Source: https://www.buzer.de/gesetz/2497/al31339-0.htm
Timestamp: 2019-06-26 21:57:11
Document Index: 111252167

Matched Legal Cases: ['§ 91', '§ 91', '§ 91', '§ 91', '§ 2', '§ 4', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 20', '§ 21', '§ 24', '§ 28', '§ 32', '§ 33', '§ 34', '§ 35', '§ 35', '§ 37', '§ 38', '§ 39', '§ 40', '§ 47', '§ 49', '§ 55', '§ 62', '§ 64', '§ 64', '§ 71', '§ 73', '§ 73', '§ 75', '§ 77', '§ 79', '§ 79', '§ 80', '§ 81', '§ 84', '§ 85', '§ 85', '§ 87', '§ 87', '§ 87', '§ 87', '§ 87', '§ 90', '§ 90', '§ 92', '§ 95', '§ 95', '§ 98', '§ 99', '§ 101', '§ 103', '§ 105', '§ 106', '§ 111', '§ 111', '§ 112', '§ 115', '§ 115', '§ 116', '§ 116', '§ 116', '§ 119', '§ 120', '§ 126', '§ 127', '§ 128', '§ 130', '§ 130', '§ 133', '§ 134', '§ 135', '§ 135', '§ 136', '§ 137', '§ 137', '§ 137', '§ 137', '§ 137', '§ 137', '§ 137', '§ 140', '§ 140', '§ 140', '§ 140', '§ 142', '§ 146', '§ 153', '§ 155', '§ 163', '§ 170', '§ 171', '§ 171', '§ 172', '§ 173', '§ 175', '§ 197', '§ 201', '§ 212', '§ 217', '§ 217', '§ 217', '§ 220', '§ 221', '§ 222', '§ 225', '§ 232', '§ 242', '§ 242', '§ 242', '§ 249', '§ 251', '§ 252', '§ 256', '§ 257', '§ 261', '§ 263', '§ 264', '§ 265', '§ 266', '§ 267', '§ 268', '§ 269', '§ 270', '§ 271', '§ 275', '§ 284', '§ 285', '§ 295', '§ 299', '§ 300', '§ 302', '§ 303', '§ 303', '§ 303', '§ 303', '§ 303', '§ 303', '§ 305', '§ 313', '§ 321', '§ 139', '§ 90', '§ 137', '§ 137', '§ 67', '§ 91']

Fassung § 91 SGB V a.F. bis 01.01.2012 (geändert durch Artikel 1 G. v. 22.12.2011 BGBl. I S. 2983)
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Änderung § 91 SGB V vom 01.01.2012
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(nur bei geänderter Numerierung hier alte Norm auswählen)§ 2 Leistungen§ 4 Krankenkassen§ 8 Befreiung von der Versicherungspflicht§ 9 Freiwillige Versicherung§ 10 Familienversicherung§ 11 Leistungsarten§ 20d Primäre Prävention durch Schutzimpfungen§ 21 Verhütung von Zahnerkrankungen (Gruppenprophylaxe)§ 24b Schwangerschaftsabbruch und Sterilisation§ 28 Ärztliche und zahnärztliche Behandlung§ 32 Heilmittel§ 33 Hilfsmittel§ 34 Ausgeschlossene Arznei-, Heil- und Hilfsmittel§ 35 Festbeträge für Arznei- und Verbandmittel§ 35c Zulassungsüberschreitende Anwendung von Arzneimitteln§ 37b Spezialisierte ambulante Palliativversorgung§ 38 Haushaltshilfe§ 39 Krankenhausbehandlung§ 40 Leistungen zur medizinischen Rehabilitation§ 47a Krankengeldübergangsregelung§ 49 Ruhen des Krankengeldes§ 55 Leistungsanspruch§ 62 Belastungsgrenze§ 64 Vereinbarungen mit Leistungserbringern§ 64a (neu) § 71 Beitragssatzstabilität§ 73 Kassenärztliche Versorgung§ 73b Hausarztzentrierte Versorgung§ 75 Inhalt und Umfang der Sicherstellung§ 77 Kassenärztliche Vereinigungen und Bundesvereinigungen§ 79 Organe§ 79c Beratender Fachausschuss für hausärztliche Versorgung; weitere beratende Fachausschüsse§ 80 Wahlen§ 81a Stellen zur Bekämpfung von Fehlverhalten im Gesundheitswesen§ 84 Arznei- und Heilmittelvereinbarung; Richtgrößen§ 85 Gesamtvergütung§ 85c Vergütung ärztlicher Leistungen im Jahr 2006§ 87 Bundesmantelvertrag, einheitlicher Bewertungsmaßstab, bundeseinheitliche Orientierungswerte§ 87a Regionale Euro-Gebührenordnung, Morbiditätsbedingte Gesamtvergütung, Behandlungsbedarf der Versicherten§ 87b Vergütung der Ärzte (arzt- und praxisbezogene Regelleistungsvolumina)§ 87c Vergütung vertragsärztlicher Leistungen in den Jahren 2009 und 2010§ 87d Vergütung vertragsärztlicher Leistungen in den Jahren 2011 und 2012§ 90 Landesausschüsse§ 90a (neu) § 92 Richtlinien des Gemeinsamen Bundesausschusses§ 95 Teilnahme an der vertragsärztlichen Versorgung§ 95d Pflicht zur