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Timestamp: 2016-10-23 01:27:15
Document Index: 112318282

Matched Legal Cases: ['Art. 54', 'Art. 57', 'Art. 120', 'Art. 55', 'Art. 107', 'Art. 57', 'Art. 57', 'Art. 77', 'Art. 176', 'Art. 77', 'Art. 77', 'Art. 107', 'BGE', 'Art. 77', 'Art. 190', 'BGE', 'Art. 77', 'Art. 106', 'BGE', 'BGE', 'Art. 105', 'Art. 95', 'Art. 77', 'Art. 97', 'Art. 105', 'Art. 190', 'BGE', 'BGE', 'Art. 190', 'Art. 105', 'Art. 190', 'BGE', 'Art. 190', 'Art. 77', 'Art. 29', 'Art. 13', 'Art. 190', 'Art. 190', 'Art. 62', 'Art. 2', 'Art. 64', 'Art. 13', 'Art. 14', 'Art. 6', 'Art. 6', 'Art. 19', 'Art. 20', 'Art. 6', 'Art. 64', 'Art. 14', 'Art. 14', 'Art. 22', 'Art. 14', 'Art. 190', 'Art. 190', 'BGE', 'Art. 178', 'BGE', 'Art. 14', 'Art. 14', 'Art. 14', 'Art. 14', 'Art. 24', 'Art. 24', 'Art. 14', 'Art. 14', 'Art. 22', 'Art. 14', 'Art. 22', 'Art. 22', 'Art. 14', 'Art. 14', 'Art. 22', 'Art. 22', 'Art. 22', 'Art. 23', 'Art. 23', 'Art. 14', 'Art. 14', 'Art. 190', 'Art. 190', 'BGE', 'BGE', 'Art. 66', 'Art. 68']

4A_404/2010 (19.04.2011)
4A_404/2010
vertreten durch Rechtsanw�lte Dr. Lucien W. Valloni und Dr. Thilo Pachmann,
1. Trabzonspor Kul�b� Dernegi,
vertreten durch Rechtsanw�lte Dr. Martin Bernet und Hannah Boehm,
2. Turkish Football Federation (TFF),
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Antonio Rigozzi,
Beschwerde gegen den Schiedsentscheid des Tribunal Arbitral du Sport (TAS) vom 10. Juni 2010.
A.a A.________ (Beschwerdef�hrer) ist ein professioneller Fussballspieler mit aktuellem Wohnsitz in X.________ (GB). Er wurde am 8. November 1979 in England als britischer Staatsangeh�riger geboren und erlangte am 17. August 2004 zus�tzlich die t�rkische Staatsangeh�rigkeit.
Trabzonspor Kul�b� Dernegi (Beschwerdegegner 1), eine juristische Person mit Sitz in Y.________ (TR), ist ein t�rkischer Fussballclub. Er ist Mitglied des T�rkischen Fussballverbands (Turkish Football Federation [TFF]; Beschwerdegegner 2), einer juristischen Person mit Sitz in Istanbul, welche der F�d�ration Internationale de Football Association (FIFA) angeh�rt.
A.b Im Januar 2006 unterzeichneten der Beschwerdef�hrer und der Beschwerdegegner 1 einen "Standard Spieler-Arbeitsvertrag" ("standard players employment contract") mit einer festen Dauer vom 18. Januar 2006 bis 30. Juni 2009 und einen "erg�nzenden Arbeitsvertrag" ("supplementary employment contract") mit einer festen Dauer vom 17. Januar 2006 bis 30. Juni 2008 und einer Option des Beschwerdegegners 1 auf Verl�ngerung der Vertragsdauer bis 30. Juni 2009.
Am 4. Januar 2008 k�ndigte der Beschwerdef�hrer das Arbeitsverh�ltnis wegen angeblicher Nichterf�llung der vertraglichen Verpflichtungen durch den Beschwerdegegner 1.
A.c Mit Faxschreiben vom 11. Januar 2008 erhob der Beschwerdef�hrer bei der FIFA eine Klage gegen den Beschwerdegegner 1. Mit Brief vom 19. Februar 2008 best�tigte die FIFA den Eingang des Faxschreibens und informierte den Beschwerdef�hrer im Namen ihrer Kammer zur Beilegung von Streitigkeiten dar�ber, dass die FIFA "cannot intervene in matters between two parties of the same nationality, but has to refer them to the decision-making bodies of the relevant member Association".
A.d Am 8. April 2008 reichte der Beschwerdef�hrer bei der Streitbeilegungskammer des Beschwerdegegners 2 eine Klage gegen den Beschwerdegegner 1 ein.
Mit Entscheid vom 2. Dezember 2008 wies die Streitbeilegungskammer die Klage des Beschwerdef�hrers ab und verurteilte diesen zur Zahlung von Schadenersatz an den Beschwerdegegner 1 sowie zu einer Spielsperre von vier Monaten. Zur Begr�ndung f�hrte die Streitbeilegungskammer aus, dass der Beschwerdef�hrer den zwischen ihm und dem Beschwerdegegner 1 bestehenden Arbeitsvertrag unrechtm�ssig beendet habe.
A.e Gegen diesen Entscheid legte der Beschwerdef�hrer im Januar 2009 Berufung bei der Schiedskammer des Beschwerdegegners 2 ein.
Kurz darauf, am 15. Februar 2009, schlossen der Beschwerdef�hrer und der englische Fussballclub Z.________ FC einen Arbeitsvertrag mit einer Dauer bis 30. Juni 2009. Am 14. April 2009 erm�chtigte der Einzelrichter der FIFA Spielerstatus-Kommission den englischen Fussballverband dazu, den Beschwerdef�hrer bei Z.________ mit unmittelbarer Wirkung provisorisch als Spieler zu registrieren.
