Source: http://geschaeftsberichtmitzahlen2018.vbkws.de/index.html
Timestamp: 2020-04-02 07:00:18
Document Index: 317228653

Matched Legal Cases: ['§ 340', '§ 279', '§ 254', 'Art. 67', '§ 252', '§ 340', '§ 340', '§ 340', '§ 7', '§ 254', '§ 254', '§ 285', '§ 7', '§ 274', '§ 246', '§ 253', '§ 253', '§ 253', '§ 253', '§ 32', '§ 1', '§ 168', '§ 36', '§ 271', '§ 286', '§ 271', '§ 296', '§ 274', '§ 340', '§ 254', '§ 36', '§ 285', '§ 286', '§ 268', '§ 253', '§ 253', '§ 268', '§ 10', '§ 10', 'Art. 484', 'Art. 435']

Geschaeftsbericht-mit-Zahlen-2018
Zukunft braucht Neugier GESCHÄFTSBERICHT 2018 Daten I Zahlen I Fakten
Inhalt 1. Jahresbilanz 2 2. Gewinn- und Verlustrechnung 4 3. Anhang 5 A. Allgemeine Angaben 5 B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Umrechnungsmethoden 5 C. Entwicklung des Anlagevermögens 2018 11 D. Erläuterungen zur Bilanz 14 E. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 20 F. Sonstige Angaben 22 Lagebericht für das Geschäftsjahr 2018 der Volksbank Kraichgau eG 1 I. Geschäftsverlauf 1 1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der Kreditgenossenschaften 1 2. Entwicklung der Volksbank Kraichgau eG 1 II. Darstellung der Lage und Risikobericht der Volksbank Kraichgau eG 4 1. Gesamtbanksteuerung, Risikomanagement 4 2. Vermögenslage 5 3. Finanz- und Liquiditätslage 8 4. Ertragslage 9 5. Zusammenfassende Beurteilung der Lage 10 III. Voraussichtliche Entwicklung (Prognosebericht) sowie 10 Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung IV. Zweigniederlassungen 14 V. Erklärung zur Unternehmensführung 14 VI. Nichtfinanzielle Berichterstattung 15
Jahresabschluss 2018 Volksbank Kraichgau eG Wiesloch und Sinsheim Genossenschaftsregister 350001 Amtsgericht Mannheim 1 Bestandteile Jahresabschluss 1. Jahresbilanz (Formblatt 1) 2. Gewinn- und Verlustrechnung (Formblatt 3 - Staffelform) 3. Anhang
Aktivseite 1. Jahresbilanz zum 31.12.2018 EUR EUR EUR EUR Geschäftsjahr 1. Barreserve a) Kassenbestand b) Guthaben bei Zentralnotenbanken darunter: bei der Deutschen Bundesbank c) Guthaben bei Postgiroämtern 369.833.725,04 2. Schuldtitel öffentlicher Stellen und Wechsel, die zur Refinanzierung bei Zentralnotenbanken zugelassen sind a) Schatzwechsel und unverzinsliche Schatzanweisungen sowie ähnliche Schuldtitel öffentlicher Stellen darunter: bei der Deutschen Bundesbank refinanzierbar 0,00 b) Wechsel 3. Forderungen an Kreditinstitute täglich fällig a) b) andere Forderungen 4. Forderungen an Kunden darunter: durch Grundpfandrechte gesichert Kommunalkredite 1.435.010.727,97 42.165.720,47 5. Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere 32.238.642,05 369.833.725,04 0,00 402.072.367,09 0,00 0,00 104.412.026,10 9.817.594,74 0,00 114.229.620,84 2.925.038.028,91 a) Geldmarktpapiere aa) von öffentlichen Emittenten darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank ab) von anderen Emittenten darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank b) Anleihen und Schuldverschreibungen 0,00 0,00 ba) von öffentlichen Emittenten darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank bb) von anderen Emittenten darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank 127.414.360,81 432.724.652,48 0,00 0,00 0,00 127.414.360,81 439.397.064,48 566.811.425,29 c) eigene Schuldverschreibungen Nennbetrag 0,00 6. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 6a. Handelsbestand 7. Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften a) Beteiligungen darunter: an Kreditinstituten an Finanzdienst- leistungsinstituten 2.016.454,37 0,00 0,00 566.811.425,29 327.084.349,25 0,00 82.858.317,54 b) Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 2.759.280,00 85.617.597,54 darunter: bei Kreditgenossen- schaften bei Finanzdienst- leistungsinstituten 8. Anteile an verbundenen Unternehmen darunter: an Kreditinstituten an Finanzdienst- leistungsinstituten 2.520.750,00 0,00 0,00 0,00 9. Treuhandvermögen darunter: Treuhandkredite 19.949,17 10. Ausgleichsforderungen gegen die öffentliche Hand einschließlich Schuldverschreibungen aus deren Umtausch 11. Immaterielle Anlagewerte a) Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte b) entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten c) Geschäfts- oder Firmenwert d) geleistete Anzahlungen 12. Sachanlagen 13. Sonstige Vermögensgegenstände 14. Rechnungsabgrenzungsposten 15. Aktive latente Steuern 16. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung Summe der Aktiva 2 428.108,02 19.949,17 0,00 35.864,00 26.730.293,41 17.554.377,99 143.311,58 0,00 862.304,53 4.466.627.597,62 0,00 35.864,00 0,00 0,00 ( ( ( ( ( ( ( ( ( ( ( ( ( ( ( ( Vorjahr TEUR 29.509 197.537 197.537) 0 0 0) 0 96.645 134.816 2.600.103 1.367.804) 43.706) 0 0) 0 0) 149.188 149.188) 403.959 372.270) 0 0) 329.061 0 82.836 2.016) 0) 2.759 2.521) 0) 428 0) 0) 37 37) 0 0 63 0 0 27.868 10.162 184 0 445 4.065.603
EUR EUR EUR EUR Geschäftsjahr 0,00 627.335.267,10 627.335.267,10 542.304.125,21 96.507.632,68 638.811.757,89 2.366.180.997,78 485.514.844,80 2.851.695.842,58 3.490.507.600,47 330.856 500.000,00 0,00 500.000,00 a) Rückstellungen für Pensionen u. ähnliche Verpflichtungen b) Steuerrückstellungen c) andere Rückstellungen 13.432.195,43 9.066.913,72 17.397.745,15 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten täglich fällig a) b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden a) Spareinlagen aa) mit vereinbarter Kündigungsfrist von drei Monaten ab) mit vereinbarter Kündigungsfrist von mehr als drei Monaten b) andere Verbindlichkeiten ba) täglich fällig bb) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 3. Verbriefte Verbindlichkeiten a) begebene Schuldverschreibungen b) andere verbriefte Verbindlichkeiten darunter: Geldmarktpapiere eigene Akzepte und Solawechsel im Umlauf 3a. Handelsbestand 4. Treuhandverbindlichkeiten darunter: Treuhandkredite 5. Sonstige Verbindlichkeiten 6. Rechnungsabgrenzungsposten 6a. Passive latente Steuern 7. Rückstellungen 0,00 0,00 19.949,17 8. [gestrichen] 9. Nachrangige Verbindlichkeiten 10. Genussrechtskapital darunter: vor Ablauf von zwei Jahren fällig 11. Fonds für allgemeine Bankrisiken darunter: Sonderposten nach § 340e Abs. 4 HGB 0,00 0,00 11a. Sonderposten aus der Währungsumrechnung 12. Eigenkapital a) Gezeichnetes Kapital