Source: http://www.dmtf-mab.at/verband/vereinsstatuten/
Timestamp: 2020-01-26 14:00:34
Document Index: 195711496

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§4', '§ 21', '§ 11', '§ 12', '§ 13', '§ 14', '§ 15', '§ 17', '§17', '§ 18', '§12', '§ 14', '§ 19', '§6', '§ 21', '§ 22']

Vereinsstatuten – DMTF + MAB – Berufsverband Österreich
(beschlossen am 19. Oktober 2013)
2) Er hat seinen Sitz in Wien und erstreckt seine Tätigkeit auf ganz Österreich
1) Der Verband, dessen Tätigkeit nicht auf Gewinn ausgerichtet ist, bezweckt die Vereinigung aller diplomierten medizinischen Fachkräfte (DMTF) und der Angehörigen der medizinischen Assistenzberufe (MAB) Österreichs, sowie deren Freunde und Förderer
1) Als ideelle Mittel dienen: Vorträge, Vorführungen, Fortbildungsveranstaltungen, Diskussionen, Schriften sowie die Herausgabe eines für die Mitglieder kostenlosen, regelmäßig erscheinenden Informationsblattes.
1.1) Vollmitglieder können werden:
1.1a) alle Absolventen der Schulen für den medizinisch-technischen Fachdienst in Österreich, die den Berufstitel: „Diplomierte medizinisch-technische Fachkraft“ (DMTF) tragen
1.1b) alle Angehörigen der medizinischen Assistenzberufe (MAB) die die Berufstitel:
„Desinfektionsassistentin“ / „Desinfektionsassistent“
„Gipsassistentin“ / „Gipsassistent“
„Laborassistentin“ / „Laborassistent“
„Obduktionsassistentin“ / „Obduktionsassistent“
„Operationsassistentin“ / „Operationsassistent“
„Ordinationsassistentin“ / „Ordinationsassistent“
„Röntgenassistentin“ / „Röntgenassistent“
„Diplomierte medizinische Fachassistentin“ / „Diplomierter medizinischer Fachassistent“
1.2) Juniormitglieder können werden:
Ihre Mitgliedschaft erlischt automatisch bei vorzeitigen Austritt aus der Schule, kann aber nach Erlangen des Diploms in eine Vollmitgliedschaft umgewandelt werden.
3) Sonderformen für ordentliche / außerordentliche Mitglieder (50% Ermäßigung des Jahresbeitrages)
3a) Anschlussmitgliedschaft für Lebensgefährten (Familienmitgliedschaft)
3b) Karenmitgliedschaft (ist auf die Karenzzeit befristet)
3c) Ruhestandsmitgliedschaft (ab Eintritt in den Ruhestand/Pension)
können jene personen oder Firmen werden, die sich in besonderer Weise um den Verband verdient gemacht haben (Ehrenmitglieder sind von der Beitragszahlung ausgenommen)
1) Die Mitgliedschaft erlischt durch den Tod eines Mitgliedes.
2) Bei Juniormitgliedern erlischt die Mitgliedschaft bei vorzeitigem Schulaustritt.
4) Der Ausschluss eines Mitgliedes aus dem Verband kann vom Vorstand wegen grober Verletzung der Mitgliedspflichten, wegen unehrenhaften Verhalten sowie bei einem Beitragsrückstand nach dreimaliger Mahnung zur Zahlung verfügt werden.
1) Alle Mitglieder sind berechtigt, an alle Veranstaltungen des Verbandes teilzunehmen und die Einrichtungen des Verbandes zu beanspruchen.
2) Sie haben die Vereinsstatuten und die Beschlüsse der Vereinsorgane zu beachten. Die ordentlichen und außerordentlichen itglieder sind zur pünktlichen Zahlung der Beitrittsgebühr und der Mitgliedsbeiträge verpflichtet.
1) Bei Erwerb der Mitgliedschaft wird eine einmalige Beitrittsgebühr und, unabhängig vom Datum, der Mitgliedsbeitrag für das laufende Kalenderjahr fällig.
