Source: https://professionalcare24.pl/dok/owp
Timestamp: 2020-04-03 21:02:12
Document Index: 99545376

Matched Legal Cases: ['Art. 28', 'Art. 4', 'Art. 51', 'Art. 4', 'Art. 4', 'Art. 40', 'Art. 32']

OWP | ProfessionalCare24
ALLGEMEINE BEDINGUNGEN FÜR DEN UMGANG MIT PERSONENBEZOGENEN DATEN UND
GRUNDSÄTZE DER BEAUFTRAGUNG MIT DER VERARBEITUNG PERSONENBEZOGENER DATEN
Allgemeine Bedingungen für den Umgang mit personenbezogenen Daten (im Folgenden: „OWP“) und die Grundsätze für deren Übertragung gelten für die Angebotsphase und die Phase der Vermittlung der Erbringung von Dienstleistungen sowie für den Zeitraum, der auf diese Phasen folgt, in dem in OWP festgelegten Umfang.
Der Gegenstand der OWP ist insbesondere die Bestimmung: des Status der Parteien im Zusammenhang mit der Verarbeitung personenbezogener Daten, der Grundsätze für die Verarbeitung personenbezogener Daten der Betreuer, die dem Kunden oder Betreuungsbedürftigen von der Gesellschaft anvertraut wurden, der Grundsätze für den Schutz personenbezogener Daten und der Überprüfung des Umgangs des Kunden oder Betreuungsbedürftigen mit den ihnen anvertrauten personenbezogenen Daten durch die Gesellschaft.
Für den Fall, dass in der Angebotsphase oder in der Phase der Dienstleistungserbringung die gesetzlichen Anforderungen an die Verarbeitung personenbezogener Daten geändert werden, insbesondere die Anforderungen an den Schutz personenbezogener Daten, sind der Kunde, die Betreuungsbedürftigen und die Gesellschaft verpflichtet, zu gewährleisten, dass die Verarbeitung personenbezogener Daten, einschließlich ihres Schutzes, im Einklang mit den geltenden Vorschriften zum Schutz personenbezogener Daten, unabhängig von den Bestimmungen der OWP erfolgt.
Die Gesellschaft nimmt personenbezogene Daten vom Kunden oder dem Betreuungsbedürftigen zur Verarbeitung an und verpflichtet sich, diese zu den in OWP und in allgemein geltenden Vorschriften festgelegten Bedingungen zu verarbeiten. Die Rechtsgrundlage für die zu verarbeitenden Daten wird jeweils in den Anweisungen mitgeteilt und festgelegt, die in den vom Kunden oder Betreuungsbedürftigen mit der Gesellschaft unterzeichneten Dokumenten enthalten sind.
Der Kunde und der Betreuungsbedürftige sind verpflichtet, die ihnen anvertrauten personenbezogenen Daten des Betreuers zu den in OWP und in den allgemein geltenden Vorschriften festgelegten Bedingungen zu verarbeiten.
Die Bestimmungen der OWP zielen auf die richtige Erfüllung des Hauptvertrages oder die Realisierung der Angebotsphase in Bezug auf den Schutz personenbezogener Daten ab, wobei der Kunde und die Gesellschaft keinen Anspruch auf eine Vergütung von der anderen Partei für die Verarbeitung oder Beauftragung mit der Verarbeitung personenbezogener Daten haben.
Das Unterzeichnen der Zustimmung zur Verwendung der OWP erfüllt die Anforderung, die vom Datenverwalter erteilte Anweisung bezüglich der Verarbeitung von Daten durch den Datenverarbeiter im Sinne von Art. 28 Abs. 3 Buchstabe a) DSGVO zu dokumentieren.
Die in den OWP verwendeten Begriffe haben die folgende Bedeutung:
DSGVO – Verordnung (EU) 2016/679 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 27. April 2016 zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten und zum freien Datenverkehr und zur Aufhebung der Richtlinie 95/46/EG (allgemeine Datenschutzverordnung);
Hauptvertrag – bezeichnet einen von den Vertragsparteien geschlossenen Vertrag über die Erbringung von Betreuungsleistungen und Haushaltshilfe, der zwischen der Gesellschaft und dem Kunden oder dem Betreuungsbedürftigen abgeschlossen wurde oder abgeschlossen werden kann.
