Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=wistra%202011,%20396
Timestamp: 2019-06-25 06:41:05
Document Index: 209078649

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 257', '§ 265', 'Art. 103', 'Art. 6', '§ 257', '§ 265', '§ 25', '§ 27', '§ 29', '§ 257', '§ 265', '§ 265', '§ 257', '§ 257', '§ 265', '§ 257', '§ 257', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 337', 'BGH', 'BGH', '§ 337', '§ 257', 'BGH', '§ 265', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 370', '§ 370', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Rechtsprechung: wistra 2011, 396 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: BGH, 12.07.2011
https://dejure.org/2011,2907
BGH, 11.05.2011 - 2 StR 590/10 (https://dejure.org/2011,2907)
BGH, Entscheidung vom 11.05.2011 - 2 StR 590/10 (https://dejure.org/2011,2907)
BGH, Entscheidung vom 11. Mai 2011 - 2 StR 590/10 (https://dejure.org/2011,2907)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2011,2907) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.
§ 257c StPO; § 265 StPO; Art. 103 Abs. 1 GG; Art. 6 EMRK
Verhältnis zwischen dem Verständigungsgesetz und den allgemeinen Hinweispflichten nach der StPO (Beruhen; Hinweis auf den Wechsel der Beteiligungsform; rechtliches Gehör; Recht auf ein faires Strafverfahren); Pflicht zur Offenlegung von Ermittlungen des erkennenden Gerichts
§ 257c StPO, § 265 StPO, § 25 Abs 2 StGB, § 27 StGB, § 29 BtMG
Verständigung im Strafverfahren wegen Betäubungsmitteldelikten: Folgen für den Umfang richterlicher Hinweispflichten
§ 257c StPO und die sich aus einer danach getroffenen Verständigung ergebenden Bindungen des Gerichts relativieren oder verdrängen nicht die Hinweispflichten des § 265 StPO; Relativierung oder Verdrängung der Hinweispflichten des § 265 StPO durch Einführung des § 257c StPO und die sich aus einer danach getroffenen Verständigung ergebenden Bindungen des Gerichts
StPO § 257c; StPO § 265; StPO §§ 257c, 265
Verständigung im Strafverfahren - und die Hinweispflichten des Gerichts
Hinweispflicht des Gerichts auch bei Absprache - Einfuhr von BtM/Rauschgift
§§ 257c, 265 StPO
Hinweispflicht trotz Verständigung (Michael Heghmanns; ZJS 2011, 575)
Absprache/Rechtlicher Hinweis - was hat Vorrang?
Hinweispflichten bei verändertem rechtlichen Gesichtspunkt
Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 11.05.2011, Az.: 2 StR 590/10 (Verfahrensverständigung und Hinweispflicht bei Veränderung des rechtlichen Gesichtspunkts" von RiOLG Prof. Dr. Matthias Jahn und Wiss. Mit. RRef. Christian Rückert, original erschienen in: NStZ 2012, 46 - 49.
LG Frankfurt/Main, 01.06.2010 - 5150 Js 223340/09
BGHSt 56, 235
AnwBl 2011, 203
13 cc) Ein Urteil beruht auf einem Rechtsfehler, wenn nicht auszuschließen ist, dass es ohne diesen Rechtsfehler anders ausgefallen wäre (siehe nur BGH NJW 2011, 2377, 2378 Rn. 12;… Nagel, in: Radtke/Hohmann, StPO, 2011, § 337 Rn. 35 f. m.w.N.).
Daran fehlt es, wenn die Möglichkeit ausgeschlossen oder lediglich theoretischer Natur ist, dass der Rechtsverstoß das angefochtene Urteil beeinflusst hat (BGHSt 22, 278, 280; BGH NJW 2011, 2377, 2378 Rn. 12;… Meyer-Goßner, StPO, § 337 Rn. 38).
An dieser Pflicht hat sich durch das Gesetz zur Regelung der Verständigung im Strafverfahren und die dadurch erfolgte Einfügung von § 257c StPO mit der dortigen Regelung über die Bindung des Gerichts an getroffene Absprachen nichts geändert (BGH NJW 2011, 2377, 2378 Rn. 10).
Die Hinweispflicht gemäß § 265 Abs. 1 StPO gilt nicht nur in Bezug auf den Straftatbestand, sondern auch für die nach dem Urteil maßgebliche Zurechnungsnorm für Täterschaft oder Teilnahme (vgl. Senat, Urteil vom 6. Mai 2011 - 2 StR 590/10, BGHSt 56, 235, 237).
https://dejure.org/2011,9850
BGH, 12.07.2011 - 1 StR 81/11 (https://dejure.org/2011,9850)
BGH, Entscheidung vom 12.07.2011 - 1 StR 81/11 (https://dejure.org/2011,9850)
BGH, Entscheidung vom 12. Juli 2011 - 1 StR 81/11 (https://dejure.org/2011,9850)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2011,9850) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.
§ 370 Abs. 3 Satz 2 Nr. 1 AO
Besonders schwerer Fall der Steuerhinterziehung: Wertgrenzen
Wertgrenze für eine Steuerhinterziehung im großen Ausmaß bei pflichtwidriger Unterlassung der Mitteilung gegenüber dem Finanzamt über steuerlich erhebliche Tatsachen
AO § 370 Abs. 3
LG Hamburg, 12.11.2010 - 620 KLs 8/10
Denn bei den vom Landgericht in diesen Fällen festgestellten Verkürzungsbeträgen unter 50.000 Euro liegt nach der Rechtsprechung des Senats das Merkmal "in großem Ausmaß" im Sinne dieses Regelbeispiels nicht vor (vgl. BGH, Beschluss vom 12. Juli 2011 - 1 StR 81/11, wistra 2011, 396; Beschluss vom 5. Mai 2011 - 1 StR 116/11, NJW 2011, 2450; Urteil vom 2. Dezember 2008 - 1 StR 416/08, BGHSt 53, 71).
Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes sind ab einem Hinterziehungsbetrag von 50.000 EUR Steuern in großem Maße verkürzt bzw. in großem Ausmaß nicht gerechtfertigte Steuervorteile erlangt, wenn der Täter ungerechtfertigte Zahlungen vom Finanzamt erlangt hat; beschränkt sich das Verhalten des Täters dagegen darauf, die Finanzbehörden pflichtwidrig über steuerlich erhebliche Tatsachen in Unkenntnis zu lassen, liegt die Wertgrenze zum großen Ausmaß bei 100.000 EUR (BGH NJW 2009, 528, 532; NJW 2011, 2450, 2451; BGH, Beschluss vom 12.07.2011 - 1 StR 81/11).