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Timestamp: 2019-12-11 06:14:38
Document Index: 292729298

Matched Legal Cases: ['§ 26', '§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 12', '§ 13', '§ 14', '§ 15', '§ 16', '§ 17', '§ 18', '§ 19', '§ 20', '§ 21', '§ 22', '§ 23', '§ 24', '§ 25', '§ 26', '§ 27', '§ 28', '§ 29', '§ 30', '§ 31', '§ 32', '§ 33', '§ 34', '§ 35', '§ 36', '§ 37', '§ 38', '§ 39', '§ 40', '§ 41', '§ 42', '§ 43', '§ 44', '§ 45', '§ 46', '§ 47', '§ 48', '§ 49', '§ 50', '§ 4', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 12', '§ 13', '§ 14', '§ 15', '§ 16', '§ 17', '§ 18', '§ 19', '§ 20', '§ 21', '§ 22', '§ 23', '§ 24', '§ 25', '§ 26', '§ 27', '§ 28', '§ 29', '§ 30', '§ 31', '§ 32', '§ 33', '§ 34', '§ 36', '§ 37', '§ 38', '§ 39', '§ 40', '§ 41', '§ 42', '§ 43', '§ 44', '§ 45', '§ 46', '§ 47', '§ 48', '§ 49', '§ 38', '§ 55', '§ 3', '§ 7', '§ 9', '§ 107', '§ 108', '§ 240', '§ 27', '§ 9', '§ 36', '§ 188', '§ 193', '§ 9']

Neugefasst: 20.06.2016
Fundstelle: GBl. 2016, 445
Stand: letzte berücksichtigte Änderung: § 26 geändert durch Artikel 4 der Verordnung vom 23. Februar 2017 (GBl. S. 99, 100)
Gesetz über Volksabstimmung, Volksbegehren und Volksantrag (Volksabstimmungsgesetz - VAbstG) in der Fassung vom 20. Juni 2016 15.12.2015
Inhaltsverzeichnis 15.12.2015
ABSCHNITT 1 - Allgemeines 15.12.2015
§ 1 - Anwendungsbereich 15.12.2015
§ 2 - Beratung 15.12.2015
ABSCHNITT 2 - Volksabstimmungen 15.12.2015
§ 3 - Stimmrecht 15.12.2015
§ 4 - Gliederung des Abstimmungsgebiets 15.12.2015
§ 5 - Abstimmungsorgane 15.12.2015
§ 6 - Abstimmungstag 15.12.2015
§ 7 - Bekanntgabe des Tags und des Gegenstands der Volksabstimmung 15.12.2015
§ 8 - Amtliche Mitteilung zur Volksabstimmung 15.12.2015
§ 9 - Mitwirkung der Landkreise, Gemeinden und des Statistischen Landesamts 15.12.2015
§ 10 - Stimmberechtigtenverzeichnisse 15.12.2015
§ 11 - Stimmscheine 15.12.2015
§ 12 - Abstimmungsräume und deren Ausstattung 15.12.2015
§ 13 - Abstimmungszeit 15.12.2015
§ 14 - Öffentlichkeit der Abstimmung 15.12.2015
§ 15 - Unzulässige Werbung, unzulässige Veröffentlichung von Befragungen der Stimmberechtigten 15.12.2015
§ 16 - Wahrung des Abstimmungsgeheimnisses 15.12.2015
§ 17 - Stimmzettel und Stimmzettelumschläge 15.12.2015
§ 18 - Stimmabgabe 15.12.2015
§ 19 - Ungültige Stimmen, Zurückweisung von Abstimmungsbriefen 15.12.2015
§ 20 - Ermittlung und Feststellung des Abstimmungsergebnisses 15.12.2015
§ 21 - Mitteilung und öffentliche Bekanntmachung des Abstimmungsergebnisses 15.12.2015
§ 22 - Ergebnis der Volksabstimmung über mehrere Gesetzesvorlagen 15.12.2015
§ 23 - Anfechtung einer Volksabstimmung 15.12.2015
§ 24 - Nachabstimmung 15.12.2015
§ 25 - Wiederholung der Volksabstimmung 15.12.2015
§ 26 - Kosten der Volksabstimmung 11.03.2017
ABSCHNITT 3 - Volksbegehren 15.12.2015
§ 27 - Antrag auf Zulassung des Volksbegehrens 15.12.2015
§ 28 - Unterrichtung des Landtags und der Regierung 15.12.2015
§ 29 - Zulassung des Volksbegehrens 15.12.2015
§ 30 - Öffentliche Bekanntmachung der Zulassung 15.12.2015
§ 31 - Zurücknahme des Zulassungsantrags 15.12.2015
§ 32 - Eintragungsblätter und Eintragungslisten 15.12.2015
