Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=VIII%20ZR%20100/15
Timestamp: 2019-03-25 04:30:27
Document Index: 193585086

Matched Legal Cases: ['BGH', '§ 145', '§ 146', '§ 156', '§ 156', '§ 145', '§ 146', '§ 156', '§ 145', '§ 146', '§ 156', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 133', 'BGH', '§ 133', 'BGH', '§ 133', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 145', 'BGH']

BGH, 24.08.2016 - VIII ZR 100/15 - dejure.org
Schadensersatz nach Preismanipulation des Verkäufers bei eBay-Auktion - "shill bidding"
§ 145 BGB, § 146 BGB, § 156 BGB
EBay-Auktion: Wirksamkeit des Eigengebots eines Anbieters; Anwendbarkeit der gesetzlichen Regelung über den Vertragsschluss bei Versteigerung
Unwirksamkeit des Eigengebots eines Anbieters bei eBay
EBay Angebot über ein zweites Mitgliedskonto
Annahme eines auf der eBay-Internetplattform mit Eröffnung der Auktion erklärten Angebotes eines Anbieters durch einen vom Anbieter personenverschiedenen Bieter; Unwirksamkeit des über ein zweites Mitgliedskonto unzulässig auf ein eigenes Angebot abgegebenes Gebot eines Anbieters; Unanwendbarkeit des § 156 BGB auf eBay-Auktionen
Zum Inhalt eines auf der eBay-Internetplattform zustande gekommenen Kaufvertrags, wenn der Verkäufer durch Mitbieten bei der eBay-Auktion den Kaufpreis manipuliert ("Shill Bidding")
BGB § 145; BGB § 146; BGB § 156
BGB § 145 ; BGB § 146 ; BGB § 156
Haftung des Verkäufers wegen Preismanipulation bei eBay-Auktion durch Bieten auf eigenes Angebot ("Shill Bidding")
Schadensersatzanspruch wegen Preismanipulation des Verkäufers bei einer eBay-Auktion durch "Shill Bidding"
Manipulation von ebay-Geboten, oder wie man für 1,50 EUR ein Auto kauft
Scheingebote auf eBay
Schadensersatzanspruch bei Shill-Bidding zu einer eBay-Auktion
Schadensersatz des Käufers wenn Verkäufer bei eBay den Auktionspreis manipuliert bzw manipulieren lässt - Shill Biddung
Gebote des Verkäufers in eBay-Auktion bei Preismanipulation ("Shill Bidding") unwirksam
Ebay-Auktion - Preismanipulation
EBay-Betrug: Rechte von Verkäufern gestärkt
heise.de (Pressebericht, 24.08.2016)
Keine Gnade für eBay-Betrüger
Shill Bidding bei eBay - wenn Verkäufer die Auktionspreise manipulieren
Preistreiberei bei eBay: VW Golf für 1,50 Euro
Schadensersatzanspruch nach Preismanipulation des Verkäufers bei eBay-Auktion - eBay-Recht
"Shill Bidduing": Schadensersatzanspruch wegen Preismanipulation des Verkäufers bei eBay-Auktion
archive.is (Pressebericht, 24.08.2016)
Tricksereien auf Verkaufsportal eBay können teuer werden
Eigengebote auf eBay erhöhen Kaufpreis nicht - PKW für 1,50 EUR
Preismanipulation durch Eigengebote bei eBay
Preistreiberei bei eBay-Auktion mit fatalen Folgen
VW Golf für 1,50 Euro ersteigert! - Verkäufer manipuliert bei eBay-Auktion den Preis mit eigenen Geboten und trickst sich letztlich selbst aus
Verkäufer nach eBay-Preismanipulation zu Schadensersatz verurteilt
EBay-Käufer hat nach Preismanipulation Anspruch auf Schadensersatz ("Shill Bidding")
Wenn der Verkäufer bei eBay selbst den Preis in die Höhe treibt
EBay-Verkäufer muss bei Preismanipulation ("Shill Bidding") Schadensersatz zahlen
Ebay-"Shill Bidding: Dem Käufer steht nach Preismanipulation durch den Verkäufer ein Schadensersatzanspruch zu
Schadenersatz wegen Preismanipulation bei Ebay - Anbieter trieb Preis für Auto selbst in die Höhe
EBay - Kampf dem Missbrauch
Sog. shill bidding und Abbruchjäger bei Ebay
EBay - selbst mitbieten kann teuer werden
EBay - Scheingebote des Anbieters über ein anderes Mitgliedskonto sind unwirksam
Folgen für Verkäufer bei Manipulation von eBay-Auktionen durch Eigengebote
Schadensersatz wegen Preistreiberei durch Eigengebote auf Ebay
Shill Bidding - Haftung des Verkäufers
EBay-Verkäufer kann aus rechtlichen Gründen nicht selbst mitbieten
EBay-Auktion: Bieten auf eigene Artikel (Shill Bidding) kann teuer werden
Schadensersatzanspruch bei Gebot-Manipulation durch den Verkäufer (eBay Shill Bidding)
Schadensersatz nach Preismanipulation bei eBay-Auktion - "Shill Bidding"
Preistreiber und Abbruchjägern auf eBay: 3 2 1 Streit!
