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Timestamp: 2016-10-23 07:56:13
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Matched Legal Cases: ['Art. 127', 'BGE', 'Art. 12', 'Art. 12', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 12', 'BGE', 'Art. 1', 'Art. 41', 'Art. 79', 'Art. 127', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 127', 'Art. 127', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 67', 'Art. 25', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 67', 'BGE', 'Art. 105', 'BGE', 'Art. 58', 'Art. 24', 'Art. 12', 'Art. 79', 'Art. 41', 'e contrario', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE']

140 I 1149. Auszug aus dem Urteil der II. �ffentlich-rechtlichen Abteilung i.S. X. AG gegen Steuerverwaltung des Kantons Graub�nden und Kantonales Steueramt Z�rich (Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten)
2C_319/2013 vom 13. M�rz 2014
Art. 127 al. 2 et 3 Cst.; art. 12 al. 1 et 4, art. 24 al. 1, art. 25 al. 2 et art. 67 LHID; entreprise intercantonle avec une perte d'exploitation et un gain immobilier hors canton, dans l'hypoth�se o� le canton de lieu de situation de l'immeuble conna�t un syst�me d'imposition moniste alors que le canton du si�ge conna�t un syst�me dualiste. Limitation de la libert� de choix du syst�me d'imposition accord�e aux cantons par la loi sur l'harmonisation fiscale afin de tenir compte de la n�cessit� en double imposition intercantonale d'avoir des conditions comparables. C'est pourquoi et en raison du principe de l'autorit� du bilan commercial, il faut prendre en compte l'int�gralit� du b�n�fice provenant de la plus-value au domicile fiscal principal. Il ne reste aucune place pour des valeurs de remplacement cantonales par rapport aux frais d'investissement effectifs (consid. 2.1 et 3.3). Obligation de prendre d�finitivement en charge la perte d'exploitation par le canton de lieu de situation de l'immeuble o� est r�alis� le b�n�fice immobilier (consid. 2.3). En cas de taxation z�ro, l'existence et le montant de la perte ne b�n�ficient pas de la force de chose jug�e; par cons�quent pas d'int�r�t juridique � attaquer la d�cision (consid. 2.4). Faits � partir de page 115
Die X. AG, bis Ende Februar 2009 mit Sitz in A./GR, ist eine operativ t�tige Gesellschaft. Sie unterh�lt ausserkantonale Zweigniederlassungen, wovon eine in der Stadt C./ZH. Dort ver�usserte die Gesellschaft im Jahr 2007 einen Teil ihres Terrains. Der handelsrechtliche Gewinn setzte sich zusammen aus geringf�gigen wieder eingebrachten Abschreibungen ("Buchgewinn") und einem betr�chtlichen realisierten konjunkturellen Mehrwert ("Wertzuwachsgewinn").
Der Grundsteuerausschuss der Stadt C./ZH erliess am 25. Februar 2011 einen Entscheid �ber die Grundst�ckgewinnsteuer. Ausgehend vom "Verkehrswert vor zwanzig Jahren" und unter Ber�cksichtigung der Kosten der Altlastensanierung ermittelte die Beh�rde steuerliche Gestehungskosten, welche den Verkaufserl�s �berschritten. Dies zog einen steuerbaren Grundst�ckgewinn von null Franken nach sich. Die Beh�rde brachte auf dem sp�ter in Rechtskraft erwachsenen Entscheid folgende Bemerkung an: "Der Verlust wird anerkannt. Die H�he des Verlustes wurde nicht gepr�ft."
Am 23. Mai 2011 veranlagte die Steuerverwaltung des Kantons Graub�nden die X. AG f�r das Steuerjahr 2007. Sie addierte zum Betriebsverlust des Laufjahrs den Verkaufserl�s des Grundst�cks in C./ZH und subtrahierte die Gestehungskosten (Buchwert plus wieder eingebrachte Abschreibungen), was so weit zu einem Gewinn BGE 140 I 114 S. 116f�hrte. Unter Ber�cksichtigung noch nicht verrechneter, dem Bestand und der H�he nach unbestrittener Vorjahresverluste stellte sich indes ein Jahresverlust ein. Demzufolge wies die Veranlagungsverf�gung vom 23. Mai 2011 f�r das Jahr 2007 einen steuerbaren Gewinn von null Franken aus. Mangels Beschwer erfolglos angefochten, erwuchs sie in Rechtskraft.
