Source: https://www.kjg-haus.de/thomas-morus-e-v/satzung
Timestamp: 2020-05-25 15:43:16
Document Index: 183279411

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 2', '§ 51', '§ 2', '§ 2', '§ 11', '§ 2', '§4', '§ 11', '§ 14', '§ 14', '§ 2']

KjG-Haus Schonungen - Satzung
Satzung des Thomas Morus e.V.
§ 1 Name, Sitz und Eintragung ins Vereinsregister
1. Der Verein führt den Namen „Thomas Morus e.V.”.
3. Er ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Würzburg eingetragen.
1. Zweck des Vereins ist die Förderung der Jugendhilfe.
2. Dieser Zweck soll verwirklicht werden durch:
a) Betreiben des KjG-Hauses in Schonungen im Sinne der KjG im Diözesanverband Würzburg.
b) Durchführung ökologischer Bildungsarbeit, vor allem im KjG-Haus und dessen Umgebung, für die KjG im Diözesanverband Würzburg.
c) Unterstützung und Förderung der Arbeit der KjG im Diözesanverband Würzburg. Dies geschieht insbesondere durch:
– Beratung, Mitarbeit und Teilnahme bei laufenden Aktionen und Programmen;
– finanzielle Unterstützung von Projekten, Anschaffungen, etc.;
– Beratung der Leitungsverantwortlichen in aktuellen Fragen und bei derGrundlagenarbeit.
1. Der Verein verfolgt mit seinen in § 2 festgelegten Zwecken ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts “steuerbegünstigte Zwecke” der §§ 51ff der Abgabenordnung.
3. Mittel des Vereins dürfen nur zu satzungsgemäßen Zwecken verwendet werden. Die Mitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendung aus Mitteln des Vereins.
Mitgliedschaft ist als aktives Mitglied oder Fördermitglied möglich. Aus beiden Formen der Mitgliedschaft resultieren die gleichen Rechte und Mitbestimmungsmöglichkeiten.
Als Voraussetzung für eine aktive Mitgliedschaft gilt eine Mitarbeit zur Erreichung der unter § 2.2 a) und b) genannten Vereinszwecke oder Wahl in Beirat, Vorstand, Diözesanleitung oder Diözesanausschuss der KjG im Diözesanverband Würzburg.
Die Aufnahme von aktiven Mitgliedern erfolgt durch den Vorstand.
1.3 Ablehnung und Ausschluss
Ein Mitglied kann vom Verein abgelehnt oder ausgeschlossen werden, wenn sein Verhalten in grober Weise gegen die Interessen des Vereins oder der KjG in der Diözese Würzburg verstößt. Vom Vorstand abgelehnte BewerberInnen, die in den Verein eintreten wollen, haben die Möglichkeit die Mitgliederversammlung anzurufen. Diese entscheidet dann endgültig über die Mitgliedschaft. Über den Ausschluss beschließt die Mitgliederversammlung mit der Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen.
1.4 Beendigung der aktiven Mitgliedschaft
Die aktive Mitgliedschaft endet durch
a) Verlust der Voraussetzung des Erwerbs. Dies wird durch den Vorstand festgestellt oder
b) Kündigung des Mitglieds.
1.5 Mitgliedsbeitrag
Die aktive Mitgliedschaft erfolgt ohne Zahlung eines Beitrages.
Fördermitglied kann jede Person werden, die die unter § 2 genannten Ziele bejaht. Der
Aufnahmeantrag muss schriftlich erfolgen.
Die Aufnahme von Fördermitgliedern erfolgt durch den Vorstand.
2.3 Ablehnung und Ausschluss
2.4 Beendigung der Fördermitgliedschaft
Die Beendigung der Fördermitgliedschaft erfolgt durch schriftliche Kündigung gegenüber dem Vorstand. Sie ist jeweils zum 01.01. eines Jahres unter Berücksichtigung einer dreiwöchigen Kündigungsfrist möglich.
2.5 Mitgliedsbeitrag
Die Fördermitglieder haben zu Beginn des Geschäftsjahres einen Jahresbeitrag zu zahlen. Jedes Fördermitglied kann festlegen, dass ein Teil seines Beitrags als direkte Förderung an eine KjG-Pfarrei weitergeleitet wird. Der Jahresbeitrag wird von der Mitgliederversammlung festgesetzt.
