Source: http://dedocz.com/doc/300814/energetische-mehrinvestitionen-bei-anschlussbeitr%C3%A4gen-wie
Timestamp: 2017-01-24 07:31:52
Document Index: 204817252

Matched Legal Cases: ['Art. 3', 'Art. 32', 'Art. 1', 'Art. 32', 'Art. 1', 'Art. 5', 'Art. 6', 'Art. 5']

Energetische Mehrinvestitionen bei Anschlussbeiträgen Wie
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Mehrinvestitionen bei
Anschlussbeitr&auml;gen
Wie bemessen?
Ein Leitfaden f&uuml;r Gemeinden und Geb&auml;udebesitzer/innen
&Ouml;ffentliche Baselbieter Energieberatung
Von den Gemeinden –
Herausgeberin und Projektbegleitung:
&Ouml;ffentliche Baselbieter
Atelier WUM GmbH, Typo-Design, Liestal
L&uuml;din AG, Liestal
c/o Amt f&uuml;r Umweltschutz und Energie
Hinweise betreffend Anschlussbeitr&auml;ge
Vorgehen zur Ermittlung der abzugsberechtigten Mehrinvestitionen
Im Geb&auml;udeversicherungswert enthaltene Massnahmen
Abzugsf&auml;hige Massnahmen
Richtwerte f&uuml;r Mehrinvestitionen
Individuelle Ermittlung der Mehrinvestitionen
1.4 Hinweise betreffend Einkommenssteuer
1.4.2 Abzugsf&auml;hige Massnahmen
Erl&auml;uterungen und Berechnungsgrundlagen
2.1 Erl&auml;uterungen zum rechtlichen Sachverhalt
2.1.1 Anschlussbeitr&auml;ge
Erl&auml;uterungen betreffend Anschlussbeitr&auml;gen
Daniel Wyss, Arlesheim
Delegierter des Verbands
Basellandschaftlicher Gemeinden
Rudolf Bircher, Sissach
Delegierter der &laquo;Energiefachleute
Beider Basel&raquo;
Sabine Schaffner, Reigoldswil
Delegierte des Verbands
Basellandschaftlicher Gemeinden,
Amt f&uuml;r Umweltschutz und Energie
Baselland, Delegierter des Kantons
Aufsichtsgremiums:
Die &Ouml;ffentliche Baselbieter Energieberatung ber&auml;t und unterst&uuml;tzt die Baselbieter Gemeinden in Energiefragen und hilft, den Energieverbrauch in der
Gemeinde zu optimieren. Sie vermittelt Fachkontakte, zeigt Handlungsperspektiven auf und f&ouml;rdert den Erfahrungsaustausch unter den Gemeinden.
Die &Ouml;ffentliche Baselbieter Energieberatung hat kein eigenes Personal. Die
meisten Projekte werden an die Elektra Birseck M&uuml;nchenstein (EBM), an die
Elektra Baselland Liestal (EBL) sowie an weitere private Unternehmen zur
Ausf&uuml;hrung delegiert. Die Gesch&auml;fte werden von einem Aufsichtsgremium
Die &Ouml;ffentliche Baselbieter Energieberatung wird von 70 Baselbieter Gemeinden und vom Kanton Basel-Landschaft getragen. Die Gemeinden bezahlen
25 Rappen pro Einwohner und Jahr, und der Kanton legt nochmals 25 Rappen
pro Kantonseinwohner/in drauf.
Energetischen Mehrinvestitionen
bei Anschlussbeitr&auml;gen
Kosten f&uuml;r Energiesparmassnahmen k&ouml;nnen im Kanton Basel-Landschaft von den
Steuern und von den Anschlussbeitr&auml;gen f&uuml;r Wasser, Abwasser und Strassen abgezogen werden. Diese Einrichtung hat sich bew&auml;hrt. Sie wirkt als Anreiz, um in
den Umweltschutz und den sparsamen Energiehaushalt zu investieren.
W&auml;hrend bei den Steuern die Kosten f&uuml;r Energiesparmassnahmen vollumf&auml;nglich
abgezogen werden k&ouml;nnen, ist dies bei den Anschlussgeb&uuml;hren nur eingeschr&auml;nkt
der Fall. Hier k&ouml;nnen ausschliesslich die Kosten jener Energiesparmassnahmen
abgezogen werden, welche im Geb&auml;udeversicherungswert enthalten sind und
welche &uuml;ber das gesetzlich vorgeschriebene Minimum hinausgehen. Grunds&auml;tzlich gilt diese Regelung nur f&uuml;r jene Gemeinden, welche die Berechnung der Anschlussbeitr&auml;ge auf den Geb&auml;udeversicherungswert abst&uuml;tzen.
In der konkreten Berechnung der Anschlussbeitr&auml;ge entstehen f&uuml;r die Gemeindebeh&ouml;rden und f&uuml;r die Eigent&uuml;merschaft der Geb&auml;ude zahlreiche Fragen. Was ist
z.B. eine energetische Mehrinvestition, was nicht? Was kann von der Geb&uuml;hr abgezogen werden und was nicht? Lassen sich z.B. eine W&auml;rmepumpe oder eine
thermische Solaranlage abziehen? Die Materie ist oft sehr komplex.
In der vorliegenden Publikation beantwortet die &Ouml;ffentliche Baselbieter Energieberatung die Fragen konkret und praktisch. Sie erkl&auml;rt die gesetzlichen Grundlagen und zeigt die L&ouml;sungen anhand praktischer Beispiele auf. Die &Ouml;ffentliche
Baselbieter Energieberatung m&ouml;chte damit Gemeinden und Bauherren eine n&uuml;tzliche Hilfe bieten.
Vorsitzender Aufsichtsgremium der
&Ouml;ffentlichen Baselbieter Energieberatung
Gem&auml;ss Energiestrategie des Regierungsrates vom 8. April
2008 f&ouml;rdert der Kanton Basel-Landschaft die Einsparung
von Energie, die Verbesserung der Energieeffizienz und die
Deckung des Restbedarfs durch erneuerbare Energien1. Dabei stehen ihm verschiedene Instrumente, wie Information-,
Beratungs-, Aus- und Weiterbildungsangebote, F&ouml;rdermittel
und Anreizmechanismen und gesetzliche Rahmen- und Vollzugsbedingungen zur Verf&uuml;gung.
In diesem Zusammenhang gelten f&uuml;r Energiesparmassnahmen bei der Bemessung des steuerbaren Einkommens
wie auch bei der Bemessung von Anschlussbeitr&auml;gen f&uuml;r
Wasser und Abwasser spezielle Regelungen.
Beim steuerbaren Einkommen k&ouml;nnen Investitionen f&uuml;r
Energiesparmassnahmen vollst&auml;ndig abgezogen werden,
die Handhabung ist dadurch relativ einfach. Bei den Anschlussbeitr&auml;gen werden nur die Mehrkosten gegen&uuml;ber
dem gesetzlichen Minimum ber&uuml;cksichtigt, wodurch f&uuml;r die
Praxis Kl&auml;rungsbedarf entsteht.
Der vorliegende Leitfaden:
– richtet sich an Gemeinden und Geb&auml;udebesitzer;
– gibt eine &Uuml;bersicht &uuml;ber die Beg&uuml;nstigung von Energiesparmassnahmen bei Anschlussbeitr&auml;gen und macht erg&auml;nzende Hinweise betreffend direkte Steuern;
– gibt eine konkrete Arbeitshilfe, um die Mehrinvestitionen
gegen&uuml;ber dem gesetzlichen Minimum m&ouml;glichst einfach
zu bestimmen und damit Gemeinden und Geb&auml;udebesitzern einen m&ouml;glichst einfachen Vollzug zu erm&ouml;glichen.
Die vorliegende Empfehlung widerspiegelt den Kostenstand
des Jahres 2010. Die Bestimmungen bez&uuml;glich den gesetzlichen Anforderungen entsprechen der Verordnung &uuml;ber die
rationelle Energienutzung (EnGV), Stand 9. Juli 2009.
1.2 Rechtlicher Sachverhalt
Im vorliegenden Bericht i.d.R. unter dem Begriff &laquo;Energiesparmassnahmen&raquo; subsumiert.
