Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/Paragraph_205_BauGB_Planungsverbaende-d139663,218.html
Timestamp: 2016-10-23 08:15:47
Document Index: 260888078

Matched Legal Cases: ['§ 205', '§ 205', '§ 205', '§ 206', '§ 207', '§ 208', '§ 209', '§ 210', '§ 211', '§ 212', '§ 212', '§ 213', '§ 214', '§ 215', '§ 215', '§ 216', '§ 217', '§ 218', '§ 219', '§ 220', '§ 221', '§ 222', '§ 223', '§ 13', '§ 205', '§ 3', '§ 204', '§ 206']

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Baugesetzbuch (BauGB) Bundesrecht…§ 205 BauGB, Planungsverbände§ 206 BauGB, Örtliche und sachliche Zuständigkeit§ 207 BauGB, Von Amts wegen bestellter Vertreter§ 208 BauGB, Anordnungen zur Erforschung des Sachverhalts§ 209 BauGB, Vorarbeiten auf Grundstücken§ 210 BauGB, Wiedereinsetzung§ 211 BauGB, Belehrung über Rechtsbehelfe§ 212 BauGB, Vorverfahren§ 212a BauGB, Entfall der aufschiebenden Wirkung§ 213 BauGB, Ordnungswidrigkeiten§ 214 BauGB, Beachtlichkeit der Verletzung von Vorschriften über die Aufstellung...§ 215 BauGB, Frist für die Geltendmachung der Verletzung von Vorschriften§ 215a BauGB (weggefallen)§ 216 BauGB, Aufgaben im Genehmigungsverfahren§ 217 BauGB, Antrag auf gerichtliche Entscheidung§ 218 BauGB, Wiedereinsetzung in den vorigen Stand§ 219 BauGB, Örtliche Zuständigkeit der Landgerichte§ 220 BauGB, Zusammensetzung der Kammern für Baulandsachen§ 221 BauGB, Allgemeine Verfahrensvorschriften§ 222 BauGB, Beteiligte§ 223 BauGB, Anfechtung von Ermessensentscheidungen…Anlage 2 BauGB, (zu § 13a Abs. 1 Satz 2 Nr. 2)
§ 205 BauGBBaugesetzbuch (BauGB)BundesrechtZweiter Teil – Allgemeine Vorschriften; Zuständigkeiten; Verwaltungsverfahren; Planerhaltung → Zweiter Abschnitt – ZuständigkeitenTitel: Baugesetzbuch (BauGB)Normgeber: BundAmtliche Abkürzung: BauGBGliederungs-Nr.: 213-1Normtyp: Gesetz(1) 1Gemeinden und sonstige öffentliche Planungsträger können sich zu einem Planungsverband zusammenschließen, um durch gemeinsame zusammengefasste Bauleitplanung den Ausgleich der verschiedenen Belange zu erreichen. 2Der Planungsverband tritt nach Maßgabe seiner Satzung für die Bauleitplanung und ihre Durchführung an die Stelle der Gemeinden.(2) 1Kommt ein Zusammenschluss nach Absatz 1 nicht zu Stande, können die Beteiligten auf Antrag eines Planungsträgers zu einem Planungsverband zusammengeschlossen werden, wenn dies zum Wohl der Allgemeinheit dringend geboten ist. 2Ist der Zusammenschluss aus Gründen der Raumordnung geboten, kann den Antrag auch die für die Landesplanung nach Landesrecht zuständige Stelle stellen. 3Über den Antrag entscheidet die Landesregierung. 4Sind Planungsträger verschiedener Länder beteiligt, erfolgt der Zusammenschluss nach Vereinbarung zwischen den beteiligten Landesregierungen. 5Sollen der Bund oder eine bundesunmittelbare Körperschaft oder Anstalt an dem Planungsverband beteiligt werden, erfolgt der Zusammenschluss nach Vereinbarung zwischen der Bundesregierung und der Landesregierung, sofern die beteiligte Behörde des Bundes oder der bundesunmittelbaren Körperschaft oder Anstalt dem Zusammenschluss durch die Landesregierung widerspricht.(3) 1Kommt eine Einigung über die Satzung oder über den Plan unter den Mitgliedern nicht zu Stande, stellt die zuständige Landesbehörde eine Satzung oder einen Plan auf und legt sie dem Planungsverband zur Beschlussfassung vor. 2Einigen sich die Mitglieder über diese Satzung oder diesen Plan nicht, setzt die Landesregierung die Satzung oder den Plan fest. 3Absatz 2 Satz 4 ist entsprechend anzuwenden. 4Ist der Bund oder eine bundesunmittelbare Körperschaft oder Anstalt an dem Planungsverband beteiligt, wird die Satzung oder der Plan nach Vereinbarung zwischen der Bundesregierung und der Landesregierung festgesetzt, sofern die beteiligte Behörde des Bundes oder der bundesunmittelbaren Körperschaft oder Anstalt der Festsetzung durch die Landesregierung widerspricht.(4) Dem Planungsverband können nach Maßgabe der Satzung die Aufgaben der Gemeinde, die ihr nach diesem Gesetzbuch obliegen, übertragen werden.(5) 1Der Planungsverband ist aufzulösen, wenn die Voraussetzungen für den Zusammenschluss entfallen sind oder der Zweck der gemeinsamen Planung erreicht ist. 2Kommt ein übereinstimmender Beschluss über die Auflösung nicht zu Stande, ist unter den in Satz 1 bezeichneten Voraussetzungen die Auflösung auf Antrag eines Mitglieds anzuordnen; im Übrigen ist Absatz 2 entsprechend anzuwenden. 3Nach Auflösung des Planungsverbands gelten die von ihm aufgestellten Pläne als Bauleitpläne der einzelnen Gemeinden.(6) Ein Zusammenschluss nach dem Zweckverbandsrecht oder durch besondere Landesgesetze wird durch diese Vorschriften nicht ausgeschlossen.(7) 1Wird die Befugnis zur Aufstellung von Bauleitplänen nach den Absätzen 1 bis 3 oder 6 übertragen, sind die Entwürfe der Bauleitpläne mit Begründung vor der Beschlussfassung hierüber oder der Festsetzung nach Absatz 3 Satz 2 oder 4 den Gemeinden, für deren Gebiet der Bauleitplan aufgestellt werden soll, zur Stellungnahme innerhalb angemessener Frist zuzuleiten. 2Auf die Behandlung der von den Gemeinden fristgemäß vorgebrachten Anregungen ist § 3 Abs. 2 Satz 4 und 6 entsprechend anzuwenden.
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