Source: https://www.marienkaefer-reisen.de/web/marienkaefer/index.php?tc=1526500759&groupId=5517
Timestamp: 2018-05-26 19:14:04
Document Index: 187503887

Matched Legal Cases: ['§ 651', '§ 651', '§ 638', '§ 638', '§ 651', 'Art. 31']

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der Marienkäfer Reisen GmbH
Lieber Reisegast, bitte beachten Sie unsere AGB, die das Vertragsverhältnis zwischen Ihnen und der Marienkäfer Reisen GmbH regeln, und die Sie mit Ihrer Reiseanmeldung anerkennen.
1.1 Diese AGB gelten für alle Verträge zwischen dem Reisenden und der Marienkäfer Reisen GmbH
(nachfolgend: „Marienkäfer Reisen“)
Geschäftsführerin Manuela Milde
Berliner Straße 126, 10713 Berlin
info@marienkaefer-reisen.de
weitere Kontaktdaten abrufbar unter www.marienkaefer-reisen.de als Reiseveranstalter. Ergänzend gelten die §§ 651a ff. des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB).
1.2 Mit Reiseanmeldung akzeptiert der Reisende die vorliegenden AGB verbindlich für sich und alle weiteren Reiseteilnehmer, in deren Namen er bei Reiseanmeldung gegenüber Marienkäfer Reisen auftritt.
2. Vertragspartner des Reisevertrags, Leistungen von Marienkäfer Reisen
2.1 Mit Reiseanmeldung erklärt der Reiseanmelder, im eigenen Namen sowie in Vertretung (im Namen) aller etwaigen weiteren Reiseteilnehmer zu handeln, für die er die Reiseanmeldung vornimmt. Er versichert insofern Vertretungsmacht. Reiseanmelder und Reiseteilnehmer werden gleichermaßen Vertragspartner des Reisevertrags. Dem Reiseanmelder steht es frei, abweichend von Vorstehendem bei Reiseanmeldung ausdrücklich zu erklären, dass er nur im eigenen Namen bzw. nur im Namen bestimmter Personen handele und daher auch nur er bzw. nur diese Vertragspartners des Reisevertrags werden sollen. Der Reiseanmelder und alle weiteren Reiseteilnehmer werden nachfolgend als „Reisende(r)“ bezeichnet.
2.2 Marienkäfer Reisen bietet Pauschalreisen sowie auf Wunsch des Reisenden nach dem Bausteinprinzip aus verschiedenen Reiseleistungen für den Reisenden zusammengestellte Reisepakete an. Marienkäfer Reisen erbringt die angebotenen Reiseleistungen gegenüber dem Reisenden als Reiseveranstalter im eigenen Namen und ist Vertragspartner des Reisenden in Bezug auf den Reisevertrag. Ausnahmen sind in Punkt 2.3 dieser AGB geregelt.
2.3 Nur in Ausnahmefällen vermittelt Marienkäfer Reisen Einzelleistungen Dritter in deren Namen (z.B. auf Kundenwunsch zusätzlich vermittelte Ausflüge oder Veranstaltungen, die nicht zu den von Marienkäfer Reisen selbst angebotenen Reiseleistungen zählen). Diese werden von Marienkäfer Reisen in Reisebeschreibung und Reisebestätigung explizit als Drittleistungen gekennzeichnet. Der Vertrag bzgl. einer solchen Drittleistung wird von Marienkäfer Reisen lediglich vermittelt; Vertragspartner des Reisenden in Bezug auf die Drittleistung ist der diese anbietende Dritte. Identität und Kontaktdaten des Dritten werden dem Reisenden mitgeteilt. Der Inhalt des Drittvertrags richtet sich nach den jeweiligen Vertrags- und Geschäftsbedingungen des Dritten.
2.4 Bucht der Reisende vor Ort eigenständig und ohne Zutun von Marienkäfer Reisen von einem Dritten angebotene Zusatzleistungen, die nicht Gegenstand des Reisevertrags mit Marienkäfer Reisen waren, direkt beim jeweiligen Drittanbieter (z.B. Buchung von Landausflügen beim Kreuzfahrtschiffbetreiber), so werden diese Zusatzleistungen nicht Bestandteil des mit Marienkäfer Reisen geschlossenen Reisevertrags. Das Rechtsverhältnis zwischen dem Reisenden und dem Dritten richtet sich allein nach dem Drittvertrag. Die zur Erfüllung des Reisevertrags von Marienkäfer Reisen beauftragten Leistungsträger (z.B. Beförderungsunternehmen, Kreuzfahrtschiffbetreiber, Hotel) sind nicht ermächtigt, im Namen von Marienkäfer Reisen Zusatzleistungen zu vereinbaren, Zusicherungen abzugeben, Änderungen der im Reisevertrag vereinbarten Leistungen vorzunehmen oder Ansprüche gleich welcher Art anzuerkennen. Aus derartigen Aussagen oder Handlungen der Leistungsträger kann der Reisende gegenüber Marienkäfer Reisen keine Rechte herleiten.
3. Reiseanmeldung, Abschluss des Reisevertrags, Reisebestätigung
3.1 Marienkäfer Reisen behält sich die Änderung, Aktualisierung oder Korrektur der im Reiseprospekt, im Internet oder in sonstigen Katalogen oder Flyern angebotenen Reisen und Reiseleistungen bis zum Vertragsschluss mit dem Reisenden ausdrücklich vor. Nach Vertragsschluss bleibt die Geltendmachung etwaiger Anfechtungsrechte aufgrund von Druckfehlern oder sonstigen Irrtümern in den Reise- und Leistungsbeschreibungen oder in den Preisangaben vorbehalten.
