Source: https://www.spangenberg.de/stadt-buergerservice/aktuelles/amtliche-bekanntmachungen/3-aenderung-des-bebauungsplanes-nr-4-55-der-stadt-spangenberg-fuer-das-gebiet-im-goldbach-in-der-gemarkung-elbersdorf-1/
Timestamp: 2020-07-05 23:56:15
Document Index: 74335764

Matched Legal Cases: ['§ 10', 'Art. 6', '§ 215', '§ 214', '§ 214', '§ 44', '§ 39', '§ 42']

3. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 4. 55 der Stadt Spangenberg für das Gebiet „Im Goldbach“, in der Gemarkung Elbersdorf-1 | Spangenberg
3. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 4
3. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 4 der Stadt Spangenberg „Am Morscher Weg“, Gemarkung Spangenberg
Gemäß § 10 Abs. 3 BauGB i.d.F. der Bekanntmachung vom 03.11.2017 (BGBl. S. 3634, geändert durch Art. 6 G v. 27.3.2020 I 587) hat die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Spangenberg am 18.06.2020 die 3. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 4 „Am Morscher Weg“, Gemarkung Spangenberg, als Satzung beschlossen.
Mit der Bekanntmachung des Satzungsbeschlusses tritt die 3. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 4 „Am Morscher Weg“, Gemarkung Spangenberg, in Kraft.
Der Bebauungsplan nebst Begründung kann vom heutigen Tage an bei der Stadtverwaltung Spangenberg, Marktplatz 1, 34286 Spangenberg, im Bauamt des Rathauses, Zimmer 9, (während der allgemeinen Öffnungszeiten Mo. – Fr. 8.00 – 12.00 Uhr, Di 14.30 – 16.30 Uhr, Do 14.30 – 18.00 Uhr) von jedermann eingesehen werden. Es kann auch Auskunft über die Inhalte verlangt werden. Aufgrund des Corona-Virus sind die derzeit gültigen und bekannten Hygiene- und Abstandsregeln zu beachten. Um das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes wird gebeten.
Es wird darauf hingewiesen, dass gemäß § 215 Abs. 1 BauGB eine Verletzung der nach § 214 Abs. 1 Nr. 1 bis 3 BauGB bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften und Mängel des Abwägungsvorganges nach § 214 Abs. 3 Satz 2 BauGB dann unbeachtlich sind, wenn sie nicht innerhalb eines Jahres seit dieser Bekanntmachung schriftlich gegenüber der Stadt Spangenberg unter Darlegung des die Verletzung begründenden Sachverhaltes geltend gemacht worden sind.
Gemäß § 44 BauGB kann ein Entschädigungsberechtigter Entschädigung verlangen, wenn die nach § 39-§ 42 BauGB bezeichneten Vermögensnachteile (Vertrauensschäden, Entschädigung in Geld oder durch Übernahme, Entschädigung bei Begründung von Geh-, Fahr- und Leitungsrechten, Entschädigung bei Bindungen für Bepflanzungen, Entschädigung bei Änderung oder Aufhebung einer zulässigen Nutzung) eingetreten sind. Er kann die Fälligkeit des Anspruches dadurch herbeiführen, dass er die Leistung der Entschädigung schriftlich bei dem Entschädigungspflichtigen beantragt. Ein Entschädigungsanspruch erlischt, wenn nicht innerhalb von 3 Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem diese Vermögensnachteile eingetreten sind, die Fälligkeit des Anspruches herbeigeführt wird.
Spangenberg, den 19. Juni 2020
Der Magistrat der Stadt Spangenberg
Tigges, Bürgermeister
www.spangenberg.de/Wirtschaft-Stadtentwicklung/Bauleitplanung