Source: http://www.foerderverein-bergisches-freilichtmuseum.de/satzung.html
Timestamp: 2019-02-16 05:54:13
Document Index: 51409221

Matched Legal Cases: ['§ 52', '§ 52', '§ 52', '§ 26', '§ 26', '§ 26']

Förderverein Bergisches Freilichtmuseum Lindlar - Satzung
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Satzung des Vereins der Freunde und Förderer
des Bergischen Freilichtmuseums
einschl. I. Nachtrag vom 03.02.1995 und
II. Nachtrag vom 31.01.1997
III. Nachtrag vom 21.03.2010
„Unsere Gemeinnützigkeit wegen Förderung von Kunst und Kultur ist nach dem letzten uns zugegangenen Freistellungsbescheid des Finanzamtes Wipperfürth, Steuer-Nr. 221/5713/0389 vom 13.10.2015 anerkannt. Wir sind zur Ausstellung von Zuwendungsbescheinigungen für Spenden und Mitgliedsbeiträge berechtigt. Bei Zuwendungen bis zu 200 Euro gilt die Vereinfachungsregel, dass diese bei Vorlage des Zahlungsbeleges in Verbindung mit dieser Erklärung steuerlich berücksichtigt werden.“
Der Verein führt den Namen: „Freunde und Förderer des Bergischen Freilichtmuseums“.
Der Verein hat seinen Sitz in Lindlar und ist im Vereinsregister des Amtsgerichtes Wipperfürth unter der Nr. 438 eingetragen.
(2) Zweck des Vereins ist die Förderung von Kunst und Kultur im Sinne von § 52 Abs. 2 Ziffer 5 AO, die Förderung des Denkmalschutzes und der Denkmalpflege im Sinne von § 52 Abs. 2 Ziffer 6 AO sowie die Förderung der Heimatpflege und Heimatkunde im Sinne von § 52 Abs. 2 Ziffer 22 AO.
a) Erhaltung und Wiederherstellung von prägenden Bauwerken, insbesondere Kunstbauwerke und noch vorhandene Denkmäler zur Erinnerung an die Geschichte und die Entwicklung des Bergischen Landes;
b) Landschaftspflege durch Erhaltung, behutsame Öffnung und Wiederherstellung der ländlichen Kultur in der bergischen Region;
c) Erläuterung und Sichtbarmachung der historischen Bedeutung der ländlichen und ökologischen Kultur für die Geschichte des Bergischen Landes und anderen Kulturregionen;
d) Unterstützung der Nutzung des Bergischen Freilichtmuseums als öffentlicher Raum, insbesondere im Sinne eines Erlebnisbandes der umgebenden Kulturlandschaft;
e) Unterstützung und Aufbau der wissenschaftlichen Arbeit durch Sammeln und Bewahrung, Ausstellung, Fachtagungen und Publikationen in diesem Sinne;
f) Allgemeine oder vorhaben bezogene Akquisition von Spenden und Fördermitteln zur Verwirklichung der Zwecke des Vereins;
g) Geeignete Presse- und Öffentlichkeitsmaßnahmen, um auf das Anliegen des Vereins im Sinne der Satzung in geeigneter Weise aufmerksam zu machen.
(3) Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Dies gilt auch im Falle des Ausscheidens.
(4) Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch verhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
Verwendung der Mitgliedsbeiträge, Spenden und Zuwendungen
Mitgliedsbeiträge, Spenden, Stiftungen und andere Zuwendungen des Vereins dürfen nur für die Erreichung der satzungsmäßigen Ziele des Vereins verwendet werden. Die Mitglieder erhalten weder finanzielle Vergünstigungen noch andere Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins werden weder gezahlte Beiträge zurückerstattet noch haben sie irgendeinen Anspruch auf das Vereinsvermögen.
Alle Inhaber von Vereinsämtern sind ehrenamtlich tätig. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
Bei Auflösung, Aufhebung oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke des Vereins fällt das gesamte Vermögen an das LVR Freilichtmuseum Lindlar, das es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.
Dem Verein gehören die nachstehend unterzeichneten Mitglieder an.
Ordentliche Mitglieder können weitere natürliche oder juristische Personen werden.
Voraussetzung für den Erwerb der Mitgliedschaft ist ein schriftlicher Antrag an den Vorstand des Vereins.
Die Mitgliedschaft ist weder übertragbar noch erblich.
Bei Ablehnung eines Aufnahmeantrages ist der Verein nicht verpflichtet, dem Antragsteller die Gründe der Ablehnung bekanntzugeben.
Die Mitglieder verpflichten sich, für die Ziele und den Zweck des Vereins einzutreten.
Die Mitglieder des Vereins zahlen Mitgliedsbeiträge, die von der Mitgliederversammlung zu beschließen sind.
Die Höhe der Mitgliedsbeiträge bestimmt die Mitgliederversammlung. Der Vorstand kann auf Antrag einzelnen Mitgliedern den Jahresbeitrag stunden, ermäßigen oder erlassen. Rückstände können nach einer schriftlichen Mahnung auf Kosten des oder der Säumigen eingezogen werden.
