Source: https://www.fahrerflucht.org/strafe/
Timestamp: 2018-10-19 09:11:56
Document Index: 10423180

Matched Legal Cases: ['§ 142', '§ 142', '§ 69', '§ 276', '§ 323', '§ 142']

Fahrerflucht und Strafe: Die wichtigsten Infos!
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Anzeige wegen Fahrerflucht – welche Strafe droht?
Eine Anzeige wegen Fahrerflucht hat weitreichende Konsequenzen.
Bei einem Verkehrsunfall kann schnell der Fall eintreten, dass ein Unfallbeteiligter Panik bekommt und sich unerlaubt vom Unfallort entfernt.
Wird der Flüchtige identifiziert, kommt es zu einer Anzeige wegen Fahrerflucht, welche eine Strafe nach sich zieht.
Die Strafen bei Fahrerflucht hängen von der Schwere des Schadens ab. Dabei sind von strafrechtlicher und verkehrsrechtlicher Seite Sanktionen zu erwarten.
Voraussetzung für eine Verurteilung ist, dass der Schuldige eindeutig identifiziert werden kann. Was eine Fahrerflucht für Konsequenzen nach sich zieht, wovon das Strafmaß abhängt und wie es sich mit einer Selbstanzeige laut Strafgesetzbuch (StGB) verhält, lesen Sie im folgenden Ratgeber.
Inhalt: Anzeige wegen Fahrerflucht – welche Strafe droht?
1 Was passiert bei Fahrerflucht?
2 Strafe bei Fahrerflucht
2.1 Fahrerflucht – Strafe bei Sachschaden
2.2 Fahrerflucht – Strafe bei Personenschaden
2.2.1 Fahrlässige Körperverletzung
2.2.2 Unterlassene Hilfeleistung
2.2.3 Fahrlässige Tötung
2.3 Strafe für Fahrerflucht in der Probezeit
2.4 Unfallflucht nicht bemerkt – Strafe möglich?
2.5 Strafe für Unfallflucht bei Wildunfall?
2.6 Selbstanzeige wegen Entfernen vom Umfallort – wird die Strafe geringer?
2.6.1 Fazit
Wer an einem Verkehrsunfall beteiligt ist, ist verpflichtet anzuhalten. Entfernt sich eine Person unerlaubt vom Unfallort, liegt eine Fahrerflucht vor. Das StGB greift diesen Tatbestand in § 142 auf:
Dabei ist es nicht relevant, um welche Art des Schadens es sich handelt. Auch bei einem simplen Parkrempler ohne größere Schäden ist der Verursacher verpflichtet anzuhalten und eine angemessene Zeit auf den Halter des Fahrzeugs zu warten.
Welcher Zeitraum angemessen ist, hängt von den äußeren Umständen (Tageszeit, Witterungsverhältnisse etc.) und von der Schwere des Schadens ab.
Je nach Ausprägung dieser Faktoren, wird eine Wartezeit von 20-60 Minuten als angemessen anerkannt.
Handelt es sich allerdings um ein beschädigtes Fahrzeug, welches auf einem Parkplatz mit Parkraumbewirtschaftung steht, muss der Unfallverursacher so lange warten, bis die Parkzeit abgelaufen ist. Voraussetzung ist natürlich, dass im beschädigten Kfz ein Parkschein zu sehen ist.
Weiterhin ist zu beachten, dass es nicht ausreicht, einfach einen Zettel unter den Scheibenwischer zu klemmen. Taucht der Fahrzeughalter innerhalb der angemessenen Wartezeit nicht auf, sollte die Polizei kontaktiert werden. Ein Zettel kann dann zusätzlich geschrieben werden. Dieser allein reicht aber nicht aus.
§ 142 StGB definiert bei Fahrerflucht ein Strafmaß von einer Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder einer Geldstrafe. Entscheidend für das Urteil ist dabei die Schadenshöhe. Handelt es sich um einen Personenschaden, fällt bei einer Fahrerflucht die Strafe deutlich höher als bei einem Sachschaden aus.
