Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/Paragraph_18_SaechsLKrO_Ausschluss_wegen_Befangenheit-d148345,19.html
Timestamp: 2016-12-07 17:08:29
Document Index: 177818987

Matched Legal Cases: ['§ 18', '§ 18', '§ 18', '§ 19', '§ 20', '§ 21', '§ 22', '§ 23', '§ 24', '§ 25', '§ 26', '§ 27', '§ 28', '§ 29', '§ 30', '§ 31', '§ 31', '§ 32', '§ 33', '§ 34', '§ 35', '§ 36', '§ 37', '§ 74', '§ 18', '§ 18', '§ 1', '§ 1', '§ 3', '§ 17', '§ 19']

§ 18 SächsLKrO, Ausschluss wegen Befangenheit | Gesetze auf anwalt24.de
§ 18 SächsLKrO, Ausschluss wegen Befangenheit Suche
Landkreisordnung für den Freistaat Sachsen (Sächsische Landkreisordnung - SächsL...…§ 18 SächsLKrO, Ausschluss wegen Befangenheit§ 19 SächsLKrO, Entschädigung für ehrenamtliche Tätigkeit§ 20 SächsLKrO, Einwohnerantrag§ 21 SächsLKrO, Bürgerbegehren§ 22 SächsLKrO, Bürgerentscheid§ 23 SächsLKrO, Rechtsstellung des Kreistages§ 24 SächsLKrO, Aufgaben des Kreistages§ 25 SächsLKrO, Zusammensetzung des Kreistages§ 26 SächsLKrO, Wahlgrundsätze, Wahlgebiet, Wahlverfahren§ 27 SächsLKrO, Wählbarkeit§ 28 SächsLKrO, Hinderungsgründe§ 29 SächsLKrO, Wahlperiode§ 30 SächsLKrO, Ausscheiden, Nachrücken, Ergänzungswahl§ 31 SächsLKrO, Rechtsstellung der Kreisräte§ 31a SächsLKrO, Fraktionen§ 32 SächsLKrO, Vorsitz im Kreistag, Einberufung der Sitzungen§ 33 SächsLKrO, Öffentlichkeit der Sitzungen§ 34 SächsLKrO, Verhandlungsleitung, Geschäftsgang§ 35 SächsLKrO, Beschlussfassung§ 36 SächsLKrO, Niederschrift§ 37 SächsLKrO, Beschließende Ausschüsse…§ 74 SächsLKrO, (Inkrafttreten)
§ 18 SächsLKrO, Ausschluss wegen Befangenheit
§ 18 SächsLKrOLandkreisordnung für den Freistaat Sachsen (Sächsische Landkreisordnung - SächsLKrO)Landesrecht SachsenZweiter Teil – Einwohner und Bürger des LandkreisesTitel: Landkreisordnung für den Freistaat Sachsen (Sächsische Landkreisordnung - SächsLKrO)Normgeber: SachsenAmtliche Abkürzung: SächsLKrOGliederungs-Nr.: 231-2Normtyp: Gesetz(1) Der ehrenamtlich Tätige darf weder beratend noch entscheidend mitwirken, wenn er in der Angelegenheit bereits in anderer Eigenschaft tätig geworden ist oder wenn die Entscheidung ihm selbst oder folgenden Personen einen unmittelbaren Vorteil oder Nachteil bringen kann:1.seinem Ehegatten, Verlobten oder Lebenspartner nach § 1 des Lebenspartnerschaftsgesetzes,2.einem in gerader Linie oder in Seitenlinie bis zum dritten Grade Verwandten,3.einem in gerader Linie oder in Seitenlinie bis zum zweiten Grade Verschwägerten oder als verschwägert Geltenden, solange die die Schwägerschaft begründende Ehe oder Lebenspartnerschaft nach § 1 des Lebenspartnerschaftsgesetzes besteht,4.einer von ihm kraft Gesetzes oder Vollmacht vertretenen Person,5.einer Person oder Gesellschaft, bei der er beschäftigt ist, sofern nicht nach den tatsächlichen Umständen der Beschäftigung anzunehmen ist, dass kein Interessenwiderstreit besteht,6.einer Gesellschaft, bei der ihm, einer in Nummer 1 genannten Person oder einem Verwandten ersten Grades allein oder gemeinsam mindestens zehn vom Hundert der Anteile gehören,7.einer juristischen Person des privaten Rechts, in deren Vorstand, Aufsichtsrat, Verwaltungsrat oder vergleichbarem Organ er tätig ist, oder einer juristischen Person des öffentlichen Rechts, ausgenommen einer Gebietskörperschaft, in deren Organ er tätig ist, sofern er diese Tätigkeit nicht als Vertreter des Landkreises oder auf dessen Vorschlag ausübt.(2) Absatz 1 gilt nicht1.für Wahlen zu einer ehrenamtlichen Tätigkeit,2.wenn die Entscheidung nur die gemeinsamen Interessen einer Berufs- oder Bevölkerungsgruppe berührt.(3) Der ehrenamtlich Tätige, bei dem ein Tatbestand vorliegt, der Befangenheit zur Folge haben kann, hat dies vor Beginn der Beratung über diesen Gegenstand dem Vorsitzenden, sonst dem Landrat mitzuteilen. Ob ein Ausschließungsgrund vorliegt, entscheidet im Zweifelsfall in Abwesenheit des Betroffenen bei Kreisräten der Kreistag, bei Mitgliedern von Ausschüssen der Ausschuss, sonst der Landrat.(4) Wer an der Beratung und Entscheidung wegen Befangenheit nicht mitwirken darf, muss die Sitzung verlassen. Ist die Sitzung öffentlich, darf er als Zuhörer anwesend bleiben.(5) Ein Beschluss ist rechtswidrig, wenn bei der Beratung oder Beschlussfassung die Bestimmungen des Absatzes 1 oder 4 verletzt worden sind oder wenn jemand, ohne dass einer der Gründe des Absatzes 1 vorgelegen hätte, ausgeschlossen worden ist. Der Beschluss gilt jedoch ein Jahr nach der Beschlussfassung oder, wenn eine öffentliche Bekanntmachung erforderlich ist, ein Jahr nach dieser als von Anfang an gültig zustande gekommen. § 3 Abs. 5 Satz 2 Nr. 3 und 4 und Satz 3 gilt entsprechend.
§ 17 SächsLKrO, Pflichten ehrenamtlich Tätiger§ 19 SächsLKrO, Entschädigung für ehrenamtliche Tätigkeit