Source: http://bustler.de/gesetze.aspx?gesetz=BMinG
Timestamp: 2018-12-14 03:58:37
Document Index: 70186101

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 1', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 3', '§ 3', '§ 4', '§ 4', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 8', '§ 8', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 10', '§ 10', '§ 2', '§ 10', '§ 11', '§ 11', '§ 11', '§ 11', '§ 11', '§ 11', '§ 11', '§ 11', '§ 11', '§ 11', '§ 11', '§ 11', '§ 83', '§ 87', '§ 11', '§ 11', '§ 11', '§ 1', '§ 8', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 11', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 15', '§ 17', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 15', '§ 15', '§ 15', '§ 9', '§ 15', '§ 15', '§ 15', '§ 15', '§ 15', '§ 15', '§ 15', '§ 15', '§ 15', '§ 15', '§ 15', '§ 15', '§ 15', '§ 15', '§ 16', '§ 16', '§ 13', '§ 16', '§ 15', '§ 16', '§ 16', '§ 16', '§ 16', '§ 16', '§ 16', '§ 16', '§ 16', '§ 16', '§ 17', '§ 17', '§ 17', '§ 17', '§ 17', '§ 17', '§ 17', '§ 18', '§ 18', '§ 2', '§ 18', '§ 18', '§ 18', '§ 18', '§ 18', '§ 18', '§ 18', '§ 19', '§ 19', '§ 20', '§ 20', '§ 20', '§ 20', '§ 20', '§ 53', '§ 20', '§ 55', '§ 55', '§ 15', '§ 21', '§ 69', '§ 20', '§ 14', '§ 55', '§ 55', '§ 14', '§ 14', '§ 20', '§ 14', '§ 20', '§ 20', '§ 16', '§ 20', '§ 20', '§ 20', '§ 20', '§ 20', '§ 92', '§ 56', '§ 90', '§ 21', '§ 21', '§ 21', '§ 21', '§ 21', '§ 21', '§ 21', '§ 11', '§ 21', '§ 20', '§ 21', '§ 21', '§ 21', '§ 21', '§ 21', '§ 21', '§ 21', '§ 21', '§ 21', '§ 21', '§ 21', '§ 15', '§ 70', '§ 15', '§ 21', '§ 69', '§ 15', '§ 15', '§ 21', '§ 21', '§ 14', '§ 15', '§ 20', '§ 21', '§ 15', '§ 21', '§ 22', '§ 22', '§ 23', '§ 23', '§ 24', '§ 24', '§ 24']

BMinG | Gesetz über die Rechtsverhältnisse der Mitglieder der Bundesre
in der Fassung der Bekanntmachung vom 27. Juli 1971 (BGBl. I S. 1166), das zuletzt durch Artikel 1 des Gesetzes vom 17. Juli 2015 (BGBl. I S. 1322) geändert worden ist
§ 1 BMinG
§ 1 Satz 1 BMinG
§ 2 BMinG
§ 2 Abs. 1 Satz 1 BMinG
(1) 1Die Mitglieder der Bundesregierung erhalten eine vom Bundespräsidenten vollzogene Urkunde über ihre Ernennung.
§ 2 Abs. 1 Satz 2 BMinG
2Die Urkunde für die Bundesminister ist vom Bundeskanzler gegenzuzeichnen; die Urkunde für den Bundeskanzler bedarf keiner Gegenzeichnung.
§ 2 Abs. 1 Satz 3 BMinG
3Eine Ernennung in elektronischer Form ist ausgeschlossen.
§ 2 Abs. 2 Satz 1 BMinG
§ 2 Abs. 3 Satz 1 BMinG
§ 3 BMinG
§ 3 Satz 1 BMinG
§ 4 BMinG
§ 4 Satz 1 BMinG
§ 5 BMinG
§ 5 Abs. 1 Satz 1 BMinG
(1) 1Die Mitglieder der Bundesregierung dürfen neben ihrem Amt kein anderes besoldetes Amt, kein Gewerbe und keinen Beruf ausüben.
§ 5 Abs. 1 Satz 2 BMinG
2Sie dürfen während ihrer Amtszeit auch nicht dem Vorstand, Aufsichtsrat oder Verwaltungsrat eines auf Erwerb gerichteten Unternehmens angehören oder gegen Entgelt als Schiedsrichter tätig sein oder außergerichtliche Gutachten abgeben.
