Source: https://www.schiffszimmerer.de/emag/2020-geschaeftsbericht/
Timestamp: 2020-07-13 02:37:15
Document Index: 47331901

Matched Legal Cases: ['§ 26', '§ 3', '§ 275', '§ 274', '§ 253', '§ 40', '§ 40', '§ 41', '§ 53', '§ 316', '§ 1', '§ 322', '§ 53', '§ 317', '§ 53', '§ 317', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5']

Schiffzimmerer Geschäftsbericht
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DIE ORGANE DER GENOSSENSCHAFT Vertreterversammlung (Stand 03.03.2020) 190 von den Mitgliedern unmittelbar gewählte Vertreterinnen und Vertreter Amtszeit: 2015 – 2020 Vorstand Vorsitzer Herbert Alfeld (geb. 1955) (bis 31.03.2019) Wohnungswirt Thomas Speeth (geb. 1965) Diplom-Ingenieur (Architekt) Immobilienkaufmann (EBZ) Matthias Saß (geb. 1983) (ab 01.02.2019) geprüfter Bilanzbuchhalter (IHK) Immobilienfachwirt (IHK) Prokurist Holger Müller (geb. 1958) Fachwirt in der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft Aufsichtsrat (Stand: 03.03.2020) Vorsitzer Arne Brügmann (geb. 1963) Bankkaufmann Amtszeit: 2019 – 2022 stv. Vorsitzer Oliver Thiele-Lorenzen (geb. 1964) Geschäftsführer Amtszeit: 2018 – 2021 Beate Böttcher (geb. 1954) Rechtspflegerin Amtszeit: 2018 – 2021 Eberhard Brandt (geb. 1947) Diplom-Ingenieur Amtszeit: 2018 – 2021 Dirk Burmester (geb. 1961) Diplom-Ingenieur Amtszeit: 2017 – 2020 Hilbert Hinz (geb. 1941) Diplom-Ingenieur Amtszeit: 2016 – 2019 (Aufsichtsratsmitglied bis 22.05.2019) Dan Stieper (geb. 1987) Betriebswirt M.Sc. Amtszeit: 2018 – 2020 Dierk Vietheer (geb. 1952) Polizeibeamter i. R. Amtszeit: 2018 – 2020 Anita Winkler-Bondartschuk (geb. 1956) Volljuristin Amtszeit: 2019 – 2022 Birgit Wahrenburg-Jähnke (geb. 1966) Diplom-Volkswirtin Amtszeit: 2019 – 2022
DIE SCHIFFSZIMMERER- GENOSSENSCHAFT AUF EINEN BLICK Schiffszimmerer in Zahlen – Highlights 2019 14.737 Mitglieder zählte unsere Genos- senschaft Ende des vergangenen Jahres. Jedes Jahr nehmen wir ca. 300 neue Mitglieder auf. Dies geschieht ausschließlich im Zuge einer Wohnungsanmietung. 7,21 Euro Mit unserer durchschnittlichen Grundnutzungsgebühr von 7,21 Euro pro m2 liegen wir deutlich unter dem Hamburger Mietenspiegel. 40 Wohnungen haben wir im vergangenen Jahr energetisch modernisiert. Über diese Sanie- rungsmaßnahme machen wir einen großen Teil unseres alten Wohnungsbestandes wieder fit für die nächsten 30 Jahre. 101 Mitarbeiter arbeiten in unserer Genossenschaft. Neben Mitar- beiterinnen und Mitarbeitern in der Geschäftsstelle sind unsere Hausverwalter und Gärtner vor Ort in unseren Wohnanlagen beschäftigt. 61 Neubauwohnungen haben wir im vergangenen Jahr fertig- gestellt. Diese befinden sich in unserem Quartier Rüben- kamp im Hamburger Stadtteil Ohlsdorf. Dort erneuern wir seit mittlerweile 13 Jahren Ab- schnitt für Abschnitt unseren Wohnungsbestand.
Wohnungsbestand nach Stadtteilen Legende: bis 100 Wohnungen bis 300 Wohnungen bis 500 Wohnungen mehr als 500 Wohnungen Norderstedt Ammersbek Langenhorn Poppenbüttel Bergstedt Schnelsen Ohlsdorf Volksdorf Sasel Alsterdorf Steilshoop Bramfeld Rahlstedt Lokstedt Winterhude Stellingen Dulsberg Eimsbüttel Barmbek Süd Eilbek St. Pauli St. Georg Neustadt HafenCity Horn Billstedt Wilhelmsburg Lohbrügge Schwarzenbek Neuallermöhe Bergedorf AMMERSBEK ALSTERDORF BARMBEK-SÜD BERGEDORF BERGSTEDT BILLSTEDT BRAMFELD DULSBERG 219 203 344 208 136 180 163 700 EILBEK EIMSBÜTTEL HAFENCITY HORN LANGENHORN LOHBRÜGGE LOKSTEDT NEUALLERMÖHE 624 209 17 27 814 434 242 250 NEUSTADT OHLSDORF POPPENBÜTTEL RAHLSTEDT ST. GEORG ST. PAULI SASEL SCHNELSEN 723 814 67 207 102 133 198 397 STEILSHOOP STELLINGEN VOLKSDORF WILHELMSBURG WINTERHUDE NORDERSTEDT SCHWARZENBEK 156 461 40 100 381 260 102 Stand: 01.01.2020
UNTERNEHMENSKENNZAHLEN MITGLIEDER 2019 2018 2017 2016 2015 14.737 14.719 14.698 14.652 14.683 BEWIRTSCHAFTETE WOHNUNGEN 8.911 8.944 8.873 8.823 8.930 SONSTIGE OBJEKTE WIE LÄDEN, GARAGEN USW. 4.100 4.068 4.058 4.033 4.020 FERTIGGESTELLTE NEUBAUWOHNUNGEN ENERGETISCH MODERNISIERTE WOHNUNGEN WOHNUNGEN MIT KÜCHE-/BAD- MODERNISIERUNGEN 61 40 71 78 239 193 52 120 212 6 176 208 40 206 244 INVESTITIONEN IN INSTANDHALTUNG/-SETZUNG T € 16.342 16.374 14.394 15.256 15.549 INVESTITIONEN IN ENERGETISCHE MODERNISIERUNG UND UMBAU INVESTITIONEN IN NEUBAU UND GRUNDSTÜCKSERWERB FLUKTUATIONSQUOTE Ø GRUNDNUTZUNGSGEBÜHR MTL. (PREISFREIER BESTAND) Ø GRUNDNUTZUNGSGEBÜHR MTL. (GESAMTBESTAND) BETRIEBSKOSTEN MTL. T € 2.420 3.761 4.194 3.945 3.348 T € 24.239 25.145 14.182 19.523 20.993 % 7,8 € /m2 7,21 € /m2 7,04 € /m2 2,07 7,2 7,12 6,94 1,81 7,5 6,92 6,77 1,91 7,5 6,80 6,66 1,93 8,0 6,69 6,55 1,97 BILANZSUMME T € 432.767 422.045 399.698 390.609 378.245 GESCHÄFTSGUTHABEN T € 45.582 45.252 44.928 42.723 40.333 RÜCKLAGEN T € 68.844 64.780 59.621 54.410 51.308 UMSATZERLÖSE DER HAUSBEWIRTSCHAFTUNG T € 65.275 61.954 61.806 60.952 60.121 JAHRESÜBERSCHUSS T € 5.772 5.821 7.858 5.777 3.346 CASHFLOW NACH DVFA/SG T € 18.290 17.840 19.027 16.399 14.576 EIGENKAPITALQUOTE % 27,1 26,8 27,1 25,6 24,7 MITARBEITERINNEN UND MITARBEITER Ø p.a. 101 100 100 103 103 AUSZUBILDENDE Ø p.a. 5 4 5 5 6 Ø-ALTER WOHNUNGSVERSORGTER MITGLIEDER Jahre 53,7 53,6 53,3 53,1 52,5
INHALT Nachhaltigkeit und Umwelt- schutz: Gutes Klima für unsere Mitglieder 4 Vorwort des Vorstands 2 Vertreterwahl 2020: So haben Sie gewählt 12 Nachbarschaftliche Initiativen: In Ihrer Nähe tut sich was 14 Bericht des Vorstands über das Geschäftsjahr 2019 17 Wohnen in Hamburg 18 Unsere Mitglieder 20 Unsere Vertreterinnen und Vertreter 22 Unser Vorstand und Aufsichtsrat 22 Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter 22 Unsere Wohnanlagen 24 Unsere Neubauprojekte: Hamburg, unsere Perlen! 8 Bericht des Aufsichtsrats über das Geschäftsjahr 2019 31 Lagebericht 2019 35 Grundlagen des Unternehmens und Geschäftsverlauf 36 Wirtschaftliche Lage der Genossenschaft 38 Prognose-, Chancen- und Risikobericht 42 Jahresabschluss 2019 45 Bilanz zum 31. Dezember 2019 46 Gewinn- und Verlustrechnung 2019 48 Anhang des Jahresabschlusses 2019 49 Gewinnverwendungsvorschlag 57 Zusammengefasstes Prüfungsergebnis und Wiedergabe des Bestätigungsvermerks 58 Vertreterverzeichnis 2020–2025 63 Wohnungsbestand am 1. Januar 2020 68 1
VORWORT DES VORSTANDS Thomas Speeth und Matthias Saß Dieser Geschäftsbericht war fast fertig, als das Coronavirus uns im März erreichte. Wir schlossen unsere Geschäftsstelle, ließen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die aus Risiko- gebieten zurückkehrten sowie diejenigen, die keine Betreuung mehr für ihre Kinder hatten, zu Hause. Wir stellten einen Notfallplan auf, falls die Gesundheitsbehörde unseren Betrieb unter Quarantäne stellen würde. Wir hatten Glück: Bis heute sind alle gesund und auch wirtschaftlich hat uns Corona verschont. Inzwischen haben wir den Weg zurück in einen weit- gehend normalen Berufsalltag gefunden – selbstverständlich unter Anwendung der Hygiene- und Abstandsvorschriften. 2 VORWORT DES VORSTANDS
Bisher hat die Pandemie nur zu einer leicht erhöhten Ausfallquote bei unseren gewerblichen Mieten geführt. Außerdem verzeichnen wir eine leichte Verzögerung bei der Fertigstellung eines Teils unserer Bauvorhaben. Die Nachfrage nach unseren Wohnungen ist weiterhin sehr hoch, Leerstände erwarten wir nicht. Zum aktuellen Zeitpunkt können wir sagen, dass wir mit einem blauen Auge durch diese Krise kommen. Dieser Geschäftsbericht behandelt das Ge- schäftsjahr 2019. Corona spielte letztes Jahr für unsere Genossenschaft noch keine Rolle. Deshalb finden Sie nur im Risikobericht auf Seite 42 einen Textabsatz zum Thema. Ansonsten informieren wir Sie auf den kommenden Seiten über unser Kerngeschäft: Das Bauen und die Vermietung unseres Immobilienbestands. Unseren aktuellen Bestand von fast 9.000 Woh- nungen modernisieren und erneuern wir stetig. Derzeit bauen wir 245 Wohnungen, weitere 40 befinden sich im Bauantragsverfahren. Unser Bautempo wird sich in den nächsten Jahren jedoch verlangsamen. Die hohen Baukosten erschweren es uns, ausgewogene Nutzungsge- bühren anzusetzen. Außerdem sollen öffentliche Grundstücke in Hamburg künftig überwiegend im Erbbaurecht vergeben werden. Als Genossen- schaft möchten wir Grundstücke jedoch kaufen. Gleichwohl haben die vielen Bauprojekte in Hamburg zu einer Entlastung des angespannten Wohnungsmarkts geführt. Der Hamburger Mietenspiegel 2019 hat gezeigt, dass die Mieten im Vergleich zum Jahr 2017 nur noch halb so stark angestiegen sind, um 2,6 % und somit nied- riger sind als die allgemeine Preissteigerung. Im Rahmen des Bündnisses für das Wohnen wurden seit dem Jahr 2011 mehr als 55.000 Wohnungen in Hamburg gebaut. Es bleibt unser Grundsatz, zuallererst unsere wirtschaftliche Grundlage zu sichern und unsere Mitglieder bestmöglich mit Wohnungen zu ver- sorgen. Auf der technischen Seite möchten wir die Instandhaltung und Modernisierung unserer Wohngebäude auf dem heutigen hohen Stand halten. Die energetische Modernisierung spielt weiterhin eine große Rolle für uns, besonders im Zusammenhang mit der Erreichung der Klima- ziele. Unsere Wohngemeinschaften für körperlich und geistig eingeschränkte Menschen in Stel- lingen und in Ohlsdorf wurden im vergangenen Jahr fertiggestellt und bezogen. Zwei weitere Wohngemeinschaften entstehen derzeit in Sasel. Soziale Kooperationspartner wie die Martha Stiftung oder das Sozialkontor unterstützen uns dabei, in den nächsten Jahren in diesem Bereich Erfahrungen zu sammeln. Entscheidend ist für uns, dass unsere Mitglieder diese Konzepte annehmen, weil wir einen stattlichen Teil unserer genossenschaftlichen Mittel und somit die Gelder unserer Mitglieder dafür einsetzen. Wir bedanken uns bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie dem Betriebsrat für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Sie haben im vergangenen Jahr wieder maßgeblich dazu beigetragen, dass sich unsere Mitglieder bei uns wohlfühlen und unsere Genossenschaft sich weiterhin gut entwickelt. Hamburg, im Mai 2020 Thomas Speeth Matthias Saß 3
NACHHALTIGKEIT UND UMWELTSCHUTZ Gutes Klima für unsere Mitglieder Unsere Wohnanlage „Rückertstraße“ in Hamburg-Eilbek wurde im Jahr 2007 energetisch modernisiert. 4 SONDERTEIL
-50 % Einsparung von CO2 in den Wohnanlagen von 1998 bis 2014 Die Beispiele unserer drei Wohnanlagen „Otto-Stolten-Hof“, „Kranzhaus“ und „Rückert- straße“ zeigen, dass wir dort den CO2-Ausstoß in den vergangenen 22 Jahren um durchschnitt- lich 50 % reduziert haben. Es gibt zwei wesentliche Stellschrauben, an denen wir zugunsten von Klima und Umweltschutz drehen können: Wir können unsere Heizungs- und Warmwasseranlagen optimieren und unsere Wohnanlagen energe- tisch modernisieren. Unser „Otto-Stolten-Hof“ und das „Kranzhaus“ wurden beide im Jahr 1949 erbaut. Sie stehen unter Denkmalschutz, was eine energetische Modernisierung der Fassaden erschwert. Unsere Wohnanlage „Rü- ckertstraße“ aus dem Baujahr 1955 haben wir im Jahr 2007 energetisch modernisiert. RÜCKERTSTRASSE • Baujahr 1955 • 107 Wohnungen • ca. 55 m² beheizte Wohnfläche pro Wohnung • Anlagentechnik 2002 • Wärmedämmung 2007 • Wärme Hamburg GmbH • Zentralheizung und Warmwasserversorgung CO2 EINSPARUNG -96 t CO2 Reduzierung von 136 Tonnen auf 40 Tonnen zwischen 1997–2014 1997–1998: 24 kg CO2 pro m² Wohnfläche 2013–2014: 7 kg CO2 pro m² Wohnfläche 5
Der Otto-Stolten-Hof in Winterhude steht unter Denkmalschutz. Die jährlichen Auswertungen des Energieverbrauchs dieser drei Wohnan- lagen haben dazu geführt, dass wir die Thermostate in den Wohnungen und die Regulierventile an den Hauptanlagen regelmäßig prüfen und nachjustieren. Den Energieverbrauch haben wir dadurch reduziert. Neue elektronische Heizungspumpen leisten einen weiteren Beitrag. Seit 1998 haben wir durch diese im Verhältnis kleinen Maßnahmen unseren CO2-Ausstoß um durchschnittlich 50 % gesenkt. Mit einem Ausstoß von ca. 24 kg CO2 pro Jahr und Quadratmeter Wohnfläche liegt unsere Genos- senschaft deutlich unter den Richtwerten, die der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e. V. (VNW) mit 36 kg CO2 pro Jahr und Quadrat- meter Wohnfläche vorgibt. OTTO-STOLTEN-HOF • Baujahr 1949 • 188 Wohnungen • ca. 64 m² beheizte Wohnfläche pro Wohnung • Anlagentechnik Baujahr 2007 • Wärme Hamburg GmbH • Zentralheizung und Warmwasserversorgung CO2 EINSPARUNG -169 t CO2 Reduzierung von 338 Tonnen auf 169 Tonnen zwischen 1997–2014 1997–1998: 28 kg CO2 pro m² Wohnfläche 2013–2014: 14 kg CO2 pro m² Wohnfläche 6 SONDERTEIL
Fassaden von unter Denk- malschutz stehenden Wohngebäuden energe- tisch zu modernisieren, ist nicht ganz einfach. KRANZHAUS • Baujahr 1949 • 146 Wohnungen • ca. 62 m² beheizte Wohnfläche pro Wohnung • Anlagentechnik Baujahr 2007 • Wärme Hamburg GmbH • Zentralheizung und Warmwasserversorgung CO2 EINSPARUNG -127 t CO2 Reduzierung von 245 Tonnen auf 118 Tonnen zwischen 1997–2014 1997–1998: 27 kg CO2 pro m² Wohnfläche 2013–2014: 13 kg CO2 pro m² Wohnfläche Energetische Modernisierungen vermindern CO2-Emissionen CO-Emissionen verursacht durch die Raumheizung, Auswertung in kg/m² 35 27 20 e h c ä l f n h o W ² m / O C g k 40 35 30 25 20 15 10 5 0 Entwicklung der CO-Emission 28 27 14 13 24 7 30 25 20 15 10 5 0 CO in kg/m² Wohnﬂäche pro Jahr 2000 2007 2014 Otto-Stolten-Hof Kranzhaus Rückertstraße Deutliche Reduzierung der CO-Emission 1997 2014 7
UNSERE NEUBAUPROJEKTE Hamburg, unsere Perlen! Dieses Treppenhaus befindet sich in einem unserer Wohnge- bäude auf der Langen Reihe in Hamburg-St. Georg. Das Haus wurde im Jahr 1878 erbaut. Seit dem Jahr 1978 befindet es sich im Eigentum der Schiffszimmerer- Genossenschaft. Vor wenigen Wochen haben wir die denkmalgeschützte Sanierung des Jugendstil-Treppenhauses abgeschlossen. Für den Jugend- stil typische Elemente sind zum Beispiel Linienführungen, die an pflanzliche und geometrische Formen angelehnt sind. Auch eine Tendenz zum Ornamentalen ist erkennbar. Damit sind sich wiederholende, abstrakte Muster gemeint. 8 SONDERTEIL
2020 wird für unsere Genossenschaft ein besonderes Jahr. Ab Herbst stellen wir unseren Mitgliedern 162 Neubauwohnungen zur Verfügung. Unser Überblick zeigt Ihnen, wo und was wir bauen. DIE SCHIFFSZIMMERER IN DER HAFENCITY Im Baakenhafen bauen wir gemeinsam mit der Baugenossenschaft „Hamburger Wohnen“ und „Hamburg Leuchtfeuer“ auf dem Baufeld 95. Dort entstehen zurzeit 75 barrierearme Wohnungen zwischen zwei und vier Zimmern sowie ein Gemeinschaftsraum mit Dachterrasse. 18 Woh- nungen sind öffentlich gefördert (2. Förderweg). 23 Wohnungen werden preisreduziert angeboten. 34 Wohnungen sind frei finanziert. „Hamburg Leuchtfeuer“ ist in unserer Stadt bekannt für seine Hospizeinrichtungen. Im Baakenhafen wird die gemeinnützige Organisation als unser Nachbar eine betreute Wohn-Pflege-Gemeinschaft für chronisch kranke junge Menschen und ihre Angehörigen errichten sowie eine offene psychosozia- le Beratungsstelle, vor allem für HIV-Positive und an Aids Erkrankte. Dieses Prinzip der Inklusion war ein zentrales Element unserer erfolgreichen Be- werbung bei der HafenCity Hamburg GmbH. „Hamburger Wohnen“ bringt das „Kammerkombinat“ als Mieter mit. Diese Gruppe wird im gesamten Quartier vielfältige Kulturveranstaltungen ausrichten. 9
