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Timestamp: 2019-08-24 04:41:28
Document Index: 142330367

Matched Legal Cases: ['Art. 1', '§ 3', 'Art. 1', 'Art. 3', 'Art. 88', 'Art. 15', '§ 58', 'Art. 49', 'Art. 44', 'Art. 1', 'Art. 38', 'Art. 34', 'Art. 26', 'Art. 95', 'Art. 117', 'Art. 60', 'Art. 60', 'Art. 41', 'Art. 54', 'Art. 60', 'Art. 18', 'Art. 64', 'Art. 70', 'Art. 65', 'Art. 62', 'Art. 53', 'Art. 142', 'Art. 2', 'Art. 10', 'Art. 11', 'Art. 73', 'Art. 74', 'Art. 75', 'Art. 76']

Das österreichische Regierungssystem — Ein Verfassungsvergleich | Springer for Research & Development
Das österreichische Regierungssystem Ein Verfassungsvergleich
Das österreichische Regierungssystem Ein Verfassungsvergleich pp 7-57 | Cite as
Das österreichische Regierungssystem — Ein Verfassungsvergleich
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Der Staat verlangt zu seiner Sinngebung und Bestandsicherung als Rechtsgemeinschaft nach einer Leitung, nämlich nach der Kraft, welche imstande ist, die sozialen Notwendigkeiten zu registrieren, das politische Wollen zu formulieren, den Interessenausgleich im öffentlichen Leben zu initiieren und so zur Staatswillensbildung hinzuführen, welche im demokratischen Verfassungsstaat1 in Gesetzesform2 dem Handeln des Staates Maß und Ziel gibt. Im Staat der Gegenwart wird diese für ein Gemeinwesen geradezu existentielle Aufgabe der Staatsleitung geprägt durch das jeweilige Regierungssystem.3
Siehe Carl Joachim Friedrich, Der Verfassungsstaat der Neuzeit, Berlin-Göttingen-Heidelberg 1953.Google Scholar
Dazu Herbert Schambeck, Das Gesetz und seine Funktionen heute, in: Aus Österreichs Rechtsleben in Geschichte und Gegenwart, Festschrift für Ernst C. Hellbling zum 80. Geburtstag, hrsg. v. der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Salzburg, Berlin 1981, S. 45 ff.Google Scholar
Vgl. allgemein Josef Isensee und Paul Kirchhof (Hrsg.), Handbuch des Staatsrechts der Bundesrepublik Deutschland, Band II, Demokratische Willensbildung - Die Staatsorgane des Bundes, Heidelberg 1987; Gunnar Folre Schuppert, Regierung und Verwaltung, in: Ernst Benda, Werner Maihofer, Hans Jochen Vogel (Hrsg.), Handbuch des Verfassungsrechts der Bundesrepublik Deutschland, 2., neubearbeitete und erweiterte Auflage, Berlin-New York 1994, S. 1499ff.; Thomas Ellwein - Joachim Jens Hesse, Das Regierungssystem der Bundesrepublik Deutschland, 6., neubearbeitete und erweiterte Auflage, Opladen 1987; Helmut Widder, Organisationsprobleme im parlamentarischen Regierungssystem. Zur Frage der Funktionsfähigkeit parlamentarischer Kollegien, Salzburg 1977; Wilhelm Brauneder, Das Regierungssystem bis 1918, in: Herbert Schambeck (Hrsg.), Österreichs Parlamentarismus, Werden und System, Berlin 1986, S. 169 ff.Google Scholar
Ernst C. Hellbling, Österreichische Verfassungs-und Verwaltungsgeschichte, 2., verbesserte und ergänzte Auflage, Wien-New York 1974, S.400ff. und Wilhelm Brauneder, Österreichische Verfassungsgeschichte, 6., durchgesehene und ergänzte Auflage, Wien 1992, S. 187ff.; Christian-Friedrich Menger, Deutsche Verfassungsgeschichte der Neuzeit, 7. Auflage, Heidelberg 1990, S. 167ff.; Heinrich Mitteis - Heinz Lieberich, Deutsche Rechtsgeschichte, 19. Auflage, München 1992, S. 456 ff.Google Scholar
Georg Jellinek, Allgemeine Staatslehre, 3. Auflage, Neudruck, Bad Homburg v. d. Höhe—BerlinZürich 1966, S. 669ff. und Carl Joachim Friedrich, Der Verfassungsstaat, S. 411ff.Google Scholar
Herbert Schamwega, Die Ministerverantwortlichkeit, Karlsruher Juristische Studien Nr.101, Karlsruhe 1971 und Karl Koriner, Ministerverantwortlichkeit, Heft 1 der Schriftenreihe Recht—Politik—Wirtschaft, Wien 1986.Google Scholar
November 1918. Zu den Ereignissen vgl. Friedrich Giese, Die Verfassung des Deutschen Reiches, Berlin 1919, S. 8ff. Siehe auch Art. 1 Abs. 1 Weimarer Reichsverfassung, RGB1. Nr 152/1919: „Das Deutsche Reich ist eine Republik.“Google Scholar
Gesetz vom 12. November 1918 über die Staats-und Regierungsform, StGBl. Nr. 5/1918.Google Scholar
Helmut Widder, Die Entstehung und Entwicklung des Parlamentarismus in Österreich, S. 229 ff. und Hans Schneider, Die Reichsverfassung vom 11. August 1919, in: Handbuch des Staatsrechts der Bundesrepublik Deutschland, Band I, Grundlagen von Staat und Verfassung, S. 85 ff.Google Scholar
Vgl. § 3 des Gesetzes vom 12. November 1918 über die Staats-und Regierungsform, StGB1. Nr. 5/1918, sowie Adolf J. Merkl, Die Verfassung der Republik Deutschösterreich, Ein kritisch-systematischer Grundriß, Wien-Leipzig 1919, S. 113 ff.; Hans Kelsen, Die Verfassungsgesetze der Republik Deutschösterreich I-III, Wien 1919, S. 18 f.; Ernst C Hellbling, Österreichische Verfassungs-und Verwaltungsgeschichte, S. 405f.; Wilhelm Brauneder, Österreichische Verfassungsgeschichte, S. 187 ff.Google Scholar
Art. 1 des Gesetzes über die Staats-und Regierungsform von Deutschösterreich, StGBI. Nr. 5/1918.Google Scholar
ff. des Beschlusses der Provisorischen Nationalversammlung für Deutschösterreich vom 30. Oktober 1918 über die grundlegenden Einrichtungen der Staatsgewalt, StGB1. Nr. 1/1918. Hans Kelsen, Österreichisches Staatsrecht. Ein Grundriß entwicklungsgeschichtlich dargestellt, Tübingen 1923, S. 82 ff.Google Scholar
ff. des Beschlusses der Provisorischen Nationalversammlung für Deutschösterreich vom 30. Oktober 1918 über die grundlegenden Einrichtungen der Staatsgewalt, StGB1. Nr. 1, und Art. 3 des Gesetzes vom 12. November 1918 über die Staats-und Regierungsform, StGBl. Nr. 5.Google Scholar
Dazu Herbert Schambecr, Die Demokratie, in: Derselbe (Hrsg.), Das österreichische Bundes-Verfassungsgesetz und seine Entwicklung, Berlin 1980, S. 187 ff.Google Scholar
Ernst Fiiesfn1-Iarn, Parlament und Regierung im modernen Staat,Veröffentlichungen der Vereinigung der Deutschen Staatsrechtslehrer, Heft 16, Berlin 1958, S. 9ff.; Neuabdruck in: Theo Stammen (Hrsg.), Strukturwandel der modernen Regierung, Darmstadt 1967, S. 109 ff., insb. S. 137.Google Scholar
