Source: https://www.jusline.at/entscheidungen/1/187/1
Timestamp: 2019-12-08 13:08:59
Document Index: 37235216

Matched Legal Cases: ['OGH', '§ 187', '§ 187', 'OGH', '§ 458', '§ 32', '§ 29', 'OGH', 'OGH', '§ 15', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 38', '§ 3', '§ 27', 'OGH', 'OGH', '§ 273', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 14', '§ 187', '§ 142', 'OGH', 'OGH', '§ 10', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 14', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'Art. 1', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 14', '§ 187', '§ 149', '§ 109', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 187']

Entscheidungen des OGH zu § 187 ABGB - Seite 1 - JUSLINE Österreich
Entscheidungen zu § 187 ABGB
TE OGH 2010/1/14 12Os191/09v (12Os192/09s)
Gründe: In der Jugendstrafsache AZ 50 U 66/07b des Bezirksgerichts Favoriten wurde - soweit hier von Bedeutung - die am 28. April 1990 geborene Jugendliche Uyanga T***** mit (zulässigerweise in gekürzter Form ausgefertigtem [Bauer, WK-StPO § 458 Rz 5; Schroll in WK² JGG § 32 Rz 7]) seit 8. April 2008 rechtskräftigem Urteil vom 4. April 2008 (ON 23) - fälschlich, indes ohne Nachteil für die Angeklagte mehrerer, richtig nur (§ 29 StGB) - des Vergehens des (teils vollendeten, teils ve... mehr lesen...
TE OGH 2007/4/24 11Os25/07x
Gründe: Das Bezirksgericht Stockerau führte - beginnend mit 11. Jänner 2006 (S 1a verso) - Vorerhebungen gegen die am 5. November 1988 geborene (S 5), sohin damals jugendliche Sandra N*****, ohne den Jugendwohlfahrtsträger und das Pflegschaftsgericht von der Einleitung des Verfahrens zu verständigen. Nach Einlangen des Strafantrags der Staatsanwaltschaft Korneuburg vom 28. April 2006 (ON 6) ordnete der Bezirksrichter am 3. Mai 2006 die Hauptverhandlung an (S 1b verso), in der die Be... mehr lesen...
TE OGH 2006/5/18 15Os34/06y
Gründe: In der Jugendstrafsache zu AZ 30 U 305/03x des Bezirksgerichtes Favoriten wurde der am 5. Dezember 1986 geborene jugendliche Dima M***** mit Urteil vom 5. Mai 2004 (ON 19) des Vergehens des versuchten Diebstahls nach §§ 15, 127 StGB schuldig erkannt und zu einer für eine Probezeit von drei Jahren bedingt nachgesehenen Freiheitsstrafe von drei Wochen verurteilt. Beim Beschuldigten handelte es sich um einen Asylwerber russischer Staatsangehörigkeit, von dessen Eltern lediglich... mehr lesen...
Entscheidung | OGH | 18.05.2006
TE OGH 2006/4/25 11Os26/06t
Gründe: Mit dem auch einen Teilfreispruch umfassenden Urteil des Bezirksgerichtes Innsbruck vom 27. September 2005, GZ 8 U 49/05v-39, wurde der am 1. Dezember 1988 geborene jugendliche Beschuldigte Assan A***** zweier Vergehen schuldig erkannt und hiefür zu einer Freiheitsstrafe verurteilt. Gleichzeitig fasste dieses Gericht den Beschluss, die A***** zum AZ 71 BE 158/04x des Landesgerichtes Innsbruck als Vollzugsgericht gewährte bedingte Entlassung aus dem Vollzug einer restlichen F... mehr lesen...
RS OGH 2006/4/25 11Os26/06t, 15Os34/06y, 11Os25/07x, 12Os191/09v (12Os192/09s), 12Os6/15x
Rechtssatz: Da die Verfahrensbeteiligung des gesetzlichen Vertreters gemäß § 38 JGG ein tragender Grundsatz des Strafverfahrens gegen Jugendliche ist, sind seitens des Strafgerichtes (§ 3 StPO) Erhebungen über die gesetzliche Vertretung anzustellen, die sich bei einem ausländischen Beschuldigten gemäß § 27 IPRG nach dessen Personalstatut richtet. Gelingt die Ermittlung eines gesetzlichen Vertreters nicht oder nur mit erheblichem zeitlichen Aufwand, so ist bei akuter Gefährdung v... mehr lesen...
