Source: https://www.deubner-recht.de/produkte/familienrecht-100-mandate/p/verfassungsrechtliche-anforderungen-an-die-steuerliche-behandlung-von-ehegattenarbeitsverhaeltnissen-393112
Timestamp: 2019-07-22 23:17:04
Document Index: 162337346

Matched Legal Cases: ['Art. 6', '§ 7', '§ 8', 'Art. 3', 'Art. 6', 'Art. 6', '§ 7', '§ 8', '§ 9', '§ 8']

BVerfG - Urteil vom 24.01.1962
1 BvL 32/57
EStG ; GG Art. 6 Abs. 1 ; GewStG § 7 § 8 Nr. 5 (in der Fassung vom 21. Dezember 1954 - BGBl. I S. 473) ;
AP Nr. 74 zu Art. 3 GG
AP Nr. 10 zu Art. 6 Abs. 1 Ehe und Familie
BayVBl 1962, 111
JuS 1963, 14
FG Niedersachsen, vom 05.11.1957 - Vorinstanzaktenzeichen II 361/57
BVerfG, Urteil vom 24.01.1962 - Aktenzeichen 1 BvL 32/57
DRsp Nr. 1996/7525
»1. Nur natürliche Personen können aus Art. 6 Abs. 1 GG ein Grundrecht herleiten.2. Ehegatten-Arbeitsverhältnisse dürfen wegen Besonderheiten, die nicht auf wirtschaftlichem Gebiet liegen, steuerrechtlich nicht ungünstiger als vergleichbare Arbeitsverhältnisse sonstiger Personen behandelt werden.«
Die Feststellung des Gewerbeertrags als der wesentlichsten Bemessungsgrundlage der Gewerbesteuer geht von dem Gewinn des Gewerbebetriebs aus, wie er nach den Vorschriften des Einkommensteuergesetzes ( EStG ) oder des Körperschaftsteuergesetzes (KStG) ermittelt worden ist (§ 7Gewerbesteuergesetz - GewStG). Doch sind in § 8GewStG gewisse Hinzurechnungen und in § 9 gewisse Kürzungen dieses Gewinns angeordnet. So werden nach § 8 Ziff. 5 GewStG dem Gewinn aus Gewerbebetrieb u. a. wieder hinzugerechnet: