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Timestamp: 2020-05-28 07:01:34
Document Index: 220302243

Matched Legal Cases: ['§ 30', '§ 2', '§ 2', '§ 44', '§ 43', '§ 44', '§ 44', '§ 44', '§ 44', '§ 44', '§ 17', '§ 15', '§ 12', '§ 44', '§ 44']

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Ausbau der K 96 zwischen Bilkheim und Salz, Rheinland-Pfalz
Der Landesbetrieb Mobilität Diez in Rheinland-Pfalz plant zwischen Bilkheim und Salz auf einer Länge von etwa 1 km den Ausbau der K 96. Ziel des Vorhabens ist es, den derzeit schlechten baulichen Zustand der Straße zu verbessern, die Fahrbahn zu verbreitern und mitsamt den Zufahrten zu erneuern.
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Die Landschaftspflegerische Begleitplanung hat zum Ziel, die Eingriffe in Natur und Landschaft darzustellen, in ihrer Erheblichkeit zu bewerten und Maßnahmen zur Minimierung und Vermeidung von Eingriffen sowie zur Kompensation der unvermeidbaren Beeinträchtigungen zu entwickeln. Neben den Auswirkungen auf die Schutzgüter Boden, Wasser, Luft und Landschaftsbild werden die Beeinträchtigungen von Flora und Fauna untersucht, die von dem geplanten Vorhaben ausgehen.
Mit der artenschutzrechtlichen Prüfung werden die Beeinträchtigungen der Fauna vertiefend betrachtet. Neben einer Potenzialabschätzung der artenschutzrechtlich bedeutsamen Tiergruppen fanden Geländeerhebungen zu Reptilienvorkommen im Bereich einer vom Eingriff betroffenen Trockenmauer statt. Mit der Umweltverträglichkeitsvorprüfung wird abgeklärt, ob im Rahmen des Planungsvorhabens eine Umweltverträglichkeitsprüfung durchgeführt werden muss.
LBM Landesbetrieb Mobilität Diez
Bilkheim – Salz, Westerwaldkreis, Rheinland-Pfalz
Landschaftspflegerischer Begleitplan, artenschutzrechtliche Prüfung, Umweltverträglichkeitsvorprüfung
23,5 ha; 1 km
Realnutzungs- und Biotoptypenkartierung auf einer Fläche von rund 23,5 ha
Faunistische Erhebungen (Reptilien) und faunistische Potenzialabschätzung für weitere Tiergruppen (Vögel, Säugetiere, Amphibien, Schmetterlinge u. a.)
Bestandsbewertung aller repräsentativen Schutzgüter
Avifaunistische Betrachtungen, Natura 2000-Verträglichkeitsuntersuchung VSGs Vogelsberg und Hoher Westerwald
Weiterführende avifaunistische Betrachtungen sowie Natura 2000-Veträglichkeitsuntersuchungen für die Vogelschutzgebiete „Vogelsberg“ und „Hoher Westerwald“
Das Regierungspräsidium Gießen hat den Planungsauftrag im Teilregionalplan Energie Mittelhessen (TRPE) Vorranggebiete zur Nutzung der Windenergie (VRG WE) in einem Umfang von ca. 2 % der Regionsfläche auszuweisen. Die mögliche Gebietskulisse schließt grundsätzlich die Inanspruchnahme von EU-Vogelschutzgebieten (VSG) nicht aus. Für potenzielle VRG WE innerhalb der konkret betroffenen VSG 5421-401 „Vogelsberg“ sowie VSG 5314-450 „Hoher Westerwald“ wurde daher jeweils eine Natura 2000-Verträglichkeitsuntersuchung (= FFH-VU) durchgeführt. Hier wurde ermittelt, für welche der geplanten VRG WE erhebliche Beeinträchtigungen der Erhaltungsziele der VSG mit Sicherheit bzw. nicht mit Sicherheit auszuschließen oder zu konstatieren sind. Die Ergebnisse wurden im März 2014 veröffentlicht.
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Aufbauend auf diesen Ergebnissen wurde das Regierungspräsidium Gießen von der Regionalversammlung Mittelhessen beauftragt zu prüfen, inwiefern die Gebietskulisse der möglichen VRG WE fachlich begründet und rechtlich belastbar erweitert werden kann. Konkret wurden die VRG WE im Rahmen eines Zusatzgutachtens vertieft geprüft, für die gemäß FFH-VU erhebliche Beeinträchtigungen nicht ausgeschlossen werden konnten.
Erstellung eines Kriterienkonzeptes zur Bewertung naturschutzfachlicher Unterlagen zu genehmigten Windfarmen und zu laufenden Genehmigungsverfahren für Windenergieanlagen
Überprüfung und Neubewertung konkreter BImSchG-Verfahren
Überarbeitung der Methodik der bestehenden FFH-VUs mit Überprüfung und Dokumentation der Qualität und Eignung der verwendeten Datengrundlagen
Neubewertung sämtlicher möglicher VRG WE
Fortschreibung der avifaunistischen Gutachten (FFH-VUs „Vogelsberg“ und „Hoher Westerwald“)
Ermittlung der Auswirkungen für die Bruthabitatqualität des Schwarzstorchs als Folge forstwirtschaftlicher Nutzungen
Verarbeitung und Darstellung der Ergebnisse mittels Geographischem Informationssystem ESRI ArcGIS 10.3
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Erdkabeltrasse für eine 20-kV-Leitung zwischen der WEA Odersberg und Übergabepunkt Holzhausen
Umweltbaubegleitung beim Bau einer Erdkabeltrasse für eine 20-kV-Leitung zwischen der Windenergieanlage Odersberg und dem Übergabepunkt Holzhausen
Zum Anschluss der Windenergieanlage „Odersberg“ an das Stromnetz, verlegte die wpd infrastruktur GmbH im Sommer 2017 ein Erdkabel zum Übergangspunkt in Holzhausen. Die für diese Baumaßnahme festgelegt Umweltbaubegleitung wurde von der TNL Energie GmbH durchgeführt.
