Source: http://www.competitionline.com/de/wettbewerbe/111686
Timestamp: 2013-05-21 17:24:30
Document Index: 182297519

Matched Legal Cases: ['§ 44', '§ 40', '§ 48', '§ 51', '§ 44', '§ 40', '§ 48', '§ 51', '§ 21', '§ 21', '§ 21', '§ 21', '§ 21', '§ 21', '§ 10', '§ 98', '§ 19', '§ 19', '§ 107', '§ 107']

9971.70.00012 Techn. Gesamtplanung Vorfeld 1 ... 111686 | competitionline - Wettbewerbe und Architektur	EnglishFrançaisEspañol	Bitte geben Sie die gewünschte ID in diesem Format ein: „1-54321“. Sie finden die IDs im Magazin sowie auf den jeweiligen Wettbewerbs-, Projekt- und Büroseiten.
22273 von 100215	Vorwärts
DE-22335 Hamburg	23.07.2012	Ausschreibung
(ID 111686)
9971.70.00012 Techn. Gesamtplanung Vorfeld 1
Textänderung am Jul 16, 2012	Verfahren
Bauingenieure, TGA-Fachplaner, Tragwerksplaner, Verkehrsplaner	Gebäudetyp
Objektplanung Verkehrsanlagen / Objektplanung Ingenieurbauwerke / Tragwerksplanung / Technische Ausrüstung
Flughafen Hamburg GmbH, Hamburg (DE)	Aufgabe
a) Projektbeschreibung.
Der Flughafen Hamburg plant im Zeitraum der nächsten 5 Jahre die Grundinstandsetzung des Hauptvorfeldes (Vorfeld 1).
Die beengten Verhältnisse führen gemeinsam mit der Tatsache, dass das Projekt unter laufendem Passagier-, Anlagen- und Flugbetrieb realisiert werden muss, zu starken Abhängigkeiten zwischen dem Bau- und dem Flughafenbetrieb. Der laufende Anlagen- und Flugbetrieb darf nur wenig beeinträchtig werden. Durch die dadurch entstehende Komplexität können die Prozesse nicht mehr singulär, sondern immer nur als Ganzes betrachtet werden. Dies führt zu überdurchschnittlich hohen organisatorischen Anforderungen über den gesamten Zeitverlauf der anstehenden Planungs- und Bautätigkeiten.
Des Weiteren ist der Flughafen auf ein ehemals Moorgebiet gegründet, d.h.
es sind oberflächennahen Grundwasserständen zu erwarten.
Um diese Herausforderungen zu bewältigen, müssen durch Varianten- und Bauphasenbetrachtungen, eine Optimierte Abstimmung der der wirtschaftlichen-, technischen und betrieblichen Abwägungen vorgenommen werden.
b) Leistungsgegenstand.
Gegenstand des Auftrags sind Planungsleistungen im Bereich Tiefbau (Verkehrsanlagen und Ingenieurbauwerke) sowie Elektro- und Nachrichtentechnik (Bodenstromversorgung, Befeuerung, Beleuchtung und Beschilderung, Andocksystem etc.) in Anlehnung an die geltende HOAI.
Das Vorfeld 1 erstreckt sich über eine Fläche von ca. 250 000 m2.
Bestandteil des Projektes ist eine komplette Neuordnung des Vorfeldlayouts mit neuen Lagen und Dimensionierungen der Rollgassen und Flugzeugpositionen sowie eine Neuplanung der Höhenabwicklung der gesamten Vorfeldfläche, der Versorgungs-, Entwässerungs-, Befeuerungs- und Beleuchtungsanlagen sowie Einfriedungen.
Die Herausforderungen des Projektes bestehen aus dem Bauen unter laufendem Flugbetrieb, im Sicherheitsbereich des Flughafens, bei schwierigen Baugrundverhältnissen mit hohen Grundwasserständen und Bauen in mehreren Bauabschnitten und Bauzwischenständen mit Teilaußer- und Teilinbetriebnahme von Anlagen. Um die Beeinträchtigung des Betriebs möglichst klein zu halten, müssen bis zu 19 Bauabschnitte und die dazu gehörenden Interimszustände geplant werden. In diesem Zusammenhang sind komplexe betriebliche und technische Schnittstellen abzustimmen. Sowohl die Planung wie auch die bauliche Umsetzung muss laufend eng mit der Abteilung Flugbetrieb des Flughafens und den zuständigen Behörden koordiniert werden.
Im Rahmen der Planung sind die unterschiedlichen Anforderungen zur Ausstattung der Positionen und Rollwege, wie z.B. Befeuerung, Docking System, Bodenstromversorgung, Blitzwarnanlagen, Luftversorgung etc. zu berücksichtigen. Die Befeuerung der Rollwege sollen mit Kontaktschleifensteuerung versehen werden.
Für die geplante Maßnahme sind wirtschaftliche Bauabläufe in allen Bauphasen unter Aufrechterhaltung eines jederzeit geordneten sicheren Flughafenbetriebes zu planen und mit den Beteiligten abzustimmen. Dabei sind Variantenuntersuchungen durchzuführen, in denen die unterschiedlichen Auswirkungen auf die flughafen- und baubetrieblichen Prozesse herausgearbeitet werden.
Der Auftraggeber weist darauf hin, dass ab dem 29.4.2012 sämtliche Flughafenlieferungen sog. nicht bekannter Lieferanten von Flughafenlieferungen im Sinne des Anhangs der VO (EU) 185/2010 Ziffer 9.0.2 in die Sicherheitsbereiche das Flughafens vollständig kontrolliert werden müssen. Dies ist bereits bei der Planung im Auftragsfall zu berücksichtigen.
Einzelheiten zum Auftrag sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen, die an die ausgewählten Bewerber übermittelt werden.	Leistungsumfang
Es ist beabsichtigt einen Planer für die Bereiche Verkehrsanlagen und Ingenieurbauwerke und Elektro- und Nachrichtentechnik mit folgenden Leistungsbildern zu beauftragen: — Objektplanung bei Verkehrsanlagen, in Anlehnung an die HOAI § 44 ff, — Objektplanung bei Ingenieurbauwerke, in Anlehnung an die HOAI § 40 ff, — optional: Fachplanung Tragwerksplanung, in Anlehnung an die HOAI § 48 ff, — Fachplanung Technische Ausrüstung, in Anlehnung an die HOAI § 51 ff, — Leistungen der örtlichen Bauüberwachung für Tiefbau und Elektro- und Nachrichtentechnik.