Energiesparmassnahmen, welche das gesetzliche Minimum &uuml;bersteigen, sind bei der Berechnung der Anschlussbeitr&auml;ge f&uuml;r Wasser, Abwasser und Strassen teilweise oder
ganz auszunehmen, selbst wenn in den massgeblichen Gemeindereglementen keine entsprechende Regelung vorgesehen ist. Dies gilt sowohl bei bestehenden Bauten wie
auch bei Neubauten.
F&uuml;r Gemeinden, welche die Anschlussbeitr&auml;ge nicht nach
dem Geb&auml;udeversicherungswert bemessen, sondern nach
Faktoren, welche das Verursacherprinzip ber&uuml;cksichtigen
(Grundst&uuml;cksfl&auml;che, Belastungswert, etc.), sind die vorgenannten Regelungen nicht von Belang.
Details siehe Kap. 2.1.1
Energiespar- und Umweltschutzmassnahmen k&ouml;nnen bei
bestehenden Bauten im Privatverm&ouml;gen unabh&auml;ngig von
der Besitzdauer vollst&auml;ndig (nicht nur Mehrinvestitionen)
als Geb&auml;udeunterhaltskosten vom steuerbaren Einkommen
abgezogen werden. Dabei k&ouml;nnen nur die effektiv selbst getragenen Kosten ber&uuml;cksichtigt werden, Subventionen und
andere Beitr&auml;ge sind vorweg abzuziehen.
2. Pr&uuml;fen, ob Investitionen im Geb&auml;udeversicherungswert
– Grundvoraussetzung f&uuml;r die Ermittlung der abzugsf&auml;higen Investitionen ist, dass die Investitionen &uuml;berhaupt
im Geb&auml;udeversicherungswert enthalten sind (Hinweise siehe Kap. 1.3.2).
Energiesparmassnahmen, welche nicht im Geb&auml;udeversicherungswert enthalten sind, sind nicht abzugsf&auml;hig (Beispiel: Erdsonden einer Erdsondenw&auml;rmepumpe).
3. Pr&uuml;fen, ob Massnahme abzugsf&auml;hig ist
– Abzugsf&auml;hig sind Energiesparmassnahmen, welche
&uuml;ber die gesetzlichen Anforderungen hinaus gehen.
Die wichtigsten abzugsf&auml;higen Massnahmen sind in
Kapitel 1.3.3 aufgelistet.
Bei Neubauten k&ouml;nnen entsprechende Abz&uuml;ge nicht vorgenommen werden, da bei Neubauten noch kein Geb&auml;udeunterhalt anf&auml;llt. Erst nachtr&auml;gliche Massnahmen werden
als Anreiz steuerlich privilegiert.
Details siehe Kap. 2.1.2
4. Ermitteln der Mehrinvestitionen
– Vom Geb&auml;udeversicherungswert bei Neubauten oder
vom ausgewiesenen Mehrwert der Geb&auml;udeversicherung bei Umbauten k&ouml;nnen die Mehrinvestitionen gegen&uuml;ber einer Ausf&uuml;hrung entsprechend den gesetzlichen Anforderun&Uuml;bersichtstabelle abzugsf&auml;hige Energiespar- und Umweltschutzmassnahmen
gen abgezogen werden.
Steuern (Bemessung des
– F&uuml;r die wichtigsten Massnahmen, entf&uuml;r Wasser und Abwasser
steuerbaren Einkommens)
h&auml;lt das Kapitel 1.3.4 Richtwerte f&uuml;r
die Mehrinvestitionen. Die Richtwerte
erlauben eine vereinfachte, ausreiund Neubauten
chend genaue Bestimmung der relevanten Mehrinvestitionen.
nur Liegenschaften
– Bei Massnahmen, welche in Kapitel
im Privatverm&ouml;gen
1.3.4 nicht ber&uuml;cksichtigt sind oder
wenn die effektiven Mehrinvestitionen
Abzugsf&auml;hige
die Richtwerte massgebend &uuml;bersteiKosten
gegen&uuml;ber gesetzlichen
nach Abzug von Subvengen, kann eine individuelle BestimAnforderungen
tionen und Beitr&auml;gen
mung der Mehrinvestitionen gem&auml;ss
Kapitel 1.3.5 durchgef&uuml;hrt werden.
1.3 Hinweise betreffend Anschlussbeitr&auml;ge
1.3.1 Vorgehen zur Ermittlung der abzugsberechtigten
1. Abkl&auml;ren, ob die Gemeinde die Anschlussbeitr&auml;ge anhand des Geb&auml;udeversicherungswerts bemisst.
– Die Mehrinvestitionen der einzelnen abzugsberechtigten Mehrinvestitionen werden summiert.
– Bei Umbauten/Umnutzungen ist die Summe nochmals
anhand der Anpassung des Geb&auml;udeversicherungswertes zu verifizieren. So k&ouml;nnen z.B. die abzugsberechtigten Mehrinvestitionen die Anpassung des
Geb&auml;udeversicherungswertes nicht &uuml;bersteigen. Die
Ablaufschema zur Ermittlung der energetischen Mehrinvestitionen
bei der Berechnung von Anschlussbeitr&auml;gen
Anschlussbeitr&auml;ge basieren
auf Geb&auml;udeversicherungswert?
abzugsberechtigten Mehrinvestitionen sollten in einem plausiblen Verh&auml;ltnis zu den Gesamtinvestitionen
Die nebenstehende Grafik zeigt eine schematische Darstellung des Vorgehens.
1.3.2 Im Geb&auml;udeversicherungswert
enthaltene Massnahmen
in Geb&auml;udeversicherungswert
(Kap. 1.3.2)
&uuml;bertrifft gesetzl.
Anforderung und f&uuml;hrt zu
Mehrinvestitionen?
(Kap. 1.3.3)
Mehrinvestition der
einzelnen Massnahmen
(Kap. 1.3.4 und 1.3.5.)
Energiesparmassnahmen, welche die Gevorliegender Leitfaden
Mehrinvestitionen /
b&auml;udeh&uuml;lle, W&auml;rmeerzeugungs- oder L&uuml;fVerifizierung
tungsanlagen betreffen, sind in der Regel
im Geb&auml;udeversicherungswert enthalten.
Gesuch an Gemeinde
Voraussetzung ist nat&uuml;rlich, dass die ent(vor Rechnungsstellung
sprechenden Massnahmen bei der GeAnschlussbeitrag)
b&auml;udeversicherung angemeldet worden
sind und aufgrund einer Sch&auml;tzung im Geb&auml;udewert eingerechnet wurden.
Eine Ausnahme bilden indes die freiwillig
Genauere Angaben finden sich im Merkblatt &laquo;Abgrenzung
versicherbaren, geb&auml;ude&auml;hnlichen Objekte 2, gem&auml;ss Gesetz &uuml;ber die Versicherung von Geb&auml;uden und Grundst&uuml;cken
Geb&auml;ude-/Fahrhabeversicherung&raquo; der Basellandschaftli(Sachversicherungsgesetz), IV Freiwillige Versicherungen,
chen Geb&auml;udeversicherung [1 ].
&sect; 22 Abs. 1, wie:
– ausserhalb des Geb&auml;udes montierte Anlagen, z.B. Erdson1.3.3 Abzugsf&auml;hige Massnahmen
den, Erdkollektoren oder W&auml;rmepumpen usw.
Weiter nicht im Geb&auml;udeversicherungswert enthalten sind
nicht fest mit dem Geb&auml;ude verbundene Anlagen wie:
– transportable Lufterhitzer und &Ouml;fen, einschliesslich &Ouml;fen
ohne Kaminanschluss, nicht fest mit dem Geb&auml;ude verbundene Photovoltaikanlagen;
– ausschliesslich Betriebszwecken dienende Anlagen in Gewerbe- und Industriegeb&auml;uden (z.B. Klimaanlagen, Druckluftanlagen, dem Betrieb dienende Hausleittechnik, etc.);
– sowie Wasseruhren und Gasz&auml;hler (im Gegensatz zu W&auml;rmeverbrauchsmessger&auml;ten).
Freiwillig versicherbare Objekte sind im Geb&auml;udeversicherungswert
nicht enthalten und haben daher weder einen Einfluss auf Anschlussbeitr&auml;ge noch auf Katasterwerte, da nur der Geb&auml;udeversicherungswert die Basis f&uuml;r die Berechnung des Brandlagerwertes resp. des
Investitionsmehrwertes ist.
Mehrinvestitionen f&uuml;r Energiesparmassnahmen, welche &uuml;ber
die gesetzlichen Anforderungen gem&auml;ss EnGV hinaus gehen, k&ouml;nnen in Abzug gebracht werden.
Die Mehrinvestitionen k&ouml;nnen auf folgenden zwei Arten aufgezeigt werden:
Vereinfachte, empfohlene Variante: gem&auml;ss Kapitel 1.3.4
&laquo;Richtwerte f&uuml;r Mehrinvestitionen&raquo;:
Vereinfachtes standardisiertes Verfahren mit Richtwerten f&uuml;r
die Mehrinvestitionen.
Detaillierte Variante: gem&auml;ss Kapitel 1.3.5 &laquo;Individuelle
Ermittlung der Mehrinvestitionen&raquo;:
Detailliertes Verfahren f&uuml;r Massnahmen, f&uuml;r die keine Richtwerte vorhanden sind oder die Mehrinvestitionen die Richtwerte deutlich &uuml;berschreiten.
Tabelle: Die wichtigsten Massnahmen, welche bei der Ermittlung der Anschlussbeitr&auml;ge vom Geb&auml;udeversicherungswert
in Abzug gebracht werden k&ouml;nnen.
abzugsberechtigte Massnahmen
Geb&auml;ude mit verbessertem Standard
Neubauten/Sanierungen, deren
berechneter Heizw&auml;rmebedarf tiefer
liegt als der Grenzwert gem. EnGV 3
Neubauten/Sanierungen:
– im MINERGIE- oder MINERGIE-PStandard (zertifiziert)
Bauteile (Wand, Dach, Decke, Boden,
Fenster), deren U-Wert tiefer liegt als
Anforderung gem. EnGV
Aussenwand: Kompaktfassade
mit 25 cm Steinwolle
L&uuml;ftungsanlagen mit Aussenluft und
Fortluft inkl. W&auml;rmer&uuml;ckgewinnung 5
Kontrollierte L&uuml;ftung
(Komfortl&uuml;ftung)
Zentrale Holzheizungen sowie
Holz-Zusatzheizungen mit effizienter
Energienutzung (keine offenen
Chemin&eacute;es) 5
St&uuml;ckholzkessel, Pelletfeuerung,
Speicher&ouml;fen, Holzkochherde
Zimmer- oder Schweden&ouml;fen,
geschlossene Chemin&eacute;es
Effiziente W&auml;rmepumpen 5
(keine Luft-/Wasser-W&auml;rmepumpen)
Erdsonden- oder GrundwasserW&auml;rmepumpe im Sanierungsfall
a) in Kombination mit W&auml;rmeerzeugung mit erneuerbarer Energie
– s&auml;mtliche Sonnenkollektoranlagen
– Sonnenkollektoranlage kombiniert
b) Ersatz Brauchwarmwasseranlage 6
c) in Kombination mit neuer
Gas-/&Ouml;lheizung oder Luft-WasserW&auml;rmepumpe
– nur Sonnenkollektoranlagen mit
Deckungsanteil f&uuml;r Brauchwarmwasser &gt; 50% 5
– Sonnenkollektoranlage als Ersatz
f&uuml;r Elektroboiler
– Sonnenkollektoranlage mit
k&ouml;nnen ber&uuml;cksichtigt werden, sofern diese tats&auml;chlich &uuml;ber die gesetzlichen
Anforderungen hinaus gehen. F&uuml;r entsprechende Massnahmen ist darzulegen,
welche gesetzlichen Anforderungen konkret &uuml;bertroffen worden sind.
Haustechnische Anlagen 4
Massgebend ist die zum Zeitpunkt der
Erteilung der Baubewilligung g&uuml;ltige EnGV.
Sofern diese nicht zum Erreichen des
verbesserten Standards notwendig sind
und entsprechend nicht bereits
siehe auch Erl&auml;uterungen in Kap. 2.2.
Bei Gesamterneuerung von zentralen
Warmwassersystemen gem&auml;ss a) oder c).
Zum Beispiel: Abzugsberechtigte Massnahmen bei Einzelbauteilen
Beispiel: Wand gegen Aussenklima, Neubau
gesetzliche Anforderung: U-Wert ≤ 0.18 W/m 2 K
wird erreicht mit:
Kompaktfassade auf Mauerwerk BN 15 cm
D&auml;mmung EPS 18 cm
ausgef&uuml;hrt:
D&auml;mmung EPS 24 cm;
U-Wert = 0.14 W/m 2 K
Abzugsberechtigt gem&auml;ss Tabelle Seite 7: Fr. 14.–/m 2 (WA-N-3)
Als nicht abzugsf&auml;hig gelten:
– Energiesparmassnahmen, welche nicht &uuml;ber die gesetzlichen Anforderungen hinaus gehen. Dies betrifft z.B. auch
die Verwendung von Materialien mit weniger grauer Energie, da diesbez&uuml;glich keine gesetzlichen Anforderungen
– Massnahmen, bei welchen eine Energieeinsparung nicht
sichergestellt ist wie z.B. Winterg&auml;rten oder offene Chemin&eacute;es.
– Wassersparmassnahmen
1.3.4 Richtwerte f&uuml;r Mehrinvestitionen
(vereinfachte, empfohlene Variante)
Auf den folgenden Seiten sind Richtwerte f&uuml;r Mehrinvestitionen in tabellarischer Form zusammen gestellt. Die angegebenen Kosten enthalten s&auml;mtliche Kostenbestandteile der
entsprechenden Massnahmen inklusive Planungs- oder Zertifizierungskosten, inklusive Mehrwertsteuer.
Tabelle: Massnahmen und abzugsf&auml;hige Mehrkosten
Geb&auml;udestandards
Geb&auml;ude mit
verbessertem Standard
MinergieP-Standard
GS-N-1
GS-N-2
GS-U-1
GS-U-2
Kompaktfassade auf
Mauerwerk BN 15 cm
WA-N-1
WA-N-2
WA-N-3
WA-N-4
WA-N-11
WA-N-12
WA-N-13
WA-N-14
WA-N-21
WA-N-22
WA-N-23
WA-N-24
WA-U-1
WA-U-2
WA-U-3
WA-U-4
WA-U-11
WA-U-12
WA-U-13
WA-U-14
WU-N-1
WU-N-2
WU-N-3
WU-N-4
WU-U-1
WU-U-2
WU-U-3
WU-U-4
Wand gegen Aussenklima
Betonwand 20 cm
auf BN 15 cm
BN 15 cm
Wand gegen unbeheizt
EPS auf KS 15 cm
18 cm EPS + 2 cm EPS
18 cm EPS + 4 cm EPS
18 cm EPS + 6 cm EPS
18 cm EPS + 8 cm EPS
20 cm EPS + 2 cm EPS
20 cm EPS + 4 cm EPS
20 cm EPS + 6 cm EPS
20 cm EPS + 8 cm EPS
20 cm StW inhomogen + 2.4 cm WF
22 cm StW inhomogen + 2.4 cm WF
24 cm StW inhomogen + 2.4 cm WF
26 cm StW inhomogen + 2.4 cm WF
14 cm EPS + 2 cm EPS
14 cm EPS + 4 cm EPS
14 cm EPS + 6 cm EPS
14 cm EPS + 8 cm EPS
16 cm StW inhomogen + 2.4 cm WF
18 cm StW inhomogen + 2.4 cm WF
12 cm EPS + 2 cm EPS
12 cm EPS + 4 cm EPS
12 cm EPS + 6 cm EPS
12 cm EPS + 8 cm EPS
Tabellenwerte Einzelbauteile:
Die Konstruktionen der Einzelbauteile und die zugeh&ouml;rigen
U-Werte entsprechen den versch&auml;rften Anforderungen der
aktualisierten EnGV (in Kraft seit 1. Juli 2009). F&uuml;r Bauten,
die vor dem 1. Juli 2009 bewilligt wurden, k&ouml;nnen die damals schw&auml;cheren Anforderungen als Basis angenommen
werden, die Mehrinvestitionen in Fr./m2 sind in diesem Fall
entsprechend gr&ouml;sser.
