Source: http://fluggastrecht.blogspot.com/2014/02/steuern-und-gebuhren-ruckzahlung-bei.html
Timestamp: 2017-07-28 14:42:04
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Matched Legal Cases: ['Art. 23', '§ 104', '§ 104', '§ 119', '§ 121', '§ 119']

Anonym17. Februar 2014 um 10:49Sehr interessanter Artikel! Doch welche rechtlichen Möglichkeiten gibt es den Flugpreis erstattet zu bekommen (im Falle einer Stornierung einige Wochen vor Abflug)? Man soll wohl keine Rechte hierfür haben, dennoch kann ich mir nicht vorstellen, dass einem nichts(!) zusteht, da im Falle einer Stornierung der Geschäftspartner lediglich so zu stellen ist wie vor dem Geschäft. Sprich, dass (1.) kein Schaden entsteht und vielleicht auch (2.) der entgangene Gewinn erstattet wird - hierbei könnten aber keine Flugkosten geltend gemacht werden. Sehe ich das richtig, bzw. wie ist die Lage bei Stornierungen?AntwortenLöschenKlaus Schlesinger19. Februar 2014 um 15:55Siehe hierzu Urteil des AG Köln v. 24.09.2012, Az.: 114C22/12 (http://www.brueckner-lange.de/dateien/agkoeln-lufthansa.pdf)Außerdem: 'Die meisten Fluggesellschaften haben Tarife im Angebot, die nicht stornierbar sind. Für den Kunden gibt es folglich kein Geld zurück, wenn er den Flug verstreichen lässt. Wenn aber eine Airline die Erstattung des Flugpreises in ihren Geschäftsbedingungen bei einer Stornierung pauschal ausschließt, ist das rechtswidrig. Das entschied das Amtsgericht Rüsselsheim. Auf das Urteil weist die Deutsche Gesellschaft für Reiserecht in ihrer Zeitschrift "ReiseRecht aktuell" hin.In einem konkreten Fall hatte ein Ehepaar für sich und seine Tochter einen Flug von Frankfurt am Main nach Honolulu gebucht, trat die Reise aber nicht an. Nach der Stornierung forderte es die Rückzahlung des Ticketpreises. Das lehnte die Airline mit Hinweis auf ihre Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) jedoch ab.Zu Unrecht, wie das Amtsgericht entschied. Eine AGB-Klausel, die bei dem gebuchten Tarif eine Erstattung des Flugpreises pauschal ausschließt, sei unzulässig. Außerdem sei den Reisenden bei der Buchung nicht ersichtlich gewesen, dass die Stornogebühren 100 Prozent betragen. Die Airline dürfe deshalb lediglich die ihr entstandenen Kosten einbehalten. Amtsgericht Rüsselsheim: Aktenzeichen 3 C 119/12 [36] ' Quelle: http://www.spiegel.de/reise/aktuell/airline-darf-erstattung-des-flugpreises-nicht-pauschal-ausschliessen-a-896789.htmlAntwortenLöschenHilde Baumgartner2. April 2016 um 05:04 Danke für den informativen Artikel. Letztes Jahr beim Stornieren sind bei mir auch einige Kosten angefallen, die eigentlich nicht sein mussten. Nun habe ich aber die beste Website gefunden, bei der man einen Flug buchen kann! Liebe GrüßeAntwortenLöschenSvenja.28. Juli 2016 um 10:55Hallo,Auch wenn der Artikel schon älter ist, habe ich ja vielleicht das Glück, eine Antwort zu erhalten...Meine (Billig-)Fluggesellschaft hat mir nach monatelangem Hin-und-Her und widersprüchlichen Aussagen eine Buchungsgutschrift zugesagt. Da ich 1. nie wieder mit dieser Gesellschaft fliegen werde und 2. außerdem auch mal von Seiten der Gesellschaft eine RÜCKZAHLUNG (anstatt Gutschrift) bestätigt wurde, nun meine Frage: Kann ich auf Rückzahlung bestehen, oder soll ich über die Gutschrift - die ich wiegesagt nie nutzen werde - froh sein?!Danke und viele Grüße,Svenja.AntwortenLöschenAntwortenSvenja.28. Juli 2016 um 11:25Gerne auch eine PN an meine Mailadresse: svenja.hey@gmx.deLöschenKlaus Schlesinger28. Juli 2016 um 14:22Bezüglich der Anfrage, ob die Steuern- und Gebührenerstattung auch durch einen Gutschein geleistet werden kann: Grundsätzlich ja, aber nur, wenn der Kunde dies auch akzeptiert. - Der Kunde hat einen Anspruch auf Erstattung des Geldbetrages. Schließlich hat der Passagier ja auch mit Geld bezahlt und nicht mit Stöcken, Steinen oder anderen