Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=5%20B%206.08
Timestamp: 2019-07-21 07:41:52
Document Index: 146319814

Matched Legal Cases: ['Art 5', 'Art 14', 'Art 33', '§ 39', '§ 39', '§ 39', '§ 39', '§ 60', '§ 75', '§ 75', '§ 75']

Rechtsprechung: 5 B 6.08 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: BVerwG, 08.02.2008
https://dejure.org/2008,12332
OVG Berlin-Brandenburg, 02.10.2008 - 5 B 6.08 (https://dejure.org/2008,12332)
OVG Berlin-Brandenburg, Entscheidung vom 02.10.2008 - 5 B 6.08 (https://dejure.org/2008,12332)
OVG Berlin-Brandenburg, Entscheidung vom 02. Januar 2008 - 5 B 6.08 (https://dejure.org/2008,12332)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2008,12332) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.
Art 5 Abs 3 GG, Art 14 Abs 1 GG, Art 33 Abs 5 GG, § 39 Abs 10 HSchulG BB 2007, § 39 Abs 5 HSchulG BB 1999
Zur nachträglichen dreijährigen Befristung von Berufungszusagen an Hochschulprofessoren durch § 39 Abs 10 S 3 HSchulG BB
Hochschulrecht; Recht der Hochschullehrer; Berufungszusage; Befristung durch Gesetz; Lehrstuhl; Fachgebiet; Ausstattung; Vergleich; Auslegung; Haushaltsvorbehalt; wissenschaftliche Hilfskräfte
Dreijährige Befristung von Berufungszusagen an Hochschulprofessoren durch § 39 Abs. 10 S. 3 Brandenburgisches Hochschulgesetz (BbgHG); Verfassungsmäßigkeit einer nachträglichen Befristung von Berufungszusagen an Hochschulprofessoren; Bedarfsgerechte und leistungsgerechte Verteilung von Mitteln der Hochschulen unter Berücksichtigung des Ergebnisses der Evaluation von Lehre und Forschung; Übergangszeiten hinsichtlich "alter" Berufungszusagen; Zweck und Rechtsnatur von Berufungsvereinbarungen; Interessenabwägung unter Berücksichtigung der Gebote der Rechtssicherheit und des Vertrauensschutzes
VG Cottbus, 25.08.2004 - 1 K 2269/03
Dieses gesetzgeberische Ziel, das der Senat als sachgerecht erachtet, lässt sich ohne Eingriff in die bestandsgeschützten unbefristeten Berufungszusagen nicht wirksam umsetzen (vgl. OVG Berlin-Brandenburg, Urt. v. 2. Oktober 2008 - OVG 5 B 6/08 -, juris, bestätigt durch BVerwG, Beschl. v. 17. August 2009 - 6 B 9.09 -, a. a. O. Rn. 7 zum brandenburgischen Hochschulgesetz;… vgl. Nolden u. a., a. a. O. S. 292 zur sächsischen Regelung).
Demgemäß führt eine unbefristet erteilte Berufungszusage, die im Rahmen von § 60 Abs. 7 Satz 3 SächsHSG mit einer fünfjährigen Frist versehen wird, nach Ablauf der Befristung dazu, dass der Inhaber der Zusage verlangen kann, dass über seine künftige Ausstattung ermessensfehlerfrei entschieden wird (vgl. OVG Berlin-Brandenburg, Urt. v. 2. Oktober 2008 - OVG 5 B 6.08 -, a. a. O. Rn. 38).
Anders als bei Berufungsvereinbarungen enthalten Bleibezusagen jedoch keine Verpflichtung zur Berufung in ein bestimmtes Beamtenverhältnis (vgl. BVerfG, Beschluss vom 1. August 2006 - 2 BvR 2364/03 - NVwZ 2006, 1401; OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 2. Oktober 2008 - OVG 5 B 6.08 - Juris).
Je nach dem konkreten Erscheinungsbild der jeweiligen Erklärung(en) kommt ein öffentlich-rechtlicher Vertrag oder eine Zusage in Betracht (vgl. hierzu Sächsisches OVG, Urteil vom 21. Januar 2010 - 2 A 156/09 - Juris; VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 28. Oktober 2008 - 9 S 1507/06 - VBlBW 2009, 69; OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 2. Oktober 2008 - OVG 5 B 6.08 - a. a. O.; HessischerVGH, Urteile vom 16. November 2006 - 8 UE 2251/05 - Juris und vom 18. Mai 2004 - 8 TG 1420/03 - ESVGH 55, 58; OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 27. November 1996 - 25 A 3079/93 - NVwZ-RR 1997, 475; wohl auch BVerwG, Urteil vom 29. April 1982 - 7 C 128.80 - NVwZ 1983, 546).
https://dejure.org/2008,21671
BVerwG, 08.02.2008 - 5 B 6.08 (https://dejure.org/2008,21671)
BVerwG, Entscheidung vom 08.02.2008 - 5 B 6.08 (https://dejure.org/2008,21671)
BVerwG, Entscheidung vom 08. Februar 2008 - 5 B 6.08 (https://dejure.org/2008,21671)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2008,21671) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.
Ermittlung einer den Grundsätzen der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit entsprechenden Vergütung durchVergleich der Entgelte verschiedener sozialer Einrichtungen für vergleichbare Leistungen ("externer Vergleich"); Herleitung eines Vertrauensschutzes aus dem Wegfall von bewohnerbezogenen Aufwendungszuschüssen und Finanzierungsregelungen zu Gunsten eines örtlichen Trägers der Sozialhilfe; Geltung der Grundsätze für den Abschluss von Vergütungsvereinbarungen für Vereinbarungen über die Übernahme gesondert berechneter Investitionskosten für eine stationäre Pflegeeinrichtung
OVG Niedersachsen, 06.11.2007 - 4 LC 225/05
Wegen des Inhalts der Vereinbarung verweist § 75 Abs. 5 Satz 3 SGB XII auf §§ 75 ff SGB XII. Auch die Vereinbarungen wegen der gesondert berechenbaren Investitionskosten - und ebenso das Ergebnis des Schiedsspruchs, der an die Stelle dieser Vereinbarungen tritt - müssen damit den Grundsätzen der Wirtschaftlichkeit, Sparsamkeit und Leistungsfähigkeit entsprechen; diese Grundsätze, die für den Abschluss von Vergütungsvereinbarungen nach § 75 Abs. 3 SGB XII gelten, sind also auch im Rahmen von Vereinbarungen über die Übernahme gesondert berechneter Investitionskosten zu beachten (vgl bereits BVerwG, Beschluss vom 8.2.2008 - 5 B 6/08) .