Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=XI%20ZR%20128/04
Timestamp: 2016-09-27 15:32:21
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BGH, 10.05.2005 - XI ZR 128/04 - dejure.org
Rechtsprechung BGH, 10.05.2005 - XI ZR 128/04 Volltextver�ffentlichungen (13)
ZPO � 130 Nr. 6, � 520 Abs. 5
Zur Wahrung der Schriftform trotz Fehlens der Unterschrift bei Wiedergabe des Verfassernamens in Maschinenschrift - Berufungsbegr�ndung durch Computerfax
In Computerschrift wiedergegebene Unterschrift auf einer als Computerfax �bermittelten Berufungsbegr�ndung; Ausnahmsweise Zul�ssigkeit einer ohne gen�gende Unterschrift �bermittelte Rechtsmittelbegr�ndung durch den Rechtsmittelanwalt; Sp�tester Zeitpunkt der Ber�cksichtigung bekannt gewordener Umst�nde durch das Berufungsgericht bei der Entscheidung �ber die Zulassung der Berufung; Sinn und Zweck des Unterschriftserfordernisses bei der Berufungsbegr�ndung; Rechtsmittelbegr�ndungsschriften von nicht beim Rechtsmittelgericht zugelassenen Personen
Erfordernis der Unterschrift f�r bestimmenden Schriftsatz
ZPO � 130 Nr. 6 � 520 Abs. 5Anforderungen an die Unterzeichnung eines Computerfax
Verfahrensrecht - G�ltige Unterschrift unter einem Fax
Versch�rfte Anforderungen an Computerfax!
LG G�ttingen, 10.04.2003 - 2 O 626/02
NJW 2005, 2086
FamRZ 2005, 1241
VersR 2006, 427
BB 2005, 1470
Wird zitiert von ... (60) OLG D�sseldorf, 30.09.2015 - Kart 3/15 Kartellrechtswidrigkeit sogenannter RadiusklauselnF�r den Anwaltsprozess bedeutet dies, dass die Einlegung und Begr�ndung des Rechtsmittels (�ber die Ausgestaltung des � 130 Nr. 6 ZPO als eine "Soll-Vorschrift" hinaus) von einem dazu bevollm�chtigten Rechtsanwalt zwar nicht selbst verfasst, aber nach eigenverantwortlicher Pr�fung genehmigt und unterschrieben sein muss (…vgl. zum Ganzen BGH, Beschl�sse v. 25.9.2012 - VIII ZB 22/12 , NJW 2013, 237, Rz. 9;… v. 26.7.2012 - III ZB 70/11 , NJW-RR 2012, 1142, Rz. 6;… v. 26.10.2011 - IV ZB 9/11 , Rz. 6 und v. 22.11.2005 - VI ZB 73/04 , VersR 2006, 387, Rz. 5 bei juris, sowie Urteil v. 10.5.2005 - XI ZR 128/04 , NJW 2005, 2086 [2087] [unter 1.a)]; alle m.w.N.).Das Fehlen der nach Ma�gabe der vorstehenden Ausf�hrungen grunds�tzlich gebotenen Unterschrift des bevollm�chtigten Anwalts ist nur in Ausnahmef�llen unsch�dlich, namentlich dann, wenn sich aus den sonstigen Umst�nden zweifelsfrei ergibt, dass der Prozessbevollm�chtigte die Verantwortung f�r den Inhalt eines mit seinem Willen in den Rechtsverkehr gebrachten Schriftsatzes �bernommen hat (…vgl. hierzu BGH, Beschluss v. 26.10.2011 - IV ZB 9/11 , Rz. 11 und Urteil v. 10.5.2005 - XI ZR 128/04 , NJW 2005, 2086 [2088] [unter d)aa)]; vgl. auch BVerwG, Beschluss v. 27.1.2003 - 1 B 92/02 , NJW 2003, 1544, und BSG, Urteil v. 16.11.2000 - B 13 RJ 3/99 R , NJW 2001, 2492 [2493]).Bei der insoweit gebotenen Pr�fung l�sst die h�chstrichterliche Rechtsprechung aus Gr�nden der