Source: https://www.ris.bka.gv.at/JustizEntscheidung.wxe?Abfrage=Justiz&Dokumentnummer=JJT_20161122_OGH0002_0050OB00198_16B0000_000&IncludeSelf=False
Timestamp: 2019-12-08 02:44:51
Document Index: 239588666

Matched Legal Cases: ['OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 523', '§ 1323', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§833', '§863', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 863', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§1', '§1', '§13', '§26', '§16', '§52', '§ 13', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 13', 'OGH', 'OGH', '§ 13', '§ 16', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§886', '§32', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 32', 'OGH', 'OGH', '§1', '§1', '§2', '§ 1', '§ 1', '§ 2', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§2', '§2', '§2', '§3', '§16', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 16', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 3', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH']

RIS - Rechtssätze für 5Ob198/16b - Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)
Rechtssatz für 6Ob352/64 5Ob143/04x 1O...
RS0015036
6Ob352/64; 5Ob143/04x; 1Ob62/16y; 5Ob198/16b
Auch für den sich aus dieser Gesetzesbestimmung ergebenden Anspruch auf Wiederherstellung des vorigen Zustandes gilt der im Schadenersatzrecht entwickelte Grundsatz, dass die Wiederherstellung einer im wesentlichen dem früheren Zustand gleichen Lage genügt.
6 Ob 352/64
Entscheidungstext OGH 20.01.1965 6 Ob 352/64
Veröff: EvBl 1965/360 S 548
5 Ob 143/04x
Entscheidungstext OGH 29.06.2004 5 Ob 143/04x
1 Ob 62/16y
Entscheidungstext OGH 24.05.2016 1 Ob 62/16y
Vgl; Beisatz: Auch bei einem auf § 523 ABGB gestützten Begehren auf Wiederherstellung des früheren Zustands stellt sich die Frage der Tunlichkeit der Naturalrestitution (§ 1323 ABGB). Auch in diesen Fällen ist der Beeinträchtigte bei Untunlichkeit der Naturalrestitution auf den Ersatz der eingetretenen Wertminderung beschränkt. (T1)
5 Ob 198/16b
Entscheidungstext OGH 22.11.2016 5 Ob 198/16b
Auch; Beisatz: Bei der anzuwendenden wirtschaftlichen Betrachtung ist es daher zulässig, wenn ein Miteigentümer nicht die Entfernung der eigenmächtig vom anderen Miteigentümer eingebauten Tür begehrt, sondern sich mit dem „gelinderen Mittel“ der Ausfolgung eines Schlüssels begnügt. (T2)
ECLI:AT:OGH0002:1965:RS0015036
JJR_19650120_OGH0002_0060OB00352_6400000_002
Rechtssatz für 1Ob177/75 5Ob197/75 1Ob...
RS0013638
1Ob177/75; 5Ob197/75; 1Ob745/77; 1Ob540/79; 6Ob811/80; 2Ob509/83; 7Ob593/83; 1Ob19/83; 7Ob635/83; 2Ob509/84; 6Ob700/87; 3Ob620/89; 1Ob556/93 (1Ob557/93); 1Ob2108/96y; 5Ob47/97s; 3Ob148/97d; 5Ob20/01d; 5Ob54/02f; 5Ob106/03d; 2Ob155/08w; 5Ob192/10m; 4Ob108/12d; 5Ob246/12f; 2Ob119/13h; 5Ob205/14d; 10Ob35/16v; 5Ob198/16b; 5Ob93/17p; 5Ob246/18i
ABGB §833 D2
ABGB §863 EI
Eine Benützungsregelung kann wie jede andere Vereinbarung auch durch schlüssiges Verhalten zustandekommen (MietSlg 25055).
