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Timestamp: 2016-10-25 01:24:01
Document Index: 183195545

Matched Legal Cases: ['Art. 29', 'Art. 95', 'BGE', 'Art. 82', 'Art. 86', 'Art. 89', 'Art. 90', 'Art. 83', 'Art. 83', 'BGE', 'Art. 83', 'Art. 83', 'Art. 95', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 95', 'Art. 95', 'Art. 95', 'BGE', 'Art. 9', 'BGE', 'BGE', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 7', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 105', 'Art. 95', 'Art. 105', 'Art. 97', 'BGE', 'BGE', 'Art. 9', 'BGE', 'BGE', 'Art. 99', 'BGE', 'Art. 3', 'Art. 36', 'Art. 89', 'Art. 4', 'Art. 16', 'Art. 1', 'Art. 16', 'Art. 16', 'Art. 16', 'Art. 16', 'Art. 16', 'Art. 16', 'Art. 16', 'Art. 64', 'Art. 8', 'Art. 29', 'Art. 9', 'Art. 105', 'Art. 16', 'Art. 64', 'Art. 105', 'Art. 9', 'Art. 9', 'BGE', 'Art. 9', 'Art. 9', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 65', 'Art. 68']

2C_499/2014 (02.02.2015)
2C_499/2014 � � Urteil vom 2. Februar 2015
PD Dr. med. A.________, Beschwerdef�hrer,
vertreten durch F�rsprecher Andreas Hubacher,
F�hren des Titels eines Titularprofessors,
Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 16. April 2014.
�A.________ studierte Medizin und schloss seine Studien mit dem Dr. med. ab. Im Verlauf seiner beruflichen Weiterbildung erwarb er den Titel eines Facharzts FMH f�r ________. Die berufliche Laufbahn f�hrte ihn ans Inselspital in Bern, wo er ab Mitte 1994 als Oberarzt in der Abteilung ________ wirkte. Berufsbegleitend habilitierte er sich am 24. Juni 1997 an der Universit�t Bern, was mit dem Titel eines Privatdozenten (PD) verbunden war. Auf den 1. M�rz 2001 verlieh die Leitung der Universit�t Bern - auf Antrag der Medizinischen Fakult�t und in Anerkennung seiner ausserordentlichen Leistungen - A.________ den Titel eines Titularprofessors.
�Ende 2001 fand das Arbeitsverh�ltnis mit dem Inselspital Bern ein Ende. Bei Aus�bung seiner neuen T�tigkeit an einem ausseruniversit�ren bernischen Spital trat A.________ weiterhin unter dem Titel "Prof. Dr. med." auf. Im Oktober 2007 teilte der Dekan der Medizinischen Fakult�t der Universit�t Bern ihm mit, dass das Recht, den Titel eines Titularprofessors zu f�hren, mit dem Ausscheiden aus dem Dienst der Universit�t Bern bzw. des Inselspitals erloschen sei. A.________ bem�hte sich im folgenden Jahr einerseits um die Umwandlung der Titular- in eine Honorarprofessur alten Rechts und anderseits um die Verleihung einer neurechtlichen Titularprofessur. Beides lehnte der Dekan noch im Jahr 2008 ab. Im 18. Februar 2010 gab der Dekan bekannt, das Fakult�tskollegium der Medizinischen Fakult�t habe den Antrag auf Verleihung einer (neuen) Titularprofessur mit grosser Mehrheit abgelehnt. A.________ beschwerte sich gegen beide Schreiben. Seinen Rechtsmitteln an die Rekurskommission der Universit�t Bern, an das Verwaltungsgericht des Kantons Bern und zuletzt an das Bundesgericht (Urteil 2C_480/2012 vom 23. Mai 2012) war kein Erfolg beschieden.
�Am 26. Juni 2012 forderte das Generalsekretariat der Universit�t Bern A.________ auf, sp�testens ab Ende Juli 2012 den streitbetroffenen Titel abzulegen. Am 16. Oktober 2012 verf�gte die Leitung der Universit�t Bern, es werde festgestellt, dass "Herr Dr. A.________ nicht berechtigt ist, einen Professorentitel der Universit�t Bern zu f�hren". Die gegen die Verf�gung gerichteten Beschwerden an die Erziehungsdirektion des Kantons Bern (Entscheid vom 2. September 2013) und an das Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Verwaltungsrechtliche Abteilung (Entscheid vom 16. April 2014) blieben erfolglos.
