Source: http://www.schweizer.eu/bibliothek/neu/index.html?datum=2011-05
Timestamp: 2017-07-22 04:42:59
Document Index: 327505105

Matched Legal Cases: ['BGH', '§ 138', '§ 7', 'Art. 12', 'BGH', 'Art. 35', 'Art. 15', 'BGH', '§ 5', '§ 5', '§ 14', '§ 14', '§ 10', '§ 51', '§ 195', '§ 199', '§ 13', '§ 8', 'BGH', 'BGH', '§ 32', 'BGH', '§ 613', 'EuG', 'EuG', '§ 5', '§ 5']

Kanzlei Prof. Schweizer - Datenbank "Neueste Meldungen"Suche nach:(alle Meldungen)im Zeitraum:2011-05Treffer 1 - 32 von 321. Dienstag, 31. Mai 2011 BGH: Der Verkauf zahnärztlicher Leistungen über das Internet auf Nachfrage von Patienten ist grundsätzlich rechtmäßigDas Geschäftsmodell
Weder verstoße die Vereinbarung gegen standesrechtliche Vorschriften noch sei die Vereinbarung sittenwidrig im Sinne des § 138 BGB. a. § 7 Abs. 2 der Berufsordnung für Zahnärztinnen und Zahnärzte, Hessen sei nicht verletzt. Die Abgabe eines Gegenangebotes könne dem Zahnarzt aufgrund von Art. 12 Abs. 1 GG nicht grundsätzlich versagt werden (vgl. hierzu bereits BVerfG – 1 BvR 1287/08).
c. Der BGH ließ sich insgesamt vom Informationsinteresse der Patienten über den Markt leiten, „zu dem der Zugang außerordentlich erschwert wäre, wenn man sich nicht über die Internetplattform der Klägerin oder anderer vergleichbarer Unternehmen einen ersten Überblick über die Möglichkeiten verschaffen könnte bei einer unter Umständen kostenintensiven zahnärztlichen Behandlung Geld zu sparen, ohne auf Qualität verzichten zu müssen“.2. Montag, 30. Mai 2011 Werbung mit Reichweitendaten: Rechtswidrigkeit wegen UnvergleichbarkeitEine Unterlassungserklärung hat das abgemahnte Unternehmen gleich freiwillig abgegeben. Grund der Abmahnung: Das Unternehmen hatte in einem für die AGOF (Arbeitsgemeinschaft Online Forschung) farblich und graphisch typischen Balkendiagramm die Reichweite ihres mobilen Werbeträgers zusammen mit neun anderen Reichweiten anderer mobiler Seiten dargestellt und mit dem Slogan „zweitgößte mobile Seite in Deutschland“ wie folgt geworben.
Die Unzulässigkeit dieser Werbung war so offenkundig, dass eine gerichtliche Auseinandersetzung sich erübrigte.3. Sonntag, 29. Mai 2011 Die Männer tragen an allem Schuld!„Eine Frau macht niemals einen Mann zum Narren; sie sitzt bloß dabei und sieht zu, wie er sich selbst dazu macht.”
4. Samstag, 28. Mai 2011 Fragen und Antworten rund um Ihr Recht im GartenIn der Juni-Ausgabe 2011 von „mein schöner Garten” wird dieses Mal in der Rubrik "Ratgeber Recht" das Thema "Unerwünschter Grillrauch" besprochen. Zu diesem Thema und allen angebotenen Diensten können Sie sich im „mein schöner Garten Ratgeber Recht” informieren.5. Freitag, 27. Mai 2011 Nun ist es „amtlich”: BUNTE hat gegen den STERN Recht bekommen
Das Urteil werden wir Ihnen voraussichtlich spätestens am Montagmittag im Volltext an dieser Stelle ins Netz stellen können.6. Freitag, 27. Mai 2011 BUNTE ./. STERNFür heute hat das Landgericht Hamburg eine Entscheidung zu dem problematischen Sternartikel "Ausgespäht" angekündigt. Die Bunte hat gegen den Stern auf Unterlassung geklagt, den (unzutreffenden und diffamierenden) Eindruck zu erwecken, Bunte habe von rechtswidrigen Methoden gewusst. 7. Donnerstag, 26. Mai 2011 Welche Versicherung ist für den Urlaub sinnvoll?So betitelt die neue Ausgabe - 22/2011 - der FREIZEIT REVUE das Rechtsthema der Woche. Weitere Informationen zum Thema finden Sie im FREIZEIT REVUE Ratgeber Recht.8. Mittwoch, 25. Mai 2011 Bundesverwaltungsgericht Schweiz - Privatschriftliche Unterlagen bei der Prüfung der rechtserhaltenden Benutzung zu berücksichtigenDas eidgenössische Bundesverwaltungsgericht entschied (Az.: B-3686/2010), dass im Widerspruchsverfahren auch privatschriftlicher Vortrag zu berücksichtigen ist.
