Source: https://ojeu.com/view-notice.php?id=566621&about2expire=true
Timestamp: 2020-02-23 03:59:01
Document Index: 167523494

Matched Legal Cases: ['§ 53', '§ 55', '§ 56', '§ 123', '§ 21', '§ 21', '§ 19', '§ 125', '§ 1', '§ 53', '§ 75', '§ 123']

OJ/S 021629-2020 | Germany-Dresden: Architectural, engineering a..
Germany-Dresden: Architectural, engineering and planning services
Tile Germany-Dresden: Architectural, engineering and planning services
OJEU (High Value) 021629-2020
Awarding Authority Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement, Zentrale, SSC VVM, Außenstelle Dresden 1, Zentrale Vergabestelle
Official name: Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement, Zentrale, SSC VVM, Außenstelle Dresden 1, Zentrale Vergabestelle
Postal address: Königsbrücker Str. 80
E-mail: vergaben.ai@sib.smf.sachsen.de
NUTS code: DED2
Main address (URL): https://www.sib.sachsen.de
Address of the buyer profile (URL): https://www.sachsen-vergabe.de
(URL):https://www.sachsen-vergabe.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-16f56b7279e-2ae213fa2c3193b1
www.sachsen-vergabe.de
Fachplanung technische Ausrüstung AG 1, 2 und 3
Reference number: 19D211069
Flugphysiologisches Trainingszentrum Königsbrück, Sanierung Unterkunfts-/Lehrsaalgebäude 5/15/16.
Flugphysiologisches Trainingszentrum
Auf der Bundeswehr-Liegenschaft in Königsbrück befindet sich das Flugphysiologische Trainingszentrum,ein Standort des Zentrums für Luft- und Raumfahrtmedizin der Luftwaffe. Das Trainingszentrum dient der luft- und raumfahrtphysiologischen Vorbereitung und Ausbildung fliegender Besatzungen der Bundeswehr sowie Piloten anderer Nationen. Es wird jährlich durch etwa 2.000 Lehrgangsteilnehmer genutzt. Zusätzlich werden Forschungsvorhaben der Luft- und Raumfahrtmedizin durchgeführt. Im Rahmen einer Großen Baumaßnahme plant der Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement die umfassende denkmalgerechte Sanierung des Unterkunfts- und Lehrsaalgebäudes. Das Gebäude besteht aus 2 ehemals einzeln stehenden zweigeschossigen Gebäudeteilen aus den 1930er Jahren und einem mittleren viergeschossigen Verbinderbau aus den 1950er Jahren.
Die Sanierung ist aufgrund der erreichten Lebensdauer diverser Bauteile sowie notwendiger umfangreicher Sanierungsarbeiten am Dach und im Keller erforderlich. Die Unterkünfte sind an den aktuellen Unterkunftsstandard der Bundeswehr anzupassen. Zudem soll die Barrierefreiheit des Gebäudes hergestellt werden.
Die Gesamtbaukosten (ohne KG 700) werden mit einem Kostenrahmen von ca. 9,1 Mio. EUR brutto eingeschätzt. Der Anteil für die KG 300 beträgt ca. 5,3 Mio. EUR und der Anteil für KG 400 ca. 3,3 Mio. EUR brutto.
Gegenstand des Auftrages sind Planungsleistungen der Fachplanung Technische Ausrüstung nach Teil 4 Abschnitt 2 HOAI, für Technische Anlagen Anlagengruppe 1, 2 und 3 nach § 53 Abs. 2. HOAI
Weiter Ausführungen siehe Vergabeunterlagen.
II.2.7) Start 2020-05-18
II.2.7) End 2025-12-31
Der Auftraggeber (AG) wird die fristgerecht eingegangenen Teilnahmeanträge (TA) anhand der in der vorliegenden Bekanntmachung benannten Nachweise u. Erklärungen formal u. inhaltlich prüfen und bewerten. Die Auswahl der Bewerber erfolgt unter den formal zulässigen Teilnahmeanträgen (Nachweis der Erfüllung der geforderten Mindeststandards).
Die Bewerber werden nach den aufgeführten Auswahlkriterien bewertet. Die genaue Zusammensetzung ist aus der mit den Vergabeunterlagen bereitgestellten Wertungsmatrix ersichtlich. Die Rangfolge richtet sich nach den erreichten Punkten. Wird die Höchstzahl der Wirtschaftsteilnehmer durch Bewerber mit gleicher Punktzahl überschritten, wird unter diesen das Losverfahren angewendet.
