Source: https://tagesgeld.info/ratgeber/legitimation-als-kunde/
Timestamp: 2019-06-16 18:50:43
Document Index: 79832831

Matched Legal Cases: ['§ 13', '§ 4', '§ 15', '§ 6', '§ 4', '§ 4', '§ 4']

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Ist eine erneute Legitimation erforderlich, wenn ich bereits Kunde bin?
Wer bereits Kunde einer Bank ist und einen neuen Vertrag abschließen möchte, muss sich kein zweites Mal legitimieren. Es reicht, wenn die Daten zu Beginn der Geschäftsbeziehung – bei der Eröffnung eines Girokontos, von Tagesgeld oder anderen Produkten – abgeglichen und bestätigt wurden. Dazu kontrollieren bei Filialbanken die Mitarbeiter den Personalausweis, übertragen die Informationen, wie zum Beispiel das Geburtsdatum, ins bankeigene System und hinterlegen in der Regel zusätzlich eine Kopie des Ausweises in der Kundenakte. Direktbanken müssen bei der Legitimation den Umweg über das sogenannte PostIdent-Verfahren gehen.
Für Banken ist der Abgleich der Daten Pflicht. Selbst wenn ein Kunde bekannt sein sollte und ein Konto eröffnen möchte, muss nach gültigen Ausweispapieren gefragt werden. Auf diese Weise soll verhindert werden, dass Geschäfte auf den Namen einer anderen Person getätigt werden, was insbesondere bei Darlehen fatale Folgen haben könnte.
Dementsprechend heißt es in Paragraf 154 (Kontenwahrheit) Absatz 2 der Abgabenordnung: "Wer ein Konto führt, Wertsachen verwahrt oder als Pfand nimmt oder ein Schließfach überlässt, hat sich zuvor Gewissheit über die Person und Anschrift des Verfügungsberechtigten zu verschaffen und die entsprechenden Angaben in geeigneter Form, bei Konten auf dem Konto, festzuhalten." Hinzu kommen steuerrechtliche Aspekte, schließlich muss die Bank gegebenenfalls Abgeltungssteuer für die erzielten Kapitalerträge abführen, sowie das Geldwäsche- und das Außenwirtschaftsgesetz.
Art der Legitimation
Um den Vorschriften Genüge zu tun, reicht bei der Hausbank bzw. der Bank vor Ort, den Ausweis zu kontrollieren. Da die meisten Direktbanken keine Filialen unterhalten, in denen Mitarbeiter die Legitimation durchführen könnten, weichen sie auf das PostIdent-Verfahren aus.
Der Kunde muss daher mit einem Coupon, der bei der Kontoeröffnung zur Verfügung gestellt wird, zum nächsten Postamt und dort seinen Personalausweis vorlegen. Die Mitarbeiter der Post füllen dann im Auftrag der Bank ein Formular aus und übernehmen Punkt für Punkt die Daten vom Ausweis. Der Antragsteller muss die Papiere anschließend lediglich unterschreiben – wobei die Unterschrift kontrolliert wird. Den Rest erledigt die Post. Sie verschickt die Unterlagen an die Bank.
Damit können auch Direktbanken sichergehen, dass der Antragsteller keine falsche Identität angibt. Dieser Vorgang ist jeweils nur einmal nötig. Anschließend reicht die Unterschrift auf dem Vertrag oder bei Direktbanken die Freigabe des Auftrages durch eine Transaktionsnummer.
Anna fragte am 2.01.2019 um 9:39:37
Hallo, auch ich wurde im um eine erneute Legitimation durch Ausweiskopie aufgefordert, obwohl mein Konto bereits vor der Änderung des Geldwäschegesetzes 2017 eröffnet wurde und ich nur eine Teilauszahlung anfordere. Dass ich mich identifizieren muss via Personalausweis ist klar - aber nachträglich eine Ausweiskopie einfordern ist das rechtens? Im aktuellen Geldwäschegesetz steht: \"§ 13 Verfahren zur Identitätsüberprüfung, Verordnungsermächtigung (1) Verpflichtete überprüfen die Identität der natürlichen Personen mit einem der folgenden Verfahren: 1. durch angemessene Prüfung des vor Ort vorgelegten Dokuments oder 2. mittels eines sonstigen Verfahrens, das zur geldwäscherechtlichen Überprüfung der Identität geeignet ist und ein Sicherheitsniveau aufweist, das dem in Nummer 1 genannten Verfahren gleichwertig ist.\" Danach müsste ein persönliches Vorlegen doch ausreichen. Für Rückmeldung wäre ich sehr dankbar.
