Source: http://www.binb.info/cms/bbv-spielordnung.html?&tx_felogin_pi1%5Bforgot%5D=1
Timestamp: 2018-01-19 13:35:40
Document Index: 346500210

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 12', '§ 13', '§ 14', '§ 15', '§ 16', '§ 17', '§ 18', '§ 19', '§ 20', '§ 21', '§ 22', '§ 23', '§ 24', '§ 25', '§ 25', '§ 25', '§ 25', '§ 26', '§ 27', '§ 28', '§ 29', '§ 30', '§ 31', '§ 32', '§ 33', '§ 34', '§ 36', '§ 37', '§ 38', '§ 39', '§ 40', '§ 41', '§ 42', '§ 43', '§ 44', '§ 44', '§ 45', '§ 46', '§ 47', '§ 48', '§ 49', '§ 50', '§ 51', '§ 52', '§ 53', '§ 54', '§ 55', '§ 56', '§ 57', '§ 58', '§ 59', '§ 60', '§ 61', '§ 62', '§ 63', '§ 64', '§ 65', '§ 66', '§ 67', '§ 68', '§ 69', '§ 70', '§ 71', '§ 72', '§ 73', '§ 74', '§ 75', '§ 76', '§ 77', '§ 12', '§25', '§21', '§ 16', '§ 25', '§ 25', '§ 25', '§ 26', '§ 27', '§ 28']

Spielordnung des Berliner Basketball Verbandes
Stand: 2017 (letzte Änderungen durch BBV-Jugendtag 2017)
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§ 2 Spielleitung
§ 3 (frei)
§ 4 Spielgemeinschaft
§ 6 (frei)
§ 7 Anti-Doping und Alkohol
§ 8 Wettbewerbe
§ 9 Berliner Meister
§ 10 Weiterführende Wettbewerbe
C. Teilnahme an Wettbewerben
§ 12 Meldung zum Spielbetrieb
§ 13 Nachmeldung
§ 14 Teilnahmerechtsübertragungen
D. Meisterschaftswettbewerbe Damen/Herren
§ 15 Spielmodus/Spielanzahl
§ 16 Teilnahmerecht Damen/Herren
§ 17 Spielklassen/-gruppen Damen
§ 18 Aufstieg/Abstieg Damen
§ 19 Spielklassen/-gruppen Herren
§ 20 Aufstieg/Abstieg Herren
§ 21 Freie Plätze
§ 22 Entscheidungsspiele/Entscheidungsturniere
§ 23 (frei)
E. Meisterschaftswettbewerbe Seniorinnen/Senioren
§ 24 Spielmodus/Spielanzahl
F. Meisterschaftswettbewerbe Jugend
§ 25 Spielmodus/Spielanzahl
§ 25a Spielmodus männliche mu16 mu20
§ 25b Spielmodus männliche mu14
§ 25c Spielmodus weibliche u14 - u20
§ 26 Teilnahmerechte Altersklassen männl. u20, u18 u16 und u14
§ 27 Jugendrangliste
§ 28 Teilnahmerechte Altersklasse mU12
§ 29 (frei)
§ 30 Spielklassengröße männliche Jugend
§ 31 Förderung überragender Mannschaften
G. Pokalwettbewerbe
§ 32 Verbandspokal der Damen und Herren
H. Besondere Wettbewerbsregelungen
§ 33 Turniere
§ 34 Teilnahme außer Konkurrenz
I. Spielplanung
§ 36 Spieltage
§ 37 Spielbeginnzeiten
§ 38 Spielplanung
§ 39 Spielplantag
§ 40 Spielplan
J. Spielverlegung
§ 41 Hallenwechsel
§ 42 Spielverlegung
§ 43 Zuständigkeiten
§ 44 Hallen
§ 44a Hallen außerhalb des Verbandsgebietes
§ 45 Spielberichtsbogen
§ 46 Kampfgericht
§ 47 Spielbälle
§ 48 Spielkleidung
§ 49 Spielstandsanzeige und Uhren
§ 50 Werbung
L. Spieldurchführung
§ 51 Kosten
§ 52 Verspäteter Spielbeginn
§ 53 Spielausfall und -abbruch
§ 54 Spielterminvereinbarung nach Spielausfall
§ 55 Kostenerstattung bei Spielausfall
§ 56 Spielverzicht
§ 57 Ergebnismeldung
§ 58 Kommissare
§ 59 Verteidigungsvorschrift
M. Teilnahme-/Einsatz-/Spielberechtigung
§ 60 Teilnahmeberechtigung
§ 61 Einsatzberechtigung
§ 62 Spielermeldung
§ 63 Spieleranzahl
§ 64 Mädchen und Jungen in einer Mannschaft
§ 65 Spielerfreistellung
N. Sportdisziplin
§ 66 Abwerbung
§ 67 Trainer
§ 68 Sportanlagennutzung
§ 69 Besondere Vorfälle
§ 70 Hausverbot
O. Strafen
§ 71 Gebühren und Geldstrafen
§ 72 Strafbescheide
§ 73 Wertungsbescheide
§ 74 Disqualifikation
§ 75 Vereinssperre
§ 76 Ausschluss vom Spielbetrieb
§ 77 Schlussbestimmungen und Änderungen
(1) Diese Spielordnung (SO) regelt den Spielbetrieb der Wettbewerbe des Berliner Basketball Verbandes (BBV) in Verbindung mit den spieltechnischen Bestimmungen der FIBA, der Satzung und den Ordnungen des Deutschen Basketball Bundes (DBB) sowie der Satzung, den Ordnungen und den Beschlüssen des BBV. Sie ist für alle Teilnehmer verbindlich.
(3) Verstöße gegen die SO, eine Ausschreibung oder Beschlüsse werden nach den Bestimmungen der DBB-Rechtsordnung (DBB-RO) geahndet. Das Strafmaß ergibt sich aus dem Strafenkatalog, der mit der Ausschreibung zu veröffentlichen ist.
(1) Die Spielleitung für alle Wettbewerbe obliegt dem Sportwart.
(2) Der Sportwart kann Aufgaben delegieren.