§ 33 - Eintragungsberechtigte 15.12.2015
§ 34 - Ausübung des Eintragungsrechts in Eintragungslisten 15.12.2015
§ 35 - Rechtsmittel 15.12.2015
§ 36 - Eintragung 15.12.2015
§ 37 - Ungültige Eintragungen 15.12.2015
§ 38 - Feststellung, Mitteilung und öffentliche Bekanntmachung des Eintragungsergebnisses 15.12.2015
§ 39 - Anfechtung des Eintragungsverfahrens 15.12.2015
§ 40 - Kosten des Volksbegehrens 15.12.2015
§ 41 - Anhörung zum Volksbegehren 15.12.2015
ABSCHNITT 4 - Volksantrag 15.12.2015
§ 42 - Antrag auf Zulassung des Volksantrags 15.12.2015
§ 43 - Unterrichtung der Regierung, öffentliche Bekanntmachung der Sammlung von Antragsunterschriften 31.12.2016
§ 44 - Zulassung des Volksantrags 15.12.2015
§ 45 - Zurücknahme des Zulassungsantrags 15.12.2015
§ 46 - Kosten des Volksantrags 15.12.2015
§ 47 - Anhörung zum Volksantrag 15.12.2015
§ 48 - Volksbegehren nach einem Volksantrag 15.12.2015
ABSCHNITT 5 - Schlussbestimmungen 15.12.2015
§ 49 - Stimmordnung 15.12.2015
§ 50 - Inkrafttreten 15.12.2015
Abschnitt 2: Volksabstimmungen
§ 4 Gliederung des Abstimmungsgebiets
§ 6 Abstimmungstag
§ 7 Bekanntgabe des Tags und des Gegenstands der Volksabstimmung
§ 8 Amtliche Mitteilung zur Volksabstimmung
§ 9 Mitwirkung der Landkreise, Gemeinden und des Statistischen Landesamts
§ 10 Stimmberechtigtenverzeichnisse
§ 12 Abstimmungsräume und deren Ausstattung
§ 13 Abstimmungszeit
§ 14 Öffentlichkeit der Abstimmung
§ 15 Unzulässige Werbung, unzulässige Veröffentlichung von Befragungen der Stimmberechtigten
§ 16 Wahrung des Abstimmungsgeheimnisses
§ 17 Stimmzettel und Stimmzettelumschläge
§ 18 Stimmabgabe
§ 19 Ungültige Stimmen, Zurückweisung von Abstimmungsbriefen
§ 20 Ermittlung und Feststellung des Abstimmungsergebnisses
§ 21 Mitteilung und öffentliche Bekanntmachung des Abstimmungsergebnisses
§ 22 Ergebnis der Volksabstimmung über mehrere Gesetzesvorlagen
§ 23 Anfechtung einer Volksabstimmung
§ 24 Nachabstimmung
§ 25 Wiederholung der Volksabstimmung
§ 26 Kosten der Volksabstimmung
Abschnitt 3: Volksbegehren
§ 27 Antrag auf Zulassung des Volksbegehrens
§ 28 Unterrichtung des Landtags und der Regierung
§ 29 Zulassung des Volksbegehrens
§ 30 Öffentliche Bekanntmachung der Zulassung
§ 31 Zurücknahme des Zulassungsantrags
§ 32 Eintragungsblätter und Eintragungslisten
§ 33 Eintragungsberechtigte
§ 34 Ausübung des Eintragungsrechts in Eintragungslisten
§ 36 Eintragung
§ 37 Ungültige Eintragungen
§ 38 Feststellung, Mitteilung und öffentliche Bekanntmachung des Eintragungsergebnisses
§ 39 Anfechtung des Eintragungsverfahrens
§ 40 Kosten des Volksbegehrens
§ 41 Anhörung zum Volksbegehren
Abschnitt 4: Volksantrag
§ 42 Antrag auf Zulassung des Volksantrags
§ 43 Unterrichtung der Regierung, öffentliche Bekanntmachung der Sammlung von Antragsunterschriften
§ 44 Zulassung des Volksantrags
§ 45 Zurücknahme des Zulassungsantrags
§ 46 Kosten des Volksantrags
§ 47 Anhörung zum Volksantrag
§ 48 Volksbegehren nach einem Volksantrag
§ 49 Stimmordnung
Dieses Gesetz findet Anwendung in den Fällen des Artikels 43 Absatz 2, des Artikels 59 Absatz 2 und 3, des Artikels 60 Absatz 1 bis 3 und des Artikels 64 Absatz 3 der Landesverfassung.
