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Timestamp: 2016-10-27 17:04:41
Document Index: 271128531

Matched Legal Cases: ['Art. 82', 'Art. 146', 'Art. 89', 'Art. 89', 'BGE', 'Art. 95', 'Art. 106', 'Art. 105', 'Art. 95', 'Art. 105', 'Art. 97', 'Art. 42', 'Art. 42', 'Art. 18', 'Art. 16', 'Art. 18', 'Art. 18', 'Art. 18', 'BGE', 'Art. 18', 'Art. 18', 'Art. 18', 'Art. 18', 'Art. 18', 'in fine', 'BGE', 'Art. 18', 'Art. 18', 'Art. 18', 'Art. 65', 'Art. 68']

2C_297/2012 (17.10.2012)
Dienstabteilung Recht, Postfach, 8090 Z�rich,
Beschwerdef�hrerin, vertreten durch KPMG AG,
Dienstabteilung Recht, Postfach, 8090 Z�rich, Beschwerdegegner.
Beschwerden gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Z�rich, 2. Kammer, vom 15. Februar 2012.
Der 1995 verstorbene Y.________ war Alleinaktion�r der Bauunternehmung Y.________ AG und der Y.________ Immobilien AG. Daneben handelte er mit Liegenschaften, weshalb er f�r einen 1979 erfolgten Grundst�cksverkauf als selbst�ndiger Liegenschaftenh�ndler behandelt wurde. Nach seinem Tode im Februar 1995 �bernahm die Ehefrau, X.________, die Aktien der Y.________ Immobilien AG. Diese verkaufte sie am 17. Februar 2005 (bei einem Nominalwert der Aktien von Fr. 200'000.--) zum Preis von Fr. 14'500'000.--.
In der Veranlagungsverf�gung vom 1. Februar 2008 f�r die Steuerperiode 2005 wurde X.________ die Differenz zwischen dem Verkaufspreis und dem Nominalwert der Aktien, abz�glich der darauf geschuldeten AHV-Beitr�ge in der H�he von Fr. 1'366'651.--, d.h. Fr. 12'933'349.-- bei der direkten Bundessteuer als Einkommen aufgerechnet. Daraus ergab sich ein steuerbares Einkommen von Fr. 14'418'000.--; das Kantonale Steueramt best�tigte die Veranlagung mit Entscheid vom 3. Oktober 2008.
Die dagegen erhobene Beschwerde von X.________ wies die damalige Steuerrekurskommission II (heute: Steuerrekursgericht) am 6. M�rz 2009 ab. Das daraufhin angerufene Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich hiess die Beschwerde von X.________ am 30. September 2009 teilweise gut und wies die Sache zur weiteren Untersuchung und zum Neuentscheid im Sinne der Erw�gungen an die Steuerrekurskommission II zur�ck. Auf eine dagegen gerichtete Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten der Steuerpflichtigen trat das Bundesgericht am 6. April 2010 nicht ein (Urteil 2C_814/2009). Am 1. Juni 2010 hiess die Steuerrekurskommission II (im 2. Rechtsgang) die Beschwerde teilweise gut und wies die Sache zur weiteren Untersuchung und zum Neuentscheid im Sinne der Erw�gungen des Verwaltungsgerichts an das Kantonale Steueramt zur�ck. Eine dagegen erhobene Beschwerde des Kantonalen Steueramts hiess das Verwaltungsgericht am 17. November 2010 gut und wies die Sache an die Steuerrekurskommission zur�ck mit der Weisung, die Untersuchungen selber durchzuf�hren. Mit Entscheid vom 29. Juni 2011 hiess das Steuerrekursgericht (im 3. Rechtsgang) die Beschwerde teilweise gut und nahm - weisungsgem�ss - die �berf�hrung der fraglichen Aktien ins Gesch�ftsverm�gen des Liegenschaftshandels erst per 1979 an. Sie ging von einem gesch�tzten �berf�hrungswert von Fr. 3'400'000.-- aus und ermittelte einen leicht reduzierten Gewinn aus Aktienverkauf von Fr. 11'100'000.-- (Fr. 14'500'000.-- ./. Fr. 3'400'000.--) bzw. nach Ber�cksichtigung der AHV-Beitr�ge von Fr. 9'990'000.-- (statt Fr. 12'933'349.--). Entsprechend setzte sie das steuerbare Einkommen von X.________ f�r die Steuerperiode 2005 neu auf Fr. 11'474'657.-- fest. Soweit es darauf eintrat, wies das Verwaltungsgericht mit Urteil vom 15. Februar 2012 Beschwerden des Kantonalen Steueramtes einerseits und von X.________ andererseits hiergegen ab.