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Die Herstellung des Grabens für das Kabel und die Verlegung erfolgte mittels offenem Kabelgraben/Kabelpflug bzw. Spülbohrungen, so dass entweder ein 40-50 cm breiter Graben oder jeweils eine Start- und Zielgrube für die Spülbohrungen gegraben werden mussten. Bei dem zum größten Teil angewandten Verfahren mittels Kabelpflug musste lediglich der aufgewölbte Boden im unmittelbaren Nachgang an das Einbringen des Kabels rückverfestigt werden. Die Beeinträchtigungen für den in Anspruch genommene Boden wurden zum einen durch die Methode minimiert und zum anderen wurde darauf geachtet, dass entnommener Boden der gleichen Schichtung direkt nach der Verlegung wieder in derselben Reihenfolge in das Erdreich eingebracht wurde. Der Oberboden von wertvollem, artenreichem Grünland wurde auf Geotextil zwischengelagert, so dass keine Vermischung mit Fremdmaterial passieren konnte.
Bei Vorabbegehungen der Kabeltrasse durch die UBB wurde geprüft, ob Nester von planungsrelevanten Arten vorhanden sind. Je nach Erkenntnis wurde durch die UBB sichergestellt, dass zeitliche Einschränkungen für Gehölzschnitt eingehalten oder ggf. über eine minimale Trassenverlegung diskutiert werden konnte. Die Kabeltrasse kreuzte einen Mittelgebirgsbach, welcher in ausreichender Tiefe unterspült wurde, sodass weder Gewässersohle, noch der Uferbereich beeinträchtigt wurde. Die UBB vermittelte der Baustellenleitung und den Mitarbeitern den Sinn der Schutzmaßnahmen und klärte sie über die gesetzlichen Grundlagen auf. In Protokollen wurden Besprechungen dokumentiert.
zwischen der WEA Odersberg und Holzhausen, Lahn-Dill-Kreis, Hessen
Vorabbegehungen der zu bebauenden Trasse
Überprüfung bauvorbereitender Maßnahmen
Baustellenbegehungen und –besprechungen inkl. Protokollierung
Kontrolle von Vorsorgemaßnahmen zum Schutz von Böden und Biotopen wie Gräben oder Bächen, wertvollen Grünländern und Wald
Kontrolle der Einhaltung zeitlicher Tätigkeitsverbote in sensiblen Lebensräumen und an Gehölzen
Überprüfung der fachgerechten Wiederherstellung von in Anspruch genommenen Böden
Anpassung der Schutzmaßnahmen auf unvorhersehbare Ereignisse mit Umweltschadenspotenzial im Zuge des Baufortschritts zur Abwehr eines Umweltschadens
Abstimmung der zusätzlichen Schutzmaßnahmen mit den zuständigen Behörden
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Grunddatenerhebung EU-Vogelschutzgebiete „Kellerwald“ & „Hessisches Rothaargebirge“
Grunddatenerhebung in den EU-Vogelschutzgebieten 4920-401 „Kellerwald“ und 4917-401 „Hessisches Rothaargebirge“
Die Grunddatenerhebungen dienen zur Erfüllung der Berichtspflichten gemäß Europäischer Vogelschutzrichtlinie. Es wurden Grundinventarisierungen von Vorkommen und Ist-Beständen der maßgeblichen Vogelarten vorgenommen.
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Das Europäische Vogelschutzgebiet „Hessisches Rothaargebirge“ besitzt eine Größe von rund 27.300 ha. Das Europäische Vogelschutzgebiet „Kellerwald“ gehört mit ca. 26.300 ha ebenfalls zu den flächenmäßig größten Europäischen Vogelschutzgebieten in Hessen. Es umfasst neben den Flächen des Nationalpark Kellerwald auch die südlich hiervon anschließenden großflächigen und naturnahen Laubwaldbereiche rund um den Hohen Keller.
Die avifaunistischen Untersuchungen erfolgten nach den Vorgaben des Konzeptes der Staatlichen Vogelschutzwarte für Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland und berücksichtigten neben einem repräsentativen Ausschnitt dieser typischen Mittelgebirgslandschaft und ihrer Habitatstrukturen alle wertrelevanten Vogelarten der Vogelschutzgebiete. Parallel dazu fand eine Kartierung der entsprechenden Vogelhabitate statt.
Für einige der repräsentativen Vogelarten wie Schwarzstorch, Raubwürger und Rotmilan besitzen die Gebiete aufgrund der engen Verzahnung von weiträumig störungsarmen Waldbiotopen mit eingestreuten Waldwiesentälern und naturnahen Bächen eine landesweit herausragende Bedeutung.
