Source: https://openopps.com/insights/tender/ocds-0c46vo-0092-172486/
Timestamp: 2019-08-17 15:25:10
Document Index: 177095198

Matched Legal Cases: ['§ 160', '§ 97', '§ 134', '§ 135', '§ 134', '§ 134', '§ 135']

Lieferung von Sondergeschützten handelsüblichen Fahrzeugen (Q/U2BP/HA146/HZ059)
Closed 685 days ago
ocds-0c46vo-0092-172486
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=172486
Name, Adressen und Kontaktstelle(n): Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr,
Ferdinand-Sauerbruch-Straße 1 ,
U2.2,
z. Hd. vonTorsten Flaskamp,
56073 Koblenz,
Tel.: +49 261400-18256.
E-Mail: baainbwu2.2@bundeswehr.org.
Telefax: +49 261400-18205.
Internet-Adresse(n): Hauptadresse des Auftraggebers: http://www.evergabe-online.de/.
Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr -E1.3- Angebotssammelstelle,
z. Hd. von,
Ferdinand-Sauerbruch-Straße 1,
D56073 Koblenz,
E-Mail: baainbwe1.3-angebotssammelstelle@bundeswehr.org.
Telefax: +49 26140013960.
Hauptadresse des Auftraggebers (URL):http://www.evergabe-online.de/.
Haupttätigkeit(en): Verteidigung .
Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber: Lieferung von Sondergeschützten handelsüblichen Fahrzeugen (Q/U2BP/HA146/HZ059).
Empfängeranschriften gemäß Vergabeunterlagen innerhalb Deutschlands
NUTS-Code: DE.
Gegenstand der Bekanntmachung:
Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens: Herstellung und Lieferung von 10 Sondergeschützten handelsüblichen Fahrzeugen (Variante PersTrsp) sowie weitere 30 sondergeschützte handelsübliche Fahrzeuge als Option (Varianten: PersTrsp (26 Stück); SanKfz (4 Stück))
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV): 35410000
Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen: Keine Angaben
Gesamtmenge bzw. -umfang: 10 Stück (Variante PersTrsp) und 30 Stück in Option (26 Stück Variante PersTrsp und 4 Stück Variante SanKfz) Die Bundesrepublik Deutschland beabsichtigt den Abschluss eines Vertrages für die Beschaffung von insgesamt 40 sondergeschützten handelsüblichen Fahrzeugen in zwei unterschiedlichen Varianten (Personentransport und Sanitätskraftfahrzeug). Hiervon sollen 10 Fahrzeuge fest beauftragt und die weiteren 30 Fahrzeuge optional vereinbart werden. Außerdem wird mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe ein Nachweismuster (Variant PersTrsp) beschafft, das bis zum 15.01.2018 zu liefern ist. Mit diesem Nachweismuster werden technische Untersuchungen durchgeführt, deren Ergebnisse bei der Auswertung der Angebote Berücksichtigung finden. Mit diesen Fahrzeugen soll der geschützte Personentransport für Einsätze in Krisengebieten sichergestellt werden. Der Einsatz erfolgt in der Hauptsache auf Straßen schlechter Qualität und abseits befestigter Wege. Das Fahrzeug muss hoch geländegängig sein. Bedrohungsgerechter Schutz ist eine unverzichtbare Fähigkeit. Das äußere Erscheinungsbild der Fahrzeuge muss handelsüblich sein. Die Fahrzeuge müssen im Wesentlichen folgende Forderungen erfüllen: • Zulassungsfähigkeit nach deutscher Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO), ggf. unter Inanspruchnahme von Ausnahmegenehmigungen • Fahrzeug geeignet für den Transport von vier Soldaten mit persönlicher Ausstattung (je 160kg, insgesamt 640kg) • Fahrzeug muss