Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=C-286/03
Timestamp: 2019-09-16 11:24:02
Document Index: 45840057

Matched Legal Cases: ['EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'Art. 4', 'EuG', 'EuG', 'Art. 4', 'Art. 4', 'Art. 7', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG']

Rechtsprechung: C-286/03 - dejure.org
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https://dejure.org/2006,2923
EuGH, 21.02.2006 - C-286/03 (https://dejure.org/2006,2923)
EuGH, Entscheidung vom 21.02.2006 - C-286/03 (https://dejure.org/2006,2923)
EuGH, Entscheidung vom 21. Februar 2006 - C-286/03 (https://dejure.org/2006,2923)
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Soziale Sicherheit der Wanderarbeitnehmer und -selbständigen - Verordnung (EWG) Nr. 1408/71 - Artikel 4 Absatz 2b - Beitragsunabhängige Sonderleistungen - Österreichische Leistung zur Deckung des Risikos der Pflegebedürftigkeit - Qualifizierung der Leistung und ...
Einordnung von Pflegegeld nach dem Salzburger Pflegegeldgesetz; Anspruchsvoraussetzungen eines in Deutschland lebenden Familienangehörigen eines im Bundesland Salzburg beschäftigten Arbeitnehmers; Pflegegeld als Leistung bei Krankheit im Sinne von Art. 4 Abs. 1 Buchst. a ...
Zulässigkeit eines Wohnsitzerfordernisses von Angehörigen eines Anspruchsberechtigten auf Leistungen bei Krankheit (Pflegegeld)
Soziale Sicherheit der Wanderarbeitnehmer - DEM FAMILIENANGEHÖRIGEN EINES GRENZGÄNGERS, DER MIT DIESEM ZUSAMMENLEBT, DARF EIN VON DEN BEHÖRDEN DES BESCHÄFTIGUNGSORTES GEWÄHRTES PFLEGEGELD NICHT VORENTHALTEN WERDEN
Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des EuGH vom 21.02.2006, Az.: C-586/03 (Silvia Hosse ./. Land Salzburg)" von Prof. Dr. Michaela Windisch-Graetz, original erschienen in: ZESAR 2006, 452 - 459.
Vorabentscheidungsersuchen des Obersten Gerichtshofes (Österreich) - Auslegung der Artikel 4 Absatz 2b und 19 der Verordnung (EWG) Nr. 1408/71 des Rates vom 14. Juni 1971 zur Anwendung der Systeme der sozialen Sicherheit auf Arbeitnehmer und Selbständige sowie deren ...
EuGH, 31.05.2005 - C-286/03
DVBl 2006, 620
Eine Leistung kann dann als eine Leistung der sozialen Sicherheit betrachtet werden, wenn sie den Begünstigten aufgrund eines gesetzlich umschriebenen Tatbestands ohne jede im Ermessen liegende individuelle Prüfung der persönlichen Bedürftigkeit gewährt wird und wenn sie sich auf eines der in Art. 4 Abs. 1 der Verordnung Nr. 1408/71 ausdrücklich aufgezählten Risiken bezieht (vgl. u. a. Urteil vom 21. Februar 2006, Hosse,C-286/03, Slg. 2006, I-1771, Randnr. 37).
Nach ständiger Rechtsprechung kann eine Leistung dann als eine Leistung der sozialen Sicherheit betrachtet werden, wenn sie den Begünstigten aufgrund eines gesetzlich umschriebenen Tatbestands ohne jede im Ermessen liegende individuelle Prüfung der persönlichen Bedürftigkeit gewährt wird und wenn sie sich auf eines der in Art. 4 Abs. 1 der Verordnung Nr. 1408/71 ausdrücklich aufgezählten Risiken bezieht (vgl. u. a. Urteile vom 21. Februar 2006, Hosse, C-286/03, Slg. 2006, I-1771, Randnr. 37, und vom 18. Dezember 2007, Habelt u. a., C-396/05, C-419/05 und C-450/05, Slg. 2007, I-11895, Randnr. 63).
