Source: https://www.kanzlei-rader.de/2013/09/lg-berlin-zur-einordnung-einer-ip-adresse-als-personenbezogenes-datum-57-s-8708/
Timestamp: 2019-03-19 21:27:47
Document Index: 255455641

Matched Legal Cases: ['§ 100', '§ 1004', '§ 12', '§ 15', '§ 4', '§ 823', 'Art. 1', 'Art. 2']

2. Gibt der Nutzer einer Internetseite während seines Besuchs seinen Klarnamen nicht an, so handelt es sich bei der ihn betreffenden ermittelten IP-Adresse nicht um ein personenbezogenes Datum, da der Betreiber der Internetseite nicht über das erforderliche Zusatzwissen für eine Zuordnung verfügt und den Personenbezug nur durch Auskunftserteilung durch den Zugangsanbieter herstellen kann.
die Beklagte unter Aufhebung des am 13. August 2008 verkündeten Urteils des Amtsgerichts Tiergarten zu verurteilen, es zu unterlassen. die Internetprotokolladresse (IP-Adresse) des zugreifenden Hostsystems des Klägers, die im Zusammenhang mit der Nutzung öffentlich zugänglicher Telemedien der Beklagten im Internet – mit Ausnahme des Internetportals – übertragen wird über das Ende des jeweiligen Nutzungsvorgangs hinaus zu speichern oder durch Dritte speichern zu lassen, soweit die Speicherung nicht im Störungsfall zur Wiederherstellung der Verfügbarkeit des Telemediums erforderlich ist,
§ 100 TKG, § 1004 BGB, § 12 TMG, § 15 TMG, § 4 BDSG, § 823 BGB, Art. 1 GG, Art. 2 GG, IP-Adresse, IP-Adressen-Speicherung, personenbezogenes Datum, Unterlassung