�Mit Eingabe vom 23. Mai 2014 erhebt PD Dr. A.________ beim Bundesgericht Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten. Er beantragt, der angefochtene Entscheid vom 16. April 2014 sei aufzuheben.
Die Universit�t Bern und das Verwaltungsgericht des Kantons Bern ersuchen um Abweisung der Beschwerde. Die Erziehungsdirektion des Kantons Bern verzichtet auf eine Vernehmlassung.
1.1.�Das Bundesgericht pr�ft seine Zust�ndigkeit und die weiteren Eintretensvoraussetzungen von Amtes wegen (Art. 29 Abs. 1 BGG) und mit freier Kognition (Art. 95 lit. a BGG; BGE 140 I 90 E. 1 S. 92; 140 IV 57 E. 2 S. 59; 140 V 22 E. 4 S. 26; 140 V 328 E. 3 S. 329).
1.2.1.�Die Beschwerde ist gegen den verfahrensabschliessenden Entscheid einer letzten kantonalen Instanz in einer Angelegenheit des �ffentlichen Rechts gerichtet. Die Voraussetzungen der Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten sind grunds�tzlich gegeben (Art. 82 lit. a, Art. 86 Abs. 1 lit. d und Abs. 2, Art. 89 Abs. 1, Art. 90 BGG). Zu kl�ren ist, ob ein fachbereichbezogener Ausschlussgrund vorliegt (Art. 83 BGG).
1.2.2.�Gem�ss Art. 83 lit. t BGG ist die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten unzul�ssig gegen Entscheide �ber das Ergebnis von�
Pr�fungen und anderen F�higkeitsbewertungen, namentlich auf den Gebieten der Schule, der Weiterbildung und der Berufsaus�bung (BGE 138 II 42 E. 1.1 S. 44; 136 I 229 E. 1 S. 231; Urteile 2C_345/2014 und weitere vom 23. September 2014 E. 1.3.3; 2C_277/2012 vom 11. Mai 2012 E. 1.1). Im Umkehrschluss ist Art. 83 lit. t BGG nicht angesprochen, soweit es - wie hier - darum geht, unter welchen Voraussetzungen ein aufgrund akademischer Leistungen erworbener Titel beibehalten werden kann.
1.2.3.�Ebenso wenig anwendbar ist Art. 83 lit. g BGG, wonach die Beschwerde unzul�ssig ist gegen Entscheide auf dem Gebiet der�
�ffentlich-rechtlichen Arbeitsverh�ltnisse�(soweit diese eine nicht verm�gensrechtliche Angelegenheit, nicht aber die Gleichstellung der Geschlechter betreffen). Das Arbeitsverh�ltnis zwischen dem Beschwerdef�hrer und dem Inselspital besteht unstreitig schon l�ngst nicht mehr. Der Beschwerdef�hrer beansprucht den Titel eines Titularprofessors, ohne sich auf ein bestehendes oder einstiges Arbeitsverh�ltnis zu berufen. Damit ist auf die Beschwerde einzutreten.
1.3.1.�Mit der Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann insbesondere die Verletzung von Bundes- und V�lkerrecht ger�gt werden (Art. 95 lit. a und b BGG). Bei der Pr�fung verf�gt das Bundesgericht �ber volle Kognition und wendet es das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Das Bundesgericht ist daher weder an die in der Beschwerde vorgebrachten Argumente noch an die Erw�gungen der Vorinstanz gebunden; es kann die Beschwerde aus einem anderen als dem angerufenen Grund gutheissen, und es kann eine Beschwerde mit einer von der Argumentation der Vorinstanz abweichenden Begr�ndung abweisen (Motivsubstitution; BGE 140 III 86 E. 2 S. 89 unten; 140 V 136 E. 1.1 S. 137 f.).
