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Timestamp: 2016-10-24 16:07:45
Document Index: 356874147

Matched Legal Cases: ['Art. 608', 'Art. 776', 'Art. 626', 'Art. 626', 'Art. 626', 'Art. 626', 'Art. 72', 'Art. 494', 'BGE', 'Art. 18', 'Art. 97', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 105', 'BGE', 'Art. 95', 'BGE', 'Art. 467', 'Art. 457', 'Art. 626', 'Art. 608', 'BGE', 'Art. 105', 'Art. 9', 'Art. 9', 'Art. 494', 'Art. 494', 'Art. 29', 'BGE', 'Art. 29', 'Art. 8', 'Art. 229', 'Art. 66', 'Art. 66']

5A_452/2014 � � Urteil vom 17. September 2014
vertreten durch Rechtsanwalt Georg L. S�chy,
F.X.________ (1914-2002) und G.X.________ (1918-2010) waren die verheirateten Eltern von A.________, B.________, C.________ und D.________. Am 2. August 2010, nach dem Tod der Mutter, er�ffnete das Erbschaftsamt H.________ den Kindern als gesetzlichen Erben einen Erbvertrag, den die Eltern am 20. Dezember 1996 abgeschlossen hatten, eine �ffentliche letztwillige Verf�gung vom 27. Juni 2003, in welcher G.X.________ (Erblasserin) unter anderem Notar E.________ als Willensvollstrecker eingesetzt hatte, sowie weitere eigenh�ndige Testamente der Erblasserin.
B.a.�Ziffer 1 des Erbvertrags vom 20. Dezember 1996 (fortan "Erbvertrag") enth�lt folgende Erkl�rung der Eltern:
"Es ist unser beider Wunsch, dass unsere vier Kinder A.________, B.________, C.________ und D.________ dereinst m�glichst gleich behandelt werden.
Wir stellen �bereinstimmend fest, dass mit dem heutigen Tage alle vier Kinder ausgeglichen sind und am heutigen Tag keinerlei Ausgleichsanspr�che bestehen."
Die Ziffern 2 und 3 des Erbvertrages regeln die gegenseitige Beg�nstigung der Ehegatten beim Tod des Erstversterbenden. F�r den Fall des Zweitversterbens enth�lt der Erbvertrag Anordnungen, die jeder Ehegatte nach dem Wortlaut des Erbvertrags "mit erbvertraglicher Bindung als Teilungsvorschrift im Sinne von Art. 608 ZGB" verf�gt. Ziffer 4 stellt klar, dass mit dem Erbvertrag alle bisherigen Verf�gungen aufgehoben werden.
B.b.�Mit einem als "gemischte Schenkung" bezeichneten Vertrag auf Eigentums�bertragung vom 7. M�rz 2000, den auch F.X.________ unterzeichnet hatte, �bertrug die Erblasserin ihrem Sohn B.________ das Eigentum an den Grundst�cken GB I.________ Nr. ttt und uuu. B.________ �bernahm als Gegenleistung die Grundpfandschuld von Fr. 1.6 Mio. und r�umte seinen Eltern ein ausschliessliches und lebensl�ngliches Wohnrecht im Sinne von Art. 776 ff. ZGB an einer auf dem Grundst�ck GB I.________ Nr. ttt befindlichen Wohnung ein. Fr. 140'000.-- blieb B.________ der Erblasserin als unverzinsliches und nicht sicherzustellendes Darlehen schuldig. Den diese Gegenleistungen �bersteigenden Wert schenkte die Mutter ihrem Sohn und befreite ihn "ausdr�cklich von jeder Ausgleichungspflicht im Sinne von Art. 626 ff. ZGB, d.h. der Erwerber muss sich diese Schenkung im Nachlass der Abtreterin nicht anrechnen lassen".
B.c.�Am 9. Oktober 2000 verfasste F.X.________ eine testamentarische Erg�nzung zum Erbvertrag vom 20. Dezember 1996. Er erkl�rte, seiner Tochter D.________ einen Betrag von Fr. 300'000.-- "zur Verf�gung gestellt" zu haben, und entband die Tochter von der Pflicht, sich diesen Betrag dereinst als Erbvorbezug anrechnen zu lassen; �berdies verf�gte er ausdr�cklich, "dass die ganze genannte Summe nicht in Anwendung von Art. 626 ZGB als Ausgleichung auf Anrechnung an einen Erbteil zu verstehen" sei.
B.d.�Am 11. Juni 2002 schloss F.X.________ als Verk�ufer mit der Tochter D.________ als K�uferin einen �ffentlich beurkundeten Vorvertrag zu einem Liegenschaftskaufvertrag �ber das Grundst�ck "J.________" GB H.________ Nr. vvv ab. Der Verkaufspreis von Fr. 1 Mio. basierte auf einer "aktuellen Verkehrswertermittlung" vom 3. Mai 2002 von Fr. 1.2 Mio. abz�glich der �bernahme latenter Grundst�ckgewinnsteuern von Fr. 100'000.-- sowie eines "dem Verk�ufer und seiner Ehegattin einzur�umenden lebensl�nglichen, teilweise entgeltlichen Wohnrechts" im Wert von Fr. 100'000.--, f�r das die Parteien einen "reduzierten Mietzins" von Fr. 2'000.-- vereinbarten. Die Tilgung des Kaufpreises erfolgte durch �bernahme hypothekarischer Verpflichtungen im Betrag von Fr. 540'000.--; der Restbetrag von Fr. 460'000.-- wurde der K�uferin "im Sinne einer lebzeitigen Abtretung erlassen". Der Verk�ufer und die mitunterzeichnende Erblasserin erkl�rten in diesem Vorvertrag weiter, dass sie die K�uferin von der Ausgleichungspflicht entbinden, diese "in Anwendung von Art. 626 Abs. 2 ZGB" den Erwerb dieser Liegenschaft dereinst also "erbrechtlich nicht zur Ausgleichung zu bringen" habe.
�Am 24. Oktober 2002, kurz nach F.X.________s Tod, unterzeichneten die Erblasserin als Mieterin und D.________ als Vermieterin einen dem Vorvertrag entsprechenden Mietvertrag auf den 1. Oktober 2002, wobei die Mieterin sich zur �bernahme der Nebenkosten verpflichtete. Mit "Kaufvertrag (Lebzeitige Abtretung) " vom 23. Juli 2003 verkaufte die Erblasserin der Tochter die Liegenschaften GB H.________ Nr. vvv und www zu den im Vorvertrag vereinbarten Bedingungen. Der Kaufvertrag wiederholt auch die beschriebene Entbindung der K�uferin von der Ausgleichungspflicht. Am 18. August 2003 vereinbarten die Erblasserin und D.________ in einem Nachtrag zum Mietvertrag vom 24. Oktober 2002, dass die Erblasserin zur Bestreitung der Neben-, Betriebs- und Unterhaltskosten zus�tzlich zum Mietzins jeden Monat eine Akontozahlung von mindestens Fr. 2'500.-- auf das Liegenschaftskonto einzahlt, wobei weitere Zahlungen als "jederzeit m�glich" vorbehalten und zu viel bezahlte Nebenkosten "a conto aufgeschobener Unterhalt der Vermieterin belassen" wurden.
