Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NJW%201998,%202898
Timestamp: 2020-05-29 20:10:28
Document Index: 113190868

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 276', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 278', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 254', 'BGH', 'BGH', '§ 254', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 254', 'BGH', 'BGH']

Rechtsprechung: NJW 1998, 2898 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: BGH, 16.06.1998
BGH, 09.07.1998 - III ZR 158/97
https://dejure.org/1998,254
BGH, 09.07.1998 - III ZR 158/97 (https://dejure.org/1998,254)
BGH, Entscheidung vom 09.07.1998 - III ZR 158/97 (https://dejure.org/1998,254)
BGH, Entscheidung vom 09. Juli 1998 - III ZR 158/97 (https://dejure.org/1998,254)
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Haftung einer Lebensversicherungsgesellschaft - Risikoaufklärung eines Interessenten durch den Vermittler - Fremdfinanzierte Lebensversicherung
Haftung der Versicherung bei unzureichender Risikoaufklärung über fremdfinanzierte Lebensversicherung als Kapitalanlage
BGB §§ 276, 278
Haftung einer Lebensversicherungsgesellschaft wegen unzureichender Risikoaufklärung
Haftung eines VU wegen unzureichender Risikoaufklärung durch den VV, Aufklärungsverschulden eines VV, Kapitalanlagehaftung, Haftung, c.i.c, Beratungsverschulden, Auskunftsvertrag
Kreditfinanzierung eines riskanten Anlagegeschäftes
Haftung eines Lebensversicherers für Informationsfehler
LG München I, 08.02.1996 - 26 O 16938/93
NJW 1998, 2898
ZIP 1998, 1389
MDR 1998, 1099
VersR 1998, 1093
WM 1998, 1673
BB 1998, 1763
DB 1998, 1857
Übernimmt ein Vermittler mit Wissen und Wollen einer Vertragspartei Aufgaben, die typischerweise ihr obliegen, steht der Vermittler - unabhängig von seiner etwaigen Selbständigkeit und einer Tätigkeit auch für den Vertragspartner - in ihrem Lager, wird in ihrem Pflichtenkreis tätig und ist als ihre Hilfsperson zu betrachten (BGH, Urteile vom 14. November 2000 - XI ZR 336/99, VersR 2001, 188 unter II 2; vom 9. Juli 1998 - III ZR 158/97, VersR 1998, 1093 unter II 2; vom 24. September 1996 - XI ZR 318/95, VersR 1997, 877 unter II 1).
Das gilt insbesondere für die mit der angebotenen Beteiligungsform verbundenen Nachteile und Risiken (vgl. BGH, Urteile vom 9. Juli 1998 aaO unter I 1; vom 21. März 2005 - II ZR 140/03, WM 2005, 833 unter II 2 b;… vom 17. Februar 2011 - III ZR 144/10, NJW-RR 2011, 910 Rn. 9).
BGH, 14.05.2012 - II ZR 69/12
Kapitalanlagegeschäft: Haftung des Gründungsgesellschafters einer …
Das Verschulden von Untervermittlern ist schon dann zuzurechnen, wenn mit ihrem Einsatz gerechnet werden musste (BGH, Urteil vom 8. Januar 2004 - VII ZR 181/02, NJW 2004, 2156, 2157; Urteil vom 9. Juli 1998 - III ZR 158/97, ZIP 1998, 1389, 1390; Urteil vom 24. September 1996 - XI ZR 318/95, ZIP 1996, 1950, 1951).
BGH, 08.01.2004 - VII ZR 181/02
Haftung des Bauträgers bei zu geringer Wohnfläche; Zurechnung der Kenntnis eines …
Der Bundesgerichtshof hat eine Lebensversicherungsgesellschaft für die unvollständige Beratung durch einen Untervermittler haftbar gemacht, weil sie damit habe rechnen müssen, daß der von ihr beauftragte Vermittler Untervermittler beauftragen werde (BGH, Urteil vom 9. Juli 1998 - III ZR 158/97, NJW 1998, 2898).