(3) Soweit DBB-Bestimmungen den LV-Sportwart oder den LV-Jugendwart als Entscheidungsstelle benennen, werden diese Aufgaben durch den Sportwart bzw. das Präsidiumsmitglied für Jugendsport (Jugendwart) wahrgenommen.
(1) Eine Spielgemeinschaft (SG) ist der Zusammenschluss der Basketballabteilungen von zwei oder mehr Vereinen, die Mitglied im BBV sein müssen.
(2) Jeder Spieler der SG muss Mitglied eines der Vereine der SG sein.
(3) Eine SG muss schriftlich beim Sportwart beantragt werden und ist zu genehmigen, wenn
a) die betroffenen Basketballabteilungen geschlossen in die SG eingehen und
b) eine schriftliche Vereinbarung zwischen den beteiligten Vereinen getroffen worden ist, die 1. den Beginn der SG festlegt sowie 2. eine Regelungen für die Verteilung der in den einzelnen Spielklassen zum Zeitpunkt der Auflösung der SG erreichten Plätze enthält und
c) die vollständigen Unterlagen bis zum 1. Mai beim BBV eingegangen sind und
d) keiner der Vereine Zahlungsrückstände gegenüber dem BBV, dem DBB und der Basketball Regionalliga Nord (RLN) besitzt.
(4) Die Vereine haften für die Verbindlichkeiten ihrer SG gesamt-schuldnerisch.
(5) Die Auflösung einer SG ist nur zum 31. Mai zulässig und muss dem Sportwart bis zum 1. Mai schriftlich angezeigt werden.
(6) Die SG hat nach ihrer Genehmigung die Rechte und Pflichten eines Vereins. Alle Bestimmungen für Vereine gelten für die SG sinngemäß.
(1) Der BBV übernimmt keinerlei Haftung für Unfälle und Diebstähle sowie andere Schadensfälle.
(2) Ein Verein ist bezüglich der Disziplinarstrafen sowie der Geldstrafen und Kosten Haftungsschuldner für seine Teilnehmer am Spielbetrieb.
(1) Der BBV ist Veranstalter für folgende Wettbewerbe im Erwachsenenbereich:
a) Meisterschaftsspiele für Damenmannschaften in den Spielklassen 1. Oberliga, 2. Landesliga, 3. Bezirksliga;
b) Meisterschaftsspiele für Herrenmannschaften in den Spielklassen 1. Oberliga, 2. Landesliga, 3. Bezirksliga, 4. Kreisliga;
c) Meisterschaftsspiele für Seniorinnen in einer Spielklasse, getrennt in die Altersklassen II und III;
d) Meisterschaftsspiele für Senioren in einer Spielklasse, getrennt in die Altersklassen II und III;
e) Verbandspokal für Damen;
f) Verbandspokal für Herren.
(2) Der BBV ist Veranstalter für folgende Wettbewerbe im Jugendbereich:
a) Meisterschaftsspiele für weibliche Jugendmannschaften in den Spielklassen 1. Oberliga, 2. Landesliga, 3. Bezirksliga; die Festlegung der Altersklassen erfolgt in der Ausschreibung;
b) Meisterschaftsspiele für männliche Jugendmannschaften in den Spielklassen 1. Oberliga, 2. Landesliga, 3. Bezirksliga; die Festlegung der Altersklassen erfolgt in der Ausschreibung;
(3) Der BBV ist Veranstalter für die Spielrunden der Altersklasse u12 und jünger (Mini); Näheres regelt die Ausschreibung.
(4) Der BBV ist Veranstalter des "Berlin Cups" für die Herren. Der Berlin Cup ist ligentechnisch unterhalb der Herren Kreisliga angesetzt. Alle Bestimmungen der Spielordnungen (insbesondere Einsatzberechtigungen, Aushilfen, Schiedsrichtergestellung, Spielverlegungen) gelten für den Berlin Cup analog.
(5) Die Wettbewerbe gemäß den Absätzen 1 und 2 umfassen auch erforderliche Qualifikations- und/oder Entscheidungsspiele.
Die nach dem Abschluss der nachfolgend aufgeführten Wettbewerbe bestplatzierte Mannschaft ist Berliner Meister:
a) Oberliga der Damen,
b) Oberliga der Herren,
c) Seniorinnen Altersklasse II,
d) Seniorinnen Altersklasse III,
e) Senioren Altersklasse II,
f) Senioren Altersklasse III.
Die Meister der weiblichen und männlichen Jugend werden entsprechend den in der Ausschreibung festgelegten Altersklassen ermittelt.
(1) Die Anzahl der Teilnehmer an weiterführenden Wettbewerben ergibt sich aus der Ausschreibung des jeweiligen Wettbewerbs. Die Teilnehmer an weiterführenden Wettbewerben werden durch sportliche Qualifikation ermittelt.
(1) Teilnahmeberechtigt an den Wettbewerben sind nur Vereine, die Mitglied im BBV sind.
(2) Voraussetzung zur Teilnahme sind die Meldung sowie die für einzelne Spielklassen notwendige sportliche Qualifikation
(3) Das Präsidium kann Vereinen anderer Landesverbände die Teilnahme am Spielbetrieb gestatten.
(4) Für die Teilnahme wird eine Gebühr in Form eines Meldegeldes erhoben.
(1) Jede Mannschaft muss auf dem dafür vorgesehenen Vordruck gemeldet werden. Die Teilnahme an den Wettbewerben einer Spielzeit gilt nicht als Meldung für die darauffolgende Spielzeit.
(4) Bestandteile der vollständigen Meldung sind:
a) die Angabe des Wettbewerbs, einschließlich der gewünschten Spielklasse, und
b) die Angabe der Farben von Spiel- und Ersatzspielkleidung und
c) der Name sowie die vollständige Anschrift und die Rufnummern des Mannschaftsverantwortlichen, der jederzeit gegenüber der Spielleitung verbindliche Erklärungen abgeben darf.
Änderungen der Angaben müssen jeweils unverzüglich mitgeteilt werden.
(7) Ein Verein, der Außenstände gegenüber dem BBV, dem DBB oder der RLN nicht beglichen hat, kann keine Mannschaften XE "Mannschaften" melden. Seine Meldungen gelten als an dem Tag eingegangen, an dem die Außenstände beglichen wurden.