2) Für Vollmitglieder wird der Mitgliedsbeirag am Beginn eines jeden Jahres fällig und ist bis jeweils Ende März mittels zugeschickten Zahlschein oder mittels Bank-Einziehungsauftrag zu dem das mitglied den Verband schriftlich ermächtigt, zu entrichten.
5) Will ein Mitglied eine Ermäßigung im Sinne des § 4 Abs. 3 in Anspruch nehmen, so hat es dies mit entsprechenden Unterlagen zu beweisen.
6) Ehrenmitglieder sind von sämtlichen Zahlungsverpflichtungen ausgenommen.
7) Die Beitrittsgebühr , die Mitgliedsbeiträge für Voll- und Juniormitglieder, sowie die Höhe der Mahngebühr werden von der ordentlichen Generalversammlung für das jeweils nächste Kalenderjahr festgesetzt.
1) Zum Zweck der besseren Wahrnehmung der Tätigkeit des Verbandes in ganz Österreich und ausgerichtet auf die einzelnen Berufsbilder können Sektionen eingerichtet werden, die von einem/er Sektionsleier/in geführt werden und seine Tätigkeit in Abstimmung mit dem Vorstand entfalten können. Sektionen und Sektionsleiter/innen sind keine Vereinsorgane.
1a) Bundesländersektionen der DMTF; dies sind Zusammenschlüsse von diplomierten medizinisch-technische Fachkräfte eines österreichischen Bundeslandes, die Mitglieder des Verbandes sind und regional Verbandsaktivitäten abhalten.
1b) Sektion „Junge DMTF+MAB“; dies ist ein Zusammenschluss von DMTF- oder MAB-Schülerinnen und -Schüler, sowie von jüngst diplomierte medizinisch-technische Fachkräfte oder MAB, die Verbandsaktivitäten speziell für junge DMTF+MAB abhalten
1c) Fachsektionen der MAB; dies sind Zusammenschlüsse von Mitgliedern des Verbandes, die auf einem bestimmten Fachgebiet wir im §4 1.1b) definiert, tätig sind (bzw. unmittelbar vor einer Beurlaubung, Karenzierung, Arbeitslosigkeit oder Pensionierung/Ruhestand tätig waren).
3) Bestehen für bestimmte Arbeitsgebiete auch bestimmte gesetzliche Regelungen, so sind jene Verbandsmitglieder, die diese gesetzliche Regelung erfüllen, auch Mitglieder der jeweiligen Fachsektion.
4) Die Fachsektionen der MAB entfalten in Kooperation mit dem Vorstand des Verbandes auf ihrem jeweiligen Fachgebiet österreichweit Aktivitäten im Sinne der Statuten
5) Eine Fachsektion gilt als gegründet, wenn für den betreffenden Bereich eine Arbeitsgruppe besteht, diese die Sektionsgründung unter Angabe des Fachgebietes und des Names/der Name der Sektionsleitung schriftlich beim Vorstand beantragt und der Vorstand der Gründung ebenso schriftlich zugestimmt hat.
Die Fachsektion kann gegen eine solche Ablehnung Berufung einlegen. In diesem Fall wird ein Schiedsgericht nach § 21 der Statuten gebildet, das verbandsintern endgültig entscheidet.
§ 11: Vereinsorgane des Verbandes
die Generalsversammlung, der Vorstand, die Rechnungsprüfer und das Schiedsgericht.
2) Sonstige Einrichtungen des Verbandes.
Zur besseren Entfaltung der Vereinstätigkeiten und Abstimmung der Arbeiten und Verantwortlichkeiten zwischen den Verbandsorgane und den Sektionen, sowie einzelne Mitgliedern werden ein Generalsekretariat, eine Mitgliederverwaltung und ein Organisationsbüro eingerichtet.
Die Leiter/innen dieser Einrichtungen bilden gemeinsam mit den Mitgliedern des Vorstandes und den Leiter/innen der Sektionen den Erweiterten Vorstand, der – nach Bedarf einberufen – ein Instrument zur Koordinierung aller Tätigkeiten des Verbandes darstellen.