§ 5 Abs. 1 Satz 3 BMinG
3Der Bundestag kann Ausnahmen von dem Verbot der Zugehörigkeit zu einem Aufsichtsrat oder Verwaltungsrat zulassen.
§ 5 Abs. 2 Satz 1 BMinG
(2) 1Die Mitglieder der Bundesregierung sollen während ihrer Amtszeit kein öffentliches Ehrenamt bekleiden.
§ 5 Abs. 2 Satz 2 BMinG
2Die Bundesregierung kann hiervon Ausnahmen zulassen.
§ 5 Abs. 3 Satz 1 BMinG
(3) 1Die Mitglieder und ehemaligen Mitglieder der Bundesregierung haben dieser über Geschenke Mitteilung zu machen, die sie in bezug auf ihr Amt erhalten.
§ 5 Abs. 3 Satz 2 BMinG
2Die Bundesregierung entscheidet über die Verwendung der Geschenke.
§ 6 BMinG
§ 6 Abs. 1 Satz 1 BMinG
(1) 1Die Mitglieder der Bundesregierung sind, auch nach Beendigung ihres Amtsverhältnisses, verpflichtet, über die ihnen amtlich bekanntgewordenen Angelegenheiten Verschwiegenheit zu bewahren.
§ 6 Abs. 1 Satz 2 BMinG
§ 6 Abs. 2 Satz 1 BMinG
§ 6 Abs. 3 Satz 1 BMinG
§ 6a Abs. 1 Satz 1 BMinG
(1) 1Mitglieder der Bundesregierung, die beabsichtigen, innerhalb der ersten 18 Monate nach ihrem Ausscheiden aus dem Amt eine Erwerbstätigkeit oder sonstige Beschäftigung außerhalb des öffentlichen Dienstes aufzunehmen, haben dies der Bundesregierung schriftlich anzuzeigen.
§ 6a Abs. 1 Satz 2 BMinG
2Satz 1 gilt für ehemalige Mitglieder der Bundesregierung entsprechend.
§ 6a Abs. 2 Satz 1 BMinG
(2) 1Die Anzeigepflicht entsteht, sobald ein Mitglied oder ehemaliges Mitglied der Bundesregierung mit Vorbereitungen für die Aufnahme einer Beschäftigung beginnt oder ihm eine Beschäftigung in Aussicht gestellt wird.
§ 6a Abs. 2 Satz 2 BMinG
2Die Anzeige soll mindestens einen Monat vor Aufnahme der Tätigkeit erfolgen.
§ 6a Abs. 2 Satz 3 BMinG
3Wird die Frist nicht eingehalten, kann die Bundesregierung die Aufnahme der Tätigkeit bis zur Dauer von höchstens einem Monat vorläufig untersagen.
§ 6b Abs. 1 Satz 1 BMinG
(1) 1Die Bundesregierung kann die Erwerbstätigkeit oder sonstige Beschäftigung für die Zeit der ersten 18 Monate nach dem Ausscheiden aus dem Amt ganz oder teilweise untersagen, soweit zu besorgen ist, dass durch die Beschäftigung öffentliche Interessen beeinträchtigt werden.
§ 6b Abs. 1 Satz 2 BMinG
2Von einer Beeinträchtigung ist insbesondere dann auszugehen, wenn die angestrebte Beschäftigung
§ 6b Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 BMinG
§ 6b Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 BMinG
§ 6b Abs. 1 Satz 3 BMinG
§ 6b Abs. 2 Satz 1 BMinG
(2) 1Eine Untersagung soll in der Regel die Dauer von einem Jahr nicht überschreiten.
§ 6b Abs. 2 Satz 2 BMinG
2In Fällen, in denen öffentliche Interessen schwer beeinträchtigt wären, kann eine Untersagung für die Dauer von bis zu 18 Monaten ausgesprochen werden.
§ 6b Abs. 3 Satz 1 BMinG
(3) 1Die Bundesregierung trifft ihre Entscheidung über eine Untersagung auf Empfehlung eines aus drei Mitgliedern bestehenden beratenden Gremiums.
§ 6b Abs. 3 Satz 2 BMinG
2Das beratende Gremium hat seine Empfehlung zu begründen.
