Source: https://www.rechtslupe.de/stichworte/regelmaessige-arbeitsstaette
Timestamp: 2020-07-15 03:26:04
Document Index: 321876544

Matched Legal Cases: ['§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 4', '§ 8']

regelmäßige Arbeitsstätte | Rechtslupe
Schlagwort: regelmäßige Arbeitsstätte
Kin­der­geld – und die Fahrt­kos­ten für die Berufs­aus­bil­dung
Besucht ein Aus­zu­bil­den­der im Rah­men eines Aus­bil­dungs­dienst­ver­hält­nis­ses, aus dem er Ein­künf­te aus nicht­selb­stän­di­ger Arbeit erzielt, eine Berufs­fach­schu­le, deren Trä­ger sein Arbeit­ge­ber ist und die sich auf dem sel­ben Gelän­de wie der Aus­bil­dungs­be­trieb befin­det, ist nicht nur der Aus­bil­dungs­be­trieb, son­dern auch die Berufs­fach­schu­le regel­mä­ßi­ge Arbeits­stät­te i.S. des § 9 Abs. 1 Satz 3 Nr.
Die Kabi­nen­che­fin (Team­purs­e­ret­te) – und ihre regel­mä­ßi­ge Arbeits­stät­te
Der Hei­mat­flug­ha­fen ist nicht die regel­mä­ßi­ge Arbeits­stät­te einer Kabi­nen­che­fin (Team­purs­e­ret­te). Die Kos­ten der Kabi­nen­che­fin für die Wege zwi­schen ihrer Woh­nung und dem Hei­mat­flug­ha­fen sind daher in tat­säch­li­cher Höhe als Wer­bungs­kos­ten abzieh­bar. Beruf­lich ver­an­lass­te Fahrt­kos­ten sind Erwerbs­auf­wen­dun­gen und gemäß § 9 Abs. 1 Satz 1 EStG in Höhe des dafür tat­säch­lich ent­stan­de­nen Auf­wands als
Ein Arbeit­neh­mer, der von sei­nem Arbeit­ge­ber wie­der­holt für ein Jahr befris­tet an einem ande­ren Betriebs­teil des Arbeit­ge­bers als sei­nem bis­he­ri­gen Tätig­keits­ort ein­ge­setzt wird, begrün­det dort kei­ne regel­mä­ßi­ge Arbeits­stät­te i.S. des § 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 4 EStG. Fahrt­kos­ten eines Arbeit­neh­mers im Rah­men einer beruf­lich ver­an­lass­ten Aus­wärts­tä­tig­keit sind Erwerbs­auf­wen­dun­gen und gemäß § 9 Abs.
Regel­mä­ßi­ge Arbeits­stät­te bei Mon­ta­ge­ar­bei­ten
Bau­aus­füh­run­gen oder Mon­ta­gen sind kei­ne regel­mä­ßi­gen Arbeits­stät­ten. Wer­bungs­kos­ten i.S. des § 9 Abs. 1 Satz 1 EStG sind Auf­wen­dun­gen, die objek­tiv durch die beruf­li­che Tätig­keit ver­an­lasst sind und die sub­jek­tiv zur För­de­rung des Berufs getä­tigt wer­den. Hier­zu kön­nen auch Fahrt­kos­ten gehö­ren. Sie sind grund­sätz­lich in tat­säch­li­cher Höhe zu berück­sich­ti­gen. Kos­ten für Fahr­ten mit
Aus­wärts­tä­tig­keit bei Leih­ar­beit
Fahrt­kos­ten und regel­mä­ßi­ge Arbeits­stät­te eines Bezirks­lei­ters
Mehr­auf­wen­dun­gen für die Ver­pfle­gung des Steu­er­pflich­ti­gen sind gemäß § 9 Abs. 5 i.V.m. § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 5 Satz 1 EStG nicht abzieh­ba­re Wer­bungs­kos­ten. Wird der Steu­er­pflich­ti­ge jedoch vor­über­ge­hend von sei­ner Woh­nung und dem Mit­tel­punkt sei­ner dau­er­haft ange­leg­ten betrieb­li­chen Tätig­keit ent­fernt betrieb­lich tätig, so ist nach Satz 2 der Vor­schrift für jeden Kalen­der­tag, an
Regel­mä­ßi­ge Arbeits­stät­te bei meh­re­ren Tätig­keits­stät­ten
Unter Ände­rung sei­ner bis­he­ri­gen Recht­spre­chung hat der Bun­des­fi­nanz­hof jetzt das steu­er­li­che Rei­se­kos­ten­recht etwas ver­ein­facht und in drei bei ihm anhän­gi­gen Fäl­len ent­schie­den, dass ein Arbeit­neh­mer nicht mehr als eine regel­mä­ßi­ge Arbeits­stät­te inne­ha­ben kann. Kom­pli­zier­te Berech­nun­gen des geld­wer­ten Vor­teils wegen meh­re­rer regel­mä­ßi­ger Arbeits­stät­ten gemäß § 8 Abs. 2 Satz 3 EStG, das "Auf­split­ten" der