BGH, 13.01.2000 - III ZR 62/99
Nach der Lebenserfahrung ist davon auszugehen, daß die in einem wesentlichen Punkt unvollständige Auskunft ursächlich für die Beteiligungsentscheidung des unstreitig auf eine sichere, "garantierte" Anlage bedachten Klägers war (vgl. Senatsurteil vom 9. Juli 1998 - III ZR 158/97 = NJW 1998, 2898, 2899; BGH, Urteil vom 10. Oktober 1994 - II ZR 95/93 = NJW 1995, 130, 132).
Das gilt insbesondere für die mit der angebotenen Beteiligungsform verbundenen Nachteile und Risiken (vgl. BGH, Urteile vom 9. Juli 1998 aaO unter I 1; vom 21. März 2005 - II ZR 140/03, WM 2005, 833 unter II 2 b;… vom 17. Februar 2011 - III ZR 144/10 NJW-RR 2011, 910 Rn. 9).
BGH, 22.10.2003 - IV ZR 398/02
Zur Frage der Wirksamkeit von Treuhandverträgen und -vollmachten bei …
Die vom Kläger in diesem Zusammenhang angeführte Entscheidung des III. Zivilsenats vom 9. Juli 1998 (III ZR 158/97 - NJW 1998, 2898 unter II 2) steht dem nicht entgegen; die maßgebliche Pflichtverletzung war dort ebenfalls nicht dem Kreditgeschäft zuzuordnen, sondern betraf das Anlagegeschäft (vgl. BGH, Urteil vom 27. Juni 2000 - XI ZR 174/99 - WM 2000, 1685 unter II 1 c).
BGH, 14.11.2000 - XI ZR 336/99
Bausparkasse haftet für Untervermittler
Deren Verhalten bei der Anbahnung der Darlehens- und Bausparverträge muß die Beklagte sich ebenfalls gemäß § 278 BGB zurechnen lassen (…vgl. Senatsurteil vom 24. September 1996 aaO; BGH, Urteil vom 9. Juli 1998 - III ZR 158/97, WM 1998, 1673, 1674).
BGH, 05.04.2017 - IV ZR 437/15
Kapitalanlagegeschäft: Zurechnung des Vermittlerhandelns
Nach diesem Maßstab hat das Berufungsgericht einen unverschuldeten Rechtsirrtum der Beklagten über Inhalt und Reichweite ihrer Aufklärungspflichten rechtsfehlerfrei mit der Begründung verneint, dass die Beklagte schon aufgrund der älteren Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs - wie etwa dem Urteil vom 9. Juli 1998 (III ZR 158/97, VersR 1998, 1093) - mit einer Anwendung der Kapitalanlagevorschriften und entsprechend weitergehenden Aufklärungspflichten rechnen musste.
Auch der Hinweis der Revision auf das Urteil des III. Zivilsenats vom 9. Juli 1998 (III ZR 158/97, WM 1998, 1673 f.) greift nicht, da sich die Pflichtverletzung dort ebenfalls auf das vermittelte Geschäft bezog, wie der Senat bereits mit Urteilen vom 27. Juni 2000 (XI ZR 174/99, WM 2000, 1685, 1686) und vom 29. April 2003 (XI ZR 201/02, ZIP 2003, 1692, 1694) näher ausgeführt hat.
BGH, 27.06.2000 - XI ZR 174/99
Aufklärungspflicht der finanzierenden Bank bei Beitritt zu einem geschlossenen …
Eine weitergehende Zurechnung ergibt sich entgegen der Ansicht der Beklagten weder aus dem Senatsurteil vom 24. September 1996 (XI ZR 318/95, WM 1996, 2105, 2106) noch aus dem Urteil des III. Zivilsenats vom 9. Juli 1998 (III ZR 158/97, WM 1998, 1673 f.).