Die detaillierte Leistungsbeschreibung wird den ausgewählten Bewerber mit den Vergabeunterlagen übersandt.
Der Kostenrahmen für die Grundinstandsetzung des Vorfeldes beträgt 56 000 000 EUR (Baukosten Kgr. 200-600) inkl. Rückbau und Neubau der Ingenieur- und Verkehrsbauwerke als verbindliche Kostenobergrenze. Der Kostenrahmen für den Anteil der Elektro- und Nachrichtentechnik beträgt hiervon netto ca. 12 000 000 EUR (Baukosten Kgr. 200-600).
Die Fertigstellung inkl. Inbetriebnahme des letzten Bauabschnittes soll Ende 2016 erfolgen.
Die Beauftragung der einzelnen Leistungsphasen erfolgt stufenweise: — Stufe 1 (HOAI-Leistungsphasen 1 bis 4), — Stufe 2 (HOAI-Leistungsphase 5), — Stufe 3 (HOAI-Leistungsphase 6 bis 7, — Stufe 4 (HOAI-Leistungsphase 8) und örtliche Bauüberwachung, — Stufe 5 (HOAI-Leistungsphase 9).
Mit der Beauftragung erfolgt der Abruf der Stufe 1 (HOAI-Leistungsphasen 1-4). Ein Anspruch auf die Beauftragung der weiteren Leistungsphasen besteht, auch bei Bedarf, nicht.
Siehe zum Gesamtumfang auch die Darstellung unter Ziffer II.1.5 der vorliegenden Bekanntmachung sowie die dort erwähnte Projektbeschreibung.
201136-2012
Flughafen Hamburg GmbH, CS-E Zentraleinkauf, Flughafenstr. 1 - 3,Zentraleinkauf, attn: Herrn Jäger, DEUTSCHLAND-22335Hamburg. E-mail:ajaeger@ham.airport.de. Fax +49 405075-1238. (Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union, 27.6.2012, 2012/S121-201136)Weitere zusätzliche InformationenII. 1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens undII. 2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang- Aufgrund unserer Veröffentlichung habensich einige Fragen ergeben, die wir an dieser Stelle beantworten möchten:1. Sind Leistungen der Baugrunduntersuchung und der GründungsberatungBestandteil dieses VOF-Verfahrens ?Antwort: zu 1): Leistungen der Baugrunduntersuchung und derGründungsberatung sind nicht Bestandteil des vorliegenden VOF-Verfahrens.2. Ist ein Fachplaner für den Leistungsanteil Baugrunduntersuchung /Gründungsberatung im Rahmen der Prequalifikation zu benennen bzw. alsNachunternehmer zu verpflichten ?Antwort zu 2): Nein.3. Werden die Leistungen zur Baugrunduntersuchung und derGründungsberatung vom AG zur Verfügung gestellt ?Antwort zu 3): Ja.	Anzeigentext Ausschreibung
Auftragsbekanntmachung – VersorgungssektorenDienstleistungenRichtlinie 2004/17/EGAbschnitt I: AuftraggeberI.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)Flughafen Hamburg GmbH, CS-E ZentraleinkaufFlughafenstr. 1 - 3Kontaktstelle(n): ZentraleinkaufZu Händen von: Herrn Jäger22335 HamburgDEUTSCHLANDE-Mail: ajaeger@ham.airport.deFax: +49 405075-1238Internet-Adresse(n): Hauptadresse des Auftraggebers: www.ham.airport.deWeitere Auskünfte erteilen: die oben genannten KontaktstellenAusschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen fürein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: die oben genanntenKontaktstellenAngebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genanntenKontaktstellenI.2) Haupttätigkeit(en)FlughafenanlagenI.3) Auftragsvergabe im Auftrag anderer AuftraggeberDer Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer Auftraggeber: neinAbschnitt II: AuftragsgegenstandII.1) BeschreibungII.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber:9971.70.00012 Techn. Gesamtplanung Vorfeld 1.II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw.DienstleistungDienstleistungenDienstleistungskategorie Nr 12: Architektur, technische Beratung undPlanung, integrierte technische Leistungen, Stadt- und Landschaftsplanung,zugehörige wissenschaftliche und technische Beratung, technische Versucheund AnalysenHauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: DE600.NUTS-Code II.1.3) Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zumdynamischen Beschaffungssystem (DBS)Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen AuftragII.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens:a) Projektbeschreibung.Der Flughafen Hamburg plant im Zeitraum der nächsten 5 Jahre dieGrundinstandsetzung des Hauptvorfeldes (Vorfeld 1).Die beengten Verhältnisse führen gemeinsam mit der Tatsache, dass dasProjekt unter laufendem Passagier-, Anlagen- und Flugbetrieb realisiertwerden muss, zu starken Abhängigkeiten zwischen dem Bau- und demFlughafenbetrieb. Der laufende Anlagen- und Flugbetrieb darf nur wenigbeeinträchtig werden. Durch die dadurch entstehende Komplexität können dieProzesse nicht mehr singulär, sondern immer nur als Ganzes betrachtetwerden. Dies führt zu überdurchschnittlich hohen organisatorischenAnforderungen über den gesamten Zeitverlauf der anstehenden Planungs- undBautätigkeiten.Des Weiteren ist der Flughafen auf ein ehemals Moorgebiet gegründet, d.h.es sind oberflächennahen Grundwasserständen zu erwarten.Um diese Herausforderungen zu bewältigen, müssen durch Varianten- undBauphasenbetrachtungen, eine Optimierte Abstimmung der derwirtschaftlichen-, technischen und betrieblichen Abwägungen vorgenommenwerden.b) Leistungsgegenstand.Gegenstand des Auftrags sind Planungsleistungen im Bereich Tiefbau(Verkehrsanlagen und Ingenieurbauwerke) sowie Elektro- undNachrichtentechnik (Bodenstromversorgung, Befeuerung, Beleuchtung undBeschilderung, Andocksystem etc.) in Anlehnung an die geltende HOAI.Das Vorfeld 1 erstreckt sich über eine Fläche von ca. 250 000 m2.Bestandteil des Projektes ist eine komplette Neuordnung des Vorfeldlayoutsmit neuen Lagen und