Source: http://ea-n.com/wer_wir_sind/satzung.html
Timestamp: 2018-10-23 01:54:40
Document Index: 331916679

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 4', '§ 6', '§ 8', '§ 7', '§ 26', '§ 26']

Satzung der Evangelischen Allianz Nürnberg
Die Evangelische Allianz Nürnberg ist die regionale Gruppe der Deutschen Evangelischen Allianz. Die Evangelische Allianz Nürnberg (EAN) ist wie Deutsche Evangelische Allianz e.V. (DEA) ein Bund von Christen, die Mitglieder evangelischer Landeskirchen und landeskirchlicher Gemeinschaften, evangelischer Freikirchen sowie freier Werke und Verbände sind. Weiter gehören zu ihr landeskirchliche und freikirchliche Gemeinden, Gemeinschaften sowie Werke und Initiativen. Als Bund fördert die EAN die Verbindung von Christen, die sich aufgrund der Heiligen Schrift im persönlichen Glauben und Gehorsam zu Jesus Christus bekennen, wie es in der "Glaubensbasis" der Deutschen Evangelischen Allianz festgelegt ist.
Die Evangelische Allianzbewegung ist seit ihrer Entstehung im Jahre 1846 von der Überzeugung getragen, dass die Gemeinde Jesu Christi in ihm ihre vorgegebene Einheit hat. Das Einssein findet seinen Ausdruck
im gemeinsamen Gebet,
im gemeinsamen Dienst der Mission, Evangelisation und Diakonie,
im Wahrnehmen öffentlicher Verantwortung in der Gesellschaft,
im Eintreten für Leidende und um des Glaubens willen Verfolgte in aller Welt,
in gemeinsamer Suche nach Buße, wo sich die in Christus geschenkte Einheit bedroht zeigt.
Auf diese Weise trägt die evangelische Allianzbewegung dazu bei, die Christen - und dadurch zugleich ihre jeweiligen Kirchen - einander nahezubringen.
Die Evangelische Allianz Nürnberg bestand als e.V. bis etwa 1961 und danach bis heute als nicht-rechtsfähiger Verein. Unter der beschriebenen Zielsetzung fasst die Evangelische Allianz Nürnberg ihre bisherige Satzung zum Zweck der Eintragung in das Vereinsregister und der damit verbundenen Erlangung der Rechtsfähigkeit wie folgt neu:
1. Der Verein führt den Namen „Evangelische Allianz Nürnberg“. Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden. Nach der Eintragung führt der Verein den Namenszusatz „e.V.“.
2. Der Verein hat seinen Sitz in Nürnberg.
1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung vom 01.01.1977 in der jeweils gültigen Fassung.
2. Im Sinne der Präambel belebt und fördert die EAN die Verkündigung des Evangeliums von Jesus Christus, vor allem in Mission, Evangelisation, Seelsorge und Diakonie. Sie sorgt für die dazu nötigen Initiativen und die organisatorischen und finanziellen Voraussetzungen.
3. Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch
a) gemeinsame Gebetsversammlungen,
b) gemeinsame diakonische, evangelistische und missionarische Aktionen und Veranstaltungen,
c) gemeinsame öffentliche Informationsplattformen für die Mitglieder.
§ 3 Selbstlosigkeit, Mittelverwendung, Mitgliedsbeiträge
1. Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Ziele.
2. Die Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins.
3. Die Mitglieder erhalten bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung des Vereins keine Anteile des Vereinsvermögens. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
4. Mitglieder gemäß § 4 Nr. 3 können Mitgliedsbeiträge leisten. Auf Antrag des jeweiligen Mitglieds setzt der Vorstand die Höhe des Mitgliedbeitrages für das antragstellende Mitglied fest.
1. Mitglieder der EAN können natürliche Personen (persönliche Mitglieder) und juristische Personen sowie nichtrechtsfähige Vereine werden.
2. Über den an den Vorstand zu richtenden Antrag auf Aufnahme eines Mitglieds entscheidet nach Prüfung durch den Vorstand die Mitgliederversammlung (Allianzkomitee). Aufzunehmende Mitglieder benötigen in der Regel positive Referenz von Mitgliedern des Allianzkomitees.
3. Aufnahme als persönliches Mitglied Einzelpersonen erklären mit der Bitte um Aufnahm die Anliegen und den Auftrag der EAN mitzutragen. Der Aufnahme geht in der Regel ein einjähriger Gaststatus voraus, während dem sich das werdende Mitglied intensiv am Leben der EAN beteiligt.
4. Vertreter von juristischen Personen oder nichtrechtsfähigen Vereinen Die juristische Person oder der nichtrechtsfähige Verein (landeskirchliche oder freikirchliche Gemeinden, Gemeinschaften, Werke und Initiativen) entsendet zwei Vertreter für das Allianzkomitee. Sie bzw. er trägt die Anliegen und den Auftrag der EAN mit. Der Aufnahme geht in der Regel ein zweijähriger Gaststatus voraus, während dem sich das aufzunehmende Mitglied und seine Vertreter intensiv am Leben der EAN beteiligen.
5. Mitglieder mit Gaststatus haben Sitz und Stimme im Komitee, jedoch bei Abstimmungen bezüglich Mitgliedsfragen haben sie kein Stimmrecht.
Bei Wahlen haben sie weder aktives noch passives Wahlrecht.
