Source: https://www.arbeitsvertrag.org/freiberufler/
Timestamp: 2020-02-17 01:34:18
Document Index: 50014599

Matched Legal Cases: ['§ 632', '§ 626', '§ 621', '§ 2', '§ 622', '§ 840']

Freiberufler | Arbeitsvertrag & Arbeitsrecht 2020
Freiberufler – welche Rechte und Pflichten haben Sie?
Freiberufler profitieren von vielen Vorteilen, sind sie doch unabhängiger als Angestellte.
Neben Angestellten beschäftigen einige Unternehmen in Deutschland – insbesondere Start-ups – auch sogenannte Freiberufler. Doch was ist ein Freiberufler?
Freelancer führen für eine sie beauftragende Firma eine bestimmte Tätigkeit aus, sind jedoch keine Arbeitnehmer.
Sie verfügen über einen größeren Freiraum als die angestellten Mitarbeiter, da sie relativ frei von Weisungen des Auftraggebers agieren.
Das Arbeitsrecht besagt, dass freie Mitarbeiter auch zu Angestellten werden können. Dies geschieht unter der Voraussetzung, dass sie größtenteils bzw. ausschließlich für einen Arbeitgeber freiberuflich Tätigkeiten ausüben. Das Problem: Sie sind in diesem Fall maßgeblich von ebenjenen Aufträgen abhängig. Es besteht zudem die Gefahr der Scheinselbstständigkeit.
Weiterführende Themen rund um die Selbstständigkeit
Was ist ein freier Mitarbeiter und welche arbeitsrechtlichen Besonderheiten muss dieser beachten.
Was ist ein Werkvertrag und wo liegt der Unterschied zum Dienstvertrag?
Wo arbeiten freie Mitarbeiter besonders häufig?
Der Vertrag über die freie Mitarbeit
Wie wird die Arbeit eines Freelancers vergütet?
Die Vor- und Nachteile des Freiberufler-Daseins
Worum es sich bei einem Freiberufler handelt, besagt die Definition in Paragraph 18 des Einkommenssteuergesetz (EStG). Hier sind die sogenannten Katalogberufe aufgeführt:
Zu der freiberuflichen Tätigkeit gehören die selbständig ausgeübte wissenschaftliche, künstlerische, schriftstellerische, unterrichtende oder erzieherische Tätigkeit, die selbständige Berufstätigkeit der
Das Partnerschaftsgesellschaftsgesetz (PartGG) hält darüber hinaus fest, dass in den freien Berufen in der Regel eine besondere Qualifikation oder ein schöpferisches Talent zum Tragen kommt. Ein freier Mitarbeiter erbringt demnach persönlich, eigenverantwortlich und fachlich unabhängig Tätigkeiten für einen Kunden oder Beauftragenden.
In Deutschland gab es im Jahr 2015 laut dem Statistikportal Statista etwas mehr als 1,3 Millionen freiberuflich Tätige. Von diesen arbeiteten die meisten in einem freien Beruf in der Kulturbranche. Mit großem Abstand folgten schließlich Heilberufe, Ärzte und Rechtsanwälte.
Mit Freelancer-Vertrag müssen Sie die Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung komplett selbst übernehmen.
Gerade hinsichtlich der Steuern unterscheiden sich Freiberufler von anderen Arbeitstätigen. Arbeiten Sie in einem freien Beruf laut Einkommenssteuergesetz, sind Sie dazu verpflichtet, sich beim für Ihren Wohnsitz zuständigen Finanzamt zu melden, da sie einkommensteuerpflichtig sind. Die Höhe des Betrags, die ein freier Mitarbeiter abzuführen hat, ist jedoch abhängig davon, wie viel Gewinn er erwirtschaftet hat.
Die Sachbearbeiter entscheiden nach dem Ausfüllen des „Fragebogens zur steuerlichen Erfassung“, ob es sich tatsächlich um eine freiberufliche oder gewerbliche Tätigkeit handelt. Auf Grundlage dieser Einschätzung müssen Freiberufler entweder eine Gewerbesteuer abführen oder nicht. Darüber hinaus werden sie nach der Anmeldung vom Amt grundsätzlich darüber informiert, wie hoch die etwaige Steuervorauszahlung sein wird.
Wer vom Finanzamt als Freiberufler anerkannt ist, der muss keine Gewerbesteuer entrichten. Die Gewerbeordnung trifft auf ihn also nicht zu. Erwirtschaften Sie im ersten Jahr Ihrer freiberuflichen Tätigkeit weniger als 17.500 Euro haben Sie das Recht, keine Umsatzsteueranmeldung vorzunehmen. Es ist lediglich die Einnahmen-Überschuss-Rechnung vonnöten. Einer doppelten Buchführung bedarf es demnach in diesem Fall nicht.
Wenn ein Freiberufler für ein Unternehmen tätig wird, einigen sich die beiden Seiten in der Regel in einem Freiberufler-Vertrag auf die Rahmenbedingungen des Verhältnisses. Hier werden Informationen wie Urlaub, Nutzungsrechte an der erbrachten Arbeitsleistung und die Kündigung vom geschlossenen „Arbeitsvertrag“ geregelt.
Bei einem Vertrag für Freiberufler handelt es sich häufig um einen Dienst- oder Werkvertrag. Die beiden verschiedenen Vertragsarten unterscheiden sich in der Regulierung von Leistungsstörungen. Entscheidend ist immer der Inhalt vom Vertrag. Das bedeutet: Selbst, wenn Ihnen für die freie Mitarbeit ein Vertrag vorgelegt wird, der mit dem Titel Werkvertrag überschrieben ist, kann es sich in Wahrheit um einen Dienstvertrag handeln.
Wer einen Vertrag als freier Mitarbeiter unterzeichnet, wird hinsichtlich der Zahlungsmodalitäten in der Regel eine der drei folgenden Optionen angeboten bekommen:
Arbeiten Sie als Freiberufler, wird häufig nicht von einem Gehalt, sondern einem Honorar oder Lohn gesprochen, um die Unabhängigkeit des Betreffenden deutlich zu machen. Der Anschein von einem arbeitnehmerähnlichen Beschäftigungsverhältnis wird so vermieden.
Wurde im „Arbeitsvertrag“ für Freiberufler eine Pauschalvergütung festgesetzt, ist die Vergütungshöhe bereits vorab fix definiert. Der Freiberufler erhält für seine Leistung diesen Betrag, auch wenn seinerseits ein höherer Aufwand entsteht. Doch er ist nicht auf Gedeih und Verderb dieser Vereinbarung ausgesetzt: Treten während der Auftragsbearbeitung wesentliche Leistungsänderungen ein, ist die Erhöhung des vereinbarten Pauschalpreises möglich.
Als wesentliche Leistungsänderung wird eine mehr als 20-prozentige Abweichung vom im Rahmenvertrag für Freiberufler veranschlagten Aufwand bezeichnet.
Über die Art, das Honorar für Freiberufler zu berechnen, einigen sich die Partner vorab im Vertrag.
Auch die Vergütung mittels Festpreis ist in der freien Mitarbeit erlaubt. Im Gegensatz zur Pauschalvergütung gilt hier jedoch: Eine Nachforderung kann der Freiberufler nicht verlangen! Eine solche Vereinbarung freut den Auftraggeber, ist für den Freelancer jedoch sehr risikoreich.
Schätzt er den Bearbeitungsaufwand zu niedrig ein, verkauft er sich unter Wert. Eine solche Vereinbarung will deshalb vorher gut überlegt sein. Einzig die Störung der Geschäftsgrundlage, wie sie in Paragraph 31 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) festgehalten ist, ermöglicht die nachträgliche Anpassung der Vergütungshöhe.
Bei der Aufwandsvergütung einigen sich beide Vertragspartner neben der zu erbringenden Leistung auch auf das Honorar, welches in der Regel in Form eines Stunden- bzw. Tagessatzes ausgehandelt wird. Zusätzlich erhält der Freiberufler einen gewissen Betrag für seine Aufwendungen. Hierzu zählen beispielsweise Material, eingesetzte Werkzeuge und Maschinen sowie Spesen. Da es sich um eine dynamische Form der Vergütung handelt, geht der Auftraggeber ein relativ großes Risiko ein, kann er doch nicht abschätzen wie teuer ihn die vom Freiberufler erbrachte Leistung schlussendlich zu stehen kommt.
Als Beleg für seinen Aufwand dienen häufig Leistungsnachweise, deren Korrektheit vom Auftraggeber – je nach vertraglicher Vereinbarung – innerhalb einer Frist von 14 Tagen schriftlich anzweifelbar ist. Eine solche Abmachung ist jedoch individuell schriftlich niederzulegen und nicht zwingender Bestandteil eines Freiberufler-Vertrages.
Der Freiberufler erhält die Vergütung für eine erbrachte Dienstleistung grundsätzlich erst, nachdem er die Leistung erbracht hat. Es ist jedoch auch möglich, dass sich die Vertragspartner darauf einigen, dass die Vergütung monatlich oder nach Rechnungsvorlage erfolgt. Wurde hingegen ein Werkvertrag geschlossen, ist die Vergütung in der Regel bei der Abnahme des Werkes zu zahlen. Nichtsdestotrotz erlaubt der Gesetzgeber unter bestimmten Voraussetzungen aber auch Abschlagszahlungen (§ 632a BGB).
