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Timestamp: 2017-09-23 20:00:15
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Matched Legal Cases: ['§ 24', '§ 24', '§ 24', '§ 24', '§ 73', '§ 127', '§ 172', '§ 127', '§ 73', '§ 23', '§ 21', '§ 23', '§ 20', '§ 23', '§ 23', '§ 23', '§ 13', '§ 6', '§ 11', '§ 11']

Erstellt: Montag, 10.01.2011 08:06
1.1 BSG , Urteil vom 09.11.2010 , - B 4 AS 37/09 R -
Das es sich insoweit nur um eine inhaltsleere Formalität handele, stimmt das BSG nicht zu . Denn die in § 24 SGB X normierte Anhörungspflicht verlöre jeglichen Gehalt, wenn der Verstoß im gerichtlichen Verfahren ohne jegliches formalisiertes Verfahren geheilt werden könnte. Vielmehr können nur die genannten verfahrensrechtlichen Anforderungen gewährleisten, dass die mit dem Anhörungsverfahren verfolgten Zwecke jedenfalls teilweise zur Geltung kommen. Mit der Regelung über die Anhörung beabsichtigt der Gesetzgeber, allgemein das Vertrauensverhältnis zwischen dem Bürger und der Sozialverwaltung zu stärken und die Stellung des Bürgers insbesondere durch den Schutz vor Überraschungsentscheidungen zu stärken (BT-Drucks 7/868 S 28 und 45). Insbesondere soll der Betroffene Gelegenheit erhalten, durch sein Vorbringen zum entscheidungserheblichen Sachverhalt die bevorstehende Verwaltungsentscheidung zu beeinflussen (BSGE 75, 159 = SozR 3-1300 § 24 Nr 10; BSGE 69, 247, 252 = SozR 3-1300 § 24 Nr 4; BSG SozR 3-1300 § 24 Nr 21).
2.1 Landessozialgericht Berlin-Brandenburg Beschluss vom 22.12.2010 , - L 34 AS 2182/10 B PKH -
Ob daraus zu schließen ist, dass der Gesetzgeber für Hauptsacheverfahren im Umkehrschluss die Statthaftigkeit der Beschwerde entgegen § 73a Abs. 1 S. 1 SGG in Verbindung mit § 127 Abs. 2 Satz 2, 2. Halbsatz ZPO erweitern wollte oder er eine entsprechende Regelung für schlicht überflüssig hält, weil seiner Auffassung nach nach der vorgenannten Norm die entsprechende Beschwerde ausgeschlossen ist, oder er der Meinung ist, dass § 172 Abs. 3 SGG eine abschließende Regelung zum Beschwerdeausschluss im sozialgerichtlichen Verfahren enthält, also eine entsprechende Beschwerde in einem Hauptsacheverfahren zulässig sein soll, ist den Gesetzesmaterialien nicht zu entnehmen. Im letzteren Fall hätte es beispielsweise nahe gelegen, den § 127 Abs. 2 Satz 2, 2. Halbsatz ZPO aus dem Verweis in § 73a Abs. 1 Satz 1 SGG herauszunehmen. Hiervon hat der Gesetzgeber aber abgesehen, ohne die Gründe hierfür zu benennen. Lediglich die Bundesregierung hat insoweit eine Prüfung in einem weiteren Gesetzgebungsverfahren in Aussicht gestellt (BT-Drucks. 17/1684 S 25; vgl. im u. a. zum Meinungsstand: Beschluss des LSG Hessen vom 4. Oktober 2010 – L 7 AS 436/10 B - , Beschluss des LSG Berlin-Brandenburg vom 27. September 2010 – L 20 AS 1602/10 B – ., a. A. Beschluss des LSG Berlin-Brandenburg vom 6. Dezember 2010 – L 19 AS 1384/10 B PKH - ).
