Source: http://wiki.piratenpartei.de/Bundesparteitag_2010.2/Protokoll_2
Timestamp: 2014-04-16 04:12:41
Document Index: 36141136

Matched Legal Cases: ['BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE']

Bundesparteitag 2010.2/Protokoll 2 – Piratenwiki
Bundesparteitag 2010.2/Protokoll 2
< Bundesparteitag 2010.2
2010-11-21 09:52:21
Versammlungsleiter: Guten morgen. Erstmal Suchmeldung. Christian Jabusch, ist der schon da? Sebastian Jabusch, wenn den jemand sucht, dem seine Umfragezettel sind hier abgegeben worden, sie sind ???? Der nächste Gewinner ist die 84717, und dann bräuchte ich die GenSeks aller LVs.
Versammlungsleiter: Oder mindestens ein Vorstandsmitglied aus allen Landesverbänden.
2010-11-21 09:53:20
Versammlungsleiter: So, die nummern 84717, 84357 und 84631 auch die drei haben ihre Stimmumschläge hier, und da ist auch was drin - leider keine Barspenden - jedenfalls abholen.
2010-11-21 09:57:33
Versammlungsleiter: Und dann nochmal, der Sebastian Jabusch, ist der mittlerweile da. Ich habe hier einen ganzen Stapel Papier für ihn, totes Holz und so.
2010-11-21 09:59:06
Versammlungsleiter: Dennis.
2010-11-21 10:01:04
Versammlungsleiter: So. Einen wunderschönen guten Morgen, eine Minute nach zehn, genau anfangen wäre unpiratig, also Verspätung. Wir fangen an, bitte langsam zur Ruhe kommen.
Versammlungsleiter: Hier oben sind auch wieder alle. Protokollant haben wir auch schon, der schreibt schon fleißig. Ich hoffe, ihr seid gut zum schlafen gekommen.
GO-Antrag zur TO: Z15 und Z33 aus "Programmdebatte" sollen vorgezogen werden.
Ich beantrage die Anträge Z015 und Z033 aus der Untergruppe 2 (Redaktion des Parteiprogramms) des
Themenbereich Programmdebatte vorzuziehen und vor der weiteren Debatte über das Programm zu behandeln.
Begründung: Die Redaktionskomission, die bereits im Vorfeld zusammengestellt wurde, das sind 12 Leute, und die
wollen sich mit der redaktionellen Überarbeitung des GP bis zum nächsten BuPT beschäftigen und stilistische Mängel
bereinigen. Das ist der Antrag, dass die Redaktion das machen kann. Das sind Andreas Pittrich, Lena Rohrbach, Greshake,
Eberhard, Jens, Korbinian, Rene Heinrich, Martin Hase, Michael&#160;???? ich und ein Andreas aus NRW. Über den Antrag jetzt
abzustimmen, weil wir sonst in den sonstigen Anträgen untergehen würde.
Gegenrede formell.
Versammlungsleiter: Abstimmung.
Der Versammlungsleiter stellt fest, dass die Mehrheit der Anwesenden dafür ist.
Versammlungsleiter: Dann rufe ich jetzt den Antrag Z015 auf.
für die Initiatoren der LqFb-Initiative # 618
Der Bundesparteitag möge als sonstigen Antrag beschließen, der noch um die Namen der vorgeschlagenen Mitglieder für die Redaktionskommission zu ergänzen ist:
Zur Korrektur sprachlicher Fehler und zur stilistischen Angleichung des vom Parteitag geänderten Programms setzt der Bundesparteitag eine Redaktionskommission ein, der auch ein vom Bundesvorstand delegierter Pirat angehört. Der Redaktionskommission gehören an: Andi_nRw, Andreas Pittrich (rhotep), Arte povera, Bastian (Bastian), Bastian Greshake (gedankenstücke), Eberhard Zastrau (etz_B), Jens-W. Schicke (drahflow), Julia Schramm
(laprintemps), Korbinian Polk, LordSnow, Maha, Michael Barck (Piratenschaf), Michael Gugel (mchlpchl), Paul Meyer-Dunker (PMD)
Die antragstellenden Piraten sind in die Überarbeitung der von ihnen initiierten Passagen einzubeziehen. Die inhaltlichen Aussagen, die bereits vom Bundesparteitag beschlossen sind, müssen in der Bearbeitung vollständig erhalten bleiben.
Die antragstellenden Piraten haben ein Vetorecht, um das Ergebnis der Überarbeitung zu verhindern. Sollte es zu keiner Einigung kommen, wird der Originalentwurf unverändert in das Programm übernommen.«
Da jeder Pirat antragsberechtigt ist, sind stilistische Unterschiede nicht zu vermeiden. Dies führt zu einem recht inkonsistent wirkenden Grundsatzprogramm.
Auch grammatikalische und orthographische Fehler kommen vor, dürfen aber nach der jetzigen Regelung nicht ohne Änderungsantrag behoben werden.
Die Einsetzung einer Redaktionskommission scheint notwendig, um ein sprachlich einheitliches Ergebnis sicherzustellen und den Bundesvorstand von der damit verbundenen Detailarbeit zu entlasten.
Die Mitarbeit in der Redaktionskommission wurde ausgeschrieben:
http://wiki.piratenpartei.de/Benutzer:Etz/Redaktionskommission
https://lqfb.piratenpartei.de/pp/initiative/show/618.html
Anmerkung: Im Antrag ist kurz vermerkt, wer die Mitglieder der Redaktionskomission sind, und dass wir halt an Änderungen einstimmig das beschließen müssen. Und sonst gibt's nichts zu sagen.
Anmerkung: Hallo, ich muss das etwas relativieren. Die Redaktionskomission kann einen Vorschlag machen, der muss vom nächsten BuPT angenommen werden. Es ist also nicht so, dass Leute nochmal unser Programm umschreiben. Alles was dort verändert wird, wird dem BuPT nochmal vorgelegt. Also unproblematisch.
Anmerkung: Das Programm muss sowieso nochmal abgestimmt werden, also brauchen wir auch keinen Beschluss, dass ihr das machen dürft. Macht einfach.
Anmerkung: Es liegt mir schon daran, dass dieser Parteitag sich darüber klar wird, was mit dem was ???? existiert werden soll. Wenn wir das, was wir heute und gestern beschlossen haben genauer anguckten, werden wir feststellen, dass es unterschiedliche Qualitäten hat und dass ??? einen einheitlichen Sprachstil zu bringen. Ich finde es notwendig, dass es vom Parteitag gewollt wird. Deshalb dieser Antrag. ???? Um diese Aufgabe zu übernehmen hilft, es hindert niemanden daran, selber auch solche Initiativen zu starten. Aber ich möchte sehr gerne, dass wir dieses 14er Team hier damit betraut werden.
Anmerkung: Morgen. Frage zum Vorgehen: Viele Anträge wurden jetzt vom Jan aus dem LF übernommen, wie bezieht sich das mimt dem Veto-Recht für die Antragsteller. ??? In dem Antrag ist ein Vetorecht für den Antragsteller vorgesehen, wie wird das gehandhabt.
Anmerkung: Jan ist der Antragsteller, deswegen können wir hier in der Versammlung, das nur der Jan machen. ????
Anmerkung: Es ist selbstverständlich vorgesehen, dass diejenigen, die ursprünglich die Initiative gemacht haben, einbezogen werden - sofern wir sie identifizieren können. ???? Wer es ist. Insofern, wenn denn jemand über LF eine Initiative gestartet hat, würde ich mich darüber freuen, wenn sich der Originalinitiator zu erkennen gibt.
Anmerkung: Die Möglichkeit besteht ja durch Um- und Klarstellung von Beschlüssen die Bedeutung zu verändern. ???? Wenn es verschiedene Meinungen gibt, wie etwas darzustellen ist, sollen alle dargestellt werden. ??? Minderheitenmeinungen in der Komission auch vorgestellt werden.
Anmerkung: Es ist ja so gedacht, dass es Einstimmig sein muss - und es wird dem Parteitag nochmal vorgelegt. ???? Wenn die Überarbeitung abweicht, muss es ja nicht angenommen werden. Der nächste BuPT beschließt ja darüber, ob die Änderungen ok sind.
Anmerkung: Relativ einfache Frage: Wir sind eine Mitmachpartei. Mach einfach und bring dich ein. Warum vergeuden wir soviel Zeit, Formalien zu schaffen, die uns einengen. Wir haben den Anspruch, wir setzen was um, ???? wie bauen wir eine formale Bürokratie draußen rum ??? Einfach vorlegen ???´?
Versammlungsleiter: Suchmeldung: Acer Inspire 1, 19V 1.58 A Ladekabel wird gesucht, bitte beim Jupistand melden.
Anmerkung: Ich finde den Antrag wichtig, und dass die Leute die das machen legitimiert werden, Natürlich sind wir eine Mitmachpartei, aber meine Erfahrung ist, dass es oft Situationen gibt, wenn Leute etwas freiwillig machen, gesagt wird, wo hast du deine Legitimation her. ???? dass die nicht im stillen Kämmerlein sitzen ist doch klar. Wir können das alle diskutieren. Es geht nicht um Interpretationen, alle Vorschläge die die ausarbeiten, werden auf dem nächsten BuPT vorgestellt werden. ???? Du pimmelst mich von der Seite schräg an, ich steh am Mikro, tja ist blöd, ??? Also Leute es ist klar, wir können es einfach beschließen, ???? oder lassen es sein, fertig ist der Lack.