So wie Arbeitnehmer, die sich in einer abhängigen Beschäftigung befinden, wollen auch freie Mitarbeiter sich ab und an Zeit für einen kurzen Urlaub oder eine längere Reise ins Ausland nehmen. Doch geht das überhaupt? Schließlich sind Sie für ihre Zeiteinteilung überwiegend selbst verantwortlich.
Grundsätzlich gilt in Deutschland: Das Recht auf Erholung hat jeder, der arbeitet.
Der im Bundesurlaubsgesetz (BUrlG) gesetzliche Mindestanspruch gilt nach Paragraph 2 nur für Arbeitnehmer. Hierbei handelt es sich um:
[…] Arbeiter und Angestellte sowie die zu ihrer Berufsausbildung Beschäftigten. Als Arbeitnehmer gelten auch Personen, die wegen ihrer wirtschaftlichen Unselbständigkeit als arbeitnehmerähnliche Personen anzusehen sind […].”
Auch auf Urlaub haben Freiberufler unter Umständen Anspruch.
Das bedeutet: Freie Mitarbeiter, die arbeitnehmerähnlich sind,, haben bei einer fünf-Tage-Arbeitswoche Anspruch auf einen mindestens 20-tägigen Urlaub im Jahr.
Es muss hierfür jedoch ein regelmäßiger Auftraggeber vorhanden sein, gegenüber dem dieser Anspruch formuliert werden kann.
Von Regelmäßigkeit wird in diesem Zusammenhang gesprochen, wenn mindestens ein Drittel des Gesamtumsatzes bei ebenjenem Auftraggeber erwirtschaftet wird.
In der Realität arbeiten die meisten Freiberufler eher selten mit einem regelmäßigen Auftraggeber zusammen, weshalb kaum einmal Zeit für einen längeren Urlaub freigeschaufelt wird. Ausschlaggebend hierfür ist häufig die Angst, keine neuen Projekte und Aufträge an Land zu ziehen. Viele Freelancer arbeiten deshalb das ganze Jahr über – ein Umstand, der langfristig zur Erschöpfung führt.
Deshalb: Von Zeit zu Zeit ist eine Erholungsphase nötig, um die Arbeitsbelastung zu kompensieren und die Gesundheit zu erhalten. Der richtige Zeitpunkt, um Urlaub einzulegen, ist dann gekommen, wenn nur wenige Aufträge abzuarbeiten sind oder eine generelle Flaute herrscht. Mit einer Urlaubsvertretung steht der Entspannung nichts mehr im Weg.
Als freier Mitarbeiter profitieren Sie in vielerlei Hinsicht, sofern Sie über die notwendigen Informationen verfügen. Dazu gehören unter anderem:
Freiheit nur jene Aufträge anzunehmen, die gefallen
Grundsätzlich hat die Tätigkeit als Freiberufler den großen Vorteil, dass Sie sehr viel freier als in einem regulären Arbeitsverhältnis sind. Sie haben die Möglichkeit, nur Projekte anzunehmen, die Ihnen tatsächlich auch zusagen und müssen sich nicht den Weisungen eines Chefs beugen. Ein Freelancer-Vertrag fixiert darüber hinaus auch keine festen Arbeitszeiten. Davon können Angestellte im 9-to-5-Job nur träumen.
Als freier Mitarbeiter können Sie dann arbeiten, wenn es gerade passt. Mit der Arbeitszeit schwer vereinbare Behördengänge und Arzttermine gehören damit der Vergangenheit an. Zudem ist es in der Regel möglich von zu Hause aus zu arbeiten – auch lange Arbeitswege sind damit passé. Und noch einen Vorteil hat es als freier Mitarbeiter einen Vertrag zu unterschreiben: Das Brutto-Einkommen ist höher.
Doch wie immer im Leben stellt auch die Arbeit als freier Mitarbeiter ein zweischneidiges Schwert dar. Neben den vielen Vorteilen, die jedoch zum Teil auch eine Menge Selbstdisziplin erfordern – gerade was die Arbeitszeit angeht – müssen sich Freelancer auch Herausforderungen stellen.
Unsicherheit (Abhängigkeit von Aufträgen)
kein stetes Einkommen
hohe selbst zu tragende Kosten in Form von zum Beispiel Büroausstattung sowie Versicherungsbeiträgen (Kranken-, Renten- und Berufshaftpflichtversicherung)
Der große Vorteil des Freiberufler-Seins – die Unabhängigkeit – stellt gleichzeitig auch seine größte Schwierigkeit dar. Schließlich sind freie Mitarbeiter von Projekten abhängig, die je nach Konjunktur mal zahlreich, mal nur rar vorhanden sind. Von der Auftragslage hängt also auch ab, wie viel Geld ein Freelancer verdient. Das in guten Zeiten erwirtschaftete Vermögen, sollte also für schlechte Zeiten zurückgelegt werden – zumindest teilweise, damit nicht auf einmal Ebbe auf dem Konto herrscht.
Da sowohl die Kranken-, Pflege- und Sozialversicherung als auch die Altersvorsorge von den Freiberuflern komplett selbst bezahlt werden muss, reduziert sich das Bruttoentgelt erheblich. Wenn Sie also einen Honorarvertrag für freie Mitarbeiter abschließen, achten Sie bei der Berechnung des Stundensatzes darauf, diese Aufwendungen einzukalkulieren.
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121 Gedanken zu „Freiberufler – welche Rechte und Pflichten haben Sie?“
Peter W. 3. Februar 2017 um 12:12
Sehr interessante Seite. Darf am auch eine Frage stellen? Mich würde interessieren, ob vom Arbeitgeber bei Freiberuflichen eine Probezeit mit geringerer Entlohnung vereibart werden darf.
arbeitsvertrag.org 6. Februar 2017 um 10:48
im Regelfall kann ein geringeres Gehalt in der Probezeit festgelegt werden. Genauso kann bestimmt werden, dass sich dieses nach der Probezeit automatisch erhöht. Es müssen jedoch in jedem Fall die gesetzlich oder tariflich geregelte Mindestlöhne Beachtung finden.
Petra 6. Februar 2017 um 16:55
Kann mir als freiberuflicher Dozent fristlos gekündigt werden?
arbeitsvertrag.org 13. Februar 2017 um 12:30
allgemein ist eine fristlose Kündigung möglich, wenn ein wichtiger Grund vorliegt bzw. nachgewiesen wurde. Hier gilt § 626 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB). Wenden Sie sich im Einzelfall an einen Anwalt.
Harald 10. Februar 2017 um 12:40
Ein sehr interessanter Beitrag zur Freiberuflertätigkeit. Womit müsste ich rechnen als
Altersrentner, aber mit vorzeitigem Renteneintritt, 45 geleisteten Berufsjahren ohne
Abzüge.
Kann man einen fiktiven Prozentsatz angeben bezüglich der steuerlichen Abgaben.
z.B. mntl. Vergütung 5500 € -was bleibt ungefähr?
arbeitsvertrag.org 13. Februar 2017 um 11:31
wenden Sie sich an eine zuständige Rentenstelle. Diese kann Ihren Rentensatz genau berechnen.
bozica 17. Februar 2017 um 5:57
Verstehe ich das richtig, dass man um freier Mitarbeiter zu sein, selbstständig sein muss und auch von diesem vereinbarten Lohn “Steuern” zahlen muss?
Arbeitsvertrag.org 20. Februar 2017 um 10:33
Hallo bozica,
ja, das ist korrekt. Ein freier Mitarbeiter ist normalerweise selbstständig und erhält seinen ‘Lohn’ zwar steuerfrei, muss jedoch selbst dem Finanzamt sein Einkommen melden. Normalerweise muss dann die Einkommens-, Vor- und Gewerbesteuer gezahlt werden.
M.Eggers 8. März 2017 um 14:26
Habe ich bei einem Werkvertrag mit 8 Tagen monatlich seit 3 Jahren beim selben Arbeitgeber, ein öffentlicher Träger, Anspruch auf Urlaubstage?
Arbeitsvertrag.org 13. März 2017 um 9:50
Hallo M. Eggers,
normalerweise haben Sie bei einem Werkvertrag keinen Urlaubsanspruch.
Doc 17. März 2017 um 2:53
Ich habe als Freiberufler mehrere verschiedene Auftraggeber. Eine Tätigkeit und Honorar wird nach abgeleistetem Seminar meist als Monatsübetweisung überwiesen. Meine Vereinbarung (=Vertrag?) beinhaltet eine Kündigungsfrist von 3 Monaten zum jeweiligen Quartalsende. Ist diese Regelung überhaupt wirksam? Handelt es sich hier nicht um ein Dienstverhältnis ergo Kündigung nach 621BGB?
Arbeitsvertrag.org 20. März 2017 um 9:27
wenn dies in Ihrem Vertrag so festgelegt ist, kann auch die genannte Kündigungsfrist gültig sein. Eine längere Kündigungsfrist als in § 621 BGB angegeben, ist grundsätzlich möglich. Eine kürzere jedoch steht dem Gesetz entgegen und darf nicht vereinbart werden.