Dimensionierungen der Rollgassen undFlugzeugpositionen sowie eine Neuplanung der Höhenabwicklung der gesamtenVorfeldfläche, der Versorgungs-, Entwässerungs-, Befeuerungs- undBeleuchtungsanlagen sowie Einfriedungen.Die Herausforderungen des Projektes bestehen aus dem Bauen unter laufendemFlugbetrieb, im Sicherheitsbereich des Flughafens, bei schwierigenBaugrundverhältnissen mit hohen Grundwasserständen und Bauen in mehrerenBauabschnitten und Bauzwischenständen mit Teilaußer- undTeilinbetriebnahme von Anlagen. Um die Beeinträchtigung des Betriebsmöglichst klein zu halten, müssen bis zu 19 Bauabschnitte und die dazugehörenden Interimszustände geplant werden. In diesem Zusammenhang sindkomplexe betriebliche und technische Schnittstellen abzustimmen. Sowohldie Planung wie auch die bauliche Umsetzung muss laufend eng mit derAbteilung Flugbetrieb des Flughafens und den zuständigen Behördenkoordiniert werden.Im Rahmen der Planung sind die unterschiedlichen Anforderungen zurAusstattung der Positionen und Rollwege, wie z.B. Befeuerung, DockingSystem, Bodenstromversorgung, Blitzwarnanlagen, Luftversorgung etc. zuberücksichtigen. Die Befeuerung der Rollwege sollen mitKontaktschleifensteuerung versehen werden.Für die geplante Maßnahme sind wirtschaftliche Bauabläufe in allenBauphasen unter Aufrechterhaltung eines jederzeit geordneten sicherenFlughafenbetriebes zu planen und mit den Beteiligten abzustimmen. Dabeisind Variantenuntersuchungen durchzuführen, in denen die unterschiedlichenAuswirkungen auf die flughafen- und baubetrieblichen Prozesseherausgearbeitet werden.Der Auftraggeber weist darauf hin, dass ab dem 29.4.2012 sämtlicheFlughafenlieferungen sog. nicht bekannter Lieferanten vonFlughafenlieferungen im Sinne des Anhangs der VO (EU) 185/2010 Ziffer9.0.2 in die Sicherheitsbereiche das Flughafens vollständig kontrolliertwerden müssen. Dies ist bereits bei der Planung im Auftragsfall zuberücksichtigen.Einzelheiten zum Auftrag sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen, die andie ausgewählten Bewerber übermittelt werden.II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)71300000 - IA01II.1.7) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): jaII.1.8) Angaben zu den LosenAufteilung des Auftrags in Lose: neinII.1.9) Angaben über Varianten/AlternativangeboteVarianten/Alternativangebote sind zulässig: neinII.2) Menge oder Umfang des AuftragsII.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang:Es ist beabsichtigt einen Planer für die Bereiche Verkehrsanlagen undIngenieurbauwerke und Elektro- und Nachrichtentechnik mit folgendenLeistungsbildern zu beauftragen:— Objektplanung bei Verkehrsanlagen, in Anlehnung an die HOAI § 44 ff,— Objektplanung bei Ingenieurbauwerke, in Anlehnung an die HOAI § 40 ff,— optional: Fachplanung Tragwerksplanung, in Anlehnung an die HOAI § 48ff,— Fachplanung Technische Ausrüstung, in Anlehnung an die HOAI § 51 ff,— Leistungen der örtlichen Bauüberwachung für Tiefbau und Elektro- undNachrichtentechnik.Die detaillierte Leistungsbeschreibung wird den ausgewählten Bewerber mitden Vergabeunterlagen übersandt.Der Kostenrahmen für die Grundinstandsetzung des Vorfeldes beträgt 56 000000 EUR (Baukosten Kgr. 200-600) inkl. Rückbau und Neubau der Ingenieur-und Verkehrsbauwerke als verbindliche Kostenobergrenze. Der Kostenrahmenfür den Anteil der Elektro- und Nachrichtentechnik beträgt hiervon nettoca. 12 000 000 EUR (Baukosten Kgr. 200-600).Die Fertigstellung inkl. Inbetriebnahme des letzten Bauabschnittes sollEnde 2016 erfolgen.Die Beauftragung der einzelnen Leistungsphasen erfolgt stufenweise:— Stufe 1 (HOAI-Leistungsphasen 1 bis 4),— Stufe 2 (HOAI-Leistungsphase 5),— Stufe 3 (HOAI-Leistungsphase 6 bis 7,— Stufe 4 (HOAI-Leistungsphase 8) und örtliche Bauüberwachung,— Stufe 5 (HOAI-Leistungsphase 9).Mit der Beauftragung erfolgt der Abruf der Stufe 1 (HOAI-Leistungsphasen1-4). Ein Anspruch auf die Beauftragung der weiteren Leistungsphasenbesteht, auch bei Bedarf, nicht.Siehe zum Gesamtumfang auch die Darstellung unter Ziffer II.1.5 dervorliegenden Bekanntmachung sowie die dort erwähnte Projektbeschreibung.II.2.2) Angaben zu OptionenOptionen: jaBeschreibung der Optionen: Abrufoption für die jeweils nachfolgendenBeauftragungsblöcke (HOAI- Leistungsphasen) siehe oben Ziffer II.2.1 dervorliegenden Bekanntmachung.Abruf der nach Ziffer II.2.1 der vorliegenden Bekanntmachungausgeschriebenen weiteren Stufen.Die weiterführende Planung der Bodenstromversorgung der Remotepositionenwird optional, abhängig von dem Ergebnis der Voruntersuchungen vergeben.II.2.3) Angaben zur VertragsverlängerungDieser Auftrag kann verlängert werden: neinII.3) Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der AuftragsausführungBeginn 1.12.2012 Abschluss 31.12.2016Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technischeAngabenIII.1) Bedingungen für den AuftragIII.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten:Sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oderVerweis auf die maßgeblichen Vorschriften:Sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergebenwird:Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. KünftigeBietergemeinschaften müssen den Teilnahmeantrag als Bewerbergemeinschafteinreichen. Zum Nachweis des Vorliegens einer Bewerbergemeinschaft musseine ausdrückliche Erklärung der Bewerbergemeinschaft mit demTeilnahmeantrag eingereicht werden, in welchem die Mitglieder derBewerbergemeinschaft benannt werden sowie dasjenige Mitglied derBewerbergemeinschaft, welches die Bewerbergemeinschaft im vorliegendenVergabeverfahren gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt.Die vorbeschriebene Bewerbergemeinschaftserklärung muss von sämtlichenMitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterzeichnet sein.III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen:Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: neinIII.2) TeilnahmebedingungenIII.