durch persönliche Stimmabgabe in einem beliebigen Stimmbezirk des Stimmkreises oder
der Landesabstimmungsleiter und der Landesabstimmungsausschuss für das gesamte Abstimmungsgebiet,
im Fall des Artikels 60 Absatz 1 der Landesverfassung spätestens drei Monate nach dem Tag, an dem der Landtag die Gesetzesvorlage abgelehnt oder ihr mit Änderungen zugestimmt hat,
in den Fällen des Artikels 60 Absatz 2 und 3 der Landesverfassung spätestens drei Monate nach dem Tag ihrer Anordnung (Artikel 60 Absatz 4 Satz 2 der Landesverfassung),
im Fall des Artikels 64 Absatz 3 der Landesverfassung spätestens drei Monate nach dem Eingang des Antrags bei der Regierung
(3) Die Sechswochenfrist im Fall des Artikels 43 Absatz 2 der Landesverfassung beginnt am Tag nach der Bekanntgabe des Eintragungsergebnisses im Staatsanzeiger für Baden-Württemberg (§ 38).
(2) Die Veröffentlichung der Ergebnisse von Befragungen der Abstimmenden nach der Stimmabgabe über den Inhalt der Abstimmungsentscheidung ist vor Ablauf der Abstimmungszeit unzulässig. Wer hiergegen verstößt, handelt ordnungswidrig. Für die Verfolgung und Ahndung der Ordnungswidrigkeit gilt § 55 Absatz 2 und 3 des Landtagswahlgesetzes entsprechend.
(2) Den Inhalt des Stimmzettels bestimmt die Regierung. Er ist so zu fassen, dass die Abstimmenden mit Ja oder Nein stimmen können. Stehen im Fall des Artikels 60 Absatz 1 der Landesverfassung mehr als eine Gesetzesvorlage zur Abstimmung, so muss der Stimmzettel für jede Vorlage eine eigene Fragestellung enthalten.
eine Änderung, einen Vorbehalt oder einen beleidigenden oder auf die Person des Abstimmenden hinweisenden Zusatz enthält oder wenn sich in dem Stimmzettelumschlag sonst eine derartige Äußerung befindet.
dem Abstimmungsbriefumschlag kein Stimmzettelumschlag beiliegt,
weder der Abstimmungsbriefumschlag noch der Stimmzettelumschlag verschlossen ist,
der Abstimmungsbriefumschlag mehrere Stimmzettelumschläge, aber nicht die gleiche Anzahl gültiger und mit der vorgeschriebenen Versicherung an Eides statt versehener Stimmscheine enthält,
der Abstimmende oder die Person seines Vertrauens die vorgeschriebene Versicherung an Eides statt auf dem Stimmschein nicht unterschrieben hat,
ein Stimmzettelumschlag benutzt worden ist, der offensichtlich in einer das Abstimmungsgeheimnis gefährdenden Weise von den übrigen abweicht oder einen deutlich fühlbaren Gegenstand enthält.
(4) Die Stimme eines Abstimmenden, der an der Briefabstimmung teilgenommen hat, wird nicht dadurch ungültig, dass er vor dem oder am Abstimmungstag stirbt, aus Baden-Württemberg verzieht oder sein Stimmrecht nach § 3 Absatz 1 in Verbindung mit § 7 Absatz 2 des Landtagswahlgesetzes verliert.
Haben bei einer Abstimmung über mehrere Gesetzesvorlagen, die den gleichen Gegenstand betreffen, mehrere Vorlagen die nach Artikel 60 Absatz 5 der Landesverfassung erforderliche Mehrheit erlangt, so ist das Gesetz beschlossen, für das die meisten Ja-Stimmen abgegeben wurden. Ist die Zahl der Ja-Stimmen für mehrere Gesetzesvorlagen gleich, so ist das Gesetz beschlossen, das nach Abzug der auf es entfallenden Nein-Stimmen die größte Zahl der Ja-Stimmen auf sich vereinigt.
