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Timestamp: 2019-08-17 23:02:42
Document Index: 373237178

Matched Legal Cases: ['§ 5', '§ 49', '§ 21', '§ 8', '§ 21', '§ 15', '§ 6', '§ 6', '§ 247', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 17', '§ 17', '§ 2', '§ 4', '§ 13', '§ 6', '§ 95', '§ 15', '§ 95', '§ 39', '§ 39', '§ 39', '§ 39', '§ 247', '§ 21', '§ 16']

Gewerblicher Grundstückshandel | Fachbeiträge, Kommentare & Arbeitshilfen | Haufe
Fachbeiträge & Kommentare zu Gewerblicher Grundstückshandel
Körperschaftsteuererklärung 2018 – Anlage Geno/Ver / 3.3 Zeile 4
Diese Zeile nimmt die Umsatzerlöse aus dem Verkauf von Grundstücken auf. Begünstigt ist der Verkauf von Grundstücken, soweit die Verwaltung dieser Grundstücke nach Zeile 3 begünstigt war. Der Verkauf ist nicht begünstigt, soweit es sich um nicht begünstigte Grundstücke handelt oder ein gewerblicher Grundstückshandel vorliegt.mehr
Körperschaftsteuererklärung 2018 - Anlage WiFö / 2.11 Zeile 34
In dieser Zeile ist durch Angabe einer Schlüsselzahl anzugeben, ob die Beschaffung und Veräußerung von Grundstücken ausschließlich der Unternehmensansiedlung dient. Diese Tätigkeit ist steuerunschädlich, obwohl sie als gewerblicher Grundstückshandel zu qualifizieren ist. Die Grundstücksbeschaffung zu anderen Zwecken, z. B. für Wohnzwecke oder den Bau von Freizeiteinrichtunge...mehr
Körperschaftsteuererklärung 2018 - Anlage Kassen / 4.1 Zeilen 13–16
In diesen Zeilen ist anzugeben, wie das Kassenvermögen im Einzelnen angelegt und sichergestellt ist. Nach § 5 Abs. 1 Nr. 3 Buchst. c KStG muss die ausschließliche und unmittelbare Verwendung des Kassenvermögens für die begünstigten Zwecke dauernd gesichert sein. Das Vermögen darf nur im Rahmen einer Vermögensverwaltung angelegt werden. Eine darüber hinausgehende Tätigkeit, i...mehr
Körperschaftsteuererklärung 2018 - Anlage ZVE / 4.9 Zeile 8
Diese Zeile erfasst bei beschränkt steuerpflichtigen Körperschaften, die keine Betriebsstätte im Inland unterhalten, die Einkünfte nach § 49 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. f EStG. Erfasst werden Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung i. S. d. § 21 EStG sowie Gewinne aus der Veräußerung von unbeweglichem Vermögen, von Sachinbegriffen und von Rechten. Diese Einkünfte bzw. Veräußerungs...mehr
Körperschaftsteuererklärung 2018 - Anlage ZVE / 4.1 Zeile 2
In dieser Zeile werden die laufenden Einkünfte aus Gewerbebetrieb, die in der Anlage GK ermittelt worden sind, eingetragen. Es ist dies der Betrag aus Zeile 180 der Anlage GK. Hierin sind Effekte aus der Beteiligung an Personengesellschaften (Zeilen 13–15 der Anlage GK), Verlustabzugsbeschränkungen (Zeilen 29–39 der Anlage GK), Effekte aus § 8b KStG (Zeilen 82 ff. der Anlage...mehr
Frotscher/Geurts, EStG § 21 Vermietung und Verpachtung / 2.4 Ausnahmen der Unterstellung der Einkunftserzielungsabsicht
Rz. 32 Die Unterstellung der Einkunftserzielungsabsicht gilt nur für die Vermietung von Gebäuden, nicht aber für die dauerhafte Verpachtung von unbebautem Grundbesitz. In diesen Fällen ist immer die Einkunftserzielungsabsicht zu prüfen. Sie gilt auch nicht bei der Vermietung von Gewerbeobjekten. Auch hier ist die Einkunftserzielungsabsicht im Einzelfall festzustellen (Rz, 17...mehr
Gewerbesteuer / 1.1 Steuerpflicht aufgrund gewerblicher Tätigkeit
