Source: https://www.steuerschroeder.de/steuergesetze/gewsth/3.1?s=Steuer
Timestamp: 2020-08-12 12:37:50
Document Index: 169605785

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 13', '§ 13', '§ 13']

Gewerbesteuer-Hinweise - GewStH H 3.1
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H 3.1 GewStH
Die Befreiungsvorschrift des § 3 Nr. 1 GewStG ist auf Lotterieunternehmen, die in der Rechtsform einer Kapitalgesellschaft betrieben werden, auch dann nicht anwendbar, wenn sich die Anteile in der Hand des Staates befinden (> BFH vom 14. 3. 1961 – BStBl III S. 212 und vom 13.11.1963 – BStBl 1964 III S. 190).
Demgegenüber ist § 3 Nr. 1 GewStG auf ein Lotterieunternehmen, das als rechtsfähige Anstalt des öffentlichen Rechts der Staatsaufsicht unterliegt, anzuwenden (> BFH vom 24. 10. 1984 - BStBl 1985 II S. 223).
Zum Begriff der staatlichen Lotterie (> BFH vom 14. 3. 1961 – BStBl III S. 212, vom 13.11.1963 – BStBl 1964 III S. 190 und vom 24.10.1984 – BStBl 1985 II S. 223)
>§ 13 GewStDV
Die Befreiungsvorschrift des § 13 GewStDV ist auf Einnehmer von Lotterieunternehmen, die in der Rechtsform einer Kapitalgesellschaft betrieben werden, auch dann nicht anwendbar, wenn sich die Anteile in der Hand des Staates befinden (> BFH vom 14. 3. 1961 – BStBl III S. 212 und vom 13.11.1963 – BStBl 1964 III S. 190).
Zur steuerbefreiten Tätigkeit des Einnehmers eines staatlichen Lotterieunternehmens kann es auch gehören, dass der Lotterieeinnehmer so genannte Lagerlose vorrätig hält und hierdurch selbst an den einzelnen Losziehungen der Lotterie teilnimmt (> BFH vom 25. 3. 1976 – BStBl II S. 576).
Der Bezirksstellenleiter einer staatlichen Lotterie, der keine Lotteriegeschäfte mit Kunden abschließt, ist kein von der Gewerbesteuer befreiter Lotterieeinnehmer i. S. d. § 13 GewStDV (> BFH vom 10. 8. 1972 – BStBl II S. 801).