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Timestamp: 2016-10-26 17:16:40
Document Index: 146150307

Matched Legal Cases: ['Art. 72', 'Art. 138', 'BGE', 'Art. 99', 'Art. 125', 'BGE', 'BGE', 'Art. 125', 'Art. 176', 'BGE', 'Art. 97', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 125', 'Art. 97', 'Art. 9', 'BGE', 'Art. 125', 'Art. 125', 'Art. 125', 'Art. 42', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 42', 'Art. 125', 'BGE', 'Art. 97', 'Art. 106', 'Art. 42', 'BGE', 'BGE', 'Art. 126', 'BGE', 'BGE', 'Art. 66']

5A_257/2007 (06.08.2007)
5A_257/2007 /bnm
Beschwerde in Zivilsachen gegen das Urteil des Appellationsgerichts des Kantons Basel-Stadt vom 7. Februar 2007.
B.________ (Ehemann), Jahrgang 1949, und K.________ (Ehefrau), Jahrgang 1952, heirateten am 5. Mai 1992. Vor der Heirat hatten die Ehegatten f�nf Jahre im Konkubinat gelebt. Aus ihrer Beziehung gingen zwei T�chter hervor, geboren am 3. April 1988 und am 26. Juni 1992. W�hrend des Zusammenlebens besorgte die Ehefrau den Haushalt der Familie und betreute die Kinder. Teilzeitlich setzte sie ihre langj�hrige T�tigkeit als selbstst�ndigerwerbende Shiatsu-Therapeutin fort. Von ihrer Erstausbildung her ist die Ehefrau Primarlehrerin mit einer Berufserfahrung von rund 1� Jahren. Der Ehemann arbeitet seit Mitte 1998 als Ausbildungsleiter auf dem X.________. Zuvor war er als Lehrer t�tig. Er ist Eigent�mer mehrerer Wohnungen, die er vermietet.
Im Januar 1998 trennten sich die Ehegatten, wobei die beiden Kinder bei ihrer Mutter blieben. Das Getrenntleben musste im Nachhinein geregelt werden. Der Ehemann wurde gerichtlich verpflichtet, an die Ehefrau und die ihrer Obhut unterstellten Kinder monatlich Fr. 5'270.-- zu bezahlen (davon je Fr. 1'200.-- inkl. Zulagen f�r die Kinder).
Mit Klage vom 1. Februar 2005 beantragte die Ehefrau, ihre Ehe auf gemeinsames Begehren der Ehegatten zu scheiden und deren Teilvereinbarung vom 6./12. Januar 2005 zu genehmigen. Streitig war unter den Ehegatten einzig die Pflicht zur Zahlung nachehelichen Unterhalts. Das Zivilgericht Basel-Stadt schied die Ehe, teilte die elterliche Sorge �ber die beiden Kinder der Mutter zu und hielt fest, dass sich die Eltern �ber das Besuchs- und Ferienrecht direkt untereinander einigten und allf�llige Streitigkeiten dar�ber die zust�ndige Vormundschaftsbeh�rde entscheide. Das Zivilgericht genehmigte die Teilvereinbarung der Ehegatten, wonach sich der Ehemann verpflichtete, monatliche Unterhaltsbeitr�ge f�r die Kinder von je Fr. 1'400.--, zuz�glich Zulagen, zu bezahlen, aus beruflicher Vorsorge die H�lfte der zwischen 1. April 1988 und Ende Dezember 2004 erworbenen Austrittsleistung an die Ehefrau �berweisen zu lassen und in g�terrechtlicher Auseinandersetzung die Ehefrau als unwiderruflich Beg�nstigte seiner Lebensversicherung einzusetzen. Das Zivilgericht verurteilte den Ehemann, der Ehefrau einen monatlichen Unterhaltsbeitrag von Fr. 2'900.-- bis und mit Juni 2008 und danach von Fr. 1'500.-- bis zu seiner ordentlichen Pensionierung zu bezahlen. Den indexierten Unterhaltsbeitr�gen legte es monatliche Nettoeinkommen von Fr. 11'436.-- (Ehemann) und von Fr. 3'691.-- (Ehefrau) zugrunde (je inkl. 13. Monatslohn). Das Zivilgericht wies die Pensionskasse des Ehemannes an, ab dessen Vorsorgeguthaben Fr. 190'088.55 auf das Freiz�gigkeitskonto der Ehefrau zu �berweisen. Es stellte fest, dass die Ehegatten g�terrechtlich auseinandergesetzt sind. Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend wurden die ordentlichen Kosten h�lftig geteilt und die ausserordentlichen wettgeschlagen (Urteil vom 28. September 2005).
Gegen die Unterhaltsverpflichtung appellierte der Ehemann, wobei er in zweiter Instanz weder Antr�ge stellte noch eine Begr�ndung einreichte. Die Ehefrau schloss auf Abweisung. Ihre Anschlussappellation zog sie w�hrend des Verfahrens zur�ck. Das Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt best�tigte das erstinstanzliche Urteil mit der Massgabe, dass die Unterhaltsbeitr�ge an die Ehefrau ab Teilrechtskraft des Scheidungsurteils (Oktober 2005) geschuldet sind. Es auferlegte dem Ehemann s�mtliche Kosten des zweitinstanzlichen Verfahrens (Urteil vom 7. Februar 2007).
Vor Bundesgericht stellt der Ehemann (fortan: Beschwerdef�hrer) den Antrag, die Begehren der Ehefrau (hiernach: Beschwerdegegnerin) insoweit abzuweisen, als ihr ein Unterhaltsbeitrag von mehr als Fr. 980.-- monatlich und l�nger als bis Juni 2008 zugesprochen werde, unter o/e-Kostenfolge zu Lasten der Beschwerdegegnerin. Es sind die Akten, aber keine Vernehmlassungen eingeholt worden.
Die Eintretensvoraussetzungen geben zu keinen Bemerkungen Anlass. Formelle Einzelfragen werden im Sachzusammenhang zu er�rtern sein. Auf die grunds�tzlich zul�ssige Beschwerde gem�ss Art. 72 ff. BGG kann eingetreten werden.
Art. 138 Abs. 1 ZGB sieht f�r das Verfahren in der oberen kantonalen Instanz vor, dass neue Tatsachen und Beweismittel vorgebracht werden k�nnen und neue Rechtsbegehren zugelassen werden m�ssen, sofern sie durch neue Tatsachen oder Beweismittel veranlasst worden sind. Die Regelung versteht sich als bundesrechtlicher Minimalstandard und gew�hrleistet, dass in der oberen kantonalen Instanz mindestens einmal neue Tatsachen und Beweismittel und dadurch veranlasste neue Rechtsbegehren zugelassen werden m�ssen. Das kantonale Recht bestimmt den Zeitpunkt und kann auch eine weitergehende Zul�ssigkeit von Noven vorsehen (BGE 131 III 189 E. 2.6 S. 196 f.).
Gem�ss baselst�dtischem Zivilprozessrecht k�nnen im Appellationsverfahren nach dem dritten Tage vor dem Verhandlungstermin keine Noven mehr ber�cksichtigt werden (� 237 Abs. 2 ZPO/BS). In Anbetracht dessen hat das Appellationsgericht die von beiden Parteien an der zweitinstanzlichen Hauptverhandlung eingereichten Belege und Unterlagen als versp�tet bezeichnet, soweit es sich nicht um Doppel bereits fr�her eingereichter Dokumente handle. Es ist deshalb im Wesentlichen von denjenigen Zahlen und Umst�nden ausgegangen, die bereits dem zivilgerichtlichen Urteil zugrunde gelegen haben (E. 2 S. 3 des angefochtenen Urteils).
Der Beschwerdef�hrer wendet dagegen nichts ein und verliert kein Wort dazu, dass das Appellationsgericht gest�tzt auf diese Novenregelung mehrere seiner Vorbringen nicht zugelassen und nicht gepr�ft hat, die er heute unter Hinweis auf seine Pl�doyernotizen an der Hauptverhandlung vor Appellationsgericht teilweise wiederholt, um dessen Beweisw�rdigung als willk�rlich zu r�gen. Darauf kann nicht eingetreten werden. Denn was das Appellationsgericht unangefochten als neu und deshalb unzul�ssig bezeichnet hat, ist es erst recht vor Bundesgericht (vgl. Art. 99 BGG). Auf die Unzul�ssigkeit neuer tats�chlicher Vorbringen wird im Sachzusammenhang, namentlich bei der Berechnung des Notbedarfs hinzuweisen sein.
F�r die Bestimmung des nachehelichen Unterhalts (Art. 125 ZGB) hat das Appellationsgericht in einem ersten Schritt den geb�hrenden Unterhalt ermittelt und zu diesem Zweck die massgebenden Lebensverh�ltnisse festgestellt (E. 4 und E. 5.1 S. 4 f. des angefochtenen Urteils). Der Beschwerdef�hrer r�gt unvollst�ndige Sachverhaltsfeststellungen und derentwegen in tats�chlicher und rechtlicher Hinsicht unrichtige Annahmen zum Lebensstandard (S. 3 ff. Ziff. 2-13 der Beschwerdeschrift).
3.1 Die Ehegatten haben 1992 geheiratet und sich 1998 getrennt. Die tats�chliche Ehedauer hat rund sechs Jahre betragen und kann weder als kurz noch als lang im Rechtssinne bezeichnet werden. W�hrend der Konkubinatszeit von f�nf Jahren ist indessen 1988 die erste Tochter der Ehegatten geboren und die zweite Tochter gezeugt worden, deren Geburt wenige Wochen nach der Heirat stattgefunden hat. Bereits die voreheliche Gemeinschaft hat somit nachhaltig auf die Lebensverh�ltnisse der Beschwerdegegnerin eingewirkt, indem sie ihrer Erwerbst�tigkeit nicht mehr im fr�heren Umfang nachgehen konnte und vorab die Kinder betreut hat. Entgegen der Darstellung des Beschwerdef�hrers durfte unter diesen Umst�nden die Konkubinatszeit zur Ehedauer hinzugerechnet werden und auf das gemeinsame Zusammenleben der Parteien von insgesamt mehr als zehn Jahren abgestellt werden (BGE 132 III 598 E. 9.2 S. 600 f.). Bei einer derart langandauernden und ununterbrochenen Beziehung, aus der zwei Kinder hervorgegangen sind, hat der unterhaltsberechtigte Ehegatte Anspruch auf Fortf�hrung der zuletzt gemeinsam gelebten Lebenshaltung bzw. bei ungen�gender Leistungsf�higkeit auf gleichwertige Lebensf�hrung wie der unterhaltspflichtige Ehegatte (vgl. BGE 129 III 7 E. 3.1.1 S. 8 f.). Die davon abweichende Darstellung des Beschwerdef�hrers (S. 7 f. Ziff. 13) trifft nicht zu.
3.2 Das Zivilgericht ist davon ausgegangen, der geb�hrende Unterhalt sei an den Lebensverh�ltnissen w�hrend des gemeinsamen Zusammenlebens zu messen (E. 4.4.3 S. 11). Der Beschwerdef�hrer erhob dagegen den Einwand, nach der vorliegend langen Trennung sei an die Lebenshaltung der Beschwerdegegnerin w�hrend des Getrenntlebens anzukn�pfen. Das Appellationsgericht hat das Vorliegen einer langen Trennungszeit grunds�tzlich bejaht und neben den Lebensverh�ltnissen w�hrend der Ehe zus�tzlich festgestellt, w�hrend der Trennung habe der Beschwerdef�hrer der Beschwerdegegnerin und seinen Kindern einen Unterhaltsbeitrag von Fr. 5'270.-- bezahlen m�ssen (E. 4 S. 4 f. des angefochtenen Urteils).
3.2.1 Der Beschwerdef�hrer macht geltend, massgebend sei die Lebenshaltung w�hrend der Trennungszeit. Er r�gt, das Appellationsgericht habe diese Lebenshaltung unrichtig und unvollst�ndig festgestellt. Den eheschutzgerichtlich zuerkannten Unterhaltsbeitrag von Fr. 5'270.-- h�tten die Parteien durch Vereinbarung ab M�rz 2003 auf Fr. 4'200.-- herabgesetzt. Werde dieser Betrag der Unterhaltsberechnung zugrundegelegt, erhalte die Beschwerdegegnerin durch das Scheidungsurteil mehr als ihr zustehe. Der w�hrend der langen Trennungszeit vom Ehemann bezahlte Unterhalt aber sei die Obergrenze des nachehelichen Unterhaltsbeitrags (mit Hinweis auf das Urteil des Bundesgerichts 5C.43/2006 vom 8. Juni 2006, E. 2.2). Geschuldet seien bei korrekter Berechnungsweise monatlich Fr. 980.-- bis Juni 2008, so dass alle weiteren Ausf�hrungen nur eventualiter erfolgten.
