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Timestamp: 2018-02-20 12:02:36
Document Index: 53240822

Matched Legal Cases: ['§ 540', 'BGH', '§ 553', '§553', '§540', '§553']

Zusammenziehen (beide u25; 1x Einkommen 1x Hartz IV) - Erwerbslosen Forum Deutschland (ELO-Forum)
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25.05.2007, 12:24 #1
Zusammenziehen (beide u25; 1x Einkommen 1x Hartz IV)
Mein Freund und ich wohnen in einer Wohnung (ich bin dort aber aus unter25-Regelungsgründen noch nicht gemeldet; sind beide u25)
Und da wir ums Verrecken keinen Rückruf von der Arge bekommen und meine sechs-Wochen-Zeit-zu melden-Frist (seit ich hier endlich arbeit habe) auch bereits abgelaufen ist (die Wohnugn ist zu klein und ich darf mich hier auch vom Vermieter aus nicht melden; habs im BGB nachgelesen ist wirklich so ; siehe unten -.-)
Zitat:Anders liegt es bei Lebenspartnern einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft. Lebenspartner sind so genannte „Dritte“ im Sinne des Mietrechts, so dass die Überlassung der Mietwohnung gemäß § 540 BGB der Genehmigung des Vermieters bedarf (BGH, Urteil vom 05.11.2003, Az. VIII ZR 371/02). Der Mieter hat jedoch einen Anspruch auf Erteilung der Zustimmung, wenn ein „berechtigtes Interesse“ – wozu auch die nichteheliche Lebensgemeinschaft zählt – besteht (§ 553 BGB).
§553 sagt nun
Um als Mieter jmd wohnraum überlassen zu können kann der mieter vom vermieter die erlaubnis verlangen.
Zitat:Dies gilt nicht, wenn.... der Wohnraum übermäßig belegt würde...
Seit April habe ich nun einen Job, er bezieht noch Hartz IV. Da ich ja jetzt ein festes Einkommen habe, können wir nun auch offiziell zusammenziehen (oder nicht?). Nachdem, was ich mir bisher angelesen habe würde das bedeuten:
- Mein Gehalt (ca. 860€ netto; LKI) wird als Einkommen angerechnet (klar)
- Falls die Arge das als zu wenig für zwei Personen ansieht, bekommt er noch was dazu.
-Die Möglichkeit eines Untermietvertrags besteht mienes Wissens nicht (§540 BGB)
Bitte um Korrektur falls nicht korrekt http://www.forum-sozialhilfe.de/phpb.../icon_wink.gif
Dazu aber ein paar Fragen (bzw erstmal Fakten):
- als eheähnliche Gemeinschaft dürften wir nicht gelten, da wir ja nicht seit über einem Jahr zusammenleben
- ABER wir gelten als Bedarfsgemeinschaft (logischerweise)
- Die Wohnung ist für zwei Personen aber zu klein; ein Zimmer, 36m²
- Mein Freund, der die Wohnung ja offiziell alleine bewohnt muss/will aber eh ausziehen, da es Stress mit dem Vermieter gibt
- Mein Freund bezieht noch Kindergeld
Die Sache sieht nun folgendermaßen aus:
- wir möchten ganz offiziell zusammenziehen (es zehrt nämlich ganz schön an den nerven dauernd Angst haben zu müssen jemend bekommt es taus dass ich hier wohne)
- das mein Einkommen angerechnet wird ist auch vollkommen in Ordnung; die höhe *hust naja davon will ich nicht anfangen
-Kann die Arge uns vorschreiben, wie groß die Wohnung sein darf bzw was sie kosten darf? Oder nur, wenn er dann noch leistungsberechtigt ist?
-Kann man irgendwo einen "Kredit" oder ähnliches für die Kaution bekommen oder muss man sich in diesem Falle mit dem Vermieter einigen? Unsere Eltern anfragen gibts nicht (wirtschaftliche und persönliche Gründe)
- Werden die Eltern auf Einkommen überprüft?
- Kann die Arge verlangen, dass er zu seinen Eltern ziehen muss?
- Wenn ich arbeitslos werden sollte, udn wir bereits zusammen wohnen, kann die Arge DANN verlangen, dass ich zu meinen Eltern ziehen muss?
Ich blick einfach bei den ganzen U25 Gesetzen nicht mehr so richtig durch. Seit zwei Wochen versucht nun mein Freund einen Termin bzw wenigstens ein Telefongespräch mit seiner Sachbearbeiterin zu bekommen... Selbst den Vorgesetzten anrufen hat bisher nichts geholfen.
