Source: https://www.tsv-grossmehring.de/Satzung
Timestamp: 2018-07-18 16:41:50
Document Index: 29916270

Matched Legal Cases: ['§ 5', '§ 8', '§ 3', '§ 26', '§ 10', '§ 12', '§ 13', '§ 19']

Satzung des Turn- und Sportverein Großmehring 1921 e.V. - TSV Großmehring 1921 e.V.
Satzung des Turn- und Sportverein Großmehring 1921 e.V.
Der Verein führt den Namen „Turn- und Sportverein Großmehring 1921 e. V.“ mit Sitz in Großmehring; er verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke der Abgabenordnung“.
1. Der Verein ist gemeinnützig.
Er sieht seine Aufgabe darin, die körperliche und sittliche Entwicklung der Mitglieder, insbesondere der Jugend, durch die Pflege des Sportwesens zu ermöglichen und zu fördern.
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Gemeinnützigkeitsverordnung vom 24.12.1953, und zwar insbesondere durch die Pflege und Förderung des Amateursports. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in Ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Sie erhalten bei Ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins nicht mehr als Ihre eingezahlten Kapitalanteile und den gemeinen Wert Ihrer geleisteten Sacheinlagen zurück.
2. Politische, religiöse und rassische Betätigungen dürfen innerhalb des Vereins nicht erfolgen.
2. Die Anmeldung ist schriftlich an den Verein zu richten. Über die Aufnahme entscheiden die Abteilungsleiter mit Zustimmung der Gesamtvorstandschaft.
3. Für die Aufnahme eines neuen Mitgliedes wird eine festgesetzte Gebühr erhoben. Allen Mitgliedern wird auf Verlangen eine Vereinssatzung ausgehändigt.
4. Die Ehrenmitgliedschaft wird als Anerkennung besonderer Verdienste um den Verein oder den Sport verliehen. Ehrenmitglieder werden vom Vereinsausschuss durch Beschluss mit Zweidrittelmehrheit ernannt, wobei mindestens zwei Drittel des Vereinsausschusses anwesend sein müssen.
5. Mitglied kann nicht werden, wer nicht im Besitz der bürgerlichen Ehrenrechte ist.
1. Der Austritt aus dem Verein muss schriftlich erklärt werden. Er wird erst nach Ablauf des Quartals wirksam, in dem die Erklärung beim Vorstand eingeht. Bereits entrichtete Beiträge werden nicht zurückerstattet. Rückständige Beiträge sind nicht erlassen.
2. Mitglieder werden aus dem Verein ausgeschlossen:
a) bei Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte,
b) bei groben Verstößen gegen die Satzung,
c) bei vereinsschädigendem Verhalten innerhalb oder außerhalb des Vereins,
d) wenn sie ihrer Beitragspflicht trotz Mahnung länger als 6 Monate nicht nach- kommen.
3. Der Antrag auf Ausschluss kann nur von Vereinsmitgliedern schriftlich beim Vorstand gestellt werden. Über den Ausschluss eines Mitgliedes entscheidet der Vereinsausschuss. Gegen den Beschluss des Vereinsausschusses kann der Betroffene binnen 2 Wochen – vom Tage der Zustellung an – Einspruch zur nächsten Mitgliederversammlung erheben, die dann endgültig entscheidet. Beide Instanzen entscheiden in schriftlicher Abstimmung mit Zweidrittelmehrheit der anwesenden Mitglieder.
4. Dem Betroffenen ist vor der Beschlussfassung über den Ausschluss und bei Einspruch gegen den Ausschließungsbescheid auch in der Mitgliederversammlung ausreichend Gelegenheit zur persönlichen Rechtfertigung zu geben.
§ 5 Aberkennung der Funktionen
1. Der Gesamtvorstand kann die Funktionäre, die der Vereinssatzung und den Interessen des Vereins zuwiderhandeln, ihres Amtes entheben.
2. Gegen diese Entscheidung ist Einspruch innerhalb einer Frist von 2 Wochen zur nächsten Mitgliederversammlung zulässig.
1. Die Mitglieder haben den von der ordentlichen Mitgliederjahresversammlung festgesetzten Monatsbeitrag zu entrichten.
2. Für einzelne Abteilungen kann auf Beschluss des Vereinsausschusses ein besonderer Abteilungsbeitrag genehmigt werden.
3. Bei wirtschaftlichen Notständen eines Mitgliedes kann der Gesamtvorstand den Mitgliedsbeitrag ganz oder teilweise erlassen.
