Source: https://www.steuba.de/reisekosten/auswaertstaetigkeit-erste-taetigkeitsstaette-reisekosten/
Timestamp: 2020-06-04 08:57:44
Document Index: 84138288

Matched Legal Cases: ['§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 12', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 3', '§ 9', '§ 9']

AuswÃ¤rtstÃ¤tigkeit: Definition und Absetzbarkeit von Aufwendungen
AuswÃ¤rtstÃ¤tigkeit – Was versteht man hierunter?
31 Mai AuswÃ¤rtstÃ¤tigkeit – Was versteht man hierunter?
VerÃ¶ffentlicht um: 14:15Uhr in Reisekosten	von	Michael Jonas
Was versteht man unter einer AuswÃ¤rtstÃ¤tigkeit im Reisekostenrecht?
Was ist die Definition einer AuswÃ¤rtstÃ¤tigkeit im Einkommensteuergesetz?
Was ist eine erste TÃ¤tigkeitsstÃ¤tte im Einkommensteuergesetz?
Was versteht man unter einer ersten TÃ¤tigkeitsstÃ¤tte?
Was versteht man unter einer betrieblichen Einrichtung des Arbeitgebers?
Was versteht man unter einer beruflichen Veranlassung bei einer AuswÃ¤rtstÃ¤tigkeit?
Welchen Aufwendungen sind bei einer AuswÃ¤rtstÃ¤tigkeit abzugsfÃ¤hig?
Fahrtkosten als steuerlich abzugsfÃ¤hige Ausgaben bei einer AuswÃ¤rtstÃ¤tigkeit
Verpflegungsmehraufwendungen als steuerlich abzugsfÃ¤hige Ausgaben bei einer AuswÃ¤rtstÃ¤tigkeit
KÃ¶nnen die Reisekosten bzw. Verpflegungsmehraufwendungen durch den Arbeitgeber steuerfrei erstattet werden?
Unterkunftskosten als steuerlich abzugsfÃ¤hige Ausgaben bei einer AuswÃ¤rtstÃ¤tigkeit
Muss ich bei den Reisekosten die Kosten fÃ¼r das FrÃ¼hstÃ¼ck kÃ¼rzen?
Reisenebenkosten als steuerlich abzugsfÃ¤hige Ausgaben bei einer AuswÃ¤rtstÃ¤tigkeit
Die AuswÃ¤rtstÃ¤tigkeit ist im EStG nicht definiert. Lediglich in Â§ 9 Abs. 4a Satz 2 EStG ist eine Â»auswÃ¤rtige berufliche TÃ¤tigkeitÂ« genannt. Danach ist eine AuswÃ¤rtstÃ¤tigkeit bei einer beruflichen TÃ¤tigkeit auÃŸerhalb der Wohnung und der ersten TÃ¤tigkeitsstÃ¤tte (Â§ 9 Abs. 4 EStG) gegeben.
Der Begriff der â€žersten TÃ¤tigkeitsstÃ¤tteâ€œ ergibt sich aus Â§Â 9 Abs. 4 EStG. Demnach kann die erste TÃ¤tigkeitsstÃ¤tte jede ortsfeste betriebliche Einrichtung des Arbeitgebers, eines verbundenen Unternehmens (Â§Â 15 des Aktiengesetzes) oder eines vom Arbeitgeber bestimmten Dritten sein, der der Arbeitnehmer dauerhaft zugeordnet ist.
Die Zuordnung zu einer ersten TÃ¤tigkeitsstÃ¤tte wird durch die dienst- oder arbeitsrechtlichen Festlegungen sowie die diese ausfÃ¼llenden Absprachen und Weisungen bestimmt. D.Â h. es kommt zunÃ¤chst auf dieses qualitative Merkmal an, wohingegen quantitative Merkmale zurÃ¼ckstehen mÃ¼ssen. Von einer dauerhaften Zuordnung ist insbesondere auszugehen, wenn der Arbeitnehmer unbefristet, fÃ¼r die Dauer des DienstverhÃ¤ltnisses oder Ã¼ber einen Zeitraum von 48Â Monaten hinaus an einer solchen TÃ¤tigkeitsstÃ¤tte tÃ¤tig werden soll.
Im Zweifel ist die rÃ¤umliche NÃ¤he zur Wohnung des Stpfl. maÃŸgebend. Dabei ist kÃ¼nftig nicht mehr die RegelmÃ¤ÃŸigkeit des Aufsuchens, sondern vorrangig die Festlegungen des ArbG maÃŸgebend.
