Source: http://www.uni-bielefeld.de/Universitaet/Ueberblick/Organisation/Verwaltung/Dez_II/Mitteilungsblatt/Jahrgang%2031/31-nr-06.html
Timestamp: 2018-12-16 17:10:12
Document Index: 163110025

Matched Legal Cases: ['§ 122', '§ 122', '§ 122', '§ 2', '§ 16', '§ 2']

Regelung gemäß § 122 Satz 3 Halbsatz 2 HG
Jahrgang 31 Nr. 06 Bielefeld, 28. März 2002
Regelung gemäß § 122 Satz 3 Halbsatz 2 HG 72
Az.: - 1121 -
Aufgrund § 122 Satz 3 Halbsatz 2 des Gesetzes über die Hochschulen des Landes Nordrhein-Westfalen (Hochschulgesetz - HG) vom 14. März 2000 (GV. NRW. S. 190), zuletzt geändert durch Gesetz vom 27. November 2001 (GV. NRW. S. 812) wird folgende Regelung erlassen:
Die nachfolgenden Bestimmungen gelten für die Universität Bielefeld und ersetzen eine Regelung nach § 2 Abs. 4 Satz 1 Hochschulgesetz.
(1) Dem Fachbereichsrat gehören als stimmberechtigte Mitglieder acht Vertreterinnen oder Vertreter der Gruppe der Professorinnen und Professoren, zwei Vertreterinnen oder Vertreter der Gruppe der wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, zwei Vertreterinnen oder Vertreter der Gruppe der weiteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und drei Vertreterinnen oder Vertreter der Gruppe der Studierenden an. Die Amtszeit der studentischen Mitglieder beträgt ein Jahr, die der übrigen zwei Jahre.
(2) Der Fachbereichsrat wählt aus dem Kreis seiner Mitglieder eine Vorsitzende oder einen Vorsitzenden.
Die Neubildung der Fachbereichsräte auf der Grundlage dieser Regelung erfolgt unverzüglich. Bis dahin nehmen die entsprechenden bisherigen Fachbereichsräte die im Hochschulgesetz für Fachbereichsräte vorgesehenen Aufgaben und Befugnisse wahr. § 16 Abs. 3 Hochschulgesetz bleibt unberührt.
Die Regelung tritt am Tage nach ihrer Bekanntmachung im Verkündungsblatt der Universität Bielefeld - Amtliche Bekanntmachungen - in Kraft. Sie tritt außer Kraft, sobald eine Grundordnung der Universität Bielefeld in Kraft getreten ist, die die dem § 2 entsprechenden Regelungen enthält.
Ausgefertigt aufgrund des Erlasses des Ministeriums für Schule, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen vom 27. März 2002.
Bielefeld den 28. März 2002
Universitätsprofessor Dr. Christoph Gusy