Source: https://ausschreibungen-deutschland.de/365052_Objektplaner_BeCAT_AF_317_2017_Berlin
Timestamp: 2018-06-22 16:46:56
Document Index: 247237861

Matched Legal Cases: ['§ 34', '§ 39', '§ 51', '§ 3', '§ 73', '§ 73', '§ 17', '§ 17', '§ 17', '§ 160', '§ 134']

Öffentliche Ausschreibung Berlin 2017 Objektplaner BeCAT (AF 3/17) 2017-06-17
Objektplaner BeCAT (AF 3/17)
Kontaktstelle(n): Zentrale Vergabestelle über https://vergabeplattform.charite.de/
- Leistungsbild im Sinne der HOAI, § 34, Anlage 10 Gebäude und Innenräume,
- Leistungsbild im Sinne der HOAI § 39, Anlage 11, Freianlagen,
- Leistungsbild im Sinne der HOAI § 51, Anlage 14 Tragwerksplanung,
Darüber hinaus beinhaltet der Auftrag Beratungsleistungen, insbesondere
- Leistungsbild im Sinne der Anlage 1 zu § 3 Absatz 1 HOAI, 1.4 Ingenieurvermessung, 1.4.4 Planungsbegleitende Vermessung,
- Leistungsbild im Sinne AHO Heft Nr. 23 Energieeinsparverordnung, Einzelleistungen für den sommerlichen und winterlichen Wärmeschutz,
- Leistungsbild im Sinne AHO Heft Nr. 17 Leistungen für Brandschutz,
- Leistungen des Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinators (SiGeKo),
siehe oben und Infomemo auf https://vergabeplattform.charite.de/
Die angegebene Laufzeit entspricht dem aktuellen Terminplan, ist jedoch nicht als abschließend bestimmte Vertragslaufzeit zu verstehen. Leistungsbeginn ist unmittelbar nach der Zuschlagserteilung. Das Vertragsende mit Fertigstellung der Zuwendungsnachweise zu Begiinn III/2022 plus 6 Monate Karenz. Sofern der Bauablauf dies erforderlich macht, wird der Vertrag verlängert.
Jeder Bewerber kann max. 3 verschiedenen Referenzen über Planungsleistungen für den Neubau oder Umbau eines klinischen Labor- oder Forschungsgebäudes in den Leistungsphasen 2 bis 5 (mind.) einreichen, wobei die geplanten Bauleistungen nicht vor dem 1.1.2008 fertiggestellt worden sein dürfen und das Gebäude innerhalb der Europäischen Union errichtet worden sein muss.
Diese werden hinsichtlich folgender Kriterien bewertet:
a) Gestaltung des Gebäudes;
b) Funktionalität der Labor- und Forschungsräume;
c) Anteile GMP-Reinräume;
d) Gesamtbaukosten (in EUR brutto, Kostengruppe [KGR] 200 bis 700 nach DIN 276):
e) Brutto-Grundfläche (BGF, in m2):
Details der Bewertung sind im Infomemo und der Bewertungsmatrix erläutert.
Soweit Architekten- und Ingenieurleistungen im Sinne des § 73 Abs. 2 Vergabeverordnung (VgV) ausgeführt werden, ist die Erbringung dieser Leistungen Architekten und Ingenieuren vorbehalten. Dies sind natürliche Personen, die gemäß Rechtsvorschriften ihres Heimatlan-des als Architekt bzw. Ingenieur tätig und zum Führen dieser Berufsbezeichnung berechtigt sind. Hierüber ist von dem Bewerber/der Bewerbergemeinschaft eine entsprechende Erklärung abzugeben (Formblatt TA 9). Juristische Personen erfüllen die Voraussetzungen, sofern sie einen verantwortlichen Berufsangehörigen im vorstehenden Sinne benennen.