B.e.�Das Inventar vom 23. Mai 2003 �ber den Nachlass von F.X.________ wies ein Reinverm�gen der Ehegatten von Fr. 4'844'253.90 aus. Nach Feststellung der g�terrechtlichen Anspr�che ergab sich ein "Nettor�cklass" von Fr. 1'737'397.80. Gest�tzt auf den Erbvertrag schlug die Erblasserin das Nutzniessungsverm�chtnis aus und beanspruchte ihren gesetzlichen Erbteil sowie die verf�gbare Quote zu Eigentum. Auf die vier Kinder entfiel der Pflichtteil von je 3/32, was einem Betrag von Fr. 162'881.05 entsprach. In Ziffer 5 der Schlusserkl�rungen des Inventars best�tigen die Nachkommen, "dass alle ausgleichungspflichtige Vorempf�nge im Sinne von Art. 626 ZGB empfangen haben", die sich zum damaligen Zeitpunkt nicht in Franken feststellen liessen. Die Nachkommen erkl�rten, dass die ausgleichungspflichtigen Vorempf�nge sp�testens beim Tod der Mutter zur Ausgleichung gelangen.
B.f.�Am 27. Juni 2003 liess die Erblasserin durch Notar E.________ eine �ffentliche letztwillige Verf�gung errichten. Darin erkl�rte die Erblasserin, s�mtliche bisher errichteten letztwilligen Verf�gungen aufzuheben (Ziffer 1). Ihre gesetzlichen Erben setzte sie auf den Pflichtteil (Ziffer 2). Die dadurch verf�gbare Quote wendete die Erblasserin in Ziffer 3 den beiden T�chtern C.________ und D.________ je zur H�lfte zu. Zur Begr�ndung f�hrte die Erblasserin Folgendes aus:
"Dadurch wird teilweise abgegolten, dass meine T�chter eine weniger lange Ausbildung absolvieren konnten und sie im Vergleich mit meinen S�hnen bisher weniger Zuwendungen erhielten. Ausserdem wird damit ber�cksichtigt, dass beim Todesfall meines lieben Mannes nur meine T�chter zu mir standen, meine beiden S�hne sich aber gegen mich gestellt haben. Deswegen sind mir erhebliche zus�tzliche Kosten entstanden (rund CHF 10'000.00 Notariatskosten Eigentums�bertragung Liegenschaft J.________, ca. CHF 100'000.00 Hand�nderungsgeb�hren), welche nicht angefallen w�ren, wenn die S�hne der von meinem Mann und mir gew�nschten Regelung zugestimmt h�tten."
Im Weiteren bestimmte die Erblasserin, welche Vorbez�ge an die jeweiligen Erbteile der Kinder anzurechnen sind, "damit eine gerechte Aufteilung meines Nachlasses stattfindet" (Ziffer 4). Das Darlehen von Fr. 440'000.--, das sie ihrem Sohn B.________ anl�sslich der �bertragung der Liegenschaft GB I.________ Nr. ttt und uuu gew�hrt hatte (s. Bst. B.b ), sei sp�testens auf ihren Tod hin zur�ckzuzahlen (Ziffer 5). In Ziffer 6 setzte die Erblasserin zu Gunsten ihrer Enkelkinder Verm�chtnisse aus, in Ziffer 7 traf sie weitere Anordnungen betreffend die "Anrechnung an die Erbteile meiner Nachkommen": Sie wies die Liegenschaft GB K.________ Nr. xxx der Tochter D.________ zu Alleineigentum zu, r�umte den anderen Kindern ein Ben�tzungsrecht daran ein, bestimmte den Anrechnungswert der Liegenschaft auf Fr. 651'000.-- und als "verbindlich zur Ermittlung der Pflichtteile" und entband die besagte Tochter ausdr�cklich von der Ausgleichungspflicht (Ziffer 7.1). Das Grundst�ck GB H.________ Nr. yyy teilte sie der Tochter C.________ zum Verkehrswert gem�ss Inventar vom 23. Mai 2003 (s. Bst. B.e ) zu, das heisst zum Wert von Fr. 540'000.--, den sie auch f�r die Ermittlung der Pflichtteile als verbindlich erkl�rte. Der anderen Tochter D.________ r�umte die Erblasserin das Recht ein, die Liegenschaft zu den gleichen Bedingungen zu �bernehmen, falls die andere Tochter darauf verzichten sollte. Die �bernehmerin wurde ausdr�cklich von der Ausgleichungspflicht entbunden (Ziffer 7.2). Den h�lftigen Anteil an der Liegenschaft GB L.________ Nr. zzz sollten die beiden T�chter zum Verkehrswert gem�ss Inventar (s. Bst. B.e) von Fr. 2'625'500.-- je zur H�lfte �bernehmen. Die Erblasserin erkl�rte diesen Wert wiederum f�r verbindlich f�r die Pflichtteilsermittlung und entband die T�chter ausdr�cklich von der Ausgleichungspflicht (Ziffer 7.3). Ziffer 8 des Testaments enth�lt eine privatorische Klausel, Ziffer 9 die erw�hnte Bestellung von Notar E.________ zum Willensvollstrecker und Ziffer 10 den an die Kinder gerichteten ausdr�cklichen Wunsch der Erblasserin, dass ihr letzter Wille "vollumf�nglich anerkannt und von meinen Erben respektiert wird".
B.g.�In der Folge traf die Erblasserin im Hinblick auf die Regelung ihres Nachlasses weitere Massnahmen: Am 4./7. Juli 2004 traf sie mit der Tochter C.________ eine Vereinbarung betreffend einen ausgleichungspflichtigen Erbvorbezug von Fr. 200'000.--. Die Parteien hielten fest, dass die Erblasserin zur Beschaffung der erforderlichen Liquidit�t das Grundst�ck GB H.________ Nr. yyy f�r Fr. 540'000.-- an die Tochter D.________ ver�ussert, wobei C.________ anerkannte, dass die Ver�usserung an ihre Schwester keine Schenkung beinhalte, und beide Parteien ihre Einigkeit dar�ber erkl�rten, "dass dieses Verkaufsgesch�ft dereinst erbrechtlich durch Frau D.________ nicht zur Ausgleichung zu bringen ist". Entsprechende Klauseln finden sich im Grundst�ckkaufvertrag vom 3. September 2004, in welchem sich D.________ verpflichtete, die Grundpfandschuld im Betrag von Fr. 292'500.-- zu �bernehmen und eine Zahlung von Fr. 200'000.-- zu leisten, wobei ihr die Erblasserin f�r den Restbetrag von Fr. 47'500.-- ein zinsfreies Darlehen gew�hrte. Mit eigenh�ndigem Testament vom 25. Februar 2005 setzte die Erblasserin ein Verm�chtnis f�r ihre langj�hrige Hausangestellte M.________ aus und best�tigte im �brigen das Testament vom 27. Juni 2003 (s. Bst. B.f). Am 1. Oktober 2005 erg�nzte die Erblasserin ihr Testament. Sie hielt fest, in der Liegenschaft GB I.________ Nr. ttt bef�nden sich noch diverse Verm�genswerte, die ihr Eigentum seien und dereinst in ihren Nachlass fallen w�rden. Ausserdem ordnete sie an, dass sich der Sohn A.________ seine hohen Bez�ge von der N.________ AG, die er aufgrund ihrer Interventionen erhalten habe, im Falle von Diskussionen um Ausgleichungen dereinst anrechnen lassen m�sse. Am 3. Januar 2006 verf�gte die Erblasserin, dass das Inventar in der Liegenschaft GB H.________ Nr. vvv (s. Bst. B.d ) "ohne Anrechnung an den Erbteil" an D.________ gehen sollte. In zwei weiteren Testamenten vom 24. April 2007 und vom 10. April 2008 best�tigte die Erblasserin ihre letztwilligen Verf�gungen vom 27. Juni 2003, 4./7. Juli 2004, 25. Februar 2005, 1. Oktober 2005 und 3. Januar 2006 und widerrief andere Papiere, die sie "zwischenzeitlich ... unterschrieben habe".