§ 6b Abs. 3 Satz 3 BMinG
3Es gibt seine Empfehlung nicht öffentlich ab.
§ 6b Abs. 4 Satz 1 BMinG
§ 6c Abs. 1 Satz 1 BMinG
(1) 1Die Mitglieder des beratenden Gremiums sollen Funktionen an der Spitze staatlicher oder gesellschaftlicher Institutionen wahrgenommen haben oder über Erfahrungen in einem wichtigen politischen Amt verfügen.
§ 6c Abs. 1 Satz 2 BMinG
2Sie werden auf Vorschlag der Bundesregierung jeweils zu Beginn einer Wahlperiode des Deutschen Bundestages vom Bundespräsidenten berufen und sind ehrenamtlich tätig.
§ 6c Abs. 2 Satz 1 BMinG
§ 6c Abs. 3 Satz 1 BMinG
(3) 1Die Mitglieder des beratenden Gremiums erhalten eine pauschale Entschädigung sowie Ersatz ihrer Reisekosten.
§ 6c Abs. 3 Satz 2 BMinG
2Diese werden vom Chef des Bundeskanzleramtes im Einvernehmen mit dem Bundesministerium des Innern festgesetzt.
§ 6c Abs. 4 Satz 1 BMinG
(4) 1Die Mitglieder des beratenden Gremiums üben ihre Tätigkeit so lange aus, bis neue Mitglieder nach Absatz 1 Satz 2 berufen worden sind.
§ 6c Abs. 4 Satz 2 BMinG
§ 6c Abs. 5 Satz 1 BMinG
§ 6d Satz 1 BMinG
§ 7 Abs. 1 Satz 1 BMinG
§ 7 Abs. 2 Satz 1 BMinG
§ 7 Abs. 3 Satz 1 BMinG
§ 8 BMinG
§ 8 Satz 1 BMinG
§ 9 BMinG
§ 9 Abs. 1 Satz 1 BMinG
§ 9 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 BMinG
§ 9 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 BMinG
§ 9 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 BMinG
§ 9 Abs. 2 Satz 1 BMinG
(2) 1Das Amtsverhältnis der einzelnen Bundesminister endet außerdem mit ihrer Entlassung.
§ 9 Abs. 2 Satz 2 BMinG
2Die Bundesminister können jederzeit entlassen werden und ihre Entlassung jederzeit verlangen.
§ 10 BMinG
§ 10 Satz 1 BMinG
1Im Falle der Beendigung des Amtsverhältnisses der Mitglieder der Bundesregierung finden die Vorschriften des § 2 Abs. 1 entsprechende Anwendung.
§ 10 Satz 2 BMinG
2Eine Entlassung wird mit der Aushändigung der Urkunde wirksam; die Aushändigung kann durch amtliche Veröffentlichung ersetzt werden.
§ 11 BMinG
§ 11 Abs. 1 Satz 1 BMinG
(1) 1Die Mitglieder der Bundesregierung erhalten vom Beginn des Kalendermonats an, in dem das Amtsverhältnis beginnt, bis zum Schluß des Kalendermonats, in dem das Amtsverhältnis endet, folgende Amtsbezüge:
§ 11 Abs. 1 Satz 1 lit. a BMinG
§ 11 Abs. 1 Satz 1 lit. b BMinG
§ 11 Abs. 1 Satz 1 lit. c BMinG
jährlich	24.000 DM,
die Bundesminister von jährlich	7.200 DM,
§ 11 Abs. 1 Satz 1 lit. d BMinG
jährlich	3.600 DM.
§ 11 Abs. 1 Satz 2 BMinG
2Die Amtsbezüge werden monatlich im voraus gezahlt.
§ 11 Abs. XXX BMinG
.DIE AMTSBEZÜGE WERDEN MONATLICH IM VORAUS GEZAHLT..
§ 11 Abs. 2 Satz 1 BMinG
(2) 1Für den gleichen Zeitraum werden Amtsbezüge nur einmal gewährt.
§ 11 Abs. 2 Satz 2 BMinG
2Sind die Bezüge nicht gleich hoch, so stehen die höheren Bezüge zu.
