Source: https://www.arcguide.de/ausschreibung/deutschland-ampfing-auftragsbekanntmachung-4/
Timestamp: 2019-11-17 04:40:35
Document Index: 160890262

Matched Legal Cases: ['§ 53', '§ 53', '§ 53', '§ 55', '§ 55', '§ 75', '§ 123', '§ 124', '§ 19', '§ 46', '§ 55', '§ 160']

Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen Deutschland, Ampfing: Auftragsbekanntmachung - arcguide.de
Deutschland, Ampfing: Auftragsbekanntmachung
Deutschland-Ampfing: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
2019/S 215-527760
Offizielle Bezeichnung: Katholische Pfarrkirchenstiftung St. Margareta Ampfing vertreten durch das Erzbischöfliche Ordinariat München, Abteilung 7.2.2., Vergabestelle Bau
Postanschrift: St.-Martin-Str. 7
Hauptadresse: https://www.erzbistum-muenchen.de/pfarrei/pv-ampfing/cont/57317
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.subreport.de/E19883568
Postanschrift: Erlenstegenstraße 5
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.subreport.de/E19883568
Ampfing – PRJ-2011-0106 – Neubau Kindertagestätte Nuntius Pacelli – Technische Ausrüstung, Anlagengruppen 4, 5 und 6 gem. §§ 53 ff. HOAI
Die katholische Pfarrkirchenstiftung St. Margareta Ampfing beabsichtigt den Neubau des Kindergartens Nuntius Pacelli.
Für die Maßnahme werden derzeitig Gesamtkosten (Kgr. 200-700) in Höhe von 5,10 Mio. EUR brutto angesetzt.
Technische Ausrüstung, Anlagengruppen 4, 5 und 6 gem. §§ 53 ff. HOAI, Leistungsphasen 1-3 sowie 5-9.
Wert ohne MwSt.: 42 180.08 EUR
Zangberger Straße 10, 84539 Ampfing
Der Bestand ist ein Ensemble aus 2 Baukörpern, dem alten Schwesternwohnheim (erbaut 1904) und dem Kindergartengebäude (erbaut 1974). Die beiden Gebäude stehen – sowohl räumlich als auch funktional – mit Hilfe des Verbindungsanbaus, in Beziehung. Ein dreiteiliger Container wurde vorübergehend, für einen gestiegenen Bedarf, im Bereich des Vorgartens des ehemaligen Schwesternwohnheims platziert. Alle Gebäude, sowie der Garten werden vom Kindergarten Nuntius Parcelli genutzt. Für die Maßnahme wurde eine Machbarkeitsstudie mit 3 Varianten durchgeführt. Bei der Variante 1 handelt es sich um die Überprüfung auf mögliche Generalinstandsetzung. Die Varianten 2 und 3 untersuchen einen Neubau; in einer Variante auf bestehendem Grundstück, in einer weiteren Variante auf anderem Grundstück. Der Vergleich hat gezeigt, dass ein Neubau wirtschaftlicher ist als eine Instandsetzung. Durch die Kirchenverwaltung ist der Beschluss getroffen worden einen Ersatzbau auf dem vorhandenen Grundstück zu errichten. Außerdem soll eine Reduzierung der Kindertagesstätte von aktuell 135 Plätzen auf 105 Plätze erfolgen.
Im Rahmen der Planung soll untersucht werden, ob ein Neubau auf dem gleichen Grundstück unter laufendem Kindergartenbetrieb errichtet werden kann oder ob während der Bauzeit die Kinder in einem Container auf einem anderen Grundstück ausgelagert werden sollen.
Für den Neubau sind folgende Leistungen zu vergeben:
Technische Ausrüstung, Anlagengruppen 4, 5 und 6, Leistungsphasen 1-3 sowie 5-9 gemäß §§ 53 ff. HOAI. Die Leistungsphasen werden stufenweise beauftragt.
— Beauftragungsstufe 2: Leistungsphase 5 gemäß § 55 HOAI *),
— Beauftragungsstufe 3: Leistungsphasen 6-9 gemäß § 55 HOAI *),
*) Des Weiteren wird darauf hingewiesen, dass sich der Auftraggeber vorbehält, nach Beauftragungsstufe 1 die weitere Beauftragung leistungsphasenweise vorzunehmen.
Der Auftraggeber bzw. dessen Verfahrensbetreuer korrespondiert vorzugsweise über die unter I.3) genannte Vergabeplattform.
Bewerbungen sind ausschließlich unter Verwendung des Bewerbungsbogens möglich. Bei Bewerbergemeinschaften ist der Bewerbungsbogen von jedem Mitglied auszufüllen.
1) Nachweis über die Berechtigung des vorgesehenen Entwurfsverfassers, die Berufsbezeichnung Ingenieur zu tragen oder in Deutschland unter dieser Bezeichnung tätig zu werden (§ 75 Abs. 2 VgV). Zugelassen werden (Diplom-)Ingenieure bzw. Bachelor/ Master an Universitäten oder Fachhochschulen mit der Fachrichtung Elektrotechnik oder vergleichbarer Qualifikation.
2) Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 123 GWB.
3) Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 124 GWB.
4) Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 19 MiLoG.
5) Erklärung zur Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen.
6) Erklärung zu wirtschaftlichen Verknüpfungen mit anderen Unternehmen.
1) Nachweis der Versicherung über eine Berufshaftpflichtversicherungsdeckung in Höhe von 1,5 Mio. EUR für Personenschäden und 2 Mio. EUR für sonstige Schäden bzw. eine schriftliche Erklärung des Versicherers zur Erhöhung der Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall muss den Bewerbungsunterlagen beiliegen.