3.2.2 Die im Rahmen von Eheschutzmassnahmen oder von vorsorglichen Massnahmen w�hrend des Scheidungsverfahrens geleisteten Unterhaltsbeitr�ge k�nnen nicht einfach dem geb�hrenden Unterhalt nach Art. 125 ZGB gleich gesetzt werden. Das Scheidungsgericht ist an derart festgelegte oder von den Parteien vereinbarte Unterhaltsbeitr�ge nicht gebunden und vielmehr befugt und auf Bestreitung hin auch verpflichtet, die Faktoren neu zu pr�fen und festzustellen, die den nachehelichen Unterhalt bestimmen sollen.
Die Entscheidungsbefugnis des Scheidungsgerichts ergibt sich ohne weiteres aus der beschr�nkten Rechtskraft der im summarischen Verfahren als vorsorgliche Massnahmen oder Eheschutzmassnahmen ergangenen Entscheide gegen�ber dem im ordentlichen Verfahren zu f�llenden Scheidungsurteil (vgl. Hausheer/Kocher, Handbuch des Unterhaltsrechts, Bern 1997, N. 11.59-.61 S. 597 f.; Staehelin/Sutter, Zivilprozessrecht, Z�rich 1992, � 18 N. 9 S. 214). Aussergerichtlich von den Ehegatten vereinbarte Unterhaltsbeitr�ge f�r die Dauer des Getrenntlebens betreffen grunds�tzlich nur den geregelten Lebensabschnitt, hingegen nicht die Zeit nach der Scheidung (Br�m, Z�rcher Kommentar, 1998, N. 8, und Hausheer/Reusser/Geiser, Berner Kommentar, 1999, N. 5b, je zu Art. 176 ZGB), namentlich dann nicht, wenn sie - wie hier - den Vermerk tragen, dass die vereinbarten Regelungen "nur bis zur Scheidung der Ehe" und "nicht f�r die Scheidungsverhandlung als Pr�judiz gelten" sollen (Beschwerde-Beilage Nr. 8, Beilage Nr. 2), und wenn sie - wie hier - ausdr�cklich von der Beschwerdegegnerin als nicht massgeblich bestritten wurden (S. 7 Ziff. 8 der Eingabe vom 2. Mai 2005 und S. 6 des Protokolls vom 28. September 2005, Beschwerde-Beilagen Nrn. 3 und 6).
Der w�hrend der Trennungszeit vom Ehemann bezahlte Unterhaltsbeitrag kann somit die Obergrenze des nachehelichen Unterhaltsbeitrags bilden, muss aber nicht (z.B. BGE 132 III 598 E. 9.3 S. 601 f.; 130 III 537 E. 2 S. 539 f., vorab E. 2.4 und E. 2.5 S. 240). Gegenteiliges l�sst sich aus dem vom Beschwerdef�hrer zitierten Urteil nicht ableiten. Es heisst dort, bei lebenspr�genden Ehen bilde der zuletzt gemeinsam gelebte eheliche Standard bzw. bei langer Trennungszeit die betreffende Lebenshaltung - nicht der Unterhaltsbeitrag, wie der Beschwerdef�hrer unrichtig zitiert - den Ausgangspunkt und zugleich auch die Obergrenze des geb�hrenden nachehelichen Unterhalts (zit. Urteil 5C.43/2006, E. 2.2). Welches diese Lebenshaltung war, wurde im zitierten Fall in der vorangegangenen Erw�gung erl�utert. Sie war gleich wie w�hrend der Ehe, weil f�r den Massnahmenentscheid w�hrend der Trennungszeit die tats�chlich gelebte eheliche Lebenshaltung zum Ausgangspunkt genommen wurde (zit. Urteil 5C.43/2006, E. 1 Abs. 2).
3.2.3 Das Appellationsgericht ist von den im Wesentlichen gleichen Einkommens- und Bedarfszahlen wie das Zivilgericht ausgegangen (E. 2 S. 3 des angefochtenen Urteils). Es hat nicht auf den w�hrend Trennungszeit bezahlten Unterhaltsbeitrag abgestellt und nach dem Gesagten darauf auch nicht abstellen m�ssen. Die Sachverhaltsr�gen des Beschwerdef�hrers betreffend die H�he jenes Unterhaltsbeitrags k�nnen f�r den Ausgang des Verfahrens deshalb nicht entscheidend sein, so dass ihre Pr�fung zu unterbleiben hat (Art. 97 Abs. 1 BGG; vgl. BGE 132 III 545 E. 3.3.2 S. 548). Indem das Appellationsgericht den nachehelichen Unterhalt anhand der gleichen Einkommens- und Bedarfszahlen wie das Zivilgericht bestimmt hat, ist es von einer etwa gleich hohen Lebenshaltung w�hrend der Ehe und in der Trennungszeit ausgegangen, wie das auch in dem vom Beschwerdef�hrer zitierten Urteil der Fall war (E. 3.2.2 soeben). Bei dieser Ausgangslage aber kann letztlich dahingestellt bleiben, ob eine Trennung bis zur Scheidung von weniger als acht Jahren (Januar 1998 bis Oktober 2005) als lange Trennungszeit im Sinne der Rechtsprechung gelten kann (vgl. BGE 132 III 598 E. 9.3 S. 601).
3.3 F�r die Bestimmung der zuletzt w�hrend der Ehe, d.h. bis zur Aufhebung des gemeinsamen Haushalts (vgl. BGE 118 II 376 E. 20b S. 378) gelebten Lebenshaltung hat das Appellationsgericht auf die Angaben des Beschwerdef�hrers abgestellt. Danach hat er als Lehrer monatlich Fr. 9'217.-- verdient. Trotz Stellenwechsels nach der Trennung hat sich sein Einkommen gem�ss den unangefochtenen Feststellungen der kantonalen Gerichte nicht sprunghaft erh�ht, sondern normal entwickelt und im Jahr 2005 Fr. 11'648.-- betragen (vgl. zur Ber�cksichtigung der Einkommensentwicklung: Schwenzer, FamKommentar Scheidung, Bern 2005, N. 5 zu Art. 125 ZGB; Spycher, Unterhaltsleistungen bei Scheidung, Diss. Bern 1996, S. 71 f. und S. 105 f.).
