Source: https://ausschreibungen-deutschland.de/576505_Neubau_Willy-Brandt-Gesamtschule_Im_Weidenbruch_Koeln-Hoehenhaus_2019_Koeln
Timestamp: 2020-02-19 22:21:55
Document Index: 62124917

Matched Legal Cases: ['§ 12', '§ 20', '§ 2', '§ 48', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 160', '§ 135']

Öffentliche Ausschreibung 2019 Neubau Willy-Brandt-Gesamtschule, Im Weidenbruch, Köln-Höhenhaus, Außenanlagen Referenznummer der Bekanntmachung: 2019-0071-67-2 2019-09-09
Ausschreibungen Köln
Neubau Willy-Brandt-Gesamtschule, Im Weidenbruch, Köln-Höhenhaus, ...
Neubau Willy-Brandt-Gesamtschule, Im Weidenbruch, Köln-Höhenhaus, Außenanlagen Referenznummer der Bekanntmachung: 2019-0071-67-2
Stadt Köln - 30/Amt für Recht, Vergabe und Versicherungen
Kontaktstelle(n): 302/12 – Submissionsdienst
Telefon: +49 22122125-216
Fax: +49 22122126-272
Hauptadresse: https://www-stadt-koeln.de
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://vergabe.stadt-koeln.de/VMPSatellite/notice/CXQ0YYRY4LQ/documents
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://vergabe.stadt-koeln.de/VMPSatellite/notice/CXQ0YYRY4LQ
Neubau Willy-Brandt-Gesamtschule, Im Weidenbruch, Köln-Höhenhaus, Außenanlagen
Referenznummer der Bekanntmachung: 2019-0071-67-2
Im Rahmen des Gesamtprojektes sollen die Außenanlagen des kompletten vorhandenen Schulgrundstücks der Willy Brandt Gesamtschule neu gestaltet werden.
Der 1.Bauabschnitt umfasst die westlichen Teilbereiche des Schulgrundstückes, auf denen ein neuer Gebäudekomplex mit den angrenzenden Außenanlagen entwickelt wird.
Die Arbeiten, die in diesem Verfahren zu vergeben sind, umfassen die Erstellung der Außenanlagen für den 1.Bauabschnitt der Gesamtschule mit Zufahrten, umlaufenden Zuwegungen, einem temporären Müllstellplatz sowie Abstellflächen für Fahrräder. Im Bereich des vorhandenen Erdwalls/der vorhandenen Freiflächen werden Pflanzflächen gestaltet.
Die Erschließungsarbeiten (Kanalgrundleitungen usw.)sind bereits im Vorfeld erfolgt. Die Planungen und der Bau der Leitungen erfolgt durch bauseitig durch die TGA. Eine Abstimmung mit diesen unmittelbar vorlaufenden Arbeiten zählt zu den Leistungen des AN. Die Einfriedung des Grundstückes soll weitgehend erhalten bleiben und nur zum Teil erneuert werden.
Neubau Willy-Brandt-Gesamtschule
Insbesondere jeweils circa:
- 1 400 m2 Baustraße abbrechen,
- 560 m3 Oberboden liefern und einbauen,
- 1000 m3 Bodenabtrag,
- 4 500 m2 Pflaster mit Unterbau verlegen,
- 700 m Betonkantensteine setzen,
- 950 m2 wassergebundene Wege herstellen,
- 100 m Stufen setzen,
- 27 Stück Leuchten aufstellen,
- 49 Stück Fahrradständer aufstellen,
- 14 Bäume pflanzen inklusive Fertigstellungs- und Entwicklungspflege.
Laufzeit in Tagen: 227
Laufzeit des Vertrages:
227 Werktage (ohne Pflegeleistungen)
Rechtzeitig gestellte Fragen werden nach § 12 a EU Absatz 3 VOB/A beziehungsweise § 20 Absatz 3 Nummer 1 VgV bis 6 Tage vor Ablauf der Angebotsfrist beantwortet.
