Source: https://www.blaek.de/neu-in-bayern/fragen-antworten
Timestamp: 2020-01-25 20:03:08
Document Index: 191106112

Matched Legal Cases: ['§ 21', 'Art. 18', 'Art. 18', '§ 27', 'Art. 9', 'Art. 9', '§ 630', 'Art. 28', 'Art. 28', 'Art. 30', 'Art. 26', 'Art. 26', 'Art. 26', 'Art. 26', 'Art. 9', 'Art. 9', '§ 630', 'Art. 28', '§ 203', 'Art. 28', '§ 17', 'Art. 9', 'Art. 6', 'Art. 7', 'Art. 28', 'Art. 35', '§ 203', 'Art. 28', 'Art. 28', 'Art. 28', 'Art. 35', 'Art. 13', 'Art. 13', 'Art. 12', '§ 138', '§ 4', '§ 27', '§ 11', '§ 11', '§ 12', '§ 8', '§ 8', '§ 14', '§ 12', '§ 12', '§ 6', '§ 8', '§ 2', '§ 27', '§ 5', '§ 5', '§ 4', '§ 5', '§ 4', '§ 12', '§ 21', '§ 15', '§ 13', '§ 33', '§ 4', '§ 5', '§ 4', '§ 11']

Fragen und Antworten zu Themen der BLÄK | Bayerische Landesärztekammer
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Nach erfol­g­ter Zulas­­sung können Sie sich jeder­­zeit an die Prüfungs­­ab­tei­­lung wenden. Auskünfte über Termine werden
grun­d­­sätz­­lich erst nach erfol­g­ter Zulas­­sung zum Prüfungs­­­ge­spräch mitge­­teilt.
Mit dem Einrei­chen des Antra­­ges erklä­ren Sie in der Regel, ab welchem Termin Sie prüfungs­­­be­reit sein werden. Soll­ten bestimmte Zeit­ab­schnitte für die Prüfung nicht in Frage kommen, weisen Sie bitte möglichst schon bei Einrei­chung des Antra­­ges darauf hin. Wich­tige Hinweise sind z. B. geplante Nieder­las­­sun­­gen, neue Arbeits­s­tel­len, geplan­ter Umzug in ein ande­res Bundes­­land bzw. ins Ausland, Entbin­­dungs­­ter­­min etc. . Auch jegli­che rele­vante Ände­run­­gen nach der Zulas­­sung zur Prüfung bis zum Tag der Prüfung (z. B. Wech­­sel des Arbeits­­plat­­zes) müssen der Prüfungs­­ab­tei­­lung umge­hend mitge­­teilt werden.
Wie kann ich die Adresse für den Versand des Bayerischen Ärzteblattes (monatlich) bzw. des Deutschen Ärzteblattes (wöchentliche Ausgabe) ändern?
Die Versan­d­­adresse kann direkt über das Meine-BLÄK-Portal gesteu­ert werden. Die zustän­­dige https://api.blaek.de/Adress-Liste Bezirks­­ve­­bände: Melde­­stelle und die Zentrale Mitglie­­der Verwal­tung (ZMV) der BLÄK, Tele­­fon 089 4147–114, können diese Ände­rung ebenso für Sie vorneh­­men.
Ärzteblatt Adressänderung Bayerisches Ärzteblatt
Adresse Versand
Wo kann ich eine Änderung meiner Privatanschrift mitteilen?
Die Privat­an­­schrift kann direkt über das Meine-BLÄK-Portal geän­­dert werden. Die zustän­­dige Melde­­stelle und die Zentrale Mitglie­­der Verwal­tung (ZMV) der BLÄK, Tele­­fon 089 4147–114, können diese Ände­rung aber ebenso für Sie vorneh­­men.
Adressänderung Bayerisches Ärzteblatt Anschriftenänderung Adressänderung Deutsches Ärzteblatt Meldedaten Adresse
Anschriftenänderung Meldung
Wo kann ich eine Änderung der Dienstanschrift und der Tätigkeit melden?
Die Dienst­an­­schrift und die Tätig­keit können direkt über das Meine-BLÄK-Portal geän­­dert werden. Die zustän­­dige Melde­­stelle und die Zentrale Mitglie­­der Verwal­tung (ZMV) der BLÄK (Tele­­fon 089 4147–114) können diese Ände­rung aber ebenso für Sie vorneh­­men.
Anschriftenänderung Tätigkeitsänderung Meldedaten Dienstanschrift
Wo finde ich verkehrsmedizinische Gutachter oder Verkehrsmediziner?
Die für Sie zustän­­dige Zulas­­sungs- und Führer­­schein­­stelle bzw. das Landrat­­samt kann Ihnen diese nennen.
Verkehrsmedizin Verkehrsmedizinsche Gutachten
Gutachter Führerschein
Wie erfahre ich meine Mitgliedsnummer (MNR) ?
Die Mitglieds­­num­­mer (MNR) finden Sie auf dem Adressauf­kle­­ber des Baye­ri­­schen Ärzte­­blat­tes ober­halb Ihrer Adresse. Es sind die ersten 6 Stel­len auf dem Aufkle­­ber. Die Mitglieds­­num­­mer können Sie sich außer­­dem direkt über das Meine-BLÄK-Portal unter „Mel­­de­da­ten“ anzei­­gen lassen. Die zustän­­dige Melde­­stelle und die Zentrale Mitglie­­der Verwal­tung (ZMV) der BLÄK, Tele­­fon 089 4147–114, können Ihnen diese ebenso mittei­len.
Arztnummer BAN Nummer
Adressaufkleber Ärzteblatt
Wie erfahre ich meine bundeseinheitliche Arztnummer (BAN )?
Die bundes­ein­heit­­li­che Arzt­­num­­mer (BAN) können Sie sich direkt über das Meine-BLÄK-Portal unter „Mel­­de­da­ten“ anzei­­gen lassen. Die zustän­­dige Melde­­stelle und die Zentrale Mitglie­­der Verwal­tung (ZMV) der BLÄK, Tele­­fon 089 4147–114, können Ihnen diese ebenso mittei­len. Die BAN ändert sich bei einem Kammer­­wech­­sel NICHT.
Arztnummer Bundeseinheitliche Arztnummer BAN
Wie erfahre ich meine lebenslange Arztnummer (LAN )?
Die lebens­lange Arzt­­num­­mer (LAN ) wird von der Kassen­ärz­t­­li­chen Verei­­ni­­gung (KV) verge­­ben, weitere Infor­­ma­tio­­nen finden Sie auch auf der Webseite der Kassen­ärz­t­­li­chen Verei­­ni­­gung Bayerns (KVB).
Arztnummer LAN Lebenslange Arztnummer
KV KVB
Was sind Details und die Erfordernisse einer Berufshaftpflichtversicherung?
Gemäß § 21 der Berufs­­ord­­nung für die Ärzte Bayers (BO) und Art. 18 Abs. 1 Nr. 4 Heil­­be­­rufe-Kammer­­ge­­setz (HKaG) ist der Arzt verpflich­tet, sich hinrei­chend gegen Haft­pflicht­an­sprü­che im Rahmen seiner beruf­­li­chen Tätig­keit zu versi­chern. Auf Verlan­­gen ist dem zustän­­di­­gen Ärzt­­li­chen Bezirks­­ver­­­band oder der Baye­ri­­schen Landes­­ärz­te­­kam­­mer ein entspre­chen­­der Nach­weis über das Vorlie­­gen der Versi­che­rung vorzu­le­­gen, Art. 18 Abs. 1 Nr. 4 HKaG.
Weitere Infor­­ma­tio­­nen entneh­­men Sie bitte dem „Infor­­ma­ti­­ons­­blatt der Baye­ri­­schen Landes­­ärz­te­­kam­­mer vom 07.11.2018“.
Nachhaftung Nachhaftungsversicherung Ruhestand Haftpflicht Versicherung
Informationsblatt zur Berufshaftpflichtversicherung
An wen richte ich eine Presseanfrage?
Pres­­se­an­fra­­gen rich­ten Sie bitte an unsere Pres­­se­­stelle, am besten per E-Mail an pres­­se@blaek.de oder tele­­fo­­nisch unter 089 4147–268. Ihre Anfrage wird dann schnellst­mög­­lich beant­wor­tet.
Medienanfragen Zeitungen Fernsehen Interviewpartner
An wen wende ich mich für Interviewanfragen?
Inter­view­­an­fra­­gen rich­ten Sie bitte an unsere Pres­­se­­stelle, am besten per E-Mail an pres­­se@blaek.de oder tele­­fo­­nisch unter 089 4147–268. Ihre Anfrage wird dann schnellst­mög­­lichst koor­­di­­niert und beant­wor­tet.
Medien Zeitungen Fernsehen
Wo finde ich die Pressemeldungen der Bayerischen Landesärztekammer?
Die aktu­el­len Pres­­se­­mit­tei­­lun­­gen finden Sie hier.
Medien Medienanfragen Zeitungen Fernsehen Radio
Wie kann ich mich in den Presseverteiler aufnehmen lassen?
Bitte senden Sie eine entspre­chende Anfrage an pres­­se@blaek.de. Die Anfrage sollte Ihre Kontak­t­da­ten und das Medium enthal­ten, für welches Sie tätig sind.
Presse Presseverteiler Medienverteiler
Medien Medienanfragen Zeitungen Radio Fernsehen
Gibt es eine Möglichkeit, einen Arzt in einer bestimmten Region zu suchen?
Die Baye­ri­­sche Landes­­ärz­te­­kam­­mer bietet auf der Inter­­netseite www.arzt-bayern.de ein Such­pro­­gramm für über 18.000 Ärztin­­nen und Ärzte in Bayern an. Hier können nach Orten und Fach­­ge­­bie­ten alle Ärzte gesucht werden, die an diesem Such­pro­­gramm teil­­neh­­men.
Versorgungsangebot Ärzte und Psychotherapeuten KVB
Wo finde ich druckfähige Bilder des Vorstandes und des Präsidiums der BLÄK?
Druck­­fä­hige Bilder finden Sie hier.
Präsidium der BLÄK Vorstand
Dr. Quitterer Dr. Rechl Dr. Botzlar
Wo finde ich Hinweise auf den Pressekodex?
Den Pres­­se­­ko­­dex finden Sie auf den Seiten des Pres­­se­ra­tes.
Wo finde ich Hinweise auf die berufliche Kommunikation von Ärzten?
In der Berufs­­ord­­nung für die Ärzte Bayerns im § 27 lesen Sie mehr über die beruf­­li­che Kommu­­ni­­ka­tion.
Muss ich von meinen Patienten ab dem 25. Mai 2018 (Inkrafttreten EU-DSGVO) eine Vereinbarung zur Datenverarbeitung unterschreiben lassen?
(Art. 9 Abs. 2 h) DSGVO erlaubt die Verar­­bei­tung von Gesun­d­heits­­da­ten u. a. dann, wenn diese für Zwecke der Gesun­d­heits­­vor­­­sorge, für die medi­­zi­­ni­­sche Diagno­s­tik, die Versor­­gung oder Behan­d­­lung im Gesun­d­heits­­­be­reich oder aufgrund eines Vertra­­ges mit einem Ange­hö­ri­­gen eines Gesun­d­heits­­­be­ru­­fes erfor­­der­­lich ist. Diese Daten müssen gemäß Art. 9 Abs. 3 DSGVO von Fach­­per­­so­nal oder unter dessen Verant­wor­tung verar­­bei­tet werden und dieses Fach­­per­­so­nal muss dem Berufs­­­ge­heim­­nis unter­­lie­­gen.
Diese Voraus­­set­­zun­­gen sehen wir – in Abstim­­mung mit dem Baye­ri­­schen Landes­­amt für Daten­­schutz­auf­­sicht – in einer Arzt­pra­­xis als erfüllt an, so dass eine Einwil­­li­­gung des Betrof­­fe­­nen / Pati­en­ten nicht erfor­­der­­lich ist. Zum einen ist die Verar­­bei­tung perso­­nen­­be­­zo­­ge­­ner Daten für die medi­­zi­­ni­­sche Diagno­s­tik notwen­­dig, zum ande­ren besteht zwischen Arzt und Pati­ent ein Behan­d­­lungs­­­ver­­­trag, weshalb die Date­­ner­he­­bung (Verar­­bei­tung) auch durch § 630 f BGB zwin­­gend vorge­­schrie­­ben ist.
Datenschutz DSGVO Patienteninformation
"Hinweise und Empfehlungen zur ärztlichen Schweigepflicht, Datenschutz und Datenvereinbarung in der Arztpraxis“ Bundesärztekammer und Kassenärztliche Bundesvereinigung
Besteht zwischen einem externen Betriebsarzt und der ihn beauftragenden Firma ein Auftragsdatenverarbeitungsverhältnis gemäß Art. 28 EU-DSGVO?
Der Betriebs­­arzt eines betrie­b­s­ärz­t­­li­chen Diens­tes wird vom Unter­­neh­­mer schrift­­lich bestellt (exter­­ner Arzt oder Ange­­stell­ter des Unter­­neh­­mens) und ist diesem direkt unter­­stellt. Eine Weisungs­­­be­­fug­­nis gegen­­über den Mitar­­bei­tern ergibt sich hieraus nicht, so dass keine Auftrags­da­ten­­ver­­ar­­bei­tung gemäß Art. 28 EU-DSGVO vorliegt und somit auch kein Verzeich­­nis von Verar­­bei­tungs­­tä­tig­kei­ten (Art. 30 EU-DSGVO) geführt werden muss.
Betriebsarzt Auftragsdatenverarbeitung
Darf ich nach der DSGVO weiterhin personenbezogene Daten via E-Mail, Telefax und / oder WhatsApp versenden?