BGH, 11.07.2012 - IV ZR 271/10
OLG Karlsruhe, 24.11.2004 - 15 U 4/01
Haftung einer Bausparkasse: Finanzierung des Erwerbs einer "Schrottimmobilie"
BGH, 29.04.2003 - XI ZR 201/02
Unwirksamkeit eines Geschäftsbesorgungsvertrages wegen Verstoßes gegen das RBerG
OLG Dresden, 19.11.2010 - 7 U 1358/09
Aufklärungspflichten des Versicherungsvermittlers über die Risiken einer …
BGH, 15.06.2000 - III ZR 305/98
OLG Saarbrücken, 04.05.2011 - 5 U 502/10
Beratungspflichten des Versicherungsmaklers bei Kündigung einer …
OLG Jena, 17.05.2005 - 5 U 693/04
OLG Schleswig, 13.06.2002 - 5 U 78/01
Sittenwidrigkeit des Beitritts als stiller Gesellschafter zu einer …
OLG Schleswig, 22.04.2004 - 5 U 62/03
Voraussetzungen eines der Arglisthaftung gleichzusetzenden Haftung wegen …
OLG Saarbrücken, 30.10.2012 - 4 U 517/10
Haftung des Anlageberaters/-vermittlers für unrichtige Angaben im Prospekt eines …
OLG Celle, 09.02.2012 - 8 U 191/11
Versicherungsvertragsrecht: Wirksamkeit der Befristung des Widerrufsrechts des …
OLG Koblenz, 07.02.2002 - 5 U 662/00
Haftung der finanzierenden Bank bei Verkauf einer völlig überteuerten …
KG, 30.01.2018 - 6 U 57/16
Kapitallebensversicherung: Schadensersatzanspruch wegen der Verletzung …
OLG Köln, 21.03.2001 - 13 U 124/00
Bankenhaftung bei Immobilienfinanzierung im sog. Strukturvertrieb
OLG Düsseldorf, 30.03.2004 - 4 U 137/03
Anspruch eines Versicherungsnehmers auf Rückzahlung seiner Beiträge zu einer …
LG Mannheim, 23.01.2004 - 7 O 262/03
Zum Urheberrechtsschutz einer Gedichtesammlung
OLG Stuttgart, 31.03.2011 - 3 U 148/10
Anlageberatung und Prospekthaftung: Haftung wegen Verharmlosung durch den …
OLG Celle, 12.01.2012 - 8 U 151/11
OLG Düsseldorf, 04.11.2019 - 24 U 1/19
Pflichten des Vermittlers einer fondsgebundenen Rentenversicherung
OLG Celle, 02.02.2012 - 8 U 125/11
Lebensversicherungsvertrag: Widerrufsrecht nach Vertragsbeendigung; Vereinbarkeit …
OLG Köln, 25.05.2012 - 20 U 249/11
KG, 08.11.2005 - 4 U 175/04
Finanzierter Wohnungskaufvertrag: Bestellung einer Grundschuld; Widerruf eines …
LG Bonn, 14.09.2016 - 9 O 526/15
Versicherungsmakler, Zurechnung
OLG Celle, 31.03.2011 - 8 U 154/10
Verjährung von Ansprüchen wegen fehlerhafter Kapitalanlageberatung: …
OLG München, 06.07.2016 - 20 U 1937/16
Aufklärungspflichten einer Treuhandkommanditistin im Zusammenhang mit einer …
OLG Frankfurt, 14.12.2011 - 7 U 170/10
Zum Umfang der dem Kapitallebensversicherer obliegenden Informations- und …
OLG Schleswig, 05.12.2002 - 5 U 28/02
Beitritt als atypischer stiller Gesellschafter; Rückabwicklung nach Prospekt- …
OLG Frankfurt, 30.11.2011 - 7 U 100/10
Informations- und Aufklärungspflicht des Lebensversicherers (hier: Hinweispflicht …
OLG Celle, 07.05.2008 - 3 U 6/08
Verjährung: Beginn der Verjährung bei Schadensersatzansprüchen wegen fehlerhafter …
OLG Saarbrücken, 08.03.2006 - 5 U 257/05
