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Timestamp: 2016-10-22 08:55:38
Document Index: 170564382

Matched Legal Cases: ['Art. 11', 'Art. 21', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE']

U 127/02 (28.11.2002)
U 127/02
Pr�sident Sch�n, Bundesrichter Ferrari und Ursprung; Gerichtsschreiberin Kopp K�ch
S.________, 1945, Beschwerdef�hrerin, vertreten durch Rechtsanwalt Eliano Mussato, Am Marktplatz, 9401 Rorschach,
Die 1945 geborene S.________ war seit anfangs 1990 in der Konfektionierung der Firma B.________ AG, t�tig und bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunf�llen versichert. Am 31. Juli 1992 erlitt sie eine Fraktur des rechten oberen Sprunggelenkes. Die SUVA erbrachte die gesetzlichen Leistungen.
Am 20. Dezember 1996 liess S.________ bei der SUVA einen R�ckfall melden. Sie leide an Schmerzen, die vom rechten Kn�chelgelenk �ber den Unter- und Oberschenkel bis in die H�ften und den R�cken ausstrahlten. Die SUVA sicherte S.________ mit Schreiben vom 6. Januar 1997 die �bernahme der Behandlungskosten zu. Es folgte eine l�ngerdauernde Behandlung im Spital X.________. Gest�tzt auf die Berichte des SUVA-Kreisarztes Dr. med. C.________ vom 23. Januar 1998 und 8. Januar 1999 und diejenigen des Dr. med. H.________, Oberarzt der Orthop�die am Spital Y.________, vom 26. Oktober 1998 sowie des Dr. med. A.________ vom 1. M�rz 1999 verf�gte die SUVA am 11. M�rz 1999 die Einstellung weiterer Leistungen. Daran hielt sie gest�tzt auf die Ergebnisse einer weiteren Untersuchung durch Dr. med. G.________, Mitglied des SUVA-Aerzteteams, vom 1. Mai 2000 mit Einspracheentscheid vom 16. Mai 2001 fest.
Die hiegegen erhobene Beschwerde, mit welcher S.________ die r�ckwirkende Zusprechung der ihr zustehenden Heilungskosten, Rentenleistungen sowie einer Integrit�tsentsch�digung beantragen liess, wies das Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau mit Entscheid vom 16. Januar 2002 ab.
Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde l�sst S.________ die R�ckweisung der Sache zur Neubeurteilung an das kantonale Gericht beantragen.
Das Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau und die SUVA schliessen auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Das Bundesamt f�r Sozialversicherung verzichtet auf eine Vernehmlassung.
Nach Art. 11 der Verordnung �ber die Unfallversicherung (UVV) werden die Versicherungsleistungen auch f�r R�ckf�lle und Sp�tfolgen gew�hrt, f�r Bez�ger von Invalidenrenten jedoch nur unter den Voraussetzungen von Art. 21 des Gesetzes. Bei einem R�ckfall handelt es sich um das Wiederaufflackern einer vermeintlich geheilten Krankheit, sodass es zu �rztlicher Behandlung, m�glicherweise sogar zu (weiterer) Arbeitsunf�higkeit kommt; von Sp�tfolgen spricht man, wenn ein scheinbar geheiltes Leiden im Verlaufe l�ngerer Zeit organische oder psychische Ver�nderungen bewirkt, die zu einem anders gearteten Krankheitsbild f�hren k�nnen. R�ckf�lle und Sp�tfolgen schliessen somit begrifflich an ein bestehendes Unfallereignis an. Entsprechend k�nnen sie eine Leistungspflicht des (damaligen) Unfallversicherers nur ausl�sen, wenn zwischen den erneut geltend gemachten Beschwerden und der seinerzeit beim versicherten Unfall erlittenen Gesundheitssch�digung zun�chst ein nat�rlicher Kausalzusammenhang besteht (BGE 119 V 337 Erw. 1, 118 V 289 Erw. 1b und 296 f. Erw. 2c, je mit Hinweisen). Bei R�ckf�llen und Sp�tfolgen obliegt es der versicherten Person, das Vorhandensein eines nat�rlichen Kausalzusammenhangs zwischen dem neuen Beschwerdebild und dem Unfall mit dem Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit nachzuweisen. Je gr�sser der zeitliche Abstand zwischen dem Unfall und dem Auftreten der gesundheitlichen Beeintr�chtigung ist, desto strengere Anforderungen sind an den Wahrscheinlichkeitsbeweis des nat�rlichen Kausalzusammenhangs zu stellen. Bei Beweislosigkeit f�llt der Entscheid zu Lasten der versicherten Person aus (HAVE 2002 S. 307 mit Hinweisen).