Wirksamkeit des Eigengebots eines Anbieters bei eBay-Auktionen
Abbruchjäger und Preismanipulationen
zeitschrift-jse.de , S. 50 (Fallmäßige Aufbereitung - für Studienzwecke)
Schadensersatz wegen manipulierter Ebay-Auktion ("Shill Bidding")
Kurznachricht zu "Kommentar zum Urteil des BGH vom 24.08.2016 - VIII ZR 100/15 - Shill-Bidding-Gebote auf eigene eBay-Angebote unwirksam" von Bernd Galneder und Jan-Laurin Müller, original erschienen in: K&R 2017, 119 - 125.
Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 24.08.2016 - VIII ZR 100/15" von Prof. Dr. Peter Mankowski, original erschienen in: JZ 2017, 249 - 255.
Kurznachricht zu "Von Preistreibern und Abbruchjägern - Rechtsgeschäftslehre bei Online-Auktionen" von Prof. Dr. Dr. h.c. Thomas Pfeiffer, original erschienen in: NJW 2017, 1437 - 1440.
AG Coburg, 28.10.2013 - 13-7726174-0-7N
LG Tübingen, 26.09.2014 - 7 O 490/13
BGHZ 211, 331
NJW 2017, 468
MDR 2017, 75
WM 2017, 1168
MMR 2017, 176
Auch in diesem Fall richtet sich der Erklärungsgehalt der zu beurteilenden Willenserklärungen neben den sich dafür aus §§ 133, 157 BGB ergebenden Auslegungsregeln grundsätzlich nach den Bestimmungen über den Vertragsschluss in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen von eBay (im Folgenden: eBay-AGB), denen die Parteien vor der Teilnahme an der Verkaufsaktion zugestimmt haben (…vgl. Senatsurteile vom 8. Juni 2011 - VIII ZR 305/10, WM 2011, 2146 Rn. 15;… vom 28. März 2012 - VIII ZR 244/10, WM 2012, 2299 Rn. 29; vom 24. August 2016 - VIII ZR 100/15, NJW 2017, 468 Rn. 19 [zur Veröffentlichung in BGHZ bestimmt]; jeweils mwN).
Der Erklärungsgehalt der mit Abschluss des Kaufvertrags als Nebenabrede getroffenen Vereinbarung, zur Tilgung der Kaufpreisschuld den Zahlungsdienst PayPal zu verwenden, richtet sich neben den Auslegungsregeln der §§ 133, 157 BGB grundsätzlich nach den Bestimmungen der von PayPal verwendeten Allgemeinen Geschäftsbedingungen, unter anderem der PayPal-Käuferschutzrichtlinie, denen die Kaufvertragsparteien vor der Inanspruchnahme des Zahlungsdienstes zugestimmt haben (Fortführung der Senatsurteile vom 24. August 2016, VIII ZR 100/15, BGHZ 211, 331 Rn. 19;… vom 15. Februar 2017, VIII ZR 59/16, NJW 2017, 1660 Rn. 12; jeweils mwN).
Der Erklärungsgehalt der bei Abschluss des Kaufvertrags getroffenen Nebenabrede, zur Begleichung der Kaufpreisschuld den Zahlungsdienst PayPal zu verwenden, richtet sich dabei neben den sich aus §§ 133, 157 BGB ergebenden Auslegungsregeln grundsätzlich nach den Bestimmungen in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen von PayPal, denen die Parteien vor der Inanspruchnahme des Zahlungsdienstes PayPal zugestimmt haben (vgl. Senatsurteile vom 24. August 2016 - VIII ZR 100/15, BGHZ 211, 331 Rn. 19;… vom 15. Februar 2017 - VIII ZR 59/16, NJW 2017, 1660 Rn. 12; jeweils mwN, zu den eBay-AGB).
Dem wirksamen Zustandekommen eines solchen Mietvertrags steht nicht entgegen, dass der Miteigentümer hieran sowohl auf Mieterseite als auch - neben anderen Miteigentümern - auf Vermieterseite beteiligt ist (…Bestätigung und Fortführung der Senatsurteile vom 27. April 2016, VIII ZR 323/14, WuM 2016, 341 Rn. 18 mwN; vom 24. August 2016, VIII ZR 100/15, BGHZ 211, 331 Rn. 21).
b) Ebenfalls noch frei von Rechtsfehlern ist der - auch von der Revision nicht angegriffene - Ausgangspunkt des Berufungsgerichts, dass ein Schuldverhältnis nach allgemeiner Auffassung voraussetzt, dass Gläubiger und Schuldner (mindestens zwei) verschiedene Personen sind (…siehe nur Senatsurteile vom 27. April 2016 - VIII ZR 323/14, aaO Rn. 18; vom 24. August 2016- VIII ZR 100/15, BGHZ 211, 331 Rn. 21).
OLG München, 26.09.2018 - 20 U 749/18
Erhöhung des Auktionsgebots durch Abgabe eines Scheinangebots
Mit ihnen wird lediglich erklärt, das im Vergleich zum Mindestbetrag oder bereits bestehenden Geboten jeweils nächsthöhere Gebot abzugeben, um dadurch den Mindestbetrag zu erreichen oder bereits bestehende Gebote zu übertreffen (BGH, Urteil vom 24. August 2016, VIII ZR 100/15, juris Rn. 27 f.).
LG Landshut, 16.02.2018 - 51 O 2190/17
Kaufvertragsschluss über Internet Auktionsportal
Ein Kaufvertrag im Rahmen einer bei ... durchgeführten Internetauktion kommt gemäß §§ 145 ff. BGB durch aufeinander bezogene, korrespondierende Willenserklärungen der Parteien - Angebot und Annahme - bei Auktionsende zustande (Urteil des BGH vom 24.08.2016, Az.: VIII ZR 100/15).