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Timestamp: 2019-06-27 00:18:04
Document Index: 215344691

Matched Legal Cases: ['§ 60', '§ 61', '§ 14', 'BGH', '§ 3', '§ 11', '§ 15', '§ 67', '§ 15', '§ 19', '§ 21', 'BGH', '§ 42', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 58', '§ 42', '§ 48', '§ 48', '§ 99', '§ 51', '§ 99', '§ 51', '§ 99', 'BGH', 'BGH', '§ 21', '§ 28', 'BGH', '§ 47', '§ 51', '§ 195', '§ 54', '§ 55', '§ 464', '§ 54', '§ 56', '§ 42']

Abrechnung von Straf- und Bußgeldsachen nach dem RVG: Worauf der Verteidiger ab 1. Juli 2004 achten sollte - Burhoff online
aus RVGreport 2008, 11
(Ich bedanke mich bei der Schriftleitung von "RVGreport" für die freundliche Genehmigung, diesen Beitrag aus "RVGreport auf meiner Homepage einstellen zu dürfen.)
Inzwischen liegt seit Inkrafttreten des RVG am 01. 07. 2004 eine große Anzahl von Entscheidungen auch zu den in den Teilen 4, 5, 6 geregelten Verfahren und zu Teil 7 VV RVG vor. Die nachfolgende Zusammenstellung gibt einen Überblick über die wesentlichen Entscheidungen, deren Fundstellen und die Kernaussagen/Leitsätze, allerdings beschränkt auf die Teile 4, 5, 6 und 7 VV RVG und aus dem Paragrafenteil auf die mit den in diesen Teilen des VV RVG geregelten Angelegenheiten zusammenhängenden Fragen. Nicht enthalten ist in der Übersicht die Rechtsprechung zur Übergangsregelung in den §§ 60, 61 RVG, da sich die damit zusammenhängenden Fragen weitgehend erledigt haben. Insoweit wird auf die Zusammenstellung in RVGreport 2005, 175 ff. und auf die zu § 61 RVG eingestellten Entscheidungen auf www.burhoff.de verwiesen. Ebenfalls nicht enthalten ist die Rechtsprechung zu § 14 RVG. Deren Zusammenstellung bleibt einer eigenen Übersicht vorbehalten. Die Übersicht hat den Stand von etwa Ende Dezember.
BGHZ 162, 98 = StV 2005, 621 = NJW 2005, 2490 m. Anm. von u.a. Tsambikakis StraFo 2005, 446 und Johnigk StV 2005, 446;
OLG Frankfurt StraFo 2006, 127 = AGS 2006, 113 für das Revisionsverfahren.
Bei einer vereinbarten Vergütung, die mehr als das Fünffache über den gesetzlichen Höchstgebühren liegt, spricht eine tatsächliche Vermutung dafür, dass sie unangemessen hoch und das Mäßigungsgebot des § 3 Abs. 3 BRAGO verletzt ist. Die Vermutung kann aber durch den Rechtsanwalt entkräftet werden, wenn er ganz ungewöhnliche, geradezu extreme einzelfallbezogene Umstände darlegt
OLG Hamm RVGreport 2005, 463 = AGS 2006, 9
Schriftform bei bloßer Übersendung eines Telefaxes nicht gewahrt; Berufung auf den Formmangel i.d.R. nicht treuwidrig
AG Gemünden am Main JurBüro 2007, 305 = AnwBl. 2007, 550 = AGS 2007, 340 m. Anm. N.Schneider AGS 2007, 340
Bezeichnung als Vergütungsvereinbarung zur Wirksamkeit einer anwaltlichen Honorarvereinbarung nicht erforderlich
Zeittaktklausel von 15 Minuten bei einem Stundensatz von 400 DM (230 ) als sittenwidrig angesehen
OLG Frankfurt StraFo 2006, 127 = AGS 2006, 113
Herabsetzung einer vereinbarten Vergütung
OLG Koblenz RVGreport 2006, 430 = JurBüro 2005, 589 = AGS 2005, 504 = StraFo 2005, 526 = AnwBl. 2006, 148
AG Darmstadt RVGreport 2007, 60, 220 = zfs 2006, 169 m. Anm. Madert = AGS 2006, 212 m. Anm. N. Schneider
Vorschuss auch auf solche Gebühren, deren Berechnungsvoraussetzungen erst im weiteren Verlauf der zu erwartenden anwaltlichen Tätigkeit vorliegen
AG Stuttgart RVGreport 2008, 21
Vorschuss in Höhe der Mittelgebühr bei Verkehrsordnungswidrigkeiten sowie für die Kosten des gerichtlichen Verfahrens
LG Kiel, Beschl. v. 8. 3. 2007, 31 Qs 3/07, www.burhoff.de
Richter der Instanz ist in das Rechtsmittelverfahren nach § 11 Abs. 2 RpflG nur noch eingeschaltet, wenn nach den allgemeinen verfahrensrechtlichen Vorschriften ein Rechtsmittel nicht gegeben ist.
