Source: http://gesetze.recht-gehabt.de/vwgo/117-anhoerung.html
Timestamp: 2020-07-02 09:11:22
Document Index: 30432678

Matched Legal Cases: ['§ 117', '§ 117', '§ 117', '§ 116', '§ 88', '§ 89', '§ 90', '§ 91', '§ 92', '§ 93', '§ 93', '§ 94', '§ 95', '§ 96', '§ 97', '§ 98', '§ 99', '§ 100', '§ 101', '§ 102', '§ 103', '§ 104', '§ 105', '§ 106', '§ 107', '§ 108', '§ 109', '§ 110', '§ 111', '§ 112', '§ 113', '§ 114', '§ 115', '§ 116', '§ 118', '§ 119', '§ 120', '§ 121', '§ 122', '§ 123', '§ 124', '§ 124', '§ 125', '§ 126', '§ 127', '§ 128', '§ 128', '§ 129', '§ 130', '§ 130', '§ 130', '§ 131', '§ 132', '§ 133', '§ 134', '§ 135', '§ 136', '§ 137', '§ 138', '§ 139', '§ 140', '§ 141', '§ 142', '§ 143']

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10. Abschnitt - Urteile und andere Entscheidungen
Â§ 117 VwGO
(1) Das Urteil ergeht "Im Namen des Volkes". Es ist schriftlich abzufassen und von den Richtern, die bei der Entscheidung mitgewirkt haben, zu unterzeichnen. Ist ein Richter verhindert, seine Unterschrift beizufÃ¼gen, so wird dies mit dem Hinderungsgrund vom Vorsitzenden oder, wenn er verhindert ist, vom dienstÃ¤ltesten beisitzenden Richter unter dem Urteil vermerkt. Der Unterschrift der ehrenamtlichen Richter bedarf es nicht.
(2) Das Urteil enthÃ¤lt
die Bezeichnung der Beteiligten, ihrer gesetzlichen Vertreter und der BevollmÃ¤chtigten nach Namen, Beruf, Wohnort und ihrer Stellung im Verfahren,
die EntscheidungsgrÃ¼nde,
(3) Im Tatbestand ist der Sach- und Streitstand unter Hervorhebung der gestellten AntrÃ¤ge seinem wesentlichen Inhalt nach gedrÃ¤ngt darzustellen. Wegen der Einzelheiten soll auf SchriftsÃ¤tze, Protokolle und andere Unterlagen verwiesen werden, soweit sich aus ihnen der Sach- und Streitstand ausreichend ergibt.
(4) Ein Urteil, das bei der VerkÃ¼ndung noch nicht vollstÃ¤ndig abgefaÃŸt war, ist vor Ablauf von zwei Wochen, vom Tag der VerkÃ¼ndung an gerechnet, vollstÃ¤ndig abgefaÃŸt der GeschÃ¤ftsstelle zu Ã¼bermitteln. Kann dies ausnahmsweise nicht geschehen, so ist innerhalb dieser zwei Wochen das von den Richtern unterschriebene Urteil ohne Tatbestand, EntscheidungsgrÃ¼nde und Rechtsmittelbelehrung der GeschÃ¤ftsstelle zu Ã¼bermitteln; Tatbestand, EntscheidungsgrÃ¼nde und Rechtsmittelbelehrung sind alsbald nachtrÃ¤glich niederzulegen, von den Richtern besonders zu unterschreiben und der GeschÃ¤ftsstelle zu Ã¼bermitteln.
(5) Das Gericht kann von einer weiteren Darstellung der EntscheidungsgrÃ¼nde absehen, soweit es der BegrÃ¼ndung des Verwaltungsakts oder des Widerspruchsbescheids folgt und dies in seiner Entscheidung feststellt.
(6) Der Urkundsbeamte der GeschÃ¤ftsstelle hat auf dem Urteil den Tag der Zustellung und im Falle des Â§ 116 Abs. 1 Satz 1 den Tag der VerkÃ¼ndung zu vermerken und diesen Vermerk zu unterschreiben. Werden die Akten elektronisch gefÃ¼hrt, hat der Urkundsbeamte der GeschÃ¤ftsstelle den Vermerk in einem gesonderten Dokument festzuhalten. Das Dokument ist mit dem Urteil untrennbar zu verbinden.
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