Source: http://kleintierzuchtverein-vogt.de/html/satzungen.html
Timestamp: 2019-01-21 16:19:22
Document Index: 129513183

Matched Legal Cases: ['§ 7', '§ 10', '§36', '§37', '§26', '§12', '§ 14', '§ 16', '§ 18']

Satzungen des Kleintierzuchtverein Z 456 Vogt und Umgebung e.V.
Der Verein führt den Namen “ Kleintierzuchtverein Z 456 Vogt und Umgebung e.V. “.
Er hat seinen Sitz in 88267 Vogt, Kreis Ravensburg. Der Verein ist in das Vereinsregister des Amtsgerichts Ravensburg eingetragen.Der Verein ist, über den zuständigen Kreisverband, mittelbares Mitglied bei den Landesverbänden der Kaninchen- bzw. der Geflügelzüchter von Württemberg und Hohenzollern und den Bundesverbänden ZDRK und BDRG.
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts steuerbegünstigte Zwecke der Abgabenordnung vom 1. Januar 1977. Zweck des Vereins ist die in rein gemeinnütziger Absicht begründete Förderung der Kaninchen-, Rassegeflügel-, Tauben- und Ziergeflügelzucht innerhalb des Vereins auf ideeller Grundlage zum Nutzen der Volkswirtschaft unter besonderer Berücksichtigung der Leistungsfähigkeit der Tiere. Darüber hinaus gilt die Arbeit des Vereins vor allem der Verbesserung der allgemeinen, nicht gewerbsmäßigen Kaninchen-, Geflügel-, Tauben und Ziergeflügelhaltung. Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für Satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendung aus den Mitteln des Vereins.
Folgende Aufgaben ergeben sich für den Verein:
Allgemeine Beratung und Aufklärung auf dem Gebiet der neuzeitlichen Kaninchen-, Geflügel-, Tauben- und Ziergeflügelzucht sowie der Haltung und Pflege dieser Tiere. Der Verhütung und Bekämpfung von Kleintierkrankheiten und Seuchen wird besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Eine enge Zusammenarbeit mit den Behörden der Tierhygiene wird angestrebt.
Verbreitung und Erhaltung der Kleintiere, insbesondere durch Abhaltung von Ausstellungen und Schulung der eingesetzten Betreuer auf den verschiedenen Gebieten. Züchterische Verbesserung der Rassekaninchen-, Rassegeflügel-, Rassetauben- und Ziergeflügelbestände durch die Ausrichtung der Zuchtarbeit im Rahmen der einheitlichen Musterbeschreibung (Standards) des Zentralverbandes Deutscher Kaninchenzüchter (ZDK) und des Bundes Deutscher Rassegeflügelzüchter (BDRG) für die einzelnen Gattungen und Rassen. Damit sollen bestimmte Zuchtziele erreicht werden, wie die Erhöhung der Leistungsfähigkeit und die Verbesserung der Schönheit der Rassekaninchen und der Rassegeflügels. Einheitliche Kennzeichnung der Kleintiere nach den Bestimmungen des ZDRK und des BDRG. Verbesserung der Belange des Vereins innerhalb des Vereinsgebietes. Beratung und Belehrung der Mitglieder durch Wort, Schrift und Bild. Gegenseitige Aussprache in allen züchterischen und wirtschaftlichen Angelegenheiten. Durchführung von Stallschauen bei den Mitgliedern und Beratung derselben bei Erwerb und der Pflege von Tieren. Erziehung der Jugend zur Tierliebe und Gewinnung der Jugend zur sinnvollen Freizeitgestaltung durch Kleintierhaltung.
Die Mitgliedschaft im Verein wird durch den schriftlichen Aufnahmeantrag, unter ausdrücklicher Anerkennung der Satzung und nach der Zustimmung der Monatsversmmlung erworben. Die Abstimmung über den Aufnahmeantrag setzt die Anwesenheit des Antragstellers zugrunde. Bei Jungentlichen unter 18. Jahren ist die Bestädigung der Erziehungsberechtigten erforderlich.
Zu Ehrenmitgliedern des Vereins können Personen ernannt werden, die im Verein eine ununterbrochene aktive Zugehörigkeit von mindestens 25 Jahren aufweisen. Zu Ehrenmitgliedern können vom Ausschuss vorzeitig auch Mitglieder ernannt werden, welche sich in der Kleintierzucht oder um den Verein in herausragender Weise verdient gemacht haben.