Die von der Vorinstanz vorgenommene pauschale Würdigung des Schreibens eines Dritten, ..., ohne nähere Begründung, etwa durch Verweis auf ein besonderes Abhängigkeitsverhältnis zwischen Lizenznehmer und Lizenzgeber oder eine Verflechtung beider Unternehmen verletzt demgegenüber die Begründungspflicht nach Art. 35 VwVG.9. Dienstag, 24. Mai 2011 OLG Düsseldorf - Keine rechtserhaltende Benutzung bei KünstlernamenDas OLG Düsseldorf (Az.: I-20 U 48/09) lehnte die rechtserhaltende Benutzung (gem. Art. 15 GMV) einer Gemeinschaftsmarke „ZAPPA“ ab.
Die Nichtzulassungsbeschwerde ist beim BGH anhängig. Wir berichten, wie das Verfahren fortgesetzt wird.10. Montag, 23. Mai 2011 Werbung für LotterieZur Werbung für Lotterie wird viel geschrieben und diskutiert. Für diejenigen, welche einen Über- und Einblick beschrieben haben möchten, stellen wir nachfolgend Grundlagen dar:
Quelle für Streitigkeiten bieten vor allem die in § 5 GlüStV verankerten Restriktionen für Werbeauftritte von Anbietern öffentlichen Glücksspiels auf dem Markt. Staatliche bzw. staatlich beherrschte Veranstalter verzeichneten nämlich stark rückläufige Einnahmen, was werbliche Maßnahmen nahelegte, die wiederum die verdrängte private Konkurrenz auf den Plan riefen. In diesem Zusammenhang hatte sich das OLG Hamm im Urteil vom 29. März 2010 - I-4 U 198/09 - mit einem Aufsteller für eine Annahmestelle zu befassen, der für das Lottospiel „6 aus 49“ blickfangmäßig auf den „Jackpot“ von damals rund 4 Mio. Euro hinwies. Dies verwarf das OLG Hamm, a.a.O., als unzulässig, da Werbung für Glücksspiele unter Herrschaft von § 5 GlüStV nicht gezielt zur Teilnahme auffordern, anreizen oder ermuntern dürfe. Unmittelbar und vorrangig auf Teilnahme am Spiel im Sinne einer Appellfunktion gerichtete Werbung erweise sich deshalb als unangemessen, wenn reklamehafte Aufmachung gegenüber dem informativen Gehalt des Angebots unausgewogen im Vordergrund stehe.11. Sonntag, 22. Mai 2011 Vorbereitung nach dem Examen!„Ein Student, der durch das Examen gefallen ist, simst an seinen Bruder: 'Nicht bestanden. Bitte bereite Vater vor.' - Der Bruder simst zurück: 'Vater ist vorbereitet. Bitte bereite du dich vor!'.”
Aus FREIZEIT SPASS 20/2011.12. Samstag, 21. Mai 2011 Warum heiratet der Ex noch einmal seine Frau? „Hermann, du willst doch nicht wirklich deine Exfrau wieder heiraten?” - „Doch, doch. Ich musste ihr bei der Scheidung so viel Geld zahlen, dass sie nun eine richtig gute Partie ist.”
