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Timestamp: 2020-07-08 11:26:31
Document Index: 379186110

Matched Legal Cases: ['§ 69', '§ 356', 'Art. 1655', '§ 2361', '§ 58', '§ 1568', '§ 1567']

1908 / 4 p. 6 (Deutscher Reichsanzeiger, Mon, 06 Jan 1908 18:00:01 GMT)
1908 / 4 p. 6 (Deutscher Reichsanzeiger, Mon, 06 Jan 1908 18:00:01 GMT) scan diff
Unfall- und Invaliditäts- 2c. Versicherung. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen 2c. . Verlosung 2c. von Wertpapieren.
1) Untersuchungssachen. [79445) :
In der Untersuhungssahe gegen den Husaren Wilbelm Grove der 4. Eskadron 2. Westfälischen Husarenregiments Nr. 11, wegen Fahnenfluht, wird auf Grund der §§ 69 ff. des Militärstrafgeset- bus sowie der §S 356, 360 der Militärstrafgerichts- ordnung der Beschuldigte hierdurch für fahnen- flüchtig erklärt. :
Düsseldorf, den 3. Januar 1908.
[79645] Fahnenfluchtserklärung.
In der Untersuhungssache gegen den Rekruten Heinrih Löser aus dem Landwehrbezirk Mosbach, wegen Fahbnenfluht, wird auf Grund der §S 69 ff. des Militärstrafgeseßbuhs sowie der §§ 356, 360 der Militärftrafgerihtsordnung der Beschuldigte hier- dur für fahnenflühtig erklärt.
Karlsruhe, den 27. Dezember 1907,
[79646] Fahnenfluchtserklärung.
In der Untersuhungsfache gegen den Rekruten Ludwig Heffe aus dem Landwehrbezirk Mannbeim, wegen Fahnenflucht, wird auf Grund der §S 69 ff. des Militärstrafgeseybuhs sowie der §F 356, 360 der Militärstrafgerihtsordnung der Beschuldigte hierdurch für fahnenflüchtig erklärt.
Karlsruhe, den 27. Deiember 1907.
[79444] Verfügung.
In der Untersuhungssache gegen den ausgehobenen Nekruten Martin Stecher, in Kontrolle des Bez.- Kdos. 11 Münthen, geb. am 18. 4. 85 zu Monheim, Bez.-A. Donauwörth, Bäcker, wegen Fahnenflucht, wird auf Grund der §S 69 ff. des M.-St.-G.-B. sowie der 8&8 356, 360 M.-St -G.-O. der Beschuldigte bierdur für fahnenflühtig erklärt und sein im Deutschen Neiche befindlihes Vermögen mit Beschlag belegt.
Müncheu, 3. Januar 1908,
Die unter dem 8. August 1907 gegen den Musketier Johannes Bereswill der 10. Komp. Inf. Regts. Nr. 88 erlassene Fabnenfluchtserklärung wird aufs gehoben, da Bereswill fich gestellt hat.
Fraukfurt a. M., den 2. Januar 1908.
Königliches Gericht der 21. Division. R I O E R E S i “v G O E D B” L P E P E
[73679] Zwangsverfteigerung.
Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das in Berlin belegene, im Grundbuche von denUmgebungen Band 222 Blatt Nr. 8868 zur Zeit der Eintragung des Ver- steigerung8vermerks auf den Namen der offenen Handel s8gesellshaft Otto Roeder & Co. in Berlin ein- getragene Grundftüd am 11. Februar 1908, Vor- mittags LO0 Uhr, dur das unterzeihnete Gericht — an der Gerichtsstelle — Berlin-Wedding N. 20, Brunnenplas, Zimmer Nr. 32, 1 Treppe, linker Flügel, versteigert werden. Das Grundftück — Garten an der Seelowerstr. Nr. 7 — liegt in Berlin. Es besteht aus der Parzelle Kartenblatt 27, Flähhen- abschnitt 520/17 2c., ift 9 a 13 qm groß und mit 2,50 Tir. Reinertrag zur Grundsteuer veranlagt. Eingetragen ist es unter Artikel Nr. 22 174 der Grundsteuermutterrolle des Stadtgemeindebezirks3 Berlin. Das Verfahren zur Festseßung des Gebäude- steuernußzung8wertes ist noch nicht abges{lofsen. Der Verfteigerungsvermerk is am 21. November 1907 in das Grundbu. eingetragen. Das Weitere ergibt der Aushang an der Gerichtstafel.
Berlin, den 5. Dezember 1907.
Königliches Amt3geribt Berlin-Wedding. Abteilung 7.
[79592] Zwangêverfteigerung. d. K. 54/07. 2.
Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das in Weißensee belegene, im Grundbuche von Weißensee Band 20 Blatt Nr. 562 zur Zeit der Eintraguag des Bersteigerung8vermerks auf den Namen des Kaufmanns Eduard Wieler in Berlin eingetragene Grundftück am 26. März 1908, Vormittags 10 Uhr, durch das unterzeihnete Geriht — an der Gerihts8- stelle —, Parfkstraße 52, Zimmer Nr. 12, versteigert werden. Das Grundstück, Hofraum mit Gebäuden und Hausgarten Wörthstraße 2, ift mit einem Nugßungs8wert von 2060 # und einer Flähe von 4 a 91 qm (Kartenblatt 1 Parzelle 516/348) zur Gebäudesteuer veranlagt und in der Grundsteuers mutterrolle unter Art. 1655 und in der Gebäude- stzuerrolle unter Nr. 79 Gemarkung Weißensee verzeichnet. Der Versteigerungsvermerk ist am 18. Dezember 1907 in das Grundbuch eingetragen.
Weißensee, den 23. Dezember 1907.
Königliches Amt3geriht. Abteilung 5.
[59861] Aufgebot. F 14/07. Die Witwe Minna Stephan, geb. Dörffel, zu Strafiburg, vertreten durch den Recht8anwalt Dr. Zshweigert dahier, hat das Aufgebot der Schhuld- verschreibungen des Bezirks Unter-Elsaß über je 200 M nom. 3} %%igen Anlehens des Jahres 1893 Reibe I1 Lit. C Nr. 52 und 154 beantragt. Der íöInhaber der Urkunden wird aufgefordert, svätestens in dem auf Dienstag, den 5, Mai 1908, Vor- mittags 11 Uhr, vor dem unterzeihneten Gerichte im Zimmer Nr. 55, Obergeshoß, anberaumten Auf- gebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunden erfolgen wird. Straßburg, den 23. Oktober 1907. Kaiserlihes Amtsgericht.
n. B Ps
Berichtigung des Aufgebots vom 3. Dezember 1907 (Nr. 75058).
