Source: https://www.wko.at/service/kollektivvertrag/KV-Angestellte-gewerbliche-Molker-Kaeser-2016.html
Timestamp: 2019-10-15 01:44:12
Document Index: 316689778

Matched Legal Cases: ['§ 15', '§ 25', '§ 26', '§ 5', '§ 68', '§ 8', '§ 15', '§ 2', '§ 15', '§ 2', '§ 13', '§ 19', '§ 23', '§ 14', '§ 10', '§ 119', '§ 118', '§ 3', '§ 8', '§ 9', '§ 9', '§ 20', '§ 20', '§ 25', '§ 25', '§ 8', '§ 8', '§ 26', '§ 25', '§ 25', '§ 11', '§ 13', '§ 23', '§ 23']

Kollektivvertrag für Angestellte der gewerblichen Molkereien und Käsereien Stand: 1.11.2017 - WKO.at
Kollektivvertrag für Angestellte der gewerblichen Molkereien und Käsereien Stand: 1.11.2017
VOM 1.NOVEMBER 1997
§ 15 Weihnachtsremuneration und Urlaubszuschuß
§ 25 Mindestgehaltstabelle der Angestellten in den gewerblichen Molkereien und Käsereien, Lehrlingsentschädigung
§ 26 Nächster Kollektivvertragsabschluß
Anhang zu § 5: Sonn- und Feiertagsarbeit
Vereinbarung (Anrechnung Arbeitervordienstzeiten)
Aktenvermerk Überstunden/Zeitausgleich
Anhang zum Kollektivvertrag: Authentische Interpretation Sonderzahlung
19. Zusatzkollektivvertrag
Zusatzinformation: Frühere Abschlüsse
20. Zusatzkollektivvertrag (pdf)
Das Impressum befindet sich auf der letzten Umschlagseite.
RAHMENKOLLEKTIVVERTRAG für gewerbliche Molkereien und Käsereien
(1) Der Kollektivvertrag tritt am 1.November 1997 in Kraft. (In dieser Fassung sind alle Änderungen bis zum 1.November 2016 enthalten). Gleichzeitig treten alle in den Geltungsbereich dieses Vertrages fallenden Kollektivverträge und Zusatzkollektivverträge außer Kraft.
(4) Im Falle der Kündigung bleiben bis zum Abschluß eines neuen Vertrages die alten Bestimmungen in Kraft. Während der Kündigungsfrist sollen Verhandlungen wegen Erneuerung bzw Abänderung des Kollektivvertrages geführt werden.
(2) Die wöchentliche Arbeitszeit kann bis 40 Stunden ausgedehnt werden, wenn dafür Freizeitausgleich im Verhältnis 1:1 gewährt wird. Durch die Mehrarbeit darf die tägliche Arbeitszeit von 9 Stunden nicht überschritten werden. Auf Zuschläge – ausgenommen Überstundenzuschläge – ist Rücksicht zu nehmen. Der Zeitraum für den Freizeitausgleich ist einvernehmlich zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer festzulegen und soll nach Tunlichkeit in ganzen Tagen gewährt werden.
(4) Die Arbeitszeitverkürzung vom 1.Mai 1987 im Ausmaß von 1,5 Stunden ist auf alle künftigen gesetzlichen oder rahmenkollektivvertraglichen Regelungen, die eine Arbeitszeitverkürzung beinhalten, anzurechnen.
(5) Am 24. und am 31.Dezember endet die betriebliche Arbeitszeit nach Ableistung von 4 Arbeitsstunden. Die darüber hinausgehende Arbeitsleistung ist als Überstunde zu bezahlen.
von 5.30 Uhr früh bis 20 Uhr. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 50%
von 20 Uhr bis 5.30 Uhr früh. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 100%
an freien Tagen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 100%
(5) Wird an einem Sonntag gearbeitet, so erhält der Angestellte dafür einen Ersatzruhetag in der Vorwoche, in derselben Woche oder in der nächstfolgenden Woche. Außerdem gebührt ihm für die geleistete Arbeit an diesem Sonntag ein Zuschlag von 50% des auf die Stunde entfallenden Gehaltes. Wird kein freier Tag gewährt, so ist ein Zuschlag von 100% zu bezahlen (siehe Anhang, Seite 19).
(6) Wird ein Angestellter an einem Feiertag zur Arbeit herangezogen, so kann er hiefür einen Ersatzruhetag in Anspruch nehmen. In diesem Fall gebührt ihm für die an diesem Feiertag geleisteten Arbeitsstunden ein Zuschlag von 50% des auf die Stunde entfallenden Gehaltes. Wird kein Ersatzruhetag gewährt, ist zu den im Monatsgehalt abgegoltenen Normalstunden ein Entgelt für geleistete Arbeit von 100% und ein Zuschlag von 100% zu bezahlen (siehe Anhang, Seite 19).
(9) Wird aus Zweckmäßigkeitsgründen eine Überstundenpauschale vereinbart, so hat für die Berechnung der monatlichen Pauschalsumme der Grundsatz zu gelten, daß sie der durchschnittlich geleisteten Überstundenanzahl entspricht, wobei die obigen Zuschläge zu berücksichtigen sind.
