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Timestamp: 2016-10-24 23:42:12
Document Index: 29782324

Matched Legal Cases: ['Art. 17', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 97', 'Art. 105', 'Art. 17', 'Art. 17', 'Art. 17', 'Art. 66', 'Art. 68', 'BGE']

8C_29/2014 (25.06.2014)
8C_29/2014 � � Urteil vom 25. Juni 2014
A.a.�Die 1959 geborene A.________, von Mai 1998 bis Mai 2001 als Produktionsmitarbeiterin bei der Firma B.________ AG t�tig, meldete sich am 8. Oktober 2001 unter Hinweis auf ein chronisches Zervikalsyndrom bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle Bern holte u.a. gutachtliche Beurteilungen der Frau Dr. med. C.________, Fach�rztin f�r Neurochirurgie FMH, vom 12. M�rz 2002 und des Dr. med. D.________, Facharzt f�r Psychiatrie und Psychotherapie, vom 14. M�rz 2002 ein. Gest�tzt darauf sprach sie der Leistungsansprecherin mit Verf�gung vom 8. Januar 2003 bei einem ermittelten Invalidit�tsgrad von 48 % eine halbe H�rtefallrente r�ckwirkend ab 1. Dezember 2001 zu. Auf die in den Folgejahren gestellten Gesuche um Rentenerh�hung trat die Verwaltung nicht ein oder wies sie ab.
A.b.�Am 4. Mai 2011 gelangte A.________ erneut an die IV-Stelle und beantragte die Verbesserung der bisherigen Rentenleistungen. Auch dieses Ansinnen wurde mit Nichteintretensverf�gung vom 29. September 2011 mangels Glaubhaftmachung verschlechterter gesundheitlicher Verh�ltnisse abschl�gig beschieden. Eine dagegen erhobene Beschwerde hiess das Verwaltungsgericht des Kantons Bern gut, hob die angefochtene Verf�gung auf und wies die IV-Beh�rden an, den Sachverhalt medizinisch vertiefter abzukl�ren und hernach abermals �ber das Ersuchen der Versicherten zu befinden (Entscheid vom 23. Januar 2012). Die IV-Stelle liess daraufhin ein polydisziplin�res Gutachten beim medizinischen Abkl�rungsinstitut E.________ erstellen, das am 18. M�rz 2013 ausgefertigt wurde. Auf dieser Basis k�ndigte sie vorbescheidweise an, die Rente angesichts einer ausgewiesenen Invalidit�t von nurmehr 28 % revisionsweise aufzuheben. Auf Einwendungen von A.________ sowie eine Stellungnahme des Regionalen �rztlichen Dienstes (RAD) vom 4. Juni 2013 hin wurde am 12. Juni 2013 die Aufhebung der laufenden Rente auf Ende Juli 2013 verf�gt.
Die hiegegen eingereichte Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Bern mit Entscheid vom 22. November 2013 ab.
A.________ l�sst Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten f�hren und beantragen, der vorinstanzliche Entscheid sei aufzuheben und die Sache zur Vornahme weiterer medizinischer Abkl�rungen an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
W�hrend die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde schliesst, soweit darauf einzutreten sei, verzichten kantonales Gericht und Bundesamt f�r Sozialversicherungen auf eine Vernehmlassung.
2.1.�Streitig ist, ob das kantonale Gericht den seit 1. Dezember 2001 anerkannten Rentenanspruch der Beschwerdef�hrerin mit Wirkung ab 1. August 2013 absprechen durfte, weil sich der Gesundheitszustand leistungswirksam verbessert hat.
2.2.�Die f�r die Beurteilung relevanten gesetzlichen Grundlagen sowie die entscheidwesentliche Rechtsprechung wurden im vorinstanzlichen Entscheid zutreffend wiedergegeben. Es betrifft dies insbesondere die Bestimmungen und Grunds�tze zur Rentenrevision (Art. 17 Abs. 1 ATSG; BGE 134 V 131 E. 3 S. 132 f. mit Hinweisen; 130 V 343 E. 3.5 S. 349; 117 V 198 E. 3b S. 199), zur Bedeutung �rztlicher Ausk�nfte bei der Invalidit�tssch�tzung (BGE 132 V 93 E. 4 S. 99) sowie zu den Anforderungen an beweiskr�ftige medizinische Berichte und Gutachten (BGE 137 V 210 E. 6.2.2 S. 269; 134 V 231 E. 5.1 S. 232; 125 V 351 E. 3a S. 352). Darauf ist zu verweisen. Richtig dargelegt hat das kantonale Gericht namentlich, dass die Frage, ob eine erhebliche, d.h. mit Bezug auf den Invalidit�tsgrad rentenwirksame �nderung der tats�chlichen Verh�ltnisse eingetreten ist, durch Vergleich des Sachverhalts, wie er im Zeitpunkt der letzten rechtskr�ftigen Verf�gung, die auf einer materiellen Pr�fung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabkl�rung, Beweisw�rdigung und Invalidit�tsbemessung beruht (hier: Rentenverf�gung vom 8. Januar 2003), mit demjenigen anl�sslich der streitigen Revisionsverf�gung (hier: vom 12. Juni 2013) zu beurteilen ist (BGE 133 V 108 E. 5 S. 110 ff.).
