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Timestamp: 2020-07-08 22:30:05
Document Index: 222796281

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 314', '§ 314']

Urteilstatbestand und Parteivortrag - und der dazwischen bestehene Widerspruch | Rechtslupe
Urteilstatbestand und Parteivortrag - und der dazwischen bestehene Widerspruch
Urteils­tat­be­stand und Par­tei­vor­trag – und der dazwi­schen bestehe­ne Wider­spruch
Zwar ist in der Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs aner­kannt, dass dem Tat­be­stand kei­ne Beweis­kraft zukommt, wenn und soweit er Wider­sprü­che, Lücken oder Unklar­hei­ten auf­weist [1]. Sol­che Män­gel müs­sen sich aller­dings aus dem Urteil selbst erge­ben [2].
vgl. BGH, Urtei­le vom 02.02.1999 – VI ZR 25/​98, BGHZ 140, 335, 339; vom 12.05.2015 – VI ZR 102/​14, VersR 2015, 1165 Rn. 48; BGH, Urtei­le vom 08.11.2007 – I ZR 99/​05, NJW-RR 2008, 1566, 1567; vom 22.06.2011 – IV ZR 225/​10, BGHZ 190, 120 Rn. 7; vom 15.07.2011 – V ZR 277/​10, VersR 2012, 1265 Rn. 12; Musielak/​Voit, ZPO, 12. Aufl., § 314 Rn. 5; Zöller/​Vollkommer, ZPO, 30. Aufl., § 314 Rn. 6[↩]
BeweiskraftParteivortragTatbestandUrteilZivilprozess