Gegen dieses Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Z�rich vom 15. Februar 2012 f�hren sowohl das Kantonale Steueramt (Verfahren 2C_297/2012) als auch X.________ (Verfahren 2C_300/2012) mit Eingaben vom 27. bzw. 28. M�rz 2012 Beschwerden in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht. Das Kantonale Steueramt beantragt, das angefochtene Urteil des Verwaltungsgerichts sei aufzuheben und der Einspracheentscheid des Steueramts vom 3. Oktober 2008 sei zu best�tigen (2C_297/2012). X.________ beantragt, das angefochtene Urteil des Verwaltungsgerichts sei aufzuheben und es sei festzustellen, dass die Beteiligung an der Y.________ Immobilien AG dem Privatverm�gen von X.________ angeh�re und der aus dem Verkauf dieser Aktien erzielte Gewinn bei ihr deshalb nicht steuerbar sei (2C_300/2012). Eventualiter beantragt sie, die Sache sei an das Kantonale Steueramt Z�rich zur�ckzuweisen zur Erfassung der Differenz zwischen dem �berf�hrungswert der Aktien per Ende 1992 von Fr. 9'327'190.-- und dem Verkaufserl�s unter Ber�cksichtigung der AHV-Beitr�ge.
W�hrend X.________ und das Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich beantragen, die Beschwerde des Kantonalen Steueramtes Z�rich sei abzuweisen, schliesst die Eidgen�ssische Steuerverwaltung auf deren Gutheissung; demgegen�ber beantragen s�mtliche zur Vernehmlassung aufgeforderten Instanzen, n�mlich das Kantonale Steueramt Z�rich, das Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich sowie die Eidgen�ssische Steuerverwaltung, die Beschwerde von X.________ sei abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.
Mit Verf�gung vom 3. April 2012 hat der Pr�sident der II. �ffentlich-rechtlichen Abteilung das Gesuch von X.________ um aufschiebende Wirkung (im Verfahren 2C_300/2012) abgewiesen.
1.2 Beim angefochtenen Urteil handelt es sich um einen kantonal letztinstanzlichen Entscheid �ber die direkten Steuern des Bundes. Dagegen steht gem�ss Art. 82 ff. BGG in Verbindung mit Art. 146 des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 �ber die direkte Bundessteuer (DBG; SR 642.11) die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht offen. Auf die form- und fristgerecht eingereichten Beschwerden der gem�ss Art. 89 Abs. 2 lit. d BGG (Verfahren 2C_297/2012) bzw. Art. 89 Abs. 1 BGG (Verfahren 2C_300/2012) legitimierten Beschwerdef�hrer ist grunds�tzlich einzutreten. Nicht einzutreten ist auf die Beschwerde 2C_300/2012 insoweit, als neben dem Antrag auf Nichtbesteuerung des Gewinns aus dem Verkauf der Aktien noch ein Feststellungsbegehren gestellt wird, besteht doch hierf�r kein schutzw�rdiges Interesse (vgl. BGE 126 II 300 E. 2c S. 303 f.).
1.3 Mit der Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann namentlich die Verletzung von Bundesrecht ger�gt werden (Art. 95 BGG). Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Es ist daher weder an die in der Beschwerde geltend gemachten Argumente noch an die Erw�gungen der Vorinstanz gebunden; es kann eine Beschwerde aus einem anderen als dem angerufenen Grund gutheissen, und es kann eine Beschwerde mit einer von der Argumentation der Vorinstanz abweichenden Begr�ndung abweisen. Das Bundesgericht legt sodann seinem Urteil den von der Vorinstanz festgestellten Sachverhalt zugrunde (Art. 105 Abs. 1 BGG), es sei denn, dieser sei offensichtlich unrichtig oder beruhe auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG (Art. 105 Abs. 2 bzw. Art. 97 Abs. 1 BGG).
1.4 Gem�ss Art. 42 Abs. 1 BGG hat die Rechtsschrift die Begehren und deren Begr�ndung zu enthalten; im Rahmen der Begr�ndung ist in gedr�ngter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt (Art. 42 Abs. 2 BGG). Die Vorbringen m�ssen sachbezogen sein, damit aus der Beschwerdeschrift ersichtlich ist, in welchen Punkten und weshalb der angefochtene Entscheid beanstandet wird. Diesen Begr�ndungsanforderungen gen�gt die Beschwerdeschrift im Verfahren 2C_300/2012 nur teilweise, indem sie sich weitgehend in appellatorischer Kritik am vorinstanzlichen Urteil ersch�pft. Soweit die Begr�ndungsanforderungen nicht erf�llt sind, kann auf die Beschwerde 2C_300/2012 nicht eingetreten werden.
Es rechtfertigt sich, das Hauptbegehren der Beschwerde 2C_300/2012 der steuerpflichtigen Person, die einen steuerbaren Kapitalgewinn nach Art. 18 Abs. 1 DBG grunds�tzlich verneint, vorab (vgl. E. 3 und 4 hiernach) zu behandeln. Sollte diese Beschwerde gutzuheissen sein, w�rde sich die Beschwerde 2C_297/2012 des Kantonalen Steueramtes Z�rich, die sich mit der Bemessung dieses Kapitalgewinns befasst, als gegenstandslos erweisen. Zusammen mit der letztgenannten Beschwerde 2C_297/2012 kann sodann (vgl. E. 5 hiernach) der Eventualantrag der Beschwerde 2C_300/2012 behandelt werden, wo es ebenfalls um Bemessungsfragen geht.
3.1 Gem�ss Art. 16 DBG unterliegen der Einkommenssteuer alle wiederkehrenden und einmaligen Eink�nfte mit Ausnahme der Kapitalgewinne aus der Ver�usserung von Privatverm�gen. Art. 18 Abs. 1 DBG bestimmt, dass alle Eink�nfte aus einem Handels-, Industrie-, Gewerbe-, Land- oder Forstwirtschaftsbetrieb, aus einem freien Beruf sowie aus jeder anderen selbst�ndigen Erwerbst�tigkeit steuerbar sind. Zu den Eink�nften aus selbst�ndiger Erwerbst�tigkeit geh�ren nach Art. 18 Abs. 2 DBG auch alle Kapitalgewinne aus Ver�usserung, Verwertung oder buchm�ssiger Aufwertung von Gesch�ftsverm�gen. Als Gesch�ftsverm�gen gelten gem�ss Art. 18 Abs. 2 Satz 3 DBG alle Verm�genswerte, die ganz oder vorwiegend der selbst�ndigen Erwerbst�tigkeit dienen. Ob ein Verm�gensgegenstand dem Privat- oder Gesch�ftsverm�gen zuzuordnen ist, ist aufgrund einer W�rdigung aller in Betracht kommenden tats�chlichen Umst�nde zu entscheiden (BGE 125 II 113 E. 5b S. 120 f.; 122 II 446 E. 5a S. 452 f.; Urteile 2C_47/2012 und 2C_48/2012 vom 28. Juni 2012 E. 4.2; 2C_1023/2011 und 2C_1024/2011 vom 10. Mai 2012 E. 6.1; 2C_385/2011 vom 12. September 2011 E. 2.1, in: StE 2011 B 23.1 Nr. 72; je mit Hinweisen). Dabei �ndert die Qualifikation eines Verm�gensgegenstandes zum Gesch�fts- oder Privatverm�gen durch den Erbgang allein nicht (Urteile 2A.698/2004 vom 8. Mai 2006 E. 3.3, in: StE 2006 B 23.2 Nr. 33; 2A.52/2003 vom 23. Januar 2004 E. 3.1 mit Hinweisen, in: ASA 74 S. 737).
3.2 Umstritten ist hier, ob mit dem Verkauf s�mtlicher Aktien der Y.________ Immobilien AG ein Kapitalgewinn auf beweglichem Gesch�ftsverm�gen gem�ss Art. 18 Abs. 2 DBG realisiert wurde, indem diese Beteiligungsrechte zum Gesch�ftsverm�gen der Einzelfirma des verstorbenen Y.________ bzw. dessen Rechtsnachfolgerin geh�rten. Bei einem Alternativgut, das sowohl in Beziehung zur Gesch�ftst�tigkeit der steuerpflichtigen Person stehen als auch ausschliesslich privat verwendet werden kann, ist massgebend, welchem Bereich der Verm�gensgegenstand in Anbetracht seiner technisch-wirtschaftlichen Funktion tats�chlich dient (vgl. PETER LOCHER, Kommentar zum DBG, I. Teil, 2001, Rz. 145 zu Art. 18 DBG; YVES NO�L, in: Commentaire romand de l'imp�t f�d�ral direct, 2008, N. 71 zu Art. 18 DBG; MARKUS REICH, in: Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht, Bd. I/2a, 2. Aufl. 2008, N. 48 zu Art. 18 DBG; RICHNER/FREI/KAUFMANN/MEUTER, Handkommentar zum DBG, 2. Aufl. 2009, Rz. 97 zu Art. 18 DBG).
Im Urteil 2A.431/2000 vom 9. April 2001 E. 4c, in: ASA 71 S. 288, pr�zisierte das Bundesgericht seine Praxis zur Zuordnung von Beteiligungen in F�llen, in denen die steuerpflichtigen Personen nebenher noch einen gesch�ftlichen Betrieb f�hren. Dabei bezog es sich auf zwei fr�here, nicht amtlich publizierte Entscheide (Urteile 2A.17/1989 vom 28. Juni 1989 E. 4a; 2A.110/1989 vom 17. November 1989 E. 2c). Im j�ngeren der beiden Pr�judizien hat das Bundesgericht festgehalten, welche wirtschaftlichen Aspekte f�r die Zuordnungsfrage relevant sind: Eine wirtschaftliche Beziehung zwischen der Beteiligung und dem Gesch�ft des Steuerpflichtigen ist insbesondere dann anzunehmen, wenn der Erwerb der Beteiligung der Einzelunternehmung erlaubt, auf eine in einem verwandten Gebiet t�tige Unternehmung einen beherrschenden Einfluss auszu�ben. Mit einer solchen Beteiligung erweitert der Steuerpflichtige sein Gesch�ft. Es muss deshalb angenommen werden, der Steuerpflichtige habe eine solche Beteiligung zum Zwecke der Gewinnerzielung in seinem Gesch�ft erworben, weshalb sie zu seinem Gesch�ftsverm�gen zu rechnen ist. Indes gen�gt zur Annahme von Gesch�ftsverm�gen in einem solchen Falle nicht, dass zwischen dem in Form der Einzelfirma und dem von der Aktiengesellschaft gef�hrten Betrieb enge wirtschaftliche Beziehungen bestehen. Erforderlich ist in dem Falle der - in den tats�chlichen Verh�ltnissen zum Ausdruck gebrachte und verwirklichte - Wille des Steuerpflichtigen, die Beteiligung der Gewinnerzielung in seinem Betrieb zu widmen (Urteil 2A.110/1989 vom 17. November 1989 E. 2c).
Entsprechend f�hrte das Bundesgericht im erw�hnten Urteil 2A.431/2000 in E. 4c aus, dass eine wirtschaftliche Verflechtung zwischen dem Unternehmen des Steuerpflichtigen und der Aktiengesellschaft, an der er beteiligt ist, noch nicht f�r eine Zuordnung der Aktien zu seinem Verm�gen gen�gt. Massgebendes Kriterium ist der Wille des Betreffenden, seine Beteiligungsrechte konkret dazu zu nutzen, um das Gesch�ftsergebnis seines eigenen Unternehmens zu verbessern. Die neuere bundesgerichtliche Praxis zu dieser Problematik (Urteile 2C_47/2012 und 2C_48/2012 vom 28. Juni 2012 E. 4.2; 2C_1023/2011 und 2C_1024/2011 vom 10. Mai 2012 E. 6.2; 2C_361/2011 und 2C_364/2011 vom 8. November 2011 E. 2.4.2; 2C_349/2009 vom 16. November 2009 E. 4.2.2) bezieht sich durchwegs auf dieses Grundsatzurteil.
4.1 Hier hat die Vorinstanz in f�r das Bundesgericht bindender Weise (vgl. E. 1.3 hiervor) festgestellt, zwischen der selbst�ndigen Erwerbst�tigkeit von Y.________ als Liegenschaftenh�ndler und der Y.________ Immobilien AG habe eine enge wirtschaftliche Beziehung bestanden. Er habe massgebenden Einfluss auf die Y.________ AG und die Y.________ Immobilien AG gehabt und sie in seinem Gesamtgef�ge der Immobilient�tigkeit nach seinem Willen so einsetzen k�nnen, dass er das Gesch�ftsergebnis aller Gesellschaften (d.h. auch des Liegenschaftshandelsbetriebs) zu verbessern in der Lage war (vgl. angefochtener Entscheid E. 2.2.2). Im �brigen anerkennt selbst die Steuerpflichtige in Ziff. 60 f. ihrer Beschwerdeschrift, dass sich die enge wirtschaftliche Beziehung tats�chlich (d.h. zu einem bestimmten Zeitpunkt) im erforderlichen Ausmass manifestierte. Damit liegt die Zugeh�rigkeit der Aktien der Y.________ Immobilien AG zum Gesch�ftsverm�gen des Liegenschaftshandelsbetriebs auf der Hand. Daran vermag weder der �bergang dieser Aktien von Todes wegen auf die steuerpflichtige Person noch der Umstand, dass f�r den Liegenschaftshandelsbetrieb gar keine B�cher gef�hrt wurden, etwas zu �ndern.
4.2 Was die Steuerpflichtige dagegen einwendet, �berzeugt - abgesehen davon, dass sich ihre Vorbringen weitgehend in appellatorischer Kritik am vorinstanzlichen Urteil (vgl. E. 1.4 hiervor) ersch�pfen - nicht: Sie h�lt daf�r, die Aktien der Y.________ Immobilien AG h�tten mit dem Verm�gens�bergang von Todes wegen auf die steuerpflichtige Person zu Privatverm�gen mutiert, was wie bereits erw�hnt (vgl. E. 3.1 in fine hiervor) nicht zutrifft. Im �brigen kann ein Verm�gensgegenstand im Gesch�ftsverm�gen durch blossen Zeitablauf nicht in das Privatverm�gen �bergehen (BGE 125 II 113 E. 6c/bb S. 127; vgl. auch Urteile 2C_948/2010 vom 31. Oktober 2011 E. 4.1; 2C_16/2009 vom 26. August 2009 E. 3.1.2).
Auch das Vorbringen, die Steuerbeh�rde habe die Deklaration als Privatverm�gen stets anerkannt und nie eine Buchhaltung verlangt, dringt nicht durch: Gem�ss Praxis spielt der Umstand, dass die fraglichen Aktien von der steuerpflichtigen Person als Privatverm�gen eingestuft wurden und die Steuerbeh�rden diese Qualifikation nicht beanstandet hatten, keine entscheidende Rolle (Urteil 2C_361/2011 und 2C_364/2011 vom 8. November 2011 E. 3.3). Auch der �bergang vom Bundessteuerbeschluss auf das DBG ist in dieser Hinsicht nicht relevant (vgl. Urteil 2A.698/2004 vom 8. Mai 2006 E. 3.3, in: StE 2006 B 23.2 Nr. 33), zumal die neue Pr�ponderanzmethode vor allem f�r Liegenschaften gilt. Im �brigen ist es nicht Aufgabe der Steuerbeh�rde, nach dem 1. Januar 1995 verbindlich und aus eigenem Antrieb f�r jeden Verm�gensgegenstand die Zugeh�rigkeit zum Privat- oder Gesch�ftsverm�gen bekanntzugeben. Ohne eine entsprechende Meinungs�usserung der Steuerbeh�rde besteht aber keine irgendwie geartete Vertrauensgrundlage, womit auch kein Verstoss gegen Treu und Glauben vorliegen kann. Das von der Steuerpflichtigen mehrfach zitierte Urteil 2A.384/1999 vom 29. Mai 2000 ist im vorliegenden Zusammenhang ebenso wenig relevant, weil hier eine ("vererbte") selbst�ndige Erwerbst�tigkeit vorliegt, deren (Weiter)Existenz von der steuerpflichtigen Person zu Unrecht in Abrede gestellt wird.
Damit steht als erstes Ergebnis fest, dass die ver�usserten Aktien der Y.________ Immobilien AG zum Gesch�ftsverm�gen des Liegenschaftshandelsbetriebs geh�rten.
