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Timestamp: 2016-10-25 17:22:31
Document Index: 19762654

Matched Legal Cases: ['Art. 106', 'Art. 132', 'Art. 30', 'Art. 28', 'Art. 28', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 122', 'Art. 26', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 132', 'BGE', 'BGE', 'BGE']

I 573/01 (15.12.2003)
Pr�sident Sch�n, Bundesrichterin Widmer und nebenamtlicher Richter Maeschi; Gerichtsschreiber Arnold
E.________, 1943, Beschwerdegegner, vertreten durch Advokat Dr. Heiner Sch�rrer, Aeschenvorstadt 67, 4051 Basel
Der 1943 geborene, seit 1967 in der Schweiz wohnhafte spanische Staatsangeh�rige E.________ arbeitete ab 1970 als Heizungsmonteur bei der Firma X.________. Am 13. Oktober 1997 meldete er sich wegen R�ckenschmerzen zum Leistungsbezug bei der Invalidenversicherung an. Die IV-Stelle Basel-Stadt holte Berichte des Arbeitgebers sowie des behandelnden Arztes ein und beauftragte Dr. med. B.________, Spezialarzt FMH f�r Rheumatologie, mit einer gutachtlichen Beurteilung. In der am 1. Dezember 1998 erstatteten Expertise diagnostizierte dieser ein zervikovertebrales und lumbovertebrales Syndrom, eine beginnende hyperostotische Spondylose sowie eine Psoriasis und vertrat die Auffassung, aus rheumatologischer Sicht sei dem Versicherten die Aus�bung der bisherigen T�tigkeit nicht mehr zumutbar; hinsichtlich einer leichten T�tigkeit, beispielsweise als Magaziner, Lagerist oder Kontrolleur von Heizungsanlagen, erachtete er ihn als zu 50 % arbeitsf�hig. Mit Vorbescheid vom 13. Januar 1999 er�ffnete die IV-Stelle dem Versicherten, dass ihm mit Wirkung ab 1. Juni 1997 eine halbe Invalidenrente auf Grund einer Erwerbsunf�higkeit von 61 % zustehe. Auf Einwendungen des E.________ hin �bernahm sie mit Verf�gung vom 26. April 1999 die Kosten eines vierw�chigen Arbeitsversuchs bei der Firma Y.________ AG und verf�gte am 2. Juni 1999 die Ausrichtung einer halben Rente ab 1. Juni 1997.
E.________ beschwerte sich gegen diese Verf�gung und ersuchte gleichzeitig um deren Wiedererw�gung durch die Verwaltung. Auf Antrag der IV-Stelle sistierte die Kantonale Rekurskommission f�r die Ausgleichskassen und IV-Stellen Basel-Stadt (heute: Sozialversicherungsgericht Basel-Stadt) das Verfahren. Am 21. Juli 1999 verf�gte die IV-Stelle eine berufliche Abkl�rung in Form eines zweimonatigen Aufenthaltes des Versicherten im Zentrum W.________ und holte bei Dr. med. B.________ ein neues Gutachten vom 17. Januar 2000 ein. Gest�tzt hierauf beantragte sie die Abweisung der Beschwerde.
Nach Durchf�hrung eines zweiten Schriftenwechsels hiess die Kantonale Rekurskommission die Beschwerde gut und wies die Sache zur Ausrichtung einer ganzen Rente ab 1. Juni 1997 an die Verwaltung zur�ck (Entscheid vom 11. Mai 2001).
Die IV-Stelle f�hrt Verwaltungsgerichtsbeschwerde mit dem Rechtsbegehren, der Entscheid der kantonalen Rekurskommission sei aufzuheben.
E.________ schliesst auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Das Bundesamt f�r Sozialversicherung verzichtet auf Vernehmlassung.
