Source: https://www.graumarktinfos.de/2017-11/amf-capital-ag-das-sind-die-die-ihnen-ihr-geld-vermehren-wollen-die-eigene-bilanz-laesst-dann-zu-wuenschen-uebrig-232859
Timestamp: 2018-06-18 21:00:35
Document Index: 235136443

Matched Legal Cases: ['§ 340', '§ 267', '§ 285', '§ 286', '§ 1', '§ 1', '§ 1', '§ 1', '§ 32', '§ 10', '§ 317']

AMF Capital AG-das sind die die Ihnen ihr Geld vermehren wollen, die eigene Bilanz lässt dann aber zu wünschen übrig - Graumarktinfos
Da sollte dann eigentlich immer alles in der eigenen Bilanz „passen“, wenn man anderen erklärt das man für sie mit ihrem Geld dann erfolgreich arbeiten zu wollen. Zumindest kann man das erwarten, wenn man die Schlagzeile liest „Reich mit Geiss“. Jenem Robert Geiss von den Geissens. Einnen interessanten Artikel gibt es dazu auch in der Süddeutschen Zeitung.
a) täglich fällig 184.748,65 139.434,54
b) andere Forderungen 18.889,83 168.889,83
203.638,48 308.324,37
2. Forderungen an Kunden 115.245,41 73.251,22
3. Immaterielle Anlagewerte 5,00 2.507,50
4. Sachanlagen 6.379,00 7.630,00
5. Sonstige Vermögensgegenstände 13,50 0,00
6. Rechnungsabgrenzungsposten 4.929,06 0,00
330.210,45 391.713,09
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 0,00 2.834,80
2. Sonstige Verbindlichkeiten 19.305,15 43.542,25
andere Rückstellungen 38.000,00 41.595,60
38.000,00 41.595,60
a) gezeichnetes Kapital 250.000,00 250.000,00
b) Kapitalrücklage 53.745,62 53.745,62
c) Bilanzverlust -30.840,32 -5,18
272.905,30 303.740,44
1. Zinserträge aus Kredit – und Geldmarktgeschäften 51,23 0,00
2. Provisionserträge 480.597,91 685.607,17
3. Provisionsaufwendungen -2.300,56 -18.405,96
478.297,35 667.201,21
4. sonstige betriebliche Erträge 16.318,31 0,00
aa) Löhne und Gehälter -302.604,20 -336.934,34
ab) Soziale Abgaben -36.490,53 -76.449,49
-339.094,73 -413.383,83
b) andere Verwaltungsaufwendungen -182.653,80 -242.769,14
-521.748,53 -656.152,97
6. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagenwerte und Sachanlagen -3.753,50 -5.772,00
7. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit -30.835,14 5.276,24
8. Jahresfehlbetrag/-überschuss -30.835,14 5.276,24
9. Verlustvortrag aus dem Vorjahr -5,18 -5.281,42
10. Bilanzverlust -30.840,32 -5,18
Der Jahresabschluss der AMF Capital AG zum 31. Dezember 2016 wurde nach den allgemeinen Vorschriften des Handelsgesetzbuches, den ergänzenden aktienrechtlichen Vorschriften sowie nach der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) aufgestellt.
Die Gesellschaft hat auf den Jahresabschluss gemäß § 340a Abs. 1 HGB die für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften angewendet.
Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt gemäß RechkredV. Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde die Staffelform gewählt.
Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden blieben gegenüber dem Vorjahr unverändert.
Euro-Forderungen und flüssige Euro-Mittel sind zum Nennwert, Euro-verbindlichkeiten zum Rückzahlungsbetrag angesetzt.
Bei den Forderungen werden, falls erforderlich, erkennbare Einzelrisiken durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Eine Pauschalwertberichtigung wurde nicht gebildet.
Die Sachanlagen sowie die immateriellen Anlagewerte sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, angesetzt.
Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit einem Wert bis € 410 werden sofort abgeschrieben.
Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Rückstellungen werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe des Erfüllungsbetrages gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.
