Source: https://www.wko.at/service/kollektivvertrag/kv-handwerk-gewerbe-dienstleistung-consulting-2019.html
Timestamp: 2020-03-31 03:27:13
Document Index: 122497559

Matched Legal Cases: ['§ 6', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 4', '§ 8', '§ 9', '§ 11', '§ 17', '§ 4', '§ 9', '§ 5', '§ 13', '§ 18', '§ 97', '§ 109', '§ 4']

Kollektivvertrag für Angestellte im Handwerk und Gewerbe, in der Dienstleistung in Information und Consulting gültig ab 1.1.2019 - WKO.at
Kollektivvertrag für Angestellte im Handwerk und Gewerbe, in der Dienstleistung in Information und Consulting gültig ab 1.1.2019
in der Dienstleistung in Information und Consulting, 1. Jänner 2019
Gehaltsordnung Handwerk, Gewerbe, Dienstleistung, Information und Consulting, Angestellte, gültig ab 1.1.2019
Gehaltsordnung Müller-/Mühlengewerbe, Angestellte, gültig ab 1.8.2019
VWGr I ......................... im 1. u. 2. VwGrj. € 1.400
VWGr I ......................... um 3,20 %,
VWGr II ........................ um 3,00 %,
VWGr III ....................... um 3,00 %,
VWGr IV ....................... um 2,90 %,
VWGr V ........................ um 2,50 %,
VWGr VI ....................... um 2,50 %,
VWGr MI ...................... um 2,80 %,
VWGr MII o.F. .............. um 2,80 %,
VWGr MII m.F. ............. um 2,80 %,
VWGr MIII .................... um 2,80 %.
im 1. Lehrjahr ....... € 600
im 2. Lehrjahr ....... € 790
im 3. Lehrjahr ....... € 940
im 4. Lehrjahr .... € 1.250
Erhöhung der Sondervergütung für Nachtarbeit gem. § 6 Abs. 1 RKV um 3,00%
Taggeld gem. § 10 2.b: € 6,52
Taggeld gem. § 10 2.c: € 16,24
Taggeld gem. § 10 2.d: € 26,40 bzw. € 16,24
Nächtigungsgeld gem. § 10 2.f: € 11,55
§ 4d: Dekadenarbeit – neue Regelung
§ 8b: Anrechnung der Karenz im Sinne des MSchG bzw. VKG – neue Regelung
§ 9a: Kündigungstermine – neue Regelung
§ 11 Abs. (1): Klarstellung – Sonderzahlungen
§ 17 Abs. (8): neue Regelung bei Karenzen
§ 4d. Dekadenarbeit
§ 9a. Kündigungstermine
Gehaltstabellen ab 1.1.2019 zum Rahmenkollektivvertrag
Übergangsbestimmungen zur Gehaltstabelle für die Verwendungsgruppen I – V und MI – MIII
Bundesinnung der Fahrzeugtechnik: der Vertrag gilt nur für die Berufszweige der Karoseriebautechniker, Karosserielackierer und Wagner, ausgenommen jener Betriebe, die bereits vor dem 1.1.2000 eine Gewerbeberechtigung für die Ausfühung des Spenglerhandwerks ("Karosseriespengler") hatten und die diese nach der Umreihung von der
a) Der Vertrag gilt nicht für Betriebe, die eine Berechtigung zur Ausübung des Gewerbes "Diensteistungen auf automatischer Datenverarbeitung und Informationstechnik" besitzen.
b) Für Betriebe, die bis 31.12.2012 dem "Kollektivvertrag für Angestellte bei Wirtschaftstreuhänern (gültig ab 1.1.2012)" und von 1.1.2013 bis 31.12.2015 dem "Kollektivvertrag für Angestelle in Betrieben, die über eine Berechtigung nach dem Bilanzbuchhaltungsgesetz verfügen, bis 31.12.2012 Mitglied der Kammer der Wirtschaftstreuhänder waren und für die kraft Geetzes aufgrund BGBl I Nr. 32/2012 die Mitgliedschaft in den Wirtschaftskammern und deren Fachorganisationen begründet wird", unterlagen, tritt ab 1.1.2016 Anhang 4 in Kraft".