GO-Antrag auf Schließung der Rednerliste, formelle Gegenrede.
Versammlungsleiter: Redner bitte anstellen.
Versammlungsleiter: 3, 2, 1, die Liste ist geschlossen.
Anmerkung: Ausgehend von der piratigen Annahme, dass Demokratie von Schwarmintelligenz lebt, woher nimmt die Redaktionskomission die ??? als der BuPT in seiner allumfassenden Weisheit?
Anmerkung: Ich bin dafür, dass die Sachen noch überarbeitet werden. Der eine schreibt "dass", der andere "daß". Woran ich mich störe, ist, dass nicht explizit steht, dass es dem nächsten BuPT vorgelegt wird. ???? Da sieht es erstmal so aus. Jaja... Was steht hier so schön. "Haben ein Vetorecht, sollte es nicht ???" ich weiß nicht, ob man den noch ändern kann. ???
Anmerkung: Ich bin froh, dass wir die AG Rat Zeiten hinter uns haben, wo Leute versuchen uns zu sagen, wie wir arbeiten sollen. ???? Wo sich 14 Leute finden, die jetzt etwas vorantreiben wollen, macht's gut, aber lasst andere auch teilhaben. ??? Und nicht wir suchen Leute, die etwas machen, macht ein Pad, wenn niemand anders mitarbeitet ist es halt so. ???? Machts!
Der Versammlungsleiter stellt fest, dass die Mehrheit der Anwesenden dagegen ist.
Anmerkung: Ich höre immer nur, wir wollen alle mitmachen. Macht es. Immer wenn die Arbeit ansteht, ist keine Sau da.
Anmerkung: Hier wurde gesagt, die Leute seien bekannt, und diesen Leuten sollte diese Versammlung Vertrauen entgegen bringen. Ich fände es angebracht, wenn hier Leute sind, die Vertrauen haben wollen, wenn die Leute sich vorstellen, wer denn hier Vertrauen in Anspruch nehmen will. Und ???? die allgemein akzeptiert sind, und nicht irgendwelche Kritischen Personen ????
Anmerkung: Zur Zusammensetzung: Das ist öffentlich ausgeschrieben worden, die Leute haben sich gemeldet, es ist im Wiki gewesen, es ist öffentlich gewesen. ???? IM Vorhinein war die Überlegung, eine Gruppe zusammenzustellen, die sich verpflichten, dass dann auch wirklich zu tun. ???? Gravierende Rechtschreib- oder Syntaxfehler, was einfach peinlich ist. ??? Dass die Leute sich verpflichten, das auch zu machen. ??? Das ist die Idee dahinter. Was vorgestellt wird, ist einfach nur, ??? die Mitglieder stehen ja im Antrag um es dem Parteitag vorzustellen: Das ist der Plan. ??? Würde mich sehr freuen, wenn die Zustimmung dafür uns gegeben würde.
Versammlungsleiter: Kommen wir zur Abstimmung von Z015.
Versammlungsleiter: Dann Z033.
Programmanträge stilistsch und redaktionell bearbeitbar
Orignalautor des Antrags: Siehe https://lqfb.piratenpartei.de/pp/initiative/show/492.html
sonstiger Parteitagsbeschluss
Der Parteitag beschließt, dass angenommene Programmanträge nachträglich vom jeweiligen Gliederungsvorstand oder von durch diesen delegierten Personen stilistisch und redaktionell angepasst werden dürfen.
Dabei müssen alle Aussagen des ursprünglichen Antrags erhalten bleiben.
Die Antragsteller_Innen erhalten ein Vetorecht gegen die Übernahme des Bearbeitungsergebnisses ins Programm. In diesem Fall können weitere Bearbeitungsvorschläge erstellt werden bis Antragsteller_Innen und Bearbeitungsteam zu einer Übereinkunft kommen oder durch Anweisung der Antragsteller_Innen die abgestimmte unmodifizierte Version übernommen werden.
Da in der Piratenpartei Jede bzw. Jeder einen Antrag einreichen kann, sind stilistische Unterschiede nicht zu vermeiden. Dies führt zu einem recht inkonsistent wirkenden Grundsatzprogramm. Auch grammatikalische und orthographische Fehler sind ärgerlich, dürfen aber nach der jetzigen Regelung nicht ohne Änderungsantrag behoben werden.
Durch die Annahme dieses Antrags kann auch noch nach Annahme eines Antrags eine Qualitätssicherung vorgenommen werden. Durch das Vetorecht wird sichergestellt, dass die ursprünglichen Aussagen eines Antrags nicht verloren gehen.
In Baden-Württemberg gibt es eine ähnliche Regelung bereits und es klappt recht gut - der LPT ist wesentliche einfacher, da nicht mehr über grammatikalische Probleme abgestimmt werden muss. Der Unterschied liegt darin, dass in BaWue ein gewähltes Gremium plus ein Vorstand die Änderungen vornimmt und kein Vetorecht besteht.
Als Initiator würde ich trotzdem an der von mir vorgeschlagenen Variante festhalten, vielleicht mag aber jemand eine Alternativinitiative starten?
DOS durch Vorstände
Kurzes Feedback zur Vermutung von Denial-of-Service-Attacken gegen die Partei durch GEWÄHLTE Vorstände: Geht's noch? Ihr wählt einen Vorstand und misstraut ihnen dann so sehr, dass ihr ihnen nicht zutraut die Ziele der Partei umzusetzen? Sorry, aber wenn ein Vorstand nicht möchte, dass etwas passiert, gibt es andere Wege als die Fertigstellung des Parteiprogramms zu verzögern. Im Übrigen möchte ich darauf hinweisen, dass das PDF die Beschlüsse von Bingen noch nicht enthält (http://wiki.piratenpartei.de/Datei:Parteiprogramm_LaTeX.pdf) und der Antragstext "Freie Software" an der falschen Stelle auf der Webseite eingefügt wurde, wobei ich weiß, dass hier keine böse Absicht dahinter steckt sondern schlicht die Prio im Vorstand leider vor allem bei diesem Tool hier lag. Scheint aber in der Partei leider wirklich niemanden weiter zu interessieren.
Prinzipbedingt wird der Vorstand jedes Jahr neu gewählt, sollte sich bis dahin keine Einigung mit den Antragsteller_Innen herstellen lassen, so muss wohl jedes Mitglied selbst entscheiden, wie es ihre Stimme vergibt. So einfach ist das.
Vetorecht: Übernahme des unmodifizierten Antrags
Nachdem durch die letzten Änderung die klaren Aussagen dieses Antrags leider etwas flöten gingen, habe ich zur Klarstellung noch einen Nebensatz eingefügt, der die ursprüngliche Aussage des Antrags wieder klar herausstellt.
Es geht darum, dass ein "Tool" geschaffen wird, welches unbürokratisch Änderungen am Antragstext ermöglicht, wenn diese die Aussage des Antrags nicht verändern. Natürlich bezieht sich das Vetorecht darauf, dass die Antragsteller_Innen eine überarbeitete Version oder die Bearbeitung an sich ablehnen können. Daher stand auch bisher im Konjunktiv:
"In diesem Fall können weitere Bearbeitungsvorschläge erstellt werden bis Antragsteller_Innen und Bearbeitungsteam zu einer Übereinkunft kommen". Leider wurde das von einigen als "müssen" interpretiert, daher habe ich jetzt zur Klarstellung eben den Notausgang explizit daneben geschrieben.
https://lqfb.piratenpartei.de/pp/initiative/show/492.html
Versammlungsleiter: Ist der Jan da? Bitte stell den Antrag vor.
Versammlungsleiter: 84717, 84357, 84631 sind noch hier. Und dann wollte ich fragen... der Sebastian Jabusch ist der mittlerweile da.
Behrends: Der Antrag gehört zu einer Reihe, von Anträgen, die im LF eine Mehrheit hatten. Ich habe die Anträge eingebracht, damit die Möglichkeit ist, über die zu diskutieren. Ich habe mich nicht auf alle inhaltlich vorbereitet. Ich würde die jetzt auch zurückziehen. Aber wenn die jemand übernehmen will, wollte ich euch die Möglichkeit geben.
Versammlungsleiter: Dahinten will den schon jemand übernehmen.
2010-11-21 10:20:51
Versammlungsleiter: Frühsport, einmal durch die Halle. Ähm, Zuse ...
Versammlungsleiter: Hast du dein Ladekabel? Wir brauchen immer noch ein Ladekabel mit 1.53 A, und 19 V, also die junge Dame da vorne braucht ein Ladekabel für ihr Netbook. Da hinten Zuse, am Fenster.
Anmerkung: Ich bin der Originalantragsteller aus dem LF, eine vom BuPT zu bestimmende Komission soll sich um die redaktionelle Überarbeitung kümmern, da stehen halt keine Leute drin. Der steht im Prinzip in Konkurrenz zu Z015, der angenommen wurde. ???
2010-11-21 10:22:20
Versammlungsleiter: Ich muss die kurz lesen, Sekunde... Eigentlich ist das der selbe Wortlaut wie das andere, ohne Personen drin. Wer macht das dann?
Anmerkung: Die sollten hier bestimmt werden.
Versammlungsleiter: Das steht nicht im Antrag.
Anmerkung: Ich ziehe den Antrag zurück würde aber die Komission bitten, auch externe zuzulassen.