Es ist drin­­gend zu empfeh­len, bei der Kommu­­ni­­ka­tion mit den Pati­en­ten via E-Mail eine Verschlüs­­se­­lung vorzu­­se­hen, da andern­falls die sensi­blen Pati­en­ten­da­ten nicht End-zu-End verschlüs­­selt und damit letz­t­en­d­­lich wie eine Post­­karte für Dritte einseh­­bar sind. Es sollte daher streng darauf geach­tet werden, welche Infor­­ma­tio­­nen über den „nor­­ma­len“ E-Mail-Weg verschickt werden. Unpro­ble­­ma­tisch sind sicher­­lich Inhalte zur Praxis­or­­ga­­ni­sa­tion, die even­tu­ell auch auf der Website der Arzt­pra­­xis auffin­d­­bar sind. Auch Termi­­ne­rin­­ne­run­­gen oder reine Termin­­ver­­ein­­ba­run­­gen sind weni­­ger kritisch, wenn sie keine Hinweise auf die Art der Unter­­su­chung enthal­ten und zuvor das Einver­­­stän­d­­nis des Pati­en­ten einge­holt wurde. Deshalb ist auch in solchen Fällen zu beach­ten, dass Termin­­ver­­ein­­ba­run­­gen, aus denen der Grund des Arzt­­be­­su­ches hervor­­­geht, vertrau­­lich sind. Daher sollte insbe­­son­­dere auch das Praxis­­per­­so­nal für einen daten­­schutz­­kon­­for­­men Umgang mit Pati­en­ten­da­ten sensi­­bi­­li­­siert werden.
Grun­d­­sätz­­lich ist auch bei der Versen­­dung von Pati­en­ten­da­ten per Fax eine beson­­dere Sorg­falt anzu­wen­­den, da es sich auch hier­­bei um eine Art „offene Zustel­­lung“ handelt. Soweit dennoch im Einzel­fall Pati­en­ten­da­ten per Fax versandt werden sollen, muss zwin­­gend beim Versen­­den der Pati­en­ten­da­ten sicher­­ge­­stellt sein, dass nur der Empfän­­ger selbst oder ausdrück­­lich dazu ermäch­tigte Dritte Kennt­­nis vom Inhalt des Schrei­­bens erhal­ten. Dies gilt insbe­­son­­dere dann, wenn ärzt­­li­che Mittei­­lun­­gen an den Pati­en­ten gefaxt werden (in dessen Wohnung bezie­hungs­­­weise an dessen Arbeits­­platz). Diese Siche­rung kann zum Beispiel durch Ankün­­di­­gung der Über­­sen­­dung beim Empfän­­ger erreicht werden. Wich­tig ist eben­falls, dass regel­mä­­ßig gespei­cherte Fax-Rufnum­­mern über­­­prüft werden.
Bitte beach­ten Sie: Eine Fehl­­zu­s­tel­­lung bei der Über­tra­­gung von Tele­fa­­xen mit beson­­ders schutz­wür­­di­­gem Inhalt, wie beispiels­­weise medi­­zi­­ni­­sche Daten, kann gravie­rende Folgen für den Absen­­der, Empfän­­ger und den Betrof­­fe­­nen haben. Deshalb sollte zumin­­dest in diesen Fällen eine unver­­schlüs­­selte Daten­­über­­tra­­gung unter­blei­­ben. Auch der Kommu­­ni­­ka­ti­­ons­­weg über WhatsApp ist nicht zu empfeh­len. Laut der neuen Richt­­li­­nie dürfen Ärzte und Arbeit­­ge­­ber Messen­­ger-Dienste nur anwen­­den, wenn die Daten­­si­cher­heit und der Schutz vor unbe­rech­tig­ten Daten­­zu­­grif­­fen sicher­­ge­­stellt sind. Dies ist bei WhatsApp gerade nicht der Fall, da die App sich den Zugang zu den Kontak­ten bezie­hungs­­­weise zum Adress­­buch der User verschafft.
Soll­ten Sie alter­na­tive Kommu­­ni­­ka­ti­­ons-Apps verwen­­den wollen ist drin­­gend zu empfeh­len, sich vor Nutzung mit dem zustän­­di­­gen Baye­ri­­schen Landes­­amt für Daten­­schutz­auf­­sicht (BayLDA), Prome­nade 27, 91522 Ansbach, Tel. 0981 53 1300, Fax 0981 53 98 1300, E-Mail: post­s­tel­le@lda.bayern.de, in Verbin­­dung zu setzen, um dies über­­prü­­fen zu lassen.
Fax E-Mail WhatsApp
Müssen die Mitarbeiter in einer Arztpraxis zum Datengeheimnis verpflichtet werden?
Die DSGVO enthält zwar keine ausdrück­­li­che Rege­­lung zur Verpflich­tung von Mitar­­bei­tern auf das Daten­­ge­heim­­nis, jedoch hat jeder Verant­wor­t­­li­che die Pflicht, seine Mitar­­bei­ter entspre­chend anzu­wei­­sen. Das Landes­­amt für Daten­­schutz­auf­­sicht empfiehlt deshalb, die Mitar­­bei­ter nach­weis­­bar über ihre Pflich­ten nach der DSGVO zu unter­rich­ten.
Die Kassen­ärz­t­­li­che Verei­­ni­­gung Bayerns (KVB) hat hierzu im Inter­­net unter www.kvb.de ein entspre­chen­­des Muster „Ver­pflich­tung zur Einhal­tung der daten­­schutz­recht­­li­chen Anfor­­de­run­­gen nach der Daten­­schutz-Grun­d­­ver­­ord­­nung (DS-GVO)“ veröf­­fent­­licht, das auf die Belange einer Arzt­pra­­xis ange­passt wurde.
Datenschutz DSGVO Mitarbeiterpflichten
Muster „Verpflichtung zur Einhaltung der datenschutzrechtlichen Anforderungen nach der Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO)“
Wie muss eine datenschutzrechtskonforme Vereinbarung bei einer Praxisgemeinschaft nach Art. 26 DSGVO (gemeinsam Verantwortliche) aussehen?
Der Bundes­­ver­­­band Infor­­ma­ti­­ons­­wir­t­­schaft, Tele­­kom­mu­­ni­­ka­tion und neue Medien e. V. (Bitkom) hat eine Check­­liste heraus­­ge­­ge­­ben, die als Hilfe­s­tel­­lung für eine Verein­­ba­rung nach Art. 26 DSGVO dienen soll. Daraus geht hervor, dass insbe­­son­­dere folgende Punkte in einer solchen Verein­­ba­rung zwin­­gend mitauf­­ge­nom­­men werden müssen:
» Fest­hal­ten der Vertrags­par­teien
» Aufga­­ben­­be­schrei­­bung mit Abgren­­zung, welcher Verant­wor­t­­li­che welche Aufgabe über­­­nimmt
» Fest­le­­gung des Zwecks und der Mittel der Daten­­ver­­ar­­bei­tung
» Pflich­ten der jewei­­li­­gen Vertrags­par­tei
Die Verein­­ba­rung sollte außer­­dem zwin­­gend die tatsäch­­li­chen Funk­tio­­nen und Bezie­hun­­gen der gemein­sa­­men Verant­wor­t­­li­chen gegen­­über der betrof­­fe­­nen Person wider­­spie­­geln. Des Weite­ren sollte eine interne Ausgleichs­re­­ge­­lung für den Fall getrof­­fen werden, dass ein Verant­wor­t­­li­cher wegen des Fehlers des ande­ren von der betrof­­fe­­nen Person aufgrund von Art. 26 Abs. 3 DSGVO in Anspruch genom­­men wird.
Datenschutz DSGVO Praxisgemeinschaft
Checkliste für eine Vereinbarung nach Art. 26 DSGVO
Müssen Arztpraxen die Patienteninformation zum Datenschutz von den Patienten unterschreiben lassen?
Nach Art. 9 Abs. 2 h DSGVO ist die Verar­­bei­tung von Gesun­d­heits­­da­ten u. a. dann erlaubt, wenn diese für Zwecke der Gesun­d­heits­­vor­­­sorge, für die medi­­zi­­ni­­sche Diagno­s­tik, die Versor­­gung oder Behan­d­­lung im Gesun­d­heits­­­be­reich oder aufgrund eines Vertra­­ges mit einem Ange­hö­ri­­gen eines Gesun­d­heits­­­be­ru­­fes erfor­­der­­lich ist. Diese Daten müssen gemäß Art. 9 Abs. 3 DSGVO von Fach­­per­­so­nal oder unter dessen Verant­wor­tung verar­­bei­tet werden und dieses Fach­­per­­so­nal muss dem Berufs­­­ge­heim­­nis unter­­lie­­gen. Diese Voraus­­set­­zun­­gen sehen wir – in Abstim­­mung mit dem Baye­ri­­schen Landes­­amt für Daten­­schutz­auf­­sicht – in einer Arzt­pra­­xis als erfüllt an, so dass eine Einwil­­li­­gung des Betrof­­fe­­nen / Pati­en­ten nicht erfor­­der­­lich ist. Zum einen ist die Verar­­bei­tung perso­­nen­­be­­zo­­ge­­ner Daten für die medi­­zi­­ni­­sche Diagno­s­tik notwen­­dig, zum ande­ren besteht zwischen Arzt und Pati­ent ein Behan­d­­lungs­­­ver­­­trag, weshalb die Date­­ner­he­­bung (Verar­­bei­tung) auch durch § 630 f BGB zwin­­gend vorge­­schrie­­ben ist.
Brauche ich eine schriftliche Einwilligung des Patienten für die Einbeziehung einer privaten Verrechnungsstelle?
Ja, in diesen Fällen müssen Praxen nach­wei­­sen können, dass die Pati­en­ten eine Einwil­­li­­gungs­­er­­klä­rung zur Daten­wei­ter­­gabe unter­­schrie­­ben haben. Zu beach­ten ist, dass seit dem 25. Mai 2018 Einwil­­li­­gungs­­er­­klä­run­­gen den Hinweis erhal­ten müssen, dass der Pati­ent sein Einver­­­stän­d­­nis jeder­­zeit wider­ru­­fen kann.
Einwilligung Datenweitergabe Verrechnungsstelle
Muss ich nach der DSGVO 2018 von jedem Patienten, der mir mit einem gültigen Überweisungsschein zugewiesen wird, einen Verarbeitungsvertrag für personenbezogene Daten unterschreiben lassen?
Der Abschluss eines Vertra­­ges zur Auftrags­­ver­­ar­­bei­tung ist immer nur dann notwen­­dig, wenn Dritte als Dienst­leis­ter die perso­­nen­­be­­zo­­ge­­nen Daten im Auftrag des Verant­wor­t­­li­chen verar­­bei­ten, z. B. die Praxis­­soft­­ware warten oder Akten- und Daten­trä­­ger nach Ablauf der Aufbe­­wah­rungs­­­frist vernich­ten.
Müssen eigene Patienten eine Einverständniserklärung zur Weitergabe unterschreiben, wenn ich Befunde, z. B. Laborwerte oder selbst erhobene Befunde, an andere Kollegen weiterleiten möchte?
Für die Weiter­­gabe an Dritte ist auf das aktua­­li­­sierte Infor­­ma­ti­­ons­­blatt der Bunde­­särz­te­­kam­­mer und der KBV hinzu­wei­­sen. Darin finden Sie unter Punkt 2.4.1 die Voraus­­set­­zun­­gen für eine Einwil­­li­­gung zur Daten­wei­ter­­gabe. Im Grun­d­­satz gilt hier, dass eine Weiter­­gabe nur mit Einwil­­li­­gung erfol­­gen kann, wobei eine Schrift­­form nicht in jedem Fall notwen­­dig ist und konklu­­den­tes Verhal­ten ausrei­chen kann. In Zwei­­fels­­fäl­len ist zu Beweis­zwe­­cken eine schrift­­li­che Einwil­­li­­gung empfeh­lens­wert.
Schweigepflicht Datenweitergabe
Ist bei der Beauftragung eines Labors ein Auftragsverarbeitungsvertrag zu schließen?
Der behan­­delnde Arzt beauf­­tragt das Labor mit still­schwei­­gen­­der Voll­­macht (sog. Innen­voll­­macht) des Pati­en­ten mit Labor­un­ter­­su­chun­­gen. Der Vertrag über die Labor­un­ter­­su­chung wird also unmit­tel­­bar zwischen Pati­ent und Labor­­arzt geschlos­­sen, d. h. nicht der behan­­delnde Arzt schließt den Vertrag mit dem Labor, sondern der Pati­ent, vertre­ten durch den behan­­deln­­den Arzt. Der behan­­delnde Arzt über­­­mit­telt die Pati­en­ten­da­ten daher nicht selbst als verant­wor­t­­li­che Stelle, sondern als Vertre­ter des Pati­en­ten. Da es nicht zu einer Daten­­über­­­mit­t­­lung durch den behan­­deln­­den Arzt im recht­­li­chen Sinne kommt, benö­tigt der behan­­delnde Arzt auch keine daten­­schutz­recht­­li­che Einwil­­li­­gung des Pati­en­ten. Es bedarf daher auch keines Vertrags zur Auftrags­da­ten­­ver­­ar­­bei­tung nach Art. 28 DSGVO. Bei der Ertei­­lung von Labor­auf­trä­­gen handelt es sich nicht um eine Auftrags­­ver­­ar­­bei­tung, weil es sich bei der labo­r­ärz­t­­li­chen Tätig­keit um eine Tätig­keit „höhe­­rer Art“ handelt, die der stren­­gen Weisungs­­­ge­­bun­­den­heit der Auftrags­da­ten­­ver­­ar­­bei­tung fremd ist. Die unab­hän­­gi­­gen Daten­­schutz­­be­hör­­den des Bundes und der Länder (Daten­­schutz­­kon­­fe­renz, DSK) stel­len hierzu in ihrem Kurz­pa­pier Nr. 13 aller­­dings fest, dass ein Austausch zwischen Berufs­­­ge­heim­­nis­trä­­gern (§ 203 StGB) keine Auftrags­da­ten­­ver­­ar­­bei­tung nach Art. 28 DSGVO darstellt. Die Über­wei­­sung der Labor­tä­tig­keit ist für Kassen­pa­ti­en­ten wie bisher nach SGB V mit den Über­wei­­sungs­­­schei­­nen absch­lie­­ßend gere­­gelt. Für Pati­en­ten ist weiter­hin eine schrift­­li­che Infor­­ma­tion zur Proben- und Daten­wei­ter­­gabe an das Labor erfor­­der­­lich.
Auftragsdatenverarbeitung Labor
Wer ist die in der Patienteninformation anzugebende Aufsichtsbehörde?
Baye­ri­­sches Landes­­amt für Daten­­schutz­auf­­sicht (BayLDA)
Haus­an­­schrift:
Prome­nade 18
Erreich­­bar­keit:
Tele­­fon +49 (0) 981 180093–150
Tele­fax +49 (0) 981 180093–850
E-Mail: post­s­tel­le@lda.bayern.de
Inter­­net: www.lda.bayern.de
Das BayLDA über­­wacht die Einhal­tung des Daten­­schutz­rechts im nicht-öffent­­li­chen Bereich in Bayern, das heißt, in den priva­ten Wirt­­schafts­un­ter­­neh­­men, bei den frei­­­be­­ruf­­lich Täti­­gen, in Verei­­nen und Verbän­­den sowie im Inter­­net.
Brauche ich einen Datenschutzbeauftragten(DSB) in der Arztpraxis?
In der Arzt­pra­­xis findet in aller Regel keine umfang­rei­che Verar­­bei­tung beson­­de­­rer Kate­­go­rien perso­­nen­­be­­zo­­ge­­ner Daten statt, die zu einer Benen­­nungs­­pflicht führt. Es ist daher ein DSB nur zu benen­­nen, wenn mindes­tens 20 Perso­­nen stän­­dig mit der auto­­ma­ti­­sier­ten Verar­­bei­tung perso­­nen­­be­­zo­­ge­­ner Daten beschäf­tigt sind. „Stän­­dig beschäf­tigt“ ist z. B. die Sprech­­stun­­den­hilfe. „Nicht stän­­dig beschäf­tigt“ ist dage­­gen beispiels­­weise, wer als Putz­­kraft theo­re­tisch Daten zur Kennt­­nis nehmen kann.
Anforderungen der DSGVO an Arztpraxis
Kurzpapier Nr. 12 der Datenschutzkonferenz (DSK) - Datenschutzbeauftragte bei Verantwortlichen und Auftragsverarbeitern
Dürfen Auskünfte an Apotheken zu ausgestellten Rezepten erteilt werden?
Gemäß § 17 Abs. 5 Apothe­ken­­be­triebs­ord­­nung (ApBe­trO) müssen die abge­­­ge­­be­­nen Arznei­­mit­tel den Verschrei­­bun­­gen und den damit verbun­­de­­nen Vorschrif­ten des Sozi­al­­ge­­setz­­buch V (SGB V) zur Arznei­­mit­tel­­ver­­­sor­­gung entspre­chen. Enthält eine Verschrei­­bung einen für den Abge­­­ben­­den erkenn­­ba­ren Irrtum, ist sie nicht lesbar oder erge­­ben sich sons­tige Beden­ken, so darf das Arznei­­mit­tel nicht abge­­­ge­­ben werden, bevor die Unklar­heit besei­tigt ist.
Daher dürfen auch weiter­hin Anfra­­gen von Apothe­ken zu ausge­­stell­ten Rezep­ten beant­wor­tet werden, auch dann, wenn diese tele­­fo­­nisch erfol­­gen. In einem solchen Fall ist aber sicher­­zu­s­tel­len, dass die Nach­frage auch tatsäch­­lich aus der Apotheke kommt, die der Pati­ent zur Einlö­­sung der Verord­­nung aufge­­sucht hat. Einer Schwei­­ge­pflich­tent­­bin­­dungs­­er­­klä­rung bedarf es nicht.
Weitere Infor­­ma­tio­­nen finden Sie auf Seite 145 der KVB INFOS 10/2018.
Datenschutz Auskunft an Apotheken
Datenschutz Apotheken Rezepte Auskünfte DSGVO
Dürfen Anfragen vom Zentrum Bayern Familie und Soziales (ZBFS) beantwortet werden?
In Abstim­­mung mit dem Baye­ri­­schen Landes­­amt für Daten­­schutz­auf­­sicht kann die Frage dann klar bejaht werden, wenn sich der Pati­ent gegen­­über dem ZBFS einver­­­stan­­den erklärt, dass es bei den von ihm benann­ten Ärzten Befun­d­­be­richte einho­len darf und das ZBFS im Zwei­­fels­fall dem Arzt das Vorlie­­gen dieser Einver­­­stän­d­­nis­er­­klä­rung bestä­tigt (vgl. dazu Baye­ri­­sches Ärzte­­blatt 10/2018, S. 511).
Datenschutz Schweigepflicht ZBFS
Aus dem Bayerischen Ärzteblatt: Panorama
Bayerisches Ärzteblatt 10/2018, Seite 510
Ist es weiterhin möglich, dass Schülerinnen und Schüler ihr Praktikum in einer Arztpraxis ableisten?
In Abstim­­mung mit dem Baye­ri­­schen Landes­­amt für Daten­­schutz­auf­­sicht kann die Frage dann bejaht werden, wenn die betre­f­­fen­­den Pati­en­ten hier­­über aufge­­klärt und ihre ausdrück­­li­che Einwil­­li­­gung erklärt haben (Art. 9 Abs. 1 lit. a, Art. 6 Abs. 1 lit. a und Art. 7 DS-GVO). Wich­tig ist hier­­bei, dass selbst­­ver­­­stän­d­­lich auch die Prak­ti­­kan­ten zur Einhal­tung der daten­­schutz­recht­­li­chen Anfor­­de­run­­gen nach der Daten­­schutz-Grun­d­­ver­­ord­­nung (DS-GVO) verpflich­tet werden.
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Datenschutz Schweigepflicht
Inwieweit ist der Einsatz von Cloud-Computing in der Arztpraxis zulässig?
In Abstim­­mung mit dem Baye­ri­­schen Landes­­amt für Daten­­schutz­auf­­sicht (BayLDA) kann die Frage nur dann bejaht werden, wenn die daten­­schutz­recht­­li­chen Vorga­­ben von Art. 28 Daten­­schutz-Grun­d­­ver­­ord­­nung (DS-GVO) und Art. 35 DS-GVO – wie nach­­fol­­gend kurz darge­­stellt – beach­tet werden.
Nach den „Hin­­weise und Empfeh­­lun­­gen zur ärzt­­li­chen Schwei­­ge­pflicht, Daten­­schutz und Daten­­ver­­ar­­bei­tung“ der Bunde­­särz­te­­kam­­mer und der Kassen­ärz­t­­li­chen Bundes­­ver­­ei­­ni­­gung ist eine externe Verar­­bei­tung (u. a. Spei­che­rung, Archi­vie­rung, etc.) von Pati­en­ten­da­ten außer­halb des eige­­nen Praxis­­ver­­wal­tungs­­­sys­tems grun­d­­sätz­­lich als möglich erach­tet worden. Dabei sind aber, wie unter Punkt 5.2. der tech­­ni­­schen Anla­­gen aufge­­führt, sehr strenge recht­­li­che Vorga­­ben zu beach­ten (vgl. § 203 Abs. 3 S. 2 StGB und ggf. Arti­kel 28 DS-GVO).
Art. 28 DS-GVO
Es ist davon auszu­­ge­hen, dass in der Regel eine Fall­­kon­s­tel­la­tion vorliegt, die den Abschluss eines Vertrags zur Auftrags­­ver­­ar­­bei­tung im Sinne des Art. 28 DS-GVO erfor­­dert. Proble­­ma­tisch im Hinblick auf den Abschluss eines DS-GVO konfor­­men Vertra­­ges zur Auftrags­­ver­­ar­­bei­tung im Sinne des Art. 28 DS-GVO erscheint dabei insbe­­son­­dere die Fest­s­tel­­lung der Zuver­­läs­­sig­keit sowie die Durch­­füh­rung wirk­sa­­mer Kontrol­len. Jeden­falls solange keine sinn­vol­len, ausrei­chend umfas­­sen­­den Zerti­­fi­­zie­run­­gen in diesem Sektor vorlie­­gen, kann sich dies, je nach Dienst­leis­tung, schwie­­rig gestal­ten. Gefähr­­dungs­­­po­ten­­zial ist hier unter ande­rem dann vorhan­­den, wenn der Auftrags­­ver­­ar­­bei­ter in einem Drit­t­­land nieder­­ge­las­­sen ist. Eine beson­­ders sorg­­fäl­tige Auswahl der Auftrags­­ver­­ar­­bei­ter ist hier gerade auch im Hinblick auf die Art der verar­­bei­te­ten Daten unab­­köm­m­­lich. Zurück­­hal­tung ist auch gebo­ten in Bezug auf die von Dienst­leis­tern häufig verspro­che­­nen ange­b­­li­chen Anony­­mi­­sie­run­­gen, welche sich nach unse­­rer Erfah­rung häufig als Pseu­d­ony­­mi­­sie­run­­gen entpup­­pen und darüber hinaus insbe­­son­­dere bei vielen Arten ärzt­­li­cher Doku­­men­ta­tion tech­­nisch schwie­­rig umsetz­­bar sind.
Art. 35 DS-GVO
Das BayLDA ist der Auffas­­sung, dass je nach einge­­setz­tem Produkt, durch­­aus häufig von einem hohen Risiko bei dem Einsatz von Cloud-Diens­ten ausge­­gan­­gen werden muss, weshalb der Einsatz von Cloud-Lösun­­gen häufig die Durch­­füh­rung einer Daten­­schutz­­fol­­gen­ab­schät­­zung auslöst.
Das Thema wurde aber bislang noch nicht absch­lie­­ßend beur­­teilt und das BayLDA hat uns mitge­­teilt, dass es sich dies­­be­­züg­­lich mit den ande­ren deut­­schen Aufsichts­­be­hör­­den austauscht.
Datenschutz Arztpraxis Cloud-Computing
Technische Anlage Hinweise und Empfehlungen zur ärztlichen Schweigepflicht, Datenschutz und Datenverarbeitung in der Arztpraxis
Welche erforderlichen Informationen müssen in der Datenschutzerklärung auf der Praxis-Homepage enthalten sein?
Arti­kel 13 der DSGVO defi­­niert, welche erfor­­der­­li­chen Infor­­ma­tio­­nen in der Daten­­schut­z­er­­klä­rung enthal­ten sein müssen. Hierzu zählen:
Infor­­ma­tio­­nen zur Iden­ti­tät des Verant­wor­t­­li­chen (Art. 13 Abs. 1 DSGVO)
Name und Kontak­t­da­ten des Verant­wor­t­­li­chen sowie gege­­be­­nen­falls seines Vertre­ters;
gege­­be­­nen­falls die Kontak­t­da­ten des Daten­­schutz­­be­auf­­trag­ten;
die Zwecke, für die die perso­­nen­­be­­zo­­ge­­nen Daten verar­­bei­tet werden sollen, sowie die Rechts­­grun­d­lage für die Verar­­bei­tung;
wenn die Verar­­bei­tung auf Arti­kel 6 Absatz 1 f ) beruht, die berech­tig­ten Inter­es­­sen, die von dem Verant­wor­t­­li­chen oder einem Drit­ten verfolgt werden;
gege­­be­­nen­falls die Empfän­­ger oder Kate­­go­rien von Empfän­­gern der perso­­nen­­be­­zo­­ge­­nen Daten und
gege­­be­­nen­falls Über­­mit­t­­lung in Drit­t­­staa­ten
Infor­­ma­tio­­nen zur fairen und trans­pa­ren­ten Verar­­bei­tung (Art. 13 Abs. 2 DSGVO)
Rechte der Betrof­­fe­­nen auf Auskunft über die betre­f­­fen­­den perso­­nen­­be­­zo­­ge­­nen Daten sowie auf Berich­ti­­gung oder Löschung oder auf Einschrän­­kung der Verar­­bei­tung oder eines Wider­­spruchs­rechts gegen die Verar­­bei­tung sowie des Rechts auf Daten­­über­­­trag­­bar­keit;
Wider­­ruf­­bar­keit von Einwil­­li­­gun­­gen
das Beste­hen eines Beschwer­­de­rechts bei einer Aufsichts­­be­hörde
Verpflich­tung zur Bereit­s­tel­­lung perso­­nen­­be­­zo­­ge­­ner Daten
Infor­­ma­tio­­nen über auto­­ma­ti­­sierte Entschei­­dungs­­­fin­­dung und Profi­­ling
Welche der aufge­­zähl­ten Punkte für die eigene Webseite rele­vant werden, hängt von den erho­­be­­nen Daten ab. Nach Art. 12 DSGVO sind die Infor­­ma­tio­­nen in präzi­­ser, trans­pa­ren­ter, verstän­d­­li­cher und leicht zugäng­­li­cher Form zu ertei­len.
Datenschutz DSGVO Homepage Datenschutzerklärung
Wer ist der Ansprechpartner für Arbeitssicherheit?
Die zustän­­dige Berufs­­­ge­nos­­sen­­schaft für Gesun­d­heits­­­dienst und Wohl­fahrts­pflege (BGW) ist hier der Ansprech­par­t­­ner. Erreich­­bar unter www.bwg-online.de oder tele­­fo­­nisch: 040 20207–0.
Die Arbeit­­ge­­ber haben ihre Arbeit­­neh­­mer über ihre zustän­­dige Berufs­­­ge­nos­­sen­­schaft und über den Sitz der für Entschä­­di­­gun­­gen zustän­­di­­gen Geschäfts­­stelle zu unter­rich­ten.
SGB VII, § 138
An wen kann ich mich in Belangen des Vertragsarztrechts wenden?
Die Kassen­ärz­t­­li­che Verei­­ni­­gung Bayerns (KVB) ist Ansprech­s­par­t­­ner für die Vertrag­­särzte und -psycho­the­ra­­peu­ten in spezi­­fi­­schen Belan­­gen des Vertrags­­arz­t­rechts.
Beratungsservice der KVB
Anfragen von gesetzlichen Krankenkassen – Wann bedarf es der Einverständniserklärung des Patienten?
Ergän­­zend zu den gesetz­­li­chen Grun­d­la­­gen, regeln die zwischen der Kassen­ärz­t­­li­chen Bundes­­ver­­ei­­ni­­gung (KBV) und den Spit­­zen­­ver­­­bän­­den der Kran­ken­­kas­­sen geschlos­­se­­nen Bundes­­man­tel­­ver­­­träge (BMV), einschließ­­lich der Vordruck­­ver­­ein­­ba­run­­gen, die Moda­­li­tä­ten zur Auskunft­s­er­laub­­nis und -verpflich­tung gegen­­über Kran­ken­­kas­­sen.
Danach ist der Vertrags­­arzt grun­d­­sätz­­lich berech­tigt und verpflich­tet, den Kran­ken­­kas­­sen für die Erfül­­lung ihrer gesetz­­li­chen Aufga­­ben Auskünfte zu ertei­len.
Die Kassen­ärz­t­­li­che Verei­­ni­­gung Bayerns (KVB) hat sich ausführ­­lich mit dem Thema befasst und hierzu ein Infor­­ma­ti­­ons­pa­pier veröf­­fent­­licht, dass insbe­­son­­dere auch die Frage klärt, wann Praxen berech­tigt sind, die Auskunft zu verwei­­gern.