Wird das nach Angaben des Beschwerdef�hrers von der Beschwerdegegnerin erzielte Einkommen von rund Fr. 1'800.-- und - bei vergleichbarer Entwicklung - von Fr. 2'300.-- miteinbezogen, ergeben sich Gesamteinkommen der Ehegatten von rund Fr. 11'000.-- (bis Ende 1997) bzw. Fr. 14'000.-- (2005). Ohne Verletzung von Bundesrecht durfte von wirtschaftlich sehr g�nstigen Verh�ltnissen ausgegangen werden. Unter diesen Umst�nden kann die gelebte Lebenshaltung nicht einfach anhand der betreibungsrechtlichen Grundbetr�ge berechnet werden. In guten wirtschaftlichen Verh�ltnissen lebt das einzelne Mitglied der ehelichen Gemeinschaft nicht auf dem Existenzminimum, sondern hat am - den verf�gbaren Mitteln entsprechenden - h�heren Lebensstandard teil. Das ist eine Erfahrungstatsache, die die Methode einer R�ckrechnung der gelebten Lebenshaltung nach betreibungsrechtlichen Richtlinien nur bedingt als tauglich erscheinen l�sst und Anpassungen notwendig macht. Davon ist das Appellationsgericht in Anlehnung an die bundesgerichtliche Rechtsprechung ausgegangen (E. 5.2.1 S. 6 mit Hinweis auf das Urteil 5P.467/2004 vom 23. Februar 2005, E. 3.3).
Das Appellationsgericht hat je den Bedarf des Beschwerdef�hrers und der Beschwerdegegnerin mit den Kindern berechnet und folgerichtig den wirtschaftlichen Verh�ltnissen entsprechend erh�ht (E. 5.2.1 und E. 5.3.1 S. 6 f.). Aus dem gleichen Grund hat es den �berschuss des Gesamteinkommens �ber den Gesamtbedarf nicht schematisch unter den Ehegatten aufgeteilt (E. 5.4 S. 8 f. des angefochtenen Urteils). Methodisch braucht sich das Appellationsgericht nichts vorwerfen zu lassen. Auf die konkrete Anwendung der Berechnungsgrunds�tze ist nachstehend - im Rahmen der zul�ssigen Vorbringen - einzugehen.
In einem zweiten Schritt hat das Appellationsgericht die Eigenversorgungskapazit�t der Beschwerdegegnerin bestimmt und dabei das ihr m�gliche und zumutbare Einkommen sowie den angemessenen Bedarf der Beschwerdegegnerin mit den beiden Kindern festgelegt. Die Rechnung hat einen Fehlbetrag ergeben.
4.1 Das Appellationsgericht hat auf das tats�chlich erzielte Einkommen von monatlich Fr. 3'691.-- abgestellt und angenommen, es handle sich um eine Teilzeitarbeit im Umfang von 70 %. Eine Erh�hung des Pensums sei der Beschwerdegegnerin nicht zumutbar, bevor die j�ngere der T�chter im Juni 2008 das 16. Altersjahr erreicht habe (E. 5.1 S. 5 und E. 5.2.2 S. 7). Danach k�nne von der Beschwerdegegnerin eine Erwerbst�tigkeit im Umfang von mehr als 90 % und ein Einkommen von monatlich Fr. 5'100.-- erwartet werden (E. 6 S. 9 des angefochtenen Urteils). Der Beschwerdef�hrer wendet sich gegen die Feststellung, in welchem Umfang die Beschwerdegegnerin zur Zeit und bis im Juni 2008 zu arbeiten hat (S. 11 f. Ziff. 23). Gest�tzt auf seine eigene Berechnung h�lt er auch die Annahmen f�r die Zeit danach f�r bundesrechtswidrig (S. 17 Ziff. 34 der Beschwerdeschrift).
4.1.1 Der Beschwerdef�hrer wendet ein, den Jahresrechnungen 2003 und 2004 liessen sich 545 bzw. 521 Behandlungen entnehmen, was bei 47 Arbeitswochen durchschnittlich 11.3 Behandlungen pro Woche und bei 1.5 Stunden pro Behandlung eine Wochenarbeitszeit von rund 17 Stunden ergebe. Der Beschwerdef�hrer ber�cksichtigt dabei nicht, dass die Beschwerdegegnerin gem�ss den Jahresrechnungen nicht bloss mit Einzelstunden ihr Einkommen erzielt hat, sondern auch mit Gruppenkursen, und zwar mit 8 Kursen � 3 Stunden j�hrlich (Beschwerde-Beilage Nr. 3, Beilagen Nrn. 1 und 2). Die w�chentliche Behandlungszeit erh�ht sich damit auf mindestens 17.5 Stunden.
4.1.2 Die kantonalen Gerichte haben der Beschwerdegegnerin als Selbstst�ndigerwerbender zus�tzlich den Aufwand f�r Administration, Kundenakquisition und Weiterbildung angerechnet und deshalb auf eine Wochenarbeitszeit von rund 30 Stunden abgestellt. Dagegen wendet der Beschwerdef�hrer ein, die Beschwerdegegnerin habe vor Zivilgericht ausgef�hrt, die Behandlung dauere bei ihr lediglich 1 � Stunden; eingesetzt seien 1.5 Stunden, um eben diese Vor- und Nachbereitung zu gew�hrleisten (mit Hinweis auf S. 1 des Protokolls, Beschwerde-Beilage Nr. 6). Der zitierten Stelle l�sst sich die Behandlungsdauer von 1 � Stunden entnehmen, aber keine Aussage, die Vor- oder Nachbereitung ben�tige lediglich eine Viertelstunde. Es ist eine Erfahrungstatsache, dass beispielsweise im Falle einer Lehrt�tigkeit jede Lektion mit demselben Zeitumfang vor- oder nachbereitet werden muss. Mit R�cksicht darauf durfte f�r die Behandlungen, einschliesslich Vor- und Nachbereitung, willk�rfrei eine Wochenarbeitszeit von rund 22 bis 25 Stunden veranschlagt werden. Dass neben der Behandlung auch Zeit f�r Administration (z.B. Berichte an Krankenkassen), Kundenakquisition (z.B. Versand von Werbematerial) und Weiterbildung (Training, Besuch von Lehrveranstaltungen u.�.) aufgewendet werden muss, bestreitet der Beschwerdef�hrer nicht.
