Source: https://vvf.at/verband/statuten?showall=1
Timestamp: 2020-02-23 09:59:36
Document Index: 86422544

Matched Legal Cases: ['§3', '§6', '§7', '§10', '§11', '§12', '§13', '§15', '§16', '§17', '§18', '§20', '§21', '§ 6', '§ 7', '§ 10', '§ 11', '§ 12', '§ 13', '§ 15', '§ 16', '§ 17', '§ 18', '§ 2', '§ 4', '§ 9', '§ 2', '§12', '§14', '§15', '§17', '§18', '§19', '§ 14', '§ 14', '§ 12', '§ 2', '§ 2', '§ 3', '§ 16', '§ 9', '§ 577', '§ 2']

Die VVF Statuten ...
... und Geschäftsordnung!
VVF Statuten
§3 Mittel zur Erreichung des Verbandszweckes
§6 Mitgliedsausweis, Zeichen der Mitgliedschaft
§7 Rechte der Mitglieder, Stimmrecht
§10 Verbandsjahr
§11 Organe des Verbandes
§12 Die ordentliche Hauptversammlung (Verbandstag)
§13 Die außerordentliche Hauptversammlung (Verbandstag)
§15 Das erweiterte Präsidium
§16 Agenden des Präsidenten, des Präsidiums und des erweiterten Präsidiums
§17 Die Rechnungsprüfer
§18 Der Fasnatrat
§20 Vereinsvermögen
§21 Auflösung des Verbandes
Abschnitt "A"
des Verbandes Vorarlberger Fasnatzünfte und –gilden
Beschluss des Verbandstages 2007 in Rankweil vom 14. April 2007
§ 6 Mitgliedsausweis, Zeichen der Mitgliedschaft
§ 7 Rechte der Mitglieder, Stimmrecht
§ 10 Verbandsjahr
§ 11 Organe des Verbandes
§ 12 Die ordentliche Hauptversammlung (Verbandstag)
§ 13 Die außerordentliche Hauptversammlung (Verbandstag)
§ 15 Das erweiterte Präsidium
§ 16 Agenden des Präsidenten, des Präsidiums und des erweiterten Präsidiums
§ 17 Die Rechungsprüfer
§ 18 Der Fasnatrat
(1) Der Verein führt den Namen "Verband Vorarlberger Fasnatzünfte und -gilden", in der Folge als "Verband" oder mit der offiziellen Abkürzung "VVF" bezeichnet.
(2) Er hat seinen Sitz in 6830 Rankweil.
(3) Seine Tätigkeit erstreckt sich auf das Gebiet des Bundeslandes Vorarlberg.
(4) Der VVF kann einer anderen Vereinigung die den gleichen Zweck verfolgt beitreten.
(5) Der Verband ist weder politisch tätig noch parteipolitisch gebunden.
(1) Der Verband bezweckt die Erforschung, Pflege, Förderung und Erneuerung des Fasnatbrauchtums, besonders solches der engeren Heimat, sowie die Koordinierung, Betreuung und Förderung der dem Verband angehörenden Mitglieder. Hiezu kann das Tätigkeitsgebiet des Verbandes auch in Fasnatbezirke unterteilt werden.
(2) Die Tätigkeit des Verbandes ist nicht auf wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb ausgerichtet, sondern erfolgt ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke im Sinne der Bundesabgabenordnung.
(3) Der Verband ist berechtigt, eine eigene Verbandszeitung zu verfassen und zu vertreiben, als auch die Mitarbeit an einer solchen zu fördern.
(1) der freiwilligen und unentgeltlichen Mitarbeit der aktiven Verbandsmitglieder;
(2) den finanziellen Mitteln, die aufgebracht werden durch:
b) freiwillige Spenden und Zuwendungen, auch aus Sammlungen
d) Erlöse anderer Art
a) Ordentliche Mitglieder können alle Vorarlberger Vereine werden, welche als Vereinszweck die Erhaltung und Förderung von Fasnatbrauchtum (gem. § 2 Abs. 1 des Verbandsstatuts) in ihrem Vereinsstatut haben und vornehmlich und in regelmäßig wiederkehrender Folge Fasnatveranstaltungen mit Brauchtumscharakter durchführen.
b) Ordentliche Mitglieder können auch Vereine oder Gruppierungen werden, welche ausschließlich Fasnatbrauchtum aus dem näheren oder weiteren Landschaftsraum Vorarlbergs durchführen (z.B. Funkenzünfte, Guggamusiken, Fanfarenzüge, Schalmeienzüge,udgl.).
c) Ordentliche Mitglieder können auch Komitees, Ausschüsse und Unterorganisationen von Verkehrs- oder Fremdenverkehrsvereinen, sowie andere öffentliche Organisationen werden, deren Aufgabe es ist, in regelmäßig wiederkehrender Folge Fasnatveranstaltungen durchzuführen.
