Source: https://www.uibk.ac.at/universitaet/mitarbeiterinnen-im-lehrbetrieb/a-z/
Timestamp: 2019-01-16 04:16:16
Document Index: 174226658

Matched Legal Cases: ['§ 70', '§ 99', '§ 1', '§ 26', '§ 100', '§ 100', '§ 14', '§ 29', '§ 100', '§ 108', '§ 100', '§ 30', '§ 100']

Themen von A-Z – Universität Innsbruck
MitarbeiterInnen im Lehrbetrieb
Ansprechpersonen Personalabteilung
Profil & Aufgaben Referat für Wissenschaftliches Personal
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20% Abzugssteuer
Lehrende mit ausländischem Wohnsitz und ausländischem Aufenthalt sind in Österreich beschränkt steuerpflichtig und unterliegen mit ihren österreichischen Vortragseinkünften aus Lehrveranstaltungen und Gastvorträgen einer pauschalen Abzugsteuer in Höhe von 20% vom gesamten Bruttoeinkommen. Die Abzugsteuer ist eine Form der Einkommenssteuer (§ 70 iVm § 99 EStG).
Anstellungsdauer bei Studentischen MitarbeiterInnen
Die maximale Gesamtbeschäftigungsdauer beträgt vier Jahre. Beschäftigungszeiten als Studentische/r Mitarbeiter/in beginnend mit 01.10.2007 werden in diese vier Jahresfrist eingerechnet.
Arbeitszeit bzw. Arbeitsstunden für Studentische MitarbeiterInnen
Studentische MitarbeiterInnen sind teilzeitbeschäftigte ArbeitnehmerInnen in wissenschaftlicher Verwendung.
Das Beschäftigungsausmaß in der Verwendung als studentische/r MitarbeiterIn darf eine Wochenarbeitszeit von 20 Stunden, während der Lehrveranstaltungszeit, nicht überschreiten. Der einheitliche Arbeitszeitfaktor von 1 (siehe Gehaltstabelle) bedeutet eine 60-minütige Arbeitsstunde pro Woche, d.h. dass die Beauftragung in der Lehre erfolgt nicht in Semesterstunden wie bei den Lehrbeauftragten, sondern in Arbeitsstunden.
Arbeitszeit bzw. Arbeitsstunden für Lehrende (KV-MitarbeiterInnen)
Die Beauftragung von Lehrenden erfolgt in Semesterstunden. Eine Semesterstunde umfasst 15 Unterrichtseinheiten zu je 45 Minuten. In der Betriebsvereinbarung über die Bildung von Lehrveranstaltungskategorien idF. wird auf Basis des mit der Lehrveranstaltungskategorie verbundenen Aufwandes, jeweils ein bestimmter Aufwandsfaktor zugeordnet, der für die Berechnung des Beschäftigungsausmaßes und der Arbeitsstunden inkl. Vor- und Nachbereitung maßgeblich ist.
Antragsveranlagung zur Einkommenssteuer bei beschränkter Steuerpflicht/Abzugssteuer
Auf Antrag kann eine Veranlagung der Einkünfte beim zuständigen österreichischem Finanzamt durchgeführt werden (ArbeitnehmerInnenveranlagung). Dabei können Werbungskosten und inlandsbezogene Sonderausgaben geltend gemacht werden, es wird aber der Steuerbemessungsgrundlage ein Betrag von € 9.000 hinzugerechnet, der bei Anwendung der 20%igen Abzugsteuer nicht zum Tragen kommt. Die Hinzurechnung erfolgt deshalb, da das steuerfreie Existenzminimum grundsätzlich vom Wohnsitzstaat zu berücksichtigen ist.
Weitere Informationen zur (Lohn-)Steuer und zur ArbeitnehmerInnenveranlagung finden Sie hier: Bundesministerium für Finanzen
Ausbildung – höchste abgeschlossene (BIDOK)
Die Leopold-Franzens-Universität Innsbruck ist auf Grund des Bundesgesetzes über die Dokumentation im Bildungswesen (BGBl I Nr. 12/2002 idF - Bildungsdokumentationsgesetz) und der dazugehörigen DurchführungsVO (BGBl. II Nr. 499/2003 idF) verpflichtet, Daten für statistische Zwecke zu erheben. Es ist daher notwendig, dass Sie uns Ihre höchste erfolgreich abgeschlossene (schulische bzw. universitäre) Ausbildung lt. vorgegebenen Definitionen bekannt geben. Falls Ihnen eine Lehrbefugnis (venia docendi, venia legendi) für ein bestimmtes Fach verliehen wurde, übermitteln Sie bitte der Personalabteilung den entsprechenden Bescheid. Ihre persönlichen Daten werden von uns laufend aktualisiert und selbstverständlich vertraulich behandelt.
