Source: http://dedocz.com/doc/679007/bernische-pensionskasse-vorsorgereglement-bpk
Timestamp: 2017-02-25 07:15:39
Document Index: 381470352

Matched Legal Cases: ['Art. 17', 'Art. 7', 'Art. 7', 'Art. 25', 'Art. 9', 'Art. 13', 'Art. 15', 'Art. 33', 'Art. 39', 'Art. 40', 'Art. 50', 'Art. 25', 'Art. 32', 'Art. 37', 'Art. 39', 'Art. 55', 'Art. 59', 'Art. 25', 'Art. 13', 'Art. 15', 'Art. 51', 'Art. 29', 'Art. 2', 'Art. 26', 'Art. 46', 'Art. 5', 'Art. 65', 'Art. 78', 'Art. 11', 'Art. 12', 'Art. 14', 'Art. 29', 'Art. 32', 'Art. 29', 'Art. 13', 'Art. 14', 'Art. 15', 'Art. 61', 'Art. 9', 'Art. 54', 'Art. 64', 'Art. 65', 'Art. 66', 'Art. 13', 'Art. 63', 'Art. 66', 'Art. 70', 'Art. 26', 'Art. 21', 'Art. 37', 'Art. 39', 'Art. 65', 'Art. 66', 'Art. 64', 'Art. 28', 'Art. 61', 'Art. 10', 'Art. 10', 'Art. 11', 'Art. 34', 'Art. 49', 'Art. 55', 'Art. 31', 'Art. 61', 'Art. 10', 'Art. 10', 'Art. 11', 'Art. 30', 'Art. 49', 'Art. 55', 'Art. 23', 'Art. 8', 'Art. 32', 'Art. 42', 'Art. 41', 'Art. 95', 'Art. 46', 'Art. 43', 'Art. 41', 'Art. 41', 'Art. 40', 'Art. 42', 'Art. 57', 'Art. 2', 'Art. 2', 'Art. 37', 'Art. 31', 'Art. 10', 'Art. 26', 'Art. 28', 'Art. 21', 'Art. 17', 'Art. 12', 'Art. 65', 'Art. 26', 'Art. 33', 'Art. 33', 'Art. 7', 'Art. 29', 'Art. 32', 'Art. 17', 'Art. 64', 'Art. 65', 'Art. 17', 'Art. 25', 'Art. 12', 'Art. 54', 'Art. 64', 'Art. 55', 'Art. 25', 'Art. 13', 'Art. 14', 'Art. 15', 'Art. 3', 'Art. 27', 'Art. 25', 'Art. 25', 'Art. 13', 'Art. 14', 'Art. 15', 'Art. 25', 'Art. 25', 'Art. 73', 'Art. 73', 'Art. 49', 'Art. 51', 'Art. 22', 'Art. 21', 'Art. 57', 'Art. 61', 'Art. 64', 'Art. 12', 'Art. 9', 'Art. 5', 'Art. 65', 'Art. 12', 'Art. 9', 'Art. 7', 'Art. 9', 'Art. 10', 'Art. 10', 'Art. 10', 'Art. 32', 'Art. 32', 'Art. 32', 'Art. 29', 'Art. 29', 'Art. 29', 'Art. 7', 'Art. 1', 'Art. 30', 'Art. 11', 'Art. 64']

BERNISCHE PENSIONSKASSE Vorsorgereglement BPK
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BERNISCHE PENSIONSKASSE Vorsorgereglement BPKEinbettenкод для вставки на сайт или в блогШирина: (aвто)
Vorsorgereglement BPK
Schl&auml;flistrasse 17
Tel. 031 633 44 27
info@bpk.ch
BERNstein (aus mittelniederdeutsch B&ouml;rnsteen, &quot;Brennstein&quot;) bezeichnet den seit Jahrtausenden
bekannten und insbesondere im Ostseeraum weit verbreiteten klaren bis undurchsichtigen gelben
Schmuckstein aus fossilem Harz.
Standardvorsorgeplan – &Uuml;bersicht Leistungen und Finanzierung
Vorsorgeplan Kantonspolizei – &Uuml;bersicht Leistungen und Finanzierung
Aufnahme in die BPK und Ende der Versicherung
Aufnahme – Beginn der Versicherung
Pflichten der versicherten Person beim Eintritt
Massgebender Jahreslohn
Besch&auml;ftigungsgrad
Spargutschriften
Spar- und Risikobeitr&auml;ge der versicherten Person (Arbeitnehmerbeitr&auml;ge)
Spar- und Risikobeitr&auml;ge des Arbeitgebers (Arbeitgeberbeitr&auml;ge)
Freiwillige Sparbeitr&auml;ge (Arbeitnehmerbeitr&auml;ge)
Vorsorgeleistungen – Allgemeine Bestimmungen
Auszahlungen und R&uuml;ckerstattungen von Vorsorgeleistungen
Zusammenfallen von Leistungen bei Invalidit&auml;t und Tod
K&uuml;rzung und Verweigerung von Leistungen
Betrag der Altersrente
Teilaltersr&uuml;cktritt
Altersr&uuml;cktritt vor dem ordentlichen R&uuml;cktrittsalter
Vorfinanzierung des Altersr&uuml;cktritts vor dem ordentlichen R&uuml;cktrittsalter
Allgemeine Bestimmungen zur &Uuml;berbr&uuml;ckungsrente
Finanzierung der &Uuml;berbr&uuml;ckungsrente
Einlagen in das Konto &Uuml;berbr&uuml;ckungsrente
Anerkennung der Invalidit&auml;t
Anspruch bei Herabsetzung oder Aufhebung der IV-Rente nach Massnahmen zur
Betrag der vollen Rente
Anspruch auf die Kinderrente
Betrag der Kinderrente
Anspruch auf die Ehegattenrente
Betrag der Ehegattenrente
Anspruch auf die Lebenspartnerrente
Betrag der Lebenspartnerrente
Anspruch des geschiedenen Ehegatten
Betrag der Rente des geschiedenen Ehegatten
Anspruch auf Waisenrenten
Betrag der Waisenrenten
Betrag des Todesfallkapitals
Sonderrente
Anspruch auf die Sonderrente
Betrag der Sonderrente
Kosten&uuml;bernahme
&Uuml;berweisung einer Austrittsleistung bei Ehescheidung
Austritt vor Vollendung des 24. Altersjahres
Anspruch auf die Austrittsleistung
Betrag der Austrittsleistung
Wohneigentumsf&ouml;rderung (WEF)
Vorbezug und Verpf&auml;ndung
R&uuml;ckzahlung Vorbezug
Weiterversicherungsm&ouml;glichkeiten
Weiterversicherung des bisherigen versicherten Lohns
Externe Versicherung
Rentenaufschub und Weiterf&uuml;hrung der Vorsorge
Organisation, Verwaltung und Kontrolle
Delegiertenversammlung der Versicherten
Experte f&uuml;r berufliche Vorsorge
Information der versicherten Personen
Haftung und Schweigepflicht
Finanzierungsbeitr&auml;ge
Sanierungsbeitr&auml;ge
&Uuml;bergangsbestimmungen
Vorsorgefall am 1. Januar 2015
Individuelle &Uuml;bergangseinlagen
Garantie der am 1. Januar 2015 laufenden Renten
Rentenuntergrenze
&Uuml;berbr&uuml;ckungsrente
Sparguthaben per 1. Januar 2015
Keine r&uuml;ckwirkende Lohnmutation vor dem 1. Januar 2015
Abweichende Vorsorgepl&auml;ne
Massgebender Reglementstext
Massgebender Jahreslohn und versicherter Lohn
Zinss&auml;tze
Umwandlungss&auml;tze
Vorfinanzierung der &Uuml;berbr&uuml;ckungsrente
Standardvorsorgeplan
Ordentliches R&uuml;cktrittsalter
Maximal m&ouml;glicher Betrag des Sparguthabens
Vorfinanzierung des vorzeitigen Altersr&uuml;cktritts
Vorsorgeplan Kantonspolizei
&Uuml;berbr&uuml;ckungsrente im Vorsorgeplan Kantonspolizei
&Uuml;bergangsbestimmung Polizeiplan
&Uuml;bergangsbestimmung &Uuml;berbr&uuml;ckungsrente
In diesem Reglement werden die folgenden Begriffe und Abk&uuml;rzungen verwendet:
Eidgen&ouml;ssische Alters- und Hinterlassenenversicherung
Bundesgesetz &uuml;ber die Eidgen&ouml;ssische Alters- und Hinterlassenenversicherung
Personen, die auf Leistungen gem&auml;ss Art. 17 Leistungsanspr&uuml;che geltend machen oder besitzen
Bundesgesetz &uuml;ber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts
Bundesgesetz &uuml;ber die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und
Differenz zwischen dem laufenden Kalenderjahr und dem Geburtsjahr
Verordnung &uuml;ber die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und
Bundesgesetz &uuml;ber die Freiz&uuml;gigkeit in der beruflichen Alters-,
Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge
Eidgen&ouml;ssische Invalidenversicherung
Bundesgesetz &uuml;ber die Invalidenversicherung
Ordentliches AHV-Alter
Ordentliches R&uuml;cktrittsalter gem&auml;ss AHVG
Gesetz &uuml;ber die kantonalen Pensionskassen
Versicherte der Kantonspolizei
Mitglieder der Kantonspolizei Bern, die im Vorsorgeplan Kantonspolizei versichert sind
Vorsorgeplan gem&auml;ss Art. 7 Abs. 1 PKG
Vorsorgeplan gem&auml;ss Art. 7 Abs. 2 PKG
Wohneigentumsf&ouml;rderung mit Mitteln der beruflichen Vorsorge
Art. 25 und Ziffer 1, Anhang 2
Frauen / M&auml;nner
Art. 9 und Ziffer 1, Anhang 1
Massgebender Jahreslohn vermindert um den
Koordinationsbetrag (tieferer der folgenden
Betr&auml;ge):
 30 % des massgebenden Jahreslohns oder
 87.5 % der maximalen AHV-Altersrente
multipliziert mit dem Besch&auml;ftigungsgrad
Art. 13 bis Art. 15 und Ziffer 3, Anhang 2
Sparbeitr&auml;ge in % des versicherten Lohns:
Risikobeitr&auml;ge in % des versicherten Lohns:
Finanzierungsbeitr&auml;ge in % des versicherten
Lohns:
Die Kinderrente betr&auml;gt 20 % der laufenden
Altersrente.
Die monatliche &Uuml;berbr&uuml;ckungsrente betr&auml;gt
maximal 1/12 der maximalen AHVJahresrente. Die Finanzierung erfolgt &uuml;ber das
Sparguthaben (K&uuml;rzung der Altersrente bzw.
der Kapitalleistung) oder &uuml;ber einen pers&ouml;nlichen Einkauf.
Art. 33 bis Art. 39 und Ziffer 2, Anhang 1
Die Invalidenrente entspricht dem mit dem
technischen Zinssatz projizierten Sparguthaben, multipliziert mit dem f&uuml;r die versicherte
Person im ordentlichen R&uuml;cktrittsalter anwendbaren Umwandlungssatz.
Invalidenrente.
Hinterlassenenrenten / Todesfallkapital
Art. 40 bis Art. 50
Die Ehegattenrente betr&auml;gt 60 % der versicherten Invalidenrente oder der laufenden
Alters- oder Invalidenrente.
Die Lebenspartnerrente entspricht der H&ouml;he
der Ehegattenrente.
Die Waisenrente betr&auml;gt 20 % der versicherten Invalidenrente oder der laufenden Altersoder Invalidenrente.
Das Todesfallkapital kann bis 50 % des Sparguthabens plus 100 % der Konten vorzeitiger
Altersr&uuml;cktritt und/oder &Uuml;berbr&uuml;ckungsrente
Art. 25 bis Art. 32, Art. 37 bis Art. 39 und
Ziffer 3 bis Ziffer 5, Anhang 1
Die Umwandlung des Sparguthabens in eine
Altersrente erfolgt in Abh&auml;ngigkeit des R&uuml;cktrittsalters und des Umwandlungssatzes.
Die Kapitalauszahlung betr&auml;gt max. 50 % des
Sparguthabens.
Ein vorzeitiger Altersr&uuml;cktritt ist nach Erreichen von Alter 58 m&ouml;glich.
Art. 55 bis Art. 59
Die Austrittsleistung setzt sich zusammen aus
Sparguthaben zuz&uuml;glich allf&auml;lliger Guthaben
auf den Konten vorzeitiger Altersr&uuml;cktritt
und/oder &Uuml;berbr&uuml;ckungsrente.
AN = Arbeitnehmer / AG = Arbeitgeber
Art. 25 und Ziffer 1, Anhang 3
Art. 13 bis Art. 15 und Ziffer 3, Anhang 3
&Uuml;berbr&uuml;ckungsrentenbeitr&auml;ge in % des versicherten Lohns:
maximal 1/12 der maximalen AHVJahresrente. Bis zu 3 Jahresrenten kollektiv
finanziert. Bis zu 4 weiteren Jahresrenten
individuell &uuml;ber das Sparguthaben (K&uuml;rzung
der Altersrente bzw. der Kapitalleistung) oder
durch pers&ouml;nlichen Einkauf finanzierbar.
Das Todesfallkapital betr&auml;gt bis 50 % des
Sparguthabens plus 100 % der Konten vorzeitiger Altersr&uuml;cktritt und/oder &Uuml;berbr&uuml;ckungsrente.
Im vorliegenden Reglement sind Personenbezeichnungen, falls nicht ausdr&uuml;cklich anders festgehalten, stets auf beide Geschlechter anwendbar.
Die Eintragung einer Partnerschaft gem&auml;ss Bundesgesetz &uuml;ber die eingetragene Partnerschaft
gleichgeschlechtlicher Paare beim Zivilstandsamt entspricht der Heirat. Personen, die in eingetragener Partnerschaft leben, sind den Ehegatten gleichgestellt. Die gerichtliche Aufl&ouml;sung einer eingetragenen Partnerschaft entspricht der Ehescheidung.
Die Verwaltungskommission, gest&uuml;tzt auf Art. 51a Abs. 2 Bst. c BVG und Art. 29 PKG, beschliesst:
1 Dieses Vorsorgereglement regelt die Versicherung gegen die wirtschaftlichen Folgen von Alter,
Tod und Invalidit&auml;t.
2 Die BPK gew&auml;hrt in jedem Fall mindestens die Leistungen gem&auml;ss BVG.
1 Dieses Vorsorgereglement sowie Anhang 1 und Anhang 2 gelten f&uuml;r den Kanton, die Universit&auml;t,
die Berner Fachhochschule und die deutschsprachige P&auml;dagogische Hochschule als Arbeitgeber,
deren Mitarbeitende, f&uuml;r die sich die Anstellungsbedingungen gem&auml;ss dem Personalgesetz (PG)
richten, und f&uuml;r deren Rentenbeziehende. Vorbehalten bleiben abweichende Vorsorgepl&auml;ne f&uuml;r
einzelne Versichertenkategorien sowie die Versicherung weiterer Personen gem&auml;ss der besonderen Gesetzgebung.
2 Der Vorsorgeplan Kantonspolizei (Anhang 3) gilt f&uuml;r die vom Polizeikommando der Kantonspolizei bezeichneten Personen. F&uuml;r alle versicherten Personen dieser Kategorie gelten im Weiteren
die Bestimmungen gem&auml;ss Anhang 1. Angeh&ouml;rige der Kantonspolizei, die nicht im Vorsorgeplan
Kantonspolizei versichert sind, werden gem&auml;ss Abs. 1 versichert. Wechselt eine versicherte Person der Kantonspolizei in die &uuml;brige Kantonsverwaltung oder zu einem angeschlossenen Arbeitgeber, so wird sie in der Folge gem&auml;ss Abs. 1 bzw. gem&auml;ss Vorsorgeplan des betreffenden Arbeitgebers versichert.
3 Sofern im Anschlussvertrag nichts anderes vereinbart, gilt dieses Vorsorgereglement samt Anhang 1 und Anhang 2 auch f&uuml;r die Mitarbeitenden und Rentenbeziehenden der mit Vertrag an
die BPK angeschlossenen Arbeitgeber. Im Anschlussvertrag kann jedoch anstelle des Standardvorsorgeplans gem&auml;ss Anhang 2 die Anwendung eines abweichenden Vorsorgeplans vereinbart
1 Versichert sind Mitarbeitende gem&auml;ss Art. 2, deren AHV-Lohn die Eintrittsschwelle (Ziffer 1, Anhang 1) &uuml;berschreitet.
