Source: http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=22.02.2007&Aktenzeichen=VII%20ZA%207/06
Timestamp: 2013-05-22 06:24:41
Document Index: 255845148

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Rechtsprechung BGH, 22.02.2007 - VII ZA 7/06 Volltextver�ffentlichungen (6)
ZPO � 85 Abs. 2, � 234, � 544 Abs. 1
Anforderungen an die Darlegung der wirtschaftlichen Verh�ltnisse durch die bed�rftige Partei; Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen Vers�umung einer Rechtsmittelfrist
Rechtsanw�lte - �bermittelung eines Prozesskostenhilfeantrags per Telefax
Wird zitiert von ... (5) BGH, 29.06.2010 - VI ZA 3/09 Verfahrensrecht - �berpr�fung eines Prozesskostenhilfeantrags perTelefax n�tigUnterbleibt die fristgerechte Rechtsmittelbegr�ndung wegen wirtschaftlichen Unverm�gens, ist die Frist unverschuldet vers�umt, wenn die Partei bis zu deren Ablauf einen vollst�ndigen Prozesskostenhilfeantrag einreicht oder der ohne Verschulden der Partei unvollst�ndige Antrag innerhalb der Frist des � 234 ZPO erg�nzt wird (vgl. BGH, Beschl�sse vom 21. Februar 2002 - IX ZA 10/01 - NJW 2002, 2180; vom 31. August 2005 - XII ZB 116/05 - NJW-RR 2006, 140, 141; vom 22. Februar 2007 - VII ZA 7/06 - FamRZ 2007, 809).Bei �bermittlung eines Prozesskostenhilfeantrags durch Telefax muss er durch organisatorische Ma�nahmen sicherstellen, dass eine �berpr�fung erfolgt, ob der Antragsschriftsatz mit den erforderlichen Anlagen auch wirklich vollst�ndig �bermittelt worden ist (vgl. BGH, Beschl�sse vom 8. M�rz 2001 -V ZB 5/01 -NJW-RR 2001, 1072; vom 22. Februar 2007 - VII ZA 7/06 - aaO).�ber die konkrete �bermittlung muss ein Sendeprotokoll ausgedruckt und anhand dessen �berpr�ft werden, ob alle Seiten des Originalschriftsatzes neben den erforderlichen Anlagen �bermittelt wurden (vgl. BGH, Urteil vom 29. April 1994 - V ZR 62/93 - NJW 1994, 1879 f.; Beschl�sse vom 13. Juni 1996 - VII ZB 13/96 - NJW 1996, 2513;… vom 8. M�rz 2001 - V ZB 5/01 - aaO; vom 7. Mai 2001 - II ZB 16/00 - BGH-Report 2001, 809; vom 22. Februar 2007 - VII ZA 7/06 - aaO).
BGH, 30.04.2008 - III ZA 27/07 Anforderungen an die B�roorganisation eines Rechsanwalts hinsichtlich der …Bei der �bermittlung per Telefax muss zur Ausgangskontrolle ein Sendeprotokoll ausgedruckt und anhand dessen �berpr�ft werden, ob alle Seiten des Schriftsatzes neben den erforderlichen Anlagen gesendet worden sind (BGH, Beschluss vom 22. Februar 2007 - VII ZA 7/06 - FamRZ 2007, 809).
BGH, 08.06.2010 - IX ZA 15/10 Verfahrensrecht - Ablehnung Prozesskostenhilfe wegen vorauss. ErfolglosigkeitUnterbleibt die fristgerechte Rechtsmitteleinlegung wegen wirtschaftlichen Unverm�gens, ist die Frist zwar unverschuldet vers�umt, wenn die Partei bis zu deren Ablauf einen vollst�ndigen Prozesskostenhilfeantrag einreicht oder den ohne Verschulden der Partei unvollst�ndigen Antrag innerhalb der Frist des � 234 ZPO erg�nzt (vgl. BGH, Beschl. v. 21. Februar 2002 - IX ZA 10/01, NJW 2002, 2180; v. 31. August 2005 - XII ZB 116/05, MDR 2006, 166 f; v. 22. Februar 2007 - VII ZA 7/06, FamRZ 2007, 809, Rn. 4) oder �berhaupt erstmals einreicht (…BGH, Beschl. v. 22. Oktober 2009 - IX ZB 160/09, WM 2009, 2328, Rn. 5 m.w.N.).
BGH, 20.09.2010 - VI ZA 3/09 Verfahrensrecht - Unbegr�ndete Anh�rungsr�ge in ProzesskostenhilfeverfahrenIn dem Beschluss vom 3. September 2008 hat das Oberlandesgericht ausgef�hrt, es sei von einem Organisationsverschulden des Prozessbevollm�chtigten der Kl�gerin auszugehen, und insoweit den Beschluss des Bundesgerichtshofs vom 22. Februar 2007 - VII ZA 7/06, FamRZ 2007, 809 zitiert.
OLG K�ln, 21.07.2011 - 19 U 103/11 Hierzu geh�rt eine hinreichend sichere Ausgangskontrolle, die zuverl�ssig gew�hrleistet, dass fristgebundene Schriftst�cke vollst�ndig, insbesondere einschlie�lich der Unterschrift, auf den Weg ans Gericht gebracht werden (vgl. BGH VersR 2010, 1515, 1516; vom 22.02.2007 - VII ZA 7/06 - Rn. 6, zitiert nach juris; NJW-RR 2003, 1366; 2001, 1072).