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Timestamp: 2019-09-20 06:40:11
Document Index: 110498228

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 1', '§ 1', '§ 1', '§ 3', '§ 3', '§ 4', '§ 1', '§ 1', '§ 1']

Rechtsprechung: BStBl III 1955, 282 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: BFH, 24.08.1955
BFH, 24.08.1955 - II 226/54 U
https://dejure.org/1955,1227
BFH, 24.08.1955 - II 226/54 U (https://dejure.org/1955,1227)
BFH, Entscheidung vom 24.08.1955 - II 226/54 U (https://dejure.org/1955,1227)
BFH, Entscheidung vom 24. August 1955 - II 226/54 U (https://dejure.org/1955,1227)
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BFHE 61, 218
DB 1955, 984
BStBl III 1955, 282
BFH, 14.06.1961 - II 128/58 U
Grunderwerbsteuerbefreiung für den Wohnungsbau - Grundsteuerbegünstigung eines …
Es war unter Bezugnahme auf das Urteil des Bundesfinanzhofs II 226/54 U vom 24. August 1955 (BStBl 1955 III S. 282, Slg. Bd. 61 S. 218) der Ansicht, daß ein teilweise wiederaufgebautes Gebäude nicht mehr als "beschädigt" im Sinne des § 1 Ziff. 3 a.a.O. angesehen werden könne.
Wie bereits der Senat in dem Urteil II 226/54 U a.a.O. entschieden hat, kann ein teilweise wiederaufgebautes Gebäude nicht als "beschädigt" im Sinne des § 1 Ziff. 3 a.a.O. angesehen werden.
BFH, 29.08.1962 - II 75/59 U
Vorliegen eines Erwerbs eines unbebauten Grundstücks
Allerdings war der Senat in dem Urteil II 226/54 U vom 24. August 1955 (BStBl 1955 III S. 282, Slg. Bd. 61 S. 218) der Ansicht, daß ein teilweise wiederaufgebautes Gebäude nicht mehr als beschädigt im Sinne des § 1 Ziff. 3 des nordrhein-westfälischen Gesetzes über Grunderwerbsteuerbefreiung für den Wohnungsbau vom 4. März 1952 angesehen werden könne.
In gleichem Sinn hat der Senat durch Urteil II 60/55 U vom 24. August 1955 (BStBl 1955 III S. 282, Slg. Bd. 61 S. 219) zu der angeführten Vorschrift des niedersächsischen Gesetzes vom 2. Juli 1952 entschieden.
BFH, 20.02.1968 - II 146/64
Befreiung von der Grunderwerbssteuer bei Aufgabe des steuerbegünstigenden Zwecks …
Nach der ständigen Rechtsprechung des erkennenden Senats gibt ein Erwerber den zunächst gemäß § 1 Nr. 1 des nordrhein-westfälischen Gesetzes über Grunderwerbsteuerbefreiung für den Wohnungsbau in der Fassung vom 19. Juni 1958 -- GrEStWG -- (Gesetz- und Verordnungsblatt S. 282 -- GVBl 282 --) steuerbegünstigten Zweck im Sinne des § 3 Abs. 3 Satz 1 GrEStWG auch dann auf, wenn er das erworbene Grundstück vor Ablauf der in § 3 Abs. 1 und 2 GrEStWG bestimmten Zeiträume weiterveräußert, ohne darauf ein Gebäude mit steuerbegünstigten Wohnungen errichtet zu haben (vgl. außer den vom FG angeführten Urteilen des BFH II 204/54 U vom 1. Dezember 1954, BFH 60, 122, BStBl III 1955, 47; II 226/54 U vom 24. August 1955, BFH 61, 218, BStBl III 1955, 282, und II 66/57 U vom 2. September 1959, BFH 69, 518, BStBl III 1959, 453, noch das -- wenn auch zum Berliner GrEStWG 1953/1956 ergangene -- Urteil II 286/59 U vom 22. August 1962, BFH 76, 30, BStBl III 1963, 12, und das -- wenn auch zum rheinland-pfälzischen GrEStWG 1955 ergangene -- Urteil II 57/62 U vom 31. März 1965, BFH 82, 328, BStBl III 1965, 365).
BFH, 26.10.1962 - II 169/60 U
Anforderungen an den Begriff der besseren Gestaltung von Bauland - Rechtsnatur …
Allerdings kann von Bauland auch dann gesprochen werden, wenn der Erwerber eines bebauten Grundstücks das darauf befindliche Gebäude alsbald abreißen und durch ein anderes, mindestens gleich großes Gebäude ersetzen will (siehe dazu das Urteil des Reichsfinanzhofs II 58/42 vom 6. August 1942, RStBl 1942 S. 1076, Slg. Bd. 52 S. 124, den § 4 Abs. 1 Ziff. 3 b GrEStG betreffend; vgl. außerdem die im Erwerbszeitpunkt bereits veröffentlichten Urteile des Senats II 226/54 U vom 24. August 1955, BStBl 1955 III S. 282, Slg. Bd. 61 S. 218, und II 60/55 U vom 24. August 1955, BStBl 1955 III S. 282, Slg. Bd. 61 S. 219, sowie außerdem die inzwischen ergangenen Urteile des Senats II 254/58 U vom 15. Juni 1960, BStBl 1960 III S. 315, Slg. Bd. 71 S. 179, und II 128/58 U vom 14. Juni 1961, BStBl 1961 III S. 506, Slg. Bd. 73 S. 658).
