Source: https://www.wettbewerbe-aktuell.de/ergebnis/raumbildender-ausbau-der-u-27599
Timestamp: 2020-02-16 19:28:02
Document Index: 189243887

Matched Legal Cases: ['§ 34', '§ 34', '§ 34', '§ 34', '§ 34', '§ 6', '§ 8', '§ 34', '§ 135', '§ 160']

Ergebnis: Raumbildender Ausbau der U4-Neubauhaltestellen „Horner Geest
Haltestelle Danneralle © netzwerkarchitekten
Haltestelle Horner Rennbahn © netzwerkarchitekten
Haltestelle Stoltenstraße © netzwerkarchitekten
Raumbildender Ausbau der U4-Neubauhaltestellen „Horner Geest“	, Hamburg/ Deutschland
wa-2022851
Als Berufsqualifikation wird der Beruf Architekt/in für die Leistungen gem. § 34 HOAI gefordert. Juristische Personen sind zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe verantwortliche Berufsangehörige gemäß vorangegangenem Satz benennen
© LIN Architekten Urbanisten
© blauraum Architekten
Das Verfahren wird als nicht offener, einphasiger hochbaulicher Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren und nachgeschaltetem Verhandlungsverfahren (nach SektVO) durch
Im Rahmen der Verlängerung der U4 auf die Horner Geest ist auf der Grundlage der räumlichen und konstruktiven Haltestellenentwurfsplanung die Planung der raumbildenden Ausbauten für die drei Haltestellen Horner Rennbahn, Stoltenstraße und Dannerallee Gegenstand des hochbaulichen Wettbewerbs. Die Leistungserbringung LP 2-4 (5) ist bis Mitte 2019 vorgesehen. Der voraussichtliche Baubeginn der drei Haltestellen ist Ende 2022 geplant. Der Auftrag umfasst die Planung des raumbildenden Ausbaus aller drei Haltestellen. Der vorgegebene Kostenrahmen für die Maßnahmen des raumbildenden Ausbaus beträgt nach jetzigen Planungsstand ca. 13.156.000 EURO netto gem. DIN 276 KG 300+400. Folgende Leistungen werden ausgeschrieben: — Teile der Leistungsphase 2 sowie die Leistungsphasen 3 und 4 Objektplanung gem. § 34 HOAI, — Leistungsphasen 5-8 Objektplanung gem. § 34 HOAI als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen).
Franz-Josef Höing Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen (BSW), Oberbaudirektor
Bodo Hafke Bezirk Hamburg-Mitte,
Michael Mathe Bezirk Hamburg-Mitte,
Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung, Amtsleiter
Volker Schmidt Hamburger Hochbahn AG, Architekt
Prof. Kirsten Schemel Architektin, Kirsten Schemel Architekten BDA, Berlin
Roger Riewe Architekt, Riegler Riewe Architekten ZT GmbH, Graz
Michael Schumacher Architekt, schneider+schumacher StädteBauProjekte GmbH & Co. KG
Andreas Rieckhof Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation (BWVI), Staatsrat
Jens-Günter Lang Hamburger Hochbahn AG, Vorstand Technik
Frank Steinhorst Hamburger Hochbahn AG, Bereichsleiter Infrastruktur
Tobias Piekatz SPD Bezirksfraktion Hamburg-Mitte
Dr. Michael Osterburg GRÜNE Fraktion Hamburg Mitte
Maik Holm CDU Fraktion Hamburg Mitte
Eingeladene Teilnehmer waren
• AECOM Deutschland GmbH, Hamburg
• ALA Architects Ltd., Helsinki
• ARGE blauraum Architekten GmbH mit Gottlieb Paludan Architects, Hamburg
• Arge GRUBER + POPP ARCHITEKTEN BDA mit S2 - sausel + schmidt architekten, Berlin
• ARGE Raupach Architekten mit Baumschlager Eberle Architekten München/Hamburg
• ARGE tagebau architekten + designer mit Ian Ritchie Architecs Ltd., Leipzig
• kister scheithauer gross architekten und stadtplaner GmbH, Köln
• LIN Architekten Urbanisten, Berlin
• netzwerkarchitekten, Darmstadt
• Trapez Architektur GmbH, Hamburg
Die Beratung durch einen Designer und/oder Lichtplaner wird zwingend vorgeschrieben.