Dienstleistungen – bezeichnen die im Hauptvertrag genannten Dienstleistungen;
personenbezogene Daten – bezeichnen Daten im Sinne von Art. 4 Punkt 1) DSGVO, d.h. alle Informationen über eine identifizierte oder identifizierbare natürliche Person;
Verletzung des Schutzes personenbezogener Daten – bezeichnet eine Verletzung der Sicherheit, die zu zufälliger oder unrechtmäßiger Zerstörung, zum Verlust, zur Veränderung, unbefugter Offenlegung oder unbefugtem Zugriff auf personenbezogene Daten führt, die gesendet, gespeichert oder anderweitig verarbeitet werden;
Aufsichtsbehörde – bezeichnet eine unabhängige öffentliche Behörde, die von einem Mitgliedstaat gemäß Art. 51 DSGVO berufen wurde;
Verarbeitung – bezeichnet eine Operation oder eine Reihe von Operationen an den personenbezogenen Daten oder Datensätzen in einer automatisierten oder nicht-automatisierten Weise, wie das Sammeln, Fixieren, Organisieren, Sichten, Speichern, Anpassen oder Ändern, Herunterladen, Durchsuchen, Verwenden, Offenlegen durch Senden, Verbreiten oder anderweitiges Verteilen, Anpassen oder Kombinieren, Beschränken, Entfernen oder Zerstören;
Drittland – bezeichnet ein Land, das nicht zum Europäischen Wirtschaftsraum gehört;
Datenverarbeiter – bezeichnet den Kunden oder den Betreuungsbedürftigen in Bezug auf die ihnen anvertrauten personenbezogenen Daten des Betreuers;
Gesellschaft –Professional Care 24 GmbH KG
Datenverwalter – bezeichnet die Gesellschaft.
Betreuungsbedürftiger - eine natürliche Person, die Unterstützung und Hilfe im täglichen Leben benötigt, für die Betreuungsleistungen und Haushaltshilfe im Rahmen des Hauptvertrages erbracht werden oder werden sollten;
Betreuer – eine Person, die mit der Gesellschaft zusammenarbeitet und für sie Dienstleistungen für den Betreuungsbedürftigen erbringt oder ein Bewerber für einen solchen Mitarbeiter;
Kunde – eine natürliche Person, die sich bei der Gesellschaft oder dem Vertriebspartner der Gesellschaft meldet, um eine Person für die Erbringung von Betreuungsdienstleistungen und Hilfe im Haushalt für einen Betreuungsbedürftigen sucht und ein Bevollmächtigter des Betreuungsbedürftigen ist oder eine Entscheidung der zuständigen Behörde hat, aus der ihre Vollmacht zum Handeln im Namen und für den Betreuungsbedürftigen resultiert oder die eine Erklärung abgegeben hat, dass der Betreuungsbedürftige körperlich oder rechtlich nicht fähig ist, Verhandlungen zu führen, einen Vertrag zu schließen und der Verarbeitung personenbezogener Daten zuzustimmen, wenn eine solche Zustimmung erforderlich ist.
Angebotsphase – die Zeit zwischen der Anfrage des Betreuungsbedürftigen oder des Kunden an die Gesellschaft, um nach einer Person für die Erbringung von Betreuungsdienstleistungen und Hilfe im Haushalt zu suchen, die den Abschluss des Hauptvertrages zwischen der Gesellschaft und dem Kunden oder dem Betreuungsbedürftigen zur Folge haben kann.
Phase der Dienstleistungserbringung – Dauer des Hauptvertrages, der zwischen der Gesellschaft und dem Betreuungsbedürftigen oder dem Kunden geschlossen wurde.
III. WEITERGABE PERSONENBEZOGENER DATEN DES BETREUERS IN DER ANGEBOTSPHASE
Die Gesellschaft ist der Datenverwalter in Bezug auf die personenbezogenen Daten der Betreuer in der Angebotsphase.
