Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F20-03-2014-2C_268-2014
Timestamp: 2016-10-24 12:33:24
Document Index: 250808979

Matched Legal Cases: ['Art. 100', 'Art. 44', 'Art. 42', 'Art. 42', 'Art. 47', 'Art. 108', 'Art. 65']

2C_268/2014 (20.03.2014)
2C_268/2014 � � Urteil vom 20. M�rz 2014
vertreten durch Herr lic. iur. MAS Halil S�tl�,
Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 12. Februar 2014.
�in das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 12. Februar 2014, welches eine Beschwerde des 1972 geborenen t�rkischen Staatsangeh�rigen X.________ gegen den Widerruf seiner Niederlassungsbewilligung und gegen die damit verbundene Wegweisung abwies,
�in die Rechtsschrift von X.________ vom 14. M�rz 2014, womit haupts�chlich die Aufhebung des Urteils des Verwaltungsgerichts beantragt und um Gew�hrung einer angemessenen Nachfrist zur Einreichung einer ausf�hrlichen Begr�ndung nach Durchsicht der Akten ersucht wird,
�dass die Beschwerde gegen einen Entscheid innert 30 Tagen nach der Er�ffnung der vollst�ndigen Ausfertigung beim Bundesgericht einzureichen ist (Art. 100 Abs. 1 BGG),
�dass Fristen, die durch eine Mitteilung ausgel�st werden, am folgenden Tag zu laufen beginnen (Art. 44 Abs. 1 BGG),
�dass das Urteil des Verwaltungsgerichts dem Beschwerdef�hrer bzw. dessen damaligem Anwalt am 17. Februar 2014 er�ffnet wurde und mithin die Beschwerdefrist am 19. M�rz 2014 abl�uft,
�dass innert der Beschwerdefrist formg�ltig Beschwerde zu erheben, d.h. eine Rechtsschrift einzureichen ist, welche die Rechtsbegehren und deren Begr�ndung enth�lt (vgl. Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG),
�dass die Rechtsschrift vom 14. Februar 2014 zwar Rechtsbegehren, zur Begr�ndung aber nur den Hinweis enth�lt, dass das angefochtene Urteil willk�rlich sei und unter anderem den Grundsatz des rechtlichen Geh�rs verletze,
�dass der heutige Rechtsvertreter darauf hinweist, er sei erst am 13. M�rz 2014 mit der Einreichung der vorliegenden Beschwerde beauftragt worden und er habe beim vorherigen Rechtsvertreter die bei diesem befindlichen Akten bestellt,
�dass er in Aussicht stellt, er werde nach Durchsicht besagter Akten eine ausf�hrliche Stellungnahme einreichen, wof�r ihm eine angemessene Nachfrist zu gew�hren sei,
�dass die Rechtsschrift vom 14. M�rz 2014 (Eingang beim Bundesgericht am 17. M�rz 2014) offensichtlich keine den Anforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG gen�gende Begr�ndung enth�lt und sich als blosse Beschwerdeanmeldung erweist,
�dass die Beschwerdefrist als gesetzlich bestimmte Frist nicht erstreckt (Art. 47 Abs. 1 BGG) und dem Begehren um Ansetzen einer Nachfrist zur Einreichung einer Beschwerdebegr�ndung nicht entsprochen werden kann,
�dass daran der Umstand nichts �ndert, dass der heutige Rechtsvertreter des Beschwerdef�hrers erst am 13. M�rz 2014 beigezogen worden sein soll,
�dass n�mlich die Beschwerdefrist schon aus Rechtsgleichheitsgr�nden nicht durch den Wechsel oder sp�ten Beizug eines Vertreters verl�ngert werden kann (vgl. Urteil 2C_331/2011 vom 25. Januar 2012 E. 3.3),
�dass ohnehin nicht ersichtlich ist, warum vorliegend die (sich im Einflussbereich des Beschwerdef�hrers befindenden) Akten im Zeitraum zwischen dem 13. M�rz 2014 bis zum 19. M�rz 2014 (Ende der Beschwerdefrist) nicht vom ersten Vertreter auf den neuen Vertreter �bertragen werden konnten, und zudem auch nicht, warum gegebenenfalls selbst ohne Vorliegen aller Akten nicht zumindest, in Kenntnis der Erw�gungen des anzufechtenden Urteils, eine rudiment�re Beschwerdebegr�ndung verfasst wurde (vgl. Urteil 2C_319/2011 vom 26. Januar 2012 E. 4 mit Hinweis),
�dass damit auf die Beschwerde mangels innert Frist vorgelegter Begr�ndung mit Entscheid des Einzelrichters im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten ist,
�dass das Gesuch um aufschiebende Wirkung mit dem vorliegenden instanzabschliessenden Urteil gegenstandslos wird,
�dass die Gerichtskosten entsprechend dem Verfahrensausgang dem Beschwerdef�hrer aufzuerlegen sind (Art. 65 und 66 Abs. 1 erster Satz BGG),
�Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
�Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdef�hrer auferlegt.
�Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten, dem Verwaltungsgericht des Kantons St. Gallen und dem Bundesamt f�r Migration schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 20. M�rz 2014