Der kantonale Entscheid vom 11. Mai 2001 wurde am 17. August 2001 (Freitag) versandt und ist den Parteien am 20. August 2001 (Montag) zugestellt worden. Die Beschwerdefrist von 30 Tagen gem�ss Art. 106 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 132 OG hat daher am 21. August 2001 zu laufen begonnen und ist am 19. September 2001 abgelaufen. Die am 18. September 2001 der Post �bergebene Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist somit rechtzeitig. Hieran �ndert entgegen den Ausf�hrungen des Beschwerdegegners nichts, dass die Eingabe vom 18. September 2001 lediglich eine fotokopierte Unterschrift enthielt. Auf einen entsprechenden telefonischen Hinweis der Gerichtskanzlei vom 19. September 2001 hin hat die Beschwerdef�hrerin gleichentags eine rechtsg�ltig unterzeichnete Beschwerdeschrift zugestellt, welche am 20. September 2001 beim Gericht eingetroffen ist. Selbst wenn die Postaufgabe, wie der Beschwerdegegner in Erw�gung zieht, nicht am 19. September 2001, sondern am 20. September 2001 und damit nach Ablauf der gesetzlichen Frist erfolgt w�re, verm�chte dies an der Rechtzeitigkeit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde nichts zu �ndern, weil der Beschwerdef�hrerin nach Art. 30 Abs. 2 OG eine angemessene Frist zur Behebung des Mangels anzusetzen gewesen w�re (vgl. RKUV 2000 Nr. U 393 S. 312) und sie jedenfalls innert einer allenfalls anzusetzenden Nachfrist gehandelt hat.
2.1 Im angefochtenen Entscheid werden die f�r den Rentenanspruch geltenden Voraussetzungen (Art. 28 Abs. 1 und 1bis IVG) und die f�r die Invalidit�tsbemessung bei erwerbst�tigen Versicherten massgebenden Regeln (Art. 28 Abs. 2 IVG) zutreffend dargelegt. Das Gleiche gilt f�r die vorinstanzlichen Ausf�hrungen zum Beweiswert von �rztlichen Berichten und Gutachten (BGE 125 V 352 Erw. 3a und 122 V 160 Erw. 1c). Darauf wird verwiesen.
2.2 Zu erg�nzen ist, dass das am 1. Januar 2003 in Kraft getretene Bundesgesetz �ber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 im hier zu beurteilenden Fall nicht anwendbar ist, da nach dem massgebenden Zeitpunkt des Erlasses der strittigen Verwaltungsverf�gung (hier: 2. Juni 1999) eingetretene Rechts- und Sachverhalts�nderungen vom Sozialversicherungsgericht nicht ber�cksichtigt werden (BGE 129 V 4 Erw. 1.2).
3.1.1 Laut Gutachten des Dr. med. B.________ vom 1. Dezember 1998 leidet der Beschwerdegegner an einem zervikovertebralen Syndrom bei m�ssigen degenerativen Ver�nderungen und �berlastungsbedingten Kettentendinosen beidseits, einem lumbovertebralen Syndrom bei degenerativen Ver�nderungen thorakolumbal sowie diskreter Protrusion L4/L5, einer beginnenden hyperostotischen Spondylose sowie an Hautpsoriasis. Es besteht eine Streckhaltung der Hals- und Lendenwirbels�ule, eine deutliche Muskelverh�rtung am Schulterg�rtel und lumbo-paravertebral mit deutlichen tendoperiostotischen Druckstellen sowie eine eingeschr�nkte Rotation und Flexion der Halswirbels�ule. Aus rheumatologischer Sicht ist dem Versicherten die bisherige T�tigkeit als Heizungsmonteur mit Schweissarbeiten nicht mehr zumutbar. Bei leichten T�tigkeiten, wie als Magaziner, Lagerist oder Kontrolleur von grossen Heizungsanlagen und �hnlichen Arbeiten, kann ihm ein Pensum von 50 % (21 Stunden in der Woche) zugemutet werden. Im zweiten Gutachten vom 17. Januar 2000 f�hrt Dr. med. B.________ aus, der rheumatologische und neurologische Status sei gegen�ber der Untersuchung vom November 1998 unver�ndert, teilweise eher besser. Auf Grund der vorgenommenen allgemeinmedizinischen, rheumatologischen und orthop�dischen Untersuchungen komme er erneut zum Schluss, dass dem Versicherten zumindest eine 50%ige T�tigkeit zugemutet werden k�nne. In Betracht fielen T�tigkeiten als Lagerist von Kleinmaterialien und als Kontrolleur von Heizungsanlagen sowie Arbeiten in Do-it-yourself-Gesch�ften und �hnliche Besch�ftigungen.
