Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BVerfG&Datum=12.05.1999&Aktenzeichen=1%20BvR%201988/95
Timestamp: 2019-05-26 02:12:08
Document Index: 309573480

Matched Legal Cases: ['Art 6', '§ 1613', '§ 6', '§ 1613', 'Art. 6', 'BGH']

BVerfG, 12.05.1999 - 1 BvR 1988/95 - dejure.org
https://dejure.org/1999,2721
BVerfG, 12.05.1999 - 1 BvR 1988/95 (https://dejure.org/1999,2721)
BVerfG, Entscheidung vom 12.05.1999 - 1 BvR 1988/95 (https://dejure.org/1999,2721)
BVerfG, Entscheidung vom 12. Mai 1999 - 1 BvR 1988/95 (https://dejure.org/1999,2721)
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Kostenersatz für Erstausstattung ergänzend zum Regelunterhalt für nichteheliche Kinder im Hinblick auf GG Art 6 Abs 5 - Wiederholung des Prozeßkostenhilfe-Antrages
Versagung von Prozeßkostenhilfe - Säuglingserstausstattung - Kostenersatz - Sonderbedarf - Laufender Unterhalt - Regelunterhalt - Schutz unehelicher Kinder
Kosten für Säuglingserstausstattung, hier: Klage eines nichtehelichen Kindes gegen seinen Vater
Kosten für Säuglingserstausstattung
AG Bad Iburg, 08.06.1995 - 1638-1-4 C 363/95
LG Osnabrück, 15.08.1995 - 1 T 41/95
NJW 1999, 3112
FamRZ 1999, 1342
Die Erstausstattung eines Säuglings stellt Sonderbedarf im Sinne des § 1613 II 1 Ziffer 1 BGB dar (…vgl. Wendl/Scholz, Das Unterhaltsrecht in der familienrichterlichen Praxis, 7. Aufl., § 6, Rn. 15; BVerfG, FamRZ 1999, 1342; OLG Oldenburg, FamRZ 1999, 1685;… Palandt-Diederichsen, 68. Aufl., Rn. 20 zu § 1613 BGB).
Ob er außergewöhnlich hoch ist, beurteilt sich nach den wirtschaftlichen Verhältnissen der Beteiligten (BVerfG FamRZ 1999, 1342; OLG Frankfurt am Main, Urteil vom 4.10.2006, 5 UF 249/05).
Der in erster Linie an den Gesetzgeber gerichtete Auftrag aus Art. 6 Abs. 5 GG ist auch von der Rechtsprechung bei der Anwendung des geltenden Rechts zu berücksichtigen (vgl. BVerfGE 8, 210 ; 26, 44 ; 26, 265 ; 96, 56 ; BVerfG, Beschluss der 3. Kammer des Ersten Senats vom 12. Mai 1999 - 1 BvR 1988/95 -, NJW 1999, S. 3112).
Grundsätzlich ist bei Personengesellschaften, und zwar auch bei Publikumsgesellschaften, der Streit über die Wirksamkeit von Gesellschaftsbeschlüssen zwischen den Gesellschaftern und nicht mit der Kommanditgesellschaft auszutragen (BGH NJW 1999, 3112; NJW 2003, 1729).