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Timestamp: 2016-10-22 13:34:21
Document Index: 356274429

Matched Legal Cases: ['BGE', 'Art. 23', 'Art. 23', 'Art. 47', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'in fine', 'Art. 120', 'BGE', 'Art. 144', 'BGE', 'Art. 25', 'BGE', 'BGE', 'Art. 157', 'BGE', 'Art. 23', 'BGE', 'BGE', 'Art. 7', 'Art. 44', 'Art. 89', 'Art. 90', 'Art. 91', 'Art. 103', 'BGE', 'Art. 89', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 132', 'BGE', 'Art. 104', 'Art. 104', 'Art. 89', 'Art. 105', 'BGE', 'Art. 114', 'BGE', 'BGE', 'Art. 112', 'BGE', 'BGE', 'Art. 23', 'Art. 47', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 23', 'Art. 47', 'Art. 23', 'BGE', 'Art. 56', 'Art. 134', 'e contrario', 'Art. 156', 'Art. 135', 'Art. 159', 'BGE']

K 9/00 (24.04.2003)
K 9/00
Urteil vom 24. April 2003
Pr�sident Sch�n, Bundesrichter Borella, Meyer, Ferrari und Ursprung; Gerichtsschreiber Fessler
Dr. med. X.________, Beschwerdef�hrer, vertreten durch F�rsprecher Roger Lerf, Bahnhofstrasse 15, 3125 Toffen,
1. CSS Versicherung, R�sslimattstrasse 40, 6005 Luzern,
2. SMUV Kranken- und Unfallversicherungen, Weltpoststrasse 20, 3015 Bern,
3. Helsana-advocare, Birmensdorferstrasse 94, 8003 Z�rich,
4. SUPRA Kranken- und Unfallkasse f�r die Schweiz, chemin de Primerose 35, 1000 Lausanne 3,
5. VISANA, Weltpoststrasse 19/21, 3000 Bern,
6. Innova Krankenversicherungen, Bollstrasse 61, 3076 Worb,
7. Sumiswalder Kranken- und Unfallkasse, Spitalstrasse 47, 3454 Sumiswald,
8. Krankenkasse des mittleren Nikolaitales, 3924 St. Niklaus VS,
9. Die Eidgen�ssische Gesundheitskasse, Brislachstrasse 2, 4242 Laufen,
10. SWICA Krankenversicherung AG, Rechtsdienst, R�merstrasse 38, 8401 Winterthur,
11. Concordia Schweizerische Kranken- und Unfallversicherung, Bundesplatz 15, 6003 Luzern,
12. Krankenkasse SBB, Direktion, Zieglerstrasse 29, 3000 Bern 65,
13. Krankenkasse Zurzach, Hauptstrasse 62, 5330 Zurzach,
14. Krankenkasse KPT, Tellstrasse 18, 3014 Bern,
15. Hermes caisse-maladie, rue du Nord 5, 1920 Martigny,
16. �ffentliche Krankenkasse Basel, Spiegelgasse 12, 4001 Basel,
17. Kolping Krankenkasse, Ringstrasse 16, 8600 D�bendorf,
18. Wincare Versicherungen, Rechtsdienst, Konradstrasse 14, 8400 Winterthur,
19. �KK �ffentliche Krankenkassen Schweiz, Bahnhofstrasse 5, 3186 D�dingen,
20. Mutuelle Valaisanne, Administration, rue du Nord 5, 1920 Martigny,
21. Krankenkasse Sanitas, Lagerstrasse 107, 8004 Z�rich,
22. Krankenkasse KBV, Badgasse 3, 8400 Winterthur,
23. INTRAS Krankenkasse, rue Blavignac 10, 1227 Carouge GE,
24. ASSURA Kranken- und Unfallversicherung,
C.-F. Ramuz 70, 1009 Pully,
25. Universa Krankenkasse, Verwaltung, rue du Nord 5, 1920 Martigny,
26. PANORAMA Gesundheitskasse, 8401 Winterthur,
27. Oerlikon B�hrle AG Betriebskrankenkasse, Langwiesstrasse 4, 8050 Z�rich,
Beschwerdegegnerinnen, alle vertreten durch sant�suisse Bern, K�nizstrasse 60, 3008 Bern
Schiedsgericht KVG/UVG/MVG des Kantons Bern, Bern
(Entscheid vom 8. Dezember 1999)
Dr. med. X.________, Spezialarzt FMH f�r Chirurgie, f�hrt neben seiner T�tigkeit als Belegarzt an der Privatklinik Y.________ seit Jahren eine eigene Praxis. Wegen Zweifeln an der Wirtschaftlichkeit seiner Praxisf�hrung ersuchte der Kantonalverband Bernischer Krankenkassen (KVBK) am 17. Mai 1996 das Schiedsgericht KVG/UVG/MVG (seit 1. Januar 2001: Schiedsgericht in Sozialversicherungsstreitigkeiten) des Kantons Bern um Durchf�hrung des Vermittlungsverfahrens f�r 1994. Nachdem an der Verhandlung vom 6. November 1996 - auch f�r 1995 - keine Einigung erzielt werden konnte, reichten 33 Krankenkassen, u.a. die CSS-Versicherung, vertreten durch den KVBK, am 25. Februar 1997 beim kantonalen Schiedsgericht Klage gegen Dr. med. X.________ ein mit dem Rechtsbegehren:
"Der Beklagte sei zu einer gerichtlich zu bestimmenden R�ckerstattung auf den Jahresums�tzen der KSK-Statistik 1994 und 1995 an die Kl�gerinnen zu verurteilen."
