Source: https://www.transparenz.bremen.de/vorschrift_detail/bremen2014_tp.c.85244.de
Timestamp: 2020-07-07 13:31:19
Document Index: 176361309

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 2', '§ 87', '§ 62', '§ 4', '§ 6', '§ 8', '§ 8', '§ 27']

Fachspezifische Prüfungsordnung für das Fach „Kommunikations- und Medienwissenschaft“ im Zwei-Fächer-Bachelorstudium der Universität Bremen vom 19. Januar 2011 01.10.2011 bis 30.09.2020
§ 2 - Studienaufbau, Module und Leistungspunkte 01.10.2011 bis 30.09.2020
§ 3 - Prüfungen 01.10.2011 bis 30.09.2020
§ 4 - Anrechnung von Studien- und Prüfungsleistungen 01.10.2011 bis 30.09.2020
§ 6 - Modul Bachelorarbeit 01.10.2011 bis 30.09.2020
§ 7 - Gesamtnote der Bachelorprüfung 01.10.2011 bis 30.09.2020
§ 8 - Inkrafttreten 01.10.2011 bis 30.09.2020
Anlage 1: - Studienverlaufspläne 01.10.2011 bis 30.09.2020
Anlage 2 - Modulliste für Wahl- und Wahlpflichtmodule 01.10.2011 bis 30.09.2020
Anlage 3: - Weitere Prüfungsformen 01.10.2011 bis 30.09.2020
Anlage 4: - Durchführung von Prüfungen im Antwort-- Wahl-Verfahren und zur Durchführung von Prüfungen als „E-Klausur“ 01.10.2011 bis 30.09.2020
§ 2 - Durchführung von Prüfungen als „E-Klausur" 01.10.2011 bis 30.09.2020
Veröffentlichungsdatum:08.09.2011 Inkrafttreten01.10.2011 FundstelleBrem.ABl. 2011, 1265
Zitiervorschlag: "Fachspezifische Prüfungsordnung für das Fach „Kommunikations- und Medienwissenschaft“ im Zwei-Fächer-Bachelorstudium der Universität Bremen vom 19. Januar 2011 (Brem.ABl. 2011, 1265)"
juris-Abkürzung: KommMedWZwFäBacfPO BR
Ausfertigungsdatum: 19.01.2011
Fundstelle: Brem.ABl. 2011, 1265
Gesamtausgabe in der Gültigkeit vom 01.10.2011 bis 30.09.2020
Der Fachbereichsrat 9 (Kulturwissenschaften) hat auf seiner Sitzung am 19. Januar 2011 gemäß § 87 Absatz 1 Nummer 2 des Bremischen Hochschulgesetzes (BremHG) i. V. m. § 62 BremHG in der Fassung der Bekanntmachung vom 9. Mai 2007 (Brem.GBl. S. 339), zuletzt geändert durch Artikel 8 des Gesetzes vom 22. Juni 2010 (Brem.GBl. S. 375) folgende Prüfungsordnung beschlossen:
(2) Wird die Bachelorarbeit im Fach „Kommunikations- und Medienwissenschaft“ geschrieben, wird aufgrund der bestandenen Bachelorprüfung der Abschlussgrad
(1) Das Fach „Kommunikations- und Medienwissenschaft“ wird als Zwei-Fächer-Bachelorstudium gemäß § 4 Absatz 1 Ziffer 2 AT BPO studiert.
(2) Im Zwei-Fächer-Bachelorstudium kann das Studienfach „Kommunikations- und Medienwissenschaft“ als Profilfach oder als Komplementärfach studiert werden. Anlage 1 regelt die zu erbringenden Prüfungsleistungen und stellt den Studienverlauf dar, wenn
das Studienfach „Kommunikations- und Medienwissenschaft“ als Profilfach mit Schwerpunkt Medienanalyse studiert wird, d. h. insgesamt 120 CP umfasst (Anlage 1a),
das Studienfach „Kommunikations- und Medienwissenschaft“ als Profilfach mit Schwerpunkt Medienpraxis studiert wird, d. h. insgesamt 120 CP umfasst (Anlage 1b),
das Studienfach „Kommunikations- und Medienwissenschaft“ als Komplementärfach studiert wird, d. h. insgesamt 60 CP umfasst (Anlage 1c).
(4) Module im Pflicht- und Wahlpflichtbereich werden in deutscher und englischer Sprache durchgeführt.
(6) Module werden als Pflicht- oder Wahlpflichtmodule durchgeführt.
(7) Lehrveranstaltungen werden gemäß § 6 Absatz 1 AT BPO durchgeführt. Darüber hinaus werden Lehrveranstaltungen in den folgenden Arten durchgeführt:
Lektüremodul als Selbststudium
Brückenveranstaltung zur Karriereplanung
Medienpraxisseminar
Praxisbegleitseminar
(8) Das Studium beinhaltet im Zwei-Fächer-Bachelorstudium als Profilfach ein obligatorisches Praktikum im Umfang von 6 CP. Näheres regelt die Praktikumsordnung.
