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Timestamp: 2016-10-26 09:32:43
Document Index: 321397293

Matched Legal Cases: ['Art. 80', 'Art. 42', 'Art. 97', 'Art. 9', 'Art. 66', 'Art. 64', 'Art. 65']

6B_939/2015 (28.09.2015)
6B_939/2015 � � Urteil vom 28. September 2015
Einfache Verkehrsregelverletzungen,
Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Bern, Strafabteilung, 1. Strafkammer, vom 30. M�rz 2015.
�Das Obergericht des Kantons Bern verurteilte den Beschwerdef�hrer am 30. M�rz 2015 im Berufungsverfahren gegen ein Urteil des Regionalgerichts Berner Jura-Seeland vom 21. Oktober 2013 wegen dreier einfacher Verkehrsregelverletzungen zu einer �bertretungsbusse von Fr. 500.-- bzw. einer Ersatzfreiheitsstrafe von f�nf Tagen.
�Der Beschwerdef�hrer wendet sich ans Bundesgericht, ohne einen ausdr�cklichen Antrag zu stellen. Offensichtlich strebt er einen Freispruch an.
�Gegenstand des vorliegenden Verfahrens kann nur das Urteil des Obergerichts sein (Art. 80 Abs. 1 BGG). Die Ausf�hrungen der Beschwerde zum Verfahren vor dem Regionalgericht in Biel sind unzul�ssig.
�In einer Beschwerde ans Bundesgericht ist unter Hinweis auf den angefochtenen Entscheid darzulegen, inwieweit dieser nach Auffassung des Beschwerdef�hrers gegen das Recht verst�sst (Art. 42 Abs. 2 BGG). Soweit der Beschwerdef�hrer nur seine Sicht der Dinge ohne Bezug auf den angefochtenen Entscheid darlegt, kann sich das Bundesgericht mit den Ausf�hrungen nicht befassen.
�In Bezug auf das Verfahren vor Obergericht macht der Beschwerdef�hrer nur geltend, die Richter h�tten ihm gesagt, die Angaben der Polizei in Bezug auf den Schnee auf der Autobahn seien glaubhaft (Beschwerde S. 6). Der Beschwerdef�hrer legt jedoch nicht dar, inwieweit diese W�rdigung des Obergerichts offensichtlich unrichtig im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG bzw. willk�rlich im Sinne von Art. 9 BV sein k�nnte. Folglich gen�gt die Begr�ndung auch in diesem Punkt den Anforderungen nicht.
�Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdef�hrer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist in Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. Der finanziellen Lage des Beschwerdef�hrers ist bei der Bemessung der Gerichtskosten Rechnung zu tragen (Art. 65 Abs. 2 BGG).