Source: https://www.ris.bka.gv.at/JustizEntscheidung.wxe?Abfrage=Justiz&Dokumentnummer=JJT_20120426_OGH0002_0010OB00056_12K0000_000&IncludeSelf=True
Timestamp: 2019-09-21 01:07:45
Document Index: 118808599

Matched Legal Cases: ['OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 503', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 502', '§ 65', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 502', 'OGH', '§ 502', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 477', '§ 496', 'OGH', 'OGH']

RIS - Rechtssätze und Entscheidungstext 1Ob56/12k - Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)
Rechtssatz für 1Ob187/69 1Ob206/69 4Ob...
RS0043605
1Ob187/69; 1Ob206/69; 4Ob27/80; 6Ob535/81; 5Ob654/82; 7Ob748/82; 5Ob716/81; 3Ob569/84; 1Ob625/85; 7Ob510/87; 9ObS8/87 (9ObS9/87); 7Ob49/87; 10ObS266/88; 8Ob216/97s; 1Ob322/98d; 7Ob60/99w; 7Ob182/99m; 10ObS132/00k; 1Ob99/03w; 3Ob142/03h; 10Ob30/04s; 1Ob221/04p; 5Ob74/05a; 3Ob101/07k; 3Ob268/09x; 7Ob192/09z; 5Ob172/10w; 1Ob224/10p; 3Ob98/11z; 5Ob36/11x; 3Ob198/11f; 8ObA4/12i; 1Ob70/12v; 10ObS67/12v; 9ObA56/11t; 1Ob56/12k; 2Ob84/12k; 3Ob181/12g; 5Ob199/12v; 1Ob53/12v; 3Ob15/13x; 4Ob164/12i; 1Ob72/13i; 1Ob85/13a; 4Ob50/14b; 4Ob80/14i; 5Ob80/14x; 9ObA118/14i; 5Ob46/15y; 10ObS56/15f; 4Ob114/15s; 6Ob253/16y; 7Ob7/17f; 7Ob217/16m; 4Ob123/17t; 8Ob34/18k; 6Ob84/18y; 3Ob99/18g; 9ObA39/18b; 5Ob187/18p; 4Ob66/19p
Hat es der Revisionswerber unterlassen, darzulegen, aus welchen Gründen die rechtliche Beurteilung der Sache unrichtig erscheint, ist damit die Rechtsrüge, die sich auf die bloße und nicht weiter ausgeführte Behauptung beschränkt, das Berufungsgericht habe die Sache rechtlich unrichtig beurteilt, nicht gesetzmäßig ausgeführt (ZBl 1824/279).
1 Ob 206/69
Entscheidungstext OGH 16.10.1969 1 Ob 206/69
4 Ob 27/80
Entscheidungstext OGH 25.03.1980 4 Ob 27/80
Beisatz: Dies hat zur Folge, dass es dem OGH verwehrt ist, auf die Rechtsrüge einzugehen. (T1)
5 Ob 654/82
Entscheidungstext OGH 13.07.1982 5 Ob 654/82
Auch; Beisatz: Hier: Nicht gehörige Ausführung der Rechtsrüge hinsichtlich einer von mehreren Anspruchsgrundlagen. (T2) Veröff: SZ 55/113
7 Ob 748/82
Entscheidungstext OGH 14.10.1982 7 Ob 748/82
Beisatz: Hier: § 503 Z 2 und 3 ZPO (T3)
3 Ob 569/84
Entscheidungstext OGH 30.01.1985 3 Ob 569/84
Auch; Veröff: AnwBl 1985,547 = JBl 1985,684
Entscheidungstext OGH 10.06.1985 1 Ob 625/85
Auch; Veröff: EvBl 1985/154 S 695 (zustimmend Pfersmann)
7 Ob 510/87
Entscheidungstext OGH 26.03.1987 7 Ob 510/87
Vgl auch; Veröff: SSV - NF 1/14
7 Ob 49/87
Entscheidungstext OGH 12.11.1987 7 Ob 49/87
8 Ob 216/97s
Entscheidungstext OGH 28.08.1997 8 Ob 216/97s
Beisatz: Hier: § 502 Abs 1 ZPO. (T4)
Ähnlich; Beisatz: Hier: Der vorliegende Revisionsrekurs kommt einer Rechtsrüge bloß mit „Leerformeln" oder bloß pauschal und daher in der Sache begründungslos sehr nahe und führt die Rechtsrüge nicht gesetzmäßig iSd § 65 Abs 3 Z 4 AußStrG aus. (T5)