EU-VSG „Kellerwald“ und „Hessisches Rothaargebirge, Hessen
Avifaunistische Grunddatenerhebung
EU-VSG „Kellerwald“ 26.300 ha
EU-VSG „Hessisches Rothaargebirge“ 27.300 ha
Großflächige Bestandserfassung aller repräsentativen Großvogelarten (u. a. Schwarzstorch, Rotmilan, Wespenbussard) auf dem Gesamtareal des Teilgebietes von 26.300 ha
Selektive Revierkartierungen von waldbewohnenden Vogelarten, wie Spechte, Taggreife, Eulen, Hohltaube und offenlandbewohnenden Vogelarten, wie Raubwürger, Neuntöter, Braunkehlchen in repräsentativen Probeflächen (à 500 ha)
Bestandsbewertung und Analyse des beschriebenen Zustandes
Darstellung der Ergebnisse mit Hilfe des Geografischen Informationssystems ESRI ArcGis
Grunddatenerhebung im EU-Vogelschutzgebiet „Vogelsberg“
Grunddatenerhebung im EU-Vogelschutzgebiet 5421-401 „Vogelsberg“
Der Vogelsberg ist mit mehr als 63.600 ha das größte Europäische Vogelschutzgebiet in Hessen. Ihm gehört eine Waldfläche von mehr als 40% an (ca. 26.500 ha). Die Grunddatenerhebungen dienen zur Erfüllung der Berichtspflichten gemäß Europäischer Vogelschutzrichtlinie. Es wurden Grundinventarisierungen von Vorkommen und Ist-Beständen der maßgeblichen Vogelarten vorgenommen.
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Die avifaunistischen Untersuchungen erfolgten nach den Vorgaben des Konzeptes der Staatlichen Vogelschutzwarte für Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland und berücksichtigten neben einem repräsentativen Ausschnitt dieser typischen Mittelgebirgslandschaft und ihrer Habitatstrukturen alle wertrelevanten Vogelarten des Vogelschutzgebietes. Parallel dazu fand eine Kartierung der entsprechenden Vogelhabitate statt.
Für einige der repräsentativen Vogelarten wie Schwarzstorch, Neuntöter und Rotmilan besitzt das Gebiet aufgrund der engen Verzahnung von weiträumigen, störungsarmen Waldbiotopen mit eingestreuten Waldwiesentälern, naturnahen Bächen und Halboffenland über eine bundes- oder landesweit herausragende Bedeutung.
Regierungspräsidium Gießen in Zusammenarbeit mit der Vogelschutzwarte für Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland
63.645 ha
Großflächige Bestandserfassung aller repräsentativen Großvogelarten ( u. a. Schwarzstorch, Rotmilan, Wespenbussard)
Selektive Revierkartierungen von wald- (Spechte, Taggreife, Eulen, Hohltaube) und offenlandbewohnenden Vogelarten (u. a. Raubwürger, Neuntöter, Braunkehlchen) in repräsentativen Probeflächen
Naturschutzfachliche Bewertung und ökologische Analyse als Grundlage einer artspezifischen Maßnahmenplanung
Bestandsbewertung und ökologische Analyse des beschriebenen Zustandes.
Analyse der langjährigen Bestandsveränderungen unter Integration weiterer vorliegender avifaunistischer und abiotischer Daten
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Maßnahmenkonzept sowie Erhebung von Biotop- und Lebensraumtypen in Schutzgebieten bei Rüdesheim
Maßnahmenkonzept sowie Erhebung von Biotop- und Lebensraumtypen für Teilgebiete des Vogelschutzgebietes VSG 5912-450 "Weinberge zwischen Rüdesheim und Lorchhausen" unter Einbeziehung des Naturschutzgebietes NSG "Niederwald bei Rüdesheim"
Für alle hessischen Vogelschutzgebiete sollen bis Ende 2020 Bewirtschaftungspläne erstellt werden.
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Für das Vogelschutzgebiet (VSG) 5912-450 Weinberge zwischen Rüdesheim und Lorchhausen“ wurden aufgrund der Überlagerung mit den FFH-Gebieten 5912-301 „Engweger Kopf und Scheibigkopf bei Lorch“, 5913-306 „Teufelskadrich bei Lorch“ und 5912-303 „Rheintal bei Lorch“ bereits Bewirtschaftungspläne für diese Teilgebiete aufgestellt.
Auf Basis der flächendeckenden Biotopkartierung, aktueller Nutzungsaspekte aus Land- und Forstwirtschaft und umfassender Datenrecherchen sowie Würdigung der Angaben der Grunddatenerhebung für das Vogelschutzgebiet werden unter Berücksichtigung der Lebensraumansprüche der Arten einerseits und standörtlicher Gegebenheiten andererseits Maßnahmenvorschläge zur Erhaltung und Entwicklung günstiger Erhaltungszustände erarbeitet. Zusätzlich stellt das Maßnahmenkonzept die Kenntnisse zu den örtlichen Vorkommen der Arten nach Anhang I der Vogelschutz-Richtlinie (VS-RL) und der Arten nach Artikel 4, Absatz 2 der VS-RL gemäß der Natura 2000-Verordnung des Regierungspräsidiums Darmstadt auf aktuellem Stand dar. Das Maßnahmenkonzept beachtet die Anforderungen des europäischen Habitat- und Artenschutzes gemäß FFH-Richtlinie und berücksichtigt weitergehende nationale sowie länderspezifische Regelungen wie bspw. die Arten der Hessenliste sowie Schutzbestimmungen.
