Source: http://openjur.de/g/bgb/1615l.html
Timestamp: 2013-06-19 22:18:05
Document Index: 107970796

Matched Legal Cases: ['§ 1615', '§ 1610', '§ 1611', '§ 1612', '§ 1612', '§ 1612', '§ 1612', '§ 1613', '§ 1614', '§ 1615', '§ 1615', '§ 1615', '§ 1615', '§ 1615', '§ 1615', '§ 1616', '§ 1617', '§ 1617', '§ 1617', '§ 1617', '§ 1618', '§ 1618', '§ 1615', '§ 1615', '§ 1613', '§ 1615', '§ 1579', '§ 1579', '§ 1610']

§ 1615l BGB - Unterhaltsanspruch von Mutter und Vater aus Anlass der Geburt - openJur
§ 1610a Deckungsvermutung bei schadensbedingten Mehraufwendungen§ 1611 Beschränkung oder Wegfall der Verpflichtung§ 1612 Art der Unterhaltsgewährung§ 1612a Mindestunterhalt minderjähriger Kinder§ 1612b Deckung des Barbedarfs durch Kindergeld§ 1612c Anrechnung anderer kindbezogener Leistungen§ 1613 Unterhalt für die Vergangenheit§ 1614 Verzicht auf den Unterhaltsanspruch; Vorausleistung§ 1615 Erlöschen des Unterhaltsanspruchs§ 1615a Anwendbare Vorschriften§ 1615l Unterhaltsanspruch von Mutter und Vater aus Anlass der Geburt§ 1615m Beerdigungskosten für die Mutter§ 1615n Kein Erlöschen bei Tod des Vaters oder Totgeburt§ 1615o Einstweilige Verfügung§ 1616 Geburtsname bei Eltern mit Ehenamen§ 1617 Geburtsname bei Eltern ohne Ehenamen und gemeinsamer Sorge§ 1617a Geburtsname bei Eltern ohne Ehenamen und Alleinsorge§ 1617b Name bei nachträglicher gemeinsamer Sorge oder Scheinvaterschaft§ 1617c Name bei Namensänderung der Eltern§ 1618 Einbenennung§ 1618a Pflicht zu Beistand und Rücksicht
Bürgerliches Gesetzbuch§ 1615l BGB
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(1) Der Vater hat der Mutter für die Dauer von sechs Wochen vor und acht Wochen nach der Geburt des Kindes Unterhalt zu gewähren. Dies gilt auch hinsichtlich der Kosten, die infolge der Schwangerschaft oder der Entbindung außerhalb dieses Zeitraums entstehen.(2) Soweit die Mutter einer Erwerbstätigkeit nicht nachgeht, weil sie infolge der Schwangerschaft oder einer durch die Schwangerschaft oder die Entbindung verursachten Krankheit dazu außerstande ist, ist der Vater verpflichtet, ihr über die in Absatz 1 Satz 1 bezeichnete Zeit hinaus Unterhalt zu gewähren. Das Gleiche gilt, soweit von der Mutter wegen der Pflege oder Erziehung des Kindes eine Erwerbstätigkeit nicht erwartet werden kann. Die Unterhaltspflicht beginnt frühestens vier Monate vor der Geburt und besteht für mindestens drei Jahre nach der Geburt. Sie verlängert sich, solange und soweit dies der Billigkeit entspricht. Dabei sind insbesondere die Belange des Kindes und die bestehenden Möglichkeiten der Kinderbetreuung zu berücksichtigen.(3) Die Vorschriften über die Unterhaltspflicht zwischen Verwandten sind entsprechend anzuwenden. Die Verpflichtung des Vaters geht der Verpflichtung der Verwandten der Mutter vor. § 1613 Abs. 2 gilt entsprechend. Der Anspruch erlischt nicht mit dem Tode des Vaters.(4) Wenn der Vater das Kind betreut, steht ihm der Anspruch nach Absatz 2 Satz 2 gegen die Mutter zu. In diesem Falle gilt Absatz 3 entsprechend.
Sortieren nach: OLG Nürnberg · End-Urteil vom 5. August 2010 · Az. 10 UF 702/10
keine Verwirkung des Unterhaltsanspruch der Mutter nach § 1615l Abs. 2 BGB, weil diese in einer verfestigten Lebensgemeinschaft mit einem neuen Partner lebt; keine Anwendbarkeit des § 1579 Nr. 2 BGB
Zivilrecht Familienrecht §§ 1579 Nr. 2, 1615l Abs. 2, 1611 BGBBürgerliches Gesetzbuch
OLG Bremen · Beschluss vom 20. Februar 2008 · Az. 4 WF 175/07
Beschluss vom 20. Februar 2008 · Az. 4 WF 175/07
Familienrecht Zivilrecht §§ 1610 Abs. 1, 1615l BGBBürgerliches Gesetzbuch