Source: https://www.datenschutz-grundverordnung.eu/grundverordnung/art-23-ds-gvo/?action=discussion
Timestamp: 2019-06-17 03:25:54
Document Index: 226793769

Matched Legal Cases: ['Art.23', 'Art.23', 'Art.23', 'Art.23', 'Art. 21', 'Art.23']

Art.23 - EU-DSGVO - Beschränkungen - EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO)
Art.23 – EU-DSGVO – Beschränkungen
> Art.23 - EU-DSGVO - Beschränkungen
Art.23 - DSGVO - Beschränkungen
Datenschutz durch Technik und
(ehem. Art. 21)
Verantwortliche und gegebenenfalls der
Auftragsverarbeiter führt unter Berücksichtigung neuester technischer Errungenschaften, des Stands der Technik, bewährter internationaler Verfahren und den von der Verarbeitung ausgehenden Risiken sowohl zum Zeitpunkt der Festlegung der Zwecke und Verarbeitungsmittel als auch zum Zeitpunkt der Verarbeitung geeignete und verhältnismäßige technische und organisatorische Maßnahmen und Verfahren durch, durch die sichergestellt wird, dass die Verarbeitung den Anforderungen dieser Verordnung genügt und die Rechte der betroffenen Person gewahrt werden, insbesondere, was die in Artikel 5 aufgeführten Grundsätze betrifft. Beim Datenschutz durch Technik wird dem gesamten Lebenszyklusmanagement personenbezogener Daten von der
Erhebung über die Verarbeitung bis zur
Löschung besondere Aufmerksamkeit
geschenkt und der Schwerpunkt
systematisch auf umfassende
Verfahrensgarantien hinsichtlich der
Richtigkeit, Vertraulichkeit, Vollständigkeit, physischen Sicherheit
und Löschung personenbezogener Daten gelegt. Hat der für die Verarbeitung Verantwortliche eine
Datenschutzfolgenabschätzung gemäß
Artikel 33 vorgenommen, werden die
entsprechenden Ergebnisse bei der
Entwicklung dieser Maßnahmen und
Verfahren berücksichtigt.
1. Die für die Verarbeitung Verantwortlichen treffen unter Berücksichtigung der verfügbaren Technologie und der Implementierungskosten und der Art, des Umfangs, der Umstände und der Zwecke der Verarbeitung sowie der Schwere und Eintrittswahrscheinlichkeit dieser Risiken für die Rechte und Freiheiten natürlicher Personen der Verarbeitungstätigkeit und ihren Zielen angemessene technische und organisatorische Maßnahmen – wie z.B. Datenminimierung und Pseudonymisierung –, durch die sichergestellt wird, dass die Verarbeitung den Anforderungen dieser Verordnung genügt und dass die Rechte der betroffenen Personen geschützt werden.
1a. Zur Förderung einer breiten Umsetzung in verschiedenen Wirtschaftssektoren muss der Datenschutz durch Technik eine Voraussetzung für Angebote im Rahmen von Ausschreibungen gemäß der Richtlinie 2004/18/EG des Europäischen Parlaments und des Rates1 sowie gemäß der Richtlinie 2004/17/EG des Europäischen Parlaments und des Rates2 (Sektorenrichtlinie) sein.
h) Kontroll-, Überwachungs- und Ordnungsfunktionen, die dauernd oder zeitweise mit der Ausübung öffentlicher Gewalt für die unter den Buchstaben a, b, c, d, e und g genannten Zwecke verbunden sind;
2. Der für die Verarbeitung Verantwortliche stellt sicher, dass grundsätzlich nur solche personenbezogenen Daten verarbeitet werden, die für die spezifischen Zwecke der Verarbeitung benötigt werden, und dass vor allem nicht mehr personenbezogene Daten zusammengetragen, gespeichert oder verbreitet werden als für diese Zwecke unbedingt nötig ist und diese Daten auch nicht länger als für diese Zwecke unbedingt erforderlich gespeichert werden. Die Verfahren müssen insbesondere sicherstellen, dass personenbezogene Daten grundsätzlich nicht einer unbestimmten Zahl von natürlichen Personen zugänglich gemacht werden und dass die betroffenen Personen in der Lage sind, die Verbreitung ihrer personenbezogenen Daten zu kontrollieren.
2. Der für die Verarbeitung Verantwortliche trifft geeignete Maßnahmen, die sicherstellen, dass durch Voreinstellung grundsätzlich nur personenbezogene Daten verarbeitet werden, die für die spezifischen Zwecke der Verarbeitung erforderlich sind; dies gilt für den Umfang der erhobenen Daten, den Umfang ihrer Verarbeitung, ihre Speicherfrist und ihre Zugänglichkeit. Besteht der Zweck der Verarbeitung nicht darin, der Öffentlichkeit Informationen zur Verfügung zu stellen, müssen diese Verfahren durch Voreinstellung sicherstellen, dass personenbezogene Daten grundsätzlich nicht ohne menschliches Eingreifen einer unbestimmten Zahl von natürlichen Personen zugänglich gemacht werden.
2a. Ein genehmigtes Zertifizierungsverfahren gemäß Artikel 39 kann als Faktor herangezogen werden, um die Erfüllung der in den Absätzen 1 und 2 genannten Anforderungen nachzuweisen.
3. (keine Änderung) 3. (entfällt)
4. Die Kommission kann technische Standards für die in den Absätzen 1 und 2 genannten Anforderungen festlegen. Diese Durchführungsrechtsakte werden in Übereinstimmung mit dem Prüfverfahren gemäß Artikel 87 Absatz 2 erlassen.
4. (keine Änderung) 4. (entfällt)
1 Richtlinie 2004/18/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 31. März 2004 über die Koordinierung der Verfahren zur Vergabe ffentlicher Bauaufträge, Lieferaufträge und Dienstleistungsaufträge (ABl. L 134 vom 30.4.2004, S. 114).
2 Richtlinie 2004/17/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 31. März 2004 zur Koordinierung der Auftragsvergabe durch Auftraggeber im Bereich der Wasser-, Energie- und Verkehrsversorgung sowie der Postdienste (ABl. L 134 vom 30.4.2004, S. 1).
Erwägungsgrund: 73
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Ein Gedanke zu „Art.23 – EU-DSGVO – Beschränkungen“
Kann der Auskunftsberechtigte Akteneinsicht bei einer deutschen Behörde nehmen oder darf er ausschließlich Akteneinsicht beim Aktenführende verlangen?
Auf welche Rechtsgrundlage kann er sich beziehen, wenn Akteneinsicht bei einer deutschen Behörde verlangen will?