Source: https://www.gerichte.sg.ch/home/dienstleistungen/rechtsprechung/aktuelle_entscheide1/Entscheide_2014/iv_-_invalidenversicherung/februar.html
Timestamp: 2019-03-18 23:47:02
Document Index: 13182133

Matched Legal Cases: ['Art. 15', 'Art. 87', 'Art. 87', 'Art. 28', 'Art. 16', 'Art. 26', 'Art. 21', 'Art. 17', 'Art. 28', 'Art. 28', 'Art. 8', 'Art. 16', 'Art. 43', 'Art. 28', 'Art. 28', 'Art. 28', 'Art. 16', 'Art. 8', 'Art. 28', 'Art. 13', 'Art. 43', 'Art. 28', 'Art. 87', 'Art. 28', 'Art. 16', 'Art. 17']

27.02.2014 Art. 15 ff. und 28 IVG. Anspruch auf berufliche Massnahmen und Rente. Würdigung Gerichtsgutachten (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 27. Februar 2014, IV 2012/144).
27.02.2014 Art. 87 Abs. 2 IVV. Eintreten auf ein Revisionsgesuch. Glaubhaftmachen einer Veränderung. Ausführungen zu dem durch eine Interpretation von Art. 87 Abs. 2 IVV zu definierenden Beweisgrad der Glaubhaftmachung. (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 27. Februar 2014, IV 2012/367).
27.02.2014 Art. 28 Abs. 2 IVG, Art. 16 ATSG, Art. 26 IVV. Beweiswürdigung eines interdisziplinären RAD-Berichts. Für die Frage der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit sind nebst den medizinischen Akten auch die Ergebnisse der beruflichen Abklärung beizuziehen und zu würdigen. Einkommensvergleich; Bestimmung der durchschnittlichen Arbeitsunfähigkeit während des Wartejahrs gestützt auf einen erwerblichen Arbeitsunfähigkeitsbegriff, da die Beschwerdeführerin ansonsten trotz einem Invaliditätsgrad von über 40% nie einen Rentenanspruch begründen könnte (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 27. Februar 2014, IV 2012/142).
26.02.2014 Art. 21 Abs. 2 IVG. HVI. Elektronisches Kommunikationsgerät. Koordination der Leistungspflicht von IV und heilpädagogischen Schulen. Interpretation des Dispositivs einer angefochtenen Verfügung. Fehlendes Dispositiv bezüglich des Gestaltungsentscheides. Als bedingte Leistungszusprache formulierter Feststellungsentscheid (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 26. Februar 2014, IV 2012/198).
Art. 17 Abs. 1 ATSG. Ausführungen zum Grundsatz „Eingliederung vor Rente“ im Rahmen eines Rentenrevisionsverfahrens (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 25. Februar 2014, IV 2012/43).
Bestätigt durch Urteil des Bundesgerichts 9C_275/2014.
19.02.2014 Art. 28 IVG. Rentenanspruch. Würdigung Gutachten. Mangelhaftes Erstgutachten steht der Beweiskraft des ZMB-Gutachtens und der darin enthaltenen retrospektiven Arbeitsfähigkeitsbeurteilung nicht entgegen. Kein rentenbegründender Invaliditätsgrad bei einer 80%igen Restarbeitsfähigkeit (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 19. Februar 2014, IV 2012/477).
19.02.2014 Art. 28 IVG. Invalidenrente. Auch das Einholen eines gerichtlichen Obergutachtens konnte das geltend gemachte - und durch Angaben des behandelnden Arztes untermauerte - Vorliegen einer schizophrenen Erkrankung nicht beweisen. Die festgestellte Somatisierungsstörung gilt zudem im Sinn der einschlägigen Rechtsprechung als überwindbar. Es sind somit nur wenige (qualitative) Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit zu berücksichtigen (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 19. Februar 2014, IV 2011/114).
18.02.2014 IV-Revision 6a. Aufhebung der Rente. Voraussetzungen und Vorgehen. Das Verfahren umfasst zwingend eine sorgfältige und umfassende Abklärung des aktuellen Sachverhaltes (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 18. Februar 2014, IV 2013/5).
Art. 8 ATSG. Art. 16 ATSG. Art. 43 ATSG Neuanmeldung. Rentengesuch.
Materielle Prüfung einer Neuanmeldung zum Bezug einer Rente der Invalidenversicherung unter Würdigung verschiedener medizinischer Berichte einschliesslich eines polydisziplinären Gutachtens (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 18. Februar 2014, IV 2012/100).