Versammlungsleiter: Übernimmt den jemand?
Versammlungsleiter: Nein. Dann kommen wir zur TO wieder.
Versammlungsleiter: Jetzt schwere Themen: Bildung und Wissenschaft.
Versammlungsleiter: Seite 8, ja, in meinem Büchlein. Bildung und Wissenschaft, wir machen ja nur GP-Anträge, drdrdr, da fangen wir an mit Antrag GP086.
Mehrsprachigkeit fördern durch den Ausbau bilingualer Kitas
Jan- Ulrich Franz
Mehrsprachigkeit fördern durch den Ausbau bilingualer Kitas!
Aktive Mehrsprachigkeit kann nur mit guten Konzepten gelingen, statt mit
Sprachenpotpourri.
Eines der Konzepte ist das der Immersion,
die erziehenden Menschen sprechen mit den Kindern in ihrer Muttersprache
und schaffen gezielte Sprachanlässe in diesen Sprachen.
Dazu gehört auch, dass im täglichen sozialen Miteinander die Sprachen
(gemäß der Immersion) gesprochen werden, dadurch lernen die Kinder die
Sprachen sinnhaft, mit Emotionen, in der Auseinandersetzung, im
täglichen Gebrauch und nicht als mit dem Leben nichts zu tun habende
Gute mehrsprachige Erziehung bedeutet auch, dass die Kinder lernen, sich
in den entsprechenden Kulturen zu bewegen, dazu gehören u.a. Feste,
Essgewohnheiten, Musik kulturelle Riten, unterschiedliche Weltanschauungen.
So macht (Sprachen)-Lernen Spaß.
Die Praxis hat gezeigt, dass das Angebot von zwei Sprachen in der
Kindergartenzeit sinnvoll und ausreichend ist, es werden dadurch die
neurophysiologischen Voraussetzung für leichteres Erlernen von
Fremdsprachen geschaffen.
Gerade bilinguale Kitas sollten die Möglichkeit haben, eigene Konzepte,
beruhend auf ihren je eigenen Gegebenheiten und Möglichkeiten und
Gegenwärtig scheint Bilingualität und frühkindlicher Fremdsprachenerwerb
im Trend zu liegen. Wir Piraten fordern vielfältige und weitergehende
Bildungsangebote in vorschulischer, außerschulischer und schulischer
Kinder müssen ganzheitlich gefördert werden!
Spracherwerb, sprachlicher und nichtsprachlicher Ausdruck, Ausprobieren
der künstlerischen Fähigkeiten, Motorik, Feinmotorik, Emotionen kennen,
erkennen und steuern lernen, kommunikative Stärken erwerben, die in
Medienkompetenz münden.
https://lqfb.piratenpartei.de/pp/initiative/show/830.html
Antrag für das Grundsatzprogramm Datum der letzten Änderung
Versammlungsleiter: Der Antragsteller bitte vor. Und was macht mein Laptop hier? Der sagt "Checking Battery State".
Anmerkung: Ahoi, mein Name ist Jan Ulrich Franz aus Berlin und ihr hört wenig von mir, außer wenn es um bilinguale Erziehung geht. Ich habe mich bemüht, die Grundlagen, die ich für eine Mehrsprachigkeit wichtig empfinde, zusammen zu tragen und würde mich freuen, wenn die PP im Bildungsbereich noch stärker Profil gewinnen können. ???? Und zum Schluss dem Antrag zustimmt. Vielen Dank.
Anmerkung: Frage: Ich finde das sieht eher nach einem Wahlprogrammpunkt aus. Wäre der Antragsteller bereit, den als GP zurückzuziehen und als WPA neu zu stellen?
Anmerkung: Für mein Gefühl ist das eher etwas grundsätzliches, aber wenn ihr den Antrag da gut aufgehoben seht. [Mehrere Redner]
Versammlungsleiter: Nein, GO-Anträge sind sofort zu behandeln Plätzchen.
Plätzchen: Ich hab die GO geschrieben.
Versammlungsleiter: Dann solltest du das wissen.
GO-Antrag auf Meinungsbild ob der Antrag eher ins GP oder WP gehört.
Versammlungsleiter: Das Meinungsbild ist eher für WP ausgegangen.
Anmerkung: Ich kann nicht versprechen ???? das ist einfach nichts der Antrag. Wir haben einen Antragstext, das ist EIN SATZ, die Begründung kommt nämlich nicht mit ins Programm. Ok, es ist noch nicht mal ein Satz, danke liebe Grammatikalnazis. Vom Inhalt nicht schlecht, aber bitte mach einen richtigen Antrag draus. ???? Da fehlt noch viel zu viel, wenn wir so einen Scheiß annehmen, das ist doch kein Wahlprogramm.
Versammlungsleiter: Bitte vorne rein sprechen.
Anmerkung: Frage: Im Bildungsbereich ist vor allem das Problem der Chancengleichheit. Ich wollte fragen, ob du bedacht hast, was mit Kindern, die schon 2 Sprachen haben, ???? das würde ich gerne wissen.
Versammlungsleiter: Ich würde euch kurz bitten die Diskussion am Bühnenrand - hallo da drüben - Dietmar - die Diskussion am Bühnenrand zu entfernen. Ich höre euch, aber dahinten. ???
Anmerkung: Ich bin ein bisschen unkonzentriert, weil es anscheinend ein formales Problem mit dem Antrag gibt. Gestern wurde gesagt, kurz und knackig ist schön, ??? und die Begründung, das wird ausführlicher gemacht, und inhaltlich will ich antworten: Ich bin Mitbegründer einer bilingualen Kita, und stelle fest, dass die Eltern ??? dass dieser Lebensentwurf von Anfang an stark bedroht wird. In unserer Kita werden 60% der Leute abgelehnt, von Anfang an ist es gefährdet, ein Kind bilingual groß werden zu lassen. ???? sozialisiert wird, groß wird. Und die Probleme kennen wir eigentlich im Bildungsbereich, wenn die Kinder ihre Muttersprache nicht richtig sprechen lernen. Und für alle Kinder muss es genügend Angebote geben, eine zweite Sprache in einem normalen Umfeld kennen zu lernen und zu leben. ???? sondern immer eng an Kultur gebunden ist. ??? Wenn es formal Schwierigkeiten gibt, mit dem Antrag, muss ich das hinnehmen.
Versammlungsleiter: Da du formale Probleme befürchtest, kann ich dir sagen, der kann so abgestimmt werden.
Versammlungsleiter: Jetzt zwei GO-Anträge für Meinungsbilder.
GO-Antrag auf Meinungsbild zum Antrag.
GO-Antrag auf Meinungsbild, der zweite, wird zurückgezogen.
Anmerkung: Nach dem Meinungsbild würde ich sagen, einfach abstimmen.
Anmerkung: Morgen. Ich bin auch persönlich betroffen, meine Kinder gehen au eine multilinguale Einrichtung, trilingual sogar, ??? allerdings dieser Antrag, so wie er gestellt ist, die Intention ist richtig, aber da fehlt ??? was ist mit Kindergarten, was ist mit Schulen, wenn wir sagen, wir wollen bilingual fördern, bitte alle und nicht nur Kitas.
Versammlungsleiter: Das war keine Frage.
Anmerkung: Das Thema ist wichtig genug, um dafür einen vernünftig durchformulierten Antrag zu stellen. Wir haben weltweit etwa 60% der Menschen die mehrsprachig sind. ??? Europa ist die Ausnahme. Ich selber komme aus Flensburg, wo es Mehrsprachigkeit gibt, Hoch, platt, dänisch, friesisch. ??? Und es gibt schulen und Kindergärten, die von den Minderheiten betrieben werden, und wo man schon Konzepte entwickelt hat, die funktionieren. Wo seit 1920 deutsche Schulen in Dänemark und dänische Schulen in Deutschland die Kinder ??? unterrichten. Ich empfehle, dass die Antragsteller sich mal etwas schlau machen, und die Erfahrungen von dort mit einarbeiten.
Versammlungsleiter: Es gibt bereits mehrere GO-Anträge auf Schließung der Rednerliste. Gegenreden? Ganz viele? Ahja, doch nicht? Gut dann abstimmen.
Versammlungsleiter: Liste ist zu, bitte Licht im Saal, dann kann ich besser auszählen. ??? DU hörst mir zu, hervorragend, ich würde euch bitten, dass wir mal ein bisschen Ruhe einkehren lassen, denn das Gemurmel wird schon ziemlich laut, ihr hört die Redner nicht, und ihr sollt ja auf der Basis der Beiträge abstimmen.
Veltens: Rheinland-Pfalz, es geht um das Thema Bilinguale Kindergartenerziehung, bisher haben wir nur private, die sind zu teuer für den Durchschnittsbürger. Wie ist das denn mit der Grundsicherung, damit man das finanzieren kann. ???? Dass wirklich Fachkräfte nur im Kindergarten tätig sein können, da ist viel mit verbunden ???
Versammlungsleiter: Wir haben hier oben alle megamäßig gefailt. Wir haben noch eine Redezeitbegrenzung von gestern drin.
Versammlungsleiter: Ich bitte euch zu beachten, wir müssen die Redezeit benutzen, es sind 90 Sekunden.