Die Definition des Gewerbebetriebs ergibt sich aus § 15 Abs. 2 EStG. Aus dieser Definition lassen sich als Merkmale eines Gewerbebetriebs ableiten: Selbstständigkeit, Nachhaltigkeit, Gewinnerzielungsabsicht, Beteiligung am allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr, keine selbstständige Tätigkeit oder Land- und Forstwirtschaft, der Rahmen der privaten Vermögensverwaltung muss überschrit...mehr
Stobbe in H/H/R, § 6 EStG Rz 265; Korn/Strahl in Korn, § 6 EStG Rz 216; ­Hoffmann/Lüdenbach, NWB Kommentar Bilanzierung 2. Auf. 2011, § 247 Tz 37. Rn. 610 Stand: EL 91 – ET: 05/2011 Ärztemuster eines Arzneimittelherstellers sind UV (BFH BStBl II 1977, 278). Ausstellungsstücke s Rn 1499 "Ausstellungsstücke" Baumschulkultur gehört auch bei mehrjähriger Kulturzeit zum UV (BMF BStBl I 19...mehr
Littmann/Bitz/Pust, Das Einkommensteuerrecht, EStG §§ 4, ... / 2. Wahlrecht
Rn. 1503 Stand: EL 118 – ET: 10/2016 Soweit die Land- und Forstwirte, Selbstständigen und Gewerbetreibenden nicht buchführungspflichtig sind, haben sie ein Wahlrecht. Sie können wählen, ob sie den Gewinn nach § 4 Abs 1 EStG durch Bestandsvergleich oder in vereinfachter Form nach § 4 Abs 3 EStG durch Überschuss der BE über die BA ermitteln wollen. Bei der Gewinnermittlung von P...mehr
Rn. 1523 Stand: EL 118 – ET: 10/2016 Das abnutzbare AV wird bei der Gewinnermittlung nach § 4 Abs 3 EStG im Wesentlichen genauso behandelt wie bei der Gewinnermittlung nach § 4 Abs 1 EStG (vgl BFH BStBl II 2010, 1035). Nach § 4 Abs 3 S 3 EStG sind die Vorschriften über AfA und Substanzverringerung auch bei der Gewinnermittlung nach § 4 Abs 3 EStG anzuwenden. Damit sind als BA...mehr
Rn. 204 Stand: EL 98 – ET: 02/2013 Zur Realisierung einer Entnahme bedarf es idR eines Entnahmewillens des betreffenden StPfl, der sich in äußeren Ereignissen, Geschehen, Verhaltensweisen uÄ ersichtlich verdeutlichen muss. Die Handlung muss vorbehaltlos und eindeutig sein, eine Form ist allerdings nicht vorgeschrieben. Motive und innere Vorbehalte des StPfl sind unbeachtlich....mehr
Nahezu chaotisch ist die Rechtslage bei der Erfassung und Besteuerung von Einkünften aus Kapitalvermögen und Spekulationsgewinnen. Hier ist natürlich das Interesse des Steuerpflichtigen wegen der fehlenden Kontrolldichte nicht besonders stark ausgeprägt, entsprechende Einkünfte zu deklarieren. Die fehlende Kontrolldichte war sogar Anhaltspunkt für das BVerfG, wegen strukturel...mehr
Rz. 198 Hinsichtlich der Besteuerung der laufenden Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung ab Vz 2009 unterliegen der Besteuerung die "Einkünfte". Diese Einkünfte sind nach inländischen Vorschriften über die Einkünfteermittlung zu berechnen. Da es sich um originär oder, nach S. 2, um fiktiv gewerbliche Einkünfte handelt, hat eine Gewinnermittlung nach § 4 EStG zu erfolgen. ...mehr
Umlaufvermögen im Abschluss nach HGB, IFRS und EStG/KStG / 2.6 Wechsel der Vermögensart
Rz. 13 Ob ein Vermögensgegenstand dem Umlauf- oder Anlagevermögen zuzurechnen ist, entscheidet sich nach den Verhältnissen am Bilanzstichtag des Zugangsjahrs. Ändert sich der betriebliche Zweck eines Vermögensgegenstands, ist es erforderlich, die ursprüngliche Zuordnung zu einer der Vermögenskategorien zu korrigieren und einen zunächst dem Anlagevermögen zugewiesenen Vermöge...mehr
