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Timestamp: 2019-10-22 20:46:20
Document Index: 167727165

Matched Legal Cases: ['§ 145', '§ 140', '§ 152', '§ 145', '§ 140', '§ 140', '§ 152', '§ 25', '§ 145', '§ 145', '§ 140', '§ 145', '§ 16', '§ 152', '§ 145', '§ 140', '§ 145', '§ 145', '§ 145', '§ 145', '§ 145']

Bemessung Arbeitslosengeld, fiktives ArbeitsEntgelt, Nahtlosigkeitsregelung | Erwerbslosenforum Deutschland
Bemessung Arbeitslosengeld, fiktives ArbeitsEntgelt, Nahtlosigkeitsregelung (1 Betrachter)
Starter*in Ritamba
arbeitsentgelt arbeitslosengeld bemessung fiktives nahtlosigkeitsregelung
Ich bin 51 Jahre alt, Diplom Ökonomin (Studium Wirtschaftswissenschaften), keine Familie. Nach dem Studium habe ich 11 Jahre erfolgreich in meinem Beruf gearbeitet.
Danach war ich 10 Jahre selbstständig und habe dann aufgrund persönlicher und räumlicher Veränderung einen Job im Vertriebs-Innendienst angenommen.
Geringe Gehaltsbasis (EUR 2.000) und in Aussicht gestellte hohe Provision.
Aufgrund der Folgen einer Operation am Kopf war es mir jedoch nicht möglich die Arbeit durchzuführen und ich wurde nach sechs Wochen arbeitsunfähig geschrieben. Daraufhin kündigte mir mein Chef. Beschäftigt war ich damit zwei Monate.
Die Folgen der Operation verschlechterten sich trotz vieler Maßnahmen und zum 12. Dezember 2017 lief die Zahlung des Krankengeldes nach der Höchstdauer aus.
Bereits vier Wochen vorher wollte ich einen Antrag auf EM-Rente stellen, aber hierfür war es erforderlich, dass noch fehlende Zeiten (Studium) nachgemeldet wurden. Das ist nach wir vor bei der DRV in Bearbeitung. Zeitgleich wurde ein Antrag auf Berufliche Rehabilitation gestellt, der auch noch in Bearbeitung ist.
Deswegen habe ich mich fristgerecht bei der AfA gemeldet.
Anhand von ärztlichen Unterlagen wurde vom Arbeitsamt ein Gutachten erstellt. Ergebnis: Ich sei arbeitsfähig. Es würde keine Nahtlosigkeit vorliegen. Von meiner Ärztin bin ich nach wie arbeitsunfähig geschrieben. Dieses entspricht auch der Realität.
Meine Arbeitsvermittlerin bei der AfA meinte, ich solle keinen Widerspruch einlegen, sondern dieses erst mal akzeptieren, damit ich erst mal Geld bekäme. Sie würde dann ein neues Gutachten einfordern.
Nun habe ich einen Bewilligungsbescheid bekommen über EUR 25,13
Bemessung: „Das fiktive ArbeitsEntgelt richtet sich nach der Beschäftigung als Pförtnerin, da sich die Vermittlungsbemühungen Ihrer Agentur für Arbeit für Sie auf diese in erster Linie erstrecken. Für diese Ausbildung ist keine Ausbildung erforderlich (Qualifikationsgruppe 4, etc.).
Sollte ich dem Arbeitsmarkt nur eingeschränkt zur Verfügung stehen, würde sich das BemessungsEntgelt entsprechend vermindern.
Fakt ist: Mit meinem Krankheitsbild kann ich nicht mal einen Full-Time-Job als Pförtnerin ausüben.
1) Wenn die zwei Monate, die ich gearbeitet habe, als Bemessungsgrundlage nicht reichen, auf welcher Rechtsgrundlage beruht dann diese Einstufung?
Bei einem ersten Gespräch mit einem SB wurde mir gesagt, dass in diesem Fall auf die berufliche Qualifikation zurückgegriffen würde und auf die vergangenen 15 Jahre Arbeitsleben. Nun kann etwas ganz anderes raus.
Meine Erkrankung kann doch nicht als Basis für eine fiktive Einstufung her genommen werden, oder?
2) Wieso liegt keine Nahtlosigkeit vor, wenn früh genug ein Antrag auf berufliche Rehabilitation gestellt wurde. Auf was bezieht sich diese Nahtlosigkeit?
3) Muss ich nun so tun, als sei ich fähig, einen Vollzeitjob anzunehmen, damit mir die 60% eines Pförtnerinnen-Gehaltes nicht noch zusätzlich reduziert werden?
Ich bin geistig völlig klar. Aber ich habe einen ständigen Schmerzpegel mit nicht kalkulierbaren Schmerzattacken, die mich komplett aus dem Verkehr ziehen.
Hallo Ritamba,
Habe deine Anfrage mal in einen besseren Bereich verlegt, denn mit "normalem" ALGI hat das weniger zu tun, was nach der Aussteuerung passiert bei der AfA.
Hier wirst du auch mehr passende Antworten dazu finden und bekommen.
Dann stimmt ja schon deine fiktive Einordnung gar nicht, denn es ist vom (nachweisbaren) Ausbildungsgrad auszugehen und nicht davon was du nun ( mit eingeschränkter Leistungsfähigkeit) noch machen könntest nach Meinung der Arbeitsvermittler.
Hast du in der selbsständigen Zeit weiter in die Rentenkasse eingezahlt, warst du auch für Bezug von ALGI versichert in dieser Zeit ?
Ab wann bist du dann wieder (Jahr / Monat) im Angestellten - Verhältnis pflichtversichert gewesen ?
Aufgrund der Folgen einer Operation am Kopf war es mir jedoch nicht möglich die Arbeit durchzuführen und ich wurde nach sechs Wochen arbeitsunfähig geschrieben.
Dann hat die reale Beschäftigungzeit (weniger als 150 Tage mit pflichtversichertem Einkommen) zumindest nicht gereicht, um die Berechnungsgrundlage für ALGI aus dem letzten Einkommen zu bestimmen.
Daraufhin kündigte mir mein Chef. Beschäftigt war ich damit zwei Monate.
Darf ich fragen wie lange dein Anspruch auf ALGI lt. Bescheid sein soll, aus dem Krankengeld-Bezug können es ja nur etwa um die 8 Monate sein ???
Bereits vier Wochen vorher wollte ich einen Antrag auf EM-Rente stellen, aber hierfür war es erforderlich, dass noch fehlende Zeiten (Studium) nachgemeldet wurden. Das ist nach wir vor bei der DRV in Bearbeitung.
Einen Anspruch auf EM-Rente wirst du nur haben wenn du in den letzten 5 Jahren VOR der Antragstellung wenigstens 36 Pflichtbeiträge an die DRV gezahlt hast, die Zeiten aus dem Studium können das nicht ersetzen, was dir davon (eventuell) aus den letzten 5 Jahren fehlt.
Zeitgleich wurde ein Antrag auf Berufliche Rehabilitation gestellt, der auch noch in Bearbeitung ist.
Warum tust du das, wenn du meinst nicht mehr arbeiten zu können (aus rein gesundheitlichen Gründen) und EM-Rente beantragst (oder beantragen willst) deswegen, dann stellt man doch anschließend keinen Antrag auf berufliche Förderung ???
Die DRV wird es natürlich "freuen", da wird zunächst mal an deinem LTA-Antrag gearbeitet und die EM-Rente "auf Eis gelegt" ... oder habe ich das jetzt falsch verstanden, dass die EM-Rente noch gar nicht beantragt wurde ???
Mit aktuell 51 Jahren hast du aber wenig Aussichten mehr als einen Arbeitgeber-Zuschuss zu bekommen, wenn der dich einstellt so wie du bist, leidensgerecht und versicherungspflichtig.
Korrigiere mich bitte wenn ich jetzt was falsch verstanden haben sollte ... läuft denn nun ein offizieller Antrag bei der DRV und wenn JA welcher ???
Das ist der DRV allerdings auch deutlich lieber als dir eine EM-Rente zahlen zu müssen, wer arbeiten kann und möchte (auch ungelernt in einem anderen Tätigkeitsfeld), der braucht doch keine Rente wegen Erwerbsminderung.
Anhand von ärztlichen Unterlagen wurde vom Arbeitsamt ein Gutachten erstellt. Ergebnis: Ich sei arbeitsfähig.
Welche Unterlagen hast du denn dafür eingereicht und bei WEM, sind der AfA auch deine gestellten Anträge an die DRV bekannt ???
Ich nehme mal an dieses ÄD-"Gutachten" wurde nach "Aktenlage" gemacht, was das gewesen ist kannst du nur selber wissen.
Hast du dir das "Gutachten" mal beim ÄD als Kopie eingefordert, es gibt Teil A und Teil B, den Teil B sollte auch dein Arbeitsberater vorliegen haben un d darf dir gerne auch schon mal eine Kopie davon aushändigen.
Es würde keine Nahtlosigkeit vorliegen. Von meiner Ärztin bin ich nach wie arbeitsunfähig geschrieben. Dieses entspricht auch der Realität.
Der ÄD kann ja auch nur deine "Restleistungsfähigkeit" für die Vermittlung feststellen, deine AU wird von deinem behandelnden Arzt weiter geführt und daran kann auch der AfA-ÄD NICHTS ändern.
Wenn du noch Aussichten haben willst auf Entscheidungen bei der DRV, dann solltest du deine AU auch auf keinen Fall beenden lassen, mit deiner "Restleistungsfähigkeit" musst du dich aber der Arbeitsvermittlung zur Verfügung stellen (wollen) ...
Das gilt (leider) auch im Zuge der "Nahtlosigkeit und die gilt natürlich auch für dich, weil sich dein Anspruch aktuell nur deswegen ergibt, nach § 145 SGB III hast du Anspruch auf ALGI wenn das Krankengeld abgelaufen ist und immer noch "Leistungseinschränkungen" bestehen.
Dazu erzählen die bei der AfA gerne solchen "Unsinn" aber genau dafür wurde diese Sonderregelung im SGB III mal geschaffen.
Besorge dir erst mal das aktuelle "Gutachten", deine SB (Sachbearbeiterin) kann gar nicht beurteilen was bei dir medizinisch los ist (sie ist ja kein Arzt) um ein neues Gutachten beim ÄD anzufordern.
Selbstverständlich legst du dagegen Widerspruch ein (der bisher bewilligte Betrag wird ja trotzdem erst mal gezahlt), das "fiktive" Entgelt hat sich nach deinem Ausbildungsgrad zu bemessen und nicht danach was die SB jetzt noch so "für möglich" halten würde ...
"Pförtner" ist übrigens inzwischen auch ein Ausbildungsberuf, da scheint sie nicht auf dem aktuellen Stand zu sein und die Wachschutz-Unternehmen fordern fitte und belastbare Mitarbeiter mit Schichtbereitschaft ...
Das hätte sie wohl gerne, dass du deine zeitliche Verfügbarkeit auch noch einschränkst, damit sie dieses "lumpige ALGI" noch mehr einkürzen könnte, lass dich da nicht überrumpeln, du willst selbstverständlich Vollzeit arbeiten.
Das solltest du trotzdem besser für dich behalten (obwohl die das auch sehr gut wissen, dass man dich auch als "Pförtner" nirgendwo einstellen wird), sie lässt aber die Zumutbarkeit völlig außer Acht die du im § 140 SGB III finden kannst.
