Source: https://www.wettbewerbe-aktuell.de/ergebnis/erweiterungsbau-der-konrad-14269
Timestamp: 2019-09-20 05:31:41
Document Index: 186005488

Matched Legal Cases: ['§ 11', '§ 34', '§ 55', '§ 2', '§ 4', '§ 4', '§ 19', '§ 4', '§ 34', '§ 34', '§ 4', '§ 107']

Ergebnis: Erweiterungsbau der Konrad-Adenauer-Stiftung
Erweiterungsbau der Konrad-Adenauer-Stiftung	, Berlin/ Deutschland
wa-2013532
Cramer · Neumann Architekten, Berlin
Claus Neumann · Katrin Cramer
Mitarbeit: Narongdet Kaewtan · Maik Koch
Kramer+Kramer Bau- und Projektgesellschaft mbH, Berlin, Peter Kramer
Ing. Ges. SCHEEL mbH
Harry Unruh Ingenieurges. F. Elektroplanung mbH, Berlin
Beratung Nachhaltigkeit: CSD Ingenieure
1. Preis: Cramer · Neumann Architekten, Berlin
Bohne Ingenieure, Düsseldorf
Fassade: Andree Franke, Glienicke
Mitarbeit: Niklas Veelken · Raoul Kunz · Matthias Wolter · Anders Beyer
Mitarbeit: Gergana Pantcheva · Heinrich Huber · Christine Kohlmann
DS-Plan Ingges. für ganzheitliche Bauberatung und Generalfachplanung, Stuttgart
Mitarbeit: Andreas Schweizer
Visualisierungen: Pro Eleven, München
Modellbau: Homolka Modellbau, Leinfelden-Echterdingen
3. Preis: Auer Weber Architekten, Stuttgart
Mitarbeit: Philipp Buthe · Jan Giesen
Nicht offener Realisierungswettbewerb gemäß RPW 2013 und VOF, das Verfahren ist anonym
Die Konrad-Adenauer-Stiftung e. V. beabsichtigt, zusätzliche Arbeitsplätze an den Standort Berlin zu verlagern. Hierzu soll auf dem Nachbargrundstück zum bestehenden Bürogebäude in der Klingelhöferstraße 23 ein Erweiterungsbau errichtet werden.
Konrad-Adenauer-StiftungRathausallee 12Kontaktstelle(n): Konrad-Adenauer-StiftungZu Händen von: Jürgen Schiffer53757 Stankt AugustinDEUTSCHLANDTelefon: +49 22412462261E-Mail: juergen.schiffer@kas.deFax: +49 22412462243Internet-Adresse(n): Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers / des Auftraggebers:www.kas.deWeitere Auskünfte erteilen: a:dks mainz berlinHelmholtzstraße 42Kontaktstelle(n): a:dks mainz berlinZu Händen von: Marc Steinmetz10587 BerlinDEUTSCHLANDTelefon: +49 3081492700E-Mail: kas@a-dks.deFax: +49 3081492702Internet-Adresse: www.a-dks.de/kasAusschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen fürden wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem)verschicken: Siehe A.I)Helmholtzstraße 42BerlinDEUTSCHLANDAngebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: Siehe A.I)Helmholtzstraße 42BerlinDEUTSCHLAND
BildungSonstige: Politische Bildung
Erweiterungsbau der Konrad-Adenauer-Stiftung, Berlin.
