i. „Die Satzung wurde geändert und laut beiliegender Anlage neu gefasst.“
Die Neufassung der Satzung ist im Protokoll als Bestandteil bei zuheften.
(1) Jedes Mitglied kann bis spätestens eine Woche vor dem Tag der Mitgliederversammlung beim Vorstand eintreffend, in Textform beantragen, dass weitere Angelegenheiten nachträglich auf die Tagesordnung gesetzt werden.
(2) Der Versammlungsleiter hat zu Beginn der Mitgliederversammlung entsprechend zu ergänzen.
(3) Über Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, die erst in der Mitgliederversammlung gestellt werden, beschließt die Mitgliederversammlung.
(4) Zur Annahme des Antrages ist eine Mehrheit von 3/4 der abgegebenen Stimmen erforderlich.
(1) Mit dem Beitritt eines Mitglieds nimmt der Verein Adresse, Geburtsdatum, E-Mailadresse und seine Bankverbindung auf. Diese Informationen werden in dem vereinseigenen EDV-System gespeichert. Jedem Vereinsmitglied wird dabei eine Mitgliedsnummer zugeordnet. Die personenbezogenen Daten werden dabei durch geeignete technische und organisatorische Maßnahmen vor der Kenntnisnahme Dritter geschützt. Sonstige Informationen zu den Mitgliedern und Informationen über Nichtmitglieder werden von dem Verein grundsätzlich nur verarbeitet oder genutzt, wenn sie zur Förderung des Vereins-zweckes nützlich sind (z.B. Speicherung von Telefon- und Faxnummern einzelner Mitglieder) und keine Anhaltspunkte bestehen, dass die betroffene Person ein schutzwürdiges Interesse hat, das der Verarbeitung oder Nutzung entgegensteht.
(2) Als Mitglied des zuständigen Landessportbundes, Kreis- bzw. Stadtsportbundes sowie den entsprechenden Landesfachverbänden der jeweiligen Abteilungen ist der Verein verpflichtet, die Namen seiner Mitglieder an den Verband zu melden. Übermittelt werden außerdem Namen Geburtsdatum und Vereinsmitgliedsnummer, bei Mitgliedern mit besonderen Aufgaben (z.B. Vorstandsmitglieder) die vollständige Adresse mit Telefonnummer, E-Mail-Adresse sowie der Bezeichnung ihrer Funktion im Verein. Im Rahmen von Ligaspielen oder Turnieren meldet der Verein Ergebnisse und besondere Ereignisse an den Verband.
(3) Der Vorstand macht besondere Ereignisse des Vereinslebens, insbesondere die Durchführung und die Ergebnisse von Turnieren sowie Feierlichkeiten am schwarzen Brett des Vereins und/oder in der Vereinszeitschrift und/oder dem Internetauftritt bekannt. Dabei können personenbezogene Mitgliederdaten veröffentlicht werden. Das einzelne Mitglied kann jederzeit gegenüber dem Vorstand Einwände gegen eine solche Veröffentlichung seiner Daten vorbringen. In diesem Fall unterbleibt in Bezug auf dieses Mitglied eine weitere Veröffentlichung am schwarzen Brett und/oder in der Vereinszeitschrift und/oder des Internetauftritt’s mit Ausnahme von Ergebnissen aus Ligaspielen und Vereinsturnierergebnissen.
(4) Nur Vorstandsmitglieder und sonstige Mitglieder, die im Verein eine besondere Funktion aus-üben, welche die Kenntnis bestimmter Mitgliederdaten erfordert, erhalten eine Mitgliederliste mit den benötigten Mitgliederdaten ausgehändigt.
(5) Zur Wahrnehmung der satzungsmäßigen Rechte gewährt der Vorstand gegen die schriftliche Versicherung, dass die Adressen nicht zu anderen Zwecken verwendet werden, Einsicht in das Mitgliederverzeichnis.
(6) Der Verein informiert die Tagespresse sowie die der Ausgabe der Zeitschrift des zuständigen Landessportbundes Sachsensport über Turnierergebnisse und besondere Ereignisse. Solche In-formationen werden überdies auf der Internetseite des Vereins gemäß der vom Mitglied unter-zeichneten Einwilligungserklärung für die Veröffentlichung von Mitgliederdaten im Internet veröffentlicht
(7) Das einzelne Mitglied kann jederzeit gegenüber dem Vorstand Einwände gegen eine solche Veröffentlichung seiner personenbezogenen Daten erheben bzw. seine erteilte Einwilligung in die Veröffentlichung im Internet widerrufen. Im Falle eines Einwandes bzw. Widerrufs unterbleiben weitere Veröffentlichungen zur seiner Person. Personenbezogene Daten des widerrufen-den Mitglieds werden von der Homepage des Vereins entfernt. Der Verein benachrichtigt die zuständigen Verbände und Sportbünde über den Einwand bzw. Widerruf des Mitglieds.
(8) Beim Austritt werden Name, Adresse und Geburtsjahr des Mitglieds aus dem Mitgliederverzeichnis gelöscht. Personenbezogene Daten des austretenden Mitglieds, die die Kassenverwaltung betreffen, werden gemäß der steuergesetzlichen Bestimmungen bis zu zehn Jahren ab der schriftlichen Bestätigung des Austritts durch den Vorstand aufbewahrt."
(1) Die Auflösung des Vereins kann nur in einer eigens hierzu einberufenen Mitgliederversammlung mit der im §16 (4) festgelegten Stimmenmehrheit beschlossen werden.
(2) Bei Auflösung des Vereins oder Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an den zuständigen Kreissportbund.
Hohenstein-Ernstthal im April 2014