Source: https://www.jusline.at/gesetz/stlao_2001/paragraf/26
Timestamp: 2019-04-24 21:08:56
Document Index: 85164183

Matched Legal Cases: ['§ 26', '§ 45', '§ 26', '§ 26', '§ 26', '§ 26', '§ 26', '§ 18', '§ 19', '§ 19', '§ 19', '§ 20', '§ 21', '§ 22', '§ 23', '§ 24', '§ 25', '§ 26', '§ 27', '§ 28', '§ 29', '§ 30', '§ 31', '§ 32', '§ 33', '§ 34', '§ 35', '§ 36', '§ 25', '§ 27']

§ 26 STLAO 2001 (Steiermärkische Landarbeitsordnung 2001), Entgeltfortzahlung bei Dienstverhinderung - JUSLINE Österreich
(1) Ist eine Dienstnehmerin/ein Dienstnehmer nach Antritt des Dienstverhältnisses durch Krankheit oder Unglücksfall an der Leistung ihrer/seiner Dienste verhindert, ohne dass sie/er die Verhinderung vorsätzlich oder durch grobe Fahrlässigkeit herbeigeführt hat, so behält sie/er ihren/seinen Anspruch auf das Entgelt bis zur Dauer von sechs Wochen. Der Anspruch auf das Entgelt beträgt, wenn das Dienstverhältnis ein Jahr gedauert hat, jedenfalls acht Wochen; es erhöht sich auf die Dauer von zehn Wochen, wenn es fünfzehn Jahre, und auf zwölf Wochen, wenn es fünfundzwanzig Jahre ununterbrochen gedauert hat. Durch je weitere vier Wochen behält die Dienstnehmerin/der Dienstnehmer den Anspruch auf das halbe Entgelt.
(2) Kur- und Erholungsaufenthalte, Aufenthalte in Heil- und Pflegeanstalten, Rehabilitationszentren und Rekonvaleszentenheimen, die aus Gründen der Erhaltung, Besserung oder Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit von einem Träger der Sozialversicherung, dem Bundesministerium für soziale Sicherheit und Generationen, einem Bundessozialamt oder der Steiermärkischen Landesregierung auf Grund eines Gesetzes, auf deren Rechnung bewilligt oder angeordnet wurden, sind unbeschadet allfälliger Zuzahlungen durch den Versicherten (Beschädigten) der Dienstverhinderung gemäß Abs. 1 gleichzuhalten.
(4) Bei wiederholter Dienstverhinderung durch Krankheit oder Unglücksfall innerhalb eines Arbeitsjahres besteht ein Anspruch auf Fortzahlung des Entgelts nur insoweit, als die Dauer des Anspruches gemäß Abs. 1 noch nicht erschöpft ist.
(7) Die Leistungen für die in Abs. 2 genannten Aufenthalte gelten auch dann als auf Rechnung einer der dort genannte Stellen erbracht, wenn hiezu ein Kostenzuschuss mindestens in der halben Höhe der gemäß § 45 Abs. 1 ASVG geltenden Höchstbeitragsgrundlage für jeden Tag des Aufenthaltes gewährt wird.
Anm.: in der Fassung LGBl. Nr. 102/2005, LGBl. Nr. 103/2018
0 Kommentare zu § 26 STLAO 2001
Sie können den Inhalt von § 26 STLAO 2001 selbst erläutern, also einen kurzen eigenen Fachkommentar verfassen. Klicken Sie einfach einen der nachfolgenden roten Links an!
0 Entscheidungen zu § 26 STLAO 2001
0 Diskussionen zu § 26 STLAO 2001
Sie können zu § 26 STLAO 2001 eine Frage stellen oder beantworten. Klicken Sie einfach den nachfolgenden roten Link an!
§ 18 STLAO 2001 Entgelt, allgemeine Vorschriften§ 19 STLAO 2001 Ansprüche gegen ausländische Dienstgeber ohne Sitz in Österreich§ 19a STLAO 2001 (weggefallen)§ 19b STLAO 2001 (weggefallen)§ 20 STLAO 2001 Barlohn§ 21 STLAO 2001 Sonderzahlungen§ 22 STLAO 2001 Deputate§ 23 STLAO 2001 Wohnung§ 24 STLAO 2001 Räumung der Wohnung bei Beendigung des Dienstverhältnisses§ 25 STLAO 2001 Landnutzung und Viehhaltung§ 26 STLAO 2001 Entgeltfortzahlung bei Dienstverhinderung§ 27 STLAO 2001 Höhe des fortzuzahlenden Entgelts§ 28 STLAO 2001 Mitteilungs- und Nachweispflicht§ 29 STLAO 2001 Beendigung des Dienstverhältnisses§ 30 STLAO 2001 Günstigere Regelungen für die Entgeltfortzahlung§ 31 STLAO 2001 Entgeltfortzahlung bei persönlicher Verhinderung§ 32 STLAO 2001 Anspruch auf Karenz§ 33 STLAO 2001 Teilung der Karenz zwischen Vater und Mutter§ 34 STLAO 2001 Aufgeschobene Karenz§ 35 STLAO 2001 Karenz des Adoptiv- oder Pflegevaters§ 36 STLAO 2001 Karenz bei Verhinderung des anderen Elternteils
§ 25 STLAO 2001
§ 27 STLAO 2001