(1) Bei einer Meldung nach dem Meldetermin (Nachmeldung XE "Nachmeldung" ) entscheidet der Sportwart über die Möglichkeit einer Teilnahme am Spielbetrieb endgültig und ohne Rechtsmittelmöglichkeit. Die Bestimmungen des § 12 gelten sinngemäß.
(3) Ist die Teilnahme der nachgemeldeten Mannschaften XE "Mannschaften" erst nach dem Beginn des Wettbewerbs möglich, so legt der Sportwart den Beginn der Teilnahme fest. Können dadurch nicht alle Spiele des Wettbewerbs ausgetragen werden, so sind diese Spiele jeweils mit 0:1 Korb- und 1 Wertungspunkten gegen die nachgemeldete Mannschaft und zugunsten der anderen Mannschaft mit 1:0 Korb- und 2 Wertungspunkten zu werten. Darüber hinaus werden die Spiele so behandelt, als wären sie durchgeführt worden.
(1) Sofern der Spielmodus für einen Wettbewerb oder Teilwettbewerb nicht festgelegt ist, hat der Sportwart den Spielmodus festzulegen. Er ist so zu wählen, dass sich mindestens 14 und höchstens 22 Spielwochen ergeben.
(2) Der festzulegende Spielmodus ergibt sich aus nachstehender Übersicht:
Anzahl Teams Spielanzahl Spielwochen Spielmodus
4 15 15 Fünffachrunde
5 16 20 Vierfachrunde
6 20 20 Vierfachrunde
7 18 21 Dreifachrunde
8 14 14 Hin- und Rückrunde
9 16 18 Hin- und Rückrunde
10 18 18 Hin- und Rückrunde
11 20 22 Hin- und Rückrunde
12 22 22 Hin- und Rückrunde
(1) Die Anwartschaft XE "Anwartschaft" auf ein Teilnahmerecht XE "Teilnahmerecht" ergibt sich aus der Platzierung in der Abschlusstabelle des vorangegangenen Wettbewerbs.
(2) Anwartschaften für eine Liga erwerben in dieser Reihenfolge:
a) Mannschaften XE "Mannschaften", die ihr Teilnahmerecht für die nächsthöhere Liga nicht mehr besitzen,
(5) Die Spielgruppen XE "Spielgruppen" einer Liga werden ausgelost. Die Anzahl der Teilnehmer der Spielgruppen einer Liga soll hierbei nicht um mehr als Eins voneinander abweichen. Gegen die Einteilung ist ein Rechtsmittel nicht gegeben.
(1) Die Größen der Oberliga, Landesliga und Bezirksliga sind nicht festgelegt. Sie resultieren aus den nachfolgenden Vorschriften.
(3) Alle organisatorischen Fragen des Spielbetriebs unterhalb der Oberliga werden flexibel durch die Damenkommission festgelegt. Mitglieder der Damenkommission sind alle teilnehmenden Vereine, als Vorsitzender der Sportwart oder eine von ihm benannte Person.
(4) Alle Regelungen der Mädchenkommission aus §25c gelten sinngemäß auch für die Damenkommission.
(5) Durch die Ausschreibung können ergänzende Regelungen getroffen werden.
(1) Der Meister der Oberliga erwirbt gemäß der Bestimmungen der RLN eine Anwartschaft für die 2. Regionalliga.
(2) Absteiger aus der Oberliga sind die Mannschaften, die auf Platz 9 oder einem nachfolgenden Platz eingekommen sind.
(3) Die erstplatzierte Mannschaft jeder Landesligaspielgruppe sowie der gemäß der Regelungen in §21 (2) bessere Zweitplatzierte erwerben eine Anwartschaft für die Oberliga.
(4) Zusätzliche Anwartschaften für die Oberliga sind in der folgenden Reihenfolge zu vergeben, wenn die Anzahl der Mannschaften in der Oberliga unter 10 sinken würde.
(5) Freie Plätze, die sich nach Anwendung von Absatz (4) ergeben, bleiben für die Spielzeit unbesetzt.
(1) Die Größen der Oberliga, Landesliga und Bezirksliga sind nicht festgelegt. Sie resultiert aus den nachfolgenden Vorschriften.
(6) Der Berlin Cup ist ligentechnisch unterhalb der Kreisliga angesetzt. Für den Berlin Cup können alle Vereine melden, näheres regelt die Ausschreibung. Jedes Team im Berlin Cup soll mindestens 14 Spiele durchführen können. Melden mehr als 10 Teams ist ein geeigneter Spielmodus zu finden, der die Anzahl der maximalen Spiele auf 18 begrenzen soll.
(1) Oberliga: Der Meister der Oberliga erwirbt gemäß den Bestimmungen der RLN eine Anwartschaft für die 2. Regionalliga. Absteiger aus der Oberliga sind die Mannschaften , die auf Platz 10 oder einem nachfolgenden Platz eingekommen sind. Zusätzliche Aufsteiger aus der Landesliga sind zu benennen, wenn die Anzahl der Mannschaften in der Oberliga unter 11 sinken würde.
(6) Aus der Teilnahme am Berlin Cup entstehen keine Anwartschaften oder Teilnahmerechte für andere Ligen, d.h. ein Aufstieg aus dem Berlin Cup in eine andere Liga ist nicht möglich und es erfolgt kein Abstieg aus der Kreisliga in den Berlin Cup.
(1) Sind in einer Liga freie Plätze vorhanden, nachdem die gemäß §§ 16 bis 20 zu berücksichtigenden Teilnahmerechte vergeben sind, so werden diese Plätze durch zusätzlichen Aufstieg besetzt.
3) Können freie Plätze nach den Bestimmungen der Absätze 1 und 2 nicht besetzt werden, so bleiben diese für die Dauer eines Wettbewerbs unbesetzt.
(1) In allen Wettbewerben wird in jeder Altersklasse jeweils eine Spielklasse eingerichtet. Die Anzahl der Teilnehmer in dieser Spielklasse ist nicht beschränkt. Die Altersklassen ergeben sich aus den Bestimmungen des weiterführenden Wettbewerbs.
(1) Sofern der Spielmodus für einen Wettbewerb oder Teilwettbewerb nicht festgelegt ist, hat der Sport­wart den Spielmodus festzulegen. Er ist so zu wählen, dass sich mindestens 14 und höchstens 22 Spielwochen ergeben.
