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Timestamp: 2016-10-27 11:11:06
Document Index: 64600359

Matched Legal Cases: ['Art. 4', 'Art. 28', 'Art. 29', 'Art. 28', 'BGE', 'Art. 28', 'BGE', 'BGE', 'Art. 87']

I 395/98 (17.01.2000)
A.________, 1945, Beschwerdef�hrer, vertreten durch F�rsprech K.________,
A.- Der 1945 geborene A.________ ist gelernter Metzger. Seit 1963 war er - abgesehen von kurzen Unterbr�chen - stets bei der Firma X.________ t�tig, wo ihm zuletzt die Betriebsleitung bzw. die Leitung des Qualit�tsmanagements �bertragen war. Das Arbeitsverh�ltnis wurde per Ende April 1997 aufgel�st.
Der Versicherte leidet seit 1989 an H�ft-, Knie- und R�ckenbeschwerden. Auf eine Anmeldung zum Rentenbezug vom Mai 1996 hin holte die IV-Stelle des Kantons Solothurn namentlich Berichte des Hausarztes Dr. med. B.________ (vom 17. Mai 1996) und des Chefarztes der Orthop�dischen Klinik des Spitals Y.________ (vom 15. April 1997) ein. Gest�tzt hierauf verneinte sie den Anspruch auf eine Invalidenrente, weil bei einer T�tigkeit als Personalchef/Betriebsleiter oder in einem B�ro praktisch vollst�ndige Arbeitsf�higkeit bestehe. Dies er�ffnete die IV-Stelle dem Versicherten nach Durchf�hrung des Vorbescheidverfahrens mit Verf�gung vom 13. August 1997.
B.- Eine gegen diese Verf�gung erhobene Beschwerde wies das Versicherungsgericht des Kantons Solothurn ab (Entscheid vom 7. Juli 1998).
C.- A.________ l�sst Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hren und beantragen, in Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheides sei ihm eine Invalidenrente zuzusprechen. Auf die Begr�ndung wird, soweit erforderlich, in den Erw�gungen eingegangen.
IV-Stelle und Vorinstanz schliessen auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Das Bundesamt f�r Sozialversicherung verzichtet auf eine Vernehmlassung.
1.- Im vorinstanzlichen Entscheid sind die massgebenden Gesetzesbestimmungen �ber die Invalidit�t (Art. 4 IVG), �ber den Umfang und Beginn des Rentenanspruchs (Art. 28 Abs. 1 und Art. 29 Abs. 1 IVG) sowie �ber die Bemessung des Invalidit�tsgrades (Art. 28 Abs. 2 IVG) und die Grunds�tze �ber die Bedeutung der �rztlichen Ausk�nfte (vgl. auch BGE 115 V 134 Erw. 2 und 114 V 314 Erw. 3c) zutreffend dargelegt worden. Es kann darauf verwiesen werden.
