Source: http://www.babacon.de/Immobilien/service.htm
Timestamp: 2019-12-08 17:49:06
Document Index: 65817447

Matched Legal Cases: ['Art. 14', '§ 13', '§ 13', '§ 13', 'Art. 29', '§ 13', 'Art. 29', '§ 13']

Info-Service - 29. März 2004
Es gilt nachfolgende Regelung:
die Trennung Neubau-/Altbauförderung ist entfallen
max. Förderung € 1.250.-/Jahr
zzgl. € 800.-/Kind/Jahr
Einkommensgrenze (innerhalb v. 2 Jahren):
+ für Ledige € 70.000.-
+ für Verheiratete € 140.000.-
+ zzgl. je Kind € 30.000.-
Eine Familie mit zwei Kindern erhält bei Ausschöpfung des Höchstbetrages somit über 8 Jahre eine Förderung von € 22.800.-.
Durch die Gleichstellung von Bestands- und Neubauimmobilien erhalten Eigentumswohnungen nunmehr eine prozentual höhere Förderung als Einfamilienhäuser.
Weitere Fördermöglichkeiten - insbesondere auch zur Energieeinsparung - finden Sie auf der Seite www.kfw.de.
Bundeskanzler Schröder hat in seiner Regierungserklärung v. 25.03.04 die Eigenheimzulage also solche wieder in Frage gestellt. Vor dem Hintergrund, dass auch maßgebliche Vertreter der Opposition bereits Ende 2003 die Zulage als entbehrlich bezeichnet haben, dürfte das Ende der Förderung in dieser Form absehbar sein.
Die Bundesregierung plant eine Reform des Baugesetzbuches und des Raumordnungsgesetzes. Damit sollen Genehmigungsverfahren verkürzt und vereinfacht werden. Nach Mitteilung des Bundesverbands Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW) liegt ein Referentenentwurf des Bundesministeriums für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen vor, in dem die Gemeinden verpflichtet werden, die Möglichkeiten zur Verdichtung der vorhandenen Bebauung voll auszuschöpfen.
Die Novellierung sieht unter anderem vor, den Genehmigungsvorbehalt für Grundstücksteilungen abzuschaffen und das Bodenordnungsverfahren durch ein vereinfachtes Umlegungsverfahren zu erleichtern. Mit der Neufassung setzt die Regierung eine EU-Richtlinie um.
Unsere Bewertung: Seit geraumer Zeit betont die rot-grüne Regierung die Bedeutung der Revitalisierung der Innenstädte, nicht zu Unrecht. Auch bei einigen Bürgermeistern und Verwaltungen beginnt die Erkenntnis zu greifen, dass ein Ausweisen neuer Baugebiete nicht der Weisheit letzter Schluss ist, wenn gleichzeitig die innerörtlichen Lagen veröden.
Einige Zahlen zum Verständnis:
Siedlungs- u. Verkehrsfläche in der Bundesrepublik z.Zt. ca. 4,5 Mio. Hektar = 12,5 % der Gesamtfläche
täglicher Flächenverbrauch heute: ca. 105 Hektar
täglicher Flächenverbrauch in den 90er Jahren: ca. 130 Hektar
Der Bundesfinanzhof hält die rückwirkende Verlängerung der Spekulationsfrist auf Grundstücke für verfassungswidrig!
Sie erinnern sich, dass die rot-grüne Bundesregierung im März 1999 die sog. Spekulationsfrist für den Verkauf von Immobilien von zwei auf 10 Jahre verlängert hatte.
Im nun vom BFH im Sinne des Klägers entschiedenen Streitfall sollte der Verkaufserlös eines Hauses der Einkommensteuer unterworfen werden, obwohl die ursprüngliche Steuerfrist bereits seit mehreren Jahren abgelaufen war.
(Quelle und weitere Infos: www.bundesfinanzhof.de )
Mehr als 70% der deutschen Wohneigentümer erhoffen sich durch den Bau eines Eigenheims oder den Kauf einer Eigentumswohnung eine Verbesserung der Wohnqualität und der Altersvorsorge.
Das geht aus der Herbstumfrage des Bauherren-Schutzbundes unter Bauinteressenten hervor. 48% der Befragten gaben zu dem an, Wohneigentum mache unabhängig, 36% meinten, sie wollten Mietsteigerungen sparen, 32% nannten eine eigene Immobilie inflationssicher, 24% wollten damit einen bleibenden Wert für ihre Kinder schaffen, und 23% erhofften sich mehr finanzielle Sicherheiten in Notsituationen. Allerdings nannten die Interviewten auch eine Reihe von Hemmnissen auf dem Weg zu Wohneigentum. 56% gaben die Angst um den Arbeitsplatz als Hindernis an, 55% die hohen Kreditbelastungen, 54% den hohen Grundstückspreis, 50% die Baukosten und rund ein Drittel unzureichende öffentliche Förderung. Zudem sehen die Befragten erhebliche Risiken. So fürchten 75% Baumängel, 50% das Scheitern des Bauvorhabens durch Firmeninsolvenz, 47% das Überschreiten der Baukosten und 29% einen drohenden Rechtsstreit mitsamt Prozessrisiko. (Quelle: IZ-News)
Unsere Bewertung/unsere Antwort auf Ihre Fragen: Ihre evtl. Sorge um Ihren Arbeitsplatz können wir Ihnen nicht nehmen; Ihre übrigen Fragen können wir Ihnen aber beantworten:
hohe Kreditbelastung: nach wie vor sind die Hypothekenzinsen günstig; die Entwicklung am Kapitalmarkt sowie die sich stabilisierende Konjunktur zeigen aber, dass die Zinswende wohl erreicht ist. Wir gehen davon aus, dass im Laufe 2004 die Zinsbelastung anziehen wird.