Mit Entscheid vom 16. April 2009 setzte die Schiedskammer des Beschwerdegegners 2 den vom Beschwerdef�hrer an den Beschwerdegegner 1 zu bezahlenden Betrag auf 129'353.38 T�rkische Lira fest und best�tigte im �brigen den angefochtenen Entscheid der Streitbeilegungskammer. Der Entscheid der Schiedskammer wurde dem Beschwerdef�hrer am 21. Oktober 2009 zugestellt.
Am 11. November 2009 appellierte der Beschwerdef�hrer beim Tribunal Arbitral du Sport (TAS) gegen den Entscheid der Schiedskammer des Beschwerdegegners 2 vom 16. April 2009.
Mit Schiedsspruch vom 10. Juni 2010 trat das TAS auf die Berufung mangels Zust�ndigkeit nicht ein.
Mit Beschwerde in Zivilsachen vom 9. Juli 2010 beantragt der Beschwerdef�hrer dem Bundesgericht, es sei der Schiedsentscheid des TAS vom 10. Juni 2010 aufzuheben und festzustellen, dass das TAS zur Behandlung der Sache zust�ndig sei. Eventualiter sei die Sache an das TAS zu neuer Entscheidung zur�ckzuweisen. In verfahrensm�ssiger Hinsicht ersucht der Beschwerdef�hrer unter anderem um die Erteilung der aufschiebenden Wirkung und die Durchf�hrung einer �ffentlichen m�ndlichen Verhandlung.
In ihren Vernehmlassungen beantragen der Beschwerdegegner 1 und das TAS die Abweisung der Beschwerde. Der Beschwerdegegner 2 beantragt die Abweisung der Beschwerde, soweit darauf eingetreten werden kann.
Der Beschwerdef�hrer reichte dem Bundesgericht Replik und Triplik, der Beschwerdegegner 1 Duplik und Quadruplik ein.
Mit Eingaben vom 19. Oktober 2010 bzw. 28. Oktober 2010 ersuchten beide Beschwerdegegner um Sicherstellung einer allf�llig geschuldeten Parteientsch�digung.
Mit Pr�sidialverf�gung vom 30. September 2010 wurde das Gesuch des Beschwerdef�hrers um Erteilung der aufschiebenden Wirkung gutgeheissen.
Mit Pr�sidialverf�gung vom 11. November 2010 wurden die Gesuche der Beschwerdegegner um Sicherstellung einer allf�lligen Parteientsch�digung gutgeheissen. Der Beschwerdef�hrer �berwies in der Folge den geforderten Betrag von Fr. 10'000.-- an die Bundesgerichtskasse.
Die Akten des Schiedsverfahrens wurden beigezogen.
Nach Art. 54 Abs. 1 BGG ergeht der Entscheid des Bundesgerichts in einer Amtssprache, in der Regel derjenigen des angefochtenen Entscheids. Wurde dieser Entscheid in einer anderen Sprache abgefasst, bedient sich das Bundesgericht der von den Parteien verwendeten Amtssprache. Der angefochtene Entscheid ist in englischer Sprache abgefasst. Da es sich dabei nicht um eine Amtssprache handelt und sich die Parteien vor Bundesgericht verschiedener Sprachen bedienen, ergeht der Entscheid des Bundesgerichts praxisgem�ss in der Sprache der Beschwerde.
Im vorliegenden Beschwerdeverfahren ist der Entscheid aufgrund der Akten spruchreif. Die Anordnung einer �ffentlichen m�ndlichen Parteiverhandlung (Art. 57 BGG), wie vom Beschwerdef�hrer beantragt, ist nicht angezeigt. Eine zwingende �ffentliche Parteiverhandlung vor Bundesgericht, wie sie - bei Klagen gem�ss Art. 120 Abs. 1 lit. c BGG oder wenn das Bundesgericht gest�tzt auf selbst erhobene Sachverhaltsfeststellungen (Art. 55 BGG) einen reformatorischen Entscheid f�llen will (vgl. Art. 107 Abs. 2 BGG) - ausnahmsweise durch �bergeordnetes Recht geboten sein kann (vgl. HEIMGARTNER/WIPR�CHTIGER, in: Basler Kommentar, Bundesgerichtsgesetz, 2008, N. 9 ff. zu Art. 57 BGG; JEAN-MAURICE FR�SARD, in: Commentaire de la LTF, 2009, N. 8 f. zu Art. 57 BGG), f�llt im Rahmen des Schiedsbeschwerdeverfahrens nach Art. 77 BGG ausser Betracht. Der Antrag auf Durchf�hrung einer Parteiverhandlung vor Bundesgericht ist damit abzuweisen.
3.1 Der Sitz des Schiedsgerichts befindet sich vorliegend in Lausanne. Sowohl der Beschwerdef�hrer als auch die Beschwerdegegner hatten im relevanten Zeitpunkt ihren Sitz bzw. Wohnsitz ausserhalb der Schweiz. Da die Parteien die Bestimmungen des 12. Kapitels des IPRG nicht schriftlich ausgeschlossen haben, gelangen diese zur Anwendung (Art. 176 Abs. 1 und 2 IPRG).
3.2 Die Beschwerde in Zivilsachen im Sinne von Art. 77 Abs. 1 BGG ist grunds�tzlich rein kassatorischer Natur, d.h. sie kann nur zur Aufhebung des angefochtenen Entscheids f�hren (vgl. Art. 77 Abs. 2 BGG, der die Anwendbarkeit von Art. 107 Abs. 2 BGG ausschliesst, soweit dieser dem Bundesgericht erlaubt, in der Sache selbst zu entscheiden). Soweit der Streit die Zust�ndigkeit des Schiedsgerichts betrifft, gilt davon allerdings, wie schon im Rahmen der altrechtlichen staatsrechtlichen Beschwerde, eine dahingehende Ausnahme, dass das Bundesgericht selber die Zust�ndigkeit oder die Unzust�ndigkeit des Schiedsgerichts feststellen kann (BGE 127 III 279 E. 1b S. 282; 117 II 94 E. 4 S. 95 f.; Urteil 4A_240/2009 vom 16. Dezember 2009 E. 1.2). Der Hauptantrag des Beschwerdef�hrers ist insofern zul�ssig.
