Source: http://www.weidwerkmitzukunft.at/satzungen.html
Timestamp: 2019-10-19 02:13:19
Document Index: 34608637

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 9', '§ 11', '§ 14', '§ 15', '§ 21', '§ 11', '§ 11', '§ 15', '§ 17', '§ 577']

Statuten des Vereins „WEIDWERK mit ZUKUNFT“
ZVR-Zahl: 687479312
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(1) Der Verein führt den Namen „Weidwerk mit Zukunft“.
(2) Er hat seinen Sitz in 8413 Ragnitz und erstreckt seine Tätigkeit auf das Gebiet des Bundeslandes Steiermark.
Der Verein, dessen Tätigkeit nicht auf Gewinn ausgerichtet ist, bezweckt die Stärkung der Rechte jedes einzelnen
Jagdkarteninhabers, die Teilnahme alsWahlplattform bei Jägerschaftswahlen, die Abhaltung von Vorträgen, die
Aus- undWeiterbildung und die Abhaltung von Diskussionsrunden sowie die Öffentlichkeitsarbeit.
c) Serviceleistungen für jeden Jagdkarteninhaber
d) Aus- undWeiterbildungsveranstaltungen
e) Organisation von Fachvorträgen.
(3) Die erforderlichen materiellen Mittel sollen aufgebracht werden durch: Beitrittsgebühren und Mitgliedsbeiträge,
Gebühren für Dienstleistungen, Eintrittsgelder bei Vorträgen und Spenden.
§ 4 Arten derMitgliedschaft
(2) OrdentlicheMitglieder sind jene, die sich voll an derVereinsarbeit beteiligen.AußerordentlicheMitglieder sind
solche, die die Vereinstätigkeit vor allem durch Zahlung eines erhöhten Mitgliedsbeitrages fördern. Ehrenmitglieder
§ 5 Erwerb derMitgliedschaft
(1)Mitglieder des Vereins können alle physischen Personen die im Besitz einer gültigen steirischen Jagdkarte sind,
unterstützende Mitglieder ohne diese Voraussetzung, sowie juristische Personen und rechtsfähige Personengesellschaften werden.
§ 6 Beendigung derMitgliedschaft
(1) DieMitgliedschaft erlischt durch Tod, bei juristischen Personen und rechtsfähigen Personengesellschaften durch Verlust der Rechtspersönlichkeit, durch freiwilligen Austritt und durch Ausschluss.
(2) DerAustritt kann nur zum letzten jedes Kalendermonats erfolgen. Ermuss demVorstand mindestens 1Monat vorher schriftlich mitgeteilt werden. Erfolgt die Anzeige verspätet, so ist sie erst zum nächsten Austrittstermin wirksam. Für die Rechtzeitigkeit ist das Datum der Postaufgabe maßgeblich.
(3) Der Vorstand kann ein Mitglied ausschließen, wenn dieses trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung der Mitgliedsbeiträge im Rückstand ist. Die Verpflichtung zur Zahlung der fällig gewordenenMitgliedsbeiträge bleibt hievon unberührt.
(4) DerAusschluss einesMitglieds aus demVerein kann vomVorstand auch wegen groberVerletzung andererMitgliedspflichten und wegen unehrenhaften Verhaltens verfügt werden.
(5) Die Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft kann aus den im Abs. 4 genannten Gründen von der Generalversammlung überAntrag des Vorstands beschlossen werden.
§ 7 Rechte und Pflichten derMitglieder
Vereins zu beanspruchen. Das Stimmrecht in der Generalversammlung sowie das aktive und passive Wahlrecht
(4) Die Mitglieder sind in jeder Generalversammlung vom Vorstand über die Tätigkeit und finanzielle Gebarung
des Vereins zu informieren.Wenn mindestens ein Zehntel derMitglieder dies unterAngabe von Gründen verlangt,
hat der Vorstand den betreffenden Mitgliedern eine solche Information auch sonst binnen vierWochen zu geben.