Ferialpraktikanten sind Studierende, die zum Zwecke einer beruflichen (technischen, kaufmännischen oder administrativen) Vor- oder Ausildung entsprechend der öffentlichen Studienordnung vorübergehend beschäftigt werden.
(1) Der Kollektivvertrag tritt am 1. Jänner 2019 in Kraft.
(3) Für Betriebe, die dem Berufszweig der Arbeitskräfteüberlasser im Fachverband der gewerblichen Dienstleister angehören, gilt folgendes: Die Normalarbeitszeit 38,5 Stunden pro Woche.
(6) Blutspendedienste: Im Sinne des § 5 Abs. 1 Arbeitszeitgesetz kann für Angestellte bei Blutspendediensten die betriebliche wöchentliche Normalarbeitszeit bis auf 60 Stunden und die tägliche Normalarbeitszeit bis auf 12 Stunden ausgedehnt werden, sofern in die Arbeitszeit der Arbeitnehmer regelmäßig und in erheblichem Umfang Arbeitsbereitschaft fällt.
b) Arbeitsleistung am 8. Dezember: Nach Maßgabe der Bestimmungen des § 13a Arbeitsruhegesetz und § 18a KJBG können Angestellte und Lehrlinge am 8. Dezember, sofern dieser nicht auf einen Sonntag fällt, in der Zeit von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr beschäftigt werden. Hinsichtlich der Vergütung der Arbeitsleistung am 8. Dezember gelten die einschlägigen Bestimmungen des Arbeitsruhegesetzes und dieses Kollektivvertrages.
(4) Ist bei Ende des Durchrechnungszeitraumes der Zeitausgleich nicht vollständig erfolgt, ist erbinnen einer Nachfrist von einem Monat durchzuführen. Ist der Arbeitnehmer zum Verbrauchszeitpunkt krank oder sonst aus in seiner Person gelegenen Gründen am Verbrauch des Zeitguthabens verhindert, verlängert sich die Frist um diese Zeit. Erfolgt der Ausgleich nicht, sind die Zeitguthaben als Überstunden abzugelten.
(6) Die Überstundengrundvergütung und die Grundlage für die Berechnung der Überstundenzuschläge und der Zuschläge für Sonn- und Feiertagsarbeit ist 1/150 des Monatsgehaltes. Mit der Festsetzung dieser Berechnungsgrundlagen erscheinen alle über 12 Monatsgehälter hinausgehenden Sonderzahlungen für die Zwecke der Überstunden-, Sonn- und Feiertagsentlohnung berücksichtigt. Für Betriebe, die dem Berufszweig der Arbeitskräfteüberlasser im Fachverband der gewerblichen Dienstleister angehören, beträgt der Teilungsfaktor bei einer Normalarbeitszeit von
38,5 Stunden 1/143
(1) Fällt die normale Arbeitszeit auf Grund der im Betrieb festgelegten Arbeitszeiteinteilung regelmäßig zur Gänze oder zum Teil in die Nachtzeit, so gebührt den zu dieser Arbeit herangezogenen Angestellten eine Sondervergütung in der Höhe von mindestens € 1,95 pro Stunde bzw. in derselben Höhe wie es der Arbeiterschaft des betreffenden Betriebes gewährt wird, sofern diese höher ist. Diese Sondervergütung gebührt für jede in der Zeit zwischen 22 und 6 Uhr bzw. in die betriebsübliche dritte Schicht (Nachtschicht) fallende Arbeitsstunde, gleichgültig, ob es sich um Werk-, Sonn- oder Feiertage handelt.
