Source: http://doczz.net/doc/5760610/medizinisch-berufliche-rehabilitation
Timestamp: 2019-09-23 18:48:23
Document Index: 293256760

Matched Legal Cases: ['§ 26', '§ 33', '§39', '§ 48', '§ 64', '§ 109']

Medizinisch-berufliche Rehabilitation
Einrichtungen in Deutschland
Inhalt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Einleitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Verzeichnis der Einrichtungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
BDH-Klinik Greifswald GmbH
Neurologisches Rehabilitationszentrum
und Querschnittgelähmtenzentrum . . . . . . . . . . 17491 Greifswald . . . . . . . . . . . . . . .
HUMAINE Klinik Geesthacht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21502 Geesthacht . . . . . . . . . . . . . .
Neurologisches Rehabilitationszentrum für
Kinder und Jugendliche Friedehorst . . . . . . . . . . . 28717 Bremen . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Fachklinik Hohenstücken, Brandenburg . . . . . . . 14772 Brandenburg . . . . . . . . . . . . .
Median Klinik NRZ Magdeburg . . . . . . . . . . . . . . . . 39120 Magdeburg . . . . . . . . . . . . . .
BDH- Klinik Hessisch Oldendorf . . . . . . . . . . . . . . . 31840 Hessisch Oldendorf . . . . . .
Epilepsie-Zentrum Bethel, Bielefeld . . . . . . . . . . . 33617 Bielefeld . . . . . . . . . . . . . . . . .
Klinik und Rehabilitationszentrum
Lippoldsberg gGmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37194 Wahlsburg . . . . . . . . . . . . . . .
KMG Rehabilitationszentrum Sülzhayn GmbH . . 99755 Sülzhayn . . . . . . . . . . . . . . . .
imbr – Institut für medizinisch-berufliche
Rehabilitation Wuppertal . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42369 Wuppertal . . . . . . . . . . . . . .
„Godeshöhe“ e.V. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 53177 Bonn . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
für Jugendliche Vallendar/ Rhein NRV . . . . . . . . . 56179 Vallendar . . . . . . . . . . . . . . . .
Neurologische Klinik Braunfels . . . . . . . . . . . . . . . . 35619 Braunfels . . . . . . . . . . . . . . . .
Haus St. Michael . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 97845 Neustadt am Main . . . . . . .
Arbeitstrainings- und Therapiezentrum
Saarbrücken (ATZ/RPK) St. Wendel . . . . . . . . . . . . . 66119 Saarbrücken . . . . . . . . . . . . .
SRH Berufliches Bildungs- und Rehabilitationszentrum Karlsbad-Langensteinbach . . . . . . . . . . 76307 Karlsbad-Langensteinb. . . .
Bavaria Klinik Freyung GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . 94078 Freyung . . . . . . . . . . . . . . . . .
Rehabilitationskrankenhaus Ulm (RKU) . . . . . . . . 89081 Ulm . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Bildungszentrum Beruf + Gesundheit
Bad Krozingen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 79189 Bad Krozingen . . . . . . . . . . .
Kliniken Schmieder – Neurologisches
Fach- und Rehabilitationskrankenhaus . . . . . . . . 78473 Allensbach . . . . . . . . . . . . . .
Hegau-Jugendwerk GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 78262 Gailingen a. Hochrhein . .
Stephanuswerk Isny . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 88316 Isny im Allgäu . . . . . . . . . . . .
CJD Asthmazentrum Berchtesgaden . . . . . . . . . . 83471 Berchtesgaden . . . . . . . . . .
Publikationen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Bürgertelefon . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Impressum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Aufgaben und Ziele der Einrichtungen
der medizinisch-beruflichen Rehabilitation
Schon das Aktionsprogramm der Bundesregierung zur Förderung der Rehabilitation der Behinderten aus dem Jahr 1970 sieht unter anderem die Errichtung von
Rehabilitationszentren für spezielle Krankheits- oder Behinderungsarten vor, in
denen bereits am Krankenbett mit Maßnahmen zur Teilhabe am Arbeitsleben begonnen werden soll. Diese Einrichtungen sollen eine Lücke schließen zwischen der
Akutbehandlung und Erstversorgung (Phase I) und von Maßnahmen zur Teilhabe
am Arbeitsleben, die der Ausbildung oder Umschulung dienen (Phase III). Von dieser Zweckbestimmung her werden diese Zentren „Einrichtungen der medizinischberuflichen Rehabilitation“ oder „Einrichtungen der Phase II“ genannt.
Sie erbringen in einem nahtlos ineinandergreifenden Verfahren umfassende
Leistungen zur medizinischen Rehabilitation im Sinne des § 26 Sozialgesetzbuch IX und
Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben im Sinne des § 33 Sozialgesetzbuch IX.
Zur medizinischen Rehabilitation behinderter und von Behinderung bedrohter
Menschen werden die erforderlichen Leistungen erbracht, um
Behinderungen einschließlich chronischer Krankheiten abzuwenden, zu beseitigen, zu mindern, auszugleichen, eine Verschlimmerung zu verhüten oder
Einschränkungen der Erwerbsfähigkeit und Pflegebedürftigkeit zu vermeiden,
zu überwinden, zu mindern, eine Verschlimmerung zu verhüten sowie den vorzeitigen Bezug von laufenden Sozialleistungen zu vermeiden oder laufende
Sozialleistungen zu mindern.
Über die ärztlichen und pflegerischen Leistungen hinaus werden in den medizinisch-beruflichen Rehabilitationseinrichtungen je nach Behinderungsart rehabilitative Behandlungsmaßnahmen insbesondere Heilmittel einschließlich physikalischer Therapie, Sprach- und Beschäftigungstherapie, Belastungserprobung und
Arbeitstherapie erbracht. Die Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben werden mit
dem Ziel durchgeführt, die Erwerbsfähigkeit behinderter oder von Behinderung
bedrohter Menschen entsprechend ihrer Leistungsfähigkeit zu erhalten, zu verbessern, herzustellen oder wiederherzustellen und ihre Teilhabe am Arbeitsleben möglichst auf Dauer zu sichern. Bei der Wiedereingliederung wird vorrangig die Rückkehr des Rehabilitanden an den alten Arbeitsplatz oder eine innerbetriebliche
Umsetzung auf einen behinderungsgerechten Arbeitsplatz mit gleichen oder ähnlichen Anforderungen angestrebt. Sofern dies nicht möglich ist, wird der Rehabilitand in den Einrichtungen der medizinisch-beruflichen Rehabilitation auf eine
Berufsausbildung oder eine Umschulung oder auf eine Tätigkeit in einer Werkstatt
für Behinderte vorbereitet.
In den Einrichtungen der medizinisch-beruflichen Rehabilitation werden – angepasst an die jeweilige Krankheits- oder Behinderungsart – insbesondere folgende
Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben erbracht:
Abklärung der beruflichen Eignung oder Arbeitserprobung
Berufliche Anpassung.
Diese Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben werden in den grundlegenden Bereichen der gewerblich-technischen und der kaufmännisch-verwaltenden Berufsrichtungen durchgeführt. In allen Einrichtungen arbeiten die medizinischen,
berufsfördernden, psychologischen und pädagogischen Fachbereiche eng zusammen. Am Ende der Rehabilitationsmaßnahmen wird von dem multidisziplinär zusammengesetzten Rehabilitationsteam unter Anhörung des Rehabilitanden dazu
Stellung genommen, ob der Rehabilitand
seine frühere berufliche Tätigkeit wieder aufnehmen kann oder
eine betriebliche Umsetzung oder die Vermittlung auf einen geeigneten
Arbeitsplatz erforderlich ist oder
einer Umschulung in einem Betrieb oder einer überbetrieblichen Einrichtung
bedarf oder
in einer Werkstatt für Behinderte tätig sein kann oder
für eine berufliche Erwerbstätigkeit nicht mehr in Betracht kommt.
Die Einrichtungen der medizinisch-beruflichen Rehabilitation haben sich zu einer
Bundesarbeitsgemeinschaft zusammengeschlossen. Aufgabe dieser Arbeitsgemeinschaft ist ein gegenseitiger Erfahrungsaustausch und die enge Zusammenarbeit mit den Behörden und Rehabilitationsträgern, um die gemeinsamen Ziele
zu koordinieren und weiterzuentwickeln.
Verzeichnis der Einrichtungen
und Querschnittgelähmtenzentrum
Ärztlicher Direktor/ Chefarzt
Querschnittgelähmtenzentrum:
Chefarzt Neurologisches
Rehabilitationszentrum:
Plätze der
Gesamteinrichtung:
Karl-Liebknecht-Ring 26a, 17491 Greifswald
03834/871-0
03834/871-102
www.bdh-klinik-greifswald.de
BDH Bundesverband Rehabilitation e.V.
Herr Dipl.-Kfm. Matthias Deters
Herr Dr. med. Eberhard Gläser
Herr PD Dr. med. Thomas Platz
150 Betten, davon 6 Beatmungsplätze auf der
Intensivstation sowie 12 Plätze für ambulante
neurologische Rehabilitation und Tagesklinik
Medizinische Fachrichtungen: Neurologie, Neurologische Frührehabilitation und
Rehabilitation, Klinische Neurophysiologie, Chirurgie, Innere Medizin, Urologie, Anästhesiologie,
Querschnittlähmungen (Landeszentrum M/V)
Anmelde- und Aufnahmeverfahren
1. Personenkreis
Kinder, Jugendliche und Erwachsene
Durch zuständige Rehabilitationsträger: Arbeitsagenturen, Rentenversicherungsträger, Berufsgenossenschaften, Unfallversicherungsträger, Krankenkassen.
Die Anmeldung kann durch Kliniken, niedergelassene Ärzte sowie ambulante Einrichtungen erfolgen.
3. Notwendige Unterlagen
Ausführliche Vorberichte; Kostenübernahmezusage.
Behandelt werden:
Schädel-Hirn-Traumata aller Schweregrade
zerebrovaskuläre Erkrankungen
periphere neurologische Erkrankungen einschließlich Guillain-Barré-Syndrom
neuromuskuläre Erkrankungen auch mit Beatmungspflichtigkeit
unfall- und erkrankungsbedingte Querschnittlähmungen auch mit
Beatmungspflichtigkeit
Epilepsie.
Röntgen, einschließlich Durchleuchtung
MRT und CT (in Kooperation mit der Universitätsklinik)
Digitale Elektroencephalographie (EEG)
Ableitung evozierter Potentiale (AEP, VEP, SEP, MEP)
Elektromyographie und -neurographie (EMG, ENG)
Ultraschalldiagnostik (inkl. Doppler-, farbkodierte Duplexsonographie)
Elektrokardiographie (EKG), Audiometrie, Spirographie
Schluckdiagnostik mit Videofluoroskopie und Laryngoskopie
Labordiagnostik im Zentrallabor der Universität Greifswald
Funktionsdiagnostik innerhalb der Ergotherapie, Krankengymnastik,
Logopädie und und Pädagogik
PC-gestützte neuropsychologische Diagnostik.
Medizinische Leistungen zur Rehabilitation
Rehabilitationspflege
Krankengymnastik auf neurophysiologischer Grundlage u. a. nach Bobath,
Vojta und PNF sowie Laufband- und Gangtraining und Sporttherapie
Sport-/Schwimmtherapie
Neuropsychologie, einschl. PC-gestützter Verfahren und Teletherapie
Logopädie einschließlich Dysphagietherapie
Ergotherapie und Therapie von Alltagsstörungen
Medizinische Belastungserprobung mit dem BBW Greifswald
(täglich 4 - 6 Stunden
Heilpädagogik einschließlich Snoezeltherapie
Arbeitstherapie NRZ (Training der allg. Arbeitsfähigkeit in Einzeltherapie und
Kleinstgruppen – tägl. 1 - 3 Std.)
Med. Belastungserprobung NRZ, BBW und BFW (Belastungserprobung berufsfeldübergreifend, Anbahnung von berufl. Voraussetzungen – nahtloser Übergang, Belastungsdauer tägl. 2-6 Std.)
An die med. berufliche Rehabilitation angepasste Leistungen aus den Bereichen
Arbeitserprobung, Abklärung der beruflichen Eignung und Berufsfindung:
Ernährung/Hauswirtschaft
Wirtschaft/Verwaltung
Farbtechnik/Raumgestaltung
Agrarwirtschaft.
In Abhängigkeit von der Klientel werden auch andere Berufsfelder in Zusammenarbeit mit der Wirtschaft abgeklärt (z. B. Goldschmied).
Berufsfelderprobung: BBW und BFW (Maßnahmen in mehr als 40 Berufen möglich
– Belastungsdauer tägl. 6 Std.)
Diese Maßnahmen erfolgen in erster Linie in institutionalisierter Kooperation mit
dem Berufsbildungswerk Greifswald, das sich in fußläufiger Entfernung vom NRZ
und dem Hochschulklinikum befindet, sowie in ausgewählten Fällen mit dem
Berufsförderungswerk Stralsund.
Psychologische Leistungs- und Persönlichkeitsdiagnostik, neuropsychologische
Diagnostik und Therapie, psychologische Beratung und Betreuung, Training spezieller Funktionen, Fahrtauglichkeitsdiagnostik, familientherapeutische Beratung.
Beratung in sozialen Fragen; Organisation der nachstationären Betreuung; Rehabilitationsberatung.
Es wird individueller Unterricht entsprechend dem Leistungsniveau gewährleistet.
Durch Kooperation ist die schrittweise Integration in eine schulische Lerngruppe
Familientherapeutische Beratung
Angehörigenschulung und Seminare
Sonstige Räumlichkeiten
Besuchercafé und Kiosk, Freizeitbereich, Sporteinrichtungen, Bewegungsbad,
Ärztliche Wahlleistungen, Aufnahme von Begleitpersonen, Therapeutische Ambulanzen. Das NRZ ist „An-Institut“ an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität.
HUMAINE Klinik Geesthacht,
Fachklinik für Neurologie und Neurologisches Rehabilitationszentrum für
Leitender Arzt:
Teilstationäre Plätze:
Plätze im berufsfördernden Bereich:
Medizinische Fachrichtungen:
Johannes-Ritter-Straße 100, 21502 Geesthacht
04152/918-0
04152/918-298
www.humaine-geesthacht.de
HUMAINE-Klinik Geesthacht GmbH
Jacques-André Künzli
Neurologie, Psychiatrie, Kinderheilkunde,
Kinder, Jugendliche und Heranwachsende im Alter von 0 bis etwa 25 Jahren, in besonderen Fällen bis 35 Jahren.
Die Anmeldung kann durch Kliniken, niedergelassene Ärzte, Arbeitsagenturen und
alle anderen Kostenträger sowie durch ambulante Einrichtungen schriftlich oder
telefonisch erfolgen.
In der Regel bei der Anmeldung:
ausführliche Berichte, aus denen die Diagnose, der aktuelle Zustand, die Notwendigkeit der Rehabilitationsmaßnahme und das vermutete Rehabilitationsziel hervorgehen,
Kostenübernahmebestätigung des zuständigen Rehabilitationsträgers.
Kostenzusage, falls nicht schon vorgelegt
ergänzende ärztliche Unterlagen
Berichte aus früheren Rehabilitationsverfahren
Schul-, Ausbildungszeugnisse in Kopie
Impfzeugnisse
Bescheide über Renten, Grad der Behinderung, gesetzliche Betreuung usw.
Aufnahme nach Hirnschädigung
a) im Frühstadium zur neurologischen Frührehabilitation Phasen B und C Übernahme erfolgt im Postakutstadium aus der Akutklinik zum frühestmöglichen
nach einer Hirnkontusion
nach einer offenen Hirnverletzung
nach epiduraler, subduraler oder intrazerebraler Blutung (auch ohne Bewusstlosigkeit oder Operation)
nach Operation eines Hirntumors
nach entzündlichen oder gefäßabhängigen Hirnprozessen nach zerebraler
Hypoxie, z.B. Beinahe-Ertrinken
Arm-, Bein-, Plexus-Lähmungen
Guillain-Barrè-Syndrom
Die vitalen vegetativen Funktionen wie Atmung, Kreislauf und Temperatur sind in
der Regel stabilisiert; Intensivbehandlung und Dauerbeatmung sind nicht mehr
erforderlich; Trachealkanüle, Magensonde und Harnkatheter sind jedoch kein Hindernis.
in der Stabilisierungsphase zur weiterführenden (AHB, AR-Verfahren) und
medizinisch-beruflichen Rehabilitation.
Wenn noch eine oder mehrere der folgenden Auffälligkeiten bestehen und wenn
der Einsatz der speziellen therapeutischen Angebote der Neurologischen Rehabilitationsklinik angezeigt ist:
Koordinationsstörungen
Aphasien und andere neuropsychologische Störungen
sonstige ausgeprägte Sinnesstörungen
hirnorganische Anfälle (Epilepsien)
reaktive, neurotische und/oder psychoorganisch bedingte Verhaltensstörungen.
Allgemeinärztliche und neurologisch-psychiatrische Untersuchungen
Fachärztliche Betreuung und ergänzende Diagnostik in den Gebieten Neurologie, Psychiatrie, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Pädiatrie, Innere Medizin und
Physikalische und Rehabilitative Medizin, Psychotherapie
Konsiliarärztliche Versorgung in den Gebieten Orthopädie, Hals-Nasen-OhrenHeilkunde, Augenheilkunde, Gynäkologie, (Unfall-)Chirurgie, Röntgenologie
Normal- und Langzeitableitungen des Hirnstrombildes (EEG), EEG-Videometrie
Messungen des Funktionszustandes von Nerven, Nervenbahnen, Muskeln,
(EMG/ENG/VEP/AEP/SEP) Elektrokardiographie (EKG)
orientierende Messungen des Hör- und Sehvermögens
(Audiometrie, Perimetrie)
Umfassende Verfahren zur Messung der geistig-seelischen und der sprachlichen Funktionen (klinisch-psychologische und psycholinguistische Tests)
Pädagogische, sonderpädagogische und arbeitspädagogische Daten und
Ultraschalldiagnostik (konsiliarisch)
Röntgendiagnostik, nativ (ansonsten Kooperation mit benachbarten Kliniken).
