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Timestamp: 2019-09-15 19:07:59
Document Index: 389385545

Matched Legal Cases: ['Art. 4', 'Art. 5', 'Art. 6', 'Art. 7', 'Art. 8', 'Art. 9', 'Art. 12', 'Art. 13', 'Art. 14', 'Art. 6', 'Art. 8', 'Art. 5', 'Art. 4', 'Art. 5', 'Art. 6', 'Art. 7', 'Art. 8', 'Art. 9', 'Art. 12', 'Art. 13', 'Art. 14', 'Art. 4', 'Art. 5', 'Art. 6', 'Art. 7', 'Art. 8', 'Art. 9', 'Art. 12', 'Art. 13', 'Art. 14']

817.032
Verordnung vom 16. Dezember 2016 über den nationalen Kontrollplan für die Lebensmittelkette und die Gebrauchsgegenstände (NKPV)
Ordonnance du 16 décembre 2016 sur le plan de contrôle national de la chaîne alimentaire et des objets usuels (OPCN)
Ordinanza del 16 dicembre 2016 sul piano di controllo nazionale della catena alimentare e degli oggetti d’uso (OPCN)
2. Abschnitt: Nationaler Kontrollplan
Art. 4 Zweck des nationalen Kontrollplans
Art. 5 Inhalte des nationalen Kontrollplans
Art. 6 Erarbeitung, Genehmigung und Änderung des nationalen ...
3. Abschnitt: Prozesskontrolle
Art. 7 Kontrollen
Art. 8 Mindesthäufigkeit und Koordination der Kontrollen
Art. 9 Zusätzliche Kontrollen
4. Abschnitt: Nationale Kontrollkampagnen für die Kontrolle ...
5. Abschnitt: Überwachung
6. Abschnitt: Berichte
Art. 12 Jahresbericht
Art. 13 Spezifische Berichte
Art. 14 Änderung anderer Erlasse
Kontrollhäufigkeiten
Liste 1: Betriebe der Primärproduktion
Liste 2: Betriebe mit der Primärproduktion vor- oder direkt ...
Liste 3: Betriebe, die der Meldepflicht nach den Artikeln 20...
Kampagnen aufgrund von internationalen Abkommen
Verordnung über den nationalen Kontrollplan für die Lebensmittelkette und die Gebrauchsgegenstände
(NKPV)
vom 16. Dezember 2016 (Stand am 1. Mai 2017)
gestützt auf die Artikel 30 Absatz 5 Buchstabe a und 42 Absatz 2 des Lebensmittelgesetzes vom 20. Juni 20141 (LMG), auf Artikel 181 Absatz 1bis des Landwirtschaftsgesetzes vom 29. April 19982 (LwG), auf Artikel 53 Absatz 3 des Tierseuchengesetzes vom 1. Juli 19663 (TSG), auf Artikel 82 des Heilmittelgesetzes vom 15. Dezember 20004 (HMG) und auf Artikel 32 Absatz 2bis des Tierschutzgesetzes vom 16. Dezember 20055 (TSchG),
1 Diese Verordnung regelt die Umsetzung des nationalen Kontrollplans (NKP) für die Lebensmittelkette und die Gebrauchsgegenstände.
2 Sie regelt insbesondere:
den Zweck, die Inhalte und die Erarbeitung des NKP;
die Häufigkeit und die allgemeinen Grundsätze der Kontrollen von Prozessen;
die nationalen Kontrollkampagnen für die Kontrolle von Produkten der Lebensmittelkette und von Gebrauchsgegenständen;
die Überwachung von Zoonose-Erregern, Antibiotikaresistenzen und anderen im Zusammenhang mit Lebensmitteln relevanten Gefahren;
den Jahresbericht über den NKP und andere Berichte des Bundes über amtliche Kontrollen.
1 Die Verordnung gilt für amtliche Kontrollen:
entlang der Lebensmittelkette; und
von Gebrauchsgegenständen.
2 Die Kontrollen nach Absatz 1 sollen gewährleisten, dass nur sichere Lebensmittel und Gebrauchsgegenstände, die die gesetzlichen Anforderungen erfüllen, auf den Markt kommen. Es handelt sich sich dabei namentlich um Kontrollen in den folgenden Bereichen:
Pflanzengesundheit;
Tiergesundheit;
Futtermittel;
Tierarzneimittel;
Lebensmittel;
Gebrauchsgegenstände nach Artikel 5 LMG.
3 Die Bestimmungen des 3. Abschnitts sind weder auf die in der Pflanzenschutzverordnung vom 27. Oktober 20101 vorgesehenen Prozesskontrollen anwendbar noch auf die Kontrollen im Rahmen der Zertifizierung geschützter Herkunftsbezeichnungen von Landwirtschaftsprodukten.
4 Im Bereich der Primärproduktion müssen die Kontrollen, die auf folgenden Verordnungen basieren, mit den Kontrollen nach Artikel 1 Absatz 2 der Verordnung vom 23. Oktober 20132 über die Koordination der Kontrollen auf Landwirtschaftsbetrieben (VKKL) koordiniert werden:
Tierschutzverordnung vom 23. April 20083 (TSchV);
Tierarzneimittelverordnung vom 18. August 20044 (TAMV);
Verordnung vom 23. November 20055 über die Primärproduktion (VPrP);
Milchprüfungsverordnung vom 20. Oktober 20106 (MiPV);
Tierseuchenverordnung vom 27. Juni 19957 (TSV).
5 Die kantonalen Kontrollkoordinationsstellen nach Artikel 7 VKKL stellen die Koordination der Kontrollen nach Absatz 4 sicher.
1 SR 916.20
2 SR 910.15
3 SR 455.1
5 SR 916.020
6 SR 916.351.0
7 SR 916.401
nationaler Kontrollplan (NKP): von der zuständigen Behörde für mehrere Jahre erstelltes Dokument mit allgemeinen Angaben zur Struktur, Organisation und Strategie des amtlichen Kontrollsystems für die Lebensmittelkette und die Gebrauchsgegenstände;
Notfallplan für den Krisenfall: Beschreibung der Organisation, Zuständigkeiten und Aufgaben der verschiedenen Behörden und der von ihnen zu treffenden Massnahmen in Krisensituationen;
Lebensmittelkette: alle Stufen und Verfahren der Herstellung, der Verarbeitung, des Vertriebs, der Lagerung und der Handhabung eines Lebensmittels und seiner Zutaten, von der Primärproduktion bis zum Verzehr.
Der NKP bezweckt die Umsetzung einer kohärenten und integrierten nationalen Strategie für die amtlichen Kontrollen, die alle Bereiche und alle Stufen der Lebensmittelkette und der Gebrauchsgegenstände, einschliesslich der Einfuhr, abdeckt, mit dem Ziel, die Sicherheit der Lebensmittel und der Gebrauchsgegenstände auf einem hohen Niveau zu gewährleisten.
