Source: https://kulturbanause.de/agb/oeffentliche-schulungen/
Timestamp: 2020-03-29 04:12:54
Document Index: 263946984

Matched Legal Cases: ['§ 14', '§ 13', 'Art. 6', 'Art. 15', 'Art. 16', 'Art. 17', 'Art. 77']

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) für öffentliche Schulungen | kulturbanause®
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Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) für öffentliche Schulungen
Für die Geschäftsbeziehung zwischen Herrn Jonas Hellwig, Großbeerenstr. 30, 10965 Berlin, (nachfolgend „kulturbanause“) und dem Buchenden (nachfolgend „Kunde“) gelten ausschließlich die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen in ihrer zum Zeitpunkt der Bestellung gültigen Fassung.
Diese AGB gelten ausschließlich für die Durchführung von öffentlichen Schulungen, wie sie auf der Webseite www.kulturbanause.de gebucht werden können.
Diese AGB richten sich ausschließlich an Unternehmer als Kunden. Unternehmer im Sinne des § 14 BGB sind natürliche oder juristische Personen, die das jeweilige Rechtsgeschäft zu einem Zweck abschließen, der überwiegend ihrer gewerblichen bzw. ihrer selbstständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden kann. In anderen Fällen handelt es sich bei den Kunden um Privatpersonen gemäß § 13 BGB.
Abweichende Bedingungen des Kunden gelten nur, soweit kulturbanause ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich (per Briefpost, E-Mail oder Fax) zustimmt.
2. Vertragsschluss, Mindestteilnehmerzahl
Mit dem Absenden des ausgefüllten Buchungsformulars meldet sich der Kunde für eine Schulung an. Ein Vertrag kommt hierdurch noch nicht zustande, es handelt sich lediglich um ein Angebot des Kunden, den ausgewählten Schulungsvertrag abzuschließen.
Nach Erreichen der Mindestteilnehmerzahl schickt kulturbanause dem Kunden daraufhin die Rechnung per E-Mail zu. Das Zusenden der Rechnung stellt die Annahme des Vertrages durch kulturbanause dar.
Soweit ein Schulungstermin nicht ausreichend Anmeldungen hat, wird kulturbanause dies dem Kunden frühzeitig mitteilen. Dem Kunden wird daher empfohlen, etwaige Reiseleistungen (Zug, Hotel, etc.) erst nach der Zusendung der Rechnung und damit nach dem Zustandekommen des Vertrages zu buchen. kulturbanause übernimmt keine Stornierungsgebühren oder Aufwendung des Kunden zu einem Schulungstermin, falls dieser wegen Nichterreichen der Teilnehmerzahl nicht zustande kommen sollte.
3. Vertragsgegenstand, Pflichten des Kunden
Die genannten Schulungsgebühren beinhalten, soweit nicht anders vereinbart, die Vermittlung der im Angebot genannten Inhalte innerhalb der genannten Zeitspanne am in der Schulungsbeschreibung angegebenen Ort.Die gebuchte Schulung ist personengebunden und der Anspruch auf Teilnahme an der Schulung damit nicht auf Dritte übertragbar.
Die Schulung wird durch den Anbieter durchgeführt. Der Anbieter ist jedoch berechtigt, die geschuldeten Leistungen auf Dritte zu übertragen.
Sofern nicht anders angegeben, wird das Seminar in deutscher Sprache durchgeführt. Die Schulungsinhalte sind ebenfalls auf Deutsch formuliert.
Soweit ein Kunde die Durchführung einer Schulung stört oder andere Kunden belästigt oder stört, ist kulturbanause berechtigt, den Kunden von der Schulung auszuschließen. Eine Erstattung der Teilnahmegebühr ist in diesem Fall nicht vorgesehen.
Ein Stornierungsrecht wird dem Kunden nicht eingeräumt. Gesetzliche Rücktrittsrechte werden hiervon nicht beschränkt.
5. Rücktritt durch kulturbanause
Eine Schulung kann durch kulturbanause aus wichtigem Grund, z. B. bei Ausfall bzw. Erkrankung oder höherer Gewalt abgesagt werden.
Muss ausnahmsweise eine Schulung abgesagt oder verschoben werden, bietet kulturbanause mehrere Ersatztermine an. Eine Erstattung der Teilnahmegebühr ist nicht vorgesehen. Weitergehende Ansprüche sind ausgeschlossen, außer in Fällen vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Verhaltens von kulturbanause.
Alle Preise, die vom Anbieter angegeben sind, verstehen sich zuzüglich der jeweils gültigen gesetzlichen Umsatzsteuer.
7. Urheberrecht, Persönlichkeitsrecht des Anbieters
Aus urheberrechtlichen Gründen sowie aus Rücksicht auf die Privatsphäre des Anbieters ist das Fotografieren, Filmen oder Mitschneiden der Schulung nicht gestattet.
Im Rahmen der Schulung übermittelte Materialien verfolgen ausschließliche schulische Zwecke. Die Weitergabe an Dritte, die an einer Schulung nicht teilgenommen haben, oder gewerbliche Verwertung ist ebenso wenig gestattet wie die Veröffentlichung und Vervielfältigung.
Es gilt das gesetzliche Mängelrecht mit einer Reduzierung der Verjährung auf einem Jahr.
Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten des Kunden zweckgebunden und gemäß den gesetzlichen Bestimmungen. Verantwortlicher im Sinne der Datenverarbeitung ist der Anbieter. Die Rechtsgrundlage für die Verarbeitung der bei der Bestellung angegebenen Daten ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.
Die zum Zwecke der Buchung einer Schulung angegeben persönlichen Daten (Ihr Name, E-Mail- Adresse, Anschrift, Zahlungsdaten) werden vom Anbieter zur Erfüllung und Abwicklung des Vertrags verwendet. Diese Daten werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben, die nicht an der Vertragserfüllung beteiligt sind.
Der Kunde hat das Recht, auf Antrag unentgeltlich Auskunft zu erhalten über die personenbezogenen Daten, die vom Anbieter über ihn gespeichert wurden (Art. 15 DSGVO). Zusätzlich hat er das Recht auf Berichtigung unrichtiger Daten (Art. 16 DSGVO), Löschung (Art. 17 DSGVO) seiner personenbezogenen Daten, soweit keine gesetzliche Aufbewahrungspflicht entgegensteht. Sie haben ebenfalls das Recht, sich gemäß Art. 77 DSGVO bei einer Aufsichtsbehörde zu beschweren.
Auf Verträge zwischen dem Anbieter und dem Kunden findet das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts Anwendung.
Sofern es sich beim Kunden um einen Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts
oder um ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen handelt, ist der Gerichtsbezirk mit dem Geschäftssitz des Anbieters Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus Vertragsverhältnissen zwischen dem Kunden und dem Anbieter.