Rehabilitative Pflege
Krankengymnastik (im Besonderen auf neurophysiologischer Grundlage
z.B. nach Bobath)
Bewegungstherapie (Motopädie und Sporttherapie)
Physikalische Therapie (Hydrotherapie, Anwendung von Kälte, Wärme, Licht,
Massage)
Ergotherapie (funktionelle Beschäftigungstherapie, Hirnleistungstraining,
frühe sensomotorische Förderung)
Logopädie und facio-orale Therapie (FOTT)
Belastungserprobung und Arbeitstherapie.
Die Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben erfolgen grundsätzlich als Einzelmaßnahme. Entsprechend der Ausrichtung auf medizinisch-berufliche Maßnahmen der
Phase II ist das Vorgehen stark individualisiert und nutzt die differenzierten therapeutischen Hilfen (s.o.). Diese Leistungen werden in Kooperation mit dem BBW Timmendorfer Strand durchgeführt.
Abklärung der beruflichen Eignung (Dauer ca. 3 Monate)
Arbeitserprobung (Dauer ca. 4 Wochen)
Förderlehrgänge zur Berufsvorbereitung (Dauer 6-12 Monate) als Einzelmaßnahmen.
Sie werden in folgenden Berufsfeldern durchgeführt:
Gartenbau und Landschaftspflege
Metall.
1. Schulische Betreuung
Interne (sonder-)pädagogische Einzel- und Gruppenförderung vom Krankenbett bis
zur Schulklasse, von der Grundschule bis zur Sekundarstufe II im Rahmen eines
schulamtlich anerkannten Unterrichts oder ersatzweise Berufsschulunterricht.
2. Psychologischer Dienst
Klinisch-psychologische, im besonderen psychometrische Untersuchungen und
psychotherapeutische Betreuung; insbesondere Hilfe bei der Verarbeitung von
Schädigung und Behinderung; Entspannungsübungen; Gesprächsführung und
Verhaltensänderung. Neuropsychologisches Funktionstraining.
3. Sozialdienst und Rehabilitationsberatung
Hilfestellung bei allgemeinen sozialen und rechtlichen Problemen sowie psychosoziale Betreuung von Rehabilitanden und Angehörigen.
4. Sozialpädagogischer Dienst
Die heilpädagogische und sozialpädagogische Förderung durch Fachkräfte ist in
die Rehabilitationspflege integriert.
5. Sport- und Freizeitbereich
Schwimmhalle, Tischtennis, Billard, Diskothek, freizeitpädagogisch überwachte
Neigungsprogramme, ca. 60 ha Wald- und Parkgelände am Rande einer Kleinstadt,
30 km vom Stadtzentrum Hamburg.
6. Angehörige
Können bei ärztlicher Indikation als Begleitpersonen auf dem Klinikgelände
wohnen und sich am Rehabilitationsprozess aktiv beteiligen.
Friedehorst
für Kinder und Jugendliche Friedehorst
Rotdornallee 64, 28717 Bremen
0421/6381-501
0421/6381-510
0421/6381-580
www.friedehorst.de
Stiftung Friedehorst
Pastor Dr. Hammer
L. Lotzkat
PD Dr. med. Matthias Spranger
Verwaltungsleiter:
insgesamt 100 Betten, davon 19 im medizinischberuflichen Bereich
Medizinische Fachrichtungen: Kinderheilkunde, Neurologie/Neuropädiatrie;
Neurotraumatologie, Epileptologie, Sozialmedizin, Rehabilitationswesen; Konsiliarärzte aller
Fachrichtungen stehen zur Verfügung
1. Personenkreis:
Kinder und Jugendliche im Alter von etwa 1 bis 25 Jahren, in Einzelfällen bis 35 Jahren, teilstationär bis ca. 55 Jahren.
Die Aufnahme ist möglich für Patienten/Rehabilitanden aller Versicherungs- und
Kostenträger. Die Anmeldung kann durch Kliniken, niedergelassene Ärzte, ambulante Einrichtungen, durch Arbeitsagenturen und direkt durch zuständige Kostenträger erfolgen.
Kostenübernahmeerklärung des zuständigen Kostenträgers, Berichte über den bisherigen Krankheitsverlauf.
Aufgenommen werden Kinder, Jugendliche und jüngere Erwachsene nach
offenen und gedeckten Schädelhirnverletzungen,
intrazerebralen Blutungen oder Gefäßverschlüssen,
Hirntumoroperationen,
Infektionen des zentralen Nervensystems,
Cerebralparesen und anderen angeborenen Erkrankungen des Nervensystems
Epilepsien.
Die Aufnahme ist möglich, sobald keine Beatmungspflicht mehr besteht, der Kreislauf ausreichend stabil ist, schwerwiegende Infektionen abgeklungen sind, keine
intracranielle Druckerhöhung mehr besteht. Tracheostoma, PEG, harnableitende
Systeme, noch liegender Venenkatheter und intensiver neurologischer Überwachungsbedarf sind kein Hindernis für die Aufnahme zur Frührehabilitation.
Allgemeinärztliche, neurologisch-psychiatrische und neuropädiatrische
Neurophysiologie (EEG, AEHP, VEP, SEP, EMG, NLG)
Elektrokardiographie (EKG) und Phonokardiographie
Neuroradiologie in Kooperation mit nahegelegenen Kliniken
Arbeitsmedizinisches Assessment.
1. Ärztliche Behandlung
2. Rehabilitative Pflege
3. Krankengymnastik (u. a. auf neurophysiologischer Grundlage zur Beeinflussung schwerer Bewegungsstörungen)
4. Motopädie, Sport-/Schwimmtherapie, Hippotherapie, Psychomotorik
5. Logopädie
6. Ergotherapie
7. Musiktherapie
8. Psychologie, Neuropsychologie
9. Neuropädagogik, Heilpädagogik
10. Belastungserprobung, Arbeitstherapie.
Berufliche Eignungsanalyse in Kooperation mit dem BfW Lesum
Abklärung der beruflichen Eignung und Arbeitserprobung
Eingangsverfahren im Arbeitstrainingsbereich für Werkstätten für Behinderte
bis zu 6 Monaten
Berufliche Anpassungsmaßnahmen.
Es handelt sich um Einzelmaßnahmen mit der der Phase II entsprechenden individuellen Ausrichtung und engen Verzahnung mit therapeutischen Hilfen. Sie
werden in folgenden Berufsfeldern durchgeführt:
Kaufmännische- und Verwaltungsberufe
Anlerntätigkeiten.
Die schulische Betreuung wird durch eine Abteilung der Sonderschule für Körperbehinderte im Land Bremen wahrgenommen. Es wird Unterricht entsprechend
allen Schularten und -stufen gewährleistet:
Erfassung der Fähigkeiten und Fertigkeiten des Rehabilitanden im Vergleich
mit seinem bisherigen Bildungsgang
Erstellen eines individuellen Lernprogramms
Einzelunterricht bereits am Krankenbett
schrittweise Integration in eine Lerngruppe.
Neuropsychologische Diagnostik z.B. von
Aufmerksamkeit- und psychomotorischen Funktionen
Visuellen und visuo-räumlichen Funktionen
Lern- und Gedächtnisleistungen
Intelligenz und exekutive Funktionen
Berufliche Eignungsvoraussetzung bei neuropsychologischen Störungsbildern.
Therapie durch Klinische Neuropsychologen und Psychologische Psychotherapeuten als
Indikationsspezifisches neuropsychologisches Funktionstraining
Verhaltensmodifikation, Verhaltenstraining oder Verhaltenstherapie
begleitende Hilfestellung bei der Verarbeitung des Unfall- oder Krankheitsgeschehens
Beratung oder Psychotherapie im Hinblick auf individuelle Persönlichkeitsoder Familienprobleme, wenn diese eine umfassende Rehabilitation gefährden.
3. Sozialdienst/Rehabilitationsberatung
Sozialarbeiter nehmen die psychosoziale Beratung und Betreuung und die rechtliche Beratung der Rehabilitanden und ihrer Angehörigen wahr. Sie arbeiten eng
mit den zuständigen Behörden zusammen.
Heilpädagogen, Erzieher und Diplom-Sozialpädagogen arbeiten eng mit den Pflegenden der Stationen zusammen. Sozialtherapeutische und -pädagogische Gruppenarbeit erweitert und festigt die sozialen Fähigkeiten zur Integration der Rehabilitanden in ihr Umfeld.
Tischtennis, Jugendkeller (Musik-, Spiel-, Jugendthemen), Fotolabor, verschiedene
Werkräume, eigener großer Park für Sport und Spiel. Verschiedene Außenaktivitäten bilden den Übergang zur Teilnahme am Freizeitangebot des sozialen Umfeldes.
6. Wohnmöglichkeiten für Angehörige
Für Angehörige sind Wohnmöglichkeiten in speziellen Elternzimmern vorhanden.
Eine Mitaufnahme im Reha-Zentrum ist je nach Alter und Schwere der Erkrankung
in Einzelfällen möglich.
7. Tagesklinik
In der Tagesklinik ist eine ambulante Therapie von Störungen der Mobilität und der
neuropsychologischen Einschränkung möglich.
HELIOS Klinik Hohenstücken (Brandenburg a. d. Havel)
Neurologisches Rehabilitationszentrum für Kinder und Jugendliche
Patientenanmeldung:
Ärztlicher Direktor:
Kaufmännischer Direktor:
Brahmsstraße 38, 14772 Brandenburg a. d. Havel
03381/79-0
03381/79-1119
www.helios-kliniken.de/hohenstuecken
Verein Neurologisches Rehabilitationszentrum
für Kinder und Jugendliche Brandenburg e.V.
Wittgensteiner Kliniken GmbH
Dr. med. Martin Köhler
Erwin Fischer
155 Betten, davon 20 Betten neurologische Frührehabilitation Phase B, 54 Betten Phase C und 81
Betten Phase D 10 teilstationäre Plätze
20 Plätze berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme – BvB-Maßnahme der Phase II
Medizinische Fachrichtungen: Pädiatrie, Neuropädiatrie, Neurologie, Epileptologie. Konsiliarärzte aller Fachrichtungen stehen
zur Verfügung; anerkanntes Querschnittzentrum
(der DMGP); Botulinumtoxinzentrum (d. DGN)
Die Aufnahme ist möglich für Patienten aller Versicherungs- und Kostenträger. Die
Anmeldung kann durch Kliniken, niedergelassene Ärzte sowie ambulante Einrichtungen erfolgen.
Kostenübernahmeerklärung des zuständigen Kostenträgers. Berichte über den bisherigen Krankheitsverlauf und bereits durchgeführte Rehabilitationsmaßnahmen.
Aufnahmekriterien/Indikationen
Aufgenommen werden Kinder und Jugendliche mit angeborenen oder erworbenen
Schädigungen und Erkrankungen des Nervensystems, zum Beispiel:
Schädel-Hirntraumata
Cerebralparesen
Die Klinik verfügt über alle Möglichkeiten von der medizinischen Intensivüberwachung bis zur medizinisch/beruflichen/schulischen Förderung und entsprechender Freizeitgestaltung. Eine Aufnahme von Patienten mit allen Schweregraden ist
Neuropsychologische Diagnostik mit apparativen und nicht apparativen Testverfahren
Elektroencephalographie (EEG) mit Langzeitableitung und VideodoppelbildEEG, Schlafpolygraphie
Ableitung evozierter Potentiale (AEP, VEP, SEP, MEP, P300)
Elektromyographie und -neurographie (EMG,ENG)
Videoendoskopische Schluckdiagnostik
Nativ-Röntgen (MRT und CT in Kooperation mit nahegelegenem Klinikum)
Labordiagnostik (in Kooperation)
Funktionsdiagnostik innerhalb der Ergotherapie, Krankengymnastik, Logopädie und Pädagogik.
Rehabilitative aktivierende Pflege
Krankengymnastik u.a. nach Bobath, Vojta und PNF, Hippotherapie in Reithalle,
Petö-Therapie, Forced use
4. Balneotherapie
5. Sport-/Schwimmtherapie
6. Logopädie einschließlich facio-oraler Therapie
7. Ergotherapie
8. Musik- und Kunsttherapie
9. Sozialkompetenztherapie einschließlich Führerscheinanpassung/-vorbereitung
10. Diätetische Therapie
11. Belastungserprobung.
Diese umfassen Arbeitserprobung, Abklärung der beruflichen Eignung und Berufsvorbereitung (Förderlehrgänge) in folgenden Berufsfeldern:
Drucktechnik/Mediengestaltung
Diese Maßnahmen erfolgen in enger Kooperation mit dem Berufsbildungswerk im
Oberlinhaus in Potsdam in den Räumen der HELIOS Klinik Hohenstücken.
Zusätzlich besteht die Möglichkeit, Rehabilitanden mit Berufswünschen bzw. Eignungen für andere Berufsfelder per Einzelintegration in sämtliche Berufsfelder,
welche im Oberlinhaus in Potsdam angeboten werden, zu integrieren.
Es wird Unterricht entsprechend allen Schularten und -stufen gewährleistet. Nach
Erstellung eines individuellen Lernprogramms Einzelunterricht am Krankenbett
und wenn möglich schrittweise Integration in eine Lerngruppe.
Therapie durch PC-unterstütztes Hirnleistungstraining, Entspannungstraining,
systematische Familientherapien, zielorientierte Kurztherapien und Verhaltenstherapie.
Beratung, Betreuung und Hilfestellung der Rehabilitanden und ihrer Eltern/Angehörigen in rechtlichen Belangen durch Sozialarbeiter.
Heilpädagogen, Heilerziehungspfleger und Diplom-Sozialpädagogen sind fest in
das therapeutische Team integriert, stärken die soziale Kompetenz der Kinder und
Jugendlichen, wobei der Zusammenarbeit mit den Angehörigen eine große Bedeutung zukommt.
Sport und Freizeitbereich
Umfangreiche Sport- und Freizeitmöglichkeiten sollen Motivation und Aktivität
fördern, insbesondere im Hinblick auf die poststationäre Rehabilitationsphase.
Wohnmöglichkeiten für Angehörige
10 Plätze in einem separaten Gästehaus, Elternschlafplätze in den Krankenzimmern
sowie 12 Plätze in Räumen, die den Krankenzimmern angegliedert sind.
MEDIAN Klinik NRZ Magdeburg
Neurologisches Zentrum für stationäre, ambulante und
Gustav-Ricker-Straße 4, 39120 Magdeburg
0391/610-0
0391/610-1222
www.median-kliniken.de
Magdeburg e.V.
MEDIAN Kliniken GmbH & Co. KG Neurologisches
Rehabilitationszentrum Magdeburg
Gesamtbettenzahl:
Prof. Dr. Michael Sailer
Sigrid Deutscher
insgesamt 210, inkl. Beatmungs- und Überwachungsstationen,
davon 68 Betten der Phase B (akut)
inkl. 14 Beatmungsbetten
42 Betten Phase C, 100 Betten Phase D
30 Plätze Tagesklinik
30 Plätze medizinisch-berufliche Rehabilitation
Medizinische Fachrichtungen: Neurologie/Neurotraumatologie/Neurochirurgie, Rehabilitative Medizin
Es werden Männer und Frauen ab 18 Jahren mit neurologischen Erkrankungen aufgenommen. Neben der stationären Behandlung ist auch eine Behandlung in der
Tagesklinik möglich. Das NRZ ist eine
anerkannte AHB-Klinik der DRV Bund und DRV Mitteldeutschland
anerkannte Einrichtung der gesetzlichen Unfallversicherung
am Projekt der Landesverbände Nordwest und Nordost der DGUV beteiligte
Durch Akutkrankenhäuser, Renten- und Krankenversicherer, Berufsgenossenschaften und niedergelassene Ärzte.
0391/610-1250 oder 610-1251
(Frau Sichmund/Frau Arnold)
Medizinische Vorbefunde, Kostenzusage des Rehabilitationsträgers.
Nicht beatmete und beatmete Patienten mit Zustand nach
- Schlaganfall (Hirninfarkt und Hirnblutung)
- Operationen an den extra- und intrakraniellen hirnversorgenden Gefäßen
- Operationen von raumfordernden Prozessen an Gehirn und Rückenmark
- Hirnhaut- und Hirnentzündung (Meningitis und Enzephalitis)
- Hirnschädigung als Folge eines Sauerstoffmangels (z.B. nach Wiederbelebung
oder Verletzung)
- Schädel-Hirn-Trauma
- Verletzungen des Rückenmarks (einschließlich Querschnittlähmung)
Polyneuropathien/Radikulitiden
Neurodegenerative Systemerkrankungen
Angeborene Erkrankungen/Missbildungen des Nervensystems
hirnorganisch bedingte Störungen intellektueller und psychischer Leistungsfunktionen
Evozierte Potentiale (VEP, AEP, SSEP)
Extra- und transkraniale Sonographie
Dopplersonographie der peripheren Gefäße
Echokardiographie (transthorakal und transösophageal)
Lungenfunktionsdiagnostik
Abdominelle Sonographie
Schluckdiagnostik
Gastroenterologische Endoskopie
Klinisch-chemisches Labor
Neuropsychologisches Labor (u.a. computergestützte neuropsychologische
Leistungsdiagnostik)
Magnetresonanztomographie (MRT) wird extern durchgeführt.
Klinische Versorgung, Koordination und Erstellung des Therapieplanes, Beratung
der Angehörigen, sozialmedizinische Beurteilung, Gesundheitserziehung unter
verhaltenstherapeutischen Gesichtspunkten.
2. Frührehabilitation
Behandlung schwersthirngeschädigter Patienten, die auch beatmungspflichtig
und kreislaufinstabil sind. Die Patienten werden teilweise noch im Koma (Wachkoma) aus den Akutkrankenhäusern übernommen.
3. Anschlussheilbehandlung und stationäre Heilverfahren
Es erfolgt eine umfassende Rehabilitation zur Restitution, Kompensation und Adaption von Funktionsstörungen mit dem Ziel der sozialen und beruflichen Wiedereingliederung.