Auch im Verkehrsrecht sind einige Sanktionen für eine Fahrerflucht festgelegt. Diese bestehen aus:
einem möglichen Fahrverbot und
in besonders schweren Fällen kann es zu einem Fahrerlaubnisentzug kommen.
Es können also für eine Fahrerflucht mehrere Strafen verhängt werden. Dabei gibt es strafrechtliche und verkehrsrechtliche Sanktionen. Beide werden unabhängig voneinander verhängt. Allerdings muss durch das Gericht eine Straftat bewiesen werden, bevor Fahrerflucht laut StVO bestraft werden kann.
Das Strafmaß bei Fahrerflucht hängt von der Schwere des Schadens ab. Es handelt sich bei jeden Urteil um eine Einzelfallentscheidung, sodass keine pauschale Aussage über die Höhe der Strafe für unerlaubtes Entfernen vom Unfallort getroffen werden kann.
Fahrerflucht – Strafe bei Sachschaden
Die Strafe für Fahrerflucht hängt von der Schwere des Schadens ab.
Bei einem kleinen Parkrempler, kann es zu einer Fahrerflucht aus Panik kommen. Dabei wird in wenigen Sekunden die Entscheidung getroffen, einfach weiterzufahren. Oft wird gar nicht richtig über die Konsequenzen nachgedacht.
Beobachten aufmerksame Passanten den Zwischenfall und notieren das Kennzeichen des Unfallverursachers, kann es zu einer Anzeige wegen Unfallflucht kommen. Die Strafe wird dann von einem Gericht festgelegt.
Die Schadenshöhe bestimmt dann das Strafmaß. Fällt der Schaden unter eine Bagatellgrenze von 700 Euro, ist von einer milderen Strafe auszugehen, als bei einer Schadenssumme im vierstelligen Bereich. Auch mit einem Fahrerlaubnisentzug ist bei einem nicht erheblichen Sachschaden nicht zu rechnen.
Fahrerflucht – Strafe bei Personenschaden
Bei einem Personenschaden sind die rechtlichen Konsequenzen noch weiter gefasst. So kann es neben einer Freiheits- oder Geldstrafe, Punkten in Flensburg oder einem möglichen Fahrverbot außerdem zu einem Fahrerlaubnisentzug kommen.
Diese Möglichkeit ist in § 69 StGB verankert und soll zur Besserung und Sicherung der Verkehrssicherheit beitragen:
Wie der Gesetzestext aufzeigt, kann auf Fahrerflucht ein Fahrerlaubnisentzug folgen. Dafür muss allerdings ein erheblicher Sach- oder Personenschaden vorliegen. Bei einem einfachen Parkrempler kann dieser Paragraph keine Anwendung finden.
Als Teil der Strafe bei Fahrerflucht mit Personenschaden kann eine fahrlässige Körperverletzung dazukommen.
Ist ein Personenschaden entstanden, so ist davon auszugehen, dass die Fahrerflucht in Tateinheit mit einer fahrlässigen Körperverletzung steht.
Eine Körperverletzung begeht, wer einer anderen Person physischen oder psychischen Schaden zufügt.
Bei einem Verkehrsunfall ist laut § 276 Absatz 2 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) von Fahrlässigkeit auszugehen:
Fahren Sie also beispielsweise zu schnell an einen Zebrastreifen heran, weil Sie es eilig haben und streifen dabei ausversehen einen Fußgänger, so ist von Fahrlässigkeit auszugehen. Für eine vorsätzliche Körperverletzung hätten Sie den Fußgänger absichtlich anfahren müssen.
Als Strafe für fahrlässige Körperverletzung sieht das StGB eine Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder eine Geldstrafe vor.
Bei einem Personenschaden mit Fahrerflucht ist als Strafe zudem eine Verurteilung wegen unterlassener Hilfeleistung möglich. § 323c StGB dazu:
Um eine Anklage wegen unterlassener Hilfeleistung zu begründen, müssen beim Geschädigten erhebliche Verletzungen vorliegen. Handelt es sich nur um blaue Flecke oder kleine Krater, kann der Paragraph keine Anwendung finden.