Die Rechtsprechung zum Beweiswert �rztlicher Berichte und Gutachten sowie zur Beweisw�rdigung (BGE 125 V 352 Erw. 3a, 122 V 160 Erw. 1c mit Hinweisen) hat die Vorinstanz zutreffend dargelegt. Darauf kann verwiesen werden.
Streitig und zu pr�fen ist, ob das vorliegende Beschwerdebild in einem nat�rlichen Kausalzusammenhang zum Unfallereignis vom Juli 1992 steht.
Die SUVA stellte diesbez�glich auf die Berichte ihres Kreisarztes Dr. med. C.________ vom 23. Januar 1998 und 8. Januar 1999 sowie des Dr. med. G.________ vom 11. Mai 2000 ab und verneinte eine Unfallkausalit�t f�r die leichtgradige OSG-Arthrose, welche f�r die Beschwerden verantwortlich sei. Die Beschwerdef�hrerin berief sich auf den Bericht des Dr. med. H.________ vom 26. Oktober 1998, in welchem die degenerativen Ver�nderungen als posttraumatisch bewirkte Arthrosen bezeichnet worden seien, und beantragte beschwerdeweise die Einholung eines unabh�ngigen Gerichtsgutachtens. Das kantonale Gericht w�rdigte die medizinische Aktenlage und kam zum Schluss, die Ausf�hrungen des Dr. med. G.________ entspr�chen - im Gegensatz zu denjenigen des Dr. med. H.________ - den von der Rechtsprechung aufgestellten Erfordernissen. Es ging daher davon aus, dass die Ursachen f�r die Leiden der Beschwerdef�hrerin in ihrer generellen Neigung zur Arthrosebildung liegen und jedenfalls ein Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall von 1992 und den heutigen Leiden nicht mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit gegeben sei. Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde r�gt die Beschwerdef�hrerin die vorinstanzliche Beweisw�rdigung und verlangt sinngem�ss wiederum die Einholung einer Oberexpertise. Sie st�tzt sich im Wesentlichen auf das im Laufe des vorinstanzlichen Verfahrens nachgereichte Schreiben des Dr. med. H.________ vom 18. September 2001, welcher mittels detaillierter Analyse Widerspr�che im Bericht des Dr. med. G.________ vom 11. Mai 2000 aufgedeckt habe.
Bezugnehmend auf die Grunds�tze zur Beweisw�rdigung von medizinischen Akten ist festzuhalten, dass den Berichten und Gutachten versicherungsinterner �rzte Beweiswert zukommt, sofern sie als schl�ssig erscheinen, nachvollziehbar begr�ndet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverl�ssigkeit bestehen. Die Tatsache allein, dass der befragte Arzt in einem Anstellungsverh�ltnis zum Versicherungstr�ger steht, l�sst nicht schon auf mangelnde Objektivit�t und auf Befangenheit schliessen. Es bedarf vielmehr besonderer Umst�nde, welche das Misstrauen in die Unparteilichkeit der Beurteilung objektiv als begr�ndet erscheinen lassen (BGE 125 V 353 Erw. 3b/ee). Was sodann Parteigutachten anbelangt, rechtfertigt der Umstand allein, dass eine �rztliche Stellungnahme von einer Partei eingeholt und in das Verfahren eingebracht wird, nicht Zweifel an ihrem Beweiswert. Auch Parteigutachten enthalten �usserungen eines Sachverst�ndigen, welche zur Feststellung eines medizinischen Sachverhaltes beweism�ssig beitragen k�nnen. Daraus folgt indessen nicht, dass eine solche Expertise den gleichen Rang besitzt wie ein vom Gericht oder von einem Unfallversicherer nach Massgabe des anwendbaren Verfahrensrechts eingeholtes Gutachten. Trotz dieser beschr�nkten Bedeutung verpflichtet es indessen, wie jede substanziiert vorgetragene Einwendung gegen eine solche Expertise, das Gericht, den von der Rechtsprechung aufgestellten Richtlinien f�r die Beweisw�rdigung folgend, zu pr�fen, ob es in rechtserheblichen Fragen die Auffassungen und Schlussfolgerungen des vom Gericht oder vom Unfallversicherer f�rmlich bestellten Gutachters derart zu ersch�ttern vermag, dass davon abzuweichen ist (BGE 125 V 353 Erw. 3b/dd und c; AHI 2001 S. 112).