3.1.2 Der Beschwerdegegner bestreitet die �rztlich attestierte Arbeitsf�higkeit von 50 % in einer geeigneten leichteren T�tigkeit nicht, macht indessen geltend, diese sei lediglich im Rahmen einer gesch�tzten Werkst�tte, nicht aber auf dem offenen Arbeitsmarkt verwertbar. Diese Auffassung findet zwar eine St�tze in den im Verlaufsprotokoll der IV−Stelle enthaltenen Angaben �ber das Ergebnis der vierw�chigen Arbeitserprobung bei der Firma Y.________ AG vom 26. April bis 28. Mai 1999. Es wird darin die Meinung des Arbeitgebers zitiert, wonach nicht anzunehmen sei, dass der Versicherte in der freien Wirtschaft eine Arbeitsstelle finden werde. Begr�ndet wird dies jedoch lediglich damit, dass der Versicherte bei Zwangshaltungen, welche auch bei Montagearbeiten auftr�ten, schmerzbedingt immer wieder Pausen einlegen m�sse, was von den Arbeitgebern heute nicht mehr toleriert werde. Abgesehen davon, dass auch zumutbare T�tigkeiten ohne l�nger dauernde Zwangshaltungen (wie beispielsweise im Verkauf) in Betracht fallen, ergeben sich weder aus den medizinischen noch aus den beruflichen Abkl�rungen konkrete Hinweise auf die Notwendigkeit zus�tzlicher Pausen; zudem entspricht es einer Erfahrungstatsache, dass auch gesunde Arbeitnehmer, welche manuelle T�tigkeiten aus�ben, in der Regel kurze Pausen einlegen k�nnen. Der Beschwerdegegner beruft sich sodann auf den Bericht des Zentrum W.________ vom 21. September 1999, worin ausgef�hrt wird, er habe in der Mechanischen Werkst�tte ausschliesslich auf ihn zugeschnittene Arbeiten (wechselbelastende T�tigkeiten ohne Zwangshaltungen und ohne Heben und Tragen von Gewichten) verrichtet. Im gesch�tzten Rahmen habe er eine Leistung von 50 % erbracht; diese Leistung verm�ge er in der offenen Wirtschaft aber nicht in eine Erwerbsf�higkeit umzusetzen. Aus dem Beobachtungsbericht des Gruppenleiters vom 15. September 1999 ergibt sich indessen, dass der Versicherte die ihm �bertragenen Schweiss-, L�t- und Schleifarbeiten und auch die elektromechanischen Montaget�tigkeiten ohne wesentliche Einschr�nkungen zu verrichten vermochte. Zu einer Leistungsreduktion kam es, wenn er �ber l�ngere Zeit stehend und mit nach vorne geneigter Stellung arbeiten musste. Im Weiteren wird festgestellt, der Versicherte arbeite speditiv und professionell entsprechend seiner bisherigen beruflichen T�tigkeit. Er k�nne in vielen Bereichen eingesetzt werden und zeige sich bei spontanem Wechsel der Aufgaben flexibel. Der Wille, etwas Neues zu lernen, sei vorhanden. Mit den genannten Einschr�nkungen scheine er k�rperlich nicht �berlastet zu sein, sofern die T�tigkeit eine wechselnde K�rperhaltung erlaube und keine schweren Lasten zu tragen seien. Der Versicherte wirke trotz seiner k�rperlichen Beeintr�chtigung motiviert und einsatzfreudig. Daraus ist zu schliessen, dass der Beschwerdegegner durchaus in der Lage ist, die verbleibende Arbeitsf�higkeit auf dem in Betracht fallenden (ausgeglichenen) Arbeitsmarkt zu verwerten. Diese Auffassung teilt auch Dr. med. B.________, wenn er unter Hinweis darauf, dass der Versicherte, welcher sich f�r sein Alter in einem recht guten Zustand befinde, �ber ein gutes Intelligenzpotential sowie eine gute Anpassungsf�higkeit verf�ge und sich gut pr�sentieren k�nne, zum Schluss gelangt, dass ihm eine T�tigkeit in einem Industrie- oder Dienstleistungsbetrieb zu 50 % m�glich und zumutbar sei. Zum gleichen Ergebnis war bereits der behandelnde Arzt Dr. med. K.________, Spezialarzt FMH f�r Rheumatologie, gelangt, welcher im Bericht vom 18. November 1997 eine Halbtagsbesch�ftigung in einer geeigneten anderen Berufst�tigkeit als zumutbar bezeichnet hatte. Dass entsprechende Arbeitsm�glichkeiten bestehen, belegen die von der Verwaltung angegebenen Verweisungst�tigkeiten, welche im Lichte der �rztlichen Beurteilung zumindest teilweise als zumutbar zu betrachten sind (Erw 3.2.3 hienach).