1.3.2.�Beruht der angefochtene Entscheid auf kantonalem oder kommunalem Recht, sind die R�gegr�nde erheblich eingeschr�nkt. Der Eingriff in kantonales oder kommunales Recht bildet nur insofern einen eigenst�ndigen Beschwerdegrund, als die Verletzung kantonaler verfassungsm�ssiger Rechte (Art. 95 lit. c BGG) oder kantonaler Bestimmungen zum Stimm- und Wahlrecht (Art. 95 lit. d BGG) geltend gemacht wird. Abgesehen davon kann das Bundesgericht die Handhabung kantonalen (und kommunalen) Rechts nicht als solche pr�fen, sondern lediglich daraufhin, ob dadurch Bundes-, V�lker- oder interkantonales Recht verletzt wird (Art. 95 lit. a, b und e BGG; BGE 140 I 320 E. 3.1 S. 321; 140 II 298 E. 2 S. 300; 138 I 143 E. 2 S. 150; 137 V 143 E. 1.2 S. 145). Dabei steht die Pr�fung dessen im Vordergrund, ob eine Verletzung des Willk�rverbots vorliegt (Art. 9 BV; BGE 138 I 162 E. 3.3 S. 166; 136 I 241 E. 2.5.2 S. 250).
�Willk�r in der Rechtsanwendung liegt vor, wenn der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, mit der tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderl�uft. Das Bundesgericht hebt einen Entscheid jedoch nur auf, wenn nicht bloss die Begr�ndung, sondern auch das Ergebnis unhaltbar ist. Dass eine andere L�sung ebenfalls als vertretbar oder gar zutreffender erscheint, gen�gt nicht (BGE 140 III 16 E. 2.1 S. 18 f.; 139 III 334 E. 3.2.5 S. 339; 138 I 49 E. 7.1 S. 51).
1.3.3.�Die Verletzung von Grundrechten und von kantonalem (einschliesslich kommunalem) und interkantonalem Recht pr�ft das Bundesgericht nur insofern, als eine solche R�ge in der Beschwerde vorgebracht und begr�ndet worden ist (qualifizierte R�ge- und Begr�ndungspflicht gem�ss Art. 106 Abs. 2 BGG). Wird keine Verfassungsr�ge erhoben, kann das Bundesgericht eine Beschwerde selbst dann nicht gutheissen, wenn eine Verfassungsverletzung tats�chlich vorliegt (BGE 139 I 229 E. 2.2 S. 232).
�Zu den Grundrechten in diesem Sinn z�hlen neben den Art. 7-34 BV die weiteren verfassungsm�ssigen Rechte der BV, die Rechtsanspr�che der EMRK und anderer Menschenrechtspakte sowie die durch die jeweilige Kantonsverfassung gew�hrleisteten Rechte (BGE 137 I 77 E. 1.3.1 S. 79 f.).
�In der Beschwerde ist klar und detailliert anhand der Erw�gungen des angefochtenen Entscheids darzulegen, inwiefern verfassungsm�ssige Rechte verletzt worden sein sollen (BGE 140 II 141 E. 8 S. 156). Auf bloss allgemein gehaltene, appellatorische Kritik am vorinstanzlichen Entscheid tritt das Bundesgericht nicht ein (BGE 139 I 138 E. 3.8 S. 144).
1.3.4.�Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Es kann die tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz nur berichtigen oder erg�nzen, soweit sie offensichtlich unrichtig, das heisst willk�rlich, sind oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruhen (Art. 105 Abs. 2 BGG). Zudem muss die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein, was in der Beschwerde klar und substanziiert aufzuzeigen ist (Art. 97 Abs. 1 BGG; BGE 140 III 16 E. 1.3.1 S. 17 f.; 140 IV 97 E. 1.4.1 S. 100).
�Die Sachverhaltsfeststellung oder Beweisw�rdigung (dazu BGE 140 III 264 E. 2.3 S. 266; 137 I 58 E. 4.1.2 S. 62) einer Gerichtsbeh�rde ist willk�rlich (Art. 9 BV), wenn diese den Sinn und die Tragweite eines Beweismittels offensichtlich verkannt hat, wenn sie ohne sachlichen Grund ein wichtiges und entscheidwesentliches Beweismittel unber�cksichtigt gelassen oder wenn sie auf Grundlage der festgestellten Tatsachen unhaltbare Schlussfolgerungen gezogen hat. Dass die Schl�sse nicht mit der eigenen Darstellung der beschwerdef�hrenden Partei �bereinstimmen, belegt keine Willk�r (BGE 137 III 226 E. 4.2 S. 234; 136 III 552 E. 4.2 S. 560).
�Soweit die beschwerdef�hrende Partei den Sachverhalt erg�nzen will, hat sie unter Hinweis auf die Vorakten darzulegen, dass sie entsprechende rechtserhebliche Tatsachen und taugliche Beweismittel bereits bei den Vorinstanzen prozesskonform eingebracht hat (BGE 140 III 86 E. 2 S. 90). Neue Tatsachen und Beweismittel d�rfen nur so weit vorgebracht werden, als der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG; BGE 140 III 16 E. 1.3.1 S. 17 f.).