1. Das oberste Vereinsorgan bildet die Mitgliederversammlung.
2. Sie wird bei Bedarf, jedoch mindestens einmal im Kalenderjahr, vom Vorstand per Brief oder Email einberufen. Zwischen der Versendung der Einladung an die Mitglieder und dem Beginn der Versammlung müssen mindestens vier Wochen liegen.
3. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn 1/5 der aktiven Mitglieder oder 1/5 der Fördermitglieder oder der Vorstand oder die Diözesanleitung der KjG im Diözesanverband Würzburg dies schriftlich unter Darlegung der Gründe beantragen. In diesem Fall muss die Mitgliederversammlung spätestens innerhalb von vier Wochen einberufen werden.
4. Stimmberechtigte Mitglieder sind alle aktiven Mitglieder und alle Fördermitglieder.
5. Beratende Mitglieder sind die Angestellten des Vereins und von Vorstand oder Diözesanleitung der KjG im Diözesanverband Würzburg bestimmte Personen.
- Wahl des Vorstandes, des Beirats, der KassenprüferInnen, der Mitgliederversammlung wird empfohlen, Vorstand und Beirat paritätisch zu besetzen,
- Abwahl des Vorstandes, des Beirats, der KassenprüferInnen,
- Entgegennahme des Berichts des Beirats und der KassenprüferInnen,
- Entgegennahme des Rechenschaftsberichts und Entlastung des Vorstandes,
- Festlegung des Mitgliedsbeitrages.
- Behandlung aller in die Tagesordnung aufgenommenen Beratungsgegenstände,
- Beschlussfassung über Satzungsänderungen mit Ausnahmen des § 11 (3.) und Auflösung des Vereins,
- Ausschluss von aktiven Mitgliedern und Fördermitgliedern
b) sieben von der Mitgliederversammlung gewählten Personen und
c) weiteren vom Beirat berufenen beratende Mitglieder
2. Als Beirat können Mitglieder des Vereins oder Mitglieder der KjG im Diözesanverband Würzburg gewählt werden.
3. Sie werden für die Dauer von 2 Jahren gewählt.
4. Der Beirat ist das oberste beschlussfassende Organ zwischen den Mitgliederversammlungen.
5. Der Beirat trifft sich mindestens 4 Mal in jedem Kalenderjahr. Er wird vom Vorstand einberufen.
6. Der Beirat hat folgende Aufgaben:
- Beratung des Vorstandes.
- Beschlussfassung über nicht im Haushaltsplan vorgesehene Ausgaben und Überschreitung des Gesamthaushaltes.
- Beschlussfassung über die Aufnahme von mittel- und langfristigen Darlehen.
- Beschlussfassung und Beratung über die Veranstaltungen des Vereins.
- Aufstellung des Haushaltsplans und einer mittelfristigen Haushaltsplanung
- Beratung über Mittel und deren Beschaffung.
- Beschlussfassung über die Einstellung und Entlassung von Angestellten des Vereins.
- Beschlussfassung über Anstellungen von Vorstandsmitgliedern und deren Vergütung
a) einem Mitglied der Diözesanleitung der KjG im Diözesanverband Würzburg oder einer von ihr delegierten Person aus dem DA der KjG im Diözesanverband Würzburg und
b) drei von der Mitgliederversammlung gewählten Personen.
Als Vorstände können Mitglieder des Vereins oder Mitglieder der KjG im Diözesanverband Würzburg gewählt werden. Sie werden für die Dauer von 2 Jahren gewählt. Das Mindestalter ist das Alter der Volljährigkeit. Alle Vorstände sind im Außenverhältnis jeweils allein vertretungsberechtigt. Entscheidungen im Vorstand werden mit einfacher Mehrheit gefällt, bei Stimmengleichheit
entscheidet der Beirat. Dem Vorstand obliegen alle Geschäfte des Vereins, soweit sie nicht der Mitgliederversammlung oder dem Beirat vorbehalten sind. Dies sind vor allem folgende Aufgaben:
- Führung der Geschäfte des Vereins.
- Sorge um die Führung der Bücher.
- laufende Verwaltung der Geld- und Sachwerte.
