Source: http://www.schure.de/20411/ndsarbzvo-schule.htm
Timestamp: 2017-01-18 16:01:30
Document Index: 78175207

Matched Legal Cases: ['Art. 1', '§ 60', '§ 63', '§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 12', '§ 13', '§ 14', '§ 15', '§ 16', '§ 17', '§ 18', '§ 19', '§ 20', '§ 21', '§ 22', '§ 23', '§ 24', '§ 25', '§ 25', '§ 26', '§ 27', '§ 28', '§ 29', '§ 30', '§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 183', '§\n4', '§ 5', '§ 4', '§ 6', '§ 8', '§ 4', '§ 5', '§\n5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 6', '§ 4', '§ 3', '§ 3', '§ 4', '§ 6', '§ 5', '§ 5', '§\n7', '§ 5', '§ 8', '§\n8', '§\n27', '§ 9', '§ 63', '§ 63', '§ 63', '§\n63', '§\n10', '§ 8', '§\n11', '§ 45', '§ 12', '§ 23', '§ 28', '§ 14', '§ 15', '§ 16', '§\n17', '§ 18', '§ 19', '§ 10', '§ 9', '§\n20', '§ 21', '§ 22', '§ 23', '§ 43', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 4', '§ 14', '§\n24', '§ 5', '§ 6', '§ 6', '§ 5', '§\n25', '§ 3', '§ 8', '§ 25', '§ 63', '§\n26', '§ 3', '§\n27', '§ 45', '§\n28', '§ 23', '§ 29', '§ 30', '§ 12', '§ 12', '§ 23', '§ 12', '§ 25', '§ 14']

Niedersächsische Verordnung über die Arbeitszeit der
Beamtinnen und Beamten an öffentlichen Schulen (Nds.ArbZVO-Schule)
Arbeitszeiten (einschließlich
des pädagogischen Personals) ---
Niedersächsische Verordnung über die Arbeitszeit ... Niedersächsische
Verordnung über die Arbeitszeit der Beamtinnen und Beamten an
öffentlichen Schulen (Nds.ArbZVO-Schule) Vom 14. Mai 2012
(Nds.GVBl. Nr.9/2012 S.106; SVBl. 7/2012 S.360), geändert durch VO vom
2.7.2013 (Nds.GVBl. Nr.14/2013
S.204; SVBl. 8/2013 S.297), 4.6.2014 (Nds.GVBl. Nr.10/2014
S.150), 14. August 2014
(Nds.GVBl. Nr.16/2014 S.240; SVBl. 9/2014 S. 452) ,
Art. 1 des Gesetzes vom
16.12.2014 (Nds. GVBl. Nr. 27/2014 S. 474; SVBl. 2/2015 S. 52),
3.6.2015 (Nds. GVBl. Nr. 8/2015 S. 90) und VO v.
7.12.2015 (Nds. GVBl. Nr. 21/2015 S.
340; SVBl. 1/2016 S. 5) - VORIS 20411 - Aufgrund des § 60 Abs. 5 Satz 1 und des § 63 Abs. 2 des
Niedersächsischen Beamtengesetzes (NBG) vom 25. März 2009 (Nds.GVBl.
S.72), zuletzt geändert durch Artikel 2 des Gesetzes vom 17. November 2011
(Nds.GVBl. S.422), wird verordnet: Inhaltsübersicht Erster Abschnitt Arbeitszeit der Lehrkräfte,ausgenommen
Schulleiterinnen und Schulleiter § 1 Geltungsbereich § 2 Arbeitszeit § 3 Regelstundenzahl § 4 Unterrichtsverpflichtung § 5 Verpflichtende
Arbeitszeitkonten § 6 Freijahr und freiwillige
Arbeitszeitkonten § 6 a Arbeitszeitkonten für
bestimmte Lehrkräfte § 7 Veränderungen in der
Anspar- oder Ausgleichsphase der Arbeitszeitkonten und der Freijahrsregelung
§ 8 Altersermäßigung § 9 Altersteilzeit § 10 Ermäßigung
für schwerbehinderte Lehrkräfte § 11 Ermäßigung
wegen vorübergehend herabgeminderter Dienstfähigkeit § 12 Anrechnungen für
besondere Funktionen, Leitungsaufgaben und Aufgaben im Rahmen der
Eigenverantwortlichkeit der Schule § 13 Übertragung von
Anrechnungsstunden innerhalb einer kollegialen Schulleitung § 14 Anrechnungen für
besondere Belastungen § 15 Anrechnungen für
Ausbildungs-, Fortbildungs- und Beratungsaufgaben § 16 Anrechnungen für
Sonderaufgaben § 17 Höchstmaß von
Anrechnungen und Ermäßigungen § 18 Freistellungen für
Lehrkräfte § 19 Berechnung bei
Bruchteilen § 20 Arbeitszeitmodelle Zweiter Abschnitt Arbeitszeit der Schulleiterinnen und
Schulleiter § 21 Geltungsbereich § 22 Arbeitszeit § 23 Leitungszeit,
Unterrichtsverpflichtung § 24 Arbeitszeitkonten, Freijahr
§ 25 Ermäßigung der
Unterrichtsverpflichtung aus Altersgründen § 25a Altersteilzeit § 26 Ermäßigung der
Unterrichtsverpflichtung für schwerbehinderte Schulleiterinnen und
Schulleiter § 27 Ermäßigung der
Arbeitszeit bei vorübergehend herabgeminderter Dienstfähigkeit
§ 28 Ermäßigung der
Unterrichtsverpflichtung bei Wahrnehmung von Sonderaufgaben § 29 Berechnung bei
Bruchteilen Dritter Abschnitt Schlussvorschrift § 30 Inkrafttreten Erster
Abschnitt Arbeitszeit der
Lehrkräfte,ausgenommen Schulleiterinnen und Schulleiter § 1Geltungsbereich 1Die Vorschriften dieses Abschnitts gelten für die
Lehrkräfte im Beamtenverhältnis auf Probe oder auf Lebenszeit an
öffentlichen Schulen im Sinne des Niedersächsischen Schulgesetzes
(NSchG). 2Sie gelten nicht für die Schulleiterinnen und
Schulleiter. § 2Arbeitszeit 1Arbeitstage sind die Schultage sowie die Ferientage, die die
Zahl der Urlaubstage zuzüglich eines freien Tages im Kalenderjahr
übersteigen. 2Soweit die Lehrkräfte nicht
Unterrichtsverpflichtungen oder andere Verpflichtungen zu bestimmten Zeiten
wahrzunehmen haben, sind sie in der Erfüllung ihrer Aufgaben zeitlich
nicht gebunden. § 3Regelstundenzahl
(1) 1Die Regelstundenzahl ist die Zahl der
Unterrichtsstunden, die vollzeitbeschäftigte Lehrkräfte im
Durchschnitt wöchentlich zu erteilen haben. 2Eine
Unterrichtsstunde wird mit 45 Minuten berechnet. (2) Die Regelstundenzahl beträgt
für Lehrkräfte an 1. Grundschulen 28 Unterrichtsstunden, 2. Hauptschulen 27,5 Unterrichtsstunden, 3. Realschulen 26,5 Unterrichtsstunden, 4. Oberschulen 25,5 Unterrichtsstunden, 5. Förderschulen 26,5 Unterrichtsstunden, 6. Gymnasien, Abendgymnasien und Kollegs 23,5 Unterrichtsstunden, 7. Integrierten Gesamtschulen 24,5 Unterrichtsstunden, 8. berufsbildenden Schulen a) mit einer Lehrbefähigung, die den Zugang für das
zweite Einstiegsamt der Laufbahngruppe 2 der Fachrichtung Bildung
eröffnet, 24,5 Unterrichtsstunden, b) mit einer Lehrbefähigung, die den Zugang für das
erste Einstiegsamt der Laufbahngruppe 2 der Fachrichtung Bildung eröffnet,
25,5 Unterrichtsstunden. (3) Abweichend von Absatz 2 beträgt die
Regelstundenzahl 1. für Realschullehrerinnen und Realschullehrer an
Grund- oder Hauptschulen sowie Förderschullehrerinnen und
Förderschullehrer, die an anderen Schulen als Förderschulen
sonderpädagogische Förderung leisten, 26,5 Unterrichtsstunden, 2. für Lehrkräfte, die mit einer
Lehrbefähigung, die den Zugang für das erste Einstiegsamt der
Laufbahngruppe 2 der Fachrichtung Bildung eröffnet, an den in Absatz 2 Nr.
6 genannten Schulen in Fächern unterrichten 24,5 Unterrichtsstunden, a) in Fächern, die Gegenstand der
Prüfungen für die Lehrämter sind, die den Zugang für das
erste Einstiegsamt der Laufbahngruppe 2 der Fachrichtung Bildung eröffnen,
b) in den übigen Fächern 26,5 Unterrichtsstunden, 3. für Lehrkräfte an berufsbildenden Schulen,
die überwiegend an Beruflichen Gymnasien unterrichten und eine
Lehrbefähigung besitzen, die den Zugang für das zweite Einstiegsamt
der Laufbahngruppe 2 der Fachrichtung Bildung eröffnen, 23,5 Unterrichtsstunden, 4. für Lehrkräfte an Seefahrtschulen 23,5 Unterrichtsstunden, 5. für Lehrerinnen und Lehrer für Fachpraxis
27,5 Unterrichtsstunden, 6. für Technische Lehrerinnen und Technische
Lehrer bei einer berufsbildenden Schule 26 Unterrichtsstunden. (4) 1Unterrichtet eine Lehrkraft in mehr als einer Schulform,
so ist für sie die Regelstundenzahl der Schulform maßgebend, in der
sie überwiegend eingesetzt wird. 2Die Regelungen des Satzes 1
sowie der Absätze 2 und 3 gelten für Lehrkräfte an den
Schulzweigen einer Kooperativen Gesamtschule oder einer aus organisatorisch
zusammengefassten Schulformen bestehenden allgemein bildenden Schule
entsprechend. (5) Abweichend von Absatz 2 Nr. 4 richtet
sich die Regelstundenzahl für Lehrkräfte, die überwiegend im gymnasialen
Angebot einer Oberschule unterrichten, nach Absatz 2 Nr. 6 und für Lehrkräfte, die an Oberschulen überwiegend in
Schuljahrgängen im Sinne des § 183 a Abs. 1 Satz 3 NSchG
unterrichten, nach Absatz 2 Nr. 2, 3 oder 7. §
4Unterrichtsverpflichtung (1) 1Die jeweilige Unterrichtsverpflichtung einer
vollzeitbeschäftigten Lehrkraft ergibt sich aus der Regelstundenzahl
abzüglich von Ermäßigungen und Anrechnungen. 2Bei
teilzeitbeschäftigten Lehrkräften ergibt sich die jeweilige
Unterrichtsverpflichtung aus der entsprechend der Teilzeitbeschäftigung
bestimmten Zahl der Unterrichtsstunden abzüglich von
Ermäßigungen und Anrechnungen. (2) 1Aus dienstlichen Gründen kann die jeweilige
Unterrichtsverpflichtung einer Lehrkraft wöchentlich um bis zu vier
Unterrichtsstunden überschritten oder bis zur Hälfte unterschritten
werden. 2Auf Antrag der Lehrkraft kann zugelassen werden, dass die
jeweilige Unterrichtsverpflichtung aus anderen Gründen wöchentlich um
bis zu vier Unterrichtsstunden überschritten oder bis zum Umfang der
Unterrichtsverpflichtung eines Schultages unterschritten wird, wenn dienstliche
Belange nicht entgegenstehen; für die Teilnahme an Tagungen auf Kreisebene
oder Schulungen der Gewerkschaften oder Berufsverbände kann sie
wöchentlich bis zur Hälfte unterschritten werden, wenn dringende
dienstliche Gründe nicht entgegenstehen. 3Die nach den
Sätzen 1 und 2 entstehenden Mehr- oder Minderzeiten sind, soweit ein
Ausgleich nicht innerhalb des Schulhalbjahres erfolgt, in das folgende
Schulhalbjahr zu übernehmen. 4Mehr- oder Minderzeiten sollen am
Ende des Schulhalbjahres 40 Unterrichtsstunden nicht überschreiten. (3) Nimmt eine Lehrkraft an einer mehrtägigen Schulfahrt teil, so
gilt neben dem stundenplanmäßigen Unterricht je Tag eine
Unterrichtsstunde zusätzlich als erteilt. § 5Verpflichtende
Arbeitszeitkonten (1) 1Vollzeitbeschäftigte und
teilzeitbeschäftigte Lehrkräfte haben bis zum Ende des
Schulhalbjahres, in dem sie das 50. Lebensjahr vollenden, längstens
für zehn Schuljahre, über die jeweilige Unterrichtsverpflichtung nach
§ 4 Abs. 1 hinaus wöchentlich zusätzliche Unterrichtsstunden
während folgender Schuljahre zu erteilen: 1. an Grundschulen in den Schuljahren 1998/99 bis 2008/09 1 Unterrichtsstunde, 2. an Hauptschulen a) im Schuljahr 1998/99 1 Unterrichtsstunde, b) in den Schuljahren 1999/2000 bis 2008/09 1,5 Unterrichtsstunden, 3. an Realschulen, Förderschulen und Gesamtschulen a) im Schuljahr 1998/99 1 Unterrichtsstunde, b) in den Schuljahren 1999/2000 bis 2008/09 2 Unterrichtsstunden, an Hauptschulzweigen Kooperativer Gesamtschulen 1,5
Unterrichtsstunden, 4. an Gymnasien, Abendgymnasien und Kollegs a) iim Schuljahr 2000/01 1 Unterrichtsstunde, b) iin den Schuljahren 2001/02 bis 2010/11 2 Unterrichtsstunden, 5. an berufsbildenden Schulen a) iin den Schuljahren 2002/03 bis 2005/06 1 Unterrichtsstunde, b) i in den Schuljahren 2006/07 bis 2012/13 2 Unterrichtsstunden. 2Satz 1 gilt nicht für
schwerbehinderte Lehrkräfte mit einem Grad der Behinderung von wenigstens
50 sowie für Lehrerinnen und Lehrer für Fachpraxis während der
pädagogisch-didaktischen Qualifizierungen in der Probezeit. (2) Die von der jeweiligen Lehrkraft in der Ansparphase nach Absatz 1
Satz 1 zusätzlich erteilten Unterrichtsstunden werden auf einem
Arbeitszeitkonto gutgeschrieben und später in einer Ausgleichsphase
ausgeglichen. (3) 1Die zusätzlich erteilten
Unterrichtsstunden werden in einem der Ansparphase entsprechenden Zeitraum wie
folgt ausgeglichen: an Grundschulen, Hauptschulen, Realschulen, Förderschulen,
Gesamtschulen, Gymnasien, Abendgymnasien und Kollegs vom Beginn des Schuljahres
2012/13 an, an berufsbildenden Schulen vom Beginn des Schuljahres 2013/14 an.
2Für Lehrkräfte, für
die nach der vor dem 1. August 2008 geltenden Regelung ein früherer Beginn
der Ausgleichsphase vorgesehen war, erhöht sich die Zahl der
auszugleichenden Unterrichtsstunden um 10 Prozent. (4) 1Auf Antrag kann die Landesschulbehörde für die
zusätzlich erteilten Unterrichtsstunden eine von Absatz 3 Satz 1
abweichende Dauer oder einen späteren Beginn der Ausgleichsphase oder eine
Ausgleichszahlung bewilligen, wenn dienstliche Gründe nicht
entgegenstehen. 2Die Ausgleichsphase soll sich auf mindestens ein
Schulhalbjahr, bei einem darüber hinausgehenden Zeitraum auf ganze
Schulhalbjahre erstrecken. 3Der Ausgleich kann auch durch eine
vollständige Freistellung von der Unterrichtsverpflichtung bis zur Dauer
von zwei Schuljahren erfolgen. 4Bei Bewilligung eines späteren
Beginns der Ausgleichsphase erhöht sich die Zahl der auszugleichenden
Unterrichtsstunden für Lehrkräfte, die nicht von Absatz 3 Satz 2
erfasst sind, um 10 Prozent. 5Die Höhe der Ausgleichszahlung
richtet sich nach den zu Beginn der Ausgleichsphase geltenden Sätzen der
Mehrarbeitsvergütung für Beamtinnen und Beamte im Schuldienst.
6Lehrkräften mit ermäßigter Arbeitszeit wird
zusätzlich geleistete Arbeit abweichend von Satz 5 eine Ausgleichszahlung
in Höhe der Besoldung gewährt, auf die eine Beamtin oder ein Beamter
mit entsprechend anteilig erhöhter Arbeitszeit im Zeitraum der
zusätzlich geleisteten Arbeit Anspruch gehabt hätte. 7Die
Zahlung erfolgt in vier gleich hohen Teilbeträgen. 8Der erste
Teilbetrag ist nach Beendigung der Ansparphase mit der Besoldung für den
Monat August zu zahlen. 9Die weiteren Teilbeträge sind in
jährlichem Abstand zu zahlen. 10Wird eine Ausgleichszahlung
bewilligt, so entfällt eine Erhöhung nach Absatz 3 Satz 2. (5) Bei Geltendmachung persönlicher Gründe, die darauf
beruhen, dass die Lehrkraft auf die Fortgeltung der vor dem 1. August 2008
geltenden Regelungen vertraut hat, bewilligt die Landesschulbehörde auf
Antrag einen von Absatz 3 Satz 1 abweichenden früheren Beginn der
Ausgleichsphase. (6) Für Lehrkräfte, deren Ausgleichsphase vor dem 1. August
2008 begonnen hat, richtet sich der Ausgleich nach den vor dem 1. August 2008
geltenden Regelungen. § 6Freijahr und
freiwillige Arbeitszeitkonten (1) Für die Bewilligung eines Freijahres sowie eines freiwilligen
Arbeitszeitkontos gilt § 8a der Niedersächsischen Verordnung
über die Arbeitszeit der Beamtinnen und Beamten (Nds.ArbZVO) entsprechend,
soweit in den Absätzen 2 und 3 keine abweichenden Regelungen getroffen
werden. (2) 1Auf Antrag kann die Landesschulbehörde einer
Lehrkraft bewilligen, über die Unterrichtsverpflichtung nach § 4 Abs.