OLG Saarbrücken RVGreport 2007, 181 = AGS 2007, 78 = StraFo 2007, 127 = Rpfleger 2007, 342;
LG Düsseldorf RVGreport 2005, 344;
AG Lüdinghausen, Beschl. v. 14.02.2006  16 Cs 82 Js 998/05 (105/05), www.burhoff.de;
Strafverfahren; vorbereitendes und gerichtliches Verfahren sind dieselbe Angelegenheit
Strafverfahren; vorbereitendes und gerichtliches Verfahren sind verschiedene Angelegenheiten
OLG Koblenz RVGreport 2006, 430 = JurBüro 2005, 589 = AGS 2005, 504 = StraFo 2005, 526 = AnwBl. 2006, 148;
LG München I, Beschl. v. 19. 2. 2007- 12 KLs 247 Js 228539/05, www.burhoff.de
Tätigkeit als Zeugenbeistand nicht dieselbe Angelegenheit i.S.d. § 15 Abs. 2 RVG wie eine vorausgegangene oder auch zeitlich parallel laufende Verteidigertätigkeit
OLG Schleswig RVGreport 2005, 70 = AGS 2005, 120 = JurBüro 2005, 25
Jedes einzelne Widerrufsverfahren oder Überprüfungsverfahren nach § 67e StGB Vollstreckungsverfahren stellt eine gesonderte Angelegenheit i.S. von § 15 RVG dar
LG Hamburg AGS 2006, 503 = JurBüro 2006, 644;
LG Koblenz, AGS 2006, 174;
AG Lüdinghausen, Beschl. v. 15.01.2007 - 10 OWi 89 Js 1679/06 [140/06]
AG Düsseldorf VRR 2006, 399;
AG Gelnhausen AGS 2007, 453;
AG Nauen zfs 2007, 407 = AGS 2007, 405;
AG Saarbrücken RVGprof. 2007, 118
AG Bad Kreuznach, Urt. v. 5. 5. 2006 - 2 C 1747/05;
AG Gelnhausen, Urt. v. 20.04.2007 - 55 C 851/06, www.burhoff.de;
AG Hannover AGS 2006, 235;
AG Köln AGS 2006, 234 = JurBüro 2007, 83;
AG Nettetal AGS 2007, 404;
AG Regensburg RVGreport 2007, 225 = AGS 2006, 125 = StraFo 2006, 88;
AG Saarbrücken AGS 2007, 306
a.A. nur AG München JurBüro 2007, 84;
AG München, Urt. v. 28. 9. 2007, 141 C 18336/07
Strafverfahren und sich anschließendes Bußgeldverfahren sind verschiedene Angelegenheiten mit der Folge, dass mit der Einstellung des Strafverfahrens und der Abgabe der Verfahrens an die Bußgeldstelle die Gebühr Nr. 4141 VV RVG entsteht.
