Source: https://dejure.org/BGBl/2014/BGBl._I_S._2475
Timestamp: 2019-04-26 10:55:00
Document Index: 78761296

Matched Legal Cases: ['§ 7', 'Art. 1', '§ 137', '§ 8', '§ 7', 'Art. 1', '§ 137', '§ 18', '§ 59', '§ 7', 'Art. 1', '§ 7', '§ 7', 'Art. 1', '§ 7']

BGBl. I 2014 S. 2475 - Fünfundzwanzigstes Gesetz zur Änderung des Bundesausbildungsförderungsgesetzes (25. BAföGÄndG) - dejure.org
BGBl. I 2014 S. 2475
Bundesgesetzblatt Jahrgang 2014 Teil I Nr. 64, ausgegeben am 31.12.2014, Seite 2475
15.09.2014 BT BAföG-Reform (in: Themen im Plenum vom 8. bis 10. Oktober)
19.09.2014 BR BAföG-Erhöhung - BAföG-Erhöhung
29.09.2014 BT Bund will BAföG-Kosten ab 2015 allein tragen
01.10.2014 BT Bund soll Kosten des BAföG übernehmen
09.10.2014 BT Effekt der BAföG-Reform im Bundestag umstritten
13.10.2014 BT Bafög-Reform auf dem Prüfstand
15.10.2014 BT Experten fordern höhere Bafög-Sätze
15.10.2014 BT "BAföG-Erhöhung zu spät und zu gering"
07.11.2014 BT Änderungen beim BAföG (in: Diese Woche im Plenum des Bundestages)
11.11.2014 BT Bundestag will Reform des BAföGs beschließen
13.11.2014 BT BAföG-Reform verabschiedet (in: Bundestagsbeschlüsse am 13. und 14. November )
13.11.2014 BT Bundestag verabschiedet BAföG-Reform
19.12.2014 BR BAföG-Erhöhung - BAföG-Erhöhung
02.01.2016 BReg BAföG steigt ab August 2016
Die entscheidungstragende Annahme des Oberverwaltungsgerichts, der Kläger habe in analoger Anwendung des § 7 Abs. 1a Satz 1 des Bundesgesetzes über individuelle Förderung der Ausbildung (Bundesausbildungsförderungsgesetz - BAföG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 7. Dezember 2010 (BGBl. I S. 1952), für den hier maßgeblichen Zeitraum zuletzt geändert durch Art. 1 des Gesetzes vom 23. Dezember 2014 (BGBl. I S. 2475), einen Anspruch auf Bewilligung von Ausbildungsförderung für die von April 2014 bis März 2016 absolvierten Fachsemester im Diplomstudiengang Architektur, steht zwar nicht im Einklang mit Bundesrecht (§ 137 Abs. 1 Nr. 1 VwGO) (1.).
Aber auch dann, wenn man anstelle der Beträge aus der Unterhaltsvereinbarung den ab August 2016 geltenden BAföG-Höchstfördersatz für einen nicht im Haushalt eines Elternteils lebenden Studierenden von 735 EUR/Monat ansetzen wollte (25. BAföG-Änderungsgesetz vom 23. Dezember 2014, BGBl. I, 2475) hätte das Vermögen von 80.000 EUR - wiederum ohne Berücksichtigung der Erträge - ausgereicht, dass der Antragsgegner für die Dauer von etwa neun Jahren, also bis zu seinem 27. Lebensjahr, über einen monatlichen Betrag von 735 EUR hätte verfügen können.
Für den nachfolgenden Zeitraum vom 1. Januar 2015 bis zum 30. September 2015 lässt sich der Anspruch der Klägerin auf Gewährung von Ausbildungsförderung auf die Grundsätze des Bundesausbildungsförderungsgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 7. Dezember 2010 (BGBl. I Seite 1952; 2012 I Seite 197), mit zu berücksichtigender Änderung durch das fünfundzwanzigstes Gesetz zur Änderung des BAföG (25. BAföGÄndG) vom 23. Dezember 2014 (BGBl I 2014, 2475) und für die Zeit ab 1. August 2015 mit letzter zu berücksichtigender Änderung durch Gesetz vom 27. Juli 2015 (BGBl I 2015, 1386) stützen (2).
