Source: https://www.rechtslupe.de/stichworte/tarifbeguenstigung
Timestamp: 2019-09-16 03:10:32
Document Index: 381435080

Matched Legal Cases: ['§ 34', '§ 18', '§ 34', '§ 34', '§ 89', '§ 34']

Tarifbegünstigung 1 | Rechtslupe
Schlagwort: Tarifbegünstigung
Real­tei­lung – und die Tarif­be­güns­ti­gung des Auf­ga­be­ge­winns
Die tarif­be­güns­tig­te Besteue­rung eines durch eine ech­te Real­tei­lung einer Sozie­tät aus­ge­lös­ten Auf­ga­be­ge­winns gemäß § 34 Abs. 2 Nr. 1 EStG setzt vor­aus, dass der Steu­er­pflich­ti­ge die wesent­li­chen ver­mö­gens­mä­ßi­gen Grund­la­gen sei­ner bis­he­ri­gen frei­be­ruf­li­chen Tätig­keit auf­gibt. Hier­an fehlt es, wenn er den ihm im Rah­men der Real­tei­lung zuge­wie­se­nen Man­dan­ten­stamm der­ge­stalt ver­wer­tet, dass die­ser geplant
Real­tei­lung einer Sozie­tät – mit Ver­wer­tung in Nach­fol­ge­ge­sell­schaft
Die frei­be­ruf­li­che Ein­zel­pra­xis – und ihre tarif­be­güns­tig­te Ver­äu­ße­rung
Die tarif­be­güns­tig­te Ver­äu­ße­rung einer frei­be­ruf­li­chen Ein­zel­pra­xis (§ 18 Abs. 3 i.V.m. § 34 EStG) setzt vor­aus, dass der Steu­er­pflich­ti­ge die wesent­li­chen ver­mö­gens­mä­ßi­gen Grund­la­gen ent­gelt­lich und defi­ni­tiv auf einen ande­ren über­trägt. Hier­zu muss der Ver­äu­ße­rer sei­ne frei­be­ruf­li­che Tätig­keit in dem bis­he­ri­gen ört­li­chen Wir­kungs­kreis wenigs­tens für eine gewis­se Zeit ein­stel­len1. Die "defi­ni­ti­ve"
Abschlags­zah­lun­gen an einen Han­dels­ver­tre­ter – und die Tarif­be­güns­ti­gung
Soweit eine Abschlag­zah­lung Ersatz für die Ein­bu­ßen aus der Min­de­rung der Pro­vi­si­ons­an­sprü­che dar­stellt, ist sie nach § 34 Abs. 1 EStG begüns­tigt. Soweit sie als Vor­aus­zah­lung auf den Aus­gleichs­an­spruch aus § 89b HGB wirkt, ist sie es nicht. Gemäß § 34 Abs. 1 EStG ist die Ein­kom­men­steu­er für außer­or­dent­li­che Ein­künf­te nach einem
Ermä­ßig­ter Steu­er­satz für den Betriebs­auf­ga­be­ge­winn – und die steu­er­freie Rück­la­ge
Der ermä­ßig­te Steu­er­satz für Betriebs­auf­ga­be­ge­win­ne (sog. Fünf­tel­re­ge­lung) fin­det auch dann Anwen­dung fin­det, wenn für den Teil des Gewinns, der auf die Ver­äu­ße­rung eines Kapi­tal­ge­sell­schafts­an­teils ent­fällt, eine steu­er­freie Rück­la­ge gebil­det wird. In dem hier vom Finanz­ge­richt Müns­ter ent­schie­de­nen Fall hat­te der Gesell­schaf­ter einer GbR geklagt, ie ein Grund­stück an eine GmbH