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Timestamp: 2016-10-27 03:15:48
Document Index: 133950754

Matched Legal Cases: ['Art. 25', 'Art. 25', 'Art. 29', 'Art. 95', 'BGE', 'Art. 82', 'Art. 83', 'Art. 89', 'Art. 191', 'BGE', 'Art. 86', 'BGE', 'Art. 110', 'Art. 83', 'BGE', 'Art. 83', 'Art. 25', 'Art. 25', 'Art. 25', 'Art. 113', 'Art. 113', 'Art. 95', 'Art. 48', 'Art. 48', 'BGE', 'BGE', 'Art. 106', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 105', 'Art. 95', 'Art. 105', 'Art. 9', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 97', 'BGE', 'Art. 99', 'Art. 9', 'Art. 25', 'Art. 25', 'Art. 27', 'Art. 8', 'Art. 9', 'Art. 2', 'Art. 2', 'Art. 56', 'Art. 11', 'Art. 12', 'Art. 25', 'Art. 25', 'Art. 15', 'Art. 25', 'Art. 25', 'Art. 25', 'Art. 25', 'Art. 25', 'Art. 25', 'Art. 11', 'Art. 11', 'Art. 25', 'Art. 2', 'Art. 11', 'Art. 25', 'Art. 82', 'BGE', 'Art. 82', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 25', 'Art. 25', 'Art. 25', 'Art. 25', 'Art. 25', 'Art. 11', 'Art. 25', 'Art. 105', 'Art. 25', 'Art. 105', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 25', 'Art. 25', 'Art. 25', 'Art. 27', 'Art. 2', 'Art. 36', 'Art. 27', 'Art. 8', 'Art. 9', 'Art. 42', 'Art. 106', 'Art. 65', 'Art. 68']

2C_345/2014 (23.09.2014)
2C_345/2014 / 2C_346/2014 2C_347/2014 / 2C_348/2014 2C_349/2014 / 2C_350/2014 2C_351/2014 � � Urteil vom 23. September 2014
alle vertreten durch Rechtsanw�ltin Marl�ne Bernardi,
Interkantonale Pr�fungskommission in Osteopathie,
Zulassung zur interkantonalen Pr�fung in Osteopathie, �bergangsbestimmung, konkrete Normenkontrolle,
�Die sieben Beschwerdef�hrenden - A.________ B.________, C.________, D.________, E.________, F.________ und G.________ - weisen sich �ber ein anerkanntes in- oder ausl�ndisches Diplom in Physiotherapie aus, das sie teils vor l�ngerer Zeit erlangten. Sie verf�gen zudem �ber ein Diplom in Osteopathie ("D.O."), das sie in den Jahren 2009 bis 2011 im Rahmen eines teilzeitlichen und berufsbegleitenden Ausbildungsgangs an der Akademie X.________ mit Sitz in Y.________________ (Belgien) erwarben. F�nf von ihnen setzten in der Folge die Ausbildung fort und rundeten sie an der Fachhochschule Z.________ GmbH in W.________ (�sterreich) mit einem Masterabschluss in Osteopathie ("MSc in Ost.") ab. Die massgebenden zeitlichen Verh�ltnisse gestalteten sich wie folgt:
Diplom in Physiotherapie BSc (Hons.) in Ost. (NL) MSc in Ost. (FH AT) D.________ 1987 27.06.2009 10.09.2012 C.________ 1989 26.06.2010 10.09.2012 B.________ 2000 20.11.2010 --- E.________ 2002 20.11.2010 noch offen G.________ 1998 16.04.2011 10.09.2012 A.________ 1985 19.05.2011 10.09.2012 F.________ 2000 09.08.2011 10.09.2012 B.
�Die Beschwerdef�hrenden ersuchten die Pr�fungskommission der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren (nachfolgend: GDK bzw. PK/GDK) um Zulassung zu den (letztm�glichen) �bergangsrechtlichen interkantonalen Pr�fungen in Osteopathie. Der Anmeldeschluss zur Herbstpr�fung 2012 war auf den 31. August 2012 festgesetzt. Mit Verf�gungen vom 17. September 2012 (B.________ und G.________), 18. September 2012 (F.________), 25. September 2012 (C.________, D.________ und E.________) und vom 10. Oktober 2012 (A.________) wies die PK/GDK die Gesuche ab. Die Begr�ndung ging im Wesentlichen dahin, die Ausbildung an der Akademie X.________ umfasse deutlich weniger als die geforderten 1'800 Unterrichtsstunden. Auch betrage die Berufspraxis noch nicht zwei Jahre, wie dies vorgesehen sei. Die Beschwerden an die Rekurskommission der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) und der GDK (nachfolgend: RK/EDK-GDK) blieben erfolglos (sieben Entscheide vom 25. November 2013).
�Mit einer als "Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten und selbst�ndige Willk�rbeschwerde" bezeichneten Eingabe vom 7. April 2014 ersuchen die sieben Beschwerdef�hrenden das Bundesgericht um Aufhebung der angefochtenen Entscheide und um Zulassung zur interkantonalen Pr�fung in Osteopathie (Antrag 7). Dar�berhinaus verlangen sie die Feststellung der Verfassungswidrigkeit von Art. 25 Abs. 2 PR/GDK (Antrag 3), die Aufhebung der "Auslegung" der PK/GDK zu Art. 25 PR/GDK (Antrag 4), die Anweisung an die GDK, dass Osteopathinnen und Osteopathen, die am 1. Januar 2007 in Ausbildung standen und 1'800 Ausbildungsstunden oder den MSc in Ost. sowie die zweij�hrige Berufserfahrung nachweisen k�nnen, zur Pr�fung zuzulassen seien, (Antrag 5), eventualiter dieselbe Anweisung an die PK/GDK (Antrag 6).
�Die PK/GDK beantragt die Abweisung der Beschwerden, die RK/EDK-GDK verzichtet auf eine Stellungnahme.
�Die Beschwerdef�hrenden erkl�ren vor Bundesgericht, in Kenntnis der pers�nlichen Verh�ltnisse der �brigen Beschwerdef�hrenden und deren Verfahren bez�glich Pr�fungszulassung zu sein, weshalb die sieben Verfahren zu vereinigen seien. Mit Verf�gung vom 15. April 2014 hat das pr�sidierende Mitglied der II. �ffentlich-rechtlichen Abteilung dem Antrag entsprochen.
1.1.�Das Bundesgericht pr�ft seine Zust�ndigkeit und die weiteren Eintretensvoraussetzungen von Amtes wegen (Art. 29 Abs. 1 BGG) und mit freier Kognition (Art. 95 lit. a BGG; BGE 140 I 90 E. 1 S. 92; 140 IV 57 E. 2 S. 59; 140 V 22 E. 4 S. 26).
1.2.�Die Beschwerden sind in einem vereinigten Verfahren zu behandeln (vorne lit. C).
1.3.1.�Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist zul�ssig gegen einen verfahrensabschliessenden Entscheid einer letzten oberen�
kantonalen�Instanz in einer Angelegenheit des �ffentlichen Rechts, soweit kein Ausschlussgrund vorliegt (Art. 82 lit. a, Art. 83, 86 Abs. 1 lit. d und Abs. 2, Art. 89, 90, 110 BGG). Beh�rden, die aufgrund�
interkantonalen�Rechts t�tig werden (Art. 191b Abs. 2 BV), sind hinsichtlich der Eintretensvoraussetzungen den kantonalen Beh�rden gleichgestellt (Urteile 2C_273/2014 vom 23. Juli 2014 E. 1.2; 2C_127/2013 vom 5. Juli 2013 E. 1.1; 2C_361/2010 vom 13. Juli 2010 E. 1.3.1; BGE 135 II 338 E. 1.1 S. 341).
1.3.2.�Die RK/EDK-GDK entscheidet als letztinstanzliche (inter-) kantonale obere gerichtliche Beh�rde im Sinne von Art. 86 Abs. 1 lit. d und Abs. 2 BGG (Urteile 2C_645/2011 vom 2. Dezember 2011 E. 1; 2C_332/2011 vom 22. Juli 2011 E. 1; BGE 136 II 470 E. 1.1 S. 472 ff. mit Hinweisen auf die konkret massgebenden interkantonalen Rechtsgrundlagen). Dem Reglement der GDK vom 6. September 2007 �ber die Rekurskommission ist sodann zu entnehmen, dass f�r das Beschwerdeverfahren vor der RK/EDK-GDK sinngem�ss die Vorschriften nach dem Bundesgesetz vom 17. Juni 2005 �ber das Bundesverwaltungsgericht (VGG; SR 173.32) gelten. Dieses verweist, vorbeh�ltlich eigener Anordnungen, auf das Bundesgesetz vom 20. Dezember 1968 �ber das Verwaltungsverfahren (VwVG; SR 172.021). Damit gen�gt das vorinstanzliche Verfahren auch den Anforderungen von Art. 110 BGG.
1.3.3.�Gem�ss Art. 83 lit. t BGG ist die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten unzul�ssig gegen Entscheide �ber das Ergebnis von Pr�fungen und anderen F�higkeitsbewertungen, namentlich auf den Gebieten der Schule, der Weiterbildung und der Berufsaus�bung (BGE 138 II 42 E. 1.1 S. 44; 136 I 229 E. 1 S. 231). Im Umkehrschluss ist Art. 83 lit. t BGG nicht angesprochen, soweit es - wie hier - um die Zulassung zu einer Pr�fung geht. Denn dabei steht nicht die Leistungsbeurteilung zur Diskussion, sondern die Frage, ob auf Grund der massgebenden Rechtsgrundlagen mit den konkreten Leistungen ein Anspruch auf Zugang zur Pr�fung besteht (Urteil 2C_277/2012 vom 11. Mai 2012 E. 1.1).
1.3.4.�Im Kern zielen die Rechtsbegehren der Beschwerdef�hrenden darauf ab, in Aufhebung der angefochtenen Entscheide nachtr�glich zur vereinfachten Pr�fung im Sinne von Art. 25 PR/GDK zugelassen zu werden (Antrag 7). Es besteht zwar kein Anlass f�r ein selbst�ndiges Feststellungsbegehren (Antrag 3), doch ist die Frage der Verfassungsm�ssigkeit von Art. 25 Abs. 2 PR/GDK in vorfrageweiser Normenkontrolle zu kl�ren. Von der Vorfrage nach Verfassungswidrigkeit oder Verfassungsm�ssigkeit h�ngt die Zulassung zur Pr�fung ab. Die Beschwerdef�hrenden sind zu dieser R�ge zuzulassen. Soweit die Beschwerdef�hrenden dar�ber hinaus beantragen, die Auslegung von Art. 25 PR/GDK gem�ss Schreiben vom 10. M�rz 2009 sei aufzuheben, fehlt es an einem Anfechtungsobjekt. Ob �ber den Entscheid in der eigenen Sache hinaus ein aktuelles und praktisches Rechtsschutzinteresse an der grunds�tzlichen Anweisung an die GDK bzw. die PK/GDK (Antr�ge 5 und 6) besteht, ist zumindest fraglich. Da die Beschwerden ohnehin abzuweisen sind, wie zu zeigen ist, kann dies offenbleiben.
1.3.5.�Die �brigen Sachurteilsvoraussetzungen geben zu keinen Bemerkungen Anlass. Auf die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist einzutreten. F�r eine "selbst�ndige Willk�rbeschwerde", von welcher die Beschwerdef�hrenden sprechen und mit welcher Bezeichnung sie wohl die subsidi�re Verfassungsbeschwerde meinen (Art. 113 ff. BGG), bleibt daneben kein Raum (Art. 113 Halbsatz 2 BGG).