2 Nicht versichert werden Personen, die
a beim Arbeitsantritt das ordentliche AHV-Alter bereits erreicht haben;
b in einem befristeten Arbeitsverh&auml;ltnis von h&ouml;chstens 3 Monaten stehen; wird das Arbeitsverh&auml;ltnis &uuml;ber die Dauer von 3 Monaten hinaus verl&auml;ngert, so ist die Person von dem Zeitpunkt
an versichert, in dem die Verl&auml;ngerung vereinbart wurde; dauern mehrere aufeinander folgende Anstellungen beim Arbeitgeber insgesamt l&auml;nger als 3 Monate und &uuml;bersteigt kein Unterbruch 3 Monate, so ist die Person ab Beginn des insgesamt vierten Arbeitsmonats versichert;
c nebenberuflich t&auml;tig sind und bereits anderweitig f&uuml;r eine hauptberufliche Erwerbst&auml;tigkeit
mindestens im Rahmen des BVG versichert sind oder im Hauptberuf eine selbstst&auml;ndige Erwerbst&auml;tigkeit aus&uuml;ben;
d beim Arbeitsantritt im Sinne der IV zu mindestens 70 % invalid sind, sowie Personen, die gem&auml;ss Art. 26a BVG provisorisch bei einer anderen Vorsorgeeinrichtung weiterversichert werden;
e gem&auml;ss der besonderen Gesetzgebung nicht versichert sind oder f&uuml;r die der Arbeitgeber im
Einverst&auml;ndnis mit der BPK eine andere Vorsorgeeinrichtung mit der Durchf&uuml;hrung der beruflichen Vorsorge beauftragt hat.
3 Personen, die nicht oder voraussichtlich nicht dauernd in der Schweiz t&auml;tig sind und im Ausland
gen&uuml;gend versichert sind, werden von der Versicherung befreit, wenn sie ein entsprechendes Gesuch an die BPK stellen.
4 Personen, die bei mehreren Arbeitgebern besch&auml;ftigt sind, werden f&uuml;r den Lohn versichert, den
sie beim Arbeitgeber erzielen, der bei der BPK versichert ist, sofern die Eintrittsschwelle (Ziffer 1,
Anhang 1) &uuml;berschritten wird, vorbehalten bleibt Abs. 5. Lohnanteile f&uuml;r Erwerbst&auml;tigkeiten im
Dienste anderer Arbeitgeber gem&auml;ss Art. 46 Abs. 2 BVG werden durch die BPK nicht versichert.
Davon ausgenommen sind Arbeitgeber gem&auml;ss Art. 5 Abs. 1 PKG.
5 Personen, deren AHV-Lohn die Eintrittsschwelle nicht &uuml;berschreitet, werden auf deren Antrag
versichert, wenn der Besch&auml;ftigungsgrad mindestens 20 % einer Vollbesch&auml;ftigung entspricht.
6 Personen, die die Voraussetzungen gem&auml;ss Abs. 2 Bst. b und Bst. c nicht erf&uuml;llen, werden auf deren Antrag und im Einvernehmen mit dem Arbeitgeber versichert.
1 Die Aufnahme in die BPK (Eintritt) erfolgt mit dem Beginn des Arbeitsverh&auml;ltnisses bzw. auf den
Zeitpunkt, an dem die Arbeitsstelle h&auml;tte angetreten werden m&uuml;ssen, fr&uuml;hestens jedoch am
1. Januar nach Vollendung des 17. Altersjahres und zum Zeitpunkt, an dem der AHV-Lohn die Eintrittsschwelle (Ziffer 1, Anhang 1) &uuml;berschreitet.
2 Bis zum 31. Dezember, welcher der Vollendung des 24. Altersjahres folgt oder mit dieser zusammenf&auml;llt, ist die versicherte Person gegen die Risiken Invalidit&auml;t und Tod versichert (Risikoversicherung). Ab dem 1. Januar nach der Vollendung des 24. Altersjahres sind auch die Altersleistungen versichert (Vollversicherung).
1 Die versicherte Person hat die Austrittsleistungen aus fr&uuml;heren Vorsorgeverh&auml;ltnissen und Guthaben auf Freiz&uuml;gigkeitseinrichtungen bzw. Freiz&uuml;gigkeitspolicen in der Schweiz der BPK unaufgefordert zu &uuml;bertragen.
2 Die versicherte Person hat beim Eintritt einen Fragebogen mit versicherungsrelevanten Angaben
1 Die Versicherung bei der BPK endet mit der Aufl&ouml;sung des Arbeitsverh&auml;ltnisses, sofern kein Anspruch auf Versicherungsleistungen infolge Alter oder Invalidit&auml;t besteht, bzw. wenn der AHVLohn die Eintrittsschwelle (Ziffer 1, Anhang 1) nicht mehr erreicht. Vorbehalten bleibt die Bestimmung gem&auml;ss Art. 65.
2 Die versicherte Person bleibt w&auml;hrend eines Monats nach Aufl&ouml;sung des Vorsorgeverh&auml;ltnisses,
l&auml;ngstens jedoch bis zum Eintritt in eine neue Vorsorgeeinrichtung, gegen die Risiken Tod und Invalidit&auml;t versichert. Die Leistungen entsprechen jenen, die bei Beendigung des Vorsorgeverh&auml;ltnisses versichert waren.
1 Der massgebende Jahreslohn entspricht dem Jahresgehalt einschliesslich des 13. Monatsgehalts.
2 Auf Antrag des Arbeitgebers kann die BPK den Einbezug von Nachzahlungen, besonderen Zulagen und Nebenbez&uuml;gen genehmigen.
3 Der Arbeitgeber teilt der BPK beim Eintritt und danach mindestens j&auml;hrlich den f&uuml;r die Versicherung massgebenden Jahreslohn der versicherten Person mit. Er kann den massgebenden Jahreslohn im Voraus aufgrund des letzten bekannten Jahreslohns bestimmen. F&uuml;r das laufende Jahr
bereits vereinbarte &Auml;nderungen sind dabei zu ber&uuml;cksichtigen. Wo der Besch&auml;ftigungsgrad oder
die Einkommensh&ouml;he stark schwanken, wird der massgebende Jahreslohn aufgrund des Durchschnittslohns der jeweiligen Kategorien von versicherten Personen pauschal festgesetzt.
4 Der massgebende Jahreslohn ist auf den zehnfachen oberen Grenzbetrag gem&auml;ss BVG beschr&auml;nkt (Ziffer 1, Anhang 1). Falls die versicherte Person mehrere Vorsorgeverh&auml;ltnisse hat und
die Summe aller ihrer AHV-pflichtigen L&ouml;hne und Einkommen diese Limite &uuml;berschreitet, so muss
sie die BPK &uuml;ber die Gesamtheit ihrer Vorsorgeverh&auml;ltnisse und die darin versicherten L&ouml;hne und
Einkommen informieren.
5 Ist eine versicherte Person weniger als ein Jahr angestellt, so gilt als massgebender Jahreslohn der
Lohn, den sie bei ganzj&auml;hriger Besch&auml;ftigung erzielen w&uuml;rde.
Der Arbeitgeber meldet der BPK den Besch&auml;ftigungsgrad bei der Aufnahme und danach unverz&uuml;glich bei jeder &Auml;nderung.
1 Der versicherte Lohn entspricht dem massgebenden Jahreslohn vermindert um den Koordinationsbetrag. Der Koordinationsbetrag entspricht dem tieferen der folgenden beiden Betr&auml;ge:
a 30 % des massgebenden Jahreslohns
b 87.5 % des H&ouml;chstbetrags der AHV-Altersrente, multipliziert mit dem Besch&auml;ftigungsgrad in
Hundertsteln, jedoch h&ouml;chstens 100 %.
2 Der versicherte Lohn entspricht mindestens dem im BVG festgelegten minimalen koordinierten
3 Sinkt der massgebende Jahreslohn einer versicherten Person vor&uuml;bergehend als Folge von Krankheit, Unfall, Arbeitslosigkeit, Mutterschaft oder &auml;hnlichen Umst&auml;nden, so wird der versicherte
Lohn mindestens w&auml;hrend der gesetzlichen oder arbeitsrechtlich vereinbarten Lohnfortzahlungspflicht des Arbeitgebers oder w&auml;hrend der Dauer des Bezugs eines Krankentaggeldes aufrechterhalten, sofern die versicherte Person keine Herabsetzung verlangt. W&uuml;nscht die versicherte Person die Herabsetzung des versicherten Lohns und werden sp&auml;ter Invalidit&auml;tsleistungen f&auml;llig, welche auf der Basis des h&ouml;heren versicherten Lohns berechnet wurden, wird die Beitragsdifferenz nachtr&auml;glich in Rechnung gestellt.
1 F&uuml;r jede versicherte Person wird ein Sparkonto gef&uuml;hrt, aus dem das gebildete Sparguthaben
ersichtlich ist. Dem Sparkonto werden gutgeschrieben:
a eingebrachte Austrittsleistungen;
b individuelle &Uuml;bergangseinlagen (Art. 78);
c Spargutschriften (Art. 11);
d freiwillige Eink&auml;ufe (Art. 12);
e allf&auml;llig durch den Arbeitgeber finanzierte Eink&auml;ufe;
f WEF-R&uuml;ckzahlungen;
g erhaltene Ausgleichszahlungen infolge Ehescheidung;
h Zinsen auf den oben erw&auml;hnten Betr&auml;gen.
2 Es gelten die folgenden Bestimmungen f&uuml;r die F&uuml;hrung des Sparkontos:
a Der Zinssatz wird von der Verwaltungskommission gem&auml;ss Abs. 3 zweistufig festgelegt.
b Der Zins wird auf dem Stand des Sparkontos am Ende des Vorjahres berechnet und am Ende
des laufenden Jahres dem Sparkonto gutgeschrieben. Die Spargutschriften des laufenden Jahres werden ohne Zins dem Sparkonto hinzugerechnet.
c Eingebrachte Austrittsleistungen oder pers&ouml;nliche Einlagen werden im betreffenden Jahr ab
Eingangsdatum der Zahlung verzinst und Ende Jahr dem Sparkonto gutgeschrieben. Tritt vor
Ende Jahr ein Vorsorgefall ein oder scheidet die versicherte Person aus der BPK aus, wird der
bis zu diesem Zeitpunkt aufgelaufene Zins gutgeschrieben.
d Tritt ein Versicherungsfall ein oder scheidet eine versicherte Person w&auml;hrend des Jahres aus
der BPK aus, wird der Zins f&uuml;r das laufende Jahr auf dem Stand des Sparkontos am Ende des
Vorjahres f&uuml;r die seither verstrichene Zeit gutgeschrieben. Hinzu kommt die Spargutschrift,
welche der im laufenden Jahr zur&uuml;ckgelegten Versicherungsdauer entspricht.
e Das Sparkonto invalider Versicherter wird gem&auml;ss Art. 14 BVV 2 weitergef&uuml;hrt.
3 Am Ende eines Jahres legt die Verwaltungskommission den unterj&auml;hrigen Zinssatz f&uuml;r das folgende Jahr fest. Mit dem unterj&auml;hrigen Zinssatz werden die Sparguthaben der Mutationen des
folgenden Jahres (z. B. Austritt, Altersr&uuml;cktritt) verzinst. Der Jahresendzinssatz wird gegen Ende
des laufenden Jahres von der Verwaltungskommission festgelegt. Mit dem Jahresendzinssatz
werden die Sparguthaben der versicherten Person verzinst, welche am Ende des Jahres nicht aus
dem aktiven Bestand ausgeschieden ist.
4 Das Konto f&uuml;r die Finanzierung des vorzeitigen Altersr&uuml;cktritts (Art. 29) und das Konto f&uuml;r die
Finanzierung der &Uuml;berbr&uuml;ckungsrente (Art. 32) sind nicht Bestandteil des Sparguthabens; vorbehalten bleibt Art. 29 Abs. 5.
5 &Uuml;bertragungen zwischen dem Sparkonto und dem Konto &Uuml;berbr&uuml;ckungsrente werden valutakonform vorgenommen.
Die H&ouml;he der Spargutschriften wird gem&auml;ss Ziffer 2 des anwendbaren Vorsorgeplans in Prozenten
des versicherten Lohns unter Ber&uuml;cksichtigung des BVG-Alters und der von der versicherten Person
gew&auml;hlten Sparvariante festgelegt. Die Spargutschriften entsprechen in der H&ouml;he den Sparbeitr&auml;gen
gem&auml;ss Art. 13, Art. 14 und Art. 15.
1 Die Austrittsleistungen aus fr&uuml;heren Vorsorgeverh&auml;ltnissen und Guthaben auf Freiz&uuml;gigkeitseinrichtungen und Freiz&uuml;gigkeitspolicen werden dem Sparkonto gutgeschrieben.
2 Die aktiv versicherte Person kann, solange keine Arbeitsunf&auml;higkeit, die zur Invalidit&auml;t f&uuml;hrt, eingetreten ist, mittels freiwilliger Eink&auml;ufe Vorsorgeleistungen einkaufen; die Einlagen werden ihrem Sparkonto gutgeschrieben. Bei monatlicher Zahlung mittels Lohnabzug beginnt die Zinsgutschrift ab dem 1. des Folgemonats.
3 Freiwillige Eink&auml;ufe gem&auml;ss Abs. 2 d&uuml;rfen erst vorgenommen werden, wenn allf&auml;llige WEFVorbez&uuml;ge zur&uuml;ckbezahlt sind. Vorbehalten bleiben die F&auml;lle, in denen eine R&uuml;ckzahlung des
WEF-Vorbezugs gem&auml;ss den gesetzlichen Bestimmungen nicht mehr zul&auml;ssig ist, sowie die Wiedereink&auml;ufe im Falle der Ehescheidung.
4 Der Betrag des freiwilligen Einkaufs entspricht h&ouml;chstens der Differenz zwischen dem maximal
m&ouml;glichen Sparguthaben gem&auml;ss Ziffer 4 des anwendbaren Vorsorgeplans und dem am Tag des
Einkaufs vorhandenen Sparguthaben. Dieser H&ouml;chstbetrag der Einkaufssumme reduziert sich um
a Freiz&uuml;gigkeitsguthaben, welche die versicherte Person nicht in die BPK eingebracht hat;
b get&auml;tigte WEF-Vorbez&uuml;ge, welche gem&auml;ss Art. 61 Abs. 1 Bst. a nicht mehr zur&uuml;ckbezahlt werden k&ouml;nnen;
c Altersleistungen (Barwert) aus anderen Vorsorgeverh&auml;ltnissen;
d Summe der Guthaben in der S&auml;ule 3a, soweit diese die H&ouml;chstwerte gem&auml;ss der vom Bundesamt f&uuml;r Sozialversicherung ver&ouml;ffentlichten Tabelle zur Berechnung des gr&ouml;sstm&ouml;glichen 3aGuthabens &uuml;bersteigen.
5 F&uuml;r Personen, welche aus dem Ausland zugezogen sind und noch nie einer Vorsorgeeinrichtung
in der Schweiz angeh&ouml;rt haben, darf in den ersten 5 Jahren nach Eintritt in eine schweizerische
Vorsorgeeinrichtung die j&auml;hrliche Einkaufssumme 20 % des versicherten Lohns gem&auml;ss Art. 9
nicht &uuml;berschreiten. Nach Ablauf der 5 Jahre kann sich die versicherte Person in die vollen reglementarischen Leistungen gem&auml;ss Abs. 4 einkaufen.
6 Freiwillige Eink&auml;ufe, die nach Eintritt der Arbeitsunf&auml;higkeit, die zur Invalidit&auml;t gef&uuml;hrt hat, get&auml;tigt wurden, werden r&uuml;ckabgewickelt.
7 Die aus den Eink&auml;ufen resultierenden Leistungen d&uuml;rfen innerhalb von 3 Jahren nach dem Einkauf nicht in Kapitalform bezogen werden. Von dieser Begrenzung ausgenommen sind die Wiedereink&auml;ufe im Falle der Ehescheidung gem&auml;ss Art. 54 Abs. 3.
8 Die BPK unterscheidet nicht, ob die freiwilligen Eink&auml;ufe durch den Arbeitgeber oder die versicherte Person erfolgten. Steuerrechtliche Bestimmungen bleiben vorbehalten.
1 Die versicherte Person ist ab ihrem Eintritt in die BPK und solange sie im Arbeitsverh&auml;ltnis steht
beitragspflichtig, l&auml;ngstens jedoch, bis sie das R&uuml;cktrittsalter 65 Jahre erreicht hat, die Eintrittsschwelle nicht mehr erreicht oder bis zum Ende der Lohn- oder Lohnersatzzahlung. Bei Vollinvalidit&auml;t besteht die Beitragspflicht l&auml;ngstens bis zum Beginn des Anspruchs auf eine Invalidenrente. Bei Teilinvalidit&auml;t beschr&auml;nkt sich die Beitragspflicht auf den aktiven Teil des versicherten
Lohns. Vorbehalten bleiben die Bestimmungen betreffend Weiterversicherung des bisherigen
versicherten Lohns gem&auml;ss Art. 64, der externen Versicherung gem&auml;ss Art. 65 sowie des Rentenaufschubs und der Weiterf&uuml;hrung der Vorsorge gem&auml;ss Art. 66.