Außerordentliche Mitglieder können Vereine und Gruppierungen werden, welche sich nicht unbedingt der Erhaltung und Förderung von Fasnatbrauchtum verschrieben haben und deren Zweck sich z.B. lediglich auf die Teilnahme (als Fuß- oder Wagengruppe) an den von anderen Vereinigungen (z.B. § 4 Abs. 1 a )) gestalteten Fasnatveranstaltungen beschränkt.
Als fördernde Mitglieder können Organisationen, Verwaltungsstellen, Firmen udgl., aber auch Einzelpersonen werden, welche den Verband Vorarlberger Fasnatzünfte und –gilden ideell oder finanziell unterstützen. Die Unterstützung kann auch ohne formelle Mitgliedschaft und auch auf Zeit erfolgen. Eine konkrete Aufnahme in den Verband Vorarlberger Fasnatzünfte und –gilden ist bei fördernden Mitgliedern nicht vorgesehen, es reicht eine Erklärung (mündlich oder schriftlich) und die Aufnahme in die Verwaltungskartei.
Ehrenmitglieder können nur Einzelpersonen (physische Personen) werden, welche sich im und um den Verband Vorarlberger Fasnatzünfte und –gilden sehr verdient gemacht haben oder diesen in außerordentlichen Ausmaße unterstützen oder unterstützten. Das Recht einen Vorschlag für eine Ehrenmitgliedschaft einzubringen obliegt in erster Linie dem Präsidium, dann dem Fasnatrat und den ordentlichen Mitgliedern.
(2) Für die Aufnahme eines ordentlichen oder außerordentlichen Mitgliedes ist ein schriftliches Ansuchen erforderlich. Die Aufnahme erfolgt vorerst provisorisch auf einen vom Präsidium festgelegten Zeitraum, der jedoch mindestens eine ganze Fasnatsaison umfassen muss. In dem vom Präsidium festgelegten Zeitraum des provisorischen Mitgliedsstandes wird dem Ansuchenden ein "Pate", welcher vom Präsidium im Einvernehmen mit dem Fasnatrat bestimmt wird, zur Seite gestellt.
Dieser "Pate" überwacht die Aktivitäten des provisorischen Mitgliedes und steht diesem mit Rat und Tat zur Seite. Während der Probezeit nimmt das neue Mitglied als Beobachter, jedoch ohne Stimmrecht, an den Veranstaltungen des Verbandes teil und hat keinen Mitgliedsbeitrag zu bezahlen.
(1) Jedes Mitglied erhält eine schriftliche Bestätigung der Mitgliedschaft.
(2) Jedes ordentliche Mitglied erhält das Recht, auf seinem Briefpapier und sonstigen Schriftstücken, unter dem eigenen Titel, den Zusatz "Mitglied im Verband Vorarlberger Fasnatzünfte und -gilden" zu führen.
(3) Jedes Ehrenmitglied erhält das Recht, auf seinem Briefpapier und sonstigen Schriftstücken, unter dem eigenen Titel, den Zusatz "Ehrenmitglied im Verband Vorarlberger Fasnatzünfte und -gilden" zu führen.
(4) Jedes fördernde Mitglied erhält das Recht, auf seinem Briefpapier und sonstigen Schriftstücken, unter dem eigenen Titel, den Zusatz "Förderndes Mitglied im Verband Vorarlberger Fasnatzünfte und -gilden" zu führen.
(1) Jedes ordentliche Mitglied hat das Recht, an allen Veranstaltungen und Versammlungen des Verbandes teilzunehmen, sofern diese nicht nur auf bestimmte Verbandsorgane beschränkt sind.
(2) Beim Verbandstag hat jedes ordentliche Mitglied eine Grundstimme.
(3) Vereine mit mehr als 100 gemeldeten Mitgliedern haben das Recht, pro weiteren angefangenen 100 gemeldeten Mitgliedern eine Zusatzstimme, bis maximal 3 Zusatzstimmen (4 Gesamtstimmen) zu erwerben (ab 101 - 2 Stimmen, ab 201 - 3 Stimmen, ab 301 - 4 Stimmen), wobei pro Stimme ein Mitgliedsbeitrag zu bezahlen ist.