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Anfragen von gesetzlichen Krankenkassen
Rück­tritte von bereits gebuch­ten Veran­­stal­tun­­gen sind der Baye­ri­­schen Landes­­ärz­te­­kam­­mer ausschließ­­lich schrift­­lich mitzu­tei­len.
Bei Zugang des Rück­tritts sechs Wochen vor Veran­­stal­tungs­­­be­­ginn, wird eine Bear­­bei­tungs­­­ge­­bühr in Höhe von 25 € erho­­ben.
Bei Zugang des Rück­tritts vier Wochen vor Veran­­stal­tungs­­­be­­ginn, wird eine Stor­no­­ge­­bühr in Höhe der halben Semi­nar­­ge­­bühr erho­­ben.
Bei Zugang des Rück­tritts zwei Wochen vor Veran­­stal­tungs­­­be­­ginn bzw. Nicht-Erschei­­nen zur Veran­­stal­tung wird eine Stor­no­­ge­­bühr in Höhe der vollen Semi­nar­­ge­­bühr erho­­ben.
Sofern der Baye­ri­­schen Landes­­ärz­te­­kam­­mer durch den Semi­nar­rück­tritt Stor­no­­kos­ten im Tagungs­­ho­tel / der Veran­­stal­tungs-Loka­­li­sa­tion ents­te­hen, werden diese in voller Höhe dem Teil­­neh­­mer in Rech­­nung gestellt.
Bei Abmel­­dung wird in jedem Fall für die Nutzung der kurss­­pe­­zi­­fi­­schen E-Lear­­ning Plat­t­­form der Baye­ri­­schen Landes­­ärz­te­­kam­­mer ein Beitrag in Höhe von 185 € in Rech­­nung gestellt, sofern Sie sich auf der Plat­t­­form schon einge­loggt haben.
Bei Benen­­nung eines Ersatz­­teil­­neh­­mers – bis maxi­­mal 10 Tage vor Veran­­stal­tungs­­­be­­ginn möglich, der die Veran­­stal­tung auch tatsäch­­lich besucht, redu­­zie­ren sich die Stor­no­­ge­­büh­ren (Punkt 1. – 4.) auf eine Bear­­bei­tungs­­­ge­­bühr in Höhe von 25 €.
Hinweis: Die Stor­no­­be­­din­­gun­­gen sehen keine kosten­freien Rück­tritt im Krank­heits­­fall vor. Hier gelten die voran­­ge­­gan­­ge­­nen Stor­no­­staf­­fe­­lun­­gen.
Ja, eine Teil­­nahme ist möglich. Bitte berück­­sich­ti­­gen Sie dennoch die ange­­ge­­be­­nen Zahlungs­­ter­­mine.
Eine Woche nach Kursende wird, sofern bis dahin noch kein Zahlungs­­ein­­gang erfolgt ist, das Mahn­­ver­­fah­ren gest­ar­tet.
Ja, für die Aner­ken­­nung exter­­ner Veran­­stal­tun­­gen wird gemäß Gebüh­ren­­sat­­zung der BLÄK (Nr. 5 Gebüh­ren­­ver­­­zeich­­nis – Anlage zur Gebüh­ren­­sat­­zung) eine aufwan­d­s­ab­hän­­gige Bear­­bei­tungs­­­ge­­bühr erho­­ben.
Aner­ken­­nung / Teilan­er­ken­­nung curri­­cu­la­­rer ärzt­­li­cher Quali­­fi­­zie­run­­gen gemäß den von Bunde­­särz­te­­kam­­mer und / oder der Baye­ri­­schen Landes­­ärz­te­­kam­­mer erstell­ten Curri­­cula für Absol­­ven­ten von Semi­na­ren Drit­ter mit ggf. Ausfer­ti­­gung einer Abschluss­­be­­schei­­ni­­gung durch die Baye­ri­­sche Landes­­ärz­te­­kam­­mer: € 50,- bis 250,- je Antrag
Aner­ken­­nung / Teilan­er­ken­­nung curri­­cu­la­­rer ärzt­­li­cher Quali­­fi­­zie­run­­gen gemäß den von Bunde­­särz­te­­kam­­mer und / oder der Baye­ri­­schen Landes­­ärz­te­­kam­­mer erstell­ten Curri­­cula für Semi­naran­­bie­ter: € 100,- bis 500,- je Antrag
Ja, für Kran­ken­häu­­ser, die nach Kran­ken­hau­­sent­­gel­t­­ge­­setz (KHEntgG) abrech­­nen, erfolgt eine Förde­rung bis einschließ­­lich 2019 (siehe hierzu § 4 Abs. 11 KHEntgG).
Es sind die fünf Module gemäß aktu­ell gülti­­ger struk­tu­rier­ter curri­­cu­la­­rer Fort­­bil­­dung „Anti­­bio­tic Stewar­­ship (ABS)“ voll­­stän­­dig zu absol­vie­ren.
Ja, nach § 27 Abs. 4 Satz 3 Berufs­­ord­­nung.
Nein, seit der Einfüh­rung des neuen Curri­­cu­lums 11/2017 der Bunde­­särz­te­­kam­­mer sind die Inhalte nicht mehr anre­chen­­bar.
Nein, Semi­nar­­teil 1 und 2 müssen zusam­­men gebucht werden.
Die Wissens­­kon­trolle ist unab­hän­­gig von der Hono­rie­rung. Der Quali­­fi­­zie­rungs­­um­fang ist aller­­dings abhän­­gig von Art und Umfang der Diagno­s­tik und/oder Bera­tung.
In den Richt­­li­­nien zum Gendia­­gno­s­ti­k­­ge­­setz unter Kapi­tel VII Abs. 2 wird ausdrück­­lich darauf hinge­wie­­sen, dass Fachärzte mit der Zusatz­­be­­zeich­­nung „Medi­­zi­­ni­­sche Gene­tik“ keinen Quali­­fi­­ka­ti­­ons­nach­weis erbrin­­gen müssen.
Ausschließ­­lich Kolle­­gen mit folgen­­den Weiter­­bil­­dungs-Abschlüs­­sen erfül­len bereits die Voraus­­set­­zun­­gen nach GenDG i.d.F. v. 31.7.09 und GEKO-RiLi i.d.F. v. 1.7.11:
FÄ für Human­­ge­­ne­tik und FÄ mit der früher erwer­b­­ba­ren Zusatz­­be­­zeich­­nung „Medi­­zi­­ni­­sche Gene­tik“,
FÄ für Frau­en­heil­­kunde und Geburts­hilfe mit der erwor­­be­­nen Schwer­­punk­t­­be­­zeich­­nung „Spe­­zi­elle Geburts­hilfe und Präna­tal­­me­­di­­zin“
(es ist kein Nach­weis erfor­­der­­lich für die „fach­­ge­­bun­­dene gene­ti­­sche Bera­tung im Kontext zu vorge­­bur­t­­li­chen Risi­­ko­ab­­klä­rung“ entspre­chend der Wissens­­kon­trolle mit zehn gynä­­ko­lo­­gi­­schen Fragen).
Gemäß o. g. Rechts­­grun­d­la­­gen ist die Wissens­­kon­trolle mit 20 Fragen zu absol­vie­ren.
Die Unter­­schei­­dung, ob eine Unter­­su­chung unter die Quali­­fi­­ka­tion zur gene­ti­­schen Bera­tung im Kontext der vorge­­bur­t­­li­chen Risi­­ko­ab­­klä­rung gefasst werden kann, rich­tet sich nach dem Kontext, unter dem die Unter­­su­chung veran­lasst wird.
Sobald die Unter­­su­chung veran­lasst wird, weil ein begrün­­de­ter Verdacht auf eine gene­ti­­sche Störung besteht, wird die Quali­­fi­­ka­tion zur fach­­ge­­bun­­de­­nen gene­ti­­schen Bera­tung (große Wissens­­kon­trolle, 20 Fragen) benö­tigt.
Werden die glei­chen Unter­­su­chun­­gen rein vorsor­g­­lich, routi­­ne­mä­­ßig durch­­­ge­­führt, ist die kleine Wissens­­kon­trolle (10 Fragen) ausrei­chend.
Sobald die Unter­­su­chung veran­lasst wird, weil ein Verdacht auf eine gene­ti­­sche Störung besteht, ist die Quali­­fi­­ka­tion zur fach­­ge­­bun­­de­­nen gene­ti­­schen Bera­tung (große Wissens­­kon­trolle, 20 Fragen) gemäß GenDG/GEKO-RL notwen­­dig. Wird die Unter­­su­chung rein vorsor­g­­lich, routi­­ne­mä­­ßig durch­­­ge­­führt, ist die kleine Wissens­­kon­trolle (10 Fragen) gemäß genann­ten Rechts­­grun­d­la­­gen ausrei­chend.
Schwie­­rig wird es, wenn Unter­­su­chun­­gen veran­lasst werden, um eine Blut­­ge­rin­­nungs­­­stö­rung auszu­sch­lie­­ßen. Bei diesen Unter­­su­chun­­gen kommt es sehr auf den Kontext an:
Wenn der Arzt Unter­­su­chun­­gen (auch z. B. die gene­ti­­sche Analyse auf FV-Leiden) veran­lasst, um grun­d­­sätz­­lich eine Blut­­ge­rin­­nungs­­­stö­rung auszu­sch­lie­­ßen, so wird laut GenDG von einer diagno­s­ti­­schen Unter­­su­chung ausge­­gan­­gen. Demzu­­folge ist eine gene­ti­­sche Bera­tung vor der Analyse nicht zwin­­gend erfor­­der­­lich.
Möchte der Arzt aber nach einem posi­ti­­ven Befund die gene­ti­­sche Bera­tung selber durch­­­füh­ren, benö­tigt er die Quali­­fi­­ka­tion zur fach­­ge­­bun­­de­­nen gene­ti­­schen Bera­tung (20 Fragen).
Wird dieselbe Unter­­su­chung jedoch durch­­­ge­­führt, weil in der Fami­­lie Hinweise auf eine Blut­­ge­rin­­nungs­­­stö­rung vorlie­­gen, muss gleich das GenDG berück­­sich­tigt werden und die Quali­­fi­­ka­tion zur fach­­ge­­bun­­de­­nen gene­ti­­schen Bera­tung (20 Fragen) nach­­ge­wie­­sen werden.
Die Quali­­fi­­ka­tion zur fach­­ge­­bun­­de­­nen gene­ti­­schen Bera­tung brau­chen Sie nur, wenn Sie prädi­k­tive gene­ti­­sche Unter­­su­chun­­gen vorneh­­men oder wenn Sie nach einem posi­ti­­ven diagno­s­ti­­schen gene­ti­­schen Befund die Bera­tung selber durch­­­füh­ren möch­ten. Ob es sinn­voll ist, an einer Quali­­fi­­ka­tion zur fach­­ge­­bun­­de­­nen gene­ti­­schen Bera­tung teil­­zu­­neh­­men, müssen Sie entschei­­den, da die Beschei­­ni­­gung nicht zum Tätig­wer­­den außer­halb der Fach­­ge­­biets­­gren­­zen berech­tigt. Diese sind für jedes Gebiet durch die Defi­­ni­tion des Gebie­tes in der Weiter­­bil­­dungs­­ord­­nung für die Ärzte Bayerns fest­­ge­legt. Das Gebiet Labo­ra­to­ri­ums­­me­­di­­zin umfasst nach dieser Defi­­ni­tion die Bera­tung und Unter­­stüt­­zung der in der Vorsorge und Kran­ken­­be­han­d­­lung Täti­­gen, nicht jedoch die unmit­tel­­bare Pati­en­ten­­be­ra­tung.
Mit der bestan­­de­­nen Wissens­­kon­trolle ist Ihre Quali­­fi­­ka­tion zur fach­­ge­­bun­­de­­nen gene­ti­­schen Bera­tung nach­­ge­wie­­sen. Eine weitere Quali­­fi­­ka­tion, wie das 72-stün­­dige Semi­­nar, ist nach derzei­ti­­ger Geset­­zes­lage nicht erfor­­der­­lich.
Der Erwerb der Quali­­fi­­ka­tion der fach­­ge­­bun­­de­­nen gene­ti­­schen Bera­tung schließt die Quali­­fi­­ka­tion zur fach­­ge­­bun­­de­­nen gene­ti­­schen Bera­tung im Kontext vorge­­bur­t­­li­cher Risi­­ko­ab­­klä­rung mit ein.
Die Beant­wor­tung rich­tet sich in erster Linie nicht nur nach den Unter­­su­chungs­­­me­tho­­den, sondern nach der Anamnese. Sobald die Unter­­su­chung veran­lasst wird, weil ein begrün­­de­ter Verdacht auf eine gene­ti­­sche Störung vorliegt, wird die Quali­­fi­­ka­tion zur fach­­ge­­bun­­de­­nen gene­ti­­schen Bera­tung (große Wissens­­kon­trolle, 20 Fragen) benö­tigt. Werden die glei­chen Unter­­su­chun­­gen rein vorsor­g­­lich, routi­­ne­mä­­ßig durch­­­führt, reicht die kleine Wissens­­kon­trolle (10 Fragen) gemäß GenDG-GEKO-RL. Für die gene­ti­­sche Bera­tung vor und nach Amnio­­zen­tese, Chorion­­zot­ten­­bi­op­­sie und Nabel­schnur­­punk­tion wird immer die Quali­­fi­­ka­tion zur fach­­ge­­bun­­de­­nen gene­ti­­schen Bera­tung (20 Fragen) benö­tigt.
Wird die NT-Messung routi­­ne­mä­­ßig durch­­­ge­­führt, reicht gemäß GenDG-RL die kleine Wissens­­kon­trolle (zehn Fragen). Sobald die NT-Messung aber in einem begrün­­de­ten Verdachts­fall veran­lasst wird, wird die große Wissens­­kon­trolle (20 Fragen) benö­tigt.
GenDG: Als Klinikarzt bin ich die verantwortliche ärztliche Person im Sinne des Gendiagnostikgesetzes. In unserer Klinik erfolgt die Dokumentation elektronisch. Habe ich wegen der Zugriffsrechte besondere Vorkehrungen zu treffen?
Bezüg­­lich der Führung der elek­tro­­ni­­schen Pati­en­ten­akte ist zunächst auf die Empfeh­­lun­­gen zur ärzt­­li­chen Schwei­­ge­pflicht, Daten­­schutz und Daten­­ver­­ar­­bei­tung in der Arzt­pra­­xis der Bunde­­särz­te­­kam­­mer und der Kassen­ärz­t­­li­chen Bundes­­ver­­ei­­ni­­gung, die auch über­­­trag­­bar ist auf den statio­nären Bereich, hinzu­wei­­sen und deren Lektüre zu empfeh­len (Deut­­sches Ärzte­­blatt vom 9. Mai 2008 Seite A 1026 ff.).