2 Die Arbeitnehmerbeitr&auml;ge gem&auml;ss Ziffer 3 des Standardvorsorgeplans und des Vorsorgeplans
Kantonspolizei werden in Prozenten des versicherten Lohns und unter Ber&uuml;cksichtigung des
BVG-Alters der versicherten Person vom Regierungsrat festgelegt.
3 Die Arbeitnehmerbeitr&auml;ge gem&auml;ss Ziffer 3 der abweichenden Vorsorgepl&auml;ne werden in Prozenten
des versicherten Lohns im Anhang zur Anschlussvereinbarung festgelegt.
1 Der Arbeitgeber ist f&uuml;r alle versicherten Personen, die gem&auml;ss Art. 13 Beitr&auml;ge zu entrichten haben, beitragspflichtig, sofern ein Arbeitsverh&auml;ltnis besteht. Vorbehalten bleiben die Bestimmungen zum unbezahlten Urlaub (Art. 63 Abs. 2).
2 Die Arbeitgeberbeitr&auml;ge gem&auml;ss Ziffer 3 des Standardvorsorgeplans und des Vorsorgeplans Kantonspolizei werden in Prozenten des versicherten Lohns und unter Ber&uuml;cksichtigung des BVGAlters der versicherten Person vom Regierungsrat festgelegt.
3 Die Arbeitgeberbeitr&auml;ge gem&auml;ss Ziffer 3 der abweichenden Vorsorgepl&auml;ne werden in Prozenten
1 Die versicherte Person kann gem&auml;ss dem f&uuml;r sie anwendbaren Vorsorgeplan freiwillige Sparbeitr&auml;ge leisten.
2 Die versicherte Person kann bis 3 Monate nach Aufnahme in die BPK und j&auml;hrlich zwischen den
Sparvarianten w&auml;hlen. Unterl&auml;sst die versicherte Person bei der Aufnahme eine Meldung, so gilt
die Sparvariante Basis. Den Wechsel in eine andere Sparvariante hat die versicherte Person jeweils fr&uuml;hzeitig und im Voraus der BPK schriftlich mitzuteilen.
Der Arbeitgeber schuldet der BPK die gesamten Beitr&auml;ge (Arbeitnehmer- und Arbeitgeberbeitr&auml;ge).
Sie werden durch die BPK monatlich in Rechnung gestellt und sind zahlbar bis zum Ende des Folgemonats, f&uuml;r den sie geschuldet sind (Art. 66 BVG).
Die BPK erbringt folgende Vorsorgeleistungen:
a Alters- und &Uuml;berbr&uuml;ckungsrenten sowie Kinderrenten;
b Kapitalauszahlungen der Altersleistung;
c Invalidenrenten und Kinderrenten;
d Hinterlassenenrenten (Ehegatten- und Lebenspartnerrenten sowie Waisenrenten);
e Todesfallkapitalien;
f Sonderrenten.
1 Arbeitgeber und Anspruchsberechtigte sind der BPK gegen&uuml;ber zu allen Ausk&uuml;nften verpflichtet,
die f&uuml;r die Versicherung von Bedeutung sind. Sie sind auch f&uuml;r die Vollst&auml;ndigkeit und die Richtigkeit ihrer Angaben verantwortlich.
2 Die Anspruchsberechtigten sind im Leistungsfall verpflichtet, sp&auml;testens innerhalb von 4 Wochen
unaufgefordert und schriftlich Meldung &uuml;ber Ereignisse zu erstatten, die Auswirkung auf die Leistungspflicht der BPK haben, wie etwa anderweitige Eink&uuml;nfte, &Auml;nderungen des IV-Grades, den
Tod von Rentenbez&uuml;gern usw.
3 Verletzt eine versicherte Person, die ein Gesuch um Ausrichtung von Leistungen gestellt hat, eine
ihr obliegende Auskunfts- oder Meldepflicht, sistiert die BPK die Abkl&auml;rungen betreffend den Leistungsanspruch und entscheidet erst nach Eingang der erforderlichen Informationen &uuml;ber den
4 Die BPK beh&auml;lt sich vor, die Zahlung von Leistungen einzustellen, wenn ein Leistungsempf&auml;nger
seiner Auskunfts- und Meldepflicht nicht nachkommt. Bei versp&auml;teter Einreichung von Unterlagen werden die Leistungen ohne Zinsen ausbezahlt.
1 Die Leistungen der BPK sind wie folgt zahlbar:
a Renten: monatlich vorsch&uuml;ssig, innerhalb der ersten 15 Tage des Monats, fr&uuml;hestens jedoch
nach Erhalt aller Angaben;
b Kapitalleistungen: innerhalb von 30 Tagen nach F&auml;lligkeit, fr&uuml;hestens jedoch, wenn die Anspruchsberechtigten mit Sicherheit bekannt sind und nach Erhalt aller Angaben.
2 Ein Verzugszins in der H&ouml;he des BVG-Mindestzinses wird geschuldet
a bei Rentenzahlungen ab Einreichung des Betreibungsbegehrens oder einer Klage;
b bei Kapitalzahlungen ab 30 Tagen nach F&auml;lligkeit und Vorliegen aller Angaben.
3 Zahlungsort f&uuml;r die Leistungen der BPK ist der Sitz der BPK. Sie werden in der Schweiz an die vom
Anspruchsberechtigten genannte Adresse, an eine Bank oder auf ein Postkonto ausbezahlt. Vorbehalten bleiben die Bestimmungen der internationalen Staatsvertr&auml;ge.
4 Unrechtm&auml;ssig bezogene Leistungen sind mit Zins zur&uuml;ckzuerstatten. Der Zinssatz entspricht
dem BVG-Mindestzinssatz. Vorbehalten bleibt ein allf&auml;lliger Verzugszins. Die BPK kann von der
R&uuml;ckforderung absehen, wenn der Leistungsempf&auml;nger gutgl&auml;ubig war und die R&uuml;ckforderung
zu einer grossen H&auml;rte f&uuml;hrt.
5 Die Leistungen der BPK k&ouml;nnen vor deren F&auml;lligkeit weder abgetreten noch verpf&auml;ndet werden.
Vorbehalten bleibt die Verpf&auml;ndung im Rahmen der Wohneigentumsf&ouml;rderung. Der Anspruch auf
Leistungen kann mit Forderungen, die der Arbeitgeber an die BPK abgetreten hat, nur verrechnet
werden, wenn es sich bei diesen Forderungen um Beitr&auml;ge handelt, die nicht vom Lohn abgezogen wurden.
1 Wird die BPK gest&uuml;tzt auf Art. 70 ATSG vorleistungspflichtig, so erbringt sie Vorleistungen im
Rahmen ihrer Leistungspflicht. Stellt sich sp&auml;ter heraus, dass die BPK nicht oder nicht im vollen
Umfang leistungspflichtig ist, so verlangt sie die zu viel geleisteten Betr&auml;ge zur&uuml;ck.
2 Befindet sich die versicherte Person beim Entstehen des Leistungsanspruchs nicht mehr in der
leistungspflichtigen Vorsorgeeinrichtung und wird die BPK deswegen gem&auml;ss Art. 26 Abs. 4 BVG
vorleistungspflichtig, kann sie sich auf die Erbringung der BVG-Leistungen beschr&auml;nken. Stellt
sich sp&auml;ter heraus, dass die BPK nicht leistungspflichtig ist, so verlangt sie die zu viel vorgeleisteten Betr&auml;ge zur&uuml;ck.
1 Die BPK k&uuml;rzt die Hinterlassenen- und Invalidenleistungen, soweit sie zusammen mit anderen
anrechenbaren Eink&uuml;nften 90 % des mutmasslich entgangenen Verdienstes, den die versicherte
Person bei Weiterbesch&auml;ftigung h&auml;tte erzielen k&ouml;nnen, zuz&uuml;glich allf&auml;lliger Familienzulagen,
&uuml;bersteigen. F&uuml;r die Berechnung des mutmasslich entgangenen Verdienstes wird h&ouml;chstens ein
Besch&auml;ftigungsgrad von 100 % ber&uuml;cksichtigt.
2 Als anrechenbare Eink&uuml;nfte gelten Leistungen gleicher Art und Zweckbestimmung, die der anspruchsberechtigten Person aufgrund des sch&auml;digenden Ereignisses ausgerichtet werden, wie
Renten und Kapitalleistungen mit ihrem Rentenumwandlungswert in- und ausl&auml;ndischer Sozialversicherungen und Vorsorge- und Freiz&uuml;gigkeitseinrichtungen. Bez&uuml;gern von Invalidenleistungen wird &uuml;berdies das weiterhin erzielte oder zumutbarerweise noch erzielbare Erwerbs- oder
Ersatzeinkommen angerechnet.
3 Ist die Unfall- oder Milit&auml;rversicherung f&uuml;r den gleichen Versicherungsfall leistungspflichtig, gelten nach Erreichen des AHV-Rentenalters auch Altersleistungen in- und ausl&auml;ndischer Sozialversicherungen und Vorsorge- und Freiz&uuml;gigkeitseinrichtungen als anrechenbare Eink&uuml;nfte. Die BPK
k&uuml;rzt ihre Leistungen, soweit sie zusammen mit anderen anrechenbaren Eink&uuml;nften 90 % des Betrags &uuml;bersteigen, der bei einer &Uuml;berentsch&auml;digungsberechnung unmittelbar vor dem Rentenalter als mutmasslich entgangener Verdienst zu betrachten war. Dieser Betrag muss dem Teuerungszuwachs zwischen dem Erreichen des Rentenalters und dem Berechnungszeitpunkt angepasst werden. Die Verordnung vom 16. September 1987 &uuml;ber die Anpassung der laufenden Hinterlassenen- und Invalidenrenten an die Preisentwicklung ist sinngem&auml;ss anwendbar.
4 Die Hilflosen- und Integrit&auml;tsentsch&auml;digungen werden nicht angerechnet.
5 Die Leistungen an den &uuml;berlebenden Ehegatten bzw. an den &uuml;berlebenden Lebenspartner und an
die Waisen werden zusammengez&auml;hlt.
6 Die BPK gleicht Leistungsverweigerungen oder -k&uuml;rzungen der Unfallversicherung oder der Milit&auml;rversicherung nicht aus, wenn diese die Leistungsverweigerungen oder -k&uuml;rzungen nach
Art. 21 ATSG, Art. 37 oder Art. 39 des Bundesgesetzes &uuml;ber die Unfallversicherung, Art. 65 oder
Art. 66 des Bundesgesetzes &uuml;ber die Milit&auml;rversicherung vorgenommen haben.
7 Kapitalleistungen werden zwecks Berechnung der &Uuml;berversicherung gem&auml;ss den technischen
Grundlagen der BPK in Renten umgerechnet.
8 Falls die Leistungen der BPK gek&uuml;rzt werden, erfolgt die K&uuml;rzung der einzelnen Leistungen im
Verh&auml;ltnis ihres Anteils an der gesamten Leistung.
9 Die K&uuml;rzung wird &uuml;berpr&uuml;ft, wenn sich die Verh&auml;ltnisse wesentlich &auml;ndern, sp&auml;testens alle
10 Der nicht ausbezahlte Teil der versicherten Leistungen verf&auml;llt der BPK.
11 Die BPK kann von der invaliden versicherten Person oder von den Hinterbliebenen der verstorbenen versicherten Person verlangen, dass sie ihre Anspr&uuml;che im Ausmass der Leistungen der BPK
gegen&uuml;ber einem Dritten, der f&uuml;r den Invalidit&auml;ts- oder Todesfall haftpflichtig ist, abtritt, sofern
die BPK nicht in Anwendung des BVG in die Anspr&uuml;che der versicherten Person, deren Hinterbliebenen und der anderen Anspruchsberechtigten tritt. Die BPK ist berechtigt, ihre Leistungen einzustellen, bis diese Abtretung erfolgt ist.
1 Die Hinterlassenen- und Invalidenrenten sowie die Altersrenten werden im Rahmen der finanziellen M&ouml;glichkeiten der BPK an die Preisentwicklung angepasst. Die Verwaltungskommission
entscheidet j&auml;hrlich, ob und in welchem Mass die Renten angepasst werden. Sie h&auml;lt ihren begr&uuml;ndeten Entscheid in der Jahresrechnung oder im Jahresbericht fest.
2 Die BVG-Mindestbestimmungen bleiben vorbehalten.
1 K&uuml;rzt, entzieht oder verweigert die AHV/IV eine Leistung, weil der Anspruchsberechtigte den Tod
oder die Invalidit&auml;t durch sein eigenes schweres Verschulden herbeigef&uuml;hrt hat oder weil sich die
versicherte Person einer Wiedereingliederungsmassnahme der IV widersetzt, so kann die BPK die
Leistungen k&uuml;rzen. Die K&uuml;rzung darf jedoch das von der AHV/IV beschlossene Ausmass nicht
&uuml;bersteigen. Die BPK ist nicht verpflichtet, Leistungsverweigerungen oder Leistungsk&uuml;rzungen
der Unfallversicherung oder der Milit&auml;rversicherung auszugleichen.
2 Der Rentenanspruch kann gek&uuml;rzt oder verweigert werden, wenn eine leistungsberechtigte Person den Tod der versicherten Person vors&auml;tzlich oder grobfahrl&auml;ssig herbeigef&uuml;hrt hat.
Die BPK kann Projekte und Massnahmen zur Vermeidung der Invalidisierung von versicherten Personen bzw. zur Wiedereingliederung bereits invalider versicherter Personen finanziell unterst&uuml;tzen.
1 Das ordentliche Rentenalter f&uuml;r den jeweiligen Vorsorgeplan ist in Ziffer 1 des anwendbaren Vorsorgeplans festgelegt.
2 Der Anspruch auf die Altersrente beginnt mit dem Altersr&uuml;cktritt und erlischt am Ende des Monats, in dessen Verlauf der Anspruchsberechtigte stirbt. Die versicherte Person kann ihren Altersr&uuml;cktritt fr&uuml;hestens nach Vollendung des 58. Altersjahres antreten.
3 Beendet eine aktiv versicherte Person das Arbeitsverh&auml;ltnis nach Vollendung des 58. Altersjahres
aber vor Vollendung des ordentlichen R&uuml;cktrittsalters, oder erreicht sie in diesem Zeitraum die
Eintrittsschwelle nicht mehr (vorbeh&auml;ltlich Art. 64), so hat sie Anspruch auf eine vorzeitige Altersrente. Sie kann anstelle der Altersrente die &Uuml;berweisung der Austrittsleistung verlangen, wenn sie
die Erwerbst&auml;tigkeit weiterf&uuml;hrt oder als arbeitslos gemeldet ist.
1 Der Jahresbetrag der Altersrente entspricht dem zu Beginn des Rentenbezugs vorhandenen Sparguthaben, multipliziert mit einem festgelegten Umwandlungssatz (Ziffer 3, Anhang 1).
2 Die Altersrente wird in Form einer Kapitalabfindung ausgerichtet, wenn diese weniger als 10 %
des Mindestbetrages der Altersrente gem&auml;ss AHVG betr&auml;gt.
1 Die aktiv versicherte Person kann nach Vollendung des 58. Altersjahres die Ausrichtung einer
Teilaltersrente verlangen, falls ihr versicherter Lohn um mindestens 1/5 reduziert wird. Der Altersr&uuml;cktrittsgrad entspricht dem Verh&auml;ltnis zwischen dem reduzierten versicherten Lohn und
dem ungek&uuml;rzten versicherten Lohn. Massgebend f&uuml;r die Berechnungen ist der versicherte Lohn
im Zeitpunkt unmittelbar vor dem Teilaltersr&uuml;cktritt.
2 Bei einem Teilaltersr&uuml;cktritt wird das Sparguthaben entsprechend dem Altersr&uuml;cktrittsgrad in
2 Teile aufgeteilt:
a f&uuml;r den dem Altersr&uuml;cktrittsgrad entsprechenden Teil wird die versicherte Person als Pensionierte betrachtet;
b f&uuml;r den anderen Teil wird die versicherte Person als aktiv Versicherte betrachtet.