1 und § 5 Abs. 1 hinaus für mindestens ein Schuljahr und
längstens zwölf Schuljahre wöchentlich mindestens eine weitere
zusätzliche Unterrichtsstunde zu erteilen. 2Der Zeitraum
für die Erteilung zusätzlicher Unterrichtsstunden nach Satz 1 und der
Zeitraum, in dem die Lehrkraft zusätzliche Unterrichtsstunden nach §
5 Abs. 1 erteilt, dürfen insgesamt zwölf Schuljahre nicht
überschreiten. 3Die zusätzliche Unterrichtserteilung darf
nicht mehr als drei Unterrichtsstunden über die Regelstundenzahl
hinausgehen und den Höchstumfang von 29, bei einer Lehrerin oder einem
Lehrer für Fachpraxis von 29,5 wöchentlich zu erteilenden
Unterrichtsstunden nicht überschreiten. 4§ 5 Abs. 2 gilt
entsprechend. (3) 1Beginn und Dauer der Ausgleichsphase für nach
Absatz 2 erteilte Unterrichtsstunden werden von der Landesschulbehörde auf
Antrag festgelegt. 2Hat eine Lehrkraft während der gesamten
Dauer der Ansparphase nach § 5 Abs. 1 Satz 1 wöchentlich mindestens
eine weitere zusätzliche Unterrichtsstunde erteilt, so hat die
Landesschulbehörde auf Antrag für alle zusätzlich erteilten
Unterrichtsstunden eine von § 5 Abs. 3 Satz 1 abweichende Dauer oder einen
späteren Beginn der Ausgleichsphase zu bewilligen. 3§ 5
Abs. 4 Sätze 2 und 3 gilt entsprechend. § 6 a
Arbeitszeitkonten für bestimmte Lehrkräfte (1) 1Für Lehrkräfte, die
im Schuljahr 2014/2015 vollzeitbeschäftigt waren und im Zeitraum der
Vollzeitbeschäftigung an einem Gymnasium, einem Abendgymnasium, einem Kolleg oder einer
Seefahrtsschule, an einer Oberschule überwiegend im gymnasialen Angebot oder
an einer Kooperativen Gesamtschule überwiegend im gymnasialen
Zweig unterrichtet haben, werden die
Unterrichtstunden, die sie im Schuljahr 2014/2015 über die
Unterrichtsverpflichtung nach § 4 Abs. 1 Satz 1 hinaus erteilt haben, auf
einem Arbeitszeitkonto gutgeschrieben. 2Satz 1 gilt entsprechend
für Lehrkräfte an berufsbildendenden Schulen, die im Schuljahr
2014/2015 vollzeitbeschäftigt waren und die Voraussetzungen nach § 3
Abs. 3 Nr. 3 erfüllt haben. (2) 1Für das Schuljahr 2015/2016 kann die
Landesschulbehörde auf Antrag einer vollzeitbeschäftigten Lehrkraft,
die im Schuljahr 2015/2016 entsprechend Absatz 1 Satz 1 unterrichtet, und einer
vollzeitbeschäftigten Lehrkraft nach § 3 Abs. 3 Nr. 3 bewilligen,
über die Unterrichtsverpflichtung nach § 4 Abs. 1 Satz 1 hinaus
wöchentlich eine zusätzliche Unterrichtsstunde zu erteilen.
2Diese zusätzlich erteilten Unterrichtsstunden werden auf dem
Arbeitszeitkonto nach Absatz 1 gutgeschrieben. 3Satz 1 gilt nicht
für Lehrkräfte, die zum 1. Februar 2016 in den Ruhestand treten, und
nicht für Lehrkräfte, denen nach § 6 Abs. 2 bereits eine
zusätzliche Unterrichtserteilung in Höhe von drei Unterrichtsstunden
über die Regelstundenzahl hinaus bewilligt worden ist. (3) Die nach den Absätzen 1 und 2 gutgeschriebenen
Unterrichtsstunden werden auf Antrag der Lehrkraft auf ein Arbeitszeitskonto
nach § 5 oder 6 übertragen. (4) 1Beginn und Dauer der Ausgleichsphase für die nach
den Absätzen 1 und 2 gutgeschriebenen Unterrichtsstunden werden von der
Landesschulbehörde auf Antrag der Lehrkraft festgelegt. 2Der
Beginn der Ausgleichsphase kann frühestens für das Schuljahr
2016/2017 beantragt werden. 3Im Schuljahr 2016/2017 kann
höchstens eine Unterrichtsstunde wöchentlich und ab dem Schuljahr
2017/2018 können je Schuljahr bis zu zwei Unterrichtstunden
wöchentlich ausgeglichen werden. 4Lehrkräfte, die im Jahr
2016 in den Ruhestand treten, können beantragen, dass die Ausgleichsphase
abweichend von Satz 2 im Schuljahr 2015/2016 beginnt. (5) 1Auf Antrag der Lehrkraft sind die nach den Absätzen
1 und 2 gutgeschriebenen Unterrichtsstunden durch eine Ausgleichszahlung
auszugleichen. 2§ 5 Abs. 4 Satz 5 gilt entsprechend.
3Der Antrag ist bis zum 31. Januar 2016 bei der
Landesschulbehörde zu stellen. 4Die Ausgleichszahlung kann nur
für die gesamten nach den Absätzen 1 und 2 gutgeschriebenen
Unterrichtsstunden beantragt werden. 5Auf Antrag der Lehrkraft kann die Zahlung
auf zwei Termine in aufeinanderfolgenden Jahren aufgeteilt werden. §
7Veränderungen in der Anspar- oder Ausgleichsphase der
Arbeitszeitkonten und der Freijahrsregelung Wird während eines Arbeitszeitkontos nach den §§ 5 bis 6
a oder einer Arbeitszeitverteilung in der Form der Freijahrsregelung die
Erteilung ausgleichspflichtiger Unterrichtsstunden oder der zeitliche Ausgleich
angesparter Unterrichtsstunden vorübergehend oder dauerhaft
unmöglich, so gilt § 8b Abs. 2 bis 5 Nds.ArbZVO entsprechend. §
8Altersermäßigung (1) 1Die Unterrichtsverpflichtung der Lehrkräfte wird
vom Beginn des Schulhalbjahres an, das auf die Vollendung des 60. Lebensjahres
folgt, um eine Unterrichtsstunde ermäßigt. 2Die
Unterrichtsverpflichtung der schwerbehinderten Lehrkräfte mit einem Grad
der Behinderung von wenigstens 50 wird abweichend von Satz 1 vom Beginn des
Schulhalbjahres an, das auf die Vollendung des 55. Lebensjahres folgt, um eine
Unterrichtsstunde ermäßigt und um eine weitere Unterrichtsstunde vom
Beginn des Schulhalbjahres an, das auf die Vollendung des 63. Lebensjahres
folgt. (2) Lehrkräfte, deren Unterrichtsverpflichtung durch
Teilzeitbeschäftigung oder wegen begrenzter Dienstfähigkeit (§
27 des Beamtenstatusgesetzes) um mehr als zwei Unterrichtsstunden herabgesetzt
ist, erhalten die Altersermäßigung zur Hälfte. (3) Lehrkräfte, die aufgrund von Anrechnungen weniger als die
Hälfte der Regelstundenzahl erteilen, erhalten keine
Altersermäßigung. § 9Altersteilzeit
(1) Altersteilzeit nach § 63 NBG kann Lehrkräften nach
Vollendung des 55. Lebensjahres zum 1. Februar oder zum 1. August,
frühestens zum 1. August 2015, bewilligt werden. (2) 1Altersteilzeit im Teilzeitmodell kann auf Antrag auch
mit einer im Laufe des Bewilligungszeitraums sinkenden Arbeitszeit nach
Maßgabe der Sätze 2 bis 6 bewilligt werden. 2Die
Altersteilzeit gliedert sich in zwei gleich lange Abschnitte. 3In
dem ersten Abschnitt beträgt die Arbeitszeit höchstens 80 Prozent und
im zweiten Abschnitt mindestens 40 Prozent der nach § 63 Abs. 1 Satz 2 NBG
für den Umfang der Altersteilzeit maßgeblichen Arbeitszeit.
4Abweichend von Satz 2 kann sich die Altersteilzeit auf Antrag in
drei Abschnitte gliedern. 5In diesem Fall beträgt die
Arbeitszeit im ersten Abschnitt höchstens 80 Prozent, im zweiten Abschnitt
60 Prozent und im dritten Abschnitt mindestens 40 Prozent der nach § 63
Abs. 1 Satz 2 NBG für den Umfang der Altersteilzeit maßgeblichen
Arbeitszeit; der erste und der dritte Abschnitt müssen gleich lang sein.
6Die durchschnittliche Arbeitszeit muss in jedem Fall dem in §
63 Abs. 1 Satz 2 NBG festgelegten Umfang entsprechen. (3) Altersteilzeit im Blockmodell kann für eine Laufzeit von 5, 10,
15 oder 20 Schulhalbjahren bewilligt werden. (4) Während der Altersteilzeit erhalten Lehrkräfte keine
Altersermäßigung. §
10Ermäßigung für schwerbehinderte Lehrkräfte (1) 1Schwerbehinderte Lehrkräfte mit einem Grad der
Behinderung von wenigstens 70 erhalten eine Ermäßigung von drei
Unterrichtsstunden. 2Auf Antrag kann die Landesschulbehörde in
besonderen Fällen eine weitere Ermäßigung gewähren. (2) Bei einem Grad der Behinderung von wenigstens 50 erhalten
Lehrkräfte eine Ermäßigung von zwei Unterrichtsstunden. (3) Lehrkräfte, deren Unterrichtsverpflichtung durch
Teilzeitbeschäftigung um mehr Unterrichtsstunden herabgesetzt ist, als
ihnen Ermäßigungsstunden nach Absatz 1 oder 2 zustehen, erhalten die
Schwerbehindertenermäßigung zur Hälfte. (4) Lehrkräfte, die sowohl die Voraussetzungen für die
Schwerbehindertenermäßigung als auch für die
Altersermäßigung erfüllen, erhalten diese
Ermäßigungen jeweils zur Hälfte, wenn ihre
Unterrichtsverpflichtung durch Teilzeitbeschäftigung um mehr
Unterrichtsstunden herabgesetzt ist, als ihnen insgesamt
Ermäßigungsstunden nach Absatz 1 oder 2 sowie nach § 8 Abs. 1
zustehen. (5) Für Lehrkräfte in Altersteilzeit in Form des Blockmodells
ist bei Anwendung des Absatzes 3 die Unterrichtsverpflichtung maßgebend,
die in der Arbeitsphase zu erfüllen ist. (6) Die Absätze 3 und 4 gelten für Lehrkräfte mit
begrenzter Dienstfähigkeit entsprechend. §
11Ermäßigung wegen vorübergehend herabgeminderter
Dienstfähigkeit Die Landesschulbehörde kann die Unterrichtsverpflichtung bei
vorübergehend herabgeminderter Dienstfähigkeit einer Lehrkraft auf
der Grundlage eines ärztlichen Gutachtens befristet ermäßigen;
§ 45 NBG ist entsprechend anzuwenden. § 12Anrechnungen
für besondere Funktionen, Leitungsaufgaben und Aufgaben im Rahmen der
Eigenverantwortlichkeit der Schule (1) Lehrkräfte, die die in der
1 genannten Funktionen wahrnehmen, erhalten Anrechnungsstunden nach der
Anlage 1. (2) 1Lehrkräfte an berufsbildenden Schulen, die
schulfachliche Koordinierungsaufgaben wahrnehmen, erhalten Anrechnungsstunden
in dem für die Wahrnehmung dieser Aufgaben erforderlichen Umfang.
2Die Anzahl der Stunden, die der jeweiligen Schule hierfür zur
Verfügung gestellt werden, bemisst sich nach der Zahl der für
Koordinierungsaufgaben zugewiesenen Stellen; je Stelle werden sieben Stunden
zur Verfügung gestellt. (3) Vertritt eine Lehrkraft die Schulleiterin oder den Schulleiter
ununterbrochen länger als vier Wochen, so bestimmt sich ihre
Unterrichtsverpflichtung ab der fünften Woche nach der
2. (4) Lehrkräften, denen Leitungsaufgaben übertragen werden
(§ 23 Abs. 3 Satz 3, auch in Verbindung mit § 28 Satz 2 Halbsatz 2,
und Abs. 4), sind Anrechnungsstunden in dem für die Wahrnehmung dieser
Aufgaben erforderlichen Umfang zu gewähren. (5) 1Für die Wahrnehmung von Aufgaben im Rahmen der
Eigenverantwortlichkeit der Schule können Lehrkräften
Anrechnungsstunden gewährt werden. 2Die Anzahl der Stunden, die
der jeweiligen Schule hierfür zur Verfügung gestellt werden, bestimmt
13Übertragung von Anrechnungsstunden innerhalb einer kollegialen
Schulleitung Die sich für ein Mitglied einer kollegialen Schulleitung aus der
Anlage 1 ergebenden Anrechnungsstunden können entsprechend dem Umfang der
Wahrnehmung der Aufgaben mit dessen Zustimmung anderen Mitgliedern der
kollegialen Schulleitung übertragen werden. § 14Anrechnungen
für besondere Belastungen (1) 1Lehrkräften können Anrechnungsstunden für
besondere Belastungen gewährt werden. 2Die Anzahl der Stunden,
die der jeweiligen Schule hierfür zur Verfügung gestellt werden,
bemisst sich nach der Anzahl der Klassen, multipliziert mit dem aus der
4 ersichtlichen Faktor. 3Für die Qualifikationsphase der
gymnasialen Oberstufe, des Beruflichen Gymnasiums, des Abendgymnasiums und des
Kollegs tritt an die Stelle der Anzahl der Klassen die Zahl, die sich aus der
Teilung der Schülerzahl durch die vom Kultusministerium festgesetzte
Schülerhöchstzahl ergibt. 4Eine Klasse mit
Teilzeitunterricht zählt als 0,4 Klassen. (2) 1Die Anzahl der Stunden, die einer Schule nach Absatz 1
Sätze 2 bis 4 zur Verfügung gestellt werden, verringert sich je
Schulassistentin oder Schulassistent um ein Viertel der Regelstundenzahl einer
Lehrkraft. 2Bei den Kooperativen Gesamtschulen und bei den aus
organisatorisch zusammengefassten Schulformen bestehenden allgemein bildenden
Schulen ist dabei von einer Regelstundenzahl von 26,5 auszugehen. (3) Lehrkräften an Schulen in der Trägerschaft des Landes
können wegen der besonderen Aufgaben dieser Schulen weitere
Anrechnungsstunden gewährt werden. § 15Anrechnungen
für Ausbildungs-, Fortbildungs- und Beratungsaufgaben Lehrkräften, die mit Aufgaben in der Lehrerausbildung,
Lehrerfortbildung oder mit Beratungsfunktionen betraut sind, werden
Anrechnungsstunden in dem für die Wahrnehmung dieser Aufgaben
erforderlichen Umfang gewährt. § 16Anrechnungen
für Sonderaufgaben Nimmt eine Lehrkraft Sonderaufgaben wahr, wie die Mitwirkung an einem
Schulversuch, Modellversuch oder Projekt, die Erarbeitung von Lehrplänen
oder die Mitarbeit bei zentralen Abschlussprüfungen, so kann das
Kultusministerium für die Dauer der Aufgabenwahrnehmung Anrechnungsstunden
gewähren. §
17Höchstmaß von Anrechnungen und Ermäßigungen (1) 1Die jeweilige Unterrichtsverpflichtung einer Lehrkraft
darf durch Anrechnungen und Ermäßigungen nicht auf weniger als ein
Viertel der Regelstundenzahl gemindert werden. 2Mit Zustimmung des
Kultusministeriums kann die Mindestunterrichtsverpflichtung nach Satz 1
für eine Lehrkraft, die mit Aufgaben in der Lehrerausbildung betraut ist,
vorübergehend gemindert werden. (2) Für teilzeitbeschäftigte und begrenzt dienstfähige
Lehrkräfte entfällt die Mindestunterrichtsverpflichtung nach Absatz 1
Satz 1. § 18Freistellungen
für Lehrkräfte Lehrkräfte, die nach der Niedersächsischen Verordnung
über die Laufbahn der Laufbahngruppe 2 der Fachrichtung Bildung
qualifiziert werden oder an anderen Qualifizierungsmaßnahmen teilnehmen,
können in dem erforderlichen Umfang von der Unterrichtsverpflichtung
freigestellt werden. § 19Berechnung bei
Bruchteilen 1Ergeben sich bei den Berechnungen Bruchteile von
Unterrichtsstunden, so sind diese bei einem Wert von unter 0,5 abzurunden, bei
einem Wert von mehr als 0,5 aufzurunden. 2Ergibt sich eine halbe
Unterrichtsstunde, so findet weder eine Auf- noch eine Abrundung statt;
abweichend hiervon ist in den Fällen des § 10 Abs. 3 und 4 eine halbe
Ermäßigungsstunde aufzurunden. 3Abweichend von Satz 1 ist
im Rahmen der Anwendung des § 9 Abs. 2 bei der Ermittlung und Festlegung
der Unterrichtsverpflichtung ein Bruchteil von unter 0,5 auf eine halbe
Unterrichtsstunde aufzurunden. §
20Arbeitszeitmodelle Zur Erprobung von Arbeitszeitmodellen kann das Kultusministerium von den
Bestimmungen dieser Verordnung zeitlich begrenzte Ausnahmen zulassen. Zweiter Abschnitt Arbeitszeit der Schulleiterinnen und
Schulleiter § 21Geltungsbereich Die Vorschriften dieses Abschnitts gelten für die Schulleiterinnen
und Schulleiter im Beamtenverhältnis an öffentlichen Schulen im Sinne
des Niedersächsischen Schulgesetzes. § 22Arbeitszeit
(1) 1Die regelmäßige Arbeitszeit beträgt im
Durchschnitt wöchentlich 40 Stunden. 2Sie vermindert sich
für gesetzlich anerkannte Wochenfeiertage um die darauf entfallende Zeit.