Bestätigung der höchsten abgeschlossenen Ausbildung:
Grundsätzlich unterliegen Dienstverhältnisse der österreichischen Sozialversicherung aber in Ausnahmefällen kann eine Befreiung bei ausländischen ArbeitnehmerInnen erfolgen.
Befreiung von der Sozialversicherung in Österreich:
Informationsblatt für ausländische Dienstnehmer/Dienstnehmerinnen zur Befreiung von der Sozialversicherungspflicht in Österreich (Stand 2017)
Lohnsteuer/Einkommenssteuer, beschränkte Steuerpflicht:
Siehe Abzugsteuer
Abhängige Dienstverträge:
Das Gehalt wird zum 15. des Monats ausbezahlt. Die gebührenden Sonderzahlungen sind bei Beauftragung im Wintersemester am 15. November sowie am 15. März und bei Beauftragung im Sommersemester am 15. Juni sowie am 15. September fällig. Bei nicht fristgerechter Unterzeichnung des Arbeitsvertrages kann eine pünktliche Gehaltsauszahlung nicht gewährleistet werden.
Das Honorar wird jeweils am Monatsletzten ausbezahlt.
Bitte geben Sie Ihre Titel und akademischen Grade sowie deren Änderungen Ihrer Referentin/Ihrem Referenten der Personalabteilung bekannt.
Es besteht ein Recht, aber keine Verpflichtung zur Führung von verliehenen Titeln und akademischen Graden.
In Anlehnung an die Empfehlungen des zuständigen Bundesministeriums hat die Universität Innsbruck einheitliche Richtlinien zur Führung von Titeln und Graden entwickelt:
Übersicht zur korrekten Reihenfolge und einheitlichen Schreibweise von Amtstiteln und akademischen Graden an der Universität Innsbruck
Ausführliches Informationsblatt zur einheitlichen Schreibweise von abgekürzten Amts- und Berufstiteln und akademischen Graden
Die korrekte Titelführung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wird auf Basis der eingereichten Verleihungsurkunden durch die Personalabteilung vorgenommen. Bei ausländischen Titeln können beglaubigte Übersetzungen und in Österreich nostrifizierte Studienabschlüsse berücksichtigt werden. Eine Führung entsprechender oder ähnlicher inländischer Titel für ausländische Abschlüsse ist ohne Nostrifizierung ausnahmslos unzulässig.
Bitte beachten Sie die Informationen des bm:bwf (Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung, Stand: 2012)
Befreiung vom Steuerabzug als GrenzgängerIn
Bei italienischen Staatsbürgern kann eine Grenzgängerbestätigung des ausländischen Finanzamtes vom österreichischen Steuerabzug (Abzugssteuer) befreien (diese ist auf Grund der DBA-Formulierung bei Lehrenden aus Deutschland und Schweiz leider nicht möglich).
Befristung bei Studentischen MitarbeiterInnen
Die Verträge der studentischen MitarbeiterInnen in der Lehre sind auf 4 Monate befristet.
Wintersemester: 01.10. bis 31.01. oder 16.10. bis 15.02.
Sommersemester: 01.03. bis 30.06. oder 16.03. bis 15.07.
Befristung bei Lehrbeauftragten
Die Verträge von Lehrenden sind grundsätzlich wie folgt befristet:
Durchgängige Beauftragung
Sommersemester: 01.04.-30.09.
Beauftragung nur im Sommersemester
Die berufliche Eingliederung von Menschen mit Behinderungen in den Arbeitsmarkt ist neben der persönlichen Zielsetzung der Betroffenen auch ein universitäres Anliegen. Dafür benötigt die Personalabteilung die Information, in welchem Ausmaß eine allfällige Behinderung vorliegt und eine Kopie des Bescheides des Bundessozialamtes. Die Daten werden selbstverständlich vertraulich behandelt. InhaberInnen von Behindertenausweisen haben die Möglichkeit auf den verschiedenen Parkanlagen der Universität kostenlos zu parken. Für weitergehende Informationen sowie zur Beantragung der Parkberechtigung wenden Sie sich bitte an die Abteilung Gebäude und Infrastruktur.
