Source: https://www.hs-harz.de/corona/
Timestamp: 2020-05-30 05:58:36
Document Index: 44455957

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 8', '§ 68', '§ 12', '§ 13', '§ 8']

▲ Hochschule Harz: Information Coronavirus
Am 20. April begann das digitale Sommersemester: Lehre, Prüfungen sowie alle Forschungs- und Transferaktivitäten finden bis auf Weiteres ausschließlich online statt; Bibliotheken sind nach wie vor geschlossen - es findet keine Präsenzleihe statt, Online- bzw. Fernleihe ist (weiterhin) möglich.
Aktuelle Regelungen des Landes :
Erlass des MWWD vom 3. Mai 2020
Hier gelangen Sie zur Pressemitteilung des Ministeriums für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt zum Thema „Online-Lehre im Sommersemester".
Alle Personen, die auf dem Land-, See-, oder Luftweg aus einem Staat außerhalb der Bundesrepublik Deutschland in das Land Sachsen-Anhalt einreisen, verpflichten sich, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in die eigene Häuslichkeit oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und sich für einen Zeitraum von 14 Tagen nach ihrer Einreise ständig dort aufzuhalten. Das gilt auch für Personen, die zunächst in ein anderes Land der Bundesrepublik Deutschland eingereist sind. In diesem Zeitraum ist der Besuch von Personen, die nicht dem eigenen Hausstand angehören, untersagt. Quelle: Pressemitteilung Land Sachsen-Anhalt
Die Hochschule hat Vorkehrungen zum Infektionsschutz getroffen. Außerdem steht die Hochschulleitung im Kontakt mit den zuständigen Behörden, dem Gesundheitsamt und den zuständigen Ministerien.
Eventuelle Verfügungen der zuständigen Ämter und den daraus resultierenden Folgen werden auf der Arbeitssicherheitswebsite der Hochschule Harz kommuniziert. Weitere tagaktuelle Informationen erhalten Sie auf den Webseiten des Bundesministeriums für Gesundheit, Ministeriums für Arbeit, Soziales und Integration Sachsen Anhalt sowie des Robert Koch-Instituts (RKI).
Das Landesamt für Verbraucherschutz Sachsen-Anhalt hat zusätzlich eine Telefon-Hotline zum Corona-Virus eingerichtet: (0391) 2 56 4 - 222; Mo-Fr: 8-20 Uhr und an Sonn- und Feiertagen 9-15 Uhr.
Des Weiteren hat der Landkreis Harz ein Bürgertelefon eingerichtet. Unter der Nummer (03941) 59 70 55 55 können täglich von 8 bis 18 Uhr Fragen zum Coronavirus und zur Situation im Landkreis Harz gestellt werden.
Update vom 8. April (Senatsbeschluss)
2. In der Woche nach Pfingsten finden reguläre Online-Lehrveranstaltungen statt. Es gibt im Sommersemester 2020 keine Projekt- und Exkursionswoche.
Rektoratsbeschlüsse in Abstimmung mit den Dekanaten
Rektoratsbeschluss vom 7. Mai
Umsetzung der 5. SARS-CoV-2-EindV und des Erlasses des MWWD vom 3. Mai 2020
1. Die Lehrveranstaltungen des Sommersemesters 2020 finden grundsätzlich online statt.
2. Präsenzlehrveranstaltungen können auf Antrag der Lehrenden ausnahmsweise zugelassen und unter Beachtung der Hygiene- und Abstandsvorschriften (nach § 1 Abs. 6 der 5. SARS-CoV-2-EindV) durchgeführt werden, wenn dies didaktisch oder inhaltlich erforderlich ist, was insbesondere bei Laborpraktika in der Regel der Fall ist. Die Entscheidung im Einzelfall trifft das jeweilige Dekanat und zeigt dies dem Rektor rechtzeitig, in der Regel eine Woche vor der jeweiligen Veranstaltung, an.
3. Die bisherigen Regelungen zur Online-Durchführung von Prüfungen und zur digitalen Abgabe von Prüfungsleistungen werden wie folgt ergänzt: Präsenzprüfungen dürfen unter Beachtung der Hygiene- und Abstandsvorschriften nach der Prüfung alternativer Prüfungsformen durchgeführt werden. Deren Potenziale sind so weit wie möglich auszuschöpfen. Hierüber entscheiden im Zweifelsfall die Prüfungsausschussvorsitzenden.
4. In den Bibliotheken der Hochschule Harz wird eine begrenzte Anzahl von Selbstlernplätzen eingerichtet.
5. Hinsichtlich der Regelungen zur Betreuung von Kindern wenden sich die Beschäftigten an das Dezernat für Personal und die Studierenden an das Dezernat für studentische Angelegenheiten.
6. Outdoor-Sportaktivitäten sind möglich, sofern § 8 der 5. SARS-CoV-2-EindV eingehalten wird. Das Beachvolleyballfeld am Standort Wernigerode bleibt geschlossen.
