Source: http://bundestag.github.io/gesetze/f/fertigpackv_1981/
Timestamp: 2018-03-20 23:10:54
Document Index: 307748636

Matched Legal Cases: ['Art. 1', '§ 1', '§ 6', '§ 31', '§ 31', '§ 2', '§ 3', '§ 2', '§ 6', '§ 31', '§ 32', '§ 33', '§ 18', '§ 31', '§ 18', '§ 31', '§ 32', '§ 33', '§ 20', '§ 31', '§ 32', '§ 20', '§ 21', '§ 22', '§ 23', '§ 31', '§ 22', '§ 22', '§ 23', '§ 31', '§ 22', '§ 22', '§ 23', '§ 24', '§ 25', '§ 31', '§ 31', '§ 22', '§ 31', '§ 19', '§ 1', '§ 22', '§ 22', '§ 2', '§ 1', '§ 22', '§ 22', '§ 23', '§ 24', '§ 23', '§ 24', '§ 34', '§ 3', '§ 3', '§ 7', '§ 16', '§ 6']

BGBl I: 1981, 1585
Bek. v. 8.3.1994 I 451, 1307;
Art. 1 V v. 11.6.2008 I 1079
a) bis 50 Milliliter den Buchstaben M,
b) von 50 Milliliter bis 5 Liter das Zeichen nach Anlage 8.
a) Honig, Pektin, Malzextrakt und zur Verwendung als Brotaufstrich bestimmtem Sirup,
b) Milcherzeugnissen mit Ausnahme der Milchmischgetränke; bei ungezuckerten Kondensmilcherzeugnissen, die in anderen Behältnissen als Metalldosen oder Tuben abgefüllt sind, ist das Gewicht und das Volumen anzugeben, bei Buttermilcherzeugnissen das Gewicht oder das Volumen,
c) Essigessenz,
d) Würzen,
a) Feinkostsoßen und Senf,
b) Speiseeis,
mehr als 200 bis 1.000
Nennfüllmenge der Einzelpackungen in g oder ml
50 und mehr als 50
Zulässige Minusabweichung in g
100 bis weniger als 500
500 bis weniger als 2.000
Nennfüllmenge Q(tief)N
in Kilogramm oder Liter
a) auf einer der Abgabe an den Letztverbraucher vorausgehenden Handelsstufe in den Verkehr gebracht werden oder
b) ausschließlich an Letztverbraucher abgegeben werden, die das Erzeugnis in ihrer selbständigen beruflichen oder gewerblichen oder in ihrer behördlichen oder dienstlichen Tätigkeit verwenden.
entgegen § 1 Abs. 1, § 6 Abs. 1 oder § 31 Abs. 2 Nr. 3 Satz 3, dieser in Verbindung mit Satz 2, oder Satz 4 Halbsatz 1, jeweils auch in Verbindung mit § 31a Satz 1, Fertigpackungen gewerbsmäßig in den Verkehr bringt,
Maßbehältnisse, die den Anforderungen des § 2 Abs. 3 oder 4 oder des § 3 Abs. 2 oder 3 nicht entsprechen, gewerbsmäßig herstellt oder in den Geltungsbereich dieser Verordnung verbringt,
2a. entgegen § 2 Abs. 5 eine dort genannte Bezeichnung aufbringt oder aufbringen lässt,
a) § 6 Abs. 2, auch in Verbindung mit § 31a Satz 1, § 32 Abs. 6 Satz 2 oder § 33 Abs. 6, Satz 1,
a) § 18 Abs. 1, auch in Verbindung mit § 31a Satz 1,
b) § 18 Abs. 4, auch in Verbindung mit § 31a Satz 1, § 32 Abs. 6 Satz 2 oder § 33 Abs. 6 Satz 1,
c) § 20 Abs. 1, auch in Verbindung mit § 31a Satz 1 oder § 32 Abs. 6 Satz 2, oder
d) § 20 Abs. 2 oder § 21 Abs. 2