Martin 27. März 2017 um 10:48
Hallo Team von Arbeitsvertrag.org,
Ich habe meinen Wohnsitz in der Schweiz und könnte als freier Mitarbeiter ein Projekt in München wahrnehmen. Ich bin mir nun nicht sicher, wo die sozialen Beiträge und Steuern zu bezahlen sind. Wäre es allenfalls klarer wenn ich über meine Firma in der Schweiz einen Servicevertrag abschliesse?
Arbeitsvertrag.org 27. März 2017 um 11:30
existiert keine Befreiungsvorschrift, gelten die Steuervorschriften Ihres Heimatlandes. Um sicher zu gehen, wenden Sie sich jedoch an das zuständige Arbeitsamt oder einen Anwalt für Arbeitsrecht.
Beni 26. April 2017 um 17:34
Liebes Team vom Arbeitsvertrag.org,
wenn ein ehemaliger Mitarbeiter vorher beim Arbeitgeber befristet angestellt war und nach einem 1/2 Jahr Auszeit dann als Freiberuflicher beim selben Arbeitgeber tätig werden möchte, ist das möglich oder verhält es sich hier auch so, dass mindestens 3 Jahre zwischen alten und neuen Vertrag liegen muss?
Arbeitsvertrag.org 2. Mai 2017 um 11:47
uns ist eine solche Sperre für Freiberufler nicht bekannt. Die Annahme der angestrebten Position sollte für den Arbeitnehmer kein Problem darstellen.
Milo 8. Mai 2017 um 20:08
oben wurde geschrieben, dass der Mindestlohn nicht unterschritten werden darf.
Wenn ein Vertrag eine Erfolgsabhängige Bezahlung vorsieht, muss dann als Minimalbetrag der Mindestlohn angesetzt werden?
Arbeitsvertrag.org 15. Mai 2017 um 12:02
das Mindestlohngesetz besagt: “Jede Arbeitnehmerin und jeder Arbeitnehmer hat Anspruch auf Zahlung eines Arbeitsentgelts mindestens in Höhe des Mindestlohns durch den Arbeitgeber.” Entsprechend darf auch bei erfolgsabhänger Bezahlung das gezahlte Gehalt nicht unter den monatlichen Mindestlohnbetrag fallen, das ist richtig.
Claudia 1. April 2019 um 8:30
Liebe Damen und Herren,ich arbeite freiberuflich als Physiotherapeutin in einer Praxis. Was sind die üblichen Honorare?
Stolpe 10. Mai 2017 um 21:12
Hallo ich habe eine Frage: Ich arbeite als freiberufliche Pflegehelferin, habe jetzt über eine Agentur einen Auftrag angenommen für die Arbeit in einem Heim.In den AGB von der Vermittlungsagentur steht folgender Satz: Die Vermittlungsprovision zahlt ausshcließlich der Arbeitgeber(Heim) an die Agentur. Und wenn der Freiberufler mal krank wird,muß er dies der Agentur und dem heim mitteilen,damit Ersatz beschafft werden kann. in einem weiteren Absatz steht jedoch: Sollte der Freiberufler aus welchem Grund auch immer,den vermittelten Auftrag nicht oder nur teilweise ausführen können, muß er eine Provision an die Agentur zahlen,in voller Höhe. Wie hoch diese Provision ist,wird mit keinem Satz erwähnt. Mich hat es dummerweise mit Schmerzen im LWS Beriech erwischt und kann mich kaum bewegen vor Schmerzen.Habe dies der Agnetur und dem heim heute mitgetielt und promt hatte ich eine Email der Agentur bekommen,worin stand. Wenn ich den Auftrag vorsätzlich abbreche muß ich 1000 Euro Provision an die Agentur zahlen. ist das Rechtens? Vielen Dank für die Hilfe
Arbeitsvertrag.org 15. Mai 2017 um 9:50
Hallo Stolpe,
wenden sie sich mit Ihrem Problem bitte an einen Anwalt für Arbeitsrecht. Dieser kann Ihnen helfen, den Sachverhalt zu klären.
Maria 15. Mai 2017 um 14:39
Frage wenn ein Immobilienmakler mit einem freien Arbeitsvertrag eine Immobilie verkauft , alles bis zum Notar vom Makler erledigt wurde. Von Käufer und Verkäufer unterzeichnet wurde. Auch die Rechnung vom Immobilienbüro an den Käufer gestellt wurde. Der Käufer aber nie bezahlt hat , steht dem Makler mit dem freien Mitarbeitervertrag die Provision zu . Schließlich hat der Freiberufle seine Leistung erbracht ?!??
Arbeitsvertrag.org 22. Mai 2017 um 10:42
ausschlaggebend sind dabei in der Regel die Angaben zum Auszahlungszeitpunkt im jeweiligen Kaufvertrag und weiterer hier enthaltenen Klauseln. Auch die im Arbeitsvertrag enthaltenen Vereinbarungen sind in diesem Fall genauer zu betrachten. Wenden Sie sich zur Prüfung des Vorgangs ggf. an einen Anwalt.
Julia H. 22. Mai 2017 um 7:42
Mein Mann, Australier, arbeitet als Freiberufler fuer eine deutsche Firma in Afrika fuer ein bestimmtes Projekt. Er hat feste Arbeitszeiten, bekommt weniger Geld wenn er von zu Hause aus arbeitet und muss jeden Tag Urlaub beantragen und bekommt manchmal sogar vorgeschrieben wann er Urlaub zu nehmen hat (Urlaubstage werden nicht verguetet).
Meine Frage ist, entspricht dies dann ueberhaupt einen “freelance” Vertrag. Fuer mich sieht es eher so aus, als ob er wie ein Festangestellter behandelt wird, nur mit dem Vorteil fuer den Arbeitgeber, dass er meinen Mann nach Ablauf des Projektes nicht weiterbeschaeftigen muss.
Arbeitsvertrag.org 22. Mai 2017 um 14:03
als Selbstständiger hat Ihr Mann normalerweise die Freiheit, seine Arbeitszeit und seinen Arbeitsort frei einzuteilen. Sie sollten sich an einen Anwalt für Arbeitsrecht wenden, um den Sachverhalt zu klären. Ihr Mann sollte sich zudem noch einmal mit seinem Arbeitgeber auseinandersetzen.
Mia 14. Juni 2017 um 0:38
ich bin freiberuflich als Praxisvertretung tätig. Nun ist es mir ein zweites Mal passiert, dass dieselbe Kollegin die Vertretung abgesagt hat. Wir haben keinen schriftlichen Vertrag geschlossen, es wurde das meiste telefonisch besprochen, allerdings hat sie mir die Daten (Tage) per sms und ähnliches zukommenlassen und die Vertretung über diesen Weg abgesagt.
Habe ich die Möglichkeit des Schadenersatzes?
Arbeitsvertrag.org 20. Juni 2017 um 12:49
als Freiberufler gestaltet sich die Rechtslage etwas schwieriger. Wenden Sie sich am besten an einen Anwalt für Arbeitsrecht. Dieser kann klären, ob Schadensersatzanspruch in Ihrem Fall besteht.
Sabine 15. Juni 2017 um 12:04
Muss man einen Auftrag, der Pauschal vergütet wird in der Rechnung nach Stunden aufdröseln?
In meinem Fall darf die nebenberufliche Arbeitszeit 20h/Woche nicht überschreiten, weil ich noch Student bin.
Arbeitsvertrag.org 20. Juni 2017 um 13:37
entscheidend sind hierbei nur die tatsächlich geleisteten Stunden. Arbeiten Sie nicht länger als 20 Stunden in der Woche, sollte es also keine Probleme geben. Bei Zweifeln wenden Sie sich an einen Anwalt für Arbeitsrecht.
Charliene J. 20. Juni 2017 um 16:37
ich habe folgende Frage: Mein Chor (= gemeinnütziger Verein) will einen neuen Dirigenten freiberuflich anstellen, jedoch zunächst nicht unbefristet, sondern beide Parteien sollen nach einem Jahr prüfen, ob das Verhältnis danach auf unbestimmte Dauer ausgedehnt wird. Jetzt sind wir unschlüssig, wie wir dies im Vertrag formulieren. Ist folgende Regelung okay?
1. Dieser Chorleitervertrag wird auf unbestimmte Zeit geschlossen und kann durch beide
Vertragspartner mit einer Frist von 6 Wochen zum Ende eines Kalendervierteljahres gekündigt
werden. Das erste Jahr der Zusammenarbeit soll auf Probe geschlossen werden und im Juli
2018 werden sich beide Parteien darauf verständigen, ob die Zusammenarbeit fortgesetzt wird.
Der Verein wird zu diesem Zweck im Rahmen einer Mitgliederversammlung dies zur Abstimmung
2. Das Recht einer außerordentlichen fristlosen Kündigung aus wichtigem Grund steht den
Parteien uneingeschränkt zu, beispielsweise auch im Fall des § 2 Ziff. 5.
3. Kündigungen bedürfen der Schriftform. Der Kündigende hat den Nachweis des Zugangs der
Kündigung beim Kündigungsadressaten zu führen.
viele Grüße Charliene
Arbeitsvertrag.org 28. Juni 2017 um 17:13
Hallo Charliene J.,
leider dürfen wir Ihnen dazu keine Einschätzung geben. Sie haben jedoch die Möglichkeit, den Vertrag von einem Anwalt für Arbeitsrecht prüfen zu lassen.