3.3 Mit Beschwerde in Zivilsachen im Sinne von Art. 77 Abs. 1 lit. a BGG k�nnen nur die in Art. 190 Abs. 2 IPRG abschliessend aufgez�hlten R�gen vorgebracht werden (BGE 134 III 186 E. 5 S. 187; 128 III 50 E. 1a S. 53; 127 III 279 E. 1a S. 282). Nach Art. 77 Abs. 3 BGG pr�ft das Bundesgericht sodann nur die R�gen, die in der Beschwerde vorgebracht und begr�ndet worden sind; dies entspricht der in Art. 106 Abs. 2 BGG f�r die Verletzung von Grundrechten und von kantonalem und interkantonalem Recht vorgesehenen R�gepflicht (BGE 134 III 186 E. 5 S. 187 mit Hinweis). Appellatorische Kritik ist unzul�ssig (BGE 134 III 565 E. 3.1 S. 567; 119 II 380 E. 3b S. 382).
3.4 Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den das Schiedsgericht festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Es kann die Sachverhaltsfeststellung des Schiedsgerichts weder berichtigen noch erg�nzen, selbst wenn diese offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (vgl. Art. 77 Abs. 2 BGG, der die Anwendbarkeit von Art. 97 BGG sowie Art. 105 Abs. 2 BGG ausschliesst). Allerdings kann das Bundesgericht die tats�chlichen Feststellungen des angefochtenen Schiedsentscheids �berpr�fen, wenn gegen�ber diesen Sachverhaltsfeststellungen zul�ssige R�gen im Sinne von Art. 190 Abs. 2 IPRG vorgebracht oder ausnahmsweise Noven ber�cksichtigt werden (BGE 133 III 139 E. 5 S. 141; 129 III 727 E. 5.2.2 S. 733; je mit Hinweisen). Wer sich auf eine Ausnahme von der Bindung des Bundesgerichts an die tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz beruft und den Sachverhalt gest�tzt darauf berichtigt oder erg�nzt wissen will, hat mit Aktenhinweisen im Einzelnen darzulegen, dass entsprechende Sachbehauptungen bereits im vorinstanzlichen Verfahren prozesskonform aufgestellt worden sind (vgl. BGE 115 II 484 E. 2a S. 486; 111 II 471 E. 1c S. 473; je mit Hinweisen).
3.5 Der Beschwerdef�hrer verkennt diese Grunds�tze teilweise:
3.5.1 Er stellt seinen rechtlichen Vorbringen eine mehrseitige Sachverhaltsdarstellung voran, in der er die Hintergr�nde der Auseinandersetzung sowie des Verfahrens aus eigener Sicht schildert. Dabei weicht er �ber weite Strecken von den tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz ab oder erweitert diese, ohne substanziiert Ausnahmen von der Sachverhaltsbindung geltend zu machen. Diese Darlegungen haben insoweit unbeachtet zu bleiben.
3.5.2 Der Beschwerdef�hrer verlangt sodann zu Unrecht, dass im Rahmen der Zust�ndigkeitsr�ge gem�ss Art. 190 Abs. 2 lit. b IPRG "eine allf�llige appellatorische Kritik an den rechtlichen Erw�gungen vollumf�nglich auf ihre rechtliche Begr�ndetheit zu �berpr�fen" sei. Wenn er damit eine generelle Ausnahme von der Sachverhaltsbindung gem�ss Art. 105 Abs. 1 BGG geltend machen will, verkennt er, dass das Bundesgericht auch bei der �berpr�fung der Zust�ndigkeitsr�ge grunds�tzlich an die Sachverhaltsfeststellungen des Schiedsgerichts gebunden ist und Ausnahmen davon vom Beschwerdef�hrer zu behaupten und detailliert zu begr�nden sind. Soweit er ohne entsprechende Begr�ndung Sachverhaltselemente anf�hrt, welche im angefochtenen Entscheid keine St�tze finden, ist er damit folglich nicht zu h�ren. Dies gilt namentlich f�r seine tats�chlichen Ausf�hrungen unter dem Titel "bb) Einlassung auf das Verfahren vor den Verbandsgerichten der TFF", mit welchen der Beschwerdef�hrer in freier Erg�nzung des vorinstanzlich festgestellten Sachverhalts seine angeblichen Motive ausbreitet, weshalb er die Schiedskammer des Beschwerdegegners 2 angerufen habe. Das gleiche gilt f�r die Ausf�hrungen unter dem Titel "dd) Club und TFF verhelfen dem Spieler zur zweiten Staatsb�rgerschaft". Der Beschwerdef�hrer behauptet in diesem Zusammenhang zwar, die Vorinstanz habe Teile seiner Vorbringen in Verletzung des rechtlichen Geh�rs unbeachtet gelassen, verweist dazu aber lediglich pauschal auf eine fr�here Rechtsschrift, ohne im Einzelnen aufzuzeigen, dass die entsprechenden Behauptungen im vorinstanzlichen Verfahren prozesskonform vorgebracht wurden.