2.1.�Am 7. Juni 2011 erging, gest�tzt auf Art. 3 Abs. 1 und Art. 36 Abs. 1 lit. a des Gesetzes (des Kantons Bern) �ber die Universit�t (BSG 436.11, nachfolgend UniG/BE), das Statut der Universit�t Bern (BSG 436.111.2; nachfolgend UniSt/BE 2011). Dieses ist am 1. August 2011 in Kraft getreten (Art. 89 UniSt/BE 2011) und hat das vorangehende Statut vom 17. Dezember 1997 (BAG 98-11; nachfolgend UniSt/BE 1997) ersetzt. Der Beschwerdef�hrer ist am 31. Dezember 2001 aus den Diensten des Universit�tsspitals ausgetreten. Im selben Zeitpunkt ist die Rechtsfrage nach der Titelberechtigung - wenn anf�nglich auch latent - aufgekommen. Folglich ist die Rechtslage anhand des UniSt/BE 1997 zu kl�ren.
2.2.�Gem�ss Art. 4 Abs. 2 lit. b UniG/BE in der Fassung vom 5. September 1996 (BAG 97-66) kann die Universit�t die Titularprofessur f�r wissenschaftlich qualifizierte und verdiente Privatdozentinnen und Privatdozenten sowie Lehrbeauftragte verleihen. Im Anschluss daran ergibt sich aus Art. 16 UniSt/BE 1997 ("Titularprofessur") :
�1 Die Universit�tsleitung kann auf Antrag der Fakult�ten, der Konferenz der gesamtuniversit�ren Einheiten und der Kantonalen Konferenz der Lehrerinnen- und Lehrerbildung die Titularprofessur erteilen:
a. den an der Universit�t t�tigen Privatdozentinnen und Privatdozenten,
b. den an der Universit�t t�tigen Lehrbeauftragten, die sich in besonderer Weise um Lehre und Forschung verdient gemacht haben.
�2 Das Recht, den Titel zu f�hren, erlischt bei Aufgabe der T�tigkeit an der Universit�t. Bei Aufgabe der T�tigkeit infolge Krankheit oder Invalidit�t und bei R�cktritt infolge Erreichens der gesetzlichen Altersgrenze darf der Titel weiterhin gef�hrt werden.
�3 Die Umwandlung der Titularprofessur in eine Honorarprofessur bleibt vorbehalten.
�Im Anschluss daran bleibt Art. 1 lit. d der Richtlinien der Universit�tsleitung vom 26. Oktober 1998 �ber die Verleihung der Titularprofessur und �ber die Stellung und Aufgaben der Titularprofessorinnen und Titularprofessoren an der Universit�t zu beachten. Danach ist f�r die Ernennung eine�
hauptamtliche�T�tigkeit an der Universit�t erforderlich, das heisst:
-eine Anstellung als Dozentin bzw. Dozent im Umfang von mindestens 50 Prozent oder
-ein Lehrauftrag im Umfang von mindestens sechs Semesterwochenstunden.
2.3.�Am 6. Februar 2008 beschloss der Senat der Universit�t Bern eine Teilrevision des UniSt/BE 1997 (BAG 08-20). Soweit hier wesentlich, kam es zu folgender �nderung (Art. 16) bzw. Erg�nzung (Art. 16a) :
�Art. 16: Titularprofessur
�1 Die Universit�tsleitung kann auf Antrag der Fakult�ten und der Konferenz der gesamtuniversit�ren Einheiten die Titularprofessur an Privatdozentinnen und Privatdozenten oder Lehrbeauftragte, die an der Universit�t t�tig sind, erteilen. Diese m�ssen sich durch eine mehrj�hrige erfolgreiche Lehr- oder Forschungst�tigkeit und einen entsprechenden wissenschaftlichen oder beruflichen Leistungsausweis auszeichnen. Die Universit�tsleitung legt die Anforderungen im Einzelnen fest.
�2 Das Recht, den Titel zu f�hren, erlischt bei Aufgabe der T�tigkeit an der Universit�t.
�3 Aufgehoben.