Pati­en­ten­da­ten stehen auch vor diesem Hinter­­grund ohne­hin unter einem beson­­ders hohen Daten­­schutz. Im Einzel­fall ist es immer ratsam, die einzel­­nen Gesun­d­heits­­­ge­­setze nach spezi­el­len Vorga­­ben durch­­­zu­­se­hen, ebenso das Gendia­­gno­s­ti­k­­ge­­setz.
Betrach­tet man vor diesem Hinter­­grund das Gendia­­gno­s­ti­k­­ge­­setz genauer, so ergibt sich daraus, dass beispiels­­weise gemäß § 11 Abs. 3 GenDG dafür Sorge getra­­gen werden muss, dass auch bei einer elek­tro­­nisch geführ­ten Arztakte nur die entspre­chend auto­ri­­sierte Person Zugriff zu den einzel­­nen Daten hat. Es ist ferner dafür Sorge zu tragen, dass, wenn ein Fall des § 11 Abs. 4 GenDG vorliegt, dies­­be­­züg­­lich ebenso keine Mittei­­lung erfolgt und dies auch in der elek­tro­­ni­­schen Pati­en­ten­akte von dem auto­ri­­sier­ten Arzt entspre­chend sicher­­ge­­stellt wird. Schließ­­lich ist der Voll­­stän­­dig­keit halber auf § 12 Abs. 1 Satz 2 GenDG zu verwei­­sen, wonach die verant­wor­t­­li­che ärzt­­li­che Person die Erge­b­­nisse gene­ti­­scher Unter­­su­chun­­gen und Analy­­sen unver­­­züg­­lich in den Unter­­su­chungs­­un­ter­la­­gen über die betrof­­fene Person zu vernich­ten hat, wenn
die Aufbe­­wah­rungs­­pflicht nach Satz 1 (zehn Jahre) abge­­lau­­fen ist oder
soweit diese Person nach § 8 Abs. 1 Satz 1 in Verbin­­dung mit Satz 2 entschie­­den hat, dass die Erge­b­­nisse der gene­ti­­schen Unter­­su­chung und Analy­­sen zu vernich­ten sind.
Es empfiehlt sich also so vorzu­­ge­hen, wie dies in den einschlä­­gi­­gen Vorschrif­ten im Hinblick auf die Doku­­men­ta­tion und letz­t­­lich auch im Hinblick auf die Vernich­tung entspre­chen­­der Doku­­men­ta­tio­­nen gere­­gelt ist. Vor diesem Hinter­­grund besteht Anlass, die Vorschrif­ten der §§ 8 ff. GenDG unter diesem Aspekt durch­­­zu­­se­hen und dement­spre­chend zu verfah­ren.
Dokumentation Datenschutz Schweigepflicht elektronische Patientenakte
Die HLA-Bestim­­mung kann z.B. aus zwei Grün­­den erfol­­gen:
1) HLA-Bestim­­mung, wegen Gewebe-(Organ-)Trans­­plan­ta­tion:keine gene­ti­­sche Ziel­­set­­zung, daher fällt diese HLA-Bestim­­mung nicht unter das GenDG.
2) HLA-Bestim­­mung z.B. bei Verdacht auf M. Bech­te­rew: hier erfolgt die HLA-Bestim­­mung um eine Erbkrank­heit zu diagno­s­ti­­zie­ren.
HLA-Unter­­su­chun­­gen bei Rheuma sind eher in die zweite Gruppe einzu­­sor­tie­ren.
Grun­d­­sätz­­lich müssen Sie nach dem GenDG unter­­schei­­den, ob Sie eine diagno­s­tisch (=diffe­ren­ti­al­­dia­­gno­s­ti­­sche) gene­ti­­sche Unter­­su­chung oder eine prädi­k­tive gene­ti­­sche Unter­­su­chung veran­las­­sen. Eine diagno­s­tisch gene­ti­­sche Unter­­su­chung liegt dann vor, wenn Sie bei einem Pati­en­ten mit klini­­schen Sympto­­men eine gene­ti­­sche Erkran­­kung nach­wei­­sen oder aussch­lie­­ßen wollen. Bei einer prädi­k­ti­­ven gene­ti­­schen Unter­­su­chung haben Sie einen („noch“) gesun­­den Pati­en­ten (Ratsu­chen­­den) vor sich, der z.B. wissen will, ob er später an der zu unter­­su­chen­­den Erbkrank­heit erkran­ken wird, oder ob er z.B. hetero­­zy­­go­ter Muta­ti­­ons­trä­­ger ist.
Die Quali­­fi­­ka­tion zur fach­­ge­­bun­­de­­nen gene­ti­­schen Bera­tung benö­ti­­gen Sie insbe­­son­­dere, wenn Sie eine prädi­k­tive Diagno­s­tik veran­las­­sen, da diese in eine gene­ti­­sche Bera­tung einge­­bun­­den sein muss (Trias: gene­ti­­sche Bera­tung – Unter­­su­chung – gene­ti­­sche Bera­tung).
Veran­las­­sen Sie eine diagno­tisch gene­ti­­sche Unter­­su­chung, benö­ti­­gen Sie keine Quali­­fi­­ka­tion zur fach­­ge­­bun­­de­­nen gene­ti­­schen Bera­tung, da Sie nach Abschluss der Unter­­su­chung dem Pati­en­ten den Befund mittei­len und ihn dann an einen FA für Human­­ge­­ne­tik zur gene­ti­­schen Bera­tung über­­wei­­sen können.
Es gilt jedoch für Sie auch das GenDG bei der der diagno­s­tisch gene­ti­­schen Unter­­su­chung, insbe­­son­­dere: Sie müssen den Pati­en­ten über die Unter­­su­chung aufklä­ren, die Aufklä­rung muss in der Pati­en­ten­akte doku­­men­tiert werden, sinn­voll ist es, den Pati­en­ten dies mit Unter­­schrift bestä­ti­­gen zu lassen, der Pati­ent muss schrift­­lich einwil­­li­­gen, dass er mit der Unter­­su­chung einver­­­stan­­den ist.
Krankenhaushygiene: Wenn ich nur Teilzeit arbeite, gilt dies auch für die von mir zu absolvierende Hospitationszeit?
Nein, für die Hospi­ta­tio­­nen gilt:
1 Woche = 1 Arbeits­wo­che = 5 Tage á 8 Std. arbeits­­täg­­li­cher Nach­weis.
HBA KHH Hospitation
Hospitation HBA KHH Hygiene
Krankenhaushygiene: Wie kann ich ein Modul, das ich bei einem anderen Veranstalter/in einem anderen Bundesland absolviert habe, äquivalent anerkennen lassen?
Bitte reichen Sie folgende Doku­­mente bei der Baye­ri­­schen Landes­­ärz­te­­kam­­mer ein:
voll­­stän­­dig ausge­­füll­tes und unter­­schrie­­be­­nes Antrags­­for­mu­lar
Teil­­nah­­me­­be­­schei­­ni­­gung/Zerti­­fi­­kat des exter­­nen Semi­naran­­bie­ters in amtlich beglau­­big­ter Kopie (z.B. über Ärzt­­li­cher Kreis­­ver­­­band)
Ausführ­­li­ches und detail­­lier­tes Kurs­pro­­gramm mit Angabe von Themen und zuge­hö­ri­­gen Zeiten sowie Namen der Refe­ren­ten/Tuto­ren
Refe­ren­ten­­liste mit voll­­stän­­di­­gem Namen, Tätig­keit­s­ort und ausge­üb­ter Tätig­keit – bei Ärzten einschließ­­lich führ­­ba­­rer und/oder ankün­d­­ba­­rer Bezeich­­nun­­gen.
Bei einer Äqui­va­lenzan­er­ken­­nung handelt es sich um eine Einzel­fall­ent­­schei­­dung, welche nur für den Zustän­­dig­keits­­be­reich der Baye­ri­­schen Landes­­ärz­te­­kam­­mer ohne Präju­­diz für poten­ti­ell ähnlich gela­­gerte Situa­tio­­nen gilt.
HBA Anerkennung Hygiene
HBA Hygiene Anerkennung
Krankenhaushygiene: Wann ist ein Hygienebeauftragter Arzt in einer Praxis/in einem MVZ notwendig?
Einrich­tun­­gen für ambu­lan­­des Operie­ren sind nach § 14 Medi­­zi­­ni­­sche Hygie­­ne­­ver­­ord­­nung (MedHygV) verpflich­tet, ihre opera­tive Tätig­keit dem zustän­­di­­gen Gesun­d­heits­­amt anzu­­zei­­gen. Der Leiter der Einrich­tung für ambu­lan­tes Operie­ren führt dazu eine Selb­st­ein­schät­­zung der opera­ti­­ven Tätig­keit am jewei­­li­­gen Stan­d­ort durch und ordnet diese Tätig­keit der jeweils höchs­ten der folgen­­den Kate­­go­rien zu:
Kate­­go­rie A – Opera­tio­­nen
Kate­­go­rie B – Opera­tive Eingriffe
Kate­­go­rie C – Inva­­sive Eingriffe
Um die genaue Zuord­­nung der opera­ti­­ven Tätig­keit in einer Einrich­tung zu gewähr­leis­ten, haben Exper­ten des Landes­­­ver­­­ban­­des für ambu­lan­tes Operie­ren in Bayern (LAOB), weitere ärzt­­li­che Berufs­­­ver­­­bände und die KVB diese Liste von opera­ti­­ven Maßnah­­men erstellt und abge­­­stimmt.
Einrich­tun­­gen der Kate­­go­rie A und B sind verpflich­tet, eine Bera­tung durch einen Kran­ken­haus­hy­­gie­­ni­ker und eine Hygie­­ne­fach­­kraft sicher­­zu­s­tel­len, bei Bedarf mit Exter­­nen vertrag­­lich zu verein­­ba­ren.
Einrich­tun­­gen der Kate­­go­rie A müssen zusätz­­lich Hygie­­ne­fach­­per­­so­nal auch intern bestel­len (heißt: bereits jetzt doku­­men­tiert zu benen­­nen und gege­­be­­nen­falls in Folge dafür zu quali­­fi­­zie­ren): den Hygie­­ne­­be­auf­­trag­ten Arzt sowie die Hygie­­ne­­be­auf­­trag­ten in der Pflege (=MFA). Für die Quali­­fi­­zie­rung besteht eine Über­­gangs­re­­ge­­lung bis zum 31. Dezem­­ber 2019. Danach ist die entspre­chende Quali­­fi­­ka­tion des dafür benann­ten Mitar­­bei­ters nach­­zu­wei­­sen.
Weitere Infor­­ma­tio­­nen finden Sie hier
HBA Hygiene
MVZ Praxis
Krankenhaushygiene: Muss ich, wenn ich in meiner Klinik/Praxis/MVZ als Hygienebeauftragter Arzt arbeiten möchte oder arbeite, den von mir besuchten Kurs bei der Bayerischen Landesärztekammer äquivalent anerkennen lassen?
Sofern Sie die Module II – VI der curri­­cu­la­ren Fort­­bil­­dung Kran­ken­haus­hy­­giene nicht absol­vie­ren, ist eine äqui­va­lente Aner­ken­­nung nicht notwen­­dig.
HBA Anerkennung
Krankenhaushygiene: Gibt es für Hygienefachpersonal (z.B. HBA) auch eine Pflicht zur regelmäßigen Fortbildung?
Gemäß § 12 MedHygV ist das Hygie­­ne­fach­­per­­so­nal zur regel­mä­­ßi­­gen Fort­­bil­­dung mindes­tens in einem Abstand von zwei Jahren verpflich­tet. Es werden in der MedHygV keine Anga­­ben zur Gestal­tung der Fort­­bil­­dung gemacht.
§ 12 MedHygV: Infor­­ma­tion und Schu­­lung des Perso­nals:
Das Hygie­­ne­fach­­per­­so­nal nach §§ 6 bis 9 ist verpflich­tet, sich mit dem aktu­el­len Stand der Infek­ti­­ons­hy­­giene vertraut zu machen und mindes­tens im Abstand von zwei Jahren an entspre­chen­­den Fort­­bil­­dungs­­­ver­­an­­stal­tun­­gen teil­­zu­­neh­­men. Dem Fach­­per­­so­nal muss hier­­für Gele­­gen­heit zur Teil­­nahme an den für sie bestim­m­ten Fort­­bil­­dungs­­­ver­­an­­stal­tun­­gen auf dem Gebiet der Infek­ti­­ons­hy­­giene gege­­ben werden.
Hygiene MedHygV
MedHygV Hygiene HBA
Krankenhaushygiene: Welche Zugangsvoraussetzungen gibt es für die Seminare Krankenhaushygiene?
Für das Modul I (Hygie­­ne­­be­auf­­trag­ter Arzt) gilt folgende Voraus­­set­­zung:
Appro­­ba­tion
Hinweis: Gemäß § 8 Baye­ri­­sche Medi­­zin­hy­­gie­­ne­­ver­­ord­­nung – MedHygV darf als Hygie­­ne­­be­auf­­trag­ter Arzt nur bestellt werden, wer eine Aner­ken­­nung als Fach­­arzt erhal­ten hat, weisungs­­­be­­fugt ist und an einer struk­tu­rier­ten curri­­cu­la­ren Fort­­bil­­dung zum hygie­­ne­­be­auf­­trag­ten Arzt im Umfang von mindes­tens 40 Stun­­den teil­­ge­nom­­men hat.
Für das Modul II bis VI gelten folgende Voraus­­set­­zun­­gen:
abge­­schlos­­sene Fach­­arzt-Weiter­­bil­­dung aus einem Gebiet der unmit­tel­­ba­ren Pati­en­ten­­ver­­­sor­­gung gemäß § 2a Abs. 7 der gülti­­gen Weiter­­bil­­dungs­­ord­­nung für die Ärzte Bayerns oder aus dem öffent­­li­chen Gesun­d­heits­­­dienst (ÖGD).
