Source: http://www.anwalt24.de/gesetze/svev-4/2
Timestamp: 2017-02-23 12:10:45
Document Index: 49299078

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 2', '§ 3', '§ 3', '§ 33', '§ 1', '§ 3']

§ 2 SvEV, Verpflegung, Unterkunft und Wohnung als Sachbezug | Gesetze auf anwalt24.de
§ 2 SvEV, Verpflegung, Unterkunft und Wohnung als Sachbezug Inhaltsübersicht
Verordnung über die sozialversicherungsrechtliche Beurteilung von Zuwendungen de...…§ 2 SvEV, Verpflegung, Unterkunft und Wohnung als Sachbezug§ 3 SvEV, Sonstige Sachbezüge§ 4 SvEV (weggefallen)
§ 2 SvEVVerordnung über die sozialversicherungsrechtliche Beurteilung von Zuwendungen des Arbeitgebers als Arbeitsentgelt (Sozialversicherungsentgeltverordnung - SvEV)BundesrechtTitel: Verordnung über die sozialversicherungsrechtliche Beurteilung von Zuwendungen des Arbeitgebers als Arbeitsentgelt (Sozialversicherungsentgeltverordnung - SvEV)Normgeber: BundAmtliche Abkürzung: SvEVGliederungs-Nr.: 860-4-1-16Normtyp: Rechtsverordnung(1) 1Der Wert der als Sachbezug zur Verfügung gestellten Verpflegung wird auf monatlich 241 Euro festgesetzt. 2Dieser Wert setzt sich zusammen aus dem Wert für1.Frühstück von 51 Euro,2.Mittagessen von 95 Euro und3.Abendessen von 95 Euro.Absatz 1 Satz 1 geändert durch V vom 18. 11. 2008 (BGBl I S. 2220), 19. 10. 2009 (BGBl I S. 3667), 10. 11. 2010 (BGBl I S. 1751), 2. 12. 2011 (BGBl I S. 2453), 19. 12. 2012 (BGBl I S. 2714), 21. 10. 2013 (BGBl I S. 3871), 18. 11. 2015 (BGBl I S. 2075) und 21. 11. 2016 (BGBl I S. 2637) (1. 1. 2017). Satz 2 Nummer 1 geändert durch V vom 18. 11. 2008 (BGBl I S. 2220), 19. 10. 2009 (a. a. O.), 19. 12. 2012 (a. a. O.), 21. 10. 2013 (a. a. O.), 18. 11. 2015 (a. a. O.) und 21. 11. 2016 (a. a. O.) (1. 1. 2017). Satz 2 Nummern 2 und 3 geändert durch V vom 18. 11. 2008 (a. a. O.), 19. 10. 2009 (a. a. O.), 10. 11. 2010 (a. a. O.), 2. 12. 2011 (a. a. O.), 19. 12. 2012 (a. a. O.), 21. 10. 2013 (a. a. O.), 18. 11. 2015 (a. a. O.) und 21. 11. 2016 (a. a. O.) (1. 1. 2017).(2) 1Für Verpflegung, die nicht nur dem Beschäftigten, sondern auch seinen nicht bei demselben Arbeitgeber beschäftigten Familienangehörigen zur Verfügung gestellt wird, erhöhen sich die nach Absatz 1 anzusetzenden Werte je Familienangehörigen,1.der das 18. Lebensjahr vollendet hat, um 100 Prozent,2.der das 14., aber noch nicht das 18. Lebensjahr vollendet hat, um 80 Prozent,3.der das 7., aber noch nicht das 14. Lebensjahr vollendet hat, um 40 Prozent und4.der das 7. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, um 30 Prozent.2Bei der Berechnung des Wertes ist das Lebensalter des Familienangehörigen im ersten Entgeltabrechnungszeitraum des Kalenderjahres maßgebend. 3Sind Ehegatten bei demselben Arbeitgeber beschäftigt, sind die Erhöhungswerte nach Satz 1 für Verpflegung der Kinder beiden Ehegatten je zur Hälfte zuzurechnen.(3) 1Der Wert einer als Sachbezug zur Verfügung gestellten Unterkunft wird auf monatlich 223 Euro festgesetzt. 2Der Wert der Unterkunft nach Satz 1 vermindert sich1.bei Aufnahme des Beschäftigten in den Haushalt des Arbeitgebers oder bei Unterbringung in einer Gemeinschaftsunterkunft um 15 Prozent,2.für Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres und Auszubildende um 15 Prozent und3.bei der Belegunga)mit zwei Beschäftigten um 40 Prozent,b)mit drei Beschäftigten um 50 Prozent undc)mit mehr als drei Beschäftigten um 60 Prozent.3Ist es nach Lage des einzelnen Falles unbillig, den Wert einer Unterkunft nach Satz 1 zu bestimmen, kann die Unterkunft mit dem ortsüblichen Mietpreis bewertet werden; Absatz 4 Satz 2 gilt entsprechend.Absatz 3 Satz 1 geändert durch V vom 18. 