Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NStZ%201985,%20166
Timestamp: 2019-03-26 01:10:05
Document Index: 143737197

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 55', '§ 170', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 211', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 211', '§ 212', '§ 244']

Rechtsprechung: NStZ 1985, 166 - dejure.org
Weitere Entscheidungen unten: BGH, 24.10.1984 | BGH, 24.10.1984
BGH, 06.11.1984 - 4 StR 594/84
Anforderungen an den Vorsatz bezüglich der Verletzung der Unterhaltspflicht - Aufhebung des Gesamtstrafenausspruchs infolge des Nichtvorliegens der Voraussetzungen des § 55 Abs. 1 StGB
StGB § 170b
NStZ 1985, 166
BGH, 15.05.1996 - 1 StR 197/96
Anordnung der Aufrechterhaltung - Maßregel der Sicherung und Besserung - …
Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes (vgl. u.a. BGH, Beschluß vom 13. Februar 1976 - 2 StR 559/75 - und BGH, Beschluß vom 22. Juni 1977 - 2 StR 78/77 - jeweils DAR 1978, 152; BGH, Beschluß vom 18. Oktober 1982 - 3 StR 353/82 = StV 1983, 14 = DAR 1985, 192; BGH, Beschluß vom 6. November 1984 - 4 StR 594/84 = DAR 1985, 192) ist, wenn bei einer Gesamtstrafenbildung ein Urteil einzubeziehen ist, das u.a. auf Entziehung der Fahrerlaubnis und Anordnung einer Sperrfrist erkannt hat, zu prüfen, ob sich die Sperrfrist infolge Zeitablaufs erledigt hat.
Mord - Verdeckungsabsicht - Bedingter Vorsatz - Vereinbarkeit von bedingtem Tötungsvorsatz und Verdeckungsabsicht - Auslegung des Begriffs der Verdeckungsabsicht
Zwar ist in der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ein Handeln mit Verdeckungsabsicht im Sinne des § 211 Abs. 2 StGB verneint worden, wenn der Täter tötete, "nur" um flüchten zu können (…vgl. BGH GA 1979, 108; BGH NStZ 1985, 166; BGH NJW 1991, 1189 jeweils mit weiteren Nachweisen).
Es genügt nicht, dass der Täter einen zeitlichen Vorsprung erhalten will, um fliehen zu können (BGH, Beschluss vom 24. Oktober 1984 - 2 StR 614/84, NStZ 1985, 166).
BGH, 19.10.1987 - 3 StR 333/87
Zwar scheidet ein Verdeckungsmord ersichtlich deshalb aus, weil - wie die Angeklagten wußten - der Wirt den Angeklagten I. wiedererkannt hatte (UA S. 12) und H. Tötung demnach ersichtlich nicht geeignet war, die Entdeckung der Tat zu verhindern (vgl. BGH NStZ 1985, 166 Nr. 5).
In einem solchen Fall, wie er auch hier gegeben ist, kann der Täter jedenfalls in der Regel die Verdeckung der Straftat nur erreichen, wenn er das Opfer endgültig zum Schweigen bringt, also tötet (vgl. BGHSt 21, 283 ff; BGH NJW 1978, 1490; NStZ 1985, 166; 1988, 454, 455).
BGH, 24.10.1984 - 3 StR 363/84
Aufklärungspflicht - Anklage wegen Mordes - Freispruch - Beweisaufnahme - Zurückliegender Vorgang - Einstellung des Verfahrens
StGB § 211, § 212; StPO § 244 Abs. 2