Source: https://www.kvs-sachsen.de/mitglieder/qualitaet/genehmigungspflichtige-leistungen/palliativversorgung/
Timestamp: 2019-04-23 10:20:05
Document Index: 266627360

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 95', '§ 4', '§ 7', '§ 37', '§ 132']

Sie befinden sich hier: Startseite » Mitglieder » Qualität » Genehmigungspflichtige Leistungen » Palliativversorgung
Antrag zur Genehmigung Palliativversorgung
KBV Information zur Palliativversorgung
SAPV-Teams in Sachsen
Tel.: 0341 2432-209
jana.goetze@kvsachsen.de
Vereinbarung zur besonders qualifizierten und koordinierten palliativ-medizinischen Versorgung vom 1. Januar 2017
Gebührenordnungsposition(en): ab 1. Oktober 2017
GOPen, die nur mit Genehmigung zur besonders qualifizierten Palliativversorgung der Kassenärztlichen Vereinigung abgerechnet werden dürfen:
37300 – Palliativmedizinische Ersterhebung
37302 – Zuschlag für den koordinierenden Vertragsarzt
37317 – Zuschlag zur GOP 37302 für die Erreichbarkeit in kritischen Phasen
37318 – Telefonische Beratung von mind. 5 Min. Dauer zw. 19:00-7:00 Uhr sowie an Wochenenden und Feiertagen
GOPen, die von allen an der Versorgung von Palliativpatienten beteiligten Ärzten abgerechnet werden dürfen (keine Genehmigung der Kassenärztlichen Vereinigung erforderlich):
37305 – Zuschlag zu den GOP 01410 und 01413 für die Palliativversorgung des Patienten in der Häuslichkeit
37306 – Zuschlag zu den GOP 01411, 01412 und 01415 für die Palliativversorgung des Patienten in der Häuslichkeit
37320 - Fallkonferenz
GOP, die nur von konsiliarisch tätigen Ärzten mit der Zusatzweiterbildung Palliativmedizin abgerechnet werden kann:
37314 - Pauschale für Konsiliarärzte für die konsiliarische Erörterung und Beurteilung komplexer medizinischer Fragestellungen, wenn sie von dem palliativmedizinisch betreuenden Arzt zu Rate gezogen werden, den Patienten aber nicht visitieren.
alle niedergelassenen und angestellten Haus- und Fachärzte der unmittelbaren Patientenversorgung
Nachweis einer mindestens 2-wöchigen Hospitation in einer Einrichtung der Palliativversorgung oder einem SAPV-Team
Nachweis der Betreuung von mindestens 15 Palliativpatienten innerhalb der letzten drei Jahre
Nachweis der Teilnahme an der 40-stündigen Kurs-Weiterbildung „Palliativmedizin“ nach dem (Muster-)Kursbuch Palliativmedizin der BÄK bzw.
Berechtigung zum Führen der Zusatzbezeichnung „Palliativmedizin“
Nachweis der Teilnahme an der strukturierten curricularen Fortbildung „Geriatrische Grundversorgung“ nach BÄK (60 Stunden) bzw.
Genehmigung „Geriatrie“ bzw.
Berechtigung zum Führen der Zusatzbezeichnung „Geriatrie“
Nachweis der Fortbildung „Curriculum Psychosomatische Grundversorgung“ (80 Stunden) bzw.
Genehmigung Psychosomatische Grundversorgung gem. Psychotherapie-Vereinbarung
Nachweis der Zusatzqualifikation „Spezielle Schmerztherapie“ (80 Stunden) bzw.
Genehmigung „Spezielle Schmerztherapie“ bzw.
Berechtigung zum Führen der Zusatzbezeichnung „Spezielle Schmerztherapie“
Die Anwendung evidenzbasierter und zugleich praxiserprobter Leitlinien in der aktuellen Fassung (z.B. S3 Leitlinie Palliativmedizin) und die Bereitschaft zur Erfüllung der Aufgaben nach §§ 4 und 5 der QS-Vereinbarung zur Palliativversorgung.
Zur kontinuierlichen Fortentwicklung der palliativ-medizinischen Qualifikation sind regelmäßige palliativmedizinische Fortbildungen im Umfang von 8 Fortbildungspunkten pro Jahr, insbesondere durch
die Teilnahme an Qualitätszirkeln oder Fallkonferenzen im Rahmen der Fortbildung nach § 95d, nachzuweisen.
Um die in der allgemeinen ambulanten Palliativversorgung häufig auftretende besondere Schmerzsymptomatik der Patienten adäquat versorgen zu können, müssen gültige BTM-Rezepte (dreiteiliges amtliches Formblatt) gemäß Betäubungsmittelverschreibungsverordnung vorliegen
Erfüllung der Anforderungen gemäß § 4 „Interdisziplinäre Zusammenarbeit im Team“ der Vereinbarung zur Palliativversorgung- Gewährleistung und Koordination der erforderlichen Einbeziehung sowie im Bedarfsfall die notwendige fortlaufende Abstimmung mit weiteren Leistungserbringern entsprechend dem individuellen Bedarf des Patienten
Nachweis der Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern gemäß § 7 Abs 2 der Vereinbarung zur Palliativversorgung zur Erklärung der gegenseitigen Zusammenarbeit sowie der Gewährleistung verbindlicher Absprachen zu den folgenden Aufgaben:
Sicherstellung der palliativmedizinischen Versorgung während sprechstundenfreier Zeiten, an Wochenenden und Feiertagen,
Regelungen zum gegenseitigen Informationsaustausch,
Organisation gemeinsamer, patientenorientierter Fallbesprechungen und
Durchführung von Konsilen
Die Leistungen nach der Vereinbarung zur Palliativversorgung können nicht erbracht werden, wenn der zu behandelnde Patient, Leistungen im Rahmen der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV) – mit Ausnahme der Beratungsleistung – gemäß § 37b SGB V i.V.m. § 132d Abs. 1 SGB V erhält.
Die Angaben zu den Kooperationspartnern dienen als Nachweis, dass ein palliativ-medizinisches Netzwerk besteht.