Aus GLÜCKS-REVUE 20/11.13. Freitag, 20. Mai 2011 Fallstricke beim GebrauchtwagenkaufSo betitelt die neue Ausgabe - 21/2011 - der FREIZEIT REVUE das Rechtsthema der Woche. Weitere Informationen zum Thema finden Sie im FREIZEIT REVUE Ratgeber Recht.14. Donnerstag, 19. Mai 2011 Kein berufsrechtlicher Verstoß bei Beteiligung von Zahnärzten an Internetportalen mit PreisvergleichDer Fall:
Eine derartige Nutzung des Internets führe nicht zu einer Verunsicherung der Patienten und einem allgemeinen Vertrauensverlust gegenüber den Zahnärzten. Auf der Eingangsseite des Portals und in den allgemeinen Geschäftsbedingungen werde eindeutig darauf hingewiesen, dass es sich um eine unverbindliche Schätzung handele und eine bindende Kostenaufstellung erst nach einer persönlichen Untersuchung abgegeben werde.15. Mittwoch, 18. Mai 2011 Live Video-Chat.Heute um 18:00 Uhr Mein schöner Garten Live Video-Chat zum Thema „Lärmquelle Frosch”. Es referiert Rechtsanwalt Stefan Kining.16. Dienstag, 17. Mai 2011 Ein Fall für den Compliance-Verantwortlichen: Der arbeitsfähige, subjektiv noch nicht vollständig genesene Mitarbeiter lässt die Arbeit liegen und stabilisiert sich eigenmächtig beim Urlaub im SüdenDer Grundsatz
Anmerkungen: 1. Eine Umdeutung der außerordentlichen Kündigung in eine ordentliche Kündigung war hier nicht möglich, da eine ordentliche Kündigung tarifvertraglich ausgeschlossen war.
2. Im Übrigen ist die Einschätzung: „in einem milderen Lichte erscheinen” dogmatisch in das Kriterium „Verhältnismäßigkeit” einzuordnen. Auf dieser Grundlage kann es - richtig geschickt angelegt - sogar gelingen, dass nicht einmal eine ordentliche Kündigung anerkannt wird. Es bleibt dann die Abmahnung.
7. Die Wissenschaft hilft der Praxis nicht. Sie findet keinen Weg zwischen dem falsifizierten Rechtspositivismus und dem ebenfalls falsifizierten Naturrecht hindurch und lässt den richterlichen Dezisionismus zu. 8. Zu den großen unlösbaren Problemen um den Dezisionismus siehe in der „Suche” beispielsweise unter dem Stichworten: „Dezisionismus” und „normative Verkehrsauffassung”.17. Montag, 16. Mai 2011 Tarifliche Altersgrenze zulässig.Sieht ein Tarifvertrag vor, dass ein Arbeitsverhältnis mit der Vollendung des 65. Lebensjahres endet, so ist dies nicht zu beanstanden.
Zu diesem Ergebnis kommt das LAG Hamburg in seinem Urteil Az.: 4 Sa 76/10. Zwar liegt eine Ungleichbehandlung vor. Diese ist aber nicht diskriminierend. Das Gericht sah nämlich in § 14 I 2 TzBfG einen die Ungleichbehandlung rechtfertigenden Sachgrund. Erreicht ein Arbeitnehmer die Regelaltersgrenze ist dies eben ein Grund, der in der Person des Arbeitnehmers liegt und somit nach § 14 I 2 Nr. 6 TzBfG eine grundsätzlich Befristung zulässt.
Zudem: Selbst eine Vereinbarung, die die Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses ohne Kündigung zu einem Zeitpunkt vorsieht, zu dem der oder die Beschäftigte eine Rente wegen Alters beantragen kann, ist durch den europarechtskonformen § 10 Nr.5 AGG gerechtfertigt.18. Sonntag, 15. Mai 2011 Wer oder was ist ein „Durchschnittsleser”Im Presserecht wird bekanntlich ständig auf den Durchschnittsleser abgestellt, und die Juristen diskutieren, wie sich im einzelnen Fall der Durchschnittsleser verhält, oder wie er auffasst. Die Statistiker meinen zu solchen Diskussionen:
Hinweis: Geben sie bitte Links in die „Suche” ein: „Durchschnittsleser” oder „Leitbild” oder auch „Durchschnittsverbraucher”. Sie können dann unschwer feststellen, vorsichtig ausgedrückt, auf welch' problematischer Basis insoweit Recht gesprochen wird. Die Probleme beginnen damit, dass der eine „Durchschnittsleser” so auffasst und sich so verhält und der andere gerade anders. Eine normative Korrektur hilft nicht. 19. Samstag, 14. Mai 2011 Verräterische nach-eheliche Vorfreuden„Ein älteres Ehepaar besucht zum ersten Mal München und ist völlig beeindruckt. Die Frau schwärmt: 'Ist das eine herrliche Stadt! Also wenn einer von uns beiden mal stirbt, dann ziehe ich nach München!' ”
Aus FREIZEIT SPASS 19/2011.20. Freitag, 13. Mai 2011 Die auch heute noch aktuelle Sekundärhaftung des Beraters in „Altfällen” sowie die NeuregelungGegenwärtig interessiert diese Problematik insbesondere bei den Fällen um die Haftung gegenüber Anlegern. Der Grundsatz:
„Durch die ersatzlose Abschaffung des § 51b kommen die allgemeinen Regeln der regelmäßigen Verjährung des BGB zur Anwendung, die hier für Abhilfe sorgen. Die Fristendauer von drei Jahren bleibt zwar mit der vorgeschlagenen Regelung des § 195 unverändert; der entscheidende Unterschied liegt aber darin, dass gem. § 199 Abs. 1 BGB der Lauf der Verjährungsfrist erst mit dem Schluss des Jahres beginnt, in dem der Anspruch entstanden ist und der Gläubiger von den den Anspruch begründenden Umständen und der Person des Schuldners Kenntnis erlangt oder ohne grobe Fahrlässigkeit erlangen müsste.”21. Donnerstag, 12. Mai 2011 Zulässige Werbung mit Kundenaussagen und Umfrageergebnissen Entschieden hat das OLG Bremen in einem Urteil Az.: 2 U 62/10).