Darlegungs- und Beweislast bei Verletzung der Hinweis- und Aufklärungspflicht bei …
OLG Köln, 23.06.1999 - 13 W 32/99
Bankhaftung für falsche Angaben eines eingeschalteten Anlage- und …
LG Bamberg, 28.01.2009 - 2 O 88/08
Lebensversicherung: Aufklärungspflichtverletzung bei Abschluss einer …
OLG Saarbrücken, 14.01.2003 - 7 U 278/02
Verletzung der Beratungspflicht des Anlagevermittlers bei fehlendem Hinweis auf …
OLG München, 05.10.2016 - 20 U 1790/16
Schadensersatz aus Prospekthaftung
OLG München, 03.08.2016 - 20 U 1675/16
Haftung einer Treuhandgesellschaft für den Zeichnungsschaden bei mangelhafter …
LG Bamberg, 28.01.2009 - 2 O 82/08
Haftung bei Kapitalanlagegeschäften (fremdfinanzierte Lebensversicherung): …
OLG Frankfurt, 21.06.2006 - 23 U 67/05
Kapitalanlagevermittlung: Haftung des Anlagevermittlers für einen Gehilfen als …
OLG Düsseldorf, 15.07.2003 - 24 U 16/03
Bedeutung und Auswirkung der Option "nur sichere Anlage" in einem …
OLG Schleswig, 12.12.2002 - 5 U 7/02
Wirksamkeit des Beitritts eines atypischen stillen Gesellschafters zu einer …
OLG Brandenburg, 14.10.2002 - 3 W 33/02
OLG Koblenz, 16.06.2000 - 10 U 1483/99
Grenzen einer Aufklärungspflicht des Versicherers bei Verbindung von Kredit- und …
KG, 03.05.2005 - 19 U 75/04
Bankenhaftung aus Anlageberatung: Sekundäre Darlegungspflicht der Bank gegenüber …
OLG München, 20.04.2016 - 20 U 3917/15
Haftung der Treuhandkommanditistin wegen Aufklärungspflichtverletzung
OLG Karlsruhe, 29.05.2007 - 15 U 68/04
Versicherungsmakler: Aufklärungs- und Beratungspflichten bei Empfehlung …
OLG Schleswig, 27.06.2000 - 3 U 5/99
Verschaffungsvermächtnis - Sicherheitsabtretung vermachter Forderung - …
OLG Naumburg, 02.02.2006 - 2 U 92/05
Inhalt und Umfang der Beratungspflichten einer Bank
KG, 20.08.2004 - 25 U 1/04
Bankenhaftung: Informationspflichten bei Kapitalanlageberatung
LG Berlin, 22.05.2003 - 10 O 547/02
OLG München, 19.07.2017 - 20 U 3781/16
Anspruch auf Schadensersatz aufgrund der Beteiligung an GmbH
OLG Nürnberg, 11.07.2005 - 8 U 3187/04
Ansprüche auf Rückzahlung von Beiträgen aus einem Lebensversicherungsvertrag; …
OLG Frankfurt, 30.11.2011 - 7 U 125/10
Informationspflichten des Lebensversicherers (hier: Renditeerwartung
OLG Karlsruhe, 30.03.2007 - 17 U 281/06
OLG Frankfurt, 28.10.2010 - 3 U 7/10
Lebensversicherungsvertrag: Beratungspflichten eines Bankmitarbeiters bei …
LG Frankfurt/Main, 08.06.2000 - 19 O 131/99
Immobilienerwerb und Aufklärung durch Banken
LG Stuttgart, 24.08.2010 - 8 O 501/08
Anspruch eines fondsgebundenen Lebensversicherungsnehmers gegen einen …
LG Berlin, 23.01.2004 - 35 O 371/02
LG Heilbronn, 27.11.2003 - 6 O 265/03
Anlageberatung - Schadensersatzanspruch wegen fehlerhafter
OLG Stuttgart, 28.10.1998 - 9 U 69/98
Worüber muß der Vermittler beim geschlossenen Immobilienfonds aufklären?
