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Timestamp: 2020-01-21 16:46:38
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Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 25', 'BGH', '§ 2', '§ 2', '§ 25', 'BGH']

OLG Düsseldorf, 16.02.1993 - 5 Ss (OWi) 19/93 - (OWi) 20/93 I - dejure.org
OLG Düsseldorf, 16.02.1993 - 5 Ss (OWi) 19/93 - (OWi) 20/93 I
https://dejure.org/1993,1379
OLG Düsseldorf, 16.02.1993 - 5 Ss (OWi) 19/93 - (OWi) 20/93 I (https://dejure.org/1993,1379)
OLG Düsseldorf, Entscheidung vom 16.02.1993 - 5 Ss (OWi) 19/93 - (OWi) 20/93 I (https://dejure.org/1993,1379)
OLG Düsseldorf, Entscheidung vom 16. Februar 1993 - 5 Ss (OWi) 19/93 - (OWi) 20/93 I (https://dejure.org/1993,1379)
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Straßenverkehrsrecht; Bemessung der Geldbuße und Verhängung eines Fahrverbots bei Rotlichtverstoß
NJW 1993, 2063
NZV 1993, 320
VRS 85, 139
OLG Köln, 15.03.1994 - Ss 84/94
Unter diese Regelung fallen nur besonders schwerwiegende Rotlichtverstöße (OLG Düsseldorf DAR 1993, 271; DAR 1993, 272 = NJW 1993, 2063 = NZV 1993, 320 = VRS 85, 139; DAR 1994, 39 = NZV 1993, 409 = VRS 85, 470; VRS 85, 472 = VM 1994 Nr. 16).
Wenn unter den besonderen Umständen des Einzelfalls eine abstrakte Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer auszuschließen ist, liegt kein Regelfall der Nr. 34.2 vor (vgl. Senatsentscheidung vom 06.08.1993 - Ss 327/93 = NZV 1994, 41 betreffend Baustellenampel; OLG Düsseldorf DAR 1993, 271; DAR 1993, 272 = VRS 85, 139 und VRS 85, 472 betreffend Links- bzw. Rechtsabbieger, die das Grünlicht für den Geradeausverkehr mit der für sie maßgeblichen Ampel verwechselt haben).
OLG Düsseldorf, 11.04.1995 - 5 Ss OWi 109/95
Die Überprüfung der Bußgeldbemessung durch das Rechtsbeschwerdegericht hat sich demgemäß darauf zu beschränken, ob der Tatrichter von rechtlich zutreffenden Erwägungen ausgegangen ist und von seinem Ermessen rechtsfehlerfrei Gebrauch gemacht hat (vgl. Senatsbeschlüsse vom 16. Februar 1993 in VRS 85, 139 = NZV 1993, 320 = NJW 1993, 2063 = DAR 1993, 272 = VM 1993, 70 ; vom 22. Juni 1993 in VRS 85, 470 = NZV 1993, 409 = ZfS 1993, 430 = VM 1994, 3 = DAR 1994, 39 ; vom 24. Juni 1993 in VRS 85, 472 = VM 1994, 11 = ZfS 1993, 429 ; vom 27. September 1994 in NZV 1995, 35 = DAR 1995, 30 (LS)).
Insgesamt muß die Höhe der Geldbuße zu dem Grad des vorwerfbaren Handelns des Täters in einem angemessenen Verhältnis stehen (vgl. Senatbeschlüsse vom 16. Februar 1993 a.a.O. ;… vom 22. Juni 1993 a.a.O. ;… vom 24. Juni 1993 a.a.O. ; vom 17. Januar 1994 in VRS 86, 471 = VM 1994, 62 = VD 1994, 88 = NJW 1994, 1810 (LS);… vom 27. September 1994 a.a.O. m.w.N.).
Das Fehlverhalten des Betroffenen ist auf eine bloße Unachtsamkeit, nicht aber auf grobe Nachlässigkeit, Rücksichts- oder Verantwortungslosigkeit zurückzuführen (vgl. Senatsbeschlüsse vom 16. Februar 1993 a.a.O. vom 22. Juni 1993 a.a.0;… vom 24. Juni 1993 a.a.O. ;… vom 17. Januar 1994 a.a.O. vom 27. September 1994 a.a.O.).
Es hat auch nicht verkannt, daß § 2 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 BußgeldkatalogVO das Vorliegen einer groben Pflichtverletzung i.S. von § 25 Abs. 1 Satz 1 StVO indiziert, so daß es in diesen Fällen regelmäßig im Rahmen einer Besinnungsmaßnahme der Anordnung eines Fahrverbots als eindringlichen Denkzettel bedarf (vgl. u.a. BGHSt 38, 125, 129 ff.; OLG Celle VRS 86, 209, 211; OLG Düsseldorf NZV 1993, 320, 321; BayObLG NZV 1994, 370 ; OLG Hamburg VRS 88, 386 ; ständige Rechtsprechung der Senate des OLG Hamm).
BayObLG, 17.08.1995 - 1 ObOWi 272/95
Rotlichtzeit; Meßbereich; Rotphase; Polizeibeamter; Rotlichtverstoß; Tatrichter; …
Stets ist zu prüfen, ob der konkrete Fall Besonderheiten in objektiver oder subjektiver Hinsicht aufweist, die ihn gemessenen den vom Verordnungsgeber ins Auge gefaßten typischen Begehungsweisen, als Ausnahme erscheinen lassen, so daß es nicht angezeigt ist, mit der Besinnungs- und Denkzettelmaßnahme des Fahrverbots auf den Fahrzeugführer einzuwirken (vgl. OLG Köln NZV 1994, 41 ; BayObLG VRS 87, 382 ; BayObLG vom 30.3.1995 - 2 ObOWi 89/95; OLG Düsseldorf VRS 85, 139, 470, 472).
