Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BVerwG&Datum=07.04.2004&Aktenzeichen=4%20B%2025.04
Timestamp: 2020-04-10 18:06:31
Document Index: 115818508

Matched Legal Cases: ['§ 86', '§ 132', '§ 132', '§ 80', '§ 132', '§ 132', '§ 13']

BVerwG, 07.04.2004 - 4 B 25.04 - dejure.org
https://dejure.org/2004,7282
BVerwG, 07.04.2004 - 4 B 25.04 (https://dejure.org/2004,7282)
BVerwG, Entscheidung vom 07.04.2004 - 4 B 25.04 (https://dejure.org/2004,7282)
BVerwG, Entscheidung vom 07. April 2004 - 4 B 25.04 (https://dejure.org/2004,7282)
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Außer-Kraft-Treten; Bundesrecht; grundsätzliche Bedeutung; Landesrecht; Recht; Rechtssache; Revisionszulassung; Vereinbarkeit; Zulassungsgrund
Verfassungsmäßigkeit des in Landesrecht übergeleiteten Denkmalpflegegesetzes der DDR - Vereinbarkeit einer landesrechtlichen Rechtsvorschrift mit Bestimmungen des GG - Grundsätzliche Bedeutung von Rechtsfragen zu ausgelaufenem Recht - Darlegung der grundsätzlichen ...
VG Schwerin, 11.11.1998 - 2 A 761/92
vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 6. März 1995 - 6 B 81.94 -, Buchholz 310 § 86 Abs. 1 VwGO Nr. 265 = juris Rn. 3, und vom 7. April 2004 - 4 B 25.04 -, Buchholz 310 § 132 Abs. 2 Ziff. 1 VwGO Nr. 28 = juris Rn. 6 f.
8 Sie befürchtet, "dass die unbeschränkte Rückwirkungsmöglichkeit dazu führt, dass die öffentliche Hand keinerlei Sorgfalt mehr bei der Ausarbeitung von Vergnügungssteuersatzungen aufzubringen hat; notfalls wird die Satzung durch das Gericht aufgehoben und eine neue Satzung rückwirkend in Kraft gesetzt." Damit ist eine klärungsbedürftige Rechtsfrage des Bundesrechts jedoch nicht aufgeworfen (vgl. Beschluss vom 7. April 2004 - BVerwG 4 B 25.04 - Buchholz 310 § 132 Abs. 2 Ziff. 1 VwGO Nr. 28).
vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 6. März 1995 - 6 B 81.94 -, juris Rn. 3, und vom 7. April 2004 - 4 B 25.04 -, juris Rn. 6 f.
Dies wirkt sich auch auf die Begründungspflicht nach § 80 Abs. 3 VwGO aus, die demnach durchaus auch auf die den Bescheid selbst tragenden Gründe abstellen darf, sofern aus diesen erkennbar die Schlussfolgerung des überwiegenden Sofortvollzugsinteresses in Abwägung mit dem privaten Aussetzungsinteresse des Adressaten gezogen werden kann (vgl. hierzu - betreffend die Begründung der Vollziehungsanordnung bei Entziehung der Fahrerlaubnis - Beschluss des Senats vom 5. Februar 1998 - 4 B 134/97 -, Leitsatz in NJ 1998, 271; ferner Beschlüsse vom 2. Januar 2003 - 4 B 303/02 -, 21. Juli 2004 - 4 B 25/04 - sowie vom 29. November 2004 - 4 B 107/04 - siehe auch Beschluss des OVG NW vom 22. Januar 2001 - 19 B 1757/00 -, NZV 2001, 396 ff.; ferner OVG NW, Beschluss vom 5. Juli 1994 - 18 B 1171/94 -, NWVBl. 1994, 424, 425, m. w. N.).
8 Damit ist eine klärungsbedürftige Rechtsfrage des Bundesrechts jedoch ebenfalls nicht aufgeworfen worden (Beschluss vom 7. April 2004 BVerwG 4 B 25.04 Buchholz 310 § 132 Abs. 2 Ziff. 1 VwGO Nr. 28).
Denn diese Änderung galt weder zum Zeitpunkt des Erlasses des Bescheides am 23. September 2002 und des nachfolgenden Widerspruchsbescheides vom 26. Januar 2004 noch lässt sich dem - maßgeblichen (vgl. BVerwG, Beschl. v. 7.4.2004 - 4 B 25/04 -, Buchholz 310 § 132 Abs. 2 Ziffer 1 VwGO Nr. 28 m. w. N.; Senatsbeschl. v. 10.11.2005 - 8 LB 252/04 -) - materiellen Recht, d.h. der RVS und dem VersWerkG-RA, entnehmen, dass § 13 Abs. 1 RVS in seiner geänderten Fassung nach seinem In-Kraft-Treten auch Grundlage für bereits zuvor verfügte Maßnahmen sein soll.
OVG Berlin, 29.11.2004 - 5 B 4.02
Anspruch eines Statusdeutschen auf Erteilung eines Reisepasses; Verlust der …