Eine solche Konsequenz könnte Gemeinschaftsarbeitnehmer nämlich davon abhalten, von ihrem Recht auf Freizügigkeit Gebrauch zu machen, und würde somit diese Freiheit beeinträchtigen (vgl. in diesem Sinne Urteile vom 4. Oktober 1991, Paraschi, C-349/87, Slg. 1991, I-4501, Randnr. 22, vom 8. März 2001, Jauch, C-215/99, Slg. 2001, I-1901, Randnr. 20, und Hosse, Randnr. 24).
Denn Familienleistungen werden von Abs. 1 dieses Artikels erfasst, Sonderleistungen hingegen von dessen Abs. 2a, wobei diese Unterscheidung ermöglichen soll, den jeweiligen Regelungsbereich dieser beiden Leistungskategorien festzustellen (vgl. in diesem Sinne Urteil vom 21. Februar 2006, Hosse, C-286/03, Slg. 2006, I-1771, Randnrn. 36 und 37 und die dort angeführte Rechtsprechung).
Am 21. März 2005 übermittelte die Kommission der Bundesrepublik Deutschland eine mit Gründen versehene Stellungnahme, die nur auf einen Verstoß gegen Art. 7 der Verordnung Nr. 1612/68 gestützt war, behielt sich aber vor, das Verfahren bezüglich der Vereinbarkeit der streitigen Rechtsvorschriften mit der Verordnung Nr. 1408/71 im Anschluss an das vom Gerichtshof in der Rechtssache Hosse (Urteil vom 21. Februar 2006, C-286/03, Slg. 2006, I-1771) zu erlassende Urteil wieder aufzugreifen.
35 - Zitiert in Fn. 15, Randnr. 20. Siehe auch Urteil vom 21. Februar 2006, Hosse (C-286/03, Slg. 2006, I-1771, Randnr. 24).
39 - Urteil Hosse (zitiert in Fn. 35 , Randnr. 36).
40 - Vgl. meine Schlussanträge vom 20. Oktober 2005, Hosse (C-286/03, Slg. 2006, I-1771, Nr. 51 mit weiteren Nachweisen).
30 - Vgl. u. a. Urteile vom 27. März 1985, Hoeckx (249/83, Slg. 1985, 973, Randnrn. 12 bis 14), vom 5. März 1998, Molenaar (C-160/96, Slg. 1998, I-843, Randnr. 20), vom 8. März 2001, Jauch (C-215/99, Slg. 2001, I-1901, Randnr. 25), vom 21. Februar 2006, Hosse (C-286/03, Slg. 2006, I-1771, Randnr. 37), vom 18. Juli 2006, De Cuyper (C-406/04, Slg. 2006, I-6947, Randnr. 22), und vom 18. Januar 2007, Celozzi (C-332/05, Slg. 2007, I-0000, Randnr. 17).
24 und 25, Jauch, Randnr. 28, und Hosse, Randnr. 38.
https://dejure.org/2005,14443
Generalanwalt beim EuGH, 20.10.2005 - C-286/03 (https://dejure.org/2005,14443)
Generalanwalt beim EuGH, Entscheidung vom 20.10.2005 - C-286/03 (https://dejure.org/2005,14443)
Generalanwalt beim EuGH, Entscheidung vom 20. Januar 2005 - C-286/03 (https://dejure.org/2005,14443)
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Soziale Sicherheit der Wanderarbeitnehmer - Leistungen bei Pflegebedürftigkeit - Pflegegeld nach dem Salzburger Pflegegeldgesetz - Zulässigkeit eines Wohnorterfordernisses nach der Verordnung (EWG) Nr. 1408/71 - Soziale Vergünstigung im Sinne der Verordnung (EWG) Nr. ...
8 - Vgl. zu diesem Erfordernis insbesondere meine Schlussanträge vom 20. Oktober 2005, Hosse (C-286/03, Slg. 2006, I-1771, Nrn. 66 bis 69).
13 - Vgl. hierzu auch, wenngleich in anderem Zusammenhang, meine Schlussanträge vom 20. Oktober 2005, Hosse (C-286/03, Slg. 2006, I-1771, Randnr. 97).
https://dejure.org/2005,78595
EuGH, 31.05.2005 - C-286/03 (https://dejure.org/2005,78595)
EuGH, Entscheidung vom 31.05.2005 - C-286/03 (https://dejure.org/2005,78595)
EuGH, Entscheidung vom 31. Mai 2005 - C-286/03 (https://dejure.org/2005,78595)
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