Zezva 27. Juni 2017 um 12:38
Hallo Team vom Arbeitsvertrag.org,
Vielen Dank für die Kommentaren soweit.
Folgende Frage: Ist grundsätzlich ein Vertrag zwischen Endkunde (Eine Bank) und Freiberufler (Sub-Unternehmer über Vermittlungsagentur) gesetzkonform, wenn die Endkunde kann den Vertrag mit eine Kündigungsfrist von 1 Woche kündigen aber der Freiberufler darf gar nicht kündigen?
Arbeitsvertrag.org 3. Juli 2017 um 10:23
Hallo Zezva,
wenden Sie sich bitte hierzu an einen Anwalt, der den Vertrag prüfen kann.
Suke 14. Juli 2017 um 14:22
Hallo, ich habe mal ne Frage. Ich werde für 6 Tage als Urlaubsvertretung auf Stundenlohnbasis nach meiner Haupttätigkeit (Teilzeit) aushelfen. Man sagte mir, ich soll eine Rechnung stellen.
Bin ich somit Freiberufler und muss mich beim Finanzamt anmelden, oder wäre es so ähnlich wie einem Semesterjob bei Studenten?
Das ganze verunsichert mich jetzt etwas. Muss ich dann von paar Euro noch Sozialversicherung abziehen? Wenn ja, dann kann ich den job gleich wieder absagen. Dann lohnt sich der Aufwand gar nicht.
Arbeitsvertrag.org 24. Juli 2017 um 11:04
da es sich hierbei um eine kurzfristige Beschäftigung handelt, sind in der Regel keine Sozialabgaben zu zahlen.
Inge 1. August 2017 um 12:37
ich habe mit großem Interesse Ihre Artikel bezüglich Freiberufler und Verträge gelesen und habe nun eine eigene Frage.
Ich arbeite seit mittlerweile 8 Jahren als Freiberufler für das selbe Unternehmen (Konzern), ich habe einen Dienstvertrag in dem u.a. mein Leistungsspektrum und die Vergütung (Stundenlohn) geregelt sind, die Bezahlung erfolgt monatlich auf Rechnungsstellung mit Leistungsnachweis.
Immer wenn es eine Lohnerhöhung gegeben hat (oder das Leistungs-Spektrum ergänzt wurde, oder z.b. meine Wohnadresse sich geändert hat), gab es einen neuen Vertrag (mit ansonsten quasi gleichem Inhalt), so auch jetzt wieder.
Meine Frage ist nun: da ich in dem Büro feste Arbeitszeiten habe, dort vor Ort einen Arbeitsplatz, mit eingetragener Telefonnummer und E-Mail-Adresse, besteht ja eigentlich der Verdacht auf Scheinselbständigkeit (ich habe zusätzlich noch andere Auftraggeber). Wenn mir nun gekündigt werden sollte, hätte ich ggf. Anrecht auf eine Abfindung (zumindest mal als Verhandlungsgrundlage/Androhung) und (wichtig!): würde die Dauer der “Betriebszugehörigkeit” auf Grundlage des neuen, kürzeren Vertragsdatums errechnet werden oder reicht z.B. die Historie der vorliegenden Verträge aus um den gesamte Zeitraum zu erfassen?
Ich möchte damit grundsätzlich gerne wissen, ob ein neuer Vertrag ok ist oder ob ich auf einer Ergänzung/einem Nachtrag bestehen sollte und welche Gründe es dafür ausserdem noch geben könnte.
Über eine kurzfristige Antwort würde ich mich sehr freuen und verbleibe mit vielen Grüßen,
Arbeitsvertrag.org 14. August 2017 um 9:38
bei der Betriebszugehörigkeit ist die Dauer im Unternehmen entscheidend. Es spielt dabei keine Rolle, dass Ihr Vertrag mehrfach angepasst wurde.
gabi 16. August 2017 um 15:55
Ich habe über eine Personalvermittlung einen Projekteinzelauftrag bekommen und mit diesem auch einen entsprechenden Vertrag untrezeichnet. Start wäre der 1. August gewesen. Allerdings sieht es jetzt so aus, dass der Auftraggeber den Vertrag mit dem Perdsonalvermittler nicht unterzeichnen wird. Somit sitze ich nunmehr seit fast drei Wochen zu Hause ohne Einkommen. Habe ich wegen des Vertrages einen finanziellen Anspruch ggenüber dem Personalvermittler?
Arbeitsvertrag.org 28. August 2017 um 9:58
das kommt auf den Vertrag an. Sie können diesen von einem Anwalt überprüfen lassen.
Evelyn 28. August 2017 um 12:25
ich gebe mit Honorarvertrag Gesundheitskurse und mus zuverlässig an bestimmten Wochentagen zu bestimmter Urzeit bei Fitnesscentern, Hochschulen, Vereinen….. erscheinen, um meine Kurse zu geben.
Umgekehrt kommt es gelegentlich vor, daß nicht genügend Teilnehmer erscheinen, so daß der Kurs ausfallen muss, was ich immer erst vor Ort erfahre.
Leider weigern sich die Arbeitgeber in diesem Fall, mein Honorar zu zahlen und meistens bekomme ich nicht einmal eine Aufwandsentschädigung für die Anfahrt.
Das bedeutet für mich natürlich ein Problem, denn erstens fehlt mir das Einkommen und zweitens kann ich ja so kurzfristig auch keine Ersatzarbeit für diesen Zeitraum finden.
Wie ist dieser Punkt gesetzlich geregelt? Dürfen die Arbeitgeber das, obwohl sie meine Dienstleistung bestellt haben? In den Honorarverträgen steht dazu nichts.
Arbeitsvertrag.org 31. August 2017 um 14:41
dies muss im Arbeitsvertrag festgelegt werden. Grundsätzlich steht dort meistens, dass eine Zahlung erst erfolgt, wenn eine Leistung erbracht wurde. Im Zweifelsfall sollten Sie sich am besten an einen Anwalt wenden.
Ingo 5. September 2017 um 22:27
wenn ich als Freelancer einen Vertrag über Freie Mitarbeit, bzw. die Modalitäten, prüfen lassen möchte, wende ich mich dann an einen Anwalt für allgemeines Vertragsrecht oder an einen für Arbeitsrecht?
Arbeitsvertrag.org 2. Oktober 2017 um 15:32
ein Anwalt für Arbeitsrecht ist in diesem Fall besonders versiert. Aber auch ein Rechtsanwalt für allgemeines Vertragsrecht sollte in der Lage sein, den Vertrag zu prüfen.
Jascha 6. Oktober 2017 um 14:53
ich habe momentan einen Minijob-Vertrag in einem Café wo ich 450€ im Monat verdiene. Ich habe erst gestern erfahren dass ich nicht einen zweiten Minijob annehmen darf (oder zumindest darf ich nicht mehr als 450€ im Monat verdienen), habe aber gelesen dass ich zusätzlich zu meinem Minijob noch ein Job als Freiberufler nehmen darf. Wie muss ich in dem Fall vorgehen? Muss ich mir bei dem Finanzamt eine Steuernummer zugeben lassen, und kann ich dann bei einer Organisation einen Vertrag als Kurzfristig-Beschäftiger aufnehmen? Also nicht mehr als 70 Arbeitstage? So könnte ich dann ca. 1000€ im Monat verdienen (also 450€+550€). Und muss ich dann steuern zahlen?
Arbeitsvertrag.org 20. November 2017 um 10:12
als Freiberufler, darf man nur in bestimmten Berufszweigen arbeiten. Einen zweiten Minijob als freiberufliche Tätigkeit abzurechnen ist nicht möglich.
Sebastian 11. Oktober 2017 um 13:46
ich war als Student ca. zwei Jahre als Freelancer über einen (von insg. zwei) Subunternehmer als IT-Servicetechniker für einen IT-Dienstleister tätig. Ich habe monatlich Rechnungen an den Subunternehmer gestellt, war dabei aber nicht jeden Monat tätig und wenn dann immer mit unterschiedlichen Stundenpensum. Bezahlt wurde ich nach Stunden.
Weitergehende Abmachungen (Rahmenvertrag, schriftlicher Dienstvertrag o.ä.) habe ich nicht.
Meine Frage: Besteht zwischen mir und dem Subunternehmer ein Dienstvertrag? Ergibt sich ein solcher also automatisch durch die, mehr oder weniger regelmäßige, Rechnungsstellung (und -vergütung)? Wenn ja, welche Kündigungsfristen habe ich zu beachten (zum Monatsende wg. der Rechnungsstellung, oder zum nächsten Tag wegen der Bezahlung nach Stunden)?
Arbeitsvertrag.org 20. November 2017 um 11:36
Als Freiberufler wird man beauftragt und nimmt den Auftrag an oder eben nicht. In diesem Auftrag sollte der Zeitraum festgeschrieben sein. Eine Kündigung ist nicht notwendig, wenn kein bestehender Auftrag abgebrochen werden muss.