Ludwig K. Adamovich - Bernd-Christian Funk, Österreichisches Verfassungsrecht, 3. Auflage, Wien-New York 1985, S. 264ff. und Robert Walter-Heinz Mayer, Grundriß des österreichischen Bundesverfassungsrechts, 7. Auflage, Wien 1992, S. 239ff.Google Scholar
Siehe dazu besonders Adamovich-Funk, Österreichisches Verfassungsrecht, S. 6, 13, 109 und dazu allgemein Karl Loewenstein, Verfassungsrecht und Verfassungsrealität, Archiv des Öffentlichen Rechts, Band 77, 1952, S. 487ff.Google Scholar
Hans Kelsen, Allgemeine Staatslehre, Berlin 1925, S. 248 ff.; Werner Kxgi, Die Verfassung als rechtliche Grundordnung des Staates, Untersuchungen über die Entwicklungstendenzen im modernen Verfassungsrecht, Zürich 1945, S. 248 ff.; Herbert Schambeck, Der Verfassungsbegriff und seine Entwicklung, in: Festschrift für Hans Kelsen zum 90. Geburtstag, hrsg. v. Adolf J. Merkl. u. a., Wien 1971, S. 211 ff.Google Scholar
Vgl. dazu Herbert Schambecr, Politische Parteien und österreichische Staatsrechtsordnung, in: Staatsrecht in Theorie und Praxis, Festschrift Robert Walter zum 60. Geburtstag, hrsg. v. Heinz Mayer u. a., Wien 1991, S. 603 ff.Google Scholar
Herbert Schambeck, Die Interessenverbände — Ihr Auftrag in Staat und Gesellschaft, in: Grundfragen der Politik, Konfrontationen 3, Wien—Freiburg—Basel 1968, S. 61 ff.; karl. Korinek, Kammern und Verbände in der österreichischen Rechtsordnung, Wirtschaftspolitische Blätter 1970, S. 3ff.; Derselbe, Interessenvertretungen im Wandel, in: Peter Gerlich—Heinrich Neisser (Hrsg.), Europa als Herausforderung — Wandlungsimpulse für das politische System Österreichs, Wien 1994, 5.133 ff.Google Scholar
Vgl. dazu Karl Löwenstein, Verfassungslehre, 2. Auflage, Tübingen 1969, S. 127 ff. und Ulrich Scheuner, Verfassung, in: Ulrich Scheuner, Staatstheorie und Staatsrecht, Gesammelte Schriften, hrsg. v. Joseph Listl, Wolfgang Rüfner, Berlin 1978, S. 171 ff.Google Scholar
Herbert Schambecr, Der Verfassungsbegriff und seine Entwicklung, S. 211 ff. und Derselbe, Zum Begriff der Verfassung im formellen und im materiellen Sinn aus österreichischer Sicht, in: Recht als Aufgabe und Verantwortung, Festschrift Hans R. Klecatsky zum 70. Geburtstag, hrsg. v. Siegbert Morscher u. a., Wien 1990, S. 247ff.Google Scholar
Wolf-Dietrich Grussmann, Adolf Julius Merkl - Leben und Werk, Schriftenreihe des Hans Kelsen Instituts, Band 13, Wien 1989; Adolf J. Merkl, Werk und Wirksamkeit, hrsg. v. Robert Walter, Wien 1990; Herbert Schambeck, Leben und Wirken von Adolf Julius Merkl, Schriftenreihe Niederösterreichische Juristische Gesellschaft, Heft 55, Wien 1990; Derselbe, Adolf Merkl und die Wiener Rechtstheoretische Schule, in: Staatsrecht und Staatswissenschaften in Zeiten des Wandels, Festschrift für Ludwig Adamovich, hrsg. v. Bernd-Christian Funk u. a., Wien -New York 1992, S. 621 ff.Google Scholar
RUDOLF SMEND, Staatsrechtliche Abhandlungen und andere Aufsätze, 2. erweiterte Auflage, Berlin 1968, insb. S. 136ff., 180ff. und 457ff. sowie HERBERT SCHAMBECK, Der Verfassungsbegriff und seine Entwicklung, S. 227f.Google Scholar
Siehe näher Herbert Schambeck, Ethik und Staat, Schriften zum Öffentlichen Recht, Band 500, Berlin 1986, S. 120 und Peter Pernthaler, Allgemeine Staatslehre und Verfassungslehre, Wien-New York 1986, S. 120 ff.Google Scholar
Adolf Merrl, Staatszweck und öffentliches Interesse, ein Beitrag zur Nomenklatur der Verwaltungsrechtslehre, Verwaltungsarchiv, 28. Band, 1919, S. 268ff., Neudruck in: Die Wiener Rechtstheoretische Schule, Schriften von Hans Kelsen, Adolf Julius Merkl und Alfred Verdross, hrsg. v. Hans Klecatsky, René Marcic und Herbert Schambeck, Band 2, Wien-Salzburg 1968, S. 1559ff.; Ulrich Scheuner, Staatszielbestimmungen, in: Festschrift für Ernst Forsthoff zum 70. Geburtstag, hrsg. v. Roman Schnur, München 1972, S. 325 ff.; Herbert Schambeck, Die Staatszwecke der Republik Österreich, in: Hans R. Klecatsky (Hrsg.), Die Republik Österreich - Gestalt und Funktion ihrer Verfassung, Wien 1968, S. 243 ff. und Derselbe, Von den Staatszwecken Österreichs, in: Herbert Schambeck (Hrsg.), Parlamentarismus und öffentliches Recht in Österreich, Entwicklung und Gegenwartsprobleme, 1. Teilband, Berlin 1993, S. 3 ff.Google Scholar
Hans Jarass, Bodo Pieroth, Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland, Kommentar, 2. Auflage, München 1992, S. 353 ff. und 427 ff. sowie Klaus Stern, Das Staatsrecht der Bundesrepublik Deutschland, Grundbegriffe und Grundlagen des Staatsrechts, Strukturprinzipien der Verfassung, 2. Auflage, Band 1, München 1984, S. 551ff.Google Scholar
BGBl. Nr. 491/1984. Zum Umweltschutz als Staatsziel vgl. Joseph Marro, Umweltschutz als Staatsziel, Österreichische Juristenzeitung 1986, S. 289ff.; Peter Pernthaler, Bemerkungen zum Recht auf Umweltschutz, in: Reinhard Rack (Hrsg.), Grundrechtsreform, Wien-Köln-Graz 1985, S. 205 ff., insb. S. 207.Google Scholar
B-VG Novelle vom 10. Juli 1974, BGB1. Nr. 396/1974. Vgl. dazu Herbert Schaiabeck, Von den Staatszwecken Österreichs, S. 23.Google Scholar
Herbert Schambecr, Die Grundrechte im demokratischen Verfassungsstaat, in: Ordnung im sozialen Wandel, Festschrift für Johannes Messner zum 85. Geburtstag, hrsg. v. Alfred Klose u. a., Berlin 1976, S. 445ff.Google Scholar
René Marcic, Das beredte Schweigen der Verfassung, in: Im Dienste der Sozialreform, Festschrift für Karl Kummer, hrsg. v. Anton Burghardt u. a., Wien 1965, S. 403 ff.Google Scholar
Hans Kelsen, Österreichisches Staatsrecht, S. 22ff.; Ludwig Adamovich, Handbuch des österreichischen Verfassungsrechts, 6. Auflage, Wien 1971, S. 24 Anm. 18.Google Scholar
des Gesetzes vom 21. Dezember 1867, RGB1. Nr. 141 mit dem das Grundgesetz über die Reichsvertretung vom 26. Februar 1861 abgeändert wird. Abgedruckt bei Edmund Bernatzik (Hrsg.), Die österreichischen Verfassungsgesetze, Leipzig 1906, S. 356.Google Scholar