(4) Das Stimmrecht wird vom Zunftmeister, Präsidenten bzw. Obmann, bei juristischen Personen von dem hiezu satzungsgemäß bestimmten Vertreter, ausgeübt. Bei Verhinderung des Stimmberechtigten wird dieses Recht von einem hiezu schriftlich bevollmächtigten Vertreter ausgeübt. Bei Vereinen mit mehr als einer Stimme sind die zusätzlichen Stimmen durch dem Präsidium namhaft gemachte Delegierte auszuüben. Jede anwesende Person kann nur eine Stimme ausüben.
(5) Stichtag zur Abgabe der Mitgliederliste zur Festlegung der Vereinsmitgliedermenge, der Delegierten und des Stimmrechtes ist der 31. Mai (Eingangsdatum bei der Verbandsadresse) eines jeden Jahres. Die Mitgliederliste hat zumindest aus Namen, Adresse und Telefonnummer der einzelnen Mitglieder zu bestehen.
(6) Ordentliche Mitglieder, die nicht als eingetragene Vereine oder juristische Personen bestehen, üben das Stimmrecht durch einen dem Verband namhaft gemachten Vertreter aus. Bei dessen Verhinderung ist der Absatz (4), sinngemäß anzuwenden.
(7) Außerordentliche, fördernde und Ehrenmitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen und Versammlungen teilzunehmen oder zu allen Veranstaltungen und Versammlungen Vertreter zu entsenden, in welchen sie mit beratender Stimme vertreten sind, sowie alle Informationen des Verbandes Vorarlberger Fasnatzünfte und –gilden zu erhalten.
(1) Sämtliche Mitglieder des Verbandes haben die Interessen und das Ansehen desselben zu wahren, die Statuten zu beachten und die Beschlüsse des Verbandes zu respektieren.
(2) Desgleichen haben alle Mitglieder den finanziellen Verpflichtungen, in der vom Verbandstag beschlossenen Höhe, nachzukommen, wobei der Mitgliedsbeitrag jeweils am Beginn des Vereinsjahres fällig ist.
(3) Das Stimmrecht bei Versammlungen des Verbandes haben nur jene ordentlichen Mitglieder, die den Mitgliedsbeitrag für das abgelaufene Geschäftsjahr und alle sonstigen finanziellen Verpflichtungen dem Verband gegenüber voll erfüllt haben.
(4) Ausscheidende Mitglieder haben, unabhängig vom Grund ihres Ausscheidens und vom Zeitpunkt der Beendigung der Mitgliedschaft, alle bis zum Ausscheidungszeitpunkt aufgelaufenen finanziellen Verpflichtungen, sowie den Mitgliedsbeitrag für das laufende Geschäftsjahr zu begleichen.
(5) Ordentliche Mitglieder, die nicht als eingetragene Vereine oder juristische Personen bestehen, haben dem Verband zum Zeitpunkt der Aufnahme einen bevollmächtigten Vertreter namhaft zu machen. Dieser ist dem Verband für alle sich aus der Mitgliedschaft ergebenden Verpflichtungen verantwortlich und haftbar. Die Benennung des Vertreters hat schriftlich zu erfolgen und ist mit dessen Zustimmungserklärung zu versehen.
(6) Ordentliche Mitglieder haben an allen Veranstaltungen des Verbandes, die ausdrücklich als "Pflichtveranstaltung gekennzeichnet sind (z.B. Verbands- und Narrentag, Bezirksversammlungen, uam.) teilzunehmen. Ein unentschuldigtes Fernbleichen (nur gravierende Gründe werden akzeptiert) hat zur Folge, dass diese Mitglieder für die Dauer von einem Verbandsjahr von der Ordensvergabe, aller vom VVF zu vergebenden Orden, ausgeschlossen sind.
Bei wiederholtem Fernbleiben (die Feststellung erfolgt über die Anwesenheitsliste der Veranstaltungen) steht es dem Präsidium frei, dieses Mitglied von Verbandsveranstaltungen auszuschließen, die ordentliche Mitgliedschaft auf eine außerordentliche Mitgliedschaft zu wechseln oder die Mitgliedschaft gem. § 9 zu beenden.
