Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/Paragraph_18_HSG_LSA_Promotion_Habilitation-d316473,19.html
Timestamp: 2017-01-20 06:16:21
Document Index: 50427199

Matched Legal Cases: ['§ 18', '§ 18', '§ 18', '§ 19', '§ 20', '§ 21', '§ 22', '§ 23', '§ 24', '§ 25', '§ 26', '§ 27', '§ 28', '§ 29', '§ 30', '§ 31', '§ 32', '§ 33', '§ 34', '§ 35', '§ 36', '§ 37', '§ 38', '§ 126', '§ 18', '§ 18', '§ 17', '§ 19']

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Hochschulgesetz des Landes Sachsen-Anhalt (HSG LSA). Landesrecht Sachsen-Anhalt…§ 18 HSG LSA, Promotion, Habilitation§ 19 HSG LSA, Führung ausländischer akademischer Grade und entsprechender auslän...§ 20 HSG LSA, Entziehung, Widerruf§ 21 HSG LSA, Führung akademischer Grade deutscher Hochschulen§ 22 HSG LSA, Ausschließlichkeit§ 23 HSG LSA, Aufgaben der Forschung§ 24 HSG LSA, Koordinierung und Evaluierung der Forschung§ 25 HSG LSA, Forschung mit Mitteln Dritter§ 26 HSG LSA, Entwicklungsvorhaben§ 27 HSG LSA, Allgemeine Zulassungsvoraussetzungen§ 28 HSG LSA, Landesstudienkolleg§ 29 HSG LSA, Immatrikulation§ 30 HSG LSA, Exmatrikulation§ 31 HSG LSA, Rechte der Studierenden§ 32 HSG LSA, Besondere Begabtenförderung§ 33 HSG LSA, Wissenschaftliches und künstlerisches Personal§ 34 HSG LSA, Aufgaben der Professoren und Professorinnen§ 35 HSG LSA, Berufungsvoraussetzungen für Professoren und Professorinnen§ 36 HSG LSA, Berufungsverfahren§ 37 HSG LSA, Gemeinsame Berufungen§ 38 HSG LSA, Dienstrechtliche Stellung der Professoren und Professorinnen…§ 126 HSG LSA, (Inkrafttreten, Außerkrafttreten)
§ 18 HSG LSA, Promotion, Habilitation
§ 18 HSG LSAHochschulgesetz des Landes Sachsen-Anhalt (HSG LSA).Landesrecht Sachsen-AnhaltAbschnitt 3 – HochschulgradeTitel: Hochschulgesetz des Landes Sachsen-Anhalt (HSG LSA).Normgeber: Sachsen-AnhaltAmtliche Abkürzung: HSG LSAGliederungs-Nr.: 2211.62Normtyp: Gesetz(1) 1Die Zulassung zur Promotion setzt ein abgeschlossenes Hochschulstudium voraus. 2Dieses gilt nicht für Bachelor-Abschlüsse. 3Die Hochschulen sollen zur Ausbildung und Betreuung von Doktoranden und Doktorandinnen Promotionsstudiengänge anbieten.(2) 1Der Doktorgrad wird auf der Grundlage einer schriftlichen wissenschaftlichen Arbeit (Dissertation) mit öffentlicher Verteidigung, die nach Maßgabe der Promotionsordnung durch eine mündliche Prüfung (Rigorosum) ergänzt werden kann, verliehen. 2Die Dissertation wird von mindestens zwei Gutachtern bewertet, von denen einer Professor oder Professorin sein muss. 3Die Verleihung des Doktorgrades berechtigt zur Führung des Doktorgrades in der durch die Promotionsordnung und die Promotionsurkunde geregelten Form.(3) Mit der Dissertation weist der Doktorand oder die Doktorandin die Fähigkeit nach, durch selbstständige wissenschaftliche Arbeit Ergebnisse zu erzielen, welche die Entwicklung des Wissenschaftszweiges, seiner Theorien und Methoden fördern.(4) 1Hochschulen, die den Doktorgrad verleihen, steht auch das Recht zur Verleihung des Doktors oder der Doktorin ehrenhalber (doctor honoris causa) zu. 2Mit der Verleihung dieses Titels werden Personen gewürdigt, die sich besondere Verdienste um Wissenschaft, Technik, Kultur und Kunst erworben haben. 3Das Vorschlagsrecht zur Verleihung haben ausschließlich Fachbereiche und Fakultäten.(5) In die Promotionsordnungen sind Bestimmungen zur Promotion von Fachhochschulabsolventen und -absolventinnen aufzunehmen.(6) 1Wer die Zulassungsvoraussetzungen nach Absatz 1 erfüllt und die Anfertigung einer Dissertation beabsichtigt, kann unter Angabe seines in Aussicht genommenen Themas bei dem Fachbereich die Annahme als Doktorand oder Doktorandin beantragen. 2Mit der Annahme wird die grundsätzliche Bereitschaft ausgedrückt, eine solche Dissertation als wissenschaftliche Arbeit zu bewerten und den Doktoranden oder die Doktorandin bei der Erstellung der Arbeit zu unterstützen. 3Doktoranden und Doktorandinnen sollen von einem Professor oder einer Professorin, einem Juniorprofessor oder einer Juniorprofessorin, einem Hochschuldozenten oder einer Hochschuldozentin oder einem Privatdozenten oder einer Privatdozentin betreut werden.(7) Näheres regeln die Promotionsordnungen der jeweiligen Hochschulen.(8) 1Die Habilitation ist der Nachweis, ein Wissenschaftsgebiet auch in seinem Zusammenhang zu angrenzenden Gebieten in Forschung und Lehre selbstständig vertreten zu können. 2Voraussetzung für die Zulassung zur Habilitation ist der mit dem Erwerb des Doktorgrades erfolgte Abschluss der Promotion.(9) 1Der Grad "doctor habilitatus" wird nach mehrjähriger wissenschaftlicher Tätigkeit und Lehrtätigkeit auf der Grundlage einer positiv bewerteten schriftlichen wissenschaftlichen Arbeit (Habilitationsschrift), ihrer erfolgreichen Verteidigung sowie einer positiv bewerteten öffentlichen Vorlesung verliehen. 2Eine kumulative Habilitationsschrift ist möglich. 3Die Verleihung des Grades "doctor habilitatus" berechtigt zur Führung des den Wissenschaftszweig kennzeichnenden Zusatzes (Dr. ... habil.). 4Mit der Verleihung dieses Grades wird die Lehrbefugnis zuerkannt. 5Sie berechtigt zur Führung der Bezeichnung "Privatdozent" oder "Privatdozentin".(10) Näheres regeln die Habilitationsordnungen der jeweiligen Universitäten.
§ 17 HSG LSA, Hochschulgrade§ 19 HSG LSA, Führung ausländischer akademischer Grade und entsprechender…