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2.2 Landessozialgericht Sachsen-Anhalt Beschluss vom 03.01.2011 , - L 5 AS 423/09 B ER -
http://www.asp.sachsen-anhalt.de/presseapp/data/lsg/2011/001_2011_db30e4147cd657150ce8dbc91f6ca286.htm
2.3 Sächsisches Landessozialgericht Beschluss vom 30.11.2010 , - L 3 AS 649/10 B ER -
Keine Gewährung von Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhaltes, auch nicht darlehensweise, wenn der Antragsteller ausweislich der Immatrikulationsbescheinigung auch während des Urlaubssemesters immatrikuliert ist .
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2.4 Landessozialgericht Baden-Württemberg Beschluss vom 13.12.2010 , - L 13 AS 4732/10 B -
Der Wunsch , keine weiteren Kinder mehr zu bekommen, begründet weder einen Mehr- bzw. Zusatzbedarf im Sinne des § 23 Abs. 3 SGB II bzw. des § 21 Abs. 2 bis 6 SGB II noch begründet § 23 Abs. 1 SGB II eine Anspruchsgrundlage. Zwar sind die Kosten der Ausübung von Sexualität sowie die damit verbundenen Verhütungskosten von der Regelleistung des § 20 Abs. 1 SGB II erfasst, weshalb grds. der Anwendungsbereich des § 23 Abs. 1 SGB II eröffnet ist. Doch begründet § 23 Abs. 1 Satz 1 SGB II lediglich dann die Möglichkeit zur darlehensweisen Befriedigung von Bedarfslagen, wenn es sich nach den Umständen um einen unabweisbaren Bedarf zur Sicherung des Lebensunterhalts handelt. Unabweisbar ist ein Bedarf dann, wenn die Bedarfsdeckung unaufschiebbar ist. Nicht unabweisbar ist dagegen ein Bedarf, wenn er mit geringen Mitteln oder durch ein Ausweichen auf eine andere Bedarfsdeckung befriedigt werden kann (Münder in LPK-SGB II, 2. Auflage, § 23 Rn. 9).
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2.5 Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen Beschluss vom 20.12.2010 , - L 7 AS 65/10 NZB -
http://www.sozialgerichtsbarkeit.de/sgb/esgb/show.php?modul=esgb&id=137097&s0=&s1=&s2=&words=&sensitive=
2.6 Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen Beschluss vom 14.12.2010 , - L 7 AS 1536/10 B ER -
http://www.sozialgerichtsbarkeit.de/sgb/esgb/show.php?modul=esgb&id=137096&s0=&s1=&s2=&words=&sensitive=
2.7 Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen Beschluss vom 03.01.2011 , - L 7 AS 1385/10 NZB -
http://www.sozialgerichtsbarkeit.de/sgb/esgb/show.php?modul=esgb&id=137095&s0=&s1=&s2=&words=&sensitive=
2.8 Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen Beschluss vom 23.12.2010 , - L 7 AS 1681/10 B -
http://www.sozialgerichtsbarkeit.de/sgb/esgb/show.php?modul=esgb&id=137077&s0=&s1=&s2=&words=&sensitive=
2.9 Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen Urteil vom 25.11.2010 , - L 7 AS 57/08 - , Revision wird zugelassen
Keine Übernahme der Tilgungsraten für die Ratenzahlung zur Erfüllung eines Kaufpreises für den Erhalt der Immobilie , wenn eine drohende Zwangsvollstreckung noch nicht einmal behauptet wurde.
http://www.sozialgerichtsbarkeit.de/sgb/esgb/show.php?modul=esgb&id=137075&s0=&s1=&s2=&words=&sensitive=
2.10 Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen Beschluss vom 22.12.2010 , - L 19 AS 2075/10 B ER -
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Eine einmalig gezahlte Invaliditätsleistung aus privater Unfallversicherung in Höhe von EUR 3650,- ist auf 12 Monate verteilt als Einkommen beim Hilfebedürftigen zu berücksichtigen .
