Source: http://www.nuclearmarket.com/proc/exp.cfm?IDNotice=76399
Timestamp: 2019-06-20 10:28:17
Document Index: 7901842

Matched Legal Cases: ['§ 47', '§ 123', '§ 176', '§ 4', '§ 160', '§ 160']

Vocational training services [training services]
04/04/2018 S65 - - Services - Contract notice - Open procedure
Germany-Lubmin: Vocational training services
2018/S 065-145839
9.5.2018 - 14:00
Deutschland-Lubmin: Berufsausbildung
Auftragsausbildung 3 Berufsgruppen im Umkreis von max. 100 km von 17509 Rubenow
Durchführung der fachpraktischen Berufsausbildung auf der Grundlage des Berufsausbildungsgesetzes für die Berufsgruppen:
— Industriemechaniker/-in, Fachrichtung Instandhaltung,
— Elektroniker/-in, Fachrichtung Betriebstechnik,
— Kaufmann/-frau für Büromanagement, Absicherung der Wahlqualifikationen 1-8.
Vermittlung zusätzlicher berufsrelevanter Kenntnisse, Fertigkeiten und Fähigkeiten für die Auszubildenden; Vorbereitung auf die Abschlussprüfungen Teil 1 und Teil 2; bei Bedarf Durchführung von Stützunterricht für theoretische Ausbildungsinhalte; Dokumentation der Ausbildung. Die Leistungen stellen soziale und andere besondere Dienstleistungen im Sinne des Abschnitts 3 VgV dar.
Detaillierte Informationen können der Aufgabenstellung/Leistungsbeschreibung (Anlage X) entnommen werden.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserer Homepage www.ewn-gmbh.de
Darlegung der besonderen Bedingungen: Siehe Vergabeunterlagen. Insbesondere macht der Auftraggeber – soweit relevant – von der Möglichkeit des § 47 Abs. 3 VgV Gebrauch. Im Falle der Inanspruchnahme der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit müssen der Bieter und der Eignungsverleiher daher im Umfang der Eignungsleihe gemeinsam für die Auftragsausführung haften. Der Auftraggeber wird vor Zuschlagserteilung gegebenenfalls eine entsprechende Haftungszusage von den Eignungsverleihern des für den Zuschlag vorgesehenen Bieters verlangen.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: 1. Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß §§ 123, 124 GWB vorliegen oder dass bei Vorliegen eines oder mehrere Ausschlussgründe eine Selbstreinigung nachweislich durchgeführt wurde (vgl. Vordruck 6).
2. Eigenerklärung zur Firma mit Angaben zu Firmenname, Rechtsform, Straße, Hausnummer, PLZ, Ort, Telefon, E-Mail, Internet (vgl. Vordruck 6).
3. Nachweis der Trägerzulassung im Sinne der §§ 176 Abs. 1, 178 und 181 Abs. 6 Satz 2 Nr. 1 SGB III durch Vorlage einer Kopie des aktuell gültigen Zertifikats zur gesetzlichen Trägerzulassung.
Die Auftraggeberin behält sich vor, weitergehende Nachweise zur Eignung zu fordern. Ein Entsprechender kann etwas ein Bundeszentralregisterauszug sein.
Eintrag Berufsgenossenschaft (nicht älter als 12 Monate).
Bestätigung über die Zahlung von Steuern (nicht älter als 12 Monate).
Bestätigung über die Zahlung von Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung (nicht älter als 12 Monate).
Aktuelle Haftpflichtversicherung (nicht älter als 12 Monate).
Staatlich anerkannte Einrichtung der Weiterbildung.
AZAV Trägerzulassung.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Nachweis über das Bestehen bzw. den Abschluss einer Betriebshaftpflichtversicherung. Der Nachweis erfolgt entweder durch Eigenerklärung über das Bestehen einer Betriebshaftpflichtversicherung oder alternativ durch Eigenerklärung über den geplanten Abschluss einer Betriebshaftpflichtversicherung im Auftragsfall (vgl. Vordruck 6). Eine Kopie des Versicherungsscheins ist nach Auftragserteilung innerhalb von 2 Wochen vorzulegen.
Eigenerklärung über vergleichbare Referenzen aus den letzten drei Jahren, betreffend die Auftragsausbildung in den 3 vakanten Berufsgruppen (Industriemechaniker/-in,
Elektroniker/-in, Kaufmann/-frau für Büromanagement) (vgl. Vordruck 6). Zu jedem Referenzprojekt sind folgende Angaben/Beschreibungen zu machen:
— Beschreibung der erbrachten Leistungen, insbesondere zur Vergleichbarkeit in Bezug auf Art (Auftragsausbildung) und die vakanten Berufsgruppen (Industriemechaniker/-in,
Elektroniker/-in, Kaufmann/-frau für Büromanagement),
— bei ARGE oder Unterauftragnehmerschaft: Angabe des Eigenleistungsanteils.
6. Nachweis über die staatliche Anerkennung als Einrichtung der Weiterbildung nach WBFöG M-V und WBLVO M-V. Der Nachweis erfolgt entweder durch Vorlage der Kopie eines aktuell gültigen
Anerkennungsbescheids oder alternativ durch Beschreibung aus der hervorgeht, dass die Einrichtung die Voraussetzungen für die staatliche Anerkennung als Einrichtung der Weiterbildung nach §§ 4, 5 WBLVO M-V erfüllt (vgl. Vordruck 6);
7. Beschreibung der technischen und sachlichen Ausstattung der Ausbildungskabinette gesondert für jede Berufsgruppe (Industriemechaniker/-in, Elektroniker/-in, Kaufmann/-frau für.
Büromanagement), (vgl. Vordruck 6).
8. Eigenerklärung mit Beschreibung eines eigenen internen Qualitätsmanagementsystems (z. B. ISO 9001 oder vergleichbar), aus der das Qualitätsmanagement sowie die Vergleichbarkeit des vorhandenen Qualitätsmanagements zu einem mittels Zertifikat nach den o. g. Normen nachgewiesenen Qualitätsmanagements deutlich wird (vgl. Vordruck 6). Sofern ein Zertifikat vorhanden ist, genügt die Beifügung einer Kopie des Zertifikates.
9. Angabe, welche Teile des Auftrags unter Umständen als Unteraufträge vergeben werden sollen
(vgl. Vordruck 3).
Mindestanforderung zu 5. Referenzen:
— mindestens 3 Referenzen,
— die geforderten Berufsgruppen (Industriemechaniker/-in, Elektroniker/-in, Kaufmann/-frau für Büromanagement) müssen in der Summe aller Referenzen abgebildet sein,
bis: 29.6.2018
Es gelten die Vorgaben in den Vergabeunterlagen, insbesondere die Bewerbungsbedingungen des Aufraggebers.
Zahlungsbedingungen: 30 Tage Netto nach Rechnungseingang.
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen und Rügen ergeben sich aus § 160 Abs. 3 GWB. Soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind, ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, vgl. § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB.