Source: https://steuer.ninja/stichwort/hinweispflicht/
Timestamp: 2019-02-19 15:27:33
Document Index: 36566919

Matched Legal Cases: ['§ 139', '§ 1059', '§ 139', '§ 265', '§ 186', '§ 186', '§ 114', '§ 117', '§ 139', 'Art. 103', 'Art. 103', 'Art. 103', 'Art. 103', '§ 96', 'Art. 103', 'Art. 103', '§ 96', '§ 76', '§ 139', 'Art. 103', '§ 139', '§ 265', '§ 551', '§ 139', 'Art. 103', '§ 108', '§ 76', '§ 51', '§ 42', '§ 929', '§ 932', '§ 930', '§ 933', 'Art. 103', 'Art. 103']

Hinweispflicht › Steuer.Ninja ")}}return a.proceed()});scriptParent=document.getElementsByTagName("script")[0].parentNode;if(scriptParent.tagName.toLowerCase!=="head"){head=document.getElementsByTagName("head")[0];aop_around(head,"insertBefore");aop_around(head,"appendChild")}aop_around(scriptParent,"insertBefore");aop_around(scriptParent,"appendChild");var a2a_config=a2a_config||{};a2a_config.no_3p=1;var addthis_config={data_use_cookies:false};var _gaq=_gaq||[];_gaq.push(["_gat._anonymizeIp"])}
Steuer.Ninja > Hinweispflicht
Schlagwort Archiv: Hinweispflicht
Für das Gericht besteht kein Anlass, die Antragstellerin gemäß § 139 Abs. 1 Satz 2 ZPO auf die Möglichkeit hinzuweisen, für den Fall der Ablehnung ihres Antrags auf Vollstreckbarerklärung des Schiedsspruchs die Zurückverweisung der Sache an das Schiedsgericht entsprechend § 1059 Abs. 4 ZPO zu beantragen. Gemäß § 139 Abs. …
Hinweispflicht, Inländischer Schiedsspruch, Mediation, Schiedsspruch, Vollstreckbarerklärung, Zivilrecht
Sinn und Zweck des § 265 Abs. 1 StPO ist es, den Angeklagten vor Überraschungen zu schützen und eine Beschränkung seiner Verteidigung zu verhindern. Deshalb verlangt das Gesetz, dass er und seine Verteidiger in die Lage versetzt werden, ihre Verteidigung auf den neuen rechtlichen Gesichtspunkt einzurichten1. Auf einer ähnlichen Überlegung …
Hauptverhandlung, Hinweispflicht, Mittäter, Mittelbare Täterschaft, Strafrecht, Strafverfahren, Veränderte Sachlage, Verteidigung
Autor: Gerichtsboulevard 30. Juli 2018
Der Betreiber einer Waschstraße muss nicht jeder abstrakten Gefahr vorbeugend begegnen; er muss nur diejenigen Vorkehrungen zu treffen, die unter Abwägung der Wahrscheinlichkeit der Gefahrverwirklichung, der Gewichtigkeit möglicher Schadensfolgen und d…
Autowäsche, Hinweispflicht, Sicherungspflichten, Waschstraße, Zivilrecht
Der Auffahrunfall in der Waschstraße – und die Sicherungspflichten des Waschstraßenbetreibers
Autor: Rechtslupe 27. Juli 2018
Der Betreiber einer Waschstraße muss nicht jeder abstrakten Gefahr vorbeugend begegnen; er muss nur diejenigen Vorkehrungen zu treffen, die unter Abwägung der Wahrscheinlichkeit der Gefahrverwirklichung, der Gewichtigkeit möglicher Schadensfolgen und der Höhe des Kostenaufwands, der mit den Sicherungsvorkehrungen einhergeht, erforderlich und zumutbar sind. Unter Umständen kann auch die Erfüllung von …
Autor: VorsorgeBote 7. Mai 2018
Die Hinweispflicht des Versicherers in der Unfallversicherung gemäß § 186 VVG auf eine bestehende Frist besteht nur gegenüber dem Versicherungsnehmer und nicht auch gegenüber der versicherten Person. Bei einem rechtzeitig dem Versicherungsnehmer erteil…
Aktuelles, Hinweispflicht, Unfallversicherung, Versicherte Person, Versicherungsnehmer
Die Hinweispflicht des Versicherers in der Unfallversicherung gemäß § 186 VVG auf eine bestehende Frist besteht nur gegenüber dem Versicherungsnehmer und nicht auch gegenüber der versicherten Person. Bei einem rechtzeitig dem Versicherungsnehmer erteilten Hinweis kann sich der Versicherer auch gegenüber Ansprüchen der versicherten Person auf die in den Versicherungsbedingungen statuierten …
