Source: https://ekibarecht.de/document/13740
Timestamp: 2019-08-18 02:56:45
Document Index: 239088951

Matched Legal Cases: ['§ 6', '§ 74', '§ 9', '§ 13', '§ 9', '§ 9', '§ 10']

360.310 Kirchenmusikhochschulgesetz (KMusHG) - Kirchenrecht Online-Nachschlagewerk
360.310 Kirchenmusikhochschulgesetz (KMusHG)
§ 6 Vertretung im Rechtsverkehr, Haushalts- und Stellenplan, Ausbildungs- und Prüfungsordnungen
Kirchliches Gesetz über die Hochschule für Kirchenmusik
(Kirchenmusikhochschulgesetz - KMusHG)
(GVBl. S. 113)1#
1 Die Evangelische Landeskirche in Baden unterhält eine Hochschule für Kirchenmusik. 2 Sie ist staatlich anerkannt (§ 74 Abs. 2 Satz 2 Landeshochschulgesetz). 3 Sie führt die Bezeichnung „Hochschule für Kirchenmusik der Evangelischen Landeskirche in Baden“. 4 Ihr Sitz ist Heidelberg.
( 1 ) Die Hochschule bildet im Studiengang Evangelische Kirchenmusik B und im Aufbaustudiengang Evangelische Kirchenmusik A sowie in den Künstlerischen Ausbildungsgängen und zum Konzertexamen aus; sie nimmt die dazu gehörigen Prüfungen ab.
( 2 ) Bei der Erfüllung ihrer Aufgaben wirkt die Hochschule
mit anderen kirchlichen oder staatlichen Hochschulen und
mit anderen kirchlichen Einrichtungen
1 Die Hochschule ist eine rechtlich unselbstständige Einrichtung der Evangelischen Landeskirche in Baden. 2 Die Aufgaben der Landeskirche als Trägerin der Hochschule nehmen der Landeskirchenrat und der Evangelische Oberkirchenrat wahr.
1 Die Verfassung der Hochschule erlässt der Landeskirchenrat im Benehmen mit dem Senat der Hochschule (§ 9 Abs. 1 Nr. 1) durch Rechtsverordnung. Diese kann auch Regelungen zur Bildung eines Beirats treffen, der die Hochschule berät (Hochschulbeirat).
der Erlass und die Änderung von Ausbildungs- und Prüfungsordnungen durch Rechtsverordnung,
die Berufung und Einstellung des Personals (§ 13).
( 3 ) 1 Der Evangelische Oberkirchenrat ist von der Hochschule über alle wesentlichen Angelegenheiten zu unterrichten. 2 Vertreterinnen und Vertreter des Evangelischen Oberkirchenrats können an den Sitzungen der Organe (§ 9) beratend teilnehmen.
die Mitglieder des Lehrkörpers (Professorinnen und Professoren, Honorarprofessorinnen und Honorarprofessoren, Lehrbeauftragte),
( 2 ) 1 Die Mitglieder der Hochschule wirken persönlich oder durch gewählte Vertretungen in den Organen der Hochschule (§ 9) mit; sie sind dabei nicht auftrags- oder weisungsgebunden. 2 In den Hochschulorganen nach Maßgabe der Verfassung der Hochschule mitzuwirken ist Pflicht jedes Hochschulmitglieds.
( 3 ) Die Mitglieder der Hochschule besitzen das aktive und passive Wahlrecht.
( 3 ) Das Nähere regelt die Verfassung der Hochschule.
( 2 ) Das Nähere bestimmt die Verfassung der Hochschule.
( 1 ) Die Hochschule hat das Recht, zu inneren Angelegenheiten Regelungen durch Satzungen zu treffen, die der Senat erlässt und die der Genehmigung durch den Evangelischen Oberkirchenrat bedürfen.
( 2 ) Die Satzungen der Hochschule werden im Gesetzes- und Verordnungsblatt der Landeskirche verkündet.
Der Betrieb der Hochschule wird durch kirchliche Haushaltsmittel und studentische Beiträge finanziert.
Die Hochschule erhebt für die Leistungen in Bezug auf den Studienplatz, für die Benutzung von Räumen, Instrumenten und Einrichtungen sowie für Verwaltungshandlungen in ihrem Bereich Gebühren, Beiträge und Entgelte nach Maßgabe einer Satzung (Gebührenordnung) gemäß § 10.
( 1 ) Die Mitglieder des Lehrkörpers mit Ausnahme der Lehrbeauftragten und die sonstigen Mitarbeitenden der Hochschule stehen in einem Arbeitsverhältnis zur Evangelischen Landeskirche in Baden.
( 3 ) 1 Die Berufung und Einstellung von Mitgliedern des Lehrkörpers erfolgt durch den Evangelischen Oberkirchenrat auf Vorschlag der Hochschule. 2 Das Nähere bestimmt die Verfassung der Hochschule.
( 4 ) 1 Die Rektorin bzw. der Rektor wird vom Evangelischen Oberkirchenrat nach Anhörung des Senats berufen. 2 Im Falle der Befristung ist Wiederberufung möglich. 3 Das Nähere bestimmt die Verfassung der Hochschule.
1 ↑ Die Landessynode hat nach Artikel 1 Kirchliches Gesetz über die Hochschule für Kirchenmusik der Evangelischen Landeskirche in Baden und zur Änderung des Kirchenmusikgesetzes (GVBl. Nr. 6/2010 S. 113) dieses kirchliche Gesetz mit Inkrafttreten am 1. Mai 2010 beschlossen.
2 ↑ Dieses kirchliche Gesetz tritt nach Artikel 3 des Kirchlichen Gesetzes über die Hochschule für Kirchenmusik der Evangelischen Landeskirche in Baden und zur Änderung des Kirchenmusikgesetzes vom 24. April 2010 (GVBl. Nr. 6/2010 S. 113) am 1. Mai 2010 in Kraft.