Nachfolgend ist somit zu pr�fen, ob die Einwendungen des Dr. med. H.________ die Darlegungen der SUVA-�rzte, insbesondere diejenigen des Dr. med. G.________, auf denen angefochtener Entscheid und Ablehnungsverf�gung beruhen, zu ersch�ttern verm�gen.
3.1 Anl�sslich der kreis�rztlichen Untersuchung vom 23. Januar 1998 stellte Dr. med. C.________ f�nfeinhalb Jahre nach der OSG-Fraktur rechts grosse Diskrepanzen zwischen den Klagen und Beschwerdeangaben einerseits und den normalen resp. sehr sch�nen Befunden andererseits fest. Weder klinisch noch radiologisch habe man Hinweise auf eine posttraumatische Arthrose des rechten OSG, die Beweglichkeiten seien normal, die Statik nicht gest�rt. Es best�nden keine Hinweise auf ein vasukl�res oder neurologisches Syndrom resp. Leiden. Ganz offenkundig handle es sich um �berlagerungen im Sinne einer Fehlverarbeitung. Bezogen auf die Unfallfolgen bestehe volle Arbeitsf�higkeit.
Bei der daraufhin von der Beschwerdef�hrerin veranlassten spezial�rztlichen Untersuchung im Spital Y.________ diagnostizierte Dr. med. H.________ eine posttraumatische OSG-Arthrose rechts bei Status nach offener Reposition und Osteosynthese einer OSG-Fraktur Typ Weber-B rechts am 31. Juli 1992 und Status nach Osteosynthesematerial-Entfernung am 8. September 1993 sowie ein chronisches lumbospondylogenes und cervicospondylogenes Syndrom. Der Arzt f�hrte aus, es liege eine leichtgradige degenerative Ver�nderung im Sinne einer posttraumatischen OSG-Arthrose rechts vor. Die zus�tzlich angegebenen Beschwerden im Bereiche des lateralen Oberschenkels und der lateralen H�fte seien seines Erachtens sekund�rer Natur und durch die muskul�re Verk�rzung der einzelnen Muskelgruppen erkl�rbar. Er empfahl die Vornahme weiterer Abkl�rungen (Bericht vom 26. Oktober 1998).
Aufgrund dieses Berichts f�hrte Dr. med. C.________ am 8. Januar 1999 eine erneute kreis�rztliche Untersuchung durch, bei welcher er gest�tzt auf neue R�ntgenaufnahmen gegen�ber der Voruntersuchung eine leichtgradige Gelenkspaltverschm�lerung feststellte, dies im Sinne einer beginnenden bis leichten OSG-Arthrose. Nach Durchf�hrung einer 3-Phasen-Skelettszintigraphie und der Kernspintomographie des rechten OSG stellte der Hausarzt Dr. med. A.________ am 1. M�rz 1999 Anhaltspunkte f�r eine mindestens beginnende Arthrose des rechten Sprunggelenkes fest, wobei er ausf�hrte, die Arthrose d�rfte eine Folge des Unfalles im Jahre 1992 sein. In einem Erg�nzungsbericht zur kreis�rztlichen Untersuchung vom 8. Januar 1999 hielt Dr. med. C.________ fest, die durchgef�hrten Untersuchungen zeigten die bekannte beginnende bis leichte posttraumatische OSG-Arthrose rechts, sodass es eindeutig bei seinen Schlussfolgerungen bleibe.
