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Timestamp: 2019-12-09 00:26:21
Document Index: 300689327

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 1', 'EuG', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 4']

BR-Forum: Urlaubsanspruch in Wochen ausgewiesen + gesetzl.Feiertage | W.A.F.
Urlaubsanspruch in Wochen ausgewiesen + gesetzl.Feiertage
Aber darf man jetzt einen gestl. Feiertag als Urlaubstrag abgezogen bekommen ??
Ich denke nein selbst wenn nur wochenweise Urlaub genehmigt wird, dann muss der Arbeitgeber halt auch mal einen Tag gewähren wenn er dann "übrig" ist Oder wie seht ihr das ?
Erstellt am 28.11.2010	um 13:05 Uhr von MamaM
Erstellt am 28.11.2010	um 14:28 Uhr von wahlvst
Du hast das Thema doch schon gerade gestellt und die Frage wurde dort auch beantwortet. Ließt Du die Antworten nicht richtig???
Nochmals!!
Urlaubstage nur für Tage an wechen man arbeiten müsste. Müsste man also an Feiertagen arbeit, was es ja auch gibt, muss man Urlaub nehmen.
Erstellt am 28.11.2010	um 14:43 Uhr von Lotte
bist du eigentlich PRM bei der Polizei?
ich seh das auch so. Da nur TZ Kräfte betroffen sind und allen VZ Kräfte anscheinend auf diesem Weg, je nach Lage des Urlaubs, mehr Urlaub zugestanden wird, sehe ich außerdem einen Verstoß gegen § 4 TzBfG.
Sollte sich der AG uneinsichtig zeigen, müsste ein betroffener AN klagen. Oder Ihr versucht es über den Weg des alten Brummbären als BR mit dem AGG, halte ich aber u.U. für langwierig und schwieriger oder gar undurchführbar. Vor allem, wenn es bei Euch nicht nur Frauen betrifft.
Erstellt am 28.11.2010	um 15:41 Uhr von wahlvst
nein, keine Polizei. Doch ich hatte ja geschrieben "Uraub nur an Tagen an welchen Arbeitspflicht besteht"
Bei Teilzeitkräften muss einfach der Urlaub an Hand der lt. ArbV zu arbeitenden Tage umgerechtnet werden.
TZ arbeitet in der Woche lt. ArbV 2 Tage, dann beträgt der gesetzl. Mindesturlaub lt. Gesetz 4 x 2 Tage = 8 Tage. Will er dann 1 Woche Urlaub muss er 2 Tage nehmen, denn nur an 2 Tagen bestand Arbeitspflicht lt. ArbV
Wieso hier immer das AGG gestresst wird verstehe ich nicht. Denn wenn dann nicht niur den § 1 oder 2 lesen, sondern auch, dass man durchaus ungleich behandeln kann, also auf den ersten Blick "diskriminierend". Es muss nur nach dem AGG berechtigte Grpnde hierfür geben.
Das hat der EuGH nun ja auch wieder bei der Frage mit 65 Jahren aus dem Berufsleben ausscheiden entschieden. Hier ist der berechtigte Grund des Verstoßes gegen das AGG (Alter) gegeben. Soziale Gründe und Anspruch auf Rente.
Leider lesen zu viele immer nur die ersten Sätze der Gesetz oder das was ihnen gefällt.
Erstellt am 28.11.2010	um 15:57 Uhr von Pandabeer
Was soll das denn nun wieder? Lotte hat das mit dem AGG dargelegt und den bessern weg über das TzBfG genannt
Erstellt am 28.11.2010	um 16:01 Uhr von wahlvst
wenn mal alle Beiträge RICHTIG lesen würde, hätte man erkennen können, dass ich nicht Lotte betreffend AGG angesprochen habe, sodern die Antorter in der ersten Runde von MmaM zu diesem Thema.
Denn dort wurde auf das AGG hier verwiesen, was nicht passt!
Erstellt am 28.11.2010	um 16:02 Uhr von alterBrummbär
wieso langwierig und schwierig?
Beschwerde der Betroffenen nach 85, BR im Boot, Einigungsstelle.
Ähnlichen Fall hatten wir, hat geklappt.
Erstellt am 28.11.2010	um 16:06 Uhr von alterBrummbär
dann erklär mal warum es nicht passt.
Erstellt am 28.11.2010	um 16:12 Uhr von Pandabeer
Kopfschütteln über dich wird nur noch ...