3 Bei jeder nachtr&auml;glichen Reduktion des versicherten Lohns kann die versicherte Person die Ausrichtung einer zus&auml;tzlichen Teilaltersrente verlangen. Eine zus&auml;tzliche Teilaltersrente kann jedoch maximal einmal pro Jahr beantragt werden. Insgesamt sind maximal 3 Teilschritte bis und
mit zum vollst&auml;ndigen Altersr&uuml;cktritt m&ouml;glich, wovon maximal 2 Kapitalbez&uuml;ge gem&auml;ss Art. 28
4 Erh&ouml;ht die versicherte Person ihren versicherten Lohn wieder, ver&auml;ndert sich die Altersrente
nicht. Der aktive Teil ist entsprechend anzupassen.
1 Die aktiv versicherte Person kann f&uuml;r denjenigen Teil, f&uuml;r welchen sie die Altersrente beantragt,
eine bis zu 50-prozentige Kapitalauszahlung ihres Sparguthabens verlangen, sofern sie ihr Begehren mindestens 3 Monate im Voraus stellt. Ein Widerruf des Antrages ist bis 3 Monate vor Altersr&uuml;cktritt m&ouml;glich. Mit der Auszahlung des Alterskapitals erlischt auf dem entsprechenden Teil
jeglicher Anspruch auf weitere Leistungen der BPK.
2 Die Kapitalauszahlung ist nur mit der schriftlichen Zustimmung des Ehegatten zul&auml;ssig. Der Ehegatte ist verpflichtet, pers&ouml;nlich bei der BPK vorzusprechen oder die Unterschrift amtlich beglaubigen zu lassen.
1 Die durch den Altersr&uuml;cktritt vor dem ordentlichen R&uuml;cktrittsalter bedingte tiefere Altersrente
kann bis 3 Monate vor dem Altersr&uuml;cktritt durch die versicherte Person ganz oder teilweise mit
pers&ouml;nlichen Einlagen ausgekauft (eingekauft) werden, sofern
a die versicherte Person aktiv ist und keine Arbeitsunf&auml;higkeit, die zur Invalidit&auml;t f&uuml;hrt, eingetreten ist. Vorbehalten bleibt die Vorfinanzierung des vorzeitigen Altersr&uuml;cktritts auf einem verbleibenden aktiven Teil bei Teilaltersr&uuml;cktritt bzw. Teilinvalidit&auml;t;
b die versicherte Person das gem&auml;ss Ziffer 4 des anwendbaren Vorsorgeplans maximal m&ouml;gliche Sparguthaben aufweist;
c alle Freiz&uuml;gigkeitsleistungen in die BPK eingebracht sind und
d Vorbez&uuml;ge f&uuml;r Wohneigentum vorg&auml;ngig zur&uuml;ckbezahlt wurden. Ist die R&uuml;ckzahlung des Vorbezuges f&uuml;r Wohneigentum gem&auml;ss Art. 61 Abs. 1 Bst. a nicht mehr zul&auml;ssig, reduziert sich der
maximal m&ouml;gliche Einkauf f&uuml;r die Vorfinanzierung des vorzeitigen Altersr&uuml;cktritts um den Betrag des Vorbezuges.
2 Die maximal m&ouml;gliche Einlage f&uuml;r die Vorfinanzierung des vorzeitigen Altersr&uuml;cktritts bestimmt
sich gem&auml;ss Ziffer 5 des anwendbaren Vorsorgeplans. Die Einlage wird dem Konto vorzeitiger Altersr&uuml;cktritt gutgeschrieben. Die versicherte Person unterzeichnet vorg&auml;ngig eine schriftliche
Vereinbarung, worin der Zeitpunkt bzw. das Alter des geplanten vorzeitigen Altersr&uuml;cktritts erkl&auml;rt ist.
3 Die Einlagen f&uuml;r die Vorfinanzierung des vorzeitigen Altersr&uuml;cktritts werden dem Konto vorzeitiger Altersr&uuml;cktritt gutgeschrieben.
4 Die Verzinsung erfolgt gem&auml;ss Art. 10. Die Verwaltungskommission setzt den Zins f&uuml;r die Verzinsung des Kontos vorzeitiger Altersr&uuml;cktritt (Ziffer 2, Anhang 1) fest.
5 Erfolgt der Altersr&uuml;cktritt nach dem gem&auml;ss Abs. 2 vereinbarten Zeitpunkt, so werden dem Sparkonto gem&auml;ss Art. 10 keine Spargutschriften gem&auml;ss Art. 11 und keine Zinsen mehr gutgeschrieben, sobald die resultierende Altersrente maximal 105 % der auf das ordentliche R&uuml;cktrittsalter
berechneten Altersrente erreicht.
6 Das Guthaben des Kontos vorzeitiger Altersr&uuml;cktritt wird wie folgt zus&auml;tzlich zu den anderen
Leistungen dieses Reglements ausgerichtet:
a bei Vollinvalidit&auml;t: an die versicherte Person, in Kapitalform; bei Teilinvalidit&auml;t bemisst sich die
Kapitalauszahlung nach dem Rentenanspruch in Prozenten der Vollrente (Art. 34);
b bei Tod: an die Anspruchsberechtigten des Todesfallkapitals gem&auml;ss Art. 49, in Kapitalform;
c bei Austritt: zugunsten der versicherten Person im Rahmen der Bestimmungen zur Austrittsleistung (Art. 55 ff.).
1 Beim Altersr&uuml;cktritt vor dem ordentlichen AHV-Alter kann die versicherte Person eine &Uuml;berbr&uuml;ckungsrente verlangen. Die monatliche &Uuml;berbr&uuml;ckungsrente darf 1/12 der maximalen AHVJahresrente nicht &uuml;bersteigen.
2 Die Auszahlung der &Uuml;berbr&uuml;ckungsrente beginnt fr&uuml;hestens mit dem Bezug der (Teil)-Altersrente
und endet sp&auml;testens bei Erreichen des ordentlichen AHV-Alters. In diesem Zeitrahmen wird der
Bezug der &Uuml;berbr&uuml;ckungsrente von der versicherten Person bestimmt.
3 Die Auszahlung der &Uuml;berbr&uuml;ckungsrente erfolgt monatlich.
4 Stirbt ein Bez&uuml;ger einer &Uuml;berbr&uuml;ckungsrente, so werden die allf&auml;lligen Hinterlassenenleistungen
auf der Basis der gem&auml;ss Art. 31 Abs. 2 reduzierten Altersrente berechnet.
5 Die monatliche &Uuml;berbr&uuml;ckungsrente bleibt w&auml;hrend der Laufzeit unver&auml;ndert. Sie wird der Preisentwicklung nicht angepasst.
1 F&uuml;r versicherte Personen im Standardvorsorgeplan wird die &Uuml;berbr&uuml;ckungsrente zu Lasten des
Kontos &Uuml;berbr&uuml;ckungsrente und/oder zu Lasten des Sparkontos finanziert.
2 Die Belastung auf dem Konto &Uuml;berbr&uuml;ckungsrente und/oder auf dem Sparkonto entspricht dem
f&uuml;r die Finanzierung der gew&uuml;nschten &Uuml;berbr&uuml;ckungsrente notwendigen Deckungskapital gem&auml;ss Ziffer 4, Anhang 1. Die damit verbundene Belastung darf nicht gr&ouml;sser als 1/3 des vorhandenen Sparguthabens sein.
1 Die versicherte Person kann mittels Einlagen das Konto &Uuml;berbr&uuml;ckungsrente erh&ouml;hen, sofern
a die versicherte Person aktiv ist und keine Arbeitsunf&auml;higkeit, die zur Invalidit&auml;t f&uuml;hrt, eingetreten ist. Vorbehalten bleibt die Vorfinanzierung der &Uuml;berbr&uuml;ckungsrente auf einem verbleibenden aktiven Teil bei Teilaltersr&uuml;cktritt bzw. Teilinvalidit&auml;t;
b alle Freiz&uuml;gigkeitsleistungen in die BPK eingebracht sind und
c Vorbez&uuml;ge f&uuml;r Wohneigentum vorg&auml;ngig zur&uuml;ckbezahlt wurden. Ist die R&uuml;ckzahlung des Vorbezuges f&uuml;r Wohneigentum gem&auml;ss Art. 61 Abs. 1 Bst. a nicht mehr zul&auml;ssig, reduziert sich der
maximal m&ouml;gliche Einkauf f&uuml;r die Vorfinanzierung der &Uuml;berbr&uuml;ckungsrente um den Betrag
des Vorbezuges.
2 Die Berechnung der m&ouml;glichen Einlage richtet sich nach dem von der versicherten Person anl&auml;sslich der Einlage genannten R&uuml;cktrittsalter, der Bezugsdauer, dem Besch&auml;ftigungsgrad und der
H&ouml;he der gew&uuml;nschten monatlichen &Uuml;berbr&uuml;ckungsrente (Ziffer 5, Anhang 1). Die Einlage wird
dem Konto &Uuml;berbr&uuml;ckungsrente gutgeschrieben. Die versicherte Person unterzeichnet vorg&auml;ngig
eine schriftliche Vereinbarung, worin der Zeitpunkt bzw. das Alter des geplanten vorzeitigen Altersr&uuml;cktritts erkl&auml;rt ist.
3 Die Verzinsung erfolgt gem&auml;ss Art. 10. Der Zinssatz wird von der Verwaltungskommission (Ziffer 2, Anhang 1) festgelegt.
4 Erfolgt der Altersr&uuml;cktritt nach dem gem&auml;ss Abs. 2 genannten Zeitpunkt bzw. wird das von der
versicherten Person angesparte Guthaben des Kontos &Uuml;berbr&uuml;ckungsrente nicht vollst&auml;ndig f&uuml;r
die Finanzierung der &Uuml;berbr&uuml;ckungsrente ben&ouml;tigt, wird das &uuml;bersch&uuml;ssige Kapital dem Sparkonto der versicherten Person zugerechnet. Dem Sparkonto gem&auml;ss Art. 10 werden keine Spargutschriften gem&auml;ss Art. 11 und keine Zinsen mehr gutgeschrieben, sobald die resultierende Altersrente maximal 105 % der auf das ordentliche R&uuml;cktrittsalter berechneten Altersrente erreicht.
5 Das Guthaben des Kontos &Uuml;berbr&uuml;ckungsrente wird wie folgt zus&auml;tzlich zu den anderen Leistungen dieses Reglements ausgerichtet:
a beim Altersr&uuml;cktritt vor dem ordentlichen R&uuml;cktrittsalter: an die versicherte Person in Form
einer tempor&auml;r auszurichtenden &Uuml;berbr&uuml;ckungsrente gem&auml;ss Art. 30 ff.;
b bei Invalidit&auml;t: an die versicherte Person, in Kapitalform; bei Teilinvalidit&auml;t bemisst sich die
c bei Tod: an die Anspruchsberechtigten des Todesfallkapitals nach Art. 49, in Kapitalform;
d bei Austritt: zugunsten der versicherten Person im Rahmen der Bestimmungen zur Austrittsleistung (Art. 55 ff.).
1 Ist eine versicherte Person im Sinne der Eidgen&ouml;ssischen Invalidenversicherung (IV) rentenberechtigt, so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente der BPK, falls sie beim Eintritt der Arbeitsunf&auml;higkeit, deren Ursache zur Invalidit&auml;t f&uuml;hrte, bei der BPK versichert war.
2 Bei einer &Auml;nderung des Invalidit&auml;tsgrades der IV wird die Rente der BPK entsprechend angepasst.
3 Bei vorzeitigem Altersr&uuml;cktritt kann die versicherte Person von der BPK nicht mehr als invalid
anerkannt werden, ausser wenn der Anspruch auf eine Rente der IV vor dem R&uuml;cktritt entstanden
ist. Bei einem Teilaltersr&uuml;cktritt bleibt die Invalidit&auml;t auf dem aktiv versicherten Teil vorbehalten.
4 Wird die BPK leistungspflichtig, weil die versicherte Person infolge eines Geburtsgebrechens oder
bereits als minderj&auml;hrig invalid wurde und bei Erh&ouml;hung der invalidisierenden Erwerbsunf&auml;higkeit bei der BPK versichert war (Art. 23 Bst. b und c BVG), so beschr&auml;nkt sich der Anspruch auf die
BVG-Mindestleistungen.
1 Der Anspruch auf eine Invalidenrente der BPK beginnt mit dem Anspruch auf eine Rente der IV
und erlischt mit dem Wegfall der rentenbegr&uuml;ndenden Invalidit&auml;t oder dem Tod der versicherten
2 Die Invalidenrente der BPK wird solange nicht ausbezahlt, als die versicherte Person ihren Lohn
oder an dessen Stelle Lohnersatzleistungen bezieht, sofern diese Lohnersatzleistungen mindestens 80 % des Lohns entsprechen und zu mindestens 50 % durch den Arbeitgeber finanziert wurden.
3 Die BPK entrichtet folgende Invalidenrenten:
Invalidit&auml;tsgrad der IV
Unter 40 %
ab 60 %
Rente der BPK in % der versicherten
4 Bei Teilinvalidit&auml;t wird das bei Beginn der Invalidit&auml;t vorhandene Sparguthaben entsprechend
der Rentenh&ouml;he (in Prozenten der Vollrente) aufgeteilt. Der noch verbleibende aktive Teil wird
entsprechend dem verbleibenden versicherten Lohn angerechnet bzw. sofern kein Arbeitsverh&auml;ltnis mehr mit dem Arbeitgeber besteht, als Austrittsleistung ausgerichtet.
Anspruch bei Herabsetzung oder Aufhebung der IV-Rente nach Massnahmen
zur Wiedereingliederung
1 Wird die Rente der Invalidenversicherung nach Verminderung des Invalidit&auml;tsgrades herabgesetzt oder aufgehoben, so bleibt die versicherte Person w&auml;hrend 3 Jahren zu den gleichen Bedingungen bei der BPK versichert, sofern sie vor der Herabsetzung oder Aufhebung der Rente an
Massnahmen zur Wiedereingliederung gem&auml;ss Art. 8a IVG teilgenommen hat oder die Rente wegen der Wiederaufnahme einer Erwerbst&auml;tigkeit oder Erh&ouml;hung des Besch&auml;ftigungsgrades herabgesetzt oder aufgehoben wurde.
2 Der Versicherungsschutz und der Leistungsanspruch bleiben aufrechterhalten, solange die versicherte Person eine &Uuml;bergangsleistung gem&auml;ss Art. 32 IVG bezieht.
3 W&auml;hrend der Weiterversicherung und Aufrechterhaltung des Leistungsanspruchs kann die BPK
die Invalidenrente entsprechend dem verminderten Invalidit&auml;tsgrad der versicherten Person k&uuml;rzen, jedoch nur soweit, wie die K&uuml;rzung durch ein Zusatzeinkommen der versicherten Person
1 Der Jahresbetrag der vollen Invalidenrente entspricht dem projizierten Sparguthaben, multipliziert mit dem f&uuml;r die versicherte Person im ordentlichen R&uuml;cktrittsalter anwendbaren Umwandlungssatz.
2 Das projizierte Sparguthaben entspricht dem bei Beginn des Anspruchs auf eine Rente der IV vorhandenen Sparguthaben, erh&ouml;ht um diejenigen Spargutschriften gem&auml;ss Standardvorsorgeplan
(Sparvariante Basis) samt Zinsen zum im Ziffer 2, Anhang 1 festgelegten technischen Zinssatz,
die der versicherten Person bis zum ordentlichen R&uuml;cktrittsalter gew&auml;hrt worden w&auml;ren, wenn
sie bis dahin mit ihrem letzten beitragspflichtigen Lohn gearbeitet h&auml;tte.
3 Die Invalidenrente wird in Form einer Kapitalabfindung ausgerichtet, wenn diese weniger als
10 % des Mindestbetrages der Altersrente gem&auml;ss AHVG betr&auml;gt.
1 Bez&uuml;ger von Invaliden- oder Altersrenten der BPK haben f&uuml;r jedes ihrer Kinder Anspruch auf eine
Kinderrente.
2 Als Kinder im Sinne dieses Reglements gelten Kinder gem&auml;ss ZGB sowie Stief- und Pflegekinder,
f&uuml;r deren Unterhalt die versicherte Person aufkommt.
1 Der Anspruch auf eine Kinderrente beginnt mit dem Bezug einer Invaliden- oder Altersrente und
erlischt am Ende des Monats, in dem das Kind das 18. Altersjahr vollendet.
2 F&uuml;r Kinder, die sich gem&auml;ss AHVG in Ausbildung befinden oder zu mindestens 70 % invalid sind,
erlischt der Anspruch auf eine Kinderrente mit dem Abschluss der Ausbildung oder mit dem Ende
der Invalidit&auml;t, sp&auml;testens jedoch am Ende des Monats, in dem sie das 25. Altersjahr vollenden.
