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Timestamp: 2018-10-22 10:58:15
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Matched Legal Cases: ['§ 1897', '§ 1897', '§ 1908', 'BGH', '§ 1908', '§ 1908', '§ 1894']

Betreuerbestellung – Betreuungsrecht-Lexikon
Version vom 12. Oktober 2010, 15:29 Uhr von Hdeinert (Diskussion | Beiträge) (→‎Wünsche des Betreuten bei der Betreuerauswahl)
Wer zum Betreuer bestellt werden soll, muss in zweifacher Hinsicht dazu geeignet sein (§ 1897 Abs. 1 BGB), nämlich fachlich und persönlich. Fachlich geeignet ist der Betreuer, wenn er die ihm zugewiesenen Aufgabenkreise zweckentsprechend besorgen kann.
Der Grundgedanke von § 1897 Abs. 4 BGB ist auch im Rahmen von § 1908b BGB (Betreuerwechsel) zu beachten.
Bei Verlängerung der Betreuung sind hinsichtlich der Auswahl des Betreuers die gleichen Maßstäbe anzusetzen, wie bei der erstmaligen Betreuerbestellung. Dem Vorschlag des Betreuten ist daher auch im Rahmen des Verlängerungsverfahrens Rechnung zu tragen. Auf die Frage, ob die Weiterführung der Betreuung durch den bisherigen Betreuer zumutbar ist oder wichtige Gründe seine Entlassung rechtfertigen könnten, kommt es daher nicht an.
BGH, Beschluss vom 15.09.2010 - XII ZB 166/10:
KG Berlin, Beschluss vom 28.04.2009, 1 W 129/07; Zur Erforderlichkeit eines Berufsbetreuers:
Ein Betreuer kann, wenn ihm die Betreuung aufgrund neu eingetretener Umstände nicht mehr zugemutet werden kann, seine Entlassung beim Betreuungsgericht verlangen (§ 1908b Abs. 2 BGB).
Nach dem Tod des Betreuers ist ebenfalls ein neuer Betreuer zu bestellen (§ 1908c BGB). Der Erbe des Betreuers hat dessen Tod beim Vormundschaftsgericht zu melden (§ 1894 BGB).
Dodegge u.a.: Systematischer Praxiskommentar Betreuungsrecht
Fröschle: Praxiskommentar Betreuungs- und Unterbringungsverfahren, Neuauflage 2009
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