4. Krankengymnastik
Krankengymnastik auf neurophysiologischer Grundlage (nach Bobath,
Affolter und PNF)
evidenzbasierte Motoriktherapie
Gangtrainer, Laufband
5. Physiotherapie
Reflextherapien (Bindegewebsmassage, Fußreflexzonenmassage)
Schulung der Aktivitäten des täglichen Lebens (ADL-Training)
Gebrauch von Hilfsmitteln
motorisches Training (Grob- und Feinmotorik)
Hirnfunktionstraining
7. Logopädie
Behandlung von Sprach- und Sprechstörungen (u. a. computergestützt),
Intensivtherapie (Aphasiespezialstation)
Facio-orale Therapie
Behandlung von Schluckstörungen
8. Neurologische Spezialstation
für die Behandlung schwerst hirngeschädigter Patienten mit ausgeprägten
kognitiven Störungen und massiven Verhaltensstörungen
9. Neuropsychologie
einschließlich Krankheitsbewältigung, Verhaltenstherapie,
neuroophthalmologisches Training
10. Belastungserprobung und Arbeitstherapie
Diese Leistungen umfassen:
Arbeitserprobung und Abklärung der beruflichen Eignung
Berufliche Anpassung
Darin sind auch Arbeitsplätze enthalten in den Bereichen:
Technisches Zeichnen/Konstruktion.
Durch Kooperation mit Betrieben und Einrichtungen lässt sich das Angebot auch
darüber hinaus in andere Berufsbereiche hinein erweitern.
Das NRZ verfügt im beruflichen Bereich über 30 Plätze. Patienten können sowohl
stationär als auch teilstationär aufgenommen werden.
1. Psychologischer Dienst
Behandlung von Hirnleistungsstörungen (Konzentration, Gedächtnis,
Reaktionsfähigkeit)
Behandlung komplexer Hirnleistungsstörungen (Handlungsplanung und
-ausführung)
Gesichtsfeldtraining
Psychotherapie (Verhaltenstherapie, Krisenintervention)
2. Sozialdienst
Beratung in allen Fragen der sozialen Absicherung (Wiedereingliederung in das
Erwerbsleben, Berentung, Beantragung einer Pflegestufe, Anträge auf Sozialleistungen).
3. Sport- und Freizeitbereich
Schwimmen im Hallenbad, Konditionstraining, Patientenbibliothek, Filmvorführungen, musikalische Darbietungen, Werken, kulturelle Veranstaltungen, Billard,
Tischtennis.
BDH-Klinik Hessisch Oldendorf
Verwaltungsdirektor:
Betten der
Greitstraße 18-28, 31840 Hessisch Oldendorf
05152/781-0
05152/781-199
www.nkho.de
Rehabilitation und Interessenvertretung
Behinderter e.V.
Prof. Dr. med. habil. Jens D. Rollnik
Dipl. Kfm. Uwe Janosch
260, Fachkrankenhaus für Neurologie 120 Betten,
Stroke Unit, Beatmungsintensivstation,
Überwachungsstationen, Krankenhausnormalstationen, alle Phasen der neurologischen
Rehabilitation incl. AHB und medizinisch-beruflicher Bereich,
40 Plätze für medizinisch-berufliche Maßnahmen
Neurologie, Neurochirurgie, Neurotraumatologie
Es werden Männer und Frauen ab 16 Jahren mit neurologischen Erkrankungen aufgenommen. Neben der stationären Behandlung ist auch eine Behandlung in der
Tagesklinik möglich. Die BDH-Klinik Hessisch Oldendorf ist eine
anerkannte AHB-Klinik der Deutschen Rentenversicherung Bund sowie
Deutschen Rentenversicherung Hannover-Braunschweig
am Projekt Norddeutschland der Berufsgenossenschaften beteiligte Klinik
Die Anmeldung erfolgt durch die Akutkrankenhäuser, Renten- und Krankenversicherer, Berufsgenossenschaften, Agentur für Arbeit und niedergelassene Ärzte. Vor
der Aufnahme ist eine schriftliche oder telefonische Kontaktaufnahme erforderlich.
05152/781-201 oder 781-121
(Service-Center Frau Wendt, Sozialdienst Herr Allmann)
Kostenzusage des Rehabilitationsträgers sowie ausführliche Vorberichte.
Aufgenommen werden schwerpunktmäßig ältere Jugendliche und Erwachsene mit
hirnorganischen, psychischen und körperlichen Folgezuständen nach SchädelHirn-Verletzungen. Außerdem werden Zustände nach Hirndurchblutungsstörungen, Hirnblutungen, akuten und chronischen Entzündungen des Gehirns und
seiner Hüllen oder Eingriffen im Bereich des zentralen Nervensystems behandelt.
Aufnahmekriterium ist eine möglichst frühzeitige Übernahme nach Abschluss der
Akutbehandlung. Es werden außerdem Rehabilitanden aufgenommen,
die zunächst im Heimatkrankenhaus mobilisiert wurden und mit Erreichen der
Kommunikationsfähigkeit und zunehmender Belastbarkeit bei Fortbestehen
von psychopathologischen und neurologischen Störungen verlegt werden,
bei denen längere Zeit nach der Schädigung noch Komplikationen wie Versagenszustände, Depressionen, Krampfanfälle sowie verminderte geistige und
körperliche Belastbarkeit, Zunahme von Lähmungen oder Koordinationsstörungen auftreten,
bei denen aufgrund von Unfallfolgen berufliche Förderungsmaßnahmen notwendig sind.
Elektrokardiographie mit Belastungs-EKG
Neuroradiologie incl. CT-MRT in Kooperation
klinisch-chemisches und neuropsychologisches Labor
Diagnostische Überprüfung durch schulische/berufliche Maßnahmen
Testpsychologische Untersuchungen.
Krankengymnastik zur Durchführung neuropsychologischer Behandlung mit
redressierenden Maßnahmen, Eisbehandlung, Bio-Feedback, Gruppentherapie
und Bewegungsbad
Physikalische Therapie: Hydrotherapie, Bäder, Massagen, Elektrotherapie,
Bewegungsbäder
Frühförderung durch Sonder- und Heilpädagogen mit intellektuellem Wahrnehmungstraining, Sprachanbahnung und Kommunikationsübungen
Ergotherapie (einschließlich Küchen- und Hauswirtschaftstraining)
Gesundheits- und Diätberatung; autogenes Training.
Die Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben umfassen jeweils individuell gestaltet:
Medizinisch berufliches Training (Anassungsmaßnahmen)
Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme (Förderlehrgang)
bis 11 Monate
Abklärung der beruflichen Eignung (Berufsfindung,
Arbeitserprobung)
Es finden standardisierte Assessment- und Dokumentationsverfahren Anwendung
(z. B. Imba/Melba).
In den Berufsbereichen werden unter Berücksichtigung des individuellen Behinderungs- und Leistungsprofils an der Praxis orientierte Inhalte trainiert:
Hauswirtschaft/Ernährung,
Elektrotechnik,
Holztechnik (incl. CNC),
Metalltechnik (incl. CNC),
technisch-zeichnerische Berufe/Konstruktion (incl. CAD, CNC),
kaufmännische Berufe/Büro/Verwaltung,
EDV-Bereich,
zusätzlich in weiteren handwerklichen Berufen (Maler/Lackierer, Zimmerer,
Gartenbauer, Dachdecker usw.).
Darüber hinaus können realistische Arbeitssituationen in Kooperationsbetrieben
erprobt werden. Am Ende der Maßnahme bekommen die Teilnehmenden Schlussberatung mit Beurteilung, Abschlussbericht und Eingliederungsvorschlag. Eine
nahtlose Überleitung in geeignete Nachfolgemaßnahmen wird vorbereitet.
Klinisch-psychologischer Dienst für testpsychologische Untersuchungen wie
Berufseignungs-, Verlaufs-, Reaktions- und Persönlichkeitstests, aber auch zur
Durchführung neuropsychologischer Trainingsprogramme.
Klinische Pädagogik zur Durchführung von schul- und berufsvorbereitendem
Unterricht, Übungen zur Verbesserung von Gedächtnis und Konzentration.
Computergestützte Therapiehilfen (Frühförderung, klinische Pädagogik,
klinische Psychologie), CNC-Simulation und CAD-Training.
Sozialdienst mit Rehabilitationsberatung.
Sport- und Freizeitbereich
Gymnastikhalle, Tischtennis, Außensportanlage, großer Klinikpark, Bibliothek,
Filmvorführungen, Fernsehen, Fitnessgeräte, Internet-Café.
Epilepsie-Zentrum Bethel, Bielefeld
Rehabilitations-Abteilung für Anfallskranke
Leitung sozial-therapeutische Dienste:
Kaufm. Direktor:
Krankenhaus Mara gGmbH, Maraweg 21,
0521–772-78846/78951
0521–772-78846
0521–772-78952
www.mara.de
Evangelisches Krankenhaus Bielefeld gGmbH
Dr. med. Dipl.-Psych. Alois Ebner
Dr. med. Ulrich Specht
Ingrid Coban, M.A.
Rolf Eickholt
25 Betten, zusätzlich teilstationäre Behandlung
Plätze im
berufsfördernden Bereich:
Medizinische Fachrichtungen: Epileptologie, Neurologie & Psychiatrie;
Konsiliarärzte aller Fachrichtungen stehen
Erwachsene und Jugendliche ab 15 Jahren
Voraussetzung für die Aufnahme ist das abgeschlossene Antragsverfahren beim zuständigen Kostenträger (z. B. Rentenversicherung, Krankenkasse, Berufsgenossenschaft). Daraufhin stimmen wir mit dem Rehabilitanden den Aufnahmetermin ab.
Telefonische Auskunft erhalten Sie bei Frau D. Wöhle und Frau S. Schröder unter der
Telefonnummer 0521–772-78846, E-mail: [email protected]
Kostenübernahmeerklärung des zuständigen Kostenträgers. Ausführliche Berichte
über den bisherigen Krankheitsverlauf und bereits durchgeführte Rehabilitationsmaßnahmen. Psychologische Untersuchungsergebnisse.
Das Angebot der Abteilung ist speziell zugeschnitten auf die Probleme und Bedürfnisse von Menschen mit Epilepsie. Aufgenommen werden Erwachsene und Jugendliche ab 15 Jahren
mit chronischer und/oder diagnostizierter Epilepsie
mit – ausschließlich oder neben epileptischen Anfällen auftretenden –
dissoziativen Anfällen,
nach erstmalig aufgetretenem – provoziertem oder unprovoziertem –
epileptischen Anfall,
mit Epilepsie und zusätzlichen psychischen, neuropsychologischen oder
körperlichen Einschränkungen
1. Indikationen für medizinische Rehabilitationsmaßnahmen
Unzureichende psycho-physische Belastbarkeit nach konservativer oder nach
epilepsiechirurgischer Behandlung
Schwierigkeiten mit einer epilepsie-angepassten Lebensführung
Probleme bei der Krankheitsbewältigung
Mangelnder Informationsstand über Epilepsie
Epilepsie-bezogene Probleme der beruflichen Belastbarkeit und Leistungsfähigkeit, z. B. nach langer Arbeitsunfähigkeit oder Berentung auf Zeit
Epilepsie-assoziierte neuropsychologische und motorische Defizite
Erstellen eines sozial- und arbeitsmedizinischen Profils
2. Indikationen für Maßnahmen zur Teilhabe am Arbeitsleben
Psychische Störungen in Verbindung mit unzureichender beruflicher Belastbarkeit
Ineffiziente Arbeitsstile bei guten kognitiven und beruflichen Fähigkeiten
Neuropsychologische Teilleistungsstörungen bei erhaltenen beruflichen
3. Kontraindikationen
Zusätzliche Behinderungen, die die Teilnahme an Schulungen, psychotherapeutischen und neuropsychologischen Behandlungsangeboten nicht möglich
machen, insbesondere schwerwiegende intellektuelle Beeinträchtigung („geistige Behinderung”)
akuter Alkohol- oder Drogenmissbrauch
Verhaltensauffälligkeiten, die den Rahmen der therapeutischen Gruppen- und
Einzelangebote sprengen
Bei Patienten mit ausgesprochen instabiler Anfalls- oder Behandlungssituation
(z B. akute Gefahr eines Status epilepticus, schwere Antiepileptika-Intoxikation)
wird entschieden, ob eine Behandlung in der Rehabilitations-Abteilung für Anfallskranke möglich ist. Ggf. wird zunächst eine ambulante oder stationäre Überprüfung des Behandlungsstandes vorgeschlagen.
Standard-EEG, Mobiles 24-Std.-EEG, Video-Doppelbild-EEG (inkl. GanznachtAbleitungen) +/- Polygraphie
mobile und fest installierte Video-Beobachtung
Magnetresonanztomographie (MRT) inkl. funktionellem MRT
Antiepileptika-Serumspiegel-Bestimmung und klinisch-chemisches Labor
Posturographie
Internistische Diagnostik mit u.a. Langzeit-RR/-EKG, Ergometrie, Endoskopie,
Sonographie, Doppler- und Duplexsonographie
Psychodiagnostik (Neuropsychologische u. emotionale Störungen)
Berufsanamnese, Berufsdiagnostik, berufliche Belastungserprobungen
Assessment von Krankheits-Selbstmanagement und sozialer Situation.
Beratung, Training, Einzel- und Gruppenschulung („MOSES“) zur Verbesserung
des Epilepsie-Informationsstandes und des Krankheits-Selbstmanagements
Auf epilepsiespezifische Themen zentrierte Einzel- und Gruppenpsychotherapie
Ergo- und Berufstherapie (einschließlich Bürokommunikations-Training)
Medizinische Belastungserprobung (2 - 4 Wochen) und Arbeitstherapie
Sozial- und arbeitsmedizinische Beurteilung und Beratung (einschliesslich
Angehörige)
Logopädie.
Medizinische Belastungserprobung (6 - 9 Wochen)
Arbeits-Belastungstraining (3 - 4 Monate)
Abklärung der beruflichen Eignung und Arbeitserprobung (3 - 6 Wochen)
Kurzerprobungen (bis maximal 1 Woche)
Berufliche Anpassung (3 - 6 Monate)
Eingangsverfahren WfbM (4 - 12 Wochen) im Stiftungsbereich proWerk der
von Bodelschwinghschen Anstalten Bethel
Diese Maßnahmen erfolgen in enger Kooperation mit zahlreichen Bethel-internen
und externen Betrieben, dem Berufsbildungswerk Bethel sowie anderen regionalen
Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation.
Bei Vorliegen von Schulpflicht wird Unterricht entsprechend allen Schularten und
-stufen nach den Richtlinien des Landes gewährleistet.
Klinik und Rehabilitationszentrum Lippoldsberg gGmbH
Beruflicher Bereich/
Berufsförderungswerk:
Klinik und Rehabilitationszentrum Lippoldsberg
gGmbH, 37194 Wahlsburg
05572/41-0
05572/41-701
http://www.klinik-lippoldsberg.de
gGmbH, Mitglied des Diakonischen Werkes
in Kurhessen Waldeck, Kassel
Wilfried Gründel, Geschäftsführer
Innere Medizin: CA Prof. Dr. med. G. Hasenfuß
Neurologie:
CA Dr. med. H.-J. Bittermann
Orthopädie:
CA PD Dr. med. habil. D. Urbach
223, davon 136 Plätze im medizinisch-beruflichen
Innere Medizin/Kardiologie, Nephrologie,
Orthopädie, Neurologie
D. Thiele, Ass. d.L.
Erwachsene (in besonderen Ausnahmefällen auch Jugendliche) mit inneren,
neurologischen und orthopädischen Erkrankungen.
Durch Sozialversicherungsträger, niedergelassene Ärzte, Krankenhäuser.
Befundbericht über vorausgegangene Untersuchungen notwendig;
Kostenübernahmeerklärung des jeweiligen Kostenträgers.
Periphere Gefäßerkrankungen
Entzündliche rheumatische Erkrankungen
Gastroenterologische Erkrankungen
Krankheiten und Zustand nach Operationen.
Traumatisch-neurologische Erkrankungen
Zirkulatorische Störungen des ZNS
akute Hirngefäßerkrankungen
Zustand nach Operationen von histologisch
gutartigen raumfordernden Prozessen am Gehirn und Rückenmark
Zustand nach Hirngefäßoperationen
Entzündliche Erkrankungen des Gehirns, seiner Hüllen und des Rückenmarks
Demyelisierende Krankheiten
Stoffwechselstörungen/Intoxikationen mit vorwiegender Beteiligung
des Gehirns und/oder des Rückenmarks
Neurologische geriatrische Erkrankungen
Verletzungen peripherer Nerven
Neurologische Ausfallerscheinungen nach Bandscheibenoperation
Degenerative und rheumatische Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates
Postoperative Funktionsbehandlung
Prothesenversorgung mit Gebrauchsschulung
Gelenk- und Knochen-Operationen
Angiographie, Arthroskopie, Doppler- und Duplexsonographie (peripher, extraund transcraniell), Echokardiographie, EEG, Einschwemmkatheter, Elektromyographie, Elektroneurographie, Elektronystagmographie, Endoskopie, Ergometrie,
Evozierte Potentiale, Labor, Langzeit-EEG, Langzeit-RR, Linksherzkathetermessplatz, Neuropsychologie, Urographie, Röntgen; in Vorbereitung: CT/MRT.
Bewegungstherapie mit Ergometertraining
Medizinische Trainingstherapieeinrichtung
Physikalische Therapie; Elektrotherapie, Hallenbewegungsbad.
Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben/Berufsförderungswerk
Die Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben umfassen:
Abklärung der beruflichen Eignung
Vorbereitungslehrgänge (Dauer 3 bzw. 5 Monate)
Belastungserprobung
Maschinenbautechnische Berufe
Metallverarbeitende Berufe
Zeichnerische Berufe
Elektrotechnische Berufe
Im beruflichen Bereich sind 160 Plätze für die Ausbildung und Umschulung vorhanden.
neuropsychometrische Untersuchung
Eignungsuntersuchung
Persönlichkeitsuntersuchung
psychosomatisch orientierte Diagnostik
Verhaltensorientierte Psychotherapie:
Stressverarbeitung
Krankheitsverarbeitung
Sekundärstörungen
2. Klinische Pädagogik
Computergestütztes Hirnleistungstraining in Einzel- und Gruppenbehandlung bei
amnestischen und konzentrativen Ausfällen sowie bei Störungen der Kulturtechniken
3. Sozialdienst einschließlich Rehabilitationsberatung
4. Sport- und Freizeitbereich
Schwimmhalle, Fitness-Center, Sauna, Kegelbahn, Billard, Bücherei, Tischtennis,
Freizeitpädagogik, EDV-Center.
Sülzhayn
KMG Rehabilitationszentrum Sülzhayn GmbH
Chefärztin:
Am Haidberg 1, 99755 Ellrich/OT Sülzhayn
036332/8-0
036332/8-2116
www.kmg.ag
KMG Kliniken AG
Dipl.-Med. Gisa Czieschnek
Christian Rettberg
Gesamt 190, davon 18 Betten Frührehabilitation
(§39 SGB V), 70 Plätze für Kinder, Jugendliche und
junge Erwachsene sowie Begleitpersonen, 25
Plätze im Bereich der medizinisch-beruflichen
Rehabilitation, 40 Plätze in Wohnbereichen der
Eingliederungshilfe, Teilstationäre Rehabilitation, Ambulante Rehabilitation, Wohnbereich für
Werkstattbesucher 15 Plätze,
Medizinische Fachrichtungen: Kinderheilkunde, Neurologie/Neuropädiatrie,
Neuroorthopädie, Rehabilitationswesen, Kinderchirurgie, Brandverletzungen
Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene von 0 - 28 Jahren
Durch Kranken- und Rentenversicherer, Akutkrankenhäuser, Berufsgenossenschaften, Unfallkassen, niedergelassene Ärzte, ambulante Einrichtungen (SPZ),
Rehabilitationsdienste der Versicherungen
Patientenaufnahme:
036332/81037 Frau Beck
Berichte über den bisherigen Krankheitsverlauf, Kostenzusage des Rehabilitationsträgers
Aufgenommen werden Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis 28 Jahren
erworbenen Schädigungen des Zentralnervensystems durch Unfall, intracerebralen Tumor, hypoxischen Hirnschaden, Zustand nach entzündlichen
Erkrankungen des Hirns und seiner Häute, cerebrovaskuläre Erkrankungen,
Epilepsien ( in den Rehabilitationsphasen B, C, D, F ), angeborene Schädigungen
Neuroorthopädische Erkrankungen wie z. B.:
Spina bifida-Syndrom, Muskel- und Gelenkerkrankungen,
Erkrankung/Fehlbildung der Wirbelsäule und des Skeletts,
Erkrankungen des Rückenmarks,
Rehabilitationsbehandlung brandverletzter Kinder und Jugendlicher
Rehabilitation von Kindern und Jugendlichen mit eigener Heimbeatmungstechnik
Die Mitaufnahme von Begleitpersonen und gesunden Geschwisterkindern im Haus
Eine Aufnahme ist möglich wenn:
keine Beatmungspflicht mehr besteht (außer Heimbeatmung)
die vitalen Lebensfunktionen, wie Herz- und Kreislauf, ausreichend stabil sind
kein erhöhter Hirndruck mehr besteht
keine Suchtproblematik sowie Selbst- und Fremdgefährdung vorliegt.
Die erforderliche Überwachung mit Hilfe von Monitoring, die Aufnahme von
bewusstlosen oder bewusstseinsgestörten Patienten mit Tracheostoma, PEG, harnableitenden Systemen u.a. sind kein Hindernis für die Aufnahme zur Frührehabilitation.
neurologische Diagnostik
psychologische und neuropsychologische Diagnostik
Sozialanalyse einschließlich Schul- und Berufsanalyse
In Kooperation mit dem nahegelegenen Südharzkrankenhaus in Nordhausen
spezielle Röntgenuntersuchungen
spezielle neurologische Diagnostik einschließlich EEG, evozierte Potenziale, EMG.
endoskopische Schluckdiagnostik
urodynamische Diagnostik
ärztliche, pflegerische, heilpädagogische Betreuung
krankengymnastische Behandlung auf neurophysiologischer Grundlage einschließlich Bewegungstherapie im Wasser, therapeutisches Klettern, MTT (Medizinische-Trainings-Therapie), Reittherapie
logopädische Behandlung von Schluck-, Sprach-, Sprech- und Stimmstörungen
Ergotherapie mit motorisch-funktioneller Behandlung, lebenspraktischem
Training (ADL) IMF, SI
neuropsychologisches Funktionstraining, Krankheitsbewältigung, Gesprächsführung, Verhaltenstherapie, Angehörigenarbeit
neuroophthalmologische Therapieformen, eingebettet in die neuropsychologische Therapie
Alltagsorientiertes Training
schulische Förderung (Einzelunterricht, Kleingruppenarbeit) durch Lehrer
schulische und berufliche Förderung
Arbeits- und Berufstherapie
soziale Betreuung und Beratung/Freizeitaktivitäten.
Berufstherapie im Rahmen der medizinisch-beruflichen Rehabilitation
Die Durchführung erfolgt in folgenden Berufsfeldern:
Hauswirtschaft/Textil
Büro/Verwaltung.
Das bestehende Rehabilitationspotenzial wird durch umfangreiche neuropsychologische Diagnostik im Bereich
der Aufmerksamkeit
der Wahrnehmung
des Lernens und des Gedächtnisses
des Denkens und Handelns
erhoben und im Verlauf der therapeutischen Maßnahmen wiederholt untersucht
und bewertet.
Die Therapien erfolgen in Form von
neuropsychologischem Funktionstraining ( z.T. computergestützt)
verhaltenstherapeutischer Interaktionen
neuroophthalmologischem Training (Gesichtsfeld, visuelle Exploration,
Sakkadentraining)
2. Schulische Förderung
Erfassung des schulischen Leistungsstandes im Vergleich mit dem bisherigen
Gezielte pädagogische Förderung in Einzel- und Kleingruppenunterricht
Schulische Erprobungsphase im benachbarten Förderzentrum
Erarbeitung von Eingliederungsvorschlägen für die nachfolgenden Bildungseinrichtungen
Beratung und Betreuung der Rehabilitanden und deren Angehörigen in sozialrechtlicher Hinsicht
Vorbereitung des Überganges in den häuslichen Bereich, in die Schule, Ausbildung, Umschulung, Arbeitsleben, WfbM
Vermittlung von ambulanten Behandlungsmöglichkeiten sowie Kontakten zu
Hilfe bei der Zukunftsplanung
4. Sozialpädagogische Betreuung
Alltagsorientiertes Selbsthilfetraining, alters- und interessengerechte Angebote der sinnvollen Freizeitgestaltung
Sozialpädagogische und -therapeutische Arbeit als Einzelbetreuung und in der
sportliche Aktivitäten, kreativ künstlerische Angebote, Organisation und
Durchführung gemeinsamer Veranstaltungen (Sportfest, Sommerfest,
Fasching, Weihnachtsfeier)
5. Ambulante neurologische und neuroorthopädische Rehabilitation
imbr - Institut für medizinisch-berufliche Rehabilitation Wuppertal
Träger der Einrichtung:
Ärztliche Leitung:
Im Saalscheid 8, 42369 Wuppertal
0202/4789-0
0202/4789-199
www.bit-ggmbh.de
bit Beratung Integration Training gGmbH
Rolf Gantenberg, Herbert Schmidt
Dr. med. Michaela Vormstein
Arbeitsmedizin, Sozialmedizin, Allgemeinmedizin, Innere Medizin, konsiliarisch Neurologie, Orthopädie und Kardiologie
Das Institut ist eine Einrichtung der Reha-Phase II
mit Direktanbindung an die Reha-Phase III und
verfügt über 60 stationäre und 30 teilstationäre/ambulante Plätze
Anmelde- und Aufnahmeverfahren:
Es werden Männer und Frauen im erwerbsfähigen Alter aufgenommen.
Voraussetzung für die Aufnahme ist das abgeschlossene Antragsverfahren beim zuständigen Kostenträger (Rentenversicherungen, Berufsgenossenschaften,
Arbeitsagenturen etc.) und die Erteilung der Kostenzusage für die vorgeschlagene
Maßnahme.
Ausführliche Berichte über den bisherigen Krankheitsverlauf, bereits durchgeführte Rehabilitationsmaßnahmen; psychologische Gutachten.
Es werden Rehabilitanden aufgenommen mit Erkrankungen aus dem Gebiet der
Inneren Medizin:
Erkrankungen und Zustand nach operativer Behandlung des Herzens und des
Kreislaufes, der arteriellen und venösen Gefäße, der Atmungsorgane, des
gesamten Verdauungssystems; Stoffwechselerkrankungen einschließlich Diabetes mellitus.
Angeborene oder erworbene Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates wie degenerative und entzündliche Wirbelsäulen- und Gelenkveränderungen, Funktionsstörungen nach Bandscheibenoperationen und Gelenkprothetik, entzündlich-rheumatischen Erkrankungen, Amputationen, angeborenen
Schädigungen.
Erkrankungen des peripheren und zentralen Nervensystems, Z.n. Schädelhirnverletzungen, Paresen der Extremitäten, peripheren Nervenverletzungen, entzündlichen und degenerativen Erkrankungen des peripheren und zentralen
Nervensystems; psycho-organische Restsymptomatik.
Voraussetzung für die Aufnahme ist die abgeschlossene Akutbehandlung und
Stabilisierungsphase.
Nicht aufgenommen werden Rehabilitanden mit akuter Suchtproblematik,
schweren psychiatrischen und neurologischen Erkrankungen mit gravierenden
hirnorganischen Ausfallsymptomen, Blinde und Gehörlose.
Klinisch-chemisches Labor, Drogenscreening
Funktionsdiagnostik: Spirometrie, Ganzkörper-Plethysmographie, Spiroergometrie, Blutgasanalyse, Belastungs-EKG, Bandspeicher-Langzeit-EKG, LangzeitBlutdruckmessung, Laufbanduntersuchung, Audiometrie, Optometrie, Vigorimetrie
Psychologische Diagnostik: Intelligenz- und Fähigkeitstest, klinisch-psychologische Verfahren.
Ärztliche Behandlung / Erstellung des positiven und negativen Leistungsbildes
Psychologischer Dienst: Psychologische Beratung / Eignungstestung / Entspannungstraining
Krankengymnastik mit Bewegungsbad
Physikalische Therapie: Massagen, Wasseranwendungen jeglicher Art, Wärmeund Kältetherapie, Elektrotherapie
Rückenstraße
Medizinische Trainingstherapie.
Arbeitsbelastungserprobung
Interne und externe berufliche Orientierung und Belastungserprobung.
Externe Erprobungen sind auch am Wohnort möglich.
Dauer: bis 10 Wochen, stationär oder teilstationär.
Medizinisch-berufliche Eignungsfeststellung
Interne berufliche Orientierung mit arbeitsmedizinischer Betreuung.
Dauer: bis 5 Wochen, stationär oder teilstationär.
Beratung und Diagnostik
Testpsychologische Eignungserklärung und berufskundliche Beratung.
Dauer: 2 Tage, Pendler.
Arbeitsplatzsimulationssystem zur objektiven arbeitsplatzbezogenen
Leistungsbeurteilung.
Dauer: 1-2 Tage, Pendler, stationär.
Feststellungsmaßnahme nach § 48 SGB III
Interne berufliche Orientierung und Feststellung des aktuellen psychophysischen Leistungsvermögens
Dauer: 4 Wochen, Pendler, Zuweisung über die ARGE der Bundesarbeitsgemeinschaft
Betreuung durch ein interdisziplinäres Team von Ärzten, Pflegepersonal, Physiotherapeuten, Psychologen, Reha-Pädagogen und Case-Managern.
Hierfür stehen insgesamt 60 Plätze stationär und 30 Plätze teilstationär/ambulant
Die berufsfördernden Maßnahmen werden in folgenden Berufsfeldern durchgeführt:
Berufe der Metallbe- und Verarbeitung einschließlich CAD/CAM-Anlage
Berufe der Elektrotechnik und Elektronik einschließlich frei programmierbarer
Steuerung sowie Basic-Grundkenntnissen
kaufmännische und verwaltende Berufe, Datenverarbeitung
Neben den internen Arbeitsplätzen in den Werkstätten und Büros des imbr werden
aufgrund der günstigen Infrastruktur Wuppertals Erprobungen in ortsansässigen
Verwaltungen, Industrie-, Handwerks-, Groß- und Einzelhandelsbetrieben durchgeführt.
Neurologisches Rehabilitationszentrum „Godeshöhe“ e.V. Bonn
Betten/Plätze:
Waldstraße 2-10, 53177 Bonn
bzw. Postanschrift:
Postfach 201531, 53145 Bonn
0228/381-0
0228/381-350
www.godeshoehe.de
Prof. Dr. med. H. Karbe
R. Radzuweit
38 Betten/Plätze im medizinisch-beruflichen
Medizinische Fachrichtungen: Neurologie/Neurotraumatologie/Psychiatrie und
rehabilitative Medizin;
Abteilung für postakute Frührehabilitation mit
18 Beatmungsplätzen;
Abteilung für Parkinson-Erkrankte u.a.nach
operativer Implantation eines Hirnstimulators
Abteilung zur Behandlung Querschnittgelähmter incl. medizinisch-beruflicher Rehabilitation
Mitträger:
Es werden Männer und Frauen im erwerbsfähigen Alter aufgenommen. Neben der
stationären Behandlung ist auch eine teilstationäre/ambulante Behandlung möglich.
Das neurologische Rehabilitationszentrum ist zugleich anerkannte Anschlussheilbehandlungsklinik der Deutschen Rentenversicherung Bund und der Deutschen
Rentenversicherung Rheinland, Westfalen und Rheinland-Pfalz.
Durch die Sozialversicherungsträger, Rehabilitationsträger, Akutkrankenhäuser
und niedergelassene Ärzte.
Telefonische Auskunft: 0228/381-333 oder 0800-381-0000
Ausführliche medizinische Vorbefunde. Kostenzusage des Rehabilitationsträgers.
Hirngefäßerkrankungen (Schlaganfall, Hirnblutungen)
Schädel-Hirn- und Rückenmarksverletzungen
Periphere Nervenverletzungen
Zustand nach entzündlichen und degenerativen Erkrankungen des peripheren
und zentralen Nervensystems
Zustand nach Operationen von raumfordernden Prozessen am Gehirn und
Myopathien
Rehabilitation von Parkinson-Erkrankten
In enger Kooperation mit den benachbarten Universitätskliniken Bonn erfolgt
eine Diagnostik sowie postoperative Rehabilitation von Patienten mit operativ
implantiertem Hirnstimulator. Eine ambulante Nachbetreuung ist sichergestellt.
Behandlung von Querschnittpatienten
Der im Hause bestehende Behandlungsschwerpunkt „Querschnittgelähmte“ ist
im Zuge einer Modellförderung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales mittels eines Neubaues von 40 Betten zu einem Zentrum für Querschnittgelähmte ausgebaut worden. Es wurde eine Stiftungsprofessur für NeuroUrologie – Herr Prof. Reitz – eingerichtet.
Progrediente und maligne neurologische Krankheiten.
Elektroencephalographie mit Telemetrie, Frequenzanalyse und Polygraphie
Ableitung evozierter Potentiale (VEP, AEP, SSEP)
EEG-Brainmapping
Elektronystagmographie
Elektrokardiographie
Nichtinvasive Neuroradiologie
Psychodiagnostisches Labor
Neurourologischer Arbeitsplatz
Extern: Klinisch-chemisches Labor, CT, Kernspin, PET, DAS sowie alle anderen
medizinisch-technischen Verfahren.
2. Früh-Rehabilitation
Seit 1997 stehen für Patienten der Phase B Betten als Modelleinrichtung der Bundesrepublik Deutschland zur Verfügung. U.a. durch das Vorhandensein von Beatmungsplätzen ist eine frühestmögliche Übernahme Schwerst-Schädel-Hirnverletzer Patienten aus neurologischen Abteilungen sowie bei anderen schwersten
neurologischen Erkrankungsformen aus neurologischen Intensivstationen möglich. Darüber hinaus besteht eine modellhafte Kooperation mit der Universitätsklinik Bonn für Stroke-unit-Patienten.
3. Krankengymnastik
Es werden überwiegend spezifische, auf das Krankheitsbild abgestimmte Einzeltherapien auf neurophysiologischer Grundlage durchgeführt (Bobath/PNF). An weiteren Verfahren werden die manuelle Therapie, entwicklungskinesiologische Therapie, Eistherapie, Gipsmobilisation, Wirbelsäulengymnastik,
EMG-Biofeedback-Therapie, Schlingentischbehandlung, Bewegungsbad durchgeführt.
4. Logopädie
Linguisten und Logopäden führen nach individueller Diagnostik in Einzelfallbehandlungen Therapien zur Behebung von Sprech- und Stimmstörungen durch.
In Kooperation mit HNO-Ärzten und der Ergotherapie werden Schluckstörungen
untersucht und nach den FOT-Kriterien behandelt.
5. Ergotherapie
Im Vordergrund der Behandlung steht die funktionelle Übungsbehandlung im
Sinne des sensomotorischen Trainings, des Schreibtrainings und der Vermittlung zivilisatorischer Techniken, das Perzeptionstraining, das Selbsthilfetraining sowie
FOT-Behandlung.
6. Physikalische Therapie
An physikalischer Therapie werden alle krankengymnastischen Techniken,
manuelle Lymphdrainage u.a. angeboten.
2 Therapiebecken (28-33 Grad Celsius) stehen zur Verfügung.
Zusätzlich 1 Therapiebecken mit Hubboden für die Behandlung Querschnittgelähmter.