2.- Verwaltung und Vorinstanz haben insbesondere auf Grund der Berichte der Orthop�dischen Klinik des Spitals Y.________ (vom 15. April 1997) und des Dr. B.________ (vom 17. Mai 1996), festgestellt, dass dem Beschwerdef�hrer zwar die Aus�bung des erlernten Berufs als Metzger nicht mehr m�glich sei, dass ihm aber eine vollzeitliche T�tigkeit z.B. in einem B�ro, bei regelm�ssigem Stehen und Gehen k�rzerer Strecken sowie bei Vermeidung von Lastenheben und Arbeiten �ber Kopf, zugemutet werden konnte und er dabei in rentenausschliessendem Mass erwerbst�tig zu sein vermochte. Dies l�sst sich entgegen der Meinung des Beschwerdef�hrers nicht beanstanden, woran auch die in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhobenen Einwendungen nichts zu �ndern verm�gen. Ob dem Versicherten dabei, wie in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde geltend gemacht wird, eine T�tigkeit im Bereich Personalchef/Personalbeauftragter bzw. Betriebsleiter auf Grund seiner "marginalen" Ausbildung und nur praktischer Kenntnisse wirklich nicht offen stehe, ist vorliegend unerheblich. Denn bei diesen Stellen handelt es sich bloss um beispielhafte T�tigkeiten, wie sie der Beschwerdef�hrer auszu�ben vermag, wobei praxisgem�ss an die Konkretisierung von Arbeitsgelegenheiten und Verdienstaussichten nicht �berm�ssige Anforderungen zu stellen sind; diese hat vielmehr nur soweit zu gehen, als im Einzelfall eine zuverl�ssige Ermittlung des Invalidit�tsgrades gew�hrleistet ist (AHI 1998 S. 290 f.), was vorliegend hinreichend erfolgt ist. Dass der Beschwerdef�hrer �berdies, wie in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde unter Hinweis auf die bisherigen Bem�hungen noch eingewendet wird, keine entsprechende Stelle "finden" k�nne, ist im vorliegenden Zusammenhang ebenfalls unerheblich. Denn f�r die Invalidit�tssch�tzung ist gem�ss Art. 28 Abs. 2 IVG massgebend, inwiefern sich das dem Versicherten verbliebene Leistungsverm�gen auf dem f�r ihn in Frage kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt wirtschaftlich verwerten l�sst. Dabei ist der Begriff des ausgeglichenen Arbeitsmarkts ein theoretischer und abstrakter Begriff, welcher dazu dient, den Leistungsbereich der Invalidenversicherung von jenem der Arbeitslosenversicherung abzugrenzen. Er umschliesst einerseits ein bestimmtes Gleichgewicht zwischen dem Angebot von und der Nachfrage nach Stellen; anderseits bezeichnet er einen Arbeitsmarkt, der von seiner Struktur her einen F�cher verschiedenartiger Stellen offenh�lt (BGE 110 V 276 Erw. 4b; ZAK 1991 S. 320 Erw. 3b). Daraus folgt, dass f�r die Invalidit�tsbemessung nicht darauf abzustellen ist, ob ein Invalider unter den konkreten Arbeitsmarktverh�ltnissen tats�chlich vermittelt werden kann, sondern einzig darauf, ob er die ihm verbliebene Arbeitskraft noch wirtschaftlich nutzen k�nnte, wenn die verf�gbaren Arbeitspl�tze dem Angebot an Arbeitskr�ften entsprechen w�rden (AHI 1998 S. 291). Das restliche erwerbliche Leistungsverm�gen hat sich somit in einem fiktiven Arbeitsmarkt zu bew�hren, der definitionsgem�ss u.a. konjunkturell ausgeglichen ist. In diesem Sinne erweisen sich die Vorbringen des Beschwerdef�hrers wie auch die �brigen Einwendungen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde als unbegr�ndet. Es muss demnach bei der Feststellung sein Bewenden haben, dass die Abweisung des Rentenbegehrens mit der Verf�gung vom 13. August 1997 zu Recht erfolgt ist. Den zutreffenden Ausf�hrungen von Verwaltung und Vorinstanz, auf welche verwiesen werden kann, pflichtet das Eidgen�ssische Versicherungsgericht bei.
3.- Da nach der Rechtsprechung f�r die richterliche Beurteilung auf die bis zum Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen Verwaltungsverf�gung (13. August 1997) eingetretenen tats�chlichen Verh�ltnisse abzustellen ist (BGE 121 V 366 Erw. 1b mit Hinweisen), er�brigt es sich, im vorliegenden Verfahren zu pr�fen, ob der Gesundheitszustand - wie in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde angef�hrt - in der Zwischenzeit eine Verschlechterung erfahren hat und wie es sich mit der derzeitigen Situation verh�lt. Es steht dem Beschwerdef�hrer aber frei, sich nach Massgabe des Art. 87 Abs. 3 und 4 IVV allenfalls erneut an die Verwaltung zu wenden.
III. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Solothurn, der Ausgleichskasse des Kantons Solothurn und dem Bundesamt f�r Sozialversicherung zugestellt.