Abzugsf&auml;hige Mehrkosten
Im Anhang sind dazu folgende Beispiele aufgef&uuml;hrt:
– Beispiel 1.3.4 a
Neubau EFH, Energetische Mehrinvestitionen in Geb&auml;udeh&uuml;lle
– Beispiel 1.3.4 b
Umbau EFH, Energetische Mehrinvestitionen in Geb&auml;udeh&uuml;lle und Haustechnik
– Beispiel 1.3.4 c
Neubau EFH im MINERGIE-Standard
Bemerkung / Anforderung gem. EnGV
Mehrkosten pro m 2 Energiebezugsfl&auml;che
U-Wert ≤ 0.18 W/m 2 K entspricht ca. 18 cm EPS mit Lambda 0.036
U-Wert ≤ 0.18 W/m 2 K entspricht ca. 20 cm EPS mit Lambda 0.036
U-Wert ≤ 0.18 W/m 2 K entspricht Mauerwerk mit inhomogener D&auml;mmung
StW (10 cm + 8 cm) und WF 2.4 cm, Lambda 0.036
U-Wert ≤ 0.23 W/m 2 K entspricht ca. 14 cm EPS mit Lambda 0.036
U-Wert ≤ 0.23 W/m 2 K entspricht Mauerwerk mit inhomogener D&auml;mmung
StW (8 cm + 6 cm, Lambda 0.036) und 2.4 cm WF
U-Wert ≤ 0.25 W/m 2 K entspricht ca. 14 cm EPS (D&auml;mmung auf der Kaltseite)
U-Wert ≤ 0.27 W/m 2 K entspricht ca. 12 cm EPS (D&auml;mmung auf der Kaltseite)
Stahlbetondecke mit
(gegen Erdreich
separate, fallweise
Boden gegen Aussenklima
oder mehr als 2 m
seperate, fallweise
Fenster gegen Aussenklima b)
Fenster gegen unbeheizt b)
abgegebene U-Werte/D&auml;mmst&auml;rken gelten bei 20&deg;C Raumtemperatur
soweit nicht speziell angegeben beziehen sich die fl&auml;chenspezifischen Kosten
auf die Fl&auml;che des entsprechende Bauteils
DS-N-1
DS-N-2
DS-N-3
DS-N-4
DS-U-3
DF-N-1
DF-N-2
DF-N-3
DF-U-1
DF-U-2
DF-U-3
DF-U-4
DU-N-1
DU-N-2
DU-N-3
DU-N-4
DU-N-11
DU-N-12
DU-N-13
DU-N-14
DU-U-1
DU-U-2
DU-U-3
DU-U-4
DU-U-11
DU-U-12
DU-U-13
DU-U-14
BE-N-1
BE-N-2
BU-N-1
BU-N-2
BU-N-3
BU-N-4
BU-U-1
BU-U-2
BU-U-3
BU-U-4
BA-N-1
BA-N-2
BA-N-3
BA-U-1
BA-U-2
BA-U-3
BA-U-4
20 cm StW inhomogen + 3.5 cm WF
20 cm StW inhomogen + 6 cm WF
20 cm StW inhomogen + 8 cm WF
20 cm StW inhomogen + 10 cm WF
16 cm StW inhomogen + 5 cm WF
16 cm StW inhomogen + 6 cm WF
16 cm StW inhomogen + 8 cm WF
16 cm StW inhomogen + 10 cm WF
18 cm PU
20 cm PU
22 cm PU
16 cm EPS
18 cm EPS
20 cm EPS
22 cm EPS
22 cm StW
24 cm StW
26 cm StW
28 cm StW
18 cm StW + 2 cm StW + Belag
18 cm StW + 4 cm StW + Belag
18 cm StW + 6 cm StW + Belag
18 cm StW + 8 cm StW + Belag
14 cm EPS + Belag
16 cm EPS + Belag
18 cm EPS + Belag
20 cm EPS + Belag
13 cm PU + UB
14 cm PU + UB
10 cm PU + UB
11 cm PU + UB
12 cm PU + UB
12 cm EPS
14 cm EPS
3-fach-W&auml;rmeschutzverglasung
= Expandierter Polystyrol
= Extrudierter Polystyrol
PU, PUR = Polyurethan-Hartschaumplatten
StW, GW = Steinwolle, Glaswolle
U-Wert ≤ 0.18 W/m 2 K entspricht ca. 20 cm StW (Aufbau inhomogen) + 2.4 cm WF
U-Wert ≤ 0.23 W/m 2 K entspricht ca. 16 cm StW inhomogen + 3.5 cm WF
U-Wert ≤ 0.18 W/m 2 K entspricht ca. 16 cm PU, Lambda 0.028
U-Wert ≤ 0.23 W/m 2 K entspricht ca. 14 cm EPS, Lambda 0.034
U-Wert ≤ 0.23 W/m 2 K entspricht ca. 20 cm Steinwolle inhomogen
U-Wert ≤ 0.23 W/m 2 K entspricht ca. 14 cm EPS mit Lambda = 0.036
(D&auml;mmung auf Kaltseite)
U-Wert ≤ 0.25 W/m 2 K entspricht ca. 18 cm Steinwolle inhomogen
(Lambda = 0.036) und neuem begehbarem Bodenbelag
U-Wert ≤ 0.25 W/m 2 K entspricht ca. 13 cm EPS mit Lambda = 0.036
(D&auml;mmung auf Kaltseite) und neuem begehbarem Bodenbelag
U-Wert ≤ 0.18 W/m 2 K entspricht ca. 12 cm PU-Superd&auml;mmplatte
mit Lambda 0.022 (Mehraushub ist in Kosten enthalten)
U-Wert ≤ 0.25 W/m 2 K entspricht ca. 9 cm PU-Superd&auml;mmplatte
mit Lamdba 0.022
U-Wert ≤ 0.27 W/m 2 K entspricht Betondecke mit 2 cm Trittschalld&auml;mmung
und ca. 10 cm EPS mit Lambda 0.036 (Montage von unten)
U-Wert ≤ 0.18 W/m 2 K entspricht ca. 20 cm Beton, 2 cm Trittschalld&auml;mmung
PU (oben) und 16 cm EPS mit Lambda 0.036 Aussend&auml;mmung
U-Wert ≤ 0.23 W/m 2 K entspricht ca. 20 cm Beton, 2 cm Trittschalld&auml;mmung
Kork (oben) und 12 cm EPS mit Lambda 0.036 Aussend&auml;mmung
U-Wert ≤ 1.0 W/m 2 K Anforderung kaum zu &uuml;bertreffen
U-Wert ≤ 1.3 W/m 2 K
U-Wert ≤ 1.6 W/m 2 K
= Weichfaserplatten (Isoroof, Gutex Ultratherm etc.)
= Backstein
= Kalksandstein
= Unterlagsboden
Haustechnik, Einfamilienhaus (W&auml;rmeleistungsbedarf &lt; 20 kW)
St&uuml;ckholzfeuerung
(als Alleinheizung)
als Alleinheizung
kombiniert mit &Ouml;l-/Gasheizung
oder Luft-Wasser-W&auml;rmepumpe
SO-K-1
SO-K-2
Kollektoranlage nur Brauchwarmwasser
Kollektoranlage mit Heizungsunterst&uuml;tzung
kombiniert mit Holzfeuerung
oder Erdsonden-W&auml;rmepumpe
Neubau/Totalerneuerung
Neubau/Totalsanierung
alle Kollektoranlagen
WZ-N-1
WZ-N-2
WZ-U-1
WZ-U-2
inkl. Speicher
mit W&auml;rmeverteilsystem
ohne W&auml;rmeverteilsystem
Kontrollierte L&uuml;ftung (Komfortl&uuml;ftung)
inkl. W&auml;rmer&uuml;ckgewinnung f&uuml;r EFH
Haustechnik, Anlagen bei W&auml;rmeleistungsbedarf &gt; 20 kW
S&auml;mtliche Anlagen
1.3.5 Individuelle Ermittlung der Mehrinvestitionen
(detaillierte Variante)
Geb&auml;ude mit verbessertem Standard (Systemnachweis gem&auml;ss Norm SIA 380/1):
– Wird geltend gemacht, dass der Heizw&auml;rmebedarf Qh unter den gesetzlichen Anforderungen liegt, so ist eine Referenzvariante festzulegen, F&uuml;r die Referenzvariante ist
rechnerisch nachzuweisen, dass diese den geltenden
Grenzwert Q h li BL noch erf&uuml;llt.