4. Ehrenmitglieder sind vom Beitrag befreit.
2. die Gesamtvorstandschaft
3. die Abteilungsführungen
4. die Mitgliederversammlungen der einzelnen Abteilungen
5. die TSV-Mitgliederversammlung
§ 8 Pflichten und Rechte der Organe
1. a) Die Vereins- und Organämter werden grundsätzlich ehrenamtlich ausgeübt
b) Bei Bedarf können Vereinsämter im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten entgeltlich auf der Grundlage eines Dienstvertrages oder gegen Zahlung einer Aufwandsentschädigung / Ehrenamtspauschale nach § 3 Nr. 26a EStG ausgeübt werden.
c) Die Entscheidung über eine entgeltliche Vereinstätigkeit nach b) trifft die Gesamtvorstandschaft. Gleiches gilt für die Vertragsinhalte und die Vertragsbeendigung.
2. Die Organe des Vereins haben nach den Satzungen des Vereins und der Verbände zu arbeiten und sind der Mitgliederversammlung über ihre Tätigkeit Rechenschaft schuldig.
3. Ihre Amtsbefugnisse ergeben sich aus der Satzung des Vereins.
Der Vorstand gemäß § 26 BGB besteht aus dem 1. Vorsitzenden, 2. Vorsitzenden und 3. Vorsitzenden.
Jeder vertritt allein. Im Innenverhältnis wird bestimmt, dass der 2. Vorsitzende und der 3. Vorsitzende nur bei Verhinderung des 1. Vorsitzenden vertretungsberechtigt sind.
1. Die Gesamtvorstandschaft besteht aus:
2. Die Gesamtvorstandschaft wird alle zwei Jahre in einer ordentlichen Mitgliederjahresversammlung neu gewählt. Sie bleibt so lange im Amt, bis in einer Hauptversammlung ordnungsgemäß ein neuer Vorstand gewählt wurde. Scheidet ein Mitglied des Gesamtvorstandes vorzeitig aus dem Amt aus, so bestimmt die Gesamtvorstandschaft die Vertretung.
3. Wählbar in den Gesamtvorstand sind nur wahlberechtigte Mitglieder, in den Vorstand nur Volljährige. Die Abteilungsleiter sowie der Ausschuss der Abteilungen dessen Zusammensetzung sich nach den Bedürfnissen der einzelnen Sparten richtet, sind von der jeweiligen Abteilung zu wählen.
5. Die Bestellung zum Vorstandsmitglied kann widerrufen werden, wenn das Mitglied sich einer groben Pflichtverletzung gegenüber dem Verein schuldig macht oder sich für das Amt als ungeeignet oder unfähig erweist.
6. Der Gesamtvorstand fasst seine Beschlüsse mit Stimmenmehrheit. Eine Stimmenthaltung gibt es nicht, außer persönlichen oder Verwandtschaftsverhältnissen. Bei Stimmengleichheit ist der Antrag abgelehnt.
7. Der Gesamtvorstand ist bei Anwesenheit von mehr als der Hälfte seiner Mitglieder beschlussfähig.
8. Vorstandssitzungen werden vom 1. Vorsitzenden einberufen. Auf Verlangen von 1/3 der Ausschussmitglieder ist der 1. Vorstand verpflichtet, innerhalb von 8 Tagen ebenfalls eine Sitzung einzuberufen.
§ 10 Der Ausschuss der Abteilungen besteht aus:
6. Vertreter der Jugend
7. Vertreter der Schüler
1. Die Aufgaben der Abteilungsführung ergeben sich aus der Satzung.
2. Auf schriftlichen Antrag von einem Drittel der Ausschussmitglieder muss innerhalb 8 Tagen eine Ausschusssitzung einberufen werden.
3. Sitzungen der einzelnen Abteilungen beruft in der Regel deren Abteilungsleiter ein. Der 1. Vorsitzende hat das Recht an allen Sitzungen teilzunehmen. Er kann Beschlüsse der Abteilungen, soweit sie den Gesamtverein schädigen, aussetzen und diese dem Vereinsausschuss zur nochmaligen Beschlussfassung innerhalb von 8 Tagen vorlegen.
1. Die Mitgliederversammlung wird von den Mitgliedern über 18 Jahre gebildet. Sie ist das oberste Organ des Vereins.
2. Die ordentliche Mitgliederjahresversammlung findet jeweils im 1. Quartal des folgenden Jahres statt.
3. Sie hat folgende Aufgaben:
b. Bericht des Schriftführers
d. Bericht der Abteilungsleiter
e. Bericht des Gesamtjugendleiters
g. Wahl des Gesamtvorstandes und der zwei Rechnungsprüfer
h. Behandlung der auf der Tagesordnung anstehenden Punkte
4. Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind einzuberufen:
a. auf Verlangen einer Zweidrittelmehrheit des Gesamtvorstandes
b. auf unterschriftlichen Antrag von mindestens eines Fünftels der wahlberechtigten Mitglieder
5. Anträge zur Tagesordnung müssen mindestens 8 Tage vor der Versammlung beim 1. Vorstand schriftlich eingereicht werden.
