Source: https://www.buzer.de/s1.htm?g=ZPO&a=802c-802f
Timestamp: 2018-12-10 03:55:45
Document Index: 335070199

Matched Legal Cases: ['§ 802', '§ 802', '§ 802', '§ 802', '§ 802', '§ 284', '§ 882']

§§ 802c bis 802f ZPO Zivilprozessordnung
Sie sind hier: Start > Inhaltsverzeichnis ZPO > §§ 802c bis 802f
→ § 802g
§ 802d hat 2 frühere Fassungen und wird in 10 Vorschriften zitiert
(1) 1Ein Schuldner, der die Vermögensauskunft nach § 802c dieses Gesetzes oder nach § 284 der Abgabenordnung innerhalb der letzten zwei Jahre abgegeben hat, ist zur erneuten Abgabe nur verpflichtet, wenn ein Gläubiger Tatsachen glaubhaft macht, die auf eine wesentliche Veränderung der Vermögensverhältnisse des Schuldners schließen lassen. 2Andernfalls leitet der Gerichtsvollzieher dem Gläubiger einen Ausdruck des letzten abgegebenen Vermögensverzeichnisses zu; ein Verzicht des Gläubigers auf die Zuleitung ist unbeachtlich. 3Der Gläubiger darf die erlangten Daten nur zu Vollstreckungszwecken nutzen und hat die Daten nach Zweckerreichung zu löschen; hierauf ist er vom Gerichtsvollzieher hinzuweisen. 4Von der Zuleitung eines Ausdrucks nach Satz 2 setzt der Gerichtsvollzieher den Schuldner in Kenntnis und belehrt ihn über die Möglichkeit der Eintragung in das Schuldnerverzeichnis (§ 882c).
Link zu dieser Seite: https://www.buzer.de/s1.htm?g=ZPO&a=802c-802f