3.5.3 Da mit einer Beschwerde gegen einen internationalen Schiedsentscheid nach Art. 190 Abs. 2 IPRG ausschliesslich die in dieser Bestimmung abschliessend aufgez�hlten Beschwerdegr�nde angerufen werden k�nnen, nicht jedoch direkt eine Verletzung der Bundesverfassung, der EMRK oder weiterer Staatsvertr�ge (vgl. Urteile 4A_43/2010 vom 29. Juli 2010 E. 3.6.1; 4A_320/2009 vom 2. Juni 2010 E. 1.5.3; 4P.64/2001 vom 11. Juni 2001 E. 2d/aa, nicht publ. in BGE 127 III 429 ff.), ist auf die verschiedentlich ger�gte Verletzung entsprechender Bestimmungen grunds�tzlich nicht einzutreten. Die aus der BV bzw. der EMRK fliessenden Grunds�tze k�nnen zwar gegebenenfalls bei der Konkretisierung der nach Art. 190 Abs. 2 IPRG anrufbaren Garantien herangezogen werden; angesichts der strengen Begr�ndungsanforderungen (Art. 77 Abs. 3 BGG) ist jedoch in der Beschwerde eigens aufzuzeigen, inwiefern ein in der genannten Bestimmung vorgesehener Beschwerdegrund gegeben sein soll.
Diesen Anforderungen gen�gt der Beschwerdef�hrer nicht, wenn er eine Verletzung von Art. 29a und 30 BV sowie Art. 13 EMRK zwar auch unter dem Titel "A. Zust�ndigkeit des TAS" und "B. Verletzung des rechtlichen Geh�rs" ins Feld f�hrt, dabei aber mit keinem Wort aufzeigt, inwiefern die entsprechenden Normen den Gehalt der Garantien gem�ss Art. 190 Abs. 2 lit. b und d IPRG konkretisieren sollen. Dies gilt namentlich auch bez�glich des unter Hinweis auf ein Urteil des t�rkischen Verfassungsgerichts vorgetragenen Einwands, dass die Verbandsgerichte des Beschwerdegegners 2 keine unabh�ngigen Gerichte sein sollen. Darauf ist nicht einzutreten.
Der Beschwerdef�hrer macht unter Berufung auf Art. 190 Abs. 2 lit. b IPRG geltend, die Vorinstanz habe sich zu Unrecht f�r unzust�ndig erkl�rt. Entgegen deren Auffassung h�tten sich die Parteien einer Schiedsklausel unterworfen, welche die Zust�ndigkeit des TAS vorsehe.
4.1.1 Die Vorinstanz pr�fte ihre Zust�ndigkeit ausgehend von Artikel R47 des TAS-Code, wonach ein Entscheid eines Sportverbands beim TAS angefochten werden kann, sofern die Statuten oder Reglemente des Verbands dies vorsehen ["insofar as the statutes or regulations of the said body so provide"] oder die Parteien eine besondere Schiedsvereinbarung ["specific arbitration agreement"] abgeschlossen haben.
Dabei verwies die Vorinstanz zun�chst auf die Bestimmungen in den vom Beschwerdef�hrer und dem Beschwerdegegner 1 unterzeichneten Arbeitsvertr�gen. Ziff. 16 des "erg�nzenden Arbeitsvertrags" lautet wie folgt:
"a) Should any dispute occur that is not reasonable resolved by the parties than such disputes will be passed to FIFA for arbitration.
b) The contract shall be governed by the laws of Turkish and reserved under jurisdiction of the Turkish Law Courts."
Ziff. 3 des "Standard Spieler-Arbeitsvertrags" lautet wie folgt:
"The Executive Committee of the Turkish Football Federation and the Arbitration Committee shall have exclusively jurisdiction for the settlement of disputes arising out or in connection with this Contract."
Daraus schloss die Vorinstanz, dass keiner der Arbeitsvertr�ge eine Schiedsklausel enthalte, welche die Zust�ndigkeit des TAS als Berufungsinstanz gegen Entscheide der Schiedskammer des Beschwerdegegners 2 vors�he. Es best�nden daher keine Anhaltspunkte, dass die Parteien eine besondere Schiedsvereinbarung i.S. von R47 des TAS-Code abgeschlossen h�tten. Eine solche lasse sich zudem auch aus den Art. 62.1, 63.1 und 64.3 der FIFA Statuten nicht ableiten.
4.1.2 In einem zweiten Schritt pr�fte die Vorinstanz, ob die Statuten bzw. Reglemente des Beschwerdegegners 2 eine Berufung an das TAS i.S. von R47 des TAS-Code vorsehen.
Dabei verwies die Vorinstanz zun�chst auf Art. 2.1 der Statuten des Beschwerdegegners 2 (TFF Statuten), wonach es eines der Ziele des TFF sei, "to recognise (...) the jurisdiction of the Court of Arbitration for Sport ('CAS') as specified in Articles 59 and 60 of the FIFA Statutes and paragraph 1 of Article 59 of the UEFA Statutes". Diese Bestimmung sei freilich im Lichte von Art. 64 der TFF Statuten zu interpretieren, welche wie folgt lautet:
"CAS shall not, however, hear appeals on (...) decisions passed by the independent and duly constituted Arbitration Comittee of the TFF."
Weiter sei Art. 13f der TFF Statuten zu beachten, gem�ss welchem es einem Mitglied aufgegeben sei "to apply to the Arbitration Committee as a last instance at all disputes of national dimension arising from or related to the application of the TFF statutes or regulations, and not to take any dispute to any other judicial authorities".
Schliesslich verwies die Vorinstanz auf die t�rkischen Gesetze Nr. 3813 vom 29. November 2007 und Nr. 5894 vom 5. Mai 2009, mit welchen das t�rkische Gesetz �ber die "Gr�ndung und die Pflichten des T�rkischen Fussballverbandes (TFF)" (Fussballgesetz) abge�ndert wurden. Mit dem Gesetz Nr. 3813 wurde Art. 14 des t�rkischen Fussballgesetzes wie folgt erg�nzt:
"The right of appeal to the Court of Arbitration for Sport against the awards of the Arbitration Board with regards to the disputes arising from the transfer, licence, and agreements of the players and agreements of the coaches and managers are reserved."
