Source: https://www.bibukurse.de/einkommensteuer/ermittlung-des-einkommens/sonderausgaben/verlustabzug-als-unechte-sonderausgabe.html
Timestamp: 2017-09-25 00:47:24
Document Index: 264607751

Matched Legal Cases: ['§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 10']

Verlustabzug als unechte Sonderausgabe - Online-Kurse
Einkommensteuer - Verlustabzug als unechte Sonderausgabe
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Der interperiodische Verlustabzug nach § 10d EStG sieht zwei Arten von Verlustabzügen vor:
Verlustrücktrag und
Negative Einkünfte, die bei der Ermittlung des Gesamtbetrag der Einkünfte nicht ausgeglichen wurden, können zunächst im Rahmen des Verlustrücktrags berücksichtigt werden. Wichtig ist hierbei, dass zwei Beschränkungen für den Verlustrücktrag zu beachten sind:
eine zeitliche und
eine betragsmäßige.
Zeitlich ist der Verlustrücktrag deswegen beschränkt, weil er nur in dem auf dem Verlustentstehungsjahr vorhergehenden Veranlagungszeitraum angesetzt werden kann. Betragsmäßig ist er durch 1.000.000 € beschränkt (§ 10d I 1 EStG). Bei zusammen veranlagten Ehegatten verdoppelt sich dieser Betrag auf 2.000.000 €.
Die zweite Möglichkeit des Verlustabzugs besteht im sog. Verlustvortrag. Dieser unterliegt keiner zeitlichen Restriktion, er kann in die Zukunft bezogen zeitlich unbefristet abgezogen werden. Er muss jedoch zum frühestmöglichen Zeitpunkt in höchstmöglichen Umfang vorgenommen werden. Nur jener Steuerpflichtige kann einen Verlustabzug vornehmen, der den Verlust erzielt bzw. wirtschaftlich getragen hat.
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Der Verlustrücktrag ist betragsmäßig auf 511.500 € beschränkt (§ 10d I 1 EStG).
Der Verlustrücktrag ist betragsmäßig auf 1.000.000 € beschränkt (§ 10d I 1 EStG).
Der Verlustnachtrag ist betragsmäßig auf 211.500 € beschränkt (§ 10d I 1 EStG).
Welche zwei Arten von Verlustabzügen werden beim interperiodischen Verlustabzug nach § 10d EStG unterschieden?
Es sind eine zeitliche und eine betragsmäßige Beschränkung für den Verlustvortrag zu beachten. (Begründung: Es sind eine zeitliche und eine betragsmäßige Beschränkung für den Verlustrücktrag zu beachten.)
Der Verlustrücktrag unterliegt keiner zeitlichen Restriktion. (Begründung: Der Verlustvortrag unterliegt keiner zeitlichen Restriktion.)
Es sind eine zeitliche und eine betragsmäßige Beschränkung für den Verlustrücktrag zu beachten.