Source: https://verbraucherschutzforum.berlin/2019-08-08/d-ae-d-deutsche-aerztedienst-gmbh-eroeffnung-des-insolvenzverfahrens-200690
Timestamp: 2019-12-15 02:03:57
Document Index: 390751441

Matched Legal Cases: ['Art. 3', '§ 38', '§ 174', '§ 154', '§ 175', '§ 160', 'Art. 5']

D.Ä.D. Deutsche Ärztedienst GmbH - Eröffnung des Insolvenzverfahrens - Verbraucherschutzforum.berlin
D.Ä.D. Deutsche Ärztedienst GmbH – Eröffnung des Insolvenzverfahrens
8. August 2019 Insolvenzverfahren Keine Kommentare
59 IN 134/19: Über das Vermögen der D.Ä.D. Deutsche Ärztedienst GmbH, Kösener Straße 59, 06618 Naumburg (Saale) (AG Jena, HRB 506038), vertr. d.: Stephan Lampe, Zacharias-Hildebrandt-Straße 31, 06618 Naumburg (Saale), (Geschäftsführer), ist am 05.08.2019 um 16:05 Uhr das Insolvenzverfahren eröffnet worden.
Insolvenzverwalter ist: Rechtsanwalt Dr. Nils Freudenberg, Dohnanyistraße 28, 04103 Leipzig, Tel.: 0341/9938770, Fax: 0341/99387720.
Die internationale Zuständigkeit des Amtsgerichts Halle (Saale) ergibt sich aus Art. 3 Abs. 1 der Verordnung (EU) 2015/848, da die Schuldnerin den Mittelpunkt ihrer hauptsächlichen Interessen in der Bundesrepublik Deutschland hat.
a) Insolvenzforderungen (§ 38 InsO) bei dem Insolvenzverwalter unter Beachtung des § 174 InsO bis zum 10.2019 anzumelden;
Stichtag, der dem Berichts- und Prüfungstermin entspricht, ist der 05.11.2019.
Das Verzeichnis der Massegegenstände, das Gläubigerverzeichnis und die Vermögensübersicht sind spätestens eine Woche vor dem Berichtstermin in der Geschäftsstelle des Insolvenzgerichts zur Einsicht der Beteiligten niedergelegt (§ 154 InsO).
Die Insolvenztabelle und die Anmeldeunterlagen werden innerhalb des ersten Drittels des Zeitraums, der zwischen dem Ablauf der Anmeldefrist (15.10.2019) und dem vorstehend genannten Stichtag ( 05.11.2019), zu dem die Forderungen schriftlich geprüft werden, liegt, in der Geschäftsstelle des Insolvenzgerichts zur Einsicht für die Beteiligten niedergelegt (§ 175 InsO).
Ø Zustimmungen der Gläubiger zu besonders bedeutsamen Rechtshandlungen nach § 160 InsO gelten als erteilt, auch wenn eine einberufene Gläubigerversammlung nicht beschlussfähig ist oder wenn bis zu dem Stichtag, der im schriftlichen Verfahren dem Berichts- und Prüfungstermin entspricht, keine Widersprüche erhoben werden, sofern der Insolvenzverwalter in seinem schriftlichen Bericht eine entsprechende Beschlussfassung beantragt hat.
Die Entscheidung über die Eröffnung des Insolvenzverfahrens kann von dem Schuldner, dem Pensions-Sicherungsverein, der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht sowie bei juristischen Personen und Gesellschaften ohne Rechtspersönlichkeit von jedem Mitglied des Vertretungsorgans bzw. jedem persönlich haftenden Gesellschafter mit der sofortigen Beschwerde angefochten werden. Darüber hinaus kann, wenn nach Art. 5 Abs. 1 der Verordnung (EU) 2015/848 das Fehlen der internationalen Zuständigkeit für die Eröffnung des Hauptinsolvenzverfahrens gerügt werden soll, die sofortige Beschwerde auch von jedem Gläubiger eingelegt werden.
Sie ist innerhalb einer Notfrist von 2 Wochen bei dem Amtsgericht Halle (Saale), Thüringer Straße 16, 06112 Halle (Saale) einzulegen.
Amtsgericht Halle (Saale), 07.08.2019
Masseunzulänglichkeit im Insolvenzverfahren der WARBUD Projektmanagement GmbH