Source: https://de.ramboll.com/projects/germany/harburger-hafenschleuse
Timestamp: 2020-02-20 09:30:19
Document Index: 158716568

Matched Legal Cases: ['§ 55', '§ 53', '§ 33', '§ 53', '§ 33', '§ 53']

Harburger Hafenschleuse – Hochwasserschutz-Ertüchtigung - Ramboll
Deutschland Projekte Harburger Hafenschleuse – Hochwasserschutz-Ertüchtigung
Deutschland, Hamburg Harburg
Lead Engineer Consulting/ Project Management
Neben der Erhöhung der Außenhäupter mussten die Torkörper instandgesetzt und aufgestockt werden. Der Neu- bzw. Umbau des Betriebsgebäudes mit zeitgemäßem Steuerstand sowie die Schaffung einer barrierefreien Querung des Außenhauptes waren Teil des Gesamtkonzepts.
Der Beton der Schleusenkammer wurde saniert und mit zusätzlichen Ankern versehen. Es erfolgte der Neubau der Oberwagen und eine Erneuerung der Laufschienen am Außen- und Binnenhaupt zum Teil unter Wasser. Im Umfeld kam der Neubau einer rückwärtigen Winkelstützwand auf den Schleusenkammerwänden und Umspundung der Betriebsfläche am Binnenhaupt zur Erhöhung der Hochwasserschutzwand hinzu, um auch hier ein durchgängiges Hochwasserschutzniveau zu erreichen. Dies bedeutete zugleich das Erfordernis mehrerer Deichscharten (Drehtore) in der Hochwasserschutzwand, um die Zugänglichkeit der Betriebsgebäude mit den vorhandenen Straßen zu gewährleisten.
Die Torkammer des Binnenhaupts wurde mit zusätzlicher Bewehrung ausgerüstet, da diese nicht mehr den Erfordernissen genügten. Die Ausrüstung umfasste sowohl den Neubau der Tor- und Schützantriebe sowie der Elektro- und Steuerungstechnik. Ramboll hat die Objekt- und Tragwerksplanung sowie die Planung der technischen Ausrüstung erstellt als auch die örtliche Bauüberwachung wahrgenommen und darüber hinaus eine Risikobeurteilung nach der Maschinenrichtlinie 2006/ 42/ EG entwurfsbegleitend erstellt. Hinzu kam die Erstellung des SiGe-Plans sowie Planung der Sicherheitsmaßnahmen für späteren Betrieb.
Als Grundlage der Bearbeitung wurde eine Recherche von Bestandsunterlagen und örtliche Überprüfung wichtiger Konstruktionsdetails, d.h. die Bestandsaufnahme und Bewertung der vorhandenen Bausubstanz durchgeführt. Es folgte die Nachrechnung des Bestandes, Ermittlung der statischen und hydraulischen Reserven der vorhandenen Bauteile sowie eine Variantenuntersuchung des erweiterten Planungsansatzes (Neubau eines Außenhauptes) einschließlich der Konsequenzen für Bauablauf und Bauzeiten.
Die Leistungen umfassten im Einzelnen:
Objekt- und Tragwerksplanung gem. §§ 55 und 64 HOAI – Leistungsphase 1-3 / Leistungsphase 4 und 5 teilweise / Leistungsphase 6-7
Grundlagen, Vorentwurf, Entwurf
Genehmigungs-, Ausführungsplanung
Bestandsaufnahme und Bewertung der vorhandenen Bausubstanz
Nachrechnung des Bestandes, Ermittlung der statischen und hydraulischen Reserven der vorhandenen Bauteile
Variantenuntersuchung des erweiterten Planungsansatzes (Neubau eines Außenhauptes)
Bauablauf und Bauzeitenpläne
Grundleistungen der Leistungsphasen 1 bis 6 § 53 HOAI
Erstellung einer Risikobeurteilung nach der Maschinenrichtlinie 2006/ 42/ EG, entwurfsbegleitend
Erstellung SiGe-Plan sowie Planung Sicherheitsmaßnahmen für späteren Betrieb
Betriebsgebäude mit Steuerstand (mit NU)
Grundleistungen Gebäude § 33 HOAI Leistungsphase 1-7, ÖBÜ
Grundleistungen TGA § 53 HOAI der Leistungsphase 1-6
Örtliche Bauüberwachung nach HOAI § 33 und § 53 sowie Anlage 2.8.8, 2.10.7, 2.6.8, 2.11.6
Ingenieurbau, Gebäude und Technische Ausrüstung