Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?highlight_docid=aza%3A%2F%2F23-09-2008-6B_562-2008&lang=de&type=show_document
Timestamp: 2018-02-17 23:50:03
Document Index: 332375558

Matched Legal Cases: ['Art. 42', 'Art. 42', 'Art. 106', 'Art. 108', 'Art. 66', 'Art. 65']

6B_562/2008 23.09.2008
6B_562/2008/sst
Rassendiskriminierung und Widerruf,
Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich, II. Strafkammer, vom 30. Mai 2008.
Im angefochtenen Entscheid wurde der Beschwerdeführer wegen Rassendiskriminierung unter Einbezug einer widerrufenen Strafe von einem Monat Gefängnis zu einer Geldstrafe von 90 Tagessätzen zu je Fr. 30.-- als Gesamtstrafe verurteilt. Der Vollzug wurde im Umfang von 50 Tagessätzen aufgeschoben und die Probezeit auf vier Jahre festgesetzt. Im übrigen Umfang wurde die Strafe vollziehbar erklärt (act. 6 Ziff. 1 - 4). Der Beschwerdeführer hat seine verfrühte Beschwerde vom 8. Juni 2008 (act. 1; s. dazu act. 4) mit Eingaben vom 3. Juli 2008 (act. 5), 8. Juli 2008 (act. 7), 14. Juli 2008 (act. 9), 21. Juli 2008 (act. 10), 27. Juli 2008 (act. 11) sowie 12. August 2008 (act. 12) begründet. Diese Nachträge sind weitgehend querulatorisch im Sinne von Art. 42 Abs. 7 BGG (vgl. z.B. act. 5 S. 2) und damit unzulässig und enthalten im Übrigen keine taugliche Begründung im Sinne von Art. 42 Abs. 2 bzw. Art. 106 Abs. 2 BGG. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Der rechtsmissbräuchlichen Art der Prozessführung ist bei der Bemessung der Gerichtsgebühr Rechnung zu tragen (Art. 65 Abs. 2 BGG).