�Art. 16a: Assoziierte Professur
�1 Die Universit�tsleitung kann auf Antrag der Fakult�ten und der Konferenz der gesamtuniversit�ren Einheiten die assoziierte Professur den an der Universit�t hauptamtlich t�tigen Privatdozentinnen und Privatdozenten erteilen. Voraussetzung ist eine Habilitation. Die Universit�tsleitung legt die Anforderungen im Einzelnen fest.
�3 Die Umwandlung der assoziierten Professur in eine Honorar- oder Titularprofessur bleibt vorbehalten.
��bergangsbestimmung
�Die bisherigen Inhaberinnen und Inhaber von Titularprofessuren, die hauptamtlich angestellt und habilitiert sind, erhalten per 1. M�rz 2008 grunds�tzlich anstelle der Titularprofessur die assoziierte Professur. �ber Ausnahmen aus wichtigen Gr�nden entscheidet die Universit�tsleitung.
�Die �brigen bisherigen Titularprofessorinnen und Titularprofessoren behalten ihren bisherigen Titel.
3.1.�Unstreitig ist zun�chst, dass der Beschwerdef�hrer weiterhin berechtigt ist, den Titel eines Privatdozenten (PD) zu f�hren. So bezeichnet die Universit�t Bern in ihrer Vernehmlassung vom 11. Juli 2014 den Beschwerdef�hrer ausdr�cklich als "PD Dr. med. A.________". Ebenso herrscht Klarheit dar�ber, dass der Beschwerdef�hrer im kantonalen Verfahren nicht geltend gemacht hat, die Voraussetzungen f�r den Titel eines Titularprofessors�
neuen�Rechts seien erf�llt. Der Anspruch auf das F�hren des neurechtlichen Titels eines Titularprofessors ist damit nicht Streitgegenstand. Streitig und zu pr�fen ist hingegen die - kantonalrechtliche - Frage, inwieweit eine Person, welcher der Titel eines�
altrechtlichen�Titularprofessors verliehen worden ist, nach Austritt aus dem universit�ren Betrieb berechtigt ist, den bisherigen Titel weiterzuf�hren.
3.2.�Die Vorinstanz erw�gt, auch ein Universit�tsspital - im Kanton Bern das Inselspital und die Universit�ren Psychiatrischen Dienste - falle unter den Begriff der "Universit�t" im Sinne von Art. 16 UniSt/BE 1997. Die Universit�tsspit�ler unterst�nden zwar der Spital- und nicht der Universit�tsgesetzgebung, in Bezug auf das Titelwesen finde jedoch das Universit�tsrecht Anwendung, da es sich um einen universit�ren Titel handle (angefochtener Entscheid E. 3.4). Alsdann sei mit Blick auf Art. 16 Abs. 2 UniSt/BE 1997 ein f�rmlicher Widerruf der Berechtigung zum Tragen des Titels entbehrlich. Die Befugnis entfalle unmittelbar und von Gesetzes wegen mit Aufgabe der T�tigkeit an der Universit�t (angefochtener Entscheid E. 3.5). Nichts Anderes lasse sich aus Art. 16 Abs. 1 UniSt/BE 1997 in der Fassung vom 6. Februar 2008 bzw. aus Art. 64 Abs. 1 UniSt/2007 herleiten. Selbst unter den nunmehr gelockerten Ernennungsvoraussetzungen lebe ein einmal erloschener Titel nicht wieder auf (angefochtener Entscheid E. 3.7). Der Beschwerdef�hrer r�gt nicht - jedenfalls nicht rechtsgen�glich -, diese Auslegung des kantonalen Rechts sei willk�rlich (vorne E. 1.3.3). Weitere Ausf�hrungen zu diesem Aspekt er�brigen sich damit.
3.3.1.�Der Beschwerdef�hrer wirft der Vorinstanz hingegen ausdr�cklich vor, rechtsungleich (Art. 8 Abs. 1 BV), geh�rsverletzend (Art. 29 Abs. 2 BV) und treuwidrig (Art. 9 BV) vorgegangen zu sein. Die Ausz�ge aus den Vorlesungsverzeichnissen zeigten auf, dass die grosse Zahl der aufgef�hrten Professoren am Inselspital gar nicht mehr t�tig sei. Unter diesen Umst�nden m�sse er, der Beschwerdef�hrer, davon ausgehen, dass diesen Kollegen entweder der Titel eines altrechtlichen Honorar- oder eines neurechtlichen Titularprofessors zugesprochen worden sei. Dies lasse selbst die Universit�t unbestritten. Dessen ungeachtet habe die Vorinstanz es mit der Feststellung bewenden lassen, dass die Professoren B.________ und C.________, die beide am X.________spital wirken, sich in keiner vergleichbaren Situation bef�nden. Es komme unter diesen Umst�nden einer Geh�rsverletzung gleich, wenn die Vorinstanz von weiteren Abkl�rungen abgesehen habe. Durch seine Schlechterstellung gegen�ber den Kollegen ergebe sich eine Ungleichbehandlung im Recht bzw. eine fehlende Gleichbehandlung im Unrecht.