Und sich schonmal nach einer neuen Wohnung umschauen können wir auch nicht, weil wir gar nicht wissen was wir dürfen bzw wie wir die Kaution zahlen sollen. Hier dürfen wie aber schon vom Vermieter aus nicht zusammen wohnen.
Wäre toll, wenn mir jemand ein paar Antworten geben könnte... Mittlerweile drückt mein Freund echt nur noch Lautsprecher wahwiederholung....... grrrrrrrrrrr
Je länger ich mich nicht ummelde und man mir dann draufkommt desto mehr Strafe muss ich dann wahrscheinlich auch noch zahlen -.-
So far und vielen Dank für eure Bemühungen
P.S.: Mit Sicherhet wir der Rat kommen, eine off. Beratungsstelle aufzusuchen mit Beratungsschein... Muss man für den beratungsschein persönlich vorsprechen? Mein Meldeort liegt nämlich 800km weiter südlich von hier... darf ich mich, falls ich dann doch mal einen Beratungsschein haben sollte, auch hier beraten lassen, oder muss ich das dort tun, wo ich gemeldet bin?
P.P.S: ^^ Und nochwas: ich konnte mich nicht ummelden, da ich, als ich hergezogen bin noch Schülerin war, die Schule hier (ja ich habe eine gefunden wenna uch mit erheblichen Schwierigkeiten) abgebrochen habe (Leistungskurs wechseln, und bei zwei Fächern 1 Jahr nachlernen habe ich einfach nicht geschafft http://www.forum-sozialhilfe.de/phpb...s/icon_sad.gif ). Zudem: Es gab keinen offiziellen Umzug, da ich von zu Hause (mit 19) abgehauen bin - das örtliche Jugendamt konnte mir damals auch nicht weiterhelfen, hatte dort einen sehr langes und wirklich nettes Gespräch, aber helfen konnten sie mir nicht... ("Jugendämter arbeiten nur kommunal; sie können höchstens in eine Notfallunterkunft") ihrer Meinung nach ist es sogar gut, für mich was ich getan habe und das ist auch so (habe heute noch ab und an Kontakt zu ihr, da sie mein "Fall" sehr interessiert, helfen kann sie mir trotzdem nicht); nur das Recht sieht es anders.
Ich hoffe das war nun nicht ZU verwirrend
hmmm jetzt hab ich noch viel mehr gelesen udn mir stellt sich noch eine frage: wenn wir hier ausziehen (im mietvertrag steht: die wohnung wurde vollrenoviert übergeben und muss auch vor dem auszug wieder renoviert werden) - gibt es da einen Zuschuss? Ich weiß, in unserem Alter hat mannoch nichts dafür getan, dass einem solche Leistungen zustehen (rein moralscih betrachtet)... aber wo sollen wir das Geld denn hernehmen? Und einen Kredit bei der Bank würden wir auch nicht bekommen *schwarzseh
Und rechtlich gesehen gibt es irgendwie keine Möglichkeit es den Behörden recht zu machen... (Ummelden umziehen da der jetztige vermieter dagegen ist........)
ich habe mir auch scon übrlegt, mich einfach so umzumelden aber das gibt bestimmt einen heidenärger...?
Danke im voraus schon an alle, die sich die mühe machen und versuchen mir teilweise weiterzuhelfen... ich weiß ist alles recht verwirrend ;) aber ich bin echt ratlos, habe auch schon emails über emails an quasi kostenlose beratungsstellen hier geschickt und nie bekomme ich antwort und aus den gesetzten zu u25+HartzIV werde ich einfach nicht schlau auch wenn ich noch so viele internetseiten durchforste
http://www.forum-sozialhilfe.de/phpb...s/icon_sad.gif
25.05.2007, 15:58 #2
Ja, es sind sehr viele Infos, aber das ist gut so...
also, sortieren wir mal:
Wohnungsmieter ist dein Freund. Er ist U 25 und bezieht ALGII.
Er läßt dich bei sich wohnen... wie lange schon?
bis 3 Monate würde es vielleicht noch als Besuch gelten, wohnst du länger bei ihm, dann bekommt er in jedem Fall Ärger mit der ARGE.
Zahlst du Miete? Dann würde er Einkommen verschweigen und würde auch Ärger bekommen, wenn er auf dem Amt Fragen zu eurer Situation stellt.
