Source: https://www.ki.uni-konstanz.de/mat/?=&print=1
Timestamp: 2017-09-20 03:42:33
Document Index: 214306624

Matched Legal Cases: ['§ 153', '§ 153', '§ 153', '§ 153', '§153', '§153', '§153', '§153', '§ 153', '§ 153', '§ 45', '§ 37', '§ 59', '§ 153', '§ 153', '§ 153', '§ 153', '§ 153', '§ 153', '§ 153', '§ 2', '§ 4', '§ 153', '§ 153', '§ 153', '§ 153', '§ 153', '§ 153', '§ 153', '§ 153', '§ 153', '§ 153', '§ 153', '§ 153', '§ 153', '§153']

Materialien | Das Konstanzer Inventar- Übersicht | Rechtswissenschaft | Universität Konstanz
Universität Konstanz | Rechtswissenschaft | Das Konstanzer Inventar- Übersicht | Materialien
Konstanzer Inventar - Materialien
Ergänzend zu den in KIS und KIK enthaltenen Schaubildern werden hier Materialien zu Kriminalitätsentwicklung und Sanktionsforschung bereitgestellt, insbesondere für die Zwecke des Konstanzer Inventars und für den Ersten bzw. Zweiten Periodischen Sicherheitsbericht der Bundesregierung zusammengestellte Tabellen aus amtlichen Statistiken und aus eigenen Berechnungen.
Die in den Konstanzer Inventaren enthaltenen Texte, Schaubilder und Tabellen werden von Zeit zu Zeit aktualisiert. Deshalb sollte mit der Quellenangabe jeweils das Versionsdatum angegeben werden.
Links auf die hier veröffentlichten Artikel sollten vorzugsweise auf die übergeordnete Index-Seite erfolgen, also auf die KI-Leitseite <www.ki.uni-konstanz.de/> oder auf <www.ki.uni-konstanz.de/kis/> bzw. <www.ki.uni-konstanz.de/kik/>.
Copyright: Alle Rechte beim Verfasser. Die Inhalte dieser Web-Seiten dürfen für den eigenen Gebrauch genutzt, auch heruntergeladen oder ausgedruckt werden. Vervielfältigung oder Reproduktion nur nach Absprache mit dem Verfasser.
Bezug einzelner Schaubilder zum Abdruck: Bei Anfragen nach reproduktionsfähigen Vorlagen der verwendeten Schaubilder bitte die Bezeichnung des Schaubildes (jew. unter dem KIS-Signet, zB.: "KIS:DIJLL981") angeben.
(1/2008):
Schaubilder zum strafrechtlichen Sanktionensystem und zur Sanktionierungspraxis in Deutschland 1882-2006 (PDF)
Tabellen zum strafrechtlichen Sanktionensystem und zur Sanktionierungspraxis in Deutschland 1882-2006 (PDF)
Einstellungen nach allgem. Strafverfahrensrecht, BRD 2001
HINWEIS: Weiter Daten zur Sanktionspraxis finden sich insb. in:
NEU: Das strafrechtliche Sanktionensystem und die Sanktionspraxis in Deutschland 1882 - 2010. Stand: Berichtsjahr 2010. Version: 1/2012. (PDF 1,5 MB)
http://www.uni-konstanz.de/rtf/kis/sanks01.htmArchiv: Ältere Materialien (Stand: 1998)
Tabelle 1: Nach §§ 153, 153a, 153b StPO informell sanktionierte Personen
Alte Länder, ab 1995 mit Gesamtberlin, 1981- 2001
Tabelle 2: Durch Einstellungen mit Auflagen gem. § 153a Abs. 1 StPO durch die Staatsanwaltschaft erledigte
Ermittlungsverfahren (Verfahren) bzw. von Ermittlungsverfahren betroffene Personen nach Art der Auflagen/Weisungen
Bundesrepublik Deutschland (ohne Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein), 2001.
Tabelle 3: Durch Einstellungen mit Auflagen durch die Staatsanwaltschaft gem. § 153a Abs. 1 StPO betroffene Personen
Bundesrepublik Deutschland, alte und neue Länder, 2001.
Tabelle 4: Personen, bei denen das Ermittlungsverfahren durch gerichtliche Einstellung mit Auflagen gem. § 153a Abs. 2 StPO erledigt wurde, Bundesrepublik Deutschland, alte und neue Länder, 2001.
V114p
V112p
V08p
V09p
V120p
V164p
V165p
V131p
V139p
V141p
§153a I
§153 I, 153b
153 I, 153a I 153b I (StA).
§153a II
(Gericht)
§153 II, 153b II
153 II, 153a II, 153b II
mit Aufl.
(StA/
Gericht)
ohne Aufl.
