Source: https://www.rechtslupe.de/stichworte/anwaltsprozess
Timestamp: 2020-05-25 12:13:10
Document Index: 20121729

Matched Legal Cases: ['§ 519', '§ 130', '§ 130', '§ 172', '§ 124', '§ 120', '§ 5', '§ 547', '§ 72', '§ 547', '§ 78']

Anwaltsprozess | Rechtslupe
Schlagwort: Anwaltsprozess
Nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs ist die eigen­hän­di­ge Unter­schrift des Aus­stel­lers nach § 519 Abs. 4, § 130 Nr. 6 ZPO Wirk­sam­keits­vor­aus­set­zung für eine recht­zei­ti­ge Beru­fungs­schrift. Damit soll die Iden­ti­fi­zie­rung des Urhe­bers der schrift­li­chen Pro­zess­hand­lung ermög­licht und des­sen unbe­ding­ter Wil­le zum Aus­druck gebracht wer­den, den Schrift­satz zu ver­ant­wor­ten und bei Gericht
Ein aus unle­ser­li­chen Zei­chen bestehen­der Schrift­zug am Ende einer Beru­fungs­schrift stellt jeden­falls dann eine Unter­schrift im Sin­ne des § 130 Nr. 6 ZPO dar, wenn sei­ne indi­vi­du­el­len, cha­rak­te­ris­ti­schen Merk­ma­le die Wie­der­ga­be eines Namens erken­nen las­sen und auf­grund einer Gesamt­wür­di­gung aller dem Beru­fungs­ge­richt bei Ablauf der Beru­fungs­frist zur Ver­fü­gung ste­hen­den Umstän­de die
Aus der For­mu­lie­rung "Alle Betei­lig­ten müs­sen sich in selb­stän­di­gen Fami­li­en­streit­sa­chen durch einen Rechts­an­walt ver­tre­ten las­sen, der die Beschwer­de­schrift zu unter­zeich­nen hat" wird für den Rechts­un­kun­di­gen, der nicht wis­sen kann, ob es sich bei dem Rechts­streit um eine Fami­li­en­streit­sa­che han­delt, nicht klar, ob er für die Ein­le­gung des Rechts­mit­tels eines Rechts­an­wal­tes
Auf­he­bung der Pro­zess­kos­ten­hil­fe – und die Anwalts­voll­macht
§ 172 Abs. 3 Nr. 2 SGG erfasst schon von sei­nem Wort­laut her nicht Beschwer­den gegen einen die Bewil­li­gung von PKH auf­he­ben­den Beschluss nach § 124 Nr. 2 ZPO. Eine im Ver­fah­ren erteil­te Pro­zess­voll­macht erstreckt sich jeden­falls dann auch auf das Über­prü­fungs­ver­fah­ren nach § 120 Abs. 4 Satz 2 ZPO, wenn aus der Voll­machts­ur­kun­de deut­lich
Das in § 5 (1) a) Satz 1 ARB 94 ent­hal­te­ne Leis­tungs­ver­spre­chen des Rechts­schutz­ver­si­che­rers erfasst auch die Rechts­an­walts­ver­gü­tung, die durch die Selbst­ver­tre­tung eines ver­si­cher­ten Rechts­an­walts in einem Zivil­rechts­streit ent­steht. Ob der Rechts­schutz­ver­si­che­rer auch Rechts­ver­fol­gungs­kos­ten aus einer sol­chen Selbst­ver­tre­tung zu erstat­ten hat, hängt von der Aus­le­gung der maß­geb­li­chen Ver­si­che­rungs­be­din­gun­gen ab. in dem
Die Revi­si­on gegen ein lan­des­ar­beits­ge­richt­li­ches Urteil ist zuzu­las­sen, wenn ein abso­lu­ter Revi­si­ons­grund gemäß § 547 Nr. 1 bis 5 ZPO gel­tend gemacht wird und vor­liegt (§ 72 Abs. 2 Nr. 3 Alt. 1 ArbGG). Hier­zu gehört grund­sätz­lich auch die Rüge der nicht gesetz­mä­ßi­gen Ver­tre­tung einer Par­tei im Ver­fah­ren nach § 547 Nr. 4 ZPO. Die­ser Zulas­sungs­grund
Im Zivil­pro­zess müs­sen sich die Par­tei­en vor den Land­ge­rich­ten und Ober­lan­des­ge­rich­ten durch einen Rechts­an­walt ver­tre­ten las­sen, § 78 Abs. 1 S. 1 ZPO, der auch die bestim­men­den Schrift­sät­ze unter­schrei­ben muss. Die­se Unter­schrift muss der Rechts­an­walt auch "als Rechts­an­walt" leis­ten. Immer­hin hat­te der Bun­des­ge­richts­hof jetzt ein Ein­se­hen mit den Lei­den der in Rechts­an­walts­ge­sell­schaf­ten