Source: https://beck-online.beck.de/Modul/111907/Inhalt/Zivilprozessrecht-Mohr-Siebeck?expandedOpusId=111876
Timestamp: 2019-01-18 15:05:33
Document Index: 5143252

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 78', '§ 148', '§ 271', '§ 328', '§ 511', '§ 802', '§ 1025', '§ 1', '§ 1', '§ 38', '§ 59', '§ 50', '§ 148', '§ 183', '§ 230', '§240', '§ 253', 'BGH', '§256', '§ 271', '§ 271', '§ 298', '§ 300', '§ 328', '§ 355', '§ 328', '§ 511', '§592', '§ 688']

Modul Zivilprozessrecht Mohr Siebeck - beck-online
In Kooperation mit dem Verlag Mohr Siebeck startet das neue beck-online-Modul „Zivilprozessrecht Mohr Siebeck“ mit dem renommierten Kommentar zur Zivilprozessordnung von Stein/Jonas. Herausgegeben von Prof. Dr. Reinhard Bork und Prof. Dr. Herbert Roth, bietet der Kommentar eine aktuelle und außergewöhnlich umfassende und gründliche, dabei übersichtliche Darstellung des gesamten Zivilprozessrechts inklusive des Europäischen Zivilprozessrechts. Prozessrechts-Experten gewährleisten eine herausragende Qualität der Kommentierung. Der ausgewählte und zahlmäßig überschaubare Bearbeiterkreis sorgt außerdem für eine perfekt aufeinander abgestimmte Kommentierung.
Stein/​Jonas, Kommentar zur Zivilprozessordnung Bd. 1 §§ 1-77
Stein/​Jonas, Kommentar zur Zivilprozessordnung Bd. 2 §§ 78-147
Stein/​Jonas, Kommentar zur Zivilprozessordnung Bd. 3 §§ 148-270
Stein/​Jonas, Kommentar zur Zivilprozessordnung Bd. 4 §§ 271-327
Stein/​Jonas, Kommentar zur Zivilprozessordnung Bd. 5 §§ 328-510c
Stein/​Jonas, Kommentar zur Zivilprozessordnung Bd. 6 §§ 511-703dNeu
Stein/​Jonas, Kommentar zur Zivilprozessordnung Bd. 8 §§ 802a-915h
Stein/​Jonas, Kommentar zur Zivilprozessordnung Bd. 10 §§ 1025-1066
Mit dem ersten Band der Neuauflage werden die §§ 1–77 ZPO auf den neuesten Stand von Gesetzgebung, Rechtsprechung und Literatur gebracht. In der Einleitung gibt Wolfgang Brehm unter dem Titel "Zivilprozessrecht und Zivilprozess" eine Einführung in das Zivilprozessrecht.
Die Kommentierungen zu den §§ 1–37 stammen von Herbert Roth, die Kommentierung zu den §§ 38-49 sowie zu den §§ 59–63 stammen, wie schon bei der Vorauflage, aus der Feder von Reinhard Bork. Die §§ 50–58 und 64–77 sind erstmals von Florian Jacoby bearbeitet worden.
Auch die 23. Auflage des Stein/Jonas bietet für Praxis und Wissenschaft eine aktuelle, gründliche, umfassende und übersichtliche Darstellung des Zivilprozessrechts. Der Stein/Jonas wird ausnahmslos von ausgewiesenen Prozessrechtlern bearbeitet. Der Bearbeiterkreis bleibt überschaubar und gewährleistet eine gut aufeinander abgestimmte Kommentierung. Der Stein/Jonas ist nunmehr auf zwölf Bände angelegt, darunter auch in dieser Auflage wieder ein eigenständiger Band zum Europäischen Zivilprozessrecht. Die 23. Auflage wird von Reinhard Bork und Herbert Roth herausgegeben.