Erlan­­gung der Quali­­fi­­ka­tion „Hygie­­ne­­be­auf­­trag­ter Arzt“ (entspricht Modul I der curri­­cu­la­ren Fort­­bil­­dung „Kran­ken­haus­hy­­giene“)
Krankenhaushygiene Hygiene HBA MedHygV
Hygiene HBA MedHygV
Krankenhaushygiene: Kann ich Modul II – VI bei einem anderen Veranstalter und/oder in einem anderen Bundesland absolvieren?
Ja, alle Module können auch bei einem ande­ren Veran­­stal­ter oder in ande­ren Bundes­län­­dern absol­viert werden. Hier ist darauf zu achten, dass das besuchte Modul inhal­t­­lich und zeit­­lich dem Curri­­cu­lum Kran­ken­haus­hy­­giene der Bunde­­särz­te­­kam­­mer (2011) entspricht.
HBA Hygiene MedHygV
Krankenhaushygiene : Gibt es einen zeitlichen Rahmen innerhalb dessen ich die curriculare Fortbildung Krankenhaushygiene absolviert haben muss?
Ja, alle Elemente der Fort­­bil­­dungs­­­maß­­nahme (Module II bis VI, Fall­­kon­­fe­ren­­zen, Hospi­ta­tio­­nen, Prüfung) sollen in einem Zeit­raum von 24 Mona­ten absol­viert werden.
(Gemäß Beschluss des Vorstan­­des der Baye­ri­­sche Landes­­ärz­te­­kam­­mer 11/2013).
MedHygV HBA Hygiene
Krankenhaushygiene: Muss ich die Module in der aufeinanderfolgenden Reihenfolge II – VI absolvieren?
Grun­d­­sätz­­lich können die Sie die Module in der von Ihnen gewün­sch­ten Reihen­­folge absol­vie­ren. Es ist jedoch ratsam, das Modul VI als letz­tes zu besu­chen.
Krankenhaushygiene: Kann ich auch im Ausland hospitieren?
Aus recht­­li­cher Sicht gibt es zunächst prüfungs­­­be­­zo­­gen keinen Grund, warum Sie Ihre Hospi­ta­tion nicht im euro­päi­­schen Ausland absol­vie­ren könn­ten.
Bitte beach­ten Sie, dass zu Ihrer eige­­nen Rechts­­si­cher­heit die Inhalte der Hospi­ta­tio­­nen den recht­­li­chen Rahmen­­be­­din­­gun­­gen der Bundes­re­­pu­b­lik Deutsch­­land und somit der Verord­­nung zur Hygiene- und Infek­ti­­ons­prä­­ven­tion in medi­­zi­­ni­­schen Einrich­tun­­gen (MedHygV) vom 1. Dezem­­ber 2010 i.d.Ä.F. 08/2012 und 12/2016 und den Inhal­ten der Hospi­ta­tio­­nen der Bunde­­särz­te­­kam­­mer vom 5. Septem­­ber 2013 entspre­chen müssen. Diese Inhalte soll­ten –zutre­f­­fen­­den­falls- in Ihrem Inter­esse von der jewei­­li­­gen Insti­tu­tion im EU-Ausland entspre­chend beschei­­nigt sein.
Hospitation HBA Hygiene
Leitender Notarzt: An wen muss ich den sog. Laufzettel - Einweisung auf regionaler Basis senden?
Bitte senden Sie den Lauf­­zet­tel mit allen Stem­­peln und Unter­­schrif­ten per Post an folgende Adresse:
Fort­­bil­­dung/Quali­täts­­ma­na­­ge­­ment
z. Hd. Frau Ryska
Leitender Notarzt Seminar Fortbildung
Leitender Notarzt: Kann ich das LNA-Seminar auch in einem anderen Bundesland absolvieren und wird das dann in Bayern anerkannt?
Ein in einem ande­ren Bundes­­land absol­vier­ter LNA-Kurs, gemäß aktu­ell gülti­­gem Curri­­cu­lum der Bunde­­särz­te­­kam­­mer, wird von der Baye­ri­­schen Landes­­ärz­te­­kam­­mer äquvi­va­lent aner­­kannt.
Ergän­­zend ist aus einsatz­tak­ti­­schen Grün­­den eine Einwei­­sung auf regio­na­­ler Basis obli­­gat nach­­zu­wei­­sen. Zur eige­­nen Rechts­­si­cher­heit empfiehlt die Baye­ri­­sche Landes­­ärz­te­­kam­­mer, bei LNA-Semi­na­ren in einem ande­ren Bundes­­land, für die eigene nach­hal­tige rechts­or­­ga­­ni­sa­to­ri­­sche Kompe­tenz für eine LNA-Tätig­keit in Bayern Sorge zu tragen.
Leitender Notarzt: Benötige ich eine abgeschlossene Facharztweiterbildung für die Teilnahme am Seminar?
Eine Teil­­nahme am Semi­­nar ist im Einzel­fall auch ohne abge­­schlos­­sene Fach­­arz­t­wei­ter­­bil­­dung möglich, jedoch kommt es immer auf den persön­­li­chen Ausbil­­dungs­­­stand und das Tätig­keits­­feld an. Somit ist eine Teil­­nah­­memög­­lich­keit ohne Fach­­arzt jeweils eine Einzel­fall­ent­­schei­­dung – ohne Präju­­diz für ähnlich gear­tete Fälle.
Für Detail­fra­­gen wenden Sie sich bitte an die semi­nar­­ver­­ant­wor­t­­li­chen Ansprech­par­t­­ner.
Leitender Notarzt Fortbildung Seminar
Medizinethik: Kann man die Qualifikation "Medizinethik" ankündigen?
Ja, nach § 27 Abs. 4 Satz 3 Beru­f­ord­­nung
Medizinethik Seminare Fortbildung
Die Baye­ri­­sche Landes­­ärz­te­­kam­­mer (BLÄK) bietet Semi­nare zur „Medi­­zi­­ni­­schen Begut­ach­tung“ gemäß aktu­ell gülti­­gem Curri­­cu­lum der Bunde­­särz­te­­kam­­mer (BÄK) an. Als Teil­­nah­­me­vor­­aus­­set­­zung ist hier ledig­­lich die Appro­­ba­tion gefor­­dert.
Um die Endbe­­schei­­ni­­gung absch­lie­­ßend zu erwer­­ben ist Folgen­­des voraus­­ge­­setzt:
Fach­arz­t­aus­­bil­­dung
Absol­vie­rung der 64 Unter­richts­ein­hei­ten „Medi­­zi­­ni­­sche Begut­ach­tung“ gemäß aktu­ell gülti­­gem Curri­­cu­lum der BÄK
Erstel­len jeweils eines Final- und Kausal­­gut­ach­tens
Absol­vie­rung einer Lerner­­folgs­­kon­trolle
Das Baye­ri­­sche Landes­­­so­­zi­al­­ge­richt bittet darum, dass Sie dort kund tun, dass Sie das Semi­­nar „Medi­­zi­­ni­­sche Begut­ach­tung“ absol­viert haben und berech­tigt sind, auf Ihrem Brie­f­­bo­­gen und auf ande­ren Medien darauf hinzu­wei­­sen.
Die beiden Fälle für das Final- und Kausal­­gut­ach­ten werden am Ende des Semi­nar­­teils 1 ausge­­ge­­ben. Im Hinblick auf den Erwerb der Abschluss­­be­­schei­­ni­­gung sind diese bis zum im Semi­­nar mitge­­teil­ten Stich­­tag frist­­ge­recht abzu­­ge­­ben.
Die Probe­­gut­ach­ten werden von Exper­ten kommen­tiert. Das Feed­­back erhal­ten Sie ansch­lie­­ßend schrift­­lich. Weiter­hin besteht beim Semi­nar­­teil 2 die Möglich­keit des münd­­li­chen Austauschs mit den entspre­chen­­den Exper­ten.
Die Semi­ar­­teile können unab­hän­­gig gebucht werden. Aus didak­ti­­schen Grün­­den empfeh­len wir jedoch die Semi­nar­­teile aufbau­end und, wenn möglich, in einer Sequenz zu absol­vie­ren.
Notfallmedizin: Kann ich mit meiner Fachkunde "Rettungsdienst" als Notarzt tätig sein?
Eine Fach­­kunde „Ret­tungs­­­dienst“ oder eine in einem ande­ren Kammer­­be­reich erwor­­bene Zusatz­­be­­zeich­­nung „Ret­tungs­­­dienst“ sind als Quali­­fi­­ka­ti­­ons­nach­weis gemäß Baye­ri­­schem Rettungs­­­dienst­­ge­­setz für eine Tätig­keit im Notarz­t­­dienst weiter­hin gültig. Die Baye­ri­­sche Landes­­ärz­te­­kam­­mer benennt deshalb bis zum Vorlie­­gen weite­­rer Erkennt­­nisse die bishe­­rige „Fach­­kunde Rettungs­­­dienst“ als die nach Arti­kel 43 Abs. 4 des Baye­ri­­schen Rettungs­­­dienst­­ge­­set­­zes fest­­ge­legte Mindest­qua­­li­­fi­­ka­tion für eine Tätig­keit im Notarz­t­­dienst.
Bitte beach­ten Sie auch die notärz­t­­li­che Fort­­bil­­dungs­­pflicht nach Arti­kel 44 Abs. 2 des Baye­ri­­schen Rettungs­­­dienst­­ge­­set­­zes.
Notfallmedizin Fortbildung Seminare
Kompaktkurs Notfallmedizin Notarztkurs Notarzt
Artikel 43 BayRDG
Artikel 44 BayRDG
Notfallmedizin: Ich bin in Österreich bereits als Notarzt tätig und möchte nun auch in Bayern als Notarzt tätig sein. Was muss ich beachten und welche Voraussetzungen gibt es hierfür?
Voraus­­set­­zung für eine notärz­t­­li­che Tätig­keit in Bayern ist die Absol­vie­rung der Themen „Orga­­ni­sa­tion und Rechts­­grun­d­la­­gen im Rettungs­­­dienst“ sowie „Medi­­co­le­­gale Aspekte im Rettungs­­­dienst“ im Rahmen des Kurses Notfall­­me­­di­­zin bei der Baye­ri­­schen Landes­­ärz­te­­kam­­mer. Die Teil­­nahme an den beiden Themen ist kosten­­frei.
Des Weite­ren müssen Sie einen 80-stün­­di­­gen notfall­­me­­di­­zi­­ni­­schen Kurs nach­wei­­sen können. Diese Daten werden ansch­lie­­ßend zustän­­dig­keits­hal­­ber vom Refe­rat Weiter­­bil­­dung/Zusatz­­be­­zeich­­nun­­gen geprüft.
Notfallmedizin: Wann kann ich mich zur Prüfung zum Erwerb der Zusatzbezeichnung "Notfallmedizin" anmelden und welche Voraussetzungen gibt es hierfür?
Die Prüfungs­­an­­mel­­dung sowie -orga­­ni­sa­tion über­­­nimmt das Refe­rat Weiter­­bil­­dung/Zusatz­­be­­zeich­­nun­­gen der Baye­ri­­schen Landes­­ärz­te­­kam­­mer.
Die Prüfungs­­vor­­aus­­set­­zun­­gen sind wie folgt:
24-mona­tige Weiter­­bil­­dung in einem Gebiet der unmit­tel­­ba­ren Pati­en­ten­­ver­­­sor­­gung bei einem Weiter­­bil­­der gemäß § 5 Abs. 1 Satz 2 im statio­nären Bereich, davon eine 6-mona­tige
Weiter­­bil­­dung in Inten­­si­v­­me­­di­­zin oder Anäs­the­­sio­lo­­gie oder in der Notfal­l­auf­­nahme unter Anlei­tung eines Weiter­­bil­­ders gemäß § 5 Abs. 1
80 Stun­­den Kurs-Weiter­­bil­­dung gemäß § 4 Abs. 8 Notfall­­me­­di­­zin
50 Einsätze unter Anlei­tung eines verant­wor­t­­li­chen Notarz­tes im Notarz­t­wa­­gen bzw. Rettungs­­hub­schrau­­ber, auf die bis zu 25 Notfall­­ver­­­sor­­gun­­gen, bei denen unter notfall- bzw. inten­­si­v­­me­­di­­zi­­ni­­schem
Handeln Maßnah­­men des gefor­­der­ten Weiter­­bil­­dungs­­in­halts zur Anwen­­dung kommen, oder bis zu 25 stan­dar­­di­­sierte und von der Kammer aner­­kannte simu­la­ti­­ons-basierte Trai­­nings­pro­­gramme ange­rech­­net werden
Notarztkurs Notarzt Kompaktkurs Notfallmedizin
Abschnitt A, § 5, (1)
Befug­nis im Sinn dieser Weiter­bil­dungs­ord­nung ist die Ermäch­ti­gung im Sinn des Abschnit­tes IV des Heil­be­rufe-Kammer­ge­set­zes. Die Weiter­bil­dung zum Erwerb einer Fach­arzt- und/oder Schwer­punkt­be­zeich­nung wird unter verant­wort­li­cher Leitung der vom Vorstand der Kammer befug­ten Ärzte in einer zuge­las­se­nen Weiter­bil­dungs­stätte durch­ge­führt. Glei­ches gilt nach Maßgabe des Abschnit­tes C auch für den Erwerb einer Zusatz­be­zeich­nung.
Abschnitt A, § 4, (8)
Sofern die Weiter­bil­dungs­ord­nung die Ableis­tung von Kursen vorschreibt, ist eine vorhe­rige Aner­ken­nung des jewei­li­gen Kurses und dessen Leiters durch die für den Ort der Veran­stal­tung zustän­dige Ärzte­kam­mer erfor­der­lich. Die Kurse müssen den von der Kammer fest­ge­leg­ten Anfor­de­run­gen entspre­chen. Dabei sollen die Empfeh­lun­gen der Bunde­särz­te­kam­mer berück­sich­tigt werden.
Peer Review: Darf ich nach der Fortbildung gleich Peer Review Besuche durchführen?
Ja, nach Erhalt der Gesamt-Quali­­fi­­ka­tion (Semi­­nar und Trai­­nings­­peer) gemäß aktu­ell gülti­­gem Curri­­cu­lum „Peer Review“ der Bunde­­särz­te­­kam­­mer können Sie Peer Besu­che durch­­­füh­ren.
Peer Review Seminare Fortbildung
Peer Review: Gibt es eine Liste, bei der ich als ausgebildeter Peer geführt werden kann?
Ja, diese Liste wird von der Baye­ri­­schen Landes­­ärz­te­­kam­­mer geführt und ist hier verfüg­­bar. Gerne können Sie sich auch hierzu an den zustän­­di­­gen Ansprech­par­t­­ner wenden.
