Source: http://www.esr-speyer.de/meta/faq/
Timestamp: 2018-10-20 20:26:56
Document Index: 243113529

Matched Legal Cases: ['§35', 'Art. 7', '§ 52', '§ 53', '§ 52', '§ 31', '§ 36', '§ 4', '§ 62', '§ 22', '§ 4', '§ 4', '§ 23']

Edith Stein Realschule: FAQ FAQ - Edith Stein Realschule
Krankmeldungen (Entschuldigungen) und Beurlaubungen von Schülerinnen
Beurlaubung von einzelnen Unterrichtsstunden u.a.
Form und Inhalt der "Nachprüfung"
Zeugnisnotenbildung
Handy-Regelung in der ESR
Zuschüsse & Hartz IV
Hinweise zur Unterstützungsmöglichkeit durch den Freundeskreis der Edith-Stein-Realschule
Informationen zu Krankmeldungen (Entschuldigungen) und Beurlaubungen von Schülerinnen
Schülerinnen sind zur Teilnahme am Unterricht und an sonstigen für verbindlich erklärten Schulveranstaltungen verpflichtet, auch dann, wenn sie im Sinne der so genannten allgemeinen Schulpflicht nicht mehr schulbesuchspflichtig sind. Für noch nicht volljährige Schülerinnen sind die Eltern für die Erfüllung der Teilnahmeverpflichtungen verantwortlich und rechenschaftspflichtig. Die Schule ist verpflichtet den Schulbesuch aller Schülerinnen zu überwachen.
Unabhängig von dem Grund für die Abwesenheit ist die Schülerin verpflichtet, sich sobald wie möglich über den durchgenommenen Stoff zu informieren und ihn sich in zumutbarer Zeit eigenständig anzueignen. Der Lehrer kann sich hiervon durch entsprechende Kontrollen und Leistungsfeststellungen überzeugen.
Im Krankheitsfall muss eine Benachrichtigung der Schule durch eine erziehungsberechtigte Person telefonisch am ersten Tag bis 09:00 Uhr erfolgen. Eine schriftliche Entschuldigung mit Angabe des Fehlgrundes ist bei der Rückkehr der Schülerin dem Klassenleiter vorzulegen. Sollte nach spätestens drei Tagen diese schriftliche Entschuldigung nicht vorliegen, gilt das Versäumnis als unentschuldigt.
(§35 (1) der Schulordnung) (siehe auch: Entschuldigungsformular)
Außer im Krankheitsfall muss der Nichtteilnahme am Unterricht oder an einer sonstigen für verbindlich erklärten Schulveranstaltung eine Beurlaubung durch die Schule vorausgehen. (Auch bei einer bevorstehenden Nicht-Teilnahme wegen einer Bewerbung muss eine Beurlaubung beantragt werden.)
Ebenso setzt ein Verlassen des Unterrichts eine vorherige Beurlaubung voraus. Es handelt sich ansonsten um unerlaubte Entfernung vom Unterricht.
Dies gilt auch dann, wenn nachträglich eine Erklärung der Eltern oder eine ärztliche Schulunfähigkeitsbescheinigung vorgelegt wird.
Eine Beurlaubung kann nur aus wichtigem Grund erfolgen.
Beurlaubungen für Unterrichtstage unmittelbar vor oder nach den Ferien sollen gar nicht ausgesprochen werden (vgl. unten). Ausnahmen müssen streng geprüft werden; ungünstige Flugtermine oder ähnliche Bedingungen sind kein hinreichender Grund für eine Beurlaubung.
Wird eine Beurlaubung nicht eingeholt, so handelt es sich um unentschuldigtes Fernbleiben; daran ändern auch nachträgliche Erklärungen nichts.
Beurlaubungen Besonderheiten
Beurlaubung von einzelnen Unterrichtsstunden:
Sie werden von der Fachlehrerin bzw. vom Fachlehrer ausgesprochen.
Beurlaubung von ganzen Unterrichtstagen:
Bis zu drei Unterrichtstagen kann sie die Klassenleiterin bzw. der Klassenleiter aussprechen.
Beurlaubung in anderen Fällen:
Für andere Fälle besagt die Schulordnung, dass nur die Schulleitung eine Beurlaubung aussprechen kann.
Beurlaubung vor und nach den Ferien:
Die Schulordnung legt fest, dass Beurlaubungen unmittelbar vor und nach den Ferien gar nicht ausgesprochen werden sollen.
