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Timestamp: 2018-12-14 09:54:33
Document Index: 176645396

Matched Legal Cases: ['§ 9', '§ 43', '§ 3', '§ 9', '§ 51', '§ 14', '§ 2', '§ 1']

Kontakt | Kanzlei Thoeldtau Wunstorf
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1.1. Das Rechtsberatungs-Dienstleistungsangebot durch die Rechtsanwaltskanzlei Nils Thöldtau, Lange Straße 12, 31515 Wunstorf (nachfolgend: Rechtsanwaltskanzlei) einschließlich der Online-Rechtsberatung ist an Verbraucher und Unternehmer (nachfolgend: Anfragende(r) oder Mandant) in Deutschland gerichtet.
1.2. Beratungsaufträge werden ausschließlich zu den nachstehenden Bedingungen übernommen. Entgegenstehende oder von diesen Bedingungen abweichende Bedingungen finden keine Anwendung, soweit deren Geltung nicht ausdrücklich von der Rechtsanwaltskanzlei bestätigt wird. Allen sonstigen Geschäfts- oder Lieferbedingungen, die uns mitgeteilt werden, wird hiermit ausdrücklich widersprochen. Dies alles gilt auch dann, wenn in Kenntnis anderer Bedingungen Leistungen vorbehaltlos ausführt werden.
2.1. Bei der Beauftragung mit Rechtsdienstleistungen (Beratungsmandat) gelten die berufsrechtlichen Regelungen für Rechtsanwälte in Deutschland. Diese können auf der Homepage der Bundesrechtsanwaltskammer unter www.brak.de eingesehen und abgerufen werden.
2.2. Das Beratungsmandat wird Herrn Rechtsanwalt Nils Thöldtau persönlich erteilt. Es kann von weiteren Anwälten und/oder Mitarbeitern bearbeitet werden. Insoweit wird die Rechtsanwaltskanzlei auch zur Erteilung von Untervollmachten bevollmächtigt.
2.3. Mit Ihrer Anfrage fordern Sie die uns zur Abgabe eines Angebotes hinsichtlich des Beratungsmandats auf. Nachdem Sie uns Ihre Anfrage per E-Mail, per Telefax, per Post oder über das Kontaktformular /Online-Beratungsformular zugesandt haben, werden wir Ihnen nach Ihrer Wahl per E-Mail, per Post oder Telefax die Kosten der Erstberatung mitteilen, sofern sich Ihre Anfrage für eine Erstberatung eignet. Sollte sich Ihre Anfrage nicht für eine Erstberatung eignen, werden wir Sie hierüber unverzüglich in Kenntnis setzen. In dem Fall entstehen Ihnen keinerlei Kosten. Ein Beratungsvertrag kommt mit der Rechtsanwaltskanzlei erst zustande, wenn Sie sich schriftlich mit dem von uns unterbreiteten Vorschlag einverstanden erklärt haben. Wir behalten uns in Einzelfallen vor, einen Kostenvorschuss gemäß § 9 Rechtsanwaltsvergütungs-gesetz (RVG) zu verlangen.
2.4. Rechtsanwalte dürfen keine widerstreitende Interessen vertreten, § 43a Abs. 4 BRAO. Sie sollten uns daher bereits bei Ihrer Anfrage auch den Namen und die Anschrift der „Gegner" mitteilen. Sollten wir bereits mit Ihrem Gegner in einem Mandatsverhältnis stehen, so sind wir gesetzlich dazu verpflichtet, Ihre Beratung abzulehnen. Wir teilen Ihnen dies unverzüglich mit.
2.5. Müssen Sie bestimmte Fristen einhalten, so teilen Sie uns dies in Ihrer Anfrage unbedingt mit. Fristversäumnisse aufgrund einer fehlenden Angabe gehen zu Ihren Lasten.
2.6. Online-Rechtsberatungsauftrage werden grundsätzlich nur dann von uns angenommen, wenn die Anfrage mindestens 7 Werktage vor dem Eintritt der Verjährung oder eines Fristablaufs bei der Rechtsanwaltskanzlei eingegangen ist.
2.7. Jegliche Art von Nebenabreden bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform.
2.8. Mündlich im Zusammenhang mit der Vertragsanbahnung oder Abgabe eines Angebots nach Ziffer 2.3. erteilte Auskünfte, Äußerungen und Hinweise sind unverbindlich und begründen keine Vertragsbeziehung. Für solche Auskünfte und Hinweise haften wir nicht.