(10) Ansprüche gem. Abs. 2 müssen binnen vier Monaten nach dem Tag der Verrichtung geltend gemacht werden, widrigenfalls der Anspruch erlischt. In jedem Fall ist die Bezahlung der nicht verrechneten Überstunden anläßlich der monatlichen Gehaltsauszahlung anzufordern.
Bei der Arbeitszeiteinteilung zwischen 20 Uhr und 5.30 Uhr ist dem Angestellten eine Nachtzulage von 50% des auf die Stunde entfallenden Gehaltes zu bezahlen.
Zweijährige bzw. vierjährige kaufmännische oder technische Fachschule oder abgeschlossene mittlere Lehranstalt oder Hochschule.
Bei Rahmanlieferung wird die Milchmenge im Durchschnitt 1:6 ermittelt. Für Betriebe, die nicht als Molkereien und Käsereien gelten, ist die Betriebsgröße, gemessen am Jahresumsatz, sinngemäß zu berücksichtigen.
a) die in demselben oder gleichartigen Betrieb zugebrachten Dienstzeiten zur Gänze,
b) die in einem andersartigen Betrieb zugebrachten Dienstzeiten zur Hälfte,
c) die im Wehrdienst zugebrachte Zeit zur Gänze, wenn unmittelbar vor der Wehrdienstleistung in einem andersartigen Betrieb ein Dienstverhältnis als Angestellter mindestens schon drei Jahre gedauert hat, sonst zur Hälfte,
d) die Zeit des Gehilfen- und Meisterkurses in Rotholz bzw. Wolfpassing wird für die Einstufung entsprechend der Dauer je eines Kurses angerechnet.
(3) Bei Übernahme von Arbeitern in das Angestelltenverhältnis werden für die Einstufung in die jeweilige Verwendungsgruppe von den im gleichen Betrieb verbrachten Arbeitervordienstzeiten 5 Jahre voll und die weiteren Jahre zur Hälfte angerechnet. Weiters werden die im gleichen Betrieb erbrachten gewerblichen Lehrzeiten ab 1.Juli 1983 und die kaufmännischen Lehrzeiten ab 1.August 1984 voll angerechnet.
(11) Angestellte der Verwendungsgruppe II bis IV mit 16 anrechenbaren Berufsjahren, von denen die letzten 8 Berufsjahre im Betrieb verbracht sein müssen, rücken hinsichtlich der Gehaltszahlung in die nächsthöhere Verwendungsgruppe weiter. Die Gehaltszahlung erfolgt nach der jeweils betragsmäßig nächsthöheren Gehaltsstufe, die Erhöhung muss aber mindestens € 42,45 betragen; eine eventuelle Aufzahlung entfällt bei der nächsten kollektivvertraglichen Vorrückung. Eine Einreihung in die nächsthöhere Verwendungsgruppe ist dadurch nicht bedingt. Die Gehaltsstufen 7a und 7b gelten nur für jene Angestellten, die in Verwendungsgruppe V eingestuft sind.
(Fassung vom 1.11. 2016)
Jeder Arbeitnehmer erhält mit 1.Dezember jeden Jahres als Weihnachtszuwendung Käse im Wert von € 6,97 und 1 kg Butter (gilt ab 1.11. 1993).
(Fassung vom 1.11. 2002)
(4) Bis zu einem täglichen Kassaumsatz von € 1.453,46 erhalten Kassiere ein Mankogeld in der Höhe von 1% des Umsatzes, höchstens aber € 23,25 monatlich. Für Kassiere mit einem täglichen Kassaumsatz von mehr als € 1.453,46 ist innerbetrieblich ein höheres Mankogeld festzulegen. Das Mankogeld gelangt 12-mal pro Jahr zur Auszahlung. Bestehende günstigere Mankoregelungen bleiben aufrecht.
(5) Angestellte, die unter erschwerten Bedingungen im Sinne des § 68 EStG (niedrige Temperaturen im Kühlraum) beschäftigt sind, können für die Zeit dieser Arbeit im Wege einer innerbetrieblichen Regelung eine Zulage in der Höhe bis zu 5% des kollektivvertraglichen Grundgehaltes erhalten.
Die vorgeschriebene Schulbildung ist durch ein Zeugnis über den erfolgreichen, ordnungsgemäßen Abschluß nachzuweisen.
(Die beiden ersten Punkte gelten idF ab 1.November 2011)
1. Für das Urlaubsausmaß und die Urlaubsvoraussetzungen gelten die Bestimmungen des Urlaubsgesetzes (Bundesgesetz vom 7.Juli 1976 betreffend die Vereinheitlichung des Urlaubsrechtes und die Einführung einer Pflegefreistellung) in der jeweiligen Fassung.
2. Dienstzeiten gemäß § 8 (2) sind auch für die Bemessung des Urlaubsausmaßes maßgebend, soweit das Urlaubsgesetz keine günstigere Regelung vorsieht.