b) Kapitalrücklage c) Ergebnisrücklagen ca) gesetzliche Rücklage cb) andere Ergebnisrücklagen d) Bilanzgewinn Summe der Passiva 1. Eventualverbindlichkeiten a) Eventualverbindlichkeiten aus weiter- gegebenen abgerechneten Wechseln b) Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Gewährleistungsverträgen c) Haftung aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten 2. Andere Verpflichtungen a) Rücknahmeverpflichtungen aus unechten Pensionsgeschäften b) Platzierungs- u. Übernahmeverpflichtungen c) Unwiderrufliche Kreditzusagen darunter: Lieferverpflichtungen aus zinsbezogenen Termingeschäften 0,00 ( ( ( ( ( 0,00 19.949,17 1.896.007,17 1.040.235,85 0,00 39.896.854,30 0,00 0,00 128.200.000,00 0,00 Passivseite Vorjahr TEUR 0 481.646 532.670 102.341 2.223.533 500 0 0) 0) 0 37 37) 76.165 1.130 0 13.446 10.860 17.884 0 0 0) 102.500 0) 0 24.975 0 53.800 88.300 4.961 4.065.603 0 71.068 0 0 0 188.355 ( 0) 24.585.213,57 0,00 147.600.000,00 5.046.469,99 177.231.683,56 4.466.627.597,62 55.500.000,00 92.100.000,00 0,00 64.665.978,90 0,00 64.665.978,90 0,00 0,00 206.928.997,28 206.928.997,28 3
2. Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01.2018 bis 31.12.2018 EUR EUR EUR EUR Geschäftsjahr Vorjahr TEUR 1. Zinserträge aus a) Kredit- und Geldmarktgeschäften b) festverzinslichen Wertpapieren und Schuldbuchforderungen 2. Zinsaufwendungen 3. Laufende Erträge aus 56.874.809,38 2.066.917,49 58.941.726,87 3.638.404,03 55.303.322,84 4.587.234,72 2.049.656,73 300.000,00 29.433.279,54 5.004.100,76 6.936.891,45 0,00 24.429.178,78 0,00 3.649.948,88 27.639.124,76 6.757.895,75 34.397.020,51 57.464 2.920 7.000 6.214 2.040 171 0 28.044 3.969 0 3.946 29.769 6.810 1.888) 17.776 2.821 5.231 0 18.406.390,84 52.803.411,35 ( 2.765.542,14 5.312.689,42 0,00 12.543.916,99 12.543.916,99 1.199 0,00 1.055.685,60 0,00 0,00 10.390.305,86 121.901,38 0,00 0,00 700.000,00 1.100.000,00 1.055.685,60 0,00 43.037.301,63 0,00 ( ( 10.512.207,24 25.700.000,00 6.825.094,39 21.375,60 6.846.469,99 0,00 6.846.469,99 1.800.000,00 5.046.469,99 0 17 0 28.638 0 0 0) 10.796 0) 96 11.000 6.746 15 6.761 0 0 6.761 700 1.100 4.961 a) Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren b) Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften c) Anteilen an verbundenen Unternehmen 4. Erträge aus Gewinngemeinschaften, Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsverträgen 5. Provisionserträge 6. Provisionsaufwendungen 7. Nettoertrag des Handelsbestands 8. Sonstige betriebliche Erträge 9. [gestrichen] 10. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen a) Personalaufwand aa) Löhne und Gehälter ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung darunter: für Altersversorgung 1.755.143,63 b) andere Verwaltungsaufwendungen 11. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen 12. Sonstige betriebliche Aufwendungen 13. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft 14. Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen und bestimmten Wertpapieren sowie aus der Auflösung von Rückstellungen im Kreditgeschäft 15. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen, Anteile an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelte Wertpapiere 16. Erträge aus Zuschreibungen zu Beteiligungen, Anteilen an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelten Wertpapieren 17. Aufwendungen aus Verlustübernahme 18. [gestrichen] 19. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 20. Außerordentliche Erträge 21. Außerordentliche Aufwendungen 22. Außerordentliches Ergebnis 23. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag darunter: latente Steuern 0,00 24. Sonstige Steuern, soweit nicht unter Posten 12 ausgewiesen 24a. Aufwendungen aus der Zuführung zum Fonds für allgemeine Bankrisiken 25. Jahresüberschuss 26. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 27. Entnahmen aus Ergebnisrücklagen a) aus der gesetzlichen Rücklage b) aus anderen Ergebnisrücklagen 28. Einstellungen in Ergebnisrücklagen a) b) in die gesetzliche Rücklage in andere Ergebnisrücklagen 29. Bilanzgewinn 4
3. Anhang A. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) aufgestellt. Gleichzeitig erfüllt der Jahresabschluss die Anforderungen des Genossenschaftsgesetzes (GenG) und der Satzung der Bank. Die im Jahresabschluss 2010 angewandte Übergangsvorschrift des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) für die Beibehaltung der steuerrechtlichen Abschreibungen (§ 279 Abs. 2 i. V. m. § 254 Satz 1 HGB a. F.) wird entsprechend der Rechtslage vor Inkrafttreten des Bil- MoG nach Art. 67 Abs. 4 Satz 1 EGHGB fortgeführt. B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Umrechnungsmethoden Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden entspricht den allgemeinen Bewertungsvorschriften der § 252 ff. HGB unter Be- rücksichtigung der für Kreditinstitute geltenden Sonderregelungen (§§ 340 ff. HGB). Barreserve Die auf EUR lautende Barreserve wurde mit dem Nennwert angesetzt. Die Bewertung der Sorten erfolgte zum Kassakurs am Bilanzstichtag. Forderungen an Kreditinstitute und an Kunden Forderungen an Kreditinstitute und an Kunden wurden grundsätzlich mit dem Nennwert angesetzt. Unterschiedsbeträge zwischen dem höhe- ren Nennwert und dem Auszahlungsbetrag wurden in den passiven Rechnungsabgrenzungsposten aufgenommen. Dieser Unterschiedsbe- trag wird grundsätzlich laufzeit- und kapitalanteilig aufgelöst. Im Falle von Festzinsvereinbarungen erfolgt die Verteilung auf die Dauer der Festzinsbindung. Unverzinsliche bzw. minderverzinsliche Forderungen wurden mit einem angemessenen Zinsfuß abgezinst. Anteilige Zinsen, deren Fälligkeit nach dem Bilanzstichtag liegt, die aber am Bilanzstichtag bereits den Charakter von bankgeschäftlichen For- derungen oder Verbindlichkeiten haben, sind dem zugehörigen Aktiv- oder Passivposten der Bilanz zugeordnet. Die den Forderungen an Kunden anhaftenden Bonitätsrisiken haben wir durch Bildung von Einzelwertberichtigungen und unversteuerten Pauschalwertberichtigungen in ausreichendem Umfang abgedeckt. Die Ermittlung der unversteuerten Pauschalwertberichtigungen erfolgte grundsätzlich auf der Grundlage der Verlustmethode gemäß dem Schreiben des BMF vom 10. Januar 1994. Die vorbenannte Berechnungs- methotik wurde gegenüber dem Vorjahr insoweit modifiziert, als auf den hierbei vorgesehenen Abschlag von 40 % auf den durchschnittlichen Forderungsausfall verzichtet wurde. Der hieraus resultierende Anstieg der Pauschalwertberichtigungen in Höhe von TEUR 1.599 nimmt ei- nen Teil der Belastung der ab dem Geschäftsjahr 2020 anzuwendenden neuen Pauschalwertberichtigungsmethodik (IDW ERS BFA 7) und den daraus zu erwartenden erhöhten Pauschalwertberichtigungsbedarf vorweg. Zusätzlich bestehen zur Sicherung gegen die besonderen Risiken des Geschäftszweiges Vorsorgereserven gemäß § 340f HGB, die bei den Forderungen an Kunden abgesetzt sind, und ein Sonderposten für allgemeine Bankrisiken gemäß § 340g HGB. 5