Redaktion antwortete am 18.01.2019 um 14:21:14
Grundsätzlich räumt der Datenschutz Ihnen die Möglichkeit ein, die Bank aufzufordern, konkret zu benennen, auf welche Vorschriften sie sich bei der Forderung nach einer Ausweiskopie bezieht. Gegebenfalls kann die Ausweiskopie auch teilweise geschwärzt werden. Bitte beachten Sie: Dies ist keine Rechtsberatung.
Daniel Blümel fragte am 9.07.2018 um 9:02:55
Hab meine id legitimations nr gelöscht online, wie komm ich wieder da ran?
Redaktion antwortete am 13.07.2018 um 11:43:28
Bitte wenden Sie sich an den Kundenservice Ihrer Bank.
Ingrid Bieger fragte am 10.03.2018 um 20:00:34
Sehr geehrte Damen und Herren, vorab vielen Dank für diese informative Seite und das Beantworten der Fragen. Zu meiner Frage: Auch bei mir wollte die Bank nach über 20 Jahren (Girokonto) eine erneute Legitimation und beruft sich auf \"§§ 4 ff GWG.\" (das ist kein Schreibfehler meinerseits, sondern die Bank hat es genauso incl. des doppelten Paragraphenzeichens so geschrieben) Zusätzlich zur Auweiskopie will sie aber noch diverse andere Sachen unterschrieben haben: 1. Geschäftsbesorgungsvertrag: \"Wir freuen uns, daß Sie mir der Bank...eine Geschäftsverbindung eingehen wollen etc.\" Warum das - ich habe ja seit über 20 Jahren schon diesen Vertrag 2. Informationsbogen für den Einleger 3.Selbstauskunft (Informationsaustausch / Facta) Vielen Dank für Ihre Mühe
Redaktion antwortete am 28.03.2018 um 13:12:40
Eine erneute Legitimation kann durch gestiegene Anforderungen an das Legitimationsverfahren notwendig werden. Es kann vorkommen, dass Banken in diesem Zuge weitere Unterlagen wie die Selbstauskunft oder den Informationsbogen für Einleger, in dem Banken einmal jährlich über die Einlagensicherung aufklären, verschicken.
Graciela Carmona fragte am 16.01.2018 um 12:50:49
Ich muss mich bei meiner Bank erneut legitimieren. Meine Reisepass verliert seiner Gültigkeit in eine Woche. Kann die Bank einen Ausweis mit einer längeren Gültigkeit verlangen?
Redaktion antwortete am 18.01.2018 um 10:00:03
Ja, das kann sie. Da das von Bank zu Bank aber verschieden ist, wird Ihnen nur Ihre kontoführende Bank die Frage verbindlich beantworten können.
Roland fragte am 25.11.2016 um 21:41:40
Hallo liebe Fragebeantworter. Vor Jahren hatte ich eine Kreditkarte von Karstadt, die mittlerweile von der Valovix Bank übernommen wurde. Vor ein paar Jahren wollten die von mir eine Legitimation, die ich allerdjngs nie gemacht hatte. Ist die Bank denn nun verpflichtet mir wegen der fehlenden Legitimation die Kreditkarte zu kündigen? Es wundert mich, das trotz fehlender Legitkmation der Kreditkartenvertrag weiterläuft. Viele Grüße Fragesteller
Redaktion antwortete am 5.12.2016 um 7:52:23
Nach den gesetzlichen Vorgaben für Finanztransaktionen sind Zahlungsdienstleister verpflichtet, ihre Vertragspartner nach den Vorgaben des Geldwäschegesetzes zu identifizieren. Sofern Ihnen eine Kündigung vorliegt, empfehlen wir Ihnen, sich mit Ihrer Bank oder einem Experten in Verbindung setzen. Wir können Ihnen dazu leider keine sachdienliche Auskunft geben.
