Source: http://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=LrStmk&Gesetzesnummer=20000971
Timestamp: 2017-05-24 11:57:02
Document Index: 8824261

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 3', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 14', '§ 2', '§ 10', '§ 4', '§ 4', '§ 2', '§ 4', '§ 2', '§ 2', '§ 4', '§ 5', '§ 2', '§ 2', '§ 6', '§ 5', '§ 6', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 7', '§ 7', '§ 3', '§ 3', '§ 4', '§ 4', '§ 6', '§ 2', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 2', '§ 4', '§ 3', '§ 2', '§ 8']

RIS - Gesamte Rechtsvorschrift für Stmk. Luftreinhalteverordnung 2011 - Landesrecht konsolidiert Steiermark, Fassung vom 24.05.2017
Landesrecht konsolidiert Steiermark: Gesamte Rechtsvorschrift für Stmk. Luftreinhalteverordnung 2011, Fassung vom 24.05.2017
Verordnung des Landeshauptmannes von Steiermark vom 17. Jänner 2012, mit der Maßnahmen zur Verringerung der Emission von Luftschadstoffen nach dem Immissionsschutzgesetz-Luft angeordnet werden (Stmk. Luftreinhalteverordnung 2011)Stammfassung: LGBl. Nr. 2/2012
LGBl. Nr. 36/2012LGBl. Nr. 91/2012LGBl. Nr. 110/2013LGBl. Nr. 116/2014LGBl. Nr. 100/2016LGBl. Nr. 134/2016
§ 1ZielbestimmungDas Ziel dieser Verordnung ist, die durch den Menschen beeinflussten Emissionen, die zu einer Immissionsgrenzwertüberschreitung geführt haben oder beitragen, zu verringern und somit die Luftqualität zu verbessern. Diese Verbesserung dient dem dauerhaften Schutz der Gesundheit des Menschen, des Tier- und Pflanzenbestands, ihrer Lebensgemeinschaften, Lebensräume und deren Wechselbeziehungen sowie der Kultur- und Sachgüter vor schädlichen Luftschadstoffen sowie dem Schutz der Menschen vor unzumutbar belästigenden Luftschadstoffen.
§ 2Sanierungsgebiete(1) Als Sanierungsgebiete im Sinne des § 2 Abs. 8 IG-L für den Luftschadstoff PM10 (Feinstaub) werden nachfolgende Gebiete ausgewiesen: 1.Sanierungsgebiet „Großraum Graz“ umfassend: Politische BezirkeGemeindeStadt GrazGrazGraz-UmgebungFeldkirchen bei Graz Gössendorf Hart bei Graz Hausmannstätten Raaba-Grambach Seiersberg-Pirka 2.Sanierungsgebiet „Außeralpine Steiermark“ umfassend (KG steht für Katastralgemeinde; in jenen Gemeinden, in denen Katastralgemeinden angeführt werden, gilt, dass nur die angeführten Katastralgemeindegebiete der Gemeinde als Sanierungsgebiet ausgewiesen werden: Politischer BezirkGemeindeKGDeutschlandsbergDeutschlandsbergDeutschlandsberg Blumau Bergegg Furth Gams Gersdorf Hohenfeld Mitteregg Müllegg Niedergams Vochera am Wienberg Wildbachdorf Wildbach Hinterleiten Oberlaufenegg Bösenbach Sulz Hörbring Burgegg Leibenfeld Warnblick Unterlaufenegg EibiswaldAibl Aichberg Bischofegg Eibiswald Feisternitz Haselbach Hörmsdorf Sterglegg Pitschgau Frauental an der Laßnitzalle Groß St. Florianalle Lannachalle Pölfing-Brunnalle Predingalle St. Josef (Weststeiermark)alle St. Martin im Sulmtalalle St. Peter im Sulmtalalle SchwanbergKresbach Neuberg Hollenegg Hohlbach Mainsdorf Aichegg Rettenbach-Hollenegg Trag Schwanberg StainzRossegg Pichling Gamsgebirg Neurath Stainz Stallhof Ettendorf Graggerer Mettersdorf Wetzelsdorf Grafendorf Neudorf Lasselsdorf Hebersdorf Rassach Graschuh Kothvogl Wettmannstättenalle WiesLimberg Wies Mitterlimberg Buchegg Etzendorf Gaißeregg Aug Altenmarkt VordersdorfGraz-UmgebungDeutschfeistritzDeutschfeistritz Kleinstübing Dobl-Zwaringalle Eggersdorf bei Grazalle Fernitz-Mellachalle Gratkornalle Gratwein-StraßengelGratwein