Source: http://thrip-ev.de/satzung.html
Timestamp: 2018-12-09 21:17:34
Document Index: 123422780

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 53', '§ 53', '§ 5', '§ 9', '§ 2', '§ 10', '§8', '§ 12']

Die Satzung kann bei Bedarf bei der 1. Vorsitzenden angefordert werden.
des Fördervereins für therapeutisches Reiten
in Plön und Umgebung
in der Fassung des Änderungsbeschlusses vom 01.03.2009
und des Änderungsbeschlusses vom 29.03.2017
Förderverein für therapeutisches Reiten in Plön und Umgebung e.V..
Der Verein wird in das Vereinsregister des Amtsgerichtes Kiel eingetragen.
Der Sitz des Vereins ist in Plön.
§ 2: Ziel und Zweck
Zweck des Vereins ist die Sammlung und Verwendung von finanziellen Mitteln zur Unterstützung sozial und gesundheitlich hilfsbedürftiger Personen im Sinne von § 53 der Abgabenordnung, um diesen eine therapeutische Behandlung durch eine anerkannte Facheinrichtung des therapeutischen Reitens, insbesondere der Hippotherapie und/oder des heilpädagogischen Reitens zu ermöglichen. Dazu gehören insbesondere:
a.) Die unmittelbare Durchführung von therapeutischen Maßnahmen mit Hilfe artspezifischer Bewegungs-und Verhaltensweisen von speziell vorbereiteten Pferden
- als Therapie bei medizinischer Indikation,
- als heilpädagogische Maßnahme zur psychosozialen Integration von behinderten und/oder psychisch beeinträchtigten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen;
b.) Die Anschaffung und das Bereitstellen von Hilfsmitteln zur Durchführung der Hippotherapie und des heilpädagogischen Reitens.
1.) Der Förderverein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Er verfolgt ausschließlich mildtätige Zwecke gemäß dem Abschnitt „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung, insbesondere mildtätige Zwecke im Sinne von § 53 de
2.) Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstig werden.
§ 5: Auflösung
Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt eventuelles Vermögen an das „Deutsche Kuratorium für therapeutisches Reiten, gemeinnütziger e.V.“, das es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.
1. Mitglied kann jede natürliche oder juristische Person durch eine schriftliche Beitrittserklärung werden, über deren Annahme der Vorstand entscheidet.
2. Die Satzung des Fördervereins unterscheidet:
a.) ordentliche Mitglieder (die sich im Verein aktiv betätigen),
b.) fördernde Mitglieder (Förderer mit einem Förderbeitrag, der über dem gewöhnlichen Mitgliedsbeitrag liegt).
c.) Ehrenmitglieder, die vom Vorstand zu solchen ernannt sind und keine Beitragsverpflichtung haben.
3. Die Mitgliedschaft endet durch Tod, schriftliche Austrittserklärung, die nur mit einer Frist von einem Monat zum Jahresende erfolgen kann, oder durch Ausschluss. Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand mit einfacher Mehrheit durch einen schriftlichen Bescheid, wenn das Mitglied
- gegen die Satzung grob verstößt,
- durch sein Verhalten das Ansehen des Vereins schädigt,
- den Interessen des Vereins zuwider handelt oder
- seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommt.
Gegen den Ausschluss ist die Berufung zur Mitgliederversammlung statthaft. Die Berufung muss innerhalb einer Frist von 1 Monat nach Zugang des Bescheides beim Vorstand schriftlich eingelegt werden. In der Mitgliederversammlung ist dem Mitglied Gelegenheit zur persönlichen Rechtfertigung zu geben. Wird der Beschluss nicht oder nicht rechtzeitig angefochten, so kann er auch gerichtlich nicht mehr angefochten werden.
Eine Rückzahlung bereits bezahlter Beiträge erfolgt nicht.
1. Die Mitgliederversammlung beschließt durch einfache Mehrheit über die Erhebung, die Höhe und die Fälligkeit der Mitgliedsbeiträge.
2. Es gilt der Grundsatz der gleichmäßigen Behandlung aller Vereinsmitglieder.
3. Jedem ordentlichen Mitglied steht, im Rahmen der Satzung, das Recht auf aktive Teilnahme am Vereinsleben zu. Fördermitglieder haben insbesondere kein Stimmrecht.