Beschränkte Steuerpflicht (§ 1 Abs 3 EStG)
Beschränkte Steuerpflicht liegt vor, wenn eine Person im Inland weder einen Wohnsitz noch ihren gewöhnlichen Aufenthalt hat.
Für die Auslegung der Begriffe "Wohnsitz" und "gewöhnlicher Aufenthalt" ist § 26 Bundesabgabenordnung maßgebend.
Bitte melden Sie uns für eine Umstellung auf unbeschränkte Steuerpflicht einen allfälligen inländischen Wohnsitz oder Aufenthalt mit folgendem Formular:
Betriebsvereinbarungen - Dienstrecht für Lehrende
Gleichzeitig mit dem Kollektivvertrag trat am 01.10.2009 die Betriebsvereinbarung über die Bildung von Lehrveranstaltungskategorien (BV-LVK) in Kraft. Sie wurde mehrfach novelliert. Auf Basis des mit den Lehrveranstaltungen verbundenen Aufwandes wird jeweils in der BV-LVK ein bestimmter Arbeitszeitfaktor zugeordnet. Die Lehrveranstaltungskategorie ist u.a. für den anzuwendenden Abgeltungssatz, die Berechnung des Beschäftigungsausmaßes sowie für die Anrechnung der Lehrtätigkeiten auf Lehrverpflichtungen beim wissenschaftlichen Stammpersonal maßgeblich.
Ebenfalls wurde die Betriebsvereinbarung zur Betrauung mit Lehrtätigkeit zu außergewöhnlichen Zeiten abgeschlossen.
An der Universität Innsbruck gelten die vom Kollektivvertrag für die ArbeitnehmerInnen der Universität (KV) vorgegebenen Zeiten als reguläre Lehrveranstaltungszeiten (= Montag bis Freitag 08.00 Uhr bis 21.00 Uhr), die sowohl im Interesse der Studierenden als auch im Interesse der Lehrenden grundsätzlich einzuhalten sind.
Diese Betriebsvereinbarung regelt all jene Fälle, in denen die Betrauung mit Lehrtätigkeit zu „außergewöhnlichen“ Zeiten im Einvernehmen zwischen Universitätsleitung und dem zuständigen Betriebsrat für das Wissenschaftliche Personal möglich ist.
Alle Betriebsvereinbarungen an der Universität Innsbruck finden Sie hier:
http://www.uibk.ac.at/rektorenteam/personal/betriebsvereinbarungen.html
Bitte beachten Sie, dass allgemein gültige wichtige Informationen und Dienstanweisungen über das interne Rundmailservice an Sie gesandt werden, nähere Informationen finden Sie hier.
Employment contract for lecturers (Arbeitsvertrag für LektorInnen)
Employment contract for lecturers - continuing professional education - ULG (Arbeitsvertrag für ULG LektorInnen)
Freelance Part-time Contract (Freier Dienstvertrag für nebenberufliche Lehrende gemäß § 100 Abs 3 bis 5 UG 2002)
Freelance Part-time Contract Guestprofessor (Freier Dienstvertrag § 100 UG Gastprofessor)
Disclaimer of liability - teaching (Haftungsausschluss Lehre)
Act on the documentation in education (Bestätigung der höchsten abgeschlossenen Ausbildung) (BIDOK)
Legal information of the personnel department (Informationen zum Dienstrecht der Lehrenden)
General information of the personnel department (Informationen der Personalabteilung)
Allen ArbeitnehmerInnen der LFU Innsbruck wird die Möglichkeit geboten, ihren persönlichen Entgeltnachweis für die letzten 6 Monate online über das Verwaltungsinformationssystem (VIS) der LFU Innsbruck abzufragen.
Informationsseite zum Entgeltnachweis online (deutsch)
Online remuneration statement (englisch)
Erholungsurlaub bei Studentischen MitarbeiterInnen
Einem Arbeitnehmer/einer Arbeitnehmerin gebührt für das (volle) Kalenderjahr ein Urlaub im Ausmaß von 25 Arbeitstagen. Da während der 4-monatigen Anstellungsdauer (Vorlesungszeit) des studentischen Mitarbeiters/der studentischen Mitarbeiterin der Konsum des Urlaubs idR aus dienstlichen Gründen nicht möglich ist und der/die studentische MitarbeiterIn nur während eines Teils des Jahres beschäftigt ist, erhält er/sie bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses eine Ersatzleistung für den nicht konsumierten aliquoten Urlaub.