Hinweispflicht, Unfallversicherung, Versicherte Person, Versicherungsnehmer, Versicherungsrecht
Nach § 114 Abs. 1 Satz 1 ZPO kann Prozesskostenhilfe lediglich für eine “beabsichtigte” Rechtsverfolgung gewährt werden. Nach Beendigung des Rechtsstreits wird die Rechtsverfolgung nicht mehr beabsichtigt. Gemäß § 117 Abs. 2 Satz 1 ZPO sind dem Antrag auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe eine Erklärung der Partei über ihre persönlichen und …
Arbeitsrecht, Gerichtlicher Hinweis, Hinweispflicht, Nachträgliche Bewilligung, PKH, Prozesskostenhilfe, Zivilrecht
Richterliche Hinweispflicht – und der bisherige Prozessverlauf
Nach § 139 Abs. 2 ZPO darf das Gericht seine Entscheidung auf einen Gesichtspunkt, den eine Partei erkennbar übersehen oder für unerheblich gehalten hat oder den das Gericht anders beurteilt als beide Parteien, nur stützen, wenn es darauf hingewiesen und Gelegenheit zur Äußerung dazu gegeben hat. Eine Verletzung des Anspruchs …
Arbeitsgerichtsverfahren, Arbeitsrecht, Gerichtlicher Hinweis, Hinweispflicht, Zivilprozess
Die nicht unterschriebene Rechtsmittelschrift – und der vom Gericht unterlassene Hinweis
Es ist Wiedereinsetzung in den vorigen Stand zu gewähren, wenn ein Gericht nicht darauf hinweist, dass eine bei ihm sechs Arbeitstage vor Fristablauf eingereichte Rechtsmittelschrift nicht unterschrieben ist. Zwar kann ausnahmsweise von dem Unterschriftserfordernis abgesehen werden, wenn aus anderen Gründen ohne Beweisaufnahme feststeht, dass es sich bei dem an das …
Beschwerdefrist, Finanzgerichtsverfahren, Hinweispflicht, Kanzlei und Beruf, Rechtsmittelfrist, Revisionsfrist, Steuerrecht, Verfahrensfehler, Verfahrensförderungspflicht, Wiedereinsetzung
Nichtzulassungsbeschwerde – und der erbetene gerichtliche Hinweis
Soweit die Klägerin in ihrer Begründung der Nichtzulassungsbeschwerde vorherige Hinweise des Gerichts erbittet, falls er die von ihr vertretene Rechtsauffassung nicht für zutreffend erachtet, und ergänzend die Durchführung eines mündlichen Erörterungstermins anregt, besteht dafür keine Veranlassung. Denn in einem schriftlich geführten Nichtzulassungsbeschwerdeverfahren sieht das Gesetz grundsätzlich keine Erteilung von Hinweisen …
Finanzgerichtsverfahren, Hinweispflicht, Nichtzulassungsbeschwerde, Steuerrecht
Die Rechtsansicht des Gerichts – und seine Hinweispflicht
Das Verfahrensgrundrecht des Art. 103 Abs. 1 GG verlangt grundsätzlich nicht, dass ein Gericht vor seiner Entscheidung auf eine Rechtsauffassung hinweist, die es seiner Entscheidung zugrunde legen will1. Allerdings kann dies im Hinblick auf Art. 103 Abs. 1 GG in besonderen Fällen geboten sein. Es verstößt gegen den Anspruch auf …
Art. 103 Abs. 1 GG gibt den Verfahrensbeteiligten das Recht, sich nicht nur zu dem für die jeweilige gerichtliche Entscheidung maßgeblichen Sachverhalt, sondern auch zur Rechtslage zu äußern, und verpflichtet das Gericht, den Vortrag der Beteiligten zur Kenntnis zu nehmen und in Erwägung zu ziehen. Dabei kann es in besonderen …
Arbeitsgerichtsverfahren, Arbeitsrecht, Hinweispflicht, Rechtliches Gehör, Überraschungsentscheidung, Zivilrecht
Das Finanzgericht versagt hat der Klägerin rechtliches Gehör (Art. 103 Abs. 1 GG, § 96 Abs. 2 FGO) versagt, indem es ihr vor Erlass des Urteils nicht mit der erforderlichen Klarheit zu erkennen gegeben hat, dass es entgegen der Ladung nicht mehr beabsichtigte, den Zeugen zu vernehmen. Nach der Rechtsprechung …