Die zu l aufgeführten Kommunalobligationen der 34 9% igen Rommunalanleiße vom Jahre 1896 der Preußishen Central - Bodencredit - Aktiengesellshaft Lit. C Nr. 02 735, Lit. C Nr. 02736 lauten nicht über 1600 M, sondern über 1000 M
Berlin, den 23. Dezember 1907.
[79102] e
Die von uns auf das Leben des Landwirts n Heinrich Wilken zu Varrelbush unterm 26. August 1904 ausgefertigte Police Nr. 134 792 über 4 3009,— ist dem Herrn Versicherten verloren gegangen. Der gegenwärtige Inhaber dieser Police wird hiermit aufgefordert, sich innerhalb dreier Monate bei uns zu melden, widrigenfalls die Police von uns für kraftlos erklärt und an deren Stelle dem An- tragsteller eine neue Ausfertigung erteilt werden wird.
„Nordstern® 5 Lebens-Versicherungs-Aktien-Gesellshaft zu Berlin. Die Direktion.
[70649] Aufgebot.
Die von uns auf das Leben des Holzwaren- fabrikanten Herrn Ernst Lehmann in Berlin unter dem 25. Mai 1891 auszefertigte Police Nr. 91 417 über 20 090 Æ ift dem Herrn Versicherten abhanden gekommen. Der gegenwärtige Inhaber gedachter Police wird #hiermit aufgefordert, sh innerhalb sechs Monaten bei uns zu melden, widrigenfalls die verlorene Police für kraftlos erklärt und an deren Stelle dem Antragsteller eine neue Ausfertigung erteilt werden wird.
Berlin, den 2. Dezember 1907.
[79591] Aufgebot.
Der Versiherungs8schein Serie À Nr. 124 416, den wir unterm 1. Oktober 1894 für Herrn Richard Flodenhaus, Zugführer in Deutsch. Avricourt (ver- storben am 25. Juli 1900), auf den Namen Marie Lucie Flockenhaus ausgefertigt haben, ist uns als verloren angezeigt worden. Wir fordern hiermit zur Anmeldung etwaiger Ansprüche bezüglih des bezeihneten Veisiherungsscheines auf mit der An- kündigung, daß, wenn innerhalb dreier Monate, von heute ab gerehnet, ein Berechtigter sich nicht melden sollte, der Versicherungss{chein gemäß Punkt 9 der Versicherungsbedingungen für nichtig erklärt und für ihn ein Duplikat ausgefertigt werden wird.
Leipzig, den 6. Januar 1908.
Allgemeine Renten- Capital- und Lebensversicherungsbank Teutonia. Dr. Bischoff. Dr. Korte. [79773]
Das Amtsgeriht Bremen hat am 31. Dezember 1907 das folgende Aufgebot erlaffen:
„Auf Antrag des Sattlers Wilhelm Oskar Dietz in Uppstadt wird der unbekannte Inhaber des Ein- legebuchs der Sparkasse in Bremen Nr. _ 35 583, am 92. Novemker 1907 auf den Namen Oskar Dietz mit einer Einlage von #4 1300,— eröffnet und gegenwärtig ein Guthaben von Á 1300,— nad- weisend, hiermit aufgefordert, spätestens in dem ¡um weiteren Verfahren auf Dounerstag, den D. Juli 1908, Nachmittags 5 Uhr, anberaumten, im Gerichtshause hierselbit, Zimmer Nr. 79, stattfindenden Aufgebotstermine unter Anmeldung seiner Nechte das gedahte Einlegebuch hier vorzulegen, widrigenfalls leßteres für kraftlos erklärt werden soll.“
Bremen, den 3. Januar 1908.
Der Gerichtsschreiber des Amts3gerichts: Fürhbölter, Sekretär. [78829] Aufgebot. ; S
Der Holzhändler C. Fr. Schultheiß in Nürnberg, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Honig zu Nürns berg, hat das Aufgebot folgenden Schecks: Nr. 26715 é 112,40. Die Bonner Bank für Handel und Ge- werbe in Bonn wolle zahlen gegen diesen Scheck aus unserem Guthaben an Herrn H. L. Klein, Landshut oder Ueberbringer Mark einhundert zwölf auch 40 4. Bonn, den 14. September 1907. M. Schu & Co., beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefor- dert, spätestens in dem auf den 10. Juli 1908, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeihneten Ge- rit, Zimmer Nr. 39, anberaumten Aufgebotstermine seine Nechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde er- folgen wird.
Bonn, den 30. Dezember 1907.
Königliches Amts3aeriht. Abt. 12. [71566] Aufgebot.
Die Kommanditgesellshart in Firma Paul Freuden- berg & Co. zu Berlin, Friedrichstraße 31, vertreten durch den Bureauvorsteh-r Paul Strasdas zu Berlin, Sgönleinstraße 7, hat das Aufgebot des am 8. JIa- nuar 1992 fällig gewesenen Wechsels vom 7. Ok- tober 1901 über 303 A 25 S, der von H. Wreese- mann ausgestellt, auf Frau Jenny Wreesemann in Berlin, Fontanepromenade 1, gezogen und von dieser angenommen worden ift, beantragt. Der Inhaber des Wechsels wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 29. Juni 1908, Mittags 12 Uhr, vor dem unterzeihneten Gericht, Halle!hes Ufer 29—31, Zimmer 4, anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und den Wechsel vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung des Wechsels erfolgen wird.
Berlin, den 28. November 1907. j Königliches Amts8geriht Berlin-Tempelhof. [79603]
Frau Ida verw. Michaelis, geb. Würzburg, in Berlin, als Vorerbin des Nachlasses des am 22. De- ¡ember 1904 in Berlin verstorbenen Kaufmanns Gustav Michaelis, vertreten durch die Nechts- anwälte Dr. Bollert und Weinhagen in Berlin, Mohrenstraße 66, hat das Aufgebot des angeblich verloren gegangenen, am 10. Oktober 1902 fällig und in Diera bei Meißen zahlbar gewesenen Wechsels d. d. Neuftreliß, den 10. August 1902, über 1000 Æ, der von dem verstorbenen Kaufmann Gustav Michaelis ausgestellt, von dem früher in Diera bei Meißen wohnhaft gewesenen, jeßt in Berlin O 17, Goßler- straße 19, wohnhaften Kaufmann Theoder Seiffert akzeptiert worden ist, beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 10. Juli 1908, Vormittags {11 Uhr, vor dem unterzeihneten Amtsgerichte anberaumten Aufgebotstermin seine Nechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftlos- erklärung der Urkunde erfolgen wird.
Meißen, am 27. Dezember 1907.