In seiner Antwort vom 30. April 1997 liess Dr. med. X.________ die Abweisung der Klage beantragen. Im Rahmen des zweiten Schriftenwechsels und auch in den weiteren Rechtsschriften hielten die Parteien an ihren Standpunkten fest.
Am 1. Oktober 1997 wies das kantonale Schiedsgericht das Ablehnungsgesuch des Rechtsvertreters von Dr. med. X.________ gegen Dr. med. A.________ als Vertreter der �rzte ab, was unangefochten blieb. Ein weiteres Zwischenverfahren betreffend den Ausstand des Nachfolgers des auf Ende 1997 altershalber ausgeschiedenen Pr�sidenten des Schiedsgerichts endigte mit dessen Ersetzung durch die am 14. Januar 1998 neu gew�hlte Pr�sidentin.
Mit Entscheid vom 8. Dezember 1999 hiess das kantonale Schiedsgericht die Klage gut und verpflichtete Dr. med. X.________, �den Kl�gerinnen f�r die Jahre 1994 und 1995 Fr. 330'000.- zur�ckzuerstatten�.
Dr. med. X.________ l�sst Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hren und zur Hauptsache beantragen, der Entscheid vom 8. Dezember 1999 sei aufzuheben und die Klage abzuweisen; eventualiter sei die Sache zur richtigen Abkl�rung des Sachverhalts und Anordnung weiterer Beweismassnahmen an das Schiedsgericht zur�ckzuweisen, subeventualiter die R�ckforderung auf Fr. 30'000.- pauschal f�r 1994 und 1995 zu reduzieren. In einer weiteren, innert Frist eingereichten Eingabe wird zudem die Verj�hrungsfrage aufgeworfen.
Die Krankenversicherer gem�ss Beschwerderubrum, vertreten durch den Kantonalverband Bernischer Krankenversicherer (heute: sant�suisse Bern), lassen die Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde beantragen, soweit darauf einzutreten ist. Das Bundesamt f�r Sozialversicherung verzichtet auf eine Vernehmlassung.
Der Instruktionsrichter hat beim KVBK die Unterlagen zum Vermittlungsverfahren sowie verschiedene Beweisausk�nfte eingeholt, wozu sich der Rechtsvertreter des Dr. med. X.________ ge�ussert hat.
Am 24. April 2003 hat das Eidgen�ssische Versicherungsgericht eine publikums�ffentliche Beratung durchgef�hrt.
Am 1. Januar 2003 ist das Bundesgesetz vom 6. Oktober 2000 �ber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) in Kraft getreten. Mit ihm sind zahlreiche Bestimmungen im Bereich der sozialen Krankenversicherung ge�ndert worden. Weil in zeitlicher Hinsicht grunds�tzlich diejenigen Rechtss�tze massgebend sind, die bei der Erf�llung des zu Rechtsfolgen f�hrenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 127 V 467 Erw. 1), und weil ferner nach dem massgebenden Zeitpunkt des Entscheides �ber die R�ckforderungsklage wegen unwirtschaftlicher Behandlung (hier: 8. Dezember 1999) eingetretene Rechts- und Sachverhalts�nderungen unber�cksichtigt zu bleiben haben, sind im vorliegenden Fall die bis zum 31. Dezember 2002 geltenden Bestimmungen anwendbar.
Vorweg und von Amtes wegen zu pr�fen ist, ob die am Recht stehenden Krankenversicherer die streitige R�ckforderung aus unwirtschaftlicher Behandlung f�r 1994 und 1995 (Art. 23 KUVG) rechtzeitig und formg�ltig geltend gemacht haben.