6 15 15 Dreifachrunde
7 12 14 Hin- und Rückrunde
(3) Melden für einen Wettbewerb weniger als sechs Mannschaften, so kann der Sportwart abweichend von Absatz 2 festlegen, dass der Wettbewerb im Best-of-Modus (bei zwei Mannschaften) oder in Turnierform (bei mehr als zwei Mannschaften) oder in einer mit den Teilnehmern abzustimmenden Form ausgetragen wird.
§ 25a Spielmodus männliche u16 - u20
(4) Findet sich kein Ausrichter, entfällt das Turnier und die Platzierung in der Oberliga entscheidet über den Berliner Meister und die Teilnahme an weiterführenden Wettbewerben.
§ 25b Spielmodus männliche u14
(7) Findet sich kein Ausrichter, entfällt das Turnier und die Platzierung in der Oberliga entscheidet über den Berliner Meister und die Teilnahme an weiterführenden Wettbewerben.
§ 25c Spielmodus weibliche u14 – u20
(1) Alle organisatorischen Fragen des Spielbetriebs werden flexibel durch die Mädchenkommission festgelegt. Mitglieder der Mädchenkommission sind alle teilnehmenden Vereine, als Vorsitzende die Referentin für Mädchenbasketball sowie die Landestrainer.
(2) Die Mädchenkommission trifft sich unmittelbar nach dem Meldeschluss, um die Ligeneinteilung sowie die Spielmodi festzulegen. Sie trifft sich ferner zu einer Herbstsitzung, um nach den ersten Spieltagen notwendige Änderungen vorzunehmen. Die Vorsitzende kann weitere Sitzungen vorsehen.
(3) In der Mädchenkommission haben die Vorsitzende sowie die teilnehmenden Vereine pro gemeldeter Mannschaft je ein Stimmrecht. An Abstimmungen, die nicht alle Altersklassen betreffen, sind (neben der Vorsitzenden) nur die betroffenen Vereine in der Anzahl der betroffenen Teams zu beteiligen.
(4) Beschlüsse zur Ligeneinteilung sowie zu den Spielmodi erfolgen mit einfacher Mehrheit. Änderungsanträge bedürfen zu ihrer Annahme bei der Herbstsitzung sowie bei späteren Sitzungen einer Zweidrittel-Mehrheit. Gegen Beschlüsse der Mädchenkommission ist ein Rechtsmittel nicht gegeben.
(5) Einladungen zu Sitzungen sind spätestens drei Wochen vorher auf der BBV-Homepage zu veröffentlichen.
(6) Ergibt sich zwischen den Sitzungen dringender Regelungsbedarf, so trifft der Jugendausschuss auf Antrag der Vorsitzenden notwendige Entscheidungen.
(7) Durch die Ausschreibung können ergänzende Regelungen getroffen werden.
§ 26 Teilnahmerechte Altersklassen männl. u20, u18, u16 und u14
(5) Vereine, die aufgrund der Jugendrangliste keine ausreichende Platzierung für die Teilnahme an der Oberliga oder des Qualifikationsturniers haben, können grundsätzlich nicht an daran teilnehmen. Diese Beschränkung gilt nicht für Vereine, die im Vorjahr eine Berliner Endrunde in der nächstniedrigeren Altersklasse erreicht haben und die noch kein Teilnahmerecht in der Oberliga oder dem Qualifikationsturnier besitzen. Diese Vereine dürfen zusätzlich am Qualifikationsturnier teilnehmen. Sollte diese Ausnahme auf mehr als zwei Teilnehmer der Endrunde zutreffen, so gilt sie nur für die zwei nach Jugendrangliste der Altersklasse, für die das Qualifikationsturnier gespielt wird, bestplatzierten Teams.
(1) Die Jugend-Ranglisten werden für jede Altersklasse des männlichen Bereiches geführt
(2) Grundlage zur Berechnung sind die Abschlusstabellen der beiden vorhergehenden Wettbewerbe.
(15) Ergibt sich zwischen zwei Jugendtagen bei der Umsetzung dieser Bestimmungen Regelungsbedarf, so ist das Präsidiumsmitglied für Jugendsport ermächtigt, entsprechende Regelungen – die den Grundsätzen des § 27 nicht zuwider laufen dürfen – zu treffen. Er hat diese jeweils umgehend zu veröffentlichen und dem nächsten Jugendtag zum Beschluss (ohne rückwirkende Bindung) vorzulegen.
§ 28 Teilnahmerechte Altersklasse u12
Die Teilnahmerechte für die einzelnen Spielklassen werden gemäß den Bestimmungen der Ausschreibung XE "Ausschreibung" für den u12-Bereich erworben.
(1) Für die Oberliga können bis zu zehn Mannschaften ein Teilnahmerecht erhalten. Für die Landesliga können bis zu 20 Mannschaften ein Teilnahmerecht erhalten. Die Landesliga wird in zwei Spiel­gruppen mit bis zu zehn Mannschaften durchgeführt.
(4) Der Sportwart kann in der untersten Liga Plätze für nachzumeldende Mannschaften vorsehen.
(1) In ihrer Altersklasse überragende erste Mannschaften können auf Antrag ihres Vereins – soweit sie ein Teilnahmerecht für die Oberliga besitzen – von der Teilnahme in der Oberliga ihrer eigenen Altersklasse befreit werden. Eine Mannschaft ist nur dann als überragend anzusehen, wenn mit großer Wahrscheinlichkeit das Endspiel um die Norddeutsche Meisterschaft erreicht werden kann.
(3) Wird dem Antrag entsprochen, so nimmt
a) eine u14-Mannschaft in Konkurrenz an der Oberliga der nächstälteren Altersklasse teil;
b) eine u16-Mannschaft in Konkurrenz an der Oberliga der nächstälteren Altersklasse oder in Konkurrenz an der Oberliga der Altersklasse U20 oder in Konkurrenz an der Oberliga der Erwachsenen oder nur am Endturnier ihrer Altersklasse teil;
(1) Wettbewerbe in Turnierform sind nach den folgenden Rahmenspielplänen abzuwickeln. Mannschaft «A» ist Ausrichter. Die Spiele können auf zwei Tage verteilt werden.
