Source: http://apex-immo.at/seite.mv?30-50-00-00
Timestamp: 2017-07-26 04:36:31
Document Index: 359592158

Matched Legal Cases: ['§ 30', '§ 30', '§ 30', '§ 4', '§ 33', '§ 12', '§ 30', '§ 6', '§ 3', '§1', '§1', '§ 4', '§15', '§ 16', '§ 7', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 18', '§ 8', '§ 4', '§ 1', '§ 1', '§11', '§ 11', '§ 12', '§ 4', '§ 11', '§ 13', '§16', '§ 11', '§ 10', '§ 10', '§ 18', '§ 10', '§ 11', '§ 3', '§ 4', '§ 30', '§ 4', '§ 11']

Information - § 30 KoSchuG - Apex Immobilien Treuhand Ges.m.b.H - Ebreichsdorf
Information » § 30 KoSchuG
Informationsblatt und Nebenkostenübersichtfür Immobilien gemäß § 30b Konsumentenschutzgesetz (KSchG) und §§ 4 ff Fern- und Auswärtsgeschäfte Gesetz (FAGG) als Online- Information bereit gestellt von
APEX - Immobilientreuhand Gesellschaft m.b.H. in 2483 Ebreichsdorf, Wienerstraße 15
welche als Makler tätig ist. Entsprechend dem bestehenden Geschäftsgebrauch kann der Makler als Doppelmakler tätig sein.
Sollte ein wirtschaftliches oder familiäres Naheverhältnis zu dem voraussichtlichen Vetragspartner bestehen, wird der Makler den Auftraggeber unverzüglich, spätestens jedoch vor Abschluß des Maklervertrages darauf hinweisen.
I. Nebenkosten bei Kaufverträgen II. Nebenkosten bei Hypothekardarlehen III.
Nebenkosten bei Mietverträgen IV. Nebenkosten bei Pachtverträgen V.
Nebenkosten bei der Vermittlung von Baurechten VI. Energieausweis VII. Grundlagen der Maklerprovision VIII. Konsumentenschutzbestimmungen IX. Steuerliche Auswirkungen bei Veräußerung X. Rücktrittsrechte
3. Kosten der Vertragserrichtung, grundbücherlichen Durchführung und allfällige Treuhandschaft nach Vereinbarung im Rahmen der Tarifordnung des jeweiligen Urkundenerrichters sowie Barauslagen für Beglaubigungen und Stempelgebühren
7. Allfällige Anliegerleistungen laut Vorschreibung der Gemeinde (Aufschließungskosten und Kosten der Baureifmachung des
Grundstückes) sowie Anschlussgebühren und -kosten (Strom, Gas, Wasser, Kanal, Telefon etc.)
Abgeltungen für Superädifikate auf einem Grundstück bei einem Wert bis EUR 36.336,42
von EUR 36.336,43 bis EUR 48.448,50
EUR 1.453,46 *
ab EUR 48.448,51
- 50 % der Provision gem. Punkt 8. a), welche im Fall des Kaufes durch den Optionsberechtigten angerechnet werden.
1. Grundbuchseintragungsgebühr .................................................................... 1,2 %
2. Allgemeine Rangordnung für die Verpfändung ............................................... 0,6 %
1% des auf die Vertragsdauer entfallenden Bruttomietzinses (inkl. USt), höchstens das 18fache des Jahreswertes, bei unbestimmter Vertragsdauer 1 % des dreifachen Jahreswertes. Seit 1.7.1999 ist der Bestandgeber (bzw. in dessen Vertretung z.B. der Makler, Hausverwalter, Rechtsanwalt oder Notar) verpflichtet, die Gebühr selbst zu berechnen und abzuführen. Bei befristeten Bestandverträgen über Gebäude oder Gebäudeteile, die überwiegend Wohnzwecken dienen, sind die Gebühren ab diesem Zeitpunkt mit dem Dreifachen des Jahreswertes begrenzt.
3. Vermittlungsprovision Für die Berechnung der Provision wird der Bruttomietzins herangezogen. Dieser besteht aus: Haupt oder Untermietzins, anteilige Betriebskosten und laufende öffentliche Abgaben, Anteil für allfällige besondere Aufwendungen (z.B. Lift), allfälliges Entgelt für mitvermietete Einrichtungs und Ausstattungsgegenstände oder sonstige zusätzliche Leistungen des Vermieters.
a) Vermittlung von Haupt- oder Untermietverträgen über Wohnungen und Einfamilienhäuser durch den Immobilienmakler
vom Vermieter - 3 Bruttomonatsmietzinse
vom Mieter - 2 Bruttomonatsmietzinse bei befristeter Vertragsdauer über 3 Jahre oder unbestimmte Zeit
- 1 Bruttomonatsmietzins bei Vertragsdauer bis zu 3 Jahren
Eine Ergänzungsprovision auf den Höchstbetrag nach Maßgabe der Vertragsdauer bei Verlängerung oder Umwandlung in ein unbefristetes Mietverhältnis kann bis zu maximal einer halben Bruttomonatsmiete vereinbart werden.
b) Vermittlung von Wohnungen durch den Hausverwalter des Gebäudes, in welchem sich der Mietgegenstand befindet, ausgenommen es besteht Wohnungseigentum und der Auftraggeber ist nicht Mehrheitseigentümer (wirtschaftlicher Bezug) vom Vermieter - 2 Bruttomonatsmietzinse bei befristeter Vertragsdauer über 3 Jahre oder unbestimmte Zeit
- 2 Bruttomonatsmietzinse bei Vertragsdauer mindestens 2 Jahre bis höchstens 3 Jahre
- 1 Bruttomonatsmietzins bei Vertragsdauer von unter 2 Jahren
vom Mieter - 1 Bruttomonatsmietzins bei befristeter Vertragsdauer über 3 Jahre oder unbestimmte Zeit
- ½ Bruttomonatsmietzins bei Vertragsdauer mindestens 2 Jahre bis höchstens 3 Jahre
- ½ Bruttomonatsmietzins bei einer Vertragsdauer von unter 2 Jahren Eine Ergänzungsprovision auf den Höchstbetrag nach Maßgabe der Vertragsdauer bei Verlängerung oder Umwandlung in ein unbefristetes Mietverhältnis kann bis zu maximal einer halben Bruttomonatsmiete vereinbart werden.
c) Vermittlung von Geschäftsräumen die nicht dem Anwendungsbereich des MRG unterliegen vom Vermieter - 3 Bruttomonatsmietzinse
vom Mieter - 3 Bruttomonatsmietzinse bei befristeter Vertragsdauer über 3 Jahre oder unbestimmte Zeit
- 2 Bruttomonatsmietzinse bei einer Vertragsdauer mindestens 2 Jahre bis höchstens 3 Jahre
- 1 Bruttomonatsmietzins bei einer Vertragsdauer von unter 2 Jahren
Eine Überwälzung der Vermieterprovision (maximal 3 Bruttomonatsmieten) auf den Geschäftsraummieter kann vereinbart werden.
1. Vergebührung des Pachtvertrages (§ 33 TP 5 GebG) 1% des auf die Vertragsdauer entfallenden Bruttopachtzinses; bei unbestimmter Vertragsdauer 1% des dreifachen Jahresbruttopachtzinses.
a) Pachtverhältnisse insbesondere in der Land und Forstwirtschaft
Bei unbestimmter Pachtdauer - 5% des auf 5 Jahre entfallenden Pachtzinses
Bei bestimmter Pachtdauerbis zu 6 Jahren
- 5 % des auf die Pachtdauer entfallenden Pachtzinses
Bei bestimmter Pachtdauerbis zu 12 Jahren
- 4% des auf die Pachtdauer entfallenden Pachtzinses
Bei bestimmter Pachtdauerbis zu 24 Jahren
- 3% des auf die Pachtdauer entfallenden Pachtzinses
Bei bestimmter Pachtdauerüber 24 Jahre
- 2% des auf die Pachtdauer entfallenden Pachtzinses
jeweils plus 20% USt. Für die Vermittlung von Zugehör darf zusätzlich jeweils eine Provision von 3% des Gegenwertes plus 20% USt vereinbart werden.
- 3 facher monatlicher Pachtzins
Bei bestimmter Pachtdauer bis zu 5 Jahren
- 5% des auf die Pachtdauer entfallenden Pachtzinses
Bei bestimmter Pachtdauer bis zu 10 Jahren
Bei bestimmter Pachtdauer über 10 Jahre
- 3% des auf die Pachtdauer entfallenden Pachtzinses jeweils plus 20% USt. Für die Vermittlung von Abgeltungen für Investitionen oder Einrichtungsgegenständen darf mit dem Verpächter oder Vorpächter 5% des vom Pächter hiefür geleisteten Betrages plus 20 % Ust. vereinbart werden.