Die Mitgliedschaft erlischt durch den Tod des Mitglieds; durch Austritt, der schriftlich an den Vorstand erklärt werden muss und der überdies nur zum Ende eines Kalenderjahres möglich ist; durch Ausschluss, welcher ausgesprochen werden kann bei einem groben Verstoß gegen die Satzung; wegen eines Verhaltens, das geeignet ist, den Verein oder die Kleintierzucht überhaupt in ihrem Ansehen oder in irgend einer anderen Beziehung zu schädigen; wegen eines unehrenhaften oder die Gesamtheit schädigenden Verhaltens; wenn das Mitglied mit der Zahlung des Mitgliedsbeitrages länger als ein Jahr im Rückstand ist.
Den Ausschluss eines Mitgliedes beschließt der Ausschuss mit einfacher Mehrheit. Gegen seine Entscheidung kann das betreffende Mitglied beim Vorstand Berufung einlegen. Die Mitgliederversammlung entscheidet dann endgültig über den Ausschluss. Ausscheidende Mitglieder haben keinen Rechtsanspruch auf das Vereinsvermögen.
§ 7 Jugendmitglieder
Jugendliche vom 6. bis 18. Lebensjahr können Mitglieder der Jugendgruppe werden.
Für die Jugendgruppe gilt die Satzung mit folgenden Zusatzbestimmungen:
Beiträge können erhoben werden. Ein Jugendmitglied kann nur auf Antrag des Jugendleiters ausgeschlossen werden.
Die aktiven und passiven Mitglieder haben Beiträge nach Maßgabe der Beschlussfassung durch die Mitgliederversammlung zu zahlen. Ehrenmitglieder sind beitragsfrei. Ausscheidende Mitglieder haben
die Beiträge bis zum Ende des laufenden Kalenderjahres zu zahlen.
Die aktiven und passiven Mitglieder sind verpflichtet, die Satzung einzuhalten und alle Satzungsgemäßen Beschlüsse des Vereins der Form und dem Sinn entsprechen zu befolgen. Die Mitglieder sind insbesondere verpflichtet, die Arbeit und die Bestrebungen des Vereins tatkräftig zu unterstützen, dem Verein im Rahmen seiner Arbeit nötigen Auskünfte zu erteilen und ihren finanziellen Verpflichtungen gegenüber dem Verein pünktlich nachzukommen.
Die Mitglieder haben das Recht auf Unterstützung und Förderung durch den Verein im Rahmen dieser Satzung.
Das Stimmrecht steht ihnen entsprechend der Regeln in der Satzung zu.
§ 10 Vereinsversammlungen
Allmonatlich soll eine Versammlung dieser Art stattfinden. Die Einladung hierzu erfolgt über das örtliche Gemeindeblatt oder schriftliche Einladung. Alle Termine werden im Veranstaltungskalender veröffentlicht.
Die Monatsversammlungen dienen in erster Linie der Besprechung züchterischer Aspekte und auch der Erledigung laufender Vereinsangelegenheiten, sofern diese nicht vom Ausschuss wahrgenommen werden.
Bei allen Vereinsversammlungen hat der Vorsitzende das Hausrecht.
2. Hauptversammlungen
Die Hauptversammlung ist oberstes Organ des Vereins. Sie wird vom Vorstand einberufen. Die Einladung hierzu erfolgt schriftlich und durch die Veröffentlichung im örtlichen Gemeindeblattblatt. Die schriftliche Einladung muß mindestens 10 Tage vor dem Termin unter Bekanntgabe der jeweiligen Tagesordnung an die Mitglieder ergehen.
Anträge zur Versammlung müssen mindestens 6 Tage vor dem Hauptversammlungstermin beim 1. Vorsitzenden eingegangen sein.
Die Behandlung eingegangener Anträge
Die Durchführung der erforderlichen Wahlen
Die Aufstellung und Genehmigung des Jahresprogramms
Die Beschlussfassung über etwaige Satzungsänderungen sowie die Erledigung sonstiger Angelegenheiten gemäß dieser Satzung.
Eine außerordentliche Hauptversammlung ist einzuberufen, wenn der Vorstand dies für erforderlich hält oder auf Antrag von mindestens einem Drittel der Mitglieder, im übrigen gemäß §36 und §37 BGB.
Jede ordnungsgemäß einberufene Monatsversammlung und jede Hauptversammlung ist, im Rahmen dieser Satzungsbestimmung, beschlussfähig und entscheidet mit Stimmenmehrheit.
Bei Stimmengleichheit ist ein Antrag abgelehnt. Stimmenübertragung ist nicht statthaft.
Die Vereinsleitung besteht aus dem Vorstand und dem Ausschuss.
Der Vorstand setzt sich im Sinne des §26 BGB aus dem Vorsitzenden, dessen Stellvertreter, Schriftführer und Kassier zusammen.