Naturalien. Die Erstattung sollte nicht in Form eines Gutscheins erfolgen, es sei denn, der Verbraucher hat für die ursprüngliche Transaktion Gutscheine verwendet oder dieses ausdrücklich akzeptiert. LöschenAntwortenAnonym14. September 2016 um 01:44Hallo, ich habe einen Hin und Rückflug von Asiana Airlines gebucht. Hin bin ich geflogen, den Rückflug wollte ich einen Monat vorverlegen. Die Airline sagt, das geht nicht, da es ein Promotionstarif war. Über Opodo gebucht, wurde nicht wirklich erkenntlich, das das so ist. Namen darf man angeblich auch nicht ändern. Obwohl der Flug auf opodo jetzt im Vergleich zu dem gebuchten über 200 Euro günstiger angeboten wird. Ticket ist auf 2 Personen gebucht, nur eine will den Monat vorverschieben. Kann ich das Ticket nur verfallen lassen für mich? Oder kann man die Airline irgendwie dazu bringen, den Flug doch noch zu verschieben? Gibt es hier rechtliche Grundlagen? Neu buchen ist sehr teuer... Ticketpreis pro Person Hin und Rück 700 Euro.Vielen lieben Dank!!!AntwortenLöschenAntwortenKlaus Schlesinger22. Oktober 2016 um 15:29Gerade im Billigsegment enthalten Flugtickets oft restriktive Bedingungen, was deren Stornierbarkeit und Umbuchbarkeit angeht. Ohne Kenntnis der genauen Ticketbedingungen kann man nicht sagen, ob man hier einen Anspruch auf Umbuchung hat oder nicht. Auf alle Fälle wird geraten, immer mit der Airline direkt zu verhandeln und nicht über das flugvermittelnde (Online-)Reisebüro.LöschenAntwortenAnonym19. Oktober 2016 um 13:00Hallo, nach einer Flugstreichung und dementsprechender Flugzeitenänderung musste auch ich meinen Flug stornieren. Fluege.de hat die Rückerstattung umgehend veranlasst, möchte allerdings die Servicegebühr von ca. 170€ einbehalten und ist auch bei einer Alternativbuchung mit passenden Flugzeiten nicht bereit auf die Servicegebühr zu verzichten. Habe ich einen Anspruch auf Erstattung des Gesamtbetrags und falls ja, wie setze ich diesen am besten durch?Ich würde mich sehr über einen kurzen Hinweis freuen. Vielen Dank im Voraus!FranziAntwortenLöschenAntwortenKlaus Schlesinger19. Oktober 2016 um 14:16Ich würde auf das Urteil des LG Leipzig 08 O 1783/13 vom 08.04.2014 (Verbrauherzentrale gegen Unister) verweisen: http://www.vzbv.de/sites/default/files/downloads/Unister_LG_Leipzig_08_O_1784_13.pdf - fluege.de gehört auch zur 'Unister'-Gruppe. Sollte fluege.de nicht erstatten, würde ich mich an die Schlichtungsstelle für den öffentlichen Personenverkehr e. V. (www.soep-online.de) wenden. LöschenAntwortenAnonym21. Oktober 2016 um 23:18Hallo,gibt es Steuern und Gebühren auf innereuropäischen aber nicht innerdeutschen Flügen (Deutschland-Griechenland)?Ryanair schreibt, dass dem nicht so ist und ich deshalb auch keine Kosten erstattet bekommen kann. Stimmt das so?Danke im Voraus!AntwortenLöschenAntwortenKlaus Schlesinger22. Oktober 2016 um 15:47Gem. Art. 23 der VO (EG) 1008/2008 müssen personenbezogene Steuern und Gebühren für Dritte immer gesondert ausgewiesen werden. Diese fallen immer (!) an. Zu nennen wären hier bspw.: die Luftverkehrsabgabe in Deutschland, die örtlichen Flughafengebühren und die Sicherheitsgebühren für die Personenkontrolle, sowie weiter in Griechenland anfallende personenbezogene Steuern und Gebühren für Dritte. Die Air Berlin hatte diese Steuern und Gebühren für Dritte auch einmal in den Flugpreis eingepreist und nicht gesondert ausgewiesen, wurde jedoch durch Gerichturteil des LG Berlin, Az.: 16 O 175/14 (http://www.vzbv.de/sites/default/files/downloads/Air_Berlin-Flughafengebuehr-LG_Berlin-2015-04-28.pdf) in die Schranken gewiesen. Selbst wenn Ryanair sagt, es seien keine personenbezogenen Stuern und Gebühren angefallen, dann sind sie doch angefallen!!! - Dieses ist nur eine Schutzbehauptung, um diese evtl. nicht an den Passagier zurückzahlen zu müssen. Zumindest waren