(2) Für Mitgliedsbetriebe des Fachverbandes der gewerblichen Dienstleister, die Betreiber von CallCentern sind, gilt zusätzlich folgendes:
f) Für jede geleistete Stunde Nachtarbeit in der Zeit von 22 Uhr bis 6 Uhr gebührt neben der Sondervergütung gemäß Z 1 ein Zuschlag von 10 Prozent (Basis: Monatsgehalt: Anzahl der Normalarbeitsstunden). Dieser Zuschlag kann einvernehmlich in Geld oder in Zeit im Verhältnis 1:1 abgegolten werden. Erfolgt der Zuschlag in Geld, so ist er bei der nächsten Gehaltsabrechnung zu berücksichtigen. Erfolgt der Zuschlag in Zeit, so sind die Guthaben innerhalb von 12 Monaten ab Entstehen in halben oder ganzen Tagen abzubauen. Wird ein Zeitguthaben innerhalb von 12 Monaten ab Entstehen nicht verbraucht, so ist dieses Guthaben auf Wunsch des Arbeitnehmers bei der nächsten Gehaltsabrechnung in Geld zu vergüten. Ist bei Ende des Dienstverhältnisses der Zeitausgleich nicht erfolgt, sind die Zeitguthaben 1:1 abzurechnen.
(2) Wechsel ins System der "Abfertigung neu" Vereinbaren Arbeitgeber und Arbeitnehmer einen Übertritt aus dem Abfertigungsrecht des Angestelltengesetzes/Arbeiter-Abfertigungsgesetzes in jenes des BMSVG (Betriebliches Mitarbeiter- und Selbständigenvorsorgegesetz), sind der Arbeitnehmer und der Arbeitgeber berechtigt, binnen einem Monat ab Unterzeichnung der Übertrittsvereinbarung ohne Angabe von Gründen von dieser zurückzutreten. Dies gilt nicht, sofern die Übertrittsvereinbarung inhaltlich durch eine Betriebsvereinbarung gemäß § 97 Abs. 1 Z 26 ArbVG (Festlegung von Rahmenbedingungen für den Übertritt in das Abfertigungsrecht des BMSVG) bestimmt ist.
b) Bei einer ununterbrochenen Abwesenheit von mehr als 5 Stunden gebührt ein Taggeld von € 6,52.
c) Bei einer Abwesenheit von mehr als 11 Stunden – einschließlich Wegzeit, ausschließlich Mittagspause – gebührt ein Taggeld in Höhe von € 16,24.
d) Bei einer Abwesenheit von mehr als 11 Stunden und wenn die Beschäftigung außerhalb des Dienstortes (Z 1 lit. b) eine Nächtigung außer Haus erfordert, gebührt ein Taggeld in der Höhe von € 26,40. Das Taggeld ist erstmalig für den Tag der Hinreise zu bezahlen, und zwar in der Höhe von € 26,40, wenn die Abreise vom Dienstort fahrplanmäßig vor 12 Uhr, eine Aufwandsentschädigung von € 16,24, wenn die Abreise ab 12 Uhr erfolgt. Für den Tag der Rückreise wird ein Taggeld von € 16,24 bezahlt, wenn der Arbeitnehmer am Dienstort fahrplanmäßig vor 17 Uhr ankommt, ein Taggeld von € 26,40, wenn die Ankunft ab 17 Uhr erfolgt.
Wenn die Beschäftigung außerhalb des ständigen Betriebes – einschließlich Reisen – eine Nächtigung außer Haus erfordert, hat der Arbeitnehmer Anspruch auf ein Nächtigungsgeld, wenn vom Arbeitgeber nicht in angemessener Weise die Nächtigung ermöglicht wird. Das Nächtigungsgeld gebührt in der Höhe von € 11,55. Ist der Arbeitnehmer nicht in der Lage um diesen Beitrag ein zumutbares Quartier zu erhalten, werden die Nächtigungskosten gegen Beleg vergütet; überflüssige Mehrausgaben sind hiebei zu vermeiden.
Die Grundvergütung gebührt in der Höhe des auf Grund der Einstufung gebührenden KV-Gehaltes, ist aber ihrer Höhe nach mit dem jeweiligen Mindestgrundgehalt der Verwendungsgruppe III nach 15 (18 bei Übergangsregelung) Verwendungsgruppenjahren nach oben begrenzt. Diese Regelung gilt nicht für jene Angestellten, die in Ausübung ihrer Tätigkeit vorwiegend zu reisen haben, wie z.B. Vertreter, Angestellte mit ständiger Reisetätigkeit und sonstige Angestellte, die in der Gestaltung des täglichen Arbeitsablaufes ungebunden sind.