Die Forderungen an Kunden sowie sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu drei Monaten.
Zur Entwicklung des Anlagevermögens einschließlich der Anschaffungskosten und der kumulierten Abschreibungen wird auf den beigefügten Anlagenspiegel verwiesen.
Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von T€ 14,9 (Vj. T€ 30,8).
Prozesskostenrückstellung 25,0
Jahresabschluss und Prüfung 13,0
Die Provisionserträge gliedern sich nach geographischen Märkten wie folgt auf:
Bundesrepublik Deutschland 93,6 184,1
Europa (ohne Bundesrepublik Deutschland) 387,0 501,5
480,6 685,6
Die Gesellschaft ist unter der Nummer HRB 99856 in das Handelsregister bei dem Amtsgericht Frankfurt am Main eingetragen.
Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtung aus Mietverträgen über die von der Gesellschaft angemieteten Gewerberäume beträgt am Bilanzstichtag T€ 240,1 einschließlich Nebenkostenvorauszahlungen und Umsatzsteuer.
Das gezeichnete Kapital ist in 250.000 Inhaberaktien im Nennbetrag von jeweils € 1,00 eingeteilt.
Während des Geschäftsjahres waren durchschnittlich drei Arbeitnehmer im Sinne von § 267 Abs. 5 HGB beschäftigt.
Vorstand der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr 2016 die Herren
Allan Ricardo Valentiner, Bankkaufmann
Oliver Heidecker, Bankkaufmann
Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Vorstandsmitglieder gem. § 285 Nr. 9 HGB wurde im Hinblick auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
Den Aufsichtsrat der Gesellschaft bildeten im Geschäftsjahr 2016 die Herren
Martin Hansen, Rechtsanwalt (Vorsitzender)
Michael Vinson, Versicherungskaufmann (stellv. Vorsitzender)
Gebhard Klingenstein
Der Aufsichtsrat erhielt im Berichtsjahr keine Bezüge.
Herr Heidecker ist Mitglied im Aufsichtsrat folgender Gesellschaft:
Stadtwerke Dreieich, Dreieich
Dreieich Bau AöR, Dreieich
Herr Hansen ist Mitglied im Aufsichtsrat folgender Gesellschaften:
Proficomm AG, Frankfurt am Main (Vorsitzender)
SSD Sport Service Deutschland AG, Frankfurt am Main (stellv. Vorsitzender)
adept consult AG, Frankfurt am Main (Vorsitzender)
Das im Geschäftsjahr als Aufwand erfasste Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt T€ 9,0. Dies entfällt zu gleichen Teilen auf Abschlussprüfungsleistungen und auf andere Bestätigungsleistungen (WpHG-Prüfung).
Allan Valentiner, Vorstand
Oliver Heidecker, Vorstand
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 13.050,22 0,00 0,00 13.050,22
Betriebs- und Geschäftsausstattung 12.909,31 0,00 0,00 12.909,31
25.959,53 0,00 0,00 25.959,53
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 10.542,72 2.502,50 0,00 13.045,22
Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.279,31 1.251,00 0,00 6.530,31
15.822,03 3.753,50 0,00 19.575,53
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5,00 2.507,50
Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.379,00 7.630,00
6.384,00 10.137,50
Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2016
1.) Gesellschaft und Rahmenbedingungen
Das Unternehmen besteht in der Rechtsform einer Aktiengesellschaft und ist im Handelsregister B des Amtsgerichts Frankfurt am Main unter der Nummer HRB 99856 eingetragen. Die am 04.06.2014 als ALO Capital AG gegründete Gesellschaft hat in ihrer Hauptversammlung am 17.07.2015 nach Maßgabe des Spaltungs- und Übernahmevertrags vom gleichen Tag die Übernahme von Teilen des Vermögens der AMF Capital AG mit Sitz in Köln (Amtsgericht Köln, HRB 24148; jetzt firmierend als Consortia Vermögensverwaltung AG) im Wege der Abspaltung sowie die Umfirmierung in AMF Capital AG beschlossen. Die Abspaltung wurde am 31.08.2015 in das Handelsregister des übertragenden Rechtsträgers eingetragen.
Die Gesellschaft erhielt von der BaFin die Tätigkeitserlaubnisse zur Erbringung der Finanzdienstleistungen
der Anlagevermittlung nach § 1 Abs. la Satz 2 Nr. 1 KWG
der Abschlussvermittlung nach § 1 Abs. la Satz 2 Nr. 2 KWG
der Finanzportfolioverwaltung nach § 1 Abs. la Satz 2 Nr. 3 KWG
der Anlageberatung nach § 1 Abs. la Satz 2 Nr. la KWG
Die Erlaubnis schließt das Recht aus, sich bei der Erbringung von Finanzdienstleistungen Eigentum oder Besitz an Geldern oder Wertpapieren von Kunden zu verschaffen. Die Erlaubnis wurde gemäß § 32 Abs. 2 Nr. 1 KWG mit der Auflage verbunden, dass die Gesellschaft nicht auf eigene Rechnung mit Finanzinstrumenten handeln darf.
2.) Entwicklung des wirtschaftlichen Umfelds im Jahr 2016
Das Jahr 2017 war geprägt von einer anhaltend hohen Volatilität an den Finanzmärkten. Der Grund für diese kräftigen Schwankungen an den Kapitalmärkten lag nicht nur an den Maßnahmen der großen Notenbanken, die nach wie vor die Märkte mit überschüssiger Liquidität versorgen, sondern auch an den Sorgen um die globale Konjunktur. Hinzu kamen politische Ereignisse, wie der Brexit, der Sieg von Donald Trump bei den amerikanischen Präsidentschaftswahlen und auch die Regierungskrise in Italien.
Schocks rund um den Globus lösten Anfang des Jahres maue Konjunkturdaten aus China und der Ölpreisverfall aus. Die Angst um die Weltwirtschaft ließ Weltindizes an den Aktienmärkten einbrechen.
Im Juni vernichtete der Kurssturz nach dem unerwarteten Nein der Briten zur Europäischen Union an einem Tag Milliarden an den Börsen rund um den Globus. Die überraschende Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten sorgte dagegen nur kurz für einen Kursknick.
Angetrieben wurden die weltweiten Aktienkurse vor allem von der Geldschwemme großer Notenbanken. Zwar zog die US-Notenbank die gelpolitischen Zügel im letzten Jahr weiter an. Sie hob den Leitzins leicht um 0,25 Prozentpunkte an und signalisierte weitere Schritte.
In Japan und im Euroraum war Geld dagegen weiterhin ultrabillig. Die Europäische Zentralbank (EZB) verlängerte erst Anfang Dezember ihre milliardenschweren Käufe von Staatsanleihen und anderen Wertpapieren bis Ende 2017. Die Zinsen sollen länger niedrig bleiben. Sparbuch und Co., aber auch Anleihen von Staaten mit guter Kreditwürdigkeit wie Deutschland warfen wegen der Geldschwemme kaum noch etwas ab. Investoren flüchteten daher in Aktien.
Wir rechnen auch für dieses Jahr mit anhaltend volatilen Wertpapiermärkten. Im Frühjahr 2017 haben nun die Brexit-Verhandlungen begonnen, in den Niederlanden haben Parlamentswahlen stattgefunden, bei denen der Ausgang nicht sicher war, und in Frankreich wird ein neuer Präsident gewählt. Die Sorge geht um, dass der Trump-Sieg Rechtspopulisten wie Geert Wilders in den Niederlanden und Marine Le Pen in Frankreich zusätzlich Auftrieb geben könnte. Sie stehen Freihandel und dem Euro kritisch gegenüber. Im Herbst stehen schließlich in Deutschland Bundestagswahlen an. Aufgrund des Niedrigzinszyklus der Notenbanken, der politischen Unsicherheiten und der hohen Volatilität an den Aktienmärkten steuern wir auch in diesem Jahr eine flexible Mischung aus Aktien und Renten in den Wertpapierportfolios an – wobei die Aktien die Erträge erwirtschaften und der Rentenanteil zu einer Stabilisierung der Anlagen dienen sollen.
