Source: https://amyna.de/wp/schutzauftrag/
Timestamp: 2020-08-06 16:32:07
Document Index: 222820520

Matched Legal Cases: ['§8', '§8', '§ 8', '§8', '§8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§8']

§8a SGB VIII: Dem Schutzauftrag nachkommen
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Hilfen zur Einführung des § 8a SGB VIII in Einrichtungen der Jugendhilfe
Durch den §8a SGB VIII gibt es einen gesetzlich verankerten Schutzauftrag, zu dem Einrichtungen und Dienste der Jugendhilfe über Vereinbarungen mit den Jugendämtern verpflichtet werden. Ziel ist es, gravierende Kindeswohlgefährdungen frühzeitiger zu erkennen und Maßnahmen zum Schutz des Kindes einzuleiten.
Sibylle HärtlPädagogin (M.A.), Sozialbetriebswirtin mailto:sh@amyna.de – Mail senden
Adelheid UnterstallerPädagogin (M.A.), Fortbildung feministische Bildungsarbeit (GAIA)mailto:au@amyna.de – Mail senden
Anja BawidamannSozialpädagogin (B.A.)mailto:ab@amyna.de – Mail senden
Petra StraubingerSozialpädagogin (B.A.)mailto:ps@amyna.de – Mail senden
In der Fortbildung wird es darum gehen, wie die aus dem Schutzauftrag erwachsenden Anforderungen bestmöglich in den Abläufen der Einrichtung verankert werden können, so dass alle Beteiligten Handlungssicherheit haben, sobald ein Verdacht auftaucht.
Es wird ein – auf die Gegebenheiten der jeweiligen Einrichtung abgestimmter – idealtypischer Ablauf nach §8a SGB VIII bei einem Verdacht auf Kindeswohlgefährdung erarbeitet. Spezielle Anforderungen im Hinblick auf sexuellen Missbrauch werden immer mitbedacht.
Was ist sexueller Missbrauch? Was ist eine Kindeswohlgefährdung?
Was können (gewichtige) Anhaltspunkte sein?
Welche konkreten Handlungsschritte erfordert der § 8a?
Wer ist wann in den Hilfeprozess einzubeziehen?
Diese Fortbildung richtet sich an Leitungen und Teams von Einrichtungen der Jugendhilfe für die der § 8a SGB VIII gilt: z.B. Kindertagesstätten, (teil-)stationäre Einrichtungen, Jugendfreizeitstätten. Sie richtet sich explizit auch an integrative und inklusive Einrichtungen der Jugendhilfe.
Die Einrichtung erhält nach der Fortbildung ein ausführliches Skript.
die speziellen Begrifflichkeiten (wie z.B. „gewichtige Anhaltspunkte“, „insoweit erfahrene Fachkraft“ usw.)
das schrittweise Vorgehen nach § 8a SGB VIII
die Akteur*innen im Verfahren mit ihren jeweiligen Verantwortlichkeiten
besondere Anforderungen an das Vorgehen bei Verdacht auf sexuellen Missbrauch
Der Vortrag kann und will eine ausführliche Fortbildung zum Thema nicht ersetzen, ermöglicht jedoch einen ersten Einstieg ins Thema und gibt einen Überblick über Aufgaben und Verantwortlichkeiten des Trägers sowie einzelner Mitarbeiter*innen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Im Anschluss an den Vortrag gibt es die Möglichkeit, Fragen zu stellen.
Fortbildung oder Vortrag
Leitungen und Teams von Einrichtungen der Jugendhilfe – inkl. Kindertagesstätten – für die der § 8a SGB VIII gilt. Bei Eltern-Kind-Initiativen auch für Vorstände
Fortbildung 4-6 Stunden, Vortrag 2,5 Stunden
Nach Vereinbarung. Bitte frühzeitig buchen, die Wartezeit beträgt in der Regel mehrere Monate.
Per E-Mail an info@amyna.de oder telefonisch 089/ 890 57 45-100
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