[79982] Aufgebot.
Das Königliche Amt3geriht Eibenstock erläßt auf Antrag der durch den Reht2anwalt Justizrat Landrock in Eibenstock vertretenen Gemeinde zu Carlsfeld als der Eigentümerin des Grundstücks Blatt 82 des Grundbuhs für Carlsfeld folgendes Aufgebot zwecks Aus\(ließung der unbekannten Gläubiger der auf dem vorbezeihneten Grundstücke in Abteilung TIT unter Nr. 1 eingetragenen Hypothek von 88 Talern 11 Neugroschen 7 Pfennigen. Es ergeht die Auf- forderung an -sämtlihe Gläubiger, ihre Ansprüche und Rechte spätestens im Aufgebotstermine anzu- melden, widrigenfalls fe mit ihren Rechten aus ges{lofsen werden. Als Aufgebotstermin wird der 3. März 1908, Vormittags {10 Uhr, bestimmt.
Eibenstock, den 30. Dezember 1907.
Königliches Amtsgericht. [79990] Aufgebot. V 13/07: 1.
Die Witwe Ferdinand Bleckmann, Wilhelmine geborene Hasenclever, aus Gevelsberg hat das Auf- gebot des übec die im Grundbuhe von Gevelsberg Band 4 Bl. 160 Abt. 111 Nr. 1 eingetragene Post von 769 TlIr. 6 Sgr. 11 Pfg. gebildeten, verloren gegangenen Hypothekenbriefs beantragt. Der In- haber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 23. April 1908, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Geriht, Zimmer Nr. 8, anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigen- falls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird.
Schwelm, den 28. Dezember 1907.
Königlihes Amtsgericht. [79987] Aufgebot. E
Seitens der nachbenannten Eigenbesizer ist das Aufgebot der unbekannten Eigentumésberechtigten folgender, in der Gemarkung Keula gelegener Garten- parzellen :
1) K6b[. 3 Nr. 154/15, groß 3 a 68 qm, und Kbl. 3 Nr. 155/15, groß 38 qm, seitens des Grafen Hers mann von Arnim auf Schloß Muskau,
2) Kbl. 3 Nr. 156/15, groß 1 a 9 qm, seitens des Mühlenbesizers Reinhold Poster in Lugknit,
beantragt worden. Alle Personen, welche das Eigentum an diesen Grundstücken in Anspruch nehmen, werden aufgefordert, spätestens im Aufgedots- termin am 4. März 1908, Vorm. 11 Uhr, ibre Re&te und Ansprüche bei dem unterzeichneten Get anzumelden, widrigenfalls deren Ausschließung erfolgt.
Muskau, den 3. Januar 1908.
Königliches Amts8gericht. [79974] Aufgebot. F. 4/07. 2.
Der Anbauer Diedrih Fortriede in Daverdener- brand hat beantragt, den vershollenen Anbaucr Iohann Hinrich Fricke, geboren am 31. Dezember 1831 in Shanzendorf, zulegt wohnhaft in Daverdener- brand, für tot zu erklären. Der bezeihnete Ver- \{hollene wird aufgefordert, fch spätestens in dem auf den 25. August 1908, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todes- erklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergebt die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermire dem Gericht Anzeige ju machen.
Achim, den 21. Dezember 1907.
Königliches Amtsgericht. TT. [79975] K. W. Amtsgericht Biberach. Aufgebot.
Der Gemeinderat J. Mayer in Gutenzell hat beantragt, den verschollenen, am 12. Juni 1864 in Achstetten geborenen Hugo Zweifel, 1888 aus der W. Staat8angebörigkeit entlassen und angeblich nach Holland gereist, für tot zu erklären. Der bezeichnete Berschollene wird aufgefordert, fich spätestens in dem auf Dienstag, den 14. Juli 1908, Vor- mittags 9 Uhr, vor dem hiesigen Amtsgericht
“anberaumten Aufgebot8termine zu melden, widrigen-
falls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des BVerscollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufcebotstermine dem Gerit Anzeige zu machen. Den 3. Januar 1908. . Amtsrichter Frh von König. [79595] Aufgebot eiues Verschollenen.
Der frühere Lackierer Thomas Franz Kosmale, welher- als Sobn des JFnvaliden August Kosmale und der Anna geb. Haupt am 20. Dezember 1852 zu Frankenstein, Rgbz. Breslau, geboren ift, wird auf Antrag seiner Ehefrau, Marie geb. Pi-lhoop, bieselbst aufaefordert, sh spätestens in dem auf Moxutag, den 13. Juli 1908, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte an- eseßten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls ine Todeterklärung erfolgen wird. Der Verschollene war bis zum Jahre 1893 im Herzoalihen Marstall bier angestellt, hat sch dann in Hannover, Wies- baden, Duitburg und Mülheim a. Ruhr aufgehalten, und ist seit Mitte 1897 ein Lebenszeichen von ihm nicht bekannt geworden. Alle, welhe Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen geben können, werden ersuht, baldigst dem Gerichte Anzeige zu machen.
Braunschweig, den 31. Dezember 1907.
Herzogliches Amtsgericht. 1. N. Enaelbrecht.
[79981] Bekanntmachung.
Justizrat Otto Forster in München hat als Pfleger des lande8abwesenden Handel8manns Anton Wurft, geboren am 30. Juli 1842 in München, zuleßt wohnhaft in Dinkelsbühl, welher im Jahre 1865 nach Amerika auswanterte, sih dort teilweise auch des Namens „Karl Schwarzländer““ bediente und seit dem Jahre 1873 verschollen ist, den Antrag gestellt, denselben für tot za1 erklären. Es wird des- halb Aufgebotstermin vor dem K. Amtsgericht Dinkelsbühl auf Freitag, den 10. Juli 1908, Vormittags 9 Uhr, Sitzungssaal. bestimmt und M erged! Aufforderung, 1) an Anton Wurst, sih spätestens im Aufgebotstermine zu melden, widrigen- falls die Todeserklärung erfolgen wird, 2) an alle, welhe Auskunft über Leben oder Tod des Ver- {ollenen zu erteilen vermögen, spätestens im Auf- gebotstermine dem Geriht Anzeige zu machen. |
Dinkelsbühl, den 31. Dezember 19097.
Kal. Amtsgericht. (L. S.) Hasinger.