(3) Wer Einspruch eingelegt hat, ist Antragsteller im Sinne von § 9 Absatz 1 des Gesetzes über den Verfassungsgerichtshof vom 13. Dezember 1954 (GBl. S. 171). Prozessbeteiligte im Sinne dieser Vorschrift sind außerdem das Innenministerium, der Landesabstimmungsleiter, auch wenn er nicht Antragsteller ist, und der oder die zuständigen Kreisabstimmungsleiter, wenn Maßnahmen oder Entscheidungen auf der Kreis- oder Gemeindestufe zu der Anfechtung der Volksabstimmung Veranlassung gegeben haben.
bei der Vorbereitung oder Durchführung der Volksabstimmung zwingende Vorschriften dieses Gesetzes oder der Stimmordnung unbeachtet geblieben oder unrichtig angewendet worden sind oder
in Bezug auf die Volksabstimmung vollendete Vergehen im Sinne der §§ 107, 107a, 107b, 107c, 108, 108a oder 108b in Verbindung mit § 108d oder im Sinne des § 240 des Strafgesetzbuchs begangen worden sind.
der Antrag vorschriftsmäßig gestellt ist und
im Fall des § 27 Absatz 3 die Gesetzesvorlage dem Grundgesetz und der Landesverfassung nicht widerspricht.
(3) Wird der Antrag abgelehnt, so können die Vertrauensleute der Antragsteller binnen zwei Wochen nach Zugang der Entscheidung hiergegen den Verfassungsgerichtshof anrufen. Das Innenministerium ist Prozessbeteiligter im Sinne von § 9 Absatz 1 des Gesetzes über den Verfassungsgerichtshof.
die die Person des Eintragenden nicht zweifelsfrei erkennen lassen,
die, ohne dass ein Fall des § 36 Absatz 1 Satz 2 vorliegt, nicht persönlich und handschriftlich unterzeichnet sind oder nicht von eintragungsberechtigten Personen herrühren,
die nicht in vorschriftsmäßige Eintragungsblätter oder Eintragungslisten, außerhalb der jeweiligen Eintragungsfristen oder ohne Angabe des Tags der Unterzeichnung gemacht sind oder
die in Eintragungsblättern gemacht sind und
nicht die erforderliche Bestätigung enthalten, dass vor der Eintragung die Möglichkeit zur Kenntnisnahme des Gesetzeswortlauts und dessen Begründung bestand oder
nach Ablauf der Eintragungsfrist für die freie Sammlung bei der für die Prüfung des Wahlrechts zuständigen Gemeinde eingehen.
(1) Ein Volksantrag bedarf der Zulassung durch den Landtag. Die Zulassung ist schriftlich zu beantragen. Der Antrag mit allen erforderlichen Unterlagen ist spätestens mit Ablauf des Tags des auf den nach Satz 5 angezeigten Beginn der Sammlung von Antragsunterschriften folgenden Kalenderjahrs zu stellen, welcher der Zahl des Tags und der Benennung des Monats des angezeigten Beginns der Unterschriftensammlung entspricht. § 188 Absatz 3 und § 193 des Bürgerlichen Gesetzbuchs gelten entsprechend. Die Anzeige des Datums des Beginns der Sammlung hat schriftlich gegenüber dem Landtag spätestens zwei Wochen vor dem beabsichtigten Beginn der Sammlung zu erfolgen. Bis zum Ablauf der Antragsfrist können Unterlagen eingereicht werden.
der Gegenstand des Volksantrags im Zuständigkeitsbereich des Landtags liegt und dem Grundgesetz und der Landesverfassung nicht widerspricht.
(3) Wird der Antrag abgelehnt, so können die Vertrauensleute der Antragsteller binnen zwei Wochen nach Zugang der Entscheidung hiergegen den Verfassungsgerichtshof anrufen. Der Landtag ist Prozessbeteiligter im Sinne von § 9 Absatz 1 des Gesetzes über den Verfassungsgerichtshof.
Diese Vorschrift bezieht sich auf das Gesetz in der ursprünglichen Fassung vom 15. Februar 1966 (GBl. S. 14)