Siehe Österreich November 1918, Die Entstehung der Ersten Republik, Wissenschaftliche Kommission zur Erforschung der Geschichte der Republik Österreich, Veröffentlichungen Band 9, Wien 1986; Ludwig Adamovich, Grundriß des österreichischen Staatsrechtes, 2. Auflage, Wien 1932, S. 18 ff.Google Scholar
Dazu Georg Jelliner, Allgemeine Staatslehre, S. 284; Adolf Merrl, Gedanken zur Entstehung und Entwicklung der Republik Österreich und ihrer Verfassung, in: Festschrift für Ernst Carl Hellbling zum 70. Geburtstag, hrsg. v. Hans Lentze—Peter Putzer, Salzburg 1971, S. 517ff., insb. S. 531f. sowie Feux Ermacora, Allgemeine Staatslehre, 2. Teilband, Berlin 1970, S. 1152.Google Scholar
Adolf Merrl, Die Verfassung der Republik Deutschösterreich, Wien und Leipzig 1919, S. 11 ff. und Willibalt Apelt, Geschichte der Weimarer Verfassung, 2., unveränderte Auflage, München und Berlin 1964, S. 54f.Google Scholar
Art. 88 Staatsvertrag von Saint Germain, StGB!. Nr. 303/1920; dazu allgemein Hans Keisen, Die staatsrechtliche Durchführung des Anschlusses Österreichs an das Deutsche Reich, Wien 1927.Google Scholar
Bundes-Verfassungsgesetznouelle 1929, BGBl. Nr. 392/1929; V-ÜG 1929, BGBl. Nr. 393 /1929.Google Scholar
Herbert Schambecr, Der Föderalismus der Republik Osterreich, in: 30 Jahre Grundgesetz, hrsg. v. Detlef Merten, Rudolf Morsey, Berlin 1979, S. 55 ff.; Derselbe, Zum Werden und den Aufgaben des österreichischen Föderalismus, in: derselbe (Hrsg.), Föderalismus und Parlamentarismus in Osterreich, Wien 1992, S. 17ff.Google Scholar
Paul Laband, Das Staatsrecht des Deutschen Reiches, in: Handbuch des öffentlichen Rechts, Zweiter Band. Das Staatsrecht des Deutschen Reichs und der Deutschen Staaten. I., Freiburg i. B., Tübingen 1883, S.1ff. (6. Auflage Tübingen 1912 unter dem Titel: Deutsches Reichsstaatsrecht, 7. Auflage 1919, bearbeitet von Otto Mayer.)Google Scholar
Richard Thoma, Das Reich als Bundesstaat, in: Gerhard Anschütz, Richard Thoma (Hrsg.), Handbuch des Deutschen Staatsrechts, Erster Band, Tübingen 1930, S. 175 ff.Google Scholar
Hans Kelsen, Die Entwicklung des Staatsrechts in Österreich seit dem Jahr 1918, in: Handbuch des Deutschen Staatsrechts, Erster Band, S. 149, vgl. insb. S. 150ff.Google Scholar
Albert Bleckmann, Vom subjektiven zum objektiven Rechtsstaatsprinzip, Jahrbuch des Öffentlichen Rechts 1987, S. 1987, S. 1 ff. In Österreich wird das rechtsstaatliche Prinzip als sogenanntes „Baugesetz“ vorausgesetzt. Edwin Loebenstein, Der Rechtsstaat, in: Das österreichische Bundes-Verfassungsgesetz und seine Entwicklung, S. 253 ff.Google Scholar
Vgl. dazu: Walter-Mayer, Grundriß des österreichischen Bundesverfassungsrechts, S. 202ff., 284ff., 309ff.; Adamovich-Funk, Österreichisches Verfassungsrecht, S. 233 ff., 281ff., 289ff.; Handbuch des Staatsrechts der Bundesrepublik Deutschland, Band II, S. 523 ff., Band IV, Heidelberg 1990, S. 857ff., 1133 ff.Google Scholar
Herbert Schambeck, Die parlamentarische Kontrolle der Regierung im Dienste des demokratischen Rechtsstaates, in: Der Staat als Aufgabe, Gedenkschrift für Max Imboden, hrsg. v. Peter Saladin und Luzius Wildhaber, Basel und Stuttgart 1972, S. 293ff.; Peter Geruch, Parlamentarische Kontrolle im politischen System, Wien 1973; Heinrich Neisser, Die Kontrollfunktion des Parlaments, in: Osterreichs Parlamentarismus, Werden und System, S. 652 ff.; Felix Ermacora, Die politische Kontrolle, in: Das österreichische Bundes-Verfassungsgesetz und seine Entwicklung, S. 511ff.; Ludwig Adamovich, Die rechtliche Kontrolle, ebenda, S. 541 ff.; Walter Schwab, Die finanzielle Kontrolle, ebenda, S. 563 ff.Google Scholar
Jahre Rechnungshof, hrsg. vom Präsidium des Rechnungshofes, Wien 1961; Johannes Hengstschläger, Der Rechnungshof, Berlin 1982; Helmut Widder, Rechnungshof und Volksanwaltschaft, in: Herbert Dachs, Peter Gerlich u. a. (Hrsg.), Handbuch des Politischen Systems Österreichs, Wien 1992, S. 164 ff.Google Scholar
Staatsgrundgesetz über das Reichsgericht vom 21. Dezember 1867, RGBI. Nr. 143, abgedruckt in: Edmund Bernatzik (Hrsg.), Die österreichischen Verfassungsgesetze, S. 427. Siehe darüber hinaus: Hundert Jahre Verfassungsgerichtsbarkeit. Fünfzig Jahre Verfassungsgerichtshof in Österreich, hrsg. v. Felix Ermacora, Hans Klecatsky, René Marcic, Wien-Frankfurt-Zürich 1968.Google Scholar
Staatsgrundgesetz über die Richterliche Gewalt vom 21. Dezember 1867, RGB1. Nr. 144, Art. 15, abgedruckt in: Edmund Bernatzik (Hrsg.), Die österreichischen Verfassungsgesetze, S. 433. Vgl. auch Die Entwicklung der österreichischen Verwaltungsgerichtsbarkeit. Festschrift zum 100jährigen Bestehen des österreichischen Verwaltungsgerichtshofes, hrsg. v. Friedrich Lehne, Edwin Loebenstein, Bruno Schimetschek, Wien-New York 1976.Google Scholar
Hans R. Klecatsky-Victor Pickel, Die Volksanwaltschaft, Wien 1990.Google Scholar
Jahre Bezirkshauptmannschaften in Österreich, Festschrift, hrsg. v. Johannes Gründler, Wien 1970, S. 31 ff. und Ernst C Hellbling, Österreichische Verfassungs-und Verwaltungsgeschichte, S. 385, 486.Google Scholar
Siehe etwa Art. V Richterdienstgesetz-Novelle, BGBI. Nr. 136/1979.Google Scholar
Vgl. z. B. § 58 des Gesetzes über das Bundesverfassungsgericht vom 12. März 1951 (BGB1. I S. 243) in der Fassung der Bekanntmachung vom 12. Dezember 1985 (BGBI. I S. 2229) ( BGBl. III 1104–1 ).Google Scholar
Vgl. dazu Herbert Schambeck, Repräsentative und plebiszitäre Komponenten im demokratischen Verfassungsstaat Österreich, in: „MNHMH“, Gedächtnisschrift für Michael A. Dendias, hrsg. v. Jean Rivero u. a., Athen-Paris 1978, S. 209ff.Google Scholar
B-VG sowie das Volksbegehrensgesetz 1973, BGB1. Nr. 344/1973, i. d. F. BGB1. Nr. 505/1994. Herbert Schambeck, Das Volksbegehren, Recht und Staat, Heft 400/401, Tübingen 1971.Google Scholar
Art. 49b B-VG, Volksbefragungsgesetz 1989, BGB1. Nr. 356/1989 i. d. F. BGBI. Nr. 505/1994.Google Scholar
