Source: http://www.kindergarten-garbsen.de/html/rechtliche_grundlagen.html
Timestamp: 2020-04-06 02:29:35
Document Index: 170483230

Matched Legal Cases: ['§22', '§ 2', 'Art. 3', 'Art. 8', 'Art. 19', 'Art. 39']

Auftrag der Kindertagesstätte und Gesetzliche Grundlagen
Jede Kindertagesstätte in Deutschland ist verpflichtet, unabhängig vom Träger, nach ge-setzlich verbindlichen Grundlagen zu arbeiten.
In den folgenden Absätzen möchten wir Ihnen wesentliche Gesetze und Richtlinien für die Kindertagesstätten erläutern.
Im §22 heißt es, dass die „Entwicklung des Kindes zu einer eigenverantwortlichen und ge¬meinschaftsfähigen Persönlichkeit gefördert werden und sich das Angebot pädagogisch und organisatorisch an den Bedürfnissen der Kinder und ihrer Familien orientieren soll.“
Im niedersächsischen Kindertagesstättengesetz sind die besonderen Regelungen für die¬ses Bundesland geklärt. In § 2 Absatz 1 wird der Auftrag der Tageseinrichtungen festge¬schrieben.
Der Erziehungsauftrag besteht darin, Kindern vielfältige Möglichkeiten in Alltagssituationen anzubieten um Selbstkompetenz auf- bzw. auszubauen und in sozial verantwortliches Handeln einzuführen.
Bildung beinhaltet ganzheitliche Unterstützung der Handlungs-, Lern- und Leistungsfähig¬keit unter Berücksichtigung kultureller Werte.
Der Betreuungsauftrag besteht darin, den Kindern zuverlässige, vorhersehbare und treue Beziehungen anzubieten und sich als Bindungspartnerin zu verstehen.
Im niedersächsischen Orientierungsplan wird insbesondere die Arbeit innerhalb der Ein-richtung dargelegt. Methodische Grundprinzipien sind festgeschrieben und ein Standard. Diese Anweisungen regeln, dass die elementaren Bedürfnisse der Kinder beachtet werden und eine Qualitätssicherung stattfinden kann
„UN-Charta der Kinderrechte“.
Eine weitere, (wichtige) Grundlage ist die „UN-Charta der Kinderrechte“, bereits 1989 von den Vereinten Nationen verabschiedet und durch den Deutschen Bundestag ratifiziert. So verlangt die UN-Konvention zum Beispiel, dass
alle Maßnahmen, die ein Kind betreffen zum Wohl des Kindes ausgerichtet sein müssen (Art. 3)
Kinder ein Recht auf ihre personale Identität haben (Art. 8)
jedes Kind vor jeder Form körperlicher oder geistiger Gewaltanwendung, Schadenszufü-gung oder Misshandlung, vor schlechter Behandlung oder Ausbeutung geschützt werden muss (Art. 19)
jedes Kind ein Recht auf Genesung (physisch und psychisch) hat (Art. 39).
Quelle: http://www.nds-voris.de/jportal/?quelle=jlink&query=KiTaG+ND&max=true&aiz=true#jlr-KiTaGNDpP2