Du brauchst dich in der Nahtlosigkeit keineswegs direkt (beruflich und finanziell) abqualifizieren lassen.
Verweise in deinem Widerspruch auf § 152 SGB III und fordere die korrekte Berechnung entsprechend deiner Ausbildung, was du die letzten 10 Jahre gearbeitet hast ist dafür irrelevant ...
Und was die SB als deine "berufliche Zukunft" sieht, kann schon gar nicht für deinen ALGI-Anspruch benutzt werden.
Bei einem ersten Gespräch mit einem SB wurde mir gesagt, dass in diesem Fall auf die berufliche Qualifikation zurückgegriffen würde und auf die vergangenen 15 Jahre Arbeitsleben.
Auch nur zum Teil richtig, für die fiktive Bemessung ist NUR die Ausbildung wichtig und NICHT was du und wie lange du gearbeitet hast ...
Nun kann etwas ganz anderes raus.
Man hofft eben du nimmst es hin und freust dich überhaupt Geld zu bekommen, lege also unbedingt Widerspruch ein, füge in Kopie deine Ausbildungsnachweise bei und fordere die korrekte Berechnung deines Anspruches ein.
Ein AfA-SB hat dir nicht vorzuschreiben ob du Widerspruch gegen falsche Bescheide einlegen darfst, ehe du keinen Bescheid in den Händen hattest kannst du sowieso noch keinen Widerspruch einlegen, also was sollte diese "Vorwarnung" im Gespräch ???
Die ergibt sich schon aus der Tatsache, dass du aus dem Krankengeld ausgesteuert wurdest und einen rechtsanspruch nach § 145 SGB III hast dann eine andere (mögliche) "Lohnersatzleistung" (ALGI) zu verlangen für die du auch Beiträge eingezahlt hast.
So musst du tatsächlich "tun", wenn deine Ausbildung als Grundlage für dein ALG I aber korrekt anerkannt wird, ist es mit dem "Pförtner" ohnehin vorbei ... da würde schon das erzielbare Einkommen (nach § 140 SGB III) unzumutbar sein.
Du brauchst NUR deinen "guten Willen" zur Vermittlung (in Vollzeit) mit deinem "Restleistungsvermögen" (lt.ÄD) zu betonen und solltest auf keinen Fall was anderes dazu unterschreiben (Verfügbarkeits-Erklärung zu weniger Stunden z.B.), dann kann dir gar nichts passieren...
Es ist immer wieder "viel Lärm um NICHTS" nach einer Aussteuerung und es wird versucht an den Betroffenen zu sparen wo es geht, wer sich nicht auskennt und sich nicht wehrt bekommt eben weniger als ihm zustehen würde.
Wenn sie dich so problemlos "als Pförtner" vermitteln könnte wären doch die Stellen-Angebote für dich nur so aus ihrem PC "gepurzelt" ... ich nehme an es gab KEIN einziges Stellen-Angebot und du brauchst dich (eigentlich) auch nicht ernsthaft bewerben ...
Das wird sich auch nicht ändern, aber man muss doch wenigstens so tun als könnte man für die Ausgesteuerten die passenden Stellen nur so "aus dem Ärmel schütteln" ...
Lass dich von denen nicht verrückt machen, mehr ist es nämlich nicht, verlange das ALGI was dir zusteht und zur Not kann man sich auch mal direkt in Nürnberg (KRM per Mail) beschweren, wenn das vor Ort gar nicht funktioniert.
von ganzem Herzen DANKE für deine schnelle und tiefgehende Antwort!
Gerne hätte ich mich gestern dazu gemeldet, aber es ging mit meinem Kopf nicht.
Danke für das Verlegen meiner Anfrage in den besseren Bereich.
Ich habe in der Zeit nur 2 Jahre (in Österreich Mai 2012 - Mai 2014) und 3 Monate (Okt. 2014 - Januar 2015) in die Rentenversicherung eingezahlt. Die drei Monate davon war ich angestellt.
Das steht: 11.12.2017 - 09.08.2018
Das wusste ich nicht. Davon hat mir der Berater von der DRV auch nichts gesagt! Oh Gott. Das wird das zeitlich knapp mit den Beiträgen von Mai 2012, da der Antrag ja noch nicht mal gestellt ist. Die lassen sich ja seit Monaten Zeit mit der Kontenklärung.
So lange die nicht vollständig ist, kann ich keinen EM-Antrag stellen (deswegen wurde es ja noch nicht gemacht).
Den Antrag auf berufliche Reha musste ich stellen. Da hatte ich eine Forderung von der Krankenkassen, sonst hätten die mir das Krankengeld nicht weiter gezahlt. Der läuft derzeit und ich muss nun noch drei Berichte bei Ärten dafür einholen bzw. die müssen die Anfrage ausfüllen und an die DRV schicken (passiert alles diese Woche).
Den EM-Antrag kann ich erst stellen, wenn die Kontenklärung abgeschlossen ist - und wie gesagt, da höre ich von denen gar nicht, obwohl alle Belege vor drei Monaten eingereicht wurden.
Ich habe eine Schweigepflichtsentbindung unterschrieben und der AfA eine Liste der behandlenden Ärzte geschickt. Darauf haben die entschieden. Obwohl ich von meiner übergreifend behandelnden Ärztin weiß, dass sie mich als arbeitsunfähig dokumentiert hat (und dass ich meine bisherige Tätigkeit nicht mehr machen könne). Das war vielleicht etwas ungeschickt, da ich mit meinen Schmerzen und den Schmerzattacken keine Job verlässlich ausüben kann (morgens geht schon mal gar nichts).
Ja, ich habe denen gesagt, dass eine EM-Rente beantragt wird, sobald die Kontenklärung durch ist. Habe das sogar schriftlich von Rentenberater bekommen, aber das Blatt hat sie nicht interessiert.
Über den laufenden Antrag zur beruflichen Reha wurde nicht gesprochen.
Das Gutachten könne mir nicht ausgeliefert werden, wurde mir gesagt. Die Arbeitsvermittlering meinte, dass auch sie nur das Ergebnis davon hätte (arbeitsfähig).
Ich verstehe das nicht. Die haben ständig betont, dass bei mir keine Nahtlosigkeit vorläge und dennoch zahlen sie das ALGI.
Was ist denn der Unterschied, wenn Nahtlosigkeit bei mir vorläge? Und wieso liegt sie nicht vor?
Sehr seltsam. Sie wirkte so hilfsbereit und menschlich. Deswegen habe ich ihr vertraut. Jetzt wird es zu spät für einen Widerspruch gegen das Gutachten sein. Aber ich werde schauen, dass es ich auf jeden Fall zu Gesicht bekomme.
Ja, ich werde Widerspruch einlegen. Ich vrstehe nur nicht, wieso die so etwas feslegen, wenn die Rechtslage eine andere ist. Die müssten die doch kennen. Habe ich Aussicht auf Erfolg bei einem Widerspruch gegen einen Amtsentscheid?
Ich hänge dir den Bescheid zur Bemessung mal in den Anhang.
Bei mir ist es so, dass ich es tatsächlich nie weiß. An manchen Tagen geht gar nichts und an anderen könnte ich 3-4 Stunden arbeiten (wenn ich mir die Tageszeit aussuchen kann).
Aber bei den Unterlagen der Ärzte für den Antrag zur beruflichen Reha? Dürfen/sollen die Ärzte hier dokumentieren, dass ich gar nicht arbeitsfähig bin - auch keine geringe Stundenzahl am Tag?
Oder laufe ich Gefahr, dass dann weder der Antrag auf berufliche Reha, noch der spötere auf EM-Rente genehmigt wird?
Nahtlosigkeit: Bei mir liegt ja angeblich keine vor. Das verstehe ich ja nicht.
Ich finde das sehr schwierig: Einerseits bin ich mit der Entscheidung des ärztlichen Gutachtens nicht einverstanden (da nicht arbeitsfähig), andererseits soll ich nun so tun, als könne ich einen Full-Time-Job machen, damit ich nicht eingeschränkt zur Verfügung stehe (noch mehr finanzielle Kürzungen).
Da bin ich völlig raltos, wie ich mich nun verhalten soll.
Außerdem sagt § 140 SGB III, dass man jeden Job machen muss - unabhängig von dem, was man vorher getan hat und was die Ausbildung ist. NUR: Das betrifft ja nicht die Bemessungsgrenze des ALGI.
§§ 152 SGB III Fiktive Bemessung
DANKE! Ja, das werde ich tun. Kopie der Ausbildungsnachweise kommen natürlich dazu (Diplom-Zeignis, Diplom-Irkunde etc.)-
Sie begründete es damit, dass ich bei Widerspruch gegen das ärztliche Gutachten erst mal keine Zahlung bekommen würde. Besser wäre es also, die Entscheidung erst mal zu akzeptieren und dann ein neues Gutachten anzufordern. Sie würde mich ja wohl eh kaum vermitteln und dann abwarten, was aus der Antrag zur EM-Rente wird. Sie wirkte eher, als sei sie selbst mit den Entscheidung im eigenen Hause nicht ganz happy.
Speziell was ihre Kollegin betrifft, die die Entscheidung zur Bewilligung und Bessung des Arbeitslosengeldes trifft.
ich würde dich gerne umarmen als Zeichen meines Dankes.
Herzliche Grüße vom Chiemsee nach Rügen.
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator: 5 Februar 2018 ...
Damit kenne ich mich nicht aus, welche Bedeutung das für einen Anspruch in D auf eine EM-Rente von der DRV haben könnte, es geht ja dabei (vorwiegend nach meiner Kenntnis), um Beiträge die in die deutsche Rentenkasse eingezahlt wurden.
Habe schon davon gelesen, dass es auch Ansprüche im Ausland geben könnte, nach den dortigen Bedingungen, die man aber dann auch dort einfordern / beantragen müsste.
Wie ich es mir schon dachte, das ist der reine Anspruch aus der Krankengeld-Zahlung, daraus werden ja auch Beiträge an die AfA entrichtet.
Der Berater hat dir offenbar sehr Vieles NICHT gesagt, denn dein Antrag ist anzunehmen wenn du ihn stellen willst, die Kontenklärung kann (und wird) auch danach stattfinden (müssen).
Wo bitte steht das geschrieben im Rentengesetz, gewöhne dir bitte unbedingt an, nach den Rechtsgrundlagen zu fragen wenn man irgendwas "erzählt" was dir merkwürdig vorkommt.
Damit verschiebt sich deine Antragstellung möglicherweise noch "passend" für die DRV, um dann wegen fehlender Versicherungszeiten problemlos ablehnen zu können ...
Das Antragsdatum ist dafür zunächst mal relevant und NICHT, ob dein Renten-Konto schon geklärt ist ...
Es sieht allerdings auch so nicht besonders "rosig" aus für dich damit, ich bringe das im Moment noch nicht richtig zusammen, welche Beiträge du nun tatsächlich in den letzten 5 Jahren dafür eingezahlt haben könntest bei der DRV ... nicht irgendwo anders ...
Jedenfalls kann jetzt JEDER zusätzliche Monat "geduldiges Abwarten" mit dem Antrag auf EM-Rente dafür sorgen, dass du keinen Anspruch mehr darauf hast.
Die Zeit mit Krankengeld zählt aber auch dazu (versicherungspflichtig) und auch jetzt die Zeit mit ALGI-Bezug, es ist sehr schwierig für mich, das im Moment nachzuvollziehen ...