7 Ob 192/09z
Entscheidungstext OGH 17.03.2010 7 Ob 192/09z
Auch; Beisatz: Hier: Außerstreitiges Wohnrechtsverfahren. (T6)
Entscheidungstext OGH 25.08.2011 5 Ob 36/11x
8 ObA 4/12i
Entscheidungstext OGH 20.01.2012 8 ObA 4/12i
1 Ob 53/12v
Entscheidungstext OGH 31.01.2013 1 Ob 53/12v
1 Ob 72/13i
Entscheidungstext OGH 21.05.2013 1 Ob 72/13i
5 Ob 46/15y
Entscheidungstext OGH 24.03.2015 5 Ob 46/15y
6 Ob 253/16y
Entscheidungstext OGH 27.02.2017 6 Ob 253/16y
Beisatz: Hier: Klausel 9 und 10. (T7)
3 Ob 99/18g
Entscheidungstext OGH 23.05.2018 3 Ob 99/18g
Beisatz: Hier: Rekurs gegen Beschluss des Rekursgerichts. (T8)
ECLI:AT:OGH0002:1969:RS0043605
JJR_19691002_OGH0002_0010OB00187_6900000_001
Rechtssatz für 3Ob1509/88 3Ob1004/89 (3...
RS0043067
3Ob1509/88; 3Ob1004/89 (3Ob1005/89); 2Ob320/99v; 3Ob58/05h; 2Ob301/05m; 9Ob49/08h; 6Ob228/09m; 4Ob9/10t; 2Ob85/09b; 3Ob170/10m; 7Ob123/10d; 7Ob105/10g; 10Ob64/11a; 7Ob188/11i; 9Ob22/11t; 1Ob56/12k; 9Ob4/12x; 10ObS11/13k (10ObS17/13t); 3Ob20/16m; 9ObA29/16d; 5Ob11/17d; 1Ob74/17i
Das außerordentliche Rechtsmittel ist nicht schon deswegen anzunehmen, weil eine Nichtigkeit der angefochtenen Entscheidung behauptet wird (hier: keine Nichtigkeit, weil das Vorliegen der Voraussetzungen für die Zulässigkeit des Rechtsmittels überprüfbar verneint wurde).
3 Ob 1509/88
Entscheidungstext OGH 16.11.1988 3 Ob 1509/88
2 Ob 320/99v
Entscheidungstext OGH 18.11.1999 2 Ob 320/99v
Vgl auch; Beisatz: Die unbegründete Geltendmachung eines Nichtigkeitsgrundes führt nicht dazu, dass eine erhebliche Rechtsfrage vorliegt. (T1)
3 Ob 58/05h
Entscheidungstext OGH 24.11.2005 3 Ob 58/05h
Auch; Beisatz: Die behauptete Nichtigkeit könnte eine erhebliche Rechtsfrage im Sinne des § 502 Abs 1 ZPO nur begründen, wenn sie tatsächlich vorläge. (T2)
9 Ob 49/08h
Entscheidungstext OGH 09.07.2008 9 Ob 49/08h
Auch; Beis wie T1; Beisatz: Andernfalls könnte allein durch die Geltendmachung eines Nichtigkeitsgrunds die Revisionsbeschränkung des § 502 Abs 1 ZPO umgangen werden. (T3)
6 Ob 228/09m
Entscheidungstext OGH 12.11.2009 6 Ob 228/09m
Bem: Hier: AußStrG. (T4)
7 Ob 105/10g
Entscheidungstext OGH 19.01.2011 7 Ob 105/10g
10 ObS 11/13k
Entscheidungstext OGH 26.02.2013 10 ObS 11/13k
3 Ob 20/16m
Entscheidungstext OGH 16.03.2016 3 Ob 20/16m
5 Ob 11/17d
Entscheidungstext OGH 04.05.2017 5 Ob 11/17d
ECLI:AT:OGH0002:1988:RS0043067
JJR_19881116_OGH0002_0030OB01509_8800000_001
Entscheidungstext 1Ob56/12k
1Ob56/12k
Der Oberste Gerichtshof hat als Revisionsgericht durch den Senatspräsidenten Hon.-Prof. Dr. Sailer als Vorsitzenden sowie die Hofräte Univ.-Prof. Dr. Bydlinski, Dr. Grohmann, Mag. Wurzer und Mag. Dr. Wurdinger als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden Partei S***** GmbH & Co KG, *****, vertreten durch Dr. Herbert Marschitz, Dr. Peter Petzer und Mag. Hannes Bodner, Rechtsanwälte in Kufstein, gegen die beklagte Partei J***** M*****, vertreten durch List Rechtsanwälte GmbH in Wien, wegen Unterfertigung eines Kaufvertrags (Streitwert 86.000 EUR), über die außerordentliche Revision der beklagten Partei gegen das Urteil des Oberlandesgerichts Innsbruck als Berufungsgericht vom 8. Februar 2012, GZ 1 R 13/12i-52, mit dem das Urteil des Landesgerichts Innsbruck vom 20. Oktober 2011, GZ 57 Cg 19/09v-45, bestätigt wurde, den