(2) Wird sowohl für den 24. als auch für den 31.Dezember Urlaub vereinbart, sind beide Tage insgesamt mit einem Urlaubstag zu bewerten. Wird nur an einem der beiden Tage Urlaub in Anspruch genommen, ist er gemäß UrlG 1977, idgF, mit einem Urlaubstag zu verrechnen.
(2) Die erste Karenz innerhalb eines Dienstverhältnisses im Sinne des § 15 MSchG bzw § 2 VKG wird bis zum Höchstausmaß von 10 Monaten für die Einstufung berücksichtigt. Voraussetzung für die Anrechnung ist jedoch eine dreijährige Dauer des Dienstverhältnisses. Die Anrechnung der Karenz gilt für Karenzen, die ab dem 1.März 1981 beginnen.
(3) Die erste Karenz innerhalb eines Dienstverhältnisses im Sinne des § 15 MSchG bzw § 2 VKG wird bis zum Höchstausmaß von 10 Monaten für die Einstufung berücksichtigt. Die Anrechnung der Karenz gilt für Karenzen, die ab 1.November 2011 oder später beginnen.
(§ 13 idF 1.November 2011)
(1) Allen Angestellten ist zwischen dem 1. und 15.Juni jeden Jahres ein Urlaubszuschuß in der Höhe des Maigehaltes und spätestens am 30.November jeden Jahres eine Weihnachtsremuneration in der Höhe des Novembergehaltes auszubezahlen. Den während des Kalenderjahres ein- oder austretenden Angestellten gebührt in beiden Fällen der aliquote Teil.
(2) Lehrlinge erhalten Weihnachtsremuneration und Urlaubszuschuß in der Höhe der Lehrlingsentschädigung.
(3) Bei Angestellten, die während des Kalenderjahres ihre Lehrzeit beendet haben, setzt sich der Urlaubszuschuß und die Weihnachtsremuneration aus dem aliquoten Teil der letzten monatlichen Lehrlingsentschädigung und des ab Beendigung der Lehrzeit zustehenden Gehaltes zusammen.
Es werden die tatsächlich aufgelaufenen Fahrtkosten für öffentliche Verkehrsmittel II. Klasse vergütet. Bei Fahrten über 200 Kilometer und Nachtfahrten über 100 Kilometer I. Klasse. Für Dienstfahrten mit dem eigenen Kraftfahrzeug hat der Angestellte Anspruch auf Vergütung im Ausmaß des jeweils vom Bundeskanzleramt im Erlaßwege kundgemachten Kilometergeldes, jedoch höchstens bis zu einem Hubraum von 1500cm‡.
Angest. der Verwendungsgruppe Taggeld
€ Nachtgeld
€ volle Reiseaufwandsentschädigung
I–III 42,29 34,75 77,04
IV 44,50 34,75 79,25
V 51,64 34,75 86,39
VI 56,79 34,75 91,54
(6) Besondere Aufwendungen, die der Angestellte zum Erreichen des Zweckes seiner Dienstreise machen muß, sind als Nebenkosten, jedoch lediglich in der nachgewiesenen Höhe zu erstatten.
(8) Angestellte, die in der Zeit zwischen 11 und 13 Uhr wegen eines Außendienstes verhindert sind, ihr Mittagsessen im Betrieb einzunehmen, erhalten ein Zehrgeld im Ausmaß von € 15,54.
Bei 25-jähriger Betriebszugehörigkeit erhalten Angestellte. . . . . . . . . . 1 Monatsgehalt,
bei 35-jähriger Betriebszugehörigkeit. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .2 Monatsgehälter,
bei 40-jähriger Betriebszugehörigkeit. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3 Monatsgehälter.
Die Internatskosten, die durch den Aufenthalt des Lehrling in einem für die Schüler der Berufsschule bestimmten Schülerheim zur Erfüllung der Berufsschulpflicht entstehen, hat der Lehrberechtigte so zu ersetzen, daß dem Lehrling die volle Lehrlingsentschädigung verbleibt.
Erhält der Arbeitgeber für einen Lehrling eine Förderung für ausgezeichnete und gute Lehrabschlussprüfungen gemäß der „Richtlinie zur Förderung der betrieblichen Ausbildung von Lehrlingen gemäß § 19c BAG“, in der Fassung vom 27.Jänner 2011, erhält der Lehrling eine einmalige Prämie.
Die einmalige Prämie beträgt bei gutem Erfolg oder bei ausgezeichnetem Erfolg von € 150,–.
(§ 23a gilt ab 1.11. 2011)
(2) Bei Streitigkeiten ist die Anrufung außerbetrieblicher Stellen erst dann zulässig, wenn eine Beilegung des Streitfalles durch die Geschäftsführung und den Betriebsrat nicht zustande kommt. In diesem Fall hat sich mit der Beilegung von Meinungsverschiedenheiten, die sich aus der Auslegung dieses Kollektivvertrages ergeben, ein paritätisch aus je drei Vertretern der vertragschließenden Organisationen zusammengesetzter Ausschuß zu befassen, dessen Mitglieder tunlichst dem Kreis der an den Verhandlungen über diesen Kollektivvertrag Beteiligten zu entnehmen sind.