3.3.2.�Die Vorinstanz hat sich eingehend mit dem Status der drei namentlich angesprochenen Kollegen auseinandergesetzt. Nach den f�r das Bundesgericht verbindlichen Feststellungen (Art. 105 Abs. 1 BGG) ist den Professoren B.________ und C.________ eine�
neurechtliche Titularprofessur�verliehen worden. Die entsprechenden Beschl�sse sind, so die Vorinstanz, am 12. November 2008 (gest�tzt auf Art. 16 Abs. 1 UniSt/BE 1997 in der Fassung vom 6. Februar 2008) bzw. am 6. Juni 2012 (in Anwendung von Art. 64 Abs. 1 UniSt/BE 2011) ergangen. Weiter h�lt die Vorinstanz fest, den beiden Professoren sei keineswegs erlaubt worden, nach Ausscheiden aus dem Dienst des Inselspitals einen�
altrechtlichen�Titel weiterzuf�hren. Was Prof. D.________ betrifft, hat dieser nach den Feststellungen der Vorinstanz den Titel eines�
assoziierten Professorserlangt und ist er ausdr�cklich darauf hingewiesen worden, dass die Titelberechtigung bei Aufgabe der universit�ren T�tigkeit entf�llt.
3.3.3.�Der Beschwerdef�hrer r�gt, er habe im vorinstanzlichen Verfahren anhand von Listen nachzuweisen vermocht, dass nebst den Professoren B.________, C.________ und D.________ auch zahlreiche�
weitere�Kollegen den Titel eines Titularprofessors weiterf�hrten. Dennoch sei die Vorinstanz auf die R�ge nicht eingetreten. Wie aus den vorinstanzlichen Akten hervorgeht, hatte der Beschwerdef�hrer eine solche R�ge tats�chlich erhoben. Er hatte aber geltend gemacht, die Liste belege, dass die altrechtlichen Titularprofessoren nach Inkrafttreten der neuen Ordnung entweder als assoziierte Professoren oder als neurechtliche Titularprofessoren gef�hrt w�rden. Der Titel jener altrechtlichen Titularprofessoren, die auch weiterhin in einem Arbeitsverh�ltnis zum Inselspital st�nden, sei ohne formelles Ernennungsverfahren in jenen eines assoziierten Professors umgewandelt worden. Wie aus den vorinstanzlichen Akten hervorgeht, die erg�nzend zum angefochtenen Urteil beigezogen werden k�nnen (Art. 105 Abs. 2 BGG), hat der Beschwerdef�hrer auch dort nicht behauptet, es sei Kollegen in vergleichbarer Situation - altrechtlicher Titularprofessor, aufgel�stes Arbeitsverh�ltnis - die Weiterf�hrung des bisherigen Titels zugestanden worden. Die Listen konnten damit von vornherein nichts zur Behauptung beitragen, das Recht sei ungleich angewandt worden. Wenn die Vorinstanz unter diesen Umst�nden keine weiteren Abkl�rungen getroffen hat, hat sie kein Verfassungsrecht verletzt.
3.4.1.�Der Beschwerdef�hrer erkl�rt, auch nach seinem Ausscheiden aus dem Dienst des Inselspitals habe die Bezeichnung im Vorlesungsverzeichnis der Universit�t Bern ununterbrochen weiterbestanden. W�hrend insgesamt sechs Jahren sei er dort als Titularprofessor aufgef�hrt worden. Erst gest�tzt auf einen Hinweis aus der �ffentlichkeit habe die Universit�t reagiert und ihn fortan als Privatdozent gef�hrt. Die lange Dauer begr�nde berechtigtes Vertrauen auf die Duldung der Beibehaltung seines Titels (Art. 9 BV).
