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Timestamp: 2018-12-19 04:10:47
Document Index: 363208547

Matched Legal Cases: ['§ 242', '§ 238', '§ 239', '§ 239', '§ 240', '§ 240', '§ 242', '§ 253', '§ 253', '§ 253', '§ 253', '§ 257', '§ 238', '§ 257', '§ 257', '§ 140', '§ 145', '§ 1', '§ 15']

Veröffentlicht von:Philo Hensch Geändert vor über 4 Jahren
Dokumentationsaufgabe Aufzeichnung aller Geschäftsfälle anhand von Belegen Rechenschaftslegungs- und Informationsaufgabe Bereitstellung von Informationen gegenüber der Finanzbehörde, Unternehmenseignern, Erstellung eines Jahresabschlusses. Kontrollaufgabe Überwachung der Wirtschaftlichkeit und der Liquidität. Dispositionsaufgabe Aufarbeitung von den ermittelten Zahlen um eine Grundlage für unternehmerische Entscheidungen zu schaffen. zurück
5 Bereiche des Rechnungswesen
Buchführung Kosten- und Leistungsrechnung Statistik Planung und Controlling
6 Aufteilung nach Bereichen
7 Bedeutung der Buchführung
8 Handelsbücher im Handelsgesetzbuch (HGB)
9 Gesetzliche Grundlagen der Buchführung
10 Weitere gesetzliche Grundlagen
Rechtsformspezifische Vorschriften Aktiengesetz GmbH-Gesetz Genossenschaftsgesetz Steuerrechtliche Vorschriften Abgabenordnung (AO) Einkommenssteuergesetz (EStG) Körperschaftssteuergesetz (KStG) Umsatzsteuergesetz (UStG) zurück
11 Ordnungsmäßigkeit der Buchführung
12 Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung (GoB)
Buchführung muss klar und übersichtlich sein Ordnungsmäßige Erfassung aller Geschäftsfälle Keine Buchung ohne Beleg Ordnungsmäßige Aufbewahrung der Buchführungsunterlagen Nur eine ordnungsmäßige Buchführung besitzt Beweiskraft. zurück
13 Inventur - Inventar - Bilanz
14 Inventur Inventur ist die mengen- und wertmäßige Bestandsaufnahme aller Vermögensteile und Schulden eines Unternehmens zu einem bestimmten Zeitpunkt. körperliche Inventur mengenmäßige Aufnahme aller körperlichen Vermögensgegenstände Buchinventur wertmäßige Erfassung von Vermögensteilen und Schulden zurück
15 Inventar Die ermittelten Vermögensteile und Schulden werden zu einem besonderen Bestandsverzeichnis zusammengefasst, dem Inventar. Gliederung des Inventar: Vermögen Schulden Eigenkapital (Reinvermögen)
16 Inventar Vermögen Anlagevermögen Grundstücke und Bauten
17 Inventar Umlaufvermögen Rohstoffe Hilfsstoffe Betriebsstoffe
18 Inventar Schulden Langfristige Verbindlichkeiten
Kurzfristige Verbindlichkeiten Eigenkapital Summe des Vermögens Summe der Schulden = Eigenkapital (Reinvermögen) zurück
19 Erfolgsermittlung durch Eigenkapitalvergleich
Eigenkapital zum Ende des Geschäftsjahr -	Eigenkapital zum Ende des vorangegangenen Geschäftsjahr Erhöhung des Eigenkapitals +	Privatentnahme -	Privateinlage =	Gewinn zum Ende des Geschäftsjahr zurück
20 Verzinsung des Eigenkapitals
21 Bilanz § 242 HGB verlangt eine kurz gefasste Übersicht über das Vermögen und die Schulden. Die Kurzfassung des Inventars in Kontenform ist die Bilanz.
22 § 238 Buchführungspflicht
23 § 239 Führung der Handelsbücher
Bei der Führung der Handelsbücher und bei den sonst erforderlichen Aufzeichnungen hat sich der Kaufmann einer lebenden Sprache zu bedienen. Werden Abkürzungen, Ziffern, Buchstaben oder Symbole verwendet, muss im Einzelfall deren Bedeutung eindeutig festliegen. Die Eintragungen in Büchern und die sonst erforderlichen Aufzeichnungen müssen vollständig, richtig, zeitgerecht und geordnet vorgenommen werden. Eine Eintragung oder eine Aufzeichnung darf nicht in einer Weise verändert werden, daß der ursprüngliche Inhalt nicht mehr feststellbar ist. Auch solche Veränderungen dürfen nicht vorgenommen werden, deren Beschaffenheit es ungewiss lässt, ob sie ursprünglich oder erst später gemacht worden sind.