1.4.1.�Mit der Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann insbesondere die Verletzung von Bundesrecht und von interkantonalem Recht ger�gt werden (Art. 95 lit. a und e BGG). Zum�
interkantonalen�Recht in diesem Sinne z�hlen namentlich Konkordate (Art. 48 Abs. 1 BV) und die von interkantonalen Organen erlassenen rechtsetzenden Bestimmungen (Art. 48 Abs. 4 BV in der Fassung vom 28. November 2004 [AS 2007 5765]; BGE 138 I 435 E. 1.1 S. 439 f., E. 1.3.2 S. 441; Urteile 8C_451/2013 vom 20. November 2013 E. 2.2; 2C_800/2008 vom 12. Juni 2009 E. 5.1, in: StE 2010 B 52.42 Nr. 6; 2P.53/2003 vom 30. April 2004 E. 1.2.2; 2P.176/2001 vom 6. November 2001 E. 1a/aa). Von keiner Bedeutung ist, ob es sich um Bestimmungen handelt, die von einem Konkordatsorgan als direkt verbindliches und direkt anwendbares Recht geschaffen wurden oder um Konkordate, die einen Beitritt von Kantonen erfordern (BGE 137 I 31 E. 1.3 S. 38 f.).
1.4.2.�Wird die Verletzung�
interkantonalen�Rechts geltend gemacht, verf�gt das Bundesgericht �ber volle Kognition (Urteile 8C_260/2010 vom 12. Januar 2011 E. 2.2.1; 1C_303/2010 vom 28. September 2010 E. 2.1). Die Verletzung von Grundrechten und von kantonalem und�
interkantonalem�Recht pr�ft das Bundesgericht jedoch nur insoweit, als eine solche R�ge in der Beschwerde vorgebracht und begr�ndet worden ist (Art. 106 Abs. 2 BGG). In der Beschwerde ist klar und detailliert anhand der Erw�gungen des angefochtenen Entscheids darzulegen, inwiefern die entsprechenden Rechtsnormen verletzt worden sein sollen (BGE 140 II 141 E. 8 S. 156). Auf bloss allgemein gehaltene, appellatorische Kritik am vorinstanzlichen Entscheid tritt das Bundesgericht nicht ein (BGE 139 I 138 E. 3.8 S. 144). Diesfalls kann das Bundesgericht eine Beschwerde selbst dann nicht gutheissen, wenn eine Rechtsverletzung tats�chlich vorliegt (BGE 139 I 229 E. 2.2 S. 232).
1.4.3.�Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Es kann die tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz nur berichtigen oder erg�nzen, soweit sie offensichtlich unrichtig sind oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruhen (Art. 105 Abs. 2 BGG).
�Als "offensichtlich unrichtig" gelten die vorinstanzlichen Feststellungen, wenn sie willk�rlich erhoben worden sind (Art. 9 BV; BGE 140 III 115 E. 2 S. 117; allgemein zur Willk�r in der Rechtsanwendung BGE 140 III 16 E. 2.1 S. 18 f., 167 E. 2.1 S. 168; insbesondere zu jener in der Beweisw�rdigung BGE 137 I 58 E. 4.1.2 S. 62; 135 III 127 E. 1.5 S. 129 f.). Rein appellatorische Kritik an der Sachverhaltsermittlung und an der Beweisw�rdigung gen�gt den Begr�ndungs- bzw. R�geanforderungen auch hier nicht (vorne E. 1.4.2). Bei ungen�gender R�ge und Begr�ndung ist auf die R�ge nicht einzutreten (BGE 139 I 138 E. 3.8 S. 144). Zudem muss die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein, was in der Beschwerde aufzuzeigen ist (Art. 97 Abs. 1 BGG; BGE 140 III 16 E. 1.3.1 S. 17 f.).
�Im bundesgerichtlichen Verfahren bleiben echte Noven - Tatsachen, die sich erst nach dem angefochtenen Entscheid ereignet haben - unber�cksichtigt (Art. 99 Abs. 1 BGG). Dies trifft namentlich auf das Schreiben der GDK vom 21. Februar 2014 an die Osteopathenvereinigung Schweiz zu, worin sich die GDK zur Frage der Gleichwertigkeit von Ausbildungsg�ngen �ussert.
2.1.�Streitgegenstand ist die Frage, ob den Beschwerdef�hrenden gest�tzt auf die von ihnen vorgebrachten Leistungsausweise der Zugang zur vereinfachten interkantonalen Pr�fung des Jahres 2012 zu gew�hren gewesen w�re. Die Beschwerdef�hrenden werfen der Vorinstanz vorab eine willk�rliche Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts vor (Art. 9 BV; hinten E. 3). In rechtlicher Hinsicht beanstanden sie vorab die Befristung der �bergangsregelung (Art. 25 Abs. 2 PR/GDK; hinten E. 4) und anderseits die Voraussetzungen der Zulassung zur �bergangsrechtlichen Pr�fung (Art. 25 Abs. 3 PR/GDK; hinten E. 5). Sie r�gen einen Verstoss gegen die Wirtschaftsfreiheit (Art. 27 BV), das Fehlen einer sachgem�ssen �bergangsregelung, eine Verletzung des Gebots der Rechtsgleichheit (Art. 8 BV) und die Verletzung des Willk�rverbots (Art. 9 BV) in der Rechtsetzung und Rechtsanwendung (hinten E. 6).
2.2.1.�Am 23. November 2006 hat die GDK mit Wirkung ab dem 1. Januar 2007 das "Reglement f�r die interkantonale Pr�fung von Osteopathinnen und Osteopathen in der Schweiz" (nachfolgend: PR/GDK) erlassen. Es ist in der Zwischenzeit von den meisten Kantonen in Kraft gesetzt worden (so etwa im Kanton Bern ebenfalls per 1. Januar 2007 [BSG 439.182.6; BAG 08-92]). Soweit die Kantone f�r die Aus�bung der Osteopathie eine Berufsaus�bungsbewilligung voraussetzen (beispielsweise Art. 2 lit. u der Verordnung [des Kantons Bern] vom 24. Oktober 2001 �ber die beruflichen T�tigkeiten im Gesundheitswesen [GesV/BE; BSG 811.111]), was fast ausnahmslos der Fall ist, verlangen sie regelm�ssig, dass ein interkantonales Diplom im Sinne von Art. 2 PR/GDK vorliegt (so etwa Art. 56 GesV/BE in der Fassung vom 27. Oktober 2010).