Fertigpackungen entgegen § 22 Abs. 1 oder § 23 Abs. 1, jeweils auch in Verbindung mit § 31a Satz 1, oder § 22a Abs. 1 gewerbsmäßig herstellt oder entgegen § 22 Abs. 2 oder § 23 Abs. 2, jeweils auch in Verbindung mit § 31a Satz 1, oder § 22a Abs. 2 gewerbsmäßig in den Geltungsbereich dieser Verordnung verbringt,
entgegen § 22 Abs. 4, § 23 Abs. 3 Satz 1, § 24 Abs. 1 oder 2, § 25, § 31 Abs. 2 Nr. 2 Satz 2, Nr. 3 Satz 2 oder Nr. 4 Satz 3, jeweils auch in Verbindung mit § 31a Satz 1, oder § 22a Abs. 3 Fertigpackungen erstmals gewerbsmäßig in den Verkehr bringt,
13a. entgegen § 31a Satz 2 nachfüllbare offene Packungen gewerbsmäßig in den Verkehr bringt,
(2) Ordnungswidrig im Sinne des § 19 Abs. 1 Nr. 5 des Eichgesetzes handelt, wer gegen die Verordnung (EWG) Nr. 1538/91 der Kommission vom 5. Juni 1991 mit ausführlichen Durchführungsvorschriften zur Verordnung (EWG) Nr. 1906/90 des Rates über bestimmte Vermarktungsnormen für Geflügelfleisch (ABl. EG Nr. L 143 S. 11), zuletzt geändert durch die Verordnung (EG) Nr. 1474/2007 der Kommission vom 13. Dezember 2007 (ABl. EU Nr. L 329 S. 14), verstößt, indem er vorsätzlich oder fahrlässig
Anlage 1 (zu § 1) Verbindliche Werte für die Nennfüllmengen von Fertigpackungen mit Wein und Spirituosen
*   Stiller Wein
Im Füllmengenbereich zwischen 100 ml und 1.500 ml sind ausschließlich die acht nachstehenden Nennfüllmengen zulässig: ml: 100 — 187 — 250 — 375 — 500 — 750 — 1.000 — 1.500
*   Gelbwein
Im Füllmengenbereich zwischen 100 ml und 1.500 ml ist ausschließlich die nachstehende Nennfüllmenge zulässig: ml: 620
*   Schaumwein
Im Füllmengenbereich zwischen 125 ml und 1.500 ml sind ausschließlich die fünf nachstehenden Nennfüllmengen zulässig: ml: 125 — 200 — 375 — 750 — 1.500
*   Likörwein
Im Füllmengenbereich zwischen 100 ml und 1.500 ml sind ausschließlich die sieben nachstehenden Nennfüllmengen zulässig: ml: 100 — 200 — 375 — 500 — 750 — 1.000 — 1.500
*   Aromatisierter Wein
*   Spirituosen
Im Füllmengenbereich zwischen 100 ml und 2.000 ml sind ausschließlich die neun nachstehenden Nennfüllmengen zulässig: ml: 100 — 200 — 350 — 500 — 700 — 1.000 — 1.500 — 1.750 — 2.000
*^F771193_02_BJNR015850981BJNE004909310 Wein im Sinne von Artikel 1 Abs. 2 Buchstabe b der Verordnung (EG) Nr. 1493/1999 des Rates vom 17. Mai 1999 über die gemeinsame Marktorganisation für Wein (KN-Code ex 2204).
*^F771193_03_BJNR015850981BJNE004909310 Wein im Sinne von Artikel 1 Abs. 2 Buchstabe b der Verordnung (EG) Nr. 1493/1999 (KN-Code ex 2204) mit der Ursprungsbezeichnung „Côtes du Jura“, „Arbois“, „L'Etoile“ und „Château-Chalon“ in Flaschen im Sinne von Anhang I Nr. 3 der Verordnung (EG) Nr. 753/2002 der Kommission vom 29. April 2002 mit Durchführungsbestimmungen zur Verordnung (EG) Nr. 1493/1999 des Rates hinsichtlich der Beschreibung, der Bezeichnung, der Aufmachung und des Schutzes bestimmter Weinbauerzeugnisse .