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagenhinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder HandelsregisterAngaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung derAuflagen zu überprüfen: a) Eigenerklärung des Bewerbers,aa) dass über sein Vermögen kein Insolvenzverfahren oder keinvergleichbares Verfahren beantragt oder eröffnet worden ist oder mangelsMasse abgelehnt worden ist, vgl. § 21 Abs. 4 Nr. 1 SektVO;bb) dass er sich nicht im Verfahren der Liquidation befindet; vgl. § 21Abs. 4 Nr. 2 SektVO;cc) dass er die Pflicht zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträge zurSozialversicherung nicht verletzt oder verletzt hat, vgl. § 21 Abs. 4 Nr.3 SektVO;dd) dass er keine unzutreffenden Erklärungen in Bezug auf seine Fachkunde,Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit (Eignung) abgibt oder dieseAuskünfte unberechtigt nicht erteilt, vgl. § 21 Abs. 4 Nr. 4 SektVO;ee) dass keine schwere Verfehlung nachweislich vorliegt, durch die dieZuverlässigkeit des Bewerbers oder einer Person, die für das Unternehmenverantwortlich handelt, in Frage gestellt wird, vgl. § 21 Abs. 4 Nr. 5SektVO; ein Verhalten ist einem Unternehmen zuzurechnen, wenn eine Person,die für die Führung der Geschäfte verantwortlich handelt, selbst gehandelthat oder ein Aufsichts- oder Organisationsverschulden dieser Person imHinblick auf das Verhalten einer anderen für das Unternehmen handeltenPerson vorliegt, § 21 Abs. 2 SektVO.Es wird darauf hingewiesen, dass die vorgenannt gefordertenEigenerklärungen nicht mit denjenigen der hier nicht anwendbaren VOF(siehe nachfolgend Ziffer VI.3.a) inhaltsgleich sind und deshalbEigenerklärungen, welche sich lediglich auf die VOF beziehen, hier nichtausreichen.b) Aktueller Auszug aus dem Handelsregister oder eine gleichwertigeUrkunde oder Bescheinigung einer zuständigen Verwaltungsbehörde oder einesGerichts des Herkunftslandes des Bewerbers, soweit aufgrund derUnternehmensform des Bewerbers eine Eintragung vorgesehen ist (nicht älterals 6 Monate, maßgeblich ist der vorliegend benannte Termin für dieEinreichung der Teilnahmeanträge, Kopie ausreichend);c) Hinsichtlich des Vorbehalts für den Berufsstand Ingenieur / Architektsiehe nachfolgend Ziffer III.3.1;d) Der Bewerber hat seine Gesellschafts- und Konzernstruktur mindestensinsoweit offen zu legen und hieraus nachzuweisen (z.B. durch Vorlage einesOrganigramms mit den vorhandenen gesellschafts-/konzernrechtlichenVerflechtungen sowie Benennung der Mitglieder der jeweiligenGeschäftsführungs- und Aufsichtsorgane), dass er von keinergesellschafts-/konzernrechtlichen oder personellen Verflechtung mitanderen Architektur-/Ingenieurbüros oder mit Bau- oder Lieferfirmenbetroffen ist, welche geeignet ist, im Auftragsfall beim Auftraggeber dieBesorgnis eines gegenwärtigen oder künftigen Interessenkonfliktsauszulösen.Mindestbedingung/en: Bei Zweifeln an der Erfüllung der vorgenanntenAnforderungen wird der Teilnahmeantrage nicht berücksichtigt.Auf Ziffer VI.3 b) und Ziffer VI. 3 e) der vorliegenden Bekanntmachungwird verwiesen. Zusätzlich zu den voranstehend aufgeführtenEigenerklärungen des Bewerbers nach voranstehender Ziffer III.2.1.a) sindkeine Bescheinigungen oder Erklärungen von Behörden oder sonstigenEinrichtungen (Originale oder Kopien) vorzulegen.Für die Verwendung des vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsbogens wirdauf Ziffer VI.3 d) der vorliegenden Bekanntmachung verwiesen.III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle LeistungsfähigkeitAngaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung derAuflagen zu überprüfen: Erklärung über den Umsatz des Bewerbers (netto),der auf Leistungen entfällt, die mit den vorliegend ausgeschriebenenLeistungen in Art und Umfang vergleichbar sind, jeweils für folgendeLeistungsbereiche:, Verkehrsanlagen und Ingenieurbauwerke und Elektro- undNachrichtentechnik, aufgeteilt für die letzten 3 abgeschlossenenGeschäftsjahre (2009, 2010, 2011).Mindestbedingung: Der angegebene jährliche Umsatz für vergleichbareLeistungen darf in den einzelnen Leistungsbereichen im Durchschnitt derletzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre jeweils die nachfolgenden Grenzen(netto) nicht unterschreiten:— Verkehrsanlagen und Ingenieurbauwerke 2 000 000 EUR/Jahr,— Elektro- und Nachrichtentechnik 1 000 000 EUR/Jahr.Auf Ziffer VI.3 b) und Ziffer VI.3 e) der vorliegenden Bekanntmachung wirdverwiesen. Für die Verwendung des vom Auftraggeber vorgegebenenBewerbungsbogens wird auf Ziffer VI.3 d) der vorliegenden Bekanntmachungverwiesen.III.2.3) Technische LeistungsfähigkeitAngaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung derAuflagen zu überprüfen: a) Darstellung der Geschäftsbereiche desUnternehmens samt Vorlage eines Organigramms (Gliederungsplans) desUnternehmens, insbesondere für die Zuständigkeiten, in die die hierausgeschriebenen Leistungen fallen;b) Benennung der Anzahl der