2.1 Nach dem im Rahmen des Art. 23 KUVG sinngem�ss anwend baren Art. 47 Abs. 2 AHVG verj�hrt der R�ckforderungsanspruch nach Ablauf eines Jahres, nachdem die Versicherer vom Anspruch Kenntnis erhalten haben, sp�testens aber mit Ablauf von f�nf Jahren, seitdem ihnen die einzelne Rechnung eingereicht worden ist (BGE 103 V 153 Erw. 4, RSKV 1982 Nr. 505 S. 204 Erw. 4b, SVR 2001 KV Nr. 19 S. 52 Erw. 3). Dabei handelt es sich entgegen dem Wortlaut (�verj�hrt�) um eine Vorschrift mit Verwirkungsfolge (vgl. BGE 119 V 433 Erw. 3a mit Hinweisen). Die Frist zur Geltendmachung des R�ckforderungsanspruches kann somit weder unterbrochen werden noch stillstehen (vgl. BGE 111 V 136 Erw. 3b mit Hinweisen). Umgekehrt wird mit der fristgerechten und formg�ltigen Erhebung des Begehrens um R�ckerstattung von Leistungen wegen unwirtschaftlicher Behandlung die Verwirkung ein f�r allemal ausgeschlossen (Urteil Z. vom 30. Juli 2001 [K 50/00] mit Hinweis auf AHI 1998 S. 297 Erw. 5). Der Eintritt der Verwirkung wird indessen lediglich im Umfang des geltend gemachten R�ckforderungsbetrages gehemmt (SVR 2001 KV Nr. 19 S. 52 Erw. 3 in fine; AHI 1998 S. 297 Erw. 5).
2.2 Wie die Verwirkungsfrist zu wahren ist, bestimmt sich nach allgemeiner zivilprozessualer, auch im Rahmen der urspr�nglichen Verwaltungsrechtspflege geltender Regel (vgl. Art. 120 OG sowie Gygi, Bundesverwaltungsrechtspflege, 2. Aufl., S. 29; ferner SZS 1998 S. 443 Erw. 3b) nach Bundesrecht (vgl. BGE 118 II 485 oben sowie Leuch/Marbach/Kellerhals/Sterchi, Die Zivilprozessordnung f�r den Kanton Bern, 5. Aufl., S. 372 Ziff. 3 zu Art. 144 ZPO/BE).
2.2.1 Nach der Rechtsprechung wird der Eintritt der Verwirkung gehemmt, wenn innerhalb eines Jahres nach Kenntnis der Behandlungsfall-Statistik des Konkordates der Schweizerischen Krankenkassen (KSK-Statistik [heute: Rechnungsstellerstatistik der sant�suisse]) als Grundlage der behaupteten �berarztung (BGE 103 V 154 Erw. 4) das R�ckforderungsbegehren bei einer vertraglichen Schlichtungsinstanz oder der gesetzlichen Vermittlungsbeh�rde - unter altem Recht zwingend in Art. 25 Abs. 4 KUVG vorgesehen (SVR 1999 KV Nr. 7 S. 14 Erw. 1b) - oder direkt beim Schiedsgericht eingereicht wird (Urteil Z. vom 30. Juli 2002 [K 50/00]; vgl. auch BGE 118 II 487 Erw. 3).
2.2.2 Hinsichtlich der Anforderungen an die Formulierung des Begehrens als Frage des Bundesrechts gilt der Grundsatz, dass eine auf Geldzahlung gerichtete Klage zu beziffern ist (BGE 116 II 219 Erw. 4a mit Hinweisen; Leuch/Marbach/Kellerhals/Sterchi, a.a.O., S. 386 f. Ziff. 3a zu Art. 157 ZPO/BE). Diese Regel gilt unter anderem nicht, wenn erst das Beweisverfahren die Grundlagen f�r die rechnerische Bestimmung des eingeklagten Anspruchs liefert (BGE, a.a.O.). So verh�lt es sich beim R�ckforderungsprozess wegen unwirtschaftlicher Behandlung nach Art. 23 KUVG, wenn die einschl�gige Statistik beim kontrollierten Arzt �berh�hte Kostenindizes, d.h. im Mittel h�here Behandlungs- und Medikamentenkosten als bei der Vergleichsgruppe �ber einen bestimmten Zeitraum, ausweist. An diese Tatsache l�sst sich zwar die Vermutung der �berarztung kn�pfen. Ob aber der Vorwurf unwirtschaftlicher Behandlung effektiv auch gerechtfertigt ist und gegebenenfalls, in welchem Umfang die R�ckerstattung zu Unrecht erbrachte Leistungen (Verg�tungen f�r Arzt- und Medikamentenkosten) verlangt werden kann, ist Gegenstand des (schiedsgerichtlichen) Beweisverfahrens (Urteil Erben C. vom 11. Juli 1996 [K 39/95] Erw. 5b, zusammengefasst wiedergegeben in KSK 1996 S. 146). Dabei geht es nicht etwa bloss um Modalit�ten bei der Anwendung der statistischen Methode (vgl. dazu BGE 119 V 453 Erw. 4a und dortige Hinweise), wie beispielsweise die H�he des Zuschlages zum Toleranzwert von in der Regel 120 Indexpunkten, um Praxisbesonderheiten Rechnung zu tragen (SVR 1995 KV Nr. 40 S. 126 Erw. 4b; Urteil M. vom 29. Juni 2001 [K 9/99]), was eine hinreichend genaue (rahmenm�ssige) Bezifferung der R�ckforderungssumme durchaus zuliesse (vgl. BGE 116 II 219 Erw. 4a). Vielmehr hat das Beweisverfahren u.a. auch zu kl�ren, welche Methode f�r die Wirtschaftlichkeitspr�fung heranzuziehen ist, ob bei Anwendung des Durchschnittskostenvergleichs die Vergleichsgruppe allenfalls zu modifizieren, allenfalls enger oder weiter zu fassen ist, ferner, ob eine nach bestimmten Bereichen der Praxist�tigkeit gesonderte Wirtschaftlichkeitspr�fung Platz zu greifen hat.