(5) Bei sechs und mehr teilnehmenden Mannschaften sind Vorrundengruppen zu bilden. Die Ermittlung eines Gesamtsiegers erfolgt dann durch Überkreuz- und Endspiele. Bei unterschiedlicher Stärke der Vorrundengruppen sind die Spielzeiten so festzulegen, dass jede Mannschaft ohne Berücksichtigung möglicher Verlängerungen annähernd die gleiche Gesamtspielzeit zu absolvieren hat.
(1) In allen Meisterschaftswettbewerben können Mannschaften außer Konkurrenz teilnehmen.
(4) In Jugendspielen darf die andere Mannschaft in Spielen gegen außer Konkurrenz teilnehmende Mannschaften auch solche Spieler einsetzen, die für andere Mannschaften des Vereins derselben Altersklasse einsatzberechtigt sind.
(1) Der Sportwart kann für Spiele und Turniere Schiedsgerichte vorsehen, die über Proteste XE "Proteste" sofort und endgültig entscheiden.
(3) Sind bei Turnieren Schiedsgerichts-Mitglieder nicht benannt, so werden diese durch Los aus den anwesenden, nicht am Verfahren beteiligten Schiedsrichtern und Trainern in der erforderlichen
Anzahl bestimmt.
(6) Ein Schiedsgericht wird nur tätig, wenn die Verfahrensvoraussetzungen erfüllt sind. Verfahrensvoraussetzungen sind:
a) die Bestimmungen für Proteste XE "Proteste" der DBB-SO wurden in sinngemäßer Anwendung eingehalten und
(1) Der Rahmenzeitplan für alle Wettbewerbe wird mit der Ausschreibung veröffentlicht. Daraus ergeben sich die verbindlichen Spielwochen. Bei Aktualisierungen gilt der jeweils neueste Rahmenterminplan.
(6) Verbindlicher Spieltag für Oberligaspiele der Altersklassen u20, u16 und u12 ist der Samstag. Verbindlicher Spieltag für Oberligaspiele der Altersklassen u18 und u14 ist der Sonntag. Bei Doppelspieltagen oder mit Zustimmung der Gastmannschaft kann hiervon abgewichen werden.
(1) Die Spiele beginnen grundsätzlich
a) samstags zwischen 09:00 Uhr und 20:30 Uhr (Herren/Damen),
b) sonntags/feiertags zwischen 09.00 Uhr und 20:30 Uhr.
(2) Andere Spielbeginnzeiten sind mit Einverständnis des Spielpartners möglich.
(3) Die Festlegung der einzelnen Spieltermine obliegt dem Ausrichter gemäß den Vorgaben der SO sowie der Ausschreibung.
(4) Finden in einer Halle mehrere Spiele nacheinander statt, so sind die Spielbeginnzeiten so festzulegen, dass ein späteres Spiel frühestens 105 Minuten nach dem vorhergehenden Spiel beginnt. Empfohlen wird ein Abstand von 120 Minuten.
(1) Die Spielpläne werden aufgrund der von den Vereinen übermittelten Daten von der Spielleitung erstellt.
b) Als Spieltag wird für Spiele der Erwachsenen, der u18, der u14 sowie der u11 der Sonntag und für Spiele der u20, der u16 sowie der u12 der Samstag der jeweils vorgesehenen Spielwoche aufgenommen.
c) Die Heimmannschaft hat Halle und Spielbeginnzeit für den im Spielplan angegebenen Spieltag spätestens vier Wochen vor dem Spielzeitpunkt gegenüber dem Spielpartner, der Spielleitung und dem zuständigen SR-Ansetzer bekanntzugeben und muss im Zweifel den Nachweis des Zugangs der Benachrichtigung erbringen. Der gemäß Satz 1 benannte Spieltermin ist für beide Spielpartner verbindlich.
(6) Wird für ein Spiel von der Heimmannschaft kein Termin gemäß den Absätzen 1 bis 4 mitgeteilt, so wird das Spiel gegen die Heimmannschaft gewertet. Die Spielwertung erfolgt mit Maluswertung sowie Ausspruch der Geldstrafe, die für ein Nichtantreten vorgesehen ist.
(1) Im Zeitraum zwischen Meldetermin und Sommerferienbeginn, sowie im Dezember ist ein Spielplantag durchzuführen. Jeder am Spielbetrieb teilnehmende Verein ist verpflichtet, mit einem entscheidungsbefugten Vertreter teilzunehmen.
(2) Bei Nichtanwesenheit eines Vereins kann die Spielleitung an dessen Stelle Spielverlegungen zustimmen.
(1) Verbindliche Spielpläne sind innerhalb der Fristen der DBB-SO zu veröffentlichen.
(3) Kann der Ausrichter eine Ersatzhalle nicht stellen, so hat er den Nachweis, dass er dies nicht zu vertreten hat, gemäß den Fristbestimmungen der DBB-SO für fehlende Spielbereitschaft und Nichtantreten zu führen.
(1) Die Verlegung eines Spieles bedarf der Zustimmung des Spielpartners und der Spielleitung.
(1) Pflichtspiele sind in "Hallen" auszutragen. Bei allen Spielen ist der Ausrichter für die Bereitstellung der Halle sowie der Spielausrüstung verantwortlich.
(2) Besitzt der Ausrichter Schlüsselgewalt in einer Halle, so ist er für die rechtzeitige Öffnung der Halle verantwortlich.
(1) Für jede Spielhalle ist die Zulassung auf dem dafür vorgesehenen Vordruck zu beantragen.
(5) Der Ausrichter ist für die Aufrechterhaltung von Sicherheit und Ordnung vor, während und nach dem Spiel verantwortlich. Er hat jederzeit und bei jedem Vorkommnis den Schutz der Offiziellen, Schieds­richter, Mannschaftsmitglieder und Zuschauer zu gewährleisten. In Abhängigkeit von der Zuschauer­zahl ist ggf. ein Ordnungsdienst einzusetzen.
(4) Näheres regelt die Ausschreibung.
(8) Resultiert eine verlängerte Postlaufzeit aus einer fehlerhaften oder unvollständigen Anschrift, so wird der SBB wie ein verspätet abgeschickter behandelt.
