Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/Paragraph_55_JWMG_Schutzvorrichtungen_gegen_Wildschaden-d7232290,56.html
Timestamp: 2016-10-25 01:51:54
Document Index: 44762403

Matched Legal Cases: ['§ 55', '§ 55', '§ 55', '§ 56', '§ 57', '§ 58', '§ 59', '§ 60', '§ 61', '§ 62', '§ 63', '§ 64', '§ 65', '§ 66', '§ 67', '§ 68', '§ 69', '§ 70', '§ 71', '§ 72', '§ 55', '§ 55', '§ 54', '§ 56']

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§ 55 JWMG, Schutzvorrichtungen gegen Wildschaden Suche
Jagd- und Wildtiermanagementgesetz (JWMG) Landesrecht Baden-Württemberg…§ 55 JWMG, Schutzvorrichtungen gegen Wildschaden§ 56 JWMG, Schadensersatzpflicht bei Jagdschaden§ 57 JWMG, Geltendmachung des Schadens§ 58 JWMG, Jagdbehörden§ 59 JWMG, Landesbeirat Jagd und Wildtiermanagement§ 60 JWMG, Beirat bei der unteren Jagdbehörde§ 61 JWMG, Fachberatung§ 62 JWMG, Sachliche Zuständigkeit, Anordnungen im Einzelfall§ 63 JWMG, Örtliche Zuständigkeit§ 64 JWMG, Anerkennung von Vereinigungen, Übertragung von Aufgaben§ 65 JWMG, Staatseigene Jagden§ 66 JWMG, Strafvorschriften§ 67 JWMG, Ordnungswidrigkeiten§ 68 JWMG, Einziehung von Gegenständen§ 69 JWMG, Verbot der Jagdausübung§ 70 JWMG, Ermächtigungen§ 71 JWMG, Unberührtheitsklausel§ 72 JWMG, Übergangs- und SchlussbestimmungenAnlage 1 JWMG
§ 55 JWMG, Schutzvorrichtungen gegen Wildschaden
§ 55 JWMGJagd- und Wildtiermanagementgesetz (JWMG)Landesrecht Baden-WürttembergAbschnitt 7 – Wild- und JagdschadenTitel: Jagd- und Wildtiermanagementgesetz (JWMG)Normgeber: Baden-WürttembergAmtliche Abkürzung: JWMGGliederungs-Nr.: 792Normtyp: Gesetz(1) Ein Anspruch auf Ersatz von Wildschaden ist nicht gegeben, wenn die geschädigte Person die zur Abwehr von Wildschaden getroffenen Maßnahmen verhindert oder unwirksam macht.(2) Gärten, Obstgärten, Baumschulen, Alleen, einzeln stehende Bäume sowie Forstkulturen anderer als der im Jagdbezirk vorkommenden Hauptholzarten und Freilandpflanzungen von Garten- oder hochwertigen Handelsgewächsen gelten als Sonderkulturen im Sinne dieses Gesetzes. Wildschaden, der an Sonderkulturen entsteht, wird nicht ersetzt, wenn die Herstellung üblicher Schutzvorrichtungen unterblieben ist, die unter gewöhnlichen Umständen zur Abwendung des Schadens ausreichen. Hauptholzarten sind diejenigen Baumarten, die im jeweiligen Jagdbezirk einen Flächenanteil von mindestens fünf vom Hundert im Ausgangsbestand aufweisen, es sei denn, es ist vertraglich etwas anderes bestimmt.(3) Streuobstwiesen, die wie Grünland genutzt werden und auf denen regelmäßig weniger als 150 Obstbäume je Hektar stehen, sind keine Sonderkulturen im Sinne des Gesetzes. Nicht ersatzpflichtig sind Wühlschäden an Streuobstwiesen, wenn zum Schadenszeitpunkt das Fallobst nicht fachgerecht abgeerntet ist.(4) Wildschäden an Weinbergen sind zu ersetzen, auch wenn Schutzvorrichtungen zur Abwendung des Schadens nicht errichtet sind.
§ 54 JWMG, Umfang der Ersatzpflicht bei Wildschaden§ 56 JWMG, Schadensersatzpflicht bei Jagdschaden