3.1.�Die abweichende medizinische oder rechtliche Einsch�tzung von im Wesentlichen unver�nderten tats�chlichen Verh�ltnissen f�hrt nicht zu einer materiellen Revision (BGE 115 V 308 E. 4a/bb S. 313 f.; Urteil [des Eidg. Versicherungsgerichts] I 574/02 vom 25. M�rz 2003 E. 2 und 3.3.3, in: SVR 2004 IV Nr. 5 S. 13). Bloss auf einer anderen Wertung beruhende, revisionsrechtlich unerhebliche Differenzen sind daher von revisionsbegr�ndenden tats�chlichen Ver�nderungen abzugrenzen (Urs M�ller, Die materiellen Voraussetzungen der Rentenrevision in der Invalidenversicherung, 2003, Rz. 490). Eine �rztliche Schlussfolgerung, die von der fr�heren abweicht, obwohl sich der beurteilte Gesundheitszustand effektiv nicht ver�ndert hat, ist meist auf eine unterschiedliche Aus�bung des medizinischen Ermessens zur�ckzuf�hren (vgl. BGE 137 V 210 E. 3.4.2.3 S. 253 f.; Urteil 9C_418/2010 vom 29. August 2011 E. 4.1, in: SVR 2012 IV Nr. 18 S. 81).
3.2.�Die Feststellung einer revisionsbegr�ndenden Ver�nderung erfolgt durch eine Gegen�berstellung eines vergangenen und des aktuellen Zustands. Gegenstand des Beweises ist somit das Vorhandensein einer entscheidungserheblichen Differenz in den den medizinischen Unterlagen zu entnehmenden Tatsachen. Die Feststellung des aktuellen gesundheitlichen Befunds und seiner funktionellen Auswirkungen ist zwar Ausgangspunkt der Beurteilung; sie erfolgt aber nicht unabh�ngig, sondern wird nur entscheidungserheblich, soweit sie tats�chlich einen Unterschied auf der Seinsebene zum fr�heren Zustand wiedergibt. Der Beweiswert eines zwecks Rentenrevision erstellten Gutachtens h�ngt folglich wesentlich davon ab, ob es sich ausreichend auf das Beweisthema - erhebliche �nderung (en) des Sachverhalts - bezieht. Einer f�r sich allein betrachtet vollst�ndigen, nachvollziehbaren und schl�ssigen medizinischen Beurteilung, die im Hinblick auf eine erstmalige Beurteilung der Rentenberechtigung beweisend w�re, mangelt es daher in der Regel am rechtlich erforderlichen Beweiswert, wenn sich die (von einer fr�heren abweichende) �rztliche Einsch�tzung nicht hinreichend dar�ber ausspricht, inwiefern eine effektive Ver�nderung des Gesundheitszustands stattgefunden hat. Vorbehalten bleiben Sachlagen, in denen es evident ist, dass die gesundheitlichen Verh�ltnisse sich ver�ndert haben (Urteile 8C_441/2012 vom 25. Juli 2013 E. 6.1.2, in: SVR 2013 IV Nr. 44 S. 134, und 9C_418/2010 vom 29. August 2011 E. 4.2, in: SVR 2012 IV Nr. 18 S. 81).