bei Rüdesheim und Lorch, Rheingau-Taunus-Kreis, Hessen
Erstellung eines Maßnahmenkonzeptes mit umfassender Grunddatenerhebung und Ableitung eines Bewirtschaftungsplans
flächendeckende Biotoptypenkartierung
Erfassung und Abgrenzung Biotope nach § 30 BNatSchG und Lebensraumtypen nach Anhang I der FFH-Richtlinie
Umfassende Datenrecherche zur Avifauna
Abstimmung mit örtlichen Vertretern von Forst und Naturschutz zur Erstellung des Bewirtschaftungsplans
Verarbeitung und Darstellung der Bestandserfassung und bewertung sowie der Planung mittels Geografischem Informationssystem ESRI ArcGis
Mastverstärkung an der 110-/380-kV-Hochspannungsleitung Bl. 4127 zwischen Koblenz und Marxheim
Umweltbaubegleitung anlässlich der Mastverstärkung an der 110-/380-kV-Hochspannungsleitung Bl. 4127 zwischen Koblenz, Rheinland-Pfalz und Marxheim, Hessen
Im Rahmen der Mastverstärkung in vier Losen (84 Maste) an der 110-/380-kV-Hochspannungsleitung „Pkt. Koblenz – Pkt. Marxheim“, Bl. 4127 ist von Seiten des Auftraggebers eine umweltfachliche Baubegleitung (UBB) einbestellt worden.
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Auflagen durch ein entsprechendes Genehmigungsverfahren für die Durchführung einer UBB wurden in Anbetracht der Erheblichkeit bzw. Geringfügigkeit der Sanierungsarbeiten und der ohnehin bestehenden Betriebsabläufe an Freileitungen zu Sanierungsarbeiten nicht auferlegt. Das Vorhaben soll situationsspezifisch je Mast und insbesondere in naturschutzfachlich sensiblen Bereichen durch eine UBB begleitet werden. Aufgabe der UBB ist es, über die Umsetzung und Einhaltung des rechtlich verankerten Umweltschutzes (USchadG) zu wachen.
Das Einwirken auf den Bauablauf und dessen Ausführung ist eine der Kernaufgaben der UBB, sodass die Baumaßnahme ohne das Eintreten eines Umweltschadens i. S. d. § 2 USchadG abgeschlossen werden kann. Hierzu gehören vor allem die Überprüfung der Mastbereiche auf potenzielle naturschutz-/artenschutzrechtliche Konflikte, die Koordination ggf. erforderlicher Maßnahmen in Abstimmung mit der zuständigen Fachbehörde, die regelmäßige Teilnahme an Begehungen der Baustelle mit den Bauausführenden bzw. der Bauleitung und die Aufklärung der Bauleitung sowie der am Bau Beschäftigten über mögliche Vermeidungs- und Minimierungsmaßnahmen. Überdies stellt die UBB sicher, dass innerhalb der Baustelleneinrichtungsflächen auf schutzwürdigen, verdichtungsempfindlichen Böden z. B. Bodenschutzmatten ausgebracht werden.
Ferner erfolgt durch die UBB die Dokumentation des Planungsfortschrittes unter umweltfachlichen Gesichtspunkten. Überdies stimmt sich die UBB mit der zuständigen Fachbehörde ab und informiert diese mittels zusammenfassenden Begehungsprotokollen über den Sachstand und potenzielle Konflikte. Ist Letzteres der Fall, wird zudem die weitere Vorgehensweise situationsabhängig sowohl mit dem Vorhabenträger als auch der Behörde abgestimmt.
zwischen Koblenz, Rheinland-Pfalz und Marxheim, Main-Taunus-Kreis, Hessen
Umweltfachliche Baubegleitung (UBB)
Regelmäßige Baustellenbesprechung und -begehung inkl. Protokollierung
Vorabbegehung der zu sanierenden Trasse
Beratung der am Bau Beteiligten
Festlegen von Maßnahmen zur Vermeidung und Minimierung von Umweltschäden an Flora, Fauna und Biotopen gemäß § 2 USchadG
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https://www.tnl-umwelt.de/projekte/users/super-user/679#sigProIdea786bbd0d
https://www.tnl-umwelt.de/projekte/users/super-user/679#sigProIdab29d8dc84
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Planfeststellungsverfahrungen 380 kV Höchstspannungsfreileitung Wehrendorf – St. Hülfe, Bl. 4196
Planfeststellungsverfahren (PFV) der 380-kV-Höchstspannungsleitung Wehrendorf - St. Hülfe, Bl. 4196
Die Amprion GmbH errichtet eine 380-kV-Höchstspannungsfreileitung als Erweiterung einer Nord-Süd-Verbindung zum Transport von Strom aus küstennahen Regionen von Windenergieanlagen an Land und in der Nordsee. Die Haupttrasse sowie mehrere bauzeitliche Leitungsprovisorien verlaufen überwiegend in Niedersachsen zwischen St. Hülfe und Wehrendorf, in einem kurzen Teilabschnitt auch durch Nordrhein-Westfalen (LK Minden-Lübbecke). Für die beiden Bundesländer wurden getrennte Planfeststellungsunterlagen erarbeitet.