Sankti-
onierte
sanktio-
nierte
126.020
228.546
180.624
134.967
607.640
923.231
133.834
109.967
141.426
329.848
624.227
954.075
123.370
354.632
638.598
993.230
138.794
291.928
56.413
90.619
382.548
622.586
1.005.134
152.917
315.430
54.759
192.673
400.349
604.071
1.004.420
158.871
339.135
212.772
425.052
600.503
1.025.555
160.095
180.025
340.120
214.421
216.509
430.930
594.982
1.025.912
187.305
354.366
445.662
609.649
1.055.311
170.229
198.011
73.581
115.922
243.810
240.352
484.162
612.498
1.096.660
233.144
409.164
250.072
274.323
524.395
619.224
1.143.619
171.062
223.722
394.784
70.834
241.896
504.809
626.548
1.131.357
170.953
251.734
422.687
107.082
291.498
529.769
644.925
1.174.694
328.526
513.534
105.777
250.063
369.248
619.311
692.162
1.311.473
201.193
324.340
525.533
263.400
364.020
627.420
1.325.152
326.484
524.829
365.440
624.688
687.726
1.312.414
199.221
538.210
636.260
687.387
1.323.647
200.029
540.309
256.177
635.494
1.333.160
359.104
556.759
253.745
398.798
705.006
1.357.549
194.414
356.159
550.573
394.827
655.789
671.892
1.327.681
349.163
62.406
263.463
387.205
650.668
1.294.642
207.440
353.058
560.498
268.791
392.422
661.213
626.698
1.287.911
Hinweise zu den Daten:
1. Einstellungen gem. §§ 153 ff. StPO, die durch die Staatsanwaltschaft erfolgen, werden in der Staatsan­walt­schafts-Stati­stik ausgewiesen. Nachweise über Einstellungen durch das Gericht sind in der Justiz­geschäfts­statistik in Strafsachen enthalten. Über die Zahl der Verurteilten informiert die Strafverfol­gungs­statistik.
2. Die StA-Statistik wurde vom Stati­stischen Bundesamt erstmals für das Berichtsjahr 1981 veröffentlicht. Ergebnisse für Berlin (West), Hessen und Schleswig-Holstein fehlten. Für diese Länder liegen Ergebnisse erst seit 1985 (Berlin-West), 1988 (Hessen) bzw. 1989 (Schleswig-Holstein) vor. Um Bundesergebnisse darstellen zu können, wurden deshalb bis 1989 die jeweils fehlenden Landesergebnisse auf der Grundlage der Be­völkerungs­zahlen dieser Länder und entsprechend der durchschnittlichen Einstellungsrate der anderen Länder geschätzt.
3. Bei der StA-Statistik wie bei der Justizgeschäftsstatistik handelt es sich dem Grundsatz nach um eine Verfahrenssta­tistik, bei der lediglich die der Art nach schwerste Erledigung des Verfahrens nachgewiesen wird. Seit 1989 wird in der Justizgeschäftsstatistik in Strafsachen die Art der Erledigung nicht nur verfahrens-, sondern auch personenbezogen nachgewiesen. In der StA-Statistik ist dies ab dem Berichtsjahr 1998 der Fall.
Die Nachweise über Verurteilte in der Strafverfolgungsstatistik sind dagegen personenbezogen. Da von einem Ermitt­lungs­verfahren im Schnitt 1,2 Personen betroffen sind (2001 kamen lt. StA-Statistik auf 5.412.125 Beschuldigte 4.555.675 Ermittlungsverfahren), würde die unkorrigierte Gegenüberstellung von Ermittlungsverfahren und Ver­urteilten zu einer Unterschätzung des Verhältnisses von Einstellungen zu Verurteilungen führen. Deshalb ist eine Umrechnung von Verfahren auf Personen notwendig. Zur genaueren Bestimmung der Größenordnung der von den jeweiligen Einstellungen betroffenen Personen steht als Anhaltspunkt ledig­lich die in der StA-Statistik nachgewiesene Zahl der Per­sonen zur Verfügung, bei denen die Verfahrens­einstellung mit Auflagen die schwers­te Erledi­gungsart war. Die Relation der Zahl der mit Auflagen gem. § 153a StPO und § 45 Abs. 1 JGG (a.F.) - bzw. ab 1991 einschließ­lich gem. § 37 Abs. 1 BtMG - einge­stell­ten Ermittlungsverfahren zur hiervon betroffe­nen Zahl der Personen ergab einen ungefähren Umrechnungsfaktor zur Bestimmung der Größenordnungen des Verhältnisses Ermittlungsverfahren : Person bei Verfahrenseinstellungen. Die unter Ver­wendung dieses Faktors errechnete Zahl war die beste Schätzmöglichkeit für die (in der StA-Statistik bis 1997 bzw. in der Justizgeschäftsstatistik in Strafsachen bis 1988 nicht erhobene) Zahl der Personen.