sie mit in den Flugpreise eingepreist. Das, was die Flüggesellschaft nach der freiwilligen Flug-Stornierung durch den Kunden einspart, hat sie an den Passagier auch auszuzahlen! LöschenAntwortenJuri2. November 2016 um 09:58Hallo,AirBerlin verweist mich bei meiner Anfrage auf Rückerstattung von Steuern&Gebühren&Zuschläge auf das Reisebüro seat24.de (registriert in Finland), wo ich den Flug (Berlin-Stockholm-Berlin) gebucht habe. Ich habe ebenso bei seat24.de meine Forderung nach Rückerstattung gestellt. Sie haben mir mitgeteilt, dass meine Buchung storniert worden ist, aber die Rückerstattung im meinem Fall nicht möglich ist.Wie soll ich weiter vorgehen? Wie setze ich meine Forderung am besten durch?AntwortenLöschenAntwortenKlaus Schlesinger2. November 2016 um 15:59Hallo Juri, Der Vertragspartner des Beförderungsvertrages für den Passagier ist das Luftfahrtunternehmen und nicht das vermittelnde (Online-)Reisebüro. Man darf sich hier von der Airline nicht abwimmeln lassen. Forderungsschreiben per Einschreiben an die Airline mit angemessener Fristsetzung (drei Wochen). Bei Nichtzahlung oder Nichtreaktion wende man sich an die 'Schlichtungsstelle für den öffentlichen Personenverkehr e.V.' (www.soep-online.de). Das dortige Verfahren ist für Passagiere kostenlos. LöschenAnonym3. November 2016 um 09:15Hallo Klaus,Vielen Dank für deine Antwort. Ich habe bei www.soep-online.de gecheckt, dort geht es nicht eine Beschwerde einzureichen, wenn das Flugdatum in Zukunft liegt, was bei mir der Fall ist. Wahrscheinlich muss ich abwarten und erst nach dem Flugdatum eine Beschwerde einreichen.VGJuriLöschenAntwortenMax Friedrich4. November 2016 um 16:34Guten Tag,ich habe eine Frage.Bei Aer Lingus habe ich einen Hin- und Rückflug von Berlin-Tegel nach Dublin gebucht. Habe 5 Stunden von Leipzig nach Berlin im Stau gestanden und dadurch den Flug verpaßt. Ich habe per Email von Aer Lingus die Gebühren und Steuern zurückverlangt und die Antwort von Aer Lingus:"Eine Bearbeitungsgebühr von 20,00 € pro Person / Strecke fällt für Sie an. Der Erstattungsbetrag beträgt 12,99 €." Ich ging in Widerspruch und wies darauf hin das eine Bearbeitungsgebühr dafür unzulässig ist. Anwort darauf war: "Eine Bearbeitungsgebühr müssen Sie leider bezahlen."Wie soll ich jetzt weiter verfahren um die vollen Steuern und Gebühren vom verpaßten Hinflug OHNE Bearbeitungsgebühr zu erhalten? AntwortenLöschenAntwortenKlaus Schlesinger4. November 2016 um 23:09Hallo Max Friedrich, da Air Lingus nicht Mitgleid im Trägerverein der 'Schlichtungsstelle für den öffentlichen Personenverkehr e.V.' ist, wende man sich an die 'Schlichtunggstelle Luftverkehr' (https://www.bundesjustizamt.de/DE/Themen/Buergerdienste/Luftverkehr/Schlichtungsstelle_node.html) beim Bundesamt für Justiz. und meinen Blogartikel über die Durchsetzung der Fluggastrechte lesen.LöschenAntwortenhyunje Joo9. November 2016 um 11:22hallo, eine Frage habe ich.durch Reisebüro (http://www.lastminute.de/)habe ich Flugtiket(von Koeln nach Meiland) von Eurowings gekauft.wegen des Streik konnte ich nicht mit dem Eurowings fliegen. Deswegen wurde meine Alle Plaene in Meiland abgesagt. 3Tage Unterkunft usw.auf diesen grund habe ich im internet von Eurowings das Flugticket als kostenfrei Stonieren.aber ich habe gerade eine Antwort von Lastminute.de bekommen.nach meinung von Lastminute.de muss man arbeitsgebühren 20 Euro zahlen.bitte siehe unter___Entsprechend Ihrer Stornierungsanfrage hat die Fluggesellschaft bestätigt, dass Sie Anspruch auf eine Rückzahlung in Höhe von 167,36 EUR haben, darin enthalten unsere Bearbeitungsgebühren von 20 €*. GUTSCHEIN In diesem Fall fallen keine Bearbeitungsgebühren an und der Wert des Gutscheins beträgt 187,36 EUR (Achtung: Gutscheine werden immer in Euro ausgestellt und sie werden beim Einlösen automatisch in die gewünschte Währung umgerechnet).Im Falle der Stornierung seitens der Fluggesellschaft ,erfolgt die Rückerstattung auf die Kreditkarte unter Abzug von unseren Bearbeutungsgebühren in Höhe von 20 Eur.Das könnten Sie unter folgendem Link überprüfenhttp://www.bravofly.de/content/ted/informationfluggesellschaften.html Was die Entschädigung angeht, wenden Sie sich bitte direkt an die Fluggesellschaft.