Qualifikation Tabakentwöhnung: Können auch Nicht-Ärzte am Seminar teilnehmen?
Eine Teil­­nahme ist berufs­­­über­­­grei­­fend möglich.
Qualifikation Tabakentwöhnung Fortbildung Seminare
Tabak Sucht Suchtmedizin
Qualifikation Tabakentwöhnung: Kann ich die Seminarteile unabhängig voneinander buchen?
Die Semi­nar­­teile können nur zusam­­men­hän­­gend gebucht werden.
Der Bericht ist vom Quali­täts­­be­auf­­trag­ten (6.4.2.3 Richt­­li­­nie Hämo­the­ra­pie) oder vom ärzt­­li­chen Leiter der Einrich­tung (6.4.2.3.1 Richt­­li­­nie Hämo­the­ra­pie) jeweils bis spätes­tens 1. März des Folge­jah­res, für den Zeit­raum des jeweils voraus­­ge­­gan­­ge­­nen Kalen­­der­jah­res, an die Baye­ri­­sche Landes­­ärz­te­­kam­­mer (BLÄK) zu über­­­mit­teln.
Die BLÄK stellt hierzu bis spätes­tens 1. Januar die Berichts­bö­­gen als Down­loads zur Verfü­­gung.
Auszug aus den „Richt­­li­­nien zur Gewin­­nung von Blut und Blut­­be­­stan­d­tei­len und zur Anwen­­dung von Blut­pro­­duk­ten (Richt­­li­­nie Hämo­the­ra­pie) (Gesam­t­no­­velle 2017) aufge­­stellt gemäß §§ 12a u. 18 Trans­­fu­­si­­ons­­ge­­setz von der Bunde­­särz­te­­kam­­mer im Einver­­­neh­­men mit dem Paul-Ehrlich-Insti­tut:
6.4.2.3 Einrich­tun­­gen der Kran­ken­­ver­­­sor­­gung, die Blut­pro­­dukte und/oder Plas­­ma­­de­ri­va­ten für die Behan­d­­lung von Hämo­­sta­­se­­stö­run­­gen (außer Fibrinkle­­ber) anwen­­den
Der Quali­täts­­be­auf­­tragte sendet jähr­­lich bis zum 1. März einen Bericht über die Erge­b­­nisse seiner Über­prü­­fun­­gen für den Zeit­raum des jeweils voraus­­ge­­gan­­ge­­nen Kalen­­der­jah­res zeit­­gleich an die zustän­­dige Ärzte­­kam­­mer und die Leitung der Einrich­tung.
6.4.2.3.1 Sonder­­fälle
… Unter diesen Bedin­­gun­­gen hat der Trans­­fu­­si­­ons­­ver­­ant­wor­t­­li­che der Einrich­tung der Kran­ken­­ver­­­sor­­gung zur Über­wa­chung der Quali­täts­­si­che­rung der Anwen­­dung von Erythro­­zy­ten­­kon­­zen­tra­ten die folgen­­den Doku­­mente jähr­­lich bis zum 1. März an die zustän­­dige Ärzte­­kam­­mer zu senden:
Nach­weis der Quali­­fi­­ka­tion des Trans­­fu­­si­­ons­­ver­­ant­wor­t­­li­chen nach Abschnitt 6.4.1.3.2,
vom Trans­­fu­­si­­ons­­ver­­ant­wor­t­­li­chen unter­­zeich­­nete Arbeits­an­wei­­sung für die Einrich­tung der Kran­ken­­ver­­­sor­­gung zur Trans­­fu­­sion eines Erythro­­zy­ten­­kon­­zen­trats,
einen Nach­weis der Meldung des Verbrauchs von Blut­pro­­duk­ten (und Plas­­ma­pro­te­i­­nen zur Behan­d­­lung von Hämo­­sta­­se­­stö­run­­gen) gemäß § 21 TFG an das PEI für das voran­­ge­­gan­­gene Kalen­­der­jahr.
Hier ist zu unter­­schei­­den, inwie­weit Hämo­­sta­­se­­stö­run­­gen behan­­delt werden:
Einrich­tun­­gen der Kran­ken­­ver­­­sor­­gung, die ausschließ­­lich Fibrinkle­­ber und/oder Plas­­ma­­de­ri­va­ten anwen­­den, die nicht zur Behan­d­­lung von Hämo­­sta­­se­­stö­run­­gen einge­­setzt werden (Richt­­li­­nie Hämo­the­ra­pie 6.4.2.4):
Diese Einrich­tun­­gen benö­ti­­gen die Inte­­gra­tion eines Quali­täts­­si­che­rungs­­­sys­tems und die Benen­­nung eines Trans­­fu­­si­­ons­­ver­­ant­wor­t­­li­chen. Die geringe Komple­­xi­tät der orga­­ni­sa­to­ri­­schen Verfah­rens­­schritte bei der Anwen­­dung von Fibrinkle­­ber und/oder Plas­­ma­­de­ri­va­ten, die nicht zur Behan­d­­lung von Hämo­­sta­­se­­stö­run­­gen einge­­setzt werden, recht­­fer­tigt keine Über­wa­chung des QS-Systems der Einrich­tung.
Bitte füllen Sie die „Erklä­rung zur Quali­täts­­si­che­rung“ aus und senden diese zusam­­men mit den dort gefor­­der­ten Nach­wei­­sen an die BLÄK zurück.
Einrich­tun­­gen mit Anwen­­dung von Blut­­kom­­po­­nen­ten und/oder Plas­­ma­­de­ri­va­ten für die Behan­d­­lung von Hämo­­sta­­se­­stö­run­­gen (außer Fibrinkle­­ber) (Richt­­li­­nie Hämo­the­ra­pie 6.4.2.3):
Die Leitung einer Einrich­tung der Kran­ken­­ver­­­sor­­gung benennt im Beneh­­men mit der zustän­­di­­gen Ärzte­­kam­­mer einen ärzt­­li­chen Ansprech­par­t­­ner zur Über­wa­chung des Quali­täts­­si­che­rungs­­­sys­tems (QBH), der nach Abschnitt 6.4.2.2.3 quali­­fi­­ziert und in dieser Funk­tion gegen­­über dem Träger weisungs­­u­n­ab­hän­­gig ist.
Bitte füllen Sie den „Berichts­­bo­­gen“ aus und senden diesen gege­­be­­nen­falls zusam­­men mit dem Quali­­fi­­ka­ti­­ons­nach­weis des Quali­täts­­be­auf­­trag­ten an die BLÄK zurück.
Werden in einer Einrich­tung nur Immunglo­­bu­­line zur passi­­ven Immu­­ni­­sie­rung ange­wen­­det, genügt eine Quali­­fi­­zie­rung nach Abschnitt 6.4.1.3.1 der Richt­­li­­nie Hämo­the­ra­pie (Trans­­fun­­die­ren­­der Arzt). Es besteht keine QM-Semi­­nar-Verpflich­tung. Ein Trans­­fu­­si­­ons­­ver­­ant­wor­t­­li­cher und ein QM-System soll­ten trotz­­dem benannt und einge­­führt werden.
Hier gilt Abschnitt 6.4.2.4. der Richt­­li­­nie Hämo­the­ra­pie: Einrich­tun­­gen der Kran­ken­­ver­­­sor­­gung, die ausschließ­­lich Fibrinkle­­ber und/oder Plas­­ma­­de­ri­vate anwen­­den, die nicht zur Behan­d­­lung von Hämo­­sta­­se­­stö­run­­gen einge­­setzt werden. Die geringe Komple­­xi­tät der orga­­ni­sa­to­ri­­schen Verfah­rens­­schritte bei der Anwen­­dung von Fibrinkle­­ber und/oder Plas­­ma­­de­ri­va­ten, die nicht zur Behan­d­­lung von Hämo­­sta­­se­­stö­run­­gen einge­­setzt werden, recht­­fer­tigt keine Über­wa­chung des QS-Systems der Einrich­tung.
Quali­täts­­be­auf­­tragte: Abschnitt 6.4.2.3 der Richt­­li­­nie Hämo­the­ra­pie
Die Aufga­­ben des QBH können auch durch Heran­­zie­hung von exter­­nem, ärzt­­li­chem, entspre­chend quali­­fi­­zier­tem Sach­­ver­­­stand gewähr­leis­tet werden. Die Zustän­­dig­keit und Aufga­­ben müssen vertrag­­lich fest­­ge­legt und Inter­es­­sens­­kon­f­likte ausge­schlos­­sen sein.
Trans­­fu­­si­­ons­­ver­­ant­wor­t­­li­cher: Abschnitt 6.4.1.3.2.3 g) der Richt­­li­­nie Hämo­the­ra­pie
Die Tätig­keit des Trans­­fu­­si­­ons­­ver­­ant­wor­t­­li­chen kann, soweit die Voraus­­set­­zun­­gen von a) bis d) nicht gege­­ben sind, durch Heran­­zie­hung exter­­nen, entspre­chend quali­­fi­­zier­ten Sach­­ver­­­stands [Quali­­fi­­ka­tion nach a) oder b)] entspre­chend § 15 TFG gewähr­leis­tet werden. Die Zustän­­dig­keit und Aufga­­ben müssen vertrag­­lich fest­­ge­legt und Inter­es­­sen­­kon­f­likte ausge­schlos­­sen sein.
Trans­­fu­­si­­ons­­be­auf­­trag­ter: Abschnitt 6.4.1.3.3 der Richt­­li­­nie Hämo­the­ra­pie
Für Einrich­tun­­gen mit mehre­ren Behan­d­­lungs­­ein­hei­ten muss für jede Abtei­­lung ein Trans­­fu­­si­­ons­­be­auf­­trag­ter bestellt werden. Dem kann nicht durch das Heran­­zie­hen von exter­­nem Sach­­ver­­­stand entspro­chen werden. Dies hat beson­­ders für nieder­­ge­las­­sene Ärztin­­nen und Ärzte zur Folge, dass sie zumin­­dest eine der Quali­­fi­­ka­tio­­nen oder Voraus­­set­­zun­­gen nach 6.4.1.3.3.3 Hämo­the­ra­pie-Richt­­li­­nie besit­­zen müssen.
Im Punkt 6.4.2.3 der Richt­­li­­nie Hämo­the­ra­pie heißt es: Der QBH darf nicht gleich­­zei­tig Trans­­fu­­si­­ons­­ver­­ant­wor­t­­li­cher oder Trans­­fu­­si­­ons­­be­auf­­trag­ter der Einrich­tung sein.
Gemäß der gülti­­gen Richt­­li­­nie Hämo­the­ra­pie ist hier keine Über­­gangs­­frist bei einem Perso­nal­­wech­­sel vorge­­se­hen, dies könnte im hoffent­­lich nicht eintre­ten­­dem Haftungs­­fall von großer Bedeu­tung sein. Da dem Arzt die benö­tigte Quali­­fi­­ka­tion fehlt, ist es die Pflicht der Baye­ri­­schen Landes­­ärz­te­­kam­­mer, Sie darauf hinzu­wei­­sen, dass die Hämo­the­ra­pie-Richt­­li­­nie nicht erfüllt ist. Wir würden daher empfeh­len, diese Leis­tung von Exter­­nen erbrin­­gen zu lassen.
Im Scha­­dens­fall durch Blut­pro­­dukte wird die Einhal­tung der gesetz­­li­chen Vorga­­ben geprüft. Soll­ten die Blut­pro­­dukte nicht wie in § 13 Trans­­fu­­si­­ons­­ge­­setz (TFG) „nach dem Stand der medi­­zi­­ni­­schen Wissen­­schaft und Tech­­nik“ ange­wandt worden sein, könnte dies im Haftungs­­fall von größ­ter Bedeu­tung sein und sich auf den Versi­che­rungs­­­schutz auswir­ken.
Der Bestands­­schutz unter 6.4.1.4 der Richt­­li­­nie Hämo­the­ra­pie besagt:
a) wer zum 7. Juli 1998 eine entspre­chende Tätig­keit auf der Grun­d­lage der Richt­­li­­nien von 1996 ausübte (vgl. § 33 TFG),
b) wer auf Grun­d­lage der Über­­gangs­vor­­­schrif­ten der bishe­ri­­gen Hämo­the­ra­pie-Richt­­li­­nien eine entspre­chende Funk­tion ausübte,
Wenn die Semi­na­rin­halte den zeit­­li­chen und inhal­t­­li­chen Vorga­­ben des Beispiel-Curri­­cu­lums „Qua­­li­täts­­be­auf­­trag­ter Hämo­the­ra­pie“ der Bunde­­särz­te­­kam­­mer entspre­chen, ist eine Aner­ken­­nung möglich. Hier­­bei handelt es sich um Einzel­fall-Entschei­­dun­­gen, welche nur für den Zustän­­dig­keits­­be­reich der Baye­ri­­schen Landes­­ärz­te­­kam­­mer ohne Präju­­diz für poten­­zi­ell ähnlich gela­­gerte Situa­tio­­nen gilt.
Für die Quali­täts­­si­che­rung in der Hämo­the­ra­pie ist es notwen­­dig, dass für jeden Stan­d­ort (z. B. bei Kran­ken­häu­­sern) pro Insti­tut­­si­­ons­kenn­­zei­chen (IK) ein eige­­ner Bogen ausge­­füllt wird. Es geht im Rahmen der Quali­täts­­si­che­rung in der Hämo­the­ra­pie nicht um den Träger oder genauer gesagt, um die Gesell­­schaft, der die einzel­­nen Klini­ken ange­hö­ren, sondern wirk­­lich um jede einzelne Klinik. Ein Zusam­­men­fas­­sen ist hier bis auf Weite­res nicht zuläs­­sig.
Bitte füllen Sie daher für die Stan­d­orte Klinik X und Klinik Y jeweils einen eige­­nen Berichts­­bo­­gen aus und senden diese an uns zurück.
Bele­­gärzte können einer Behan­d­­lungs­­ein­heit zuge­ord­­net werden (Abschnitt 6.4.1.3.3.1 Richt­­li­­nie Hämo­the­ra­pie). Wenn sie im Rahmen ihrer Bele­g­­arz­t­tä­tig­keit trans­­fun­­die­ren, muss sicher­­ge­­stellt sein, dass die Bele­g­ab­tei­­lung einen Trans­­fu­­si­­ons­­be­auf­­trag­ten hat. Die Meldung an das Paul-Ehrlich-Insti­tut und die Über­­sen­­dung des Berichts­­bo­­gens/Quali­täts­­be­richt an die BLÄK erfolgt dann über das Kran­ken­haus.