6. Den Vorsitz der Mitgliederversammlung führt der Vereinsvorsitzende, bei dessen Verhinderung sein Stellvertreter.
7. Die Mitgliederversammlung ist bei ordnungsgemäßer Einberufung ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.
8. Die Beschlüsse werden mit Stimmenmehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt.
9. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Das Stimmrecht kann nicht übertragen werden.
10. Die Abstimmungen können per Akklamationen erfolgen. Auf Antrag bzw. wenn für die Wahl eines Vorstandsmitgliedes mehrere Vorschläge vorliegen, muss eine schriftliche Abstimmung durchgeführt werden.
11. Die Einberufung zu Mitgliederversammlungen wird rechtzeitig im Amtsblatt der Gemeinde Großmehring bekanntgegeben.
§ 12 Einnahmen-Ausgaben und Verwaltung
1. Die Einnahmen setzen sich zusammen aus den Aufnahmegebühren, den regelmäßigen Monatsbeiträgen der Mitglieder, den Überschüssen aus Veranstaltungen, den Abgaben und Leistungen der Abteilungen, den freiwilligen Spenden sowie den Einnahmen aus allen sportlichen Veranstaltungen.
3. Jede Abteilung soll nach Möglichkeit die entstehenden Unkosten durch Veranstaltungen usw. selbst decken. Diese sind vorher vom Gesamtvorstand zu genehmigen.
4. Vereinsintern wird festgelegt, dass der einzelvertretungsberechtigte 1., 2. oder 3. Vorstand ab der Summe von 500,00 € die Mehrheit der Gesamtvorstandschaft benötigt.
5. Den Abteilungen kann vom Gesamtvorstand eine eigene Kassenführung für normale bzw. Kleinausgaben zugestanden werden.
6. Für die einzelnen Abteilungen kann eine Sonderregelung getroffen werden.
§ 13 Pflichten des aktiven Mitgliedes
Es unterliegt des Weisungen seines Abteilungsleiters bzw. dessen Übungsleiters (Trainers). Aktive können vom Betreuer (Trainer) vom aktiven Sport für 14 Tage gesperrt werden, vom Abteilungsleiter bis zu 4 Wochen, vom Abteilungsausschuss bis zu 8 Wochen. Längere Sperren verfügt der Gesamtvorstand.
Der Betroffene hat jedoch die Möglichkeit, gegen diese Maßnahme Berufung beim TSV-Vorstand einzulegen. Dieser entscheidet dann mit dem Gesamtvorstand.
Die Kasse muss von ihnen mindestens einmal im Jahr rechnerisch und sachlich geprüft werden.
Über alle Mitgliederversammlungen, Vorstandsitzungen sowie Ausschusssitzungen ist Protokoll zu führen. Es ist vom Leitenden der Versammlung und dem Protokollführer zu unterzeichnen. Die Protokolle der Vorstandsitzungen sind jedes Mal vorzulegen.
Satzungsänderungen können nur auf einer Mitgliederversammlung mit Zweidrittelmehrheit der abgegebenen Stimmen beschlossen werden.
1. Das Vermögen des Vereins umfasst das gesamte Eigentum des Vereins einschließlich aller Abteilungen.
2. Löst sich eine Abteilung auf, so fällt deren Vermögen und Sportausrüstung an den Verein.
3. Die Auflösung des Vereins (unter 6 Mann) kann nur in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen werden.
4. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke, fällt das Vermögen des Vereins an die Gemeinde Großmehring. Der Vermögensempfänger, Gemeinde Großmehring, muss das vom Verein übertragene Vermögen unmittelbar und ausschließlich zu gemeinnützigen Zwecken verwenden.
Die Satzung wurde errichtet am 6. Januar 1974.
§ 19 Gerichtstand
Gerichtstand für alle Rechtsstreitigkeiten, auch zwischen dem Verein und seinen Mitgliedern, ist das für den Ort Großmehring zuständige Amtsgericht.
Die Nachträge vom 06. Januar 1975, 06. Januar 1978, 19. Januar 1986, 03. März 1996, 29. März 2008, 08. März 2009, 21. März 2010 und 05. März 2017 sind berücksichtigt.
Großmehring, 05.03.2017