Wein im Sinne von Artikel 1 Abs. 2 Buchstabe b und des Anhangs I Nr. 15, 16, 17 und 18 der Verordnung (EG) Nr. 1493/1999 (KN-Code 2204 10).
Wein im Sinne von Artikel 1 Abs. 2 Buchstabe b und des Anhangs I Nr. 14 der Verordnung (EG) Nr. 1493/1999 (KN-Code 2204 21-2204 29).
*^F771193_04_BJNR015850981BJNE004909310 Aromatisierter Wein im Sinne von Artikel 2 Abs. 1 Buchstabe a der Verordnung (EWG) Nr. 1601/91 des Rates vom 10. Juni 1991 zur Festlegung der allgemeinen Regeln für die Begriffsbestimmung, Bezeichnung und Aufmachung aromatisierten Weines, aromatisierter weinhaltiger Getränke und aromatisierter weinhaltiger Cocktails (KN-Code 2205).
*^F771193_05_BJNR015850981BJNE004909310 Spirituosen im Sinne von Artikel 2 Abs. 1 bis 3 der Verordnung (EG) Nr. 110/2008 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 15. Januar 2008 zur Begriffsbestimmung, Bezeichnung, Aufmachung und Etikettierung von Spirituosen sowie zum Schutz geografischer Angaben für Spirituosen und zur Aufhebung der Verordnung (EWG) Nr. 1576/89 (KN-Code 2208).
Diese Verordnung dient der Umsetzung der Richtlinie 2007/45/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 5. September 2007 zur Festlegung von Nennfüllmengen für Erzeugnisse in Fertigpackungen, zur Aufhebung der Richtlinien 75/106/EWG und 80/232/EWG des Rates und zur Änderung der Richtlinie 76/211/EWG des Rates (ABl. EU Nr. L 247 S. 17) sowie der Umsetzung der Richtlinie 2001/111/EG des Rates vom 20. Dezember 2001 über bestimmte Zuckerarten für die menschliche Ernährung (ABl. EG Nr. L 10 S. 53), der Richtlinie 2000/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 23. Juni 2000 über Kakao- und Schokoladenerzeugnisse für die menschliche Ernährung (ABl. EG Nr. L 197 S. 19) und der Richtlinie 2004/22/EG des Europäischen Parlaments und Rates vom 31. März 2004 über Messgeräte (ABl. EU Nr. L 135 S. 1), geändert durch die Richtlinie 2006/96/EG des Rates vom 20. November 2006 (ABl. EU Nr. L 363 S. 81). 1791/2006 (ABl. EU Nr. L 363 S. 1). 382/2007 (ABl. EU Nr. L 95 S. 12). 2005.
(Fundstelle des Originaltextes: BGBl. I 1994, 484 - 487; bzgl. der einzelnen Änderungen vgl. Fußnote)
a) der Feststellung der Losgröße,
b) der Entnahme der zugehörigen Zufallsstichprobe,
c) den zusätzlichen Feststellungen der Nummer 6,
d) der Feststellung des Mittelwertes nach § 22 Abs. 1 und 2,
e) der Feststellung der Einhaltung der zulässigen Minusabweichungen nach § 22 Abs. 3 und 4.
In jedem Falle ist die Losgröße aus 10.000 Fertigpackungen begrenzt.
a) Nicht-zerstörende Prüfung
*            *   N
*   Reihenfolge
*   n1, n2
*   nk
*   c1, ck
*   d1 dk
*            *   100 bis 500
*   0,503
*            *   2.
*   0,344
*            *   501 bis 3.200
*   0,379
*   0,262
*            *   3.201 und mehr
*   0,295
*   0,207
b) Nicht-zerstörende Prüfung
*   125
*   0,234
c) Nicht-zerstörende Prüfung
*            *   10 bis 99
Bei einer Losprüfung von weniger als 100 Fertigpackungen erstreckt
sich die nicht-zerstörende Prüfung auf sämtliche Fertigpackungen
(Vollprüfung).
