Source: https://dejure.org/Drucksachen/Bundestag/BT-Drs.%2016/752
Timestamp: 2020-04-10 06:59:01
Document Index: 180760876

Matched Legal Cases: ['§ 2', 'Art. 11', '§ 229', 'Art. 11', '§ 2', 'Art. 11', '§ 2', '§ 2', 'Art. 11', '§ 2', '§ 2', 'Art. 11', '§ 2', '§ 2', 'Art. 11', '§ 2', 'Art. 11', '§ 2', 'Art. 11', '§ 2', 'Art. 11', '§ 7', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 10', 'Art. 4', '§ 365', '§ 363', 'Art. 7', 'Art. 2', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Bundestag: BT-Drs. 16/752 - dejure.org
BT-Drs. 16/1369
20.03.2006 BT Mehrwertsteuer und Versicherungssteuer sollen um drei Prozent steigen
24.04.2006 BT Öffentliche Anhörung zum Haushaltbegleitgesetz 2006
04.05.2006 BT Experten: Statt Steuern zu erhöhen bei den Ausgaben kürzen
04.05.2006 BT Krankenkassen erwarten für 2007 und 2008 höhere Beitragssätze
05.05.2006 BT Beamtenbund warnt vor Kürzungen beim Weihnachtsgeld
BGBl. I 2006 S. 1402
https://dejure.org/2006,41383
BGBl. I 2006 S. 1402 (https://dejure.org/2006,41383)
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Bundesgesetzblatt Jahrgang 2006 Teil I Nr. 30, ausgegeben am 30.06.2006, Seite 1402
aa) Nach Nummer 3 des § 2 S 4 SGB VI, die durch das Haushaltsbegleitgesetz 2006 (HBeglG 2006, BGBl I 1402; dort Art. 11 Nr. 1 Buchst b) mit Wirkung zum 1.7.2006 eingefügt worden und nach der Neufassung des § 229 Abs. 3 SGB VI durch dasselbe Gesetz (dort Art. 11 Nr. 6) auch (schon) auf Tätigkeiten in der Zeit vom 1.1.1999 bis zum 1.7.2006 anzuwenden ist, gelten als Arbeitnehmer iS des § 2 S 1 Nr. 1, 2, 7 und 9 SGB VI für Gesellschafter auch die Arbeitnehmer der Gesellschaft.
Somit seien auch in diesem Zusammenhang die (Außen)Verhältnisse der Gesellschaft entscheidend (vgl Beschlussempfehlung und Bericht des Haushaltsausschusses zum Entwurf des HBeglG 2006, BT-Drucks 16/1525 S 28 zu Art. 11 Nr. 1) .
Hierauf hat der Gesetzgeber mit der Ergänzung des § 2 S 1 Nr. 9 Buchst b SGB VI und des § 2 S 4 SGB VI im HBeglG 2006 reagiert und angeordnet, dass bei (selbstständig tätigen geschäftsführenden) Gesellschaftern (einer juristischen Person, insbesondere von Kapitalgesellschaften) als Auftraggeber und Arbeitnehmer (auch) die Auftraggeber und Arbeitnehmer der Gesellschaft gelten und damit nicht das Innenverhältnis zwischen dem Gesellschafter und der Gesellschaft, sondern die (Außen)Verhältnisse der Gesellschaft maßgebend sind (vgl Beschlussempfehlung und Bericht des Haushaltsausschusses, aaO, BT-Drucks 16/1525 S 28 zu Art. 11 Nr. 1) .
Schon sie gehen nämlich davon aus, dass Personengesellschaften im Verhältnis zu den sie begründenden natürlichen Personen sozialversicherungsrechtlich (gerade) keine eigenständigen Rechtssubjekte und die in diesem Sinne "eigenen" Personengesellschaften damit auch nicht Auftraggeber der jeweils selbstständig tätigen Personen nach § 2 S 1 Nr. 9 Buchst b SGB VI sein können (vgl BT-Drucks 16/1525, ebenda) .
cc) Unabhängig davon, ob § 2 S 4 Nr. 3 SGB VI mit seiner Fiktion die Verhältnisse zwischen Gesellschaftern einer GbR und der Gesellschaft in diesem Sinne (lediglich) klarstellt (so Beschlussempfehlung und Bericht des Haushaltsausschusses, aaO, BT-Drucks 16/1525 S 28 zu Art. 11 Nr. 1) oder Beschäftigungen bei einer GbR ihren Gesellschaftern als "eigene" sozialversicherungsrechtlich relevant zuordnet, regelt diese Vorschrift jedenfalls nicht, dass nach ihrem tatsächlichen Status versicherungspflichtige Arbeitnehmer einer GbR für die Beurteilung der Rentenversicherungspflicht des einzelnen Gesellschafters in seiner selbstständigen Tätigkeit nach § 2 S 1 Nr. 1, 2, 7 und 9 SGB VI - im Sinne dieser Vorschriften - ebenfalls als "versicherungspflichtig" zu gelten haben mit der Folge, dass jener wie auch jeder andere Gesellschafter der GbR von der Rentenversicherungspflicht ausgenommen ist.
In der Folgezeit hat der Gesetzgeber § 2 S 1 Nr. 9 Buchst b SGB VI mit Wirkung vom 1.7.2006 um den Halbsatz ergänzt, dass bei Gesellschaftern als Auftraggeber die Auftraggeber der Gesellschaft gelten (vgl Art. 11 Nr. 1 Buchst a idF des Haushaltsbegleitgesetzes 2006 vom 29.6.2006, BGBl I 1402) .