– Anschliessend ist f&uuml;r jedes Bauteil resp. jede haustechnische Anlage, welches energetisch bessere Eigenschaften
aufweist als die Referenzvariante gem&auml;ss folgendem Abschnitt vorzugehen. Die Referenzvariante ersetzt in diesem
Fall die gesetzlichen Anforderungen der Einzelbauteile.
Einzelbauteile und haustechnische Anlagen:
– Jede Massnahme ist zu umschreiben (z.B. Konstruktions-
WM-N-1
WM-N-2
WM-U-1
WM-U-2
W&auml;rmeleistungsbedarf 21 – 50 kW
W&auml;rmeleistungsbedarf 51 – 100 kW
prinzip, Material, D&auml;mmstarke und Fl&auml;che) und die effektive Gesamtinvestition anzugeben. Bei den Gesamtinvestitionen k&ouml;nnen auch die in direktem Zusammenhang
stehenden Anschlussarbeiten, Honorare, etc, eingerechnet werden.
– F&uuml;r jede Massnahme sind die Investitionen bei einer Ausf&uuml;hrung gem&auml;ss den gesetzlichen Anforderungen (soweit
vorhanden) abzusch&auml;tzen und nachvollziehbar darzustellen. Diese Investitionen sind von den Gesamtinvestitionen f&uuml;r die Massnahme abzuziehen.
– Bei Massnahmen, welche von Gesetzes wegen ohnehin
notwendig sind, bei welchen die Ausf&uuml;hrung aber &uuml;ber
die Anforderungen hinaus geht, k&ouml;nnen auch direkt die
Mehrinvestitionen (z.B. f&uuml;r zus&auml;tzliche D&auml;mmschicht) angegeben werden.
– Liegen diese Mehrinvestitionen um mehr wie 25% &uuml;ber
den Richtwerten gem&auml;ss Kapitel 1.3.4, so ist eine Abrechnung des ausf&uuml;hrenden Unternehmers beizulegen.
9 000 Fr.
11 000 Fr.
26 000 Fr.
max. 9 500 Fr.
max. 23 500 Fr.
max. 5 500 Fr.
max. 37 500 Fr.
max. 43 500 Fr.
max. 12 500 Fr.
kein Abzug (Brauchwarmwasser gem. EnGV min. 50 % mit erneuerbarer Energie)
fallweise Berechnung n&ouml;tig;
Kosten f&uuml;r Referenzanlage (Kompaktsolaranlage): Neubau Fr. 12 000.–; Sanierung Fr. 15 000.–
fallweise Berechnung n&ouml;tig; Kosten f&uuml;r Solaranlage voll abzugsf&auml;hig;
Richtwerte Kompaktsolaranlagen: Neubau Fr. 12 000.–; Sanierung Fr. 15 000.–
Kosten f&uuml;r Referenzanlage (&Ouml;l-/Gasheizung mit Kompaktsolaranlage): Fr. 28 000.–
Kosten f&uuml;r Referenzanlage (&Ouml;l-/Gasheizung): Fr. 20 000.–
fallweise Berechnung n&ouml;tig,
fallweise Berechnung n&ouml;tig; 100% der Kosten abzugsberechtigt (exkl. offene Chemin&eacute;e)
fallweise Berechnung n&ouml;tig; 50% der Kosten abzugsberechtigt (exkl. offene Chemin&eacute;e)
wenn die Erdsonde freiwillig in den Geb&auml;udeversicherungswert aufgenommen worden ist,
k&ouml;nnen Fr. 11 000.– abgezogen werden.
k&ouml;nnen Fr. 30 000.– abgezogen werden.
21 000 Fr.
individuell zu bestimmen
Kosten f&uuml;r Referenzanlage Fr. 30 000.– (&Ouml;l- oder Gasheizung)
Kosten f&uuml;r Referenzanlage Fr. 47 000.– (&Ouml;l- oder Gasheizung)
Kosten f&uuml;r Referenzanlage Fr. 36 000.– (&Ouml;l- oder Gasheizung)
Kosten f&uuml;r Referenzanlage Fr. 58 000.– (&Ouml;l- oder Gasheizung)
Die Kosten f&uuml;r Energiespar- und Umweltschutzmassnahmen
k&ouml;nnen im Rahmen der Steuererkl&auml;rung als Geb&auml;udeunterhaltskosten vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden. Subventionen und andere Beitr&auml;ge sind vorweg abzuziehen.
Grunds&auml;tzlich k&ouml;nnen alle Massnahmen zum Geb&auml;udeunterhalt inkl. Energiespar- und Umweltschutzmassnahmen
bei bestehenden Bauten im Privatverm&ouml;gen vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden. Die Besitzdauer des
Geb&auml;udes spielt keine Rolle. Bei Neubauten k&ouml;nnen keine
entsprechenden Abz&uuml;ge vorgenommen werden.
Im Gegensatz zu den Anschlussbeitr&auml;gen k&ouml;nnen Sanierungsmassnahmen unabh&auml;ngig davon, ob die Anforderungen gem. EnGV &uuml;bertroffen werden oder ob damit &uuml;berhaupt
eine Energieeinsparung erzielt wird, in Abzug gebracht
werden. So sind z.B. sowohl eine Erneuerung der W&auml;rmed&auml;mmung, welche nicht &uuml;ber die geltenden Vorschriften hinausgeht, wie auch eine Neubemalung der Fassade 7 abzugsberechtigt.
F&uuml;r genauere Hinweise zu den abzugsberechtigten Massnahmen siehe Merkblatt &laquo;Liegenschaftsunterhalt Energiesparmassnahmen Umwelt- und L&auml;rmschutzmassnahmen
Denkmalpflege&raquo; der Steuerverwaltung des Kantons BaselLandschaft [2].
Eine Erneuerung des Fassadenanstrichs ohne Verbesserung der
W&auml;rmed&auml;mmung ist zwar aus Kostengr&uuml;nden in vielen F&auml;llen nicht
empfehlenswert, hierf&uuml;r bestehen jedoch keine energetischen Anforderungen.
Erl&auml;uterungen und
Auflistung der wesentlichen Grundlagen
– Entscheid des Basellandschaftlichen Verwaltungsgerichts
vom 31.8.1995 betreffend &laquo;Kanalisationsanschlussbeitrag
auf Wertvermehrung durch energiesparende Investitionen&raquo;
– Urteil des Steuer- und Enteignungsgerichts Basel-Landschaft vom 17. Februar 2006 betreffend &laquo;Kanalisationsund Wasseranschlussbeitrag&raquo; 8
– Muster-Abwasserreglement der Basellandschaftlichen Gemeinden vom M&auml;rz 2008
Entscheid des Basellandschaftlichen Verwaltungsgerichts
vom 31. August 1995 betreffend &laquo;Kanalisationsanschlussbeitrag auf Wertvermehrung durch energiesparende Investitionen&raquo;:
Energiesparende Investitionen sind bei der Berechnung
von Wasser- und Kanalisationsanschlussbeitr&auml;gen teilweise
oder ganz auszunehmen, selbst wenn in den massgeblichen
Gemeindereglementen keine entsprechende Regelung vorgesehen ist.
Das erw&auml;hnte Urteil ist noch nicht rechtskr&auml;ftig, da es weitergezogen
worden ist. Der im voliegenden Bericht zitierte Sachverhalt wird allerdings nicht angefochten und gilt als unbestritten.
