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Timestamp: 2016-10-22 11:57:01
Document Index: 255591648

Matched Legal Cases: ['Art. 72', 'Art. 72', 'Art. 137', 'Art. 137', 'Art. 177', 'Art. 98', 'BGE']

5A_539/2010 (29.07.2010)
5A_539/2010
Vorsorgliche Massnahmen (Schuldneranweisung),
Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen den Beschluss vom 10. Mai 2010 des Obergerichts und gegen den Zirkulationsbeschluss vom 24. Juni 2010 des Kassationsgerichts des Kantons Z�rich.
in die Beschwerde gem�ss Art. 72 ff. BGG gegen
a) den Beschluss vom 10. Mai 2010 des Obergerichts des Kantons Z�rich, das (im Rahmen von vorsorglichen Massnahmen nach Art. 137 ZGB betreffend Schuldneranweisung) die Arbeitgeberin des Beschwerdef�hrers angewiesen hat, von dessen jeweiligem Monatslohn Fr. 2'540.-- an das Amt f�r Jugend und Berufsberatung des Kantons Z�rich zu �berweisen,
b) den Zirkulationsbeschluss vom 24. Juni 2010 des Kassationsgerichts des Kantons Z�rich, das auf eine Beschwerde des Beschwerdef�hrers gegen den erw�hnten obergerichtlichen Beschluss nicht eingetreten ist,
in die Gesuche des Beschwerdef�hrers um aufschiebende Wirkung und unentgeltliche Rechtspflege,
dass das Obergericht im Beschluss vom 10. Mai 2010 erwog, bei Nichterf�llen der Unterhaltspflicht k�nne der Schuldner des Unterhaltsschuldners auch w�hrend des Scheidungsverfahrens zu direkten Unterhaltszahlungen angewiesen werden (Art. 137 Abs. 2 i.V.m. Art. 177 ZGB), die Vernachl�ssigung der Unterhaltspflicht durch den Beschwerdef�hrer sei lang andauernd und gravierend (ausstehende Unterhaltsbeitr�ge von Fr. 123'189.55, geleistete Zahlungen von lediglich Fr. 6'600.-- seit der am 17. M�rz 2008 erfolgten Aufnahme der Erwerbst�tigkeit), nach Zahlung der erw�hnten Unterhaltsbeitr�ge von Fr. 2'540.-- verblieben dem Beschwerdef�hrer (bei einem Nettoverdienst von Fr. 7'358.--) Fr. 4'818.--, so dass sein Existenzminimum (Fr. 4'503.--) gewahrt sei,
dass das Kassationsgericht im Zirkulationsbeschluss vom 24. Juni 2010 erwog, in seiner Nichtigkeitsbeschwerde setze sich der Beschwerdef�hrer nicht mit den obergerichtlichen Erw�gungen auseinander und lege auch keinen Nichtigkeitsgrund im Sinne von � 281 Ziff. 1-3 ZPO/ZH dar, die neuen Beweismittel und Behauptungen seien im Kassationsverfahren unzul�ssig, nachdem der Beschwerdef�hrer das Massnahmebegehren der Beschwerdegegnerin unbeantwortet gelassen habe, k�nne er die unterlassene Antwort nicht mittels seiner Beschwerdebegr�ndung nachholen,
dass schliesslich in einem Fall wie dem vorliegenden, wo sich die Beschwerde gegen einen vorsorglichen Massnahmeentscheid richtet, nur die R�ge der Verletzung verfassungsm�ssiger Rechte erhoben werden kann (Art. 98 BGG; BGE 133 III 393 E. 5.1 a.E. S. 397),
dass sich der Beschwerdef�hrer in seiner Eingabe an das Bundesgericht nicht in nachvollziehbarer Weise mit den entscheidenden ober- und kassationsgerichtlichen Erw�gungen auseinandersetzt,
dass es insbesondere nicht gen�gt, den vorinstanzlich festgestellten Sachverhalt zu bestreiten und den Sachverhalt aus eigener Sicht zu schildern,
dass der Beschwerdef�hrer erst recht nicht nach den gesetzlichen Anforderungen anhand der kantonalen Erw�gungen aufzeigt, inwiefern der Beschluss vom 10. Mai 2010 des Obergerichts und der Zirkulationsbeschluss vom 24. Juni 2010 des Kassationsgerichts verfassungswidrig sein sollen,
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht sowie dem Kassationsgericht des Kantons Z�rich schriftlich mitgeteilt.