Die Höchstprovision für die Vermittlung von Baurechten beträgt bei einer Dauer des Baurechtes von
10 bis 30 Jahre 3 % des auf die Dauer des Baurechtes vereinbarten Bauzinses.
über 30 Jahre 2 % des auf die Dauer des Baurechtes vereinbarten Bauzinses
Bei einer Baurechtsdauer von mehr als 30 Jahren darf anstelle der 2% eine Pauschalprovision in Höhe von jeweils 3% zuzüglich USt. berechnet vom Bauzins für 30 Jahre vereinbart werden (Wertgrenzenregelung § 12 Abs. 4 ImVO). Da die Obergrenze mit 2 % des auf 45 Jahre entfallenden Bauzinses limitiert ist, stellt dieser Betrag unabhängig von einer längeren Vertragsdauer gleichzeitig die Höchstprovision dar.
Ab 1. 12. 2012 (Inkrafttreten des EAVG 2012) müssen bei Anzeigen in Druckwerken und elektronischen Medien der Heizwärmebedarf (HWB) und der Gesamtenergieeffizienzfaktor (fGEE) angegeben werden. Diese Verpflichtung trifft sowohl den Verkäufer als auch den von ihm beauftragten Immoblienmakler.
Der Verkäufer hat die Wahl, entweder einen Energieausweis über die Gesamtenergieeffizienz des Nutzungsobjekts oder die Gesamtenergieeffizienz eines vergleichbaren Nutzungsobjekts im selben Gebäude oder die Gesamtenergieeffizienz des gesamten Gebäudes auszuhändigen. Für Einfamilienhäuser kann die Vorlage- und Aushändigungspflicht auch durch einen Energieausweis eines vergleichbaren Gebäudes erfüllt werden. Diese Vergleichbarkeit muss der Energieausweis- Ersteller
aber bestätigen.
Ebenfalls ab Inkrafttreten des neuen EAVG 2012 am 1. 12. 2012 sind Verwaltungsstrafbestimmungen zu beachten. Sowohl der Verkäufer als auch der Immobilienmakler, der es unterlässt, die Kennwerte HWB und fGEE im Inserat anzugeben, ist mit einer Geldstrafe von bis zu EUR 1.450,– zu bestrafen. Der Makler ist dann entschuldigt, wenn er den Verkäufer über die Informationspfllichten aufgeklärt hat und ihn zur Bekanntgabe der beiden Werte bzw. zur Einholung eines Energieausweises aufgefordert hat, der Verkäufer dies aber abgelehnt hat. Der Verkäufer ist des weiteren mit einer Verwaltungsstrafe bis zu EUR 1.450,– konfrontiert, wenn er die Vorlage und/ oder Aushändigung des Energieausweises unterlässt.
Informationspflichten des Immobilienmaklers (KSchG)
§ 30 b KSchG (1) Der Immobilienmakler hat vor Abschluss des Maklervertrags dem Auftraggeber, der Verbraucher ist, mit der Sorgfalt eines ordentlichen Immobilienmaklers eine schriftliche Übersicht zu geben, aus der hervorgeht, dass er als Makler einschreitet, und die sämtliche dem Verbraucher durch den Abschluss des zu vermittelnden Geschäfts voraussichtlich erwachsenden Kosten, einschließlich der Vermittlungsprovision ausweist. Die Höhe der Vermittlungsprovision ist gesondert anzuführen; auf ein allfälliges wirtschaftliches oder familiäres Naheverhältnis im Sinn des § 6 Abs. 4 dritter Satz MaklerG ist hinzuweisen. Wenn der Immobilienmakler kraft Geschäftsgebrauchs als Doppelmakler tätig sein kann, hat diese Übersicht auch einen Hinweis darauf zu enthalten. Bei erheblicher Änderung der Verhältnisse hat der Immobilienmakler die Übersicht entsprechend richtig zu stellen. Erfüllt der Makler diese Pflichten nicht spätestens vor Vertragserklärung des Auftraggebers zum vermittelten Geschäft, so gilt § 3 Abs. 4 MaklerG.
Information: Aufgrund des bestehenden Geschäftsgebrauchs können Immobilienmakler auch ohne ausdrückliche Einwilligung des Auftraggebers als Doppelmakler tätig sein. Wird der Immobilienmakler auftragsgemäß nur für eine Partei des zu vermittelnden Geschäfts tätig, hat er dies dem Dritten mitzuteilen.
Informationspflicht bei Fern- und Auswärtsgeschäften, Inhalt der Informationspflicht; Rechtsfolgen (FAGG)
anzuwenden auf Außergeschäftsraumverträge (AGV) zwischen Unternehmer und Verbraucher, die bei gleichzeitiger körperlicher Anwesenheit des Unternehmers und des Verbrauchers an einem Ort geschlossen werden, der kein Geschäftsraum des Unternehmers ist und
‐ für die der Verbraucher unter den genannten Umständen ein Angebot gemacht hat, oder
‐ die in den Geschäftsräumen des Unternehmers oder durch Fernkommunikationsmittel geschlossen werden, unmittelbar nachdem der Verbraucher an einem anderen Ort als den Geschäftsräumen des Unternehmers bei gleichzeitiger körperlicher Anwesenheit des Unternehmers oder dessen Beauftragten und des Verbrauchers persönlich und individuell angesprochen wurde oder
- Fernabsatzgeschäfte (FAG), das sind Verträge die zwischen einem Unternehmer und einem Verbraucher ohne gleichzeitige körperliche Anwesenheit des Unternehmers und des Verbrauchers im Rahmen eines für Fernabsatz organisierten Vertriebs‐ oder Dienstleistungssystems geschlossen werden, wobei bis einschließlich des Zustandekommens des Vertrags ausschließlich Fernkommunikationsmittel (Post, Internet, EMail, Telefon, Fax) verwendet werden.
- die Begründung, den Erwerb oder die Übertragung von Eigentum oder anderen Rechten an unbeweglichen Sachen (§1 Abs 2 Z 6 FAGG),
‐den Bau von neuen Gebäuden, erhebliche Umbaumaßnahmen an bestehenden Gebäuden oder die Vermietung von Wohnraum (§1 Abs 2 Z 7 FAGG);
§ 4 FAGG(1) Bevor der Verbraucher durch einen Vertrag oder seine Vertragserklärung gebunden ist, muss ihn der Unternehmer in klarer und verständlicher Weise über Folgendes informieren:
a) die Telefonnummer, die Faxnummer und die EMail‐Adresse, unter denen der Verbraucher den Unternehmer schnell erreichen und ohne besonderen Aufwand mit ihm in Verbindung treten kann,
c) den Namen oder die Firma und die Anschrift der Niederlassung jener Person, in deren Auftrag der Unternehmer handelt, soweit die allenfalls abweichende Geschäftsanschrift dieser Person, an die sich der Verbraucher mit jeder Beschwerde wenden kann,
4. den Gesamtpreis der Ware oder Dienstleistung einschließlich aller Steuern und Abgaben, wenn aber der Preis aufgrund der Beschaffenheit der Ware oder Dienstleistung vernünftigerweise nicht im Voraus berechnet werden kann, die Art der Preisberechnung und gegebenenfalls alle zusätzliche Fracht-, Liefer-, Versand- oder sonstigen Kosten oder, wenn diese Kosten vernünftigerweise nicht im Voraus berechnet werden können, das allfällige Anfallen solcher zusätzlicher Kosten,
5. bei einem unbefristeten Vertrag oder Abonnementvertrag die für jeden Abrechnungszeitraum anfallenden Gesamtkosten, wenn für einen solchen Vertrag Festbeträge in Rechnung gestellt werden, die monatlichen Gesamtkosten, wenn aber die Gesamtkosten vernünftigerweise nicht im Voraus berechnet werden können, die Art der Preisberechnung,
7. die Zahlungs‐, Liefer‐ und Leistungsbedingungen, den Zeitraum, innerhalb dessen nach der Zusage des Unternehmers die Ware geliefert oder die Dienstleistung erbracht wird, sowie allenfalls vorgesehenes Verfahren beim Umgang des Unternehmers mit Beschwerden
8. bei Bestehen eines Rücktrittsrechts die Bedingungen, die Fristen und die Vorgangsweise für die Ausübung dieses Rechts, dies unter Zurverfügungstellung des Muster‐Widerrufformulars,
9. gegebenenfalls die den Verbraucher im Falle seines Rücktritts vom Vertrag gemäß §15 treffende Pflicht zur Tragung der Kosten für die Rücksendung der Ware sowie bei Fernabsatzverträgen über Waren, die wegen ihrer Beschaffenheit üblicherweise nicht auf dem Postweg versendet werden, die Höhe der Rücksendungskosten,
10. gegebenenfalls die den Verbraucher im Fall seines Rücktritts vom Vertrag gemäß § 16 treffende Pflicht zur Zahlung eines anteiligen Betrags für die bereits erbrachten Leistungen
13. gegebenenfalls bestehende einschlägige Verhaltenskodizes und darüber, wie der Verbraucher eine Ausfertigung davon erhalten kann,
16. gegebenenfalls das Recht des Unternehmers, vom Verbraucher die Stellung einer Kaution oder anderer finanzieller Sicherheiten zu verlangen sowie deren Bedingungen,
(3) Die Informationen nach Abs. 1 Z 8, 9 und 10 können mittels Muster-Widerrufsbelehrung erteilt werden. Mit dieser formularmäßigen Informationserteilung gelten die genannten Informationspflichten des Unternehmers als erfüllt, sofern der Unternehmer dem Verbraucher das Formular zutreffend ausgefüllt übermittelt hat.