3 Stirbt das Kind, so erlischt die Kinderrente am Ende des Sterbemonats.
1 Die H&ouml;he der j&auml;hrlichen Kinderrente entspricht 20 % der von der versicherten Person bezogenen
Invaliden- oder Altersrente.
2 Die Kinderrente wird in Form einer Kapitalabfindung ausgerichtet, wenn diese weniger als 2 %
1 Stirbt eine verheiratete versicherte Person, so hat der &uuml;berlebende Ehegatte Anspruch auf eine
Ehegattenrente, sofern er eine der folgenden Bedingungen erf&uuml;llt:
a er hat mindestens ein unterhaltsberechtigtes Kind;
b er hat das 35. Altersjahr vollendet und war seit mindestens 5 Jahren verheiratet.
2 Die Dauer einer Lebensgemeinschaft gem&auml;ss Art. 42 wird bei der Ehedauer angerechnet.
3 Der Anspruch auf die Ehegattenrente entsteht mit dem Tod der versicherten Person, fr&uuml;hestens
jedoch mit Beendigung der vollen Lohnfortzahlung. Er erlischt am Ende des Monats, in dessen
Verlauf der Beg&uuml;nstigte stirbt oder wieder heiratet.
4 Erf&uuml;llt der &uuml;berlebende Ehegatte keine der Bedingungen gem&auml;ss Abs. 1 und erhielt der verstorbene Ehegatte eine Invaliden- oder Altersrente der BPK, erh&auml;lt der &uuml;berlebende Ehegatte eine Kapitalabfindung in der H&ouml;he von 3 Jahresrenten gem&auml;ss Art. 41.
1 Der Betrag der j&auml;hrlichen Ehegattenrente entspricht:
a wenn der verstorbene Ehegatte aktiv war: 60 % der versicherten Invalidenrente;
b wenn der verstorbene Ehegatte eine Invaliden- oder Altersrente der BPK erhielt: 60 % der bei
seinem Tod laufenden Invaliden- oder Altersrente.
2 Ist der &uuml;berlebende Ehegatte mehr als 15 Jahre j&uuml;nger als die verstorbene versicherte Person, so
wird der Betrag der j&auml;hrlichen Ehegattenrente f&uuml;r jeden die Altersdifferenz von 15 Jahren &uuml;bersteigenden Monat um 0.2 % gek&uuml;rzt.
3 Bei Heirat nach Erreichen des ordentlichen AHV-Alters entspricht die H&ouml;he der Rente der Mindest-Ehegattenrente gem&auml;ss BVG, wenn der &uuml;berlebende Ehegatte mehr als 15 Jahre j&uuml;nger als
die verstorbene versicherte Person ist.
4 Die Ehegattenrente wird in Form einer Kapitalabfindung ausgerichtet, wenn diese weniger als
6 % des Mindestbetrages der Altersrente gem&auml;ss AHVG betr&auml;gt.
1 Stirbt eine unverheiratete versicherte Person, so hat der &uuml;berlebende Lebenspartner Anspruch
auf eine Lebenspartnerrente, falls er von der verstorbenen Person als Anspruchsberechtigter f&uuml;r
die Lebenspartnerrente bei der BPK bezeichnet war.
2 Als Lebenspartner im Sinne dieses Reglements gilt, wer die folgenden Bedingungen kumulativ
erf&uuml;llt (auch unter Personen gleichen Geschlechts):
a nicht verheiratet ist (mit der versicherten Person oder einer anderen Person);
b nicht mit der versicherten Person im Sinne von Art. 95 ZGB verwandt ist.
3 Zus&auml;tzlich muss eine der nachstehenden Bedingungen erf&uuml;llt sein:
a der &uuml;berlebende Lebenspartner hat das 35. Altersjahr vollendet und f&uuml;hrte mit der versicherten Person in den letzten 5 Jahren bis zu ihrem Tod ununterbrochen eine Lebensgemeinschaft
mit gemeinsamem Haushalt und gleichem amtlichen Wohnsitz;
b der &uuml;berlebende Lebenspartner hat mindestens ein gemeinsames unterhaltsberechtigtes
Kind gem&auml;ss Art. 46 und f&uuml;hrte eine Lebensgemeinschaft mit gemeinsamem Haushalt und
gleichem amtlichen Wohnsitz.
4 Die antragstellende Person hat den Beweis daf&uuml;r zu erbringen, dass sie die Voraussetzungen f&uuml;r
eine Lebenspartnerrente erf&uuml;llt. Die Kosten f&uuml;r die Beweismittel sind durch die antragstellende
Person zu tragen. Als Beweismittel gelten insbesondere:
a f&uuml;r die Bedingungen von Abs. 2 Bst. a und Bst. b: Zivilstandsurkunden der beiden Lebenspartner;
b f&uuml;r die Lebensgemeinschaft: Wohnsitzbescheinigung der Gemeinde;
c f&uuml;r die Existenz eines Kindes: Zivilstandsurkunde des Kindes;
d f&uuml;r den Unterhalt des Kindes: Bescheinigung der zust&auml;ndigen Beh&ouml;rde.
5 Inwieweit die Bedingungen f&uuml;r den Bezug einer Lebenspartnerrente erf&uuml;llt sind, werden von der
BPK erst im Leistungsfall &uuml;berpr&uuml;ft. Durch die Bezeichnung eines Lebenspartners k&ouml;nnen gegen&uuml;ber der BPK keine Anspr&uuml;che abgeleitet werden.
6 Die versicherte Person muss die Bezeichnung ihres Lebenspartners zu Lebzeiten und in schriftlicher Form der BPK zukommen lassen. Sie kann die Bezeichnung jederzeit &auml;ndern. Der &uuml;berlebende Partner muss seinen Anspruch nach dem Tod der versicherten Person schriftlich bei der BPK
7 Der Anspruch auf die Lebenspartnerrente entsteht mit dem Tod der versicherten Person, fr&uuml;hestens jedoch mit Beendigung der vollen Lohnfortzahlung. Er erlischt am Ende des Monats, in dessen Verlauf der Beg&uuml;nstigte stirbt, heiratet oder wieder mit einem Lebenspartner zusammenlebt.
Die anspruchsberechtigte Person hat bei &Auml;nderung des Zivilstandes bzw. sobald sie eine neue Lebenspartnerschaft eingeht, die BPK innerhalb von 30 Tagen zu benachrichtigen.
8 Erf&uuml;llt der &uuml;berlebende Lebenspartner keine der Bedingungen gem&auml;ss Abs. 3 und erhielt die verstorbene versicherte Person eine Invaliden- oder Altersrente der BPK, erh&auml;lt der &uuml;berlebende Lebenspartner eine Kapitalabfindung in der H&ouml;he von 3 Jahresrenten gem&auml;ss Art. 43.
9 Der Anspruch auf eine Lebenspartnerrente wird periodisch &uuml;berpr&uuml;ft, mindestens alle 2 Jahre.
10 Kein Anspruch auf Lebenspartnerrente besteht, wenn die Lebensgemeinschaft aufgel&ouml;st wurde
oder die beg&uuml;nstigte Person eine Ehegattenrente oder Lebenspartnerrente einer anderen Vorsorgeeinrichtung bezieht.
1 Die H&ouml;he der Lebenspartnerrente entspricht dem Betrag der Ehegattenrente (Art. 41). Die weiteren Bestimmungen gem&auml;ss Art. 41 werden sinngem&auml;ss angewendet.
2 Der Betrag der Lebenspartnerrente reduziert sich um Unterhaltszahlungen aus einem Scheidungsurteil.
3 Die BPK schuldet in jedem Fall nur eine Lebenspartnerrente.
4 Bei Eingehen der Partnerschaft nach Erreichen des ordentlichen AHV-Alters entspricht die H&ouml;he
der Lebenspartnerrente der Mindest-Ehegattenrente gem&auml;ss BVG, wenn der &uuml;berlebende Partner
mehr als 15 Jahre j&uuml;nger als die verstorbene versicherte Person ist.
5 Die Lebenspartnerrente wird in Form einer Kapitalabfindung ausgerichtet, wenn diese weniger
als 6 % des Mindestbetrages der Altersrente gem&auml;ss AHVG betr&auml;gt.
1 Stirbt eine geschiedene versicherte Person, so hat der geschiedene &uuml;berlebende Ehegatte Anspruch auf eine Rente, sofern folgende Bedingungen kumulativ erf&uuml;llt sind:
a wenn er w&auml;hrend mindestens 10 Jahren mit der verstorbenen Person verheiratet war;
b wenn er aufgrund des Scheidungsurteils Anspruch auf eine Rente oder eine Kapitalabfindung
f&uuml;r eine lebensl&auml;ngliche Rente hat.
2 Der Anspruch auf die Rente des geschiedenen Ehegatten entsteht mit dem Tod der versicherten
Person, fr&uuml;hestens jedoch mit Beendigung der vollen Lohnfortzahlung; er erlischt am Ende des
Monats, in dessen Verlauf der Beg&uuml;nstigte stirbt oder wieder heiratet.
1 Die Rente an den geschiedenen Ehegatten entspricht dem Betrag der Ehegattenrente.
2 Die Rente wird um den Betrag gek&uuml;rzt, um den sie zusammen mit Leistungen der &uuml;brigen Versicherungen (insbesondere AHV/IV) den Anspruch aus dem Scheidungsurteil &uuml;bersteigt.
1 Stirbt eine versicherte Person, so hat jedes ihrer Kinder Anspruch auf eine Waisenrente.
f&uuml;r deren Unterhalt die versicherte Person im Zeitpunkt ihres Todes aufgekommen ist.
3 Der Anspruch auf eine Waisenrente beginnt mit dem Tod der versicherten Person, fr&uuml;hestens
jedoch mit der Beendigung der vollen Lohnfortzahlung, und erlischt am Ende des Monates, in
dem das Kind das 18. Altersjahr vollendet.
4 F&uuml;r Kinder, die sich gem&auml;ss AHVG in Ausbildung befinden oder zu mindestens 70 % invalid sind,
erlischt der Anspruch auf eine Waisenrente mit dem Abschluss der Ausbildung oder mit dem Ende der Invalidit&auml;t, sp&auml;testens jedoch am Ende des Monats, in dem sie das 25. Altersjahr vollenden.
1 Die H&ouml;he der Waisenrente entspricht:
a wenn die versicherte Person eine Invaliden- oder Altersrente der BPK erhielt: 20 % dieser Invaliden- oder Altersrente (Invaliden- bzw. Alterskinderrente);
b im Todesfall der aktiv versicherten Person: 20 % der beim Tod versicherten Invalidenrente
(Waisenrente).
2 Vollwaisen sowie Waisen, deren &uuml;berlebender Elternteil keinen Anspruch auf eine Ehegattenrente hat, erhalten die doppelte Waisenrente.
3 Stirbt das Kind, so erlischt die Waisenrente am Ende des Sterbemonats.
4 Die Waisenrente wird in Form einer Kapitalabfindung ausgerichtet, wenn diese weniger als 2 %
Stirbt eine aktiv versicherte Person, ohne dass ein Anspruch auf eine Ehegattenrente (Art. 40 ff.) oder
auf eine Lebenspartnerrente (Art. 42 ff.) entsteht, so wird ein Todesfallkapital f&auml;llig.
1 Anspruch auf das Todesfallkapital haben die Hinterlassenen der verstorbenen versicherten Person – unabh&auml;ngig vom Erbrecht – nach folgender Rangordnung:
a der &uuml;berlebende Ehegatte;
b bei dessen Fehlen: die waisenrentenberechtigten Kinder der verstorbenen versicherten Person;
c bei deren Fehlen: nat&uuml;rliche Personen, die von der verstorbenen versicherten Person in erheblichem Masse unterst&uuml;tzt worden sind, oder die Person, die mit der verstorbenen versicherten
Person in den letzten 5 Jahren bis zu deren Tod ununterbrochen eine Lebensgemeinschaft mit
gemeinsamem Haushalt und gleichem amtlichen Wohnsitz gef&uuml;hrt hat oder die f&uuml;r den Unterhalt eines oder mehrerer gemeinsamer Kinder aufkommen muss;
d bei deren Fehlen: die Kinder, die keinen Anspruch auf eine Waisenrente haben.
2 Die Rangordnung der Beg&uuml;nstigungskategorien kann nicht ge&auml;ndert werden.
3 Die versicherte Person kann in einer schriftlichen Erkl&auml;rung, die der BPK zu Lebzeiten einzureichen ist, die Aufteilung des Todesfallkapitals unter mehreren Beg&uuml;nstigten der gleichen Beg&uuml;nstigungskategorie zu unterschiedlichen Teilen bestimmen. Sofern keine g&uuml;ltige schriftliche
Erkl&auml;rung der versicherten Person vorliegt, erfolgt die Aufteilung des Todesfallkapitals unter
mehreren Anspruchsberechtigten der gleichen Beg&uuml;nstigungskategorie zu gleichen Teilen.
4 Die Anspruchsberechtigten m&uuml;ssen ihren Anspruch sp&auml;testens 6 Monate nach dem Tod der versicherten Person gegen&uuml;ber der BPK geltend machen. Nicht zur Auszahlung gelangende Teile des
Todesfallkapitals verfallen der BPK.
5 Kein Anspruch auf Todesfallkapital besteht f&uuml;r Personen der Beg&uuml;nstigungskategorie c, wenn die
beg&uuml;nstigte Person eine Ehegattenrente oder Lebenspartnerrente einer anderen Vorsorgeeinrichtung bezieht.
Der Betrag des Todesfallkapitals entspricht der Summe:
a 50 % der Austrittsleistung gem&auml;ss Art. 57 ohne allf&auml;llige Guthaben auf dem Konto vorzeitiger
Altersr&uuml;cktritt und/oder dem Konto &Uuml;berbr&uuml;ckungsrente;
b Guthaben auf dem Konto vorzeitiger Altersr&uuml;cktritt mit Zins;
c Guthaben auf dem Konto &Uuml;berbr&uuml;ckungsrente mit Zins.
1 F&uuml;r versicherte Personen, die bei einem Arbeitgeber gem&auml;ss Art. 2 Abs. 1 und Abs. 2 angestellt
sind, besteht bei unverschuldeter Aufl&ouml;sung des Arbeitsverh&auml;ltnisses Anspruch auf eine Sonderrente gem&auml;ss der f&uuml;r das Arbeitsverh&auml;ltnis massgebenden Gesetzgebung des Kantons wenn die
folgenden Bedingungen kumulativ erf&uuml;llt sind:
a das Arbeitsverh&auml;ltnis der versicherten Person wurde ohne ihr Verschulden aufgel&ouml;st und ihr
kann keine andere zumutbare Stelle beim Arbeitgeber angeboten werden;
b die versicherte Person hat zum Zeitpunkt der Aufl&ouml;sung das 56. Altersjahr vollendet;
c die Versicherung weist mindestens 16 Beitragsjahre auf.
2 F&uuml;r versicherte Personen, die bei einem Arbeitgeber gem&auml;ss Art. 2 Abs. 3 angestellt sind, besteht
Anspruch auf eine Sonderrente, sofern eine entsprechende Vereinbarung zwischen dem angeschlossenen Arbeitgeber und der BPK besteht. Abs. 1 gilt sinngem&auml;ss.
3 Die Feststellung der unverschuldeten Aufl&ouml;sung des Arbeitsverh&auml;ltnisses erfolgt durch den Arbeitgeber nach den f&uuml;r ihn massgebenden Zust&auml;ndigkeitsregelungen. Die Feststellung des Arbeitgebers ist f&uuml;r die BPK verbindlich. Eine allf&auml;llige Auseinandersetzung vor den BVGRechtspflegeinstanzen ist durch den Arbeitgeber zu f&uuml;hren.
4 F&uuml;r Bez&uuml;ger einer Sonderrente besteht Anspruch auf Kinderrente gem&auml;ss Art. 37.
1 Der Betrag der j&auml;hrlichen Sonderrente entspricht der vollen Invalidenrente gem&auml;ss Art. 31.
2 Bis zum Erreichen des ordentlichen AHV-R&uuml;cktrittsalters besteht ein Anspruch auf eine &Uuml;berbr&uuml;ckungsrente. Der Betrag der j&auml;hrlichen &Uuml;berbr&uuml;ckungsrente entspricht der maximalen AHVJahresrente. Die &Uuml;berbr&uuml;ckungsrente bleibt w&auml;hrend der Laufzeit unver&auml;ndert. Sie wird der
Preisentwicklung nicht angepasst.
3 Die H&ouml;he der j&auml;hrlichen Kinderrente entspricht 20 % der von der versicherten Person bezogenen
Sonderrente.