Anmerkung: Vielen Dank für die Anregungen, einiges kann ich gut annehmen, anderes nicht. Kita heißt Kindertagesstätte, das betrifft Kindergärten. Das Konzept ist nicht unbedingt teurer als in einer anderen Kita, es ist nur wichtig, dass Muttersprachler beider sprachen gleichviel beschäftigt werden. Also nur ganz normale Gehaltskosten wie überall anders. In Berlin sind die letzten beiden Kitajahre kostenfrei. ??? Wir in unserer Kita wir haben das.
Anmerkung: Ich bin Lehrer, zum einen wichtig halte ich das, dass Kinder in diesem Alter mit Fremdsprachen in Berührung kommen, das ist das alter in dem sie das am besten aufnehmen. Die Bezeichnung Kita wurde eingeführt, als die Kindergärten keinen Bildungsauftrag mehr hatten.
Versammlungsleiter: Manuel, Herr Neiß, den Unterschied zwischen Licht an und aus machen lernen wir dann noch später. Bitte Licht an, es ist zu dunkel.
Anmerkung: Was mir am Antrag nicht gefällt ist, dass bilinguale Kitas überhaupt keine Aussage geben, welche Sprachen sollen denn eigentlich gelernt werden. Und ich finde es wäre fatal, wenn auf einer Ebene stünde, ein Kindergarten mit Platt und Hochdeutsch, und auf der anderen Seite der Deutsch und Englisch macht.Ich finde, das sind zwei verschiedene Schuhe.
Anmerkung: Ich habe in diesem Antrag, die sog. ????sprachen nicht erwähnt, weil ich es schwierig finde. Jede Kita aufgrund des Bedarfs und Nachfrage der Eltern entscheiden kann, welche Sprachen sie anbieten will. ???? Ihr entscheidet gegen den Willen von Eltern, die diese Plätze suchen und suchen.
Versammlungsleiter: Abstimmung des Antrags.
Versammlungsleiter: Der Antrag hat die nötige 2/3 Mehrheit nicht erreicht.
Versammlungsleiter: Dann die nächsten beiden GP138 und GP137, die sind konkurrierend.
Versammlungsleiter: Wir fangen mit GP138 an, in der Reihenfolge steht das bei mir.
Koordinierte Vielfalt im Bildungsbereich fördern
Originalautor des Antrags: Siehe https://lqfb.piratenpartei.de/pp/initiative/show/1065.html
Die Piratenpartei Deutschland setzt sich für Vielfalt im Bildungswesen ein. Diese Vielfalt muss deutschlandweit (und womöglich darüber hinaus) koordiniert werden. Dabei sind die Betroffenen (Lehrer und Schüler) und andere Bildungsexperten einzubeziehen.
Da jeder Schüler anders ist, spielen im Bildungsbereich Vielfalt und Differenzierung eine wichtige Rolle. Allerdings muss diese Vielfalt zwischen den Bildungseinrichtungen koordiniert sein, damit ein Schulwechsel nicht zu einer unüberwindlichen Hürde wird. Dies geschieht durch den Staat, dem die Aufsicht über das Bildungswesen obliegt. Die Koordinierung muss allerdings über das einzelne Bundesland hinausgehen.
Der Antrag lässt bewusst offen, wie die Koordination erfolgt. Die Formulierung von Bildungsstandards ist ein Weg, aber nicht der einzige. Auch eine Koordination hinsichtlich der Inhalte (ohne Formulierung von Standards), der Methoden usw. ist wünschenswert. Die Infrastruktur für diese Koordination ist im Ansatz in den Schulbehörden schon vorhanden, muss aber noch ausgebaut werden, insbesondere wenn es darum geht, eine Koordination über die Bundesländer hinweg oder sogar europaweit durchzuführen.
https://lqfb.piratenpartei.de/pp/initiative/show/1065.html
Versammlungsleiter: Ich kann in der Zwischenzeit was singen, wenn ihr möchtet.
Diskussion auf der Bühne.
Versammlungsleiter: Ich erfahre gerade, der Alternativantrag, der GP137 ist zurückgezogen worden vom Antragsteller, will den jemand übernehmen. Das ist nicht der Fall. Dann haben wir nur noch GP138.
2010-11-21 10:42:06
Versammlungsleiter: Antragsteller wieder Jan Behrends. 138 ist Jan Behrends, 137 ist zurückgezogen.
Diskussion vor der Bühne.
Versammlungsleiter: Der Antrag GP138 ist ebenfalls zurückgezogen. Will den jemand übernehmen?
Rufe: Ich will GP137.
Versammlungsleiter: Es ist zu spät.
Rufe: Ich muss den Antrag doch erst finden.
Versammlungsleiter: Gregory, Ich kann lauter schreien als du.
Versammlungsleiter: Wir machen weiter mit GP138, der wurde übernommen.
Anmerkung: Ich habe den übernommen, es geht um Vielfalt im Bildungswesen. Wir haben u.a. starre Lehrpläne, was dem Bildungssystem sehr helfen würde, ist eine Vielfalt im Bildungswesen. Ich sehe kein Problem, was dem entgegen stehen würde, den in unser Programm aufzunehmen.
Versammlungsleiter: Dann Redebeiträge zu 138.
Anmerkung: Der Antrag ist zwar kurz und prägnant aber genauso inhaltslos. Da steht "Vielfalt", "Koordiniert" soll sich jeder denken was er will. Das gehört nicht ins Programm.
Anmerkung: Ich bin für eine Vielfalt im Bildungswesen, aber mir ist das hier auch zu unspezifisch. Man kann alles rein interpretieren. ???? Warum wir die Vielfalt wollen und in welche Richtung.
Anmerkung: Der Darstellung, dass es Inhaltslos sei, widerspreche ich. Es ist Vielfalt, also nicht bundesweit einheitlich, und es steht koordiniert drinnen, denn momentan ist es nur formal koordiniert, aber umziehen ist ein Problem. Da ist ein wichtiges Problem in diesen 3 Sätzen erkannt.
Anmerkung: Ich bin für den Antrag, denn dann können wir mit der Vielfalt auch endlich mal wieder körperliche Züchtigung einfuhren.
Anmerkung: Ich finde ihn nicht so wichtig, aber als Bitte: Lasst es uns nicht so machen, dass wir über jeden kleinen Antrag 20 Beiträge hatten. ??? Lasst es bleiben. 2, 3 reichen bei solchen Themen vollkommen aus, ehrlich.
Versammlungsleiter: Ich kenne nur das hier [arme oben] aber nicht das hier [wildes Gefuchtel]
Rufe: Meinungsbild.
Anmerkung: Ich fasse mich kurz: Ich hoffe ich kann die Sache rumreißen. Wir brauchen alternative Systeme dringend, aber wir wissen nicht, welche gut sind. Also können wir es nicht aufschreiben. ??? Wir wollen öffentliche Schulen, die nach alternativen Bildungsmethoden errichtet werden können, ohne sie zu behindern. Deswegen passt der gut ins GP. ???
Versammlungsleiter: Ich danke der Technik für das Licht, die 2/3 Mehrheit ist nicht erreicht.
Versammlungsleiter: Dann GP088.
Der Bundesparteitag möge folgenden Text als eigenständigen Unterpunkt des Programmpunktes "Bildung" in das Partiprogramm aufnehmen.
Gerechte und zeitgemäße Gestaltung der Ausbildungsförderung
Die staatliche Förderung der Ausbildung und des Studiums für sozial Schwächere stellt eine wichtige Maßnahme für die Unterstützung von Chancengleichheit und der allgemeinen Zugänglichkeit von Bildung in der Gesellschaft dar und sollte grundsätzlich ausgeweitet werden. In einer sich rapide verändernden Informationsgesellschaft erfordert jedoch allein schon die Dauer der Ausbildung eine Abkehrung von der Idee, dass Ausbildungsförderung durch den eigenen Dazuverdienst des Förderbeziehenden gemindert werden sollte. Zudem wird so der ursprüngliche Sinn der Ausbildungsförderung verfälscht, da die Schaffung finanzieller Anreize für Förderbeziehende, sich bis zum Ende der Ausbildung vom Arbeitsmarkt fernzuhalten, deren Chancen schmälert, anstatt diese zu verbessern.
Im Hinblick darauf müssen alternative Förderungsmöglichkeiten stärker in den Vordergrund gebracht werden, darunter einkommensunabhängige, langlaufende, unverzinsliche staatlich bereitgestellte Kredite für Studierende sowie Stipendiumsprogramme, welche nicht von den Einkommensverhältnissen, sondern von den im Studium erbrachten Leistungen abhängen. Begründung
Die Idee des BAFöGs ist es, Studierenden finanziell unter die Arme zu greifen, um ihnen ein Studium überhaupt zu ermöglichen. Dabei wird zur Feststellung der Bedürftigkeit das Einkommen der Eltern sowie das eigene Einkommen des Förderungsbeziehenden beachtet. Für das eigene Einkommen gibt es dabei einen Freibetrag (entspricht inetwa einem 400€-Job), wenn man etwas darüber hinaus verdient, geht es fast komplett in den Sand, da der entsprechende Betrag vom BAFöG abgezogen wird. Bei Praktikumsvergütungen wird sogar ab dem ersten verdientem Euro angerechnet. Hinzu kommt auch, dass diese Anrechnung rückwirkend verrechnet wird (beschränkt sich also nicht auf Streichung der Bafögleistungen in Zukunft, sondern erfordert eine Rückzahlung des bereits erhaltenen Betrags), es keinerlei Anspruch auf Ratenzahlung oder Stundung dieser Rückzahlung gibt und falls man die Rückzahlung nicht durchführen kann, kommen auch noch heftige Bußgelder (2500€) obendrauf. Im Endeffekt wird die Idee der Ausbildungsförderung so komplett auf den Kopf gestellt, da ein Studierender, der keine Unterstützung von den Eltern bekommt und auf alle verfügbaren Geldquellen angewiesen ist zu einem Armutsdasein verdonnert wird und aus eigener Kraft (Aufnahme eines Nebenjobs) dieses nicht beenden kann. Dazu kommt natürlich auch ein absolut falsches Signal, das dadurch gesendet wird - "Arbeiten ist blöd, wenn du arbeitest kriegst du eh weniger als wenn du nix tust" und die völlig fehlende Kulanz bezüglich Rückzahlungen sowie die Unmöglichkeit, das Förderungsverhältnis vorzeitig zu kündigen.