in den letzten 3 abgeschlossenenGeschäftsjahren (2009, 2010, 2011), für jedes Geschäftsjahr getrennt)jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nachBerufsgruppen und Qualifikation sowie zur Art desBeschäftigungsverhältnisses (z.B. festangestellt, freie Mitarbeit) alsEigenerklärung.Ferner sind die Arbeitskräfte nach Anzahl zu benennen, welche imGeschäftsbereich tätig sind, in den die Erbringung der ausgeschriebenenLeistungen fällt.Mindestbedingung/en: Bei Zweifeln an der Erfüllung der vorgenanntenAnforderungen wird der Teilnahmeantrage nicht berücksichtigt.c) Personaleinsatzkonzept:Der Bewerber hat ein Personaleinsatzkonzept vorzulegen, in welchem diepersonenbezogene Struktur für das Leitungspersonal(Gesamtprojektleiter/in, Leitung Planung Flugbetriebsflächen / Tiefbau,Leitung Planung Technische Ausrüstung, Leitung Bauüberwachung) dargestelltist mit dem der Bewerber im Auftragsfall die ausgeschriebenenVertragsleistungen erbringen wird. Für die Darstellung desLeitungspersonals gemäß voranstehender Vorgaben müssen zu den namentlichzu benennenden Personen Angaben über deren berufliche Qualifikation,Berufserfahrung mit Darstellung von jeweils zwei persönlichenReferenzprojekten, beruflicher Werdegang, Dauer der Zugehörigkeit zumUnternehmen des Bewerbers sowie Angaben zur Verfügbarkeit im Auftragsfallenthalten sein.Der Auftraggeber behält sich ausdrücklich vor, die für Schlüsselpersonenentsprechend des vorgenannten Formblattes gemachten Angaben zupersonenbezogenen Referenzprojekten durch Rücksprache mit den benanntenAuftraggebern zu überprüfen.Mindestbedingung: Der für die Teilprojektleitung Bauüberwachungvorgesehene Mitarbeiter muss über Flughafenerfahrung verfügen, die anhandder persönlichen Referenzen nachzuweisen ist.d) Angaben zu bis zu drei realisierten Referenzprojekten jeLeistungsschwerpunkt aus den vor der Veröffentlichung dieserBekanntmachung vergangenen 8 Jahren, bei denen in Art und Umfang mit dervorliegend ausgeschriebenen Leistung vergleichbare Leistungen (vgl. ZifferII.1.5 und II.2 der vorliegenden Bekanntmachung, technische GesamtplanungFlugbetriebsflächen oder nach Art der Nutzung und der Komplexitätvergleichbaren Anforderungen) durchgeführt wurden. Erwartet werdenfolgenden Angaben für jedes Referenzprojekt:— Projektbezeichnung und Standort / Lage des Referenzprojekts,— Benennung des Auftraggebers (Bauherr),— Benennung eines Ansprechpartners beim Auftraggeber (Bauherrn) mitTel.-Nr. und E-Mail-Adresse,— Zeitraum der Projektbearbeitung,— Kurzbeschreibung der Art der erbrachten Leistungen mit folgendenAngaben: Benennung der Planungsbereiche, Beschreibung der technischen undorganisatorischen Komplexität der Leistungserbringung,— Kurzbeschreibung des Umfangs der erbrachten Leistungen mit folgendenAngaben: Baukosten netto EUR (200 – 600 gem. DIN 276),Benennung dervollständig erbrachten HOAI-Leistungsphasen,— Angaben, ob die Leistungen als vollständige Eigenleistung, mitSubplanern oder in Kooperation mit anderen Planungs-/Ingenieurbüroserbracht wurden, ggf. Angabe des Eigenleistungsanteils sowie der vomBewerber selbst erbrachten Leistungen,— Projektbeschreibung mit Angaben zu objektbezogenen Aspekten zurFestlegung der Vergleichbarkeit (Projektrealisierung im laufenden Betrieb,Bauabschnitte, Kosten, Baugrunderschwernissen, sowie weiteren besonderenUmständen der Leistungserbringung),— Benennung der wesentlichen Leistungsträger im Rahmen derLeistungserbringung.Es wird darauf hingewiesen, dass die Bescheinigungen von Auftraggebern(z.B. gemäß § 10 Abs. 2b) der hier nicht anwendbaren VOF (siehenachfolgend Ziffer VI.3a) nicht die voranstehend geforderten Angaben zuReferenzobjekten ersetzen.Bei Bewerbern und Bewerbergemeinschaften werden insgesamt maximal 3Referenzen je Leistungsschwerpunkt gewertet. Daher sind maximal 3Referenzen je Leistungsschwerpunkt anzugeben. Darüber hinaus gehendezusätzliche Referenzen werden nicht gewertet, unabhängig davon, ob sie indem vorgegebenen Formblatt, in vervielfältigten Formblättern oder insonstigen zusätzlichen Unterlagen eingetragen/angegeben sind.Auf Ziffer VI.3 b) und Ziffer VI. 3 e) der vorliegenden Bekanntmachungwird verwiesen. Für die Verwendung des vom Auftraggeber vorgegebenenBewerbungsbogens wird auf Ziffer VI.3 d) der vorliegenden Bekanntmachungverwiesen.Mindestbedingungen:Für mindestens ein Referenzprojekt entsprechender Art und Umfang derbeschriebenen Flugbetriebsfläche müssen die Errichtungskosten > 15 000 000EUR (netto) betragen.Die Projektkomplexität der benannten Referenzprojekte muss mindestens derHonorarzone III gem. HOAI entsprechen.Der Auftraggeber behält sich vor, die entsprechend des vorgenanntenFormblattes gemachten Angaben zu Referenzprojekten durch Rücksprache mitden benannten Auftraggebern zu überprüfen.Auf Ziffer VI.3 b) und Ziffer VI.3 e) der vorliegenden Bekanntmachung wirdverwiesen. Für die Verwendung des vom Auftraggeber vorgegebenenBewerbungsbogens für die Einreichung der Teilnahmeanträge wird auf ZifferVI.3 e) der vorliegenden Bekanntmachung verwiesen.III.3) Besondere Bedingungen für DienstleistungsaufträgeIII.3.1) Angaben zu einem besonderen BerufsstandDie Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstandvorbehalten: jaVerweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:Zugelassen sind Bewerber, die nach den Gesetzen der Länder berechtigtsind, die Berufsbezeichnung „Beratender Ingenieur“ oder „Ingenieur“ zutragen und nach der