d) Zerstörende Prüfung
*   1,237
*   0,847
*   0,640
e) Zerstörende Prüfung
Einfach-Stichprobenprüfung mit vermindertem Stichprobenumfang für
Fertigpackungen, die mit dem Zeichen "e" der Anlage 9 gekennzeichnet
*            *   unabhängig vom Losumfang (n ≥ 100)
f) Nicht-zerstörende Prüfung
Einfach-Stichprobenprüfplan für Fertigpackungen mit Natur- und
Hilfsstoffen über 10 l
*   bei Prüfung zum Zeitpunkt der Herstellung
*   bei Prüfung am Lager und im Handel
*            *   unabhängig vom Losumfang (N >= 20)
* * In den Tabellen bedeuten:
N   Losgröße
n   Stichprobenumfang
12  Stichprobenumfang der 1. oder der 2. Stichprobe
k   kumulierter Stichprobenumfang = Summe aus dem Stichprobenumfang der 1.
und 2. Stichprobe
c   Annahmezahl
1k  Annahmezahl der 1. oder der kumulierten Stichprobe
d   Rückweisezahl
1k  Rückweisezahl der 1. oder der kumulierten Stichprobe
k   Faktor zur Berechnung des Vertrauensbereichs;
k = t/Wurzel aus n mit t als Zufallsvariable der Studentverteilung
a) Gewichte durch Wägung,
b) Gewichte von Textilerzeugnissen im Sinne von § 2 des Textilkennzeichnungsgesetzes nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik; als Gewicht gilt das Trockengewicht ohne Umhüllung, Einlage und dergleichen und ohne Beschwerung, wenn die Beschwerung nicht durch die Art des Erzeugnisses und die Herstellung bedingt ist, zuzüglich eines Feuchtigkeitszuschlages für die in Anlage 2 des Textilkennzeichnungsgesetzes aufgeführten Fasern,
c) Volumen durch Wägung in Verbindung mit einer Bestimmung der mittleren Dichte,
d) Füllvolumen bei Fertigpackungen mit Stoffen im Sinne des § 1 Nr. 2, 3 bis 5 des Düngemittelgesetzes oder mit Torf durch Wägung in Verbindung mit einer Bestimmung der mittleren Schüttdichte nach den anerkannten Regeln der Technik.
Die Proben für die Feststellungen nach Nummern 6.2 und 6.3 müssen
zufällig ausgewählt werden. Die Unsicherheit der ermittelten Werte
soll nicht größer sein als
a)  das
+- 0,2fache der zulässigen Minusabweichung von der Nennfüllmenge bei
den Feststellungen nach Nummern 6.2,
b)  0,5% bei den Feststellungen nach Nummern 6.3.
Bei den Feststellungen nach Nummern 7 und 8 ist diese Unsicherheit
6.2 Bestimmung der mittleren Tara
Die Tarastreuung kann vernachlässigt werden, wenn das Taragewicht im
Mittel nicht mehr als 10 v.H. der Nennfüllmenge beträgt. Als
Taramittelgewicht gilt bei der Prüfung am Abfüllort das Mittel von 10,
bei der Prüfung im Lager oder in den Räumen der zuständigen Behörde
das Mittel von 5 Taraproben.
Die Tarastreuung kann ferner vernachlässigt werden, wenn die
Standardabweichung der Taragewichte von 25 Taraproben bei der Prüfung
am Abfüllort und von 5 Taraproben bei der Prüfung im Lager oder in den
Räumen der zuständigen Behörde nicht größer als das 0,25fache der
zulässigen Minusabweichung ist.
In allen anderen Fällen ist das Gewicht jeder einzelnen Leerpackung
6.3 Bestimmung des Trocknungsverlustes bei Textilerzeugnissen
Der mittlere Trocknungsverlust des Erzeugnisses ist an mindestens 3
Fertigpackungen aus der Stichprobe nach Nummern 4 Buchstabe a, b oder
c zu bestimmen. Das Gesamtgewicht dieser Trocknungsprobe muß
mindestens 35 g betragen.
7.1 Die Vorschriften des § 22 Abs. 1 und 2 über die mittlere Füllmenge sind erfüllt, wenn der festgestellte Mittelwert -x der Füllmengen xi
a)  aus der Stichprobe nach Nummer 4 Buchstabe a, b, d und e, vermehrt um
k x s oder
b)  bei einer Vollprüfung nach Nummer 4 Buchstabe c
Der k-Wert ergibt sich aus den Tabellen unter Nummer 4; s ist die
Standardabweichung der Füllmengen
xi der Stichprobe.