In der Folge veranlagte die Steuerverwaltung des Kantons Graub�nden am 1. M�rz 2012 die Gewinnsteuer der X. AG f�r das Steuerjahr 2008. Bei einem Betriebsgewinn des Laufjahrs und unter Ber�cksichtigung der verrechenbaren Vorjahresverluste ergab sich ein steuerbarer Reingewinn. Dagegen gelangte die X. AG bis an das Verwaltungsgericht des Kantons Graub�nden; die Beschwerde blieb erfolglos (Entscheid vom 4. Dezember 2012).
Die X. AG (hiernach: die Steuerpflichtige) ersucht das Bundesgericht um Aufhebung des Entscheids vom 4. Dezember 2012. Sie beantragt, der per Ende 2007 vortragbare steuerliche Verlust sei um den Betrag des realisierten konjunkturellen Mehrwerts zu erh�hen und die kantonale Gewinnsteuer 2008 sei infolge Verlustverrechnung mit null Franken zu veranlagen. Eventualiter sei der Verlustvortrag per 31. Dezember 2007 auf Fr. x [realisierter konjunktureller Mehrwert] festzusetzen und die Steuerbeh�rde des Kantons Z�rich anzuweisen, diesen Verlustvortrag mit k�nftigen im Kanton Z�rich erzielten Betriebs- und Grundst�ckgewinnen zu verrechnen. Das Bundesgericht weist die Beschwerde ab.
2. 2.1 Von Harmonisierungsrechts wegen sind die Kantone frei, ob sie realisierte Wertzuwachsgewinne auf Grundst�cken des Gesch�ftsverm�gens mit der allgemeinen Einkommens- und Gewinnsteuer (dualistisches System gem�ss Art. 12 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 �ber die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden [StHG; SR 642.14]) oder aber mit der besonderen Grundst�ckgewinnsteuer erfassen wollen (monistisches System im Sinne von Art. 12 Abs. 4 StHG; BGE 139 II 373 E. 4.2 S. 382). Von Doppelbesteuerungsrechts wegen ist die Wahlfreiheit bzw. die konkrete Handhabung der gew�hlten Methode freilich insofern eingeschr�nkt, als der Systementscheid eines Kantons sich nicht zu Ungunsten eines anderen Kantons oder der BGE 140 I 114 S. 117steuerpflichtigen Person, die in mehreren Kantonen steuerpflichtig ist, auswirken darf (wiederum BGE 139 II 373 E. 4.2 S. 382; BGE 131 I 249 E. 6.3 S. 261; so schon BGE 92 I 198 E. 3b S. 200). Trifft in der interkantonalen Steuerausscheidung �ber Einkommen und Verm�gen bzw. Gewinn und Kapital ein Kanton mit monistischem auf einen Kanton mit dualistischem System, m�ssen zwecks Herbeif�hrung vergleichbarer Verh�ltnisse alle Wertzuwachsgewinne in vollem Umfang in die Steuerausscheidung einbezogen werden (auch dazu BGE 139 II 373 E. 4.2 S. 382).
2.2 2.2.1 Die politischen Gemeinden des Kantons Z�rich erheben eine Grundst�ckgewinnsteuer auf den Gewinnen, die sich bei Hand�nderungen an Grundst�cken oder Anteilen von solchen ergeben (� 205 i.V.m. � 216 Abs. 1 des Steuergesetzes des Kantons Z�rich vom 8. Juni 1997 [StG/ZH; LS 631.1]). Die Steuer f�llt ungeachtet dessen an, ob es sich um Privat- oder Gesch�ftsverm�gen handelt (monistisches System; BGE 139 II 373 E. 3.5 S. 380). Im Anschluss an Art. 12 Abs. 1 StHG ("Ersatzwert") und f�r den Fall, dass die massgebende Hand�nderung mehr als zwanzig Jahre zur�ckliegt, bestimmt � 220 Abs. 2 StG/ZH, dass die steuerpflichtige Person als Gestehungskosten den Verkehrswert des Grundst�cks in Anschlag bringen darf, der ihm zwanzig Jahre zuvor zukam (sog. "Verkehrswert vor zwanzig Jahren"; Urteil 2C_705/2011 vom 26. April 2012 E. 4.3.3 und 4.3.5, in: ASA 82 S. 163, StE 2012 B 44.12.3 Nr. 6, StR 67/2012 S. 522). Die Verrechnung von Gesch�ftsverlusten mit dem Grundst�ckgewinn ist dem Wesen der Grundst�ckgewinnsteuer z�rcherischer Auspr�gung grunds�tzlich fremd (BGE 139 II 373 E. 3.5 S. 380).