[79285] Aufgebot. :
Der Rechtsar walt Dr. Ehrlich in Tilfit hat als Natlaßpfleger der Erben des am 15. April 1847 zu Willkishken verstorbenen Besitzers Jurgis Dannigkeit beantragt, die verschollenen Besißersöhne Christoph, Chriftian und Georg Danuigkeit, sämtlich in Skaistin, Kreis Niedrzung, geboren, zum Zwede der Todeserklärung aufzubieten. Die bezieihneten Ver- schollenen werden aufgefordert, ih spätestens in dem auf den 24. September 1908, Vorm. 9? Uhr, vor dem unterzeichneten Geriht, Zimmer Nr. 14, anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigen- falls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welhe Auskunft über Leben oder Tod der Ver- {ollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforde- rung, späteslens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu maten.
Heinrichswalde, den 20. Dezember 1907.
[79599] Aufgebot. F. 2/07.
Der Gerichtstaxator Hermann Erdelmann in Barmen hat beantragt, den vershollenen Maurer Friedrich Wilhelms, geboren am 2. Februar 1842 in Niederelben, zulegt wohnhaft in Neunkirchen, Bezirk Cöln, für tot zu erklären. Der bezeichnete Berschollene wird aufgefordert, fh spätestens in dem auf den 25. Juli 1908, Vormitiags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Auf- gebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todes- erflärunag erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermin dem Gericht Anzeige zu machen.
Henuuef, den 21. Dezember 1907.
[79602] Aufgebot. S R 208/07. Behufs Todeserklärung des am 3. Dezember 1841 in Oberlungwitz geborenen, von dort 1866 nach Amerika ausgewanderten und seit etwa 1869 ver- \{hcllenen Kaufmanns Gustav Wilbelm Günther wird auf Antrag seiner Schwester Jda Helene Günther in Dresden das Aufgebot erlassen und als Aufgebotstermin der 11. Juli 19098, Vorm. 10 Uhr, vor dem Königl. Amtsgerichte Hoben- stein - Ernstthal bestimmt. Es ergeht die Auf- forderung: 1) an den Verschollenen, si spätestens im Aufgebot3termine zu melden, widrigenfalls seine Todeserklärung erfolgen wird; 2) an alle, welche Auskunft über Leben und Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, spätestens tm Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. Hohenstein-Ernuftthal, den 31. Dezember 1907. Königliches Amtsgericht.
Die Ebefrau Dorotbee Hermarn, geb. Wiswedel, in Brome hat beantragt, ihren Ehemann, den Gâäriner August Hermann, zuleßt wohnhaft in Brome, für tot zu erklären. Der bezeichnete Ver- \hollene wird aufgefordert, si spätestens in dem auf den 24. September 1908, 107 Uhr, vor dem unterzeihneten Gerichte anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeterklärung erfolgen wird. An alle, welße Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderuna, spätestens tm Aufgebotstermine dem Gerichte Anzeige zu machen.
Jseunvagen, den 21. Dezember 1907.
Königliches Amtsgericht. [79608] Aufgebot.
Der Bauer Friedrich Stabl in Unterriexingen, O.-A. Vaihingen, bat als Abwesenbeitépfleger bean- tragt, die verschollene, am 23. April 1847 îin Unter- riexingen geborene Friederike Katharine Schrempf, zuleßt wohnbaft in Unterriextngen und im Jahre 1864 nach Amerika ausgewandert, für tot zu erklären. Die bezeihnete Verschollene wird aufaefordert, sich spätestens in dem auf den 13. Juli 1908, Vor- mittags 11 Uhx, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigen- falls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welcke Auskunft über Leben oder Tod der Ver- {ollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforde- rung, svätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu maten.
Vaihingen a. E., den 31. Dezember 1907.
Königliches Amtsgericht. Hilfsrihter W irker. Veröffentlicht durch stv. Geribtsschreiber S cheufel e.
[79980] Aufgebot.
Auf Antrag des Nachlaßpflegers, Rechtsanwalts Suckau in Danzig, werden die Erben des am 27. April 1837 zu Danzig verstorbenen Konsuls K=hrl August Wilhelm Fromm aufgefordert, H spätestens in dem Aufgebotstermin am 23. Oktober 1908, Vormittags Uk Uhr. bei dem unterzeihneten Geriht, Pfefferstadt 33/35, Hofgebäude, Zimmer Nr. 50, zu melden, widrigenfalls der Nachlaß dem h meldenden leaitimierten Erben, in Ermangelung dessen aber dem Fiskus verabfolgt werden wird. Die h später etwa meldenden Erben hahen alle Ver- fügungen des Erbschaftsbefizers anzuerkennen und dürfen weder RN-chnungslegung noch Ersaß der Nußungen, fondern nur Heraufgabe des noch Vor- handenen fordern.
Danzig, den 18 Dezember 1907
[79600] “ Aufzebot.
Es sind bisher die Erben der durch Urteil vom 17. Mai 1907 für tot erklärten Eheleute Jgnatz und Elisabeth Karolczak, die zulegt in Staniewo gewohnt haben, nicht ermittelt worden. Deshalb wird hierdurch aufgefordert, etwaige Erbrechte gegen sie bei dem Gerichte bis zum 15. Februar 1908 anzumelden. Werden Rechte niht ange- meldet, so wird festgestellt werden, daß kein anderer Erbe als der Königlich Preußishe Fiskus vorhanden ist. An ihn wird der jeßt etwa 150 4 betragende Nathlaß ausgezahlt werden.
Koschmin, den 18. Dezember 1907,
Königliches Amtsgericht. [79335] Aufgebot.
Die durch die Rechtsanwälte Bartholomäus & Dr. Curtius zu Duisburg vertretene Witwe des Geheimen Reaterungsrats Karl, Humann, Luise geb« Werwer, zu Charlottenburg, Erbin der Witwe Kauf- mann Wilhelm Lürenbaum, Anna geb. Werwer, zu
R [79606]
M Z-itvunkt des 4 Mittags 12 Ubr, festgestellt.
R [79605]
sbura, welche leßtere den am 7. März 1906 zu Debut verstorbenen Rechtsanwalt und Notar
| Auftizrat Lürenbaum beerbt bat, hat das Aufgebots-
Srfabren zum Zwecke der Aus\{ließung von Nachlaß- gläubigern des Justizrats Lürenbaum beantragt. Die Nathlaßgläubiger werden daher aufgefordert, ihre Forderungen gegen den Nalhlaß des verstorbenen Zustizrats Lürenboum spätestens in dem auf den 28. Februar 1908, Vormittags 11¿ Uhr, vor dem unterzeihneten Gericht, Pulverweg72, Zimmer Nr. 43, anberaumten Aufgebotstermine bei diesem Geriht anzumelden. Die Anmeldung hat die Angabe des Gegenftandes und des Grundes der Forderung zu enthalten; Beweisstücke sind in Ur- rift oder in Abschrift beizufügen. Die Nachlaß- läubiger, welde sh niht melden, können, unbe- badet des Rechts, vor den Verbindlichkeiten aus Pflichtteilsrehten, Vermächtnifsen und Auflagen be- rucksichtigt zu werden, von der Erbin nur insoweit Befriedigung verlangen, als sich nach Befriedigung der niht ausges{lofsenen Gläubiger noch ein Ueber- {uß ergibt. Die Gläubiger aus Pflichtteilsrehten, Nermächtnissen und Auflagen sowie die Gläubiger, denen der Erbe unbeschränkt haftet, werden durch das Aufgebot nit betroffen. Duisburg, den 31. Dezember 1907. Königliches Amtsgericht.