7. Belastungserprobung und Arbeitstherapie
Diese Leistungen umfassen
Berufsfindung und Arbeitserprobung
Sie werden in allen Berufsfeldern in enger Zusammenarbeit mit dem Berufsförderungswerk Michaelshoven und dem Gustav-Heinemann-Haus in Bonn durchgeführt.
Abteilung für Neuropsychologie und Psychotherapie
Diagnostisch werden überprüft: Intelligenz, Konzentration, Gedächtnis, Fahrtauglichkeit und Reaktion, die beruflichen Fähigkeiten, die Feinmotorik, die Persönlichkeit einschließlich Verhaltensbeobachtung und Exploration. An psychotherapeutischen Verfahren kommen die Verhaltenstherapie, die Gestalttherapie, die
ratio-nalemotive Therapie, Familientherapie, Psychodrama, Gruppentherapie für
Aphasiker mit Hilfe kreativer Medien, analytisch-orientierte Gruppentherapie und
Bewegungstherapie zur Anwendung. An psychologischen Trainingsmaßnahmen
werden durchgeführt: Autogenes Training, Jacobson-Training, Training an der
motorischen Leistungsserie und Zweihandkoordinator, Orientierungstraining und
neuropsychologische Beurteilung der Leistungsfähigkeit der Rehabilitanden für
die weiteren beruflichen Maßnahmen.
2. Sozialdienst und Rehabilitationsberatung
Schwimmen, Behindertensport, Konditionstraining;
Patientenbibliothek, Film- und Theatervorführungen, Freizeitbereich.
4. Seelsorge
Die katholische und evangelische Kirche sorgen für regelmäßige Gottesdienste
und ständige im Hause anwesende Ansprechpartner für seelsorgerische und
persönliche Belange.
Neurologisches Rehabilitationszentrum für Jugendliche Vallendar/Rhein
Abteilung der Neurologischen Klinik Vallendar/Fachklinik für NeuroReha
Medizinische Fachrichtung:
Beuelsweg 9, 56179 Vallendar
0261/6405-0
0261/6405-144
BDH Bundesverband für Rehabilitation und
Interessenvertretung Behinderter e.V., Sitz Bonn
Verwaltungsdirektor Ulrich Lebrecht
Ärztlicher Direktor Dr. med. Thomas Luedtke
Personen im mittleren Lebensalter, die einer Erwerbstätigkeit zugeführt werden
Durch den zuständigen Rehabilitationsträger: Arbeitsagenturen, Rentenversicherungsträger, Berufsgenossenschaften, Unfallversicherungsträger, Krankenkassen,
Ausführliche medizinische und psychologische Vorbefunde
Schriftliche Kostenzusage des Rehabilitationsträgers
Neurologie; Schädigungen und Erkrankungen des zentralen und peripheren Nervensystems
Hohe spinale Querschnittsyndrome,
Suchtproblematik, Psychose, Selbst- und Fremdgefährdung
EEG, EMG,NLG
Evozierte Potentiale (VEP, AEP, SEP, MEP)
(Langzeit-)EKG, Echokardiographie (auch transösophageal), 24h-Blutdruckmessung
Gastroskopie, Bronchoskopie, Sonographie der Gefäße und des Abdomens
Schluckendoskopie
Doppler- und Farbduplexsonographie
CT- und Kernspinuntersuchungen in Kooperationen
Neuropsychologische Diagnostik (einschließlich apparativer und computergestützter Verfahren)
Ärztliche Behandlung (neurologische und internistische Facharztkompetenz
im Hause)
Therapeutische Pflege
Neuropsychologische Therapie (funktional, kompensatorisch, integrativ)
Psychotherapie, psychologische Beratung
Logopädie, Sprachheilbehandlung
Diese Maßnahmen werden als Individualmaßnahmen durchgeführt. Die jeweils zur
Verfügung stehenden Plätze sind variabel; die jeweilige Dauer richtet sich nach den
individuellen Notwendigkeiten und den Vorgaben des Rehabilitationsträgers. Im
einzelnen werden angeboten:
Eignungsfeststellung (individuelle Inhalte), max. 5 Werktage
Arbeitserprobung (Profiling und Assessment), max. 4 Wochen
Eignungsabklärung/Berufsfindung (Profiling und Assessment), max. 12 Wochen
Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme (BvB), max. 18 Monate
Reha-Vorbereitungslehrgang (RVL), max. 6 Monate
Anpassungsmaßnahmen und Qualifizierungsbausteine für Erwachsene, max.
Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen, 1-3 Jahre
Holzbe- und verarbeitende Berufe, Kunststoffbearbeitende Berufe
Metallverarbeitende Berufe, Metalltechnik (einschl. CNC), Messtechnik,
Technisches Zeichnen (einschl. CAD), Maschinenbedienung, Montage
Berufe der Hauswirtschaft und ihr verwandter Dienstleistungen, Berufe des
Textilgewerbes
Kaufmännische Berufe und Verwaltungsberufe
Berufe des Druckgewerbes, Mediengestalter (MAC) für Printmedien,
Reprographie, Druck, Buchbinderei, Versandwesen
Hinweis: Innerhalb der Druckerei werden berufsfördernde Maßnahmen unter betrieblichen Produktionsbedingungen durchgeführt.
1. Sozialdienst
Sozial- und freizeitpädagogische Betreuung; Beratung und Hilfe.
2. Schule:
Allgemeiner Berufsschulunterricht (Berufsvorbereitungsjahr mit der Möglichkeit
zum Erwerb des Hauptschulabschlusses), sonderpädagogische Einzel- und Kleingruppenförderung.
Umfassend betreute Freizeitgestaltung einschließlich Behindertensport und
externer Aktivitäten.
Rehabilitationskonzept:
Die Maßnahmeplätze werden im Rahmen der Maßnahmerichtlinien der Rehabilitationsträger individuell gestaltet. Der individuelle Rehabilitationsplan orientiert
sich an den Leitgedanken der ICF.
Der Rehabilitand ist sein eigener Fachmann, er wird soweit wie möglich in die
Planung und Gestaltung seiner Rehabilitation einbezogen. Damit der Rehabilitand aktiv mitarbeiten kann, wird er engmaschig begleitet, erhält stetige
motivationsfördernde Rückmeldung und wird aufgefordert, sein nächstes Ziel
zu bestimmen und Vorschläge zur Rehabilitationsgestaltung zu machen.
Nicht nur die individuellen Möglichkeiten des einzelnen Rehabilitanden bestimmen den Rehabilitationserfolg, sondern auch in erheblichem Umfang der
von allen Mitarbeitern gleichermaßen mitgestaltete Rehabilitationsprozess.
Die Fachbereiche arbeiten zum Wohle des Rehabilitanden und im Sinne dieser
Grundsätze eng zusammen. Ständige interne Fortbildung sichert dabei die
fachliche Qualifikation der Mitarbeiter.
BDH-Klinik Braunfels GmbH
Hubertusstraße 3-7, 35619 Braunfels
06442/936-0
06442-936 293
www.braunfels.BDH-Klink.d
BDH Bundesverband Rehabilitation e.V.,
Sitz Bonn
Dietmar Demel
Dr. med. Klaus-Dieter Böhm
200, davon im medizinisch-beruflichen Bereich
bis zu 40
Junge Erwachsene ab dem 15. Lebensjahr.
2. Anmeldung:
Die Anmeldung erfolgt durch Rehabilitationsträger, Krankenhäuser und niedergelassene Ärzte. Vor der Aufnahme ist eine schriftliche oder telefonische Anmeldung
3. Notwendige Unterlagen:
Befundberichte und ähnliche medizinische Unterlagen, Kostenzusage des Rehabilitationsträgers.
Behandelt werden folgende Erkrankungen:
Vasculär bedingte Schädigungen des zentralen Nervensystems (nach Hirninfarkten, Hirnblutungen, Hirnembolien oder nach Gefäßoperationen im ZNS)
entzündliche und metabolische Störungen des ZNS und der peripheren Nerven, Zustand nach operativen Eingriffen am ZNS (raumfordernde Prozesse an
Rückenmark und Gehirn)
neurologische Störungen bei degenerativen Erkrankungen der Wirbelsäule
Zustand nach Bandscheibenoperation
degenerative extrapyramidalmotorische Erkrankungen.
EEG-EMG-ENG, EKG, Belastungs-EKG, Echokardiographie
Doppler- und Farbduplexsonographie der Hals- und Hirngefäße
Sonographie der Gelenke und Extremitätengefäße, Oberbauchsonographie
Evozierte Potentiale (VEP, AEP, SEP)
Magnetstimulation (ME)
Transösophagiale Echokardiographie
Laryngo- und Tracheoskopie (Sprech- und Schluckdiagnostik)
Diagnostik von Sprach- und Stimmstörungen
Klinisches Labor.
Krankengymnastik mit dem Schwerpunkt auf Einzeltherapie mit neurophysiologischer Grundlage (Bobath/PNF, manuelle Therapie, Gipsmobilisation, Wirbelsäulengymnastik, Schlingentischbehandlung, Gruppentherapie und Bewegungsbad)
Ergotherapie inklusive Daily-Life- und Hauswirtschaftstraining
Physikalische Therapie: Hydrotherapie, Massagen, medizinische Bäder, Elektrotherapie, Bewegungsbäder
Neuropädagogik/Hirnleistungstraining
Arbeitstherapie und Belastungserprobung.
Die Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben umfassen
Arbeitserprobung.
Die Dauer der Maßnahmen ist variabel und erfolgt in folgenden Berufsfeldern:
1. Metallbearbeitende Berufe
Berufe der Elektronik und Elektrotechnik
Die Maßnahmen werden unter anderem in Kooperation mit externen ortsansässigen Betrieben unter Aufsicht und ständigem Kontakt mit der Klinik durchgeführt.
Es werden testpsychologische Untersuchungen wie Berufseignungs-, Verlaufs-, Reaktions- und Persönlichkeitstests, neuropsychologische Trainingsprogramme und
Gruppentherapie wie autogenes Training, Jacobsen-Training etc. durchgeführt.
2. Computergestützte Therapiehilfen
Der Einsatz erfolgt in der Frühförderung der klinischen Pädagogik, der klinischen
Psychologie und der Sprachheilbehandlung.
Schwimmen im eigenen Hallenbad, Bibliothek, Konditionstraining, Filmvorführungen etc.
Klosterhof 5, 97845 Neustadt am Main
09393/9700-0
09393/9700-11
www.haus-st-michael.de
Erthal Sozialwerk gGmbH
Pfarrer-Robert-Kümmert-Straße 1
Dr. Thomas Schmelter
Ilona Englert
Betten im medizinischberuflichen Bereich:
Medizinische Fachrichtungen: Neurologie, Psychiatrie
Psychisch kranke Menschen ab Alter 18 Jahren
Durch die Sozialversicherungsträger, Akutkrankenhäuser und niedergelassene
Ärzte, Agentur für Arbeit
Voraussetzung für die Aufnahme ist außerdem ein Vorstellungsgespräch in der Einrichtung und eigene Motivation.
Aufgenommen werden Frauen und Männer mit folgenden Erkrankungen:
Psychosen aus dem schizophrenen Formenkreis
affektive Psychosen
Doppeldiagnosen, Psychosen und Sucht.
Nicht aufgenommen werden:
Menschen, die primär körperlich behindert sind
Menschen, die alterskrank sind
Menschen, die geistig behindert sind.
Die Diagnostik wird in den benachbarten Fachkliniken oder von niedergelassenen
Fachärzten durchgeführt.
Psychiatrische Behandlung, Psychotherapie
Krankenpflegerische und heilpädagogische Betreuung
Bewegungstherapie/Körperarbeit
Psychiatrische Krankenpflege
kreative Arbeitstherapie
Lebenspraktisches Training
Lauftherapie (DGSV).
Arbeitserprobung von etwa 2 Monaten in einem entsprechenden auswärtigen
Die Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben werden in folgenden Berufsfeldern durchgeführt:
Metallwerkstatt und Montage/Fertigungstechnik
Kaufmännisch-bürotechnischer Bereich
Landschaftsgärtnerei
Sozialdienst mit Rehabilitationsberatung. Mitwirkung bei der Lösung der
sozialen und beruflichen Probleme des Rehabilitanden. Es bestehen enge
Kontakte zur Arbeitsverwaltung und zu Arbeitgebern.
Unterricht zur Förderung kognitiver Fähigkeiten.
Training der Fähigkeiten zur selbstbestimmten Lebensführung.
Soziotherapie (Kommunikations- und Interaktionsgruppen).
Strukturierte Freizeitangebote.
Angehörigenarbeit (Fachberatung, Informationsveranstaltungen, Familientherapie u.a.).
Therapeutische Einzel- und Gruppengespräche.
Arbeitstrainings- und Therapiezentrum Saarbrücken
(ATZ/RPK) mit Außenstelle St. Wendel
Rehakoordinator:
Ltd. Arzt:
Plätze im medizinischberuflichen Bereich:
Sonnenbergstraße 10, 66119 Saarbrücken
0681/889-2530 bzw. 2551
0681/889-2856 Geschäftsstelle
www.shg-kliniken.de
0681/889-0
A. Weiten - Tel. 0681/889-2551
Saarland-Heilstätten GmbH
Dr. D. Rixecker
M. Stoiber
70 Trainingsplätze, davon 60 Internatsplätze.
Die Maßnahmen werden stationär oder teilstationär/ ambulant (als Pendler) durchgeführt.
Die Rehabilitanden sind in Ein- oder Zweibettzimmern im Haus untergebracht.
Das Arbeitstrainigs- und Therapiezentrum Saarbrücken (ATZ/RPK) ist eine Einrichtung zur medizinisch-beruflichen Rehabilitation psychisch Kranker und Behinderter. Im Rahmen der Einrichtung wird die Belastbarkeit des Rehabilitanden sowie
dessen Fähigkeit zur eigenständigen sozialen und beruflichen Lebensführung erprobt und gefördert.
Psychisch behinderte Erwachsene und Jugendliche ab dem 16. Lebensjahr
Die Anmeldung erfolgt über die Deutsche Rentenversicherung oder über die
Rehaberatungen der Bundesagentur für Arbeit.
Aufgenommen werden Rehabilitanden im erwerbsfähigen Alter mit
Neurosen, Persönlichkeitsstörungen und psychosomatischen Störungen
Psychischen Störungen als Folge körperlicher Erkrankungen
neuropsychiatrischen Behinderungen.
EEG, EMG/ENG, EKG (incl. Belastungs-EKG), Röntgen, Klinklabor, Sonographie, psychodiagnostisches Testlabor.
Fachärztliche Betreuung
Arbeits- und Beschäftigungstherapie
Psychosoziale Beratung und Rehabetreuung
Psychosoziale Betreuung und Rehaberatung.
Arbeitstraining/Förderung beruflicher Grundfertigkeiten
Auffrischung beruflicher Kenntnisse
Vorbereitung bzw. Vorförderung auf Ausbildung und Umschulung
Das medizinisch-therapeutische Team
Für die umfassende medizinisch-psychotherapeutische Behandlung stehen zur Verfügung:
Fachärzte für Psychiatrie und Neurologie
Diplom-PsychologInnen
Diplom-SozialpädagogInnen/-arbeiterInnen
Diplom-SportlehrerInnen
Pflegefachkräfte für Rehabilitation
Berufstherapeuten
Metallbereich, Elektrobereich
Hauswirtschaftlicher Bereich
Arbeitstraining in Unternehmen des allgemeinen Arbeitsmarktes
Unfallverhütung/Sicherheit am Arbeitsplatz
Training allgemeiner sozialer Kompetenzen
Training lebensnaher Kompetenzen
Die verschiedenen Trainingsprogramme orientieren sich an den Ausbildungsvorschriften der Industrie- und Handelskammer, der Handwerkskammer und an modernen sozialwissenschaftlichen Erkenntnissen.
Die Rehabilitanden sind in modern eingerichteten Ein- und Zweibettzimmern im
Haus selbst oder in Außenwohngruppen untergebracht.
Angebote unter Anleitung (Ausdauersport, Tischtennis, Schwimmen,
Krafttraining, Sauna, Gestaltungsabend)
Eigenverantwortlicher Freizeitsport (Gymnastikhalle, Fahrradergometerraum,
Multifunktionsraum, Tennis- und Bouleplatz, Wandern, Walking).
SRH Klinikum Karlsbad-Langensteinbach gGmbH &
SRH Berufliche Rehabilitation gGmbH
BBRZ Karsbad
SRH Klinkum Karlsbad-Langensteinbach
Leitender Arzt Neurologie:
SRH Berufliche Rehabilitation
Guttmannstr. 1, 76307 Karlsbad
07202/61-0
07202/61-6161
www.srh.de/kkl
SRH Kliniken GmbH, Bonhoefferstr. 1,
Isabell Manz
Chefarzt Prof. Dr. med. Michael Fetter
07202/61-3606
07202/91-0
07202/91-6173
www.srh.de
SRH Holding (SdbR), Bonhoefferstr. 1,
Thomas Windolf
Herbert Brunner
07202/91-3337
Leiter Patientenbereich:
Plätze im medizinischberuflichen Bereich
Plätze im Internat:
Medizinische Fachrichtungen: Psychiatrie, Neurologie
Das SRH Klinikum Karlsbad-Langensteinbach bietet Menschen mit neurologischen
Erkrankungen Leistungen zur medizinisch-beruflichen Rehabilitation. Die verzahnten Leistungen der Belastungserprobung und Arbeitstherapie werden von der SRH
Beruflichen Rehabilitation erbracht, diese Angebote stehen auch psychisch erkrankten Menschen zur Verfügung.
Die Anmeldung für medizinisch-berufliche Maßnahmen für Patienten mit neurologischen Erkrankungen erfolgt an das SRH Klinikum Karlsbad-Langensteinbach
durch die Deutsche Rentenversicherung und die Berufsgenossenschaften.
Für Maßnahmen zur Teilhabe am Arbeitsleben erfolgt die Anmeldung an das Berufliche Bildungs- und Rehabilitationszentrum durch Arbeitsagenturen, Deutsche
Rentenversicherung, Berufsgenossenschaften u. a.