Erley fragte am 14.02.2016 um 12:19:03
Wie muß sich ein sogenannter Betreuer ausweisen und was muß alles in dem Betreuerausweis drin stehen. Muß der Betreuerausweis von dem Betreuer unterschrieben sein und muß darin die Überprüfung seiner Legitimation per Personalausweis festgehalten werden und muß von dem zu Betreuenden in dem Ausweis schriftlich festgehalten werden, welchen Aufgabenkreis er übernehmen soll und ob er über das Girokonto verfügen darf. Welcher Unterschied bei der Legitimation besteht zwischen einem freiberuflichen Betreuer, was derzeit i. d. R. der FAll ist, und einem gesetzlichen Betreuer, die es eigentlich nicht mehr gibt, da u. a. die Gesetze § 15 GVG, FamFG, STPO, ZPO, aufgehoben und und die FGG zum 01.09.2009 außer Kraft gesetzt wurde. MfG Erley
Redaktion antwortete am 16.02.2016 um 8:09:33
In Ihrem Fall handelt es sich schon um eine sehr spezielle Fragestellung. Wir sind ein Vergleichsportal und dürfen keine rechtlich bindenden Auskünfte erteilen.
Inge fragte am 13.01.2016 um 10:11:09
Seit welchem Datum besteht die Legitimationspflicht in der Form, dass der Ausweis kopiert und entsprechend bei den Kundendaten abgelegt werden muss ?
Wolfgang fragte am 19.05.2015 um 14:01:00
Hallo, eine meiner Banken, bei denen ich langjährig Kunde bin überraschte mich mit einem Schreiben, dass ich meine Legitimation erneuern müsse, weil diese nicht mehr dem aktuellen Stand entspräche. Ich habe mich doch damals nach dem aktuellen Stand legitimiert (per PostIdent). Auf Nachfrage beim Kundensupport bestätigte mir der Supportleiter (nach Signatur), dass das Schreiben kein Scherz und auch kein Fake sei. Er begründete mit gestiegenen Anforderungen in die Legitimation / Erfassung weiterer Daten, wie Geburtsort und Nationalität. Wissen Sie etwas dazu, dass auch Bestandskunden zur nochmaligen Legitimation aufgefordert werden können, um die zusätzlichen Daten zu bekommen? Kennen Sie ggfs. eine gesetzliche Grundlage dazu??
Redaktion antwortete am 20.05.2015 um 8:04:03
Die gesetzlichen Anforderungen an die Legitimation steigen stetig. Merkmale, die in der Vergangenheit nicht erfasst wurden, sind heute verpflichtend. Daher ist es auch bei Bestandskunden hie und da nötig, sich erneut zu legitimieren. Zusätzliche Informationen und aktuelle Daten sollen Missbrauch verhindern.
Möbius fragte am 7.07.2014 um 9:52:34
Muss ich mich bei der Bank legitimieren (Ausweis und Unerschrift), wenn ich das Abwicklungskonto(für Käufe/Verkäufe)für mein Depot ändern will oder wenn ich mein Depot auflösen will?
Redaktion antwortete am 7.07.2014 um 13:44:06
Wenn Sie das Referenzkonto ändern wollen, können Sie dies in der Regel über das Online-Banking oder schriftlich mit dem passenden Formular. Eine Konto-Kündigung muss generell schriftlich erfolgen.
Andreas fragte am 16.06.2014 um 13:51:17
Ich möchte ein Konto bei einer Bank eröffnen. Nach erfolgreichem Eingang meiner Daten bei der Bank per PostIdent Verfahren werde ich erneut nach einer Ausweiskopie gefragt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das so übliche Geschäftspraxis ist?!