Mit dem Gesetz Nr. 5894 wurden die Art. 6, 19 und 20 des t�rkischen Fussballgesetzes demgegen�ber wie folgt gefasst:
"Art. 6 (1) The Arbitration Committee is an independent and impartial compulsory arbitration authority which is the top legal committee of TFF under the present Law and is also the legal body of last instance for disputes covered by the TFF Statutes and corresponding regulations.
(2) The Arbitration Committee exclusively and finally examines and decides over the decisions taken by any TFF organ or body, which has decision-making power given by the TFF Statutes and corresponding regulations (...).
(4) Any decision taken by the Arbitration Committee shall be final and binding for the relevant parties and no legal action may be taken against these decisions before any other judicial authorities (...).
Art. 19 (1) Law No. 3813 on the Establishment and Duties of the Turkish Football Federation, (...), was repealed (...).
Art. 20 (1) The present Law shall come into force on the date it is published in the Official Gazette."
Gest�tzt auf Art. 6 des auf den 5. Mai 2009 revidierten t�rkischen Fussballgesetzes i.V.m. Art. 64 der TFF Statuten kam die Vorinstanz zum Schluss, dass das TAS zur Behandlung der Berufung des Beschwerdef�hrers nicht zust�ndig sei. Dass der alte Art. 14 des Fussballgesetzes einen Vorbehalt zugunsten einer Berufung an das TAS vorsah, hielt die Vorinstanz f�r unerheblich, zumal diese Bestimmung im Zeitpunkt der Anrufung des TAS am 11. November 2009 bereits ausser Kraft gesetzt war.
4.1.3 In einem dritten Schritt pr�fte die Vorinstanz schliesslich, ob sich aus Art. 14 des Reglementes der Schiedskammer des Beschwerdegegners 2 (TFF-Schiedsreglement) eine Zust�ndigkeit des TAS ableiten lasse. Dabei verwies die Vorinstanz auf die von den Parteien zu den Akten gereichten �bersetzungen der Bestimmung. Gem�ss dem Beschwerdef�hrer lautet diese wie folgt:
"Any objection to decisions of the Arbitration Board for disputes arising out of the contracts of Sportsmen, Managers and Coaches which contain a foreign element may be made to the Court of Arbitration for Sport in light of the regulations and directives of FIFA and UEFA."
Gem�ss den Beschwerdegegnern lautet die Bestimmung hingegen wie folgt:
"Decisions of the Arbitration Committee shall be final (...)
Appeals may be filed with the Court of Arbitration for Sport in accordance with the regulations and statutes of FIFA and UEFA against the resolutions adopted by the Arbitration Committee with regards to the disputes of international dimension arising from contracts of Players, Coaches and Trainers."
Ohne sich dazu zu �ussern, welche der beiden �bersetzungen massgebend ist, pr�fte die Vorinstanz in der Folge, ob die Streitigkeit zwischen dem Beschwerdef�hrer und dem Beschwerdegegner 1 ein ausl�ndisches Element bzw. eine internationale Dimension aufweise. Dabei erwog sie zun�chst, dass der Streit auf der K�ndigungsanzeige gr�nde, welche der Beschwerdef�hrer am 4. Januar 2008 dem Beschwerdegegner 1 zukommen liess. Der Beschwerdef�hrer mache eine K�ndigung aus wichtigem Grund geltend, da der Beschwerdegegner 1 seinen vertraglichen Verpflichtungen nicht nachkomme, indem er namentlich ausstehende L�hne angeblich nicht bezahle. Daraus schloss die Vorinstanz, dass der Streit nichts mit der Absicht des Beschwerdef�hrers zu tun habe, zu einem ausl�ndischen Club zu wechseln, und damit nicht in den Anwendungsbereich des FIFA Reglements bez�glich Status und Transfer von Spielern falle. Zwar behaupte der Beschwerdef�hrer das Vorliegen eines ausl�ndischen Elementes, da er am 15. Februar 2009 einen Vertrag mit dem englischen Club Z.________ abgeschlossen und dazu ein sog. Internationales Transferzertifikat ben�tigt habe. Diesen Umstand habe der Beschwerdef�hrer jedoch erst 13 Monate nach der K�ndigungsanzeige an den Beschwerdegegner 1 ins Feld gef�hrt. Daraus schloss die Vorinstanz, dass kein ausl�ndischer Club in den Streit zwischen dem Beschwerdef�hrer und dem Beschwerdegegner 1 involviert war und der Streit insbesondere auch nicht im Zusammenhang mit der Ausstellung eines Internationalen Transferzertifikats stand.
Weiter wies die Vorinstanz auf die Definition der "internationalen Dimension" nach Art. 22 lit. b des FIFA Reglements bez�glich Status und Transfer von Spielern hin, welche gem�ss dem offiziellen Kommentar wie folgt lautet:
"The international dimension is represented by the fact that the player concerned is a foreigner in the country concerned."
Die Vorinstanz pr�fte in der Folge, ob der Beschwerdef�hrer in der T�rkei als Ausl�nder zu betrachten sei. Dabei f�hrte sie aus, dass der Beschwerdef�hrer 2003 im Alter von 23 Jahren als britischer Staatsangeh�riger von England in die T�rkei gezogen und beim t�rkischen Club Q.________ registriert worden sei. Am 17. August 2004 habe der Beschwerdef�hrer im Alter von 24 Jahren die t�rkische Staatsangeh�rigkeit erworben. Im Januar 2006 habe der Beschwerdef�hrer schliesslich als 26-J�hriger von Q.________ zum Beschwerdegegner 1 gewechselt und sei dort von Januar 2006 bis Januar 2008 als t�rkischer Spieler registriert gewesen.