In einem ersten Wertungsschritt wird anhand einer Liste der wesentlichen in den letzten 3 Jahren (1.1.2016-31.12.2018) erbrachten Leistungen die prinzipielle Eignung des Bewerbers geprüft. Bei dieser Liste ist je erbrachter Leistung die Angabe des Rechnungswertes (= Kosten der Kgr. 440+450+460, DIN 276, brutto), der Leistungszeit sowie der öffentlichen oder privaten Auftraggeber der Dienstleistungen zu machen. Als prinzipiell geeignet werden Bewerber eingestuft, wenn Sie anhand der selbst zu erstellenden Liste nachweisen können, dass aktuelle Erfahrungswerte bei der Erbringung vergleichbar komplexer Maßnahmen vorliegen.
Darstellung von maximal 4 Referenzprojekten aus den letzten 3 Jahren, aus der die Erfahrung des Bewerbers bei Projekten mit vergleichbaren Anforderungen hervorgeht (§ 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV). Die Vergabestelle weist darauf hin, dass ausnahmsweise auch länger zurückreichende Referenzen (ab 1.1.2014 bis zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge gemäß IV.2.2) dieser Bekanntmachung) ebenfalls berücksichtigt werden. – (Wichtung 100 %).
— bei dem Referenzprojekt handelt es sich um eine Hochbaumaßnahme,
— bei dem Referenzprojekt handelt es sich um eine Neubau- oder Erweiterungsmaßnahme,
— das Referenzprojekt ist hinsichtlich der Größenordnung vergleichbar (Gesamtkosten (Kgr. 440+450+460) >= 100 000 EUR brutto),
— durch den Bewerber wurden mindestens die Leistungsphasen 2, 3, 5, 6, 7 und 8 (gem. § 55 HOAI) erbracht,
— derzeitiger Projektstand des Referenzprojektes ist mindestens die Leistungsphase 8 oder das Referenzprojekt ist abgeschlossen.
3) Benennung der technischen Fachkräfte, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen.
Die Leistungen sind folgendem Berufsstand im Bereich des europäischen Wirtschaftsraumes vorbehalten: Natürliche Personen, die gemäß Rechtsvorschriften ihres Heimatstaates zur Führung der Berufsbezeichnung „Ingenieur“ berechtigt sind. Ist in den jeweiligen Heimatstaaten die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die Anforderungen als Ingenieur, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG gewährleistet ist. Juristische Personen, wenn deren satzungsmäßiger Geschäftszweck auf Planungsleistungen ausgerichtet ist und der Planungsaufgabe entspricht und wenn der verantwortliche Verfasser der Planung oder der gesetzliche Vertreter der juristischen Person die an die natürlichen Personen gestellten Anforderungen erfüllen.
Die unter II.2.7) benannten Termine für die Laufzeit des Vertrags beziehen sich auf den geplanten Beauftragungszeitpunkt (Beginn) und die geplante Nutzungsaufnahme der Hauptmaßnahme (Ende). Die Leistungszeit der Mängelbeseitigung, Restabwicklung und Abrechnung der Maßnahme, Erstellung/ Übergabe einer vollständigen Dokumentation der erbrachten Planungsleistungen (inkl. Abnahme der Planungsleistungen) und Mitwirken bei der Erstelllung eines Verwendungsnachweises in der Lph. 8 sowie die Leistungszeit der kompletten Lph. 9 können zum derzeitigen Zeitpunkt noch nicht exakt angegeben werden, sind daher im genannten Zeitraum nicht enthalten und müssen hinsichtlich der tatsächlichen Laufzeit des Vertrages noch dazugerechnet werden.
Je Bieter ist nur ein Angebot zulässig. Mehrfachangebote führen zum Ausschluss vom Verfahren. Als Mehrfachangebote gelten auch mehrere Angebote von Einzelpersonen innerhalb verschiedener Bietergemeinschaften. Das Risiko für den rechtzeitigen Eingang des Teilnahmeantrags/ Angebotes liegt beim Bewerber/Bieter. Zusätzliche bzw. ergänzende Angebotsunterlagen werden nicht berücksichtigt.
Fragen und Anmerkungen zu den Vergabeunterlagen sind über die Kommunikationsebene der unter Ziffer I.3) dieser Bekanntmachung genannten Vergabeplattform bis spätestens 6 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist zu richten. Verbindliche Stellungnahmen werden als Erläuterungen, Konkretisierungen oder Änderungen zu den Vergabeunterlagen auf der Vergabeplattform bis 3 Kalendertage vor Ablauf der Angebotsfrist veröffentlicht. Die Bewerber sind verpflichtet, sich bis 3 Kalendertage vor Ablauf der Angebotsfristauf der unter Ziffer I.3) dieser Bekanntmachung genannten Vergabeplattform/ Homepage zu informieren, ob sich Erläuterungen, Konkretisierungen oder Änderungen in den Vergabeunterlagen ergeben haben. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sich die Notwendigkeit ergeben kann, die Angebotsfrist auch noch innerhalb dieser 3 Kalendertage zu verschieben. In einem solchen Fall wird unverzüglich ebenfalls auf der unter Ziffer I.3) dieser Bekanntmachung genannten Vergabeplattform informiert.
Es besteht die Möglichkeit der freiwilligen Registrierung auf der unter Ziffer I.3) dieser Bekanntmachung genannten Vergabeplattform. Die Bewerber/ Bieter, die sich freiwillig registrieren, werden über die verbindlichen Stellungnahmen auf die eingereichten Fragen und Anmerkungen per E-Mail informiert.
Es wird auf die Rügeobliegenheit des Bewerbers/ der Bewerbergemeinschaft bzw. des Bieters/ der Bietergemeinschaft gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1-4 GWB hingewiesen.