über eine weitere frei Nutzlast von bis zu 100 kg verfügen • Fahrzeugsitze sind geeignet um mit angelegter Schutzweste zu fahren (4 Einzelsitze) • Aufnahmemöglichkeit für persönliche Waffe (mindestens G 36 K) an jeder Fahrzeugtür (Waffentaschen) • Ansprengsichere Verstauung der persönlichen Ausstattung innerhalb des Fahrzeugs • Nachgewiesenes Schutzniveau gem. folgender Forderungen unter Berücksichtigung allgemein anerkannter humanrelevanter Belastungswerte: o Ballistischer Schutz VR9 gem. VPAM BRV 2009 oder STANAG 4569 AEP 55 Vol.1 o Minenschutz 6kg TNT (oder TNT-Äquivalent) unter Vorderrad o Schutz gegen seitliche Ansprengung (15kg TNT (oder TNT-Äquivalent) aus 2m Entfernung in 1m Höhe) gem. VPAM ERV 2010 Pkt 4.2 (hierzu alternativ: 1m Höhe über Grund) o Transparenter Schutz bis - 32 Grad • Eine zusätzliche Bergeöffnung in der Sicherheitszelle neben den Fahrzeugtüren (z.B. Dachluke) • Integration eines durch die Bundeswehr beigestellten Funkgeräts und Störsenders (ggf. 24V erforderlich) • Möglichkeit zur Integration von weiteren Kommunikations-, Navigations- und Schutzsystemen (Störsender); dazu ist ein Kabeldurchbruch für bis zu 4 Antennenkabel notwendig sowie eine Vorrüstung von 4 Rohrverschraubungen an der Außenseite des Fahrzeuges • Ausstattung mit einem verdeckten Infrarotscheinwerfer an der Fahrzeugfront • Ausstattung mit einer Bluetooth-Freisprecheinrichtung für handelsübliche Mobiltelefone • Abschaltung aller akustischen Signale und aller Lichtquellen (insb. Außenlicht) möglich • Dieselmotor • Automatisches Getriebe (Vollautomat) • Räder mit Notlaufeigenschaften • Geländegängigkeit für leichtes bis mittelschweres Gelände (ausreichend Bodenfreiheit, Wattiefe, Differentialsperre, etc.) • Ausreichend Verzurrmöglichkeiten für den Lufttransport • Ziviles Aussehen • Instandsetzung und logistische Versorgung der Fahrzeuge sowohl im Inland als auch im Einsatz in Krisengebieten • Die Möglichkeit der Ausstattung mit einen mechanischen Zündschloss.
Angaben zu Optionen: Ja.
Insgesamt 30 Fahrzeuge (26 Stück Variante PersTrsp und 4 Stück Variante SanKfz) sollen optional vereinbart werden. Die optionalen Leistung sollen wie folgt vereinbart werden: "Der Auftraggeber hat das Recht die als Option vereinbarte Leistung anderweitig zu vergeben. Die Vertragsparteien sind sich darüber einig, dass es sich bei der als Optionvereinbarten Leistung um ein einseitiges Angebot des AN handelt. Eine Verpflichtung zur Ausübung der Option durch den AG besteht nicht. Die Möglichkeit der Optionsausübung besteht bis zum ...."
Geforderte Kautionen und Sicherheiten: selbstschuldnerische Bürgschaft
Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen bzw. Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften: Gemäß Bewerbungsbedingungen
Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird: gesamtschuldnerisch haftend
- durch eine Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit (Formular - BAAINBw - B-V 034) im Original. Das Formular kann im Internet und der Adresse www.baainbw.de, Rubrik "Vergabe" bezogen werden - durch eine Unbedenklichkeitsbescheinigung des zuständigen Finanzamtes (Steuerbehörde), bzw. eine von der zuständigen Behörde des betreffenden Staates ausgestellte Bescheinigung im Original.
