Source: https://www.bibukurse.de/finanzwirtschaftliches-management/zahlungsverkehr/geldwaeschegesetz.html
Timestamp: 2019-08-22 09:11:05
Document Index: 204823244

Matched Legal Cases: ['§ 261', '§ 2', '§ 7', '§ 261', '§ 261', '§ 261']

Geldwäschegesetz - Finanzmanagement - Online-Kurse
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Finanzmanagement - Geldwäschegesetz
Kursangebot | Finanzmanagement | Geldwäschegesetz
Unter Geldwäsche versteht man die Einführung illegal erworbener Vermögenswerte in den legalen Finanzkreislauf, wenn ihr Ursprung verschleiert wird. Nach § 261 StGB ist sie strafbar. Ein Kreditinstitut und seine Mitarbeiter treffen
Identifizierungspflichten sowie
Aufzeichnungs- und Aufbewahrungspflichten,
wenn ein gewisser Betrag in bar, in Wertpapieren oder Edelmetallen angenommen wird oder dieser Betrag bei offensichtlicher Verbindung mehrerer kleiner Finanztransaktionen erreicht wird (= smurfing).
Die Identifizierungspflichten lauten wie folgt.
Identifizierung durch Vorlage des Personalausweises oder Reisepasses (§ 2 GwG)
Möglichkeit, hiervon abzusehen,
wenn Person dem Bankangestellten persönlich bekannt ist und (!)
eine Legitimationsprüfung schon vorher durchgeführt wurde (§ 7 GwG)
regelmäßige Barzahlungen von Unternehmen
Namen der für das Unternehmen handelnden Personen müssen dem Kreditinstitut mitgeteilt werden
lediglich bei der ersten Ein- oder Auszahlung erfolgt eine Identifikation,
bei späteren Verfügungen muss der Name des Ein- oder Auszahlenden auf den Belegen aufgezeichnet werden.
Einzahlungen über den Nachttresor
der Kontoinhaber muss erklären, dass er lediglich Geld für eigene Rechnung über den Nachttresor einzahlt
Mitarbeiter eines Geldbeförderungsunternehmens
keine Identifikationsüberprüfung erfolgt,
allerdings wird der Name des Mitarbeiters festgehalten.
An Aufzeichnungs- und Aufbewahrungspflichten sind zu erwähnen
Aufzeichnung des Namens der auftretenden Person
ggf. Identifizierungsdaten (= Kopie oder Daten des Ausweises festhalten),
Name und Anschrift des wirtschaftlich Berechtigten,
Geschäftsart, d.h Annahme oder Abgabe von
Bargeld (Euro oder Sorten),
Die Aufzeichnungen sind schließlich sechs Jahre lang aufzubewahren.
Selbständigkeit bei natürlichen Personen
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Legitimationsprüfung wurde zuvor bereits durchgeführt
Mitarbeiter eines Geldbeförderungs- unternehmens
Identifizierung durch Personalausweis oder Reisepass
Person ist dem Bankangestellten persönlich bekannt
Welche der folgende Aussagen zum Geldwäschegesetz kommt der Wahrheit am nächsten?
Geldwäsche ist die Einführung illegal erworbener Vermögenswerte in den legalen Finanzkreislauf, wenn ihr Ursprung verschleiert wird. Nach § 261 StGB ist sie strafbar. Ein Kreditinstitut und seine Mitarbeiter treffen Identifizierungspflichten und Aufzeichnung- und Aufbewahrungspflichten.
Geldwäsche ist die Einführung illegal erworbener Vermögenswerte in den legalen Finanzkreislauf, wenn ihr Ursprung verschleiert wird. Nach § 261 StGB ist sie strafbar. Ein Kreditinstitut und seine Mitarbeiter treffen Aufzeichnung- und Aufbewahrungspflichten.
Geldwäsche ist die Einführung legal erworbener Vermögenswerte in den legalen Finanzkreislauf, wenn ihr Ursprung verschleiert wird. Nach § 261 StGB ist sie strafbar. Ein Kreditinstitut und seine Mitarbeiter treffen Identifizierungspflichten und Aufzeichnung- und Aufbewahrungspflichten.
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