Finanzgerichtsverfahren, Hinweispflicht, Rechtliches Gehör, Steuerrecht, Verhandlungsprotokoll, Zeugenvernehmung
Rechtliches Gehör – oder: wenn das Gericht seine Meinung ändert
Das Gericht verletzt den Anspruch der Partei auf rechtliches Gehör aus Art. 103 Abs. 1 GG, wenn es – ohne zuvor einen Hinweis auf seine geänderte Auffassung zu geben – einen Feststellungsantrag überraschend mit der Begründung abweist, er sei unklar und könne auch nicht in ausreichend klarer Form gestellt werden. …
Feststellungsantrag, Finanzgerichtsverfahren, Hinweispflicht, Rechtliches Gehör, Überraschungsentscheidung, Zivilrecht
Das Finanzgericht verletzt den Anspruch des Klägers auf rechtliches Gehör (Art. 103 Abs. 1 GG, § 96 Abs. 2 FGO) nicht dadurch, dass es den Kläger nicht auf die ihm obliegende Feststellungslast (hier: hinsichtlich des Bestehens eines Treuhandverhältnisses) hingewiesen hat. Nach § 76 Abs. 2 FGO hat der Vorsitzende darauf …
Finanzgerichtsverfahren, Hinweispflicht, Rechtliches Gehör, Steuerrecht, Überraschungsentscheidung
Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs darf eine in erster Instanz siegreiche Partei darauf vertrauen; vom Berufungsgericht rechtzeitig einen Hinweis nach § 139 ZPO zu erhalten, wenn es der Beurteilung der Vorinstanz nicht folgen will, insbesondere aufgrund seiner abweichenden Ansicht eine Ergänzung des Vorbringens oder einen Beweisantritt für erforderlich hält1. Gerichtliche …
Berufungsverfahren, Hinweispflicht, Rechtliches Gehör, Überraschungsentscheidung, Zivilprozess, Zivilrecht
Gerichtliche Hinweispflichten in der Berufungsinstanz
Gerichtliche Hinweispflichten dienen der Vermeidung von Überraschungsentscheidungen und konkretisieren den Anspruch der Parteien auf rechtliches Gehör1. Diese in Art. 103 Abs. 1 GG normierte Gewährleistung stellt eine Ausprägung des Rechtsstaatsgedankens für das gerichtliche Verfahren dar. Hieraus folgt insbesondere, dass eine in erster Instanz siegreiche Partei darauf vertrauen darf; vom Berufungsgericht …
Finanzgerichtsverfahren, Hinweispflicht, Rechtliches Gehör, Überraschungsentscheidung, Zivilrecht
Der unzureichende Wiedereinsetzungsantrag – und die Hinweispflicht des Gerichts
Das Berufungsgericht ist nicht verpflichtet, auf die nicht ausreichenden Gründe des Wiedereinsetzungsgesuchs hinzuweisen (§ 139 ZPO). Eine Hinweispflicht besteht nur bezogen auf erkennbar unklare oder ergänzungsbedürftige Angaben1. Die Anforderungen, die die Rechtsprechung an eine wirksame Ausgangskontrolle und an die organisatorischen Maßnahmen bei der Übermittlung fristwahrender Schriftsätze stellt, sind bekannt und …
Hinweispflicht, Kanzlei und Beruf, Wiedereinsetzung, Wiedereinsetzungsgrund, Zivilrecht
Will das Gericht im Urteil von einer anderen Teilnahmeform ausgehen als die unverändert zugelassene Anklage, so muss es den Angeklagten gemäß § 265 Abs. 1 StPO zuvor darauf hinweisen und ihm Gelegenheit geben, seine Verteidigung darauf einzurichten. Das gilt auch bei einer Verurteilung wegen Alleintäterschaft statt Mittäterschaft1. Bundesgerichtshof, Beschluss vom …
Anklage, Hinweispflicht, Mittäter, richterlicher Hinweis, Strafrecht, Täterschaft
Verletzung der richterlichen Hinweispflicht – und ihre Rüge
Nach § 551 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 Buchst. b ZPO müssen Verfahrensrügen die genaue Bezeichnung der Tatsachen enthalten, die den Mangel ergeben, auf den sich die Revision stützen will. Dazu muss auch die Kausalität zwischen Verfahrensmangel und Ergebnis des Berufungsurteils dargelegt werden1. Wird eine Verletzung der dem Landesarbeitsgericht …