[79598] __ Aufgebot.
Das Amts3geriht Hamburg hat heute folgendes Aufgebot erlassen:
Auf Antrag der Mutter des verstorbenen Agenten Sidney Emmanuel Haag, nämli der Wittwe des Georaes Joseph Haag, Célestine Ida geb Schaeffer, in Mortreux, vertreten durch die hiesigen Nechts- anwälte Dres. Ahrens, Lappenberg und Binder, werden alle Nachlaßgläubiger des am 27. August 1861 in Straßbura i. E. geborenen und am 18. Septewber 1907 in Hamburg verstorbenen Agenten Sidney Emmanuel Haag aufgefordert, ibre Forderungen bei der Gerichts\hreiberei des hiesigen Amtsgerichts, Zivilfustizgebäude vor dem Holstentor, Erdgeschoß, Mittelbau, Zimmer Nr. 165, spätestens aber in dem auf Mittwoch, den 26. Fe- bruar 1908, Nachmittags 2 Uhr, anberaumten Aufgebotstermine, daselbst, Hinterflügel, Erdgeschoß, Zimmer Nr. 161, anzumelden. Die Anmeldung einer Forderung hat die Angabe des Gegenstandes und des Grundes der Forderung zu enthalten. Urkundlihe Beweisstücke sind in Urschrift oder in Abschrift bei- zufügen. Nachlaßgläubiger, welche fich niht melden, fönnen, unbeshadet des Rechts, vor den Verbind-
N lichkeiten aus Pflichtteilsrehten, Vermähhtnifsen und
Auflagen berücksichtigt zu werden, von den Erben nur insoweit Befriedigung verlangen, als #fch nah Befriedigung der nicht ausges{lofsenen Gläubiger noch ein Uebers{uß ergibt; auch baftet jeder Erbe
N nach der Teilung des Naclasses nur für den seinem M Erbteil i E Für die Gläubiger aus Pflichtteilsrechten, Ver- M mächtnifsen und Auflagen sowie für die Gläubiger, S denen die Erben unbeschränkt haften, tritt, wenn fie
entsvrebenden Teil der Verbindlichkeit.
sh nit melden, nur der Rehtsnackteil ein, daß jeder Erbe ihnen nach der Teilung des Nablafses nur für den seinem Erbteil entsprechenden ‘Teil der
L Verbindlichkeit haftet
Hamburg, den 14. Dezember 1907. Der Gerichts\{reiber des Amtsgerihts Hamburg. Abteilung für Aufgebots\achen.
Das K. Amts3geriht Rottenburg (Niederbayern) hat mit Beshluß vom 30. Dejember 1907 den am 13. Mai 1904 der Taglöhnerin Walburga Wein-
Ÿ gärtuer in Schierling als Erben des Taglöhners
Egidius Weirgärtner von Niederleierndorf erteilten Erbschein für kraftlos erklärt, nachdem die Ein- ziehung8verfügung vom 11. November 1907 ohne Erfolg war. § 2361 B.G.-B., § 58 Nahlaßordnung.
Nottenburg, den 2. Januar 1908.
Gerichtsschreiberei des K. Amt3gerichts. (79597) Bekanntmachung.
Dur Urteil vom 17. Dezember 1907 ist der ver- \{olene, am 5. April 1865 zu Küstrin geborene, an- geblich dort im Iuli 1866 verstorbene Karl Friedri Wilbelm Staedter, Sobn des verstorbenen Maurers Ferdinand Ludwig Staedter und feiner gleidfalls verstorbenen Ehefrau, Marte Luise Auguste geb. Leist, ¡ulezt wohnhaft zu Küstrin, für tot erklärt. Als Todes if der 1. Januar 1897,
‘ Küstrin, den 18. Dezember 1907. Königliches Awtsgericht.
Durch Aus\Œlußurteil des unterzeihneten Gerihts
E vom 19. Dezemkher 1907 ift der am 26. Mai 1842
als Sohn der Witwe des Leinewebers Johann Hein- rid Seligmann in H-lsa geborene, zuleßt in Helsa
M wobnhaft gewesene Heinrih Seligmaun für tot
erklärt worden. Als Zeitpunkt des Todes ift der Beginn des 1. Januar 1900 festgestellt worden. Oberkaufungen, den 20. Dezember 1907. Königliches Amt2aericht. [79593] Bekanntmachung.
D18s K. Amtsgeriht Bayreuth hat unterm 21. De- ¿ember 1907 folgendes Aus\{lußurteil erlaffen :
I. Der auf den Namen des S{lähters Georg Schreck von Oberkonnerßreuth ausgestellte Hinter- legungs\{ein Nr. 1174 der K. Filialbank Bayreuth vom 29. Januar 1907 über 1900 „« Wertvapiere wird auf Antrag des Georg Schreck, Schlähters bon Oberkonnersreuth, für kraftlos erklärt T1. Die Kosten des Verfahrens hat der Antrag- steller zu tragen.
Vayreuth, den 3. Januar 1908. Gerichtsschreiberei des Kal. Amtsgerichts. Gareis, Kal. Sekretär.
Kgl. Amt3geriht Rottenburg a. N.
Dur Aus\{lußurteil vom 19. ds. Mts. tourde der am 26 Septbr. 1876 von der Unterpfands8kehörde Rottenburg zu Gunsten des Forstmeisters Prob ft in Zwiefalten wegen einer Darlebensforderung in Höhe an (2900 d ausgestellte Pfandschein für kraftlos er-
Den 23. Dezbr. 1907. GerichtssGreiber Enßlin. [79596] A E AERDE:
g, Das Königliße Amtsgeriht Chemniß hat dur u8\{lußurteil vom 30. Dezember 1907 auf Antrag
fer Dretdner Filiale der Deutschen Bank in Dresden
ur Recht erkannt : Der von Wilbelm Märßz in Chemnitz am 15. Ok-
i tober 1906 ausgestellte und auf den Tischlermeister
ugen Seifert in Neukirchen gezogene und von diesem
angenommene, am 15. Dezember 1906 fällige Wechsel
über 318 A — S, versehen mit den Indossamenten
von Gustav Wagner in Zwickau u. I. P-tsGek in
Aussig, wird für kraftlos erklärt. 14 S R 8/07. Chemnis, am 3. Januar 1998.