Diese Regelung gilt nicht für MitarbeiterInnen, die bereits anderweitig an der Universität beschäftigt und zusätzlich als studentische MitarbeiterInnen tätig sind (Mehrfachverwendung). Diese MitarbeiterInnen müssen den Urlaub aus der Verwendung als studentische MitarbeiterIn zusammen mit dem Urlaub aus dem Hauptdienstverhältnis konsumieren.
Siehe Universitätsgesetz
Der Lektor/die Lektorin hat gemäß § 14 KV im Inland ein Gehaltskonto einzurichten, auf das die Universität das Entgelt und sämtliche andere Zahlungen, die mit dem Arbeitsverhältnis im Zusammenhang stehen, mit schuldbefreiender Wirkung, überweisen kann. Bei Bekanntgabe einer ausländischen Bankverbindung gehen allfällige Spesen des Zahlungsverkehrs zu Lasten des Arbeitnehmers/der Arbeitnehmerin.
Alle Gehaltstabellen finden Sie hier.
Die Geringfügigkeitsgrenze von € 446,81 monatlich (2019) gilt für sämtliche Einkünfte einer Person. Bei einer Überschreitung dieser Verdienstgrenze werden Sozialversicherungsbeiträge verrechnet (bei mehreren geringfügigen Dienstverhältnissen jährlich im Nachhinein).
Geringfügig Beschäftigte sind nur unfallversichert. Eine freiwillige Krankenversicherung und/oder Pensionsversicherung ist möglich, Informationen und ein Antragsformular finden Sie bei Ihrem zuständigen Sozialversicherungsträger, das Formular bitte an diesen übermitteln.
Gewöhnlicher Aufenthalt (Einkommenssteuerrichtlinie Rz 23 ff) - beschränkte Steuerpflicht
Ein Aufenthalt am selben Ort ist nicht erforderlich, der länger andauernde Aufenthalt im Inland (auch an verschiedenen Orten) genügt. Kehrt ein Grenzgänger täglich zu seinem Wohnsitz im Ausland zurück, hat er keinen inländischen Aufenthalt, übernachtet er hingegen an den Arbeitstagen am Arbeitsort, begründet dies einen inländischen Aufenthalt. Mehrere vorübergehende (isolierte) Aufenthalte sind zusammenzurechnen, sofern der Wille erkennbar ununterbrochen auf Fortsetzung des Aufenthaltes gerichtet ist (VwGH 5.7.1983, 82/14/0178).
Weitere wichtige Informationen sind im Handbuch für Lehrende zu finden:
http://www.uibk.ac.at/fakultaeten-servicestelle/handbuch-fuer-lehrende/
Kollektivvertrag - Dienstrecht für Lehrende
Mit 01.10.2009 ist der Kollektivvertrag für ArbeitnehmerInnen der Universität (KV) in Kraft getreten. Ab diesem Zeitpunkt sind die Bestimmungen des KV in vollem Umfang auf das Dienstverhältnis für Lehrbeauftragte – nun bezeichnet als LektorInnen – anzuwenden.
LektorInnen sind ausschließlich in der Lehre tätig und erhalten einen Arbeitsvertrag auf die Dauer von mindestens 6 Monate. Kürzere Blockverträge bei Vertretungen oder auf Wunsch des/der LektorIn sind möglich. LektorInnen sind ausschließlich teilzeitbeschäftigt, ab 10 Semesterstunden ist die Stelle ausschreibungspflichtig. 1 Semesterstunde = 15 Einheiten zu je 45 Minuten. Die LektorInnen-Abgeltung ist mit dem Univ.-Ass. Gehalt (7,7% von B1) verknüpft.
Die Abgeltung erfolgt je Aufwand der jeweiligen Lehrveranstaltung und ist gemäß den Bestimmungen des KV mit 100% oder 50% festgesetzt. Weitere Lehrveranstaltungskategorien (LVK) können in einer Betriebsvereinbarung (siehe Betriebsvereinbarung für Lehrveranstaltungskategorien) abgebildet werden.