2.2.2 Der Kanton Graub�nden erhebt ebenso eine Grundst�ckgewinnsteuer. Steuersubjekt sind hier allerdings nur die nat�rlichen und die steuerbefreiten juristischen Personen (Art. 1 lit. a des Steuergesetzes vom 8. Juni 1986 f�r den Kanton Graub�nden [StG/GR; BR 720.000]). Steuerobjekt bilden haupts�chlich die Gewinne aus der Ver�usserung von Grundst�cken des Privatverm�gens (Art. 41 Abs. 1 lit. a StG/GR; dualistisches System). Im �brigen erfasst der Kanton Graub�nden Grundst�ckgewinne juristischer Personen mit der Gewinnsteuer (Art. 79 Abs. 1 StG/GR).
2.3 2.3.1 Ein Verstoss gegen das Verbot der interkantonalen Doppelbesteuerung im Sinne von Art. 127 Abs. 3 BV liegt vor, wenn ein BGE 140 I 114 S. 118Steuersubjekt von zwei oder mehreren Kantonen (Steuerhoheiten) f�r das gleiche Steuerobjekt und dieselbe Steuerperiode zur Besteuerung herangezogen wird (aktuelle Doppelbesteuerung) oder wenn ein Kanton in Verletzung der geltenden Kollisionsnormen seine Steuerhoheit �berschreitet und eine Steuer erhebt, die einem anderen Kanton zusteht (virtuelle Doppelbesteuerung). Ausserdem darf ein Kanton ein Steuersubjekt grunds�tzlich nicht deshalb st�rker belasten, weil es nicht im vollen Umfang seiner Steuerhoheit untersteht, sondern zufolge seiner territorialen Beziehungen auch in einem anderen Kanton steuerpflichtig ist (Schlechterstellungsverbot; BGE 138 I 297 E. 3.1 S. 300 f.; Urteile 2C_243/2011 vom 1. Mai 2013 E. 1.3, nicht publ. in: BGE 139 II 373, aber in: StE 2013 A 24.43.1 Nr. 23, StR 68/2013 S. 636; 2C_708/2012 vom 21. Dezember 2012 E. 2.1, nicht publ. in: BGE 139 I 64, aber in: StE 2013 A 24.44.1 Nr. 3, StR 68/2013 S. 212).
2.3.2 Mit R�cksicht auf das Gebot der Besteuerung nach der wirtschaftlichen Leistungsf�higkeit (Art. 127 Abs. 2 BV) und das Verbot der interkantonalen Doppelbesteuerung (Art. 127 Abs. 3 BV; zur doppelten Anspruchsgrundlage BGE 137 I 145 E. 4.3 S. 151) muss der Grundst�ckkanton einen Betriebsverlust, den eine interkantonale Unternehmung (einschliesslich Versicherungs- und Immobiliengesellschaften) bzw. ein Liegenschaftenh�ndler oder ein Generalbauunternehmen im Sitzkanton und/oder einem Betriebsst�ttekanton erleidet, auf den ihm objektm�ssig zustehenden Wertzuwachsgewinn aus der Ver�usserung von Betriebsliegenschaften anrechnen (BGE 138 I 297 E. 4.2 S. 303; BGE 131 I 249 E. 4 S. 254, E. 5.3 S. 259 f., E. 6.3 S. 261; zum Ganzen XAVIER OBERSON, Droit fiscal suisse, 4. Aufl. 2012, � 21 N. 46; OERTLI/ZIGERLIG, in: Interkantonales Steuerrecht, in: Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht, Bd. III/1, Zweifel/Beusch/M�usli-Allenspach [Hrsg.], 2011, � 33 N. 57 f.; MARKUS REICH, Steuerrecht, 2. Aufl. 2012, � 25 N. 69 f.; PETER LOCHER, Einf�hrung in das interkantonale Steuerrecht, 3. Aufl. 2009, S. 71 f. und 110 f.). Keine Rolle spielt, ob der Grundst�ckkanton dem dualistischen oder dem monistischen System folgt (BGE 131 I 249 E. 5.3 S. 259). Die Abschreibungskomponente ("Buchgewinn") ist in allen F�llen in das nach Quoten auszuscheidende Betriebsergebnis aufzunehmen (BGE 131 I 249 E. 4.1 S. 254; vgl. auch BGE 138 I 297 E. 4.1 S. 302).
