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Timestamp: 2020-07-13 01:01:12
Document Index: 42118261

Matched Legal Cases: ['§ 6', '§ 2', '§ 2', '§ 1', '§ 1', '§ 4', '§ 2', '§ 5', '§ 6', '§ 4', '§ 5', '§ 2', '§ 2', '§ 5', '§ 5', '§ 1', '§ 1', '§ 6', '§ 4', '§ 6', '§ 2', '§ 63', '§ 1', '§ 2', '§ 1', '§ 2', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 9', '§ 1', '§ 9', '§ 1', '§ 6']

Recht - Länderrecht - Landeshunderegelungen - Saarland
Bürgerinformation zur neuen Polizeiverordnung
zum Schutz der Bevölkerung vor gefährlichen Hunden
Die Polizeiverordnung zum Schutz der Bevölkerung vor gefährlichen Hunden ist seit 4. August 2000 in Kraft. § 6 ist zum 1.1.2004 geändert worden. Er sieht zukünftig einen Wesenstest für besondere Hunderassen vor.
1. Das Halten aller Hunde, unabhängig von der Rasse, die auf Angriffslust oder Schärfe gezüchtet oder ausgebildet worden sind, ist verboten. Ebenso ist es verboten, Hunde auf Angriffslust oder Schärfe abzurichten oder solche Hunde zu züchten.
2. Das Halten und die Ausbildung von Hunden die sich in der Vergangenheit als bissig erwiesen haben ist nur mit einer besonderen Erlaubnis möglich. Die Erlaubnispflicht gilt grundsätzlich auch für Hunde der Rassen
es sei denn, dass die Hunde sich durch einen Wesenstest als sozialverträglich erwiesen haben. Hunde der genannten Rassen, die den Wesenstest nicht bestehen oder sich ihm nicht unterziehen gelten als gefährliche Hunde und bedürfen zum Halten einer Erlaubnis der Ortspolizeibehörde.
3. Für erlaubnispflichtige, gefährliche Hunde der Rassen American Staffordshire Terrier, Staffordshire Bullterrier und American Pit Bull Terrier, sowie - unabhängig der Rasse - für Hunde, die sich als bissig erwiesen haben, gilt ein ständiger Leinen- und Maulkorbzwang außerhalb befriedeter Besitztümer. Zudem sind sie ausbruchssicher unterzubringen.
4. Für alle Hunde, die bei öffentlichen Versammlungen, Aufzügen, Volksfesten und sonstigen Veranstaltungen mit Menschenansammlungen, Gaststättenbetrieben, Einkaufszentren, Fußgängerzonen, Haupteinkaufsbereichen und öffentlichen Verkehrsmitteln mitgeführt werden, gilt ein Leinenzwang. Weitergehende ortspolizeiliche Regelungen bleiben hiervon unberührt.
Was sind die Voraussetzungen für die Erteilung der Erlaubnis?
ausbruchsichere Unterbringung des Hundes
Nachweis des Bestehens einer Haftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckungssumme von 1 Mio Euro für Personenschäden und 500.000 Euro für Sachschäden sowie deren Fortbestehen jährlich nachweisen.
dauerhafte Kennzeichnung des Hundes durch den Tierarzt.
Was müssen Hundehalter tun?
Derjenige, der einen American Staffordshire Terrier, Staffordshire Bullterrier oder einen American Pit Bull Terrier oder einen anderen Hund hält, der
- sich als bissig erwiesen oder
- der in aggressiver und gefahrdrohender Weise Menschen oder Tiere
angesprungen hat,
muss sich bei der Ortspolizeibehörde melden. Schriftlich müssen die Personalien der Halterin bzw. des Halters, die Rasse oder der Typ des Hundes und dessen Alter mitgeteilt werden. Die Halterin oder der Halter eines Hundes der Rassen American Staffordshire Terrier, Staffordshire Bullterrier und American Pit Bull Terrier kann die Ungefährlichkeit ihres/seines Hundes gegenüber der Ortspolizeibehörde durch einen bestandenen Wesenstest nachweisen. Der Test ist alle 3 Jahre zu wiederholen. Er wird von sachverständigen Tierärztinnen/Tierärzten durchgeführt. Die Adressen halten die Ortspolizeibehörden bereit. Die Halterin oder der Halter eines Hundes der Rassen American Staffordshire Terrier, Staffordshire Bullterrier und American Pit Bull Terrier, für den kein bestandener Wesenstest vorgelegt wird, und die Halterin oder der Halter eines Hundes, der sich als bissig erwiesen hat oder in aggressiver oder gefahrdrohender Weise Menschen oder Tiere angesprungen hat, muss:
- den Nachweis erbringen, dass der Hund von einer Tierärztin oder einem
Tierarzt dauerhaft gekennzeichnet wurde (Mikrochip)
- ein persönliches Führungszeugnis vorlegen, das bei der zuständigen
Gemeinde beantragt werden kann,
Was gilt für Züchter?