18.02.2014 Art. 28 IVG. Rentenanspruch. Nach altem Verfahrensstandard eingeholtes MGSG-Gutachten ist mangels genügender Auseinandersetzung mit relevanten Vorakten nicht beweistauglich. Rückweisung zur polydisziplinären Begutachtung (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 18. Februar 2014, IV 2012/72).
Art. 28 IVG. Rentenanspruch verneint. Würdigung Gutachten. Die Diagnose einer mittelgradig depressiven Episode, welche sich vorwiegend auf Grund der schwierigen finanziellen Situation des Beschwerdeführers ergeben hat, bildet keinen invalidisierenden Gesundheitsschaden (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 14. Februar 2014, IV 2012/81).
Bestätigt durch Urteil des Bundesgerichts 9C_259/2014.
13.02.2014 lit. a Abs. 1 der Schlussbestimmungen zur Änderung des IVG vom 18. März 2011. Die zur ursprünglichen Rentenzusprache Anlass gebenden Diagnosen eines chronischen lumbovertebralen bis lumbospondylogenen Schmerzsyndroms mit objektivierten organischem Korrelat und einer leichten depressiven Episode können nicht als pathogenetisch-ätiologisch unklare syndromale Beschwerdebilder ohne nachweisbare organische Grundlage interpretiert werden, weshalb es an den Voraussetzungen für eine Revision im Sinn der lit. a Abs. 1 der Schlussbestimmungen zur Änderung des IVG vom 18. März 2011 fehlt (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 13. Februar 2014, IV 2013/453).
13.02.2014 Art. 28 IVG, Art. 16 ATSG, Art. 8 und 18 IVG. Würdigung medizinischer Berichte. Berechnung des Invaliditätsgrades. Beurteilung des Anspruchs auf berufliche Massnahmen in Form von Umschulung und Arbeitsvermittlung. Grundsätzlich haben gesundheitlich beeinträchtigte Hilfsarbeiter, die in einer leidensadaptierten Tätigkeit zu 100% arbeitsfähig sind, Anspruch auf Arbeitsvermittlung; dies auch ohne das Erfordernis von gesundheitlich bedingten Schwierigkeiten bei der Stellensuche. Vorliegend kein Anspruch aufgrund fehlender subjektiver Eingliederungsbereitschaft. (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 13. Februar 2014, IV 2012/19).
13.02.2014 Art. 28 IVG. Anspruch auf eine Rente. Würdigung medizinische Berichte. Höhe Tabellenlohnabzug. Anspruch auf ein halbe Rente (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 13. Februar 2014, IV 2011/231).
11.02.2014 Art. 13 IVG. Ziff. 395 Anh. GgV. Art. 43 Abs. 1 ATSG. Geburtsgebrechen, leichte cerebrale Bewegungsstörungen. Die Ursache leichter Bewegungsstörungen muss mit überwiegender Wahrscheinlichkeit ermittelt werden. Nur wenn sie überwiegend wahrscheinlich cerebraler Art ist, fällt eine Anerkennung als Geburtsgebrechen in Betracht (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 11. Februar 2014, IV 2012/112).
10.02.2014 Art. 28 IVG. Rentenanspruch. Würdigung medizinische Akten. Befristeter Rentenanspruch. Verwertbarkeit der 100%igen Arbeitsfähigkeit für leidensangepasste Tätigkeiten bejaht (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 10. Februar 2014, IV 2013/91).
07.02.2014 Art. 87 Abs. 3 in Verbindung mit Abs. 2 IVV: Glaubhaftmachung einer relevanten Änderung des Invaliditätsgrades (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 7. Februar 2014, IV 2012/95).
06.02.2014 Art. 28 IVG, Art. 16 ATSG. ABI-Gutachten zur Arbeitsfähigkeit in adaptierter Tätigkeit beweistauglich. Weitere medizinische Abklärungen erübrigen sich. Invaliditätsbemessung mittels Einkommensvergleich. Leidensabzug 10% (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 06. Februar 2014, IV 2012/165).
03.02.2014 Art. 17 IVG. Umschulung. Gleichwertigkeit. Qualitative Komponente.Das Erfordernis der Gleichwertigkeit einer Umschulung bemisst sich nicht allein am erzielbaren Lohn an einem Arbeitsplatz, sondern auch am Spektrum der Tätigkeiten innerhalb des neuen Berufs, in dem ein entsprechender Lohn erzielt werden kann. Eine Umschulung unterscheidet sich von der Einarbeitung an einen Arbeitsplatz insbesondere dadurch, dass der versicherten Person ermöglicht wird, an unbestimmt vielen Arbeitsplätzen in ihrem neuen Beruf einen gleichwertigen Lohn zu erzielen (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 3. Februar 2014, IV 2013/231).