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Timestamp: 2016-10-25 13:54:40
Document Index: 230967269

Matched Legal Cases: ['Art. 29', 'Art. 6', 'Art. 78', 'Art. 42', 'Art. 42', 'Art. 108']

p.A. Oberstaatsanwaltschaft, des Kantons Z�rich, Florhofgasse 2, Postfach, 8090 Z�rich,
des Obergerichts des Kantons Z�rich, III. Strafkammer, vom 7. Mai 2007.
In einem gegen ihn laufenden Verfahren wegen Vernachl�ssigung der Unterhaltspflichten stellte X.________ am 9. Februar 2007 bei der Staatsanwaltschaft See/Oberland den Antrag, es sei ihm ein Pflichtverteidiger zu bestellen. Die Staatsanwaltschaft �berwies das Gesuch zusammen mit den Untersuchungsakten und einem ablehnenden Antrag am 12. Februar 2007 an den Pr�sidenten des Bezirksgerichts Uster. Dieser wies das Gesuch mit Verf�gung vom 23. Februar 2007 ab. Zur Begr�ndung f�hrte er zusammenfassend aus, dass die Voraussetzungen zur Bestellung eines amtlichen Verteidigers weder nach � 11 Abs. 2 StPO noch nach Art. 29 BV oder Art. 6 Ziff. 3 EMRK erf�llt seien. Es w�rden keine besonderen rechtlichen oder tats�chlichen Schwierigkeiten bestehen und dem Angeschuldigten drohe keine schwerwiegende freiheitsentziehende Massnahme oder Strafe, deren Dauer die Gew�hrung des bedingten Strafvollzuges ausschliesse.
Gegen diese Verf�gung erhob X.________ Rekurs. Die III. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Z�rich wies den Rekurs mit Beschluss vom 7. Mai 2007 kostenf�llig ab. Die Strafkammer verwies vollumf�nglich auf den Entscheid des Bezirksgerichtspr�sidenten. Gegen dessen Entscheid bringe der Rekurrent nichts Neues vor. Die vom Rekurrenten ger�gte Verletzung des rechtlichen Geh�rs k�nne geheilt werden. Hinsichtlich des Gesuchs um unentgeltliche Rechtspflege wies die Strafkammer darauf hin, dass gem�ss dem kantonalen Recht den geltend gemachten, beschr�nkten finanziellen M�glichkeiten des Rekurrenten beim Bezug der Kosten Rechnung getragen werden k�nne. Es bestehe deshalb kein Anlass, seitens des Gerichts weitere Nachforschungen �ber die finanziellen Verh�ltnisse des Rekurrenten anzustellen.
X.________ f�hrt mit Eingabe vom 10. Juni 2007 Beschwerde in Strafsachen (Art. 78 ff. BGG) gegen den Beschluss der III. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Z�rich vom 7. Mai 2007.
Die Oberstaatsanwaltschaft und die III. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Z�rich haben auf eine Vernehmlassung verzichtet.
Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Begr�ndung einer Beschwerde in gedr�ngter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Vorliegend legt der Beschwerdef�hrer nicht dar, inwiefern die Strafkammer Recht verletzt haben sollte, als sie den Rekurs als unbegr�ndet beurteilte bzw. das Vorliegen der Voraussetzungen f�r die Bestellung eines amtlichen Verteidigers verneinte. Gleich verh�lt es sich auch, soweit die Strafkammer dem Gesuch um unentgeltliche Prozessf�hrung im Rekursverfahren vor dem Obergericht nicht entsprach. Der Beschwerdef�hrer legt nicht dar, inwiefern es Recht verletzen sollte, seine geltend gemachten beschr�nkten finanziellen M�glichkeiten allenfalls erst beim Bezug der Kosten zu ber�cksichtigen. Mangels einer hinreichenden Begr�ndung im Sinne von Art. 42 Abs. 2 BGG ist daher auf die Beschwerde nicht einzutreten. Da der Begr�ndungsmangel offensichtlich ist, kann �ber die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG entschieden werden.