Source: http://rechtscentrum.de/search.php?db=steuerrecht&mode=category&feld=Gewerbesteuer&gebiet=Landwirtschaft
Timestamp: 2019-05-25 11:35:15
Document Index: 179526667

Matched Legal Cases: ['§ 6', '§ 6', '§6', '§13', '§15', '§ 13', '§ 15', '§ 13', '§13', '§13', '§2', '§ 51', '§ 90', '§ 13', '§ 15', '§ 1', '§ 15', '§ 51', '§90', '§13', '§15', '§1', '§51', '§ 13', '§ 1', '§ 15', '§ 13', '§ 13', '§ 18', '§13', '§18', '§2', '§1']

Rechtsprechung - Suchergebnis - 25.05.2019 13:35h
Gewerbesteuer - Landwirtschaft
Nicht der Gewerbesteuer unterliegende Gewinne aus der Veräußerung oder Aufgabe eines Gewerbebetriebs können, soweit sie auf nach § 6b Abs. 1 Satz 1 EStG begünstigte Wirtschaftsgüter entfallen, nach § 6b EStG auf Wirtschaftsgüter eines land- und forstwirtschaftlichen Betriebs übertragen werden.
Aktenzeichen: IVR28/09 Paragraphen: EStG§6b Datum: 2012-08-30
Link: pdf.php?db=steuerrecht&nr=11809
Gewerbesteuer - Gewerbebetrieb Landwirtschaft
IV R 24/05
Ein Landwirt, der auch einen Gewerbebetrieb für Klärschlammtransporte unterhält, erzielt mit den Einnahmen für den Transport und die Ausbringung von Klärschlamm auch insoweit Einkünfte aus Gewerbebetrieb und nicht aus Landwirtschaft, als er den Klärschlamm mit Maschinen des Gewerbebetriebs auf selbstbewirtschafteten Feldern ausbringt.
Aktenzeichen: IVR24/05 Paragraphen: EStG§13 EStG§15 Datum: 2007-11-08
Link: pdf.php?db=steuerrecht&nr=8831
Einkommenssteuer Gewerbesteuer - Landwirtschaft
IV 203/06
Umstritten ist, ob der Kläger, nachdem er das Feldinventar seines gewerblichen landwirtschaftlichen Betriebes aktiviert hatte, im Kalenderjahr 2003 dazu übergehen kann, dieses Inventar erfolgswirksam nicht mehr zu aktivieren.
Nach Ansicht des hier entscheidenden Senats kann die Finanzverwaltung Land- und Forstwirten nicht ermöglichen, ihr Feldinventar nicht zu aktivieren. Ist das Feldinventar nämlich handels- und steuerrechtlich materiell zwingend zu aktivieren, so kann eine Billigkeitsregelung der Finanzverwaltung zu keiner Änderung der steuerrechtlichen Gewinnermittlungsvorschriften führen. Der Finanzverwaltung fehlt die (Gesetzgebungs-) Kompetenz, die gesetzlichen Gewinnermittlungsvorschriften zu ändern oder nicht gesetzeskonform zu gestalten. Die Richtlinie R 131 Abs. 2 Satz 3 EStR 2001, auf die sich der Kläger beruft, ist keine Rechtsnorm, sondern eine Verwaltungsvorschrift, mit deren Hilfe nur eine gleichmäßige Gesetzesanwendung durch die Verwaltungsbehörden erreicht, nicht aber eine Bindung im Sinne einer Rechtsverordnung erzielt werden kann und soll. (Leitsatz der Redaktion)
R 131 EstR 2001
Aktenzeichen: IV203/06 Paragraphen: Datum: 2007-03-29
Link: pdf.php?db=steuerrecht&nr=7919
IV R 10/05
2. Von einer gesonderten gewerblichen Tätigkeit ist auch dann auszugehen, wenn der Umsatz aus solchen Dienstleistungen nachhaltig ein Drittel des Gesamtumsatzes des Landwirts oder den absoluten Betrag von 51 500 € im Wirtschaftsjahr übersteigt. Werden diese Grenzen nicht überschritten, ist die Zuordnung zu einem gewerblichen Betriebsvermögen (erst) dann erforderlich, wenn der Einsatz für eigenbetriebliche Zwecke geringfügig ist und nachhaltig einen Umfang von 10 % unterschreitet (Anschluss an das BFH-Urteil vom 22. Januar 2004 IV R 45/02, BFHE 205, 162, BStBl II 2004, 512).
EStG § 13 Abs. 1 Nr. 1 Satz 1, § 15 Abs. 2 Satz 1
EStG a.F. § 13a Abs. 4 Satz 2 Nr. 1, Abs. 8 Nr. 3
Aktenzeichen: IVR10/05 Paragraphen: EStG§13 EStG315 EStG§13a GewStG§2 Datum: 2006-12-14
Link: pdf.php?db=steuerrecht&nr=7924
11 K 92/03
Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft, Gewerbesteuer
Ein land- und forstwirtschaftlicher Tierhaltungsbetrieb kann auch dann vorliegen, wenn angerittene Pferde angekauft, zu hochwertigen Reitsportpferden ausgebildet und anschließend veräußert werden (Anschluss an das BFH-Urteil vom 31. März 2003 I R 71/03, BStBl II 2004, 742).