C.a.�Nachdem sie im Jahr 2011 erfolglos ein Schlichtungsverfahren angestrengt hatten, reichten A.________, B.________ und C.________ beim Richteramt Solothurn-Lebern am 13. Februar 2012 Klage gegen D.________ (Erstbeklagte) und Notar E.________ (Zweitbeklagter) ein. Sie verlangten festzustellen, dass s�mtliche eigenh�ndigen Testamente der Erblasserin, die vor dem Erbvertrag errichtet wurden, rechtsg�ltig aufgehoben wurden und damit unwirksam sind (Ziffer 1). Weiter seien s�mtliche Testamente der Erblasserin, die nach dem Erbvertrag errichtet wurden, gerichtlich aufzuheben (Ziffer 2). Eventualiter seien diese Testamente im Nachlass der Erblasserin soweit herabzusetzen, als sie den Erbvertrag verletzen, mithin seien diese Testamente f�r ung�ltig zu erkl�ren (Ziffer 2a). Die Einsetzung von E.________ als Willensvollstrecker sei aufzuheben, eventualiter sei E.________ als Willensvollstrecker abzusetzen (Ziffer 3). In Ziffer 4 ihrer Rechtsbegehren beantragen die Kl�ger, folgende Zuwendungen unter Lebenden der Erblasserin aufzuheben, die dem Erbvertrag widersprechen: die Dispensation von der Ausgleichungspflicht in Bezug auf die Liegenschaften GB H.________ Nr. vvv und www gem�ss Kaufvertrag vom 23. Juli 2003 (s. Bst. B.d) und die Dispensation von der Ausgleichungspflicht in Bezug auf die Liegenschaft GB H.________ Nr. yyy vom 3. September 2004 (s. Bst. B.g ). Eventualiter seien die erw�hnten Dispensationen von der Ausgleichungspflicht im Nachlass soweit herabzusetzen, als sie den Erbvertrag verletzen, "mithin vollst�ndig herabzusetzen" (Ziffer 4a). Schliesslich behielten sich die Kl�ger ausdr�cklich vor, auch weitere bereits vollzogene Schenkungen und andere unentgeltliche Zuwendungen der Erblasserin an die Erstbeklagte anzufechten (Ziffer 5). Anl�sslich der Hauptverhandlung vom 15. Mai 2013 stellten die Kl�ger neben diversen Beweisantr�gen auch ein Subeventualbegehren Ziffer 2b, in welchem sie die Bestimmungen der Testamente, deren Ung�ltigerkl�rung sie verlangten, im Einzelnen auff�hrten.
C.b.�Das Amtsgericht wies das Rechtsbegehren Ziffer 2b (s. Bst. C.a) als unzul�ssige Klage�nderung aus den Akten und wies die Beweisantr�ge der Kl�ger ab. Am 8. Juli 2013 f�llte das Amtsgericht sein Urteil. Es trat auf das Rechtsbegehren Ziffer 1 nicht ein und wies die Klage dar�ber hinaus ab. Die Kl�ger wurden verurteilt, die Erstbeklagte mit Fr. 76'429.35 und den Zweitbeklagten mit Fr. 28'460.-- zu entsch�digen und f�r die Gerichtskosten von Fr. 50'000.-- aufzukommen.
Die Kl�ger legten beim Obergericht des Kantons Solothurn Berufung ein. Sie hielten an den vor erster Instanz gestellten Antr�gen Ziffern 2, 2a, 2b, 3, 4 und 4a (s. Bst. C.a ) fest. Das Obergericht hiess Klage und Berufung teilweise gut. Es hob die Ziffern 7.1 und 7.3 des �ffentlichen Testaments der Erblasserin vom 27. Juni 2003 (s. Bst. B.f ) auf. Im �brigen wies es die Berufung ab, soweit es darauf eintrat. Den Entsch�digungsanspruch der Erstbeklagten bestimmte das Obergericht auf Fr. 61'143.50 f�r das erstinstanzliche und auf Fr. 18'894.85 f�r das Berufungsverfahren, denjenigen des Zweitbeklagten auf Fr. 28'460.-- (erste Instanz) und Fr. 11'265.90 (zweite Instanz). Die Gerichtskosten von Fr. 100'500.-- (Schlichtungsverfahren Fr. 500.--, erste und zweite Instanz je Fr. 50'000.--) auferlegte es zu neun Zehnteln bzw. Fr. 90'450.-- den Kl�gern und zu einem Zehntel der Erstbeklagten (Urteil vom 2. April 2014).
Mit Beschwerde in Zivilsachen vom 27. Mai 2014 wenden sich die Kl�ger (nachfolgend Beschwerdef�hrer 1-3) an das Bundesgericht. Sie halten im Wesentlichen an den Rechtsbegehren fest, die sie vor den kantonalen Instanzen gestellt hatten (Bst. C.a ), unter Ber�cksichtigung der vom Obergericht aufgehobenen Ziffern 7.1 und 7.3 des Testaments vom 27. Juni 2003 (Bst. D). Das Bundesgericht hat sich die kantonalen Akten �berweisen lassen, jedoch keine Vernehmlassungen eingeholt.
Die Beschwerdef�hrer wehren sich gegen den Endentscheid einer letzten kantonalen Instanz in einer verm�gensrechtlichen Zivilsache, deren Streitwert Fr. 30'000.-- �bersteigt. Auf ihre rechtzeitig eingereichte Beschwerde ist einzutreten (Art. 72 Abs. 1, 74 Abs. 1 Bst. b, 75 Abs. 1, 90 und 100 BGG).
Die Beschwerdef�hrer werfen dem Obergericht vor, den Erbvertrag vom 20. Dezember 1996 (s. Sachverhalt Bst. B.a ) falsch ausgelegt zu haben. Sie halten daran fest, dass die Eltern in diesem Erbvertrag ihre Nachkommen als Schlusserben bestimmt und sich verpflichtet haben, alle vier Kinder gleich zu behandeln und zu gleichen Teilen als Erben einzusetzen. Soweit die sp�teren Testamente und lebzeitigen Zuwendungen der Erblasserin dem widerspr�chen, seien sie gest�tzt auf Art. 494 Abs. 3 ZGB aufzuheben. Indem das Obergericht zum Schluss komme, der Erbvertrag habe einer Bevorzugung der Beschwerdegegnerin 1 nicht im Wege gestanden, wende es das Recht falsch an.