Anlass des Wettbewerbs:Die Konrad-Adenauer-Stiftung plant eine Ergänzung des bestehendenVerwaltungsgebäude in der Klingelhöferstraße 23 in Berlin-Tiergarten miteiner Nutzfläche von ca. 3 800 m² für ca. 240 Arbeitsplätze. Die Ergänzungsoll als Anbau auf dem Nachbargrundstück errichtet werden.Ziel des Wettbewerbs:Der interdisziplinäre Realisierungswettbewerb für Architekten (PlanungGebäude und Innenräume) und Ingenieure (Planung Technische Ausrüstung)wird in Abstimmung mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung sowie demBezirk Mitte von Berlin vorbereitet und durchgeführt. Gesucht ist einfunktional, gestalterisch, technisch und wirtschaftlich überzeugenderEntwurf, der sich in die besondere städtebauliche Situation an derKlingelhöferstraße einfügt und gemeinsam mit dem bestehendenVerwaltungsgebäude ein architektonisch hochwertiges Ensemble bildet.Art des Wettbewerbs:Der Wettbewerb wird als nicht offener Realisierungswettbewerb gemäß RPW2013 und VOF ausgelobt. Das Verfahren ist anonym.Weitere Bearbeitung:Mit den Preisträgern wird nach Abschluss des Realisierungswettbewerbs einVerhandlungsverfahren gemäß § 11 VOF durchgeführt. Das Wettbewerbsergebnisfließt in das Verhandlungsverfahren ein und wird dort mit 50 % gewichtet.Weitere 25 % der Wertungspunkte in den Verhandlungsgesprächen beziehensich auf die Weiterentwicklung des Wettbewerbsergebnisses durch dieBewerber im Sinne der Preisgerichtsempfehlungen. Die vollständigenZuschlagskriterien werden spätestens mit der Einladung zu denVerhandlungsgesprächen bekannt gemacht. Die Wichtung wird so gestaltet,dass den nachrangigen Preisträgern eine Chance auf die Beauftragungverbleibt.Der Auslober beabsichtigt, nach Abschluss des Verhandlungsverfahrens denerfolgreichen Bieter mit Leistungen der Leistungsphasen 2-8 nach § 34sowie § 55 zu beauftragen, sofern einer Beauftragung kein wichtiger Grundentgegensteht. Die Beauftragung erfolgt stufenweise nach denLeistungsphasen der HOAI 2013 (Stufenvertrag). Im Falle einer weiterenBeauftragung werden durch den Wettbewerb bereits erbrachte Leistungen desWettbewerbsteilnehmers bis zur Höhe der Preissumme nicht erneut vergütet,wenn der Wettbewerbsentwurf in seinen wesentlichen Teilen unverändert derweiteren Bearbeitung zu Grunde gelegt wird.
Bewerbungsverfahren:A. Prüfung der Unterlagen auf Ausschlusskriterien und Vollständigkeit:— Nachweis der Unterschriftsberechtigung bei juristischen Personen durchVorlage eines Handelsregisterauszuges,— Nachweis der Unterschriftsberechtigung im Falle einerBewerbergemeinschaft durch die Vorlage der Vollmachtserklärung desbevollmächtigten Vertreters durch die übrigen Mitglieder derBewerbergemeinschaft,— Erklärung des Bewerbers, dass die Umsetzung der freiberuflichen Leistungunabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgt gemäß § 2 (3)VOF,— Angaben zu wirtschaftlichen Verknüpfungen und Zusammenarbeiten derBewerber gemäß § 4 (2) VOF,— Erklärung des Bewerbers zu Ausschlussgründen nach § 4 (6, 9) VOF,— Nachweis über die Berechtigung zur Führung der BerufsbezeichnungArchitekt bzw. Ingenieur gem. § 19 VOF,— namentliche Benennung der tatsächlichen Leistungserbringer imAuftragsfall (Projektleiter, verantwortlicher Projektbearbeiter,Bauleiter) mit beruflicher Qualifikation gemäß § 4 (3) VOF 2009.Bei Bewerbergemeinschaften müssen