Source: http://campus-weggemeinschaft.de/e-v-satzung
Timestamp: 2018-11-14 17:53:21
Document Index: 208139661

Matched Legal Cases: ['§26', '§ 3', '§ 26', '§ 126', '§ 8', '§ 26', '§ 2']

e. V. Satzung – Campus Weggemeinschaft
Mai 11, 2012 Steffen Schneider
Beschlossen auf der Gründungsversammlung am 3.9.2011 in Schwerte
Eingetragen im Vereinsregister des Amtsgerichts Schwerte
Registriernummer VR 2730 am
Die Campus-Weggemeinschaft e.V. ist ein Zusammenschluss von Alumni, Freunden und Förderern der Campus-Akademie, einer Exzellenzinitiative der Katholischen Akademie Schwerte zur Förderung begabter und engagierter junger Menschen auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes.
Die Campus-Idee, im universitären Milieu die Beschreibung eines alle Lern- und Lebensbereiche umfassenden Lebensraums, steht für den Zusammenhalt von jungen Menschen unterschiedlicher Begabungen, Fähigkeiten und Fertigkeiten, die interdisziplinär und zukunftsorientiert engagiert sind. Die „Campus Weggemeinschaft e.V.“ bietet ein Forum des persönlichen, fachlichen und beruflichen Austausches im Geist gegenseitiger Unterstützung und Anteilnahme.
Die Mitglieder des Vereins, die in dem christlichen Menschenbild den Maßstab für ihre Wertorientierung und Lebensgestaltung suchen, sind einander im Geist einer affektiven und effektiven Weggemeinschaft verbunden und unterstützen sich gegenseitig in ihrem gesellschaftlichen und sozialen Engagement. Aufgrund ihrer Gemeinwohlorientierung sind sie bereit, entsprechend ihrer Profession und Kompetenz nach Möglichkeit gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen.
Der Verein führt den Namen „Campus-Weggemeinschaft“.
Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden. Nach erfolgter Eintragung führt der Verein den Namenszusatz e. V..
Unbeschadet seiner zivilrechtlichen Rechtsform hat der Verein kirchenrechtlich den Status eines privaten nicht rechtsfähigen Vereins von Gläubigen im Sinne der cc. 298 ff. des CIC.
Der Sitz des Vereins ist Schwerte (Ruhr).
Der Zweck des Vereins ist die ideelle, organisationelle und finanzielle Förderung und Unterstützung von begabten Schülern und Studenten auf der Grundlage des christlichen Menschenbilds.
Der Verein verwirklicht seinen Zweck insbesondere durch:
a) die Unterstützung von Bildungsveranstaltungen und summer schools (Campus-Akademien).
b) die Unterstützung von Angeboten der Potenzialanalyse und Karriereberatung.
c) die Förderung von Studienfahrten und Exkursionen.
d) die Förderung von Tagen geistlicher Orientierung.
e) die Förderung von Fachkonferenzen und Schulungsprogrammen.
f) die Errichtung von Hochschulgruppen.
g) die Förderung internationaler Austauschprogramme.
h) die Etablierung sozialer Netzwerke.
i) die Herausgabe eines Journals.
h) die Anbindung an / Einbindung in die Arbeit der Katholischen Akademie Schwerte.
k) die Kooperation mit Organisationen und Vereinigungen, die ähnliche Zwecke verfolgen.
l) die Unterstützung sozialer Projekte und gesellschaftspolitischen Engagements.
Mittel des Vereins, insbesondere etwaige Überschüsse dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.
Vorstandsmitglieder gemäß §26 BGB und sonstige Vereinsmitglieder können einen steuerfreien Aufwandersatz gemäß § 3 Nr. 26a EStG erhalten. Der Verein kann Mitarbeiter beschäftigen. Die Festsetzung der Vergütung obliegt dem Vorstand.
Ordentliche Vereinsmitglieder sind ausschließlich natürliche Personen. Jeder/jede Absolvent/in der „Campus-Akademie“ kann Mitglied des Vereins „Campus-Weggemeinschaft e.V.“ werden. Hierzu reicht dessen Antrag zur Mitgliedschaft an den Vorstand aus, vorbehaltlich der satzungsgemäßen Entscheidung über die Aufnahme in den Verein. Auf schriftlichen Antrag von mindestens 7 ordentlichen Mitgliedern können weitere Personen aufgenommen werden.
Der Direktor der Katholischen Akademie Schwerte ist geborenes ordentliches Mitglied.
Als Freunde und Förderer des Vereins können natürliche oder juristische Personen eine Fördermitgliedschaft erwerben, wenn sie den Zweck des Vereins unterstützen. Fördermitglieder können zur Mitgliederversammlung eingeladen werden, haben jedoch nur eine beratende Stimme und kein Stimmrecht. Der Vorstand kann die Einzelheiten der Fördermitgliedschaft in einer gesonderten Geschäftsordnung festlegen.