Bei einer Fahrerflucht mit erheblichem Personenschaden kommen zudem die Tatbestände „fahrlässige Körperverletzung“ und „unterlassene Hilfeleistung“ in Betracht. In einem solchen Fall ist von einer Freiheitsstrafe auszugehen.
Wird eine Person bei einem Verkehrsunfall so schwer verletzt, dass sie verstirbt, kommt eine Anzeige wegen fahrlässiger Tötung zu Stande. Für diese ist ein Strafmaß bis zu fünf Jahren Freiheitsentzug angesetzt.
Wird zusätzlich eine Fahrerflucht in Tateinheit mit unterlassener Hilfeleistung begangen, ist von einer hohen Freiheitsstrafe auszugehen.
Übrigens: Eine Fahrerflucht verjährt in Deutschland nach fünf Jahren. Danach kann die Tat nicht mehr zur Anzeige gebracht werden.
Strafe für Fahrerflucht in der Probezeit
In der Probezeit hat Fahrerflucht zusätzliche Folgen.
In Deutschland wird der Führerschein bei erstmaligem Erwerb auf Probe erteilt. Diese Bewährungszeit dauert zwei Jahre. Fahranfänger stehen unter besonderer Beobachtung und werden für Vergehen gegen die StVO härter bestraft als langjährige Führerscheinbesitzer.
Die möglichen Verstöße sind in die Kategorien A (schwerwiegende Vergehen) und B (weniger schwerwiegende Vergehen eingeteilt).
Nach diesen Kategorien werden die Sanktionen gestaffelt. So wird bei einem A-Verstoß die Bewährungszeit um zwei Jahre verlängert und die Teilnahme an einem Aufbauseminar angeordnet.
Für dieselbe Bestrafung sind zwei Verstöße der Kategorie B vonnöten. In der Probezeit hat eine Fahrerflucht also zusätzliche Folgen. Dabei ist es egal, ob es sich um einen Personen- oder Sachschaden handelt.
Fahrerflucht in der Probezeit ist ein A-Verstoß und hat eine Verlängerung der Bewährungszeit um zwei Jahre sowie die verpflichtende Teilnahme an einem Aufbauseminar zur Folge.
Unfallflucht nicht bemerkt – Strafe möglich?
Bei einem minimalen Zusammenstoß zweier Fahrzeuge, kann es passieren, dass dieser nicht bemerkt wird. Da Kfz immer robuster werden, löst ein minimaler Zusammenstoß eine so geringe Vibration aus, dass dieser unbemerkt bleibt. Laute Musik im Auto kann zudem verhindern, dass ein Unfall akustisch wahrgenommen wird.
Wie sieht es dann bei einer Fahrerflucht mit der Strafe aus? Entfällt diese? Diese Frage ist nicht so einfach zu beantworten. Grundsätzlich gilt, dass eine Fahrerflucht, die ohne Vorsatz begangen wurde, nicht bestraft werden kann.
Kommt es zu einem Gerichtsverfahren und der Angeklagte behauptet, die Fahrerflucht nicht bemerkt zu haben, ist die Staatsanwaltschaft in der Pflicht einen Vorsatz zu beweisen, damit es zu einer Verurteilung kommen kann.
In der Regel gibt ein Unfallgutachten darüber Aufschluss, ob der Schaden vom Unfallverursacher hätte bemerkt werden müssen. Kann dies nicht nachgewiesen werden, erfolgt ein Freispruch und die Strafen für Fahrerflucht entfallen.
Strafe für Unfallflucht bei Wildunfall?
Ein Wildunfall ist von Fahrerflucht-Strafen ausgenommen.
Gerade auf Landstraßen kann es zu einem Zusammenstoß zwischen Wild und Fahrzeug kommen. Wildtiere sind alle für die Jagd relevanten Säugetiere und Vögel.
Fährt nun ein Kfz-Fahrer nach einer Kollision einfach weiter, ist keine Strafe wegen Fahrerflucht zu befürchten.