2.3.3 Erst der nach der Verlustanrechnung verbleibende Grundst�ckgewinn ist dem Grundst�ckkanton zur alleinigen BesteuerungBGE 140 I 114 S. 119zuzuweisen. Ist nicht nur das Teilergebnis einer einzelnen Betriebsst�tte ("Teilverlust"), sondern das periodenbezogene Gesamtergebnis eines Unternehmens negativ, zum Beispiel aufgrund gewichtiger Vorjahresverluste, liegt ein "Gesamtverlust" vor (vgl. REN� MATTEOTTI, in: Interkantonales Steuerrecht, a.a.O., � 34 N. 19; DANIEL DE VRIES REILINGH, La double imposition intercantonale, 2. Aufl. 2013, N. 973). In die Ermittlung des Gesamt- oder Teilverlusts einer Steuerperiode f�r die interkantonale Steuerausscheidung einzubeziehen sind in jedem Fall der Verlust des Laufjahrs (d.h. des Steuerjahrs) sowie die noch nicht verrechneten Vorjahresverluste.
2.3.4 Ebenso wie die Verlustverrechnung am Hauptsteuerdomizil ist auch die Verlust�bernahme am Nebensteuerdomizil definitiver Natur. In einer sp�teren Steuerperiode mit insgesamt positivem Ergebnis kann darauf (auch) am Nebensteuerdomizil nicht zur�ckgekommen werden (vgl. schon Urteil 2C_689/2010 vom 4. April 2011 E. 4.3). Mit der Pflicht zur Verlust�bernahme soll vermieden werden, dass sich Ausscheidungsverluste ergeben ("pertes de r�partition"; BGE 138 I 297 E. 4.2 S. 303; BGE 131 I 249 E. 6.3 S. 261). Das gleiche Vorgehen greift bei Gewinnungskosten auf Grundst�cken im Privatverm�gen (BGE 138 I 297 E. 4.2 S. 303; BGE 131 I 285 E. 4.1 S. 290) und bei Kapitalanlageliegenschaften in reinen Grundst�ckkantonen, d. h. Kantonen ohne Betriebsst�tten (BGE 139 II 373 E. 4.2 S. 380 f.; BGE 138 I 297 E. 4.1 S. 302, E. 4.2 S. 303; BGE 132 I 220 E. 5 S. 227; vgl. auch das Kreisschreiben Nr. 27 vom 15. M�rz 2007 der Schweizerischen Steuerkonferenz ["Die Vermeidung von Ausscheidungsverlusten"]).
2.4 2.4.1 Vom Reingewinn der Steuerperiode einer juristischen Person werden im harmonisierten Steuerrecht die Verluste aus den sieben der Steuerperiode vorangegangenen Gesch�ftsjahren abgezogen, soweit sie bei der Berechnung des steuerbaren Reingewinns dieser Jahre nicht ber�cksichtigt werden konnten (Art. 67 DBG [SR 642. 11]; Art. 25 Abs. 2 StHG). Ergibt sich aufgrund der Verlustverrechnung eine Nullveranlagung, fehlt es der steuerpflichtigen Person in der Folge an einem Feststellungs- oder einem andersartigen Rechtsschutzinteresse, das sie zur Anfechtung des Entscheids berechtigen k�nnte (Urteile 2C_973/2012 / 2C_974/2012 vom 4. Oktober 2013 E. 4.2, in: ASA 82 S. 308; 2C_91/2012 vom 17. August 2012 E. 1.3.3, in: StR 68/2013 S. 158; 2C_645/2011 vom 12. M�rz 2012 E. 3.4, BGE 140 I 114 S. 120in: RDAF 2012 II S. 266, StR 67/2012 S. 436, StE 2012 B 72.19 Nr. 15). In einem Fall wie dem vorliegenden ist die H�he des f�r die Nachfolgeperiode massgebenden verbleibenden Verlustvortrags folglich in der Nachfolgeperiode zu pr�fen (Urteil 2C_973/2012 / 2C_974/2012 vom 4. Oktober 2013 E. 4.2).
