Source: https://www.datenschutzbeauftragter-online.de/lugen-nicht-mehr-erlaubt-dank-dem-bgh/503/
Timestamp: 2016-09-29 03:21:17
Document Index: 210603940

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Lügen nicht mehr erlaubt dank dem BGH? | Das Datenschutz-Blog
Veröffentlicht am 16. JulAutor Jens FernerKategorien Kommentar, Recht	Lügen nicht mehr erlaubt dank dem BGH?	Bei dem Urteil des BGH, eben von mir hier Infos eingestellt, ergibt sich zwischen den Zeilen ein Problem. Man lese den Absatz zur Angabe des Geburtsdatums nochmal in Ruhe:
Veröffentlicht am 16. JulAutor Jens FernerKategorien Kommentar, Recht	Kontakt	Rechtsanwalt Dr. Sebastian Kraska, externer Datenschutzbeauftragter
9 Gedanken zu „Lügen nicht mehr erlaubt dank dem BGH?“	Pingback: Schutz des Verbrauchers vor Werbung durch E-Mail und SMS | Datenschutz-Blog zf.8 sagt:	Juli 16, 2008 um 7:03 pm	Ist es zu viel verlangt, dass ein Unternehmen wie Payback laufende Kundennummern vergibt?
Antworten	Maus sagt:	Juli 17, 2008 um 5:49 am	aber auch ein falsches Geburtsdatum dient doch prima der identifikation? wenn ich jetzt überall den 18. Juni 1980 anstatt den 17. Juni 1980 angebe, dann schadet es doch dem payback-unternehmen in keiner weise…
Antworten	Daarin sagt:	Juli 17, 2008 um 11:38 am	Okay, ich denke mal, das ist eine ganz einfache Sache. Auch wenn es der Sache an sich schadet, kann ich mir vorstellen, dass das BGH sich vielleicht gedacht haben könnte, dass man durch das Geburtstag einen Heinrich Müller jun. und einen Heinrich Müller sen. die vielleicht sogar noch an der gleichen Adresse wohnen am besten unterscheiden kann. Natürlich würde sich dafür eine Nummer anbieten, aber was solls.
Antworten	jens.ferner sagt:	Juli 17, 2008 um 11:52 am	Damit magst du recht haben, das Problem ist nur, dass hinter der Aussage von dir (und ausdrücklich im Urteil des BGH!) dann steht, dass diejenigen umso mehr Rechte erhalten, die möglichst viele Daten erfasst haben.
Und genau das sagt ja auch der BGH, der sich auf die 30 Millionen Datensätze explizit bezieht. Ergebnis: Als Verbraucher hat man weniger Rechte, je mehr Daten der Gegenüber sammelt. Ausserdem ändert sich dann die Situation bei jungen und fortgeschrittenen Unternehmen: Als einer der ersten Kunden von Payback darf man lügen (Identifikation ist hier noch problemlos möglich, da nur wenig Kunden) später dann nicht mehr. Wie ist das für den Verbraucher dann noch abzuschätzen? Ganz einfach: Gar nicht. Ergebnis wie oben – Lügen verboten dank BGH.
Antworten	Daarin sagt:	Juli 17, 2008 um 12:39 pm	Ich weiß nicht ob das hierhin passt. Naja, irgendwo schon, lest doch mal den zZ vierten Kommentar von oben
Antworten	RAW sagt:	Juli 17, 2008 um 4:01 pm	Welche Rechtsfolge ergibt sich denn, wenn man ein falsches Geburtsdatum angibt (abgesehen von den Fällen in denen Minderjährige sich erwachsen machen oder andersherum). Kann Payback daraus irgendein Recht ableiten? Wenn nicht, kann man weiterhin lügen.
Antworten	sweetspot sagt:	Juli 17, 2008 um 6:25 pm	Das Vertragsverhältnis wird womöglich beendet…na und?
Antworten	jens.ferner sagt:	Juli 17, 2008 um 7:12 pm	Ich lasse alle Aspekte außen vor, die mir sonst einfallen und stimme euch beiden ansonsten zu: Genau, Payback beendet dann mal beispielsweise den Vertrag, wegen „nicht vertragsgemäßem Verhalten“.
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