Source: https://dejure.org/BGBl/2010/BGBl._I_S._2248
Timestamp: 2018-07-23 15:28:48
Document Index: 88378571

Matched Legal Cases: ['§ 73', 'Art. 10', '§ 45', '§ 57', '§ 51', '§ 27', '§ 113', '§ 22', '§ 24', '§ 21', '§ 77', '§ 57', '§ 72']

BGBl. I 2010 S. 2248 - Gesetz zur Umsetzung der Dienstleistungsrichtlinie in der Justiz und zur Änderung weiterer Vorschriften - dejure.org
BGBl. I 2010 S. 2248
Bundesgesetzblatt Jahrgang 2010 Teil I Nr. 67, ausgegeben am 27.12.2010, Seite 2248
28.10.2010 BT Berufszulassungsverfahren zur Rechtsanwaltschaft und zur Patentanwaltschaft
02.12.2010 BT Justiz-Richtlinie umgesetzt (in: Beschlüsse des Bundestages vom 1. bis 3. Dezember)
Artikel 1 Nummer 1 und 2, Artikel 2 bis 5 und 8 Nummer 1, Artikel 9 bis 11 und 15 Nummer 2 und 4 und Artikel 18 dieses Gesetzes dienen der Umsetzung der Richtlinie 2006/123/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 12. Dezember 2006 über Dienstleistungen im Binnenmarkt (ABl. L 376 vom 27.12.2006, S. 36).
BGBl. I 2011 S. 223 (Berichtigung)
§ 73 Abs. 2 S 1 SGG regelt seit dem Gesetz zur Neuregelung des Rechtsberatungsrechts vom 12.12.2007 (BGBl I 2840) mit Wirkung zum 1.7.2008, dass sich Beteiligte durch einen Rechtsanwalt oder bestimmte Rechtslehrer vertreten lassen können (Erweiterung durch Art. 10 Gesetz vom 22.12.2010, BGBl I 2248) .
Die BRAO und das StBerG sind mit Gesetz zur Modernisierung von Verfahren im anwaltlichen und notariellen Berufsrecht, zur Errichtung einer Schlichtungsstelle der Rechtsanwaltschaft sowie zur Änderung sonstiger Vorschriften vom 30. Juli 2009 (BGBl. I S. 2449) umfangreich und zuletzt mit Gesetz zur Umsetzung der Dienstleistungsrichtlinie in der Justiz und zur Änderung weiterer Vorschriften vom 22. Dezember 2010 (BGBl. I S. 2248) geändert worden, ohne dass eine § 45 Satz 2 WPO entsprechende Fiktionsanordnung für angestellte Rechtsanwälte bzw. Steuerberater normiert worden wäre.
aa) Die allgemeinen Berufspflichten der Steuerberater und Steuerbevollmächtigten regelt § 57 des Steuerberatungsgesetzes (StBerG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 4. November 1975 (BGBl I S. 2735), zuletzt geändert durch Gesetz vom 22. Oktober 2010 (BGBl I S. 2248).
KG, 25.05.2016 - 3 ARs 5/16
Dabei ist im Hinblick auf den Grundsatz des gesetzlichen Richters in besonderem Maße dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit Rechnung zu tragen (vgl. dazu BR-Drucksache 539/10 S. 21).
Der Gesetzgeber hat vor diesem Hintergrund für Schöffen in § 51 GVG eine den anderen Verfahrensordnungen entsprechende gesetzliche Regelung zur Amtsenthebung (§ 27 ArbGG, § 113 GVG, § 22 SGG) und zur Entbindung vom Amt (§ 24 VwGO, § 21 FGO) geschaffen (BT-Drs. 17/3356, S. 16 f.).
Aus den Gesetzesmaterialien zu dieser Vorschrift, die durch das Gesetz zur Umsetzung der Dienstleistungsrichtlinie in der Justiz und zur Änderung weiterer Vorschriften vom 22.12.2010 eingeführt wurde (BGBl. I S. 2248, 2250), richtet sich die Zuständigkeit für die Antragstellung dann, wenn die beteiligte Schöffin oder der beteiligte Schöffe in einer Strafkammer tätig ist, nach § 77 Abs. 3 Satz 3 GVG (vgl. dazu BR-Drucksache 539/10, S. 21).
Die Klägerin hat keinen Anspruch auf Erteilung einer Ausnahmegenehmigung nach § 57 Abs. 4 Nr. 1, 2. Hs. des Steuerberatungsgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 4. November 1975 (BGBl. I S. 2735, zuletzt geändert durch Gesetz vom 22. Dezember 2010, BGBl. I S. 2248) - im Folgenden: StBerG -, der gemäß § 72 Abs. 1 StBerG auf Steuerberatungsgesellschaften sinngemäß anzuwenden ist.
Letztere soll die Vertrautheit mit dem deutschen Recht sicherstellen (vgl. BTDrucks 17/3356, S. 19).
Eine Person, der infolge einer Genehmigungsfiktion die Beratung und Vertretung der Rechtsuchenden als Rechtsanwalt gestattet werde, obwohl nicht gewährleistet sei, dass er die erforderliche berufliche Qualifikation und Zuverlässigkeit besitze, stelle eine Gefahr für die Rechtspflege, die Interessen der Rechtsuchenden und die Rechtsordnung insgesamt dar (BT-Drucks. 17/3356, S. 14).
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