Source: https://www.peterlang.com/browse?access=all&page=9&pageSize=10&sort=datedescending&t=LAW1
Timestamp: 2019-03-22 03:01:17
Document Index: 149882868

Matched Legal Cases: ['§ 107', '§ 2307', 'Art. 9', 'Art. 9', 'Art. 9', '§ 1']

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Edited by Ertuğrul Yıldırım and Hamza Çeştepe
978-3-631-76861-7
https://doi.org/10.3726/b14702
Die Annahme, Ausschlagung und Erfüllungswirkung von Vermächtnissen bei beschränkt Geschäftsfähigen
Die Untersuchung befasst sich mit dem sehr praxisrelevanten Schnittstellenbereich: die Stellung des Minderjährigen im Erbrecht. Im Rahmen der Untersuchung konkretisiert die Autorin zunächst den Begriff des «lediglich rechtlichen Vorteils» (§ 107 BGB) und überträgt ihn auf die Vermächtnisannahme und -ausschlagung. Ist der Vermächtnisnehmer zugleich pflichtteilberechtigt, setzt der Erbe ihm eine Frist zur Erklärung über die Annahme und lässt der Vermächtnisnehmer die Frist verstreichen, gilt das Vermächtnis als ausgeschlagen (§ 2307 Abs. 2 BGB): Hier stellt sich die Frage, wie der Minderjährigenschutz verwirklicht werden kann. Im Hinblick auf die gesetzliche Vertretung wird bei der Erfüllung von Vermächtnissen das Selbstkontrahierungsverbot relevant und die Autorin hinterfragt die weiteren Schutzmechanismen der Ergänzungspflegschaft und familiengerichtlichen Genehmigung.
978-3-631-75855-7
https://doi.org/10.3726/b14241
Eine kritische Auseinandersetzung mit Art. 9c der Aktionärsrechterichtlinie 2017 und dessen Umsetzung in deutsches Recht
Im Mai 2017 wurde die Änderung der Aktionärsrechterichtlinie nach einem langanhaltenden Gesetzgebungsprozess im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht. Eine zentrale Norm der Richtlinie stellt Art. 9c dar, der die Geschäfte mit nahestehenden Personen und Unternehmen (sog. Related Party Transactions) einer unionsweiten Harmonisierung unterwerfen möchte. Die Arbeit untersucht, wie der Regelungsinhalt des Art. 9c möglichst harmonisch in nationales Recht umgesetzt werden kann. Vor diesem Hintergrund erarbeitet der Autor ein konsistentes Schutzsystem, dass zum einen dem Richtlinieninhalt vollkommen gerecht wird und zum anderen derart restriktiv ist, dass nationales Recht, insbesondere das bekannte und bewährte deutsche Konzernrecht, weitestgehend erhalten bleiben kann.
978-3-631-76977-5
https://doi.org/10.3726/b14742
Heutzutage bestehen immer höhere Anforderungen an die Unternehmensführung. Vor diesem Hintergrund spielt das Thema Compliance eine immer größere Rolle. Das Buch befasst sich mit Compliance-Richtlinien sowie den relevanten Problemen im Arbeitsrecht. Nach der Darstellung der Grundlage von Compliance und Compliance-Richtlinien konzentriert sich die Autorin auf die Umsetzung von Compliance-Richtlinien im Arbeitsrecht. Da diese Richtlinien viele Regelungsbereiche betreffen, untersucht sie die unterschiedlichen Implementierungsmöglichkeiten. Hinsichtlich der geltenden Gesetze und Rechtsprechungen setzt sich die Autorin mit dem Mitbestimmungsrecht des Betriebsrats auseinander und erörtert die Rechtsfolge bei Verstoß gegen Compliance-Richtlinien.
978-3-631-76869-3
https://doi.org/10.3726/b14706
Das Selbstleseverfahren – Grund und Grenzen
Unter besonderer Berücksichtigung der Perspektive der Strafverteidigung
Manuela Schlund
Das Selbstleseverfahren dient der Ökonomisierung der Beweiserhebung im Strafverfahren. Insbesondere in Wirtschaftsstrafverfahren ist eine Hauptverhandlung ohne Selbstleseverfahren nahezu nicht mehr vorstellbar. Die Flut an Urkunden, die beispielsweise durch die Sicherstellung von E-Mailkorrespondenz und die Spiegelung ganzer Server entsteht, ist heute anders nicht mehr zu beherrschen. Trotz dieser Bedeutung im Alltag der Strafjustiz bestehen bei der geltenden Gesetzeslage grundlegende rechtliche wie auch praktische Grenzen, die eine Modernisierung des Selbstleseverfahrens erforderlich machen. Die Autorin erörtert diese Problemfelder und zeigt, unter besonderer Berücksichtigung der Belange der Strafverteidigung, Lösungsvorschläge auf.
978-3-631-76999-7
https://doi.org/10.3726/b14752
Siniša Begenišić
978-3-631-76782-5
https://doi.org/10.3726/b14679
978-3-631-77121-1
https://doi.org/10.3726/b14798
Die Dissertation kommt zum Ergebnis, dass verschiedene Arten geschlossener Fonds grundsätzlich unter das Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) fallen. Namentlich werden geschlossene Immobilienfonds, Schiffsfonds, Windfonds, Projektentwicklungsfonds und Private Equity Fonds untersucht. Die Eröffnung des Anwendungsbereichs des KAGB hängt davon ab, ob die jeweilige Vermögensanlage ein Investmentvermögen im Sinne des § 1 Abs. 1 S. 1 KAGB darstellt. Der Schwerpunkt dieser Arbeit liegt auf der Untersuchung der einzelnen Tatbestandsmerkmale des Investmentvermögens. Insbesondere in Bezug auf das Tatbestandsmerkmal «kein operativ tätiges Unternehmen außerhalb des Finanzsektors» bestehen erhebliche Rechtsunsicherheiten. Diese Arbeit trägt dazu bei, diese Unsicherheiten zu reduzieren.
978-3-631-77135-8
https://doi.org/10.3726/b14804
978-3-631-76650-7
https://doi.org/10.3726/b14813