(6) Vor, während und nach dem Spiel dürfen sich am Kampfgericht nur Personen aufhalten, die gemäß den Spielregeln hierzu berechtigt sind.
(2) Bei Spielen der Oberliga sind nur Lederbälle oder Bälle aus lederähnlichem synthetischen Material zugelassen.
(3) Der Ausrichter muss jeder Mannschaft mindestens zwei Bälle für die Einspielzeit sowie den Schiedsrichtern den Spielball, alle gleicher Marke und von gleicher Qualität, zur Verfügung stellen. Werden Bälle nicht zur Verfügung gestellt, so verliert er das Recht, den Spielball auszuwählen.
(1) Mannschaften müssen in einheitlicher Spielkleidung (Trikot und Spielhose) gemäß den Bestimmungen der Spielregeln antreten.
(4) Einheitliche Spielkleidung gemäß Absatz 1 ist dann gegeben, wenn eine im Mannschaftsbankbereich befindliche Mannschaft von der gegenüberliegenden Spielfeldseite aus betrachtet wird und sich dabei keine wesentlichen Unterschiede in Bezug auf die Spielkleidung der Mannschaftsmitglieder feststellen lassen. Es ist nicht vorgeschrieben, dass alle Trikots bzw. Hosen vom selben Hersteller produziert wurden.
(1) Für alle Spiele gilt:
a) Das laufende Spielergebnis ist gut sichtbar anzuzeigen.
b) Die Zeitnahme darf nur mit Uhren erfolgen, die vom Kampfgericht und von zugelassenen Beobachtern am Kampfrichtertisch deutlich abgelesen werden können. Das gilt auch für die 24-Sekunden-Zeitnahme. Zulässig sind Tischuhren und Stoppuhren mit einem Ziffernblatt- Durchmesser von mindestens 6cm, nicht zulässig sind Armbanduhren.
c) Wird die laufende Spielzeit nicht in der Halle angezeigt, so ist den Trainern beider Mannschaften auf Verlangen Kenntnis zu geben.
d) Wird der Ablauf der 24-Sekunden-Periode nicht durch eine optische Anzeigeangezeigt, so sind die Zeiten "15" sowie ab "20" jede Sekunde laut und deutlich anzusagen.
(2) Der Ausrichter ist verpflichtet, eine Ersatzuhr für den Fall vorzuhalten, dass die Spiel- oder die 24-Sekunden-Uhr während des Spiels untauglich wird, damit nach Ausfall einer Uhr die Fortsetzung des Spiels gewährleistet ist.
(3) Der Ausrichter ist verpflichtet, eine Ersatzergebnisanzeige für den Fall vorzuhalten, dass eine elektrische Ergebnisanzeige untauglich wird.
Für alle Wettbewerbe gelten die BBV-Werberichtlinien.
(1) Der Ausrichter trägt alle Kosten der Ausrichtung (Halle, Schiedsrichter, Kampfgericht, Werbung). Die mit dem Spiel verbundenen Einnahmen stehen ihm zu. Die Schiedsrichtergebühren sind bar vor dem Spiel gegen Quittung zu zahlen.
(2) Die anreisenden Vereine sind für Fahrt, Unterkunft und Verpflegung selbst verantwortlich.
a) weil Kampfrichter fehlen oder
b) weil Spielausrüstung fehlt oder
c) weil Spielausrüstung nicht rechtzeitig bereitgestellt wurde oder
d) weil der SBB zu spät ausgefüllt wurde oder
e) weil eine Mannschaft zu spät angetreten ist,
(1) Kann ein Spiel nicht begonnen werden oder muss ein begonnenes Spiel abgebrochen werden, so hat dies der Verursacher zu vertreten. Es gelten die Bestimmungen der DBB-SO für fehlende Spielbereitschaft und Nichtantreten sinngemäß.
(4) Fällt ein Spiel aus, und keines der beiden Teams hat diesen Ausfall zu verantworten, und kann das Spiel nicht vor Ende des Wettbewerbes wiederholt werden, wird das Spiel als Niederlage für beide Teams gewertet.
(1) Kann ein Spiel nicht durchgeführt werden, obwohl beide Mannschaften angetreten sind und hat keine der beiden Mannschaften den Spielausfall zu vertreten, so müssen sich die beiden Mannschaften unverzüglich auf einen neuen Spieltermin einigen.
(6) Ist das Spiel wegen Nichtantretens der Schiedsrichter ausgefallen, so sind die Schiedsrichter beim neuen Spieltermin von den Vereinen zu stellen, die ursprünglich eingeteilt waren. Die Heimmannschaft ist dafür verantwortlich, dass eine entsprechende Terminmitteilung mindestens zehn Tage vor dem neuen Spieltermin bei den Vereinen, welche die Schiedsrichter zu stellen haben, eingegangen ist. Bei erneutem Nichtantreten ist die vorgesehene Geldstrafe zu verdoppeln. Bei einer Terminmitteilung von weniger als zehn Tagen vor dem neuen Spieltermin sind die Spielpartner für die Stellung von jeweils einem neutralen Schiedsrichter verantwortlich.
(1) Fällt ein Spiel aus und haben dies ein oder mehrere Vereine zu vertreten, so hat der Ausrichter das Recht auf Erstattung ausgezahlter SR-Gebühren. Darüber hinaus haben angetretene Mannschaften das Recht auf Erstattung der entstandenen Fahrtkosten.
(3) Der Kostenausgleich erfolgt unbar durch den BBV.
(1) Kann eine Mannschaft einen Spieltermin nicht wahrnehmen oder verzichtet sie auf die weitere Teilnahme an den Rundenspielen, so hat sie dies der Spielleitung schriftlich mitzuteilen. Darüber hinaus hat sie betroffene Mannschaften und angesetzte Schiedsrichter schriftlich in Kenntnis zu setzen und sich vom Zugang der Mitteilungen zu vergewissern.
(2) Die Absage einzelner Spieltermine ist dem Nichtantreten gleichgestellt.
(1) Der Ausrichter ist für die Meldung von Spielergebnissen verantwortlich.
(2) Fällt ein Spiel aus oder muss es kurzfristig verlegt werden, so ist dies ebenfalls zu melden.