Zunächst Beauftragung der Leistungen der Leistungsphasen 2 nach Anlage 15 zu § 55/§ 56 HOAI, mit der Option der stufenweisen Beauftragung weiterer Leistungen der folgenden Leistungsphasen 3, 5 bis 8. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungsphasen besteht nicht. Ebenso besteht kein Rechtsanspruch auf Weiterbeauftragung nach Erbringung erster Leistungsphasen.
Rückfragen an die Vergabestelle ausschließlich über das Bietercockpit (www.sachsen-vergabe.de).
1) Beruflichen Befähigung:
Es ist zugelassen wer berechtigt ist, in der ausgeschriebenen Fachrichtung die Berufsbezeichnung Ingenieur, beratender Ingenieur oder vergleichbar zu führen
Ist der Bewerber eine juristische Person, ist dieser nur dann teilnahmeberechtigt, wenn durch den Bewerber nachgewiesen wird, dass der verantwortliche Berufsangehörige die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt. Bewerber oder verantwortliche Berufsangehörige juristischer Personen, die die entsprechende Berufsbezeichnung nach dem Recht eines anderen Mitgliedsstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum tragen, erfüllen die fachlichen Voraussetzungen dann,
2) Eintragung Handelsregister (bei Eintragungspflicht):
3) Weitere Angaben/Erklärungen:
3.1) Angaben zur Identität Rechtform des Unternehmens (Name, Anschrift, Kontaktdaten wie Tel.Nr., Fax Nr., Email, usw.)
3.2) Erklärung, ob Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen und ob er selbst bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für den Bewerber Vertretungsberechtigter in den letzten 2 Jahren
— gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder
— gemäß § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz oder
— gemäß § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz mit einer Freiheitsstrafe von mehr als 3 Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2 500 EUR belegt worden ist. Ggf. Angaben zur Selbstreinigung nach § 125 GWB.
3.3) Neben Einzelunternehmen sind aus Bietergemeinschaften (BG) zugelassen. Zusätzlich siehe Nr.VI.3) Ziff.6 der Auftragsbekanntmachung. Rechtsform von BG: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Abgabe Erklärung, dass Mitglieder BG (ARGE) gesamtschuldnerisch haften, auch über die Auflösung der ARGE hinaus. Die BG muss einen bevollmächtigten Vertreter benennen. Hierzu liegt das Formblatt „Erklärung der Bewerbergemeinschaft" den Ausschreibungsunterlagen bei. Der AG behält sich vor, ergänzende Unterlagen abzufordern, welche Zulässigkeit der Kooperation in Form einer BG (§ 1 GWB) belegen. Sollte sich im Laufe des Verfahrens eine bestehende BG in ihrer Zusammensetzung verändern oder ein Einzelbewerber das Verfahren in BG fortsetzen wollen, ist dies nur mitschriftlicher Einwilligung des AG zulässig. Diese wird jedenfalls nicht erteilt, wenn durch die Veränderung der Wettbewerb wesentlich beeinträchtigt wird oder Veränderung Auswirkungen auf Fachkunde, Leistungsfähigkeit u. Zuverlässigkeit hat.
Folgende Eigenerklärungen/Nachweise sind mit dem Teilnahmeantrag einzureichen:
Erklärung über den Umsatz (netto) im Tätigkeitsbereich des Auftrages der letzten 3 Geschäftsjahre (Jahresweise). Sind die Informationen zum Umsatz nicht für den gesamten vorgegebenen Zeitraum erhältlich, geben Sie bitte an, an welchem Datum das Unternehmen gegründet wurde oder seine Tätigkeit aufgenommen hat.
Erklärung und Nachweis über das Vorliegen einer Berufshaftpflichtversicherung entsprechend den gestellten Anforderungen und Nachweis durch Vorlage einer schriftlichen Bestätigung einer in der EU zugelassen Versicherung.
Erforderlicher Umfang siehe unter „Möglicherweise geforderte Mindeststandards“.
3) Unabhängigkeit von Ausführungs- und Lieferinteressen:
Erklärung, dass der Auftrag unabhängig von anderen Ausführungs- und Lieferinteressen ausgeführt wird.