EG-Richtlinie über eine allgemeine Regelung zurAnerkennung der Hochschuldiplome (EG-Berufsanerkennungsrichtlinie2005/36/EG) in der Bundesrepublik Deutschland als „Beratender Ingenieur“oder „Ingenieur“ tätig werden dürfen.Bei juristischen Personen müssen mindestens einer der Gesellschafter undder verantwortliche Projektleiter die an natürliche Personen gestelltenAnforderungen erfüllen.Als Nachweis dient die Kopie entsprechender Urkunden.III.3.2) Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches PersonalJuristische Personen müssen die Namen und die beruflichen Qualifikationender Personen angeben, die für die Erbringung der Dienstleistungverantwortlich sind: jaAbschnitt IV: VerfahrenIV.1) VerfahrensartIV.1.1) VerfahrensartVerhandlungsverfahrenEinige Bewerber sind bereits ausgewählt worden (ggf. nach einem bestimmtenVerhandlungsverfahren): neinIV.2) ZuschlagskriterienIV.2.1) Zuschlagskriteriendas wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die inden Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zurVerhandlung aufgeführt sindIV.2.2) Angaben zur elektronischen AuktionEine elektronische Auktion wird durchgeführt: neinIV.3) VerwaltungsangabenIV.3.1) Aktenzeichen beim Auftraggeber:9971.70.00012 Techn. Gesamtplanung Vorfeld 1IV.3.2) Frühere Bekanntmachung(en) desselben AuftragsneinIV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzendenUnterlagen (außer DBS)Kostenpflichtige Unterlagen: neinIV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge23.7.2012 - 12:00IV.3.5) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträgeverfasst werden könnenDeutsch.Abschnitt VI: Weitere AngabenVI.1) Angaben zur Wiederkehr des AuftragsDies ist ein wiederkehrender Auftrag: neinVI.2) Angaben zu Mitteln der Europäischen UnionAuftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das ausMitteln der Europäischen Union finanziert wird: neinVI.3) Zusätzliche Angaben:a) Der Auftraggeber ist Sektorenauftraggeber nach § 98 Nr. 4 GWB. Es wirdein Verhandlungsverfahren nach dem 4. Teil des GWB und derSektorenverordnung (SektVO) durchgeführt;b) Zu Kooperationsformen im vorliegenden Vergabeverfahren:aa) Bewerbergemeinschaften: Die unter Ziffer III. 2.1 bis Ziffer III. 2.2c) der vorliegenden Bekanntmachung benannten Nachweise und Erklärungen zurBeurteilung der Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit(Eignungsvoraussetzungen) sind bei Vorliegen einer Bewerbergemeinschaftfür jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen; die unter ZifferIII.2.3 d) der vorliegenden Bekanntmachung genanntenEignungsvoraussetzungen (Referenzangaben) sind bei Vorliegen einerBewerbergemeinschaft von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft bezogenauf dasjenige Gewerk, welches dieses Mitglied im Auftragsfall innerhalbder Bewerbergemeinschaft ausführen wird, vorzulegen. Auf die Beschränkungzur Referenzdarstellung nach Ziffer III. 2.3 d) der vorliegendenBekanntmachung wird verwiesen.Für Bewerbergemeinschaften ist darzustellen, wie die Aufteilung derLeistungsbereiche bzw. Aufgaben auf die einzelnen Mitglieder derBewerbergemeinschaft im Auftragsfall vorgesehen ist.Für Bewerbergemeinschaften wird auf die Notwendigkeit der Vorlage einerBewerbergemeinschaftserklärung gem. Ziffer III.1.3 der vorliegendenBekanntmachung hingewiesen.bb) Rückgriff auf Ressourcen Dritter: Beabsichtigt der Bewerber(Einzelbewerber oder Bewerbergemeinschaften) oder ein Mitglied einerBewerbergemeinschaft, sich zum Nachweis seiner finanziellen,wirtschaftlichen oder technischen Leistungsfähigkeit auf Dritte zuberufen, so muss er mit seiner Bewerbung die entsprechendeVerpflichtungserklärung des Dritten vorlegen, nach deren Inhalt dierechtlich und tatsächlich abgesicherte Verfügbarkeit über dieentsprechenden Ressourcen des Dritten nachgewiesen wird. Die unter ZifferIII.2.1 bis III.2.3 der vorliegenden Bekanntmachung benannten Nachweiseund Erklärungen zur Beurteilung der finanziellen, wirtschaftlichen odertechnischen Leistungsfähigkeit müssen für die Dritten insoweit vorgelegtwerden, als sich ein Bewerber (Einzelbewerber oder Bewerbergemeinschaft)oder Mitglied einer Bewerbergemeinschaft, zum Nachweis der Eignung aufdiese Ressourcen des Dritten beruft. Dies gilt nicht für dieEigenerklärungen nach Ziffer III.2.1 a) der vorliegenden Bekanntmachung;cc) Subunternehmer: Beabsichtigt der Bewerber (Einzelbewerber oderBewerbergemeinschaft) im Auftragsfall die Hinzuziehung von Subunternehmernund möchte sich der Bewerber zum Nachweis der eigenen Leistungsfähigkeitauf die Leistungsfähigkeit dieser Subunternehmer berufen (vgl. Ziffer VI.3b) bb) der vorliegenden Bekanntmachung), so hat er bereits in seinemTeilnahmeantrag anzugeben, welche Leistungsbereiche von diesenSubunternehmern übernommen werden sollen; ferner sind die vorgesehenenSubunternehmer zu benennen und für diese die Eignungsnachweiseentsprechend oben Ziffer VI.3. b), bb), bereits mit dem Teilnahmeantragvorzulegen. Vorzulegen ist ferner die rechtsverbindliche Erklärung derbenannten Subunternehmer über deren Zusicherung, im Fall der Beauftragungdes Bewerbers die erklärten Subunternehmerleistungen als Subunternehmer zuerbringen.c) Die Teilnahmeanträge sind in allen Bestandteilen in deutscher Spracheeinzureichen; bei fremdsprachigen Dokumenten in deutscher Übersetzung;d) Hinweise für die Form und die Zusammenstellung der Teilnahmeanträge:Die Teilnahmeanträge müssen in Schriftform unter Verwendung