Bisherige Lehraufträge (curriculare Lehre) seit 01.01.2004 an der Leopold-Franzens-Universität ab inkl. 2 SSt werden automatisiert als Vordienstzeit berücksichtigt.
Die KV-Gehälter in der externen Lehre inkl. Studentische MitarbeiterInnen werden gemäß Vereinbarung zwischen GÖD und Dachverband jährlich valorisiert.
Verwendungsbezeichnung und generelle Einreihung
Lehrbeauftragte tragen die Verwendungsbezeichnung LektorIn (§ 29 KV) und sind in die Gehaltsgruppe B2 einzureihen.
Während des aufrechten Dienstverhältnisses besteht die Antragsmöglichkeit auf einen Mailaccount über die Abteilung Zentraler Informatikdienst! Die Dienste des ZID können für Lehre, Forschung und Studium kostenlos genützt werden, es muss allerdings für alle Dienstleistungen ein Benutzungsantrag gestellt werden. Näheres entnehmen Sie bitte der Homepage des ZID unter http://www.uibk.ac.at/zid/instinfo.html
Bitte beachten Sie den Punkt Dienstanweisung.
Da bei externen Lehrbeauftragten nicht das übliche Personaleinstellungsprocedere stattfindet (offizielles Ausschreibungsverfahren, Übermittlung von Bewerbungsunterlagen samt amtlichen Dokumenten etc.), benötigen wir bei der erstmaligen Anstellung eine Kopie des Reisepasses/amtlichen Lichtbildausweises sowie die Nachweise über einen allfälligen akademischen Grad.
Bitte geben Sie alle Änderungen Ihrer Personalien umgehend der Personalabteilung bekannt.
Qualifikation bei Studentischen MitarbeiterInnen
Als studentische MitarbeiterInnen können Personen eingestellt werden, die das für die Verwendung vorgesehene Master-(Diplom-)Studium noch nicht abgeschlossen haben.
Weitere Informationen siehe Studienabschluss.
Rückerstattungsverfahren der Abzugssteuer
Im Falle einer einbehaltenen Abzugssteuer kann der ausländische Lehrende einen Antrag auf Rückerstattung der österreichischen Abzugssteuer beim Finanzamt Bruck-Eisenstadt-Oberwart stellen. Als Antragsformular für die Rückzahlung steht das Formular ZS-RD1 unter Verwendung des Beiblattes C zur Verfügung, welches auf der Homepage des Bundesministeriums für Finanzen abrufbar ist (in Englisch: ZS-RE1).
http://formulare.bmf.gv.at/service/formulare/inter-Steuern/pdfs/9999/ZS-RD1.pdf
http://formulare.bmf.gv.at/service/formulare/inter-Steuern/pdfs/9999/ZS-RD1C.pdf
http://formulare.bmf.gv.at/service/formulare/inter-Steuern/pdfs/9999/ZS-Re1.pdf
http://formulare.bmf.gv.at/service/formulare/inter-Steuern/pdfs/9999/ZS-Re1c.pdf
So lange Sie in einem aufrechten Dienstverhältnis zur Universität stehen, übermitteln Sie bitte Änderungen der persönlichen Daten (z.B. Adresse) an die Personalabteilung. Dort wird die Änderung den entsprechenden Behörden offiziell weitergemeldet.
Sobald Sie kein aufrechtes Dienstverhältnis zur Universität mehr haben, übermitteln Sie bitte Änderungen der persönlichen Daten direkt an die BVA bzw. GKK. Dies ist insbesondere wichtig, da diese die Informationen an die Betriebliche Vorsorgekasse weiterleitet.
Für alle Dienstverhältnisse die dem Kollektivvertrag unterliegen ist die BVA der zuständige Sozialversicherungsträger.
Eine Anmeldung zur BVA erfolgt bei Hauptanstellungen bzw. Mehrfachverwendungen als:
Venia für LektorInnen
LehrveranstaltungsbegleiterInnen
Die BVA übermittelt Ihnen bei der Erstanmeldung ein Begrüßungsschreiben und die e-card an die im Dienstvertrag angegebene Adresse. Bei Angabe einer ausländischen Adresse, erfolgt die Zustellung an diese!