4.1.3 Ein offensichtliches Versehen (Art. 97 Abs. 1 BGG) oder sonstwie Willk�r in der Sachverhaltsermittlung (Art. 9 BV) ist nach dem Gesagten nicht dargetan (vgl. BGE 129 I 173 E. 3.1 S. 178). Es ist deshalb von der tats�chlichen Feststellung auszugehen, dass die Beschwerdegegnerin mit einer Teilzeitarbeit von rund 70 % ein Monatseinkommen von Fr. 3'691.-- erzielt und ab Juli 2008 bei einer zumutbaren Erwerbst�tigkeit von mehr als 90 % folglich Fr. 5'100.-- erzielen kann. Die Beschwerde erweist sich diesbez�glich als unbegr�ndet. In rechtlicher Hinsicht ist festzuhalten, dass die Beschwerdegegnerin seit 2005 neben der Betreuung ihrer damals 13 und 17 Jahre alten Kinder mehr geleistet hat als die maximal 50 %, die ihr zumutbar gewesen w�ren (vgl. Gloor/Spycher, Basler Kommentar, 2006, N. 10, und Schwenzer, a.a.O., N. 59, je zu Art. 125 ZGB). Es ist deshalb bei der Notbedarfsberechnung nicht zu vernachl�ssigen, dass die Beschwerdegegnerin 20 % mehr gearbeitet und rund Fr. 1'000.-- mehr verdient hat, als von ihr h�tte verlangt werden k�nnen.
4.2 Das Appellationsgericht hat einen Gesamtbedarf der Beschwerdegegnerin mit den beiden Kindern von rund Fr. 8'650.-- errechnet, wobei es von den betreibungsrechtlichen Grundbetr�gen ausgegangen ist (E. 5.2.1 S. 6 des angefochtenen Urteils). Der Beschwerdef�hrer wendet sich gegen die im Bedarf zugelassenen Betr�ge f�r die S�ule 3a und die Altersvorsorge (S. 8 f. Ziff. 14-17 und S. 11 Ziff. 22), f�r eine Haushalt- und Aufgabenhilfe (S. 9 Ziff. 18) und als Abzug f�r Steuern (S. 10 Ziff. 19). Seine Berechnung ergibt einen Bedarf von Fr. 6'946.-- (S. 10 f. Ziff. 20-21 der Beschwerdeschrift).
4.2.1 Einzahlungen in die S�ule 3a sind steuerwirksam und f�r Selbstst�ndigerwerbende sinnvoll. Die Beschwerdegegnerin hat entsprechende Beitr�ge bereits seit 1989 einbezahlt und darf damit in Anbetracht der guten wirtschaftlichen Verh�ltnisse fortfahren. Die Anrechnung von Fr. 338.-- monatlich als Beitrag f�r die S�ule 3a verletzt kein Bundesrecht (vgl. Gloor/Spycher, a.a.O., N. 4 Abs. 3 zu Art. 125 ZGB).
4.2.2 Wie der Beschwerdef�hrer berechtigterweise hervorhebt, ist durch die Teilung der Austrittsleistungen der beruflichen Vorsorge und mit dem Splitting und den Betreuungsgutschriften im Rahmen der AHV die Altersvorsorge f�r die Zeit bis zur Scheidung geregelt. Bez�glich der Vergangenheit sollte keine L�cke in der Altersvorsorge mehr bestehen. Der sog. Vorsorgeunterhalt betrifft den Ausgleich allf�lliger k�nftiger nachehelicher Einbussen hinsichtlich der Altersvorsorge, wenn ein Ehegatte wegen Kinderbetreuungspflichten in den Jahren nach der Scheidung keiner oder - wie hier - nur einer beschr�nkten Erwerbst�tigkeit wird nachgehen und deshalb auch nicht die vollen Beitr�ge in die eigene Altersvorsorge wird einbezahlen k�nnen (vgl. Gloor/Spycher, a.a.O., N. 4 Abs. 1 zu Art. 125 ZGB). Das Appellationsgericht hat somit ein Bed�rfnis der Beschwerdegegnerin nach zus�tzlicher Altersvorsorge bejahen d�rfen. Die vom Beschwerdef�hrer dagegen erhobenen Einw�nde sind unbegr�ndet. Gegen die Angemessenheit der tats�chlich eingesetzten Betr�ge wendet er nichts ein, so dass sich das Bundesgericht zur richtigen Berechnungsmethode auch nicht zu �ussern braucht (Art. 42 Abs. 2 i.V.m. Art. 106 Abs. 1 BGG; BGE 1C_3/2007 vom 20. Juni 2007, E. 1.4.1).
4.2.3 Die Ber�cksichtigung der Kosten von Fr. 466.-- monatlich f�r eine Haushalt- und Aufgabenhilfe lehnt der Beschwerdef�hrer ab, weil die Ehegatten auch w�hrend der Ehe nie eine solche Hilfe besch�ftigt h�tten. Er �bersieht damit, dass die Beschwerdegegnerin w�hrend der Ehe auch nicht zu 70 % erwerbst�tig gewesen ist und sich zur Hauptsache der Besorgung des Haushalts und der Betreuung der Kinder gewidmet hat. Familienarbeit und Gelderwerb kann gleichzeitig nur beschr�nkt geleistet werden. Da die Beschwerdegegnerin ein Arbeitspensum von 70 % bew�ltigt, kann es vorkommen, dass im Haushalt etwas liegen bleibt und die Mutter nicht immer anwesend ist, um den Kindern bei den Hausaufgaben zu helfen. Eine Haushalt- und Aufgabenhilfe, die die Beschwerdegegnerin auch auf Grund ihrer Mehrarbeit (E. 4.1.3 hiervor) beanspruchen kann, erweist sich nicht als bundesrechtswidrig.