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Die von dem geplanten Vorhaben ausgehenden Auswirkungen auf die Schutzgüter Pflanzen, Tiere und biologische Vielfalt wurden im Rahmen einer Umweltstudie untersucht. Die Landschaftspflegerische Begleitplanung stellt für die aus der raumordnerischen Voruntersuchung im Jahr 2005 hervorgegangene Trasse die Eingriffe in Natur und Landschaft dar, entwickelt Maßnahmen zu Minimierung und Vermeidung von Eingriffen sowie zur Kompensation unvermeidbarer Beeinträchtigungen. Da von der Planung auch FFH- und EU-Vogelschutzgebiete betroffen sind, wurde auch eine Natura-2000 Verträglichkeitsuntersuchung erstellt. Für die beiden Planfeststellungsabschnitte in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen wurden Planänderungs-unterlagen angefertigt. Im Rahmen der Verfahrensbegleitung erfolgte die Bearbeitung von Stellungnahmen und Einwendungen sowie mehrere Variantenprüfungen und die Vorbereitung und Teilnahme an den Erörterungsterminen. Die Planfeststellungsbeschlüsse in beiden Bundesländern wurden beklagt, es erfolgte eine Mitarbeit an den Klageerwiderungen sowie eine Teilnahme an der mündlichen Verhandlung des Bundesverwaltungsgerichtes in Leipzig.
zwischen St. Hülfe, Landkreis Diepholz und Wehrendorf, Landkreis Osnabrück in Niedersachsen sowie in Nordrhein-Westfalen (Landkreis Minden-Lübbecke)
ca. 33 km Trassenlänge mit ca. 200 km² Untersuchungsgebiet
Bestanderfassung und –bewertung für ca. 200 km²
Wirkfaktorenanalyse für die betrachteten Schutzgüter mit Eingriffsermittlung und -bewertung
Optimierung des Trassenverlaufes nach naturschutzfachlichen Gesichtspunkten
Entwicklung von Vermeidungs- und Minimierungsmaßnahmen
Erstellen eines Kompensationskonzepts
Ermittlung und Bewertung der Beeinträchtigung von betroffenen Natura 2000-Gebieten; Natura 2000-Verträglichkeitsstudie
Erstellung eines Artenschutzbeitrages
Vorbereitung von und Teilnahme an Erörterungsterminen
Bearbeitung von Variantenvergleichen
Begleitung bei Klageverfahren BVerwG
Planfeststellungsverfahren 380-kV-Höchstspannungsleitung Wesel-Bundesgrenze (NL)
Umweltverträglichkeitsstudie, Landschaftspflegerischer Begleitplan, NATURA 2000-Verträglichkeitsstudie und Artenschutzrechtliche Betrachtung gemäß § 44 BNatSchG zum Planfeststellungsverfahren (PFV) der 380-kV-Höchstspannungsleitung Wesel-Bundesgrenze (NL)
Die Amprion GmbH plant gemeinsam mit dem niederländischen Übertragungsnetzbetreiber TenneT TSO B.V. aus Arnheim den Bau einer neuen 380-kV-Höchstspannungsfreileitungsverbindung zwischen den Umspannanlagen (UA) Wesel und Doetinchem in den Niederlanden (Provinz Gelderland). Die energiewirtschaftliche Notwendigkeit des Vorhabens ergibt sich aus dem Energieleitungsausbaugesetz (EnLAG). Dort sind die energiewirtschaftliche Notwendigkeit und der vordringliche Bedarf für die Strecke UA Wesel/Niederrhein - Landesgrenze NL (Richtung Doetinchem) festgelegt.
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Das Gesamtvorhaben hat eine Länge von rund 35 km. Aufgrund der Zuständigkeiten zweier Bezirksregierungen (BezReg.) gliedert sich das Vorhaben in zwei Abschnitte.
Der erste Abschnitt verläuft im Bereich der BezReg. Düsseldorf von der UA Wesel bis zum Pkt. Wittenhorst (ca. 17,5 km). Teil des Vorhabens in diesem Abschnitt ist der Ersatzneubau der 110-kV-Hochspannungsfreileitung Wesel - Hüthum. Vorhabensträger für den geplanten Ersatzneubau ist die Westnetz GmbH.
Der zweite Abschnitt verläuft im Zuständigkeitsbereich der BezReg. Münster vom Pkt. Wittenhorst bis zur Bundesgrenze (ca. 17,5 km).
Für die Genehmigung der beiden Planungsabschnitte werden jeweils eigenständige Planfeststellungsverfahren nach § 43 (1) Nr. 1 Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) durchgeführt.