OK, dann scheint man doch bei der DRV inzwischen weiter zu sein, mit deiner Kontenklärung, immerhin ist doch Reha (med. / beruflich) auch von bestimmten Versicherungszeiten abhängig.
Diese Befundberichte sind ja überflüssig zur Klärung einer LTA, wenn du sowieso nicht genug Beiträge für einen Anspruch haben würdest ... eine (aus Sicht der DRV) gesundheitlich "sinnlose" LTA könnte allerdings auch in eine EM-Rente "umgedeutet" werden, dafür würde dann der Reha-Antrag (Datum dieses Antrages) gelten.
Problem bleibt weiter, dass die sonstigen Bedingungen (also Pflicht-Beiträge für Anspruch auf EM-Rente) zusätzlich erfüllt sein müssen, sonst nützt dir auch eine solche "Umdeutung" gar nichts.
Diese Aufforderungen der KK kenne ich auch, etwas erstaunt bin ich, dass es eine LTA und Keine medizinische Reha sein sollte, das ist eher der reguläre Antrag, den die KK fordert (kenne ich auch, musste auch zur Reha oder Geld weg von der KK) ...
Wenn deine LTA bereits in Bearbeitung ist (die Anforderung von Arztberichten lässt darauf schließen), dann bleibt ein Antrag (oder sonstige Klärung) auf EM-Rente sowieso erst mal liegen, Reha (med. / beruflich) ist immer vorrangig, schon um EM-Renten möglichst zu vermeiden.
Ich habe eine Schweigepflichtsentbindung unterschrieben und der AfA eine Liste der behandlenden Ärzte geschickt. Darauf haben die entschieden.
Das haben also die "normalen" Mitarbeiter der AfA von dir bekommen und gar nicht der ÄD DIREKT , seit wann sind das Ärzte denen solche Unterlagen zustehen würden, um daraus irgendwelche Entscheidungen treffen zu dürfen (OHNE medizinische Beteiligung) ???
Obwohl ich von meiner übergreifend behandelnden Ärztin weiß, dass sie mich als arbeitsunfähig dokumentiert hat (und dass ich meine bisherige Tätigkeit nicht mehr machen könne).
Wurde sie denn angeschrieben vom ÄD der AfA oder für wen konkret hat sie das dokumentiert ???
Ob du deine bisherige Tätigkeit noch weiter ausüben könntest oder nicht hätte NUR der ÄD der AfA und/ oder die Rentenkasse (verbindlich für ALLE anderen Behörden) zu entscheiden ...
Langfristig / vielleicht dauerhaft als "Arbeits-Unfähig" zu gelten bedeutet aber NICHT nach dem Rentenrecht auch Erwerbsgemindert zu sein und eine EM-Rente bekommen zu müssen.
Die AfA hat dazu letztlich auch nicht verbindlich zu entscheiden und von der DRV gibt es ja noch gar keine Entscheidungen dazu.
Eine "Absichtserklärung" muss die ja auch nicht interessieren ...
Es wird doch im Antrag auf ALGI danach gefragt, ob Reha-Maßnahmen beantragt wurden und bei der DRV in Arbeit sind, dafür gibt es doch bereits einen Antrag der schon bearbeitet wird, das ist der AfA auch mitzuteilen und nachzuweisen.
Dann wird die DRV entscheiden was du beruflich noch machen kannst / sollst und nicht die Abeitsvermittlerin ...
Das komplette "Gutachten" kann dir die SB tatsächlich nicht geben, allerdings sollte ihr der Teil B schon vorliegen (und den kann/ muss sie dir auch als Kopie geben), denn der wird ja extra für den Arbeitsvermittler geschrieben, also bekommt sie den auch.
Da steht in der Regel auch etwas mehr drin, als dass dich der ÄD für "Arbeits-Fähig" hält, das hat der ja gar nicht zu beurteilen, sondern deine "Restleistungsfähigkeit" für die Arbeitsvermittlung soll der "begutachten" ...
Den Teil A (medizinische Begründung) bekommst du nur selber beim ÄD ausgehändigt, den dürfen die sonstigen AfA-Mitarbeiter GAR NICHT bekommen.
Bitte fordere dir also das (angebliche) ÄD-"Gutachten" DIREKT beim ÄD als Kopie ein (Teil A UND Teil B), denn du hast einen Rechtsanspruch darauf.
(§ 25 SGB X = Recht auf Akteneinsicht und weitere gesetzliche Patientenrechte erwähnen) ...
Nimm deinen Ausweis mit, der ÄD sitzt meist im gleichen Gebäude und lass dich dort nicht abwimmeln, solltest auch gleich (für den ÄD) einen Widerruf deiner erteilten Schweigepflicht-Entbindungen mitnehmen und abgeben.
Die Abgabe lässt du dir auf einer Kopie davon bestätigen ...
Dann wird sich ja schnell herausstellen, ob es überhaupt ein "ÄD-Gutachten" gibt und was da genau drin steht, zu deiner "Restleistungsfähigkeit".
Was ist denn der Unterschied, wenn Nahtlosigkeit bei mir vorläge?
Was immer die auch "betonen" bekommst du nur deswegen ALGI weil es den § 145 SGB III gibt und das wird als "Nahtlosigkeitsregelung" bezeichnet, im Gesetz wirst du diesen Begriff gar nicht finden .. den gibt es dort nämlich NICHT ...
Und wieso liegt sie nicht vor?
Die liegt ja gesetzlich vor nach § 145 SGB III, so rein "Umgangssprachlich", was so im Gesetz gar nicht erfasst ist (mit der Bezeichnung), das kann man dir weder bewilligen noch ablehnen.
Sehr seltsam. Sie wirkte so hilfsbereit und menschlich. Deswegen habe ich ihr vertraut. Jetzt wird es zu spät für einen Widerspruch gegen das Gutachten sein.
Gegen ein "Gutachten" kann man keinen Widerspruch einlegen, das ist eine ärztliche Stellungnahme, erst ein Bescheid der sich daraus ergibt (oder ergeben soll) kann mit Widerspruch angegriffen werden.
Wenn sich alle Behörden immer korrekt an die Gesetze halten würden, dann bräuchte man überhaupt keiner Fehlentscheidung mehr widersprechen müssen.
Die richtige Rechtsgrundlage wurde ja benannt, nur wurde sie falsch angewendet und ich glaube da nicht an "Unwissenheit", es geht nicht um einsame Entscheidungen der SB, sondern um die korrekte Umsetzung der Rechtsgrundlagen.
Hatte man denn deine Ausbildungsnachweise noch gar nicht eingefordert für die Bearbeitung des ALGI-Antrages oder wo sind die abgeblieben, damit man dich einfach so als "Pförtner" einstufen konnte ???
Das wäre auch mit in den Widerspruch einzubringen, denn eine "fiktive" Berechnung kann natürlich ohne die entsprechenden Ausbildungs-Nachweise dafür schon gar nicht korrekt erfolgen.
Auch die AfA ist gesetzlich nicht bei "Wünsch dir was" ... sondern hat mit Fakten und Nachweisen zu arbeiten.
Natürlich hast du sehr gute Aussichten mit einem Widerspruch gegen die aktuelle Einstufung, die nette "Dame" hat das sicher auch genau gewußt, als sie dich so davor gewarnt hat.
Wer keinen Widerspruch einlegt kann natürlich auch keine Korrektur falscher Berechnung und Einstufung erwarten.
Wenn du gar keine Reha haben willst können deine Ärzte dazu schreiben was sie wollen, es macht ja (auch für die DRV) wenig Sinn dir eine berufliche Förderung zu bewilligen und zu bezahlen, wenn du das gesundheitlich gar nicht bewältigen würdest.
Reha-Ablehnung aus gesundheitlichen Gründen könnte ja eher von "Vorteil" sein, über eine EM-Berentung noch mal nachdenken zu müssen, die bekommt man ja generell nur, wenn man seinen Lebensunterhalt (aus rein gesundheitlichen Gründen) NICHT mehr selbst verdienen KANN.
Darüber steht aber immer noch die Frage, ob deine Pflicht-Beitragszeiten auch ausreichend sind, sonst gibt es auch bei genug gesundheitlichen Problemen KEINE EM-Rente.
Unbedingt Widerspruch gegen den Leistungsbescheid einlegen und das Gutachten besorgen, eventuell wäre auch eine Beschwerde über das KRM zu überlegen ...
Außerdem sagt § 140 SGB III, dass man jeden Job machen muss - unabhängig von dem, was man vorher getan hat und was die Ausbildung ist.
Das ist NICHT korrekt, dann hast du das nicht richtig gelesen oder nicht verstanden, gerade im SGB III gibt es da noch Grenzen, was man machen muss und was nicht.
NUR: Das betrifft ja nicht die Bemessungsgrenze des ALGI.
Indirekt schon, denn deine Ausgangsbasis ist ja eine andere bei Anerkennung deiner Ausbildungsstufe für die Höhe des ALGI ... damit erhöht sich ja auch das Einkommen, dass du fordern könntest, damit eine Vermittlung "zumutbar" bleibt.
Sie begründete es damit, dass ich bei Widerspruch gegen das ärztliche Gutachten erst mal keine Zahlung bekommen würde. Besser wäre es also, die Entscheidung erst mal zu akzeptieren und dann ein neues Gutachten anzufordern.
Das ist kompletter Unsinn, denn einem "Gutachten" kann man nicht widersprechen, das geht nur gegen einen "amtlichen Bescheid" (= Leistungsbescheid) und der ist jetzt erst mal weiter so gültig, wie du ihn bekommen hast.
Ein "neues Gutachten" kannst du selbst auch gar nicht einfordern, du kannst aber die korrekte Berechnung deines Leistungsbetrages mit Widerspruch einfordern, wie das geht haben ich dir ja oben schon erklärt.
Sie würde mich ja wohl eh kaum vermitteln und dann abwarten, was aus der Antrag zur EM-Rente wird. Sie wirkte eher, als sei sie selbst mit den Entscheidung im eigenen Hause nicht ganz happy.
Ob die SB damit "happy" ist oder nicht kann dir ziemlich egal sein, die wissen doch sehr genau wie das läuft und dass man immer wieder versucht an den "Ausgesteuerten" zu sparen.
Das klappt aber alles meist nur so lange, wie die Betroffenen sich das (ohne Erklärungsbedarf) gefallen lassen, weil sie keine Ahnung hatten, was ihnen wirklich zusteht.
Nehme ich mal virtuell sehr gerne entgegen, wenn du noch Formulierungshilfe brauchst melde dich, es wäre nicht das Erste Mal, dass mir zu solchen "Frechheiten" das genau Richtige eingefallen ist ...
Das ist KEIN Bescheid. das ist nur eine Information und soll dir die "Begründung" liefern, warum du so wenig ALGI bekommst ...
Das Schreiben werde ich (in deinem Beitrag) löschen, denn deine kompletten persönlichen Daten sind noch erkennbar, bitte nur gründlich anonymisierte Schreiben und Bescheide hier einstellen ...
danke, dass du wieder so zeitnah geantwortet hast!
Ich habe nun noch mal nach geschaut:
Der Versichertenberater der DRV hatte im Oktober eine Rentenauskunft eingefprdert und diese habe ich am 18.10.2017 bekommen.