DIE SCHIFFSZIMMERER IN SASEL Vor drei Jahren konnten wir im Petunienweg in Sasel eine frühere Vorbe- haltsfläche für den S-Bahn-Ausbau kaufen. Dort bauen wir drei Mehrfa- milienhäuser mit insgesamt 47 Wohnungen, zwei Wohn-Pflege-Gemein- schaften und einem Gemeinschaftsraum. 43 Wohnungen sind öffentlich gefördert und ein Wohnberechtigungsschein ist erforderlich. Unsere Wohnungen liegen in der Nähe des Alstertal-Einkaufszentrums und des S-Bahnhofs Poppenbüttel. Einkaufszentren und S-Bahn sind fußläufig und mit dem Bus zu erreichen. DIE SCHIFFSZIMMERER IM PERGOLENVIERTEL Auf einer 27 Hektar großen Fläche, die zwischen den S-Bahn-Stationen „Rübenkamp“ und „Alte Wöhr“ liegt, entsteht das „Pergolenviertel“. Auf acht Hektar dieser Fläche werden zurzeit 1.400 Wohnungen gebaut, von denen 60 % öffentlich gefördert sind. Ähnlich wie in der Winterhuder Jarrestadt werden die Gebäude mit großen durchlässigen und grünen Innenhöfen gebaut. Die übrigen sieben Hektar des Pergolenviertels werden Parkflächen, Spiel- und Bolzplätze sein. In Kooperation mit der Hamburger Lehrer-Baugenossenschaft eG und der Kaifu-Nordland eG bauen wir 30 Wohnungen im 1. und 2. Förderweg. Ein Wohnberechtigungsschein ist erforderlich. 10 SONDERTEIL
info WUSSTEN SIE SCHON? Die Wohngebäude der Schiffszimmerer- Genossenschaft finden Sie sogar im Miniatur Wunderland in der Hamburger Speicherstadt. Schauen Sie genau und Sie können uns an insgesamt vier verschiede- nen Stellen finden. DIE SCHIFFSZIMMERER IN POPPENBÜTTEL Im Poppenbüttler Alstertal baute unsere Genos- senschaft Mitte der 1930er-Jahre eine Siedlung aus 54 Einzel- und Doppelhäusern. Zu jedem Haus gehörten 1.000 m² Garten, die für die Selbstver- sorgung der dort lebenden Familien gedacht waren. Auch heute ist Poppenbüttel ein grüner Hamburger Stadtteil, in dem es sich beschaulich lebt. Seit der Verabschiedung des neuen Bebauungsplans im Jahr 2015 haben wir schrittweise damit begonnen, die Mattias-Strenge-Siedlung weiterzuentwickeln und an die heutigen Bedürfnisse unserer Mitglieder anzupassen. Derzeit ersetzen wir eine der Altbauten durch ein Mehrfamilienhaus mit zehn Wohnungen. DIE SCHIFFSZIMMERER IN OHLSDORF In unserem Schiffszimmerer-Quartier in Ohlsdorf wohnen rund 2.000 Menschen in ca. 750 unserer Wohnungen. Das Quartier bildet das Herz unserer Wohnanlagen, weil es das größte ist und genau in der Mitte unserer Wohnanlagen liegt. Seit zwölf Jahren gestalten wir dieses Quartier neu. Im Rhythmus von ca. zwei Jahren trennen wir uns von einem Abschnitt an Altbauten aus den 1950er-Jahren und bauen an derselben Stelle moderne Neubauwohnungen. Diese sind sowohl öffentlich gefördert als auch frei finanziert. Der sechste Bauabschnitt wird Anfang 2021 bezugsfertig für unsere Mitglieder sein. Sogar im Miniatur Wunder- land in der Hamburger Speicherstadt sind die Schiffszimmerer vertreten. 11
Vertreter wahl 2020 So haben Sie gewählt … Die Vertreterinnen und Vertreter für die Wahlperiode 2020–2025 sind gewählt. Wir informieren Sie hier über interessante Zahlen und Fakten der Wahl: 295 Insgesamt haben 295 Mitglieder ihr neues Amt aufgenommen. 215 davon sind Vertreterinnen und Vertreter, 80 sind Ersatzvertreter- innen und Ersatzvertreter. 65,17 % Mit 65,17 % war die Wahlbeteiligung in unserem Wahlbezirk Poppenbüttel am höchsten. 12 SONDERTEIL
108 Sie haben 108 Vertreterinnen und Vertreter wie- dergewählt. 107 Personen – also fast die Hälfte – sind ganz neu im Amt. Auch bei den Ersatzvertre- terinnen und Ersatzvertretern gibt es viele neue Gesichter: 75 der 80 Personen sind frisch dabei. Die Wahlbeteiligung 2020 lag bei 26,65 %. Damit haben insgesamt 3.928 von 14.737 wahlberechtigten Mitgliedern ihre Stimme abgegeben. 2015 lag die Wahlbeteiligung mit 27,77 % etwas höher. Der Altersdurchschnitt unserer Vertreterinnen und Vertreter sowie der Ersatzvertreterinnen und Ersatzvertreter liegt insgesamt bei 56,3 Jahren. Das jüngste Mitglied aus unserem Vertreterkreis ist 21 Jahre alt, das älteste 85 Jahre. Von den gewählten Vertreterinnen und Vertretern sowie den Ersatzvertreterinnen und Ersatzvertretern sind insgesamt 43 % Frauen und 57 % Männer. SCHIFFSZIMMERER NEWSLETTER Bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Jetzt zum E-Mail-Newsletter anmelden! 13
NACHBARSCHAFTLICHE INITIATIVEN In Ihrer Nähe tut sich was STRÄKELN FÜR EINE WÄRMERE GESELLSCHAFT Den nachbarschaftlichen und gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken – das möchte Schiffszimmerer-Mitglied Stefanie Winkler. Seit zwei Jahren betreut sie den von ihr gegründeten Schnelsener Standort der „Wooli- gans“. Sie treffen sich im Gemeinschaftsraum unserer Schnelsener Wohn- anlage und häkeln und stricken für Menschen in Not und ohne Obdach. Stefanie Winkler und ihre Mitstrickerinnen bewirken mit ihrer Initiative zweierlei: Einerseits tun sie durch die regelmäßigen Treffen etwas gegen Einsamkeit in unserer Gesellschaft. Andererseits lenken sie den Fokus auf diejenigen unter uns, die in äußerster Not leben und dadurch gesellschaft- lich isoliert sind. Mittlerweile gibt es die „Wooligans – gemeinsam sträkeln für eine warme Gesellschaft“ auch in Hamburg-Bergedorf und Hamburg-Neugraben sowie in Stuttgart, Bochum und Münster. Weitere Infos unter wooligans.net Sie stricken und häkeln für Menschen in Not: Sarah McHardy, Meike Bernhard und Schiffszimmerer- Mitglied Stefanie Winkler (v. l. n. r.). 14 SONDERTEIL
EIN TROMPETENBAUM FÜR UNSERE GENOSSENSCHAFT Nicht nur an sich, sondern an die Zukunft denken – dies lag der Ehefrau eines Schiffs- zimmerer-Mitglieds, Renate Bolick-Müller, am Herzen. Ihr Geburtstags-Wunschzettel war nicht besonders lang, dafür aber außergewöhnlich: ein Trompetenbaum für ihre Wohnanlage sollte es sein. Zur Feier ihres 80. Geburtstags brachten Familie und Freunde keine Pralinen und Blumen mit. Stattdessen stellte Renate Bolick-Müller ein Sparschwein für den Baum auf. „Unsere Wohn- anlage ist wunderschön grün. Aber ein Trom- petenbaum mit großen herzförmigen Blättern hebt sich von anderen Bäumen ab und spendet Schatten in heißen Sommern. Die weißen Blüten des Trompetenbaums werden die Nachbarschaft erfreuen“, so Renate Bolick-Müller. Der Leiter unseres Regiebetriebs Gartenpflege, Matthias Harms, war begeistert und hat den Trompetenbaum für Renate Bolick-Müller einge- pflanzt. Mittlerweile hat er in unserer Lohbrüg- ger Wohnanlage bereits Wurzeln geschlagen – zur Freude aller Bewohnerinnen und Bewohner. 15 Tobias Lachmann aus dem Otto-Stolten-Hof in Winterhude hat gemeinsam mit seinen Nachbarn die renovierungsbedürftigen Gartenbänke wieder schön gemacht. Das Ergebnis lässt sich sehen. EIN FRISCHER ANSTRICH ZUM JUBILÄUM Einen rundum schönen Otto-Stolten-Hof woll- ten die Nachbarn zur 90-Jahr-Feier präsentie- ren. Kurzerhand beschlossen sie, die in die Jahre gekommenen Gartenbänke in einer gemeinsa- men Aktion wieder flottzumachen. Unsere Ge- nossenschaft übernahm die Materialkosten, die Nachbarn machten die Arbeit. Bis auf das Holz schliffen sie die Sitzbänke ab, grundierten und lackierten sie. Sie reparierten und verschweißten Metallteile, ersetzten Schrauben und Bolzen. Die gemeinsame Aktion hat den Nachbarn im Otto-Stolten-Hof so viel Spaß bereitet, dass sie mit dem Handwerk weitermachen möchten. Sie planen, eine gemeinsame Werkstatt ein- zurichten, in der Nachbarn für Nachbarn nach Herzenslust reparieren und werken können. Wir finden: Das ist klasse! Renate Bolick-Müller und ihr Mann haben sich diesen Trompetenbaum gewünscht.
16 BERICHT DES VORSTANDS
BERICHT DES VORSTANDS über das Geschäftsjahr 2019 17
Wohnen in Hamburg Die Zahl der Einwohnerinnen und Einwohner Hamburgs wird in den kommenden Jahren weiter ansteigen. Nach einer Vorausberechnung mit moderater Zuwanderung aus dem Ausland wächst die Bevölkerungszahl auf 1,988 Mio. im Jahr 2040 an. Die Ursachen sind eine positive Bilanz aus Geburten und Sterbefällen sowie ein Wanderungsgewinn durch mehr Zu- als Fortzüge. Einen Rückgang der Bevölkerung könnte es erst nach 2040 geben. Der Anteil an Hamburgerinnen und Hambur- gern, die über 50 Jahre alt sind, beträgt 37,6 %, der Anteil zwischen 18 und 29-jährigen 16 %. Stark wachsen wird die Zahl der über 80-Jährigen um mehr als ein Drittel im Vergleich zu heute. Im Durchschnitt ist die Hamburger Bevölkerung zurzeit 42,1 Jahre alt. Die Bevölkerung der Hansestadt ist multikultu- rell geprägt. Nahezu alle Staatsangehörigkeiten sind hier vertreten. Der Anteil von Bürgern aus dem Ausland betrug Ende 2018 gut 16 %. In rund 17,8 % der Hamburger Haushalte leben Kinder unter 18 Jahren. Der Anteil von Einperso- nenhaushalten ist seit 2009 von 51,6 % auf 54,5 % gestiegen. Die steigende Nachfrage an Wohnraum Ende 2018 gab es in Hamburg 956.476 Woh- nungen. Der Anteil der Sozialwohnungen betrug mit 75.716 Wohnungen 7,9 % in Bezug auf die Gesamtzahl aller Wohnungen. In den 2000er-Jahren sind zu wenige Wohnun- gen entstanden. Zwischen den Jahren 2002 und 2010 wurden im Durchschnitt nur rund 3.700 Wohnungen pro Jahr fertiggestellt. Gleichzeitig kamen mehr Menschen in die Stadt. Um den da- durch entstandenen Nachholbedarf zu decken und der nach wie vor steigenden Nachfrage zu begegnen, wurden im Rahmen des Hamburger Bündnisses für das Wohnen seit 2011 insgesamt Baugenehmigungen für über 96.000 Wohnun- gen erteilt. Die Gründe für den weiterhin hohen Neubaubedarf sind vielfältig: Zuzug aus anderen Regionen Deutschlands und Europas, die zuneh- mende Anzahl von Single-Haushalten sowie der Wunsch nach größeren Wohnungen vor allem in innenstadtnahen Vierteln. Das „Bündnis für das Wohnen“ wird in Koope- ration mit Senat, Behörden, Bezirken, Woh- nungswirtschaft und Verbänden erfolgreich umgesetzt. Seit 2016 werden anstatt bis dahin jährlich 6.000 Baugenehmigungen, jährlich 10.000 Baugenehmigungen vereinbart. Seit 2013 wurden dadurch jährlich mehr als 6.000 Wohnungen fertiggestellt. Seit 2017 werden jährlich 3.000 Wohnungen statt bisher 2.000 Wohnungen öffentlich gefördert. In keinem anderen Bundesland werden im Verhältnis zur Einwohnerzahl mehr Sozialwohnungen gebaut als in Hamburg. Die Förderung von Sozialwohnungen Im vergangenen Jahr hat die Investitions- und Förderbank Hamburg (IFB) Förderungen für den Bau von 3.551 sozial gebundenen Neu- bauwohnungen bewilligt. Im selben Zeitraum wurden 3.717 sozial gebundene Neubauwoh- nungen fertiggestellt. Auch für 2020 stellt der Senat ein solch umfangreiches Programm zur Verfügung. Die im letzten Jahr verlängerte Mindestbindungszeit von 15 auf 20 Jahre ist gut angenommen worden. Der Anstieg der Mieten im frei finanzierten Wohnungsbestand Die Mieten betrugen 2019 im frei finanzierten, ungebundenen Wohnungsbestand durchschnitt- lich 8,66 Euro/m². Die Netto-Kaltmieten sind da- mit seit dem Mietenspiegel 2017 im Schnitt um insgesamt 0,22 Euro/m² bzw. 2,6 % gestiegen, das entspricht einer jährlichen Steigerungsrate von 1,3 %. 18 BERICHT DES VORSTANDS
CO2-Emissionen Trotz eines Anstiegs der Wohnfläche um ca. 17 % sind die CO2-Emissionen Hamburgs im Gebäudebereich zurückgegangen. Zum einen ging wegen besserer Dämmung von Dächern und Fassaden und neuer Fenster der Heizener- gieverbrauch zurück. Zum anderen gab es einen massiven Umstieg von Öl- auf Gasheizungen. Die gesamten Hamburger Emissionen sind seit 2016 leicht zurückgegangen (von 16.743 Tsd. t auf 16.398 Tsd. t). Dahinter stehen in erster Linie Veränderungen beim CO2-Gehalt des Stroms. Längerfristig sind die Emissionen rückläufig. Seit 1990 sind sie um 20,8 % gesunken. Unser Wohnungsbestand nach Förderung und Belegungsbindung per 01.01.2020 120 (102)* andere preisgebundene Wohnungen, Ø 74 m2 / Wohnung 7.182 (7.134)* ohne Preis- und Belegungsbindung, Ø 62 m2 / Wohnung * Vorjahreszahlen in Klammern 8.911 (Wohnungen gesamt) 1.603 (1.702)* öffentlich geförderte Wohnungen (Preis- und Belegungsbindung), Ø 69 m2 / Wohnung 6 (6)* gepachtete Wohnungen, Ø 73 m2 / Wohnung Unser Wohnungsbestand gemäß der SGB II-Richtlinien (angemessene Unterkunft bei „Hartz IV“) per 01.01.2020 1.880 (1.911)* für 1-Personen-Haushalt bis 50 m2, bis 405,00 Euro Nutzungsgebühr 846 (762)* Für 4-Personen-Haushalt bis 95 m2, bis 709,20 Euro Nutzungsgebühr * Vorjahreszahlen in Klammern 7.562 (Wohnungen gesamt) 2.658 (2.645)* Für 2-Personen-Haushalt bis 65 m2, bis 486,00 Euro Nutzungsgebühr 2.178 (2.014)* Für 3-Personen-Haushalt bis 80 m2, bis 588,75 Euro Nutzungsgebühr 19