3.3.�Wegen des vergleichenden Charakters des revisionsrechtlichen Beweisthemas und des Erfordernisses, erhebliche faktische Ver�nderungen von bloss abweichenden Bewertungen abzugrenzen, muss deutlich werden, dass die Fakten, mit denen die Ver�nderung begr�ndet wird, neu sind oder dass sich vorbestandene Tatsachen in ihrer Beschaffenheit oder ihrem Ausmass substanziell ver�ndert haben. Eine verl�ssliche Abgrenzung der tats�chlich eingetretenen von der nur angenommenen Ver�nderung ist als erforderliche Beweisgrundlage nicht erreicht, wenn bloss nominelle Differenzen diagnostischer Art bestehen. Die Feststellung �ber eine seit der fr�heren Beurteilung eingetretene tats�chliche �nderung ist hingegen gen�gend untermauert, wenn die �rztlichen Sachverst�ndigen aufzeigen, welche konkreten Gesichtspunkte in der Krankheitsentwicklung und im Verlauf der Arbeitsunf�higkeit zu ihrer neuen diagnostischen Beurteilung und Einsch�tzung des Schweregrads der St�rungen gef�hrt haben (Urteile 8C_441/2012 vom 25. Juli 2013 E. 6.1.3, in: SVR 2013 IV Nr. 44 S. 134, und 9C_418/2010 vom 29. August 2011 E. 4.3, in: SVR 2012 IV Nr. 18 S. 81).
Ein Sachverst�ndiger kann die betreffende Entwicklung regelm�ssig nicht aus eigener Wahrnehmung beschreiben (ausser er sei schon als Vorgutachter t�tig gewesen). Daher ist es erforderlich, dass er sich, soweit verf�gbar, mit den Fakten fundiert auseinandersetzt, wie sie sich aus den f�r den fr�heren Entscheid massgebenden medizinischen Vorakten ergeben (vgl. Alfred B�hler, Beweismass und Beweisw�rdigung bei Gerichtsgutachten, in: Der Haftpflichtprozess, 2006, S. 67). Dem Gutachten, welches die medizinischen Vorakten unzureichend ber�cksichtigt, fehlt die erforderliche �berzeugungs- und Beweiskraft selbst dann, wenn die Schlussfolgerungen, welche auf der Grundlage der vom Sachverst�ndigen selber erhobenen Befundtatsachen gezogen worden sind, an sich einleuchten und vom Rechtsanwender pr�fend nachvollzogen werden k�nnen (Urteil [des Eidg. Versicherungsgerichts] U 51/98 vom 24. Februar 1999 E. 2d, in: RKUV 1999 Nr. U 342 S. 410; vgl. auch Urteile 8C_744/2007 vom 5. November 2008 E. 4.4, in: SVR 2009 UV Nr. 18 S. 69, und [des Eidg. Versicherungsgerichts] I 568/06 vom 22. November 2006 E. 5.1). Diesem Beweiswertkriterium kommt hinsichtlich der Entscheidungsgrundlagen in Revisionsf�llen - mit Blick auf deren vergleichende Natur - eine besondere Bedeutung zu. Die spezifischen Anforderungen m�ssen sich im Rahmen der Fragestellung zuhanden des Gutachters niederschlagen (Urteil 9C_418/2010 vom 29. August 2011 E. 4.3, in: SVR 2012 IV Nr. 18 S. 81).
4.1.�Fallbezogen bleibt zu pr�fen, ob die Auffassung des kantonalen Gerichts, die Akten wiesen eine zur Einstellung der Rentenleistungen f�hrende Ver�nderung des Gesundheitszustands aus, vor Bundesrecht standh�lt.
4.2.�Die auf der W�rdigung der �rztlichen Befunde beruhende vorinstanzliche Feststellung, dass und inwiefern seit der urspr�nglichen Rentenzusprechung eine Ver�nderung in den gesundheitlichen Verh�ltnissen sowie im funktionellen Leistungsverm�gen (vgl. Urteil [des Eidg. Versicherungsgerichts] I 692/06 vom 19. Dezember 2006 E. 3.1) eingetreten ist, bindet das Bundesgericht (Art. 97 Abs. 1, Art. 105 Abs. 1 und 2 BGG). Insoweit hat die Frage, ob im Einzelfall eine substanzielle Ver�nderung der Faktenlage oder aber eine abweichende Beurteilung vorliegt, tats�chlichen Charakter. Rechtlicher Natur ist hingegen, welchen Anforderungen der (gutachtliche) Beweis einer solchen Feststellung gerecht werden muss. Dementsprechend ist letztinstanzlich frei �berpr�fbar, ob die vorinstanzliche Beweisw�rdigung diese beweisrechtlichen Vorgaben beachtet (Urteil 9C_418/2010 vom 29. August 2011 E. 5.1, in: SVR 2012 IV Nr. 18 S. 81).