Dort steht: "Eine Auskunft über die Höhe der Rente wegen voller Erwerbsminderung kann nicht erteilt werden, weil die versicherungsrechtlichen Voraussetzungen derzeit nicht erfüllt sind."
Deswegen haben wir die gezahlten Beiträge von Östereich (Mai 2012 - Mai 2014) nach gereicht. Die werden lt. EU-Recht anerkannt.
Ich habe heute versucht, wegen der Kontenklärung bei der DRV den Stand in Erfahrung zu bringen. Kein zuständiger Mitarbeiter mehr da. Ich versuche es morgen wieder.
Was ist, wenn bis zum 9.8.2018 der EM-Antrag (sofern er als antrag überheupt akzeptiert wird), noch nicht bearbeitet bzw. entschieden ist?
Ja, das ist seltsam. Er hat erst die Rentenauskunft eingefordet.
So haben wir ja wertvolle Zeit verloren!
Vielleicht wollte er sich die Arbeit sparen, wenn er von vorneherin weiß, dass es nichts bringt.
Ich werde mit ihm darüber sprechen. Er ist allerdings immer sehr im Stress, da er das alles ehrenamtlich macht.
Ich bin völliges Greenhorn und habe das alles so als richtig angenommen. Auf die Idee, dass das falsch ist, bin ich gar nicht gekommen.
Ich werde jetzt Gas geben, da ja aufgrund der Rentenbeiträge in Österreich (Mai 2012 - Mai 2018) die Zeit drängt. Die sind wichtig, weil danach ja lange nichts kam. Da nutzen mir die Beiträge während der Krankengeldzahlungen und die jetzigen bei dem 5-Jahres-Fenster gar nichts.
Anscheinend ist eine LTA nicht den gleichen Bedingungen unterlegen wie die EM-Rente. Denn dieser Antrag wird ja zur Zeit bearbeitet. Ich habe ja eine Zwischenmeldung wegen Anforderung ärztlicher Befunde erhalten. Von drei Ärzten wollen sie diese. Morgen habe ich hierzu den ersten Termin bei einer Ärztin. Also ist es besser, sie kreuzt an, dass ich zur einer LTA (Schulungsmaßnahmen) nicht fähig bin? Dann bekomme ich womöglich keine LTA und dann wegen fehlender Zeiten auch keine EM-Rente.
Eine medizinische Reha macht bei meinem Krankheitsbild keinen Sinn. Es ist eine ärztlich verursachte Erkrankung und das Thema liegt gerade beim Anwalt (medizinisches Gutachten beim MDK wird eingeholt). Es ist eine Nervendurchtrennung im Kopf, bei der jeglicher weitere Eingriff zur möglichen Besserung ein zu großes Risiko bedeuten würde. Ich wüsste nicht, was mir eine medizinische Reha bringen sollte. Außer zu lernen, mit der Situation und den Schmerzen besser umzugehen.
Ja, sie wurde angeschrieben vom ÄD (soweit ich weiß, andere Ärzte auch). Sie hat mir ihre Antwort als Kopie ausgehändigt. Da stand auch, dass ich in meinem jetzigen Beruf und nicht mehr am Computer arbeiten könne. Wahrscheinlich sind die deswegen auf Pförtnerin gekommen.
Ich weiß nicht mehr, wie das zeitlich war. Ich werde denen nochmals sagen und ggfs. dokumentieren, dass derzeit ein Antrag auf LTA läuft.
Die sollten mich heute zurück rufen (Arbeitsvermittlerin und die, die den Bescheid zur Bemessungsgrundlage erstellt hat) - oder morgen, aber heute hat sich nur die vom ÄD gmeldet.
Die hat mir angeboten, dass ich eine Kopie des Gutachtens bekomme (entweder postalisch mit Einscannen Perso etc. oder durch persönliches Vorbeikommen mit Perso).
Das werde ich tun, sobald ich kann.
Das mit der Nahtlosigkeit ist mir nach wie vor ein Rätsel.
Sie betonen alle (vor Ort und am telefon), dass diese nicht vorläge und zahlen dennoch ALGI. Vielleicht, weil ich als arbeitsfähig eingestuft wurde.
Ja, ich habe alle meine Dokumente (Diplom-Zeugnis und Diplom-Urkunde, ABI) auf der Website der AfA hoch geladen.
Die fiktive Einstufung als Pförtnerin erkläre ich mir nur aus meiner gesundheitlichen Situation.
Aber so wie ich das verstanden habe, ist das absolut nicht rechtens! Dagegen werde ich auf jeden Fall Einspruch erheben! Ich weiß nur nicht wie und wo. Auf dem Bescheid ist kein Hinweis darauf, an welche Stelle und in welcher Form der Einspruch erfolgen kann. Das Geld reicht nicht mal, um meine Wohnkosten (inkl. Strom, Tel., Abfall) zu tragen und meine Rücklagen sind aufgrund des niedrigen Krankengeldes gänzlich aufgebraucht.
Eine Familie habe ich nicht - auch keinen Partner.
Meine Nachbarin unterstützt mich derzeit mit Essen.
Ja, eben. Ich befürchte, wenn die Ärzte nun dokumentieren, dass sie mich für unfähig halten, eine LTA zu machen und ich die dann abgelehnt bekomme und ich dann aber auch kein Anspruch auf EM-Rente habe (wegen fehlender Zeiten), dann habe ich letztlich gar nichts. Die Ärzte richten sich bei der Beantwortung der Fragen ja auch ein wenig danach, was ich sage. In meinem Fall kann das ein Aussenstehender rein medizinisch kaum beurteilen und ist auf meine Aussage angewiesen. Ich habe ein Neurom direkt im Kopf und das verursacht Schmerzen (ständig. teilweise erträglich, teilweise zum Durchdrehen und keine Medikamente helfen). Wie stark, das weiß nur ich. An der Stelle, an der ich das habe, gibt es das bisher nicht.
Die nette "Dame" hat nicht die aktuelle Einstufung gemeint (von der wusste sie damals ja noch nichts), sondern das ärztliche Gutachten.
Unbedingt Widerspruch gegen den Leistungsbescheid einlegen und das Gutachten besorgen, eventuell wäre auch eine Beschwerde über das KRM zu überlegen
Ja, wegen des Widerspruchs gegen den Entscheid zur Bemessung des Arbeitslosengeldes (den ich ja nicht bekommen habe, sonern nur eine Information): Mache ich das mit einem formlosen Schreiben nach Regensburg? Und falls du hierfür eine gute Formulierung hast, dann nehme ich die gerne.
Danke, dass du meine Datei gelöscht hast!
Wie dumm von mir. Das laste ich mal meinen Schmerzen an ... ist nicht so einfach damit hier am Computer und geht ziemlich an den Kopf.
Du weißt aber nicht konkret welche Beiträge bis dahin überhaupt schon bei der DRV "gemeldet" waren oder war das (der Versicherungsverlauf) auch dabei ???
Das steht ja normal nur drin, wenn kein Anspruch erworben wurde, obwohl alle Zeiten gemeldet sind.
Bis 10 / 2017 ist ja auch noch nicht bis aktuell ... da warst du ja noch im Krankengeldbezug bis 10.12.2017.
Und ab dem 11.12.2017 besteht Anspruch auf ALGI.
Noch wurde aber kein offizieller Antrag auf EM-Rente gestellt wenn ich das jetzt soweit richtig verstanden habe.
Also "schmelzen" sogar deine Beiträge aus Österreich schon ab, je länger du damit wartest offiziell EM-Rente zu beantragen.
Es gilt aktuell der Zeitraum von Februar 2018 bis Februar 2013 (5 Jahre rückwirkend grob gerechnet, ich bin kein "Renten-Rechen-Experte"), in dieser Zeit MÜSSEN 36 Monate mit Renten-Pflichtbeiträgen belegt sein.
Wenn du offiziell noch keinen Antrag gestellt hast auf EM-Rente, weil man dir ja immer erzählt, das sei aktuell gar nicht möglich (wegen der Kontenklärung) dann läuft auch kein Antrag dazu und wird auch nicht bearbeitet.
Auf eine eventuelle "Umdeutung" des Reha-Antrages kannst du dich nicht verlassen, das wäre alleinige Entscheidung der DRV ... warum sollten die das tun, wenn sie vielleicht deine EM-Rente ganz "sparen" könnten ???
Wenn bis zum Ablauf deines ALGI im August noch keine weiteren Enscheidungen vorliegen von der DRV (die dir irgendein Einkommen sichern würden), dann kannst du nur noch ALG II / Hartz 4 beantragen ...
Vergiss deinen "ehrenamtlichen" Rentenberater, geh zu einer DRV-Beratungsstelle und stelle einfach den Antrag auf EM-Rente, das geht zunächst auch formlos, damit du dazu endlich mal was in der Hand hast mit festem Datum.
Du kannst auch ein Fax an die DRV senden (möglichst mit Sendebericht) mit deiner Renten-Versicherungs-Nummer und den Antrag auf EM-Rente formlos damit stellen.
Ich werde jetzt Gas geben, da ja aufgrund der Rentenbeiträge in Österreich (Mai 2012 - Mai 2018) die Zeit drängt. Die sind wichtig, weil danach ja lange nichts kam.
Du meinst sicher bis Mai 2014, davon ist aber auch bald nicht mehr genug wirksam, für den erforderlichen 5- Jahreszeitraum.
Da nutzen mir die Beiträge während der Krankengeldzahlungen und die jetzigen bei dem 5-Jahres-Fenster gar nichts.
Das stimmt ja auch nicht so ganz, immerhin deckt das Krankengeld bis zur Aussteuerung 18 Monate ab, das ist schon "die halbe Miete" (18 von 36 Versicherungsmonaten bei der DRV) ... denn noch läuft ja kein Antrag auf EM-Rente wirklich.
Der Rest wird aber trotzdem nur noch knapp erreicht, wenn überhaupt ... 2 Monate warst du auch noch versicherungspflichtig beschäftigt (vor der AU), da sind aber (vermutlich) schon 6 Wochen Lohnfortzahlung bei wegen Beginn der AU ... da kommt mein Kopf auch nicht mehr ganz mit ...
15 Monate in Österreich (02/2013 - 05/ 2014), der Rest ist schon weg ... zählt nicht mehr für die EM-Rente, wenn du den Antrag noch jetzt im Februar 2018 stellst ... geht die DRV später von einem anderen "Eintritt der Erwerbsminderung" aus, dann kann die Rechnung wieder ganz anders aussehen und voll zu deinem Nachteil sein (oder gemacht werden).
Da sind die sehr geschickt, das so zu berechnen, dass die Versicherungszeiten "leider" für die Zahlung einer EM-Rente dann doch nicht reichen werden ...
Anscheinend ist eine LTA nicht den gleichen Bedingungen unterlegen wie die EM-Rente. Denn dieser Antrag wird ja zur Zeit bearbeitet. Ich habe ja eine Zwischenmeldung wegen Anforderung ärztlicher Befunde erhalten.
Das ist richtig, so schätze ich das ja auch ein.
Von drei Ärzten wollen sie diese. Morgen habe ich hierzu den ersten Termin bei einer Ärztin. Also ist es besser, sie kreuzt an, dass ich zur einer LTA (Schulungsmaßnahmen) nicht fähig bin? Dann bekomme ich womöglich keine LTA und dann wegen fehlender Zeiten auch keine EM-Rente.