3.2 Reiseausschreibungen im Reisekatalog, auf der Website oder in sonstigen Print- oder Onlinemedien stellen kein verbindliches Vertragsangebot, sondern nur eine Präsentation des Reiseportfolios dar. Durch Erklärung gegenüber Marienkäfer Reisen, eine bestimmte Reise aus diesem Portfolio buchen zu wollen (Reiseanmeldung), gibt der Reisende ein verbindliches Angebot auf Abschluss eines Reisevertrags über diese Reise mit Marienkäfer Reisen ab. Der Reisevertrag kommt zustande, indem Marienkäfer Reisen das Angebot des Reisenden annimmt und diese Annahmeerklärung dem Reisenden zugeht. Weder die Reiseanmeldung noch die Annahmeerklärung bedürfen einer bestimmten Form; sie können mündlich, telefonisch, schriftlich, per Fax oder auf elektronischem Weg erklärt werden.
3.3 Bei oder unverzüglich nach Vertragsschluss übermittelt Marienkäfer Reisen dem Reisenden eine schriftliche Reisebestätigung. In dieser sind die Einzelheiten der Reise, zu der der Reisende sich und etwaige weitere Reiseteilnehmer angemeldet hat, zusammengefasst. Der Inhalt des Vertrags richtet sich nach den Angaben in der Reisebestätigung, der Reisebeschreibung zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses mit dem Reisenden sowie etwaigen mit dem Reisenden getroffenen verbindlichen Zusatzvereinbarungen. Als verbindlich gelten nur solche Zusatzvereinbarungen, die dem Reisenden durch Marienkäfer Reisen per E-Mail, Fax oder Post bestätigt worden sind; rein mündliche Aussagen werden nicht Vertragsbestandteil.
3.4 Weicht der Inhalt der Reisebestätigung vom Inhalt der Reiseanmeldung ab, so kann der Reisende den Abweichungen durch Annahmeerklärung gegenüber Marienkäfer Reisen zustimmen; bei Zustimmung kommt der Reisevertrag mit dem in der Reisebestätigung ausgewiesenen Inhalt zustande. Der Reisende wird gebeten, etwaigen Abweichungen zwischen Reiseanmeldung und Reisebestätigung, mit denen er nicht einverstanden ist, umgehend gegenüber Marienkäfer Reisen zu rügen. Zustimmung oder Rüge können mündlich erfolgen;
Marienkäfer Reisen empfiehlt jedoch zu Nachweiszwecken eine Erklärung per E-Mail, Fax oder Post. Tritt der Reisende die Reise an, ohne gegenüber Marienkäfer Reisen Abweichungen zwischen Reiseanmeldung und Reisebestätigung gerügt zu haben, so liegt im Reiseantritt eine stillschweigende Annahmeerklärung bezüglich des aus der Reisebestätigung hervorgehenden Inhalts des Reisevertrags.
3.5 Der Reisebestätigung wird gemäß § 651k BGB ein Reisepreissicherungsschein der tourVERS Touristik-Versicherungs-Service GmbH beigefügt sein, bei der Marienkäfer Reisen eine Insolvenzgeldversicherung zur Absicherung der Kundengelder abgeschlossen hat.
3.6 Die Reiseanmeldung für Minderjährige muss von ihren Erziehungsberechtigten vorgenommen werden. Eine Reiseteilnahme von Minderjährigen ist, sofern nicht im Einzelfall zwischen Marienkäfer Reisen und dem Erziehungsberechtigten ausdrücklich schriftlich abweichend vereinbart, nur in Begleitung eines Erziehungsberechtigten oder einer von diesem namentlich benannten Aufsichtsperson möglich.
3.7 Der Inhalt des Reisevertrags einschließlich der für diesen geltenden AGB wird von Marienkäfer Reisen wird auf dem Server in den Büroräumen gespeichert. Dem Reisenden werden die Reiseunterlagen einschließlich der Reisebestätigung und den AGB postalisch zugesandt. Die jeweils aktuellen AGB sind auch auf der Website von Marienkäfer Reisen unter www.marienkaefer-reisen.de abrufbar.
4. Zahlung des Reisepreises, Anzahlung
4.1 Nach Vertragsschluss erhält der Reisende von Marienkäfer Reisen eine Rechnung über den Reisepreis. Binnen 10 Tagen nach Erhalt der Rechnung ist eine Anzahlung in Höhe von 20 % des Reisepreises fällig, sofern dem Reisenden zum Zeitpunkt des Erhalts der Rechnung auch der Reisepreissicherungsschein (siehe Punkt 3.5 dieser AGB) zugegangen ist. Erhält der Reisende den Reisepreissicherungsschein erst zeitlich nach der Rechnung, ist die Anzahlung in Höhe von 20 % des Reisepreises binnen 10 Tagen nach Erhalt des Reisepreissicherungsscheins fällig. Auf die abweichenden Fälligkeitsregelungen in Punkt 4.2 Satz 2 dieser AGB bei kurzfristiger Reisebuchung wird verwiesen. Abweichend von vorstehenden Regelungen kann Marienkäfer Reisen im Einzelfall eine höhere Anzahlung verlangen, wenn dies in Reiseausschreibung und Reisebestätigung ausdrücklich angegeben ist, und Marienkäfer Reisen seinerseits unmittelbar nach Vertragsschluss in Höhe der geforderten höheren Anzahlung in Bezug auf den konkreten Reisevertrag eigene Aufwendungen erbringen bzw. fällige Forderungen von Leistungsträgern erfüllen muss.
4.2 Der Restbetrag des Reisepreises ist spätestens 28 Tage vor Reiseantritt fällig, sofern dem Reisenden die Reisebestätigung einschließlich des Reisepreissicherungsscheins bis zu diesem Zeitpunkt zugegangen ist. Bei späterem Zugang der Reisebestätigung einschließlich des Reisepreissicherungsscheins wird der Restbetrag sofort mit deren Zugang fällig. Erfolgt der Vertragsschluss weniger als 28 Tage vor Reiseantritt, so ist der vollständige Reisepreis sofort nach Erhalt des Reisepreissicherungsscheins fällig, sofern dem Reisenden die Reisebestätigung bis zu diesem Zeitpunkt zugegangen sind, andernfalls sofort mit deren Zugang.
4.3 Dauert die Reise insgesamt nicht länger als 24 Stunden, schließt sie keine Übernachtung ein und übersteigt der Reisepreis pro Reisenden einen Betrag von 75,00 € nicht, dürfen Zahlungen auf den Reisepreis auch ohne Aushändigung eines Sicherungsscheins verlangt werden. In diesem Falle ist der vollständige Reisepreis binnen 10 Tagen nach Erhalt der Rechnung fällig.
4.4 Zahlungen auf den Reisepreis sind auf das in der Rechnung von Marienkäfer Reisen angegebene Bankkonto zu überweisen. Maßgeblich für die Rechtzeitigkeit ist der Zahlungseingang.
4.5 Gerät der Reisende mit der Leistung der Anzahlung und/oder der Restzahlung des Reisepreises in Verzug, ist Marienkäfer Reisen berechtigt, nach vorheriger erfolgloser Mahnung mit angemessener Fristsetzung vom Reisevertrag zurückzutreten. Für jede Mahnung wird eine pauschale Aufwandsentschädigung von 3,00 € erhoben. Dem Reisenden bleibt der Nachweis unbenommen, dass Marienkäfer Reisen kein oder ein geringerer Schaden entstanden ist. Marienkäfer Reisen behält sich darüber hinaus die Geltendmachung weiterer Schadensersatzansprüche nach den gesetzlichen Vorschriften vor.
5.1 Marienkäfer Reisen behält sich das Recht vor, den Reisepreis vor Vertragsschluss mit dem Reisenden im Vergleich zu den in einem Reiseprospekt von Marienkäfer Reisen angegebenen Preis zu erhöhen, wenn sich nach Veröffentlichung des Reiseprospekts die Beförderungskosten oder die Abgaben für bestimmte Leistungen wie Hafen- oder Flughafengebühren erhöhen oder sich die für die gebuchte Reise geltenden Wechselkurse ändern. Dasselbe gilt, wenn eine vom Reisenden gewünschte Reise nach Veröffentlichung des Reiseprospekts nur durch den Einkauf zusätzlicher Kontingente verfügbar ist.
5.2 Marienkäfer Reisen behält sich ferner das Recht vor, den Reisepreis nach Vertragsschluss mit dem Reisenden zu erhöhen, wenn sich nach Vertragsschluss die Beförderungskosten oder die Abgaben für bestimmte Leistungen wie Hafen- oder Flughafengebühren erhöhen oder sich die für die gebuchte Reise geltenden Wechselkurse ändern. Auf den Vorbehalt einer Preisänderung wird in der Reisebestätigung hingewiesen. Der Reisende wird über eine etwaige Reisepreisänderung unverzüglich informiert. Die Reisepreisänderung ist von Marienkäfer Reisen spätestens am 21. Tag vor vertraglichem Reisebeginn geltend zu machen; eine spätere Erhöhungserklärung ist unwirksam. Eine Erhöhung des Reisepreises ist auch dann unwirksam, wenn zwischen Abschluss des Reisevertrags und vertraglichem Reisebeginn nur 4 Monate oder weniger liegen.
5.3 Die Reisepreisänderung nach Punkt 5.1 und 5.2 dieser AGB wird wie folgt berechnet: Macht ein Beförderungsunternehmen eine auf den konkreten Einzelplatz bezogene Erhöhung geltend, erhöht sich der Reisepreis um den geltend gemachten Betrag. Bei Erhöhung der Beförderungskosten für das gesamte Beförderungsmittel erhöht sich der Reisepreis um den Betrag, der unter Berücksichtigung der Gesamtzahl der Einzelplätze anteilig auf einen Einzelplatz entfällt. Diese Berechnungsmethode wird auch bei der Erhöhung anderer Gebühren wie Hafen- oder Flughafengebühren angewandt. Bei einer Änderung der Wechselkurse erhöht sich der Reisepreis um die tatsächlichen Mehrkosten, die durch die Wechselkursänderung tatsächlich zu Lasten von Marienkäfer Reisen für die konkrete Reise entstehen; soweit sich bei Gruppenreisen die für den konkreten Reisenden anfallenden Mehrkosten nicht individuell ermitteln lassen, so wird der auf den Reisenden entfallende Mehrkostenbetrag anteilig nach Zahl der Reisenden berechnet.
5.4 Im Falle einer Erhöhung des Reisepreises um mehr als 5 % kann der Reisende vom Reisevertrag zurücktreten oder die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen anderen Reise verlangen, wenn Marienkäfer Reisen in der Lage ist, eine solche Ersatzreise ohne Mehrpreis für den Reisenden aus dem eigenen Angebot anzubieten. Der Reisende hat diese Rechte unverzüglich nach Zugang der Erhöhungserklärung gegenüber Marienkäfer Reisen geltend zu machen. Marienkäfer Reisen empfiehlt zu Nachweiszwecken die Erklärung per E-Mail, Fax oder Post.
6. Rücktritt des Reisenden vor Reisebeginn, vorzeitiger Abbruch der Reise
6.1 Der Reisende kann bis zum Beginn der Reise jederzeit ohne Angabe von Gründen vom Reisevertrag zurücktreten. Der Rücktritt ist gegenüber Marienkäfer Reisen zu erklären; die Rücktrittserklärung muss Marienkäfer Reisen zugehen. Marienkäfer Reisen empfiehlt zu Nachweiszwecken die Erklärung des Rücktritts per Brief, Fax oder E-Mail. Durch den Rücktritt verliert Marien­käfer Reisen den Anspruch auf Zahlung des Reisepreises; Marienkäfer Reisen ist jedoch berechtigt, vom Reisenden eine angemessene Stornierungsentschädigung zu verlangen.
