Source: http://jahresbericht2017.hausinvest.de/jahresbericht/geschaeftsentwicklung/anhang
Timestamp: 2018-02-20 09:18:29
Document Index: 277698371

Matched Legal Cases: ['§ 20', '§ 20', '§ 20', '§ 20', '§ 248', '§ 248', '§ 231']

Anhang :: Jahresbericht 2016/2017 hausInvest
Zum Ende des Geschäftsjahres hatte das Sondervermögen einen Anteilumlauf von 293.981.705,577 Anteile bei einem Wert je Anteil von 41,71 Euro.
Das durch Derivate erzielte zugrundeliegende Exposure beträgt zum Stichtag 2.925.817.092,26 Euro.
Vertragspartner der Derivategeschäfte hinsichtlich Stichtag 31. März 2017 bestehender Währungssicherungsgeschäfte:
Gesamtbetrag der im Zusammenhang mit Derivaten von Dritten gewährten Sicherheiten: 0,00 Euro
Die Gesamtkostenquote (oder TER – Total Expense Ratio) drückt die vom Sondervermögen im Jahresverlauf getragenen Kosten sowie Zahlungen für die Fondsverwaltungsvergütung, die Verwahrstellenvergütung, die Prüfungs-, Ver­öffentlichungs- und die Sachverständigenkosten (ohne Transaktionen) im Verhältnis zum durchschnittlichen Netto­inventarwert des Sondervermögens aus. Die Gesamt­kostenquote beträgt 1,05 Prozent des durchschnittlichen Nettoinventarwertes des Sondervermögens.
Zusätzliche Verwaltungsvergütung für den Erwerb, die Veräußerung oder die Verwaltung von Vermögensgegenständen (insb. transaktionsabhängige Vergütung) fiel an in Höhe von 0,21 Prozent des durchschnittlichen Nettoinventarwerts (vgl. Erläuterungen zur Ertrags- und Aufwandsrechnung unter Aufwendungen Punkt 5.1).
Transaktionskosten fielen im Geschäftsjahr für den Erwerb, die Baubetreuung und den Verkauf von Immobilien beziehungsweise Beteiligungen an Immobilien-Gesellschaften an. Sie betragen 99,03 Millionen Euro und damit 0,85 Prozent des durchschnittlichen Fondsvermögens. Die transaktionsabhängigen Vergütungen schwanken über die Lebensdauer eines Fonds naturgemäß stark; daraus können keine Rückschlüsse auf die Performance gezogen werden.
Die Transaktionskosten betreffen die Anschaffungsnebenkosten sowie die Veräußerungsnebenkosten der im Geschäftsjahr erworbenen beziehungsweise veräußerten Immobilien bzw. Immobilien-Gesellschaften.
Angaben zur Mitarbeitervergütung 2016
Gesamtsumme der für das abgelaufene
Geschäftsjahr der Commerz Real Investment- gesellschaft mbH gezahlten Mitarbeitervergütung (exkl. Geschäftsleitung1)
in € 4.308.971
in € 3.741.960
in € 567.011
Zahl der Mitarbeiter der KVG (Stand Dez. 2016)
Gesamtsumme der für das abgelaufene Geschäftsjahr der Commerz Real Investment­gesellschaft mbH gezahlten Vergütung an Risk Taker
in € 363.290
in € k.A.
Die im Vergütungsbericht der Commerz Real AG ausgewiesenen Vergütungs- informationen nach der Instituts-Vergütungsverordnung inkludieren die Vergütung der Geschäftsleitung der Commerz Real Investmentgesellschaft mbH.
Der Verkaufsprospekt inklusive der „Allgemeinen und Besonderen Anlagebedingungen“ wurde zum 31. Januar 2017 neu gefasst: Es handelt sich hierbei um eine geänderte Fassung, die insbesondere den am 18. März 2016 in Kraft getretenen Änderungen des KAGB durch das OGAW-V-Umsetzungsgesetz und den dadurch bedingten Änderungen der „Allgemeinen und Besonderen Anlagebedingungen“ sowie Wechseln in der Geschäftsführung und dem Aufsichtsrat der Gesellschaft Rechnung trägt.