Biotoptypenkartierung auf einer Fläche von ca. 2.507 ha
Avifaunistische Erhebungen der Brut- und Rastvögel
Faunistische Erhebungen (ausgewählte Artengruppen - Anhang IV-Arten)
Entwicklung eines Kompensationskonzepts für die nicht vermeidbaren Eingriffe
Beteiligung an der Biotopmanagementplanung (Ökologisches Schneisenmanagement)
Planfeststellungsverfahren Ostbayernring – Ersatzneubau 380-kV-Leitung Schwandorf-Redwitz
Planfeststellungsverfahren mit Umweltverträglichkeitsstudie (UVS) und spezieller artenschutzrechtlicher Prüfung (saP) anlässlich der 380-kV-Höchstspannungsleitung Schwandorf - Redwitz
Die TenneT TSO GmbH plant auf einer Gesamtlänge von 185 km die Errichtung eines Ersatzneubaus in bestehender Trasse zwischen dem Umspannwerk (UW) Schwandorf und dem UW Redwitz a. d. Rodach. Die bestehenden 380/220-kV-Systeme sollen auf zwei 380-kV-Systeme ausgebaut werden und damit das Hochspannungsnetz an heutige und zukünftige Versorgungsaufgaben angepasst werden.
https://www.tnl-umwelt.de/projekte/users/super-user/679#sigProId26413fa27b
Nach Durchführung des Raumordnungsverfahrens (ROV) und der Auswahl des Trassenverlaufs unterstützen wir TenneT TSO bei dem anschließenden Planfeststellungsverfahren (PFV). Die festgelegte Trasse wird dabei im Rahmen einer Umweltstudie (Umweltverträglichkeitsstudie (UVS) und Landschaftspflegerischer Begleitplan(LBP)) genau untersucht. Dazu wurden zunächst die Realnutzung und die Biotoptypen auf einer Fläche von ca. 4.691 ha kartiert, sowie die planungsrelevanten Tier- und Pflanzenarten erfasst.
Anschließend erfolgt die Ermittlung, Beschreibung und Bewertung der zu erwartenden Auswirkungen des Vorhabens auf die Schutzgüter nach UVPG. Ermittelte Umweltauswirkungen und Beeinträchtigungen werden bewertet und Vorschläge zur Vermeidung aufgezeigt. Für unvermeidbare Eingriffe wird ein Kompensationskonzept erarbeitet. Zum Leistungsumfang zählt auch die Prüfung möglicherweise betroffener Tier- und Pflanzenarten, die artenschutzrechtlichen Bestimmungen im Sinne des § 44 BNatSchG unterliegen (saP) und die Ableitung notwendiger artenschutzrechtlicher Vermeidungsmaßnahmen. Im Rahmen einer Natura 2000-Verträglichkeitsuntersuchung ist zudem zu prüfen, ob eine Betroffenheit eines Natura 2000-Gebietes durch das Projekt vorliegt (Verträglichkeit des Projektes). Dabei werden mögliche Beeinträchtigungen der Schutz- und Erhaltungsziele der Natura 2000-Gebiete bewertet. Nach öffentlicher Bekanntmachung der Ergebnisse, werden Einwände und Stellungnahmen von der TNL bearbeitet werden.
Trasse zwischen Redwitz a. d. Rodach im Landkreis Lichtenfels, Oberfranken und Schwandorf im Landkreis Schwandorf, Oberpfalz
Planfeststellungsverfahren mit Umweltstudie (Umweltverträglichkeitsstudie und Landschaftspflegerischer Begleitplan), spezieller artenschutzrechtlicher Prüfung (saP) und Natura 2000-Verträglichkeitsuntersuchung
185 km; 4.961 ha
Realnutzungs- und Biotoptypenkartierung auf ca. 4.691 ha
Bestandsbewertung der repräs. Schutzgüter
Erstellung einer speziellen artenschutzrechtlichen Prüfung (saP) gemäß § 44 BNatSchG
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Ebenfalls wurde für jedes sich als projektrelevant ergebende Natura 2000-Gebiet im Einwirkbereich des Vorhabens, eine Vorprüfung der Verträglichkeit mit den für dieses Gebiet festgelegten Erhaltungszielen durchgeführt. Es wurde bereits auf Ebene der Raumordnung festgestellt, ob erhebliche Betroffenheiten ausgeschlossen werden können oder ob eine FFH-Verträglichkeitsprüfung zu erfolgen hat. Nach Durchführung der ROV unterstützen wir TenneT TSO bei dem anschließenden Planfeststellungsverfahren.
Raumverträglichkeitsstudie (RVS) mit integrierter Umweltverträglichkeitsstudie (UVS), Konfliktanalyse
Projektgebietslänge:
Juli 2014 bis 2016
Rückbau der 110-kV-Hochspannungsfreileitung Schönbrunn-Schwanheim, Bl. 2334
Die Westnetz GmbH plant die Demontage der Bl. 2334 vom Punkt Schönbrunn bis zum Punkt Schwanheim im baden-württembergischen Teil des Odenwaldes.
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Die zu demontierende 220-kV-Verbindung hat eine Gesamtlänge von 3,4 km und umfasst 13 Masten. Aus dem 100 m-Untersuchungsradius pro Mast ergibt sich ein Untersuchungsgebiet von rund 41 ha für die Biotoptypenkartierung. Avifaunistische Kartierungen der Brutvögel erfolgten in einem Korridor von 200 m beidseits der Trasse (ca. 136 ha); die Übersichtsbegehung zur Ermittlung artenschutzrechtlich relevanter Lebensräume erfolgte in einem Korridor von 100 m beidseits der Trasse (ca. 68 ha).
