Source: http://mg-wiesbaden.de/satzung.html
Timestamp: 2019-08-21 04:02:02
Document Index: 4690695

Matched Legal Cases: ['§4', '§9', '§10', '§11', '§12', '§13', '§14', '§15', '§16', '§17', '§18', '§19', '§21', '§10', '§21', '§26']

Satzung der Medizinischen Gesellschaft Wiesbaden
§4 Mitgliedern
§9 Beitrag und Umlagen
§10 Mitglieder-versammlung – Wissenschaftliche Sitzungen
§11 Einladung – Beschlüsse der Mitgliederver-sammlung
§12 Leitung der Mitgliederver-sammlung
§13 Ergänzung der Tagesordnung
§14 Gäste
§15 Bericht über die Tätigkeit der Medizinischen Gesellschaft
§16 Vorstand – Amtsdauer – Wahl
§17 Leitung der Vorstandssitzung – Beschlußfähigkeit
§18 Schriftwesen
§19 Rechungswesen
§21 Auflösung der Gesellschaft
der Medizinischen Gesellschaft Wiesbaden e. V.
Die Gesellschaft führt den Namen „ Medizinische Gesellschaft Wiesbaden e. V.“, hat ihren Sitz in Wiesbaden und ist im Vereinsregister eingetragen.
1. Die Gesellschaft fördert die wissenschaftliche Fortbildung auf allen Gebieten der Medizin, unterstützt Fort-und Weiterbildung in Wiesbaden und dem Rheingau-Taunus Kreis.
- Austausch von Meinungen und Praxiserfahrungen der Vereinsmitglieder
untereinander und mit Vertretern der Kliniken und Praxen
- Durchführung regelmäßiger wissenschaftlicher Sitzungen und Veranstaltungen, Tagungen, Symposien, Fachvorträge und Fachdiskussionen, die allen ordentlichen und außerordentlichen Mitgliedern zugänglich sind.
- Die Gesellschaft strebt die Kooperation mit der Bezirksärztekammer, dem
Praxisverbund, dem Gesundheitsamt und der Kassenärztlichen Vereinigung an zum Zwecke des Austausches von Meinungen und Praxiserfahrungen sowie zur Bündelung der Weiterbildungsaktivitäten auf dem Gebiet der Medizin
3. Die Gesellschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke.
4. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Vereinsämter sind Ehrenämter. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins und haben keinen Anteil am Vereinsvermögen. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßige hohe Vergütung begünstigt werden.
Die „Medizinische Gesellschaft Wiesbaden e.V. (ehemals Verein der Ärzte Wiesbadens und Umgebung e.V.) besteht aus ordentlichen, außerordentlichen und Ehrenmitgliedern. Ordentliches Mitglied kann jeder approbierte oder nach §10 der Bundesärzteversorgung zur Ausübung des ärztlichen Berufes berechtigter Arzt oder Zahnarzt werden, der in Wiesbaden und Umgebung seinen Wohnsitz hat. Apotheker können als außerordentliche Mitglieder ohne aktives Wahl- bzw. Stimmrecht aufgenommen werden. Auf Vorschlag der Mitgliederversammlung können Mitglieder, die sich besondere Verdienste um die Medizinische Gesellschaft erworben haben, durch den Vorstand zum Ehrenmitglied ernannt werden. Juristische Personen und Personenvereinigungen können Fördermitglieder ohne Stimmrecht werden. Die Medizinische Gesellschaft kann selbst korporatives Mitglied in anderen gemeinnützigen Vereinen zum Zwecke der Umsetzung ihrer Ziele werden (z.B korporatives Mietglied im Presseclub Wiesbaden).
Die Anmeldung zur Mitgliedschaft erfolgt durch ein an den Vorsitzenden zu richtendes Schreiben, in dem der Aufzunehmende zugleich die Satzung der Gesellschaft anerkennt.
Die Aufnahme setzt einen schriftlichen Aufnahmeantrag voraus. Sie wird wirksam, sofern der Vorstand die Aufnahme nicht binnen vier Wochen ab Zugang des Aufnahmeantrags ablehnt. Die Ablehnung der Aufnahme muss nicht begründet werden.
