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Timestamp: 2016-10-28 02:39:24
Document Index: 346202484

Matched Legal Cases: ['Art. 8', 'Art. 50', 'Art. 83', 'Art. 30', 'Art. 83', 'Art. 96', 'BGE', 'Art. 8', 'Art. 13', 'Art. 50', 'BGE', 'Art. 50', 'Art. 8', 'Art. 13', 'BGE', 'Art. 64', 'BGE', 'Art. 105', 'Art. 105', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 29', 'Art. 314', 'BGE', 'BGE', 'Art. 110', 'Art. 112', 'BGE', 'BGE', 'Art. 112', 'Art. 90', 'BGE', 'BGE', 'Art. 50', 'BGE', 'Art. 8', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 50', 'Art. 8', 'EGMR', 'EGMR', 'Art. 8', 'Art. 66', 'Art. 68']

2C_728/2014 � � Urteil vom 3. Juni 2015
A.a.�A.________ (geb. 1979) stammt aus Nigeria. Er durchlief in der Schweiz unter falscher Identit�t erfolglos ein Asylverfahren (2004). Aus der Beziehung mit einer Schweizer B�rgerin ging 2007 ein gemeinsames Kind mit Schweizer B�rgerrecht hervor.
A.b.�A.________ wurde am 3. November 2005 wegen rechtswidrigen Aufenthalts zu einer bedingten Gef�ngnisstrafe von vier Wochen und am 18. Juni 2008 teilweise als Zusatzstrafe hierzu wegen mehrfacher Vergehen gegen das Bet�ubungsmittelgesetz und illegalen Aufenthalts zu einer bedingt vollziehbaren Freiheitsstrafe von zehn Monaten und einer Geldstrafe von 70 Tagess�tzen verurteilt.
B.a.�2008 heiratete A.________ in Nigeria die Mutter (geb. 1981) seines Kindes, nachdem ihm dies in der Schweiz mangels eines Anwesenheitsrechts nicht m�glich gewesen war. Nach verschiedenen Abkl�rungen erhielt er am 8. September 2009 im Familiennachzug eine Aufenthaltsbewilligung, die regelm�ssig bis zum 15. Januar 2013 verl�ngert wurde.
B.b.�Am 28. Juli 2010 bzw. 29. Januar 2011 trennten sich die Ehegatten. Das gemeinsame Kind wurde unter das Sorgerecht und die Obhut der Mutter gestellt. A.________ erhielt ein Besuchsrecht im Umfang von 7.5 Stunden alle 14 Tage einger�umt; sein Kindesunterhalt wurde auf Fr. 200.--/Monat festgelegt. Am 10. Mai 2013 schied das Bezirksgericht Winterthur die Ehe, wobei es den Sohn unter die elterliche Sorge der Mutter stellte. Es erkl�rte A.________ f�r berechtigt, seinen Sohn - bei fehlender Verst�ndigung mit der Kindesmutter - jeden zweiten Sonntag von 10.00 bis 18.00 Uhr zu sich oder mit sich auf Besuch zu nehmen; ab dem 10. Altersjahr des Sohnes erweiterte es die Anspr�che von A.________ auf ein zweiw�chentliches Besuchswochenende und ab dem 12. Altersjahr zus�tzlich auf ein 14-t�giges Ferienbesuchsrecht.
B.c.�Mit Verf�gung vom 13. Juni 2013 lehnte das Migrationsamt des Kantons Z�rich es ab, die Aufenthaltsbewilligung von A.________ zu verl�ngern. Die hiergegen gerichteten kantonalen Rechtsmittel blieben ohne Erfolg. Das Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich ging am 25. Juni 2014 davon aus, dass keine wichtigen Gr�nde f�r einen weiteren Verbleib von A.________ in der Schweiz best�nden. Das Besuchsrecht k�nne er bei geeigneter Organisation von der Heimat aus wahrnehmen. Es fehlten ihm in affektiver Hinsicht besonders enge Beziehungen zu seinem Sohn; zudem habe er sich nicht tadellos verhalten, sei er doch f�r den Handel mit Kokain zu zehn Monaten Freiheitsstrafe (bedingt) verurteilt worden. Die R�ckkehr in seine Heimat sei ihm zumutbar; ein allgemeiner H�rtefall liege nicht vor.