4 W&auml;hrend der Bezugsdauer der Sonderrente wird die Versicherung bei der BPK weitergef&uuml;hrt und
auf der Basis des letzten versicherten Lohns das Sparguthaben (Art. 10) der versicherten Person
mit Spargutschriften und Zinsen bis zum ordentlichen R&uuml;cktrittsalter weitergef&uuml;hrt. Die H&ouml;he
der Spargutschriften richtet sich nach dem Standardvorsorgeplan gem&auml;ss Anhang 2 ohne freiwillige Sparbeitr&auml;ge.
5 Mit Erreichen des ordentlichen R&uuml;cktrittsalters entf&auml;llt der Anspruch auf eine Sonderrente und
die BPK berechnet f&uuml;r die versicherte Person eine Altersleistung gem&auml;ss Art. 26. Auf diesen Zeitpunkt kann die versicherte Person einen Antrag auf Kapitalauszahlung gem&auml;ss Art. 28 stellen.
6 Bei Wiederaufnahme der Erwerbst&auml;tigkeit gelangt Art. 21 sinngem&auml;ss zur Anwendung. Die versicherte Person kann beim Antritt eines neuen Arbeitsverh&auml;ltnisses, f&uuml;r das sie der obligatorischen
Versicherung gem&auml;ss BVG untersteht, die Aufhebung der Sonderrente und die Ausrichtung der
Austrittsleistung beantragen.
Der Arbeitgeber &uuml;bernimmt die Kosten f&uuml;r die nachstehenden Aufwendungen:
a die Sonderrente;
b die Arbeitnehmer- und Arbeitgeberbeitr&auml;ge;
c die &Uuml;berbr&uuml;ckungsrente;
d die Kinderrente;
e den administrativen Mehraufwand.
1 Ist die BPK aufgrund eines Scheidungsurteils zur &Uuml;berweisung der gesamten oder eines Teils der
Austrittsleistung einer versicherten Person verpflichtet, so werden seine Guthaben in folgender
Reihenfolge gek&uuml;rzt:
a Konto f&uuml;r die Finanzierung des vorzeitigen Altersr&uuml;cktritts;
b Konto f&uuml;r die Vorfinanzierung der &Uuml;berbr&uuml;ckungsrente;
c Sparkonto.
2 Das BVG-Mindestguthaben sowie das Guthaben gem&auml;ss Art. 17 FZG werden im gleichen Verh&auml;ltnis wie das auszurichtende Kapital zum Gesamtkapital gek&uuml;rzt.
3 Der &uuml;berwiesene Betrag kann ganz oder teilweise wieder eingekauft werden, wobei Art. 12 sinngem&auml;ss anwendbar ist.
1 Endet das Vorsorgeverh&auml;ltnis einer versicherten Person vor dem 1. Januar, welcher der Vollendung des 24. Altersjahres folgt oder mit dieser zusammenf&auml;llt, so hat sie keinen Anspruch auf eine Austrittsleistung.
2 Hat die versicherte Person vor dem 1. Januar, welcher der Vollendung des 24. Altersjahres folgt
oder mit dieser zusammenf&auml;llt, eine Austrittsleistung eingebracht, so hat sie Anspruch auf diese
Austrittsleistung.
1 Versicherte Personen, deren Vorsorgeverh&auml;ltnis vor dem fr&uuml;hestm&ouml;glichen R&uuml;cktrittsalter aus
einem anderen Grund als Invalidit&auml;t oder Tod zu Ende geht, haben Anspruch auf eine Austrittsleistung. Vorbehalten bleibt die externe Versicherung gem&auml;ss Art. 65. Ebenso haben versicherte
Personen, deren Rente der Invalidenversicherung nach Verminderung des Invalidit&auml;tsgrades herabgesetzt oder aufgehoben wird, am Ende der provisorischen Weiterversicherung und Aufrechterhaltung des Leistungsanspruchs gem&auml;ss Art. 26a BVG Anspruch auf eine Austrittsleistung.
2 Versicherte Personen, deren Vorsorgeverh&auml;ltnis nach dem fr&uuml;hestm&ouml;glichen R&uuml;cktrittsalter aber
vor Vollendung des 65. Altersjahres aus einem anderen Grund als Invalidit&auml;t oder Tod zu Ende
geht, k&ouml;nnen die &Uuml;berweisung einer Austrittsleistung verlangen, wenn sie die Erwerbst&auml;tigkeit
weiterf&uuml;hren oder als arbeitslos gemeldet sind.
3 Hat die versicherte Person das 65. Altersjahr vollendet, kann sie die &Uuml;berweisung der Austrittsleistung nur verlangen, wenn sie gem&auml;ss dem Reglement der Vorsorgeeinrichtung des neuen Arbeitgebers in die Versicherung aufgenommen wird und die Vorsorge gem&auml;ss Art. 33b BVG weiterf&uuml;hrt. Die versicherte Person ist verpflichtet, durch die neue Vorsorgeeinrichtung den Nachweis
&uuml;ber die Versicherung gem&auml;ss Art. 33b BVG zu erbringen. Der Nachweis muss auch die Best&auml;tigung enthalten, dass die neue Vorsorgeeinrichtung die Austrittsleistung annimmt. Der Nachweis
ist bis 60 Tage nach Beendigung des Versicherungsverh&auml;ltnisses zu erbringen. Erfolgt der Nachweis nicht fristgerecht, werden die Altersleistungen ausgerichtet. Eine R&uuml;ckabwicklung dieser Altersleistung ist nicht m&ouml;glich. Ein Teilbezug der Austrittsleistung ist nicht m&ouml;glich.
4 Die Austrittsleistung wird bei Beendigung des Vorsorgeverh&auml;ltnisses f&auml;llig. Ab diesem Zeitpunkt
wird sie zum BVG-Mindestzinssatz verzinst. &Uuml;berweist die BPK die Leistung nicht innerhalb von
30 Tagen nach Erhalt aller f&uuml;r die &Uuml;berweisung notwendigen Informationen, so wird ab diesem
Zeitpunkt ein Verzugszins gem&auml;ss Art. 7 FZV (Ziffer 2 Abs. 13, Anhang 1) geschuldet.
1 Der Betrag der Austrittsleistung entspricht dem bei Beendigung des Arbeitsverh&auml;ltnisses vorhandenen Sparguthaben sowie den Guthaben auf den Konten vorzeitiger Altersr&uuml;cktritt und/oder
&Uuml;berbr&uuml;ckungsrente gem&auml;ss Art. 29 und Art. 32. Ausstehende Beitr&auml;ge, die durch die versicherte
Person zu leisten sind, k&ouml;nnen mit der Austrittsleistung verrechnet werden.
2 Der Betrag der Austrittsleistung entspricht mindestens dem Mindestbetrag gem&auml;ss Art. 17 FZG,
n&auml;mlich: der Summe der Eink&auml;ufe (eingebrachte Austrittsleistungen und pers&ouml;nliche Einlagen)
samt Zinsen, zuz&uuml;glich der Sparbeitr&auml;ge der versicherten Person samt Zinsen mit einem Zuschlag von 4 % f&uuml;r jedes Jahr nach dem 20. Altersjahr (h&ouml;chstens jedoch 100 %). F&uuml;r die Beitr&auml;ge
zur Weiterversicherung des bisherigen versicherten Lohns gem&auml;ss Art. 64 Abs. 1 und der externen
Versicherung gem&auml;ss Art. 65 Abs. 6 besteht kein Anspruch auf den Zuschlag von 4 % pro Altersjahr.
3 Der Zinssatz entspricht dem BVG-Mindestzinssatz. Wird w&auml;hrend der Dauer einer Unterdeckung
das Sparguthaben mit einem geringeren als dem BVG-Mindestzinssatz verzinst, so ist f&uuml;r die Berechnung des Mindestbetrages gem&auml;ss Art. 17 FZG der Zinssatz, mit welchem das Sparguthaben
verzinst wird, massgebend.
1 Bei K&uuml;ndigung des Arbeitsverh&auml;ltnisses hat der Arbeitgeber die BPK unverz&uuml;glich zu informieren.
Er teilt der BPK mit, ob die K&uuml;ndigung aus gesundheitlichen Gr&uuml;nden erfolgte.
2 Die BPK fordert die versicherte Person auf, die f&uuml;r die Verwendung der Austrittsleistung erforderlichen Angaben zu unterbreiten.
3 Geht die versicherte Person ein Arbeitsverh&auml;ltnis bei einem neuen Arbeitgeber ein, so wird die
Austrittsleistung gem&auml;ss den Angaben der versicherten Person an die neue Vorsorgeeinrichtung
&uuml;berwiesen.
4 Geht die versicherte Person kein Arbeitsverh&auml;ltnis bei einem neuen Arbeitgeber ein, so kann sie
zwischen dem Abschluss einer Freiz&uuml;gigkeitspolice oder der Er&ouml;ffnung eines Freiz&uuml;gigkeitskontos
w&auml;hlen. Die Austrittsleistung kann maximal auf 2 Konten &uuml;bertragen werden, wobei es sich um
2 verschiedene Freiz&uuml;gigkeitseinrichtungen handeln muss.
5 Muss die BPK Hinterlassenen- oder Invalidenleistungen erbringen, nachdem sie die Austrittsleistung an eine andere Vorsorge- oder Freiz&uuml;gigkeitseinrichtung &uuml;berwiesen hat, so ist ihr diese
Austrittsleistung soweit zur&uuml;ckzuerstatten, als diese zur Auszahlung der Hinterlassenen- oder
Invalidenleistungen notwendig ist. Die BPK k&uuml;rzt die Hinterlassenen- und Invalidenleistungen,
soweit eine R&uuml;ckerstattung unterbleibt.
1 Sofern die internationalen Staatsvertr&auml;ge es zulassen, kann die versicherte Person die Barauszahlung ihrer Austrittsleistung verlangen:
a wenn sie die Schweiz und Liechtenstein endg&uuml;ltig verl&auml;sst (vorbehalten bleibt Art. 25f FZG);
b wenn sie eine selbstst&auml;ndige Erwerbst&auml;tigkeit aufnimmt und der obligatorischen beruflichen
Vorsorge nicht mehr unterstellt ist;
c wenn der Betrag der Austrittsleistung kleiner ist als der Jahresbeitrag der versicherten Person
(Arbeitnehmerbeitr&auml;ge) bei Beendigung des Arbeitsverh&auml;ltnisses.
2 Die Barauszahlung kann nur mit schriftlicher Zustimmung des Ehegatten erfolgen. Der Ehegatte
ist verpflichtet, pers&ouml;nlich bei der BPK vorzusprechen oder die Unterschrift auf eigene Kosten
amtlich beglaubigen zu lassen.
3 Die BPK ist erm&auml;chtigt, alle ihr erforderlich erscheinenden Nachweise einzufordern und die Auszahlung bis zu deren Vorlegung aufzuschieben.
1 Das Mitglied kann bis 3 Jahre vor dem ordentlichen R&uuml;cktrittsalter (Standardvorsorgeplan: bis
zum 62. Altersjahr, Vorsorgeplan Kantonspolizei: bis zum 59. Altersjahr) einen Betrag f&uuml;r Wohneigentum zum eigenen Bedarf vorbeziehen oder verpf&auml;nden.
2 Der Betrag f&uuml;r einen Vorbezug oder eine Verpf&auml;ndung ist bis maximal zur H&ouml;he der Austrittsleistung (vorgehalten bleibt Abs. 3) m&ouml;glich.
3 Hat die versicherte Person das 50. Altersjahr &uuml;berschritten, darf sie h&ouml;chstens den gr&ouml;sseren der
beiden nachfolgenden Betr&auml;ge beanspruchen:
a den im Alter 50 ausgewiesenen Betrag der Austrittsleistung, erh&ouml;ht um die nach dem Alter 50
vorgenommenen R&uuml;ckzahlungen und vermindert um den Betrag, der aufgrund von Vorbez&uuml;gen oder Pfandverwertungen nach dem Alter 50 f&uuml;r das Wohneigentum eingesetzt worden
b die H&auml;lfte der Differenz zwischen der Austrittsleistung im Zeitpunkt des Vorbezugs und der f&uuml;r
das Wohneigentum in diesem Zeitpunkt bereits eingesetzten Austrittsleistung.
4 Vorbehalten bleibt Art. 12 Abs. 7, wonach Eink&auml;ufe, die in den letzten 3 Jahren geleistet wurden,
nicht in Kapitalform bezogen werden k&ouml;nnen.
5 F&uuml;r Vorbez&uuml;ge und Verpf&auml;ndungen kann die BPK Bearbeitungsgeb&uuml;hren erheben. Diese sind in
einem Kostenreglement festzuhalten.
6 Der Mindestbetrag f&uuml;r den Vorbezug betr&auml;gt CHF 20'000. Dieser gilt nicht f&uuml;r den Erwerb von
Anteilscheinen an einer Wohnbaugenossenschaft und &auml;hnlichen Beteiligungen.
7 Der Vorbezug kann alle 5 Jahre geltend gemacht werden.
8 Ist die versicherte Person verheiratet, so bed&uuml;rfen der Vorbezug und/oder die Verpf&auml;ndung der
Zustimmung des Ehepartners. Der Ehegatte ist verpflichtet, pers&ouml;nlich bei der BPK vorzusprechen oder die Unterschrift auf eigene Kosten amtlich beglaubigen zu lassen.
9 Bei Auszahlung eines Vorbezugs oder der Verwertung eines Pfandes werden das Sparguthaben
herabgesetzt und die versicherten Leistungen entsprechend gek&uuml;rzt; Art. 54 Abs. 1 und Abs. 2 gelten sinngem&auml;ss.
1 Der Vorbezug kann zur&uuml;ckbezahlt werden,
a bis 3 Jahre vor dem ordentlichen R&uuml;cktrittsalter;
b bis zum Eintreten eines anderen Vorsorgefalls oder bis zum Austritt.
2 Der Vorbezug muss zur&uuml;ckbezahlt werden,
a wenn das Wohneigentum bis 3 Jahre vor dem ordentlichen R&uuml;cktrittsalter ver&auml;ussert wird;
b wenn beim Tod der versicherten Person bis 3 Jahre vor dem ordentlichen R&uuml;cktrittsalter keine
Vorsorgeleistungen f&auml;llig werden.
3 Der Mindestbetrag f&uuml;r eine R&uuml;ckzahlung ist CHF 20'000. Ist der ausstehende Vorbezug kleiner als
CHF 20'000, so ist die R&uuml;ckzahlung in einem Betrag zu leisten.
4 Mit dem zur&uuml;ckbezahlten Betrag wird das Sparguthaben erh&ouml;ht.
Im &Uuml;brigen gelten die gesetzlichen Bestimmungen &uuml;ber die Wohneigentumsf&ouml;rderung mit Mitteln
der beruflichen Vorsorge sowie deren Ausf&uuml;hrungsbestimmungen.
1 Ein unbezahlter Urlaub von bis zu 1 Monat ist der BPK nicht zu melden. Die Versicherung wird im
gleichen Umfang wie vor dem unbezahlten Urlaub weitergef&uuml;hrt. Das Inkasso bleibt unver&auml;ndert.
2 Ein unbezahlter Urlaub mit einer Dauer von mehr als 1 Monat ist der BPK vor Beginn des Urlaubs
durch den Arbeitgeber zu melden. Die versicherte Person bleibt gegen die Risiken Tod und Invalidit&auml;t mit den vor Beginn des unbezahlten Urlaubs versicherten Leistungen versichert. Sie hat
w&auml;hrend der Urlaubsdauer sowohl die Arbeitnehmer- wie auch die Arbeitgeberrisikobeitr&auml;ge zu
entrichten. Die Risikobeitr&auml;ge werden sp&auml;testens bei Beendigung des Urlaubs f&auml;llig und dem Arbeitgeber im Rahmen des Inkassos in Rechnung gestellt. Das Sparguthaben wird w&auml;hrend des
unbezahlten Urlaubs verzinst. Dem Sparguthaben werden keine Spargutschriften gutgeschrieben.
3 Arbeitet die versicherte Person w&auml;hrend des unbezahlten Urlaubes bei einem anderen Arbeitgeber, der der BPK angeschlossen ist, und ist sie versicherungspflichtig, so erfolgt die Versicherung
der Anstellung gem&auml;ss den Bestimmungen des entsprechenden Reglements. Die Risikoversicherung gem&auml;ss Abs. 2 ist damit hinf&auml;llig. Wird der bisherige versicherte Lohn nicht mehr erreicht,
erfolgt die Herabsetzung, vorbehalten bleibt Art. 64.
4 Erfolgt die Anstellung w&auml;hrend des unbezahlten Urlaubes durch einen nicht der BPK angeschlossenen Arbeitgeber, endet die Versicherungspflicht bei der BPK ab dem Datum der Neuanstellung.