Der Vorsitzende, dessen Stellvertreter, der Kassier, der Schriftführer, die Zuchtwarte und Zuchtbuchführer der einzelnen Sparten, der Tätowiermeister, der Jugendvertreter sowie weitere Beisitzer.
Der 1. und 2. Vorsitzende vertreten den Verein nach außen in allen gerichtlichen und nichtgerichtlichen Angelegenheiten. Jeder ist allein vertretungsberechtigt. Der 1. Vorsitzende beruft die Ausschusssitzungen ein und leitet sie, ebenfalls die Versammlungen und alle sonstigen Veranstaltungen des Vereins. Der 1. Vorsitzende überwacht die Ausführung der Beschlüsse des Vereins, die Einhaltung der Satzung und die besonderen Bestimmungen, erteilt an den Kassier Zahlungsanweisung und sorgt für die Erledigung des Schriftwechsels.
Der 2. Vorsitzende vertritt den 1. Vorsitzenden vereinsintern bei Verhinderung. Die Mitglieder des Vorstandes werden von der Hauptversammlung für eine Amtszeit von 2 Jahren gewählt. Eine Wiederwahl ist unbegrenzt zulässig.
Die Zusammensetzung des Ausschusses ist im §12 dieser Satzung geregelt. Weitere Ausschussmitglieder können von der Hauptversammlung bestimmt und gewählt werden. Die Wahlen finden in der Hauptversammlung statt. Die Mitglieder des Vorstandes, des Ausschusses und die Kassenprüfer werden auf zwei Jahre gewählt. Die Kassenprüfer dürfen nicht Mitglieder des Vorstandes sein. Mitglieder, welche bei der Hauptversammlung unentschuldigt fehlen, sind nicht wählbar. Scheidet einer der Gewählten vor Ablauf der Wahlperiode aus, so hat die nächste Hauptversammlung einen Ersatzmann zu wählen. Bis zu diesem Zeitpunkt kann vom Ausschuss ein Ersatzmann kommissarisch eingesetzt werden.
Bei allen Wahlen entscheidet die einfache Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet eine Stichwahl.
Die Gewählten bleiben nach Ablauf der Amtsperiode bis zur Neuwahl im Amt. Eine Wiederwahl ist zulässig.
Der Kassier hat über Einnahmen und Ausgaben ordnungsgemäß Buch zu führen, Beiträge einzuziehen und Zahlungen vorzunehmen. Das Rechnungsjahr ist das Kalenderjahr. Der Kassier hat der Hauptversammlung einen Kassenbericht mit Vermögensaufstellung zu fertigen und der Versammlung vorzulegen. Die Prüfung der Kasse und des Vermögens erfolgt durch mindestens zwei Kassenprüfer, die von der Hauptversammlung gewählt werden.
Über die jeweiligen Vorstands- und Ausschussversammlungen sowie über die Mitgliederversammlungen ist jeweils ein Protokoll zu fertigen. Dieses Protokoll wird dann vom Vorsitzenden oder dessen Stellvertreter unterzeichnet.
§ 14Vereinsvermögen
Etwaige Mittel des Vereins dürfen nur für Satzungsgemäße Zwecke verwendet werden.
Mitglieder können aus dem Vereinsvermögen keine Gewinnanteile oder Ähnliche Zuwendungen erhalten.
Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Der Vorstand ist befugt, über einen Betrag von bis zu 500,- Euro ohne vorherigen Beschluss des Ausschusses zu verfügen. Der Ausschuss muss aber in der folgenden Versammlung informiert werden.
Eine Änderung der Satzung kann nur durch die Hauptversammlung mit zwei Drittel Stimmenmehrheit erfolgen.
§ 16 Ausstellungen
Die Ausstellungen des Vereins sollen in jeder Hinsicht mustergültig aufgezogen werden. Grundlagen dazu sind die allgemeinen Ausstellungsbedingungen (AAB) der Übergeordneten Organisationen. Bei Beschickung von Ausstellungen müssen die ausgestellten Tiere Eigentum des Ausstellers sein.
Der Verein kann durch Beschluss der ordentlichen oder außerordentlichen Hauptversammlung aufgelöst
werden. Zu diesem Beschluss ist eine Mehrheit von 2/3 der anwesenden Vereinsmitglieder erforderlich. Bei Auflösung des Vereins oder Wegfall seines bisherigen Zwecks ist das Vermögen des Vereins zu steuerbegünstigten Zwecken zu verwenden. Beschlüsse über die zukünftige Verwendung dürfen erst nach Einwilligung des zuständigen Finanzamtes ausgeführt werden.
§ 18 Satzungsannahme
Diese Satzung wurde von der Hauptversammlung im März 1974 angenommen.