Gültig ab 1.November 2016 in Euro
Anhebung der kollektivvertraglichen Gehaltsansätze um 1,20%, kfm. auf Cent gerundet
Mindestgrundgehalt: 1.415,29 €
Erhöhung der Lehrlingsentschädigung um 1,20% kfm. auf Cent gerundet
Verwendungsgruppe I II III IV V VI
1. Dienstjahr 1.310,00** Gehaltsstufe 1 1.500,00 1.788,32 2.021,41 2.551,77 bis 5 VWGJ 4.043,83
2. Dienstjahr 1.410,00** Gehaltsstufe 2 1.574,52 1.962,43 2.218,64 2.801,44 n. 5–10 VWGJ 4.836,52
3. Dienstjahr 1.510,00 Gehaltsstufe 3 1.704,08 2.131,73 2.411,73 3.054,50 n. 10 VWGJ 5.709,28
Gehaltsstufe 4 1.847,44 2.294,12 2.613,76 3.302,10
Gehaltsstufe 5 1.973,56 2.464,13 2.804,13 3.553,82
Gehaltsstufe 6 2.113,46 2.635,48 3.004,10 3.802,07
Gehaltsstufe 7 2.806,13 3.197,90 4.056,53
Gehaltsstufe 7a* 4.311,71
Gehaltsstufe 7b* 4.447,49
Gehaltsstufe 8 2.889,42 3.280,36
für alle Bundesländer, ausgenommen Wien
im 1. Lehrjahr. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 652,04
im 2. Lehrjahr. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 873,07
im 3. Lehrjahr. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1.154,41
**Das Mindestbruttogehalt beträgt ab 1.11. 2016 € 1.415,29. Davon ausgenommen sind die Ferialangestellten.
Der nächste Kollektivvertrag tritt mit 1.November 2017 in Kraft.
Wien, am 22.Oktober 1997
1. Sonntag mit E. . . . . . . . . . . . 50% SZ
2. Sonntag ohne E. . . . . . . . . . 100% SZ
3. Sonntag Nacht mit E. . . . . 50% SZ+ 50% NZ
4. Sonntag Nacht ohne E. . . 100% SZ+ 50% NZ
5. Sonntagsüberstunde mit E. . . . . . . . 50% SZ+ 50% NZ
6. Sonntagsüberstunde ohne E. . . . . . . 100% SZ+ 50% NZ
7. Sonntagsnachtüberstunde mit E. . . . . 50% SZ+ 100% NZ
8. Sonntagsnachtüberstunde ohne E. . . 100% SZ+ 100% NZ
1. Feiertag mit E. . . . . . . . . . . . . 50% FZ
2. Feiertag ohne E. . . . . . . . . . . 200% FZ
3. Feiertag Nachtarbeit mit E. . . . . . . . 50% FZ+ 50% NZ
4. Feiertag Nachtarbeit ohne E. . . . . . 200% FZ+ 50% NZ
5. Feiertagsüberstunde mit E. . . . . . . .. 50% FZ+ 50% NZ
6. Feiertagsüberstunde ohne E. . . . . . . 200% FZ+ 50% NZ
7. Feiertagsnachtüberstunde mit E. . . . 50% FZ+ 100% NZ
8. Feiertagsnachtüberstunde ohne E. . . 200% FZ+ 100% NZ
Arbeitgeber und Arbeitnehmer kommen überein, die Überreihung von Arbeitern in das Angestelltenverhältnis dahingehend zu überprüfen, ob dem Arbeiter mindestens 5 Jahre seiner im Betrieb zugebrachten Arbeitervordienstzeiten für die Einstufung voll angerechnet wurden. Sollte dies nicht erfolgt sein, so wird die fehlende Arbeitervordienstzeit nun so angerechnet, daß 5 Jahre volle Anrechnung gegeben ist. 5 Jahre übersteigende Arbeitervordienstzeiten sind wie bisher zur Hälfte anzurechnen. Arbeitervordienstzeiten im Betrieb unter 5 Jahren sind im tatsächlichen Ausmaß voll anzurechnen.
Die Verhandlungspartner halten einvernehmlich fest, daß die Grundsatzaussage des beiliegenden Urteils darin besteht, daß Zeitausgleichsvereinbarungen nicht schlechter sein können als die im Kollektivvertrag festgelegte Bezahlung. Dies bedeutet folgende drei Abgeltungsmöglichkeiten von Überstunden:
1. Bezahlung der Überstunden entsprechend dem Kollektivvertrag.
2. Sofern eine Vereinbarung zwischen Dienstgeber und Dienstnehmer vorliegt, ist eine Überstunden
abgeltung durch Zeitausgleich möglich, bei 50%- Überstunden im Verhältnis 1:1-1/2 und bei 100%-Überstunden im Verhältnis 1:2.
3. Ebenfalls durch Vereinbarung ist eine gleichzeitige Form von Zeitausgleich und Bezahlung möglich. Dies würde bedeuten, Zeitausgleich 1:1 und Auszahlung der laut Kollektivvertrag zustehenden Zuschläge.