Das Gericht missversteht zwar offenbar Studien zur Kundenzufriedenheit. Bei richtigem Verständnis ist die Werbung erst recht zulässig.22. Mittwoch, 11. Mai 2011 Wie sich Nachbarn gegen Lärm und Qualm wehrenSo betitelt die neue Ausgabe - 20/2011 - der FREIZEIT REVUE das Rechtsthema der Woche. Weitere Informationen zum Thema finden Sie im FREIZEIT REVUE Ratgeber Recht.23. Dienstag, 10. Mai 2011 Der "facebook Gefällt mir-Button" kann auch bei einem Datenschutzverstoß nicht von Konkurrenten erfolgreich angegriffen werdenDiese Rechtsanwendung vertritt das Landgericht Berlin, Az.: 91 O 25/11. Einem Mitbewerber kommen nicht § 13 TMG (genauer §§ 8 Abs.1, Abs.3 Nr.1, 2 Abs.1 Nr.1, Nr.3, 4 Nr.11 UWG, 13 TMG) zuhilfe.
24. Montag, 9. Mai 2011 Veröffentlichung von „Vermögens-Ranglisten“ zulässigDen Medien kann nicht untersagt werden, Ranglisten der reichsten Menschen in Deutschland zu veröffentlichen. Das Landgericht München hat mit einem Urteil vom 6. April 2011 (9 O 3039/11), das noch nicht im Volltext vorliegt, die Klage eines vielfachen Millionärs abgewiesen. Er hatte sich dagegen gewandt, dass sein Name und sein Vermögen in einer Rangliste des „Manager Magazins“ preisgegeben wurde.
In einer Vorabmeldung des Instituts für Urheber- und Medienrecht wird darauf hingewesen, dass das Gericht die Privatsphäre als thematisch nicht betroffen sah, sondern lediglich einen Eingriff in die Sozialsphäre bejahte, der aber angesichts der wirtschaftlichen und politischen Relevanz der veröffentlichten Vermögenszahlen gerechtfertigt sei.25. Sonntag, 8. Mai 2011 Wehrhafte Anwälte„Eine Räuberbande bricht fälschlicherweise in den Anwaltsklub ein. Die alten Anwälte kämpfen wie um ihr Leben. Die Bande war froh, noch einmal zu entkommen. 'Was für ein Pech!', sagt einer der Räuber. 'Wir haben gerade mal 25 Dollar.' 'Ich habe Euch gewarnt, von Anwälten fernzubleiben!', schreit der Boss. 'Wir hatten über 100, bevor wir eingebrochen sind!' ”
26. Samstag, 7. Mai 2011 Was jeder Anwalt bei Zeugenvernehmungen wissen muss: Nicht zu viel fragenWie man als Verteidiger die Befragung zu lange oder zu tiefgreifend fortführt und zu spät beendet: „Herr Zeuge, haben Sie gesehen, wie der Angeklagte dem Opfer das Ohr abgebissen hat?” - „Nein!” - „Was haben Sie denn dann gesehen?” - „Wie er es wieder ausgespuckt hat!”
