Source: http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=19.07.2001&Aktenzeichen=4%20StR%20457/00
Timestamp: 2013-05-21 22:21:56
Document Index: 247144730

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Rechtsprechung BGH, 19.07.2001 - 4 StR 457/00 Finanzsanierungskonzept� 263 StGB, auch durch zutreffende Angaben kann "get�uscht" werden, wenn Zweck der Handlung eine Irrtumserregung ist ("�u�erlich verkehrsgerechtes Verhalten");Anwendung des � 70 StGB setzt die tats�chliche Aus�bung des Gewerbes voraus;�� 52, 53 StGB, ob ein mittelbarer T�ter (� 25 Abs. 1 StGB) tateinheitlich oder tatmehrheitlich handelt, bestimmt sich nach seinem Tatbeitrag
� 70 StGB; � 25 Abs. 1 StGBBetrug; Berufsverbot (Aus�bung des Berufs); Konkurrenzen, Handlungsmehrheit bei mittelbarer T�terschaft; T�uschungshandlung (Irref�hrung mit wahren Tatsachen)
StGB � 263 Abs. 1T�uschung durch wahrheitsgem��e Angaben; Verm�gensschaden bei anfechtbarem Rechtsgesch�ft
nomos.de , S. 49 (Leitsatz und Entscheidungsanmerkung)
�� 70, 263 StGBBetrug/T�uschungshandlung/Berufsverbot
LG Rostock, 29.03.2000 - I KLs 26/99
BVerfG, 04.11.2001 - 2 BvR 1619/01
NJ 2001, 604 (Ls.)
Wird zitiert von ... (4) BGH, 06.11.2003 - 1 StR 24/03 Zur Strafbarkeit von Kursmanipulationen durch "Scalping"Hiernach ist T�uschung jedes Verhalten, das objektiv irref�hrt oder einen Irrtum unterh�lt und damit auf die Vorstellung eines anderen einwirkt (vgl. nur BGHSt 47, 1, 3; BGH wistra 2001, 386).
BGH, 04.12.2003 - 5 StR 308/03 Betrug (T�uschung; Irrtumserregung: Rechnung, Offerte, Zahlungspflicht, …In solchen F�llen wird ein Verhalten dann zur tatbestandlichen T�uschung, wenn der T�ter die Eignung der inhaltlich richtigen Erkl�rung, einen Irrtum hervorzurufen, planm��ig einsetzt und damit unter dem Anschein "�u�erlich verkehrsgerechten Verhaltens" gezielt die Sch�digung des Adressaten verfolgt, wenn also die Irrtumserregung nicht die blo�e Folge, sondern der Zweck der Handlung ist (vgl. BGHSt 47, 1; BGH wistra 2001, 386).In solchen F�llen wird ein Verhalten dann zur tatbestandlichen T�uschung, wenn der T�ter die Eignung der - inhaltlich richtigen - Erkl�rung, einen Irrtum hervorzurufen, planm��ig einsetzt und damit unter dem Anschein "�u�erlich verkehrsgerechten Verhaltens" gezielt die Sch�digung des Adressaten verfolgt, wenn also die Irrtumserregung nicht die blo�e Folge, sondern der Zweck der Handlung ist (vgl. BGHSt 47, 1; BGH wistra 2001, 386).
LG Hamburg, 21.03.2012 - 608 KLs 8/11 Abo-Fallen sind gewerbsm��iger Betrug // Auch Anwalt verurteilt, der f�r die …Eine T�uschung im Sinne des � 263 StGB liegt jedoch auch dann vor, wenn der T�ter die objektive Eignung einer inhaltlich richtigen Erkl�rung, einen Irrtum hervorzurufen, planm��ig einsetzt und damit unter dem Anschein �u�erlich verkehrsgerechten Verhaltens gezielt die Sch�digung des Adressaten verfolgt, wenn also die Irrtumserregung nicht die blo�e Folge, sondern der Zweck der Handlung ist (…BGH, Urt. v. 26.04.2001, Az. 4 StR 439/00; BGH, Urt. v. 19.07.2001, Az. 4 StR 457/00;… BGH, Urt. v. 04.12.2003, Az. 5 StR 308/03; jew. zit. nach Juris;… vgl. auch Fischer, StGB, 68. Aufl., � 263 Rn. 28 m.w.N.).
BVerfG, 04.11.2001 - 2 BvR 1619/01 In dem Verfahren �ber die Verfassungsbeschwerde des Herrn G ... - Bevollm�chtigte: Alexander Schulz und Koll., Augustenstra�e 33, 18055 Rostock - gegen a) das Urteil des Bundesgerichtshofs vom 19. Juli 2001 - 4 StR 457/00 -, b) das Urteil des Landgerichts Rostock vom 29. M�rz 2000 - I KLs 26/99 - hat die 3. Kammer des Zweiten Senats des Bundesverfassungsgerichts durch die Richterin Pr�sidentin Limbach und die Richter Hassemer, Mellinghoff gem�� � 93b in Verbindung mit � 93a BVerfGG in der Fassung der Bekanntmachung vom 11. August 1993 (BGBl I S. 1473) am 4. November 2001 einstimmig beschlossen:.