Der NKP enthält allgemeine Angaben zur Struktur und zur Organisation des Kontrollsystems und zu den Kontrollen selbst. Er umfasst insbesondere:
die strategischen Ziele des Plans und die Art und Weise, wie diese erreicht werden sollen;
die Kategorisierung der Risiken im Zusammenhang mit Produkten und Prozessen sowie die Grundsätze dieser Kategorisierung;
die Organisation der zuständigen Behörden und ihrer Aufgaben in Bezug auf den nationalen Kontrollplan;
die Organisation und die Durchführung der einzelnen Kontrollen;
die Prioritäten für die Kontrollen in den verschiedenen Bereichen;
die Einzelheiten der Koordinierung zwischen den verschiedenen Stellen der für die amtlichen Kontrollen zuständigen Behörden;
die etwaige Übertragung von Aufgaben an Dritte;
die Liste der amtlichen Kontrollaufgaben der zuständigen Behörden entlang der gesamten Lebensmittelkette sowie eine Liste der nationalen Kampagnen nach Artikel 10;
die Notfallpläne für den Krisenfall;
die Ausbildung der Angestellten der zuständigen Behörden.
Art. 6 Erarbeitung, Genehmigung und Änderung des nationalen Kontrollplans
1 Das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) und das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) erarbeiten den NKP gemeinsam mit den zuständigen kantonalen Vollzugsbehörden und mit der Eidgenössischen Zollverwaltung (EZV) und bei Bedarf mit anderen Bundesämtern.
2 Das BLW und das BLV berücksichtigen dabei die internationalen Vorschriften, Richtlinien und Empfehlungen sowie die Berichte nach den Artikeln 12 und 13.
3 Der NKP wird grundsätzlich für den Zeitraum von 4 Jahren erarbeitet.
4 Er wird dem Eidgenössischen Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) und dem Eidgenössischen Departement des Inneren (EDI) zur Genehmigung vorgelegt.
5 Das BLW, das BLV und die jeweiligen kantonalen Vollzugsbehörden sind in ihren Zuständigkeitsbereichen für die Umsetzung des NKP verantwortlich.
6 Das BLW und das BLV können dem WBF und dem EDI nach Rücksprache mit den zuständigen kantonalen Vollzugsbehörden und mit der EZV während der Laufzeit des NKP Änderungsvorschläge unterbreiten.
1 Mit den Kontrollen wird geprüft, ob die einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen in einem oder mehreren Bereichen bei allen Prozessen des Betriebs eingehalten werden.
2 Das BLW und das BLV können in ihren Zuständigkeitsbereichen und in Zusammenarbeit mit den kantonalen Vollzugsbehörden für jede Betriebskategorie Listen erstellen mit Prüfpunkten und mit Beurteilungskriterien für diese Punkte.
3 Im Bereich der Primärproduktion sind die Kontrollen im Sinne von Artikel 2 der VKKL1 zu verstehen.
1 SR 910.15
1 Jeder Betrieb wird mindestens innerhalb der Fristen nach Anhang 1 einer Kontrolle unterzogen. Betriebe von Betriebskategorien, die im Anhang 1 nicht aufgeführt sind, werden gemäss den Kriterien der zuständigen Vollzugsbehörden der Kantone und des Bundes kontrolliert.
2 Die zuständigen Vollzugsbehörden können die Kontrollhäufigkeit nach Absatz 1 bei Betrieben erhöhen, die im Vergleich mit anderen Betrieben der gleichen Kategorie ein erhöhtes Risiko darstellen; ausgenommen sind Betriebe im Bereich der Primärproduktion.
3 Die zuständigen Vollzugsbehörden können in Sonderfällen die Kontrollhäufigkeit nach Absatz 1 bei Betrieben in schwer zugänglichen Gebieten verringern; ausgenommen sind Betriebe der Primärproduktion.
4 Die zuständigen Vollzugsbehörden achten bei der Organisation der Kontrollen in ihrem Zuständigkeitsbereich darauf, dass die Betriebe grundsätzlich nicht mehr als einer Kontrolle pro Kalenderjahr unterzogen werden.
5 Das BLV kann die Kontrollhäufigkeiten der Liste 3 in Anhang 1 bei Bedarf anpassen.
1 Nebst den Kontrollen nach Artikel 8 können zusätzliche Kontrollen vorgenommen werden, wenn:
die Überprüfung von bei vorhergehenden Kontrollen verfügten Massnahmen dies verlangt;
ein Verdacht auf Nichterfüllung der Bestimmungen besteht;
in einem Betrieb wesentliche Änderungen gemeldet werden;
bei den Kontrollen nach Artikel 8 wichtige Bereiche nicht überprüft werden konnten.
2 Nebst den Kontrollen nach Absatz 1 und Artikel 8 können Kontrollen auf zufällig ausgewählten Betrieben vorgenommen werden.
4. Abschnitt: Nationale Kontrollkampagnen für die Kontrolle von Produkten der Lebensmittelkette und von Gebrauchsgegenständen
1 Nationale Kampagnen von Probenahmen und Analysen bei Produkten der Lebensmittelkette und bei Gebrauchsgegenständen werden im Rahmen des NKP koordiniert.
2 Die Themen dieser Kampagnen werden festgelegt:
entsprechend Anhang 2 aufgrund von internationalen Verträgen; oder
durch das BLW und das BLV in ihren jeweiligen Kompetenzbereichen und in Zusammenarbeit mit den kantonalen Vollzugsbehörden.
1 Das BLW und das BLV erfassen Daten, die es ermöglichen, von Lebensmitteln ausgehende Gefahren zu erkennen und zu beschreiben, Expositionen zu bewerten und mit diesen Gefahren zusammenhängende Risiken einzuschätzen.
2 Die beiden Ämter betreiben ein System zur Überwachung der Häufigkeit und der Verbreitung von im Zusammenhang mit Lebensmitteln auftretenden Gefahren. Diese Überwachung bezieht sich insbesondere auf:
Zoonose-Erreger von humanepidemiologischer Relevanz;
Antibiotikaresistenzen;
jedes andere Objekt, dessen Überwachung aufgrund von wissenschaftlichen Erkenntnissen oder internationalen Abkommen angezeigt ist.
Das BLW und das BLV legen einen gemeinsamen Jahresbericht vor, der Informationen zur Umsetzung des NKP beinhaltet, insbesondere:
bedeutende Änderungen des NKP;
Ergebnisse der im abgelaufenen Jahr nach Massgabe des NKP durchgeführten Kontrollen und Aufsichtstätigkeiten und ihre Beurteilung;
die Wirksamkeit der Kontrollen und Aufsichtstätigkeiten;
Art und Anzahl der festgestellten Verstösse;
die aufgrund der Ergebnisse des NKP getroffenen Massnahmen.
Das BLW und das BLV legen in ihren jeweiligen Kompetenzbereichen auf der Grundlage der von den Vollzugsbehörden durchgeführten Kontrollen einen spezifischen Bericht über die Kampagnen nach Artikel 10 vor.
Die Änderung anderer Erlasse wird in Anhang 3 geregelt.
Diese Verordnung tritt am 1. Mai 2017 in Kraft.