2) Die Bejahung der Anspruchsberechtigung der Klägerin für den Zeitraum vom 01. Januar bis zum 30. September 2015 lässt sich auf § 8 Abs. 1 Nr. 3 BAföG in der Fassung der Bekanntmachung vom 7. Dezember 2010 (BGBl. I Seite 1952; 2012 I Seite 197), mit zu berücksichtigender Änderung durch das fünfundzwanzigstes Gesetz zur Änderung des BAföG (25. BAföGÄndG) vom 23. Dezember 2014 (BGBl I 2014, 2475) und für die Zeit ab 1. August 2015 mit letzter zu berücksichtigender Änderung durch Gesetz vom 27. Juli 2015 (BGBl I 2015, 1386) stützen.
Im Rahmen der Begründung des Gesetzentwurfes der Bundesregierung (Bundestagsdrucksache 18/2663) heißt es in diesem Zusammenhang:.
Die entscheidungstragende Annahme des Oberverwaltungsgerichts, der Kläger habe für den streitigen Zeitraum in analoger Anwendung des § 7 Abs. 1a Satz 1 des Bundesgesetzes über individuelle Förderung der Ausbildung (Bundesausbildungsförderungsgesetz - BAföG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 7. Dezember 2010 (BGBl. I S. 1952), für den hier maßgeblichen Zeitraum zuletzt geändert durch Art. 1 des Gesetzes vom 23. Dezember 2014 (BGBl. I S. 2475), einen Anspruch auf Bewilligung von Ausbildungsförderung, steht zwar nicht im Einklang mit Bundesrecht (§ 137 Abs. 1 Nr. 1 VwGO) (1.).
Das Verpflichtungsbegehren findet seine Rechtsgrundlage in § 18b Abs. 4 Satz 1 i.V.m. Abs. 3 Satz 1 des Bundesgesetzes über individuelle Förderung der Ausbildung (Bundesausbildungsförderungsgesetz - BAföG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 7. Dezember 2010 (BGBl. I S. 1952), für den hier maßgeblichen Zeitpunkt zuletzt geändert durch Gesetz vom 23. Dezember 2014 (BGBl. I S. 2475).
Mit den Regelungen im BAföG und entsprechend in §§ 59 ff. SGB III beabsichtigt der Gesetzgeber, möglichst vielen Einwohnern Deutschlands einen Ausbildungsabschluss zu ermöglichen (BT-Drs. 18/2663 S. 38).
Das Verpflichtungsbegehren der Klägerin findet weder in § 7 Abs. 1 Satz 1 des Bundesgesetzes über individuelle Förderung der Ausbildung (Bundesausbildungsförderungsgesetz - BAföG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 7. Dezember 2010 (BGBl. I S. 1952), für den hier maßgeblichen Zeitraum zuletzt geändert durch Art. 1 des Gesetzes vom 23. Dezember 2014 (BGBl. I S. 2475) (1.) noch in § 7 Abs. 2 BAföG (2.) eine Rechtsgrundlage.
Diese Vorschrift ist hier für den Zeitraum September bis Dezember 2014 in der Fassung der Bekanntmachung der Neufassung des BAföG vom 7. Dezember 2010 (BGBl. I S. 1952) und für die Monate Januar und Februar 2015 in der Fassung des 25. BAföGÄndG vom 23. Dezember 2014 (BGBl. I S. 2475) anzuwenden.
Das Verpflichtungsbegehren des Klägers findet weder in § 7 Abs. 1 Satz 1 des Bundesgesetzes über individuelle Förderung der Ausbildung (Bundesausbildungsförderungsgesetz - BAföG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 7. Dezember 2010 (BGBl. I S. 1952), für den hier maßgeblichen Zeitraum zuletzt geändert durch Art. 1 des Gesetzes vom 23. Dezember 2014 (BGBl. I S. 2475) (1.) noch in § 7 Abs. 2 BAföG (2.) eine Rechtsgrundlage.
VG Köln, 05.03.2015 - 13 K 2386/14
Voraussetzungen für die Gewährung von Ausbildungsförderung für eine andere …