Wertpapiere Wertpapiere im Sinne von § 7 der RechKredV, die in der Bilanz unter den Posten "Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wert- papiere" und "Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere" ausgewiesen sind, wurden wie folgt bewertet: Die Bank hält zum Bilanzstichtag Wertpapiere des Anlagevermögens und der Liquiditätsreserve. Die Zuordnung der Wertpapiere zu der jeweiligen Gruppe ist durch entsprechende Beschlüsse der zuständigen Organe dokumentiert. Bei Wertpapieren im Girosammeldepot wurden die Anschaffungskosten bei gleicher Wertpapiergattung nach der Durchschnittsmethode er- mittelt. Sämtliche Wertpapiere - auch die dem Anlagevermögen zugeordneten - wurden nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet. Dabei wurden die von den „Wertpapiermitteilungen“ (WM-Datenservice) zur Verfügung gestellten Jahresschlusskurse herangezogen. Strukturierte Finanzinstrumente, die keine wesentlich erhöhten oder zusätzlichen (andersartigen) Risiken oder Chancen aufweisen, werden als einheitlicher Vermögensgegenstand bzw. einheitliche Verbindlichkeit nach den allgemeinen handelsrechtlichen Grundsätzen bilanziert und bewertet. Finanzinstrumente des Handelsbestands Die institutsintern festgelegten Kriterien für die Einbeziehung von Finanzinstrumenten in den Handelsbestand wurden nicht geändert. Derivative Finanzinstrumente Derivative Finanzinstrumente (Swap-, Termin-, Optionsgeschäfte) im Nichthandelsbestand dienen ausschließlich als Sicherungsinstrumente in Bewertungseinheiten oder als Steuerungsinstrumente im Rahmen der Aktiv/Passiv-Steuerung. Soweit eine verlässliche Bewertung auf- grund fehlender Marktpreise nicht möglich war, erfolgt die Bewertung mittels interner Bewertungsmodelle und -methoden mit aktuellen Markt- parametern. Sicherungsnehmerpositionen in getrennt bilanzierten eingebetteten Credit Default Swaps, die der Absicherung von Ausfallrisiken dienen, oh- ne zugleich einer Bewertungseinheit i. S. v. § 254 HGB zugeordnet zu sein, werden als erhaltene Kreditsicherheiten bei der Ermittlung von Einzel- und Pauschalwertberichtigungen oder Rückstellungen für die abgesicherten Geschäfte berücksichtigt und nicht eigenständig bilan- ziert. Sicherungsgeberpositionen in getrennt bilanzierten eingebetteten Credit Default Swaps, mit denen ausschließlich Ausfallrisiken übertragen werden und bei denen beabsichtigt ist, sie bis zur Fälligkeit bzw. bis zum Eintritt des Kreditereignisses zu halten, werden als gestellte Kredit- sicherheiten nach den für das Bürgschafts- und Garantiekreditgeschäft entwickelten Grundsätzen behandelt. Bei ernsthaft drohender Inan- spruchnahme werden Verbindlichkeitenrückstellungen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbe- trags gebildet. Dienen derivative Finanzinstrumente (Swap-, Termin-, Optionsgeschäfte) im Nichthandelsbestand der Absicherung von Vermögensgegen- ständen, Schulden, schwebenden Geschäften oder mit hoher Wahrscheinlichkeit erwarteten Transaktionen, werden Bewertungseinheiten ge- bildet, sofern hierfür die erforderlichen Voraussetzungen vorliegen. Die Bewertung dieser derivativen Finanzinstrumente erfolgt nach den Vor- schriften von § 254 HGB. Zur bilanziellen Abbildung der wirksamen Teile der Bewertungseinheiten wird die Einfrierungsmethode angewandt. Zum Ausgleich gegenläufiger Wertänderungen aus Zinsrisiken sowie zum Ausgleich gegenläufiger Zinszahlungsströme werden Micro- Bewertungseinheiten gebildet. 6
Die nachfolgende Tabelle weist für jede Art von Grundgeschäften das Volumen der in Bewertungseinheiten einbezogenen Grundgeschäfte aus: Angaben zu Bewertungseinheiten gemäß § 285 Nr. 23a HGB Grundgeschäfte 1. Vermögensgegenstände 2. Schulden 3. schwebende Geschäfte 4. mit hoher Wahrscheinlichkeit erwartete Transaktionen Summe Buchwerte/Volumina (in EUR) 36.812.050 0 0 0 36.812.050 Bei den gebildeten Bewertungseinheiten handelt es sich um perfekte Micro-Hedges. Grundgeschäfte und Sicherungsinstrumente stimmen jeweils in allen relevanten Ausstattungsmerkmalen überein ("Critical Term Match"). Daher haben sich die gegenläufigen Wertänderungen in Bezug auf das abgesicherte Risiko am Bilanzstichtag vollständig ausgeglichen. Der Gesamtbetrag der sich ausgleichenden Wertänderungen aus allen Bewertungseinheiten beläuft sich auf TEUR 1.145. Aufgrund der übereinstimmenden relevanten Ausstattungsmerkmale erwarten wir auch künftig für die festgelegte Dauer der Sicherungsbe- ziehung einen vollständigen Ausgleich der gegenläufigen Wertänderungen in Bezug auf das abgesicherte Risiko. Die zinsbezogenen Finanzinstrumente des Bankbuchs einschließlich der zur Steuerung des allgemeinen Zinsänderungsrisikos (Aktiv/Passiv- Steuerung) abgeschlossenen Zinsderivate werden im Rahmen einer Gesamtbetrachtung aller Geschäfte nach Maßgabe von IDW RS BFA 3 verlustfrei bewertet. Hierbei werden die zinsinduzierten Barwerte den Buchwerten gegenübergestellt und von dem positiven Differenzbetrag die Risiko- und Bestandsverwaltungskosten abgezogen. Für einen danach eventuell verbleibenden Verlustüberhang wird eine Drohverlust- rückstellung gebildet, die unter den anderen Rückstellungen ausgewiesen wird. Nach dem Ergebnis der Berechnungen zum 31.12.2018 war keine Rückstellung zu bilden. Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften sowie Anteile an verbundenen Unternehmen Die Beteiligungen und die Geschäftsguthaben bei Genossenschaften sowie die Anteile an verbundenen Unternehmen wurden grundsätzlich zu Anschaffungskosten bilanziert. Treuhandvermögen Die Bewertung des Treuhandvermögens erfolgte zu den Anschaffungskosten bzw. zum Nennwert. 7
Immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen Die Bewertung der Sachanlagen und der entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände erfolgte zu den Anschaffungskosten und - soweit abnutzbar - vermindert um planmäßige Abschreibungen. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen bei den Gebäuden grundsätzlich linear über eine Nutzungsdauer von höchstens 50 Jahren. So- weit steuerlich anerkannt, werden höhere Staffelsätze gemäß § 7 Abs. 5 EStG angewandt. Bei Mietereinbauten wird als Nutzungsdauer die Vertragszeit angesetzt, soweit diese kürzer als die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer ist. Die Gegenstände der Betriebs- und Geschäftsausstattung einschließlich Betriebsvorrichtungen werden überwiegend linear und soweit steu- erlich zulässig degressiv abgeschrieben. Dabei wird von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, von der degressiven auf die lineare Abschrei- bungsmethode überzugehen, wenn diese zu höheren Abschreibungen führt. Sachanlagen wurden im Anschaffungsjahr pro rata temporis abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstel- lungskosten bis einschließlich EUR 250 (ab 2018, vorher EUR 150) wurden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Für geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten über EUR 250 (ab 2018, vorher EUR 150) bis EUR 1.000 wurde steuerrechtlich ein Sammelposten gebildet. Handelsrechtlich wurde dieser Sammelposten aufgrund der untergeordneten Bedeutung übernommen. Der Sammelposten wird über die Dauer von 5 Jahren linear abgeschrieben. Sonstige Vermögensgegenstände Die Bewertung der sonstigen Vermögensgegenstände erfolgte nach den Grundsätzen des strengen Niederstwertprinzips. Aktive latente Steuern Über die Höhe der passiven Steuerlatenzen hinausgehende aktive latente Steuern wurden in Ausübung des Wahlrechts gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht aktiviert (vgl. Erläuterungen im Abschnitt D.). Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung Bei Altersversorgungsverpflichtungen und vergleichbaren langfristigen Verpflichtungen, die die Voraussetzungen des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB erfüllen, haben wir die Verpflichtungen mit den ihnen zuzurechnenden Vermögensgegenständen verrechnet. Deckungsvermögen mit ei- nem beizulegenden Zeitwert in Höhe von EUR 1.519.927 (Anschaffungskosten in Höhe von EUR 1.517.500) wurde mit dem Erfüllungsbe- trag der Altersversorgungsverpflichtungen in Höhe von EUR 657.623 saldiert. Bei der Verrechnung weiterer Vermögenswerte in Höhe von EUR 843.115 (Aktiva 6), die ebenfalls an die Begünstigten zur Erfüllung von Pensionsverpflichtungen verpfändet sind, ergab sich keine Überdeckung. Ein nach der Saldierung verbleibender Überhang wurde in Höhe von EUR 862.305 aktiviert. Aufwendungen und Erträge aus der Abzinsung der Verpflichtungen wurden mit laufenden Erträgen sowie Erfolgsauswirkungen aus Zeitwertänderungen des Deckungsvermögens in Höhe von EUR 49.041 verrechnet. Verbindlichkeiten Die Passivierung der Verbindlichkeiten erfolgte zu dem jeweiligen Erfüllungsbetrag. Der Belastung aus Einlagen mit steigender Verzinsung und aus Zuschlägen sowie sonstigen über den Basiszins hinausgehenden Vorteilen für Einlagen wurde durch Rückstellungsbildung in ange- messenem Umfang Rechnung getragen. 8
Treuhandverbindlichkeiten Die Bewertung der Treuhandverbindlichkeiten erfolgte zum Erfüllungsbetrag, der mit dem Nennwert der Verpflichtung übereinstimmt. Rückstellungen Rückstellungen wurden in Höhe des Erfüllungsbetrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Sie be- rücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wur- den gemäß § 253 Abs. 2 HGB mit dem Rechnungszins der Rückstellungsabzinsungsverordnung (RückAbzinsV) abgezinst. Den Pensionsrückstellungen liegen versicherungsmathematische Berechnungen auf Basis der „Richttafeln 2018 G“ (Prof. Dr. Klaus Heu- beck) zugrunde. Verpflichtungen aus Pensionsanwartschaften werden mittels Anwartschaftsbarwertverfahren angesetzt. Laufende Renten- verpflichtungen und Altersversorgungsverpflichtungen gegenüber ausgeschiedenen Mitarbeitern sind mit dem Barwert bilanziert. Der bei der Abzinsung der Pensionsrückstellungen angewendete Zinssatz von 3,21 % wurde unter Inanspruchnahme der Vereinfachungsregel nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren festgelegt. Dieser beruht auf einem Rechnungszinsfuß ge- mäß Rückstellungsabzinsungsverordnung (RückAbzinsV). Es wurden Lohn- und Gehaltssteigerungen in Höhe von 2,50 % und eine Renten- dynamik in Höhe von 2,00 % zugrunde gelegt. Die Pensionsrückstellungen wurden gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Markt- zinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre in Höhe von 3,21 % abgezinst. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstel- lungen für Altersversorgungsverpflichtungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt TEUR 1.434. Die Altersteilzeitrückstellungen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen mit einem Zinssatz von 2,32 % p.a. bei einer ange- nommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ermittelt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Als Rechnungsgrundlage wurden die Richttafeln Heubeck 2018G zugrunde gelegt. Es wurden Lohn- und Gehaltssteigerungen in Höhe von 2,5 % zugrunde gelegt. Im Übrigen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften Rückstellungen in angemessener Höhe gebildet. Währungsumrechnung Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände (ausgenommen Sortenbestand) und Verbindlichkeiten wurden mit dem Devisenkas- samittelkurs des Bilanzstichtages umgerechnet. Für die Umrechnung noch nicht abgewickelter Termingeschäfte wurde der Terminkurs des Bilanzstichtages zugrunde gelegt. Die Ergebnisse aus der Währungsumrechnung werden bei dem GuV-Posten berücksichtigt, bei dem die sonstigen Bewertungsergebnisse des umgerechneten Bilanzpostens oder Geschäfts ausgewiesen werden. Angaben zur Behandlung von negativen Zinsen Negative Zinsen auf finanzielle Vermögenswerte bzw. finanzielle Verbindlichkeiten werden in der Gewinn- und Verlustrechnung bei den be- treffenden Zinserträgen bzw. Zinsaufwendungen in Abzug gebracht. 9