Für alle Dienstverhältnisse die nicht dem Kollektivvertrag unterliegen ist die GKK der zuständige Sozialversicherungsträger.
Venia Freier Lehrauftrag
GastprofessorIn Freier Lehrauftrag
Freie DienstnehmerInnen sind alle bei der GKK versichert. Bei Freien DienstnehmerInnen, die zum 01.11. im Dienststand der Universität sind, fällt eine e-card-Gebühr in Höhe von € 11,70 (Stand 2019) an.
Informationen für Ausländische ArbeitnehmerInnen finden Sie hier.
Bei Vorliegen eines Magister-/Master-Abschlusses ist eine erstmalige bzw. weitere Anstellung als studentische/r Mitarbeiter/in nicht zulässig. Wobei zu differenzieren ist, ob es sich in Bezug auf die vorgesehene Verwendung um einen einschlägigen oder nicht einschlägigen Studienabschluss handelt.
Eine Person hat ein Diplomstudium in Mineralogie (Fachbereich Geowissenschaften/Geographie) abgeschlossen und kann daher kein Dienstverhältnis als studentische/r Mitarbeiter/in am Institut für Geologie und Paläontologie eingehen, sofern die Verwendung iZm einer Lehrveranstaltung im Rahmen des bereits abgeschlossenen Curriculums steht.
Abschluss eines nicht einschlägigen Studiums
Eine Person hat ein Architekturstudium abgeschlossen und absolviert zusätzlich ein Studium in Psychologie. Eine Einstellung bzw. die Fortsetzung der Verwendung als studentische/r Mitarbeiter/in am Institut für Psychologie ist möglich.
Folgen des Studienabschlusses
Ein bereits bestehendes Dienstverhältnis als studentische/r Mitarbeiter/in endet, ohne dass es einer Beendigungserklärung bedarf, mit Ende des Semesters, in dem das Master-(Diplom-) Studium abgeschlossen wird. Es dürfen keine abweichenden Vereinbarungen getroffen werden. Diese Regelung im Kollektivvertrag soll der Vermeidung von missbräuchlicher Verwendung höher qualifizierter Arbeitskräfte dienen. Für die Beendigung des Dienstverhältnisses ist das Datum des Bescheides (und nicht der Sponsion) maßgeblich.
Universitätsgesetz (UG) 2002 – Dienstrecht für Lehrende
Am 01.10.2009 trat die Novelle zum Universitätsgesetz 2002 (UG 2002) in Kraft. Es wurde darin im § 100 Abs 3 bis 5 festgelegt, dass das wissenschaftliche Personal im Lehrbetrieb aus hauptberuflich und aus nebenberuflich tätigen Personen besteht. Nebenberuflich tätige Personen stehen ex lege in einem freien Dienstverhältnis, wenn sie
nachweislich einer anderen vollen Sozialversicherungspflicht (in Unfall-, Kranken und Pensionsversicherung) auf Grund von Einkünften im Ausmaß von mindestens 60% der Höchstbeitragsgrundlage gemäß § 108 des Allgemeinen Sozialversicherungsgesetzes (im Jahr 2019 ist dies ein Bruttoeinkommen iHv € 3.132,--/Monat) unterliegen.
Im Zusammenspiel mit dem Kollektivvertrag für die ArbeitnehmerInnen der Universitäten ergibt das in der Lehre folgende Rechtssituationen:
Lehrauftrag bis inkl. 4 SSt
Lehrende mit bis inkl. 4 SSt-Beauftragungen müssen sich über das Vorliegen der Voraussetzungen gemäß § 100 Abs 4 UG 2002 deklarieren. Ein entsprechender Bestätigungspassus ist am Ende des jeweiligen Vertrages (freier Dienstvertrag oder Arbeitsvertrag) zu unterzeichnen.
Zu beachten ist, dass bei der Ermittlung der SSt-Grenze alle Lehraufträge an der Leopold-Franzens-Universität (auch jenen am Internationalen Sprachenzentrum und den Universitätslehrgängen) zusammengerechnet werden.
Sollten die geforderten Voraussetzungen erfüllt sein, wird ein freier Dienstvertrag für das jeweilige Semester erstellt. Nachträgliche Änderungen können erst im Folgesemester berücksichtigt werden.
Die Regelungen des privaten Arbeitsrechts, des Kollektivvertrages und der Betriebsvereinbarung finden auf dieses Vertragsverhältnis keine Anwendung. Das Honorar wird zum jeweiligen Monatsletzten angewiesen.