C.a.�A.________ beantragt vor Bundesgericht, das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Z�rich aufzuheben und die Sache zu neuem Entscheid an die kantonalen Beh�rden zur�ckzuweisen. Er macht geltend, die Vorinstanz habe den Sachverhalt willk�rlich festgestellt und mit Blick auf die Beziehung zu seinem Sohn zu Unrecht im Lichte des Anspruchs auf Schutz des Familienlebens (Art. 8 EMRK) das Vorliegen eines nachehelichen H�rtefalls (Art. 50 Abs. 1 lit. b AuG [SR 142.20]) verneint. F�r das bundesgerichtliche Verfahren sei ihm gegebenenfalls die unentgeltliche Rechtspflege und Verbeist�ndung zu gew�hren.
C.b.�Mit Verf�gung vom 28. August 2014 hat der Abteilungspr�sident der Eingabe antragsgem�ss aufschiebende Wirkung beigelegt; gleichzeitig liess er die Akten und Vernehmlassungen einholen. Das Verwaltungsgericht und die Sicherheitsdirektion des Kantons Z�rich verzichteten darauf, sich vernehmen zu lassen. Das Bundesamt f�r Migration (heute: Staatssekretariat f�r Migration) beantragt, die Beschwerde abzuweisen.
1.1.�Auf dem Gebiet des Ausl�nderrechts ist die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ausgeschlossen gegen Entscheide, welche Bewilligungen betreffen, auf die weder das Bundesrecht noch das V�lkerrecht einen Anspruch einr�umen (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG). Ob und wieweit in Anwendung von Art. 30 Abs. 1 lit. b AuG von den allgemeinen Zulassungsvoraussetzungen abzuweichen ist, kann das Bundesgericht nicht pr�fen, da sich seine Zust�ndigkeit auf�
Anspruchsbewilligungen beschr�nkt (vgl. Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG und Art. 96 AuG; vgl. BGE 137 II 345 E. 3.2.1;�THOMAS HUGI YAR, Von Trennungen, H�rtef�llen und Delikten - Ausl�nderrechtliches rund um die Ehe- und Familiengemeinschaft, in: Achermann et al. [Hrsg.], Jahrbuch f�r Migrationsrecht 2012/2013, 2013, S. 31 ff., dort S. 100 mit weiteren Hinweisen).
1.2.�Anders verh�lt es sich, wenn - wie hier - in vertretbarer Weise geltend gemacht wird, es bestehe gest�tzt auf den Schutz des Privat- und Familienlebens (Art. 8 EMRK bzw. Art. 13 BV) bzw. in Anwendung von Art. 50 AuG (nachehelicher H�rtefall) ein potenzieller Bewilligungsanspruch. In diesem Fall bildet die Frage, ob die entsprechenden Voraussetzungen gegeben sind, Gegenstand einer materiellen Beurteilung (BGE 137 I 305 E. 2.5 S. 315; 136 II 177 E. 1.1 S. 179 f., 497 E. 3.3 S. 500 f.; Urteil 2C_111/2014 vom 25. September 2014 E. 1.2). Der Beschwerdef�hrer beruft sich auf Art. 50 AuG bzw. Art. 8 EMRK (Art. 13 BV) und argumentiert, dass er gest�tzt auf das gefestigte Anwesenheitsrecht seines Schweizer Kindes und den mit diesem gelebten engen affektiven und wirtschaftlichen Beziehungen einen Anspruch darauf habe, in der Schweiz verbleiben zu k�nnen. �ber diese materielle Frage ist in einem Sachurteil zu befinden (vgl. das Urteil 2C_75/2011 vom 6. April 2011 E. 1).
1.3.�Soweit der Beschwerdef�hrer geltend macht, die Vorinstanz habe���zu Unrecht das Vorliegen eines allgemeinen H�rtefalls verneint bzw. in willk�rlicher Weise keine Bewilligung in ihrem Ermessensbereich erteilt (E. 5 des angefochtenen Entscheids), ist die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht an die Hand zu nehmen (vgl. oben E. 1.1). Auf eine diesbez�glich einzig zul�ssige subsidi�re Verfassungsbeschwerde w�re mangels der erforderlichen Legitimation bzw. einer hinreichenden Beschwerdebegr�ndung nicht einzutreten (vgl. BGE 133 I 185 ff.; Urteil 2C_804/2013 vom 3. April 2014 E. 1.3.1). Bez�glich der mit der Nichtverl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung verbundenen Wegweisung (Art. 64 Abs. 1 lit. c AuG) legt der Beschwerdef�hrer nicht dar, inwiefern diese besondere verfassungsm�ssige Rechte (Folterverbot usw.) verletzen w�rde (vgl. BGE 137 II 305 ff.), weshalb auf seine diesbez�glich pauschal formulierte Kritik nicht weiter einzugehen ist.