Wird einem Arbeitnehmer die Verrechnung einer Aufwandsentschädigung (Fahrtkostenentschädigung) für eine ihm freigestellte Verwendung seines PrivatPkw für Dienstreisen genehmigt, richtet sich die Bezahlung dieser Aufwandsentschädigung nach den folgenden Bestimmungen:
bis 15.000 km ................................ € 0,42
ab 15.001 – 20.000 km .................. € 0,40
darüber ......................................... € 0,38
Das niedrigere Kilometergeld gebührt ab dem Überschreiten der angegebenen Kilometergrenze. Wird ein Teil des Aufwandes direkt durch den Arbeitgeber getragen (z.B. Treibstoff, Versicherung, Reparatur), ist das Kilometergeld entsprechend zu verringern. Bei der Verringerung ist auf einen von der Kraftfahrvereinigung veröffentlichten Schlüssel Rücksicht zu nehmen.
Wenn das innerbetriebliche Geschäftsjahr vom Kalenderjahr abweicht, kann für die Berechnung des Kilometergeldes das Geschäftsjahr an Stelle des Kalenderjahres zur Abrechnung herangezogen werden. Darüber hinaus können innerbetrieblich auch andere Jahreszeiträume, z.B. ab Eintritt des Arbeitnehmers, vereinbart werden.
So das vereinbarte Fixum geringer ist als das kollektivvertragliche Mindestgehalt, sind die Sonderzahlungen jedenfalls in der Höhe der kollektivvertraglichen Mindestgehälter auszubezahlen. Bei Überschreitung des vierzehnfachen kollektivvertraglichen Mindestgrundgehaltes können die bereits ausbezahlten Sonderzahlungen (Urlaubszuschuss und Weihnachtsremuneration) im Ausmaß der Überschreitung des vierzehnfachen kollektivvertraglichen Mindestgrundgehalts am Jahresende gegen die Provisionen für das Kalenderjahr rückverrechnet werden.
Triftige Gründe auf Seiten des Dienstgebers sind z.B. Betriebsänderungen im Sinne des § 109 ArbVG, auf Seiten des Dienstnehmers Änderungen in der Lebenssituation, die einer weiteren Nutzung des Telearbeitsplatzes entgegenstehen (z.B. Wohnungswechsel oder Änderungen in der Familie). Eine Kündigung des Wohnungsnutzungsvertrages durch den Vermieter ist dem Dienstgeber unverzüglich mitzuteilen.
Gehälter: siehe Gehaltstabellen
Aufseher um ...................................... 15 Prozent,
Meister und Montageleiter um .......... 20 Prozent,
Obermeister um ................................. 25 Prozent.
(2) Bei Anwendung von flexiblen Arbeitszeitmodellen (z.B. gleitende Arbeitszeit, Mehrarbeit und Überstunden gegen Zeitausgleich) ist der Angestellte monatlich über die Differenz zwischen Normalarbeitszeit und der tatsächlich geleisteten Arbeitszeit schriftlich oder in nachweislich ähnlicher Form zu informieren.
Siehe Gehaltstabellen
Gemeinsame Erklärung der Kollektivvertragspartner zur Integration sämtlicher Buchhaltungsbetriebe (Bilanzbuchhalter, Buchhalter und Personalverrechner gemäß BiBuG 2014) in den Rahmenkollektivvertrag für Angestellte im Handwerk und Gewerbe, in der Dienstleistung, in Information und Consulting
Bis zum Stichtag 31.12.2012 waren Bilanzbuchhalter und selbständige Buchhalter entweder Mitglieder der Kammer der Wirtschaftstreuhänder oder der Wirtschaftskammer. Aufgrund der Zugehörigkeit zur jeweiligen Kammer war entweder der "Kollektivvertrag für Angestellte bei Wirtschaftstreuhändern" (KWT-KV) oder der "Rahmenkollektivvertrag für Angestellte im Handwerk und Gewerbe, in der Dienstleistung, in Information und Consulting" (RKV) anzuwenden.
