Source: https://www.competitionline.com/de/ausschreibungen/340033
Timestamp: 2020-01-17 21:54:33
Document Index: 172081152

Matched Legal Cases: ['§ 39', '§ 39', '§ 3', '§ 3', '§ 44', '§ 47', '§ 3', '§ 3', '§ 46', '§ 75', '§ 46', '§46', '§ 1']

Objektplanungsleistungen für Freianlagen für die e...competitionline
(ID 2-340033)
Objektplanungsleistungen für Freianlagen für die energetische und allgemeine Sanierung sowie Umbau der Kita Sonnenköppchen Dessau-Roßlau
Bewerbungsschluss 19.06.2019, 12:00
Annullierung am May 23, 2019
Auslober/Bauherr Behindertenverband Dessau e.V., Dessau-Roßlau (DE)
Herstellungskosten (KG 500): derzeit ca. 247 000 EUR brutto
Gegenstand der geplanten Beauftragung ist die Objektplanungsleistung der Leistungsphasen (Lph) 5 bis 9 für Freianlagen gemäß HOAI 2013 § 39 ff i. V. m. Anlage 11 für die energetische und allgemeine Sanierung sowie Umbau der Kindertagesstätte Sonnenköppchen Dessau-Roßlau. Bei Beauftragung einschließlich der Leistungsphase 8 für die Objektplanungsleistungen für Freianlagen der Maßnahme liegt das Auftragsende voraussichtlich im Dezember 2021.
Adresse des Bauherren DE-06842 Dessau-Roßlau
TED Dokumenten-Nr. 232343-2019
Deutschland-Dessau-Roßlau: Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen
2019/S 099-240378
Behindertenverband Dessau e. V
E-Mail: MjE1Wl9XYDFTVllaX1VWY2VWX2dWY1NSX1UfVVY=
Referenznummer der Bekanntmachung: 2019-02 DESS AUG
Herstellungskosten (KG 500): derzeit ca. 247 000 EUR brutto.
Gegenstand der geplanten Beauftragung ist die Objektplanungsleistung der Leistungsphasen (Lph) 5 bis 9 für Freianlagen gemäß HOAI 2013 § 39 ff i. V. m. Anlage 11 für die energetische und allgemeine Sanierung sowie Umbau der Kindertagesstätte Sonnenköppchen Dessau-Roßlau.Bei Beauftragung einschließlich der Leistungsphase 8 für die Objektplanungsleistungen für Freianlagen der Maßnahme liegt das Auftragsende voraussichtlich im Dezember 2021.
Qualitätskriterium - Name: Präsentation Projektteam / Gewichtung: 25
Qualitätskriterium - Name: Arbeitsaufgabe / Gewichtung: 50
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2019/S 096-232343
Sämtliche Kommunikation in diesem Verfahren erfolgt im Vergabeportal über die bei der Erstanmeldung hinterlegte E-Mail-Adresse. Es ist eine dauerhafte Erreichbarkeit für die Dauer des gesamten Verfahrens durch den Bewerber/Bieter sicher zustellen.
Einzureichende Unterlagen im Teilnahmewettbewerb:
— Formular zur Eigenerklärung (Bewerbungsformular) (mit dem Teilnahmeantrag mittels Eigenerklärung vorzulegen): Das Formular zur Eigenerklärung ist voll umfänglich auszufüllen. Alle notwendigen Anlagen bzw. Nachweise sind gesondert beizufügen.
2019/S 096-232343
E-Mail: MTZjaGBpOlxfYmNoXl9sbl9ocF9sXFtoXiheXw==
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=256756
E-Mail: MjEwYV9qVyNaW2lpV2s2XltkYVtiI2ZjJFpb
Hauptadresse: https://www.henkel-pm.de/
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=256756
Der Auftraggeber (AG) wird die fristgerecht eingegangenen Teilnahmeanträge (TA) anhand der in der vorliegenden Bekanntmachung benannten Nachweise und Erklärungen formal und inhaltlich prüfen und bewerten. Die Auswahl erfolgt unter den formal zulässigen TA (Nachweis der Erfüllung der geforderten Mindeststandards) anhand einer Bewertungsmatrix, wobei die Kriterien wie folgt bewertet werden: pro Auswahlkriterium können 0 bis 3 Punkte (siehe Bewertungsmatrix I) vergeben werden, die Punktzahl pro Kriterium wird gewichtet. Die Rangfolge richtet sich nach der erreichten Gesamtpunktzahl von 300. Es werden max. die 5 Bewerber mit der höchsten Punktzahl zum Verhandlungsgespräch eingeladen. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl auch nach einer objektiven Auswahl zu hoch, entscheidet unter diesen das Los.
