Source: http://openjur.de/g/kosto/156.html
Timestamp: 2013-05-21 22:59:20
Document Index: 199764442

Matched Legal Cases: ['§ 156', '§ 148', '§ 149', '§ 150', '§ 151', '§ 151', '§ 152', '§ 153', '§ 154', '§ 154', '§ 155', '§ 156', '§ 157', '§ 157', '§ 158', '§ 161', '§ 163', '§ 164', '§ 156', '§ 156', '§ 154', '§ 154', '§ 10', '§ 131']

§ 156 KostO - Einwendungen gegen die Kostenberechnung - openJur
§ 148 Auseinandersetzungen§ 149 Erhebung, Verwahrung und Ablieferung von Geld, Wertpapieren und Kostbarkeiten§ 150 Bescheinigung§ 151 Zuziehung eines zweiten Notars§ 151a Umsatzsteuer§ 152 Weitere Auslagen des Notars, dem die Gebühren selbst zufließen§ 153 Reisekosten§ 154 Einforderung der Kosten§ 154a Verzinsung des Kostenanspruchs§ 155 Beitreibung der Kosten und Zinsen§ 156 Einwendungen gegen die Kostenberechnung§ 157 Zurückzahlung, Schadensersatz§ 157a Abhilfe bei Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör§ 158 Landesrechtliche Vorschriften§ 161 Übergangsvorschrift§ 163 Übergangsvorschrift zum Kostenrechtsmodernisierungsgesetz§ 164 Zusätzliche Übergangsvorschriften aus Anlass des Inkrafttretens des Handelsregistergebühren-Neuordnungsgesetzes
Kostenordnung§ 156 KostO
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(1) Gegen die Kostenberechnung (§ 154), einschließlich der Verzinsungspflicht (§ 154a), die Zahlungspflicht und gegen die Erteilung der Vollstreckungsklausel kann die Entscheidung des Landgerichts, in dessen Bezirk der Notar den Amtssitz hat, beantragt werden. Das Gericht soll vor der Entscheidung die Beteiligten und die vorgesetzte Dienstbehörde des Notars hören. Beanstandet der Zahlungspflichtige dem Notar gegenüber die Kostenberechnung, so kann der Notar die Entscheidung des Landgerichts beantragen.(2) Nach Ablauf des Kalenderjahrs, das auf das Jahr folgt, in dem die vollstreckbare Ausfertigung der Kostenberechnung zugestellt ist, können neue Anträge nach Absatz 1 nicht mehr gestellt werden. Soweit die Einwendungen gegen den Kostenanspruch auf Gründen beruhen, die nach der Zustellung der vollstreckbaren Ausfertigung entstanden sind, können sie auch nach Ablauf dieser Frist geltend gemacht werden.(3) Gegen die Entscheidung des Landgerichts findet ohne Rücksicht auf den Wert des Beschwerdegegenstands die Beschwerde statt.(4) Gegen die Entscheidung des Oberlandesgerichts findet die Rechtsbeschwerde statt. § 10 Abs. 4 des Gesetzes über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit findet auf den Notar keine Anwendung.(5) Der Antrag auf Entscheidung des Landgerichts, die Beschwerde und die Rechtsbeschwerde haben keine aufschiebende Wirkung. Der Vorsitzende des für die Entscheidung zuständigen Gerichts kann auf Antrag oder von Amts wegen die aufschiebende Wirkung ganz oder teilweise anordnen. Im Übrigen sind die Vorschriften des Gesetzes über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit anzuwenden.(6) Das Verfahren vor dem Landgericht ist gebührenfrei. Die Kosten für die Beschwerde und die Rechtsbeschwerde bestimmen sich nach den §§ 131, 136 bis 139. Die gerichtlichen Auslagen einer für begründet befundenen Beschwerde können ganz oder teilweise dem Gegner des Beschwerdeführers auferlegt werden.(7) Die dem Notar vorgesetzte Dienstbehörde kann den Notar in jedem Fall anweisen, die Entscheidung des Landgerichts herbeizuführen, Beschwerde oder Rechtsbeschwerde zu erheben. Die hierauf ergehenden gerichtlichen Entscheidungen können auch auf eine Erhöhung der Kostenberechnung lauten. Gebühren und Auslagen werden in diesen Verfahren von dem Notar nicht erhoben. Außergerichtliche Kosten anderer Beteiligter, die der Notar in diesen Verfahren zu tragen hätte, sind der Landeskasse aufzuerlegen.
Sortieren nach: OLG Bremen · Beschluss vom 29. September 2011 · Az. 1 W 56/11