(6) Die Informationspflichten nach Abs. 1 gelten unbeschadet anderer Informationspflichten nach gesetzlichen Vorschriften, die auf der Richtlinie 2006/123/EG über Dienstleistungen im Binnenmarkt, ABl. Nr. L376 vom 27.12.2006, S. 36, oder auf der Richtlinie 2000/31/EG über bestimmte rechtliche Aspekte der Dienste der Informationsgesellschaft, insbesondere des elektronischen Geschäftsverkehrs, im Binnenmarkt, ABl. Nr. L178 vom 17.07.2000, S. 1, beruhen.
§ 7 FAGG (1) Bei Fernabsatzverträgen sind die in § 4 Abs. 1 genannten Informationen dem Verbraucher klar und verständlich in einer dem verwendeten Fernkommunikationsmittel angepassten Art und Weise bereitzustellen.
Werden diese Informationen auf einem dauerhaften Datenträger bereitgestellt, so müssen sie lesbar sein.
(2) Wird der Vertrag unter Verwendung eines Fernkommunikationsmittels geschlossen, bei dem für die Darstellung der Information nur begrenzter Raum oder begrenzte Zeit zur Verfügung steht, so hat der Unternehmer dem Verbraucher vor dem Vertragsabschluss über dieses Fernkommunikationsmittel zumindest die
in § 4 Abs 1 Z 1, 2, 4, 5, 8 und 14 genannten Informationen über die wesentlichen Merkmale der Waren oder Dienstleistungen, den Namen des Unternehmers, den Gesamtpreis, das Rücktrittsrecht, die Vertragslaufzeit und die Bedingungen der Kündigung unbefristeter Verträge zu erteilen. Die anderen in § 4 Abs. 1genannten Informationen sind dem Verbraucher auf geeignete Weise unter Beachtung von Abs. 1 zu erteilen.
(3) Der Unternehmer hat dem Verbraucher innerhalb einer angemessenen Frist nach dem Vertragsabschluss, spätestens jedoch mit der Lieferung der Waren oder vor dem Beginn der Dienstleistungserbringung, eine Bestätigung des geschlossenen Vertrags auf einem dauerhaften Datenträger zur Verfügung zu stellen, die die in § 4 Abs 1 genannten Informationen enthält, sofern er diese Informationen dem Verbraucher nicht schon vor Vertragsabschluss auf einem dauerhaften Datenträger bereitgestellt hat. Gegebenenfalls muss die Vertragsbestätigung auch eine Bestätigung der Zustimmung und Kenntnisnahme des Verbrauchers nach § 18 Abs. 1 Z 11 enthalten.
§ 8 FAGG (1) Wenn ein elektronisch, jedoch nicht ausschließlich im Weg der elektronischen Post oder eines damit vergleichbaren individuellen elektronischen Kommunikationsmittels geschlossener Fernabsatzvertrag den Verbraucher zu einer Zahlung verpflichtet, hat der Unternehmer den Verbraucher, unmittelbar bevor dieser seine Vertragserklärung abgibt, klar und in hervorgehobener Weise auf die oben in § 4 Abs 1 Z 1, 4, 5, 14 und 15 genannten Informationen hinzuweisen.
