Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=V%20R%206/16
Timestamp: 2019-11-19 00:33:13
Document Index: 329704306

Matched Legal Cases: ['§ 12', '§ 12', '§ 126', '§ 155', '§ 295', '§ 12', '§ 30', 'Art. 3', '§ 135', '§ 12', 'EuG']

BFH, 02.08.2018 - V R 6/16 - dejure.org
https://dejure.org/2018,34183
BFH, 02.08.2018 - V R 6/16 (https://dejure.org/2018,34183)
BFH, Entscheidung vom 02.08.2018 - V R 6/16 (https://dejure.org/2018,34183)
BFH, Entscheidung vom 02. August 2018 - V R 6/16 (https://dejure.org/2018,34183)
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§ 12 Abs. 2 Nr. 7 Buchst. d des Umsatzsteuergesetzes, § ... 12 Abs. 2 Nr. 7 Buchst. a und b sowie Nr. 10 UStG, § 12 Abs. 2 Nr. 7 Buchst. d UStG, § 126 Abs. 2 der Finanzgerichtsordnung, § 155 FGO, § 295 der Zivilprozessordnung, § 12 Abs. 1 UStG, § 30 der Umsatzsteuer-Durchführungsverordnung (UStDV), Richtlinie 77/388/EWG, Richtlinie 2006/112/EG, Abschn. 12.8 Abs. 2 Satz 7 des Umsatzsteuer-Anwendungserlasses, Art. 3 des Grundgesetzes, § 135 Abs. 2 FGO
Keine Ermäßigung der Umsatzsteuer für Freizeitparks
Steuersatz für ortsgebundene Schaustellungsunternehmen
UStG § 12 Abs 2 Nr 7
Ermäßigter Steuersatz, Eintrittsgeld
FG Baden-Württemberg, 23.09.2015 - 14 K 4220/12
BFHE 262, 272
BB 2018, 2723
Wie der BFH zuletzt etwa mit Urteil vom 02.08.2018 V R 6/16 (Entscheidungen des Bundesfinanzhofs -BFHE- 262, 272) ausgeführt hat, ist nach der ständigen Rechtsprechung des EuGH, der sich der BFH angeschlossen hat - und der sich in ständiger Rechtsprechung auch der vorliegend erkennende Senat anschließt -, in der Regel jede Lieferung oder Dienstleistung als eigene, selbständige Leistung zu betrachten.
Nach den eingangs dargestellten Grundsätzen zur umsatzsteuerlichen Beurteilung von Einzelleistungen, wie sie im BFH-Urteil vom 02.08.2018 V R 6/16 (BFHE 262, 272) dargelegt sind, kann eine einheitliche Leistung entweder angenommen werden, wenn eine oder mehrere Einzelleistungen eine Hauptleistung bilden und die andere Einzelleistung oder die anderen Einzelleistungen eine oder mehrere Nebenleistungen bilden, die das steuerliche Schicksal der Hauptleistung teilen.
Beide Leistungen waren vorliegend auch nicht im Sinne der zweiten vom BFH in seinem Urteil vom 02.08.2018 V R 6/16 (BFHE 262, 272) genannten Fallgruppe so eng miteinander verbunden, dass sie objektiv einen einzigen untrennbaren wirtschaftlichen Vorgang gebildet hätten, dessen Aufspaltung wirklichkeitsfremd wäre.