hohe Grundstückspreise: in den Ballungsgebieten steigen die Preise für attraktives Bauland weiter, in den Rand- und Außenlagen sind überwiegend die Kommunen die Preistreiber. Entscheidend für die Baulandpreise ist die gebotene Infrastruktur und die Nähe zu den Verkehrsachsen; prüfen Sie, welche Faktoren für Sie wirklich zwingend sind.
Baukosten/Baumängel: nach wie vor sind Bauträger zu attraktiven Angeboten bereit; prüfen Sie aber, ob Ihr Anbieter Ihnen entsprechende Referenzen nachweisen kann. Wer mit "Schnäppchen" wirbt, ist nach unserer Meinung unseriös. Sprechen Sie mit Bauherren dieser Anbieter, nur ein zufriedener Kunde wird diese auch empfehlen. Schauen Sie sich nach Möglichkeit Rohbauten Ihres Anbieters an, eine Baustelle ist die aussagekräftigste Visitenkarte eines Unternehmens. Ihr Anbieter sollte selbstverständlich bereit sein, seine Bauleistungen unabhängig prüfen zu lassen. Festpreise verhindern Kostenüberschreitungen. Prüfen Sie auch, welche Flächen Sie wirklich benötigen, ein intelligenter Grundriss lässt Ihnen auch Entwicklungsmöglichkeiten für die Zukunft. Hier ist die Beratung durch einen erfahrenen Architekten unerlässlich.
Firmeninsolvenz/Rechtsstreitigkeiten: prüfen Sie die finanzielle Leistungsfähigkeit Ihres Anbieters, Ausfallbürgschaften sollten die Regel sein. Auch hier gilt: ein guter Leumund Ihres Anbieters ist auch durch Hochglanzbroschüren nicht zu ersetzen.
Weitere Fragen? Wir beraten Sie gerne und prüfen z.B. für Sie die Ihnen vorliegenden Angebote.
Umsatzsteuerliche Änderung tritt erst später in Kraft
Die erst am 19. Dezember 2003 beschlossene Regelung zur Umkehrung der Steuerschuldnerschaft bei Bauleistungen und Umsätzen, die unter das Grunderwerbsteuergesetz fallen, ist vorerst nicht anwendbar.
Durch das Haushaltsbegleitgesetz 2004 (HBeglG 2004), BGBl. I 2003, S. 3076, wurde in Art. 14 Nr. 2 HBeglG § 13b Abs. 1 UStG neugefasst. Nach der Neuregelung erfolgt grundsätzlich eine Umkehrung der Steuerschuldnerschaft, wenn ein Unternehmer Empfänger einer bestimmten Bauleistung oder eines Umsatzes ist, der unter das Grunderwerbsteuergesetz fällt (§ 13b Abs. 1 Nr. 3 und 4 UStG).
Bei der Anwendungsreglung zu § 13b Abs. 1 Nr. 3 und 4 UStG (Art. 29 HBeglG 2004) ist dem Gesetzgeber ein redaktioneller Fehler unterlaufen. Da die Änderung von § 13b UStG der Ermächtigung durch den Rat der Europäischen Union bedarf, muss es in Art. 29 Abs. 2 HBeglG 2004 richtigerweise heißen:
"Die Vorschriften des Artikels 14 Nr. 2 (statt: Nr. 1) treten mit Beginn des Kalendervierteljahres in Kraft......". Die Korrektur dieses redaktionellen Fehlers wird nach Aussage des BMF in einem der nächsten Bundesgesetzblätter veröffentlicht.
Im Ergebnis ist § 13b Abs. 1 Nr. 3 und 4 UStG erst anwendbar, wenn der Rat der Europäischen Union der Neufassung zugestimmt hat und die Zustimmung im Amtsblatt veröffentlicht wurde. Das BMF geht davon aus, dass die Vorschrift zum 1. April 2004 anwendbar sein wird.
(Quelle: www.bundesfinanzministerium.de )
Wollen Sie eine Immobilie in einer Zwangsversteigerung (ZV) erwerben? Folgende Punkte sollten Sie beachten:
Ist Ihre Finanzierung der ggf. zu ersteigernden Immobilie vor dem ZV-Termin gesichert?