Verwendung des Jahresergebnisses Der Jahresabschluss wurde nach teilweiser Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. Angaben zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Umrechnungsmethoden Von der Möglichkeit der Verrechnung des Aufwandspostens 13 mit dem Ertragsposten 14 lt. § 32 RechKredV haben wir Gebrauch gemacht. 10
C. Entwicklung des Anlagevermögens 2018 Anschaffungs- / Zugang (a) Herstellungskosten zu Zuschreibungen (b) Umbuchungen (a) Abgänge (b) Beginn des Geschäftsjahres EUR Im Geschäftsjahr EUR EUR Anschaffungs- / Herstellungskosten am Ende des Geschäftsjahres EUR 0,00 0,00 (a) 0,00 (b) 482.243,22 9.292,00 (a) 0,00 (b) 0,00 0,00 0,00 (a) 0,00 (b) 0,00 (a) 0,00 (b) 0,00 (a) 0,00 (b) 0,00 (a) 0,00 (b) 0,00 (a) 0,00 (b) 0,00 (a) 0,00 (b) 0,00 491.535,22 0,00 0,00 58.873.397,80 1.127.496,36 (a) 0,00 (b) -177.810,86 (a) 542.121,50 (b) 59.280.961,80 12.677.507,56 1.025.715,06 (a) 0,00 (b) 177.810,86 (a) 330.256,46 (b) 13.550.777,02 Immaterielle Anlagenwerte a) Selbstgeschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte b) entgeltlich erwor- bene Konzessio- nen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizen- zen an solchen Rechten und Werten c) Geschäfts- oder Firmenwert d) geleistete Anzahlungen Sachanlagen a) Grundstücke und Gebäude b) Betriebs- und Geschäfts- ausstattung Summe a 72.033.148,58 2.162.503,42 (a) 0,00 (b) 0,00 (a) 872.377,96 (b) 73.323.274,04 11
Abschreibungen zu Beginn des Geschäftsjahres (gesamt) EUR Abschreibungen Geschäftsjahr (a) Zuschreibungen Geschäftsjahr (b) EUR Änderungen der gesamten Abschreibungen im Zusammenhang mit Zugängen (a) Zuschreibungen (b) Umbuchungen (a) Abgänge (b) Abschreibungen am Ende des Geschäftsjahres (gesamt) Buchwerte Bilanzstichtag EUR EUR EUR EUR Immaterielle Anlagenwerte a) Selbstgeschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte b) entgeltlich erwor- bene Konzessio- nen, gewerbliche Schutzrechte und ähn- liche Rechte und Werte sowie Lizenzen an sol- chen Rechten und Werten c) Geschäfts- oder Firmenwert d) geleistete Anzahlungen Sachanlagen a) Grundstücke und Gebäude b) Betriebs- und Geschäfts- ausstattung 0,00 0,00 (a) 0,00 (b) 419.240,22 36.431,00 (a) 0,00 (b) 0,00 0,00 0,00 (a) 0,00 (b) 0,00 (a) 0,00 (b) 34.294.533,00 9.388.095,70 1.699.931,65 (a) 0,00 (b) 1.029.179,49 (a) 0,00 (b) Summe a 44.101.868,92 2.765.542,14 (a) 0,00 (b) 0,00 (a) 0,00 (b) 0,00 (a) 0,00 (b) 0,00 (a) 0,00 (b) 0,00 (a) 0,00 (b) 0,00 (a) 0,00 (b) 0,00 (a) 0,00 (b) 0,00 (a) 0,00 (b) 0,00 (a) 0,00 (b) 0,00 (a) 0,00 (b) 0,00 (a) 0,00 (b) 0,00 (a) 0,00 (b) 0,00 0,00 455.671,22 35.864,00 0,00 0,00 0,00 0,00 2 1 0,00 (a) 77.333,97 (b) 0,00 (a) 232.960,46 (b) 35.917.130,68 23.363.831,12 10.184.314,73 3.366.462,29 0,00 (a) 46.557.116,63 26.766.157,41 310.294,43 (b)
Anschaffungskosten zu Beginn des Geschäftsjahres Veränderungen (saldiert) Buchwerte am Bilanzstichtag EUR EUR EUR 294.804.382,88 22.505.059,89 317.309.442,77 85.595.097,54 22.500,00 85.617.597,54 428.108,02 0,00 428.108,02 Wertpapiere des Anlagevermögens Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften Anteile an verbundenen Unter- nehmen Summe b 380.827.588,44 22.527.559,89 403.355.148,33 Summe a und b 452.860.737,02 430.121.305,74 13
D. Erläuterungen zur Bilanz Forderungen an Kreditinstitute In den Forderungen an Kreditinstitute sind EUR 98.824.024 Forderungen an die genossenschaftliche Zentralbank enthalten. Forderungen an Kunden In den Forderungen an Kunden (A 4) sind EUR 634.721.610 Forderungen mit unbestimmter Laufzeit enthalten. Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere Von den in der Bilanz ausgewiesenen Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren (A 5) werden im auf den Bilanzstichtag folgenden Geschäftsjahr EUR 141.107.680 fällig. In folgenden Posten sind enthalten: börsenfähig davon: börsennotiert nicht börsennotiert nicht mit dem Nie- derstwert bewertete börsenfähige Wertpa- EUR EUR EUR piere EUR Schuldverschreibungen und an- dere festverzinsliche Wertpapiere (A 5) 566.811.285 551.667.074 15.144.211 Aktien und andere nicht festver- zinsliche Wertpapiere (A 6) 2.152.358 0 2.152.358 0 0 Forderungen an verbundene Unternehmen oder Beteiligungsunternehmen In den Forderungen sind folgende Beträge enthalten, die auch Forderungen an verbundene Unternehmen oder Beteiligungsunterneh- men sind: verbundene Unternehmen Beteiligungsunternehmen Geschäftsjahr EUR Vorjahr EUR Geschäftsjahr EUR Vorjahr EUR Forderungen an 0 0 107.213.633 224.446.999 1.772.663 847.150 9.887.828 9.573.892 Forderungen an Kreditinstitute (A 3) Forderungen an Kunden (A 4) Schuldverschreibungen und an- dere festverzinsliche Wertpapiere (A 5) 0 0 49.489.385 117.081.403 14
Investmentvermögen mit einem Anteil von mehr als 10 Prozent aufgegliedert nach Anlagezielen Wir halten folgende Anteile an Sondervermögen im Sinn des § 1 Abs. 10 KAGB im Posten Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere mit Anteilsquoten von mehr als 10 %: Anlageziel langfristige Kapitalanlage auf Basis einer Asset-Allocation Wert der Anteile i. S. §§ 168, 278 KAGB, § 36 InvG a. F. bzw. vergleichbarer aus- ländischer Vorschrif- ten (Zeitwert) EUR Differenz zum Buchwert (Reserve) Erfolgte Ausschüttung für das Geschäftsjahr EUR EUR UIN-Fonds Nr. 118 334.273.085 22.107.994 4.481.599 Volksbank Kraichgau Nachhaltigkeit 9.766.900 0 40.000 Beschränkungen in der täglichen Rückgabemöglichkeit bestehen nur für den Fall außergewöhnlicher Umstände, die eine Aussetzung unter Berücksichtigung der Interessen der Anleger erforderlich erscheinen lassen. Beteiligungen und Anteile an verbundenen Unternehmen Wir halten an folgenden Unternehmen Beteiligungen im Sinne des § 271 Abs. 1 HGB, die nicht von untergeordneter Bedeutung ge- mäß § 286 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 HGB sind und an verbundenen Unternehmen nach § 271 Abs. 2 HGB: Name und Sitz Anteil am Eigenkapital der Gesellschaft Ergebnis des letzten vorliegen- Gesellschafts- kapital % Jahr TEUR den Jahresabschlusses TEUR Jahr a) Kraichgau Immobilien GmbH, Sinsheim 90,00 2017 b) Kraichgau Reisen GmbH, Sinsheim 100,00 2017 410 213 2017 2017 c) VKI Vermögensverwaltungs GmbH, Angelbachtal 49,00 2017 42 2017 151 98 1 d) DZ Beteiligungs-GmbH & Co. KG 01.08.2017 - 01.08.2017 - Baden-Württemberg, Karlsruhe 0,78 31.07.2018 3.141.132 31.07.2018 85.679 e) Zweite DZ Beteiligungs-GmbH & Co. KG 01.08.2017 - 01.08.2017 - Baden-Württemberg, Karlsruhe 1,92 31.07.2018 2.463.018 31.07.2018 55.281 Mit der Kraichgau Immobilien GmbH, Sinsheim und der Kraichgau Reisen GmbH, Sinsheim besteht ein Konzernverhältnis. Ein Konzernabschluss wurde nicht aufgestellt, weil aufgrund untergeordneter Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage (§ 296 Abs. 2 HGB) auf die Aufstellung verzichtet werden konnte. Treuhandvermögen Im Bilanzposten "Treuhandvermögen" sind ausschließlich Kredite ausgewiesen, die wir im eigenen Namen für fremde Rechnung hal- ten. 15
Immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen Im Aktivposten "Sachanlagen" sind Grundstücke und Bauten, die wir im Rahmen eigener Tätigkeit nutzen, in Höhe von EUR 18.724.307 und Betriebs- und Geschäftsausstattung in Höhe von EUR 3.366.462 enthalten. Sonstige Vermögensgegenstände In dem Bilanzposten "Sonstige Vermögensgegenstände" sind folgende wesentliche Einzelbeträge enthalten: Steuererstattungsansprüche Provisionsansprüche Gruppen-Unfallversicherung mit Beitragsrückgewähr (Kapitalanlage) 31.12.2018 EUR 10.427.386 3.440.931 2.105.512 Nachrangige Vermögensgegenstände In den folgenden Posten sind Vermögensgegenstände, für die eine Nachrangklausel besteht, enthalten: Posten/Unterposten Geschäftsjahr EUR Vorjahr EUR Forderungen an Kunden (A 4) 4.359.082 4.842.664 davon Kredite mit Haftungsfreistellung durch Bundes- garantie 3.359.082 3.842.664 Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere (A 5) 6.228.060 6.217.488 Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere (A 6) 1.550.400 1.551.997 Fremdwährungsposten In den Vermögensgegenständen sind Fremdwährungsposten im Gegenwert von EUR 83.561.344 enthalten. 16
Restlaufzeitspiegel für Forderungen Die in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen haben folgende Restlaufzeiten: bis 3 Monate EUR mehr als 3 Monate bis ein Jahr EUR mehr als ein Jahr bis 5 Jahre EUR mehr als 5 Jahre EUR Andere Forderungen an Kreditin- stitute (A 3b) (ohne Bausparguthaben) 0 0 1.999.963 0 Forderungen an Kunden (A 4) 65.921.045 148.517.233 640.406.965 1.435.211.134 Restlaufzeitenspiegel für Verbindlichkeiten Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten weisen folgende Restlaufzeiten auf: bis 3 Monate EUR mehr als 3 Monate bis ein Jahr EUR mehr als ein Jahr bis 5 Jahre EUR mehr als 5 Jahre EUR Verbindlichkeiten gegenüber Kre- ditinstituten mit vereinbarter Lauf- zeit oder Kündigungsfrist (P 1b) 294.194.154 133.472.762 66.782.921 131.924.669 Spareinlagen mit vereinbarter Kündigungsfrist von mehr als drei Monaten (P 2ab) 6.902.703 88.605.115 999.814 0 Andere Verbindlichkeiten gegen- über Kunden mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist (P 2bb) 439.775.086 24.360.355 21.119.983 224.717 Anteilige Zinsen, die erst nach dem Bilanzstichtag fällig werden, wurden nicht nach den Restlaufzeiten gegliedert. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten In den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind EUR 426.616.302 Verbindlichkeiten gegenüber der genossenschaftlichen Zentralbank enthalten. Treuhandverbindlichkeiten Im Bilanzposten "Treuhandverbindlichkeiten" sind ausschließlich Kredite ausgewiesen, die wir im eigenen Namen für fremde Rech- nung halten. 17
Sonstige Verbindlichkeiten Im Bilanzposten "Sonstige Verbindlichkeiten" sind folgende wesentliche Einzelbeträge enthalten: Abzuführende Umsatz,- Lohn,- und Kapitalertragsteuer Abfindungs- und Aufhebungsvereinbarungen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 31.12.2018 EUR 1.100.656 349.674 194.552 Passiver Rechnungsabgrenzungsposten Im passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Disagiobeträge, die bei der Ausreichung von Forderungen in Abzug gebracht wur- den, im Gesamtbetrag von EUR 418.594 (Vorjahr EUR 473.941) enthalten. Passive latente Steuern Latente Steuern sind nicht aktiviert. Bei einer Gesamtdifferenzbetrachtung errechnet sich ein aktiver Überhang von latenten Steuern, der in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht angesetzt wurde. Hierbei wurden passive latente Steuern aus den Beteiligungen (Aktiva 7) sowie eines Sonderpostens mit Rücklageanteil im Wesentlichen mit den latenten Steuern aus gebildeten Vorsorgereserven nach § 340 f HGB (Aktiva 4) sowie aus dem Bereich der Rückstellungen (Passiva 7) verrechnet. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen oder Beteiligungsunternehmen In den nachstehenden Verbindlichkeiten sind folgende Beträge enthalten, die auch Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unter- nehmen oder Beteiligungsunternehmen sind: Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Beteiligungsunternehmen Geschäftsjahr EUR Vorjahr EUR Geschäftsjahr EUR Vorjahr EUR Verbindlichkeiten gegenüber Kre- ditinstituten (P 1) 0 0 426.616.302 280.775.766 Verbindlichkeiten gegenüber Kun- den (P 2) 519.565 373.544 verbriefte Verbindlichkeiten (P 3) 0 0 804.519 500.000 651.295 500.402 Eigenkapital Die unter Passivposten 12a "Gezeichnetes Kapital" ausgewiesenen Geschäftsguthaben gliedern sich wie folgt: Geschäftsguthaben a) der verbleibenden Mitglieder b) der ausscheidenden Mitglieder 18 EUR 23.987.608 597.606
Die Ergebnisrücklagen (P 12c) haben sich wie folgt entwickelt: Stand 01.01.2018 Einstellungen Gesetzliche Rücklage andere Ergebnisrücklagen EUR EUR 53.800.000 88.300.000 - aus Bilanzgewinn des Vorjahres 1.000.000 2.700.000 - aus Jahresüberschuss des Geschäfts- jahres Stand 31.12.2018 700.000 55.500.000 1.100.000 92.100.000 Eventualverbindlichkeiten und andere Verpflichtungen Die im Posten 1b) und 2c) unter dem Bilanzstrich ausgewiesenen Verpflichtungen unterliegen den für alle Kreditverhältnisse geltenden Risikoidentifizierungs- und -steuerungsverfahren, die eine rechtzeitige Erkennung der Risiken gewährleisten. Akute Risiken einer Inanspruchnahme aus den unter dem Bilanzstrich ausgewiesenen Haftungsverhältnissen sind durch Rückstellun- gen gedeckt. Die ausgewiesenen Verpflichtungen betreffen überwiegend breit gestreute Bürgschafts- und Gewährleistungsverträge bzw. offene Kreditzusagen gegenüber Kunden. Wir gehen davon aus, dass die überwiegende Anzahl der