F�r die Hemmung des Eintritts der Verwirkung ist somit die Bezifferung der R�ckforderung grunds�tzlich nicht notwendig. Es gen�gt, dass das Begehren rechtzeitig gestellt wird und im �brigen den kantonalen Formvorschriften entspricht. Immerhin ist zu verlangen, dass sich aus der Begr�ndung ohne weiteres die Vermutung der �berarztung ergibt.
2.3.1 Vorliegend steht aufgrund der Akten fest, dass die KSK-Statistik f�r 1994, auf welche das kantonale Schiedsgericht f�r die Wirtschaftlichkeitspr�fung nach der statistischen Methode abstellt, vom 28. Juli 1995 datiert. Mit Einreichung des Vermittlungsbegehrens durch den KVBK am 17. Mai 1996 gem�ss dem einschl�gigen kantonalen Verfahrensrecht (alt Art. 7 EG KVG/BE [vgl. ab 1. Januar 2001 Art. 44 f. EG KUMV/BE] in Verbindung mit Art. 89 Abs. 5 KVG und RKUV 1997 Nr. KV 14 S. 311 Erw. 1a mit Hinweisen; Merkli/Aeschlimann/Herzog, Kommentar zum Gesetz �ber die Verwaltungsrechtspflege im Kanton Bern, S. 662 f. N 5 zu Art. 90 und S. 668 N 9 zu Art. 91 VRPG/BE) wurde somit die Verwirkungsfrist grunds�tzlich gewahrt. Gleiches gilt f�r das Jahr 1995 (Erscheinungsdatum der KSK-Statistik: 5. September resp. 16. Oktober 1996), welches im ausdr�cklichen Einverst�ndnis mit dem Beschwerdef�hrer an der Verhandlung vom 6. November 1996 in das Vermittlungsverfahren mit einbezogen wurde.
2.3.2 Das Rechtsbegehren im Gesuch des Kantonalverbandes vom 17. Mai 1996 um Vorladung zu einer Vermittlungsverhandlung lautete wie folgt: �Der Beklagte sei zu verurteilen, den Kl�gerinnen vom Jahresumsatz 1994 einen gerichtlich zu bestimmenden Betrag zur�ckzuerstatten�. In der Begr�ndung wurden die massgebenden Werte des betreffenden Arztes gem�ss der beigelegten KSK-Statistik 1994 erw�hnt, u.a. Behandlungs- und Medikamentenkosten, letztere aufgeschl�sselt nach selbstdispensierten oder auf Verordnung von der Apotheke bezogene Heilmittel, sowie die entsprechenden Indizes. Diese Kennzahlen lagen deutlich �ber den Durchschnittswerten der zum Vergleich herangezogenen im Kanton Bern praktizierenden Chirurgen (ohne R�ntgen), sodass die Vermutung unwirtschaftlicher Behandlung bestand. Damit war aber die Verwirkungsfrist in Bezug auf die R�ckforderung f�r 1994 ein f�r allemal in der vom kantonalen Schiedsgericht aufgrund der aus dem Beweisverfahren gewonnenen Erkenntnisse zu bestimmenden H�he gewahrt. Das Gleiche gilt f�r 1995, und zwar selbst wenn insoweit auf den Zeitpunkt der Klageeinreichung (25. Februar 1997) abzustellen w�re.
2.4 Der Einwand der Verwirkung der R�ckforderung ist somit unbegr�ndet.
3.1 In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde werden verschiedene formelle R�gen betreffend das schiedsgerichtliche Verfahren vorgetragen. Sie sind indessen allesamt nicht stichhaltig.
