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Timestamp: 2020-06-02 20:05:17
Document Index: 300792905

Matched Legal Cases: ['§ 147', '§8', '§1', '§2', '§5', '§7']

Am Spich 13
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TATSÄCHLICHE NEUORDNUNG
Die tatsächliche Neuordnung umfasst die Realisierung der Sanierungsziele aufgrund durchgeführter Bau- und Ordnungsmaßnahmen (§§ 147 ff. BauGB).
Die Teilungserklärung ist ein Rechtsbegriff des deutschen Wohnungseigentumsrechts und in §8 Wohnungseigentumsgesetz (WEG) geregelt. Danach handelt es sich um die Erklärung des Grundstückseigentümers gegenüber dem Grundbuchamt, dass das Eigentum an dem Grundstück in Miteigentumsanteile aufgeteilt wird, die mit Sondereigentum an einzelnen Wohnungen und/oder nicht zu Wohnzwecken dienenden Räumen verbunden sind. (Wohnungseigentum, Teileigentum, §1 Abs. 2 und 3 WEG).
Mit der Teilungserklärung wird demnach sachenrechtlich das Wohnungs- und/oder Teileigentum begründet (§2 WEG). In den vom Wohnungseigentumsgesetz gesetzten Schranken (vgl. §5 Abs. 1 bis 3 WEG) kann die Teilungserklärung bestimmen, welche Gebäudeteile in Sondereigentum stehen und welche Gemeinschaftseigentum sind. Ferner sind in der Regel besondere Sondernutzungsrechte (z. B. an Stellplätzen) festgehalten. Die Teilungserklärung ist Voraussetzung für die Anlage der Wohnungsgrundbücher.
Die Teilungserklärung muss notariell beglaubigt sein. Zu ihr gehört ein Teilungsplan, der von der zuständigen Genehmigungsbehörde bescheinigt sein muss (§7 WEG). Hierzu prüft die Behörde die Abgeschlossenheit der Nutzungseinheiten und ob der Teilungsplan inhaltlich der zum Grundstück gehörenden Baugenehmigung entspricht.
Die Teilungserklärung und die dazugehörenden Urkunden werden beim Grundbuchamt verwahrt.
Dipl.-Ing. Reinhold Habscheid
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