Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/Paragraph_126a_GO_BT_Besondere_Anwendung_von_Minderheitsrech-d138597,148.html
Timestamp: 2016-12-09 00:38:18
Document Index: 303500124

Matched Legal Cases: ['§ 126', '§ 126', '§ 126', '§ 127', '§ 128', '§ 126', '§ 126', '§ 12', '§ 93', '§ 8', '§ 5', '§ 5', '§ 4', '§ 70', '§ 70', '§ 69', '§ 56', '§ 126', '§ 126', '§ 126', '§ 127']

§ 126a GO BT, Besondere Anwendung von Minderheitsrechten in der 18. Wahlperiode | Gesetze auf anwalt24.de
§ 126a GO BT, Besondere Anwendung von Minderheitsrechten in der 18. Wahlperiode Suche
Geschäftsordnung des Deutschen Bundestages Bundesrecht…§ 126a GO BT, Besondere Anwendung von Minderheitsrechten in der 18. Wahlperiode§ 127 GO BT, Auslegung dieser Geschäftsordnung§ 128 GO BT, Rechte des Ausschusses für Wahlprüfung, Immunität und Geschäftsordn...Anlage 1 GO BT, Verhaltensregeln für Mitglieder des Deutschen BundestagesAnlage 2 GO BT, Registrierung von Verbänden und deren VertreterAnlage 3 GO BT, Geheimschutzordnung des Deutschen BundestagesAnlage 4 GO BT, Richtlinien für die Fragestunde und für die schriftlichen Einzel...Anlage 5 GO BT, Richtlinien für Aussprachen zu Themen von allgemeinem aktuellen ...Anlage 6 GO BT, Grundsätze in Immunitätsangelegenheiten und in Fällen der Genehm...Anlage 7 GO BT, Befragung der Bundesregierung
§ 126a GO BT, Besondere Anwendung von Minderheitsrechten in der 18. Wahlperiode
§ 126a GO BTGeschäftsordnung des Deutschen BundestagesBundesrechtXII. – Abweichungen und Auslegung dieser GeschäftsordnungTitel: Geschäftsordnung des Deutschen BundestagesNormgeber: BundRedaktionelle Abkürzung: GO BTGliederungs-Nr.: 1101-1Normtyp: Erlass(1) Für die Dauer der 18. Wahlperiode gelten folgende Regelungen:1.Auf Antrag von 120 seiner Mitglieder setzt der Bundestag einen Untersuchungsausschuss gemäß Artikel 44 des Grundgesetzes ein. Die Zahl der Mitglieder des Untersuchungsausschusses wird nach dem vom Bundestag beschlossenen Verteilverfahren (Bundestagsdrucksache 18/212) so bestimmt, dass die Fraktionen, die nicht die Bundesregierung tragen, gemeinsam ein Viertel der Mitglieder stellen.2.Der Verteidigungsausschuss stellt sicher, dass auf Antrag aller Ausschussmitglieder der Fraktionen, die nicht die Bundesregierung tragen, gemäß Artikel 45a Absatz 2 des Grundgesetzes eine Angelegenheit der Verteidigung zum Gegenstand seiner Untersuchung gemacht wird und die Rechte, die nach dem Untersuchungsausschussgesetz einem Viertel der Ausschussmitglieder zustehen, von diesen Mitgliedern entsprechend geltend gemacht werden können.3.Auf Antrag von 120 Mitgliedern des Bundestages beruft der Präsident den Bundestag ein.4.Auf Antrag von 120 seiner Mitglieder erhebt der Bundestag wegen Verstoßes eines Gesetzgebungsakts der Europäischen Union gegen das Subsidiaritätsprinzip Klage vor dem Gerichtshof der Europäischen Union entsprechend Artikel 23 Absatz 1a des Grundgesetzes.5.Auf Antrag von 120 seiner Mitglieder macht der Bundestag deren Auffassung entsprechend § 12 Absatz 1 des Integrationsverantwortungsgesetzes in Verbindung mit § 93d in der Klageschrift deutlich, sofern sie die Erhebung einer Klage wegen Verstoßes eines Gesetzgebungsakts der Europäischen Union gegen das Subsidiaritätsprinzip vor dem Gerichtshof der Europäischen Union nicht stützen.6.Einem Verlangen, die Bundesregierung möge nach § 8 Absatz 5 des Gesetzes über die Zusammenarbeit von Bundesregierung und Deutschem Bundestag in Angelegenheiten der Europäischen Union die Gründe erläutern, aus denen nicht alle Belange einer Stellungnahme des Bundestages berücksichtigt wurden, tritt der Bundestag dann bei, wenn es von 120 seiner Mitglieder erhoben wird.7.Einem Verlangen nach Unterrichtung des Haushaltsausschusses gemäß § 5 Absatz 4 des ESM-Finanzierungsgesetzes durch den von Deutschland nach Artikel 5 Absatz 1 des Vertrags zur Einrichtung des Europäischen Stabilitätsmechanismus ernannten Gouverneur und dessen Stellvertreter wird der Haushaltsausschuss dann beitreten, wenn es von allen Ausschussmitgliedern der Fraktionen, die nicht die Bundesregierung tragen, erhoben wird.8.Bei Anträgen oder Vorlagen der Bundesregierung gemäß § 5 Absatz 6 des ESM-Finanzierungsgesetzes oder § 4 Absatz 5 des Stabilisierungsmechanismusgesetzes führt der Haushaltsausschuss auf Verlangen aller Ausschussmitglieder der Fraktionen, die nicht die Bundesregierung tragen, eine öffentliche Anhörung entsprechend § 70 Absatz 1 Satz 2 durch.9.Bei überwiesenen Vorlagen führt der federführende Ausschuss auf Verlangen aller Ausschussmitglieder der Fraktionen, die nicht die Bundesregierung tragen, eine öffentliche Anhörung entsprechend § 70 Absatz 1 Satz 2 durch.10.Eine Plenarberatung statt einer erweiterten öffentlichen Ausschusssitzung (§ 69a Absatz 5) findet statt, wenn es von allen Mitgliedern des Ausschusses, die nicht die Bundesregierung tragen, verlangt wird.11.Auf Antrag von 120 seiner Mitglieder setzt der Bundestag entsprechend § 56 Absatz 1 eine Enquete-Kommission ein.(2) Auf die Regelungen nach Absatz 1 findet § 126 keine Anwendung.Zu § 126a: Eingefügt am 23. 4. 2014 (BGBl. I S. 534) (16. 5. 2014).
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