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Timestamp: 2016-10-22 13:32:51
Document Index: 212649208

Matched Legal Cases: ['§ 823', '§ 263', '§ 25', '§ 128', '§ 138', '§ 139', '§ 269', '§ 520', '§ 530', '§ 531', '§ 328', '§ 349', '§ 328', '§ 331', '§ 31', '§ 31', '§ 121']

BRANDENBURGISCHES-OLG - 30.09.2008, 6 U 89/07 - JuraForum.de
JuraForum.de > Urteile > Brandenburgisches Oberlandesgericht > Urteil vom 30.09.2008, Aktenzeichen: 6 U 89/07 BRANDENBURGISCHES-OLG – Aktenzeichen: 6 U 89/07Urteil vom 30.09.2008
Rechtsgebiete:BGB, StGB, HGB, ZPOVorschriften:§ 823 Abs. 2 BGB, § 263 StGB, § 25 Abs. 1 HGB, § 128 HGB, § 138 Abs. 4 ZPO, § 139 ZPO, § 269 ZPO, § 520 Abs. 3 Nr. 4 ZPO, § 530 Abs. 3 Nr. 4 ZPO, § 531 Abs. 2 ZPOVerfahrensgang:LG Potsdam, 2 O 338/06 vom 04.06.2007VolltextUm den Volltext vom BRANDENBURGISCHES-OLG – Urteil vom 30.09.2008, Aktenzeichen: 6 U 89/07 anzusehen, müssen Sie die Einzelentscheidung kaufen.Volltext der Entscheidung kaufen
Weitere Entscheidungen vom BRANDENBURGISCHES-OLGBRANDENBURGISCHES-OLG – Beschluss, 1 Ss 67/08 vom 24.09.2008Hebt die Jugendberufungskammer zu Unrecht das Urteil des Jugendrichters gemäß § 328 Abs. 2 StPO wegen eines vermeintlichen Zuständigkeitsfehlers auf und verweist die Sache an den Strafrichter des Amtsgerichts zurück, so ist der Angeklagte, obwohl das Urteil des Landgerichts keine Sachentscheidung enthält, hierdurch beschwert mit der Folge, dass die Revision der Staatsanwaltschaft sich als Rechtsmittel zugunsten des Angeklagten darstellt und die Entscheidung des Senats über die Revision im Beschlusswege gemäß § 349 Abs. 4 StPO erfolgen kann. Die Beschwer liegt einmal darin, dass das zur Entscheidung in der Sache gemäß § 328 Abs. 1 StPO zuständige Berufungsgericht nicht die dem Angeklagten günstigste Entscheidung - z.B. Freispruch - getroffen hat, sondern die Sache an ein anderes Gericht verweist und hierdurch zudem den Anspruch des Angeklagten auf seinen gesetzlichen Richter verletzt (vgl. auch OLG Karlsruhe NStZ- RR 2005, 208-209).BRANDENBURGISCHES-OLG – Beschluss, 1 Ss 60/08 vom 16.09.2008Die Ersetzung einer nicht zur Bewährung ausgesetzten Strafe durch einen längeren Freiheitsentzug unter - völliger oder teilweiser - Aussetzung der Vollstreckung zur Bewährung widerspricht dem Zweck des § 331 StPO.
Bildung einer Einheitsjugendstrafe nach § 31 Abs. 2 JGG oder Anwendung der Ausnahmevorschrift des § 31 Abs. 3 Satz 1 JGG.BRANDENBURGISCHES-OLG – Beschluss, 1 Ws (HEs) 174/08 vom 05.09.2008§ 121 Abs. 1 StPO - Das Beschleunigungsgebot in Haftsachen ist verletzt, wenn das Fehlen der Übersetzung der Anklageschrift erst in der kurz vor Ablauf der 6-Monatsfrist anberaumten Hauptverhandlung gegen den der deutschen Sprache nicht mächtigen Angeklagten bemerkt wird und hierdurch eine Verlegung der Hauptverhandlung auf einen Zeitpunkt nach Ablauf der 6-Monatsfrist ( hier 7 Wochen später) erforderlich wird.
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