Source: https://gesetze-in-app.de/BGB/234
Timestamp: 2019-03-24 16:01:33
Document Index: 157552056

Matched Legal Cases: ['§ 234', 'BGH', '§ 234', 'BGH', 'BGH', '§ 234', 'BGH', 'BGH', '§ 234', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 234', 'BGH', '§ 234', '§ 234', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 234', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 234', '§ 633', '§ 63']

§ 234 BGB: Geeignete Wertpapiere
BGH, URTEIL vom 2.10.1973, Az. VI ZR 27/73 Hier wirkt es sich aus, daß der Gedanke des § 234 Abs. 2 BGB nur sinngemäß bei der Bemessung des Betrages Anwendung findet, der als der zur Schadensbeseitigung objektiv erforderliche vom Schädiger geschuldet wird (vgl. BGHZ 54, 82, 85 ff).
BGH, URTEIL vom 1.6.1967, Az. VII ZR 73/65 Auf Grund dessen, was die Beklagte hierzu vorgetragen hatte, ist keinesfalls mit der Möglichkeit zu rechnen, der Ersatzanspruch der Kläger könne auf Grund des § 234 BGB gänzlich entfallen (vgl. BGHZ 1, 34, 36; Urteil des Senats VII ER 179/62 vom 20. Februar 1964).
BGH, URTEIL vom 4.11.1966, Az. VII ZR 151/64 b)	In der zuletzt genannten Entscheidung und im Urteil des Senats in NJW 1962 S. 1499 ist darauf hingewiesen worden, der Bauherr könne gegen seine sich aus § 234 Abs. 2 BGB ergebende Schadensminderungspflicht verstoßen, wenn er dem Architekten keine Gelegenheit gebe, die Mängel des Bauwerks auf seine Kosten abzustellen (vgl, auch BGHZ 39, 261).
BGH, URTEIL vom 2.2.1977, Az. VI ZR 64/76 Aus der Friedhofsordnung läßt sich jedoch nicht ableiten, daß mit dem Erwerb des Nutzungsrechts ein solches verbindlichkeitsähnliches Verhältnis zugunsten der Mutter des Klägers und damit auch zu seinen Gunsten hätte begründet werden sollen, das ihm selbst vertragsähnliche Ansprüche gewährt hätte, so daß ihm auch die Jeden Gläubiger treffende Sorgfaltspflicht bei Ausübung seiner Rechte obgelegen hätte (BGHZ 9, 316, 318) mit der Folge, daß er sich das Verhalten seiner Hilfsperson i.S. des § 234 BGB anrechnen lassen müßte (s. Senatsurteile v. 29. Oktober 1974 - VI ZR 159/73
BGH, URTEIL vom 4.10.1973, Az. III ZR 129/71 Ferner kann die Einwirkung eines Mitverschuldens nach § 234 BGB oder der entsprechend zu berücksichtigenden Betriebsgefahr eine Beschränkung der gesamtschuldnerischen Haftung gegenüber mehreren Verantwortlichen bewirken.Denn für den Geschädigten, der mehrere Nebentäter in Anspruch nimmt, ist seine Mitverantwortung nach § 234 BGB gegenüber jedem Schädiger gesondert abzuwägen (Einzelabwägung), wobei jedoch die Schädiger zusammen nicht mehr als den Betrag aufzubringen haben, der bei einer Gesamtschau des Unfallgeschehens dem Anteil der Verantwortung entspricht, die sie im Verhältnis zur Mitverantwortung des Geschädigten insgesamt tragen (Gesamtabwägung), soweit einzelne Beteiligte nicht eine Haftungseinheit bilden (BGHZ 30, 203; 54, 284).
BGH, vom 3.8.1953, Az. VII ZR 39/62 » 1 1 ^ (BGHZ 33, 293» 297), ferner für die Frage, ob und inwieweit den Käufer ein Mitverschulden nach § 234 BGB trifft (BGHZ 33,' 293, 301; 33, 302, 313) =
BGH, URTEIL vom 4.9.1970, Az. VIX ZR 14/69 Die von der Revision angeführte Entscheidung des erkennenden Senats in NJW 1962, 1499 (vgl. auch BGHZ 39, 261), wonach der Bauherr gegenüber dem Architekten gegen seine Schadensminderungspflicht aus § 234 Abs. 2 Satz 1 BGB verstoßen kann, wenn er von diesem gemäß § 633 BGB Schadensersatz verlangt, ohne zuvor gegen den Unternehmer einen außer Zweifel stehenden, Erfolg versprechenden Nachbesserungs-anspruch (§ 63^ Abs. 2 BGB) geltend gemacht zu haben, ist durch Entscheidung des Großen Senats für Zivil-* Sachen in «..HZ 43, 227, 231 überholt.