-----muss ich unbedingt arbeitsgebühren zahlen?wie soll man machen?GruesseAntwortenLöschenAntwortenKlaus Schlesinger9. November 2016 um 12:30Nein! - Weder bei der Airline noch im Online-Reisebüro! Hinsichtlich des Online-Reisenüros würde ich auf ein Urteil des LG Leipzig hinweisen (siehe oben, meine Antwort v. 19.10.16j, hinsichtlich der Airline würde ich auf die Kölner Urteil (siehe o. a. Blogartikel) hinweisen. Löschenhyunje Joo9. November 2016 um 13:16Online-Reisebüro hat mir sowieso gesagt, Rückzahlung 167,36 EUR ausser Bearbeitungsgebühren 20 €* zu geben.mit wechselndem Artike(Regel) kann ich an Online-Reisebür bescheid sagen? darf ich ihr Urteil des LG Leipzig als PDF per Email zeigen?sonst sende ich direkt im SOEP oder?(http://www.soep-online.de/) ?vielen dankLöschenKlaus Schlesinger9. November 2016 um 13:45Offenbar läuft die Stornierung über das Online-Reisebüro und nicht direkt zwischen dem Passagier und der Airline.Das Online-Reisebüro darf keine Bearbeitungsgebühren erheben, wenn der Kunde freiwillig seinen Flug storniert oder von ihm zurücktritt. Dann gilt das im Falle eines Streiks, der 'höhere Gewalt' darstellt, erst Recht.Das besagte Urteil ist hier zu finden: http://www.vzbv.de/sites/default/files/downloads/Unister_LG_Leipzig_08_O_1784_13.pdfSelbstverständlich darf man dieses zeigen.Allerdings kann man sich in diesem Fall nicht an die 'Schlichtungsstelle für den öffentlichen Personenverkehr e.V.' wenden, da diese nur Streitigkeiten zwischen Reisenden und Beförderungsunternehmen reugliert, jedoch nicht mit (Online-)Reisebüros. Löschenhyunje Joo10. November 2016 um 13:47trotzdem sagt Reisebuero immer so..._____Wenn Sie die Buchung über unsere Webseite getätigt haben, haben Sie damit unsere Geschäftsbedingungen akzeptiert und laut dieser Bedingungen gibt es eine Abzug von 20 Eur im Falle der Stornierung seitens der Fluggesellschaft. Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zu Verfügung_____________lol ::LöschenKlaus Schlesinger10. November 2016 um 15:21'War schon immer so' kann keine Rechtsgrundlage sein und besagt nicht, daß es richtig ist. Das Leipziger Urteil besagt ja, daß genau diese Reisebüro-bestimmungen oder -AGB falsch und damit unwirksam sind. - aber das Reisebüro weiß auch ganz genau, daß viele Kunden wegen geringen Beträge nicht klagen.LöschenAntwortenAnonym17. November 2016 um 00:04Guten Abend, Vielen Dank für diesen sehr wissenswerten Eintrag. Die Informationen sind sehr hilfreich! Ich habe noch eine Frage zur Rückerstattung der Steuern und Gebühren: ist es dafür erforderlich, den Flug vorher (!) storniert zu haben, sprich die Airline zu informieren? In meinem Fall handelt es sich um einen innereuropäischen Flug (von 2014 wohlgemerkt!), den ich aus Krankheitgründen ausfallen lassen musste. Da ich bisher gar nichts über diese Rückerstattung wusste, habe ich folglich nicht einmal storniert, denn der Tarif an sich war ja "nicht storniernar" bei EasyJet. Vielen Dank und viele Grüße Olivia AntwortenLöschenAntwortenKlaus Schlesinger17. November 2016 um 11:35Die aufgezeigte Rechtslage gilt auch, wenn man einfach nicht zum Flug erscheint. Man muss der Airline sein Nichterscheinen zum Flug nicht vorher mitteilen. LöschenAntwortenAnonym24. Januar 2017 um 12:38Guten Tag, meine Frau hat ein Flugticket am 23.12.2016 für 498,00€ bei FlyWorld Travel am Frankfurter Flughafen für einen Flug mit Emirates nach Dubai gekauft. Sie war aber wegen einer psychischen