5.1.�Das kantonale Gericht hat erwogen, die am 8. Januar 2003 verf�gte Berentung sei gest�tzt auf die Expertisen der Dres. med. C.________ und D.________ vom 12./14. M�rz 2002 erfolgt, wonach die an einem zervikalen Schmerzsyndrom mit Ausstrahlung okzipital und Schulterg�rtel beidseits leidende Beschwerdef�hrerin w�hrend f�nf Stunden t�glich bzw. im Umfang von knapp 60 % eine angepasste T�tigkeit aus�ben k�nne. Die die Versicherte im Fr�hjahr 2013 allgemein-internistisch, psychiatrisch, rheumatologisch, kardiologisch, ophthalmologisch, nephrologisch und neurologisch begutachtenden Fach�rzte des medizinischen Abkl�rungsinstituts E.________ h�tten sodann - mit Auswirkung auf die Arbeitsf�higkeit - ein chronisches zervikospondylogenes Schmerzsyndrom mit begleitendem myofaszialem Nacken-Schulterg�rtel-Syndrom beidseits, ein chronisches lumbospondylogenes Schmerzsyndrom mit Periarthropathia coxae links, eine schwere distal-symmetrische, schmerzhafte sensomotorische Polyneuropathie an den Beinen, wahrscheinlich diabetisch, bilaterale Karpaltunnelsyndrome und proximale Ulnaris-Neuropathien sowie eine verminderte Sehf�higkeit links mehr als rechts diagnostiziert. Vor diesem Hintergrund seien der Beschwerdef�hrerin k�rperlich schwere und anhaltend mittelschwere sowie vorwiegend stehend und gehend durchzuf�hrende T�tigkeiten aber auch Verrichtungen, welche hohe Anforderungen an die Feinmotorik stellten bzw. schwierige manuelle Arbeiten bedingten, nicht mehr bleibend zumutbar. F�r eine k�rperlich leichte, vorwiegend sitzend durchzuf�hrende, adaptierte T�tigkeit bestehe demgegen�ber eine Leistungsf�higkeit von 80 %, vollschichtig realisierbar. Die bei der Berentung attestierte 60%ige Arbeitsf�higkeit in adaptierten Verweist�tigkeiten k�nne bei den vorliegenden Befunden am Bewegungsapparat, die nicht stark von altersentsprechend einschr�nkenden Befunden abwichen, nicht (mehr) best�tigt werden. Angesichts der in allen Teilen schl�ssigen, uneingeschr�nkt beweistauglichen Einsch�tzung der Gutachter des medizinischen Abkl�rungsinstituts E.________ sei davon auszugehen - so die Vorinstanz im Weiteren -, dass in den elf Jahren zwischen den beiden Explorationen insofern eine Verbesserung stattgefunden habe, als die Beweglichkeit der Halswirbels�ule (HWS) weniger eingeschr�nkt sei und es sich bei den degenerativen Ver�nderungen auf der H�he C5/6 inzwischen um altersad�quate Erscheinungen handle. Damit stellten die aktuellen rheumatologischen Begutachtungsergebnisse nicht bloss eine revisionsrechtlich unbeachtliche Neubeurteilung dar, sondern zeigten nachvollziehbar auf, dass sich das Beschwerdebild, welches zur Zusprechung einer Rente gef�hrt habe, in einer den Invalidit�tsgrad beeinflussenden Art verbessert habe. Die neu diagnostizierten Leiden schr�nkten zwar das Zumutbarkeitsprofil, nicht aber die Arbeitsf�higkeit zus�tzlich ein.
5.2.�Dem wird in der Beschwerde im Wesentlichen entgegengehalten, das kantonale Gericht habe den ihm obliegenden Untersuchungsgrundsatz verletzt, indem auf die Schlussfolgerungen der Expertise des medizinischen Abkl�rungsinstituts E.________ abgestellt werde, obgleich diese die im Rahmen eines Revisionsverfahrens zu pr�fenden Punkte nicht beantworte. Namentlich gehe daraus nicht hervor, wie vorinstanzlich angenommen, dass sich hinsichtlich des zervikalen Schmerzsyndroms eine rentenerhebliche Verbesserung ergeben habe. Ferner befassten sich die Gutachter in rheumatologischer Hinsicht weder mit den 2002 erhobenen radiologischen Befunden, die Ausgangspunkt der damaligen Beurteilung gebildet h�tten, noch seien, wiewohl die letzte bildgebende Dokumentation aus dem Jahre 2009 stamme, aktuelle Bilder (R�ntgen, CT) angefertigt worden. Aussagekr�ftige Erkenntnisse zur Frage, ob sich der Bewegungsapparat im relevanten Vergleichszeitraum ver�ndert habe, liessen sich auf dieser Grundlage nicht gewinnen. Sodann erweise sich die Behauptung der Experten des medizinischen Abkl�rungsinstituts E.________, die aus den seit 2002 neu aufgetretenen Beschwerdebildern (in Form eines chronischen lumbospondylogenen Schmerzsyndroms, einer schweren Polyneuropathie an den Beinen, von Karpaltunnelsyndromen und Ulnaris-Neuropathien sowie einer verminderten Sehf�higkeit) resultierenden Einschr�nkungen erg�nzten sich hinsichtlich m�glicher Pausen, sodass kein additiver Effekt entstehe, als nicht stichhaltig. Schliesslich verdeutliche die im Rahmen der rheumatologischen Beurteilung erfolgte "Stellungnahme zu fr�heren Einsch�tzungen des Bewegungsapparates", nach welcher zusammenfassend allein in Bezug die HWS-Problematik keine relevante Beeintr�chtigung der Arbeitsf�higkeit f�r eine geeignete T�tigkeit bescheinigt werden k�nne und die Beurteilung im fr�heren neurochirurgischen Gutachten aus dem Jahre 2002 nicht nachvollziehbar sei, dass keine revisionsbegr�ndenden tats�chlichen Ver�nderungen festgestellt worden seien. Vielmehr l�gen einzig revisionsrechtlich unbedeutende Abweichungen - im Sinne einer neuerlichen Bewertung eines im Kern gleich gebliebenen Beschwerdebildes - vor. Ein Revisionsgrund sei damit nicht ausgewiesen.