![bgbl1_1994_j0451_0010.jpg](bgbl1_1994_j0451_0010.jpg)
7.2 Fertigpackungen mit nach Gewicht gekennzeichneten Textilerzeugnissen
Von dem festgestellten Mittelwert
-x der Stichprobe und den festgestellten Einzelgewichten
xi der Stichprobe wird der mittlere Trocknungsverlust abgezogen; der
aus Anlage 2 des Textilkennzeichnungsgesetzes berechnete
Feuchtigkeitszuschlag wird hinzugerechnet. Im übrigen gilt Nummer 7.1.
8.1 Normale Doppel-Stichprobenprüfung nach Nummer 4 Buchstabe a
Ist die Anzahl der Fertigpackungen, die die zulässigen
Minusabweichungen überschreiten, in der ersten Stichprobe gleich der
ersten Annahmezahl
c1 oder kleiner, so sind die Vorschriften erfüllt.
Minusabweichungen überschreiten, gleich der ersten Rückweisezahl
d1 oder größer, so sind die Vorschriften nicht erfüllt.
Liegt die Anzahl der Fertigpackungen der ersten Stichprobe, die die
zulässigen Minusabweichungen überschreiten, zwischen der ersten
c1 und der ersten Rückweisezahl
d1, so ist eine zweite Stichprobe zu untersuchen, deren Umfang im Plan
angegeben ist. Die jeweilige Anzahl der Fertigpackungen der ersten und
zweiten Stichprobe, die die zulässigen Minusabweichungen
überschreiten, sind zu kumulieren.
Ist die kumulierte Anzahl der Fertigpackungen gleich der kumulierten
ck oder kleiner, so sind die Vorschriften erfüllt.
Ist die kumulierte Anzahl gleich der kumulierten Rückweisezahl
dk oder größer, so sind die Vorschriften nicht erfüllt.
8.2 Normale Einfach-Stichprobenprüfung nach Nummer 4 Buchstabe b
Minusabweichungen überschreiten, gleich der Rückweisezahl d oder
größer, sind die Vorschriften nicht erfüllt.
8.3 Vollprüfung nach Nummer 4 Buchstabe c
Minusabweichungen überschreiten, größer als 2 v.H. der Anzahl der in
der Vollprüfung geprüften Fertigpackungen, sind die Vorschriften nicht
8.4 Einfach-Stichprobenprüfung nach Nummer 4 Buchstabe d, e und f
größer, so sind die Vorschriften nicht erfüllt.
8a. Prüfung des Abtropfgewichts
Abtropfgewichte sind nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik
zu bestimmen. Die Nummern 1 bis 5 und 7 gelten entsprechend. Bei
Fertigpackungen mit den nachstehend genannten Erzeugnissen muß das
angegebene Abtropfgewicht den Anforderungen des § 22a Abs. 1 bis 3 in
dem nachstehenden Zeitraum, gerechnet vom Zeitpunkt der Herstellung
an, genügen
a)  Obst, Gemüse und sonstige pflanzliche Lebensmittel 30 Tage bis Ablauf
des Mindesthaltbarkeitsdatums,
b)  Fische, sonstige wechselwarme Tiere, Krusten-, Schalen-, Weichtiere
oder Erzeugnisse aus diesen Tieren 2 Tage bis 14 Tage,
c)  Fleisch und Fleischerzeugnisse 5 Tage bis Ablauf des
Mindesthaltbarkeitsdatums,
d)  sonstige Erzeugnisse 14 Tage bis Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums.
(Fundstelle des Originaltextes: BGBl. I 1994, 488 - 489)
c) den zusätzlichen Feststellungen der Nummer 6, soweit erforderlich,
d) der Feststellung des Mittelwertes nach § 23 Abs. 1 und 2 und § 24 Abs. 2,
e) der Feststellung der Einhaltung der zulässigen Minusabweichungen nach § 23 Abs. 3 und § 24 Abs. 2.