Art. 44 Abs. 2, 3 B-VG, Volksabstimmungsgesetz 1972, BGBI. Nr. 79/1973 i. d. F. BGBI. Nr. 339/1993.Google Scholar
Art. 1 des Verfassungsgesetzes vom 1. Mai 1945 über das neuerliche Wirksamwerden des Bundes-Verfassungsgesetzes in der Fassung von 1929 (Verfassungsüberleitungsgesetz V-UG).Google Scholar
Herbert Schambecr, Wahlrechtsordnung und Regierungssystem in Österreich, in: Festschrift für Adolf J. Merkl, hrsg. v. Max Imboden u. a., München -Salzburg 1970, S. 335 ff. Die Forderung nach dem Verhältniswahlsystem wurde zum ersten Mal von den Sozialdemokraten in ihrem Parteiprogramm von 1901 erhoben. Siehe auch Klaus Berchtold (Hrsg.), Österreichische Parteiprogramme 1868–1966, Wien 1967, S. 147.Google Scholar
Art. 38 GG sowie die Judikatur des Bundesverfassungsgerichtes: BVerfGE 1, 208/246f.; 66, 291/304. 89 Werner Zögernitz, Das parlamentarische Verfahren ab 1920, in: Parlamentarismus und öffent- liches Recht, 1. Teilband, S. 235 ff. und zur Entwicklung allgemein Konrad Atzwanger, Die Ent- wicklung des parlamentarischen Geschäftsordnungsrechts 1848 bis 1919, ebenda, S. 221ff.Google Scholar
Bundesgesetz vom 4. Juli 1975 über die Geschäftsordnung des Nationalrates (Geschäftsordnungsgesetz 1975 ), BGBI. Nr. 410/1975 i. d. F. BGBI. Nr. 569/1993, Konrad Atzwanger, Alfred Kobzina, Werner Zögernitz, Nationalrat-Geschäftsordnung, 2. Auflage, Wien 1990 und Ergänzungsband, Wien 1993.Google Scholar
Geschäftsordnung des Bundesrates (GO-BR), BGBI. Nr. 191/1988; Konrad Atzwanger, Werner Zögernitz, Bundesrat-Geschäftsordnung 1988, Wien 1989. Einfachgesetzlich gewährleistete Minderheitsrechte in der Geschäftsordnung des Bundsrates:Google Scholar
Abs. 1 GO-BR; siehe dazu die Anmerkung in: Konrad Atzwanger, Werner Zögernitz, Bundesrat-Geschäftsordnung 1988, S. 214.Google Scholar
Zur Wahl der Bundesräte vgl. Art. 34 f. B-VG und die diesbezügliche Entschließung des Bundespräsidenten BGB1. Nr. 194/1993. Siehe auch VfSlg. 18/1921, 788/1927, 2514/1953, 9044/1981. Herbert Schamheck, Der Bundesrat der Republik Österreich, Jahrbuch des Öffentlichen Rechts, NF Band 26, Tübingen 1977, S. 215 ff. und Robert Walter, Der Bundesrat, in: Ernst C. Helibling u. a. (Hrsg.), Bundesstaat auf der Waage, Föderative Ordnung Band 1, Wien-Frankfurt-Zürich 1969, S. 199ff.Google Scholar
Art. 26 B-VG: Nationalrat; Art. 95 B-VG: Landtage; Art. 117 Abs. 1 lit. a B-VG: Gemeinderäte.Google Scholar
Art. 60 Abs. 1 B-VG, siehe auch Bundespräsidentenwahlgesetz 1971, BGBl. Nr. 57/1971 i. d. F. BGB1. Nr. 339/1993. Dazu Hans Spanner, Zur Stellung des Staatsoberhauptes in Deutschland und Österreich seit 1918, Die Öffentliche Verwaltung 1966, S. 619ff.; Klaus Berchtold, Der Bundespräsident, Forschungen aus Staat und Recht, Band 9, Wien-New York 1969, S. 72ff.; Manfried Welan, Das österreichische Staatsoberhaupt, Österreichisches Jahrbuch für Geschichte und Politik, Sonderband 2, Wien 1986, S. 73 ff.; Herbert Schambeck, Der Bundespräsident und das Parlament, in: Einigkeit und Recht und Freiheit, Festschrift für Carl Carstens, hrsg. v. Bodo Börner u. a., Band 2, Köln-Berlin-Bonn -München 1984, S.789 ff.; Derselbe, Zum Amtsverständnis des österreichischen Bundespräsidenten, in: Verantwortung in unserer Zeit, Festschrift für Rudolf Kirchschläger, hrsg. v. Alois Mock, Herbert Schambeck, Wien 1990, S. 188 ff.Google Scholar
Vgl. dazu Georg Schmitz, Vorentwürfe Hans Kelsens für die österreichische Bundes-Verfassung, Wien 1981, S. 90 ff.; Felix Ermacora, Die österreichische Bundesverfassung und Hans Kelsen, Analysen und Materialien, Zum 100. Geburtstag von Hans Kelsen, Österreichische Schriftenreihe für Rechts-und Politikwissenschaft, Band 4, Wien 1982, S. 153ff.; Derselbe, Materialien zur Oster-reichischen Bundesverfassung (I.), Die Länderkonferenzen 1919/1920 und die Verfassungsfrage, Österreichische Schriftenreihe für Rechts-und Politikwissenschaft, Band 9/I, Wien 1989, S. 184, 343; Derselbe, Die Entstehung der Bundes-Verfassung 1920, Dokumente der Staatskanzlei über allgemeine Fragen der Verfassungsreform, Österreichische Schriftenreihe für Rechts-und Politikwissenschaft, Band 9/II, Wien 1989, S. 155ff.; Derselbe, Die Entstehung der Bundesverfassung 1920, Sammlung der Entwürfe zur Staats-beziehungsweise Bundesverfassung, Österreichische Schriftenreihe für Rechts-und Politikwissenschaft, Band 9/IV, Wien 1990, S. 109 ff.Google Scholar
Art. 60ff., BGB1. Nr. 1/1920; vgl. dazu auch Konrad Atzwanger, Die Bundesversammlung, in: Österreichs Parlamentarismus, Werden und System, S. 403.Google Scholar
Bundes-Verfassungsgesetznovelle 1929, BGBI. Nr. 392/1929. Herbert Schambeck, Zum Amtsverständnis des österreichischen Bundespräsidenten, S. 187ff.Google Scholar
Art. 41 Abs. 1 Weimarer Reichsverfassung, RGB1. Nr. 152/1919; Klaus Stern, Das Staatsrecht der Bundesrepublik Deutschland, Band 2, München 1980, S. 189 ff.Google Scholar
Art. 54 GG sowie die Erläuterungen in Jarass-Pieroth, Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland, Kommentar, S. 534 ff.Google Scholar
Zur Angelobung siehe Art. 60 Abs. 5 BVG; Konrad Atzwanger, Die Bundesversammlung, in: Österreichs Parlamentarismus, Werden und System, S. 423 ff. sowie das Stenographische Protokoll der 14. Bundesversammlung der Republik Österreich am B. Juli 1992 aus Anlaß der Angelobung des neugewählten Bundespräsidenten Dr. Thomas Klestil, S. 4ff.Google Scholar
HERBERT SCHAMBECK, Der Bundespräsident und das Parlament, S. 789ff., insb. S. 800f.Google Scholar
Klaus Berchtold, Der Bundespräsident, S. 66ff.; Adamovich-Funk, Österreichisches Verfassungsrecht, S. 261ff.; Walter-Mayer, Grundriß des österreichischen Bundesverfassungsrechts, S. 228ff.Google Scholar
Art. 18 Abs. 3 BVG; Adolf Merrl, Das rechtliche Ergebnis des Verfassungskampfes, Juristische Blätter 1930, S. 48.Google Scholar
