Source: https://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:150782-2017:TEXT:DE:HTML
Timestamp: 2019-05-20 13:00:09
Document Index: 43027973

Matched Legal Cases: ['§ 160', '§ 134', '§ 160', '§ 160', '§ 160', '§ 135']

Dienstleistungen - 150782-2017 - TED Tenders Electronic Daily
Dienstleistungen - 150782-2017
21/04/2017 S78 - - Dienstleistungen - Auftragsbekanntmachung - Nicht offenes Verfahren
2017/S 078-150782
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: http://www.nah.sh
— ca. 14 000 Kundenbefragungen und 840 Qualitätstests im SPNV pro Jahr (7 Teilnetze);
— ca. 1 400 Kundenbefragungen und 280 Qualitätstests im SEV pro Jahr (7 Teilnetze).
Die Darstellung der Ergebnisse sowie eine Berechnung der resultierenden Bonus- bzw. Malusbeträge erfolgt quartalsweise für jedes Teilnetz. Für die Auswertung der Erhebungsergebnisse wird die Software „anytab“ verwendet, die durch die Firma Target Group jedem Bieter zu gleichen Konditionen zur Verfügung gestellt wird. Die Konditionen werden nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs spezifiziert. Angesichts der unmittelbaren Finanzwirksamkeit der Ergebnisse werden an die Arbeit des Auftragnehmers hohe Qualitätsanforderungen gestellt. Für die detailgenaue Umsetzung der Vorgaben sind Erfahrungen mit umfangreichen Qualitätserhebungen im öffentlichen Personenverkehr dringend erforderlich. Weitere Informationen werden im Rahmen der Verdingungsunterlagen im Anschluss an den Teilnahmewettbewerb zur Verfügung gestellt. Es wird darum gebeten, Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb ausschließlich per E-Mail zu versenden. Der Empfang wird per E-Mail bestätigt.
Beschreibung der Zeitspanne:
Beurteilung der einschlägigen Projekterfahrung und des Qualitätssicherungskonzepts (vgl. Ziffer III.1.3).
— Aktueller ungeblaubigter Handelsregisterauszug (nicht älter als zehn Wochen), soweit der/die Bieter im Handelsregister geführt wird/werden,
— Eidesstattliche Erklärung, dass die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt wurden.
— Beschreibung des Unternehmens unter Angabe der Zahl der Mitarbeiter, des Hauptfirmensitzes und gegebenenfalls der Niederlassungen,
— Angabe des Umsatzes der letzten 3 Jahre insgesamt je Jahr sowie des Umsatzes auf vergleichbare Referenzprojekte je Jahr.
— Referenzliste vergleichbarer Projekte im Bereich ÖPNV/SPNV mit Angabe der Stichprobengröße der durchgeführten Kundenbefragungen bzw. der Stichprobengröße der durchgeführten Qualitätstests,
— Darstellung von Qualitätssicherungskonzepten, die für derartige Aufträge bereits angewandt wurden, allgemein im Unternehmen etabliert sind oder deren Einführung geplant ist,
— Darstellung der für derartige Erhebungen zum Einsatz kommenden Personengruppe(n) und der Art der Rekrutierung des Erhebungspersonals.
Vergabekammer bei dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Technologie des Landes Schleswig-Holstein
Gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB ist ein Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, zulässig. Ein Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens ist außerdem nur dann zulässig, wenn der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB). Ein Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens ist außerdem nur dann zulässig, wenn der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften, der aufgrund der Bekanntmachung erkennbar war, spätestens bis zu Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe gerügt hat (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 GWB). Ein Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens ist außerdem nur dann zulässig, wenn der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften, der erst in den Vergabeunterlagen erkennbar war, spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe gerügt hat (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 GWB). Auf die Frist gemäß § 135 Abs. 2 Satz 2 GWB zur Geltendmachung der Unwirksamkeit des Vertrages von 30 Kalendertagen nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union wird hingewiesen.