Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=13.04.2016&Aktenzeichen=XII%20ZB%20578%2F14
Timestamp: 2019-03-24 20:39:10
Document Index: 54764219

Matched Legal Cases: ['BGH', '§ 1376', '§ 322', '§ 1378', '§ 113', '§ 318', '§ 269', '§ 269', '§ 1376', '§ 1384', '§ 74', '§ 74', '§ 1376', '§ 1378', '§ 1376', '§ 1378', 'BGH']

BGH, 13.04.2016 - XII ZB 578/14 - dejure.org
BGB §§ 1376 Abs. 4, 1378
§ 322 Abs. 1 ZPO, § 1378 BGB, § 113 Abs. 1 Satz 2 FamFG, § 318 ZPO, § 269 ZPO, § 269 Abs. 1, Abs. 2 Satz 1 ZPO, § 1376 Abs. 4 BGB, § 1384 BGB, § 74 Abs. 5 FamFG, § 74 Abs. 6 Satz 1 FamFG
§ 1376 Abs 4 BGB, § 1378 BGB
Zugewinnausgleich: Gerichtliche Geltendmachung des Ausgleichsanspruchs im Wege der Teilklage; Berücksichtigung von Fremdverbindlichkeiten bei der Bewertung eines landwirtschaftlichen Betriebs
Geltendmachung des Anspruchs auf Zugewinnausgleich als Teilantrag
Auswahl der Bewertungsmethode: Grundsätzlich Aufgabe des Tatrichters
BGB § 1376 Abs. 4; BGB § 1378
Wie ist der Ertragswert eines landwirtschaftlichen Betriebs zu ermitteln?
Zugewinnausgleich - und der Teilantrag auf Zahlung eines Mindestbetrages
Zugewinnausgleich - und die Bewertung eines landwirtschaftlichen Betriebs
Konkludente Klagerücknahme
Familienrecht - Ertragswert eines landwirtschaftlichen Betriebs im Zugewinnausgleich
Zulässigkeit eines Teilantrags über den Zugewinnausgleich
AG Schwäbisch Hall, 07.05.2014 - 2 F 120/14
AG Schwäbisch Hall, 07.05.2014 - 2 F 613/10
OLG Stuttgart, 15.10.2014 - 15 UF 120/14
NJW-RR 2016, 1217
MDR 2016, 1211
FamRZ 2016, 1044
Diese werden kapitalisiert und auf den Bewertungsstichtag bezogen (Senatsbeschluss vom 13. April 2016 - XII ZB 578/14 - FamRZ 2016, 1044 Rn. 34).
Der Durchschnittsertrag wird in der Regel auf Basis der letzten drei bis fünf Jahre ermittelt, wobei die jüngeren Erträge stärker gewichtet werden können als die älteren (Senatsbeschluss vom 13. April 2016 - XII ZB 578/14 - FamRZ 2016, 1044 Rn. 42 mwN).
Der Ertragswert eines Unternehmens ist nach betriebswirtschaftlichen Grundsätzen allein aus seiner Eigenschaft abzuleiten, nachhaltig ausschüttbare Überschüsse zu produzieren; diese werden kapitalisiert und auf den Bewertungsstichtag bezogen (vgl. Senatsurteil vom 8. November 2017 - XII ZR 108/16 - FamRZ 2018, 93 Rn. 17 und Senatsbeschluss vom 13. April 2016 - XII ZB 578/14 - FamRZ 2016, 1044 Rn. 34).
Der für die Prognose der künftigen Geschäftsentwicklung maßgebliche Durchschnittsertrag in der Vergangenheit wird in der Regel auf der Basis der letzten drei bis fünf Kalenderjahre ermittelt, wobei die jüngeren Erträge stärker gewichtet werden können als die älteren (vgl. BGH, Beschluss vom 13.4.2016 - XII ZB 578/14 -, juris: Rn. 42).