Der Schulleitung ist eine Ausnahmebefugnis eingeräumt, da es sonst beispielsweise nicht möglich wäre, eine Schülerin bzw. einen Schüler im Anschluss an die Ferien zu beurlauben, damit sie bzw. er einen Kuraufenthalt antreten kann.
Formular zu Beantragung einer Beurlaubung
Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland, Art. 7
(Abs. 1) Das gesamte Schulwesen steht unter der Aufsicht des Staates.
Schulgesetz Rheinland-Pfalz, § 52
(Abs. 1) Die Schüler haben regelmäßig am Unterricht und an sonstigen für verbindlich erklärten Schulveranstaltungen teilzunehmen, [...]
Schulgesetz Rheinland-Pfalz, § 53
(Abs. 1) Die Eltern melden ihre Kinder zum Schulbesuch an und sorgen dafür, dass sie die Verpflichtungen nach § 52 erfüllen. [...]
Schulordnung für die öffentlichen Hauptschulen, Regionalen Schulen, Realschulen, Gymnasien, integrierten Gesamtschulen und Kollegs (Rheinland-Pfalz), § 31
(Abs. 1) Der Schüler ist verpflichtet, den Unterricht und die sonstigen für verbindlich erklärten Schulveranstaltungen zu besuchen. Der Schulleiter, die Lehrer und die Eltern überwachen den Schulbesuch.
Schulordnung für die öffentlichen Hauptschulen, Regionalen Schulen, Realschulen, Gymnasien, integrierten Gesamtschulen und Kollegs (Rheinland-Pfalz), § 36
(Abs. 1) Eine Beurlaubung vom Unterricht und von sonstigen für verbindlich erklärten schulischen Veranstaltungen kann aus wichtigem Grund erfolgen. [...]
(Abs. 2) Eine Beurlaubung von einzelnen Unterrichtsstunden gewährt der Fachlehrer. Bis zu drei Unterrichtstagen beurlaubt der Klassenleiter oder der Stammkursleiter, in anderen Fällen der Schulleiter. Beurlaubungen unmittelbar vor oder nach den Ferien sollen nicht ausgesprochen werden; Ausnahmen kann der Schulleiter gestatten. Die Vorlage einer schriftlichen Begründung und die Vorlage von Nachweisen kann verlangt werden.
siehe auch Schulvertrag (insbesonders § 4)
Schülerinnen der Klassenstufen 6 bis 9 können unter bestimmten Bedingungen eine ?Nachprüfung? ablegen, wenn sie in die nächsthöhere Klasse nicht versetzt sind.
Die ?Nachprüfung? muss in einem der mit unter ?ausreichend? bewerteten Fächer stattfinden. Bei entsprechenden Ergebnissen dieser ?Nachprüfung? wird ?nachträglich? die Versetzung ausgesprochen.
Bedingungen der Zulassung zur ?Nachprüfung?
Die Verbesserung um eine Notenstufe in einem der mit schlechter als ?ausreichend? benoteten Fächer würde ein Notenbild ergeben, auf Grund dessen die Versetzung in die nächsthöhere Klasse festzustellen ist. Hier sind ggf. die Ausgleichsbestimmungen zu beachten. Eine ?Nachprüfung? mit dem Ziel des Erwerbs ausgleichsfähiger Noten ist nicht möglich.
Eine ?Nachprüfung? ist ebenfalls nicht möglich bei Schülerinnen der Klassenstufe 6, denen am Ende der Klassenstufe 5 und 6 die Empfehlung zum Schullaufbahnwechsel ausgesprochen wurde bzw. wird.
In besonderen Fällen kann auf Antrag der Eltern eine Nachprüfung in zwei Fächern durchgeführt werden; die Entscheidung trifft die Klassenkonferenz.
Ein solcher Antrag ist möglich, wenn Umstände vorliegen, wie sie auch zur Begründung eines Antrags auf ?Versetzung in besonderen Fällen? herangezogen werden können (vgl. § 62 der Schulordnung)
Die Klassenkonferenz entscheidet im Anschluss an die Nichtversetzungsentscheidung über die Zulassung zur Nachprüfung. Diese Entscheidung muss basieren auf einer Prognose darüber, ob die Schülerin bzw. der Schüler in der nächsthöheren Klassenstufe voraussichtlich erfolgreich mitarbeiten kann.
Die Entscheidung wird den Eltern schriftlich mitgeteilt, im Fall der Nichtzulassung muss eine Begründung beigefügt werden.
Im Fall der Zulassung zur Nachprüfung unterrichten die Eltern die Schule ? innerhalb von drei Kalendertagen nach Zugang der Mitteilung - ob die Schülerin sich der Nachprüfung unterziehen soll, ggf. in welchem Fach.
Falls die Eltern auf eine Nachprüfung verzichten, erklären sie sich damit nicht mit der Nichtversetzung einverstanden, es bleibt ihnen der Widerspruch und die Klage gegen die Nichtversetzung dennoch offen.
Wenn die Eltern Einwände gegen die Nichtzulassungsentscheidung haben, so können sie diese der Schulleitung in Schriftform mitteilen.
Im Fall von Einwänden gegen die Nichtzulassungsentscheidung entscheidet die Schulleitung, ob sie die diese Entscheidung beanstandet.
Die Schulleitung kann bzw. muss (gemäß § 22 Abs. 6 des Schulgesetzes) eine Konferenzentscheidung dann beanstanden, wenn sie nach ihrer Auffassung gegen Rechts- oder Verwaltungsvorschriften verstößt.
Im Falle einer Beanstandung der Nichtzulassungsentscheidung muss die Klassenkonferenz erneut beraten und entscheiden.
Bleibt die Klassenkonferenz bei ihrer Nichtzulassungsentscheidung und bleibt die Schulleitung bei der Beanstandung der Nichtzulassungsentscheidung, dann muss eine Entscheidung der Schulbehörde (derzeit: der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion) herbeigeführt werden.
Wenn die Schulleitung die Nichtzulassungsentscheidung bestätigt (nicht beanstandet), bleibt den Eltern der Widerspruchs- und der Klageweg gegen diese Entscheidung offen.
Die Entscheidung der Schule über die Zulassung muss vor den Sommerferien abgeschlossen werden.
Die Bestimmungen des zehnten Abschnitts der Schulordnung müssen angewendet werden. Dies bedeutet vor allem eine angemessene Vorbereitungszeit, nach juristischer Auffassung rd. 4 Wochen. - Die ?Nachprüfung? muss spätestens am letzten Tag der Sommerferien stattfinden.
Die Lehrkraft, die die Schülerin bzw. den Schüler im endenden Schuljahr im fraglichen Fach (bzw. in den fraglichen Fächern) unterrichtet hat, berät sie bzw. ihn und ihre bzw. seine Eltern. Sie ?gibt Hinweise auf den inhaltlichen Rahmen der ?Nachprüfung? und unterbreitet Vorschläge für eine geeignete Vorbereitung.?
Die ?Nachprüfung? wird möglichst von der Lehrkraft durchgeführt, die die Schülerin bzw. den Schüler im endenden Schuljahr im fraglichen Fach (bzw. in den fraglichen Fächern) unterrichtet hat; die Entscheidung trifft die Schulleiterin bzw. der Schulleiter. Diese Lehrkraft bestimmt die Prüfungsaufgabe und bewertet die Prüfungsleistung; sofern eine schriftliche Prüfung und eine mündliche Prüfung durchgeführt wurden, setzt sie eine Endnote der ?Nachprüfung? fest.
An einer mündlichen Prüfung nimmt eine weitere Lehrkraft als Protokollführer(in) teil.
Form und Inhalt der ?Nachprüfung?
In Klassenarbeitsfächern besteht die ?Nachprüfung? aus einer schriftlichen Prüfung und, ?sofern dies zur Sicherung der Entscheidung erforderlich ist?, zusätzlich einer mündlichen Prüfung. - In Nicht-Klassenarbeitsfächern besteht die ?Nachprüfung? aus einer mündlichen Prüfung, die im Ausnahmefall durch eine praktische Prüfung ersetzt werden kann.
Die schriftliche Prüfung entspricht in Umfang und Anforderungsgrad einer Klassenarbeit, eine mündliche Prüfung dauert in der Regel 15 Minuten. ?Gegenstand der Nachprüfung? sind Lernziele und Lerninhalte des Faches aus dem letzten Schuljahr, insbesondere jene, in denen die Schülerin Mängel gezeigt hat.?
Im Falle einer Zulassung zu einer ?Nachprüfung? wird vorläufig kein Zeugnis ausgestellt.
Führt die ?Nachprüfung? zu einer Versetzung, so erhält das Jahreszeugnis den Vermerk ?Die Schülerin/Der Schüler wird auf Grund der Nachprüfung vom ... im Fach ... (Ergebnis: ...) in die Klassenstufe ... versetzt.?