Die Mitgliedschaft endet durch Tod oder die Auflösung der juristischen Person der Personenvereinigung, Austrittserklärung, bei Verweigerung der Zahlung von Umlagen, wenn das Mitglied mit der Beitragszahlung mehr als 12 Monate im Rückstand ist und durch Ausschluss der Gesellschaft.
Der Austritt ist nur zum Schluss eines Kalenderjahres mit Kündigung spätestens drei Monate vor Ablauf des Geschäftsjahres zulässig. Die Austrittserklärung ist durch eingeschriebenen Brief an den Vorsitzenden zu richten.
Die Mitgliederversammlung setzt einen Mindestbeitrag fest. Über die Höhe seines Mitgliedsbeitrages entscheidet jedes Mitglied selbst. Der Vorstand kann in Einzelfällen den Beitrag ganz oder teilweise erlassen oder stunden. Ehrenmitglieder und berufsunfähige Mitglieder sind beitragsfrei. Ab dem 68. Lebensjahr kann das Mitglied einen Antrag auf Befreiung vom Jahresbeitrag stellen.
Mitgliederversammlung – Wissenschaftliche Sitzungen
Eine Mitgliederversammlung findet mindestens einmal jährlich statt. Sie wird vom Vorsitzenden durch schriftliche oder elektronische (E-Mail) Einladung einberufen. Die Einladung ist mit einer Frist von vier Wochen an die zuletzt dem Verein bekannte Mitglieds-Anschrift oder E-Mail-Adresse zu senden; ihr muss eine Tagesordnung beigefügt sein. Auf Antrag von mindestens einem Fünftel der Mitglieder oder wenn es der Vorstand für erforderlich hält, hat der Vorsitzende eine außerordentliche Mitgliederversammlung innerhalb angemessener Frist, spätestens innerhalb von vier Wochen einzuberufen.
Einladung – Beschlüsse der Mitgliederversammlung
Zu jeder Mitgliederversammlung und jeder Wissenschaftlichen Sitzung sollen die Mitglieder mindestens 10 Tage vorher unter der Tagesordnung schriftlich oder per E-Mail eingeladen werden. Alle Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden durch einfache Stimmmehrheit der Anwesenden gefasst, ausgenommen der in §21 vorgesehene Fall. Die Mitgliederversammlung ist ungeachtet der Anzahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig. Die Stimmgleichheit entscheidet der Vorsitzende. Über Verhandlungen wird eine Niederschrift geführt, die von dem Vorsitzenden und dem Schriftführer unterzeichnet wird.
Der Vorsitzende oder der Stellvertreter, in deren Abwesenheit ein anwesendes Mitglied des Vorstandes, eröffnet und leitet die Mitgliederversammlung.
Anträge, die in die Tagesordnung aufgenommen werden sollen, sind dem Vorsitzenden schriftlich einzureichen. Über die Aufnahme dieser Tagesordnungspunkte entscheidet die Mitgliederversammlung mit einfacher Stimmenmehrheit.
Gäste können mit Genehmigung des Vorsitzenden zu den Mitgliederversammlungen und Wissenschaftlichen Sitzungen, in Ausnahmefällen auch zu den geschäftlichen Verhandlungen und zu den Vorstandsitzungen zugelassen werden.
Bericht über die Tätigkeit der Medizinischen Gesellschaft
Der Vorsitzende gibt in der ordentlichen Mitgliederversammlung einen Bericht über die Tätigkeit der Gesellschaft im abgelaufenen Geschäftsjahr.