Rechtssicherheit nur die Ber�cksichtigung solcher Umst�nde zu, die dem Gericht bei Eingang des Schriftsatzes hinreichend erkennbar gewesen oder bis sp�testens zum Ablauf der im Verfahren zu wahrenden Frist bekannt geworden sind (…vgl. BGH, Beschl�sse v. 25.9.2012 - VIII ZB 22/12 , NJW 2013, 237, Rz. 14 und v. 26.10.2011 - IV ZB 9/11 , Rz. 6, sowie Urteil v. 10.5.2005 - XI ZR 128/04 , NJW 2005, 2086 [2088]; BVerwG, Beschluss v. 27.1.2003 - 1 B 92/02 , NJW 2003, 1544 …sowie Urteil v. 18.5.2010 - 3 C 21/09 , BVerwGE 137, 58, Rz. 15; BSG, Urteile v. 6.5.1998 - B 13 RJ 85/97 , NZS 1999, 104 und v. 16.11.2000 - B 13 RJ 3/99 R , NJW 2001, 2492 [2493]).Ferner sagt auch der Zeitpunkt der �bermittlung des Schriftsatzes - vorliegend am letzten Tag der Beschwerdebegr�ndungsfrist in der Zeit von 21.11 Uhr bis 21.31 Uhr - f�r sich genommen nichts dar�ber aus, ob der Schriftsatz von einem (postulationsf�higen) Rechtsanwalt verantwortet wird, weil gerade der drohende Ablauf einer Rechtsmittel- oder Rechtsmittelbegr�ndungsfrist einem nicht postulationsf�higen Verfasser Veranlassung geben kann, zur Fristwahrung einen Schriftsatz zu �bermitteln, der nicht von einem zeichnungsberechtigten Rechtsanwalt eigenverantwortlich gepr�ft worden ist (vgl. hierzu BGH, Urteil v. 10.5.2005 - XI ZR 128/04 , NJW 2005, 2086 [2089]).Die Tatsache, dass die verfahrensbevollm�chtigten Rechtsanw�lte Dr. S.Q. und Dr. U.L. bereits rechtzeitig Beschwerde gegen den streitbefangenen Beschluss des Bundeskartellamts eingelegt haben, reicht daher zur Wahrung der Formanforderungen ebenso wenig aus wie der gedruckte Briefkopf auf dem am 4. Mai 2015 eingegangenen Schriftsatz oder die insoweit mit anderen Schrifts�tzen �bereinstimmende Faxnummer der versendenden Stelle; all diese Umst�nde bieten keine der Unterschrift vergleichbare Gew�hr daf�r, dass das zur �berpr�fung stehende Schriftst�ck von einer zeichnungsberechtigten Person stammt und mit deren Willen in den Verkehr gebracht worden ist (vgl. hierzu BGH, Urteil v. 10.5.2005 - XI ZR 128/04 , NJW 2005, 2086 [2088] unter cc.; BVerwG, Beschluss v. 27.1.2003 - 1 B 92/02 , NJW 2003, 1544).Eine Heilung des Formmangels ist nach dem Ablauf der f�r die Prozesshandlung vorgesehenen Frist nicht mehr m�glich (…vgl. BGH, Beschl�sse v. 5.11.1987 - V ZR 139/87 , NJW 1988, 210, Rz. 3 bei juris und v. 20.6.2012 - IV ZB 18/11 , NJW-RR 2012, 1269 Rz. 11 sowie Urteil v. 10.5.2005 - XI ZR 128/04 , NJW 2005, 2086 [2088] unter cc.; BVerwG, Beschluss v. 27.1.2003 - 1 B 92/02 , NJW 2003, 1544; BSG, Urteil v. 6.5.1998 - B 13 RJ 85/97 , NZS 1999, 104).An die Beachtung formeller Voraussetzungen f�r die Geltendmachung eines Rechtsschutzbegehrens d�rfen aus diesem Grund keine �berspannten Anforderungen gestellt werden (vgl. zum Ganzen etwa BGH, Urteil v. 10.5.2005 - XI ZR 128/04 , NJW 2005, 2086 [2088] unter bb. mit Nachw. zur verfassungsgerichtlichen Rechtsprechung).