1 Ob 177/75
Entscheidungstext OGH 17.09.1975 1 Ob 177/75
Veröff: MietSlg 27084(9)
5 Ob 197/75
Entscheidungstext OGH 18.11.1975 5 Ob 197/75
Veröff: MietSlg 27086
1 Ob 745/77
Entscheidungstext OGH 21.12.1977 1 Ob 745/77
Veröff: MietSlg 29666
1 Ob 540/79
Entscheidungstext OGH 21.02.1979 1 Ob 540/79
6 Ob 811/80
Entscheidungstext OGH 27.05.1981 6 Ob 811/80
2 Ob 509/83
Entscheidungstext OGH 12.04.1983 2 Ob 509/83
7 Ob 593/83
Entscheidungstext OGH 22.09.1983 7 Ob 593/83
Auch; Beisatz: Hier: Unwidersprochene Kenntnisnahme der unveränderten Benützungsverhältnisse durch den Rechtsnachfolger. (T1)
1 Ob 19/83
Entscheidungstext OGH 14.12.1983 1 Ob 19/83
7 Ob 635/83
Entscheidungstext OGH 22.03.1984 7 Ob 635/83
Beisatz: Hiebei kann zum Nachteil des Partners eine falsche Vorstellung über den Inhalt bestehender Rechte nur dann gewertet werden, wenn er zum Entstehen dieser Vorstellung beigetragen hat oder wenn er sie erkennen konnte und zur Aufklärung des Irrtums nichts unternommen hat. (T2)
2 Ob 509/84
Entscheidungstext OGH 25.09.1984 2 Ob 509/84
Auch; Beisatz: Hier: 4 1/2 jährige Benützung ohne Widerspruch. (T3)
3 Ob 620/89
Entscheidungstext OGH 15.11.1989 3 Ob 620/89
Beisatz: und geändert werden. (T4)
1 Ob 556/93
Entscheidungstext OGH 25.08.1993 1 Ob 556/93
Auch; Beisatz: Insbesondere kann eine jahrelange, unwidersprochen gehandhabte Übung aller Miteigentümer ein schlüssiges Verhalten im Sinne des § 863 ABGB darstellen, das als Abschluss einer Benützungsvereinbarung gewertet werden kann. (T5)
1 Ob 2108/96y
Entscheidungstext OGH 26.07.1996 1 Ob 2108/96y
5 Ob 47/97s
Entscheidungstext OGH 25.02.1997 5 Ob 47/97s
Auch; Beisatz: Die jahrelange Beibehaltung einer bestimmten Nutzungsart kann nur als schlüssiges Einverständnis zur bestehenden Gebrauchsordnung gedeutet werden. (T6)
3 Ob 148/97d
Entscheidungstext OGH 24.02.1999 3 Ob 148/97d
5 Ob 20/01d
Entscheidungstext OGH 27.09.2001 5 Ob 20/01d
5 Ob 54/02f
Entscheidungstext OGH 26.02.2002 5 Ob 54/02f
Vgl auch; Beisatz: Hier: Schlüssige Überlassung der Sondernutzung an den für eine Lifterrichtung benötigten Hausteilen. (T7)
5 Ob 106/03d
Entscheidungstext OGH 07.10.2003 5 Ob 106/03d
Auch; Beisatz: Vor dem Inkrafttreten des WEG 2002 am 1. 7. 2002 konnten Benützungsvereinbarungen aller Wohnungseigentümer auch konkludent durch jahrelange Beibehaltung einer bestimmten Nutzungsart geschlossen werden. (T8); Beisatz: Hier: Konkludente Gebrauchsvereinbarung dahingehend, dass die allgemeinen Teile der Liegenschaft in den einzelnen Häusern nur von den Wohnungseigentümern benutzt werden sollten, die sich mit ihren Schlüsseln Zugang zu den entsprechenden Häusern verschaffen konnten. (T9)
2 Ob 155/08w
Entscheidungstext OGH 14.08.2008 2 Ob 155/08w
5 Ob 192/10m
Entscheidungstext OGH 29.03.2011 5 Ob 192/10m
4 Ob 108/12d
Entscheidungstext OGH 02.08.2012 4 Ob 108/12d
5 Ob 246/12f
Entscheidungstext OGH 24.01.2013 5 Ob 246/12f
Vgl; Auch Beis wie T8; Auch Beis wie T5; Vgl Beis wie T6; Vgl auch Beis wie T9
5 Ob 205/14d
Entscheidungstext OGH 24.02.2015 5 Ob 205/14d
10 Ob 35/16v
Entscheidungstext OGH 28.06.2016 10 Ob 35/16v
Auch; Beis wie T3; Beis wie T5
Vgl auch; Beis wie T8; Beisatz: Seit dem Inkrafttreten des WEG 2002 mit 1. 7. 2002 ist eine Benützungsregelung schriftlich abzuschließen. (T10)
5 Ob 93/17p
Entscheidungstext OGH 20.07.2017 5 Ob 93/17p
5 Ob 246/18i
Entscheidungstext OGH 20.02.2019 5 Ob 246/18i
ECLI:AT:OGH0002:1975:RS0013638
JJR_19750917_OGH0002_0010OB00177_7500000_003
Rechtssatz für 5Ob6/81 5Ob55/82 5Ob24/...
