Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/Paragraph_14c_DiaetV_Saeuglingsanfangsnahrung_und_Folgenahru-d139426,23.html
Timestamp: 2016-10-25 14:13:44
Document Index: 4323482

Matched Legal Cases: ['§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 15', '§ 16', '§ 17', '§ 18', '§ 19', '§ 20', '§ 20', '§ 21', '§ 21', '§ 22', '§ 22', '§ 22', '§ 23', '§ 24', '§ 25', '§ 25', '§ 26', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 14']

§ 14c DiätV, Säuglingsanfangsnahrung und Folgenahrung | Gesetze auf anwalt24.de
§ 14c DiätV, Säuglingsanfangsnahrung und Folgenahrung Suche
Verordnung über diätetische Lebensmittel (Diätverordnung) Bundesrecht…§ 14c DiätV, Säuglingsanfangsnahrung und Folgenahrung§ 14d DiätV, Beikost§ 14e DiätV (weggefallen)§ 14f DiätV (weggefallen)§ 15 DiätV (weggefallen)§ 16 DiätV (weggefallen)§ 17 DiätV, Diätetische Lebensmittel in Fertigpackungen§ 18 DiätV, Anbringungspflicht§ 19 DiätV, Kennzeichnungspflicht§ 20 DiätV (weggefallen)§ 20a DiätV (weggefallen)§ 21 DiätV, Bilanzierte Diät§ 21a DiätV, Lebensmittel für kalorienarme Ernährung zur Gewichtsverringerung§ 22 DiätV, Diätetische Lebensmittel für Säuglinge oder Kleinkinder§ 22a DiätV, Säuglingsanfangsnahrung und Folgenahrung§ 22b DiätV, Beikost§ 23 DiätV, Kochsalzersatz§ 24 DiätV, Diätetische Lebensmittel für Natriumempfindliche§ 25 DiätV, Lebensmittel in Fertigpackungen§ 25a DiätV, Werbung§ 26 DiätV, Straftaten und Ordnungswidrigkeiten…Anlage 24 DiätV, Spezifikation für Proteingehalt und -quelle sowie Proteinverarb...
§ 14c DiätV, Säuglingsanfangsnahrung und Folgenahrung
§ 14c DiätVVerordnung über diätetische Lebensmittel (Diätverordnung) BundesrechtDritter Abschnitt – Sondervorschriften für bestimmte LebensmittelTitel: Verordnung über diätetische Lebensmittel (Diätverordnung) Normgeber: BundRedaktionelle Abkürzung: DiätVGliederungs-Nr.: 2125-4-41Normtyp: Rechtsverordnung(1) Säuglingsanfangsnahrung und Folgenahrung dürfen gewerbsmäßig nur hergestellt und in den Verkehr gebracht werden, wenn1.zu ihrer Herstellung keine anderen als die in Anlage 9 aufgeführten Stoffe und Stoffverbindungen unter Beachtung der dort festgesetzten Einschränkungen verwendet worden sind, um die Anforderungen für Vitamine, Mineralstoffe, Aminosäuren und sonstige Stickstoffverbindungen sowie sonstige Stoffe für besondere Ernährungszwecke zu erfüllen, und2.für die Zubereitung des verzehrfertigen Lebensmittels allenfalls der Zusatz von Wasser erforderlich ist.(2) 1Säuglingsanfangsnahrung darf gewerbsmäßig ferner, vorbehaltlich des Absatzes 3, nur hergestellt und in den Verkehr gebracht werden, wenn1.zu ihrer Herstellung als Proteinquellen keine anderen als die in Anlage 10 Nr. 2 bestimmten Proteinquellen sowie ferner nur solche Zutaten verwendet worden sind, deren Eignung für die besondere Ernährung von Säuglingen von der Geburt an durch allgemein anerkannte wissenschaftliche Erkenntnisse nachgewiesen ist, und2.sie in ihrer Zusammensetzung den in Anlage 10 festgelegten Mindestmengen und Höchstmengen, bezogen auf das verzehrfertige Erzeugnis, sowie den sonstigen dort festgelegten Verwendungsbeschränkungen von Zutaten und den zusätzlich aufgeführten sonstigen Anforderungen an die Zusammensetzung entspricht; für die Berechnung der Mindest- und Höchstmengen der Bestandteile sind die in Anlage 12 festgelegten Werte von Aminosäuren in Muttermilch zugrunde zu legen.2Die Eignung im Sinne des Satzes 1 Nr. 1 wird nachgewiesen durch eine systematische Auswertung der verfügbaren Daten in Bezug auf die erwarteten Vorteile und in Bezug auf Sicherheitserwägungen sowie gegebenenfalls durch entsprechende Studien, die unter Zugrundelegung von in Fachkreisen allgemein anerkannten Empfehlungen zur Konzeption und Durchführung solcher Studien durchgeführt worden sind.