Soweit eine Rechtsverz�gerung geltend gemacht wird, ist darauf mangels eines schutzw�rdigen Interesses an der Pr�fung dieser Frage nicht einzutreten (Art. 103 lit. a OG). Soweit Befangenheit des gesamten Schiedsgerichts sowie seines Mitgliedes Dr. med. A.________ als �rztevertreter im Besonderen ger�gt wird, sind die diesbez�glichen Vorbringen insofern nicht substanziiert, als sie sich letztlich im Vorwurf ersch�pfen, die am angefochtenen Entscheid beteiligten Gerichtspersonen seien nicht bef�higt, die spezifische Praxist�tigkeit des Beschwerdef�hrers im Hinblick auf die streitige R�ckforderung wegen unwirtschaftlicher Behandlung 1994 und 1995 sachgerecht zu beurteilen. Dabei handelt es indessen sich um einen ausschliesslich materiellen Gesichtspunkt, welcher f�r die Frage der Befangenheit nichts hergibt. Immerhin ist in diesem Zusammenhang festzustellen, dass entgegen der Auffassung der Krankenversicherer der beklagte Arzt nicht gehalten war, den Zwischenentscheid vom 1. Oktober 1997, womit sein Ablehnungsgesuch gegen Dr. med. A.________ abgewiesen worden war, an das Eidgen�ssische Versicherungsgericht weiterzuziehen. Indem er Befangenheit des �rztevertreters im Schiedsgericht bei erster Gelegenheit r�gen liess, wahrte er sich das Recht, diesen verfahrensrechtlichen Einwand auch im Rahmen der Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen den Endentscheid vorzubringen (vgl. BGE 108 Ib 381 Erw. 1b).
3.2 Zu Recht unbestritten ist die Anwendbarkeit von Art. 89 KVG und damit des gem�ss Abs. 5 dieser Bestimmung grunds�tzlich massgebenden kantonalen Prozessrechts im schiedsgerichtlichen (Klage-) Verfahren (RKUV 1997 Nr. KV 14 S. 311 Erw. 1a mit Hinweisen; vgl. auch BGE 124 V 130; ferner BGE 97 V 21 unten sowie Gebhard Eugster, Krankenversicherung: in Schweizerisches Bundesverwaltungsrecht [SBVR]/Soziale Sicherheit, S. 231 ff., 235 Rz 419). Ausser Frage steht sodann, dass die am Recht stehenden Krankenversicherer gemeinsam R�ckforderungsklage wegen unwirtschaftlicher Behandlung erheben und sich dabei durch den von ihnen geh�rig bevollm�chtigten Kantonalverband vertreten lassen durften (vgl. BGE 127 V 286 Erw. 5d mit Hinweisen). Allerdings ist es an sich unzul�ssig, wenn in der Klage und im Rubrum des angefochtenen Entscheides die einzelnen Krankenversicherer nicht namentlich aufgef�hrt werden, sondern lediglich deren �BSV-Nr.� angegeben werden resp. auf ein im Zeitpunkt der Klageerhebung erstelltes und der Klageschrift beigelegtes Verzeichnis verwiesen wird. Die im Verfahren vor dem Schiedsgericht und letztinstanzlich vor dem Eidgen�ssischen Versicherungsgericht verwendeten Parteibezeichnungen �Diverse Krankenkassen (gem�ss separater Liste)�, oder nur �Diverse Krankenkassen� resp. �Diverse Krankenversicherer gem�ss Beschwerderubrum� sind daher nicht bundesrechtskonform (in RKUV 2000 Nr. KV 128 S. 230 nicht ver�ffentlichte Erw. 1a des Urteils S. vom 25. Mai 2000 [K 129/99]). Im Sinne zul�ssiger Berichtigung der Parteibezeichnung werden daher die in der Klageschrift lediglich mit ihrer �BSV-Nr.� aufgef�hrten Krankenversicherer oder, soweit sie zwischenzeitlich mit anderen Versicherern fusioniert haben, ihre Rechtsnachfolger im Rubrum dieses Urteils genannt.
4.1 Beim R�ckforderungsstreit wegen unwirtschaftlicher Behandlung zwischen Krankenversicherern und Leistungserbringern geht es nicht um Versicherungsleistungen im Sinne von Art. 132 OG (BGE 119 V 449 Erw. 1 mit Hinweis). Die �berpr�fungsbefugnis des Eidgen�ssischen Versicherungsgerichts ist daher auf die R�ge der Verletzung von Bundesrecht einschliesslich �berschreitung oder Missbrauch des Ermessens eingeschr�nkt (Art. 104 lit. a OG); eine Pr�fung der Angemessenheit des angefochtenen Entscheides findet nicht statt (Art. 104 lit. c Ziff. 3 OG). In tats�chlicher Hinsicht ist sodann zu beachten, dass die kantonalen Schiedsgerichte gem�ss Art. 89 KVG richterliche Beh�rden im Sinne von Art. 105 Abs. 2 OG sind. Das Eidgen�ssische Versicherungsgericht ist daher an die Feststellung des Sachverhalts durch das Schiedsgericht gebunden, soweit dieser nicht offensichtlich unrichtig, unvollst�ndig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen festgestellt worden ist. Lediglich in diesem Rahmen spielt das Novenrecht (BGE 121 II 99 Erw. 1c, 120 V 485 Erw. 1b, je mit Hinweisen).
Im Weiteren darf das Eidgen�ssische Versicherungsgericht weder zu Gunsten noch zu Ungunsten der Parteien �ber deren Begehren hinausgehen; an deren Begr�ndung ist es nicht gebunden (Art. 114 Abs. 1 OG).