Hochbaulicher Realisierungswettbewerb Raumbildender Ausbau der U4-Neubauhaltestellen Horner Geest
III.1.10) Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer: Das Verfahren wird als nicht offener, einphasiger hochbaulicher Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren und nachgeschaltetem Verhandlungsverfahren (nach SektVO) durchgeführt. Die Auslobung erfolgt entsprechend RPW 2015. Insgesamt sollen 5 bis 10 Büros an dem Wettbewerb teilnehmen, die im Rahmen des vorgeschalteten Bewerbungsverfahrens ermittelt werden. ANFORDERUNGEN AN DIE BEWERBER. Die Bewerber müssen im Durchschnitt der letzten 3 Jahre einen Jahresumsatz von mindestens 1.000.000 EURO (netto) sowie eine durchschnittliche Beschäftigtenzahl von mindestens 10 Ingenieuren/-innen im Leistungsbereich Objektplanung gem. § 34 HOAI vorweisen. Darüber hinaus müssen die Bewerber ihre aufgabenbezogene Erfahrung anhand von 2 einzureichenden, vergleichbaren Referenzprojekten nachweisen. Auf die Möglichkeit, Bietergemeinschaften zu bilden oder Unterauftragnehmer zu benennen, um die genannten Anforderungen zu erfüllen, wird explizit hingewiesen. BEWERBUNGSVERFAHREN. Für die Teilnahme am Bewerbungsverfahren ist zwingend der vorgegebene Bewerbungsbogen (Formblatt) zu verwenden. Dieser ist vollständig auszufüllen, zu unterschreiben und mit den darin geforderten Nachweisen bis zum 21.2.2018 um 14.00 Uhr bei der im Anhang A.III genannten Stelle einzureichen. Der Poststempel gilt nicht! Bewerbungen, die nach dem genannten Termin eingeliefert werden, können nicht berücksichtigt werden. Die Vergabestelle behält sich vor, weitere Angaben zu fordern. Die Bekanntmachung des Verfahrens sowie die Bewerbungsunterlagen stehen auf der folgenden Internetseite für einen uneingeschränkten und gebührenfreien Zugang zum Download bereit: www.hochbahn.de/ausschreibungen, Projekt: U4 Neubauhaltestellen „Horner Geest“. Es erfolgt kein Versand der Bewerbungsunterlagen per Post oder E-Mail. Fragen während der Bewerbungsphase sind schriftlich zu richten an: goetz.schumacher@hochbahn.de. Die während der Bewerbungsphase eingegangenen Fragen werden gesammelt und gemeinschaftlich beantwortet. Die Beantwortung der Fragen wird in anonymisierter Form auf der o.g. Internetseite veröffentlicht. Ein Versand der Fragen und Antworten während der Bewerbungsphase per E-Mail erfolgt nicht. Die Bewerber sind verpflichtet, sich auf der o.g. Internetseite über eingegangene Bewerberfragen zu informieren. Detaillierte Angaben zum Bewerbungsverfahren sowie zu den zwingend einzureichenden Bewerbungsunterlagen sind den Dokumenten „Verfahrenshinweise“, „Auswahlbogen“ und „Bewerbungsbogen“ zu entnehmen. Die genannten Dokumente sind zwingend zu berücksichtigen. Eine Nichtberücksichtigung kann zum Ausschluss führen. AUSWAHLVERFAHREN. Die Auftraggeberin wählt unter den Bewerbern, die die formalen Kriterien und die genannten Mindestanforderungen erfüllen, 5 bis 10 Bewerber aus, die sie zur Teilnahme am Wettbewerb auffordert. Die Auswahl erfolgt anhand der für den Leistungsbereich Objektplanung gem. § 34 HOAI einzureichenden Referenzprojekte. Die Bewerber, die mit den Referenzen die höchste(n) Punktzahl(n) erreichen, werden zur Teilnahme am Wettbewerb aufgefordert. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, behält sich die Vergabestelle vor, die Teilnehmeranzahl zu erhöhen oder unter den verbliebenen Bewerbern zu losen. Detaillierte Angaben zum Auswahlverfahren sind den Dokumenten „Verfahrenshinweise“ und „Auswahlbogen“ zu entnehmen und zwingend zu berücksichtigen.