Unsere Mitglieder Als Genossenschaft unterscheiden wir uns von anderen Wohnungsvermietern. Unsere Wohnungsnutzer sind Mitglieder unserer Genossenschaft und dadurch Miteigentümer unseres genossenschaftlichen Bestands. Indem sie ihre Vertreterinnen und Vertreter wählen, die wiederum den Aufsichtsrat wählen, der den Vorstand für das operative Geschäft bestellt, nehmen sie direkt Einfluss auf die Gestaltung unseres Unternehmens. Ferienreise für die Jüngsten Auch unsere Jüngsten liegen uns sehr am Herzen. Nach dem großen Erfolg im Jahr 2018 haben wir die Kinder unserer Mitglieder auch im Jahr 2019 wieder zu einer einwöchigen Som- merfreizeit eingeladen. Sie erlebten spannende Abenteuer auf dem Bioland-Gut Wulksfelde. Die gesamte Freizeit stand im Zeichen der Natur: Die Kinder kletterten auf Bäume und schliefen in Zelten unter dem Sternenhimmel. Wir stellen unseren Mitgliedern nicht nur moder- nen und gepflegten Wohnraum zu angemessen Preisen zur Verfügung. Auch das genossen- schaftliche Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe und die Teilhabe unserer Mitglieder sowie unseres gesamten Vertreterkörpers sind uns wichtig. Wohnformen für Mitglieder mit Unterstützungsbedarf Im vergangenen Jahr gab es wieder eine Vielzahl an Aktivitäten, die wir für und mit unseren Mit- gliedern unternommen haben. Gleich zu Beginn des Jahres haben wir unsere ersten innovativen Wohnformen für Mitglieder mit Unterstützungs- bedarf eröffnet: zwei Wohngemeinschaften für Menschen mit einer demenziellen Erkrankung, eine Mehrgenerationen-Wohngemeinschaft und zwei Pflegewohnungen auf Zeit. In unseren Neubauten am Spannskamp (Stellingen) und Rübenkamp (Ohlsdorf) bieten wir unseren Mitgliedern damit gemeinsam mit unserem Ko- operationspartner Martha Stiftung ein Zuhause. Zwei weitere Wohngemeinschaften entstehen derzeit in unserem Neubau im Saseler Petunien- weg. Diese betreiben wir in Kooperation mit dem Sozialkontor. Wir hoffen, dass diese Wohnformen in Zukunft noch stärker in unserem Mitglieder- kreis nachgefragt werden. Willkommensfeste für neue Mitglieder Im vergangenen Jahr haben die Schiffszimmerer- Lotsen, unterstützt von Vorstand, Aufsichtsrat sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, erst- mals unsere neuen Mitglieder bei Willkommens- festen begrüßt. Genossenschaft – was bedeutet das eigentlich? Bei gemütlichem Beisammensein haben wir ihnen die Chancen der Mitgliedschaft und unsere Grundsätze nähergebracht. 40 Neu-Mitglieder aus zwölf unterschiedlichen Stadtteilen und im Alter von 24 bis 83 Jahren waren angereist. Jubiläums-Feiern für unsere Wohnanlagen Einen rundum schönen Otto-Stolten-Hof wollten unsere Mitglieder zur 90-Jahr-Feier im vergangenen August präsentieren. Kurzerhand haben sie in einer gemeinsamen Aktion die in die Jahre gekommenen Gartenbänke wieder flott gemacht. Unsere Genossenschaft übernahm die Materialkosten, die Nachbarinnen und Nachbarn machten die Arbeit. Und noch ein Jubiläum: Die Mitglieder in Ber- gedorf-West haben im Sommer das 50-jährige Jubiläum unserer Wohnanlage gefeiert. Bei Kaffee, Kuchen, Grill-Würstchen und Live-Musik verbrachten sie einen fröhlichen Nachmittag. 20 BERICHT DES VORSTANDS
MITGLIEDERENTWICKLUNG 2019 Mitglieder Anteile Stand am 01.01.2019 Zugänge 2019 a) durch Aufnahme b) durch Übertragung c) durch weitere Anteile Abgänge 2019 a) durch Kündigung b) durch Übertragung (davon verstorben 17) c) durch Ausschluss d) durch Tod im Geschäftsjahr e) durch Tod in früheren Jahren f) durch Kündigung einzelner Anteile Veränderungen Stand am 01.01.2020 GESCHÄFTSGUTHABENENTWICKLUNG 2019 Stand des Geschäftsguthabens am 01.01.2019 Abgang früherer Jahre Abgang durch Übertragung Abgang per 31.12.2019 Zugang 2019 Stand des Geschäftsguthabens am 01.01.2020 325 89 0 147 94 2 119 34 0 14.719 297.049 5.314 1.538 2.243 414 9.095 2.237 1.538 28 1.518 592 943 396 6.856 18 14.737 2.239 299.288 € € 44.534.711,13 88.733,62 230.543,36 708.772,08 -1.028.049,06 1.366.868,27 44.873.530,34 21
Unsere Vertreterinnen und Vertreter Am 22. Mai 2019 fand unsere ordentliche Ver- treterversammlung statt. Im Hotel Grand Elysée berichteten Aufsichtsrat und Vorstand über das wirtschaftlich sehr erfolgreiche Geschäftsjahr. Der Jahresüberschuss betrug 2018 rund 5,8 Mio. Euro. Die Vertreterinnen und Vertreter stimmten einer Dividendenausschüttung in Höhe von 4 % zu. Die Stadtteilzusammenkunft fand im Jahr 2019 im Barmbeker „Museum der Arbeit“ statt. Themen waren unsere Neubauprojekte, unsere Maßnahmen zum Klimaschutz, die fortschreitende Digitalisierung der Genossenschaft und die Ver- treterwahl 2020. Die neue Vertreterversammlung Nachdem wir ordentlich die Werbetrommel für die Vertreterwahl 2020 gerührt hatten und zum ersten Mal in unserer Geschichte einen digitalen Newsletter nutzten, kandidierten rund 300 Mitglieder. Etwa die Hälfte von ihnen ließ sich zum ersten Mal aufstellen. Inzwischen sind die Wahlen beendet und die neue Vertreterver- sammlung für die nächsten fünf Jahre steht fest. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit! Ausflüge und Fortbildungsangebote Im Mittelpunkt der Vertreterrundfahrt standen unsere Wohnanlagen, in denen der inklusive An- satz von „MehrQuartier“ umgesetzt wurde. Vom gerade fertiggestellten fünften Bauabschnitt im Rübenkamp ging es nach Stellingen in den Spannskamp und zur Wohnanlage für Senioren in der Tierparkallee. Abschließend wurde das Neubauvorhaben Baakenhafen in der HafenCity besichtigt. Amtszeit, die in diesem Frühjahr zu Ende ging. Auch im Jahr 2019 boten wir wieder ein umfangreiches Fortbildungsprogramm an. Erste-Hilfe-Kurse, gemeinsame Kochabende, Kommunikationstrainings und Konfliktmanage- ment-Schulungen standen ebenso auf der Agenda wie Informationsfahrten zum Thema neue Wohnformen, Excel-Schulungen und vieles mehr. Unser Vorstand und unser Aufsichtsrat Ende März 2019 verließ unser Vorstandsvorsit- zer Herbert Alfeld nach 44 Jahren Betriebszu- gehörigkeit – davon 21 Jahre im Vorstand – unsere Genossenschaft. Als Nachfolger bestellte der Aufsichtsrat zum 1. Februar 2019 Matthias Saß. Er ist seit dem Jahr 2003 bei uns tätig und leitete zuletzt die wohnungswirtschaftliche Abteilung. Zusammen mit Thomas Speeth meisterte er erfolgreich die erste Vertreterversammlung. Drei neu zu besetzende Aufsichtsratsämter standen im Fokus. Anita Winkler-Bondartschuk und Arne Brügmann wurden wiedergewählt. Neu im Gremium ist die diplomierte Volkswirtin Birgit Wahrenburg-Jähnke. Auf der konstituierenden Sitzung des Aufsichtsrats wurde Arne Brügmann als Vorsitzer des Gremiums bestätigt. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Im Oktober 2019 luden wir unsere Vertrete- rinnen und Vertreter zu einem gemeinsamen Tagesausflug in die Lüneburger Heide ein – als Dankeschön für ihr Engagement zum Wohle unserer Genossenschaft in der fünfjährigen Wir freuen uns darüber, dass wir am Arbeits- markt als sehr guter Arbeitgeber wahrgenom- men werden. Trotz des Fachkräftemangels gewinnen wir weiterhin talentierte Menschen, 22 BERICHT DES VORSTANDS
die mit ihren Fähigkeiten zu unserem wirtschaft- lichen Erfolg beitragen. Damit das auch in den kommenden Jahren so bleibt, haben wir im vergangenen Jahr damit begonnen, unsere internen Arbeitsabläufe zu überprüfen und anzupassen. Wir haben unsere Abteilungen neu strukturiert und zwei neue Mitarbeiter eingestellt, die uns bei der Perso- nalentwicklung und der Digitalisierung unserer Geschäftsprozesse unterstützen. Bau eines modernen Geschäftsgebäudes Im Jahr 2023 werden wir unseren derzeitigen Standort in der Fuhlsbüttler Straße verlassen und mit unserer Geschäftsstelle gute 800 Meter weiter südlich an den Rübenkamp umziehen. Im Herzen unseres größten Wohnquartiers entsteht unser neues Bürogebäude. Schräg ge- genüber der S-Bahn-Station werden wir unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern moderne Arbeitsbedingungen bieten. Ein weiteres Plus: Die Wahrnehmung unserer Marke „Schiffszim- merer-Genossenschaft“ in der Öffentlichkeit werden wir durch die direkte Lage an einem Verkehrsknotenpunkt Hamburgs weiter stärken. Für unsere Mitglieder gibt es in unserem neuen Bürogebäude einen großen Gemeinschaftsraum. Aus- und Weiterbildung in unserer Genossenschaft Seit mehr als einem halben Jahrhundert bilden wir einen großen Teil unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter selbst aus. Inzwischen haben 128 junge Leute bei uns ihren ersten Schritt in ihr Berufsleben gemacht. Viele von ihnen sind bei uns geblieben. Im Jahr 2019 belief sich die durchschnittliche Zugehörigkeitsdauer aller Mit- arbeitenden auf 18 Jahre. Unsere lange Tradition als Ausbildungsbetrieb setzen wir stetig fort. Auch 2019 begannen wieder zwei angehende Immobilienkaufleute ihren beruflichen Weg bei uns. Im vergangenen Jahr feierten wir wieder mehrere 25-jährige und 40-jährige Dienstjubiläen. Im Rahmen unserer Maßnahmen zur Personal- entwicklung bieten wir unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern jährliche Personalgespräche an. Sie und ihre Führungskräfte geben sich gegenseitig Feedback, um die Zusammenarbeit weiter zu verbessern. Darüber hinaus bestehen für unsere gesamte Belegschaft vielfältige Möglichkeiten zur Wei- terbildung. Entwicklung der Mitarbeiterzahlen ø Beschäftigte in der Verwaltung (davon Auszubildende) Verwalter und Gärtner Geringfügig Beschäftigte Jahr: 2019: 2018: 2017: 2016: 2015: 76 (5) 75 (4) 74 (5) 76 (5) 75 (6) gesamt (davon in Teilzeit) 30 30 30 30 30 0 106 (17) 1 1 2 4 106 (19) 105 (16) 108 (17) 109 (19) 2323
Unsere Wohnanlagen Instandhaltung | Modernisierung Wir investieren jedes Jahr ungefähr 20 Mio. Euro in die Pflege und Modernisierung unseres Woh- nungsbestands. Für die Instandhaltung/-setzung im Jahr 2019 haben wir insgesamt 16,3 Mio. Euro (Vorjahr: 16,4 Mio. Euro) investiert. Für die energetische Modernisierung durch Wärmedämmung wurden 2019 zusätzliche 2,4 Mio. Euro (Vorjahr: 3,8 Mio. Euro). Im vergangenen Jahr haben wir in vielen Wohnanlagen im Zuge eines Mieterwechsels eine vollständige Wohnungsmodernisierung durchgeführt und dabei jeweils das Bad und die Küche von Grund auf erneuert. Im Jahr 2020 wird der vierte Bauabschnitt der energetischen Modernisierung der Hans-Schwenkel-Wohnanlage fertig. 24 BERICHT DES VORSTANDS
Großinstandsetzung unter Denkmalschutz Barmbek-Süd | St. Georg In unseren unter Denkmalschutz stehenden Wohnanlagen Heinrich-Groß-Hof in Barmbek- Süd und auf der Langen Reihe in St. Georg haben wir die Treppenhäuser mit ihren histori- schen Elementen wiederhergestellt. Energetische Modernisierung Langenhorn Unsere Wohnanlagen in Langenhorn reprä- sentieren 5 % unseres Wohnungsbestands. In der Hans-Schwenkel-Wohnanlage haben wir im Jahr 2019 den dritten Bauabschnitt der energetischen Modernisierung vollständig abge- schlossen und sind mit den Arbeiten am vierten Bauabschnitt weit fortgeschritten. Unsere „Wohnwertmiete“ und der Hamburger Mietenspiegel im Vergleich Hamburger Mietenspiegel in Euro / m2 (ø); der Ham- burger Mietenspiegel wird nur alle zwei Jahre erhoben. „Wohnwertmiete“ (Grundnutzungsgebühr) preisfreier Wohnungen in Euro / m2 (ø) 8,44 8,66 8,02 7,56 7,15 6,76 6,27 6,31 6,42 6,47 6,56 6,69 6,03 6,14 6,80 6,92 7,12 7,21 Jahr 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 25
Neubau-Projekte Unsere Mitglieder sind mehr als nur Mieter. Jedes Mitglied erwirbt mit seinem Eintritt in die Genossenschaft Anteile. Der Dauernutzungs- vertrag sichert das Wohnrecht auf Lebenszeit. Aus diesem Grund ist es uns wichtig, dass alle bei uns wohnenden Mitglieder und ihre Ange- hörigen in möglichst jeder Lebensphase ein pas- sendes Wohnumfeld vorfinden. Im Rahmen von Neubau und Grundstückserwerb haben wir im Jahr 2019 rund 25 Mio. Euro investiert (Vorjahr: rund 24,4 Mio. Euro). Ohlsdorf | Quartier Rübenkamp Unser Schiffszimmerer-Quartier in Ohlsdorf be- findet sich genau in der Mitte unserer Wohnanla- gen in Hamburg. Seit zwölf Jahren gestalten wir dieses Quartier neu. Im Rhythmus von etwa zwei Jahren trennen wir uns von einem Abschnitt an Altbauten aus den 1950er-Jahren und bauen an derselben Stelle moderne Neubauwohnungen. Diese sind sowohl öffentlich gefördert als auch frei finanziert. Im vergangenen Jahr haben wir den fünften Bauabschnitt fertiggestellt, mit 60 neuen Wohnungen, zwei Tiefgaragen mit 39 Parkplätzen, einem Nachbarschaftstreff, einer Pflegewohnung auf Zeit und einer Wohngemein- schaft für Menschen mit einer demenziellen Er- krankung. Derzeit arbeiten wir an Bauabschnitt sechs. Eine Besonderheit dieses Abschnitts sind die fünf Maisonette-Wohnungen, die mit einem eigenen Hauseingang den Charakter kleiner Stadthäuser haben werden. 26 BERICHT DES VORSTANDS
Sasel | Petunienweg Vor drei Jahren konnten wir im Petunien- weg in Sasel in direkter Nachbarschaft zu unseren bestehenden Wohnanlagen vor Ort eine frühere Vorbehaltsfläche für den S-Bahn-Ausbau kaufen. Dort bauen wir drei Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 47 Wohnungen, zwei Wohn-Pflege-Gemein- schaften und einem Gemeinschaftsraum. 43 Wohnungen sind öffentlich gefördert und ein Wohnberechtigungsschein ist erforderlich. Es gibt eine Tiefgarage mit 51 Parkplätzen. Ab dem Herbst 2020 sind die Häuser fertig zum Einzug. Im südlichen Teil des Grundstücks bauen wir in einem zweiten Bauabschnitt weitere 38 frei finanzierte Wohnungen. Den Bauantrag haben wir im ersten Quartal dieses Jahres eingereicht. 27
Poppenbüttel | Matthias-Strenge-Siedlung Im Poppenbüttler Alstertal baute unsere Genos- senschaft Mitte der 1930er-Jahre eine Siedlung aus 54 Einzel- und Doppelhäusern. Zu jedem Haus gehörten 1.000 m² Garten für die Selbst- versorgung der dort lebenden Familien. Seit einigen Jahren haben wir begonnen, die Matthias-Strenge-Siedlung an die heutigen Bedürfnisse der Menschen in einer wachsenden Stadt Hamburg anzupassen. Eines der Doppel- häuser ersetzen wir zurzeit durch ein Mehrfami- lienhaus mit zehn Wohneinheiten. 28 BERICHT DES VORSTANDS
HafenCity | Baakenhafen Im Baakenhafen bauen wir gemeinsam mit der Baugenossenschaft „Hamburger Wohnen“ und der sozialen Einrichtung „Hamburg Leuchtfeuer“ auf dem Baufeld 95. Dort entstehen bis zum Herbst 2020 insgesamt 75 barrierearme Wohnungen mit zwei bis vier Zimmern sowie ein Gemeinschaftsraum mit Dachterrasse. 18 Wohnungen sind öffentlich gefördert (2. Förderweg). 23 Wohnungen werden preisreduziert angeboten. 34 Wohnungen sind frei finanziert. Am Nikolaustag 2019 feierten wir das Richtfest. 29
Barmbek-Nord | Pergolenviertel Auf einer 27 Hektar großen Fläche, die zwischen den S-Bahn-Stationen Rübenkamp und Alte Wöhr liegt, entsteht das Pergolenviertel. Dort werden insgesamt 1.400 Wohnungen gebaut, von denen 60 % öffentlich gefördert sind. Ähnlich wie in der Winterhuder Jarrestadt werden die Gebäude mit großen durchlässigen und grünen Innenhöfen gebaut. In Kooperation mit der Hamburger Lehrer-Baugenossenschaft und der Kaifu-Nordland bauen wir als Schiffszimmerer-Genossenschaft 30 Wohnungen im 1. und 2. Förder- weg, die diesen Herbst bezugsfertig für unsere Mitglieder werden. 30 BERICHT DES VORSTANDS
BERICHT DES AUFSICHTSRATS über das Geschäftsjahr 2019 3131