3Für Teilzeitbeschäftigte verringert sich die
regelmäßige Arbeitszeit entsprechend der bewilligten
Arbeitszeitermäßigung. (2) 1Arbeitstage sind die Schultage sowie die Ferientage, die
die Zahl der Urlaubstage zuzüglich eines freien Tages im Kalenderjahr
übersteigen. 2Soweit die Schulleiterinnen und Schulleiter nicht
Leitungsaufgaben, Unterrichtsverpflichtungen oder andere Verpflichtungen zu
bestimmten Zeiten wahrzunehmen haben, sind sie in der Erfüllung ihrer
Aufgaben zeitlich nicht gebunden. § 23Leitungszeit,
Unterrichtsverpflichtung (1) Die Zeit für die Erfüllung der Aufgaben nach § 43
NSchG (Leitungszeit) ergibt sich für jede Schule aus der
regelmäßigen Arbeitszeit abzüglich der Zeit für die
Erfüllung der Unterrichtsverpflichtung nach der
2. (2) Für teilzeitbeschäftigte Schulleiterinnen und Schulleiter
wirkt sich die Arbeitszeitermäßigung nur auf die
Unterrichtsverpflichtung aus; die Leitungszeit bleibt unverändert. (3) 1Vollzeitbeschäftigte Schulleiterinnen und
Schulleiter haben eine Mindestunterrichtsverpflichtung von zwei
Unterrichtsstunden. 2Ergibt sich aus der Anlage 2 eine geringere
Unterrichtsverpflichtung als die Mindestunterrichtsverpflichtung, so hat die
Schulleiterin oder der Schulleiter dennoch eine Unterrichtsverpflichtung von
zwei Unterrichtsstunden. 3Überträgt die Schulleiterin oder
der Schulleiter wegen der nach Satz 2 bestehenden höheren
Unterrichtsverpflichtung zu ihrer oder seiner Entlastung Leitungsaufgaben auf
andere Lehrkräfte, so sind den Lehrkräften Anrechnungsstunden zu
gewähren (§ 12 Abs. 4). (4) Überträgt die Schulleiterin oder der Schulleiter
Leitungsaufgaben auf andere Lehrkräfte, ohne dass ein Fall des Absatzes 3
Satz 3 vorliegt, so erhöht sich ihre oder seine Unterrichtsverpflichtung
um die Zahl der Unterrichtsstunden, die den Lehrkräften als
Anrechnungsstunden nach § 12 Abs. 4 gewährt werden. (5) In dem Umfang, in dem Anrechnungsstunden, die nach § 12 Abs. 5
gewährt werden können, nicht gewährt werden, vermindert sich die
Unterrichtsverpflichtung der Schulleiterin oder des Schulleiters; Absatz 3
Sätze 2 und 3 ist entsprechend anzuwenden. (6) § 4 Abs. 2 und 3 sowie § 14 Abs. 3 sind entsprechend
anzuwenden. §
24Arbeitszeitkonten, Freijahr 1Die §§ 5 bis 7 sind entsprechend anzuwenden.
2§ 6 a ist auch für teilzeitbeschäftigte
Schulleiterinnen und Schulleiter entsprechend anzuwenden, jedoch mit der
Maßgabe, dass für die Höhe der Ausgleichszahlung nach § 6
a Abs. 5 der § 5 Abs. 4 Satz 6 entsprechend gilt. §
25Ermäßigung der Unterrichtsverpflichtung aus Altersgründen
(1) Beträgt die Unterrichtsverpflichtung der Schulleiterin oder des
Schulleiters mindestens die Hälfte der Regelstundenzahl für
Lehrkräfte an der jeweiligen Schulform (§ 3), so wird die
Unterrichtsverpflichtung entsprechend § 8 Abs. 1 ermäßigt. (2) Schulleiterinnen und Schulleiter, deren Arbeitszeit durch
27 des Beamtenstatusgesetzes) um mehr als zwei Stunden herabgesetzt ist,
erhalten die Altersermäßigung zur Hälfte. § 25
aAltersteilzeit 1Altersteilzeit nach § 63 NBG kann Schulleiterinnen und
Schulleitern im Blockmodell nach Vollendung des 55. Lebensjahres zum 1. Februar
oder zum 1. August, frühestens zum 1. August 2015, für eine Laufzeit
von 5, 10, 15 oder 20 Schulhalbjahren bewilligt werden.
2Während der Altersteilzeit erhalten Schulleiterinnen und
Schulleiter keine Altersermäßigung. §
26Ermäßigung der Unterrichtsverpflichtung für
schwerbehinderte Schulleiterinnen und Schulleiter (1) 1Beträgt die
Unterrichtsverpflichtung einer schwerbehinderten Schulleiterin oder eines
schwerbehinderten Schulleiters mindestens die Hälfte der Regelstundenzahl
für Lehrkräfte an der jeweiligen Schulform (§ 3), so wird die
Unterrichtsverpflichtung wie folgt ermäßigt: bei einem Grad der Behinderung von wenigstens 50 um zwei
Unterrichtsstunden und bei einem Grad der Behinderung von wenigstens 70 um drei
Unterrichtsstunden. 2Auf Antrag kann die
Landesschulbehörde bei einem Grad der Behinderung von wenigstens 70 in
besonderen Fällen eine weitere Ermäßigung gewähren. (2) Schulleiterinnen und Schulleiter, deren Arbeitszeit durch
Teilzeitbeschäftigung oder wegen begrenzter Dienstfähigkeit um mehr
als drei Stunden herabgesetzt ist, erhalten die
Schwerbehindertenermäßigung zur Hälfte. (3) Schulleiterinnen und Schulleiter, die sowohl die Voraussetzungen
für die Schwerbehindertenermäßigung als auch für die
Ermäßigungen jeweils zur Hälfte, wenn ihre Arbeitszeit durch
als fünf Stunden herabgesetzt ist. §
27Ermäßigung der Arbeitszeit bei vorübergehend
herabgeminderter Dienstfähigkeit 1Die Landesschulbehörde kann die
Unterrichtsverpflichtung bei vorübergehend herabgeminderter
Dienstfähigkeit einer Schulleiterin oder eines Schulleiters auf der
Grundlage eines ärztlichen Gutachtens befristet ermäßigen;
§ 45 NBG ist entsprechend anzuwenden. 2Die
Arbeitszeitermäßigung wirkt sich nur auf die
Unterrichtsverpflichtung aus; die Landesschulbehörde kann eine abweichende
Regelung treffen. §
28Ermäßigung der Unterrichtsverpflichtung bei Wahrnehmung von
Sonderaufgaben 1Nimmt eine Schulleiterin oder ein Schulleiter Sonderaufgaben
wahr, wie die Mitwirkung an einem Schulversuch, Modellversuch oder Projekt, die
Erarbeitung von Lehrplänen oder die Mitarbeit bei zentralen
Abschlussprüfungen, so kann das Kultusministerium die
Unterrichtsverpflichtung für die Dauer der Aufgabenwahrnehmung
ermäßigen. 2Wird durch die Ermäßigung die
Mindestunterrichtsverpflichtung unterschritten, so hat die Schulleiterin oder
der Schulleiter dennoch eine Unterrichtsverpflichtung von zwei
Unterrichtsstunden; § 23 Abs. 3 Satz 3 gilt entsprechend. § 29Berechnung bei
Bruchteilen 1Ergeben sich bei den Berechnungen Bruchteile, so sind diese
bei einem Wert von unter 0,5 abzurunden, bei einem Wert von mehr als 0,5
aufzurunden. 2Ergibt sich eine halbe Stunde, so findet weder eine
Auf- noch eine Abrundung statt. Dritter Abschnitt Schlussvorschrift § 30Inkrafttreten (1) Diese Verordnung tritt am 1. August 2012 in Kraft. (2) Gleichzeitig tritt die Verordnung über die Arbeitszeit der
Lehrkräfte an öffentlichen Schulen in der Fassung vom 2. August 2004
(Nds.GVBl. S.302), zuletzt geändert durch Verordnung vom 19. Dezember 2011
(Nds.GVBl. S.500), außer Kraft. ___________Hannover, den 14. Mai 2012
§ 12 Abs. 1) Anrechnungen
für Lehrkräfte mit besonderen Funktionen Schulform Funktionen Anrechnungs-stunden 1 2 3 Berufsbildende Schulen ständige Vertreterin oder ständiger
Vertreter an einer Schule mit - bis zu 35 Klassen 8 - 36 bis 80 Klassen 9 - 81 bis 99 Klassen 10 -100 oder mehr Klassen1)2)
11 ständige Vertreterin oder ständiger
Vertreter und Lehrkraft, die schulfachliche Koordinierungsaufgaben wahrnimmt,
an einer Schule, die an mindestens zwei Standorten mit jeweils 20 oder mehr
Klassen1)2) geführt wird, insgesamt 2 Gymnasien, Abendgymnasien
und Kollegs ständige Vertreterin oder ständiger
Vertreter an einer Schule mit - bis zu 18 Klassen 5 - 19 bis 24 Klassen 6 - 25 bis 30 Klassen 7 - 31 bis 36 Klassen 8 - 37 bis 41 Klassen 9 - 42 bis 48 Klassen 10 - 49 oder mehr Klassen1) 11 Lehrkraft, die ein Amt für schulfachliche