2.1.�Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, wie die Vorinstanz ihn festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Es kann diesen - soweit entscheidrelevant - berichtigen oder erg�nzen, wenn er offensichtlich unrichtig oder in Verletzung wesentlicher Verfahrensrechte ermittelt worden ist (Art. 105 Abs. 2 BGG). Die betroffene Person muss rechtsgen�gend dartun, dass und inwiefern der Sachverhalt bzw. die beanstandete Beweisw�rdigung klar und eindeutig mangelhaft - mit anderen Worten willk�rlich - erscheint (Art. 106 Abs. 2 BGG; vgl. BGE 133 II 249 E. 1.4.3; 133 III 350 E. 1.3).
2.2.1.�Der Beschwerdef�hrer macht geltend, die antizipierte Beweisw�rdigung der Vorinstanz sei offensichtlich unhaltbar und verletze seinen Anspruch auf rechtliches Geh�r (Art. 29 Abs. 2 BV). Er habe vor dem Verwaltungsgericht beantragt, seine ehemalige Gattin �ber die Art der Wahrnehmung des Besuchsrechts zu befragen. Entgegen den Ausf�hrungen im angefochtenen Entscheid habe er nicht eine �ffentliche oder m�ndliche Verhandlung verlangt, sondern die Befragung der Kindsmutter, um den Sachverhalt und die Intensit�t der Beziehungen zu erstellen. Das Verwaltungsgericht habe einzig auf den Umfang des ihm zugesprochenen Besuchsrechts abgestellt, ohne den Sachverhalt zum Zeitpunkt seines Entscheides im Kindesinteresse zu erheben, was wertungsm�ssig im Widerspruch zu Art. 314a ZGB stehe (pers�nliche Anh�rung des Kindes in geeigneter Weise, soweit nicht das Alter oder andere wichtige Gr�nde hiergegen sprechen). Das Verwaltungsgericht ist seinerseits davon ausgegangen, dass der Sachverhalt hinreichend erstellt und nicht ersichtlich sei, inwiefern eine Befragung neue entscheidrelevante Erkenntnisse bringen k�nnte. Es verzichtete deshalb in antizipierter W�rdigung der Beweise auf die pers�nliche Befragung des Beschwerdef�hrers sowie jene der sorgeberechtigten Mutter.
2.2.2.�Die entsprechende Beweisw�rdigung verletzt vorliegend den Anspruch des Betroffenen auf rechtliches Geh�r (zu den Grenzen der Zul�ssigkeit der antizipierten Beweisw�rdigung: BGE 136 I 229 E. 5.3 S. 236 f., 134 I 140 E. 5.3 S. 148, je mit Hinweisen; vgl. j�ngst hierzu auch das Urteil 2C_414/2014 vom 12. M�rz 2015 E. 3) : Der Beschwerdef�hrer hat im kantonalen Verfahren immer geltend gemacht, die Beziehung zu seinem Sohn intensiver zu leben als die ihm (rechtlich) einger�umten Mindestm�glichkeiten, was er �ber die Anh�rung seiner ehemaligen Gattin belegen wollte. Das Verwaltungsgericht hat ihm dies verweigert, seine entsprechenden Vorbringen als "unsubstantiiert bezeichnet" und lediglich gest�tzt auf den Umfang des im Scheidungsurteil vom 10. Mai 2013 einger�umten Besuchsrechts darauf geschlossen, dass in affektiver Hinsicht keine "besonders engen Beziehungen" best�nden. Es hat es damit in unhaltbarer Weise abgelehnt, die vom Beschwerdef�hrer angebotenen Beweise zu Umfang und Wahrnehmung seines Besuchsrechts abzunehmen, obwohl abgesehen von der Stellungnahme der Mutter vom 6. Januar 2013 (unmittelbar vor der Scheidung; vgl. aber BGE 130 III 585 E. 2.2.1), in der diese die Beziehung des Vaters zum Kind als "nicht speziell" eng bezeichnete, verschiedene Hinweise daf�r bestanden, dass der Beschwerdef�hrer die Beziehung zum Sohn intensiver leben k�nnte. So erkl�rte die Gattin im April und Juli 2011 in �bereinstimmung mit den Darlegungen des Beschwerdef�hrers, dass dieser "einen guten Kontakt" mit seinem Sohn habe; ihn �ber alles liebe und der Sohn auch ihn liebe. Hinsichtlich des Besuchsrechts stimmten die Eltern die Abhol- und Bringzeiten aufeinander ab; der Sohn d�rfe "jederzeit auch mal an anderen Tagen, zus�tzlichen Tagen und anderen Zeiten seinen Vater besuchen"; die �bergabe funktioniere gut. Im �brigen soll die Mutter mit dem Sohn n�her zum Wohnort des Vaters gezogen sein, um die Wahrnehmung des Kontakts zwischen Vater und Sohn zu vereinfachen. Gest�tzt hierauf war die Aufenthaltsbewilligung des Beschwerdef�hrers nach der Trennung durch die Beh�rden denn auch bewusst wiederholt verl�ngert worden.
