Source: https://www.bad-vilbel.de/de/aktuelles/oeffentliche-bekanntmachungen?nwsid=1409
Timestamp: 2019-06-26 23:16:57
Document Index: 79205186

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 1', '§ 13', '§ 13', '§ 3', '§ 2', '§ 1', '§ 13', '§ 13', '§ 3', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 3']

1. Änderung des Bebauungsplanes „Bahnhofsplatz“ in Bad Vilbel, Gemarkung Bad Vilbel
hier: Bekanntmachung des Aufstellungsbeschlusses gemäß § 2 Abs. 1 Baugesetzbuch (BauGB) in Verbindung mit § 1 Abs. 8 BauGB und § 13 a BauGB und der öffentlichen Auslegung gemäß § 13 a BauGB i.V.m. § 3 Abs. 2 BauGB
Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Bad Vilbel hat am 18.12.2018 in öffentlicher Sitzung beschlossen, die 1. Änderung des Bebauungsplans „Bahnhofsplatz“ gemäß § 2 Abs. 1 Baugesetzbuch (BauGB) in Verbindung mit § 1 Abs. 8 BauGB und § 13 a BauGB im beschleunigten Verfahren aufzustellen.
Der räumliche Geltungsbereich des Bebauungsplans ergibt sich aus dem Kartenausschnitt der Abbildung 1.
Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Bad Vilbel hat am 18.12.2018 in öffentlicher Sitzung den Entwurf der 1. Änderung des Bebauungsplans „Bahnhofsplatz“, einschließlich Begründung und Schalltechnischer Untersuchung, sowie den Entwurf der zusammen mit ihm aufgestellten örtlichen Bauvorschriften gebilligt und beschlossen, diesen nach § 13 a BauGB in Verbindung mit § 3 Abs. 2 BauGB öffentlich auszulegen.
Das Plangebiet der 1. Änderung des Bebauungsplans „Bahnhofsplatz“ besitzt eine Größe von 1.435 m² (0,14 ha) und umfasst die Flurstücke 773/5, 773/6, 614/1, 613/2 sowie Teilflächen der Flurstücke 702/15 und 773/7 der Flur 1 (siehe Abbildung 1). Im Westen grenzt das Plangebiet an den Bad Vilbeler Nordbahnhof an. Im Norden wird es durch bestehende gewerbliche Bebauung begrenzt, im Osten durch Mischbebauung und im Süden durch den Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) des Bahnhofs Bad Vilbel.
Rechtskräftig für den Geltungsbereich des Plangebiets der 1. Änderung des Bebauungsplans „Bahnhofsplatz“ ist der Bebauungsplan „Bahnhofsplatz“, der am 18.06.2013 als Satzung beschlossen und am 11.07.2013 öffentlich bekannt gemacht wurde.
Auf der bisher unbebauten Teilfläche im Norden des Geltungsbereichs des Bebauungsplans „Bahnhofsplatz“ soll der Bau eines Wohn- und Geschäftshauses zeitnah realisiert werden. Im Vorfeld der Realisierung werden folgende inhaltliche Änderungen im Bebauungsplan notwendig:
Änderung der Gliederung des festgesetzten Mischgebietes,
Änderung der Feingliederung der zulässigen Nutzungen in Teilbereichen,
Änderung des zulässigen Maßes der baulichen Nutzung,
Änderung der festgesetzten Bauweise,
Anpassung der Festsetzungen für Stellplätze, Carports, Garagen und Tiefgaragen,
Änderung der Festsetzungen für Vorkehrungen gegen Verkehrslärm,
Anpassung der grünordnerischen Festsetzungen,
Festsetzung von Geh-, Fahr- und Leitungsrechten für Versorgungsträger.
Die 1. Änderung des Bebauungsplans „Bahnhofsplatz“ erfolgt im beschleunigten Verfahren gem. § 13a BauGB – Bebauungspläne der Innenentwicklung. Die Anwendungsvoraussetzungen für das beschleunigte Verfahren nach § 13a BauGB liegen vor, da der Bebauungsplan der Nachverdichtung einer bereits beplanten Fläche dient und aufgrund der Größe des Geltungsbereiches von 1.435 m² eine Grundfläche von weniger als 20.000 m² festgesetzt wird.
Abbildung 1: Lage des räumlichen Geltungsbereichs der 1. Änderung des Bebauungsplans „Bahnhofsplatz“
Gemäß § 13 a BauGB in Verbindung mit § 3 Abs. 2 BauGB wird der Entwurf der 1. Änderung des Bebauungsplans „Bahnhofsplatz“, einschließlich Begründung und Schalltechnischer Untersuchung, in der Zeit