OLG Schleswig SchlHA 2006, 299
Einlegung der Revision wird gem. § 19 Abs. 1 Nr. 10 RVG von der Verfahrensgebühr der Ausgangsinstanz erfasst
LG Dresden AGS 2006, 169
Das Verfahren nach Zurückverweisung bildet nach § 21 Abs. 1 RVG einen neuen Rechtszug, in dem alle Gebühren, auch die Auslagenpauschale, noch einmal entstehen
KG RVGreport 2007, 312 = AGS 2007, 353 m. Anm. Volpert
Streitwert in Strafvollzugssachen eher niedriger festzusetzen ( 1.000 )
OLG Bamberg AGS 2007, 192 = JurBüro 2007, 200;
LG Aschaffenburg RVGreport 2007, 72
OLG Frankfurt RVGreport 2007, 71 = JurBüro 2007, 201 m. abl. Anm. Madert und Kroiß RVG-Letter 2007, 33;
OLG Hamm, Beschl. v. 29. 3. 2007 - 3 Ws 44/07, www.burhoff.de;
OLG Koblenz AGS 2006, 237 = StraFo 2006, 215 = JurBüro. 2006, 255;
OLG Schleswig StraFo. 2006, 516;
LG Göttingen AGS 2006, 75 m. Anm. Madert;
AG Nordhorn AGS 2006, 238
Der Wert von zwecks Einziehung sichergestellten Betäubungsmitteln ist gleich Null
a.A. LG Berlin, Beschl. v. 13. 10. 2006, 536 Qs 250/06, rechtskräftig durch Verwerfungsbeschluss des KG v. 20. 12. 2006, 5 Ws 687/06, www.burhoff.de: Wert Null
Der Wert von unversteuerten und unverzollten Zigaretten richtet sich nach dem Materialwert zuzüglich der üblichen Handelsspanne
LG Hof, Beschl. v. 15. 11. 2007, 4 Kls 172 Js 14245/07, www.burhoff.de
bei unversteuerten und unverzollten Zigaretten ist vom Schwarzmarktpreis auszugehen, der sich auf ca. 15 /Stange beläuft.
KG RVGreport 2005, 390 = NStZ-RR 2005, 358 = JurBüro 2005, 531 = Rpfleger 2005, 698
Bei eingezogenem bzw. für verfallen erklärtem Dealgeld ist der Nennbetrag maßgeblich
OLG Koblenz RVGreport 2006, 191 = AGS 2006, 236 = VRR 2006, 238;
Fahrverbot und Entziehung der Fahrerlaubnis haben keinen Gegenstandswert
LG Mosbach StraFo 2006, 517
Für den Gegenstandswert Zeitpunkt des Entstehens der Gebühr entscheidend
OLG Karlsruhe StraFo 2007, 438
Die für die Wertgebühr maßgebende Höhe der Einziehungs- bzw. Verfallsanordnung richtet sich nach den zum Zeitpunkt der Beratung erkennbaren Anhaltspunkten in der Verfahrensakte.
Jedem Beschuldigten wird der volle Wert zugerechnet
BGH RVGreport 2007, 264 =
JurBüro 2007, 531;
OLG Jena NJW 2006, 933 = RVGreport 2006, 146 = AGS 2006, 173, OLG Jena, Beschl. v. 18. 9. 2006 - 1 ARs 38/06, www.burhoff.de.
OLG Jena NJW 2006, 933 = RVGreport 2006, 146 = AGS 2006, 173
Zweistufige Prüfung für die Feststellung einer Pauschgebühr nach § 42 RVG
BGH RVGreport 2005, 345
Volle Besetzung des BGH-Senats bei der Entscheidung über die Feststellung einer Pauschgebühr
BGH NJW 2006, 1535 = NStZ 2006, 409;
BGH, Beschl. v. 22. 7. 2005 - 1 StR 84/05;
OLG Hamm JurBüro 2007, 529
Zuständigkeit des BGH für die Feststellung einer Pauschgebühr für die Tätigkeit des Wahlanwalts im gesamten Revisionsverfahren
OLG Hamm JurBüro 2005, 649;
OLG Karlsruhe RVGreport 2005, 420 = StV 2006, 205 = Rpfleger 2005, 694;
OLG Düsseldorf RVGreport 2006, 470 = StraFo 2006, 473 = NStZ-RR 2006, 391 = JurBüro 2006, 641
Begriff des Verfahrensabschnitts; s. auch noch die Rechtsprechung bei § 58 RVG
OLG Jena, Beschl. v. 30. 10. 2007, 1 AR (S) 72/07, www.burhoff.de.
