Source: http://www.jura.hhu.de/fakultaet0/ueberuns/integrierte-qualitaetsoffensive-in-lehre-und-studium-iqu/orientierung-online/pruefungen.html
Timestamp: 2019-03-22 08:49:34
Document Index: 106687350

Matched Legal Cases: ['§ 50', '§ 51', '§ 3', '§ 29', '§ 4', '§ 6', '§ 7', '§ 9', '§ 29', '§ 3']

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Die Zwischenprüfung ist sowohl Zulassungsvoraussetzung für die Schwerpunktbereichsprüfung als auch für die staatliche Pflichtfachprüfung. Sie ist in der Zwischenprüfungsordnung der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (ZwPO) geregelt (siehe Rechtsgrundlagen). Das endgültige Nichtbestehen der Zwischenprüfung ist ein Exmatrikulationsgrund, § 50 Abs. 1 Buchst. b Hochschulgesetz NW vom 01.01.2007 (HG NW) und gleichzeitig ein Immatrikulationshindernis, § 51 Abs. 1 Buchst. c HG NW.
Die Zwischenprüfung wird studienbegleitend in Form von Teilprüfungen (Semesterabschlussklausuren) in der Regel bis zum Abschluss des 4. Fachsemesters abgelegt. Sie besteht aus den Modulen Bürgerliches Recht, Strafrecht und Öffentliches Recht. In jedem der drei Module werden vom 1. bis zum 4. Fachsemester 4 Semesterabschlussklausuren (SAK) angeboten.
Im ersten Semester stehen also Klausuren in Bürgerliches Recht I, Strafrecht I und Öffentliches Recht I an. Um daran teilnehmen zu können, ist eine Anmeldung zu den Modulen der Zwischenprüfung erforderlich (Frist nach Ankündigung im Studierendenportal). Nähere Informationen dazu sind zu gegebener Zeit auf der Homepage der Juristischen Fakultät und auf der Startseite des Studierendenportals verfügbar. Dazu erforderliche TANs werden an die Universitätsemailadresse geschickt.
Die Anmeldung zu den Modulen der Zwischenprüfung begründet eine sogen. Schreibverpflichtung, vgl. § 3 Abs. 3 ZwPO. Entgegen dieser Verpflichtung nicht abgelegte Klausuren gelten als nicht bestanden, es sei denn, man macht unverzüglich (z.B, bei Krankheit durch ein ärztliches Attest) glaubhaft, dass man an der Prüfungsleistung aus einem Grund, den man nicht zu vertreten hat, nicht teilnehmen konnte!
Die Zwischenprüfung ist bestanden, wenn von den insgesamt 12 angebotenen Semesterabschlussklausuren 9 bestanden sind, davon jeweils mindestens 2 in jedem Modul. Die Klausuren des ersten und zweiten Semesters dürfen bei Nichtbestehen einmal wiederholt werden.
Die Zwischenprüfung ist auch bestanden, wenn die / der Studierende nach Ausschöpfen aller Wiederholungsmöglichkeiten mind. 7 SAK erfolgreich angefertigt und die mündliche Nachprüfung bestanden hat.
Ausführliche Informationen zur Zwischenprüfung finden sich auf der Fakultätshomepage.
Erste Prüfung (Schwerpunktbereichsprüfung und staatliche Pflichtfachprüfung)
Das Studium endet mit der „ersten Prüfung“, die aus einer universitären Schwerpunktbereichsprüfung (30 % der Gesamtnote) und einer staatlichen Pflichtfachprüfung (70% der Gesamtnote) besteht.
1. Schwerpunktbereichsprüfung
Die Schwerpunktbereichsprüfung macht 30 % der Gesamtnote der „ersten Prüfung“ aus, § 29 Abs. 2 JAG NW. Die Schwerpunktbereichsprüfung besteht gem. § 4 Abs. 1 S. 1 SchwPO aus einer 5-stündigen Aufsichtsarbeit (§ 6 SchwPO), einer 4-wöchigen häuslichen Arbeit (§ 7 SchwPO) und einer mündlichen Prüfung (§ 9 SchwPO).
Ausführlichere Informationen zum Ablauf des Schwerpunktbereichsstudiums und zu den teilw. schon zu Beginn des Studiums zu erwerbenden Zulassungsvoraussetzungen zur Schwerpunktbereichsprüfung finden sich auf der Fakultätshomepage und in der dort zu findenden SchwPO.
2. Staatliche Pflichtfachprüfung
Die staatliche Pflichtfachprüfung macht 70 % der Gesamtnote der „ersten Prüfung“ aus, § 29 Abs. 2 JAG NW. Sie wird vor dem zuständigen Justizprüfungsamt abgelegt, §§ 3, 6 JAG NW.
Ausführlichere Informationen finden sich auf der Fakultätshomepage und im JAG NW.
(Siehe zu alledem auch: Studienablauf )