Der Vermieter akzeptiert zwar, daß du da wohnst - gibt aber keine Untermieterlaubnis?
Da bin ich überfragt: da könnte er sich einen Beratungshilfeschein beim Amtsgericht holen (kostenlos) und damit zu einem Anwalt gehen (dort würde er 10 € für die Beratung zahlen)
Ich denke aber es wäre das Beste, du würdest so schnell wie möglich ausziehen.
Du solltest dir eine kleine bezahlbare Wohnung suchen, und mit dem Vermieter aushandeln, daß du die Miete in Raten abzahlen kannst... wenn du Arbeit hast, sollte das kein Problem sein.
Im Mietvertag sollte bereits die Genehmigung zur Untervermietung enthalten sein.
Wenn dein Freund dann irgendwann seine Wohnung kündigt, kann er beim Amt Renovierungskosten beantragen... Kündigung aber erst nach Zusage der Übernahme der Renovierungskosten!
Die werden seinen Umzug genehmigen müssen, wenn er als Untermieter bei dir einzieht, denn damit würde er ja seine Mietkosten senken... was wiederrum den Bescheid wegen der Renovierungskosten beschleunigen könnte.
Merke: auf dem Amt nie von Freund/Freundin sprechen, immer nur von Vermieter/UNtermieter...
auch wenn es Urteile gibt die besagen, daß man beim Zusammenleben unter einem Jahr keine eäG ist - es gibt auch ARGEN, die das trotzdem annehmen... ihr wärt schnell in der beweispflicht daß es nicht so ist und das kann viel Ärger hervorrufen.
Du bist in einer anderen Stadt gemeldet, wohnst aber schon nicht mehr da?
Damit begehst du eine Ordnungswidrigkeit, ist also kein Zustand.
Also: eigene Unterkunft und sofort ummelden, innerhalb 1 woche muß man das! Gleichzeitig solltest du für dich einen Wohngeldantrag beim Wohnungsamt stellen, kan sein, daß du da einen Zuschuß zur Miete erhältst.
Gut wäre, wenn du die miete im Notfall alleine tragen könntest, solltet ihr euch entzweien.
So, ich schick die Antwort erstmal ab - werd sie dann später noch ergänzen.
Das wär aber schon mal das Wichtigste!
Was nun die finanzielle Situation angeht: seid ihr Mieter und Untermieter und habt jeder einen eigenen abschließbaren Raum in der Wohnung,wärd ihr nur eine WG; wenn er zu dir zieht.
Für seinen Untermieter muß man nicht aufkommen - also wärst du nicht in der BG!
Er wäre nach wie vor alleine in der BG und bekäme vom Amt weiter seinen Mietanteil: die halbe Miete z.B. - besser wäre vielleicht auch eine Pauschalmiete inklusive allen Nebenkosten, das würde dir die Abrechnungen ersparen.
Das wär wohl die beste Lösung!
Die ARGE kann nicht verlangen, daß er zu seinen Eltern zurück zieht. Und du brauchst es auch nicht, solange du eine Wohnung anmietest, solange du einen ungekündigten Job hast. Was danach kommt (eine spätere Arbeitslosigkeit) kann man ja nicht vorhersehen...
Zitat: "§553 sagt nun
Zitat:Dies gilt nicht, wenn.... der Wohnraum übermäßig belegt würde..."
richtig - deshalb kann der Vermieter die Zustimmung zur Untervermietung verweigern... und die ARGE die Mietzahlung verweigern - aber nur bei dem ALG II Bezieher, und du hast ja eigenes Einkommen. Deshalb spielt das in eurem Fall gar keine Rolle...
Gemeldet bin ich bei meiner Erwerbstätigen Mutter 800km weit weg von hier; seit Juli letzten Jahres allerdings bin ich schon hier. Ummelden ging ja nicht, da ich noch Schülerin war und mich die ARGE auf keinen Fall bei ihm hätte einziehen lassen.
Zahlst du Miete?
Nein. Die ARGE zahlt die Miete, er die ganzen Nebenkosten (Strom, Wasser, Gas, Telefon). Mein Geld wird für Lebensmittel und so ausgegeben - bevor ich eine Arbeit hatte habe ich monatlich 350-400 EUR zum Haushalt beigetragen (Unterhalt von meiner Mutter (variiert da sie selbst nicht viel hat nach Absprache) + Kindergeld)
Der Vermieter weiß nicht mal, dass ich da wohne. Er weiß höchstens, dass ich seine Freundin bin und öfters "zu Besuch" da bin, mehr auch nicht.
es gibt auch ARGEN, die das trotzdem annehmen...