Die Aufnahme der Mitglieder erfolgt auf Grund eines schriftlichen Antrages gegenüber dem Vorstand. Der Vorstand entscheidet über den Aufnahmeantrag. Gegen eine ablehnende Entscheidung ist eine Berufung an die Mitgliederversammlung möglich.
Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand i. S. d. § 26 BGB. Die schriftliche Austrittserklärung kann nur zum Ende des Geschäftsjahres erfolgen und muss mit einer Frist von einem Monat erklärt werden
– Beitragsrückstände in Höhe von mindestens einem Jahresbeitrag.
Diese Entscheidung des Vorstandes ist dem betroffenen Mitglied in schriftlicher Form unter Anführung der Gründe mitzuteilen.
Gegen diese Vorstandsentscheidung steht dem Mitglied die Berufung an die Mitgliederversammlung zu. Diese Berufung ist schriftlich binnen eines Monats nach Zugang der Entscheidung über den Ausschluss an den Vorstand zu richten. Die Mitgliederversammlung entscheidet sodann über diese Berufung endgültig. Dem Mitglied bleibt die Überprüfung der Maßnahme durch Anrufung der ordentlichen Gerichte vorbehalten. Die Anrufung eines ordentlichen Gerichts hat aufschiebende Wirkung bis zur Rechtskraft der gerichtlichen Entscheidung.
Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstandsvorsitzenden, im Falle seiner Verhinderung von einem weiteren Mitglied des Vorstandes geleitet
Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von einem Monat in Textform (§ 126b BGB) unter Angabe der Tagesordnung einberufen (ordentliche Mitgliederversammlung). Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag. Das Einladungsschreiben gilt als den Mitgliedern zugegangen, wenn es an die letzte dem Verein bekannt gegebene Anschrift gerichtet war. Sie tagt mindestens einmal im Jahr.
Die Tagesordnung ist zu ergänzen, wenn dies ein Mitglied bis spätestens zwei Wochen vor dem angesetzten Termin in schriftlicher Form und begründet beantragt. Die Ergänzung ist zu Beginn der Versammlung bekanntzumachen.
Der Vorstand ist zur Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung verpflichtet, wenn mindestens 25% der Mitglieder dies schriftlich unter Angabe von Gründen von dem Vorstand verlangen. Die Mitgliederversammlung muss dann spätestens fünf Wochen nach Eingang des Einberufungsverlangens stattfinden Für die Einberufung gilt § 8 Ziffer 3.
Vorstand im Sinn des § 26 BGB sind der/die Vorsitzende und der/die stellvertretende Vorsitzende sowie vier weitere Vorstandsmitglieder. Sie vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Die Vorstandsmitglieder gehören mehrheitlich der römisch-katholischen Kirche an.
Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Auf der Mitgliederversammlung wird jeweils die Hälfte des Vorstands im zweijährigen Rhythmus gewählt, um eine Kontinuität zu gewährleisten. Bei der erstmaligen Anwendung dieser Regelung müssen die drei Vorstandsmitglieder, auf die die wenigsten Stimmen entfielen, sich bereits nach einem Jahr wiederwählen lassen. Anschließend wird jedes Jahr jeweils die Hälfte des Vorstands für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Zum Vorstand können nur ordentliche Mitglieder des Vereins gewählt werden. Wiederwahl ist zulässig.
Der Vorstand kann maximal drei weitere beratende Mitglieder in den Vorstand berufen (erweiterter Vorstand). Der Direktor der Katholischen Akademie Schwerte oder ein von ihm benannter Vertreter/eine Vertreterin nimmt an den Sitzungen des Vorstands darüber hinaus mit beratender Stimme teil.
Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens vier stimmberechtigte Mitglieder des Vorstands anwesend sind. Zur rechtsverbindlichen Vertretung genügt die gemeinsame Zeichnung durch zwei gewählte Vorstandsmitglieder. Der Vorstand tagt mindestens zweimal jährlich. Der Vorsitzende lädt mit der Frist von zwei Wochen zu den Vorstandsitzungen ein.
Der Vorstand tagt mindestens zweimal jährlich. Der Vorsitzende lädt mit Frist von zwei Wochen zu den Vorstandssitzungen ein.
Bei Auflösung, bei Entziehung der Rechtsfähigkeit des Vereins oder bei Wegfall der steuerbegünstigten Zwecke fällt das Vermögen an den Träger der Katholischen Akademie Schwerte mit der Auflage, es entsprechend der bisherigen Ziele und Aufgaben des Vereins ausschließlich und unmittelbar gemäß § 2 zu gemeinnützigen Zwecken im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der AO zu verwenden. Eine Verteilung des Vermögens auf die Mitglieder ist ausgeschlossen.
Schwerte, September 2013