4.2.4 Vom angerechneten Steuerbetreffnis will der Beschwerdef�hrer den Anteil der Kinder abziehen, weil diese vollj�hrig seien oder bald w�rden. Es handelt sich um eine sicher vorhersehbare Tatsache, die der Beschwerdef�hrer den kantonalen Gerichten h�tte vortragen k�nnen. Seinen Angaben gem�ss hat er diese Tatsache im Pl�doyer vor Appellationsgericht (S. 6, Beschwerde-Beilage Nr. 9) und damit zu sp�t geltend gemacht. Darauf ist nicht einzutreten (E. 2 hiervor).
4.2.5 Soweit der Beschwerdef�hrer in seiner Bedarfsrechnung ohne jede Begr�ndung weitere Positionen streicht oder k�rzt (z.B. Selbstbehalt und Franchise, Unfallversicherung usw.), kann darauf nicht eingetreten werden (Art. 42 Abs. 2 BGG). Dass und weshalb der Bedarf h�her sein soll als im Eheschutzverfahren, ist belanglos (E. 3.2.2 hiervor). Insgesamt kann die Bemessung des monatlichen Bedarfs f�r die Beschwerdegegnerin mit den beiden Kindern auf rund Fr. 8'650.-- nicht beanstandet werden.
4.3 Vom Bedarf (Fr. 8'650.--) hat das Appellationsgericht das Einkommen der Beschwerdegegnerin (Fr. 3'691.--) und die vereinbarten Unterhaltsbeitr�ge f�r die beiden Kinder (Fr. 2'800.--, d.h. je Fr. 1'400.-- pro Kind) abgezogen und einen monatlichen Fehlbetrag von rund Fr. 2'150.-- errechnet (E. 5.2.2 S. 7 des angefochtenen Urteils). Der Beschwerdef�hrer verlangt, daran die von ihm bezahlten Ausbildungs- und Kinderzulagen von Fr. 420.-- anzurechnen, so dass der Fehlbetrag Fr. 1'730.-- betrage (S. 12 Ziff. 24 der Beschwerdeschrift). Kinderzulagen geh�ren an sich weder zu den Einnahmen des Sorgerechtsinhabers noch zum Einkommen des bezugsberechtigten Elternteils (vgl. Gloor/Spycher, a.a.O., N. 8, und Schwenzer, a.a.O., N. 19, je zu Art. 125 ZGB). Werden sie gleichwohl einbezogen, hat dies bei beiden Ehegatten zu geschehen. Dem Beschwerdef�hrer wird unangefochten ein monatliches Nettoeinkommen als Arbeitnehmer von Fr. 11'436.-- angerechnet. Es handelt sich um seinen "Nettolohn abz�glich Kinderzulagen" (E. 5.3.2 S. 7 des angefochtenen Urteils) bzw. "ohne Kinderzulagen" (E. 4.4.3 S. 11 des Zivilgerichtsurteils). Werden dem Beschwerdef�hrer die Zulagen nicht zum Einkommen hinzugerechnet, geh�ren sie rechnerisch auch nicht zu den Einnahmen der Beschwerdegegnerin und vermindern deren Bedarf nicht. Die weiteren Berechnungen des Beschwerdef�hrers (S. 12 Ziff. 25) gehen nicht von den massgebenden Werten aus und sind deshalb unbehelflich. Es bleibt somit bei einem Fehlbetrag von rund Fr. 2'150.-- monatlich.
Das Appellationsgericht hat in einem dritten Schritt die Leistungsf�higkeit des Beschwerdef�hrers ermittelt (E. 5.3 S. 7 f. des angefochtenen Urteils). Der Beschwerdef�hrer wendet sich sowohl gegen die tats�chlichen Annahmen zu seinem Bedarf (S. 12 ff. Ziff. 26-29) als auch gegen die Feststellungen �ber seine Einnahmen aus der Vermietung mehrerer Eigentumswohnungen (S. 15 f. Ziff. 30-31 der Beschwerdeschrift).
5.1 Dass sein Erwerbseinkommen monatlich Fr. 11'436.-- (exklusive Kinderzulagen) betr�gt, r�umt der Beschwerdef�hrer ein (S. 14 Ziff. 29). Streitig ist hingegen, ob er aus der Vermietung seiner f�nf Eigentumswohnungen einen anrechenbaren Ertrag erzielt (S. 15 Ziff. 30 der Beschwerdeschrift).
5.1.1 Der Beschwerdef�hrer hat zweitinstanzlich daran festgehalten, dass die Wohnungen keinen Ertrag abwerfen w�rden, wovon auch das Zivilgericht gest�tzt auf die Veranlagungsverf�gung zur Staatssteuer ausgegangen sei. Er hat vor Appellationsgericht auf die g�nstigen Mietzinse sowie den hohen Renovationsbedarf hingewiesen, daf�r jedoch keine Belege eingereicht. Unter Hinweis auf die Angaben des Beschwerdef�hrers an der zweitinstanzlichen Hauptverhandlung hat das Appellationsgericht einen mutmasslichen j�hrlichen Ertrag aus der Vermietung von f�nf Wohnungen (je Fr. 1'500.-- x 12 Monate) von ca. Fr. 90'000.-- errechnet. Es hat davon den Schuldendienst im Betrag von rund Fr. 30'000.-- (Hypothekarlast: Fr. 850'000.--; Zins: 3.5 %) und weitere Fr. 30'000.-- f�r Investitionen und R�ckstellungen abgezogen und die restlichen Fr. 30'000.-- oder Fr. 2'500.-- monatlich als Mietertrag zum Einkommen des Beschwerdef�hrers hinzugerechnet (E. 5.3.2 S. 7 f. des angefochtenen Urteils).
5.1.2 Der Beschwerdef�hrer bestreitet nicht, dass er im zweitinstanzlichen Verfahren zum vorliegenden Streitpunkt keine neuen Belege eingereicht hat, obwohl dazu grunds�tzlich die M�glichkeit bestanden h�tte (E. 2 hiervor). Er macht geltend, die Annahme einer hypothekarischen Belastung von Fr. 850'000.-- beruhe auf einen offensichtlichen Versehen oder sei willk�rlich. Die Hypothekarlast betrage 1.8 Mio. Franken, und der angenommene Zinssatz von 3.5 % sei spekulativ.