Die Austrittsleistung wird gem&auml;ss Art. 55 ff. an die neue Vorsorgeeinrichtung &uuml;bertragen, sofern
nicht Anspruch auf Altersleistungen gem&auml;ss Art. 25 ff. entsteht.
1 Die versicherte Person kann ihren bisherigen versicherten Lohn im Falle einer Reduktion des
massgebenden Jahreslohns auf freiwilliger Basis weiterversichern. Auf dem freiwillig beibehaltenen Teil des versicherten Lohns hat sie sowohl die Arbeitnehmer- wie auch die Arbeitgeberbeitr&auml;ge zu entrichten. Der Vorsorgeplan und die Sparvariante gem&auml;ss der laufenden Anstellung gelangen zur Anwendung. Die Beitr&auml;ge entsprechen den Ans&auml;tzen gem&auml;ss Art. 13, Art. 14 und Art. 15.
Die Beitr&auml;ge werden zusammen mit den restlichen Beitr&auml;gen dem Arbeitgeber im Rahmen des
Inkassos in Rechnung gestellt.
2 Die Weiterversicherung des bisherigen versicherten Lohns ist m&ouml;glich, sofern folgende Voraussetzungen kumulativ erf&uuml;llt sind:
a die versicherte Person ist gem&auml;ss Art. 3 versicherungspflichtig;
b die versicherte Person muss bei der Reduktion des versicherten Lohns das 58. Altersjahr vollendet haben;
c die Reduktion des massgebenden Jahreslohns betr&auml;gt h&ouml;chstens 50 %;
d die versicherte Person beantragt auf der Reduktion des versicherten Lohns keinen Teilaltersr&uuml;cktritt gem&auml;ss Art. 27.
3 Die Weiterversicherung des bisherigen versicherten Lohns kann l&auml;ngstens bis zur Erreichung des
ordentlichen R&uuml;cktrittsalters erfolgen.
4 Sind die Voraussetzungen gem&auml;ss Abs. 2 Bst. b und Bst. c zum Zeitpunkt der Reduktion des versicherten Lohns nicht erf&uuml;llt, so ist die Weiterversicherung des bisherigen versicherten Lohns f&uuml;r
maximal 2 Jahre nach der Erstentstehung m&ouml;glich.
5 Lohn- und Besch&auml;ftigungsgraderh&ouml;hungen f&uuml;hren zur Verminderung des weiterversicherten
Lohns. Der maximale versicherte Lohn bleibt bis zur Aufl&ouml;sung der Weiterversicherung unver&auml;ndert.
6 Die Weiterversicherung muss bis 30 Tage nach der Reduktion des versicherten Lohns beantragt
werden. Die versicherte Person kann auf Ende jeden Monats, unter Einhaltung einer K&uuml;ndigungsfrist von 30 Tagen, die Weiterversicherung k&uuml;ndigen. Die K&uuml;ndigung hat schriftlich zu erfolgen.
1 Scheidet die versicherte Person aus der obligatorischen Versicherung aus, so kann sie die Vorsorge im bisherigen Umfang f&uuml;r l&auml;ngstens 2 Jahre weiterf&uuml;hren. Davon ausgenommen sind Personen, die
a ein neues Arbeitsverh&auml;ltnis antreten, f&uuml;r das sie der obligatorischen Versicherung gem&auml;ss BVG
unterstehen;
b im Hauptberuf eine selbstst&auml;ndige Erwerbst&auml;tigkeit aufnehmen.
2 Tritt w&auml;hrend der Laufzeit der externen Versicherung die Situation gem&auml;ss Abs. 1 Bst. a oder
Bst. b ein, hat die versicherte Person dies der BPK unverz&uuml;glich mitzuteilen. In diesem Fall wird
die externe Versicherung auf den Zeitpunkt des Ereignisses aufgehoben und die Austrittsleistung
3 Erreicht die versicherte Person w&auml;hrend der Laufzeit der externen Versicherung das ordentliche
R&uuml;cktrittsalter, erh&auml;lt sie Anspruch auf die Altersleistungen gem&auml;ss Art. 25 ff.
4 Nach Ablauf der 2-j&auml;hrigen Laufzeit wird die externe Versicherung beendet. Es wird die Austrittsleistung ausgerichtet, sofern kein Anspruch auf Altersleistungen gem&auml;ss Art. 25 ff. entsteht.
5 Als Berechnungsgrundlage dient der letzte versicherte Lohn vor der externen Versicherung.
6 Die versicherte Person entrichtet die Beitr&auml;ge gem&auml;ss Art. 13, Art. 14 und Art. 15. Die Beitr&auml;ge
werden monatlich in Rechnung gestellt.
7 Kommt die versicherte Person mit 3 Monatsbeitr&auml;gen in Verzug, so kann die externe Versicherung auf Ende des laufenden Monats durch die BPK gek&uuml;ndigt werden. In diesem Fall wird die
Austrittsleistung ausgerichtet, sofern kein Anspruch auf Altersleistungen gem&auml;ss Art. 25 ff. entsteht. Die ausstehenden Beitr&auml;ge werden mit der Austrittsleistung bzw. der Rente verrechnet.
8 Die externe Versicherung muss bis 30 Tage nach Beendigung der Anstellung beantragt werden.
Die versicherte Person kann auf Ende jeden Monates, unter Einhaltung einer K&uuml;ndigungsfrist von
30 Tagen, die externe Versicherung k&uuml;ndigen. Die K&uuml;ndigung hat schriftlich zu erfolgen.
1 Arbeitet die versicherte Person nach Erreichen des ordentlichen R&uuml;cktrittsalters weiter, hat sie
die M&ouml;glichkeit, anstelle des Bezuges einer Altersrente einen Rentenaufschub zu verlangen. Der
Rentenaufschub ist m&ouml;glich bis zur definitiven Aufgabe der Erwerbst&auml;tigkeit, l&auml;ngstens jedoch
bis zur Vollendung des 70. Altersjahres. Ein Teilaltersr&uuml;cktritt ist analog Art. 25 m&ouml;glich.
2 Invalidenleistungen sind w&auml;hrend des Rentenaufschubes nicht mehr versichert.
3 Das Sparguthaben wird w&auml;hrend des Rentenaufschubes weiterhin gem&auml;ss dem von der Verwaltungskommission bestimmten Zinssatz verzinst. Geleistete Sparbeitr&auml;ge werden dem Sparguthaben gutgeschrieben.
4 Der f&uuml;r die Berechnung der Altersleistung massgebende Umwandlungssatz wird gem&auml;ss Ziffer 3
Abs. 2, Anhang 1 entsprechend erh&ouml;ht.
1 Die Verwaltungskommission ist das oberste Organ der BPK.
2 Die Verwaltungskommission setzt sich aus 5 Arbeitnehmer- und 5 Arbeitgebervertretern zusammen. Die Arbeitnehmervertreter werden von der Delegiertenversammlung gew&auml;hlt. F&uuml;r die
Wahl der Arbeitgebervertreter ist der Regierungsrat des Kantons Bern zust&auml;ndig. Die Amtsdauer
betr&auml;gt 4 Jahre. Die Wahl innerhalb einer Amtsdauer gilt nur f&uuml;r die restliche Dauer. Die Wiederwahl ist zul&auml;ssig.
3 Die Verwaltungskommission konstituiert sich selbst.
4 Die Aufgaben und Kompetenzen der Verwaltungskommission, die Art und Weise der Einberufung
und der Beschlussfassung und die weiteren Bestimmungen sind im Organisations- und Gesch&auml;ftsreglement festgehalten.
1 Die Delegiertenversammlung setzt sich aus versicherten Personen der BPK zusammen. Diese
werden von den Versicherten f&uuml;r die Dauer von 4 Jahren gew&auml;hlt. Die angeschlossenen Arbeitgeber und die Landesteile sind angemessen zu ber&uuml;cksichtigen.
2 Ihre Mitgliederzahl und ihre Organisation sind in einem gesonderten Reglement festgelegt. Aufgaben und Kompetenzen sind im PKG geregelt.
Die von der Verwaltungskommission bezeichnete Revisionsstelle pr&uuml;ft die BPK im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften.
Der von der Verwaltungskommission gew&auml;hlte Experte f&uuml;r berufliche Vorsorge &uuml;berpr&uuml;ft periodisch
die BPK im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften.
1 Die BPK &uuml;bergibt der versicherten Person mindestens einmal pro Jahr einen Vorsorgeausweis.
2 Der Vorsorgeausweis gibt der versicherten Person Auskunft &uuml;ber ihre individuellen Versicherungsbedingungen, insbesondere &uuml;ber die versicherten Leistungen, den versicherten Lohn, die
Beitr&auml;ge und die Austrittsleistung. Bei einer Abweichung zwischen dem Vorsorgeausweis und
dem vorliegenden Reglement ist Letzteres massgebend.
3 Die BPK informiert die versicherte Person mindestens einmal pro Jahr in geeigneter Weise &uuml;ber
die Organisation und die Finanzierung der BPK sowie &uuml;ber die Zusammensetzung der Verwaltungskommission.
4 Auf Anfrage zu Informationen &uuml;ber den Kapitalertrag, den versicherungstechnischen Risikoverlauf, die Verwaltungskosten, die Deckungskapitalberechnung, die Reservebildung sowie den Deckungsgrad &uuml;bergibt die BPK der versicherten Person ein Exemplar der Jahresrechnung und des
Jahresberichts.
1 Alle mit der Verwaltung, der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung und der Kontrolle der BPK beauftragten Personen
haften f&uuml;r den Schaden, den sie ihr absichtlich oder fahrl&auml;ssig zuf&uuml;gen.
2 Der Arbeitgeber haftet f&uuml;r Sch&auml;den, die der BPK entstehen, wenn er ihr die f&uuml;r sie wichtigen Informationen nicht mitteilt (insbesondere: Beitritt neu zu versichernder Personen, L&ouml;hne,
Lohn&auml;nderungen, Austritte usw.).
3 Die in Abs. 1 erw&auml;hnten Personen unterstehen der Schweigepflicht in Bezug auf alle Angelegenheiten und Informationen vertraulichen Charakters, welche die BPK, den Arbeitgeber oder die
versicherten Personen betreffen und &uuml;ber die sie in Aus&uuml;bung ihrer T&auml;tigkeit Kenntnis erhalten.
Diese Verpflichtung bleibt auch nach Aufgabe ihrer T&auml;tigkeit bei der BPK bestehen.
1 Die H&ouml;he der Beitr&auml;ge zur Erf&uuml;llung des Finanzierungsplans richtet sich nach den Vorgaben im
2 Werden die Vorgaben des Finanzierungsplans, insbesondere der vorgegebene Deckungsgrad
nicht erreicht, erarbeitet die BPK gem&auml;ss den Regelungen des PKG einen Sanierungsplan, um den
vorgegebenen Deckungsgrad zu erreichen.
Die versicherte Person und die Arbeitgeber leisten Finanzierungsbeitr&auml;ge, wenn dies zur Erf&uuml;llung
des Finanzierungsplans notwendig ist. Die Finanzierungsbeitr&auml;ge gem&auml;ss Ziffer 3 des anwendbaren
Vorsorgeplans werden in Prozenten des versicherten Lohns vom Regierungsrat festgelegt.
Die versicherte Person und die Arbeitgeber leisten Beitr&auml;ge an die Sanierung, wenn dies zur Erf&uuml;llung des Sanierungsplans notwendig ist. Die Sanierungsbeitr&auml;ge gem&auml;ss Ziffer 3 des anwendbaren
1 F&uuml;r Streitigkeiten zwischen der BPK, Arbeitgebern und Anspruchsberechtigten sind die von den
Kantonen gem&auml;ss Art. 73 BVG bezeichneten Gerichte zust&auml;ndig. Diese sind auch zust&auml;ndig f&uuml;r
Streitigkeiten gem&auml;ss Art. 73 Abs. 1 Bst. a-d BVG.
2 Gerichtsstand f&uuml;r Streitigkeiten bez&uuml;glich Auslegung, Anwendung oder Nichtanwendung der
Bestimmungen dieses Reglements ist der schweizerische Sitz oder Wohnsitz des Beklagten oder
der Ort des Betriebes in der Schweiz, bei dem die versicherte Person angestellt wurde.
3 Die Entscheide der kantonalen Gerichte k&ouml;nnen mit Beschwerde in &ouml;ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht angefochten werden.
F&uuml;r versicherte Personen, deren Arbeitsverh&auml;ltnis am 31. Dezember 2014 endet und am 1. Januar
2015 Anspruch auf eine Rente entsteht, gelten f&uuml;r die Berechnung der Altersrente die bisherigen
Bestimmungen. Diese Regelung gilt sinngem&auml;ss f&uuml;r einen Teilaltersr&uuml;cktritt.
1 F&uuml;r die individuelle &Uuml;bergangseinlage gelten die Bestimmungen gem&auml;ss Art. 49 bis Art. 51 PKG.
2 Bei versicherten Personen, die nach dem 1. Januar 2014 in die Versicherung aufgenommen wurden und bei denen die &Uuml;bertragung der Austrittsleistung von Vorsorgeeinrichtungen und Guthaben von Freiz&uuml;gigkeitseinrichtungen bzw. Freiz&uuml;gigkeitspolicen in der Schweiz bis zum
31. Dezember 2015 erfolgt, kann die BPK die individuelle &Uuml;bergangseinlage neu berechnen.
1 Das Inkrafttreten des Reglements per 1. Januar 2015 hat keine Auswirkungen auf den Betrag der
laufenden Renten und die bereits zugesprochenen Teuerungszulagen. F&uuml;r die k&uuml;nftige Anpassung an die Teuerung (Art. 22), die &Uuml;berentsch&auml;digungsberechnung (Art. 21) und die mit den laufenden Renten verbundenen Anwartschaften gelten die vorliegenden reglementarischen Bestimmungen.
2 F&uuml;r bei Inkrafttreten dieses Reglements bereits laufende Invalidenrenten gelten die bisherigen
Bestimmungen des bisherigen BPK Reglements Nr. 1, auch f&uuml;r den Fall einer Rentenrevision.
1 F&uuml;r versicherte Personen, welche am 31. Dezember 2014 bei der BPK versichert waren, gilt bis
am 31. Dezember 2021 eine Rentenuntergrenze auf den Altersleistungen. Diese Rentenuntergrenze findet Anwendung im R&uuml;cktrittsalter 60 bis 65.
2 Die Rentenuntergrenze bedeutet, dass die zur Auszahlung gelangende Altersrente nominell mindestens 98 % der am 31. Dezember 2014 versicherten Altersrente in den R&uuml;cktrittsaltern 60 bis
65 entspricht.
3 F&uuml;r versicherte Personen mit Jahrgang 1954 und &auml;lter gilt bei unver&auml;nderten Anstellungsbedingungen beim Altersr&uuml;cktritt im Jahr 2015 mindestens die ihnen am 31. Dezember 2014 zustehende Altersrente als Rentenuntergrenze.
4 Die Rentenuntergrenze entf&auml;llt bei:
a Reduktion des versicherten Lohns (soweit es sich nicht um die Folge eines Teilaltersr&uuml;cktritts
respektive einer Teilinvalidit&auml;t handelt);
b Vorbezug f&uuml;r Wohneigentum;
c Auszahlungen bei Ehescheidung;
d einer Finanzierung unterhalb des Niveaus des Standardvorsorgeplans;
e Bez&uuml;gern einer Altersrente, die bei einem bei der BPK angeschlossenen Arbeitgeber einen gem&auml;ss diesem Vorsorgereglement zu versichernden Lohn erzielen.
1 F&uuml;r versicherte Personen, die am 31. Dezember 2014 eine &Uuml;berbr&uuml;ckungsrente beziehen, gelten
die bisherigen Bestimmungen unver&auml;ndert.
2 Versicherte Personen, welche am 31. Dezember 2014 bei der BPK versichert waren und deren
Anspruch auf eine Altersrente nach vollendetem 60. Altersjahr innerhalb von 2 Jahren nach Inkrafttreten dieses Reglements beginnt, haben gem&auml;ss den bisherigen Bestimmungen Anspruch
auf eine &Uuml;berbr&uuml;ckungsrente.
3 Versicherte Personen, welche am 31. Dezember 2014 bei der BPK versichert waren und deren
Anspruch auf eine Altersrente nach vollendetem 60. Altersjahr innerhalb von 4 Jahren nach Inkrafttreten dieses Reglements beginnt, haben ebenfalls gem&auml;ss den bisherigen Bestimmungen
Anspruch auf eine &Uuml;berbr&uuml;ckungsrente. Die H&ouml;he der &Uuml;berbr&uuml;ckungsrente vermindert sich jedoch um die H&auml;lfte.
4 Die gem&auml;ss Abs. 2 und Abs. 3 entstandenen Renten werden nicht an die Lohn- und Preisentwicklung der AHV angepasst.
