Source: http://exploredoc.com/doc/10960917/vergabeunterlagen-als-pdf
Timestamp: 2020-01-21 09:35:00
Document Index: 368287389

Matched Legal Cases: ['§ 13', '§ 53', '§ 16', '§ 1', '§ 2', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 4', '§ 8', '§ 314', '§ 298', '§ 299', '§ 333', '§ 334', '§ 17', '§ 18', '§ 12', '§ 13', '§ 14', '§ 15', '§ 16', '§ 17', '§ 17', '§ 812', '§ 818', '§ 19', '§ 6', '§ 123', '§ 21', '§ 23', '§ 8', '§ 6', '§ 4', '§ 141', '§ 4', '§ 141', '§ 4', '§ 7', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 9', '§ 9', '§ 4', '§ 9', '§ 4', '§ 9', '§ 4', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 4', '§ 4', '§ 10', '§ 7', '§ 11', '§ 11', '§ 11', '§ 2', '§ 9', '§ 4', '§ 11', '§ 4', '§ 9', '§ 11', '§ 4', '§ 12', '§ 4', '§ 9', '§ 12', '§ 4', '§ 9', '§ 13', '§ 15', '§ 15', '§ 15', '§ 18', '§ 71', '§ 18', '§ 18']

Freihändige Vergabe mit
Bindefrist endet am: 16.12.2016
(Vergabeverfahren gem. Abschnitt 1 der VOL/A)
Vergabenummer: ZB-GS-16-0742000-4121.1
die beim Bieter verbleiben und im Vergabeverfahren zu beachten sind:
Anlage vorzulegende Nachweise/Angaben/Unterlagen
die beim Bieter verbleiben und Vertragsbestandteil werden:
Teile der Leistungsbeschreibung: Beschreibung, Pläne, sonstige Anlagen
Liste der Lehrsäle
die, soweit erforderlich, ausgefüllt mit dem Angebot einzureichen sind:
Teile der Leistungsbeschreibung: Leistungsverzeichnis/Leistungsprogramm
Verzeichnis der Unterauftragnehmerleistungen
Nachweise gemäß Anlage vorzulegende Nachweise/Angaben/Unterlagen
ggf. Verpflichtungserklärung Unterauftragnehmerleistungen
© GM.SH
AöR – Stand
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Teilnahmebestätigung Vor-Ort-Termin
Es ist beabsichtigt, die in beiliegender Leistungsbeschreibung bezeichneten Leistungen, im Namen und für Rechnung
Auskünfte werden erteilt:
Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR, Gartenstraße 6, 24103 Kiel,
Herr Jan Joachim
0431/599-1524
, Fax: 0431/599-1465 ,
Fragen sind ausschließlich in schriftlicher Form (e-Vergabesystem, E-Mail oder
Fax) bis spätestens zum 24.10.2016
Vorlage von Nachweisen/Angaben/Unterlagen
Der Auftraggeber wird ab einer Auftragssumme von mehr als 25.000 € für den
Bieter, die den Zuschlag erhalten soll, zur Bestätigung der Erklärung (Angebotsschreiben Nr. 6) einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister beim Bundesamt
für Justiz anfordern.
Folgende Nachweise/Angaben/Unterlegen sind mit dem Angebot einzureichen:
Siehe Anlage „Vorzulegende Nachweise/Angaben/Unterlagen“
Folgende Nachweise/Angaben/Unterlagen sind auf gesondertes Verlangen
der Vergabestelle vorzulegen:
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Nebenangebote sind nicht zugelassen, die Regelungen aus den Bewerbungsbedingungen gelten nicht.
Nebenangebote sind zugelassen, zusätzlich zu den Regelungen in den
Bewerbungsbedingungen zu den Nebenangeboten gilt Folgendes:
Kriterien für die Wertung der Haupt- und ggf. Nebenangebote
Mehrere Zuschlagskriterien gemäß Formblatt Zuschlagskriterien
Für die Angebotsabgabe ist das beiliegende Angebotsschreiben zu unterzeichnen
und zusammen mit den Anlagen in einem verschlossenen Umschlag bis zum Einreichungstermin an die Vergabestelle einzusenden. Der Umschlag ist mit dem anliegenden Angebotskennzettel sowie mit Ihrem Namen (Firma) und Ihrer Anschrift
Bei elektronischer Angebotsabgabe ist das Angebotsschreiben wie vorgegeben
digital zu signieren und zusammen mit den Anlagen bis zum Einreichungstermin
über die Vergabeplattform (GMSH e-Vergabe System) bei der Vergabestelle einzureichen.
GMSH, Nachprüfungsstelle, Org.-Z. 812, Gartenstr. 6, 24103 Kiel,
Tel. 0431/599-1112, Fax 0431/599-1119
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für die Vergabe von Leistungen
Das Vergabeverfahren erfolgt nach der „Vergabe- und Vertragsordnung für Leistungen“, Teil A „Allgemeine Bestimmungen für die Vergabe von Leistungen“ bzw. dem Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB, Kap.1, Abschnitt 2).
Enthalten die Vergabeunterlagen nach Auffassung des Bewerbers Unklarheiten, so hat
er unverzüglich die Vergabestelle in Textform darauf hinzuweisen.
Angebote von Bietern, die sich im Zusammenhang mit diesem Vergabeverfahren an einer unzulässigen Wettbewerbsbeschränkung beteiligen, werden ausgeschlossen.
Zur Bekämpfung von Wettbewerbsbeschränkungen hat der Bieter auf Verlangen Auskünfte darüber zu geben, ob und auf welche Art der Bieter wirtschaftlich und rechtlich
mit Unternehmen verbunden ist.
Für das Angebot sind die von der Vergabestelle vorgegebenen Vordrucke zu verwenden; das Angebot ist an der dafür vorgesehenen Stelle zu unterschreiben bzw. wie vorgegeben zu signieren.
Eine selbst gefertigte Kopie oder Kurzfassung des Leistungsverzeichnisses ist zulässig.
Das von der Vergabestelle vorgegebene Leistungsverzeichnis ist allein verbindlich.
Unterlagen, die von der Vergabestelle nach Angebotsabgabe verlangt werden, sind zu
dem von der Vergabestelle bestimmten Zeitpunkt einzureichen.
Alle Eintragungen müssen dokumentenecht sein.
Ein Bieter, der in seinem Angebot die von ihm tatsächlich für einzelne Leistungspositionen geforderten Einheitspreise auf verschiedene Einheitspreise anderer Leistungspositionen verteilt, benennt nicht die von ihm geforderten Preise im Sinne von § 13 Abs. 3
VOL/A bzw. § 53 Abs. 7 VgV. Deshalb werden Angebote, bei denen der Bieter die Einheitspreise einzelner Leistungspositionen in „Mischkalkulationen“ auf andere Leistungspositionen umlegt, grundsätzlich von der Wertung ausgeschlossen (§ 16 Abs. 6 VOL/A
bzw. 57 Abs. 5 VgV).
Alle Preise sind in Euro mit höchstens drei Nachkommastellen anzugeben.
Die Preise (Einheitspreise, Pauschalpreise, Verrechnungssätze usw.) sind ohne Umsatzsteuer anzugeben. Der Umsatzsteuerbetrag ist unter Zugrundelegung des geltenden Steuersatzes am Schluss des Angebotes hinzuzufügen.
© GM.SH AöR – Stand März 2016
Identische, digital (elektronisch) bearbeitbare Vergabeunterlagen erhalten Sie über die
- ohne Bedingungen als Vomhundertsatz auf die Abrechnungssumme gewährt werden
- an der im Angebotsschreiben bezeichneten Stelle aufgeführt sind.
Nicht zu wertende Preisnachlässe bleiben Inhalt des Angebotes und werden im Fall der
Auftragserteilung Vertragsinhalt.
Soweit Nebenangebote zugelassen sind, müssen sie die geforderten Mindestanforderungen erfüllen; dies ist mit Angebotsabgabe nachzuweisen.
Der Bieter hat die in Nebenangeboten enthaltenen Leistungen eindeutig und erschöpfend zu beschreiben; die Gliederung des Leistungsverzeichnisses ist, soweit möglich,
Nebenangebote müssen alle Leistungen umfassen, die zu einer einwandfreien
Ausführung der Leistung erforderlich sind.
Soweit der Bieter eine Leistung anbietet, deren Ausführung nicht in den Allgemeinen
Technischen Vertragsbedingungen oder in den Vergabeunterlagen geregelt ist, hat er
im Angebot entsprechende Angaben über Ausführung und Beschaffenheit dieser
Leistung zu machen.
Nebenangebote sind, soweit sie Teilleistungen (Positionen) des Leistungsverzeichnisses beeinflussen (ändern, ersetzen, entfallen lassen, zusätzlich erfordern), nach Mengenansätzen und Einzelpreisen aufzugliedern (auch bei der Vergütung durch Pauschalsumme).
Nebenangebote, die den Nummern 4.1 bis 4.3 nicht entsprechen, werden von der Wertung ausgeschlossen.
- dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber
Sofern nicht öffentlich bzw. im offenen Verfahren ausgeschrieben wird, werden Angebote von Bietergemeinschaften, die sich erst nach der Aufforderung zur Angebotsabgabe
aus aufgeforderten Unternehmern gebildet haben, nicht zugelassen.
Eignungsnachweis für andere Unternehmen
Beabsichtigt der Bieter, sich bei der Erfüllung eines Auftrags der Fähigkeiten anderer
Unternehmen zu bedienen, muss er Art und Umfang der dafür vorgesehenen Leistungsbereiche in seinem Angebot bezeichnen. Zum Nachweis, dass ihm die erforderlichen Fähigkeiten (Mittel, Kapazitäten) der anderen Unternehmen zur Verfügung stehen,
hat er auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle zu dem von dieser bestimmten
Zusätzliche Allgemeine Vertragsbedingungen für die Ausführung von
Die Paragraphen beziehen sich auf die Allgemeinen Vertragsbedingungen für die Ausführung von Leistungen (VOL/B).
Art und Umfang der Leistungen (§ 1)
Die vereinbarten Preise enthalten auch die Kosten für Verpackung, Aufladen, Beförderung bis zur Anlieferungs- oder Annahmestelle und Abladen, wenn in der Leistungsbeschreibung nichts anderes angegeben ist.
Der Auftragnehmer hat Packstoffe zurückzunehmen und ggf. auf seine Kosten zu
beseitigen. Etwaige Patentgebühren und Lizenzvergütungen sind durch den Preis
für die Leistung abgegolten.
Änderung der Leistung (§ 2 Nr. 3)
Beansprucht der Auftragnehmer aufgrund von § 2 Nr. 3 eine erhöhte Vergütung,
muss er dies dem Auftraggeber unverzüglich – möglichst vor Ausführung der Leistung und möglichst der Höhe nach – schriftlich mitteilen.
Der Auftragnehmer hat auf Verlangen die durch die Änderung der Leistung bedingten Mehr- oder Minderkosten nachzuweisen.
Ausführungsunterlagen (§ 3)
Der Ausführung dürfen nur Unterlagen zugrunde gelegt werden, die vom Auftraggeber als zur Ausführung bestimmt gekennzeichnet sind.
