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Timestamp: 2016-10-22 01:47:40
Document Index: 272112852

Matched Legal Cases: ['BGE', 'Art. 19', 'Art. 31', 'Art. 32', 'Art. 10', 'Art. 32', 'Art. 19', 'Art. 79']

7B.54/2006 (18.04.2006)
7B.54/2006 /bnm
Schuldbetreibungs- und Konkurskammer des Kantonsgerichts von Freiburg,
place de l'H�tel-de-Ville 2a, Postfach 56, 1702 Fribourg.
SchKG-Beschwerde gegen den Entscheid der Schuldbetreibungs- und Konkurskammer des Kantonsgerichts von Freiburg vom 8. M�rz 2006 (LP 2006-16).
in den Entscheid der Schuldbetreibungs- und Konkurskammer des Kantonsgerichts von Freiburg vom 8. M�rz 2006, mit welchem die Beschwerde von X.________ gegen die vom Betreibungsamt des Sensebezirks (Betreibungs-Nr. ...) am 8. Februar 2006 angesetzte Frist, bis zum 14. Februar 2006 zur Gew�hrung des Verwertungsaufschubs die Betreibungskosten von Fr. 3'000.-- zu bezahlen, sowie das Begehren um Ausstand des Betreibungsbeamten abgewiesen wurden,
in die Beschwerde vom 25. M�rz 2006 (Poststempel), mit welcher X.________ den Entscheid der kantonalen Aufsichtsbeh�rde an die Schuldbetreibungs- und Konkurskammer weitergezogen hat und im Wesentlichen beantragt, der angefochtene Entscheid und die Verf�gung vom 8. Februar 2006 seien aufzuheben,
in das Ausstandsbegehren und das Gesuch um aufschiebende Wirkung,
dass der Beschwerdef�hrer den Ausstand der Pr�sidentin der erkennenden Kammer "wegen Befangenheit und Unf�higkeit" verlangt,
dass das Ausstandsbegehren offensichtlich missbr�uchlich und darauf nicht einzutreten ist (BGE 114 Ia 278 E. 1; 111 Ia 148 E. 2),
dass die 10-t�gige Beschwerdefrist f�r die Weiterziehung des Entscheides der Aufsichtsbeh�rde an das Bundesgericht (Art. 19 Abs. 1 SchKG) mit rechtswirksamer Zustellung am 14. M�rz 2006 (Empfangsbest�tigung) mit dem 15. M�rz 2006 zu laufen begann (Art. 31 Abs. 1 SchKG) und am Freitag, 24. M�rz 2006, endigte,
dass die Eingabe des Beschwerdef�hrers gem�ss Stempel am 25. M�rz 2006 der schweizerischen Post (Art. 32 Abs. 1 SchKG) �bergeben worden ist, der Beschwerdef�hrer allerdings gem�ss Vermerk auf dem Briefumschlag "Einwurf, 23.48 Uhr, am 24.3.06" bei der Post geltend macht,
dass sich Er�rterungen �ber die Rechtzeitigkeit der vorliegenden Beschwerde er�brigen, da sie - wie sich im Folgenden ergibt - aus anderen Gr�nden ohnehin unzul�ssig ist,
dass die Aufsichtsbeh�rde auf das Begehren des Beschwerdef�hrers, der Vorsteher des Betreibungsamtes sei in den Ausstand zu versetzen, nicht eingetreten ist mit der Begr�ndung, die Frage sei bereits Gegenstand des Entscheides der Aufsichtsbeh�rde vom 16. Februar 2006 gewesen und der Beschwerdef�hrer bringe keine neuen Umst�nde vor,
dass der Beschwerdef�hrer nicht darlegt, inwiefern die Aufsichtsbeh�rde die Regeln �ber den Ausstand (Art. 10 SchKG) sowie die Bindungswirkung von Beschwerdeentscheiden verkannt habe, wenn sie erwogen hat, auf das bereits durch Beschwerdeverfahren erledigte Ausstandsbegehren sei mangels neuer Vorbringen nicht einzutreten,
dass die Aufsichtsbeh�rde weiter festgehalten hat, gem�ss Art. 32 Abs. 1 VZG d�rfe nach erfolgter Anordnung der Verwertung ein Verwertungsaufschub nur bewilligt werden, wenn der Schuldner auch die Kosten der Anordnung und des Widerrufs der Verwertung sofort bezahle,
dass der Beschwerdef�hrer nicht darlegt, inwiefern die Aufsichtsbeh�rde die Bestimmung �ber die Aufschubsbewilligung im Verwertungsverfahren oder ihr Ermessen (vgl. Art. 19 Abs. 1 SchKG) verletzt habe, wenn sie die Verf�gung des Betreibungsamtes vom 8. Februar 2006, mit welcher dem Beschwerdef�hrer Frist bis zum 14. Februar 2006 zur Bezahlung der entsprechenden Kosten angesetzt wird, gesch�tzt hat,
dass der Einwand des Beschwerdef�hrers, er habe die angesetzte Frist erst zur Kenntnis genommen, als sie schon abgelaufen war, eine neue tats�chliche Behauptung ist, welche im vorliegenden Verfahren unzul�ssig ist (Art. 79 Abs. 1 OG),
dass die Ausf�hrungen des Beschwerdef�hrers den Begr�ndungsanforderungen nicht gen�gen und auf die ingesamt nicht substantiierte Beschwerde nicht eingetreten werden kann,
Dieses Urteil wird dem Beschwerdef�hrer, dem Betreibungsamt des Sensebezirks und der Schuldbetreibungs- und Konkurskammer des Kantonsgerichts von Freiburg schriftlich mitgeteilt.