Später hat der Gesetzgeber § 2 Satz 1 Nr. 9 Buchst b SGB VI (mit Wirkung vom 1.7. 2006) um den Halbsatz ergänzt, dass bei Gesellschaftern als Auftraggeber die Auftraggeber der Gesellschaft gelten (vgl Art. 11 Nr. 1 Buchst a des Haushaltsbegleitgesetzes 2006 vom 29.6. 2006, BGBl I 1402).
Mit Wirkung zum 1.7.2006 hat der Gesetzgeber § 2 S 1 Nr. 9 Buchst b SGB VI um den Halbsatz ergänzt, dass bei Gesellschaftern als Auftraggeber die Auftraggeber der Gesellschaft gelten (Art. 11 Nr. 1 Buchst a des Haushaltsbegleitgesetzes 2006 vom 29.6.2006, BGBl I 1402) .
In der Folgezeit hat der Gesetzgeber § 2 Satz 1 Nr. 9 Buchst b SGB VI (mit Wirkung vom 1.7. 2006) um den Halbsatz ergänzt, dass bei Gesellschaftern als Auftraggeber die Auftraggeber der Gesellschaft gelten (vgl Art. 11 Nr. 1 Buchst a des Haushaltsbegleitgesetzes 2006 [HBeglG 2006] vom 29.6. 2006, BGBl I 1402).
Weder gibt hierüber nämlich die Begründung zu § 7 SGB IV des Entwurfs des Korrektur-Gesetzes vom 19.12.1998 (BT-Drucks 14/45 S 20) Aufschluss, die hinsichtlich der Frage, wer Auftraggeber ist, auf die "zugrundeliegenden zivilrechtlichen Vereinbarungen" verweist (vgl hierzu Bauer/Diller/Lorenzen, NZA 1999, S 169, 172), noch hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags in seiner Beschlussempfehlung zum Entwurf des HBeglG 2006 (BT-Drucks 16/1525 S 27 f) eine Klärung herbeigeführt, als er eine Änderung des § 2 Satz 1 Nr. 9 Buchst b SGB VI aus Anlass der Entscheidung des Senats vom 24.11.2005 (…B 12 RA 1/04 R, BSGE 95, 275 = SozR 4-2600 § 2 Nr. 7) befürwortete.
In der Fassung des Gesetzes vom 29. Juni 2006 (BGBl. I S. 1402) bringt § 2 Abs. 1 BSZG dies auch selbst zum Ausdruck, indem es dort nunmehr heißt, dass die im Rahmen einer Beschäftigung bei der Deutschen Telekom AG zustehenden Bezüge bei der Berechnung der Sonderzahlung nach Satz 1 außer Betracht bleiben, wenn eine Rechtsverordnung nach § 10 Abs. 2 des Postpersonalrechtsgesetzes in Kraft getreten ist.
Ihre Höhe beläuft sich auf 5% der für das Kalenderjahr zustehenden Bezüge, in den Jahren 2006 bis 2010 auf 2, 5% (Gesetz vom 29. Juni 2006 - BGBl. I S. 1402).
Nicht zuletzt aufgrund einer Erhöhung der Umsatzsteuer um drei Prozentpunkte (vgl Art. 4 Nr. 1 Haushaltsbegleitgesetz 2006 vom 29.6.2006, BGBl I 1402) ist im Jahr 2007 der Verbraucherpreisindex für Deutschland erstmals seit Jahren wieder um mehr als zwei Prozent gestiegen und hat die Basis des Jahres 2000 um mehr als 10 Prozentpunkte übertroffen (vgl Statistisches Jahrbuch 2007, herausgegeben vom Statistischen Bundesamt, Tabelle 20.9.2 auf S 511).
Während der bis dahin in § 365 SGB III vorgesehene Defizitausgleich durch Mittel des Bundes mit Ablauf des Jahres 2006 abgeschafft wurde, erhielt die Bundesagentur für Arbeit ab dem Jahre 2007 einen zweckungebundenen Zuschuss aus Bundesmitteln (§ 363 Abs. 1 SGB III in der Fassung des Art. 7 Nr. 4 des Haushaltsbegleitgesetzes 2006 vom 29. Juni 2006 <BGBl I S. 1402>; für 2012 geändert durch Art. 2 des Gesetzes zur Stärkung der Finanzkraft der Kommunen vom 6. Dezember 2011 <BGBl I S. 2563>).
Auch stand die Einführung des Bundeszuschusses in einem anderen politischen Zusammenhang , denn er sollte gerade der Entlastung der Beitragszahler dienen (vgl. BTDrucks 16/752, S. 13).
BGH, 02.07.2008 - XII ZB 80/06
BGH, 03.09.2008 - XII ZB 36/06
Berücksichtigung der Verminderung der Sonderzahlung im Versorgungsausgleich bei …
Streichung des Weihnachtsgeldes für Beamte der Deutschen Telekom AG; …
BGH, 03.09.2008 - XII ZB 123/06
Berücksichtigung der Verminderung der jährlichen Sonderzahlung beim …
LSG Berlin-Brandenburg, 15.02.2008 - L 22 R 1780/06
Versicherungspflicht wegen selbständiger Erwerbstätigkeit; Rentenversicherung; …
OVG Nordrhein-Westfalen, 23.10.2008 - 19 E 504/07
Voraussetzungen für die Entstehung einer Erledigungsgebühr; Berücksichtigung des …
LSG Bayern, 04.11.2008 - L 13 B 641/08
Festsetzung des Streitwertes i.R.e. Antrags auf Feststellung der …
VG Ansbach, 08.12.2008 - AN 11 K 07.02356
Kürzung der Sonderzahlung nach dem Bundessonderzahlungsgesetz führt nicht zu …