Auf Befragen hat der Beschwerdef�hrer zu Protokoll erkl�rt, er habe 1.8 Mio. Franken Schulden und Hypotheken von ca. Fr. 850'000.--; der Hypothekarzins sei ganz verschieden, von 3 % - 4.5 % (S. 2 des Protokolls, Beschwerde-Beilage Nr. 10). Sowohl die Annahme einer hypothekarischen Belastung von Fr. 850'000.-- als auch der angewendete Zinssatz von durchschnittlich 3.5 % l�sst sich damit auf die Aussagen des Beschwerdef�hrers selbst st�tzen. Unter der ferner angerufenen Pos. 120 "Schulden" der Veranlagungsverf�gung Staatssteuer 2003 (Beschwerde-Beilage Nr. 4, Beilage Nr. 3) wird zwar der Betrag von rund 1.8 Mio. Franken Schulden verzeichnet. Damit wird jedoch nicht belegt, dass es sich um Hypothekarschulden im Zusammenhang mit den Wohnungen handelt.
Die Vorbringen des Beschwerdef�hrers lassen die tats�chlichen Annahmen des Appellationsgerichts nicht als auf offensichtlichem Versehen beruhend oder willk�rlich erscheinen (vgl. BGE 129 I 173 E. 3.1 S. 178). Sie geben namentlich keinen Aufschluss dar�ber, inwiefern die angegebenen weiteren Schulden mit den vermieteten Eigentumswohnungen zusammenh�ngen und deshalb aus deren Ertrag zu finanzieren w�ren. Im Geltungsbereich des R�geprinzips (Art. 97 Abs. 1 und Art. 106 Abs. 2 BGG) ist es auch nicht Sache des Bundesgerichts, in den kantonalen Akten nach der Begr�ndung der behaupteten unrichtigen Feststellung des Sachverhalts zu suchen. Was schliesslich den Mietertrag von monatlich Fr. 1'500.-- pro Eigentumswohnung angeht, beruht auch diese Annahme auf dem Durchschnitt der vom Beschwerdef�hrer genannten Mietzinse zwischen Fr. 900.-- und Fr. 2'250.-- pro Einheit und Monat (S. 2 des Protokolls, Beschwerde-Beilage Nr. 10).
5.1.3 Insgesamt kann nicht beanstandet werden, dass das Appellationsgericht dem Beschwerdef�hrer ein monatliches Einkommen von Fr. 13'936.-- angerechnet hat, bestehend aus Fr. 11'436.-- an Lohn als Arbeitnehmer und Fr. 2'500.-- an Mietertrag.
5.2 Den erstinstanzlich festgelegten Bedarf des Beschwerdef�hrers von Fr. 4'400.-- hat das Appellationsgericht auf Fr. 5'300.-- monatlich erh�ht (E. 5.3.1 S. 7 des angefochtenen Urteils). Die dagegen erhobenen R�gen sind unzul�ssig. Der Beschwerdef�hrer legt dem Bundesgericht dieselben Berechnungen �ber die Wohnkosten und den Bedarf vor (S. 13 ff. Ziff. 26-28 der Beschwerdeschrift), die bereits das Appellationsgericht unter Hinweis auf die Novenregelung als versp�tet zur�ckgewiesen hat (vgl. Anhang zu den Pl�doyernotizen, Beschwerde-Beilage Nr. 9). Auf Gesagtes kann verwiesen werden (E. 2 hiervor). Indem der Beschwerdef�hrer der angefochtenen Bedarfsrechnung lediglich seine eigenen Berechnungen gegen�berstellt, vermag er eine unrichtige Tatsachenfeststellung oder sonstwie Willk�r in der Sachverhaltsermittlung in formeller Hinsicht zudem nicht zu begr�nden (Art. 42 Abs. 2 BGG). Auf die Beschwerde kann in diesem Punkt nicht eingetreten werden, so dass es beim festgesetzten Bedarf von Fr. 5'300.-- monatlich sein Bewenden hat.
5.3 Wird vom Einkommen (Fr. 13'936.--) der Bedarf (Fr. 5'300.--) abgezogen, bleibt dem Beschwerdef�hrer ein Freibetrag von Fr. 8'636.-- monatlich. Die davon abweichende Berechnung, die einen Eingriff in das Existenzminimum belegen soll (S. 14 f. Ziff. 29 der Beschwerdeschrift), geht nicht von den massgebenden Zahlen aus.
Der Freibetrag des Beschwerdef�hrers von rund Fr. 8'636.-- reicht aus, um die vereinbarten Kinderunterhaltsbeitr�ge von Fr. 2'800.-- (je Fr. 1'400.-- pro Kind) und den Fehlbetrag von rund Fr. 2'150.-- im Bedarf der Beschwerdegegnerin mit den beiden Kindern zu bezahlen. Den �berschuss von rund Fr. 3'680.-- hat das Appellationsgericht anders als das Zivilgericht nicht einfach schematisch zwischen dem Beschwerdef�hrer (40 %) und der Beschwerdegegnerin mit den beiden Kindern (60 %) aufgeteilt. Es hat der Beschwerdegegnerin daraus einen Betrag von Fr. 750.-- zugesprochen mit der Begr�ndung, in Anbetracht der guten wirtschaftlichen Verh�ltnisse sei einerseits ihr betreibungsrechtlicher Grundbetrag um 20 % zu erh�hen und andererseits der Beitrag an die k�nftige Altersvorsorge grossz�giger zu bemessen. Der Unterhaltsbeitrag an die Beschwerdegegnerin sollte danach Fr. 2'900 bis Juni 2008 (Fehlbetrag: Fr. 2'150.--; �berschussanteil: Fr. 750.--) und danach Fr. 1'500.-- bis zur ordentlichen Pensionierung des Beschwerdef�hrers betragen (E. 5.4 und E. 6 S. 8 f. des angefochtenen Urteils).