3.2.1 In der Verf�gung vom 2. Juni 1999 hat die IV-Stelle das f�r die Invalidit�tsbemessung massgebende Einkommen, welches der Versicherte trotz des Gesundheitsschadens durch eine ihm zumutbare T�tigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage zu erzielen verm�chte (Invalideneinkommen), auf Fr. 24'050.- (Fr. 1'850.- x 13) festgesetzt. In der vorinstanzlichen Replik hat sie auf Grund von f�nf Arbeitsplatzbeschreibungen aus der von der SUVA angelegten Dokumentation von Arbeitspl�tzen (DAP) ein Invalideneinkommen von Fr. 23'938.- bei einer Arbeitsf�higkeit von 50 % ermittelt. Die Vorinstanz hat lediglich einen der herangezogenen Arbeitspl�tze als zumutbar erachtet und anstelle des DAP-Lohnvergleichs einen Tabellenlohnvergleich durchgef�hrt. Dabei hat sie ein Jahreseinkommen von Fr. 26'888.- ermittelt und hievon einen Abzug von 25 % vorgenommen, was zu einem Invalideneinkommen von Fr. 20'166.- f�hrte. In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde h�lt die IV-Stelle an der Zumutbarkeit von vier DAP−Arbeitspl�tzen fest und macht f�r den Fall eines Tabellenlohnvergleichs geltend, es sei ein Abzug von lediglich 10 % vorzunehmen. Der Beschwerdegegner erhebt grunds�tzliche Einwendungen gegen den DAP-Lohnvergleich, indem er die mangelnde �berpr�fbarkeit der Repr�sentativit�t der ausgew�hlten DAP-Bl�tter r�gt. Es sei daher ein Tabellenlohnvergleich vorzunehmen, wobei vom massgebenden Tabellenlohn ein Abzug von 25 % vorzunehmen sei.
3.2.2.1 F�r die Festsetzung des Invalideneinkommens ist nach der Rechtsprechung prim�r von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. �bt sie nach Eintritt der Invalidit�t eine Erwerbst�tigkeit aus, bei der - kumulativ - besonders stabile Arbeitsverh�ltnisse gegeben sind und anzunehmen ist, dass sie die ihr verbleibende Arbeitsf�higkeit in zumutbarer Weise voll aussch�pft, und erscheint zudem das Einkommen aus der Arbeitsleistung als angemessen und nicht als Soziallohn, gilt grunds�tzlich der tats�chlich erzielte Verdienst als Invalidenlohn. Ist kein solches tats�chlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbst�tigkeit aufgenommen hat, so k�nnen nach der Rechtsprechung entweder Tabellenl�hne gem�ss den vom Bundesamt f�r Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) oder die DAP-Zahlen herangezogen werden. Beide Methoden weisen je aus ihrer Entstehung und Eigenart heraus Vor- und Nachteile auf. Die LSE sind auf Grund der gesamtschweizerischen Erhebung repr�sentativer und nicht anf�llig gegen�ber Extremabweichungen nach oben und unten. Auch stellen sie ein Werk auf gesicherter wissenschaftlich-statistischer Basis dar. Ferner sind sie in der Anwendung ausgesprochen praktikabel. Wegen ihres Grobrasters erlauben sie jedoch keine Feinabstufung, weder nach einzelnen Berufsgruppen noch nach den im Bereich der Schadenminderungspflicht (BGE 113 V 28 Erw. 4) liegenden Arbeitsregionen. Als Durchschnittswerte schliessen sie je nach Art der Behinderung und der �brigen Umst�nde auch eine mehr oder weniger grosse Zahl von ungeeigneten Arbeitspl�tzen mit ein. Demgegen�ber beruht die DAP auf konkreten Arbeitspl�tzen und erm�glicht eine differenzierte Zuweisung von zumutbaren T�tigkeiten unter Ber�cksichtigung der behinderungsbedingten Einschr�nkungen, der weiteren pers�nlichen und beruflichen Umst�nde sowie der regionalen Aspekte. Dementsprechend liefert sie auch eine konkretere