Ausführung der Leistung (§ 4)
Der Auftraggeber kann sich über die vertragsgemäße Ausführung der Leistung unterrichten.
Holzprodukte (§ 4)
Holzprodukte als Bestandteil der Bauleistung müssen nach FSC/PEFC oder gleichwertig zertifiziert sein oder die für das jeweilige Herkunftsland geltenden Kriterien
des FSC oder PEFC einzeln erfüllen.
Der Nachweis der Anforderungen aus Nr. 5.1 ist vom Auftragnehmer bei Anlieferung
auf der Baustelle durch Vorlage eines Zertifikates von FSC oder PEFC oder eines
Gleichwertigkeitsnachweises oder durch Einzelnachweis zu erbringen.
Der Nachweis der Gleichwertigkeit – d. h. Übereinstimmung des Zertifikates mit dem
für das jeweilige Herkunftsland geltenden Standards von FSC oder PEFC – bzw. der
Nachweis, dass die im jeweiligen Herkunftsland geltenden Kriterien des FSC oder
PEFC einzeln erfüllt werden, ist durch eine Prüfung vom Johann Heinrich von Thü-
nen-Institut in Hamburg oder dem Bundesamt für Naturschutz (BfN) in Bonn zu erbringen.
Wettbewerbsbeschränkungen (§ 8 Nr. 2), Antikorruptionsklausel
Unbeschadet sonstiger Kündigungs- und Rücktrittsrechte ist der Auftraggeber gem.
§ 314 BGB berechtigt, den Vertrag fristlos zu kündigen oder von ihm zurückzutreten,
wenn der Auftragnehmer oder seine Mitarbeiter
a) aus Anlass der Vergabe nachweislich eine Abrede getroffen hat, die eine
unzulässige Wettbewerbsbeschränkung darstellt.
b) dem Auftraggeber oder dessen Mitarbeitern oder von diesem beauftragten
Dritten, die mit der Vorbereitung, dem Abschluss oder der Durchführung des Vertrags betraut sind, oder ihnen nahestehenden Personen, Geschenke, andere Zuwendungen oder sonstige Vorteile unmittelbar oder mittelbar in Aussicht stellt,
anbietet, verspricht oder gewährt.
c) gegenüber dem Auftraggeber, dessen Mitarbeitern oder beauftragten Dritten
strafbare Handlungen begeht oder dazu Beihilfe leistet, die unter § 298 StGB
(Wettbewerbsbeschränkende Absprachen bei Ausschreibungen), § 299 StGB
(Bestechlichkeit und Bestechung im geschäftlichen Verkehr), § 333 StGB (Vorteilsgewährung), § 334 StGB (Bestechung), § 17 UWG (Verrat von Geschäftsund Betriebsgeheimnissen) oder § 18 UWG (Verwertung von Vorlagen) fallen.
Wenn der Auftragnehmer nachweislich Handlungen gem. Nummer 6.1 a vorgenommen hat, ist er dem Auftraggeber zu einem pauschalen Schadensersatz in Höhe
von 15 v.H. der Abrechnungssumme verpflichtet, es sei denn ein Schaden in anderer Höhe wird nachgewiesen. Dies gilt auch, wenn der Vertrag gekündigt oder bereits erfüllt ist.
Bei nachgewiesenen Handlungen gem. Nummer 6.1 b oder 6.1 c ist der Auftragnehmer zur Zahlung einer Vertragsstrafe in Höhe 5 v.H. der Abrechnungssumme
Sonstige vertragliche oder gesetzliche Ansprüche des Auftraggebers bleiben unberührt.
Güteprüfung (§ 12 Nr. 2)
Verlangt der Auftraggeber eine im Vertrag nicht vereinbarte Güteprüfung, werden
dem Auftragnehmer die dadurch entstandenen Kosten erstattet.
Abnahme (§ 13)
Die Lieferung oder Leistung wird förmlich abgenommen.
Die Gefahr geht, wenn nichts anderes vereinbart ist, auf den Auftraggeber über
- bei Lieferleistungen mit der Übernahme an der Anlieferungsstelle,
- bei Aufbauleistungen mit der Abnahme.
Mängelansprüche (§ 14)
Die Verjährungsfrist Mängelansprüche beginnt mit der Abnahme der Leistung.
Rechnungen (§§ 15 und 17)
Die Rechnungen sind mit den Vertragspreisen ohne Umsatzsteuer (Nettopreise)
aufzustellen; der Umsatzsteuerbetrag ist am Schluss der Rechnung mit dem Steuersatz einzusetzen, der zum Zeitpunkt des Entstehens der Steuer, bei Schlussrechnungen zum Zeitpunkt des Bewirkens der Leistung gilt.
Beim Überschreiten von Vertragsfristen, die der Auftragnehmer zu vertreten hat,
wird die Differenz zwischen dem aktuellen Umsatzsteuerbetrag und dem bei Fristablauf maßgebenden Umsatzsteuerbetrag nicht erstattet.
In jeder Rechnung sind Umfang und Wert aller bisherigen Leistungen und die bereits
erhaltenen Zahlungen mit gesondertem Ausweis der darin enthaltenen Umsatzsteuerbeträge anzugeben.
Leistungen nach Stundenverrechnungssätzen (§ 16)
Der Auftragnehmer hat über Leistungen nach Stundenverrechnungssätzen arbeitstäglich Listen in zweifacher Ausfertigung einzureichen. Diese müssen
- die genaue Bezeichnung des Ausführungsortes,
- die Art der Leistung
- die Namen der Arbeitskräfte und deren Berufs-, Lohn- oder Gehaltsgruppe,
- die geleisteten Arbeitsstunden je Arbeitskraft, ggf. aufgegliedert nach Mehr-,
Nacht-, Sonntags- und Feiertagsarbeit, sowie nach im Verrechnungssatz nicht enthaltenen Erschwernissen und
- die Gerätekenngrößen enthalten.
Rechnungen über Stundenverrechnungssätze müssen entsprechend den Listen
aufgegliedert werden. Die Originale der Listen behält der Auftraggeber, die bescheinigten Durchschriften erhält der Auftragnehmer.
Zahlungen (§ 17)
Bei Arbeitsgemeinschaften werden Zahlungen mit befreiender Wirkung für den Auftraggeber an den für die Durchführung des Vertrages bevollmächtigten Vertreter der
Arbeitsgemeinschaft oder nach dessen schriftlicher Weisung geleistet.
Dies gilt auch nach Auflösung der Arbeitsgemeinschaft.
Überzahlungen (§ 17)
Bei Rückforderungen des Auftraggebers aus Überzahlungen (§§ 812 ff. BGB) kann
sich der Auftragnehmer nicht auf den Wegfall der Bereicherung (§§ 818 Abs. 3 BGB)
Auf einen Wegfall der Bereicherung kann sich der Auftragnehmer nicht berufen.
Verträge mit ausländischen Auftragnehmern (§ 19)
Bei Auslegung des Vertrages ist ausschließlich der in deutscher Sprache abgefasste
Vertragswortlaut verbindlich. Erklärungen und Verhandlungen erfolgen in deutscher
Sprache. Für die Regelung der vertraglichen und außervertraglichen Beziehungen
zwischen den Vertragspartnern gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik
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AG = Auftraggeber (GMSH)
Dienststelle = Kunde der GMSH
1. Gesprächstermin nach Zuschlagserteilung
Der Bieter erklärt durch Angebotsabgabe, dass er oder ein entscheidungsbefugter Vertreter bereit
ist, nach Zuschlagserteilung an einem Startgespräch beim AG teilzunehmen. Dieser Termin dient
zur Feinabstimmung bzgl. der Durchführung des Rahmenvertrages. Das Gespräch ist für den AG
kostenfrei und erfolgt auf separate Einladung vor Vertragsbeginn.
Nach Zusendung des Zuschlags an den AN erstellt dieser eine Auftragsbestätigung an den AG.
3.1 Bestelltexte
Der AN hat dem AG nach Zuschlagserteilung für alle angebotenen Produkte aussagefähige Bestelltexte zur Verfügung zu stellen. In den Texten sollen alle relevanten Informationen, die für die
Dienststellen wichtig sein könnten, enthalten sein. Der Austausch der Daten erfolgt unmittelbar
nach Zuschlagserteilung per Mail / CD / DVD. Die Daten werden in digitaler Form an den AG
übermittelt und müssen kopierbar sein (Excel Datei). Es müssen folgende Daten mindestens enthalten sein: Laufende Nummer LV, Art-Nummer AN, Kurztext (max. 40 Zeichen), Langtext zum
4.1 Preisanpassungsklausel
Preisanpassungen welche aufgrund von Änderungen des vergaberechtlichen Mindestlohns, Einführung neuer Steuern, oder Anhebung der Tariflöhne entstehen, können jederzeit geltend gemacht werden. Die Umsetzung erfolgt nach Bekanntgabe innerhalb von 4 Wochen.
Die AN müssen bei Preisanpassungen begründende Unterlagen vorlegen, die es dem AG ermöglichen die Preisentwicklung nachzuvollziehen.
Der AG muss den Preisänderungen zustimmen.
Liegen neue Preisinformationen bis zu diesem Zeitpunkt nicht vor, geht der AG davon aus, dass
eine Preisanpassung nicht stattfindet. Spätere Anpassungen sind nicht möglich.
Erfolgt eine Zustimmung nach einer Preisanpassung auch nach Gesprächen mit dem Rahmenvertragspartner nicht, endet der Vertrag mit Ablauf des laufenden Vertragsjahres.
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5. Bestellung durch den AG
Der AG ruft die Produkte dieser Ausschreibung nach Zuschlagserteilung per schriftlicher Bestellung direkt beim AN ab. Das Zuschlagsschreiben ist nicht als Bestellung zu werten.
Die SAP-Bestellungen des AG enthalten alle relevanten Informationen zu einem Auftrag.
Kunde, geplanter Liefertermin, Materialnummer AG, Lieferantenmaterialnummer, Produktbeschreibung, Menge, Einzelpreis, Gesamtpreis sowie Zusatzinformationen.
Die Übermittlung der Bestellungen erfolgt derzeit per Fax (Anpassungen sind im Vertragsverlauf
möglich). Die Einhaltung der in den Bestellungen angegebenen Mengen ist zwingend erforderlich!
5.1 Lieferbereitschaft
Der AN ist verpflichtet, die bei Angebotsabgabe angegebenen Liefer- und Ausführungsfristen einzuhalten. Eventuelle Abweichungen müssen sofort nach Bekanntwerden an den AG gemeldet
6. Anlieferung der Produkte
6.1 Anlieferzeiten
Anlieferstellen sind die warenempfangenden Dienststellen des Landes Schleswig-Holsteins und
sonstige Träger öffentlicher Verwaltungen. Lieferungen werden von den Dienststellen nur innerhalb der behördlichen Dienstzeiten entgegengenommen, d. h., montags bis donnerstags von 8.00
Uhr bis 15.00 Uhr und freitags von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr, oder nach gesonderter Vereinbarung.
6.2 Überwachung der Leistung
Die Überwachung der Anlieferung obliegt den jeweiligen Dienststellen. Die Anlieferung der Ware
muss bei den einzelnen Dienststellen frei Verwendungsstelle erfolgen.