Judendorf-Straßengel Haselsdorf-Tobelbadalle HitzendorfBerndorf Hitzendorf Pirka-Söding Mayersdorf Mantscha Attendorf Schadendorfberg Kainbach bei Grazalle Kalsdorf bei Grazalle Kumbergalle Laßnitzhöhealle Liebochalle Nestelbach bei Grazalle Peggaualle St. Marein bei Grazalle Statteggalle Thalalle Unterpremstätten-Zettlingalle Vasoldsbergalle Weinitzenalle Werndorfalle WundschuhalleHartberg-FürstenfeldBad Blumaualle Bad Waltersdorfalle Buch-St. Magdalenaalle Burgaualle DechantskirchenDechantskirchen Schlag Kroisbach Ebersdorfalle FeistritztalBlaindorf Kaibing Hirnsdorf Hofing St. Johann bei Herberstein FriedbergEhrenschachen Friedberg Fürstenfeldalle Grafendorf bei HartbergErdwegen Gräflerviertl Grafendorf Seibersdorf Obersafen GreinbachPenzendorf Wolfgrub Großsteinbachalle Großwilfersdorfalle Hartbergalle Hartberg-Umgebungalle Hartlalle Ilzalle Kaindorfalle Lafnitzalle Loipersdorf bei Fürstenfeldalle Neudaualle Ottendorf an der Rittscheinalle PinggauHaideggendorf Pinggau Sinnersdorf PöllauPöllau Hinteregg Winzendorf Schönau Rohr bei Hartbergalle Rohrbach an der LafnitzRohrbach-Schlag Rohrbach an der Lafnitz St. Johann in der Haidealle Söchaualle StubenbergBuchberg Stubenberg Vockenberg Zeil-StubenbergLeibnitzOberhaagHardegg Kitzelsdorf Krast Obergreith Oberhaag alle anderen Gemeinden im Bezirk LeibnitzalleSüdoststeiermarkalle GemeindenalleVoitsbergBärnbachBärnbach Hochtregist KöflachGradenberg Piber Köflach Pichling bei Köflach Puchbach Krottendorf-Gaisfeldalle LigistLigist Steinberg Unterwald Grabenwarth Mooskirchenalle Rosental an der Kainachalle Söding- St. Johannalle StallhofenAichegg Kalchberg Muggauberg Stallhofen VoitsbergalleWeizAlbersdorf-Prebuchalle AngerAnger Viertelfeistritz Oberfeistritz Gersdorf an der Feistritzalle Gleisdorfalle Gutenberg-StenzengreithKleinsemmering Markt Hartmannsdorfalle Hofstätten an der Raaballe Ilztalalle Ludersdorf-Wilfersdorfalle Mitterdorf an der Raaballe MortantschGöttelsberg Hafning Leska Mortantsch Steinberg NaasAffenthal Birchbaum Naas Pischelsdorf am Kulmalle Puch bei WeizElz Harl Klettendorf Perndorf Puch Sinabelkirchenalle St. Margarethen an der Raaballe St. Ruprecht an der Raaballe ThannhausenLandscha Oberdorf bei Thannhausen Oberfladnitz Peesen Raas Trennstein Weizalle (2) Das Sanierungsgebiet „Großraum Graz“ nach Abs. 1 Z 1 und jene Autobahnkorridore die gemäß § 2 Z 2 der VBA-Verordnung IG-L Steiermark, LGBl. Nr. 87/2011 in der jeweils geltenden Fassung, festgelegt sind, werden als Sanierungsgebiet im Sinne des § 2 Abs. 8 IG-L für den Luftschafstoff NO2 ausgewiesen.Anm: in der Fassung LGBl. Nr. 116/2014, LGBl. Nr. 100/2016, LGBl. Nr. 134/2016
§ 3Fahrbeschränkung für Schwerfahrzeuge(1) In den Sanierungsgebieten gemäß § 2 gilt ab 1. Juni 2012 ganzjährig ein Fahrverbot für Lastkraftwagen, Sattelkraftfahrzeuge und Sattelzugfahrzeuge mit einem höchsten zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 7,5 Tonnen, die vor dem 1. Jänner 1992 erstmals zum Verkehr zugelassen worden sind oder die Abgaswerte für NOx in der Höhe von 9 g/kWh und für Partikel in der Höhe von 0,4 g/kWh überschreiten (Abgaswerte schlechter Euro I).(2) In den Sanierungsgebieten gemäß § 2 gilt ab 1. Jänner 2013 ganzjährig ein Fahrverbot für Lastkraftwagen, Sattelkraftfahrzeuge und Sattelzugfahrzeuge mit einem höchsten zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 7,5 Tonnen, die die Abgaswerte für NOx in der Höhe von 7 g/kWh und für Partikel in der Höhe von 0,15 g/kWh überschreiten (Abgaswerte schlechter Euro II).