Grundlage f�r die Festlegung des hypothetischen Invalideneinkommens. Nachteilig wirkt sich aus, dass die DAP nicht allgemein zug�nglich ist, was zur Folge hat, dass einerseits die Invalidit�tsbemessungen in den verschiedenen Gebieten der Sozialversicherung und - im Hinblick auf die bisher in das DAP-Projekt nicht einbezogenen anderen registrierten Unfallversicherer - selbst innerhalb der Unfallversicherung nicht gest�tzt auf die gleichen Grundlagen vorgenommen werden k�nnen und anderseits nach der bisherigen Praxis nur eine sehr beschr�nkte �berpr�fbarkeit hinsichtlich des Auswahlermessens und der Repr�sentativit�t der vorgelegten DAP-Profile im Einzelfall m�glich ist (noch nicht in der Amtlichen Sammlung ver�ffentlichtes Urteil C. vom 28. August 2003, C 35+47/00, Erw. 4.2.1).
3.2.2.2 Wie das Eidgen�ssische Versicherungsgericht im genannten Urteil (Erw. 4.2.2) erwogen hat, m�ssen die f�r die Invalidit�tsbemessung herangezogenen DAP im konkreten Einzelfall repr�sentativ sein. Es gen�gt daher nicht, wenn lediglich ein einziger oder einige wenige zumutbare Arbeitspl�tze angegeben werden, weil es sich dabei sowohl hinsichtlich der T�tigkeit als auch des bezahlten Lohnes um Sonder- oder Ausnahmef�lle handeln kann. In quantitativer Hinsicht erscheint eine Mindestzahl von f�nf zumutbaren Arbeitspl�tzen in der Regel als gen�gend. Im Hinblick auf die geforderte Repr�sentativit�t der DAP-Profile und der daraus abgeleiteten Lohnangaben hat der Unfallversicherer im Sinne einer qualitativen Anforderung jedoch zus�tzlich Angaben zu machen �ber die Gesamtzahl der auf Grund der gegebenen Behinderung in Frage kommenden dokumentierten Arbeitspl�tze, �ber den H�chst- und den Tiefstlohn sowie �ber den Durchschnittslohn der dem jeweils verwendeten Behinderungsprofil entsprechenden Gruppe. Damit wird auch die �berpr�fung des Auswahlermessens hinreichend erm�glicht, und zwar in dem Sinne, dass die Kenntnis der dem verwendeten Behinderungsprofil entsprechenden Gesamtzahl behinderungsbedingt in Frage kommender Arbeitspl�tze sowie des H�chst-, Tiefst- und Durchschnittslohnes im Bereich des Suchergebnisses eine zuverl�ssige Beurteilung der verwendeten DAP-L�hne hinsichtlich ihrer Repr�sentativit�t erlaubt. Das rechtliche Geh�r ist dadurch zu wahren, dass die f�r die Invalidit�tsbemessung im konkreten Fall herangezogenen DAP-Profile mit den erw�hnten zus�tzlichen Angaben auflegt und die versicherte Person Gelegenheit hat, sich hiezu zu �ussern (vgl. Art. 122 lit. a UVV, g�ltig gewesen bis 31.12.00 [AS 2000 2913] und Art. 26 Abs. 1 lit. b VwVG; BGE 115 V 297 ff.). Allf�llige Einwendungen der versicherten Person bez�glich des Auswahlermessens und der Repr�sentativit�t der DAP-Bl�tter im Einzelfall sind grunds�tzlich im Einspracheverfahren zu erheben, damit sich die Verwaltung im Einspracheentscheid damit auseinandersetzen kann. Ist sie nicht in der Lage, im Einzelfall den erw�hnten Anforderungen zu gen�gen, kann im Bestreitungsfall nicht auf den DAP-Lohnvergleich abgestellt werden; die Verwaltung hat diesfalls im Einspracheentscheid die Invalidit�t auf Grund der LSE-L�hne zu ermitteln. Im Beschwerdeverfahren ist es Sache des angerufenen Gerichts, die Rechtskonformit�t der DAP-Invalidit�tsbemessung zu pr�fen, gegebenenfalls die Sache an den Versicherer zur�ckzuweisen oder an Stelle des DAP-Lohnvergleichs einen Tabellenlohnvergleich gest�tzt auf die LSE vorzunehmen.