Störung nicht voll urteils - und kritikfähig. Ebenso waren Handlungsfähigkeitund Steuerungsfähigkeit aufgrund der Krankheit eingeschränkt. Sie wurde am Flughafen von der Bundespolizei aufgegriffen und der Flug wurde sofort von der Bundespolizei storniert. Ich habe mich dann am 10.01.2017 mit FlyWorld Travel telefonisch und per Email in Verbindung gesetzt und habe eine ärztliche Bescheinigung zusammen mit einer Rückforderung der Kosten an FlyWorld Travel gesendet. Die Antwortmail von FlyWorld Travel war:----------------------------------------------- Sehr geehrte Frau .........,in ihrem Schreiben vom 12.01.2017 teilen Sie mit, dass Sie das Ticket am 23.12.2016 storniert haben. Am 23.12.2016 haben Sie das Ticket gekauft. Am 12.01.2017 haben Sie uns mitgeteilt, dass wir das Ticket zur Erstattung bei der Airline einreichen sollen, weil Sie den Flug nicht angetreten sind. Dies haben wir veranlasst.Die Erstattung beträgt 176,05 Euro nach den Tarifbestimmungen und Regelungen bei Noshow.Die Überweisung auf ihr Konto wird veranlasst. Mit freundlichen GrüßenFlyWorld Travel GmbH.---------------------------------------------------Ich habe dann darauf hingewiesen, dass der Flug ja storniert wurde und demnach können Sie auch nicht von den Tarifbestimmungen und Regelungen bei Noshow ausgehen.Wie stehen meine Chancen entsprechend mehr Geld zurück zu fordern?MfG KlausAntwortenLöschenAntwortenKlaus Schlesinger24. Januar 2017 um 16:53Ich würde mich auf § 104 Nr. 2 berufen: 'Geschäftsunfähig ist, wer sich in einem die freie Willensbestimmung ausschließenden Zustand krankhafter Störung der Geistestätigkeit befindet, sofern nicht der Zustand seiner Natur nach ein vorübergehender ist.' Mit dieser Begründing würde ich den vollen Ticketpreis zurückfordern.LöschenKlaus Schlesinger24. Januar 2017 um 17:09§ 104 BGB schützt nicht den guten Glauben an die Geschäftsfähigkeit des Geschäftsgegners, da der Schutz eines nicht unbeschränkten Geschäftsfähigen Vorrang hat.Das bedeutet, daß abgeschlossene Verträge auch dann unwirksam sind, wenn die Geschäftsunfähigkeit des Vertragspartners nicht erkennbar war.LöschenAnonym25. Januar 2017 um 08:08Vielen Dank für diese schnelle Antwort.Ich habe eine Email mit diesem Text an FlyWorld Travel geschickt und sie aufgefordert den gesamten Ticketpreis zu erstatten, da ich ansonsten rechtliche Schritte einleiten werde.Es grüßt KlausLöschenAntwortenKathrin Duckershoff28. Januar 2017 um 10:38Hallo Auch ich habe noch eine frage zu meiner Situation. Ich habe 2 Flüge bei airfinder.de gebucht von Düsseldorf nach Bangkok mit air berlin (31.3-16.4). Jetzt kann meine Freundin den Flug nicht mehr antreten. Ich möchte dennoch fliegen. Airberlin sagte mir am Telefon, dass ich keine Erstattung für den einzrlnen flug von ihnen bekomme weil ich den Flug über airfinder gebucht habe. Eine Umbuchung auf einen anderen Namen würde 130€ kosten. Airfinder teilte mir mit, dass mir nur eine Rückerstattung zusteht, wenn ich dies bei der Buchung mit abgeschlossen haben. -habe ich nicht !Ich hätte nur ein Recht auf die Rückerstattung der Steuern und Gebühren . Der Kerosinzuschlag der den größten Teil der Steuern und Gebühren ausmacht, wird nicht erstattet. Weiterhin werden bei Rückerstattung 70€ Bearbeitungsgebühren erhoben. Nachdem ich mir die vorherigen Beiträge durchgelesen habe, kann die Reaktion von airfinder sowie von air berlin nicht rechtens sein oder? Danke für Ihre Antwort Mit freundlichen Grüßen Kathrin AntwortenLöschenAntwortenKlaus Schlesinger28. Januar 2017 um 13:59Das beste ist natürlich, man machte seine Ansprüche direkt beim Vertragspartner geltend und nicht beim damaligen Vermitter der Flüge, denn dieser ist nach der Vermittlung außen vor und hat nichts weiter mit dem zwischen dem Passsgier und der Fluggesellschaft abgeschlossenen Beföderungsvertrag zu tun. Sollte die