(Art. 8 Abs. 1)
Betriebskategorie
Zeitspanne zwischen zwei Kontrollen (max. Anzahl Jahre)
Ganzjahresbetrieb mit mehr als 0,2 Standardarbeitskräften und mehr als drei Grossvieheinheiten
Fischhaltung mit einer jährlichen Produktion von mehr als 10 Tonnen
Bienenhaltung mit mehr als 40 Bienenstöcken
Sömmerungsbetrieb
Liste 2: Betriebe mit der Primärproduktion vor- oder direkt nachgelagertem Tätigkeitsbereich
Handel oder Importeur von Pflanzen und Pflanzenerzeugnissen
Eingetragener Hersteller von Futtermittelvormischungen oder zusatzstoffen für Nutztiere
Zugelassener Hersteller von Futtermittelvormischungen oder zusatzstoffen für Nutztiere
Eingetragener Hersteller von Futtermittelausgangsprodukten oder Mischfuttermitteln für Nutztiere
Zugelassener Hersteller von Futtermittelausgangsprodukten oder Mischfuttermitteln für Nutztiere
Handel oder Importeur von Futtermitteln für Nutztiere
Besamungs- und Deckstation für Pferde
Besamungs- und Deckstation für andere Huftiere als Pferde
Sammelstelle für lose Agrarerzeugnisse
Schlachthof, kein Geflügelschlachthof; Hersteller von Frisch- und Gefrierfleisch, in Schlachtkörpern
Geflügelschlachthof; Schlachtbetrieb, wo Geflügel geschlachtet, zugerichtet und verpackt wird
Betrieb, der tierische Nebenprodukte nach Art. 5 der Verordnung vom 25. Mai 20111 über die Entsorgung von tierischen Nebenprodukten (VTNP) verarbeitet
Verarbeitungsbetrieb im Bereich tierische Nebenprodukte nach Artikel 6 VTNP
Sammelstelle von tierischen Nebenprodukten; Zwischenlagerung
Liste 3: Betriebe, die der Meldepflicht nach den Artikeln 20 und 62 der Lebensmittel- und Gebrauchsgegenständeverordnung vom 16. Dezember 20162 unterstehen
Industrielle Verarbeitung von Rohstoffen tierischer Herkunft
Hersteller von Milchprodukten
Käsereifungsbetrieb
Abpackbetrieb für Käseprodukte
Schlachthof für Schlachtvieh; Hersteller von Frisch- und Gefrierfleisch, in Schlachtkörpern
vgl. Liste 1
Geflügelschlachthof; Schlachtbetrieb, in dem Geflügel geschlachtet, zugerichtet und verpackt wird
Herstellbetrieb von Hackfleisch
Herstellbetrieb von Därmen, Kutteln
Herstellbetrieb Separatorenfleisch
Herstellbetrieb von Fleischerzeugnissen
Abpack-/Umpackbetrieb von Frischfleisch; Abpack-/ Umpackbetrieb von Fleischerzeugnissen
Herstellbetrieb von Fischerzeugnissen
Eier-Packungsbetrieb und Eierhandel
Herstellbetrieb von Flüssigeiern und weiteren Eiprodukten
Verarbeitungsbetrieb für Honig, Gelée royale und Pollenprodukte
Industrielle Verarbeitung von Rohstoffen pflanzlicher Herkunft
Mahl- und Schälmühle
Herstellbetrieb von Backwaren, Konfiserie oder Konditoreiwaren
Hersteller von Trockenteigwaren
Hersteller von Frischteigwaren mit oder ohne Füllung
Hersteller von Frühstückscerealien
Hersteller von Obst- und/oder Gemüseprodukten (Tiefkühlware, Konserven, Konfitüren usw.)
Hersteller von Speiseölen
Hersteller von Speisefetten
Hersteller von Essig
Hersteller von Zucker, Zuckerarten und Zuckererzeugnissen
Hersteller von Kakao, Schokolade und anderen Kakaoerzeugnissen
Hersteller von Tee und Kaffee
Abpackbetrieb von Obst / Gemüse
Hersteller von Quell-, Trink und Mineralwasser in Behältnissen
Hersteller von Fruchtwein, Bier oder aromatisierten Getränken
Diverse Industriebetriebe
Hersteller von Suppen, Würze, Fleischextrakt, Bouillon, Sulze
Hersteller von Stärke und Stärkeerzeugnissen
Hersteller von Mayonnaise (industriell), Salatsaucen, Senf, Gewürzsaucen
Hersteller von Lebensmittelzusatzstoffen, Aromen
Hersteller von Fertiggerichten
Hersteller von Nährhefe; Hersteller von Mikroalgen und kalziumhaltigen Rotalgen (Maerl)
Hersteller von Speisesalz
Hersteller von Gewürzen und Würze
Metzgereien, Fischhandlungen
Käsereien, Molkereien
Käserei, Molkerei
Hersteller von Frucht-/Gemüsesäften
Hersteller von aromatisierten Getränken
Hersteller von Bier
Hersteller von Traubenwein
Hersteller von weinhaltigen Getränken
Hersteller von Apfelwein und anderen Fruchtweinen
Hersteller von Spirituosen
Hersteller von anderen alkoholhaltigen Getränken
Produktion und Verkauf auf Landwirtschaftsbetrieben
Direktvermarkter landwirtschaftlicher Produkte
Diverse Gewerbebetriebe
Transportunternehmen: Schüttgut
Transportunternehmen: gekühlte/gefrorene (offene/ verpackte) Ware
Transportunternehmen: verpackte Waren
Lagerbetrieb und Warenumschlag
Handelsvermittlung; Grosshandelsbetrieb, Importeur
Verbraucher- und Supermärkte
Verbrauchermarkt (> 2500 m2)
Grosser Supermarkt (1000-2499 m2)
Kleiner Supermarkt (400-999 m2)
Grosses Geschäft (100-399 m2)
Klein- und Detailhandel, Drogerien
Detailhandelsbetrieb (< 100 m2)
Detailhandelsbetrieb (> 100 m2)
Versandhandelsbetrieb
Handel mit Gebrauchsgegenständen
Tätowierstudio, Studio für Permanent-Make-up
Diverse Handelsbetriebe
Marktfahrer, Hausierer
Kollektivverpflegungsbetriebe
Verpflegungsbetrieb ohne eigene Küche
Verpflegungsbetrieb mit eigener Küche
Cateringbetriebe / Party-Services
Cateringbetrieb / Party-Service
Spital- und Heimbetriebe
Verpflegungsbetrieb eines Spitals oder Heims ohne eigene Küche
Verpflegungsbetrieb eines Spitals oder Heims mit eigener Küche
Verpflegungsanlagen der Armee
Verpflegungsbetrieb der Armee ohne eigene Küche
Verpflegungsbetrieb der Armee mit eigener Küche
Diverse Verpflegungsbetriebe
Hersteller von Traiteurwaren
Betreiber von Lebensmittelautomaten
Trinkwasserversorgungen
1 SR 916.441.22
2 SR 817.02
Publikationsintervall
Chemische und mikrobiologische Sicherheit des Trinkwassers in der Schweiz
Das BLV veröffentlicht alle drei Jahre einen zusammenfassenden Bericht über die Wasserqualität und über bereits getroffene oder geplante Massnahmen, um eine gute Trinkwasserqualität sicherzustellen. Dieser zusammenfassende Bericht wird innert neun Monaten nach Erhalt der Berichte der Vollzugsbehörden erstellt.