5.1 Somit stellt sich noch die Frage der Bemessung des steuerbaren Kapitalgewinns (vgl. E. 2 hiervor). Grunds�tzlich bemisst sich ein steuerbarer Kapitalgewinn auf Gesch�ftsverm�gen nach der Differenz zwischen Buchwert und Erl�s des ver�usserten Verm�gensgegenstands (Urteil 2A.425/1995 vom 23. Oktober 1996 E. 5b, in: ASA 66 S. 232 E. 5b; LOCHER, a.a.O., Rz. 85 zu Art. 18 DBG). Sofern nicht ein konkreter "Einbringungswert" zu einem bestimmten Zeitpunkt nachgewiesen werden kann, ist auf den Nominalwert der Aktien der Y.________ Immobilien AG abzustellen. Demgegen�ber bezieht sich die Vorinstanz im Urteil vom 30. September 2009 auf die Rechtsprechung zum gewerbsm�ssigen Liegenschaftshandel, wo der durch Wertzuwachs erzielte Gewinn eines Liegenschaftenh�ndlers nur insoweit mit der Einkommenssteuer erfasst werden darf, als dieser Wertzuwachs in den Zeitraum nach dem Zeitpunkt der Aufnahme der Erwerbst�tigkeit bzw. des Liegenschaftenhandels f�llt (Urteil 2C_598/2007 vom 2. Juli 2008 E. 4.2, in: StR 63/2008 S. 864). Diese Rechtsprechung ist freilich nur f�r ordentliche Eink�nfte nach Art. 18 Abs. 1 DBG, nicht aber f�r ausserordentliche Kapitalgewinne nach Art. 18 Abs. 2 DBG massgebend. Schon allein aus diesem Grund erweist sich die Beschwerde des Kantonalen Steueramts (2C_297/2012) als begr�ndet und ist gutzuheissen.
5.2 Selbst wenn man der Argumentation der Vorinstanz folgen w�rde, h�tte Y.________ die selbst�ndige Erwerbst�tigkeit nicht erst 1979/80 mit dem Beginn der Verkaufst�tigkeit von Liegenschaften, sondern schon viel fr�her aufgenommen. In der Aktennotiz vom 3. Oktober 1983 einer Besprechung vom 30. September 1983 mit dem zust�ndigen Steuerkommiss�r wird der Beginn dieser selbst�ndigen Erwerbst�tigkeit nicht n�her umschrieben und insbesondere nicht zeitlich fixiert. Der im Eventualbegehren der Beschwerde 2C_300/2012 beantragte Beginn der selbst�ndigen Erwerbst�tigkeit per Dezember 1992 �berzeugt ebenso wenig: Wohl traten damals "engere wirtschaftliche Beziehungen zwischen der Beteiligung an der Kapitalgesellschaft und dem Gesch�ft von Y.________ sel." zutage (Ziff. 61 der Beschwerdeschrift). Die Vorinstanzen gingen aber zu Recht schon f�r einen Zeitraum lange vorher von intensiven "Synergien" zwischen s�mtlichen Gesellschaften des Unternehmers aus. Mangels einer anderen massgebenden Ausgangsgr�sse ist damit auf den Nominalwert der Aktien der Y.________ Immobilien AG abzustellen.
Damit erweist sich die Beschwerde des Kantonalen Steueramtes Z�rich (2C_297/2012) als begr�ndet und ist gutzuheissen, das angefochtene Urteil aufzuheben und das steuerbare Einkommen der Beschwerdegegnerin f�r die direkte Bundessteuer 2005 auf Fr. 14'418'000.-- festzusetzen. Demgegen�ber ist die Beschwerde der Steuerpflichtigen (2C_300/2012) abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann.
Die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens sind der Steuerpflichtigen aufzuerlegen (Art. 65 f. BGG). Eine Parteientsch�digung ist nicht auszurichten (Art. 68 BGG).
Die Beschwerde des Kantonalen Steueramtes Z�rich (2C_297/2012) wird gutgeheissen, das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Z�rich vom 15. Februar 2012 aufgehoben und das steuerbare Einkommen f�r die direkte Bundessteuer 2005 auf Fr. 14'418'000.-- festgesetzt.