2) Einreichen des vollständigen TA (Bewerbungsformular u. entspr. Anlagen) über die Vergabeplattform (Einreichung von TA per Post, E-Mail oder Fax ist nicht zulässig);
7) bei Bewerbergemeinschaften (BG): Geforderte Nachweise von allen Mitgliedern u. Erklärung zur gesamtschuldnerischen Haftung, falls zutreffend;
12) Handelsregisterauszug gem. Pkt. III.1.1), falls zutreffend;
13) Berufshaftpflichtversicherung gemäß Pkt. III.1.2);
14) Mindestreferenzen A + B gem. Pkt. III.1.3);
15) Bestätigung berufl. Qualifikation PL/stellv. PL/OÜ gem. Pkt. III.1.3).
A) Mindestreferenzen mit 60 %, davon:
1) Mindestreferenz A: Objektplanung für eine realisierte Freianlage (Herstellungskosten (KG 500) von mind. 100 000 EUR brutto); 30 %, davon:
1.a) Erbrachte Leistungsphasen der Referenz, 10 %;
1.b) Herstellungskosten (KG 500) in EUR brutto, 20 %.
2) Mindestreferenz B: Objektplanung für eine realisierte Freianlage (Herstellungskosten (KG 500) von mind. 80 000 EUR brutto); 30 %, davon:
2.a) Erbrachte Leistungsphasen der Referenz, 10 %;
2.b) Herstellungskosten (KG 500) in EUR brutto, 20 %.
3) Referenzen aus zusätzlicher Referenzliste; 40 %, davon:
3.a) Referenz Z.1:Erfahrung bei der Objektplanung für eine realisierte Freianlage einer Kinderbetreuungseinrichtung, 20 %;
3.b) Referenz Z.2: Erfahrungen mit öffentlichem Vergaberecht nach VOB A § 3 (1) oder (2) oder § 3 EU (1) oder (2) bei der Planung einer Freianlage, 20 %.
Weitere Unterkriterien sowie die Vorgehensweise bei der Bewertung (Vergabe von 0, 1, 2 oder 3 Punkten) können der Bewertungsmatrix I entnommen werden.
Stufenweise Beauftragung der einzelnen LPH: Mit Abschluss des Verhandlungsverfahrens werden vorerst vertraglich die LPH 5 bis 7 beauftragt. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller LPH besteht nicht. Ebenso besteht kein Rechtsanspruch auf Weiterbeauftragung nach Erbringung erster LPH.
Bei dem Vorhaben handelt es sich um ein Fördervorhaben, für welches im Rahmen der Fördermaßnahme Förderung von Investitionen zur energetischen und allgemeinen Sanierung sowie Umbau von Kindertageseinrichtungen und Schulen (Sachsen-Anhalt STARK III plus EFRE) Fördermittel bewilligt worden sind.
Befähigung zur Berufsausübung gemäß § 44 (1) VgV 2016:
1) Nachweis der Eintragung in ein Handelsregister oder Partnerschaftsregister: Kopie Handelsregisterauszug; Falls nicht vorliegend: Begründung (z. B. freiberuflicher Architekt oder freiberuflicher Ingenieur, Ingenieur- oder Architektenkammer). Der Handelsregisterauszug muss die aktuellen Verhältnisse widerspiegeln, darf jedoch nicht älter als 12 Monate ab dem Zeitpunkt des Ablaufes der Bewerbungsfrist des Teilnahmeantrags sein.
1) Erklärung zur Berufshaftpflichtversicherung; Nachweis durch Kopie als Anlage, darf jedoch nicht älter als 12 Monate ab dem Zeitpunkt des Ablaufes der Bewerbungsfrist des Teilnahmeantrags sein.
— Name des Versicherers;
— Deckungssumme Personenschäden;
— Deckungssumme Sonstige Schäden;
1) die Deckungssummen/ die Maximierung im Auftragsfall angepasst werden oder
Bei Bewerbergemeinschaften ist der Nachweis von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu erbringen. Für geplante Nachunternehmer muss keine Versicherungsbestätigung vorliegen. Der Nachweis des Versicherers darf nicht älter als 12 Monate ab dem Zeitpunkt des Ablaufes der Bewerbungsfrist des Teilnahmeantrags sein. Der Nachweis ist als Anlage in Kopie beizufügen! Gemäß § 47 (3) VgV 2016 verlangt der Auftraggeber eine gemeinsame Haftung des Bewerbers oder Bieters sofern dieser die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit in Anspruch nimmt (Eignungsleihe). Des Weiteren verlangt er die Auftragsausführung des anderen Unternehmens für Leistungen entsprechend des Umfangs der Eignungsleihe.