3. Durchführung und Mitwirkungspflichten
3.1. Wir können Sie nur dann umfassend und zielführend beraten, wenn uns der zugrundeliegenden Sachverhalt vollständig und wahrheitsgemäß mitgeteilt wird. Dazu stellen Sie uns sämtliche für die Bearbeitung erforderlichen Unterlagen und Informationen vollständig zur Verfügung. Die Bewertung sowie die anschließende Bearbeitung der Anfrage erfolgt ausschließlich aufgrund des uns mitgeteilten Sachverhalts sowie den beigebrachten Unterlagen.
3.2. Sie haben sicherzustellen, dass Sie auf abwicklungsrelevante Anfragen der Rechtsanwaltskanzlei sofort reagieren und Ihren Mitwirkungspflichten unverzüglich nachkommen. Sie verpflichten sich, an Werktagen eine tägliche Erreichbarkeit sicherzustellen, insbesondere bei Ansprüchen bei denen innerhalb von 14 Tagen nach Auftragserteilung die Verjährung eintritt.
Verletzen Sie eine wesentliche Pflicht aus diesen Mandatsbedingungen, insbesondere eine seiner Mitwirkungspflichten, so dass die Bearbeitung der Anfrage für die Rechtsanwaltskanzlei unmöglich wird oder unverhältnismäßig erschwert wird, so ist die Rechtsanwaltskanzlei zur außerordentlichen Kündigung des Mandatsverhältnisses berechtigt.
5.1. Unsere Vergütung richtet sich nach den gesetzlichen Bestimmungen des Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes (RVG). Die Gebühren werden dabei grundsätzlich nach dem Gegenstandswert berechnet, soweit keine hiervon abweichende Vergütungsvereinbarung nach § 3a Abs.1 RVG geschlossen wird.
5.2. Die Vergütungen werden grundsätzlich nach erbrachter Leistung abgerechnet. Vorschuss- oder Abschlagsrechnungen können in jeweils angemessener Hohe gestellt werden (§ 9 RVG).
5.3. Rechnungsbetrage sind nach Erhalt der Rechnung ohne Abzug fällig. Die Zahlung kann in bar oder per Überweisung erfolgen.
6.1. Wir haften für sämtliche Schaden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer fahrlässigen Pflichtverletzung der Rechtsanwaltskanzlei oder einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung eines Erfüllungsgehilfen der Rechtsanwaltskanzlei beruhen. Für Beratungsfehler, die auf einer fehlerhaften oder unvollständigen Schilderung des Sachverhalts bzw. einer fehlerhaften oder unvollständigen Beibringung für die Fallbearbeitung relevanter Unterlagen beruhen, ist die Haftung ausgeschlossen.
6.2. Unsere Haftung für sonstige Schäden bei einem leicht fahrlässigen Berufsversehen ist gem. § 51a Abs. 1 Nr. 2 BRAO auf dem Betrag der durch die Berufshaftpflichtversicherung abgedeckten Haftungshöchstsumme von EUR 1.000.000 begrenzt. 6.3. Möchten Sie eine von Ziffer 6.2. abweichende höhere Haftungssumme mit uns vereinbaren, muss dies im Hinblick auf die zusätzlichen Versicherungskosten gesondert schriftlich vereinbart werden.
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Rechtsanwaltskanzlei Nils Thöldtau
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9.3. Sollten einzelne Bestimmungen dieses Vertrages unwirksam sein oder unwirksam werden, so wird dadurch die Gültigkeit des übrigen Vertragsinhalts nicht berührt. Die Parteien verpflichten sich unwirksame oder nichtige Bestimmungen durch neue Bestimmungen zu ersetzen, die dem in den unwirksamen oder nichtigen Bestimmungen enthaltenen wirtschaftlichen Regelungsgehalt in rechtlich zulässiger Weise gerecht werden. Entsprechendes gilt, wenn sich in dem Vertrag eine Lücke herausstellen sollte. Zur Ausfüllung der Lücke verpflichten sich die Parteien auf die Bestimmung angemessener Regelungen in diesem Vertrag hinzuwirken, die dem am nächsten kommen, was die Vertragschließenden nach dem Sinn und Zweck des Vertrages bestimmt hatten, wenn der Punkt von ihnen bedacht worden wäre.
Stand: 01. Dezember 2012
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Ja, ich habe die Mandatsbedingungen zur Kenntnis genommen und akzeptiere diese als Vetragsgrundlage für mein Anliegen