Rektoratsbeschluss vom 26. März/1. April
Nach § 68 Absatz 4 Satz 2 des Hochschulgesetzes des Landes Sachsen-Anhalt muss das Rektorat die erforderlichen Maßnahmen selbst treffen, wenn die zuständigen Organe nicht rechtzeitig entscheiden können. Auf dieser Grundlage hat das Rektorat heute – mit Zustimmung der Dekanate – folgende Regelungen beschlossen:
1. Die im Rektoratsbeschluss vom 16. März 2020 bereits getroffenen Regelungen gelten unverändert fort. Den Studierenden können vorab online Materialien bereitgestellt werden, mit denen diese sich freiwillig auf das Semester vorbereiten können, um die Zeit jetzt zu nutzen. Diese freiwillige Vorbereitung kann aber bis zum 20.04. von den Lehrenden nicht vorausgesetzt werden, da das Semester dann erst offiziell startet; Ausnahmen hiervon sind im Weiterbildungsbereich möglich. Die Studierenden können somit bis zum 20.04. nicht zur Online-Lehre verpflichtet werden. Regelungen zu einer Vorbereitung auf Hausarbeiten/Referate etc. vor dem 20.04. treffen die Fachbereiche für ihren Zuständigkeitsbereich.
2. In allen Fällen, in denen die Schriftform durch Regelungen der Hochschule vorgeschrieben oder hochschulüblich ist, genügt ab sofort die Übersendung eines Scans oder Fotos des handschriftlich unterschriebenen Schriftstücks per E-Mail an die zuständige Person/Stelle der Hochschule. Das Rektorat weist darauf hin, dass die Nachreichung des Originals nicht notwendig und nicht erwünscht ist.
3. Derzeit laufende schriftliche Prüfungsarbeiten, insbesondere Hausarbeiten, sind per E-Mail an die Prüfenden zu senden. Die Abgabetermine bleiben bis auf weiteres unverändert; die Studierenden haben aber selbstverständlich die Möglichkeit, bei Erkrankung/Quarantäne/Bibliotheksschließungen o.ä. eine Verlängerung der Bearbeitungszeit nach den Regelungen der Prüfungsordnungen zu beantragen. Die Vorsitzenden der Prüfungsausschüsse der Fachbereiche werden ermächtigt, die Bearbeitungszeiten im Einvernehmen mit dem Rektorat auf dem Wege der Allgemeinverfügung von Amts wegen zu verlängern. Die Nachreichung von Originalen ist nicht erforderlich.
Die Regelungen zu Abschlussarbeiten (Rektoratsbeschluss vom 16. März 2020) bleiben bestehen:
Gebundene Bachelor- und Masterarbeiten sind schnellstmöglich, spätestens aber bis zum 31. August 2020 nachzureichen. In allen anderen Fällen ist die Nachreichung von Originalen nicht erforderlich. Wenn die Prüfenden die Arbeit bereits bewertet haben und nicht explizit auf ein gebundenes Exemplar bestehen, reicht ein einziges Exemplar mit CD-ROM/DVD zur Beibringung im DfsA.
4. Die Dozent(inn)en sollten – wo immer dies nach der einschlägigen Studienordnung möglich und sinnvoll ist – im Sommersemester 2020 andere Prüfungsleistungen als die Prüfungsform „Klausur“ festlegen. In begründeten Einzelfällen und nach Zustimmung der zuständigen Prüfungsausschussvorsitzenden und der Studiengangkoordinator(in) kann für den Fall, dass in den Studienordnungen ausschließlich die Prüfungsform „Klausur“ vorgesehen ist, die Prüfungsform „Mündliche Prüfung“, „Hausarbeit“, „Referat“ „Projektarbeit“ oder „Entwurfsarbeit“ -ggf. auch in digitaler Form- gewählt werden.
5. Ob unterbrochene Praktika im SoSe 2020 fortgesetzt und abgeschlossen werden können, ist momentan aus organisatorischen Gründen und dem aktuell nicht einschätzbaren gesundheitlichen Gefährdungspotenzial noch ungewiss. Daher gelten folgende Sonderregelungen für Praktika, die für das Sommersemester 2020 angemeldet bzw. nach Studienordnung vorgesehen sind:
Fehltage in der Zeit ab dem 12. März 2020 stehen bis auf Weiteres der vollumfänglichen Anerkennung von Praktika nicht entgegen, wenn insgesamt mindestens die Hälfte der in der Praktikumsordnung vorgeschriebenen Mindestdauer bis zum Beginn des Wintersemester 2020/21 erbracht wird. Home Office wird in dieser speziellen Situation genehmigt, wenn (ggf. auch „digital“) eine Betreuung durch das Praktikumsunternehmen stattfindet.
