Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NJW%202000,%201343
Timestamp: 2019-12-14 18:43:46
Document Index: 156385080

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 17', '§ 36', '§ 17', '§ 36', 'Art. 101', 'BGH', '§ 17', 'BGH', 'BGH', '§ 36', 'BGH', '§ 17', 'BGH', 'BGH', '§ 17', 'BGH', '§ 17', 'BGH', 'BGH', '§ 17', 'Art. 101', 'BGH', 'BGH', '§ 17', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 546', 'BGH', 'BGH', '§ 25', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Rechtsprechung: NJW 2000, 1343 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: BGH, 08.02.2000
https://dejure.org/2000,315
BGH, 24.02.2000 - III ZB 33/99 (https://dejure.org/2000,315)
BGH, Entscheidung vom 24.02.2000 - III ZB 33/99 (https://dejure.org/2000,315)
BGH, Entscheidung vom 24. Februar 2000 - III ZB 33/99 (https://dejure.org/2000,315)
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Lieferung einwandfreien Leitungswassers
§ 17a Abs. 2 Satz 3 GVG, Bindungswirkung auch durch gesetzeswidrige Rückverweisung, sofern nicht angefochten: Rechtskraft geht Zulässigkeitsfragen vor, keine analoge Anwendung von § 36 Abs. 1 Nr. 6 ZPO
Bindungswirkung - Rückverweisung - Gericht - Rechtmäßigkeit
Verbindlichkeit auch einer gesetzeswidrigen Rechtswegrückverweisung nach Eintritt der Rechtskraft
Bindungswirkung einer rechtskräftigen gesetzwidrigen Rückverweisung
GVG §§ 17a, 17; ZPO § 36 Abs. 1 Nr. 6; GG Art. 101 Abs. 1 Satz 2
LG Regensburg, 21.08.1998 - 4 O 1147/98
OLG Nürnberg, 02.06.1999 - 4 W 3190/98
BGHZ 144, 21
NJW 2000, 1343
ZIP 2000, 598
MDR 2000, 598
VersR 2001, 394
WM 2000, 938
DVBl 2000, 1460
DÖV 2000, 558
JR 2001, 26
Das Verfahren der Rechtswegverweisung ist in §§ 17a, 17b GVG abschließend geregelt (BGH, Beschluss vom 24. Februar 2000 - III ZB 33/99, NJW 2000, 1343, 1344).
Zwar hat der Bundesgerichtshof vor kurzem entschieden, daß das Verfahren der Rechtswegverweisung in den genannten Vorschriften abschließend geregelt ist (BGH, Beschl. v. 24.02.2000 - III ZB 33/99, NJW 2000, 1343, 1344).
Im Verfahren nach § 36 ZPO ist von mehreren einander widersprechenden und nicht offensichtlich rechtsfehlerhaften Verweisungsbeschlüssen allerdings in der Regel der zeitlich erste als maßgeblich angesehen worden (vgl. BGH, Beschl. v. 06.10.1993 - XII ARZ 22/93, NJW-RR 1994, 126, Sen.Beschl. v. 28.03.1995 - X ARZ 1088/94, NJW-RR 1995, 702; vgl. auch Greger/ Heinemann, EWiR 2000, 529, 530).
Für Beschlüsse nach § 17a Abs. 2 GVG hat der Bundesgerichtshof aber entschieden, daß auch eine an sich rechtswidrige Rückverweisung bindend ist, wenn sie in Rechtskraft erwächst (BGH, Beschl. v. 24.02.2000 - III ZB 33/99, NJW 2000, 1343, 1344).
Die gesetzliche Bindungswirkung fehlt deshalb auch einem Rückverweisungsbeschluß grundsätzlich nicht (BGHZ 144, 21).
Angesichts dieser Rechtslage besteht die Bindungswirkung nach § 17 a Abs. 2 Satz 3 GVG auch bei gesetzwidrigen Verweisungen (BGHZ 144, 21, 24;… Sen.Beschl. v. 9.4.2002 aaO).
Angesichts dieser Rechtslage besteht die Bindungswirkung nach § 17 a Abs. 2 Satz 3 GVG auch bei gesetzwidrigen Verweisungen (BGHZ 144, 21, 24;… Sen.Beschl. v. 12.3.2002, aaO).
Auch an sich rechtswidrige Rückverweisungen sind bindend, wenn sie in Rechtskraft erwachsen (BGHZ 144, 21, 24; Sen.Beschl. v. 26.07.2001 - X ARZ 69/01, NJW 2001, 3631, 3633).
Eine Durchbrechung der gesetzlichen Bindungswirkung wäre in Anbetracht der durch § 17 a GVG selbst eröffneten Überprüfungsmöglichkeit allenfalls bei "extremen Verstößen" denkbar (…Sen.Beschl. v. 13.11.2001, aaO; vgl. auch BVerwG, Beschl. v. 08.11.1994 - 9 AV 1.94, DVBl. 1995, 572), etwa wenn die Verweisung bei der Auslegung und Anwendung der Zuständigkeitsnormen sich so weit von dem diese beherrschenden verfassungsrechtlichen Grundsatz des gesetzlichen Richters (Art. 101 Abs. 1 Satz 2 GG) entfernt hat, daß sie nicht mehr zu rechtfertigen ist, wenn sie also objektiv oder auch verfahrensrechtlich willkürlich zustande gekommen ist (BGHZ 144, 21, 25; BVerfG NJW 1992, 359, 361).