Auf eine solche Idee ist bisher keiner gekommen - danke dafür! Was tun, wenn die ARGE das aber annimmt? Wie gesagt wir warten seit nunmehr schon drei Wochen (habe miene ARbeit ja noch nicht so lang) auf enen Rückruf von der ARGE für einen Termin - mein Freund wollte fragen, wie das ist, wenn er mit seiner Freundin zusammenzieht, die Einkommen bezieht. Sollte er da vll doch lieber nicht nachfragen?
Aber vielen Dank für die Antwort - hat mir schon sehr weitergeholfen und wir können uns endich mal (auch wegen Größe und Preis...) nach einer geeigneten Wohnung umsehen :)
Noch etwas: Wenn wir als WG zusammenziehen, kann es sein, dass uns plötzlich eine Kontrolle ins Haus flattert? Mir persönlih wäre es ja lieber von anfang an zu sagen wir sind ein Paar, denke aber, dass es dann folgendermaßen aussehen würde:
-Die ARGE bezahlt die Hälfte der Miete und ich die Hälfte
-Bis auf 345 EUR "nimmt mir die Arge alles weg" (um es mal so auszudrücken) und was übriggbleibt zahle ich sozusagen an meinen Freund. Sollte das noch unter dem Satz von Hartz IV liegen, bekommt er den Rest von der Arge dazu...??
26.05.2007, 16:05 #4
Du weißt, daß ihr da etwas getan habt das zur Rückforderung von ALG II und jeder Menge Ärger (auch Anzeige) führen kann, wenn das aufffliegt?
Jede Änderung der Verhältnisse ist zu melden...
du solltest dir also ganz schnell eine Wohnung suchen, um aus dieser Situation so schnell wie möglich raus zu kommen! (und dein Freund mit)
Lies dich hier im Forum mal zum Thema eheähnliche Gemeinschaft durch:dir werden die Haare zu Berge stehen! Und genauso: Thema Hausbesuche
26.05.2007, 17:49 #5
wir warten seit nunmehr schon drei Wochen (habe miene ARbeit ja noch nicht so lang) auf enen Rückruf von der ARGE für einen Termin - mein Freund wollte fragen, wie das ist, wenn er mit seiner Freundin zusammenzieht, die Einkommen bezieht. Sollte er da vll doch lieber nicht nachfragen?
Noch etwas: Wenn wir als WG zusammenziehen, kann es sein, dass uns plötzlich eine Kontrolle ins Haus flattert?
Mir persönlih wäre es ja lieber von anfang an zu sagen wir sind ein Paar,
es ist einfacher - aber willst du dich zwangsverheiraten lassen, mit allen Nachteilen ( für ihn zahlen zuerst mal - und: man wird von dir auch eine Eingliederungsvereinbarung verlangen, man wird dich auffordern dich zu bewerben, damit du mehr verdienst und ihn finanziell durchziehen kannst usw) und ohne Vorteile? Das solltest du zuerst entscheiden
denke aber, dass es dann folgendermaßen aussehen würde:
Gib einfach mal die Beträge in einen ALG II Rechner ein - dann kannst es ziemlich genau sehen...
Und nochmal: sei ihr in einer BG hast du alle Nachteile wie er... und du hast keinen Wohngeldanspruch mehr!
