Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/Paragraph_191a_GVG_Blinde_oder_sehbehinderte_Personen-d137459,229.html
Timestamp: 2016-12-08 18:09:25
Document Index: 315867252

Matched Legal Cases: ['§ 191', '§ 191', '§ 191', '§ 192', '§ 193', '§ 194', '§ 195', '§ 196', '§ 197', '§ 198', '§ 199', '§ 200', '§ 201', '§ 191', '§ 130', '§ 14', '§ 46', '§ 65', '§ 55', '§ 52', '§ 3', '§ 191', '§ 191', '§ 192']

§ 191a GVG, Blinde oder sehbehinderte Personen | Gesetze auf anwalt24.de
§ 191a GVG, Blinde oder sehbehinderte Personen Suche
Gerichtsverfassungsgesetz (GVG) Bundesrecht…§ 191a GVG, Blinde oder sehbehinderte Personen§ 192 GVG, Mitwirkende Richter§ 193 GVG, Anwesenheit von auszubildenden Personen§ 194 GVG, Gang der Beratung§ 195 GVG, Keine Verweigerung der Abstimmung§ 196 GVG, Mehrheit§ 197 GVG, Reihenfolge der Stimmabgabe§ 198 GVG, Entschädigung; Verzögerungsrüge§ 199 GVG, Strafverfahren§ 200 GVG, Haftende Körperschaft§ 201 GVG, Zuständigkeit für die Entschädigungsklage; Verfahren
§ 191a GVGGerichtsverfassungsgesetz (GVG)BundesrechtFünfzehnter Titel – GerichtsspracheTitel: Gerichtsverfassungsgesetz (GVG)Normgeber: BundAmtliche Abkürzung: GVGGliederungs-Nr.: 300-2Normtyp: Gesetz(1) 1Eine blinde oder sehbehinderte Person kann Schriftsätze und andere Dokumente in einer für sie wahrnehmbaren Form bei Gericht einreichen. 2Sie kann nach Maßgabe der Rechtsverordnung nach Absatz 2 verlangen, dass ihr Schriftsätze und andere Dokumente eines gerichtlichen Verfahrens barrierefrei zugänglich gemacht werden. 3Ist der blinden oder sehbehinderten Person Akteneinsicht zu gewähren, kann sie verlangen, dass ihr die Akteneinsicht nach Maßgabe der Rechtsverordnung nach Absatz 2 barrierefrei gewährt wird. 4Ein Anspruch im Sinne der Sätze 1 bis 3 steht auch einer blinden oder sehbehinderten Person zu, die von einer anderen Person mit der Wahrnehmung ihrer Rechte beauftragt oder hierfür bestellt worden ist. 5Auslagen für die barrierefreie Zugänglichmachung nach diesen Vorschriften werden nicht erhoben.(2) Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz bestimmt durch Rechtsverordnung, die der Zustimmung des Bundesrates bedarf, unter welchen Voraussetzungen und in welcher Weise die in Absatz 1 genannten Dokumente und Dokumente, die von den Parteien zur Akte gereicht werden, einer blinden oder sehbehinderten Person zugänglich gemacht werden, sowie ob und wie diese Person bei der Wahrnehmung ihrer Rechte mitzuwirken hat.(3) 1Sind elektronische Formulare eingeführt (§ 130c der Zivilprozessordnung, § 14a des Gesetzes über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit, § 46f des Arbeitsgerichtsgesetzes, § 65c des Sozialgerichtsgesetzes, § 55c der Verwaltungsgerichtsordnung, § 52c der Finanzgerichtsordnung), sind diese blinden oder sehbehinderten Personen barrierefrei zugänglich zu machen. 2Dabei sind die Standards von § 3 der Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung vom 12. September 2011 (BGBl. I S. 1843) in der jeweils geltenden Fassung maßgebend.Zu § 191a: Eingefügt durch G vom 23. 7. 2002 (BGBl I S. 2850), geändert durch G vom 22. 3. 2005 (BGBl I S. 837), 10. 10. 2013 (BGBl I S. 3786) und V vom 31. 8. 2015 (BGBl I S. 1474).
§ 191 GVG, Ausschließung und Ablehnung des Dolmetschers§ 192 GVG, Mitwirkende Richter