Sollte es bei der Anlieferung zu Reklamationen kommen, sind diese durch den Kunden (oder nach
Absprache mit diesem) durch den AN an den AG zu übermitteln.
Die Transportgefahr bis zur Abnahme der Ware durch die betreffenden Dienststellen trägt der AN.
6.4 Lieferverzögerungen
Bei Überschreitung der Lieferbereitschaft ab einem Arbeitstag ist der AG per E-Mail unverzüglich
über den Grund der Verzögerung zu informieren.
Der AG benennt dazu nach Zuschlagserteilung einen festen Ansprechpartner.
6.5 Ablieferbelege
Nach Auslieferung ist an den AG eine Lieferinfo (unterschriebener Abliefernachweis) per Mail zu
versenden. Aus dieser muss die Bestellnummer des AG, die betroffene Bestellposition, die Materialnummer des AG und die Menge zu entnehmen sein. Diese Lieferavise dient dem AG als Buchungsunterlage für den Wareneingang.
Hierzu bitte die folgende E-Mail-Adresse verwenden: [email protected]
Der AN garantiert dem AG zu jeder Zeit den Zugriff auf die unterschriebenen, urschriftlichen Liefernachweise (Lieferscheine/ Paketscheine/ Rollkarten) mit den Bestellangaben des AG sowie
dessen Kunden (Referenznummer). Auf eine Zusendung der Belege an den AG wird verzichtet,
sofern die Lieferavise vertragskonform übermittelt werden.
6.6 Mängel nach Abnahme
Die Abnahme durch die Dienststelle erfolgt nach Lieferung. Teilabnahmen sind nicht vorgesehen.
Zeigen sich Mängel an den gelieferten Waren, hat der AN diese auch nach der Abnahme zu beseitigen.
6.7 Anlieferung und Verpackungsmaterial
Die Auslieferung erfolgt in handelsüblicher, den Erfordernissen des Liefergegenstandes
und der Versandart angepasster Verpackung. Diese Bestimmung über die Vermeidung von Verpackungsabfällen wird vom AN und AG beachtet und zwingend umgesetzt. Der AN haftet für Schäden, die aus der Nichtbeachtung dieser Bedingung entstehen.
Sollten zur Belieferung Euro-Paletten zum Einsatz kommen, dürfen diese nicht in Rechnung gestellt werden. Die nicht mehr benötigten Paletten werden bei weiteren Anlieferungen über den
Spediteur zurückgegeben bzw. über den AG zur Abholung gemeldet.
6.8 Rücknahme Verpackungsmaterial
Der AN verpflichtet sich die Abholung und Entsorgung des Verpackungsmaterials kostenfrei
durchzuführen. Sollte eine Entsorgung nicht unmittelbar nach Anlieferung erfolgen können, kann
die Rücknahme auch später – nach Rücksprache mit dem Kunden - erfolgen.
7.1 Rechnungs-/Gutschrifts-Layout
Alle Rechnungen/Gutschriften sind in Papierform 1-fach bei der Gebäudemanagement SchleswigHolstein AöR, Servicebereich Finanzen, Gartenstr. 6, 24103 Kiel, einzureichen.
Die belieferte Dienststelle muss mit voller Lieferanschrift auf der Rechnung ersichtlich sein und die
Bestellidentifikation zzgl. Positionsnummer muss angegeben werden. Alle Rechnungen müssen
als Sammelrechnungen (pro Bestellnummer eine Rechnung) ausgestellt werden.
7.2 Zahlungsziel
Die Zahlungen sind innerhalb von 14 Tagen mit 2% Skonto oder ohne Abzug innerhalb von 30
Tage nach Lieferung und Eingang einer prüfbaren Rechnung fällig.
8. Reklamationsverfahren
Werden ohne Zustimmung des AG nur Teillieferungen erbracht, setzt die Fälligkeit erst nach vollständiger Lieferung ein. Eine vollständige Lieferung liegt vor, wenn die gesamte Ware einer Bestellung geliefert wurde.
Der AN ist verpflichtet, sich nach Meldung durch den AG innerhalb von 3 Arbeitstagen bei diesem
bezüglich der Reklamationsbearbeitung zu melden.
Die Reklamation muss seitens des AN schnellstmöglich behoben werden. Hierzu nimmt der AN
Kontakt zur Dienststelle auf und stimmt die erforderlichen Termine ab. Der AG ist laufend und unaufgefordert über den Fortgang der Reklamationsbearbeitung zu unterrichten.
Der AG weist ausdrücklich darauf hin, dass es sich hierbei nicht um versteckte Mängel handelt,
sondern um Fälle des täglichen Geschäftslebens (Rückholung / Falschlieferungen / Gutschriften,
etc.). Der AN hat auf Verlangen des AG den Zugriff, auf die für Reklamationen relevante Daten
(Liefernachweise) für einen Zeitraum von mindestens 120 Arbeitstagen in die Vergangenheit zu
8.2 Abholung der Reklamation / Erstellung der Gutschrift
Folgende Daten müssen aus den Abholunterlagen ersichtlich sein:
• Abholtag
• Bestell-Nummer
• Bestell-Position
• GMSH Artikel-Nr.
• Abholmenge
9. Sonstige vertragliche Regelungen
9.1 Stammartikel
Der AN ist verpflichtet, die im Leistungsverzeichnis dieser Ausschreibung enthaltenen Artikel bereitzuhalten. Der AN hat dafür Sorge zu tragen, dass die Stammartikel vollständig zur Auslieferung
Alle Artikel, die in dieser Ausschreibung nicht enthalten, jedoch Bestandteil der aktuellen Preisliste
des/der angebotenen Programme des AN sind, gelten als Stammartikel mit der gleichen kalkulatorischen Preisstellung wie die in der Ausschreibung aufgeführten Artikel.
9.2 Anforderungen an die Produkte / Produktqualität
Die angebotenen Artikel müssen zwingend der Qualität und den Mindestanforderungen der im
Leistungsverzeichnis ausgeschriebenen Produkte entsprechen. Es werden ausdrücklich qualitativ
hochwertige Produkte gefordert.
9.3 Beanstandungen Qualität
Sollte die Qualität einzelner Fabrikate bzw. Artikel zu berechtigten Beanstandungen führen, so
kann der AG einen sofortigen Fabrikats- bzw. Artikelwechsel zu gleichen Konditionen oder auch
die komplette Streichung der Position für die verbleibende Laufzeit verlangen.
Der AG ist berechtigt, sofort vom Vertrag zurückzutreten, wenn andere als in dem Angebot festgelegte Fabrikate bzw. Artikel geliefert werden und auch nach einer angemessenen Nachfrist die
vertragskonforme Nachbesserung ausbleibt.
9.4 Input bei neuen Artikeln auf dem Markt
Der AG verlangt vom AN eine aktive Informationspolitik bezüglich neuer Produkte. Die Information
soll per „Newsletter“ an den AG gesandt werden. Im Newsletter muss das Produkt textlich und
grafisch beschrieben werden. Insbesondere ökologische Produkte oder innovative, ressourcensparende und nachhaltig produzierte Artikel sollen hier vorgestellt werden.
Dem AG muss ein Richtpreis für diese Produkte genannt werden.
9.5 Ersatzartikel
Der AN verpflichtet sich in dieser Ausschreibung zur Lieferung von Ersatzartikeln wie nachfolgend
Artikel, die sich zum Stand der Ausschreibung im Leistungsverzeichnis befinden, aber aus besonderen Gründen (z. B. Produktionsstopp) nicht mehr verfügbar sind, müssen durch andere Artikel
gleichwertiger Art ersetzt werden. Der AN ist verpflichtet, dem AG eine rechtzeitige Information
über diese Artikel zu übersenden, um seinerseits die Dienststellen zeitnah informieren zu können.
Rechtzeitig bedeutet mindestens 2 Tage vor geplanter Auslieferung des Artikels. Die Gleichwertigkeit wird durch den AG festgestellt.
9.6 Abrufaufträge und terminierte Aufträge
Der AN hat die Abwicklung von Abrufaufträgen und/oder terminierten Aufträgen nach Absprache
mit dem AG zu übernehmen. Es sollen in die Zukunft gerichtete Bedarfe zu bestimmten aber verschiedenen Terminen vom AN anhand einer Bestellung des AG gesteuert, überwacht und abgearbeitet werden, ohne dass der AG (außer bei Terminverschiebungen, Stornos o. ä.) in den Prozess
Definition „Abrufauftrag“:
Bei einem Abrufauftrag wird eine bestimmte Menge disponiert, die von der Dienststelle zu jedem
beliebigen Zeitpunkt abgerufen werden kann. Die Menge kann in verschiedenen Teilmengen abgerufen werden.
Definition „terminierte Aufträge“:
Im Gegensatz zum Abrufauftrag wird bei einem terminierten Auftrag nicht nur die Menge fest definiert, sondern auch die verschiedenen Liefertermine sind fest definiert.
9.7 Vertragsstrafen
Erfüllt der AN wesentliche Bestandteile des Vertrages nicht, so ist der AG berechtigt, nach Ausschöpfung aller Abhilfemaßnahmen (Vor-Ort-Klärungstermin, 8D-Report und Mängelrüge), Schadenersatz zu verlangen. Die eben aufgeführten Maßnahmen erklären sich wie folgt:
Vor-Ort-Klärungstermin: Hier wird ein Gesprächstermin mit dem AN in den Räumen des AG vereinbart, um die Problemfälle sachlich zu klären und um Soforthilfemaßnahmen zu vereinbaren.
8D-Report: Fehleranalysebogen; vom AN innerhalb von 24 Stunden auszufüllen und zurück zu
Mängelrüge: Schriftliche Anmahnung mit Fristsetzung zur Abstellung der Prozessstörungen.
Insbesondere bei Lieferverzug ist der AG berechtigt, eine Vertragsstrafe gegen den AN in Höhe
von 0,5 % des Wertes des in Verzug befindlichen Leistungsteils je vollendeter Woche zum im Vertrag vereinbarten Liefertermin, maximal jedoch insgesamt 8 % des jeweiligen Auftragswertes des
in Verzug befindlichen Leistungsteils, zu erwirken. Dazu bedarf es keiner besonderen Inverzugsetzung durch den AG. Weitergehende Ansprüche auf Schadenersatz, insbesondere Schlecht-,
Falsch- oder Minderlieferungen oder Kosten bei Ersatzbeschaffungen bleiben aus dieser Vereinbarung unberührt.
9.8 Rücktritt vom Vertrag
Dem AG steht das Recht zu, ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist vom Vertrag zurückzutreten,
wenn wiederholt festgestellt wird, dass Lieferungen und Service nicht den Vertragsbedingungen
entsprechen und eingeleitete Abhilfemaßnahmen nicht eingehalten bzw. Gesprächsaufforderungen nicht angenommen werden.
9.9 Außerordentliche Kündigung
Nach dreimaliger Abmahnung aufgrund Zuwiderhandlungen innerhalb von 3 Monaten gegen die
Bestimmungen dieses Vertrages oder Verstoß gegen gesetzliche Bestimmungen, ist jeder Vertragspartner berechtigt, diesen Vertrag fristlos zu kündigen. Abmahnungen sind schriftlich zu formulieren und als solche explizit zu kennzeichnen.