Fremdstoffe in Lebensmitteln tierischer Herkunft, die in der Schweiz produziert wurden
Kontrolle der aus Drittländern importierten Lebensmittel tierischer Herkunft
1 Die Änd. können unter AS 2017 339 konsultiert werden.
AS 2017 339
1 SR 817.02 SR 910.13 SR 916.404 SR 812.215 SR 455
Ordonnance sur le plan de contrôle national de la chaîne alimentaire et des objets usuels
(OPCN)
du 16 décembre 2016 (Etat le 1er mai 2017)
vu les art. 30, al. 5, let. a, et 42, al. 2, de la loi du 20 juin 2014 sur les denrées alimentaires (LDAl)1, vu l'art. 181, al. 1bis, de la loi du 29 avril 1998 sur l'agriculture (LAgr)2, vu l'art. 53, al. 3, de la loi du 1er juillet 1966 sur les épizooties (LFE)3, vu l'art. 82 de la loi du 15 décembre 2000 sur les produits thérapeutiques (LPTh)4, vu l'art. 32, al. 2bis, de la loi fédérale du 16 décembre 2005 sur la protection des animaux (LPA)5,
1 La présente ordonnance règle la mise en place du plan de contrôle national (PCN) pour la chaîne alimentaire et les objets usuels.
2 Elle règle en particulier:
l'objectif, les contenus et l'élaboration du PCN;
la fréquence et les principes généraux des contrôles des processus;
les campagnes nationales de contrôle des produits de la chaîne alimentaire et des objets usuels;
la surveillance des agents zoonotiques, des résistances antimicrobiennes et d'autres dangers pertinents liés aux denrées alimentaires;
le rapport annuel sur le PCN et d'autres rapports de la Confédération sur les contrôles officiels.
1 La présente ordonnance s'applique aux contrôles officiels:
effectués tout au long de la chaîne alimentaire, et
des objets usuels.
2 Les contrôles visés à l'al. 1 sont destinés à assurer que seuls des denrées alimentaires et des objets usuels sûrs et conformes aux exigences légales soient mis sur le marché. Il s'agit notamment des contrôles dans les domaines suivants:
la santé des plantes;
la santé des animaux;
la protection des animaux;
les aliments pour animaux;
les médicaments vétérinaires;
les denrées alimentaires;
les objets usuels au sens de l'art. 5 LDAl.
3 Les dispositions de la section 3 ne s'appliquent pas aux contrôles des processus prévus dans l'ordonnance du 27 octobre 2010 sur la protection des végétaux1, ni à ceux effectués dans le cadre de la certification des désignations protégées de produits agricoles.
4 Dans le domaine de la production primaire, les contrôles relevant des ordonnances ci-dessous doivent être coordonnés avec les contrôles effectués selon l'art. 1, al. 2, de l'ordonnance du 23 octobre 2013 sur la coordination des contrôles dans les exploitations agricole (OCCEA)2:
ordonnance du 23 avril 2008 sur la protection des animaux (OPAn)3;
ordonnance du 18 août 2004 sur les médicaments vétérinaires (OMédV)4;
ordonnance du 23 novembre 2005 sur la production primaire (OPPr)5;
ordonnance du 20 octobre 2010 sur le contrôle du lait (OCL)6;
ordonnance du 27 juin 1995 sur les épizooties (OFE)7.
5 Les services cantonaux de coordination des contrôles selon l'art. 7 OCCEA garantissent la coordination des contrôles visée à l'al. 4.
1 RS 916.20
2 RS 910.15
3 RS 455.1
5 RS 916.020
6 RS 916.351.0
7 RS 916.401
plan de contrôle national (PCN): document établi pour plusieurs années par l'autorité compétente et contenant des informations générales sur la structure, l'organisation et la stratégie des systèmes de contrôles officiels de la chaîne alimentaire et des objets usuels;
plan d'urgence en cas de crise: description de l'organisation, des compétences, des tâches des différentes autorités et des mesures prises par ces dernières dans les situations de crise;
chaîne alimentaire (filière alimentaire): ensemble des étapes et opérations concernant la production, la transformation, la distribution, l'entreposage et la manutention d'une denrée alimentaire et de ses ingrédients, de la production primaire à la consommation.
Section 2 Plan de contrôle national
Art. 4 Objectif du plan de contrôle national
Le PCN a pour objectif la mise en place d'une stratégie cohérente, nationale et intégrée des contrôles officiels de manière à englober tous les secteurs et toutes les étapes de la chaîne alimentaire et des objets usuels, y compris l'importation, en vue d'assurer un niveau de sécurité élevé des denrées alimentaires et des objets usuels.
Art. 5 Contenu du plan de contrôle national
Le PCN contient des informations générales sur la structure et l'organisation du système de contrôle mis en place et sur les contrôles eux-mêmes. Il contient en particulier:
les objectifs stratégiques du plan et la manière dont ils sont mis en oeuvre;
la catégorisation des risques liés aux produits et aux processus et les principes régissant cette catégorisation;
l'organisation des autorités compétentes et de leurs tâches en relation avec le plan national de contrôle;
l'organisation et la gestion des contrôles spécifiés;
les priorités des contrôles appliqués aux différents domaines;
les détails de la coordination entre les différents services des autorités compétentes chargés des contrôles officiels;
le cas échéant, la délégation de tâches à des tiers;
la liste des tâches de contrôle officiel des autorités compétentes tout au long de la chaîne alimentaire et la liste des campagnes nationales mises en oeuvre conformément à l'art. 10;
une description des plans d'urgence en cas de crise;
des informations sur la formation du personnel des autorités compétentes.
Art. 6 Elaboration, approbation et modification du plan de contrôle national
1 L'Office fédéral de l'agriculture (OFAG) et l'Office fédéral de la sécurité alimentaire et des affaires vétérinaires (OSAV) élaborent le PCN en collaboration avec les autorités cantonales d'exécution compétentes et l'administration fédérale des douanes (AFD) et, au besoin, d'autres offices fédéraux.
2 L'OFAG et l'OSAV tiennent compte pour ce faire des prescriptions, directives et recommandations sur le plan international ainsi que des rapports établis selon les art. 12 et 13.
3 Le PCN est établi en principe pour une durée de 4 ans.
4 Il est soumis pour approbation au Département fédéral de l'économie, de la formation et de la recherche (DEFR) et au Département fédéral de l'intérieur (DFI).
5 L'OFAG, l'OSAV et les autorités d'exécution cantonales compétentes sont chargés de la mise en oeuvre du PCN dans leurs domaines de compétence.
6 L'OFAG et l'OSAV peuvent proposer au DEFR et au DFI de modifier le PCN durant sa mise en oeuvre, après consultation des autorités d'exécution cantonales compétentes et de l'AFD.
Section 3 Contrôle des processus
Art. 7 Contrôles
1 Les contrôles permettent de vérifier si les dispositions légales pertinentes dans un ou plusieurs domaines sont respectées dans l'ensemble des processus de l'entreprise.
2 L'OFAG et l'OSAV, dans leurs domaines de compétence et en collaboration avec les autorités cantonales d'exécution, peuvent établir, pour chaque catégorie d'entreprise, des listes fixant les points à contrôler et les critères d'évaluation de ces points.
3 Dans le domaine de la production primaire, les contrôles s'entendent au sens de l'art. 2 OCCEA1.
1 RS 910.15
Art. 8 Fréquence minimale et coordination des contrôles
1 Chaque entreprise fait l'objet d'un contrôle, au minimum dans les délais fixés à l'annexe 1. Les entreprises des catégories d'entreprises ne figurant pas dans l'annexe 1 font l'objet de contrôles selon des critères définis par les autorités cantonales et fédérales d'exécution compétentes.
