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Timestamp: 2018-02-25 06:09:03
Document Index: 368265756

Matched Legal Cases: ['Art. 43', 'Art. 100', 'Art. 192', 'Art. 194', '§ 1', '§ 18', 'Art. 75', 'Art. 75', '§ 2', '§ 7', '§ 8', '§ 9', '§ 18', '§ 17', '§ 29', '§ 18', '§ 17', 'de lege lata', 'de lege ferenda']

Copyright : Die Ordnung der Meere
Copyright : Die Ordnun...
Zur Integration von maritimer Raumplanung und Meeresumweltschutz
9783631736074
http://dx.doi.org/10.3726/b11980
Frankfurt am Main, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Warszawa, Wien, 2017. XXV, 474 S., 2 farb. Abb.
Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.Zugl.: Bremen, Univ., Diss., 2016
D 46 ISSN 0531-7312 ISBN 978-3-631-73389-9 (Print) E-ISBN 978-3-631-73606-7 (E-PDF) E-ISBN 978-3-631-73607-4 (EPUB) E-ISBN 978-3-631-73608-1 (MOBI) DOI 10.3726/b11980 © Peter Lang GmbH Internationaler Verlag der Wissenschaften Frankfurt am Main 2017 Alle Rechte vorbehalten. PL Academic Research ist ein Imprint der Peter Lang GmbH. Peter Lang – Frankfurt am Main · Bern · Bruxelles · New York · Oxford · Warszawa · Wien Das Werk einschließlich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung des Verlages unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen. Diese Publikation wurde begutachtet. www.peterlang.com
A. Die Konfliktlage in den Meeresgewässern der Nord- und Ostsee
B. Die vorhandenen rechtlichen Steuerungsinstrumente
C. Verknüpfung und Arbeitsthesen
1. Kapitel: Die maritime Raumplanung
A. Planung: Begriff, Funktion, Ziele
I. Zu den Begriffen Raumordnung und Raumplanung
II. Arten der räumlichen Planung: Gesamtplanung und Fachplanung
III. Marine und maritime Raumplanung
IV. Raum und Umwelt
B. Völkerrechtliche Grundlagen für eine maritime Raumplanung
I. Völkerrecht und nationales Recht
II. Vorgaben des Seerechtsübereinkommens der Vereinten Nationen (SRÜ)
1. Die Meereszoneneinteilung
a. Küstenmeer und Anschlusszone
b. Ausschließliche Wirtschaftszone (AWZ) und Festlandsockel
c. Hohe See
2. Die Zuweisung souveräner Rechte und Hoheitsbefugnisse
3. Die Meeresumweltschutzanforderungen
4. Raumplanerische Befugnis
a. Ausdrückliche Befugnis aus dem Seerechtsübereinkommen
b. Necessary implication
c. Umfang der raumplanerischen Befugnisse
III. Sonstige völkerrechtliche Regelungen mit Bedeutung für eine maritime Raumplanung
1. Übereinkommen zum Schutz der Meeresumwelt und des Nordostatlantiks (OSPAR-Übereinkommen)
2. Übereinkommen zum Schutz der Meeresumwelt des Ostseegebiets (HELSINKI-Übereinkommen)
3. Übereinkommen über die Umweltverträglichkeitsprüfung im grenzüberschreitenden Rahmen (Espoo-Konvention)
4. Rechtsetzungstätigkeit der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation (IMO)
a. Festlegung von Schifffahrtswegen
b. Ausweisung von Particularly Sensitive Sea Areas (PSSA)
c. Ausweisung von Sondergebieten nach MARPOL-Übereinkommen
5. Übereinkommen über die biologische Vielfalt (Biodiversitätskonvention)