Gegen die �berschussverteilung wendet der Beschwerdef�hrer nichts Stichhaltiges ein (S. 16 f. Ziff. 32-33 der Beschwerdeschrift). Er geht mit seiner Berechnung nicht von den massgebenden Bedarfs- und Einkommenszahlen aus, befasst sich in der Sache nicht mit den appellationsgerichtlichen Entscheidungsgr�nden und st�rt sich vielmehr daran, dass das Appellationsgericht zuletzt daf�rgehalten hat, der Unterhaltsbeitrag rechtfertige sich "auch im Hinblick auf die wenig transparenten und unbelegten finanziellen Verh�ltnisse" des Beschwerdef�hrers. Diese Zusatzbegr�ndung ("auch") vermag die �berschussverteilung f�r sich allein nicht zu st�tzen, so dass auf die dagegen gerichteten Einw�nde nicht einzugehen ist. Blosse Erw�gungen bedeuten keine Beschwer (vgl. BGE 130 III 321 E. 6 S. 328). Der Beschwerdef�hrer beruft sich sodann auf weitere Amortisationsverpflichtungen, die er in seiner Eingabe an das Zivilgericht vom 14. November 2006 belegt habe. Da das Scheidungsurteil des Zivilgerichts am 28. September 2005 ergangen ist, d�rfte es sich bei der genannten Eingabe um eine Stellungnahme im Massnahmenverfahren handeln, das offenbar w�hrend des Appellationsverfahrens eingeleitet wurde. Inwiefern er seine zus�tzlichen Amortisationsverpflichtungen auch vor Appellationsgericht rechtzeitig vorgebracht und belegt habe und deshalb vor Bundesgericht anrufen d�rfe, ist auf Grund der Verfahrenslage weder ersichtlich noch in der Beschwerdeschrift dargetan. Das Vorbringen hat deshalb als neu und unzul�ssig zu gelten (E. 2 hiervor).
Insgesamt wendet der Beschwerdef�hrer bei einem Einkommen von Fr. 13'936.-- monatlich Fr. 2'800.-- f�r die beiden Kinder und Fr. 2'900.-- f�r die Beschwerdegegnerin auf. Die Unterhaltsbeitr�ge f�r die dreik�pfige Familie belaufen sich auf Fr. 5'700.-- und damit auf weniger als die H�lfte (rund 40 %) des Einkommens. Ein Ermessensfehler der kantonalen Gerichte kann auch von diesem Ergebnis her nicht bejaht werden. Der �berschuss �ber den eigenen Bedarf von rund Fr. 3'000.-- gestattet dem Beschwerdef�hrer zudem, seinen allf�lligen zus�tzlichen Amortisationsverpflichtungen ohne Einschr�nkung nachzukommen. Das Appellationsgericht hat auch darauf zu Recht hingewiesen (E. 5.3.1 S. 7) und das ihm bei der Unterhaltsfestsetzung zustehende Ermessen insgesamt nicht verletzt (vgl. BGE 132 III 97 E. 1 S. 99). Die Beschwerde bleibt erfolglos.
Den Beginn der Beitragspflicht hat das Appellationsgericht auf den Zeitpunkt der Rechtskraft des Zivilgerichtsurteils im Scheidungspunkt (Oktober 2005) festgelegt (E. 6 S. 9 des angefochtenen Urteils). Der Beschwerdef�hrer erblickt darin eine Verletzung der Dispositionsmaxime, des Verschlechterungsverbots, seines Anspruchs auf rechtliches Geh�r und materiell-rechtlicher Grunds�tze (S. 18 Ziff. 35-36 der Beschwerdeschrift).
Die Beschwerdegegnerin hat die Abweisung der Appellation und damit die Best�tigung der zivilgerichtlich zuerkannten Unterhaltsbeitr�ge beantragt, die ab Rechtskraft des Urteils vom 28. September 2005 geschuldet waren. An einem Antrag hat es deshalb nicht gefehlt, so dass die Dispositionsmaxime nicht verletzt sein kann. Durch das Urteil des Appellationsgerichts wird der Beschwerdef�hrer auch nicht schlechter gestellt als durch das von ihm angefochtene Urteil, weshalb das Verschlechterungsverbot nicht verletzt sein kann (vgl. dazu Staehelin/Sutter, a.a.O., � 20 N. 16 S. 246).
In materiell-rechtlicher Hinsicht bestimmt das Gericht den Beginn der Beitragspflicht (Art. 126 Abs. 1 ZGB). Es steht ihm frei, die nacheheliche Unterhaltspflicht im Zeitpunkt der Rechtskraft des Urteils im Scheidungspunkt beginnen zu lassen (BGE 128 III 121 E. 3b/bb S. 123). Die Beschwerde erweist sich insoweit als unbegr�ndet. Es ist zudem weder ersichtlich noch dargetan, wie das Appellationsgericht den Anspruch des Beschwerdef�hrers auf rechtliches Geh�r verletzt haben k�nnte, indem es auf Vorbringen in seiner Eingabe vom 14. November 2006 an das Zivilgericht nicht eingegangen ist (vgl. E. 6 Abs. 2 hiervor). Das angefochtene Urteil kann insgesamt auch mit Bezug auf den Beginn der Beitragspflicht nicht beanstandet werden.
Schliesslich wendet sich der Beschwerdef�hrer gegen die Auferlegung der ordentlichen und ausserordentlichen Kosten des zweitinstanzlichen Verfahrens. Die Kostenauflage verstosse gegen die Ziff. 6 der Scheidungsteilvereinbarung, wonach die Parteien die Gerichtskosten des Scheidungsverfahrens je zur H�lfte bezahlen und jede Partei die Anwaltskosten selber tr�gt (S. 19 Ziff. 38 der Beschwerdeschrift). Die Tragweite dieser Klausel kann dahingestellt bleiben. Beide Parteien haben ihre Sachantr�ge bereits vor Zivilgericht "unter o/e-Kostenfolge" gestellt (vgl. die Rechtsbegehren je auf S. 1, Beschwerde-Beilagen Nrn. 3 und 4) und damit dem Gericht beantragt, s�mtliche ordentlichen ("ordinaria") und ausserordentlichen ("extraordinaria") Kosten der Gegenpartei aufzuerlegen (vgl. Staehelin/Sutter, a.a.O., � 15 N. 1 und N. 7 S. 185 ff.). Ihr �bereinstimmender Antrag, die Gerichts- und Parteikosten abweichend von Ziff. 6 der Scheidungsteilvereinbarung zu verlegen, bedeutet deren formlos g�ltige Aufhebung (vgl. BGE 95 II 419 E. 2d S. 425), so dass die kantonalen Gerichte die Kosten nach allgemeinen Prozessrechtsgrunds�tzen, dem Ausgang des Verfahrens entsprechend, verlegen durften. Die Beschwerde erweist sich auch im Kostenpunkt als unbegr�ndet.
Aus den dargelegten Gr�nden muss die Beschwerde abgewiesen werden, soweit darauf einzutreten ist. Der Beschwerdef�hrer wird damit kostenpflichtig (Art. 66 Abs. 1 BGG).