(2) Der Unternehmer hat dafür zu sorgen, dass der Verbraucher bei der Bestellung ausdrücklich bestätigt, dass die Bestellung mit einer Zahlungsverpflichtung verbunden ist. Wenn der Bestellvorgang die Aktivierung einer Schaltfläche oder die Betätigung einer ähnlichen Funktion erfordert, muss diese Schaltfläche oder Funktion gut lesbar ausschließlich mit den Worten "zahlungspflichtig bestellen" oder einer gleichartigen, eindeutigen Formulierung gekennzeichnet sein, die den Verbraucher darauf hinweist, dass die Bestellung mit einer
Zahlungsverpflichtung gegenüber dem Unternehmer verbunden ist. Kommt der Unternehmer diesen Pflichten nicht nach, so ist der Verbraucher an den Vertrag oder seine Vertragserklärung nicht gebunden.
(4) Die Abs. 1 bis 3 gelten auch für die in § 1 Abs. 2 Z 8 genannten Verträge. Die Regelung in Abs. 2 zweiter und dritter Satz gelten auch für die in § 1 Abs. 2 Z 2 und 3 genannten Verträge, sofern diese auf die in Abs. 1 angeführte Weise geschlossen werden.
"Steuerverfangene Immobilien": 25 % Steuer auf Veräußerungsgewinne
Achtung: Vor allem bei vermieteten Immobilien kann die Ermittlung des Veräußerungsgewinns im Regelfall nur im Zusammenwirken mit dem Steuerberater und Immobilienverwalter des Verkäufers ermittelt werden. Die Meldung und Abfuhr der Immobilienertragsteuer hat durch den Parteienvertreter (Vertragserrichter) spätestens am 15. Tag des auf den Kalendermonat des Zuflusses zweitfolgenden Kalendermonats zu erfolgen.
15 % vom Veräußerungserlös, wenn bei unbebauten Grundstücken seit dem 1.1.1988 eine Umwidmung stattgefunden hat, durch welche erstmals eine Bebauung möglich wurde (nicht bei Erweiterung der Bauklasse).
Es fällt keine Immobilienertragsteuer an, wenn
eine Immobilie dem Veräußerer seit der Anschaffung mindestens zwei Jahre durchgehend bis zur Veräußerung als Hauptwohnsitz gedient hat oder
eine Immobilie dem Veräußerer in den letzten 10 Jahren vor der Veräußerung mindestens 5 Jahre durchgehend als Hauptwohnsitz gedient hat.
Eine solche Steuerbefreiung ist auch für selbst errichtete Gebäude (Veräußerer hat Bauherreneigenschaft) gegeben: Diese Gebäude dürfen aber in den letzten 10 Jahren vor Veräußerung nicht zur Erzielung von Einkünften aus Vermietung und Verpachtung verwendet worden sein.
1. Rücktritt vom Maklervertrag (Alleinvermittlungsauftrag, Vermittlungsauftrag, Maklervertrag mit dem Interessenten) bei Abschluss des Maklervertrags über Fernabsatz oder bei Abschluss des Maklervertrags außerhalb der Geschäftsräume des Unternehmers (§11 FAGG)
§ 11 FAGG (1) Der Verbraucher kann von einem Fernabsatzvertrag oder einem außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Vertrag binnen 14 Tagen ohne Angabe von Gründen zurücktreten. Die Frist zum Rücktritt beginnt bei Dienstleistungsverträgen mit dem Tag des Vertragsabschlußes.
§ 12 FAGG (1) Ist der Unternehmer seiner Informationspflicht über das Rücktrittsrecht nach § 4 Abs 1 Z 8
nicht nachgekommen, so verlängert sich die in § 11 vorgesehene Rücktrittsfrist um zwölf Monate.
(2) Holt der Unternehmer die Informationserteilung innerhalb von zwölf Monaten ab dem für
den Fristbeginn maßgeblichen Tag nach, so endet die Rücktrittsfrist 14 Tage nach dem
Zeitpunkt, zu dem der Verbraucher diese Information erhält.
§ 13 FAGG (1) Die Erklärung des Rücktritts ist an keine bestimmte Form gebunden. Der Verbraucher kann dafür das Muster‐Widerrufsformular (siehe letzte Seite) verwenden. Die Rücktrittsfrist ist gewahrt, wenn die Rücktrittserklärung innerhalb der Frist abgesendet wird.