Aktenzeichen: 11K92/03 Paragraphen: Datum: 2006-04-06
Link: pdf.php?db=steuerrecht&nr=6680
Gewerbesteuer - Veranlagung Gewerbeertrag Landwirtschaft
11 K 11330/02
Zur Gewerbesteuerpflicht eines Hofladens
Der Hofladen stellt einen vom land- und forstwirtschaftlichen Betrieb getrennt zu beurteilenden selbständigen Betrieb dar. Der gesamte Gewinn des Hofladens unterliegt der Gewerbesteuer. Bei einem Steuerpflichtigen, der eine Landwirtschaft betreibt und einen Teil seiner Erzeugnisse im eigenen Ladengeschäft umsetzt, ist in der Regel ein einheitlicher Betrieb anzunehmen, wenn mehr als 40 v. H. der Erzeugnisse der Landwirtschaft im Durchschnitt der Jahre im eigenen Ladengeschäft des Steuerpflichtigen umgesetzt werden und dieses mit der Landwirtschaft wirtschaftlich eng verbunden ist. (Leitsatz der Redaktion)
Aktenzeichen: 11K11330/02 Paragraphen: Datum: 2006-01-12
Link: pdf.php?db=steuerrecht&nr=7177
Sonstige Steuergebiete Einkommenssteuer Gewerbesteuer - Landwirtschaft Veranlagung Gewerbebetrieb
24.01.1989 VIII R 91/83
Zum Zweck der Abgrenzung der landwirtschaftlichen Tierzucht und Tierhaltung von der gewerblichen ist es notwendig, den Tierbestand des Betriebs in Vieheinheiten umzurechnen. Dabei sind die Vorschriften in § 51 Abs. 2 bis 5 BewG anzuwenden (vgl. BFH-Urteil vom 29.6.1988 X R 33/82).
FGO § 90 Abs. 3
EStG § 13 Abs. 1 Nr. 1 Sätze 2-4, § 15 Abs. 1 Nr. 1
GewStDV § 1 Abs. 1 Satz 1
EStG 1983 § 15 Abs. 2
BewG 1974 § 51 Abs. 2-5
Aktenzeichen: VIIIR91/83 Paragraphen: FGO§90 EStG§13 EStG§15 GewStDV§1 BewG§51 Datum: 1989-01-24
Link: pdf.php?db=steuerrecht&nr=2756
Gewerbesteuer Sonstige Steuergebiete - Veranlagung Gewerbebetrieb Landwirtschaft
23.09.1988 III R 182/84
1. Die Pensionsreitpferdehaltung rechnet auch dann zur landwirtschaftlichen Tierhaltung i.S. des § 13 Abs.1 Nr.1 Satz 2 EStG, wenn den Pferdeeinstellern Reitanlagen (einschließlich Reithalle) zur Verfügung gestellt werden.
2. Die dem Grunde nach landwirtschaftliche Pensionspferdehaltung kann als Gewerbebetrieb zu beurteilen sein, wenn neben dem Unterstellen und Füttern fremder Pferde weitere nicht zur Landwirtschaft gehörige und nicht nur unbedeutende Dienstleistungen und Tätigkeiten erbracht werden und sich die Tätigkeiten gegenseitig bedingen und derart miteinander verflochten sind, daß nach der Verkehrsauffassung ein einheitlicher Betrieb anzunehmen ist. Dies setzt jedoch voraus, daß bei dem sich unter Betrachtung aller Umstände des Einzelfalls ergebenden Gesamtbild der einheitlich zu beurteilenden Tätigkeit deren gewerblicher Charakter überwiegt, wobei ein Abstellen auf den jeweiligen Anteil am Umsatz oder an den Einkünften zur Qualifizierung der Tätigkeit nur bedingt geeignet ist (vgl. BFH-Rechtsprechung).
3. Für die Entscheidung, ob ein landwirtschaftlicher und ein gewerblicher Betrieb in der Hand desselben Unternehmers zwei selbständige Betriebe darstellen, kommt es darauf an, ob die Verbindung nur zufällig, vorübergehend und ohne Nachteile für das Gesamtunternehmen lösbar oder ob sie vielmehr planmäßig im Interesse des Hauptbetriebs gewollt ist. Besteht zwischen beiden Betrieben eine planmäßige, wirtschaftlich enge Verbindung, so handelt es sich um ein einheitliches gewerbliches Unternehmen, wenn dem Gewerbebetrieb im Rahmen des Gesamtbetriebs die überwiegende Bedeutung, der Landwirtschaft dagegen die untergeordnete Bedeutung eines Hilfsbetriebs zukommt, dessen Aufgabe in der Förderung und Ertragsmehrung des Gewerbebetriebs besteht (vgl. BFH-Urteil vom 16.12.1965 IV 299/61 U mit Nachweisen zur RFH-Rechtsprechung; Literatur).
GewStDV 1968 § 1 Abs. 1
EStG 1984 § 15 Abs. 2
EStG § 13 Abs. 1 Nr. 1 Sätze 2-4
Aktenzeichen: IIIR182/84 Paragraphen: Datum: 1988-09-23
Link: pdf.php?db=steuerrecht&nr=2643
16.11.1978 IV R 191/74
1. Es hängt von den Umständen des Einzelfalles ab, ob ein sog. Reiterhof, in dem Pferde gezüchtet und gehalten werden, ein Pensionsstall unterhalten und Reitunterricht erteilt wird, als Einheit zu betrachten und insgesamt als Gewerbebetrieb oder als landwirtschaftlicher Betrieb zu beurteilen ist.
2. Der im Rahmen des Betriebs erteilte Reitunterricht ist gewerblicher (und nicht freiberuflicher) Natur, wenn der Betriebsinhaber selbst nur in Ausnahmefällen unterrichtet und auf den Unterricht seiner Angestellten keinen Einfluß nimmt.
EStG § 13 Abs. 1 Nr. 1, § 18 Abs. 1 Nr. 1
Aktenzeichen: IVR191/74 Paragraphen: EStG§13 EStG§18 GewStG§2 GewStDV§1 Datum: 1978-11-16
Link: pdf.php?db=steuerrecht&nr=2645