Redaktion antwortete am 11.07.2014 um 8:00:40
Im Normalfall sollte das PostIdent-Verfahren, dass Sie bei der Post einreichen zur Legitimierung Ihrer Person ausreichen. Vielleicht hat es Probleme mit Ihren Unterlagen gegeben. Am besten Sie fragen bei der von Ihnen favorisierten Bank noch einmal nach. Ansonsten empfehlen wir Ihnen, wirklich erneut eine Ausweiskopie an die Bank zu senden, dann gehen Sie auf 100 Prozent Sicherheit.
mondis@t-online.de fragte am 16.02.2014 um 13:37:21
Ich bin Kunde per der KarstadtQuelle Bank. Nun erhalte ich die Mitteilung der Valovis Bank (Nachfolger der KarstadtQuelle Bank) dass ich mich als wirtschaftlicher Berechtigter per PostIdent-Verfahren ausweisen möchte. Ist das erforderlich und üblich? Grund lt. Schreiben "das Geldwäschegesetz verpflichtet uns dazu" ohne weitere Angaben. Ist da i.O.?
Redaktion antwortete am 17.02.2014 um 10:15:37
Ja, das ist zwar lästig aber leider üblich und aufgrund des in Deutschland geltenden Geldwäschegesetzes auch erforderlich.
Yvonne fragte am 19.08.2013 um 17:48:57
Hallo, die Banken wollen ausschließlich für die Kontenlegitimation einen Ausweis sehen, in meinem Fall bin ich gesetzlicher Betreuer in ALLEN Bereichen von meiner Mutter, diese konnte aber seit 2005 keinen Ausweis mehr unterschreiben und ist von der Ausweispflicht befreit worden, der Perso wurde einbehalten vom Bezirksamt. Jetzt will das Kontoführende Kreditinst. das Bankkonto sperren weil ich keinen Ausweis vorlegen kann. Habe aber den "Schwebehindertenausweis" den "Betreuerausweis" meinen Ausweis und das Formular über die Befreiung der Ausweispflicht. Das wird von der Bank nicht anerkannt !!! Was soll ich machen ???
Redaktion antwortete am 9.09.2013 um 13:08:19
Zu dieser Frage hatte uns vor kurzem ein Leser unserer Seite im Thema "Postident-Verfahren" eine interessante Ausführung gegeben: "...Im GwG § 6 Abs. 2 Nr. 2a heisst es: Ist der Vertragspartner eine natürliche Person und zur Feststellung der Identität nicht persönlich anwesend, hat der Verpflichtete die Identität des Vertragspartners zu überprüfen anhand a) eines Dokuments im Sinne des § 4 Absatz 4 Satz 1 Nummer 1,(...) unter § 4 Absatz 4 Satz 1 Nummer 1 steht dazu: (4) Zur Überprüfung der Identität des Vertragspartners hat sich der Verpflichtete anhand der nachfolgenden Dokumente zu vergewissern, dass die nach Absatz 3 erhobenen Angaben zutreffend sind, soweit sie in den Dokumenten enthalten sind: (...) Ausweisersatzes. Die Bedingungen sind meiner Meinung nach mit der Vorsorgevollmacht, der Ausweisbefreiung sowie dem alten Ausweis des dementen oder behinderten Angehörigen erfüllt, oder nicht?...".
Alexander Tho fragte am 15.07.2013 um 15:21:32
Sie erwähnten in einer Antwort, dass es in "Bürgerämtern der Städte einen Außendienst (gibt), der zu Ihnen nach Hause kommt. Ein gültiger Personalausweis ist auch für einen Schwerstbehinderten Pflicht und die erneute Legitimation bei der Bank nur mit .." Meine Mutter hat, da Sie im Pflegebett liegt und nirgens mehr allein hinkommt, eine "Befreiung von der Ausweispflicht " ausstellen lassen. Die Vertrags- u.a Angelegenheiten erledige mit einer Vorsorgevollmacht. Wie ist das denn mit der Legitimation, da Sie ein Konto bei der Sparkasse und noch eins bei einer anderen Bank hat? MfG
Redaktion antwortete am 24.07.2013 um 10:29:16
Auch mit einer Vorsorgevollmacht wird es nicht möglich sein, ein Postident-Verfahren für einen Dritten durchzuführen. Über Gründe etc. kann Ihnen die Deutsche Post gerne Auskunft erteilen. Bei den meisten Banken ist eine Kontoeröffnung mit einer General- oder Vorsorgevollmacht nicht möglich. Hier muss also auf die von uns beschriebene Methode zurückgegriffen werden.
