Source: http://dedocz.com/doc/72008/08-life-beneath-our-feet-de--lr-
Timestamp: 2016-12-08 22:26:08
Document Index: 145327723

Matched Legal Cases: ['Art. 11', 'Art. 17', 'Art. 10', 'Art. 8', 'Art. 1', 'Art. 31', 'Art. 37']

08 Life Beneath Our Feet DE (lr)
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Neuerungen Einzahlung F24
Vorbemerkung .................................................................................................................... 2 2
Zielsetzungen ..................................................................................................................... 3 3
Objektiver Anwendungsbereich ....................................................................................... 3 3.1
Andere Zahlungsmodalit&auml;ten ............................................................................................. 3 3.2 Alternative Zahlungsmodalit&auml;ten......................................................................................... 3 4
Subjektiver Anwendungsbereich ...................................................................................... 3 5
Wirksamkeit ........................................................................................................................ 4 6
Vorlage der Vordrucke F24 mit Nullsaldo nach Verrechnungen.................................... 4 6.1
Systeme, mit denen die Vorlage erfolgen kann .......... Fehler! Textmarke nicht definiert. 6.2
“Vertikale” bzw. “interne” Verrechnungen im Vordruck F24............................................... 4 6.3
Laufende Ratenzahlungen von Steuerzahlern ohne MwSt.-Nr. ........................................ 5 6.4
Verwendung von Steuerguthaben, die nur beim Einzugsbeauftragten verrechnet werden k&ouml;nnen 7
Vorlage der Vordrucke F24 mit Saldozahlung nach Verrechnungen ............................ 5 7.1 Systeme, mit denen die Vorlage erfolgen kann .................................................................. 5 7.2
”Vertikale” bzw. “interne” Verrechnungen im Vordruck F24................................................ 6 7.3 Laufende Ratenzahlungen von Steuerzahlern ohne MwSt.-Nr. ......................................... 6 7.4 Verwendung von Steuerguthaben, die nur beim Einzugsbeauftragten verrechnet werden k&ouml;nnen 8 Vorlage der Vordrucke F24 mit Saldo &uuml;ber 1.000,00 Euro nach Verrechnungen .............. 6 8.1 Systeme, mit denen die Vorlage erfolgen kann .................................................................. 6 8.2
F24, die bereits von der zust&auml;ndigen K&ouml;rperschaft ausgef&uuml;llt wurden .............................. 7 8.3
Ratenzahlungen durch Steuerzahler ohne MwSt.-Nr. ....................................................... 7 8.3.1
Allgemeine Bestimmungen ......................................................................................... 7 8.3.2
Ausnahmeregelung f&uuml;r laufende Ratenzahlungen......................................................... 7 8.4
Zahlungen mit derselben F&auml;lligkeit, die auf mehrere Vordrucke F24 aufgeteilt werden ... 7 9
Steuerzahler, die kein Girokonto haben k&ouml;nnen ............................................................ 8 9.1
Vordrucke F24 mit Saldozahlung nach Verrechnungen .................................................... 8 9.2 Vordrucke F24 mit Saldo &uuml;ber 1.000,00 Euro nach Verrechnungen .................................. 8 10 Zusammenfassende Tabellen........................................................................................... 8 10.1 Steuerzahler ohne MwSt.-Nr. ............................................................................................. 8 10.2 Steuerzahler mit MwSt.-Nr. ................................................................................................ 9 
 Mit Wirkung von Art. 11, Abs. 2, DL 24.4.2014 Nr. 66, umgewandelt in das Gesetz vom 23.6.2014 Nr. 89,
wurden neue und weitere Einschr&auml;nkungen f&uuml;r die Vorlage der Vordrucke F24 eingef&uuml;hrt, und zwar hinsichtlich:
der Zahlungen im Sinne von Art. 17, DLgs. 241/97;
und der m&ouml;glichen Verrechnungen.
 Konkret wird die Pflicht, Vordrucke F24 (ausschlie&szlig;lich) per Internet, also &uuml;ber die Internetdienste der Agentur
f&uuml;r Einnahmen, der Banken, der Post oder der Einzugsbeauftragten vorzulegen, in folgenden F&auml;llen nun auch auf
Steuerzahler ohne MwSt.-Nr. ausgedehnt:
F24 mit Nullsaldo;
mit Saldozahlung, aber mit Verrechnung;
mit Saldozahlung &uuml;ber 1.000,00 Euro, auch ohne Verrechnung.