Vor diesem Hintergrund k�nne der Beschwerdef�hrer nicht als Ausl�nder in der T�rkei betrachtet werden, zumal sich der Beschwerdef�hrer die Vorteile der t�rkischen Staatsangeh�rigkeit durchaus zunutze gemacht habe. So habe er etwa mit einem Schreiben vom 12. April 2005 den Pr�sidenten des Beschwerdegegners 2 um die Aufnahme in die t�rkische Nationalmannschaft ersucht und dabei darauf hingewiesen, dass er bisher noch nie f�r ein Team des Vereinigten K�nigreichs gespielt habe. In zwei weiteren Schreiben vom 26. April 2005 und 16. Mai 2005 habe er den Wunsch wiederholt, in der t�rkischen Nationalmannschaft zu spielen. Aus einem offiziellen Dokument ergebe sich sodann, dass der Beschwerdef�hrer am 9. September 2006 anl�sslich des "Future Cups" als Spieler Nr. 11 f�r die T�rkei gegen Deutschland gespielt habe. Daraus schloss die Vorinstanz, dass der Beschwerdef�hrer sich in der T�rkei nicht mehr als ausl�ndischer Spieler ausgeben k�nne. Vor diesem Hintergrund seien seine zweite britische Staatsangeh�rigkeit, die Staatsangeh�rigkeit seiner Familie, sein Familienleben in England sowie der Umstand, dass er w�hrend der meisten Zeit seiner Karriere in England gespielt habe, nebens�chlich und unerheblich f�r die Frage nach dem Vorliegen einer internationalen Dimension. Die Streitigkeit zwischen dem Beschwerdef�hrer und dem Beschwerdegegner 1 weise kein internationales Element auf, weshalb das TAS auch gest�tzt auf Art. 14 des TFF-Schiedsreglements nicht zust�ndig sei.
4.2.1 Das Bundesgericht pr�ft die Zust�ndigkeitsr�ge nach Art. 190 Abs. 2 lit. b IPRG einschliesslich materieller Vorfragen, von deren Beantwortung die Zust�ndigkeit abh�ngt, in rechtlicher Hinsicht frei. Demgegen�ber �berpr�ft es die tats�chlichen Feststellungen des angefochtenen Schiedsentscheids auch im Rahmen der Zust�ndigkeitsr�ge nur, wenn gegen�ber diesen Sachverhaltsfeststellungen zul�ssige R�gen im Sinne von Art. 190 Abs. 2 IPRG vorgebracht oder ausnahmsweise Noven ber�cksichtigt werden (BGE 134 III 565 E. 3.1 S. 567; 133 III 139 E. 5 S. 141; 129 III 727 E. 5.2.2 S. 733).
4.2.2 Art. 178 IPRG regelt die Formerfordernisse der Schiedsklausel und bestimmt das auf ihre materielle G�ltigkeit, namentlich hinsichtlich ihres Zustandekommens, ihrer Tragweite und ihres Erl�schens anwendbare Recht. Zu den Wesensmerkmalen und zum notwendigen Inhalt einer Schiedsklausel �ussert sich die Norm dagegen nicht. In �bereinstimmung mit dem �berlieferten Begriff der privaten Schiedsgerichtsbarkeit ist darunter eine �bereinkunft zu verstehen, mit der sich zwei oder mehrere bestimmte oder bestimmbare Parteien einigen, eine oder mehrere, bestehende oder bestimmte k�nftige Streitigkeiten verbindlich und unter Ausschluss der urspr�nglichen staatlichen Gerichtsbarkeit einem Schiedsgericht nach Massgabe einer unmittelbar oder mittelbar bestimmten rechtlichen Ordnung zu unterstellen. Allgemeine Voraussetzung einer Schiedsvereinbarung ist zudem ihre Klarheit und Bestimmtheit hinsichtlich der privaten Jurisdiktion, d.h. das zur Entscheidung berufene Schiedsgericht muss entweder eindeutig bestimmt oder jedenfalls bestimmbar sein (BGE 130 III 66 E. 3.1 mit Hinweisen).
4.3.1 Der Beschwerdef�hrer macht in seiner Beschwerde zun�chst geltend, die Parteien h�tten sich bei der Einleitung des Verfahrens gegen den Beschwerdegegner 1 vor der Schiedskammer des Beschwerdegegners 2 auf die "Schiedsklausel" des bis am 5. Mai 2009 geltenden Art. 14 des t�rkischen Fussballgesetzes "eingelassen". Der Beschwerdef�hrer sei davon ausgegangen, dass ihm gegen den Entscheid dieser Schiedskammer die Weiterzugsm�glichkeit an das TAS offenstand. Zwar habe Art. 14 des Fussballgesetzes im Zeitpunkt der Anrufung des TAS nicht mehr gegolten; eine nachtr�gliche �nderung der Schiedsklausel bed�rfe aber der (hier nicht vorliegenden) Zustimmung beider Parteien. Es entspreche zudem regelm�ssig dem Parteiwillen, dass die jeweils im Zeitpunkt der Einreichung des Schiedsbegehrens geltende Schiedsklausel anwendbar sein soll. Das TAS sei deshalb gest�tzt auf den alten Art. 14 des t�rkischen Fussballgesetzes "und die darin vorgesehene Schiedsklausel zusammen mit den damals geltenden Regelwerken zur Behandlung des vorliegenden Falles zust�ndig".