2 Hormis dans le domaine de la production primaire, les autorités d'exécution compétentes peuvent augmenter la fréquence fixée à l'al. 1 pour le contrôle d'entreprises qui présentent un risque individuel plus élevé que les autres entreprises de la même catégorie.
3 Les autorités cantonales et fédérales d'exécution compétentes peuvent, dans des cas particuliers, réduire la fréquence fixée à l'al. 1 pour le contrôle d'entreprises situées dans des zones géographiques difficilement accessibles. Cette disposition ne s'applique pas aux exploitations pratiquant la production primaire.
4 Les autorités d'exécution compétentes organisent les contrôles dont elles sont responsables de manière à ce que les entreprises ne fassent, en principe, pas l'objet de plus d'un contrôle par année civile.
5 L'OSAV peut au besoin ajuster les fréquences fixées dans la liste 3 de l'annexe 1.
Art. 9 Contrôles supplémentaires
1 En plus des contrôles visés à l'art. 8, des contrôles supplémentaires peuvent être effectués:
si la vérification de la mise en place des mesures ordonnées lors des contrôles précédents l'exige;
lorsque des manquements aux prescriptions sont soupçonnés;
lorsque des changements importants dans l'entreprise sont annoncés;
si des éléments importants n'ont pas pu être contrôlés dans le cadre des contrôles prévus à l'art. 8.
2 En plus des contrôles visés à l'al. 1 et à l'art. 8, des contrôles peuvent être effectués dans des entreprises choisies aléatoirement.
Section 4 Campagnes nationales de contrôle des produits de la chaîne alimentaire et des objets usuels
1 Des campagnes nationales de prélèvements et d'analyses des produits de la chaîne alimentaire et des objets usuels sont cordonnées dans le cadre du PCN.
2 Les thèmes de ces campagnes sont fixés:
en vertu d'accords internationaux conformément à l'annexe 2, ou
par l'OFAG et l'OSAV, chacun dans son domaine de compétence et en collaboration avec les autorités d'exécution cantonales.
Section 5 Surveillance
1 L'OFAG et l'OSAV recueillent les informations permettant d'identifier et de caractériser les dangers liés aux denrées alimentaires, d'évaluer l'exposition et d'apprécier les risques liés à la présence de ces dangers.
2 Ils mettent en place un système permettant de surveiller la fréquence et la diffusion de ces dangers au niveau des denrées alimentaires. Cette surveillance vise en particulier:
les agents zoonotiques pertinents du point de vue de l'épidémiologie humaine;
les résistances antimicrobiennes;
tout autre thème dont la surveillance est pertinente en raison des connaissances scientifiques ou d'accord internationaux.
Section 6 Rapports
Art. 12 Rapport annuel
L'OFAG et l'OSAV publient un rapport annuel commun contenant des informations sur la mise en oeuvre du PCN et en particulier:
les modifications significatives apportées au PCN;
les résultats des contrôles et des activités de supervision effectués l'année précédente conformément aux dispositions du PCN et leur analyse;
l'efficacité des contrôles et des activités de supervision;
le type et le nombre des manquements relevés;
les mesures prises sur la base des résultats fournis par le PCN.
Art. 13 Rapports spécifiques
L'OFAG et l'OSAV, chacun dans son domaine de compétence, publient, sur la base des contrôles effectués par les autorités d'exécution, un rapport spécifique concernant les campagnes citées à l'art. 10.
Art. 14 Modification d'autres actes
La modification d'autres actes est réglée dans l'annexe 3.
(art. 8, al. 1)
Fréquences des contrôles
Liste 1 Exploitations pratiquant la production primaire
Intervalle entre deux contrôles (nombre d'années au max.)
Exploitation à l'année comptant plus de 0,2 unité de main-d'oeuvre standard et plus de trois unités de gros bétail
Elevage de poissons produisant plus de 10 tonnes par an
Elevage d'abeilles possédant plus de 40 ruches
Exploitation d'estivage
Liste 2 Entreprises actives en amont ou directement en aval de la production primaire
Commerce ou importateur de végétaux et de produits végétaux
Fabricant enregistré de prémélanges pour animaux, d'additifs alimentaires pour animaux de rente
Fabricant autorisé de prémélanges pour animaux, d'additifs alimentaires pour animaux de rente
Fabricant enregistré de matières premières pour animaux, d'aliments composés pour animaux de rente
Fabricant autorisé de matières premières pour animaux, d'aliments composés pour animaux de rente
Commerce ou importateur d'aliments pour animaux de rente
Station d'insémination et de monte pour les chevaux
Station d'insémination et de monte pour les ongulés autres que les chevaux
Centre de collecte de produits agricoles en vrac
Centre de collecte du lait
Abattoir, sauf abattoir à volailles; fabrication de viande fraîche et congelée, en carcasses
Abattoir à volailles; exploitation d'abattoirs où les volailles sont abattues, habillées et emballées
Entreprise traitant des sous-produits animaux au sens de l'art. 5 de l'ordonnance du 25 mai 2011 concernant l'élimination des sous-produits animaux (OESPA)1
Entreprise de transformation traitant des sous-produits animaux au sens de l'art. 6 OESPA
Centre de collecte de sous-produits animaux; stockage intermédiaire
Liste 3 Entreprises soumises au devoir d'annonce selon les art. 20 et 62 de l'ordonnance du 16 décembre 2016 sur les denrées alimentaires et les objets usuels2
Intervalles entre deux contrôles (nombre d'années au max.)
Transformation industrielle de matières premières d'origine animale
Fabricant de produits laitiers
Entreprise d'affinage de fromages
Entreprise de conditionnement de produits fromagers
Abattoir pour le bétail de boucherie; fabrication de viande fraîche et congelée, en carcasses
voir liste 1
Etablissement de découpe
Entreprise fabriquant de la viande hachée
Entreprise de boyauderie et triperie
Entreprise de production de viande séparée mécaniquement
Entreprise de fabrication de produits à base de viande
Entreprise d'emballage / reconditionnement de viande fraîche; emballage / reconditionnement de produits de boucherie
Entreprise fabriquant des produits à base de poisson
Entreprise d'emballage et de commerce d'oeufs
Entreprise fabriquant des oeufs liquides et d'autres ovoproduits
Entreprise de transformation de miel, gelée royale et produits à base de pollen
Centre de collecte de lait
Transformation industrielle de matières premières d'origine végétale
Moulin à moudre et à décortiquer
Fabricant d'articles de boulangerie, de confiserie ou de pâtisserie
Fabricant de pâtes sèches
Fabricant de pâtes fraîches farcies ou non
Fabricant de céréales pour le petit-déjeuner
Fabricant de produits à base de fruits et/ou de légumes (surgelés, conserves, confitures, etc.)