§ 11 Abs. 3 Satz 1 BMinG
§ 11 Abs. 4 Satz 1 BMinG
1(4) § 83a des Bundesbeamtengesetzes einschließlich der dazu ergangenen Übergangsvorschriften und § 87a des Bundesbeamtengesetzes sind sinngemäß anzuwenden.
§ 11 Abs. 4 Satz 2 BMinG
§ 11 Abs. 4 Kursivdruck: Aufgeh. durch Art.
§ 11 Abs. 4 Satz 3 BMinG
IV § 1 Nr. 9 G v. 23.5.1975 I 1173 mWv 1.7.1975; vgl. jetzt § 8 Bundesbesoldungsgesetz 2032-1
§ 12 BMinG
§ 12 Abs. 1 Satz 1 BMinG
(1) 1Der Bundeskanzler hat Anspruch auf eine Amtswohnung mit Ausstattung.
§ 12 Abs. 1 Satz 2 BMinG
2Den Bundesministern kann eine Amtswohnung zugewiesen werden.
§ 12 Abs. 1 Satz 3 BMinG
3Ist eine Amtswohnung zur Verfügung gestellt, entfällt der Ortszuschlag (§ 11 Abs. 1 Buchstabe b).
§ 12 Abs. 2 Satz 1 BMinG
(2) 1Die Mitglieder der Bundesregierung, die eine Amtswohnung bezogen haben, sind berechtigt, sie nach Beendigung des Amtsverhältnisses noch für die Dauer von drei Monaten unter denselben Bedingungen wie bisher zu benutzen, es sei denn, daß ihnen schon früher eine angemessene Wohnung nachgewiesen wird.
§ 12 Abs. 2 Satz 2 BMinG
2Der Monat, in dem das Amtsverhältnis endet, wird hierbei nicht mitgerechnet.
§ 12 Abs. 3 Satz 1 BMinG
§ 12 Abs. 4 Satz 1 BMinG
§ 12 Abs. 5 Satz 1 BMinG
§ 12 Abs. 6 Satz 1 BMinG
§ 13 BMinG
§ 13 Abs. 1 Satz 1 BMinG
§ 13 Abs. 2 Satz 1 BMinG
§ 14 BMinG
§ 14 Abs. 1 Satz 1 BMinG
§ 14 Abs. 2 Satz 1 BMinG
(2) 1Das Übergangsgeld wird für die gleiche Anzahl von Monaten gezahlt, für die der Berechtigte ohne Unterbrechung Amtsbezüge als Mitglied der Bundesregierung erhalten hat, jedoch mindestens für sechs Monate und höchstens für zwei Jahre.
§ 14 Abs. 2 Satz 2 BMinG
2Treffen Übergangsgeld und Ruhegehalt nach § 15 oder § 17 zusammen, wird das Übergangsgeld um das Ruhegehalt gemindert, bevor auf das Übergangsgeld und das Ruhegehalt sonstige Anrechnungs- und Ruhensvorschriften angewandt werden.
§ 14 Abs. 3 Satz 1 BMinG
(3) 1Als Übergangsgeld werden gewährt
§ 14 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 BMinG
§ 14 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 BMinG
§ 14 Abs. 3 Satz 2 BMinG
2Das Übergangsgeld wird monatlich im voraus gezahlt.
§ 14 Abs. 4 Satz 1 BMinG
(4) 1Bei mehreren unterbrochenen Amtszeiten eines Mitgliedes der Bundesregierung wird das Übergangsgeld für jede zusammenhängende Amtszeit besonders berechnet.
§ 14 Abs. 4 Satz 2 BMinG
2Wird ein ehemaliges Mitglied der Bundesregierung vor Ablauf der Zeit, für die ihm Übergangsgeld zusteht, wieder ernannt, so wird nach der Wiederentlassung an Stelle des sich aus der späteren Amtszeit ergebenden Übergangsgeldes das frühere Übergangsgeld gewährt, wenn dieses noch für eine längere Dauer zustand als das Übergangsgeld aus der späteren Amtszeit.
§ 14 Abs. 4 Satz 3 BMinG
3Die Höhe des früheren Übergangsgeldes bestimmt sich für die auf die Wiederentlassung folgenden ersten sechs Monate nach Absatz 3 Nr. 1 und 2, und zwar stets nach den Amtsbezügen des letzten Amtes, für die anschließende Zeit jedoch nur dann, wenn das letzte Amt höher war als das frühere Amt.