2.2.2.�Die interkantonale Pr�fung von Osteopathinnen und Osteopathen besteht aus zwei Teilen. Die Zulassungsbestimmungen sehen gem�ss Art. 11 PR/GDK Folgendes vor:
1. Zum ersten Teil der interkantonalen Pr�fung wird zugelassen, wer
a. vertrauensw�rdig ist (Vorlage eines aktuellen Auszuges aus dem Zentralstrafregister),
b. im Besitz einer eidgen�ssischen oder einer eidgen�ssisch anerkannten Matura, eines von der Eidgen�ssischen Maturit�tskommission gegen�ber der Matura als gleichwertig anerkannten ausl�ndischen Ausweises oder eines schweizerischen oder gleichwertigen ausl�ndischen Hochschuldiploms ist und
2. Zum zweiten Teil der interkantonalen Pr�fung wird zugelassen, wer
a. den ersten Teil der Pr�fung (Abs. 1) bestanden hat und
b. �ber einen Ausbildungsabschluss in Osteopathie verf�gt, der im Rahmen einer vollzeitlichen Ausbildung von insgesamt f�nf Jahren oder in einem entsprechenden Leistungsumfang, einschliesslich einer Abschlussarbeit, an einer schweizerischen oder ausl�ndischen Ausbildungsst�tte mit Poliklinik erworben worden ist, und
�Im ersten Teil werden theoretische, im zweiten Teil theoretische und praktische Kenntnisse und Fertigkeiten gepr�ft (Art. 12 PR/GDK). Mit Blick darauf, dass die T�tigkeit der Osteopathinnen und Osteopathen auf kantonalrechtlicher Basis bereits weit verbreitet war, sieht Art. 25 PR/GDK f�r die bei Inkraftsetzung bereits praktizierenden Berufsleute eine �bergangsregelung vor. Dieser zufolge sind die "altrechtlichen" Examinanden unter bestimmten Voraussetzungen von den beiden theoretischen Pr�fungsbl�cken entbunden und haben sie lediglich die praktische Pr�fung zu absolvieren. In der urspr�nglichen Fassung vom 23. November 2006 lautet Art. 25 PR/GDK:
1. Osteopathinnen und Osteopathen, die bei Inkrafttreten dieses Reglements�diesen Beruf bereits aus�ben, k�nnen das interkantonale Diplom gem�ss Artikel 2 dieses Reglements erwerben, wenn sie die praktische Pr�fung des zweiten Teils der interkantonalen Pr�fung (Art. 15) bestehen.
2. Die praktische Pr�fung f�r praktizierende Osteopathinnen und Osteopathen�muss innerhalb einer Frist von f�nf Jahren ab Durchf�hrung der ersten interkantonalen Pr�fung absolviert werden, sp�testens jedoch bis zum 31. Dezember 2012.
3. Zur praktischen Pr�fung zugelassen werden Osteopathinnen und Osteopathen, die bei Inkrafttreten dieses Reglements den Beruf als Osteopathin/Osteopath ausge�bt haben, wenn sie bei der Zulassung zur Pr�fung in einem Umfang als Osteopathin oder Osteopath ausschliesslich t�tig sind, der mindestens zwei Jahren zu 100 Prozent entspricht und
a. �ber eine mindestens vierj�hrige vollzeitliche oder diesem Leistungsumfang entsprechende theoretische und praktische Ausbildung in Osteopathie verf�gen oder
4. Ebenfalls zu dieser Pr�fung zugelassen werden w�hrend der �bergangsfrist (Abs. 2) Osteopathinnen und Osteopathen, die Abs. 3 Bst. b erf�llen und nachweislich w�hrend f�nf Jahren zu mindestens 50 Prozent den Beruf als Osteopathin oder Osteopath ausge�bt haben.
5. F�r die Zulassung zur praktischen Pr�fung ist ausserdem ein aktueller Auszug aus dem Zentralstrafregister vorzulegen.
2.2.3.�Das Bundesgericht hat den streitbetroffenen Art. 25 PR/GDK bereits in�
abstrakter�Normenkontrolle beurteilt (Urteil 2C_561/2007 vom 6. November 2008, in: RDAF 2010 I 328, ZBl 110/2009 S. 571; vorne lit. C). Auf die Beschwerden des "Schweizerischen Vereins der Physiotherapeuten diplomiert in Osteopathie" (SVPDO) und zweier Einzelpersonen hin hob es den Absatz 4 von Art. 25 PR/GDK auf. In abstrakter Normenkontrolle erachtete es die Bestimmung zwar nicht als willk�rlich, beurteilte sie aber als rechtsungleich. Im �brigen wies es die Beschwerde ab. Zu dem in den vorliegenden Verfahren interessierenden Art. 25 Abs. 2 PR/GDK hielt das Bundesgericht w�rtlich fest:
�"Nicht zu beanstanden ist hingegen die Regelung von Art. 25 Abs. 2 des Pr�fungsreglements, wonach die praktische Pr�fung bis sp�testens zum 31. Dezember 2012 abzulegen ist. Wird Art. 25 Abs. 4 des Pr�fungsreglements aufgehoben mit der Wirkung, dass die teilzeitliche Praxist�tigkeit zumindest proportional angerechnet werden muss, bleibt den Kandidaten in jedem Fall gen�gend Zeit zur Absolvierung des Praktikums bis zum Ablauf der �bergangsrechtlichen Frist. �berdies ist es teilzeitlich als Osteopathen Berufst�tigen zuzumuten, gegebenenfalls wenigstens vor�bergehend ihren Besch�ftigungsgrad zu erh�hen oder den Schwerpunkt ihrer Berufsaus�bung auf die Osteopathie zu verlagern, wenn sie den neuen Titel erwerben wollen, ohne �ber die nach dem Reglement ordentlicherweise erforderliche Ausbildung zu verf�gen. Im �brigen wird in der Beschwerde auch gar nicht ausdr�cklich behauptet, dass Kandidaten, die bisher nur teilweise als Osteopathen t�tig waren, die Praktikumsanforderungen �berhaupt nicht erf�llen k�nnten."
