Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=LSG%20Th%C3%BCringen&Datum=17.12.2010&Aktenzeichen=L%206%20SF%20808/10
Timestamp: 2020-02-28 06:39:29
Document Index: 104916991

Matched Legal Cases: ['§ 14', '§ 73', '§ 14', '§ 14', '§ 73', '§ 14', '§ 14', '§ 73', '§ 14', '§ 14', '§ 73']

LSG Thüringen, 17.12.2010 - L 6 SF 808/10 B - dejure.org
LSG Thüringen, 17.12.2010 - L 6 SF 808/10 B
https://dejure.org/2010,14281
LSG Thüringen, 17.12.2010 - L 6 SF 808/10 B (https://dejure.org/2010,14281)
LSG Thüringen, Entscheidung vom 17.12.2010 - L 6 SF 808/10 B (https://dejure.org/2010,14281)
LSG Thüringen, Entscheidung vom 17. Dezember 2010 - L 6 SF 808/10 B (https://dejure.org/2010,14281)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2010,14281) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.
SG Nordhausen, 27.04.2010 - S 11 SF 42/09
Teilweise nimmt die Rechtsprechung bei der Bestimmung der Gebührenhöhe einen je nach Einzelfall bemessenen Abschlag von der Mittelgebühr vor (z.B. Bayerisches LSG…, Beschluss vom 2. Februar 2011, L 15 SF 22/09 B, juris Rn. 25; Thüringer LSG, Beschluss vom 17. Dezember 2010, L 6 SF 808/10 B, juris Rn. 25; LSG Nordrhein-Westfalen…, Beschluss vom 1. April 2011, L 7 B 193/09 AS, juris Rn. 41).
Unbilligkeit liegt vor, wenn der Rechtsanwalt die Kriterien des § 14 Abs. 1 S. 1 RVG unter Beachtung des Beurteilungsspielraums objektiv nicht hinreichend beachtet (vgl. Senatsbeschluss vom 17. Dezember 2010 - Az.: L 6 SF 808/10 B; LSG Schleswig-Holstein, Beschluss vom 12. September 2006 - Az.: L 1 B 320/05 SF SK, nach juris); dann erfolgt eine Festsetzung nur in Höhe der angemessenen Gebühren.
Der Senat hat aber bereits mehrfach entschieden (vgl. u.a. Beschlüsse vom 4. März 2011 - Az.: L 6 SF 184/11 B, 17. Dezember 2010 - Az.: L 6 SF 808/10 B, 29. April 2008 - Az.: L 6 B 32/08 SF), dass es für den Umfang der anwaltlichen Tätigkeit auf die Dauer des Termins ankommt.
Ist die Gebühr von einem Dritten zu ersetzen, ist die von dem Rechtsanwalt getroffene Bestimmung nicht verbindlich, wenn sie unbillig ist (Satz 4), wobei ihm ein Spielraum (sogenannte Toleranzgrenze) von 20 v.H. zusteht (vgl. BSG, Urteil vom 1. Juli 2009 - B 4 AS 21/09 R m.w.N., nach juris; ständige Senatsrechtsprechung, vgl. u.a. Beschlüsse vom 19. März 2012 - L 6 SF 1983/11 B und 17. Dezember 2010 - L 6 SF 808/10 B;… Leitherer in Meyer-Ladewig/Keller/Leitherer, SGG, 11. Auflage 2014, § 73a Rdnr. 13 f.;… Mayer in Gerold/Schmidt, RVG, 19. Auflage 2010, § 14 Rdnr. 12).
Unbilligkeit liegt vor, wenn der Rechtsanwalt die Kriterien des § 14 Abs. 1 S. 1 RVG unter Beachtung des Beurteilungsspielraums objektiv nicht hinreichend beachtet (vgl. Senatsbeschluss vom 17. Dezember 2010 - L 6 SF 808/10 B); dann erfolgt eine Festsetzung nur in Höhe der angemessenen Gebühren.
Ist die Gebühr von einem Dritten zu ersetzen, ist die von dem Rechtsanwalt getroffene Bestimmung nicht verbindlich, wenn sie unbillig ist (Satz 4), wobei ihm ein Spielraum (sogenannte Toleranzgrenze) von 20 v.H. zusteht (vgl. BSG, Urteil vom 1. Juli 2009 - B 4 AS 21/09 R mwN.; ständige Rechtsprechung des LSG Thüringen, vgl. u.a. Beschlüsse vom 19. März 2012 - L 6 SF 1983/11 B und 17. Dezember 2010 - L 6 SF 808/10 B;… Leitherer, in: Meyer-Ladewig/Keller/Leitherer, § 73a SGG Rn. 13 f.;… Mayer, in: Gerold/Schmidt, § 14 RVG Rn. 12).