(7) Während der Fasnatsaison (06. Jänner bis Funkensonntag) kann nur das erste Wochenende nach dem 06. Jänner zur Pflichtveranstaltung erklärt werden (z.B. für Landesnarrentage bzw. Bezirksnarrentage).
a) durch den Tod, bei juristischen Personen durch Beendigung der Rechtspersönlichkeit;
b) durch freiwilligen Austritt, wenn dieser schriftlich erklärt wird;
sie kann vom Präsidium vorgenommen werden, wenn das Mitglied trotz schriftlicher Aufforderung, seinen Verbandspflichten, insbesondere der Bezahlung des Mitgliedsbetrages, innert festgesetzter Frist nicht nachgekommen ist.
d) durch Ausschluss;
dieser kann vom Präsidium beschlossen werden, wenn ein Mitglied seine Verpflichtungen dem Verband gegenüber, gröblichst vernachlässigt (z.B. trotz zweifacher Aufforderung den Mitgliedsbeitrag nicht entrichtet), gegen den im § 2 Abs 1 gerichteten Zweck des Verbandes verstößt oder dem Ansehen des Verbandes schadet oder dessen Bestand gefährdet.
Das Verbandsjahr beginnt am 1. April und endet am 31. März des darauf folgenden Jahres.
a) Die Hauptversammlung (§12/10 f)
b) das Präsidium (§14)
c) das erweiterte Präsidium (§15)
d) die Rechnungsprüfer (§17)
e) der Fasnatrat (§18)
f) ein Schiedsgericht (§19)
(1) Die ordentliche Hauptversammlung (Verbandstag) ist jährlich innert 8 Wochen nach Aschermittwoch abzuhalten.
(2) Sie ist vom Präsidenten mindestens 14 Tage vorher einzuberufen. Die Einberufung hat durch schriftliche Ladung der Mitglieder zu erfolgen. Die Ladung hat zumindest den Zeitpunkt, den Ort und die vorläufige Tagesordnung der Versammlung zu enthalten.
(3) Den Vorsitz bei der Hauptversammlung (Verbandstag) führt der Präsident, bei dessen Verhinderung die Präsidiumsmitglieder in der im § 14 (1) angeführten Reihenfolge. Sind auch diese verhindert, so hat der Präsident jener Mitgliedsorganisation, an deren Sitz die Versammlung abgehalten wird, den Vorsitz zu führen.
(4) Die Hauptversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der Erschienenen beschlussfähig.
(5) Gültige Beschlüsse können nur über Anträge gefasst werden, die auf der Tagesordnung aufscheinen.
(6) Anträge können nur von stimmberechtigten Mitgliedern und von Präsidiumsmitgliedern gestellt werden. Sie können nur dann auf die Tagesordnung gesetzt werden, wenn sie spätestens 14 Tage vor dem Zusammentritt der Versammlung schriftlich per Post oder e-mail beim Präsidenten oder dem in der Ladung benannten Präsidiumsmitglied eingebracht worden sind.
(7) Die Hauptversammlung (Verbandstag) fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden. Beschlüsse, die eine Änderung der Statuten, bzw. der finanziellen Verpflichtungen der Mitglieder, ausgenommen den jährlichen Mitgliedsbeitrag, betreffen, bedürfen einer 2/3 Mehrheit.
(8) Über die Form der Abstimmung entscheidet der Vorsitzende. Wahlen haben grundsätzlich schriftlich zu erfolgen, sofern die Hauptversammlung (Verbandstag) nicht mit 2/3 Mehrheit eine andere Art der Abstimmung beschließt.
(9) Über die Hauptversammlung (Verbandstag) ist ein Protokoll zu verfassen. Dieses hat insbesondere den Ort und den Beginn der Versammlung, die Feststellung der Beschlussfähigkeit, die Gegenstände die behandelt wurden, die gefassten Beschlüsse, sowie den Zeitpunkt der Beendigung der Versammlung zu enthalten.
(10) Der Hauptversammlung (Verbandstag) sind folgende Aufgaben bzw. Erledigungen vorbehalten:
a) die Entgegennahme der Rechenschaftsberichte des Präsidenten und der anderen Funktionäre des Präsidiums als auch der Rechnungsprüfer und die Entlastung der Funktionäre;
b) die Wahl des Präsidenten, der übrigen Mitglieder des Präsidiums und der Rechnungsprüfer;
c) die Festsetzung des Mitgliedsbeitrages und aller sonstigen finanziellen Verpflichtungen der Mitglieder;
d) die Enthebung von der Hauptversammlung (Verbandstag) gewählter Funktionäre;
e) die Änderung der Statuten;
f) die Auflösung des Verbandes;
g) die Genehmigung der Protokolle über Hauptversammlungen (Verbandstage);
h) der Beitritt zu Vereinigungen bzw. Verbände, sowie der Austritt aus diesen;
i) Diskussion und Abstimmung über die ordnungsgemäß eingebrachten Anträge;
j) alle übrigen Agenden, die sich die Hauptversammlung (Verbandstag) durch einen, mit einfacher Stimmenmehrheit gefassten Beschluss, selbst vorbehält.