Arbeitsgerichtsverfahren, Arbeitsrecht, Hinweispflicht, Revision, Revisionsverfahren, richterlicher Hinweis, Rügepflicht, Verfahrensrüge, Zivilrecht
Wegen einer Verletzung der Hinweispflicht durch das Landesarbeitsgericht kann die revisionsbeklagte Partei bis zum Schluss der mündlichen Verhandlung vor dem Revisionsgericht eine auf § 139 Abs. 3 ZPO gestützte verfahrensrechtliche Gegenrüge erheben. Hat die revisionsbeklagte Partei keine ordnungsgemäß begründete verfahrensrechtliche Gegenrüge erhoben, kann ein Verstoß des Landesarbeitsgerichts – hier: gegen …
Arbeitsgerichtsverfahren, Arbeitsrecht, Hinweispflicht, Revision, Revisionsverfahren, richterlicher Hinweis, Verfahrensrüge
Wiedereinsetzung – und der unterlassene gerichtliche Hinweis
Macht der Beschwerdeführer geltend, sein Anspruch auf rechtliches Gehör sei durch gerichtliche Versäumnisse im Zusammenhang mit der richterlichen Hinweispflicht verletzt worden, hat er darzustellen, wie er auf einen entsprechenden Hinweis reagiert, insbesondere was er im Einzelnen vorgetragen hätte und wie er weiter vorgegangen wäre. Die mangels eines richterlichen Hinweises zunächst …
Beschwerdebegründungsfrist, Fristversäumnis, Hinweispflicht, Rechtsbeschwerde, richterlicher Hinweis, Wiedereinsetzung, Wiedereinsetzungsfrist, Zivilrecht
Rechtliches Gehör – und die verwaltungsgerichtliche Überraschungsentscheidung
Der Grundsatz der Gewährung rechtlichen Gehörs verpflichtet die Gerichte, das Vorbringen der Beteiligten zur Kenntnis zu nehmen und in Erwägung zu ziehen, nicht aber sich mit jedem Vorbringen in den Entscheidungsgründen ausdrücklich zu befassen1. Die Gerichte dürfen ein Vorbringen außer Betracht lassen, das nach ihrem Rechtsstandpunkt unerheblich oder offensichtlich unsubstantiiert …
Hinweispflicht, Rechtliches Gehör, Überraschungsentscheidung, Verwaltungsgeirchtsverfahren, Verwaltungsrecht
Deckungsanspruch gegen die Haftpflichtversicherung – und der Klageantrag des Geschädigten
Klageanträge sind Prozesserklärungen. Ihre Auslegung kann vom Revisionsgericht – anders als diejenige von sonstigen Willenserklärungen – unbeschränkt überprüft werden1. Die Auslegung darf auch im Prozessrecht nicht am buchstäblichen Sinn des Ausdrucks haften, sondern hat den wirklichen Willen der Partei zu erforschen. Bei der Auslegung von Prozesserklärungen ist der Grundsatz zu …
Deckungsanspruch, Haftpflichtversicherung, Hinweispflicht, Klageantrag, richterlicher Hinweis, Versicherungsrecht, Zivilrecht
Verwaltungsgerichtliche Überraschungsentscheidungen – oder: Fortbildung tut not
Die mit dem Anspruch auf ein faires Verfahren und auf rechtliches Gehör (Art. 103 Abs. 1 GG, § 108 Abs. 2 VwGO) verbundenen Verfahrensgarantien gebieten es, dass Verfahrensbeteiligte bei Anwendung der von ihnen zu verlangenden Sorgfalt zu erkennen vermögen, auf welchen Tatsachenvortrag es für die Entscheidung ankommen kann. Zwar ergibt …
faires Verfahren, Hinweispflicht, Kanzlei und Beruf, Rechtliches Gehör, richterlicher Hinweis, Überraschungsentscheidung, Verwaltungsgerichtsverfahren, Verwaltungsprozess, Verwaltungsrecht
Verletzung der richterlichen Hinweispflicht – die vom Gericht (mit-)verursachte Unklarheit
