Source: http://www.arbeitsfoerderung-kassel.de/browse?q=Pflicht&s=286
Timestamp: 2017-12-15 04:14:33
Document Index: 266619049

Matched Legal Cases: ['Art 6', '§ 1666', '§ 36', '§ 8', '§9', '§93']

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Bankberater zwischen ertragsorientiertem Verkaufsdruck und kundenorientierter Beratung - Das Recht und die Pflicht zur Arbeit aus Arbeitnehmersicht
Essay aus dem Jahr 2012 im Fachbereich BWL - Unternehmensethik, Wirtschaftsethik, Note: 1,3, Frankfurt School of Finance & Management, Veranstaltung: Ethik, Sprache: Deutsch, Abstract: Der nachfolgende Essay behandelt das Thema Das Recht zur Arbeit und die Pflicht zur Arbeit aus Arbeitnehmersicht anhand eines ausgewählten Beispiels aus der Bankenpraxis. Hierbei wird zunächst ein aktueller Fall erläutert, bei dem sich eine Bankberaterin im Spannungsfeld zwischen ertragsorientiertem Verkaufsdruck und kundenorientierter Beratung befindet, um anschließend die verschiedenen Handlungsalternativen der Beraterin zu diskutieren. Ziel dabei ist anhand theoretischer Bezüge aufzuzeigen, ob bzw. unter welchen Bedingungen es moralisch vertretbar ist, Produkte ohne Berücksichtigung des Kundenbedarfs zu verkaufen, um die individuellen Zielvorgaben zu erfüllen.
Einschätzung von Gefährdungsrisiken im Kontext möglicher Kindeswohlgefährdung
Der Begriff der Kindeswohlgefährdung bezeichnet keinen Sachverhalt, sondern ein rechtliches und normatives Konstrukt. Rechtlich geht der Begriff zurück auf Art 6 Abs. 2 Satz 2 Grundgesetz und § 1666 BGB. Hier markiert er den rechtlichen Rahmen für die Grenzen des Elternrechts bzw. für eine Eingriffsverpflichtung des Staates, wenn Eltern ihren Kindern erhebliche Schädigungen zufügen oder diese vor solchen Schädigungen nicht schützen können oder wollen. Normativ ist der Begriff insofern, als es keine objektiven Schwellen gibt und geben kann, die eine gefährdende von einer nicht-gefährdenden Lebenssituation trennen, sondern dieser Zuschreibung immer ein Prozess gesellschaftlich legitimierter und normativ begründeter fachlicher Einschätzungen zugrunde liegt. Da der Begriff der Gefährdung nicht mit dem Begriff der Schädigung identisch ist, sondern vorrangig auf die Prognose zukünftiger schädigender Entwicklungen zielt, hat das Konstrukt der Kindeswohlgefährdung zwangsläufig einen hypothetischen Charakter. Das bedeutet, dass er - mit Ausnahme bei eher seltener vorkommenden eindeutigen Fällen - komplexe Aushandlungsprozesse zwischen Fachkräften und betroffenen Familienmitgliedern über die Bewertung von Situationen und Sachverhalten erforderlich macht.Ausgangspunkt für die Begründung einer Kindeswohlgefährdung ist die konkrete, durch belegte Sachverhalte beschriebene Lebenssituation eines Kindes oder Jugendlichen. Bezugspunkte zur Bewertung dieser Lebenssituationen sind dann einerseits die Erheblichkeit der drohenden Schädigung und die zu begründende Wahrscheinlichkeit des Schadenseintritts (Prognose). Eine solche Einschätzung begründet die Pflicht zur Hilfe. Erst wenn Eltern nicht bereit oder in der Lage sind, solche Hilfen zur Abwendung der Gefährdung anzunehmen, ist ein Eingriff in die elterliche Sorge zulässig. Der Prozess der Gefährdungseinschätzung durch den ASD und die von ihm daraus abgeleiteten Handlungsschritte sind immer mit dem Risiko einer Fehleinschätzung verbunden. Für den ASD ist das Handeln mit Risiko damit unausweichlicher Bestandteil seiner Arbeit im Kinderschutz. Zentrale Aspekte sozialpädagogischer Fachlichkeit im Umgang mit diesen Risiken sind einerseits das Zusammenwirken mehrerer Fachkräfte (kollegiale Beratung) und andererseits die Einbeziehung der Perspektive der betroffenen Familienmitglieder (Eltern und Kinder/Jugendliche). Diese schon im § 36 SGB VIII definierten Basiselemente sozialpädagogischer Diagnose und Entscheidungsfindung werden in § 8a SGB VIII folgerichtig auch als zentrale Eckpunkte einer qualifizierten