Source: https://www.dtad.de/details/Kommunikationsnetz_96146_Altendorf-11237375_3
Timestamp: 2018-02-25 22:16:46
Document Index: 121270794

Matched Legal Cases: ['§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 4', '§ 7', '§ 7']

Ausschreibung - Kommunikationsnetz in Altendorf (ID:11237375)
> DTAD-ID: 11237375
Fernsprech- und Datenübertragungsdienste , Internet , Kommunikationsnetz
Die Gemeinde Altendorf hat beschlossen, die Breitbandversorgung in den unterversorgten Gebieten der Gemeinde Altendorf auf Basis der NGA-Rahmenregelung zu verbessern. Die Gemeinde Altendorf ist...
Herrn Karl-Heinz Wagner
Telefon: +49 954544330
Fax: +49 9545443315
E-Mail: bgm.wagner@altendorf-gemeinde.de
Statistik Gemeinde Altendorf
Verpachtung einer passiven Breitbandinfrastruktur.
Die Gemeinde Altendorf hat beschlossen, die Breitbandversorgung in den unterversorgten Gebieten der Gemeinde Altendorf auf Basis der NGA-Rahmenregelung zu verbessern. Die Gemeinde Altendorf ist für diesen Fall die ausschreibende Stelle. Es sollen die Orte Altendorf und Seußling mit einem NGA-Breitbandnetz versorgt werden.
Es wurde beschlossen, zur Breitband-Versorgung aller Bürger und Gewerbetreibenden mit mind. 100 Mbit/s ein Leerrohrnetz inklusive Glasfaserkabel zu errichten und an einen Betreiber zu verpachten. Die Planung und der Bau des passiven NGA-Netzwerkes obliegen der Gemeinde Altendorf und werden von dieser geleistet und eng mit dem Pächter abgestimmt. Dabei wird im Verhandlungsverfahren bestimmt, wie und zu welchen wirtschaftlichen Konditionen der Pächter seine Aufgabe wahrnehmen kann. Der Pächter hat nach Fertigstellung des Netzes die Aufgabe, das Netzwerk mit aktiver Technik auszustatten, den Backbone-Anschluss zu schalten und den Bürgern und Gewerbetreibenden Endkundenprodukte (Internet, Telefon und TV) zu marktkonformen Preisen anzubieten. Pachtgegenstand wird das gesamte errichtete passive Netzwerk. Der Ausbau ist dabei abhängig von einem positiven Business Case in Verbindung mit einer ausreichenden Anzahl an Vorverträgen (Quote) mit den Bürgern in den Ausbaugebieten. Für die Vermarktung und somit Erreichung der Quote ist der Pächter verantwortlich. Dies gilt für eigene Kommunikationsprodukte und durchgeleitete Dienste anderer Anbieter.
Der Pächter des Netzwerkes muss hierfür Open-Access auf physikalischer- und logischer Ebene bieten. Die exakten Anforderungen werden mit der Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes mitgeteilt.
Im Gebiet der Gemeinde Altendorf sind insgesamt 660 Gebäude bei einem 100 % Ausbau an ein Breitbandnetz anzuschließen.
CPV-Codes: 32412000, 32412110, 64210000
Im Gebiet der Gemeinde Altendorf.
352218-2015
Die Durchführung des Verhandlungsverfahrens und der Abschluss eines Pachtvertrages stehen unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die Bundesnetzagentur sowie der Zustimmung durch die Kommunalaufsicht des Landkreises Bamberg.
Information und Kommunikation finden im gesamten Teilnahmeverfahren ausnahmslos schriftlich statt und zwar grundsätzlich nur per E-Mail über die oben unter I.1) benannte Kontaktstelle; Ausnahmen vom Grundsatz der Übermittlung per E-Mail bestehen nur aufgrund entsprechender gesetzlicher Vorschriften (insbesondere Rügen). Der Auftraggeber bittet ausdrücklich darum, von jeder telefonischen oder persönlichen Kontaktaufnahme im Teilnahmeverfahren abzusehen; Anrufe im Teilnahmeverfahren wird der Auftraggeber nicht annehmen, persönliche Gespräche werden nicht geführt.
Sicherheit zur Vertragserfüllung (Vertragserfüllungsbürgschaft) des Pachtvertrages für mind. 12 Monate Laufzeit sowie eine Globalabtretungsvereinbarung.
Langfristiger Pachtvertrag für das passive Breitbandnetz; Zahlungen der notwendigen Maßnahmen gemäß separat zu vereinbarendem Zahlungsplan.
Die Teilnahmebedingungen gemäß III.2.1-III.2.3 dienen dazu, die Teilnahmeanträge auf die Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit der Bieter zu überprüfen. Die danach geeigneten Bewerber werden zur Abgabe eines Angebots aufgefordert. Die Bieter müssen daher bis zum Ende der Frist zur Einreichung des Teilnahmeantrags die unter III.2.1, III.2.3 geforderten Nachweise und Erklärungen schriftlich beim Auftraggeber (siehe Kontaktstelle) per Post oder direkt einreichen.