Die nichtgewerbsmäßige Zucht von American Staffordshire Terriern, Staffordshire Bullterriern und American Pit Bull Terriern und deren Kreuzungen sind verboten, es sei denn, die Hunde haben sich durch einen Wesenstest als sozialverträglich erwiesen. Ebenso ist die nichtgewerbsmäßige Zucht von Hunden auf Angriffslust oder Schärfe untersagt.
Verstöße gegen die Verordnung werden als Ordnungswidrigkeit mit einer Geldbuße bis zu 5.000 Euro geahndet.
Für telefonische Rückfragen steht Ihnen im Ministerium für Frauen, Arbeit, Gesundheit und Soziales unter der Telefonnummer 06 81 - 501 - 31 87 in der Zeit vom 8.30 Uhr bis 15.30 Uhr auch ein Ansprechpartner zur Verfügung. Den Wortlaut der Polizeiverordnung über den Schutz der Bevölkerung vor gefährlichen Hunden im Saarland vom 26. Juli 2000 (Amtsbl. S. 1246) mit der Änderung vom 9. Dezember 2003 (Amtsbl. S. 2996) und der Verwaltungsvorschriften vom 13.September 2000 (GMBl-Saar S. 228) zur Polizeiverordnung über den Schutz der Bevölkerung vor gefährlichen Hunden im Saarland vom 26. Juli 2000 finden Sie am Seitenanfang. Der Text der Polizeiverordnung ist im Amtsblatt des Saarlandes abgedruckt, das Sie bei Ihrer Kommune einsehen oder bei der Saarbrücker Druckerei- und Verlagsgesellschaft (Tel.: 0681-66501-0) gegen eine Gebühr bestellen können.
Polizeiverordnung über den Schutz der Bevölkerung
vor gefährlichen Hunden im Saarland
vom 26. Juli 2000 (Amtsbl. 1246)
zuletzt geändert durch Verordnung
vom 9. Dezember 2003 (Amtsbl. S. 2996)
(3) Halterinnen oder Halter von Hunden haben, nachdem sie ihren Hund als gefährlich im Sinne des Absatzes 1 Nr. 1 oder 2 erkannt haben oder hätten erkennen müssen oder die Behörde diesen für gefährlich erklärt hat, unverzüglich die erforderliche Sachkundebescheinigung zu erwerben und eine Erlaubnis im Sinne des § 2 einzuholen.
§ 2 Erlaubnisvorbehalt
(1) Die nicht gewerbsmäßige Zucht, die Ausbildung und das Halten gefährlicher Hunde im Sinne des § 1 Abs. 1 Nr. 3 sowie jegliches Abrichten von Hunden auf Angriffslust oder Schärfe oder ein anderes in der Wirkung gleichstehendes Verhalten sind verboten.
(2) Die Ausbildung und das Halten gefährlicher Hunde im Sinne des § 1 Abs. 1 Nr. 1 und 2 bedürfen der Erlaubnis.
die antragstellende Person die erforderliche Sachkunde (§ 4) nachgewiesen und das 18. Lebensjahr vollendet hat,
keine Tatsachen die Annahme rechtfertigen, dass die antragstellende Person die erforderliche Zuverlässigkeit nicht besitzt; ein aktueller Auszug aus dem Bundeszentralregister ist vorzulegen,
die der Ausbildung und dem Halten dienenden Räumlichkeiten, Einrichtungen und Freianlagen eine ausbruchsichere Unterbringung des Hundes ermöglichen, so dass die körperliche Unversehrtheit von Mensch oder Tier nicht gefährdet wird.
die Hundehalterin oder der Hundehalter den Nachweis des Bestehens einer Haftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckungssumme von 1 Mio. ¤ für Personenschäden und 500.000 ¤ für Sachschäden erbringt und jeweils einmal jährlich deren Fortbestehen nachweist.