2.2.4.�Am 10. M�rz 2009 verabschiedete die Interkantonale Pr�fungskommission in Osteopathie (nachfolgend:�
PK/GDK�) eine als "Auslegung des Art. 25 des Reglements der GDK" bezeichnete Mitteilung. Die Kommission f�hrte aus, um den Grundsatz der Gleichbehandlung einzuhalten, habe sie beschlossen, als Zeitpunkt des Inkrafttretens des Reglements denjenigen der Ver�ffentlichung im letzten Kanton zu ber�cksichtigen. Dies sei vermutungsweise Ende 2009 der Fall. Somit sei zu verlangen, dass die Examinanden ihre Ausbildung in Osteopathie sp�testens bis Ende 2009 beendet h�tten. Die PK/GDK f�hrt fort (Hervorhebungen im Original) :
�"Unter diesen Umst�nden werden Studenten und Studentinnen mit einer�
teilzeitlichen Ausbildung, die ihr Studium nach dem 31. Dezember 2009 beenden,�
nicht mehr zur interkantonalen Pr�fung zugelassen werden.
Studenten und Studentinnen mit einer vollzeitlichen Ausbildung, die das Studium nach dem 31. Dezember 2009 beenden,�
m�ssen die interkantonale Pr�fung vollst�ndig, das heisst, den ersten und zweiten Teil ablegen. Der erste Teil der Pr�fung wird f�r die Studenten und Studentinnen von Schulen mit vollzeitlichen Ausbildungen, die sich im dritten und vierten Studienjahr befinden, noch 2009 durchgef�hrt werden."
�Examinanden, die ihre Ausbildung in Osteopathie (erst) im Jahr 2010 beenden w�rden, fielen zwar - so die GDK - nicht (mehr) unter die �bergangsregelung. Sie seien aber zur interkantonalen Pr�fung zuzulassen, soweit sie die ordentlichen Voraussetzungen erf�llten (Art. 11 PR/GDK).
2.2.5.�In einem weiteren Verfahren hiess das Bundesgericht die Beschwerde der Akademie X.________ mit Sitz in Y.________ (Belgien) gut (Urteile 2C_654/2011 vom 2. Dezember 2011 und 2C_62/2013 vom 10. April 2013). Die Beschwerdef�hrerin hatte zuvor bei PK/GDK und RK/EDK-GDK erfolglos einen Feststellungsentscheid angestrebt. Dieser h�tte sich darauf beziehen sollen, dass �rztinnen und �rzte sowie Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten, die den von der Beschwerdef�hrerin angebotenen (berufsbegleitenden) Lehrgang absolviert und den Titel "BSc (Hons.) in Ost." erworben haben, die Erfordernisse im Sinne von Art. 11 Abs. 1 lit. c und Abs. 2 lit. b PR/GDK erf�llten. Das Bundesgericht hiess die Beschwerde gut. Es erwog, es k�nne bez�glich der ger�gten Normen von keiner Bedeutung sein, ob die reglementarisch geforderte Ausbildung voll- oder teilzeitlich absolviert wird, soweit im �brigen von einer Gleichwertigkeit der beiden Ausbildungsmodelle auszugehen sei.
�Die Beschwerdef�hrenden halten die vorinstanzlichen Feststellungen insoweit f�r willk�rlich, als die Vorinstanz angenommen hat, die berufsbegleitende, zum "D.O." f�hrende Ausbildung an der Akademie X.________ beruhe auf einem Mengenger�st von weniger als 1'800 Stunden. Dies sei unzutreffend, zumal f�nf Beschwerdef�hrende dar�ber hinaus den "MSc in Ost." erworben h�tten, was mit weiteren 922,5 Stunden verbunden gewesen sei. Nach Rechnung der Beschwerdef�hrenden haben f�nf von ihnen mindestens 2722,5 Ausbildungsstunden besucht, zwei mindestens die geforderten 1'800 Stunden. Darauf ist bei der Beurteilung der Fallkonstellationen zur�ckzukommen (E. 5.2 ff.).
4.1.�Mit dem Pr�fungsreglement GDK sind per 1. Januar 2007 erstmals interkantonale und damit grunds�tzlich schweizweite Rechtsgrundlagen geschaffen worden. Die Pr�fung verfolgt das Ziel der Qualit�tssicherung und des Patientenschutzes (so die GDK in ihrem Schreiben vom 21. Februar 2014). Der auf die am 1. Januar 2007 bereits praktizierenden, aber (noch nicht) interkantonal diplomierten Osteopathinnen und Osteopathen zugeschnittene Art. 25 PR/GDK verschafft dieser Gruppe die M�glichkeit der vereinfachten, auf praktische Belange beschr�nkten Pr�fungsablegung. In allen �brigen F�llen setzt der Titelzusatz "mit schweizerisch anerkanntem Diplom" (Art. 2 Abs. 2 PR/GDK) das Bestehen einer zweiteiligen Pr�fung voraus (Art. 11 ff. PR/GDK).