4) Rechtlich und wirtschaftliche Verknüpfungen:
ZU 2.) Nachweis Berufshaftpflichtversicherung:
Es ist eine Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen für Personenschäden von 1.500.00,00 EUR und Deckungssummen für sonstige Schäden von 1 000 000,00 EUR bei einem, in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens vor Vertragsschluss abzuschließen und nachzuweisen.
Geforderte Angaben zu den Referenzen siehe Ausschreibungsunterlagen (Formblatt 901R-AI EU Referenzbogen). Je Referenz ist dem Referenzbogen eine aussagekräftige Projektdarstellung, ggf. mit Fotos + Planverkleinerungen, welche die Arbeit des Büros im Hinblick auf die Aufgabenstellung am besten charakterisieren beizufügen, deren Umfang sollte 2 Blatt in DIN-A 4, einseitig bedruckt nicht überschreiten!
An die Referenzen gestellte Mindestanforderungen siehe unter „Möglicherweise geforderte Mindeststandards“.
2) Unterauftragsvergabe:
Erklärung zur Inanspruchnahmen Kapazitäten andere Unternehmen mit Bezeichnung der zu vergebenden Teilleistungen und Angabe des Namen des Unterauftragnehmers. Nachweise zur Eignung der Dritten müssen mit dem Teilnahmenantrag zum Einreichungstermin nicht vorgelegt werden. Der Auftraggeber fordert derartige Nachweis ggf. von den Bewerbern/Bietern, die in die engere Wahl kommen und behält sich vor, die Eignung der Dritten für die von ihnen zu erbringenden Leistungen zu prüfen.
3) Studien- und Ausbildungsnachweise sowie Bescheinigung über die Erlaubnis zur Berufsausübung:
Nachweis der beruflichen Befähigung durch Vorlage der Studien- und Ausbildungsnachweise/Bescheinigung über die Erlaubnis zur Berufsausübung für den Inhaber/Inhaberin oder die Führungskräfte des Unternehmens. Führungkräfte sind dabei verantwortliche Personen die im Auftragsfall die Leistungserbringung leiten und steuern. Anforderungen siehe unter Nr. III.1.1) i. V. m. Nr. III.2.1) der Auftragsbekanntmachung.
4) Technische Fachkräfte:
Erklärung des Unternehmens zur personellen Besetzung der hauptverantwortlichen Person in Funktion des für die Auftragsausführung vorgesehenen Projektleiters sowie Kurzvorstellung der Person/Qualifikation des vorgesehenen Projektleiters.
Erforderliche Mindestanforderungen siehe unter „Möglicherweise geforderte Mindeststandards“
5) Technische Ausrüstung:
Erklärung, dass die zur Leistungserbringung erforderliche technische Ausrüstung zur Verfügung steht, sowie aussagekräftige Beschreibung über die vorhandene technische Ausrüstung
Zum Nachweis der Erfahrungen bei vergleichbaren Planungsleistungen werden vom Bieter Referenzen gefordert. An die Referenzen werden folgende Mindestanforderungen gestellt:
a) Fachplanung Technische Ausrüstung Anlagengruppen 1, 2 und 3 für Umbau/Sanierung von Gebäuden;
b) mind. LPH 3 und 5 bis 8 erbracht;
c) mind. Honorarzone II;
e) Fertigstellung (nutzungsfähige Übergabe) ab dem 1.1.2015 bis zum Einreichungstermin gem. IV.2.2) der Bekanntmachung;
f) Herstellungskosten (KG 410+420+430) von mind. 600 000 EUR netto;
g) mind. eine Referenz, bei der es sich um ein denkmalgeschütztes Gebäude (Einzelkulturdenkmal) handelt.
Zu 4.) Technische Fachkräfte:
Anforderungen an vorgesehenen Projektleiter:
— mind. 5 Jahre Berufserfahrung im Bereich Fachplanung Technische Ausrüstung AnlGr. 1, 2 und 3 nach § 53 Abs. 2. HOAI.
§ 75 (2) und (3) VgV;
Erforderliche berufliche Befähigung siehe III.1.1) zu dieser Auftragsbekanntmachung.
