Source: https://www.jura.uni-passau.de/studium/pruefungen/erstes-examen/
Timestamp: 2020-04-05 11:14:05
Document Index: 326011070

Matched Legal Cases: ['§ 37', '§ 15', '§ 37', '§ 30', '§ 30', '§ 41', '§ 37']

Erstes Examen - Universität Passau
bitte denken Sie daran, dass am Donnerstag, den 27. Juni 2019 Meldeschluss zur Ersten Juristischen Staatsprüfung (Termin 2019/2) ist.
Bitte beantragen Sie diesen frühzeitig und planen bei der Ausstellung des Nachweises eine Bearbeitungszeit von mindestens zwei Wochen ein. Aufgrund der Pfingstferien und der damit verbundenen Urlaubszeit werden Pflichtfremdsprachenscheine nur bei Beantragung bis spätestens Donnerstag, den 06.Juni 2019 ausgestellt. Danach kann eine Ausstellung nicht mehr gewährleistet werden!
Legt eine Prüfungsteilnehmerin bzw. ein Prüfungsteilnehmer nach ununterbrochenem Studium die Erste Juristische Staatsprüfung unmittelbar nach dem 8. Fachsemester erstmals vollständig ab und besteht sie nicht, gilt die Prüfung als nicht abgelegt; er hat also noch zwei Prüfungsmöglichkeiten zur Verfügung (sog.Freiversuch lt. § 37 Abs. 1 JAPO 2003). Prüfungsteilnehmerinnen und -teilnehmer, die im ersten Versuch (ggf. nach erfolglosem Freiversuch) bestehen, können die Staatsprüfung nach § 15 JAPO 2003 binnen Jahresfrist einmal zur Notenverbesserung wiederholen. Studierende der Rechtswissenschaft, die studienbegleitend die Fachspezifische Fremdsprachenprüfung II (FFP II) für Juristen in einer der angebotenen Sprachen abgelegt haben, können den Freiversuch noch nach dem 9. Fachsemester in Anspruch nehmen (§ 37 Abs. 4 JAPO 2003).
einer Seminararbeit mit mündlichem Vortrag und mündlicher Aussprache sowie Mitarbeit an dem Seminar (§ 30 Abs. 1 Nr.1, Abs. 2 StuPO n.F.).
UND einer studienabschließenden schriftlichen Aufsichtsarbeit (Klausur): § 30 Abs. 1 Nr. 2, Abs. 3 StuPO n.F. .
Die Seminararbeit erstreckt sich auf mindestens ein obligatorisches Prüfungsgebiet und dauert 4 bis 6 Wochen. Der mündliche Vortrag dauert 20 bis 30 Minuten und die mündliche Aussprache dauert maximal 25 Minuten. Dabei sind Seminararbeit und mündliche Leistungen 2 eigenständige Prüfungsleistungen. Insgesamt liegt die Gewichtung bei 60%, wobei die Seminararbeit mit 2/3 (40%) einfließt und die mündlichen Leistungen mit 1/3 (20%).
Die studienabschließende schriftliche Aufsichtsarbeit bezieht sich auf alle obligatorischen Prüfungsgebiete des SPB und dauert 5 Stunden. Die Gewichtung liegt bei 40%.
Auch im Rahmen der Juristischen Universitätsprüfung gibt es eine Freiversuchs- und Notenverbesserungsregelung (vgl. § 41 JAPO 2003). Danach kann die studienabschließende Leistung (Klausur) ein weiteres Mal wiederholt werden, wenn die Studentin bzw. der Student spätestens sechs Monate nach Abschluss des schriftlichen Teils der Ersten Juristischen Staatsprüfung, an der sie bzw. er im Freiversuch nach § 37 JAPO 2003 teilgenommen hat, alle vorgesehenen Prüfungsleistungen der Juristischen Universitätsprüfung mindestens einmal vollständig abgelegt hat.
Beschluss des Landesjustizprüfungsamtes zur Bedeutung von Grundlagenelementenin der Ersten Juristischen Staatsprüfung