Art. 64 B-VG; vgl. dazu Robert Walter, Die Vertretung des Bundespräsidenten im Lichte eines Vorschlages Kelsens zur Novellierung des Bundes-Verfassungsgesetzes, in: Der Rechtsstaat in der Krise, Festschrift für Edwin Loebenstein, hrsg. v. Ludwig Adamovich, Alfred F. Kobzina, Wien 1991, S. 165ff.Google Scholar
Jarass-Pieroth, Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland, Kommentar, S. 538 ff. und Klaus Stern, Das Staatsrecht der Bundesrepublik Deutschland, Band 2, S. 208 f.Google Scholar
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Gesetz vom 18. Dezember 1918 über die Wahlordnung für die Konstituierende Nationalversammlung, StGBI. Nr. 115.Google Scholar
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Herbert Schambeck, Wahlrechtsordnung und Regierungssystem, S. 355 ff., insb. S. 364f.Google Scholar
Siehe Österreichischer Amtskalender 1994/95, Wien 1994, S. 914, 916.Google Scholar
Eine historische Übersicht der einzelnen Bundesregierungen findet sich in: Österreichischer Amtskalender 1994/95, S. 908 ff.Google Scholar
Manfried Welan, Heinrich Neisser, Der Bundeskanzler im österreichischen Verfassungsgefüge, Wien 1971, S. 122 ff.Google Scholar
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Vgl. Art. 65 GG; Karl Doehrinc, Staatsrecht der Bundesrepublik Deutschland, 2. Auflage, Frankfurt am Main 1980, S. 160 f. sowie Klaus Stern, Das Staatsrecht der Bundesrepublik Deutschland, Band 2, S. 301ff.Google Scholar
Ludwig Adassovich, Die Koordinationskompetenz des Bundeskanzlers in verfassungsrechtlicher Sicht, Juristische Blätter 1973, S. 234 ff. sowie Teil 2A der Anlage des Bundesministeriengesetzes 1973, BGB1. Nr. 389/1973 und Herbert Schambeck, Die Demokratie, S. 188.Google Scholar
Klaus Berchtold, Die Regierung, in: Heinz Fischer (Hrsg.), Das politische System Österreichs, Wien 1982, 5.174 ff. und Felix Erifacora, Die politische Kontrolle, in: Das österreichische BundesVerf assungsgesetz und seine Entwicklung, S. 528 f.Google Scholar
Friedrich Koja, Wer vertritt die Republik nach außen?, Juristische Blätter 1993, S. 622 ff.Google Scholar
Vgl. dazu Jahrbuch des östereichischen Parlaments 1994, Daten, Fakten, Analysen, hrsg. v. der Österreichischen Parlamentarischen Gesellschaft, Wien 1994, S. 311.Google Scholar
Roman Herzog, in: Theodor Maunz, Günter Dürig (Hrsg.), Grundgesetz, Kommentar, München 1993, S. 41ff. zu Art. 62.Google Scholar
Wolfgang Pesendorfer, Der Landeshauptmann, Historische Entwicklung, Wesen und verfassungsrechtliche Gestalt einer Institution, Wien—New York 1986.Google Scholar
Zu den Regierungsakten vgl. Adamovich-Funk, Österreichisches Verfassungsrecht, S. 259 und Walter-Mayer, Grundriß des österreichischen Bundesverfassungsrechts, S. 238f.Google Scholar
Adamovich-Funk, Österreichisches Verfassungsrecht, S. 266ff., Walter Antoniolli-Friedrich Koja, Allgemeines Verwaltungsrecht, Wien 1986, S. 338ff.Google Scholar
VfSlg.7653; Antoniolli-Koja, Allgemeines Verwaltungsrecht, S. 399ff.; Heinz Mayer, Das österreichische Bundes-Verfassungsrecht, Kurzkommentar, Wien 1994, S. 245.Google Scholar
Herbert Schambeck, Interessenvertretung und Sozialpartnerschaft, Wirtschaftspolitische Blätter, 1970, 17. Jg., S. 25 ff.; Karl Korinek, Ideen und Entwicklung der Sozialpartnerschaft, in: Georg Ress (Hrsg.), Rechtsfragen der Sozialpartnerschaft, Köln 1987, S. 9ff.; Derselbe, Die Realisierung der Sozialpartnerschaft in der österreichischen Rechtsordnung, in: Rechtsfragen der Sozialpartnerschaft, S. 79ff. sowie Alfred Klose, Ein Weg zur Sozialpartnerschaft, Wien 1970.Google Scholar
Nach dem Arbeiterkammergesetz BGBl. Nr. 626/1991 i. d. F. BGB1. Nr. 661/1994 gibt es für das gesamte Bundesgebiet die „Bundesarbeitskammer`; gemäß dem Handelskammergesetz BGB1. Nr. 182/1946 i.d.F. BGBl. Nr.680/1994 wird die Vertretung auf Bundesebene als „Wirtschaftskammer Österreich“ bezeichnet; zur Vertretung der gesamtösterreichischen Interessen der Landwirtschaft hat sich auf Bundesebene die „Präsidentenkonferenz der Landwirtschaftskammern Osterreichs” als Verein nach dem Vereinsgesetz gebildet; siehe dazu etwa Walter-Mayer, Grundriß des österreichischen Bundesverfassungsrechts, S. 329 ff.Google Scholar
Siehe dazu Herbert Schambeck, Die Demokratie, S. 231; Karl Korinek, Beiräte in der Verwaltung, in: Felix Ermacora u. a. (Hrsg.), Allgemeines Verwaltungsrecht, Wien 1979, S. 463 ff. sowie Derselbe, Die Realisierung der Sozialpartnerschaft in der österreichischen Rechtsordnung, in: Rechtsfragen der Sozialpartnerschaft, S. 86ff.Google Scholar
Das war der Fall beim Wirtschaftsdirektorium. Der Verfassungsgerichtshof stellte in seinem Erkenntnis VfSlg. 2323/1952 fest, daß die Bindung an die Beschlüsse des Wirtschaftsdirektoriums mit dem mit der Ministerverantwortlichkeit verbundenen freien Entscheidungsrecht unvereinbar und damit verfassungswidrig sei.Google Scholar
Allgemein dazu Walter-Mayer, Grundriß des österreichischen Bundesverfassungsrechts, S. 246 ff. sowie Walter Barfuss, Ressortzuständigkeit und Vollzugsklausel. Eine verfassungs-und verwaltungsrechtliche Untersuchung zur Zuständigkeit der Bundesminister, Forschungen aus Staat und Recht 7, Wien-New York 1968.Google Scholar
Siehe schon Herbert Schambeck, Regierung und Parlament, Betrachtungen zu den parlamentarischen Kontrollrechten, in: Entwicklungstendenzen in der modernen Demokratie, Gesellschaft und Politik, Schriftenreihe des Instituts Sozialpolitik und Sozialreform, Neue Fassung, Heft 4/1973, S. 39 ff. insb. S. 52 ff. sowie Heinrich Neisser, Die Kontrollfunktion des Parlaments, in: Österreichs Parlamentarismus, Werden und System, S. 652 ff.Google Scholar
John Locke, Two Treatises an Civil Government, 1690.Google Scholar
Siehe Walter Anto/Iou.I, Allgemeines Verwaltungsrecht, Wien 1954, S. 4 f.; Herbert Schambeck, Der Staat und die Demokratie, in: Geschichte und Gesellschaft, Festschrift für Karl R. Stadler, hrsg. v. Gerhard Botz, Hans Hautmann, Helmut Konrad, Wien 1974, S. 419 ff. sowie Antoniolli-Koja, Allgemeines Verwaltungsrecht, S. 5 f.Google Scholar