Urteil des Steuer- und Enteignungsgerichts Basel-Landschaft vom 17. Februar 2006 betreffend &laquo;Kanalisations- und
Wasseranschlussbeitrag&raquo;8:
9.1 ... Nach der konstanten Rechtssprechung des Steuer- und
Enteignungsgerichts und unabh&auml;ngig von einer allf&auml;llig
bestehenden kommunalen Regelung ist die Beitragsbefreiung f&uuml;r Energiesparmassnahmen auch bei Neubauten zu
In seiner Rechtssprechung hat das Steuer- und Enteignungsgericht festgestellt, dass nur solche Aufwendungen
f&uuml;r Energiesparmassnahmen in beitragsrechtlicher Hinsicht
eine Privilegierung erfahren k&ouml;nnen, welche das gesetzliche
Minimum &uuml;bersteigen.
... Eine Unterscheidung der Abzugf&auml;higkeit von Energiesparmassnahmen bei Neubauten und Um- und Erweiterungsbauten, deren Zweckm&auml;ssigkeit im Steuerrecht im Zusammenhang mit dem Geb&auml;udeunterhalt begr&uuml;ndet ist, l&auml;sst
sich f&uuml;r Vorteilsbeitr&auml;ge, die den entstandenen Mehrwert
durch Investitionen abgelten, nicht rechtfertigen.
Muster-Abwasserreglement der Basellandschaftlichen Gemeinden vom M&auml;rz 2008:
Die Erhebung der Anschlussbeitr&auml;ge f&uuml;r Wasser, Abwasser
und Strassen erfolgt im Kanton Baselland durch die Gemeinden. Beitr&auml;ge f&uuml;r Strassen werden in der Regel nach der Anstossl&auml;nge und nach der Fl&auml;che der einzelnen Grundst&uuml;cke
bemessen. Hingegen erfolgt die Bemessung der Anschlussbeitr&auml;ge f&uuml;r Wasser und Abwasser in den meisten F&auml;llen
noch nach dem Brandversicherungswert auf der Basis der
Einsch&auml;tzungen der Kantonalen Geb&auml;udeversicherung. Dabei wird oft explizit erw&auml;hnt, dass bei Um- und Erweiterungsbauten der Beitrag von dem durch die baulichen Ver&auml;nderungen bewirkten Mehrwert erhoben werden muss.
Soll dem im Gew&auml;sserschutzgesetz des Bundes verankerten
Verursacherprinzip (GSchG Art. 3) auch bei der Bemessung
von Anschlussbeitr&auml;gen f&uuml;r Wasser und Abwasser Rechnung
getragen werden, so erscheinen indessen andere Faktoren
wie Grundst&uuml;cksfl&auml;che, Belastungswert, etc. zielf&uuml;hrender.
Das Muster-Wasserreglement der Basellandschaftlichen Gemeinden tr&auml;gt diesem Umstand denn auch geb&uuml;hrend Rechnung.
F&uuml;r Gemeinden, welche die Anschlussbeitr&auml;ge nach dem Geb&auml;udeversicherungswert bemessen, sind die oben aufgef&uuml;hrten Gerichtsentscheide von Bedeutung.
– Bundesgesetz &uuml;ber die direkte Bundessteuer (DGB) vom
14. September 1990, Art. 32 Abs. 2
– Bundesgesetz &uuml;ber die steuerliche Behandlung von Instandstellungskosten bei Liegenschaften vom 3. Oktober
– Verordnung &uuml;ber den Abzug der Kosten von Liegenschaften des Privatverm&ouml;gens bei der direkten Bundessteuer
vom 24. August 1992, Art. 1, 5 und 6.
– Gesetz &uuml;ber die Staats- und Gemeindesteuern (Steuergesetz) vom 7. Februar 1974
– Merkblatt der Steuerverwaltung des Kantons Baselland
&laquo;Liegenschaftsunterhalt – Energiesparmassnahmen –
Umwelt- und L&auml;rmschutzmassnahmen – Denkmalpflege&raquo;,
Bundesgesetz &uuml;ber die direkte Bundessteuer (DBG) vom
Art. 32 Abs. 2: Bei Liegenschaften im Privatverm&ouml;gen k&ouml;nnen Unterhaltskosten, die Versicherungspr&auml;mien und die
Kosten der Verwaltung durch Dritte abgezogen werden. Das
Eidgen&ouml;ssische Finanzdepartement bestimmt, wieweit Investitionen, die dem Energiesparen und dem Umweltschutz
dienen, den Unterhaltskosten gleichgestellt werden k&ouml;nnen.
Verordnung &uuml;ber den Abzug der Kosten von Liegenschaften
des Privatverm&ouml;gens bei der direkten Bundessteuer vom
Art. 1: Der Vorbehalt betreffend der Kosten, die ein Steuerpflichtiger zur Instandstellung einer neuerworbener, vom
bisherigen Eigent&uuml;mer vernachl&auml;ssigten Liegenschaft in den
ersten f&uuml;nf Jahren aufwenden muss, wurde Ende 2008 vom
Parlament mit dem Bundesgesetz &uuml;ber die steuerliche Behandlung von Instandstellungskosten bei Liegenschaften
vom 3. Oktober 2008 aufgehoben. Insk&uuml;nftig k&ouml;nnen s&auml;mtliche werterhaltende Instandstellungskosten auch kurz nach
dem Erwerb einer Liegenschaft vom Einkommen abgezogen
Art. 5: Als Investitionen, die dem Energiesparen und dem
Umweltschutz dienen, gelten Aufwendungen f&uuml;r Massnahmen, welche zur rationellen Energieverwendung oder zur
Nutzung erneuerbarer Energien beitragen. Diese Massnahmen beziehen sich auf den Ersatz von veralteten und die
erstmalige Anbringung von neuen Bauteilen oder Installation in bestehenden Geb&auml;uden.
Art. 6: Werden die in Art. 5 erw&auml;hnten Massnahmen durch
&ouml;ffentliche Gemeinwesen subventioniert, so kann der Abzug
nur auf dem Teil geltend gemacht werden, der vom Steuerpflichtigen selbst zu tragen ist.
Gesetz &uuml;ber die Staats- und Gemeindesteuern (Steuergesetz) vom 7. Februar 1974
Das Gesetz definiert die abzugsf&auml;higen Investitionen wie
&sect; 29 Abs. 2: Die Kosten des Unterhalts und der Verwaltung
von .....Geb&auml;uden, sofern sie nicht zum Gesch&auml;ftsverm&ouml;gen
geh&ouml;ren, k&ouml;nnen in ihrem tats&auml;chlichen Umfang, nach der
Wahl des Steuerpflichtigen, und zwar f&uuml;r jede Steuerperio-
de, entweder in ihrem tats&auml;chlichen Umfang oder in Form
einer Pauschale abgezogen werden.
&sect; 29 Abs. 2bis: Bei Liegenschaften des Privatverm&ouml;gens
werden Investitionen, die dem Energiesparen und dem Umweltschutz dienen, den Unterhaltskosten gem&auml;ss Absatz 2
gleichgestellt und k&ouml;nnen zus&auml;tzlich abgezogen werden,
soweit sie auch bei der direkten Bundessteuer als abzugsf&auml;hig erkl&auml;rt werden.
Merkblatt der Steuerverwaltung des Kantons Baselland
Als Investitionen, die dem Energiesparen und dem Umweltschutz dienen, gelten Massnahmen, welche zur rationellen
Energieverwendung oder zur Nutzung erneuerbarer Energien beitragen. Diese wertvermehrenden Massnahmen beziehen sich auf den Ersatz von veralteten und die erstmalige
Anbringung von neuen Bauteilen oder Installationen in bestehenden Geb&auml;uden, die nicht zum Gesch&auml;ftsverm&ouml;gen geh&ouml;ren. Dagegen sind energiesparende und dem Umweltschutz dienende Massnahmen bei Neubauten stets den
Anlagekosten zuzurechnen.