RS0005944
5Ob6/81; 5Ob55/82; 5Ob24/87; 5Ob1028/92; 5Ob95/93; 5Ob2435/96s; 5Ob218/00w; 5Ob153/00m; 5Ob207/01d; 5Ob86/03p; 5Ob306/03s; 5Ob143/04x; 6Ob304/05g; 4Ob109/11z; 5Ob53/15b; 5Ob38/15x; 5Ob198/16b; 5Ob84/18s; 5Ob45/19g; 5Ob72/19b
AußStrG §1 B1
JN §1 DVe1
WEG §13 Abs1
WEG §26 Abs1 Z2
WEG 2002 §16 Abs2
WEG 2002 §52 Abs1 Z2
Wer ohne Zustimmung der betroffenen Wohnungseigentümer und ohne eine die fehlende Zustimmung ersetzende Entscheidung des Außerstreitrichters eigenmächtig Änderungen iSd § 13 Abs 2 WEG vornimmt, ist ausnahmslos auf dem streitigen Rechtsweg in Anspruch zu nehmen: droht die Gefahr künftiger rechtswidriger Änderungen (sei es eines Ersteingriffes oder einer Eingriffswiederholung), dann ist gegen den rechtswidrig handelnden Wohnungseigentümer mit Unterlassungsklage vorzugehen, ist die rechtswidrige Änderung schon bewirkt, so kann der Beseitigungsanspruch geltend gemacht werden.
5 Ob 6/81
Entscheidungstext OGH 22.11.1981 5 Ob 6/81
Veröff: SZ 54/129 = EvBl 1982/61 S 211 = MietSlg 33574 (19)
5 Ob 55/82
Entscheidungstext OGH 08.03.1983 5 Ob 55/82
5 Ob 24/87
Entscheidungstext OGH 03.03.1987 5 Ob 24/87
Veröff: ImmZ 1987,313 (Meinhart)
5 Ob 1028/92
Entscheidungstext OGH 30.06.1992 5 Ob 1028/92
Auch; Beisatz: Zur Abwehr eigenmächtiger Änderungen am Wohnungseigentumsobjekt steht jedem einzelnen Wohnungseigentümer ein im streitigen Rechtsweg durchzusetzender Unterlassungsanspruch und Beseitigungsanspruch zu (MietSlg 33/19; MietSlg 39615 ua). (T1)
Veröff: WoBl 1993,61 (Call)
5 Ob 95/93
Entscheidungstext OGH 21.12.1993 5 Ob 95/93
5 Ob 2435/96s
Entscheidungstext OGH 28.01.1997 5 Ob 2435/96s
5 Ob 218/00w
Entscheidungstext OGH 26.09.2000 5 Ob 218/00w
5 Ob 153/00m
Entscheidungstext OGH 19.12.2000 5 Ob 153/00m
5 Ob 207/01d
Entscheidungstext OGH 11.12.2001 5 Ob 207/01d
Auch; nur: Wer ohne Zustimmung der betroffenen Wohnungseigentümer und ohne eine die fehlende Zustimmung ersetzende Entscheidung des Außerstreitrichters eigenmächtig Änderungen iSd § 13 Abs 2 WEG vornimmt, ist ausnahmslos auf dem streitigen Rechtsweg in Anspruch zu nehmen. (T2)
5 Ob 86/03p
Entscheidungstext OGH 13.05.2003 5 Ob 86/03p
5 Ob 306/03s
Entscheidungstext OGH 20.01.2004 5 Ob 306/03s
Auch; nur: Ist die rechtswidrige Änderung schon bewirkt, so kann der Beseitigungsanspruch geltend gemacht werden. (T3)
Beisatz: Eine gegen eigenmächtige Änderungen iSd § 13 Abs 2 WEG 1975 (§ 16 Abs 2 WEG 2002) gerichtete Klage kann auch ein Entfernungs- bzw Wiederherstellungsbegehren enthalten (insbesondere dann, wenn die Änderung allgemeine Teile der Liegenschaft betrifft oder Auswirkungen auf die Nutzwertfestsetzung haben könnte). (T4)
