Source: https://www.sk-strafrecht.de/rechtsgebiet-wirtschaftsstrafrecht.html
Timestamp: 2019-03-25 14:07:21
Document Index: 203991034

Matched Legal Cases: ['§ 26', '§ 263', '§ 266', '§ 331', '§ 332', '§ 333', '§ 334', '§ 298', '§ 299', '§ 15', '§ 283', '§ 283', '§ 283', '§ 283', '§ 266', '§ 370', '§ 283']

SK - Strafrecht > Wirtschaftsstrafrecht
Schaffung neuer Regelungen sowie die Verschärfung bereits bestehender nationaler und internationaler Vorschriften und regulatorischer Anforderungen führen dazu, dass unternehmerisches Handeln zunehmend riskanter wird. Beispielhaft seien hier das Kapitalmarkt- oder das Korruptionsstrafrecht genannt. Aktuell wird zudem, im Rahmen einer europäischen Harmonisierung, über die Etablierung eines originären Unternehmensstrafrechts nachgedacht. Nur durch kompetente Auseinandersetzung und angemessene Berücksichtigung dieser Straf- und Ordnungswidrigkeitsnormen, kann das Risiko einer Verurteilung für die Betroffenen minimiert werden.
Strafverfolgungs- und Ermittlungsbehörden können durch die Bildung von spezialisierten Fachabteilungen zunehmend schneller agieren. Dies hat zur Folge, dass Unternehmen und deren Entscheidungsträger mit gesteigerten Verfolgungs- und Überwachungsmaßnahmen der Ermittlungsbehörden rechnen müssen. Immer häufiger kommt es bereits in frühen Stadien des Verfahrens zur Beschlagnahme von Geschäftsunterlagen, Arrest von Vermögenswerten und Eintragungen in ein Schuldnerverzeichnis, sog. „schwarze Liste“ (§ 26 Abs. 2 InsO).
Aber auch die rechtlichen Folgen eines Wirtschaftsstrafverfahrens und die damit oftmals einhergehenden wirtschaftlichen Schäden können sowohl für Einzelpersonen, als auch das Unternehmen verheerend sein. Es drohen erhebliche Geldbußen sowie einschneidende Nebenfolgen wie Gewinnabschöpfungen oder Berufsverbote. Eine effektive Verteidigung in Wirtschaftsverfahren zielt daher – wenn möglich – nicht nur auf eine schnelle und geräuschlose Einstellung des Verfahrens, bestenfalls vor Anklageerhebung, sondern auch auf die Ergreifung geeigneter Maßnahmen, um die wirtschaftliche Handlungsfähigkeit des Unternehmens aufrechtzuerhalten bzw. wiederherzustellen.
Ich verteidige Einzelpersonen umfassend in Bezug auf alle Vorwürfe aus dem Wirtschaftsstrafrecht. Hierzu gehören unter anderem die Straftatbestände aus dem allgemeinen Strafrecht wie Betrug (§ 263 StGB) oder Untreue (§ 266 StGB), aber auch Straftatbestände aus dem Korruptions- und Wettbewerbsstrafrecht wie Vorteilsannahme (§ 331 StGB) sowie Bestechlichkeit (§ 332 StGB), die korrespondierenden Strafvorschriften zur Vorteilsgewährung (§ 333 StGB) sowie Bestechung (§ 334 StGB), wettbewerbsbeschränkende Absprachen bei Ausschreibungen (§ 298 StGB) und Bestechung sowie Bestechlichkeit im geschäftlichen Verkehr (§ 299 StGB). Ebenfalls berate und verteidige ich Sie bei Vorwürfen aus dem Bereich des Insolvenzstrafrechts, wie beispielsweise Insolvenzverschleppung (§ 15a InsO), Bankrott (§ 283 StGB), Verletzung der Buchführungspflicht (§ 283b StGB), Gläubigerbegünstigung (§ 283c StGB) und Schuldnerbegünstigung (§ 283d StGB). Typische Begleitdelikte sind Vorenthalten von Arbeitsentgelt (§ 266a StGB), Lohnsteuerhinterziehung (§ 370 AO) und Verletzung von Buchführungspflichten (§§ 283 StGB, 283b StGB), welche ich ebenfalls stets im Blick habe.
Daneben berate ich Unternehmen und deren Entscheidungsträger präventiv zu allen strafrechtlichen Fragestellungen und Problemen, um die Risiken unternehmerischen Handelns einzugrenzen und die Einleitung eines Strafverfahrens zu verhindern.