Ärztliche Gutachten mit Befundunterlagen, psychologische und neurologische Gutachten mit Befundunterlagen, Eingliederungsplan des zuständigen Rehabilitationsträgers, Kostenzusage des Rehabiliationsträgers.
4. Aufnahmekriterien
Neurologische Indikation
Aufgenommen werden Erwachsene mit Zustand nach Schädelhirntrauma, Sauerstoffmangelschädigung des Gehirns (Hypoxie), Hirnblutung/Subarachnodialblutung (Aneurysmablutung), Hirninfarkt, (Meningo-) Encephalitis, Vergiftung (Intoxikation), gutartigem Hirntumor, weitere neurologische Erkrankungen nach
Einzelfallprüfung.
Doppler- und Duplexsonographie der hirnversorgenden extra- und
intrakraniellen Gefäße
Elektromyographie und Eletroneurographie
Elektro-Nystagmo-Graphie (ENG)
Magnetstimulation
Computertomographie (CCT)
Konventionelle Röntgenutersuchungen
Interventionelle Verfahren (Stent, PTCA)
Minimalinvasive Verfahren (Kryotherapie, Infiltrationen).
Patienten der Neurologie erhalten neben einer fundierten medizinischen Behandlung und umfangreichen Diagnose- und Therapieleistungen das Angebot einer Belastungserprobung mit Arbeitstherapie. Ziel ist es, schon während der klinisch-stationären Behandlung des Versicherten das physische, psychische, intellektuelle und
praktische Leistungsvermögen festzustellen. Über diesen Weg wird es dem Patienten ermöglicht, sich schrittweise an eine bestimmte körperliche und geistige Belastung zu gewöhnen, beziehungsweise sich auf eine berufsfördernde Maßnahme vorzubereiten. Dieser Prozess ermöglicht eine deutliche Verkürzung von Wartezeiten.
Die SRH Berufliche Rehabilitation bietet ein differenziertes Angebot an Leistungen
zur Teilhabe am Arbeitsleben und hat sich dabei auf neurologisch und psychisch
Erkrankte spezialisiert. Entsprechend den behinderungsbedingten Handicaps der
Teilnehmer beinhaltet das sonderpädagogische Konzept Kleingruppenausbildung
mit max. 12 Teilnehmern, Einzelförderung und Kompetenztraining. Die Lerninhalte
sind so konzipiert, dass sich Theorie und Praxis ständig ergänzen. Alle beteiligten
Fachdienste sind eng miteinander verzahnt. Der individuelle Förderplan stellt die
Teilhabe der Teilnehmer am Rehabilitationsprozess sicher.
Folgende Maßnahmen werden angeboten:
Dauer, je nach Fragestellung, zwischen 1 und 6 Wochen.
Informatik/EDV
Maschinenbautechnische Fertigungsberufe mit CNC-Technik
Elektrotechnische und elektronische Berufe
Holz, Gartenbau und sonstige Handwerksberufe
Sonderbereiche auf Anfrage
Rehabilitationsvorbereitungslehrgang (RVL)
Dauer zwischen 3 und 6 Monaten. Der Vorbereitungslehrgang richtet sich an Behinderte mit unterschiedlichen, vorwiegend neurologischen oder psychiatrischen
Erkrankungsbildern. Erwachsene mit Defiziten im beruflichen oder allgemeinbildenden Wissen, im Lernen, der sozialen Kompetenz und Arbeitsmethodik
werden auf eine Ausbildung vorbereitet. Der RVL wird in den Bereichen Büro, EDV,
Medien, Elektronik, Metall sowie Zeichnen angeboten.
Dauer: 18 bis 24 Monate
Kaufmännische Berufe:
Bürofachkraft ( § 64 ff. BBiG/Dauer 18 Monate)
Technische Berufe:
Berufliche Anpassungen
Für Personen mit Berufserfahrung. Ziel ist die Wiedereingliederung auf dem
Im kaufmännischen Bereich:
IHK Fachkraft für Einkauf und Logistik
Auftragsbearbeitung mit SAP® Materialwirtschaft
Lagerwirtschaft mit EDV/SAP®
Im technisch/gewerblichen Bereich:
IHK Fachkraft Haustechnik
IHK Fachkraft CNC-Technik für Fräs- und Drehmaschinen
IHK Fachkraft Service
IHK Fachkraft Industrie
Fachpraxis Elektronik und IT-Service
Berufliches Training
Dauer: 6 bis 12 Monate
Für Personen mit psychischen und/oder neurologischen Erkrankungen
zur Wiedereingliederung auf dem Arbeitsmarkt.
Integrationstraining (mit einwöchiger Basisabklärung)
Kaufmännisches Praxistraining
1. Ärztlicher Dienst
Ambulante ärztliche Versorgung der Rehabilitanden, Diagnostik, Arbeitsmedizin,
Psychologische Eignungs- und Persönlichkeitsdiagnostik; neuropsychologische
Diagnostik und Therapie, Beratungsgespräche und andere psychologische Hilfen
für Einzelne und Gruppen, Entspannungstraining, Gruppentraining sozialer
Kompetenzen (GSK).
3. Casemanagement
Rehabilitationsberatung, Hilfestellung und Beratung in persönlichen und sozialen
Angelegenheiten.
4. Integrationsberatung
Unterstützung bei Praktikum- und Arbeitsplatzsuche, Bewerbungstrainings,
Konfliktmanagement am Arbeitsplatz, bis zu einem Jahr nach Ausbildungsende.
5. Freizeit- und Wohnheimdienst
Teestube, Tischtennis, Billard, Werkraum, Küche, Grillplatz.
Sport- und Schwimmhalle, Aerobic, Volleyball, Badminton, Gymnastik.
Bavaria Klinik Freyung GmbH
Rehabilitationszentrum für Neurologie, Med. Berufl. Rehabilitation (MBR), Orthopädie, Onkologie, Geriatrie und Med. Berufsorientierte Reha (MBO)
Leitender Arzt der MBR:
Solla 19-20, 94078 Freyung
08551/99-2488
08551/99-3733
08551/99-3681
www.bavaria-klinik.de
Bavaria Klinik Freyung Verwaltungs- u.
Beteiligungsges. mbH
Bavaria Klinik Freyung GmbH & Co. KG
Rudolf Presl
Cornelia Hipler/Josef Amann/Dr. Johannes Kiesel
Neurologie, Orthopädie, Innere Medizin/Onkologie und Fachärzte weiterer Indikationen und
Konsilliarärzte
Anmelde- und Aufnahmeverfahren für MBR-Maßnahmen (Phase II)
Jugendliche und Erwachsene im erwerbsfähigen Alter ab ca. 18 Jahren
Die Aufnahme ist möglich für Patienten aller Versicherungs- und Rehabilitationsträger. Die Anmeldung kann durch Kliniken, niedergelassene Ärzte, ambulante
Einrichtungen sowie Versicherungsträger erfolgen.
3. Erforderliche Unterlagen
Indikationen für das MBR-Verfahren
Aufgenommen werden Betroffene mit folgenden Schädigungen und Erkrankungen
des Nerven- und muskuloskelettalen Systems sowie onkologischen Erkrankungen
nach Abschluss der Akutbehandlung:
Aus dem neurologischen Bereich
Neurotraumatologie
Schädel-Hirntrauma, auch Polytrauma
Querschnittlähmung mit Funktionsfähigkeit der oberen Extremitäten
Schädigung im peripheren Nervensystem
Neurovaskuläre Erkrankungen, z. B.
Ischämischer Hirninfarkt
Hirngefäßerkrankung wie z.B. Vaskulitis, Stenose, Gefäßmalformation
Neurologische Tumorerkrankungen (gutartige Hirn- u. Rückenmarkgeschwülste)
Neuroimmunologische Erkrankungen
Guillain-Barré Syndrom (GWS)
Morbus Parkinson und andere extra pyramidale Bewegungsstörungen
Aus dem orthopädisch/traumatologischen Bereich
Akute Selbst- und Fremdgefährdung
Akute Suchtproblematik
Neuropsychologische Diagnostik mit apparativen und nicht apparativen
Ableitung evozierter Potentiale (AEP, VEP, SEP, MEP) (in Kooperation mit
nahegelegener Praxis)
Elektromyographie und -neurographie (EMG, ENG) (in Kooperation mit
nahegelegenem Klinikum)
Elektrokardiographie (EKG), Audiometrie, Spirographie, Optometrie, Perimetrie
Nativ-Röntgen, CT und MRT (in Kooperation mit nahegelegenem Klinikum)
Funktionsdiagnostik innerhalb der Physiotherapie, Ergotherapie ,
Logopädie und Berufspädagogik
Belastungserprobung mit EFL-Testung nach S. Isernhagen
Leistungsdiagnostik (Pegasus-Meßplatz).
Physiotherapie u.a. nach Bobath, Vojta und PNF sowie Laufbandtraining und
repetitive Übungsverfahren
Sport-/Schwimmtherapie einschl. med. Trainingstherapie (MTT)
Ergotherapie einschließlich Therapie des fazio-oralen Traktes (FOTT)
Diätetische Therapie
Belastungserprobung (Ermittlung des arbeitsrelevanten Leistungsprofiles)
Arbeitstherapie (Steigerung und Stabilisierung der Belastbarkeit).
Diese umfassen
Hilfen zur Erhaltung oder Erlangung eines Arbeitsplatzes einschl. Trainingsmaßnahmen
Berufliche Anpassungsmaßnahmen
Qualifizierungsmaßnahmen (im Einzelfall)
Einleitung von Hilfen zur Förderung der Teilhabe am Arbeitsleben
Die Abklärung der beruflichen Eignung und Berufsvorbereitung ist in folgenden
Berufsfeldern möglich:
Technisches Zeichnen mit CAD-Arbeitsplatz
Internes Praktikum in den Bereichen Ernährung/Hauswirtschaft, Haustechnik/
Gärtnerei, Pflegedienst. Diese Maßnahmen erfolgen in den Räumen der Fachklinik.
Außerdem besteht die Möglichkeit eines externen Praktikums in Betrieben der umliegenden Region oder an der bisherigen Arbeitsstelle.
Therapie durch PC-unterstütztes Hirnleistungstraining, Entspannungsverfahren
(PMR nach Jacobson), Autogenes Training, Biofeedback, zielorientierte Kurztherapien und Verhaltenstherapie.
Beratung, Betreuung und Hilfestellung der Rehabilitanden und ihrer Eltern/
Angehörigen durch Dipl. Sozialpädagogen.
Umfangreiche Sport- und Freizeitmöglichkeiten (z.B. Bogenschießen, Tai-Chi,)
stehen zur Förderung von Motivation und Aktivität zur Verfügung.
Diese können im Rahmen der Rehabilitation im Hause kostengünstig mit untergebracht werden.
RKU - Universitäts- und Rehabilitationskliniken Ulm
Ltd. Ärztlicher Direktor:
Akut-Kliniken:
Betten (mit Querschnittgelähmtenzentrum,
Stroke Unit, Intensiv):
Zentrum für Integrierte
Rehabilitation – Klinik für
Rehabilitative Medizin:
Ärztl. Direktor:
Plätze ambulant/
teilstationär:
Medizinisch-Berufliche und
Berufliche Rehabilitation:
(incl. Erstausbildungen):
Oberer Eselsberg 45, 89081 Ulm
0731/177-0
0731/177-1058
www.rku.de
RKU - Universitäts- und Rehabilitationskliniken
Fr. Dr. Bettina Hailer
Prof. Dr. med. Heiko Reichel
Orthopädische und Neurologische Universitätsklinken Ulm
Orthopädie, Neurologie, neurol. Phase C
Dr. med. Rainer Eckhardt
Dipl.-Päd. Bernd Rüsch
Tel.: 0731/177-1601 (Sekretariat)
Fax: 0731/177-1608 (Sekretariat)
Tel.: 0731/177-1602 (Reha-Beratung)
Jugendliche nach Beendigung der allgemeinen Schulpflicht und
erwachsene Rehabilitanden,
die während der medizinisch-beruflichen oder beruflichen Rehabilitationsleistung zur gesundheitlichen Stabilisierung und zur Erlangung der vollen Ausbildungsfähigkeit besondere medizinische und therapeutische Hilfen einer Rehabilitationsklinik mit orthopädischer und neurologischer Ausrichtung
benötigen.
2. Anmeldung durch die Sozialleistungsträger:
Bundesagentur für Arbeit, Rentenversicherungsträger, Berufsgenossenschaften,
Krankenversicherungen u. a. mit den üblichen Unterlagen.
Örtlich zuständige Agentur für Arbeit: Ulm.
Herr Baum (Reha-Berater)
Tel.: 0731/177-1602
Internet: www.rku.de
Alle Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben sind seitens der Träger auch unter
REHADAT-BURE buchbar.
Aufnahmekriterien (Hauptindikationen)
1. Aufgenommen werden vor allem:
Rehabilitanden mit angeborenen oder erworbenen Erkrankungen des Stützund Bewegungsapparates (Mehrfachbehinderungen vorwiegend körperlicher
Art, besonders Wirbelsäulen- und Gelenkserkrankungen, Amputationen, Querschnittlähmungen, rheumatische Erkrankungen, angeborene Schädigungen),
Rehabilitanden mit Erkrankungen des zentralen und peripheren Nervensystems (Schädel- Hirnverletzungen, entzündliche Nervenkrankheiten, Halbseitenlähmungen, Anfallsleiden, Folgezustände frühkindlicher Hirnschädigungen mit psychoorganischer Restsymptomatik),
Rehabilitanden mit sonstigen Erkrankungen und Schädigungen, die zu einer
erfolgversprechenden beruflichen Förderung die Hilfen der klinischen Fachbereiche benötigen.
2. Ausschlusskriterien:
manifeste Abhängigkeitserkrankungen
Blindheit, Taubheit
akute psychische Erkrankungen
Selbst- und Fremdgefährdung
nur geringe Selbständigkeit in alltäglichen Verrichtungen und Teilhabe.
Computermessung von Hirnpotentialen
Langzeit-EEG
Leistungen zur medizinischen-beruflichen Rehabilitation
ganztätig ambulante Belastungserprobung nach ärztlicher Verordnung
teilstationäre/stationäre Belastungserprobung
(Diagnostik der Erwerbsfähigkeit, berufsneutrales Training)
Arbeitstherapie (berufsneutral und berufsfeldbezogen, Übergang in
Facherprobungen)
Ergotherapie (PC-gestütztes Hirnleistungstraining, Gesichtsfeldtraining,
Schreibtraining)
allgemeinärztliche Behandlung und Konsile
Reha-Assessment.
Psychologische Eignungsuntersuchung 1 Tag
Abklärung der beruflichen Eignung/Arbeitserprobung:
Einzelmaßnahme oder in Kleingruppen für Erwachsene
(Dauer 10-20 Erprobungstage)
Einzelmaßnahme oder in Kleingruppen für Jugendliche
(Dauer 20-60 Erprobungstage),
auch individuell nach Absprache und Aufgabe
Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen (BvB), 11-18 Monate:
für noch nicht berufsreife Jugendliche mit Lernbeeinträchtigung als
Ausbildungsvorbereitung,
Eignungsdiagnostik,
Grund- und Förderstufe mit Berufsorientierung/-wahl,
Vermittlung berufsübergreifender und berufsbezogener Handlungskompetenzen.
Berufsfelder: Wirtschaft und Verwaltung, Handwerk und Technik/Schwerpunkt Metall.
Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme (BvB), bis 6 Monate:
Grund- und Förderstufe zur Erreichung der Ausbildungsreife von Jugendlichen
in vorgegebenem Berufsfeld Wirtschaft und Verwaltung oder Handwerk und
Technik für einen in der Regel schon fest stehenden entsprechenden Beruf, unterschiedliche Anforderungsniveaus entsprechend der Lernausgangslage möglich, Übergang in Sonder- und Regelausbildungen (Erstausbildung) möglich.
Berufsvorbereitung für Erwachsene (RVL) 3 oder 6 Monate:
Berufsfeld Wirtschaft und Verwaltung
(kaufmännische Grundlagen, moderne Bürotechniken und EDV, Englisch)
Berufsfeld Handwerk und Technik/Schwerpunkt Metalltechnik
(mit Einführung in CNC- und NC-Technik, Mess- und Prüftechnik, Grundlagen des Technischen Zeichnens, CAD/Design)
Berufliche Anpassung Dauer 3 bis 6 Monate:
für Erwachsene mit abgeschlossener Berufsausbildung oder Arbeitspraxis als
Wiedereingliederung an einen Arbeitsplatz, mit betrieblicher Erprobung.
Erstausbildungen:
Bürohelfer/in (1-jährig),
Bürofachhelfer/in (3-jährig),
Bürokaufmann/-frau (3-jährig),
Gerätezusammensetzer/in (18 Monate),
Teilezurichter/in (2-jährig),
Werkzeugmaschinenspaner/in CNC-Technik Fräsen (3-jährig),
Werkzeugmaschinenspaner/in CNC-Technik Drehen (3-jährig).
Übergang mit Anrechnungszeiten möglich.
Psychologischer Dienst (Beratung, Eignungsdiagnostik, neuropsychologische
Diagnostik, Verlaufsdiagnostik)
Rehabilitations- und Integrationsberatung
Diätberatung und -verpflegung
betreuter Wohnbereich (maximal 85 Plätze) mit modernen Einzel- oder
Zweibettzimmern
Sport- und Freizeitbereich (u.a. Tischtennis, Billard, Fitnessraum, Solarium, Terrasse, Lehrküche, Fernseh- und Kinoraum, Freizeitprogramm)
Seelsorge.
mit Pkw 10 Min. bis zum Stadtzentrum, 5 Min. zur A8 Stuttgart-München
gute öffentliche Verkehrsanbindung durch Fußweg 400m und Busverkehr.
