Source: https://www.holz-hoelscher.de/agb/
Timestamp: 2020-06-05 18:23:27
Document Index: 20600171

Matched Legal Cases: ['§ 443', '§ 377', '§ 947', '§ 171', '§17111', '§ 3051']

Holz Hölscher Großhandels GmbH - AGB
Allgemeine Lieferungs- und Zahlungsbedingungen der Hölscher Großhandels GmbH
Die nachfolgenden Bedingungen haben für alte unsere Beratungen. Angebote, Verkäufe, Lieferungen und Leistungen und die gesamten gegenwärtigen und auch künftigen Rechtsbeziehungen zwischen uns und unseren Kunden Gültigkeit. Einkaufsbedingungen unseres Kunden, die unseren Bedingungen oder den gesetzlichen Regelungen ganz oder teilweise entgegenstehen, wird hiermit ausdrücklich widersprochen. Sie werden auch dann nicht Vertragsinhalt, wenn wir in Kenntnis entgegenstehender Bedingungen die Lieferung oder Werksleistung ausführen. Sind unsere Bedingungen unserem Kunden nicht mit dem Angebot zugegangen oder wurden sie ihm nicht bei anderer Gelegenheit übergeben, so finden sie gleichwohl Anwendung. wenn er sie aus einer früheren Geschäftsverbindung kannte oder kennen musste.
Die Beschaffenheit des Vertragsinhaltes wird ausschließlich in unseren Angeboten. Auftragsbestätigungen und dazugehörigen Untertagen beschrieben, ohne dass dieses eine Garantie im Sinne des § 443 BGB darstellt.
Offensichtliche Mängel. Transportschäden, Fehlmengen oder Falschlieferungen sind unverzüglich anzuzeigen: beanstandete Ware darf nicht verarbeitet oder eingebaut werden. Im Geschäftsverkehr mit unseren käufmännischen Kunden gilt § 377 f. HGB.
Soweit wir wegen Lieferung fehlerhafter Ware zur Gewährleistung gesetzlich verpflichtet sind, werden wir nach unserer Wahl nachbessern oder mangelfrei Ersatz liefern; bei Fehlschlagen der Nachbesserung oder Ersatztieferung hat unser Kunde nach seiner Wahl Anspruch auf Herabsetzung des Kaufpreises oder Rückgängigmachung des Kaufvertrages. Weitergehende Ansprüche bestehen nicht.
Die Firma Hölscher Großhandels GmbH ist offizieller Vertragspartner der Schufa. Der Vertragspartner ist hiermit in Kenntnis gesetzt, dass die Firma Hölscher Großhandels GmbH Auskünfte über die Bonität des Vertragspartners einholt.
Die gelieferte Ware bleibt bis zur Bezahlung des Kaufpreises und bis zur Tilgung aller aus der Geschäftsverbindung bereits bestehenden Kaufpreisforderungen und der im engen Zusammenhang mit der gelieferten Ware noch entstehenden Kaufpreisnebenforderungen (Verzugszinsen. Verzugsschaden etc.) als Vorbehaltsware unser Eigentum. Die Einstellung einzelner Forderungen in eine laufende Rechnung oder die Saldoziehung und deren Anerkennung heben den Eigentumsvorbehalt nicht auf. Wird im Zusammenhang mit der Bezahlung des Kaufpreises durch den Käufer eine wechselmäßige Haftung durch uns begründet, so erlischt der Eigentumsvorbehalt nicht vor Einlösung des Wechsels durch den Käufer als Bezogenen. Bei Zahlungsverzug des Käufers sind wir zur Rücknahme der Vorbehaltsware nach Mahnung berechtigt und der Käufer zur Herausgabe verpflichtet.
