Source: http://www.rechtspflegerforum.de/showthread.php?84566-Kosten-einer&s=feb67b02a4c1d63c600a5b06b12e707a
Timestamp: 2018-03-24 17:56:11
Document Index: 104882964

Matched Legal Cases: ['§ 1835', '§ 1835', '§ 1836', '§ 1836', '§ 1835', '§ 1836', '§ 1']

12.05.2017, 13:27 #2
§ 1835 II BGB?
12.05.2017, 13:36 #3
Also nicht beim Berufsbetreuer, § 1835 Abs. 2 Satz 2 BGB i.V.m. § 1836 Abs. 1 Satz 2 BGB.
Damit kommt man zur Frage, ob es sinnvoll ist, für das genannte Milliarden-Vermögen jemanden als Gegenbetreuer zu bestellen, der nicht Berufsbetreuer ist. Das dürfte von dem Zweck der Gegenbetreuung abhängen. Geht es um die Überprüfung gerade der finanziellen Transaktionen, dann kann ein entsprechend qualifizierter Fachberater natürlich sinnvoll sein. Aber macht der das unentgeltlich?
12.05.2017, 13:50 #4
§ 1836 II BGB?
12.05.2017, 15:04 #5
Ich fasse meine Idee mal zusammen: Ehrenamtler darf die Versicherung als Auslagen erstattet bekommen (§ 1835 II BGB) und wegen des außergewöhnlichen Aufwandes auch eine angemessene Vergütung bekommen (§ 1836 II BGB). Nur weil ich keinen kenne, der das je gemacht hat, muß es ja nicht unmöglich sein.
12.05.2017, 15:54 #6
Und wenn der Berufsbetreuer die Betreuung ehrenamtlich führt?
12.05.2017, 20:16 #7
Was rede ich denn die ganze Zeit...
19.05.2017, 08:56 #8
Ich habe das Problem in einem Fall wie in #5 gelöst.
Es ist zwar "nur" ein deutlich zweistelliges Millionenvermögen,
liegt aber auch über dem, was Versicherungen bereit sind, zu versichern.
19.05.2017, 10:44 #9
19.05.2017, 10:49 #10
Obacht! § 1 Abs. 1 S. 1 VBVG.
Und falls wirklich so vorgegegangen wird auch für den Gegenbetreuer so vorgehen und dann gefälligst mit der Ermessensvergütung nicht so kleinlich sein wie sonst immer
19.05.2017, 11:09 #11