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Timestamp: 2017-10-24 09:57:41
Document Index: 224437614

Matched Legal Cases: ['Art. 49', 'Art. 103', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 129', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', '§ 56', 'Art. 61', 'Art. 29', 'BGE', 'BGE', '§ 4', '§ 1', 'Art. 49', 'Art. 129', 'Art. 18', 'Art. 129', 'Art. 75', 'Art. 76', 'Art. 104', 'Art. 28', 'Art. 132', 'Art. 52', 'Art. 59', 'Art. 76', 'Art. 5', 'Art. 97', 'Art. 5', 'Art. 45', 'Art. 61', 'Art. 45', 'Art. 129', 'Art. 101', 'Art. 45', 'Art. 61', 'Art. 29', 'Art. 6', 'Art. 40', 'Art. 135']

Art. 49 al. 4 LPGA; art. 103 let. a OJ: Effets de l'évaluation de l'invalidité dans l'assurance-invalidité pour l'assureur-accidents.
L'assureur-accidents n'a pas qualité pour former opposition contre la décision ou pour recourir contre la décision sur opposition de l'Office AI sur le droit à la rente en tant que tel ou sur le degré d'invalidité, et l'évaluation de l'invalidité par l'assurance-invalidité n'a pas de force contraignante pour lui. (consid. 2.2)
Les assureurs-accidents ne sont pas habilités à interjeter un recours de droit administratif contre des décisions des tribunaux cantonaux des assurances dans des litiges concernant une rente de l'assurance-invalidité. (consid. 2)
C. Die Allianz hat gegen beide Erkenntnisse vom 6. Dezember 2004 Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhoben. Im Verfahren U 26/05 beantragt der Unfallversicherer die Aufhebung der Sistierung, im Verfahren I 55/05 die Aufhebung des Entscheides in dem Sinne, dass ein Invaliditätsgrad von maximal 6,7 % festzustellen sei.
In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen den Beschluss vom 6. Dezember 2004 führt die Allianz weiter aus, durch die Sistierung werde ihr jegliche Möglichkeit genommen, ihre Rechte im Verfahren betreffend eine Rente der Unfallversicherung wirksam geltend zu machen. Dem Unfallversicherer komme im IV-Verfahren keine
Als schutzwürdig im Sinne von Art. 103 lit. a OG gilt jedes praktische oder rechtliche Interesse, welches eine von der Verfügung betroffene Person an deren Änderung oder Aufhebung geltend machen kann. Das schutzwürdige Interesse besteht im praktischen Nutzen
einer Gutheissung der Beschwerde oder - anders ausgedrückt - im Umstand, einen Nachteil wirtschaftlicher, ideeller, materieller oder anderweitiger Natur zu vermeiden, welchen der angefochtene Entscheid mit sich bringen würde. Das rechtliche oder auch bloss tatsächliche Interesse braucht somit mit dem Interesse, das durch die als verletzt bezeichnete Norm geschützt wird, nicht übereinzustimmen. Immerhin wird verlangt, dass der Beschwerdeführer durch die Verfügung stärker als jedermann betroffen ist und in einer besonderen, beachtenswerten, nahen Beziehung zur Streitsache steht. Diesem Erfordernis kommt dann eine ganz besondere Bedeutung zu, wenn nicht der Verfügungsadressat im materiellen Sinn, sondern ein Dritter den Entscheid anficht (BGE 130 V 563 Erw. 3.3, BGE 127 V 3 Erw. 1b, BGE 127 V 82 Erw. 3a/aa mit Hinweisen).
In AHI 2004 S. 181 hat das Eidgenössische Versicherungsgericht BGE 126 V 288 in zweifacher Hinsicht präzisiert. Es hat festgestellt, dass die Invaliditätsschätzung der Invalidenversicherung gegenüber dem Unfallversicherer mangels rechtserheblichen "Berührtseins" im Sinne von Art. 129 Abs. 1 UVV keinerlei
betreffend den Anspruch auf eine Invalidenrente der Unfallversicherung der Fall.
Nach der Rechtsprechung beurteilt sich das Vorliegen eines nicht wieder gutzumachenden Nachteils nicht nur anhand eines einzigen Kriteriums. Vielmehr ist jenes Merkmal zu prüfen, das dem angefochtenen Entscheid am besten entspricht. Namentlich ist nicht allein der Nachteil als nicht wieder gutzumachend zu betrachten, den auch ein für die Beschwerde führende Person günstiges Endurteil nicht vollständig zu beseitigen vermöchte (BGE 126 V 247 Erw. 2c, BGE 124 V 87 Erw. 4, BGE 121 V 116 mit Hinweisen). In der Regel genügt ein schutzwürdiges Interesse daran, dass der angefochtene Entscheid sofort aufgehoben oder abgeändert wird (BGE 126 V 246 Erw. 2a mit Hinweisen; in BGE 130 V 407 nicht publizierte Erw. 2.1; KÖLZ/BOSSHART/RÖHL, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons Zürich, 2. Aufl., Zürich 1999, N 13 zu § 56).
3.2 Im Zusammenhang mit der Sistierung des Verfahrens sind das in Art. 61 lit. a ATSG verankerte Beschleunigungsgebot und der verfassungsrechtliche Anspruch auf Beurteilung der Sache innert angemessener Frist nach Art. 29 Abs. 1 BV zu beachten (vgl. BGE 130 V 95 Erw. 5, BGE 127 V 231 Erw. 2a; ferner KÖLZ/BOSSHART/RÖHL, a.a.O., N 28 Vorbem. zu §§ 4-31). Daraus ergibt sich, dass die vorläufige Einstellung des Prozesses zu erfolgen hat, sobald dies sinnvoll und zweckmässig oder sogar zwingend geboten ist (KÖLZ/ Bosshart/Röhl, a.a.O., N 30 zu § 1 [formelle Unzuständigkeit zum Entscheid einer Hauptfrage]). Desgleichen ist das Verfahren fortzusetzen, sobald der Sistierungsgrund weggefallen ist.
ATF: 126 V 288, 130 V 95, 127 V 231, 130 V 563 suite... , 127 V 3, 127 V 82, 130 V 388, 131 V 120, 126 V 293, 129 V 75, 127 V 230, 128 V 201, 124 V 85, 126 V 247, 124 V 87, 121 V 116, 126 V 246, 130 V 407, 130 V 121
Article: art. 103 let. a OJ, Art. 49 al. 4 LPGA, Art. 129 UVV, Art. 18 Abs. 1 UVG suite... , Art. 129 Abs. 1 UVV, Art. 75 Abs. 1 und Art. 76 Abs. 1 lit. e IVV, Art. 104 UVG, Art. 28 Abs. 1 IVG, Art. 132 OG, Art. 52 Abs. 1 ATSG, Art. 59 ATSG, Art. 76 Abs. 1 lit. e IVV, Art. 5 VwVG, Art. 97 OG, Art. 5 Abs. 2 VwVG, Art. 45 Abs. 2 lit. c VwVG, Art. 61 ATSG, Art. 45 Abs.1 VwVG, Art. 129 Abs. 2 OG, Art. 101 lit. a OG, Art. 45 VwVG, Art. 61 lit. a ATSG, Art. 29 Abs. 1 BV, Art. 6 Abs. 1 BZP, Art. 40 und Art. 135 OG