Ähnlich verhält es sich, wenn Sie eine Katze oder einen Hund überfahren. Behindert das tote Tier allerdings den nachfolgenden Verkehr oder stellt eine Gefahr dar, so sollten Sie die Unfallstelle sichern und die Polizei bzw. den zuständigen Förster informieren.
Ist das Tier verletzt, sind Sie verpflichtet, die Polizei oder den Förster zu informieren. Laut Tierschutzgesetz dürfen diese nicht unnötig leiden. Eine Missachtung kann zu einem Bußgeld von bis zu 5.000 Euro führen.
Selbstanzeige wegen Entfernen vom Umfallort – wird die Strafe geringer?
Oft wird die Entscheidung zu einer Unfallflucht in wenigen Sekunden getroffen. Ist dann einige Zeit vergangen und der Schock hat sich gelegt, wird dem Fahrerflüchtigen erst klar, dass es sich um eine Straftat handelt und er zeigt Reue. In einem solchen Fall ist eine Selbstanzeige sinnvoll und kann bei einer Fahrerflucht die Strafe deutlich reduzieren oder sogar zu Straffreiheit führen.
In § 142 Absatz 4 ist diese Möglichkeit explizit erwähnt:
Wichtig ist die Einhaltung der 24-Stunden-Frist. Nach Ablauf dieser Zeitspanne ist eine Milderung oder Straffreiheit aufgrund der Selbstanzeige nicht mehr möglich. Bei einem Personenschaden findet dieser Absatz keine Anwendung, da er ausdrücklich nur bei „nicht bedeutenden [Sachschäden]“ anzuwenden ist.
Für eine Fahrerflucht kommen folgende Strafen in Betracht:
Fahrerlaubnisentzug (in besonders schweren Fällen)
Bei einer Unfallflucht mit Personenschaden können die Tatbestände „fahrlässige Körperverletzung“, „unterlassene Hilfeleistung“ oder „fahrlässige Tötung“ hinzukommen.
In der Probezeit stellt unerlaubtes Entfernen vom Unfallort einen A-Verstoß dar. Die Folge: Verlängerung der Bewährungszeit um zwei Jahre und verpflichtende Teilnahme an einem Aufbauseminar.
Bei einem Wildunfall kann keine Fahrerflucht begangen werden. Allerdings darf das Tier nicht unnötig leiden, sonst kommt eine Anzeige wegen Tierquälerei in Betracht.
Eine Selbstanzeige innerhalb von 24 Stunden nach dem Unfall bei nicht erheblichem Sachschaden kann zu einer Strafmilderung oder Straffreiheit führen.
Fahrerflucht verjährt nach fünf Jahren.
Bei einer unbemerkten Fahrerflucht muss die Staatsanwaltschaft Ihnen Vorsatz nachweisen damit es zu einer Verurteilung kommen kann
Gabriele.uus says
Es ist mir eine Person am linken aussen Spiegel gefahren und er ist weiter gefahren ohne das ich sein Auto Kennzeichen sehen konnte , nun hat der Gegner eine Anzeige gemacht. Was passiert jetzt mit mir ???
im Rahmen einer Anhörung erhalten Sie die Chance, den Sachverhalt aus Ihrer Sicht zu schildern.
23. Juni 2017 at 16:52
mir wird Fahrerflucht vorgeworfen und bin noch in der Probezeit.
Der Schacht schaden liegt bei 729,00 Euro und angeblich bin ich mitten im verkehr Rückwärts gefahren und das hintere auto berührt und weggefahren. Sowas ist unmöglich und das Problem liegt dabei, dass ich keine Rechtsschutzversicherung habe und wissen wollte ob sich ein anwalt sich lohnt.
Die Person hat eine Zeugen und ich genauso.
wenn Sie nicht über ein ausreichendes Einkommen verfügen, können die Kosten für einen Anwalt über die Prozesskostenhilfe finanziert werden. Sollte es zu einem Strafverfahren kommen, ist es sinnvoll, einen Anwalt zu konsultieren.