TÃ¤tigkeitsstÃ¤tte ist eine von der Wohnung getrennte, ortsfeste betriebliche Einrichtung. Ortsfeste betriebliche Einrichtungen kÃ¶nnen sein:
der Betrieb,
der Zweigbetrieb,
Bus- oder StraÃŸenbahndepots oder Fahrkartenverkaufsstellen,
betriebliche Einrichtungen eines Kunden,
Baucontainer, die z.B. auf einer GroÃŸbaustelle lÃ¤ngerfristig fest mit dem Erdreich verbunden sind und in denen sich z.B. BaubÃ¼ros, AufenthaltsrÃ¤ume oder SanitÃ¤reinrichtungen befinden.
Fahrzeuge, Flugzeuge, Schiffe oder TÃ¤tigkeitsgebiete ohne ortsfeste betriebliche Einrichtungen sind keine TÃ¤tigkeitsstÃ¤tten i. S. d. Â§ 9 Absatz 4 Satz 1 EStG. Das hÃ¤usliche Arbeitszimmer des Arbeitnehmers ist – wie bisher – keine betriebliche Einrichtung des Arbeitgebers oder eines Dritten und kann daher auch zukÃ¼nftig keine erste TÃ¤tigkeitsstÃ¤tte sein. Dies gilt auch, wenn der Arbeitgeber vom Arbeitnehmer einen oder mehrere ArbeitsrÃ¤ume anmietet, die der Wohnung des Arbeitnehmers zuzurechnen sind. Auch in diesem Fall handelt es sich bei einem hÃ¤uslichen Arbeitszimmer um einen Teil der Wohnung des Arbeitnehmers. Zur Abgrenzung, welche RÃ¤ume der Wohnung des Arbeitnehmers zuzurechnen sind, ist auf das Gesamtbild der VerhÃ¤ltnisse im Einzelfall abzustellen (z. B. unmittelbare NÃ¤he zu den privaten WohnrÃ¤umen).
Eine erste TÃ¤tigkeitsstÃ¤tte liegt vor, wenn der Arbeitnehmer einer solchen TÃ¤tigkeitsstÃ¤tte (Â§ 9 Abs. 4 Satz 1 EStG) dauerhaft zugeordnet ist. Die dauerhafte Zuordnung des Arbeitnehmers wird durch die dienst- oder arbeitsrechtlichen Festlegungen sowie die diese ausfÃ¼llenden Absprachen oder Weisungen bestimmt (Â§ 9 Abs. 4 Satz 2 EStG). Das gilt unabhÃ¤ngig davon, ob diese schriftlich oder mÃ¼ndlich erteilt worden sind. Diese Zuordnung muss sich auf die TÃ¤tigkeit des Arbeitnehmers beziehen; dies ergibt sich aus Â§ 9 Abs. 4 Satz 3 EStG, der mit der beispielhaften AufzÃ¤hlung darÃ¼ber hinaus das Kriterium der Dauerhaftigkeit beschreibt.
Da die dienst- oder arbeitsrechtliche Zuordnungsentscheidung des ArbG eindeutig sein muss, ist sie vom ArbG zu dokumentieren. In Betracht kommen hierfÃ¼r z.B.
Regelungen im Tarifvertrag,
Regelungen in Protokollnotizen, dienstrechtlichen VerfÃ¼gungen, EinsatzplÃ¤nen, Reiserichtlinien, Reisekostenabrechnungen,
der Ansatz eines geldwerten Vorteils fÃ¼r die Nutzung eines Dienstwagens fÃ¼r die Fahrten Wohnung â€“ erste TÃ¤tigkeitsstÃ¤tte.
Fehlt ein Nachweis oder die Glaubhaftmachung einer eindeutigen Zuordnung, gilt Â§ 9 Abs. 4 Satz 4 EStG.
Fehlt es an einer dauerhaften Zuordnung des ArbN zu einer betrieblichen Einrichtung durch dienst- oder arbeitsrechtliche Festlegung nach den vorstehenden Kriterien oder ist die getroffene Festlegung nicht eindeutig, ist nach Â§ 9 Abs. 4 Satz 4 EStG von einer ersten TÃ¤tigkeitsstÃ¤tte an der betrieblichen Einrichtung auszugehen, an der der ArbN
typischerweise arbeitstÃ¤glich oder
mindestens ein Drittel seiner vereinbarten regelmÃ¤ÃŸigen Arbeitszeit
dauerhaft (s.o.) tÃ¤tig werden soll.
Dabei muss der Arbeitnehmer an der betrieblichen Einrichtung seine eigentliche berufliche TÃ¤tigkeit ausÃ¼ben. Allein ein regelmÃ¤ÃŸiges Aufsuchen der betrieblichen Einrichtung, z.B. um ein Kundendienstfahrzeug, Material, AuftragsbestÃ¤tigungen, Stundenzettel, Krankmeldungen oder Ã„hnliches abzuholen oder abzugeben, die Abholung oder Abgabe von Lkws einschlieÃŸlich deren Be- oder Entladung fÃ¼hrt hier noch nicht zu einer Qualifizierung der betrieblichen Einrichtung als erste TÃ¤tigkeitsstÃ¤tte.