In jenen Fällen, in denen vom Dienstnehmer aus Gründen, die in seiner Privatsphäre liegen, Freizeit gegen nachträgliches Einbringen der Fehlzeit gewünscht wird, hat dies im Verhältnis 1:1 zu geschehen.
Wien, am 2.8. 1985
Zeiten des Dienstverhältnisses ohne Entgeltanspruch vermindern nicht den Anspruch auf Sonderzahlungen, ausgenommen in den gesetzlich ausdrücklich angeführten Fällen (zB §§ 14 Abs 4 und 15 Abs 2 MSchG, § 10 APSG, § 119 Abs 3 ArbVG). Für Zeiten des ungerechtfertigten Fernbleibens von der Arbeit stehen keine Sonderzahlungen zu. Für Zeiten des freiwillig vereinbarten Entfalles der Dienstleistung ohne Entgelt, kann der Entfall der Sonderzahlungen vereinbart werden (ausgenommen für unbezahlten Urlaub für Schulungs- und Bildungsveranstaltungen im Sinne des § 118 ArbVG über die dort vorgesehene Dauer hinaus). Erhält der Arbeitnehmer aufgrund öffentlich- rechtlicher Vorschriften vollen Entgeltersatz (einschließlich Sonderzahlungen), entfällt insoweit der Anspruch gegen den Arbeitgeber.
zum Kollektivvertrag vom 22.Oktober 1997 für die Angestellten in den gewerblichen Molkereien und Käsereien
Wirtschaftskammer Österreich, Sparte Gewerbe und Handwerk,
Durch diesen Zusatzkollektivvertrag wird der am 22.Oktober 1997 abgeschlossene Kollektivvertrag (gültig ab 1.11. 1997), zuletzt geändert bzw. ergänzt durch den 18. Zusatzkollektivvertrag (gültig ab 1.11. 2015) um nachstehende Bestimmungen geändert bzw. ergänzt.
§ 3, Abs 1, Geltungsdauer:
Der Kollektivvertrag tritt am 1.November 2016 in Kraft.
§ 8, Abs 12, 2. Satz:
Der Betrag von € 41,95 wird auf € 42,45 erhöht.
§ 9, Abs 3, Käsedeputat und Weihnachtszuwendung:
Der Betrag von € 6,97 wird nicht erhöht.
§ 9, Abs 4, Kassierfehlgeld:
Der Betrag von € 22,97 auf € 23,25 erhöht.
§ 20, Abs 3, Tag- und Nachtgelder:
Die Sätze werden wie folgt ab 1.11. 2016 neu festgelegt:
Angestellte der Verwendungsgruppe Taggeld Nachtgeld volle Reiseaufwandsentschädigung (Tag- und Nachtgeld)
§ 20, Abs 8, Zehrgeld:
Der Betrag wird von € 15,36 auf € 15,54 erhöht.
§ 25, Mindestgehaltstabelle:
Die ab 1.November 2016 geltenden Mindestgrundgehälter und Lehrlingsentschädigungen ergeben sich aus der im § 25 enthaltenen Mindestgehaltstabelle.
§ 8, Abs 8, Entlohnung von Angestellten unter 18 Jahre:
Diese Bestimmung wird ersatzlos gestrichen. Die folgenden Absätze 9, 10, 11 und 12 des § 8 werden nun mit den Ziffern 8, 9, 10 und 11 bezeichnet.
§ 26, nächster Kollektivvertragsabschluss:
Wien, am 20.10. 2016
Der Generalanwalt:
Dr. Rothensteiner Der Generalsekretär:
Dr. Pangl
Katzian Der Geschäftsbereichsleiter:
Treml Der Wirtschaftsbereichssekretär:
18. ZUSATZKOLLEKTIVVERTRAG
gültig ab 1.November 2015
Der Betrag von € 41,35 wird auf € 41,95 erhöht.
Der Betrag von € 22,64 auf € 22,97 erhöht.
Die Sätze werden wie folgt ab 1.11. 2015 neu festgelegt:
I–III 41,79 34,34 76,13
IV 43,97 34,34 78,31
V 51,03 34,34 85,37
VI 56,12 34,34 90,46
Der Betrag wird von € 15,15 auf € 15,36 erhöht.