Die Vergabe des Auftrages richtet sich unter anderem nach dem Gesetz über die Sicherung von Tariftreue und Mindestlohn bei der Vergabe öffentlicher Aufträge (Tariftreue- und Vergabegesetz Nordrhein-Westfalen TVgG NRW) vom 21.3.2018 (TVgG). Hiernach müssen beauftragte Unternehmen sowie deren Nachunternehmerinnen beziehungsweise Nachunternehmer die nach dem TVgG festgelegten Mindestentgelte beziehungsweise Tariflöhne zahlen und Mindestarbeitsbedingungen gewähren (§ 2 TVgG). Die Stadt Köln ist als öffentliche Auftraggeberin berechtigt, Kontrollen durchzuführen, um die Einhaltung dieser Pflichten zu überprüfen.
a) Nachweis der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung durch Vorlage der Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister oder der Handwerksrolle ihres Sitzes oder Wohnsitzes. Die Nachweise dürfen zum Zeitpunkt des Zugangs des Angebotes nicht älter als 12 Monate sein;
b) Aktuelle Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft. Bieter, die ihren Sitz nicht in der Bundesrepublik Deutschland haben, die entsprechende Bescheinigung des zuständigen Versicherungsträgers in amtlich beglaubigter Übersetzung. Die Nachweise dürfen zum Zeitpunkt des Zugangs des Angebotes nicht älter als 12 Monate sein;
c) Bescheinigung des Finanzamtes, dass aus steuerlichen Gründen gegen eine Auftragserteilung keine Bedenken bestehen oder gleichwertig, gegebenenfalls in amtlich beglaubigter Übersetzung. Die Nachweise dürfen zum Zeitpunkt des Zugangs des Angebotes nicht älter als 12 Monate sein;
d) Nachweis, dass den gesetzlichen Pflichten zur Zahlung der nicht vom Finanzamt erhobenen Steuern und der Sozialversicherungsbeiträge nachgekommen wird (zum Beispiel durch Bestätigung der Krankenkasse oder Sozialkasse). Ausländische Bieter haben eine gleichwertige Bescheinigung ihres Herkunftslandes in amtlich beglaubigter Übersetzung vorzulegen;
e) Gültige Freistellungserklärung nach § 48b EStG;
f) Erklärung des Bieters, dass in seiner Person keine Ausschlussgründe im Sinne des § 6e EU VOB/A erfüllt sind (im Angebotsschreiben enthalten);
g) Eine Bietergemeinschaft hat mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abzugeben, in der alle Mitglieder aufgeführt sind und ein bevollmächtigter Vertreter als Ansprechpartner genannt wird und in der erklärt wird, dass der bevollmächtigte Vertreter die Bietergemeinschaft gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt;
h) Sofern sich eine Bieter (oder eine Bietergemeinschaft) zum Nachweis seiner/ihrer wirtschaftlichen, finanziellen oder technischen Leistungsfähigkeit zur Ausführung des vorliegenden Auftrags auf die Fähigkeiten eines anderen Unternehmens berufen will (dies bezieht sich auch auf Mutter- und Tochtergesellschaften), hat er/sie mit dem Angebot insoweit auch für dieses Unternehmen die Nachweise zu a) bis f) vorzulegen;
i) Zudem hat der Bieter oder die Bietergemeinschaft gegenüber dem Auftraggeber mit einer Verpflichtungserklärung der jeweiligen Unternehmen, mit denen eine Zusammenarbeit nach Buschstabe h) geplant ist, nachzuweisen, dass ihm/ihr die für die Erfüllung des Auftrags erforderlichen Mittel dieses Unternehmens zur Verfügung stehen. Hierfür kann das Formblatt 236 VHB verwendet werden.
- Mittel der Nachweisführung, Verfahren entsprechend § 6b EU VOB/A.