Die Gesellschaft kann in der Angebotsphase unter den in OWP festgelegten Bedingungen dem Kunden oder dem Betreuungsbedürftigen die personenbezogenen Daten der Betreuer anvertrauen, die sie als Personen vorstellt, die die Dienstleistungen für den Betreuungsbedürftigen erbringen könnten. Die Gesellschaft stellt in der Angebotsphase möglichst anonymisierte Informationen über den Betreuer zur Verfügung (z. B. Name, Geburtsjahr und Daten, die als sensible personenbezogene Daten eingestuft werden, werden nicht übermittelt). Die Beauftragung kann in der Angebotsphase die folgenden personenbezogenen Daten betreffen: Foto, Vorname, Altersgruppe, Beruf, Berufserfahrung in der Betreuung, Besitz eines Führerscheins, wobei dieser Katalog in Bezug auf einen bestimmten Betreuungsbedürftigen oder Kunden eingegrenzt werden kann. Das Abbild des Betreuers (Foto) wird als personenbezogene Daten behandelt und darf nur mit ausdrücklicher Zustimmung des Betreuers weitergegeben werden.
Der Kunde oder der Betreuungsbedürftige sind berechtigt, die ihnen von der Gesellschaft anvertrauten personenbezogenen Daten des Betreuers zu verarbeiten, d.h. die folgenden Tätigkeiten mit den personenbezogenen Daten im Sinne von Art. 4 Punkt 2) DSGVO durchführen:
1) Erheben durch Sammeln personenbezogener Daten, die vom Datenverwalter zur Verarbeitung anvertraut wurden;
2) Fixieren, Organisieren und Ordnen im Sinne der Vergabe einer geeigneten Struktur für die zur Verarbeitung anvertrauten personenbezogenen Daten, um ihre Verarbeitung in einer mit dem Gesetz übereinstimmenden Weise zu rationalisieren;
3) Speichern im Sinne der Speicherung personenbezogener Daten auf einem Datenträger;
4) Herunterladen im Sinne des Kopierens personenbezogener Daten auf einen Träger durch deren Übertragung unter Verwendung des Telekommunikationsnetzes von einem anderen Träger;
5) Durchsehen im Sinne der Kenntnisnahme des Inhalts personenbezogener Daten;
6) Nutzen im Sinne der Verwendung personenbezogener Daten;
7) Entfernen im Sinne von Löschungsvorgängen in Bezug auf die anvertrauten personenbezogenen Daten, die dazu führen, dass sie nicht weiterverarbeitet werden können, wobei Lösungen verwendet werden, die es unmöglich machen, die gelöschten personenbezogenen Daten zu lesen;
8) Vernichten, beruhend auf einer physischen Vernichtung des Datenträgers oder seines Teils, auf dem sich die anvertrauten personenbezogenen Daten befinden;
- wenn es notwendig ist, das in Abschnitt 6 unten genannte Ziel zu erfüllen und im Einklang mit den in OWP und in allgemein geltenden Vorschriften festgelegten Grundsätzen steht.
Der Kunde oder Betreuungsbedürftige sind nicht berechtigt, die personenbezogenen Daten des Betreuers an andere Personen weiterzugeben.
Die oben genannten personenbezogenen Daten werden dem Kunden oder dem Betreuungsbedürftigen ausschließlich zur Unterbreitung eines Angebots zur Erbringung von Betreuungs- und Haushaltsleistungen und zur Wahl des geeigneten Betreuers vor Abschluss des Hauptvertrages zur Verarbeitung anvertraut. Die im Punkt 2 oben genannten personenbezogenen Daten können nur in der Angebotsphase verarbeitet werden.
Personenbezogene Daten der Betreuer, die von dem Betreuungsbedürftigen oder dem Kunden nicht für die Erbringung von Dienstleistungen gewählt wurden, werden im Moment der Entscheidung über die Nichtaufnahme der Zusammenarbeit mit dem Betreuer unverzüglich durch den Kunden und den Betreuungsbedürftigen entfernt und vernichtet und dürfen nicht in irgendeiner Art und Weise verarbeitet werden. Die personenbezogenen Daten des Betreuers, der für die Erbringung der Dienstleistungen als kompetent gewählt wurde, können unter den in Punkt IV der OWP genannten Bedingungen weiterverarbeitet werden.