3.2.2.3 Hinsichtlich der Zul�ssigkeit von Abz�gen bei der Ermittlung des Invalideneinkommens unter Beizug von DAP-Profilen ist das Eidgen�ssische Versicherungsgericht in dem in RKUV 1999 Nr. U 343 S. 412 ff. publizierten Urteil B. vom 1. M�rz 1999, U 40/98, zum Schluss gelangt, dass entgegen der Auffassung der Vorinstanz kein Anlass bestehe, die von der SUVA erhobenen L�hne um 25 % herabzusetzen. Gleichzeitig wurde aber festgestellt, der SUVA k�nne nicht darin beigepflichtet werden, dass ein Abzug nur zul�ssig sei, wenn beim Einkommensvergleich auf Tabellenl�hne abgestellt werde, nicht dagegen, wenn das hypothetische Invalideneinkommen auf Grund konkreter L�hne in Verweisungsberufen ermittelt werde. Soweit daraus zu schliessen ist, dass auch bei der Festsetzung des Invalideneinkommens mittels DAP-Profilen Abz�ge zul�ssig sind, kann daran nicht festgehalten werden. Nach dem bereits wiederholt erw�hnten Urteil C. vom 28. August 2003 (Erw. 4.2.3) ist der SUVA darin beizupflichten, dass im Rahmen des DAP-Systems, wo auf Grund der �rztlichen Zumutbarkeitsbeurteilung anhand von Arbeitsplatzbeschreibungen konkrete Verweisungst�tigkeiten ermittelt werden, Abz�ge grunds�tzlich nicht sachgerecht sind. Zum einen wird spezifischen Beeintr�chtigungen in der Leistungsf�higkeit bereits bei der Auswahl der zumutbaren DAP-Profile Rechnung getragen. Zum andern ist bez�glich der weiteren pers�nlichen und beruflichen Merkmale (Teilzeitarbeit, Alter, Anzahl Dienstjahre, Aufenthaltsstatus), die bei der Anwendung der LSE zu einem Abzug f�hren k�nnen, darauf hinzuweisen, dass auf den DAP-Bl�ttern in der Regel nicht nur ein Durchschnittslohn, sondern ein Minimum und ein Maximum angegeben sind, innerhalb deren Spannbreite auf die konkreten Umst�nde R�cksicht genommen werden kann.