- Nachweis einer entsprechenden Berufs-/Betriebshaftpflichtversicherung (Deckungssummen für Personen-, Sach-, und Vermögensschäden),
- Erklärung über den Umsatz des Unternehmens jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2016-2018), soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen,
- nimmt der Bieter oder die Bietergemeinschaft im Wege der Eignungsleihe die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit in Anspruch, so ist die gemeinsame Haftung des Bieters beziehungsweise der Bietergemeinschaft und des anderen Unternehmens für die Auftragsausführung entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe verbindlich zu erklären (§ 6d EU Absatz 2 VOB/A),
- zum Nachweis der Berufs-/Betriebshaftpflichtversicherung: Mindestdeckungssummen von 1,0 Millionen EUR für Personen- und Sachschäden sowie 0,5 Millionen EUR für Vermögensschäden, jeweils jährlich zweifach maximiert. Die Vorlage einer Erklärung der Versicherungsgesellschaft, nach der im Auftragsfall eine entsprechende Versicherung abgeschlossen beziehungsweise die Deckungssummen entsprechend erhöht werden, ist ausreichend,
- zu den Umsätzen des Unternehmens in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2016-2018): mindestens im Mittel netto 1,5 Millionen EUR.
- Angaben über die Ausführung von Leistungen in den letzten bis zu 5 abgeschlossenen Kalenderjahren (2014-2018), die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, es werden auch einschlägige Bauleistungen berücksichtigt, die bis zu 8 Jahre zurückliegen (zwingende Angaben: Bauvorhaben, Kurzbeschreibung der ausgeführten Leistung, Bauherr, Ansprechpartner mit Telefonnummer, Ausführungszeitraum und Auftragsvolumen),
- Angaben über die Zahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Kalenderjahren (2016-2018) jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Lohngruppen mit gesondert ausgewiesenem technischen Leitungspersonal,
- Angabe der technischen Fachkräfte oder der technischen Stellen, unabhängig davon, ob sie dem Unternehmen angehören oder nicht, und zwar insbesondere derjenigen, die mit der Qualitätskontrolle beauftragt sind, und derjenigen, über die der Unternehmer für die Errichtung des Bauwerks verfügt,
- zu den Referenzen: Mindestens 3 abgeschlossene Projekte mit einer Teilleistung von jeweils mindestens 500 m2 Pflasterfläche, öffentlich zugänglich, in den letzten 8 abgeschlossenen Kalenderjahren,
- zur Anzahl der technischen Fachkräfte: mindestens 10 Fachkräfte, die für das Berufsfeld des Garten- und Landschaftsbaus geeignet sind.
- siehe "Besondere Vertragsbedingungen der Stadt Köln",
- siehe "Zusätzliche Vertragsbedingungen der Stadt Köln", ZVB-ViB-VOB der Stadt Köln, ZVB-TVgG der Stadt Köln.
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 14/01/2020
Stadt Köln, Amt für Recht, Vergabe und Versicherungen
Zimmer 10.A21
Es dürfen keine Personen bei der Öffnung der Angebote anwesend sein.
Bekanntmachungs-ID: CXQ0YYRY4LQ
Vergabekammer bei der Bezirksregierung Köln
Telefon: +49 221147-2120
Fax: +49 221147-2889
Siehe § 160 Absatz 3 GWB:
- innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gegenüber der Stadt Köln nach Erkennen des Verstoßes gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren spätestens bis Ablauf der Angebots-/Bewerbungsfrist bei Verstößen gegen Vergabevorschriften in der Bekanntmachung,
- spätestens bis Ablauf der Angebots-/Bewerbungsfrist bei Verstößen gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind,
- spätestens bis Ablauf der Angebots-/Bewerbungsfrist bei Verstößen gegen Vergabevorschriften, die in den Vergabeunterlagen erkennbar sind,
- innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung der Stadt Köln, der Rüge nicht abhelfen zu wollen.
Siehe § 135 Absatz 2 GWB:
- 30 Kalendertage nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch die Stadt Köln über den Abschluss des Vertrages, spätestens jedoch 6 Monate nach Vertragsschluss.
Im Fall der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU.