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Timestamp: 2016-10-24 05:09:09
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Matched Legal Cases: ['§ 66', '§ 27', '§ 27', '§ 1', '§ 27', '§ 27', '§ 27', '§ 27', '§ 27', '§ 27', '§ 27', '§ 66', '§ 66', '§ 66', '§ 27', '§ 27', '§ 66', '§ 6', '§ 17', '§ 66', '§ 3', '§ 19', '§ 19', '§ 66', '§ 66', '§ 66', '§ 27', '§ 21', '§ 3']

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Paluka Sobola Loibl & Partner Rechtsanwälte. Neupfarrplatz 10. 93047 Regensburg. DIE VERGÜTUNG VON BIOMEHTAN-BHKW NACH DEM.
Veröffentlicht von:Theresia Gieselman
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Paluka Sobola Loibl & Partner Rechtsanwälte. Neupfarrplatz Regensburg. DIE VERGÜTUNG VON BIOMEHTAN-BHKW NACH DEM EEG Vortrag im Rahmen der Veranstaltung Biomethan und Kraft- Wärme-Kopplung am in Magdeburg Referent: Dr. Helmut Loibl Rechtsanwalt und Fachanwalt für Verwaltungsrecht 2
Paluka Sobola Loibl & Partner Rechtsanwälte. Neupfarrplatz Regensburg. REFERENT: DR. HELMUT LOIBL Rechtsanwalt, Fachanwalt für Verwaltungsrecht, Sprecher des Juristischen Beirates beim Fachverband Biogas. Leiter Abteilung Erneuerbare Energien bei Paluka Sobola Loibl & Partner. Tätigkeitsschwerpunkt: Rundumbetreuung von Biogasanlagen: Genehmigungsfragen (Privilegierung, Bebauungspläne, Abwehr Nachbarklagen). EEG-Fragen: Vergütungsoptimierung, Anlagengestaltung, Netzanbindung. Gaseinspeisung: Vertragsgestaltung, Anlagenberatung. Vertragsgestaltung: Wärme-, Substrat-, Gaslieferverträge. Gesellschaftsgründung, Haftungsbegrenzung. Direktvermarktung von Strom und Wärme. Zahlreiche Veröffentlichungen zum Thema Biogas: Der Vergütungsanspruch von Strom aus Biogasanlagen (EEG 2004). Biogasanlagen im EEG 2009, Herausgeber: Loibl/Maslaton/von Bredow/Walter. Handbuch Energierecht. Weitere Informationen: 3
Paluka Sobola Loibl & Partner Rechtsanwälte. Neupfarrplatz Regensburg. EEG 2009 – EEG 2012 Für Biogasanlagen mit Inbetriebnahmejahr 2012 oder später EEG 2012 gilt. Für Biogasanlage mit Inbetriebnahmejahr 2011 oder früher EEG 2009 gilt weiter. Ausnahme: Übergangsregelungen § 66 EEG 2012 legen fest, welche Regelungen aus dem EEG 2012 für Bestandsanlagen gelten. 4
Paluka Sobola Loibl & Partner Rechtsanwälte. Neupfarrplatz Regensburg. Vergütungsüberblick EEG 2009 5
Paluka Sobola Loibl & Partner Rechtsanwälte. Neupfarrplatz Regensburg. Vergütung EEG 2009 (Inbetriebnahmejahr 2009, Degression nicht berücksichtigt) Grundvergütung bis 150 kW 11,67 ct/kWh bis 500 kW 9,18 ct/kWh bis 5 MW 8,25 ct/kWh NawaRo-Bonus bis 500 kW 7 ct/kWh bis 5 MW 4 ct/kWh Güllebonus (NICHT für Biomethan-BHKW) bis 150 kW 4 ct/kWh bis 500 kW 1 ct/kWh 6
Paluka Sobola Loibl & Partner Rechtsanwälte. Neupfarrplatz Regensburg. Vergütung EEG 2009 (Inbetriebnahmejahr 2009, Degression nicht berücksichtigt) Landschaftspflegebonus 2 ct/kWh (bis 500 kW) KWK-Bonus 3 ct/kWh (bis 5 MW) Technologiebonus Innov. Technik 2 ct/kWh (bis 5 MW) Gasaufbereitung ­Aufbereitungskapazität bis 350 Nm3 2 ct/kWh ­Aufbereitungskapazität bis 700 Nm3 1 ct/kWh Luftreinhaltebonus 1 ct/kWh bis 500 kW (nicht bei Biomethan!) 7
Paluka Sobola Loibl & Partner Rechtsanwälte. Neupfarrplatz Regensburg. Vergütungsüberblick EEG 2012 8
Paluka Sobola Loibl & Partner Rechtsanwälte. Neupfarrplatz Regensburg. Vergütung von Biogasanlagen nach § 27 EEG 2012 Bis 150 kW Bis 500 kWBis 750 kWBis 5 MWBis 20 MW Grund- vergütung 14,312,311 6 Einsatzstoff- vergütungs- klasse I Einsatzstoff- vergütungs- klasse II 88 8 (Gülle: 6) 8 (Gülle: 6) --- Vergütungshöhe in ct/kWh: 9
Paluka Sobola Loibl & Partner Rechtsanwälte. Neupfarrplatz Regensburg. 3 GRUNDVORAUSSETZUNGEN FÜR DIE VERGÜTUNG NACH § 27 EEG 10
Paluka Sobola Loibl & Partner Rechtsanwälte. Neupfarrplatz Regensburg. 1. Grundvoraussetzung für die Vergütung Mindestwärmenutzung: 25 % im Inbetriebnahmejahr sowie 1. Folgejahr und danach 60 % des Stroms muss in Kraft-Wärme-Kopplung nach Anlage 2 erfolgen (Fermenterbeheizung zählt 25 Prozentpunkte) oder Nachweis: Durchschnittlicher Gülleeinsatz von 60 Masseprozent im Kalenderjahr Ansonsten: Vergütungsverringerung auf Monats- mittelwert am Spotmarkt der Strombörse EPEX Spot SE Leipzig. 11
Paluka Sobola Loibl & Partner Rechtsanwälte. Neupfarrplatz Regensburg. Bei Biomethan-BHKW 100 % Wärmenutzung nötig bzw. sinnvoll!!! 12
Paluka Sobola Loibl & Partner Rechtsanwälte. Neupfarrplatz Regensburg. Wärmenutzung nach Anlage 2 POSITIVLISTE (wie im EEG 2009) Gebäudebeheizung bis 200 kWh/ Quadratmeter Nutzfläche. Geflügelaufzuchtgebäude, wenn fossile Energie ersetzt wird. Unterglasanlagen bei Ersatz fossiler Energie. Aufbereitung von Gärresten zur Düngemittelherstellung. 13
Paluka Sobola Loibl & Partner Rechtsanwälte. Neupfarrplatz Regensburg. Wärmenutzung nach Anlage 2 POSITIVLISTE (inhaltliche Änderung gegenüber EEG 2009) Wärmeeinspeisung in ein Netz mit 400 m Länge bis maximal 25 % Verluste bezogen auf den Wärmebedarf der Wärmekunden. Mehr als 25 % Verluste zwar möglich, werden aber nicht berücksichtigt. Tierstallbeheizung mit Obergrenzen pro Jahr: Geflügelmast: 5 kWh pro Tierplatz Sauen: 350 kWh pro Tierplatz Ferkelaufzucht: 75 kWh pro Tierplatz Schweinemast: 45 kWh pro Tierplatz 14
Paluka Sobola Loibl & Partner Rechtsanwälte. Neupfarrplatz Regensburg. Wärmenutzung nach Anlage 2 POSITIVLISTE (neu im EEG 2012) Holztrocknung bis 0,9 kWh je kg Holz. Hygienisierung oder Pasteurisierung von Gärresten, die nach geltendem Recht der Hygienisierung/Pasteurisierung bedürfen. Nutzung der Abwärme zur Stromerzeugung (insbesondere ORC- und Kalina-Cycle-Prozesse). 15
Paluka Sobola Loibl & Partner Rechtsanwälte. Neupfarrplatz Regensburg. Wärmenutzung nach Anlage 2 NEGATIVLISTE § 1 Abs. 2 EnEV (vorrangig bleibt: Positivliste). Wenn Biogasanlage fossile Brennstoffe für Wärmeeigenbedarf einsetzt. 16
Paluka Sobola Loibl & Partner Rechtsanwälte. Neupfarrplatz Regensburg. Wärmenutzung nach Anlage 2 AUFFANGTATBESTAND Weder Positiv- noch Negativliste. Wärmenutzung in Ordnung, wenn nachweislich fossile Energie ersetzt wird. 17
Paluka Sobola Loibl & Partner Rechtsanwälte. Neupfarrplatz Regensburg. Wärmenutzung nach Anlage 2 GRUNDVORAUSSETZUNG Grundvoraussetzung: Umweltgutachten! 18
Paluka Sobola Loibl & Partner Rechtsanwälte. Neupfarrplatz Regensburg. 2. Grundvoraussetzung für die Vergütung Anteil von Mais (Ganzpflanze), Getreidekorn einschließlich CCM und Körnermais sowie Lieschkolbenschrot beträgt in jedem Kalenderjahr höchstens 60 Masseprozent. Nachweis: Einsatzstofftagebuch (Art, Menge, Herkunft und Einheit der Stoffe!) Hierfür kein Umweltgutachter nötig. Ansonsten: Vergütungsverringerung auf Monats- mittelwert am Spotmarkt der Strombörse EPEX Spot SE Leipzig. 19
Paluka Sobola Loibl & Partner Rechtsanwälte. Neupfarrplatz Regensburg. 3. Grundvoraussetzung für die Vergütung Bei Inbetriebnahme und jährlich zum sind nachzuweisen: Einsatzstoffvergütungsklassen Umweltgutachten. Mindestwärmenutzung Umweltgutachten. bzw. 60 Masseprozent Gülle Umweltgutachten. maximal 60 Masseprozent Getreide/Korn und flüssiger Biomasseanteil Einsatzstofftagebuch (geschwärzt bzgl. personenbezogener Daten) Sonst: Vergütungsverringerung auf Monatsmittelwert am Spotmarkt der Strombörse EPEX Spot SE Leipzig. 20
Paluka Sobola Loibl & Partner Rechtsanwälte. Neupfarrplatz Regensburg. § 27 Abs. 3: Zeitliche Grenze: Biogasanlagen, die nach dem in Betrieb gehen, erhalten die Vergütung nach § 27 nur, wenn die installierte Leistung 750 kW nicht übersteigt. 21
Paluka Sobola Loibl & Partner Rechtsanwälte. Neupfarrplatz Regensburg. SONDERREGELUNG: BIOABFALLANLAGEN, § 27 A 22
Paluka Sobola Loibl & Partner Rechtsanwälte. Neupfarrplatz Regensburg. Sonderregelung für Bioabfallanlagen, § 27 A Bis 150 kWBis 500 kWBis 5 MWBis 20 MW Vergütung 16,0 14,0 Vergütungshöhe in ct./kWh: KEINE Mindest-Wärmenutzung! Nachrotte nötig, stoffliche Verwertung der Gärreste, die UNMITTELBAR nachgeschaltet sein muss. Kombination mit § 27 nicht möglich. 23
Paluka Sobola Loibl & Partner Rechtsanwälte. Neupfarrplatz Regensburg. Voraussetzungen Vergütung Bioabfall Einsatz von durchschnittlich 90 Masseprozent getrennt erfasster Bioabfälle. Aus den Abfallschlüsselnummern: : Biologisch abbaubare Abfälle: Garten- und Parkabfälle, Landschaftspflegeabfälle, Gehölzrodungsrückstände, pflanzliche Bestandteile des Treibsel : Gemischte Siedlungsabfälle: Von Hausmüll getrennt erfasste Bioabfälle (Biotonne) : Marktabfälle. 24