War die ?Nachprüfung? nicht erfolgreich, dann wird ein Zeugnis mit Nichtversetzungsvermerk - ohne Hinweis auf die Nachprüfung - ausgestellt.
Zeugnisse, Notenbildung und Versetzung
Die Zeugnisnote in einem Hauptfach wird zu gleichen Teilen aus der Gesamtnote für die Klassenarbeiten und der Gesamtnote für die anderen Leistungsnachweise (auch die so genannten "Tests", also schriftliche Hausaufgabenüberprüfungen) gebildet. Die Zeugnisnote in einem Nebenfach wird als Gesamtnote für alle Leistungsnachweise erteilt.
Die Gesamtnote für die Klassenarbeiten wird aus den Einzelnoten gebildet, wobei die Lehrkraft nicht verpflichtet ist, den Durchschnitt (arithmetisches Mittel) zu bilden; vielmehr dürfen Gewichtungen vorgenommen werden. Auch bei der Bildung der Gesamtnote für die anderen Leistungsnachweise ist die Lehrkraft nicht verpflichtet, den Durchschnitt (arithmetisches Mittel) zu bilden.
Bei der Festsetzung der Note des Jahreszeugnisses müssen alle Einzelnoten des Schuljahres berücksichtigt werden, wobei dann beim Stand zwischen zwei Noten die im 2. Halbjahr erzielten Noten stärker zu gewichten sind.
Eine Schülerin bzw. ein Schüler wird versetzt, wenn sie bzw. er keine Note unter "ausreichend" oder nur einmal die Note "mangelhaft" im Zeugnis hat. In allen anderen Fällen ist die Schülerin bzw. der Schüler nicht versetzt, es sei denn, sie bzw. er verfügt über einen Notenausgleich.
Wenn eine Schülerin bzw. ein Schüler mehrere Noten "mangelhaft" oder einmal die Note "ungenügend" im Zeugnis hat, müssen alle diese Noten ausgeglichen werden. Eine Note in einem Hauptfach kann nur durch eine Note in einem Hauptfach ausgeglichen werden, eine Note in einem Nebenfach durch eine Note in einem Hauptfach oder einem Nebenfach.
Eine Note "mangelhaft" kann ausgeglichen werden durch eine Note "gut" (oder "sehr gut") .
Eine Note "ungenügend" kann ausgeglichen werden durch eine Note "sehr gut" oder zwei Noten "gut".
An die Stelle einer Note "gut" können zwei Noten "befriedigend" treten.
Ausgleich: Beispiel
Noten unter "ausreichend"
Englisch Geschichte Physik
Mathematik Biologie Sport und Erdkunde
2 2 3 und 3
Trotz eines Notenbildes, wie es für die Versetzung nicht ausreicht, kann eine Schülerin bzw. ein Schüler in besonderen Fällen ("wie z.B. längerer Krankheit, Wechsel der Schule während des Schuljahres, außergewöhnlichen Entwicklungsstörungen, besonders ungünstigen häuslichen Verhältnissen oder einseitiger Begabung") dennoch versetzt werden - wenn dies "bei Würdigung seiner Gesamtpersönlichkeit", ihrer bzw. seiner besonderen Lage, des
Eine solche Versetzung in besonderen Fällen kann nur auf Antrag erfolgen. - Die Entscheidung über den Antrag trifft die Klassenkonferenz.
Sie muss prüfen, ob ein "besonderer Fall" vorliegt. (Soweit ein Antrag von den Eltern gestellt wurde, kann sie geeignete Nachweise, z.B. ärztliche Atteste verlangen.) Sie muss eine Prognose darüber abgeben, ob die Schülerin bzw. der Schüler voraussichtlich in der nächsthöheren Jahrgangsstufe erfolgreich mitarbeiten kann. Auch wenn sie zu der Meinung kommt, dass ein "besonderer Fall" vorliegt, kann - und muss! - die Klassenkonferenz den Antrag auf Versetzung ablehnen, wenn sie der Auffassung ist, dass die Schülerin bzw. der Schüler in der nächsthöheren Jahrgangsstufe nicht erfolgreich mitarbeiten kann, z.B. wegen eines Leistungsstandes, der erhebliches "Nachholen" von Stoff aus dem vergangenen Schuljahr erfordert. (Würde sie in einer solchen Situation die Versetzung aussprechen, dann würde sie gegen die wohlverstandenen Interessen der Schülerin bzw. des Schülers handeln.)