Der Antrag macht keinerlei Aussagen bezüglich der Höhe des BAFöGs; es geht lediglich darum, dass das BAFöG-System zu seiner eigenen Grundidee zurückkehrt, eine Förderung zu sein, anstatt Studierende finanziell zu belasten bzw. die Aufnahme einer bezahlten Tätigkeit vor Abschluss des Studiums unmöglich zu machen.
Diskussionen gab es vor Bingen in der archivierten Antragsfabrik
https://lqfb.piratenpartei.de/pp/initiative/show/1247.html
http://wiki.piratenpartei.de/Antragsfabrik/Ausbildungsf%C3%B6rderung_%28neu%29
Versammlungsleiter: Da sich gerade beschwert wurde, Gregory, hast du den Antrag gefunden? Gregory hat ihn gefunden, also können wir loslegen.
Anmerkung: Der Antrag handelt von einer Positionierung im Bereich der Ausbildungsförderung. Er zielt darauf ab, dass das System in Deutschland umgestellt wird. Momentan ist der groß der Forderung für finanziell ??? und zwar nicht nur am Einkommen der Eltern sondern am Einkommen der studierenden selber. Quasi vom staat für die Menschen, die zur Finanzierung ihres Studiums gebrauchen können. Es wird vermittelt: Wir zahlen dir zwar Förderung, aber geh' bloß nicht arbeiten. ??? Das geht in die komplett verkehrte Richtung. ??? Es werden schlechter gestellte Studierende zu einem Armutsdasein verdonnert, was eigentlich verhindert werden soll. ??? Diese Grundidee kann vielleicht richtig gewesen sein, als die Arbeitswelt weitgehend unflexibel war, erst Studium, dann Arbeit. ??? Dass man mit der Arbeit weit vor dem Abschluss des Studiums anfängt und dass soll nicht durch die Systeme der Förderung behindert werden, und das gleiche gilt auch für andere Ausbildungsarten. ??? Der Antrag will wieder die Gerechtigkeit der Förderung herstellen.
Versammlungsleiter: Mal ganz kurz: Wenn ich z.B. aufrufe, will den Antrag jemand übernehmen, und jemand "hier" sagt, das sehe ich nicht. Aufstehen, Hier rufen, deutlich. Irgendwer hält immer irgendeine karte hoch. Bitte macht euch eindeutig kenntlich für hier oben. Ich muss die ganze Versammlung überblicken, ein einfaches Handzeichen ist von hier oben nicht zu sehen. Aufstehen, sagen "Hier" und dann kann man das eindeutig sehen.
Versammlungsleiter: Das Ergebnis würde positiv ausfallen.
Versammlungsleiter: Weitere Redebeiträge.
Anmerkung: Am Ende dieses Antrags steht, dass Stunden über zinslose Kredite gefördert werden sollen, das ist eine Abkehr vom BaFög. ????
Anmerkung: Mit dem letzten Satz habe ich auch ein Problem. Diese Förderung soll nicht einkommensabhängig sein. Sondern von der Leistung des Studierenden abhängen. d.h. dass jemand der aufgrund des Elternhauses es nicht nötig hätte, trotzdem gefördert würde.
Anmerkung: 1. kein GP sondern Positionspapier. 2. Es ist in einem Kausalzusammenhang mit dem BGE zu sehen, alle diese Transferleistungen würden mit dem BGE ablehnen.
Anmerkung: Bafög war dafür gedacht gewesen, Chancengleichheit herzustellen. ??? Wenn man wenig zu viel verdient, bekommen die Kinder kein Bafög. Für Normalverdienende ist es gerade nicht mehr erreichbar. ???? 2. wer dazuverdient, bekommt es angerechnet, 3. ohne Geld wenig zeit, ???? Also dringend zustimmen.
Anmerkung: Den Antrag ablehnen und zwar natürlich. Wir haben gestern eine bedingungslose Sicherung beschlossen, und selbst wenn wir nur 450 EUR machen, hat man immer noch mehr Geld als die meisten heute.
Rufe: Jetzt geht's los.
Versammlungsleiter: GO-Anträge auf Schließung der Rednerliste müssen nicht schriftlich eingereicht werden.
Versammlungsleiter: 3, 2, 1, 0, wer nicht steht und nicht protestiert steht nicht auf der Rednerliste.
2010-11-21 10:56:04
Anmerkung: Mich stört der letzte Satz, weil - wollt ihr das hören? Weil ich immer noch finde, dass es bei den Finanzierung des Studiums Chancengleichheit geben sollte, und wenn dort leistungsabhängig steht ??? Die Schüler, die eh schon gute Voraussetzungen haben, bekommen dann die Stipendien ??? Wir brauchen Stipendien, die sich am Bedarf orientieren.
Anmerkung: Bafög heute ist nicht mehr so toll wie vor 20 Jahren. Aber der Lösungsvorschlag ist falsch. Auch ein zinsloser Kredit kann abschrecken und eine Förderung nach Leistung lehne ich ab.
GO-Antrag auf Begrenzung der Redezeit auf 60 Sekunden für diesen Antrag, Gegenrede formell.
Versammlungsleiter: Bleibt doch mal oben. Der GO-Antrag ist angenommen.
Anmerkung: Jemand sagt, wir hätten gestern der Bedingungslosen Grundsicherung zugestimmt, wir haben nicht die bedingungslosen Grundsicherung beschlossen, sondern was anderes. "Die Förderung darf nicht einkommensabhängig sein" ???? Heißt das nicht, dass er auch an das Geld der reichen Eltern kommt.
Anmerkung: Wir stimmen hier über ein Grundsatzprogramm ab. Wer ihn gelesen hat, da steht "dass wenn man Bafög bekommt, es angerechnet bekommt" wenn wir das nicht machen würden, wäre subventionierte Arbeitsleistung. ???? Das sehen wir alle ein, aber in diesem Antrag steht Müll drinne, das muss euch bewusst sein.
Anmerkung: Ich dachte immer, dass Piraten für eine freie Bildung und freien Zugang stehen. alles dieses enthält dieser Antrag nicht. Also bitte einfach ablehnen.
Anmerkung: Zum letzten Satz. Ich bin Studentin. Ich werde komplett mit Bafög gefördert. Wenn man Gleichheit fordert, muss sie auch für Kinder reicher Eltern gelten muss. ??? Dass Kinder reicher Eltern auch die Möglichkeit haben, unabhängig von den Eltern zu leben und studieren.
Anmerkung: Und kann nicht anders, als auf die Sache mit dem BGE zu antworten. Ich finde es unerträglich, was die religiösen BGE-Fundis hier machen, und versuchen damit andere Anträge zu verhindern. ????
Anmerkung: BGE, wir haben noch kein BGE beschlossen, also ist es eine Übergangslösung, was das Bafög angeht, es kann nicht sein, dass es Einkommensabhängig ist, denn niemand wir seine Eltern verklagen, es sei denn es gibt schon Stress oder ???? die sich freies Wissen auf die Fahnen schreibt.
Anmerkung: Dieser Antrag beinhalten im Prinzip ein Bedingungslos. Bafög. Das soll ja für Studenten gelten und nicht für Leute die allen deswegen sich einschreiben. ???? In den letzten zwei Sätzen steht alles wichtige, und das ist gut.
Anmerkung: Es gibt viele Problem mit dem Bafög, Stipendien sind keine Lösung, und das komplett einkommensunabhängige finde ich problematisch, wenn die Eltern helfen können sollen sie helfen. ???? 50% der Stipendien werden an die Oberschicht vergeben, das kann man momentan als soziales knicken. Auch das Bafög hängt nicht direkt von den Studienleistungen ab, aber es gibt einen Leistungsnachweis, ??? da gab es nicht nach noten, aber es werden nur die gefördert, die normal studieren. ???
Anmerkung: Zwei Punkte: Wenn ich gewusst hätte, wozu dieser Grundsicherungsantrag gestern Abend mißbraucht werden kann, hätte ich dem nicht zugestimmt. ??? Wir wollen Kinder und STUDENTEN ZU SELBSTSTÄNDIGEN MENSCHEN ERZIEHEN, MIT WELCHEM RECHT LASSEN WIR SIE IN ABHÄNGIGKEIT VON IHREN ELTERN.
GO-Antrag auf Meinungsbild zu dem Antrag von Gestern: Wer ist der Meinung, dass wir gestern BGE beschlossen haben und wer meint, dass wir etwas anderes ???
Versammlungsleiter: Das Meinungsbild geht negativ aus.