3.2.3 Die Vorinstanz hat von den f�nf von der IV-Stelle herangezogenen DAP-Arbeitspl�tzen lediglich einen als geeignet und zumutbar erachtet mit der Begr�ndung, dass es sich bei zwei Stellen um leitende Funktionen und bei zwei weiteren Stellen um Funktionen handle, die im genannten Betrieb gar nicht existierten. Diese Feststellung ist insofern unrichtig, als sich die vom kantonalen Gericht erw�hnte Bezeichnung "Montageleiter" bzw. "Abteilungsleiter" auf die Auskunftsperson und nicht auf die dokumentierte Besch�ftigung bezieht. Sodann ist nach den zutreffenden Ausf�hrungen der IV-Stelle davon auszugehen, dass nur eine der herangezogenen Stellen nicht mehr existierte. Die restlichen vier Arbeitspl�tze halten sich im Rahmen der �rztlichen Zumutbarkeitsbeurteilung und standen zumindest zum Teil auch Teilzeitbesch�ftigten offen. Die Frage der Zumutbarkeit der Verweisungst�tigkeiten bedarf indessen keiner n�heren Pr�fung, weil h�chstens vier zumutbare Arbeitspl�tze vorliegen, was nach dem Gesagten keine hinreichende Grundlage f�r eine zuverl�ssige Festsetzung des Invalideneinkommens darstellt. Zudem stellt der Beschwerdegegner die Repr�sentativit�t der aufgelegten DAP-Bl�tter und damit das Auswahlermessen der Verwaltung in Frage, was mangels entsprechender Angaben in den Akten nicht �berpr�ft werden kann. Es ist anstelle eines DAP-Lohnvergleichs daher ein Tabellenlohnvergleich vorzunehmen.
3.2.4.1 Laut Tabelle TA1 der LSE 1996 belief sich der monatliche Bruttolohn (Zentralwert bei einer standardisierten Arbeitszeit von 40 Stunden) f�r M�nner mit einfachen und repetitiven T�tigkeiten (Anforderungsniveau 4) im privaten Sektor auf Fr. 4'294.-, was einem Jahreseinkommen von Fr. 51'528.- entspricht. Umgerechnet auf die betriebs�bliche w�chentliche Arbeitszeit von 41.9 Stunden (Stat. Jahrbuch der Schweiz 2002 S. 207 T3.2.3.5) und unter Ber�cksichtigung der Nominallohnentwicklung im Jahr 1997 von 0,5 % (Bundesamt f�r Statistik, Lohnentwicklung 1997, S. 17 T1.1) resultiert bei einer Arbeitsf�higkeit von 50 % ein Einkommen von Fr. 27'122.-. Was den Abzug vom Tabellenlohn betrifft, ist davon auszugehen, dass die Frage, ob und in welchem Ausmass Tabellenl�hne herabzusetzen sind, von s�mtlichen pers�nlichen und beruflichen Umst�nden des konkreten Einzelfalls (leidensbedingte Einschr�nkung, Alter, Dienstjahre, Nationalit�t/Aufenthaltskategorie und Besch�ftigungsgrad) abh�ngig ist. Der Einfluss s�mtlicher Merkmale auf das Invalideneinkommen ist nach pflichtgem�ssem Ermessen gesamthaft zu sch�tzen, wobei der Abzug auf h�chstens 25 % zu begrenzen ist (BGE 126 V 79 Erw. 5b/aa-cc). Rechtsprechungsgem�ss (BGE 126 V 75 ff. Regest) darf bei der �berpr�fung des gesamthaft vorzunehmenden Abzuges, der eine Sch�tzung darstellt und von der Verwaltung kurz zu begr�nden ist, das Sozialversicherungsgericht sein Ermessen nicht ohne triftigen Grund an die Stelle desjenigen der Verwaltung setzen (vgl. Art. 132 lit. a OG; BGE 123 V 152 Erw. 2). Analoges gilt f�r den hier zu beurteilenden Fall, wenn das kantonale Gericht erstmalig und nicht im Sinne einer blossen Plausibilit�tskontrolle auf die Tabellenl�hne abstellte.