24 § 239 Führung der Handelsbücher (Fortsetzung)
25 § 240	Inventar Jeder Kaufmann hat zu Beginn seines Handelsgewerbes seine Grundstücke, seine Forderungen und Schulden, den Betrag seines baren Geldes sowie seine sonstigen Vermögensgegenstände genau zu verzeichnen und dabei den Wert der einzelnen Vermögensgegenstände und Schulden anzugeben. Er hat demnächst für den Schluß eines jeden Geschäftsjahrs ein solches Inventar aufzustellen. Die Dauer des Geschäftsjahres darf zwölf Monate nicht überschreiten. Die Aufstellung des Inventars ist innerhalb der einem ordnungsmäßigen Geschäftsgang entsprechenden Zeit zu bewirken.
26 § 240 Inventar (Fortsetzung)
27 § 242 Pflicht zur Aufstellung
Der Kaufmann hat zu Beginn seines Handelsgewerbes und für den Schluß eines jeden Geschäftsjahrs einen das Verhältnis seines Vermögens und seiner Schulden darstellenden Abschluß (Eröffnungsbilanz, Bilanz) aufzustellen. Auf die Eröffnungsbilanz sind die für den Jahresabschluß geltenden Vorschriften entsprechend anzuwenden, soweit sie sich auf die Bilanz beziehen. Er hat für den Schluß eines jeden Geschäftsjahrs eine Gegenüberstellung der Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahrs (Gewinn- und Verlustrechnung) aufzustellen. Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung bilden den Jahresabschluß.
28 § 253 Wertansätze der Vermögens-gegenstände und Schulden
29 § 253 Wertansätze der Vermögens-gegenstände und Schulden (Fortsetzung)
30 § 253 Wertansätze der Vermögens-gegenstände und Schulden (Fortsetzung)
31 § 253 Wertansätze der Vermögens-gegenstände und Schulden (Fortsetzung)
Abschreibungen sind außerdem im Rahmen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zulässig. Ein niedrigerer Wertansatz nach Absatz 2 Satz 3, Absatz 3 oder 4 darf beibehalten werden, auch wenn die Gründe dafür nicht mehr bestehen.
32 § 257 Aufbewahrung von Unterlagen. Aufbewahrungsfristen
Jeder Kaufmann ist verpflichtet, die folgenden Unterlagen geordnet aufzubewahren: 1.	Handelsbücher, Inventare, Eröffnungsbilanzen, Jahresabschlüsse, Lageberichte, Konzernabschlüsse, Konzernlageberichte sowie die zu ihrem Verständnis erforderlichen Arbeitsanweisungen und sonstigen Organisationsunterlagen, 2.	die empfangenen Handelsbriefe, 3.	Wiedergaben der abgesandten Handelsbriefe, 4.	Belege für Buchungen in den von ihm nach § 238 Abs. 1 zu führenden Büchern (Buchungsbelege). Handelsbriefe sind nur Schriftstücke, die ein Handelsgeschäft betreffen.
33 § 257 Aufbewahrung von Unterlagen. Aufbewahrungsfristen (Forts..)
Mit Ausnahme der Eröffnungsbilanzen, Jahresabschlüsse und der Konzernabschlüsse können die in Absatz 1 aufgeführten Unterlagen auch als Wiedergabe auf einem Bildträger oder auf anderen Datenträgern aufbewahrt werden, wenn dies den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung entspricht und sichergestellt ist, daß die Wiedergabe oder die Daten 1.	mit den empfangenen Handelsbriefen und den Buchungsbelegen bildlich und mit den anderen Unterlagen inhaltlich übereinstimmen, wenn sie lesbar gemacht werden, 2.	während der Dauer der Aufbewahrungsfrist verfügbar sind und jederzeit innerhalb angemessener Frist lesbar gemacht werden können.
34 § 257 Aufbewahrung von Unterlagen. Aufbewahrungsfristen (Forts...)
35 § 140 Buchführungs- und Aufzeichnungs-pflichten nach anderen Gesetzen
36 § 145 Allgemeine Anforderungen an Buchführung und Aufzeichnungen
37 Wer ist Kaufmann ? HGB § 1 (Handelsgesetzbuch)
(1) Kaufmann im Sinne dieses Gesetzbuchs ist, wer ein Handelsgewerbe betreibt. (2) Handelsgewerbe ist jeder Gewerbebetrieb, es sei denn, dass das Unternehmen nach Art oder Umfang einen in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb nicht erfordert.
38 Gewerbebetrieb EStG § 15 (2) Satz 1
39 Checkliste Gewerbebetrieb (nur wenn alle Merkmale mit Ja beantwortet werden liegt ein Gewerbebetrieb vor) Positiv Merkmale Ja Nein Negativ Merkmale zurück
40 Merkmale eines in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb (bei Unklarheit bei der zuständigen IHK zu erfragen) Merkmale: ein hoher Umsatz ein hoher Gewinn eine hohe Mitarbeiterzahl ein umfangreiches Warenangebot vielfältige Geschäftskontakte
41 Checkliste in kaufmännischer Weise eingerichteter Geschäftsbetrieb
42 Freiberufliche Tätigkeit
43 Freiberufliche Tätigkeit