Source: https://beteiligungsportal.baden-wuerttemberg.de/de/mitmachen/lp-16/forstreformgesetz/?comment%5BsearchComment%5D=5629
Timestamp: 2020-04-04 13:24:19
Document Index: 247572435

Matched Legal Cases: ['§ 37', '§ 37', '§ 14', '§ 37', '§ 37', '§38']

61. Kommentarvon :frank.ride.happy
Öffnung aller Wege im Wald für alle Naturnutzer
Die in Baden Württemberg geltende 2m Regelung muss flächendeckend abgeschafft werden und alle Wege (abgesehen von Wegen in ökologisch kritischen Bereichen) für alle Naturliebhaber freigegeben werden. Hierzu gehören neben Wanderern inzwischen auch unzählige Mountainbiker. Andere Bundesländer wie Rheinland Pfalz und Bayern, die über ähnliche
Die in Baden Württemberg geltende 2m Regelung muss flächendeckend abgeschafft werden und alle Wege (abgesehen von Wegen in ökologisch kritischen Bereichen) für alle Naturliebhaber freigegeben werden. Hierzu gehören neben Wanderern inzwischen auch unzählige Mountainbiker. Andere Bundesländer wie Rheinland Pfalz und Bayern, die über ähnliche geologische Gegebenheiten verfügen, machen es vor, und auch andere Länder wie Schweiz, Frankreich und Itaien beweisen, dass ein respektvolles Miteinander aller Naturnutzer möglich ist und auch die oft herbeigeredete Erosion und Zerstörung der Wege durch die Mountainbikereifen nur aus dem Bereich der Märchen herrühren.
Eine grundsätzliche Freigabe ALLER Wege und regional sinnvolle Sperrung weniger Wege ist hier zielführender und auch verwaltungstechnisch einfacher sowie kostensparender als die aktuelle Sperrung und lokale Freigabe weniger Wege für Mountainbiker. Als Beispiel kann ich hier erwähnen, dass wir ca 40 Stunden Verwaltungsaufwand in Rathaus und bei diversen Vereinen jählich haben, nur wegen 1 km Biketrail bei uns in Nagold im Wald am Eisberg... unzählige Besprechungen und Gemeinderatssitzungen bis zur Genehmigung der beiden Teilabschnitte nicht zugerechnet. Also uff schwäbisch gsagt: des Geld hätt mr sich mid oiner kloiune Gestzesänderong grad schbara kenna!
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60. Kommentarvon :ohne Name 5155
Anregungen für ein Umdenken im Lande
Hallo zusammen, viele Jahre wurde nun diskutiert ob es nachhaltig und forstgerecht ist, Waldwege unter 2m für Radfahrer zu öffnen. Ich möchte hier einen Denkanstoß für die Abschaffung geben. Ich war vergangenes Wochende auf einem Trail joggen. Der trail war durchgehend schmäler als 2m! Während meiner einstündigen Runde sind mir drei
viele Jahre wurde nun diskutiert ob es nachhaltig und forstgerecht ist, Waldwege unter 2m für Radfahrer zu öffnen. Ich möchte hier einen Denkanstoß für die Abschaffung geben. Ich war vergangenes Wochende auf einem Trail joggen. Der trail war durchgehend schmäler als 2m! Während meiner einstündigen Runde sind mir drei Familien/Gruppen entgegen gekommen, eine davon sogar mit Kinderwagen. Man lief auf dem Trail nebeneinander und nicht hintereinander - trotz Beschädigung der Grasnarbe. Ich möchte hier nun nichts pauschal schlecht machen - das war ein Teil eines großen, der sich nicht konform verhielt. Aber das wird uns leider als Radfahrer dauerhaft vorgeworfen wir seien alle rücksichtslos. Auf wegen schmäler 2m kann man auch als Radfahrer freudlich, waldgerecht und nachhaltig biken.
Ich möchte hier das Thema Tourismus, „andere machen aber...“ oder „vergleicht mal....“ bewusst außen vor lassen und für einen unvoreingenommenen Blick werben. Ich denk im Wald sollte ein Miteinander und kein gegeneinander herrschen - wie in einer Familien trotz Interessenkonflikten.