§ 25Mindestgehaltstabelle:
Gültig ab 1.November 2015 in Euro
Anhebung der kollektivvertraglichen Gehaltsansätze um 1,45%, kfm. auf Cent gerundet
Mindestgrundgehalt: 1.398,51 €
Erhöhung der Lehrlingsentschädigung um 1,45% kfm. auf Cent gerundet
1. Dienstjahr 1.225,52** Gehaltsstufe 1 1.414,18 1.767,11 1.997,44 2.521,51 bis 5 VWGJ 3.995,88
2. Dienstjahr 1.319,49** Gehaltsstufe 2 1.555,85 1.939,16 2.192,33 2.768,22 n. 5–10 VWGJ 4.779,17
3. Dienstjahr 1.418,27 Gehaltsstufe 3 1.683,87 2.106,45 2.383,13 3.018,28 n. 10 VWGJ 5.641,58
Gehaltsstufe 4 1.825,53 2.266,92 2.582,77 3.262,94
Gehaltsstufe 5 1.950,16 2.434,91 2.770,88 3.511,68
Gehaltsstufe 6 2.088,40 2.604,23 2.968,48 3.756,99
Gehaltsstufe 7 2.772,86 3.159,98 4.008,43
Gehaltsstufe 7a* 4.260,58
Gehaltsstufe 7b* 4.394,75
Gehaltsstufe 8 2.855,16 3.241,46
im 1. Lehrjahr. . . . . . . . . . . . . . . . 644,31
im 2. Lehrjahr. . . . . . . . . . . . . . . . 862,72
im 3. Lehrjahr. . . . . . . . . . . . . . . 1.140,72
**Das Mindestbruttogehalt beträgt ab 1.11. 2015 € 1.398,51 Davon ausgenommen sind die Ferialangestellten.
17. ZUSATZKOLLEKTIVVERTRAG
gültig ab 1.November 2014
Der Kollektivvertrag tritt am 1.November 2014 in Kraft.
Der Betrag von € 40,55 wird auf € 41,35 erhöht.
Der Betrag von € 22,20 wird auf € 22,64 erhöht.
Die Sätze werden wie folgt ab 1.11. 2014 neu festgelegt:
I–III 41,19 33,85 75,04
IV 43,34 33,85 77,19
V 50,30 33,85 84,15
VI 55,32 33,85 89,17
Der Betrag wird von € 14,85 auf € 15,14 erhöht.
§ 25Mindestgehaltstabelle
Gültig ab 1.November 2014 in Euro
Anhebung der Gehaltsansätze um 1,98%
Mindestgrundgehalt: 1.378,52 €
Erhöhung der Lehrlingsentschädigung um 1,98%
1. Dienstjahr 1.208,00** Gehaltsstufe 1 1.393,97 1.741,85 1.968,89 2.485,47 bis 5 VWGJ 3.938,77
2. Dienstjahr 1.300,63** Gehaltsstufe 2 1.533,61 1.911,44 2.161,00 2.728,65 n. 5–10 VWGJ 4.710,86
3. Dienstjahr 1.398,00 Gehaltsstufe 3 1.659,80 2.076,34 2.349,07 2.975,14 n. 10 VWGJ 5.560,95
Gehaltsstufe 4 1.799,44 2.234,52 2.545,86 3.216,30
Gehaltsstufe 5 1.922,29 2.400,11 2.731,28 3.461,49
Gehaltsstufe 6 2.058,55 2.567,01 2.926,05 3.703,29
Gehaltsstufe 7 2.733,23 3.114,82 3.951,14
Gehaltsstufe 7a* 4.199,68
Gehaltsstufe 7b* 4.331,94
Gehaltsstufe 8 2.814,35 3.195,13
im 1. Lehrjahr. . . . . . . . . . . . . € 635,10
im 2. Lehrjahr. . . . . . . . . . . . . € 850,39
im 3. Lehrjahr. . . . . . . . . . . . . € 1.124,42
**Das Mindestbruttogehalt beträgt ab 1.11. 2014 € 1.378,52 Davon ausgenommen sind die Ferialangestellten.
16. ZUSATZKOLLEKTIVVERTRAG
gültig ab 1.November 2013
Der Betrag von € 39,48 wird auf € 40,55 erhöht.
Der Betrag von € 21,62 auf € 22,20 erhöht.
Die Sätze werden wie folgt ab 1.11. 2013 neu festgelegt:
I–III 40,39 33,19 73,58
IV 42,50 33,19 75,69
V 49,32 33,19 82,51
VI 54,25 33,19 87,44
Der Betrag wird von € 14,46 auf € 14,85 erhöht.
der Angestellten in den
gewerblichen Molkereien und Käsereien
Anhebung der Gehaltsansätze um 2,70%
Mindestgrundgehalt: 1.351,76 €
Erhöhung der Lehrlingsentschädigung um 2,70%
1. Dienstjahr ** 1.184,55** Gehaltsstufe 1 1.366,91 1.708,03 1.930,66 2.437,21 bis 5 VWGJ 3.862,30
2. Dienstjahr ** 1.275,38** Gehaltsstufe 2 1.503,83 1.874,33 2.119,04 2.675,67 n. 5-10 VWGJ 4.619,40
3. Dienstjahr 1.370,86 Gehaltsstufe 3 1.627,57 2.036,03 2.303,46 2.917,38 n. 10 VWGJ 5.452,98
Gehaltsstufe 4 1.764,50 2.191,14 2.496,43 3.153,85
Gehaltsstufe 5 1.884,97 2.353,51 2.678,25 3.394,28
Gehaltsstufe 6 2.018,58 2.517,17 2.869,24 3.631,39
Gehaltsstufe 7 2.680,16 3.054,34 3.874,43
Gehaltsstufe 7a* 4.118,14
Gehaltsstufe 7b* 4.247,83
Gehaltsstufe 8 2.759,71 3.133,09
im 1. Lehrjahr. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . € 622,77
im 2. Lehrjahr. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . € 833,88
im 3. Lehrjahr. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . € 1.102,59
**Das Mindestbruttogehalt beträgt ab 1.11. 2013 € 1.351,76 Davon ausgenommen sind die Ferialangestellten.
15. ZUSATZKOLLEKTIVVERTRAG
gültig ab 1.November 2012
Der Betrag von € 38,33 wird auf € 39,48 erhöht.
Der Betrag von € 21,62 wird nicht erhöht.
Die Sätze bleiben gegenüber 1.11. 2011 unverändert:
I–III 39,33 32,32 71,65
IV 41,38 32,32 73,70
V 48,02 32,32 80,34
VI 52,82 32,32 85,14
Der Betrag wird von € 14,04 auf € 14,46 erhöht.
Anhebung der Gehaltsansätze um 3,00%
Mindestgrundgehalt: 1.316,22 €
Erhöhung der Lehrlingsentschädigung um 3,20%
1. Dienstjahr ** 1.153,41** Gehaltsstufe 1 1.330,97 1.663,13 1.879,90 2.373,14 bis 5 VWGJ 3.760,76
2. Dienstjahr ** 1.241,85** Gehaltsstufe 2 1.464,29 1.825,05 2.063,33 2.605,33 n. 5–10 VWGJ 4.497,96
3. Dienstjahr 1.334,82 Gehaltsstufe 3 1.584,78 1.982,50 2.242,90 2.840,68 n. 10 VWGJ 5.309,62
Gehaltsstufe 4 1.718,11 2.133,53 2.430,80 3.070,93
Gehaltsstufe 5 1.835,41 2.291,64 2.607,84 3.305,04
Gehaltsstufe 6 1.965,51 2.450,99 2.793,81 3.535,92
Gehaltsstufe 7 2.609,70 2.974,04 3.772,57
Gehaltsstufe 7a* 4.009,87
Gehaltsstufe 7b* 4.136,15
Gehaltsstufe 8 2.687,16 3.050,72
Einmalzahlung 2012:
Eine Einmalzahlung in Höhe von € 40,– wird allen am 1.11. 2012 im Unternehmen aktiven DienstnehmerInnen (inklusive Lehrlinge und ausgeschlossen Karenzierte) gewährt. Für Teilzeitkräfte ist der Betrag entsprechend zu aliquotieren. Diese Einmalzahlung kann auch in anderer Form (zB Einkaufsgutscheine) abgegolten werden. Die Auszahlung erfolgt mit der November-Gehaltsabrechnung.
im 1. Lehrjahr. . . . . . . . . . . . . . € 606,40
im 2. Lehrjahr. . . . . . . . . . . . . € 811,96
im 3. Lehrjahr. . . . . . . . . . . . . € 1.073,60
**Das Mindestbruttogehalt beträgt ab 1.11. 2012 € 1.316,22. Davon ausgenommen sind die Ferialangestellten.
14. ZUSATZKOLLEKTIVVERTRAG
gültig ab 1.November 2011
Der Betrag von € 37,02 wird auf € 38,33 erhöht.
Der Betrag von € 20,88 wird auf € 21,62 erhöht.
Die Sätze werden wie folgt ab 1.11. 2011 neu festgelegt:
Der Betrag wird von € 13,56 auf € 14,04 erhöht.
§ 11, Abs (1) wird wie folgt geändert:
Bei eigener Eheschließung oder eigener Eintragung der Partnerschaft im Sinne des EPG. . . . 3 Arbeitstage,
beim Tod des/der Ehegatten/in oder des/der eingetragenen Partners/in im Sinne des EPG. . . 3 Arbeitstage
§ 13, erhält folgende Fassung:
§ 23a wird nach § 23 eingefügt:
Anhebung der Gehaltsansätze um 3,55%
Mindestgrundgehalt: 1.277,88 €
Erhöhung der Lehrlingsentschädigung um 3,80%
1. Dienstjahr 1.119,82** Gehaltsstufe 1 1.292,20 1.614,69 1.825,15 2.304,02 bis 5 VWGJ 3.651,22
2. Dienstjahr 1.205,68** Gehaltsstufe 2 1.421,64 1.771,89 2.003,23 2.529,45 n. 5–10 VWGJ 4.366,95
3. Dienstjahr 1.295,94 Gehaltsstufe 3 1.538,62 1.924,76 2.177,57 2.757,94 n. 10 VWGJ 5.154,97
Gehaltsstufe 4 1.668,07 2.071,39 2.360,00 2.981,49
Gehaltsstufe 5 1.781,95 2.224,89 2.531,88 3.208,78
Gehaltsstufe 6 1.908,26 2.379,60 2.712,44 3.432,93
Gehaltsstufe 7 2.533,69 2.887,42 3.662,69
Gehaltsstufe 7a* 3.893,08
Gehaltsstufe 7b* 4.015,68
Gehaltsstufe 8 2.608,89 2.961,86
im 1. Lehrjahr. . . . . . . . . . € 587,60
im 2. Lehrjahr. . . . . . . . . € 786,78
im 3. Lehrjahr. . . . . . . . . € 1.040,31
**Das Mindestbruttogehalt beträgt ab 1.11. 2011 € 1.277,88. Davon ausgenommen sind die Ferialangestellten.
13. ZUSATZKOLLEKTIVVERTRAG
gültig ab 1.November 2010
Der Betrag von € 36,29 wird auf € 37,02 erhöht.