1) Sämtliche Vergabeunterlagen werden ausschließlich und kostenfrei auf der Vergabeplattform (www.sachsen-vergabe.de) zum Download bereitgestellt;
2) Die einzureichenden, bearbeitbaren Formulare sind auf den eigenen Rechner herunterzuladen, dort lokal auszufüllen u. zu speichern. Teilnahmeanträge können ausschließlich von registrierten Bewerbern über die Vergabeplattform (www.sachsen-vergabe.de) in Textform eingereicht werden. Die ausgefüllten Unterlagen sind als Teil des Teilnahmeantrags auf die Plattform hochzuladen. Zur Einreichung des Teilnahmeantrags muss auf der Plattform der Vor- und Nachname der Person, die die Teilnahmeantragsabgabe erklärt, angegeben werden. Eine gesonderte Unterschrift sowie eine fortgeschrittene o. qualifizierte Signatur sind für den Teilnahmeantrag nicht erforderlich. Nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge bzw. schriftliche (in Papierform eingereichte) o. formlose Anträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt;
3) Der Teilnahmeantrag besteht aus dem Bewerberbogen und ggf. weiteren Unterlagen. Im Falle von Bewerbergemeinschaften ist zusätzlich die „Erklärung der Bewerbergemeinschaft“ (Formblatt) beizufügen, bei Inanspruchnahme Kapazitäten anderer Unternehmen (Eignungsleihe/Unteraufträge) die Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen (Formblatt) u. das „Verzeichnis der Leistungen/Kapazitäten anderer Unternehmen“ (Formblatt);
4) Ein Unternehmen, das in eigenem Namen am Vergabeverfahren teilnimmt u. nicht die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nimmt, um die Eignungskriterien zu erfüllen, muss nur einen Bewerberbogen mit ggf. geforderten Anlagen als Teilnahmeantrag abgeben;
5) Ein Unternehmen, das in eigenem Namen am Vergabeverfahren teilnimmt, aber die Kapazitäten eines oder mehrerer anderer Unternehmen in Anspruch nimmt, muss seinen eigenen Bewerberbogen zusammen mit jeweils einem separaten Bewerberbogen für jedes einzelne der in Anspruch genommenen Unternehmen an den öffentlichen Auftraggeber als Teilnahmeantrag übermitteln. Dies gilt insbesondere für techn. Fachkräfte o. Stellen, die nicht unmittelbar dem Unternehmen angehören, deren Kapazitäten das Unternehmen in Anspruch nehmen möchte, insbesondere für diejenigen, die mit der Qualitätskontrolle beauftragt sind;
6) Bei Bewerbergemeinschaft (BG), ist für jedes Mitglied ein separater Bewerberbogen mit den verlangten Informationen vorzulegen. Das vertretungsberechtigte Mitglied der BG lädt seinen Bewerberbogen mit den geforderten Unterlagen als Teilnahmeantrag hoch und legt die Bewerberbögen u. ggf. weitere Unterlagen der übrigen Mitglieder der BG (als Eigenerklärungen) als Anlage bei. Die gestellten Anforderungen an die Fachkunde und Leistungsfähigkeit gelten als erfüllt, wenn die betreffenden Nachweise von einem o. mehreren Mitgliedsunternehmen erbracht werden u. in ihrer Summe die gestellten Anforderungen erfüllen. Ausgenommen davon sind der zuführende Negativnachweis bzgl. der Ausschlussgründe gem. §§ 123,124 GWB sowie der Nachweis zur Berufshaftpflichtversicherung. Diese Anforderungen sind von jedem Mitgliedsunternehmen einzeln zu erfüllen;
7) Mehrfachbewerbungen sind nicht zulässig. Eine Mehrfachbewerbung sind auch Teilnahmeanträge/Angebote unterschiedl. Niederlassungen eines Büros. Mehrfachbewerbungen von Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft (BG) bzw. unterschiedlicher Niederlassungen eines Büros u. von Nachauftragnehmern haben das Ausscheiden aller Mitglieder der BG sowie aller Bieter mit gleichen Nachauftragnehmern zur Folge (Ausschlusskriterium);
8) Nicht deutschsprachige Nachweise müssen als beglaubigte Übersetzung in Deutsch vorgelegt werden (Mindestanforderung);
9) Enthalten die Bekanntmachung o. die Vergabeunterlagen Unklarheiten, Widersprüche o. verstoßen diese nach Auffassung des Bewerbers/Bieters gegen geltendes Recht, so hat der Bewerber/Bieter den AG unverzüglich in Textform darauf hinzuweisen. Erfolgt dies nicht, ist der Bewerber/Bieter mit diesen Einwendungen präkludiert.
Official name: 1. Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
71240000; 71300000; Architectural, engineering and planning services; Engineering services;