Eventualverbindlichkeiten oh- ne Inanspruchnahme auslaufen werden. Durch Übertragung von Vermögensgegenstände gesicherte Verbindlichkeiten und Eventualverbindlichkeiten Von den Verbindlichkeiten und Eventualverbindlichkeiten sind durch Übertragung von Vermögensgegenständen gesichert: Passivposten Gesamtbetrag der als Sicherheit übertrage- nen Vermögenswerte in EUR Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (P 1) 416.377.312 Fremwährungsposten In den Schulden sind Fremdwährungsposten im Gegenwert von EUR 112.198.849 enthalten. Termingeschäfte und derivative Finanzinstrumente Zum Bilanzstichtag bestanden noch nicht abgewickelte Zinsswaps, Devisentermingeschäfte und Aktienoptionsgeschäfte des Nicht- handelsbestands. Die Zinsswaps wurden ausschließlich als Sicherungsinstrumente im Rahmen der Steuerung des allgemeinen Zinsänderungsrisikos im Bankbuch (Aktiv/Passiv-Steuerung) oder im Rahmen von Bewertungseinheiten gemäß § 254 HGB abgeschlossen. Devisentermingeschäfte und Aktienoptionsgeschäfte werden ausschließlich im Kundeninteresse getätigt. Entsprechende Gegenge- schäfte mit der Zentralbank bestehen. In der nachfolgenden Tabelle sind die nicht zum beizulegenden Zeitwert bilanzierten Derivatgeschäfte (Nichthandelsbestand), die am Bilanzstichtag noch nicht abgewickelt waren, zusammengefasst (§ 36 RechKredV bzw. § 285 Nr. 19 HGB). Neben der Gliederung nach Produktgruppen wird die Fälligkeitsstruktur auf Basis der Nominalbeträge angegeben. 19
(Angaben in TEUR): Zinsbezogene Geschäfte OTC-Produkte Nominalbetrag Restlaufzeit beizu- legender Zeitwert Adressen- risiko <= 1 Jahr 1-5 Jahre > 5 Jahre Summe - Zins-Swap (gleiche Währung) 7.000 30.000 172.912 209.912 -3.608 3.098 Währungsbezogene Geschäfte OTC-Produkte - Devisentermingeschäfte 175 87 0 262 Aktien-/Indexbezogene Geschäfte Börsengehandelte Produkte - Aktien-/Index-Optionen 12.471 0 0 12.471 0 0 10 663 Die Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts erfolgte bei Zinsswap-Vereinbarungen durch Diskontierung der zukünftigen erwarteten Zahlungsströme auf den Barwert. Bei den Devisentermingeschäften sind die beizulegenden Zeitwerte in Höhe der mit den am Bilanzstichtag gültigen Terminkursen um- gerechneten Fremdwährungsbeträgen angegeben. Es handelt sich ausschließlich um geschlossene Positionen; insoweit gleichen sich die beizulegenden Zeitwerte weitestgehend aus. Für die Bewertung von Optionen des Nichthandelsbestands werden Optionspreismodelle (Black-Scholes) eingesetzt. Es handelt sich ausschließlich um geschlossene Positionen; insoweit gleichen sich die beizulegenden Zeitwerte weitestgehend aus. Die in strukturierten Produkten enthaltenen Kreditderivate resultieren aus einer Kreditrisiko-Verbriefungsaktion (VR Circle Plattform der DZ BANK) in Form von Credit Default Swaps im Rahmen der emittierten Inhaberschuldverschreibung sowie eines weiteren Credit De- fault Swaps verbunden mit einer erworbenen Credit Linked Note. Die Bewertung mit dem beizulegenden Zeitwert erfolgte mittels aner- kannter Optionspreismodelle. Für eventuelle Inanspruchnahmen aus dem Credit Default Swap wurde eine Rückstellung in unwesentli- cher Höhe gebildet. E. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Zinserträge und Zinsaufwendungen Im Zinsaufwand sind Ausgleichszahlungen i. H. v. EUR 778.000 aus der vorzeitigen Auflösung von Zinsswaps enthalten. Negative Zinsen aus Aktivgeschäften sind in den Zinserträgen in Höhe von EUR 782.709 (Reduktion des Zinsertrags) bzw. in den Zinsaufwendungen aus Passivgeschäften in Höhe von EUR 4.259.558 (Reduktion des Zinsaufwands) enthalten. Die für das Geschäftsjahr ermittelten Auf- und Abzinsungseffekte für Zinsrückstellungen aus Zinsprodukten wurden unter den Zinser- trägen und den Zinsaufwendungen erfasst. Dadurch hat sich der Zinsüberschuss per saldo um EUR 162.971 (Vorjahr EUR 264.179) vermindert. 20
Provisionserträge Die Provisionserträge aus für Dritte erbrachte Dienstleistungen, insbesondere für die Vermögensverwaltung und die Wertpapierbera- tung, nehmen in der Ertragsrechnung einen festen Bestandteil ein. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge betreffen mit EUR 1.865.803 (Vorjahr EUR 1.644.530) Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen sowie mit EUR 549.193 (Vorjahr EUR 546.295) Miet- und Pachterträge. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen mit EUR 1.323.085 (Vorjahr EUR 1.236.483) Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen sowie mit 1.958.725 (Vorjahr 1.019.374) Rückstellungen für Zinsen auf etwaige Steuernachzahlungen, welche im Berichtsjahr im Wesentlichen auf die zu erwartenden Ergebnisse aus der Betriebsprüfung für die Veranlagungszeiträume 2011 bis 2015 zurückzuführen sind. Periodenfremde Erträge bzw. Aufwendungen In den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 1.973.421 und periodenfremde Auf- wendungen in Höhe von EUR 4.519.084 enthalten. Bei den periodenfremden Erträgen handelt es sich im Wesentlichen um die Auflö- sung von Rückstellungen in Höhe von EUR 1.865.803. Die periodenfremden Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Zinsrückstel- lungen für etwaige Steuernachzahlungen aus der turnusmäßigen Betriebsprüfung der Veranlagungszeiträume 2011 bis 2015 über EUR 1.958.725 sowie Erträge aus aufgenommenen Refinanzierungsmitteln bei der EZB für zurückliegende Zeiträume von EUR 1.222.222 (Reduktion Zinsaufwand). Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag resultieren aus dem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit unter Berücksichti- gung von Abweichungen zum steuerlichen Ergebnis. Der Steueraufwand ist durch Vorauszahlungen bzw. Rückstellungen für etwaige Nachforderungen aus der turnusmäßigen Betriebsprüfung für die Veranlagungszeiträume 2011 bis 2015 beeinflusst. Unter Berück- sichtigung der im Vorjahr vollzogenen steuerlichen Neubewertung der Einzelwertberichtigungen und rückstellungsmindernder Folge- wirkungen ergibt sich ein saldierter Aufwand in Höhe von EUR 801.767. 21