27.05.2007, 17:21 #6
Vielen Dank für die erneuten Antworten :)
Das Problem an der Sache ist, dass wir der ARGE nicht mal vortäuschen könnten, eine WG zu sein. Wir besitzen z.b. nur ein Sofa, dass auch als Bett genutzt wird, einen Couchtisch zwei Schreibtische, einen fernseher, einen Kleiderschrank der den Umzug wahrscheinlich nicht überleben wird, drei Kommoden sowie ein Regal; dafür aber jede Menge Geschirr^^ (die Eltern eben *g)
Und Geld für Mehr/bzw Neuanschaffungen ist einfach nicht da. Glücklicherweise haben wir aber eine Wohnung gefunden; am Dienstag werden wir sie uns ansehen und die Kaution können wir auf drei Raten abzahlen *freu
Problematisch allerdings ist, dass bei mir nun Burreliose festgestellt worden ist (wie wenn wir nicht schon genug Sorgen hätten -.-), und ich nun krank geschrieben bin und somit um einiges weniger an Geld verdiene... Da mein Gehlt sowieso von Monat zu Monat variiert... Müssen wor dann jeden Monat neue Anträge etc stellen? Da wir uns einfach nicht verstecken wollen, nehmen wir die eäG in Kauf - schließlich gibt es Nachbarn usw, die uns jederzeit "verpfeifen" könnten, und es ist jetzt chon schlimm genug, alles und jedem hier aus dem Weg gehen zu müssen bzw belügen zu müssen (nein ich wohn hier nicht *hust)
man wird von dir auch eine Eingliederungsvereinbarung verlangen, man wird dich auffordern dich zu bewerben, damit du mehr verdienst und ihn finanziell durchziehen kannst
Wie gesagt, mein Vrdienst ist sowieso unterschiedlich; ich verdiene zw. 1030 und 1300 netto im Monat, da ich nur einen Teilzeitvertrag habe, jedoch Vollzeit arbeite - je nachdem was gerade da ist (Zeitarbeit)
P.S.: Arbeitslosengeld-II und Sozialgeld (gerundet): 477,00€
hm irgendwie kommt mir das viel vor....
http://www.biallo.de/finserv/rechner/Include/reg/R.gif
27.05.2007, 18:27 #7
ich habe mich ein wenig zum Thema Eingleiderungsvereinbarung informiert.
Hmmmm was ich daraus lesen kann, ist, dass man meinem Freun auferlegen würde er muss sich so und so oft bewerben usw (ehrlich gesagt: es würdenicht schaden....); aber das trifft doch dann nicht auf mich zu?
Auch in keine der weiteren Artikel, die ich zu diesem Thema gelesen habe, kommt so etwas zum Ausspruch.
P.S.: Ach ja, kann es sein, dass unser GENAUES Alter wichtig ist? er NOCH 19 (zwei Monate noch) und ich 20 (noch 6 Monate)
ich denke, dass die ARGE dann unsere Eltern überprüfen wird (weil die Eltern bis 21 noch voll Unterhaltspflichtig sind soweit ich es gelesen habe); werden dabei irgendwelche Daten (Adresse etc) weitergegeben? Ich habe nämlich extra Datensperre wegen meinem Exvater...
27.05.2007, 21:56 #8
Doch, wie ich schrieb: gehörst du mit in die BG wirst du auch zu Bewerbungen verdonnert...
Wenn er beantragt und du unterschreibst daß er dich vertreten soll, aufgepaßt!
Ich würd drauf bestehen, mich selbst zu vertreten!
Ja, weil du für Infos dann die Regeln für U 25 beachten mußt...
ich denke, dass die ARGE dann unsere Eltern überprüfen wird (weil die Eltern bis 21 noch voll Unterhaltspflichtig sind soweit ich es gelesen habe); werden dabei irgendwelche Daten (Adresse etc) weitergegeben?
Das weiß ich nicht, ob etwas weiter gegeben wird...befürchte es aber...
Ich habe nämlich extra Datensperre wegen meinem Exvater...
Das solltest du der ARGE ganz deutlich machen - schriftlich, daß von Euch beiden keine Daten weiter gegeben werden dürfen!
Und von allem, was ihr abgebt: Kopien machen, und immer die Abgabe auf der Kopie bestätigen lassen.
Wenn ihr zusammen ziehen wollt und das als BG: Antrag auf Erstausstattung für die neue Wohnung stellen!
Du hast ja nichts!
Obwohl: Ich glaub aber nicht, daß die sich an deine Eltern wenden dürften: du hast schließlich für dich ausreichend eigenes Einkommen...
08.06.2007, 00:07 #9
hatte leider kurzzeitig kein internet...
da bei mir burreliose diagnostiziert worden ist, und ich in absehbarer zeit nicht wieder arbeiten kann, wurde mir nun gekündigt.
damit sind alle pläne, die wir hatten zunichte gemacht und ich kann wieder schaun wo ich bleib.
theoretisch müsste ich dahin zurück wo ich mich gemeldet habe, um mich arbeitslos zu melden usw geht aber nicht da:
- meine mutter mit ihrem freund auf 33m² wohnt
- ich ja vor meinem exvater und seiner frau abgehauen bin...