9.10 Öffnungsklausel Neukunden
Der AG ist bestrebt auch andere Kundengruppen aus dem Sektor der sonstigen Träger öffentlicher
Verwaltungen mit dem im Leistungsverzeichnis beschriebenen Artikelspektrum zu versorgen. Der
AN muss - bei Bedarf - auch anderen Kunden des AG seine Leistung zu den Ausschreibungsbedingungen zur Verfügung stellen.
9.11 Haftung
Der AN haftet für die sach- und fachkundige Ausführung der ihm übertragenen Leistung, sowie für
die sorgfältige Durchführung durch das von ihm eingesetzte Personal. Zudem haftet der AN für alle
Personen-, Sach- und Vermögensschäden, die von ihm, seinem leitenden bzw. durchführenden
Personal vorsätzlich oder fahrlässig im Rahmen der Auftragsdurchführung verursacht werden.
Der AN verpflichtet sich zur Einhaltung der Unfallverhütungsvorschriften.
9.12 Vertraulichkeit
Alle Personen, die mit der Erfüllung des Auftrages beauftragt werden, sind zu verpflichten, Daten
und Informationen aus dem Bereich des AG streng vertraulich zu behandeln und Dritten nicht zugänglich zu machen. Die Verpflichtung gilt nach Beendigung des Vertrages unbegrenzt fort.
9.13 Speicherung von Daten
Der AN ist damit einverstanden, dass der AG die im Zusammenhang mit diesem Vertrag stehenden Daten auf Datenträgern speichert. Hierzu gehören insbesondere: Firmenname, Adressanga-
ben, Bankverbindungen, Gewerk, Bewirtschaftungsregion, Preisinformationen, Einzelauftragsdaten
sowie Abrechnungsdaten.
9.14 Datenschutz / Datensicherheit
Der Auftragnehmer ist verpflichtet, alle im Rahmen des Vertragsverhältnisses erlangten
vertraulichen Informationen, Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse vertraulich zu behandeln,
insbesondere nicht an Dritte weiterzugeben oder anders als zu vertraglichen Zwecken zu
Der Auftragnehmer ist weiter verpflichtet, den Auftraggeber sofort schriftlich zu benachrichtigen,
wenn er die Einhaltung der vorgenannten Verpflichtung nicht mehr gewährleisten kann, insbesondere wenn für ihn eine Notwendigkeit oder Verpflichtung entsteht oder er eine solche hätte erkennen können, die ihn an der Einhaltung der Vertraulichkeit hindern könnte.
Vertrauliche Informationen sind Informationen, die ein verständiger Dritter als schützenswert ansehen würde oder die als vertraulich gekennzeichnet sind; dies können auch solche Informationen
sein, die während einer mündlichen Präsentation oder Diskussion bekannt werden.
Vertrauliche Informationen dürfen ausschließlich zum Zwecke der Erfüllung der Verpflichtungen
aus dem Vertrag eingesetzt werden.
Die Verpflichtung zur Vertraulichkeit gilt nicht für Informationen, die den Parteien bereits
rechtmäßig bekannt sind oder außerhalb des Vertrages ohne Verstoß gegen eine Vertraulichkeitsverpflichtung bekannt werden.
9.15 Elektronische Lieferantenanbindung
Vorbemerkung zur elektronischen Lieferantenanbindung
Die elektronische Lieferantenanbindung ist ein wichtiger Baustein, um das Ziel eines One-StepBusiness-Systems im Logistik-Prozess mit den Landesdienststellen in Schleswig-Holstein, der
GMSH und seinen Partnern zu verwirklichen. Innerhalb dieser komplett papierlosen Form der Beschaffung (Business to Business Procurement) soll erreicht werden, dass nur noch die Dienststelle
ihren Bedarf über die von dem AG zur Verfügung gestellten Werkzeuge (Online-Shop) eingibt und
der AG sowie dessen angeschlossene Partner diese Anforderungen automatisch in ihren Systemen weiterverarbeiten können. Die Umsetzung dieses Bausteines führt bei allen beteiligten Partnern zu signifikanten monetären Einsparungen.
elektronische Lieferantenanbindung per XML-Datei
Im Laufe des Vertrages besteht die Möglichkeit in Zusammenarbeit mit dem AN das bisherige Bestellverfahren (Faxbestellungen) auf ein elektronisches Verfahren umzustellen.
Folgendes Verfahren wird derzeit genutzt:
Der AG versendet im Logistikprozess an seine Partner Bestellungen im XML-Format anstatt der
noch üblichen Fax-Bestellungen. In den XML-Bestellungen sind grundsätzlich alle für eine Auftragsabwicklung notwenigen Datensätze vorhanden (Menge, Preis, Materialnummer GMSH, Materialnummer Partner, Verpackungseinheit etc.). Der AG übernimmt die rechtliche Verantwortung für
den Inhalt der XML-Datei bis zur Schnittstelle des beteiligten Partners. Nach Übergabe der XMLBestellungen an das System des Partners, trägt der jeweilige Vertragspartner der GMSH die rechtliche Verantwortung für die Richtigkeit der Daten.
9.16 Vertrieb über einen Logistikdienstleister
Der AG plant in der Zukunft durch einen bzw. mehreren Logistikdienstleistern Waren bzw. Artikelgruppen beim Lieferanten abzuholen bzw. diese bei dem Logistiker anliefern zu lassen.
Der AG behält sich vor, dieses Verfahren bereits innerhalb der vereinbarten Vertragslaufzeit einzuführen. Sollte es während der Vertragslaufzeit zu dieser Einführung kommen, so wird der AG mit
dem AN Rücksprache halten, um dann den Vertrag in beiderseitigem Einvernehmen anzupassen.
9.17 Salvatorische Klausel
Mit der Zuschlagserteilung kommt ein Vertrag zwischen dem AN und dem AG auf Basis der
Vergabeunterlagen und der Angebotsunterlagen des AN zu Stande. Die etwaige Nichtigkeit einzelner Bestimmungen des Vertrages hat nicht die Nichtigkeit des gesamten Vertrages zur Folge.
Die Vertragsparteien sind verpflichtet, die verbleibenden Bestimmungen des Vertrages nach Treu
und Glauben so auszulegen, dass der jeweilige Grundinhalt und Zweck der nichtigen Bestimmung
so weit wie möglich berücksichtig wird. Ist eine Auslegung nicht möglich oder ist über eine Auslegung keine Einigung erzielt worden, so haben die Vertragsparteien sich um ergänzende Vereinbarungen zu bemühen.
Ich/Wir biete(n) die Ausführung der oben genannten Leistung zu den von mir/uns
eingesetzten Preisen an.
An mein/unser Angebot halte(n) ich/wir mich/uns bis zum Ablauf der Bindefrist
Die Netto-Angebotsendsumme des Hauptangebotes gem. Leistungsbeschreibung beträgt
Anzahl der Nebenangebote
Preisnachlass ohne Bedingung auf die Abrechnungssumme für Hauptangebot und alle Nebenangebote
Bestandteil meines/unseres Angebots sind neben diesem Angebotsschreiben
und seinen Anlagen:
- Allgemeine Vertragsbedingungen für die Ausführung von Leistungen (VOL/B), Ausgabe 2003,
- Unterlagen gem. Aufforderung zur Angebotsabgabe, Anlagen – Teil B
– ich/wir meinen/unseren Verpflichtungen zur Zahlung der Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung nachgekommen bin/sind.
– keine Ausschlussgründe nach § 6 Abs. 5 lit. a bis lit. e VOL/A bzw. §§ 123, 124
GWB vorliegen.
– ich/wir in den letzten 2 Jahren nicht gem. § 21 Abs. 1 i.V.m. § 23 des ArbeitnehmerEntsendegesetzes mit einer Geldbuße von mehr als 2 500 Euro belegt worden
bin/sind.
– ich/wir die gewerberechtlichen Voraussetzungen für die Ausführung der angebotenen Leistung erfülle(n).
– ich/wir bei Verwendung eines selbstgefertigten Leistungsverzeichnisses (Abschrift
oder Kurzfassung) den Wortlaut des vom Auftraggeber verfassten Leistungsverzeichnisses (Langtext) als alleinverbindlich anerkenne(n).
– mir/uns zugegangene Änderungen der Vergabeunterlagen Gegenstand meines/unseres Angebotes sind.
– das vom Auftraggeber vorgeschlagene Produkt Inhalt meines/unseres Angebotes
ist, wenn Teilleistungsbeschreibungen des Auftraggebers den Zusatz „oder gleichwertig“ enthalten und von mir/uns keine Produktangaben (Hersteller- und Typbezeichnung) eingetragen wurden.
– falls von mir/uns mehrere Nebenangebote abgegeben wurden, mein/unser Angebot
auch die Kumulation der Nebenangebote, die sich nicht gegenseitig ausschließen,
– ich/wir die Wirksamkeit unternehmenseigener Allgemeiner Geschäftsbedingungen
(AGB) ausschließe(n).
Unterschrift (bei schriftlichem Angebot)
bei einem elektronisch übermittelten Angebot in Textform der Name der natürlichen
Person, die die Erklärung abgibt, nicht angegeben,
- ein schriftliches Angebot nicht an dieser Stelle unterschrieben oder
- ein elektronisches Angebot, das signiert werden muss, nicht wie vorgegeben signiert,
wird das Angebot ausgeschlossen.
Hinweise zur Ausschreibung ZB-GS-16-0742000-4121.1
Kauf, Lieferung, Installation und Elektroarbeiten für interaktive
Whiteboards für die Polizeidirektion für Aus- und Fortbildung in Eutin
Für die Angebotserstellung ist die Teilnahme an einem Vor-Ort-Termin zwingend notwendig.
Hierzu wird die GMSH (nachfolgend AG genannt) alle Bieter separat zur Teilnahme auffordern.
Der Vor-Ort-Termin wird voraussichtlich in der KW 42/2016 stattfinden. Ein genaues Datum wird im
Fragen und Antworten Katalog unter https://www.e-vergabe-sh.de/ bekannt gegeben.
Angebotsabgaben ohne Teilnahme am Vor-Ort-Termin führen grundsätzlich zum Ausschluss aus
der Wertung! Die Teilnahmebescheinigung ist mit dem Angebot einzureichen.
2. Bemusterung von Produkten
Der AG wird die angebotenen Produkte des Loses interaktive Whiteboards vor Auftragsvergabe im
Hinblick auf Qualität und Leistungseignung prüfen. Es wird nach der fachlichen Prüfung (Preis,
Lebenszykluskosten und Ökologie) der hierdurch ermittelte wirtschaftlichste Bieter als erster zur
Bemusterung aufgefordert. Dieser Bieter muss innerhalb von 5 Tagen
1x Pos. 2 im Leistungsverzeichnis komplett
1 x Dokumentenkamera normalauflösend
1 x Switch (siehe Position 5)
Raum für den Testaufbau:
PDAFB, Hubertushöhe, Tagungsraum, Raum 14.05
aufbauen und betriebsbereit stellen. Die Polizeidirektion für Aus- und Fortbildung (nachfolgend
PDAFB genannt) wird diese Muster dann 1 Woche auf Ihre Funktionalität testen. Wenn der Test
positiv verläuft, wird der Zuschlag entsprechend erteilt. Sollte das Testergebnis nicht den
Anforderungen der PDAFB entsprechen, wird der Bieter von der weiteren Wertung
ausgeschlossen und der nächste wirtschaftlichste Bieter für die Teststellung aufgefordert.