3.1 Sozialgericht Neuruppin Beschluss vom 15.11.2010 , - S 18 AS 1569/10 ER -
http://www.sozialgerichtsbarkeit.de/sgb/esgb/show.php?modul=esgb&id=137158&s0=&s1=&s2=&words=&sensitive=
3.2 Sozialgericht Neuruppin Beschluss vom 26.04.2010 , - S 18 AS 429/10 ER -
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3.3 Sozialgericht Aachen Urteil vom 15.12.2010 , - S 5 AS 780/10 - , Berufung zugelassen
Der Mischregelsatz gilt nicht für eine Bedarfsgemeinschaft, in der ein Partner Alg II und der andere Partner Leistungen nach dem AsylbLG bezieht .
http://www.sozialgerichtsbarkeit.de/sgb/esgb/show.php?modul=esgb&id=137133&s0=&s1=&s2=&words=&sensitive=
++ Anmerkung: Vgl. dazu Landessozialgericht Hamburg Urteil vom 02.09.2010, - L 5 AS 19/08 -, Revision zugelassen , veröffentlicht im Rechtsprechungsticker von Tacheles KW 47/2010 .
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4.1 Landessozialgericht Rheinland-Pfalz Urteil vom 25.11.2010 , - L 1 SO 8/10 -
http://www.sozialgerichtsbarkeit.de/sgb/esgb/show.php?modul=esgb&id=137155&s0=&s1=&s2=&words=&sensitive=
5.1 Sozialgericht Düsseldorf Urteil vom 30.11.2010 , - S 42 SO 51/09 -
Kindergeld eines volljährigen behinderten Leistungsbeziehers nach dem 4. kapitel des SGB XII ist Einkommen des Kindergeldberechtigten, in diesem Fall seiner Mutter .
http://www.sozialgerichtsbarkeit.de/sgb/esgb/show.php?modul=esgb&id=137042&s0=&s1=&s2=&words=&sensitive=
5.2 Sozialgericht Detmold Urteil vom 30.07.2010 , - S 16 (19) SO 116/08 - , anhängig beim Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen - L 9 SO 518/10 -
Zum Vermögen der Hilfebedürftigen gehört der Bestattungsvorsorgevertrag(BSG, Urt. vom 18.03.2008 -B 8/9b SO 9/06 R-)
einschließlich etwaiger Rückabwicklungsansprüche und die Sterbegeldversicherungen einschließlich ihres jeweiligen Rückkaufswertes .
http://www.sozialgerichtsbarkeit.de/sgb/esgb/show.php?modul=esgb&id=137065&s0=&s1=&s2=&words=&sensitive=
6.1 Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen Beschluss vom 22.11.2010 , - L 20 AY 1/09 -
http://www.sozialgerichtsbarkeit.de/sgb/esgb/show.php?modul=esgb&id=137117&s0=&s1=&s2=&words=&sensitive=
Dazu eine Kurzanmerkung von Christian Armborst und Uwe Berlit (info also 4/2010 ab S. 181, veröffentlicht im Rechtsprechungsticker von Tacheles 38/2010 ):
7.1 Landessozialgericht Rheinland-Pfalz Urteil vom 30.09.2010, - L 1 AL 122/09 - , Revision wird zugelassen
http://www.sozialgerichtsbarkeit.de/sgb/esgb/show.php?modul=esgb&id=137076&s0=&s1=&s2=&words=&sensitive=
7.2 Landessozialgericht Rheinland-Pfalz Urteil vom 29.10.2010 , - L 1 AL 49/09 –
http://www.sozialgerichtsbarkeit.de/sgb/esgb/show.php?modul=esgb&id=137120&s0=&s1=&s2=&words=&sensitive=
Empfänger von SGB II-Leistungen können ihren Verpflegungsmehraufwand bei auswärtiger Erwerbstätigkeit - nicht in tatsächlicher Höhe - geltend machen . Soweit dem Hilfebedürftigen Mehraufwendungen für Verpflegung durch seine Auswärtstätigkeit entstanden sind, kann er diese – soweit nachgewiesen – im Rahmen des Pauschbetrags gem. § 13 Abs. 1 Nr. 3 SGB II i.V.m. § 6 Abs. 3 ALG II-VO als notwendige Ausgaben i.S.d. § 11 Abs. 2 Nr. 5 SGB II i.V.m. § 11 Abs. 2 Satz 3 SGB II geltend machen. Darüber hinausgehende Ausgaben für Verpflegungen sind nicht anzuerkennen ((zust. LSG München vom 07.09.2009, Az. L 11 AS 466/09 NZB ).