Source: http://www.kvberlin.de/20praxis/70themen/aktuell_aenderungen/aenderungen_10_III/index.html
Timestamp: 2013-12-07 23:01:30
Document Index: 130693171

Matched Legal Cases: ['§ 73', '§ 73', '§ 73', '§ 37', '§ 73', '§ 73']

Auf einen Blick: Was ist neu zum 1. Juli 2010?
Auf dieser Seite stellen wir quartalsweise eine Auswahl wesentlicher �nderungen von Gesetzen, Regelungen und Verfahrensweisen zu-
sammen, die f�r die T�tigkeit niedergelassener �rzte und Psychothe-
rapeuten von Bedeutung sein k�nnen. Zu jedem Thema finden sich eine kurze Erl�uterung und eine Sammlung von Verkn�pfungen (Links) zu weiterf�hrenden und/oder erg�nzenden Seiten des Internetauftritts der KV Berlin.
Homöopathieversorgung
Infektionsscreening in der Schwangerschaft / Neuer Vertrag (§ 73 c SGB V)
QZV: Einführung zum 1. Juli
Laboruntersuchungen aus dem Abschnitt 32.3 und/oder dem Abschnitt 11.3 EBM
Berliner Sonderverträge und deren Vergütung
Vergütung von Heilmittelleistungen
Fusionen von Krankenkassen
DMP KHK um Modul Herzinsuffizienz erweitert
Heilmittel/Zuzahlungen in der Praxis
Neue Zuzahlungsbeträge für ärztliche Heilmittelleistungen
Neuer Vorsorgekalender
1. Hausarztverträge
Der HZV-Vertrag für die Versicherten der ehemaligen GEK (§ 73b SGB V) ist zum 30.06.2010 kassenseitig gekündigt worden, d.h., ab 01.07.2010 gibt es keinen GEK-Hausarztvertrag mehr. Die Leistungen des Vertrages entfallen. Die GEK hatte zum 01.01.2010 mit der Barmer zur BARMER GEK fusioniert.
QS-Leistung Hausarztzentrierte Versorgung
2. Homöopathieversorgung
Dem Homöopathievertrag (§ 73 c SGB V) mit der SECURVITA BKK, BKK Linde, Daimler BKK sind zum 01.07.2010 auch die BKK Essanelle und die BKK 24 beigetreten.
Homöopathie-Vereinbarungen Themen von A-Z: Homöopathie
3. Spezialisierte ambulante Palliativversorgung SAPV
Gesetzlich Versicherte haben nach § 37 b SGB V Anspruch auf diese Leistung. Zum 01.07.2010 ist es nun gelungen, einen Vertrag hierüber zu schließen. Die Leistungen der SAPV sind nicht vom EBM erfasst, so dass hierfür gesonderte Leistungslegenden und Abrechnungsnummern gelten (SNRn). Zur Teilnahme an diesem Vertrag sind Ärzte berechtigt, die verschiedene Voraussetzungen, insbesondere Erfahrung in der Palliativversorgung und Weiterbildungen, haben. Da die Krankenkassen für diesen Bereich den Sicherstellungsauftrag haben, ist die Teilnahme außerdem abhängig von deren Zustimmung.
Gemeinsame Pressemitteilung der Home Care Berlin e. V., Berliner Krankenkassen und der KV Berlin:
Berlin erstes Bundesland mit flächendeckender SAPV-Versorgung Muster 63: Verordnung spezialisierter ambulanter Palliativversorgung (SAPV)
Erläuterungen zum Muster 63
SAPV-Richtlinie des G-BA
4. Infektionsscreening in der Schwangerschaft / Neuer Vertrag (§ 73 c SGB V)
Mit der BIG direkt gesund ist über die Arbeitsgemeinschaft Vertragskoordinierung der KBV für Berlin ein Vertrag zum konsequenten Infektionsscreening in der Schwangerschaft K.I.S.S. geschlossen worden.
Rundschreiben vom 18.06.2010: Infektionsscreening in der Schwangerschaft / Neuer Vertrag (§ 73 c SGB V)
Vertrag zur F�rderung eines konsequenten Infektionsscreenings in der Schwangerschaft - K.I.S.S.
1. QZV: Einführung zum 1. Juli
Zum 1. Juli 2010 treten Änderungen und Anpassungen in der Honorarverteilungs-Systematik in Kraft. Dies geschieht mit dem Ziel, die Regelleistungsvolumen (RLV) zu stabilisieren. „Freie Leistungen“ unterliegen ab dem 2. Quartal 2010 dann einer Mengensteuerung, sie können nicht mehr unbudgetiert zu festen Euro-Preisen erbracht werden.
Hintergrund: In vielen KVen – auch in Berlin – brachen die RLV-Fallwerte drastisch ein. „Freie Leistungen“ wurden vermehrt abgerechnet. Infolgedessen stieg das Volumen, das zur Finanzierung der Vorwegabzüge bereitgestellt wurde, stetig an. Lesen Sie mehr zur Stabilisierung der RLV-Fallwerte und den neuen qualifikationsgebundenen Zusatzvolumen (QZV) in unserer Praxisinformation und in der Servicebroschüre der KBV.