Sollte keine volle Sozialversicherungspflicht (z.B. Mitversicherung beim Ehepartner) und/oder niedrigere Einkünfte als monatlich Brutto € 3.132,-- (Stand 2019) vorliegen, wird ein abhängiger Arbeitsvertrag erstellt.
Die Regelungen des privaten Arbeitsrechts, des Kollektivvertrages und der Betriebsvereinbarung finden auf dieses Vertragsverhältnis Anwendung. Die Richtlinien der LFUI bzgl. Vermeidung von Kettenverträgen sind in diesen Fall anzuwenden, dh. grundsätzlich ist lediglich eine Beauftragung im Rad zulässig. Es wird darauf hingewiesen, dass für eine gültige Unterbrechung der Kettenvertragsfrist, während des Pausierungszeitraumes keine Leistung für die LFUI erfolgen darf.
Lehrauftrag über 4 SSt
Arbeitsvertrag: Lehrende über 4 SSt-Beauftragungen erhalten ausschließlich Arbeitsverträge. Die Regelungen des privaten Arbeitsrechts, des Kollektivvertrages und der Betriebsvereinbarung finden auf diese Vertragsverhältnisse Anwendung. Die Richtlinien der LFUI bzgl. Vermeidung von Kettenverträgen sind in diesen Fall anzuwenden, dh. grundsätzlich ist lediglich eine Beauftragung im Rad zulässig. Es wird darauf hingewiesen, dass für eine gültige Unterbrechung der Kettenvertragsfrist, während des Pausierungszeitraumes keine Leistung für die LFUI erfolgen darf.
Universitätslehrgänge (ULG)
Nähere Informationen sowie spezielle ULG-Formulare finden sie unter
http://www.uibk.ac.at/weiterbildung/ulg/
Die Abrechnung von ULG-Nebentätigkeiten erfolgt mit folgendem Formular.
Verwendung bei Studentischen MitarbeiterInnen
Die in der Lehre beschäftigten studentischen MitarbeiterInnen haben nach Maßgabe des Arbeitsvertrages bei Lehrveranstaltungen, bei der Betreuung von Studierenden, bei der mit der Lehrveranstaltung verbundenen Verwaltungstätigkeiten und bei der Durchführung von Evaluierungsmaßnahmen nach Anweisung ihres/ihrer Dienstvorgesetzten mitzuwirken (§ 30 KV).
Vorrückung bei Studentischen MitarbeiterInnen
Bei Vorliegen einer 3-jährigen Anstellung als Studentische/r Mitarbeiter/in an der LFUI findet die Einreihung in die nächste Gehaltsstufe (C2) statt. Dagegen hat der Studienabschluss auf das Gehalt als studentische/r Mitarbeiter/in keine Auswirkung.
Vorrückung bei LektorInnen (KV MitarbeiterInnen)
LektorInnen gebühren 2 zeitliche Vorrückungen. Nach 3 und nach weiteren 8 Jahren rücken sie in die nächste Stufe vor.
Grundsätzlich gibt es zwei Optionen für die Beauftragung in der Externen Lehre:
Beauftragung mittels freiem Dienstvertrag gem. § 100 Abs. 4 UG 2002
max. 4 SSt. curriculare Lehre
der/die Lehrende bestätigt, dass er/sie außerhalb der UIBK Einkünfte von mind. € 3.132,- (Stand 2019) hat und einer andern vollen Sozialversicherungspflicht unterliegt
Beauftragung mittels abhängigem Dienstvertrag „im Rad“
keine Begrenzung hinsichtlich SSt.-Zahl, aber ab 10 SSt ausschreibungspflichtig
der/die Lehrende darf innerhalb eines Studienjahrs nur in einem Semester beauftragt werden
Wohnsitz (Einkommenssteuerrichtlinie Rz 21) - beschränkte Steuerpflicht
Weitere Informationen für MitarbeiterInnen finden Sie hier.
Informationen zur Lehre sowie spezielle Informationen Ihre Fakultät betreffend finden Sie auch:
bei Ihrer FSS (Fakultäten Servicestelle)
beim Sprachenzentrum (Sprachenzentrum)
beim USI (Universitäts Sportinstitut)
bei der Koordinationsstelle für Weiterbildung