Mit dem Rundschreiben vom 19.9.2014, Nr. 27, hat die Agentur f&uuml;r Einnahmen die ersten amtlichen Kl&auml;rungen in
diesem Zusammenhang ver&ouml;ffentlicht, wobei insbesondere:
einige Ausnahmen vorgesehen sind, bei denen die neuen Bestimmungen nicht greifen;
und f&uuml;r laufende Ratenzahlungen bis Ende 2014 eine „&Uuml;bergangsregelung“ eingef&uuml;hrt wird.
 Abgesehen von diesen Ausnahmen ist die Vorlage der Vordrucke F24 in Papierform bei Bankschaltern,
Post&auml;mtern oder dem Einzugsbeauftragten k&uuml;nftig also nur mehr m&ouml;glich:
Wenn der Steuerzahler keine MwSt.-Nr. hat;
Und wenn Zahlungen bis zu 1.000,00 Euro ohne Verrechnung vorgenommen werden.
Weitere Einschr&auml;nkungen f&uuml;r Verrechnungen
Diese neuen Einschr&auml;nkungen gelten nun zus&auml;tzlich zu den bereits bestehenden, wie etwa:
die Limits f&uuml;r die Verrechnung von j&auml;hrlichen und viertelj&auml;hrlichen MwSt.-Guthaben per Vordruck F24 im Sinne von
Art. 10, DL 1.7.2009 Nr. 78 (umgewandelt in das Gesetz vom 3.8.2009, Nr. 102) und von Art. 8, Abs. 18 - 20,
DL 2.3.2012 Nr. 16 (umgewandelt in das Gesetz vom 26.4.2012, Nr. 44); im besonderen:
 die Verrechnung von Guthaben &uuml;ber 5.000,00 Euro pro Jahr darf erst ab dem 16. Tag des Monats nach
der Vorlage der MwSt.-Jahreserkl&auml;rung oder des viertelj&auml;hrlichen Antrags (Vordruck TR) erfolgen, aus
denen diese Guthaben hervorgehen;
 Die Verrechnung von MwSt.-Guthaben (j&auml;hrlich oder viertelj&auml;hrlich) &uuml;ber 5.000,00 Euro pro Jahr per
Vordruck F24 kann nur &uuml;ber die Internetdienste der Agentur f&uuml;r Einnahmen („Entratel“ oder „Fisconline“)
 Die Verrechnung von MwSt.-Guthaben &uuml;ber 15.000,00 Euro pro Jahr darf nur erfolgen, wenn die
betreffende MwSt.-Jahreserkl&auml;rung mit einer entsprechenden Konformit&auml;tsbescheinigung (“visto di
conformit&agrave;“) versehen oder aber vom Rechnungspr&uuml;fer der Gesellschaft unterzeichnet wurde;
die Limits f&uuml;r die Verrechnung von Guthaben aus Einkommensteuern (IRPEF oder IRES), IRAP, Steuereinbehalten
und Ersatzsteuern im Sinne von Art. 1, Abs. 574, Gesetz vom 27.12.2013 Nr. 147 (dem Haushaltsgesetz f&uuml;r
2014): Die Verrechnung entsprechender Guthaben &uuml;ber 15.000,00 Euro pro Jahr f&uuml;r jede einzelne Steuer
kann nunmehr auch nur erfolgen, wenn die Steuererkl&auml;rung, aus der diese Guthaben hervorgehen, mit einer
entsprechenden Konformit&auml;tsbescheinigung versehen oder aber vom Rechnungspr&uuml;fer der Gesellschaft
unterzeichnet wurde;
das Verbot der Verrechnung im Vordruck F24 von Guthaben aus gesamtstaatlichen Steuern (“imposte erariali“),
sofern bereits f&auml;llige Schulden von &uuml;ber 1.500 Euro aus ebendiesen Steuern vorliegen, die aus Steuerrollen
bzw. vollstreckbaren Festsetzungsbescheiden resultieren (Art. 31, Abs. 1, DL 31.5.2010 Nr. 78, umgewandelt
in das Gesetz vom 30.7.2010 Nr. 122).