Anmerkung: Ich bin auch der Meinung, wir haben gestern eine Abkehr von HartzIV beschlossen, eine Abkehr von Bürokratie ???? genau das gleiche sollten wir beim Bafög auch zu machen. ???? Geld zu bekommen, Bürokratie abbauen genau das ist das Thema, gestern für Sozialhilfe heute für Studenten.
Anmerkung: Ich kann nicht zustimmen. Im Mittelteil: Entweder man studiert oder man arbeitet. Dieses Problem der Anrechenbarkeit der Arbeit ist eine Angelegenheit, die so nicht gelöst werden kann. ???? Aber uneingeschränkt die Arbeit anzuerkennen, kann dazu führen, dass es Scheinstudenten gibt, die in Wirklichkeit nur arbeiten.
Anmerkung: Alle, die sich am letzten Satz aufgehängt haben, da steht nicht, dass das jetzige Bafög abgeschafft oder gemindert werden soll. Es steht auch nicht drin, dass die dort gelisteten Formen abschließend sind, dort steht "darunter". Also nicht meinen, der Antrag hieße Bafög abschaffen, nur leistungsabhängige Stipendien Die Idee, entweder man studiert oder man arbeitet, das ist ja gerade das unzeitgemäße.
Versammlungsleiter: Abstimmung zum Antrag.
Versammlungsleiter: Damit stelle ich fest: Die 2/3 Mehrheit ist nicht erreicht.
Rufe: Positionspapier?
Versammlungsleiter: Möchte der Antragsteller den als Positionspapier einreichen?
Anmerkung: Ja.
Versammlungsleiter: Dann stimmen wir über den Antrag als Positionspapier ab.
Versammlungsleiter: Ich hab auch den GO-Antrag, ich hab's gesehen, ich will sagen: Wir brauchen für ein Positionspapier keine 2/3.
GO-Antrag auf Aufzählung, formelle Gegenrede.
Versammlungsleiter: Dann GP144.
Medienkompetenz gesellschaftsweit fördern
Medienkompetenz ist Kernkompetenz menschlicher Kommunikation.
Sie ist fächerübergreifend für den Schulbereich zu entwickeln. Medienkompetenz tangiert alle Lebensbereiche und ist entsprechend im Parteiprogramm als Kernkompetenzmodell für Erziehung, Schule, und Soziales in allen gesellschaftlichen Bildungsangeboten thematisch mit zu berücksichtigen. Zielsetzung:
"Fächerübergreifende Vermittlung von Medienkompetenz in allen Bildungs- und Erziehungsbereichen"
"Neues Fach "Medienverantwortung"
"Medienkompetenz ist als neues Fach in der Lehrerausbildung verpflichtend."
"Medienkompetenz als Aufklärungsangebot in allen gesellschaftlichen Lehrangeboten, VHS. Akademien etc. für den Erwerb allgemeinbildender Qualifikationen anbieten"
"Medienkompetent in die Aufklärungskampangnen der öffentlich-rechtlichen Sender mit aufnehmen"
Verantwortungsbewusster und kompetenter Umgang mit Medien ist wichtiger Bestandteil des täglichen Lebens und muss dementsprechend im gesamten Leben bereits von Anfang an und somit auch in Elternhaus, KIGA und in der Schule vermittelt werden.
Medienkompetenz spielt im demokratischen Prozess für den Bürger eine bedeutende Rolle. Doch die Vermittlung von Inhalten wie Chancen, Risiken, Bedienung, Bedeutung von Datenschutz und die Eröffnung von Möglichkeiten zur Selbstbildung kommt in der Bildungslandschaft Deutschlands zu kurz. Neben der gesellschaftlichen, und schulisch, -fächerübergreifenden Berücksichtigung von Medienkompetenz, kommt der Vermittlung von Medienhandeln in diversen schulischen Fachbereichen aber auch eine besondere Bedeutung der Vermittlung sowohl von Lerninhalten zum Fachbereich, als auch zum kompetenten Umgang mit Informationen zu. Daher muss auch ein neues Fach "Medienkompetenz" sowohl an Schulen, als auch in der Lehrerausbildung etabliert werden und fächerübergreifende Inhalte zu Medienkompetenz muss entsprechend in den Curricula verankert werden.
So wird gewährlleistet, dass Medien- und Informationskompetenz - nicht nur im Internet - in den Mittelpunkt gestellt wird, sondern Medienkompetenz als Kulturfertigkeit und Grundlage der Denmokratie realisiert werden kann.
<a href="http://www.bildungsserver.de/zeigen.html?seite=2924">Medienkompetenz auf dem Deutschen Bildungsserver</a>
<a href="http://www.mpfs.de/">Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest</a>
Handbuch Medien: Medienkompetenz (1999): hrsg. v. Dieter Baacke u.a., Bundeszentrale für politische Bildung 1999 <a href="http://www.hgb-leipzig.de/ARTNINE/competence/lit.html">weiterführende Links zur Medienkompetenz Uni Leipzig</a>
<a href="http://www.teachsam.de/medien/medienpaed/medienpaed_erz_3_1_3_3_2_4.htm">Grafik zum Medienkompetenzmodell nach Baacke 1999</a>
<a href="http://www.kopaed.de/kopaedshop/index.php?PRODUCT_ID=541">Internet und Bildungschancen Schäfer, kopaed 2007</a>
<a href="http://www.produktive-medienarbeit.de/ressourcen/bibliothek/fachartikel/thiele_anmerkungen.shtml">Produktive Medienarbeit "Thiele" PROMPT 2004</a>
<a href="http://www.media.nrw.de/media2/site/index.php?id=739">"medi@ NRW" Lässt sich Medienkompetenz messen?</a> (aus der Expertenkommission der Staatskanzlei NRW)
<a href="http://www.kmk.org/fileadmin/veroeffentlichungen_beschluesse/2004/2004_12_16-Bildungsstandards-Konzeption-Entwicklung.pdf">KMK 2004 zu bundesweiten Bildungsstandards</a>
<a href="http://www.google.de/url?sa=t&source=web&ct=res&cd=3&ved=0CBYQFjAC&url=http%3A%2F%2Fwww.skriptenforum.net%2Fimages%2Ff%2Ffa%2FZusammenfassung_Oerter-Teil1.doc&ei=LVq3S-j1OZuJOKCRjFM&usg=AFQjCNHaLuvJ4O2lRA5HPNyvW_CAFzYmdw&sig2=tgIUi8xJaqTHJ-Eh56a6DA">Modellvergleiche zu Lern- und Spieltheorie aus Oerter, Montada</a>
Entwicklungspsychologie. Ein Lehrbuch , von Rolf Oerter (Autor), Leo Montada (Autor) , Verlag: BeltzPVU; Auflage: 5., vollst. überarb. A. (2002), ISBN-10: 3621274790
<a href="http://gmkpb.de/bibliothek/rezension_six_07.html">Förderung von Medienkompetenz im Kindergarten, Modellprojekt Berlin Projektbericht GMK</a>
<a href="http://www.keine-bildung-ohne-medien.de/">Medienpädagogisches Manifest -Keine Bildung ohne Medien- GMK</a>
<a href="http://gmkpb.de/materialien.html">Quellen und Materialien der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur</a>
https://lqfb.piratenpartei.de/pp/initiative/show/388.html
http://wiki.piratenpartei.de/Antragsfabrik/Bildung/Medienkompetenz_gesellschaftsweit_f%C3%B6rdern
Versammlungsleiter: Genau. Ad-Hoc Netzwerke stören das örtliche WLan und mein Mikro, man sollte auf ... den hast du mir nicht gegeben ... das ist der jetzt ... gut ... wir machen weiter mit GP144, dazu gibt es konkurrierend GP093.
Bildung 08
Dem Programm wird unter "Bildung" folgendes hinzugefügt:
Das Finden, Verstehen, Bewerten und Verbreiten von Informationen in
unterschiedlichsten Darstellungen wird in Zukunft immer wichtiger. Die
Menge der frei verfügbaren Information ist bereits seit einigen Jahren
größer, als sie ein einzelner Mensch vernünftig verarbeiten kann.
Dementsprechend kommt der halbautomatischen Auswahl von Information -
und dadurch dem Verständnis derselben - eine zunehmende Bedeutung zu.
Das Verständnis der gefundenen Information wird einerseits durch die
größere kulturelle Entfernung zu einigen der Autoren erschwert,
gleichzeitig ergibt sich durch schnelle und umfangreiche
Online-Nachschlagewerke die Möglichkeit, unbekannte Termini in
Sekundenbruchteilen nachzuschlagen. Ein immer größerer Teil des zum
Verständnis nötigen Wissens wird also nicht durch Allgemeinbildung
geliefert, sondern bei Bedarf erworben.
Der Bewertung von Informationen kommt in einer Zeit, da die Verbreitung
derselben faktisch kostenlos ist, eine große Bedeutung zu. Jede fähige
Interessengruppe ist bemüht, ihre eigene Sicht der Welt auf so vielen
Informationskanälen wie möglich zu verbreiten. Durch die
vernachlässigbaren Kosten gelingt dies in einem viel größeren Maße als
früher. Gleichzeitig wandelt sich die klassische journalistische
Medienlandschaft, so dass einige der Aufgaben, die früher von
professionellen Journalisten erledigt wurden, nun von jedem einzelnen
Leser geleistet werden müssen. Noch dazu kommt, dass die natürliche
Heuristik, einigen Darreichungsformen von Informationen mehr zu
vertrauen als anderen, inzwischen durch Fortschritte in der Bild- und
Videobearbeitung fast nutzlos geworden ist. Die (Werbe-)Psychologie
arbeitet aktiv daran, Menschen auch unterbewusst zu beeinflussen. Hier
muss Medienkompetenz auch für Musik sowie olfaktorische Reize geübt werden.
