Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=27.02.2018&Aktenzeichen=XI%20ZR%20452/16
Timestamp: 2019-05-22 03:59:18
Document Index: 241120941

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 27.02.2018 - XI ZR 452/16 - dejure.org
https://dejure.org/2018,8189
BGH, 27.02.2018 - XI ZR 452/16 (https://dejure.org/2018,8189)
BGH, Entscheidung vom 27.02.2018 - XI ZR 452/16 (https://dejure.org/2018,8189)
BGH, Entscheidung vom 27. Februar 2018 - XI ZR 452/16 (https://dejure.org/2018,8189)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2018,8189) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.
Unterzeichnung eines Schriftsatzes mit i. A.
LG Koblenz, 19.11.2015 - 3 O 259/15
OLG Koblenz, 19.08.2016 - 8 U 1299/15
NJW 2018, 1689
Ein bestimmender Schriftsatz in einem dem Anwaltszwang unterliegenden Verfahren muss grundsätzlich von einem Rechtsanwalt eigenhändig unterzeichnet sein, der bei dem betreffenden Gericht auftreten darf und Prozessvollmacht hat (vgl. BGH, Urteil vom 27.02.2018 - XI ZR 452/16 -, juris Rn. 16).
Das Erfordernis einer solchen Unterschrift stellt sicher, dass der Unterzeichner die Verantwortung für den Inhalt des Schriftsatzes übernimmt (vgl. BGH, Urteil vom 27.02.2018, a. a. O.).
Wird die Unterschrift lediglich mit dem Zusatz "i.A." geleistet, gibt der Rechtsanwalt nach gefestigter höchstrichterlicher Rechtsprechung zu erkennen, dass er nicht die Verantwortung für den Inhalt des Schriftsatzes übernehmen, sondern gegenüber dem Gericht nur als Erklärungsbote auftreten will und genügt damit den Formerfordernissen des Gesetzes nicht (vgl. BGH, Urteil vom 27.02.2018, a. a. O.).
Die Unterschrift des Klägers persönlich sowie die Namensangabe des Klägerbevollmächtigten mit einer nicht von diesem stammenden Unterschrift unter Beifügung des Zusatzes "i.A." genügen den gesetzlichen Anforderungen hier nicht (vgl. BGH, U.v. 27.2.2018 - XI ZR 452/16 - juris Rn. 16).
Eine solche Unterschrift stellt sicher, dass der Unterzeichner die Verantwortung für den Inhalt des Schriftsatzes übernimmt (BGH 27. Februar 2018 - XI ZR 452/16 - Rn. 16) .