Du wirst aber auch keine Umschulung als LTA bekommen, das wird von der DRV nicht mehr finanziert für Ü 50 (auch dann nicht wenn du dich dazu in der Lage sehen würdest) also kann dir NUR eine bewilligte EM-Rente ein Einkommen sichern nach dem ALGI.
Ob dir für EM-Rente Versicherungszeiten fehlen oder nicht hat mit dem Antrag und der Entscheidung der DRV zur LTA überhaupt NICHTS zu tun, wie du schon selbst bemerkt hast, gelten dafür unterschiedliche Versicherungszeiten.
Für eine LTA könnten die erfüllt sein, aber für eine EM-Rente (im geforderten Zeitraum) trotzdem NICHT reichen.
Eine medizinische Reha macht bei meinem Krankheitsbild keinen Sinn .....
Ich wüsste nicht, was mir eine medizinische Reha bringen sollte. Außer zu lernen, mit der Situation und den Schmerzen besser umzugehen.
Das kann durchaus auch ein sinnvoller Ansatz für eine medizinische Reha sein, bist du auch in schmerztherapeutischer Behandlung ???
Eine berufliche Reha sehe ich da jedenfalls für noch weniger sinnvoll an, wenn du den Belastungen gar nicht gewachsen sein wirst ... die z.B. eine Umschulung mit sich bringen würde.
Ich habe eine DRV-Umschulung gemacht (mit Mitte 40) und weiß was das bedeutet, in 2 Jahren das zu lernen wofür junge (meist gesunde) Menschen in der Ausbildung 3 Jahre Zeit haben und dann die gleichen Prüfungen bei der IHK abzulegen.
Die kommen IMMER "auf Pförtner" wenn ihnen sonst nichts mehr einfällt, weil eigentlich gar Nichts mehr geht, die Pförtner, die man sich da vorstellt gibt es aber auch nicht mehr in der realen Arbeitswelt, das bräuchten die nur im AfA-eigenen "BerufeNet" mal nachzulesen ...
Auch "Pförtner" arbeiten inzwischen zeitweise am PC, sei es Monitor-Überwachungen und / oder Telefondienste, jedenfalls erfordert dieser Job eine hohe Belastbarkeit und volle Konzentration und Aufmerksamkeit über die (meist) 12 Arbeitsstunden, zudem muss man immer Schichtarbeit leisten.
Mein Männe war zuletzt "Pförtner und Empfangskraft" bei einem Wachschutz-Unternehmen, als er das gesundheitlich nicht mehr konnte, sollte er sich (lt. DRV) was "Leichteres suchen" ... wer schon "Pförtner" ist, mit dem wissen sie noch weniger weiter, wenn das auch nicht mehr geht nachweislich.
Nur EM-Rente soll man (die DRV) möglichst NICHT zahlen müssen deswegen ...
Bitte gewöhne dir auch ab mit der AfA zu telefonieren, das bringt dich nicht weiter ... hast du denn nun auch schon einen Leistungsbescheid bekommen, du schreibst doch vom genauen Zeitraum und vom Betrag (um die 24 €) wo steht denn das geschrieben, in dem was du hier eingestellt hattest jedenfalls nicht ???
Hast du denn schon mal Geld bekommen seit Dezember, sonst hat die AfA ja schon Schulden bei dir ???
Ach NEE, auf einmal kannst du das "Gutachten" doch bekommen, wenn man dich deswegen anruft, warum kann man das nicht einfach in einen Umschlag stecken und dir zuschicken, wo ist bitte das Problem dabei, deine Anschrift sollte doch bekannt sein ???
Vergiss es doch einfach, man muss gar nicht versuchen, das alles "verstehen" zu wollen, dein Anspruch ist gesetzlich festgelegt (im § 145 SGB III) und darum MUSS die AfA zahlen, wie sie das nun gerne nennen möchte, ob "Nahtlosigkeit" oder "Arbeitsfähigkeit" kann dir eigentlich völlig EGAL sein ("Arbeits-Fähig" bist du ja lt. deinen Ärzten auch nicht wirklich) so lange das Geld auf dein Konto kommt jeden Monat ...
Also noch mal die Frage dazu, hast du schon einen Leistungsbescheid bekommen (wann war das, man hat normal nur 1 Monat Zeit für den Widerspruch) und wurde dir schon Geld überwiesen für Dezember und Januar ???
Ohne Bescheid bekommt man in der Regel GAR KEIN Geld überwiesen von der AfA ... ich brauche die konkreten Daten (wann erstellt /wann bei dir eingegangen) wenn ich dir beim Widerspruch helfen soll ???
Das Schreiben was du eingestellt hattest ist KEIN Leistungsbescheid.
Bist du sicher, dass ist auch irgendwo angekommen, das macht man einfach nicht, drucke bitte Kopien davon aus, die dann dem schriftlichen Widerspruch beigefügt werden können.
Aber so wie ich das verstanden habe, ist das absolut nicht rechtens!
Genau so ist es, das darf so NICHT gemacht werden, schon gar nicht als "einsame Entscheidung" der SB, weil das sparsamer für die AfA ist ... noch zählt deine Ausbildung für eine "fiktive" Einstufung und nicht das "Wunschdenken" für die Zukunft ...
Dagegen werde ich auf jeden Fall Einspruch erheben! Ich weiß nur nicht wie und wo. Auf dem Bescheid ist kein Hinweis darauf, an welche Stelle und in welcher Form der Einspruch erfolgen kann.
Das ist kein "Einspruch" sondern ein Widerspruch und dafür sollte es auf deinem Leistungsbescheid eine Rechtsmittel-Belehrung geben, etwa mit dem Text: "Gegen diesen Bescheid können sie innerhalb einer Frist von 1 Monat Widerspruch einlegen, der Widerspruch ist zu richten an ..."
Den Widerspruch schreibt man selber, dafür gibt es keine Form-Vorschriften und Empfänger ist in der Regel die Stelle / Behörde wo der Bescheid hergekommen ist, also deine zuständige AfA ...
Fehlt der Hinweis (RMB) auf dein Widerspruchsrecht, dann hast du sogar ein ganzes Jahr Zeit dafür, aber so lange Zeit sollen die nun von dir auch nicht bekommen dein ALGI zu überprüfen.
Das Geld reicht nicht mal, um meine Wohnkosten (inkl. Strom, Tel., Abfall) zu tragen und meine Rücklagen sind aufgrund des niedrigen Krankengeldes gänzlich aufgebraucht.
Bei Notwendigkeit kannst du Wohngeld beantragen (zusätzlich zum ALG I) oder wenn es gar nicht anders geht, auch "aufstockend" ALG II (Hartz 4), darüber solltest du spätestens nachdenken, wenn das korrigierte ALGI auch nicht für Alles reichen wird.
Ja, eben. Ich befürchte, wenn die Ärzte nun dokumentieren, dass sie mich für unfähig halten, eine LTA zu machen und ich die dann abgelehnt bekomme und ich dann aber auch kein Anspruch auf EM-Rente habe (wegen fehlender Zeiten), dann habe ich letztlich gar nichts.
Das kann dir in jedem Falle passieren, egal ob man dir eine LTA bewilligen würde (dann gibt es sowieso KEINE EM-Rente, du sollst ja mit Hilfe der LTA einen Job finden können) oder das ablehnt, weil man dich für zu krank (für eine LTA) anerkennt.
Das hat doch überhaupt keine Auswirkungen darauf, ob deine Versicherungszeiten auch für einen Anspruch auf EM-Rente ausreichend sein werden, sofern die DRV eine in Betracht zieht.
Eine abgelehnte berufliche Reha bedeutet nicht zwangsläufig nun auf jeden Fall eine EM-Rente bekommen zu müssen ...
Die Ärzte richten sich bei der Beantwortung der Fragen ja auch ein wenig danach, was ich sage. In meinem Fall kann das ein Aussenstehender rein medizinisch kaum beurteilen und ist auf meine Aussage angewiesen.
Das glaube ich dir persönlich gerne, nur interessiert das die Behörden, die über deine berufliche und finanzielle Zukunft entscheiden werden nicht besonders ...
Da brauchst du medizinische Belege für deinen Zustand und Nachweise, dass es (und wo in deinem Kopf) dieses Neurom gibt wirst du ja vorzuweisen haben.
Genauer schildern brauchst du das nur Ärzten aber keinen SB von der AfA (auch keinen SB von der DRV), die haben keine Ahnung von so komplizierten Krankheiten und den Auswirkungen.
Das Kunden-Reaktions-Management, das gibt es (u. A.) direkt in Nürnberg (Zentrale der AfA) und haben wir hier schon öfter genutzt, um auf Probleme mit der zuständigen AfA hinzuweisen, die reichen das dann durch und meist wird dann sehr schnell reagiert und die gemachten Fehler korrigiert.
Zunächst muss aber bei einem falschen Leistungs-Bescheid der Widerspruch an die zuständige AfA (nachweislich) geschickt werden, denn die Bearbeitung muss natürlich vor Ort passieren ...
Gegen die "Information" ist aber kein Widerspruch möglich sondern NUR gegen den regulären Leistungsbescheid, natürlich kann man in der Begründung auf dieses Schreiben verweisen und auch das "Gutachten" anzweifeln, weil du ja nicht mal zum Arzt einbestellt wurdest dafür.
Es wäre natürlich gut wenn du das "Gutachten" dann auch schon selber vorliegen hast ...
Kein Problem, dafür sind die Moderatoren ja auch da, ein wenig auf Ordnung zu achten im Forum und solche Dokumente zu entfernen, die noch persönliche Daten enthalten.
Natürlich ist es besser genauer darauf zu achten, was man einstellt, das erspart uns auch viel Arbeit.
danke, dass du dir die Zeit nimmst und die Mühe machst, mich derart zu unterstützen.
Doch, das weiß ich. Es war eine komplette Rentenauskunft zu dem derzeitigen Zeitpunkt. Deswegen konnten der Versichertenberater und ich ja sehen, dass nicht alle Zeiten gemeldet wurden.
Ich habe nun mal konkret meine Zeiten inkl. der nachgemeldeten berechnet und komme inkl. Krankengeld-Zeit bis November 2017 auf 40 Monatsbeiträge.
Ich habe heute mit der DRV telefoniert und mir wurde gesagt, dass die derzeit derart viele EM-Rentenanträge zu barbeiten hätten, dass sie die anderen Kontenklärungen nach hinten geschoben hätten. Sie hat einen Vermerk gemacht, damit meine Kontenklärung priorosiert wird und mir empfohlen, davon unabhängig so schnell wie möglich den Antrag auf EM-Rente zu stellen. Sie hat mir bestätigt, dass die Kontenklärung ja im Zuge der Bearbeitung eh geklärt würde und mir auch noch die Kontaktdaten von den DRV-Beratern geschickt, die nicht ehrenamtlich arbeiten.
Ich werde morgen mit meinem bisherigen ehrenamtlichen Rentenberater darüber sprechen und fragen, ob er möglichgst bald mit mir den EM-Rentenantrag macht (ansonsten lasse ich mir von der anderen Stelle einen Termin geben - den bekomme ich aber auch erst in 2-3 Wochen).
Dann wäre es ja fast besser, wenn erst mal der Reha-Antrag durchginge. Soweit ich gehört habe, kann die Bearbeitung des EM-Antrages ja bis zu 8 Monate dauern.
Mist. Heute habe ich der ersten Ärztin von Dreien bereits gesagt, dass ich mich zu einer Schulung nicht in der Lage führe.