(1) Eine außerordentliche Hauptversammlung (Verbandstag) ist einzuberufen:
a) wenn dies das Präsidium mit einfacher Mehrheit beschließt;
b) wenn dies der Fasnatrat mit 2/3 Mehrheit beschließt;
c) wenn die Zahl der Präsidiumsmitglieder unter die im § 14 festgelegte Mindestzahl fällt;
d) wenn dies von mindestens 10% der ordentlichen Mitglieder schriftlich verlangt wird.
e) wenn dies von den Rechnungsprüfern verlangt wird.
(2) Die Versammlung ist vom Präsidenten innerhalb von 8 Wochen nach der Beschlussfassung bzw. nach Einlangen des Antrages gem. lit. (1) c), abzuhalten.
(3) Im übrigen sind die Bestimmungen des § 12 über die ordentliche Hauptversammlung (Verbandstag) sinngemäß anzuwenden.
(1) Das Präsidium besteht aus mindestens 4 Mitgliedern:
b) Präsident-Stellvertreter (Vizepräsident)
c) Chef des Protokolls
(2) Die Funktionsdauer des Präsidiums beträgt jeweils 2 Jahre. Während einer Funktionsperiode ausgeschiedene Präsidiumsmitglieder können jedoch bei jeder Hauptversammlung (Verbandstag) neu gewählt werden. Ebenso sind Ergänzungswahlen bei jeder Hauptversammlung (Verbandstag) möglich. Die Funktion dieser Präsidiumsmitglieder endet mit dem Ende der Funktionsperiode des gesamten Präsidiums.
(3) Sollte vor Ablauf der Funktionsdauer des Präsidiums eines dessen Mitglieder ausscheiden, so kann das Präsidium ein anderes wählbares Mitglied in diese Funktion nominieren. Die Funktion dieses Präsidiumsmitgliedes endet mit der nächsten Jahreshauptversammlung (Verbandstag).
(4) Dem Präsidium obliegt die Führung aller laufenden Geschäfte, die dem Verbandszweck dienen, soweit diese nicht ausdrücklich anderen Organen vorbehalten sind. Es verwaltet das Verbandsvermögen und ist zuständig für die Aufnahme als auch den Ausschluss von Mitgliedern, die Bildung von Fasnatbezirken sowie die Zuordnung der Mitglieder zu diesen; vor allem jedoch für die Aufrechterhaltung der Verbindung mit gleichartigen Organisationen des In- und Auslandes.
(5) Das Präsidium ist beschlussfähig, wenn alle dessen Mitglieder sowie der Vorsitzende des Fasnatrates ordnungsgemäß eingeladen wurden und zumindest die Hälfte der Präsidiumsmitglieder anwesend sind.
(6) Das Präsidium fasst seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Präsidenten.
(7) Die Beschlussfassung auf schriftlichem Weg ist zulässig, sofern sämtliche Präsidiumsmitglieder ihr Einverständnis erklären. Die Abstimmung kann per Brief, Telefax oder e-Mail durchgeführt werden.
(1) Das erweiterte Präsidium besteht aus den Mitgliedern des Präsidiums, den Vertretern der im Sinne des § 2 (1) dieser Statuten gebildeten Fasnatbezirke, den Vertretern der vom Präsidium beschlossenen Interessensgruppierungen sowie maximal 5 Beiräten.
(2) Die Vertreter der Fasnatbezirke und der Interessensgruppierungen führen den Funktionstitel "Landeselferrat", die Beiräte den Funktionstitel "Beirat".
(3) Die Landeselferräte werden bei einer Versammlung der Mitglieder, die dem jeweiligen Bezirk bzw. der jeweiligen Interessensgruppierung zugeordnet sind, gewählt. Diese Versammlung muss zumindest 10 Tage vor der Jahreshauptversammlung (Verbandstag) des VVF abgehalten werden. Beiräte werden bei der konstituierenden Sitzung des Präsidiums durch das Präsidium gewählt.