Der Gerichtsschreiber des Kgl. Amtsgerichts. Abt. B.
[79801] Jm Namen des Königs! In der Aufgebotssahe der Firma Hermann
Frankenstein in Berlin, Alexanderstraße 22, vertreten durch den Justizrat Oscar Hamburger I. ebenda, hat das Königliche Amtsgericht in Königshütte durch ‘den Amtsrichter Dr. Peltason für Ret erkannt :
Der am 30. Juni 1907 fällig gewesene Prima- wehsel an eigene Ordre über 231 #4 ohne Datum, versehen mit dem Akjevt des Kaufmanns Emil Pyttlik in Königshütte und bei der Firma H. C. Weiß & Co. in Königshütte zahlbar, wird für kraftlos erflärt. — 7. F. 2/07. 9.
Königshütte, den 30. Dezember 1907.
Durch Aus\{lußurteil des unterzeihneten Gerichts bom 20. Dezember 1907 sind die Gläubiger der auf dem Grundstücke Arensdorf Band Il Blatt Nr. 58 in Abteilung TIT Nr. 13 für die unverehelichte Wilhelmine Baschin zu Amtskolonie Fürstenwalde im Wege des Arrestes eingetragenen Vormerkung von 1800 4 nebft 59/9 Zinsen seit dem 18. De- zember 1885 und 250 4 Kosten mit ihrem Rechte auf diese Hypothek au8ge\{lofsen worden.
Müncheberg, den 20. Dezember 1907.
[79665] Oeffentliche E:
Der Kaufmann George Albert Pflüger in Schône- berg, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Jablonsfki zu Berlin, Leipzigerstraße 101/102, klagt gegen seine Ekhefrau Alice Marie Pflüger, geborene Quambusch, früber in London SW., 265 King Road, Chelsea, jeßt unbekannten Aufenthalts, in den Akten 7 R. 169. 07. wegen Ebescheidung, mit dem Antrage, 1) die Gbe der Parteien zu trennen, 2) die Beklagte für den {huldigen Teil zu erklären, 3) der Beklagten die Kosten des Verfahrens aufzuerlegen. Der Kläger ladet die Beklagte zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 7. Zivilkammer des König- lihen Landgerihts IT in Berlin SW. 11, Hallesches Ufer 29 —31, Zimmer 40, 1 Tr., auf den L0. April 1908, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforde- rung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen O wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Gerihts\hreiber des Königlichen Landgerichts IL. [79869]
Die Karl Friedri Schmidt Ehefrau Emma geb. Nübling in Denilingen, Prozeßbevollmächtigter: Recht3antvalt Brenk in Freiburg, klagt gegen ihren Ebemann Karl Friedrih Shmidt von Weisweil, früßer zu Freiburg wohnhaft, jeßt an unbekannten Orten, aus Ebebruch in der Zeit vom Sommer 1906 bis 23, Juli 1907, böëwilligem Verlassen und Mißbandlung, mit dem Antrage, Urteil dabin zu erlassen: Die zwishen den Parteien am 13. Februar 1903 zu Basel ceschlossene Ebe wird aus Verschulden des Beklagten für aesbieden erklärt. Der Beklagte hat die Kosten des Rechtsstreits zu tragen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlihen Ver- bandlung des Rechtsstreits vor die Il. Zivilkammer des Großh. Landgerichts zu Freiburg auf Mittwoch, den 12. Februar 1908, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedahten Ge- rihte zugelaffenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der o6ffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Freiburg, den 20. Dezember 1907.
Gerichtsschreiber des Großh. Landgerichts: (Unterschrift.)
[79670] Oeffentliche Zustellung.
Die verehelihte Töpfer Berta Fiedler, geb. Zeuner, in Neusalz, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Justizrat Friedmann in Glogau, klaat gegen ibren Ebemann, den Töpfer Ferdinand Fiedler, früher in Neusalz, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen Ehescheidung, mit dem Antrage, die Ebe zu trennen und den Beklagten kostenpflichtig für den \{uldigen Teil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlihen Verhandlung des Nechts- streits vor die 2. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Glogau auf den 20. März 1908, Vormittags D Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedahten Gerichte zugelaffenen Anwalt ¡u bestellen. Zum Zwee der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Glogau, den 2. Januar 1908,
[79673] Landgericht Hamburg. Oeffentliche Zuftellung. Z V. 1058/07. Die Ehefrau Eugenie Keßler, geb. Eifsen, in Mannheim, vertreten durch Recht38anwälte Dres E. K. Gobert, Haß & S@lüter, klagt gegen ibren Ebemann Friedrich Keßler, unbekannten Aufenthalts, auf Grund des § 1568 des Bürgerliben Geseßtz- bubes, mit dem Antrage, die Ebe der Parteien zu scheiden, den Beklagten für den allein {huldigen Teil zu erklären und ibm die Kosten des Nehts- streits aufzuerlegen. Klägerin ladet den Beklagten zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Zivilkammer V des Landgerihts Hamburg (Zivil- justizgebäude vor dem Holstentor) auf den 27. Fe- bruar 1908, Vormittags 97 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedahten Gerichte zu- gelaffenen Anwalt zu beftellen. Zum Zwelke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Hamburg, den 2. Januar 1908. Der Gerichts\{hreiber des Landgerichts : H. Kuers, Gericbtssekretär.
[79674] Oeffeutliche Zustellung.
Die Frau Lina Klapproth, geb. Schladit, in Magdebura , Prozeßbevollmächtigter : Rechtsanwalt Justizrat Choyke in Magdeburg, klagt gegen ihren Ebemann, den Schmied Heinrih Klapvroth, unbe- fannten Aufenthalts, früher in Staßfurt, wegen Ehebruchs, Bedrohung, bösliher Verlassung und \{hwerer Verletzung der durch die Ehe begründeten Pflichten, mit dem Antrage, die zwischen den Parteien bestehende Che zu trennen und den Beklagten für den allein {huldigen Teil zu erklären, demselben auch die Prozeßkosten zur Last zu legen. Die Klägerin
ladet den Beklagten zur mündlihen Verhandlung des
Rechtsstreits vor die vierte Zivilkammer des König- lichen Landgerihts in Magdeburg, Halberstädter- straße 131, Zimmer 143, auf den 21. März 1908, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedahten Gerihte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Magdeburg, den 27. Dezember 1907.
: Kleinau,
Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerihts. [79675] Oeffentliche Zuftellung. 2. R. 33/07. 2.