§ 14 Abs. 5 Satz 1 BMinG
(5) 1Die Absätze 2 und 4 gelten bei einem Wechsel zwischen dem Amt eines Mitgliedes der Bundesregierung und dem eines Parlamentarischen Staatssekretärs bei einem Mitglied der Bundesregierung entsprechend.
§ 14 Abs. 5 Satz 2 BMinG
2Eine Zeit im Amt eines Parlamentarischen Staatssekretärs vor dem 15. Dezember 1972 wird nicht berücksichtigt.
§ 14 Abs. 6 Satz 1 BMinG
§ 15 BMinG
§ 15 Abs. 1 Satz 1 BMinG
(1) 1Ein ehemaliges Mitglied der Bundesregierung hat von dem Zeitpunkt an, in dem die Amtsbezüge aufhören, Anspruch auf Ruhegehalt, wenn es der Bundesregierung mindestens vier Jahre angehört hat; eine Zeit im Amt eines Parlamentarischen Staatssekretärs bei einem Mitglied der Bundesregierung sowie Zeiten einer vorausgegangenen Mitgliedschaft in einer Landesregierung, die zu keinem Anspruch auf Versorgung nach Landesrecht geführt haben wird berücksichtigt.
§ 15 Abs. 1 Satz 2 BMinG
2Bei einer Beendigung des Amtsverhältnisses aus den in § 9 Abs. 1 Nr. 1 und 3 genannten Gründen oder im Falle einer Auflösung des Bundestages und einer ununterbrochenen Zugehörigkeit zur Bundesregierung von mehr als zwei Jahren gilt dies als Amtszeit von vier Jahren.
§ 15 Abs. 2 Satz 1 BMinG
§ 15 Abs. 3 Satz 1 BMinG
§ 15 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 BMinG
§ 15 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 BMinG
§ 15 Abs. 3 Satz 2 BMinG
2Das Ruhegehalt beträgt nach Vollendung einer Amtszeit von vier Jahren 27,74 vom Hundert des Amtsgehalts und des Ortszuschlags.
§ 15 Abs. 3 Satz 3 BMinG
3Es steigt mit jedem weiteren Amtsjahr um 2,39167 vom Hundert bis zum Höchstsatz von 71,75 vom Hundert.
§ 15 Abs. 3 Satz 4 BMinG
4In den Fällen des Satzes 1 Nr. 2 vermindert sich das Ruhegehalt um 3,6 vom Hundert für jedes Jahr, um das das ehemalige Mitglied der Bundesregierung das Ruhegehalt vor Ende des Monats, in dem es die für Beamte geltende Regelaltersgrenze erreicht, vorzeitig in Anspruch nimmt.
§ 15 Abs. 3 Satz 5 BMinG
5Die Minderung des Ruhegehalts darf 14,4 vom Hundert nicht überschreiten.
§ 15 Abs. 3a Satz 1 BMinG
(3a) 1Ein ehemaliges Mitglied der Bundesregierung, das die Voraussetzung des Absatzes 1 nicht erfüllt, wird auf Antrag in sinngemäßer Anwendung der Vorschriften des Sechsten Buches Sozialgesetzbuch über die Nachversicherung für die Dauer seiner Amtszeit nachversichert.
§ 15 Abs. 3a Satz 2 BMinG
2Dies gilt nicht, wenn und soweit die Amtszeit in einer öffentlich-rechtlichen Versicherung oder in einer Versorgung nach dienstrechtlichen Grundsätzen berücksichtigt ist oder berücksichtigt wird.
§ 15 Abs. 4 Satz 1 BMinG
(4) 1Eine Zeit im Amt eines Parlamentarischen Staatssekretärs bei einem Mitglied der Bundesregierung vor dem 15. Dezember 1972 wird bei der Anwendung der Absätze 1 und 2 nicht berücksichtigt.
§ 15 Abs. 4 Satz 2 BMinG
2Bei der Berechnung der Amtszeit nach Absatz 1 und Absatz 3 Satz 2 gilt ein Rest von mehr als zweihundertdreiundsiebzig Tagen als volles Amtsjahr.