(4) Die Funktionsdauer der Landeselferräte beginnt und endet mit jener des Präsidiums. Während einer Funktionsperiode ausgeschiedene Landeselferräte können jedoch bei einer Bezirks- bzw. Interessensgruppenversammlung, die jederzeit einberufen werden kann, neu gewählt werden. Die Funktion dieser Landeselferräte endet mit dem Ende der Funktionsperiode des gesamten erweiterten Präsidiums. Für Beiräte gilt dieser Absatz sinngemäß.
(5) Das erweiterte Präsidium kann bei Bedarf vom Präsidenten einberufen werden. Es ist beschlussfähig, wenn alle dessen Mitglieder sowie der Vorsitzende des Fasnatrates ordnungsgemäß eingeladen wurden und zumindest die Hälfte der Mitglieder anwesend sind. Der Präsident ist berechtigt, die Anzahl der Vertreter von Bezirks- und Interessensgruppierungen zu limitieren.
(6) Dem erweiterten Präsidium obliegt die Beratung, Beschlussfassung und Durchführung aller Agenden, die ihm von der Jahreshauptversammlung (Verbandstag) oder dem Präsidium zugewiesen wurden.
(7) Das erweiterte Präsidium fasst seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Präsidenten.
(8) Die Beschlussfassung auf schriftlichem Weg ist zulässig, sofern sämtliche Mitglieder ihr Einverständnis erklären. Die Abstimmung kann per Brief, Telefax oder e-Mail durchgeführt werden.
(1) Der Präsident vertritt den Verband nach außen.
(2) Der Präsident führt den Vorsitz im Präsidium, im erweiterten Präsidium und in der Hauptversammlung (Verbandstag).
(3) Schriftliche, nach außen gehende Ausfertigungen des Verbandes sind vom Präsidenten und vom Chef des Protokolls zu unterfertigen. Bei Schriftstücken, die finanzielle Angelegenheiten betreffen, tritt an die Stelle des Chefs des Protokolls der Schatzmeister.
(4) Bei Verhinderung des Präsidenten tritt an dessen Stelle der Präsident-Stellvertreter (Vizepräsident). Bei Verhinderung des Chefs des Protokolls oder des Schatzmeisters tritt an deren Stelle ein vom Präsidenten hiefür bestimmtes Präsidiumsmitglied.
(5) Dem Chef des Protokolls obliegt die Führung der Protokolle über alle Sitzungen der Verbandsorgane.
(6) Der Schatzmeister ist für die ordnungsgemäße Geldgebarung des Verbandes verantwortlich.
(7) Den Beiräten obliegt die Betreuung Ihres Fachbereiches.
(8) Den Landeselferräten obliegt vor allem die Betreuung der Mitglieder ihres Zuständigkeitsbereiches. Sie haben den Kontakt zwischen dem Präsidium und den Mitgliedern als auch zwischen den Mitgliedern untereinander zu pflegen, zu fördern und nach Möglichkeit zu vertiefen. Es obliegt ihnen, insbesonders auf eine Koordinierung der Veranstaltungen der Mitglieder ihres Zuständigkeitsbereiches hinzuwirken.
(9) Werbung, Geschäftsanbahnung sowie Geschäftstätigkeiten, welche nicht im Sinne des § 2 Abs 1, Satz 1 oder gegen § 3 Abs 1 verstoßen sind von den Organen des Verbandes und dessen Mitglieder zu unterlassen. Bei einem schriftlich angezeigtem Verstoß gegen § 16 Abs. 9 hat der Fasnatrat diesen zu prüfen und allenfalls nach § 9 (d) zu verfahren.
(10) Dem Präsidium obliegen insbesondere alle jene Agenden, welche einer verbandsweiten Koordination bedürfen und zumindest zwei Mitgliedsvereine davon betroffen sind.
(1) Von der Hauptversammlung (Verbandstag) sind zwei Rechnungsprüfer und ein Ersatzmann zu bestellen. Die Rechnungsprüfer dürfen keinem Organ – mit Ausnahme der Generalversammlung – angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Prüfung ist. Ihre Funktionsdauer beträgt ein Jahr. Eine Wiederbestellung ist erst für die übernächste Funktionsperiode wieder zulässig.
(2) Den Rechnungsprüfern obliegen die laufende Geschäftskontrolle sowie die Prüfung der Finanzgebarung des Vereins im Hinblick auf die Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung und die statutengemäße Verwendung der Mittel. Das Präsidium hat den Rechnungsprüfern die erforderlichen Unterlagen vorzulegen und die erforderlichen Auskünfte zu erteilen. Die Rechnungsprüfer haben dem Präsidium, sowie der Generalversammlung über das Ergebnis der Prüfung zu berichten und bei ordnungsgemäßer Kassengebarung die Entlastung des Schatzmeisters und des Präsidiums zu beantragen.