Mit 1.1.2013 sind alle Bilanzbuchhalter und selbständige Buchhalter ex lege Mitglieder der Wirtschaftskammer und deren Fachorganisationen geworden. Aufgrund der Änderung der Mitgliedschaft zu einer anderen kollektivvertragsfähigen Körperschaft wäre ab diesem Tag auf sämtliche Arbeitsverhältnisse der Angestellten der "Rahmenkollektivvertrag für Angestellte im Handwerk und Gewerbe, in der Dienstleistung, in Information und Consulting" (RKV) anzuwenden gewesen.
Ehemalige Mitglieder der Kammer der Wirtschaftstreuhänder, die mit 1.1.2013 in die Wirtschaftskammer gewechselt sind, wurden aber vorübergehend aus dem Anwendungsbereich des RKV ausgenommen und es wurde ab 1.1.2013 ein eigenständiger Kollektivvertrag für diese neuen Mitgliedsbetriebe und ihre Angestellten mit den Inhalten des KWT-KV abgeschlossen. Dieser ist mit der Bezeichnung "Kollektivvertrag für Angestellte in Betrieben, die über eine Berechtigung nach dem Bilanzbuchhaltungsgesetz verfügen, bis 31.12.2012 Mitglied der Kammer der Wirtschaftstreuhänder waren und für die kraft Gesetzes aufgrund BGBl Nr. 32/2012 die Mitgliedschaft in den Wirtschaftskammern und deren Fachorganisationen begründet wird" mit 1.1.2013 in Kraft getreten und bis 31.12.2015 gültig gewesen (Übergangs-KV).
Sämtliche Angestellte, die in "Bilanzbuchhaltungsbetrieben" (Bilanzbuchhalter, Buchhalter und Personalverrechner gemäß BiBuG 2014) beschäftigt sind, unterliegen ab 1.1.2016 dem Rahmenkollektivvertrag für Angestellte im Handwerk und Gewerbe, in der Dienstleistung, in Information und Consulting (RKV) und der Gehaltstabelle ab 1.1.2016 zum RKV.
Die Geltungsdauer des mit 1.1.2013 in Kraft getretenen Übergangs-KV für die ehemaligen KWT-Buchhalter (Ex-KWTMitglieder) endet mit 31.12.2015.
eine Einreihung in die ziffernmäßig gleiche Verwendungsgruppe des RKV zu erfolgen (z.B. von der BG 3 des Übergangs-KV in die VG 3 des RKV).
Jene Angestellten, die keine buchhalterischen Tätigkeiten, sondern reine Fakturierungs- oder Rechnungslegungstätigkeiten verrichten, Telefondienst leisten, bzw. vorwiegend Tätigkeiten im Sinne VG 2 des RKV werden von der BG 2 des ÜbergangsKV in die VG 2 des RKV umgestuft und in diese eingereiht.
Die Aufgaben eines "Bilanzbuchhalters" sind unterschiedlich zu bewerten: Tätigkeiten bei einem (selbständigen) Bilanzbuchhalter sind in der Regel Tätigkeiten, die zur Bilanzierung beitragen, aber keine Letztverantwortung beinhalten.
Eine Einstufung in VG 5 des RKV (beispielhafte Aufzählung "BilanzbuchhalterIn") ist nur dann vorzunehmen, wenn der Angestellte in einem Unternehmen für die Bilanz selbst- und endverantwortlich ist.
Für jene Angestellten, die nicht vom Übergangs-KV in den RKV übergeleitet werden, sondern ab 1.1.2016 ein neues Arbeitsverhältnis in einem "Bilanzbuchhaltungsbetrieb" (Bilanzbuchhalter, Buchhalter und Personalverrechner gemäß BiBuG 2014) beginnen, gelten ausschließlich die Bestimmungen des RKV und nicht die oben angeführten Sonderbestimmungen.
des bisherigen Fachverbands der Gas- und Wärmeversorgungsunternehmungen hinsichtlich der Wärmeversorgungsunternehmen, die Wärme überwiegend aus Biomasse (fest, flüssig oder gasförmig) erzeugen, sofern sie ein gesamtes Wärmenetz von weniger als fünf Kilometer betreiben und sie unter einer gesamten installierten Wärmeleistung von unter fünf Megawatt liegen, unabhängig von der Anzahl der Betriebsstätten.