BGH, 10.10.2006 - XI ZB 40/05 Wirksamkeit einer eingescannten Unterschrift in einem bestimmenden SchriftsatzDie in der Entscheidung des Gemeinsamen Senates vom 5. April 2000 (NJW 2000, 2340) noch f�r zul�ssig gehaltene Ersetzung der Unterschrift durch den Hinweis, dass der benannte Urheber wegen der gew�hlten �bertragungsform nicht unterzeichnen k�nne, habe der Bundesgerichtshof in seinem Urteil vom 18. Mai 2005 (NJW 2005, 2086) f�r eine als Computerfax bei Gericht eingegangene Berufungsbegr�ndung mit R�cksicht auf die Neufassung des � 130 Nr. 6, 2. Halbs. ZPO nicht mehr als ausreichend erachtet, sondern ein technisch ohne weiteres m�gliches Einscannen der Unterschrift gefordert.a) Nach st�ndiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes m�ssen Rechtsmittel- und Rechtsmittelbegr�ndungsschriften als bestimmende Schrifts�tze im Anwaltsprozess grunds�tzlich von einem beim Rechtsmittelgericht zugelassenen Rechtsanwalt unterzeichnet sein (� 520 Abs. 5, � 130 Nr. 6 ZPO), da mit der Unterschrift der Nachweis gef�hrt wird, dass der Berufungs- oder Revisionsanwalt die Verantwortung f�r den Inhalt der Rechtsmittelbegr�ndungsschrift �bernimmt (siehe z.B. BGHZ 97, 283, 284 f.; BGH, Urteil vom 31. M�rz 2003 - II ZR 192/02, NJW 2003, 2028; BGH, Beschluss vom 15. Juni 2004 - VI ZB 9/04, NJW-RR 2004, 1364; siehe ferner Senatsbeschluss vom 23. November 2004 - XI ZB 4/04, NJW-RR 2005, 435, 436 und Senatsurteil vom 10. Mai 2005 - XI ZR 128/04, NJW 2005, 2086, 2087).Der weit gefasste Wortlaut erkl�rt sich aber ohne weiteres daraus, dass der Gesetzgeber in Anlehnung an die gefestigte h�chstrichterliche Rechtsprechung (zur Entstehungsgeschichte der Bestimmung vgl. Senatsurteil vom 10. Mai 2005, aaO S. 2087) gewisse Ausnahmen vom Erfordernis einer eigenh�ndigen Unterschrift zulassen wollte.
BGH, 25.04.2006 - IV ZB 20/05 Rechtzeitigkeit des Eingangs eines per Telefax �bermittelten SchriftsatzesAuf der anderen Seite ist jedoch zu beachten, dass auch bei Telefax und Computerfax Dokumente auf elektronischem Wege �bermittelt werden, es sich also auch hier (im weiteren Sinne) um elektronische Dokumente handelt (vgl. BT-Drucks. 14/4987, S. 19;… BT-Drucks. 14/5561 aaO; GmS-OBG BGHZ 144, 160 ff.; BGH, Urteil vom 10. Mai 2005 - XI ZR 128/04 - NJW 2005, 2086 ff.).
BGH, 10.05.2012 - IX ZR 125/10 Haftung einer Rechtsanwaltssoziet�t: Beratungspflicht gegen�ber Rechtsanw�lten …Die vorsorglich eingelegte Beschwerde der Beklagten gegen die Nichtzulassung der Revision ist damit gegenstandslos (vgl. BGH, Urteil vom 10. Mai 2005 - XI ZR 128/04, VersR 2006, 427, 428).