6. Weitere Übereinkommen
C. Ansätze für eine maritime Raumplanung in der Europäischen Union
I. Die integrierte Meerespolitik der EU: Grünbuch, Blaubuch & Co.
II. Unionsrechtliche Kompetenzen – Verhältnis Unionsrecht, Völkerrecht und nationales Recht
III. Kompetenztitel Raumplanung
1. Umweltrechtliche Kompetenznorm
2. Territorialer Zusammenhalt
3. Kompetenzmix aus Art. 43 Abs. 2, Art. 100 Abs. 2, Art. 192 Abs. 1 und Art. 194 Abs. 2 AEUV
IV. Unionsrechtliche Rechtsakte mit Bedeutung für eine maritime Raumplanung
1. Seeschifffahrt
2. Transeuropäische Netze
3. Fischereirecht
4. Erneuerbare-Energien-Richtlinie (EE-RL)
5. Carbon Capture and Storage (CCS-RL)
a. Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH-RL)
b. Vogelschutz-Richtlinie (Vogelschutz-RL)
7. UVP- und SUP-Richtlinie
8. Wasserrahmenrichtlinie (WRRL)
9. Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie (MSRL)
10. Maritime Raumplanungsrichtlinie (MRRL)
D. Grundlagen maritimer Raumplanung in Deutschland
I. Nationale Meerespolitik
1. Ausbau der erneuerbaren Energien Offshore
2. Ministerkonferenz für Raumordnung
3. Strategie der Bundesregierung zur Windenergienutzung auf See
4. Entwicklungsplan Meer und Maritime Agenda 2025
5. Rechtliche Folgeentscheidungen
II. (Verfassungs-)Rechtlicher Rahmen für eine maritime Raumplanung in der deutschen AWZ
1. Verhältnis Völkerrecht und nationales Recht: Geltung der Verfassung in der deutschen AWZ
a. Territoriale Souveränität und Gebietshoheit
b. Keine Geltung der Verfassung in der deutschen AWZ
c. Geltung aufgrund des Rechtsstaatsprinzips
2. Anwendbarkeit unterverfassungsrechtlichen Rechts in der deutschen AWZ
a. Anwendbarkeit ipso iure
b. Erforderlichkeit einer förmlichen Erstreckungsklausel
d. Europarechtsanpassungsgesetz Bau 2004: Normative Erstreckungsklausel § 1 Abs. 1 Satz 3 ROG 2004
3. Gesetzgebungskompetenz für die maritime Raumplanung in der deutschen AWZ
a. Europarechtsanpassungsgesetz Bau 2004: Erlass des § 18a ROG 2004
b. Geltung des Bundesstaatsprinzips in der deutschen AWZ: Innerstaatliche Verteilung von Kompetenzen in der AWZ
c. Ausschließliche Kompetenz des Bundes
d. Ausschließliche Kompetenz des Bundes kraft Natur der Sache
e. Konkurrierende Kompetenzen
f. Rahmengesetzgebungskompetenz des Bundes nach Art. 75 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 GG a.F.
g. Ausnahmefall des Art. 75 Abs. 2 GG a.F.
i. Neue Rechtslage nach der Föderalismusreform 2006
4. Verwaltungskompetenz für die maritime Raumplanung in der deutschen AWZ
5. Gesetz zur Neufassung des Raumordnungsgesetzes (GeROG) 2009
III. Marines und maritimes Raumplanungsrecht
1. Grundlagen der Raumordnung – Das Raumordnungsgesetz (ROG)
a. Aufgabe und Leitvorstellung der Raumordnung
b. Erfordernisse der Raumordnung, §§ 2–6 ROG 2009
aa. Ziele der Raumordnung
bb. Grundsätze der Raumordnung
cc. Bindungswirkungen
c. Allgemeine Vorschriften über Raumordnungspläne, § 7 ROG 2009
aa. Raumordnungsrechtliches Abwägungsgebot
bb. Abstimmungsgebot
cc. Kennzeichnungspflicht von Zielen und Grundsätzen der Raumordnung
dd. Begründungspflicht
ee. Verträglichkeitsprüfung nach dem Bundesnaturschutzgesetz
ff. Änderung, Ergänzung und Aufhebung von Raumordnungsplänen
d. Gebietskategorien und deren Ausweisung, § 8 Abs. 7 ROG 2009
aa. Vorranggebiete
bb. Vorbehaltsgebiete
cc. Eignungsgebiete
dd. Sonstige Gebietskategorien
e. Verfahren zur Aufstellung von Raumordnungsplänen, §§ 9–11 ROG 2009