Herbert Schambeck, Regierung und Parlament, Gedanken zur parlamentarischen Kontrolle am Beispiel Österreichs, MagyarKözigazgatâs, Budapest 1994, S. 649ff.; siehe dazu auch die FN 90 bis 92.Google Scholar
Johannes Hengstschläger, Das Budgetrecht und seine Entwicklung, in: Parlamentarismus und öffentliches Recht in Österreich, 1. Teilband, S. 263 ff. sowie Herbert Schambeck, Rede, in: Stenographisches Protokoll der 475. Sitzung des Bundesrates am 10. April 1986, S. 19858 ff.Google Scholar
Siehe näher Gerhard Rauter, Wehrgesetzgebung und Heer 1868–1993, in: Parlamentarismus und öffentliches Recht in Österreich, 2. Teilband, S. 637 ff.Google Scholar
Siehe Herbert Schambeck, Die Ministerverantwortlichkeit; KARL KORIHEK, Ministerverantwortlichkeit; Adamovich-Funk, Österreichisches Verfassungsrecht, S. 22; Walter-Mayer, Grundriß des österreichischen Bundesverfassungsrechts, S. 241f. sowie Felix Ermacora, Allgemeine Staatslehre, Berlin 1970, S. 823ff.Google Scholar
Art. 53 B-VG; siehe etwa Helmut Widder, Parlamentarische Untersuchungsausschüsse im Rechtsstaat, Schriftenreihe Niederösterreichische Juristische Gesellschaft, Heft 35, Wien 1983; Derselbe, Parlamentarische Untersuchungsausschüsse aus der Sicht des Bundes, 1995 (in Druck); Konrad Atzwanger, Zum Verfahren parlamentarischer Untersuchungsausschüsse, Österreichische Juristen-Zeitung 1977, S. 337ff. sowie Rens Laurer, Der parlamentarische Untersuchungsausschuß, Wien 1984.Google Scholar
Helmur Wmoer, Der Nationalrat, in: Österreichs Parlamentarismus, Werden und System, S. 330f.; Konrad Atzwanger, Die Ministeranklage gemäß Art. 142 und 143 B-VG, Österreichische Juristen-Zeitung 1983, S. 37ff. sowie Herbert Schambeck, Die Ministerverantwortlichkeit, S. 50f.Google Scholar
Siehe dazu 1546 der Beilagen zu den Stenographischen Protokollen des Nationalrates XVIII. GP, S. 3.Google Scholar
Dazu näher Herbert Schamheck, Europäische Integration und österreichischer Föderalismus, Schriftenreihe Niederösterreichische Juristische Gesellschaft, Heft 62, Wien 1993, S. 15ff.Google Scholar
Siehe dazu etwa Heribert Franz Köck, Sigmar Stadlmeier, EG-Beitritt und Volksabstimmung, in: Arbeit, Recht und Gesellschaft, Festschrift für Walter Schwarz zum 65. Geburtstag, hrsg. v. Oswin Martinek, Wien 1991, S. 731 ff. und Bernd Wieser, Bedarf eine Gesamtänderung der Bundesverfassung durch Staatsvertrag einer Volksabstimmung?, Österreichische Richterzeitung, Heft 4/1989, S. 74 ff.Google Scholar
Dazu etwa Gerhart Holzinger, Gravierende verfassungsrechtliche Änderungen im Zusammenhang mit einem österreichischen EG-Beitritt, Juristische Blätter, Heft 1/1993, S. 13.Google Scholar
Dazu näher Harald Sto! 71 Fchner, Die Auswirkungen einer Mitgliedschaft Osterreichs in der Europäischen Union auf die österreichische Verfassungsordnung, in: Waldemar Hummer (Hrsg.), Die Europäische Union und Österreich, Wien 1994, S. 163 ff.Google Scholar
Siehe dazu näher Margit Körner, Das EU-Begleit-Bundesverfassungsgesetz — die Mitwirkung der Parlamente von Bund und Ländern bei der Schaffung von neuem EU-Recht, in: Andreas Khol, Günther Ofner, Alfred Stirnmann (Hrsg.), Österreichisches Jahrbuch für Politik 1994, 1995, S. 513ff.; Heinrich Neisser, Verfassungsreform im Lichte des EU-Beitrittes, in: Grundfragen und aktuelle Probleme des öffentlichen Rechts, Festschrift für Heinz Peter Rill zum 60. Geburtstag, hrsg. v. Stefan Griller u. a., Wien 1995, S. 335ff.; Theo Ohlinger, Ein Bundesstaat auf dem Weg in die Europäische Gemeinschaft, in: Für Recht und Staat, Festschrift für Herbert Heimrich zum 60. Geburtstag, hrsg. v. Klaus Letzgus u. a., München 1994, S. 379 ff.; HEINZ PETER RILL, Die Bundesländer und die europäische Integration (EWR und EWG), in: Heinz Schiffer, Harald Stolzlechner (Hrsg.), Reformbestrebungen im Österreichischen Bundesstaatssystem, Schriftenreihe des Instituts für Föderalismusforschung Band 57, Wien 1993, S. 51ff. sowie Heinz Schaffer, Europa und die österreichische Bundesstaatlichkeit, Die öffentliche Verwaltung 1994, S. 181ff.Google Scholar
Verfahren zur Unterrichtung von Bundestag und Bundesrat gem. Art. 2 des Gesetzes zu den Verträgen zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft und der Europäischen Atomgemeinschaft vom 27. Juli 1957 (BGBI. II 1957, S. 753); siehe dazu näher Doris Fuhrmannmittlmeier, Die deutschen Länder im Prozeß der Europäischen Einigung, Berlin 1991, S. 187ff.Google Scholar
Der Text dieses Briefwechsels findet sich etwa in: Rudolf Haber, Uwe Thaysen (Hrsg.), Die deutschen Lander und die Europäischen Gemeinschaften, Baden-Baden 1986.Google Scholar
Zum Länderbeteiligungsverfahren der Bundesrepublik Deutschland siehe etwa Peter Badura, Das Staatsziel „Europäische Integration“ im Grundgesetz, in: Für Staat und Recht, Festschrift für Herbert Schambeck, hrsg. v. Johannes Hengstschläger u. a., Berlin 1994, S. 887ff.; Otto Bardong, Die Einheitliche Europäische Akte und die Länder der Bundesrepublik Deutschland — ein föderalistisches Problem, in: Stefan Huber, Peter Pernthaler (Hrsg.), Föderalismus und Regionalismus in europäischer Perspektive, Schriftenreihe des Instituts für Föderalismusforschung, Band 44, Wien 1988, S. 33 ff.; Georg-Berndt Oschatz, EG-Rechtsetzung und deutscher Föderalismus, in: Detlef Merten (Hrsg.), Föderalismus und Europäische Gemeinschaften, Berlin 1990, S. 63 ff.; Werner Von Simon, Jürgen Schwarze, Europäische Integration und Grundgesetz, in: Ernst Benda, Werner Maihofer, Hans-Jochen Vogel (Hrsg.), Handbuch des Verfassungsrechts, 2. Auflage, Berlin, New York 1994, S. 53 ff. sowie Rudolf W. Strohmeier, Möglichkeiten der Einflußnahme auf den Entscheidungsprozeß der Europäischen Gemeinschaften durch die Deutschen Bundesländer nach Einrichtung von Länderbüros in Brüssel, Die Öffentliche Verwaltung 1988, S. 633 ff.Google Scholar