Zusammenfassung der Bestimmungen und der amtlichen Kl&auml;rungen
In der Folge werden die Bestimmungen ex DL 66/2014 im Lichte der amtlichen Kl&auml;rungen durch die Agentur f&uuml;r
Einnahmen zusammengefasst.
 Mit den neuen Bestimmungen soll die Zahl der Vordrucke F24, welche &uuml;ber die Mittler der Steuereinhebung
(Banken, Post und Einzugsbeauftragten) vorgelegt werden, und somit auch die H&ouml;he der Verg&uuml;tungen, welche die
Agentur f&uuml;r Einnahmen diesen Mittlern f&uuml;r die Vorlage zuerkennt, reduziert werden.
 Es sei daran erinnert, dass die Verg&uuml;tungen, welche die Agentur f&uuml;r Einnahmen den dazu befugten
Freiberuflern f&uuml;r die Vorlage von Vordrucken F24 per Internet zuerkannt hatte, bereits fr&uuml;her abgeschafft wurden.
 Des weiteren erlaubt die Verwendung der Internetdienste der Agentur f&uuml;r Einnahmen eine raschere Kontrolle
der entsprechenden Daten, womit rechtswidrigen Handlungen vorgebeugt werden kann.
3 OBJEKTIVER ANWENDUNGSBEREICH
 Wie die Agentur f&uuml;r Einnahmen best&auml;tigt hat, gelten die neuen Bestimmungen f&uuml;r alle Zahlungen per Vordruck
F24 (und nur f&uuml;r jene per Vordruck F24):
unabh&auml;ngig, ob diese Zahlungen verpflichtend oder wahlweise per F24 erfolgen;
und unabh&auml;ngig von der Art der betreffenden Steuern (gesamtstaatliche oder lokale Steuern, Sozialbeitr&auml;ge,
INAIL-Pr&auml;mien oder Sonstiges).
ANDERE ZAHLUNGSMODALIT&Auml;TEN
Zahlungen, die nicht per Vordruck F24 erfolgen, sind von den neuen Bestimmungen ausgenommen, also etwa:
Zahlungen per Posterlagschein;
&Uuml;berweisungen;
und Direktzahlungen an das Schatzamt (“versamenti diretti in Tesoreria”).
ALTERNATIVE ZAHLUNGSMODALIT&Auml;TEN
Wie bereits ausgef&uuml;hrt, betreffen die neuen Bestimmungen nur den Vordruck F24.
 Werden Zahlungen mit anderen Modalit&auml;ten vorgenommen (z.B. die Zahlung von IMU oder TASI per
Posterlagschein), so gelten die besprochenen Einschr&auml;nkungen nicht.
Eine Verrechnung von Steuerschulden mit Steuerguthaben ist mit einem Posterlagschein aber nicht m&ouml;glich.
 Die neuen Bestimmungen beziehen sich auf den sog. „objektiven Inhalt“ (“contenuto oggettivo”) der Vordrucke
F24 (mit Nullsaldo; mit Saldozahlung, aber mit Verrechnung; mit Saldozahlung &uuml;ber 1.000,00 Euro, ohne
Verrechnung); dabei erfolgt keine Unterscheidung (mehr) zwischen:
einzelnen Kategorien von Steuerzahlern;
sowie Steuerzahlern mit oder ohne MwSt.-Nr..
Die neuen Einschr&auml;nkungen gelten somit f&uuml;r die Zahlungen per Vordruck F24:
der Steuerzahler ohne MwSt.-Nr.;
der Steuerzahler mit MwSt.-Nr., hinsichtlich der Verrechnung von:
 Guthaben, die keine MwSt.-Guthaben sind und zu einem F24 mit Nullsaldo f&uuml;hren;
 MwSt.-Guthaben bis zu 5.000,00 Euro pro Jahr, die zu einem F24 mit Nullsaldo f&uuml;hren.
