Source: https://www.buzer.de/gesetz/1703/al3907-0.htm
Timestamp: 2019-12-15 12:34:42
Document Index: 227855162

Matched Legal Cases: ['§ 27', '§ 27', '§ 1', '§ 8', '§ 8', '§ 9', '§ 11', '§ 12', '§ 14', '§ 15', '§ 28', '§ 29', '§ 34', '§ 37', '§ 40', '§ 28', '§ 34', '§ 53']

Fassung § 27 KStG a.F. bis 13.12.2006 (geändert durch Artikel 3 G. v. 07.12.2006 BGBl. I S. 2782)
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(nur bei geänderter Numerierung hier alte Norm auswählen)§ 1 Unbeschränkte Steuerpflicht§ 8 Ermittlung des Einkommens§ 8b Beteiligung an anderen Körperschaften und Personenvereinigungen§ 9 Abziehbare Aufwendungen§ 11 Auflösung und Abwicklung (Liquidation)§ 12 Verlegung der Geschäftsleitung ins Ausland§ 14 Aktiengesellschaft oder Kommanditgesellschaft auf Aktien als Organgesellschaft§ 15 Ermittlung des Einkommens bei Organschaft§ 28 Umwandlung von Rücklagen in Nennkapital und Herabsetzung des Nennkapitals§ 29 Kapitalveränderungen bei Umwandlungen§ 34 Schlussvorschriften§ 37 Körperschaftsteuerguthaben und Körperschaftsteuerminderung§ 40 Umwandlung und Liquidation
(1) Die unbeschränkt steuerpflichtige Kapitalgesellschaft hat die nicht in das Nennkapital geleisteten Einlagen am Schluss jedes Wirtschaftsjahrs auf einem besonderen Konto (steuerliches Einlagekonto) auszuweisen. Das steuerliche Einlagekonto ist ausgehend von dem Bestand am Ende des vorangegangenen Wirtschaftsjahrs um die jeweiligen Zu- und Abgänge des Wirtschaftsjahrs fortzuschreiben. Leistungen der Kapitalgesellschaft mit Ausnahme der Rückzahlung von Nennkapital im Sinne des § 28 Abs. 2 Satz 2 mindern das steuerliche Einlagekonto nur, soweit die Summe der im Wirtschaftsjahr erbrachten Leistungen den auf den Schluss des vorangegangenen Wirtschaftsjahrs ermittelten ausschüttbaren Gewinn übersteigt. Als ausschüttbarer Gewinn gilt das um das gezeichnete Kapital geminderte in der Steuerbilanz ausgewiesene Eigenkapital abzüglich des Bestands des steuerlichen Einlagekontos. Ist für die Leistung der Kapitalgesellschaft die Minderung des Einlagekontos bescheinigt worden, bleibt die der Bescheinigung zugrunde gelegte Verwendung unverändert.
(2) Der unter Berücksichtigung der Zu- und Abgänge des Wirtschaftsjahrs ermittelte Bestand des steuerlichen Einlagekontos wird gesondert festgestellt. Der Bescheid über die gesonderte Feststellung ist Grundlagenbescheid für den Bescheid über die gesonderte Feststellung zum folgenden Feststellungszeitpunkt. Kapitalgesellschaften haben auf den Schluss jedes Wirtschaftsjahrs Erklärungen zur gesonderten Feststellung von Besteuerungsgrundlagen abzugeben. Die Erklärungen sind von den in § 34 der Abgabenordnung bezeichneten Personen eigenhändig zu unterschreiben.
(5) Der Aussteller einer Bescheinigung, die den Absätzen 3 und 4 nicht entspricht, haftet für die auf Grund der Bescheinigung verkürzten Steuern oder zu Unrecht gewährten Steuervorteile. Ist die Bescheinigung durch ein inländisches Kreditinstitut oder durch eine inländische Zweigniederlassung eines der in § 53b Abs. 1 und 7 des Gesetzes über das Kreditwesen genannten Institute oder Unternehmen auszustellen, so haftet die Kapitalgesellschaft auch, wenn sie zum Zwecke der Bescheinigung unrichtige Angaben macht.
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