Die Frau Córiftiane Amalie Günther, geb. Welsch, zu Coburg, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Justizrat Dr. H. Forkel daselbst, klagt gegen ihren Ehemann, den Mechaniker Friedrich Hermann Günther, früher in Coburg, zur Zeit unbekannten Aufenthalts, auf Grund des § 1567? B. G.-B., mit dem Antrage, die zwischen den Parteien bestehende Ghe dem Bande nah’ zu trennen, den Beklagten für den s{uldigen Teil zu erklären und ihn in die Kosten des Rechtsstreits zu verurteilen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 3. Zivilkammer des Land- gérihts zu Meiningen auf Dienstag, den 17. März 1908, Vormittags 87 Uhr, mit der Auf- forderung, einen bei dem gedachten Gerihte iuge- [affenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwede der öffent- E ustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Meiningen, den 31. Dezember 1907.
[79668] Oeffentliche Zustellung.
Der praktis§e Arzt Dr. Franz Otto Sartorius in Elberfeld, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Iustizrat Dahmen daselbst, klagt gegen seine Ebefrau, Elma Luise Anna Margarete geb. Beckhberrn, früber in Elberfeld, jeßt ohne bekannten Wohn- und Aufent- halts8ort, auf Grund böswilligen Verlafsens, auf Her- flellung der häuslihen Gemeinschaft. Der Kläger ladet die Beklagte zur mündlihen Verbandlung des Rechtsstreits vor die 7. Zivilkammer des Königlichen Landgerihts in Elberfeld auf den 9. März 1908, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerihte zugelaffenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwedcke der öffentlihen Zustellung wird dieser Au3zug der Klage bekannt gemacht.
Elberfeld, den 30. Dezember 1907.
Franke, Aktuar, Gerihts\hreiber des Königlichen Landgerichts.
[79649] Oeffentliche Zustellung.
Die unverehelihte Aufwärterin Martha Hiller in Breslau, Hildebrandtstraße 22, als Vormünderin des minderjährigen Ernst Josef Hiller daselbst, Prozeß- bevollmächtigter : Rehtsanroalt Ludwig Rosenberg in Berlin, Reinikendorferstraße 9/10, klagt im Namen des Mündels gegen den Lithographen Robert Würßtz, zuleßt in Berlin, Wusterhausenerstr. 5, jeßt un- bekannten Aufenthalts, auf Grund der Behauptung, daß der Beklagte ihr in der geseßlihen Empfängnis- zeit zu dem von ihr am 12. Juli 1903 geborenen Kinde Ernst Josef Hiller, nämlich in der Zeit vom 13. September 1902 bis 12. Januar 1903, beigewohnt babe und daß er der Vater dieses Kindes sei, mit dem Antrage, den Beklagten zu verurteilen, dem Kinde von setner Geburt an bis zur Vollendung feines sechzehnten Lebensjahres als Unterhalt eine im voraus -zu entrihtende Geldrente von viertel[- jährlich 45 Æ, und zwar die rückständigen Beträge sofort, die künftig fällig werdenden am 12. Januar, 12. April, 12. Juli und 12. Oktober jedes Jahres, zu zahlen, und das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgeriht Berlin-Mitte, Neue Friedrich- straße 12—15, Zimmer 159/161, Il Treppen, auf den S7. März 19208, Vormittags 11 Uhr. Zum Zwecke der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Bemerkt wird, daß der klagenden Partei das Armenrecht bewilligt ist. Das Aktenzeichen lautet: 112. C. 1352. 07.
(L. S.) Behrendt, Gerihts\{hreiber des Köntglichen Amtsgeribts Berlin-Mitte. Abteilung 112. [79654] Oeffentliche Zustellung.
Der Klempnermeister Rudolph Wendel aus Altona als Vormund des minderjährigen Hermann Heinrich Wolf zu Altona, Prozeßbevollmächtigter: Rechts8- anwalt Elguther in Beuthen O.-S, klagt im Namen seines Mündels gegen den Heizer Hieronymus Schol- tyfsek, früher zu Beuthen O.-S., jeßt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß der Be- klagte der Mutter des klagenden Mündels, Anna Margarethe Wolf, in der geseßlihen Empfängnis8zeit vom 15. September 1905 bis 14. Januar 1906 bets gewohnt habe, mit dem Antrage, den Beklagten kostenpfliétig zu verurteilen, dem Kinde von seiner Geburt an, d. î. vom 14. Juli 1906 an bis zur Vollendung seines s\echszehnten Lebensjahres als Unterhalt eine im voraus zu entrichtende Geldrente von vierteljährlich 60,00 4, und zwar die rückstän- digen Beträge sofort, die künftig fällig werdenden am 14. Januar, 14. April, 14. Juli und 14. Ok- tober jeden Jahres zu zablen und das Urteil für vor- läufig vollstreckbar zu erklären. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlihen Verhandlung des RNechts\treits vor das Köntalihe Amts3geriht in Beuthen O.-S. auf den 27. Februar 1908, Vormittags 10 Uhr, Zimmer Nr. 1 der Miets- räume, Parallelstraße Nr. 1. Zum Zwecke der ¿fentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gema®t. 11. C. 78/07.
Beuthen O.-S., den 27. Dezember 1907.
[79655] Kgl. Amtsgericht Böblingen. Oeffentliche Zuftellung.
Der am 5. November 1906 zu -Oberjettingen, O.-A. Herrenberg, geborene Georg Friedri Baitinger, vertreten durch seinen Vormund Johann Georg Baitinger, Zimmermann in Oberjettingen, O.-A. Herrenberg — Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Leibfried in Böblingen —, klagt gegen Alois Neuner, Schweizer in Böblingen, z. Zt. mit unbekanntem Aufenthalt abwesend, wegen Unterhaltsanspruchs, mit dem Antrag: durch vorläufig vollstreckbares Urteil zu e:kennen: Der Beklagte ist \chuldiag, dem Kläger vom 5. November 1906 an bis zur Vollendung seines 16, Lebensjahres U terhalt in Höhe von 160 4 für das Jahr in vierteljährigen, jeweils am 5. November, 5. Februar, 5. Mai, 5. Augus
Koften des Rechtsstreits zu tragen. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des
t voraus zu entrihtenden | bekannt gemacht. Raten, das Verfallene sofort, zu bezahlen und die | 1862. 07.
Donnerstag, den 27. Februar 1908, Vorm. 9 Uhr. Zum Zweck der öffentlichen Zustellung an den Beklagten wird dieser Auszug der Klage be- kannt gemaht.
Gerichtsschreiberei des K. Amtsgerichts. Landgerichtssekretär Hoehn. [79750] K. Amtsgericht Kirchheim u. Tee. Oeffentliche Zustellung.
