Source: https://www.rechtslupe.de/stichworte/kuendigung/page/3
Timestamp: 2020-07-15 08:51:43
Document Index: 158288181

Matched Legal Cases: ['§ 312', '§ 22', '§ 24', '§ 24', '§ 2', '§ 307', '§ 626', '§ 308', '§ 307']

Kündigung 3 | Rechtslupe
Der von der Kom­man­di­tis­tin erklär­te Wider­ruf ihrer Betei­­li­­gungs- und Bei­tritts­er­klä­rung steht dem Zah­lungs­an­spruch der Kom­man­dit­ge­sell­schaft hin­sicht der von der Kom­man­di­tis­tin zu zah­len­den Ein­la­ge nicht ent­ge­gen. Dabei konn­te in dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall offen­blei­ben, ob die Vor­aus­set­zun­gen eines wirk­sa­men Wider­rufs nach §§ 312, 355 BGB aF hier erfüllt wären.
§ 22 Abs. 2 Nr. 2 BBiG legt kei­ne zwin­gen­de Kün­di­gungs­frist fest, die vom Aus­zu­bil­den­den nicht über­schrit­ten wer­den darf. Des­halb darf der Aus­zu­bil­den­de bei einer Berufs­wech­sel­kün­di­gung das Aus­bil­dungs­ver­hält­nis zu dem von ihm beab­sich­tig­ten Zeit­punkt der Auf­ga­be der Berufs­aus­bil­dung auch mit einer län­ge­ren als der gesetz­lich nor­mier­ten Frist von vier Wochen kün­di­gen. Ein
Der Grund­satz, dass Ent­schä­di­gun­gen, die aus Anlass der Auf­lö­sung eines Arbeits­ver­hält­nis­ses gewährt wer­den, ein­heit­lich zu beur­tei­len sind, ent­bin­det nicht von der Prü­fung, ob die Ent­schä­di­gung "als Ersatz für ent­gan­ge­ne oder ent­ge­hen­de Ein­nah­men" i.S. des § 24 Nr. 1 Buchst. a EStG gewährt wor­den ist. Nach § 24 Nr. 1 Buchst. a i.V.m. § 2 Abs.
Die Kün­di­gung des Arbeit­neh­mers – und eine unan­ge­mes­sen lan­ge Kün­di­gungfrist
Wird die gesetz­li­che Kün­di­gungs­frist für den Arbeit­neh­mer in All­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen erheb­lich ver­län­gert, kann dar­in auch dann eine unan­ge­mes­se­ne Benach­tei­li­gung ent­ge­gen den Gebo­ten von Treu und Glau­ben im Sinn von § 307 Abs. 1 Satz 1 BGB lie­gen, wenn die Kün­di­gungs­frist für den Arbeit­ge­ber in glei­cher Wei­se ver­län­gert wird. In dem hier vom
Kün­di­gung – wegen frü­he­rer Tätig­keit für die Sta­si
Das Lan­des­ar­beits­ge­richt Ber­­lin-Bran­­den­­burg hat die ordent­li­che Kün­di­gung eines ehe­ma­li­gen inof­fi­zi­el­len Mit­ar­bei­ters des Minis­te­ri­ums für Staats­si­cher­heit der DDR (MfS), der zuletzt als stell­ver­tre­ten­der Direk­tor des Lan­des­in­sti­tuts für Rechts­me­di­zin des Lan­des Bran­den­burg beschäf­tigt war, für unwirk­sam gehal­ten und das Land Bran­den­burg ver­pflich­tet, den Arbeit­neh­mer wei­ter zu beschäf­ti­gen. Der Arbeit­neh­mer war in den
Ein in einem Pacht­ver­trag ent­hal­te­nes Vor­kaufs­recht kann zu einer Teil­nich­tig­keit die­ser Klau­sel füh­ren, wenn anzu­neh­men ist, dass der Ver­trag im Übri­gen auch ohne die­se Klau­sel geschlos­sen wor­den wäre. Fin­det die Bewirt­schaf­tung einer ver­pach­te­ten Flä­che mit Kennt­nis des Ver­päch­ters seit eini­gen Jah­ren nicht mehr durch den eigent­li­chen Ver­trags­part­ner statt, kann ein
Betreibt die Geschäfts­füh­re­rin eines Ver­eins auf intri­gan­te Wei­se ziel­ge­rich­tet die Abwahl des Ver­eins­vor­sit­zen­den, kann dies die außer­or­dent­li­che Kün­di­gung ihres Arbeits­ver­hält­nis­ses recht­fer­ti­gen. Gemäß § 626 Abs. 1 BGB kann das Arbeits­ver­hält­nis aus wich­ti­gem Grund ohne Ein­hal­tung einer Kün­di­gungs­frist gekün­digt wer­den, wenn Tat­sa­chen vor­lie­gen, auf­grund derer dem Kün­di­gen­den unter Berück­sich­ti­gung aller Umstän­de des
Eine Ver­ein­ba­rung über die Künd­bar­keit einer Pau­scha­lie­rungs­ab­re­de (hier: Pau­scha­le für Erschwer­nis­zu­schlä­ge) kann einer Inhalts­kon­trol­le nach § 308 Nr. 4 BGB iVm. § 307 Abs. 1 BGB selbst dann stand­hal­ten, wenn das Recht zur Kün­di­gung nicht an einen in der Klau­sel selbst ange­ge­be­nen Grund geknüpft ist. Die ein­sei­ti­ge Ände­rung ein­zel­ner Ver­trags­be­din­gun­gen durch Kün­di­gung