Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=LAG%20D%C3%BCsseldorf&Datum=15.11.2006&Aktenzeichen=7%20(18)%20Sa%20243/06
Timestamp: 2019-11-12 19:09:22
Document Index: 98187107

Matched Legal Cases: ['§ 613', '§ 613', '§ 613', '§ 613', '§ 613', '§ 242', '§ 613', '§ 613']

LAG Düsseldorf, 15.11.2006 - 7 (18) Sa 243/06 - dejure.org
https://dejure.org/2006,9264
LAG Düsseldorf, 15.11.2006 - 7 (18) Sa 243/06 (https://dejure.org/2006,9264)
LAG Düsseldorf, Entscheidung vom 15.11.2006 - 7 (18) Sa 243/06 (https://dejure.org/2006,9264)
LAG Düsseldorf, Entscheidung vom 15. November 2006 - 7 (18) Sa 243/06 (https://dejure.org/2006,9264)
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Betriebsübergang - Unterrichtung gemäß § 613 a Abs. 5 BGB - fristgemäßer Widerspruch gemäß § 613 a Abs. 6 BGB -Verwirkung
Betriebsübergang, Unterrichtung gemäß § 613 a Abs. 5 BGB, fristgemäßer Widerspruch gemäß § 613 a Abs. 6 BGB, Verwirkung
Wirksamkeit eines Widerspruchs gegen den Übergang eines Arbeitsverhältnisses auf den Erwerber eines Betriebsteils; Verstreichen der Monatsfrist des § 613a Abs. 6 BGB bei fehlerhafter Unterrichtung über den Teilbetriebsübergang; Verwirkung des Widerspruchsrechts; ...
BGB § 242 § 613a Abs. 1, 2, 5, 6
Fehlerhafte Unterrichtung des Arbeitnehmers über Teilbetriebsübergang - konkrete betriebsbezogene Unterrichtung zu Haftungsfragen - keine zeitliche Begrenzung des Widerspruchsrechts - zeitlicher Beginn der Verwirkung mit Kenntnis fehlerhafter Unterrichtung
ArbG Solingen, 11.01.2006 - 3 Ca 1864/05
LAG Düsseldorf, 15.11.2008 - Sa 243/06
Die Revision der Beklagten gegen das Urteil des Landesarbeitsgerichts Düsseldorf vom 15. November 2006 - 7 (18) Sa 243/06 - wird zurückgewiesen.
Soweit man nach Einfügung von § 613a Abs. 5 und 6 BGB auf den Zeitpunkt abstellt, in dem der Arbeitnehmer Kenntnis davon erlangt, dass die Unterricht fehlerhaft ist (so LAG Düsseldorf v. 15.12.2006, 7 (18) Sa 243/06, nr.), so folgt hieraus nicht, dass es auf den Zeitpunkt ankommt, in dem der Arbeitnehmer ggf. von einem Rechtsanwalt auf mögliche fehlerhafte Punkte hingewiesen wird.
Hierbei ist ein reines Nichtstun nicht ausreichend (vgl. LAG Düsseldorf vom 15.11.2006, 7 (18) Sa 243/06, zitiert nach juris).