Source: https://gesetze-in-app.de/HGB/74
Timestamp: 2019-05-20 17:23:50
Document Index: 223526639

Matched Legal Cases: ['§ 73', '§ 74', 'BGH', '§ 74', 'BGH', '§ 74', 'BGH', 'BGH', '§ 74', '§ 74', 'BGH', '§ 90']

§ 73 HGB
LG Wuppertal, Urteil vom 2.5.2006, Az. 19 O 405/05 Nach der Rechtsprechung findet die Vorschrift des § 74 Abs. 2 HGB nicht nur auf die dort erwähnten Handlungsgehilfen, sondern mit Rücksicht auf die gleiche Schutzbedürftigkeit, auf Arbeitnehmer jeder Art Anwendung (BGHZ 91, 1 ff.; BAG 22, 6, 125, 324; BB 1972, 447; BB 1974, 1531; LAG Düsseldorf NZA-RR 2003, 570-572).
LG Wuppertal, Urteil vom 2.5.2006, Az. 19 O 405/05 Sämtliche Gründe, die die Rechtsprechung für die Unanwendbarkeit der Vorschrift des § 74 Abs. 2 HGB auf nachvertragliche Wettbewerbsverbote zwischen einer GmbH und ihrem Geschäftsführer anführt (vgl. nur BGHZ 91, 1 ff.), greifen dementsprechend vorliegend nicht.
LG Mönchengladbach, Urteil vom 5.5.2007, Az. 7 O 9/07 Die Vorschrift des § 74 Abs. 2 HGB ist für den Geschäftsführer einer GmbH für die Zeit nach Beendigung des Anstellungsverhältnisses nicht anwendbar, da er nicht Handlungsgehilfe sondern Organmitglied ist (BGHZ 91, 1 f.; BGH NJW 1992, 1892).
OLG Nürnberg, Urteil vom 5.11.2013, Az. 12 U 49/13 Ein vertragliches oder nachvertragliches Wettbewerbsverbot kann bei unterbliebener Vereinbarung einer Karenzentschädigung unwirksam sein, etwa bei kaufmännischen Angestellten (§ 74 Abs. 2 HGB), für wirtschaftlich abhängige freie Mitarbeiter (Subunternehmer) (§ 74 Abs. 2 HGB analog, vgl. BGH, Urteil vom 10.04.2003 - III ZR 196/02, NJW 2003, 1864) oder im Handelsvertreterverhältnis (§ 90a HGB).