Die Mitgliedschaft endet mit dem Tod oder der Aufhebung (bei juristischen Personen) des Mitglieds, durch Austritt oder durch Ausschluss aus dem Verein.
Der freiwillige Austritt ist zum Ende des jeweiligen Geschäftsjahres möglich. Er erfordert eine schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand vor Beginn des letzten Quartals.
Ein Mitglied kann durch Vorstandsbeschluss von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es
a) mit den Beitragszahlungen im Rückstand ist oder
b) gegen die Vereinsinteressen verstößt.
Vor der Beschlussfassung zum Ausschuss ist dem Mitglied unter Setzung einer angemessenen Frist Gelegenheit zu geben, sich persönlich vor dem Vorstand zu rechtfertigen. Danach hat das ausgeschlossene Mitglied die Möglichkeit, binnen eines Monats nach Zustellung des Vorstandsbeschlusses über seinen Ausschluss eine Entscheidung durch die Mitgliederversammlung zu beantragen. Diese entscheidet endgültig.
Die Mitgliederversammlung findet mindestens einmal jährlich statt. Sie wird vom Vorsitzenden oder dem stellvertretenden Vorsitzenden des Vereins unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen schriftlich einberufen. Dabei ist die vom Vorstand festgesetzte Tagesordnung mitzuteilen.
Außerdem muss eine Mitgliederversammlung einberufen werden, wenn
a) der Vorstand dies für erforderlich hält, oder
b) ein Drittel der Mitglieder dies unter Angabe des Zwecks und der Gründe vom Vorstand verlangt.
Jedes ordentliche Mitglied hat das Recht, an der Mitgliederversammlung teilzunehmen, Anträge zu stellen und das Stimmrecht auszuüben.
die Fassung grundsätzlicher Beschlüsse zur Vereinstätigkeit
die Entgegennahme der Geschäfts-, Kassen- und Kassenprüfungsberichte
Die Mitgliederversammlung kann den Vorstand auch vor Ablauf der Amtsdauer mit 2/3-Mehrheit der anwesenden Mitglieder abwählen, wenn diese 2/3-Mehrheit mindestens mehr als die Hälfte der Vereinsmitglieder umfasst.
Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden oder bei dessen Verhinderung vom 1. stellvertretenden Vorsitzenden geleitet
Die Mitgliederversammlung kann eine Ergänzung der vom Vorstand festgesetzten Tagesordnung beschließen. Grundsätzlich entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Stimmenthaltungen bleiben außer Betracht. Für die Änderung der Satzung ist eine Mehrheit von 2/3, zur Auflösung des Vereins eine Mehrheit von ¾ der abgegebenen gültigen Stimmen der anwesenden Mitglieder erforderlich. Die Art der Abstimmung wird von der Mitgliederversammlung festgelegt.
Über die Mitgliederversammlung ist vom Schriftführer des Vereins ein Protokoll anzufertigen, das vom Leiter der Mitgliederversammlung und dem Protokollführer zu unterschreiben ist.
Der Vorstand wird, mit Ausnahme des Vorsitzenden des Beirates, von der Mitgliederversammlung gewählt.
Der Vorstand im Sinne des § 26 Abs. 1 BGB besteht aus dem Vorsitzenden, dem 1. stellvertretenden Vorsitzenden, dem 2. stellvertretenden Vorsitzenden, dem Schatzmeister und dem Geschäftsführer (zugleich Schriftführer).
Der Vorstand wird auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Wiederwahl ist zulässig.
Der erweiterte Vorstand besteht aus dem Vorstand gem. § 26 Abs. 1 BGB sowie bis zu drei Beisitzern und dem Vorsitzenden des Beirates.
Der Museumsdirektor des Bergischen Freilichtmuseums und der jeweils benannte Sprecher des Arbeitskreises für Regionalgeschichte im Verein der Freunde und Förderer des Bergischen Freilichtmuseums nehmen mit beratender Stimme an den Sitzungen des Vorstandes teil.
Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch den Vorsitzenden oder den 1. stellvertretenden Vorsitzenden und jeweils ein weiteres Mitglied des Vorstandes im Sinne des § 26 Abs. 2 BGB vertreten.
Die Zahl der Mitglieder des Beirates wird auf Vorschlag des Vorstandes von der Mitgliederversammlung bestimmt.
Der Beirat wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Wiederwahl ist zulässig.
Der Beirat bestimmt aus seinen Mitgliedern einen Vorsitzenden, welcher Mitglied des erweiterten Vorstandes ist.
Scheidet ein Beiratsmitglied vor Ablauf der Amtsdauer aus, so ist der Beirat berechtigt, für die verbleibende Amtszeit eine Ergänzung aus dem Kreis der Vereinsmitglieder vorzunehmen.
Die Kassen- und Rechnungsprüfung erfolgt durch zwei nicht dem Vorstand angehörende Personen. Sie werden zusammen mit dem Vorstand durch die Mitgliederversammlung gewählt.
Lindlar, den 17. August 1988
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