Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=BStBl%20II%202006,%20439
Timestamp: 2019-07-16 23:59:52
Document Index: 239371366

Matched Legal Cases: ['§ 19', '§ 40', '§ 19', '§ 40', '§ 19', '§ 40', 'BGH', 'BGH']

BFH, 16.11.2005 - VI R 151/99 - dejure.org
https://dejure.org/2005,1256
BFH, 16.11.2005 - VI R 151/99 (https://dejure.org/2005,1256)
BFH, Entscheidung vom 16.11.2005 - VI R 151/99 (https://dejure.org/2005,1256)
BFH, Entscheidung vom 16. November 2005 - VI R 151/99 (https://dejure.org/2005,1256)
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EStG § 19 Abs. 1 Nr. 1, § 40 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2
Kein steuerpflichtiger Arbeitslohn bei Aufwendungen für eine zweitägige Betriebsveranstaltung im Rahmen der Freigrenze
EStG § 19 Abs. 1 Nr. 1 § 40 Abs. 2 S. 1 Nr. 2
Voraussetzungen "steuerfreier" Betriebsveranstaltungen
Zu Aufwendungen des Arbeitgebers aus Anlass einer Betriebsveranstaltung
Zu Arbeitslohn führende Aufwendungen des Arbeitgebers bei einer zweitägigen Betriebsveranstaltung; Durchführung einer unüblichen Betriebsveranstaltung; Veranstaltung eines Baudenabends im eigenbetrieblichen Interesse; Lohnsteuerrechtliche Wertung von Aufwendungen bei Betriebsfeiern
Aufwendungen des Arbeitgebers für mehrtägige Betriebsveranstaltungen
Zuwendungen bei Betriebsveranstaltungen als Arbeitslohn
Gestaltungsspielräume nutzen - Betriebs- und Fortbildungsveranstaltungen
Gestaltungsspielräume nutzen - "Betriebsveranstaltungen" steueroptimal gestalten - mit Prüfungsschema
Übliche Betriebsveranstaltung
Zusammenfassung von "Zuwendungen an Arbeitnehmer bei Betriebsveranstaltungen - Arbeitslohn oder Zuwendung im überwiegend eigenbetrieblichen Interesse?" von Dipl.-Finw. Karsten Warnke, original erschienen in: EStB 2006, 249 - 254.
BFHE 211, 321
NJW 2006, 1311
ZIP 2006, 203
BB 2006, 90
DB 2006, 80
BStBl II 2006, 439
NZA-RR 2006, 148
BFH, 12.12.2012 - VI R 79/10
Kosten einer Betriebsveranstaltung als Arbeitslohn - Bedeutung und Wirksamkeit …
b) Ebenfalls in ständiger Rechtsprechung bejaht der Senat bei Zuwendungen aus Anlass von Betriebsveranstaltungen ein eigenbetriebliches Interesse des Arbeitgebers, sofern er die Aufwendungen tätigt, um den Kontakt der Arbeitnehmer untereinander und damit das Betriebsklima zu fördern (BFH-Urteile in BFHE 143, 544, BStBl II 1985, 529; in BFHE 146, 87, BStBl II 1986, 406; vom 25. Mai 1992 VI R 85/90, BFHE 167, 542, BStBl II 1992, 655; vom 6. Dezember 1996 VI R 48/94, BFHE 182, 142, BStBl II 1997, 331; vom 16. November 2005 VI R 68/00, BFHE 212, 51, BStBl II 2006, 440; VI R 151/99, BFHE 211, 321, BStBl II 2006, 439; VI R 157/98, BFHE 212, 48, BStBl II 2006, 437; VI R 118/01, BFHE 212, 55, BStBl II 2006, 444; VI R 151/00, BFHE 211, 325, BStBl II 2006, 442; vom 15. Januar 2009 VI R 22/06, BFHE 224, 136, BStBl II 2009, 476; in BFHE 225, 58, BStBl II 2009, 726).
d) Später hat der Senat die lohnsteuerrechtliche Wertung derartiger Zuwendungen nicht mehr davon abhängig gemacht, ob die Vorteilsgewährung der Höhe nach üblich ist, sondern er hat eine Freigrenze angenommen, bei deren Überschreitung die Zuwendungen in vollem Umfang als steuerpflichtiger Arbeitslohn zu qualifizieren sind (BFH-Urteile in BFHE 167, 542, BStBl II 1992, 655; in BFHE 182, 142, BStBl II 1997, 331; in BFHE 212, 51, BStBl II 2006, 440; in BFHE 211, 321, BStBl II 2006, 439; in BFHE 212, 48, BStBl II 2006, 437; in BFHE 212, 55, BStBl II 2006, 444; in BFHE 211, 325, BStBl II 2006, 442; in BFHE 224, 136, BStBl II 2009, 476; in BFHE 225, 58, BStBl II 2009, 726; s. auch Küttner/Thomas, Personalbuch 2012, Stichwort Betriebsveranstaltung, Rz 3).