4.2.�Das Bundesgericht hat den streitbetroffenen Art. 25 PR/GDK bereits in abstrakter Normenkontrolle beurteilt (Art. 82 lit. b BGG; vorne E. 2.2.3). Unterzieht das Bundesgericht einen interkantonalen, kantonalen oder kommunalen Erlass der abstrakten Normenkontrolle, pr�ft es, ob der betreffenden Norm nach anerkannten Auslegungsregeln ein Sinn zugemessen werden kann, der sie mit den angerufenen der Bundesverfassung, der Europ�ischen Menschenrechtskonvention oder eines anderen Menschenrechtspakts vereinbar erscheinen l�sst. Das Bundesgericht hebt eine angefochtene Norm indessen nur auf, sofern sie sich jeglicher verfassungs- und konventionskonformen Auslegung entzieht, nicht jedoch bereits, wenn sie einer solchen in vertretbarer Weise zug�nglich bleibt. Dabei ist grunds�tzlich vom Wortlaut der Gesetzesbestimmung auszugehen und der Sinn nach den �berkommenen Auslegungsmethoden zu bestimmen (BGE 137 I 31 E. 2 S. 39 f.).
4.3.�Im Einzelfall kann die individuell-konkrete Verf�gung bzw. der Rechtsmittelentscheid in Anwendung der Norm, die in abstrakter Kontrolle als verfassungsgem�ss erkannt worden ist (Art. 82 lit. a BGG; BGE 137 I 107 E. 1.4.2 S. 109), erneut oder erstmals angefochten werden. In vorfrageweiser (inzidenter, akzessorischer, konkreter) Normenkontrolle (so BGE 139 V 72 E. 3.1.4 S. 80) unterzieht das Bundesgericht die als verfassungswidrig ger�gte generell-abstrakte Rechtsnorm regelm�ssig zun�chst einer Geltungskontrolle und hernach einer Inhaltskontrolle (Urteil 2C_1174/2012 vom 16. August 2013 E. 1.7.3, in: ASA 82 S.146). Inhaltlich beschr�nkt sich die Pr�fung auf jenen Teil der Norm, der ger�gt und f�r den konkreten Fall massgeblich ist (Urteil 2C_599/2012 vom 16. August 2013 E. 1.6, in: StE 2014 A 21.16 Nr. 16, StR 68/2013 S. 890; BGE 136 I 65 E. 2.3 S. 69 f.). Erweist sich die R�ge der fehlenden Verfassungsm�ssigkeit der generell-abstrakten Norm als begr�ndet, hebt das Bundesgericht den gest�tzt auf die angefochtene Norm ergangenen individuell-konkreten Anwendungsakt auf.
4.4.�Vorliegend stellt sich zun�chst die Frage nach der Verfassungskonformit�t der Befristung von Art. 25 Abs. 2 PR/GDK. Dabei dr�ngt sich keine wesentlich andere Sichtweise auf als bei abstrakter Normenkontrolle. Erl�sst der Gesetz-, Verordnungs- oder Reglementsgeber eine �bergangsbestimmung, um den besonderen "altrechtlichen" Verh�ltnissen Rechnung zu tragen, liegt es in der Natur der Sache, dass die intertemporale Regelung in sachlicher und zeitlicher Hinsicht nicht allzu weit gefasst sein darf. Andernfalls droht die auf altrechtliche F�lle zugeschnittene Ausnahmeregelung die eigentlichen neurechtlichen Regelbestimmungen zur�ckzudr�ngen. Im vorliegenden Fall sollte das �bergangsregime gem�ss Art. 25 Abs. 2 PR/GDK am 31. Dezember 2012 enden. Gerechnet ab dem 1. Januar 2007, dem Zeitpunkt der Inkraftsetzung des Reglements durch die GDK, herrschte eine sechsj�hrige �bergangsfrist. Auch wenn das Interkantonale Pr�fungsreglement in den Kantonen teilweise erst sp�ter wirksam geworden ist, bestand doch ab dem 1. Januar 2007 eine sich als schweizweit verbindlich abzeichnende Rechtsgrundlage. Es darf ohne Weiteres davon ausgegangen werden, dass der Inhalt des Reglements, namentlich auch, was die �bergangsregelung betrifft, in den einschl�gigen Fachkreisen bekannt gewesen ist. Bei einer Befristung auf sechs Jahre befanden sich die Interessierten jedenfalls nicht unter Zugzwang und vermochten sie ihre �bergangsrechtliche Pr�fung auf weite Sicht hin zu planen.
4.5.�Die insgesamt sechsj�hrige Frist ist jedenfalls dann nicht zu kurz gehalten, wenn man bedenkt, dass die Norm den praktizierenden Osteopathinnen und Osteopathen vorbehalten ist. Nach klarem Wortlaut, der keiner anderen Auslegung zug�nglich ist, spricht die �bergangsregelung ausschliesslich jene Kreise an, die einerseits die (altrechtliche) Berufsausbildung in Osteopathie am Stichtag (1. Januar 2007) bereits hinter sich haben und anderseits auch "praktizieren", also nach Ausbildungsabschluss tats�chlich den Beruf der Osteopathin oder des Osteopathen aus�ben (Art. 25 Abs. 1 PR/GDK). Mithin ist die �bergangsfrist daran zu messen, ob es den voll ausgebildeten, praktizierenden, aber (noch) nicht diplomierten Berufsleuten (Art. 25 Abs. 3 lit. a und b PR/GDK) m�glich ist, innert Frist die geforderte Berufspraxis (bei Vollzeitt�tigkeit zwei Jahre) zu erwerben und die vereinfachte Pr�fung abzulegen (Art. 25 Abs. 3 Ingress PR/GDK). Dies liess sich bei planm�ssigem Vorgehen ohne Weiteres erreichen. Personen, die sich am 1. Januar 2007 erst in Berufsausbildung befanden, fallen klarerweise nicht unter die Norm und kommen als Referenzgr�sse damit an sich nicht in Frage. Sie sind auf die ordentliche Pr�fung (Art. 11 ff. PR/GDK) zu verweisen, wobei sie deren Voraussetzungen zu erf�llen haben.