2.4.2 Der formellen und materiellen Rechtskraft einer Verf�gung zug�nglich ist zwar die Entscheidformel (das Dispositiv), nicht aber die Sachverhaltsfeststellungen oder die Erw�gungen zur Rechtslage (die Motive). Aus diesem Grund kann nur das Dispositiv Bindungswirkung entfalten (Urteil 8C_821/2012 vom 3. Juli 2013 E. 3.2; BGE 121 III 474 E. 4a S. 478; BGE 115 II 187 E. 3b S. 191), sodass auch nur das Dispositiv anfechtbar ist (Urteile 2C_1174/2012 vom 16. August 2013 E. 3.3.2, in: ASA 82 S. 146; 2C_423/2012 vom 9. Dezember 2012 E. 1.2; 9C_58/2012 vom 8. Juni 2012 E. 4.2, nicht publ. in: BGE 138 V 298; BGE 120 V 233 E. 1a S. 237).
2.4.3 Im Steuerrecht bedeutet dies, dass (nur) die Steuerfaktoren an der Rechtskraft teilhaben (Urteil 2A.465/2006 vom 19. Januar 2007 E. 4.2.2, in: RDAF 2007 II 263, StE 2007 B 72.11 Nr. 15, StR 62/2007 S. 518). Die Erw�gungen, die zum Dispositiv f�hren, haben lediglich die Bedeutung von Motiven. Die tats�chlichen und die rechtlichen Verh�ltnisse, auf denen eine rechtskr�ftige Veranlagung beruht, k�nnen an sich in einer sp�teren Periode abweichend beurteilt werden (Urteil 2A.370/2004 vom 11. November 2005 E. 4.2, in: ASA 77 S. 257, RDAF 2006 II 228; BGE 88 I 240 E. 2 S. 244). Definitive Veranlagungsverf�gungen entfalten Wirkungen, insbesondere Rechtskraftwirkungen, in zeitlicher Hinsicht zudem nur bez�glich der Steuerperiode, f�r die sie ergangen sind (Urteile 2C_309/2013 / 2C_310/2013 vom 18. September 2013 E. 3.10; 2C_1174/2012 vom 16. August 2013 E. 3.3.2 mit Hinweisen).
2.4.4 Wird eine juristische Person mit einem Reingewinn von null Franken veranlagt, ist damit nur entschieden, dass sie keinen steuerbaren Gewinn erzielt und dementsprechend f�r das betreffende Jahr keine Steuern zu bezahlen hat. Die H�he des einer solchen Veranlagungsverf�gung zugrunde liegenden Verlusts ist hingegen nicht rechtskr�ftig festgesetzt worden. Die Steuerbeh�rden sind daher nach st�ndiger Praxis befugt, die H�he der in den Vorjahren geltend gemachten Verluste trotz der Rechtskraft der entsprechenden Veranlagungsverf�gung zu �berpr�fen, wenn sie im Rahmen von Art. 67 DBG �ber den Abzug von solchen Verlusten zu befinden haben BGE 140 I 114 S. 121(Urteile 2A.775/2006 vom 18. Juni 2007 E. 1.1; 2A.192/2000 vom 9. Mai 2001 E. 1, in: RDAF 2001 II S. 261).
3. 3.1 Anfechtungsobjekt ist (nur) die Veranlagungsverf�gung 2008 des Kantons Graub�nden. Der Antrag der Steuerpflichtigen richtet sich aber auf die Erh�hung des per 31. Dezember 2007 wirksamen steuerlichen Verlusts. Sie beruft sich darauf, dass es im Kanton Z�rich wegen des Ersatzwertes ("Verkehrswert vor zwanzig Jahren") zu einer Nullveranlagung gekommen w�re. Die Steuerpflichtige erkl�rt, es sei mit dem Schlechterstellungsverbot nicht zu vereinbaren und stelle eine verbotene virtuelle Doppelbesteuerung dar, wenn der Vorgang einzig aufgrund der interkantonalen Steuerausscheidung dennoch besteuert werde.