(5) DieMitglieder sind vomVorstand über den geprüften Rechnungsabschluss (Rechnungslegung) zu informieren.
wodurch das Ansehen und der Zweck des Vereins Abbruch erleiden könnte. Sie haben die Vereinsstatuten und die
Beschlüsse derVereinsorgane zu beachten. Die ordentlichen und außerordentlichenMitglieder sind zur pünktlichen
Organe des Vereins sind die Generalversammlung (§§ 9 und 10), der Vorstand (§§ 11 bis 13), die Rechnungsprüfer
(§ 14) und das Schiedsgericht (§ 15).
Generalversammlung findet 1 mal jährlich statt.
b) schriftlichen Antrag von mindestens einem Zehntel derMitglieder,
c) Verlangen der Rechnungsprüfer (§ 21 Abs. 5 zweiter Satz VereinsG),
d) Beschluss der/eines Rechnungspfüfer/s (§ 11 Abs. 2 dritter Satz dieser Statuten),
e) Beschluss eines gerichtlich bestellten Kurators (§ 11 Abs. 2 letzter Satz dieser Statuten) binnen vierWochen statt.
(3) Sowohl zu den ordentlichen wie auch zu den außerordentlichen Generalversammlung sind alleMitgliedermindestens
zweiWochen vor demTermin schriftlich, mittels Telefax oder per E-Mail (an die vomMitglied demVerein
bekanntgegebene Fax-Nummer oder E-Mail-Adresse) einzuladen. DieAnberaumung derGeneralversammlung hat
unterAngabe der Tagesordnung zu erfolgen. Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand (Abs. 1 und Abs. 2 lit. a
– c). durch die/einen Rechnungsprüfer (Abs. 2 lit. d) oder durch einen gerichtlich bestellten Kurator (Abs. 2 lit. e).
(4) Anträge zur Generalversammlung sind mindestens drei Tage vor dem Termin der Generalversammlung beim
(6) Bei der Generalversammlung sind alle Mitglieder teilnahmeberechtigt. Stimmberechtigt sind nur die ordentlichen und die Ehrenmitglieder. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Die Übertragung des Stimmrechts auf ein anderes Mitglied imWege einer schriftlichen Bevollmächtigung ist zulässig.
a) Beschlussfassung über den Vorschlag;
c)Wahl und Enthebung derMitglieder des Vorstands und der Rechnungsprüfer;
(1) Der Vorstand besteht aus sechs Mitgliedern, und zwar aus Obmann/Obfrau und Stellvertreter/in, Schriftführer/
in und Stellvertreter/in sowie Kassier/in und Stellvertreter/in.
(2) Der Vorstand wird von der Generalversammlung gewählt. Der Vorstand hat bei Ausscheiden eines gewählten Mitglieds das Recht, an seine Stelle ein anderes wählbares Mitglied zu kooptieren, wozu die nachträgliche Genehmigung in der nächstfolgenden Generalversammlung einzuholen ist. Fällt der Vorstand ohne Selbstergänzung durch Kooptierung überhaupt oder auf unvorhersehbar lange Zeit aus, so ist jeder Rechnungsprüfer verpflichtet, unverzüglich eine außerordentliche Generalversammlung zum Zweck der Neuwahl eines Vorstands einzuberufen. Sollten auch die Rechnungsprüfer handlungsunfähig sein, hat jedes ordentliches Mitglied, dass die Notsituation erkennt, unverzüglich die Bestellung eines Kurators beim zuständigen Gericht zu beantragen, der umgehend eine außerordentliche Generalversammlung einzuberufen hat.
(3) Die Funktionsperiode des Vorstands beträgt 3 Jahre,Wiederwahl istmöglich. Jede Funktion imVorstand ist persönlich auszuüben.
(4) Der Vorstand wird vom Obmann/von der Obfrau, bei Verhinderung von seinem/seiner/ihrem/ihrer Stellvertreter/in, schriftlich oder mündlich einberufen. Ist auch diese/r auf unvorhersehbar langer Zeit verhindert, darf jedes sonstige Vorstandsmitglied den Vorstand einberufen.