Quelle: Eigene Sammlung aus vielen Quellen.27. Freitag, 6. Mai 2011 BGH: Internationale Zuständigkeit deutscher Gerichte für Internet-Äußerungen nur bei weiteren Bezügen zum Inland als bloße Abrufbarkeit und WohnsitzWie wir bereits berichtet hatten, hat der Bundesgerichtshof ein weiteres Mal zur internationalen Zuständigkeit für Internet-Äußerungen entschieden (vgl. Beitrag vom 01.04.2011). Die Entscheidung wurde nun gestern im Volltext bekannt gegeben (Az. VI ZR 111/10). Das Gericht verneinte im entschiedenen Fall die Zuständigkeit deutscher Gerichte mangels Inlandsbezug. Die wichtigsten Überlegungen des BGH:
§ 32 ist bei Persönlichkeitsrechtsbeeinträchtigungen durch im Internet abrufbare Veröffentlichungen nicht schon bei bloßer Abrufbarkeit im Inland (BGH, Urteil vom 02.03.2011, VI ZR 23/09) und Wohnsitz des Betroffenen im Inland erfüllt. „Würde der inländische Wohnsitz des Klägers als möglicher Schadensort ausreichen, um einen Gerichtsstand im Inland zu begründen, wäre der Gerichtsstand der unerlaubten Handlung schon nach deren schlüssiger Behauptung in allen Ländern eröffnet, in denen jemand – möglicherweise sogar erst nach dem die Haftung begründenden Vorfall – einen Wohnsitz begründet.“ Erforderlich ist, dass die als rechtsverletzend beanstandeten Inhalte objektiv einen deutlichen Bezug zum Inland aufweisen. Auch aus dem Standort des Servers lässt sich dem Gericht zufolge ein solcher Bezug nicht ableiten.28. Donnerstag, 5. Mai 2011 Konkretisierung: Auch bei betriebsmittelarmen Betrieben reicht Funktionsnachfolge nicht für Betriebsübergang aus§ 613 a BGB betreffend hat sich der Europäische Gerichtshof in seiner Entscheidung C-463/09 - „Martin Valor“ einmal mehr mit der europäischen Richtlinie 2001/23/EG vom 12.03.2001 (= Betriebsübergangsrichtlinie) befasst.
Dieses EuGH-Urteil wurde am 20. Januar 2011 verkündet. Es schließt an das EuGH-Urteil vom 21.10.2010 – C-242/09 - „Albron“ an.29. Mittwoch, 4. Mai 2011 Krankenkasse pleite - was muss ich dann tun?So betitelt die neue Ausgabe - 19/2011 - der FREIZEIT REVUE das Rechtsthema der Woche. Weitere Informationen zum Thema finden Sie im FREIZEIT REVUE Ratgeber Recht.30. Dienstag, 3. Mai 2011 Fehlerhafte Impressumsangabe verstößt gegen § 5 TMGDie Vorgeschichte
Auch wenn ein in den USA ansässiges Unternehmen die Internetpräsenz gestaltet haben sollte, ändere dies nichts an der dem Diensteanbieter obliegenden Impressumspflicht nach § 5 Abs 1 TMG, so das Gericht. Es sah den Verstoß insbesondere nicht als Bagatelle an, sondern legte dar: Eine wesentliche Beeinflussung des wirtschaftlichen Verhaltens des Durchschnittsverbrauchers „ist schon dann zu bejahen, wenn einer Verordnung des europäischen Gesetzgebers, die den Verbraucher schützen soll, in der Weise zuwidergehandelt wird, dass die darin geregelten Informationspflichten verletzt werden“. Und weiter: Die Erheblichkeitssschwelle ist bereits dann überschritten, wenn der Vertretungsberechtigte eines Diensteanbieters nicht angegeben ist, „dies gilt unabhängig davon, ob es sich bei dem Online-Auftritt lediglich um Werbung handelt oder nicht“.31. Montag, 2. Mai 2011 Anerkanntes und Neues zur Altersversorgung von ZeitschriftenredakteurenBereits gefestigte Rechtsprechung