2.1.�Nach der Rechtsprechung, die das Obergericht zutreffend wiedergibt, gelten auch f�r Erbvertr�ge die obligationenrechtlichen Regeln der Vertragsauslegung (BGE 133 III 406 E. 2.2 S. 409). Ziel dieser Auslegung ist es in erster Linie, den �bereinstimmenden wirklichen Parteiwillen festzulegen (Art. 18 Abs. 1 OR). Diese subjektive Vertragsauslegung beruht auf Beweisw�rdigung. Sie ist also eine Tatfrage, auf die das Bundesgericht nur unter den Voraussetzungen von Art. 97 Abs. 1 BGG zur�ckkommen kann. Bleibt der tats�chliche Parteiwille unbewiesen, sind die Erkl�rungen und Verhaltensweisen der Parteien nach dem Vertrauensprinzip so auszulegen, wie sie nach ihrem Wortlaut und Zusammenhang sowie nach den gesamten Umst�nden verstanden werden durften und mussten. Das Bundesgericht �berpr�ft diese objektivierte Auslegung als Rechtsfrage frei. Es ist aber an die Feststellungen der kantonalen Vorinstanz �ber die �usseren Umst�nde sowie das Wissen und Wollen der Beteiligten grunds�tzlich gebunden. Massgebend ist der Zeitpunkt des Vertragsabschlusses. Nachtr�gliches Parteiverhalten ist bei der Auslegung nach dem Vertrauensprinzip nicht von Bedeutung; es kann allenfalls auf einen tats�chlichen Willen der Parteien schliessen lassen (s. zum Ganzen: BGE 132 III 626 E. 3.1 S. 632 mit Hinweisen). Die beschriebenen Grunds�tze gelten auch mit Bezug auf die Frage, ob die Parteien mit dem, was sie erkl�rt haben, �berhaupt eine rechtsgesch�ftliche Verpflichtung eingehen und ein Rechtsverh�ltnis in bestimmter Weise gestalten wollten. Fehlt es an der Kundgabe eines solchen Rechtsfolgewillens, tritt keine Verpflichtung im Rechtssinne ein (s. BGE 116 II 695 E. 2a S. 696).
2.2.�Mit Bezug auf Ziffer 1 des Erbvertrages (s. Sachverhalt Bst. B.a) stellt das Obergericht fest, darin werde ein Wunsch ausgesprochen. W�nsche oder Bitten seien keine Verf�gungen, weil deren Befolgung ins Belieben des Adressaten gestellt sei; sie seien schon nach ihrem Inhalt keine verbindlichen Anordnungen. Im vorliegenden Fall seien die Erbvertragsparteien beim Abschluss des Vertrags anwaltlich und notariell beraten gewesen. Ihr Vertrag verwende die erbrechtliche Terminologie und enthalte klare und eindeutige Regelungen insbesondere f�r die Behandlung des Nachlasses des Erstversterbenden. F�r den Nachlass des Zweitversterbenden h�tten die Parteien keine Erben eingesetzt, noch h�tten sie die Nachkommen zu Nacherben bestimmt. Auch fehle in der fraglichen Ziffer 1 die im Vertrag verschiedentlich verwendete Wendung "mit erbvertraglicher Bindung". Unter diesen Umst�nden verbiete sich der Schluss, dass mit dem Wunsch, die Nachkommen seien dereinst gleich zu behandeln, diese zu gleichen Teilen als Schlusserben eingesetzt worden sind.
�Weiter stellt das Obergericht fest, dass beide Parteien sp�ter noch erg�nzend zum Erbvertrag verf�gt h�tten. Daraus sei zu schliessen, dass sie die im Erbvertrag getroffene Regelung nicht als vollst�ndig und abschliessend betrachtet haben. So habe der Ehemann der Erblasserin im Brief an die Nachkommen vom 28. M�rz 1998 und in der testamentarischen Erg�nzung zum Erbvertrag vom 17. Juni 1998 bez�glich der Zuweisung der Liegenschaften festgehalten, die Ausgleichspflicht werde f�r die Beg�nstigten auf den Pflichtteil begrenzt. �berdies h�tten beide Parteien des Erbvertrages sp�ter Verm�gensgegenst�nde unter Entbindung von der Ausgleichungspflicht auf einzelne Nachkommen �bertragen. Wie sich aus dem Vorvertrag vom 11. Juni 2002 (s. Sachverhalt Bst. B.d) ergebe, habe bereits der Ehemann der Erblasserin mit deren Zustimmung die Liegenschaft GB H.________ Nr. vvv an die Erstbeklagte abtreten und die Erstbeklagte von der Ausgleichungspflicht entbinden wollen. Die Erblasserin habe die Liegenschaft O.________ in I.________ mit dem Einverst�ndnis ihres Ehemannes bereits am 7. M�rz 2000 auf den Beschwerdef�hrer 2 �bertragen, wobei sie diesen f�r den geschenkten Wert von jeder Ausgleichungspflicht befreit habe (s. Sachverhalt Bst. B.b). Mit der testamentarischen Erg�nzung des Erbvertrages vom 9. Oktober 2000 habe der Ehegatte der Erblasserin die Beschwerdegegnerin 1 f�r einen Betrag von Fr. 300'000.--, den er ihr zu einem nicht genannten Zeitpunkt zur Verf�gung gestellt hatte, von der Ausgleichungspflicht befreit. Das deute ebenfalls darauf hin, dass der Erbvertrag nach Meinung der vertragsschliessenden Parteien die H�he der den Nachkommen dereinst zufallenden Erbteile nicht bestimmte und nicht ausschloss, einzelne Nachkommen von der Ausgleichungspflicht f�r Zuwendungen zu befreien.
�Das Obergericht kommt zum Schluss, Anlass f�r die testamentarischen Verf�gungen der Erblasserin sei offensichtlich ihre Ver�rgerung dar�ber gewesen, dass sich die beiden S�hne bei der Abwicklung des Nachlasses des Ehemannes der �bertragung der Liegenschaft GB H.________ Nr. vvv auf die Beschwerdegegnerin 1 widersetzt hatten. Die Erblasserin habe die Beschwerdegegnerin 1 bevorzugen wollen. Daran habe der Erbvertrag die Erblasserin nicht gehindert. Bei seinem Abschluss habe zwar die Absicht bestanden, die vier Nachkommen m�glichst gleich zu behandeln. Dies sei damals jedoch "nicht verbindlich fixiert" worden, so dass die Erblasserin entsprechend ihrer ge�nderten Anschauung �ber ihren Nachlass habe verf�gen und ihre beiden S�hne habe auf den Pflichtteil setzen k�nnen.
2.3.�Entgegen dem, was die Beschwerdef�hrer anzunehmen scheinen, qualifiziert das Obergericht die in Ziffer 1 des Erbvertrages verurkundete Erkl�rung nicht als "testamentarische Klausel", die von einer erbvertraglichen Verpflichtung zu unterscheiden w�re. Die diesbez�glichen Ausf�hrungen der Beschwerdef�hrer sind von vornherein unbehelflich. Das Obergericht kommt vielmehr zum Schluss, dass die Parteien mit dem fraglichen Passus gar keine rechtsgesch�ftliche Erkl�rung abgeben, sondern lediglich einen unverbindlichen Wunsch zum Ausdruck bringen wollten. Den Beschwerdef�hrern ist deshalb zu widersprechen, wenn sie pauschal behaupten, der Streit drehe sich nicht um den tats�chlichen Willen der Ehegatten zum Vertragsabschluss, sondern "um eine reine Auslegung des Erbvertrages" nach dem Vertrauensprinzip und damit um eine Rechtsfrage. Auch mit Bezug auf den hier streitigen Punkt, ob die Parteien �berhaupt gestaltend auf die Rechtslage einwirken wollten, geniesst der tats�chliche Parteiwille den Vorrang vor einer objektivierten Auslegung nach Vertrauensgrunds�tzen (E. 2.1).
�Zwar spricht sich das Obergericht nicht explizit dar�ber aus, ob seine Schlussfolgerung auf einer subjektiven oder auf einer objektiven Auslegung des Erbvertrages fusst. Indes finden sich im angefochtenen Entscheid keinerlei Anhaltspunkte daf�r, dass das Obergericht in tats�chlicher Hinsicht nicht h�tte feststellen k�nnen, was die Parteien �bereinstimmend wirklich wollten, und deshalb gezwungen gewesen w�re, anhand objektiver Gesichtspunkte nach dem mutmasslichen Willen der Parteien zu forschen. Die Erkenntnis, dass die Eltern in Ziffer 1 des Erbvertages einen blossen Wunsch aussprachen, untermauert das Obergericht namentlich mit seinen Beobachtungen dar�ber, wie sich die Parteien in der Zeit nach dem Abschluss des Erbvertrages verhielten. Wie erw�hnt (E. 2.1), ist ein solch nachtr�gliches Parteiverhalten nach der Rechtsprechung nur bei der Ermittlung des tats�chlichen Willens der Parteien zu ber�cksichtigen. Dass das Bundesgericht im fraglichen BGE 132 III 626 einen formfreien Frachtvertrag beurteilte, trifft zwar zu. Mit der pauschalen Behauptung, dass die dortigen �berlegungen "nicht unbesehen auf einen Erbvertrag �bertragen werden k�nnen", verm�gen die Beschwerdef�hrer aber nichts auszurichten. Auch aus dem Umstand, dass die Parteien einen formg�ltigen Erbvertrag abschlossen und dabei die Absicht �usserten, ihre vier Nachkommen m�glichst gleich zu behandeln, folgt entgegen der Meinung der Beschwerdef�hrer nicht, dass sich der Streit allein um die Auslegung des Erbvertrages nach dem Vertrauensprinzip drehen kann. Im Gegenteil lassen sich die vorinstanzlichen Erw�gungen nicht anders verstehen, als dass das Obergericht darin als Ergebnis seiner Beweisw�rdigung den �bereinstimmenden wirklichen Willen der Vertragsparteien beschreibt. Daran ist das Bundesgericht gebunden (Art. 105 Abs. 1 BGG). Die Beschwerdef�hrer k�nnen nur einwenden, die vorinstanzliche Beweisw�rdigung sei offensichtlich unrichtig, das heisst willk�rlich (BGE 134 V 53 E. 4.3 S. 62), oder sie beruhe auf einer anderen Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG, insbesondere auf der Verletzung einer verfahrensrechtlichen Verfassungsvorschrift (BGE 133 II 259 E. 1.4.3 S. 255). Dies gelingt den Beschwerdef�hrern nicht:
2.4.1.�So argumentieren die Beschwerdef�hrer, die vier Nachkommen seien die einzigen gesetzlichen Erben der Ehegatten X.________ und aus dem Erbvertrag ergebe sich eindeutig, dass die vier Kinder die vier Schlusserben sind. "Bereits die Abwesenheit einer anderslautenden expliziten Erbeinsetzung" impliziere, dass die Kinder als einzige gesetzliche Erben die Schlusserben sind. Allein die Tatsache, dass die vier Kinder nach dem Tod des zweitversterbenden Ehegatten schliesslich als Erben zum Zug kommen sollen, bedeutet indes keineswegs zwingend, dass die vertragsschliessenden Ehegatten alle vier Kinder auch zu gleichen Teilen als Erben einsetzen wollten. Die vorinstanzliche Erkenntnis, dass die Ehegatten die Gleichbehandlung ihrer Nachkommen bloss im Sinne eines unverbindlichen Wunsches vor Augen hatten, verm�gen die Beschwerdef�hrer damit nicht zu Fall bringen.
2.4.2.�Weiter st�ren sich die Beschwerdef�hrer daran, dass das Obergericht auf den Kommentator Peter Weimar Bezug nimmt. Nach dessen Ansicht sind blosse Anregungen, Ratschl�ge, Ermahnungen, Empfehlungen, W�nsche oder Bitten keine Verf�gungen, weil deren Befolgung ins Belieben des Adressaten gestellt ist. Dagegen verhindere die h�fliche Form eines "Wunsches" nicht die Verbindlichkeit der brieflichen Anweisung des Erblassers an seine Bank, wie sie bei seinem Tode mit dem Depot verfahren solle (Peter Weimar, Berner Kommentar, 2009, Einleitung vor Art. 467 ZGB, N 50). Die Beschwerdef�hrer machen geltend, den von Peter Weimar zitierten Bundesgerichtsurteilen h�tten nicht erbvertragliche, sondern einseitige Erkl�rungen in Testamenten zugrunde gelegen. Sie bleiben in ihrem Schriftsatz aber eine Erkl�rung daf�r schuldig, weshalb allein der Umstand, dass sich der streitige Passus im vorliegenden Fall in einem Erbvertrag findet, dessen Qualifikation als unverbindliche Absichtserkl�rung geradezu ausschl�sse. Einfach zu behaupten, die Eltern h�tten eine vertragliche Abmachung bloss in der H�flichkeitsform formuliert, gen�gt nicht.
2.4.3.�Die Beschwerdef�hrer berufen sich auf Ziffer 3.4 (sechster Spiegelstrich) des Erbvertrags. Dort habe die Erblasserin "mit erbvertraglicher Bindung" verf�gt, dass "zum finanziellen Ausgleich unter den Geschwistern" die Wertschriften, die Barschaft und der Liegenschaftsanteil P.________strasse, L.________, dienen sollen. Das Obergericht kommt in diesem Zusammenhang zum Schluss, diese Anordnung bedeute nicht, dass die vier Kinder zu gleichen Teilen erbberechtigt sein sollen, da ein solcher Ausgleich auch dann erforderlich sein k�nne, wenn einzelne Nachkommen auf den Pflichtteil gesetzt sind. Die Beschwerdef�hrer geisseln diese Beurteilung als "unzul�ssig und falsch", ja als "geradezu willk�rlich". Sie stellen sich auf den Standpunkt, der Ausdruck "Ausgleich" entstamme schon sprachlich dem Wort "gleich" und bedeute auch in der juristischen Terminologie, wie sie in Art. 457 Abs. 2 und Art. 626 ff. ZGB zum Ausdruck komme, dass alle Kinder gleich behandelt werden. Der Vorwurf geht fehl. Das Obergericht stellt unter Hinweis auf die - im Wortlaut zitierte - Ziffer 3.4 n�mlich fest, die dort enthaltenen Verf�gungen der Erblasserin seien "als Teilungsvorschriften im Sinne von Art. 608 ZGB" verf�gt worden. Dies bestreiten die Beschwerdef�hrer vor Bundesgericht nicht. In rechtlicher Hinsicht f�hrt das Obergericht aus, solche Teilungsvorschriften w�rden nicht die Gr�sse des Erbteils bestimmen und einem Erben auch den Anspruch auf Zuteilung einer bestimmten Sache nur unter der Voraussetzung verleihen, dass sich diese Sache im Zeitpunkt des Erbganges im Nachlass befindet. Auch diese Beurteilung stellen die Beschwerdef�hrer vor Bundesgericht nicht in Frage. Unter diesen Voraussetzungen ist es nicht Aufgabe des Bundesgerichts, nach Unstimmigkeiten im angefochtenen Entscheid zu suchen. Denn anders als ein erstinstanzliches Gericht befasst sich das Bundesgericht auch im ordentlichen Beschwerdeverfahren nur mit denjenigen Rechtswidrigkeiten, die in der Beschwerde konkret geltend gemacht werden (BGE 140 III 86 E. 2 S. 88 ff.). Ist die streitige Anordnung aber als blosse Teilungsvorschrift anzusehen, so ist sie nach dem Gesagten von vornherein nicht geeignet, den Nachkommen einen durchsetzbaren Anspruch auf einen Erbteil zu verschaffen. Deshalb kann auch offenbleiben, wie das Wort "Ausgleich" zu verstehen ist.
2.4.4.�Um ihre These zu untermauern, f�hren die Beschwerdef�hrer drei Testamente der Erblasserin aus den Jahren 1990 und 1995 ins Feld. Darin habe die Erblasserin die Gleichbehandlung aller vier Kinder angeordnet. So habe sie in ihrem eigenh�ndigen Testament vom 11. Oktober 1990 verf�gt, dass ihr Nachlass "unter meinen vier Kindern eigentumsm�ssig gleich verteilt werden" soll. Auch damit verm�gen die Beschwerdef�hrer nichts auszurichten. Wie sich aus den vorinstanzlichen Feststellungen �ber den Inhalt des Erbvertrages ergibt, haben die Ehegatten X.________ in dessen Ziffer 4 festgehalten, dass "hiermit" alle bisherigen letztwilligen Verf�gungen aufgehoben werden. Dass die erw�hnten Testamente von dieser Aufhebung ausgenommen w�ren, behaupten die Beschwerdef�hrer nicht. War es aber gerade der Wille der Ehegatten, reinen Tisch zu machen und den Erbvertrag an die Stelle aller fr�heren letztwilligen Verf�gungen zu setzen, so ist weder dargetan noch ersichtlich, inwiefern der Inhalt dieser fr�heren Verf�gungen im Hinblick auf die Bedeutung der neuen erbvertraglichen Anordnungen noch von Bedeutung sein k�nnte. Ausserdem h�lt das Obergericht in f�r das Bundesgericht verbindlicher Weise (Art. 105 Abs. 1 BGG) fest, dass die Erblasserin die Beschwerdegegnerin 1 "offensichtlich" bevorzugen wollte. Auch mit dieser Erkenntnis setzen sich die Beschwerdef�hrer nicht auseinander.
2.4.5.�In ihrem Schriftsatz �ussern sich die Beschwerdef�hrer weiter zur Frage, auf welchen Zeitpunkt es bei der Bewertung der verschiedenen Nachlassbestandteile ankomme. Massgeblich sei der Zeitpunkt des Erbgangs des zweitversterbenden Ehegatten, also derjenige der Teilung des Nachlasses der Erblasserin. Das sei gemeint, wenn in Ziffer 1 des Erbvertrages geschrieben steht, dass die vier Kinder "dereinst" m�glichst gleich behandelt werden sollen. Inwiefern dieser zeitliche Aspekt f�r die Unterscheidung zwischen rechtsgesch�ftlicher Erkl�rung und blossem Wunsch von Belang sein soll, zeigen die Beschwerdef�hrer jedoch in keiner Weise auf. Dasselbe gilt sinngem�ss f�r die "Fakten", welche die Beschwerdef�hrer in Randziffer 35 ihrer Beschwerde auflisten. Die Beschwerdef�hrer kommen dort unter anderem auf das (fortgeschrittene) Lebensalter der Kinder im Zeitpunkt des Abschlusses des Erbvertrages und auf den zweiten Absatz von Ziffer 1 des Erbvertrages zu sprechen, wo die Ehegatten �bereinstimmend feststellen, dass alle vier Kinder zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses ausgeglichen sind und keinerlei Ausgleichungsanspr�che bestehen (s. Sachverhalt Bst. B.a). Weil diese Erkl�rung in einer �ffentlichen Urkunde festgehalten sei, bestehe gem�ss Art. 9 ZGB eine gesetzliche Vermutung, "dass dies wahr ist". Die Erkenntnis des Obergerichts, dass diese Feststellung gar keine Willens-, sondern eine Wissenserkl�rung sei, stellen die Beschwerdef�hrer jedoch nicht in Abrede.
2.4.6.�Schliesslich wollen die Beschwerdef�hrer im angefochtenen Entscheid Widerspr�che ausgemacht haben. So habe das Obergericht in Erw�gung 4.3.4 seines Entscheids angenommen, dass der Ehemann der Erblasserin in seinen sp�teren, nach Abschluss des Erbvertrages verfassten Schreiben vom 28. M�rz, 16. April und 17. Juni 1998 Teilungsvorschriften erlassen habe, die vom Erbvertrag abweichen. In Erw�gung 4.4.4 komme das Obergericht zum gegenteiligen, nach Meinung der Beschwerdef�hrer zutreffenden Schluss, dass die sp�teren Verf�gungen von F.X.________ dem Erbvertrag nicht widerspr�chen. Der Vorwurf ist unbegr�ndet. Dass das Obergericht die besagten Schriftst�cke als Abweichung vom Erbvertrag qualifiziert h�tte, l�sst sich auch Erw�gung 4.3.4 des angefochtenen Entscheids nicht entnehmen. Die Vorinstanz h�lt dort lediglich fest, dass beide Parteien "sp�ter noch erg�nzend zum Erbvertrag verf�gt" h�tten, und zieht daraus den Schluss, "dass sie die im Erbvertrag getroffene Regelung nicht als vollst�ndig und abschliessend betrachtet haben". Im �brigen ist dem Obergericht nicht entgangen, dass der Ehemann der Erblasserin in den besagten Schreiben mit Bezug auf die Zuweisung der Liegenschaften angeordnet hat, dass die Ausgleichungspflicht der Beg�nstigten auf den Pflichtteil begrenzt sein soll. Was es damit im Einzelnen auf sich hat, kann aber offenbleiben. Denn die Vorinstanz w�rdigt die Schreiben des Ehemannes der Erblasserin lediglich als Beweise zur Erforschung der Frage, ob die Eheleute X.________ in Ziffer 1 ihres Erbvertrages eine rechtsgesch�ftliche Erkl�rung oder einen blossen Wunsch zum Ausdruck brachten. Inwiefern die geschilderte Verhaltensweise ihres Vaters dazu nicht geeignet w�re, zeigen die Beschwerdef�hrer nicht auf.
2.4.7.�Die Ausf�hrungen in der vorigen Erw�gung gelten sinngem�ss mit Bezug auf die verschiedenen Zuwendungen, welche die Eheleute X.________ einzelnen Nachkommen nach Abschluss des Erbvertrages noch zu Lebzeiten unter Entbindung von der Ausgleichungspflicht gemacht haben. Das Obergericht folgert daraus, dass der Erbvertrag nach der Meinung der vertragsschliessenden Parteien die H�he der den Nachkommen dereinst zufallenden Erbteile nicht bestimmte und nicht ausschloss, einzelne Nachkommen von der Ausgleichungspflicht f�r Zuwendungen zu befreien. Anstatt aufzuzeigen, inwiefern sich diese Vorgehensweise bei der Erforschung des tats�chlichen Willens der Eheleute X.________ mit dem Verbot staatlicher Willk�r (Art. 9 BV) nicht vertr�ge, gehen die Beschwerdef�hrer von einer erbvertraglichen Erbeinsetzung aller Nachkommen zu gleichen Teilen aus und begn�gen sich mit der Gegenbehauptung, dass der "Erbvertrag und insbesondere der Grundsatz des Gleichbehandlungsgebots" mit den fraglichen Einzelzuwendungen nicht aufgehoben worden sei.
2.5.�Wie die vorstehenden Ausf�hrungen zeigen, muss es auch vor Bundesgericht bei der Erkenntnis bleiben, dass die Ehegatten X.________ in ihrem Erbvertrag vom 20. Dezember 1996 keinen rechtsgesch�ftlichen Willen bekundet haben, ihre vier Nachkommen zu gleichen Teilen als Erben einzusetzen. Die These der Beschwerdef�hrer, dass die Erblasserin nach Abschluss dieses Erbvertrages "keine Befugnis mehr hatte", dem Erbvertrag widersprechende Verf�gungen von Todes wegen zu errichten oder lebzeitige Zuwendungen zu t�tigen, erweist sich mithin als unzutreffend. Der Klage nach Art. 494 Abs. 3 ZGB, mit der die Beschwerdef�hrer diese sp�teren Verf�gungen von Todes wegen und Schenkungen unter Lebenden anfechten, ist damit schon in tatbestandlicher Hinsicht der Boden entzogen. Denn der Anfechtung im Sinne der besagten Norm unterliegen nur diejenigen Verf�gungen von Todes wegen und Schenkungen, die mit den Verpflichtungen des Erblassers aus dem Erbvertrag nicht vereinbar sind. Andere Gr�nde, weshalb die streitigen Rechtsgesch�fte der Erblasserin der Anfechtung unterl�gen oder aufzuheben w�ren, tragen die Beschwerdef�hrer nicht vor. Sie machen auch nicht geltend, dass neben den bereits aufgehobenen Ziffern 7.1 und 7.3 des �ffentlichen Testaments vom 27. Juni 2003 auch noch andere Verf�gungen von Todes wegen den erbvertraglichen Teilungsvorschriften widerspr�chen und deshalb aufgehoben werden m�ssten.
�Bei diesem Ergebnis braucht sich das Bundesgericht nicht zu den Vorbringen zu �ussern, mit denen die Beschwerdef�hrer die Rechtsnatur der Anfechtung nach Art. 494 Abs. 3 ZGB er�rtern und darlegen, welche Teile der Testamente der Erblasserin und welche ihrer Rechtsgesch�fte unter Lebenden im Widerspruch zum Erbvertrag stehen. Aus dem gleichen Grund kann auch offenbleiben, ob die Fr. 300'000.-- der Anfechtung unterliegen, die der Ehemann der Erblasserin der Beschwerdegegnerin 1 am 9. Oktober 2000 unter Befreiung von der Ausgleichungspflicht zugewendet hat (s. Sachverhalt Bst. B.c). Nachdem die Vorinstanz in der Sache zum selben Ergebnis wie das Bundesgericht gekommen ist, durfte sie von diesbez�glichen Erw�gungen absehen. Der wiederholt erhobene Vorwurf der Beschwerdef�hrer, das Obergericht habe sich mit den angefochtenen Testamentsklauseln nicht im Einzelnen auseinandergesetzt und damit ihren Anspruch auf rechtliches Geh�r verletzt, ist also unbegr�ndet. Gewiss folgt aus dem verfassungsm�ssigen Geh�rsanspruch (Art. 29 Abs. 2 BV), dass die Beh�rde ihren Entscheid begr�nden, das heisst dergestalt abfassen muss, dass sich der Betroffene �ber seine Tragweite Rechenschaft geben und ihn in voller Kenntnis der Sache an die h�here Instanz weiterziehen kann (zum Ganzen BGE 134 I 83 E. 4.1 S. 88). Entgegen dem, was die Beschwerdef�hrer glauben machen wollen, vermittelt Art. 29 Abs. 2 BV dem Rechtsunterworfenen jedoch keinen Rechtsanspruch darauf, dass sich die Beh�rde zu Fragen �ussert, die ihrer eigenen Beurteilung nach f�r den Ausgang des vor ihr h�ngigen Verfahrens gar nicht von Belang sind.
Der Streit dreht sich weiter um die Einsetzung des Beschwerdegegners 2 als Willensvollstrecker im Nachlass der Erblasserin. Die Beschwerdef�hrer werfen dem Beschwerdegegner 2 im Wesentlichen vor, die Erblasserin als Notar falsch beraten und seine notariellen Aufkl�rungs- und Abmahnungspflichten verletzt zu haben. Deswegen befinde er sich als Willensvollstrecker in einer "Interessenkollision".
3.1.�Wie die Beschwerdef�hrer selbst schreiben, haben sie ihr Begehren um Aufhebung der Einsetzung beziehungsweise um Abberufung des Beschwerdegegners 2 als Willensvollstrecker schon vor der Vorinstanz mit dem Vorwurf begr�ndet, der Beschwerdegegner 2 habe am 27. Juni 2003 als Notar im Wissen um den Erbvertrag vom 20. Dezember 1996 eine �ffentliche letztwillige Verf�gung aufgesetzt und beurkundet, die dem Erbvertrag in weiten Teilen widerspricht. Ob die Beschwerdef�hrer vor Bundesgericht noch an dieser Argumentation festhalten, erscheint fraglich. Zum einen halten sie daran fest, dass der Beschwerdegegner 2 die Erblasserin anl�sslich der Errichtung des �ffentlichen Testaments vom 27. Juni 2003 pflichtwidrig nicht �ber dessen Konfliktpotential aufgekl�rt habe. Zum andern anerkennen die Beschwerdef�hrer in Randziffer 77 ihres Schriftsatzes ausdr�cklich, dass die Frage der "Tragbarkeit" des Beschwerdegegners 2 als Willensvollstrecker "sehr stark mit der Frage der G�ltigkeit des Testaments [sc. vom 27. Juni 2003] verzahnt" ist. Im Anschluss daran machen sie den Vorwurf, dass der Beschwerdegegner 2 als Willensvollstrecker untragbar sei, davon abh�ngig, dass das Bundesgericht das erw�hnte �ffentliche Testament "im Wesentlichen" aufhebt. Nachdem diese Bedingung nun aber gerade nicht eingetreten ist (E. 3), erweist sich der Vorwurf, der Notar habe die Erblasserin wider besseres Wissen und aus eigenn�tzigen Beweggr�nden zu einem mit dem Erbvertrag unvereinbaren Testament verleitet, auch im vorliegenden Beschwerdeverfahren als unbehelflich. Soweit die Beschwerdef�hrer dem Obergericht eine Geh�rsverletzung vorwerfen, weil es sich aus demselben Grund mit den entsprechenden Vorbringen nicht auseinandergesetzt habe, ist auf Erw�gung 2.5 zu verweisen.