Fabricant d'huiles comestibles
Fabricant de graisses comestibles
Fabricant de vinaigre
Fabricant de sucre, de sucres et de produits à base de sucres
Fabricant de cacao, de chocolat et de produits à base de cacao
Fabricant de thé et de café
Conditionneur de fruits/légumes
Fabricant d'eau de source, d'eau potable ou d'eau minérale en récipients
Cidrerie, brasserie, fabricant de boissons aromatisées
Autres industries alimentaires
Fabricant de soupes, de condiments, d'extrait de viande, de bouillon, de gelée
Fabricant d'amidon et de produits à base d'amidon
Fabricant de mayonnaise (industrielle); sauce à salade, moutarde, sauces condimentaires
Fabricant d'additifs alimentaires, d'arômes
Fabricant de plats prêts à consommer
Fabricant de levures alimentaires; fabricant de micro algues et d'algues rouges riches en calcium (maërl)
Fabricant de sel de cuisine
Fabricant d'épices et de condiment
Boucheries, poissonneries
Fromagerie, laiterie
Boulangeries, confiseries
Boulangerie, confiserie, pâtisserie
Fabricant de jus de fruits / jus de légumes
Fabricant de boissons aromatisées
Fabricant de bière
Fabricant de vin
Fabricant de boissons contenant du vin
Fabricant de cidre et d'autres vins de fruits
Fabricant de spiritueux
Fabricant d'autres boissons alcooliques
Production et vente à la ferme
Distributeur direct de produits agricoles
Autres entreprises artisanales
Entreprises de distribution
Entreprise de transport : marchandise en vrac
Entreprise de transport : marchandise réfrigérée / surgelée (en vrac / emballée)
Entreprise de transport : marchandises emballées
Entreposage et transbordement de marchandises
Intermédiaire du commerce; entreprise de commerce en gros, importateur
Marchés des consommateurs et supermarchés
Hypermarché (> 2500 m2)
Grands supermarché (1000-2499 m2)
Petits supermarché (400-999 m2)
Grands commerce (100-399 m2)
Petits commerces et commerces de détail, drogueries
Entreprise de commerce de détail < 100 m2
Entreprise de commerce de détail >100 m2
Droguerie et pharmacie
Entreprise de vente par correspondance
Commerces d'objets usuels
Etablissement de tatouage et de maquillage permanent
Commerçant ambulant, colporteur
Entreprises de restauration collective
Entreprise de restauration ne possédant pas sa propre cuisine
Entreprise de restauration possédant sa propre cuisine
Entreprise de catering / de restauration pour évènements festifs
Entreprise de restauration ne possédant pas sa propre cuisine (d'hôpitaux, de homes)
Entreprise de restauration possédant sa propre cuisine (d'hôpitaux, de homes)
Locaux de restauration de l'armée
Entreprise de restauration ne possédant pas sa propre cuisine (de l'armée)
Entreprise de restauration possédant sa propre cuisine (de l'armée)
Autres entreprises de restauration
Fabricant de produits de traiteur
Exploitant de distributeurs automatiques de denrées alimentaires
Systèmes d'approvisionnement en eau potable
Système d'approvisionnement en eau potable
(art. 10, al. 2)
Campagnes réalisées en raison d'accords internationaux
Fréquence du rapport
Sécurité chimique et microbiologique de l'eau potable en Suisse
L'OSAV publie tous les trois ans un rapport de synthèse sur la qualité des eaux, dans lequel sont également mentionnées les mesures qui ont été ou qui seront prises afin de garantir la bonne qualité de l'eau. Ce rapport de synthèse est publié dans un délai de neuf mois à compter de la réception des rapports des autorités d'exécution.
Substances étrangères dans les denrées alimentaires d'origine animale produites en Suisse
Contrôle des denrées alimentaires d'origine animale importées de pays tiers
Modification d'autres actes
1 Les mod. peuvent être consultées au RO 2017 339.
RO 2017 339
1 RS 817.02 RS 910.13 RS 916.404 RS 812.215 RS 455
Ordinanza sul piano di controllo nazionale della catena alimentare e degli oggetti d'uso
visti gli articoli 30 capoverso 5 lettera a e 42 capoverso 2 della legge del 20 giugno 20141 sulle derrate alimentari (LDerr); visto l'articolo 181 capoverso 1bis della legge del 29 aprile 19982 sull'agricoltura (LAgr); visto l'articolo 53 capoverso 3 della legge del 1° luglio 19663 sulle epizoozie (LFE); visto l'articolo 82 della legge del 15 dicembre 20004 sugli agenti terapeutici (LATer); visto l'articolo 32 capoverso 2bis della legge federale del 16 dicembre 20055 sulla protezione degli animali (LPAn),
1 La presente ordinanza disciplina lʼattuazione del piano di controllo nazionale (PCN) della catena alimentare e degli oggetti d'uso.
2 Disciplina in particolare:
l'obiettivo, i contenuti e l'elaborazione del PCN;
la frequenza e i principi generali dei controlli dei processi;
le campagne nazionali di controllo dei prodotti della catena alimentare e degli oggetti d'uso;
la sorveglianza degli agenti zoonotici, delle resistenze agli antibiotici e di altri pericoli pertinenti legati alle derrate alimentari;
il rapporto annuale sul PCN e altri rapporti della Confederazione sui controlli ufficiali.
1 La presente ordinanza si applica ai controlli ufficiali:
a. eseguiti in ogni fase della catena alimentare; e
b. degli oggetti d'uso.
2 I controlli di cui al capoverso 1 sono destinati a garantire che solo derrate alimentari e oggetti d'uso sicuri e conformi ai requisiti di legge siano immessi sul mercato. Si tratta segnatamente di controlli nei seguenti ambiti:
salute dei vegetali;
salute degli animali;
protezione degli animali;
alimenti per animali;
medicamenti veterinari;
derrate alimentari;
oggetti d'uso di cui all'articolo 5 LDerr.
3 Le disposizioni della sezione 3 non si applicano ai controlli sui processi previsti nell'ordinanza del 27 ottobre 20101 sulla protezione dei vegetali né a quelli effettuati nell'ambito della certificazione delle denominazioni protette dei prodotti agricoli.
4 Nell'ambito della produzione primaria, i controlli che rientrano nelle ordinanze citate di seguito devono essere coordinati con i controlli eseguiti ai sensi dell'articolo 1 capoverso 2 dell'ordinanza del 23 ottobre 20132 sul coordinamento dei controlli nelle aziende agricole (OCoC):
ordinanza del 23 aprile 20083 sulla protezione degli animali (OPAn);
ordinanza del 18 agosto 20044 sui medicamenti per uso veterinario (OMVet);
ordinanza del 23 novembre 20055 concernente la produzione primaria (OPPrim);
ordinanza del 20 ottobre 20106 sul controllo del latte (OCL);
ordinanza del 27 giugno 19957 sulle epizoozie (OFE).
5 Gli organi cantonali di coordinamento dei controlli di cui all'articolo 7 OCoC garantiscono il coordinamento dei controlli di cui al capoverso 4.
piano di controllo nazionale (PCN): il documento di portata pluriennale predisposto dall'autorità competente e contenente informazioni generali in merito a struttura, organizzazione e strategia dei sistemi per i controlli ufficiali della catena alimentare e degli oggetti d'uso;
piano di emergenza in caso di crisi: la descrizione dell'organizzazione, delle competenze e dei compiti delle varie autorità e delle misure adottate da queste ultime nelle situazioni di crisi;
catena alimentare (filiera alimentare): la sequenza delle fasi e delle operazioni coinvolte nella produzione, trasformazione, distribuzione, deposito e movimentazione di una derrata alimentare e dei suoi ingredienti, dalla produzione primaria al consumo.