(3) In den Sanierungsgebieten gemäß § 2 gilt ab 1. Jänner 2014 ganzjährig ein Fahrverbot für Lastkraftwagen, Sattelkraftfahrzeuge und Sattelzugfahrzeuge mit einem höchsten zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 7,5 Tonnen, die die Abgaswerte für NOx in der Höhe von 5 g/kWh und für Partikel in der Höhe von 0,13 g/kWh überschreiten (Abgaswerte schlechter Euro III).(4) Abs. 1, 2 und 3 gelten für alle Lastkraftwagen, Sattelkraftfahrzeuge und Sattelzugfahrzeuge außer für1.Lastkraftwagen, Sattelkraftfahrzeuge und Sattelzugfahrzeuge gemäß § 14 Abs. 2 IG-L;2.Lastkraftwagen, Sattelkraftfahrzeuge und Sattelzugfahrzeuge, die in den jeweils vorgesehenen Zeitpunkten über einen Nachweis verfügen, dass die angegebenen Abgasgrenzwerte für NOx und für Partikel nicht überschritten werden (z. B. auf Grund einer entsprechenden Filtervorrichtung);3.Lastkraftwagen mit sehr kostenintensiven Spezialaufbauten, Fahrzeuge nach Schaustellerart sowie historische Lastkraftwagen, Sattelkraftfahrzeuge und Sattelzugfahrzeuge sowie selbstfahrende Arbeitsmaschinen im Sinne des Kraftfahrgesetzes 1967, BGBl. Nr. 267/1967, zuletzt in der Fassung BGBl. I Nr. 116/2010;4.Heeresfahrzeuge und zivile Fahrzeuge, die Zwecken des Bundesheeres dienen und bei der unmittelbaren Erfüllung von Aufgaben des Bundesheeres gemäß § 2 des Wehrgesetzes 2001 (WG 2001), BGBI. I Nr. 146/2001, zum Einsatz kommen, sowie Fahrzeuge ausländischer Truppen, für deren Aufenthalt eine Gestattung nach dem Truppenaufenthaltsgesetz (TrAufG), BGBI. I Nr. 57/2001, vorliegt;5.Fahrzeuge mit einem höchstzulässigen Gesamtgewicht von maximal 12 Tonnen, die im Werkverkehr gemäß § 10 des Güterbeförderungsgesetzes 1995, BGBl. Nr. 593, in der Fassung des Bundesgesetzes BGBl. I Nr. 153/2006, im Sanierungsgebiet durch Unternehmer, deren Lastkraftwagenflotte maximal 4 Lastkraftwagen, Sattelzug- bzw. Sattelkraftfahrzeuge umfasst, verwendet werden.(5) (Anm.: entfallen)(6) Sämtliche Lastkraftwagen, Sattelkraftfahrzeuge und Sattelzugfahrzeuge sind innerhalb der Sanierungsgebiete mit den entsprechenden Abgasklassenkennzeichnungen gemäß der IG-L Abgasklassen-Kennzeichnungsverordnung, BGBl. II Nr. 120/2012, zuletzt in der Fassung BGBl. II Nr. 248/2012, korrekt zu kennzeichnen. Eine solche Kennzeichnung gilt als Nachweis hinsichtlich der Abgasklasse eines betroffenen Fahrzeuges nach den Bestimmungen der Absätze 1 bis 3.Anm.: in der Fassung LGBl. Nr. 36/2012, LGBl. Nr. 116/2014
§ 4Mindestemissionsstandards für Taxis(1) Dieselbetriebenen Taxifahrzeugen, die den maximalen Partikelemissionsgrenzwert von 0,18 g/km überschreiten, ist in Ausübung ihres Gewerbes das Befahren des Stadtgebietes von Graz sowie das Halten und Parken in diesem ab 1. März 2012 nicht gestattet.(2) Dieselbetriebenen Taxifahrzeugen, die den maximalen Partikelemissionsgrenzwert von 0,025 g/km überschreiten, ist in Ausübung ihres Gewerbes das Befahren des Stadtgebietes von Graz sowie das Halten und Parken in diesem ab 1. Jänner 2013 nicht gestattet.(3) Die Einhaltung der maximalen Partikelemissionsgrenzwerte gemäß Abs. 1 und 2 werden durch Plaketten dokumentiert, die vom Landeshauptmann nach Prüfung der Daten zur Verfügung gestellt werden. Die Plaketten, die das amtliche Kennzeichen sowie eine fortlaufende Nummerierung enthalten, sind an der rechten Seite der vorderen Windschutzscheibe des Fahrzeuges gut sichtbar anzubringen.