Umlaufvermögen im Abschluss nach HGB, IFRS und EStG/KStG / 2.2 Abgrenzung zum Sachanlagevermögen
Rz. 4 Zur Abgrenzung zwischen Umlauf- und Anlagevermögen ist auf die vorstehende Definition abzustellen. Maßgebendes Abgrenzungskriterium ist die Zweckbestimmung eines Vermögensgegenstands, die sich zum einen aus der Art und Verwendung eines Gegenstands und zum anderen aus dem Willen des Bilanzierenden ableiten lässt. Zunächst spricht die Zugehörigkeit eines Vermögensgegensta...mehr
Steuer Check-up 2019 / 6.10 Gewerblicher Grundstückshandel bei Vermietung mit anschließendem Verkauf
Auch eine 20 Jahre währende Vermietung eines Gebäudes kann zu gewerblichen Einkünften führen, wenn der Vermieter die Gewinnzone planmäßig erst durch die Erlöse erreicht, die er bei der nachfolgenden Veräußerung des Gebäudes an den Mieter erzielt. Der BFH dehnt seine zunächst für bewegliche Wirtschaftsgüter entwickelten Grundsätze zur sog. Verklammerung (vgl. BFH, Urteile v. 8...mehr
Lohnsteuer und Sozialversicherung in verschiedenen Gesel ... / 2.1 Gesellschaften bürgerlichen Rechts
Gesellschafter einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) – oft auch BGB-Gesellschaft genannt – sind steuerlich keine Arbeitnehmer. Die Einkünfte unterliegen in keinem Fall dem Lohnsteuerabzug; dies gilt auch dann, wenn der Gesellschafter aktiv in der Gesellschaft mitarbeitet. Ist die GbR im Rahmen eines Kleingewerbes tätig, erzielen die Gesellschafter Einkünfte aus Gewerbe...mehr
Frotscher/Drüen, KStG § 5 Befreiungen / 2.4.3.5.1 Vermögens- und Einkünftebindung während des Bestehens der Kasse
Rz. 84 Die Steuerfreiheit der Pensions-, Sterbe- und Krankenkassen sowie der Unterstützungskassen setzt nach § 5 Abs. 1 Nr. 3 Buchst. c KStG voraus, dass die ausschließliche und unmittelbare Verwendung des Vermögens und der Einkünfte der Kasse für die begünstigten Zwecke dauernd gesichert ist. Diese Vermögens- und Einkünftebindung muss durch die Satzung und die tatsächliche ...mehr
Frotscher/Drüen, KStG § 5 Befreiungen / 2.6.2 Besteuerung bei Unterhalten eines wirtschaftlichen Geschäftsbetriebs
Rz. 149 Ein Berufsverband ist nur steuerbefreit, wenn sein Zweck nicht auf einen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb gerichtet ist. Der Zweck des Berufsverbands ergibt sich aus seiner Satzung; er fällt daher nur unter die Steuerbefreiung, wenn er nach seiner Satzung die allgemeine Förderung seiner Mitglieder in dem oben umschriebenen Sinn fördert, nicht aber selbst durch eine ...mehr
Littmann/Bitz/Pust, Das Einkommensteuerrecht, EStG § 17 ... / A. Zielsetzung u Grundkonzeption des § 17 EStG
Rn. 1 Stand: EL 124 – ET: 10/2017 Nach dem Dualismus der Einkünfteermittlung ist die Veräußerung von PV grds nicht stpfl. Nach der Systematik des § 2 Abs 2 EStG ist zwischen den Gewinneinkünften u Überschusseinkünften zu unterscheiden. Der Gewinnbegriff nach § 4 Abs 1 S 1 EStG umfasst das Gesamtergebnis einer unternehmerischen Tätigkeit einschließlich der Gewinne u Verluste au...mehr
Littmann/Bitz/Pust, Das Einkommensteuerrecht, EStG § 13 ... / d) Gewerblicher Grundstückshandel