Sezione 2: Piano di controllo nazionale
Art. 4 Obiettivo del piano di controllo nazionale
Il PCN ha come obiettivo lʼattuazione di una strategia nazionale per i controlli ufficiali coerente e integrata, tale da inglobare tutti i settori e tutte le fasi della catena alimentare e degli oggetti d'uso, importazione compresa, allo scopo di garantire un elevato livello di sicurezza delle derrate alimentari e degli oggetti d'uso.
Art. 5 Contenuto del piano di controllo nazionale
Il PCN contiene informazioni generali in merito alla struttura e all'organizzazione del sistema di controllo posto in essere e ai controlli stessi. Contiene in particolare:
gli obiettivi strategici del piano e le modalità per raggiungerli;
la categorizzazione dei rischi legati ai prodotti e ai processi, nonché i principi sottostanti a tale categorizzazione;
l'organizzazione delle autorità competenti e dei loro compiti in relazione al piano di controllo nazionale;
l'organizzazione e lʼesecuzione dei controlli specificati;
le priorità dei controlli eseguiti nei diversi ambiti;
i dettagli del coordinamento tra i diversi uffici delle autorità competenti preposti ai controlli ufficiali;
all'occorrenza, la delega di compiti a terzi;
lʼelenco dei compiti di controllo ufficiale delle autorità competenti eseguiti su ogni fase della catena alimentare e un elenco delle campagne nazionali attuate ai sensi dell'articolo 10;
una descrizione dei piani d'emergenza in caso di crisi;
le informazioni sulla formazione del personale delle autorità competenti.
Art. 6 Elaborazione, approvazione e modifica del piano di controllo nazionale
1 L'Ufficio federale dell'agricoltura (UFAG) e l'Ufficio federale della sicurezza alimentare e di veterinaria (USAV) elaborano il piano di controllo nazionale in collaborazione con le competenti autorità cantonali di esecuzione, l'Amministrazione federale delle dogane (AFD) e, se necessario, altri uffici federali.
2 L'UFAG e l'USAV tengono conto, a tal fine, delle prescrizioni, direttive e raccomandazioni vigenti sul piano internazionale e dei rapporti compilati ai sensi degli articoli 12 e 13.
3 Il PCN è elaborato in linea di principio per una durata quadriennale.
4 È sottoposto per approvazione al Dipartimento federale dell'economia, della formazione e della ricerca (DEFR) e al Dipartimento federale dell'interno (DFI).
5 L'UFAG, l'USAV e le competenti autorità cantonali di esecuzione sono incaricati dell'attuazione del PCN nei propri ambiti di competenza.
6 L'UFAG e l'USAV possono proporre al DEFR e al DFI di modificare il PCN in corso di attuazione dopo aver consultato le competenti autorità cantonali di esecuzione e l'AFD.
Sezione 3: Controllo sui processi
Art. 7 Controlli
1 I controlli permettono di verificare che le disposizioni di legge pertinenti in uno o più ambiti siano rispettate in tutti i processi dell'impresa.
2 L'UFAG e l'USAV, ciascuno nei propri ambiti di competenza e in collaborazione con le autorità cantonali di esecuzione, possono allestire per ogni categoria d'impresa un elenco che stabilisce i punti da verificare e i criteri per la valutazione di tali punti.
3 Nell'ambito della produzione primaria, i controlli si intendono ai sensi dell'articolo 2 OCoC1.
Art. 8 Frequenza minima e coordinamento dei controlli
1 Ogni impresa è soggetta a controllo almeno nei termini fissati nell'allegato 1. Le imprese delle categorie dʼimpresa che non figurano nell'allegato 1 sono soggette a controlli secondo criteri definiti dalle competenti autorità cantonali e federali di esecuzione.
2 Le competenti autorità di esecuzione possono aumentare la frequenza fissata nel capoverso 1 per i controlli su imprese che presentano un rischio individuale più elevato delle altre imprese della stessa categoria; sono eccettuate le imprese nel settore della produzione primaria,.
3 Le competenti autorità di esecuzione, in casi particolari, possono ridurre la frequenza fissata nel capoverso 1 per i controlli in imprese situate in zone geografiche di difficile accesso; sono eccettuate le imprese nel settore della produzione primaria.
4 Le competenti autorità di esecuzione organizzano i controlli di cui sono responsabili in modo tale che, in linea di principio, le imprese non siano soggette a più di un controllo per anno civile.
5 L'USAV può modificare, se necessario, le frequenze fissate nellʼallegato 1 elenco 3.
Art. 9 Controlli supplementari
1 Oltre ai controlli di cui all'articolo 8, si possono eseguire controlli supplementari se:
la verifica dell'attuazione delle misure ordinate in occasione di controlli precedenti lo richiede;
si sospettano inadempienze alle prescrizioni;
nell'impresa sono annunciati cambiamenti importanti;
nel quadro dei controlli previsti all'articolo 8 non è stato possibile verificare elementi importanti.
2 Oltre ai controlli di cui al capoverso 1 e all'articolo 8, si possono eseguire controlli in imprese scelte in maniera aleatoria.
Sezione 4: Campagne nazionali di controllo dei prodotti della catena alimentare e degli oggetti d'uso
1 Nel quadro del PCN sono coordinate campagne nazionali di prelievi e analisi dei prodotti della catena alimentare e degli oggetti d'uso.
2 I temi di queste campagne sono fissati:
in virtù di accordi internazionali conformemente all'allegato 2; oppure
dall'UFAG e dall'USAV, ciascuno nei propri ambiti di competenza e in collaborazione con le autorità cantonali di esecuzione.
Sezione 5: Sorveglianza
1 L'UFAG e l'USAV rilevano i dati che consentono di riconoscere e descrivere i pericoli derivanti dalle derrate alimentari, di valutare le esposizioni e di stimare i rischi connessi alla presenza di tali pericoli.
2 Creano un sistema che permette di sorvegliare la frequenza e la diffusione di questi pericoli a livello delle derrate alimentari. Tale sorveglianza concerne in particolare:
gli agenti zoonotici pertinenti dal punto di vista dell'epidemiologia umana;
le resistenze agli antimicrobici;
tutti gli altri temi per cui la sorveglianza è opportuna in ragione delle conoscenze scientifiche o degli accordi internazionali.
Sezione 6: Rapporti
Art. 12 Rapporto annuale
L'UFAG e l'USAV pubblicano un rapporto annuale comune contenente informazioni sull'attuazione del PCN e in particolare:
sulle modifiche significative apportate al PCN;
sugli esiti dei controlli e delle attività di supervisione eseguiti l'anno precedente secondo le disposizioni del PCN e sulle loro analisi;
sull'efficacia dei controlli e delle attività di supervisione;
sul tipo e sul numero di inadempienze rilevate;
sulle misure adottate in base agli esiti forniti dal PCN.
Art. 13 Rapporti specifici
L'UFAG e l'USAV, ciascuno nei propri ambiti di competenza, pubblicano in base ai controlli eseguiti dalle autorità di esecuzione un rapporto specifico relativo alle campagne secondo lʼarticolo 10.
Art. 14 Modifica di altri atti normativi
La modifica di altri atti normativi è disciplinata nell'allegato 3.
La presente ordinanza entra in vigore il 1º maggio 2017.