6.2 Unter Berücksichtigung der gewöhnlich ersparten Aufwendungen und der gewöhnlichen Möglichkeit eines anderweitigen Verkaufs der betroffenen Reiseleistung werden für den Fall des Rücktritts des Reisenden vor Reisebeginn folgende pauschale Stornogebühren vereinbart, sofern Marienkäfer Reisen nicht von seinem Wahlrecht zugunsten der konkreten Berechnung nach Punkt 6.3 dieser AGB Gebrauch macht:
6.2.1 bei Pkw-, Bus- und Bahnreisen
• bis zum 42. Tag vor Reisebeginn: 15%
• ab 41. Kalendertag vor Reisebeginn: 25 %
• ab 28. Kalendertag vor Reisebeginn: 45 %
• ab 14. Kalendertag vor Reisebeginn: 70 %
• ab 3. Kalendertag vor Reisebeginn: 90 %
• bei Nichtantritt der Reise ohne vorherige Rücktrittserklärung: 90 %, sofern der Nichtantritt der Reise nach den Umständen als Rücktritt vom Vertrag zu werten ist
6.2.2 bei Flugreisen
• bis zum 29. Tag vor Reisebeginn 25%
• ab 28. Kalendertag vor Reisebeginn: 35 %
• ab 21. Kalendertag vor Reisebeginn: 50 %
• ab 14. Kalendertag vor Reisebeginn: 75 %
• bei Nichtantritt der Reise ohne vorherige Rücktrittserklärung: 95 %, sofern der Nichtantritt der Reise nach den Umständen als Rücktritt vom Vertrag zu werten ist
6.2.3 bei Seeschiffsreisen/Flusskreuzfahrten
• bis 60. Kalendertag vor Reisebeginn: 35 %
• ab 59. Kalendertag vor Reisebeginn: 40 %
• ab 28. Kalendertag vor Reisebeginn: 50 %
• ab 21. Kalendertag vor Reisebeginn: 70 %
• ab 14. Kalendertag vor Reisebeginn: 90 %
Dem Reisenden bleibt gegenüber der pauschalen Stornogebühr der Nachweis vorbehalten, dass Marienkäfer Reisen kein oder ein geringerer Schaden entstanden ist.
6.3 Marienkäfer Reisen behält sich vor, anstelle der in Punkt 6.2 dieser AGB dargestellten pauschalen Stornogebühren eine angemessene Stornierungsentschädigung auf Basis einer konkreten Berechnung geltend zu machen. Diese bestimmt sich dann nach dem vereinbarten Reisepreis unter Abzug des Werts der von Marien­käfer Reisen ersparten Aufwendungen sowie dessen, was Marienkäfer Reisen durch anderweitige Verwendung der Reiseleistungen erwerben kann. Der Nachweis der Berechnung und Angemessenheit der Stornierungsentschädigung obliegt in diesem Fall Marienkäfer Reisen.
6.4 Die pauschale Stornogebühr gemäß Punkt 6.2 bzw. die Stornierungsentschädigung gemäß Punkt 6.3 dieser AGB ist binnen 10 Tagen nach Zugang einer entsprechenden Rechnung beim Reisenden fällig. Maßgeblich für die Rechtzeitigkeit der Zahlung ist der Zahlungseingang bei Marienkäfer Reisen. Gerät der Reisende mit der Zahlung in Verzug, so wird für jede Mahnung eine pauschale Aufwandsentschädigung von 3,00 € erhoben. Dem Reisenden bleibt der Nachweis unbenommen, dass Marienkäfer Reisen kein oder ein geringerer Schaden entstanden ist.
6.5 Ein Anspruch auf Stornierungsentschädigung besteht nicht, wenn der Rücktritt des Reisenden auf ein Verschulden von Marienkäfer Reisen zurückzuführen ist.
6.6 Nimmt der Reisende einzelne vertraglich vereinbarte Reiseleistungen, die ihm während der Reise ordnungsgemäß angeboten werden, aus von ihm zu vertretenden Gründen oder grundlos nicht in Anspruch, besteht kein Anspruch auf anteilige Erstattung des Reisepreises.
7. Umbuchung, Wechsel der Person des Reisenden
7.1 Vorbehaltlich der Verfügbarkeit und Durchführbarkeit der alternativ gewünschten Reiseleistung ist die Umbuchung einzelner Reiseleistungen durch den Reisenden möglich. Marienkäfer Reisen ist berechtigt, eine Umbuchung abzulehnen, wenn diese nur mit unverhältnismäßigem Aufwand durchführbar wäre, oder die Umbuchung für Marienkäfer Reisen aufgrund der Kurzfristigkeit vor Reisebeginn, aufgrund einer überdurchschnittlichen Anzahl von Umbuchungen desselben Reisenden oder wegen mehrfacher Umbuchung derselben Reiseleistung unzumutbar ist.
7.2 Der Reisende ist verpflichtet, etwaige Kosten zu tragen, die Marienkäfer Reisen durch die Umbuchung entstehen (z.B. Stornogebühren einzelner Leistungsträger). Marienkäfer Reisen wird den Reisenden vor Vornahme der Umbuchung über die zu erwartenden Kosten informieren. Zu den Mehrkosten in diesem Sinne zählt nicht der eigene Mehraufwand von Marienkäfer Reisen; für diesen erhebt Marienkäfer Reisen eine Umbuchungsgebühr gemäß Punkt 7.3 dieser AGB.
7.3 Marienkäfer Reisen erhebt für den durch die Umbuchung bei Marienkäfer Reisen entstehenden Mehraufwand (z.B. Information der einzelnen Leistungsträger, Änderung von Reiseunterlagen) eine pauschale Bearbeitungsgebühr von 25,00 €. Dem Reisenden bleibt der Nachweis vorbehalten, dass Marienkäfer Reisen kein oder ein geringerer Schaden entstanden ist.
7.4 Übersteigt der Wert der gewünschten geänderten Reiseleistung den Wert der ursprünglich vereinbarten Reiseleistung, so kann Marienkäfer Reisen die Umbuchung von der Vereinbarung einer angemessenen Erhöhung des Reisepreises abhängig machen.
