Source: https://ausschreibungen-deutschland.de/330912_Erfassung_und_Verwertung_von_Alttextilien_2017_Nienburg
Timestamp: 2017-11-25 01:55:50
Document Index: 261876273

Matched Legal Cases: ['§ 123', '§ 125', '§ 4', '§ 56', '§ 50', '§ 47', '§ 56', '§ 160']

Öffentliche Ausschreibung Nienburg 2017 Erfassung und Verwertung von Alttextilien. 2017-01-11
Erfassung und Verwertung von Alttextilien.
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Betrieb Abfallwirtschaft Nienburg/Weser (BAWN) - Anstalt öffentlichen Rechts
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Entsorgungsdienstleistungen der Erfassung und Verwertung von Alttextilien.
Landkreis Nienburg (Weser).
Erfassung von Alttextilien, einschließlich Behältergestellung, an 14 durch den Auftraggeber vorgegebenen Standorten im Kreisgebiet, Transport und Wiederverwendung bzw. Verwertung der Alttextilien über eine Laufzeit von 2 Jahren nebst Möglichkeit der Verlängerung um bis zu weitere 2 Jahre.
Ggf. 2 Verlängerungen um jeweils ein Jahr.
- Aktueller Auszug aus dem Handelsregister für das Bieterunternehmen, sofern eine Registerpflicht besteht; im Falle von Kommanditgesellschaften auch für die Komplementärin. Bei ausländischen Bietern ist ein Auszug aus dem vergleichbaren.
Berufs- oder Handelsregister des Landes, in dem der Bieter seinen Sitz hat, vorzulegen.
- Auf Anforderung durch den Auftraggeber ein Auszug aus dem Gewerbezentralregister für das Unternehmen und die Geschäftsführer.
- Eigenerklärung über eine etwaige Gruppen- oder Konzernzugehörigkeit des Bieters (wenn zutreffend).
- Eigenerklärung über das Vorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123 und 124 GWB sowie gegebenenfalls zu Maßnahmen der Selbstreinigung (§ 125 GWB).
- Eigenerklärung, dass der Bieter seine Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern, Beiträgen zur Sozialversicherung und Beiträgen zur Berufsgenossenschaft uneingeschränkt erfüllt.
- Mindestentgelterklärung gemäß § 4 NTVergG.
- Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren sowie über denjenigen Umsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, den der Bieter mit Leistungen erzielt hat, die mit den hier ausgeschriebenen Leistungen (Erfassung und Verwertung von Alttextilien) vergleichbar sind.
- Nachweis einer Umwelt- und einer Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 3 000 000 EUR für Personen- und Sachschäden.
- Nachweis der Anerkennung als Entsorgungsfachbetrieb nach § 56 KrWG oder vergleichbare Zertifizierung bei ausländischen Bietern. Die Zertifizierung hat sich mindestens auf eine relevante Tätigkeit (Einsammeln, Befördern, Lagern, Behandeln oder Verwerten) und auf mindestens eine der relevanten Abfallschlüsselnummern 20 01 10 (Bekleidung) und 20 01 11 (Textilien) nach der Abfallverzeichnis-Verordnung - AVV zu erstrecken.
- Eigenerklärung über Referenzen für vergleichbare Tätigkeiten im Auftrag von öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgern und/oder für vergleichbare eigenwirtschaftliche Tätigkeiten. Als Mindestanforderung gilt, dass der Bieter in den letzten 3 Kalenderjahren vor Beginn der Ausschreibung (2013 bis 2015) in mindestens einem Auftrag Leistungen der Erfassung und Verwertung von Alttextilien mit einer Jahresmenge von mindestens 20 Mg/a erbracht haben muss.
- Aussagekräftige Darstellung der zur Erbringung von Leistungen der Erfassung und Verwertung von Alttextilien im Unternehmen vorhandenen Ressourcen (Fahrzeuge, Sammelbehälter, Anlagen und technische Einrichtungen, Personal).