§ 15 Abs. 5 Satz 1 BMinG
(5) 1Hat ein Mitglied der Bundesregierung bei Ausübung seines Amtes oder im Zusammenhang mit seiner Amtsführung ohne sein Verschulden eine Gesundheitsschädigung erlitten, die seine Arbeitskraft dauernd und so wesentlich beeinträchtigt, daß es nach Beendigung des Amtsverhältnisses zur Übernahme seiner früheren Tätigkeit oder einer ihr gleichwertigen Beschäftigung nicht mehr in der Lage ist, so erhält es auch ohne das Vorliegen der Voraussetzungen nach Absatz 1 lebenslänglich Ruhegehalt in Höhe von mindestens neunundzwanzig vom Hundert des Amtsgehalts und des Ortszuschlags.
§ 15 Abs. 5 Satz 2 BMinG
2Die Bundesregierung stellt fest, ob die Voraussetzungen vorliegen.
§ 16 BMinG
§ 16 Abs. 1 Satz 1 BMinG
(1) 1Die Hinterbliebenen eines Mitgliedes der Bundesregierung erhalten Hinterbliebenenversorgung (§ 13 Abs. 2).
§ 16 Abs. 1 Satz 2 BMinG
2§ 15 Abs. 1 gilt nicht für die Versorgung der Hinterbliebenen eines Mitgliedes der Bundesregierung; der Bemessung ihrer Versorgung ist ein Ruhegehalt in Höhe von mindestens fünfunddreißig vom Hundert des Amtsgehalts und des Ortszuschlags zugrunde zu legen.
§ 16 Abs. 1 Satz 3 BMinG
3Satz 1 gilt auch für die Hinterbliebenen eines ehemaligen Mitgliedes der Bundesregierung, das zur Zeit seines Todes einen Anspruch auf Ruhegehalt hatte.
§ 16 Abs. 2 Satz 1 BMinG
§ 16a BMinG
§ 16a Abs. 1 Satz 1 BMinG
(1) 1Die Hinterbliebenen eines Mitglieds der Bundesregierung erhalten ein Überbrückungsgeld in Höhe des Amtsgehalts und des Ortszuschlages.
§ 16a Abs. 1 Satz 2 BMinG
2Das Überbrückungsgeld beträgt bei einer Amtszeit von mindestens vier Jahren das Eineinhalbfache des Amtsgehalts und des Ortszuschlages.
§ 16a Abs. 1 Satz 3 BMinG
3Sind Hinterbliebene nicht vorhanden, wird sonstigen Personen, die die Kosten der letzten Krankheit oder der Bestattung getragen haben, das Überbrückungsgeld bis zur Höhe ihrer Aufwendungen gewährt.
§ 16a Abs. 2 Satz 1 BMinG
§ 16a Abs. 3 Satz 1 BMinG
§ 16a Abs. 4 Satz 1 BMinG
§ 17 BMinG
§ 17 Abs. 1 Satz 1 BMinG
§ 17 Abs. 2 Satz 1 BMinG
§ 17 Abs. 3 Satz 1 BMinG
§ 17 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 BMinG
§ 17 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 BMinG
§ 17 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 BMinG
§ 18 BMinG
§ 18 Abs. 1 Satz 1 BMinG
(1) 1Wird ein Beamter oder Richter des Bundes zum Mitglied der Bundesregierung ernannt, so scheidet er mit dem Beginn des Amtsverhältnisses (§ 2 Abs. 2) aus seinem Amt als Beamter oder Richter aus.
§ 18 Abs. 1 Satz 2 BMinG
2Für die Dauer der Mitgliedschaft ruhen die in dem Dienstverhältnis begründeten Rechte und Pflichten mit Ausnahme der Pflicht zur Amtsverschwiegenheit und des Verbots der Annahme von Belohnungen oder Geschenken.
§ 18 Abs. 1 Satz 3 BMinG
§ 18 Abs. 2 Satz 1 BMinG
§ 18 Abs. 3 Satz 1 BMinG
(3) 1Die Absätze 1 und 2 gelten entsprechend für die zu Mitgliedern der Bundesregierung ernannten Beamten oder Richter eines Landes, einer Gemeinde (Gemeindeverbandes) oder einer sonstigen Körperschaft, Anstalt oder Stiftung des öffentlichen Rechts.
§ 18 Abs. 3 Satz 2 BMinG
2Das Ruhegehalt wird vom Bund übernommen.