Paluka Sobola Loibl & Partner Rechtsanwälte. Neupfarrplatz Regensburg. § 27 a Abs. 2: Zeitliche Grenze: Biogasanlagen, die nach dem in Betrieb gehen, erhalten die Vergütung nach § 27 nur, wenn die installierte Leistung 750 kW nicht übersteigt. 25
Paluka Sobola Loibl & Partner Rechtsanwälte. Neupfarrplatz Regensburg. Übergangsregelungen Biogas/Biomasseanlagen Auswirkungen der Regelung des EEG 2012 auf BESTANDSANLAGEN Stichtag: Inbetriebnahme vor dem Regelungen in § 66 EEG 2012. 26
Paluka Sobola Loibl & Partner Rechtsanwälte. Neupfarrplatz Regensburg. Generelle Regelungen für Bestandsanlagen § 66 Abs. 1: Für Strom aus Anlagen, die vor dem in Betrieb genommen wurden, gilt grundsätzlich das EEG 2009 weiter! Einschränkungen: Soweit nicht § 66 etwas anderes regelt. 27
Paluka Sobola Loibl & Partner Rechtsanwälte. Neupfarrplatz Regensburg. Kein Wahlrecht: EEG 2009 oder 2012 Inbetriebnahme bis EEG 2009 Inbetriebnahme nach EEG 2012 Anlagenbetreiber haben KEIN Wahlrecht, sie können mit Bestandsanlagen NICHT in § 27 EEG 2012 wechseln. Ausnahme: Bioabfallanlagen nach § 27 a EEG 2012 Diese Regelung kann ab auch von Bestandsanlagen genutzt werden! 28
Paluka Sobola Loibl & Partner Rechtsanwälte. Neupfarrplatz Regensburg. Andere Regelungen in § 66 bzgl. Biogasanlagen § 6 Abs. 4 Nr. 2 muss von allen Biogasanlagen bis eingehalten werden: Zusätzliche Gasverbrauchseinrichtung zur Vermeidung einer Freisetzung von Biogas. Ansonsten: § 17 Abs. 1: Keine Vergütung! FOLGE: Bis muss jede Anlage über eine Gasfackel (Gasbrenner) für 100 % des Gases verfügen!! 29
Paluka Sobola Loibl & Partner Rechtsanwälte. Neupfarrplatz Regensburg. Andere Regelungen in § 66 bzgl. Biogasanlagen Maisdeckel: Begrenzung auf 60 Masseprozent Mais/Getreideanteil finden KEINE Anwendung, wenn das Biogas aus Biogaserzeugungsanlagen stammt, die bereits vor dem Biogas erzeugt haben. 30
Paluka Sobola Loibl & Partner Rechtsanwälte. Neupfarrplatz Regensburg. Der Anlagenbegriff beim Biomethan-BHKW 31
Paluka Sobola Loibl & Partner Rechtsanwälte. Neupfarrplatz Regensburg. Vergütung und Anlagenbegriff bei Biomethananlagen Entscheidend ist hier jeweils das BHKW, nicht die Gaserzeugungs- oder –aufbereitungsanlage Folge: BHKW 2011: EEG-Vergütung nach EEG 2009 (geringerer Technologiebonus, kein Güllebonus, dafür höhere Vergütungssätze) BHKW 2012: EEG-Vergütung nach EEG 2012 (geringere Vergütungssätze, höherer Gasaufbereitungsbonus, Gülleanteil mit Einsatzstoffvergütungsklasse II) 32