Das Geschäftsjahr 2019 war für die Schiffszimmerer-Genossenschaft wieder erfolgreich Eine außerordentliche Vertreterversammlung hat im Februar 2019 eine Anpassung der Satzung beschlossen. Die Bilanzsumme hat sich um rund 10 Mio. Euro auf 433 Mio. Euro erhöht. Mit rund 117 Mio. Euro Eigenkapital stellt sich die Eigenka- pitalquote auf 27,1 %. Vorstand Herbert Alfeld ist in den wohlverdienten Ruhestand eingetreten – seither bilden Matthias Saß und Thomas Speeth das Vorstandsteam. Im Aufsichtsrat gab es eine personelle Veränderung. 1. Gemäß der Satzung hat der Aufsichtsrat die Aufgabe, den Vorstand in seiner Geschäfts- führung zu fördern, zu beraten, zu überwa- chen. Der Aufsichtsrat hat im Jahr 2019 seine ihm obliegenden gesetzlichen und satzungsgemäßen Pflichten in vollem Umfang wahrgenommen. Gemäß § 26 der Satzung wurde der Vorstand in seiner Geschäftsführung gefördert, beraten und überwacht. Der Vorstand hat dem Aufsichtsrat im abgelaufenen Geschäftsjahr regelmäßig schriftlich und mündlich über • die Geschäftspolitik und • weitere grundsätzliche Fragen der Unterneh- mensplanung und Geschäftsführung, hierbei insbesondere über die Wirtschafts- und Personalplanung sowie • den Gang der Geschäfte und • das Bauprogramm berichtet. Der Aufsichtsrat hat sich ferner in eigenen Sit- zungen sowie auf Grundlage von Erkenntnissen seines Prüfungsausschusses, seines Ausschusses für Wohnungs- und Mitgliederangelegenheiten sowie des Ausschusses für Kommunikation über die aktuelle Lage des Unternehmens und über die laufende Geschäftsführung unterrichtet. Der Aufsichtsrat war in alle Entscheidungen, die von wesentlicher Bedeutung für die Ge- nossenschaft sind, eingebunden und hat bei zustimmungsbedürftigen Vorgängen die erfor- derlichen Beschlüsse gefasst. Die Zukunftsplanung der Schiffszimmerer- Genossenschaft legt die Leitlinien der Arbeit zur weiteren Entwicklung der Genossenschaft fest und wurde im Jahr 2019 turnusgemäß überarbei- tet. Die Zukunftsplanung, die über Satzung und Gesetz hinaus Orientierung für längerfristige Planungen und Entwicklungen gibt, wird gemein- sam von Vorstand und Aufsichtsrat erarbeitet und planmäßig alle fünf Jahre überarbeitet bzw. fortgeschrieben. Zwischen den gemeinsamen Sitzungen von Aufsichtsrat und Vorstand stand der Aufsichts- ratsvorsitzer mit dem Vorstand in laufendem Kontakt. 2. Wechsel im Vorstand Herbert Alfeld ist im März 2019 in den Ruhe- stand getreten. Er war 44 Jahre für die Genos- senschaft tätig, davon 21 Jahre im Vorstand. Der Aufsichtsrat bedankt sich bei Herbert Alfeld für die langjährige und gleichzeitig erfolgreiche Leitung der Genossenschaft und wünscht ihm für die Zukunft alles Gute. Die Nachfolge von Herbert Alfeld hat Matthias Saß übernommen. Er ist ein ausgewiesener Experte der Wohnungswirtschaft, der die Genossenschaft von Grund auf kennt und über fundierte kaufmännische Erfahrung verfügt. Aufgrund der frühzeitig geregelten Nachfolge konnten, in einer ausreichend bemessenen Phase, alle Aufgaben und Vorgänge intensiv be- sprochen und übergeben werden. Der Vorstand 32 BERICHT DES AUFSICHTSRATS
aus Thomas Speeth und Matthias Saß zeigt sich dem Aufsichtsrat nach einem reibungslosen Übergang als eingespieltes und handlungsfähi- ges Team. 3. Veränderung im Aufsichtsrat Von der Vertreterversammlung wurde Hilbert Hinz nicht wiedergewählt. Mit Hilbert Hinz ist ein langjähriges, erfahrenes Mitglied aus dem Aufsichtsrat ausgeschieden. Der Aufsichtsrat dankt Hilbert Hinz für seine über viele Jahre unermüdliche Arbeit in dem Gremium. Neu in das Gremium gewählt wurde Birgit Wah- renburg-Jähnke. Anita Winkler-Bondardschuk und Arne Brüg- mann wurden von der Vertreterversammlung wiedergewählt. Neben den regelmäßigen Aufgaben und Tätig- keiten waren Mitglieder des Aufsichtsrates im Satzungsausschuss bei der Vorbereitung der Satzungsänderung tätig. Der Aufsichtsrat arbeitet unverändert erfolg- reich und vertrauensvoll zusammen. Das Gleiche gilt für die Zusammenarbeit mit dem Vorstand. 4. Die Schwerpunkte und Ziele der auf Dauer angelegten wirtschaftlichen Tätigkeit der Genossenschaft basieren auf sozialen und demokratischen Prinzipien. Unsere Prinzipien • der Sicherung der wirtschaftlichen Grundlagen der Genossenschaft, • einer bestmöglichen Versorgung unserer Mitglieder mit Wohnungen und • die Förderung des genossenschaftlichen 5. Sicherung der wirtschaftlichen Grundlagen Die Bilanzsumme hat sich um über 10 Mio. Euro auf rund 433 Mio. Euro erhöht, was auf die Investitionen in das Anlagevermögen zurückzu- führen ist. Das Eigenkapital hat wiederum um mehr als 4 Mio. Euro auf inzwischen rund 117 Mio. Euro zugenommen und beträgt damit 27,1 %. Das Anlagevermögen ist zum Bilanzstichtag na- hezu vollständig durch Eigenkapital, langfristige Fremdmittel und Rückstellungen gedeckt. Der Zins- und Tilgungsanteil an den Kaltmieten liegt bei 33,2 % und ist insbesondere geprägt durch die unverändert günstige Zinssituation. Der Jahresüberschuss von rund 5,8 Mio. Euro weist im Vergleich zum Vorjahr nur geringe Ver- änderungen auf. Für das von Vorstand und Aufsichtsrat beschlos- sene Bauprogramm, das aus Modernisierungen und Neuinvestitionen besteht, ist die Genos- senschaft vor dem Hintergrund der genannten Rahmendaten gut gerüstet. 6. Quartiers- und Freiwilligenmanagement Das Quartiers- und Freiwilligenmanagement hat einen Beitrag zum genossenschaftlichen Woh- nen dargestellt. Eine Förderung und Begleitung des freiwilligen Engagements unserer Mitglieder vor Ort erfolgt weiterhin erfolgreich. 7. Als Ergebnis seiner Tätigkeiten im vergangenen Geschäftsjahr stellt der Aufsichtsrat fest: Wohnens bestehen unverändert fort und werden von Vorstand und Aufsichtsrat im Einvernehmen verfolgt. Der Vorstand hat im Geschäftsjahr 2019 die Geschäfte der Genossenschaft ordnungsgemäß geführt und ist seinen satzungsgemäßen Ver- pflichtungen nachgekommen. 33
8. Feststellung des Jahresabschlusses 2019 Durch das Gesetz zur Abmilderung der Folgen der Covid-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz- und Strafverfahrensrecht (Artikel 2 § 3 Absatz 3) hat der Aufsichtsrat im Mai 2020 den Jahres- abschluss 2019 in der vorgelegten Form im Umlaufverfahren festgestellt. Die fristgerechte Feststellung des Jahresabschlusses war wichtig, damit die Auseinandersetzungsguthaben wie ge- setzlich vorgesehen bis zum 30. Juni ausgezahlt werden können. Die außerordentliche Vertreterversamm- lung im Februar 2019 sowie die ordentliche Vertreterversammlung, die beide konstruktiv und zielgerichtet abgelaufen sind, haben einen erfolgreichen Schlusspunkt an das Ende der Amtszeit gesetzt. Turnusgemäß wurde Anfang 2020 eine neue Vertreterversammlung von den Mitgliedern gewählt. Der Aufsichtsrat sieht einer unverändert guten Zusammenarbeit mit der neu gewählten Vertre- terversammlung hoffnungsvoll entgegen. Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die mit viel Engagement geleistete Arbeit und dem damit erzielten guten Geschäftsergebnis. Allen Mitgliedern und deren Angehörigen, die sich für die Genossenschaft engagiert haben, gilt ebenfalls der Dank des Aufsichtsrates. Hamburg, im Mai 2020 9. Der Aufsichtsrat empfiehlt der Vertreterversammlung • den Lagebericht des Vorstandes für das Geschäftsjahr 2019 sowie die Berichte über die gesetzlichen Prüfungen für das Jahr 2019 anzunehmen, • dem Vorschlag des Vorstandes zur Verwen- dung des Bilanzgewinns für das Geschäftsjahr 2019 zuzustimmen, • dem Vorstand für das Geschäftsjahr 2019 Entlastung zu erteilen. Der Dank des Aufsichtsrates gebührt allen Vertreterinnen und Vertretern für die in den vergangenen Jahren mit großem Einsatz geleis- tete Arbeit. Der Aufsichtsrat dankt ebenfalls dem Satzungs- ausschuss für seine durch die außerordentliche Vertreterversammlung bestätigte Arbeit. 34 BERICHT DES AUFSICHTSRATS
LAGEBERICHT 2019 35
1. Grundlagen des Unternehmens und Geschäftsverlauf Diesen Lagebericht erstatten wir unter Anwendung des DRS 20 (Deutscher Rechnungs- legungs-Standard Nr. 20). Unsere Genossenschaft mit Sitz in Hamburg verfügt über 8.905 eigene Wohnungen mit 568.275 m² Wohnfläche, sechs Wohnungen in einem Pachtobjekt mit 440 m² Wohnfläche, 116 Gewerbeobjekte mit 13.036 m² Nutzfläche und 3.952 Stellplätze – davon 2.639 in Garagen. Der Bestand verteilt sich über die Verwaltungsbezir- ke Hamburg-Mitte, Eimsbüttel, Hamburg-Nord, Wandsbek und Bergedorf sowie auf die Hamburger Umlandgemeinden Norderstedt, Ammersbek und Schwarzenbek, welche allesamt in Schleswig-Holstein liegen. Im Frühjahr 2019 haben wir im Quartier am Rübenkamp den Neubau Buekweg V mit 61 Woh- nungen und zwei Gewerbeobjekten an die Be- wohnerinnen und Bewohner übergeben. Mit der Fertigstellung von vier weiteren Wohnanlagen rechnen wir im Zeitraum Herbst/Winter 2020. Des Weiteren wurde mit dem Bau des 6. Ab- schnittes im Quartier am Rübenkamp begonnen. Maßnahmen zur energetischen Modernisierung sind für das Jahr 2020 in Steilshoop und in Lan- genhorn (4. Bauabschnitt) vorgesehen. Unsere Wohnungen werden – bis auf wenige Ausnahmen – ausschließlich an Mitglieder unse- rer Genossenschaft vermietet. Die Nachfrage nach bezahlbaren, gut ausgestatteten Wohnun- gen ist unverändert hoch. Die Wohnwertmiete hat im Geschäftsjahr zu einer weiteren Verbesserung der Einnah- mensituation beigetragen. Die im Jahr 2019 im Gesamtwohnungsbestand erzielte Durch- schnittsmiete betrug monatlich 7,04 Euro je m² Wohnfläche gegenüber 6,94 Euro im Vorjahr. Die durchschnittliche monatliche Nutzungsge- bühr für unsere ausschließlich frei finanzierten Genossenschaftswohnungen betrug 7,21 Euro je m² (Vergleichsmiete Hamburger Mietenspiegel zum 1. April 2019: 8,66 Euro je m²). Nachdem wir unsere genossenschaftliche Wohnwertmiete im Jahr 2019 stabil gehalten ha- ben, werden wir sie im Jahr 2020 aufgrund von Kostensteigerungen, insbesondere im Bereich der Bau- und Instandhaltungskosten, generell um rund 2,2 % erhöhen. Die Anpassungen erfolgen zu festen Terminen. Zur Umsetzung der umfangreichen Bau- und Instandhaltungs- maßnahmen halten wir diese Maßnahme für notwendig und unseren Mitgliedern gegenüber für moderat. Nennenswerte Leerstände ergaben sich, wie in den Vorjahren, im Wesentlichen nur durch planmäßig durchgeführte Umbau- und Moderni- sierungsmaßnahmen sowie durch den langfristig geplanten Abbruch von Wohnraum in unserer Wohnanlage in Ohlsdorf. Unsere Fluktuations- quote befindet sich mit 7,8 % im Jahr 2019 (Vor- jahr: 7,2 %) weiterhin auf niedrigem Niveau. 36 LAGEBERICHT
Die wesentlichen Kennzahlen, die für die Unternehmensentwicklung von Bedeutung sind, fasst folgende Tabelle zusammen: Sollmieten (ohne Betriebskosten) Instandhaltung (ohne Eigenleistungen) Zinsaufwand (inkl. für Rückstellungen) Jahresüberschuss PLAN 2019 IST 2019 IST 2018 T € T € T € 50.300 16.200 7.200 5.600 50.600 16.342 7.323 5.772 49.100 16.374 7.342 5.821 seres Wohnungsunternehmens positiv, da der Wohnungsbestand der Schiffszimmerer-Ge- nossenschaft durch die differenzierten Lagen, die Ausstattung und das Preisniveau sowie die anhaltende Nachfrage nach Wohnraum in Hamburg – bedingt durch den prognostizierten Bevölkerungszuwachs in der Metropolregion – langfristig attraktiv bleiben wird. Zudem haben wir den Wohnungsbestand erweitert und die Instandhaltung und Modernisierung planmäßig fortgeführt. Der Aufwand für Instandhaltung betrug durch- schnittlich 28,09 Euro je m² (Vorjahr: 28,13 Euro je m²). Darin erfasst ist auch die Modernisierung von Wohnungen im Zuge des Mieterwechsels. Zusätzlich wurden 2,4 Mio. Euro (Vorjahr: 3,8 Mio. Euro) für energetische Modernisierungen aktiviert. Außerdem werden auch durch eigene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter regelmäßig Instandhaltungsleistungen erbracht. Der Jahresüberschuss 2019 fällt annähernd so aus wie im November 2018 vorsichtig geplant. Einen wichtigen Einfluss haben hierbei die gestiegenen Sollmieten aus Neubaumaßnahmen, denen höhere Abschreibungen gegenüberstehen. Instandhaltungs- und Zinsaufwendungen blieben dagegen auf Vorjahresniveau. Insgesamt beurteilen wir die Entwicklung un- 37
2. Wirtschaftliche Lage der Genossenschaft 2.1. Vermögenslage Die Vermögenslage stellt sich zum 31.12.2019 im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar: VERMÖGENSSTRUKTUR 31.12.2019 31.12.2018 Veränderung Anlagevermögen Umlaufvermögen Bilanzsumme T € 415.439,9 17.327,2 % 96,0 4,0 T € 399.225,6 22.819,8 % 94,6 5,4 432.767,1 100,0 422.045,4 100,0 T € 16.214,3 -5.492,6 10.721,7 KAPITALSTRUKTUR 31.12.2019 31.12.2018 Veränderung Eigenkapital Fremdkapital langfristig Rückstellungen Verbindlichkeiten Fremdkapital kurzfristig (einschließlich Rückstellungen) Bilanzsumme T € % T € % 117.319,6 27,1 112.982,5 26,8 19.658,0 275.091,3 20.698,2 4,5 63,6 4,8 17.827,7 268.840,8 22.394,4 4,2 63,7 5,3 432.767,1 100,0 422.045,4 100,0 T € 4.337,1 0,0 1.830,3 6.250,5 -1.696,2 10.721,7 Das Anlagevermögen beträgt 96,0 % der Bilanzsumme. Es ist fast vollständig durch Eigen- kapital und langfristige Mittel finanziert. Das Eigenkapital nahm um 4,3 Mio. Euro zu. Davon entfallen 5,7 Mio. Euro auf den Jahresüberschuss abzüglich der Dividende für das Vorjahr in Höhe von 1,7 Mio. Euro sowie dem Nettozugang bei den Geschäftsguthaben von 0,3 Mio. Euro (Vorjahr: 0,3 Mio. Euro). Die Eigenkapitalquote beträgt bei um 2,5 % gestiegener Bilanzsumme stichtagsbezogen 27,1 % (Vorjahr: 26,8 %). Die Vermögenslage ist geordnet; die Vermö- gens- und Kapitalstruktur ist solide. 38 LAGEBERICHT
2.2. Finanzlage Die Verbindlichkeiten bestehen ausschließlich in der Euro-Währung, sodass Währungsrisiken nicht gegeben sind. Finanzderivate, wie zum Beispiel Swaps, Caps oder ähnliche Finanzinstrumente wurden nicht in Anspruch genommen, wohl aber Forward-Darlehen, um günstige Konditionen für die Zukunft zu sichern. Bei den zur Finanzierung des Anlagevermögens hereingenommenen Fremdmitteln handelt es sich grundsätzlich um langfristige Annuitä- tendarlehen. Aufgrund steigender Tilgungsan- teile und der zeitlichen Verteilung der Zinsbin- dungsfristen halten sich die Zinsänderungsrisiken im beschränkten Rahmen. Im Rahmen des Finanzmanagements wird vor- rangig darauf geachtet, dass die Genossenschaft sämtlichen Zahlungsverpflichtungen aus dem laufenden Geschäftsverkehr sowie gegenüber den finanzierenden Banken termingerecht nach- kommen kann. Unsere gute Kapitalstruktur und die nach wie vor günstigen finanziellen Rahmenbedingungen ermöglichen langfristige Finanzierungen zu attraktiven Konditionen. Die im Rahmen unseres Beleihungsmanagements gewonnenen Informa- tionen unterstützen dies nachhaltig. Darüber hinaus gilt es, die Erträge so zu gestal- ten, dass neben einer Dividende von 4 % weitere Liquidität geschöpft wird. Die Deutsche Bundesbank attestiert uns die „Notenbankfähigkeit“ regelmäßig, zuletzt mit Schreiben vom 16.07.2019 bis zum 16.07.2020. Die Mittelherkunft und die Mittelverwendung ergeben sich aus der folgenden Kapitalfluss- rechnung, die wir in Anlehnung an den DRS 21 (Deutscher Rechnungslegungs-Standard Nr. 21) erstellt haben. Es stehen ausreichende Eigenmittel für die Mo- dernisierung des Wohnungsbestandes sowie für Neuinvestitionen zur Verfügung. Die durchschnittliche Zinsbelastung des Fremd- kapitals (ohne öffentliche Mittel) betrug wie im Vorjahr im Geschäftsjahr 2,4 %. Der Anteil der Zinsen an der Sollmiete betrug im Geschäfts- jahr 13,2 % (Vorjahr 13,5 %) und der Anteil des Kapitaldienstes an der Sollmiete 33,8 % (Vorjahr 32,4 %). 39