§ 12: Die Generalversammlung
2) Eine außerordentliche Generalversammlung hat auf Beschluss des Vorstandes, des Erweiterten Vorstandes oder der ordentlichen Generalversammlung, auf schriftlichen Antrag von mindestens 10% aller Mitglieder oder auf Verlangen der Rechnungsprüfer stattfinden.
6) Bei der Generalversammlung sind alle Mitglieder teilnahmeberechtigt.
Stimmberechtigt sind aber nur die ordentlichen Mitglieder und die Ehrenmitglieder
Eine Übertragung seines Stimmrechtes auf ein anderes Mitglied ist auf dem Weg einer schriftlichen Vollmacht zulässig.
8) Die Wahlen und die Beschlussfassungen in der Generalversammlung erfolgen mit einfacher Stimmenmehrheit. Beschlüsse, mit denen Verbandsstatuten geändert oder der Verband aufgelöst werden sollen bedürfen jedoch einer Zweidrittelmehrheit.
§ 13: Aufgabenkreis der Generalversammlung
2) Vergabe von Aufträgen an die Vereinsorgane oder den Erweiterten Vorstand oder an einzelne Sektionen, sowie Genehmigung von Rechtsgeschäften oder Behördengängen durch vertretungssbefugte Personen aus dem Kreis der Vereinsorgane, sowohl im Voraus wie auch im Nachhinein.
7) Beratung und Beschlussfassung über sonstige auf der Tagesordnung stehenden Fragen.
8) Beschlussfassung über Statutenänderungen und die freiwillige Auflösung des Verbandes
§ 14: Der Vorstand
aus dem/der Präsidenten/in, dem Vizepräsidenten/in, dem/der Schriftführer/in und seinem/er Stellvertreter/in, sowie dem/der Kassier/in und seinem/er Stellvertreter/in.
4) Der Vorstand wird vom/von der Präsident/in, in dessen Verhinderung vom/von der Vizepräsidentin/in, schriftlich oder ündlich einberufen.
7) Den Vorstand führt der/die Präsident/in, bei Verhinderung der/die Vizepräsident/in; ist auch diese/r verhindert, führt das an Jahren älteste Vorstandsmitglied den Vorsitz.
§ 15: Aufgabenkreis des Vorstandes
Dem Vorstand obliegt die Leitung des Verbandes, insbesondere aber auch folgende Angelegenheiten:
8) Entscheidung über Angelegenheiten, die ihre Dringlichkeit wegen nicht bis zur nächsten Generalversammlung warten können.
10) die Delegierung von Aufträgen und Angelegenheiten an Unterausschüsse und einzelne Mitglieder.
11) Die Beiziehung von nicht dem Verband angehörenden Fachleuten zur Lösung von Problemen.
12) Die Bestellung von Rechtsvertretern bei Rechtsstreitigkeiten des Verbandes mit physischen oder juristischen Personen, oder als Rechtsbeistand für Mitglieder, die arbeitsbedingt in einen Rechtsstreit verwickelt sind.
13) Die Entscheidung und Durchführung von Anträgen oder Beschwerden an den Gesetzgeber oder an Behörden.
14) Die gesamte Öffentlichkeitsarbeit.
§ 17: Besondere Obliegenheiten einzelnder Vorstandsmitglieder
ist der/die höchste Verbandsfunktionär/in
Bei Gefahr im Verzug, oder Angelegenheiten, die keinen Aufschub dulden, ist er/sie berechtigt, in Angelegenheiten, die in den Wirkungsbereich der Generalversammlung, des erweiterten Vorstandes oder des Vorstandes fallen, unter eigener Verantwortung selbstständig Anordnungen zu treffen.
Dafür ist er/sie auch gegen die Bestimmung des §17/6 im Einzelfall alleine zeichnungsberechtigt.
hat den/die Präsident/in bei der Führung aller Amtsgeschäfte zu unterstützen, bei dessen/deren Verhinderung jedoch voll zu ersetzen.
hat den/die Präsident/in ebenfalls bei der Führung der Verbandsgeschäfte zu unterstützen. Ihm/ihr obliegt im besonderen die Protokollführung in der Generalversammlung und bei Sitzungen des erweiterden Vorstandes sowie des Vorstandes.
ist für die ordnungsgemäße Geldgebarung der Vereinsgelder, die Einhebung aller Gebühren, das Rechnungswesen, die Kassenprüfung, die Mahnung säumiger Mitglieder sowie die Erstellung des Jahresabschlusses und des Voranschlags verantwortlich.