4.6.�Nicht zu �bersehen ist, dass die Pr�fungskommission mit ihrer Praxispr�zisierung vom 10. M�rz 2009 den noch nicht vollst�ndig ausgebildeten Studierenden entgegenkam und festhielt, dass unter das �bergangsrecht falle, wer die Ausbildung in Osteopathie sp�testens bis zum 31. Dezember 2009 beendet habe (vorne E. 2.2.4). Darauf ist zur�ckzukommen.
5.1.�Zu den sieben Nichtzulassungsentscheiden ist vorab festzuhalten, dass alle Beschwerdef�hrenden zum Zeitpunkt des Inkrafttretens des Reglements (noch) nicht als praktizierend gelten k�nnen. Mit Blick auf den Wortlaut von Art. 25 Abs. 1 PR/GDK ("... diesen Beruf bereits aus�bten ...") ergibt sich f�r alle sieben F�lle, dass die Examinanden eine Grundvoraussetzung nicht erf�llt haben. Aufgrund der Praxispr�zisierung der PK/GDK sind jedoch weitere �berlegungen erforderlich.
5.2.1.�Nach den f�r das Bundesgericht verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz (Art. 105 Abs. 1 BGG) hat der Kandidat D.________ sein belgisches Diplom in Osteopathie am 27. Juni 2009 erlangt und hatte er das "Masterstudium" in �sterreich am Stichtag (31. August 2012) noch nicht beendet. Vor der Vorinstanz umstritten war zum einen das Mengenger�st der Ausbildung in Belgien, zum andern die Frage nach der vollst�ndig erworbenen Berufspraxis.
5.2.2.�Der Beschwerdef�hrer r�gt, die Vorinstanz habe willk�rlich festgestellt, die teilzeitliche berufsbegleitende Ausbildung in Belgien verfehle das Erfordernis von Art. 25 Abs. 3 lit. b PR/GDK (1'800 Unterrichtsstunden). Tats�chlich billigt die Vorinstanz dem Kandidaten lediglich 1'650 Stunden zu. Diese setzen sich zusammen aus der Grundausbildung (1'350 Stunden) und der Diplomarbeit (300 Stunden). Die Vorinstanz verweist darauf, sie habe "mehrfach Gelegenheit (gehabt), die von der Pr�fungskommission erstellte Abrechnung zu best�tigen". Vorbereitung und Nachbereitung des "Kontaktstudiums", ebenso das "Selbststudium", m�ssten unber�cksichtigt bleiben. Der Kandidat bem�ngelt dies und macht geltend, er k�nne insgesamt 2'722,5 Stunden vorweisen (1'800 plus 922,5 Stunden "Masterstudium"). Damit vermengt er zwei Fragen.
5.2.3.�Die eine Frage ist, ob der belgische Ausbildungsgang tats�chlich 1'800 Stunden erreicht. Die Beschwerdef�hrenden behaupten, der Lehrgang in Belgien setze sich aus einem Grundstudium von 1'000 Stunden und einem Zusatzmodul von 500 Stunden zusammen, wobei es sich dabei um "Kontaktstunden", also Pr�senzunterricht handle. Dazu komme die wissenschaftliche Abschlussarbeit von 300 Stunden. Sie berufen sich auf das Zeugnis ("Die Ausbildung umfasste 1'800 Stunden") und auf eine Best�tigung der Ausbildungsst�tte, woraus dasselbe folgt. Es trifft zwar zu, dass die Vorinstanz keine n�here Begr�ndung daf�r liefert, weshalb das Stundensoll verfehlt sein soll und sich einzig auf ihre eigene Praxis beruft. Dem Kandidaten D.________ - und mit ihm allen Beschwerdef�hrenden - ist allerdings entgegenzuhalten, dass sie die vorinstanzliche Darstellung nicht zu entkr�ften verm�gen. Bei der Beweisw�rdigung handelt es sich um eine Tatfrage. Als solche ist sie der bundesgerichtlichen �berpr�fung nur in den Schranken von Art. 105 BGG und unter Vorbehalt von Art. 106 Abs. 2 BGG zug�nglich (BGE 140 I 114 E. 3.3.4 S. 123; vorne E. 1.4.3). Die vorgebrachte Begr�ndung gen�gt diesen Anforderungen nicht. Die Beschwerdef�hrer setzen sich mit der von ihnen als willk�rlich betrachteten Beweisw�rdigung nicht n�her auseinander, sie zeigen die angebliche Willk�r nicht auf und lassen offen, wie es sich ihrer Ansicht nach konkret verhalten hat. Aus den vorgelegten Dokumenten geht zwar das geforderte Stundentotal hervor, dies jedoch ohne jede Begr�ndung (Zeugnis) oder aufgrund einer recht summarisch gehaltenen Zusammenstellung (Best�tigung der Schule). Dies gen�gt nicht, um die vorinstanzlichen Erw�gungen als geradezu unhaltbar erscheinen zu lassen. Damit misslingt ihnen der Nachweis der Willk�r.
5.2.4.�Die andere Frage ist, ob sich die 150 Fehlstunden (1'800 minus 1'650) mittels Heranziehens der �sterreichischen Ausbildung abdecken lassen. Die Vorinstanz verneint dies, was sie daran festmacht, dass die Zusatzausbildung am 31. August 2012 noch nicht abgeschlossen gewesen sei. Dieser Schluss ist zwar nicht zwingend, er ist im Ergebnis aber insofern nachvollziehbar, als eine Ausbildung im Berufsalltag in aller Regel nur dann als vollwertig betrachtet wird, soweit �berhaupt feststeht, dass die Pr�fung erfolgreich absolviert wurde. Vor allem aber ist der Vorinstanz insofern zu folgen, als sie auf das Erfordernis der zweij�hrigen vollzeitlichen Berufspraxis verweist. Aus naheliegenden Gr�nden l�sst sich die Zusatzausbildung nicht sowohl als Ausbildungs- wie als Berufszeit heranziehen. Der Kandidat D.________ wendet zwar ein, er habe w�hrend 95 Prozent seiner Erwerbszeit praktiziert und damit das Plansoll erf�llt. Er habe "sp�testens am 28. Juni 2009" mit der Berufspraxis begonnen. Auch dies bleibt aber vor Bundesgericht unbelegt, liegt nicht auf der Hand und vermag die diesbez�gliche vorinstanzliche Beweisw�rdigung nicht zu ersch�ttern. Vielmehr sind Zweifel am Platz, zumal ungekl�rt bleibt, ob sich Berufspraxis und ausl�ndische Zusatzausbildung �berhaupt in der behaupteten Weise parallel betreiben lassen. Der Nachweis der hinreichenden Berufsausbildung (Art. 25 Abs. 3 lit. b PR/GDK) und der rechtsgen�genden Berufsaus�bung (Art. 25 Abs. 3 Ingress PR/GDK) sind nicht erbracht.
