Source: http://rehadat-hilfsmittelportal.de/lexikon/A/ausbildungsregelungen.html
Timestamp: 2017-03-24 04:09:02
Document Index: 3656128

Matched Legal Cases: ['§ 66', '§ 42', '§ 66', '§ 42', '§ 66', '§ 42']

Ausbildungsregelungen - REHADAT-talentplus
Abmahnung Aenderungskündigung Agentur für Arbeit Aktionsplan Allgemeiner Arbeitsmarkt Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG) Altersrente Ambient Assisted Living (AAL) Ambulante Rehabilitation Amtsärztliches Gutachten Anforderungsprofil Anhaltspunkte für die ärztliche Gutachtertätigkeit (AHP) Anzeigeverfahren Arbeitgeberbeauftragte/r Arbeitsassistenz Arbeitsbewältigungsindex Arbeitsentgelt Arbeitserprobung Arbeitsförderung Arbeitsgemeinschaften / ARGEn Arbeitshilfen Arbeitsmedizin Arbeitsplatz Arbeitsplatzgestaltung Arbeitsschutz Arbeitsunfähigkeit Arbeitsunfall Arbeitsvermittlung Arbeitszeit Assistenz Aufhebungsvertrag Ausbildung Ausbildungsbegleitende Hilfen (AbH) Ausbildungseinrichtungen Ausbildungsgeld Ausbildungsregelungen
Ausbildungsvergütung Ausbildungsvermittlung Ausgleichsabgabe Ausländische Arbeitnehmer Ausserbetriebliche Ausbildung (BaE) Aussergewöhnliche Belastungen Ausserordentliche Kündigung Ausweis Lexikon von A bis Z
AusbildungsregelungenWenn aufgrund von Behinderung eine betriebliche Berufsausbildung nach den verbindlichen Ausbildungsordnungen nicht möglich ist, lassen sich Ausbildungsgänge so modifizieren, dass sie die besonderen Bedingungen behinderter Auszubildender berücksichtigen. So werden zum Beispiel fachpraktische Inhalte und Prüfungsanforderungen im Vergleich zur Fachtheorie stärker gewichtet oder auch fachpraktische Anteile ausgeklammert, die aufgrund einer Behinderung nicht absolviert werden können.
Rechtsgrundlage: Nach § 66 Berufsbildungsgesetz (BBiG) und § 42 m der Handwerksordnung (HwO) können Auszubildende mit Behinderungen in anerkannten Ausbildungsberufen auch abweichend von der Ausbildungsordnung oder in anderen als den anerkannten Ausbildungsberufen ausgebildet werden.
Bundeseinheitliche und regionale RegelungenDas Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) hat bereits 1978 eine Empfehlung zur Entwicklung bundeseinheitlicher besonderer Ausbildungsregelungen für Behinderte verabschiedet, um die Chancengleichheit zu verbessern. Die Empfehlung richtet sich an die Kammern, die entsprechende Regelungen erlassen.
Darüber hinaus haben die zuständigen Stellen für Berufsbildung - vor allem die Industrie- und Handelskammern sowie Handwerkskammern - regionale Ausbildungsregelungen erlassen, wenn auch bisher in unterschiedlichem Umfang. Die regionalen Ausbildungsregelungen unterscheiden sich vielfach in ihrem Anforderungsniveau.
ZugangsvoraussetzungBevor eine Ausbildung nach besonderen Regelungen für behinderte Auszubildende ins Auge gefasst wird, ist stets zu prüfen, ob - mit entsprechender Ausstattung (technische Hilfen, ausbildungsbegleitende Hilfen (abH), Prüfungsmodifikationen, Ausbildungserleichterungen wie zum Beispiel Verlängerung der Ausbildungszeit) - eine Ausbildung nach der regulären Ausbildungsordnung möglich ist. Eine Ausbildung nach besonderen Regelungen für behinderte Auszubildende wird beantragt bei der Kammer, die für den Ausbildungsberuf zuständig ist.
Rubrik Arbeitgeber: Ausbildung in Fachpraktiker- und Werkerberufen
Rubrik Institutionen: Die Aus- und Weiterbildung in den Kammern
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BBiG § 66 Ausbildungsregelungen der zuständigen Stellen
HwO § 42m Berufliche Bildung behinderter Menschen
Empfehlungen zur beruflichen Bildung, Verzeichnis des BIBB (pdf)