Der Aufbau und die gesamte Testphase ist für den AG und die Teststelle kostenfrei. Sollten
eventuelle Beschädigungen nach der Testphase festgestellt werden, so ist der AG hierüber sofort
zu informieren. Dieser klärt dann das weitere Vorgehen mit der Teststelle.
Sollte es ein Bieter nicht schaffen, seine Muster in der festgeschriebenen Aufbauzeit zu
installieren, wird er umgehend von der Wertung ausgeschlossen und muss sofort seine
Testobjekte entfernen.
Die Qualität der Muster ist wertungsrelevant und muss den angebotenen Artikeln in den
Leistungsverzeichnissen entsprechen.
Die ausgeschriebenen Produkte werden wie folgt gewertet:
- Preis der angebotenen Produkte und Leistungen:
- Lebenszykluskosten der Beamer (2 Stunden im
Stand-by-Modus, 6 Stunden im Leistungsmodus
Hochgerechnet auf 220 Tage im Jahr und auf die
geschätzte Lebensdauer von 8 Jahren):
Die Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR (GMSH, nachfolgend AG genannt) ist die
zentrale Beschaffungsstelle für die Dienststellen des Landes Schleswig-Holstein. Ferner haben
alle sonstigen Träger der öffentlichen Verwaltung die Möglichkeit, sich der GMSH als
Beschaffungsstelle zu bedienen. Unter „sonstigen Trägern der öffentlichen Verwaltung“ sind zu
Gemeinden, Kreise und Ämter
die der Aufsicht des Landes unterstehenden Körperschaften des öffentlichen Rechts ohne
Gebietshoheit sowie rechtsfähige Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts und
natürliche und juristische Personen des Privatrechts sowie nichtrechtsfähige Vereinigungen
soweit sie öffentlich-rechtliche Verwaltungstätigkeit ausüben.
Mit dieser Ausschreibung sucht die GMSH leistungsfähige und zuverlässige Partner, die die
Anforderungen einer modernen Landesverwaltung erfüllen und im Laufe dieses Vertrages an einer
stetigen Weiterentwicklung mitarbeiten.
Als zentrale Beschaffungsstelle ist die GMSH verpflichtet, besonders umweltverträglich und
nachhaltig zu beschaffen.
Die Polizeidirektion für Aus- und Fortbildung in Eutin (nachfolgend PDAFB genannt) plant eine
Anschaffung von insgesamt 50 interaktiven Whiteboards. Derzeit ist geplant, in 2016 bis zu 40
interaktive Whiteboards (Auslieferung, Installation, Elektroarbeiten und Rechnungsstellung bis zum
15.12.2016 - abhängig von Haushaltsmitteln und Lieferzeiten) und in 2017 die von der Gesamtzahl
verbliebenen Whiteboards zu bestellen. Es handelt sich hierbei um jährliche Einmalbestellungen.
Die geschätzte Gesamtmenge für 2016 + 2017 sind der Anlage „Liste der Lehrsäle mit
Verkabelungsarbeiten“ zu entnehmen.
Der Vertrag beginnt mit der Zuschlagserteilung und läuft bis zum 31.12.2017.
Weitere Verlängerungen sind nicht vorgesehen!
Preisanpassungen welche aufgrund von Änderungen des vergaberechtlichen Mindestlohns,
Einführung neuer Steuern, oder Anhebung der Tariflöhne entstehen, können jederzeit geltend
gemacht werden. Die Umsetzung erfolgt nach Bekanntgabe innerhalb von 4 Wochen.
Siehe auch EVBs Nummer 4.1.
5. Hinweise zur Kalkulation
alle Lieferungen (auch Kleinmengen) auf Grundlage dieses Rahmenvertrages erfolgen „frei
Verwendungsstelle“. Frei Verwendungsstelle meint die Anlieferung direkt in die vom
Kunden definierten Räumlichkeiten. Sämtliche Kosten hierfür (inkl. Transportkosten, Maut,
Verpackung, Spesen, Inselzuschlag usw.) sind in den Angebotspreisen zu berücksichtigen.
6. weitere Hinweise und vorzulegende Unterlagen
Der AG sendet dem AN nach Zuschlagserteilung einen Kontrakt mit allen zugeschlagenen
Artikeln zu. Dieses ist keine Bestellung sondern dient der Kontrolle und Abstimmung. Der
AN erhält vom AG Sammelbestellungen, die zwingend zu festen Terminen auszuliefern
Die angebotenen Produkte müssen zwingend folgende Systemvoraussetzungen erfüllen:
a. Interaktive Unterstützung des Betriebssystems Windows 7
b. Interaktive Unterstützung der Software Windows "Office 2010" (Word, Excel, PowerPoint, Outlook)
c. Betrieb und Anschluss von 3 Computersystemen (LSK, Internet, Laptop) an einem
d. Umschaltung der bis zu drei zeitgleich im Betrieb befindlichen Computer (+1, InternetDSL, Dozenten-Notebooks) mittels Switch-View.
Der Bieter muss mit Angebotsabgabe schriftlich mitteilen, welche Liefer- /
Ausführungsfristen für die einzelnen Gewerke zu berücksichtigen sind. Es ist zwingend zu
beachten, dass die Hauptbestellung (siehe Punkt 2.2) bis zum 15.12.2016 ausgeführt und
berechnet werden muss.
Die Demontage und Neuinstallation erfolgt während des laufenden Dienstbetriebes, die
Schulungsräume müssen Zug um Zug fertiggestellt werden. Es ist zwingend vor den
Umbauarbeiten mit der Dienststelle abzustimmen, welche Räume zwecks Umrüstung wann
und für welchen Zeitraum für die Installationsarbeiten gesperrt werden müssen.
Hierfür ist ein Ortstermin zwingend notwendig und die Liste der Lehrsäle zwingend zu
Die im Leistungsverzeichnis angegebenen Mengen sind geschätzte Abnahmezahlen
seitens der PDAFB für die sofortige Bestellung in 2016 und stellen lediglich Richtwerte für
die Kalkulation der Anbieter dar. Die tatsächliche Liefermenge während der Vertragslaufzeit
kann hiervon abweichen. Bei einem Mehr- oder Minderbedarf gegenüber den Angaben
dürfen dem AG während der Laufzeit des Vertrages hieraus keine zusätzlichen Kosten
Tatsächlicher Mehr- oder Minderbedarf während der Vertragszeit berechtigt nicht zu
Preiserhöhungen oder sonstigen Forderungen. Der AG ist nicht zur Abnahme von
Restmengen verpflichtet.
Der Bieter muss bereits mit Angebotsabgabe im Leistungsverzeichnis mitteilen /
kennzeichnen, welche seiner angebotenen Artikel ein Umweltkennzeichen (Blauer Engel,
Nordic Swan oder vergleichbar) haben.
Der Bieter muss zusätzlich mit Angebotsabgabe alle zu seinen angebotenen Artikeln
dazugehörigen Produktdatenblätter und (wenn vorhanden) Umweltdatenblätter
(Zertifizierungen) im PDF-Format überreichen. Die Angaben sind wertungsrelevant.
Zusätzlich muss der Bieter im Leistungsverzeichnis folgende Angaben machen: gewährter
Garantiezeitraum für die angebotenen Produkte (für das Whiteboard wird eine
Mindestgarantiezeit von 20 Jahren vorausgesetzt), Energieverbrauch des Beamers im
Normal- und im Stand-by-Modus und Lebensdauer der Beamerlampe (im Normalbetrieb).
Diese Angaben sind wertungsrelevant.
Kabelkanalerweiterung
Länge USB,
Ton, HDMI
KT-Raum
35 - 01
35 - 07
35 - 08
38 - 01
K'hörn
Raum Nr. Raum Nr.
Identische, digital (elektronisch) bearbeitbare Vergabeunterlagen erhalten Sie über die Schaltfläche ?Bewerben?
Ergänzung des Angebotsschreibens
Verzeichnis über Art und Umfang der Leistungen, für die sich der Bieter der Fähigkeiten
(Mittel/Kapazitäten) anderer Unternehmen bedienen wird
Eine Übertragung von Teilleistungen an Unterauftragnehmer ist
in folgendem Umfang vorgesehen:
Zur Ausführung der im Angebot enthaltenen Leistungen benenne ich Art und Umfang der Teilleistungen, für die ich mich/wir uns der Fähigkeiten anderer Unternehmen bedienen werde(n).
(Firmenname, Sitz)
auftragswert in %
Anmerkung: Sollten die Zeilen nicht ausreichen, kann das Formblatt kopiert werden.
Name des sich verpflichtenden Unternehmens
Ich/Wir verpflichte(n) mich/uns, im Falle der Auftragsvergabe an den o.g. Bieter diesem mit den
Fähigkeiten (Mittel/Kapazitäten) meines/unseres Unternehmens für den/die nachfolgenden Leistungsbereich(e) zur Verfügung zu stehen.
(Ort, Datum, Stempel, Unterschrift)
Anmerkung: Sofern Verpflichtungserklärungen in Kopie oder als Telefax vorgelegt werden, behält
sich die Vergabestelle vor, die Originale zu verlangen.
Anlage „Vorzulegende Nachweise/Angaben/Unterlagen“
Maßnahme: Interaktive Whiteboards
Wichtige Hinweise für die Vorlage der einzureichenden Unterlagen:
Die u.a. Nachweise/Angaben/Unterlagen sind dem Angebot in der u.a. Reihenfolge auf einem
jeweils gesonderten Blatt unter Verwendung der u.a. Nummerierung beizufügen. Wir bitten Sie,
für die vorzulegenden Nachweise/Angaben/Unterlagen keine Klarsichtfolien bzw. Spiral- oder
sonstige Heftungen, und Trennblätter usw. zu verwenden.
Die unten genannten Nachweise/Angaben/Unterlagen sind auch für alle Parteien einer Bietergemeinschaft vorzulegen. Alle Partner einer Bietergemeinschaft müssen das Angebot mit den
dazugehörigen Vergabeunterlagen unterzeichnet einreichen, sowie einen Konsortialführer benennen.
Fehlen beim Einreichen des Angebots vorzulegende Unterlagen (Nachweise/Angaben/Unterlagen u. ä.) können diese von der Vergabestelle fristbewehrt nachgefordert werden.
Soweit die Verpflichtungserklärung zur Zahlung von Mindestentgelten gemäß § 8 Abs. 1 TTG
gefordert wird, ist die Verpflichtungserklärung auch von Nachunternehmern und Verleihern von
Arbeitskräften vorzulegen, weit diese bei Angebotsabgabe bekannt sind.
