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Timestamp: 2016-07-24 06:50:13
Document Index: 298804837

Matched Legal Cases: ['§ 50', '§ 18', '§ 20', '§ 20', '§ 74', '§ 50', '§ 98', '§ 412', '§ 55', '§ 80', '§ 123']

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG - 08.02.2007, 5 S 2224/05 - JuraForum.de
JuraForum.de > Urteile > Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg > Urteil vom 08.02.2007, Aktenzeichen: 5 S 2224/05 VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Aktenzeichen: 5 S 2224/05Urteil vom 08.02.2007
Leitsatz:1. Zur sachlichen Zuständigkeit des Verwaltungsgerichtshofs nach Inkrafttreten von § 50 Abs. 1 Nr. 6 VwGO 2006 für Streitigkeiten, die Planfeststellungsverfahren für Vorhaben betreffen, welche im Allgemeinen Eisenbahngesetz bezeichnet sind.
3. Nimmt ein Planbetroffener im Anhörungsverfahren pauschal auf eine Stellungnahme eines anerkannten Naturschutzvereins Bezug, in der die Verletzung zahlreicher Umweltgüter thematisiert wird, macht er damit die eigene Betroffenheit nicht hinreichend geltend mit der Folge, dass er mit Einwendungen insoweit ausgeschlossen ist.Rechtsgebiete:AEG, VwVfG, VwGO 2006, VwGO, ZPOVorschriften:§ 18e Abs. 1 AEG, § 20 Abs. 2 Satz 1 AEG, § 20 Abs. 7 Satz 2 AEG, § 74 Abs. 2 Satz 2 VwVfG, § 50 Abs. 1 Nr. 6 VwGO 2006, § 98 VwGO, § 412 Abs. 1 ZPOStichworte:Eisenbahn, Planfeststellung, Stuttgart 21, Fildertunnel, Anfahrgrube "Hauptbahnhof Süd", Erschütterungen (beim Bahnbetrieb), sekundärer Luftschall, Präklusion, Geländesenkungen, Gebäudeschäden, Beweissicherungsverfahren
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3. Nimmt ein Planbetroffener im Anhörungsverfahren pauschal auf eine Stellungnahme eines anerkannten Naturschutzvereins Bezug, in der die Verletzung zahlreicher Umweltgüter thematisiert wird, macht er damit die eigene Betroffenheit nicht hinreichend geltend mit der Folge, dass er mit Einwendungen insoweit ausgeschlossen ist.VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Urteil, 5 S 2257/05 vom 08.02.20071. Zur Feststellung der Schädlichkeit von Baustellenlärm kann auf die TA Lärm auch dann nicht zurückgegriffen werden, wenn die Baustelle über mehrere Jahre hinweg rund um die Uhr betrieben werden wird.
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