3.) Stand der Assets under Management
Die Assets under Management per 31.12.2016 beliefen sich auf insgesamt € 84.612.809,62. Diese setzten sich zusammen aus:
€ 7.683.564,54 für den AMF Family & Brands Aktien Fonds
€ 25.162.529,13 für den AMF Renten Welt Fonds I und P
€ 4.894.387,88 für den AMF Active Allocation Fonds I und P
€ 7.599.088,17 für den Ökobasis Renten Fonds UI Segment 1
€ 39.273.239,90 für Direktmandate von Privatkunden
Der Publikumsfonds AMF Family & Brands Renten wurde mit Wirkung zum 15.09.2016 mit dem AMF Renten Welt Fonds verschmolzen. Grund für diese Verschmelzung war die für die Anleger günstigere Kostenstruktur, die sich aus dem erhöhten Gesamtvolumen des „neuen“ Fonds ergibt.
Produktqualität und Performance der Fonds Publikumsfonds
Die Publikumsfonds der AMF Capital AG haben im Jahr 2016 folgende Performances erzielt:
AMF Family & Brands Aktien: – 0,3%
AMF Renten Welt (I-Tranche): + 3,65%
AMF Active Allocation (I-Tranche): + 0,61%
Ökobasis Renten UI Segment 1: + 0,79%. Die Performance des Gesamtfonds betrug + 2,34%.
Spezialfonds und Direktmandate
Neben dem Publikumsfonds hat die Gesellschaft zum Jahresende nur Direktmandate betreut. Die Anzahl und das Volumen dieser Mandate haben sich gegenüber dem Vorjahr reduziert, da einige Anleger in andere Assetklassen investiert haben, die nicht von der AMF vertrieben werden (Immobilien) oder ihre Direktmandate in Anteile des AMF-Renten Welt Fonds getauscht haben. Das Gesamtvolumen der Direktmandate betrug per 31.12.2016 € 39.273.239,90 Die Performance der Anlagen bei den bisher bestehenden Mandaten lag im vergangenen Jahr trotz Turbulenzen an den Wertpapiermärkten überwiegend im positiven Bereich.
Vertriebsstrategie und Vertriebspartner
Die AMF Capital vertreibt aktiv die AMF-Fonds und den Ökobasis Renten Fonds.
Die anhaltend hohe Volatilität und Unsicherheit an den Finanzmärkten hat einen erfolgreichen Vertrieb der AMF-Produkte erschwert. Die Tatsache, dass die Majorität der AMF-Fonds nun über 3 Jahre alt sind und somit nun von Ratinggesellschaften berücksichtigt werden und mehr Beachtung finden, sollte den Vertrieb erleichtern. Die Vertriebsaktivitäten sollen im neuen Geschäftsjahr – auch unter Einbindung von Vertriebsgesellschaften – weiter verstärkt werden.
4.) Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage, Kostenkennzahlen
Den im Geschäftsjahr erzielten Provisionserträgen von T€ 480,6 stehen Provisionsaufwendungen von T€ 2,3 gegenüber. Das Provisionsergebnis beträgt T€ 478,3.
Die Personalaufwendungen beliefen sich auf T€ 339,1. Die anderen Verwaltungsaufwendungen lagen bei T€ 182,7.
Den Erträgen des Geschäftsjahres stehen etwas höhere Aufwendungen gegenüber. Die Gesellschaft schloss das Geschäftsjahr 2016 mit einem Jahresfehlbetrag von T€ 30,8 ab.
Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war im Geschäftsjahr jederzeit gegeben. Die Gesellschaft finanziert ihr Geschäft überwiegend mit Eigenkapital.
Das Grundkapital der Gesellschaft von T€ 250,0 ist voll erhalten. Das bilanzielle Eigenkapital beträgt am Bilanzstichtag T€ 272,9.
Die Bilanzsumme der AMF Capital AG verringerte sich von T€ 391,7 auf T€ 330,2.