Ungeachtet der Bestimmungen im Punkt 6 oben kann die Gesellschaft jederzeit durch Abgabe einseitiger Willenserklärung die Dauer der Beauftragung personenbezogener Daten des Betreuers in der Phase der Dienstleistungserbringung verkürzen. Die Information in dieser Hinsicht kann in jeder Form übermittelt werden, einschließlich telefonisch oder per E-Mail. Falls die Gesellschaft die Einstellung der Verarbeitung der dem Kunden oder dem Betreuungsbedürftigen anvertrauten personenbezogenen Daten anfordert, gelten die im Punkt 6 oben festgelegten Verpflichtungen, was bedeutet, dass der Betreuungsbedürftige oder der Kunde verpflichtet sind, die ihnen anvertrauten und von der Gesellschaft genannten personenbezogenen Daten der Betreuer unverzüglich zu entfernen.
Die dem Kunden oder dem Betreuungsbedürftigen zur Verarbeitung anvertrauten personenbezogenen Daten, die im Punkt 2 oben genannt sind, werden kontinuierlich und direkt in der Angebotsphase verarbeitet.
Die zur Verarbeitung anvertrauten personenbezogenen Daten können sowohl in Papierform als auch in elektronischer Form verarbeitet und auch nicht automatisiert oder automatisch verarbeitet werden.
Weder der Kunde noch der Betreuungsbedürftige dürfen andere Personen mit der Verarbeitung der ihnen anvertrauten personenbezogenen Daten des Betreuers beauftragen.
WEITERGABE PERSONENBEZOGENER DATEN DES BETREUERS IN DER PHASE DER DIENSTLEISTUNGSERBRINGUNG
Die Gesellschaft ist der Datenverwalter in Bezug auf die personenbezogenen Daten der Betreuer in der Phase der Dienstleistungserbringung.
Die Gesellschaft kann in der Phase der Dienstleistungserbringung unter den in OWP festgelegten Bedingungen dem Kunden oder dem Betreuungsbedürftigen die personenbezogenen Daten der Betreuer anvertrauen.
Die Beauftragung kann in der Phase der Dienstleistungserbringung die folgenden personenbezogenen Daten betreffen: Vorname und Nachname sowie die im Punkt III Punkt 2 der OWP festgelegten Daten, wobei dieser Katalog in Bezug auf einen bestimmten Betreuungsbedürftigen oder Kunden eingegrenzt werden kann.
Die Gesellschaft stellt dem Kunden oder dem Betreuungsbedürftigen in der Phase der Dienstleistungserbringung keine sensiblen Daten über den Betreuer zur Verfügung.
Der Kunde oder der Betreuungsbedürftige sind berechtigt, die ihnen von dem Datenverwalter anvertrauten personenbezogenen Daten in der Phase der Dienstleistungserbringung zu verarbeiten, d.h. die folgenden Tätigkeiten mit den personenbezogenen Daten im Sinne von Art. 4 Punkt 2) DSGVO durchführen:
Der Kunde oder der Betreuungsbedürftige sind nicht berechtigt, die personenbezogenen Daten des Betreuers an andere Personen, insbesondere an andere Betreuer, die den Hauptvertrag erfüllen, weiterzugeben.