Bildungszentrum Beruf + Gesundheit Bad Krozingen
Maßnahmen der medizinisch-beruflichen Rehabilitation führt das
Bildungszentrum Beruf + Gesundheit Bad Krozingen in Kooperation
mit der Theresienklinik Bad Krozingen durch
Bildungszentrum Beruf + Gesundheit:
Herbert-Heilmann-Allee 11, 79189 Bad Krozingen
07633/404-4204
07633/404-4203
www.beruf-gesund.de
Benedikt Kreutz Rehabilitationszentrum für
Herz- und Kreislaufkranke e.V.
Dr. Ralf Zschache
Theresienklink:
Innere Medizin/Kardiologie:
Orthopädie/Rheumatologie:
Leiter Theresienklinik:
medizinisch-beruflichen
Bereich (Bildungszentrum
Beruf + Gesundheit):
07633/404-0
07633/404-2555
www.theresienklinik.de
Theresienklinik Bad Krozingen II Rehabilitationsklinik für Kardiologie und Orthopädie GmbH
CA Prof. Dr. Stefan Jost
CA Dr. Hans-Jürgen Hesselschwerdt
Geschäftsführer Jürgen Wilcke
Personen mit internistisch/kardiologischen und orthopädisch/rheumatologisch/traumatologischen Einschränkungen im berufsfähigen Alter.
a) Zur medizinischen Rehabilitation
Die Anmeldung erfolgt über die kooperierende Theresienklinik Bad Krozingen.
Aufnahme per Telefon: Innere Medizin/Kardiologie
07633/404-2102
Orthopädie/Rheumatologie
07633/404-2101
07633/404-2500
b) Zur beruflichen Rehabilitation
Kurzfristige Aufnahme per Telefon:
07633/404-4212
zu a) Kostenübernahmeerklärung, medizinische Vorbefunde
zu b) Vollständige schriftliche Anmeldung (incl. Kostenübernahmeerklärung)
und aussagekräftige Unterlagen (Eingliederungsvorschlag, ärztliche Berichte/Gutachten etc.)
Erwachsene mit internistisch/kardiologischen Einschränkungen
angeborene und erworbene Herzfehler
Zustand nach operativen Eingriffen (Bypass-OP, Herzklappen-OP,
Korrektur angeborener Herzfehler, Herztransplantation)
Zustand nach invasiver Intervention.
Erwachsene mit orthopädisch/rheumatologisch/traumatologischen Einschränkungen
Angeborene und erworbene Leiden der Bewegungsorgane
Fehlbildungen des Haltungs- und Bewegungssystems
Erkrankungen der Wirbelsäule, der Bandscheiben und der Gelenke
Zustände nach Wirbelsäulen-, Gelenk- und Knochenoperationen
Schäden nach Unfall- und Sportverletzungen, Arbeits- und Schulverletzungen
Zustände nach Amputationen
Chronisch degenerative und entzündliche Gelenkerkrankungen.
Kardiologische Diagnostik:
Analyse der Risikofaktoren
Ruhe- und Belastungs-EKG
Langzeit-Speicher-EKG
Rechtsherz-Einschwemmkatheter
Rechts- und Linksherzkatheterisierung
Koronarangiographie und Ventrikulographie
elektrophysiologische Untersuchung
Klärung der Belastbarkeit
Orthopädische Diagnostik:
Klin.-chem. Labor
Kompressions-Sonographie
Bei Bedarf stehen alle diagnost. Einrichtungen der kardiolog. Abt. zur Verfügung.
Krankengymnastik (mit Frühmobilisation, Ergometertraining, Gymnastik,
Geh- und Lauftraining)
Ernährungsberatung, Diätkost
Ergotherapie, Werktherapie
(Die Dauer richtet sich nach dem Einzelfall und kann zwischen 1 und 4 Wochen
betragen.)
Die Hilfsmittelversorgung erfolgt im Bedarfsfall schnellstmöglich durch Kooperation mit den entsprechenden Herstellern (z.B.: Einhandtastaturen, orthopädische
Hilfen).
Diese Leistungen richten sich nach den individuellen Problemstellungen und
beziehen grundsätzlich gesundheitsfördernde Hilfestellungen ein.
Arbeitserprobung:
Variable Platzzahl; Dauer individuell 3-5 Tage
Abklärung der beruflichen Eignung (Berufsfindung):
Variable Platzzahl; Dauer individuell 1-3 Wochen
Individuelle Berufsvorbereitung:
Variable Platzzahl; Dauer individuell 2-6 Monate
Individuelle Bildungsmaßnahmen:
Anpassungsfortbildungen, Umschulungen und Integrationsmaßnahmen im
Berufsbereich Wirtschaft/Verwaltung;
Variable Platzzahl; Individuelle Inhalte und Zeit: 2 – 24 Monate.
1. Gesundheitsbildung
Seminare und Einzelberatung zu:
Allgemeine Lebensführung, Ernährung, Risikofaktoren, Grenzen der körperlichen Belastung, Notfallmaßnahmen
Seminare und Einzelberatung zu sozial- und versicherungsrechtlichen Fragen
Erstellung einer Wiedereingliederungsempfehlung bei beruflicher Problematik, bei einem Teil der Patienten in direkter Zusammenarbeit mit den
Kostenträgern vor Ort.
3. Psychologischer Dienst
Psychosomatische Abklärung und psychophysiologische Diagnostik
Psychologische Eignungsdiagnostik, Beratung und Therapie
Stressbewältigungs- und Entspannungstraining.
Kliniken Schmieder – Neurologisches Fach- und
Rehabilitationskrankenhaus
Ärztliche Leitungen:
Kliniken Schmieder Gailingen
Postfach 240, 78473 Allensbach
07533/808-0
07533/808-1339
www.kliniken-schmieder.de
Kliniken Schmieder (Stiftung & Co) KG,
78260 Gailingen
Dr. rer. pol. Dagmar Schmieder
Dr. rer. pol. Ulrich Sandholzer
Dipl. Kfm. Bruno Crone
Dr. med. Gerhard Rothacher
Dr. med. Roger Schmidt
(Neurolog. Psychotherapie)
Kliniken Schmieder Allensbach Prof. Dr. med. Joachim Liepert
(Neurorehabilitation)
Postfach 240
Prof. Dr. med. Christof Klötzsch (Akutneurologie)
78473 Allensbach
Kliniken Schmieder Konstanz
Postfach 5040
Prof. Dr. med. Christian Dettmers
78429 Konstanz
Kliniken Schmieder Stuttgart
Dr. med. Rudolf H. v. Schayck
Auf der Schillerhöhe
Solitudestraße 20
Tagesklinik für ambulante/
teilstationäre Neurologische
Rotebühlstraße 133
Kliniken Schmieder Heidelberg
Neurologisches Fach- und
Speyererhof
Leitung Fachkompetenzcenter Berufstherapie:
Gesamtbetten:
Krankenhausbehandlung:
PD Dr. med. Tobias Brandt
Dr. Dolores Claros-Salinas
Phase A: 98 Betten
akute neurologische Erkrankungen
Phase B: 92 Betten
Neurologische Frührehabilitation,
davon 12 Beatmungsbetten
Rehabilitation:
Phase C: 236 Betten postprimäre Rehabilitation
Schwerhirngeschädigter
Phase D: 407 Betten
neurologische Rehabilitation, Anschlussheilbehandlung (120 Plätze für Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben stehen zur Verfügung)
Geriatrie: 45 Betten
Teilstationäre Rehabilitation: Phase D: 40 Plätze neurologische Rehabilitation,
Stationäre Pflege:
Phase F: 33 Plätze aktivierende zustandserhaltende
Medizinische Fachrichtungen: Neurologie, Psychiatrie, Psychotherapie, Innere
Medizin, Orthopädie, Geriatrie, Sozial- und
Rehabilitationsmedizin
Erwachsene (keine Altersbegrenzung) mit Schädigungen des zentralen und
peripheren Nervensystems. Von der Deutschen Rentenversicherung Bund und der
Deutschen Rentenversicherung der jeweiligen Bundesländer anerkannte AHBKliniken, BGSW-Anerkennung der Berufsgenossenschaften.
Durch Sozialleistungsträger, Akutkrankenhäuser und niedergelassene Ärzte. Mit
den Rentenver-sicherungsträgern und den gesetzlichen Unfallversicherungsträgern bestehen Belegungsverträge, mit den gesetzlichen Krankenkassen Versorgungsverträge nach §§ 109 und 111 SGB V.
Auskunft über die aktuellen Aufnahmebedingungen geben wir Ihnen unter den
Tel.-Nummern:
Kliniken Allensbach, Gailingen, Konstanz, Stuttgart/Gerlingen
Hauptverwaltung Allensbach
07533/808-1542,-1541
Kliniken Schmieder, Tagesklinik Stuttgart
0711/6140-400
06221/6540-263/264
Ausführliche medizinische Vorbefunde, Kostenzusage des Rehabilitationsträgers
bzw. bei Selbstzahlern eine unterschriebene Aufnahmevereinbarung.
Behandlung von akuten sowie postakuten Hirnschädigungsfolgen nach
Schädel-Hirntrauma
Hirndurchblutungsstörungen
sowie bei entzündlichen Erkrankungen des Nervensystems einschließlich Multipler Sklerose, Bandscheiben- und Rückenmarksschädigungen, Schädigungen
peripherer Nerven, allen anderen akuten oder degenerativen Erkrankungen
des zentralen und peripheren Nervensystems,
Bewegungsstörungen, z.B. Parkinson, Dystonien, Muskelerkrankungen, außerdem psychische und psychosomatische Störungen bei neurologisch Kranken,
neurologische Schmerzsyndrome
Geriatrische Rehabilitation nach operativ versorgten Frakturen und Gelenkschäden sowie bei verzögerter Rekonvaleszenz nach schweren operativen
Eingriffen oder Erkrankungen.
Ätiologische Diagnostik und Funktionsdiagnostik sind Grundlage für den individuellen medizinisch/therapeutischen Behandlungsplan.
Röntgenabteilung einschließlich Kernspintomographie (NMR), Kernspinangiographie und funktionelles NMR, Computertomographie.
Neurophysiologie mit EEG, Langzeit-EEG, MEG (Magnetenzephalographie),
NLG/EMG, Elektronystagmographie, Brainmapping, evozierten Potentialen
(VEP,AEP, SSEP, OOR), Magnetstimulation, ereigniskorrelierten Potentialen, Tremoranalyse, klinische Physiologie mit EKG, Langzeit-Blutdruckmessung/-EKG, Ergometrie, Sonographie, Dopplersonographie, Duplexsonographie, Bronchoskopie,
Klinisch-chemisches Labor mit Antikonvulsiva-Monitoring und Liquorzytologie.
Neuropsychologische Diagnostik, Diagnostik von Sprachstörungen. Diagnostik von
Sprech- und Schluckstörungen einschließlich akustischer, endoskopischer und
kinematischer Analyseverfahren, Gesichtsfeldperimetrie, berufliche Eignungs- und
Leistungsdiagnostik, Schlaflabor.
Neuro-Pädagogik/Berufstherapie
Medizinische Belastungserprobung (berufsfeldübergreifend)
Arbeitstherapie (Training der allg. Arbeitsfähigkeit in Einzel- und Gruppentherapie)
Durch die Kooperation mit kliniknahen Betrieben bieten wir externe Belastungserprobungen in weiteren Berufsfeldern an.
Die Leistungen umfassen parallel zur rehabilitationsmedizinischen Versorgung die
Vorbereitung beruflicher Reintegration, insbesondere von Maßnahmen zur stufenweisen Wiedereingliederung, die Abklärung beruflicher Eignung und Arbeitserprobung in folgenden Berufsfeldern:
Technisches Zeichnen/CAD
Hauswirtschaft und Pflege
Sozialdienst mit Rehabilitationsberatung
Beratung und Hilfestellung in finanziellen, sozialrechtlichen und psychosozialen
Fragestellungen, Kontaktaufnahme und Kooperation mit Institutionen wie Agentur für Arbeit, Rentenversicherung, Nachsorgeeinrichtungen, usw. Mitgestaltung
bei der Entwicklung eines Rehabilitationsplanes. Angehörigenarbeit.
Rekreationstherapie, Behindertensport, Konzerte, Musikzimmer, Diavorträge,
Filme, Ausflüge in die Region, Patientenbibliothek, Schwimmen, Tischtennis,
Kegeln, Wanderungen, Grill- und Tanzabende.
Ärztliche Wahlleistungen, Aufnahme von Begleitpersonen, Therapeutische
Hegau-Jugendwerk GmbH Gailingen
Neurologisches Krankenhaus und Rehabilitationszentrum für Kinder,
Kapellenstraße 31, 78262 Gailingen am Hochrhein
07734/939-0
07734/939-206 (Verwaltung)
07734/939-277 (ärztlicher Dienst)
www.hegau-jugendwerk.de
Hegau-Jugendwerk GmbH
Dr. med. Klaus Scheidtmann
Dipl. Wirt. Ing. Friedbert Lang
07734/939-119 (Telefon)
07734/939-277 (Telefax)
Abteilung Frührehabilitation: 07734/939-474 (Dr. Paul Diesener)
Abteilung Schwerrehabilitation:
07734/939-330 (OA Dr. Dieter Schmalohr)
Medizinisch-berufliche
07734/939-331 (Ltd. OA Peter Holzmann)
Aufnahmeabteilung:
07734/939-220 (Wolfgang Linsmeier)
07734/939-326 (Rektor Manfred Bürkle)
197, davon 22 Betten Neurologische Frührehabilitation, 10 Betten Neurologie, 40 Betten neurologische Schwerrehabilitation und 125 Betten Neurologische Rehabilitation, 40 Plätze im Bereich der
medizinisch-beruflichen Rehabilitation
Medizinische Fachrichtungen: Neurologie, (Neuro-)Pädiatrie, Neurochirurgie,
Psychiatrie/Psychotherapie, Anästhesie/Intensivmedizin, Konsiliarärzte für alle anderen medizinischen Fachrichtungen.
Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, in Einzelfällen (z. B. spezielle berufliche
Fragestellung) bis zu ca. 25 Jahren.
Sie ist für Patienten/Rehabilitanden aller Versicherungs- und Kostenträger (gesetzliche und private Krankenkassen, Rentenversicherungsträger, Berufsgenossenschaften, gesetzliche Unfallversicherung, Arbeitsverwaltung, Selbstzahler) möglich und
kann schriftlich oder telefonisch durch Kliniken, niedergelassene Ärzte, ambulante
Einrichtungen, Arbeitsagenturen sowie die Kostenträger selbst erfolgen.
Soweit vorhanden, ärztliche Berichte über den Krankheitsverlauf, ärztliche
und/oder psychologische Gutachten, Schulzeugnisse bzw. -berichte, Ergebnisse/
Beurteilungen bisheriger RehaMaßnahmen; Kostenübernahmeerklärung.
1. Indikationen
a) Erworbene Hirnschädigungen und deren Folgezustände durch Unfall, cerebralen Gefäßprozess, Hirntumor, cerebrale Hypoxie, entzündliche Erkrankungen des zentralen Nervensystems (insbesondere auch Multiple Sklerose)
b) Angeborene/frühkindliche Schädigungen des (zentralen) Nervensystems,
z.B. perinatale/frühkindliche Hirnschädigung, Spina bifida
c) Cerebrale Krampfleiden
d) Erkrankungen/Schädigungen des peripheren Nervensystems, z.B. GuillainBarré-Syndrom, Plexusläsionen
e) Schulische Leistungsproblematik aufgrund neuropsychologischer Teilleistungsstörungen
f) Kognitive und intellektuelle Defizite
g) (Neuro)-muskuläre Erkrankungen
h) Degenerative und stoffwechselbedingte Erkrankungen des Nervensystems
i) Hohe Querschnittlähmung bei Kindern.
2. Ausschlusskriterien/-indikationen
a) Endogene Psychosen und manifeste Suchtleiden
b) Patienten mit akuter Suizidalität bzw. mit Selbst- oder Fremdgefährdung.
3. Abteilung Frührehabilitation (Akutphase II bzw. Phase B)
Aufnahme komatöser und/oder apallischer Patienten mit intensivmedizinischer
Überwachungs- und /oder Behandlungsbedürftigkeit. Aufnahme von beatmungsbedürftigen Patienten möglich.
4. Abteilung Schwerrehabilitation (Phase C)
Aufnahme von Patienten mit hohem Bedarf an intensiver pflegerischer und therapeutischer Versorgung und Betreuung.
5. Medizinisch-berufliche Rehabilitation (Phase D/E)
Selbständigkeit bei alltäglichen Verrichtungen (ggf. im Rollstuhl); ausreichende
psychophysische Belastbarkeit bei beruflichen Maßnahmen.
Allgemein- und fachärztliche Untersuchung und Betreuung; differenzierte neuropsychologische Untersuchung und Testung; schulisch/neuropädagogische Diagnostik; funktionsbezogene Diagnostik der einzelnen fachtherapeutischen Bereiche.
Technisch-apparative Untersuchungen:
Laboruntersuchungen; Elektroencephalographie (EEG), evozierte Potentiale (AEP,
VEP, SEP); Magnetstimulation; Elektromyographie (EMG) und -neurographie; Elektrocardiographie (EKG); intra- und extracranielle Dopplersonographie; Sonographie
der inneren Organe; Bronchoskopie, videoendoskopische Schluckdiagnostik; Gastroskopie inkl. PEG-Anlage; Röntgendiagnostik inkl. Computertomographie und
Kernspintomographie; lumbale Liquordruckmessung; Lungenfunktionstestung.