BFH, 16.11.2005 - VI R 118/01
Aufteilung von Sachzuwendungen an Arbeitnehmer anlässlich einer zweitägigen …
Mit Urteil vom 16. November 2005 VI R 151/99 (zur Veröffentlichung bestimmt) hat der Senat außerdem entschieden, dass eine länger als einen Tag dauernde Veranstaltung ein ganz überwiegend eigenbetriebliches Interesse des Arbeitgebers nicht ausschließt, wenn dessen Aufwendungen anlässlich dieser Veranstaltung die Freigrenze nicht überschreiten.
BFH, 16.11.2005 - VI R 157/98
Zuschuss des Arbeitgebers in eine Gemeinschaftskasse der Arbeitnehmer zu einer …
Mit Urteil vom 16. November 2005 VI R 151/99 (zur Veröffentlichung bestimmt) hat der Senat außerdem entschieden, dass eine Veranstaltung, die länger als einen Tag dauert, ein ganz überwiegend eigenbetriebliches Interesse des Arbeitgebers nicht ausschließt, wenn dessen Aufwendungen anlässlich der Veranstaltung die Freigrenze nicht überschreiten.
FG Hessen, 01.09.2010 - 10 K 381/08
Angemessenheit der Freigrenze für Zuwendungen anlässlich einer …
Nach der Auffassung des BFH erlaubt die Orientierung an der Freigrenze eine hinreichend genaue und zuverlässige Differenzierung zwischen Veranstaltungen im eigenbetrieblichen Interesse und Veranstaltungen mit Entlohnungscharakter (Urteil des BFH vom 16.11.2005 VI R 151/99, BStBl. II 2006, 439).
Auch die Berücksichtigung einer eventuell höheren Preissteigerung bei einzelnen der bei Betriebsveranstaltungen zugewandten Leistungen, der Ansiedlung der Freigrenze im oberen Bereich der möglichen Kosten von Betriebsveranstaltungen durch den BFH in seiner Entscheidung vom 25.05.1992 (VI R 85/90, BStBl. II 1992, 655) und der Tatsache, dass der BFH in seinem Urteil vom 16.11.2005 (VI R 151/99, BStBl. II 2006, 439) mehr als einen Tag dauernde Betriebsveranstaltungen nunmehr als üblich ansieht, verhelfen der Klage nicht zum Erfolg.
Die Klägerin kann sich auch nicht auf die Änderung der Rechtsprechung des BFH zu zweitägigen Betriebsveranstaltungen berufen, weil der BFH in seinem Urteil vom 16.11.2005 (VI R 151/99, BStBl. II 2006, 439) ausdrücklich darauf abstellt, dass es allein darauf ankommt, ob die Freigrenze von 110 EUR eingehalten ist (…vgl. Barein in Littmann/Bitz/Pust, EStG, § 19 Rz. 241).
FG München, 30.04.2009 - 15 K 3193/06
Voraussetzungen einer Betriebsveranstaltung im Sinne des § 40 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 …
Die in diesem Zusammenhang richterrechtlich festgelegte Freigrenze liegt bei 200 DM bzw. 110 EUR pro Arbeitnehmer (BFH-Urteil vom 16. November 2005 VI R 151/99, BStBl II 2006, 439).
Unerheblich in diesem Zusammenhang ist nach jüngerer und insoweit geänderter bundesgerichtlicher Rechtsprechung, ob die Zuwendung üblich oder die Betriebsveranstaltung mehrtägig ist (BFH-Urteil vom 16. November 2005 a.a.O.).
Eine "wissentliche Pflichtverletzung" setzt dabei voraus, dass der Versicherungsnehmer die verletzte Pflicht positiv kennt und sich auch bewusst ist, gegen diese Pflicht zu handeln (BGH, NJW 2006, 289, 291; BGH, NJW 2006, 1311, 1312).