Der Auftraggeber behält sich vor, entsprechende Nachweise von den Bewerbern abzufordern. Gegebenenfalls kann der Nachweis nach Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates über die Anerkennung von Berufsqualifikationen geführt werden.
a. Angabe des Gesamtjahresumsatzes in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren in EUR netto (Formblatt TA 2). Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind die Angaben für jedes Mitglied zu machen.
b. Nachweis einer bestehenden, alle Leistungspflichten des Auftragnehmers umfassende Haftpflichtversicherung, beispielsweise nachgewiesen durch Vorlage der Kopie einer Versicherungspolice. Alternativ kann der Bewerber eine schriftliche Erklärung seiner Versicherung einreichen, dass eine entsprechende Versicherung im Auftragsfalle abgeschlossen wird.
zu a) keine Mindeststandards
zu b) mit einer Mindestdeckungssumme je Versicherungsfall für Personenschäden in Höhe von 3 Mio. EUR und für Sach-, Vermögens- und sonstige Schäden in Höhe von 3 Mio. EUR. Bei Nichterfüllung des aufgestellten Mindeststandards bleibt der Teilnahmeantrag des Bewerbers unberücksichtigt.
a. Angabe zur Anzahl der Mitarbeiter des Bewerbers sowie der Mitarbeiter mit der Berufsbezeichnung "Architekt" oder "Ingenieur" in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (Formblatt TA 3). Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind die Angaben für jedes Mitglied zu machen.
b. Referenzen (Formblätter TA 4.1 bis TA 4.3 und je Referenz ein Referenzblatt (Text, Plan und Bild) im Umfang von jeweils maximal zwei DIN A-3-Seiten, einseitig bedruckt, mit Angaben zur Gestaltung des Gebäudes und der Funktionalität der Labor- und Forschungsräume)
zu a) keine Mindeststandards;
zu b) Referenzen;
Als geeignet gilt ein Bewerber nur, wenn er mindestens eine Referenz über Planungsleistungen für den Neubau/ Umbau eines klinischen Labor- oder Forschungsgebäudes in den Leistungsphasen 2 bis 5 (mind.) mit einer Brutto-Grundfläche (BGF) von mindestens 2 000 m2 und Gesamtbaukosten gemäß dem jeweils aktuellen Stand der Kostenermittlung im Projekt (Kostengruppen [KGR] 200 bis 700 nach DIN 276) von mindestens 5,0 Mio. EUR vorlegt. Die Referenz muss GMP-Reinraum-Anteile beinhalten. Die geplanten Bauleistungen dürfen nicht vor dem 1.1.2008 fertiggestellt worden sein. Das Gebäude muss innerhalb der Europäischen Union errichtet werden/worden sein.
Soweit Architekten- und Ingenieurleistungen im Sinne des § 73 Abs. 2 Vergabeverordnung (VgV) ausgeführt werden, ist die Erbringung dieser Leistungen Architekten und Ingenieuren vorbehalten. Dies sind natürliche Personen, die gemäß Rechtsvorschriften ihres Heimatlandes als Architekt bzw. Ingenieur tätig und zum Führen dieser Berufsbezeichnung berechtigt sind. Hierüber ist von dem Bewerber/der Bewerbergemeinschaft eine entsprechende Erklärung abzugeben (Formblatt). Juristische Personen erfüllen die Voraussetzungen, sofern sie einen verantwortlichen Berufsangehörigen im vorstehenden Sinne benennen.
Die Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge wird von der Charité gemäß § 17 Abs. 3 VgV festgelegt, da eine hinreichend begründete Dringlichkeit die Einhaltung der Teilnahmefrist nach § 17 Abs. 2 VgV unmöglich macht. Hintergrund ist insbesondere, dass der Zeitplan für das Projekt engen Vorgaben unterliegt, die sich aus dem der Charité erst seit kurzem vorlie-genden Fördermittelbescheid ergeben. Der Zeitplan für die hier zu vergebenden Planungs- und anschließenden Bauleistungen ist damit vorgegeben. Dieser Zeitplan macht die Einhal-tung der Teilnahmefrist nach § 17 Abs. 2 VgV unmöglich.
Die Unterlagen für den Teilnahmewettbewerb stehen ausschließlich auf unserer Vergabeplattform https://vergabeplattform.charite.de bis zum 5.7.2017, 23:59 Uhr, zum Download zur Verfügung.
Eine Registrierung ist nicht erforderlich. Sie können Ihre Kontaktdaten hinterlassen, um über Änderungen und Antworten auf Fragen informiert zu werden.
Fragen/Hinweise sind über https://vergabeplattform.charite.de bis zum 26.6.17, 11:00 Uhr einzureichen.
Die Teilnahmeanträge sind schriftlich, d.h. nicht elektronisch, bis zum 6.7.2017, 9:00 Uhr, in der Vergabestelle einzureichen.
Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen und Rügen ergeben sich aus § 160 Abs. 3 GWB: Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichendes Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,