(Fach-)ärztliche Behandlung
psychotherapeutische Betreuung und Behandlung
rehabilitative Krankenpflege
Physiotherapie/Krankengymnastik auf der Basis wissenschaftlich fundierter
Therapiemethoden inkl. Laufbandtraining, repetetivem motorischen Training;
Orthesen-, Prothesen- und Hilfsmittelversorgung, Handfunktionstraining
f) Ergotherapie: (motorisch-funktionelle Behandlung von Paresen, Bewegungsund Koordinationsstörungen; Training der Aktivitäten des täglichen Lebens
(ATL); sensorische Integrationsbehandlung (SI); neuropsychologisch orientiertes Wahrnehmungstraining, graphomotorisches Training
g) Sprachtherapie (Logopädie) mit Behandlung von Sprach-, Sprech- und Stimmstörungen, Therapie von Sprachentwicklungsstörungen, facio-orale Therapie
(FOT) und Dysphagiebehandlung, Versorgung mit Kommunikationshilfen,
Intensivtraining bei Aphasie
h) Physikalische Therapie (Bäder, Massagen, Lymphdrainage, Bestrahlungen)
i) Schwimm- und Sporttherapie
j) Berufsunspezifisches Arbeitstraining
k) Berufsunspezifische und berufsfeldbezogene medizinische Belastungserprobung und Arbeitstherapie
Berufsfelder: Elektrotechnik, Holztechnik, metallverarbeitende Berufe, Wirtschaft und Verwaltung, Hauswirtschaft, Kommunikation und Gestaltung.
Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen.
Die Maßnahmen können in den folgenden Berufsfeldern durchgeführt werden:
Technische Kommunikation und Gestaltung.
In der klinikeigenen, staatlich anerkannten Krankenhausschule
a) Neuropädagogisch orientierter Einzel- und Kleingruppenunterricht nach
den Grundlagen der basalen Förderung
b) Unterricht in den Kulturtechniken in speziellen Fördergruppen auf individuellem Leistungsniveau
c) Gruppenunterricht auf Grundschul-, Realschul- und Gymnasialniveau in
allen Kernfächern, differenziert nach Alter und Leistungsfähigkeit
d) Trainingsgruppen in Deutsch und Mathematik für Rehabilitanden mit
beruflicher Fragestellung
e) Schulkindergarten für körperbehinderte Kinder
f) Ausstattung und Training mit Kommunikationsmitteln (unterstützte Kommunikation)
g) Nachsorge.
a) Training sozialer Kompetenzen und der selbständigen Alltagsbewältigung
b) Betreuung von Patienten mit Verhaltensproblemen
c) Gruppenaktivitäten und Krankheitsbewältigung
d) Freizeitgestaltung und Betreuung
- künstlerisch kreative Gruppenangebote,
- sportliche Betätigungen (u.a. Schwimmen, Gehen, Tischtennis, Tischfussball, Billard, Dart); eigenes Hallenbad, Sportplatz, Turnhalle und Volleyballanlage; Freizeitclub mit diversen Spielmöglichkeiten; Disco; Filmvorführungen.
Sozialdienst/Rehabilitationsberatung
a) Psychosoziale Beratung (u.a. Motivation, Beratung in Krisensituationen)
b) Sozialrechtliche Unterstützung (Schwerbehindertenausweis, Pflegegeld,
Sozialhilfe, Rentenanfragen etc.)
c) Soziale Rehabilitation (Koordinierung der Hilfsmittel für den häuslichen Bereich, Vermittlung an Beratungsstellen und Selbsthilfegruppen, Einleitung
der poststationären Nachsorge)
d) Bei beruflichen Rehabilitationsmaßnahmen:
- Beratung bezüglich Ausbildungs- und Umschulungsmaßnahmen
- Koordination von berufsvorbereitenden Maßnahmen
- externe Praktika und Begleitung der Rehabilitanden hierbei
- Kooperation mit Behörden und weiterbehandelnden Institutionen
- Organisation und Durchführung regelmäßiger Beratungsgespräche im
Hause mit Berufshelfern, Berufsberatern und Arbeitsvermittlern
e) Poststationäre Betreuung.
Wohnmöglichkeiten und Angebot für Angehörige
a) Rooming-in
b) Angehörigenzimmer im Gästehaus
c) spezielle Angebote für Eltern und Angehörige.
Stephanuswerk Isny – Rehabilitationszentrum
Maierhöfener Straße 56, 88316 Isny im Allgäu
07562/74-1201
07562/74-1203
www.stephanuswerk-isny.de
Evangelische Heimstiftung GmbH, Hackstraße 12,
Direktor Dirk Holst
Dr. Clemens-G. Müller
Bernd Grube
Anita Hug
Leiter beruflicher Bereich:
Aufnahmebüro:
Medizinische Fachrichtungen: Neurologie, Belastungserprobung,
Arbeitstherapie, Orthopädie, Arbeitsmedizin
Das Angebot des Stephanuswerkes Isny richtet sich an erwachsene Rehabilitanden,
die aufgrund ihrer vielfältigen gesundheitlichen Einschränkungen, kognitiver und
intellektueller Defizite, sozialer und psychischer Problematik sowie geringer schulischer und beruflicher Qualifikation einer besonderen Förderung bedürfen. Als
Einrichtung der medizinisch-beruflichen Rehabilitation (Phase II) bieten wir eine
qualifizierte berufliche Förderung und umfassende medizinische Leistungen an.
Die Anmeldung erfolgt für medizinische Maßnahmen durch die Sozialversicherungsträger, Rehabilitationsträger, Akutkrankenhäuser und niedergelassene Ärzte.
Für den beruflichen Bereich erfolgt die Anmeldung über die örtliche Agentur für
Arbeit, die Rentenversicherungsträger, Berufsgenossenschaften u.a. Die zuständige
Agentur für Arbeit ist in Ravensburg.
Ärztliche Gutachten mit Befundunterlagen, psychologische Gutachten mit Befundunterlagen, Eingliederungsplan des zuständigen Rehabilitationsträgers, Kostenzusage des Rehabilitationsträgers.
Aufgenommen werden vor allem erwachsene schwer- und mehrfachbehinderte
Menschen nach Abschluss der Akutbehandlung, bei denen eine unmittelbare
berufliche Eingliederung noch nicht möglich ist. Dies trifft vor allem bei folgenden
Krankheits- und Behinderungsformen zu:
Erkrankungen des zentralen und peripheren Nervensystems, auch mit psychoorganischen Störungen
Psychische Behinderungen
Krankheiten des Stütz- und Bewegungsapparates
Chronische innere Erkrankungen
Lernbeeinträchtigungen.
Dopplersonographie, EEG, EMG, EKG, NLG, ev. Potenziale, klinisch-chemisches
Labor mit Standarduntersuchungen, Psychodiagnostik, neuropsychologische Testuntersuchungen.
Abhängig von der Schwere der Behinderung und dem Stand der Rehabilitation
erfolgt zur Durchführung der medizinischen Leistungen und der Leistungen zur
Teilhabe am Arbeitsleben entweder eine Aufnahme in die Rehabilitationsklinik
oder im Internatsbereich. Auf der Basis eines positiven und negativen Leistungsbildes wird ein individuelles Trainingsprogramm erstellt, das ein multidisziplinäres
Team durchführt und kontrolliert.
Im Einzelnen stehen folgende medizinische Leistungen zur Verfügung:
2. Krankengymnastik; im besonderen mit Behandlungen auf neuro-physiologischer Grundlage (Methoden nach Bobath, Vojta, PNF, etc.), Einzel- und Gruppenbehandlung im Bewegungsbad, Gehschule, Schlingentischbehandlungen,
Rückenschulungen, Gelenkschutzmaßnahmen
3. Physikalische Therapie mit allen üblichen Verfahren: medizinische Bäder, hydroelektrische Bäder, Unterwassermassagen, Pelloid-Behandlung (Fangopackung), Kneippsche Anwendungen, Elektrobehandlungen, Massagen,
Lymphdrainage, Sauna und Inhalationen
5. Neuropsychologische Therapie
6. Ergotherapie mit funktionellen Behandlungen, Hirnleistungstraining, Sensomotorischen Förderungen, Hilfsmittelversorgung, Trainingsprogramm, Behindertensport einschließlich Rollstuhltraining
Folgende Maßnahmen werden in der Rehabilitationsklinik angeboten:
Medizinisch-berufliche Orientierung.
Das Angebot im Bereich „Berufliche Rehabilitation“ richtet sich in erster Linie an behinderte Menschen, bei denen die Phase der primär medizinischen Rehabilitation
abgeschlossen ist, die jedoch zu einer unmittelbaren beruflichen Eingliederung
oder einer Umschulung/Ausbildung noch nicht fähig sind.
Maßnahmen zur Teilhabe am Arbeitsleben werden in folgenden Berufsfeldern
angeboten:
1. Kaufmännischer und verwaltender Bereich, Datenverarbeitung,
2. Maschinenbau, Feinwerktechnik, Technisches Zeichnen, Mess- und Prüfwesen,
3. Elektrotechnik und Elektronik,
4. Holzverarbeitung,
5. Hauswirtschaft,
6. Hotel- und Gaststättengewerbe.
Das pädagogische Konzept ist bestimmt durch erwachsenengerechte, handlungsund erfahrungsorientierte Lernmethoden. Ein Wechsel der Unterrichtsformen ist
dabei selbstverständlich. Die besonderen Belange unterschiedlicher Behinderungsformen lassen sich ebenso berücksichtigen wie die individuellen Bedürfnisse der
Rehabilitanden. Der individuelle Förderplan wird in einem interdisziplinären Team
entwickelt und umgesetzt. Er ist somit Ausdruck eines ganzheitlichen Behandlungskonzepts.
Selbsterfahrung und Erprobung in den genannten Berufsfeldern
Dauer: 20 Arbeitstage (bei Bedarf auf 3 Monate verlängerbar)
Die Förderung erfolgt berufsfeldbezogen in Kleingruppen (max. 15 Personen),
wobei die Maßnahmenstruktur nach den Bedürfnissen und Möglichkeiten des Teilnehmers individuell abgestimmt wird. Als zusätzliche Fördermöglichkeit wird im
Rahmen der Berufsvorbereitung auch „Deutsch als Fremdsprache“ angeboten.
Dauer: im Regelfall 6 Monate, in begründeten Einzelfällen bis zu einem Jahr.
Praxisqualifizierung
Aufbauend auf einem Profiling werden die Ressourcen und das Förderpotenzial der
Teilnehmer/innen erhoben. Hieraus leitet sich dann eine individuelle Maßnahmenplanung ab. Kernstück ist das 3-monatige Betriebspraktikum, wodurch eine direkte
Wiedereingliederung erreicht werden soll.
Dauer: bis zu einem Jahr.
Lehrgang zur beruflichen Förderung erheblich psychisch und sozial beeinträchtigter Rehabilitanden
Vorstellung und psychiatrische Gutachten unbedingt erforderlich.
Dauer: Bis zu 1 Jahr.
1. Psychologischer Dienst, Psychotherapie
Psychologische Eignungs- und Persönlichkeitsdiagnostik; neuropsychologische Diagnostik und Therapie, Beratungsgespräche und andere psychologische Hilfen für
Einzelne und Gruppen, Entspannungstraining, Lern- und Konzentrationstraining,
Training der sozialen Kompetenz.
2. Sozialdienst/Sozialpädagogischer Dienst
Angelegenheiten, Schuldnerberatung, Internatsleitung, Pflegedienst mit zusätzlichen sozialpädagogischen Aufgaben.
3. Seelsorge
Gesprächs- und Beratungsangebote für Einzelne und Gruppen.
4. Freizeitpädagogischer Dienst
Cafeteria/Teestube, Tischtennis, Billard, Meditationsraum, Musikraum, Werkraum,
Lehr- und Hobbyküche, Discoraum, Grillplatz.
5. Sportbereich
2 Sporthallen, Schwimmbad, Außensportanlagen, Kegelbahn, Bogenschießanlage,
Tennisplatz, Verleih von Skilanglauf-Ausrüstungen, Beachvolleyballplatz, BolderKletterwand.
CJD Asthmazentrum Berchtesgaden
Jugenddorfleiter:
Buchenhöhe 46, 83471 Berchtesgaden
08652/6000-0
08652/6000-273
www.asthmazentrum.com
Christliches Jugenddorfwerk
Teckstr. 23, 73061 Ebersbach
Hans-Wolf von Schleinitz
Dr. med. Josef Lecheler
60 (nur Internatsplätze)
Lungen- und Bronchialheilkunde, Allergologie,
Pädiatrie, Innere Medizin, Arbeitsmedizin
Kinder ab dem 6. Lebensjahr, Jugendliche und junge Erwachsene.
Die Anmeldung erfolgt durch die Sozialämter und die Agentur für Arbeit am Heimatort.
Telefonische Auskünfte über die berufsbildenden Maßnahmen im CJD Asthmazentrum Berchtesgaden erteilt Frau Pfannebecker, Telefon 08652/6000-170.
Eingliederungsvorschlag, psychologisches Gutachten, ärztliche Befundunterlagen,
Kostenzusage des Rehabilitationsträgers.
Asthma, Allergien, atopische Dermatitis, Mukoviszidose, mangelnde Ausbildungsund Arbeitsreife (nur für BvB).
Komplette Lungenfunktion mit Belastungsuntersuchungen (Spiroergometrie, Respiratory Heat Exchange), Blutgasanalyse, Röntgen, Sonographie, EKG, klinischchemisches Labor, Allergielabor mit Schwerpunkt allergologisch-immunologischer
Anamneseerhebung, Intelligenz- und Leistungsdiagnostik, Verhaltensbeobachtung in der Testsituation und am Arbeitsplatz, Eignungs-Diagnostik (spezieller Eignungstest bzw. Berufsinteressen-Tests).
Schulische Diagnostik
Deutsch- und Mathematik-Tests, Profil AC.
Arbeitserprobung: Dauer bis zu 4 Wochen
Abklärung der beruflichen Eignung: Dauer bis zu 12 Wochen
BvB für noch nicht arbeitsreife Jugendliche: Dauer 11 Monate (als Einzelmaßnahme genehmigt).
Assessment: Dauer 10 Tage
Ausbildung 2-3 Jahre:
- Verkäufer/-in 2 Jahre
- Kaufmann/-frau im Einzelhandel 3 Jahre
- Bürokaufmann/-frau 3 Jahre
- Veranstaltungskaufmann/-frau 3 Jahre
- Kaufmann/-frau für Tourismus und Freizeit 3 Jahre
- Kaufmann/-frau im Gesundheitswesen 3 Jahre
- Hotelfachmann/-frau 3 Jahre
- Hauswirtschafttechnische/r Helfer/-in 3 Jahre
1. Handwerklicher Bereich
2. Hauswirtschaftstechnischer Bereich und Servicebereich
3. Kaufmännischer Bereich
Die Beschulung der Teilnehmer in der Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme
erfolgt durch Lehrer der Sonderberufsschule Traunreut im CJD Asthmazentrum
Berchtesgaden. Für alle Teilnehmer an diesem Lehrgang besteht das Angebot, in
der Förderstufe ein Praktikum in Betrieben des Berchtesgadener Landes zu absolvieren.
1. Sozialpädagogischer Dienst
Das CJD Asthmazentrum Berchtesgaden ist eine heilpädagogische Rehabilitationseinrichtung. Alle Teilnehmer an den berufsvorbereitenden Maßnahmen sind im
Wohnbereich des Jugenddorfes untergebracht. Sie werden von geschulten Sozialpädagogen betreut und in ihrer Persönlichkeitsentwicklung umfassend gefördert.
Die Arbeit der Sozialpädagogen orientiert sich an christlichen Werten.
2. Sport- und Freizeitbereich
Schwimmhalle, Sporthalle, Sportplatz, Sauna, Jugendtreff, Bibliothek, Billardraum,
Bandübungsraum, zahlreiche Freizeitgruppenräume. Gegenüber dem Jugenddorf
ist ein Skilift. Erlebnissport (Bergsteigen, Mountainbiketouren, Kanufahrten auf
Wildwasser usw.) wird als pädagogische Möglichkeit genutzt.
Einzel- und Gruppengespräche; Training zur Verbesserung des Arbeits- und Sozialverhaltens sowie der Compliance und Beratung der Mitarbeiter anderer Bereiche in
pädagogisch-psychologischen Fragen.
Publikationen des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales
Bestellmöglichkeit von Publikationen
des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales
A 713
A 714
A 715
A 990
Berufsförderungswerke
Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen
(deutsch, englisch, französisch)
Einrichtungen und Stellen der Frühförderung
Die Rente
Jo B. – Job-Lexikon für Jugendliche
Broschüre „Persönliches Budget“
Flugblatt „Persönliches Budget“
DVD „Persönliches Budget“ incl. Gebärdensprachfilm,
Powerpoint-Präsentation, Broschüre, Flugblatt
A 751
A 815
A 261
A 103
A 105
A 722
A 723
D 722
A 207
Bundesministerium für Arbeit und Soziales,
Referat Information, Publikation, Redaktion, 53107 Bonn
0180/5151510*
0180/5151511*
http://www.bmas.de
Gehörlosen/Hörgeschädigten-Service:
Schreibtelefon:
01805/676716*
01805/676717*
Gebärdentelefon: [email protected]
* Festpreis 14 Cent/Min. – abweichende/andere Preise aus den Mobilfunknetzen möglich.
Montag bis Donnerstag von 8 bis 20 Uhr
01805/6767-10
Unfallversicherung/Ehrenamt
01805/6767-11
Arbeitsmarktpolitik und -förderung
01805/6767-12
01805/6767-13
Teilzeit, Altersteilzeit, Minijobs
01805/6767-14
Infos für behinderte Menschen
01805/6767-15
Ausbildungsförderung/Ausbildungsbonus
01805/6767-18
Europäischer Sozialfonds/Soziales Europa
01805/6767-19
01805/6767-16
01805/6767-17
buergerservice-bund.de
Referat Information, Publikation, Redaktion
53107 Bonn
Stand: April 2009
Wenn Sie Bestellungen aufgeben möchten:
an Herausgeber
Gebärdentelefon:
*Festpreis 14 Cent/Min. – abweichende/andere Preise aus den Mobilfunknetzen möglich.
Layout/Satz:
Grafischer Bereich des BMAS, Bonn
Bonifatius, Paderborn
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In Afghanistan vieles geschafft
Das Klinefelter-Syndrom Informationen und Erfahrungsberichte für
Zerebrale Funktionen bei hirngeschädigten
Neue AWO-Website mit noch mehr Service
Integrierte Sprachförderung
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