Koordinierungsaufgaben wahrnimmt 5 Grundschulen, Hauptschulen,
Realschulen und Förderschulen ständige Vertreterin oder ständiger
Vertreter (Konrektorin oder Konrektor, Realschulkonrektorin oder
Realschulkonrektor, Förderschulkonrektorin oder Förderschulkonrektor)
an einer Schule mit - bis zu 11 Klassen 4 - 12 bis 19 Klassen 5 - 20 bis 35 Klassen 6 - 36 oder mehr Klassen 7 weitere Vertreterin oder weiterer Vertreter (Zweite
Konrektorin oder Zweiter Konrektor, Zweite Realschulkonrektorin oder Zweiter
Realschulkonrektor, Zweite Förderschulkonrektorin oder Zweiter
Förderschulkonrektor) 3 Lehrkräfte, die eine Fachkonferenz an einer
Hauptschule, Realschule oder Haupt- und Realschule leiten, die mindestens
zweizügig geführt wird, insgesamt 6 Abteilungsleiterin oder Abteilungsleiter an einer
Schule für Gehörlose und Schwerhörige in einem
Landesbildungszentrum für Hörgeschädigte oder an einer Schule
für Blinde im Landesbildungszentrum für Blinde 2 Oberschulen ständige Vertreterin oder ständiger
Vertreter an einer Schule mit - bis zu 18 Klassen 5 - 19 bis 25 Klassen 6 - 26 bis 32 Klassen 7 - 33 oder mehr Klassen 8 weitere Vertreterin oder weiterer Vertreter (Zweite
Oberschulkonrektorin oder Zweiter Oberschulkonrektor) 5 didaktische Leiterin oder didaktischer Leiter an
einer Schule mit - bis zu 18 Klassen 4 - 19 bis 25 Klassen 5 - 26 bis 32 Klassen 6 - 33 oder mehr Klassen 7 Leiterin oder Leiter des Sekundarbereichs II 5 Lehrkräfte, die eine Fachkonferenz leiten,
insgesamt 6 Gesamtschulen ständige Vertreterin oder ständiger
Vertreter an einer Schule mit - bis zu 23 Klassen 8 - 24 bis 31 Klassen 9 - 32 bis 55 Klassen 10 - 56 oder mehr Klassen1) 11 didaktische Leiterin oder didaktischer Leiter an
einer Schule mit - bis zu 23 Klassen 8 - 24 bis 31 Klassen 9 - 32 oder mehr Klassen1) 10 Leiterin oder Leiter des Hauptschul-, Realschul- oder
Gymnasialzweigs mit jeweils bis zu 11 Klassen 4 12 bis 19 Klassen 6 20 oder mehr Klassen1) 8 Leiterin oder Leiter des Primarbereichs mit bis zu 16 Klassen 6 17 oder mehr Klassen 8 ständige Vertreterin oder ständiger
Vertreter der Leiterin oder des Leiters des Primarbereichs 4 Leiterin oder Leiter des Sekundarbereichs I 6 des Sekundarbereichs II 5 Lehrkraft, die ein Amt für schulfachliche
Koordinierungsaufgaben wahrnimmt 5 Jahrgangsleiterin oder Jahrgangsleiter 3 Fachbereichsleiterin oder Fachbereichsleiter an einer
Schule mit - bis zu 7 ) stimmberechtigten
Lehrkräften in der Fachbereichskonferenz 1 - 8 bis 20 ) 2 - 21 oder mehr ) 3 _________________________ 1) Für die Qualifikationsphase der
Schülerhöchstzahl ergibt. 2) Eine Klasse mit Teilzeitunterricht zählt
als 0,4 Klassen. Ergibt sich in der Summe eine Dezimalstelle, so bleibt diese
unberücksichtigt. Anlage 2 (zu
§ 12 Abs. 3 und
§ 23 Abs. 1) Unterrichtsverpflichtung
der Schulleiterinnen und Schulleiter 1.
Grundschule1) Lehrkräftesollstunden2) Unterrichtsverpflichtung in Unterrichtsstunden3) bis unter 160 20,04) 160 bis unter 175 19,55) 175 bis unter 190 19,0 190 bis unter 205 18,5 205 bis unter 220 18,0 220 bis unter 235 17,5 235 bis unter 250 17,0 250 bis unter 265 16,5 265 bis unter 280 16,0 280 bis unter 295 15,5 295 bis unter 310 15,0 310 bis unter 325 14,5 325 bis unter 340 14,0 340 bis unter 355 13,5 355 bis unter 370 13,0 370 bis unter 385 12,5 385 bis unter 400 12,0 400 bis unter 415 11,5 415 bis unter 515 11,0 515 bis unter 615 10,5 615 bis unter 715 10,0 715 bis unter 815 9,5 815 bis unter 915 9,0 915 bis unter 1 015 8,5 1 015 bis unter 1 115 8,0 1 115 bis unter 1 215 7,5 1 215 bis unter 1 315 7,0 1 315 bis unter 1 415 6,5 1 415 bis unter 1 515 6,0 1 515 bis unter 1 615 5,5 1 615 bis unter 1 715 5,0 1 715 bis unter 1 815 4,5 1 815 bis unter 1 915 4,0 1 915 bis unter 2 015 3,5 2 015 bis unter 2 115 3,0 2 115 bis unter 2 215 2,5 2 215 bis unter 2 315 2,0 2 315 bis unter 2 415 1,5 2 415 bis unter 2 515 1,0 2 515 bis unter 2 615 0,5 ab 2
615 0,0 ____________________ 1) Für Schulleiterinnen und Schulleiter einer aus
organisatorisch zusammengefassten Schulformen bestehenden Schule richtet sich
die Unterrichtsverpflichtung nach dieser Tabelle, wenn sie überwiegend an
der Grundschule Unterricht erteilen. Für die Ermittlung der
maßgeblichen Lehrkräftesollstunden sind die auf die Schulform
Grundschule und auf die Schulform Förderschule bezogenen
Lehrkräftesollstunden mit dem Faktor 1,0 und die auf die übrigen
Schulformen bezogenen Lehrkräftesollstunden mit dem Faktor 0,67 zu
berücksichtigen. Die sich ergebende Unterrichtsverpflichtung vermindert
sich um drei Unterrichtsstunden. 2) Lehrkräftesollstunden sind die der Schule
zugewiesenen Lehrerstunden und die zugewiesenen Stunden für den
Zusatzbedarf (Runderlass des Kultusministeriums vom 7. Juli 2011, SVBl. S.268).
3) Steht einer Schule mit mindestens 100
Lehrkräftesollstunden ein Amt der ständigen Vertreterin oder des
ständigen Vertreters nicht zur Verfügung, so vermindert sich die
Unterrichtsverpflichtung um eine Stunde. 4) Die Unterrichtsverpflichtung vermindert sich an
Ganztagsschulen um eine Stunde. 5) Die Unterrichtsverpflichtung vermindert sich an
Ganztagsschulen um 0,5 Stunden. 2.
Hauptschule1) Lehrkräftesollstunden2) Unterrichtsverpflichtung in Unterrichtsstunden3) bis unter 180 19,54) 180 bis unter 200 19,05) 200 bis unter 220 18,5 220 bis unter 240 18,0 240 bis unter 260 17,5 260 bis unter 280 17,0 280 bis unter 300 16,5 300 bis unter 320 16,0 320 bis unter 340 15,5 340 bis unter 360 15,0 360 bis unter 380 14,5 380 bis unter 400 14,0 400 bis unter 420 13,5 420 bis unter 440 13,0 440 bis unter 460 12,5 460 bis unter 480 12,0 480 bis unter 500 11,5 500 bis unter 520 11,0 520 bis unter 670 10,5 670 bis unter 820 10,0 820 bis unter 970 9,5 970 bis unter 1 120 9,0 1 120 bis unter 1 270 8,5 1 270 bis unter 1 420 8,0 1 420 bis unter 1 570 7,5 1 570 bis unter 1 720 7,0 1 720 bis unter 1 870 6,5 1 870 bis unter 2 020 6,0 2 020 bis unter 2 170 5,5 2 170 bis unter 2 320 5,0 2 320 bis unter 2 470 4,5 2 470 bis unter 2 620 4,0 2 620 bis unter 2 770 3,5 2 770 bis unter 2 920 3,0 2 920 bis unter 3 070 2,5 3 070 bis unter 3 220 2,0 3 220 bis unter 3 370 1,5 3 370 bis unter 3 520 1,0 3 520 bis unter 3 670 0,5 ab 3
670 0,0 ____________________ 1) Für Schulleiterinnen und Schulleiter einer
Kooperativen Gesamtschule oder einer aus organisatorisch zusammengefassten
Schulformen bestehenden Schule richtet sich die Unterrichtsverpflichtung nach
dieser Tabelle, wenn sie überwiegend am Hauptschulzweig oder an der
Hauptschule Unterricht erteilen. Für die Ermittlung der maßgeblichen
Lehrkräftesollstunden sind die auf die Schulform Hauptschule, auf die
Schulform Realschule sowie auf die Schulform Gymnasium bezogenen
Lehrkräftesollstunden mit dem Faktor 1,0 und die auf die Schulform
Lehrkräftesollstunden mit dem Faktor 1,5 zu berücksichtigen. Die sich
ergebende Unterrichtsverpflichtung vermindert sich bei organisatorisch
zusammengefassten Schulen um drei Unterrichtsstunden. 2) Lehrkräftesollstunden sind die der Schule
3) Steht einer Schule mit mindestens 150
Ganztagsschulen um 0,5 Stunden. 3.