Zwar kommt nach der Rechtsprechung des BGH auch einer gesetzwidrigen Rückverweisung, wenn sie in Rechtskraft erwächst, ihrerseits Bindungswirkung nach § 17a Abs. 2 Satz 3 GVG zu (BGH-Beschluss vom 24. Februar 2000 III ZB 33/98, BGHZ 144, 21).
BVerwG, 15.10.2013 - 1 WB 46.12
Verweisung des Rechtsstreits; Rückverweisung; Bindung hinsichtlich des …
BayObLG, 21.03.2003 - 1Z AR 21/03
AG Eschweiler, 24.07.2007 - 26 C 26/07
https://dejure.org/2000,1334
BGH, 08.02.2000 - VI ZR 283/99 (https://dejure.org/2000,1334)
BGH, Entscheidung vom 08.02.2000 - VI ZR 283/99 (https://dejure.org/2000,1334)
BGH, Entscheidung vom 08. Februar 2000 - VI ZR 283/99 (https://dejure.org/2000,1334)
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Revisionsinstanz - Heraufsetzung der Beschwer - Berücksichtigung neuer Tatsachen
MDR 2000, 599
NZV 2000, 255
VersR 2000, 869
Der für die Festsetzung der Beschwer gem. § 546 Abs. 2 ZPO maßgebliche Zeitpunkt ist die letzte mündliche Verhandlung vor dem Berufungsgericht (BGH, Beschluß vom 8. Februar 2000 - VI ZR 283/99 - NJW 2000, 1343 m.w.N.).
Außer Betracht zu bleiben haben hingegen solche neuen Tatsachen, die erst nach Erlass des Berufungsurteils zu einer Wertveränderung führen (vgl. Senatsbeschluss vom 8. Februar 2000 - VI ZR 283/99 - NJW 2000, 1343).
Neue Tatsachen, die erst nach Erlass des Berufungsurteils zu einer Wertveränderung führen, haben aber außer Betracht zu bleiben (BGH, Beschluss vom 8. Februar 2000 - VI ZR 283/99, NJW 2000, 1343;… Beschluss vom 27. August 2008 - VI ZR 78/07, VersR 2009, 279 Rn. 3).
Damit muß aber - schon zur Vermeidung langwieriger Zuständigkeitsstreitigkeiten (vgl. E. Schneider, MDR 2000, 599) - von einer bindenden Wirkung des Verweisungsbeschlusses ausgegangen werden, aus der sich hier die Zuständigkeit des Arbeitsgerichts für die Entscheidung über den Antrag auf Gewährung der Prozeßkostenhilfe unabhängig davon ergibt, ob die Auffassung des Amtsgerichts zutreffend ist.
Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs wird die innerhalb der Frist des § 25 Abs. 2 Satz 3 GKG erhobene Gegenvorstellung gegen eine von ihm erlassene Streitwertfestsetzung grundsätzlich sachlich beschieden (…Beschluss vom 30. Juni 1977 - VIII ZR 111/76 -, MDR 1977, S. 925;… vom 12. Februar 1986 - IV a ZR 138/83 -, MDR 1986, S. 654; vom 8. Februar 2000 - VI ZR 283/99 -, NJW 2000, S. 1343; vom 31. August 2000 - XII ZR 103/98 -).
Maßgebend hierfür ist der Zeitpunkt der letzten mündlichen Verhandlung vor dem Berufungsgericht (…z. B. BGH, Beschlüsse vom 25. Februar 2014 - II ZR 156/13, NZI 2014, 357 Rn. 9;… vom 16. Mai 2013 - VII ZR 253/12, NJW-RR 2013, 1402 Rn. 3;… vom 27. August 2008 - VI ZR 78/07, VersR 2009, 279 Rn. 3 und vom 8. Februar 2000 - VI ZR 283/99, NJW 2000, 1343).
Seine Beschwer entspricht den (voraussichtlichen) Kosten für die Beseitigung der geltend gemachten Mängel (BGH, Urteil vom 26. September 1985 - VII ZR 332/84, NJW 1986, 1110 - zur Beschwer), bezogen auf den Zeitpunkt des Schlusses der mündlichen Berufungsverhandlung (BGH, Beschlüsse vom 27. August 2009 - VII ZR 161/08, ZfBR 2010, 64 und vom 8. Februar 2000 - VI ZR 283/99, NJW 2000, 1343).
Er entspricht den (voraussichtlichen) Kosten für die Beseitigung der geltend gemachten Mängel (BGH, Urteil vom 26. September 1985 - VII ZR 332/84, NJW 1986, 1110 - zur Beschwer), bezogen auf den Zeitpunkt des Schlusses der mündlichen Berufungsverhandlung (BGH, Beschluss vom 8. Februar 2000 - VI ZR 283/99, NJW 2000, 1343).
Neue Tatsachen können deshalb für die Bewertung der Beschwer nur insoweit von Bedeutung sein, als sie für die Wertbemessung zu diesem Zeitpunkt relevant sind (BGH, Beschluß vom 8. Februar 2000 - VI ZR 283/99 - NJW 2000, 1343).
Nichtzulassungsbeschwerde mangels Anhaltspunkten für Rechtnachteile durch den …
BGH, 13.06.2002 - IX ZR 286/00
Verfahrensrecht - Wert der Beschwer