Personenbezogene Daten gemäß Punkt 2 oben werden dem Kunden oder dem Betreuungsbedürftigen ausschließlich zur Ausführung des Hauptvertrages
(Phase der Dienstleistungserbringung) zur Verarbeitung anvertraut. Personenbezogene Daten gemäß Punkt 2 oben können ausschließlich in der Phase der Dienstleistungserbringung in Bezug auf die Betreuer verarbeitet werden, die vom Betreuungsbedürftigen oder Kunden als kompetent für die Erbringung von Betreuungsdienstleistungen ausgewählt wurden. Wenn personenbezogene Daten neuer Betreuer in der Phase der Dienstleistungserbringung anvertraut werden, von denen die bestehenden Betreuer ersetzt werden sollten, finden die Bestimmungen im Punkt III der OWP die entsprechende Anwendung für die Verarbeitung personenbezogener Daten und die Übermittlung von personenbezogenen Daten dieser Betreuer – bis der Betreuungsbedürftige oder der Kunde entscheiden, ob der Betreuer für die Erbringung von Dienstleistungen geeignet ist. Bei Beendigung der Erbringung von Dienstleistungen durch den jeweiligen Betreuer sind der Betreuungsbedürftige und der Kunde verpflichtet, die ihnen anvertrauten personenbezogenen Daten des Betreuers zu entfernen und zu vernichten.
Ungeachtet der Bestimmungen im Punkt 6 oben kann die Gesellschaft jederzeit durch Abgabe einseitiger Willenserklärung die Dauer der Beauftragung personenbezogener Daten des Betreuers verkürzen. Falls die Gesellschaft die Einstellung der Datenverarbeitung durch die Gesellschaft anfordert, gelten die im Punkt 6 oben festgelegten Verpflichtungen.
Die dem Kunden oder dem Betreuungsbedürftigen zur Verarbeitung anvertrauten personenbezogenen Daten, die im Punkt 2 oben genannt sind, werden kontinuierlich und direkt in der Phase der Dienstleistungserbringung verarbeitet.
Personenbezogene Daten werden dem Datenverarbeiter für einen festgelegten Zeitraum anvertraut, d. h. nur während des Zeitraums, in dem der Betreuer Dienstleistungen für den Betreuungsbedürftigen erbringt.
Die zur Verarbeitung anvertrauten personenbezogenen Daten werden sowohl in Papierform als auch in elektronischer Form verarbeitet und können auch nicht automatisiert oder automatisch verarbeitet werden.
GRUNDSÄTZE HINSICHTLICH DER VERARBEITUNG PERSONENBEZOGENER DATEN DES BETREUUNGSBEDÜRFTIGEN ODER DES KUNDEN, DIE AN DIE GESELLSCHAFT ÜBERMITTELT WURDEN
Die Gesellschaft ist der Verwalter personenbezogener Daten des Betreuungsbedürftigen und des Kunden in der Angebotsphase und in der Phase der Dienstleistungserbringung, wenn der Kunde oder der Betreuungsbedürftige sich bei der Gesellschaft melden, um direkt eine Person für die Erbringung von Dienstleistungen für einen Betreuungsbedürftigen zu suchen. Wenn der Betreuungsbedürftige oder der Kunde sich zuerst bei dem Vertriebspartner gemeldet haben, mit dem die Gesellschaft kooperiert, dann ist der Vertriebspartner der Verwalter personenbezogener Daten in der Angebotsphase, die Gesellschaft hingegen ist der Verwalter personenbezogener Daten in der Phase der Dienstleistungserbringung.
Vor Beginn der Verarbeitung anvertrauter personenbezogener Daten hat die Gesellschaft angemessene (ausreichende) technische und organisatorische Maßnahmen ergriffen, um die Anforderungen der DSGVO zu erfüllen und die Rechte der betroffenen Personen zu schützen.
Die Gesellschaft beabsichtigt, den genehmigten Verhaltenskodex gemäß Art. 40 der DSGVO anzuwenden.
Die Gesellschaft stellt sicher, dass die von ihr zur Verarbeitung personenbezogener Daten des Betreuungsbedürftigen oder des Kunden ermächtigten Personen, diese Daten geheim halten oder einer entsprechenden Geheimhaltungspflicht unterliegen.
Die Betreuer erhalten in der Angebotsphase von der Gesellschaft Informationen über den Betreuungsbedürftigen, um über die Bereitschaft zur Durchführung des Hauptvertrages zu entscheiden, wobei diese Informationen jedoch sowohl in Bezug auf den Betreuungsbedürftigen, als auch den Kunden vollständig anonymisiert sind (sie enthalten keinen Vornamen, keinen Nachnamen, keine Adresse).