4. Für 1990 wurde für Hamburg die StA-Statistik nicht aufbereitet. Vom Statisti­schen Bun­desamt wurde zur Schätzung der Verfah­rensergebnisse der einfache Durch­schnitt aus den Hamburger Ergebnis­sen für 1989 und für 1991 gebil­det. Für 1998 fehlen für Hamburg und Schleswig-Holstein Ergebnisse. Das Statistische Bundesamt setzte deshalb die (verfahrensbezogenen) Ergebnisse für 1997 ein. Für 1999 sind die Ergebnisse von Hamburg noch ungeprüft, für Schleswig-Holstein aus 1997. Während für die anderen Länder die erstmals veröffentlichten personenbezogenen Daten verwendet werden konnte, musste für Hamburg und Schleswig-Holstein die Daten aus 1997 von Verfahren auf Personen umgerechnet werden.
5. Formell sanktionierte Personen: Alle nach allgemeinen Strafrecht Verurteilte (einschließlich der Personen mit Ent­scheidungen gem. §§ 59, 60 StGB).
Quelle: Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Staatsanwaltschaften 1981 - 2001 (Arbeitsunterlage);
Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Fachserie 10, Reihe 2: Zivilgerichte und Strafgerichte 1981 - 2001;
Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Fachserie 10, Reihe 3: Strafverfolgung 1981 - 2001.
Bundesrepublik Deutschland (ohn e Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein), 2001.
Einstellungen gem. § 153a I StPO nach Art der Auflagen/Weisungen
§ 153a Abs. 1 Satz 2 Nr.5 StPO (Täter-Opfer-Ausgleich)
§ 153a I Nr. 1 StPO (Schadenswiedergutmachung)
§ 153a I Nr. 2 StPO (Geldbetrag für gemeinnützige Einrichtung oder Staats­kasse)
208.379
§ 153a Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 StPO ( sonstige gemeinnützige Leistung)
§ 153a Abs. 1 Satz 2 Nr. 4 StPO (Unterhaltspflicht)
§ 153a Abs. 1 Satz 2 Nr. 65 StPO (Teilnahme an einem Aufbauseminar nach § 2b Abs. 2 oder § 4 Abs. 8 Satz 4 StVG)
§ 153a Abs. 1 Satz 2 (sonstige Auflagen oder Weisungen)
234.300
236.901
. 2001 lagen für Rheinland-Pfalz keine differenzierten Ergebnisse zu den Einstellungsvarianten des § 153a StPO vor.
In Schleswig-Holstein wurde die StA-Statistik letztmals 1997 aufbereitet. Damals wurden die Einstellungsvarianten von § 153a StPO noch nicht erhoben.
Quelle: Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Staatsanwaltschaften 2001 (Arbeitsunterlage), Tabelle 2.2.1 und 2.4.1
§ 153 I Nr. 1 (Schadens-
wiedergut-
machung)
§ 153 I Nr. 2 (Geldbetrag)
§ 153 I Nr. 3 (gemeinnützige Leistungen)
§ 153 I Nr. 4 (Unterhalts-
pflicht)
§ 153 I Nr. 5 (Täter-Opfer- Ausgleich)
§ 153 I Nr. 6 (Aufbau-
seminar)
§ 153 I (sonstige Auflagen/ Weisungen)
2001 lagen für Rheinland-Pfalz keine differenzierten Ergebnisse zu den Einstellungsvarianten des § 153a StPO vor. In Schleswig-Holstein wurde die StA-Statistik letztmals 1997 aufbereitet. Damals wurden die Einstellungsvarianten von § 153a StPO noch nicht erhoben.
Quelle: Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Staatsanwaltschaften 2001 (Arbeitsunterlage), Tabelle 2.2.1
Durch die Oberlandesgerichte als Rechtsmittelinstanz wurden 2001 Verfahren gegen 6 Personen gem. § 153a Abs. 2 StPO eingestellt. Die Einstellungsvarianten des §153a Abs. 2 StPO wurden nicht differenziert und konnten deshalb nicht zugeordnet werden.
Quelle: Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Justizgeschäftsstatistik in Strafsachen (Strafgerichte) 2001 (Arbeitsunterlage), Tabellen 2.3 (vor dem Amtsgericht erledigte Verfahren), 4.3 (vor dem Landgericht in erster Instanz erledigte Verfahren), 5.3 (vor dem Landgericht in de Berufungsinstanz erledigte Verfahren), 7.3 (vor dem Oberlandesgericht in erster Instanz erledigte Verfahren), 8.3 (vor dem Oberlandesgericht in der Rechtsmittelinstanz erledigte Verfahren)
Autor: Wolfgang Heinz. Bearbeitet: Gerhard Spiess