Bietergemeinschaften müssen beachten, dass die aufgeführten Teilnahmebedingungen (III.2.1-III.2.3) für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erbringen sind. Die einzelnen Mitglieder der Bietergemeinschaft müssen für den jeweiligen Teil der Auftragserbringung, für den sie zuständig sind, auch die hierfür relevanten Nachweise
und Erklärungen erbringen. Die Bietergemeinschaften müssen aus diesem Grund darlegen, welches Mitglied für welchen Aufgabenbereich verantwortlich sein soll. Beruft sich ein Bieter auf die Leistungsfähigkeit eines Dritten, so muss er auch für diesen die Nachweise und Erklärungen erbringen, die den Bereich betreffen, für den sich der Bieter auf die Leistungsfähigkeit des Dritten beruft.
— Auszug aus dem Berufs- und Handelsregister,
— Eigenerklärung des Bewerbers darüber, dass ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren weder beantragt noch eröffnet wurde, ein Antrag auf Eröffnung nicht mangels Masse abgelehnt wurde und sich der Bewerber nicht in Liquidation befindet,
— Eigenerklärung des Bewerbers, dass keine schwere Verfehlung vorliegt, die seine Zuverlässigkeit als Bewerber durch eine rechtskräftige Verurteilung in den letzten drei Jahren einer Person, deren Verhalten dem Bewerber zuzurechnen ist, in Frage stellt, z.B. wegen Bildung krimineller oder terroristischer Vereinigungen,
Geldwäsche, Verschleierung unrechtmäßig erlangter Vermögenswerte, Betrug, Subventionsbetrug, Bestechung, Vorteilsgewährung etc.
— Eigenerklärung, dass in den letzten drei Jahren nicht wegen Verstoße gegen das
Schwarzarbeiterbekämpfungsgesetzes oder des Arbeitnehmerentsendegesetzes rechtskräftig verurteilt worden sind,
— Eigenerklärung, dass der Bewerber seinen Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern und Abgaben
sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung, soweit er der Pflicht zur Beitragszahlung unterfällt, ordnungsgemäß erfüllt hat,
— Eigenerklärung, dass der Bewerber in den letzten drei Jahren nicht wegen einer festgestellten nachweislich schweren Wettbewerbsverfehlung nach § 6 Abs. 5 lit. c) bzw. § 6 EG Abs. 6 lit. c) VOL/A, § 6 Abs. 3 Nr. 2 lit. g) VOB/A und § 4 Abs. 9 lit. b) und c) VOF von der Teilnahme am Wettbewerb ausgeschlossen worden ist,
— Eigenerklärung darüber dass sämtliche Erklärungen im Vergabeverfahren richtig sind und dem Bewerber bekannt ist, dass unrichtige Angaben, zu seinem Ausschluss von diesem und künftigen Vergabeverfahren, sowie zur fristlosen Kündigung eines etwa erteilten Auftrages wegen Verletzung einer vertraglichen Nebenpflicht aus wichtigem Grund führen und eine Meldung des Ausschlusses und der Ausschlussdauer an Informationsstellen, die entsprechende Vergaberegister führen, nach sich ziehen kann.
— Nachweis zur Leistungsfähigkeit in finanzieller und wirtschaftlicher Hinsicht gemäß § 7EG Absatz 2 VOL/A.
— Vorlage entsprechender Bankauskünfte / Bankerklärungen oder Bestätigungen von Wirtschaftsprüfern.
— Nachweis der Betriebshaftpflichtversicherung. Diese Bestätigung darf nicht älter als 12 Monate sein. Eine Eigenerklärung ist nicht ausreichend.
— Vorlage von Bilanzen oder Bilanzauszügen des Unternehmens, falls deren Veröffentlichung nach dem Gesellschaftsrecht des Staates, in dem das Unternehmen ansässig ist, vorgeschrieben ist,
— Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens in den letzten 3 Geschäftsjahren, sowie den Umsatz bezüglich der besonderen Leistungsart, die Gegenstand der Vergabe ist, jeweils bezogen auf die letzten drei Geschäftsjahre.
— Nachweis zur Leistungsfähigkeit in fachlicher und technischer Hinsicht gemäß § 7 EG Absatz 3 VOL/A,
— Nachweis über die Zulassung als Telekommunikationsanbieter durch die Telekommunikationsbehörde,
— 1 Referenz über ein in den letzten drei Jahren erbrachtes vergleichbares Projekt mit Angabe, der Leistungszeit sowie der Auftraggeber unter
Nennung des Namens des Auftraggebers und eines Ansprechpartners/in (einschließlich Telefonnummer, Faxnummer und E-Mail des Ansprechpartners/in),
— Beschreibung des Qualitäts- und
— Nachweise der Qualifikation der dezidierten technischen und kaufmännischen Leitung des Projekts.