(3) Näheres regeln die Ausschreibung sowie Rundschreiben des Sportwartes.
(1) Der Sportwart kann Kommissare zu Spielen entsenden. Deren Befugnisse ergeben sich aus den Bestimmungen des Kampfrichter-Handbuches.
(2) Wird ein Kommissar auf Antrag eines Vereins entsendet, so hat der beantragende Verein die Kosten zu tragen.
(1) In der Altersklasse u16 muss ab der Mittellinie Mann-Mann-Verteidigung gespielt werden. In den Altersklassen u14 und jünger muss Ganzfeld-Mann-Mann-Verteidigung gespielt werden. Ausführungsbestimmungen werden in der Ausschreibung geregelt.
(1) Ein durch die DBB-Spielordnung oder die DBB-Jugendspielordnung zugelassenes Identifikationsdokument oder die Kopie eines der zugelassenen Dokumente wird dem Original eines Teilnehmerausweises gleichgestellt.
(2) Spätestens 20 Minuten vor Spielbeginn sind die Mannschaftsliste gemäß Kampfrichter-Handbuch und Identifikationsdokumente beim Anschreiber vorzulegen.
(3) Ein TA ist nur gültig, wenn er neben den vom DBB erstellten Angaben
a) ein befestigtes und vom Verein abgestempeltes Lichtbild enthält und
b) vom Spieler eigenhändig unterschreiben wurde.
(4) Auf Anforderung der Spielleitung ist ein TA oder die Kopie einer Geburtsurkunde oder die Kopie des Personalausweises unverzüglich vorzulegen. Werden angeforderte Dokumente nicht vorgelegt, so liegt keine Teilnahmeberechtigung vor.
(5) Der Sportwart kann für einzelne Teams anordnen, dass deren Spieler sich bei Pflichtspielen statt mit einem Teilnehmerausweis zwingend durch ein durch eine staatliches Dokument mit Lichtbild und Unterschrift (Personalausweis, Reisepass, Führerschein, Schülerausweis, u. ä.) identifizieren müssen. Der Schiedsrichter hat die Kontrolle der Dokumente mit einem kurzen Sammelvermerk auf der Rückseite des Spielberichtes zu protokollieren. Über den Zwang werden die Schiedsrichter und die Gegner des Teams informiert.
(1) Die Einsatzberechtigung eines Spielers für eine Mannschaft wird durch Eintrag auf dem jeweiligen MMB festgelegt und mit dessen Eingang beim BBV erlangt.
(2) Für jede Mannschaft sind mindestens 8 Spieler auf dem MMB aufzuführen. Für die Mannschaft mit der jeweils höchsten Ordnungszahl sind mindestens 5 Spieler aufzuführen.
(3) Die MMB sind bis zu dem in der Ausschreibung festgelegten Termin abzugeben. Nach diesem Termin sind Nachmeldungen zulässig.
(4) Im Jugendspielbetrieb ist neben der Einsatzberechtigung in der Stammmannschaft ein Aushilfseinsatz in einer Mannschaft mit einer niedrigeren Ordnungszahl zulässig. Dies gilt nicht, wenn beide Mannschaften in derselben Spielklasse oder in gleichwertigen Spielgruppen teilnehmen. Der Aushilfseinsatz ist unbegrenzt zulässig.
(1) Im Erwachsenenbereich darf ein Spieler in einer Altersklasse nur für eine Mannschaft eines Vereins gemeldet werden.
(2) Nimmt ein Verein mit mehreren Jugendmannschaften am Wettbewerb einer Altersklasse teil, so sind die jeweils stärksten Spieler einer Mannschaft auf den Positionen 1 bis 8 des MMB zu melden. Solche Spieler dürfen nicht für eine Mannschaft mit einer höheren Ordnungszahl gemeldet werden.
(3) Durch die Ausschreibung können ergänzende Regelungen getroffen werden.
(1) Die Anzahl der spielberechtigten Spieler in einem Spiel ergibt sich aus den Spielregeln.
(2) In der Ausschreibung können für einzelne Wettbewerbe oder Teilwettbewerbe andere Regelungen getroffen werden.
(1) In den Altersklassen U20 und jünger können Mädchen und Jungen gemeinsam spielen. Solche Mannschaften nehmen an den Wettbewerben der männlichen Jugend teil.
(5) Das Verfahren des Absatzes 4 wird sinngemäß zur Ermittlung der Teilnehmer an weiterführenden Wettbewerben angewendet.
(1) Das Abwerben von Spielern der Altersklassen u16 und jünger ist unzulässig.
(2) Als Abwerben gilt jedes Handeln eines Vereinsvertreters gegenüber einem Jugendlichen, welches das Ziel hat, den Jugendlichen zu einem Vereinswechsel zu bewegen.
(3) Als Strafe sind eine zeitliche Sperre und eine Geldstrafe auszusprechen.
(1) Mannschaften müssen von Trainern mit Lizenz betreut werden. Dies können DBB- oder LV-Trainerlizenzen oder BBV-Betreuerlizenzen sein. Trainer im Sinn dieser Bestimmung ist die in der ersten Trainerzeile des SBB eingetragene Person.
(2) Der Trainer hat vor, während und nach dem Spiel die Verantwortung für die Wahrung der Sportdisziplin.
(3) Mannschaften der Altersklassen U16 und älter müssen von einem volljährigen Trainer, Mannschaften der Altersklassen U14 und jünger von einem mindestens 16-jährigen Trainer betreut werden.
(4) Verstöße gegen die Absätze 1 oder 3 sind vom 1. Schiedsrichter auf dem SBB zu vermerken.
(5) Ausrichter können Mannschaften, deren Trainer die Altersvorgaben des Absatzes 3 nicht erfüllen, den Zutritt zur Halle verwehren. Hierüber ist der 1. Schiedsrichter zu informieren, welcher das Alter des Trainers zu prüfen hat.
(1) Mit der Meldung zum Spielbetrieb werden die Ordnungen von Sportstättenbetreibern anerkannt; dies gilt für alle Teilnehmer.
(2) Verstöße haben neben den Ansprüchen Dritter eine Geldstrafe zur Folge. Bei schweren Verstößen können Mannschaften gesperrt werden.