4.2.1 Im Lichte dieser kognitionsrechtlichen Regelung, welche entgegen dem Beschwerdef�hrer auch bei bloss einstufigem kantonalem Verfahren gilt, stellen die letztinstanzlich neu eingereichten Unterlagen (drei Krankengeschichten, Beschwerdeentscheid des Zentralvorstandes FMH vom ... betreffend die Verleihung des Facharzttitels "FMH f�r Herz- und thorakale Gef�sschirurgie") unzul�ssige Noven dar, zumal sie bereits vor Schiedsgericht h�tten eingegeben werden k�nnen und m�ssen. Sie sind daher unbeachtlich (BGE 127 V 357 Erw. 4a).
4.2.2 Anderseits ist das Eidgen�ssische Versicherungsgericht in Bezug auf die H�he der R�ckforderung an die Fr. 330'000.- gem�ss Ziff. 1 des angefochtenen Entscheides gebunden. Dass das kantonale Schiedsgericht eine h�here Summe ermittelt und diese ex aequo et bono reduziert hat, hat unbeachtet zu bleiben (BGE 120 V 220 Erw. 4a, 119 V 392 Erw. 2b).
4.2.3 Die grunds�tzliche Bindung an den von der Vorinstanz festgestellten Sachverhalt l�sst im �brigen die Durchf�hrung der in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde beantragten m�ndlichen Parteiverhandlung nach Art. 112 OG nicht als zweckm�ssig erscheinen. Da zudem der zu beurteilende Fall keine tats�chlichen oder rechtlichen Fragen aufwirft, die nicht in angemessener Weise auf Grund der Akten entschieden werden k�nnen, ist darauf und auf die pers�nliche Befra gung des Beschwerdef�hrers zu verzichten (in BGE 129 II 82 nicht publizierte Erw. 1.4 des Urteils des Bundesgerichts in Sachen K. vom 9. Oktober 2002 [6A.48/2002]; vgl. auch ZAK 1989 S. 518 Erw. 3).
Die vorliegend streitige R�ckforderung wegen unwirtschaftlicher Behandlung betrifft die Jahre 1994 und 1995. Ob sie zu Recht besteht und bejahendenfalls in welcher H�he, beurteilt sich somit allein nach dem Bundesgesetz vom 13. Juni 1911 �ber die Krankenversicherung (KUVG; BGE 123 V 28 Erw. 3a, 118 V 110 Erw. 3; RKUV 1998 Nr. KV 37 S. 316 Erw. 3b), ohne dass hinsichtlich der Rechtslage gem�ss dem ab 1. Januar 1996 in Kraft stehenden KVG etwas pr�judiziert w�rde. Die in diesem Zusammenhang massgeblichen Bestimmungen (Art. 23 KUVG [Gebot der Wirtschaftlichkeit der Behandlung], Art. 47 AHVG analog ([R�ckerstattung unrechtm�ssig bezogener Leistungen]) sowie die anwendbaren Methoden zur Pr�fung der Frage, ob der Tatbestand der �berarztung gegeben ist (statistischer Durchschnittskostenvergleich, analytische Einzelfallpr�fung oder eine Kombination von beiden), werden im angefochtenen Entscheid zutreffend dargelegt (vgl. BGE 119 V 453 ff. Erw. 4 und BGE 103 V 152 ff. Erw. 4). Darauf wird verwiesen. Zu erg�nzen ist, dass im Verh�ltnis Krankenkasse/Arzt der R�ckforderungsanspruch nicht die Unrechtm�ssigkeit der Leistungsausrichtung unter wiedererw�gungs- oder prozessual revisionsrechtlichem Gesichtswinkel voraussetzt (RKUV 1993 Nr. K 924 S. 178 Erw. 2c).
6.1 Das kantonale Schiedsgericht hat die Frage der �berarztung f�r 1994 und 1995 in Anwendung der statistischen Methode (Durchschnittskostenvergleich) mit den im Kanton Bern praktizierenden Chirurgen (ohne R�ntgen) als Vergleichsgruppe gepr�ft und bejaht. Es hat insoweit unbestritten und in f�r das Eidgen�ssische Versicherungsgericht verbindlicher Weise festgestellt, dass bei einem Index 100 der Beklagte und heutige Beschwerdef�hrer Indizes von 359,96 (1994) und 305,93 (1995) ausweist. Dieser um mehr als das Dreifache h�here Indexwert schl�gt sich in durchschnittlich total verursachten Kosten pro Erkrankten von Fr. 1027.14 (1994) und Fr. 934.51 (1995) nieder, wogegen die �rzte der Vergleichsgruppe pro Erkrankten durchschnittliche Kosten von Fr. 286.94 (1994) und Fr. 305.47 (1995) aufweisen. Die Durchschnittskosten des Beschwerdef�hrers sind exzessiv und werden vergleichsweise nur gerade von den psychiatrischen Fachrichtungen, der Radiologie und Nuklearmedizin, den Nichtvertrags�rzten sowie den auf H�matologie und Onkologie sowie Endokrinologie spezialisierten Internmedizinern �berschritten, im Rechnungsjahr 1995 auch noch geringf�gig von der Fachgruppe 57 (innere Medizin, spezielle Lungenkrankheiten) mit Fr. 967.97. Dabei geht es nur um die im Rahmen ambulanter Behandlung verursachten Kosten. Die T�tigkeit als Belegarzt in der Klinik Y.________ steht hier nicht zur Diskussion.