Die R�ge geht fehl. Denn wie beide Beschwerdegegner zu Recht einwenden, enthielt Art. 14 des mit dem Gesetz Nr. 3813 vom 29. November 2007 abge�nderten t�rkischen Fussballgesetzes lediglich einen Vorbehalt zugunsten eines "Berufungsrechts" an das TAS ("The right of appeal to the Court of Arbitration for Sport ... are [sic!] reserved"). Diese (inzwischen aufgehobene) Bestimmung liess damit dem t�rkischen Fussballverband lediglich die M�glichkeit offen, in seinen Statuten ein entsprechendes Beschwerderecht vorzusehen, stellt aber als solche entgegen der Auffassung des Beschwerdef�hrers noch keine Schiedsklausel dar, auf welche sich die Parteien durch Verweisung einvernehmlich h�tten beziehen bzw. "einlassen" k�nnen. Die Zust�ndigkeit der Vorinstanz als Berufungsinstanz gegen Entscheide der Schiedskammer des Beschwerdegegners 2 l�sst sich gest�tzt darauf nicht begr�nden.
4.3.2 Der Beschwerdef�hrer macht sodann unter Hinweis auf das Urteil 4A_548/2009 vom 20. Januar 2009 geltend, dass bereits die Beantragung eines Internationalen Transferzertifikats bei der FIFA "die Zust�ndigkeit des TAS f�r die damit verbundene vertragsrechtliche Streitigkeit" begr�nde.
Im erw�hnten Urteil ging es um den Fall eines Spielers, der seinen Club verlassen wollte, um f�r einen anderen Verein zu spielen. Im entsprechenden Streit �ber der Aufl�sung des Arbeitsvertrages wandten sich die involvierten Vereine und der Spieler an die Streitbeilegungskammer der FIFA. Der Spieler musste sich infolgedessen die Bestimmung von Art. 24 Ziff. 2 des FIFA Reglements bez�glich Status und Transfer von Spielern, welche gegen den Entscheid der FIFA-Streitbeilegungskammer eine Berufung an das TAS vorsieht, entgegenhalten lassen (Urteil 4A_548/2009 vom 20. Januar 2009 E. 3.2.1; 4.2.1; 4.2.2; 4.2.3).
Anders als im erw�hnten Urteil dreht sich der vorliegende Streit gem�ss den vorinstanzlichen Feststellungen demgegen�ber ausschliesslich um die K�ndigung des Arbeitsverh�ltnisses wegen angeblicher Nichterf�llung vertraglicher Verpflichtungen durch den Beschwerdegegner 1. Mit dem Transfer des Beschwerdef�hrers zu einem anderen Club hat der Streit gem�ss der Vorinstanz nichts zu tun. Zudem handelt es sich beim vor der Vorinstanz angefochtenen Entscheid nicht um einen solchen der FIFA-Streitbeilegungskammer, sondern der Schiedskammer des Beschwerdegegners 2. Eine Zust�ndigkeit des TAS als Berufungsinstanz gegen Entscheide der Schiedskammer des Beschwerdegegners l�sst sich gest�tzt auf Art. 24 Ziff. 2 des FIFA Reglements bez�glich Status und Transfer von Spielern, welcher nur gegen Entscheide der FIFA-Streitbeilegungskammer eine Berufung an das TAS vorsieht, damit ohnehin nicht begr�nden.
4.3.3.1 Der Beschwerdef�hrer macht sodann geltend, dass der vorliegende Streit entgegen der Auffassung der Vorinstanz durchaus ein "ausl�ndisches Element" bzw. eine "internationale Dimension" i.S. von Art. 14 des Reglementes der Schiedskammer des Beschwerdegegners 2 (TFF-Schiedsreglement) aufweise. Dieses Element bzw. diese Dimension liege zun�chst darin, dass er nicht nur t�rkischer, sondern auch britischer Staatsangeh�riger sei. Als solcher sei er im englischen Fussballmarkt ein Inl�nder und falle dort nicht unter die Quotenregelung f�r Ausl�nder. Weiter ergebe sich eine internationale Dimension daraus, dass der "erg�nzende Arbeitsvertrag" in englischer Sprache redigiert sei und eine "internationale Schiedsklausel (FIFA Arbitration)" enthalte. Zudem bef�nden sich die Wurzeln und der Lebensmittelpunkt des Beschwerdef�hrers und seiner Familie in England; der Beschwerdef�hrer sei nach der Vertragsbeendigung denn auch zu seiner Familie nach England zur�ckgekehrt und habe sich dort einen neuen Arbeitgeber gesucht. Schliesslich bestehe eine internationale Dimension auch darin, dass der Beschwerdef�hrer vom Beschwerdegegner 2 mit einer Spielsperre von 4 Monaten belegt wurde. Obwohl diese anschliessend von der Schiedskammer des Beschwerdegegners 2 aufgehoben worden sei, habe der Fall damit eine internationale Dimension erhalten, da es dem Beschwerdef�hrer durch die Spielsperre erschwert worden sei, auf dem weltweiten Markt f�r Fussballspieler einen neuen Arbeitgeber zu finden.
4.3.3.2 Art. 14 des TFF-Schiedsreglements ist sowohl nach der �bersetzung des Beschwerdef�hrers als auch nach jener der Beschwerdegegner (oben E. 4.1.3) im Lichte der Reglemente der FIFA auszulegen, namentlich von Art. 22 des FIFA Reglements bez�glich Status und Transfer von Spielern. Dies anerkennt der Beschwerdef�hrer in seiner Beschwerde an das Bundesgericht ausdr�cklich. Massgebendes Kriterium f�r die Auslegung von Art. 14 des TFF-Schiedsreglements ist somit die genannte FIFA-Norm.