*   26 bis 50
*   51 bis 150
*   151 bis 500
*   501 bis 3.200
*   3.201 und mehr
5.1 Längen durch Längenmessung,
5.2 Längen von Garnen durch Wägung in Verbindung mit einer Bestimmung der Feinheit,
5.3 Flächen durch Längenmessung,
5.4 Stückzahl durch Zählung.
5.5 Längen durch Wägung in Verbindung mit der Bestimmung der mittleren längenbezogenen Masse nach Nummer 6.1, wenn folgende Bedingungen gleichzeitig erfüllt sind:
5.5.1 Die Wägewerte der nach Nr. 6.1 ermittelten Einzellängen dürfen vom gebildeten Mittelwert um nicht mehr als +- 1 v.H. abweichen.
5.5.2 Bei der Prüfung der Fertigpackungen muß der Wägewert, der 2 v.H. der gekennzeichneten Länge entspricht, mindestens das 10fache des Teilungswertes der verwendeten Waage betragen.
5.6 Stückzahlen durch Wägung in Verbindung mit der Bestimmung der mittleren stückzahlbezogenen Masse nach Nr. 6.2, wenn folgende Bedingungen gleichzeitig erfüllt sind:
5.6.1 Die Wägewerte der 10 Mittelwerte -x, die nach Nummer 6.2 bestimmt sind, dürfen von dem Gesamtmittelwert -x um nicht mehr als +- 1 v.H. abweichen.
5.6.2 Bei der Prüfung der Fertigpackungen muß der Wägewert, der der zulässigen Minusabweichung entspricht, mindestens das 10fache des Teilungswertes der verwendeten Waage betragen.
Bei den Feststellungen nach Nummern 7 und 8 sind die in dieser Nummer
enthaltenen Unsicherheiten nicht zu berücksichtigen.
Für die Feststellungen nach Nummern 5.5 und 5.6 sind in der Regel
Netto-Wägungen vorzunehmen.
6.1 Bestimmungen der mittleren längenbezogenen Masse
Die mittlere längenbezogene Masse des Erzeugnisses ist aus dem Gewicht
von mindestens 5 Einzellängen von je mindestens 1 m Länge zu
bestimmen. Ist die mittlere längenbezogene Masse größer als
200 g/m, brauchen die Einzellängen nicht größer als 0,2 m zu sein.
6.2 Bestimmung der mittleren stückzahlbezogenen Masse
Die mittlere stückzahlbezogene Masse ist aus 10 Gruppen zu mindestens
je 10 Einzelstücken zu bestimmen. Die Gesamtzahl der Einzelstücke muß
dabei mindestens 10 v.H. der Nennstückzahl der Fertigpackungen
6.3 Bestimmung der Länge von Textilerzeugnissen
Die Länge von Textilerzeugnissen ist nach den allgemein anerkannten
Regeln der Technik zu bestimmen. Die mittlere feuchtigkeitsbedingte
Längenänderung von Textilerzeugnissen und die mittlere Feinheit von
Garnen sind an drei Proben aus der Stichprobe nach Nummer 4 zu
Anlage 5 (zu § 34 Abs. 2) Verfahren zur Prüfung von Maßbehältnissen durch die zuständigen Behörden
(Fundstelle des Originaltextes: BGBl. I 1994, 490)
4.1 Zu berechnen sind
-x der gemessenen Volumen
xi der Flaschen der Stichprobe,
die Standardabweichung s der gemessenen Volumen
xi der Flaschen der Stichprobe.
4.2 Es werden folgende Grenzwerte berechnet:
To als Summe aus dem Randvollvolumen oder dem durch die angegebene
Entfernung begrenzten Volumen und der zugehörigen Abweichung nach § 3
Abs. 2 oder 3,
Tu als Differenz aus dem Randvollvolumen oder dem durch die angegebene
Abs. 2 oder 3.