Dieser Band versammelt Kommentierungen zu Rechtsgebieten, die ebenso von wissenschaftlichem Interesse wie von großer praktischer Bedeutung sind. Florian Jacoby bearbeitet die Vorschriften des Allgemeinen Teils über den Anwaltsprozess, die Prozessbevollmächtigten und die Beistände.
Das vielfach vernachlässigte Kostenrecht ist von Olaf Muthorst umfassend kommentiert worden, ebenso das Recht der Prozesskostenhilfe von Reinhard Bork. Die Regelungen der mündlichen Verhandlung haben in den letzten Jahren eine erhebliche Überarbeitung erfahren, was sich in der Kommentierung von Christoph Kern niederschlägt. Christoph Althammer schließlich hat sich den Normen betreffend prozessleitende Anordnungen und die Verbindung von Verfahren gewidmet.
Wie schon in der Vorauflage hat Herbert Roth auch für die 23. Auflage die Kommentierung der §§ 148-270 übernommen.
Im Zustellungsrecht wurde mit § 183 ZPO die Darstellung der Zustellung im Ausland vertieft. Im praktisch wichtigen Wiedereinsetzungsrecht der §§ 230-238 musste die nicht abreißende Flut der veröffentlichten höchstrichterlichen Rechtsprechung berücksichtigt werden, was zu einer weitgehenden Neukommentierung des Rechtsgebiets geführt hat. Größere Änderungen hat auch die Erläuterung des §240 mit der Unterbrechung des Prozesses durch Insolvenzverfahren erfahren. Die umfangreiche Einleitung zu § 253 zeichnet die neueren Entwicklungen in Rechtsprechung und Wissenschaft in der Lehre des Streitgegenstandes nach. Dabei konnte vor allem die Rechtsprechung des BGH zum Wettbewerbsrecht mit manchen Neuakzentuierungen samt ihrer Hinwendung zum allgemeinen Prozessrecht nicht unerwähnt bleiben. Schließlich hat sich die Feststellungsklage des §256 weiterhin als unruhiges Gebiet ohne klare dogmatische Struktur erwiesen. Neueste Rechtsprechung und Literatur wurden in alle Teile der Kommentierung eingearbeitet.
In der 23. Auflage des vierten Bandes werden die §§ 271-327 auf dem neuesten Stand von Rechtsprechung und Literatur kommentiert, wobei auch einige Gesetzesänderungen zu berücksichtigen waren.
Christoph Thole hat in dieser Auflage erstmals die Kommentierung der Vorschriften der §§ 271-299a übernommen und insbesondere die darin enthaltenen Bestimmungen zum Beweisrecht umfassend überarbeitet. Neuere Entwicklungen wie z.B. die zum 1.1.2018 in Kraft tretenden Regelungen zur elektronischen Akte bei §§ 298, 298a wurden bereits berücksichtigt. Christoph Althammer hat die Kommentierung der Vorschriften zum Urteil (§§ 300-327) übernommen und insbesondere bei den Vorschriften zur Rechtskraft eine Fülle neu veröffentlichter höchstrichterlicher Rechtsprechung und Literatur berücksichtigt. Umfassend überarbeitet werden musste auch die Feststellungswirkung des Musterentscheids nach der Reform des KapMuG. Weitere Bearbeitungsschwerpunkte bildeten aufgrund ihrer praktischen Bedeutung die Bestimmungen zu Teil-, Anerkenntnis- und Vorbehaltsurteil.
Mit der 23. Auflage des fünften Bandes werden die §§ 328-510c ZPO auf den neuesten Stand von Gesetzgebung, Rechtsprechung und Literatur gebracht.