§ 18 Abs. 3 Satz 3 BMinG
3Entsprechendes gilt für die Hinterbliebenenbezüge.
§ 18 Abs. 4 Satz 1 BMinG
§ 19 BMinG
§ 19 Satz 1 BMinG
§ 20 BMinG
§ 20 Abs. 1 Satz 1 BMinG
§ 20 Abs. 2 Satz 1 BMinG
(2) 1Wird ein ehemaliges Mitglied der Bundesregierung, das Übergangsgeld oder Ruhegehalt aus dem Amtsverhältnis bezieht, im öffentlichen Dienst wiederverwendet, so erhält es diese Bezüge nur insoweit, als das Einkommen aus der Verwendung hinter dem für denselben Zeitraum zustehenden Übergangsgeld oder Ruhegehalt zurückbleibt.
§ 20 Abs. 2 Satz 2 BMinG
2Das gleiche gilt für ein Ruhegehalt oder eine ruhegehaltähnliche Versorgung auf Grund der Wiederverwendung.
§ 20 Abs. 2a Satz 1 BMinG
(2a) 1Ruhegehalt wird neben Erwerbs- und Erwerbsersatzeinkommen, das nicht nach Absatz 2 berücksichtigt wird, oder neben Renten nur in der Höhe gewährt, die sich bei sinngemäßer Anwendung der §§ 53 und 55 des Beamtenversorgungsgesetzes ergibt.
§ 20 Abs. 2a Satz 2 BMinG
2§ 55 des Beamtenversorgungsgesetzes ist mit der Maßgabe anzuwenden, dass an die Stelle der Höchstgrenze nach § 55 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 des Beamtenversorgungsgesetzes ein sich unter Berücksichtigung des Höchstsatzes nach § 15 Abs. 3 Satz 3 ergebendes Ruhegehalt tritt; § 21a Abs. 5 Satz 1 dieses Gesetzes sowie § 69e Abs. 3 Satz 3 des Beamtenversorgungsgesetzes gelten entsprechend.
§ 20 Abs. 2a Satz 3 BMinG
3Auf das Übergangsgeld nach § 14 ist § 55 des Beamtenversorgungsgesetzes ab dem zweiten Monat mit der Maßgabe anzuwenden, dass an die Stelle der Höchstgrenze des § 55 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 des Beamtenversorgungsgesetzes der jeweilige Betrag nach § 14 Abs. 3 Satz 1 oder der nach Anwendung des § 14 Abs. 2 Satz 2 sich ergebende Betrag tritt.
§ 20 Abs. 2a Satz 4 BMinG
4Der sich nach Anwendung der Sätze 1 und 2 ergebende Ruhensbetrag darf zusammen mit dem Anrechnungsbetrag nach § 14 Abs. 6 und dem Ruhensbetrag nach Satz 3 die nach Satz 1 zu berücksichtigenden Leistungen nicht übersteigen.
§ 20 Abs. 2a Satz 5 BMinG
5Die Sätze 1 bis 4 sind nur auf Versorgungsfälle anzuwenden, denen ein nach dem 21. November 2005 begründetes öffentlich-rechtliches Amtsverhältnis zugrunde liegt.
§ 20 Abs. 3 Satz 1 BMinG
(3) 1Die Absätze 1 bis 2a finden auf die Hinterbliebenen (§ 16) entsprechende Anwendung.
§ 20 Abs. 3 Satz 2 BMinG
§ 20 Abs. 4 Satz 1 BMinG
§ 20 Abs. 5 Satz 1 BMinG
§ 20 Abs. XXX BMinG
.§ 20 ABS. 4 KURSIVDRUCK: AUFGEH. DURCH § 92 ABS. 1 NR. 5 G V. 24.8.1976 I 2485 MWV 1.1.1977; VGL. JETZT § 56 IVM § 90 BEAMTENVERSORGUNGSGESETZ 2030-25.
§ 21 BMinG
§ 21 Abs. 1 Satz 1 BMinG
§ 21 Abs. 2 Satz 1 BMinG
§ 21 Abs. 3 Satz 1 BMinG
Das Ruhegehalt wird vom Ende des Monats, in dem das ehemalige Mitglied des Ministerrats das 55. Lebensjahr vollendet hat, gewährt.