6 Ob 304/05g
Entscheidungstext OGH 26.01.2006 6 Ob 304/05g
Vgl auch; Beisatz: Hier: Bei Verletzung eines vertraglichen Belastungsverbotes kann der Beseitigungsanspruch im Vertrag über die Einräumung des Belastungs- und Veräußerungsverbots, nach den Umständen des Einzelfalles, insbesondere aufgrund des Vertragszwecks, seine rechtliche Grundlage haben. Entscheidend ist die Rechtslage, die mit dem Verbot gesichert werden soll. (T5) Veröff: SZ 2006/10
4 Ob 109/11z
Entscheidungstext OGH 20.09.2011 4 Ob 109/11z
5 Ob 53/15b
Entscheidungstext OGH 19.05.2015 5 Ob 53/15b
Vgl auch; Beis wie T1; Veröff: SZ 2015/48
5 Ob 38/15x
Entscheidungstext OGH 19.05.2015 5 Ob 38/15x
5 Ob 84/18s
Entscheidungstext OGH 18.07.2018 5 Ob 84/18s
5 Ob 45/19g
Entscheidungstext OGH 21.05.2019 5 Ob 45/19g
5 Ob 72/19b
Entscheidungstext OGH 13.06.2019 5 Ob 72/19b
ECLI:AT:OGH0002:1981:RS0005944
JJR_19811122_OGH0002_0050OB00006_8100000_003
Rechtssatz für 5Ob181/02g 5Ob17/16k 5O...
RS0117165
5Ob181/02g; 5Ob17/16k; 5Ob198/16b; 5Ob160/18t; 5Ob168/18v; 5Ob12/19d; 5Ob72/19b
ABGB §886
WEG 2002 §32 Abs2
Wenn ein gesetzliches Schriftformgebot besteht, ist eine ergänzende Auslegung von Urkunden durch den Formzweck beschränkt.
5 Ob 181/02g
Entscheidungstext OGH 12.09.2002 5 Ob 181/02g
5 Ob 17/16k
Entscheidungstext OGH 20.04.2016 5 Ob 17/16k
5 Ob 160/18t
Entscheidungstext OGH 03.10.2018 5 Ob 160/18t
5 Ob 168/18v
Entscheidungstext OGH 13.12.2018 5 Ob 168/18v
5 Ob 12/19d
Entscheidungstext OGH 20.02.2019 5 Ob 12/19d
Beisatz: Hier: Schriftformgebot des § 32 Abs 2 WEG. (T1)
ECLI:AT:OGH0002:2002:RS0117165
JJR_20020912_OGH0002_0050OB00181_02G0000_002
Rechtssatz für 5Ob270/03x 5Ob182/07m 5...
RS0118605
5Ob270/03x; 5Ob182/07m; 5Ob167/08g; 4Ob150/11d; 4Ob108/12d; 5Ob198/16b; 5Ob141/16w; 5Ob84/18s
WEG 1948 §1 Abs2
WEG 1975 §1 Abs2
WEG 2002 §2 Abs3
§ 1 Abs 2 WEG 1948 sah zwar - so wie § 1 Abs 2 WEG 1975 (vgl jetzt § 2 Abs 3 WEG 2002) - die Begründung von Zubehörwohnungseigentum nur an solchen Teilen der Liegenschaft vor, die deutlich abgegrenzt sind, doch sollte damit nur eine Beweiserleichterung für die Feststellung des Umfangs des Akzessoriums geschaffen werden. Die Abgrenzung sollte sinnlich wahrnehmbar sein, war also nicht allein auf die Errichtung von Zäunen oder Mauern beschränkt. Letztlich ist nach der Verkehrsauffassung zu beurteilen, ob eine Abgrenzung ausreichend deutlich ist. Dabei gelten in einem Zweifamilienhaus weniger strenge Anforderungen als in einer großen Wohnungseigentumsanlage.