3.2.�Weiter h�lt es das Obergericht f�r nicht nachgewiesen, dass der Beschwerdegegner 2 ein enger Freund der Familie der Beschwerdegegnerin 1 ist und zusammen mit ihr und ihrem Ehemann die Erblasserin zu Verf�gungen zu Gunsten der Beschwerdegegnerin 1 beeinflusst hat. Auch wenn nicht substantiiert bestritten sei, dass der Beschwerdegegner 2 den Ehemann der Beschwerdegegnerin 1 als Anwalt in Prozessen vertreten hat, bewirke dies noch keinen Interessenkonflikt mit dem Amt eines Willensvollstreckers im Nachlass der Erblasserin. Diesen Erkenntnissen haben die Beschwerdef�hrer nichts Substantielles entgegenzusetzen. Bloss zu behaupten, die erw�hnten Umst�nde verm�chten die Untragbarkeit des Beschwerdegegners 2 wenn nicht je f�r sich, so doch in ihrer Gesamtheit zu begr�nden, gen�gt nicht.
3.3.�Auch den Nachweis, dass der Beschwerdegegner 2 seine notarielle Aufkl�rungs- und Abmahnungspflicht gegen�ber der Erblasserin verletzt hat, erachtet das Obergericht als nicht erbracht. Die Beschwerdef�hrer wenden dagegen ein, das Obergericht habe ihnen mit Bezug auf die behaupteten Vers�umnisse des Beschwerdegegners 2 die Folgen der Beweislosigkeit auferlegt und damit Art. 8 ZGB bzw. den Grundsatz verletzt, wonach negative Tatsachen nicht bewiesen werden k�nnen. Dieser R�ge ist die Grundlage schon dadurch entzogen, dass die Beschwerdef�hrer den Vorwurf der angeblich unterlassenen Aufkl�rung wiederum mit der in Erw�gung 2 widerlegten These begr�nden, die �ffentliche letztwillige Verf�gung vom 27. Juni 2003 stehe in einem Widerspruch zum Erbvertrag vom 20. Dezember 1996.
�Zudem beharren die Beschwerdef�hrer darauf, dass der Beschwerdegegner 2 die Erblasserin mit Blick auf die Abtretung der Liegenschaft GB H.________ Nr. vvv "J.________" (s. Sachverhalt Bst. B.d) an die Beschwerdegegnerin 1 �ber die effektive H�he der anfallenden Hand�nderungssteuern falsch informiert habe. Der in der �ffentlichen letztwilligen Verf�gung vom 27. Juni 2003 erw�hnte Betrag von Fr. 100'000.-- (s. Sachverhalt Bst. B.f), mit dem die Erblasserin die Beg�nstigung der T�chter begr�nde, sei "evident falsch". Das Obergericht f�hrt diesbez�glich aus, dieser Vorwurf sei erstmals im zweiten schriftlichen Schlussvortrag vor Amtsgericht vorgetragen worden. Es handle sich um neue Vorbringen, die sich auf das �ffentliche Testament st�tzen, den Beschwerdef�hrern l�ngst bekannt gewesen seien und bei zumutbarer Sorgfalt bereits in der Klageschrift oder zu Beginn der Hauptverhandlung h�tten vorgebracht werden k�nnen. Gest�tzt auf Art. 229 und 317 Abs. 1 ZPO weist das Obergericht das Vorbringen als unbeachtlich zur�ck. Die Beschwerdef�hrer werfen ihm vor, die zitierten Normen falsch angewendet zu haben. Die erw�hnten Vorbringen seien gar keine Tatsachen oder Beweismittel, sondern rechtliche Ausf�hrungen; es gehe um die Auslegung des �ffentlichen Testaments vom 27. Juni 2003, das der Beschwerdegegner 2 verfasst und das sich schon von Anfang an in den Akten befunden habe. Die Sichtweise trifft nicht zu. Auch wenn es vom Beschwerdegegner 2 aufgesetzt und �ffentlich beurkundet wurde, gibt das Testament ausschliesslich den letzten Willen der Erblasserin wieder. Die Auslegung dieses Testaments kann sich nur auf den letzten Willen der Erblasserin beziehen, nicht aber auf die Frage, was der Beschwerdegegner 2 als beurkundeter Notar im Hinblick auf die Beurkundung dieses Willens getan oder unterlassen hat. Sodann l�sst der Umstand, dass sich die Erblasserin in ihrem Testament �ber "Hand�nderungsgeb�hren" in der H�he von Fr. 100'000.-- beklagt, auch in tats�chlicher Hinsicht keine zwingenden Schl�sse dar�ber zu, wie der Beschwerdegegner 2 die Erblasserin "beraten" hat. Und schliesslich kann auch nicht gesagt werden, dass die sp�teren Vorbringen der Beschwerdef�hrer "bloss eine sachbezogene Pr�zisierung" dessen w�ren, was sie schon in ihrer Klage an das Amtsgericht behaupteten. Denn in der Klage findet die angebliche "Problematik im Zusammenhang mit der Hand�nderungssteuer" keine Erw�hnung. Der Sache nach konzentrieren sich die Beschwerdef�hrer dort auf den Vorwurf, der Beschwerdegegner 2 habe Hand zur Beurkundung eines Testaments geboten, das dem Erbvertrag widerspricht. Inwiefern sie die besagte Thematik trotz zumutbarer Sorgfalt nicht fr�her als in ihrem zweiten schriftlichen Schlussvortrag h�tten vorbringen k�nnen, verm�gen die Beschwerdef�hrer im Ergebnis nicht zu erkl�ren. Allein der zuletzt ins Feld gef�hrte Umstand, dass sie ihre tats�chliche Behauptung noch vor der Urteilsberatung des Amtsgerichts vortrugen, steht der novenrechtlichen Beurteilung des Obergerichts nicht entgegen.
3.4.�Wie die vorstehenden Erw�gungen zeigen, erweist sich die Beschwerde auch mit Bezug auf die Einsetzung des Beschwerdegegners 2 als Willensvollstrecker im Nachlass der Erblasserin als unbegr�ndet.
Im Ergebnis ist die Beschwerde abzuweisen. Bei diesem Ausgang des Verfahrens haben die Beschwerdef�hrer f�r die Gerichtskosten aufzukommen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Sie haften daf�r solidarisch (Art. 66 Abs. 5 BGG). Den Beschwerdegegnern ist kein entsch�digungspflichtiger Aufwand entstanden.
Die Gerichtskosten von Fr. 12'000.-- werden den Beschwerdef�hrern je zu einem Drittel und unter solidarischer Haftung auferlegt.