(3) Den Rechnungsprüfern steht das Recht zu, auch während des laufenden Geschäftsjahres Einblick in die finanziellen Aufzeichnungen und in die Kassengebarung zu nehmen.
(4) Rechtsgeschäfte zwischen Rechnungsprüfern und Verein bedürfen der Genehmigung durch die Generalversammlung.
(1) Fasnatrat besteht aus je 2 Vertretern aus jedem Bezirk, die mit einem Orden I. Klasse in Gold ausgezeichnet wurden oder/und Ehrenmitglied im VVF sind. Die Wahl erfolgt bei der Bezirksversammlung im Frühjahr des jeweiligen Fasnatbezirkes.
(2) Die Funktionsdauer der Fasnaträte beträgt 4 Jahre und beginnt / endet jeweils mit dem Verbandstag. Die Fasnaträte werden Bezirksweise neu bestellt. Die Bestellung der 2 Bezirks-Fasnaträte erfolgt jährlich in einem anderen Fasnatbezirk und zwar in der Reihenfolge Bregenz-Dornbirn-Feldkirch-Bludenz.
(3) Der Fasnatrat wirkt gegenüber dem Präsidium
a) unterstützend (Die Mitglieder können Tätigkeiten der Mitglieder des erweiterten Präsidiums übernehmen)
b) beratend (Bei heiklen Entscheidungen, in Brauchtumsfragen, usw.)
c) kontrollierend (Über die Geschäftstätigkeit und Ziele des Präsidiums und erweiterten Präsidiums)
(4) Folgende Geschäfte und Beschlussfassungen dürfen vom Präsidium nur nach Zustimmung des Fasnatrates vorgenommen werden:
a) Vergabe der höchsten Auszeichnungen und Orden des Verbandes;
b) Erstellung und Änderung der Stiftungsstatuten;
c) Erstellung und Änderung von Geschäftsordnungen;
d) Aufnahme von ordentlichen und Ehrenmitgliedern;
e) Alle dem Fasnatrat durch den Verbandstag zugewiesenen Agenden.
(5) Der Fasnatrat hat für seine Tätigkeit eine eigene Geschäftsordnung zu erstellen, welche einen integrierenden Bestandteil der Geschäftsordnung des Verbandes Vorarlberger Fasnatzünfte und –gilden bildet.
(6) Der Vorsitzende (bzw. bei dessen Abwesenheit ein von ihm bestimmter Vertreter) des Fasnatrates hat bei der Hauptversammlung (Verbandstag) einen Bericht über die Tätigkeit des Fasnatrates und des erweiterten Präsidiums abzugeben.
(7) Der Vorsitzende des Fasnatrates kann einzelne oder alle Mitglieder des erweiterten Präsidiums zu den Sitzungen einladen. Mitglieder des erweiterten Präsidiums haben den Einladungen zu Fasnatratssitzungen folge zu leisten.
(8) Der Vorsitzende des Fasnatrates ist berechtigt, an allen Sitzungen des Präsidiums und erweiterten Präsidiums teilzunehmen oder ein von Ihm namhaft gemachten Vertreter zu senden. In diesen Sitzungen übt er seine Funktionen gemäß Abs. 3 aus und kann zu allen Agenden Stellung nehmen. Er besitzt jedoch kein Stimmrecht.
(1) Zur Schlichtung von Streitigkeiten aus dem Verbandsverhältnis ist ein Schiedsgericht einzuberufen. Es ist eine „Schlichtungseinrichtung“ im Sinne des Vereinsgesetzes 2002 und kein Schiedsgericht nach den §§ 577 ff ZPO. Es besteht aus 5 Schiedsrichtern.
(2) Hiefür nominiert jeder Streitteil je 2 Vertreter seiner Wahl aus den Verbandsmitgliedern und unterbreitet einen Vorschlag für einen weiteren Schiedsrichter als Vorsitzenden.
(3) Der Präsident hat die Streitteile innerhalb von 14 Tagen, gerechnet vom Eingang des Antrages einer Partei auf Einberufung des Schiedsgerichtes zu verständigen und aufzufordern, ihm ihre Vertreter namhaft zu machen und einen Vorschlag für den Vorsitzenden zu unterbreiten. Diese Meldung muss innerhalb weiterer 14 Tage, gerechnet vom Empfang der Aufforderung, schriftlich beim Präsidenten oder dem in der Aufforderung genannten Präsidiumsmitglied eingelangt sein.