Art. 22 lit. b des FIFA Reglements bez�glich Status und Transfer von Spielern regelt die Zust�ndigkeit der FIFA f�r "employment-related disputes between a club and a player that have an international dimension". Gem�ss dem offiziellen Kommentar der FIFA liegt eine "internationale Dimension" i.S. dieser Norm dann vor, wenn der betreffende Spieler im betreffenden Land ein Ausl�nder ist (Commentary on the Regulations for the Status and Transfer of Players, N. 4b zu Art. 22). Daraus ergibt sich, dass die internationale Dimension bzw. das ausl�ndische Element i.S. des im Lichte der FIFA Normen ausgelegten Art. 14 des TFF-Schiedsreglements einzig dann gegeben ist, wenn der klagende Spieler im Land des beklagten Fussballvereins als Ausl�nder gilt. Auf alle weiteren vom Beschwerdef�hrer ins Feld gef�hrten Elemente, welche dem Streit eine Auslandber�hrung verleihen k�nnten, namentlich der Lebensmittelpunkt des Beschwerdef�hrers in England, seine zweite Staatsangeh�rigkeit, die Sprache, in welcher der erg�nzende Arbeitsvertrag redigiert ist, sowie die Spielsperre mit Auswirkung auf den weltweiten Transfermarkt, kommt es nach der FIFA-konformen Auslegung von Art. 14 des TFF-Schiedsreglements somit nicht an.
Diesen Befund vermag der Beschwerdef�hrer auch mit dem Hinweis auf N. 4b zu Art. 22 des Commentary on the Regulations for the Status and Transfer of Players nicht in Frage zu stellen, beziehen sich doch die dortigen Ausf�hrungen nicht auf Art. 22 lit. b des FIFA Reglements, sondern auf Art. 22 lit. a. In dieser Bestimmung werden Streitigkeiten zwischen einem Spieler und einem Verein �ber eine Forderung, welche im Zusammenhang mit der Ausstellung eines Transferzertifikats steht ("claim from an interested party in relation to such ITC Request, in particular regarding its issuance") geregelt. Wie bereits erw�hnt (oben E. 4.4.2), dreht sich der Streit zwischen den Parteien aber nicht um eine Forderung im Zusammenhang mit der Ausstellung eines Transferzertifikats, sondern ausschliesslich um die angebliche Nichterf�llung vertraglicher Verpflichtungen durch den Beschwerdegegner 1. Der Beschwerdef�hrer macht denn auch zu Recht nicht geltend, dass die arbeitsvertragliche Streitigkeit zwischen den Parteien ihren Grund darin hat, dass die FIFA um die Ausstellung eines Transferzertifikats ersucht wurde. G�nzlich an der Sache vorbei geht sodann seine Behauptung, die Vorinstanz sei selbst von einer internationalen Dimension des Sachverhalts ausgegangen, indem sie Art. 23 IPRG "angewendet" habe. Die Vorinstanz hat in ihren Erw�gungen lediglich im Sinne eines obiter dictum darauf hingewiesen, wie das schweizerische Kollisionsrecht in Art. 23 IPRG mit dem Problem mehrfacher Staatsangeh�rigkeit umgeht, dabei aber die genannte Norm weder angewandt, geschweige denn daraus eine entscheidtragende Begr�ndung abgeleitet.
Nach dem Gesagten l�ge eine "internationale Dimension" bzw. ein "ausl�ndisches Element" i.S. von Art. 14 des TFF-Schiedsreglements somit einzig vor, wenn der Beschwerdef�hrer in einem Streit mit einem t�rkischen Fussballclub als Ausl�nder g�lte. Dass er dies als t�rkischer Staatsangeh�riger, der gem�ss den vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen in den t�rkischen Fussballvereinen als Inl�nder und sogar f�r eine t�rkische Nationalmannschaft gespielt hat, nicht ist, vermag der Beschwerdef�hrer nicht ernsthaft zu bestreiten. Die FIFA hat in ihrem Schreiben vom 19. Februar 2008 denn auch die gleiche Nationalit�t des Beschwerdef�hrers und des Beschwerdegegners 1 hervorgehoben und die Parteien aus diesem Grund an die Entscheidgremien des t�rkischen Fussballverbandes verwiesen. Dagegen hat der Beschwerdef�hrer keinen Einspruch erhoben. Die Vorinstanz hat damit zu Recht ihre Zust�ndigkeit gest�tzt auf Art. 14 des FIFA-konform ausgelegten TFF-Schiedsreglements verneint.
Der Beschwerdef�hrer wirft der Vorinstanz weiter eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs i.S. des Art. 190 Abs. 2 lit. d IPRG vor, indem diese die Begr�ndungspflicht mehrfach verletzt und den Antrag auf Durchf�hrung einer m�ndlichen Anh�rung abgewiesen habe.
Die R�ge ist unbegr�ndet, denn aus dem Grundsatz des rechtlichen Geh�rs im Sinne von Art. 190 Abs. 2 lit. d IPRG ergibt sich nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts weder einen Anspruch auf Begr�ndung des Schiedsspruches (BGE 134 III 186 E. 6 S. 187 f. mit Hinweisen) noch einen Anspruch auf m�ndliche �usserung vor dem Schiedsgericht (BGE 117 II 346 E. 1b/aa S. 348; Urteil 4A_220/2007 vom 21. September 2007 E. 8.1).
Damit ist die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann.
Bei diesem Verfahrensausgang wird der Beschwerdef�hrer kosten- und entsch�digungspflichtig (Art. 66 Abs. 1 und Art. 68 Abs. 2 BGG). Da die Beschwerdegegner sich beide haben vernehmen lassen und durch unterschiedliche Anw�lte vertreten sind, steht ihnen je eine Parteientsch�digung zu. Diese ist aus der vom Beschwerdef�hrer an die Gerichtskasse bezahlten Sicherheitsleistung auszurichten.
Der Beschwerdef�hrer hat die Beschwerdegegner f�r das bundesgerichtliche Verfahren mit je Fr. 5'000.-- zu entsch�digen. Diese Entsch�digung wird aus der an die Gerichtskasse bezahlten Sicherheitsleistung ausgerichtet.