3.2 3.2.1 Nach den f�r das Bundesgericht verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz (Art. 105 Abs. 1 BGG) wies die Steuerpflichtige in ihrem Abschluss 2007 im Zusammenhang mit der Ver�usserung des Terrains einen handelsrechtlichen Gewinn von Fr. a aus. Er setzte sich zusammen aus einem Buchgewinn von Fr. b und einem Wertzuwachsgewinn von Fr. c. Weiter hat das Bundesgericht davon auszugehen, dass am sekund�ren Steuerdomizil (Kanton Z�rich) aufgrund des herangezogenen "Verkehrswerts vor zwanzig Jahren" kein Grundst�ckgewinn anfiel, w�hrend derselbe Vorgang am Hauptsteuerdomizil (Kanton Graub�nden) im Jahr 2007 entsprechend dem Handelsrecht vollumf�nglich als Gewinn erfasst wurde. Demzufolge konnte in der Folgeperiode 2008 lediglich noch ein vortragbarer Verlust von rund d Mio. Fr. beansprucht werden. Ebenso steht fest, dass der Buchgewinn in dem nach Quoten auszuscheidenden Betriebsergebnis enthalten ist (was nichts daran �nderte, dass ein Betriebsverlust eintrat).
3.2.2 Die Frage der H�he des vortragbaren Verlusts 2007 war im Steuerjahr 2007 aufgrund der eingetretenen Nullveranlagung keiner �berpr�fung zug�nglich. Die Veranlagungsverf�gung vom 23. Mai 2011 (bzw. deren Dispositiv) ist infolgedessen in Rechtskraft erwachsen. Nicht von der Rechtskraft erfasst ist die H�he des per 31. Dezember 2007 noch bestehenden Verlustvortrags. Aus diesem Grund kann die Frage im streitbetroffenen Steuerjahr 2008 aufgebracht werden. BGE 140 I 114 S. 122
3.3 3.3.1 Die Steuerpflichtige ist operativ t�tig; sie unterh�lt ausserkantonale Betriebsst�tten, weshalb sie steuerrechtlich ein interkantonales Unternehmen darstellt. Weiter ist f�r das streitbetroffene Grundst�ckgesch�ft von einem Erl�s von e Mio. Fr. und handelsrechtlichen Gestehungskosten von rund f Mio. Fr. auszugehen. Per saldo f�hrte dies zu einem handelsrechtlichen Wertzuwachsgewinn von ca. g Mio. Fr., nebst einem handelsrechtlichen Buchgewinn von Fr. h. Der Kanton Graub�nden, der dem dualistischen System folgt, hat auf der innerkantonalen Ebene den dergestalt ermittelten Wertzuwachsgewinn vollumf�nglich in die Ermittlung des steuerbaren Reingewinns (bzw. des satzbestimmenden Gewinns) einbezogen. Dieses Vorgehen, das im �brigen auch auf Ebene der Bundessteuer Anwendung findet (Art. 58 Abs. 1 DBG), entspricht den harmonisierungsrechtlichen Vorgaben (Art. 24 Abs. 1 i.V.m. Art. 12 Abs. 1 StHG bzw. Art. 79 Abs. 1 i.V.m. Art. 41 Abs. 1 lit. a StG/GR e contrario). Der Kanton Graub�nden hat damit dem Prinzip der Massgeblichkeit der Handelsbilanz entsprochen ("le principe de l'autorit� du bilan commercial ou de d�terminance"; BGE 137 II 353 E. 6.2 S. 360 f.; BGE 136 II 88 E. 3.1 S. 92; BGE 132 I 175 E. 2.2 S. 177 f.; BGE 119 Ib 111 E. 2c S. 115). Nicht bestritten und deswegen nicht weiter zu pr�fen sind der in der Steuerperiode 2007 eingetretene Betriebsverlust (rund i Mio. Fr.) und der aus Vorperioden stammende Verlust von ca. j Mio. Fr. Innerkantonal ergab sich auf diese Weise ein Gesamtverlust von gerundet k Mio. Fr.