Sollte ich das bei den nächsten zwei Ärzten dann besser lassen?
Aber Fakt ist, dass es bei meinen Schmerzen wirklich kaum vorstellbar ist, eine berufliche Reha durchzuführen.
Die Ärztin heute hat auf eigenes Ermessen (konnte nichts dagegen tun), die Empfehlung zur medizinischen Reha abgegeben.
Wenn das möglich ist und dann dieses Datum als Antragsstellungsdatum gilt, dann werde ich natürlich tun.
Ich werde morgen meinen ehrenamtlichen Rentenbearter dazu fragen. Ja, momentan ist er noch mein einziger Ansprechpartner diesbezüglich und ich möchte nicht an ihm vorbei fahren.
Nun ja, das lief doch bis Mai 2014 - und wenn die derzeitige ALG1, dann dürfte dies doch zumindest kein Problem sein, weil diese Zeiten erst mal aufgefüllt werden. Oder gilt nur die Zeit des Krankengeld-Bezuges?
Ja, von diesem Zeitpunkt der "Eintritt der Erwerbsminderung" oder dem "Eintritt der Erkrankung" (das weiß ich nicht mehr genau), hat die Dame von der DRV heute auch gesprochen und gemeint, dann sähe es doch gar nicht so schlecht bei mir aus (Erkrankung begann im Juni 2016). Aber das ist wohl recht kompliziert, welche Faktoren da mit rein kommen.
Ich denke, dass laut meinen Berechnungen auf jeden Fall die 36 Beiträge in den letzten 5 Jahren zusammen kommen, wenn ich nun Gas gebe mit dem EM-Antrag (es wären dann ja 40 Beiträge bis November 2017).
Dann verstehe ich nicht, wieso sie den Antrag überhaupt bearbeiten, wenn ich per se schon zu alt für eine berufliche Reha bin.
Ja, ich bin ich schmerztherapeutischer Behandlung. Da ich keinen Hausarzt habe, hat diese Dame sich in all der Zeit um alles gekümmert (obwohl sie mir immer geraten hate, dass ich einen Hausarzt brauchen würde). Sie hat mir auch meine AU-Bescheinigungen ausgestellt und tut dies weiterhin.
Aber ich bin 2014 erst nach hier gezogen und habe eben keinen Hausarzt. Das gehe ich aber jetzt an.
Umschulung: Derzeit wüsste ich auch nicht, auf was ich mit meiner Erkrankung umgeschult werden könnte.
Eine ganztätige Auslastung bei der ich meinen Kopf brauche ist undenkbar. Das sieht meine Schmerztherapeutin ähnlich und sie hat mir bereits seit vielen Monaten zum Antrag einer EM-Rente geraten. Aber ich wollte davon nichts wissen, sondern gesund werden.
(Bei der IHK habe ich übrigens noch als freiberufliche Dozentin gearbeitet - Vertriebs- und Marketingmanagement - als ich schon erkrankt war. Ich musste es dann nach Abschluss der Klasse lassen, weil es nicht mehr ging.)
Hohe Belastbarkeit und Konzentration über mehrere Stunden: Bei mir ein absolutes No Go :-(
Schichtdienst? Wenn ich meine Schmerzattacken habe, dann geht gar nichts - zu keiner Tages- oder Nachtzeit.
Ja, sie könnten mir das auch schicken, wenn ich meinen Perso einscanne etc. Ich hatte zu dem Zeitpunkt des Telefonates so starke Schmerzen, dass ich kaum richtig zuhören konnte und nur gesagt habe, dass ich es dann persönlich mit meinem Perso in der Hand dann abhole in den nächsten Tagen.
Tja, bis spätestens heute sollte mich die Arbeitsvermittlerin und auch die Dame vom Bewilligungsbescheid anrufen. Keine hat sich bei mir gemeldet (die haben meine Handynummer als einzige Telefonkontaktaktadresse, ich hätte es also gesehen).
Den Bewilligungsbescheid habe ich als Anhang angefügt - und meine persönlichen Daten geschwärzt (ich hoffe, das passt so).
Ich denke, das Geld von Dezember bis Januar wird in Kürze eintreffen.
Das müsste ich im Computer checken können, wenn ich mich beim AfA einlogge. Aber heute hing diesbezüglich bei mir gar nichts. Bin froh, dass ich dir das jetzt alles schreiben kann.
Der Antrag ging online vonstatten und ich dachte, das sei normal. Das Sytsem hatte die Dokumente alle angenommen und ich habe meinen Ausbildungsgrad ja auch im Antrag schriftlich widergegegen.
Natürlich kann ich die Dokumente alle ausdrucken (habe sie ja auf meinen PC abgespeichert), damit sie dem Widerspruch beigefügt werden können.
Ja, damit warte ich jetzt erst mal, was sich aus dem Widerspruch ergibt. Ich habe eine kleine 2-Zimmer-Wohnung im April 2014 gekauft. Die monatliche Abzahlung beträgt 400,- EUR plus 200,- EUR Wohngeld plus Nebenkosten. (zusammen mit Telefon, Internet etc. mehr als ich derzeit an ALG1 bekomme).
Das ist ja ein Apltraum!!
Dann müsste ich ja eigentlich versuchen, erst mal eine Reha zu bekommen (auch wenn die Realisierung kaum möglich sein wird). Genau diese Sachlage - und wie damit umgehen -macht mich grad echt fertig. Denn die Ärzte richten sich natürlich neben den Befunden auch nach meiner Aussage. Nicht mal ein Arzt kann ja sagen, welche Schmerzen und Beeinträchtigungen ich durch die Nervenverletzung/Durchtrennung habe.
Ja, das mit dem KRM muss ich auf jeden Fall mal irgendwie in meinem Kopf behalten.
Das scheint es eben eine Dame bei der hiesigen AfA zu geben, die innerbetrieblich auf bestimmte Weise bekannt ist (die, die meinen Bewilligungsbescheid (Pförtnerin) erstellt hat.
Was ich nicht verstehe: In dem Bewilligungsbescheid steht, dass ich ab dem 11.12. bei der allgemeinen Rentenversicherung versichert bin. Ist nun meine Krankenkasse (Techniker Krankenkasse) nun nicht mehr für mich zuständig? Bin ich jetzt nicht mehr bei der Techniker Krankenkasse krankenversichert?
Gilt meine Krankenkassenkarte nicht mehr?
Ich bin morgen in schmerztherapeutischer Behandlung und muss mich in den nächsten Tagen um mein ärztliches Gutachten bei dem MdK kümmern (Anwaltsunterlagen).
Da ich durch meine Schnerzen nie weiß, wie ich vorwärts komme, kann das ein paar Tage dauern. Es ist aber sehr wichtig, da wir hier auch einen immensen Zeitdruck haben.
Erst danach kann ich das mit dem Widerspruch angehen.
Und ja, ich habe auch noch einen wunderbaren 10 Jahre alten Hund. Der hat auch Hunger ... und glaube mir: Dieser Hund hat mich durch alle möglichen schwierigen Zeiten begleitet.
Der bekommt sein Futter und seine tierärztlichen Behandlungen.
Irgendwie. Und wenn ich für ein mir zustehendes Geld kämpfe und Unterstützung annehme, dann tue ich es auch für ihn.
So. Das war der emotionale Teil in dieser Nacht.
Magst du es verstehen oder nicht. Aber ich werde für uns Beide tun was geht.
Und ich danke dir von Herzen, dass du mich dabei unterstützt.
Bewilligungsbescheid.pdf
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Das ist ja schon sehr gut wenn du das alles soweit vorliegen hast, du solltest versuchen die "Lücken" durch eigene Nachweise (Kopien senden, keine Originale oder die Originale mit zur DRV nehmen und dort kopieren lassen aber NICHT dort lassen) zu füllen, dann kann auch deine Kontenkärung abgeschlossen werden.
Das ist ja NICHTS Anderes als deinen Versicherungverlauf zu prüfen und eventuell zu ergänzen was fehlt.
Das sieht doch schon viel besser aus auch wenn man daraus noch nicht auf einen relativ konkreten Betrag schließen kann, das wird ohnehin erst genau berechnet wenn man dir eine EM-Rente auch bewilligen wird.
Ich habe heute mit der DRV telefoniert und mir wurde gesagt, dass die derzeit derart viele EM-Rentenanträge zu barbeiten hätten, dass sie die anderen Kontenklärungen nach hinten geschoben hätten.
Dann hast du ja mal Jemanden mit Ahnung erwischt, bestätigt ja auch meine Hinweise dazu, dass es nicht von der Kontenklärung abhängig sein darf deinen Antrag überhaupt anzunehmen.
Jeder Antrag an die DRV kann dauern, Tage / Monate oder Wochen, ich kenne auch einzelne Fälle, wo zur EM-Rente sehr schnell positiv entschieden wurde ... häufiger sind aber (leider) die Fälle wo das nicht so schnell ging und der Weg über Widerspruch und Klage am Sozialgericht erforderlich wurde.
Über "normale" Abläufe dazu wird eher nicht in Internet-Foren geschrieben, darüber regt sich ja Keiner auf, bis zur Bewilligung meiner EM-Rente am gericht dauerte es fast 3 Jahre.
Davon mussten wir noch fast 2 Jahre Hartz 4 beziehen, weil sonst Niemand mehr was zahlen (Krankengeld Ende / ALGI Ende) musste.
Du hast es noch nicht wirklich verstanden, dass man dir sowieso KEINE Umschulung oder sonstige sinnvolle Weiterbildung mehr bezahlen wird ... wenn das schon gesundheitlich gar nicht geht erst recht nicht ...
So was bezahlen die NUR wenn eine Aussicht darauf besteht auch einen Abschluss zu bekommen und damit dann später auch eine andere Arbeit finden zu können, um den Lebensunterhalt wieder selbst zu verdienen.
Das weiß die DRV sicher auch nicht aber es gibt noch andere LTA-Möglichkeiten, das umfasst eben NICHT nur Bildungsmaßnahmen / Umschulungen ... wie es die meisten Antragsteller annnehmen möchten.
Es gibt auch "Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben" wo nur ein Arbeitgeber was von hätte (Lohnkosten-Zuschüsse für längere Zeit) wenn er dich "leidensgerecht und versicherungspflichtig" einstellen und einarbeiten möchte.
Finden müsstest du diesen AG allerdings auch erst mal selber.
Mein Männe hatte so eine "Wohltat" bewilligt bekommen, weil er den Antrag auf Wunsch der KK stellen musste, als sein EM-Renten-Antrag bereits lief.
Die (von der KK) hatten wohl auch auf eine (erneute) Umschulung / Weiterbildung mit "DRV-Übergangsgeld" gehofft, oder wenigstens auf eine baldige "Umdeutung" in EM-Rente bei Ablehnung der LTA ... die wurde aber nicht abgelehnt ...
NICHTS davon passierte wirklich, die EM-Rente wurde abgelehnt, weil er ja diese LTA erst mal nutzen sollte "nur nicht gleich aufgeben" ... er fand auch keinen AG dafür, also fanden wir uns gemeinsam in Hartz 4 wieder.
Die DRV hatte doch "großzügig" berufliche Reha bewilligt, wenn er das nicht umsetzen kann (er war damals Anfang 50), bei einem interessierten Arbeitgeber ist das doch nicht deren Problem ...