Lösung: Mischberechnung – Urlaubszuschuss
Vollzeitbeschäftigung ab 27. August 2018
mit 40 Stunden pro Woche: Monatsgehalt € 2.200.
Anspruch auf Weihnachtsremuneration:
€ 1.482,74
4. Die Wahlmöglichkeit, ob allfällige Mehrleistungen in Form von Zeitausgleich oder wie Überstunden abgegolten werden, liegt für die 39. und 40. Wochenstunde grundsätzlich beim Arbeitgeber. Über die Durchführung des Freizeitausgleiches sind zwischen der Betriebsleitung und dem Betriebsrat bzw. der Belegschaft Rahmenbedingungen (z.B. Mindestkonsumation und Zeitpunkt von Freizeitausgleich) festzulegen. Dabei ist sowohl auf die Interessen des Arbeitgebers als auch des Arbeitnehmers Rücksicht zu nehmen. Im Falle von Meinungsverschiedenheiten werden diese Rahmenbedingungen für den betroffenen Betrieb von den Kollektivvertragspartnern festgelegt.
1. Wird keine abweichende betriebliche Regelung vereinbart, wird die Normalarbeitszeit in Betrieben bzw. Betriebsabteilungen, die zu bestimmten Zeiten erheblich verstärkt arbeiten, bzw. bei denen zu bestimmten Zeiten (z.B. Urlaubszeit) zur Sicherstellung der Betriebsleistung eine längere Arbeitszeit notwendig ist (Saisonzeiträume), innerhalb eines Durchrechnungszeitraumes von 52 Wochen (1 Jahr) ungleichmäßig so verteilt, dass sie im Durchschnitt 38,5 Stunden/Woche nicht überschreitet. Die Normalarbeitszeit pro Woche beträgt dabei in den Saisonzeiträumen 40 Stunden.
Durch die Mehrarbeitsstunden im obigen Sinn darf eine tägliche Arbeitszeit von 9 Stunden, ausgenommen jene Fälle, in denen nach dem AZG eine längere tägliche Normalarbeitszeit zulässig ist (z.B. § 4 Abs. 3 AZG), nicht überschritten werden.
1. Dieser Kollektivvertrag tritt mit 1. Juli 1992 in Kraft. Bei mehrschichtiger Arbeitsweise kann durch Betriebsvereinbarung ein anderer Geltungstermin vereinbart werden (z.B. Beginn des nächsten Schichtturnus).
Im 1. u. 2. Verwendungsgruppenjahr 1400,00
nach 2 Verwendungsgruppenjahren 1424,16
nach 4 Verwendungsgruppenjahren 1511,39
nach 6 Verwendungsgruppenjahren 1604,21
nach 8 Verwendungsgruppenjahren 1697,00
nach 10 Verwendungsgruppenjahren 1789,82
nach 12 Verwendungsgruppenjahren 1869,36
nach 15 Verwendungsgruppenjahren 2015,20
Im 1. u. 2. Verwendungsgruppenjahr 1525,28
nach 2 Verwendungsgruppenjahren 1620,59
nach 4 Verwendungsgruppenjahren 1721,55
nach 6 Verwendungsgruppenjahren 1827,26
nach 8 Verwendungsgruppenjahren 1932,97
nach 10 Verwendungsgruppenjahren 2038,69
nach 12 Verwendungsgruppenjahren 2129,30
nach 15 Verwendungsgruppenjahren 2295,39
Im 1. u. 2. Verwendungsgruppenjahr 1884,99
nach 2 Verwendungsgruppenjahren 2016,94
nach 4 Verwendungsgruppenjahren 2148,88
nach 6 Verwendungsgruppenjahren 2280,84
nach 8 Verwendungsgruppenjahren 2410,41
nach 10 Verwendungsgruppenjahren 2542,23
nach 12 Verwendungsgruppenjahren 2655,22
nach 15 Verwendungsgruppenjahren 2862,35
Angestellte, die regelmäßig (z.B. im Organisationsablauf vorgesehen oder rund ein Drittel der Normalarbeitszeit) die Angestellten der Verwendungsgruppe V vertreten.