7.5 Bis zum Reiseantritt kann der Reisende einen Ersatzreisenden benennen, der an seiner Stelle in den Reisevertrag eintreten soll. Marienkäfer Reisen ist berechtigt, dem Eintritt des vom Reisenden benannten Ersatzreisenden zu widersprechen, wenn diese den besonderen Reiseerfordernissen nicht genügt oder seiner Teilnahme gesetzliche Vorschriften oder behördliche Anordnungen entgegenstehen. Tritt ein Ersatzreisender in den Vertrag ein, so haften dieser sowie der ursprüngliche Reisende für den Reisepreis und etwaige durch den Eintritt entstehende Mehrkosten als Gesamtschuldner. Zu den Mehrkosten in diesem Sinne zählt nicht der eigene Mehraufwand von Marienkäfer Reisen; für diesen erhebt Marienkäfer Reisen eine pauschale Bearbeitungsgebühr gemäß Punkt 7.6 dieser AGB.
7.6 Marienkäfer Reisen erhebt für den infolge des Austauschs des Reisenden bei Marienkäfer Reisen entstehenden Mehraufwand (z.B. Information der einzelnen Leistungsträger, Änderung von Reiseunterlagen) eine pauschale Bearbeitungsgebühr von 40,00 €. Der ursprüngliche Reisende und der Ersatzreisende haften hierfür als Gesamtschuldner. Ihnen bleibt der Nachweis vorbehalten, dass Marienkäfer Reisen kein oder ein geringerer Schaden entstanden ist.
8. Änderung von Reiseleistungen, Reiseabsage wegen Nichterreichens einer Mindestteilnehmerzahl
8.1 Marienkäfer Reisen ist zur nachträglichen Änderung einzelner Reiseleistungen berechtigt, wenn die Änderung für den Reisenden unter Berücksichtigung der Interessen von Marienkäfer Reisen zumutbar ist. Dies ist insbesondere der Fall bei einer nach Vertragsschluss notwendig gewordenen Änderung einer unwesentlichen Reiseleistung, die nicht unter Verstoß gegen Treu und Glauben von Marienkäfer Reisen herbeigeführt wurde, die den Gesamtzuschnitt der Reise nicht beeinträchtigt und die das Preis- Leistungsverhältnis nicht mehr als nur unerheblich zu Ungunsten des Reisenden ändert. Eine nach vorstehenden Vorgaben zulässigerweise geänderte Reiseleistung tritt an die Stelle der ursprünglich vertraglich vereinbarten Leistung.
8.2 Im Falle der erheblichen Änderung einer wesentlichen Reiseleistung kann der Reisende vom Reisevertrag zurücktreten oder die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen anderen Reise verlangen, wenn Marien­käfer Reisen in der Lage ist, eine solche Ersatzreise ohne Mehrpreis für den Reisenden aus dem eigenen Angebot anzubieten. Bei Rücktritt erstattet Marienkäfer Reisen dem Reisenden etwaige bereits auf den Reisepreis geleistete Zahlungen unverzüglich zurück.
8.3 Die Mindesteilnehmerzahl beträgt für alle Reisen 25 Personen. Ist die Zahl abweichend, ist in Reisebeschreibung und Reisebestätigung ausdrücklich eine Mindestteilnehmerzahl für die konkrete Reise angegeben. So ist Marienkäfer Reisen berechtigt, die Reise wegen Nichterreichens dieser Mindestteilnehmerzahl bis spätestens 4 Wochen vor Reisebeginn abzusagen. Der Reisende wird über die Reiseabsage umgehend informiert, sobald feststeht, dass die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht wird. Die Absageerklärung muss dem Reisenden spätestens 4 Wochen vor Reisebeginn postalisch oder unter einer vom Reisenden gegenüber Marienkäfer Reisen angegebenen Faxnummer oder E-Mail-Adresse zugehen. Etwaige vom Reisenden zum Zeitpunkt der Reiseabsage bereits geleistete Zahlungen auf den Reisepreis erstattet Marienkäfer Reisen dem Reisenden unverzüglich zurück.
8.4 Bei Reiseabsage seitens Marienkäfer Reisen wegen Nichterreichens der vereinbarten Mindestteilnehmerzahl kann der Reisende die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen anderen Reise verlangen, wenn Marien­käfer Reisen in der Lage ist, eine solche Ersatzreise ohne Mehrpreis für den Reisenden aus dem eigenen Angebot anzubieten.
8.5 Der Reisende wird über eine etwaige Leistungsänderung oder eine Reiseabsage unverzüglich informiert. Der Reisende hat sein Rücktrittsrecht bzw. sein Recht auf Verlangen einer Ersatzreise unverzüglich nach Zugang der Änderungserklärung oder Absage gegenüber Marien­käfer Reisen geltend zu machen. Marienkäfer Reisen empfiehlt zu Nachweiszwecken die Erklärung per E-Mail, Fax oder Post.
8.6 Bietet Marienkäfer Reisen dem Reisenden eine gleichwertige Ersatzreise nach Maßgabe der vorstehenden Absätze an, so kommt durch die Annahme dieses Angebots durch den Reisenden ein Reisevertrag mit geändertem Inhalt zustande. Etwaige bereits auf den ursprünglichen Reisevertrag geleistete Zahlungen werden auf den Reisepreis der Ersatzreise angerechnet.
9. Einreisebestimmungen, Gesundheitsvorschriften, Zoll, Reiseunterlagen
9.1 Marienkäfer Reisen ist verpflichtet, Reisende aus den Mitgliedstaaten, in denen die Reise zur Buchung angeboten wird (da Marienkäfer Reisen ein in Deutschland ansässiger Reiseveranstalter mit deutschsprachiger Website ist, sind dies Reisende mit deutscher und österreichischer Staatsangehörigkeit), über etwaige Pass- und Visumserfordernisse sowie über die Fristen zur Erlangung dieser Dokumente zu informieren. Reisende mit anderer als deutscher oder österreichischer Staatsangehörigkeit sowie Reisende mit doppelter Staatsangehörigkeit werden gebeten, sich vor Abschluss des Reisevertrags bei der jeweils zuständigen diplomatischen Vertretung (Botschaft, Konsulat) über die für sie geltenden Pass- und Visumserfordernisse zu informieren.