BGH, 04.12.2008 - IX ZB 41/08 Keine Wahrung der Schriftform durch E-Mailcc) Der Kl�ger hat sich stattdessen auf Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts (NJW 2002, 3534) und des Bundesgerichtshofs (Urt. v. 10. Mai 2005 - XI ZR 128/04, NJW 2005, 2086) dazu berufen, unter welchen Voraussetzungen die eigenh�ndige Unterschrift unter einem bestimmenden Schriftsatz fehlen darf.
BGH, 11.10.2005 - XI ZR 398/04 Anforderungen an die Form der Berufungsschrift; Angabe der Anschrift des …Entgegen der Auffassung des Berufungsgerichts fehlt es bei der Berufungs- und bei der Berufungsbegr�ndungsschrift auch nicht an dem Erfordernis einer ordnungsgem��en Unterschrift eines beim Berufungsgericht postulationsf�higen Rechtsanwalts (vgl. dazu Senat, Urteil vom 10. Mai 2005 - XI ZR 128/04, NJW 2005, 2086, 2087; BGH, Beschluss vom 23. Juni 2005 - V ZB 45/04, NJW 2005, 2709 jeweils m.w.Nachw.).Anders als im Fall des Fehlens einer Unterschrift des Prozessbevollm�chtigten unter einer Berufungs- oder Berufungsbegr�ndungsschrift und der Pr�fung, ob Umst�nde im Zusammenhang mit der �bermittlung dieses Schriftsatzes eine der Unterschrift vergleichbare Gew�hr f�r die Urheberschaft des Prozessbevollm�chtigten sowie seinen Willen ergeben, f�r den Inhalt die Verantwortung zu �bernehmen und ihn bei Gericht einzureichen (vgl. Senatsurteil vom 10. Mai 2005 - XI ZR 128/04, NJW 2005, 2086, 2088), m�ssen die Rechtsmittelvoraussetzungen, wenn das Berufungsgericht - wie hier - die Berufung nicht durch Beschluss gem�� � 522 Abs. 1 Satz 3 ZPO als unzul�ssig verwirft, sondern aufgrund m�ndlicher Verhandlung entscheidet, - erst - nach dem Erkenntnisstand am Schluss dieser m�ndlichen Verhandlung gegeben sein (BGHZ 91, 105, 115;… M�nchKommZPO/Rimmelspacher, aaO � 522 Rdn. 4;… Stein/Jonas/Grunsky, aaO Allgemeine Einleitung vor � 511 Rdn. 16).
BGH, 14.01.2010 - VII ZB 112/08 Form vorbereitender Schrifts�tze: Erfordernis einer qualifizierten elektronischen …bb) Im Rahmen des � 130 Nr. 6 ZPO stellt trotz der Verwendung des Wortes "soll" die Unterschrift grunds�tzlich eine unerl�ssliche Wirksamkeitsvoraussetzung f�r bestimmende Schrifts�tze dar (BGH, Beschluss vom 15. Juli 2008 - X ZB 8/08, NJW 2008, 2649 Tz. 11; Beschluss vom 2. April 2008 - XII ZB 120/06, NJW-RR 2008, 1020 Tz. 7; Beschluss vom 14. Februar 2006 - VI ZB 44/05, NJW 2006, 1521 Tz. 6 und Urteil vom 10. Mai 2005 - XI ZR 128/04, NJW 2005, 2086 Tz. 15; st. Rspr.).Ob die oben genannte Entscheidung des Gemeinsamen Senats der obersten Gerichtsh�fe des Bundes durch die Neufassung von � 130 Nr. 6 ZPO �berholt ist (vgl. dazu BGH, Urteil vom 10. Mai 2005 - XI ZR 128/04, NJW 2005, 2086 Tz. 17), muss der Senat bei dieser Sachlage nicht entscheiden.
BGH, 22.03.2016 - XI ZR 425/14 Aufkl�rungspflicht �ber den anf�nglichen negativen Marktwert eines SwapsDie von der Beklagten vorsorglich erhobene Nichtzulassungsbeschwerde ist damit gegenstandslos (Senatsurteil vom 10. Mai 2005 - XI ZR 128/04, BB 2005, 1470, 1471).