OLG Düsseldorf, 30.11.1995 - 5 Ss OWi 401/95
Kein Fahrverbot bei einem Rotlichtverstoß, wenn ein Rechtsabbieger zunächst bei …
Angesichts der bestehenden Wechselwirkung zwischen Geldbuße und Anordnung des Fahrverbots ist eine derartige Beschränkung unwirksam; trotz der gewollten weiteren Beschränkung umfaßt deshalb das Rechtsmittel den gesamten Rechtsfolgenausspruch (vgl. hierzu Senatsbeschluß vom 16. Februar 1993 in NJW 1993, 2063 = NZV 1993, 320 = VRS 85, 139 = DAR 1993, 272 = VM 1993 70 m.w.N.).
Die Überprüfung der Bußgeldbemessung durch das Rechtsbeschwerdegericht hat sich demgemäß darauf zu beschränken, ob der Tatrichter von rechtlich zutreffenden Erwägungen ausgegangen ist und von seinem Ermessen rechtsfehlerfrei Gebrauch gemacht hat (vgl. Senatsbeschlüsse vom 11. April 1995 in NZV 1995, 328 und vom 16. Februar 1993 a.a.O.).
Der Querverkehr (insb. auch Fußgänger) könne sich nach dieser Zeit bereits im Bereich der durch Rotlicht gesperrten Fahrbahn befinden (vgl. dazu OLG Düsseldorf NZV 1993, 320, 321; OLG Hamm VRS 90, 455, 457; KG NZV 2002, 50 = VRS 101, 301; OLG Karlsruhe NJW 2003, 3720).
Da die Ampel nach den Urteilsfeststellungen bereits längere Zeit Rotlicht zeigte, als der Betroffene in die Kreuzung einfuhr, liegen zwar den äußeren Gegebenheiten nach die Voraussetzungen des § 2 Abs. 1 Nr. 4 BKatV vor, doch führt dies nicht ohne weiteres zur Annahme eines Regelfalles (vgl. OLG Hamm, ZfS 1995, 152; OLG Düsseldorf, NZV 1994, 161; DAR 1993, 272).
Zwar wird in der Rechtsprechung teilweise die Auffassung vertreten, dass ein qualifizierter Rotlichtverstoß nach Nr. 34.2 BKatV nicht vorliege, wenn ein Fahrzeugführer das Rotlicht der für ihn geltenden Lichtzeichenanlage zunächst beachtet, dann aber infolge einer auf einem Wahrnehmungsfehler beruhenden Unachtsamkeit dennoch in die Kreuzung einfährt, obgleich die Lichtzeichenanlage weiterhin Rotlicht zeigt (vgl. OLG Hamm (2. Strafsenat) DAR 1995, 501; OLG Düsseldorf (5. Strafsenat) VRS 85, 139, 140; VRS 85, 470, 471; NZV 1995, 328; OLG Karlsruhe NZV 1996, 206; DAR 1996, 367; OLG Hamburg VerkMitt 1995, Nr. 38).
OLG Hamm, 09.06.1995 - 2 Ss OWi 623/95
Absehen vom Regelfahrverbot, berufliche Gründe, persönliche Gründe, persönlicher …
Nach dem Gesamtzusammenhang der Urteilsgründe hat es offenbar auch nicht verkannt, dass § 2 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 BußgeldkatalogVO das Vorliegen einer groben Pflichtverletzung i.S. von § 25 Abs. 1 Satz 1 StVO indiziert, so dass es regelmäßig im Rahmen einer Besinnungsmaßnahme der Anordnung eines Fahrverbots als eindringlichen Denkzettel bedarf (vgl. u.a. BGHSt 38, 125, 129 ff.; OLG Celle VRS 86, 209, 211; OLG Düsseldorf NZV 1993, 320, 321; BayObLG NZV 1994, 370; OLG Hamburg VRS 88, 386; ständige Rechtsprechung der Senate des OLG Hamm).
KG, 25.07.2019 - 3 Ws (B) 228/19
Urteilsanforderungen bei "Frühstarter"
OLG Köln, 26.08.1993 - Ss 327/93
Ausgestaltung des ordnungswidrigkeitsrechtlichen Rechtsschutzes gegen eine …
OLG Köln, 15.03.1994 - Ss 84/94 (B) 49
Rotphase; Eine Sekunde; Entscheidender Zeitpunkt; Passieren der Ampel; …
OLG Hamburg, 20.12.1994 - I-116/94
Kein Fahrverbot, wenn ein Taxifahrer von einem Gast angeherrscht und damit zur …
OLG Hamm, 19.10.1995 - 2 Ss OWi 1223/95
Rotlichtverstoß innerhalb geschlossener Ortschaft, Feststellungen, Phasenplan, …
OLG Hamm, 31.01.1997 - 2 Ss OWi 1565/96
Anforderungen an die tatsächlichen Feststellungen bei einer durch Nachfahren zur …
BayObLG, 18.04.1994 - 1 ObOWi 86/94
Kein Fahrverbot für einen qualifizierten Rotlichtverstoß bei einer überraschenden …
BayObLG, 30.12.1996 - 2 ObOWi 940/96
BayObLG, 27.04.1994 - 2 ObOWi 119/94
Kein Fahrverbot, wenn ein Rechtsabbieger bei einsetzendem Grün für den …
OLG Düsseldorf, 10.12.1998 - 5 Ss OWi 373/98