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Timestamp: 2016-10-23 16:13:26
Document Index: 357363573

Matched Legal Cases: ['Art. 78', 'Art. 113', 'Art. 42', 'Art. 108', 'Art. 93', 'Art. 66']

1B_171/2010 (27.05.2010)
Y.________, Beschwerdegegner, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. J�rg Koller,
Beschwerde gegen den Beschluss vom 20. April 2010 des Obergerichts des Kantons Z�rich, III. Strafkammer.
Der Untersuchungsrichter im Privatstrafklageverfahren des Bezirkes Meilen schrieb mit Verf�gung vom 9. Dezember 2009 das gegen X.________ laufende Untersuchungsverfahren wegen Ehrverletzung als erledigt ab und liess die Akten zwecks Anlegung eines bezirksgerichtlichen Strafverfahrens am Kollegialgericht der Strafkanzlei des Bezirksgerichts Meilen zukommen. Mit Pr�sidialverf�gung vom 24. Februar 2010 liess die Vorsitzende der Abteilung des Bezirksgerichts Meilen die von Y.________ gegen X.________ wegen Ehrverletzung erhobene Anklage einstweilen nicht zu und schrieb das Verfahren ab. Nach Fortsetzung der Untersuchung verf�gte der Untersuchungsrichter des Bezirksgerichts Meilen am 19. M�rz 2010 erneut, das Untersuchungsverfahren sei als erledigt abzuschreiben und �bermittelte die Akten zwecks Anlegung eines bezirksgerichtlichen Strafverfahrens am Kollegialgericht an die Strafkanzlei des Bezirksgerichts Meilen. Dagegen erhob X.________ am 29. M�rz 2010 Rekurs. Die III. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Z�rich trat mit Beschluss vom 20. April 2010 auf den Rekurs nicht ein. Zur Begr�ndung f�hrte sie zusammenfassend aus, dass es sich bei der angefochtenen Verf�gung um einen rein verfahrensleitenden Entscheid handle, welcher die Rekurrentin nicht beschwere.
X.________ f�hrt mit Eingabe vom 22. Mai 2010 (Postaufgabe 25. Mai 2010) Beschwerde in Strafsachen und subsidi�re Verfassungsbeschwerde gegen den Beschluss der III. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Z�rich vom 20. April 2010. Das Bundesgericht verzichtet auf die Einholung von Vernehmlassungen.
Die beim Bundesgericht eingelegte Beschwerde richtet sich gegen einen kantonal letztinstanzlichen Zwischenentscheid in Strafsachen (Art. 78 ff. BGG). Da grunds�tzlich auf die Beschwerde in Strafsachen einzutreten ist, verbleibt kein Raum f�r die subsidi�re Verfassungsbeschwerde (Art. 113 BGG).
Die Beschwerdef�hrerin setzt sich mit den Ausf�hrungen der III. Strafkammer, die zum Nichteintreten auf ihren Rekurs f�hrten, nicht auseinander und legt nicht dar, inwiefern der Nichteintretensbeschluss verfassungsm�ssige Rechte verletzen sollte. Da die vorgebrachten Ausf�hrungen keine hinreichende Auseinandersetzung mit den Entscheidgr�nden des angefochtenen Beschlusses darstellen, ist mangels einer gen�genden Begr�ndung im Sinne von Art. 42 Abs. 2 BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten. Der Begr�ndungsmangel ist offensichtlich, weshalb �ber die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG entschieden werden kann.
Bei diesem Verfahrensausgang kann offen bleiben, ob es sich beim angefochtenen Beschluss �berhaupt um einen anfechtbaren Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 Abs. 1 BGG handelt.
Auf eine Kostenauflage kann verzichtet werden (Art. 66 Abs. 1 BGG). Mit dem Entscheid in der Sache selbst wird das von der Beschwerdef�hrerin gestellte Gesuch um Gew�hrung der aufschiebenden Wirkung gegenstandslos.