(4) Wurde innert aufrechter Frist nach Absatz (3) von einer Partei nur ein oder kein Vertreter namhaft gemacht, so ist der Präsident berechtigt, dem oder die fehlenden Vertreter aus eigenem zu benennen.
(5) Zum Vorsitzenden darf nur bestellt werden, wer in der strittigen Sache volle Unbefangenheit erwarten lässt. Der Präsident hat diese Voraussetzung bei den vorgeschlagenen Kandidaten entsprechend zu überprüfen. Erfüllt diese Voraussetzung nur einer derselben, ist dieser als Vorsitzender zu bestellen. Erfüllen beide diese Voraussetzung, sind die Streitteile aufzufordern, sich innert angemessener Frist, die vom Präsidenten festzulegen ist, für einen zu entscheiden. Kann keine Einigung erzielt werden, so entscheidet das Los zwischen den Vorgeschlagenen. Erfüllt keiner die entsprechende Voraussetzung oder wurde innert aufrechter Frist nach Absatz (3) kein Vorschlag unterbreitet, ist der Vorsitzende vom Präsidenten zu bestimmen.
(6) Das Schiedsgericht ist innerhalb von 14 Tagen, gerechnet vom Zeitpunkt, an dem der letzte Vertreter seitens einer Partei, innert aufrechter Frist, namhaft gemacht wurde, einzuberufen.
(7) Das Schiedsgericht fasst seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit; eine Stimmenthaltung ist ausgeschlossen. Es ist in seiner Tätigkeit an keinen bestimmten Normen gebunden.
(8) Eine Entscheidung kann nur getroffen werden, wenn alle 5 Mitglieder des Schiedsgerichtes anwesend sind. Die Entscheidung ist den Parteien und dem Präsidenten schriftlich bekannt zu geben.
(9) Kommen ein oder mehrere Schiedsrichter, trotz ordnungsgemäßer, nachweislich vorgenommener Ladung, ihrer Berufung nicht nach, so ist innerhalb von 14 Tagen eine neue Sitzung einzuberufen, zu der an Stelle der bei der früheren Sitzung abwesenden Schiedsrichter, Mitglieder des erweiterten Präsidiums, die vom Präsidenten bestimmt werden, als Schiedsrichter einzuberufen sind. Für Schiedsrichter, die wohl bei der früheren Sitzung anwesend waren, bei der neuerlichen Sitzung jedoch fehlen, sind vorsorglich Mitglieder des erweiterten Präsidiums als Vertreter zu bestimmen. Die in das Schiedsgericht berufenen Mitglieder des erweiterten Präsidiums übernehmen hierbei die vollen Pflichten und Rechte der der Berufung nicht nachgekommenen Schiedsrichter.
(10) Die Entscheidung des Schiedsgerichtes ist endgültig. Eine neuerliche Anrufung desselben in gleicher Sache ist unzulässig.
(1) Alle Gegenstände, die zur Erreichung des Verbandszweckes angeschafft wurden, sind Verbandseigentum.
(2) Über das Verbandsvermögen ist Buch und Inventar zu führen.
(1) Die Auflösung des Verbandes kann nur auf einer ordentlichen oder außerordentlichen Hauptversammlung (Verbandstag) mit Vierfünftelmehrheit (4/5) beschlossen werden.
(2) Das bei der Auflösung des Verbandes vorhandene Fasnatmaterial ist zur Gänze der Obsorge des Landesarchives zu übergeben. Bei Gründung eines Verbandes, dessen Verbandszweck den Bestimmungen des § 2 dieser Statuten entspricht, ist diesem das Fasnatmaterial unter der Voraussetzung zu überlassen, dass sich dieser Verband ebenfalls statutenmäßig verpflichtet, das bei seiner Auflösung vorhandene Fasnatmaterial der Obsorge des Vorarlberger Landesarchives zu übergeben.
(3) Die zum Zeitpunkt der Auflösung des Verbandes vorhandenen finanziellen Mittel sind wohltätigen Zwecken zuzuführen. Über die Zweckwidmung derselben entscheidet die Hauptversammlung (Verbandstag).
(4) Die Durchführung dieser Bestimmungen hat jene Person zu erledigen, die zum Zeitpunkt der Auflösung Präsident war. War jedoch die Stelle des Präsidenten zu diesem Zeitpunkt unbesetzt oder ist dieser aus anderen Gründen an der Durchführung dieser Bestimmungen verhindert, so hat die auflösende Versammlung einen Liquitator zu bestellen.