LSG Thüringen, 15.04.2015 - L 6 SF 331/15
Unbilligkeit liegt vor, wenn der Rechtsanwalt die Kriterien des § 14 Abs. 1 S. 1 RVG unter Beachtung des Beurteilungsspielraums- wie hier - objektiv nicht hinreichend beachtet (vgl. Senatsbeschluss vom 17. Dezember 2010 - L 6 SF 808/10 B); dann erfolgt eine Festsetzung nur in Höhe der angemessenen Gebühren.
Maßgeblich ist vielmehr der jeweils auf das einzelne Verfahren entfallende - insbesondere zeitliche - Aufwand (vgl. zur entsprechenden Bemessung der Terminsgebühr bei mehreren verhandelten Verfahren LSG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 18.06.2012 - L 12 AS 2173/11 B - juris RdNr. 25; Bayerisches LSG, Beschluss vom 02.02.2011 - L 15 SF 22/09 B - juris RdNr. 25; Thüringer LSG, Beschluss vom 17.12.2010 - L 6 SF 808/10 B - juris RdNr. 25; SG Lüneburg, Beschlüsse vom 17.12.2009 - S 12 SF 214/09 E (SO) - juris RdNr. 8 und vom 18.12.2009 - S 12 SF 184/09 E - juris RdNr. 9; ferner LSG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 01.04.2011 - L 7 B 193/09 AS - juris RdNr. 41).
LSG Thüringen, 14.03.2017 - L 6 SF 1185/15
Ist die Gebühr von einem Dritten zu ersetzen, ist die von dem Rechtsanwalt getroffene Bestimmung nicht verbindlich, wenn sie unbillig ist (Satz 4), wobei ihm ein Spielraum (sogenannte Toleranzgrenze) von 20 v.H. zusteht (vgl. BSG, Urteil vom 1. Juli 2009 - B 4 AS 21/09 R m.w.N., nach juris; ständige Senatsrechtsprechung, vgl. u.a. Beschlüsse vom 19. März 2012 - L 6 SF 1983/11 B und 17. Dezember 2010 - L 6 SF 808/10 B;… Leitherer in Meyer-Ladewig/Keller/Leitherer, SGG, 11. Auflage 2014, § 73a Rdnr. 13 f.;… Mayer in Gerold/Schmidt, RVG, 22. Auflage 2015, § 14 Rn. 12).
Unbilligkeit liegt vor, wenn der Rechtsanwalt die Kriterien des § 14 Abs. 1 S. 1 RVG unter Beachtung des Beurteilungsspielraums - wie hier - objektiv nicht hinreichend beachtet (vgl. Senatsbeschluss vom 17. Dezember 2010 - L 6 SF 808/10 B); dann erfolgt eine Festsetzung nur in Höhe der angemessenen Gebühren.
Ist die Gebühr von einem Dritten zu ersetzen, ist die von dem Rechtsanwalt getroffene Bestimmung nicht verbindlich, wenn sie unbillig ist (Satz 4), wobei ihm nach allgemeiner Meinung ein Spielraum (sogenannte Toleranzgrenze) von 20 v.H. zusteht (vgl. BSG, Urteil vom 1. Juli 2009 - Az.: B 4 AS 21/09 R m.w.N., nach juris; ständige Senatsrechtsprechung, vgl. u.a. Beschlüsse vom 17. Dezember 2010 - Az.: L 6 SF 808/10 B, 26. November 2008 - Az.: L 6 B 130/08 SF, 19. Juni 2007 - Az.: L 6 B 80/07 SF, 14. März 2001 - Az.: L 6 B 3/01 SF;… Leitherer in Meyer-Ladewig/Keller/Leitherer, SGG, 9. Auflage 2008, § 73a Rdnr. 13 f.;… Mayer in Ge-rold/Schmidt, RVG, 19. Auflage 2010 Rdnr. 12).
LSG Thüringen, 20.07.2018 - L 1 SF 1374/17
LSG Thüringen, 20.07.2018 - L 1 SF 1536/17
LSG Thüringen, 18.07.2018 - L 1 SF 1463/16