Der Betrag von € 20,47 wird auf € 20,88 erhöht.
Der Betrag wird von € 13,29 auf € 13,56 erhöht.
Die Sätze werden wie folgt ab 1.11. 2010 neu festgelegt:
I–III 37,98 31,21 69,19
IV 39,96 31,21 71,17
V 46,37 31,21 77,58
VI 51,01 31,21 82,22
Erhöhung der Mindestgrundgehälter um 2,00%
1. Dienstjahr 1.081,43** Gehaltsstufe 1 1.247,90 1.559,33 1.762,58 2.225,03 bis 5 VWGJ 3.526,05
2. Dienstjahr 1.164,35** Gehaltsstufe 2 1.372,90 1.711,14 1.934,55 2.442,73 n. 5–10 VWGJ 4.217,24
3. Dienstjahr 1.251,51 Gehaltsstufe 3 1.485,87 1.858,77 2.102,92 2.663,39 n. 10 VWGJ 4.978,24
Gehaltsstufe 4 1.610,88 2.000,38 2.279,09 2.879,28
Gehaltsstufe 5 1.720,86 2.148,61 2.445,08 3.098,77
Gehaltsstufe 6 1.842,84 2.298,02 2.619,45 3.315,24
Gehaltsstufe 7 2.446,83 2.788,43 3.537,12
Gehaltsstufe 7a* 3.759,61
Gehaltsstufe 7b* 3.878,01
Gehaltsstufe 8 2.519,45 2.860,32
im 1. Lehrjahr. . . . . . . . . . . € 566,09
im 2. Lehrjahr. . . . . . . . . . € 757,98
im 3. Lehrjahr. . . . . . . . . . € 1.002,23
**Das Mindestbruttogehalt beträgt ab 1.11. 2010 € 1.234,07. Davon ausgenommen sind die Ferialangestellten.
12. ZUSATZKOLLEKTIVVERTRAG
gültig ab 1.November 2009
Der Betrag von € 35,85 wird auf € 36,29 erhöht.
Der Betrag von € 20,22 wird auf € 20,47 erhöht.
Der Betrag wird von € 13,13 auf € 13,29 erhöht.
Die Sätze werden wie folgt ab 1.11. 2009 neu festgelegt:
I–III 37,24 30,60 67,84
IV 39,18 30,60 69,78
V 45,46 30,60 76,06
VI 50,01 30,60 80,61
Erhöhung der Mindestgrundgehälter um 0,92% plus € 5,–
1. Dienstjahr 1.060,23** Gehaltsstufe 1 1.223,43 1.528,75 1.728,02 2.181,40 bis 5 VWGJ 3.456,91
2. Dienstjahr 1.141,52** Gehaltsstufe 2 1.345,98 1.677,59 1.896,62 2.394,83 n. 5–10 VWGJ 4.134,55
3. Dienstjahr 1.226,97 Gehaltsstufe 3 1.456,74 1.822,32 2.061,69 2.611,17 n. 10 VWGJ 4.880,63
Gehaltsstufe 4 1.579,29 1.961,16 2.234,40 2.822,82
Gehaltsstufe 5 1.687,12 2.106,48 2.397,14 3.038,01
Gehaltsstufe 6 1.806,71 2.252,96 2.568,09 3.250,24
Gehaltsstufe 7 2.398,85 2.733,75 3.467,76
Gehaltsstufe 7a* 3.685,89
Gehaltsstufe 7b* 3.801,97
Gehaltsstufe 8 2.470,05 2.804,24
im 1. Lehrjahr. . . . . . . . . . . . . . . € 554,99
im 2. Lehrjahr. . . . . . . . . . . . . . € 743,12
im 3. Lehrjahr. . . . . . . . . . . . . . € 982,58
**Das Mindestbruttogehalt beträgt ab 1.11. 2009 € 1.209,87. Davon ausgenommen sind die Ferialangestellten.
Gehaltstabelle für Angestellte der gewerblichen Molkereien und Käsereien gültig ab 1.11.2018	PDF
Gehaltstafel für Angestellte der gewerblichen Molkereien und Käsereien gültig ab 1.11.2017	PDF
Gehaltstafel für Angestellte der gewerblichen Molkereien und Käsereien gültig ab 1.11.2016	PDF
Lohn- und Gehaltsabschluss für ArbeiterInnen und Angestellten in Molkereien und Käsereien gültig ab 1.11.2017	PDF
Lohn- und Gehaltsabschluss für ArbeiterInnen und Angestellten in Molkereien und Käsereien gültig ab 1.11.2016	PDF