KAPITALFLUSSRECHNUNG I. LAUFENDE GESCHÄFTSTÄTIGKEIT Jahresüberschuss Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens Zunahme / Abnahme langfristiger Rückstellungen Gewinn / Verlust aus Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens CASHFLOW NACH DVFA / SG 1) Zunahme / Abnahme sonstiger Aktiva Zunahme / Abnahme sonstiger Passiva Zunahme / Abnahme kurzfristiger Rückstellungen Zinsaufwendungen Beteiligungserträge u. Ä. Zuzahlungen für Modernisierungen Ertragssteueraufwand/-ertrag Ertragsteuerzahlungen 2019 T € + 5.772,3 + 10.686,7 + 1.830,3 + 0,6 2018 T € + 5.820,7 + 10.173,4 + 1.855,1 - 9,5 + 18.289,9 + 17.839,7 + 618,1 - 2.278,7 + 109,1 + 6.742,9 - 123,5 - 96,0 + 747,5 - 901,2 - 2.205,3 + 1.843,5 + 175,8 + 6.754,4 - 122,2 - 91,1 + 525,5 + 11,7 CASHFLOW AUS DER LAUFENDEN GESCHÄFTSTÄTIGKEIT + 23.108,1 + 24.732,0 II. INVESTITIONSBEREICH Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen Beteiligungserträge u. Ä. CASHFLOW AUS DER INVESTITIONSTÄTIGKEIT III. FINANZIERUNGSBEREICH Veränderungen Geschäftsguthaben Einzahlung aus Valutierung von Darlehen planmäßige Tilgungen außerplanmäßige Tilgungen / Darlehensrückzahlungen Einzahlungen aus Baukostenzuschüssen Gezahlte Zinsen Auszahlungen für Dividenden 2018 / 2017 Zuzahlungen für Modernisierungen CASHFLOW AUS DER FINANZIERUNGSTÄTIGKEIT + 0,9 - 26.710,9 + 123,5 - 26.586,5 + 330,3 + 18.368,1 - 10.493,9 - 1.624,0 + 1.159,1 - 6.742,9 - 1.765,4 + 96,0 - 672,7 + 89,1 - 30.615,3 + 122,2 - 30.404,0 + 323,6 + 23.000,0 - 9.345,3 - 61,4 + 1.397,8 - 6.754,4 - 1.679,8 + 91,1 + 6.971,6 ZAHLUNGSWIRKSAME VERÄNDERUNG DES FINANZMITTELBESTANDS - 4.151,1 + 1.299,6 IV. FINANZMITTELFONDS Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestands Finanzmittelbestand zum 01.01. FINANZMITTELBESTAND ZUM 31.12. - 4.151,1 + 7.803,6 + 3.652,5 + 1.299,6 + 6.504,0 + 7.803,6 1) DVFA Deutsche Vereinigung für Finanzanalyse und Asset Management e. V. / Schmalenbach-Gesellschaft für Betriebswirtschaft e. V. 40 LAGEBERICHT
Der Cashflow wird im Wesentlichen bestimmt durch den Jahresüberschuss zuzüglich den Abschreibungen. Unter Berücksichtigung von Zinsen und Tilgungen beträgt der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 5.925,3 Tsd. Euro im Jahr 2019 gegenüber 8.632,3 Tsd. Euro im Vorjahr. Die Finanzlage ist gesichert und die Genossen- schaft war im Berichtsjahr jederzeit zahlungsfä- hig. Die Zahlungsfähigkeit wird auch zukünftig gegeben sein. Bei unseren Kreditinstituten bestehen Dispositionskreditrahmen in ausrei- chender Höhe. Das Neubau-Programm umfasst neben dem sukzessiven Abbruch und Neubau unserer Wohnanlage in Ohlsdorf insbesondere die Bauvorhaben im Petunienweg, im Baakenhafen, im Pergolenviertel sowie in Poppenbüttel. Des Weiteren führen wir die planmäßigen energeti- schen Modernisierungen weiterhin fort. Die Finanzierung ist durch eingebrachte Grundstücke, Fremdmittel und Eigengeld gesichert. Im Rahmen der Liquiditätssteuerung wurde vom Vorstand aufgrund der Zinssituation beschlos- sen, den Neuerwerb von weiteren freiwilligen Geschäftsanteilen nunmehr bis zum 31. Dezem- ber 2023 auf maximal sechs Anteile je Mitglied zu beschränken. 2.3. Ertragslage Der im Geschäftsjahr 2019 erzielte Jahresüberschuss setzt sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt zusammen: Ergebnis aus der Hausbewirtschaftung Ergebnis der Bautätigkeit / Modernisierung Ergebnis sonstiger Geschäftsbetrieb Finanzergebnis Neutrales Ergebnis Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Jahresüberschuss 2019 2018 Veränderung T € T € 8.166,5 6.880,2 -1.301,6 -211,9 47,5 32,1 -434,0 -503,1 41,5 148,9 -747,6 -525,5 5.772,3 5.820,7 T € 1.286,3 -1.089,7 15,4 69,1 -107,4 -222,1 -48,4 Der Jahresüberschuss ergibt sich, wie in den Vorjahren, überwiegend aus der Bewirtschaf- tung des eigenen Wohnungsbestandes. Beim Ergebnis aus der Hausbewirtschaftung stehen gestiegenen Mieterträgen erhöhte Abschrei- bungen sowie Zinsaufwendungen und Instand- haltungsaufwendungen auf Vorjahresniveau gegenüber. Das Ergebnis der Bautätigkeit/ Modernisierung ist geprägt durch wesentlich höhere Abbruchkosten als im Vorjahr. Das Finanzergebnis wird maßgeblich bestimmt durch Beteiligungserträge sowie durch Zinsef- fekte im Zusammenhang mit Rückstellungen und Forderungen. Im Neutralen Ergebnis sind insbesondere Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen enthalten. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag werden durch den partiell steuerpflichtigen Bereich der Genossen- schaft bestimmt. 41
3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Das Risikomanagementsystem unserer Genos- senschaft basiert vorrangig auf dem Controlling und einer regelmäßigen internen Berichter- stattung. Außerdem werden weitere externe Beobachtungsbereiche, wie insbesondere die Entwicklung des Wohnungsmarkts und des Kapitalmarkts, in die Betrachtung einbezogen und protokolliert. Im Vordergrund steht dabei das Bestreben, Veränderungen so rechtzeitig zu erkennen, dass durch geeignete Maßnahmen wesentliche negative Einflüsse auf die Unterneh- mensentwicklung abgewendet werden können. Seit Anfang 2020 hat sich das Coronavirus (SARS-CoV-2) weltweit ausgebreitet. Auch in Deutschland hat die Pandemie seit Februar 2020 zu deutlichen Einschnitten sowohl im So- zialen als auch im Wirtschaftsleben geführt. Von einer Eintrübung der gesamtwirtschaftlichen Lage ist daher auszugehen. Die Geschwindigkeit der Entwicklung macht es schwierig, die Auswir- kung zuverlässig einzuschätzen; es ist jedoch mit Risiken für den zukünftigen Geschäftsverlauf der Genossenschaft zu rechnen. Zu nennen sind Risiken aus der Verzögerung bei der Durchfüh- rung von Instandhaltungs-, Modernisierungs- und Baumaßnahmen verbunden mit dem Risiko von Kostensteigerungen und der Verzögerung von geplanten Einnahmen. Darüber hinaus ist mit einem Anstieg der Mietausfälle zu rechnen. Die bereits umgesetzten und in den kommen- den Jahren vorgesehenen Investitionen in die Erhaltung, Modernisierung und Erneuerung des Wohnungsbestandes werden die Position unserer Genossenschaft auf dem Hamburger Wohnungsmarkt weiter festigen und zu einem dauerhaften Vermietungserfolg beitragen. Durch die immer noch niedrige Zinssituation drängen Investoren weiter ungebremst auf den Immobilienmarkt. Die Kosten für Grundstücke, für Baumaterialien und Bauleistungen steigen aufgrund der hohen Kapazitätsauslastungen weiter. Es bleibt daher herausfordernd, Neubau- vorhaben zu angemessenen Nutzungsgebühren zu realisieren. Wir rechnen für das Jahr 2020 mit Sollmieten von 51,4 Mio. Euro, Zinsaufwendungen (inkl. für Rückstellungen) von 7,0 Mio. Euro und planen die Instandhaltungsaufwendungen mit 17,2 Mio. Euro. Als Jahresüberschuss rechnen wir mit einem Betrag von 6,3 Mio. Euro. Die Sollmieten werden im Jahr 2020 insbeson- dere aufgrund der Erstvermietung von Neubau- ten steigen. Mit nennenswerten Leerständen und umfänglichen Mietausfällen ist aufgrund der aktuellen Marktlage und der zu erwartenden Entwicklungen nicht zu rechnen. Bei den In- standhaltungsaufwendungen sind 2,4 Mio. Euro budgetiert, die im Rahmen von energetischen Modernisierungen anteilig anfallen und nicht aktiviert werden. 42 LAGEBERICHT
Die Entwicklung der Ertrags-, Finanz- und Ver- mögenslage wird somit auch in den kommenden Jahren mit Jahresüberschüssen fortgeführt wer- den können, die neben der planmäßigen Tilgung der Fremdmittel Raum für weitere Investitionen eröffnet. Die voraussichtliche Gesamtentwicklung unserer Genossenschaft erfolgt auf der Basis einer geordneten und mit dem Aufsichtsrat am 26. November 2019 abgestimmten mittelfristigen Planung für die Jahre 2020 bis 2024, die in re- gelmäßigen Abständen evaluiert wird. Insgesamt ist durch diese Maßnahmen und eine auf die kontinuierliche Verbesserung sowohl des Wohnungsbestandes als auch der Dienst- leistungsqualität ausgerichtete Geschäftspolitik sichergestellt, dass sich unsere Genossenschaft auch in den kommenden Jahren gut auf dem Hamburger Wohnungsmarkt positionieren und positiv weiterentwickeln kann. Hamburg, den 6. März 2020 Allgemeine Deutsche Schiffszimmerer-Genossenschaft eG Genossenschaftliches Wohnungsunternehmen Der Vorstand Thomas Speeth Matthias Saß 4343
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Bilanz zum 31. Dezember 2019 AKTIVSEITE A. ANLAGEVERMÖGEN GESCHÄFTSJAHR VORJAHR € € € I. Immaterielle Vermögensgegenstände 35.793,83 93.703,67 II. Sachanlagen 1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Wohnbauten 2. Grundstücke ohne Bauten 3. Technische Anlagen und Maschinen 4. Betriebs- und Geschäftsausstattung 5. Anlagen im Bau 6. Bauvorbereitungskosten 7. Geleistete Anzahlungen III. Finanzanlagen 1. Beteiligungen 2. Andere Finanzanlagen Anlagevermögen insgesamt B. UMLAUFVERMÖGEN I. Andere Vorräte Unfertige Leistungen 380.620.104,19 372.742.733,30 0,00 52.446,80 668.953,86 32.826.490,26 946.140,26 1.252.057,61 72.845,59 704.564,59 20.734.520,81 3.335.224,83 239.400,00 415.353.535,37 239.400,00 50.520,00 50.520,00 52,00 52,00 415.439.901,20 399.225.622,40 11.683.104,44 11.931.934,77 II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1. Forderungen aus Vermietung 2. Forderungen aus anderen Lieferungen und Leistungen 298.477,78 29.328,00 284.446,56 7.395,00 3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.510.438,81 1.838.244,59 2.620.286,62 III. Flüssige Mittel Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 3.652.549,22 7.803.624,80 Andere Rechnungsabgrenzungsposten 153.314,41 172.053,57 Bilanzsumme 432.767.113,86 422.045.363,72 46 JAHRESABSCHLUSS
PASSIVSEITE A. EIGENKAPITAL I. Geschäftsguthaben GESCHÄFTSJAHR VORJAHR € € € 1. der mit Ablauf des Geschäftsjahres ausgeschiedenen Mitglieder 2. der verbleibenden Mitglieder 3. aus gekündigten Geschäftsanteilen Rückständige fällige Einzahlungen auf Geschäftsanteile: 4.175,00 € (Vorjahr: 0,00 €) II. Ergebnisrücklagen 1. 2. 3. Gesetzliche Rücklage davon aus Jahresüberschuss Geschäftsjahr eingestellt: 579.000,00 € (Vorjahr: 590.000,00 €) Bauerneuerungsrücklage davon aus Jahresüberschuss Geschäftsjahr eingestellt: 2.300.000,00 € (Vorjahr: 2.300.000,00 €) Andere Ergebnisrücklagen davon aus dem Bilanzgewinn des Vorjahres eingestellt: 1.165.315,10 € (Vorjahr: 2.288.595,36 €) III. Bilanzgewinn 567.322,08 44.873.530,34 534.173,53 44.534.711,13 141.450,00 45.582.302,42 183.132,55 10.660.000,00 10.081.000,00 33.100.000,00 30.800.000,00 25.084.036,15 68.844.036,15 23.918.721,05 1. Jahresüberschuss 5.772.253,95 5.820.713,63 2.879.000,00 2.893.253,95 2.890.000,00 117.319.592,52 112.982.451,89 19.658.017,00 83.856,00 17.827.699,00 0,00 3.704.600,96 23.446.473,96 2.968.299,00 2. Einstellungen aus dem Jahresüberschuss in Ergebnisrücklagen Eigenkapital insgesamt B. RÜCKSTELLUNGEN 1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 2. Steuerrückstellungen 3. Sonstige Rückstellungen C. VERBINDLICHKEITEN 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 238.649.111,13 235.434.295,74 2. Verbindlichkeiten gegenüber anderen Kreditgebern 36.472.824,81 3. Erhaltene Anzahlungen 4. Verbindlichkeiten aus Vermietung 13.022.882,50 344.335,81 5. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.025.204,14 33.626.283,83 14.263.898,25 728.083,94 3.534.075,89 6. Sonstige Verbindlichkeiten davon aus Steuern: 193.024,16 € (Vorjahr: 436.836,99 €) davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: 19.630,68 € (Vorjahr: 20.676,61 €) 333.131,67 291.847.490,06 516.319,01 D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 153.557,32 163.957,17 Bilanzsumme 432.767.113,86 422.045.363,72 47
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2019 GESCHÄFTSJAHR VORJAHR 1. Umsatzerlöse a) aus der Hausbewirtschaftung 65.274.763,07 61.954.398,67 b) aus anderen Lieferungen und Leistungen 148.583,93 65.423.347,00 118.315,12 € € € 2. Verminderung (Vorjahr: Erhöhung) des Bestandes an unfertigen Leistungen 3. Andere aktivierte Eigenleistungen 4. Sonstige betriebliche Erträge 5. Aufwendungen für bezogene Lieferungen und Leistungen 248.830,33 1.008.194,32 132.583,37 287.106,82 1.111.531,49 1.089.442,31 a) Aufwendungen für Hausbewirtschaftung 27.441.958,30 27.031.841,26 b) Aufwendungen für andere Lieferungen und Leistungen 943,27 27.442.901,57 0,00 Rohergebnis 6. Personalaufwand 38.975.729,96 37.425.615,98 a) Löhne und Gehälter 5.690.980,65 5.767.754,12 b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung davon für Altersversorgung: 2.095.327,99 € (Vorjahr: 2.025.627,79 €) 7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 9. Erträge aus Beteiligungen 10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen davon aus der Aufzinsung: 549.127,00 € (Vorjahr: 587.178,00 €) 12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 13. Ergebnis nach Steuern 14. Sonstige Steuern 15. Jahresüberschuss 16. Einstellungen aus dem Jahresüberschuss in Ergebnisrücklagen 17. Bilanzgewinn 3.240.168,59 8.931.149,24 3.114.359,82 10.686.794,18 10.173.362,11 3.735.724,04 2.904.634,48 123.230,54 121.853,90 22.559,66 35.667,20 7.323.162,15 7.341.625,20 747.549,89 525.538,58 7.697.140,66 7.755.862,77 1.924.886,71 1.935.149,14 5.772.253,95 5.820.713,63 2.879.000,00 2.890.000,00 2.893.253,95 2.930.713,63 48 JAHRESABSCHLUSS
Anhang des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2019 Die Allgemeine Deutsche Schiffszimmerer-Genossenschaft eG Genossen- schaftliches Wohnungsunternehmen hat ihren Sitz in Hamburg und ist unter der Nummer GnR 6 beim Amtsgericht Hamburg eingetragen. Dieser Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt. Dabei wurden die einschlägigen gesetzlichen Regelungen für Genossenschaften und die Satzungsbestim- mungen, ebenso wie die Verordnung über Formblätter für die Gliederung des Jahresabschlusses für Wohnungsunternehmen (FormblattVO) in der aktuellen Fassung beachtet. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde entsprechend dem § 275 Abs. 2 HGB wiederum nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. 49
A Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bewertung der Immateriellen Vermögens- gegenstände erfolgt zu den Anschaffungskosten unter Berücksichtigung linearer Abschreibung. In der Regel liegt eine Nutzungsdauer von drei Jahren zugrunde. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen entspre- chend der voraussichtlichen Nutzungsdauer. Bei den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten sind dazu gewährte Zuschüsse abgesetzt. Die Zugänge der Herstellungskosten eigener Bauten enthalten anteilige Architekten- und Verwaltungskosten, die anhand eines Be- triebsabrechnungsbogens ermittelt wurden. Zinsen für Fremdkapital werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Bei den Wohnbauten mit einem Anschaffungs- oder Herstellungsjahr vor 2002 wird in der Regel eine Nutzungsdauer von 80 Jahren zugrunde gelegt. Die Wohnbauten mit einem Herstellungsjahr ab 2002 werden mit einer Nutzungsdauer von 60 Jahren abgeschrieben. Bei modernisierten Wohnbauten wird die Rest- nutzungsdauer gegebenenfalls neu festgelegt; im Jahr 2019 betrifft dies unsere Modernisierung in Langenhorn. Bei den Außenanlagen wird eine einheitliche Nutzungsdauer von zehn Jahren angenommen. Technische Anlagen und Maschinen werden über fünf bis zehn Jahre, und Gegenstände der Be- triebs- und Geschäftsausstattung über drei bis 14 Jahre abgeschrieben. Für Vermögensgegen- stände, deren Anschaffungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, mehr als 250,00 Euro und bis zu 1.000,00 Euro betragen, wurde ein Sammelposten gebildet. Dieser wird über fünf Jahre linear abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet. Das Umlaufvermögen ist unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Bei den Forderungen wurde allen erkennbaren Risi- ken durch Abschreibung bzw. Wertberichtigung Rechnung getragen. Aktive latente Steuern ergeben sich aus sich in späteren Jahren ausgleichenden Bewertungs- unterschieden zwischen Handels- und Steu- erbilanz. Durch die Bewertungsunterschiede ergeben sich Differenzen bei den „Grundstücken und grundstücksgleichen Rechten mit Wohn- bauten“ von insgesamt 5.083 Tsd. Euro. Aktive latente Steuern wurden auf Basis der aktuellen Steuersätze für die Körperschaft- (15,825 % einschließlich Solidaritätszuschlag) und Gewer- besteuer (16,450 %) mit insgesamt 1.641 Tsd. Euro ermittelt, die unter Inanspruchnahme des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht aktiviert wurden. 50 JAHRESABSCHLUSS
Die Höhe der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurde auf der Grundlage der erweiterten Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck berechnet. Als Bewertungsmethode wurde unverändert die Projekted-Unit-Credit-Methode (PUCM) für aktive Anwärter gewählt und im Übrigen die Barwertmethode. Dabei wurden zur Ermittlung des Erfüllungs- betrages eine Lohn-, Gehalts- und Renten- steigerung, die wir unverändert mit 2,0 % angesetzt haben, sowie der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichte Marktzins für eine Laufzeit von 15 Jahren in Höhe von 2,75 % zum 30.11.2019 zugrunde gelegt. Der Effekt aus der jährlichen Anpassung des Rechnungszinssatzes wird unverändert unter dem Personalaufwand ausgewiesen. Der ausschüttungsgesperrte Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB beläuft sich auf 2.580 Tsd. Euro. Die Sonstigen Rückstellungen beinhalten alle erkennbaren Risiken und ungewissen Ver- bindlichkeiten. Ihre Bewertung erfolgte nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem der Laufzeit ent- sprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Jahre gemäß Vorgabe der Deutschen Bundesbank abgezinst. Der Effekt aus der jährlichen Anpassung des Rechnungs- zinssatzes wird für Altersteilzeit-Vereinbarungen und für Mitarbeiterjubiläen unverändert unter dem Personalaufwand ausgewiesen. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbe- trag angesetzt. 51
B Erläuterungen zur Bilanz Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus folgendem Anlagengitter: | Anschaffungs- und Herstellungskosten ANLAGEVERMÖGEN 01.01.2019 ZUGANG UMBUCHUNGEN ABGANG 31.12.2019 IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE € € 772.200,79 10.609,54 € 0,00 € € 2.506,25 780.304,08 SACHANLAGEN Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Wohnbauten 637.743.264,73 4.994.368,21 13.214.043,52 1.923.503,83 654.028.172,63 Grundstücke ohne Bauten 1.252.057,61 0,00 -1.252.057,61 0,00 0,00 Technische Anlagen und Maschinen Betriebs- und Geschäftsausstattung 836.607,73 7.311,69 0,00 11.381,75 832.537,67 2.118.706,98 225.393,87 0,00 165.500,18 2.178.600,67 Anlagen im Bau 20.734.520,81 21.018.813,99 -8.926.844,54 Bauvorbereitungskosten 3.335.224,83 646.056,80 -3.035.141,37 Geleistete Anzahlungen 239.400,00 0,00 666.259.782,69 26.891.944,56 FINANZANLAGEN Beteiligungen Andere Finanzanlagen ANLAGEVERMÖGEN INSGESAMT 0,00 0,00 0,00 32.826.490,26 946.140,26 239.400,00 2.100.385,76 691.051.341,49 0,00 0,00 0,00 50.520,00 52,00 50.572,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 50.520,00 52,00 50.572,00 0,00 0,00 0,00 667.082.555,48 26.902.554,10 0,00 2.102.892,01 691.882.217,57 Die Erhöhung bei den Grundstücken und grund- stücksgleichen Rechten mit Wohnbauten resul- tiert aus Neubau- und Modernisierungstätigkeit. Die unter dem Umlaufvermögen ausgewiesenen Unfertigen Leistungen betreffen noch abzu- rechnende Heiz- und andere Betriebskosten. Der Ausweis unter den Beteiligungen betrifft im Wesentlichen die Gesellschaft für Bau- und Stadtentwicklung mbH (GBS) mit Sitz in Ham- burg. Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt 250.000,00 Euro zum 31.12.2018. Unser Anteil beträgt 20 % gleich 50.000,00 Euro. Das Eigenkapital der Gesellschaft betrug 361.492,20 Euro am 31.12.2018. Im Jahr 2018 entstand ein Jahresüberschuss von 9.803,61 Euro. Bei den Forderungen aus Vermietung bestehen Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von 41 Tsd. Euro. Unter der Position Sonstige Vermögensgegen- stände sind Forderungen aus Zuschüssen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von 504 Tsd. Euro enthalten. Die Sonstigen Vermögensgegenstände enthal- ten keine bedeutsamen Posten, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen. 52 JAHRESABSCHLUSS
| Abschreibungen KUMULIERT 01.01.2019 IM GESCHÄFTSJAHR AUF ABGANG KUMULIERT 31.12.2019 BUCHWERT 31.12.2019 BUCHWERT 31.12.2018 € € € € € € 678.497,12 68.519,38 2.506,25 744.510,25 35.793,83 93.703,67 265.000.531,43 10.331.040,84 1.923.503,83 273.408.068,44 380.620.104,19 372.742.733,30 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 1.252.057,61 763.762,14 27.710,48 11.381,75 780.090,87 52.446,80 72.845,59 1.414.142,39 259.523,48 164.019,06 1.509.646,81 668.953,86 704.564,59 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 32.826.490,26 20.734.520,81 946.140,26 239.400,00 3.335.224,83 239.400,00 267.178.435,96 10.618.274,80 2.098.904,64 275.697.806,12 415.353.535,37 399.081.346,73 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 50.520,00 52,00 50.572,00 50.520,00 52,00 50.572,00 267.856.933,08 10.686.794,18 2.101.410,89 276.442.316,37 415.439.901,20 399.225.622,40 In den Sonstigen Rückstellungen sind folgende Rückstellungen mit nicht unerheblichem Umfang enthalten: Leistungsstand Instandhaltung / Bautätigkeit Mitarbeiterjubiläen Altersteilzeit-Vereinbarungen Hausbewirtschaftung / Verwaltung / Sonstiges T € 2.097 451 573 584 53
Die Fristigkeit der Verbindlichkeiten sowie die zur Sicherheit gewährten Rechte ergeben sich aus folgendem Verbindlichkeitenspiegel (die erforderlichen Vorjahreszahlen sind in Klammern vermerkt): VERBINDLICHKEITEN INSGESAMT RESTLAUFZEIT UNTER 1 JAHR RESTLAUFZEIT 1 BIS 5 JAHRE RESTLAUFZEIT ÜBER 5 JAHRE GESICHERT € € € € € Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 238.649.111,13 9.816.266,75 42.368.507,04 186.464.337,34 238.649.111,13 1) (235.434.295,74) (9.687.839,86) (41.157.699,73) (184.588.756,15) (235.434.295,74) 1) Verbindlichkeiten gegenüber anderen Kreditgebern 36.472.824,81 (33.626.283,83) 2.096.454,80 (1.078.095,42) 5.152.536,71 (8.730.392,38) 29.223.833,30 (23.817.796,03) 35.452.876,32 1) (32.582.600,48) 1) Erhaltene Anzahlungen 13.022.882,50 (14.263.898,25) 13.022.882,50 (14.263.898,25) Verbindlichkeiten aus Vermietung 344.335,81 (728.083,94) 344.335,81 (728.083,94) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.025.204,14 (3.534.075,89) 3.025.204,14 (3.534.075,89) 333.131,67 (516.319,01) 333.131,67 (516.319,01) 0,00 (0,00) 0,00 (0,00) 0,00 (0,00) 0,00 (0,00) 0,00 (0,00) 0,00 (0,00) 0,00 (0,00) 0,00 (0,00) 0,00 (0,00) 0,00 (0,00) 0,00 (0,00) 0,00 (0,00) Sonstige Verbindlichkeiten GESAMTBETRAG 291.847.490,06 (288.102.956,66) 28.638.275,67 (29.808.312,37) 47.521.043,75 (49.888.092,11) 215.688.170,64 (208.406.552,18) 274.101.987,45 (268.016.896,22) 1) Art der Sicherheit: GS = Grundschulden (überwiegend in Form von Buchgrundschulden) 54 JAHRESABSCHLUSS
C Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse aus der Hausbewirtschaftung enthalten neben den Mieterträgen auch 5,4 Mio. Euro (Vorjahr: 3,9 Mio. Euro) abgerechnete Heizkosten und 8,7 Mio. Euro (Vorjahr: 8,5 Mio. Euro) abgerechnete andere Betriebskosten. Die Anderen aktivierten Eigenleistungen enthal- ten Architekten- und Verwaltungsleistungen. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen mit 284,4 Tsd. Euro frühere Jahre. In den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind keine Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder Be- deutung enthalten. D Sonstige Angaben 1. 2. Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahrs eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrech- nung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ereignet. Es bestehen nicht in der Bilanz auszuweisende oder zu vermerkende finanzielle Verpflichtungen aus Bauleistungen u. Ä. von rund 39 Mio. Euro. Den Verpflichtungen stehen fest zugesagte Fremdmittel bzw. Eigenmittel gegenüber. Außerdem bestehen u. a. Leasingverträge für mehrere Kraftfahrzeuge. 3. Die Zahl der im Geschäftsjahr durchschnittlich (Vorjahreswerte in Klammern) beschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer betrug: Kaufmännische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Technische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Regiebetrieb, Hauswarte usw. Sonstige nebenamtlich tätige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter VOLLBESCHÄFTIGTE TEILZEITBESCHÄFTIGTE 43 12 29 – 84 (42) (12) (29) ( – ) (83) 15 1 1 – 17 (16) (1) (1) (1) (19) Außerdem wurden durchschnittlich 5 Auszubildende (Vorjahr: 4) beschäftigt. 55
4. Mitgliederbewegung 2019 ANFANG 14.719 ZUGANG 414 ABGANG 396 ENDE 14.737 Die Geschäftsguthaben der verbleibenden Mitglieder haben sich im Geschäftsjahr vermehrt um Die Haftsummen haben sich im Geschäftsjahr vermehrt um Der Gesamtbetrag der Haftsummen beläuft sich auf € € € 338.819,21 10.800,00 8.842.200,00 5. Name und Anschrift des zuständigen Prüfungsverbandes: Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e. V. Hamburg – Mecklenburg-Vorpommern – Schleswig-Holstein Tangstedter Landstraße 83 22415 Hamburg 6. Mitglieder des Vorstandes Herbert Alfeld (bis 31.03.2019) Matthias Saß (ab 01.02.2019) Thomas Speeth 7. Mitglieder des Aufsichtsrates Arne Brügmann (Vorsitzer) Oliver Thiele-Lorenzen (stellv. Vorsitzer) Beate Böttcher Eberhard Brandt Dirk Burmester Hilbert Hinz (bis 22.05.2019) Dan Stieper Dierk Vietheer Birgit Wahrenburg-Jähnke (ab 22.05.2019) Anita Winkler-Bondartschuk 56 JAHRESABSCHLUSS
Gewinnverwendungsvorschlag Jahresüberschuss 2019 Einstellung in Gesetzliche Rücklage gem. § 40 Abs. 1 Satzung Einstellung in Bauerneuerungsrücklage gem. § 40 Abs. 2 Satzung BILANZGEWINN 2019 Der Vorstand schlägt folgende Verwendung des Bilanzgewinns vor: 4 % Dividende auf berechtigte Geschäftsguthaben Einstellung in Andere Ergebnisrücklagen gem. § 41 Abs. 1 Satzung GEWINNVORTRAG € € € € € € € 5.772.253,95 579.000,00 2.300.000,00 2.893.253,95 1.777.839,10 865.414,85 250.000,00 Hamburg, den 6. März 2020 Allgemeine Deutsche Schiffszimmerer-Genossenschaft eG Genossenschaftliches Wohnungsunternehmen Der Vorstand Thomas Speeth Matthias Saß 57
Zusammengefasstes Prüfungsergebnis Wir fassen das Ergebnis unserer gesetzlichen Prüfung nach § 53 GenG wie folgt zusammen: Feststellung der wirtschaftlichen Verhältnisse unter Einbeziehung von Buchführung, Jahresab- schluss und Lagebericht der Genossenschaft Unsere Prüfung umfasst danach die Feststel- lung der wirtschaftlichen Verhältnisse und der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung. Dazu sind die Einrichtungen, die Vermögenslage sowie die Geschäftsführung der Genossenschaft zu prüfen. Die Beurteilung der wirtschaftlichen Verhältnisse erfolgt unter Einbeziehung des vom Vorstand aufgestellten Jahresabschlusses und des Lageberichts. Die Verantwortlichkeit der gesetzlichen Vertreter der Genossenschaft so- wie die Verantwortlichkeit des Aufsichtsorgans werden durch die Prüfung nicht eingeschränkt. Der Jahresabschluss und der Lagebericht unter- lagen dabei einer Prüfung unter entsprechender Anwendung der §§ 316 ff. HGB. Grundsätzliche Feststellungen Zweck der Genossenschaft ist die Förderung ihrer Mitglieder (Förderzweck) vorrangig durch eine gute, sichere und sozial verantwortbare Wohnungsversorgung. Die Genossenschaft darf gemäß Satzung Betei- ligungen nach § 1 Abs. 2 GenG übernehmen. Im Rahmen unserer Prüfung haben wir festge- stellt, dass die Genossenschaft mit ihrer im Prü- fungszeitraum ausgeübten Geschäftstätigkeit ihren satzungsmäßigen Förderzweck gegenüber den Mitgliedern verfolgt hat. Die Buchführung entspricht den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungs- mäßiger Buchführung sowie den ergänzenden Bestimmungen der Satzung. Der Jahresabschluss zum 31.12.2019 entspricht den gesetzlichen Erfordernissen. Der Lage- bericht für 2019 entspricht den gesetzlichen Anforderungen. Die Vermögens- und die Finanzlage der Genos- senschaft sind unter Berücksichtigung der am 31.12.2019 noch nicht vollständig valutierten Fremdmittel für Neubau- und Modernisie- rungstätigkeit geordnet; die Zahlungsfähigkeit ist gesichert. Auch aus der Fortschreibung der Geschäftsentwicklung ergibt sich unter Berück- sichtigung weiterer geplanter Finanzierungs- maßnahmen eine ausreichende Liquidität. Die Ertragslage wird wesentlich beeinflusst vom Ergebnis aus der Hausbewirtschaftung und den Abbruchkosten insbesondere im Rübenkamp zur Neubebauung. Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung Unsere Prüfungshandlungen haben ergeben, dass Vorstand und Aufsichtsrat ihren gesetz- lichen und satzungsmäßigen Verpflichtungen ordnungsgemäß nachgekommen sind. 58 PRÜFUNGSERGEBNIS | BESTÄTIGUNGSVERMERK
Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers An die Allgemeine Deutsche Schiffszimmerer- Genossenschaft eG, Genossenschaftliches Wohnungsunternehmen, Hamburg schen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwick- lung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresab- schlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlus- ses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 53 Abs. 2 GenG in Verbindung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirt- schaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von der Genossenschaft unabhängig in Übereinstim- mung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Allgemeine Deutsche Schiffszimmerer-Genossenschaft eG, Genossenschaftliches Wohnungsunternehmen, Hamburg, – bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2019 und der Gewinn- und Verlustrech- nung für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis zum 31.12.2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Be- wertungsmethoden – geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Allgemeine Deutsche Schiffszimmerer-Genossenschaft eG, Genossenschaftliches Wohnungsunternehmen, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis zum 31.12.2019 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Genossenschaften geltenden handels- rechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechen- des Bild der Vermögens- und Finanzlage der Genossenschaft zum 31.12.2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis zum 31.12.2019 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht ins- gesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Genossenschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deut- 59
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Genossenschaften gelten- den handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhält- nissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Genossenschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertre- ter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeab- sichtigten – falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Genossenschaft zur Fortfüh- rung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fort- führung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter ver- antwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Genossenschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertre- ter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lage- berichts in Übereinstimmung mit den anzuwen- denden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Über- wachung des Rechnungslegungsprozesses der Genossenschaft zur Aufstellung des Jahresab- schlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutref- fendes Bild von der Lage der Genossenschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 53 Abs. 2 GenG in Verbindung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungs- mäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass 60 PRÜFUNGSERGEBNIS | BESTÄTIGUNGSVERMERK
sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts ge- troffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher – beabsichtigter oder unbeab- sichtigter – falscher Darstellungen im Jah- resabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungs- nachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkei- ten, irreführende Darstellungen bzw. das Au- ßerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten in- ternen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Sys- teme der Genossenschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewand- ten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Ver- tretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungs- grundsatzes der Fortführung der Unter- nehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Genossenschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestäti- gungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Genos- senschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlus- ses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhält- nissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Genossenschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesent- sprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Genossenschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbe- sondere die den zukunftsorientierten Angaben 61
von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches un- vermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließ- lich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. Hamburg, den 09.04.2020 Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e. V. Hamburg – Mecklenburg-Vorpommern – Schleswig-Holstein Prüfungsdienst gez. Klein Wirtschaftsprüfer gez. Perez Zayas Wirtschaftsprüfer 62 JAHRESABSCHLUSS
Vertreterverzeichnis 2020–2025 gegliedert nach Wahlbezirken (Aus Datenschutzgründen sind keine Adressen genannt) Stand: 16. Juni 2020 Ersatzvertreter: Mitglieds-Nr.: 1 – NEUSTADT Vertreter: Atapek-Yagan Saalberg Lachnit Weiß Friedrichs Grube Burkart Weiß-Gleitsmann Jackson Saalberg Klüver Thomas Sterr Wendt Wöbke Belma Ines Christel Hans-Peter Sabine Nicole Dagmar Petra Sarah Yannick Lucas Nadine Christian Sören Ole Muszynski Jurisch Hartmann Schelter 2 – ST. PAULI Vertreter: John Dingerkus Ersatzvertreter: John Schmidt 3 – ST. GEORG Vertreter: Philippeit Düsterbeck Ersatzvertreter: Maiwald Kurt Hans-Joachim Martin Detlef Felix Eberhard Jürgen Katja Marcus Thorsten Sabine Stefan Till Türkan 4 – WILHELMSBURG Mitglieds-Nr.: Vertreter: 32193 Daiber Ilona 22563 25786 12677 28253 5 – EIMSBÜTTEL I Vertreter: Torka 40031 6 – EIMSBÜTTEL II 17999 Vertreter: 36707 Tobias 37496 Ersatzvertreter: 30550 Findik 38068 45772 34838 35282 21494 13275 37578 40345 26817 Mitglieds-Nr.: 24455 43645 Mitglieds-Nr.: 33649 42439 7 – LOKSTEDT Vertreter: Schadwell Hoffmann Schadwell Yagbasan Ersatzvertreter: Heissler Tabiou Ewerwahn 8 – STELLINGEN Vertreter: Hochsprung Pagenkopf Waller Berger Lindow Rathjen Mitglieds-Nr.: Hastedt 28012 Götz 32810 Evers Mitglieds-Nr.: Ersatzvertreter: 41920 Kind 24037 Reichelt Dähling Schmitt Lucie Evelyn John Thomas Christina Ute Sylvie Jörn Napo Jan Christoph Matthias Barbara Renate Carsten Thomas Wilfried Regina Silvia Annika Kirsten Angelika Susanne Andrea Mitglieds-Nr.: 38862 Mitglieds-Nr.: 31473 Mitglieds-Nr.: 41507 Mitglieds-Nr.: 30326 Mitglieds-Nr.: 37593 34554 19344 33223 Mitglieds-Nr.: 41088 40902 37867 Mitglieds-Nr.: 22848 17889 12056 32896 41005 44110 16056 45790 45822 Mitglieds-Nr.: 44374 39203 29399 46014 63
Köhler Avellis Krause Schneider 9 – SCHNELSEN Vertreter: Friedrich Friedrich Schmidt Wörle Jobmann Burghard Quiel Müller Ersatzvertreter: Höhne-Barnard Löhrl Christina Andreas Torsten Marko Andrea Frank Edith Ursula Ilona Ute Martina Anne Monika Ulrike 32901 12 – GARSTEDT 19266 Vertreter: 45852 Fitzner 34311 Eggert Ersatzvertreter: Rahardt Mitglieds-Nr.: 21623 13 – HARKSHEIDE 44322 Vertreter: 44959 Wetzel 13109 Rath 31104 Woelke 39902 29330 38888 Mitglieds-Nr.: 24223 45800 14 – AMMERSBEK Vertreter: Leiteritz Gerke Kopplow Lüthi 10 – LANGENHORN I Ersatzvertreter: Günther Frank Michael Michael Heidemarie Christa Marion Roswitha Dirk Sabine Andreas Martin Marco Jörg Margareth Mitglieds-Nr.: 41577 15755 Mitglieds-Nr.: 43969 Mitglieds-Nr.: 40747 35412 35224 Mitglieds-Nr.: 36836 44372 27385 37586 Mitglieds-Nr.: 33143 45854 26502 Mitglieds-Nr.: 41844 40613 Mitglieds-Nr.: 16690 Mitglieds-Nr.: 15899 45371 40063 43643 Mitglieds-Nr.: 20199 Mitglieds-Nr.: 27487 Mitglieds-Nr.: 38834 Vertreter: Haugwitz Burmester Schwarz Koltermann Huber 11 – LANGENHORN II Vertreter: Nielsen Krause Langermann Wiechmann Nahler Erichsen Menz Reichenstein-Schnell Basedow Werner Antje Wolfram Jens Wolfgang Stephan Heide Jens-Peter Werner Petra Heinz Melanie Sylvia Susanne Oliver-Frank Jacqueline 64 VERTRETERVERZEICHNIS VERTRETERVERZEICHNIS Mitglieds-Nr.: Rostock 23538 Nagel 20567 23937 21474 43238 Reinstadler 15 – BERGSTEDT Vertreter: Lühmann Lutzkat Mitglieds-Nr.: Ersatzvertreter: 35406 Gollub Joachim 12807 9909 15581 16 – VOLKSDORF ohne Vertreter 9977 17 – SASEL 41316 Vertreter: 40842 Schley 36454 Holst 26079 31552 Riemann Naujokat-Gravert Ersatzvertreter: Flebbe 18 – POPPENBÜTTEL Vertreter: Albrecht Ersatzvertreter: Ostermann Angela Tobias Corinna Jutta Renate Daniela Stefan
Polkow Mitglieds-Nr.: Neumann Andrea 33299 19 – RAHLSTEDT I Vertreter: Warnemünde 20 – RAHLSTEDT II Vertreter: Ludwigsen Ersatzvertreter: König 21 – BRAMFELD Vertreter: Berger Berger Wendt Ersatzvertreter: Schierstedt Wilck 22 – STEILSHOOP Vertreter: Goldfuß Nickel 23 – OHLSDORF Vertreter: Stroß Sinne Jeschke Gatza Beger Bauer Hahn Steenbock Stoschus König Schumacher Yilmaz Nows Müller-Starkulla Ersatzvertreter: Stoschus Völkner Diers Schwarz Meersmann Nicole Kerstin Harald Marc Detlef Ellen Rosemarie Bernd Regina Hans-Georg Stephan Dietmar Stefanie Brigitte Angelika Ralf Gisela Susanne Karen Sabine Oguz Doris Andreas Gerald Ulrike Alexander Gerhard Sonja Stahr Dorfs Olfert Bossen Mitglieds-Nr.: 36820 Mitglieds-Nr.: 24 – ALSTERDORF 41709 Vertreter: Mitglieds-Nr.: 16710 32895 16552 Mitglieds-Nr.: 14960 20710 Mitglieds-Nr.: 45556 44903 Friedrich Jacobs Friedrich Rühmann Ersatzvertreter: Hildebrandt Sparr Riegel de Santana 25 – WINTERHUDE Vertreter: Schnee Campbell Chavez-Feil Maik Sebastian Olaf Friedel Gabriele Michael Eiko Ilona Michaela Torsten Jonas Jobst Susanne Saskia Ulrich Ana Froschauer Hans-Peter Jan Gabriele Birgit Kirsten Jonathan Sabine Hans-Joachim Kai Alica Michael Tobias Gäry Michael Mitglieds-Nr.: Siegl 45105 Meusel 32812 Traub 21619 Reutin 36050 44673 Ersatzvertreter: von der Heide 45133 Höfler 32761 Hoops 28474 Huhs 32840 Burmester 27657 Jäger 22493 Gogoll 26 – BARMBEK I Vertreter: Harms Starke 34134 18601 24640 Mitglieds-Nr.: 19556 41180 45982 27346 34941 42484 43524 33787 34235 16468 46159 Mitglieds-Nr.: 22249 27244 31759 20018 Mitglieds-Nr.: 35607 35651 40109 29252 Mitglieds-Nr.: 25684 44175 17210 45206 20135 40559 28755 Mitglieds-Nr.: 29828 16785 19339 38031 38096 33324 39942 Mitglieds-Nr.: 26385 43335 65
27 – BARMBEK II Vertreter: Schoof Ersatzvertreter: Uhlig 28 – BARMBEK III Vertreter: Csoti Hildebrandt 29 – DULSBERG I Vertreter: Schwarz Klinger Blix Böhmelt Wahlers Cordes Hanusch Belbe Knaack Arik Anders Ersatzvertreter: Ahl Schellhorn Jagow Keßler Christiansen Schmidtke Richter 30 – DULSBERG II Vertreter: Harms Pietzke Heins Ersatzvertreter: Graw Birer Salkić 31 – EILBEK I Mitglieds-Nr.: Vertreter: Mitglieds-Nr.: Heike 32745 Baumgarten Mitglieds-Nr.: Görres Angelika 40577 Bräuner Tammy Marie Maik Mitglieds-Nr.: 45246 42230 Kruscha Gelhaar Ersatzvertreter: Linke Ruf von Beuningen Thomas Herbert Verena Margrit Carsten Angelika Marion Maren Frank Vedat Jan Christian Martin Stefanie Horst-Werner Michael Thorsten Maximilian Mitglieds-Nr.: Bindernagel 19940 18408 27259 16796 43942 40664 25551 45162 26751 39758 24999 Mitglieds-Nr.: 43182 32 – EILBEK II Vertreter: Hannemann Dr. Berger Zach Gedanke Walda Kamionka Mecklenburg Ersatzvertreter: Zimmer Maciejewski 45421 33 – MÜMMELMANNSBERG 45815 Vertreter: 27777 Müller 41607 Lemm 44808 Sahin 44814 34 – LOHBRÜGGE Vertreter: Mitglieds-Nr.: Mahler Klaus-Dieter 29453 Rogalski-Beeck Mathias Silke Jannes Mustafa Samra 40686 Schnirpel 33952 Lehmann Mitglieds-Nr.: Plogsties 37357 Zarzecka 18525 45976 35 – BERGEDORF Vertreter: Steinheimer Michael Kristina Heino Ina Gisela Ulrich Annika Sören Jürgen Rieke Lotta Klaus Charlotte Felix Christoph Lydia Patrick Dirk Harald Sven Jürgen Heinz-Joachim Walter Musa Monika Karin Steffen Katharina Marvin Krystyna Bernd 40013 42993 12596 31165 38960 Mitglieds-Nr.: 35635 30777 43341 21238 Mitglieds-Nr.: 39300 21485 14666 37163 38632 29554 42571 Mitglieds-Nr.: 41275 37660 Mitglieds-Nr.: 18776 23691 33976 Mitglieds-Nr.: 27837 12408 45895 31761 46141 29694 Mitglieds-Nr.: 38841 66 VERTRETERVERZEICHNIS
36 – NETTELNBURG Vertreter: Rehse Stern Wagner Kühnel Ersatzvertreter: Meincke Syrocki 37 – ALLERMÖHE I ohne Vertreter 38 – ALLERMÖHE II Vertreter: Spiegel-Schüttlöffel Gorning 39 – ALLERMÖHE III Vertreter: Liekfeld Ersatzvertreter: Redlin 40 – SCHWARZENBEK ohne Vertreter Gudrun Helmut Hartmut Ingo Daniel Peter Andrea Reiner Christine Marion 99 – AUSWÄRTIGE MITGLIEDER Vertreter: Schöne Eberhardt Bartsch Haberland Pöhls Hamm Rumpf Waelzer Ludwig Pütz Schubert Demuth Maaß Roemmelt-Hagener Lichten Janetzko Habla Barbara Björn Elke Marco Margret Dietmar Ingrid Susanne Herta Stephan Yvonne Matthias Jutta Birgit Ernst-Rüdiger Ole Bärbel Studemund Mitglieds-Nr.: Schack 35949 Hering 11094 Biechteler 29491 Ruoff 38887 Brümmer, Dr. Mitglieds-Nr.: Kuzniarek 45643 Niemann 36603 Vondey Stremlau Jung Prahle Hinz Böge Mitglieds-Nr.: 30998 Hagener 31128 Stein Grimm Baranowski Klopp Herrmann Petersen Siggelkow Techel Redmann Brand Durek Lübke Hagener Gerding Gey Kluckert Pfeiffer Dieffenbacher Theuring Dalke Kamionka Vondey Jacobs Hoops Köhler Drube Wandke Köppen Mitglieds-Nr.: 23952 Mitglieds-Nr.: 34030 Mitglieds-Nr.: 17614 44729 9524 33529 43977 27214 14851 33355 27541 29569 35932 28128 15375 26251 34751 45131 19414 Thomas Corinna Olaf Nadine Manuel Ulrich Svenja Norbert Monika Lothar Roland Thomas Volker Lars Jens Andreas Werner Werner Christoph Rainer Marco Bodo Peter Bernd Rudolf Andreas Peter Nico Guillermo Mathias Stefan Norbert Oliver Gerhard Waldemar Timo Franz-Josef Heinz-Günther Manfred Bernd Stephan Carsten Martin 20898 45663 33558 37789 34216 28050 43720 17105 21428 23639 18439 29440 25301 36821 20885 35000 20590 40468 38618 20581 38712 22113 23152 15770 38058 28752 34484 31452 23875 32706 36060 18746 42751 18480 41323 29555 21427 42333 17039 25649 32268 27693 35960 67
Wohnungsbestand am 1. Januar 2020 (Wohnwertstufen bei Neuvermietung) Wohnwertstufe Euro / m2 Wohnfläche Wohnwertstufe Euro / m2 Wohnfläche Wohnwertstufe Euro / m2 Wohnfläche Wohnwertstufe Euro / m2 Wohnfläche 11 22 33 44 55 66 77 5,33 5,68 6,02 6,37 6,70 7,05 7,40 88 99 1010 1111 1212 1313 1414 7,74 8,08 8,43 8,77 9,12 9,46 9,80 1515 1616 1717 1818 1919 2020 2121 10,15 10,50 10,83 11,18 11,53 11,87 12,21 2222 2323 2424 2525 2626 2727 2828 12,56 12,90 13,25 13,59 13,93 14,28 14,62 Anzahl der Whgn. Wohnungsgrößen / Anzahl der Zimmer 1 1 1 / 2 2 2 1 / 2 2 2 / 2 3 3 1 / 2 4 > 4 Wohnwertmiete Stufe anwendbar § 5-Schein erforderlich, Auslauf der öffent- lichen Förderung am 146 38 35 — — — — — — — — — 2 — — 50 14 1 — — — 32 18 39 3 36 10 — — — — — — — — — 82 24 14 — — — 14 — 20 16 3 — 58 16 15 15 1 — — — — — — — — 1 — — 127 9 — 90 17 — 11 — — — 116 4 7 — 1 — 64 12 4 — 3 — 29 — — — — — — — 7 14 208 16 — 24 2 — 130 20 16 — 6 9 9 9 10 10 7 7 6 ja nein ja — ja — nein ja, 31.12.2030 ja ja nein ja ja ja ja — — ja — — — — Wohnanlagen PLZ, Ort (Stadtteil) (VE = Verwaltungseinheit) 22949 AMMERSBEK VE 78 AMMERSBEK I Langenkoppel 1–19 VE 79 AMMERSBEK II Georg-Sasse-Straße 19–25 VE 82 AMMERSBEK III Langenkoppel 20–23 22297 HAMBURG (ALSTERDORF) VE 19 BILSER STRASSE Bilser Straße 20, 20a+b, 22, 24a–e 69 Bilser Straße 26, 26a+b, 28, 30a–e, 32, 32a+b, Carl-Cohn-Straße 51–57 134 22081 HAMBURG (BARMBEK-SÜD) VE 4 DEHNHAIDE Dehnhaide 5–25 Dehnhaide 5–19, 25 78 19 27 8 VE 12 HEINRICH-GROSS-HOF Kraepelinweg 25–33, Pinelsweg 9+11, Reyesweg 24–32 22083 HAMBURG (BARMBEK-SÜD) VE 9 BACHSTRASSE Bachstraße 59–69b VE 91 BACHSTRASSE 71 Bachstraße 71 21033 HAMBURG (BERGEDORF) VE 44 BERGEDORF-WEST Friedrich-Frank-Bogen 82–88, Fockenweide 1–33 68 WOHNUNGSBESTANDSVERZEICHNIS