Gesetz zur Einheitlichen Europäischen Akte vom 28. Februar 1986 ( BGBl. II 1986, S. 1102 ).Google Scholar
Vereinbarung zwischen der Bundesregierung und den Regierungen der Länder über die Unterrichtung und Beteiligung des Bundesrates und der Länder bei Vorhaben im Rahmen der Europäischen Gemeinschaften in Ausführung von Artikel 2 des Gesetzes vom 19. Dezember 1986 zur Einheitlichen Europäischen Akte vom 28. Februar 1986, vom 17. Dezember 1987, abgedruckt in: Sekretariat des Bundesrates (Hrsg.), Bundesrat und Europäische Gemeinschaften. Dokumente Bonn, Dok. 53, 1988.Google Scholar
Siehe dazu JÜRGEN WEISS, Föderalismus in einem neuen Europa, in: Herbert Schambeck (Hrsg.), Föderalismus und Parlamentarismus in Osterreich, Wien 1992, S. 643 ff.Google Scholar
Siehe dazu Herbert Schambecr, Staat, Öffentlichkeit und Öffentliche Meinung, Wissenschaftliche Abhandlungen und Reden zur Philosophie, Politik und Geistesgeschichte, Band 17, Berlin 1992, S. 14 ff.Google Scholar
Näher Herbert Schambecr, Föderalismus und Gewaltenteilung, in: Gerhard Leibholz, Hans Joachim Faller, Paul Mikat, Hans Reis (Hrsg.), Menschenwürde und freiheitliche Rechtsordnung, Festschrift für Willi Geiger zum 65. Geburtstag, Tübingen 1974, S. 643 ff. und vorher grundlegend Werner Kägi, Zur Entstehung, Wandlung und Problematik des Gewaltenteilungsprinzipes, ein Beitrag zur Verfassungsgeschichte und Verfassungslehre, Zürich 1937.Google Scholar
Siehe etwa Michael Morass, Regionale Interessen auf dem Weg in die Europäische Union, Strukturelle Entwicklung und Perspektiven der Interessenvermittlung österreichischer und deutscher Landesakteure im Rahmen der Europäischen Integration, Schriftenreihe des Instituts für Föderalismusforschung, Band 60, Wien 1994, S. 240 ff.Google Scholar
Näher Heinz Pansi, Forderungsprogramme der Bundesländer und Bundesverfassung, Österreichische Juristen-Zeitung 1991, S. 768 ff.; Wolfgang Burtscher, Die völkerrechtlichen Aspekte des Forderungsprogrammes der österreichischen Bundesländer im Vergleich zu bestehenden Außenkompetenzen der Gliedstaaten der Schweiz und der Bundesrepublik Deutschland, in: Stefan Huber, Peter Pernthaler (Hrsg.), Föderalismus und Regionalismus in europäischer PerspektiveGoogle Scholar
BGB1. Nr. 444/1974; siehe Heinz Peter Rill, Gliedstaatsverträge. Eine Untersuchung nach österreichischem und deutschem Recht, Forschungen aus Staat und Recht 17, Wien-New York 1972.Google Scholar
Herbert Schambeck, Zum Werden und zu den Aufgaben des österreichischen Föderalismus, S.17 ff.; Peter Pernthaler, Zum Begriff von Föderalismus und Bundesstaat in Österreich, in: Föderalismus und Parlamentarismus in Österreich, S. 35 ff. sowie Feux Ermacora, Österreichischer Föderalismus. Vom patrimonialen zum kooperativen Bundesstaat, Schriftenreihe des Instituts für Föderalismusforschung, Band 3, Wien 1976.Google Scholar
Näher Herbert Schambeck, Politische Parteien und österreichische Staatsrechtsordnung, S. 603 ff. und Derselbe, Die Stellung der politischen Parteien nach österreichischem Verfassungsrecht, in: Form und Erfahrung - Ein Leben für die Demokratie, Festschrift für Ferdinand A. Hermens, hrsg. v. Rudolf Wildenmann, Berlin 1976, S. 6ff.Google Scholar
Dazu Herbert Schambecr, Die Interessenverbände - ihr Auftrag in Staat und Gesellschaft, S. 61 ff.; DERSELBE, Ist der moderne Staat ein Ständestaat?, in: Die Verbände und ihr Ordnungsanspruch, Gesellschaft und Politik, Schriftenreihe des Institutes für Sozialpolitik und Sozialreform, Neue Folge 3/1965, S. 48 ff. sowie Derselbe, Kammerorganisation und Ständeordnung, in: Im Dienste der Sozialreform, Festschrift für Karl Kummer, hrsg. v. Anton Burghardt u. a., Wien 1965, S. 443 ff.Google Scholar
Antoniolli-Koja, Allgemeines Verwaltungsrecht, S. 364ff.; Karl Kor1ner, Wirtschaftliche Selbstverwaltung, Wien-New York 1970 sowie Adolf Merrl, Allgemeines Verwaltungsrecht, Wien und Berlin 1927, Neudruck Darmstadt 1969, S. 342 ff.Google Scholar
Beachte Art. 10 Abs. 1 Z. 8 und Art. 11 Abs. 1 Z. 2 B-VG; siehe Herbert Schambeck, Die Demokratie, S. 220ff.; Adamovich-Funk, Österreichisches Verfassungsrecht, S. 108f. sowie Walter-Mayer, Grundriß des österreichischen Bundesverfassungsrechts, S. 329 ff.Google Scholar
Staatsgrundgesetz über die allgemeinen Rechte der Staatsbürger, RGB1. Nr. 142/1867; näher Herbert Schambeck, Interessenvertretung und Vereinsfreiheit, in: Dimensionen des Rechts, Gedächtnisschrift für René Marcic, Band 1, S. 647ff.Google Scholar
BGBI. Nr. 404/1975 in der Fassung BGBI. Nr. 238/1991; siehe Walter-Mayer, Grundriß des österreichischen Bundesverfassungsrechts, S. 64ff.; AD.IovICH—FuNK, Österreichisches Verfassungsrecht, S. 405ff.; Herbert Schambeck, Politische Parteien und österreichische Staatsrechtsordnung, S. 609ff.; Derselbe, Die Stellung der politischen Parteien nach österreichischem Verfassungsrecht, S. 66 ff. sowie Derselbe, Die Demokratie, S. 211ff.Google Scholar
Vgl. zu diesem Problemkreis allgemein Jürgen Becker, Die wehrhafte Demokratie des Grundgesetzes, in: Josef Isensee und Paul Kirchhof (Hrsg.), Handbuch des Staatsrechts der Bundesrepublik Deutschland, Band VII, Heidelberg 1992, S. 309ff.; Werner Von Simson und Martin Kriei.E, Das demokratische Prinzip im Grundgesetz, Veröffentlichungen der Vereinigung der Deutschen Staatsrechtslehrer Heft 29, Berlin 1971, S. 3 ff. und 46ff.; die kritische Analyse der diesbezüglichen Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichtes durch Eckart Bulta, Die Lehre von der streitbaren Demokratie, Archiv des öffentlichen Rechts 1973, S. 340 ff. sowie Frank Stollberg, Die verfassungsrechtlichen Grundlagen des Parteiverbots, Schriften zum Öffentlichen Recht, Band 298, Berlin 1976.Google Scholar
Dazu Herbert Schambeck, Der Beamte und die Gesellschaft, in: Günther Engelmayer (Hrsg.), Die Diener des Staates, Wien 1977, S. 117ff., insb. S. 124ff.; Derselbe, Der Beamte und das Bundes-Verfassungsgesetz, in: Festschrift für Ernst C. Hellbling, S. 308 ff. sowie Derselbe, Öffentliche Dienstleistungen garantieren Lebensqualität, in: Recht - Glaube - Staat, Festgabe für Herbert Schambeck, hrsg. v. Hans Walther Kaluza u. a., Wien 1994, S. 109ff.Google Scholar
