Source: https://www.mcadvo.de/meldungen/news/7448-10-urteile-die-ihre-leser-interessieren-koennten
Timestamp: 2018-11-19 01:20:16
Document Index: 32970127

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'Art. 12', 'Art. 32', '§ 280', 'Art. 12', 'Art. 32', 'Art. 32', 'BGH', '§ 675', '§ 138', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 4', '§ 8', '§ 8', '§ 4', '§ 4', 'BGH', '§ 129', 'BGH', 'BGH', 'Art. 401']

10 Urteile, die Ihre Leser interessieren könnten, 30.11.2017 · Alle Meldungen · News/Fachartikel ·
Schriftformheilungsklausel im Mietvertrag
BGH, Urteil vom 27.09.2017, Az. XII ZR 114/16
Weisungsrecht des Absenders
BGH, Versäumnisurteil vom 21.09.2017, Az. I ZR 47/16
CMR Art. 12, Art. 32 Abs. 1 und 3 Buchst. aBGB § 280
Eine Weisung im Sinne des Art. 12 CMR darf als einseitiges Recht zur Änderung des Beförderungsvertrags weder dessen Kern ändern noch dessen Natur betreffen.
g) Wenn der Empfänger die Annahme des Gutes verweigert, beginnt die Verjährung nach Art. 32 Abs. 1 CMR nicht schon gemäß Art. 32 Abs. 1 Satz 3 Buchst. a CMR mit dessen Andienung beim Empfänger, sondern, wenn der Absender wegen dieser Weigerung die Weisung erteilt hat, das Frachtgut zu ihm zurückzubringen, mit dem Eintreffen bei diesem.
Unaufgeforderte Aufklärung über Vertriebsprovision
BGH, Urteil vom 19.10.2017, Az. III ZR 565/16
BGB § 675 ZPO § 138
a) Anlagevermittler und Anlageberater haben den Erwerber einer von ihnen vermittelten Kapitalanlage unaufgefordert über Vertriebsprovisionen aufzuklären, wenn diese eine Größenordnung von 15 % des von den Anlegern einzubringenden Kapitals überschreiten. In die Berechnung der Vertriebsprovisionen ist ein auf das Beteiligungskapital zu zahlendes Agio einzubeziehen (Bestätigung und Fortführung von BGH, Urteile vom 12. Februar 2004 - III ZR 359/02 , BGHZ 158, 110 ; vom 9. Februar 2006 - III ZR 20/05 , NJW-RR 2006, 685; vom 3. März 2011 - III ZR 170/10 , WM 2011, 640; vom 12. Dezember 2013 - III ZR 404/12 , WM 2014, 118 und vom 23. Juni 2016 - III ZR 308/15 , WM 2016, 1333).
b) Zur Darlegungs- und Beweislast, wenn der Anleger behauptet, ein Emissionsprospekt sei ihm nicht übergeben worden.
BGH, Beschluss vom 11.10.2017, Az. VII ZR 46/15
VOB/B (2002) § 4 Nr. 7, § 8 Nr. 3
Beim Nachschieben von Kündigungsgründen kann eine Kündigung nach § 8 Nr. 3 in Verbindung mit § 4 Nr. 7 VOB/B (2002 ) nur dann als wirksam angesehen werden, wenn die in § 4 Nr. 7 VOB/B (2002 ) genannten Voraussetzungen im Zeitpunkt der Kündigung bereits vorlagen.
Gläubigerbenachteiligung durch Rücktrittsrecht im Grundstückskaufvertrag
BGH, Urteil vom 12.10.2017, Az: IX ZR 288/14
InsO §§ 129 , 143
Landesarbeitsgericht Köln, Urteil vom 08.09.2017, Az. 4 Sa 62/17
Landesarbeitsgericht Baden-Württemberg, Beschluss vom 20.10.2017, 15 TaBV 2/17
Versetzung-unbillige Weisung-Verbindlichkeit für den Arbeitnehmer
BAG, Urteil vom 18. Oktober 2017, Az. 10 AZR 330/16
BGH, Urteil vom 10. Oktober 2017, Az. XI ZR 443/16
Eine formal und inhaltlich den gesetzlichen Anforderungen genügende Widerrufsbelehrung wird nicht dadurch undeutlich, dass die Vertragsunterlagen an anderer, drucktechnisch nicht hervorgehobener Stelle einen inhaltlich nicht ordnungsgemäßen Zusatz enthalten (Anschluss an BGH, Urteil vom 16. Dezember 2015, IV ZR 71/14, juris Rn. 11).
Kumulierung von Umsatz und Vergnügungssteuer für Geldspielgeräte
Oberverwaltungsgericht Land Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 05.10.2017, Az. 14 A 2469/16
1. Die nach dem Einspielergebnis bemessene Vergnügungssteuer hat nicht den Charakter von Umsatzsteuern i.S. von Art. 401 der Mehrwertsteuersystemrichtlinie (Richtlinie 2006/112/EG des Rates vom 28.11.2006) (juris: EGRL 112/2006).(Rn.3)
2. Umsatz- und Vergnügungssteuer dürfen kumulativ erhoben werden.(Rn.5)