Weil man für diese Art LTA nie zu alt ist und das (höhere) Lebens-Alter auch kein Ablehnungsgrund sein kann / darf dich beruflich zu "fördern" wenn das aus gesundheitlichen Gründen notwendig scheint, das wäre "Alters-Diskriminierung" ...
Das "verpackt" man selbstverständlich so, dass du dich dabei noch "belohnt" fühlen sollst ... erst später beim Reha-Berater der DRV wird dann der "Pferdefuß ausgepackt", dann hast du das schon für 2 Jahre "an der Backe" ...
Das eherne Prinzip der DRV heißt Reha kommt VOR Rente und daran halten die sich auch in den meisten Fällen.
Wie ist das jetzt zu verstehen, will sie da noch "einen Antrag drauf setzen", dann kannst du dir den Antrag auf EM-rente eigentlich schon komplett sparen ...
Wenn die DRV zunächst eine med. Reha vorschalten will, dann machen die das sowieso noch, es ist Wahnsinn jetzt so einen Antrag noch selber zusätzlich zu stellen ...
Was soll das werden ... "Viel hilft viel" ???
Ob du eine Reha (med. oder auch beruflich) machen möchtest oder nicht liegt bisher noch in deinem eigenen "Ermessen", jedenfalls so lange dich keine Behörde (AfA z.B.) dazu schriftlich aufgefordert hat.
Man kann JEDEN Antrag auch zunächst "formlos" stellen, natürlich gilt dann dieser Tag auch als Tag der Antragstellung.
Gemäß § 16 SGB I Abs. (3) können amtliche Formulare auch noch nachträglich ausgefüllt und erforderliche Unterlagen nachgereicht werden.
Nein, ALGI gilt natürlich auch, steht doch in deinem Bescheid, dass Beiträge an die Rentenkasse entrichtet werden, das ist natürlich aktuell auch weniger als wenn man deinen Bescheid korrigiert hat.
Deine Kranken-Versicherung bei der TK steht da übrigens auch drauf, bist echt ganz schön "neben der Spur" ...
Zum Rest gerne morgen noch mehr, auch Nachteulen müssen irgendwann mal ins Bettchen ... der Widerspruch hat ja wirklich noch ein wenig Zeit, der Bescheid ist ja erst am 31.01. geschrieben worden.
Die Überweiseung wurde ja zumindest schon angekündigt.
... für die fiktive Bemessung ist NUR die Ausbildung wichtig und NICHT was du und wie lange du gearbeitet hast ...
Sorry mit Verlaub aber das stimmt so in der Form nicht.
Vorweg mal der Wortlaut des relevanten Teils (farblich hervorgehoben) des § 152 SGB III der die Einstufung regelt.
2. einen Fachschulabschluss, den Nachweis über eine abgeschlossene Qualifikation als Meisterin oder Meister oder einen Abschluss in einer vergleichbaren Einrichtung erfordern (Qualifikationsgruppe
2), ein Arbeitsentgelt in Höhe von einem Dreihundertsechzigstel der Bezugsgröße,
Wie Abs. 2 klar darstellt hat die BA bei der Festsetzung des fiktiven Arbeitsentgelt auf die Qualifikation abzustellen auf die sich die Vermittlungsbemühungen beziehen und nicht auf die erlernte Qualifikation.
Jemand lernt Schreiner (Qualifikationsstufe III abgeschlossene Ausbildung in einem Ausbildungsberuf) arbeite in Beruf eine Zeit lang und wechselt dann in den kaufmännischen Bereich als Anlernkraft. Hier arbeitet er sich im Laufe der Zeit bis zum Abteilungsleiter nach oben und hat als leitender Angestellter (hierfür gilt Qualifikationsstufe I Hochschul- oder Fachhochschulausbildung) viele Mitarbeiter unter sich.Als er krank und artbeitslos wird und er nach der längeren Krankheit wieder arbeiten kann will er selbstverständlich genau dort weitermachen wo er stand. Die Vermittlungsbemühungen zielen also auf einen gleichwertigen Arbeitsplatz ab. Nun hat die BA das fiktive Arbgeitsentgelt danach zu bemessen welche Qualifikation für einen solchen Arbeitsplatz benötigt wird. Die ursprüngliche Ausbildung spielt hierbei keine Rolle mehr.
Das geht auch natürlich umgekehrt.
Wenn die TE ALG 1 Nahtlosifkeit beantragt und sich mit Ihrem Restleistungsvermögen zur Verfügung stellt hat die BA sie in der Qualifikationsstufe einzuordnen auf die sich die Vertmittlungsbemühungen beziehen. Ob die TE gesundheitlich nur noch als "Pförtner" arbeiten kann ist hierbei zum Einen noch gar nicht abschließend festgestellt und hat abgesehen davon gar keine Relevanz für die Einstufung. Die Aussage des ÄD kann hier auch nicht greifen da die TE bereits eine LTA beantragt hat und dieses Verfahren schwebend ist. Es mangelt hier an einer abschließenden Begutachtung seitens der DRV. Die BA kann die TE nach § 145 SGB III lediglich dazu auffordern eine med. Reha zu beantragen. Da aber bereits eine Reha Antrag läuft ist dies obsolet.
Somit hat die BA bei der Einstufung keine rechtliche Handhabe auf eine Einstufung als ungelernte Kraft. Allerdings wird kann die BA sie nach der Qualifikation einstufen die für einen Vertriebs-Innendienst erforderlich ist da dies die letzte durchgeführte Tätigkeit ist auf die sich die Vermittlungsbemühungen der BA beschränken dürften.
Ich habe selber dieses Problem mit der Einstufung hinter mir und habe auch im Bekanntenkreis 3 Fälle bei denen die BA die Einstufung nicht in die Gruppe vorgenommen hatte auf die sich die Vermittlungsbemühungen beschränkten. In allen Fällen hat die BA im Widerspruchsverfahren die Einstufung entsprechend geändert. Wie bei allen anderen Leistungen wird aber zuerst versucht Geld einzusparen und nur die Leistungsempfänger die sich wehren bekommen was Ihnen zu steht.
Sehr schön hier zu auch ein älterer Artikel aus der Berliner Zeitung, der aber auch heute noch zutrifft, der die Sachlage sehr schön verdeutlicht. Wie das Arbeitslosengeld berechnet wird: Fiktives Gehalt als Massstab fur die Zahlung | Berliner Zeitung
Ritamba hat ja seinerzeit nach ihrem Studium wohl auch erfolgreich als Diplom Ökonomin gearbeitet.
O.k. danach dann wieder etwas anderes, aber ihre Ausbildung mit anschließender beruflicher Tätigkeit war immerhin gegeben.
Nun liegt hier der Fakt und die damit zumeist verbundenen Probleme seitens der AfA/BA mit der Aussteuerung beim KG sowie der Anerkennung der Nathlosigkeitsregelung vor.
Ritamba hat ja auch bereits einen EMR-Antrag ausgefüllt, welcher sich offensichtlich ja in Bearbeitung befindet.
Wieso soll sie sich jetzt mit einem Berufbild der wohl absolut untersten Leistungsklasse zufrieden geben, wenn noch nicht einmal die DRV eine Entscheidung zu ihrer EMR getroffen hat.
Nur weil der äD-Gutachter schreibt sie könne nur noch als Pfördner arbeiten?
Hallo, eine solche berufliche Einschätzung steht dem äD gar nicht zu, der hat lediglich die gesundheitlichen Einschränkungen zu dokumentieren und darauf basierend eine Beurteilung über die mögliche zeitliche Belastungsfähigkeit abzugeben, aber keineswegs welchen Beruf man noch ausführen kann.
Wenn die AfA/BA hier eine Qualifikationseinstufung vornimmt, dann muss dies nach ihrem erlernten Beruf erfolgen, für den sie ja auch immerhin mal ihre Beiträge abgeführt hat.
Das es für Ritamba ja letztendlich auch um viel Geld geht, sollte man sich ernsthaft überlegen sowas einfach hinzunehmen und nicht doch lieber einen fachanwalt einzuschalten, bzw. selbst mittels Widerspruch selbst vor dem SG zu klagen.
Wenn du mein Posting richtig gelesen hättest dann wäre dir aufgefallen das ich das auch genauso sage. Die mindeste Einstufung wäre abzustellen auf den Vetriebs-Innendienst und keinesfalls auf eine ungelernte Arbeitskraft.
Das ist der Trugschluß dem ihr aufsitzt. Nochmals:
Das Gesetz zielt eben nicht auf die erlernte Tätigkeit ab wenn diese nicht ausgeübt wird sondern auf die Qualifikation in die zu vermitteln ist. Hätte die TE bis zum Schluß im studierten Beruf gearbeitet dann wäre danach einzustufen. Lese den Link den ich gesetzt habe weil es da sehr klar verdeutlicht wird.
Keinesfalls soll die TE sich mit der Einstufung abfinden denn die ist in jedem Fall verkehrt. Widerspruch sollte in jedem Fall eingelegt werden. Wie ich aber zu vor schon schrieb kann die TE nicht darauf abzielen das ihre erlernte Qualifikation zu Grunde gelegt wurde sondern die Qualifikation für den letzten ausgeübten Beruf. Das ist der Bereich in den die BA ihre Vermittlungsbemühungen stecken muss und somit die Grundlage für die Einstufung.
Für die Einstufung als Pförtner gibt es keine Rechtsgrundlage. Da die DRV schon tätig ist hat hier auch der ÄD nicht mehr viel zu melden.
Keinesfalls soll die TE sich mit der Einstufung abfinden denn die ist in jedem Fall verkehrt. Widerspruch sollte in jedem Fall eingelegt werden.
Dann sind wir uns doch einig und da frage ich mich was diese komplexe Verunsicherung der TE bewirken soll, die Wertung welche Einstufung dann vorzunehmen ist, bleibt natürlich trotzdem der AfA überlassen ...
Zumindest als "Pförtner" hat sie noch nie gearbeitet und wie auch du schon richtig bemerkt hast, gibt es keine "amtliche" Festlegung dazu, dass sie nur noch als Pförtner arbeiten könnte ... dann wäre sie ja als Pförtner bestimmt bereits vermittelt ...
Gerade in der Nahtlosigkeit dürfen aber die gesundheitlichen Einschränkungen NICHT dazu genutzt werden, dem Antragsteller die finanziellen Rechte (aus seinem bisherigen Arbeits- und Beitragsleben !!!) zu beschneiden.
Wie ich aber zu vor schon schrieb kann die TE nicht darauf abzielen das ihre erlernte Qualifikation zu Grunde gelegt wurde sondern die Qualifikation für den letzten ausgeübten Beruf. Das ist der Bereich in den die BA ihre Vermittlungsbemühungen stecken muss und somit die Grundlage für die Einstufung.
Das ist aber das, was belegbar ist und Grundlage für ihre bisherige berufliche Tätigkeit war also auch für ihr Beitragsaufkommen, für die Einstufung in den "ungelernten" Bereich (als Leistungsgrundlage) gibt es bisher keine rechtsverbindlichen Entscheidungen, denn die könnten nur von der DRV kommen.
Das hast du ja selbst gerade festgestellt.
DANKE für diese Zusammenfassung, der Rest war eigentlich überflüssig, es wird Widerspruch eingelegt und dann wird man weitersehen, darauf wird sich die AfA ja äußern müssen.
Schon dieses "Informations-Beischreiben" als zum Bescheid gehörend zu bezeichnen ist Unsinn.