Infoseite: Änderungen in Honorarverteilung zum 1. Juli 2010
QZV ab 3/2010 nach Arztgruppen
Beilage Deutsches Ärzteblatt: Honorarreform: Rückblick und Ausblick, alle Regeln und Neuerungen zur Honorarverteilung ab 1. Juli 2010
2. Laboruntersuchungen aus dem Abschnitt 32.3 und/oder dem Abschnitt 11.3 EBM
Zum 1. Juli 2010 werden folgende Änderungen wirksam: • Änderungen der Gebührenordnungspositionen „Ähnliche Untersuchungen“ (Begründungspflicht)
• ergänzende Detailänderungen
• Änderungen der Bundesmantelverträge
Die Änderungen wurden im Deutschen Ärzteblatt/Jg. 107/Heft 14/9. April 2010) veröffentlicht.
Infoseite: Abrechnung von Laborgemeinschaften
3. Berliner Sonderverträge und deren Vergütung
Neben den jährlichen Verträgen über die Gesamtvergütung hat die KV Berlin eine Reihe von regionalen Sondervereinbarungen mit einzelnen Krankenkassen abgeschlossen. Einige dieser Sonderleistungen werden den Ärzten nur für Versicherte bezahlt, die ihren Wohnsitz in Berlin haben. Eine detaillierte Übersicht über die Sonderleistungen und die Krankenkassen/Kostenträger, die diese Leistungen vergüten, finden Sie hier (aktuelle Änderungen orange hinterlegt). 4. Vergütung von Heilmittelleistungen
Die Vergütungen für die Maßnahmen der Ergotherapie, der Stimm-, Sprech- und Sprachtherapie, der Podologischen Therapie sowie Physikalischen Therapie werden im Rahmen der Vergütungsvereinbarungen zwischen den Krankenkassenverbänden in Berlin und den jeweiligen Berufsverbänden abgestimmt. Im Juni 2010 wurde die Vergütung einiger Leistungen aktualisiert. Die aufgeführten Beträge sind von den zugelassenen Heilmittelerbringern abzurechnen und für den verordnenden Arzt richtgrößenrelevant.
Infoseite: Heilmittel
Vergütungsliste Ergotherapie, Stand Juni 2010
Vergütungsliste Physikalische Therapien, Stand Juni 2010
Vergütungsliste Logopädie, Stand Juni 2010
Vergütungsliste Podologische Therapie, Stand Juni 2008
5. Krankenkassen-Fusionen Kasse 1
Neuer Name Bank BKK
BKK Neckermann Vereinigte BKK
Signal Iduna Vereinigte IKK "BKK der Partner" Pronova BKK Pronova BKK
Mit Stand zum 01.07.2010 gibt es 163 gesetzliche Krankenkassen. Qualitätssicherung
1. DMP KHK um Modul Herzinsuffizienz erweitert
Am 1. Juli 2010 startet in Berlin das neue Modul Herzinsuffizienz. Patienten, die zusätzlich zur Koronaren Herzkrankheit KHK an chronischer systolischer Herzinsuffizienz leiden, sollen dadurch zielgerichteter behandelt werden. Dieses neue Modul ist der erste Schritt zu einer besseren Berücksichtigung von Multimorbidität im Rahmen der DMPs. Durch gezielte Behandlung der Herzinsuffizienz in dem Modul soll das Fortschreiten der Erkrankung vermieden oder verlangsamt werden.
KV-Rundschreiben: Änderung der Betreuungspauschale / Zusatzmodul chronische Herzinsuffizienz (PDF, 26 KB) [1 Seite]
Praxisinformation: Modul Herzinsuffizienz (PDF, 112 KB) [5 Seiten]
Infoseite: DMP Koronare Herzkrankheit - Modul Herzinsuffizienz
1. Neue Zuzahlungsbeträge für ärztliche Heilmittelleistungen Wenn Sie Übungsbehandlungen und physikalische Therapie (EBM-Nummern 30300, 30301, 30400, 30402, 30410, 30411, 30420, 30421) erbringen, dann beachten Sie bitte, dass die Zuzahlungen, die Sie hierbei vom Patienten einbehalten müssen, zum 01.07.2010 geändert wurden. Siehe auch:
Zuzahlungen für medizinisch-physikalische Leistungen
1. Vorsorgekalender
Die aktuelle Patienteninformation „Ihr Vorsorgekalender“ wurde von der KV Berlin überarbeitet. Die aktualisierten Flyer stehen ab dem 01.07.2010 zur Quartalsabgabe und zum Download für Sie bereit.
Für die Praxis > Service > Patienteninformationen
Für Patienten > Patienteninformationen
Änderungen zum 01.07.2013 Änderungen zum 01.04.2013
Änderungen zum 01.10.2012
Änderungen zum 01.07.2012
Änderungen zum 01.04.2012
Änderungen zum 01.10.2011
Änderungen zum 01.07.2011
Änderungen zum 01.04.2011
Änderungen zum 01.10.2010
�nderungen zum 01.07.2010
Änderungen zum 01.04.2010