Paluka Sobola Loibl & Partner Rechtsanwälte. Neupfarrplatz Regensburg. Anlagenbegriff bei Biomethananlagen: Jedes BHKW, das nur mit dem Gasnetz verbunden ist eigenständige EEG- Anlage iSd § 3 EEG (Grundsatz!) Silo/Lager Fermenter BHKW 2011 Einbringtechnik Fermenter Gassack Endlager BHKW 2011 Allgemeines Gasnetz Aufbereitungsanlage 33
Paluka Sobola Loibl & Partner Rechtsanwälte. Neupfarrplatz Regensburg. Aber: 19 EEG beachten bei räumlicher Nähe und Inbetriebnahme innerhalb 12 Kalendermonaten: Silo/Lager Fermenter BHKW 2011 Einbringtechnik Fermenter Gassack Endlager BHKW 2011 Allgemeines Gasnetz Aufbereitungsanlage Zusammenzufassen, da räumlich nah und innerhalb 12 Kalendermonaten in Betrieb gegangen 34
Paluka Sobola Loibl & Partner Rechtsanwälte. Neupfarrplatz Regensburg. Möglichkeiten: Silo/Lager Fermenter BHKW 2011 Einbringtechnik Fermenter Gassack Endlager BHKW 2011 Allgemeines Gasnetz Aufbereitungsanlage Keine Zusammenzufassung, da keine räumliche Nähe; § 19 bzgl. Gas aus gleicher Gaserzeugung gilt nicht für Biomethan! 35
Paluka Sobola Loibl & Partner Rechtsanwälte. Neupfarrplatz Regensburg. Möglichkeiten: Silo/Lager Fermenter BHKW 2010 Einbringtechnik Fermenter Gassack Endlager BHKW 2012 Allgemeines Gasnetz Aufbereitungsanlage Keine Zusammenzufassung nach § 19 EEG, da nicht innerhalb von 12 Kalendermonaten in Betrieb gegangen 36
Paluka Sobola Loibl & Partner Rechtsanwälte. Neupfarrplatz Regensburg. Gasaufbereitungs-Bonus EEG 2012, Anlage 1: 3 ct/kWh bei Kapazität Aufbereitungsanlage bis 700 Nm3 pro Stunde Biomethan 2 ct/kWh bei Kapazität Aufbereitungsanlage bis Nm3 pro Stunde Biomethan 1 ct/kWh bei Kapazität Aufbereitungsanlage bis Nm3 pro Stunde Biomethan 37
Paluka Sobola Loibl & Partner Rechtsanwälte. Neupfarrplatz Regensburg. Silo/Lager Fermenter 2009 BHKW 2011 Einbringtechnik Fermenter 2009 Gassack Endlager 2009 BHKW 2012 Aufbereitungsanlage 700 Nm3 Kapazität Vergütung EEG 2009: Grundvergütung, NawaRo- Bonus, Technikbonus, ggf. KWK-Bonus, KEIN Güllebonus Vergütung EEG 2012: Grundvergütung, EVK I und II (auch Gülleanteil), hoher Gasaufbereitungs-bonus 38
Paluka Sobola Loibl & Partner Rechtsanwälte. Neupfarrplatz Regensburg. Berechnungsbeispiel: je 500 kW, Einsatzstoffe (bezogen auf Energiegehalt: 80 % NawaRo, 20 % Gülle) Silo/Lager Fermenter 2009 BHKW 2011 Einbringtechnik Fermenter 2009 Gassack Endlager 2009 BHKW 2012 Aufbereitungsanlage 700 Nm3 Kapazität Euro zzgl. 3 ct KWK-Bonus Durchschnitt: 17,60 ct/kWh zzgl. max. 3 ct- KWK-Bonus Euro Durchschnitt 22,3 ct/kWh 39
Paluka Sobola Loibl & Partner Rechtsanwälte. Neupfarrplatz Regensburg. Idealfall: EEG 2012-Vergütung OHNE MAISDECKEL! Silo/Lager Fermenter 2009 BHKW 2012 Einbringtechnik Fermenter 2009 Gassack Endlager 2009 BHKW 2013 Aufbereitungsanlage Gaserzeugung vor 2012 kein Maisdeckel (§ 66 EEG 2012) BHKWs nach EEG 2012 Vergütungssätze EEG 2012, (höherer Gasaufbereitungsbonus, für Gülleanteil Einsatzstoffvergütungsklasse II!) 40