Angi 7. November 2017 um 16:01
Bin mit einem Büroservice seit 2008 selbständig. Genauso lang habe ich einen großen Auftraggeber. Daneben noch einige kleinere Auftraggeber sowie einen angemeldeten Teilzeitjob. Aufgrund einer Meinungsverschiedenheit, will dieser große Auftraggeber mir von heute auf morgen kündigen. Welche Rechte habe ich? Schriftlichen Vertrag gibt es nicht. Bin bei ihm arbeiten gegangen, wie ich Zeit hatte. Und jetzt das! Bin entsetzt…. Danke für die Info.
Arbeitsvertrag.org 4. Dezember 2017 um 11:25
ohne schriftlichen Vertrag sind auch keine vertraglichen Bedingungen für Kündigung festgeschrieben. Mündliche Vereinbarungen sind in diesem Fall bindend aber schwer durchzusetzen.
Irene 9. November 2017 um 7:55
ich arbeite als freie Mitarbeiterin Masseurin in einer Firma bin ich verpflichtet mehrere Auftraggeber zu haben ?
Höre immer wieder ein Sechstel muss von anderen Auftaggebern sein.
Arbeitsvertrag.org 4. Dezember 2017 um 11:35
wenn nur ein einzelner Auftraggeber existiert, kann der Verdacht der Scheinselbstständigkeit aufkommen. Dann sollte ein normaler Arbeitsvertrag geschlossen werden, da dieser mehr Sicherheiten für den Arbeitnehmer bietet. Deswegen muss mehr als ein Auftraggeber vorhanden sein.
Engin 11. November 2017 um 2:41
Ich habe Zeitweise als freier Mitarbeiter bei einem Nachhilfe Institut gearbeitet. Nach einer gewissen Zeit habe ich keine neuen Aufträge mehr angenommen und seit dem auch nichts neues mehr vom Nachhilfe Institut gehört. Muss ich extra kündigen oder kann ich es dabei belassen. Kann das Konsequenzen für Steuern… oder den neuen Job haben?
Arbeitsvertrag.org 4. Dezember 2017 um 11:47
da jede Beauftragung erneut von Ihnen angenommen werden muss, ist eine formelle Kündigung nicht nötig. Jedoch sollte das Finanzamt informiert werden, dass die freie Mitarbeit beendet ist und keine weiteren möglicherweise steuerlich relevanten Einkünfte daraus zu erwarten sind.
Christian 22. November 2017 um 10:12
ich arbeite seit 18 Jahren für ein- und denselben Auftraggeber als Honorarkraft und leite Seminare. Seit über 10 Jahren mit einem Auftragsvolumen von ca. 10 Seminarwochen, seit 5 Jahren etwa 12 Seminarwochen plus 10 einzelne Tage. Komme also mit Vor-und Nachbereitungen auf etwa 35 klassische Arbeitswochen.
Nun wurde mir, nach dem ich einen Honorarbonus anfragte (Alleinleitung statt 2 Leiter), mitgeteilt, dass man mein Engagement massiv einschränken will.
Gibt es hier so etwas wie Bestandsschutz?
Wie sieht es mit Urlaubsanspruch aus?
Könnte ich wegen scheinselbstständigkeit Probleme bekommen?
Arbeitsvertrag.org 11. Dezember 2017 um 13:15
Jenny 27. November 2017 um 10:37
Darf man als Freiberufler in der Öffentlichkeit arbeiten, sprich seine Arbeit Aktionsweise in einer Fußgängerzone anbieten.
Beispiel : Ein Karikatur- Künstler.
Oder muss ich mich dafür erst beim Gewerbeamt anmelden?
Arbeitsvertrag.org 18. Dezember 2017 um 11:09
Auflagen für Straßenkünstler werden in der Regel von den Städten selbst festgelegt. Erkundigen Sie sich daher beim bezirklichen Ordnungsdienst, welche Auflagen Sie in Ihrer Stadt oder Ihrem Bezirk erfüllen müssen.
Carola 9. Dezember 2017 um 13:26
ich bin seit 05/2012 im NE und seit 05/2017 im VE selbständig in Gastro/Textil/Büro und überschreite 2017 die Kleinunternehmerregelung im Umsatz. Eine RVprüfung meines Textilauftraggebers beißt sich an mir wegen einer Statusprüfung fest, obwohl die RV in Berlin mir einenBescheid erteilte das ich nicht scheinselbständig und nicht SVpflichtig Kraft Gesetz bin. die dame vom hießigen Amt möchte mich gern arbeitnehmerähnlich sehen. Dies würde dann meinen gesamten Auftragsaufbau zusammenbrechen lassen, zumal man ja alle Kosten seiner Absicherung selbst trägt…. Fazit, die terminliche koordinierung von 8 Auftraggebern ist dann mit einem AV nicht mehr möglich. hab ich überhaupt eine Chance????? Und das vor Weihnachten, ich seh mich schon bei der ARGE.
Arbeitsvertrag.org 9. Januar 2018 um 15:23
leider sind wir nicht berechtigt, Ihnen eine Rechtsberatung zu erteilen. Wir empfehlen Ihnen, sich an einen Anwalt zu wenden, der Ihren Fall sachkundig beurteilen kann.
Knut 13. Februar 2018 um 9:50
ich wurde von einer Bank über einen Vermittler als Business Analyst engagiert. Im Vertrag mit dem Vermittler wurden die Aufgabengebiete, die ich dort übernehmen sollte, nicht beschrieben. Der Vertrag sollte bis Ende August 2018 laufen. Nach vier Wochen wurde der Vertrag ohne Angabe von Gründen gekündigt, und zum 28.02.2018. Eine Beschäftigung bis zum Monatsende ist ausgeschlossen.
Frage: Habe ich Anspruch auf Bezahlung bis zum Monatsende? Meine Mitarbeit bis zum Monatsende habe ich angeboten.
Arbeitsvertrag.org 5. März 2018 um 8:42
bei dem 28.02. handelt es sich um das Monatsende, da der Februar weniger Tage hat. Ob Sie darüber hinaus noch weitere Ansprüche haben, kann Ihnen nur ein Anwalt sagen.
Jens 21. Februar 2018 um 21:12
Kann ich bei einer Pauschalvergütung in dem Vertrag festlegen, wie viele Tage oder Stunden ich dafür pro Monat für den Auftraggeber tätig sein werde? Ich möchte das gerne fixieren, um meinen Leistungsumfang klar zu definieren / abzugrenzen.
Arbeitsvertrag.org 5. März 2018 um 11:24
wir dürfen keine Rechtsberatung anbieten. Bei der Ausformulierung von Verträgen kann Ihnen deshalb nur ein Anwalt helfen.
Jens 27. Februar 2018 um 2:18
Ich bin derzeit angestellt und führe seit 2015 eine UG, ohne Entnahmen.
Jetzt könnte ich einen größeren Auftraggeber gewinnen, der der UG zu 90% Umsatz verhelfen kann und der 5. Kunde wäre. Bezgl Scheinselbständigkeit bin ich mir unsicher, umgehe ich dies wenn ich mich selbst zum angestellten Geschäftsführer mache (und die UG die Rechnung schreibt)?
Arbeitsvertrag.org 12. März 2018 um 14:14
leider dürfen wir keine kostenlose Rechtsberatung anbieten. Bitte wenden Sie sich an einen Anwalt für Arbeitsrecht.
Daniela 1. März 2018 um 12:29
gibt es irgendwo im Gesetz eine klare Regelung über eventuelle Regressansprüche eines Kunden, wenn ein freiberuflicher Trainer wegen Krankheit eine gebuchte Schulung absagen und auf einen neuen Termin verschieben muss.
Auf welche Regelungen kann man hier zurück greifen?
Arbeitsvertrag.org 19. März 2018 um 14:34
in der Regel ergeben sich Rechte und Pflichten für die Beteiligten aus dem Vertrag. Um Ihre Situation zu beurteilen, sollen Sie sich jedoch an einen Anwalt für Vertragsrecht wenden.
Ute K. 13. März 2018 um 20:58
ich arbeite für einen größeren Kunden seit 20 Jahren als Freelancerin (Grafik-Design, Textil- und Modedesign). Daneben habe ich noch einige kleinere Kunden.
Aus gesundheitlichen gründen möchte ich mich von dem größeren Kunden trennen.
Ist es sinnvoll, einen Aufhebungsvertrag zu vereinbaren oder ganz regular die vereinbarte
Kündigungszeit zu nutzen und eine Kündigung auszusprechen? Steht mir eigentlich als Freelancerin eine Abfindung zu. In der Vereinbarung steht davon nichts.
Arbeitsvertrag.org 19. März 2018 um 16:23
je nachdem, wie Sie durch den Kunden beauftragt wurden, sind die Bedingungen einer Beendigung vertraglich festgelegt. Ansonsten kann ein Anwalt für Arbeitsrecht die Situation rechtlich beurteilen.
Mondragor 20. März 2018 um 15:41
wenn ein Auftraggeber die Arbeitszeit eingrenzt und auf Samstag und Sonntag legt. Gibt es dann für freie Mitarbeiter irgendeine Ausgleichszahlung für Samstag und Sonntag? Ich denke Samstag ist hier auch kein regulärer Werktag, da es sich um eine Schule handelt und die normale Werkwoche an Schulen nun mal Mo. – Fr. ist, oder?