2.2.3.�Nach Art. 110 BGG muss das Verwaltungsgericht als erste richterliche Instanz den Sachverhalt�
frei�pr�fen und das Recht von Amtes wegen anwenden. Nach Art. 112 Abs. 1 lit. b BGG haben Entscheide, die der Beschwerde an das Bundesgericht unterliegen, die massgebenden Gr�nde tats�chlicher und rechtlicher Art zu enthalten. Es muss daraus klar hervorgehen, von welchem festgestellten Sachverhalt die Vorinstanz ausgegangen ist und welche rechtlichen �berlegungen sie geleitet haben (BGE 135 II 145 E. 8.2 mit Hinweisen). Nur so kann das Bundesgericht die korrekte Rechtsanwendung im Einzelfall �berpr�fen (BGE 135 II 145 E. 8.2); dies gilt auch, wenn die Vorinstanz - wie hier - erg�nzend auf den Verwaltungsbeschwerdeentscheid ihrer kantonalen Vorinstanz verweist. Einen Entscheid, der diesen Anforderungen nicht gen�gt, kann das Bundesgericht an die kantonale Beh�rde zur Verbesserung zur�ckweisen oder aufheben (Art. 112 Abs. 3 BGG). Die Vorinstanz war gehalten, den Sachverhalt so festzustellen, wie er sich zum Zeitpunkt ihres Urteils tats�chlich pr�sentierte; sie durfte - trotz der Mitwirkungspflicht des Betroffenen (Art. 90 AuG) - nicht einfach auf den Umfang des am 10. Mai 2013 zivilrechtlich einger�umten Besuchsrechts und die Einsch�tzung der Sicherheitsdirektion abstellen, ohne dem Beschwerdef�hrer Gelegenheit zu geben, seine abweichenden Behauptungen zu belegen; hierzu war die beantragte Befragung der sorgeberechtigten Gattin (und allenfalls des Kindes; vgl. hierzu das Urteil 2C_111/2014 vom 25. September 2014 E. 2.2; RUMO-JUNGO/SPESCHA, Kindeswohl, Kindesanh�rung und Kindeswille in ausl�nderrechtlichen Kontexten, Zur ad�quaten Umsetzung der v�lker- und verfassungsrechtlichen Kinderrechte, in: AJP 2009 S. 1103 ff., dort S. 1106 ff.; BGE 124 II 361 E. 3c S. 368) ohne Weiteres geeignet.
3.1.�Der Umfang des festgestellten Besuchsrechts gilt nach dem Scheidungsurteil vom 10. Mai 2013 ausdr�cklich nur, falls sich die Eltern nicht - wie von ihnen vereinbart - �ber das Besuchsrecht untereinander (abweichend) einigen sollten. Die Vorinstanz zitiert zwar die neuere bundesgerichtliche Praxis (BGE 139 I 315 E. 2.4), verkennt jedoch, dass im Rahmen von Art. 50 Abs. 2 AuG (nachehelicher H�rtefall) eine�
besondersenge Beziehung bereits dann besteht, wenn der betroffene Elternteil �ber ein gerichts�bliches Besuchsrecht verf�gt (BGE 139 I 315 E. 2.4; vgl. auch Urteil 2C_414/2014 vom 12. M�rz 2015 E. 2.1; zu Art. 8 EMRK: Urteil 2C_111/2014 vom 25. September 2014 E. 4.3.2 unter Hinweis auf BGE 139 I 315 E. 2.5 S. 321). Strengere Anforderungen gelten, falls die ausl�ndische Person
erstmals�um eine Anwesenheitsberechtigung ersucht (BGE 139 I 315 E. 2.5 S. 321).
