Source: https://www.lexetius.com/BeurkG/3
Timestamp: 2018-07-15 18:47:30
Document Index: 300083523

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 15', '§ 3', '§ 2', '§ 4']

§ 3 BeurkG. Verbot der Mitwirkung als Notar
[Titelei] [Inhalt] [Quellen] [<] § 3 BeurkG [>]
Paragraf 3. Verbot der Mitwirkung als Notar
1§ 3. Verbot der Mitwirkung als Notar.
2(1) [1] Ein Notar soll an einer Beurkundung nicht mitwirken, wenn es sich handelt um
32a. Angelegenheiten seines Lebenspartners, früheren Lebenspartners oder Verlobten im Sinne des Lebenspartnerschaftsgesetzes,
44. Angelegenheiten einer Person, mit der sich der Notar zur gemeinsamen Berufsausübung verbunden oder mit der er gemeinsame Geschäftsräume hat,
55. Angelegenheiten einer Person, deren gesetzlicher Vertreter der Notar oder eine Person im Sinne der Nummer 4 ist,
66. Angelegenheiten einer Person, deren vertretungsberechtigtem Organ der Notar oder eine Person im Sinne der Nummer 4 angehört,
77. Angelegenheiten einer Person, für die der Notar, eine Person im Sinn der Nummer 4 oder eine mit dieser im Sinn der Nummer 4 oder in einem verbundenen Unternehmen (§ 15 des Aktiengesetzes) verbundene Person außerhalb einer Amtstätigkeit in derselben Angelegenheit bereits tätig war oder ist, es sei denn, diese Tätigkeit wurde im Auftrag aller Personen ausgeübt, die an der Beurkundung beteiligt sein sollen,
88. Angelegenheiten einer Person, die den Notar in derselben Angelegenheit bevollmächtigt hat oder zu der der Notar oder eine Person im Sinne der Nummer 4 in einem ständigen Dienst- oder ähnlichen ständigen Geschäftsverhältnis steht, oder
99. Angelegenheiten einer Gesellschaft, an der der Notar mit mehr als fünf vom Hundert der Stimmrechte oder mit einem anteiligen Betrag des Haftkapitals von mehr als 2.500 Euro beteiligt ist.
[2] Der Notar hat vor der Beurkundung nach einer Vorbefassung im Sinne der Nummer 7 zu fragen und in der Urkunde die Antwort zu vermerken.
(2) [1] Handelt es sich um eine Angelegenheit mehrerer Personen und ist der Notar früher in dieser Angelegenheit als gesetzlicher Vertreter oder Bevollmächtigter tätig gewesen oder ist er für eine dieser Personen in anderer Sache als Bevollmächtigter tätig, so soll er vor der Beurkundung darauf hinweisen und fragen, ob er die Beurkundung gleichwohl vornehmen soll. [2] In der Urkunde soll er vermerken, daß dies geschehen ist.
(3) [1] Absatz 2 gilt entsprechend, wenn es sich handelt um
102. Angelegenheiten einer Gemeinde oder eines Kreises, deren Organ der Notar angehört,
113. Angelegenheiten einer als Körperschaft des öffentlichen Rechts anerkannten Religions- oder Weltanschauungsgemeinschaft oder einer als Körperschaft des öffentlichen Rechts anerkannten Teilorganisation einer solchen Gemeinschaft, deren Organ der Notar angehört.
12[2] In den Fällen der Nummern 2 und 3 ist Absatz 1 Nr. 6 nicht anwendbar.
[1. Januar 2005–18. Dezember 2007]
[8. September 1998–1. August 2001]
[1. Januar 1977–8. September 1998]
[1. Januar 1970–1. Januar 1977]
2. 8. September 1998: Artt. 2 Nr. 2 Buchst. a Doppelbuchst. cc, 14 S. 2 des Gesetzes vom 31. August 1998.
3. 1. Januar 2005: Artt. 5 Abs. 20, 7 Abs. 1 des Gesetzes vom 15. Dezember 2004.
4. 8. September 1998: Artt. 2 Nr. 2 Buchst a Doppelbuchst. aa, 14 S. 2 des Gesetzes vom 31. August 1998.
5. 8. September 1998: Artt. 2 Nr. 2 Buchst a Doppelbuchst. aa, 14 S. 2 des Gesetzes vom 31. August 1998.
6. 8. September 1998: Artt. 2 Nr. 2 Buchst. a Doppelbuchst. bb, 14 S. 2 des Gesetzes vom 31. August 1998.
7. 18. Dezember 2007: Artt. 5, 20 S. 1 des Gesetzes vom 12. Dezember 2007.
8. 8. September 1998: Artt. 2 Nr. 2 Buchst. a Doppelbuchst. bb, 14 S. 2 des Gesetzes vom 31. August 1998.
9. 1. Januar 2002: Artt. 5, 36 Abs. 1 des Gesetzes vom 13. Dezember 2001.
10. 8. September 1998: Artt. 2 Nr. 2 Buchst. b, 14 S. 2 des Gesetzes vom 31. August 1998.
11. 8. September 1998: Artt. 2 Nr. 2 Buchst. b, 14 S. 2 des Gesetzes vom 31. August 1998.
12. 8. September 1998: Artt. 2 Nr. 2 Buchst. b, 14 S. 2 des Gesetzes vom 31. August 1998.
Umfeld von § 3 BeurkG
§ 2 BeurkG. Überschreiten des Amtsbezirks
§ 4 BeurkG. Ablehnung der Beurkundung