Rn. 155 Stand: EL 94 – ET: 02/2012 Die Veräußerung von Grund u Boden, der zum langjährigen AV eines Landwirts (bzw seines Rechtsvorgängers iSd § 6 Abs 3 EStG) gehört, führt grundsätzlich zu Einnahmen aus LuF, weil diese als (Hilfs-)Geschäfte (noch) der luf-Betätigung zuzurechnen sind; dies gilt unabhängig davon, in welchem Umfang u in welcher Zahl Veräußerungsgeschäfte vorgen...mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht - BewG/ErbStG , BEWG ... / a) Begriff des Gewerbebetriebs
aa) Allgemeines Rz. 120 § 95 Abs. 1 BewG bestimmt, dass das Betriebsvermögen alle Teile eines Gewerbetriebes i.S.v. § 15 Abs. 1 und 2 EStG umfasst, die bei der steuerlichen Gewinnermittlung zum Betriebsvermögen gehören. Nach der Begründung zur Regierungsvorlage zu § 95 BewG sollen grundsätzlich nur solche Wirtschaftsgüter dem Betriebsvermögen zugerechnet werden, die auch bei...mehr
Schwarz/Pahlke, AO § 39 Zurechnung / 5.2 Zerlegung in Anteile
Rz. 95 Nach § 39 Abs. 2 Nr. 2 AO wird Gesamthandsvermögen – soweit für steuerliche Zwecke eine getrennte Zurechnung erforderlich ist – den Beteiligten so zugerechnet, als wären sie nach Bruchteilen beteiligt. Durch diese Regelung wird das privatrechtliche Institut der Gesamthand, das keine rechnerischen Quoten der einzelnen Beteiligten am Gesamthandsvermögen kennt, in einer ...mehr
Schwarz/Pahlke, AO § 39 Zurechnung / 5.3 Erforderlichkeit der anteiligen Zurechnung
Rz. 98 Die anteilige Zurechnung der zum Gesamthandsvermögen gehörenden Wirtschaftsgüter auf die Beteiligten erfolgt nur, soweit eine getrennte Zurechnung für die Besteuerung erforderlich ist. Kann die Besteuerung ohne Aufspaltung durchgeführt werden, so bleibt es bei der Regelzurechnung. Die Anwendung des § 39 Abs. 2 Nr. 2 AO scheidet daher aus, soweit die Gesamthand – wie i...mehr
Anlagevermögen oder Umlaufvermögen: So werden Wirtschaft ... / 4.1.1 Parzellierung von landwirtschaftlich genutzten Grundstücke
Die Parzellierung und Veräußerung unbebauter Grundstücke ist nicht als gewerbliche Betätigung zu beurteilen, wenn sich der Landwirt im Wesentlichen auf eine bloße Verkaufstätigkeit beschränkt, ohne die Flächen als Bauland aufzubereiten und zu erschließen, oder er zumindest bei der Aufbereitung und Erschließung aktiv mitwirkt oder hierauf Einfluss nimmt. Er bezieht hieraus we...mehr
Anlagevermögen oder Umlaufvermögen: So werden Wirtschaft ... / 2 Zuordnungskriterien
Nach der Kommentarliteratur zu § 247 HGB gibt es Indizien, die für die Zuordnung zum Anlage- oder Umlaufvermögen sprechen. Im Anlagevermögen sind nur solche Gegenstände auszuweisen, die dem Geschäftsbetrieb dauerhaft dienen sollen. Der Begriff "dauernd" ist hierbei nicht im Sinne von "für immer" zu verstehen; entscheidend ist die vorgesehene Zeit des Dienens im Geschäftsbetr...mehr
Anlagevermögen oder Umlaufvermögen: So werden Wirtschaft ... / 4.1.2 Veräußerung von Grundstücken aus dem Privatvermögen
Die Veräußerung von Grundstücken aus dem Privatvermögen ist grundsätzlich nicht steuerbar. Die laufenden Einkünfte aus dem Grundstück sind Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung nach § 21 EStG. Eine Unterteilung des Privatvermögens in Anlagevermögen und Umlaufvermögen entfällt daher. Achtung Privatperson kann gewerblicher Grundstückshändler werden Veräußert eine Privatperson...mehr
Zebragesellschaft / 7.2 Gewerblicher Grundstückshandel
Ein weiterer häufiger Fall, bei dem die Rechtsfolgen einer Zebragesellschaft zu beachten sind, ist ein sog. gewerblicher Grundstückshandel. Hierbei werden von einem Steuerpflichtigen innerhalb von 5 Jahren Grundstücke in einem solchen Umfang erworben und veräußert – maßgebend ist die sog. 3-Objekt-Grenze –, dass dies einer Betätigung eines gewerblichen Händlers gleichkommt. ...mehr
Umlaufvermögen / 2.3.2 Gewerblicher Grundstückshandel
Bei einem bilanzierenden gewerblichen Grundstückshändler ist ein teilfertiges Gebäude als unfertiges Erzeugnis dem Umlaufvermögen des Grundstückshandelsbetriebs zuzuordnen. Gehört ein Grundstück mit aufstehendem Gebäude zum Umlaufvermögen eines gewerblichen Grundstückshandels und wird ein Teil des Gebäudes im Rahmen einer unechten Betriebsaufspaltung als eine wesentliche Bet...mehr
Umlaufvermögen / 2.3.1 Grundsatz
Grundstücke sind regelmäßig Anlagevermögen. Sie können auch Umlaufvermögen sein (Grundstückshändler oder aufgrund gewerblichen Grundstückshandels).mehr
Umlaufvermögen / 6.1 Betriebsaufgabe oder Betriebsveräußerung
Gewinne aus der Veräußerung von zum Umlaufvermögen gehörenden Wirtschaftsgütern während oder nach einer Betriebsaufgabe sind als laufender Gewinn zu behandeln und unterliegen ggf. der Gewerbesteuer. Sie sind nicht nach §§ 16, 34 EStG begünstigt, wenn mit den Wirtschaftsgütern die bisherige unternehmerische Tätigkeit fortgesetzt wird. Die Veräußerung von Wirtschaftsgütern des...mehr
Widmung von gewillkürtem Sonderbetriebsvermögen.
Leitsatz Die Widmung von Wertpapieren als gewillkürtes Sonderbetriebsvermögen erfordert einen nach außen manifestierten, unumkehrbar dokumentierten Widmungsakt. Sachverhalt Strittig war, ob Wertpapiere Sonderbetriebsvermögen waren. Die Klägerin war eine Mitunternehmerschaft, die ab 2006 gewerblichen Grundstückshandel betrieb. Hierzu erwarb sie verschiedene Objekte und nahm zu...mehr
Zusammenfassung Begriff Der Erwerb und die Veräußerung von Grundstücken vollzieht sich grundsätzlich im Rahmen der privaten Vermögensverwaltung, kann aber auch eine gewerbliche Tätigkeit darstellen. Es ist deshalb eine Abgrenzung der gewerblichen Tätigkeit von der Vermögensverwaltung erforderlich. Dabei spielt die Anzahl und die Art der veräußerten Grundstücke eine wesentlich...mehr
Gewerblicher Grundstückshandel / 2 Merkmale eines gewerblichen Grundstückshandels
Bezüglich der Merkmale Selbstständigkeit, Gewinnerzielungsabsicht und der Abgrenzung zu den Einkünften aus Land- und Forstwirtschaft oder aus freiberuflicher bzw. sonstiger selbstständiger Tätigkeit gelten im Wesentlichen die allgemeinen Grundsätze zur Abgrenzung zwischen gewerblicher Tätigkeit und Vermögensverwaltung. Maßgeblich für die steuerrechtliche Qualifizierung einer...mehr
Gewerblicher Grundstückshandel / 5.1.1 3-Objekt-Grenze
Ein wesentliches Indiz für den gewerblichen Grundstückshandel ist unverändert die von der Rechtsprechung entwickelte 3-Objekt-Grenze. Danach ist die Veräußerung von mehr als 3 Objekten innerhalb eines 5-Jahreszeitraums grundsätzlich gewerblich. Die Anzahl von 3 Objekten kann aber nicht mehr als absolute und starre Grenze für oder gegen die Annahme eines gewerblichen Grundstü...mehr
Vermögensverwaltung / 6.2.2 Gewerblicher Grundstückshandel