Rechtssatz | OGH | 25.04.2006
TE OGH 2001/10/22 1Ob197/01d
Entscheidungsgründe: Mit Beschluss des Bezirksgerichts Scheibbs vom 19. 1. 1998 wurde die Beklagte gemäß § 273 ABGB zur Sachwalterin bestellt. Nach ihrem Aufgabenkreis hatte sie den Betroffenen vor Ämtern und Behörden zu vertreten und sein Vermögen zu verwalten. Der Betroffene hatte eine Spareinlage bei der klagenden Partei. Mit Beschluss vom 5. 3. 1998 ordnete das Sachwalterschaftsgericht an, dass "über die mit der Bezeichnung 'Mündelgeld' versehene oder zu versehende Spareinlage ... mehr lesen...
Entscheidung | OGH | 22.10.2001
RS OGH 2001/10/22 1Ob197/01d
Rechtssatz: Eine Vormundschaft beziehungsweise Sachwalterschaft wird nicht nur im Interesse des jeweiligen Mündels beziehungsweise Betroffenen, sondern auch im öffentlichen Interesse ausgeübt, ist doch der erforderliche rechtliche Schutz für Minderjährige beziehungsweise für behinderte Personen ein Anliegen des Gemeinwesens. Entscheidungstexte 1 Ob 197/01d Entscheidungstext OGH 22.10.2001 1 Ob 197/01d Veröff: SZ 74/1... mehr lesen...
Rechtssatz | OGH | 22.10.2001
TE OGH 1992/11/12 7Ob624/92
Begründung: Sieglinde E***** ist am 5.7.1990 verstorben. Erben aufgrund des Gesetzes sind ihr Ehemann und zwei mj. Kinder, der uneheliche Sohn Michael und die eheliche Tochter Cornelia. Für die beiden Minderjährigen schritt im Verlassenschaftsverfahren Erna H***** ein. Die Erben schlossen am 19.11.1990 ein Erbteilungsübereinkommen. Dieses wurde vom Erstgericht mit Beschluß vom 13.12.1990 (ON 7) genehmigt und Erna H***** (nachträglich) zur besonderen Sachwalterin zur Vertretung d... mehr lesen...
Entscheidung | OGH | 12.11.1992
RS OGH 1992/11/12 7Ob624/92
Rechtssatz: Die Vormundbestellung wird durch den gänzlichen Entfall der gesetzlichen Vertretung bei allen Obsorgeberechtigten ausgelöst. Die Bestellung eines Kurators (besonderen Sachwalters) kommt nur insoweit in Betracht, als darüber hinaus ein Kuratelstatbestand vorliegt. Entscheidungstexte 7 Ob 624/92 Entscheidungstext OGH 12.11.1992 7 Ob 624/92 European Case L... mehr lesen...
Rechtssatz | OGH | 12.11.1992
TE OGH 1982/10/14 7Ob724/82
Die Ehe der Eltern der mj. Markus und Olaf M wurde mit Urteil des Oberlandesgerichtes Köln vom 4. 2. 1974 geschieden. Die Kinder leben mit ihrer Mutter seit Jänner 1971 im Sprengel des Erstgerichtes; der Vater hat seinen Wohnsitz in Bonn. Die beiden Kinder und der Vater besitzen die deutsche Staatsbürgerschaft, die Mutter ist österreichische Staatsbürgerin. Mit Beschluß des Amtsgerichtes Bonn vom 26. 9. 1978 wurde die elterliche Gewalt über die beiden Kinder der Mutter übertragen und ... mehr lesen...
Entscheidung | OGH | 14.10.1982
TE OGH 1982/5/27 8Ob531/81
Die am 20. 4. 1970 geborene Jeanette S und der am 8. 12. 1973 geborene Thomas S sind eheliche Kinder der Ehegatten Thomas und Anna S. Eltern und Kinder sind kanadische Staatsbürger. Der Vater wohnt in Toronto, Ontario, Kanada. Die Mutter hat ihren Mann im August 1980 verlassen und befindet sich seither mit den beiden Kindern in Wien. Der Supreme Court of Ontario, Family Division, hat mit Beschluß vom 16. 12. 1980, FL 6614-492, das Sorgerecht für die beiden mj. Kinder dem Vater auf des... mehr lesen...