Arbeitsvertrag.org 9. April 2018 um 10:08
in manchen Fällen wird für die Arbeit am Sonntag ein Zuschlag gewährt, der sogenannte Sonntagszuschlag. Ob andere Ausgleichszahlungen für die Arbeit am Wochenende möglich sind, können wir so nicht beurteilen. Nur ein Anwalt, mit Einblick in Ihren Arbeitsvertrag, kann Ihnen diese Frage verbindlich beantworten.
Jürgen 9. April 2018 um 23:26
Dürfen Freiberufler / Selbstständige (Z.B. freiberufliche Hausmeister) den Einkauf von Material als Arbeitszeit in Rechnung stellen? Gibt es hierzu eine gesetzliche Grundlage?
Arbeitsvertrag.org 23. April 2018 um 9:30
auch bei freiberuflicher oder selbstständiger Tätigkeit sollte mit dem Auftraggeber eine entsprechende Vereinbarung über die Arbeitsleistung getroffen werden. Daraus sollte hervorgehen, ob die Zeit für die Beschaffung von Material als Arbeitszeit zu werten ist.
Nachfrager 18. April 2018 um 23:11
Ich hab eine Nachfrage,
ein Freiberufler/eine Honorarkraft muss ja im Gegensatz zu einem normalen Angestellten selbst f+r Versicherung und Co sorgen.
Muss dann der vereinbarte Lohn fühn ihn nicht höher agesetzt werden, damit tMindestlohn rauskommt?
Fragend Grüße
Arbeitsvertrag.org 2. Mai 2018 um 9:04
Selbstständige sind vom Mindestlohn ausgenommen.
Raus 19. April 2018 um 22:18
Schade, dass meine Nachfrage weg ist.
Freiberufler/Honorarempfänger müssen sich ja selbst versichern.
Muss nicht der Lohn, der an sie ausgezahlt werdne, dass der Mindestlohn rauskommt?
Arbeitsvertrag.org 2. Mai 2018 um 9:28
Freiberufler/Selbstständige sind vom Mindestlohn ausgenommen.
jana 1. Juni 2018 um 20:13
Kann mir Jemand sagen welche Mögichkeiten man hat falls man als Freelancer zwar gearbeitet hat und auch Geld erwirtschaftet hat für den Auftraggeber, dieser jedoch nicht zahlt und auch keinen Leistungsnachweis erstellt.
Arbeitsvertrag.org 4. Juni 2018 um 14:37
Sie können sich an einen Anwalt für Arbeitsrecht wenden. Dieser kann Sie in solch einem Fall juristisch beraten und Ihnen helfen, Ihre Rechte durchzusetzen.
Tom 4. Juli 2018 um 17:31
Hallo. Ich habe eine Frage bezüglich eines mündlich geschlossenen Vertrages. Ich bin freiberuflicher Kameramann und kann aus persönlichen Gründen den am 16.05.2018 telefonisch geschlossenen Vertrag für den Zeitraum vom 09.07.- 13.07.2018 nicht erfüllen. Ich habe den Auftraggeber am 02.07.2018 über den Umstand informiert und angeboten mich um einen Ersatz-Kameramann zu bemühen, was auch geklappt hat.
Nun fordert der Auftraggeber von mir die dadurch entstanden Kosten für den Mehraufwand und die Mehrkosten, da der andere Kameramann mehr Tagesgage verlangt. Muss ich dem folge leisten?
Arbeitsvertrag.org 12. Juli 2018 um 15:06
Sie sollten sich mit Ihrem Anliegen an einen Anwalt für Arbeitsrecht wenden. Dieser kann Sie in Ihrer speziellen Situation zu Ihren Rechten beraten und Ihnen helfen, diese durchzusetzen.
Cornelia S. 28. Juli 2019 um 4:50
Gibt es eine Regelung, nachdem ein Freiberufler in meinem Unternehmen nur zu einem bestimmten Prozentsatz seiner Selbstständigkeit arbeiten kann, da er sonst in die Scheinselbstständigkeit rutscht?
KA 5. Juli 2018 um 19:06
Welche Rechte habe ich wenn man einen Vertrag/Auftrag unterschreibt und 2 Tage vor Auftragsstart das Projekt abgesagt wird? Ich hab für diesen Auftrag anderen bereits abgesagt und meinen aktuellen Job gekündigt.
Kann ich mindestens für ein Monat Entschädigung bekommen?
Weitere Aufträge zu bekommen braucht man mindestens ein Monat.
Arbeitsvertrag.org 12. Juli 2018 um 15:15
wenn Sie beweisen können, dass Sie kurzfristig keinen anderen Vertrag / Auftrag erhalten können und anderen für diesen Auftrag abgesagt haben, könnten Sie Anspruch auf 100 Prozent des Honorars haben. Sie sollten sich dafür an einen Anwalt für Arbeitsrecht wenden, der Ihre Situation noch einmal in ihren Einzelheiten beurteilen und Ihnen unterstützend zur Seite stehen kann.
Florian 8. Juli 2018 um 9:18
ich war vier Jahre als freier Dozent für eine inhabergeführte Sprachschule tätig.
Genauer: zunächst hatte mein Auftraggeber (AG) eine Lizenz von einem Franchisegeber und hat Sprachkurse nach dessen Konzept angeboten. Ich war der einzige Dozent, habe also alle Teilnehmer unterrichtet. In dieser Zeit hatte ich einen Honorarvertrag, in welchem geregelt war, dass ich als Auftragnehmer keine Folgeverträge mit Kunden des Unternehmens schließen darf.
Dann hat sich mein AG vom Franchisegeber getrennt und bietet seitdem nach ähnlichem Konzept Sprachkurse an. Auch hier habe ich in den vergangenen 2,5 Jahren fast alle Teilnehmer unterrichtet, mit wenigen Ausnahmen. Für diese Tätigkeit wurde mir zwar ein Honorarvetrag angeboten, ich habe jedoch nicht unterschrieben und bat um Änderung in einem Punkt. Da mir nie ein geänderter Vertrag vorgelegt wurde arbeite ich seitdem ohne Honorarvertrag, somit habe ich auch keinerlei Verpflichtung unterschrieben, mit Kunden des Unternehmens nicht selbst Verträge schließen zu dürfen.
NAch gut vier JAhren sind die Meinungsverschiedenheiten zwischen mir und meinem Auftraggeber so groß geworden, dass wir gemeinsam entschieden haben, die Zusammenarbeit nach Ablauf der aktuellen Sprachkurse zu beenden.
Die Kursteilnehmer bedauern dies sehr und wünschen, auch künftig bei mir Unterricht nehmen zu können. Eine Kündigung der Teilnehmer bei meinem Auftraggeber wäre nicht notwendig, da die aktuellen Kurse entweder schon geendet haben oder demnächst enden und somit auch der Vertrag über die Kursteilnahme endet. Es müsste ein neuer Vertrag geschlossen werden, sofern ein neuer Kurs belegt würde.
Ich würde nun gerne selbst eine Sprachschule gründen und meine Kursteilnehmer weiterhin unterrichten, bin mir jedoch unsicher, was die Rechtslage betrifft. Frage mich, ob mein (noch-) Auftraggeber mich dafür rechtlich belangen könnte.
Außerdem: muss die Zusammenarbeit zwischen meinem AG und mir schriftlich gekündigt werden?
Arbeitsvertrag.org 12. Juli 2018 um 16:03
eine Kündigung muss immer schriftlich erfolgen, das heißt, die originale Unterschrift muss auf dem Dokument sein. Was Ihren Arbeitsvertrag angeht, sollten Sie sich an einen Anwalt für Arbeitsrecht wenden. Ein schriftlicher Arbeitsvertrag ist nicht unbedingt erforderlich, um wesentliche Bedingungen des Arbeitsverhältnisses wirksam zu machen, bspw. wenn Sie diesem mündlich zugestimmt haben. Inwiefern das für Ihre Situation zutrifft, kann aber nur ein Anwalt für Arbeitsrecht beurteilen.
E. 23. Juli 2018 um 9:57
mein AG plant einen Teilbereich zu verkaufen. Da es sich nicht um einen Betriebsübergang handelt, gibt es die Option, meinen Job im neuen Unternehmen, welches keine Niederlassung in Deutschland haben wird, als Freelancer fortzuführen. Dazu wird ein weiteres Unternehmen die “Koordination” bzw. das Subcontracting übernehmen. Auch dieses Unternehmen hat keinen Sitz in Deutschland.
Gibt es “Mindestbedingungen”, denen der Vertrag folgen muss? Das zwischengeschaltete Unternehmen sitzt in Schweden und den USA und insbesondere letztes Land ist für AN als eher ungünstig bekannt. Darf der Vertrag bspw. in Englischer Sprache sein? Kann ich überhaupt für eine Firma arbeiten, die in Deutschland keinen Sitz hat? Ich fürchte, dass das gesamte Konstrukt für mich komplex wird, wenn der Subcontractor mich aus Schweden oder den USA beauftragen möche.