(1) Prüfungen werden in den Formen gemäß §§ 8 ff. AT BPO durchgeführt. Darüber hinaus können Prüfungen in den in Anlage 3 aufgeführten Formen erfolgen. Der Prüfungsausschuss kann im Einzelfall auf Antrag einer Prüferin/eines Prüfers weitere Prüfungsformen zulassen.
(1) Das Modul M12 „Bachelorarbeit Medienpraxis“ setzt sich zusammen aus der Bachelorarbeit (10 CP) und einem begleitenden Seminar (2 CP). Das Modul wird mit der Bachelorarbeit abgeschlossen. Das Modul M13 „Bachelorarbeit Medienanalyse“ setzt sich zusammen aus der Bachelorarbeit (10 CP), einem begleitenden Seminar (2 CP) und einer Brückenveranstaltung zur Karriereplanung (3 CP). Das Modul wird mit der Bachelorarbeit abgeschlossen.
(2) Voraussetzung zur Anmeldung zur Bachelorarbeit ist der Nachweis von mindestens 75 CP im Studienfach „Kommunikations- und Medienwissenschaft“. Folgende Leistungen müssen erbracht worden sein:
Modul Einführung in die Kommunikations- und Medienwissenschaft 1,
Modul Einführung in die Kommunikations- und Medienwissenschaft 2,
Modul Methoden 1,
Modul Methoden 2.
(3) Die Bearbeitungszeit der Bachelorarbeit beträgt 12 Wochen. Der Prüfungsausschuss kann auf begründeten Antrag eine einmalige Verlängerung um maximal 2 Wochen genehmigen.
(6) Die Bachelorarbeit kann im Studienfach „Kommunikations- und Medienwissenschaft“ geschrieben werden, wenn das Fach als Profilfach studiert wird.
(1) Die Gesamtnote errechnet sich aus den mit ihren CP gewichteten Fachnoten. Die Fachnote für das Fach „Kommunikations- und Medienwissenschaft“ wird aus den mit Leistungspunkten gewichteten Noten der Module gebildet, sofern diese nicht gemäß Absatz 2 aus der Gesamtnote herausgenommen werden.
(2) Die Note des jeweiligen Bachelormoduls (M12 oder M13) macht 20% der Fachnote aus. 80% der Fachnote werden aus den mit CP gewichteten Noten der Module gebildet, in denen benotete Prüfungen abgelegt werden.
Diese Prüfungsordnung tritt nach der Genehmigung durch den Rektor am 1. Oktober 2011 in Kraft. Sie wird im Amtsblatt der Freien Hansestadt Bremen veröffentlicht. Sie gilt für Studierenden, die ab dem Wintersemester 2011/12 erstmals ihr Studium im Fach „Kommunikations- und Medienwissenschaft“ im Zwei-Fächer-Bachelorstudium aufnehmen.
Genehmigt, Bremen, den 12. August 2011
Studienverlaufspläne im Zwei-Fächer-Bachelorstudium: Module und Prüfungsanforderungen
wenn „Kommunikations- und Medienwissenschaft“ Profilfach (120 CP) mit Schwerpunkt Medienanalyse ist
wenn „Kommunikations- und Medienwissenschaft“ Profilfach (120 CP) mit Schwerpunkt Medienpraxis ist
wenn „Kommunikations- und Medienwissenschaft“ Komplementärfach (60 CP) ist.
1 a) Profilfach mit dem Schwerpunkt Medienanalyse (120 CP)
Studierende mit dem Komplementärfach Politikwissenschaft, Soziologie oder Wirtschaftswissenschaften dürfen für das Modul M4 keine Module aus dem Curriculum ihres Fachs einbringen.
1. Fachsem.
2. Fachsem.
3. Fachsem.
4. Fachsem.
5. Fachsem.
6. Fachsem.
M1: Einführung in die KMW 1:
Theorien und Grundbegriffe
(9 CP, P, MP)
M2: Einführung in die KMW 2:
Mediensystem + Medienwandel
(9 CP, P, KP)
M5: Methoden 1:
Einführung + nichtstandardisierte
M6: Methoden 2:
(6 CP, P, MP)
M9: Schwerpunktmodul 2
(9 CP, WP, MP)3
M13: Bachelorarbeit Medienanalyse
(15 CP, P, MP)
M3: Grundlagen der Digitalen Medien
M4: Grundlagen politischer Theorien/soziologischer Theorien/der BWL
(6 CP, WP, MP)1
M7: Medienpraxis
(6 CP, WP,MP)2
M11: Lektüremodul
(6 CP, WP, MP)
M8: Schwerpunktmodul 1
General Studies 6 CP
General Studies 9 CP
General Studies 15 CP
Summe: 39
Summe: 45
Die General Studies Module beinhalten ein Berufsfachpraktikum von 8 Wochen zwischen dem 1. und 4. Fachsemester im Umfang von 6 CP.