das heißt irgendwie burreliose wegbekommen und bis dahin weiterhin verstecken und hoffen, dass es keiner merkt - was für aussichten -.-
ich hasse diese gesetze so blödes "wir arbeiten nur kommunal. ich finde, ihre entscheidung, so weit weg von ihrem vater wie möglich zu kommen absolut verständlich; auf rechtlichem wege werden sie es aber nicht erreichen können, da die zuständigen behörden nicht übergreifend arbeiten, sndern nur kommunal"
danke deutschland! -.- -.-
die verzweifelte und wütende anzi die ab august vom hartz IV ihres freundes mitleben muss (soweit noch keine arbit vorhanden) oder 800km weit weg in die notfallstation für junge frauen gehen darf
08.06.2007, 02:04 #10
08.06.2007, 10:22 #11
"Wir sind zu der Üerzeugung gekommen, dass wir das Arbeitsverhältnis mit Ihnen nicht über die Probezeit hinaus fortsetzen möchten."
fristgerechte kündigung zum 20.06. blabla wir bedauern diese entwicklung (hahaha)
"....dass Sie dazu verpflichtet sind, dich unverzüglich beim Arbeitsamt Arbeit suchend zu melden."
08.06.2007, 11:00 #12
Hm in der Probezeit ist leider Kündigung ohne Begründung möglich
da bei mir burreliose diagnostiziert worden ist, und ich in absehbarer zeit nicht wieder arbeiten kann,
Zunächst ist einmal wichtig, dass du wieder gesund wirst und so wenig Stress wie möglich nebenbei hast.
Dazu solltest du dringenst - wie hier auch schon empfohlen - deinen "Aufenthaltsstatus" klären.
fristgerechte kündigung zum 20.06
d.h. du bekommst derzeit noch Geld, sodass du ohnehin nicht in die BG deiner Mutter müsstest. Zudem ist ein Leben zu dritt auf 33 m² ohnehin nicht ernsthaft von der Arge in Betracht zu ziehen.
[QUOTEDer Vermieter weiß nicht mal, dass ich da wohne. Er weiß höchstens, dass ich seine Freundin bin und öfters "zu Besuch" da bin, mehr auch nicht.][/QUOTE]
und die Arge eben auch nicht. Und da dein Freund Alg 2 erhält und aufgrund deines Arbeitsverhältnisses ab April zu vermuten ist, dass du bereits zu diesem Zeitpunkt bei ihm gewohnt hast, brennt der Baum lichterloh !
Ich sage mal ganz wertfrei, dass ich an deiner Stelle versuchen würde offiziell bei einem Freund/Freundin versuche melderechtlich unterzukommen, wo das Thema Alg 2 kein Thema ist.
Dann würde ich mich schnellstmöglich beim Amt melden und mir eine eigene Wohnung suchen.
Vielleicht gibt es bei euch am Ort eine Beratungsstelle, die dir helfend zur Seite stehen kann, denn eure Situation ist vertrackt und erfordert ein schnelles zielgerichtetes Vorgehen
08.06.2007, 11:42 #14
tja, die arge wid das nicht in betracht ziehen - aber ich muss erst mal 800km weit faghren um da vorstellig werden zu können. nebenbei habe ich hier aber arzttermine.
freunde, bei denen ich mich melden könnte existieren leider auch nicht; es besitzt auch keiner ein haus, wo es wahrlich kein problem darstellen würde. meine mutter ist (zur information) erwerbstätig und schuldet mir, da sie eine zeit lang nicht gezahlt hat (ist auch gerichtlich festgelegt) noch einiges an geld. allerdiings weiß ich, dass sie nicht viel hat, und da ich mich gut mit ihr verstehe regeln wir das immer unter uns.
eine eigenewohnun hätte ich mir ja genommen; die die in betracht kam hätte ich mir auch alleine leisten können - da ich nun aber gekündigt bin fällt das nun auch weg.
btw, die kündigung kam, als ich schon 6 wochen krankgeschrieben war.... habe schon eine einwöchige antibiotikabehandlung hinter mir per infusion, derzeit muss ich wegen schlafstörungen ein antideprissiva nehmen (das auch nicht richtig hilft, aber dafür habe ich ja am montag einen arzttermin).
fakt ist, dass ich einfach keinen ausweg sehe, solange mir nicht ein sack voll geld vor die füße fällt und ich mir ne wohnung nehmen kann.
aber danke, dass irh euch so bemüht :)
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Hartz-IV und Zusammenziehen mit kranker Mutter (Rentnerin) - wie geht das? Andras ALG II 3 28.06.2007 15:14