- Vorbereitung und Leitung der Mitgliederversammlung.
- Planung der Veranstaltungen des Vereins in Zusammenarbeit mit der KjG im Diözesanverband Würzburg.
- Dienstaufsicht und Fachaufsicht über alle Angestellten.
- Entscheidung über Beschäftigung bis zu 6 Monaten im Rahmen des Haushaltsplans.
- Vorlegen eines Berichts über die vergangenen und geplanten Aktivitäten des Vereins – inklusive des Kassenberichts – der Diözesankonferenz der KjG im Diözesanverband Würzburg sowie der Mitgliederversammlung des Thomas Morus e.V.
1. Die KassenprüferInnen werden von der Mitgliederversammlung gewählt.
2. Als KassenprüferInnen können Mitglieder des Vereins oder Mitglieder der KjG im Diözesanverband Würzburg gewählt werden.
4. Das Mindestalter ist das Alter der Volljährigkeit.
5. Die Aufgabe der KassenprüferInnen ist es, die Bücher wenigstens einmal pro Jahr zu prüfen.
6. Der Bericht der Prüfung ist der Mitgliederversammlung schriftlich vorzulegen.
1. Änderungen des § 2 (Zweck), §4.1 (Aktive Mitgliedschaft), § 11.1 und § 14 (Vermögensanfall bei Auflösung / Wegfall eines Zwecks) bedürfen der Zustimmung der Diözesankonferenz der KjG im Diözesanverband Würzburg.
2. Satzungsänderungen können nur in der Mitgliederversammlung behandelt werden. Satzungsänderungen können nur mit einer Mehrheit von 2/3 der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden.
3. Der Vorstand ist zuständig für die Beschlussfassung über Satzungsänderungen auf Verlangen des Registergerichtes oder des Finanzamtes. Die Änderungen sind der nächsten Mitgliederversammlung vorzutragen.
4. Beschlüsse und Satzungsänderungen, welche die Gemeinnützigkeit betreffen, sind dem zuständigen Finanzamt vorzulegen.
Die Beschlussfassung erfolgt mit einfacher Stimmenmehrheit. Enthaltungen werden nicht gewertet. Bei Wahlen gibt es keine Enthaltung. Gewählt ist, wer die Mehrheit der abgegebenen Stimmen auf sich vereinen kann. Erreicht niemand die erforderliche Mehrheit, scheiden im darauf folgenden Wahlgang jeweils die Hälfte der Personen aus der Wahl aus, welche die wenigsten Stimmen auf sich vereinen können. Mindestens verbleiben jedoch so viele Personen, wie Ämter zu vergeben sind. Beschlüsse der Mitgliederversammlung und des Beirats bedürfen der Niederschrift, die von einem Mitglied des Vorstands unterzeichnet wird.
Die Auflösung des Vereins kann durch Beschluss einer Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von 3/4 der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder erfolgen. Vor Auflösung des Vereins ist die Diözesankonferenz der KjG Würzburg zu hören. Die Auflösung des Vereins darf nur der einzige Tagesordnungspunkt dieser Mitgliederversammlung sein. Über die Auflösung des Vereins ist die Mitgliederversammlung nur dann beschlussfähig, wenn wenigstens 50% der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sind. Muss wegen mangelnder Beschlussfähigkeit zu einer Mitgliederversammlung ein zweites Mal eingeladen werden, ist diese erneute Mitgliederversammlung ohne erreichen einer Mindestanwesenheit beschlussfähig.
§ 14 Vermögensanfall bei Auflösung / Wegfall eines Zwecks
Bei Auflösung oder Aufheben des Vereins fällt das Vermögen der Diözese Würzburg mit der Auflage zur Verwendung für die KjG im Diözesanverband Würzburg zu. Die Diözese Würzburg ist verpflichtet, hierbei das Restvermögen unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke der Jugendarbeit im Sinne von § 2 dieser Satzung zu verwenden. Die Beschlüsse über eine geänderte Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des zuständigen Finanzamtes ausgeführt werden. Wird von der KjG im Diözesanverband Würzburg innerhalb eines Jahres ein neuer Trägerverein für das KjG-Haus in Schonungen gegründet, sind diesem von der Diözese alle Vermögenswerte wieder zu übertragen.