Source: https://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:333942-2020:TEXT:DE:HTML&WT.mc_id=RSS-Feed&WT.rss_f=Construction+and+Real+Estate&WT.rss_a=333942-2020&WT.rss_ev=a
Timestamp: 2020-08-03 13:17:37
Document Index: 15791877

Matched Legal Cases: ['§ 160', '§ 160', '§ 160', '§ 97', '§ 160', '§ 134', '§ 160', '§ 160', '§ 160']

Bauleistung - 333942-2020 - TED Tenders Electronic Daily
Bauleistung - 333942-2020
Deutschland-Berlin: Landschaftsgärtnerische Arbeiten
2020/S 136-333942
Instandsetzung Außenanlagen – WHG 914, 915, 919
Referenznummer der Bekanntmachung: 9993-1-1784
Die GESOBAU AG bewirtschaftet als städtische Wohnungsgesellschaft im Märkischen Viertel einen Bestand von insgesamt 15.070 Wohnungen und 108 Gewerbeeinheiten. Die Außenräume rund um die modernisierten Gebäude sind bisher nur vereinzelt in den letzten Jahren einer Modernisierung unterzogen worden.
Im Rahmen dieser Ausschreibung sollen an den Wohnhausgruppen (WHG) 914, 915 und 919 Verkehrssicherungsmaßnahmen durchgeführt werden. Darunter verstehen sich Maßnahmen zur Wiederherstellung von Feuerwehrzufahrten, die Beseitigung von Stolperkanten und von Unebenheiten in vorhandenen Wegebelägen, Beseitigung und Reparatur oder Wiederherstellung von Treppenanlagen sowie punktuelle Ergänzungen in der Außenbeleuchtung.
45233250 Belagarbeiten, außer Fahrbahnen
Bei den ausgeschriebenen Leistungen handelt es sich um kleinteilige Maßnahmen auf teilweise separaten Einzelflächen, die pro Wohnhausgruppe jeweils zu einer Gesamtfläche oder -einheit zusammengefasst werden.
WHG 914:
Im Bereich der WHG 914 werden Pflaster- und Plattenbeläge aufgenommen und entsorgt, z.T. aber auch gelagert und wieder eingebaut. Die Tragschichten sind in den aufgenommenen Flächen zu überarbeiten und ggf. zu ergänzen. Beschädigte Beläge werden ausgetauscht/ergänzt. Es werden 6 neue Mastleuchten aufgestellt. In Anarbeitungsflächen wird Rasen angesät. Im Nord-Westen wird ein unbefestigter Mulchweg/Trampelpfad durch einen Betonpflasterweg ersetzt. Die hier angrenzende Feuerwehrzufahrt wird zum Teil zurückgebaut und schmaler gestaltet.
WHG 915:
Im Bereich der WHG 915 werden im Westen 2 Treppenanlagen zurückgebaut und neugestaltet sowie die daran angrenzenden Plattenbeläge. Im Norden wird im Spielplatzbereich eine Treppenanlage durch Betonkantensteine ersetzt. Im Osten werden 6 große Ahorn-Bäume gefällt und 2 neue in unmittelbarer Nähe gepflanzt. Die hier liegende Gehwegfläche und die angrenzende Straße (Flächen mit Betonplatten, Asphalt und Betonpflaster) werden einheitlich wiederhergestellt. Die Tragschichten sind in den aufgenommenen Flächen zu überarbeiten und ggf. zu ergänzen.
WHG 919:
Im Bereich der WHG 919 werden Pflaster- und Plattenbeläge aufgenommen und entsorgt, z.T. aber auch gelagert und wieder eingebaut. Die Tragschichten sind in den aufgenommenen Flächen zu überarbeiten und ggf. zu ergänzen. Beschädigte Beläge werden ausgetauscht/ergänzt. Im Süd-Osten wird eine ca. ein Meter hohe Rasenböschung angelegt und ein Bestandsgeländer neu ausgerichtet. Es werden elf neue Mastleuchten aufgestellt und 6 bestehende Pollerleuchten zurückgebaut. In Anarbeitungsflächen wird Rasen angesät.
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2020/S 016-032463
Offizielle Bezeichnung: BGR Berliner Garten und Rosen GmbH
Die Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer richtet sich unter anderem nach der Regelung des § 160 GWB. Gemäß § 160 Abs. 1 GWB leitet die Vergabekammer ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Gemäß § 160 Abs. 2 GWB ist antragsbefugt jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 6 GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. Gemäß § 160 Abs.3 Nr. 1 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat. Der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt. Gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. Gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. Gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.