1) Referenzen aus zusätzlicher Referenzliste: Übergabe Nutzer (Z.1 - Z.2) im Zeitraum 1.6.2014 bis 31.5.2019. Die nachfolgenden zusätzlichen Referenzen können auch die als Mindestreferenzen genannten Projekte beinhalten, Mehrfachnennungen sind möglich.
1.1) Referenz Z.1: Erfahrung bei der Objektplanung für eine realisierte Freianlage einer Kinderbetreuungseinrichtung, mind. Honorarzone IV, Herstellungskosten (KG 500) von mind. 100 000 EUR brutto, mind. Lph 5 - 8 erbracht;
1.2) Referenz Z.2: Erfahrungen mit öffentlichem Vergaberecht nach VOB A § 3 (1) oder (2) oder § 3 EU (1) oder (2) bei der Planung einer Freianlage, mind. Lph 5-8 erbracht.
1) Referenzen gem. § 46 (3) Nr. 1 i. V. m. § 75 (5) VgV 2016:
1.1) Mindestreferenz A: Objektplanung für eine realisierte Freianlage, mind. Honorarzone IV, Herstellungskosten (KG 500) von mind. 100 000 EUR brutto, Übergabe Nutzer abgeschlossen im Zeitraum vom 1.6.2016 bis 31.5.2019;
1.2) Mindestreferenz B: Objektplanung für eine realisierte Freianlage, mind. Honorarzone IV, Herstellungskosten (KG 500) von mind. 80 000 EUR brutto, Übergabe Nutzer abgeschlossen im Zeitraum vom 1.6.2016 bis 31.5.2019;
2) Ausbildungsnachweise und Bescheinigungen über die berufliche Befähigung des Projektteams gem. § 46 (1) i.V.m. §46 (3) Nr. 2 u. 6 VgV 2016: Die entsprechenden Angaben zum vorgesehenen Projektteam sowie die Nachweise zur Erfüllung der geforderten Mindeststandards sind erst mit Abgabe der Angebotsunterlagen (Stufe 2) einzureichen. Durch den Bewerber ist zu bestätigen, dass die geforderten Mindeststandards erfüllt werden. Können die Anforderungen nicht erfüllt werden, ist dies ein Ausschlussgrund. Personalunion zwischen Objektüberwacher und Projektleiter oder stellv. Projektleiter möglich. Personalunion zwischen Projektleiter und stellv. Projektleiter nicht möglich. Die Prüfung der Eignung des Personals erfolgt nach der Einreichung des Erstangebotes.
2.1) Bestätigung der beruflichen Qualifikation des Projektleiters, stellv. Projektleiters und Objektüberwachers;
Projektleiter/ stellv. Projektleiter: Abschluss mind. Master, Dipl.-Ing. im Bereich Landschaftsarchitektur oder vergleichbar, mind. 4 Jahre Berufserfahrung;
Objektüberwacher: Abschluss mind. Master, Dipl.-Ing. im Bereich Landschaftsarchitektur, Architektur oder Bauingenieurwesen oder vergleichbar, mind. 4 Jahre Berufserfahrung oder Nachweis der Tätigkeit als Objektüberwacher Freianlagen mind. 8 Jahre
Rechtsform von Bewerbergemeinschaften (BG): gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Abgabe Erklärung, dass Mitglieder BG (ARGE) gesamtschuldnerisch haften, auch über die Auflösung der ARGE hinaus. Die BG muss einen bevollmächtigten Vertreter benennen. Für die Erklärung kann das vorgegebene Formblatt verwendet werden, das als Anlage den Teilnahmeunterlagen beiliegt. Die Vorlage des Nachweises hat mit Abgabe der Bewerbung zu erfolgen. Der AG behält sich vor, ergänzende Unterlagen abzufordern, welche Zulässigkeit der Kooperation in Form einer BG (§ 1 GWB) belegen. Sollte sich im Laufe des Verfahrens eine bestehende BG in ihrer Zusammensetzung verändern oder ein Einzelbewerber das Verfahren in BG fortsetzen wollen, ist dies nur mit schriftlicher Einwilligung des AG zulässig. Diese wird jedenfalls nicht erteilt, wenn durch die Veränderung der Wettbewerb wesentlich beeinträchtigt wird oder Veränderung Auswirkungen auf Fachkunde, Leistungsfähigkeit u. Zuverlässigkeit hat.
Sämtliche Kommunikation in diesem Verfahren erfolgt im Vergabeportal über die bei der Erstanmeldung hinterlegte E-Mail-Adresse. Es ist eine dauerhafte Erreichbarkeit für die Dauer des gesamten Verfahrens durch den Bewerber/ Bieter sicher zustellen.
Wettbewerbs-ID 2-340033 Status Kostenpflichtig