(8)Außer durch den Tod undAblauf der Funktionsperiode (Abs. 3) erlischt die Funktion eines Vorstandsmitglieds durch Enthebung ( Abs. 9) und Rücktritt(Abs. 10).
(9) Die Generalversammlung kann jederzeit den gesamten Vorstand oder einzelne seinerMitglieder entheben. Die Enthebung tritt mit Bestellung des neuen Vorstands bzw. Vorstandsmitglieds in Kraft.
(10) Die Vorstandsmitglieder können jederzeit schriftlich ihren Rücktritt erklären. Die Rücktrittserklärung ist an den Vorstand, im Falle des Rücktritts des gesamten Vorstands an die Generalversammlung zu richten. Der Rücktritt wird erst mitWahl bzw. Kooptierung (Abs. 2) eines Nachfolgers wirksam.
(8) Gründung undAuflösung von Bezirksstellen und Bestellung undAbsetzung von Bezirksstellenleiter/in und Bezirksstellenleiterstellvertreter/in;
(9) Einberufung des erweiterten Vorstandes;
(10) Gründung und Auflösung von Fachreferaten und Bestellung und Absetzung von Fachreferenten/innen.
(2) Der /die Obmann/Obfrau vertritt den Verein nach außen. SchriftlicheAusfertigungen des Vereins bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Unterschriften des/der Obmann/Obfrau und es Schriftführers/der Schriftführerin, in Geldangelegenheiten (vermögenswerte Dispositionen) des/der Obmann/Obfrau und des Kassiers/der Kassiererin. Rechtsgeschäfte zwischen Vorstandsmitgliedern und Verein bedürfen der Zustimmung eines anderen Vorstandsmitglieds.
(6) Der/die Schriftführer/in führt die Protokolle der Generalversammlung und des Vorstands. DesWeiteren führt der/die Schriftführer/in das Mitgliederverzeichnis.
(1) Zwei Rechnungsprüfer werden von derGeneralversammlung auf die Dauer von 3 Jahren gewählt.Wiederwahl ist möglich. Die Rechnungsprüfer dürfen keinem Organ – mit Ausnahme der Generalversammlung – angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Prüfung ist.
(2) Den Rechnungsprüfern obliegt die laufende Geschäftskontrolle sowie die Prüfung der Finanzgebarung des Vereins im Hinblick auf die Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung und die statutengemäße Verwendung derMittel. Der Vorstand hat den Rechnungsprüfern die erforderlichen Unterlagen vorzulegen und die erforderlichen Auskünfte zu erteilen. Die Rechnungsprüfer haben dem Vorstand über das Ergebnis der Prüfung zu berichten.
§ 15 Bezirksstellen
(1) Die Bezirksstellen sind keine eigenständigen Zweigvereine. Sie werden per Vorstandsbeschluss gegründet und aufgelöst und sind gebietsmäßig ident mit den steirischen Jagdbezirken. Die Bezirksstellen dienen der Erfüllung der Vereinszwecke auf Jagdbezirksebene. Die Bezirksstellen werden vom Bezirksstellenleiter/in, in dessen Verhinderungsfall vom Bezirksstellenleiterstellvertreter/in geführt. Bezirksstellenleiter/in und Bezirksstellenleiterstellvertreter/ in werden per Vorstandsbeschluss ernannt und abgesetzt. Vor der Bestellung und Absetzung von Bezirksstellenleiter/in und Bezirksleiterstellvertreter/in durch den Vorstand sind die Mitglieder des Vereines, die in diesem Jagdbezirk ihren Hauptwohnsitz haben, zu hören. Bezirksstellen, Bezirksstellenleiter/in und Bezirksstellenleiterstellvertreter/ in sind keine Organe im Sinne des Vereinsgesetzes.
(2) Die Bezirksstellenleiter/in sind berechtigt eine Handkassa (Bargeldkassa) zu führen. Diesbezüglich ist eine klare Einnahmen-Ausgaben-Aufstellung zu führen, die für jedes abgelaufene Vereinsjahr dem Kassier/in bis spätestens 31.1. des nachfolgenden Vereinsjahres nachweislich zu übermitteln ist.
