Source: https://www.kasburg-klein.de/2018/10/
Timestamp: 2019-06-16 05:31:09
Document Index: 84745157

Matched Legal Cases: ['BGH', '§ 558', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 16']

Rechtsanwälte Kasburg & Klein » 2018 » Oktober
BGH: Kein fernabsatzrechtliches Widerrufsrecht nach Zustimmung zu Mieterhöhung
18. Oktober 2018 RAe Kasburg und Klein No Comments »
Der Mieter hat kein fernabsatzrechtliches Widerrufsrecht nach Zustimmung zu einer Mieterhöhung bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete. Die in den §§ 558 ff. BGB vorgesehenen Bestimmungen zum Schutz des Mieters tragen den Interessen des Mieters ausreichend Rechnung. Urteil vom 17.10.2018, Az. VIII ZR 94/17
BGH: Anfechtbarkeit eines Beschlusses der Wohnungseigentümer bezüglich einer Jahresabrechnung
Ein Beschluss, mit dem die Wohnungseigentümer im Einzelfall – bezogen auf eine konkrete Jahresabrechnung – von den Vorgaben der Heizkostenverordnung abweichen, ist nicht nichtig, sondern lediglich anfechtbar. Urteil v. 22.06.2018, Az. V ZR 193/17
BGH: Verwendung von elektronischer Post für Zwecke der Werbung ohne Einwilligung stellt Eingriff in allgemeines Persönlichkeitsrecht dar
16. Oktober 2018 RAe Kasburg und Klein No Comments »
1. Die Verwendung von elektronischer Post für die Zwecke der Werbung ohne Einwilligung des Empfängers stellt grundsätzlich einen Eingriff in seine geschützte Privatsphäre und damit in sein allgemeines Persönlichkeitsrecht dar. 2. Eine Kundenzufriedenheitsbefragung in einer E-Mail fällt auch dann unter den Begriff der (Direkt-)Werbung, wenn mit der E-Mail die Übersendung einer Rechnung für ein zuvor gekauftes Produkt erfolgt. 3. Dem Verwender einer E-Mail-Adresse zu Werbezwecken nach Abschluss einer Verkaufstransaktion ist…
LG Stuttgart: Anfechtbarkeit der Verwalterbestellung
3. Oktober 2018 RAe Kasburg und Klein No Comments »
1. Die Bestellung des Verwalters als Organ der Wohnungseigentümergemeinschaft ist vom schuldrechtlichen Verwaltervertrag zu unterscheiden, da es sich um verschiedene Rechtsakte, die lediglich inhaltlich verknüpft sind, handelt. Dennoch entspricht die Bestellung eines Verwalters grundsätzlich nur dann ordnungsmäßiger Verwaltung, wenn in derselben Eigentümerversammlung, in der die Bestellung erfolgt, auch die Eckpunkte des abzuschließenden Verwaltervertrags (Laufzeit und Vergütung) in wesentlichen Umrissen geregelt werden, wovon nur unter besonderen Umständen übergangsweise abgewichen werden kann,…
BGH: Wirksame Änderung des bisher geltenden Verteilungsschlüssels durch Mehrheitsbeschluss
Eine wirksame Änderung des bisher geltenden Verteilungsschlüssels durch Mehrheitsbeschluss gemäß § 16 III WEG setzt voraus, dass aus dem Beschluss hinreichend konkret hervorgeht, dass die Wohnungseigentümer das Bewusstsein hatten, eine Änderung der bisherigen Kostenverteilung für künftige Abrechnungen zu beschließen. Urteil v. 08.06.2018, Az. V ZR 195/17