Entscheidung | OGH | 27.05.1982
RS OGH 1981/6/16 2Ob501/81
Rechtssatz: Eine seinerzeitige pflegschaftsbehördlich genehmigte Wertsicherungsvereinbarung bleibt durch die Entscheidungen über die später gestellten Unterhaltserhöhungsanträge bzw Herabsetzungsanträge unberührt, wenn die Genehmigung einer Aufhebung oder Änderung der Wertsicherungsvereinbarung durch das Pflegschaftsgericht nie erfolgte. Entscheidungstexte 2 Ob 501/81 Entscheidungstext OGH 16.06.1981 2 Ob 501/81 ... mehr lesen...
Rechtssatz | OGH | 16.06.1981
TE OGH 1980/6/26 8Ob526/80
Die am 15. August 1975 geborene Tatjana M ist ein eheliches Kind der Ehegatten Ruggero und Isabella M. Der Vater und das Kind sind italienische Staatsbürger. Die Eltern leben seit 11. August 1979 getrennt. Der Vater wohnt in B (Provinz Vicenza), die Mutter in Wien. Das Kind befindet sich bei der Mutter. Die Mutter stellte beim Erstgericht den Antrag, sie zu ermächtigen, das Kind zu pflegen, zu erziehen, sein Vermögen zu verwalten und zu vertreten. Sie brachte vor, sie sei österreich... mehr lesen...
Entscheidung | OGH | 26.06.1980
TE OGH 1976/6/15 3Ob224/75
Die minderjährige Nadja A wurde am 20. Feber 1966 in H von Annemarie S außer der Ehe geboren. Der ägyptische Staatsangehörige Achmed Mohammedt A anerkannte am 28. März 1966 vor dem Stadtjugendamt 1 die Vaterschaft zu diesem Kinde. Die Eltern der Minderjährigen schlossen am 10. August 1973 vor dem Standesamt H die Ehe. Mit dem rechtskräftigen Beschluß vom 7. November 1973 stellte das Erstgericht fest, daß die minderjährige Nadja S durch die Heirat ihrer Eltern die Rechtsstellung eines ... mehr lesen...
Entscheidung | OGH | 15.06.1976
RS OGH 1974/11/7 7Ob218/74, 1Ob181/75, 3Ob224/75, 3Ob564/76, 7Ob519/77 (7Ob520/77), 4Ob555/77, 6Ob53
Rechtssatz: § 14 Abs 1 der 4.DVEheG betreffend die Anordnung einer Vormundschaft oder Kuratel ist überwiegend eine internationale Zuständigkeitsnorm, die nur auf eigentliche Vormundschaftssachen und Pflegschaftssachen (§§ 187 bis 284 ABGB) und nicht auf Maßnahmen nach dem § 142 ABGB anzuwenden ist, es sei denn, der Heimatstaat des pflegebefohlenen Kindes nimmt seine ausschließliche Zuständigkeit für die betreffende Regelung in Anspruch (EvBl 1961/17, EvBl 1968/235, EvBl 1972/188... mehr lesen...
Rechtssatz | OGH | 07.11.1974
RS OGH 1974/11/7 7Ob218/74
Rechtssatz: § 10 Satz 1 der 4.DVEheG ist eine zweiseitige
Norm: . Nach ihr muß das Rechtsverhältnis zwischen Eltern und ehelichen Kindern nach dem Heimatrecht des Vaters beurteilt werden (5 Ob 193/74; 5 Ob 83/72; EvBl 1973/200; JBl 1960,45; EvBl 1961/17 uva; Schwimann ZfRV 1964,247). Hier: Jordanisches Recht. Entscheidungstexte 7 Ob 218/74 Entscheidungstext OGH 07.11.1974 7 Ob 218/74 Veröff: SZ 47/121 = EvBl 1975/161... mehr lesen...
TE OGH 1974/11/7 7Ob218/74
Die Ehe der Eltern der Minderjährigen ist geschieden. Beide Elternteile beantragen wechselseitig, die Pflege und Erziehung der Kinder dem jeweiligen Antragsteller zu überlassen. Das Erstgericht hat dem Antrag der Mutter stattgegeben und jenen des Vaters abgewiesen. Es traf im wesentlichen folgende Feststellungen: Die Eltern haben am 26. August 1961 vor dem Standesamt I die Ehe geschlossen. Die Mutter hat vom Amt der Tiroler Landesregierung die Bewilligung zur Beibehaltung der österr... mehr lesen...