1. Die neuerlich behauptete Nichtigkeit des Ersturteils nach § 477 Abs 1 Z 9 ZPO hat bereits das Berufungsgericht verneint, sodass sie in der Revision nicht mehr erfolgreich gerügt werden kann (RIS-Justiz RS0042981; RS0043405). Daran vermag auch die Behauptung des Beklagten nichts zu ändern, dem Berufungsgericht sei selbst eine Nichtigkeit unterlaufen (RIS-Justiz RS0043405 [T3]). Die geltend gemachte Nichtigkeit wäre nur dann zu bejahen, wenn die Fassung des angefochtenen Urteils so mangelhaft wäre, dass dessen Überprüfung nicht vorgenommen werden kann oder das Urteil mit sich selbst im Widerspruch steht (was nur den Spruch selbst betrifft; ein Widerspruch in den Gründen reicht nicht aus) oder für die Entscheidung keine Gründe angegeben werden (2 Ob 167/10p mwN). Keiner dieser Tatbestände trifft auf die angefochtene Berufungsentscheidung zu. Die unbegründete Geltendmachung eines Nichtigkeitsgrundes führt aber nicht dazu, dass eine erhebliche Rechtsfrage vorliegt (RIS-Justiz RS0043067 [T1]).
2. Die Beantwortung jener Fragen, die vom Berufungsgericht, das im ersten Rechtsgang das Ersturteil gemäß § 496 Abs 1 Z 2 ZPO aufgehoben hatte, auf der Grundlage des gegebenen Sachverhalts bereits abschließend entschieden wurden, kann mit hier gar nicht behaupteten Ausnahmen nicht mehr in Zweifel gezogen werden. Abschließend erledigte „Streitpunkte“ können im fortgesetzten Verfahren nicht mehr aufgerollt werden. Das Verfahren im zweiten Rechtsgang ist stets auf den von der Aufhebung ausdrücklich betroffenen Teil zu beschränken (RIS-Justiz RS0042031 [T4]). Die schon im Aufhebungsbeschluss klargestellte Rechtsansicht des Berufungsgerichts, dass mit Ausnahme der Frage der Verkürzung über die Hälfte des wahren Werts bzw der Verjährung des Rechts, den Vertrag aus diesem Grund anzufechten, die anderen „Streitpunkte“ im ersten Rechtsgang abschließend erledigt wurden, steht im Einklang mit der dargelegten Judikatur (vgl auch 7 Ob 244/09x; 2 Ob 144/11g).
3. Mit den Behauptungen, das Berufungsgericht hätte sich „mit dem Vorbringen in der Berufung auseinandersetzen müssen“ und „die Nichtbehandlung von einzelnen Punkten der Berufung“ führe zur „Bekämpfbarkeit des Urteils“, wird der Revisionsgrund der unrichtigen rechtlichen Beurteilung der Sache nicht gesetzmäßig ausgeführt. Daher wäre es dem Obersten Gerichtshof sogar verwehrt, sich inhaltlich damit auseinanderzusetzen (RIS-Justiz RS0043605 [T1]).
ECLI:AT:OGH0002:2012:0010OB00056.12K.0426.000
JJT_20120426_OGH0002_0010OB00056_12K0000_000