Aussagekräftige Darstellung des sich bewerbenden Unterneh-mens (max. 4 DIN-A-4-Seiten)
Unterschriebenes Angebotsschreiben (Formblatt) mit den Ei-generklärungen:
- Erklärung, dass Sie die Ausschreibungsbedingungen aner-kennen und keine Kartellabreden,
Preisbindungen oder ähnliche Abreden getroffen haben und die Wirksamkeit
unterneh-menseigener Allgemeiner Geschäftsbedingungen (AGB) aus-schließen
- Erklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 6 Abs. 5 lit. a bis e VOL/A vorliegen
Erklärung (Formblatt) über maximal 5 Referenzen der im We-sentlichen in den letzten drei
Geschäftsjahren (2013 – 2015) erbrachten und im Umfang vergleichbaren Leistungen
Anlage „Vorzulegende Nachweise“
bezüglich der besonderen Leistungsart, die Gegenstand der Vergabe ist, für öffentliche oder
private Auftraggeber, unter Angabe von Name des Auftraggebers, Leistungsumfang,
Auftragssumme, Dauer des Vertrages, Ansprechpartner, Telefonnummer und E-Mail-Adresse
Verzeichnis der Unterauftragnehmerleistungen (Formblatt)
ggf. Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen (Vorlage spätestens vor Zuschlagserteilung
auf Verlangen der Vergabe-stelle)
Preisblatt sowie ausgefülltes Leistungsverzeichnis
Verpflichtungserklärung (Formblatt) zur Tariftreue und Zahlung von Mindestentgelten nach
dem Tariftreue und Vergabegesetz Schleswig-Holstein vom 31.5.2013 – TTG (GVOBl.
Schl.-H.2013 S. 239)
Eigenerklärung, dass ein Auszug aus dem Gewerbezentralre-gister keine negativen
Eintragungen enthält.
Teilnahmebestätigung am vor-Ort-Termin
Eigenerklärungen Referenzen
Nachweis über Referenzen der im Wesentlichen in den letzten 3 Jahren erbrachten einschlägigen
und vergleichbaren Leistungen:
stichwortartige Benennung des im eigenen
Zahl der hierfür durchschnittlich eingesetzten
Auftragswert der beschriebenen Leistungen
3. Referenz:
5. Referenz:
6. Referenz:
Kennzettel für Angebote in Papierlage
Wenn Sie Ihr Angebot in der Papierlage abgeben,
verwenden Sie bitte den unten aufgeführten
Kennzettel.
Schneiden Sie diesen aus und kleben ihn unten
links auf den Briefumschlag.
Öffnungsstelle Kiel
Vergabe-Nr.: ZB-GS-16-0742000-4121.1
Angebotskennzettel VOL
(Verpflichtungserklärung zur Tariftreue und Zahlung von Mindestentgelten)
Verpflichtungserklärung zur Tariftreue und Zahlung von Mindestentgelten nach dem
Tariftreue- und Vergabegesetz Schleswig-Holstein vom 31.05.2013 – TTG (GVOBl.
Schl.-H. S. 239) - bei einem geschätzten Auftragswert ab netto 15.000 Euro -
Es wird darauf hingewiesen, dass sich die Verpflichtungserklärung gem. § 4 Abs. 3
Satz 1 des TTG hinsichtlich der Zahlung des vergaberechtlichen Mindestlohns von
9,18 €/Std. nicht auf Beschäftigte bezieht, die bei einem Bieter oder Nachunternehmer
im EU-Ausland tätig sind und die Leistung ausschließlich im EU-Ausland erbringen.
1. Bevorzugte Bieterin bzw. bevorzugter Bieter (Zutreffendes bitte ankreuzen)
bevorzugte Bieterin bzw. bevorzugter Bieter gemäß §§ 141 S. 1 und 143 Neuntes Buch
Sozialgesetzbuch (SGB IX) – Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen – zu
sein. In diesem Fall findet § 4 Abs. 3 Tariftreue- und Vergabegesetz Schleswig-Holstein
(TTG) keine Anwendung (vgl. Ziff. 2 b). Weitere Angaben sind unter Ziff. 2 c und 2 d)
kein(e) bevorzugte Bieterin bzw. bevorzugter Bieter gemäß §§ 141 S. 1 und 143 Neuntes Buch Sozialgesetzbuch (SGB IX) – Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen – zu sein. Soweit das der Fall ist, sind weitere Angaben unter Ziff. 2 c und 2 d)
erforderlich. (§ 4 Abs. 6 TTG)
2. Verpflichtung zur Zahlung von Mindestentgelten
a) Ich verpflichte mich/Wir verpflichten uns, für Leistungen, deren Erbringung dem Geltungsbereich des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes vom 20. April 2009 (BGBl. I S.
799) in der jeweils geltenden Fassung unterfällt, meinen/unseren Arbeitnehmerinnen
und Arbeitnehmern bei der Ausführung des Auftrags wenigstens diejenigen Mindestarbeitsbedingungen einschließlich des Mindestentgelts zu gewähren, die durch einen bundesweit für allgemein verbindlich erklärten Tarifvertrag oder eine nach den §§ 7 oder 11
des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes erlassene Rechtsverordnung für die betreffende
Leistung verbindlich vorgegeben worden ist. Dies gilt entsprechend für Mindestentgelte,
die aufgrund der Vorschriften des Mindestarbeitsbedingungengesetzes in der im Bundesgesetzblatt Teil III, Gliederungsnummer 802-2, veröffentlichten bereinigten Fassung
für den jeweiligen Wirtschaftszweig in der jeweils geltenden Fassung festgesetzt worden
sind (§ 4 Abs. 1 TTG).
b) Weitere Verpflichtungserklärungen zur Zahlung von Mindestentgelten (Zutreffendes bitte ankreuzen)
Ich verpflichte mich/Wir verpflichten uns, für Leistungen, deren Erbringung nicht dem
Geltungsbereich des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes vom 20. April 2009 (BGB. S.
799) in der jeweils geltenden Fassung unterfallen, meinen/unseren Beschäftigten (ohne Auszubildende, Praktikantinnen und Praktikanten, Hilfskräfte und Teilnehmende
an Bundesfreiwilligendiensten) bei der Ausführung der Leistung wenigstens ein Mindeststundenentgelt von 9,18 Euro (brutto) zu zahlen (4 Abs. 3 S. 1 TTG).
Ich verpflichte mich/Wir verpflichten uns, meinen/unseren Beschäftigten (ohne Auszubildende) im Bereich des öffentlichen Personenverkehrs auf Straße und Schiene
bei der Ausführung der Leistung mindestens das in Schleswig-Holstein für diese
Leistung in einem der einschlägigen und repräsentativen mit einer tariffähigen Ge
werkschaft vereinbarten Tarifverträge vorgesehene Entgelt nach den tarifvertraglichen Modalitäten zu zahlen, die tariflich vereinbarten weiteren Leistungen zu gewähren und tarifliche Änderungen während der Zeit der Auftragsdurchführung nachzuvollziehen.
c) Art der tariflichen Bindung (Zutreffendes bitte ankreuzen bzw. ausfüllen)
Für mein/unser Unternehmen liegt eine tarifliche Bindung vor. Die tarifliche Bindung
ist von folgender Art: ___________________________________________________
Für mein/unser Unternehmen besteht keine tarifliche Bindung.
(§ 4 Abs. 3 S. 2 TTG)
d) Höhe der im Rahmen der Auftragsdurchführung zu zahlenden Stundensätze (Bitte
Für die im Rahmen dieser Auftragsdurchführung eingesetzten Beschäftigten zahle
ich/zahlen wir folgende Mindeststundenentgelte (Bitte tatsächlich zu zahlende Stundensätze eintragen): ________________________________________________________
e) Ich verpflichte mich/Wir verpflichten uns, soweit die Voraussetzungen von mehr als einer
der unter Buchst. a) und b) getroffenen Regelungen erfüllt sind, für meine/unsere Beschäftigten die jeweils günstigste Regelung anzuwenden (§ 4 Abs. 4 TTG).
Ich verpflichte mich/Wir verpflichten uns dafür zu sorgen, dass Leiharbeitnehmerinnen
und Leiharbeitnehmer im Sinne des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes in der Fassung
der Bekanntmachung vom 3. Februar 1995 (BGBl. I S. 158) in der jeweils geltenden Fassung bei der Ausführung der Leistung für die gleiche Tätigkeit ebenso entlohnt werden
wie meine/unsere regulär Beschäftigten (§ 4 Abs. 5 TTG).
3. Nachunternehmer und Verleiher von Arbeitskräften
Ich verpflichte mich/Wir verpflichten uns,
a) für den Fall, dass die übernommenen Leistungen durch Nachunternehmer ausgeführt
oder entliehene Arbeitskräfte beschäftigt werden, auch von meinen/unseren Nachunternehmern und den Verleihern von Arbeitskräften eine Verpflichtungserklärung im Sinne
des § 4 TTG abgeben zu lassen. Ich erkläre/Wir erklären, dass sich diese Verpflichtung
entsprechend auf alle weiteren Nachunternehmer des Nachunternehmers erstreckt (§ 9
Abs. 1 TTG),
b) meine/unsere Nachunternehmer und Verleiher von Arbeitskräften sorgfältig auszuwählen
(§ 9 Abs. 2 S. 1 TTG),
c) die Angebote der Nachunternehmer und Verleiher von Arbeitskräften daraufhin zu überprüfen, ob sie auf der Basis der nach § 4 TTG maßgeblichen tarifvertraglichen Mindestarbeitsentgelte und Mindestarbeitsbedingungen bzw. mindestens auf Basis des festgelegten vergabespezifischen Mindestlohns kalkuliert sein können (§ 9 Abs. 2 S. 2 TTG),
d) die von den Nachunternehmern und Verleihern von Arbeitskräften abgegebene Verpflichtungserklärung gemäß § 4 TTG dem Auftraggeber vorzulegen (§ 9 Abs. 3 Nr. 1 TTG),
e) bei Vertragslaufzeiten von länger als drei Jahren von den Nachunternehmern und Verleihern von Arbeitskräften jeweils mit Ablauf von drei Jahren nach Vertragsschluss zur Weitergabe an den Auftraggeber eine Eigenerklärung des Inhalts zu verlangen, ob die Bedingungen der abgegebenen Erklärung gemäß § 4 TTG nach wie vor eingehalten werden
(§ 9 Abs. 3 Nr. 2 TTG),
Nachunternehmer davon in Kenntnis zu setzen, dass es sich um einen öffentlichen Auftrag handelt (§ 9 Abs. 3 Nr. 3 TTG),
g) bei der Weitergabe von Bauleistungen an Nachunternehmer die Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB), Teil B, Allgemeine Vertragsbedingungen für die Ausführung von Bauleistungen (VOB/B) in der Fassung vom 31. Juli 2009 (BAnz. Nr. 155 a
vom 15. Oktober 2009), zuletzt geändert durch Bekanntmachung vom 26. Juni 2012
(BAnz. AT 13. Juli 2012 B3), bei der Weitergabe von Dienstleistungen die Vergabe- und
Vertragsordnung für Leistungen (VOL), Teil B, Allgemeine Vertragsbedingungen für die
Ausführung von Leistungen (VOL/B) vom 5. August 2003 zum Vertragsbestandteil zu
machen (§ 9 Abs. 3 Nr. 4 TTG),
h) den Nachunternehmern keine, insbesondere hinsichtlich der Zahlungsweise, ungünstigeren Bedingungen aufzuerlegen, als sie zwischen dem mir/uns und dem Auftraggeber
vereinbart werden (§ 9 Abs. 3 Nr. 5 TTG).