Die Rosine Marie Lausterer, geb. 26. Febr. 1904, von Sa, vertreten durch den Vormund Jo- hannes Lausterer, Glaser in Bissingen, Proz-ßbevoll- mähtigte : Rechtsanwälte Dr. Neef und Brügel in Kirhheim u. Teck, klagt gegen Karl Deubler, Gärtner von Ludwigsburg, mit unbekanntem Aufent- halt abwesend, wegen Anspruchs auf Unterhalt, mit dem Antrage, dur, sokveit geseßlich zulässig, für vorläufig vollstreckbar zu erflärendes Urteil den Be- klagten foftenfällig zu verurteilen, der Klägerin vom Tage ihrer Geburt (26. Februar 1904) an bis zum vollendeten 16. Lebenéjahre Alimente in Höhe von 189 A pro Iabr, in vierteljährlihen Raten voraus- zahlbar, ju bezahlen, und ladet den Beklagten zur mündlihen Verhandlung des Nechtéstreits vor das Königlihe Amtsgeriht zu Kirchheim u. Teck auf Mittwoch, den 18. März 1908, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der sfentlihen Zustèllung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Den 2. Januar 1908. i Amtsgerichtssekretär Lieber. [79664] Oeffentliche Zuftellung.
_ Der Kaufmann W. Berkan in Berlin, Leipziger- straße 103, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Springer in Berlin, Liokstr. 6, klagt gegen den Techniker Paul Nitschke, früher zu Berlin, Weiden- weg 77, jeßt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß ibm der Beklagte für käuflich ge- lieferte Waren den Betrag von 379 \chulde, mit dem Antrage auf Zablung von 379 #4 nebst 4%/9 Zinsen seit dem 20. Mai 1906. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 15. Kammer für Handelssachen des Königlichen Landgerihts T zu Berlin, Neue Friedrichstr. 16/17, Zimmer 75, I1. Stockwerk, auf den 12. März 1908, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedahten Ge- rihte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der ôffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klaae bekannt gemadt. Berlin, den 24. Dezember 1907. Crueger, Gerihts\hreiber des Könialichen Landgerichts I,
[79666] Oeffentliche Zuftellung. '
Die Firma Erste Rirdorfer Glübkörperfabrik Alshweig & Co. in Nirdorf, Reuterstr. 34, Prozeß- bevollmächtigter: Nechtsanwalt Dr. Brat in Berlin C. 25, Landsbergerstr. 61, klagt gegen den Ingenieur Hans Wendt, früher in Berlin, Bülowstr. 19, jeßt unbekannten Aufenthalts, auf Grund der Behauptung, daß Beklagter der Klägerin für gelieferte Waren (Glühkörper usw.) den *æreinbarten Betrag von noch 1098,90 A schulde, mit dem Antrage, 1) den Bes klagten kostenpflihtig zu verurteilen, an die Klägerin 1098,90 G nebst 5 vom Hundert Zinsen seit dem 1. Juli 1907 zu zahlen, ?) dem Beklaaten die Kosten des voraufgegangenen Arrestes zur Last zu legen, 3) das Urteil gegen Sicherhbeitéleistung in Höhe des jedesmal beizutreibenden Betrages für vorläufig volls- \treckbar zu erklären. Die Klägerin ladet den Be- flagten jur mündlihen Verhàändlung des Nechtsftreits vor die 14. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts TT in Berlin SW. 11, Halleshes Ufer 29/31, Zimmer 57 [1 auf den T0. März 1908, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge- rihte zugelassenen Anwalt ju bestellen. Zum Zwecke der ôöffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Berlin, den 30. Dezember 1907,
Degener, Aktuar, als Geriht8\{hreiber des Königlichen Landgerichts IT1, [79650] Oeffentliche Zustellung.
Die G. m. b. H. „Das Programm“, vertreten durch ihre Geschäftsfübhrer Charles Mertens und Leo Herzberg zu Berlin, Leipzigerstr. 47, Prozeßbevoll- mäthtigter: Dr. Szkolny in Berlin, Charlottenstr. 17, klagt gegen den Herrn Alpbonse Cholot, unbe- kannten Aufenthalts, in ten Akten 10. C. 2323. 07, unter der Behauptung, daß Beklagter ibr den NRest- betrag von 30 40 A an Abonnementsbeitrag und Insertionskosten verschulde, mit dem Antrage auf vorläufig vollstreckbare und kostenvflihtige Verurtei- lung des Beklagten zur Zablung von 30 X 40 ck& nebst 49/6 Zinsen seit dem Tage der Klagezustellung. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen
Amtsgericht Berlin-Mitte, Neue Friedrichstr. 15, Zimmer 253/255, auf den 3. März 1908, Vor- mittags 97 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt ge- macht. Berlin, den 21. Dezember 1907.
__ (L. S.) Müller, Gerihts\{reiber des Königlichen Amtsgerichts Berlir-Mitte. Abteilung 10,
[79653] Oeffentliche Zuftellung.
Die Gesellschaft mit beschränkter Haftung „Das Programm“, vertreten durch ihre Geschäftsführer Charles Mertens und Leo Herzberg in Berlin, Leipzigerstr. 41, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Szkolry in Berlin, Charlottenstr. 17, klagt gegen den Artisten Wonders, Inhaber der Artiften- truppe The 4 Wonders (Rednow'’s), unbekannten Aufenthalts, auf Grund der Behauptung, daß der Beklagte die Aufnahme von Inseraten in die Zeitung „Das Programm“, deren Verleger Klägerin ist, be- stellt habe und dafür 112 A 20 4 {Guldig ge- worden sei, daß er bisher aber nur 43 # 50 S be- zablt, jedoch die Restshuld von 68 M 70 4 an- erkannt habe, mit dem Antrage den Beklaaten zu verurteilen, an Klägerin 68 4 70 4 nebst 4 Prozent Zinsen seit dem Tage der Klagezustellung zu zahlen, ihm die Kosten des Rechtsstreits aufzuerlegen und das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu? erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht Berlin-Mitte, Neue Friedrihstraße12—15,
Zimmer 159/161, 11 Treppen, auf den 27. März 1908, Vormittags 11 Uhr. Zum Zwecke der öffentlihen Zustellung wird diejer Auszug der Klage Das Aktenzeichen lautet: 112. C.
Berlin, den 28. Dezember 1907. (L. S.) Behrendt, Gerichtsschreiber des
Rechtsstreits vor das K. Amtsgericht Böblingen auf F Königlichen Amtsgerichts Berlin-Mitte. Abteilung 112,
Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche *
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