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Timestamp: 2016-10-25 08:30:01
Document Index: 338127836

Matched Legal Cases: ['Art. 36', 'Art. 9', 'BGE', 'Art. 134', 'BGE', 'Art. 156', 'Art. 135']

U 332/99 (18.02.2000)
U 332/99 Hm
Urteil vom 18. Februar 2000
Phenix Assurances, Avenue de la Gare 4, Lausanne, Beschwerdef�hrerin,
betreffend G.________, 1962
Mit Verf�gung vom 5. August 1997 lehnte es die Phenix Versicherungen (nachfolgend Phenix) ab, f�r den bei ihr seit Januar 1993 obligatorisch gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunf�llen versicherten G.________, geboren 1962, Leistungen zu erbringen, da die zu einer Operation gef�hrten Beschwerden am rechten Knie nicht auf den ihr gemeldeten Unfall vom 27. Mai 1997, sondern auf denjenigen vom 20. Mai 1989 zur�ckzuf�hren seien. Zu dieser Zeit sei G.________ bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) unfallversichert gewesen, weshalb diese leistungspflichtig sei. Die von der SUVA erhobene Einsprache wies die Phenix mit Einspracheentscheid vom 8. Dezember 1997 ab.
Das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern hiess die von der SUVA eingereichte Beschwerde mit Entscheid vom 20. August 1999 gut, hob den Einspracheentscheid vom 8. Dezember 1997 auf und verpflichtete die Phenix, G.________ die mit dem Unfall vom 27. Mai 1997 zusammenh�ngenden Versicherungsleistungen zu erbringen.
Die Phenix f�hrt Verwaltungsgerichtsbeschwerde mit dem Rechtsbegehren, der vorinstanzliche Entscheid sei aufzuheben und die SUVA zu verpflichten, die durch das Ereignis vom 27. Mai 1997 verursachten Leistungen (Heilbehandlungskosten und Taggeld) zu bezahlen.
Die SUVA schliesst auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde, w�hrend sich der als Mitinteressierter beigeladene G.________ und das Bundesamt f�r Sozialversicherung (BSV) nicht vernehmen lassen.
1.- Das kantonale Gericht hat mit in allen Teilen �berzeugender Begr�ndung, auf die verwiesen werden kann (Art. 36a Abs. 3 OG), dargelegt, dass es sich beim Ereignis vom 27. Mai 1997 um einen Unfall im Sinne des Art. 9 Abs. 1 UVV gehandelt hat und dass die am 2. Juni 1997 diagnostizierte Korbhenkell�sion des rechten medialen Meniskus, die am 5. Juni 1997 zu einer ambulanten Operation f�hrte, in einem nat�rlichen Kausalzusammenhang zu diesem Unfall steht. Daran k�nnen die Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde nichts �ndern.
Die Beschwerdef�hrerin r�umt zwar in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde ausdr�cklich ein, der nat�rliche Kausalzusammenhang k�nne keineswegs bestritten werden, stellt indessen ihre Leistungspflicht unter Berufung auf Erkenntnisse der neueren medizinischen Literatur sinngem�ss mit der Begr�ndung in Abrede, es fehle an der ad�quaten Kausalit�t. Damit �bersieht sie, dass nach der Rechtsprechung klar fassbare physische Befunde nach einem Unfall - wie vorliegend - ohne weiteres diesem zugeordnet werden, selbst wenn es sich um singul�re oder aussergew�hnliche Unfallfolgen handelt. Bei organisch nachweisbarer Behandlungsbed�rftigkeit deckt sich somit die ad�quate, d.h. rechtserhebliche Kausalit�t weitgehend mit der nat�rlichen Kausalit�t; die Ad�quanz hat hier gegen�ber dem nat�rlichen Kausalzusammenhang praktisch keine selbstst�ndige Bedeutung (BGE 118 V 291 Erw. 3a, 117 V 365 Erw. 5d/bb mit Hinweisen). So verh�lt es sich hier. Zu Recht hat daher die Vorinstanz die Leistungspflicht der Beschwerdef�hrerin f�r den Unfall vom 27. Mai 1997 bejaht.
3.- Streitigkeiten zwischen Versicherungen �ber Leistungen f�r einen gemeinsamen Versicherten sind in Abweichung von der Regel des Art. 134 OG kostenpflichtig (vgl. BGE 120 V 494 Erw. 3, 119 V 220). Dem Prozessausgang entsprechend hat die Phenix als unterliegende Partei die Gerichtskosten zu tragen (Art. 156 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 135 OG).
liche Abteilung, dem Bundesamt f�r Sozialversicherung
und G.________ zugestellt.
Luzern, 18. Februar 2000