9. Juni 2018 at 15:14
Ich habe beim Ausparken versehentlich ein hinter mir stehendes Fahrzeug touchiert. Bei der ersten Suche nach Schäden konnte ich nichts feststellen, weder bei mir noch bei dem anderen Fahrzeug. Dennoch habe ich Panik bekommen und habe angesetzt mich zu entfernen. (Ich habe mich wieder in das Auto gesetzt und habe ausgeparkt) Ein Passant hat mich dann aber darauf hingewiesen, dass ich mich nicht einfach entfernen darf. Eine andere hat die Besitzerin herbeigeholt. Jetzt habe ich eine Anzeige wegen Fahrerflucht, die ich objektiv durch den Hinweis des Passanten nicht ausgeführt habe. Ich habe auf die Besitzerin und auf die Polizei, die diese dann verständigt hat, gewartet und voll koorperiert.
Jetzt weiß ich nicht, ob ich per Definition Fahrerflucht begangen habe, da ich mich gar nicht entfernt habe und auf die Besitzerin gewartet habe, auch nicht welches Strafmaß mich erwartet, wenn der Sachbearbeiter es als Fahrerfluch wertet. Im Nachhinein konnte am Lack gegen Licht ein feiner Abdruck von meiner Stoßstange erkennen -.-*
11. Juni 2018 at 10:55
darüber, wie die Sache bewertet wird, können wir Ihnen keine Auskunft geben. Sollte Ihr Vorgehen als Fahrerflucht gewertet werden, würde dies mit einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder mit einer Geldstrafe bestraft werden.
Matias K. says
Nach einem Einkauf musste ich mit Entsetzen feststellen, dass jemand meine komplette Seite beim ausparken beschädigt hat. Nicht nur ein komplett durchgezogener Kratzer, sondern auch Eindellungen.
Der Verursacher war bereits über alle Berge. Keine Kameras und nur ein vager Hinweis eines anderen parkenden, der leider auch kein Kennzeichen notiert hat.
zu der Frage, wie Sie in Ihrem Fall am Besten vorgehen, kann und darf Sie nur ein Rechtsanwalt beraten. Allgemein ist es in solchen Fällen ratsam, die Polizei noch am Unfallort zu rufen und sie darüber zu informieren, dass der Unfallgegner Fahrerflucht begangen hat. Auch eine Strafanzeige gegen Unbekannt wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort ist möglich. Außerdem sollte die eigene Versicherung kontaktiert werden.
Hallo, ich habe mich abends, im Regen mit einem Oldtimer in der Kurve verschaltet, der Wagen ist ausgebrochen und in zwei Autos reingerutscht. Ich habe im Regen gewartet ( 21h + ) und dann an jedes Auto einen Zettel mit allen Angaben gemacht und bin nach Hause gefahren. Ich war ehrlich total erschrocken, bin noch in der Probezeit, studiere, betreibe Leistungssport und jobbe nebenbei – und brauche meinen Führerschein unbedingt !!! Ich konnte keinen richtig klaren Gedanken fassen und war leider auch zu doof, das einfach mal zu googeln.. Gegen halb 2 bin ich noch einmal zur Unfallstelle gegangen und habe noch mal neue Zettel ( in Folie ) mitgenommen. Vor Ort hab ich dann überlegt, dass ich besser die Polizei anrufe. Die ist dann auch gekommen, hat alles aufgenommen ( mittlerweile hat es nicht mehr geregnet und die konnten sich den Verlauf nicht richtig vorstellen). Sie haben meinen Führerschein beschlagnahmt und dann den Wagen selbst weggesetzt ( dabei dann gemerkt, wie kompliziert das Führen eines solchen Wagens ist ).. Der Schaden beträgt über 3.000 Euro.. – was droht mir??? Danke für die Antwort!
Fahrerflucht in der Probezeit bedeutet üblicherweise ein A-Verstoß, dies hat zur Folge, dass Ihre Probezeit um 2 Jahre verlängert wird.