 Seit dem 1.1.2007 sind Steuerzahler mit MwSt.-Nr. n&auml;mlich ohnehin verpflichtet, Zahlungen per Vordruck F24
ausschlie&szlig;lich per Internet durchzuf&uuml;hren, und zwar direkt oder &uuml;ber einen dazu bef&auml;higten Mittler (siehe Art. 37, Abs.
49, DL 4.7.2006 Nr. 223, umgewandelt in das Gesetz vom 4.8.2006 Nr. 248, und das Dekret des Ministerpr&auml;sidenten
vom 4.10.2006), wobei die bereits geltenden Einschr&auml;nkungen f&uuml;r die Verrechnung die MwSt.-Guthaben aufrecht
Die neuen Bestimmungen ex DL 66/2014 gelten ab dem 1.10.2014.
 Somit gelten die hier besprochenen Einschr&auml;nkungen f&uuml;r alle Vordrucke F24, die ab dem 1.10.2014 vorgelegt
6 VORLAGE DER VORDRUCKE F24 MIT NULLSALDO NACH VERRECHNUNGEN
 Vordrucke F24, deren Saldo nach der Durchf&uuml;hrung von Verrechnungen Null ist, k&ouml;nnen nur mehr &uuml;ber die
Internetdienste der Agentur f&uuml;r Einnahmen vorgelegt werden.
M&Ouml;GLICHE SYSTEME F&Uuml;R DIE VORLAGE PER INTERNET
Es ist somit Pflicht, einen der folgenden Internetdienste der Agentur f&uuml;r Einnahmen zu verwenden:
“F24 on line”: Dieser Dienst kann von allen Steuerzahlern verwendet werden, welche &uuml;ber den notwendigen PinCode f&uuml;r die Aktivierung verf&uuml;gen; des weiteren ist es erforderlich, die Zahlungen &uuml;ber ein Konto bei einer
Bank vorzunehmen, die ein entsprechendes Abkommen mit der Agentur f&uuml;r Einnahmen geschlossen hat, oder
aber bei der Post; der Vordruck wird in diesem Fall:
 entweder mit Hilfe einer Software ausgef&uuml;llt, die kostenlos auf der Website der Agentur abgerufen
werden kann, oder auch mit handels&uuml;blicher Software;
 und dann per Internet &uuml;ber die Website der Agentur vorgelegt;
“F24 web”: Mit diesem Service kann der Steuerzahler den Vordruck f&uuml;r die Zahlung ausf&uuml;llen und &uuml;bermitteln, ohne
eine spezifische Software auf seinem Computer installieren zu m&uuml;ssen; die Zahlung erfolgt dann per
„Lastschrift“ zugunsten der Agentur f&uuml;r Einnahmen auf dem Bank- oder Post-K/K des Steuerzahlers;
“F24 intermediari”: Dieser Dienst ist den Freiberuflern vorbehalten, welche auch die Steuererkl&auml;rungen vorlegen
und Zugang zu „Entratel” haben (z.B. Wirtschaftspr&uuml;fer und Steuerberater, Arbeitsberater,
Buchhaltungssachverst&auml;ndige bzw. Ragonieri); sie f&uuml;hren die Zahlungen f&uuml;r ihre Kunden online durch
 indem sie auf deren Konten zugreifen („F24 cumulativo“); dabei muss der betreffende Steuerzahler
der einzige Kontoinhaber sein, wenn mehrere Inhaber vorliegen (z.B. der Ehepartner), so muss er
&uuml;ber eine Einzelzeichnungsbefugnis verf&uuml;gen.
 Oder aber vom Konto des Dienstleisters aus („F24 addebito unico“)
 Vordrucke F24 mit Nullsaldo k&ouml;nnen also – vorbehaltlich der unten beschriebenen Ausnahmen - mit folgenden
Modalit&auml;ten nicht mehr vorgelegt werden:
in Papierform bei Bankschaltern, Post&auml;mtern oder beim Einzugsbeauftragten, sofern es sich um Steuerzahler
ohne MwSt.-Nr. handelt;
per Internet, via home/remote banking &uuml;ber CBI (Corporate Banking Interbancari) oder anderes Home-BankingSysteme der Banken oder der Post; dies gilt f&uuml;r Steuerzahler mit oder ohne MwSt.-Nr..