6.1.�Die nach Art. 17 Abs. 1 ATSG zu �berpr�fende Invalidenrente wurde gest�tzt auf die gutachtlichen Schlussfolgerungen der Dres. med. C.________ und D.________ vom 12./14. M�rz 2002 zugesprochen. Danach litt die Beschwerdef�hrerin im damaligen Zeitpunkt an einem zervikalen Schmerzsyndrom mit Ausstrahlung okzipital und Schulterg�rtel beidseits mit (klinisch) hochgradig eingeschr�nkter Beweglichkeit der HWS und Druckdolenz der okzipitalen Nervenaustrittspunkte bei etwas vermehrter nuchaler Muskelspannung sowie mit (radiologisch) Streckhaltung mit links konvexer Skoliose zervikothorakal und ausgepr�gten degenerativen Ver�nderungen mit Osteochondrose und besonders ventraler Spondylose C5/6. W�hrend psychiatrisch kein die Arbeitsf�higkeit einschr�nkender Befund festgestellt werden konnte, wurden neurochirurgisch infolge der ausgepr�gten degenerativen Ver�nderungen und der Fehlhaltung der HWS leidensangepasste T�tigkeiten (keine Gewichte heben oder w�hrend l�ngerer Zeit tragen, Steh- und Sitzdauer mit einem Positionswechsel alle ein bis zwei Stunden, keine starre Kopfhaltung in Inklinationsstellung) im Umfang von lediglich 50- 60 % als zumutbar bescheinigt.
Anl�sslich ihrer polydisziplin�ren Begutachtung Anfang 2013 stellten die Experten des medizinischen Abkl�rungsinstituts E.________ folgende, die Arbeitsf�higkeit beeinflussenden Diagnosen: Chronisches zervikospondylogenes Schmerzsyndrom mit begleitendem myofaszialem Nacken-Schulterg�rtel-Syndrom beidseits mit fortgeschrittener Segmentdegeneration C5/6 (R�ntgen 01/2009), chronisches lumbospondylogenes Schmerzsyndrom mit Periarthropatia coxae links mit m�ssigen degenerativen Diskopathien der unteren Lendenwirbels�ule (LWS) ohne Anhaltspunkte f�r eine neurologische Komplikation, eine schwere distal-symmetrische, schmerzhafte sensomotorische Polyneuropathie an den Beinen, wahrscheinlich diabetisch, bilaterale Karpaltunnelsyndrome und proximale Ulnaris-Neuropathien sowie eine verminderte Sehf�higkeit links mehr als rechts bei Cataracta incipiens beidseits, anlagebedingter Fehlsichtigkeit (Hyperopie, Astigmatismus) beidseits, Alterssichtigkeit beidseits, latentem Aussenschielen beidseits, latrogener Anisokorie nach Laserkoagulation links und diabetischem Makula�dem Curves. Auf Grund der rheumatologischen Befunde wurden k�rperlich schwere und mittelschwere T�tigkeiten bleibend als nicht mehr zumutbar eingestuft. Eine geeignete Besch�ftigung mit eingeschr�nktem Belastungsprofil (M�glichkeit zu Wechselpositionen, keine �berkopft�tigkeiten, keine monoton-repetitiven Haltungen oder Bewegungen, kein l�ngeres Gehen) erachteten die �rzte demgegen�ber als ohne relevante Einschr�nkung m�glich. Aus neurologischer Sicht wurden ausschliesslich stehende oder gehende Verrichtungen sowie solche mit h�heren Anforderungen an das Gleichgewichtssystem (auf unebenem Boden oder auf Leitern) grunds�tzlich ausgeschlossen. F�r eine zur Hauptsache sitzende T�tigkeit bestehe dagegen auch angesichts der schweren Polyneuropathie an den Beinen keine Beeintr�chtigung. Infolge der Paresen und Sensibilit�tsst�rungen an den H�nden k�nne die Explorandin indessen weder manuell schwere noch sehr feinmotorische Besch�ftigungen aus�ben. Eine diesbez�glich leichte Arbeit