die genannten Nachweise von allenMitgliedern erbracht werden.Falsche Angaben können zum Ausschluss aus dem Bewerbungsverfahren führen.B. Nachweis der fachlichen Eignung:Der Nachweis der fachlichen Eignung erfolgt über die Einreichung vonReferenzprojekten.Bei den Referenzprojekten muss die Leistungserbringung in den Jahren 2004bis 2014 erfolgt sein.Bewerber, z. B. Berufsanfänger und kleinere Büroorganisationen, dürfen dieReferenz auch als Projektleiter in einem anderen Büro erbracht haben,sofern dieses Büro die Tätigkeit als Projektleiter schriftlich bestätigt.Objektplanung:Referenz O1: Planung von Gebäuden und Innenräumen gem. § 34 HOAI (LPH2-5).Nachweis der erfolgreichen Planung einer Bauaufgabe vergleichbarerKomplexität (z. B. Bürogebäude).Referenz O2: Planung von Gebäuden und Innenräumen gem. § 34 HOAI (LPH6-8).Nachweis der erfolgreichen Realisierung einer Bauaufgabe vergleichbarerKomplexität (z. B. Bürogebäude).Planung der Technischen Ausrüstung:Referenz TA1:Planung und Realisierung der Anlagengruppen 1-3 und 8 für eine Bauaufgabevergleichbarer Komplexität (z. B. Bürogebäude). Erbrachte Leistungsphasen:LPH 2-8.Referenz TA2:Planung und Realisierung der Anlagengruppen 4-5 für eine Bauaufgabevergleichbarer Komplexität (z. B. Bürogebäude). Erbrachte Leistungsphasen:LPH 2-8.Zu den Referenzprojekten sollen folgende Angaben auf einemProjektdatenblatt gemacht werden:a) Planungszeit (von/bis),b) Bauzeit (von/bis),c) erbrachte Leistungsphasen,d) Projektgröße (BGF),e) Gesamtbaukosten KG 300 + 400 (O1 und O2) bzw. KG 400 (TA1 und TA2)(EUR, brutto),f) Lageplan,g) Regelgrundriss, Ansicht und Foto (O1 und O2), Regelgrundriss und Schema(TA1 und TA2),h) Art der Maßnahme mit kurzer stichpunktartiger Beschreibung,i) Ort der Ausführung,j) Objektbezogener, verantwortlicher Ansprechpartner des Auftragnehmers(Name und Telefonnummer).Die Referenzen O1 und O2 können von unterschiedlichen Mitgliedern einerBewerbergemeinschaft eingereicht werden. Für die Referenzen TA1 und TA2gilt dies analog.Die Referenzen werden in Bezug auf folgende Eignungskriterien durch einAuswahlgremium bewertet. Bei gleicher Eignung mehrerer Bewerberentscheidet das Los.Vergleichbarkeit der Aufgabe (Referenz O1 und O2, TA1 und TA2)Beurteilung auf dreistufiger Skala:— in weiten, überwiegenden Teilen der Referenz vergleichbar mit derAufgabenstellung (3 Punkte),— teilweise, in einigen Teilen der Referenz vergleichbar mit derAufgabenstellung (2 Punkte),— in geringen, wenigen Teilen der Referenz vergleichbar mit derAufgabenstellung (1 Punkte),— fehlende Referenz (0 Punkte).Gestalterische Qualität (nur Referenz O1).Beurteilung auf dreistufiger Skala (Wichtungsfaktor 2):— in weiten, überwiegenden Teilen der Referenz vergleichbar mit derAufgabenstellung 3 Punkte),— teilweise, in einigen Teilen der Referenz vergleichbar mit derAufgabenstellung (2 Punkte),— in geringen, wenigen Teilen der Referenz vergleichbar mit derAufgabenstellung (1 Punkte),— fehlende Referenz (0 Punkte).Die Referenzen O2, TA1 und TA2 werden in Hinblick auf ihreVergleichbarkeit mit der vorliegenden Bauaufgabe beurteilt. Die ReferenzO1 wird zusätzlich in Bezug auf ihre gestalterische Qualität beurteilt.Diese Beurteilung wird doppelt gewichtet. Die Bewerber können demnach beiEinreichung der Referenzen O1, O2, TA1 und TA2 maximal 18 Punkteerreichen.
Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: jaTeilnahmeberechtigt sind Bewerbergemeinschaften bzw. Arbeitsgemeinschaftenvon Architekten und Ingenieuren.Teilnahmeberechtigt für das Aufgabenfeld »Planung von Gebäuden undInnenräumen« sind natürliche und juristische Personen, die die gefordertenfachlichen Anforderungen erfüllen. Bei natürlichen Personen sind diefachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihresHeimatstaates berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung dieBerufsbezeichnung Architekt/Architektin zu führen. Ist in dem Heimatstaatdes Bewerbers die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfülltdie fachlichen Anforderungen, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis odersonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach derRichtlinie 2005/36/EG – Berufsanerkennungsrichtlinie – gewährleistet istund den Vorgaben des Rates vom 7.9.2005 über die Anerkennung vonBerufsqualifikationen (ABI. EU Nr. L 255 S.22) entspricht. Beijuristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zuihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die deranstehenden Planungsaufgabe entsprechen, und wenn der bevollmächtigteVertreter der juristischen Person und der Verfasser der Wettbewerbsarbeitdie fachlichen Anforderungen erfüllen, die an natürliche Personen gestelltwerden.Teilnahmeberechtigt für das Aufgabenfeld »Planung der TechnischenAusrüstung« ist jeder, der nach den den Gesetzen der Länder berechtigtist, die Berufsbezeichnung Ingenieur zu tragen oder nach denEG-Richtlinien, insbesondere der Richtlinie für die gegenseitigeAnerkennung Hochschuldiplome berechtigt ist, in der BundesrepublikDeutschland als Ingenieur tätig zu werden.Bewerbergemeinschaften natürlicher und juristischer Personen sindteilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaftteilnahmeberechtigt ist. Bewerbergemeinschaften benennen einenvertretungsberechtigten Ansprechpartner.Die Teilnahmeberechtigung ist von den Bewerbern eigenverantwortlich zuprüfen. Der Auslober behält sich eine vertiefte Prüfung vor.Teilnahmehindernisse gelten wie unter § 4 Abs. 2 der RPW 2013 beschrieben.
Die Bewertungskriterien werden den ausgewählten Teilnehmern in derAuslobung mitgeteilt.
Tag: 7.7.2014 - 18:00
Es werden ein oder mehrere Preise vergeben: jaAnzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: Wettbewerbssumme: 80 000 EUR(netto):1. Preis: 32 000 EUR,2. Preis: 20 000 EUR,3. Preis: 12 0000 EUR,Anerkennungen: 16 000 EUR.
1. Prof. Hans-Peter Achatzi, Architekt, Berlin2. Prof. Regine Leibinger, Architektin, Berlin3. Regula Lüscher, Senatsbaudirektorin, Senatsverwaltung fürStadtentwicklung und Umwelt, Berlin4. Erich Pierunek, Beratender Ingenieur, Köln5. Jörg Rutzen, Architekt, Rostock6. Dr. Franz Schoser, Schatzmeister, Mitglied des VorstandesKonrad-Andenauer-Stifung, Berlin / St. Augstin7. Carsten Spallek, Bezirksstadtrat, Bezirk Mitte von Berlin
Vergabekammer im BundeskartellamtKaiser-Friedrich-Str. 1653113 BonnDEUTSCHLANDE-Mail: info@bundeskartellamt.bund.deTelefon: +49 22894990Internet-Adresse: bundeskartellamt.deFax: +49 2289499400
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:Zuständig für die Nachprüfung von Vergabeverfahren ist die unter VI.3.1)genannte Stelle. Gemäß § 107 Absatz 3 GWB müssen erkannte Verstöße gegenVergabevorschriften unverzüglich, spätestens aber innerhalb von 8Kalendertagen bei der Vergabestelle des Bundesamtes für Bauwesen undRaumordnung, Referat A 4, Straße des 17. Juni 112 in 10623 Berlin, gerügtwerden. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die sich aus diesemBekanntmachungstext ergeben, müssen innerhalb der Bewerbungsfrist gerügtwerden. Hilft die Vergabestelle der Rüge nicht ab, kann ein Antrag aufNachprüfung beim Bundeskartellamt unter der o. g. Anschrift innerhalb von15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rügenicht abhelfen zu wollen, gestellt werden.
erteiltSiehe Ziffer VI.3.1)