3.4.2.�Die Universit�t anerkennt, dass der Beschwerdef�hrer in Briefen der Universit�t als Professor angesprochen und in den Vorlesungsverzeichnissen als solcher bezeichnet wurde. Sie macht daf�r die "fehlende Anpassung der betreffenden Bezeichnungen in den entsprechenden Datenbanken" verantwortlich. Es handle sich, so die Universit�t weiter, "diesbez�glich mit anderen Worten um administrative Vorg�nge, welche in keiner Art geeignet sind, die vom Beschwerdef�hrer erhofften Rechtswirkungen auszul�sen."
3.4.3.�Es stellt sich die Frage, welche Rechte der Beschwerdef�hrer aus der Weiterf�hrung im Vorlesungsverzeichnis f�r sich ableiten kann. Der auf Art. 9 BV gest�tzte Anspruch auf Schutz berechtigten Vertrauens in staatliches Verhalten setzt praxisgem�ss eine Grundlage voraus, auf welche die betroffene Person mit Recht vertrauen durfte und gest�tzt auf welche sie nachteilige Dispositionen getroffen hat, die sie nun nicht mehr r�ckg�ngig machen kann (ausf�hrlich dazu Urteil 2C_960/2013 und weitere vom 28. Oktober 2014 E. 3.4.2; BGE 137 I 69 E. 2.5.1 S. 72 f.; 131 II 627 E. 6.1 S. 636 f.; 129 I 161 E. 4.1 S. 170; PIERRE TSCHANNEN/ULRICH ZIMMERLI/MARKUS M�LLER, Allgemeines Verwaltungsrecht, 4. Aufl. 2014, � 22 N. 10 ff.; Pierre Moor/Etienne Poltier/Vincent Martenet, Droit administratif, Band I, 3. Aufl. 2012, S. 937 Ziff. 6.4.5.2; Ulrich H�felin/Georg M�ller/Felix Uhlmann, Allgemeines Verwaltungsrecht, 6. Aufl. 2010, N. 631 ff.; Giovanni Biaggini, Bundesverfassung, 2007, N. 15 zu Art. 9 BV; Pascal Mahon, in: Jean-Fran�ois Aubert/Pascal Mahon, Petit commentaire de la Constitution f�d�rale de la Conf�d�ration suisse, 2003, N. 12 zu Art. 9 BV).
3.4.4.�Ein Anspruch auf Schutz des berechtigten Vertrauens in vom Gesetz abweichende beh�rdliche Zusicherungen oder sonstiges, bestimmte Erwartungen begr�ndendes Verhalten der Beh�rde setzt alsdann voraus, dass das beh�rdliche Verhalten sich auf eine konkrete, die betreffende Person ber�hrende Angelegenheit bezieht (Urteil 2C_407/2012 vom 23. November 2012 E. 3.3, in: StE 2013 B 92.8 Nr. 17, mit Hinweisen auf BGE 137 I 69 E. 2.5.1 S. 73; 137 II 182 E. 3.6.2 S. 193; 132 II 240 E. 3.2.2 S. 244; 131 II 627 E. 6.1 S. 636 f.). Welche Rechtsnatur dem angeblich vertrauensbegr�ndenden staatlichen Akt zukommt, ist von untergeordneter Bedeutung. Ausschlaggebend ist vielmehr, ob der beh�rdliche Einzelakt derart gehalten ist, dass sich ihm alle erforderlichen Angaben entnehmen lassen, die im konkreten Fall f�r die Dispositionen erforderlich sind (BGE 134 I 23 E. 7.5 S. 39 mit Hinweisen). Inhaltlich zu unbestimmt, um �berhaupt eine Vertrauensgrundlage abgeben zu k�nnen, sind beispielsweise Rundschreiben, Merkbl�tter, Kreisschreiben und dergleichen, mithin blosse Verwaltungsverordnungen (dazu Urteile 2C_812/2013 vom 28. Mai 2014 E. 2.3.2, in: ASA 83 S. 63; 2C_309/2013 / 2C_310/2013 vom 18. September 2013 E. 3.5, in: StE 2013 B 72.14.2 Nr. 42, StR 69/2014 S. 222).
