Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=FamRZ%202005,%201276
Timestamp: 2020-02-26 07:27:11
Document Index: 93672576

Matched Legal Cases: ['§ 1606', '§ 1615', '§ 1615', '§ 16151', '§ 1578', '§ 16151', '§ 1615', '§ 6', '§ 1696', '§ 1671', '§ 1884']

Rechtsprechung: FamRZ 2005, 1276 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: OLG Köln, 19.10.2004
OLG Hamm, 04.11.2004 - 3 UF 555/01
https://dejure.org/2004,3555
OLG Hamm, 04.11.2004 - 3 UF 555/01 (https://dejure.org/2004,3555)
OLG Hamm, Entscheidung vom 04.11.2004 - 3 UF 555/01 (https://dejure.org/2004,3555)
OLG Hamm, Entscheidung vom 04. November 2004 - 3 UF 555/01 (https://dejure.org/2004,3555)
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BGB § 1606 Abs. 3 § 1615l
Unterhaltsbedarf der früher verheirateten Mutter eines nichtehelichen Kindes
Familienrecht - Unterhaltsansprüche gegenüber dem Vater eines nichtehelichen Kindes
Bedarf der Mutter eines nichtehelichen und eines ehelichen Kindes; Haftung des nichtehelichen und des ehelichen Vaters für den Unterhalt der betreuenden Mutter; Anspruch einer nichtehelichen Mutter auf Altersvorsorgeunterhalt und Krankenvorsorgeunterhalt ; Nachhaltige ...
AG Herne, 16.11.2001 - 17 F 166/00
NJW 2005, 297
FamRZ 2005, 1276 (Ls.)
d) Mittlerweile hat sich in der Rechtsprechung zu der Frage, wann eine grobe Unbilligkeit im Sinne von § 1615 l Abs. 2 Satz 3 BGB vorliegt, eine Kasuistik herausgebildet, die zwischen "kindbezogenen" und "elternbezogenen" Gründen unterscheidet (vgl. OLG Frankfurt…, Urteil vom 13. Oktober 1999 - 2 UF 335/98 -, FamRZ 2000, S. 1522 ; OLG Celle…, Urteil vom 21. November 2001 - 21 UF 96/01 -, FamRZ 2002, S. 636; OLG Karlsruhe…, Urteil vom 4. September 2003 - 2 UF 6/03 -, NJW 2004, S. 523 ; OLG Hamm, Urteil vom 4. November 2004 - 3 UF 555/01 -, NJW 2005, S. 297 ; OLG Düsseldorf…, Urteil vom 23. Mai 2005 - II-2 UF 125/04 -, FamRZ 2005, S. 1772).
insoweit liegt die Sache anders als bei dem ebenfalls am Ersatzmaßstab orientierten Anspruch nach § 16151 Abs. 2 BGB, da die für den Unterhaltsanspruch der nichtehelichen Mutter in Bezug genommenen Vorschriften des Verwandtenunterhalts eine dem § 1578 Abs. 3 BGB vergleichbare Regelung nicht kennen (vgl. dazu OLG Düsseldorf EzFamR 2000, 359. OLG Hamm NJW 2005, 297, 298. MünchKomm/Born 5. Auflage § 16151 Rn. 41).
OLG München, 12.01.2006 - 16 UF 1643/05
Anrechnung von Einkommen der nichtverheirateten Kindesmutter
Der Auffassung von Palandt/Diederichsen, 65. Aufl., § 1615 l Rdn. 16 sowie des OLG Hamm (NJW 2005, 297 ohne Begründung und mit falscher Zitierung von MünchKomm/Born und Göppinger/Wax), dass auch Krankheitsvorsorgeunterhalt nicht geschuldet sei, schließt sich der Senat nicht an (…so auch FA-FamR/Gerhardt, Kap. 6, Rdn. 16, Wendl/Pauling, § 6 Rdn. 764 m.w.N.).
OLG Köln, 19.10.2004 - 4 UF 123/03
https://dejure.org/2004,5585
OLG Köln, 19.10.2004 - 4 UF 123/03 (https://dejure.org/2004,5585)
OLG Köln, Entscheidung vom 19.10.2004 - 4 UF 123/03 (https://dejure.org/2004,5585)
OLG Köln, Entscheidung vom 19. Januar 2004 - 4 UF 123/03 (https://dejure.org/2004,5585)
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Änderung einer sorgerechtlichen Anordnung des Familiengerichts; Gefährdung des Kindeswohls durch Übersiedlung nach Singapur; Übertragung des Sorgerechtes auf das Jugendamt; Voraussetzungen für die Erteilung des Umgangsrechts; Auskunftsrecht eines Elternteils über die ...
BGB § 1696 Abs. 1 § 1671 § 1884 Abs. 4
Zur Frage der Abänderung einer Sorgerechtsentscheidung bei langfristigem Aufenthalt des Kindes im Ausland
AG Bonn, 04.04.2003 - 42 F 123/02
Das Auskunftsrecht dient vor allem dazu, an die Stelle eines ganz oder teilweise eingeschränkten Umgangsrechtes zu treten und es so dem nicht mit dem Kind in häuslicher Gemeinschaft lebenden Elternteil zu ermöglichen, sich von der Entwicklung des Kindes und seinem Wohlergehen laufend überzeugen zu können (OLG Köln, FamRZ 2005, 1276 (LS); Brandenburgisches OLG, FamRZ 2000, 1106, 1107; BayObLG, FamRZ 1993, 1487, 1488).
Dabei kommt es auch nicht darauf an, ob dies möglicherweise darauf zurückzuführen ist, dass sich der auskunftsbegehrende Elternteil vorher längere Zeit nicht um das Kind gekümmert hat (OLG Köln, FamRZ 2005, 1276 (Leitsatz)).
Das Auskunftsrecht dient vor allem dazu, an die Stelle eines ganz oder teilweise eingeschränkten Umgangsrechtes zu treten und es so dem nicht mit dem Kind in häuslicher Gemeinschaft lebenden Elternteil zu ermöglichen, sich von der Entwicklung des Kindes und seinem Wohlergehen laufend überzeugen zu können (OLG Köln, FamRZ 2005, 1276 (Leitsatz); Brandenburgisches OLG, FamRZ 2000, 1106, 1107; BayObLG, FamRZ 1993, 1487, 1488).
Scheiden selbst diese aus - weil etwa das Kind sich sträubt - tritt an die Stelle des weitgehend eingeschränkten Umgangsrechts ein Auskunftsrecht, um dem anderen Elternteil zu ermöglichen, sich von der Entwicklung des Kindes und seinem Wohlergehen laufend überzeugen zu können (OLG Köln, FamRZ 2005, 1276).
Zu verlangen ist, dass ein Abänderungsgrund von solcher Bedeutung vorliegt, dass er den Grundsatz der Erziehungskontinuität und die mit der Veränderung verbundenen Nachteile für die Entwicklung des Kindes deutlich überwiegt (vgl. OLG Köln FamRZ 2005, 1276; OLG Karlsruhe FPR 2002, 662, 663; OLG Frankfurt FamRZ 2014, 317; OLG Zweibrücken FamRZ 2010, 138).