Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=VG%20Berlin&Datum=01.07.1999&Aktenzeichen=29%20A%20159.95
Timestamp: 2019-11-18 23:40:57
Document Index: 111341516

Matched Legal Cases: ['§ 51', '§ 51', '§ 51', '§ 51', '§ 51', '§ 51', '§ 31']

VG Berlin, 01.07.1999 - 29 A 159.95 - dejure.org
https://dejure.org/1999,15511
VG Berlin, 01.07.1999 - 29 A 159.95 (https://dejure.org/1999,15511)
VG Berlin, Entscheidung vom 01.07.1999 - 29 A 159.95 (https://dejure.org/1999,15511)
VG Berlin, Entscheidung vom 01. Juli 1999 - 29 A 159.95 (https://dejure.org/1999,15511)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/1999,15511) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.
Anspruch auf Wiederaufgreifen des Verfahrens nach § 51 Verwaltungsverfahrensgesetz (VwVfG) bei gleicher Entscheidung der Behörde bei ursprünglicher Kenntnis der nach Bestandskraft vorgelegten Beweismittel
Wiederaufgreifen des Verfahrens; Nachreichen neuer Beweismittel; Rechtserheblichkeit des nachträglichen Vorbringens; besatzungshoheitliche Enteignung; Restitutionsausschluss; Rückübertragungsausschluss; Ausschlussgrund; Ausschließungsgrund
NVwZ 2000, 1075
BVerwG 8 B 352.99 VG 29 A 159.95.
§ 51 Abs. 1 Nr. 2 VwVfG knüpft vielmehr regelmäßig auch an alte Tatsachen an, die im Zeitpunkt des Erstbescheids vorlagen, aber nicht verwertet worden sind (Urteil der Kammer vom 1. Juli 1999 - 29 A 159.95 -, ZOV 2000, 126 = juris Rdnr. 29; bestätigt durch BVerwG, Beschluss vom 3. Mai 2000 - 8 B 352.99 -, Buchholz 316 § 51 VwVfG Nr. 42 = juris, und BVerfG, Beschluss vom 5. Juli 2000 - 1 BvR 1080/00 -, n.v.).
VG Lüneburg, 19.09.2014 - 6 C 10/14
Zur Wiederaufnahme eines Hochschulzulassungsverfahrens
§ 51 Abs. 1 Nr. 2 VwVfG knüpft vielmehr regelmäßig auch an alte Tatsachen an, die im Zeitpunkt des Erstbescheids vorlagen, aber nicht verwertet worden sind (VG Berlin, Urteil vom 1. Juli 1999 - 29 A 159.95 -, ZOV 2000, 126 = juris Rdnr. 29; bestätigt durch BVerwG, Beschluss vom 3. Mai 2000 - 8 B 352.99 -, Buchholz 316 § 51 VwVfG Nr. 42 = juris, und BVerfG, Beschluss vom 5. Juli 2000 - 1 BvR 1080/00 -, n.v.).
Nach § 51 VwVfG , der auch im Vermögensrecht anwendbar ist ( § 31 Abs. 7 VermG , vgl. Verwaltungsgericht Berlin, Urteil vom 1. Juli 1999 - VG 29 A 159.95 -, NVwZ 2000, 1075), hat die Behörde auf Antrag des Betroffenen über die Aufhebung eines unanfechtbaren Verwaltungsaktes zu entscheiden, wenn sich die dem Verwaltungsakt zugrunde liegende Sach- oder Rechtslage nachträglich zugunsten des Betroffenen geändert hat (Nr. 1) oder neue Beweismittel vorliegen, die eine dem Betroffenen günstigere Entscheidung herbeigeführt haben würden (Nr. 2).