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Timestamp: 2016-10-23 09:52:07
Document Index: 261606223

Matched Legal Cases: ['BGE', 'Art. 10', 'Art. 16', 'Art. 18', 'Art. 24', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 109', 'Art. 64', 'Art. 66']

8C_753/2010 (18.01.2011)
8C_753/2010
vertreten durch Rechtsanwalt Fritz J. Becker,
Die 1965 geborene K.________ war als Lageristin der C.________ AG bei der Helsana Versicherungen AG (kurz: Helsana) gegen die Folgen von Unf�llen versichert, als sie am 5. Januar 2003 von einer Liftt�re eingeklemmt wurde. Die Helsana erbrachte die gesetzlichen Leistungen, stellte diese aber mit Verf�gung vom 3 M�rz 2009, best�tigt mit Einspracheentscheid vom 22. Juni 2009, per 31. Dezember 2008 ein.
Die hiegegen eingereichte Beschwerde wies das Versicherungsgericht des Kantons Aargau mit Entscheid vom 11. August 2010 ab.
Mit Beschwerde l�sst K.________ beantragen, in Aufhebung des vorinstanzlichen und des Einspracheentscheides sei die Helsana zu verpflichten, �ber den 31. Dezember 2008 hinaus Taggeldleistungen auf der Basis einer Arbeitsunf�higkeit von 50 % auszurichten und Heilungskosten zu �bernehmen; eventualiter sei die Sache zu weiteren Sachverhaltsabkl�rungen und neuer Entscheidf�llung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen. Ferner wird um unentgeltliche Prozessf�hrung und Verbeist�ndung im bundesgerichtlichen Verfahren ersucht.
Die Vorinstanz hat die Grundlagen �ber den f�r die Leistungspflicht des obligatorischen Unfallversicherers vorausgesetzten nat�rlichen Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und dem Gesundheitsschaden (BGE 134 V 109 E. 2.1 S. 111 f.), den Anspruch auf Heilbehandlung (Art. 10 UVG), Taggeld (Art. 16 f. UVG), Invalidenrente (Art. 18 f. UVG) und Integrit�tsentsch�digung (Art. 24 UVG) richtig dargelegt. Gleiches gilt in Bezug auf die Ausf�hrungen zum Wegfall des urs�chlichen Zusammenhangs und damit des Leistungsanspruchs der versicherten Person bei Erreichen des Status quo sine vel ante (SVR 2009 UV Nr. 3 S. 9 E. 2.2 [8C_354/2007]) und zu dem im Sozialversicherungsrecht bei der Beantwortung von Tatfragen �blichen Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181 mit Hinweisen) sowie zum Beweiswert und zur Beweisw�rdigung medizinischer Berichte und Gutachten (BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232; 125 V 351 E. 3 S. 352 mit Hinweisen). Darauf wird verwiesen.
Das kantonale Gericht ist in einl�sslicher W�rdigung der Akten zur Erkenntnis gelangt, die Versicherte habe sich am 5. Januar 2003 lediglich den linken Mittelfinger gequetscht; hierf�r habe sp�testens ab dem 19. M�rz 2003 sowohl keine Arbeitsunf�higkeit als auch keine Behandlungsbed�rftigkeit mehr bestanden, womit die vom Unfallversicherer (erst) per 31. Dezember 2008 verf�gte Einstellung der Versicherungsleistungen bei Verneinung von Anspr�chen auf eine Invalidenrente und eine Integrit�tsentsch�digung nicht zu beanstanden sei.
Was die Beschwerdegegnerin dagegen einwendet, dringt nicht durch:
Selbst wenn sie, wie von ihr behauptet, beim Unfall neben dem linken Mittelfinger zus�tzlich auch noch den rechten Ellenbogen verletzt h�tte, w�re mit der eine allseitige, polydisziplin�re Untersuchung durchf�hrenden Medizinischen Abkl�rungsstelle (MEDAS) von einem Abklingen der Beschwerdesymptomatik binnen der ersten sechs Wochen nach dem Unfall zu rechnen gewesen; auf alle F�lle sind gem�ss deren Bericht vom 16. September 2008 (auch diesfalls) die zum Zeitpunkt der Leistungseinstellung vorhandenen Beschwerden nicht mehr mit dem Unfall in Verbindung zu bringen. Es besteht keine Veranlassung, diese Einsch�tzung in Zweifel zu ziehen (dazu siehe BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232), so dass sich Weiterungen in dieser Richtung er�brigen (vgl. BGE 134 I 140 E. 5.3 S. 148; 124 V 90 E. 4b S. 94). Unerheblich ist in diesem Zusammenhang, dass die Gutachterstelle die Abkl�rungen und den Bericht im Auftrag der Invalidenversicherung durchgef�hrt hatte. Wesentlich ist, dass der Unfallversicherer seinerseits in diesem Rahmen einen Fragenkatalog einreichen konnte, der von den Experten denn auch eindeutig und in nachvollziehbarer Weise beantwortet worden ist.
Es ist demnach f�r den Verfahrensausgang nicht einmal entscheidend, ob sich die Beschwerdef�hrerin beim Unfall lediglich den linken Mittelfinger oder dar�ber hinaus auch noch den rechten Ellenbogen gequetscht hat oder nicht. Strukturelle Verletzungen an kn�chernen und Gelenkstrukturen schlossen die �rzte ohnehin aus. Immerhin ist nicht unerw�hnt zu lassen, dass sich nicht nur in der Unfallmeldung des Arbeitgebers vom 25. Februar 2003 kein Hinweis auf eine �ber den linken Mittelfinger hinausgehende Verletzung findet, sondern auch der Hausarzt in einem am 10. Februar 2003 an Dr. med. B.________ gerichteten �berweisungsschreiben lediglich ausf�hrte, die Patientin habe ihm heute (einzig) von einem Anfang Januar 2003 eingeklemmten linken Mittelfinger berichtet, der nunmehr stark Schmerzen bereite. Dies, obwohl er in der Krankengeschichte gleichentags auch starke Ellenbogenbeschwerden bei ausgepr�gter Myogelose notierte, �ber multiple, muskul�r bedingte St�rungen und Schmerzen berichtete, und Dr. med. B.________ �ber eine aktuell laufende Behandlung von �berlastungsschmerzen in Kenntnis setzte. All dies spricht eher gegen, aber zumindest nicht f�r einen Unfallhergang, wie er von der Beschwerdef�hrerin im sp�teren Verlauf behauptet und alsdann von �rztlicher Seite h�ufig �bernommen wird. Die blosse M�glichkeit eines solchen Geschehensablaufs reicht nicht aus (BGE 126 V 353 E. 5b S. 360 mit Hinweisen).
Die Beschwerde ist offensichtlich unbegr�ndet, weshalb sie im Verfahren nach Art. 109 BGG, insbesondere ohne Durchf�hrung eines Schriftenwechsels, mit Verweisen auf die vorinstanzlichen Erw�gungen und mit summarischer Begr�ndung erledigt wird.
Da die Beschwerde von Anfang an aussichtslos war, ist eine der gem�ss Art. 64 Abs. 1 BGG f�r die beantragte Gew�hrung der unentgeltlichen Rechtspflege erforderlichen Voraussetzungen nicht erf�llt, weshalb diesem Begehren nicht entsprochen werden kann. Die Gerichtskosten sind dem Ausgang des Verfahrens entsprechend von der Beschwerdef�hrerin als unterliegender Partei zu tragen (Art. 66 Abs. 1 BGG).
Luzern, 18. Januar 2011