Die Relation von Kosten zu Eigenkapital nach § 10 Abs. 9 KWG wurde im Jahr 2016 jederzeit eingehalten.
Personal und Anlageentscheidungen
Die Personalausstattung ist angemessen. Die Mitarbeiter verfügen über umfassende berufliche Erfahrung und werden fortgebildet.
Bei allen Fonds mit Ausnahme des Ökobasis Renten Plus, wo wir die Kapitalverwaltungsgesellschaft beraten, sind wir als Investment Manager für die Einhaltung der Anlagerichtlinien der KVG zuständig. Dabei wird eine neue IT-Software (OPUS der Patronas Financial Systems GmbH) eingesetzt, die die Einhaltung der gesetzlichen Auflagen und Anlagerichtlinien überwacht.
Seit Oktober 2013 veröffentlichen wir nahezu wöchentlich „Die Woche im Fokus“, die auch online auf unserer Homepage (amf-capital.de) abrufbar ist. Die Publikation „Finanzmarkt im Fokus“ wurde im vergangenen Jahr zweimal veröffentlicht und ist ebenfalls online abrufbar.
Es ist geplant, im Laufe des Jahres die Gesellschaft und deren neue Produkte potentiellen Kunden durch verschiedene Veranstaltungen näher zu bringen.
5.) Risikobericht
Die AMF Capital AG geht die für sie geschäftsspezifischen Risiken ein, die durch die Geschäftsleitung identifiziert, beobachtet und gezielt gesteuert werden.
Das Institut ist nicht im Eigenhandel tätig und unterliegt daher keinen nennenswerten direkten Marktpreisrisiken.
Mittelbar ist die AMF Capital AG Marktpreisrisiken dennoch ausgesetzt, da die von uns für unsere Kunden getätigten Vermögensanlagen sowie die Anlagen der von uns gemanagten oder beratenen Investmentfonds in Wertpapieren erfolgen, die Marktpreisänderungen unterliegen. Ein nachhaltiger Rückgang der Marktpreise würde unsere volumenabhängigen Provisionserlöse mindern und u.U. zum Abzug von Kunden- bzw. Anlegergeldern führen.
Das Marktpreisrisiko wird insbesondere von der Entwicklung von Konjunktur, Zinsen und Wechselkursen bestimmt. Daneben können unternehmensspezifische Ereignisse eine negative Entwicklung insbesondere einer Aktienanlage zur Folgen haben.
Aufgrund der Anlagepolitik eines Investmentfonds kann es zu Konzentration in bestimmten Regionen, Ländern, Branchen oder Titeln kommen, die dazu führen können, dass die Anlageziele nicht erreicht werden. Durch eine weitgehende Diversifizierung werden diese Risiken so weit wie möglich reduziert. Indem Anlagen weitestgehend in Euro erfolgen, ist das Wechselkursrisiko minimiert.
Adressenausfallrisiken entstehen aus den Einzelinvestments in Renten, bei denen es zu einem Ausfall der Zins- und Tilgungszahlungen kommen kann. Um dieses Risiko zu begrenzen, werden Investments so weit wie möglich diversifiziert. Dies betrifft nicht nur die Auswahl der Schuldner, sondern auch die Auswahl der Sektionen und Länder. Durch den Einsatz der eigenentwickelten CDP-Datenbank, bei der mit Hilfe von Fremd- und Eigenresearch Finanzdaten wie z.B. Ratings erfasst und bewertet werden, antizipiert das Unternehmen Adressenausfallrisiken rechtzeitig.
Bei der Verwaltung des Vermögens unserer Privatkunden wird die Einhaltung der Anlagerichtlinien und weiterer gesetzlicher Auflagen seitens des Portfoliomanagements mit Hilfe von IT-Systemen und der Beachtung des Vier-Augen-Prinzips gewährleistet.