Bernd Schulz fragte am 16.04.2013 um 18:33:29
Vor ein paar Tagen rief mich der Zweigstellenleiter der Deutschen Bank an, daß meine Frau und ich vorbeikommen sollten und unsere Personalausweise mitbringen müßten zwecks Legitimation. Ich erwiederte das dieses vor ca. drei Monaten schon geschehen sei und unsere Ausweise fotokopiert worden sind. Der Herr meinte das die Kopien warscheinlich durch irgendwelche Mitarbeiter verschludert oder nicht weitergereicht wurden. Meine Frage: Muß ich das noch einmal machen und was geschieht eigentlich mit unseren Daten? Wir, meine Frau und ich sind schon seit 30 Jahren Kunden bei dieser Bank.
Redaktion antwortete am 17.04.2013 um 8:59:58
Was die erneute Legitimation angeht - auch wenn die Bank Ihre Ausweiskopien verlegt hat - dürfte es in Ihrem eigenen Interesse sein, sich erneut zu legitimieren. Fehler passieren - auch bei Banken. Was die Deutsche Bank mit Ihren Daten macht, sollten Sie am besten direkt mal bei Besuch derselben fragen. Dazu können wir als Außenstehende keine wirklich zweckdienlichen Auskünfte geben.
Pfeffer fragte am 27.03.2013 um 11:54:58
Die Commerzbank verlangt von meiner Frau und von mir als Kontobevollmächtigtem die Vorlage eines gültigen BPA oder Passes mit der Begründung, die vor Jahren vorgelegten Ausweispapiere seien wegen Zeitablaufs nicht mehr gültig.Mit Recht ? MfG Pfeffer
Redaktion antwortete am 27.03.2013 um 14:15:16
Ja, das kann die Bank durchaus von Ihnen verlangen. Sollte auch kein größeres Problem darstellen, die Ausweise noch einmal vorzulegen.
Pierre fragte am 24.11.2012 um 15:10:50
Was ist eine weiche Legitimation und was ist das Gegenteil davon? Gibt es da konkrete Beispiele? Danke
Redaktion antwortete am 26.11.2012 um 9:20:02
Eine "weiche Legitimation" wird meist beim Telefonbanking eingesetzt. Dabei werden nur Daten wie etwa Kontodaten oder ähnliches als Abfrageinstrumente eingesetzt. Das Gegenteil davon ist z.B. das geläufige Postident-Verfahren, bei dem Ihre Identität durch Abgleich mit einem amtlichen Ausweis geprüft wird.
Jürgen Schmidt fragte am 17.11.2012 um 1:53:56
Dito: Nur für ein ausgerechnet (!) hochbetagtes schwerbehindertes nicht transportfähiges Familienmitglied kommt plötzlich auch von einer Direktbank solch Schreiben daß, im Zusammenhang mit einer gesetztlich vorgeschriebenen, regelmäßigen, Überprüfung der Kundendaten (???), eine erneute Identitästfeststellung im Postidentverfahren nötig würde. Aufgrund Gesundheitszustand ist dem unmöglich nachzukommen, dito kann auch abgelaufener Paß wegen Gesundheitszustand nicht verlängert werden. (Schwerbehindertenausweis, Pfegestufe) Was tun damit Kontoverbindung, dito alte hohe Zinsverträge erhalten bleiben?