Herbert Schambeck, Der Beamte - Seine Aufgaben und sein Schutz im modernen Staat, in: Im Dienste von Freiheit und Recht, Gedenkschrift für Hans Weiler, hrsg. v. Hans R. Klecatsky, Friedrich Kohl, Berlin 1976, S. 125ff.; zum Begriff siehe etwa ANToNIoLLI-KoJA, Allgemeines Verwaltungsrecht, S. 326ff.Google Scholar
Dazu näher Herbert Schambeck, Staat, Öffentlichkeit und öffentliche Meinung, S. 23 ff.Google Scholar
Siehe dazu Herbert Schambeck, Staat, Öffentlichkeit und öffentliche Meinung, S. 35.Google Scholar
Beachte bei Orro B. Roegele (Hrsg.), Kleine Anatomie politischer Schlagworte, 2. Auflage, Zürich 1976.Google Scholar
Siehe dazu Orro B. Roegele, Neugier als Laster und Tugend, Zürich 1982.Google Scholar
Herbert Schambeck, Die Demokratie, S.234ff.; Derselbe, Repräsentative und plebiszitäre Komponenten im demokratischen Verfassungsstaat Österreich, S. 209ff.; Siegbert Morscher, Parlament und direkte Demokratie, in: Österreichs Parlamentarismus, Werden und System, S. 775 ff.; Derselbe, Landesgesetzgebung und direkte Demokratie, in: Föderalismus und Parlamentarismus in Österreich, S. 137ff.; Anamovich-Funk, Österreichisches Verfassungsrecht, S. 115; Walter-Mayer, Grundriß des österreichischen Bundesverfassungsrechts, S. 43 und 48; zur historischen Entwicklung siehe etwa Reinhard Rack, Die rechtliche Entwicklung von Volksbegehren und Volksabstimmung in Österreich, Österreichisches Verwaltungsarchiv, Nr. 6/1969, S. 149 ff.Google Scholar
Staatsgrundgesetz über die allgemeinen Rechte der Staatsbürger, RGBI. Nr. 142/1867; siehe etwa Felix Ermacora, Grundriß der Menschenrechte in Österreich, Wien 1988, S.197 ff.; Walter Berra Google Scholar
Art. 73 Abs. 1 und 2, Art. 74 Abs. 3, Art. 75 sowie Art. 76 Abs. 1 und 2 Weimarer Reichsverfassung, RGBI. Nr. 152/1919; siehe dazu auch Willibalt Apelt, Geschichte der Weimarer Verfassung, S. 249 ff.Google Scholar
Gegenstand des Referendums war das „Bundesgesetz vom 7.7. 1978 über die friedliche Nutzung der Kernenergie in Österreich“; Anordnung der Volksabstimmung durch Entschließung des Bundespräsidenten: BGB1. Nr. 493/1978; Kundmachung des Ergebnisses der Volksabstimmung: BGBI. Nr. 628/1978; vgl. dazu Manfred Nowar, Politische Grundrechte, Forschungen aus Staat und Recht 78/79, Wien—New York 1988, S. 484f.Google Scholar
Diese Volksabstimmung wurde durchgeführt über das „Bundesverfassungsgesetz über den Beitritt Österreichs zur Europäischen Union“; Anordnung der Entschließung durch den Bundespräsidenten: BGBI. Nr. 363/1994; Kundmachung des Ergebnisses der Volksabstimmung: BGBl. Nr. 735/1994; Kundmachung des Bundesverfassungsgesetzes über den Beitritt Österreichs zur Europäischen Union: BGBl. Nr. 744/1994.Google Scholar
Siehe etwa Siegbert Morscher, Landesgesetzgebung und direkte Demokratie, S. 137ff. sowie PETER PERNTHALER, Direkte Demokratie in den Ländern und Gemeinden, Schriftenreihe des Instituts für Föderalismusforschung, Band 15, Wien 1980.Google Scholar
Siehe dazu Hans Kelsen, Das Problem des Parlamentarismus, Soziologie und Sozialphilosophie. Schriften der Soziologischen Gesellschaft Wien, Heft IiI, Wien und Leipzig 1925; Neudruck in: Die Wiener Rechtstheoretische Schule, Band 2, S. 1666 ff.; Herbert Schambecr, Das Volksbegehren, S. 5 ff. sowie Derselbe, Die Demokratie, S. 239.Google Scholar
Hans Kelsen, Das Problem des Parlamentarismus, in: Die Wiener Rechtstheoretische Schule, Band 2, S. 1667f.: „Wenn schon die Wählerschaft ihren Vertrauensmännern im Parlament keine bindenden Instruktionen geben darf, dann muß doch zumindest die Möglichkeit bestehen, daß aus dem Schoße des Volkes Anregungen laut werden, nach denen das Parlament die Richtung seiner gesetzgebenden Tätigkeit bestimmen kann.“Google Scholar
Herbert Schambeck, Vierzig Jahre Zweite Republik Österreich, Festrede, gehalten in der Festsitzung des Nationalrates und des Bundesrates am 27. April 1985 im Reichsratssitzungssaal des Parlaments in Wien aus Anlaß des 40. Jahrestages der Gründung der Zweiten Republik, veröffentlicht in: 40. Jahrestag der Gründung der Zweiten Republik, Wien 1985, S. 6 ff. sowie in: Recht — Glaube — Staat, Festgabe für Herbert Schambeck, S. 71ff.Google Scholar
Näher dazu Herbert Schameck, Die Verantwortung in der modernen Demokratie, in: Alois Mock, Herbert Schambeck (Hrsg.), Verantwortung in Staat und Gesellschaft, Wien 1977, S. 37ff. sowie ALOIs Mocx, Politische Verantwortung im modernen Wohlfahrtsstaat, in: Verantwortung in Staat und Gesellschaft, S.13 ff. und Peter Saladin, Verantwortung als Staatsprinzip, Bern und Stuttgart 1984.Google Scholar
Hans Kelsen, Politische Weltanschauung und Erziehung, Annalen für soziale Politik und Gesetzgebung, Band 2, 1913, S. 1ff., Neudruck in: Die Wiener Rechtstheoretische Schule, Band 2, S. 1501 ff.; Theo Mayer-Maly, Rechtskenntnis und Gesetzesflut, Salzburg 1969; Herbert Scham-Beck, Politische Ordnung und staatsbürgerliche Erziehung, in: Politische Bildung, Band 1 der „Beiträge zur Lehrerfortbildung“, Wien 1970, S. 32ff. und Derselbe, Das Recht und seine Verantwortung in unserer Zeit, in: Symposium „IUS 2000”. Österreichs Rechtstheorie und Rechtspraxis um die Jahrtausendwende, hrsg. v. Walter Barfuß, Wien 1994, S. 90ff.Google Scholar
© Westdeutscher Verlag GmbH Opladen 1995
1.Linz-WienÖsterreich
Schambeck H. (1995) Das österreichische Regierungssystem — Ein Verfassungsvergleich. In: Das österreichische Regierungssystem Ein Verfassungsvergleich. Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften (Geisteswissenschaften, Vorträge · G). VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden
DOI https://doi.org/10.1007/978-3-322-90067-8_1
Print ISBN 978-3-531-07337-8
Online ISBN 978-3-322-90067-8