Des weiteren ist der/die Kassier/in zuständig für die finanzielle Betreuung der Sektionen, von Vereinsveranstaltungen (Mieten, Honorare, Gebühren, Abrechnungen,…), sowie für die ordnungsmäßige Abrechnung und Kontrolle von Diäten, Reisekosten sowie Honoraren von Verbandsorganen und der Sekretariate.
Er/sie wird dabei von seinem/er Stellvertreter7in unterstützt.
6) Schriftliche Ausfertigungen und Bekanntmachungen des Verbandes, insbesondere den Verband verpflichtetende Urkunden, sind vom/von der Präsidenten/in und vom/von der Schriftführer/in (bzw. deren Stellvertreter/innen), sofern sie jedoch Geldangelegenheiten betreffen, vom/von der Präsident/in und vom/von der Kassier/in (bzw. deren Stellvertreter/innen) gemeinsam zu unterschreiben.
§ 18: Die Rechnungsprüfer
1) Rechnungsprüfer/innen sind unabhängige Kontrollorgane des Vereins und dürfen keinerlei sonstige offiziellen Funktionen innerhalb der Vereinsorgane oder der Sektionen bekleiden.
3) Ihnen obliegt die laufende Geschäftskontrolle und die Überprüfung des Rechnungsabschlusses.
Sie haben der Generalversammlung über das Ergenis ihrer Überprüfung zu berichten und bei Feststellung einer ordentlichen Geschäftsgebahrung durch den Vorstand die Generalversammlung um Entlastung desselben zu bitten.
5) Bei Gefahr in Verzug können die zwei Rechnungsprüfer/innen laut §12/2 gemeinsam eine außerordentliche Generalversammlung verlangen, die der Vorstand statutengemäß einberufen muss.
6) Im übrigen gelten für die Rechnungsprüfer die Bestimmungen des § 14 Punkt 10,11 und 12 sinngemäß.
§ 19: Das Schiedsgericht
In allen Streitigkeiten zwischen Verbandsmitgliedern untereinander, zwischen Mitgliedern und Organen, Sektionen oder sonstigen Einrichtungen des Verbandes, beziehungsweise zwischen Organen, Sektionen oder sonstigen Verbandseinrichtungen untereinander entscheidet ein Schiedsgericht aus dre Personen, das wie folgt gebildet wird:
6) Mitglieder, die Schiedsgerichtsentscheidungen nicht anerkennen oder missachten können vom Vorstand laut §6/4 ausgeschlossen werden.
Sämtliche Entscheidungen des Erweiterden Vorstandes sind bei der nächst folgenden Generalversammlung zu berichten und zur nachträglichen Genehmigung vorzubringen. Ebenso kann jede Generalversammlung den Erweiterten Vorstand mit Aufgaben betrauen, die bis zur nächsten Generalversammlung zu erledigen und entsprechend zu dokumentieren sind.
5) Der Erweiterde Vorstand trifft seine Entscheidungen mit einfacher Stimmenmehrheit und tritt im Bedarfsfall, jedoch mindestens zwei Mal pro Jahr nach Einberufung durch den Vorstand oder auf Wunsch von mindestens drei Sektionsleiter/innen zusammen.
6) Den Vorsitz führt der/die Präsident7in, in deren/dessen Verhinderung der/die Vizepräsident/in oder das älteste anwesende Mitglied des Vorstandes.
§ 21: Die Sekretariate und die Mitgliederverwaltung
1) Generalsekretariat
Bei Besetzung werden Mitarbeiter auf Werkvertragsbasis und gegen Bezahlung die notwendigen Arbeiten verrichten.
§ 22: Auflösung des Vereines