Christian Berger hat in der Neukommentierung des Beweisrechts in den §§ 355-494a ZPO die seit der Vorauflage veröffentlichte Rechtsprechung und Literatur gründlich berücksichtigt. Besondere Aufmerksamkeit galt wiederum den Einflüssen des elektronischen Rechts- und Geschäftsverkehrs auf das Beweisrecht. Die durch das Gesetz zur Förderung des elektronischen Rechtsverkehrs mit den Gerichten ("E-Justice-Gesetz") bewirkten Veränderungen beweisrechtlicher Vorschriften sind kommentiert. Herbert Roth hat die Anerkennungsnorm des § 328 ZPO neu bearbeitet und die Kommentierung vertieft. Neueste Rechtsprechung und Literatur wurden eingearbeitet.
Band 6 des »Stein/Jonas« widmet sich vier verschiedenen Büchern der Zivilprozessordnung und damit sehr vielfältigen Materien des Zivilprozessrechts: dem Rechtsmittelrecht, der Wiederaufnahme des Verfahrens, dem Urkunden- und Wechselprozess und dem Mahnverfahren.
Das Rechtsmittelrecht (§§ 511–577) ist durch das Zivilprozessreformgesetz des Jahres 2001 einschneidend geändert worden. Die Änderungen betreffen die Berufung, die Revision und das gesamte Beschwerderecht. Christoph Althammer und Matthias Jacobs verfolgen mit ihrer Kommentierung immer noch das Ziel, die Auswirkungen der Reform auf Doktrin und Praxis gründlich zu untersuchen und Antworten auf noch nicht beantwortete Fragen zu geben. Besonderer Wert wird dabei auch auf die Einbeziehung der umfangreichen Judikatur gelegt. Christian Berger widmet sich in seiner Kommentierung umfassend sowohl dem Urkunden- und Wechselprozess (§§592–605a) als auch dem Mahnverfahren (§§ 688–703d). Dabei zeichnet er nicht nur neuere Entwicklungen nach, die sich etwa aus der Verwendung elektronischer Urkunden oder als Folge des deutlich zunehmenden Einflusses europäischer Vorgaben im materiellen und Prozessrecht ergeben, sondern verdeutlicht zudem die Bezüge des Regelverfahrens zu anderen Verfahrensarten, namentlich zum Schiedsverfahrens- und Insolvenzverfahrensrecht. Der Band gibt den Gesetzesstand vom Spätsommer 2017 wieder. Rechtsprechung und Schrifttum sind umfassend verarbeitet.
Zum ersten Mal seit 1877 hat sich die Struktur des Vollstreckungsverfahrens grundlegend verändert: Markus Würdinger bearbeitet die Zwangsvollstreckung wegen Geldforderungen in bewegliche Sachen, Forderungen und sonstige Rechte. In dem von Klaus Bartels bearbeiteten Teil haben vor allem die neuen Regeln des Schuldnerverzeichnisses sowie die stark von der Rechtsprechung konturierten Vorschriften der Herausgabe- und Handlungsvollstreckung eine intensive Neu- bzw. Überarbeitung erforderlich gemacht.
Der Kommentar behandelt ebenso Fragen der Unterlassungsvollstreckung näher. Diese erschließt sich die Praxis zunehmend auch für solche Fälle, die ihrem Herkommen nach der behäbigen Handlungsvollstreckung unterworfen sind.
Alle Vorschriften der ZPO zur Schiedsgerichtsbarkeit sind diesmal in einem extra Band zusammengefasst.
Das liegt nicht nur an dem um 40% gewachsenen Umfang des Werkes, sondern auch an der im In- und Ausland stark gewachsenen Anzahl von Fachleuten, denen der isolierte Umgang mit ihrem Metier erleichtert werden soll. Inhaltlich ist die Neuauflage durch zweierlei geprägt: zum einen hat Peter Schlosser die Rechtsprechung aus dem Ausland systematisch in die Gedankenführung eingebaut. Zum anderen konnte der Verfasser in das Werk die vielfältigen eigenen praktischen Erfahrungen aus der Beteiligung an in- und ausländischen Schiedsverfahren einbringen, die er seit der letzten Auflage neu gesammelt hat.
von Zivilprozessrecht Mohr Siebeck