4. Prüfung des Auftraggebers bei unangemessen niedrigen Angeboten
Erscheint dem Auftraggeber der Endpreis oder die Kalkulation der Arbeitskosten in dem Sinne ungewöhnlich niedrig, dass Zweifel an der Einhaltung der Pflichten aus einer Tariftreueerklärung nach § 4 TTG bestehen und führt er deswegen eine Prüfung durch, verpflichte ich
mich/verpflichten wir uns, dem Auftraggeber Unterlagen vorzulegen, aus denen ersichtlich
ist, dass im Rahmen der dem Angebot zugrunde liegenden Kalkulation zumindest die Mindeststundenentgelte und die Mindestarbeitsbedingungen bzw. der vergabespezifische Mindestlohn im Sinne des § 4 TTG berücksichtigt worden sind. Bei Bedarf werde ich/werden wir
die Unterlagen erläutern (§ 10 Abs. 2 TTG).
5. Kontrolle durch den Auftraggeber
a) dem Auftraggeber bei einer Kontrolle die Entgeltabrechnungen, die Unterlagen über die
Abführung von Steuern, Abgaben und Beiträgen gemäß § 7 TTG sowie die zwischen
mir/uns und Nachunternehmern abgeschlossenen Verträge vorzulegen, damit der Auftraggeber die Einhaltung der mir/uns sowie den Nachunternehmern und den Verleihern
von Arbeitskräften auf Grund des Tariftreue- und Vergabegesetzes Schleswig-Holstein
auferlegten Verpflichtungen prüfen kann. Auf Verlangen des Auftraggebers werde ich
weitere Auskünfte erteilen (§ 11 Abs. 1 S. 1 und S. 2 TTG),
b) meine/unsere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auf die Möglichkeit solcher Kontrollen durch den Auftraggeber hinzuweisen (§ 11 Abs. 1 S. 3 TTG),
c) dem Auftraggeber ein entsprechendes Auskunfts- und Prüfrecht bei der Beauftragung
von Nachunternehmern und von Verleihern von Arbeitskräften einräumen zu lassen (§ 11
Abs. 1 S. 4 TTG),
d) bei der Vergabe von Dienstleistungen gemäß § 2 Abs. 1 und Abs. 3 TTG, deren Vertragslaufzeit länger als drei Jahre andauert, für mich/uns sowie die eingeschalteten
Nachunternehmer und Verleiher von Arbeitskräften entsprechend § 9 Abs. 1 TTG jeweils
mit Ablauf von drei Jahren für die gesamte Vertragslaufzeit eine Eigenerklärung darüber
abzugeben, dass zumindest die der abgegebenen Verpflichtungserklärung gemäß § 4
TTG zugrunde gelegten Mindestentgelte und Mindestarbeitsbedingungen oder der
vergabespezifische Mindestlohn noch gewährt werden (§ 11 Abs. 2 TTG),
e) vollständige und prüffähige Unterlagen zur Prüfung der Einhaltung der Vorgaben des § 4
TTG bereitzuhalten und auf Verlangen dem Auftraggeber binnen einer angemessenen
Frist vorzulegen und zu erläutern. Ich werde/Wir werden die Einhaltung dieser Pflicht
durch die beauftragten Nachunternehmer und Verleiher von Arbeitskräften entsprechend
§ 9 Abs. 1 TTG sicherzustellen (§ 11 Abs. 3 S. 1 TTG).
a) Ich verpflichte mich/Wir verpflichten uns, für jeden schuldhaften Verstoß gegen die Verpflichtungen aus einer Verpflichtungserklärung nach § 4 TTG eine Vertragsstrafe in Höhe
von ein Prozent des Netto-Auftragswerts, bei mehreren Verstößen zusammen bis zur
Höhe von fünf Prozent des Netto-Auftragswerts, zu zahlen. Diese Verpflichtung gilt auch
für den Fall, dass der Verstoß durch einen von mir/uns eingesetzten Nachunternehmer
oder einen von diesem eingesetzten Nachunternehmer oder von einem Verleiher von Arbeitskräften begangen wird, es sei denn, dass ich/wir den Verstoß bei Beauftragung des
Nachunternehmers und des Verleihers von Arbeitskräften nicht kannte(n) und unter Beachtung der Sorgfaltspflicht eines ordentlichen Kaufmanns auch nicht kennen musste(n) § 12 Abs. 1 TTG.
b) Die schuldhafte Nichterfüllung der Verpflichtungen aus einer Verpflichtungserklärung
nach § 4 TTG durch den Auftragnehmer, seine Nachunternehmer und die Verleiher von
Arbeitskräften sowie schuldhafte Verstöße gegen die Verpflichtungen des Auftragnehmers aus § 9 Abs. 1 TTG berechtigen den Auftraggeber zur fristlosen Kündigung des
Bau- oder Dienstleistungsvertrags oder zur Auflösung des Dienstleistungsverhältnisses
(§ 12 Abs. 2 TTG).
c) Mir/uns ist bekannt, dass bei einem nachweislichen Verstoß gegen die Verpflichtung aus
einer Verpflichtungserklärung nach § 4 TTG oder gegen eine Verpflichtung aus § 9
Abs. 1 S. 1 TTG der Auftraggeber mich/uns wegen mangelnder Eignung für die Dauer
von bis zu drei Jahren von der Teilnahme am Wettbewerb um Aufträge ausschließen soll
(Auftragssperre) - § 13 Abs. 1 S. 1 TTG.
7. Überprüfung durch die zuständige Behörde
a) der zuständigen Behörde (Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR – GMSH) für
mich/uns und meine/unsere Nachunternehmer und den Verleihern von Arbeitskräften
vollständige, aktuelle und prüffähige Unterlagen für die Überprüfungen nach § 15 Abs. 2
bis Abs. 5 TTG bereitzuhalten und diese Unterlagen auf Verlangen der zuständigen Behörde unverzüglich zur Überprüfung vorzulegen; dies kann auch eine Überprüfung vor
Ort beinhalten (§ 15 Abs. 1 und Abs. 3 S. 1 TTG),
b) auf Anforderung der zuständigen Behörde zusätzliche Unterlagen vorzulegen und Auskünfte zu erteilen (§ 15 Abs. 2 TTG).
Bieter¹
Verleiher von
¹ Nur erforderlich, wenn die Verpflichtungserklärung nicht gleichzeitig mit dem Angebot vorgelegt wird
(Gleichstellung im Beruf)
Ergänzung der Aufforderung zur Abgabe eines Angebots (bei einem geschätzten Auftragswert ab netto 15.000 Euro)
1. Gemäß § 18 Abs. 3 S.1 Tariftreue- und Vergabegesetz Schleswig-Holstein (TTG) erhält
bei wirtschaftlich gleichwertigen Angeboten derjenige Bieter den Zuschlag, der die Pflicht
zur Beschäftigung schwerbehinderter Menschen nach § 71 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch erfüllt sowie Ausbildungsplätze bereitstellt, sich an tariflichen Umlageverfahren zur Sicherung der beruflichen Erstausbildung oder an Ausbildungsverbünden beteiligt. Gleiches gilt für Bieter, die die Gleichstellung von Frauen und Männern, die Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die Gewährleistung der Gleichbehandlung von Beschäftigten im eigenen Unternehmen sicherstellen und das geltende
Gleichbehandlungsrecht beachten (§§ 18 Abs. 3 S. 1 i.V.m. Abs. 6 S. 1 TTG).
2. Als Nachweis dafür, dass die unter Ziff. 1 aufgeführten Voraussetzungen erfüllt sind, haben die Bieter Bescheinigungen der jeweils zuständigen Stellen vorzulegen bzw. darzulegen, wie sie die Chancengleichheit von Frauen und Männern im Beruf fördern und das
geltende Gleichbehandlungsrecht beachten (§ 18 Abs. 5 i.V.m. Abs. 6 S. 2 TTG). Diese
Nachweise/Erklärungen sind auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle vorzulegen.
Kauf und Lieferung von interaktiven Whiteboards
Wichtiger Hinweis: Dieses Leistungsverzeichnis ist zwingend elektronisch auszufüllen und im xls-Format (Office 2003 oder früher) zu
speichern. Das so ausgefüllte und gespeicherte LV muss bei Angebotsabgabe zwingend mit eingereicht werden (hochladen per EVergabe, auf CD im xls-Modus). Es ist auch möglich, dieses LV in Papierform einzureichen, sofern eine Datei mit einem elektronisch
ausgefülltem LV im xls-Format dem Angebot (auf CD) beigefügt wird.
"oder vergleichbar"
Kurztext angebotenes
Produkt Bieter
Langtext angebotenes Produkt
Einzelpreis Gesamtpreis netto Artikel wird
(Wertungspreis)
interaktive Whiteboard Systeme
interaktive Whiteboard bestehend aus:
1x Klappschiebetafel, Mittelfläche 200 x 120 cm, je 2 Flügel 100 x 120 cm
Tafelflächen Stahlemaille, weiß matt, ohne Lineatur, magnethaftend, Nutzung
mit Boardmarkern möglich, Alu Randeinfassung und Sicherheitsecken,
Ablagefläche für mitgelieferte Stifte zur interaktiven Nutzung, mind. 20 Jahre
1x Höhenverschiebung der Klappschiebetafel mittels Pylonen System
(Boden- / Wandmontage) bei unterschiedlichen Raumhöhen bis maximal 3 m,
Höhenverschiebbarkeit mindestens 60 cm
1x Beamerrahmen und Beamerkonsole für die oben genannte Tafelfläche
zur Aufnahme des interaktiven Beamers
1x interaktiver Beamer mit Touch-Funktion (Gesten- und Pen-Steuerung),
integrierte Software (Nutzung ohne PC und speichern von Tafelbildern
möglich), 3 LCD-Technologie, WXGA-Auflösung, Kontrast mind. 6000:01,
hohe Lampenleistung mind. 3300 ANSI-Lumen, USB-Display (3in1), inkl.
Blindblende aus Aluminium für die Beamerhalterung, inkl. Toucheinheit auf
der Tafel montiert, einschließlich Justierung und Kalibrierung
1x Stereolautsprecher oder Soundbar, 2 x 30 Watt, Farbe Weiß, zwingend
an der Tafel montiert incl. der benötigten Verkabelung. Die Lautsprecher
sollen sich beim Runterfahren des Computersystems automatisch abschalten
NEC UM 352WI MT
1x Klappschiebetafel, Mittelfläche 220 x 130 cm, je 2 Flügel 110 x 130 cm
„normalauflösend“ (als Ersatz der Overheadmonitore)
„hochauflösend“ - 8 Megapixel mit Schwanenhals
(Zur Darstellung von 3D-Objekten wie Waffen usw.)