Antrag auf Feststellung einer Pauschgebühr nach § 42 RVG nicht mehr zulässig, wenn die gesetzlichen Gebühren bereist festgesetzt sind
LG Düsseldorf AGS 2007, 34 m. Anm. Volpert
Abtretung des Kostenerstattungsanspruchs in der Vollmacht nicht zulässig
OLG Brandenburg RVGreport 2007, 182;
LG Frankfurt/Oder RVGreport 2007, 109
OLG Düsseldorf StRR 2007, 199 = AGS 2007, 243
Für die Beurteilung der Notwendigkeit der Anfertigung von Ablichtungen kommt es grds. auf den Zeitpunkt der Anfertigung an
LG Cottbus AGS 2006, 463 m. Anm. N.Schneider
mehrere Pflichtverteidiger aus derselben Kanzlei können nicht darauf verwiesen werden, zu Terminen gemeinsam anzureisen
OLG Jena JurBüro 2006, 366 = Rpfleger 2006, 434
AG Dessau AnwBl. 2007, 239 = StRR 2007, 200
Aktenversendungspauschale unterliegt nicht der Umsatzsteuer
OLG Schleswig SchlHA 2006, 301
Feststellung der Erforderlichkeit kann auch für Dolmetscherkosten für vorbereitende Gespräche erfolgen
OLG Koblenz AGS 2007, 507
Vorschrift gilt auch für den im Wege der Prozesskostenhilfe dem Nebenkläger beigeordneten Rechtsanwalt
OLG Schleswig SchlHA 2006, 301 bei Döllel/Dreßen
Der Zeitpunkt der Beiordnung ist für die Anwendung von § 48 Abs. 5 S. 1 RVG nicht maßgeblich
LG Stuttgart, Beschl. v. 5. 2. 2007 -14 Qs 2/07, www.burhoff.de = RVGprofessionell 2007, 177
zur Festsetzung von Grundgebühr und Verfahrensgebühr bei Verbindung von Verfahren im Berufungsverfahren.
OLG Hamm RVGreport 2005, 273 = AGS 2005, 437 = JurBüro 2005, 532;
LG Bonn, Beschl. v. 30. 8. 2006 - 37 Qs 22/06, www.burhoff.de:
LG Dortmund StraFo 2006, 358
Problematik der Erstreckung nach § 48 Abs. 5 S. 3 RVG stellt sich nicht, wenn mehrere Verfahren zunächst verbunden werden und dann die Beiordnung des Rechtsanwalts als Pflichtverteidiger erfolgt
LG Koblenz Rpfleger 2005, 278 = JurBüro 2005, 255 m. Anm. Enders
Keine Gebühren, wenn der Rechtsanwalt in dem hinzu verbundenen Verfahren nicht tätig gewesen ist
LG Kiel RVGprofessionell 2006, 202
Erstreckung hängt nicht von der vorherigen Stellung eines Beiordnungsantrages ab
OLG Düsseldorf RVGprofessionell 2007, 175;
LG Bielefeld, Beschl. v. 4. 1. 2006- Qs 731/05 III, www.burhoff.de
LG Dortmund, Beschl. v. 19. 12. 2006- I Qs 87/06, www.burhoff.de
Für die Erstreckung ist eine Gesamtwürdigung aller Umstände vorzunehmen
OLG Celle, Beschl. v. 2. 1. 2007 - 1 Ws 575/06, www.burhoff.de
Antragstellung i.d.R. ausdrücklich, ggf. aber auch konkludent möglich
LG Freiburg RVGreport 2006, 183