Falls ein Bele­g­­arzt nur in seiner Praxis trans­­fun­­diert, muss er ein eige­­nes, dem Leis­tungs­­um­fang seiner Praxis entspre­chen­­des QM-System haben und entspre­chend quali­­fi­­ziert sein.
Laut der aktu­ell gülti­­gen Richt­­li­­nie Hämo­the­ra­pie (Abschnitt 6.4.2.1) ist es Aufgabe der zustän­­di­­gen Ärzte­­kam­­mer gegen­­über der Leitung des jewei­­li­­gen Stan­d­or­tes der Einrich­tung auf die Besei­ti­­gung der Mängel hinzu­wir­ken. Wir empfeh­len, die Mängel im eige­­nen Inter­esse unver­­­züg­­lich zu behe­­ben.
Die Baye­ri­­sche Landes­­ärz­te­­kam­­mer hat keine Kompe­tenz, die Bestim­­mun­­gen der Richt­­li­­nie Hämo­the­ra­pie zu beugen oder zu verän­­dern. Die Richt­­li­­nie Hämo­the­ra­pie dient der Sicher­heit von Ärzten und Pati­en­ten; gege­­be­­nen­falls ist die fehlende Erfül­­lung der Regu­la­rien der Richt­­li­­nie Hämo­the­ra­pie durch Externe zu erbrin­­gen (z. B. fehlen­­der Trans­­fu­­si­­ons­­ver­­ant­wor­t­­li­cher Arzt via externe Dienst­leis­tung).
Wenn in der Einrich­tung nur Immunglo­­bu­­line zur passi­­ven Immu­­ni­­sie­rung (z. B. Teta­­nuspro­­phy­laxe, auch Rhesuspro­­phy­laxe) ange­wen­­det werden, heißt es gemäß 6.4.1.3.2.3.e) und 6.4.1.3.3.3.e) der Richt­­li­­nie Hämo­the­ra­pie, dass eine Quali­­fi­­ka­tion nach Abschnitt 6.4.1.3.1 (trans­­fun­­die­ren­­der Arzt) genügt.
Jeder Blut­pro­­dukte anwen­­dende Arzt muss die dafür erfor­­der­­li­chen Kennt­­nisse und ausrei­chende Erfah­rung besit­­zen sowie von einem Trans­­fu­­si­­ons­­be­auf­­trag­ten in die einrich­tungs­­s­pe­­zi­­fi­­schen Abläufe und Orga­­ni­sa­ti­­onss­truk­tu­ren doku­­men­tiert einge­wie­­sen worden sein.
Die Indi­­ka­ti­­ons­s­tel­­lung ist inte­­gra­­ler Bestan­d­­teil des jewei­­li­­gen ärzt­­li­chen Behan­d­­lungs­­­plans. Die Quer­schnitts-Leit­­li­­nien der Bunde­­särz­te­­kam­­mer zur Thera­pie mit Blut­­kom­­po­­nen­ten und Plas­­ma­­de­ri­va­ten in der jeweils gülti­­gen Fassung sind zu beach­ten.
Die Quali­­fi­­ka­tion zum Quali­täts­­be­auf­­trag­ten Hämo­the­ra­pie (QBH) gilt bis auf Weite­res.
Weiter ist zu beach­ten, dass in der Berufs­­ord­­nung für die Ärzte Bayerns Bekannt­­ma­chung vom 9. Januar 2012 i. d. F. der Ände­rungs­­­be­schlüsse vom 21. Okto­­ber 2017 unter § 4 Fort­­bil­­dung steht: (1) Der Arzt, der seinen Beruf ausübt, ist verpflich­tet, sich in dem Umfange beruf­­lich fort­­zu­­bil­­den, wie es zur Erhal­tung und Entwick­­lung der zu seiner Berufs­­aus­­übung erfor­­der­­li­chen Fach­kennt­­nisse notwen­­dig ist.
Ist auch dieser Punkt gege­­ben, beste­hen keine Einwände gegen eine weitere Tätig­keit als QBH.
Schutzimpfung: Kann man die Qualifikation "Schutzimpfung" ankündigen?
Impfen Schutzimpfung Fortbildung Seminare
Schutzimpfung: Ist der E-Learning-Anteil verpflichtend?
Nein. Der E-Lear­­ning-Anteil wird fakul­taiv ange­­bo­ten. Bei Absol­vie­rung des E-Lear­­ning­­mo­­duls erhal­ten Sie zusätz­­li­che Fort­­bil­­dungs­­­punkte.
Schutzimpfung Fortbildung Seminare
Schutzimpfung: Kann das Seminar der Bayerischen Landesärztekammer bei "Impfex", das von der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns und dem Forum Impfen e. V. für impfende Vertragsärzte angeboten wird, angerechnet werden?
Bitte wenden Sie sich hierzu an den zustän­­di­­gen Ansprech­par­t­­ner bei der Kassen­ärz­t­­li­chen Verei­­ni­­gung Bayern.
Suchtforum: Wie hoch ist die Teilnahmegebühr?
Die Veran­­stal­tung ist gebüh­ren­­frei. Dennoch muss eine Stor­­nie­rung der Teil­­nahme schrift­­lich erfol­­gen.
Suchtforum Seminare
Sucht Storno Teilnahmegebühr
Suchtforum: Ich bin kein Arzt, kann ich dennoch teilnehmen?
Ja, das Sucht­­fo­rum ist eine öffent­­li­che Veran­­stal­tung. Eine Teil­­nahme ist aller­­dings nur nach schrift­­li­cher Anmel­­dung möglich.
Suchtforum Seminare Fortbildung
Suchtforum: Gibt es eine Wiederholungsveranstaltung?
Das Sucht­­fo­rum wird als Koope­ra­ti­­ons­­ver­­an­­stal­tung zwei Mal jähr­­lich (Früh­jahr und Herbst) durch­­­ge­­führt. Die Program­m­­ge­­stal­tung und die Refe­ren­ten sind hier in der Regel iden­tisch.
Suchtforum Fortbildung Seminare
Suchtmedizinische Grundversorgung: Wann kann ich mich zur Prüfung zum Erwerb der Zusatzbezeichnung "Suchtmedizinische Grundversorgung" anmelden und welche Voraussetzungen gibt es hierfür?
Die Prüfungs­­an­­mel­­dung sowie -orga­­ni­sa­tion über­­­nimmt das Refe­rat Weiter­­bil­­dung/Zusatz­­be­­zeich­­nun­­gen der Baye­ri­­schen Landes­­ärz­te­­kam­­mer. Als Prüfungs­­vor­­aus­­set­­zung gilt eine 24-mona­tige Weiter­­bil­­dungs­­­zeit in einem Gebiet der unmit­tel­­ba­ren Pati­en­ten­­ver­­­sor­­gung bei einem Weiter­­bil­­der gemäß § 5 Abs. 1 Satz 2 sowie die Absol­vie­rung der 50 Stun­­den Kurs-Weiter­­bil­­dung gemäß § 4 Abs. 8 in Such­­me­­di­­zi­­ni­­scher Grun­d­­ver­­­sor­­gung.
Suchtmedizinische Grundversorgung Fortbildung Seminare
SMGV Sucht
Suchtmedizinische Grundversorgung: Kann ich die Seminarteile auch in beliebiger Reihenfolge und in verschiedenen Sequenzen absolvieren?
Die Semi­nare der „Sucht­­me­­di­­zi­­ni­­schen Grun­d­­ver­­­sor­­gung“ können in belie­­bi­­ger Reihen­­folge absol­viert werden. Basie­rend auf dem Muster­­kur­s­­buch „Sucht­­me­­di­­zi­­ni­­sche Grun­d­­ver­­­sor­­gung“ (2010) der Bunde­­särz­te­­kam­­mer wird aus didak­ti­­schen Grün­­den empfoh­­len, mit Baustein I „Grun­d­la­­gen I und II“ zu begin­­nen.
Die Semi­nar­­teile können auch in verschie­­de­­nen Sequen­­zen absol­viert werden. Hier­­bei besteht keine Garan­tie, dass die einzel­­nen Semi­nar­­teile iden­tisch ange­­bo­ten werden. Mögli­cher­­weise müssen die Themen­in­halte an mehre­ren Tagen absol­viert werden.
Suchtmedizinische Grundversorgung: Wie oft werden die Seminare der "Suchtmedizinischen Grundversorgung" angeboten?
Die Semi­nare der „Sucht­­me­­di­­zi­­ni­­schen Grun­d­­ver­­­sor­­gung“ werden in der Regel ein Mal jähr­­lich durch­­­ge­­führt.
Transfusionsmedizin: Wo ist die Hospitation möglich?
Auf der Home­page der BLÄK ist unter Weiter­­bil­­dung -> Befug­­nisse -> Trans­­fu­­si­­ons­­me­­di­­zin eine Liste weiter­­bil­­dungs­­­be­­fug­ter Ärztin­­nen/Ärzte gemäß Weiter­­bil­­dungs­­ord­­nung für die Ärzte Bayerns (WO) hinter­legt.
Transfusionsmedizin Blut Hospitation weiterbildungsbefugt Seminar Fortbildung
Transfusion Blut Seminar Fortbildung
Transfusionsmedizin: Kann man die zwei Wochen Hospitation auch in mehreren Teilen absolvieren?
Eine Unter­tei­­lung in zwei mal eine Woche ist möglich.
Hospitation Transfusion Blut Seminar Fortbildung
Blut Hämotherapie-Richtlinie
Transfusionsmedizin: Was benötigt die BLÄK, wenn man zum Transfusionsverantwortlichen (TV) berufen wird?
Sofern Sie als Trans­­fu­­si­­ons­­ver­­ant­wor­t­­li­cher (TV) bestellt werden und diese Funk­tion im Rahmen der Hämo­the­ra­pie-Richt­­li­­nie ausüben, senden Sie bitte den Nach­weis über das entspre­chende Semi­­nar und die Hospi­ta­tion an die BLÄK.
Transfusion Transfusionsmedizin Transfusionsverantwortliche TV Hämotherapie-Richtlinie Hämotherapie Semina Fortbildung
Transfusion Transfusionsmedizin Transfusionsverantwortliche
Transplantationsbeauftragter Arzt: Was ist erforderlich, um die Gesamtbescheinigung "Transplantationsbeauftragter Arzt" zu erhalten?
Eine Gesam­t­­be­­schei­­ni­­gung erhal­ten Sie bei voll­­stän­­di­­ger Absol­vie­rung der Teile A (Theo­re­ti­­sche Grun­d­la­­gen), Teil B (Ange­hö­ri­­gen­­be­glei­tung) und Teil C (Beglei­tung einer Organ­s­pende inkl. Entnah­­ma­o­pe­ra­tion) gemäß aktu­ell gülti­­gem Curri­­cu­lum Trans­­plan­ta­ti­­ons­­be­auf­­trag­ter Arzt.
Transplantation Organspende Angehörigenbegleitung Seminar
Transplantationsbeauftragter Arzt: Wie gelange ich auf die Plattform der DSO, um das E-Learning für die Teile A und C zu absolvieren?
Bitte rufen Sie dafür folgende Inter­­netseite auf:
https://elear­­ning.dso.de/
Über „Anmel­­den“ können Sie dann selbst Ihr Pass­wort gene­rie­ren.
Transplantation Organ Seminar Fortbildung E-Learning Plattform DSO
Transplantation Organ Seminar Fortbildung
Verkehrsmedizinische Begutachtung: Welche Ärzte besitzen eine verkehrsmedizinische Qualifikation?
Bitte wenden Sie sich an die regio­nal zustän­­dige Führer­­schein­­be­hörde.
Jeder poten­­zi­elle Teil­­neh­­mer am Semi­­nar „Ver­kehrs­­me­­di­­zi­­ni­­sche Begut­ach­tung“ wird expli­­zit auf einem Infor­­ma­ti­­ons­­blatt darauf hinge­wie­­sen, sich bei der zustän­­di­­gen Führer­­schein­­be­hörde selbst­­stän­­dig nach gutach­ter­­li­chem Bedarf zu erkun­­di­­gen und sich ggf. auf einer dort geführ­ten, öffent­­li­chen Liste eintra­­gen zu lassen.
FEV Führerschein Verkehrsmedizinische Gutachten
Verkehrsmedizinische Begutachtung: Wie kann ich als Gutachter tätig werden und wohin muss ich mich wenden?
Sofern Sie als Gutach­ter tätig werden möch­ten, wenden Sie sich bitte an die regio­nal zustän­­dige Führer­­schein­­be­hörde.
FEV Verkehrsmedizinische Gutachten Fahrerlaubnisverordnung
Fahrerlaubnisverordnung Führerschein
Verkehrsmedizinische Begutachtung: Muss ich eine Facharztausbildung haben, um a) beim Seminar FeV teilzunehmen, b) als Gutachter tätig zu sein und wenn ja, welche?
a) Nein, man kan nauch als Nicht-Fach­­arzt am Semi­­nar teil­­neh­­men. Dies wird auf der TN-Beschei­­ni­­gung vermerkt.
b) Ja, siehe hierzu die Über­­sicht für Fach­­ge­­biete/Fachärzte IMS von 2006 (Arbeit­s­pa­pier für eine Aktua­­li­­sie­rung der vorläu­­fi­­gen Empfeh­­lung der Fahr­er­laub­­nis­­ver­­ord­­nung nach § 11, Abs. 2, Nr. 1 FeV)
FEV Führerschein Verkehrsmedizinische Gutachten Fahrerlaubnisverordnung
Der Veranstalter übermittelt der Kammer vorab im Rahmen der Online-Anmeldung zur Prüfung ein aktuelles, detailliertes, zutreffendenfalls der ärztlichen Öffentlichkeit zur Verfügung gestelltes Veranstaltungsprogramm, aus dem die einzelnen Fortbildungsinhalte, Veranstaltungsdatum, bindende Beginn- und Endzeiten sowie Pausenzeiten, Veranstaltungsort, ärztlicher Leiter, der Veranstalter sowie gegebenenfalls finanzielle Förderung Dritter (Sponsoren) zu erkennen sind.
2., 2.2,
Die Kammer kann eine Lernerfolgskontrolle und/oder Teilnehmerliste sowie das zuletzt gültige Veranstaltungsprogramm innerhalb von zurzeit sechs Monaten nach Durchführung der Fortbildungsveranstaltung anfordern.
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