3.3.2 Ebenso bundesrechtskonform zog die Steuerverwaltung des Kantons Graub�nden f�r die Zwecke der interkantonalen Steuerausscheidung einen Gesamtverlust von rund l Mio. Fr. heran, wenngleich am Ort der gelegenen Sache (Z�rich) ein Grundst�ckgewinn von null Franken entstanden war. Zum einen f�hrte sie auf diese Weise vergleichbare Verh�ltnisse herbei, nachdem die beiden Kantone unterschiedlichen Systemen folgen. Sie tat dies, indem sie in einer ersten Phase alle Wertzuwachsgewinne in vollem Umfang in die Steuerausscheidung einbezog. Zum andern ber�cksichtigte sie den Umstand, dass (auch) der Grundst�ckkanton einen etwaigen Betriebsverlust mitzutragen hat, konkret die eigene Quote nebst den Verlustanteilen des Hauptsteuerdomizils und der sekund�ren Steuerdomizile (Verlust des Laufjahrs nebst den noch nicht verrechneten Vorjahresverlusten). BGE 140 I 114 S. 123
3.3.3 Aus diesem Grund kann der Grundst�ckkanton - in einer zweiten Phase - einzig den noch verbleibenden Grundst�ckgewinn beanspruchen (E. 2.3.3 hiervor). Vor diesem Hintergrund hat der (innerkantonal) im Kanton Z�rich massgebende "Verkehrswert vor zwanzig Jahren" doppelbesteuerungsrechtlich zur�ckzutreten. Gem�ss BGE 131 I 249 w�re eine R�ck�bertragung des Grundst�ckgewinns an den Kanton Z�rich lediglich dann in Frage gekommen, wenn der Betriebsverlust (inkl. Vorjahresverluste) den Grundst�ckgewinn nur teilweise konsumiert h�tte (sodass per saldo ein geschm�lerter Grundst�ckgewinn vorgelegen h�tte). Dies war aber nicht der Fall. Betriebsverlust 2007 und noch nicht verrechnete Vorjahresverluste haben den handelsrechtlichen Grundst�ckgewinn vollumf�nglich getilgt. Infolgedessen hat es zu keiner R�ck�bertragung eines (Teil-)Gewinns an den Grundst�ckkanton kommen k�nnen.
3.3.4 Bundesrechtskonform hat schon die Stadt C./ZH bei ihrer Ermittlung des steuerbaren Grundst�ckgewinns auf eine Nullveranlagung geschlossen. Eine solche ergab sich zwar bereits aufgrund des kantonalen Rechts, doch hielt die Beh�rde in ihrem Entscheid fest: "Der Verlust wird anerkannt. Die H�he des Verlustes wurde nicht gepr�ft." Die Vorinstanz schliesst daraus, dies zeige, "dass �ber die Verlustverrechnung noch nicht definitiv entschieden wurde". Die Folgerung, die Verlustverrechnung sei einstweilen noch nicht abschliessend geregelt worden, entspringt der von der Vorinstanz getroffenen Beweisw�rdigung. Die Beweisw�rdigung, selbst wenn sie auf Indizien beruht, und die sich daraus ergebenden tats�chlichen Schlussfolgerungen stellen Tatfragen dar (BGE 133 V 477 E. 6.1 S. 485, BGE 133 V 504 E. 3.2 S. 507; BGE 132 V 393 E. 3.3 S. 399; Urteil 2C_353/2013 vom 23. Oktober 2013 E. 3.3 mit Hinweisen). Demzufolge kann das Bundesgericht die vorgenommene Beweisw�rdigung lediglich unter dem beschr�nkten Gesichtswinkel der Willk�r pr�fen (nicht publ. E. 1.7). Angesichts dessen, dass (schon) innerkantonal eine Nullveranlagung eingetreten war, ist die Vorinstanz haltbar zum Schluss gekommen, der erg�nzende Hinweis beziehe sich auf die interkantonale Steuerausscheidung. Dies ist jedenfalls nicht willk�rlich. Dabei kann ber�cksichtigt werden, dass das Kantonale Steueramt Z�rich sich in seiner Vernehmlassung dem Ergebnis (Nullveranlagung in beiden Kantonen) anschliesst.
3.4 Zusammenfassend kann nicht mit Recht behauptet werden, die interkantonale Verlust�bernahme f�hre zu einer virtuellen BGE 140 I 114 S. 124Doppelbelastung oder einer Verletzung des Schlechterstellungsverbots (zu beidem Urteil 2C_708/2012 vom 21. Dezember 2012 E. 2.1, nicht publ. in: BGE 139 I 64, aber in: StE 2013 A 24.44.1 Nr. 3, StR 68/ 2013 S. 212). Weder �berschreitet der Kanton Graub�nden in Verletzung der geltenden Kollisionsnormen seine Steuerhoheit und erhebt er dabei eine Steuer, die dem Kanton Z�rich zusteht, noch wird die Steuerpflichtige im Kanton Graub�nden deshalb st�rker belastet, weil sie nicht im vollen Umfang seiner Steuerhoheit untersteht, sondern zufolge ihrer territorialen Beziehungen auch im Kanton Z�rich steuerpflichtig ist.
� 220 Abs. 2 StG,