Wird Vorbehattsware vom Käufer zu einer neuen beweglichen Sache verarbeitet, so erfolgt die Verarbeitung für uns, ohne dass wir hieraus verpflichtet werden, die neue Sache wird unser Eigentum. Bei Verarbeitung zusammen mit uns gehörender Ware erwerben wir Miteigentum an der neuen Sache nach dem Verhältnis des Wertes der Vorbehaltsware zu der anderen Ware zur Zeit der Verarbeitung. Wird Vorbehaltsware mit nicht uns gehörender Ware gemäß §§ 947. 948 des Bürgerlichen Gesetzbuches verbunden, vermischt oder vermengt, so werden wir Miteigentümer entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen. Erwirbt der Käufer durch Verbindung, Vermischung oder Vermengung, so überträgt er schon jetzt an uns Miteigentum nach dem Verhältnis des Wertes der Vorbehaltsware zu der anderen Ware zur Zeit der Verbindung. Vermischung oder Vermengung. Der Käufer hat in diesen Fällen die in unserem Eigentum oder Miteigentum stehende Sache, die ebenfalls als Vorbehaltsware im Sinne der nachfolgenden Bestimmungen gilt, unentgeltlich zu verwahren.
Wird Vorbehattsware vom Käufer, allein oder zusammen mit nicht uns gehörender Ware. veräußert, so tritt der Käufer schon jetzt die aus der Weiterveräußerung entstehenden Forderungen in Höhe des Wertes der Vorbehaltsware mit allen Nebenrechten ab: wir nehmen die Abtretung an. Wert der Vorbehaltsware ist der Rechnungsbetrag unserer Rechnung zuzüglich eines Sicherungsaufschtages von 38% (100/0 Wertabschlag. 4% § 171 1 Ins', 5% §17111 Ins' und Umsatzsteuer — von derzeit 19% — in jeweils gesetzlicher Höhe). der jedoch außer Ansatz bleibt, soweit ihm Rechte Dritter entgegenstehen. Wenn die weiterveräußerte Vorbehattsware in unserem Miteigentum steht, so erstreckt sich die Abtretung der Forderung auf den Betrag. der dem Anteitswert unseres Miteigentums entspricht. II Nr. 1 Satz 2 gilt entsprechend für den verlängerten Eigentumsvorbehalt; die Vorausabtretung gemäß lt Nr. 3 Satz 1 und 3 erstreckt sich auch auf die Saldoforderung.
Wird die Vorbehattsware vom Käufer als wesentlicher Bestandteil in das Gründstück eines Dritten eingebaut. so tritt der Käufer schon jetzt die gegen den Dritten oder gegen den, den es angeht, entstehenden Forderungen auf Vergütung in Höhe des Wertes der Vorbehattsware mit allen Nebenrechten einschließlich eines solchen auf Einräumung einer Sicherungshypothek ab: wir nehmen die Abtretung an.
Wird Vorbehattsware vom Käufer als wesentlicher Bestandteil in das Grundstück des Käufers eingebaut. so tritt der Käufer schon jetzt die aus der gewerbsmäßigen Veräußerung des Grundstücks oder von Grundstücksrechten entstehenden Forderungen in Höhe des Wertes der Vorbehaltsware mit alten Nebenrechten ab; wir nehmen die Abtretung an.
Der Käufer ist zur Weiterveräußerung, zur Verwendung oder zum Einbau der Vorbehattsware nur im üblichen, ordnungsgemäßen Geschäftsgang und nur mit der Maßgabe berechtigt und ermächtigt, dass die Forderungen auf uns tatsächlich übergehen. Zu anderen Verfügungen über die Vorbe-hattsware, insbesondere Verpfändung oder Sicherungsübereignung, ist der Käufer nicht berechtigt.
Über Zwangsvollstreckungsmaßnahmen Dritter in die Vorbehattsware oder in die abgetretenen Forderungen hat der Käufer uns unverzüglich unter Übergabe der für den Widerspruch notwendigen Unterlagen zu unterrichten.
Mit Zahlungseinstellung, Beantragung oder Eröffnung des Insotvenzverfahrens oder Durchführung eines außergerichtlichen Eignungsverfahrens mit den Gläubigern über Schutdenbereinigung (§ 3051 Nr. 1 tns0) erlöschen das Recht zur Weiterveräußerung, zur Verwendung oder zum Einbau der Vorbehaltsware und die Ermächtigung zum Einzug der abgetretenen Forderungen: bei einem Scheck- oder Wechselprotest erlischt die Einzugsermächtigung ebenfalls.