Setzen Sie sich ein entsprechendes Limit
Hinterfragen Sie das Verkehrswertgutachten und prüfen Sie die Immobilie vor dem ZV-Termin
Ermitteln Sie bestehende (vorrangige) Rechte
Existieren ggf. Mietverträge?
Haben Sie weitere Fragen? Wir beraten Sie gerne im Detail!
Insgesamt ist in Deutschland die Zahl der Zwangsversteigerungen von Immobilien weiter gestiegen. So beträgt der Zuwachs in Rheinland-Pfalz im Vergleich zum Vorjahr über 17 % und damit auf ähnlich hohem Niveau wie in den neuen Bundesländern.
Über dieses Thema wird viel gesprochen - selten dagegen kompetent -
Basel II ist im Grundsatz eine beschlossene Sache und stellt nach Inkrafttreten eine tief greifende Änderung im Bankenaufsichtsrecht dar. Die Vorschriften, nach der jüngsten Übereinkunft des Basler Ausschusses nun vermutlich Anfang 2007 in Kraft treten sollen, veranlassen zunächst die international tätigen Großbanken, die Vergabe eines Kredites in Zukunft stärker mit der Bonität des Kreditnehmers zu verknüpfen.
Die EU-Kommission arbeitet allerdings bereits an einer Richtlinie, dass die neuen Regeln für alle Kreditinstitute verbindlich werden sollen.
Die finanzielle Leistungsfähigkeit des Antragstellers sowie natürlich die Qualität der zu finanzierenden Immobilie rücken somit in den Vordergrund.
Trotz noch offener Fragen sollen der Start im Jahr 2007 erfolgen.
Banken und Kreditinstitute haben die zu erwartenden Regelungen inzwischen weitgehend antizipiert; Unternehmen kann nur geraten werden, den aktiven Dialog mit ihrer Bank zu suchen. Die Darstellung der Zukunftskomponente, also die künftige Marktfähigkeit der Produkte / der Dienstleistung des Unternehmens stehen hier an zentraler Stelle.
Ob Kredite an private Nachfrager - insbesondere sog. Schwellenhaushalte mit einem monatlichen Nettoeinkommen von ca. € 1.750.- bis 2.800.- teurer werden, lässt sich derzeit nicht sagen. Es gibt begründete Vermutungen, dass der Wettbewerbsdruck die Banken veranlassen wird, Vorteile aus den neuen Regelungen an die Kunden weiterzugeben.
Die private Eigenheimfinanzierung - vorausgesetzt es gibt genügend Sicherheiten des Kreditnehmers - kann sogar günstiger werden. Die bisher geltende Vorschrift, Immobilienkredite mit Eigenkapital von 4 % der Darlehenssumme zu unterlegen, wird geändert. Künftig soll eine dem Ausfallrisiko entsprechende individuelle Unterlegung erfolgen. Die Bonität des Kreditnehmers wird also entscheiden. Generell sinkt die Quote auf dann 3,2 %.
Unverändertes Fazit für gewerbliche wie private Kreditnachfrager: die Eigenkapitalbasis muss verstärkt werden! Diese Erkenntnis ist nicht neu - Basel II fördert allerdings die Einsicht in die Notwendigkeit dieses Prozesses, sollen künftig individuelle Risikoaufschläge vermieden werden.
Haben Sie dazu Fragen? Wir beraten Sie gerne im Detail!
"Kick-back" - Betrügereien nehmen zu
Wie der Verband Deutscher Makler mitteilt, wird eine zunehmende Zahl von Immobilienbetrügereien mit sogenannten "Kick-backs" beobachtet. Die Vorgehensweise ist grundsätzlich gleich: dem Käufer, einer meist hoch verschuldeten Privatperson, wird versprochen, direkt nach dem Kauf einer Immobilie einen hohen Geldbetrag als rückfließenden Einmalbetrag zu erhalten. Bezahlt werde dieser Rückfluss jedoch über völlig überhöhte Kaufpreise.
Der Großteil der mit der Schrottimmobilie erzielten Summe fließe dagegen als versteckte Innenprovision an unseriöse Vertriebe. Nicht selten würden zuvor die für die Kreditgewährung notwendigen Unterlagen über die Werthaltigkeit der Immobilie gefälscht, damit der Privatmann überhaupt das notwendige Darlehen erhalte. Damit verschlechtere sich die finanzielle Situation des Erwerbes weiter, weil dieser künftig auch noch die Finanzierungskosten der Bank bedienen müsse, denen keine werthaltige Immobiliensubstanz gegenüberstehe.
(Quelle: IZ-News)
Unsere Bewertung: Lassen Sie sich in der Kaufpreisverhandlung die Wertermittlung des Maklers erläutern. Arbeitet er seriös, wird er damit keine Probleme haben, denn er haftet auch für deren Richtigkeit. Versucht er sich herauszureden, wissen Sie, mit wem Sie es zu tun haben!
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