Von einer beruflichen Veranlassung ist auszugehen, wenn die AuswÃ¤rtstÃ¤tigkeit auf einer Weisung des Arbeitgebers beruht.
Nach R 9.4 Abs. 1 Satz 3 und 4 LStR sind die im Zusammenhang mit der beruflich veranlassten AuswÃ¤rtstÃ¤tigkeit mit erledigten privaten Angelegenheiten zu trennen. Ist das nicht â€“ auch nicht durch SchÃ¤tzung â€“ mÃ¶glich, gehÃ¶ren die gesamten Aufwendungen zu den nach Â§ 12 EStG nicht abziehbaren Aufwendungen der LebensfÃ¼hrung. So hat der BFH einem nebenberuflichen Autor den Abzug von Reiseaufwendungen in sÃ¼dliche LÃ¤nder versagt, weil die Aufwendungen untrennbar sowohl betrieblich als auch privat veranlasst waren.
Zu den abzugsfÃ¤higen Aufwendungen zÃ¤hlen:
Ãœbernachtungskosten (R 9.7 LStR) sowie
Dem Steuerpflichtigen steht die Wahl des Verkehrsmittels grundsÃ¤tzlich frei. Es ist bei Reisekosten â€“ wie auch sonst bei der Anerkennung von Aufwendungen als Werbungskosten â€“ regelmÃ¤ÃŸig unerheblich, ob die geltend gemachten Aufwendungen objektiv gesehen zweckmÃ¤ÃŸig und notwendig waren, selbst wenn das Handeln des Steuerpflichtigen sich nachtrÃ¤glich als unwirtschaftlich herausstellt.
ZusÃ¤tzlich wird nun bei den Fahrtkosten anstelle der tatsÃ¤chlichen Aufwendungen aus VereinfachungsgrÃ¼nden auch einen pauschalen Kilometersatz fÃ¼r jeden gefahrenen Kilometer als Werbungskosten ansetzen kann. Dieser pauschale Kilometersatz entspricht dabei dem fÃ¼r das jeweils benutzte BefÃ¶rderungsmittel als hÃ¶chste WegstreckenentschÃ¤digung nach dem Bundesreisekostengesetz festgesetzten Betrag:
bei Benutzung eines Kraftwagens, z.B. Pkw 0,30 â‚¬,
fÃ¼r jedes andere motorbetriebene Fahrzeug 0,20 â‚¬
fÃ¼r jeden gefahrenen Kilometer.
FÃ¼r die Fahrten zu einem vom Arbeitgeber dauerhaft festgelegten Ort, an dem sich der Arbeitnehmer aufgrund seiner arbeitsvertraglichen Festlegungen regelmÃ¤ÃŸig einzufinden oder seine dienstlichen TÃ¤tigkeiten regelmÃ¤ÃŸig aufzunehmen hat (z.B. Fahrten zu einem Busdepot oder FÃ¤hrhafen), sind die Aufwendungen fÃ¼r die Fahrten von der Wohnung zu diesem Ort mit der Entfernungspauschale nach Â§ 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 4 EStG als Werbungskosten zu berÃ¼cksichtigen (Â§ 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 4a Satz 3 EStG)
In Â§ 9 Abs. 4a EStG wird der Mehraufwand festgelegt, der Ã¼ber das hinausgeht, was ein Arbeitnehmer fÃ¼r seine Verpflegung ohnehin wÃ¤hrend eines normalen Arbeitstages an der ersten TÃ¤tigkeitsstÃ¤tte aufwendet; die jedem Steuerpflichtiger tÃ¤glich entstehenden Aufwendungen fÃ¼r Verpflegung stellen Kosten der privaten LebensfÃ¼hrung dar, die steuerlich unberÃ¼cksichtigt bleiben.
Um den Bereich der Verpflegungsmehraufwendungen zu vereinfachen, wird die bis 2013 geltende dreistufige Staffelung der abziehbaren Pauschalen und Mindestabwesenheitszeiten durch eine zweistufige Staffelung ersetzt (12 â‚¬ und 24 â‚¬); dabei wird auf einen Teil der BerÃ¼cksichtigung von Mindestabwesenheitszeiten verzichtet und die Berechnung der Dreimonatsfrist vereinfacht.