5 Ob 270/03x
Entscheidungstext OGH 09.12.2003 5 Ob 270/03x
5 Ob 182/07m
Entscheidungstext OGH 06.11.2007 5 Ob 182/07m
Beisatz: Hier Hecke. (T1)
5 Ob 167/08g
Entscheidungstext OGH 26.08.2008 5 Ob 167/08g
Auch; Beisatz: Entscheidend für die Zubehörstauglichkeit von Räumlichkeiten/Flächen ist die Verkehrsauffassung, was genauso für die Eignung von selbstständigen Räumlichkeiten als wohnungseigentumstaugliche Objekte gilt. Beide Fragen können jedenfalls nur nach der Lage des konkreten Einzelfalls beurteilt werden. (T2)
4 Ob 150/11d
Entscheidungstext OGH 22.11.2011 4 Ob 150/11d
5 Ob 141/16w
Entscheidungstext OGH 04.05.2017 5 Ob 141/16w
ECLI:AT:OGH0002:2003:RS0118605
JJR_20031209_OGH0002_0050OB00270_03X0000_001
Rechtssatz für 5Ob106/06h 5Ob11/07i 5O...
RS0120725
5Ob106/06h; 5Ob11/07i; 5Ob72/07k; 5Ob290/07v; 5Ob29/08p; 5Ob241/09s; 5Ob83/11h; 5Ob43/11a; 3Ob158/11y; 5Ob148/11t; 5Ob257/11x; 5Ob157/11s; 5Ob83/12k; 5Ob200/12s; 5Ob228/13k; 5Ob210/13p; 5Ob100/14p; 5Ob53/15b; 5Ob224/15z; 5Ob117/16s; 5Ob105/16a; 5Ob195/16m; 5Ob198/16b; 5Ob14/17w; 5Ob68/17m; 5Ob6/18w; 5Ob179/17k; 5Ob41/18t; 5Ob123/18a; 5Ob219/18v; 5Ob18/19m; 5Ob38/19b; 5Ob45/19g; 5Ob72/19b
WEG 2002 §2 Abs1
WEG 2002 §2 Abs2
WEG 2002 §2 Abs4
WEG 2002 §3 Abs2
WEG 2002 §16
Für die Frage der Widmung eines Wohnungseigentumsobjekts ist auf die privatrechtliche Einigung der Wohnungseigentümer (in der Regel im Wohnungseigentumsvertrag) abzustellen; baurechtliche oder raumordnungsrechtliche „Widmungen" definieren die privatrechtlichen Rechtsverhältnisse der Wohnungseigentümer untereinander nicht.
5 Ob 106/06h
Entscheidungstext OGH 16.05.2006 5 Ob 106/06h
5 Ob 11/07i
Entscheidungstext OGH 06.03.2007 5 Ob 11/07i
5 Ob 72/07k
Entscheidungstext OGH 18.09.2007 5 Ob 72/07k
nur: Für die Frage der Widmung eines Wohnungseigentumsobjekts ist auf die privatrechtliche Einigung der Wohnungseigentümer (in der Regel im Wohnungseigentumsvertrag) abzustellen. (T1)
nur T1; Beisatz: Der Rechtsakt der Widmung kann im Stadium der Vorbereitung einer Wohnungseigentumsbegründung auch vom Wohnungseigentumsorganisator gesetzt werden. (T2)
Beisatz: Das rechtswirksame Zustandekommen und der Inhalt einer Widmung von Teilen einer im Wohnungseigentum stehenden Liegenschaft hängen vielfach von den konkreten Umständen des gerade zu beurteilenden Falls ab. (T3)
5 Ob 29/08p
Entscheidungstext OGH 14.07.2008 5 Ob 29/08p
nur T1; Beisatz: Die privatrechtliche Einigung (der Widmungsakt) der Wohnungseigentümer kann auch konkludent erfolgen. (T4)