2.2 Erl&auml;uterungen betreffend
W&auml;rmeerzeugungsanlagen
Gem&auml;s EnGV muss das Brauchwarmwasser in Wohnbauten,
Schulen, Restaurants und weiteren grossen Warmwasserverbrauchern zu mindestens 50% mit erneuerbarer Energie
erw&auml;rmt werden. Dies gilt sowohl bei einem Neubau wie
auch bei einer Gesamterneuerung.
Bei einem Neubau oder einer Gesamterneuerung der W&auml;rmeerzeugung beziehen sich die Mehrinvestitionen f&uuml;r W&auml;rmeerzeugungsanlagen mit erneuerbaren Energien deshalb
auf eine Referenzanlage mit &Ouml;l- oder Gasheizung kombiniert
mit einer thermischen Solaranlage mit 50% Deckungsgrad
f&uuml;r das Brauchwarmwasser.
Bei einer Teilerneuerung der bestehenden Heizungs- oder
Brauchwarmwasseranlage werden die Mehrinvestitionen
gegen&uuml;ber den Kosten f&uuml;r einen gleichartigen Ersatz der er-
neuerten Anlagenteile (Heizung, Brauchwarmwasseranlage)
Holzfeuerungen m&uuml;ssen in jedem Fall den geltenden Anforderungen der Luftreinhalteverordnung entsprechen. Seriell
produzierte Holzfeuerungen unter 70 kW m&uuml;ssen &uuml;ber eine
Konformit&auml;tserkl&auml;rung verf&uuml;gen, handwerklich hergestellte
Anlagen m&uuml;ssen nach einem anerkannten Berechnungsverfahren gebaut sein oder &uuml;ber ein Staubabscheidesystem
(Abscheidegrad &gt; 60%) verf&uuml;gen. Kosten f&uuml;r Massnahmen
zur Emissionsminderung von Holzfeuerungen werden als
Bestandteil der Anlage betrachtet.
Bei Wohnraumfeuerungen mit Holz muss unterschieden
werden, ob die Feuerung als Alleinheizung oder Zusatzheizung eingesetzt wird.
Als Alleinheizung werden Wohnraumfeuerungen mit Holz
gleich behandelt wie die anderen Systeme mit erneuerbaren
Energien (W&auml;rmepumpe, zentrale St&uuml;ckholz- oder Pelletfeuerung). Allerdings bestehen oft keine Mehrkosten gegen&uuml;ber einer konventionellen &Ouml;l- oder Gasheizung.
Wohnraumfeuerungen mit Holz als Zusatzheizungen gelten
als Energiesparmassnahme und k&ouml;nnen vom Geb&auml;udeversicherungswert in Abzug gebracht werden, vorausgesetzt sie
verf&uuml;gen &uuml;ber eine gute Effizienz. Holz-Zusatzheizungen mit
W&auml;rmeverteilsystem (Satellitenspeicher, Verbindung zu Zentralheizung mit Absorber oder W&auml;rmetauscher) k&ouml;nnen vollst&auml;ndig in Abzug gebracht werden. Holz-Zusatzheizungen
ohne W&auml;rmeverteilsystem k&ouml;nnen 50% der Kosten in Abzug
gebracht werden. Offene Chemin&eacute;es sind wenig energieeffizient und gelten deshalb nicht als Energiesparmassnahme.
Sie gen&uuml;gen den heutigen Anforderungen selbst dann nicht,
wenn sie einwandfrei funktionieren (300 bis 500 m3 warme
Luft entweicht im Betrieb durch den Kamin, durch die tiefen Verbrennungstemperaturen entstehen schlechte Emissionswerte). Mit geeigneten Massnahmen (Warmluft-Einsatz, Hypokaustensystem, Nachheizfl&auml;che) k&ouml;nnen Effizienz
und Umweltbilanz erheblich verbessert werden, sodass das
Chemin&eacute;e eine Energiesparmassnahme darstellen kann.
Aufgrund der Vielf&auml;ltigkeit der m&ouml;glichen Systeme und Ausf&uuml;hrungen k&ouml;nnen keine Richtwerte f&uuml;r die Kosten angegeben werden. Aus diesem Grund ist eine fallweise Berechnung n&ouml;tig. Ausserordentliche zus&auml;tzliche Aufwendungen
f&uuml;r die Gestaltung k&ouml;nnen nicht als Energiesparmassnahme
geltend gemacht werden. Die maximal abzugsf&auml;higen Kosten werden deshalb begrenzt.
W&auml;rmepumpen mit Luft als W&auml;rmequelle k&ouml;nnen bei den
Anschlussbeitr&auml;gen nicht ber&uuml;cksichtigt werden: Bei einem
Neubau bestehen keine Mehrkosten gegen&uuml;ber einer konventionellen W&auml;rmeerzeugung, im Sanierungsbereich gelten
sie aufgrund des hohen Stromverbrauchs (u.a. durch hohe
Vorlauftemperaturen) nicht als Energiesparmassnahme.
Bei Erdsonden-W&auml;rmepumpen sind die Erdsonde und die
dazugeh&ouml;renden Leitungen im Aussenbereich nicht im
Geb&auml;udeversicherungswert enthalten (Diese k&ouml;nnen auf
Wunsch freiwillig versichert werden, siehe Kap. 1.3.2). Ohne
die Kosten der Erdsonde ergeben sich sehr geringe Mehrkosten gegen&uuml;ber einer Referenzanlage mit &Ouml;l- oder Gasheizung.
Thermische Solaranlagen f&uuml;r die Brauchwassererw&auml;rmung
in Kombination mit einer neuen &Ouml;l-, Gasheizung oder LuftWasser-W&auml;rmepumpen gehen nicht &uuml;ber die gesetzlichen
Anforderungen hinaus und sind dementsprechend nicht
abzugsf&auml;hig. Wird hingegen mit der Solaranlage auch ein
Teil des Heizenergiebedarfes gedeckt, so k&ouml;nnen die Mehr-
investitionen gegen&uuml;ber einer Anlage, welche nur zur Brauchwassererw&auml;rmung dient, in Abzug gebracht werden.
Bei einem alleinigen Ersatz der Brauchwarmwasseranlage
mit einer thermischen Solaranlage k&ouml;nnen die Mehrkosten
gegen&uuml;ber einem gleichartigen Ersatz der bestehenden
Brauchwarmwasseranlage in Abzug gebracht werden.
Themische Solaranlagen kombiniert mit einer W&auml;rmeerzeugung mit erneuerbarer Energien (z.B. Pelletfeuerung) k&ouml;nnen vollst&auml;ndig vom Geb&auml;udeversicherungswert abgezogen
L&uuml;ftungsanlagen werden im Sinne dieses Leitfadens als
Energiesparmassnahme anerkannt, wenn sie &uuml;ber eine
kontrollierte Lufterneuerung mit Aussenluft und Fortluft
und &uuml;ber eine W&auml;rmer&uuml;ckgewinnung verf&uuml;gen.
In Wohnbauten bestehen keine weiteren Anforderungen. In
Dienstleistungsbauten gelten sie zudem nur als Energiesparmassnahme, wenn keine Klimatisierung vorgesehen
ist. L&uuml;ftungsanlagen in Gewerbe- oder Industriegeb&auml;uden
gelten als Energiesparmassnahme, wenn eine mechanische
L&uuml;ftung aus betrieblichen Gr&uuml;nden nicht ohnehin erforderlich ist.
3 Berechnungsbeispiele
Beispiel 1.3.4 a: Neubau EFH,
Energetische Mehrinvestitionen in Geb&auml;udeh&uuml;lle
Beispiel zur Berechnung der energetischen Mehrinvestitionen
Neubau EFH: Geb&auml;udeh&uuml;lle: Die unten aufgef&uuml;hrten Bauteile
f&uuml;r die Brauchwarmwassererw&auml;rmung ausgef&uuml;hrt.