Der Erwerb und die Veräußerung von Grundstücken ist unverändert der häufigste Fall, bei dem eine – oft schwierige – Abgrenzung zwischen gewerblicher Tätigkeit und Vermögensverwaltung vorzunehmen ist. Nach dem zuletzt ergangenen BMF-Schreiben – basierend auf der Rechtsprechung des BFH – kommen den nachstehenden Merkmalen bei der Abgrenzung besondere Bedeutung zu. Anzahl der Ob...mehr
Gewerblicher Grundstückshandel / 6 Beginn, Ende, Umfang
Als Beginn des gewerblichen Grundstückshandels ist regelmäßig der Zeitpunkt anzusehen, in dem mit Tätigkeiten begonnen wird, die objektiv erkennbar auf die Vorbereitung der Grundstücksgeschäfte gerichtet sind. Dabei sind folgende Fallgestaltungen zu unterscheiden: Bei Errichtung und Veräußerung in engem zeitlichen Zusammenhang beginnt der gewerbliche Grundstückshandel grundsä...mehr
Gewerblicher Grundstückshandel / 7 Zusammenhang: ­persönliche Tätigkeit – Beteiligung an Personengesellschaft
Werden Grundstücksverkäufe von einer Personengesellschaft oder Gesellschaftern einer Personengesellschaft vorgenommen, sind nachstehende Grundsätze zu beachten: Hält der Gesellschafter die Beteiligung in einem Betriebsvermögen, erzielt er aus der Beteiligung in jedem Fall gewerbliche Einkünfte, unabhängig davon, wie die Grundstücksverkäufe auf Ebene der Gesellschaft zu beurte...mehr
Gewerblicher Grundstückshandel / 10 Prüfschema
Zur Überprüfung, ob die Voraussetzungen für einen gewerblichen Grundstückshandel vorliegen, ist im BMF-Schreiben vom 26.3.2004 erstmals ein vereinfachtes Prüfschema dargestellt, welches die Feststellung erleichtern soll. Die darin genannten Textziffern beziehen sich auf das BMF-Schreiben.mehr
Gewerblicher Grundstückshandel / 5.3 Sanierung/Modernisierung
Besteht kein enger, zeitlicher Zusammenhang zwischen der Errichtung oder dem Erwerb und der Veräußerung der Objekte, kann ein gewerblicher Grundstückshandel dennoch vorliegen, wenn der Steuerpflichtige die Objekte vor der Veräußerung in nicht unerheblichem Maße modernisiert und hierdurch ein Wirtschaftsgut anderer Marktgängigkeit entstanden ist. Für die Veräußerungsabsicht k...mehr
Gewerblicher Grundstückshandel / 1 Allgemeines
Die Zuordnung von Grundstücksverkäufen, entweder zur privaten Vermögensverwaltung oder zu einem gewerblichen Grundstückshandel, hat ertragsteuerlich unterschiedliche Auswirkungen. Bei der Annahme eines Gewerbebetriebs unterliegen die Überschüsse aus den Grundstücksverkäufen sowohl der Einkommensteuer als auch der Gewerbesteuer. Im Privatbereich unterliegen die Überschüsse nu...mehr
Gewerblicher Grundstückshandel / 5 Überschreiten privater Vermögensverwaltung
Diesem Tatbestandsmerkmal kommt bei der Abgrenzung des gewerblichen Grundstückshandels zur privaten Vermögensverwaltung erhebliche Bedeu­tung zu. Der Rahmen privater Vermögensverwaltung ist überschritten, wenn sich die Grundstücksgeschäfte nicht mehr als Nutzung von Grundbesitz durch Fruchtziehung aus zu erhaltender Substanz darstellen, sondern die Ausnutzung substanzieller V...mehr
Gewerblicher Grundstückshandel / 5.2 Zeitlicher Zusammenhang: Kauf bzw. Veräußerung, Bebauung
Bei den Verkäufen muss ein enger zeitlicher Zusammenhang zwischen Errichtung, Erwerb und Modernisierung einerseits und Verkauf andererseits sowie darüber hinaus eine Veräußerungsabsicht gegeben sein. Die Veräußerungsabsicht ist anhand äußerlicher Merkmale zu beurteilen. Es reicht nicht aus, wenn der Steuerpflichtige erklärt, er habe eine solche Absicht nicht gehabt. Das Vorha...mehr