sozialpädagogischen Gefährdungs- und Risikoeinschätzung normiert.Indikatorengestützte Instrumente zur Erfassung von Gefährdungssituationen stellen eine wertvolle Unterstützung bei der gezielten Beobachtung und Beschreibung von einzuschätzenden Lebenssituationen von Kindern und Jugendlichen dar. Sie können helfen, Sachverhalte klarer zu erfassen und blinde Flecken zu vermeiden. Ihre Bedeutung liegt in der problemangemessenen Dokumentation von einschätzungsrelevanten Sachverhalten. Werden solche Instrumente - wie dies in der Praxis immer häufiger zu beobachten ist - jedoch als Messinstrumente (mit vorgegebenen Bewertungsskalen auf der Basis zu addierender Punktwerte) und darauf aufbauend als automatisierte Handlungsempfehlung (durch die Vorgabe von Standardprozessen bei Erreichen einer bestimmten Punktzahl) genutzt, laufen sie den komplexen professionellen sozialpädagogischen Anforderungen an eine Gefährdungseinschätzung zuwider.Ziel der Einschätzung von Gefährdungsrisiken ist es, Kinder und Jugendliche vor Gefahren für ihr Wohl zu schützen. Dies sollte immer zuerst dadurch geschehen, dass den Eltern und ggf. den Kindern/Jugendlichen direkt Hilfen zur Überwindung gefährdender Krisensituationen angeboten werden. Die Gefährdungseinschätzung ist dabei nur ein Bezugspunkt solcher Strategien. Die andere Aufgabe liegt darin, bei einem im Gefährdungsfall immer gegebenen Hilfebedarf Prozesse der Hilfe und Unterstützung für die Familie bzw. Familienmitglieder zu initiieren und zu begleiten. Die Einschätzung von Gefährdungsrisiken, um die sich dieser Beitrag dreht, ist also nur ein spezifischer Baustein, eingelagert in einem in der Regel komplizierten und manchmal für alle Beteiligten nervenaufreibenden Geschehen zur Gewährleistung angemessenen Schutzes und angemessener Hilfen für Kinder und Jugendliche.
ASD-Tätigkeit und strafrechtliche Verantwortung
Haben Leitungs- oder Fachkräfte Aufgaben zur Sicherung des Kindeswohls und kommt es zur Verletzung von Rechtsgütern wie Leben oder Gesundheit bei den betreffenden Kindern oder Jugendlichen, so kann sich bei Pflichtverletzungen eine strafrechtliche Verantwortung aufgrund eines Unterlassens ergeben.Eine strafrechtliche Verantwortung kann die ASD-Fachkraft dann treffen, wenn sie nach dem SGB VIII befugt und gleichzeitig verpflichtet war einzuschreiten und wenn sie dies rechtswidrig unterlassen hat. Maßgeblich für die nachträgliche Beurteilung der Rechtmäßigkeit des sozialpädagogisch-fachlichen Handelns ist dabei, wie sich der Hilfefall für die zuständige Fachkraft zu dem Zeitpunkt dargestellt hat, an dem das vermeintlich erforderliche Handeln ausgeblieben ist. Eine strafrechtliche Verantwortung ergibt sich nur dann, wenn die Gefahr für das Kind bei rechtmäßigem bzw. ordnungsgemäßem Handeln mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit hätte abgewendet werden können.Pflichten der ASD-Fachkräfte werden nicht durch die Fachkräfte der freien Träger abgelöst. Auch ist es nicht möglich, Garantenstellung oder Garantenpflichten vom Jugendamt auf Träger der freien Jugendhilfe zu übertragen oder umgekehrt sich beim Träger der freien Jugendhilfe von einer solchen loszusagen.Die reale Bedrohung ist in Anbetracht der äußerst geringen Zahl Fälle strafrechtlicher Verfolgung gemessen an den in der Kinder- und Jugendhilfe tätigen Fachkräfte als eher marginal zu bezeichnen. Die vielfach tiefgehend und undifferenziert empfundenen Ängste vor dem Staatsanwalt unter dem Stichwort Garantenpflicht entsprechen nicht den tatsächlichen Gefahren. Die beste Absicherung dagegen, strafrechtlich belangt zu werden, ist die Schärfung der eigenen Fachlichkeit. Zu deren Aufrechterhaltung und Weiterentwicklung bedarf es auch der entsprechenden Unterstützung durch die Organisation, der die Fachkraft angehört: Strukturen der Teamarbeit, Räume für fallübergreifende Diskurse, Supervision und Fortbildung für das Team wie für die einzelne Fachkraft.
Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz. Einfluss von Organisationsklima und sozialen Bindungen
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Psychologie - Arbeit, Betrieb, Organisation und Wirtschaft, Note: 1,7, FernUniversität Hagen (Psychologie), Sprache: Deutsch, Abstract: Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz ist ein Problem für die Gesellschaft und Unternehmen sind ständig damit konfrontiert. Definitions- und Abgrenzungsschwierigkeiten und unzureichende theoretische Modelle führten bisher zu keiner nachhaltigen Lösung des Problems. Die vorliegende Bachelorarbeit ist als Literaturreview konzipiert und untersucht anhand von 20 empirischen Studien, welche organisationalen Faktoren als Ursache von sexueller Belästigung am Arbeitsplatz benannt werden können und unter welchen Konstellationen Frauen Hindernisse beim beruflichen Aufstieg erleben. Dazu werden die Ergebnisse anhand der Fragestellungen chronologisch aufgestellt und diskutiert. Das Organisationsklima und soziale Bindungen werden dabei als Hauptfaktoren herausgestellt. Frauen erfahren den meisten Widerstand in männerdominierenden Arbeitsumgebungen und wenn sie ein für sie atypisches Geschlechtsverhalten zeigen. Zur Prävention von sexueller Belästigung werden eine offenere Kommunikation innerhalb und zwischen Betrieben sowie eine klares Bekenntnis gegen sexuelle Belästigung herausgestellt. Auch die offiziellen Stellen stehen in der Pflicht direkter auf die Unternehmen zuzugehen. Anders als in der Bevölkerung angenommen ist sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz keine Randerscheinung. Sie betrifft einen Großteil der Bevölkerung, möglicherweise mehr als jede andere Form von Diskriminierung und Gewalt. Nahezu alle Unternehmen sind als Teil der Gesellschaft regelmäßig mit dem Phänomen konfrontiert. Die Equal Employment Opportunity Commission (nachfolgend: EEOC), die Bundesbehörde zur Sicherstellung von Gleichbehandlung in Beruf und Arbeit in den USA, berichtete für das Jahr 2011 von 11.364 gemeldeten Fällen sexueller Belästigung am Arbeitsplatz. Sie beziffert den gesellschaftlichen Gesamtschaden auf 52,3 Millionen US-Dollar. Dabei ist von einer hohen Dunkelziffer an Opfern auszugehen, die aus Angst und Unwissenheit schweigen und damit erst gar nicht den Weg in die offizielle Statistik finden. In der Europäischen Union und der Bundesrepublik Deutschland gestaltet sich die Situation ähnlich.
Die Lüge als Pflicht gegen sich selbst nach Immanuel Kant. Gibt es Pflichten gegen sich selbst? - Eine Diskussion
Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 17. und 18. Jahrhunderts, Note: 1,7, Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Veranstaltung: Kants Ethik und das Lügenverbot, Sprache: Deutsch, Abstract: Plicht - ein Begriff, mit dem der Mensch täglich konfroniert wird. Doch was ist eigentlich eine Pflicht? Ist der Begriff der Pflicht eindeutig definierbar? Wer verpflichtet sich wem gegenüber zu was? Mit diesen und weiteren Fragen hat sich schon Immanuel Kant in seinem Werk, der Metaphysik der Sitten beschäftigt. Das zentrale Thema dieser Arbeit ist es, darzulegen ob und vor allem wie Kant zu der Annahme kommt, dass die Lüge eine Pflicht gegen sich selbst ist. Hierzu wird hauptsächlich Bezug auf §9 der Tugendlehre der Metaphysik der Sitten genommen. Desweiteren werden zwei Interpretationen, zum einen die von Tiedemann, einem Befürworter der Existenz von Pflichten gegen sich selbst, zum anderen die Interpretation von Lohmar, einem Kritiker der Pflicht gegen sich selbst, beigezogen, um zu diskutieren, ob es überhaupt Pflichten gegen sich selbst gibt. Zuletzt wird eine Stellungnahme zu der These, dass es Pflichten gegen sich selbst gibt, gegeben.
Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation, Note: 1,4, Hochschule Bremen (Wirtschaftswissenschaften), Veranstaltung: Personalwirtschaft und Qualifizierung, Sprache: Deutsch, Abstract: Zurzeit gibt es in Deutschland etwa 344 anerkannte Ausbildungsberufe. Für jeden anerkannten Ausbildungsberuf gibt es eine eigene Ausbildungsordnung. Sie regelt, welche Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnisse in welchem Zeitraum bis zur Prüfung vermittelt werden müssen. Dies soll sicherstellen, dass junge Leute, die einen Beruf erlernen eine einheitliche und qualifizierte Ausbildung erhalten. Aber wie gut kennen heutzutage die Auszubildenden ihre Rechte und Pflichten und wie ernst nehmen die Ausbildungsbetriebe die Rechte und Pflichten, die in der BBiG, JArbSchG, HwO und AEVO geregelt sind? Die Gesetze im BBiG oder in dem JArbSchG dienen überwiegend zum Schutz der jungen Menschen während der Berufsausbildung. Aber was nutzen diese Gesetze, wenn die Auszubildende kaum über ihre Rechte und Pflichten informiert werden oder Angst haben ihre Rechte durchzusetzen, weil sie keine Streitigkeiten mit dem Vorgesetzten haben wollen. Diese Arbeit soll verdeutlichen, warum die Rechte und Pflichten während der Berufsausbildung so wichtig sind und was es bei einer korrekten Anwendung zu erreichen ist. Unter anderem werden dem Leser die wichtigen Paragraphen genannt, die eine große Rolle in diesem Thema spielen. In erster Linie hat diese Arbeit das Ziel, die Theorie mit der Praxis zu vergleichen, um zu schauen, welchen Einfluss die Gesetze in der Praxis haben. Außerdem dient diese Arbeit als Informationsquelle für die jungen Leute, die ihre Erstausbildung in einem Unternehmen beginnen möchten. Laut meinen Recherchen im Internet und bei der Befragung der ehemaligen Auszubildenden (Verwandten, Bekannten und Studenten) stellte ich fest, dass die Mehrheit der Befragten überwiegend bei kleineren Betrieben unzufrieden war. Viele beklagten sich hauptsächlich über die unbezahlten Überstunden, geringe Vergütung, mangelnde Vermittlung der fachlichen und methodischen Kompetenz sowie über die schlechte Informierung über die Rechte und Pflichten während der Berufsausbildung. Ferner berichten User im Internet, dass sie aus Angst sich nicht trauten während der Berufsausbildung ihre Rechte durchzusetzen, weil sie ihren Ausbildungsplatz nicht aufs Spiel setzen wollten.
Die Pflichten des Sokrates anhand Platons Apologie und Kriton. Die Pflichten gegenüber dem Staat und gegenüber Gott
Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Philosophie - Philosophie der Antike, Note: 1,7, Universität Leipzig (Philosophisches Institut), Veranstaltung: Seminar: Freiheit und Pflicht, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit beschäftigt sich mit den Pflichten des Sokrates, beruhend auf den Schriften des Platon, Apologie und Kriton. In diesen beiden Werken des Platon hat es den Anschein, als werden Formen der Pflicht beschrieben - in der Apologie gegenüber Gott und im Dialog Kriton gegenüber dem Staat. Ich werde in dieser Untersuchung beide Texte untersuchen sowie gegenüberstellen. Die Frage, welche zu beantworten ist, lautet: Beschreibt Platon in seinen Werken Formen der Pflicht? Beschreibt er womöglich zwei grundverschiedene Formen? Kann man überhaupt von einer Pflicht sprechen und wenn nicht, welches Wesen tragen dann die beschriebenen Handlungen des Sokrates?
Ein Vergleich des Begriffes der Pflicht zwischen Kant und Hegel
Studienarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 17. und 18. Jahrhunderts, Note: 2,0, Universität Leipzig (Philosophie), Veranstaltung: Hegel - Die Lehre vom Sein, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit setzt sich mit dem Begriff der Pflicht bei Immanuel Kant und Georg Wilhelm Friedrich Hegel auseinander. Basierend auf einer Diskrepanz zwischen Hegels Kritik an Kant und der folgenden Äußerung Hegels aus der Wissenschaft der Logik - Die Lehre vom Sein: Die Pflicht ist ein Sollen gegen den besonderen Willen, gegen die selbstsüchtige Begierde und das willkürliche Interesse gekehrt; [...]. (Hegel 2008 [1812], S 133) stellt sich die Frage, in wie weit sich der Begriff der Pflicht zwischen Kant und Hegel unterscheidet, da dem ersten Anschein nach der zitierte Satz aus Hegels Werk der Pflichtdefinition von Kant gleicht. Ziel der Untersuchung ist die Gegenüberstellung der Pflichtbegriffe von Kant und Hegel. Darüber hinaus sollen anhand dessen die Unterschiede beider Theorien offengelegt und damit ein Ansatzpunkt geschafft werden, mit dem Kritik an beiden Theorien geübt werden kann.
Whistleblowingsysteme. Eine gesellschaftsrechtliche Pflicht und ihre praktische Umsetzung
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich BWL - Unternehmensethik, Wirtschaftsethik, Note: 1,0, Technische Universität München, Sprache: Deutsch, Abstract: Whistleblowing ist der breiten Öffentlichkeit erst seit kurzem ein Begriff. Diese Arbeit zeigt, dass spätestens seit dem Neubürger-Urteil des LG München I ein funktionierendes Hinweisgebersystem bei Vorliegen bestimmter Kriterien wie Größe und Risikopotential eine gesellschaftsrechtliche Pflicht ist. Dazu wird zuerst Whistleblowing im Unternehmenskontext erörtert und der Pflichtenrahmen einer Compliance-Organisation nach §93 I AktG hergeleitet und dargestellt. Whistleblowing fällt nach herrschender Meinung ebenfalls in diesen Pflichtenrahmen. Eine durchgeführte Studie im Mai 2015 zeigt, dass unter deutschen ein Hinweisgebersystem heutzutage bereits Standard ist und bestimmte Charakteristika in (fast) allen Unternehmen verwendet werden. Allerdings besteht vor allem hinsichtlich der Kommunikation innerhalb des Unternehmens Verbesserungsbedarf. Anhänge A (Experteninterviews) nicht im Lieferumfang enthalten!
Arbeitsrecht für Vorgesetzte - Rechte und Pflichten bei der Mitarbeiterführung
Inhalt Mitarbeiterführung verlangt mehr als nur Arbeitsrechtskenntnisse. Diese Kenntnisse sind aber der unerlässliche Hintergrund für eine gute Mitarbeiterführung und Voraussetzung dafür, dass die eigene Arbeit Erfolg hat. Der Vorgesetzte schuldet deshalb nicht nur dem Mitarbeiter ein Grundwissen im Arbeitsrecht; er benötigt es auch für seine eigene Karriere. Dieses Buch für Führungskräfte, die zugleich Vorgesetzte sind, schildert die Rechte und Pflichten gegenüber Bewerbern und Mitarbeitern, und zeigt, wann und wie der Betriebsrat einzuschalten ist. Der Schwerpunkt liegt auf den Fragen der täglichen Praxis, von der Bewerbung über die Rechte und Pflichten im Arbeitsverhältnis bis hin zu dessen Beendigung. Zugleich bietet es Vorgesetzten, Personalabteilungen und Betriebsräten eine systematische Einführung in das Arbeitsrecht. Neuauflage Die 5. Auflage bringt das Werk wieder auf den aktuellen Stand von Rechtsprechung und Gesetzgebung. Besonders eifrig war die Rechtsprechung, ob Entgelt, Überstunden oder Kündigung, Dienstwagen, Pflegezeit oder Altersdiskriminierung, kaum eine Frage, mit der sie sich nicht befasst hat. Hinzu kommen die betriebsverfassungsrechtlichen Fragen, die der Vorgesetzte bei seinen Entscheidungen mit zu bedenken hat. Zielgruppe Für Vorgesetzte, Mitarbeiter mit Personalverantwortung in Wirtschaft und Verwaltung, Personalabteilungen, Betriebsräte und Sprecherausschüsse der leitenden Angestellten.