Erstellt am 28.11.2010	um 16:14 Uhr von wahlvst
alterBrummbär
ganz einfach weil das Thema "Urlaub" im Bundesurlaubsgesetz und im Teilzeit und Befristungsgesetz klar geregelt ist. Wenn dann möglicher weise AG dieses falschumsetzen oder AN und/oder BR dieses falsch verstehen ist dieses kein Fall des AGG sonder der betreffenden Gesetze.
Das AGG könnte man nur dann stressen, wenn hier ein AG Männer und Frauen unterschiedlich behandeln würde.
Aber, wenn du das AGG hier siehst erkläre es mir einmal.
Jetzt bitte aber nicht wieder
Auszug Nomos 2.Auflage § 2 Rz 203;
Seit das AGG da ist schreit alles Verstoß gegen das AGG, dabei gab es fast das meiste auch schon vorher im Arbeitsrecht in Gesetzen.
Erstellt am 28.11.2010	um 17:31 Uhr von alterBrummbär
...ich Dummer, ich dachte es geht hier um eine Ungleichbehandlung von Voll,- und Teilzeitkräften.
Erstellt am 28.11.2010	um 18:12 Uhr von Lotte
alter Brummbär,
Einigungsstelle, obwohl die Betroffenen selbst rechtliche Schritte einleiten können? Das hat bei Euch geklappt? Spannend.
Erstellt am 28.11.2010	um 18:53 Uhr von wahlvst
>> ...ich Dummer, ich dachte es geht hier um eine Ungleichbehandlung von Voll,- und Teilzeitkräften.
Nein, nicht "Dummer". Hier verstößt der AG ganz einfach ggf. nur gegen das Bundesurlaubsgesetz und das TzbfG. Vielleicht hat er aber auch ganz einfach "nur" unfähige Personaler, die das Thema "Urlaub bei Teilzeitern nicht richtig kennen und umsetzen können" Letzteres würde mich nicht wunder, da dieses des öfftern so ist, leider.
Ein AGG Verstoß könnte man nur dann annehmen, wenn der AG wissentlich das er hier gegen das Bundesurlaubsgesetz und das TzbfG und verstößt und dieses dann auch ganz bewusst bei teilzeitkräften. Dann aber auch nur wenn bei Ihm "nur" Frauen als Teizeitler arbeiten würde, bzw solche Verträge erhielten. Ist aber auch "nur" ein Mann dabei, ist es schon nichts mehr mit dem Versuch des Ansatzes des AGG und Deinem Auszug Nomos 2.Auflage § 2 Rz 203;
Aber, auch viele BR kennen dieses Thema nicht so wie man es erwarten könnte.
Erstellt am 28.11.2010	um 19:16 Uhr von alterBrummbär
# Dann aber auch nur wenn bei Ihm "nur" Frauen als Teizeitler arbeiten würde, bzw solche Verträge erhielten. Ist aber auch "nur"** ein Mann** dabei, ist es schon nichts mehr mit dem Versuch#
...und da mein Freund unterliegst Du einem Irrtum. ;-))
Erstellt am 28.11.2010	um 19:39 Uhr von wahlvst
>> ...und da mein Freund unterliegst Du einem Irrtum. ;-))
Nein, eben nicht, denn dann kann man das Thema "Geschlecht" welches Du ja selbst mit dem Auzug Nomos 2.Auflage § 2 Rz 203; ins Spiel brachte eben nicht merh ziehen.
Denn dann ist es ganz klar und offensichtlich dass ganz einfach nur höchsten nur gegen das Bundesurlaubsgesetz und das TzbfG verstoßen wird oder unfähige SB in der Personalstelle sitzen.
Denn Du willst ja den männlichen Teilzeitlern nicht unterstellen sie wären Frauen oder Transsexuelle ;-)
Erstellt am 28.11.2010	um 20:24 Uhr von Immie
Das war die Ausgangsfrage
... Ist es zulässig den Urlaubsanspruch in Wochen anzugeben - hier: 6 Wochen und dann gesetzliche Feiertage nicht zu berücksichtigen ?...
Das scheint ein schlauer Arbeitgeber zu sein :-))
@MamaM
Steht das so im Arbeitsvertrag?
Erstellt am 28.11.2010	um 20:28 Uhr von Kölner
Ich hätte keine Bedenken, dem AN auch in Wochen den Urlaub anzubieten. Und weiter: Ich glaube sogar, dass man den AN verpflichten kann den Urlaub wochenweise zu nehmen.
Erstellt am 28.11.2010	um 20:35 Uhr von Lotte
aber dann sollte man es bei allen gleich machen und nicht nur bei HTE...;-)
Da bekommt man dann Schwierigkeiten mit § 4 TZBfG
Erstellt am 28.11.2010	um 20:37 Uhr von Kölner
Die heissen dann aber PTE = part time employees ;-)
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