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Timestamp: 2020-07-06 16:35:43
Document Index: 174980846

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, Urteil vom 18.12.2012 – X ZR 3/12 “Routenplanung”
BGH, Urteil vom 24.02.2011, X ZR 121/09 – “Webseitenanzeige”
BGH, Urteil vom 26. Oktober 2010 – X ZR 47/07 “Wiedergabe topografischer Informationen”
US Supreme Court – No 8-964 – “in re Bilski vs. Kappos”
Große Beschwerdekammer des EPA – G 3/08 – “Patentfähigkeit von Computerprogrammen”
Technische Beschwerdekammer des EPA 3.5.1 – T 0258/03 – “Auktionsverfahren/ HITACHI”
Technische Beschwerdekammer des EPA 3.5.1 – T0641/00 – “Zwei Kennungen/ COMVIK”
Technische Beschwerdekammer des EPA – T 931/95 “Steuerung eines Pensionssystems/ PBS PARTNERSHIP”
Technische Beschwerdekammer des EPA 3.5.1 – T 0208/84 “VICOM”
BGH, Beschl. v. 20.01.2009 – X ZB 22/07 (BPatG) “Steuerungseinrichtung für Untersuchungsmodalitäten”
In der Entscheidung stellt der BGH zunächst klar, dass ein Computerprogramm oder ein in Verfahrensansprüche gekleideter Gegenstand der datenverarbeitungsmäßigen Abarbeitung, welche der Verarbeitung, Speicherung und Übermittlung von Daten mittels eines technischen Geräts dienen, jeweils die erforderliche Technizität aufweisen. Unerheblich für das Technizitätserfordernis sei, so der Senat weiter, ob der Gegenstand einer Anmeldung neben technischen Merkmalen auch nichttechnische ausweist. Bei einem derartigen Nebeneinander von technischen und nichttechnischen Merkmalen sei Technizität nicht das Ergebnis einer Gewichtung dieser Merkmale. Etwas anderes ergebe sich auch nicht aus der BGH-Entscheidung “Logikverifikation“.
Der letzte Satz zeigt, wie problematisch es ist, technische von untechnischen Merkmalen klar zu unterscheiden. Denn wenn ein als “untechnisch” kategorisiertes Merkmal auf die Lösung des technischen Problems Einfluss nimmt, stellt sich schon die Frage, ob dieses Merkmal wirklich als untechnisch zu bezeichnen ist.
BGH, Beschl. v. 17. 10. 2001  X ZB 16/00 (BPatG) “Suche fehlerhafter Zeichenketten”
BGH, Beschl. v. 11. 5. 2000  X ZB 15/98 (BPatG) “Sprachanalyseeinrichtung”
BGH, Beschl. v. 13. 12. 1999  X ZB 11/98 (BPatG) “Logikverifikation”
BGH, Urt. v. 4. 2. 1992  X ZB 43/91 (BPatG) “Tauchcomputer”
BGH, Beschl. v. 11. 6. 1991  X ZB 13/88 (BPatG) “Seitenpuffer”
BGH, Beschl. v. 1. 6. 1991  X ZB 24/89 (BPatG) “Chinesische Schriftzeichen”
BGH, Urt. v. 11. 3. 1986  X ZR 65/85 (BPatG) “Flugkostenminimierung”
BGH, Beschl. v. 16. 9. 1980  X ZB 6/80 (BPatG) “Walzstabteilung”
BGH, Beschl. v. 21. 4. 1977  X ZB 24/74 “Straken”
BGH vom 22. 7. 1976  Aktz.: X ZB 23/74 (BPatG) “Dispositionsprogramm”
BPatG, Beschl. Vom 14. 6. 1999  20 W (pat) 8/99 (rechtskräftig) “Automatische Absatzsteuerung”
BPatG, Beschl. v. 19. 6. 2001  17 W (pat) 5/00 “SOM II”
BPatG, Beschl. v. 7. 12. 1999  20 W (pat) 14/99 “Gegensprechanlage”
3. Wenn in eine Schaltungsanordnung  hier Signal- und Gegensprechanlage – betreffenden Patentanspruch der Ausdruck “parallel geschaltet” in mehreren Merkmalsgruppen verwendet wird, kann es sein, dass der verständige Fachmann schon aus dem Anspruchsinhalt heraus  bestätigt durch einen Blick auf die Patentfigur  diesem Ausdruck nicht in allen Merkmalsgruppen dieselbe enge wörtliche Bedeutung beimisst, sondern im Einzelfall sogar zu “in Reihe geschaltet” richtig stellt und somit die Erfindung ausführen kann.
BPatG, Beschl. v. 21. 1. 1997  17 W (pat) 49/94 “CAD/CAM-Einrichtung”
BPatG, Beschl. v. 18. 2. 1997  23 W (pat) 51/95 “Mikrocomputer”
BPatG, Beschl. v. 25. 11. 1996  20 W (pat) 10/95 “Logikgatter”
BPatG, Beschl. v. 12. 11. 1996  17 W 23/94 “Patentfähigkeit von Software”
BPatG, Beschl. v. 25. 3. 1996  20 W 12/94 “Viterbi-Algorithmus”
BPatG, Beschl. v. 13. 2. 1992  23 W 24/90 “Herstellungsverfahren für ein elektronisches Gerät”
Eine Lehre, die sowohl von Naturkräften materieller und energetischer Art (Materie, Energie) als auch von Information (in Form von Kenndaten, einer Rechenregel oder eines Computerprogramms) in dem Sinne Gebrauch macht, dass die letztgenannte Entität (Grundgröße) in so “enger Beziehung” zu den übrigen zum Einsatz kommenden technischen Mitteln steht, dass ohne Zwischenschaltung menschlicher Verstandestätigkeit ein technisches Ergebnis erzielt wird, ist technischer Natur  Weiterbildung der BGH-Rechtsprechung X ZRF 43/91  “Tauchcomputer”; BIPMZ 1991, 345  “Seitenpuffer”. Eine solche enge Beziehung ist z.B. dann gegeben, wenn bei einem Herstellungs- und Prüfverfahren für ein elektronisches Gerät eine den jeweiligen Prüfungsschritt dokumentierende Information in dem für die spätere Funktion des Gerätes vorgesehenen Speicherelement dauerhaft abgespeichert wird und zur Steuerung nachfolgender Herstellungs- und Prüfungsschritte dient.
BPatG, Beschl. v. 7. 12. 1995  23 W (pat) 7/94 “Enge Beziehung”