Redaktion antwortete am 19.11.2012 um 11:03:13
Für genau solche Fälle gibt es bei den Bürgerämtern der Städte einen Außendienst, der zu Ihnen nach Hause kommt. Ein gültiger Personalausweis ist auch für einen Schwerstbehinderten Pflicht und die erneute Legitimation bei der Bank nur mit einem solchen durchzuführen. Wir würden daher raten, beim Bürgeramt Ihrer Gemeinde anzurufen und einen Außentermin zu vereinbaraen, im Zuge dessen Sie den neuen Personalausweis für Ihr Familienmitglied erhalten.
Rainer Gädke fragte am 7.11.2012 um 14:35:10
Wir haben seit 10 Jahren einen Kredit für unser Haus bei einer Bank. Im August unterbreitete sie uns zwei neue Angebote, wo wir uns für ein entschieden haben. Beginn sollte der 1. Sept.12 sein. Nach zwei Monaten stellen wir fest das immer noch die alten Raten abgezogen werden.Nach einem Anruf unserer seits bei der Bank nach dem warum, teilte uns die Bank mit das die Umsetzung nur mit Ausweiskopien möglich ist. Ist das wirklich korrekt so??????Wenn ja wo steht es geschrieben, in unseren neuen Angeboten stand nichts davon geschrieben.
Redaktion antwortete am 7.11.2012 um 15:15:50
Das können wir Ihnen als Außenstehende nicht wirklich beantworten. Normalerweise müsste die Bank Sie bei der Unterbreitung der neuen Angebote über die Legitimationspflichten informiert haben bzw. müsste das in den Angeboten bzw. den zugehörigen AGBs stehen.
Michael Heil fragte am 3.11.2012 um 12:30:21
Ich bin bereits viele Jahre Kunde bei einer Direktbank. Jetzt kommt plötzlich ein Schreiben das, im Zusammenhang mit einer gesetztlich vorgeschriebenen, regelmäßigen, Überprüfung der Kundendaten, eine erneute Identitästfeststellung im Postidentverfahren nötig ist. Welche Vorschriften sollen das sein? Bin ich verpflichtet dieser Aufforderung folge zu leisen? Mit freundlichen Grüßen M.Heil
Redaktion antwortete am 5.11.2012 um 10:09:01
Welche Vorschriften das sein sollen, kann Ihnen am besten die kontoführende Bank erklären. Wir tippen auf neue Regelungen im Zuge der Modernisierung des Geldwäschegesetzes. Sie sind nicht verpflichtet, der Aufforderung Folge zu leisten, aber wenn Sie das nicht tun, wird die Bank mit Sicherheit Ihr Konto kündigen.
Thomas Mund fragte am 9.02.2012 um 6:56:29
Müssen die Legitimationsdaten auf dem Vertrag stehen oder reicht es, wenn die notwendigen Daten´bei der Bank gespeichert sind? Wenn die Legitimationsdaten auf den Vertrag stehen müssen, würde mich die rechtliche Quelle dafür noch interessieren.
Redaktion antwortete am 9.02.2012 um 7:21:19
In der Regel reicht es, wenn die Daten bei der Bank gespeichert sind. Natürlich stehen alle Daten auch im Vertrag, wenn Sie sich selbigen ausfertigen lassen. Das ist ja der Sinn desselben und in Ihrem eigenen Interesse, um ggf. nachweisen zu können, dass der Vertrag mit Ihnen geschlossen wurde. Die Legitimation der Kunden erfolgt in der Regel auf Basis des Geldwäschegesetzes,§ 4 Abs. 3.
Ilona Geng fragte am 20.10.2011 um 18:47:43
Es wurde übersehen, dass der Personalausweis abgelaufen ist. Die Bank zahlt, obwohl der Kunde seit -zig Jahren dort persönlich bekannt ist, erst wieder Geld aus, wenn der neue Personalausweis vorgelegt werden kann. Ist das rechtens?
Redaktion antwortete am 21.10.2011 um 18:32:51
Das ist rechtens. Auch bei langjähriger Kundenbeziehung sollte die Identität bei Auszahlungen geprüft werden, was letzten Endes in Ihrem eigenen Interesse liegen dürfte.