Der Landschaftspflegerischer Begleitplan stellt die Eingriffe in Natur und Landschaft dar, entwickelt Maßnahmen zu Minimierung und Vermeidung von Eingriffen sowie zur Kompensation unvermeidbarer Beeinträchtigungen. Diese Daten werden u. a. auch für die Erstellung der artenschutzrechtlichen Prüfung (saP) genutzt, welche prüft, ob und wie nach § 44 BNatSchG planungsrelevante Arten von dem Vorhaben betroffen sind und welche Maßnahmen zur Verminderung, Vermeidung oder Kompensation von Beeinträchtigungen durchgeführt werden müssen. Da von der Planung auch das FFH-Gebiet „Odenwald Neckargemünd“ mit einer Fläche von 332 ha betroffen ist, wird hierfür ein FFH-Screening (Vorprüfung) und eine FFH-Verträglichkeitsuntersuchung durchgeführt.
zwischen Schönbrunn und Schwanheim, Rhein-Neckar-Kreis, Baden-Württemberg
Landschaftspflegerischer Begleitplan, FFH-Screening und FFH-Verträglichkeitsuntersuchung
ca. 3,4 km; 136 ha
Avifaunistische Kartierungen der Brutvögel
Spezielle artenschutzrechtliche Prüfung (saP) nach § 44 BNatSchG
Ermittlung und Bewertung der Erheblichkeit der Beeinträchtigung von FFH-Gebieten
Verfahrensbegleitung und Beratung, Teilnahme an Terminen und Öffentlichkeitsveranstaltungen
Verarbeiten und Darstellen der Ergebnisse mittels Geographischem Informationssystem ESRI ArcGIS
Sanierung der 110-380-kV-Leitung, Bl. 4175 bei Oberottmarshausen
Sanierung einer 110-/380-kV-Leitung an zwei Maststandorten bei Oberottmarshausen, Bayern
Die Firma Amprion GmbH führt Sanierungsarbeiten an der 110-/380-kV- Gemeinschaftsleitung Oberottmarshausen – Meitingen, Bl. 4175 aus, unter anderem an den Masten 10 und 16. Bei den Arbeiten handelt es sich um Erdseilauswechslung, Maststahlsanierung und Nachrüstung des Steigschutzes.
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Aufgrund Bedenken der Unteren Naturschutzbehörde, dass die Arbeiten Verbotstatbestände gemäß § 44 (1) BNatSchG auslöst, wurde für zwei Masten eine Umweltbaubegleitung angeordnet. Da es sich beim Untersuchungsgebiet um Bereiche innerhalb einer sporadisch genutzten Kiesgrube mit großen Rohbodenanteilen handelt, wurde der Augenmerk auf die Arten der Auen- und Flusslandschaften gelegt, wie dem Flussregenpfeifer, der Zauneidechse und der Kreuzkröte.
Die Umweltbaubegleitung umfasste die Erfassung des aktuellen Artenbestands innerhalb der Areale rund um die Masten und den Zu- bzw. Abfahrtswegen. Dabei wurden verschiedene Vogelarten festgestellt, u. a. der störungsempfindliche Flussregenpfeifer. Aufgrund der Lage der potentiellen Brutbereichen zu den Arbeitsbereichen, konnten o. g. Verbotstatgestände ausgeschlossen werden.
Amprion GmbH, Lampertheim
Oberottmarshausen, Kreis Augsburg, Bayern
Analyse des faunistischen Artenspektrums, insbesondere hinsichtlich vermuteter Vorkommen von Arten, die Kiesgruben als Sekundärlebensraum nutzen
Artenschutzrechtliche Einschätzung der Gefährdung planungsrelevanter Arten durch das Vorhaben
Dokumentation von Verminderungsmaßnahmen bei den Zu- und Abfahrtswegen zur Baustelle
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Windenergienutzung im UNESCO-Welterbe Mittleres Rheintal
Errichtung eines Windparks in besonders geschützten Landschaftsräumen sowie Erstellung der Unterlagen für ein Raumordnungsverfahren
Die Errichtung von Windenergieanlagen bedeutet eine weiträumige Flächeninanspruchnahme und verursacht eine große Raumwirkung. Da sie hier einen Bereich betraf, für den es bisher diesbezüglich keine landesplanerischen Festsetzungen gab, war die Durchführung eines Raumordnungsverfahrens gemäß § 17 LPIG (§ 15 ROG) erforderlich.
Da die Planung im Randbereich eines Landschaftsausschnittes mit hoher Sensibilität liegt, der u. a. als UNESCO-Welterbefläche „Oberes Mittelrheintal“ ausgewiesen ist, müssen die Wirkungen des Vorhabens präzise beschrieben und in ihren konkreten Auswirkungen umfassend erhoben werden.
Auf diesem Wege können die Auswirkungen des Vorhabens auf die geschützte Kulturlandschaft vermindert und eine genehmigungsfähige Planung unter Erhaltung des UNESCO-Welterbe-Status erreicht werden.
Dies erfordert neben der auf dieser Planungsebene geforderten Untersuchung der Raumverträglichkeit und der Schutzgüter speziell die Ermittlung der Auswirkungen der Windenergieanlagen auf das Landschaftsbild. Hierfür wird die Sichtbarkeit der Anlagen in der Landschaft untersucht und qualitativ bewertet.
Basierend auf diesen Daten wird das Konfliktpotenzial „Landschaft/Landschaftsbild – Windkraft“ für den hoch sensiblen Planungsraum differenziert bewertet.