Auch; Beisatz: Die Widmung eines Wohnungseigentumsobjekts zu einer bestimmten Nutzung und das Festhalten an der dadurch definierten Nutzung gehört zu den absolut geschützten Rechten jedes Wohnungseigentümers. Eine Änderung dieses Rechtszustands ist nur nach Maßgabe des § 16 Abs 2 WEG 2002 möglich. Steht also einem Mit- und Wohnungseigentümer nach dieser für die Abgrenzung der Eigentümerbefugnisse zwischen den einzelnen Mitgliedern der Gemeinschaft maßgeblichen Eigentumsordnung das Recht zur Widmungsänderung nicht zu, müssen die übergangenen Mit- und Wohnungseigentümer eine solche nicht gegen sich gelten lassen. (T5)
5 Ob 83/11h
Entscheidungstext OGH 26.05.2011 5 Ob 83/11h
Vgl auch; Beis ähnlich wie T5
5 Ob 43/11a
Entscheidungstext OGH 26.05.2011 5 Ob 43/11a
Auch; nur T1; Beis ähnlich wie T5
3 Ob 158/11y
Entscheidungstext OGH 08.11.2011 3 Ob 158/11y
5 Ob 148/11t
Entscheidungstext OGH 14.02.2012 5 Ob 148/11t
5 Ob 257/11x
Entscheidungstext OGH 17.01.2012 5 Ob 257/11x
Auch; Beisatz: Interesse nur bei unzulässiger Widmungsänderung nicht ausreichend. (T6)
5 Ob 157/11s
Entscheidungstext OGH 20.03.2012 5 Ob 157/11s
Vgl auch; Beisatz: zu § 3 Abs 2 WEG. (T7)
5 Ob 83/12k
Entscheidungstext OGH 12.06.2012 5 Ob 83/12k
5 Ob 200/12s
Entscheidungstext OGH 20.11.2012 5 Ob 200/12s
Auch; nur T1; Beis ähnlich wie T5; Beisatz: Die Widmung eines Wohnungseigentumsobjekts zu einer bestimmten Nutzung und das Festhalten an der dadurch definierten Nutzung gehört zu den absolut geschützten Rechten jedes Wohnungseigentümers, wenn sie nicht von der Zustimmung aller gedeckt ist. (T8)
5 Ob 228/13k
Entscheidungstext OGH 21.02.2014 5 Ob 228/13k
nur T1; Beisatz: Spätere Widmungsänderungen können allenfalls konkludent die Zustimmung aller Miteigentümer und Wohnungseigentümer finden. (T9)
5 Ob 100/14p
Entscheidungstext OGH 25.07.2014 5 Ob 100/14p
nur T1; Veröff: SZ 2015/48
5 Ob 224/15z
Entscheidungstext OGH 20.04.2016 5 Ob 224/15z
nur T1; Beis wie T3; Beis wie T4; Beis wie T9
5 Ob 117/16s
Entscheidungstext OGH 11.07.2016 5 Ob 117/16s
5 Ob 105/16a
Entscheidungstext OGH 25.08.2016 5 Ob 105/16a
Auch; nur T1; Beis wie T4; Beis wie T9
5 Ob 195/16m
Entscheidungstext OGH 25.10.2016 5 Ob 195/16m
nur T1; Beisatz: Hier: Wohnungseigentums‑Zubehörobjekt. (T10)
5 Ob 14/17w
Entscheidungstext OGH 04.05.2017 5 Ob 14/17w
5 Ob 68/17m
Entscheidungstext OGH 20.07.2017 5 Ob 68/17m
5 Ob 6/18w
Entscheidungstext OGH 13.02.2018 5 Ob 6/18w
5 Ob 41/18t
Entscheidungstext OGH 18.07.2018 5 Ob 41/18t
5 Ob 219/18v
Entscheidungstext OGH 13.12.2018 5 Ob 219/18v
5 Ob 18/19m
Entscheidungstext OGH 21.05.2019 5 Ob 18/19m
5 Ob 38/19b
Entscheidungstext OGH 21.05.2019 5 Ob 38/19b
Auch; nur T1; Beis wie T4; Beis wie T5; Beis wie T8; Beis wie T9
ECLI:AT:OGH0002:2006:RS0120725
JJR_20060516_OGH0002_0050OB00106_06H0000_001