Vorstand – Amtsdauer – Wahl
und vier Beisitzern,
von denen aus dem Kreis der Klinikärzte ein Facharzt und aus dem Kreis der Rheingauer Ärzte ein Kollege oder eine Kollegin gestellt werden sollen. Die Amtsdauer des Vorstandes beträgt vier Jahre. Sie beginnt mit dem Tag der Bekanntmachung des Wahlergebnisses und endet jeweils nach vier Jahren am 31.Dezember zum Schluss des Geschäftsjahres. Die Wahl erfolgt, in der vom Vorstand vorgeschlagenen und von der Mitgliederversammlung gebilligten Wahlordnung. Die Vorstandmitglieder können vor Ablauf ihrer Amtsdauer durch Beschluss der Mitgliederversammlung jederzeit ihres Amtes enthoben werden. Der Beschluss bedarf einer Mehrheit von ¾ der anwesenden Mitglieder. Der Vorstand ist berechtigt, für ein vorzeitig ausgeschiedenes Mitglied mit einfacher Stimmmehrheit einen Vertreter zu bestellen. Bei Ausscheiden von insgesamt vier Vorstandmitgliedern ist unverzüglich eine Neuwahl nach den Bestimmungen der Wahlordnung durchzuführen. Der Vorsitzende oder sein Stellvertreter vertritt die Gesellschaft gerichtlich und außergerichtlich,
Leitung der Vorstandssitzung – Beschlußfähigkeit
Die Vorstandsitzung wird vom Vorsitzenden, bei Verhinderung durch seinen Stellvertreter, einberufen und geleitet. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn drei Mitglieder anwesend sind. Bei Stimmgleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden den Ausschlag. Auf Antrag von mindestens zwei Vorstandmitgliedern muss vom Vorsitzenden, bei Verhinderung vom Stellvertreter, eine Vorstandssitzung innerhalb sieben Tagen einberufen werden.
Der Schriftführer besorgt das Schriftwesen der Gesellschaft. Er führt in den Vorstandssitzungen und Mitgliederversammlungen Niederschriften
Das gesamte Rechnungswesen der Gesellschaft besorgt unter Aufsicht und Verantwortung des Vorstandes der Schatzmeister, der in der Mitgliederversammlung für das abgelaufene Vereinsjahr Rechnung ablegen muss. Die Mitgliederversammlung wählt für die Amtszeit der Wahl des Vorstandes zwei Kassenprüfer, die nicht dem Vorstand angehören dürfen.Die Kassenprüfer prüfen einmal jährlich die gesamte Vereinskasse mit allen Konten, Buchungsunterlagen und Belegen und erstatten dem Vorstand und der Mitgliederversammlung hierüber einen Bericht. Die Überprüfung bezieht sich auf die ordnungsgemäße rechnerische Führung der Vereinsgeschäfte, nicht auf die Zweckmäßigkeit der im Interesse des Vereins getätigten Ausgaben. Nach Prüfung wird dem Schatzmeister und dem Vorstand auf deren Antrag von der Versammlung Entlastung erteilt.
Ein Antrag auf Satzungsänderung kann nur vom Vorstand gestellt oder mindestens 40 Mitgliedern an den Vorstand schriftlich eingereicht werden und muss in der Mitgliederversammlung von einer Mehrheit von 2/3 der anwesenden Mitglieder beschlossen werden. Die Satzungsänderung ist angenommen, wenn 2/3 der anwesenden Mitglieder dafür sind. Der vertretungsberechtigte Vorstand im Sinne des §26BGB ist zu geringfügigen Satzungsänderungen berechtigt, soweit diese lediglich die Fassung der Satzung betreffen oder wegen Beanstandungen des Vereinsregisters oder sonstiger Behörden dies zur Beseitigung von Unstimmigkeiten notwendig sein sollte.
Die Auflösung der Gesellschaft kann nur von mindestens einem Drittel der Mitglieder beantragt werden. Der Antrag ist mit eingeschriebenem Brief an den Vorstand zu richten. Über den Antrag ist schriftlich abzustimmen. Die Gesellschaft ist aufzulösen, wenn zwei Drittel der Mitglieder für die Auflösung der Gesellschaft stimmen. Das Ergebnis der Abstimmung ist in einer Mitgliederversammlung bekanntzugeben, die innerhalb von 3 Monaten nach der Stimmabgabe einberufen werden muss. Bei Auflösung oder Aufhebung der Gesellschaft oder bei Wegfall ihres bisherigen Zweckes fällt das Vermögen der Gesellschaft an SOS-Kinderdörfer, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden haben.
Medizinische Gesellschaft Wiesbaden, den 19.07.2016