(4) Die Erlaubnis kann befristet und unter Vorbehalt des Widerrufs erteilt sowie mit Bedingungen und Auflagen verbunden werden. Auflagen können auch nachträglich aufgenommen, geändert und ergänzt werden. Die Erlaubnis kann wieder zurückgenommen werden, wenn eine der Voraussetzungen für die Erteilung nachträglich wegfällt.
(5) Die zuständige Behörde hat die Haltung eines gefährlichen Hundes zu untersagen, wenn die erforderliche Erlaubnis nicht eingeholt wurde, nicht erteilt werden konnte oder entzogen wurde. Das Gleiche gilt, wenn Tatsachen die Annahme rechtfertigen, dass durch das Halten eine Gefahr für Leben oder Gesundheit von Menschen oder Tieren besteht.
wegen vorsätzlichen Angriffs auf das Leben oder die Gesundheit, Vergewaltigung, Zuhälterei, Land- oder Hausfriedensbruch, Widerstandes gegen die Staatsgewalt, einer gemeingefährlichen Straftat oder einer Straftat gegen das Eigentum oder das Vermögen
wiederholt oder gröblich gegen Vorschriften des Tierschutzgesetzes, des Waffengesetzes, des Gesetzes über die Kontrolle von Kriegswaffen, des Sprengstoffgesetzes, des Bundesjagdgesetzes, des Saarländischen Jagdgesetzes oder gegen § 2 Abs. 1 oder Abs. 2 oder § 5 Abs. 3 oder § 6 Abs. 1, 5 oder 6 dieser Verordnung verstoßen haben,
§ 4 Sachkundenachweis
(1) Der Nachweis über die erforderliche Sachkunde wird durch erfolgreiche Teilnahme an einem entsprechenden von der zuständigen Behörde anerkannten Lehrgang erbracht, dessen Kosten die Halterin oder der Halter zu tragen hat. Die Halterin oder der Halter hat insbesondere ausreichende Kenntnisse über:
die wichtigsten Rechtsfragen im Zusammenhang mit der Zucht, dem Abrichten, der Ausbildung und dem Halten von Hunden nachzuweisen. Die zuständige Behörde benennt hierzu zugelassene Sachverständige. Die zuständige oberste Landesbehörde erlässt die hierzu notwendigen Verwaltungsvorschriften.
§ 5 Haltung
(2) Gefährliche Hunde sind innerhalb befriedeten Besitztums so zu halten, dass diese gegen den Willen der Hundehalterin oder des Hundehalters das befriedete Besitztum nicht verlassen können. An jedem Zugang zum Besitztum oder zur Wohnung ist ein Warnschild im Mindestformat 15 mal 21 cm mit der deutlich lesbaren Aufschrift „Vorsicht – gefährlicher Hund“ anzubringen.
(3) Außerhalb befriedeten Besitztums sowie bei Mehrfamilienhäusern auf Zuwegen oder in Treppenhäusern sind gefährliche Hunde an der Leine zu führen und haben einen das Beißen verhindernden Maulkorb oder eine in der Wirkung gleichstehende Vorrichtung zu tragen. Die Leine muss so kurz und fest beschaffen sein, dass die führende Person die vom Hund ausgehende Gefahr unterbinden kann. Es dürfen nicht gleichzeitig mehrere gefährliche Hunde geführt werden.
(4) Jedem gefährlichen Hund ist außerhalb des befriedeten Besitztums ein Halsband anzulegen, anhand dessen Name, Anschrift und gegebenenfalls die Telefonnummer der Person, die den Hund hält, feststellbar ist. Darüber hinaus sind gefährliche Hunde in geeigneter Weise dauerhaft zu kennzeichnen. Die Halterin oder der Halter des gefährlichen Hundes hat der Ortspolizeibehörde die Kennzeichnung des gefährlichen Hundes durch eine Bescheinigung der Tierärztin oder des Tierarztes, die oder der die Kennzeichnung vorgenommen hat, nachzuweisen. Die zuständige oberste Landesbehörde erlässt die hierzu notwendigen Verwaltungsvorschriften.
(5) Wer die Haltung eines gefährlichen Hundes aufgibt und diesen einer neuen Halterin oder einem neuen Halter überlässt, hat deren oder dessen Namen und Anschrift zu erfragen und den Verbleib des Hundes unter Angabe des Namens und der Anschrift der neuen Halterin oder des neuen Halters unverzüglich der bisher zuständigen Behörde anzuzeigen. Auch das Abhandenkommen eines gefährlichen Hundes ist der zuständigen Behörde unverzüglich anzuzeigen.
(6) An der Leine zu führen sind alle Hunde, die mitgeführt werden
Weitergehende ortspolizeiliche Regelungen bleiben hiervon unberührt.
(1) Die Ausbildung und das Halten von Hunden der Rassen
bedürfen einer Erlaubnis, solange nicht der zuständigen Behörde für die einzelnen Hunde durch einen Wesenstest mittels einer für den Sachkundenachweis bestellten sachverständigen Tierärztin oder Tierarztes nachgewiesen wird, dass diese keine gesteigerte Aggressivität und Gefährlichkeit gegenüber Menschen oder Tieren aufweisen. Die Kosten des Wesenstests sind von der Halterin oder dem Halter zu tragen. Inhalt und Verfahren des Wesenstests, der der Gefahrerforschung dient, bestimmt die zuständige oberste Landesbehörde durch Verwaltungsvorschriften.
(2) Über den bestandenen Wesenstest erteilt die zuständige Behörde eine Bescheinigung. Alle drei Jahre nach der Erteilung der Bescheinigung hat die Hundehalterin oder der Hundehalter die Voraussetzungen für die Erteilung der Bescheinigung erneut nachzuweisen. Die Bescheinigung verliert mit dem Wechsel der Hundehalterin oder des Hundehalters sowie nach Feststellung der Gefährlichkeit des Hundes seine Gültigkeit.
(3) Hunde nach Absatz 1 Satz 1, die den Wesenstest nicht bestehen, sind gefährlich. Für sie kann die Erlaubnis nach § 2 erteilt werden, wenn die Voraussetzungen des § 2 Abs. 3 vorliegen.
(5) Die nicht gewerbsmäßige Zucht von gefährlichen Hunden im Sinne des Absatzes 3 und ihre Kreuzungen sind verboten.
(6) Für die Haltung von gefährlichen Hunden im Sinne des Absatzes 3 gilt § 5.
Jagdhunde, Blindenhunde und Behindertenbegleithunde
beim Einsatz im Rahmen ihrer jeweiligen Zweckbestimmung oder während der Ausbildung im Hinblick auf die jeweilige Zweckbestimmung, soweit Ausbildung und Einsatz es im Hinblick auf die Zweckbestimmung erfordern.
(2) Die Ortspolizeibehörde kann Ausnahmen vom Maulkorbzwang nach § 5 Abs. 3 zulassen, wenn im Einzelfall eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit nicht zu befürchten ist.
(1) Personen, die beim In-Kraft-Treten dieser Verordnung einen gefährlichen Hund im Sinne des § 1 Abs. 1 Nr. 3 nicht gewerbsmäßig züchten, ausbilden oder halten oder Hunde auf Angriffslust oder Schärfe oder ein in der Wirkung gleichstehendes Verhalten abrichten, haben dies der Ortspolizeibehörde unverzüglich nach In-Kraft-Treten dieser Verordnung unter Angabe ihrer Personalien, der Rasse oder des Typs des Hundes und dessen Alter schriftlich anzuzeigen.