§ 4aAufbringung von Streumitteln im Rahmen des Winterdienstes(1) Abstumpfende Streumittel dürfen auf allen für den öffentlichen Fahrzeugverkehr bestimmten Verkehrsflächen in den Sanierungsgebieten gemäß § 2 nur in einem Korngrößenbereich zwischen 2 und 8 mm verwendet werden. Sie müssen eine kantige Form aufweisen, staubarm und trocken sein und dürfen keine bindenden oder schmierigen Bestandteile enthalten. Darüber hinaus müssen sie von hoher Abriebhärte (mindestens LA25) sein. Die Verwendung von Schlacke, Asche, quarzhaltigen abstumpfenden Streumitteln und Recyclingmaterial wie Betonrecyclingsplitt als Streumittel ist verboten.(2) Die für den öffentlichen Verkehr bestimmten Flächen in den Sanierungsgebieten sind von den aufgebrachten abstumpfenden Streumitteln zu reinigen, sobald sie unter Beachtung der aktuellen und prognostizierten Witterungsverhältnisse nicht mehr für die Verkehrssicherheit erforderlich sind.(3) Die Reinigung von für den öffentlichen Fahrzeugverkehr bestimmten Verkehrsflächen hat im Ortsgebiet unter Befeuchtung zu erfolgen, um die Staubentwicklung soweit wie möglich zu verhindern.(4) Die Reinigungspflicht im Sinne des Abs. 3 entfällt, solange widrige Witterungsverhältnisse eine Befeuchtung der öffentlichen Verkehrsflächen im Zuge der Reinigung aus Gründen der Verkehrssicherheit nicht zulassen.Anm.: in der Fassung LGBl. Nr. 91/2012
§ 4bVerwendungsbeschränkung von „Heizöl leicht“ in ortsfesten Anlagen(1) Ortsfeste Anlagen gemäß § 2 Abs. 10 Z 1 des Immissionsschutzgesetzes–Luft, die in einem Sanierungsgebiet gemäß § 2 liegen und mit „Heizöl leicht“ betrieben werden, müssen anstelle dieses Brennstoffes mit einem emissionsärmeren Brennstoff (zB. „Heizöl extra leicht“, Erdgas oder Flüssiggas) betrieben werden.(2) Bei zum Zeitpunkt des Inkrafttretens dieser Verordnung bestehenden Anlagen ist Abs. 1 nur anzuwenden, wenn:1.die jeweilige Anlage zum Einsatz von emissionsärmeren Brennstoffen geeignet ist, oder2.die Eignung zur Verwendung emissionsärmerer Brennstoffe mittels wirtschaftlich vertretbarer Umrüstungsmaßnahmen hergestellt werden kann. Diese Anlagen dürfen weiter mit „Heizöl leicht“ betrieben werden, bis jene Lagerbestände, die nachweislich zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Verordnung für diese Betriebsanlage vorhanden sind, aufgebraucht sind.(3) Drei Jahre nach dem Zeitpunkt des Inkrafttretens dieser Verordnung ist der Betrieb von allen Anlagen im Sinne des Abs. 2 Z 2 mit „Heizöl leicht“ untersagt.Anm.: in der Fassung LGBl. Nr. 91/2012
§ 4cVerbot von Laubbläsern und LaubsaugernDer Betrieb von Laubbläsern, Laubsaugern sowie von Laubsauger- und Laubbläserkombinationsgeräten ist im gesamten Stadtgebiet von Graz und Leibnitz ganzjährig verboten.Anm.: in der Fassung LGBl. Nr. 110/2013, LGBl. Nr. 100/2016
§ 5Maßnahmen für die Landwirtschaft(1) Bei der Abfüllung staubender Schüttgüter aus Silos in Sanierungsgebieten gemäß § 2 sind geeignete Vorrichtungen zur größtmöglichen Verringerung der freien Fallhöhe zu verwenden.(2) Die Ausbringung rasch wirksamer stickstoffhältiger Düngemittel sowie deren Einarbeitung auf landwirtschaftliche Nutzflächen ohne Bodenbedeckung hat gemäß den Bestimmungen des Aktionsprogramms Nitrat 2008, kundgemacht im Amtsblatt zur Wr. Zeitung vom 31. Jänner 2008, ABl. Nr. 22/2008, zu erfolgen.(3) Endlager für Gärrückstände von Biogasanlagen, die nicht ausschließlich Materialien im Sinne von § 2 Abs. 3 letzter Satz AWG 2002, BGBl. I Nr. 102/2002, behandeln, müssen im Sanierungsgebiet mit gasdichten Abdeckungen ausgestattet sein.