4 Port DVI-I, Dual Head 4 inkl. DVI zu HDMI-Kabel
KVM * NIAP EAL2+
Zubehör zu den angebotenen Beamern
Leistungsverzeichnis.xls
LV Whiteboards Zubehör Montage
Passend zum Beamer der Pos. 1
Passend zum Beamer der Pos. 2
11 Verlegung von
der Altanlage von ca. 50 Lehrsälen (Lautsprecher, Deckenbeamer,
Verkabelung, Whiteboard) und an einem zugewiesenen Platz innerhalb der
Liegenschaft zu verbringen.
von vorhandenen Brüstungskanälen in ca. 51 Lehrsälen (insgesamt ca. 160
m, ca. 4 - 7 m pro Lehrsaal)
von einer 230 Volt Steckdose pro Brüstungskanal / Lehrsaal unterhalb der
interaktiven Whiteboards in ca. 51 Lehrsälen. Um Störungen durch
Laufzeitunterschiede zu vermeiden, müssen alle 230 Volt Steckdosen der
Beamer, Lautsprecher, IT-Technik, Dokumentenkamera und dem
angeschlossenen Zubehör auf der gleiche Phase liegen!
50 Pauschale
1x ca. 8 - 10 m HDMI Kabel, ggf. für den Ton 1 x ca. 8 - 10 m Chinch Kabel
und 2 x ca. 8 - 10 m USB-Steuerleitung pro Lehrsaal vom
Dozentenarbeitsplatz im Kabelkanal zum interaktiven Whiteboard für ca. 51
Lehrsäle (unterbrechungsfreier Anschluss vom interaktiven Whiteboard zum
Switch View. Die USB-Steuerleitungen müssen aufgrund der Länge von 8 - 10
m mit einem im Kabelkanal verbauten Verstärker versehen werden.
Die Bild- und Tonverkabelung ergibt sich anhand der vorhandenen
Anschlüsse an Beamer und Switch View. Eine Hochauflösende
Bildübertragung ist zwingend erforderlich!
Gesamtwertungspreis
(Blauer Engel,
Euroblume) oder
wertungsrelevante Abfragen zu den angebotenen Produkten:
Abfrage Garantiezeiträume:
1x Klappschiebetafel, Mittelfläche 200 x 120 cm, je 2 Flügel 100 x
120 cm Tafelflächen Stahlemaille, weiß matt, ohne Lineatur,
magnethaftend, Nutzung mit Boardmarkern möglich, Alu
Randeinfassung und Sicherheitsecken, Ablagefläche für mitgelieferte
Stifte zur interaktiven Nutzung, mind. 20 Jahre Garantie
1x Höhenverschiebung der Klappschiebetafel mittels Pylonen
System (Boden- / Wandmontage) bei unterschiedlichen Raumhöhen
bis maximal 3 m, Höhenverschiebbarkeit mindestens 60 cm
1x Beamerrahmen und Beamerkonsole für die oben genannte
Tafelfläche zur Aufnahme des interaktiven Beamers
1x interaktiver Beamer mit Touch-Funktion (Gesten- und PenSteuerung), integrierte Software (Nutzung ohne PC und speichern von
Tafelbildern möglich), 3 LCD-Technologie, WXGA-Auflösung, Kontrast
mind. 6000:01, hohe Lampenleistung mind. 3300 ANSI-Lumen, USBDisplay (3in1), inkl. Blindblende aus Aluminium für die
Beamerhalterung, inkl. Toucheinheit auf der Tafel montiert,
einschließlich Justierung und Kalibrierung
1x Stereolautsprecher oder Soundbar, 2 x 30 Watt, Farbe Weiß,
zwingend an der Tafel montiert incl. der benötigten Verkabelung. Die
Lautsprecher sollen sich beim Runterfahren des Computersystems
1x Klappschiebetafel, Mittelfläche 220 x 130 cm, je 2 Flügel 110 x
130 cm Tafelflächen Stahlemaille, weiß matt, ohne Lineatur,
Dokumentenkameras normalauflösend
Dokumentenkameras hochauflösend
Abfrage Garantie
enen Produkten:
gewährter Garantiezeitraum je
Systembestandteil in Jahren:
gewährter Garantiezeitraum je Produkt in
Lebenszykluskosten Beamer Pos. 1
Ermittlung Angebotspreis Einzelprodukt:
Beschaffungspreis Produkt:
Ermittlung Nutzungszeitraum Normalbetrieb:
Lebensdauer Jahre:
Durchschnittliche Nutzungszeit pro Jahr (Stunden/Jahr - 6 Stunden je Tag bei 220 Tagen
Gesamtnutzungszeitraum (Stunden)
Stromkosten Normalbetrieb:
Strompreis Euro / kWh (Durchschnittspreis 2016)
Strombedarf Watt (Produkt)
Strombedarf je Jahr (kWh/Jahr)
Ermittlung Nutzungszeitraum Standbybetrieb:
Durchschnittliche Nutzungszeit pro Jahr (Stunden/Jahr - 2 Stunden je Tag bei 220 Tagen
Stromkosten Standbybetrieb:
Lebenszykluskosten gesamt:
0.2869 €
Lebenszykluskosten Beamer Pos. 2
Strompreis Euro / kWh (Durchschnittpreis 2016 )
Strompreis Euro / kWh (Durchschnittspreis 2016 )
Lebenszykluskosten Dokumentenkamera Pos. 3
Lebenszykluskosten Dokumentenkamera Pos. 4
Abfrage Lebenszykluskosten
mögliche Höchstpunktzahl je
Ergebnis fachlicher Prüfung
Die Wertung der Angebote setzt sich aus 3 Wertungsfaktoren (Preis, Lebenszykluskostenbetrachtung der Beamer, Switche und der Dokumentenkameras sowie der Garantie) und einem Testlauf
zusammen. Es bekommt der Bieter den Zuschlag, der unter Berücksichtigung aller Wertungsfaktoren die höchste Punktzahl (Ergebnis fachlicher Prüfung) erreicht und den Testlauf bestanden
Wertungsvorlage interaktive Whiteboards.xls
Erläuterung für die Punktevergabe
günstigster Gesamtwertungspreis = 350 Punkte (Höchstpunktzahl)
Beschreibung Wertungsverfahren:
mögliche Höchstpunktzahl
Der AG wird die angebotenen Lose in einem Preisvergleich werten. Der Gesamtwertungspreis wird über alle angebotenen
Positionen errechnet (bitte dringend die Hinweise in den Losen beachten). Diese Summen werden wie folgt ins Verhältnis
gesetzt: Der Bieter mit der niedrigsten Gesamtwertungssumme wird auf dem Rang 1 eingetragen und erhält die höchste
Punktzahl. Alle anderen Bieter werden mit ihren Angeboten per Dreisatz ins Verhältnis gesetzt und erhalten dementsprechend
eine reduzierte Punktzahl.
fachl. Prüfung Preis
Durchschnittliche Nutzungszeit pro Jahr (Stunden/Jahr - 6 Stunden je Tag bei 220
Tagen Nutzung)
Durchschnittliche Nutzungszeit pro Jahr (Stunden/Jahr - 2 Stunden je Tag bei 220
Gesamtlebenszykluskosten je Bieter:
Beamer Pos. 1
Beamer Pos. 2
Dokumentenkamera Pos. 3
Dokumentenkamera Pos. 4
Gesamtlebenszykl
uskosten
Gesamtlebenszykluskosten
niedrigste Gesamtlebenszykluskosten = 550 Punkte (Höchstpunktzahl)
Der AG wird die angebotenen elektronischen Produkte in einem Verbrauchsvergleich werten. Der Bieter mit den niedrigsten Gesamtlebenszykluskosten wird
auf dem Rang 1 eingetragen und erhält die höchste Punktzahl. Alle anderen Bieter werden mit ihren Verbräuchen per Dreisatz ins Verhältnis gesetzt und
erhalten dementsprechend eine reduzierte Punktzahl.
Wertung Garantiezeiträume (Angabe in Jahren):
1x Klappschiebetafel, Mittelfläche 200 x 120 cm, je 2
Flügel 100 x 120 cm Tafelflächen Stahlemaille, weiß matt,
ohne Lineatur, magnethaftend, Nutzung mit Boardmarkern
möglich, Alu Randeinfassung und Sicherheitsecken,
Ablagefläche für mitgelieferte Stifte zur interaktiven
Nutzung, mind. 20 Jahre Garantie
1x Höhenverschiebung der Klappschiebetafel mittels
Pylonen System (Boden- / Wandmontage) bei
unterschiedlichen Raumhöhen bis maximal 3 m,
1x Beamerrahmen und Beamerkonsole für die oben
genannte Tafelfläche zur Aufnahme des interaktiven
1x interaktiver Beamer mit Touch-Funktion (Gestenund Pen-Steuerung), integrierte Software (Nutzung ohne
PC und speichern von Tafelbildern möglich), 3 LCDTechnologie, WXGA-Auflösung, Kontrast mind. 6000:01,
hohe Lampenleistung mind. 3300 ANSI-Lumen, USBDisplay (3in1), inkl. Blindblende aus Aluminium für die
1x Stereolautsprecher oder Soundbar, 2 x 30 Watt,
Farbe Weiß, zwingend an der Tafel montiert incl. der
benötigten Verkabelung. Die Lautsprecher sollen sich
beim Runterfahren des Computersystems automatisch
Gesamtzahl Jahre:
1x Klappschiebetafel, Mittelfläche 220 x 130 cm, je 2
Flügel 110 x 130 cm Tafelflächen Stahlemaille, weiß matt,
Zusammenfassung je Bieter
Gesamtgarantiezeitraum:
Gesamtwertungszeitr mögliche
aum in Jahren
längster Gesamtgarantiezeitraum = 100 Punkte (Höchstpunktzahl)
Der AG wird die angebotenen Produkte und deren angegebenen Garantiezeiträume in einem Vergleich werten. Der Bieter mit dem längsten Gesamtgarantiezeitraum wird auf dem
Rang 1 eingetragen und erhält die höchste Punktzahl. Alle anderen Bieter werden mit ihren Daten per Dreisatz ins Verhältnis gesetzt und erhalten dementsprechend eine reduzierte
Ausschreibung ZB-GS-16-0742000-4121.1
Teilnehmende Firma: ________________________________________________
Eutin, __________________________
Unterschrift GMSH
Hinweis: Diese Teilnahmebetätigung ist dem Angebot beizulegen!
Gesamtpreis gem. Leistungsverzeichnis
1 (Gesamtwertungspreis)
Gesamtsumme ohne Nachlass netto
Preisnachlass auf die Abrechnungssumme in %
Preisnachlass in €
Gesamtsumme unter Berücksichtigung des Nachlasses
Die erforderlichen hinterlegten Felder sind auszufüllen!
Hinweis! Das Ausführen von Makros muss aktiviert sein, da die Inhalte sonst beim Speichern verloren gehen.
Allgemeine Tipps und Hinweise zur
Ausschreibung Errichtung Parkhaus an der
Bekanntmachung der Ausschreibung (pdf | 9 KB)
Ort Datum Stempel und Unterschrift
Mustergeschäftsstelle DAK-Gesundheit Musterstraße 00 Musterstadt
Auktionsverlauf – 262. Kunstauktion