(3) 1Sofern die Säuglingsanfangsnahrung im Sinne des Absatzes 2 aus den1.in Anlage 10 Nr. 2.1 beschriebenen Kuhmilchproteinen oder Ziegenmilchproteinen mit einem Proteingehalt zwischen dem Mindestwert und 0,5 g/100 kJ (2 g/100 kcal) oder2.den in Anlage 10 Nr. 2.2 beschriebenen Proteinhydrolysaten mit einem Proteingehalt zwischen dem Mindestwert und 0,56 g/100 kJ (2,25 g/100 kcal)hergestellt worden ist, darf sie nur in den Verkehr gebracht werden, wenn ihre Eignung für die besondere Ernährung von Säuglingen durch Studien nachgewiesen ist, die unter Zugrundelegung von in Fachkreisen allgemein anerkannten Empfehlungen zur Konzeption und Durchführung solcher Studien durchgeführt worden sind. 2Erzeugnisse nach Satz 1 Nr. 2 müssen den in Anlage 24 festgelegten Spezifikationen entsprechen.(4) 1Folgenahrung darf gewerbsmäßig ferner nur hergestellt und in den Verkehr gebracht werden, wenn1.zu ihrer Herstellung als Proteinquellen keine anderen als die in Anlage 11 Nr. 2 bestimmten Proteinquellen sowie ferner nur solche Zutaten verwendet worden sind, deren Eignung für die besondere Ernährung von Säuglingen, die älter als sechs Monate sind, durch allgemein anerkannte wissenschaftliche Erkenntnisse nachgewiesen ist, und2.sie in ihrer Zusammensetzung den in Anlage 11 festgelegten Mindestmengen und Höchstmengen, bezogen auf das verzehrfertige Erzeugnis, sowie den sonstigen dort festgelegten Verwendungsbeschränkungen und den zusätzlich aufgeführten sonstigen Anforderungen an die Zusammensetzung entspricht; für die Berechnung der Mindest- und Höchstmengen der Bestandteile sind die in Anlage 12 festgelegten Werte von Aminosäuren in Muttermilch zugrunde zu legen.2Die Eignung im Sinne des Satzes 1 Nr. 1 wird nachgewiesen durch eine systematische Auswertung der verfügbaren Daten in Bezug auf die erwarteten Vorteile und in Bezug auf Sicherheitserwägungen sowie gegebenenfalls durch entsprechende Studien, die unter Zugrundelegung von in Fachkreisen allgemein anerkannten Empfehlungen zur Konzeption und Durchführung solcher Studien durchgeführt worden sind.(5) 1Sofern Folgenahrung im Sinne des Absatzes 4 aus den in Anlage 11 Nummer 2.2 beschriebenen Proteinhydrolysaten mit einem Proteingehalt zwischen dem Mindestwert und 0,56 g/100 kJ (2,25 g/100 kcal) hergestellt worden ist, darf sie nur in den Verkehr gebracht werden, wenn ihre Eignung für die besondere Ernährung von Säuglingen durch Studien nachgewiesen ist, die unter Zugrundelegung von in Fachkreisen allgemein anerkannten Empfehlungen zur Konzeption und Durchführung solcher Studien durchgeführt worden sind. 2Die Spezifikationen der Anlage 24 sind zu beachten.Zu § 14c: Neugefasst durch V vom 20. 12. 2007 (BGBl I S. 3263), geändert durch V vom 25. 2. 2014 (BGBl I S. 218).
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