Persönliche Lage von Unterauftragnehmern sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister: Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
- durch eine Erklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens sowie den Umsatz bezüglich der Leistungsart, die Gegenstand dieser Vergabe ist, jeweils bezogen auf die letzten drei Jahre - durch eine Bankerklärung (im Original in deutscher Sprache) zur finanziellen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des Unternehmens. Die Bankerklärung muss Informationen zu folgenden Punkten beinhalten: 1. Kundenverbindung/Kontoführung 2. finanzielle Verhältnisse 3. Kreditbeurteilung/Zahlungsfähigkeit. - Aktueller Handels-, Partnerschafts- oder Berufsregisterauszug (in Kopie), oder ein gleichwertiges Dokument bei ausländischen Bewerbern (nicht älter als 6 Monate zum Zeitpunkt des Ablaufs der Angebotsfrist). Sofern im Land des Gesellschaftssitzes keine Registrierungspflicht besteht: Nennung der Gesellschafts- bzw. Organisationsform und Beschreibung der Eigentums- und Beteiligungsstrukturen
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit von Unterauftragnehmern: Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
• Nachweis einer unabhängigen Prüforganisation, das die nachfolgenden Schutzforderungen, unter Berücksichtigung allgemein anerkannter humanrelevanter Belastungswerte, bereits an einem Fahrzeug erbracht wurden: - Ballistischer Schutz VR9 gem. VPAM BRV 2009 oder STANAG 4569 AEP-55 Vol. 1 - Minenschutz 6kg TNT (oder TNT-Äquivalent) unter Vorderrad gem. STANAG 4569 AEP-55 Vol. 2 - Schutz gegen seitliche Ansprengung (15kg TNT (oder TNT-Äquivalent) gem. VPAM ERV 2010 Pkt. 4.2; (hierzu alternativ: Ladung in 1m Höhe). • Nachweis über die Lieferung von sondergeschützten Fahrzeugen mit einem ballistischen Schutz VR7 oder VR9 gem. VPAM BRV 2009 oder STANAG 4569 AEP-55 Vol. 1. • Nachweis für die erforderlichen Schweißarbeiten durch entsprechende Zertifikate : - Qualifikation der Schweißaufsicht gemäß Bauteilklasse 4 DIN 2303:2007-2 - Herstellerqualifikation gemäß Q1 DIN 2303:2007-2 in Verbindung mit DIN EN ISO 3834-4 - Qualifizierung der Schweißer gemäß DIN EN ISO 9606-1:2013-12 für die auszuführenden Schweißarbeiten • Eigenerklärung über die mögliche Fertigungskapazität von sondergeschützten Fahrzeugen mit einem ballistischen Schutz VR9 in einem Jahr.
Technische Leistungsfähigkeit von Unterauftragnehmern: Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Vorbehaltene Aufträge: Ja.
Verfahrensart: Beschleunigtes Verhandlungsverfahren.
Gründe für die Wahl des beschleunigten Verfahrens: Die Gründe sind aktenkundig begründet und werden aufgrund der militärischen Sicherheit nicht veröffentlicht.
Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs: Nein.
Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber: Q/U2BP/HA146/HZ059
Bedingungen für den Erhalt von Vergabe-/Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung: Schlusstermin für die Anforderung von oder Einsicht in Unterlagen: Uhr.
Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge: 02.10.2017 14:00 Uhr.
Tag der Absendung der Aufforderung zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber: 19.10.2017.
Sonstige Informationen: Berücksichtigt werden nur Teilnahmeanträge, die elektronisch über die e-Vergabe-Plattform oder schriftlich in einem verschlossenen und äußerlich gekennzeichneten Umschlag bis zu dem unter Abschnitt IV.3.4 genannten Schlusstermin (02.10.2017 14:00 Uhr) eingegangen sind. Per Fax oder elektronisch eingehende Teilnahmeanträge können nicht berücksichtigt werden. Der Umschlag ist ausschließlich an die unter Anhang A III aufgeführte Anschrift zu adressieren und wie folgt zukennzeichnen: "Nicht Öffnen - EU-Teilnahmewettbewerb, Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb, Q/U2BP/HA146/HZ059, Schlusstermin: 02.10.2017, 14:00 Uhr". Die zur Nutzung der e-Vergabe-Plattform einzusetzenden elektronischen Mittel sind die Clients der e-Vergabe-Plattform und die elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform. Diese werden über die mit "Anwendungen" bezeichneten Menüpunkte auf www.evergabe-online.de zur Verfügung gestellt. Hierzu gehören für Unternehmen der Angebots-Assistenten (AnA) und der Signatur-Client für Bieter (Sig-Client) für elektronische Signaturen sowie das LV-Cockpit (www.lv-cockpit.de). Die technischen Parameter zur Einreichung von Teilnahmeanträgen, Angeboten und Interessensbestätigungen verwendeten elektronischen Mittel sind durch die Clients der e-Vergabe-Plattform und die elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform bestimmt. Verwendete Verschlüsselungs- und Zeiterfassungsverfahren sind Bestandteil der Clients der e-Vergabe-Plattform sowie der Plattform selber und der elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform. Weitergehende Informationen stehen auf https://www.evergabe-online.info bereit.
Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren: Bundeskartellamt
Telefax: +49 2289499-163
§ 160 GWB Einleitung, Antrag (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt. § 134 GWB Informations- und Wartepflicht https://www.gesetze-im-internet.de/gwb/__134.html § 135 GWB Unwirksamkeit https://www.gesetze-im-internet.de/gwb/__135.html
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung: 15.09.2017.