 F&uuml;r Steuerzahler mit MwSt.-Nr gilt auch: Die Vorlage der Vordrucke F24 mit Nullsaldo ausschlie&szlig;lich &uuml;ber die
genannten Internetdienste der Agentur f&uuml;r Einnahmen ist nun auch bei Verrechnung von MwSt.-Guthaben unter
5.000,00 Euro pro Jahr verpflichtend (bislang konnte daf&uuml;r auch das home/remote banking genutzt werden).
Die Agentur f&uuml;r Einnahmen hat jedoch in folgenden F&auml;llen eine Ausnahmeregelung vorgesehen:
laufende Ratenzahlungen;
Die Verwendung von Steuerguthaben, die nur beim Einzugsbeauftragten („agente della riscossione“) verrechnet
”VERTIKALE” BZW. “INTERNE”VERRECHNUNGEN IM VORDRUCK F24
 Es ist noch nicht klar, wie ”vertikale” oder “interne” Verrechnungen - also zwischen Guthaben und Schulden
aus ein und derselben Steuer - behandelt werden; ein Beispiel daf&uuml;r w&auml;re etwa die Verrechnung eines
IRPEF/IRES-Guthabens aus dem Vorjahr mit den Vorauszahlungen f&uuml;r das laufende Steuerjahr, sofern diese
Verrechnung im Vordruck F24 vorgenommen werden und sich ein Nullsaldo ergibt.
In diesem Zusammenhang erwartet man sich also weitere Kl&auml;rungen.
6.3 LAUFENDE RATENZAHLUNGEN VON STEUERZAHLERN OHNE MWST.-NR.
Die Agentur f&uuml;r Einnahmen hat mit dem Rundschreiben vom 19.9.2014, Nr. 27 klargestellt, dass Steuerzahler ohne
MwSt.-Nr., die zum 1.10.2014 Ratenzahlungen hinsichtlich Abgaben, Beitr&auml;gen oder sonstigen Zahlungen per
Vordruck F24 in Papierform laufen hatten:
diese Zahlungen bis zum 31.12.2014 auch weiterhin per F24 in Papierform erledigen k&ouml;nnen;
und dies auch dann, wenn der Vordruck nach Verrechnungen einen Nullsaldo aufweist.
6.4 VERWENDUNG VON STEUERGUTHABEN, DIE NUR BEIM EINZUGSBEAUFTRAGTEN VERRECHNET
Die Agentur f&uuml;r Einnahmen hat mit dem Rundschreiben vom 19.9.2014, Nr. 27 des weiteren klargestellt, dass
Steuerzahler, welche Steuerguthaben aufweisen, die nur beim Einzugsbeauftragten verrechnet werden k&ouml;nnen, f&uuml;r
diesen Zweck weiterhin beim Schalter des Einzugsbeauftragten den Vordruck F24 in Papierform vorlegen k&ouml;nnen.
Steuerzahler ohne MwSt.-Nr.;
aber auch f&uuml;r Steuerzahler mit MwSt.-Nr. (vgl. Rundschreiben der Agentur f&uuml;r Einnahmen vom 29.9.2006, Nr. 30).
7 VORLAGE DER VORDRUCKE F24 MIT SALDOZAHLUNG NACH VERRECHNUNGEN
 Ergibt sich auf einem Vordruck nach erfolgter Verrechnung per Saldo eine Zahlung, und sind somit die
Steuerschulden, die mit dem betreffenden Vordruck beglichen werden, gr&ouml;&szlig;er als die verrechneten Guthaben, so
kann die Vorlage nur &uuml;ber die Internetdienste:
der Agentur f&uuml;r Einnahmen;
oder der Mittler erfolgen, die ein entsprechende Konvention mit dem Einzugsbeauftragten abgeschlossen
SYSTEME, MIT DENEN DIE VORLAGE ERFOLGEN KANN
Es ist somit Pflicht, einen der folgenden Internetdienste in Anspruch zu nehmen:
die bereits genannten Dienste “F24 on line, “F24 web” und “F24 intermediari” der Agentur f&uuml;r Einnahmen (vgl. &sect;
oder die Internetdienste, die von Banken, Post und Einzugsbeauftragten zur Verf&uuml;gung gestellt werden.
