Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=OLG%20Hamm&Datum=07.02.2007&Aktenzeichen=5%20UF%20111/06
Timestamp: 2019-08-20 04:07:50
Document Index: 78889513

Matched Legal Cases: ['§ 1570', '§ 1569', '§ 1578', '§ 138', '§ 138', '§ 242', '§ 1408', '§ 1570']

OLG Hamm, 07.02.2007 - 5 UF 111/06 - dejure.org
https://dejure.org/2007,5341
OLG Hamm, 07.02.2007 - 5 UF 111/06 (https://dejure.org/2007,5341)
OLG Hamm, Entscheidung vom 07.02.2007 - 5 UF 111/06 (https://dejure.org/2007,5341)
OLG Hamm, Entscheidung vom 07. Februar 2007 - 5 UF 111/06 (https://dejure.org/2007,5341)
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BGB § 1570; BGB § 1569; BGB § 1578; BGB § 138
Unwirksamkeit der ehevertraglichen Begrenzung des Betreuungsunterhalts nur bis zum 14. Geburtstag des Kindes (sowie summenmäßiger Begrenzung)
BGB § 138 Abs. 1 § 242 § 1408 Abs. 1 § 1570
Umfang eines Unterhaltsanspruchs bei Bestehen eines Ehevertrages; Wirksamkeit der Vereinbarung eines gegenseitigen Verzichts auf die Gewährung nachehelichen Unterhalts; Verwirklichung des Sittenwidrigkeitstatbestandes; Beschränkung des Betreuungsunterhalts für die Kinder; Ausnutzung der schwächeren Verhandlungsposition des benachteiligten Vertragspartners; Vereinbarkeit einer aufzunehmenden Berufstätigkeit mit der Betreuung der Kinder; Wirksamkeit des vollständigen Ausschlusses eines Aufstockungsunterhalts
Kurznachricht zu "Redaktioneller Praxishinweis zum Thema "Wirksamkeit des Ehevertrages bei Modifizierung der Erwerbsobliegenheit" (zugleich Anmerkung zum Urteil des OLG Hamm vom 07.02.2007, AZ: 5 UF 111/06)" von der FuR-Redaktion, original erschienen in: FuR 2007, 180 - 182.
AG Iserlohn, 24.07.2006 - 14a F 86/05
Das Urteil des Oberlandesgerichts Hamm vom 7. Februar 2007 (5 UF 111/06) wird für die Zeit von März 2008 bis einschließlich März 2009 dahin abgeändert, dass der Beklagte in diesem Zeitraum lediglich verpflichtet ist, an die Klägerin einen nachehelichen Unterhalt in monatlicher Höhe von 630, 00 EUR zu zahlen.
Der Kläger ist der Beklagten aufgrund des Senatsurteils vom 07.02.2007 - 5 UF 111/06 - auf der Basis einer konkreten Bedarfsberechnung zur Zahlung nachehelichen Unterhalts in monatlicher Höhe von 1.156,00 EUR verpflichtet, der wie folgt ermittelt wurde:.
das Urteil des Oberlandesgerichts Hamm vom 07.02.2007 - 5 UF 111/06 - dahin abzuändern, dass eine Verpflichtung des Klägers zur Zahlung von nachehelichem Unterhalt an die Beklagte ab 01.03.2008 entfällt, hilfsweise die Unterhaltsverpflichtung des Klägers insgesamt zeitlich zu befristen.
Der Senat verbleibt bei seiner zuletzt im Urteil v. 07.02.2007 - 5 UF 111/06 - und bereits in seiner Entscheidung vom 17.03.2004 - 5 UF 361/03 (FamRZ 2005, 214) vertretenen Ansicht, dass wegen des Erwerbsanreizes auch beim konkreten Bedarf ein entsprechender Bonus zu berücksichtigen ist.