Entscheidung | OGH | 07.11.1974
RS OGH 1971/12/22 8Ob231/71, 7Ob218/74, 1Ob181/75, 3Ob224/75, 3Ob564/76, 7Ob519/77 (7Ob520/77), 5Ob5
Rechtssatz: § 14 der 4.DVEheG ist nur auf eigentliche Vormundschaftssachen und Pflegschaftssachen anwendbar. Entscheidungstexte 8 Ob 231/71 Entscheidungstext OGH 22.12.1971 8 Ob 231/71 Veröff: EvBl 1972/188 S 350 7 Ob 218/74 Entscheidungstext OGH 07.11.1974 7 Ob 218/74 Veröff: SZ 47/121 = EvBl 1975/161 S 323 = RZ 1975/16 S 40 = JBl 1975,375 = EFSlg 22927 = EFS... mehr lesen...
TE OGH 1966/5/5 5Nd38/66
Die eheliche Mutter des Minderjährigen beantragt die Übertragung der Zuständigkeit dieser Pflegschaft an das Amtsgericht K., BRD. Der Oberste Gerichtshof genehmigte die Übertragung nicht, und zwar mit folgender Rechtliche Beurteilung Begründung: Zunächst war klarzustellen, ob die Übertragung der Zuständigkeit zur Führung der gegenständlichen Pflegschaft mit Rücksicht auf die Bestimmungen der Art. 1, 2 und 7 des Vormundschaftsübereinkommens vom 5. Februar 19... mehr lesen...
Entscheidung | OGH | 05.05.1966
RS OGH 1966/5/5 5Nd38/66, 7Ob724/82
Rechtssatz: Die Pflegschaft über eheliche Minderjährige fällt nicht unter die Bestimmungen des Vormundschaftsabkommens BGBl Nr 269/1927 (JABl 1959,143). Entscheidungstexte 5 Nd 38/66 Entscheidungstext OGH 05.05.1966 5 Nd 38/66 Veröff: EvBl 1966/340 S 437 7 Ob 724/82 Entscheidungstext OGH 14.10.1982 7 Ob 724/82 Veröff: RZ 1983/63 S 274 = SZ 55/153 ... mehr lesen...
Rechtssatz | OGH | 05.05.1966
RS OGH 1962/5/9 7Ob116/62, 8Ob231/71, 7Ob218/74, 1Ob181/75, 7Ob167/75, 3Ob224/75, 3Ob564/76, 8Ob526/
Rechtssatz: Die Zuständigkeitsregelung des § 14 der 4. DVEheG betrifft nur Maßnahmen, die in den §§ 187 - 284 ABGB begründet sind. Maßnahmen nach § 149 ABGB sind daher vom österreichischen Gericht zu treffen (vgl hiezu Chlanda, EvBl 1950,313). Die örtliche Zuständigkeit richtet sich hiebei nach § 109 JN. Entscheidungstexte 7 Ob 116/62 Entscheidungstext OGH 09.05.1962 7 Ob 116/62 Veröff: RZ 1962,202 ... mehr lesen...
Rechtssatz | OGH | 09.05.1962
RS OGH 1954/7/7 3Ob353/54
Rechtssatz: Beweislastverteilung. Entscheidungstexte 3 Ob 353/54 Entscheidungstext OGH 07.07.1954 3 Ob 353/54 European Case Law Identifier (ECLI) ECLI:AT:OGH0002:1954:RS0034799 Dokumentnummer JJR_19540707_OGH0002_0030OB00353_5400000_001 mehr lesen...
Rechtssatz | OGH | 07.07.1954
TE OGH 1949/8/19 3Ob279/49
Der außereheliche mj. Adolf G., jetzt eine Doppelwaise, wurde über Antrag seines Generalvormundes mit Beschluß des Jugendgerichtshofes Wien vom 30. Dezember 1940 in die Pflege und Erziehung der Gemeinde Wien übergeben und dabei ausgesprochen, daß er von niemandem ohne Genehmigung des Gerichtes oder des zuständigen Bezirksjugendamtes von dem ihm jeweils von der Gemeinde Wien bestimmten Pflegeplatz entfernt werden dürfe. Das Kind hatte sich vom 3. Juni 1938 bis 20. Feber 1939 im Zentral... mehr lesen...
Entscheidung | OGH | 19.08.1949
Zum § 187 ABGB Haftungsausschluss