5.3.�Im Fall des Kandidaten C.________ verh�lt es sich �hnlich. Allerdings hat er den belgischen Lehrgang erst ein Jahr sp�ter, am 26. Juni 2010, abgeschlossen und testierte ihm die Schule lediglich den Besuch von 1'350 Stunden. Der Kandidat will mindestens seit dem 27. Juni 2010 vollzeitlich als Osteopath t�tig gewesen sein. Begleitend absolvierte er die �sterreichische Ausbildung, die er am 10. September 2012 abschloss. Insgesamt f�hre dies zu mindestens 2'272 Stunden und hinreichender Berufserfahrung, tr�gt er vor. Dies �berzeugt nicht, zumal weitergehende Ausf�hrungen fehlen. Wenn schon im Fall des Kandidaten D.________ erhebliche Zweifel an der Vereinbarkeit von �sterreichischem Lehrgang und einer ausschliesslichen, gemessen an einem Vollpensum zweij�hrigen Berufspraxis bestehen, gilt dies hier umso mehr.
5.4.�Was die Kandidaten B.________, E.________, G.________, A.________ und F.________ betrifft, ist das (sp�te) Datum des Abschlusses in Belgien von vornherein einer zweij�hrigen Berufspraxis bis zum Stichtag (31. August 2012) entgegengestanden. Die Vorinstanz konnte deshalb die Frage der Anzahl der Ausbildungsstunden offen lassen. Hinzu kommt, dass die Umst�nde auch in diesen F�llen keinen Schluss auf ein Mengenger�st von 1'800 Stunden zulassen.
5.5.�Der angefochtene Entscheid beruht insoweit auf einer willk�rfreien und rechtsgleichen Anwendung von Art. 25 PR/GDK.
6.1.�Die Beschwerdef�hrer erblicken in der Nichtzulassung zur �bergangsrechtlichen Pr�fung ein Berufsverbot beziehungsweise einen unzul�ssigen Eingriff in die Wirtschaftsfreiheit (Art. 27 BV). Unstreitig bedarf die Aus�bung der Osteopathie nach dem Recht nahezu aller Kantone einer Berufsaus�bungsbewilligung, was regelm�ssig ein interkantonales Diplom im Sinne von Art. 2 PR/GDK voraussetzt (vorne E. 2.2.1). Die Beschwerdef�hrenden m�ssen sich aber entgegenhalten lassen, �ber eine verh�ltnism�ssig lange �bergangsfrist verf�gt und diese nicht genutzt zu haben. Sie werden sich - bei gegebenen Voraussetzungen - als Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten bet�tigen und damit ihren angestammten Beruf aus�ben k�nnen. Die Pr�fung der Osteopathinnen und Osteopathen und das damit verbundene Zulassungsregime finden ihre prim�re Rechtfertigung in der Qualit�tssicherung und dem Patientenschutz.
6.2.�Die Interkantonale Vereinbarung der EDK/GDK vom 18. Februar 1993 �ber die Anerkennung von Ausbildungsabschl�ssen stellt eine hinreichende gesetzliche Grundlage f�r das Pr�fungserfordernis dar. Das Erfordernis des Diploms f�r die Berufsaus�bung wird von den Beschwerdef�hrenden nicht zur Diskussion gestellt. Das Pr�fungserfordernis liegt im �ffentlichen Interesse und ist verh�ltnism�ssig (Art. 36 BV). Der Eingriff in die Wirtschaftsfreiheit (Art. 27 und 94 BV) der Beschwerdef�hrenden erweist sich als zul�ssig.
6.3.�Die Beschwerdef�hrenden r�gen schliesslich das Fehlen einer sachgem�ssen �bergangsregelung, eine Verletzung des Gebots der Rechtsgleichheit (Art. 8 BV) und die Verletzung des Willk�rverbots (Art. 9 BV) in der Rechtsetzung und Rechtsanwendung. Soweit die R�gen den gesetzlichen Anforderungen gen�gen (Art. 42 Abs. 2 i. V. m. Art. 106 Abs. 2 BGG), erweisen sie sich vor dem Hintergrund des Gesagten als offensichtlich unbegr�ndet. Darauf ist nicht weiter einzutreten.
7.1.�Damit sind die Beschwerden zufolge Unbegr�ndetheit abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.
7.2.�Bei diesem Ausgang des Verfahrens haben die Beschwerdef�hrenden die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens zu gleichen Teilen und unter solidarischer Haftung zu tragen (Art. 65 und 66 Abs. 1 bzw. Abs. 5 BGG).
7.3.�Die Rekurskommission der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren und der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren obsiegt in ihrem amtlichen Wirkungskreis. Ihr steht keine Parteientsch�digung zu (Art. 68 Abs. 3 BGG).
�Die Beschwerden in den vereinigten Verfahren 2C_345/2014, 2C_346/2014, 2C_347/2014, 2C_348/2014, 2C_349/2014, 2C_350/2014 und 2C_351/2014 werden abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.
�Die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens von insgesamt Fr. 5'000.-- werden den Beschwerdef�hrern zu gleichen Teilen und unter solidarischer Haftbarkeit auferlegt.
�Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten und der Rekurskommission der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren und der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren schriftlich mitgeteilt.