Airline die Ansprüche des Passagiers ablehnen, empfiehlt es sich, sich an die 'Schlichtungsstelle für den öffentlichen Personenverkehr e. V.' (soep-online.de) zu wenden. Die Vorteile dieses Verfahrens habe ich hier aufgeführt: http://fluggastrecht.blogspot.de/2014/02/schlichtungsstelle-fur-den-offentlichen.htmlLöschenAntwortenUnknown8. Februar 2017 um 15:20Wie ist das bei einer Stornierung bei einer nicht EU-Fluggesellschaft (Singapore Airlines), lange vorher, so dass der Flug in der Hauptsaison sicher wieder verkauft werden kann?AntwortenLöschenAntwortenKlaus Schlesinger8. Februar 2017 um 16:41'Zu beachten ist, dass Fluggäste Fluggesellschaften, die nicht in der Europäischen Gemeinschaft niedergelassen sind, nach den Regeln der internationalen Zuständigkeit und in diesem Zusammenhang nach dem Internationalen Privatrecht und des jeweils anzuwendenden Rechts in Anspruch nehmen können. In bestimmten Fällen, in denen das deutsche Recht Anwendung findet, wird der Abflugs- und der Ankunftsort als Erfüllungsorte die Zuständigkeit der deutschen Gerichte begründen.' Quelle: RA Bartholl, Berlin Ob das stornierte Flugticket letztendlich wieder verkauft werden kann oder nicht, wird man erst nach durchführtem Flug sagen können oder evtl. schon vorher, nämlich dann, wenn es für den Flug keine Plätze mehr zu buchen gibt. LöschenAntwortenChrischie13. März 2017 um 10:58Ich habe über condor einen Flug gebucht und gleich nach der Bestätigung, eine Stornierung erhalten. Auf Rückfrage beim Servicetelefon, sagte man mir, dass sie nicht wüssten, warum der Flug storniert wurde und ich müsste leider nochmal buchen. Außerdem riet man mir, gleich ein Upgrade zu buchen, damit ich so ein Anrecht auf einen Babybalkon habe. Da ein Platz auf dem gewählten Flug nicht mehr zur Verfügung stand, musste ich ein anderes Datum nehmen. Nun habe ich auf meiner Kreditkartenabrechnung gesehen, dass beide Flüge noch bestehen und der erste gar nicht storniert wurde. Man hat mir zwar eine Stornierungsbestätigung geschickt, allerdings zu einem anderen - mir nicht bekannten - internen Vorgang. Was man mir am Telefon gesagt habe, sei nicht verbindlich und nicht anchweisbar, da niemals Gespräche aufgezeichnet würden.Ich habe also nachträglich storniert und das Musterschreiben benutzt, hierauf kam eine Mail mit: "Das Urteil des Frankfurter Landgerichts gilt nur zwischen den dortigen Parteien. Auch hat das Landgericht in der von Ihnen zitierten Entscheidung klargestellt, dass bei einer Stornierung durch den Fluggast die Vergütungspflicht gegenüber der Fluggesellschaft grundsätzlich bestehen bleibt. Gemäß 5.2.2 unserer AGB ist für den von Ihnen gewählten Basistarif (Tarifkennung „SPO“) eine Erstattung leider nicht vorgesehen. . Mit dem Basistarif steht Ihnen - mit Ausnahme von besonderen Aktionstarifen - grundsätzlich der günstigste Preis für einen Condor-Flug zur Verfügung. Für Kunden mit Wunsch nach einer größeren Flexibilität bieten wir an, diesen Tarif mit z.B. Flex Relax aufschlagspflichtig zu kombinieren, bei welchem sodann auch andere Stornoklauseln Anwendung finden."AntwortenLöschenAntwortenAnonym14. März 2017 um 04:03Sollte die Frist für den Widerruf der Kreditkartenbuchung bereits verstrichen sein, bitte hier nochmal nachberichten. Dann müssen wir andere Lösungsmöglichkeiten finden. LöschenAnonym14. März 2017 um 04:06In dem ersten Buchungsversuch ist es zu keinem Vertragsabschluß gekommen. Insofern schuldet die Airline dem Passagier nicht die Beförderung und der Passagier schuldet Airline dementsprechend nicht den Flugpreis.Wenn hier Condor einen Betrag von der Kreditkarte abgebucht hat und diesen nicht zurückzahlt, dann würde ich zu meiner Hausbank bzw. zum Kreditkarteninstitut gehen und die unberechtigte Kreditkartenbuchung widerrufen. Die Fristen für Widerrufe von Kreditkartenbuchungen sind hier