6.2 Soweit die Anwendbarkeit der statistischen (Durchschnittskosten-)Methode grunds�tzlich in Frage gestellt wird, besteht kein Anlass f�r eine �nderung der Rechtsprechung (vgl. BGE 119 V 454 Erw. 4c mit Hinweisen). Fragen kann sich einzig, ob der Beschwerdef�hrer hinreichend vergleichbar ist mit der Gruppe der im selben Kanton praktizierenden Chirurgen (ohne R�ntgen). Dies wird in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde verneint im Wesentlichen unter Hinweis auf die Spezialisierung auf Herz- und thorakale Gef�sschirurgie sowie den Umstand, die gleichen Untersuchungen zu machen wie Kardiologen und Angiologen.
In der Vergleichsgruppe 02 Chirurgie ohne R�ntgen sind s�mtliche in irgendeiner fachlichen Ausrichtung chirurgisch t�tigen �rzte enthalten, soweit sie nicht in die Fachgruppen 08/58 Neurochirurgie ohne/mit R�ntgen sowie 14/64 Orthop�dische Chirurgie ohne/mit R�ntgen fallen. Der Beschwerdef�hrer befindet sich somit in einer sehr weit ge fassten Vergleichsgruppe, welche 70 (1994) und 65 (1995) Chirurgen umfasst, die s�mtliche medizinischen Bed�rfnisse dieser Fachrichtung, mit Ausnahme der eben erw�hnten beiden speziellen Disziplinen (Neurochirurgie und orthop�dische Chirurgie) im Kanton Bern abdecken. Unter diesen 70 und 65 �rzten und �rztinnen hat es zweifellos auch Vertreter und Vertreterinnen des Berufsstandes, welche hoch spezialisierte Medizin betreiben, mit Spit�lern zusammenarbeiten und eine ambulante Praxist�tigkeit mit dem Ziel betreiben, die Hospitalisationskosten tief zu halten, wie der am Recht stehende Arzt bez�glich seiner Patienten geltend macht.
6.3 Damit stellt sich die weitere Frage, ob die aufgrund der weit �ber dem Index 100 der Vergleichsgruppe liegenden Indizes bestehende Vermutung auf �berarztung (BGE 99 V 196 Erw. 1b mit Hinweis) widerlegt werden kann. Es geht um Besonderheiten der Praxisf�hrung, welche diese Diskrepanz hinreichend zu erkl�ren verm�gen.
In dieser Hinsicht ist festzustellen, dass es der Beklagte im kantonalen Prozess an der zumutbaren Mitwirkung hat fehlen lassen. Vom Schiedsgericht zum Nachweis von Praxisbesonderheiten aufgefordert, hat er sich unter Berufung auf das Arztgeheimnis geweigert, die Patientenbl�tter (oder eine repr�sentative Auswahl davon) der Jahre 1994/95 in das Verfahren einzugeben. Davon abgesehen, dass sich der Beklagte von den betreffenden Patienten vom Arztgeheimnis h�tte entbinden lassen k�nnen, w�re es ohne weiteres m�glich und im erstinstanzlichen Klageverfahren zul�ssig gewesen, die Krankengeschichten anonymisiert (z.B. in kopierter Form unter Abdeckung der Patientennamen und weiterer [sensibler] Daten, aus denen sich R�ckschl�sse auf die Betroffenen ziehen liessen) einzureichen (vgl. auch SVR 2002 KV Nr. 31 S. 113 Erw. 2c). Der damit verbundene Aufwand ist einem Arzt, gegen den Klage aus unwirtschaftlicher Behandlungsweise erhoben worden ist, zuzumuten, zumal er durch seine weit �berh�hten durchschnittlichen Patientenkosten Anlass zum Verfahren gegeben hat. Die in diesem Verfahren eingereichten Krankengeschichten k�nnen als unzul�ssige Noven nicht ber�cksichtigt werden. Gleiches gilt in Bezug auf den - aus hier nicht weiter interessierenden Gr�nden nicht verliehenen - Facharzttitel "FMH f�r Herz- und thorakale Gef�sschirurgie". Der Beschwerdeentscheid des Zentralvorstandes FMH datiert vom ... und h�tte daher im schiedsgerichtlichen Verfahren eingegeben werden k�nnen und m�ssen; Erw. 4.1). Soweit Besonderheiten der Praxisf�hrung unbewiesen geblieben sind, tr�gt der Beschwerdef�hrer die Beweislast und damit die Folgen der Beweislosigkeit f�r die rechtsaufhebende Tatsache, welche die Vermutung der �berarztung beseitigte.