Arbeitsvertrag.org 23. Juli 2018 um 10:54
leider dürfen wir keine Rechtsberatung anbieten, empfehlen Ihnen aber dringend mit einem Anwalt für Arbeitsrecht Rücksprache zu halten, damit Sie nicht unversehens in ein ungünstigeres Arbeitsverhältnis geraten.
Jennifer 27. Juli 2018 um 8:11
mich würde zu diesem Thema noch interessieren, ob man einen Vertrag mit einem freien MA kündigen muss wenn dieser ein Praktikum anstrebt.
Ich habe z. Zt. den Fall das ein freier MA ein Pflichtpraktikum bei uns absolvieren möchte.
Müssen wir Ihm hierfür vorher kündigen oder reicht es aus wenn der Vertrag ruhend gestellt wird?
Arbeitsvertrag.org 30. Juli 2018 um 10:43
bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir keine Rechtsberatung anbieten dürfen. In Einzelfällen wie diesem, sollte ein Anwalt mit Einblick in die genaue Situation bzw. den bisherigen Arbeitsvertrag beurteilen, ob der Vertrag ruhend gestellt werden kann.
D. 29. Juli 2018 um 11:21
ich hätte eine Frage zur Kündigungsfrist in einem Vertrag zwischen mir als Freiberufler und einem Unternehmen wofür ich ein Jahr lang gearbeitet habe. Vor vier Jahren habe ich ein Jahr lang als freiberufliche Übersetzerin gearbeitet. Als ich meine Tätigkeit beendet habe, habe ich dem Unternehmen mitgeteilt, dass ich nicht mehr als Freiberufler arbeiten würde. Das Unternehmen hat also vorgeschlagen, den Vertrag auf Eis zu legen, falls ich irgendwann wieder als Freiberufler arbeiten möchte, was ich zu dieser Zeit für sinnvoll erachtete. Jetzt möchte ich den Vertrag kündigen aber ich habe festgestellt, dass der Vertrag sich jeweils um zwei Jahre verlängert, wenn er nicht drei Monate vor Ablauf gekündigt wird. Das würde also heissen, dass ich erst im Jahre 2020 kündigen dürfte, obwohl ich seit 2015 keine weitere Aufträge aufgenommen habe. Ist so eine Kündigungsfrist rechtsgültig?
Arbeitsvertrag.org 30. Juli 2018 um 11:02
da wir keine Rechtsberatung anbieten dürfen, können wir auch leider die Gültigkeit der Kündigungsfristen nicht beurteilen. Lassen Sie den Arbeitsvertrag von einem Anwalt für Arbeitsrecht überprüfen.
Anna 2. August 2018 um 10:45
Ich bin ein Mitarbeiter in Deutsche firma, ich habe vollzeit Vertrag.
Ich möchte arbeiten auch wie freelancer als graphic designer. Soll ich mich bei Finanzamt melden ?
Arbeitsvertrag.org 6. August 2018 um 14:50
arbeiten Sie in einem freien Beruf laut Einkommenssteuergesetz, sind Sie dazu verpflichtet, sich beim für Ihren Wohnsitz zuständigen Finanzamt zu melden, da sie einkommensteuerpflichtig sind.
John H. 3. September 2018 um 11:58
Hi, ich bin deutscher Staatsbürger aber lebe seit vielen Jahren im Ausland, USA und seit ca. 5 Jahren auf den Philippinen, bin mit einer Filipina seit mehr als 10 Jahren verheiratet, dort auch gemeldet und habe ein Residence Visa. In meinem Pass ist vermerkt, daß ich keinen festen Wohnsitz in D habe. Nun kann ich für 2.5 Monate für eine deutsche Firma in Polen auf einer Baustelle arbeiten, ich möchte als “Freelancer” dort arbeiten. Frage : Kann ich mich diesbezüglich als “Freelancer” auf meinen Wohnsitz in den Philippinen beziehen oder muss ich mich in D anmelden? Ich habe meinen Lebensmittelpunkt nicht in D sondern auf den Philippinen und für die 2.5 Monate dann halt auf der Baustelle in Polen, wenn der Baustellen job beendet ist fliege ich wieder auf die Philippinen zurück, danke für Ihren Kommentar, John
Arbeitsvertrag.org 17. September 2018 um 9:29
Hallo John H.,
da sich Ihr Anliegen recht komplex zu gestalten scheint, würden wir Ihnen raten, sich an einen Anwalt für Arbeitsrecht zu wenden. Dieser kann Sie individuell beraten.
Jens P. 17. September 2018 um 8:11
ich hätte eine Frage zur Kündigungsfrist in einem mündlich geschlossenen Vertrag zwischen mir als Freiberufler und einem Unternehmen wofür die ich 6 Jahre gearbeitet habe. In diesem Zeitraum wurde eine festgelegte Arbeitszeit von 3 Arbeitstage abgerechnet und vom Auftraggeber regelmäßig bezahlt. Jetzt habe ich am 31.8. die Kündigung der zukünftigen Zusammenarbeit zum 1.9. (per WhatsApp) erhalten. Nun meine Frage: Wie verhält es sich in so einem Fall mit Kündigungsfristen?
Vielen Dank für Ihre Mühe vorab.
Arbeitsvertrag.org 2. Oktober 2018 um 14:24
Hallo Jens P.,
gibt es keine Vereinbarung – weder schriftlich noch mündlich – zu den Kündigungsfristen, dann gelten die gesetzlichen Kündigungsfristen nach § 622 Bürgerliches Gesetzbuch.
Sandra H. 3. Oktober 2018 um 23:50
sozialversicherter Hauptberuf in Vollzeit und freiberufliche Nebentätigkeit
“Für die Einkünfte aus der nebenberuflichen Selbstständigkeit müssen keine gesonderten Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) abgeführt werden. Zusätzliche Pflichten gegenüber der Sozialversicherung entstehen durch die Selbstständigkeit erst dann, wenn der Nebenberuf in Zeit und Gewinn den Hauptberuf übersteigt oder Sie in der Selbstständigkeit mit Angestellten arbeiten”.
Entspricht diese Angabe der Wahrheit? Quelle: Industrie- und Handelskammer Leipzig
Leider sind sehr widersprüchliche Angaben im Bezug auf diese o.g. Kombination im Netz.
Arbeitsvertrag.org 15. Oktober 2018 um 12:53
Hallo Sandra H.,
in solch einem Fall sollten Sie sich von einem Anwalt für Arbeitsrecht speziell zu Ihrer Situation beraten lassen.
Rainer P. 21. Oktober 2018 um 0:45
ich bin als freiberuflicher Dozent u. a. bei einem privaten Bildungsträger beschäftigt. Für diesen unterrichtete ich bisher mehrfach in einem beruflichen Weiterbildungslehrgang und musste am Ende des jeweiligen Lehrgangs jeweils eine Abschlussprüfung erstellen und korrigieren. Diese Arbeit wurde nicht gesondert vergütet, sondern war in dem vertraglich festgesetzten Honorar (pro Unterrichtsstunde) enthalten. Nun habe ich meine Mitarbeit zum Ende des Lehrgangs beendet. Man verlangt von mir jetzt die Herausgabe alter Prüfungsaufgaben, die der nach mir eingesetzte Dozent des Lehrgangs dann verwenden soll. Ich sehe diese jedoch als mein geistiges Eigentum. Der Leiter der Einrichtung sieht das jedoch anders und argumentiert, dass meine Vorbereitung ja mit dem Honorar vergütet sei. Gerne möchte ich meine Aufgaben auch in anderen Projekten bei anderen Trägern als Übungen weiterhin nutzen, was in dem Fall, dass mir diese nicht gehören, ja dann auch nicht möglich wäre.
Arbeitsvertrag.org 5. November 2018 um 12:20
Hallo Rainer P.,
tatsächlich kann sich der Urheberrechtsschutz auch auf die Aufgabenstellung beziehen. Allerdings ist hier auch relevant, wie der Umgang damit im Arbeitsvertrag geregelt ist. Wir können Ihnen daher nur raten, sich mit einem Anwalt zu beraten, der die Befugnis hat, vertragliche Klauseln zu interpretieren.
Raz 25. Oktober 2018 um 16:14
Ich bin als selbstständiger service Techniker. Nach einen Einsatz im Ausland für einen Monat oder paar Tage mehr, darf ich Samstags oder sogar Sonntags als Arbeitstage in Rechnung stellen?
Arbeitsvertrag.org 5. November 2018 um 14:39
leider sind wir mit den Details Ihrer Situation nicht vertraut. Bitte wenden Sie sich an einen Anwalt für Arbeitsrecht.
Kathrin D. 1. November 2018 um 22:51
habe ich als Freiberuflerin Rechte bzgl. der Arbeitszeiten etc.? Ich habe für einen Reiseanbieter kürzlich 25 aufeinanderfolgende Tage als Reiseleiterin gearbeitet, täglich 16 Stunden. Keinen einzigen Tag Pause, teilweise musste ich nach “Feierabend” noch 1000 Kilometer lange Reisestrecken zurücklegen, per Auto und einmal per Zug.
Ich bin zwischenzeitig krank geworden und habe krank weitergearbeitet. Zudem hatte ich keinerlei Privatssphäre, da ich mir mit einem männlichen Arbeitskollegen das Hotelzimmer teilen musste.
