Source: http://retax-kompass.de/Arzneimittel-Abrechnung?page=3
Timestamp: 2018-02-24 02:27:18
Document Index: 366077201

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 129', '§ 34', '§ 300', '§ 302', '§ 3', '§ 3', '§ 129']

Arzneimittelabrechnung | Retax
Arzneimittelabrechnung
Arztregress
Packungsfehler
Arzneimittel-Abrechnung
Die Schiedsvereinbarung ist rückwirkend anwendbar
Die Änderungen des § 3 Rahmenvertrag, § 129 Abs. 2 Sozialgesetzbuch (SGB) V gelten rückwirkend zum 23.07.2015 für alle Arzneimittelabgaben ab diesem Tag. Hier ein Überblick über die Einzelheiten.
Die nach Fachinformationen unvermeidbaren Verwürfe sind abrechnungsfähig
Verwürfe, die sich nicht vermeiden lassen, sind dem Apotheker von der Krankenkasse zu erstatten. Ein solcher Verwurf ist die Teilmenge eines Arzneimittels, die sich nicht mehr weiter verarbeiten lässt, weil ihre Haltbarkeit überschritten ist oder weil sie aus rechtlichen Gründen nicht in einer anderen Rezeptur verarbeitet werden darf (Sozialgericht Würzburg, Urteil vom 14. April 2016, Az. S 17 KR 260/14).
So werden Korrekturetiketten auf dem Kassenrezept korrekt verwendet
Die im Apothekenalltag häufig genutzten „Korrekturetiketten“ waren bis Ende Februar 2012 in ihrer Zulässigkeit umstritten und häufig auch nicht maschinenlesbar. Seither hat sich der Umgang mit den selbstklebenden Etiketten grundlegend geändert.
Arzneimittel-Abgabe
Die Ausnahmen vom Verordnungsausschluss und ihre Tücken
Für nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel gibt es bereits seit 2004 durch § 34 Abs. 1 Sozialgesetzbuch (SGB) umfangreiche Verordnungseinschränkungen zulasten der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Es gibt jedoch zwei große Ausnahmebereiche. Hier ein aktueller Überblick:
Heil- und Hilfsmittelabrechnung
Der Verleih von elektrischen Milchpumpen
Beim Verleih von elektrischen Milchpumpen müssen bei der Rezeptabrechnung zahlreiche Vorschriften beachtet werden: Es gelten die allgemeinen Anforderungen an ein Hilfsmittelrezept, die in der Hilfsmittel-Richtlinie (HilfsM-RL) zu finden sind. Zudem muss zwischen der Abrechnung nach § 300 Sozialgesetzbuch (SGB) V und der nach § 302 SGB V unterschieden werden. Darüber hinaus kommen die diversen Hilfsmittellieferungsverträge der einzelnen Kostenträger zur Anwendung, die sich vor allem in unterschiedlichen Abrechnungspreisen und Regelungen zur Genehmigungspflicht niederschlagen.
Unbedeutende Fehler: Die Änderungen des § 3 Rahmenvertrags gelten seit 23.07.2015
Die Schiedsstelle hatte die Regeln für Korrekturverfahren bei Arzneimittelverordnungen für Krankenkassen und Apotheker mit einem Beschluss vom 01.06.2016 neu festgelegt. Danach unterbleiben gemäß § 3 Rahmenvertrag, § 129 Abs. 2 Sozialgesetzbuch V Retaxationen bei unbedeutenden, die Arzneimittelsicherheit und die Wirtschaftlichkeit nicht wesentlich tangierenden Fehlern (siehe dazu ausführlich „Retax-Kompass“ Nr. 5/2016 ). Dies gilt nun rückwirkend zum 23.07.2015 für alle Abgaben von Arzneimitteln ab diesem Tag (an diesem Stichtag ist das GKV-Versorgungsstärkungsgesetz in Kraft getreten).
Heil- und Hilfsmittel-Abrechnung
Besonderheiten bei der Abrechnung von Kompressionsartikeln – Teil II
In „Retax-Kompass“ Nr. 2/2016 sind die allgemein gültigen Regelungen für die Abrechnung von Kompressionsartikeln der Produktgruppe (PG) 17 sowie die ersten Besonderheiten einzelner Kostenträger vorgestellt worden. In diesem Beitrag folgen detaillierte Informationen zu einzelnen BKKn.
Diese Sildenafil-Generika sind seit Mitte August 2016 verordnungsfähig
Seit dem 15.08.2016 gibt es ein neues Sildenafil-Generikum auf dem deutschen Markt. Dieses Generikum verfügt über eine Zulassung zur Behandlung der pulmonalen arteriellen Hypertonie. Diese Neueinführung hat Auswirkungen auf die Substitutionsverpflichtung des Apothekers.
Hausbesuche in der Kompressionstherapie sind nun bei weiteren Kassen abrechenbar
Hausbesuche in der Kompressionstherapie sind nun auch bei der Knappschaft, der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG, ehemalige Landwirtschaftliche Krankenkasse [LKK]), der AOK Rheinland/Hamburg und der AOK NordWest abrechenbar (alle Preise haben den Stand von Oktober 2016):
Wer trägt die Einspruchskosten bei Retaxationen?
Immer häufiger gehen Apotheker mit tatkräftiger Unterstützung von Rechtsanwälten gegen Retaxationen der GKV vor und legen Einspruch ein. Haben sie mit dem Einspruch Erfolg, weil die Retaxation nicht gerechtfertigt war, drängt sich die Frage auf, ob die GKV nicht nur den einbehaltenen Betrag, sondern auch die entstandenen Anwaltskosten für das Einspruchsverfahren übernehmen muss.
>>AGB und unsere >>Datenschutzbestimmungen.
Institut für Wissen in der Wirtschaft GmbH