(art. 8 cpv. 1)
Frequenza dei controlli
Elenco 1: Aziende di produzione primaria
Intervallo tra due controlli (n. max di anni)
Azienda annuale con più di 0,2 unità di manodopera standard e più di tre unità di bestiame grosso
Acquacoltura con una produzione superiore a 10 tonnellate l'anno
Apicoltura con più di 40 arnie
Azienda d'estivazione
Elenco 2: Imprese attive a monte o direttamente a valle della produzione primaria
Commerciante o importatore di vegetali e prodotti vegetali
Fabbricante registrato di premiscele per animali, di additivi alimentari per animali da reddito
Fabbricante autorizzato di premiscele per animali, di additivi alimentari per animali da reddito
Fabbricante registrato di materie prime per animali, di alimenti composti per animali da reddito
Fabbricante autorizzato di materie prime per animali, di alimenti composti per animali da reddito
Esercizio commerciale o importatore di alimenti per animali da reddito
Stazione di monta e di inseminazione equina
Stazione di monta e di inseminazione per gli ungulati diversi dai cavalli
Centro di raccolta di prodotti agricoli alla rinfusa
Centro di raccolta del latte
Macello, tranne macello per pollame; fabbricazione di carne fresca e congelata, in carcasse
Macello per pollame; gestione di macelli in cui il pollame è abbattuto, preparato e imballato
Impresa che tratta sottoprodotti di origine animale di cui all'articolo 5 dell'ordinanza del 25 maggio 20111 concernente l'eliminazione dei sottoprodotti di origine animale (OESPA)
Impresa di trasformazione che tratta sottoprodotti di origine animale di cui all'articolo 6 OESPA
Centro di raccolta di sottoprodotti di origine animale; stoccaggio intermedio
Elenco 3: Imprese soggette all'obbligo di annuncio secondo gli articoli 20 e 62 dellʼordinanza del 16 dicembre 20162 sulle derrate alimentari e gli oggetti dʼuso
Trasformazione industriale di materie prime di origine animale
Fabbricante di latticini
Impresa di stagionatura di formaggi
Impresa di confezionamento di prodotti caseari
Macello per bestiame da macellazione; fabbricazione di carne fresca e congelata, in carcasse
vedi elenco 1
Stabilimento di sezionamento
Impresa di fabbricazione di carne macinata
Impresa di lavorazione di intestini e trippe
Impresa di produzione di carne separata meccanicamente
Impresa di fabbricazione di prodotti a base di carne
Impresa di imballaggio/riconfezionamento di carne fresca; imballaggio/riconfezionamento di prodotti da macello
Impresa di fabbricazione di prodotti a base di pesce
Impresa di imballaggio e commercializzazione di uova
Impresa di fabbricazione di uova liquide e altri ovoprodotti
Impresa di trasformazione di miele, pappa reale e prodotti a base di polline
Centro di raccolta latte
Trasformazione industriale di materie prime di origine vegetale
Impianti di molitura e decorticazione
Fabbricante di articoli di panetteria, di confetteria o di pasticceria
Fabbricante di paste alimentari secche
Fabbricante di paste alimentari fresche con o senza ripieno
Fabbricante di cereali per la colazione
Fabbricante di prodotti a base di frutta e/o verdura (surgelati, conserve, confetture ecc.)
Fabbricante di oli commestibili
Fabbricante di grassi commestibili
Fabbricante di aceto
Fabbricante di zucchero, sorte di zuccheri e prodotti a base di zuccheri
Fabbricante di cacao, cioccolato e prodotti a base di cacao
Fabbricante di tè e caffè
Confezionamento di frutta/verdura
Fabbricante di acqua sorgiva, acqua potabile o acqua minerale in contenitori
Sidreria, birreria, fabbricante di bevande aromatizzate
Altre industrie alimentari
Fabbricante di zuppe, condimenti, estratto di carne, brodo, gelatina
Fabbricante di amido e prodotti a base di amido
Fabbricante di maionese (industriale); salsa per insalata, senape, salse da condimento
Fabbricante di integratori alimentari
Fabbricante di additivi alimentari e aromi
Fabbricante di piatti pronti al consumo
Fabbricante di lieviti alimentari; fabbricante di microalghe e di alghe rosse calcaree (Maerl)
Fabbricante di sale da cucina
Fabbricante di spezie e di condimenti
Imprese artigianali
Macellerie, pescherie
Caseifici, latterie
Caseificio, latteria
Panetterie, pasticcerie
Panetteria, pasticceria
Fabbricazione di bevande
Fabbricante di succhi di frutta e verdura
Fabbricante di bevande aromatizzate
Fabbricante di birra
Fabbricante di vino
Fabbricante di bevande a base di vino
Fabbricante di sidro e di altri vini di frutta
Fabbricante di bevande spiritose
Fabbricante di altre bevande alcoliche
Produzione e vendita in azienda
Distributore diretto di prodotti agricoli
Altre imprese artigianali
Altra impresa artigianale
Impresa di trasporto: merce alla rinfusa
Impresa di trasporto: merce refrigerata/surgelata (alla rinfusa/imballata)
Impresa di trasporto: merce imballata
Deposito e movimentazione di merci
Intermediario commerciale; impresa di commercio all'ingrosso, importatore
Ipermercato (> 2500 m2)
Grande supermercato (1000-2499 m2)
Piccolo supermercato (400-999 m2)
Grande esercizio commerciale (100-399 m2)
Piccolo commercio, commercio al dettaglio, drogherie
Impresa di commercio al dettaglio < 100 m2
Impresa di commercio al dettaglio >100 m2
Drogheria e farmacia
Impresa di vendita per corrispondenza
Commercio di oggetti d'uso
Centro di tatuaggi e di trucco permanente
Venditore ambulante, porta a porta
Imprese di ristorazione collettiva
Impresa di ristorazione senza cucina propria
Impresa di ristorazione con cucina propria
Impresa di catering/ristorazione per eventi
Ospedali, case di cura
Impresa di ristorazione senza una cucina propria (ospedale, casa di cura)
Impresa di ristorazione con cucina propria (ospedale, casa di cura)
Ristorazione per l'esercito
Impresa di ristorazione senza cucina propria (esercito)
Impresa di ristorazione con cucina propria (esercito)
Altre imprese di ristorazione
Fabbricante di prodotti di rosticceria
Gestore di distributori automatici di derrate alimentari
Sistemi di approvvigionamento di acqua potabile
Sistema di approvvigionamento di acqua potabile
(art. 10 cpv. 2)
Campagne realizzate in virtù di accordi internazionali
Frequenza del rapporto
Sicurezza chimica e microbiologica dell'acqua potabile in Svizzera
L'USAV pubblica ogni tre anni un rapporto di sintesi sulla qualità delle acque, in cui sono elencate tra l'altro le misure che sono state o saranno adottate allo scopo di garantire la qualità dell'acqua. Tale rapporto di sintesi è pubblicato entro un termine di nove mesi decorrente dalla ricezione dei rapporti delle autorità di esecuzione.
Sostanze estranee nelle derrate alimentari d'origine animale prodotte in Svizzera
Controllo delle derrate alimentari di origine animale importate da Paesi terzi
1 Le mod. possono essere consultate alla RU 2017 339.
RU 2017 339