P/WP/W: Pflicht-/Wahlpflicht-/Wahlmodul; MP/TP/KP: Modul,- Teil-, Kombinationsprüfung;
1 b) Profilfach mit dem Schwerpunkt Medienpraxis (120 CP)
Einführung + nicht- standardisierte Verfahren
(9 CP,P, MP)
M10: Praxissemester in einem Kooperationsunternehmen (inkl. Praxisbegleitseminar)
(18 CP, WP, MP)
M12: Bachelorarbeit Medienpraxis
(12 CP, P, MP)
(6 CP, WP, MP)2
1 c) Komplementärfach (60 CP)
Einführung + nichtstandardisierte Verfahren
Summe: 15 CP
Summe: 9 CP
V/S/Ü/T: Vorlesung/Seminar/Übung/Tutorium; die voran stehende Zahl gibt den Umfang an SWS an;
Es wird eines der drei angebotenen Grundlagenmodule gewählt.
Es werden zwei Seminare aus den angebotenen Praxisveranstaltungen gewählt
Es werden zwei Seminare aus den angebotenen Schwerpunktseminaren gewählt.
MP/ TP/ KP
bei Teilprüfung
Grundlagen (WP)
Lehrimporte aus FB 07 und 08
M4.1 politikwissenschaftlicher Theorien
Gemäß Anbieter
M4.2 soziologischer Theorien
M4.3 der BWL
Medienpraxis (WP)
Es müssen 2 Seminare besucht werden, die aus einem Pool von Praxisveranstaltungen gewählt werden können
Schwerpunktmodul 1/2 (WP)
Es müssen 2 Seminare besucht werden, die aus einem Pool von Schwerpunktseminaren gewählt werden können; die Modulprüfung wird in einem der beiden Seminare abgelegt;
Praxissemester (WP)
Lektüremodul (WP)
Praktikum (WP)
K.-Ziffer: Kennziffer, MP: Modulprüfung, TP: Teilprüfung, KP: Kombinationsprüfung,
Profilfach: General Studies Module
MP/ TP/
Aufteilung CP bei
General Studies (WP)
Lehrimport aus GS Pool FB 9, Uni Bremen gemäß Anbieter
Im Rahmen des Fachs „Kommunikations- und Medienwissenschaft“ können folgende, den Rahmen der §§ 8 ff. AT BPO ergänzende Prüfungsformen angeboten werden:
wissenschaftliches Essay (ca. 5 Seiten),
wissenschaftliche Bibliografie (ca. 5 Seiten),
wissenschaftlicher Recherchebericht (ca. 5 Seiten),
wissenschaftliches Thesenpapier (ca. 5 Seiten),
Forschungsbericht (ca. 15 Seiten),
Bericht des Praxissemesters einschließlich wissenschaftlich basierter Reflexion (ca. 15 Seiten),
Selbststudienarbeit im Umfang von ca. 15 Seiten,
mit ca. 10 Seiten dokumentierte Medienprodukte.
Durchführung von Prüfungen im Antwort-- Wahl-Verfahren und zur Durchführung von Prüfungen als „E-Klausur“
(1) Eine Prüfung im Antwort-Wahl-Verfahren liegt vor, wenn die für das Bestehen der Prüfung mindestens erforderliche Leistung der Prüfungskandidatinnen und Prüfungskandidaten ausschließlich durch Markieren oder Zuordnen der richtigen oder der falschen Antworten erreicht werden kann. Prüfungen bzw. Prüfungsfragen im Antwort-Wahl-Verfahren sind nur zulässig, wenn sie dazu geeignet sind, den Nachweis zu erbringen, dass die Prüfungskandidatin oder der Prüfungskandidat die Inhalte und Methoden des Moduls in den wesentlichen Zusammenhängen beherrscht und die erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten anwenden kann. Eine Prüfung im Antwort-Wahl-Verfahren ist von einer Prüferin bzw. einem Prüfer gemäß § 27 AT BPO vorzubereiten. Die Prüferin bzw. der Prüfer wählt den Prüfungsstoff aus, formuliert die Fragen und legt die Antwortmöglichkeiten fest. Ferner erstellt er bzw. sie das Bewertungsschema gemäß Absatz 4 und wendet es im Anschluss an die Prüfung an. Der Abzug von Punkten innerhalb einer Prüfungsaufgabe im Mehrfach-Antwort-Wahlverfahren ist zulässig.