LG Bielefeld, Beschl. v. 4. 1. 2006, Qs 731/05 III, www.burhoff.de
LG Dortmund, Beschl. v. 19. 12. 2006, I Qs 87/06, www.burhoff.de
OLG Hamm RVGreport 2005, 68 = Rpfleger 2005, 214 = StraFo 2005, 130 = JurBüro 2005, 196 = AGS 2005, 117
Voraussetzungen der Bewilligung einer Pauschgebühr grds. wie nach § 99 Abs. 1 BRAGO; Frage der Zumutbarkeit offen gelassen
BVerfG NJW 2007, 3420 = RVGreport 2007, 263 = JurBüro 2007, 529 = AGS 2007, 504 = NStZ-RR 2007, 351
Zusätzliches Merkmal der Unzumutbarkeit aus verfassungsrechtlichen Gründen nicht zu beanstanden; Kriterien der Unzumutbarkeit aber offen gelassen
OLG Hamm StraFo 2005, 173 = AGS 2005, 112;
OLG Hamm NJW 2007, 857 = StraFo 2007, 128
Unzumutbarkeit zumindest immer dann zu bejahen, wenn das Verfahren besonders schwierig und besonders umfangreich war
OLG Hamm NJW 2006, 75 = JurBüro 2006, 138 = StV 2006, 203;
OLG Hamm JurBüro 2005, 535;
OLG Karlsruhe RVGreport 2005, 315= StV 2006, 205 = NStZ-RR 2005, 286
Großzügiger Maßstab, wenn der Rechtsanwalt zur Abkürzung des Verfahrens beigetragen hat, allerdings ist ein zusätzlicher zeitlicher Aufwand erforderlich
OLG Frankfurt RVGreport 2006, 145 = NStZ-RR 2006, 63 = NJW 2006, 457
Anwendungsbereich der Bewilligung einer Pauschgebühr nach § 51 RVG gegenüber § 99 BRAGO erheblich eingeschränkt; § 51 RVG soll nur unzumutbare Benachteiligung verhindern
OLG Karlsruhe RVGreport 2005, 315 = StV 2006, 205 = NStZ-RR 2005, 286
Verfahrensabkürzende Besprechungen vor der Hauptverhandlung zu berücksichtigen;
OLG Hamm, Beschl. v. 7. 9. 2005- 2 (s) Sbd. VIII  150/05;
OLG Hamm, Beschl. v. 13. 8. 2007, - 2 (s) Sbd. IX 111/07, www.burhoff.de
Pflichtverteidiger muss die für die Bewilligung einer Pauschgebühr maßgeblichen Umstände, die sich nicht aus der Akte ergeben, darlegen
OLG Celle RVGreport 2005, 142 = StraFo 2005, 219 = AGS 2005, 393;
OLG Jena RVGreport 2005, 135
Bei Bewilligung der Pauschgebühr ist auf die in den einzelnen Verfahrensabschnitten erbrachten Tätigkeiten abzustellen
OLG Hamm StraFo 2005, 263;
OLG Karlsruhe RVGreport 2005, 420 = StV 2005, 205 = Rpfleger 2005, 694;
OLG Karlsruhe, Beschl. v. 30. 01. 2007- 2 AR 43/06, www.burhoff.de
Berücksichtigung der neu eingeführten Gebührentatbestände; insbesondere die Dauer der Hauptverhandlungstermine als Zeitmoment steht nur noch in Ausnahmefällen zur Verfügung
OLG Hamm JurBüro 2007, 308;
OLG Hamm, Beschl. v. 02. 01. 2007- 2 (s) Sbd. IX 150/06, www.burhoff.de.