 Steuerzahler ohne MwSt.-Nr. k&ouml;nnen den Vordruck F24 also – mit einigen Ausnahmen - nicht mehr in
Papierform bei einem Bankschalter, Postamt oder beim Einzugsbeauftragten vorlegen.
Die Agentur f&uuml;r Einnahmen hat jedoch in auch in diesem Fall Ausnahmen vorgesehen, und zwar f&uuml;r:
die Verwendung von Steuerguthaben, die nur beim Einzugsbeauftragten verrechnet werden k&ouml;nnen.
F&uuml;r Steuerzahler mit MwSt.-Nr. gilt im &uuml;brigen folgendes:
die Verrechnung von MwSt.-Guthaben (j&auml;hrlich oder viertelj&auml;hrlich) &uuml;ber 5.000,00 Euro pro Jahr bringt die Pflicht
zur Verwendung der Internetdienste der Agentur f&uuml;r Einnahmen mit sich;
Wie die Agentur f&uuml;r Einnahmen klargestellt hat, ist es immer dann, wenn der Steuerzahler voraussichtlich im
gesamten Besteuerungszeitraum MwSt.-Guthaben (j&auml;hrlich oder viertelj&auml;hrlich) von &uuml;ber 5.000,00 Euro
verrechnen wird, ratsam, die Internetdienste der Agentur auch f&uuml;r die &Uuml;bermittlung folgender Vordrucke F24
 F24 mit Verrechnung von Guthaben bis zu 5.000,00 Euro;
 Bzw. mehrere F24, in denen insgesamt noch nicht 5.000,00 Euro an MwSt.-Guthaben verrechnet
 Auch in diesem Fall ist noch nicht klar, wie ”vertikale” oder “interne” Verrechnungen - also zwischen Guthaben
und Schulden aus ein und derselben Steuer - behandelt werden; ein Beispiel daf&uuml;r w&auml;re etwa die Verrechnung
eines IRPEF/IRES-Guthabens aus dem Vorjahr mit den Vorauszahlungen f&uuml;r das laufende Steuerjahr, sofern
diese Verrechnung im Vordruck F24 vorgenommen werden und sich per Saldo eine Zahlung ergibt.
Auch in diesem Zusammenhang sind also weitere amtliche Kl&auml;rungen w&uuml;nschenswert.
7.3 LAUFENDE RATENZAHLUNGEN VON STEUERZAHLERN OHNE MWST.-NR.
Und dies auch dann, wenn Guthaben verrechnet werden.
7.4 VERWENDUNG VON STEUERGUTHABEN, DIE NUR BEIM EINZUGSBEAUFTRAGTEN VERRECHNET
VORLAGE DER VORDRUCKE F24 MIT SALDO &Uuml;BER 1.000,00 EURO NACH VERRECHNUNGEN
Die Pflicht zur Verwendung der Internetdienste der Agentur f&uuml;r Einnahmen bzw. der Mittler des
Einzugsbeauftragten, die eine entsprechende Konvention abgeschlossen haben, gilt auch dann, wenn Vordrucke
F24 mit einem Saldo &uuml;ber 1.000,00 Euro vorgelegt werden, ohne dass eine Verrechnung erfolgt.
Dies ist dann der Fall, wenn der Vordruck:
eine Einzelzahlung von &uuml;ber 1.000,00 Euro ausweist;
oder mehrere Zahlungen, welche in Summe &uuml;ber 1.000,00 Euro ausmachen.
Die Agentur f&uuml;r Einnahmen hat jedoch in auch in diesem Fall eine Ausnahme vorgesehen, und zwar f&uuml;r:
Vordrucke F24, die bereits von der zust&auml;ndigen K&ouml;rperschaft ausgef&uuml;llt wurden („precompilati dall&acute;Ente
impositore“)
F24, DIE BEREITS VON DER ZUST&Auml;NDIGEN K&Ouml;RPERSCHAFT AUSGEF&Uuml;LLT WURDEN
Die Agentur f&uuml;r Einnahmen hat auch klargestellt, dass F24, die bereits von der zust&auml;ndigen K&ouml;rperschaft ausgef&uuml;llt
wurden (z.B. von der Agentur f&uuml;r Einnahmen, den Gemeinden etc.) und ein Saldo von &uuml;ber 1.000,00 Euro
ausweisen, bei den Schaltern der konventionierten Einzugsbeauftragten nach wie vor einen Vordruck F24 in
Papierform vorlegen k&ouml;nnen, sofern keine Guthaben verrechnet werden; somit sollen „weitere Erschwernisse f&uuml;r
den Steuerzahler“ und „m&ouml;gliche Fehler beim Ausf&uuml;llen der Vordrucke“ vermieden werden.
