Source: https://www.sgg-verein.com/satzung
Timestamp: 2019-11-20 01:06:56
Document Index: 320342482

Matched Legal Cases: ['§3', '§5', '§ 8', '§8', '§ 670', '§ 26', '§ 2', '§10']

SGG | Satzung
© 2018 by Sport gegen Gewalt e.V.
Der Verein führt den Namen „Sport gegen Gewalt" mit dem Zusatz e. V. nach Eintragung im Vereinsregister.
Der Sitz des Vereins ist in Berlin-Reinickendorf, Thyssenstr. 7-17.
1. Zweck des Vereins ist die Förderung Jugendlicher im Breiten und Spitzensport, um der Anfälligkeit für Gewalt und jeder Form radikaler Betätigung entgegenzuwirken.
• sportliche Aktivitäten Jugendlicher,
• regelmäßiger Trainingsbetrieb,
• Teilnahme an Wettkämpfen,
• Förderung sportlicher Übungen und Leistungen,
• Schaffung und Sanierung von Sportstätten,
• Errichtung von Sportanlagen bzw. der Möglichkeit, vorhandene Sportstätten und –Anlagen zu nutzen,
• Förderung eigener Vereinsbildung durch Jugendliche in Ihrem sozialen Umfeld.
2. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Er ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschafliche Zwecke.Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
3. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins an der „Stiftung Deutsche Sporthilfe", Otto-Fleck-Schneise 8, 60528 Frankfurt am Main,die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.
§3 Mitgliedschaft, Beginn und Ende
Der Verein hat ordentliche Mitglieder, außerordentliche Mitglieder und Ehrenmitglieder
1. Jede natürliche Person kann Mitglied werden, juristische Personen können die außerordentliche Mitgliedschaft erlangen, Ehrenmitgliedschaften sind möglich.
2. Über die Mitgliedschaften entscheidet der Vorstand, er ist in seiner Entscheidung frei, ein Anspruch auf Mitgliedschaft besteht nicht. Die Mitgliedschaft wird durch eine schriftliche Aufnahmeerklärung des Vorstands erworben. Die Ablehnung eines Aufnahmeantrags geschieht schriftlich, sie wird nicht begründet.
3. Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austrittserklärung oder Ausschuss. Der Austritt geschieht durch eine schriftliche Erklärung an den Vorstand. Der Austritt ist jederzeit möglich, die Beitragspflicht erlischt jedoch erst zum Ende eines Kalenderjahres. Über den Ausschluss beschließt die Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von zwei Dritteln der anwesenden Mitglieder.
Die Höhe der Mitgliedsbeiträge und eine Aufnahmegebühr wird in der ordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen.
§5 Organe und Einrichtungen
Organe des Vereins sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung. Der Vorstand oder die Mitgliederversammlung können weitere organisatorische Einrichtungen, insbesondere Ausschüsse mit besonderen Aufgaben, schaffen.
1. Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden, dem stellvertretenen Vorsitzenden und dem Kassenwart. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch zwei Mitglieder des Vorstandes gemeinschaftlich vertreten.
2. Der Vorstand wird durch die Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Er bleibt nach Ablauf der Amtszeit solange im Amt, bis ein neuer Vorstand gewählt wird.
3. Der Vorstand führt die Geschäfte ehrenamtlich, bis auf die in § 8 der Satzung geregelten Ausnahmen. Er kann sich eine Geschäftsordnung geben.
1. Die in den ersten drei Monaten jedes Jahres stattfindende ordentliche Mitgliederversammlung beschließt über die Beiträge, die Entlassung des Vorstandes, die Wahl des Vorstandes, der Kassenprüfer und Satzungsänderungen. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst, sofern nicht Satzung oder Gesetz entgegenstehen.Im Fall der Einstimmigkeit können Beschlüsse im Umlaufverfahren schriftlich oder per Fax mit eigenhändiger Unterschrift gefasst werden.
2. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist auf Verlangen des Vorstandes oder eines Drittels der Mitglieder einberufen.
3. Die Einberufung zur Mitgliederversammlung geschieht durch den Vorstand mit einer Frist von vier Wochen von der Versammlung schriftlich unter Bekanntgabe der Tagesordnung.
4. Wahlvorschläge für Vorstandsmitglieder oder sonstige Ämter müssen spätestens bis zum 31.12. des Jahres, welches vor der nächsten Mitgliederversammlung liegt, dem Vorstand schriftlich mitgeteilt werden. Eine Berücksichtigung späterer Vorschläge steht im freien Ermessen des Vorstandes.
5. Die Mitgliederversammlung ist vom Vorsitzenden und vom Protokollführer zu unterzeichnen, letzterer wird vom Vorstand bestimmt.
§8 Aufwendungsentschädigung
1. Mitglieder, Mitarbeiter und Vorstandsmitglieder des Vereins haben eine Aufwendungsersatzanspruch nach § 670 BGB für solche Aufwendungen, die ihnen durch die Tätigkeit für den Verein entstanden sind, hierzu gehören insbesondere Fahrtkosten, Reisekosten, Proto- und Telefonkosten. Die Erstattung geschieht in dem Umfang und in der Höhe, wie sie durch die gesetzlichen Vorschriften als steuerfrei anerkannt sind.PKW – Fahrtkosten könne ohne Einzelnachweis mit 0,30 € pro Kilometer erstattet werden.
2. Amtsinhaber erhalten für Ihre Tätigkeit keine Vergütung, können aber auf Beschluss des Vorstandes im Rahmen des § 26e EKStG (Einkommenssteuergesetz) eine Ehrenamtspauschale von bis zu 500 € im Jahr erhalten, sofern die Steuergesetze im aktuellen Zeitraum nichts anderes bestimmen. Die Einzelheiten regelt die Finanzordnung des Vereins, die vom Vorstand unter Beobachtung etwa geänderter Steuergesetze erlassen, geändert und aufgehoben wird.
3. Mitglieder des Vereins und Amtsinhaber dürfen Vergütungen des Vereins für Leistungen erhalten, welche sie für ihren Verein erbringen anstelle eines erforderlichen gewerblichen Unternehmers.Die Vergütung darf nicht höher sein, als ein fremder Unternehmer dafür berechnen würde.
4. Begrüßungsgeschenke oder ähnliche Zuwendungen, beispielsweise anlässlich eines Jubiläums, dürfen pro Mitglied und Jahr 40 € nicht übersteigen. Dabei sind etwaige steuerliche Änderungen dieser Beitragsgrenze zu beachten.
1. Die Auflösung des Vereins kann nur in einer besonderen, zu diesem Zweck mit einer Frist von einem Monat einzuberufenden außerordentlichen Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von zwei Dritteln der anwesenden Mitglieder beschlossen werden.
2. Die Versammlung beschließt die Art der Liquidation.Für die Verwertung des verbleibenden Vermögens gilt § 2 Ziffer 3 der Satzung. Beschlüsse über eine anderweitige Vermögensverwendung dürfen erst nach Einwilligung des zuständigen Finanzamtes ausgeführt werden.
§10 Eintragung
Der Verein ist in das Vereinsregister des zuständigen Amtsgerichts in Berlin eingetragen.