desnachfolgend dargestellten Bewerbungsbogens und zusätzlich auf Datenträgerim pdf-Format bis zum Schlusstermin für deren Eingang gemäß Ziffer IV.3.4im verschlossenen Umschlag unter Angabe der Kontaktstelle gemäß Ziffer I.1eingehen.Der Umschlag ist mit dem Hinweis „Teilnahmewettbewerb für Vergabeverfahrentechnische Gesamtplanung Vorfeld 1, – Nicht öffnen“ zu versehen. EineVerweisung auf etwaige frühere Bewerbungen des Bewerbers beim Auftraggeberist unzulässig.Der Auftraggeber hat für die Einreichung der Teilnahmeanträge einenBewerbungsbogen erstellt. Dieser ist für die Einreichung derTeilnahmeanträge zu verwenden. Der Bewerbungsbogen ist bei derKontaktstelle nach Ziffer I.1 der vorliegenden Bekanntmachung in Textformanzufordern. Es sind in der Anforderung zwei E-Mail-Adressen zu benennen,an die der Bewerbungsbogen zu übermitteln ist. Nur die Informationenentsprechend der voranstehenden Vorgaben (Bewerbungsbogen einschließlichdort erwähnter Anlagen) werden für die Auswahl der Bewerber, die zurAbgabe eines Angebots aufgefordert werden, berücksichtigt. Darüberhinausgehende Unterlagen sind nicht erwünscht.e) Erläuterungen zum Ablauf des Teilnahmewettbewerbs: aa) Formelle Prüfungder Teilnahmeanträge: Der Auftraggeber wird die fristgerecht eingehendenTeilnahmeanträge anhand der in der vorliegenden Bekanntmachung benanntenNachweise und Erklärungen zunächst auf Vollständigkeit prüfen.Der Auftraggeber behält sich vor, nach § 19 Abs. 3 SektVO vollständigfehlende Nachweise und Erklärungen nachzufordern. Verzichtet derAuftraggeber auf das Nachfordern von Nachweisen und Erklärungen, werdenunvollständige Teilnahmeanträge ausgeschlossen. Dies gilt auf fürTeilnahmeanträge, die ggf. nach einer Nachforderung weiterhinunvollständig sind.Ein Hinweis auf eine Präqualifizierung des Bewerbers kann die Einreichungder unter Ziffer III.2 der vorliegenden Bekanntmachung aufgeführtenNachweise und Erklärungen nicht ersetzen, da die für die Präqualifizierunggeforderten Angeben und Erklärungen nicht mit den vorliegend vorgegebenenErklärungen und Nachweisen inhaltlich nicht übereinstimmen.Inhaltliche Defizite der vorgelegten Erklärungen und Angaben führen beider formellen Prüfung nicht zwingend zur Nichtberücksichtigung desTeilnahmeantrags, sondern werden im Rahmen der Eignungsfeststellung(nachfolgend bb)) berücksichtigt und haben bei einer ggf. erforderlichenBewertung der Teilnahmeanträge gemäß der nachfolgend dargestelltenGrundsätze (nachfolgend cc)) Abwertungen zur Folge. bb) Prüfung derTeilnahmeanträge auf Einhaltung der inhaltlichen Mindestanforderungensowie auf den Nachweis der grundsätzlichen Eignung.Der Auftraggeber wird die vollständigen Teilnahmeanträge (ggf. nachNachforderung fehlender Erklärungen und Angaben nach § 19 Abs. 3 SektVO)inhaltlich darauf hin prüfen, ob die in Ziffer III.2.1 bis III.2.3 dervorliegenden Bekanntmachung benannten Mindestanforderungen eingehaltenwerden. Die Anforderungen nach Ziffer III.2.1 der vorliegendenBekanntmachung müssen bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied derBewerbergemeinschaft erfüllt werden. Die Mindestanforderungen nach ZifferIII.2.2 der vorliegenden Bekanntmachung müssen bei allenKooperationsformen nach Ziffer VI.3 b) der vorliegenden Bekanntmachung vonden beteiligten Unternehmen insgesamt erfüllt werden. Die jeweiligenAngaben werden jeweils addiert. Die Anforderungen nach Ziffer III.2.3 a)und b) der vorliegenden Bekanntmachung müssen von der jeweiligenKooperation insgesamt erfüllt werden.Teilnahmeanträge, die die dort genannten Mindestanforderungen nichteinhalten, werden nicht berücksichtigt. Dies gilt auch fürTeilnahmeanträge, bei denen – ohne dass für die jeweiligen Nachweise undErklärungen Mindestbedingungen definiert wurden – bei denen diegrundsätzliche Eignung aufgrund der jeweiligen Erklärungsinhalte nichtbejaht werden kann.cc) Bewertung der Teilnahmeanträge:Der Auftraggeber wird bei einer größeren Anzahl gleichwertiger Bewerberden Kreis der zur Angebotsabgabe einzuladenden Bewerber auf höchstens 8beschränken. Sollte die Durchführung des Teilnahmewettbewerbs ergeben,dass mehr Bewerber grundsätzlich die vorliegend gefordertenEignungsvoraussetzungen erfüllen, als zur Abgabe eines Angebotsaufgefordert werden sollen, so wird der Auftraggeber die zur Abgabe einesAngebots einzuladenden Bewerber auswählen, welche dieEignungsvoraussetzungen am besten erfüllen. Um dies zu ermitteln, wird derAuftraggeber die in dieser Bekanntmachung benanntenEignungsvoraussetzungen bewerten und gewichten. Hierzu wird derAuftraggeber eine Bewertungsmatrix verwenden, bei der ein Bewerber maximal1 000 Punkte erreichen kann. Von diesen 1 000 Punkten entfallen:— 500 Punkte auf die Eignungsvoraussetzungen gemäß Ziffer III.2.3 c, wobeihiervon auf die Bewertung des Gesamtprojektleiters 200 Punkte entfallen,— 500 Punkte auf die Eignungsvoraussetzungen gemäß Ziffer III.2.3 d, wobeihiervon auf die Bewertung der Referenzen mit dem LeistungsschwerpunktPlanung Flugbetriebsflächen 150 Punkte, Planung Befeuerungsanlagen undsonstige Einbauten 150 Punkte, Planung von vergleichbaren Projekten mitschwierigem Baugrund mit hohen Grundwasserständen 100 Punkte undWahrnehmung von Bauüberwachungsleistungen 100 Punkte entfallen.Im Rahmen der vorgenannten Gewichtung werden die Angaben der Bewerber nachZiffer III.2.3 c) und III.2.3 d) der vorliegenden Bekanntmachungvoranstehender Angaben der Bewerber benannten Nachweise und