GO-Antrag auf Änderung der TO, dass GP093 konkurrierend zu GP144 behandelt wird, formelle Gegenrede.
Versammlungsleiter: Wir haben GP144, und wir haben GP093, das geht auch um Medienkompetenz in der Bildung. Damit während die konkurrierend, darauf zielt der GO-Antrag hin.
Versammlungsleiter: Dann fangen wir mit GP144 an.
Anmerkung: Ich bin nicht der Antragsteller für GP144, die Antragstellerin ist krankheitsbedingt verhindert. Es geht im Antrag darum, Medienkompetenz als Lehrfach an den Schulen zu integrieren. ??? Und Fächerübergreifend in die curricula aufzunehmen, weil Medienkompetenz etwas ist, was unsere Kinder einfach brauchen. ???? Sie müssen lernen, mit Zeitungen umzugehen, wo sie weitere Informationen finden ???
Versammlungsleiter: Also, wir haben jetzt einen GO-Antrag auf Pause von 3 Minuten, zum durchlesen der konkurrierenden Anträge. Dazu kurz: Wir werden erst beide Anträge vorstellen, bevor was anderes kommt. ES gibt formelle Gegenreden. Also Abstimmen.
GO-Antrag auf 3 Minuten Pause.
Versammlungsleiter: Wir gehen weiter mit Vorstellung des GP093, dann zu beiden die Fragerunde.
Anmerkung: Der Antrag GP093 ist eingereicht worden, der stammt aus einem NDS-Positionspapier, das etwa 95% Zustimmung bekommen hat. ??? Es ist so, dass die Medienkompetenz erläutert wird, die Begründung der Wichtigkeit, und eine ???? Es ist definitiv nicht so, dass GP093 Medienkompetenz als eigenes Schulfach fordert, sie soll sich über alle Schulfächer ausbreiten.
Versammlungsleiter: Dann ist die Diskussion eröffnet.
GO-Antrag auf Meinungsbild, wer welchen Antrag bevorzugt, Grün für GP144, rot für GP093.
Versammlungsleiter: Es würde für den 093 eine Tendenz geben.
GO-Antrag auf Meinungsbild zu GP093.
Versammlungsleiter: Das Meinungsbild würde positiv ausgehen.
Versammlungsleiter: Der 144, wer hat denn den eingereicht? Wenn er dich als Vertreter bestimmt hat, kannst du den zurückziehen.
Anmerkung: Ich bin mir nicht sicher, ob ich es dürfte, aber ich würde den 144 zurückziehen und darum bitten, Medienkompetenz nicht als Schulfach anzunehmen. ???
Versammlungsleiter: Als du Mitantragsteller bist, darfst du das. Will den jemand übernehmen.
Anmerkung: Ich finde den großen Unterschied kennen wir jetzt. Einmal als Schulfach, einmal generell. Das zweite ist viel wichtiger. ??? Deswegen ein eigenes Schulfach nicht, und GP093 ist der sinnvolle.
GO-Anträge auf Schließung der Rednerliste, keine Gegenrede.
Versammlungsleiter: Du hast den Antrag erstmal nur übernommen, der wurde schon vorgestellt.
Versammlungsleiter: Die Rednerliste ist geschlossen.
Anmerkung: Ich halte beide Anträge für sinnvoll, ich habe den 144 übernommen, um ihn als Grundsatzprogramm zurückzuziehen und ihn als Positionspapier einstellen kann. Dass es in jedem Fach stattfinden kann, halte ich für falsch. ???? die Grundlagen erstmal vermittelt bekommen, dass Grundkenntnisse erstmal vermittelt werden, dass funktioniert nicht in jedem Fach. ??? Ich unterrichte das, Es geht nicht. ??? dass muss in einem eigenen Fach stattfinden, das funktioniert nur mit Lehrern, die die Informationstechnik wirklich beherrscht. ??? Deshalb, mein Wunsch so zu verfahren.
Versammlungsleiter: Also du ziehst den Antrag zurück und reichst ihn als Positionspapier ein? Möchte den jemand übernehmen? Das ist nicht der Fall. Also ist er ein Positionspapier. Wir werden beide Anträge diskutieren, und dann die Abstimmungen danach machen. Und Uhrbach und Jannsen bitte auf die Zeit achten.
Anmerkung: Ich bin gegen beide Anträge. Weil sie sehr stark in die Bildungshoheit der Länder eingreift. z.B. sind die Anträge inkompatibel mit den Beschlüssen aus dem LV Berlin. ???? Ich möchte mich auch gegen 039 aussprechen, weil wir die Medienkompetenz gestern schon beschlossen haben, und wenn wir so einen großen Block in das GP schreiben, wir das sehr viel, und sehr viel weniger elegant. ???? Dann legen wir damit einen zu einseitigen Fokus. ??? in Kapitel 7 beschlossen.
Versammlungsleiter: Du bist jetzt dran. Achso, du stehst nicht auf der Rednerliste?
Anmerkung: Bildung ist klar Ländersache, wir können hier aber trotzdem einen Grundsatz abstimmen. ??? Ich kenne genug Lehrer, Geschichtslehrer üblicherweise, die noch die IT gemacht habe, die jetzt IT im Geschichtsunterricht machen sollen. Völliger Käse. Eigenes Fach ja, aber es muss integriert werden. Eine Frage: Hier wird auch gefordert, dass man Geruch übt, was ist da die Zielsetzung?
Anmerkung: Das gibt das sogenannte Neuromarketing, was immer stärker wird, das versucht über biologische Schlüsselreize unterbewusste Beeinflussung versucht. Und die Erwähnung von olfaktorisch zeigt, das Medienkompetenz nicht nur IT bedeutet, man kann visuell, auditiv oder auch olfaktorisch aufnehmen.
Anmerkung: Frage: Vieles ist ja Landespolitik. Ich hätte gerne ein Meinungsbild, ob Punkte, die in Landespolitik gehen, auf Bundesebene als Positionspapier angenommen werden sollen.
Anmerkung: Ich bitte den Antrag der nicht das Fach betrifft anzunehmen und das andere abzulehnen. Medienkompetenz ist viel mehr als Informatik. Fachübergreifend bedeutet, dass es alles einschließt. Das fängt in der Grundschule an. ??? Und das ist alles was ich sagen wollte.
Anmerkung: Der 144er verstößt gegen das GG, positiv ist, dass auch die öffentlich rechtlichen kritisch gesehen werden.
Anmerkung: Ich kann die Stelle, wo er gegen das GG verstößt, nicht finden. Ich bitte darum, es als Positionspapier anzunehmen, es muss jetzt nicht jedes Land nach diesem Positionspapier verfahren, aber es ist für mich auch wichtig, dass etwas in die Lehrerausbildung geht ???? überhaupt keine Ahnung haben und das sind junge Leute, da muss sehr viel passieren.
Anmerkung: 1. Medienkompetenz gehört definitiv im Bereich Bildung, was wollen wir damit machen, außer Lernen. Wer glaubt, dass Bildung reine Ländersache ist, unterliegt einem Irrtum. ??? z.B. beim Hochschulförderungsprogramm Informatik kann der Bund fördern eingreifen. Und nichts anderes fordern wir hier.
Versammlungsleiter: Da die Anträge nicht mehr konkurrierend sind, kommen wir jetzt zur Abstimmung. Zuerst das Positionspapier 144...
Rufe: Andersrum.
Versammlungsleiter: Das ist die Reihenfolge der Anträge. Ich habe zuerst 144 dann 093 aufgerufen, und in dieser Reihenfolge werden wir das auch abstimmen.
Versammlungsleiter: Macht nochmal die Stimmkarten runter. Die sind nicht mehr konkurrierend, ???? was jetzt ein Positionspapier ist, stand die ganze Zeit zuerst zur Verhandlung, also erst 144 dann GP093.
GO-Antrag auf Änderung der Abstimmungsreihenfolge, genau andersrum.
Rufe: Auszählen.
2010-11-21 11:28:45
Versammlungsleiter: Damit wäre der GO-Antrag abgelehnt. Das war definitiv mehr rot.
Versammlungsleiter: Dann Abstimmung GP144 als PosPap.
Versammlungsleiter: Damit wäre der Antrag abgelehnt.
Versammlungsleiter: Dann GP093 als GPA.
Versammlungsleiter: Damit ist die 2/3 Mehrheit locker erreicht.
Versammlungsleiter: Kommen wir zu GP040.
Vielfältige Beteiligung der Gesellschaft am Bildungsprozess für Kinder und Erwachsene
Wir als Piraten sprechen uns für eine vielfältige Beteiligung der Gesellschaft am Bildungsprozess von Kindern und Erwachsenen aus. Auch und gerade die Schule ist ein wichtiger Ort dieses Prozesses, zumal sie sich zunehmend zum Lebensmittelpunkt der Kinder entwickelt. Die Schullaufbahn soll in lebenslanges Lernen münden. Um allen Kindern gute Bildungschancen gewährleisten zu können, möchten wir Schulen aktiv verbessern helfen und Kinder als Persönlichkeiten ganzheitlich fördern und unterstützen.