BGH, 14.02.2006 - VI ZB 44/05 Anforderungen an die Ausgangskontrolle bei �bermittlung eines fristgebundenen …Der erkennende Senat sieht jedoch keine Veranlassung, im vorliegenden Fall von dem Unterschriftserfordernis als Wirksamkeitserfordernis abzuweichen (vgl. BGH, Urteil vom 10. Mai 2005 - XI ZR 128/04 - NJW 2005, 2086, 2087;… a.A. Z�ller/Greger, ZPO, 25. Aufl., � 130 Rn. 22 m.w.N.).Die Unterschrift soll die Identifizierung des Urhebers der Prozesshandlung als zugelassener Rechtsanwalt erm�glichen und dessen unbedingten Willen zum Ausdruck bringen, die volle Verantwortung f�r den Inhalt des Schriftsatzes zu �bernehmen und diesen bei Gericht einzureichen (vgl. BGH, Urteil vom 10. Mai 2005 - XI ZR 128/04 - aaO).So kann das Fehlen der Unterschrift ausnahmsweise dann unsch�dlich sein, wenn sich aus anderen Anhaltspunkten eine der Unterschrift vergleichbare Gew�hr f�r die Urheberschaft und den Willen ergibt, das Schreiben in den Rechtsverkehr zu bringen (vgl. BGH, Urteil vom 10. Mai 2005 - XI ZR 128/04 - aaO, 2088 mit umfangreichen Nachweisen aus der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts, Bundesarbeitsgerichts und Bundesgerichtshofs).
BGH, 09.12.2010 - IX ZB 60/10 Berufungsschrift: Erforderlichkeit einer Unterschrifta) Nach der h�chstrichterlichen Rechtsprechung muss die Berufungsschrift als bestimmender Schriftsatz die Unterschrift des f�r sie verantwortlich Zeichnenden tragen (BGHZ 37, 156, 157; 92, 251, 255 f; BGH, Urt. v. 10. Mai 2005 - XI ZR 128/04, NJW 2005, 2086, 2087;… Beschl. v. 14. Mai 2008 - XII ZB 34/07, NJW 2008, 2508 Rn. 9).Sie soll die Identifizierung des Urhebers der schriftlichen Prozesshandlung erm�glichen und dessen unbedingten Willen zum Ausdruck bringen, die volle Verantwortung f�r den Inhalt des Schriftsatzes zu �bernehmen und diesen bei Gericht einzureichen (BGHZ 37, 156, 157; 75, 340, 349; 97, 283, 285; BGH, Urt. v. 10. Mai 2005 - XI ZR 128/04, aaO).Das letztgenannte Erfordernis soll sicherstellen, dass es sich bei dem Schriftst�ck nicht nur um einen Entwurf handelt, sondern dass es mit Wissen und Willen des Berechtigten dem Gericht zugeleitet worden ist (BGHZ 75, 340, 349; 144, 160, 162; BGH, Urt. v. 10. Mai 2005 - XI ZR 128/04, aaO).So kann der Mangel der Unterschrift in dem als Urschrift der Berufung gedachten Schriftsatz durch die gleichzeitig eingereichte beglaubigte Abschrift dieses Schriftsatzes behoben werden, auf der der Beglaubigungsvermerk von dem Prozessbevollm�chtigten handschriftlich vollzogen worden ist (BGHZ 24, 179, 180; BGH, Urt. v. 10. Mai 2005 - XI ZR 128/04, aaO S. 2088).Dies kann beispielsweise dann angenommen werden, wenn der in Rede stehende Schriftsatz fest mit einem von dem Rechtsanwalt unterzeichneten Begleitschreiben verbunden war (vgl. BGHZ 37, 156, 160; BGH, Urt. v. 10. Mai 2005 - XI ZR 128/04, aaO).
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