EFH Muster, Ackerweg 12, 4199 Hauswil
Baubewilligung erteilt am:
zur Erf&uuml;llung der gesetzlichen Vorschriften notwendige Massnahmen
D&auml;mmsystem
Aussenwand 1
0.18 Hinterl&uuml;ftete Fassade auf BN 15 cm
D&auml;mmung Steinwolle =0.036 W/m2K
0.18 D&auml;mmung PU
inhom. Bauteil (D&auml;mmung zw. Sparren)
Wand g. Erdreich
&lt; 2 m im Erdreich
0.18 PU-Superd&auml;mmplatte, =0.022 W/m2K
Boden g. Erdreich
&gt; 2 m im Erdreich
0.25 PU-Superd&auml;mmplatte, =0.022 W/m2K
1.0 3-fach-Verglas./ Abstandhalter
ges. Anforderungen an Haustechnik
Erdgas: kondensierender Kessel
notwendig f&uuml;r Anforderung 50% ern. Energie
Ausf&uuml;hrungspl&auml;ne mit Bauteilbezeichnungen
Spalte 4,5
Beschreibung des D&auml;mmsystems (Spalte 4) mit entsprechender D&auml;
Kurzbezeichnung der Bauteile, deren Mehrkosten ab der Tabelle &quot;R
Der Hinweis &quot;Abw.&quot;Bedeutet, dass das Bauteil in der Tabelle nicht g
Hier werden alle notwendigen Erg&auml;nzungen gemacht, die zur Vers
Vereinfachtes Verfahren gem&auml;ss Leitfaden Kapitel 1.3.4 &quot;EBT_Neubau_1.3.4&quot;
B&uuml;ro M&uuml;ller
Eigent&uuml;mer: Hans Meier, Ackerweg 12, 4199 Hausingen
wurden in energetisch verbesserter Ausf&uuml;hrung realisiert. W&auml;rmeerzeugung: Anstelle einer konventionellen W&auml;rmeerzeugung wurde eine Pelletsfeuerung mit Solaranlage
Zus&auml;tzliche Massnahmen
zu Bauteil
0.15 WA-N-23
4522.00 D&auml;mmung: 240 mm Steinwolle + 24 mm Weichfaserd&auml;mmung
0.12 DF-N-3
1344.00 gr&ouml;ssere D&auml;mmst&auml;rke
0.15 BE-N-2
3472.00 D&auml;mmung Aussenwand g. Erdreich analog Boden g. Erdreich
3136.00 D&auml;mmung Boden g. Erdreich, Anf. 0.25 W/m2K anst. 0.18 W/m2K
1.0 FA-N
Total zus&auml;tzliche Massnahmen Geb&auml;udeh&uuml;lle
0.00 3-fach-Verglasung mit ACS-Abstandhalter
L-W-W&auml;rmepumpe
0.00 Luft-Wasser-WP: keine Energiesparmassnahme
Solaranlage Brauchwarmwasser
0.00 F&uuml;r Erf&uuml;llung des 50%-Anteils Einsatz erneuerbare Energie
Total zus&auml;tzliche Massnahmen Haustechnik
Total zus&auml;tzliche Massnahmen Gesamt
&auml;mmst&auml;rke (Spalte 5), so dass der Bauteil die gesetzlichen U-Wert-Anforderungen erf&uuml;llt.
Richtwerte f&uuml;r Mehrinvestitionen&quot; direkt oder angepasst entnommen werden k&ouml;nnen (n.v. = nicht vorhanden in Tabelle).
genau in dieser Art aufgef&uuml;hrt ist, die Abweichung wird in der Spalte 13 aufgezeigt.
st&auml;ndigung der Angaben n&ouml;tig sind.
Beispiel 1.3.4 b: Umbau EFH,
Energetische Mehrinvestitionen in Geb&auml;udeh&uuml;lle und Haustechnik
Umbau EFH: Geb&auml;udeh&uuml;lle: Die unten aufgef&uuml;hrten Bauteile wurden in energetisch
Brauchwarmwassererw&auml;rmung ausgef&uuml;hrt.
0.23 Kompaktfassade EPS L=0.036
auf Mauerwerk BN 15 cm
Aussenwand 2
0.23 Steinwolle (16 cm) / Weichfaser (3.5 cm)
0.27 D&auml;mmung EPS
1.3 3-fach-Verglas./ Abstandhalter
Ersatz Heizung
keine Anforderungen, da keine
Beschreibung des D&auml;mmsystems (Spalte 4) mit entsprechender D&auml;mmst&auml;rke (Spalte
Kurzbezeichnung der Bauteile, deren Mehrkosten ab der Tabelle &quot;Richtwerte f&uuml;r Mehr
Der Hinweis &quot;Abw.&quot;Bedeutet, dass das Bauteil in der Tabelle nicht genau in dieser Art
Hier werden alle notwendigen Erg&auml;nzungen gemacht, die zur Verst&auml;ndigung der Anga
Beispiel 1.3.4 c: Neubau EFH im MINERGIE-Standard
Neubau EFH im MINERGIE-Standard. Haustechnik: Der MINERGIE-Standard wird
zur Erf&uuml;llung der gesetzlichen V
Vorschriften notwendige Massnahmen
. Geb&auml;udeh&uuml;lle:
Einhaltung des Grenzwerts f&uuml;r den Heizw&auml;rmebedarf = 0.9 x Qh li SIA
(entspricht der Prim&auml;ranforderung von MINERGIE)
F&uuml;r die Brauchwarmwassererw&auml;rmung muss mit 50% erneuerbarer Energie
MINERGIE-Zertifikat definitiv
MINERGIE-Berechnung ohne Solaranlage
Rechnungen Solaranlage
Vereinfachtes Verfahren gem&auml;ss Leitfaden Kapitel 1.3.4 &quot;EBT_Umbau_1.3.4&quot;
verbesserter Ausf&uuml;hrung realisiert. W&auml;rmeerzeugung: Anstelle einer konventionellen W&auml;rmeerzeugung wurde eine Pelletsfeuerung mit Solaranlage f&uuml;r die
0.15 WA-U-3
0.12 WA-U-4
0.12 DS-U-3
2760.00 D&auml;mmst&auml;rke Weichfaser + 65 mm (160 mm SW + 100 mm WF)
0.17 BU-U-4
1716.00 180 mm D&auml;mmung kaltseitig / 20 mm Trittschalld&auml;mmung
1.0 FA-U
960.00 Abweichung 100mm anstelle 80 mm: Fr. 19.- + 11.-
SA-B-2
3200.00 3-fach-Verglasung mit ACS-Abstandhalter
26'000.00 Investitionskosten Standard Fr. 46'000.-; Referenzanalge 20'000.15'000.00 Investitionskosten nachtr&auml;glicher Einbau
e 5), so dass der Bauteil die gesetzlichen U-Wert-Anforderungen erf&uuml;llt.
rinvestitionen&quot; direkt oder angepasst entnommen werden k&ouml;nnen (n.v. = nicht vorhanden in Tabelle).
t aufgef&uuml;hrt ist, die Abweichung wird in der Spalte 13 aufgezeigt.
aben n&ouml;tig sind.
Verfahren gem&auml;ss Leitfaden Kapitel 1.3.4 &quot;Neubau_MINERGIE_1.3.4&quot;
auch ohne die Solaranlage f&uuml;r Brauchwarmwasser und Heizungsunterst&uuml;tzung erreicht.
EBF m2 =
Geb&auml;udestandard:
Objekt-Nrr.: BL-999
Objekt-N
Mordernisierung EFH
gem- MINERGIE-Antrag
Fr./m2EBF
EBF=
Pauschal Fr.
Zus&auml;tzliche Energiesparmassnahmen:
Investitionen, die f&uuml;r die Erreichung des Zertifikats und Einhaltung
der gesetzlichen Anforderungen nicht n&ouml;tig sind.
Solaranlage f&uuml;r Brauchwarmwasser und Heizungsunterst&uuml;tzung,
zus&auml;tzlich zu Pelletsheizung
Kosten Solaranlage gem&auml;ss Beilagen (Rechnungen)
Total zus&auml;tzliche Energiesparmassnahmen
Abgrenzung Geb&auml;ude-/Fahrhabeversicherung,
Basellandschaftliche Geb&auml;udeVersicherung, 1988
Liegenschaftsunterhalt Energiesparmassnahmen
Umwelt- und L&auml;rmschutzmassnahmen
Denkmalpflege, Steuerverwaltung des Kantons
Basel-Landschaft, 2009.