Wohnanlagen PLZ, Ort (Stadtteil) (VE = Verwaltungseinheit) Anzahl der Whgn. Wohnungsgrößen / Anzahl der Zimmer 1 1 1 / 2 2 2 1 / 2 2 2 / 2 3 3 1 / 2 4 > 4 Wohnwertmiete Stufe anwendbar § 5-Schein erforderlich, Auslauf der öffent- lichen Förderung am 22395 HAMBURG (BERGSTEDT) VE 48 BERGSTEDT I Beerbuschring 1–23, 2–18 100 VE 77 BERGSTEDT II Bergstedter Chaussee 133–139 36 — — 11 17 — 4 — 8 — — 52 10 10 24 — — — — 9 9 6 6 5 5 5 5 6 6 6 6 6 5 9 8 8 8 ja ja nein nein ja nein ja ja ja ja nein nein ja ja nein ja nein ja — — zurzeit nicht, 30.09.2023 zurzeit nicht, 31.12.2020 — ja, 31.12.2027 — — — — ja, 31.12.2020 ja, 31.12.2022 — — ja — ja — 69 64 — — — 32 8 18 — 6 — 116 1 — 4 32 23 20 32 4 — 56 107 — — — 16 — 9 28 16 — — 16 34 28 16 22115 HAMBURG (BILLSTEDT) VE 49 MÜMMELMANNSBERG I Max-Pechstein-Straße 1–5, Edvard-Munch-Straße 2–6, Mümmelmannsberg 61+63 VE 56 MÜMMELMANNSBERG II Rahewinkel 12–26, Heideblöck 1–11 22179 HAMBURG (BRAMFELD) VE 52 BARMWISCH Bengelsdorfstraße 24–30 Bengelsdorfstraße 18–22, Bengelsdorfstieg 2–8 22049 HAMBURG (DULSBERG) VE 18 DULSBERG Elsässer Straße 8+10, Dulsberg-Nord 13 Zoppoter Straße 1–11, 2–8, Olivaer Straße 1–9, 2–12, Memeler Straße 1–7 Alter Teichweg 136+140 Weichselmünder Straße 2–12 Weichselmünder Straße 1–11 Hohensteiner Straße 1–13, 2–14, Memeler Straße 2–16 VE 21 EULENKAMP 29 — 6 8 1 248 28 20 143 18 2 48 48 1 — — — 7 3 165 10 20 — 13 15 67 — 3 4 8 — — 1 9 — — 6 15 4 — — — 1 — — — — — — — 2 — — — — — — — — 10 25 1 25 20 42 20 42 5 — — — 3 — — Eulenkamp 47a–55b Tiroler Straße 32–40, Eulenkamp 27–33, Nordschleswiger Straße 73–77 64 96 — — — 1 20 20 27 26 22089 HAMBURG (EILBEK) VE 47 EILBEKER WEG Rückertstraße 37, Eilbeker Weg 198, 200 VE 125 EILBEK I Schlegelsweg 9a–d, 11a–d, Rückertstraße 29–35, Eilbeker Weg 192–196 Schlegelsweg 9a, b, d, 11a + b, Rückertstraße 29, 33 + 35, Eilbeker Weg 192–196 VE 126 EILBEK II Auenstraße 2a + b, 4–10, Eilbeker Weg 61a–d, 63a-c, 65a+b, 67a+b, 69a+b 17 — — 2 2 — 7 3 3 — 128 16 — — — — 62 22 — 44 — 10 2 — 4 — — — — — 149 — — 59 65 — 21 3 — 1
Wohnanlagen PLZ, Ort (Stadtteil) (VE = Verwaltungseinheit) Anzahl der Whgn. Wohnungsgrößen / Anzahl der Zimmer 1 1 1 / 2 2 2 1 / 2 2 2 / 2 3 3 1 / 2 4 > 4 Wohnwertmiete Stufe anwendbar § 5-Schein erforderlich, Auslauf der öffent- lichen Förderung am 22089 HAMBURG (EILBEK) VE 127 EILBEK III Eilbektal 2a-d, 4a–d, 6a–d, 8a–d, 10a–d, Maxstraße 39–45 VE 128 EILBEK IV Kleiststraße 1–7, Eilbektal 80–82, Rückertstraße 48a–c, 50–56 Kleiststraße 7, Eilbektal 80–82, Rückertstraße 48b, 50, 54+56 20255 HAMBURG (EIMSBÜTTEL) VE 22 SILLEMSTRASSE Schwenckestraße 14+16 Schwenckestraße 14 20257 HAMBURG (EIMSBÜTTEL) VE 22 SILLEMSTRASSE Sillemstraße 2a–10b Sillemstraße 8a–10b 20357 HAMBURG (EIMSBÜTTEL) VE 11 MOORKAMP 207 17 — 119 23 — 46 1 — 1 93 14 14 2 72 6 — — — — 6 — — — — — — — 60 18 10 9 2 2 — — 14 2 36 6 12 — — — — — 5 1 — — 18 — — — — — — — — — — — — — — — — — — — 8 8 8 8 8 8 8 Moorkamp 10–28 115 2 — 80 — — 25 — 8 — 7 20457 HAMBURG (HAFENCITY) VE 68 HAFENCITY Am Kaiserkai 27 17 — — 11 — — 5 — 1 — 28 22119 HAMBURG (HORN) VE 1 HERMANNSTAL Hermannstal 5+5a 27 3 — 24 — — — — — — 7 ja ja nein ja nein ja nein ja ja ja 22415 HAMBURG (LANGENHORN) VE 17 LANGENHORN Wörenstieg 33a–35, 42, Eberhofweg 93a–c, Wördenmoorweg 40–68, Eberhofstieg 2a–20, 1a–5c VE 26 REIHENHÄUSER EBERHOFSTIEG 293 40 2 232 4 — 12 2 1 — 7 ja — — ja — ja — ja — — — — Eberhofstieg 7–23 9 — — — — — — 9 — — 12 nein ja, 31.12.2020 22419 HAMBURG (LANGENHORN) VE 31 HANS-SCHWENKEL-WOHNANLAGE Parowstraße 1–5, 4–18, Theodor-Fahr-Straße 9–75, 10–52, Annie-Kienast-Straße 1–13 VE 37 THEODOR-FAHR-STRASSE 477 41 6 170 1 — 194 64 — 1 Theodor-Fahr-Straße 1b–7 Theodor-Fahr-Straße 1a 34 1 — — — — 2 — — — — — 15 1 — — 17 — — — 8 9 9 ja nein ja — ja — 70 WOHNUNGSBESTANDSVERZEICHNIS
Wohnanlagen PLZ, Ort (Stadtteil) (VE = Verwaltungseinheit) Anzahl der Whgn. Wohnungsgrößen / Anzahl der Zimmer 1 1 1 / 2 2 2 1 / 2 2 2 / 2 3 3 1 / 2 4 > 4 Wohnwertmiete Stufe anwendbar § 5-Schein erforderlich, Auslauf der öffent- lichen Förderung am 21031 HAMBURG (LOHBRÜGGE) VE 36 LOHBRÜGGE Harnackring 30–88, 33–71, Schärstraße 2a–4b, Häußlerstraße 3a–5b VE 76 BERGEDORF 346 52 — 59 — 12 189 34 — — Wilhelm-Bergner-Straße 15–25 88 — — 25 2 — 60 — 1 — 22529 HAMBURG (LOKSTEDT) VE 33 LOKSTEDT I Rimbertweg 2–14c, 7–15d 202 24 8 9 7 ja ja ja 19 19 nein ja 9 9 9 9 ja nein nein nein — — — 67 4 2 — — 2 9 — — 94 5 8 7 17 14 12 14 — 31 — — 61 4 — 11 11 5 2 — — 21 19 — — 9 4 2 2 — 8 4 3 — 3 — — — 3 4 — 1 — — 16 24 68 103 53 26 — — — 5 — — VE 83 LOKSTEDT II Rimbertweg 1+3 Rimbertweg 5a–c 21035 HAMBURG (NEUALLERMÖHE) VE 71 ALLERMÖHE I Del-Banco-Kehre 1–5, 16+18, Ebner-Eschenbach-Weg 28–32 VE 72 ALLERMÖHE II Fanny-Lewald-Ring 39–53b VE 73 ALLERMÖHE III Otto-Grot-Straße 74–78, Walter-Rothenburg-Weg 1–5 Otto-Grot-Straße 80+82, Walter-Rothenburg-Weg 7 20355 HAMBURG (NEUSTADT) VE 16 MEMELHAUS Breiter Gang 1–13, Rademachergang 14 20459 HAMBURG (NEUSTADT) VE 3 VENUSBERG Venusberg 10a–36, Jacobstraße 17–23, Böhmkenstraße 5–17 VE 6 WINCKLERSTRASSE Martin-Luther-Straße 14–18a, Wincklerstraße 5+7 Wincklerstraße 11–17 VE 8 DITMAR-KOEL-STRASSE Ditmar-Koel-Straße 19, 32, 34 VE 10 MARTIN-LUTHER-STRASSE Martin-Luther-Straße 33–35, Schaarsteinweg 22 Martin-Luther-Straße 29–33, Schaarsteinweg 22 VE 23 MARKUSSTRASSE Neuer Steinweg 2a–d VE 53 GERSTÄCKERSTRASSE Zeughausstraße 1+3, Zeughausmarkt 27–31, Rothesoodstraße 2–8, Zeughausmarkt 28 — — — ja — — ja zurzeit nicht, 31.12.2028 — — — — — — — — — 64 — 12 50 2 — — — — — 7 ja 252 — — 115 55 2 64 1 15 — 65 45 33 4 46 52 144 1 9 11 3 — — 1 — — 14 24 2 — — — 8 1 2 32 1 12 1 — 9 — 50 — — — 45 58 1 — — — — — — — 5 — 9 12 20 — 5 1 8 — — 1 — — 22 14 — — — — — — — — — — — — 8 1 — — — — 8 7 6 7 7 6 6 8 ja ja ja ja ja ja ja nein ja, 31.12.2020 10 ja — 71
Wohnanlagen PLZ, Ort (Stadtteil) (VE = Verwaltungseinheit) Anzahl der Whgn. Wohnungsgrößen / Anzahl der Zimmer 1 1 1 / 2 2 2 1 / 2 2 2 / 2 3 3 1 / 2 4 > 4 Wohnwertmiete Stufe anwendbar § 5-Schein erforderlich, Auslauf der öffent- lichen Förderung am 20459 HAMBURG (NEUSTADT) VE 81 DITMAR-KOEL-STRASSE 16+18 Ditmar-Koel-Straße 16+18 17 — — 13 — — 4 — — — 7 ja — — — — — — — — — — — 8 7 7 6 5 5 7 7 9 10 ja ja ja ja ja ja ja ja ja 13 nein ja, 30.04.2026 13 15 5 17 — — 1 18 18 — ja ja ja ja — — — — nein ja, 31.12.2034 — ja, 31.12.2049 22337 HAMBURG (OHLSDORF) VE 7 RÜBENKAMP II Fuhlsbüttler Straße 591 4 1 — — — — 3 — — — Carpserweg 22–26, 21–25, Ballerstaedtweg 2a-c, 4a–c, Böckelweg 23a–c, 24+26, 32–38, 29–33, Fuhlsbüttler Straße 557+559, Rübenkamp 264–272 VE 20 RÜBENKAMP I 187 — — 73 72 12 30 — — — Rübenkamp 240, 242a-244a 4 — — 4 — — — — 252 31 20 113 72 — 15 — 24 28 60 21 17 40 30 34 — — — — — — — — — — 6 9 14 — 16 22 16 — 8 3 1 14 — — 19 6 — — 9 14 — 3 — — — 2 — — — — 52 — — 17 12 — 24 35 — — — 6 1 1 9 4 — 3 18 — — — — 4 19 6 7 2 5 12 — — — 1 — 9 4 14 — 9 6 12 — 3 — — — — 1 — — — — — — — — — — — — — — — 1 5 3 6 — — — Rübenkamp 242, 246, Carpserweg 1+3, 2+4, Zwanckweg 1+3, 2+4, Böckelweg 1, 3, 2–22, Fuhlsbüttler Straße 539, 543, 545 Wohnungen ohne Bad VE 30 OHLSDORF Fuhlsbüttler Straße 679–681 VE 32 ILANDKOPPEL Ilandkoppel 1–9 VE 39 WOLKAUSWEG Fuhlsbüttler Straße 623–629 VE 61 BÖCKELWEG Fuhlsbüttler Straße 559–563, Böckelweg 28 VE 85 FUHLSBÜTTLER STRASSE Fuhlsbüttler Straße 541 VE 86 BUEKWEG I Rübenkamp 260–262, Carpserweg 19 VE 87 BUEKWEG II Buekweg 5–9 VE 88 BUEKWEG III Buekweg 11–15 VE 89 BUEKWEG IV Böckelweg 7, Buekweg 10, 10a–e Zwanckweg 8, 10 VE 90 BUEKWEG V Carpserweg 6, Zwanckweg 5 Carpserweg 8, 10, Zwanckweg 11, Buekweg 8 Zwanckweg 11 (Sonderwohnformen) 2 72 WOHNUNGSBESTANDSVERZEICHNIS
Wohnanlagen PLZ, Ort (Stadtteil) (VE = Verwaltungseinheit) Anzahl der Whgn. Wohnungsgrößen / Anzahl der Zimmer 1 1 1 / 2 2 2 1 / 2 2 2 / 2 3 3 1 / 2 4 > 4 Wohnwertmiete Stufe anwendbar § 5-Schein erforderlich, Auslauf der öffent- lichen Förderung am 22391 HAMBURG (POPPENBÜTTEL) VE 15 MATTHIAS-STRENGE-SIEDLUNG Strengesweg 11+13, Windröschenweg 6, 6a, 8, 8a Heublink 12–14a, Strengesweg 16+18, 24+26, 27+29, Windröschenweg 1a–c, 5–9, 10–12a Heublink 2–10, Strengesweg 1–9, 15–25, 2–14, 20+22, 28–34, Windröschenweg 1+3, 2b–4 VE 69 GOLDRÖSCHENWEG 6 21 — — — — — — — — — — — — — 3 6 18 — — 20 16 34 — — — 5 — 24 — 5 — 10 Windröschenweg 14, 14 a+b 6 — — 2 — — 2 2 — — 14 ja ja ja ja 22145 HAMBURG (RAHLSTEDT) VE 74 RAHLSTEDT I Nydamer Weg 32a–40b 123 — 12 23 29 12 46 — 1 — 9 nein 22149 HAMBURG (RAHLSTEDT) VE 80 RAHLSTEDT II Jonni-Schacht-Weg 1a+b, 3a–h 84 — 6 17 21 12 26 2 — — 9 ja — — — — ja — 20099 HAMBURG (ST. GEORG) VE 40 GEWERBEHOF ST. GEORG Lange Reihe 41, Koppel 34 VE 54 ST. GEORG VI St. Georgs Kirchhof 3 VE 55 ST. GEORG I Rostocker Straße 13 VE 58 ST. GEORG V Koppel 80 VE 59 ST. GEORG II Kirchenweg 2 VE 60 ST. GEORG III Rostocker Straße 16 VE 66 ST. GEORG IV Lange Reihe 65b+67 20359 HAMBURG (ST. PAULI) VE 2 WOHLWILLSTRASSE Wohlwillstraße 15 Wohlwillstraße 13+17 VE 57 CLEMENS-SCHULTZ-STRASSE Clemens-Schultz-Straße 72 VE 63 HEIN-HOYER-STRASSE 71 Hein-Hoyer-Straße 71, Paulinenplatz 4 VE 64 PAUL-ROOSEN-STRASSE Wohlwillstraße 1 VE 67 HEIN-HOYER-STRASSE 67 Hein-Hoyer-Straße 67 24 13 12 12 12 10 19 26 20 12 24 29 12 — — — — 1 — — 17 — — — — 1 3 13 — — 1 — — — — 3 1 — 13 5 2 5 — 3 1 — 3 — — — — — — — 10 1 — 12 — 10 14 — — — — — — — — — 10 — — — 5 — — — 7 — 1 10 6 — 6 5 9 — 6 5 11 — — 5 — — — — — — 3 — — — 1 — — — — — 5 — — — 6 — — — — — — — — 5 — — — — — — 7 7 8 8 8 7 8 7 5 6 6 7 6 nein ja, 31.12.2035 nein ja, 31.12.2020 ja — nein ja, 31.12.2035 ja ja ja nein ja ja — — — ja — — nein ja, 31.12.2020 ja — nein ja, 31.12.2020 73
Wohnanlagen PLZ, Ort (Stadtteil) (VE = Verwaltungseinheit) Anzahl der Whgn. Wohnungsgrößen / Anzahl der Zimmer 1 1 1 / 2 2 2 1 / 2 2 2 / 2 3 3 1 / 2 4 > 4 Wohnwertmiete Stufe anwendbar § 5-Schein erforderlich, Auslauf der öffent- lichen Förderung am 22767 HAMBURG (ST. PAULI) VE 65 BLEICHERSTRASSE Bleicherstraße 16 10 1 2 3 — — 3 — 1 — 6 22395 HAMBURG (SASEL) VE 34 ALSTERREDDER Saselbergring 1–13, 19–25, 14–22 Saselbergring 15+17 VE 42 HEEGBARG Heegbarg 89c VE 62 MARMORWEG Marmorweg 2a–d 22457 HAMBURG (SCHNELSEN) VE 24 SCHNELSEN I Schiffszimmererweg 2a–8f Schiffszimmererweg 3a–9e, Riekbornweg 9a–19b VE 27 SCHNELSEN II Schiffszimmererweg 1a+b VE 28 SCHNELSEN IV Kriegerdankweg 33, Von-Herslo-Weg 24–28 VE 41 SCHNELSEN III 99 48 11 40 21 171 20 51 Von-Herslo-Weg 12–22, 15–23 134 3 16 5 — — — — 1 9 22309 HAMBURG (STEILSHOOP) VE 29 BORCHERTRING Borchertring 21+23, 67–73 48 — VE 50 STEILSHOOP Gropiusring 14, Schreyerring 7 Gropiusring 16, Schreyerring 9 22527 HAMBURG (STELLINGEN) VE 35 STELLINGEN I 54 54 8 8 Spannskamp 21a–41b, 30+32 Spannskamp 23a–d, 25a 330 8 32 — VE 45 STELLINGEN II Tierparkallee 32+34 VE 93 SPANNSKAMP Spannskamp 28a, 30a, 30b Spannskamp 30c, 30d Spannskamp 30c (Sonderwohnformen) 22359 HAMBURG (VOLKSDORF) VE 70 VOLKSDORF Meiendorfer Weg 128a+b, Farmsener Landstraße 76, 78a–c 52 46 22 3 8 — 2 — 74 WOHNUNGSBESTANDSVERZEICHNIS — — — — — — — 6 9 — — — — — — — — 1 3 16 6 9 — 73 — — — — 21 85 8 — — — — — — — — 70 16 — 15 — 12 6 21 6 — 12 23 — — — — — 2 3 36 — 12 52 12 8 28 4 4 10 10 8 — 103 — 10 2 44 16 13 — — 3 — — — — — — — — — — 10 28 136 5 — 13 5 — — — — 49 1 — 9 — — — — — 16 — 1 4 2 4 4 18 8 — — — 5 2 1 — — — — — — — — — — — — — — — — — 1 9 8 9 14 10 5 9 9 7 6 5 5 8 8 8 19 19 — ja ja ja ja ja ja ja nein nein ja ja ja nein ja nein ja ja nein — — — — — — — — ja ja — — — zurzeit nicht, 30.06.2034 — ja — ja, 31.12.2034 ja ja, 31.12.2049 40 — — 5 5 — 14 4 12 — 10 nein —
Wohnanlagen PLZ, Ort (Stadtteil) (VE = Verwaltungseinheit) Anzahl der Whgn. Wohnungsgrößen / Anzahl der Zimmer 1 1 1 / 2 2 2 1 / 2 2 2 / 2 3 3 1 / 2 4 > 4 Wohnwertmiete Stufe anwendbar § 5-Schein erforderlich, Auslauf der öffent- lichen Förderung am 21107 HAMBURG (WILHELMSBURG) VE 5 WILHELMSBURG Fährstraße 92–106, Heinrich-Groß-Straße 1+3, 2+4 22303 HAMBURG (WINTERHUDE) VE 13 OTTO-STOLTEN-HOF Stammannstraße 17–23, Hanssensweg 22–28, Großheidestraße 35–47, Novalisweg 24–24h VE 14 KRANZHAUS Großheidestraße 20–30, Stammannstraße 20–24, Martin-Haller-Ring 19–22, Meerweinstraße 9–13 VE 38 SEMPERSTRASSE Semperstraße 88+90, Großheidestraße 49, Hanssensweg 19 22846 NORDERSTEDT (GARSTEDT) VE 46 NORDERSTEDT I Platanenweg 4–28, Rüsternweg 1–7 VE 800 SELLMANN Platanenweg 2 22844 NORDERSTEDT (HARKSHEIDE) VE 43 NORDERSTEDT II Dietrich-Bonhoeffer-Straße 1–71 Dietrich-Bonhoeffer-Straße 2–30 21493 SCHWARZENBEK VE 51 SCHWARZENBEK 100 — 21 69 — — 10 — — — 6 ja 187 9 3 100 1 — 58 9 7 — 8 146 — 3 77 9 — 57 — — — 8 48 3 2 15 18 — 8 1 1 — 8 102 6 36 116 — — — — — 11 1 — 84 — 6 — — — — 6 — — — — — 32 — 1 — 9 1 56 — 17 31 — — — 4 1 8 8 ja ja ja ja ja 12 9 ja nein Pirschgang 1a–13, 2a–c 102 — 15 30 — 12 45 — — — 4 ja Gesamt 8.911 477 277 3.287 1.067 194 2.743 462 368 36 — — — — — — — ja — 75
IMPRESSUM Herausgeber Allgemeine Deutsche Schiffszimmerer-Genossenschaft eG Genossenschaftliches Wohnungsunternehmen Gegründet am 18. November 1875 im alten Kranzhaus auf dem Brook Nr. 69 in Hamburg In das Genossenschaftsregister des Amtsgerichts Hamburg eingetragen am 26. November 1875 unter Nr. 6 Fuhlsbüttler Straße 672, 22337 Hamburg T 040 63800-0 F 040 63800-201 info@schiffszimmerer.de www.schiffszimmerer.de Redaktion V.i.S.d.P. Julia Eble Konzept & Gestaltung Format Design Visual Identities, Hamburg Lektorat Hamburger Lektorat, Hamburg Druck Langebartels & Jürgens, Hamburg Bilder Moll/Schoepgens Fotodesign (Titel), Ouh_Desire (U2), Robert Schlossnickel (1, 2, 15), Markus Tollhopf (1, 4, 6, 7, 8, 24, 25, 27), Fotolia (7), Stella Mercedes Schwarzer (9), Pixelbaustelle (10), Miniatur Wunderland (11), GettyImages (1, 12, 13, 14, 15), Mockupworld (13), Kristina Wedekind (1, 14, 15), Fotofrizz B. Kuhn (26), Kay Schröder (28), Falcon Crest (29), Nicolas Vogelsänger (29), E2A Architekten (30), Brina Blum (U4) Titelmotiv Unser Titelbild soll veranschaulichen, dass Sie unseren Geschäftsbericht in diesem Jahr zum ersten Mal ganz bequem auf ihrem Tablet lesen können. Wir drucken nur noch wenige Exemplare und sparen auf diesem Weg viel Papier und hohe Kosten ein.