Source: http://www.vqo.at/2019/02/26/einladung-zur-generalversammlung/
Timestamp: 2019-04-19 02:20:15
Document Index: 241089835

Matched Legal Cases: ['§ 9', '§ 2', '§ 2', '§ 5', '§ 5', '§ 1', '§ 4', '§ 12', '§ 9', '§ 9', '§ 10', '§ 12']

Einladung zur Generalversammlung am 27. April 2019 – Verband der Querschnittgelähmten Österreichs
Posted on 26. Februar 2019 12. März 2019 by Hannes Wiesinger
Alle Mitglieder des VQÖ – Verbandes der Querschnittgelähmten Österreichs sind herzlich eingeladen an der Generalversammlung
am Samstag, den 27. April 2019, um 13:00 Uhr
im Gasthof Stockinger, 4052 Ansfelden
teilzunehmen. – Die Details entnehmen Sie bitte der Einladung bzw. finden Sie sie auch unter Termine
Vorschläge zur Änderung der Statuten für die Generalversammlung am 27. April 2019:
(Mag. Wolfgang Glaser)
In den Statuten des VQÖ heißt es: „Eine Statutenänderung im Sinn des § 9 Abs. 6 kann von der Generalversammlung nur beschlossen werden, wenn der diesbezügliche Vorschlag den Verbandsmitgliedern wenigstens 3 Monate vor dem Termin der Generalversammlung bekannt gemacht und gleichzeitig zur Stellungnahme aufgefordert wurde.“
Deshalb informieren wir hiermit auf diesem Weg alle Mitglieder über die Vorschläge zur Änderung von Statuten, die am 27. April 2019 bei der Generalversammlung im Gasthof Stockinger in 4052 Ansfelden diskutiert werden sollen und danach auch von der Generalversammlung über diese Vorschläge entschieden werden soll.
In § 2 ist der Vereinszweck formuliert.
Hier heißt es in Punkt 2, dass folgendes zu den Aufgaben des VQÖ gehört: „Statistisch – wissenschaftliche Erhebungen des beruflichen, wirtschaftlichen und sozialen Umfeldes und seiner Auswirkungen auf den Einzelnen.“
Es wird vorgeschlagen, diesen Punkt zu streichen, da der VQÖ keine wissenschaftlichen Erhebungen und Statistiken in der Praxis durchführt und dies auch nicht beabsichtigt.
In Punkt 7 des § 2 heißt es: „Zur Erreichung der Organisationsziele sollen die notwendigen Verbindungen zu allen relevanten Körperschaften, Behörden und Organisationen, insbesondere zur Dachorganisation der österreichischen Behindertenverbände, der ÖAR, hergestellt und deren Unterstützung und Mitwirkung herbeigeführt und aufrechterhalten werden.“
Da die frühere Österreichische Arbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (ÖAR) inzwischen Behindertenrat heißt, soll die Bezeichnung ÖAR ersetzt werden durch die Bezeichnung Behindertenrat.
In § 5 ist die Aufnahme von neuen Mitgliedern geregelt.
Hier steht: „Über die Aufnahme von ordentlichen und fördernden Mitgliedern entscheidet der Vorstand.
Es wird vorgeschlagen diesen Satz wie folgte zu ergänzen: Die Aufnahme eines ordentlichen oder fördernden Mitgliedes kann ohne Angabe von Gründen vom Vorstand abgelehnt werden. Dafür soll folgender Satz des § 5 gestrichen werden: Gegen eine ablehnende Entscheidung oder eine behauptete fehlerhafte Qualifizierung der Mitgliedschaft kann der Bewerber binnen 4 Wochen ab Zustellung schriftlich an die Generalversammlung Beschwerde erheben. Diese entscheidet endgültig.
Vorschläge zur Änderung der Statuten im Zuge der Generalversammlung am 27. April 2019
Gemäß § 1 der Statuten führt der Verein den Namen „Verband der Querschnittgelähmten Österreichs“.
Die Generalversammlung möge beschließen, dass dieser Name auf „Rollstuhl aktiv“ geändert wird und sich diese Änderung dann durch alle Paragraphen der Statuten, wo der alte Name aufscheint, durchzieht.
Schon bei der Gründung des Vereins 1957 war der derzeitige Begriff falsch, da von Anfang an auch Polio-Erkrankte, Amputierte und andere Rollstuhlbenützer Mitglied werden konnten.
Darüber hinaus wurde im Vorstand schon geraume Zeit über eine Änderung nachgedacht. Dieser Prozess soll nun zu einem Ende kommen.
Die neue Bezeichnung deckt sich auch mit dem Namen unserer Zeitschrift, die seit 1975 (!) „Rollstuhl aktiv“ heißt.
Der § 4 MITGLIEDSCHAFT soll im Punkt zu b) wie folgt lauten: Fördernde Mitglieder sind physische oder juristische Personen, sowie Personengesellschaften, die sich den Verbandzielen besonders verbunden fühlen und diese durch einen namhaften Mitgliedsbeitrag fördern.
Damit soll einerseits die starre Grenze vom doppeltem Mitgliedsbeitrag gegenüber ordentlichen Mitgliedern aufgeweicht werden (wir nehmen wohl auch € 25,– als Förderungsbeitrag), andererseits soll durch den letzten Satzteil verhindert werden, dass sich jemand durch Zahlung von nur € 1,– Sitz- und Stimme in der Generalversammlung „erschleicht“.
Im § 12 möge der Begriff Ehrenpräsident durch den Begriff Präsident ersetzt werden.
Schon in den Statuten des Jahres 1957 scheint im § 9 unter den Aufgaben der Generalversammlung auf, dass der GV die Wahl des Präsidenten obliegt. Dieses Formulierung hat sich durch alle Statutenänderungen bis zum Jahre 2004 durchgezogen. Erst in den Statuten des Jahres 2004 ist im § 9 GV angeführt, dass der GV die Ernennung eines Ehrenpräsidenten auf Antrag des Vorstandes obliegt. Gleichzeitig ist damals im § 10 „DER VORSTAND“ im 1. Absatz aufgenommen worden, dass dieser Ehrenpräsident dem Vorstand angehört.
In den Änderungen der Statuten im Jahre 2008 ist ein eigener § 12 EHRENPRÄSIDENT eingeführt worden.
Die Tatsache, dass der Präsident/Ehrenpräsident ein Mitglied des Vorstands ist, muss nicht zwingend dazu führen, dass er deswegen Ehrenpräsident heißt.