4. Die Mitglieder sind zur Förderung der Vereinszwecke und der gemeinsamen Interessen verpflichtet. Für ordentliche Mitglieder gehören zu diesen Förderpflichten auch die Bereitschaft zur Übernahme von Vereinsämtern sowie von geringfügigen Dienstleistungen für Vereinszwecke.
2. Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Verein und sorgt für die satzungsmäßige Erfüllung der Aufgaben. Er hat nur Ersatzansprüche für tatsächlich entstandene Auslagen. Er ist verpflichtet, die Ziele des Vereins nach besten Kräften zu fördern.
3. Je zwei Vorstandsmitglieder sind gemeinsam zur Vertretung berechtigt.
4. Die Vorstandsmitglieder werden für 2 Jahre gewählt. Wiederwahl ist zulässig. Nach Möglichkeit soll nicht mehr als 1 Vorstandsmitglied neu hinzu gewählt werden.
5. Vorstandssitzungen werden vom Vorsitzenden, im Falle seiner Verhinderung von seinem Stellvertreter einberufen. Beschlüsse des Vorstandes werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Sie sind schriftlich zu protokollieren und vom Vorstand zu sammeln.
§ 9: Geschäftsführung
1. Für größere Vorhaben können Rücklagen in den Grenzen der Abgabenordnung gebildet werden. Diese Gelder sind mündelsicher und zinsgünstig anzulegen.
2. Kreditaufnahme bedarf der vorherigen Zustimmung der Mitgliederversammlung.
3. Für Leistungen des Vereins antragsberechtigt sind Personen, die für die in § 2 genannten Maßnahmen Zuwendungen erhalten wollen.
4. Der Vorstand entscheidet über die Anträge und ist vereinsextern zur Verschwiegenheit darüber verpflichtet.
§ 10: Kassenführung
1. Der Verein führt ein Bankkonto, über das sämtlicher Geldverkehr außer der Barkasse zu führen ist. Der Kassenwart/in hat die ordnungsgemäße Führung der Barkasse und des Bankkontos sicherzustellen. Die Übernahme finanzieller Verpflichtungen bedarf gemäß §8 der Zustimmung von jeweils 2 Mitgliedern des Vorstandes.
2. Der Kassenwart/in hat jährlich – dem Vorstand auf Verlangen jederzeit – den Kassenbericht zu erstatten.
3. Die Kassenführung wird jährlich durch 2 von der Mitgliederversammlung bestellte Kassenprüfer/innen geprüft.
1. Die Mitgliederversammlung (MV) setzt sich aus den ordentlichen und den Ehrenmitgliedern zusammen, die Stimmrecht haben. Die MV wird vom Vorstand nach Bedarf, mindestens 1x jährlich, oder wenn 1/3 der stimmberechtigten Mitglieder die Einberufung verlangt, schriftlich unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Einberufung erfolgt schriftlich, per Post, e-Mail oder Fax mit einer Frist von 2 Wochen. Diese Frist kann aus wichtigem Grund vom Vorstand auf 1 Woche verkürzt werden.
2. Die MV hat die gesetzlichen Befugnisse; sie beschließt insbesondere über Neuwahl und der Entlastung des Vorstandes, Änderungen und Ergänzungen der Satzung, Festsetzung von Mitgliedsbeiträgen, sowie über die Auflösung des Vereins. Die MV ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen beschlussfähig. Bei Abstimmungen entscheidet die einfache Mehrheit der erschienenen, stimmberechtigten Mitglieder, sofern nicht diese Satzung oder das Gesetz etwas anderes vorsehen.
3. Beschlüsse, durch die die Satzung geändert oder ergänzt wird oder durch die der Verein aufgelöst werden soll, bedürfen einer Mehrheit von ¾ aller Erschienenen stimmberechtigten Mitglieder.
4. Die MV wird vom Vorsitzenden oder seinem Stellvertreter geleitet. Über die Beschlüsse ist eine Niederschrift zu fertigen, die vom Versammlungsleiter zu Unterzeichnen ist. Die Niederschrift muss neben den Beschlüssen Tag und Ort der Versammlung, Zahl der erschienenen Mitglieder, die Feststellung über die satzungsgemäße Einberufung der Versammlung und die Bezeichnung des Versammlungsleiters enthalten.
§ 12: Geschäftsjahr