Wer nicht versetzt wird, wiederholt die zuletzt besuchte Klassenstufe. Wer zweimal in derselben Klassenstufe oder in zwei aufeinander folgenden Klassenstufen nicht versetzt wird, muss die Schule verlassen und kann auch an keiner anderen Schule der besuchten Schulart mehr aufgenommen werden.
"Kopfnoten" werden die Noten für Mitarbeit und Verhalten genannt. Die Noten für Mitarbeit und Verhalten werden durch die Klassenkonferenz auf Grund der Vorschläge der einzelnen Lehrkräfte festgesetzt. Mitarbeit und Verhalten werden mit einer vierstufigen Skala wie folgt bewertet:
"Sehr gut": Mitarbeit oder Verhalten verdient besondere Anerkennung
"Gut": Mitarbeit oder Verhalten entspricht den zu stellenden Erwartungen
Die Note "Gut" ist der Normansatz, die Note "Sehr gut" ist nur zu erteilen, wenn Mitarbeit oder Verhalten positiv von der Norm abweichen.
"Befriedigend": Mitarbeit oder Verhalten entspricht den Erwartungen im Ganzen ohne wesentliche Einschränkungen
"Unbefriedigend": Mitarbeit oder Verhalten entspricht den Erwartungen nicht. Die Bewertung "Unbefriedigend" muss begründet werden; und zwar muss die Begründung erkennen lassen, inwiefern die Schülern bzw. der Schüler den Erwartungen nicht entspricht.
Handy in der ESR
Liebe Schülerin, sehr geehrte Eltern,
aus gegebenem Anlass (Handyanrufe von Eltern während des Unterrichts, Videoaufzeichnungen und deren Weiterverbreitung u.ä.) möchten wir auf den Umgang mit Handys an unserer Schule hinweisen.
In der Hausordnung unter § 4. 1. 1 heißt es: ?Handys dürfen während der Unterrichtszeit nicht eingeschaltet sein. Bei Nichtbeachtung können solche Gegenstände eingezogen werden. Sie werden nur den Erziehungsberechtigten auf Wunsch ausgehändigt.?
Um diesen Passus deutlicher herauszustellen, weisen wir darauf hin, dass es in der Schule auch nicht erlaubt oder gestattet ist, mit Handys zu fotografieren oder zu filmen. Das Verbreiten solcher unzulässiger Aufnahmen z. B. in Internetforen oder sonstigen Breichen kann auch strafrechtlich verfolgt werden.
Zudem möchten wir vorsorglich darauf hinweisen, dass mit einem solchen Verhalten auch ein Verstoß gegen die im Schulvertrag eingegangen Verpflichtungen gegeben ist, der zur Auflösung des Vertrages führen könnte.
Mit dem Betreten des Schulgebäudes stehen die Schülerinnen bis zum Verlassen des Schulgebäudes nach Unterrichtsende unter der Aufsicht der Schule. Hier ist keine Notwendigkeit gegeben, mobilfunktechnisch direkt erreichbar zu sein oder andere erreichen zu können. In Notfällen sorgt die Aufsicht für die entsprechenden Maßnahmen und kann dann evtl. das Nutzen des Handys gestatten. Notwendige Telefonate bei plötzlicher Erkrankung oder ähnlichem müssen auch aus versicherungstechnischen Gründen über das Schulsekretariat geführt werden.
Daher gilt die Regelung, dass Handys spätestens beim Betreten des Schulgebäudes ausgeschaltet werden müssen (keine Stummschaltung!) und erst nach Verlassen wieder eingeschaltet werden dürfen. Ausnahmen hiervon sind nur mit Zustimmung einer Aufsichtsperson zulässig.
Dies dient sowohl dem Persönlichkeitsschutz unserer Schülerinnen, der Lehrerinnen und Lehrer, wie auch einer ungestörten Sozial- und Lernatmosphäre.