ABO Wind AG (Wiesbaden)
Zusammenstellung und Erarbeitung aller Unterlagen zum Raumordnungsverfahren einschließlich Umweltbericht
Ausführliche Literatur- und Datenrecherche zur Ermittlung des Gefährdungspotenzials von Windkraft auf Landschaft und Landschaftsbild
Detaillierte qualitative Bewertung des hochsensiblen kulturhistorisch bedeutenden Landschaftsraumes
Anwendung und Prüfung eines fachlich fundierten Bewertungsverfahrens zur Landschaftsbildbewertung in hochsensiblem Landschaftsausschnitt
Windpark im „Greiner Eck“ bei Hirschhorn, Hessen
Errichtung eines Windparks im „Greiner Eck“ bei Hirschhorn, Hessen
Die 3P Energieplan GmbH plante im Auftrag der Windpark Greiner Eck GmbH & Co. KG, Viernheim, die Errichtung eines Windparks mit insgesamt fünf Windenergieanlagen im Bereich der Städte Hirschhorn und Neckarsteinach, Landkreis Bergstraße, Hessen. Die Ermittlung und Bewertung naturschutzfachlicher Eingriffe erfolgte im Landschaftspflegerischen Begleitplan sowie in der artenschutzrechtlichen Betrachtung.
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Als Grundlage für die Bewertung der Auswirkungen auf die Fauna wurden gesonderte Fachgutachten zu den windkraftempfindlichen Artengruppen der Vögel und der Fledermäuse erstellt. Zudem erfolgten Erfassungen der Haselmaus. Auswirkungen auf das Landschaftsbild und Kultur- und Bodendenkmäler wurden mithilfe von Sichtbarkeitsanalysen und Visualisierungen ermittelt. Da von den Wirkräumen des Vorhabens mehrere Natura 2000-Gebiete tangiert werden, war weiterhin die Erstellung einer Natura 2000-Verträglichkeitsstudie notwendig. Zur Beurteilung der umweltrelevanten Auswirkungen des Projektes und kumulierender Vorhaben wurde eine standortbezogene Umweltverträglichkeitsvorprüfung für den geplanten Windpark erstellt. Die Umweltverträglichkeitsvorprüfung ermittelt und bewertet die Auswirkungen des geplanten Windparks und seiner kumulierenden Vorhaben auf alle Schutzgüter.
Es wurden des Weiteren umfangreiche Fachgutachten zu Schatten- und Schallimmissionen ausgewertet sowie Fotosimulationen zur Beurteilung der optischen Wirkung des geplanten Windparks angefertigt. Da gemäß § 12 (2) HWaldG eine Umwandlung von Wald zum Zwecke einer dauerhaften Nutzungsänderung einer Genehmigung bedarf, wurde für das Vorhaben ebenfalls noch ein Antrag auf Genehmigung der Waldrodung gestellt, indem die erforderlichen Rodungsflächen rechnerisch erfasst wurden und für die Waldumwandlung ein entsprechender Ersatz geplant wurde. Da die Anlagenstandorte gemäß Regionalplan Südhessen / Regionaler Flächennutzungsplan 2010 als „Vorranggebiet für Natur und Landschaft“, „Vorranggebiet für Forstwirtschaft“ und teilweise als „Vorbehaltsgebiet für den Grundwasser-schutz“ ausgewiesen waren und das Plangebiet nicht in einem Vorranggebiet für die Windenergienutzung lag, musste ein Zielabweichungsverfahren durchgeführt werden, welches die TNL begleitet hat. Die Umsetzung der in den Antragsunterlagen – für die geplante Errichtung eines Windparks bestehend aus fünf Windenergieanlagen (WEA) im Bereich „Greiner Eck“ – aufgeführten naturschutzrechtlichen Vermeidungs- und Minderungsmaßnahmen sowie der naturschutzrechtlichen Nebenbestimmungen wurde im Anschluss durch eine qualifizierte ökologische Baubegleitung (ÖBB) begleitet und sichergestellt.
Windpark Greiner Eck GmbH & Co. KG, Viernheim
Hirschhorn und Neckarsteinach, Landkreis Bergstraße, Hessen
Landschaftspflegerischer Begleitplan, Artenschutzrechtliche Betrachtung gemäß § 44 BNatSchG, Natura 2000-Verträglichkeitsstudie, Forstgutachten, Landschaftsbildbewertung, denkmalspezifischer Fachbeitrag und Umweltverträglichkeitsvorprüfung
Realnutzungs- und Biotoptypenkartierung
Avifaunistische Kartierung: Brutvögel, Horst- und Großvogel-Revierkartierung, bodennaher Breitfront-Vogelzug, Kranichzug, Raumnutzung von Rotmilan und Wespenbussard
Kartierung der Fledermausfauna mit unterschiedlichen Methoden
Erfassungen der Haselmaus mithilfe von Nest Tubes
Artenschutzrechtliche Betrachtung gemäß § 44 BNatSchG
Landschaftspflegerischer Begleitplan (inklusive Entwicklung eines Kompensationskonzeptes für nicht vermeidbare Eingriffe)
Landschaftsbildanalyse (Landschaftsbildbewertung inkl. Visualisierung und Sichtbarkeitsanalyse im 10 km-Radius)
Denkmalspezifischer Fachbeitrag (Eingriffsbeurteilung denkmalschutzfachlicher Belange im 10 km-Radius)
standortbezogene UVP-Vorprüfung
Darstellung der Ergebnisse mittels Geographischem Informationssystem ESRI ArcGIS
Verfahrensbegleitung beim BImSch-Genehmigungsverfahren inkl. Einwandsbearbeitung