Paluka Sobola Loibl & Partner Rechtsanwälte. Neupfarrplatz Regensburg. § 66 EEG 2012: Maisdeckel: Begrenzung auf 60 Masseprozent Mais/Getreideanteil finden KEINE Anwendung, wenn das Biogas aus Biogaserzeugungsanlagen stammt, die bereits vor dem Biogas erzeugt haben 41
Paluka Sobola Loibl & Partner Rechtsanwälte. Neupfarrplatz Regensburg. Problemfall Maisdeckel bei neuen Behältern im Biomethanbereich? Silo/Lager Fermenter 2012 BHKW 2012 Einbringtechnik Fermenter 2011 Gassack Endlager 2012 BHKW 2013 Aufbereitungsanlage Gaserzeugung vor 2012 kein Maisdeckel (§ 66 EEG 2012) ??? Fermenter 2012 Fermenter 2012 42
Paluka Sobola Loibl & Partner Rechtsanwälte. Neupfarrplatz Regensburg. Keine Mindestwärmenutzung, aber § 27 Abs. 5 Nr. 2: Bei Biomethananlagen besteht der Vergütungsanspruch nur, soweit der Strom in Kraft-Wärme-Kopplung erzeugt wird Folge eigentlich: 50 % Wärmenutzung nur 50 % EEG-Vergütungsanspruch 80 % Wärmenutzung nur 80 % EEG-Vergütungsanspruch Problem: Wortlautänderung im EEG im EEG 2012 kann es sein, dass nur eine 100-%-ige Wärmeführung noch den Biomethan-Anspruch erhält, 1 % weniger kann zum Entfall führen! Lösung: ORC-Anlage? Folgeproblem: Anlagenbegriff ORC 43
Paluka Sobola Loibl & Partner Rechtsanwälte. Neupfarrplatz Regensburg. Einsatz älterer BHKW Silo/Lager Fermenter BHKW 2006 Einbringtechnik Fermenter Gassack Endlager BHKW 2000 Allgemeines Gasnetz Aufbereitungsanlage 44
Paluka Sobola Loibl & Partner Rechtsanwälte. Neupfarrplatz Regensburg. BHKW 2004 bis 2008 Vergütungssätze des EEG 2004 Vorteil: evtl. Trockenfermentationsbonus nur interessant bei größerer Aufbereitungsanlage, da Technologiebonus nur einmal geltend gemacht werden kann Vorteil: keine Mindestwärmenutzung! 45
Paluka Sobola Loibl & Partner Rechtsanwälte. Neupfarrplatz Regensburg. BHKW vor 2004 Unterfallen dem EEG 2000 (auch Anlagen vor 2000) Folge: keine Mindestwärmenutzung ABER: auch kein Technologiebonus! Folge: uninteressant 46
Paluka Sobola Loibl & Partner Rechtsanwälte. Neupfarrplatz Regensburg. ORC als 100%-Wärmenutzung? 47
Paluka Sobola Loibl & Partner Rechtsanwälte. Neupfarrplatz Regensburg. Problem: Anlagenbegriff Einspeisevergütung für Strom aus ORC? BHKW 2012 ORC Allgemeines Gasnetz Aufbereitungsanlage 48
Paluka Sobola Loibl & Partner Rechtsanwälte. Neupfarrplatz Regensburg. Lösung? BHKW 2012 ORC Allgemeines Gasnetz Aufbereitungsanlage ORC light? 49
Paluka Sobola Loibl & Partner Rechtsanwälte. Neupfarrplatz Regensburg. Problem: BHKW-Austausch 50
Paluka Sobola Loibl & Partner Rechtsanwälte. Neupfarrplatz Regensburg. BHKW aus 2012 muss 2014 getauscht werden BHKW 2012 Allgemeines Gasnetz Aufbereitungsanlage BHKW kaputt Austausch nötig 51