§ 21 Abs. 3 Satz 2 BMinG
2Es beträgt für die Zeit der Zugehörigkeit zum Ministerrat in dem Zeitraum ab dem 12. April 1990 für
§ 21 Abs. 3 Satz 2 Nr. 1 BMinG
§ 21 Abs. 3 Satz 2 Nr. 2 BMinG
nach § 11 in Verbindung mit dem Gesetz über die Nichtanpassung von Amtsgehalt und Ortszuschlag der Mitglieder der Bundesregierung und der Parlamentarischen Staatssekretäre.
§ 21 Abs. 3 Satz 3 BMinG
3§ 20 Abs. 2a ist nur hinsichtlich der Berücksichtigung von Renten anzuwenden.
§ 21 Abs. 3 Satz 4 BMinG
4Versorgungsbezüge werden auf Antrag ab dem 1. November 2008 gewährt.
§ 21 Abs. 3 Satz 5 BMinG
5Die Sätze 1 bis 5 gelten nicht, wenn der Berechtigte oder derjenige, von dem er seine Berechtigung herleitet, gegen die Grundsätze der Menschlichkeit und Rechtsstaatlichkeit verstoßen oder in schwerwiegendem Maße die Stellung zum eigenen Vorteil oder Nachteil anderer missbraucht hat.
§ 21 Abs. 4 Satz 1 BMinG
§ 21a BMinG
§ 21a Abs. 1 Satz 1 BMinG
§ 21a Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 BMinG
§ 21a Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 BMinG
§ 21a Abs. 2 Satz 1 BMinG
§ 21a Abs. 3 Satz 1 BMinG
§ 21a Abs. 4 Satz 1 BMinG
§ 21a Abs. 5 Satz 1 BMinG
(5) 1Für Versorgungsfälle, in denen die Voraussetzungen des § 15 Abs. 1 vor dem Inkrafttreten der achten auf den 31. Dezember 2002 folgenden Anpassung der Versorgungsbezüge aus der Besoldungsgruppe B 11 nach § 70 des Beamtenversorgungsgesetzes eingetreten sind, gilt unbeschadet der Absätze 1 bis 3 § 15 Abs. 3 Satz 1 und 2 in der bis zum 31. Dezember 2002 geltenden Fassung.
§ 21a Abs. 5 Satz 2 BMinG
2§ 69e Abs. 3 Satz 1 und 5 und Abs. 4 des Beamtenversorgungsgesetzes ist entsprechend anzuwenden; dies gilt nicht für den gemäß § 15 Abs. 3 Satz 2 nach vier Jahren Amtszeit erreichten und den in § 15 Abs. 5 Satz 1 festgelegten Mindestruhegehaltssatz sowie den in § 21 Abs. 3 festgelegten Ruhegehaltssatz und das danach ermittelte Ruhegehalt.
§ 21a Abs. 5 Satz 3 BMinG
3Auf die Rechtsverhältnisse derjenigen ehemaligen Mitglieder der Bundesregierung, deren Amtszeit vor dem 23. November 2005 geendet hat und die danach nicht wieder Mitglieder der Bundesregierung geworden sind, sind § 14 Abs. 2, § 15 und § 20 Abs. 5 in der vor dem 29. Oktober 2008 geltenden Fassung anzuwenden.
§ 21a Abs. 5 Satz 4 BMinG
4Auf die Rechtsverhältnisse derjenigen ehemaligen Mitglieder der Bundesregierung, die der Bundesregierung in Zeiträumen sowohl vor als auch nach dem 22. November 2005 angehört haben, ist § 15 in der vor dem 29. Oktober 2008 geltenden Fassung anzuwenden; dabei werden bis zum Ende des Monats, in dem sie die für Beamte geltende Regelaltersgrenze erreichen, Amtszeiten und Amtsverhältnisse nach dem 22. November 2005 nicht berücksichtigt.
§ 21a Abs. 5 Satz 5 BMinG
5Satz 4 gilt nicht, wenn am 22. November 2005 ein Anspruch auf Ruhegehalt nach diesem Gesetz nicht gegeben war.
§ 22 BMinG
§ 22 Satz 1 BMinG
§ 23 BMinG
§ 23 Satz 1 BMinG
§ 24 BMinG
§ 24 Abs. 1 Satz 1 BMinG
§ 24 Abs. 2 Satz 1 BMinG