3.4.5.�Soweit blosse Unt�tigkeit der Beh�rde zum Anlass f�r Vertrauensschutz genommen wird, ist zu ber�cksichtigen, dass eine solche nur ausnahmsweise eine Vertrauensgrundlage zu schaffen vermag (BGE 132 II 21 E. 8.1 S. 45 mit Hinweisen). Ob dies zutrifft, bestimmt sich danach, ob das beh�rdliche Stillschweigen bei objektiver Betrachtungsweise geeignet war, bei der betroffenen Person eine entsprechende Erwartung zu wecken (BGE 132 II 21 E. 2.2 S. 25 f.; Urteile 2C_798/2011 vom 24. August 2012 E. 5.3, in:StE 2013 B 99.1 Nr. 14; 2C_277/2012 vom 11. Mai 2012 E. 5.2).
3.5.1.�Der Beschwerdef�hrer ist trotz seines Ausscheidens aus dem universit�ren Spitalbereich w�hrend sechs Jahren fortw�hrend im Vorlesungsverzeichnis als Titularprofessor gef�hrt worden. Ob dies unter dem Gesichtspunkt der Vertrauensgrundlage als beh�rdliche Unt�tigkeit (aufgrund einer urspr�nglich fehlerhaften Datenbank) oder aber als T�tigkeit (durch st�ndige Wiederholung der Verzeichnung) zu werten ist, kann hier offenbleiben. Die bundesgerichtliche Praxis zur Vertrauenshaftung verlangt beh�rdliches Verhalten, das derart konkret und individuell gehalten ist, dass die betreffende Person mit Recht einen hinreichenden Bezug zu ihrem Anliegen herstellen darf. Ein solcher Kausalzusammenhang fehlt vorliegend: Bei der namentlichen Nennung der Lehrbeauftragten - handle es sich um Titularprofessoren, Privatdozenten, Doktoren oder andere Wissenschafter - handelt es sich letztlich um eine blosse Auflistung, mit welcher im Rechtsverkehr keine Rechtswirkungen verbunden sind. Die Darstellung kann den im Zeitpunkt der Drucklegung geltenden Verh�ltnissen entsprechen, sie kann aber ebenso gut - mangels laufender �berpr�fung durch die zust�ndigen Organe - veraltet oder sogar urspr�nglich fehlerhaft sein. Wenn eine blosse Nennung damit aber von vornherein ausser Betracht f�llt, um daraus Rechtswirkungen abzuleiten, vermag sie auch keine Vertrauensgrundlage abzugeben. Eine Zusicherung im Sinne des Vertrauensschutzes liegt jedenfalls nicht vor, mangelt es doch ohnehin an einer vorbehaltlosen Auskunft der zust�ndigen universit�ren Stelle. Eine solche ist nach bundesgerichtlicher Praxis aber unerl�sslich.
3.5.2.�Hinzu kommt, dass die Vertrauensgrundlage Anlass zu irreversiblen Verm�gensdispositionen gegeben haben muss. Solche sind, soweit vorgebracht, nur ungen�gend belegt. Der Beschwerdef�hrer beschr�nkt sich im Wesentlichen auf die Aussage, er habe im Vertrauen auf die andauernde Titelberechtigung davon abgesehen, sich um eine Umwandlung in eine Honorarprofessur zu bem�hen. Nachdem die Berechtigung zum F�hren des Titels eines neurechtlichen Honorarprofessors vorliegend nicht Streitgegenstand ist, er�brigen sich weitere Ausf�hrungen. Es ist immerhin festzustellen, dass ein solches Gesuch gestellt werden k�nnte, nachdem dies bisher allem Anschein nach unterblieben ist. Die zwangsl�ufige Anpassung der Krankenkassen, Beh�rden und Verb�nden hinterlegten Adressen, der Visitenkarte usw. wird zwar finanzielle Aufwendungen bedingen. H�tte der Beschwerdef�hrer aber, wie dies nach dem Gesagten angezeigt ist, den Titel schon vor Jahren abgelegt, w�ren wohl Kosten in �hnlicher Gr�ssenordnung entstanden. Auch daraus vermag der Beschwerdef�hrer nichts f�r sich abzuleiten.
4.1.�Damit erweist sich die Beschwerde als unbegr�ndet; sie ist abzuweisen und der angefochtene Entscheid zu best�tigen.
4.2.�Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat der Beschwerdef�hrer die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens zu tragen (Art. 65 und 66 Abs. 1 BGG). Der Universit�t Bern, die in ihrem amtlichen Wirkungskreis obsiegt, ist keine Parteientsch�digung zuzusprechen (Art. 68 Abs. 3 BGG).
�Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten und dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern schriftlich mitgeteilt.