Personenbezogene Daten des Betreuungsbedürftigen und des Kunden können dem Betreuer zur Verfügung gestellt werden, der zur Durchführung des Hauptvertrages die Reise antrat und durch den Betreuungsbedürftigen oder den Kunden als für die Durchführung des Hauptvertrages geeignet anerkannt wurde. Der Betreuer ist berechtigt, personenbezogene Daten zu verarbeiten, um den Hauptvertrag umzusetzen.
Die Betreuer, die den Hauptvertrag durchführen, und die Mitarbeiter der Gesellschaft, die Zugang zu personenbezogenen Daten des Kunden oder des Betreuungsbedürftigen haben, sind verpflichtet, personenbezogene Daten in den Verträgen oder Vereinbarungen, die mit diesen Personen geschlossen wurden, geheim zu halten, und sie sind über die Pflichten und Haftung informiert, die sich aus den geltenden Vorschriften ergeben, und mit betriebsinternen Vorschriften zur Verarbeitung personenbezogener Daten vertraut, die auch Informationen über die Verpflichtung zur Geheimhaltung personenbezogener Daten enthalten.
Die Gesellschaft ergreift alle erforderlichen Maßnahmen gemäß Art. 32 der DSGVO unter Berücksichtigung des Stands der technischen Kenntnisse, der Ausführungskosten und der Art, des Umfangs, des Kontexts und der Zwecke der Verarbeitung sowie der Gefahr der Verletzung der Rechte oder Freiheiten natürlicher Personen mit unterschiedlicher Eintrittswahrscheinlichkeit und Bedeutung der Bedrohung durch die Einführung angemessener technischer und organisatorischer Maßnahmen, die ein diesem Risiko entsprechendes Sicherheitsniveau gewährleisten, insbesondere: Pseudonymisierung und Verschlüsselung personenbezogener Daten, ständige Gewährleistung der Vertraulichkeit, Integrität, Verfügbarkeit und Ausfallsicherheit von Systemen und Verarbeitungsdiensten, schnelle Wiederherstellung personenbezogener Daten und Zugriff auf diese Daten im Falle eines physischen oder technischen Vorfalls, regelmäßige Prüfung, Messung und Bewertung der Wirksamkeit technischer und organisatorischer Maßnahmen, um die Sicherheit der Verarbeitung zu gewährleisten.
Die Gesellschaft ist nach Beendigung der Verarbeitung personenbezogener Daten, insbesondere der Kündigung oder des Ablaufs des Hauptvertrages, der Beendigung der Angebotsphase, falls der Hauptvertrag nicht geschlossen wurde oder diese Personen ihre Rechte in Anspruch genommen haben, verpflichtet, die anvertrauten personenbezogenen Daten zu löschen und zu vernichten, es sei denn, die Speicherung dieser Daten zu Archivierungszwecken erforderlich ist oder sich aus allgemein geltenden Gesetzen (z. B. Steuer-, Buchhaltungsbestimmungen) ergibt, da sie in diesem Umfang bis zum Ablauf der Verjährungsfrist (10 Jahre) oder länger aufbewahrt werden, wenn allgemeingültige Bestimmungen in Bezug auf spezifische personenbezogene Daten oder Dokumente, die solche Daten enthalten, dies verlangen.
Ungeachtet der anderen Bestimmungen des Vertrags sind der Kunde oder der Betreuungsbedürftige während der Ausführung des Vertrags verpflichtet, die Gesellschaft unverzüglich über alle Umstünde zu informieren, die die Sicherheit der anvertrauten personenbezogenen Daten beeinträchtigen oder beeinträchtigen könnten.
Die Gesellschaft, der Kunde und der Betreuungsbedürftige sind verpflichtet, die Bestimmungen der DSGVO und gesonderte Bestimmungen zum Schutz personenbezogener Daten einzuhalten.
Die Gesellschaft, der Kunde und der Betreuungsbedürftige werden personenbezogene Daten in den Räumen / Bereichen und unter Verwendung von gegen unbefugten Zugriff geschützten Informationssystemen verarbeiten.