9.2 Auch wird Marienkäfer Reisen den Reisenden über gesundheitspolizeiliche Formalitäten, die für die Einreise oder den Aufenthalt im Reiseland erforderlich sind (insb. vorgeschriebene Impfungen), informieren.
9.3 Für die rechtzeitige Beschaffung erforderlicher Ausweise, Visa oder sonstiger Einreisedokumente ist der Reisende selbst verantwortlich, sofern nicht im Einzelfall mit Marienkäfer Reisen etwas anderes vereinbart wurde. In jedem Fall ist der Reisende für die Einhaltung etwaiger gesundheitspolizeilicher Formalitäten, das Mitführen aller erforderlichen Dokumente und Unterlagen sowie das Einhalten von Zoll- und Devisenvorschriften selbst verantwortlich.
9.4 Der Reisende wird gebeten, alle Reiseunterlagen sorgfältig auf Vollständigkeit sowie daraufhin zu überprüfen, ob seine persönlichen Daten in allen Unterlagen korrekt aufgeführt sind. Insbesondere bei Abweichungen in der Schreibweise persönlicher Daten oder Fehler im Geburtsdatum auf von Marienkäfer Reisen ausgestellten oder von Marienkäfer Reisen für den Reisenden besorgten Dokumenten, die für die Einreise in das Reiseland relevant sein können, wird der Reisende dringend gebeten, sich umgehend mit Marienkäfer Reisen in Verbindung zu setzen, damit rechtzeitig vor Reiseantritt eine Korrektur erfolgen kann. Sollten die Dokumente nicht von Marienkäfer Reisen ausgestellt oder besorgt worden sein (z.B. vom Reisenden direkt bei der Botschaft beantragte Papiere), wird dem Reisenden empfohlen, sich umgehend an den jeweiligen Aussteller zu wenden.
10. Unterrichtung über ausführende Fluggesellschaft, Verbot der Mitnahme von Haustieren
10.1 Marienkäfer Reisen unterrichtet den Reisenden über die Identität der ausführenden Fluggesellschaft. Ist deren Identität zum Zeitpunkt der Buchung noch nicht bekannt, benennt Marienkäfer Reisen zunächst das Luftfahrtunternehmen, das voraussichtlich als ausführende Fluggesellschaft tätig werden wird. Sobald die Identität der ausführenden Fluggesellschaft feststeht, wird der Reisende hierüber in informiert. Ebenso unterrichtet Marien­käfer Reisen den Reisenden umgehend über einen Wechsel der ausführenden Fluggesellschaft. Eine Liste der Fluggesellschaften, gegen die aus Sicherheitsgründen in der Europäischen Gemeinschaft eine Betriebsuntersagung ergangen ist („Black List“), ist abruf­bar unter http://ec.europa.eu/transport/modes/air/safety/air-ban/index_en.htm.
10.2 Mit Rücksicht auf die Mehrheit der Reisenden ist die Mitnahme von Haustieren auf bei Marienkäfer Reisen gebuchten Reisen nicht gestattet.
11. Mängelgewährleistung, Vorgehen bei Reisemängeln, Mitwirkungsobliegenheit des Reisenden
11.1 Der Reisende ist verpflichtet, etwaige Reisemängel unverzüglich bei Marienkäfer Reisen oder bei einer etwaigen im Namen von Marienkäfer Reisen vor Ort tätigen Reiseleitung anzuzeigen, um Marienkäfer Reisen die Gelegenheit zur Abhilfeleistung zu geben. Die Kontaktdaten der zuständigen Ansprechpartner werden dem Reisenden in den Reiseunterlagen mitgeteilt. Eine Mängelanzeige bei einem örtlichen Leistungsträger (z.B. Kreuzfahrtbetreiber, Hotel) oder bei der Bordrezeption eines Kreuzfahrtschiffes reicht nicht aus, um die Mängelgewährleistungsansprüche des Reisenden gegenüber Marienkäfer Reisen zu sichern; dem Reisenden wird empfohlen, bei Bedarf die Rezeption zu bitten, Marienkäfer Reisen über das dortige Telefon anzurufen und sich verbinden zu lassen.
11.2 Bei einem Reisemangel kann der Reisende Abhilfe von Marienkäfer Reisen verlangen. Leistet Marienkäfer Reisen die Abhilfe nicht binnen einer hierfür vom Reisenden gesetzten angemessenen Frist, kann der Reisende selbst Abhilfe schaffen und Ersatz der hierfür erforderlichen Aufwendungen verlangen. Einer Fristsetzung bedarf es nicht, wenn Marienkäfer Reisen die Abhilfe verweigert oder wenn die sofortige Abhilfe durch ein besonderes Interesse des Reisenden geboten ist. Marienkäfer Reisen ist berechtigt, eine Abhilfe zu verweigern, wenn sie einen unverhältnismäßigen Aufwand erfordert.
11.3 Ist eine Reise aufgrund eines Reisemangels mangelhaft, kann der Reisende den Reisepreis für die Dauer des Mangels angemessen mindern. Die Minderung tritt nicht ein, wenn der Reisende es schuldhaft unterlässt, den Mangel anzuzeigen.
