Source: http://www.uni-protokolle.de/foren/viewt/197620,190.html
Timestamp: 2019-07-19 02:50:55
Document Index: 308844834

Matched Legal Cases: ['§ 306', '§30', '§30', '§30', '§30', '§ 306', '§ 306', '§ 30', '§ 306', '§ 306']

Verfasst am: 16 Sep 2008 - 18:16:01 Titel:
habt ihr bzgl. B im Rahmen des Tatentschlusses des § 306 I Nr. 1 problematisiert, dass er “nur“ Benzin nachgießen wollte damit das Feuer auch wirklich übergreifen kann? Stichwort "Öl ins Feuer"?
Verfasst am: 16 Sep 2008 - 18:41:41 Titel:
@jurissa: Da muss ich mclaren recht geben, hab auch gesagt, dass sich sein Vorsatz geändert hat und er die eigentlich mit B geplante Tat nicht mehr wollte. muss ich den §30 iVm mit jedem einzelnen Brandstiftungsdelikt prüfen???Das wär ja doch nochmal ein ganzer Haufen arbeit?????
Verfasst am: 16 Sep 2008 - 19:11:07 Titel:
Du hast die 306,22,23 und 306a,22,23 für A an dem Vorsatz scheitern lassen. Würdest du somit nicht einfach das platzieren des Brandsatzes und sein Entzünden durch A(unmittelbares Ansetzen) ignorieren. Habe von dir in anderen Seiten gelesen dass du es an Einwilligung scheitern lassen wolltest
Verfasst am: 16 Sep 2008 - 19:41:16 Titel:
Wollte ich auch erst, aber dann hab ich mir den Tatentschluss und den Sachverhalt noch mal eingehend angeschaut und musste feststellen, dass als A aufflog er die Tat ja nicht mehr wollte, sondern er wollte ledeiglich der Polizei helfen um vielleicht am ende straflos zu bleiben. Zudem hab ich bei Schö/Schö zu §30 gelesen, dass §30 anwendzung findet wenn noch nicht mal ein Versuch bejaht werden kann, daher denke ich muss der Versuch nicht erst bei der RW scheitern. Auf der anderen Seite es gibt ja immer mehrere Wege zum Ziel, warum nicht auch hier .
Nochmal zu meiner Frage prüft ihr §30 iVm mit jedem einzelnen Brandstiftungsdelikt????????????????????????
Verfasst am: 16 Sep 2008 - 20:36:05 Titel:
habe mir den Sachverhalt auch angeschaut. Man müsste wie es schon gesagt wurde, die Handlung des A in zwei Stadien anschauen, 6. März, wo er den Tatentschluss hatte aber nicht unmittelbar angesetzt hat und somit nicht mal ein Versuch begangen hat und 7. März wo er den vorherigen Tatentschluss nicht mehr hat aber einen neuen und unmittelbar angesetzt hat. Was meinen die anderen?
Verfasst am: 17 Sep 2008 - 05:02:48 Titel:
Würde sagen am 7.März fehlt im aber der Vorsatz die Z-Disco niederzubrennen und genau den bräuchte man, dass anzünden des Brandsatz reicht meiner Erachtens nicht aus um den Vorsatz bezüglich der Brandstiftung anzunehmen.gruß
Verfasst am: 17 Sep 2008 - 09:08:13 Titel:
an Jurissa:
So sehe ich das auch: am 6. Tatentschluss (+), unmittelbares Ansetzen (-);
Am 7. Tatentschluss (-).
Wobei ich beim unmittelbaren Ansetzen am 6. nicht weiß, ob man gleich sagen kann, dass das bloße Auskundschaften noch nicht als unmittelbares Ansetzen zu sehen ist oder ob man noch die ganzen Theorien nennen muss?
Verfasst am: 17 Sep 2008 - 12:11:41 Titel:
habt ihr schon einen Aufbau und überhaupt etwas zu § 306a II?
Verfasst am: 17 Sep 2008 - 12:40:52 Titel:
Ich denke ich werde die Theorien, beim unmittelbaren ansetzten, nennen!In wiefern brauchst du was zum § 306aII, würds googln
Hat jemand en Aufbau zum § 30???Und gibts da Probleme?????
Verfasst am: 17 Sep 2008 - 13:36:49 Titel:
Mein Problem mit dem § 306a II ist, dass ich nicht weiß inwiefern man die konkrete Gefährdung im Rahmen eines Versuchs prüfen soll (weil auch der SV insofern keine Angaben macht, ob sich Z in der Wohnung aufhielt; wobei man dann in diesem Zusammenhang noch die Retterfälle problematisieren könnte, also ob für sie eine konkrete Gefährdung bestand)
Zwar scheitert man wahrscheinlich eh am Vorsatz, mann müsste die konkrete Gefährdung dann aber sowieso spätestens beim §§ 306d I, 22, 23 I prüfen. ??????