8.3 RATENZAHLUNGEN DURCH STEUERZAHLER OHNE MWST.-NR.
Das besprochene Limit von 1.000,00 Euro bezieht sich auf einen einzelnen Vordruck F24.
Bei Ratenzahlungen ergibt sich somit folgendes Bild:
&Uuml;bersteigt eine einzelne Rate (einschlie&szlig;lich etwaiger Zinsen) den Betrag von 1.000,00 Euro, wird die Pflicht zur
Vorlage des Vordruck per Internet wirksam;
Bleibt die einzelne Rate (einschlie&szlig;lich etwaiger Zinsen) jedoch unter 1.000,00 Euro, so k&ouml;nnen weiterhin die
bisher verwendeten Modalit&auml;ten der Vorlage zum Einsatz kommen, sofern jedoch im Vordruck
 keine anderen Zahlungen ausgewiesen werden, mit denen der Schwellenwert von 1.000 Euro
&uuml;berschritten wird;
 und wenn keine Verrechnungen vorgenommen werden.
Ausnahmeregelung f&uuml;r laufende Ratenzahlungen
und dies auch dann, wenn der Vordruck nach Verrechnungen einen Saldo &uuml;ber 1.000,00 Euro aufweist.
ZAHLUNGEN MIT DERSELBEN F&Auml;LLIGKEIT, DIE AUF MEHRERE VORDRUCKE F24 AUFGETEILT
 Unabh&auml;ngig von den besprochenen Ausnahmen d&uuml;rfte es auch m&ouml;glich sein, die Zahlungen im
Zusammenhang mit einer einzigen F&auml;lligkeit auf mehrere Vordrucke F24 aufzuteilen.
 Muss etwa ein Steuerzahler ohne MwSt.-Nr. am 1.12.2014 800,00 Euro an IRPEF-Vorauszahlung und 300,00
Euro an Ersatzsteuer auf Mietertr&auml;ge abf&uuml;hren:
so kommen die neuen Bestimmungen zur Anwendung, wenn diese Zahlungen in einem einzigen F24 erfolgen
und somit einem Gesamtbetrag von 1.100,00 Euro aufweisen;
Werden dagegen zwei Vordrucke F24 vorgelegt (z.B. einer f&uuml;r die IRPEF-Vorauszahlung und ein anderer f&uuml;r die
Ersatzsteuer auf Mietertr&auml;ge), so m&uuml;sste es m&ouml;glich sein, die Vordrucke – die jeweils unter 1.000 Euro
liegen – gesondert und somit nach den „alten“ Bestimmungen vorzulegen.
 Dies d&uuml;rfte auch dann gelten, wenn die Zahlung einer einzigen Steuer auf mehrere Vordrucke F24 aufgeteilt
wird, z.B. die IRPEF-Vorauszahlung von 1.600,00 Euro eines Steuerzahlers ohne MwSt.-Nr.:
Einmal 600,00 Euro per Vordruck F24, vorgelegt z.B. am 28.11.2014;
Die restlichen 1.000,00 Euro mit einem anderen Vordruck F24, vorgelegt z.B. am 1.12.2014.
In diesem Zusammenhang hat die Agentur f&uuml;r Einnahmen jedoch noch keine amtlichen Kl&auml;rungen ver&ouml;ffentlicht.
9 STEUERZAHLER, DIE KEIN GIROKONTO HABEN K&Ouml;NNEN
Mit dem Rundschreiben der Agentur f&uuml;r Einnahmen 19.9.2014, Nr. 27 wurden auch amtliche Kl&auml;rungen im Hinblick
auf die Zahlungen von Steuerzahlern ver&ouml;ffentlicht, die kein Girokonto haben d&uuml;rfen (z.B. Steuerzahler, die
Konkurs gegangen sind oder mit Wechselprotesten).
