Source: http://eap.salzburg.gv.at/Verfahren.aspx?s=ca35be98-39ad-4cf1-8dad-998241182944&id=79853cce-9e6d-42d4-bbbf-5407c60e5865&lang=de
Timestamp: 2019-08-19 20:25:34
Document Index: 54734042

Matched Legal Cases: ['§ 18', '§ 34', '§ 1', '§ 34', '§ 14', '§ 14']

EAP Salzburg/Eigenbestandsbesamer - Anerkennung von Berufsausbildungen und -qualifikationen
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Eigenbestandsbesamer - Anerkennung von Berufsausbildungen und -qualifikationen
Personen, die im Land Salzburg unter den regulären Bedingungen gemäß § 18 S.TZG als Eigenbestandsbesamer tätig werden wollen, müssen der Behörde bei der Anzeige der Aufnahme ihrer Tätigkeit die erforderliche fachliche Eignung nachweisen. Der einfachste Nachweis der fachlichen Eignung erfolgt durch Vorlage eines Prüfungszeugnisses über eine Ausbildung zum Eigenbestandsbesamer, die den in § 34 Salzburger Tierzuchtverordnung 2010 festgelegten Anforderungen entspricht oder in einer in der Anlage 5 der Salzburger Tierzuchtverordnung 2010 genannten Ausbildungseinrichtung abgeschlossen worden ist.
Personen, die über kein derartiges Prüfungszeugnis, aber über andere Berufsausbildungen und -qualifikationen für den Beruf des Eigenbestandsbesamers verfügen, die in einem anderen Bundesland oder in einem anderen Staat (kurz: Herkunftsstaat) erworben wurden, können deren Anerkennung beantragen. Die Entscheidung über die Anerkennung und die allfällige Festlegung von Ausgleichsmaßnahmen erfolgt mit Bescheid auf der Grundlage des Salzburger Berufsanerkennungsgesetzes (S.BAG).
Berufsausbildungen und -Qualifikationen, die von österreichischen Staatsbürgern und begünstigten Staatsangehörigen gemäß § 1 Abs. 2 S.BAG in einem EU-Mitgliedsstaat, in einem EWR-Vertragsstaat, in der Schweiz oder in Staaten, mit denen die Europäische Union oder die Republik Österreich Verträge über die Anerkennung von Berufsausbildungen oder -qualifikationen abgeschlossen hat, erworben wurden, müssen von der Behörde anerkannt werden, wenn die Voraussetzungen nach dem Salzburger Berufsanerkennungsgesetz erfüllt sind. Begünstigte Staatsangehörige in diesem Sinne sind die Staatsangehörigen von EU-Mitgliedsstaaten und EWR-Vertragsstaaten und der Schweiz sowie bestimmte begünstigte Familienangehörige dieser Personen, die über ein unionsrechtliches Aufenthaltsrecht in Österreich verfügen; langfristig in Österreich aufenthaltsberechtigte Drittstaatsangehörige, Flüchtlinge und subsidiär Schutzberechtigte sowie Staatsangehörige anderer Staaten, mit denen die Europäische Union oder die Republik Österreich Verträge über die Anerkennung von Berufsausbildungen oder -qualifikationen abgeschlossen hat. In anderen Staaten (kurz: Drittstaaten) erworbene Berufsausbildungen und -qualifikationen können von der Behörde nach den Bestimmungen des Salzburger Berufsanerkennungsgesetzes als gleichwertig anerkannt werden.
- Staatsbürgerschaftsnachweis oder dem entsprechenden Nachweis eines anderen Staates;
- Nachweis der begünstigten Familienangehörigkeit zu einen Staatsangehörigen eines EU-Mitgliedsstaates, eines EWR-Vertragsstaates oder der Schweiz und Nachweis für dessen Staatsangehörigkeit; Nachweis des unionsrechtlichen Aufenthaltsrechts in Österreich;
- Aufenthaltstitel eines langfristig aufenthaltsberechtigten Drittstaatsangehörigen;
- Status als Flüchtling oder subsidiär Schutzbedürftiger;
von einer zuständigen Behörde des Staates, in dem die Berufsausbildung oder -qualifikation (Herkunftsstaat) ausgestellte Ausbildungs- oder Befähigungsnachweise für den Beruf des Eigenbestandsbesamers die im Herkunftsstaat zur Aufnahme dieses Berufes berechtigten und im Wesentlichen den in § 34 Salzburger Tierzuchtverordnung 2010 festgelegten Anforderungen entsprechen; ist im Herkunftsstaat die Ausübung des Berufes nicht reglementiert (d.h. nicht an Qualifikationen gebunden), muss der/die Antragsteller/in den Beruf des Eigenbestandsbesamers im Herkunftsstaat in den vorhergehenden zehn Jahren mindestens durch zwei Jahre vollzeitlich ausgeübt haben.
Landesverwaltungsabgabe gemäß TP 1 der Anlage zur Landes- und Gemeinde-Verwaltungsabgabenverordnung 2012 € 27,90;
Gebühren nach dem Gebührengesetz 1957 für Antrag/Eingabe gemäß § 14 TP 6 Abs. 1 € 14,30; für Beilagen gemäß § 14 TP 5 Abs. 1 je Bogen € 3,90, höchstens jedoch € 21,80 je Beilage.
Referat 4/01 - Agrarrecht, Arbeitsinspektion, Jagd und Fischerei
E-Mail: agrarrecht@salzburg.gv.at