Wenn das Praktikum abgebrochen wird und zu einem späteren Zeitpunkt durch ein Praktikum bei einem anderen Unternehmen fortgeführt wird (Splitting), benötigen die Studierenden keine besondere Genehmigung der Hochschule. Die/der zuständige/r Praxissemesterbeauftragte/r sowie das Dezernat für studentische Angelegenheiten müssen aber darüber informiert werden.
Es besteht die Möglichkeit, in Absprache mit der/dem Praktikumsbeauftragten und der Studiengangskoordination an Veranstaltungen des Sommersemesters 2020 teilzunehmen und das Praktikum (bzw. beim Splitting auch den zweiten Teil des Praktikums) auf das Wintersemester 2020/21 zu verlegen (Vorziehen des Semesters).
Für den jeweiligen Studiengang gleichwertige Tätigkeiten wie z. B. einschlägige Ausbildungszeiten und -abschlüsse können angerechnet werden. Die konkrete Umsetzung ist individuell mit den zuständigen Praxissemesterbeauftragten abzustimmen.
Bei Härtefällen oder Situationen, die durch die o.g. Punkte nicht abgedeckt sind, informieren die Studierenden bitte ihre/ihren Praxissemesterbeauftragte/n. Es wird dann individuell nach einvernehmlichen Regelungen zwischen allen Beteiligten gesucht.
Das Nähere regeln die Fachbereiche.
6. § 12 Abs. 2 und 3 sowie § 13 Abs. 3 der Bachelorprüfungsordnung und die entsprechenden Regelungen der Masterprüfungsordnungen werden im Sommersemester 2020 ausgesetzt. Das Rektorat weist darauf hin, dass die Studierenden somit völlig frei entscheiden können, ob sie sich im Sommersemester 2020 zu Prüfungen anmelden. „Soll-Anmeldungen“ bzw. „Fristenwarnungen“ entfallen im Sommersemester 2020; der Prüfungsanspruch bleibt bestehen.
7. Mündliche Prüfungen sollen möglichst verschoben werden. Auf Wunsch hin können unaufschiebbare mündliche Prüfungen, insbesondere Bachelor- und Masterkolloquien, ab sofort per Video- oder Telefonkonferenz durchgeführt werden, sofern alle drei Beteiligten (Erstprüfer(in), Zweitprüfer(in) und Studierende(r) einverstanden sind. Details der Durchführung regeln die Fachbereiche für ihren Zuständigkeitsbereich.
8. Diese Regelungen gelten ab sofort und bis auf Widerruf. Das Rektorat weist darauf hin, dass es erforderlichenfalls weitere Beschlüsse fassen wird und bittet daher um Beachtung der „Corona-Kachel“ auf der Hochschulhomepage, durch die auch die zuständigen Organe unterrichtet werden.
Weiterführende Informationen zu unterschiedlichen Themen:
Bitte denken Sie an allgemein gültige Hygieneanforderungen für Virusinfektionen.
An den Haupteingängen zu den Gebäuden wurden zudem kontaktlose Desinfektionsspender installiert.
Dienstreisen und private Reisen
Dienstreisen (auch bereits genehmigte) werden bis auf Weiteres untersagt. Über dringend notwendige Ausnahmen entscheidet die Hochschulleitung, diese ist dazu zu kontaktieren.
Vor bereits geplanten oder gebuchten Urlaubsreisen in ein nach den Reisehinweisen des RKI bzw. AA besonders betroffenes Land bzw. Gebiet wird ausdrücklich gewarnt. Die Reisewarnungen des RKI und AA sind insoweit zu beachten. Besuchen Tarifbeschäftigte gleichwohl ein nach den Reisehinweisen des RKI bzw. AA besonders betroffenes Land bzw. Gebiet, so tragen sie das alleinige Risiko (z. B. Erkrankungen, Quarantänemaßnahmen vor Ort, Rückreisehindernisse).
Kosten von Dienstreisen, die die Beschäftigten trotz Stornierung für die vom RKI genannten Gebiete nicht zurückerstattet bekommen, werden von der Hochschule übernommen.
14. Mai 2020 - Modifizierung des Erlasses vom 12. März 2020 : Dienst-und tarifrechtliche Hinweise im Zusammenhang mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) für die Durchführung von Reisen
Alle Hochschulveranstaltungen sind bis auf Weiteres ausgesetzt.
Teilnahmen an externen Messen/Ausstellungen/Konferenzen/Kongresse werden ausgesetzt.
Folgende Einrichtungen sind geschlossen: Mensa, Bibliothek; Cafeteria, Grillecke und Ausstellung in der Rektoratsvilla.
Outdoor-Sportaktivitäten sind möglich, sofern § 8 der 5. SARS-CoV-2-EindV eingehalten wird. Das Beachvolleyballfeld am Standort Wernigerode bleibt geschlossen.
Informationen für Professor*innen/ Lehrkräfte für besondere Aufgaben