Im 1. u. 2. Verwendungsgruppenjahr 2348,10
nach 2 Verwendungsgruppenjahren 2512,45
nach 4 Verwendungsgruppenjahren 2676,83
nach 6 Verwendungsgruppenjahren 2841,19
nach 8 Verwendungsgruppenjahren 3005,56
nach 10 Verwendungsgruppenjahren 3169,94
nach 12 Verwendungsgruppenjahren 3310,82
nach 15 Verwendungsgruppenjahren 3569,11
Im 1. u. 2. Verwendungsgruppenjahr 2937,58
nach 2 Verwendungsgruppenjahren 3143,19
nach 4 Verwendungsgruppenjahren 3348,82
nach 6 Verwendungsgruppenjahren 3554,45
nach 8 Verwendungsgruppenjahren 3760,09
nach 10 Verwendungsgruppenjahren 3965,73
nach 12 Verwendungsgruppenjahren 4141,96
nach 15 Verwendungsgruppenjahren 4465,09
Im 1. u. 2. Verwendungsgruppenjahr 4122,41
nach 2 Verwendungsgruppenjahren 4637,70
nach 5 Verwendungsgruppenjahren 5153,02
Im 1. u. 2. Verwendungsgruppenjahr 1810,17
nach 2 Verwendungsgruppenjahren 1810,17
nach 4 Verwendungsgruppenjahren 1928,61
nach 6 Verwendungsgruppenjahren 2047,04
nach 8 Verwendungsgruppenjahren 2165,45
nach 10 Verwendungsgruppenjahren 2283,89
nach 12 Verwendungsgruppenjahren 2385,38
nach 15 Verwendungsgruppenjahren 2571,48
Im 1. und 2. Verwendungsgruppenjahr 2311,28
nach 2 Verwendungsgruppenjahren 2311,28
nach 4 Verwendungsgruppenjahren 2462,47
nach 6 Verwendungsgruppenjahren 2613,69
nach 8 Verwendungsgruppenjahren 2764,89
nach 10 Verwendungsgruppenjahren 2916,09
nach 12 Verwendungsgruppenjahren 3045,72
nach 15 Verwendungsgruppenjahren 3283,33
Im 1. u. 2. Verwendungsgruppenjahr 2420,43
nach 2 Verwendungsgruppenjahren 2420,43
nach 4 Verwendungsgruppenjahren 2578,76
nach 6 Verwendungsgruppenjahren 2737,09
nach 8 Verwendungsgruppenjahren 2895,42
nach 10 Verwendungsgruppenjahren 3053,78
nach 12 Verwendungsgruppenjahren 3189,50
nach 15 Verwendungsgruppenjahren 3438,36
Im 1. u. 2. Verwendungsgruppenjahr 2660,02
nach 2 Verwendungsgruppenjahren 2660,02
nach 4 Verwendungsgruppenjahren 2834,04
nach 6 Verwendungsgruppenjahren 3008,06
nach 8 Verwendungsgruppenjahren 3182,09
nach 10 Verwendungsgruppenjahren 3356,10
nach 12 Verwendungsgruppenjahren 3505,26
nach 15 Verwendungsgruppenjahren 3778,73
im 1. Lehrjahr ....................................... € 600,00
im 2. Lehrjahr ....................................... € 790,00
im 3. Lehrjahr ....................................... € 940,00
im 4. Lehrjahr ..................................... € 1250,00
in VwGr. I u. II..................................... um € 180,-
in VwGr.III u. MI ................................. um € 200,-
in VwGr. IV, MII u. MIII ....................... um € 220,-
in VwGr. V .......................................... um € 240,-
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