Das Gesamtgepräge des Verfahrens spielt allerdings bei der Bewilligung einer Pauschgebühr eine Rolle
OLG Hamm, Beschl. v. 01.06. 2006 - 2 (s) Sbd. IX 56/06, www.burhoff.de
Die zur BRAGO ergangene Rechtsprechung betreffend die Berücksichtigung von JVA-Besuchen gilt auch für das RVG
OLG Celle RVGreport 2005, 142 = StraFo 2005, 273;
OLG Hamm RVGreport 2005, 68 = StraFo 2005, 130 = Rpfleger 2005, 214 = JurBüro 2005, 196 = AGS 2005, 117;
OLG Hamm RVGreport 2007, 63 = StraFo 2007, 88 = NJW 2007, 311 = JurBüro 2007, 86;
OLG Köln StraFo 2006, 130
Festhalten hinsichtlich der Berücksichtigung von Fahrtzeiten an der Rechtsprechung zu § 99 BRAGO: Fahrtzeiten also nicht massgebend für die Frage, ob Pauschgebühr bewilligt wird, sondern erst bei der Bemessung der Pauschgebühr ggf. erhöhend zu berücksichtigen
BGH RVGreport 2005, 345 = StraFo 2005, 439 = AGS 2006, 120 = NStZ 2006, 239:
BGH, Beschl. v. 22. 07. 2005 -1 StR 84/05, www.burhoff.de:
BayObLG, Beschl. v. 17. 11. 2005 - 6 St RR 6/04, www.burhoff.de;
OLG Celle AGS 2007, 74;
OLG Hamm, Beschl. v. 12. 9. 2005 - 2 (s) Sbd. VIII  188/05, www.burhoff.de
OLG Hamm, Beschl. v. 7. 9. 2005, 2 (s) Sbd. VIII  150/05, www.burhoff.de;
OLG Köln StraFo 2006, 130;
OLG Köln RVGreport 2006, 221 = StraFo 2006, 258 = NStZ-RR 2006, 192 = AGS 2007, 74;
OLG Köln RVGreport 2006, 147
Einzelfälle der Bewilligung einer Pauschgebühr, insbesondere auch für das Vorverfahren
OLG Köln AGS 2006, 380 = NJW-RR 2007, 71
Pauschgebühr im Auslieferungsverfahren; Berücksichtigung von Vernehmungsterminen nach §§ 21, 22 oder § 28 IRG
Erschwernisse des Nebenklägervertreters infolge Inhaftierung des Angeklagten kann der Nebenklägervertreter im Rahmen der Pauschgebühr geltend machen
OLG Celle AGS 2005, 393;
OLG Hamm Nr. 2006, 255 LS;
OLG Jena RVGreport 2005, 103 = Rpfleger 2005, 276 = JurBüro 2005, 258 = StV 2006, 204;
OLG Karlsruhe RVGreport 2005, 315 = StraFo 2006, 205 = NStZ-RR 2005, 286
alte Rechtsprechung zur besonderen Schwierigkeit bleibt anwendbar
OLG Hamm NJW 2006, 74 = JurBüro 2006, 137
Kriterien für die Beurteilung der besonderen Schwierigkeit von Schwurgerichtsverfahren gelten für die Einordnung von Wirtschaftsstrafverfahren entsprechend
OLG Hamm, Beschl. v. 10. 08. 2006- 2 (s) Sbd. IX 77/06, www.burhoff.de; OLG Hamm, Beschl. v. 13. 8. 2007, - 2 (s) Sbd. IX 111/07, www.burhoff.de
Kriterien für die Beurteilung der besonderen Schwierigkeit von Schwurgerichtsverfahren gelten für die Einordnung von Strafvollstreckungsverfahren der Nr. 4200 VV RVG entsprechend
BGH, Beschl. v. 10. 05. 2006 - 2 StR 120/05, www.burhoff.de
Zur besonderen Schwierigkeit einer Revisionshauptverhandlung
OLG Hamm RVGreport 2005, 419 = JurBüro 2006, 29
Höhe der Pauschgebühr bei mehreren Pflichtverteidigern, von denen der eine noch nach BRAGO abrechnet
OLG Hamm RVGreport 2005, 263 = JurBüro 2005, 537 = AGS 2005, 440
Keine Kompensation der überdurchschnittlichen Tätigkeit der 1. Instanz durch nur unterdurchschnittlichen Tätigkeiten in der 2. Instanz und die dort entstandenen hohen RVG-Gebühren
BVerfG RVGreport 2005, 467 = NJW 2005, 3699