Ausgangspunkt, Begründung, Verhältnis zu anderen Initiativen werden aus der Liqid Feedback Initiative übernommen.
https://lqfb.piratenpartei.de/pp/initiative/show/837.html (erfolgreich)
Streichung von Erziehung
Bundesparteitag_2010.2/Antragskommission/Anträge_2010.2/2010-10-21_-_Streichung_Erziehung_im_Parteiprogamm
https://lqfb.piratenpartei.de/pp/initiative/show/412.html (unterlegen)
Versammlungsleiter: Und GP047 dazu konkurrierend.
Streichung Erziehung im Parteiprogamm
Im aktuellen Parteiprogramm findet sich im Abschnitt Bildung folgender
Trotz des staatlichen Bildungsauftrages soll die Erziehung in
Bildungseinrichtungen die Erziehung durch die Eltern nicht ersetzen. Zur
umfassenden Bildung gehört, dass sich beide Formen der Erziehung
gegenseitig ergänzen und fördern.
Ich beantrage diesen Satz zu streichen.
Bildungseinrichtungen haben, wie der Name schon sagt, zum
Ziel Bildung zu ermöglichen. Und genau dazu sollen sie da sein, nicht
mehr aber auch nicht weniger. Bildungseinrichtungen sind keine
Erziehungsanstalten. Und auch aus einem staatlichen Bildungsauftrag
ergibt sich nicht zwangsweise ein staatlicher Erziehungsauftrag.
Zur bevorzugten Alternative in LQFB: Er enthält sachliche Fehler in
Unkenntnis der Rechtslage in den Bundesländern. In der Begründung des
Gegenantrages steht u. a. "Im Grundgesetz gibt es das Bekenntnis zur
Würde des Menschen, zu den Menschenrechten und zur freien Entfaltung der
Persönlichkeit. Eine staatliche Schule, die sich dazu bekennt, hat also
auch einen Erziehungsauftrag."
Dieser Satz enthält allein mehrere Probleme: Zum einen werden Kinder
teilweise zwecks Bestrafung in die Ecke gestellt, vom Unterricht
ausgeschlossen etc. Diese Maßnahmen sind zum Teil mit der Würde des
Menschen nicht vereinbar! Ein Erziehungsauftrag widerspricht sogar der
freien Entfaltung der Persönlichkeit. Desweiteren (hierzu gibt es in
Kürze einen zweiten Antrag von mir)schränken gerade Schulgesetze der
Länder die Grundrechte von Kindern und Eltern teilweise erheblich ein
(Sollte im Sinne des Kindeswohl ein staatliches/gesellschaftliches
Eingreifen notwendig sein, kann dies über richterliche Einzelfallprüfung
jederzeit legitimiert werden).
Ein weitere Aspekt des Gegenantrages besteht darin, das er von
staatlichen Schulen spricht. Wenn staatlich Schulen meinen, einen
staatlichen Erziehungsauftrag zu haben, mag das ok sein. Solange es
genügen (!) alternativ Schulen gibt. Hier jedoch schwächelt sowohl unser
Land als auch die von mir beanstandete Formulierung im Programm, denn
dort wird diese Differenzierung nicht vorgenommen.
Und schließlich gipfelt die Gegeninitiative darin, das sie das Versagen
der Familienpolitik ("Wenn die Erziehungsberechtigen der Kinder voll
berufstätig sind, verbringt ein Kind nach der Schule, gelegentlich nur
ca. 2- 3 Stunden am Tag mit Ihnen. Diese Zeit ist dann auch häufig noch
mit Aufgaben zur Organisation des Alltags belegt. So kann manches Kind
von Glück reden, wenn es mit den Eltern 20 Min. täglich Gesprächszeit
hat.") als Grund dafür nimmt, diese (unnatürliche) Trennung der Kinder
vom Elternhaus auch noch institutionalisieren zu wollen.
https://lqfb.piratenpartei.de/pp/initiative/show/412.html (gegenüber i837 unterlegen)
GP040 - Vielfältige Beteiligung der Gesellschaft am Bildungsprozess für Kinder und Erwachsene
https://lqfb.piratenpartei.de/pp/initiative/show/837.html (gegenüber diesem Antrag erfolgreich)
Versammlungsleiter: Ich brauche erstmal Kaffee, schwarz heiß und lecker...
Versammlungsleiter: Das ist der Antrag vielfältige Beteiligung ??? Hört ihr mich jetzt? Sehr schön. der konkurrierend abgestimmt wird zu GP047.
2010-11-21 11:31:04
Versammlungsleiter: Ich bitte die beiden Antragsteller nach vorne zur Vorstellung.
Anmerkung: Mir wäre es wichtig, dass wir uns klar dafür aussprechen, dass Bildung im Parteiprogramm bleibt, weil es ganz ganz wichtig ist. Der Lebensmittelpunkt vieler Kinder verlagert sich in die Schule. Dort findet in Zukunft viel mehr statt. Die Kinder sehen ihre Eltern teilweise nur kurz am Tag. Wenn sie z.B. ein Frühmodul haben, geht das um 6 los, ein Spätmodul, dann bleiben sie bis 18 Uhr. Und im Gegensatz zum konkurrierenden Antrag bin ich nicht der Meinung, dass wer "Erziehung" im Parteiprogramm streichen sollten. ???? ich fürchte das der zu lang ist, um ihn euch vorzulesen. Wenn der konkurrierende Antrag keine Mehrheit finden würde, würde ich das auch als Positionspapier zur Verfugung stellen. Dieses hier ist nur GPA, weil der andere auch eins ist. ???
Versammlungsleiter: Dann bitte GP047 vorstellen, der Antragsteller ist nicht im Raum. Bist du Antragsteller da hinten?
Anmerkung: Nein, bin ich nicht. Antragsteller ist Steffen Thomas, der ist nicht da. Ich kann den aber vorstellen: Im aktuellen Parteiprogramm findet sich: "Trotz des staatlichen Bildungsauftrags soll die Erziehung durch ???? gegenseitig ergänzen und fördern" Der Antrag läuft darauf hinaus, Bildung + Erziehung quasi zu trennen. ??? Unter dem Dogma, dass man Kinder von staatlicher Seite aus erziehen müsste, ????
Versammlungsleiter: Wenn du den Antrag sozusagen verteidigst hier vor kommen für fragen. Und dann bitte Fragen und Beiträge.
Anmerkung: Ich verstehe nicht, warum das konkurrierend ist. Ich kann doch ein GP zu Bildung haben und Bildung + Erziehung trennen. Der 040 ist super geschrieben, da steht "Verbesserung" ??? genau sowas in ein GP gehört. Gesundheit.
Christian: Aus Thüringen. Ich bin dafür, "Erziehung" nicht zu streichen. Wenn ein Lehrer sagt "Bitte hau dem Max nicht auf die Fresse sondern Kläre das im Gespräch" dann ist das Erziehung.
Anmerkung: Hallo. Ich bitte auch darum, das Wort Erziehung nicht zu streichen. Die Aufgabe eines Lehrers ist auch Erziehung, und viele prägen ihre Schüler auch. Lehrer sind Pädagogen, die sind dazu ausgebildet. Wozu haben wir das sonst. ??? bei fast allen anderen hier auch der Fall ist. Ich glaube nicht, dass ein Lehrer seine Arbeit tun kann, ohne zu erziehen.
GO-Antrag auf Schließung der Rednerliste.
Versammlungsleiter: Die Liste endet hier bei dem Piraten mit dem schwarzen T-Shirt.
GO-Antrag auf Meinungsbild über GP047.
Steinmann: Bayern. Zum Thema Trennung Bildung + Erziehung in Schule. Damit geben wir den Lehrern richtig Feuer, die sich schon darauf zurückziehen, dass sie ja nur Bildung machen, und sie leider den Eltern nicht helfen können, wenn ihre Kinder in der schule Angriffen ausgesetzt sind.
Anmerkung: Wir Lehrer wollen nicht erziehen, wir müssen es. Weil sonst teilweise keine Erziehung stattfindet.
Anmerkung: Wir müssen mit der Erziehung auch klar machen, dass, wenn wir es etwas können, es nicht heißt, dass wir es auch wollen. Wer Atombomben bauen kann, muss sie nicht einsetzen. dass muss gelehrt werden.
Anmerkung: Bildung+Erziehung sind zwei Seiten der selben Medaille, die kann man nicht trennen, auch nicht wenn man es will.
Versammlungsleiter: Als erstes eine Abstimmung ob wir eher GP040 oder eher GP047 annehmen würden.
Versammlungsleiter: GP040 grün, GP047 rot.
Versammlungsleiter: Das ist eine deutliche Mehrheit für GP040.
Versammlungsleiter: Dann jetzt Abstimmung über GP040.
Versammlungsleiter: Das muss ausgezahlt werden, ich übergebe an den Wahlleiter.
Wahlleiter: Auszählen heißt, bitte oben lassen. Die Wahlhelfer werden jetzt auszählen. Ihr kennt das schon.
2010-11-21 11:41:04
Versammlungsleiter: Mikro. Den Leuten scheint grad langweilig zu sein, so ruhig wie es ist.
2010-11-21 11:44:59
Wahlleiter: 193 dafür, 145 dagegen, das ist nicht die 2/3 Mehrheit.
Versammlungsleiter: Demnach ist der Antrag abgelehnt.
Versammlungsleiter: Dann GP092.
Bildung 07
Dem Programm wird unter "Bildung" folgendes