aa. Umweltprüfung
bb. Beteiligung bei der Aufstellung der Raumordnungspläne
cc. Bekanntmachung
dd. Planerhaltung
f. Vorgaben des § 18a ROG 2004/§ 17 Abs. 3 ROG 2009
aa. Überleitungsvorschrift des § 29 ROG 2009
bb. Vorgaben des § 18a ROG 2004
cc. § 17 Abs. 3 ROG 2009
2. Sonstige nationale Regelungen
a. Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG)
b. Seeanlagenverordnung a.F. (SeeAnlV) – Seeanlagengesetz (SeeAnlG) und Windenergie-auf-See-Gesetz (WindSeeG)
c. Gesetz über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG)
d. Gesetz für den Ausbau erneuerbarer Energien (EEG)
e. Kohlendioxid-Speicherungsgesetz (KSpG)
f. Sonstige Vorschriften
E. Raumplanung im Küstenmeer
I. Rechtliche Unterschiede zur Situation in der AWZ
II. Niedersächsisches Landes-Raumordnungsprogramm
III. Landesentwicklungsplan Schleswig-Holstein
IV. Landesraumentwicklungsprogramm Mecklenburg-Vorpommern
V. Strategien und Maßnahmen der Bundesländer Hamburg und Bremen
F. Maritime Raumplanung in der deutschen AWZ
I. Die Entstehung der AWZ-ROV – Die Verordnungsentwürfe des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH)
2. Zuständigkeit des BSH
4. Erstellung der Umweltberichte zu den Raumordnungsplänen für die deutsche AWZ in der Nordsee und Ostsee
a. Beschreibung und Einschätzung des Umweltzustands
b. Voraussichtliche Entwicklung bei Nichtdurchführung des Plans
c. Beschreibung und Bewertung der voraussichtlichen erheblichen Auswirkungen der Durchführung des Raumordnungsplans auf die Meeresumwelt
d. Verträglichkeitsprüfung bzgl. der Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung bzw. bzgl. europäischer Vogelschutzgebiete
e. Alternativenprüfung
5. Entwurfsfassungen
a. Erster Entwurf der AWZ-ROV vom 13. Juni 2008
b. Zweiter Entwurf der AWZ-ROV vom 28. April 2009
II. AWZ-ROV Nordsee: Verordnung, Textteil, Karte
1. Verordnung vom 21. September 2009
2. Textteil und Karte
a. Leitlinien zur räumlichen Entwicklung der AWZ
b. Festlegungen
aa. Festlegungen mit Doppelcharakter
bb. Festlegungen vor dem Hintergrund wirtschaftlicher Interessen
cc. Konkrete Festlegungen zum Schutz der Meeresumwelt
dd. Nutzungsspezifische Festlegungen zum Schutz der Meeresumwelt
ee. Originäre Festlegungen zum Schutz der Meeresumwelt
c. Berücksichtigung sonstiger Belange
d. Zusammenfassende Umwelterklärung und Überwachungsmaßnahmen
III. Besonderheiten des AWZ-ROV Ostsee
1. Verordnung vom 10. Dezember 2009
G. Bewertung
I. Unionsrechtskonforme Umsetzung der Maritimen Raumplanungsrichtlinie
II. Rechtliche Verankerung der Raumordnungsplanung im Raumordnungsgesetz
III. Grundannahmen für die Raumordnungspläne: Ergebnisse der Umweltberichte
IV. Inhaltliche Ausrichtung: Mehrwert der Raumordnungspläne in der deutschen AWZ
V. Entwicklungsmöglichkeiten: Ein maritimer Raumordnungsplan für die europäischen Meere
1. Vergleich aktueller Einbindungsszenarien
2. Vorteile und Möglichkeiten einer grenzüberschreitenden maritimen Raumplanung
3. Optionen und Herausforderungen
H. Zusammenfassung des 1. Kapitels
2. Kapitel: Die Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie (MSRL) und ihre nationale Umsetzung
A. Die Richtlinie zur Schaffung eines Ordnungsrahmens für Maßnahmen der Gemeinschaft im Bereich der Meeresumwelt
I. Politischer und rechtlicher Hintergrund
1. Sechstes Umweltaktionsprogramm der EG
2. Thematische Strategie für den Schutz und die Erhaltung der Meeresumwelt
3. Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie
b. Änderungen im Gesetzgebungsverfahren ggü. der Entwurfsfassung
c. Inhaltlicher Überblick über die Richtlinie
II. Die Rolle der Europäischen Kommission
III. Gegenstand und zentraler Begriff der Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie
IV. Geographischer und sachlicher Anwendungsbereich
V. Die Meeresstrategien und ihr zeitlicher Rahmen
a. Anfangsbewertung: Erfassung des aktuellen Umweltzustandes
b. Beschreibung des guten Umweltzustandes: Soll-Zustand
c. Festlegung von Umweltzielen
d. Erstellung und Durchführung eines Überwachungsprogramms
2. Maßnahmenphase – an der Schnittstelle zur maritimen Raumplanung
b. Maßnahmenprogramme
c. Räumliche Schutzmaßnahmen
d. Praktische Umsetzung der Maßnahmenprogramme
3. Ausnahmevorschriften
a. Fristverlängerung und Zielabweichung
b. Empfehlung für Gemeinschaftsmaßnahmen
c. Urgent Action
4. Verfahren und Öffentlichkeitsbeteiligung
B. Nationale Umsetzung der Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie
II. Die rechtliche Umsetzung der Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie im Wasserhaushaltsgesetz (WHG)
1. Das Umsetzungsgesetz
4. Öffentlichkeitsbeteiligung und Verfahren
III. Die deutsche Meeresstrategie – Aktueller Stand der Umsetzung
a. Anfangsbewertung der deutschen Nord- und Ostsee
b. Beschreibung eines guten Umweltzustandes für die deutsche Nord- und Ostsee
c. Festlegung von Umweltzielen für die deutsche Nord- und Ostsee
d. Überwachungsprogramme
e. Bewertung und Hinweise der Kommission
2. Maßnahmenprogramme
a. Räumliche Schutzmaßnahmen
IV. Fortgang
I. Fehlende sektorpolitische Integration
II. Fehlende rechtliche Verknüpfung
1. Integration anderer meeresumweltschutzbezogener Regelwerke auf regionaler, supranationaler und internationaler Ebene
2. Integration der mitgliedstaatlichen Meeresstrategien untereinander
III. Unbestimmtheit des Begriffs „guter Umweltzustand“
1. Unbestimmtheit und Unbestimmbarkeit einer guten Meeresumwelt
2. Fehlende Mindeststandards
3. Schwache Betonung des Vorsorgeprinzips
IV. Instrumente zur Zielerreichung
V. (Zu) Weitreichende Ausnahmemöglichkeiten
VI. Mehrwert der Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie
D. Zusammenfassung des 2. Kapitels
3. Kapitel: Die Integration von maritimer Raumplanung und Meeresumweltschutz
A. Integrationsauftrag der Europäischen Kommission
II. Inhalt des Integrationsauftrages
1. Integrationsprinzip
2. Integration raumplanungsrechtlicher Instrumente
3. Integration als Problemlösungsstrategie
B. Integrationsfähigkeit von Meeresumweltschutz und maritimer Raumplanung
I. Integrationsfähigkeit de lege lata und de lege ferenda
II. Erfüllung des Integrationsauftrages in der Bundesrepublik Deutschland? Zum Status quo: Schnittstellen zwischen maritimer Raumplanung und Meeresumweltschutz
1. Entstehungsgeschichte: Kein Bezug zum Integrationsauftrag
2. Formalia: Integrationsauftrag nicht erfüllt
3. Realität: Integrationsauftrag nicht zielgerichtet erfüllt
4. Institutionelle Integration: Integrationsauftrag teilweise erfüllt
5. Inhalt: Integrationsauftrag nicht erfüllt
6. Bewertung des marinen Status quo
III. Gründe für das bisherige Scheitern einer Integration: Spannungsverhältnisse und Inkompatibilitäten
1. Systematische Gründe
2. Hinterfragung des Integrationsauftrages
3. Neuer Ausgangspunkt für eine Integration
C. Zusammenfassung des 3. Kapitels
4. Kapitel: Schluss
A. Zusammenfassung und Ergebnisse der Arbeit