Paluka Sobola Loibl & Partner Rechtsanwälte. Neupfarrplatz Regensburg. § 21 Abs. 3 EEG 2009, § 3 Nr. 5 S. 2 EEG 2012 Der Austausch eines Generators oder sonstiger baulicher Teile führt nicht zu einem Neubeginn des Vergütungsanspruchs (EEG 2009), zu einer neuen Inbetriebnahme (EEG 2012). Folge: (Juristisch nicht abschließend geklärt, aber wohl überwiegend so vertreten): Wird an Stelle eines alten BHKW ein neues eingebaut, bleibt es beim bisherigen Inbetriebnahmejahr und beim bisherigen Vergütungsanspruch. 52
Paluka Sobola Loibl & Partner Rechtsanwälte. Neupfarrplatz Regensburg. Problem: werden hier Teile oder die gesamte Anlage getauscht? Empfehlung: niemals gesamtes BHKW tauschen Nur Motor oder Generator abwechselnd! 53
Paluka Sobola Loibl & Partner Rechtsanwälte. Neupfarrplatz Regensburg. FAZIT: Biomethan-Verstromung nach EEG 2012 ist aus Sicht der Vergütung interessant. Es sind aber einige rechtliche Punkte zu beachten, um eine ideale Vergütung zu sichern. 54
Paluka Sobola Loibl & Partner Rechtsanwälte. Neupfarrplatz Regensburg. Fragen und Kontakt Fragen? Vielen Dank für die Aufmerksamkeit! Aktuelle rechtliche Informationen zum Thema Biogas / Erneuerbare Energien erhalten Sie im Internet unter Paluka Sobola Loibl & Partner Rechtsanwälte Neupfarrplatz Regensburg Tel Fax 55
Paluka Sobola Loibl & Partner Rechtsanwälte. Neupfarrplatz Regensburg. Abteilung Erneuerbare Energien bei Paluka Sobola Loibl & Partner Wir bieten eine komplette Rundumbetreuung bei allen rechtlichen Fragen in Zusammenhang mit Biogasanlagen Biomasseanlagen Windenergieanlagen PV-Anlagen Geothermieanlagen Wasserkraftanlagen 56
Paluka Sobola Loibl & Partner Rechtsanwälte. Neupfarrplatz Regensburg. Leitung Abteilung Erneuerbare Energien DR. HELMUT LOIBL Rechtsanwalt und Fachanwalt für Verwaltungsrecht Schwerpunkte: EEG-Fragen Genehmigungen Vertragsgestaltung 57
Paluka Sobola Loibl & Partner Rechtsanwälte. Neupfarrplatz Regensburg. Abteilung Erneuerbare Energien MICHA KLEWAR Rechtsanwalt und Fachanwalt für Verwaltungsrecht Schwerpunkte: EEG-Beratung Genehmigungsfragen Gaseinspeisung SUSANNE LINDENBERGER Rechtsanwältin Schwerpunkte: EEG-Beratung Vertragsgestaltung Gesellschaftsrecht 58
Paluka Sobola Loibl & Partner Rechtsanwälte. Neupfarrplatz Regensburg. Abteilung Erneuerbare Energien SUSANNE BAUSCH Rechtsanwältin Schwerpunkte: EEG-Beratung Genehmigungsfragen Energiesteuer FLORIAN WINTERMEIER Rechtsanwalt Schwerpunkte: Privates Baurecht für EEG-Anlagen Mängel und Gewährleistung 59
Paluka Sobola Loibl & Partner Rechtsanwälte. Neupfarrplatz Regensburg. Abteilung Erneuerbare Energien MARC BRUCK Rechtsanwalt Schwerpunkte: EEG-Fragen Vertragsgestaltung 60
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