BFH, 26.07.1961 - II 151/59 U
Zulässigkeit der Nacherhebung der Grundererbsteuer beim Erwerb eines Grundstücks …
Es würde also in dem einen Fall (Erwerb durch Verwandte gerader Linie) überhaupt keine Steuer, im anderen Fall dagegen (Erwerb durch nicht in gerader Linie Verwandte) der Erwerbsvorgang I vollen Umfangs, der Erwerbsvorgang II teilweise zur Steuer herangezogen werden; wegen der teilweisen Besteuerung siehe das Urteil des Senats II 226/54 U vom 24. August 1955 (BStBl 1955 III S. 282, Slg. Bd. 61 S. 218).
BFH, 30.09.1959 - II 229/57 U
Das Finanzgericht führt auch zu Recht aus, daß im Bereich des niedersächsischen Gesetzes vom 2. Juli 1952 die Grundsätze gelten müssen, die der Senat im Urteil II 226/54 U vom 24. August 1955 (BStBl 1955 III S. 282, Slg. Bd. 61 S. 218) für das im Lande Nordrhein-Westfalen geltende Gesetz über Grunderwerbsteuerbefreiung für den Wohnungsbau vom 4. März 1952 (Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Nordrhein-Westfalen 1952 S. 33, BStBl 1952 II S. 46) entwickelt hat; danach ist in Fällen, in denen der Ersterwerber des Grundstücks die Steuervergünstigung verliert, weil er das Grundstück vor Fertigstellung des Gebäudes weiterveräußert, diese Vergünstigung dem Zweiterwerber, der den Bau vollendet, zuzubilligen, und zwar insoweit, als die Steuer auf die Gegenleistung für den Grund und Boden entfällt.
BFH, 24.08.1955 - II 60/55 U
https://dejure.org/1955,1390
BFH, 24.08.1955 - II 60/55 U (https://dejure.org/1955,1390)
BFH, Entscheidung vom 24.08.1955 - II 60/55 U (https://dejure.org/1955,1390)
BFH, Entscheidung vom 24. August 1955 - II 60/55 U (https://dejure.org/1955,1390)
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BFHE 61, 219
DB 1955, 936
Der Senat hält an der durch Urteil II 60/55 U vom 24. August 1955 (BStBl 1955 III S. 282, Slg. Bd. 61 S. 219) vertretenen Auffassung unverändert fest.
Bereits durch Urteil II 60/55 U vom 24. August 1955 (BStBl 1955 III S. 282, Slg. Bd. 61 S. 219) hat der Senat die Vorschrift des § 1 Ziff. 1 des niedersächsischen Gesetzes über die Befreiung des sozialen Wohnungsbaus von der Grunderwerbsteuer vom 2. Juli 1952 (GVBl für Niedersachsen 1952 S. 53, BStBl 1952 II S. 74) auf den Erwerb eines mit einem Behelfsheim bebauten Grundstücks angewandt, weil das Behelfsheim alsbald und vor der Errichtung des geplanten Gebäudes mit den grundsteuerbegünstigten Wohnungen abgerissen werden sollte.
Demgemäß hat sich der Senat in dem vorerwähnten Urteil II 60/55 U vom 24. August 1955 auf den Standpunkt gestellt, daß das Grundstück, das Gegenstand des Rechtsvorgangs ist, zwar grundsätzlich der Besteuerung in dem Zustand zugrunde zu legen sei, in dem es die Beteiligten zum Gegenstand des betreffenden Rechtsvorgangs gemacht haben.
Gegenüber dem Urteil des Senats II 60/55 U vom 24. August 1955 hat das Finanzgericht ausgeführt, daß der Gesetzgeber, wenn er auch den Erwerb von Grundstücken mit baufällig gewordenen Gebäuden in die Steuerbefreiung einbeziehen wollte, ausdrücklich eine dahingehende Bestimmung erlassen mußte; der Wortlaut des Gesetzes lasse es nicht zu, im Wege der Auslegung die Befreiung auf die hier in Betracht kommenden Fälle auszudehnen.
Schließlich gibt der Umstand, daß sich auch andere Finanzgerichte gegen die vom Senat im Urteil II 60/55 U vom 24. August 1955 vertretene Auffassung ausgesprochen haben (vgl. Urteil des Niedersächsischen Finanzgerichts vom 8. Dezember 1955, Entscheidungen der Finanzgerichte 1956 Nr. 202; Urteil des Finanzgerichts Schleswig-Holstein vom 14. Dezember 1956, Entscheidungen der Finanzgerichte 1957 Nr. 112), dem Senat keine Veranlassung, von seiner bisherigen Rechtsprechung abzuweichen.
Er stützte sich dabei auf das Urteil des Senats II 60/55 U vom 24. August 1955 (BStBl 1955 III S. 282, Slg. Bd. 61 S. 219), die ungefähr gleichlautende Befreiungsvorschrift des § 1 Ziff. 1 des niedersächsischen Gesetzes über die Befreiung des sozialen Wohnungsbaus von der Grunderwerbsteuer vom 2. Juli 1952 (BStBl 1952 II S. 74) betreffend.
Ebenso hat der Senat in dem Urteil II 60/55 U a.a.O. entschieden, daß die Befreiungsvorschrift des § 1 Ziff. 1 des niedersächsischen Gesetzes über die Befreiung des sozialen Wohnungsbaus von der Grunderwerbsteuer vom 2. Juli 1952 auch auf den Erwerb eines mit einem Behelfsheim bebauten Grundstücks anwendbar sein könne, wenn das Behelfsheim vor der Errichtung des neu geplanten Wohngebäudes abgerissen werden solle.
Dies ist vom Senat in dem vorerwähnten Urteil II 60/55 U vom 24. August 1955 (siehe oben) bejaht worden.
BVerwG, 11.07.1957 - III C 114.56
Die Revision der Beteiligten gegen den Bescheid des Landesverwaltungsgerichts Hannover - Zweite Auswärtige Kammer Hildesheim - vom 20. Januar 1956 - AH II 60/55 - wird zurückgewiesen.