Realschule1) Lehrkräftesollstunden2) Unterrichtsverpflichtung in Unterrichtsstunden3) bis unter 180 18,54) 180 bis unter 200 18,05) 200 bis unter 220 17,5 220 bis unter 240 17,0 240 bis unter 260 16,5 260 bis unter 280 16,0 280 bis unter 300 15,5 300 bis unter 320 15,0 320 bis unter 340 14,5 340 bis unter 360 14,0 360 bis unter 380 13,5 380 bis unter 400 13,0 400 bis unter 420 12,5 420 bis unter 440 12,0 440 bis unter 460 11,5 460 bis unter 480 11,0 480 bis unter 500 10,5 500 bis unter 520 10,0 520 bis unter 670 9,5 670 bis unter 820 9,0 820 bis unter 970 8,5 970 bis unter 1 120 8,0 1 120 bis unter 1 270 7,5 1 270 bis unter 1 420 7,0 1 420 bis unter 1 570 6,5 1 570 bis unter 1 720 6,0 1 720 bis unter 1 870 5,5 1 870 bis unter 2 020 5,0 2 020 bis unter 2 170 4,5 2 170 bis unter 2 320 4,0 2 320 bis unter 2 470 3,5 2 470 bis unter 2 620 3,0 2 620 bis unter 2 770 2,5 2 770 bis unter 2 920 2,0 2 920 bis unter 3 070 1,5 3 070 bis unter 3 220 1,0 3 220 bis unter 3 370 0,5 ab 3
370 0,0 ____________________ 1) Für Schulleiterinnen und Schulleiter einer
dieser Tabelle, wenn sie überwiegend am Realschulzweig oder an der
Realschule Unterricht erteilen. Für die Ermittlung der maßgeblichen
Lehrkräftesollstunden sind die auf die Schulform Realschule, auf die
Schulform Hauptschule sowie auf die Schulform Gymnasium bezogenen
Ganztagsschulen um 0,5 Stunden. 4.
Oberschule1) Lehrkräftesollstunden2) Unterrichtsverpflichtung in Unterrichtsstunden3) bis unter 180 17,54) 180 bis unter 200 17,05) 200 bis unter 220 16,5 220 bis unter 240 16,0 240 bis unter 260 15,5 260 bis unter 280 15,0 280 bis unter 300 14,5 300 bis unter 320 14,0 320 bis unter 340 13,5 340 bis unter 360 13,0 360 bis unter 380 12,5 380 bis unter 400 12,0 400 bis unter 420 11,5 420 bis unter 440 11,0 440 bis unter 460 10,5 460 bis unter 480 10,0 480 bis unter 500 9,5 500 bis unter 520 9,0 520 bis unter 670 8,5 670 bis unter 820 8,0 820 bis unter 970 7,5 970 bis unter 1 120 7,0 1 120 bis unter 1 270 6,5 1 270 bis unter 1 420 6,0 1 420 bis unter 1 570 5,5 1 570 bis unter 1 720 5,0 1 720 bis unter 1 870 4,5 1 870 bis unter 2 020 4,0 2 020 bis unter 2 170 3,5 2 170 bis unter 2 320 3,0 2 320 bis unter 2 470 2,5 2 470 bis unter 2 620 2,0 2 620 bis unter 2 700 1,5 2 770 bis unter 2 920 1,0 2 920 bis unter 3 070 0,5 ab 3
070 0,0 ____________________ 1) Für Schulleiterinnen und Schulleiter einer aus
der Oberschule Unterricht erteilen. Für die Ermittlung der
Oberschule bezogenen Lehrkräftesollstunden mit dem Faktor 1,0 und die auf
die Schulform Grundschule bezogenen Lehrkräftesollstunden mit dem Faktor
1,5 zu berücksichtigen. Die sich ergebende Unterrichtsverpflichtung
vermindert sich um drei Unterrichtsstunden. 2) Lehrkräftesollstunden sind die der Schule
Ganztagsschulen um 0,5 Stunden. 5. Gymnasium, Kolleg1) Lehrkräftesollstunden2) Unterrichtsverpflichtung
in Unterrichtsstunden bis unter 240 15,53) 240 bis unter 265
15,04) 265 bis unter 290
14,5 290 bis unter 315
14,0 315 bis unter 340
13,5 340 bis unter 365
13,0 365 bis unter 390
12,5 390 bis unter 415
12,0 415 bis unter 440
11,5 440 bis unter 465
11,0 465 bis unter 490
10,5 490 bis unter 515
10,0 515 bis unter 540
9,5 540 bis unter 565
9,0 565 bis unter 590
8,5 590 bis unter 615
8,0 615 bis unter 640
7,5 640 bis unter 665
7,0 665 bis unter 815
6,5 815 bis unter 965
6,0 965 bis unter 1115
5,5 1115 bis unter 1265
5,0 1265 bis unter 1415
4,5 1415 bis unter 1565
4,0 1565 bis unter 1715
3,5 1715 bis unter 1865
3,0 1865 bis unter 2015
2,5 2015 bis unter 2165
2,0 2165 bis unter 2315
1,5 2315 bis unter 2465
1,0 2465 bis unter 2615
0,5 2615 bis unter 2765
0,0 2765 bis unter 2915
0,5 ab 2915 0,0 1) Für Schulleiterinnen und Schulleiter einer
Kooperativen Gesamtschule richtet sich die Unterrichtsverpflichtung nach dieser
Tabelle, wenn sie überwiegend an dem Gymnasialzweig Unterricht
erteilen. 2) Lehrkräftesollstunden sind die der Schule
3) Die Unterrichtsverpflichtung vermindert sich an
Ganztagsschulen um eine Stunde. 4) Die Unterrichtsverpflichtung vermindert sich an
Ganztagsschulen um 0,5 Stunden. 6. Abendgymnasium Lehrkräftesollstunden1) Unterrichtsverpflichtung
in Unterrichtsstunden bis unter 160 15,5 160 bis unter 180
15,0 180 bis unter 200
14,5 200 bis unter 220
14,0 220 bis unter 240
13,5 240 bis unter 260
13,0 260 bis unter 280
12,5 280 bis unter 300
12,0 300 bis unter 320
11,5 320 bis unter 340
11,0 340 bis unter 360
10.5 360 bis unter 380
10,0 380 bis unter 400
9,5 400 bis unter 420
9,0 420 bis unter 440
8,5 440 bis unter 460
8,0 460 bis unter 480
7,5 480 bis unter 500
7,0 500 bis unter 600
6,5 600 bis unter 700
6,0 700 bis unter 800
5,5 800 bis unter 900
5,0 900 bis unter 1000
4,5 1000 bis unter 1100
4,0 1100 bis unter 1200
3,5 1200 bis unter 1300
3,0 1300 bis unter 1400
2,5 1400 bis unter 1500
2,0 1500 bis unter 1600
1,5 1600 bis unter 1700
1,0 1700 bis unter 1800
0,5 ab 1800 0,0 1) Lehrkräftesollstunden sind die der Schule zugewiesenen
Lehrerstunden und die zugewiesenen Stunden für den Zusatzbedarf
(Runderlass des Kultusministeriums vom 7. Juli 2011, SVBl. 5.268) 7.