(3) Für Schäden jeglicher Art während der Sportstättennutzung haftet der Verursacher. Ist dieser nicht feststellbar, so haftet der Ausrichter. Sind in der Halle nacheinander mehrere Vereine Ausrichter und tritt während der Nutzungszeit ein Schaden auf, dessen Verursacher nicht feststellbar ist, so haften die betroffenen Vereine jeweils zu gleichen Teilen.
(1) Verstöße gegen die Sportdisziplin können von jedem Teilnehmer der Spielleitung gemeldet werden. Berichte von anderen Teilnehmern als von Schiedsrichtern sind den Berichten von Schiedsrichtern gemäß DBB-SO gleichgestellt.
(2) Als Verstöße gegen die Sportdisziplin gelten alle Handlungen und Unterlassungen, welche die Durch-führung eines geordneten Spielbetriebes gefährden. Dies schließt insbesondere aber nicht aus-schließlich Beleidigungen, Bedrohungen, Körperverletzungen und Sachbeschädigungen ein.
(3) Zur Überwachung der Einhaltung der Sportdisziplin kann der Sportwart zu Spielen Kommissare entsenden.
(4) Disziplinarentscheidungen aus dem Basketball- und Streetbasketball-Spielbetrieb der Schulen sind Berichten gemäß Absatz 1 gleichgestellt.
(1) Von einem Verein erlassene Hausverbote gegenüber Teilnehmern anderer Vereine sind im Spielbetrieb unbeachtlich, sofern der Sportwart das Hausverbot nicht ausdrücklich auch für den Spielbetrieb für gültig erklärt hat.
(2) Ein Verein kann beim Sportwart beantragen, dass ein von ihm erlassenes Hausverbot auch im Spielbetrieb gilt. Beweismittel sind dem Antrag beizufügen. Im Übrigen gelten sinngemäß die Verfahrensvorschriften der DBB-RO.
(1) Die Höhe von Gebühren und Geldstrafen wird in der Ausschreibung festgelegt.
(2) Gebühren, Geldstrafen und Verfahrenskosten sind auf das Konto des BBV einzuzahlen. Dabei sind die auf den Bescheiden bzw. Rechnungen genannten Verfahren und/oder Fristen zu beachten.
(3) Meldegebühren und Strafgelder können durch Beschluss des Verbandstages auch nach einer erfolgten Meldung angepasst werden, soweit der Beschluss vor dem 1. November erfolgt und ausdrücklich für die laufende Spielzeit gelten soll.
(1) Strafen werden durch schriftlichen Bescheid ausgesprochen.
(2) Strafbescheide sind innerhalb von vier Wochen nach Zugang des SBB beim Veranstalter auszustellen. Sie sind an den Verein des Verursachers zu richten.
(3) Strafbescheide, die aufgrund von Vermerken auf der Rückseite des SBB ergehen, sind nur wirksam, wenn der SR-Vermerk vom Verursacher gegengezeichnet wurde. Satz 1 gilt nur, wenn der Grund für den SR-Vermerk ein Mangel ist, der durch den rechtzeitigen Hinweis eines Schiedsrichters hätte vermieden werden können. Verweigert ein Verursacher eine Gegenzeichnung, so hat diese ersatzweise die andere Mannschaft oder der 2. Schiedsrichter zu leisten.
(1) Spielwertungen werden durch schriftlichen Bescheid ausgesprochen
(2) Wertungsbescheide sind innerhalb der Fristen der DBB-RO auszustellen. Sie sind an den Verein der belasteten Mannschaft zu richten und dem Verein der anderen Mannschaft zur Kenntnis zu geben.
(1) Tritt eine Mannschaft mehr als zweimal schuldhaft nicht an, so kann der Sportwart die Mannschaft disqualifizieren.
(2) Es gelten die Bestimmungen für Teilnahmeverzichte vor dem letzten Spiel sinngemäß.
(1) Vereine, die ihren Zahlungsverpflichtungen (gleich aus welchem Rechtsgrund diese bestehen) gegenüber dem BBV nicht nachkommen, können zwei Wochen nach Zugang der schriftlichen Mahnung gesperrt werden.
(2) Vereinssperren werden durch schriftlichen Bescheid ausgesprochen. Sie enden an dem Tag, an dem die Zahlung erfolgt. Bei Überweisungen ist dies der Buchungstag des empfangenden Geldinstitutes. Eine rückwirkende Aufhebung der Sperre ist nicht möglich.
(3) Vereinssperren sind kostenpflichtig. Sie werden veröffentlicht.
(4) Während der Dauer einer Vereinssperre hat der Verein seinen Rechten und Pflichten im Spielbetrieb nachzukommen.
(5) Im Wege der Amtshilfe kann der BBV auch solche Vereine sperren, gegen die seitens des DBB oder der RLN Forderungen bestehen. Die Bestimmungen der Absätze 1 bis 4 gelten sinngemäß.
(1) Gesperrte Vereine, die ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen, können drei Wochen nach Beginn der Sperre vom Spielbetrieb ausgeschlossen werden.
(2) Der Ausschluss vom Spielbetrieb erfolgt auf Beschluss des Präsidiums und wird schriftlich mitgeteilt. Der Ausschluss kann auf einzelne Mannschaften begrenzt werden.
(3) Ausschlüsse vom Spielbetrieb werden veröffentlicht.
(4) Die Spielleitung hat die vorgesehenen Spiele des ausgeschlossenen Vereins frühestens 14 und spätestens acht Tage vor dem Spieltermin endgültig abzusagen.
(5) Ausschlüsse vom Spielbetrieb enden durch Beschluss des Präsidiums oder wenn der Grund des Ausschlusses entfallen ist.
(1) Die SO tritt mit ihrer Annahme auf dem Verbandstag in Kraft.
(2) Die SO kann durch Beschluss des Verbandstages geändert werden.
(3) Regelungen, die auch den Jugendspielbetrieb betreffen, bedürfen zusätzlich der Zustimmung des Jugendtages.
(4) Regelungen, die nur den Jugendspielbetrieb betreffen, bedürfen abweichend von Absatz 2 nur der Zustimmung des Jugendtages.
(5) Das Präsidium kann Bestimmungen ändern, wenn dies durch
b) weil eine Bestimmung fehlt oder
c) durch das Meldeergebnis