Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=22.03.1976&Aktenzeichen=GSZ%202/75
Timestamp: 2019-11-18 19:21:16
Document Index: 86575485

Matched Legal Cases: ['§ 13', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 17', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Die Frage, ob eine bürgerlich-rechtliche Streitigkeit (Zivilsache) i. S. v. § 13 GVG vorliegt und damit der Rechtsweg zu den ordentlichen Gerichten gegeben ist, bestimmt sich nach der wahren Natur des Rechtsverhältnisses, aus dem der Klaganspruch hergeleitet wird, also nach der wahren Natur des geltend gemachten Anspruchs, wie er sich nach dem Sachvortrag des Klägers darstellt und nicht, ob sich dieser auf eine zivilrechtliche (oder öffentlich-rechtliche) Anspruchsgrundlage beruft (BGHZ 67, 81 juris Rn. 36;… BGHZ 108, 284 juris Rn. 8;… BGH MDR 2009, 1885 = NVwZ 2009, 1054 Rn. 7;… Zöller-Lückemann, a.a.O., § 17a GVG Rn. 4 m.w.N.).
Es sollen möglichst die Gerichte entscheiden, die für die betreffende Rechtsmaterie besondere Sachkunde besitzen (BGHZ 102, 343 juris Rn.18; BGHZ 67, 81 juris Rn. 33).
Schließlich sollte eine unerwünschte Aufspaltung der Rechtswegzuständigkeit vermieden werden (BGHZ 67, 81 juris Rn. 34).