LG Heidelberg, 06.05.2004 - 3 O 261/03
Haftung aus Vermögensanlageberatung: Umfang der Risikoaufklärung bei Empfehlung …
LG Freiburg, 16.03.1999 - 5 O 404/98
BGH, 16.06.1998 - XI ZR 254/97
https://dejure.org/1998,1031
BGH, 16.06.1998 - XI ZR 254/97 (https://dejure.org/1998,1031)
BGH, Entscheidung vom 16.06.1998 - XI ZR 254/97 (https://dejure.org/1998,1031)
BGH, Entscheidung vom 16. Juni 1998 - XI ZR 254/97 (https://dejure.org/1998,1031)
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Abhandenkommen eines Schecks auf dem Postweg - Kein Mitverschulden
Keine Mitschuld an Abhandenkommen eines Schecks bei Versendung mit einfachem Brief
afs-rechtsanwaelte.de (Volltext und Kurzanmerkung)
Versendung eines Verrechnungsschecks mit einfachem Brief
BGB § 254 Abs. 1
Übermittlung eines Schecks mit einfachem Brief
Verrechnungsschecks dürfen mit einfachem Brief versandt werden
Scheckversendung in einfachem Brief
Scheckrecht; Versand von Verrechnungsschecks durch einfachen Brief
WuB Entscheidungsanmerkungen zum Wirtschafts- und Bankrecht (Entscheidungsbesprechung)
Schadensersatzanspruch bei Abhandenkommen eines Inhaberverrechnungsschecks auf dem Postweg; kein Mitverschulden des Ausstellers wegen Versand mit einfachem Brief
BGHZ 139, 108
ZIP 1998, 1351
MDR 1998, 1110
WM 1998, 1622
BB 1998, 1815
JR 1999, 247
OLG Karlsruhe, 22.12.2005 - 9 U 84/05
Wertpapierrecht: Mitverschulden bei grob fahrlässiger Einlösung eines in Verlust …
Richtig ist, dass in der Rechtsprechung ein Mitverschulden erörtert worden ist in Fällen, in denen ohne weiteres erkennbar ist, dass ein Scheck verschickt wird, wie es zum Beispiel bei Fensterumschlägen der Fall sein kann (vgl. BGHZ 139, 108).
Dass Briefpost nicht immer ankommt, ist nämlich allgemein bekannt, ohne dass dies - für den Briefverkehr innerhalb Deutschlands gesprochen - geeignet wäre, die Einwendung nach § 254 BGB zu begründen (vgl. hierzu BGHZ 139, 108).
Der Senat setzt sich hiermit nicht in Widerspruch zu der von der Klägerin zitierten Entscheidung BGHZ 139, 108.
OLG Bamberg, 29.07.2004 - 1 U 44/04
Schadenersatz gegen Bank wegen Einlösung eines abhanden gekommenen und von einem …
Nach der Rechtsprechung des BGH (BGH, Urteil vom 16.06.1998, XI ZR 254/97; BGHZ 139, 108-110) begründet es kein Mitverschulden am Abhandenkommen eines Schecks auf dem Postwege, wenn der Aussteller den Scheck mit einfachem Brief übermittelt.
OLG Dresden, 12.10.1998 - 2 U 2197/98
Haftung der einen an einen Dritten indossierten Orderscheck hereinnehmenden Bank
Der Klägerin fällt kein schadensursächliches Mitverschulden (§ 254 Abs. 1 BGB ) zur Last, da diese die gebotene Sorgfalt nicht dadurch verletzt hat, dass sie den Verrechnungsscheck an die K r E l GmbH per Post übersandte (vgl. BGH WM 1998, 1622 [1623]).
OLG Düsseldorf, 08.12.2004 - 18 U 163/04
So hat der Bundesgerichtshof die Versendung eines Verrechnungsschecks über eine Summe von 306.250,00 DM mit einfacher Post als keinen Umstand gewertet, der den Vorwurf des Mitverschuldens begründet, sofern der verwendete Briefumschlag neutral ist und nicht erkennen lässt, dass sich ein Scheck in diesem befindet (vgl. BGH, Urteil vom 16.06.1998, Az.: XI ZR 254/97, zitiert nach juris, RdN 8, anders bei einem Fensterumschlag OLG Frankfurt, WM 1999, 1318).