(2) Personen, die beim In-Kraft-Treten dieser Verordnung einen Hund im Sinne des § 1 Abs. 1 Nr. 1 oder 2 oder einen der in § 6 Abs. 1 Satz 1 genannten Hunde halten, haben dies der Ortspolizeibehörde binnen zwei Monaten nach In-Kraft-Treten dieser Verordnung unter Angabe ihrer Personalien, der Rasse oder des Typs des Hundes und dessen Alter schriftlich anzuzeigen. Die Halterin oder der Halter eines solchen Hundes hat ferner binnen vier Monaten nach In-Kraft-Treten dieser Verordnung den nach § 4 Abs. 1 oder § 6 Abs. 1 Satz 2 geforderten Lehrgang zu absolvieren und einen aktuellen Auszug aus dem Bundeszentralregister vorzulegen sowie den Hund kennzeichnen zu lassen und dies der Ortspolizeibehörde nachzuweisen. Die Ortspolizeibehörde kann beim Vorliegen von Gründen, die nicht von der Halterin oder dem Halter zu vertreten sind und ihr schriftlich dargelegt wurden, über die vier Monate hinaus eine angemessene Frist zur Ablegung des Lehrgangs setzen, wenn die Halterin oder der Halter eine Anmeldebestätigung zu einem Lehrgang bei einer oder einem zugelassenen Sachverständigen vorlegt.
(3) Erlaubnisse, die nach der Polizeiverordnung über das Halten und Beaufsichtigen gefährlicher Hunde im Saarland vom 7. Juli 1998 (Amtsbl. S. 672) erteilt wurden, werden als Erlaubnis nach § 2 Abs. 2 anerkannt. Diese Erlaubnisse können zurückgenommen werden, wenn eine der Voraussetzungen für die Erteilung nachträglich wegfällt.
Ordnungswidrig im Sinne des § 63 Abs. 1 des Saarländischen Polizeigesetzes handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig
(1) entgegen § 1 Abs. 3 nicht unverzüglich die erforderliche Sachkundebescheinigung erwirbt und die Erlaubnis einholt,
(2) entgegen § 2 Abs. 1 einen gefährlichen Hund im Sinne des § 1 Abs. 1 Nr. 3 nicht gewerbsmäßig züchtet, ausbildet oder hält,
(4) eine Tätigkeit ohne die nach § 2 Abs. 2 erforderliche Erlaubnis ausübt oder einer mit einer solchen Erlaubnis verbundenen vollziehbaren Auflage zuwiderhandelt,
(5) entgegen § 5 Abs. 2 Satz 1 einen gefährlichen Hund nicht so hält, dass er gegen den Willen der Hundehalterin oder des Hundehalters das befriedete Besitztum nicht verlassen kann,
(7) entgegen § 5 Abs. 3 Satz 1 und 2 einen gefährlichen Hund nicht oder nicht an einer entsprechenden Leine führt,
(10) entgegen § 5 Abs. 4 kein Halsband mit den erforderlichen Angaben anlegt oder nicht dauerhaft kennzeichnet,
(13) entgegen § 6 Abs. 1 ohne Erlaubnis einen Hund im Sinne des Absatzes 1 Satz 1 ausbildet oder hält,
(14) entgegen § 6 Abs. 5 einen gefährlichen Hund im Sinne des Absatzes 3 nicht gewerbsmäßig züchtet,
(15) entgegen § 6 Abs. 6 einen gefährlichen Hund im Sinne des Absatzes 3 nicht an der Leine führt,
(16) entgegen § 6 Abs. 6 einem gefährlichen Hund im Sinne des Absatzes 3 keinen Maulkorb anlegt,
(17) entgegen § 9 Abs. 1 die nicht gewerbsmäßige Zucht, die Ausbildung oder das Halten von Hunden im Sinne des § 1 Abs. 1 Nr. 3 oder das Abrichten von Hunden auf Angriffslust oder Schärfe oder ein in der Wirkung gleichstehendes Verhalten nicht schriftlich anzeigt,
(18) entgegen § 9 Abs. 2 das Halten eines Hundes im Sinne des § 1 Abs. 1 Nr. 1 oder 2 oder eines der in § 6 Abs. 1 Satz 1 genannten Hunde nicht schriftlich anzeigt. Die Ordnungswidrigkeit kann mit einer Geldbuße bis zu fünftausend Euro geahndet werden.
Ministeriums für Justiz, Gesundheit und Soziales
Für die Richtigkeit und Vollständigkeit des hier abgedruckten Verordnungstextes wird keine Gewähr übernommem! ALLEIN maßgebend bei der Rechtssprechung ist der Original-Verordnungstext (Amtsbl. S. 1246) mit der Änderung vom 9. Dezember 2003 (Amtsbl. S. 2996) und der Verwaltungsvorschriften vom 13.September 2000 (GMBl-Saar S. 228)!