F. Sonstige Angaben Vorstand und Aufsichtsrat Auf die Angabe der Gesamtbezüge des Vorstands wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats betrugen EUR 118.656. Die früheren Mitglieder des Vorstands bzw. deren Hinterbliebenen erhielten EUR 1.074.309. Für frühere Mitglieder des Vorstands und deren Hinterbliebenen bestehen zum 31.12.2018 Pensionsrückstellungen in Höhe von EUR 9.866.142. Die Forderungen an und Verpflichtungen aus eingegangenen Haftungsverhältnissen betrugen für Mitglieder des Vorstands EUR 603.345 und für Mitglieder des Aufsichtsrats EUR 5.601.764. Ausschüttungsgesperrte Beträge Die nach § 268 Abs. 8 HGB ausschüttungsgesperrten Beträge setzen sich wie folgt zusammen: Fair Value-Überhang beim Planvermögen Gesamtbetrag Bilanzansatz/ Bewertungs- überhang abzüglich hierfür gebildeter passiver latenter Steuern Ausschüttungssperre EUR EUR EUR 4.197 4.197 1.189 1.189 3.008 3.008 Der aus der Neuregelung zur Bewertung von Altersversorgungsverpflichtungen nach § 253 Abs. 6 HGB ausschüttungsgesperrte Un- terschiedsbetrag beträgt EUR 1.434.008. Die ausschüttungsgesperrten Beträge aus der Neubewertung von Altersversorgungsverpflichtungen (§ 253 Abs. 6 HGB) und nach § 268 Abs. 8 HGB werden gemeinsam betrachtet. Danach ergibt sich, dass allen ausschüttungsgesperrten Beträgen frei verfügbare Rücklagen zuzüglich eines Gewinnvortrages gegenüberstehen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte Verpflichtungen bestehen in Form einer möglichen Leistungsverpflichtung in Höhe von EUR 6.455.952 gegenüber der Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. aus der Zugehörigkeit zum Garantieverbund durch Abgabe einer Garantieerklärung. Ferner besteht eine Beitragsgarantie gegenüber dem institutsbezogenen Sicherungssystem der BVR Institutssicherung GmbH. Diese betrifft Jahresbeiträge zum Erreichen der Zielausstattung bzw. Zahlungsverpflichtungen, Sonderbeiträge und Sonderzahlungen, falls die verfügbaren Finanzmittel nicht ausreichen, um die Einleger eines dem institutsbezogenen Sicherungssystem angehörigen CRR- Kreditinstituts im Entschädigungsfall zu entschädigen, sowie Auffüllungspflichten nach Deckungsmaßnahmen. 22
Personalstatistik Die Zahl der 2018 durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug: Prokuristen Sonstige kaufmännische Mitarbeiter Gewerbliche Mitarbeiter Außerdem wurden durchschnittlich 20 Auszubildende beschäftigt. Mitgliederbewegung im Geschäftsjahr Nachfolgende Tabelle zeigt die Mitgliederbewegung im Geschäftsjahr: Vollzeitbeschäftigte Teilzeitbeschäftigte 13 307 5 325 0 195 6 201 Anfang Zugang Abgang Ende Anzahl der Mitglieder Anzahl der Geschäftsanteile Haftsummen EUR 53.306 807 1.411 52.702 470.347 47.034.700 3.441 11.936 344.100 1.193.600 461.852 46.185.200 2018 2018 2018 2018 Die Geschäftsguthaben der verbleibenden Mitglieder haben sich im Geschäftsjahr vermindert um Die Haftsummen haben sich im Geschäftsjahr vermindert um Höhe des Geschäftsanteils Höhe der Haftsumme je Anteil EUR EUR EUR EUR 437.837 849.500 52 100 Nicht realisierte stille Reserven i. S. v. § 10 Abs. 2b Satz 1 Nr. 6 und 7 KWG a. F. Mit Feststellung dieses Jahresabschlusses können nicht realisierte stille Reserven i. S. v. § 10 Abs. 2b Satz 1 Nr. 6 und 7 KWG a. F. im Rahmen der Übergangsregelungen nach Art. 484 ff. CRR den Eigenmitteln zugerechnet werden (maximal in Höhe von TEUR 4.417). Besondere Offenlegungspflichten Gemäß Teil 8 der CRR (Art. 435 bis 455) offenzulegende Inhalte sind zum Teil im Lagebericht enthalten. Wir beabsichtigen, die weite- ren Angaben in einem separaten Offenlegungsbericht zu machen und auf unserer Homepage zu veröffentlichen. 23
Name und Anschrift des zuständigen Prüfungsverbandes Der Name und die Anschrift des zuständigen Prüfungsverbandes lauten: Baden-Württembergischer Genossenschaftsverband e. V. Am Rüppurrer Schloss 40 76199 Karlsruhe Mitglieder des Vorstands Matthias Zander (Vorstandssprecher) Thomas Geier (stv. Vorstandssprecher) Klaus Bieler Geschäftsleiter Geschäftsleiter Geschäftsleiter Mitglieder des Aufsichtsrats Dr. Thorsten Seeker (Vorsitzender) bis 14.06.2018 selbstständiger Rechtsanwalt, Partnerschaft mbB Seeker Bauer Lutz Otto Steinmann (Vorsitzender seit 28.06.2018, zuvor stv. Vorsitzender) Erster Beigeordneter der Stadt Walldorf Thomas Essenpreis (stv. Vorsitzender seit 28.06.2018) Geschäftsführer, Essenpreis Haustechnik GmbH Helmut Abel Frank Bitz Enzo Cicciarella Michael Dittes Sabine Dübbers Pia Elbl Fensterbauer, Geschäftsführer Fensterbau Abel GmbH Bankkaufmann, Volksbank Kraichgau eG Bankkaufmann, Volksbank Kraichgau eG Bankfachwirt, Volksbank Kraichgau eG Geschäftsführende Gesellschafterin, Maler Dübbers GmbH Industriefachwirtin, Prokuristin Büromöbel Mex GmbH & Co. KG Barbara Lang (seit 14.06.2018) selbstständige Steuerberaterin Joachim Linder Bernhard Mairhofer Dominic Nelles Peter Schäfer Horst-Bodo Schauer Knut Wagner Heidi Wedel Jürgen Wild Armin Wolf Bankkaufmann, Volksbank Kraichgau eG selbstständiger Schreinermeister, Bernhard u. Michael Mairhofer GbR Bankkaufmann, Volksbank Kraichgau eG Bankkaufmann, Volksbank Kraichgau eG selbstständiger Steuerberater, Schauer & Häffner GbR selbstständiger Rechtsanwalt Kauffrau, Mitinhaberin Wedel Blumenhaus Geschäftsführer, Kartoffel- und Zwiebelmarkt GmbH freier Architekt, Jöllenbeck & Wolf 24
G. Vorschlag für die Ergebnisverwendung Der Vorstand schlägt im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat vor, den Jahresüberschuss von EUR 6.825.094,39 - unter Einbeziehung eines Gewinnvortrages von EUR 21.375,60 sowie nach den im Jahresabschluss mit EUR 1.800.000,00 ausgewiesenen Einstellungen in die Rücklagen (Bilanzgewinn von EUR 5.046.469,99) - wie folgt zu verwenden: Ausschüttung einer Dividende von 5,00 % Zuweisung zu den Ergebnisrücklagen a) Gesetzliche Rücklage b) Andere Ergebnisrücklagen Vortrag auf neue Rechnung EUR 1.223.678,12 1.000.000,00 2.800.000,00 22.791,87 5.046.469,99 Wiesloch, 28. Februar 2019 Volksbank Kraichgau eG Der Vorstand Matthias Zander Matthias Zander Vorstandssprecher Vorstandssprecher Thomas Geier Thomas Geier stellv. Vorstandssprecher Vorstandsmitglied stellv. Vorstandssprecher Vorstandsmitglied Klaus Bieler Klaus Bieler 25
Matthias Zander Vorstandssprecher Thomas Geier stellv. Vorstandssprecher Vorstandsmitglied Klaus Bieler 15
Volksbank Kraichgau eG Hauptstraße 139, 69168 Wiesloch Telefon: (06222) 589-0 Hauptstraße 115, 74889 Sinsheim Telefon: (07261) 699-0 Internet: www.vbkraichgau.de E-Mail: info@vbkraichgau.de klimaneutral natureOffice.com | DE-135-675629 gedruckt