sei aber ausf�hrbar, wobei mit einer Verlangsamung im Sinne einer Reduktion des Rendements von 20 % zu rechnen sei. Allgemeininternistisch, kardiologisch und nephrologisch wurde alsdann f�r leichte bis intermittierend mittelschwere T�tigkeiten keine Beeintr�chtigung attestiert, wohingegen aus ophthalmologischer Sicht wegen der Sehsch�rfenminderung und der vermehrten Blendungsempfindlichkeit eine 15%ige Verminderung des Leistungsverm�gens zu verzeichnen sei. Der psychiatrischerseits beigezogene Experte verneinte schliesslich eine sein Fachgebiet betreffende Herabsetzung der Arbeitsf�higkeit. Zusammenfassend k�nnten der Explorandin k�rperlich schwere und anhaltend mittelschwere T�tigkeiten, die stehend und gehend durchzuf�hren seien, sowie Arbeiten, welche hohe Anforderungen an die Feinmotorik stellten oder k�rperlich schwierige manuelle Verrichtungen erforderten, bleibend nicht mehr zugemutet werden. F�r eine k�rperlich leichte, vorwiegend sitzend durchzuf�hrende Besch�ftigung bestehe eine Arbeitsf�higkeit von 80 %, vollschichtig realisierbar. Die Einschr�nkungen aus neurologischer und ophthalmologischer Optik erg�nzten sich bez�glich m�glicher Pausen, weshalb kein additiver Effekt entstehe.
6.2.�Hinsichtlich einer - im revisionsrechtlichen Kontext unabdingbaren - Ver�nderung des Gesundheitszustands seit der erstmaligen Berentung ist der Expertise des medizinischen Abkl�rungsinstituts E.________ die allgemeininternistische Aussage zu entnehmen, die behandelnde Haus�rztin habe in ihren Berichten vom 30. Mai und 21. Oktober 2011 einen verschlechterten Gesundheitszustand angef�hrt und insbesondere einen Diabetes mellitus Typus II mit Sp�tsch�den, eine Hypertonie, eine koronare Herzkrankheit, ein Zervikalsyndrom, eine Kompression des Nervus ulnaris sowie ein CTS beidseits diagnostiziert. Diese Befunde k�nnten best�tigt werden; ebenso k�nne mit Sicherheit von einer Verschlechterung des Krankheitsbildes seit der ab 1. Dezember 2001 erfolgten Rentenzusprechung mit aus allgemeininternistischer Sicht die Arbeitsf�higkeit tangierender diabetischer Polyneuropathie ausgegangen werden. Der rheumatologische Fachspezialist merkte ferner an, im fr�heren neurochirurgischen Gutachten aus dem Jahre 2002 sei "infolge der ausgepr�gten degenerativen Ver�nderungen und der Fehlhaltung der HWS" eine Arbeitsunf�higkeit f�r s�mtliche T�tigkeiten von 40-50 % attestiert worden. Zun�chst m�sse betont werden, dass es sich bei einer Osteochondrose der Wirbels�ule nicht um ein neurochirurgisches Krankheitsbild handle. Ausserdem sei die nachgewiesene HWS-Degeneration C5/6 auf typischer H�he am Ort der gr�ssten Beweglichkeit der HWS lokalisiert und stelle grunds�tzlich eine normale altersbedingte Ver�nderung dar, welche bei der Explorandin allerdings etwas akzeleriert bereits in recht jungen Jahren aufgetreten sei. Eine hochgradige Pathologie an der HWS liege jedoch nicht vor. Namentlich f�nden sich keine Hinweise f�r eine neurologische Komplikation. Allein bez�glich der HWS-Problematik k�nne aus rheumatologischer Sicht f�r eine geeignete T�tigkeit keine relevante Einschr�nkung des Leistungsverm�gens bescheinigt werden und sei die Beurteilung in der fr�heren neurochirurgischen Stellungnahme nicht nachvollziehbar.