Zumutbarkeit des Wartens auf die endgültige Bewilligung einer Pauschgebühr kann mit dem Hinweis auf den zustehenden Vorschuss auf die gesetzlichen Gebühren nach § 47 Abs. 1 RVG bejaht werden
BVerfG NJW 2007, 1445
Pflichtverteidiger muss, wenn er mit der Verfassungsbeschwerde rügt, ein ihm gewährter Vorschuss sei zu niedrig, konkret darlegen, dass und warum der ihm zugebilligte Vorschuss auf die Pauschgebühr zu niedrig und damit unangemessen ist
KG AGS 2006, 26 = RVGreport 2007, 455
Für die Bewilligung eines Vorschusses nach § 51 Abs. 1 S. 4 RVG ist auf die Kriterien abzustellen, die die Rechtsprechung zum Vorschuss auf eine Pauschgebühr unter Geltung der BRAGO entwickelt hat
OLG Köln RVGreport 2006, 148 = StraFo 2006, 129 = NStZ 2006, 410 = AGS 2006, 281
Regelmäßige Verjährung des Pauschgebührenanspruchs nach § 195 BGB n. F.: 3 Jahre; Beginn der Frist
Berücksichtigung von Überzahlungen bei den gesetzlichen Gebühren bei der Bewilligung einer Pauschgebühr
OLG Köln RVGreport 2006, 221 = StraFo 2006, 258 = AGS 2007, 74
Berücksichtigung der Ersparnis von Dolmetscherkosten durch den Einsatz eigener Sprachkenntnis bei der Bemessung einer Pauschgebühr
OLG Düsseldorf AGS 2007, 75 = JurBüro 2006, 315 LS = NStZ-RR 2006, 224 LS
Fälligkeit des Anspruchs auf Bewilligung einer Pauschgebühr erst mit dem rechtskräftigen Abschluss des Strafverfahrens
KG RVGreport 2005, 235 und 2006, 71;
a.A. OLG Celle RVGreport 2005, 277 = NStZ-RR 2005, 286
Auslagenerstattung nach Freispruch nach BRAGO, auch wenn sich die Pflichtverteidigervergütung sich nach RVG richten würde
KGStRR 2007, 239
Feststellung der Zahlungsfähigkeit bereits mit Fälligkeit der Vergütung zulässig
OLG Jena Rpfleger 2006, 434 = JurBüro 2006, 366 LS
§ 54 RVG erfasst ausschließlich Gebühren und ist auf Auslagen nicht anzuwenden
Festsetzung der an den Pflichtverteidiger zu zahlenden Vergütung erfolgt nach § 55 RVG und nicht nach § 464b StPO; Einschränkung nur nach §§ 54, 46 RVG
AG Neuss, Beschl. v. 17. 9. 2007, 5 Ds 70 Js 16555/05 (150/06), www.burhoff.de
keine Verzinsung der Pflichtverteidigervergütung
OLG Hamm, Beschl. v. 9. 8. 2005 - 4 Ws 323/05, www.burhoff.de
Entscheidung über den Rechtsbehelf gegen den Beschluss des Urkundsbeamten über die Festsetzung der Pflichtverteidigervergütung durch das Gericht des ersten Rechtszuges
Keine Frist für Erinnerung nach § 56 Abs. 1 RVG
OLG Jena JurBüro 2006, 536 LS
Anwendbares Recht im Verfahren über die gerichtliche Festsetzung anwaltlicher Vergütungsansprüche
OLG Düsseldorf RVGreport 2006, 470 = StraFo 2006, 473 = NStZ-RR 2006, 391 = JurBüro 2006, 641;
OLG Frankfurt NJW 2007, 219 = AGS 2007, 193 m. Anm. Volpert = StV 2007, 476
Nur verfahrensabschnittsweise Anrechnung von Vorschüssen; Begriff des Verfahrensabschnitts; s. auch noch die Nachweise bei § 42 RVG
OLG Dresden, Beschl. v. 18. 7. 2007- 3 Ws 37/07, www.burhoff.de;
OLG Oldenburg StRR 2007, 159 = JurBüro 2007, 415 = StV 2007, 477;
OLG Stuttgart StraFo 2007, 437;
LG Berlin, Beschl. v. 20. 8. 2007, (515) 68 Js 29104 KLs (22105);
LG Osnabrück StRR 2007, 158