Kursrisiko: Über den Erwerb der Fondsanteile ist der Anleger an der Wertentwicklung der im Investmentfonds befindlichen Immobilien beteiligt. Durch eine negative Entwicklung einzelner Immobilien (z. B. durch Mieterausfall) sowie der Immobilienmärkte insgesamt besteht die Möglichkeit von Wertverlusten. Wenn Immobilien mit einem Kredit finanziert werden, wirken sich ihre Wertschwankungen stärker auf den Anteilpreis aus. Das gilt für Wertsteigerungen ebenso wie für -verluste. Auf Ebene der einzelnen Immobilien können Wertverluste bis zum Totalverlust führen. Dieses Risiko wird auf der Ebene des Investmentfonds durch die Streuung auf verschiedene Immobilien und die Beschränkung der Kreditaufnahme insgesamt reduziert. Darüber hinaus können Kurs- und Zinsänderungsrisiken aus der Liquiditätsanlage die Wertentwicklung beeinflussen.
Leverage nach Brutto-Methode: 1,28 (Höchstmaß 2,00)
Leverage nach Commitment-Methode: 1,08 (Höchstmaß 1,65)
Prozentualer Anteil der schwer liquidierbaren Vermögensgegenstände, für die besondere Regelungen gelten: 0 Prozent.
Angaben zur Immobilienteilfreistellung gem. § 20 Abs. 3 Nr. 2 InvStG 2018
Ab 1.1.2018 sind bei Immobilienfonds auf der Ebene der Anleger entweder 60 oder 80 Prozent der Erträge (Ausschüttungen, Vorabpauschalen und Gewinne aus der ­Veräußerung von Investmentanteilen) steuerfrei. Die 80-prozentige Immobilienteilfreistellung wird gewährt, ­wenn gemäß den Anlagebedingungen fortlaufend mindestens ­51 Prozent des Wertes des Investmentfonds in ­ausländischen Immobilien und Auslands-Immobilien-­Gesellschaften angelegt werden. Die Kapitalverwaltungsgesellschaft ist verpflichtet, die Quote gem. § 20 Abs. 3 Nr. 2 InvStG in diesem Dokument auszuweisen, um eine Änderung der Anlagebedingungen zu erwirken, damit ggf. die 80-prozentige Immobilienteilfreistellung gem. § 20 Abs. 3 Nr. 2 InvStG zugunsten der Anleger ab 1.1.2018 gewährt werden kann.
Die Berechnungsmethode für die Auslandsimmobilien­quote gem. § 20 Abs. 3 Nr. 2 InvStG 2018 von Immobilienfonds wurde vom Bundesministerium der Finanzen mit Schreiben vom 14. Juni 2017 wie folgt konkretisiert:
Für die direkt gehaltenen ausländischen Immobilien werden folgende Positionen zum Ansatz gebracht: Die Verkehrswerte der Immobilien, die Forderungen aus der Grundstücksbewirtschaftung, die aktivierten und noch nicht abgeschriebenen Anschaffungsnebenkosten gem. § 248 Abs. 3 KAGB, die Forderungen aus schwebenden Grundstücksveräußerungsgeschäften, die Steuererstattungsansprüche im Zusammenhang mit der Immobilie sowie die sonstigen immobilienbezogenen Vermögensgegenstände.
Für indirekt gehaltene ausländische Immobilien werden ­folgende Positionen zum Ansatz gebracht: die Verkehrswerte der Immobilien, die aktivierten und noch nicht abgeschriebenen Anschaffungsnebenkosten für die Immobilien-­Gesellschaft gem. § 248 Abs. 3 KAGB sowie die indirekt gehaltenen Bewirtschaftungsgegenstände gem. § 231 Abs. 3 KAGB. Sofern hausInvest weniger als 100 Prozent der Anteile an einer Immobilien-Gesellschaft hält, werden nur die auf die Beteiligungsquote entfallenden Werte angesetzt.
Die Summe dieser Werte wird in Bezug gesetzt zum Aktiv­vermögen des Fonds. Bei der Ermittlung des Aktivvermögens wird der Wert der Immobilien-Gesellschaften durch das Aktivvermögen der Immobilien-Gesellschaften ersetzt. Für den hausInvest ergibt zum 31. März 2017 eine Quote von 54,51 Prozent.