6.2.1.�Mit dem kantonalen Gericht ist nach dem Dargelegten als erstellt anzusehen, dass sich das Beschwerdebild im massgeblichen Vergleichszeitraum jedenfalls in diagnostischer Hinsicht ver�ndert hat. Eine Verschlechterung des allgemeinen Gesundheitszustands wird nun aber nicht zwangsl�ufig mit einer Verminderung der Arbeitsf�higkeit gleichgesetzt (in diesem Sinne auch die Stellungnahme des RAD vom 4. Juni 2013). Vielmehr f�hrt die Vorinstanz an, die neu festgestellten Leiden schr�nkten zwar das Zumutbarkeitsprofil, nicht aber das Leistungsverm�gen zus�tzlich ein. So w�rden die aus rheumatologischer bzw. neurologischer Sicht neu hinzugetretenen Karpaltunnelsyndrome beidseits und proximalen Ulnaris-Neuropathien gem�ss Gutachter zu einer m�ssiggradig eingeschr�nkten Belastbarkeit der H�nde und Arme f�hren, stellten aber grunds�tzlich eine gut therapierbare Situation dar. Eine diesbez�glich leichte Arbeit sei m�glich, wobei mit einer Verlangsamung im Sinne einer Reduktion des Rendements von 20 % zu rechnen sei. Die schwere Polyneuropathie an den Beinen f�hre bei einer sitzenden T�tigkeit zu keiner Einschr�nkung und erlaube auch zwischendurch ein Aufstehen und kurzes Umhergehen. Die Gehf�higkeit sei m�ssiggradig limitiert. Als Folge des chronischen lumbospondylogenen Schmerzsyndroms mit begleitender Periarthropathie coxae links resultiere sodann eine leicht bis m�ssiggradig beeintr�chtigte Belastbarkeit der Wirbels�ule. Weiter bestehe auf Grund der Sehsch�rfenminderung und der vermehrten Blendungsempfindlichkeit eine 15%ige Einschr�nkung der Arbeitsf�higkeit, wobei die Sehsch�rfe infolge der Aggravation der Versicherten nur gesch�tzt werden k�nne. Schliesslich seien k�rperlich leichte bis intermittierend mittelschwer belastende T�tigkeiten trotz der aus allgemeininternistischer Sicht festgestellten Verschlechterung bei einem voll ausgebildeten metabolischen Syndrom mit schlecht kontrolliertem Diabetes mellitus Typ II und konsekutiver Sch�digung s�mtlicher Zielorgane uneingeschr�nkt und ganztags zumutbar. Hinsichtlich der neurologischen und ophthalmologischen Einschr�nkungen l�ge kein additiver Effekt vor. Insgesamt sei die Beschwerdef�hrerin in der Lage, eine k�rperlich leichte, vorwiegend sitzend durchzuf�hrende adaptierte T�tigkeit ohne hohe Anforderungen an die Feinmotorik im Umfang von 80 % auszu�ben.
6.2.2.�Vorinstanz und Beschwerdegegnerin gehen somit davon aus, dass sich der Gesundheitszustand der Beschwerdef�hrerin in Bezug auf die Diagnosestellung (samt Zumutbarkeitsprofil) zwischen 2003 und 2013 zwar verschlechtert hat, ohne dass durch diesen Umstand die verwertbare Leistungsf�higkeit jedoch herabgesetzt worden w�re. Gegenteilig wird im Ergebnis die Auffassung vertreten, das Arbeitsverm�gen habe sich insofern verbessert, als es der Versicherten zumutbar sei, nicht mehr nur zu knapp 60 sondern zu 80 % eine leidensangepasste T�tigkeit wahrzunehmen. Die doch erheblich von der urspr�nglichen Einsch�tzung abweichende Beurteilung gr�ndet indessen, wie hievor aufgezeigt, lediglich auf einigen wenigen, sich ausdr�cklich zu der Frage, ob und bejahendenfalls in welcher Weise sich das Beschwerdebild ver�ndert hat, �ussernden Angaben in der Expertise des medizinischen Abkl�rungsinstituts E.________. Diese sprechen sich aber entweder klar f�r eine auch die Arbeitsf�higkeit beeinflussende Verschlechterung des Krankheitsbildes aus (allgemeininternistische Betrachtung) oder deklarieren - aus rheumatologischer Sicht - "die Beurteilung im fr�heren neurochirurgischen Gutachten 2002" als nicht nachvollziehbar. Letztere Bewertung l�sst auf Grund ihres Wortlauts R�ckschl�sse auf eine bloss unterschiedliche Aus�bung des medizinischen Ermessens zu, weshalb ihr im revisionsrechtlichen Zusammenhang keine entscheidwesentliche Bedeutung beizumessen ist, zumal sie auf veraltetem bildgebendem Material fusst, datieren die entsprechenden R�ntgenaufnahmen der HWS und LWS doch von Mitte Januar 2009. Ebenso wenig deutet die Aussage in der Gesamtbeurteilung der Expertise, die bei der Berentung attestierte, nur 60%ige Arbeitsf�higkeit in adaptierten Verweist�tigkeiten k�nne bei den vorliegenden Befunden am Bewegungsapparat, die nur unwesentlich von altersentsprechend einschr�nkenden Befunden abwichen, nicht (mehr) best�tigt werden, auf eine mit Blick auf Art. 17 Abs. 1 ATSG klar ausgewiesene, substanzielle Ver�nderung des Beschwerdebildes hin. Schliesslich haben es die Gutachter des medizinischen Abkl�rungsinstituts E.________ auch unterlassen, in ihrer abschliessenden Zusammenfassung vergleichend Stellung zu den der Rentenzusprache zugrunde gelegenen gesundheitlichen Verh�ltnissen zu nehmen.