Â§ 9 Abs. 4a Satz 3 Nr. Pauschbetrag
fÃ¼r jeden Kalendertag, an dem der ArbN 24 Stunden von seiner Wohnung abwesend ist 24 â‚¬
fÃ¼r den An- und Abreisetag, wenn der ArbN an diesem, einem anschlieÃŸenden oder vorhergehenden Tag auÃŸerhalb seiner Wohnung Ã¼bernachtet jeweils 12 â‚¬
fÃ¼r den Kalendertag, an dem der ArbN ohne Ãœbernachtung auÃŸerhalb seiner Wohnung mehr als 8 Stunden von seiner Wohnung und der ersten TÃ¤tigkeitsstÃ¤tte abwesend ist; beginnt die auswÃ¤rtige berufliche TÃ¤tigkeit an einem Kalendertag und endet am nachfolgenden Kalendertag ohne Ãœbernachtung, werden 12 â‚¬ fÃ¼r den Kalendertag gewÃ¤hrt, an dem der ArbN den Ã¼berwiegenden Teil der insgesamt mehr als 8 Stunden von seiner Wohnung und der ersten TÃ¤tigkeitsstÃ¤tte abwesend ist. 12 â‚¬ fÃ¼r den Kalendertag
VergÃ¼tungen des Arbeitgebers fÃ¼r Verpflegung anlÃ¤sslich einer eintÃ¤gigen oder mehrtÃ¤gigen auswÃ¤rtigen beruflichen TÃ¤tigkeit kÃ¶nnen unter den Voraussetzungen des Â§ 3 Nr. 13 oder Nr. 16 EStG bis zur HÃ¶he der Pauschalen auch steuerfrei geleistet werden.
In Â§ 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 5a EStG wird die Abziehbarkeit der beruflich veranlassten Unterkunftskosten wÃ¤hrend einer TÃ¤tigkeit auÃŸerhalb der ersten TÃ¤tigkeitsstÃ¤tte (auswÃ¤rtige berufliche TÃ¤tigkeit, AuswÃ¤rtstÃ¤tigkeit) gesetzlich geregelt. Ãœbernachtungskosten sind die tatsÃ¤chlichen Aufwendungen fÃ¼r die persÃ¶nliche Inanspruchnahme einer Unterkunft zur Ãœbernachtung.
Zu den Unterkunftskosten zÃ¤hlen z.B. Kosten fÃ¼r die Nutzung eines Hotelzimmers, Mietaufwendungen fÃ¼r die Nutzung eines (ggf. mÃ¶blierten) Zimmers oder einer Wohnung sowie Nebenleistungen (z.B. Kultur- und TourismusfÃ¶rderabgabe, Kurtaxe/Fremdenverkehrsabgabe, bei AuslandsÃ¼bernachtungen die besondere KreditkartengebÃ¼hr bei Zahlungen in FremdwÃ¤hrungen).
Kosten fÃ¼r Mahlzeiten gehÃ¶ren zu den Aufwendungen des ArbN fÃ¼r die Verpflegung und sind nur nach MaÃŸgabe des Â§ 9 Abs. 4a EStG abziehbar. Wird durch Zahlungsbelege nur ein Gesamtpreis fÃ¼r Unterkunft und Verpflegung nachgewiesen und lÃ¤sst sich der Preis fÃ¼r die Verpflegung nicht feststellen (z.B. Tagungspauschale), ist der Gesamtpreis zur Ermittlung der Ãœbernachtungskosten wie folgt zu kÃ¼rzen:
fÃ¼r FrÃ¼hstÃ¼ck um 20 %,
fÃ¼r Mittag- und Abendessen um jeweils 40 %
des fÃ¼r den Unterkunftsort maÃŸgebenden Pauschbetrags fÃ¼r Verpflegungsmehraufwendungen bei einer AuswÃ¤rtstÃ¤tigkeit mit einer Abwesenheitsdauer von mindestens 24 Stunden.
Reisenebenkosten (R 9.8 Abs. 1 LStR) sind die tatsÃ¤chlichen Aufwendungen z.B. fÃ¼r
BefÃ¶rderung und Aufbewahrung von GepÃ¤ck,
FerngesprÃ¤che und Schriftverkehr beruflichen Inhalts mit dem ArbG oder dessen GeschÃ¤ftspartner,
StraÃŸenbenutzung und Parkplatz sowie Schadensersatzleistungen infolge von VerkehrsunfÃ¤llen, wenn die jeweils damit verbundenen Fahrtkosten als Reisekosten anzusetzen sind,
Verlust auf der Reise abhanden gekommener oder beschÃ¤digter GegenstÃ¤nde, die der ArbN auf der Reise verwenden musste, wenn der Verlust aufgrund einer reisespezifischen GefÃ¤hrdung eingetreten ist. BerÃ¼cksichtigt wird der Verlust bis zur HÃ¶he des Wertes, der dem Gegenstand zum Zeitpunkt des Verlustes beigemessen wird.
AuswÃ¤rtstÃ¤tigkeit Erstattung Arbeitgeber KFZ Kosten Reisekosten TÃ¤tigkeitsstÃ¤tte Ãœbernachtungskosten Verpflegungsmehraufwendungen