Im Rahmen des Einspracheverfahrens veranlasste die SUVA eine spezial�rztliche Untersuchung durch Dr. med. G.________, Facharzt FMH f�r Chirurgie, einschliesslich einer detaillierten R�ntgenuntersuchung. Dr. med. G.________ fasste in seinem Bericht vom 11. Mai 2000 die bisherige medizinische Aktenlage zusammen und stellte folgende Diagnose:
- geringgradige OSG-Arthrose beidseits, geringgradige USG-Arthrose links (!), leichte Einschr�nkung OSG-Beweglichkeit rechts
- geringgradige Bouchardarthrose beidseits, geringgradige Metacarpophalangealarthrose Dig. I beidseits
- Discopathie L3/L4, Osteochondrose L3/L4, Spondylose L3 und L5, geringgradige Spondylarthrose L2 und S1
- geringgradige Coxarthrose beidseits und ISG-Arthrose beidseits
- Zahnerkrankung?
Er hielt fest, dass bez�glich des oberen Sprunggelenks in den vergleichenden Aufnahmen nur eine geringgradige beidseitige OSG-Arthrose habe festgestellt werden k�nnen, womit die rechtsseitige OSG-Arthrose wahrscheinlich nicht auf den Unfall, sondern ganz allgemein auf die generalisierte Arthrosebildung bei der Patientin zur�ckzuf�hren sei. Hinzu komme, dass das untere Sprunggelenk auf der linken asymptomatischen Seite r�ntgenologisch eine geringgradige Arthrose aufweise, w�hrend auf der rechten traumatisierten und operierten Seite dies nicht der Fall sei. Bei der klinischen Untersuchung der Sprunggelenke l�gen keine Zeichen einer Reizung oder �berlastung vor. Einzig die aktive und passive Beweglichkeit sei geringgradig eingeschr�nkt, wobei dies nicht behindernd sei. Die Patientin gebe doch erhebliche Beschwerden in diesem oberen Sprunggelenk an, welche eigentlich kein klinisches Korrelat h�tten. Auch die Abkl�rungen neurologischer und orthop�discher Art h�tten die Beschwerden nicht erkl�ren k�nnen. Bez�glich der geltend gemachten R�ckenbeschwerden habe die Abkl�rung im Bereich der Wirbels�ule, des Beckens und der ISG keine posttraumatischen Befunde ergeben. Auch hier l�gen degenerative Erkrankungen in Form von Diskopathie, Osteochondrose, Spondylose und Spondylarthrose sowie geringgradiger Coxarthrosen und ISG-Arthrosen beidseits vor. Es sei deshalb sehr unwahrscheinlich, dass durch den Sturz 1992 Beschwerden ausgel�st worden seien. Zum jetzigen Zeitpunkt k�nne sicher gesagt werden, dass die Unfallkausalit�t erloschen sei, dies in dem Sinne, dass der Sturz m�glicherweise eine vor�bergehende Verschlimmerung degenerativer Vorerkrankungen zur Folge gehabt habe. Insgesamt f�nden sich bei der Patientin Hinweise f�r eine generalisierte degenerative Arthrosebildung, was den Leidensdruck der Patientin erkl�re und die Zusprechung einer Invalidenrente absolut rechtfertige. Von diesen degenerativen krankhaften Befunden abstrahiert m�sse jedoch unter alleiniger Ber�cksichtigung der Unfallfolgen von einer 100 %igen Arbeitsf�higkeit ausgegangen werden.