Da aus dem Gutachten des medizinischen Abkl�rungsinstituts E.________ die revisionsrechtlich notwendige verl�ssliche Abgrenzung der in Bezug auf den Gesundheitszustand tats�chlich eingetretenen Verschlechterung von der nur unterschiedlichen Bewertung demnach nicht mit der rechtsprechungsgem�ss erforderlichen Deutlichkeit hervorgeht (vgl. E. 3 hievor), k�nnen gest�tzt darauf die Voraussetzungen von Art. 17 Abs. 1 ATSG nicht bejaht werden. Es fehlt den Ausf�hrungen hinsichtlich der spezifischen beweisrechtlichen Anforderungen die �berzeugungs- und Beweiskraft. Daran vermag nichts zu �ndern, dass die gutachtlichen Schlussfolgerungen, w�ren sie mit Blick auf eine erstmalige Beurteilung der Rentenberechtigung gezogen worden, einleuchtend und nachvollziehbar erschienen. Den entsprechenden beweism�ssigen Vorgaben, deren Beachtung das Bundesgericht frei �berpr�fen kann (vgl. E. 4.2 am Ende hievor), wurde im Rahmen der vorinstanzlichen Beweisw�rdigung zu wenig Rechnung getragen, sodass der angefochtene Entscheid nicht zu best�tigen ist. Die Sache ist daher an die Beschwerdegegnerin zur�ckzuweisen, damit sie in Nachachtung der in E. 3 hievor dargelegten beweisthematischen Grunds�tze gutachtlich kl�re, ob sich seit der Rentenzusprache radiologisch oder klinisch ver�nderte Befundtatsachen ergeben haben, worin diese Tatsachenver�nderungen bejahendenfalls bestehen und inwiefern und in welchem Ausmass deswegen eine andere Einsch�tzung der Arbeitsf�higkeit resultiert. Auf dieser Basis wird sie erneut �ber den (Weiter-) Bestand des Rentenanspruchs zu befinden haben.
Die R�ckweisung der Sache an die Verwaltung zu erneuter Abkl�rung (mit noch offenem Ausgang) gilt f�r die Frage der Auferlegung der Gerichtskosten wie auch der Parteientsch�digung als vollst�ndiges Obsiegen im Sinne von Art. 66 Abs. 1 sowie Art. 68 Abs. 1 und 2 BGG, unabh�ngig davon, ob sie beantragt oder ob das entsprechende Begehren im Haupt- oder im Eventualantrag gestellt wird (BGE 132 V 215 E. 6.1 S. 235; Urteil 8C_671/2007 vom 13. Juni 2008 E. 4.1). Demgem�ss sind die Prozesskosten der Beschwerdegegnerin zu �berbinden. Ferner hat sie der anwaltlich vertretenen Beschwerdef�hrerin eine Parteientsch�digung auszurichten.
Die Beschwerde wird gutgeheissen. Der Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, vom 22. November 2013 und die Verf�gung der IV-Stelle Bern vom 12. Juni 2013 werden aufgehoben. Die Sache wird zu neuer Verf�gung an die IV-Stelle Bern zur�ckgewiesen.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, dem Bundesamt f�r Sozialversicherungen und der Ausgleichskasse des Kantons Bern schriftlich mitgeteilt.