Das Ertragsrisiko der Gesellschaft wird durch ein striktes Kostencontrolling gesteuert. Basis und Höhe der laufenden Kosten werden regelmäßig ermittelt. Sobald die Geschäftsleitung feststellt, dass die Erträge mittelfristig nicht ausreichen, um die laufenden Kosten zu decken, werden Maßnahmen zur Kostenreduzierung eingeleitet.
Rechtsrisiken entstehen aus möglichem Fehlverhalten des Personals sowie aus der Verletzung gesetzlicher oder vertraglicher Regelungen. Hierfür besteht eine Haftpflichtversicherung für den Vorstand der Gesellschaft.
Alle wesentlichen operationellen Risiken werden einmal jährlich im Sinne einer Risikoinventur identifiziert und beurteilt. In Stresstests untersucht das Management die Auswirkung angenommener nachteiliger Entwicklungen auf das Risikodeckungspotential der Gesellschaft.
Die Größe des Unternehmens erlaubt der Geschäftsleitung, sich fortlaufend (d.h. in der Regel arbeitstäglich) über wesentliche operationelle Risiken oder eingetretene Schadensfälle zu unterrichten und unverzüglich alle notwendigen Maßnahmen zur Beseitigung der Ursachen zu treffen.
6.) Zusammenfassung/Prognosebericht
Durch die Teilbetriebsübernahme von der AMF Capital AG, Köln (jetzt: Consortia Vermögensverwaltung AG) waren einige Umstrukturierungsmaßnahmen notwendig geworden. Nunmehr werden verstärkt institutionelle Kunden betreut und das Fondsgeschäft wird ausgeweitet. Das Unternehmen ist aktuell produktmäßig gut aufgestellt.
Es ist geplant, die Vertriebstätigkeit in Bezug auf institutionelle Anleger zu intensivieren.
Unsicherheiten und Risiken ergeben sich hauptsächlich aus möglichen Turbulenzen an den Finanzmärkten. Die Märkte entwickeln sich weiterhin sehr volatil. Risiken könnten von einer drastischen Änderung der Notenbankpolitik der USA und Europas sowie von geopolitischen Vorfällen ausgehen.
Für das neue Geschäftsjahr rechnen wir mit einem zumindest ausgeglichenen Ergebnis.
Ich habe den Jahresabschluss – bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang – unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der AMF Capital AG, Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet.
Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei meiner Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.
Frankfurt am Main, den 18. Mai 2017
Weisang, Wirtschaftsprüfer
während des abgelaufenen Geschäftsjahr haben wir den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens beraten und die Geschäftsführung der AMF Capital AG regelmäßig überwacht. Der Vorstand unterrichtete uns regelmäßig, zeitnah und umfassend schriftlich und mündlich über alle wesentlichen Entwicklungen. Wir haben uns wiederholt über die Geschäftslage des Unternehmens und die wesentlichen Situationen der einzelnen Geschäftsfelder, die Unternehmensplanung sowie die strategische Ausrichtung informieren lassen und den Vorstand beraten.
Zwischen den Sitzungen habe ich mich als stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats vom Vorstand fortlaufend über die aktuelle Geschäftsentwicklung und wesentlichen Geschäftsvorfälle unterrichten lassen. Wir waren in alle Entscheidungen von wesentlichen Bedeutung eingebunden und haben soweit erforderlich, nach umfassender Beratung und Prüfung unsere Zustimmung erteilt.
Der vom Aufsichtsrat beauftragte Abschlussprüfer, Herr Andreas Weisang, Rechtsanwalt und Wirtschaftsprüfer , hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2016 sowie den Lagebericht unter Einbeziehung der Buchführung geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen.
Nach abschließender Prüfung erheben wir keine Einwände gegen den Jahresabschluss und stimmen dem Ergebnis der Abschlussprüfung zu. Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Abschluss der AMF Capital AG gebilligt. Der Jahresabschluss ist damit festgestellt. Dem Vorschlag der Vorstands den Bilanzverlust auf neue Rechnung vorzutragen schließen wir uns an.
Wir danken dem Vorstand und den Mitarbeitern für ihren großen persönlichen Einsatz im Geschäftsjahr 2016.
Frankfurt 29.06.2017