Die Gesellschaft, der Kunde und der Betreuungsbedürftige verpflichten sich, alle personenbezogenen Daten, die ihnen während der Laufzeit des Hauptvertrages anvertraut wurden oder die im Zusammenhang mit seiner Umsetzung oder in der Angebotsphase erlangt wurden, vertraulich zu behandeln. Die im vorstehenden Satz genannte Verpflichtung gilt ungeachtet der Kündigung oder des Ablaufs des Vertrags auf unbestimmte Zeit.
Der von der Gesellschaft bestellte Datenschutzbeauftragte wird den Pflichten eines Datenschutzbeauftragten nachgehen, die sich aus den Bestimmungen zum Schutz personenbezogener Daten ergeben, um die Verarbeitung personenbezogener Daten gemäß den geltenden Gesetzen sicherzustellen. Mit dem Datenschutzbeauftragten können Sie sich unter folgender Adresse kontaktieren: Professional Care 24 GmbH KG, Grudziądzka 132, 87-100 Toruń, rodo@professionalcare24.pl, 0048 56 471 41 01;
Die Gesellschaft wird den Kunden oder den Betreuungsbedürftigen über jeden Wechsel, jede Berufung oder Abberufung des Datenschutzbeauftragten unverzüglich informieren, was keiner Anpassung der OWP bedarf.
ANZEIGE VON VERSTÖSSEN
Der Datenverarbeiter unterrichtet den Verwalter personenbezogener Daten unverzüglich, wenn ein erteilter Auftrag seiner Ansicht nach einen Verstoß gegen die DSGVO oder andere Vorschriften der Europäischen Union oder seines Sitzlandes im Rahmen des Schutzes personenbezogener Daten darstellt oder wenn er eine Gefährdung der Sicherheit der ihm zur Verarbeitung anvertrauten personenbezogenen Daten feststellen sollte.
Der Datenverarbeiter verpflichtet sich, in der in Absatz 1 oben genannten Anzeige folgende Informationen anzugeben:
1) eine Beschreibung der Art der Verletzung des Schutzes personenbezogener Daten, soweit möglich mit Angabe der Kategorien und der ungefähren Zahl der betroffenen Personen, der betroffenen Kategorien und der ungefähren Zahl der betroffenen personenbezogenen Datensätze;
2) eine Beschreibung der wahrscheinlichen Folgen der Verletzung des Schutzes personenbezogener Daten;
3) eine Beschreibung der von dem Verantwortlichen ergriffenen oder vorgeschlagenen Maßnahmen zur Behebung der Verletzung des Schutzes personenbezogener Daten und gegebenenfalls Maßnahmen zur Abmilderung ihrer möglichen nachteiligen Auswirkungen.
GÜLTIGKEIT DER OWP
OWP gelten ab dem 25. Mai 2018 und wurden für die Dauer der Angebotsphase geschlossen, und im Falle eines Hauptvertragsschlusses gelten für die gleiche Dauer wie die Dauer des Hauptvertrages. In dem Umfang, in dem die personenbezogenen Daten von Kunden oder Betreuungsbedürftigen nach der Beendigung des Hauptvertrages verarbeitet werden, sind die OWP ebenfalls gültig.
Kündigung des Hauptvertrages hebt nicht die Aufgaben hinsichtlich der Beendigung der Verarbeitung anvertrauter personenbezogener Daten, auch wenn sie nicht für den Zeitpunkt der Beendigung des Hauptvertrages erfüllt wurden, wobei die OWP in diesem Umfang bis zum Zeitpunkt der Erfüllung in Bezug auf diese Verpflichtungen gültig bleiben. Die Kündigung des Hauptvertrages hat auch keinen Einfluss auf die Verpflichtung zur Vertraulichkeit nach dessen Beendigung.
In Fällen, die in den OWP nicht geregelt wurden, gelten die einschlägigen Bestimmungen des polnischen Rechts und des Gemeinschaftsrechts, einschließlich insbesondere der DSGVO.
Für den Fall, dass die Bestimmungen der OWP den Bestimmungen des Hauptvertrages widersprächen, haben die in OWP enthaltenen Bestimmungen den Vorrang.