11. 2008 (BGBl I S. 2220), 10. 11. 2010 (BGBl I S. 1751), 2. 12. 2011 (BGBl I S. 2453), 19. 12. 2012 (BGBl I S. 2714), 21. 10. 2013 (BGBl I S. 3871) und 24. 11. 2014 (BGBl I S. 1799).(4) 1Für eine als Sachbezug zur Verfügung gestellte Wohnung ist als Wert der ortsübliche Mietpreis unter Berücksichtigung der sich aus der Lage der Wohnung zum Betrieb ergebenden Beeinträchtigungen anzusetzen. 2Ist im Einzelfall die Feststellung des ortsüblichen Mietpreises mit außergewöhnlichen Schwierigkeiten verbunden, kann die Wohnung mit 3,92 Euro je Quadratmeter monatlich, bei einfacher Ausstattung (ohne Sammelheizung oder ohne Bad oder Dusche) mit 3,20 Euro je Quadratmeter monatlich bewertet werden. 3Bestehen gesetzliche Mietpreisbeschränkungen, sind die durch diese Beschränkungen festgelegten Mietpreise als Werte anzusetzen. 4Dies gilt auch für die vertraglichen Mietpreisbeschränkungen im sozialen Wohnungsbau, die nach den jeweiligen Förderrichtlinien des Landes für den betreffenden Förderjahrgang sowie für die mit Wohnungsfürsorgemitteln aus öffentlichen Haushalten geförderten Wohnungen vorgesehen sind. 5Für Energie, Wasser und sonstige Nebenkosten ist der übliche Preis am Abgabeort anzusetzen.Absatz 4 Satz 2 geändert durch V vom 18. 11. 2008 (BGBl I S. 2220), 10. 11. 2010 (BGBl I S. 1751), 2. 12. 2011 (BGBl I S. 2453), 19. 12. 2012 (BGBl I S. 2714), 21. 10. 2013 (BGBl I S. 3871) und 24. 11. 2014 (BGBl I S. 1799).(5) Werden Verpflegung, Unterkunft oder Wohnung verbilligt als Sachbezug zur Verfügung gestellt, ist der Unterschiedsbetrag zwischen dem vereinbarten Preis und dem Wert, der sich bei freiem Bezug nach den Absätzen 1 bis 4 ergeben würde, dem Arbeitsentgelt zuzurechnen.(6) 1Bei der Berechnung des Wertes für kürzere Zeiträume als einen Monat ist für jeden Tag ein Dreißigstel der Werte nach den Absätzen 1 bis 5 zugrunde zu legen. 2Die Prozentsätze der Absätze 2 und 3 sind auf den Tageswert nach Satz 1 anzuwenden. 3Die Berechnungen werden jeweils auf 2 Dezimalstellen durchgeführt; die zweite Dezimalstelle wird um 1 erhöht, wenn sich in der dritten Dezimalstelle eine der Zahlen 5 bis 9 ergibt.
Zitierungen dieses DokumentsGesetze§ 3 SvEV, Sonstige Sachbezüge§ 3 TGV, Trennungsgeld beim auswärtigen VerbleibenUrteileBFH, 17.10.2013 - III R 24/13 - Voraussetzungen für die Möglichkeit einer Abzweigung des Kindergeldes an den Träger der Grundsicherung im Fall eines schwerbehinderten KindesBFH, 17.08.2012 - III B 26/12 - Anspruch des Trägers der Grundsicherung auf Abzweigung des KindergeldesBFH, 09.02.2012 - III R 53/10 - Möglichkeit des zusätzlichen Ansatzes des Behinderten-Pauschbetrags nach § 33b Abs. 3 EStG zu den Leistungen der Eingliederungshilfe als behinderungsbedingter…BFH, 17.10.2013 - III R 23/13 - Anforderungen an die Abzweigung von Kindergeld an den Grundsicherungsträger bei einem teilstationär untergebrachten behinderten Kind
§ 1 SvEV, Dem sozialversicherungspflichtigen Arbeitsentgelt nicht zuzurechnende…§ 3 SvEV, Sonstige Sachbezüge