6. Die Mitgliedschaft erlischt a) durch den Tod,
b) durch freiwilligen Austritt, der jederzeit schriftlich erklärt werden kann,
c) durch Ausschluss, über den die Mitgliederversammlung nach Anhören des Vorstandes entscheidet.
1. Das Allianzkomitee (Mitgliederversammlung)
bestehend aus dem Vorsitzenden, den beiden stellvertretenden Vorsitzenden, dem Schriftführer, dem Kassenverwalter und weiteren Mitgliedern.
§ 6 Allianzkomitee
1. Das Allianzkomitee beschließt über
- die Bestellung des ersten Vorsitzenden, der stellvertretenden Vorsitzenden, des Schatzmeisters sowie der anderen Mitglieder des Vorstandes. Sie werden auf die Dauer von 4 Jahren gewählt. Wiederwahl ist möglich.
- den Wirtschaftsplan (soweit erforderlich) und den Rechnungsbericht.
- die Entlastung des Vorstandes.
- die Bildung von Arbeitskreisen und Ausschüssen, soweit sie nicht nach § 8 durch den Vorstand als beratende Ausschüsse berufen werden.
2. Bei Beschlussfassungen entscheidet die Mehrheit der erschienenen Mitglieder, bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.
3. Der Vorstand im Sinne von § 7 Ziff.1 beruft das Allianzkomitee schriftlich unter Einhaltung einer Frist von 2 Wochen und unter Angabe der Tagesordnung mindestens zweimal jährlich ein. Das Allianzkomitee ist einzuberufen, wenn mindestens 1/3 der Mitglieder dies unter Angabe von Gründen fordert. Anträge, über die abgestimmt werden soll, sind bei einem Vorstandsmitglied spätestens 1 Woche vor der Mitgliederversammlung schriftlich einzureichen.
Das Allianzkomitee ist unabhängig von der Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Es fasst seine Beschlüsse mit der Mehrheit der Stimmen der erschienenen Mitglieder. Lediglich Beschlüsse über Satzungsänderungen erfordern eine Mehrheit von 3/4 der erschienenen Mitglieder. Die beabsichtigten Satzungsänderungen müssen in der Einladung mitgeteilt werden. Satzungsänderungen, die von Aufsichts-, Finanzbehörden oder Gerichten aus formalen Gründen verlangt werden, kann der Vorstand von sich aus vornehmen. Derartige Satzungsänderungen müssen allen Mitgliedern unverzüglich schriftlich mitgeteilt werden.
Bei der Mehrheitsfindung sind Enthaltungen nicht zu berücksichtigen. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.
Bei Wahlen ist der Kandidat gewählt, der die Mehrheit der abgegebenen Stimmen auf sich vereinigt. Erreicht im ersten Wahlgang kein Kandidat die Mehrheit der abgegebenen Stimmen, so ist eine Stichwahl zwischen den beiden Kandidaten durchzuführen, die im ersten Wahlgang die meisten Stimmen erreicht haben.
1. Vorstand im Sinne von § 26 BGB sind der erste Vorsitzende, die beiden stellvertretenden Vorsitzenden und der Schatzmeister. Vertretungsberechtigt sind je zwei Mitglieder des Vorstandes im Sinne von § 26 BGB gemeinsam.
2. Dem Vorstand obliegt die Geschäftsleitung, die Ausführung der Beschlüsse und die Verwaltung des Vermögens.
3. Die Einladungen erfolgen durch den Vorsitzenden schriftlich unter Angabe der Tagesordnung und Einhaltung einer Frist von mindestens 1 Woche. Über jede Verhandlung des Vorstandes und der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen, das von dem Schriftführer und dem Vorsitzenden zu unterzeichnen ist und in der nächsten Sitzung der Bestätigung bedarf.
4. Der Schatzmeister sorgt für eine ordnungsgemäße Buchführung. Er hat der Mitgliederversammlung einen Rechenschaftsbericht zu erstatten.
5. Zu den Aufgaben des Vorstandes gehört, bei Erfordernis im Einvernehmen mit dem Allianzkomitee einen hauptamtlichen Allianzsekretär einzustellen bzw. abzuberufen. Dieser hat ggf. Sitz und Stimme in Vorstand und Allianzkomitee. Die Einrichtung von Stellen für vergütete Mitarbeiter obliegt dem Allianzkomitee. Der Vorstand beschließt über die Anstellung solcher Mitarbeiter.
6. Die Mitglieder des Vorstandes haben keinen Anspruch auf Vergütung ihrer Tätigkeit, mit Ausnahme der angestellten Mitarbeiter.
Der Vorstand kann Arbeitsausschüsse einsetzen, in die auch Nichtmitglieder berufen werden können.
Für Satzungsänderungen ist eine Dreiviertel-Mehrheit erforderlich.
Bei der Auflösung oder Aufhebung der Evangelischen Allianz Nürnberg oder bei Wegfall ihres bisherigen Zweckes fällt das Vermögen des Vereins dem Verein ,,Deutsche Evangelische Allianz e.V." zu, soweit dieser zum Zeitpunkt der Auflösung als gemeinnützigen und kirchlichen Zwecken dienend vom zuständigen Finanzamt anerkannt ist, es sei denn, das Allianzkomitee stimmt mit der Mehrheit von 3/4 aller Mitglieder einem anderen Verwendungszweck zu, wobei sichergestellt sein muss, dass das Vermögen unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke Verwendung findet.
Eingetragen ins Vereinsregister beim Amtsgericht Nürnberg am 09.03.2007 unter VR 200226.
Stand 09.03.2007