Source: https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Ueber-uns-und-Presse/Struktur-und-Organisation/Selbstverwaltung/verbindliche-entscheidungen/2012/20121031_vertrauensschutz_schwerbehinderung.html
Timestamp: 2020-04-06 03:11:25
Document Index: 74231631

Matched Legal Cases: ['§ 236', '§ 37', '§ 236', '§ 37', '§ 236', '§ 38', '§ 37', '§ 236', '§ 116']

DRV - Verbindliche Entscheidungen - Schwerbehinderteneigenschaft § 236a Abs. 4, §§ 37 Satz 1 Nr. 2, 236a Abs.1 Satz 1 Nr. 2, Abs. 4 Nr. 2 SGB VI
Schwerbehinderteneigenschaft § 236a Abs. 4, §§ 37 Satz 1 Nr. 2, 236a Abs.1 Satz 1 Nr. 2, Abs. 4 Nr. 2 SGB VI
Bei der Prüfung, ob Versicherte im Sinne des § 236a Abs. 4 SGB VI am 16. November 2000 schwerbehindert waren, ist die Schonfrist des § 38 Abs. 1 Halbsatz 2 SchwbG 1986 zu beachten. Bis zum Ablauf der Schonfrist ist vom Vorliegen der Schwerbehinderteneigenschaft auszugehen.
Bei der Prüfung, ob Versicherte im Sinne der §§ 37 Satz 1 Nr. 2, 236a Abs. 1 Satz 1 Nr. 2, Abs. 4 Nr. 2 Buchst. a SGB VI bei Beginn der Altersrente als schwerbehinderte Menschen anerkannt sind und Versicherte im Sinne des § 236a Abs. 2 Satz 3 Nr. 1 SGB VI am 1. Januar 2007 als schwerbehinderte Menschen anerkannt waren, ist die Schonfrist des § 116 Abs. 1 Halbsatz 2 SGB IX zu beachten. Bis zum Ablauf der Schonfrist ist vom Vorliegen der Schwerbehinderteneigenschaft auszugehen.