Nach § 76 Abs. 2 FGO hat der Vorsitzende darauf hinzuwirken, dass Formfehler beseitigt, sachdienliche Anträge gestellt, unklare Anträge erläutert, ungenügende tatsächliche Angaben ergänzt, ferner alle für die Feststellung und Beurteilung des Sachverhalts wesentlichen Erklärungen abgegeben werden. Nach ständiger höchstrichterlicher Rechtsprechung ist die Hinweispflicht gegenüber fachkundig vertretenen Beteiligten zwar reduziert …
Finanzgerichtsverfahren, Hinweispflicht, PKH-Verfahren, Prozesskostenhilfe, Steuerrecht
Richterliche Hinweispflicht – und die Besorgnis der Befangenheit
Aus behaupteten richterlichen Verfahrensverstößen oder Hinweisfehlern lässt sich eine Befangenheitsbesorgnis nur bei zusätzlichen Anhaltspunkten für eine unsachliche Einstellung ableiten. Gemäß § 51 Abs. 1 Satz 1 FGO i. V. m. § 42 Abs. 1 und 2 ZPO kann ein Richter wegen Besorgnis der Befangenheit abgelehnt werden, wenn ein Grund vorliegt, …
Befangenheit, Finanzgerichtsverfahren, Hinweispflicht, Richterablehnung, richterlicher Hinweis, Steuerrecht
Autor: Rechtslupe 19. Januar 2016
Es entspricht der gefestigten Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, dass keine generelle Fürsorgepflicht des unzuständigen Rechtsmittelgerichts besteht, durch Hinweise oder andere geeignete Maßnahmen eine Fristversäumung des Rechtsmittelführers zu verhindern. Die Abgrenzung dessen, was im Rahmen einer fairen Verfahrensgestaltung an richterlicher Fürsorge aus verfassungsrechtlichen Gründen geboten ist, kann sich nicht nur an dem …
Berufung, Berufungsfrist, Gerichtliche Zuständigkeit, Hinweispflicht, Richterliche Fürsorgepflicht, richterlicher Hinweis, Verweisung, Zivilprozess, Zivilrecht
Hinweispflicht, Kanzlei und Beruf, Kostenerstattungsanspruch, Kostenfestsetzung, Rechtsbeschwerde, Verwirkung, Verzinsung, Zivilrecht
Ein gutgläubiger Eigentumserwerb nach § 929 Satz 1 in Verbindung mit § 932 Abs. 1 Satz 1 BGB oder nach § 930 in Verbindung mit § 933 Fall 2 BGB setzt einen vollständigen Besitzverlust des Veräußerers voraus. Der Veräußerer muss jede Einwirkungsmöglichkeit auf die Sache restlos aufgeben1. Der Veräußerer behält …
Berufungsverfahren, Gerichtlicher Hinweis, Hinweispflicht, Rechtliches Gehör, Zivilprozess, Zivilrecht
Rechtliches Gehör – Aktennotizen und die richterliche Hinweispflicht
Der Anspruch auf rechtliches Gehör umfasst vor allem das Recht der Verfahrensbeteiligten, sich vor Erlass einer Entscheidung zu den rechtserheblichen Tatsachen und Ergebnissen zu äußern. Sie haben einen Anspruch darauf, dem Gericht auch in rechtlicher Hinsicht alles vortragen zu können, was sie für wesentlich halten. Diesen Ansprüchen entspricht die Pflicht …
Abgeltungswirkung, Finanzgerichtsverfahren, Hinweispflicht, Lohnsteuerpauschalierung, richterlicher Hinweis, Steuerrecht
Autor: Rechtslupe 22. Oktober 2015
Gerichtliche Hinweispflichten dienen der Vermeidung von Überraschungsentscheidungen und konkretisieren den Anspruch der Parteien auf rechtliches Gehör1. Abs. 1 GG garantiert den Verfahrensbeteiligten, dass sie Gelegenheit erhalten, sich vor Erlass einer gerichtlichen Entscheidung zu dem zugrunde liegenden Sachverhalt zu äußern. Ein Gericht verstößt gegen Art. 103 Abs. 1 GG und das …
Der Anspruch auf rechtliches Gehör ist erst dann verletzt, wenn das Gericht den Hinweis auf einen entscheidungserheblichen rechtlichen Gesichtspunkt unterlässt, mit dem auch ein gewissenhafter und rechtskundiger Prozessbeteiligter nicht zu rechnen braucht1. Zudem folgt aus Art. 103 Abs. 1 GG keine allgemeine Frage- und Aufklärungspflicht in Bezug auf die Rechtsansicht …
Anhörungsrüge, Finanzgerichtsverfahren, Gerichtlicher Hinweis, Hinweispflicht, Rechtliches Gehör, Steuerrecht