zu finden: http://www.kreditkarten.net/ratgeber/kreditkartenzahlung-stornieren-und-zurueckbuchen-lassen.htmlLöschenChrischie14. März 2017 um 15:00Hallo. Die Buchung ist leider zustande gekommen, da die Stornierung, die man mir geschickt hat, nichts mit meiner Buchung zu tun hatte. Ich habe eine Stornierung erhalten, die einen internen Vorgang betrifft (den ich nicht kenne).Da ich diese merkwürdige Stornierung aber zeitlich nach meiner eigentlichen Buchungsbestätigung erhalten habe, bin ich davon ausgegangen, dass diese zusammenhängen und meine Buchung storniert wurde. Am Telefon konnte man mich auch nicht aufklären, sagte aber, ich habe keine Buchung mehr und muss neu buchen. Durch diesen Wirrwarr, habe ich jetzt zwei Buchungen, von denen Condor keine mehr stornieren will.LöschenAnonym15. März 2017 um 19:14§ 119 BGB -Anfechtbarkeit wegen Irrtums-(1) Wer bei der Abgabe einer Willenserklärung über deren Inhalt im Irrtum war oder eine Erklärung dieses Inhalts überhaupt nicht abgeben wollte, kann die Erklärung anfechten, wenn anzunehmen ist, dass er sie bei Kenntnis der Sachlage und bei verständiger Würdigung des Falles nicht abgegeben haben würde.(2) Als Irrtum über den Inhalt der Erklärung gilt auch der Irrtum über solche Eigenschaften der Person oder der Sache, die im Verkehr als wesentlich angesehen werden.§ 121 BGB -Anfechtungsfrist-(1) Die Anfechtung muss in den Fällen der §§ 119, 120 ohne schuldhaftes Zögern (unverzüglich) erfolgen, nachdem der Anfechtungsberechtigte von dem Anfechtungsgrund Kenntnis erlangt hat. Die einem Abwesenden gegenüber erfolgte Anfechtung gilt als rechtzeitig erfolgt, wenn die Anfechtungserklärung unverzüglich abgesendet worden ist.(2) Die Anfechtung ist ausgeschlossen, wenn seit der Abgabe der Willenserklärung zehn Jahre verstrichen sind.LöschenAntwortenAnonym2. Mai 2017 um 16:01Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.AntwortenLöschenAnonym22. Mai 2017 um 06:46Hallo, ich bin in einer ähnlichen Situation. Habe einen Flug gebucht, bei dem es nur den einen Kinderplatz gibt in der ganzen Maschine. Jetzt habe ich storniert und man sagt, ich solle bis nach dem Abflug in 2 Monaten warten. Online kann ich schon sehen, dass mein Platz wieder weg ist. Auch wenn später nicht die ganze Maschine ausgebucht ist, kann ich mich trotzdem auf den einen Platz berufen, der jetzt wieder ergeben ist? Und ich muss tatsächlich warten, bis der Flug stattgefunden hat, damit ich meine erstattugn einfordern kann, richtig?AntwortenLöschenAntwortenKlaus Schlesinger22. Mai 2017 um 12:28Das ist ja für den Passagier super: entweder hat die Airline den Platz an jemanden anderen weiterverkauft oder sie hat nicht den alten stornierenden Passagier aus ihrem Buchungs-System ausgebucht und hat somit den freiwerdenden Platz nicht neu angeboten, also nicht alles getan, um ihn weiterzuverkaufen. In beiden Fällen hat der Passagier Anspruch auf Rückzahlung des Ticketpreises minus 5 % zzgl. der Steuern und Genühren für Ditte in voller Höhe. LöschenAnonym24. Mai 2017 um 07:05Vielen Dank für Ihre Antwort. Dann warte ich das Flugdatum ab und meled mich bei der Gesellschaft. Vorher kann ich nichts tun, richtig? Hab ein wenig Angst, irgendwelche Fristen zu versäumen. VGLöschenAntwortenUnknown31. Mai 2017 um 22:20Hallo lieber Klaus,wir haben einen Flug nach Kanada durch Rumpfuscherei am Flughafen nicht mehr erwischt. Haben uns neue Tickets geholt da nicht umbuchbar.Gibt es einen Unterschied hinsichtlich der Gebuehrenrueckzahlung, ob ich die ersten Tickets (Hin und Rueckflug) storniere oder nicht? Flugladen moechte naemlich 55 Euro Stornierungsgebuehr!Gebuehren hab ich schon eingefordert aber noch keine Antwort von Lufthansa erhalten.AntwortenLöschenFluggast_0118. Juli 2017 um 01:06Hallo guten Tag,ich habe Anfang diesen Jahres einen Flug für meine Schwester, ihre 2 Kinder (5 und 7 Jahre) und mich bei der Billig-Airline Ryanair gebucht. Die Flugzeiten habe ich mir damals schon in meinen Kalender im Handy eingetragen. Direkt nach der Buchung kamen in regelmäßigen Abständen Emails von Ryanair, ob ich nicht doch noch einen Koffer dazubuchen wollte, ein Auto vor Ort mieten wollte oder ein Hotelzimmer buchen. Desweiteren habe ich eine Automatische Flugzeiten-Erinnerung in meinen Kalender im Handy bekommen. Exakt mit den Flugzeiten, wie ich sie auch schon eingetragen hatte. Nun hatte ich zwei gleiche Eintragungen, eine von mir und eine (grau hinterlegt) wahrscheinlich von Ryanair auf mein Handy geschickt. Nun kam endlich der Tag des Eincheckens was ich online bei mir zu Hause gemacht hatte. Komisch war nur, dass sich der Zeitpunkt des Hinfluges drastisch geändert hatte. Statt um 14.45 Uhr sollte der Abflug schon um 9.35 Uhr sein. Für uns alle mit zwei Kindern, war das schon sehr blöd. Aber machbar. Als ich die Flugzeitänderung auf der Bording Card gesehen hatte, hatte ich nochmal meine Kalendereintragung verglichen, und siehe da, die Abflugzeit der automatischen Kalendereintragung hatte sich auch geändert, ohne dass ich davon vorher Kenntnis genommen hatte. Mein eigener Eintrag war logischer weise gleich geblieben. Die Abflugszeiten für den Rückflug waren jedoch sowohl in der Email als auch im Kalender (auch der automatische Eintrag) gleichgeblieben. Daher habe ich auch die Zeit auf der Bording Card später nicht mehr kontrolliert – ein fataler Fehler, wie sich herausstellte.Am Tag der Rückreise stellten wir dann mit Entsetzten fest, dass sich die Flugzeiten des Rückfluges auch geändert wurden. Von 12.00 Uhr mittags auf 6.30 Uhr morgens. Es stand sogar schwarz auf weiß auf der Bording Card, die ich vor der Reise auch für den Rückflug ausgedruckt hatte. Es war zu spät der Flieger war weg! Aber warum war in der Check-In-Email noch die ursprüngliche Zeit angegeben. (4 Tage vor Abflug)? Am Schalter der Fluggesellschaft sagten sie mir, dass sie uns schon vor Monaten diverse Emails mit Benachrichtigungen der Flugzeitänderung zugemailt hatten. Leider konnte ich diese nur gar nicht in meinem Posteingang finden. Und wenn, warum erhielt ich 4 Tage vor Abflug noch eine Email mit den ursprünglichen Zeiten? Warum haben sich die Flugzeiten des Hinfluges automatisch im Handy geändert aber die Flugzeiten des Rückfluges nicht?Angeblich wäre uns auch die Option rechtzeitig gestellt worden kostenfrei die Reise zu stornieren. Aber was wäre dann mit der getrennt gebuchten Unterkunft geworden? Wir hätten diese auch stornieren müssen. Aber eins ist klar: wir hätten mit Kindern im Schlepptau nie einen Rückflug um 6.30 Uhr morgens mit Gate Closes um 6.00 Uhr gebucht. Ich hätte dann sicherlich ein anderes Flugangebot, ein anderes Reiseziel mit anderen Reisezeiten oder was auch immer gebucht. Meiner Meinung nach ist eine so drastische Zeitänderung unzumutbar außerdem so verwirrend übermittelt, dass man fast glauben mag, dass da System hintersteckt. Nun meine Fragen: 1. In der Email zum Check-in standen noch die falschen Flugzeiten. Es gab eine Flugzeiten-Info per automatischer Aufschaltung auf den Handy-Kalender, die für den Hinflug die Änderung aufwies aber für den Rückflug nicht. Trotzdem war auf den selbstausgedruckten Bordingcards die geänderten Zeiten geschrieben. Haben wir Chancen auf Erstattung der Rückflüge? 2. Wir mussten auch wegen der Kinder am gleichen Tag noch zurückfliegen und mussten daher 4 neue Flugtickets bei Lufthansa bis Frankfurt buchen. Außerdem noch die Zugfahrt von Frankfurt nach Köln. Insgesamt hat uns diese Rückreise ca. 1600 Euro gekostet.Haben wir Anspruch auf Erstattung die uns entstandenen Kosten?Über eine Antwort würde ich mich sehr, sehr freuen! Mit freundlichen GrüßenAntwortenLöschenKommentar hinzufügenWeitere laden...