5 Erzielen Bez&uuml;ger einer Altersrente bei einem bei der BPK angeschlossenen Arbeitgeber einen gem&auml;ss diesem Reglement zu versichernden Lohn, wird die &Uuml;berbr&uuml;ckungsrente im Verh&auml;ltnis zum
Besch&auml;ftigungsgrad gek&uuml;rzt.
1 Die BPK gew&auml;hrt eine Erh&ouml;hung der Risikoleistung gem&auml;ss Art. 57 PKG, wenn eine versicherte
Person bis am 31. Dezember 2017 invalid wird oder stirbt.
2 Die Erh&ouml;hung wird nur denjenigen Personen gew&auml;hrt, die bereits am 31. Dezember 2014 bei der
BPK versichert waren.
3 Sie entspricht einem festen Frankenbetrag.
4 Sie entspricht der Differenz zwischen
a der Leistung, die f&uuml;r die betreffende Person nach dem am 31. Dezember 2014 g&uuml;ltigen Vorsorgereglement ausbezahlt worden w&auml;re, und
b der Leistung, die f&uuml;r die betreffende Person nach dem zum Zeitpunkt der Invalidit&auml;t bzw. des
Todes g&uuml;ltigen Vorsorgereglement ausbezahlt wird, wobei die &Uuml;bergangseinlagen vollumf&auml;nglich eingerechnet werden.
5 Ergibt die Differenz einen negativen Betrag, wird kein Abzug auf der Risikoleistung vorgenommen.
Das Sparguthaben per 1. Januar 2015 der am 31. Dezember 2014 nach bisherigem Reglement versicherten Personen entspricht der Austrittsleistung gem&auml;ss bisherigem Reglement.
1 Versicherte Personen, die am 31. Dezember 2014 den Bestimmungen gem&auml;ss Art. 61 Abs. 6 Reglement Nr. 1 der BPK unterstellt waren, k&ouml;nnen den freiwillig am 31. Dezember 2014 weiterversicherten Verdienst ohne zeitliche Begrenzung beibehalten, l&auml;ngstens bis zur Vollendung des ordentlichen R&uuml;cktrittsalters. Art. 64 Abs. 5 wird auch f&uuml;r bestehende Weiterversicherungen angewandt.
2 Der freiwillig versicherte Verdienst wird per 1. Januar 2015 als Bestandteil des versicherten Lohns
neu berechnet. Dabei wird der gegen&uuml;ber Art. 12 Abs. 2 Reglement Nr. 1 der BPK ge&auml;nderte Koordinationsbetrag gem&auml;ss Art. 9 ber&uuml;cksichtigt.
1 Versicherte Personen die vor dem 1. Januar 2009 eine Versicherung gem&auml;ss Art. 5 Abs. 5 Reglement Nr. 1 der BPK hatten, behalten diese ohne zeitliche Begrenzung, l&auml;ngstens bis zur Vollendung des ordentlichen R&uuml;cktrittsalters. Alle Einzelmitgliedschaften, welche am 31. Dezember
2014 bestanden, werden weitergef&uuml;hrt. Art. 65 Abs. 5 wird auch f&uuml;r bestehende Einzelmitgliedschaften angewandt.
2 Der versicherte Verdienst von Einzelmitgliedschaften wird per 1. Januar 2015 neu berechnet.
Dabei wird der gegen&uuml;ber Art. 12 Abs. 2 Reglement Nr. 1 der BPK ge&auml;nderte Koordinationsbetrag
gem&auml;ss Art. 9 ber&uuml;cksichtigt.
Das Inkrafttreten des Reglements per 1. Januar 2015 hat keine Auswirkungen auf den Betrag der
laufenden Sonderrenten und der dazugeh&ouml;rigen &Uuml;berbr&uuml;ckungsrenten. Mit Erreichen des ordentlichen R&uuml;cktrittsalters wird die Sonderrente durch eine Altersrente abgel&ouml;st. F&uuml;r am 31. Dezember
2014 laufende Sonderrenten entspricht die H&ouml;he der Altersrente mindestens der H&ouml;he der Sonderrente. Ist das vorhandene Sparguthaben f&uuml;r die Finanzierung der Altersrente im Umfang der Sonderrente nicht ausreichend, wird es mittels einer Einmaleinlage erh&ouml;ht. Die Kosten f&uuml;r die Einmaleinlage gehen zu Lasten des Arbeitgebers.
Mutationen von Lohndaten durch den Arbeitgeber, welche nach dem 1. Januar 2015 erfolgen und
f&uuml;r eine Zeitperiode vor dem 1. Januar 2015 g&uuml;ltig sind, werden bei Eintritten und Austritten generell ber&uuml;cksichtigt. Alle &uuml;brigen Mutationen erfolgen nur in Ausnahmef&auml;llen und mit begr&uuml;ndetem
Gesuch durch den Arbeitgeber unter Zustimmung der versicherten Person. Die BPK entscheidet &uuml;ber
das Gesuch.
F&uuml;r die versicherten Personen von Arbeitgebern, welche bereits vor Inkrafttreten des vorliegenden
Reglements mit Vertrag der BPK angeschlossen waren, d&uuml;rfen die abweichenden Vorsorgepl&auml;ne nur
im Einverst&auml;ndnis mit dem Personal oder der allf&auml;lligen Arbeitnehmervertretung des betreffenden
Arbeitgebers und im Rahmen eines neuen Anschlussvertrages vereinbart werden.
Die Verwaltungskommission kann dieses Reglement sowie die Anh&auml;nge jederzeit &auml;ndern.
1 Dieses Reglement wurde in deutscher Sprache erstellt; es kann in andere Sprachen &uuml;bersetzt
2 Bei Abweichungen zwischen dem deutschen Text und einer &Uuml;bersetzung ist der deutsche Text
1 Dieses Reglement tritt am 1. Januar 2015 in Kraft.
2 Es ersetzt das am 1. Januar 1994 in Kraft gesetzte Reglement Nr. 1: Mitgliedschaft und Leistungen, Reglement Nr. 4: Vorbezug und Verpf&auml;ndung zur Finanzierung von Wohneigentum zum eigenen Bedarf; &Uuml;bertragungen bei Ehescheidung; Leistungsk&uuml;rzung und Wiedereinkauf, Reglement Nr. 9: Schwankungen des versicherten Verdienstes, Reglement Nr. 10: Saisonniers, Reglement Nr. 12: Einbezug von besonderen Zulagen und Nebenbez&uuml;gen.
Bern, 4. November 2014
Namens der Verwaltungskommission
Hansj&uuml;rg Schwander
2 Der obere Grenzbetrag gem&auml;ss Art. 7 Abs. 3 f&uuml;r die Begrenzung des massgebenden Jahreslohns
betr&auml;gt:
CHF 846'000
3 Der Koordinationsbetrag gem&auml;ss Art. 9 Abs. 1 Bst. b zur Berechnung des versicherten Lohns betr&auml;gt:
CHF 24'675
1 Die Eintrittsschwelle entspricht der Eintrittsschwelle gem&auml;ss BVG:
1 Der unterj&auml;hrige Zinssatz f&uuml;r das Sparguthaben gem&auml;ss Art. 10 entspricht:
2 Der Jahresendzinssatz f&uuml;r das Sparguthaben gem&auml;ss Art. 10 entspricht:
Beschluss im Dezember 2015
3 Der Zinssatz f&uuml;r die Projektion des Sparguthabens gem&auml;ss Art. 10 entspricht:
4 Der unterj&auml;hrige Zinssatz f&uuml;r das Konto &Uuml;berbr&uuml;ckungsrente gem&auml;ss Art. 32 entspricht:
5 Der Jahresendzinssatz f&uuml;r das Konto &Uuml;berbr&uuml;ckungsrente gem&auml;ss Art. 32 entspricht:
6 Der Zinssatz f&uuml;r die Projektion des Guthabens des Kontos &Uuml;berbr&uuml;ckungsrente gem&auml;ss Art. 32
7 Der unterj&auml;hrige Zinssatz f&uuml;r das Konto vorzeitiger Altersr&uuml;cktritt gem&auml;ss Art. 29 Abs. 3 entspricht:
8 Der Jahresendzinssatz f&uuml;r das Konto vorzeitiger Altersr&uuml;cktritt gem&auml;ss Art. 29 Abs. 3 entspricht:
9 Der Zinssatz f&uuml;r die Projektion des Guthabens des Kontos vorzeitiger Altersr&uuml;cktritt gem&auml;ss
Art. 29 Abs. 3 entspricht:
10 Der Zinssatz f&uuml;r die Berechnung der Invalidenrente entspricht dem technischen Zinssatz.
11 Der technische Zinssatz entspricht:
1985 − 2002
12 Der BVG-Mindestzinssatz wird vom Bundesrat festgelegt; er betr&auml;gt:
13 Der Verzugszinssatz f&uuml;r Austrittsleistungen wird vom Bundesrat festgelegt (Art. 7 FZV); er betr&auml;gt:
R&uuml;cktrittsalter
1 Es kommen die folgenden Umwandlungss&auml;tze zur Anwendung:
2 F&uuml;r versicherte Personen, welche sich nach dem 65. Altersjahr pensionieren lassen, kommen die
folgenden Umwandlungss&auml;tze zur Anwendung:
3 Zwischenwerte werden durch lineare Interpolation ermittelt.
Beginn der Auszahlung
Alter bei Beendigung der Auszahlung
1 Die lebensl&auml;ngliche K&uuml;rzung der Altersrente entspricht f&uuml;r eine &Uuml;berbr&uuml;ckungsrente von
CHF 1'000 folgendem Betrag (in CHF):
2 Das Alter der versicherten Person wird in Jahren und Monaten berechnet; f&uuml;r Bruchteile eines
Jahres werden die Ans&auml;tze anteilm&auml;ssig berechnet.
4'114
4'322
4'655
5'012
5'265
5'670
5'957
6'106
3'483
4'244
4'459
4'570
5'431
&Uuml;berbr&uuml;ckungsrente ab Alter
2'353
4'360
1 Der maximal m&ouml;gliche Betrag f&uuml;r die Vorfinanzierung der &Uuml;berbr&uuml;ckungsrente entspricht f&uuml;r
eine &Uuml;berbr&uuml;ckungsrente von CHF 1'000 folgendem Betrag (in CHF):
2 Das Alter der versicherten Person entspricht der Differenz zwischen dem laufenden Kalenderjahr
und dem Geburtsjahr. Zwischenwerte werden durch lineare Interpolation ermittelt.
Anhang 2 Standardvorsorgeplan
Als ordentliches R&uuml;cktrittsalter im Standardvorsorgeplan gilt das Alter 65.
Spargutschriften a
Spargutschriften in % des VL
a Art. 1d BVV 2
Spar- und Risikobeitr&auml;ge
Sparbeitr&auml;ge
Basis AN
Risikobeitr&auml;ge AN
Risikobeitr&auml;ge AG
Gem&auml;ss RRB Nr. 1041/2014
Freiwillige Sparbeitr&auml;ge
Arbeitnehmerbeitr&auml;ge
1 Das maximal m&ouml;gliche Sparguthaben wird in Prozenten des versicherten Lohns und unter Ber&uuml;cksichtigung des Alters der versicherten Person festgelegt:
und dem Geburtsjahr.
1 Die maximal m&ouml;gliche Einkaufssumme f&uuml;r die Vorfinanzierung der K&uuml;rzung der Altersleistungen
bei vorzeitigem Altersr&uuml;cktritt wird in Prozenten des versicherten Lohns und unter Ber&uuml;cksichtigung des Alters und des Alters des vorzeitigen Altersr&uuml;cktritts der versicherten Person festgelegt:
Sparvariante Basis
Maximal m&ouml;gliche Einkaufssumme zur Finanzierung
des vorzeitigen Altersr&uuml;cktritts in % des versicherten Lohns
Sparvariante Plus 2
Sparvariante Plus 4
Anhang 3 Vorsorgeplan Kantonspolizei
Als ordentliches R&uuml;cktrittsalter im Vorsorgeplan Polizei gilt das Alter 62.
&Uuml;R AN
&Uuml;R AG
Spar-, Risiko- und &Uuml;berbr&uuml;ckungsrentenbeitr&auml;ge
Sparvariante Minus 2
2 Der Anspruch entspricht der Summe von 3 Jahresbetr&auml;gen der maximalen AHV-Jahresrente. Die
monatliche &Uuml;berbr&uuml;ckungsrentenzahlung darf 1/12 der maximalen AHV-Jahresrente nicht &uuml;bersteigen. Der Betrag der maximalen AHV-Jahresrente wird im Verh&auml;ltnis zum Besch&auml;ftigungsgrad
im Zeitpunkt des Altersr&uuml;cktritts ber&uuml;cksichtigt.
3 Beim Teilaltersr&uuml;cktritt und beim (Teil-)Kapitalbezug reduziert sich der maximale Anspruch gem&auml;ss Abs. 2 im Verh&auml;ltnis der Reduktion des Sparguthabens.
4 Sofern die &Uuml;berbr&uuml;ckungsrente weniger als 1/12 der maximalen AHV-Jahresrente betr&auml;gt, kann
die &Uuml;berbr&uuml;ckungsrente im Vorsorgeplan Kantonspolizei erh&ouml;ht werden. Es gelten die Bestimmungen gem&auml;ss Art. 30 ff.
5 Die gem&auml;ss Abs. 2 und Abs. 3 entstandenen Renten werden nicht an die Lohn- und Preisentwicklung der AHV angepasst.
6 Erzielen Bez&uuml;ger einer Altersrente im Vorsorgeplan Kantonspolizei einen gem&auml;ss diesem Reglement im Vorsorgeplan Kantonspolizei zu versichernden Lohn, wird die &Uuml;berbr&uuml;ckungsrente im
Verh&auml;ltnis zum Besch&auml;ftigungsgrad gek&uuml;rzt.
7 Die &Uuml;berbr&uuml;ckungsrente wird mit Arbeitnehmer- und Arbeitgeberbeitr&auml;gen (Ziffer 3, Anhang 3)
finanziert. Diese werden vom Regierungsrat festgelegt. Diese Beitr&auml;ge sind nicht Bestandteil des
Sparguthabens gem&auml;ss Art. 11.
Die &Uuml;bergangsbestimmungen ab 1. Januar 2008 betreffend Sonderbestimmungen Kantonspolizei
(Art. 64 BPK Reglement Nr. 1) f&uuml;r versicherte Personen, die im Zeitpunkt der Integration in die Kantonspolizei 58 Jahre alt oder &auml;lter waren, gelten unver&auml;ndert.
2 F&uuml;r versicherte Personen im Vorsorgeplan Kantonspolizei, die am 31. Dezember 2014 bei der BPK
versichert waren und deren Anspruch auf eine Altersrente nach vollendetem 60. Altersjahr innerhalb von 2 Jahren nach Inkrafttreten dieses Reglements beginnt, haben Anspruch auf eine &Uuml;berbr&uuml;ckungsrente gem&auml;ss Ziffer 6, Anhang 3 oder auf eine &Uuml;berbr&uuml;ckungsrente gem&auml;ss den bisherigen Bestimmungen.
Verglichen werden die Summe des Anspruchs gem&auml;ss Ziffer 6, Anhang 3 mit der Summe des Anspruchs aus der &Uuml;berbr&uuml;ckungsrente gem&auml;ss den bisherigen Bestimmungen. Der h&ouml;here der beiden Anspr&uuml;che kommt zur Auszahlung.
1 Versicherte Personen im Vorsorgeplan Kantonspolizei haben ab dem Zeitpunkt des Altersr&uuml;cktritts bis zum Erreichen des ordentlichen AHV-R&uuml;cktrittsalters Anspruch auf eine &Uuml;berbr&uuml;ckungsrente.
4 Die gem&auml;ss Abs. 2 und Abs. 3 entstandenen Renten werden im Zeitpunkt des Altersr&uuml;cktritts (Anspruchsbeginn) festgelegt und bleiben betragsm&auml;ssig bis zum Ende des Anspruchs (Erreichen des
AHV-Alters oder Todesfall) unver&auml;ndert.
3 F&uuml;r versicherte Personen im Vorsorgeplan Kantonspolizei, die am 31. Dezember 2014 bei der BPK
versichert waren und deren Anspruch auf eine Altersrente nach vollendetem 60. Altersjahr innerhalb von 4 Jahren nach Inkrafttreten dieses Reglements beginnt, haben Anspruch auf eine &Uuml;berbr&uuml;ckungsrente gem&auml;ss Ziffer 6, Anhang 3 oder auf die H&auml;lfte einer &Uuml;berbr&uuml;ckungsrente gem&auml;ss
den bisherigen Bestimmungen.