Dies hat das Arbeitsgericht Freiburg - Kammern Offenburg - mit Urteil vom 12.04.2011 - 5 Ca 113/10 - grundsätzlich gebilligt: Die Betriebsvereinbarung zur Versorgungsordnung sei nicht gekündigt, sondern nur „geschlossen“ worden, so dass sie zwar für danach eintretende Mitarbeiter keine Anwendung mehr finde, für alle anderen aber gelte, auch für den Kläger. Selbst wenn die Betriebsvereinbarung gekündigt worden wäre, ergäbe sich kein anderes Resultat, da dann wegen fehlender Nachwirkung nicht nur die Anrechnungsklausel, sondern gleichzeitig der Anspruchsgrund für den Kläger entfallen wäre. Vor diesem Hintergrund erstrebe der Kläger „eine durch nichts gerechtfertigte Besserstellung gegenüber anderen Mitarbeitern“, nämlich „einen doppelten Anspruch“. Dem stünde indessen das einheitliche Versorgungsziel entgegen, das beim Kläger erreicht werde, der „insgesamt auf einen betrieblichen und tariflichen Rentenanspruch von 450,00 € brutto monatlich“ komme. Dass der Kläger bis zur Schließung des betrieblichen Versorgungswerks 1993 eine unverfallbare Anwartschaft erworben haben wollte, stehe nicht entgegen, da eine solche Betrachtung auf „eine unzulässige zeitliche Aufspaltung seiner Tätigkeiten“ hinausliefe. Denn die Betriebsrente stünde von vornherein unter dem Vorbehalt der Anrechnungen von Leistungen der Presseversorgung, „so dass auch schon allein aus diesem Grund keine eigenständige, auf die erste Tätigkeit des Klägers bezogene“ ‚unverfallbare Anwartschaft‘ auf eine Betriebsrente“ entstehen könne.32. Sonntag, 1. Mai 2011 Überraschung, Überraschung!„Das Brautpaar steht vor dem Pfarrer. Der Höhepunkt der Trauung ist da. Erschrocken unterbricht der Bräutigam den Pfarrer: 'Moment, Moment! Wie lange sagten sie eben?' ”
Quelle: Frau im Trend 18/2011.Suche in der Datenbank
Suche nach: im Zeitraum: --- gesamte Datenbank --- 2017 Juli2017 Juni2017 Mai2017 April2017 März2017 Februar2017 Januar2016 Dezember2016 November2016 Oktober2016 September2016 August2016 Juli2016 Juni2016 Mai2016 April2016 März2016 Februar2016 Januar2015 Dezember2015 November2015 Oktober2015 September2015 August2015 Juli2015 Juni2015 Mai2015 April2015 März2015 Februar2015 Januar2014 Dezember2014 November2014 Oktober2014 September2014 August2014 Juli2014 Juni2014 Mai2014 April2014 März2014 Februar2014 Januar2013 Dezember2013 November2013 Oktober2013 September2013 August2013 Juli2013 Juni2013 Mai2013 April2013 März2013 Februar2013 Januar2012 Dezember2012 November2012 Oktober2012 September2012 August2012 Juli2012 Juni2012 Mai2012 April2012 März2012 Februar2012 Januar2011 Dezember2011 November2011 Oktober2011 September2011 August2011 Juli2011 Juni2011 Mai2011 April2011 März2011 Februar2011 Januar2010 Dezember2010 November2010 Oktober2010 September2010 August2010 Juli2010 Juni2010 Mai2010 April2010 März2010 Februar2010 Januar2009 Dezember2009 November2009 Oktober2009 September2009 August2009 Juli2009 Juni2009 Mai2009 April2009 März2009 Februar2009 Januar2008 Dezember2008 November2008 Oktober2008 September2008 August2008 Juli2008 Juni2008 Mai2008 April2008 März2008 Februar2008 Januar2007 Dezember2007 November2007 Oktober2007 September2007 August2007 Juli2007 Juni2007 Mai2007 April2007 März2007 Februar2007 Januar2006 Dezember2006 November2006 Oktober2006 September2006 August2006 Juli2006 Juni2006 Mai2006 April2006 März2006 Februar2006 Januar2005 Dezember2005 November2005 Oktober2005 September2005 August2005 Juli2005 Juni2005 Mai2005 April2005 März2005 Februar2005 Januar2004 Dezember2004 November2004 Oktober2004 September2004 August2004 Juli2004 Juni2004 Mai2004 April2004 März2004 Februar2004 Januar2003 Dezember2003 November2003 Oktober2003 September2003 August2003 Juli2003 Juni2003 Mai2003 April2003 März2003 Februar2003 Januar2002 Dezember2002 November2002 Oktober2002 September2002 August2002 Juli2002 Juni2002 Mai2002 April2002 März2002 Februar2002 Januar2001 Dezember2001 November1 Januar0 22. Juli 2017, 06:44 Uhr	Kontakt