3.2.4.2 Dem Begr�ndungserfordernis - vgl. hiezu BGE 126 V 80 unten, wonach kurz zu begr�nden ist, warum ein Abzug gew�hrt, insbesondere welche Merkmale bei der gesamthaften Sch�tzung ber�cksichtigt worden sind - ist vorinstanzlich Gen�ge getan worden. In Erw. 8 d/cc des kantonalen Entscheides wird unter Bezugnahme auf BGE 126 V 75 ff. ausgef�hrt, der Abzug betrage h�chstens 25 % und anschliessend kurz dargelegt, weshalb im hier zu beurteilenden Fall von einer entsprechenden maximalen Reduktion ausgegangen wird. Zu pr�fen bleibt, ob triftige Gr�nde vorliegen, die eine abweichende Ermessensaus�bung als nahe liegender erscheinen lassen: F�r die Beurteilung der Frage, in welchem Ausmass ein Abzug zu t�tigen ist, f�llt ins Gewicht, dass der Beschwerdegegner zufolge des R�ckenleidens auch im Rahmen einer geeigneten leichteren T�tigkeit in der Leistungsf�higkeit beeintr�chtigt ist, was sich in einer entsprechenden Verdiensteinbusse auswirken kann. Immerhin ist festzustellen, dass der Beschwerdegegner nach �rztlicher und berufsberaterischer Meinung �ber eine gute Auffassungsgabe und Anpassungsf�higkeit verf�gt, was die lohnm�ssigen Auswirkungen des Gesundheitsschadens auf eine geeignete T�tigkeit mildern d�rfte. Erf�llt ist weiter das Abzugskriterium der Teilzeitbesch�ftigung, weil der Beschwerdegegner auch im Rahmen einer geeigneten leichteren T�tigkeit nur zu 50 % arbeitsf�hig ist. Die Merkmale Alter, Dienstjahre und Nationalit�t/Aufenthaltskategorie d�rften sich demgegen�ber nicht wesentlich auf den Lohn auswirken. Der Versicherte war bei Rentenbeginn 54 Jahre alt, h�lt sich bereits seit 1967 in der Schweiz auf und verf�gt �ber die Niederlassungsbewilligung C (vgl. hiezu auch das noch nicht in der Amtlichen Sammlung ver�ffentlichtes Urteil C. vom 28. August 2003, C 35+47/00, Erw. 4.3.2. am Ende). Weil dem Beschwerdegegner auf Grund seiner F�higkeiten im Rahmen der �rztlichen Zumutbarkeitsbeurteilung auch im Sektor Produktion zahlreiche Arbeitsm�glichkeiten offen stehen, besteht kein Anlass, vom Grundsatz abzuweichen, wonach bei der Festsetzung des Invalideneinkommens gest�tzt auf Tabellenl�hne in der Regel die Lohnverh�ltnisse im gesamten privaten Sektor massgebend sind (vgl. Urteile B. vom 27. August 2003, I 128/03, L. vom 19. Oktober 2001, I 289/01 und K. vom 7. August 2001, U 240/99). Offen bleiben kann, ob - in einem ersten Schritt - die Lohnverh�ltnisse im privaten Sektor insgesamt als massgeblich qualifiziert werden k�nnten und - gleichsam in einem zweiten Schritt - Platz bliebe, f�r einen Abzug vom Tabellenlohn mit der Begr�ndung, es w�rden vor allem T�tigkeiten aus dem schlechter bezahlten Dienstleistungssektor in Frage kommen. Dies w�re allenfalls gerechtfertigt, wenn, anders als im hier zu beurteilenden Fall, einigen wenigen Besch�ftigungsm�glichkeiten im Bereich der Produktion eine weit �berwiegende Anzahl von solchen im Bereich der Dienstleistungen gegen�berst�nde, zumal f�r die Frage, ob und in welchem Ausmass Tabellenl�hne herabzusetzen sind, s�mtliche pers�nlichen und beruflichen Umst�nden des konkreten Einzelfalles zu ber�cksichtigen sind.
Zusammenfassend ist festzuhalten, dass triftige Gr�nde daf�r vorliegen, in das Ermessen der Vorinstanz einzugreifen und unter W�rdigung der genannten Umst�nde den Abzug vom Tabellenlohn auf 20 % festzulegen.
3.3 Nach dem Gesagten ist das Invalideneinkommen auf Fr. 21'697.- festzusetzen. Im Vergleich zum hypothetischen Einkommen ohne Invalidit�t (Valideneinkommen), welches sich unbestrittenermassen auf Fr. 61'451.- bel�uft, ergibt sich ein Invalidit�tsgrad von 64,7 %. Die verf�gte Zusprechung einer halben Invalidenrente ab 1. Juni 1997 besteht mithin zu Recht.
In Gutheissung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird der Entscheid der Kantonalen Rekurskommission f�r die Ausgleichskassen und die IV-Stellen Basel-Stadt vom 11. Mai 2001 aufgehoben.