§16 FAGG (1) Tritt der Verbraucher nach § 11 Abs. 1 von einem Vertrag über Dienstleistungen oder über die in § 10 genannten Energie- und Wasserlieferungen zurück, nachdem er ein Verlangen gemäß § 10 erklärt und der Unternehmer hierauf mit der Vertragerfüllung begonnen hat, so hat er dem Unternehmer einen Betrag zu zahlen, der im Vergleich zum vertraglich vereinbarten Gesamtpreis verhältnismäßig den vom Unternehmer bis zum Rücktritt erbrachten Leistungen entspricht. Ist der Gesamtpreis überhöht, so wird er anteilig zu zahlende Betrag auf der Grundlage des Marktwerts der erbrachten Leistungen berechnet.
§ 18 FAGG (1) Der Verbraucher hat kein Rücktrittsrecht bei Fernabsatz‐ oder außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen über Dienstleistungen, wenn der Unternehmer – auf Grundlage eines
ausdrücklichen Verlangens des Verbrauchers nach § 10 FAGG sowie einer Bestätigung des
Vertragserfüllung – noch vor Ablauf der Rücktrittsfrist nach § 11 FAGG mit der Ausführung der Dienstleistung begonnen hatte und die Dienstleistung sodann vollständig erbracht wurde.
- zur Deckung des dringenden Wohnbedürfnisses des Verbrauchers oder eines nahen Angehörigen dienen soll,
Die Frist beginnt erst dann zu laufen, wenn der Verbraucher eine Zweitschrift der Vertragserklärung und eine Rücktrittsbelehrung erhalten hat, d. h. entweder am Tag nach Abgabe der Vertragserklärung oder, sofern die Zweitschrift samt Rücktrittsbelehrung später ausgehändigt worden ist, zu diesem späteren Zeitpunkt. Das Rücktrittsrecht erlischt jedenfalls spätestens einen Monat
nach dem Tag der erstmaligen Besichtigung.
- noch die Geschäftsverbindung zur Schließung des Vertrages mit dem Immobilienmakler selbst angebahnt hat, kann bis zum Zustandekommen des Vertrages oder danach binnen 14 Tagen seinen Rücktritt erklären.
Die Frist beginnt erst zu laufen, wenn dem Verbraucher eine »Urkunde« ausgefolgt wurde, die Namen und Anschrift des Unternehmers, die zur Identifizierung des Vertrages notwendigen Angaben und eine Belehrung über das Rücktrittsrecht, die Rücktrittsfrist und die Vorgangsweise für die Ausübung des Rücktrittsrechts enthält.
Bei fehlender oder fehlerhafter Belehrung über das Rücktrittsrecht steht dem Konsumenten dieses für eine Frist von zwölf Monaten und 14 Tagen an Vertragsabschluss zu. Holt der Unternehmer die Urkundenausfolgung innerhalb der zwölf Monate ab dem Fristbeginn nach, so endet die verlängerte Rücktrittsfrist 14 Tage nach dem Zeitpunkt, zu dem der Verbraucher die Urkunde erhält.
Die Erklärung des Rücktritts ist an keine bestimmte Form gebunden. Die Rücktrittsfrist ist gewahrt wenn die Rücktrittserklärung innerhalb der Frist abgesendet wird.
Achtung: Nimmt der Verbraucher z.B. aufgrund eines Inserates des Immobilienmaklers mit diesem Verbindung auf, so hat der Verbraucher selbst angebahnt und daher – gleichgültig, wo der Vertrag geschlossen wurde – kein Rücktrittsrecht gemäß § 3 KSchG.
gemäß § 4 Abs.1 Z 8, 9 u. 10 FAGG
Name(n): ________________________
Anschrift: ________________________
PLZ,Ort: ________________________
APEX-Immobilientreuhand GesmbH
Tel. +43 (0) 2254 75557 Fax DW 17 E-Mail: apex@aon.at
Hiermit widerrufe(n) ich/wir den von mir/uns am ______________________ (Datum) abgeschlossenen Vertrag über die Erbringung folgender Dienstleistungen O Alleinvermittlungsauftrag
O Dienstleistungsauftrag Immobiliensuche von Kaufinteressenten/Mietinteressenten
Informationsblatt mit Nebenkostenübersicht gemäß § 30b Konsumentenschutzgesetz, §§ 4 ff, §§ 11 ff Fern- und Auswärtsgeschäfte-Gesetz, Stand 13/6/2014, Nachdruck verboten !
APEX - Immobilientreuhand GesmbH 2483 Ebreichsdorf, Wienerstraße 15