- Leistungskonzept zur beabsichtigten Durchführung der ausschreibungsgegenständlichen Leistungen. Das Leistungskonzept, dass der Prüfung der Plausibilität einer ordnungsgemäßen Leistungserbringung dient, hat in aussagekräftiger, nachvollziehbarer Form die vorgesehenen Schritte zur Leistungserbringung - insbesondere Gestellung der Sammelbehälter, Entleerung, Verwiegung, Transport, Sortierung, stoffliche Verwertung sowie Absatzwege - darzustellen. Bezüglich der bei Übernahme der Alttextilien an den Standorten des Auftraggebers verlangten Verwiegung sind die Art der genutzten Waage und die Art und Weise der Verwiegung sowie der schriftlichen Dokumentation der Wiegeergebnisse im Einzelnen darzustellen.
Der Bieter muss in den Jahren 2013 bis 2015 mindestens in einem Auftrag Leistungen der Erfassung und Verwertung von Alttextilien mit einer Jahresmenge von mindestens 20 Mg erbracht haben.
Nienburg/Weser.
Mit ihrem Angebot haben Bieter, auch für die vorgesehenen Unterauftragnehmer (Nachunternehmer) die oben in den Abschnitten III.1.2) und III..3) genannten Erklärungen und Nachweise vorzulegen.
Sämtliche Erklärungen und Nachweise sind in deutscher Sprache, hilfsweise im amtssprachigen Original mit deutscher Übersetzung eines anerkannten vereidigten Übersetzers einzureichen. Für geforderte Eigenerklärungen akzeptiert der Auftraggeber auch die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) nach § 50 VgV, sofern und soweit diese die geforderten Eigenerklärungen umfasst/enthält. Die beizubringenden Nachweise haben den jeweils aktuellen Stand auszuweisen und dürfen bei Angebotsschluss nicht älter als 6 Monate sein. Kopien sind ausreichend. Der Auftraggeber behält sich vor, die Vorlage der Originale zu verlangen.
Wegen der Einzelheiten und etwaiger Erleichterungen für Bietergemeinschaften sowie in Bezug auf die vorgesehenen Unterauftragnehmer siehe die Angaben in den Vergabeunterlagen.
Auf die Möglichkeit der Eignungsleihe (§ 47 Abs. 1 VgV) wird hingewiesen.
Der Auftraggeber behält sich im Rahmen des vergaberechtlich Zulässigen vor, fehlende Erklärungen oder Nachweise nachzufordern (vgl. § 56 Abs. 2 VgV). Die Bieter haben jedoch keinen Anspruch auf Nachforderung bzw. Nachreichung.
Der Auftraggeber behält sich des Weiteren vor, im Rahmen der Angebotsprüfung weitere und/oder ergänzende Erklärungen und/oder Nachweise zu fordern, soweit er dies im Rahmen der Eignungs- und Angebotsprüfung für erforderlich hält. Hierauf haben sich die Bieter bereits mit Angebotsabgabe einzustellen, so dass sie in der Lage sein müssen, die entsprechenden Erklärungen und Nachweise ggf. unverzüglich vorzulegen.
Die Zuschlagsfrist endet am 31.3.2017. Die Bieter sind mindestens bis zum Ablauf der Zuschlagsfrist an ihre Angebote gebunden. Für den Fall eines Rechtsmittelverfahrens (Rügeverfahren, Nachprüfungsverfahren) sind der zur Zuschlagserteilung vorgesehene Bieter und die weiteren Bieter, die als Beigeladene an dem Verfahren beteiligt werden, auch über den 31.3.2017 hinaus und bis zum Abschluss des Verfahrens zzgl. weiterer 14 Tage, an ihre Angebote gebunden.
Ein Antrag auf Nachprüfung zur Vergabekammer gemäß § 160 Abs. 3 S. 1 GWB ist unzulässig, soweit:
- der Antragsteller den geltenden gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat;
- Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt wurden;
- Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt wurden;