Mit Schreiben an den Rechtsvertreter der Beschwerdef�hrerin vom 18. September 2001 nahm Dr. med. H.________ zum Bericht des Dr. med. G.________ vom 11. Mai 2000 Stellung. Er kritisierte darin einzelne Punkte des Gutachtens und hielt insbesondere die Aussage, dass es sich um keine Arthrose als Folge des Unfalls, sondern um eine generalisierte Arthrosetendenz handle, als nicht akzeptabel. Vielmehr gebe es seiner Ansicht nach objektivierbare Fakten, die eine Arthroseentwicklung im Verlaufe seit dem Unfallereignis dokumentierten. Mit diesen Vorw�rfen des Dr. med. H.________ setzte sich Dr. med. G.________ in der �rztlichen Stellungnahme vom 30. Oktober 2001 ausf�hrlich auseinander. Insbesondere wies er nochmals darauf hin, dass die r�ntgenologischen Befunde vom 1. Mai 2000 eine gewisse Arthroseneigung der Patientin dokumentierten. Demgegen�ber habe anl�sslich der Szintigraphie im Jahre 1997 noch kein auff�lliger Befund erhoben werden k�nnen. Gerade diese Tatsache lasse das sp�tere Auftreten einer OSG-Arthrose rechts nicht als wahrscheinliche Unfallfolge interpretieren. Zudem zeige die r�ntgenologische Durchuntersuchung, dass es viele andere Gelenke gebe, die sich im gleichen Stadium der Arthrosebildung bef�nden.
3.2 Bei der W�rdigung der medizinischen Aktenlage ist zun�chst zu ber�cksichtigen, dass das Gutachten des Dr. med. G.________ vom 11. Mai 2000 auf einer pers�nlichen Untersuchung basiert und in Kenntnis der bis dahin vorhandenen Akten, einer vollst�ndigen Anamnese sowie den Ergebnissen extern erhobener bildgebender Abkl�rungen und Interpretationen der erhobenen Befunde verfasst worden ist. Die dargestellten medizinischen Zusammenh�nge sind einleuchtend und die Schlussfolgerungen nachvollziehbar begr�ndet. Dieses Gutachten erf�llt somit vollumf�nglich die von der Rechtsprechung aufgestellten Anforderungen an medizinische Berichte. Das Schreiben des Dr. med. H.________ vom 18. September 2001 begn�gt sich demgegen�ber - wie die Vorinstanz zu Recht ausf�hrt - damit, einzelne Punkte des Gutachtens des Dr. med. G.________ zu kritisieren. Wie die Beschwerdef�hrerin selber einr�umt, war Dr. med. H.________ zudem nicht im Besitz der Ergebnisse der neusten r�ntgenologischen Untersuchung. Gerade diese Untersuchung kam jedoch zum unwidersprochen gebliebenen Ergebnis, dass die Beschwerdef�hrerin an verschiedenen K�rperteilen, insbesondere auch an den Extremit�ten zur Arthrosebildung neigt bzw. diese bereits eingesetzt hat. Der darauf basierenden Folgerung des Dr. med. G.________, dass die bei der Beschwerdef�hrerin im rechten OSG festgestellte leichte Arthrose auf diese generelle Arthrosebildung und nicht auf das Unfallereignis zur�ckzuf�hren ist, h�lt Dr. med. H.________ - wie das kantonale Gericht zutreffend darlegt - letztlich nichts Substanzielles entgegen. Entgegen der Auffassung der Beschwerdef�hrerin hat Dr. med. H.________ in keiner Weise Widerspr�che im Gutachten des Dr. med. G.________ aufgedeckt, die diesen medizinischen Bericht als nicht schl�ssig zu qualifizieren verm�chten, zumal er bez�glich der Frage der Unfallkausalit�t der Beschwerden im wesentlichen mit der Beurteilung des SUVA-Kreisarztes Dr. med. C.________ �bereinstimmt. Nebstdem f�hrt Dr. med. H.________ selber - wie dies die Vorinstanz ebenfalls zutreffend erw�hnt - in keiner Weise an, worin allenfalls Indizien l�gen, dass die Leiden der Beschwerdef�hrerin auf die OSG-Fraktur von 1992 zur�ckzuf�hren w�ren. Mit SUVA und Vorinstanz ist demzufolge davon auszugehen, dass ein nat�rlicher Kausalzusammenhang zwischen den Leiden der Beschwerdef�hrerin und dem Unfallereignis von 1992 nicht mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen ist. Unter diesen Umst�nden kann von weiteren Beweiserhebungen, insbesondere der Anordnung eines Obergutachtens, abgesehen werden.