Source: http://www.uni-protokolle.de/foren/viewt/78687,40.html
Timestamp: 2019-08-18 18:01:36
Document Index: 264723487

Matched Legal Cases: ['§ 1143', '§ 426', '§ 894', '§ 285', '§ 426', '§ 242', '§ 1143', '§1143', '§ 1143', '§ 1143', '§ 1143', '§ 285', '§ 285', '§ 242', '§ 285', '§ 275', '§ 644', '§ 285']

Verfasst am: 14 Sep 2006 - 13:56:12 Titel:
also ich prüfe zunächst, ob ein X gegen C einen Anspruch auf Forderungsübergang nach §§ 1143 I S.1, 412, 401 hat. Bei den Rechtsfolgen erwähne ich dann u.a. den Erstattungsanspruch gegen Y aus § 426. Anschließend prüfe ich noch einen Anspruch auf Grundbuchberichtigung nach § 894... ...
Verfasst am: 14 Sep 2006 - 15:05:58 Titel:
Das ist doch mal ein Wort! So ham doch alle was sie wollen
Verfasst am: 14 Sep 2006 - 15:13:45 Titel:
Hallo, Fragen die übrig blieben:
Bei K gegen B/DriSchaLi; hat K einen Anspruch aus § 285 auf Herausgabe oder aus 242? Und wennn ja 242, welche Fallgruppe? Widersprüchliches Verhalten, fehlendes Eigeninteresse?
Bei X gegen C:
C muss die Forderung gegen B abtreten, die akzessorische Sicherung geht mit über, soweit so gut. Aber heisst das die ganze Forderung oder gemäß § 426 nur den Anteil, auf den X einen Regressanspruch gegen Y hat?
Und wie wird an der FU die Überschreitung der Seitenzahl gehandhabt? 1 Seite OK, danach wirds böse?
Verfasst am: 14 Sep 2006 - 16:27:35 Titel:
Aus eigener Erfahrung, allerdings an einem anderen Lehrstuhl:
Eine Seite böse... Es wurde mir mitgeteilt, dass die maximale Seitenzahl angegeben wird und dass es in keinem Fall einen Grund gäbe, diese zu überschreiten, zumal alles was zu viel ist eh falsch ist...
Verfasst am: 14 Sep 2006 - 16:33:07 Titel:
IM hat folgendes geschrieben:
Ist § 242 eine Anspruchsgrundlage?
Verfasst am: 14 Sep 2006 - 20:02:57 Titel:
irre ich mich oder kann es nicht sein, dass § 1143 bei hypotheken und nicht grundschulden anwendung findet??
Verfasst am: 15 Sep 2006 - 16:11:50 Titel: §1143 Grundschuld
§ 1143 ist nach h.M. nach Zahlung auf die Grundschuld dahingehend anwendbar, dass diese gemäß § 1143 Eigentümergrundschuld wird. Hinsichtlich der Forderung findet nur nach einer Mindermeinung eine Cessio Legis nach § 1143 statt, 1143 ist nach h.M. nicht anwendbar auf die Forderung (keine Akzessorität)
Zu § 285, 242: § 285 passt nicht, da Unmöglichkeit vorausgesetzt wird. Ein Anspruch aus Treu und Glauben müsste aber denkbar sein, auch wenn § 242 keine klassische AGL ist. Weitere Meinungen hierzu?
Verfasst am: 16 Sep 2006 - 12:38:08 Titel:
bedeutet das dann, dass wir bezüglich X und C nur die Grundbuchberichtigung prüfen müssen?
§ 285 ist trotz der Anforderung der unmöglichkeit analog anzuwenden. B wird nicht aufgrund § 275 I-III von seiner Leistungspflicht berfeit da er Geld schuldet und Geldleistungen niemals unmöglich sind. Er ist vielmehr durch § 644 I befreit. da dieselben Interessen geschützt werden ist daher § 285 analog anzuwenden.
Verfasst am: 16 Sep 2006 - 13:35:17 Titel:
Danke wg. 285 analog.
Ich prüfe die Abtretung der Forderung (keine cessio legis, daher Abtretung aus dem Sicherungsvertrag) und diskutiere dann unter Rechtsfolgen, inwieweit und ob überhaupt die Bürgenforderung mit übergeht (Meinungsstreit "Bürgenrennen" nur andersrum wg. Grundschuld)
Verfasst am: 16 Sep 2006 - 15:28:34 Titel: