Source: http://nachbarschaftsmediation.at/Vereinsstatuten.htm
Timestamp: 2019-03-23 22:35:35
Document Index: 135935454

Matched Legal Cases: ['§9', '§11', '§13', '§16', '§17', '§ 11', '§9', '§ 12', '§ 13', '§ 17', '§ 18', '§ 34']

" MEDIATIONSINSTITUT NACHBARSCHAFT IN TAKT "
”MEDIATIONSINSTITUT – NACHBARSCHAFT INTAKT“
Er hat seinen Sitz in Wien und erstreckt seine Tätigkeit auf die Länder der EU
Die Errichtung von Zweigvereinen ist beabsichtigt
Die Tätigkeit des Vereins ist nicht gewinnorientiert
Förderung und Bekanntmachung von Mediation, mit Schwerpunkt Nachbarschaftsmediation, und der Vielfalt von Mediationsrichtungen und Methoden
Förderung der Allgemeinheit durch
a.	Etablierung der Mediation im Sinne von eigenverantwortlicher Konfliktregelung
b.	Weiterentwicklung der Konfliktkultur in der Gesellschaft
c.	Das Aufzeigen von Konfliktregelungsmöglichkeiten als präventives Element zur Verhinderung von Gewalt
die Qualitätssicherung und –entwicklung von Ausbildungseinrichtungen im Sinne einer ständigen Beobachtung des Fort- und Weiterbildungsangebotes
die Führung einer Liste von MediatorInnen, die den Qualitätsstandards des Vereins entsprechen
die wissenschaftliche Begleitung der Mediation
Der Verein bedient sich zur Erreichung seiner Ziele der in den Abs. 2 und 3 angeführten ideellen und materiellen Mittel
a)	Fachbezogene Veranstaltungen, Vorträge, Versammlungen und Diskussionsabende
b)	Förderung der Zusammenarbeit von Verbänden, Ausbildungseinrichtungen, physischen und juristischen Personen mit positivem Interesse an der Mediation
c)	Informationsverbreitung durch Medien aller Art
d)	Zusammenarbeit mit staatlichen und sonstigen Institutionen, welche sich mit der
Konfliktforschung , insbesondere auf dem Gebiet der Mediation beschäftigen.
e)	Forschung auf dem Gebiet der Mediation
f)	Abgabe von Stellungnahmen, Empfehlungen
g) Durchführung von Mediationen bei bedürftigen Personen
b)	Förderungsbeiträge, Spenden und Sammlungen, Zuwendungen und Inanspruchnahme öffentlicher Mittel
c)	Subventionen
d)	Erträgnisse aus Veranstaltungen, sowie vereinseigenen Unternehmen, Vermächtnisse und sonstige Zuwendungen
Die Mitglieder des Vereins gliedern sich in Stamm-Mitglieder, Mitglieder und Ehrenmitglieder.
Stamm-Mitglieder können natürliche und juristische Personen sein, die Zahl der Stamm-Mitglieder darf sechs (6) nicht übersteigen. Proponenten (Gründer) des Vereins sind Stamm-Mitglieder für die Dauer ihrer Mitgliedschaft im Verein.
Mitglieder können natürliche und juristische Personen werden, die die Ziele des Vereins zu fördern wünschen.
Zu Ehrenmitgliedern können Personen gewählt werden, die sich besondere Verdienste um den Verein erworben haben.
Mitglieder des Vereins können alle physischen und juristischen Personen sein, die den von der Hauptversammlung beschlossenen Ausbildungsstandards für Mediation entsprechen, oder die aus anderen Gründen die Voraussetzung zum Erwerb der Mitgliedschaft erfüllen.
Die Aufnahme von Mitgliedern ist nur durch Beschluß des Vorstandes möglich.
Die Aufnahme kann ohne Angabe von Gründen abgelehnt werden. Die Stamm-Mitgliedschaft entsteht durch Beschluß der Hauptversammlung mit einfacher Stimmenmehrheit. Die Ehrenmitgliedschaft wird von Hauptversammlung mit einfacher Mehrheit beschlossen
Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, bei juristischen Personen und rechtsfähigen Personengesellschaften durch Verlust der Rechtspersönlichkeit, durch freiwilligen Austritt und durch Ausschluß.
Durch Ausschluß über Beschluß des Vorstandes mit einfacher Mehrheit bei Mitgliedern.
Durch Beschluß der Hauptversammlung mit einfacher Mehrheit bei Stamm-Mitgliedern und Ehrenmitgliedern.
Durch Beschluß der Hauptversammlung mit 5 von 6 Stimmen bei Proponenten (Gründern), bei weniger als 6 Stammitgliedern dementsprechend anteilsmäßig (z. B. 3 von 4).
Der Austritt kann nur zum 31.12. eines jeden Jahres erfolgen. Er muss dem Vorstand mindestens 2 Monate vorher schriftlich mitgeteilt werden. Erfolgt die Anzeige verspätet, so ist sie erst zum nächsten Austrittstermin wirksam.
Der Ausschluss eines Mitglieds aus dem Verein kann vom Vorstand auch wegen grober Verletzung anderer Mitgliedspflichten und wegen unehrenhaften Verhaltens verfügt werden. Als Ausschlussgründe sind Verstöße gegen die Satzung des Vereins, gegen Beschlüsse des Vorstandes oder der Hauptversammlung, gegen die Interessen des Vereins sowie unethisches Verhalten zu betrachten.
Die Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft kann aus den im Abs. 7 genannten Gründen von der Hauptversammlung über Antrag des Vorstands beschlossen werden.
Stamm-Mitglieder sind berechtigt an der Hauptversammlung teilzunehmen, bei dieser das Wort zu ergreifen, Anträge zu stellen und bei den zu fassenden Beschlüssen und Wahlen durch ihre Stimmabgabe mitzuwirken.
Mitglieder haben das Recht bei Veranstaltungen des Vereins, sofern sie nicht den Stamm-Mitgliedern vorbehalten sind, teilzunehmen, bei der Vollversammlung das Wort zu ergreifen und Anregungen an den Vorstand zu beantragen.
Alle Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereins nach Kräften zu fördern und alles zu unterlassen, wodurch das Ansehen und der Zweck des Vereins Schaden erleiden könnte. Sie haben die Vereinsstatuten und die Beschlüsse der Vereinsorgane zu beachten.
Die Mitglieder sind in jeder Vollversammlung vom Vorstand über die Tätigkeit und finanzielle Gebarung des Vereins zu informieren. Wenn mindestens ein Zehntel der Mitglieder dies unter Angabe von Gründen verlangt, hat der Vorstand den betreffenden Mitgliedern eine solche Information auch sonst binnen vier Wochen zu geben.
Die Mitglieder sind vom Vorstand über den geprüften Rechnungsabschluss (Rechnungslegung) zu informieren. Geschieht dies in der Vollversammlung, sind die Rechnungsprüfer einzubinden.
Die Mitgliedsbeiträge sind jährlich zu entrichten.
Die Vollversammlung (§9-10)
Die Hauptversammlung (§11-12)
Der Vorstand (§13-15)
Die Rechnungsprüfer (§16)
vereinsinterne Mediation (§17)
Die Vollversammlung besteht aus der Gesamtheit der Stamm-Mitglieder, Mitglieder und Ehrenmitglieder. Die Vollversammlung ist vom Vereinsvorstand einmal in zwei Jahren einzuberufen. Die Abhaltung muß den Teilnahmeberechtigten mindestens zwei Wochen vorher mit Angabe der Tagesordnung bekanntgegeben werden. Zeitpunkt, Ort und Tagesordnung bestimmt der Vereinsvorstand. Die Vollversammlung ist bei Anwesenheit von mindestens der Hälfte der Teilnahmeberechtigten beschlussfähig. Ist die Beschlussfähigkeit zur angesetzten Zeit nicht gegeben, so findet eine halbe Stunde später am gleichen Ort eine Vollversammlung statt, die auf alle Fälle beschlussfähig ist. Die Vollversammlung beschließt, soferne Gesetz und Satzungen nichts anderes vorschreiben mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen.
Jedes zweite Jahr die Entgegennahme des Tätigkeitsberichtes des Vereinsvorstandes,
die Festsetzung der Höhe der Mitgliedsbeiträge
die Beschlussfassung über an den Vereinsvorstand weiterzuleitende Anregungen Auswahl der Rechnungsprüfer
§ 11: Hauptversammlung
Die Hauptversammlung besteht aus Stammmitgliedern.
Die Hauptversammlung ist vom Vereinsvorstand durch den Präsidenten oder dessen Stellvertreter mindestens jedes zweite Jahr einzuberufen und spätestens sechs Wochen nach der Vollversammlung, nicht aber vor dieser, anzuberaumen. Die Abhaltung muß den Teilnahmeberechtigten mindestens zwei Wochen vorher mit Angabe der Tagesordnung bekanntgegeben werden. Zeitpunkt, Ort und Tagesordnung bestimmt der Vereinsvorstand.
Eine außerordentliche Hauptversammlung kann vom Vereinsvorstand jederzeit aus besonderem Anlaß unter Einbehaltung einer Frist von einer Woche einberufen werden. Sie muß innerhalb von zwei Wochen vom Präsidenten oder dessen Stellvertreter einberufen werden, wenn dies die Hälfte aller Stamm-Mitglieder unter Angabe der Tagesordnung schriftlich verlangt.
Hinsichtlich der Beschlussfähigkeit gelten die Bestimmungen des §9 vorletzter und letzter Satz.
§ 12: Aufgaben der Hauptversammlung
Die Entgegennahme des Tätigkeitsberichts des Vereinsvorstandes.
Die Genehmigung der Jahresabrechnung
Die Beschlussfassung über Anträge der hiezu befugten Vereinsmitglieder
Die Änderung der Vereinsstatuten und die Auflösung des Vereins
Die Ernennung von Ehren- und von Stamm-Mitgliedern
Die Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins und die Einsetzung eines Treuhänderausschusses.
Die Hauptversammlung beschließt, sofern Gesetz und Satzung nichts anders vorschreiben, mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen
§ 13: Vereinsvorstand
Der Vorstand besteht aus zwei Mitgliedern, und zwar aus Präsidenten/in und Vizepräsidenten/in
Der Vorstand wird von der Hauptversammlung gewählt. Der Vorstand hat bei Ausscheiden eines gewählten Mitglieds das Recht, an seine Stelle ein anderes wählbares Mitglied zu kooptieren, wozu die nachträgliche Genehmigung in der nächstfolgenden Generalversammlung einzuholen ist.
Die Funktionsperiode des Vorstands beträgt 2 Jahre; beginnend mit dem Tag der Wahl. Die Funktion endet mit der Neuwahl eines Vorstandes durch die Hauptversammlung. Der Vorstand bleibt jedenfalls solange im Amt, bis ein Neuer bestellt ist.
Der Vereinsvorstand kann seinen Sitzungen Fachreferenten für die zur Behandlung kommenden Angelegenheiten zuziehen. Diese haben nur beratende Stimme.
Sofern in den Satzungen nichts anderes bestimmt ist, fasst der Vereinsvorstand seine Beschlüsse einstimmig. Der Vereinsvorstand ist beschlussfähig, wenn alle seine Mitglieder eingeladen wurden.
Der Vorstand wird vom Präsidenten/in oder vom Vizepräsidenten/in, schriftlich oder mündlich einberufen.
Außer durch den Tod und Ablauf der Funktionsperiode (Abs. 3) erlischt die Funktion eines Vorstandsmitglieds durch Rücktritt (Abs. 8).
Die Vorstandsmitglieder können jederzeit schriftlich ihren Rücktritt erklären. Die Rücktrittserklärung ist an den Vorstand, im Falle des Rücktritts des gesamten Vorstands an die Hauptversammlung zu richten. Der Rücktritt wird erst mit Wahl bzw Kooptierung (Abs. 2) eines Nachfolgers wirksam.
Abgabe des Tätigkeitsberichtes in der Voll- und in der Hauptversammlung
Festlegung der Richtlinien der Vereinstätigkeit
Beschlussfassung über die Errichtung ständiger Einrichtungen des Vereins
Der Vorstand legt im Rahmen einer Geschäftsordnung fest, welchem Vorstandsmitglied welche Aufgaben zur eigenverantwortlichen Tätigkeit übertragen werden. Zu diesen Aufgaben gehören insbesondere die interne Finanzgebarung des Verbandes, die Öffentlichkeitsarbeit, die Protokollführung.
Der/die Präsident/in oder der/die Vizepräsident/in führt die laufenden Geschäfte des Vereins.
Der/die Präsident/in oder der/die Vizepräsident/in vertritt/vertreten den Verein nach außen. Schriftliche Ausfertigungen des Vereins bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Unterschriften des/der Präsidenten/in und des/der Vizepräsidenten/in, in Geldangelegenheiten (vermögenswerte Dispositionen) des/der Präsidenten/in und des/der Vizepräsidenten/in.
Bei Beträgen unter € 700,00 ist die Unterschrift des/der Präsidenten/in oder des/der Vizepräsidenten/in ausreichend. Bei Beträgen über 700€ braucht es die Unterschrift beider Zeichnungsberechtigten.
Mit Beschluß der Hauptversammlung kann ein Ehrenpräsident auf Lebzeit ernannt werden, sofern dem Verein zum Zeitpunkt des Beschlusses kein Ehrenpräsident angehört. Der Ehrenpräsident hat Sitz und Stimme im Vereinsvorstand. Rechtsgeschäftliche Bevollmächtigungen, den Verein nach außen zu vertreten bzw. für ihn zu zeichnen, können ausschließlich von den in Abs. 2 genannten Vorstandsmitgliedern erteilt werden.
Der/die Präsident/in führt den Vorsitz in der Vollversammlung und in den Sitzungen des Vereinsvorstandes. Ihm obliegt die Durchführung der Vereinsbeschlüsse und die gesamte Tätigkeit des Vereins.
Im Fall der Verhinderung treten an die Stelle des/der Präsidenten/in der/die Vizepräsident/in.
Zwei Rechnungsprüfer werden von der Vollversammlung gewählt, die den Rechnungsabschluß des Vereinsvorstandes zu prüfen und darüber der Hauptversammlung zu berichten haben.
§ 17: Vereinsinterne Mediation, Konfliktregelung
Im Falle von Streitigkeiten aus dem Vereinsverhältnis z..B. zwischen Organen des Vereins und den Vereinsmitgliedern, sowie zwischen Vereinsmitgliedern oder Vereinsorganen untereinander in Vereinsangelegenheiten ist eine Mediation zu versuchen. Jedes Vereinsmitglied ist verpflichtet, sich an einem solchen Mediationsversuch mit fairer Haltung zu beteiligen. Will ein Vereinsmitglied von dieser Möglichkeit Gebrauch machen, so hat es den/die KonfliktpartnerIn(nnen) schriftlich zu verständigen, gleichzeitig den Vorstand zu verständigen und den/die MediatorIn oder ein Mediationsteam namhaft zu machen.
Wenn sich die Konfliktpartner auf MediatorInnen einigen können, so sind diese für die Mediation der Streitigkeit mit deren Einverständnis zu beauftragen. Andernfalls hat der Vorstand, aus den vorliegenden Vorschlägen den/die MediatorInnen oder das Mediationsteam zu bestimmen. Für diese Mediation gelten die allgemeinen Mediationsstandards, wie jederzeitige Möglichkeit des Abbruchs der Mediation und Freiwilligkeit.
Bei Abbruch der Mediation ist dies dem Vorstand schriftlich binnen 14 Tagen anzuzeigen. Der Vorstand hat die Konfliktpartner innerhalb von 4 Wochen ab Erhalt der Abbruchanzeige über die Möglichkeit zur Anrufung eines Beschwerdegremiums zu informieren.
Das Beschwerdegremium setzt sich aus einer ungeraden Anzahl von Mitgliedern zusammen, wobei jede der Konfliktparteien ein Mitglied als seinen Schiedsrichter benennt, die gemeinsam einen oder zwei weitere Schiedsrichter als Vorsitzenden des Beschwerdegremiums nominieren. Bei 2 Konfliktparteien besteht daher das Beschwerdegremium aus drei Personen (Schiedsrichtern), bei 3 Konfliktparteien aus fünf Personen (Schiedsrichtern). Alle Schiedsrichter haben in der Praxis tätige Mediatoren zu sein. Das Beschwerdegremium fällt seine Entscheidungen bei Anwesenheit aller seiner Mitglieder mit einfacher Stimmenmehrheit. Es hat seine Entscheidungen ohne Verzug, längstens aber binnen 1 Monat nach Abschluss der Anhörung der Parteien und Verhandlung der Konfliktsache zu treffen. Die Entscheidungen des Beschwerdegremiums sind schriftlich auszufertigen und dem Vorstand und den Konfliktparteien zuzustellen.
§ 18: Auflösung des Vereins
Diese Generalversammlung hat auch - sofern Vereinsvermögen vorhanden ist - über die Liquidation zu beschließen. Insbesondere hat sie einen Liquidator zu berufen und Beschluss darüber zu fassen, wem dieser das nach Abdeckung der Passiven verbleibende Vereinsvermögen zu übertragen hat.
Bei Auflösung des Vereines oder bei Wegfall des bisherigen begünstigten Vereinszweckes ist das verbleibende Vereinsvermögen für gemeinnützige, mildtätige Zwecke im Sinne der §§ 34 ff Bundesabgabenordnung zu verwenden.