§ 6Gülleanlagen(1) Gülleanlagen müssen wasserdicht sein und sind so auszubilden, dass davon ausgehende, gasförmige Emissionen in die Umgebungsluft durch dauerhaft wirksame, vollflächige Abdeckungen vermindert werden. Die Abdeckungen sind ausreichend widerstandsfähig gegen Einwirkungen, die sich aus dem bestimmungsgemäßen Gebrauch ergeben (z. B. atmosphärische und mechanische Einwirkungen), auszubilden.(2) Durch betriebliche Vorrichtungen und Manipulationen darf die ständige Wirksamkeit der Abdeckung gemäß Abs. 1 nicht eingeschränkt werden. Ausgenommen ist das Aufmixen vor der Ausbringung.(3) Ausgenommen von der Abdeckungsverpflichtung in Abs. 1 und § 5 Abs. 3 sind Gülleanlagen, wenn bei der Inbetriebnahme Maßnahmen gesetzt werden, welche die Emissionen von Luftschadstoffen zumindest im gleichen Ausmaß reduzieren, wie durch die Verwendung einer Abdeckung im Sinne des Abs. 1 erzielt würden.
§ 6aEU-Recht(1) Die Bestimmungen des § 4a (Notifikationsnummer 2012/134/A) und § 4b (Notifikationsnummer 2012/135/A) dieser Verordnung wurden unter Einhaltung der Bestimmungen der Richtlinie des Rates 98/34/EWG über ein Informationsverfahren auf dem Gebiet der Normen und technischen Vorschriften und der Vorschriften für die Dienste der Informationsgesellschaft, in der Fassung der Richtlinie 2006/96/EG, notifiziert.(2) Die Bestimmung des § 4c (Notifikationsnummer 2012/0395/A) dieser Verordnung wurde unter Einhaltung der Bestimmungen der Richtlinie des Rates 98/34/EWG über ein Informationsverfahren auf dem Gebiet der Normen und technischen Vorschriften und der Vorschriften für die Dienste der Informationsgesellschaft, in der Fassung der Richtlinie 2006/96/EG, notifiziert.Anm.: in der Fassung LGBl. Nr. 91/2012, LGBl. Nr. 110/2013
§ 7InkrafttretenDiese Verordnung tritt mit 21. Jänner 2012 in Kraft.
§ 7aInkrafttreten von Novellen(1) Die Änderung des § 3 Abs. 4 Z 3 und die Einfügung des § 3 Abs. 4 Z 4 durch die Novelle LGBl. Nr. 36/2012 tritt mit 1. Mai 2012 in Kraft.(2) Die Einfügung der §§ 4a, 4b und 6a durch die Novelle LGBl. Nr. 91/2012 tritt mit dem der Kundmachung folgenden Tag, das ist der 20. September 2012, in Kraft.(3) Die Einfügung des § 4c und die Anfügung des § 6a Abs. 2 durch die Novelle LGBl. Nr. 110/2013 treten mit 1. Oktober 2014 in Kraft.(4) In der Fassung der Novelle LGBl. Nr. 116/2014 treten in Kraft:1.§ 2 und § 3 Abs. 4 mit dem der Kundmachung folgenden Tag, das ist der 30. Oktober 2014; 2.§ 3 Abs. 6 mit 1. Jänner 2015; gleichzeitig tritt§ 3 Abs. 5 außer Kraft.(5) In der Fassung der Novelle LGBl. Nr. 100/2016 treten in Kraft:1.§ 2 und § 4c mit dem der Kundmachung folgenden Tag, das ist der 5. August 2016 und2.§ 3 mit 1. Jänner 2018.(6) Die Änderung des § 2 Abs. 1 Z 2 durch die Novelle LGBl. Nr. 134/2016 tritt mit dem der Kundmachung folgenden Tag, das ist der 17. November 2016, in Kraft.Anm.: in der Fassung LGBl. Nr. 36/2012, LGBl. Nr. 91/2012, LGBl. Nr. 110/2013, LGBl. Nr. 116/2014, LGBl. Nr. 100/2016; LGBl. Nr. 134/2016
§ 8AußerkrafttretenMit Inkrafttreten dieser Verordnung tritt die IG-L Maßnahmenverordnung 2008, LGBl. Nr. 96/2007, außer Kraft.