Erklärungenbewertet. Der Auftraggeber behält sich vor, einzelne Aspekte der zubewertenden Angaben nach Ihrer Bedeutung mit unterschiedlichem Gewicht zubewerten. Diese Bewertung wird anhand des nachfolgendenBewertungsmaßstabes erfolgen:— 5 Punkte: Der Bewerber erfüllt das jeweilige Merkmal vollständig unduneingeschränkt,— 4 Punkte: Punkteabzug, da die Erklärungen und Angaben des Bewerbers zumjeweiligen Merkmal vereinzelt bzw. geringfügige Defizite und Schwächenaufweisen,— 3 Punkte: Punkteabzug, da die Erklärungen und Angaben des Bewerbers zumjeweiligen Merkmal mehrere bzw. nicht lediglich geringe Defizite undSchwächen aufweisen,— 2 Punkte: Punkteabzug, da die Erklärungen und Angaben des Bewerbers zumjeweiligen Merkmal weiterreichende bzw. gewichtige Defizite und Schwächenaufweisen oder: Die Erklärungen und Angaben des Bewerbers enthalten zumjeweiligen Merkmal nur wenige wertungsfähige Aussagen,— 1 Punkt: Punkteabzug, da die Erklärungen und Angaben des Bewerbers zumjeweiligen Merkmal insgesamt bzw. schwerwiegende Defizite und Schwächenaufweisen,— 0 Punkte: Punkteabzug, da die Erklärungen und Angaben des Bewerbers zumjeweiligen Merkmal in allen Belangen ungenügend bzw. unzureichend sind,oder: Die Erklärungen und Angaben des Bewerbers enthalten zum jeweiligenMerkmal keine wertungsfähigen Angaben.Die Ermittlung des Punkteergebnisses für jeden Nachweis oder jedeErklärung erfolgt durch die Verwendung eines Gewichtungsfaktors, mit dembei einer Bewertung mit 5 Punkten die jeweilige maximale Punktezahlentsprechend der prozentualen Gewichtung erzielt werden kann.Die abschließende Bewertungsmatrix wurde vom Auftraggeber zum Zeitpunktder Veröffentlichung der vorliegenden Bekanntmachung noch nicht erstellt.f) Die in Ziffer II.3 enthaltenen Zeitangaben stehen unter dem Vorbehaltund Anpassung und Aktualisierung;g) Die auf der Grundlage der Wertung der eingereichten Teilnahmeanträgezur Angebotsabgabe einzuladenden Bewerber erhalten zeit- und inhaltsgleichdie Vergabeunterlagen für die Angebotsbearbeitung;h) Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesandt und verbleiben imBesitz des Auftraggebers;i) Anfragen von interessierten Unternehmen müssen bis spätestens 9.7.2012in Textform bei der Kontaktstelle gemäß Ziffer I.1 vorliegen;j) Der Auftraggeber weist darauf hin, dass allein der Inhalt dervorliegenden EU-weiten Veröffentlichung maßgeblich ist, wenn dieBekanntmachung zusätzlich in weiteren Bekanntmachungsmedien veröffentlichwird und der Bekanntmachungstext in diesen zusätzlichen Bekanntmachungennicht vollständig, unrichtig, verändert oder mit weiteren Angabenwiedergegeben wird;k) Der Auftraggeber behält sich vor, bei Unterschreitung der Mindestzahlvon drei zulassungsfähigen Bewerbungen, das vorliegende Vergabeverfahreneinzustellen. Der Auftraggeber behält sich zudem vor, bei einerUnterschreitung der Mindestzahl von drei wertungsfähigen Angeboten dasvorliegende Vergabeverfahren einzustellen. Der Auftraggeber behält sichdarüber hinaus vor, in einem der beiden vorgenannten Fälle auf dieVeröffentlichung einer erneuten EU-weiten Bekanntmachung zu verzichten;l) Erläuterung zum Ablauf des Verhandlungsverfahrens:Der Auftraggeber wird die ausgewählten Bewerber zeitgleich zur Abgabeeines Angebots auffordern. Der Auftraggeber wird die Angebote zunächst informeller Hinsicht prüfen. Der Auftraggeber wird die Angebote zwingendausschließen, die die in der Aufforderung zur Angebotsabgabe ausdrücklichaufgeführten Mindestbedingungen nicht erfüllen. In allen anderen Fällen,in denen geforderte Erklärungen, Angaben oder Unterlagen, nicht, nichtordnungsgemäß oder ausschließlich in digitaler Form dem in Schriftformeinzureichenden Angebot beigefügt sind, behält sich der Auftraggeber einenAusschluss nach pflichtgemäßem Ermessen vor. Darüber hinaus behält sichder Auftraggeber vor, anstelle eines möglichen Ausschlusses unterBeachtung des vergaberechtlichen Grundsatzes der Gleichbehandlung fehlendeUnterlagen nachzufordern oder eine Aufklärung über aufklärungsbedürftigeInhalte der Angebote, ggf. auch mehrfach, zu betreiben.Der Auftraggeber wird mit denjenigen Bietern Verhandlungen aufnehmen,deren Angebot für einen Vertragsabschluss hinreichend aussichtsreicherscheint. Dies bedeutet, dass nicht zwingend mit sämtlichen Bietern, dieein wertungsfähiges Angebot abgegeben haben, auch Vertragsverhandlungengeführt werden. Der Auftraggeber behält sich vor, während desVergabeverfahrens die Anzahl der in der Wertung verbleibenden Bieter aufder Grundlage der vorab benannten Zuschlagskriterien samt deren Gewichtungphasenweise zu verringern.VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/NachprüfungsverfahrenVI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/NachprüfungsverfahrenBehörde für Stadtentwicklung und Umwelt HamburgNeuer Wall 8820354 HamburgDEUTSCHLANDVI.4.2) Einlegung von RechtsbehelfenGenaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Aufdie Rügeobliegenheiten nach § 107 Abs. 3 GWB wird verwiesen. EinNachprüfungsantrag ist nach § 107 Abs. 3 S.1 Nr. 4 GWB insbesondereunzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilungdes Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.VI.4.3) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von RechtsbehelfenerteiltWie oben Ziffer VI.4.1)VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:22.6.2012	Karte
16.08.2012	Wettbewerbs-ID
2-111686
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