Jetzt argumentiert das Unternehmen, dass ich vier Arbeitstage nicht 100% der erforderten Leistung erbracht hätte und will diese nicht zahlen.
Mein Lohn, eine Festverfütung von 100 Euro ist sowieso schon weit unter dem Mindestlohn.
Kann ich mich irgendwie wehren oder habe ich mich als Freiberuflerin einfach selbst ausgebeutet?
Arbeitsvertrag.org 12. November 2018 um 10:53
Hallo Kathrin D.,
bitten haben Sie Verständnis dafür, dass wir keine kostenlose Rechtsberatung anbieten dürfen. Wir raten Ihnen, sich mit Ihrem Anliegen an einen Anwalt für Arbeitsrecht zu wenden. Dieser kann sich mit den Einzelheiten Ihrer Situation besser vertraut machen und Sie diesbezüglich kompetent beraten. Im Ernstfall kann er Sie auch rechtlich vertreten.
Josef H. 16. Dezember 2018 um 10:38
ich bin derzeit als Angestellter in einem Ingenieurbüro beschäftigt, und möchte mich im nächsten Jahr ab den 01.09.19 selbständig als freier Mitarbeiter u.a. auch in meiner bisherigen Firma mich als freier Mitarbeiter anbieten.
Meine Frage wäre ob hier eine Wartefrist (Karenzzeit) einzuhalten ist?
m.fr.gr. Josef
Arbeitsvertrag.org 18. Dezember 2018 um 9:24
Hallo Josef H.,
dies ist vor allem davon abhängig, ob es in Ihrem Angestelltenvertrag eine entsprechende Klausel gibt, die eine Karenzzeit vorschreibt.
Manuel 24. Januar 2019 um 15:28
Hallo, ich arbeite freiberuflich in einem
Fitnessstudio eines Vereins. Meines Erachtens nach ist dies aber nicht rechtens.
Es gibt feste Schichten, wir bekommen lediglich 12-14€ brutto, anstatt eine Rechnung zu schreiben, liegen seit Jahren Listen aus, mit unseren Namen und wöchentlich festen Schichten. Meine Frage, ungesetzlich? (Ich glaube ja, weil sie dies ja nur machen, um Geld zu sparen, bezüglich sozialabgaben. Ich sehe einen großen Unterschied zwischen Kurstrainern und Fitnessstudiotrainern. In allen anderen Studios sind die Kursleiter freiberuflich, die Fitnessstudiomitarbeiter allerdings immer angestellt. Lohnt ein Gang zum Anwalt oder eigene Schuld dort freiberuflich zu arbeiten, behandelt zu werden wie ein fester Mitarbeiter…. liebe Grüße Daniel V.
Arbeitsvertrag.org 29. Januar 2019 um 17:36
bei Freiberuflern oder Selbstständigen stellt sich manchmal die Frage, ob es sich um eine Scheinselbstständigkeit handelt. Ob das Vorgehen Ihres Auftraggebers rechtens ist, können und dürfen wir jedoch nicht beantworten, da wir keine Rechtsberatung anbieten. Auch ob der Gang zum Rechtsanwalt lohnt, können wir nicht beurteilen. Es gibt jedoch Rechtsanwälte, die ein kostenloses Erstgespräch anbieten, beispielsweise um eine grobe Einschätzung des Sachverhalts zu geben und die Anwaltskosten zu erörtern.
Ludwig 13. Februar 2019 um 13:46
als Ingenieurin bin ich als Freiberufler durch das Finanzamt anerkennt. Mein Schwerpunkt liegt in der technischen Beratung hinsichtlich Immobilienbewertungen und Schäden an Gebäuden.
Ebenso arbeite ich für verschiedene Auftraggeber, so auch in NRW wie in Sachsen.
Für eine Mitgliedschaft in den jeweiligen Ingenieurkammern ist eine Haupt-/Nebenwohnung bzw. Niederlassung notwendig.
Da ich nicht gewerblich tätig bin, also mich nicht bei der IHK listen lassen muss, wie mache ich dann eine “Niederlassung” deutlich. Aktuell habe ich einen Kooperationsvertrag mir einem ansässigen Ingenieurbüro, welches als GmbH geführt wird und dementsprechend seinen Standort in Handelsregister… eingetragen hat.
Arbeitsvertrag.org 18. Februar 2019 um 9:05
sunny 13. Februar 2019 um 21:35
Hallo, kann ich auch mehrere freie Mitarbeiter Verträge parallel laufen lassen? Also in diesen Fall 2 neben der Hauptbeschäftigung?
Und muss ich hier monatlich beim Finanzamt als selbständige Freiberuflerin die Steuern abführen?
Arbeitsvertrag.org 18. Februar 2019 um 9:08
bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir weder Steuer- noch Rechtsberatung anbieten. Bitte wenden Sie sich ggf. an einen Steuerberater.
sabrina 21. Februar 2019 um 10:45
Hallo ich bin freiberuflich für ein großes Unternehmen tätig. Und das seit fast 10 Jahren. Fünf Jahre davon gab es auch einen Vertrag. Ab 2015 habe ich ohne Vertrag gearbeitet, wegen der Scheinselbstständigkeit…nur wurde mir telefonisch gekündigt und ich darf meine 10 bereits vereinbarten Aufträge im März nicht mehr wahrnehmen.
Ich freue mich auf eine kurze Antwort.
Gerd 26. Juli 2019 um 10:24
Freiberufler (Sprachlehrer Fachsprache Medizin) – fest zugesagtes Engagement; es gab die Übereinkunft, dass ich (der Freiberufler) kein alternatives Engagement akquiriere, da das Engagement für “sicher” erklärt wurde. Nun soll es nicht stattfinden. – Nach meiner Auffassung schuldet mir der Auftraggeber nun mindestens den vollen Lohn für den Zeitraum, der seit dem Vertragsschluss vergangen ist (4 Wochen), da ich nun neu akquirieren muss und um diese Zeit mit meinen Akquiseaktivitäten “im Verzug” bin.
Ist meine Auffassung gerechtfertigt oder steht mir gar der volle Lohn für das gesamte (entgangene) Engagement zu? [Pferdefuß: Es gab bisher nur den mündlichen Vertrag.]
Arbeitsvertrag.org 1. August 2019 um 9:25
grundsätzlich ist natürlich auch ein mündlicher Vertrag gültig, im Idealfall wurde der Vertrag vor Zeugen behandelt. Inwiefern Sie aber einen Anspruch auf die Bezahlung/Entschädigung haben, das können wir nicht beurteilen. Hierbei sollten Sie sich den Rat eines Anwalts für Arbeitsrecht einholen.
Judith 28. August 2019 um 21:49
Hallo, der Artikel ist zwar schon älter, aber ich hoffe, dass Sie mir trotzdem diese Frage beantworten können. Ich werde ab demnächst einige schriftstellerische Aufträge als Freelancerin erledigen, mein Lohn wird aber definitiv unter 450€ pro Monat bleiben. Muss ich das versteuern oder sonstige Abgaben leisten? Oder mich irgendwo anmelden (Minijobzentrale etc) ? Vielen dank schon mal!
James 11. Januar 2020 um 10:54
Ich habe vor kurzem meinen Job (wird Ende des Monats beendet) gekündigt, um mich freiberuflich zu betätigen. Mein ehemaliger Arbeitgeber würde gerne meine Dienste in Anspruch nehmen, aber er sagte, dass er aus rechtlichen Gründen drei Monate warten müsse, bevor er mir einen Vertrag als Freiberufler anbieten könne. Ist das richtig? Ich könnte es verstehen, wenn sie mich entlassen oder versuchen würden, mich zur Änderung meiner Vertragsbedingungen zu zwingen, aber das war meine Entscheidung. Ich bin daran interessiert, immer noch für sie zu arbeiten, ich wollte einfach wieder meine Unabhängigkeit haben. (Ich war freiberuflich tätig, bevor ich dort Angestellter wurde)
Danke für jede Hilfe, die Sie mir geben können.
Susanne 13. Januar 2020 um 15:24
ich war Freiberuflich für einen Messebau tätig und habe nach meiner Kündigung,, eine Forderungsabtretung (notariell beglaubigt ) von meinen Nachfolger, für die Vermittlung des Auftraggebers und dazugehörigem Vertrag, nebst meines Knowhows verlangt, die auch akzeptiert und unterschrieben wurde.
Nach der Inkenntnissetzung des Hauptauftraggebers, und der Aufforderung den Pfändbaren Teil der Forderungsabtretung zu überweisen. Antwortete dieser mit dem § 840 ZPO und lehnte die Forderungsabtretung mit der Begründung ab, da der Schuldner in keinem Arbeitsverhältnis stehe.
Wie kann ich meine Forderungsabtretung dennoch durchsetzen?
Weiß hierüber jemand etwas näheres?
Max 21. Januar 2020 um 12:27
ich habe im August 2019 einen Vertrag für ein Projekt von März bis Mai 2020 unterschrieben, dass nun abgesagt wurde… Ich habe dafür drei andere Projekte, die sogar noch lukrativer gewesen wären absagen müssen und stehe nun ohne Arbeit da. Gibt es da nicht ein Recht, das einen bestimmten Prozentsatz als Entschädigung festlegt?
Ich hoffe Sie können helfen,