4.3 Annahmekriterien
Das Los genügt den Vorschriften des § 3 Abs. 2 oder 3, wenn die Werte
-x und s gleichzeitig folgende drei Ungleichungen erfüllen:
*        *   ¯x + k · s ≤ T
*        *   ¯x - k · s ≥ T
*        *   s ≤ F (T
o                              - T
u                             )
*        *   mit k = 1,57 und F = 0,266
4.4 Berechnung der Werte -x und s Der Mittelwert der Stichprobe ist Die Standardabweichung der Stichprobe ist
(Fundstelle: BGBl. I 1994, 491)
*        *   Nennfüllmenge Q
*   größter zulässiger Eichwert
*        *   weniger als 10
*   0,1
*        *   von 10 bis weniger als 50
*   0,2
*        *   von 50 bis weniger als 150
*        *   von 150 bis weniger als 500
*   1,0
*        *   von 500 bis weniger als 2.500
*        *   von 2.500 und mehr
*   5,0
Für die nicht nach § 7m Abs. 1, 3 und 4 zu kennzeichnenden
selbsttätigen Waagen gilt Nummer 1.1.2 in der bis vor dem 11. April
2009 geltenden Fassung fort.
-   geeichte nichtselbsttätige Waagen, deren Verkehrsfehlergrenze nicht
größer ist als das 0,2fache der zulässigen Minusabweichung, und
-   geeichte selbsttätige Waagen, die Nummer 1.1.2 Satz 1 entsprechen.
*        *   mehr als 10 bis weniger als 15
*        *   15 bis weniger als 25
*        *   25 bis weniger als 100
(Fundstelle: BGBl. I 1994, 492; bzgl. der einzelnen Änderungen vgl. Fußnote)
![bgbl1_1994_j0451_0040.jpg](bgbl1_1994_j0451_0040.jpg)
(Fundstelle des Originaltextes: BGBl. I 1994, 492)
![bgbl1_1994_j0451_0050.jpg](bgbl1_1994_j0451_0050.jpg)
Abschnitt III Bundesrecht tritt in dem in Artikel 3 des Vertrages genannten Gebiet mit folgenden Maßgaben in Kraft: ... Fertigpackungsverordnung vom 18. Dezember 1981 (BGBl. I S. 1585), zuletzt geändert durch Verordnung vom 28. Mai 1990 (BGBl. I S. 991), mit folgenden Maßgaben:
* a) Fertigpackungen dürfen in dem in Artikel 3 des Vertrages genannten Gebiet mit einer von den Vorschriften des § 16 des Eichgesetzes und der §§ 6 bis 11, 18 und 20 der Fertigpackungsverordnung abweichenden, den am Tage des Wirksamwerdens des Beitritts dort geltenden Vorschriften entsprechenden Füllmengenangabe bis zum 31. Dezember 1992 erstmals in den Verkehr gebracht und unbefristet weiter abgegeben werden.
b)  Fertigpackungen mit den in Anlage 1 Nr. 1a und 2a zur
Fertigpackungsverordnung genannten Erzeugnissen mit einer
Nennfüllmenge von 0,7 l dürfen in dem in Artikel 3 des Vertrages
genannten Gebiet bis zum 31. Dezember 1992 erstmals in den Verkehr
gebracht und unbefristet weiter abgegeben werden. Fertigpackungen mit
den in Anlage 1 Nr. 2b, 5 und 6 zur Fertigpackungsverordnung genannten
Erzeugnissen dürfen in diesem Gebiet bis zum 31. Dezember 1992 mit
einer in diesen Nummern nicht zugelassenen Nennfüllmenge erstmals in
den Verkehr gebracht und unbefristet weiter abgegeben werden, wenn die
Nennfüllmenge der Fertigpackungen einem Wert entspricht, mit dem das
betreffende Erzeugnis vor dem Tage des Wirksamwerdens des Beitritts in
diesem Gebiet in Fertigpackungen in den Verkehr gebracht werden
c)  Bei Fertigpackungen gleicher Nennfüllmenge, die in dem in Artikel 3
des Vertrages genannten Gebiet angeboten werden oder für die dort
unter Angabe von Preisen geworben wird, ist die Angabe des
Grundpreises nicht erforderlich, wenn die Fertigpackungen vor dem 31.
Dezember 1992 erstmals in den Verkehr gebracht werden und die