59. Kommentarvon :ohne Name 5149
Waldgesetz, so bitte nicht
Der Wald sollte für alle ein Naherholungsgebiet bleiben. Durch das neue Waldgesetz wird es nicht einfacher für die vielen Privatwaldbesitzer ihren Wald in der jetzigen Form zu erhalten. In Zeiten des Klimawandels, wo es sowieso schon schwierig ist den Wald in seiner Form zu erhalten soll denn Waldbesitzer durch das neue Gesetz die Erhaltung (durch
Der Wald sollte für alle ein Naherholungsgebiet bleiben. Durch das neue Waldgesetz wird es nicht einfacher für die vielen Privatwaldbesitzer ihren Wald in der jetzigen Form zu erhalten. In Zeiten des Klimawandels, wo es sowieso schon schwierig ist den Wald in seiner Form zu erhalten soll denn Waldbesitzer durch das neue Gesetz die Erhaltung (durch höhere Kosten) noch erschwert werden.
58. Kommentarvon :ohne Name 5151
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57. Kommentarvon :ohne Name 5057
Sehr geehrter Waldbesitzer 5068 (Kommentar 19), ich bin sehr für Eigentum und noch mehr gegen Enteignung
Daher gibt es eigentlich keinen Grund, über mich "sehr verärgert" zu sein. Mit meinem Mountainbike verhalte ich mich stets rücksichtsvoll gegenüber Mitmensch, Flora und Fauna und befahre die Waldwege und Pfade mit freundlichem Dank an den Wegeigentümer, mit dessen Eigentum ich stets pfleglich umgehe. Exakt so, wie ich es auch von allen
Daher gibt es eigentlich keinen Grund, über mich "sehr verärgert" zu sein.
Mit meinem Mountainbike verhalte ich mich stets rücksichtsvoll gegenüber Mitmensch, Flora und Fauna und befahre die Waldwege und Pfade mit freundlichem Dank an den Wegeigentümer, mit dessen Eigentum ich stets pfleglich umgehe.
Exakt so, wie ich es auch von allen Wanderern und Spaziergängern erwarte. Genau so, wie es für mich selbstverständlich ist, wenn ich Ihren Weg mit Wanderschuhen und Wanderstöcken benutze. Und für mich ist es auch selbstverständlich, Sie bei Ihrer Waldarbeit nicht zu behindern, zu stören, oder gar zu gefährden.
Klar ist auch, das ich für die natürlichen Gefahren im Wald selbst hafte. Meine einvernehmliche Haftungsübernahme ist quasi meine Eintrittskarte. Wer nicht haften will muss draußen bleiben.
Und ich weiß, das die deutschen Gerichte dies sehr ernst nehmen und die Waldeigentümer vor unberechtigten Ansprüchen aller Waldbesucher umfassend in Schutz nehmen.
Für Aufwand und Einschränkungen, die sich aus dem öffentlichen Betretungsrecht für die Eigentümer ergeben, muss es einen fairen finanziellen Ausgleich geben. Ob die bestehenden Zahlungen und Subventionen angemessen sind, kann ich im einzelnen wg. fehlender Kenntnisse nicht beurteilen. Den Angaben von Politik und Verwaltung zu folge, ist dies in ausreichendem Maß der Fall. Sollte hier tatsächlich ein deutliches Ungleichgewicht bestehen, wird Ihnen sicher kein Waldbesucher, kein Naturfreund und erst recht
kein Mountainbiker einen fairen Ausgleich verweigern.
56. Kommentarvon :ohne Name 5057
55. Kommentarvon :ohne Name 5147
Abschaffung 2m Regel - Graubünden macht es vor
Ich finde es sehr traurig, wenn ich eine schöne ansprechende Mountainbike Tour fahren möchte, muss ich in die Schweiz fahren. Und dass obwohl wir so schöne Berge und Wälder in BW haben. Dadurch dass es dort "Shared Trails" gibt, ist das Mountainbiken und Wandern deutlich entspannter, da man einfach Rücksicht aufeinander nimmt. Man grüßt sich
Ich finde es sehr traurig, wenn ich eine schöne ansprechende Mountainbike Tour fahren möchte, muss ich in die Schweiz fahren. Und dass obwohl wir so schöne Berge und Wälder in BW haben. Dadurch dass es dort "Shared Trails" gibt, ist das Mountainbiken und Wandern deutlich entspannter, da man einfach Rücksicht aufeinander nimmt.
Man grüßt sich freundlich gegenseitig und genießt rücksichtsvoll die Berge.
Die Schweizer haben es erkannt und der Tourismus profitiert davon. Viele Mountainbiker haben Familie, und Wandern auch selbst gern. Ich mache auch nur noch Urlaub an den Orten, an denen ich beide Freizeitaktivitäten ausüben kann.
54. Kommentarvon :ohne Name 5145
§ 37 (3) 2m Regel streichen
LWaldG § 37 (3) sollte durch BWaldG § 14 (1) ersetzt werden. Eine Beschränkung der Nutzung ist durch nichts begründet und auch nicht gelebte Praxis.
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53. Kommentarvon :ohne Name 5054
Änderung der Gesetze
Landeswaldgesetz § 37 Absatz 3 Kommentar. Die bisherige Regelung ist ersatzlos zu streichen, da die Waldnutzung zur Erholung und zum sportlichen Ausgleich allen Nutzern gleichberechtigt, gemeinsam und mit gegenseitiger Rücksichtnahme gestattet werden muss. Ein Ausschluss einzelner Gruppen kollidiert offensichtlich mit deutschen und
§ 37 Absatz 3
Die bisherige Regelung ist ersatzlos zu streichen,
da die Waldnutzung zur Erholung und zum sportlichen Ausgleich allen Nutzern gleichberechtigt, gemeinsam und mit gegenseitiger Rücksichtnahme gestattet werden muss. Ein Ausschluss einzelner Gruppen kollidiert offensichtlich mit deutschen und europäischen Grundwerten und Gesetzen.
§38 Absatz 2
Die bisherige Regelung bedarf keiner Änderung.
Die geplante Änderung ermöglicht Sperrungen, durch Waldbesitzer, ohne Angabe von fachlichen und sachlichen Gründen, was letztendlich einem Betretungsverbot gleichkommt. Weiterhin fehlen Informationspflichten gegenüber der Öffentlichkeit damit Sperrungen erkennbar und Umwege planbar sind, sowie das Ende der Sperrung ersichtlich ist.
Die Zusammensetzung des Bereits spiegelt überwiegend die Interessenvertretung der Wald- und Jagdwirtschaft sowie dem Naturschutz wieder. Auffällig ist die Beiratsposition 7 „Schutzgemeinschaft Deutscher Wald“, das bereits Mitglied in der „AG Wald“, Position 6 ist, und somit eine zweifache Vertretung besitzen. Da der Wald dem Allgemeinwohl verpflichtet ist, vermissen wir eine breitere Vertretung der erholungssuchenden Bevölkerung.
52. Kommentarvon :ohne Name 5144
Gleichberechtigung für die Erholungsfunktion
Neben der (nachhaltigen) Bewirtschaftung sollte die Erholungsfunktion denselben Stellenwert erhalten. Und zwar unabhängig ob zu Fuß oder auf dem Rad. In diesem Zusammenhang sollte die 2 Meter Regel gestrichen werden und durch die Aufforderung zu gegenseitiger Rücksichtnahme ersetzt werden. Im Interesse aller sollten schmale Wanderwege nicht der
Neben der (nachhaltigen) Bewirtschaftung sollte die Erholungsfunktion denselben Stellenwert erhalten. Und zwar unabhängig ob zu Fuß oder auf dem Rad. In diesem Zusammenhang sollte die 2 Meter Regel gestrichen werden und durch die Aufforderung zu gegenseitiger Rücksichtnahme ersetzt werden. Im Interesse aller sollten schmale Wanderwege nicht der Zerstörung durch Vollernter preisgegeben werden. Bestehende Wanderwege sind Kulturgut, Naherholung und daher schützenswert.
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