3.2.�Das Bundesgericht hielt diesbez�glich zusammenfassend fest:
�"2.5 Gem�ss den obenstehenden Ausf�hrungen dr�ngt sich eine Pr�zisierung der Rechtsprechung im folgenden Sinne auf:
�Bei nicht sorgeberechtigten ausl�ndischen Elternteilen eines hier aufenthaltsberechtigten Kindes, welche aufgrund einer inzwischen aufgel�sten ehelichen Gemeinschaft mit einem/-er schweizerischen Staatsangeh�rigen oder einer Person mit Niederlassungsbewilligung bereits eine Aufenthaltsbewilligung f�r die Schweiz besassen, ist das Erfordernis der besonderen Intensit�t der affektiven Beziehung k�nftig bereits dann als erf�llt anzusehen, wenn der pers�nliche Kontakt im Rahmen eines nach heutigem Massstab �blichen Besuchsrechts ausge�bt wird.
�Bei Ausl�ndern, welche erstmals um die Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung ersuchen, ist dagegen weiterhin das Bestehen einer besonders qualifizierten Beziehung zum hier lebenden Kind zu verlangen: Erforderlich bleibt in jenen F�llen ein grossz�gig ausgestaltetes Besuchsrecht, wobei "grossz�gig" dort im Sinne von "deutlich mehr als �blich" zu verstehen ist.
�In jedem Fall kommt es weiterhin darauf an, dass das Besuchsrecht kontinuierlich und reibungslos ausge�bt wird. Das formelle Ausmass des Besuchsrechts ist mit anderen Worten nur insoweit massgeblich, als dieses auch tats�chlich wahrgenommen wird. Die faktische Aus�bung des pers�nlichen Kontakts muss daher von der zust�ndigen Beh�rde notwendigerweise mit geeigneten Massnahmen abgekl�rt werden.
�Festzuhalten ist zudem an den �brigen Voraussetzungen einer Bewilligungsverl�ngerung: Nach wie vor bleibt es erforderlich, dass auch in wirtschaftlicher Hinsicht eine besonders intensive Beziehung zwischen dem Kind und dem nicht sorgeberechtigten Elternteil besteht und dass Letzterer sich tadellos verhalten hat."
3.3.�Somit ist das formelle Ausmass des Besuchsrechts nur insoweit ausschlaggebend, "als dieses auch tats�chlich wahrgenommen wird". Die faktische Aus�bung des pers�nlichen Kontakts muss daher von der zust�ndigen Beh�rde "notwendigerweise mit geeigneten Massnahmen abgekl�rt werden"; dies hat das Verwaltungsgericht vorliegend - trotz entsprechender Antr�ge - in verfassungswidriger Weise unterlassen. Es hat den�
tats�chlichen�Umfang sowie die Art der Wahrnehmung des Besuchsrechts (kontinuierlich und reibungslos) zu erstellen oder unter Ber�cksichtigung der Kindes- und der jeweiligen Elternsituation erstellen zu lassen (vgl. Rumo-Jungo/Spescha, a.a.O., S. 1110 Ziff. 3).
4.1.�Zwar hat die Vorinstanz die beantragte Bewilligungsverl�ngerung auch deshalb verweigert, weil der Beschwerdef�hrer sich w�hrend des���Asylverfahrens nicht "tadellos" verhalten hat. Dies �ndert vorliegend jedoch nichts am Verfahrensausgang: Das Bundesgericht hat das Kriterium des "tadellosen Verhaltens" bisher streng gehandhabt und diesbez�glich seine Praxis nicht relativiert (vgl. BGE 139 I 315 E. 2.5 S. 321). Es hat diese j�ngst einzig bei einer ausl�ndischen Person etwas abgeschw�cht, die nicht mehr im gemeinsamen Haushalt mit dem schweizerischen Ehegatten lebte, jedoch �ber das Kind mit schweizerischer Nationalit�t - ohne es in Obhut zu haben - wegen der fortbestehenden (formellen) Ehebeziehung noch die elterliche Sorge aus�bte und�
zudem�die Beziehung zum Kind tats�chlich sehr eng lebte (Treffen mehrere Male pro Woche; BGE 140 I 145 ff.). Dabei konnte es sich auf die auf der Ber�cksichtigung der Staatsb�rgerschaft basierende Verh�ltnism�ssigkeitspr�fung beim "umgekehrten" Familiennachzug zum Schweizer Kind st�tzen, welches das Land mit dem sorgeberechtigten ausl�ndischen Elternteil verlassen m�sste (vgl. BGE 137 I 247 E. 5; Urteil 2C_467/2012 vom 25. Januar 2013 E. 2). Die Praxis, gewisse "untergeordnete" Vorkommnisse (�
"atteintes de peu d'importance � l'ordre public")�abweichend von BGE 139 I 314 ff. in einer Gesamtabw�gung etwas weniger stark zu gewichten, kommt nur in spezifischen F�llen bzw. bei besonderen Umst�nden infrage; diese m�ssen es ausnahmsweise rechtfertigen, allf�llige (untergeordnete) Verst�sse gegen die �ffentliche Ordnung (bspw.�
untergeordnete�ausl�nder- oder ordnungsrechtliche Delinquenz; kurzer unverschuldeter Sozialhilfebezug) nicht notwendigerweise so stark zu gewichten, dass sie zum Vornherein die anderen Kriterien (Grad der tats�chlichen affektiven und wirtschaftlichen Intensit�t der Beziehung zum Kind, zivilrechtliche Regelung der famili�ren Verh�ltnisse, Dauer der Beziehung und des Aufenthalts, Grad der Integration aller Beteiligten, Kindesinteresse usw.) aufzuwiegen verm�gen.
4.2.�Der Beschwerdef�hrer verf�gt seit dem 1. September 2013 �ber eine zeitlich unbegrenzte Arbeitsstelle, wobei sein Arbeitgeber mit seinen Leistungen und seinem Auftreten zufrieden ist. Den finanziellen Verpflichtungen seinem Sohn gegen�ber ist er - soweit ersichtlich - offenbar nachgekommen (Fr. 200.--). Von seinem Besuchsrecht scheint er l�ckenlos Gebrauch gemacht zu haben, wobei dessen tats�chlicher Umfang und Tiefe - wie bereits dargelegt - im Kindesinteresse noch zu erstellen ist. Von seinem nicht europ�ischen Heimatland Nigeria aus d�rfte es ihm aus geographischen wie wirtschaftlichen Gr�nden kaum m�glich sein, das mit dem Sohn aufgebaute Verh�ltnis weiter zu pflegen; es erscheint deshalb nicht zum Vornherein ausgeschlossen, dass je nach der Situation und der Art der Wahrnehmung der affektiven und wirtschaftlichen Beziehungen des Vaters zu seinem Schweizer Kind die Bewilligung zu verl�ngern sein k�nnte.
4.3.1.�Der Beschwerdef�hrer hat sich w�hrend seines Aufenthalts als Asylsuchender strafbar gemacht. Er wurde wegen des Handels mit 14 Gramm Kokain und illegalen Aufenthalts zu einer (bedingten) Gef�ngnisstrafe von zehn Monaten verurteilt. Dabei handelt es sich an sich nicht (mehr) nur um ein "untergeordnetes" Vorkommnis, welches bei vern�nftiger Betrachtung nicht geeignet erscheint, die zur engen affektiven und wirtschaftlichen Beziehung grunds�tzlich kumulativ erforderliche Voraussetzung des "tadellosen" Verhaltens infrage zu stellen. Jegliche relevante Straff�lligkeit von einem gewissen Gewicht ist als (zus�tzliches) �ffentliches Interesse - neben jenem an der Einwanderungssteuerung [restriktive Einwanderungspolitik]) - geeignet, eine Bewilligungserteilung oder -verl�ngerung gest�tzt auf die Beziehungen zum hier gefestigt anwesenheitsberechtigten Kind zu verweigern, doch hat die Vorinstanz im vorliegenden Zusammenhang auch diesbez�glich die Analyse nicht vertieft genug vorgenommen bzw. den Besonderheiten des Falles nicht angemessen Rechnung getragen.
4.3.2.�Die Verurteilung des Beschwerdef�hrers bzw. die entsprechenden Straftaten gehen auf die Zeit des Asylverfahrens zur�ck; seither sind mehrere Jahre vergangen, wobei der Beschwerdef�hrer gem�ss dem Sachverhalt im angefochtenen Entscheid offenbar nicht mehr straff�llig geworden ist. Im �brigen hat er nicht qualifiziert mit Bet�ubungsmitteln gehandelt (vgl. BGE 120 IV 334 E. 2a S. 338), was sein Verschulden relativiert. Ins Gewicht f�llt im Sinne des Vertrauensschutzes, dass die kantonalen Beh�rden ihm nachzugsrechtlich aufgrund vertiefter Abkl�rungen am 8. September 2009 die Anwesenheit in Kenntnis der Verurteilungen erteilt und in der Folge - trotz Trennung und Aufhebung der Familiengemeinschaft - gerade wegen der Beziehung zu seinem Sohn jeweils verl�ngert haben. Der Beschwerdef�hrer hat sich w�hrend rund f�nf Jahren bewilligt in der Schweiz aufgehalten; auch wenn die Ehe (sp�testens) nach etwa anderthalb Jahren als definitiv gescheitert zu gelten hatte, lebte der Beschwerdef�hrer die Beziehung zum gemeinsamen Kind bereits w�hrend des durch den negativen Asylentscheid illegal gewordenen Aufenthalts vor dem Familiennachzug sowie nach der Trennung der Eltern weiter.
4.4.�Unter diesen Umst�nden, rechtfertigt es sich, das angefochtene Urteil trotz der strafrechtlichen Verurteilung aufzuheben und die Sache zu neuem Entscheid in einer Gesamtw�rdigung nach Erg�nzung des Sachverhalts an die kantonalen Beh�rden zur�ckzuweisen; das Bundesgericht kann erst danach (allenfalls) dar�ber befinden, ob die Verweigerung der Bewilligungsverl�ngerung Art. 50 Abs. 1 lit. b AuG oder Art. 8 EMRK verletzt: Die Vorinstanz hat nach Abkl�rung und Erstellung des Sachverhalts hinsichtlich des Besuchsrechts, des Grads der wirtschaftlichen und sozialen Integration (Arbeitsplatz, Sozialhilfe, Sprachkenntnisse usw.) und eines allf�llig (weiteren) strafrechtlich relevanten Verhaltens seit der erstmaligen Bewilligungserteilung im Sinne einer umfassenden Interessenabw�gung neu �ber das Bewilligungsgesuch zu befinden. Zu ber�cksichtigen wird dabei in angemessener Weise auch die Tragweite der neueren Rechtsprechung des EGMR sein - so etwa das Urteil vom 8. Juli 2014 i.S.�
M.P.E.V.�(Nr. 3910/13) : Darin stellte der EGMR der Schweiz gegen�ber eine Verletzung von Art. 8 EMRK in einem Fall fest, in dem einem straff�llig gewordenen Vater (vier Verurteilungen, wobei eine zu 9 Monaten [bedingt] wegen Hehlerei [1465 gestohlene Objekte, wobei es sich vor allem um goldene Schmuckst�cke aus verschiedenen �berf�llen handelte]) im Gegensatz zur bei der Mutter lebenden Tochter die vorl�ufige Aufnahme verweigert und damit - so der Gerichtshof - in unverh�ltnism�ssiger Weise in dessen Familienleben eingegriffen wurde.
5.1.�Die Beschwerde ist gutzuheissen, das angefochtene Urteil aufzuheben und die Sache zu neuem Entscheid im Sinne der Erw�gungen an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
5.2.�Dem Verfahrensausgang entsprechend sind keine Gerichtskosten zu erheben (Art. 66 Abs. 4 BGG). Der Kanton Z�rich hat den obsiegenden Beschwerdef�hrer f�r das bundesgerichtliche Verfahren zu entsch�digen (Art. 68 Abs. 1 BGG), womit das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeist�ndung gegenstandslos wird.
Die Beschwerde wird gutgeheissen, das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Z�rich vom 25. Juni 2014 aufgehoben und die Sache zu neuem Entscheid im Sinne der Erw�gungen an die Vorinstanz zur�ckgewiesen.