9.1 VORDRUCKE F24 MIT SALDOZAHLUNG NACH VERRECHNUNGEN
Hinsichtlich der Vordrucke F24 mit Saldozahlung nach Verrechnung von Guthaben hat die Agentur f&uuml;r Einnahmen
klargestellt, dass diese per Internet vorgelegt werden k&ouml;nnen, und zwar:
&uuml;ber einen Dienstleister, der zur Verwendung von „Entratel“ berechtigt ist und die Lastschrift auf seinem eigenen
K/K annimmt;
Oder &uuml;ber den Einzugsbeauftragten, sofern dieser auch Steuerzahlern, die &uuml;ber kein Girokonto verf&uuml;gen, erlaubt,
den Vordruck F24 per Internet vorzulegen, wenn die Zahlung selbst nicht durch Lastschrift auf dem K/K,
sondern beispielsweise mit Wertkarten etc. erfolgt.
Sollten jedoch auch diese Kan&auml;le nicht verf&uuml;gbar sein, so gilt folgendes:
Es kann – ausschlie&szlig;lich &uuml;ber die Internetdienste der Agentur f&uuml;r Einnahmen - ein Vordruck F24 mit Nullsaldo
vorgelegt werden, mit denen die vorliegenden Guthaben mit einem Teil der Steuerschulden verrechnet werden;
Der Restbetrag kann in diesem Fall auch per Vordruck F24 in Papierform abgef&uuml;hrt werden.
9.2 VORDRUCKE F24 MIT SALDO &Uuml;BER 1.000,00 EURO NACH VERRECHNUNGEN
Auch hinsichtlich der Vordrucke F24 mit Saldo &uuml;ber 1.000,00 Euro nach Verrechnungen hat die Agentur f&uuml;r
Einnahmen klargestellt, dass diese wie folgt per Internet vorgelegt werden k&ouml;nnen:
Sollten jedoch auch diese Kan&auml;le nicht verf&uuml;gbar sein, so kann auch ein Vordruck F24 in Papierform vorgelegt
10 ZUSAMMENFASSENDE TABELLEN
STEUERZAHLER OHNE MWST.-NR.
 Nachstehend ist eine Tabelle abgebildet, in der die neuen Bestimmungen zu den Modalit&auml;ten der Vorlage der
Vordrucke F24 f&uuml;r Steuerzahler ohne MwSt.-Nr. zusammengefasst werden:
Die Bestimmungen gelten ab dem 1.10.2014, wie von DL 66/2014 festgelegt;
es werden auch die oben beschriebenen Ausnahmen ber&uuml;cksichtigt, die vom Rundschreiben der Agentur f&uuml;r
Einnahmen vom 19.9.2014 Nr. 27 vorgesehen sind, also:
 Vordrucke F24, die bereits von der zust&auml;ndigen K&ouml;rperschaft ausgef&uuml;llt wurden;
 laufende Ratenzahlungen;
 Steuerguthaben, die nur beim Einzugsbeauftragten verrechnet werden k&ouml;nnen;
 Steuerzahler, die kein Girokonto haben k&ouml;nnen.
MODALIT&Auml;TEN DER VORLAGE DER VORDRUCKE F24
Internetdienste der
Auf Papier bei
Banken/Post/Einzugsbeauftragten
/Einzugsbeauftragten
Vordrucke F24 mit
Saldo bis zu 1.000,00
Euro, ohne
mit Verrechnungen
Saldo &uuml;ber 1.000,00
mit Nullsaldo
10.2 STEUERZAHLER MIT MWST.-NR.
Vordrucke F24 f&uuml;r Steuerzahler mit MwSt.-Nr. zusammengefasst werden:
 Steuerzahler, die kein Girokonto haben k&ouml;nnen
Banken/Post/EinzugsbeBanken/Post/Einzugsbeauftragten
auftragten
mit Saldo bis
zu 1.000,00
Euro, mit
von MwSt.Guthaben
(j&auml;hrlich oder
viertelj&auml;hrlich)
bis zu 5.000,00
&uuml;ber 5.000,00
mit Saldo &uuml;ber
mit Nullsaldo,