Wenn das kantonale Schiedsgericht bei dieser Verfahrenslage in Ber�cksichtigung besonderer Umst�nde (Spezialisierung, Alter der Patienten) einen um 35 % h�heren Indexwert f�r die Bemessung des R�ckforderungsbetrages angenommen hat, kann dies nicht als bundesrechtswidrig, insbesondere nicht als ermessensmissbr�uchlich (Erw. 4.1) bezeichnet werden.
6.4 Die Vorinstanz hat bei der Bemessung der r�ckzuerstattenden Verg�tungen auch die veranlassten Kosten ber�cksichtigt. Darunter sind die Kosten f�r Leistungen der obligatorischen Krankenpflegeversicherung zu verstehen, die auf Anordnung des in Frage stehenden Arztes oder der in Frage stehenden �rztin erbracht wurden und die Kosten f�r die von ihnen verordneten, aber nicht selber abgegebenen Arzneimittel. Seit 1986 statistisch erfasst werden die Kostenstellen "Medikamente von Apotheke", "Labor ausw�rts", "Physio- und Ergotherapie ausw�rts", "R�ntgen ausw�rts" sowie "Spitalkosten ambulant" (vgl. Christian Sch�rer, Honorarr�ckforderung wegen �berarztung bei ambulanter �rztlicher Behandlung - Materiellrechtliche Aspekte, in: Wirtschaftlichkeitskontrolle in der Krankenversicherung [Band 2 der Schriftenreihe des IRP-HSG, St. Gallen 2001 (Schaffhauser/Kieser [Hrsg.])], S. 71 ff., S. 85 Ziff. 27).
Das Gebot der Wirtschaftlichkeit der Behandlung nach Art. 23 KUVG erstreckt sich auf s�mtliche Teile der �rztlichen Behandlung (Urteil Z. vom 30. Juli 2001 [K 50/00] Erw. 6b in initio). Es gilt nach dem Wortlaut dieser Bestimmung insbesondere auch in Bezug auf die Verordnung von Arzneimitteln sowie die Anordnung von wissenschaftlich anerkannten Heilanwendungen und Analysen. Dies spricht daf�r, auch die veranlassten Kosten bei der Wirtschaftlichkeitspr�fung zu ber�cksichtigen, bei der Bestimmung der Indizes im Rahmen der statistischen Methode ebenso wie bei der Bemessung der R�ckerstattungspflicht. Dem steht nicht entgegen, dass die veranlassten Kosten bei einem anderen als dem oder der in Frage stehenden Arzt oder �rztin angefallen sind und insofern nicht ein eigentlicher R�ckerstattungstatbestand im Sinne des hier analog anwendbaren Art. 47 AHVG gegeben ist. Ziel von Art. 23 KUVG ist die Verwirklichung oder Wiederherstellung des gesetzlichen Zustandes (BGE 103 V 152 Erw. 3). Der Einbezug der veranlassten Kosten in die Wirtschaftlichkeitspr�fung l�sst sich somit nicht beanstanden. Im �brigen hat die Vorinstanz dem insoweit besonderen Charakter der R�ckforderung durch Reduktion des auf diese Kosten entfallenden R�ckerstattungsbetrages angemessen Rechnung getragen.
Wie es sich unter dem neuen Recht (Art. 56 KVG) verh�lt, braucht hier nicht entschieden werden (vgl. immerhin Gebhard Eugster, Wirtschaftlichkeitskontrolle ambulanter �rztlicher Leistungen mit statistischen Methoden, Z�rcher Diss. 2003, S. 285 ff. sowie Sch�rer a.a.O. S. 89 f. Ziff. 37).
6.5 Der angefochtene Entscheid ist somit rechtens.
7.1 Das Verfahren ist kostenpflichtig (Art. 134 OG e contrario). Dem Prozessausgang entsprechend sind die Gerichtskosten dem Beschwerdef�hrer aufzuerlegen (Art. 156 Abs. 1 OG in Verbindung mit Art. 135 OG).
7.2 Praxisgem�ss haben Krankenversicherer in Verfahren betreffend �berarztung vor dem Eidgen�ssischen Versicherungsgericht keinen Anspruch auf Parteientsch�digung (Art. 159 Abs. 2 OG). Gleiches gilt bei Vertretung durch einen Kassenverband, welcher seinerseits durch einen (angestellten) Verbandsjuristen vertreten ist (vgl. BGE 119 V 456 Erw. 6b).
Die Gerichtskosten von Fr. 8000.- werden dem Beschwerdef�hrer auferlegt und mit dem geleisteten Kostenvorschuss verrechnet.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Schiedsgericht in Sozialversicherungsstreitigkeiten des Kantons Bern und dem Bundesamt f�r Sozialversicherung zugestellt.
Luzern, 24. April 2003