Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/Paragraph_35_BremSchulG_Sonderpaedagogische_Foerderung-d168685,38.html
Timestamp: 2016-10-24 03:38:16
Document Index: 102928866

Matched Legal Cases: ['§ 35', '§ 35', '§ 35', '§ 36', '§ 37', '§ 37', '§ 37', '§ 38', '§ 39', '§ 40', '§ 41', '§ 42', '§ 43', '§ 44', '§ 45', '§ 46', '§ 47', '§ 47', '§ 48', '§ 49', '§ 50', '§ 51', '§ 52', '§ 73', '§ 35', '§ 35', '§ 70', '§ 4', '§ 4', '§ 34', '§ 36']

§ 35 BremSchulG, Sonderpädagogische Förderung | Gesetze auf anwalt24.de
§ 35 BremSchulG, Sonderpädagogische Förderung Suche
Bremisches Schulgesetz (BremSchulG) Landesrecht Bremen…§ 35 BremSchulG, Sonderpädagogische Förderung§ 36 BremSchulG, Einschulungsvoraussetzungen, Sprachförderung§ 37 BremSchulG, Aufbauender Bildungsweg§ 37a BremSchulG, Übergang von der Grundschule in weiterführende Bildungsgänge§ 37b BremSchulG (weggefallen)§ 38 BremSchulG, Leistungskontrollen, Zeugnisse§ 39 BremSchulG, Zeugnisse für Externe§ 40 BremSchulG, Prüfungen§ 41 BremSchulG (weggefallen)§ 42 BremSchulG, Versetzung, Nichtversetzung§ 43 BremSchulG, Andere Formen der Anpassung des Bildungswegs an die Lernentwick...§ 44 BremSchulG, Verlassen des Bildungsganges§ 45 BremSchulG, Verordnungsermächtigung§ 46 BremSchulG, Ordnungsmaßnahmen§ 47 BremSchulG, Arten der Ordnungsmaßnahmen§ 47a BremSchulG, Maßnahmen zur Sicherheit der Schule§ 48 BremSchulG, Ferien§ 49 BremSchulG, Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund§ 50 BremSchulG, Gastschülerinnen und Gastschüler§ 51 BremSchulG, Schülereigene Medien§ 52 BremSchulG, Geltungsbereich…§ 73 BremSchulG, Inkrafttreten
§ 35 BremSchulG, Sonderpädagogische Förderung
§ 35 BremSchulGBremisches Schulgesetz (BremSchulG)Landesrecht BremenTeil 3 – Die Schülerin und der Schüler → Kapitel 1 – Rechte der Schülerin und des SchülersTitel: Bremisches Schulgesetz (BremSchulG)Normgeber: BremenAmtliche Abkürzung: BremSchulGGliederungs-Nr.: 223-a-5Normtyp: Gesetz(1) Behinderte und von Behinderung bedrohte Schülerinnen und Schüler haben einen Anspruch auf sonderpädagogische Förderung. Sie unterstützt und begleitet diese Schülerinnen und Schüler durch individuelle Hilfen zu einer angemessenen Schulbildung im Rahmen der Schulpflicht und zum Besuch weiterführender Bildungsgänge.(2) Sonderpädagogischer Förderbedarf umschreibt individuelle Förderbedürfnisse im Sinne spezieller unterrichtlicher und erzieherischer Erfordernisse, deren Einlösung eine sonderpädagogische Unterstützung oder Intervention nötig macht. Sonderpädagogischer Förderbedarf besteht bei Kindern und Jugendlichen, die in ihren Bildungs-, Entwicklungs- und Lernmöglichkeiten so beeinträchtigt sind, dass sie im Unterricht ohne sonderpädagogische Unterstützung nicht hinreichend gefördert werden können.(3) Auf der Grundlage förderdiagnostischer Gutachten werden die individuellen Förderbedürfnisse ermittelt. Das Verfahren zur Feststellung des sonderpädagogischen Förderbedarfs bei Schülerinnen und Schülern wird vor der Einschulung oder während des späteren Schulbesuchs auf Antrag der jeweiligen Schule nach Beratung mit dem zuständigen Zentrum für unterstützende Pädagogik, der Erziehungsberechtigten, des zuständigen Gesundheitsamtes oder auf eigene Entscheidung in Verantwortung der Fachaufsicht durchgeführt. Die Ermittlung des sonderpädagogischen Förderbedarfs setzt die Beteiligung der Erziehungsberechtigten, ein förderdiagnostisches Gutachten, ein schulärztliches Gutachten und auf Wunsch der Erziehungsberechtigten auch ein schulpsychologisches Gutachten voraus. Die jeweiligen Schülerinnen und Schüler sind verpflichtet, an den notwendigen Untersuchungen, einschließlich schulischer Testverfahren, mitzuwirken und sich der schulärztlichen Untersuchung zu unterziehen. Widersprechen Erziehungsberechtigte dem Verfahren zur Ermittlung des sonderpädagogischen Förderbedarfs, kann bei Nachteilen für die Schülerin oder den Schüler die zuständige Schulbehörde auf der Grundlage einer weiteren Überprüfung, die durch Rechtsverordnung zu regeln ist, die Durchführung des Verfahrens veranlassen.(4) Ein Entwicklungsplan des Landes zur schulischen Förderung von Schülerinnen und Schülern mit Bedarf an unterstützender Pädagogik und sonderpädagogischer Förderung soll einen Zeitrahmen für den Übergang nach § 70a, Perspektiven und Maßnahmen für die Realisierung des Auftrags nach § 4 Abs. 5 aufzeigen und fortschreiben. Die schulische Förderung von Schülerinnen und Schülern mit Bedarf an unterstützender Pädagogik und sonderpädagogischer Förderung ist Auftrag des gesamten Schulsystems. Alle Schulen müssen Perspektiven und Maßnahmen für die Realisierung des Auftrags nach § 4 Abs. 5 erarbeiten.(5) Das Nähere über das Verfahren zur Feststellung des Förderbedarfs nach Absatz 3, über den Förderort, über die Art der zu erwerbenden Berechtigungen und über das Verfahren zur Entscheidung über Form und Inhalt der sonderpädagogischen Förderung in der allgemeinen Schule regelt eine Rechtsverordnung.
§ 34 BremSchulG, Bildungsanspruch§ 36 BremSchulG, Einschulungsvoraussetzungen, Sprachförderung