11.4 Bei einer erheblichen Beeinträchtigung der Reise aufgrund eines Reisemangels kann der Reisende den Reisevertrag kündigen. Dasselbe gilt, wenn dem Reisenden die Reise infolge eines Reisemangels aus wichtigem, für den Reiseveranstalter erkennbaren Grund nicht zuzumuten ist. Eine Kündigung ist jedoch erst dann zulässig, wenn Marienkäfer Reisen innerhalb einer vom Reisenden gesetzten angemessenen Frist keine Abhilfe geschaffen hat. Die Fristsetzung ist entbehrlich, wenn eine Abhilfe unmöglich ist, die Abhilfe von Marienkäfer Reisen verweigert wird, oder wenn ein besonderes Interesse des Reisenden eine sofortige Kündigung rechtfertigt. Bei Kündigung verliert Marienkäfer Reisen den Anspruch auf den vereinbarten Reisepreis; für die bereits erbrachten oder zur Beendigung der Reise noch zu erbringenden Reiseleistungen kann jedoch eine nach § 638 Abs. 3 BGB zu errechnende Entschädigung verlangt werden. Letzteres gilt nicht, soweit diese Leistungen für den Reisenden wegen der Vertragsaufhebung nicht mehr von Interesse sind. Marienkäfer Reisen wird die infolge der Vertragsaufhebung notwendigen Maßnahmen einschließlich der Rückbeförderung des Reisenden treffen, sofern der Reisevertrag die Rückbeförderung umfasste. Mehrkosten gehen zu Lasten von Marienkäfer Reisen.
11.5 Sowohl der Reisende als auch Marienkäfer Reisen können den Reisevertrag kündigen, wenn die Reise infolge bei Vertragsschluss nicht voraussehbarer höherer Gewalt erheblich erschwert, gefährdet oder beeinträchtigt wird. Bei Kündigung wegen höherer Gewalt verliert Marienkäfer Reisen den Anspruch auf den vereinbarten Reisepreis; für die bereits erbrachten oder zur Beendigung der Reise noch zu erbringenden Reiseleistungen kann jedoch eine nach § 638 Abs. 3 BGB zu errechnende Entschädigung verlangt werden. Letzteres gilt nicht, soweit diese Leistungen für den Reisenden wegen der Vertragsaufhebung nicht mehr von Interesse sind. Mehrkosten der Rückbeförderung sind je zur Hälfte von Marien­käfer Reisen und dem Reisenden zu tragen. Im Übrigen gehen Mehrkosten zu Lasten des Reisenden.
11.6 Gewährleistungsansprüche des Reisenden nach den §§ 651c bis 651f BGB (Reisemängelansprüche) müssen innerhalb eines Monats nach der vertraglich vorgesehenen Beendigung der Reise gegenüber der Marienkäfer Reisen GmbH (Kontaktdaten siehe Punkt 1.1 dieser AGB) geltend gemacht werden. Nach Ablauf der Monatsfrist sind etwaige Gewährleistungsansprüche ausgeschlossen, es sei denn, der Reisende war unverschuldet an der Einhaltung der Frist gehindert. In letzterem Fall sind die Ansprüche unverzüglich nach Wegfall des Hindernisses geltend zu machen. Zu Nachweiszwecken wird die schriftliche Geltendmachung oder eine Geltendmachung per E-Mail empfohlen. Die Monatsfrist kann nur durch die Geltendmachung der Ansprüche bei der Marienkäfer Reisen GmbH selbst gewahrt werden.
11.7 Die Verspätung von Reisegepäck oder aufgegebenen Gütern muss gemäß Art. 31 des Montrealer Übereinkommens (MÜ) binnen 21 Tagen, nachdem das Reisegepäck oder die Güter dem Reisenden zur Verfügung gestellt worden sind, beim zuständigen Luftfrachtführer angezeigt werden. Im Falle einer Gepäckbeschädigung muss der Reisende unverzüglich nach Entdeckung des Schadens, bei aufgegebenem Reisegepäck jedenfalls binnen 7 und bei Gütern binnen 14 Tage nach Entgegennahme dem Luftfrachtführer Anzeige erstatten. Die jeweilige Erklärung muss schriftlich erfolgen; die vorstehenden Fristen sind jeweils gewahrt, wenn die Erklärung innerhalb der Frist übergeben oder abgesandt wird. Wird die Anzeigefrist versäumt, so sind Ansprüche des Reisenden bzgl. der Gepäckverspätung oder -beschädigung ausgeschlossen, es sei denn, der Luftfrachtführer hat arglistig gehandelt. Marienkäfer Reisen empfiehlt dem Reisenden, beschädigtes Reisegepäck oder beschädigte Güter nicht vorbehaltlos anzunehmen, sondern den Luftfrachtführer umgehend auf die Beschädigung hinzuweisen.
11.8 Der Reisende ist im Rahmen seiner Schadensminderungspflicht gehalten, den Eintritt eines Schadens nach Möglichkeit zu vermeiden und eingetretene Schäden möglichst gering zu halten. Der Reisende hat Marienkäfer Reisen über die vorhersehbare Gefahr des Eintritts eines erheblichen Schadens, die Marienkäfer Reisen erkennbar nicht bekannt ist, unverzüglich zu informieren, soweit ihm dies möglich und zumutbar ist.
12.1 Die Haftung von Marienkäfer Reisen gegenüber einem Reisenden für Schäden, die nicht Schäden an Körper, Leben oder Gesundheit sind, ist auf das Dreifache des vereinbarten Reisepreises beschränkt, soweit der Schaden weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt wurde oder soweit Marienkäfer Reisen für einen dem Reisenden entstandenen Schaden allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist. Etwaige weitergehende Schadensersatzansprüche des Reisenden gegenüber Dritten bleiben unberührt.
12.2 Als Reiseveranstalter haftet Marienkäfer Reisen nur für die vertragsgemäße Erbringung der im Reisevertrag vereinbarten Leistungen, nicht jedoch für Leistungsstörungen im Zusammenhang mit Leistungen von Drittanbietern, die als externe Drittleistungen durch Marienkäfer Reisen lediglich vermittelt wurden, oder die der Reisende ohne Zutun von Marienkäfer Reisen bei Dritten gebucht hat (siehe Punkt 2.4 dieser AGB). Ansprüche aus diesbezüglichen Leistungsstörungen sind direkt beim jeweiligen Drittanbieter geltend zu machen.
12.3 Soweit für die von bestimmten Leistungsträgern zu erbringende Reiseleistungen (z.B. Flugbeförderung) internationale Abkommen oder gesetzliche Vorschriften anwendbar sind, nach denen ein Anspruch auf Schadensersatz nur unter bestimmten Voraussetzungen oder Beschränkungen entsteht oder geltend gemacht werden kann, so kann sich auch Marienkäfer Reisen gegenüber dem Reisenden auf diese Regelungen berufen. Dies gilt z.B. dann, wenn ein Schadensersatzanspruch nach diesen Regelungen nur binnen einer bestimmten Frist geltend gemacht werden kann.
12.4 Marienkäfer Reisen haftet nicht für etwaige Nachteile, die dem Reisenden dadurch entstehen, dass er die notwendigen Erfordernisse an Einreisebestimmungen und/oder Gesundheitsvorschriften nicht erfüllt und/oder erforderliche Reiseunterlagen nicht mit sich führt, sofern Marienkäfer Reisen den Reisenden ordnungsgemäß über entsprechende Erfordernisse unterrichtet und dem Reisenden alle erforderlichen Unterlagen zur Verfügung gestellt hat. Auf Punkt 9 dieser AGB wird verwiesen.
12.5 Sofern Marienkäfer Reisen von der eigenen Internetseite auf Websites Dritter verlinkt, so waren bei Verlinkung keine rechtswidrigen Inhalte auf den externen Websites ersichtlich. Marienkäfer Reisen ist nicht verpflichtet, die externen Websites ständig zu überwachen. Sollte Marienkäfer Reisen von rechtswidrigen Inhalten auf einer verlinkten Website oder von Tatsachen, aus denen deren Rechtswidrigkeit offensichtlich wird, Kenntnis erlangen, wird der Link umgehend entfernt. Darüber hinaus wird für die fremden Inhalte keine Haftung übernommen.
12.6 Marienkäfer haftet nicht für Schäden, deren Ursachen außerhalb des Einflussbereichs von Marienkäfer Reisen liegen und daher nicht von Marienkäfer Reisen zu vertreten sind, wie z.B. Krieg, Streik, Naturkatastrophen oder unvorhersehbare Störungen öffentlicher Ver- und Entsorgungseinrichtungen. Auch für Schäden infolge etwaiger Unglücksfälle während der Reise (z.B. Unfall, Überfall) haftet Marienkäfer Reisen nur unter den Voraussetzungen des Punkt 12.1 dieser AGB.
13. Hinweis zu Reiseversicherungen
13.1 Der Reisevertrag mit Marienkäfer Reisen beinhaltet keine persönlichen Versicherungen zugunsten des Reisenden. Kosten solcher Versicherungen sind nicht im Reisepreis enthalten.
13.2 Marienkäfer Reisen empfiehlt dem Reisenden, für ausreichenden Versicherungsschutz (z.B. Auslandskranken-, Haftpflicht-, Unfallversicherung etc.), der Versicherungsfälle im Reiseland abdeckt, Sorge zu tragen. Insbesondere wird der Abschluss einer Reiserücktritts- und einer Reiseabbruchversicherung sowie einer Versicherung zur Deckung der Rückführungskosten bei Unfall oder Krankheit empfohlen. Solche Versicherungen werden z.B. angeboten von der Hanse Merkur Reiseversicherung AG
14.1 Die Verjährungsfrist für Reisemängelansprüche des Reisenden gegenüber Marienkäfer Reisen beträgt ein Jahr; die Frist beginnt mit Ablauf des Tages, an dem die Reise gemäß dem Reisevertrag enden sollte.
14.2 Schadenersatzansprüche des Reisenden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung von Marienkäfer Reisen oder deren gesetzlichen Vertretern oder Erfüllungsgehilfen beruhen sowie sonstige Schadensersatzansprüche des Reisenden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung von Marienkäfer Reisen oder deren gesetzlichen Vertretern oder Erfüllungsgehilfen beruhen, verjähren nach den jeweils einschlägigen gesetzlichen Verjährungsvorschriften.
14.3 Andere als die in Punkt 14.1 und 14.2 dieser AGB genannten Ansprüche des Reisenden verjähren binnen eines Jahres ab dem jeweiligen gesetzlichen Verjährungsbeginn.
14.4 Eine Aufrechnung gegen Forderungen von Marienkäfer Reisen ist nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen möglich.
15. Online-Schlichtung, Rechtswahl, Gerichtsstand, Schlussbestimmungen
15.1 Die Europäische Kommission stellt gemäß Verordnung (EU) Nr. 524/2013 als zentrale Anlaufstelle zur außergerichtlichen Beilegung von Streitigkeiten zwischen Unternehmen und Verbrauchern bei Online-Geschäften eine Plattform zur Online-Schlichtung (OS-Plattform) bereit. Diese ist abrufbar unter http://ec.europa.eu/consumers/odr/. Marienkäfer Reisen selbst ist per E-Mail an info@marienkaeferreisen.de erreichbar.
15.2 Für alle Vertragsverhältnisse zwischen Marienkäfer Reisen und dem Reisenden gilt deutsches Recht. Für Verbraucher gilt dies nur insoweit, als ihnen dadurch nicht der Schutz zwingender Vorschriften des Rechts des Staates ihres gewöhnlichen Aufenthalts entzogen wird.
15.3 Hat der Reisende keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland oder handelt er als Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus Vertragsverhältnissen mit Marienkäfer Reisen Berlin.
15.4 Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, wird die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen sowie des Reisevertrags als solchem dadurch nicht berührt. An die Stelle der unwirksamen Klausel tritt die jeweils einschlägige gesetzliche Regelung.
15.5 Sofern vorliegende AGB für bestimmte Sachverhalte keine speziellen Regelungen vorsehen, gelten die jeweils einschlägigen gesetzlichen Vorschriften.
Stand der AGB: 01.11.2017
Gültig für Buchungen bis 30.06.2018.