Integrierte Gesamtschule1) Lehrkräftesollstunden1) Unterrichtsverpflichtung in Unterrichtsstunden bis unter 240 16,52 240 bis unter 270 16,03 270 bis unter 300 15,5 300 bis unter 330 15,0 330 bis unter 360 14,5 360 bis unter 390 14,0 390 bis unter 420 13,5 420 bis unter 450 13,0 450 bis unter 480 12,5 480 bis unter 510 12,0 510 bis unter 540 11,5 540 bis unter 570 11,0 570 bis unter 600 10,5 600 bis unter 630 10,0 630 bis unter 660 9,5 660 bis unter 690 9,0 690 bis unter 720 8,5 720 bis unter 750 8,0 750 bis unter 900 7,5 900 bis unter 1 050 7,0 1 050 bis unter 1 200 6,5 1 200 bis unter 1 350 6,0 1 350 bis unter 1 500 5,5 1 500 bis unter 1 650 5,0 1 650 bis unter 1 800 4,5 1 800 bis unter 1 950 4,0 1 950 bis unter 2 100 3,5 2 100 bis unter 2 250 3,0 2 250 bis unter 2 400 2,5 2 400 bis unter 2 550 2,0 2 550 bis unter 2 700 1,5 2 700 bis unter 2 850 1,0 2 850 bis unter 3 000 0,5 ab 3
000 0,0 ____________________ 1) An einer Schule, die aus einer organisatorischen Zusammenfassung
einer Grundschule mit einer Integrierten Gesamtschule besteht, richtet sich die
Unterrichtsverpflichtung für Schulleiterinnen und Schulleiter nach dieser
Tabelle, wenn sie überwiegend an der Integrierten Gesamtschule Unterricht
erteilen. Für die Ermittlung der maßgeblichen
Lehrkräftesollstunden sind die auf die Schulform Integrierte Gesamtschule
bezogenen Lehrkräftesollstunden mit dem Faktor 1,0 und die auf die
Schulform Grundschule bezogenen Lehrkräftesollstunden mit dem Faktor 1,5
zu berücksichtigen. Die sich ergebende Unterrichtsverpflichtung vermindert
sich um drei Unterrichtsstunden. 2 Lehrkräftesollstunden sind die der Schule
3 Die Unterrichtsverpflichtung vermindert sich an
Ganztagsschulen um eine Stunde. 4 Die Unterrichtsverpflichtung vermindert sich an
Ganztagsschulen um 0,5 Stunden. 8.
Förderschule1) 2) Lehrkräftesollstunden2) Unterrichtsverpflichtung in Unterrichtsstunden3) bis unter 160 18,54) 160 bis unter 180 18,05) 180 bis unter 200 17,5 200 bis unter 220 17,0 220 bis unter 240 16,5 240 bis unter 260 16,0 260 bis unter 280 15,5 280 bis unter 300 15,0 300 bis unter 320 14,5 320 bis unter 340 14,0 340 bis unter 360 13,5 360 bis unter 380 13,0 380 bis unter 400 12,5 400 bis unter 420 12,0 420 bis unter 440 11,5 440 bis unter 460 11,0 460 bis unter 480 10,5 480 bis unter 500 10,0 500 bis unter 600 9,5 600 bis unter 700 9,0 700 bis unter 800 8,5 800 bis unter 900 8,0 900 bis unter 1 000 7,5 1 000 bis unter 1 100 7,0 1 100 bis unter 1 200 6,5 1 200 bis unter 1 300 6,0 1 300 bis unter 1 400 5,5 1 400 bis unter 1 500 5,0 1 500 bis unter 1 600 4,5 1 600 bis unter 1 700 4,0 1 700 bis unter 1 800 3,5 1 800 bis unter 1 900 3,0 1 900 bis unter 2 000 2,5 2 000 bis unter 2 100 2,0 2 100 bis unter 2 200 1,5 2 200 bis unter 2 300 1,0 2 300 bis unter 2 400 0,5 ab 2
400 0,0 ____________________ 1) Für Schulleiterinnen und Schulleiter einer aus
der Förderschule Unterricht erteilen. Für die Ermittlung der
Förderschule und auf die Schulform Grundschule bezogenen
sich um drei Unterrichtsstunden. 2) Die Unterrichtsverpflichtung vermindert sich bei der
Leitung eines Förderzentrums um drei Stunden. 3) Lehrkräftesollstunden sind die der Schule
4) Steht einer Schule mit mindestens 150
Unterrichtsverpflichtung um eine Stunde. 5) Die Unterrichtsverpflichtung vermindert sich an
Ganztagsschulen um eine Stunde. 6) Die Unterrichtsverpflichtung vermindert sich an
Ganztagsschulen um 0,5 Stunden. 9.
Berufsbildende Schule Lehrkräftesollstunden1) Unterrichtsverpflichtung in Unterrichtsstunden2) bis unter 240 16,5 240 bis unter 265 16,0 265 bis unter 290 15,5 290 bis unter 315 15,0 315 bis unter 340 14,5 340 bis unter 365 14,0 365 bis unter 390 13,5 390 bis unter 415 13,0 415 bis unter 440 12,5 440 bis unter 465 12,0 465 bis unter 490 11,5 490 bis unter 515 11,0 515 bis unter 540 10,5 540 bis unter 565 10,0 565 bis unter 590 9,5 590 bis unter 615 9,0 615 bis unter 640 8,5 640 bis unter 665 8,0 665 bis unter 765 7,5 765 bis unter 865 7,0 865 bis unter 965 6,5 965 bis unter 1 065 6,0 1 065 bis unter 1 165 5,5 1 165 bis unter 1 265 5,0 1 265 bis unter 1 365 4,5 1 365 bis unter 1 465 4,0 1 465 bis unter 1 565 3,5 1 565 bis unter 1 665 3,0 1 665 bis unter 1 765 2,5 1 765 bis unter 1 865 2,0 1 865 bis unter 1 965 1,5 1 965 bis unter 2 065 1,0 2 065 bis unter 2 165 0,5 ab 2
165 0,0 ____________________ 1) Die Lehrkräftesollstunden ergeben sich aus den nach dem
Runderlass des Kultusministeriums vom 10. Juni 2009 (Nds.MBl. S.538, SVBl.
S.238), geändert durch Runderlass vom 5. Oktober 2011 (Nds.MBl. S.691,
SVBl. S.428), berechneten Lehrkräftesollstunden-Budgets. 2) Steht einer Schule mit mindestens 150 Lehrkräftesollstunden
ein Amt der ständigen Vertreterin oder des ständigen Vertreters nicht
zur Verfügung, so vermindert sich die Unterrichtsverpflichtung um eine
Stunde. Anlage 3 (zu
§ 12 Abs. 5) Anrechnungen für die Wahrnehmung von Aufgaben im Rahmen der
Eigenverantwortlichkeit der Schule 1. Lehrkräftesollstunden1) der Schule Anrechnungsstunden je Schule bis unter 500 1 500 bis unter 1 000 2 1 000 bis unter 1 500
3 ab 1 500 4 2. An Gymnasien, Abendgymnasien, Kollegs, Gesamtschulen und
berufsbildenden Schulen wird eine weitere Anrechnungsstunde gewährt. Dies
gilt auch für Grundschulen, Hauptschulen, Realschulen, Oberschulen und
Förderschulen mit mindestens 500 Lehrkräftesollstunden. 3. An Grundschulen, Hauptschulen, Realschulen, Oberschulen und
Förderschulen, die eine ständige pädagogische und
organisatorische Zusammenarbeit vereinbart (§ 25 Abs. 1 NSchG) und
insgesamt mehr als 500 Lehrkräftesollstunden haben, können insgesamt
zwei weitere Anrechnungsstunden gewährt werden. Ist an der Zusammenarbeit
eine Schule beteiligt, die weniger als 500 Lehrkräftesollstunden hat, so
kann eine weitere Anrechnungsstunde gewährt werden. ____________ 1) Bei den allgemein bildenden Schulen sind die
Lehrkräftesollstunden die der Schule zugewiesenen Lehrerstunden und die
zugewiesenen Stunden für den Zusatzbedarf (Runderlass des
Kultusministeriums vom 7. Juli 2011, SVBl. S.268). Für die berufsbildenden
Schulen ergeben sich die Lehrkräftesollstunden aus den nach dem Runderlass
des Kultusministeriums vom 10. Juni 2009 (Nds.MBl. S.538, SVBl. S.238),
geändert durch Runderlass vom 5. Oktober 2011 (Nds.MBl. S.691, SVBl.
S.428), berechneten Lehrkräftesollstunden-Budgets. Anlage 4 (zu
§ 14 Abs. 1) Anrechnungen für besondere Belastungen Schulform Schulbereich Faktor 1 2 3 Berufsbildende Schulen Sekundarbereich II 1,15 Gymnasien, Kollegs und Berufliche
Gymnasien Sekundarbereich II 2,0 Sekundarbereich I 0,5 Abendgymnasien Sekundarbereich II 3,5 Integrierte Gesamtschulen Sekundarbereich II 2,0 Sekundarbereich I 0,7 Kooperative Gesamtschulen Sekundarbereich II 2,0 Hauptschulzweig 0,7 Realschulzweig 0,5 Gymnasialzweig im Sekundarbereich
I 0,5 Oberschulen Sekundarbereich II 2,0 Sekundarbereich I 0,6 Realschulen Sekundarbereich I 0,5 Hauptschulen Sekundarbereich I 0,7 Förderschulen Sekundarbereich I 0,5 Primarbereich 0,5 Grundschulen Primarbereich 0,3 [ Alte Fassung ] Schule und Recht in Niedersachsen (www.schure.de)