IV.1.9) Kriterien für die Bewertung der Projekte: Die Beurteilung erfolgt nach den Kriterien. FORMALLEISTUNGEN; STÄDTEBAULICHE QUALITÄT; HOCHBAULICHES UND GESTALTERISCHES KONZEPT; FUNKTIONALES KONZEPT. Eine detaillierte Aufstellung der Unterkriterien wird im Verfahrensteil der Auslobung bekannt gegeben. Die dargestellte Reihenfolge der Aspekte ist nicht als Wertung oder Gewichtung zu betrachten.
Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: Für den hochbaulichen Realisierungswettbewerb stellt die Ausloberin eine Wettbewerbssumme bestehend aus Preisgeldern und Bearbeitungshonoraren zur Verfügung. Von der Gesamtsumme sollen 58.3000,- EURO (netto) für Preise zur Verfügung gestellt werden. Es sollen drei Preise vergeben werden: 1. Preis: 29.150,- EURO (netto) 2. Preis: 17.490,- EURO (netto) 3. Preis: 11.660,- EURO (netto) Das Preisgericht ist berechtigt, durch einstimmigen Beschluss eine andere Aufteilung der Wettbewerbssumme vorzunehmen. Es ist beabsichtigt, einen Teil der Wettbewerbssumme in Form eines Bearbeitungshonorars auszuschütten und zu gleichen Teilen auf die Teilnehmer für die Erfüllung der in der Auslobung definierten Leistungen zu verteilen. Im Anschluss an den Wettbewerb werden alle mit Preisen ausgezeichneten Wettbewerbsteilnehmer zur Abgabe eines Honorarangebots aufgefordert und zu einem Verhandlungsgespräch eingeladen. Den Zuschlag erhält das wirtschaftlichste Angebot.
IV.3.2) Angaben zu Zahlungen an alle Teilnehmer: Die entsprechend RPW 2015 ermittelte Wettbewerbssumme für den hochbaulichen Realisierungswettbewerb wird anteilig als Bearbeitungssumme (5.000,- EURO (netto)) je Teilnehmer für die Erbringung der in der Auslobung definierten Leistungen ausgezahlt (bei fristgerechter Einreichung einer prüfungsfähigen Wettbewerbsarbeit und vollständiger Erbringung der geforderten Wettbewerbsleistungen).
: Das Preisgericht gibt eine schriftliche Empfehlung zur weiteren Entwicklung und Bearbeitung der Aufgabe entsprechend § 6 (2) RPW 2015. Die Ausloberin erklärt, dass sie unter Würdigung der Empfehlungen des Preisgerichtes und entsprechend der RPW 2015, § 8 (2) einen oder mehrere Preisträger mit der weiteren Bearbeitung der Planungsleistungen gemäß HOAI § 34 - mindestens die Leistungsphasen 2 (anteilig) bis 4 beauftragen wird, sofern das Projekt umgesetzt wird, soweit kein wichtiger Grund einer Beauftragung entgegensteht und soweit mindestens eines der teilnahmeberechtigten Büros, dessen Arbeit mit einem Preis ausgezeichnet wurde, eine einwandfreie Ausführung der zu übertragenden Leistung gewährleistet. Die Beauftragung erfolgt im Rahmen eines stufenweisen Verfahrens. Weitere Hinweise siehe Verfahrenshinweise (Punkt 3: Zusätzliche Angaben).
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Nach § 135 Abs. 2 GWB endet die Frist, mit der die Unwirksamkeit eines Vertrages mit einem Nachprüfungsverfahren geltend gemacht werden kann, 30 Kalendertage nach der Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union. Nach § 160, Abs. 3 Nr. 1 GWB ist der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens unzulässig, soweit: 1) Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht gerügt hat; 2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der (in der Bekanntmachung benannten) Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden; 3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden; 4) Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.