Was zum Bescheid gehört hat untrennbar mit dem Bescheid verbunden zu sein ...
Damit das alles ein wenig beschleunigt wird, sehe ich parallel eine Beschwerde beim KRM in Nürnberg als angebracht an ...
Letztlich hat aber die TE zu entscheiden und zu verantworten was sie selber machen WILL ... das sollten wir auch nicht ganz vergessen und sie muss kein "Rechtsexperte" sein und der AfA das erklären können.
Wenn die SB im Gespräch schon "anraten" lieber keinen Widerspruch einzulegen (die Entscheidungen der AfA also hinzunehmen, auch wenn sie nicht korrekt sind ?), dann läuten bei mir "ALLE Alarmglocken" ...
Hallo HermineL, Saurbier und Doppelmoma,
erst einmal vielen DANK an euch, dass ihr euch so mit meinem Fall auseinandersetzt.
Ich muss sagen, mir schwirrt der Kopf. Dieser Bereich (mitsamt den ganzen Abkürzungen) ist absolutes Neuland für mich und hinzu kommt meine gesundheitliche Einschränkung (Nervschmerzen am Kopf).
Ich sehe es in einfachen Worten so:
Die BA hat aufgrund des Gutachten vom ÄD festgelegt, dass ich nur noch fähig bin, in der Qualifiaktionsgruppe 4 zur arbeiten.
Dies haben sie auch als Bemessungsgrundlage für die ALG1 Zahlung her genommen.
Die 6 Wochen Arbeit im Vertriebs-Innendienst reicht als Basis zur Bemessungsgrundlage nicht. Desegen müsste laut ersten Aussagen des BA im November 2017 bei einem persönlichen Termin die berufliche Qualifikation als Basis genommen werden (und damals wurde behauptet, meine Beschäftigung in den letzten 15 Jahren). Das wurde aber nicht getan, sondern eine fiktive zukünftige Beschäftigung in der Qualifikationsgruppe 4 (aufgrund meiner gesundheitlichen Einschränkungen).
Das dürfte rechtwidrig sein. Dagegen werde ich Widerspruch einlegen.
Hier widerspricht jedoch HermineL:
Damit würde die BA ja richtig liegen, weil sich deren Vermittlungsbemühungen sich ja auf eine fiktive Qualifikation beziehen, die ich nach deren Meinung derzeit aufgrund meiner gesundheitlichen Einschränkung im Qualifikationsgruppe 4 befinden.
So mit fehlt mir nun zum Widerspruch die enstprechend passende Rechtsgrundlage.
Nahtlosigkeit liegt nach Aussage der BA bei mir nicht vor.
Heute habe ich per Post den Teil B des Gutachtens vom ÄD erhalten.
Und das ist der Hammer: Hier wird behauptet, dass meine Schmerzmedizinerin dringend Verhaltenstherapie empfiehlt und daneben die Wiederaufnahme einer beruflichen Tätigkeit avisiert. Von AU >6 Moante ginge sie nicht aus.
Ich habe jedoch die Unterlagen meiner Schmerzmedizinerin erhalten und auch heute mit ihr gesprochen.
Ihre Unterlagen sagen das genaue Gegenteil und sie ist völlig anderer Meinung als der ärtztliche Dienst. Sie war es ja auch, die mir seit Monaten dringen zum Antrag einer EM-Rente rät. Diese läuft übrigens nach heutiger Rücksprache mit dem Rentenberater der DRV rückwirkend wirksam seit 11/2017.
(dies steht auch so in dem Gutachten des ÄD).
Morgen fahre ich zum Arbeitsamt und lasse mir Teil A des Gutachtens aushändigen.
Da werde ich ja dann sehen, was tatsächlich an medizinischen Unterlagen beim ÄD abgegeben wurde.
Sehe ich das richtig: Wäre ich vom ÄD als arbeitsunfähig eingestuft worden, würde dann mit weiteren Maßnahmen gewartet werden, bis das Ergebnis des Reha-Antrages bzw. des EM-Antrages von der DRV da ist?
Das wäre grass, da mir ja die Vermittlerin von der BA geraten hatte, nichts gegen das Gutachten zu unternehmen. So würde ich zumindest erst mal Geld bekommen und sie könne dann ja ein neues Gutachten anfordern.
Sie meinte: "Bei den Vermittlungen sind wir ja noch lange nicht." Außerdem würde da eh nicht viel laufen, so lange kein Bescheid der DRV vorläge.
Möglicherweise ist sie auch nicht davon ausgegangen, dass bei der Bessungsgrundlage die Qualifikationsgruppe 4 her genommen würde.
Anstatt mich zurück zu rufen (wie am Montag durch die telefnische Zentrale der BA gewünscht) hat sie mir den Teil B des Gutachtens zukommen lassen. Auch der SB, der die Einstufung vorgenommen hat, sollte mich zurück rufen und hat dies nicht getan.
Jetzt lasse ich mir morgen erst mal Teil A des Gutschtens aushändigen.
Wenn es so ist wie HermineL schreibt, dann habe ich ja für einen Widerspruch gegen die Bemessungsgrundlage null Grundlage:
Das Gesetz zielt eben nicht auf die erlernte Tätigkeit ab wenn diese nicht ausgeübt wird sondern auf die Qualifikation in die zu vermitteln ist.
Meiner Ansicht nach - und so wie ich es den Aussagen von Doppeloma entnommen habe - können die mich nicht einfach in der Qualifikationsstufe abstufen, nur weil ich derzeit gesundheitliche Einschränkungen habe.
Doch wo ist hierfür eine Rechtssprechung bzw. die gesetzliche Grundlage? Einen Anwalt kann ich leider nicht hinzuziehen (Saurbier). Dafür fehlen mir die finanziellen Mittel.
Selbst wenn ich arbeitsfähig wäre, könnte ich ggfs. mit wenigen Arbeitsstunden in meiner bisherigen Qualifikation (Quali 1) deutlich mehr Geld verdienen, als mit einem Full-Time-Job in Quali 4. Den ich mit meinen Einschränkungen wahrscheinlich noch viel weniger leisten könnte.
Liebe Doppelmoma,
Ja, ich werde beim KRM eine Beschwerde einreichen.
Aber erst möchte ich mit der Vermittlerin von der BA zumindest telefonieren. Ich weiß, davon hältst du nicht viel. Aber will zumindest erst mal mit ihr sprechen und hören, was sie zu sagen hat. Ich werde sie morgen nochmals über die Telefonzentrale der BA um Rückruf bitten.
Leider habe ich bis Mitte nächste Woche noch mit der Klage gegen den Arzt zu tun, der meine Krankheit verursacht hat.
Dafür muss ich noch Unterlagen durcharbeiten und Anfang der nächsten Woche nach München fahren. Damals war ich noch Rechtsschutz versichert und über diese Versicherung läuft das jetzt (das Gutachten über den medizinischen Dienst der Krankenkasse steht an).
Heute morgen habe ich mit der SB von der AfA telefoniert.
Sie hat daraufhin umgehend beim Operative Service ALG+ Team angerufen und mit dem dortigen SB geklärt, dass ich in die Qualifikationsgruppe 1 gestuft werde.
Demnach müsste ich nächste Woche den korrekten Bescheid bekommen.
Beim ÄD war ich auch. Nach Einsichtnahme in das komplette ärztliche Gutachten wurde die Erstellung eines neuen Gutachtens in die Wege geleitet.
Mit dem Rentenberater gesprochen und dieser hat vermerkt, dass als Antragsdatum November 2017 gilt, da ich damals meinen ersten Termin bei ihm hatte. Den Antrag tatsächlich bearbeiten und abschicken werden "wir" erst Anfang März.
So. Nun bin ich gespannt auf nächste Woche und den neuen Bewilligungsbescheid.
Ich bin froh, dass wir damit den schriftlichen Widerspruch nicht machen müssen.
DANKE noch mal an Doppeloma für die Bereitschaft, mir dabei zu helfen!
Ich melde mich, sobald ich den neuen Bescheid habe
Heute habe ich den Änderungsbescheid und die Info zur Bemessung erhalten.
Ich wurde nun der Qualifikationsgruppe 1 zugeordnet.
Das fiktive Entgeld richtet nach der Beschäftigung als Betriebswirtin. Ich bin ja Diplom Ökonomin (Wirtschaftswissenschaftlerin, heute Master) und lt. Einkommensliste damit höher. Auch habe ich 2008/2009 mal für einige Monate ALG1 bekommen (vor meiner Selbständigkeit). Das waren damals knapp 500,-- EUR/Monat mehr. Aber damals war es auch kein fiktives Endgeld, sondern auf Basis meines vorherigen Einkommens berechnet.
So lasse ich es nun dabei stehen und bin froh, dass es mit Hilfe eines Telefonats mit der AfA-Vermittlerin zu dieser Änderung gekommen ist.
Was ich noch nicht verstanden habe: Wie kommt es zu einer Befristung des ALG1 für acht Monate? Ist das wegen des Krankengeld-Bezuges?
Dann hat man ja doch noch "die Kurve bekommen", für die korrekte Zuordnung.
Deine SB mit der du das Gespräch hattest, war dann wohl doch klüger (und menschlicher) als ich angenommen hatte, leider erleben wir das ja hier nicht sehr oft, dass ohne Gegenwehr eingelenkt wird.
Das fiktive Entgelt richtet nach der Beschäftigung als Betriebswirtin. Ich bin ja Diplom Ökonomin (Wirtschaftswissenschaftlerin, heute Master) und lt. Einkommensliste damit höher.
Immerhin ist es (deutlich) mehr als für einen"Pförtner" und das macht auch die Zumutbarkeit von Vermittlungs-Vorschlägen nach § 140 SGB III gleich viel interessanter und wichtiger für dich.
Auch habe ich 2008/2009 mal für einige Monate ALG1 bekommen (vor meiner Selbständigkeit). Das waren damals knapp 500,-- EUR/Monat mehr. Aber damals war es auch kein fiktives Endgeld, sondern auf Basis meines vorherigen Einkommens berechnet.
Das mag schon sein aber der Anspruch dürfte inzwischen als verjährt gelten (sofern es noch einen Rest gab) und Vertrauensschutz für das letzte (höhere) ALGI gibt es auch nicht mehr ...
Ich nehme mal an in deiner Selbsständigkeit warst du NICHT (freiwillig/ privater Versicherungsvertrag) für den Bezug von ALGI versichert, hast also keine neuen "Anwartschaften" daraus erwerben können.
Erst mit der Aufnahme der versicherungspflichtigen Tätigkeit wurde (von deinem AG und von dir) wieder bei der AfA für ALGI eingezahlt und dann natürlich auch aus dem Krankengeld ...
Daher besteht nur ein Anspruch auf 8 Monate ALGI, mehr hast du einfach noch nicht wieder erworben aus deinen Beiträgen ...
Für einen Anspruch von 6 Monaten ALGI muss man mindestens 360 Tage versicherungspflichtig gewesen sein und du hast die Grenze für 8 Monate nur über das Krankengeld erreicht ...
Schau mal in die Tabelle, etwas weiter unten in dem Link ...
... für eine längere Leistungsdauer von ALGI hast du noch nicht wieder lange genug Beiträge eingezahlt.
I Antrag auf Arbeitslosengeld bei einer Nahtlosigkeit. Benötige Hilfe beim Ausfüllen. Aussteuerung / Nahtlosigkeit (§ 145 SGB III) 16 30 September 2019
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