(3) Die Bezirksstellenleiter/innen und Bezirksstellenleiterstellvertreter/innen sind dem Leitorgan weisungsgebunden.
(1) Zum Zwecke der Koordination des Leitorganes (Vorstand) mit den Bezirksstellen kann der Vorstand den erweiterten Vorstand einberufen. Der erweiterte Vorstand ist kein Vereinsorgan im Sinne des Vereinsgesetzes. Der erweiterter Vorstand besteht aus dem Vorstand und den Bezirksstellenleiter/in, in dessen Verhinderungsfall den Bezirksstellenleiterstellvertreter.
§ 17 Fachreferate
(1) Zur Erfüllung des Vereinszweckes kann der Vorstand Fachreferate begründen. Fachreferate sind kein Vereinsorgan im Sinne des Vereinsgesetzes. Die Begründung von Fachreferaten und deren Auflösung erfolgt mittels Vorstandsbeschlusses. Die Führung der Fachreferate obliegt dem/der Fachreferenten/in. Der/die Fachreferent/in wird mittels Vorstandsbeschlusses ernannt und abgesetzt und sind kein Organ im Sinne des Vereinsgesetzes.
(2) Der/die Fachreferent/in ist berechtigt eine Handkassa (Bargeldkassa) zu führen. Diesbezüglich ist eine klare Einnahmen-Ausgaben-Aufstellung zu führen, die für jedes abgelaufene Vereinsjahr dem Kassier/in bis spätestens 31.1. des nachfolgenden Vereinsjahres nachweislich zu übermitteln ist.
(3) Die Fachreferenten/innen sind dem Leitorgan weisungsgebunden.
(1) Zur Schlichtung von allen aus demVereinsverhältnis entstehenden Streitigkeiten ist das vereinsinterne Schiedsgericht
berufen. Es ist eine „Schlichtungseinrichtung“ im Sinne des Vereinsgesetzes 2002 und kein Schiedsgericht
nach §§ 577 ff ZPO.
(2) Das Schiedsgericht setzt sich aus drei ordentlichen Vereinsmitgliedern zusammen. Es wird derart gebildet, dass
ein Streitteil demVorstand einMitglied als Schiedsrichter schriftlich namhaftmacht. ÜberAufforderung durch den
Vorstand binnen sieben Tagen macht der andere Streitteil innerhalb von 14 Tagen seinerseits ein Mitglied des
Schiedsgerichtes namhaft. Nach Verständigung durch den Vorstand innerhalb von sieben Tagen wählen die namhaft
gemachten Schiedsrichter binnen 14 Tage ein drittes ordentlichesMitglied zum/zur Vorsitzenden des Schiedsgerichts.
Bei Stimmengleichheit entscheidet unter den Vorgeschlagenen das Los. DieMitglieder des Schiedsgerichts
dürfen keinem Organ - mit Ausnahme der Generalversammlung - angehören, dessen Tätigkeit der Gegenstand
der Streitigkeit ist.
(3) Das Schiedsgericht fällt seine Entscheidung nach Gewährung beiderseitigen Gehörs bei Anwesenheit aller seiner
Mitglieder mit einfacher Stimmenmehrheit. Es entscheidet nach bestem Wissen und Gewissen. Seine Entscheidungen
sind vereinsintern endgültig.
(1) Die freiwilligeAuflösung des Vereins kann nur in einer Generalversammlung und nur mit Zweidrittelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden.
(2) Diese Generalversammlung hat auch – sofern Vereinsvermögen vorhanden ist – über die Abwicklung zu beschließen.Insbesondere hat sie einenAbwickler zu berufen und Beschluss darüber zu fassen, wem dieser dass nach Abdecken der Passiva verbleibende Vereinsvermögen zu übertragen hat. Dieses Vermögen soll, soweit dies möglich und erlaubt ist, einer Organisation zufallen, die gleiche oder ähnliche Zwecke wie dieser Verein verfolgt, sonst Zwecken der Sozialhilfe.