Im Sinne eines guten Miteinanders in der Schulgemeinschaft bitten wir daher alle, sich an die gemeinsame Regelung zu halten, die ja auch bisher von den meisten so mitgetragen wird, um zu zeigen, wie es auch weiter in der Schulordnung heißt: ?Der gute Wille zur Einhaltung bestimmter Verhaltensformen und ?Spielregeln? im Sozialbereich wird bei allen Schülerinnen und Lehrpersonen vorausgesetzt. Grundformen der Höflichkeit und Rücksichtnahme untereinander werden an unserer Schule erwartet.? (§ 4.4.1)
Schulleitung Schülervertretung Schulelternbeirat
Mitteilung und Regelung vom 28. Januar 2012
da seit längerem der reguläre Verkauf* während unserer Großen Pause nicht mehr die Kosten deckt - auch nach Reduzierung der Einkaufsmenge - muss unser Verkauf leider ab Montag, 30. Januar 2012, eingestellt werden.
Nach Absprache mit dem Gymnasium besteht für unsere Schülerinnen die Möglichkeit, am dortigen Kiosk im Erdgeschoss einzukaufen.
Hierzu gilt folgende Regelung: Schülerinnen der ESR dürfen zu Beginn der Großen Pause über den Weg im Erdgeschoss zum Kiosk des Gymnasiums. Nach dem Einkauf begeben sich die Schülerinnen auf direktem Weg in den Pausenhof der Realschule bzw. bei Regenpause in das Gebäude der Realschule, ein Verlassen des Aufsichtsbereichs ist nicht zulässig.
Bitte haltet Euch an diese Regelung, benutzt nur den Weg über das Erdgeschoss und beachtet auch evtl. Anweisungen der Aufsicht des Gymnasiums.
* Davon sind nicht betroffen: Pizzabrötchen und Power-Frühstück!
Kostenübernahme für Klassenfahrten bei Leistungen nach Hartz IV
Ende 2008 verpflichtete das Bundessozialgericht die Behörden, Kosten für Klassenfahrten bei Kindern aus "Hartz-Haushalten" komplett zu übernehmen. Hintergrund ist, dass mehr als zwei Millionen Kinder in Deutschland wissen, wie sich Armut anfühlt. Vielen Eltern fehlen die Mittel für die grundlegenden Bedürfnisse der Familie. Die Teilnahme an Klassenfahrten scheint für Eltern und Kinder schierer Luxus zu sein. Deutsches Jugendherbergswerk, Bundeselternrat und der Verband Deutscher Schullandheime unterstreichen nach wie vor in gemeinsamen Erklärungen den pädagogischen Wert sinnvoll gestalteter Klassenfahrten.
Im SGB II zur Grundsicherung für Arbeitsuchende ist eine Antragsmöglichkeit zu finden, wenn die Eltern eines Schülers die Kosten der Klassenfahrt nicht tragen können.
Nach § 23 Absatz 3 Ziffer 3 Sozialgesetzbuch II (SGB II) übernimmt die jeweils zuständige Arbeitsgemeinschaft der Arbeitsagentur und der Kommune (ARGE) die Kosten für mehrtägige Klassenfahrten.
["Leistungen für ... (3.) mehrtägige Klassenfahrten im Rahmen der schulrechtlichen Bestimmungen sind nicht von der Regelleistung umfasst. Sie werden gesondert erbracht. ..."]
Antragsberechtigt sind die Eltern der Kinder, in deren Bedarfsgemeinschaft die Kinder leben. Sie müssen bei der ARGE einen entsprechenden Antrag auf Kostenübernahme stellen.
Wichtig: Auch Kinder von Eltern, deren Einkommen über dem Satz von Hartz IV liegen, aber aus eigenen Kräften und Mitteln die Kosten für eine Klassenfahrt nicht voll decken können, haben Anspruch darauf, die Kosten für die Klassenfahrten von der ARGE erstattet zu bekommen.
Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auf den Webseiten von www.schullandheim.de und vom Bundessozialgericht in Kassel.
http://www.jugendherberge.de/de/klassenfahrten/aktuell/hartz4/
http://www.schullandheim.de/planungshilfen/rechtsfragen/klassenfahrten-und-hartz4.html
Zuschuss durch Freundeskreis
Zum Verfahren siehe: Unterstützung bei Klassenfahrten
Viele Fragen werden oft immer wieder gestellt, so dass sich eine Sammlung dieser Fragen mit den dazu gehörigen Antworten auf jeden Fall lohnt.
Die Sammlung wird schrittweise erweitert. Bei Fragen bitte an info.do-not-spam-me@esr-speyer.de mailen!
Hausaufgaben in Q+H (Quartiersmensa plus St. Hedwig - externer Link)
Formblatt zur Entschuldigung (Krankheitsfall)
Regelung des Umgangs mit Handys in der ESR