fachlichen Fortbildung§ 98 Zulassungsverordnungen§ 99 Bedarfsplan§ 101 Überversorgung§ 103 Zulassungsbeschränkungen§ 105 Förderung der vertragsärztlichen Versorgung§ 106 Wirtschaftlichkeitsprüfung in der vertragsärztlichen Versorgung§ 111b Landesschiedsstelle für Vergütungsvereinbarungen zwischen Krankenkassen und Trägern von Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen§ 111c (neu) § 112 Zweiseitige Verträge und Rahmenempfehlungen über Krankenhausbehandlung§ 115a Vor- und nachstationäre Behandlung im Krankenhaus§ 115b Ambulantes Operieren im Krankenhaus§ 116 Ambulante Behandlung durch Krankenhausärzte§ 116a Ambulante Behandlung durch Krankenhäuser bei Unterversorgung§ 116b Ambulante Behandlung im Krankenhaus§ 119b Ambulante Behandlung in stationären Pflegeeinrichtungen§ 120 Vergütung ambulanter Krankenhausleistungen§ 126 Versorgung durch Vertragspartner§ 127 Verträge§ 128 Unzulässige Zusammenarbeit zwischen Leistungserbringern und Vertragsärzten§ 130a Rabatte der pharmazeutischen Unternehmer§ 130b Vereinbarungen zwischen dem Spitzenverband Bund der Krankenkassen und pharmazeutischen Unternehmern über Erstattungsbeträge für Arzneimittel§ 133 Versorgung mit Krankentransportleistungen§ 134a Versorgung mit Hebammenhilfe§ 135 Bewertung von Untersuchungs- und Behandlungsmethoden§ 135a Verpflichtung zur Qualitätssicherung§ 136 Förderung der Qualität durch die Kassenärztlichen Vereinigungen§ 137 Richtlinien und Beschlüsse zur Qualitätssicherung§ 137a Umsetzung der Qualitätssicherung und Darstellung der Qualität§ 137c Bewertung von Untersuchungs- und Behandlungsmethoden im Krankenhaus§ 137d Qualitätssicherung bei der ambulanten und stationären Vorsorge oder Rehabilitation§ 137e (aufgehoben)§ 137f Strukturierte Behandlungsprogramme bei chronischen Krankheiten§ 137g Zulassung strukturierter Behandlungsprogramme§ 140a Integrierte Versorgung§ 140b Verträge zu integrierten Versorgungsformen§ 140d Anschubfinanzierung, Bereinigung§ 140f Beteiligung von Interessenvertretungen der Patientinnen und Patienten§ 142 Unterstützung der Konzertierten Aktion; Sachverständigenrat§ 146a Schließung§ 153 Schließung§ 155 Abwicklung der Geschäfte, Haftung für Verpflichtungen§ 163 Schließung§ 170 Schließung§ 171b Insolvenz von Krankenkassen§ 171d Haftung im Insolvenzfall§ 172 Vermeidung der Schließung oder Insolvenz von Krankenkassen§ 173 Allgemeine Wahlrechte§ 175 Ausübung des Wahlrechts§ 197a Stellen zur Bekämpfung von Fehlverhalten im Gesundheitswesen§ 201 Meldepflichten bei Rentenantragstellung und Rentenbezug§ 212 Bundesverbände, Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See, Verbände der Ersatzkassen§ 217b Organe§ 217f Aufgaben des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen§ 217g Errichtungsbeauftragter§ 220 Grundsatz§ 221b Leistungen des Bundes für den Sozialausgleich§ 222 Befristete Ausnahme vom Verbot der Finanzierung durch Aufnahme von Darlehen§ 225 Beitragsfreiheit bestimmter Rentenantragsteller§ 232a Beitragspflichtige Einnahmen der Bezieher von Arbeitslosengeld, Unterhaltsgeld oder Kurzarbeitergeld§ 242 Kassenindividueller Zusatzbeitrag§ 242a Durchschnittlicher Zusatzbeitrag§ 242b Sozialausgleich§ 249 Tragung der Beiträge bei versicherungspflichtiger Beschäftigung§ 251 Tragung der Beiträge durch Dritte§ 252 Beitragszahlung§ 256 Beitragszahlung aus Versorgungsbezügen§ 257 Beitragszuschüsse für Beschäftigte§ 261 Rücklage§ 263a Rechtsträgerabwicklung§ 264 Übernahme der Krankenbehandlung für nicht Versicherungspflichtige gegen Kostenerstattung§ 265b Freiwillige finanzielle Hilfen§ 266 Zuweisungen aus dem Gesundheitsfonds (Risikostrukturausgleich)§ 267 Datenerhebungen zum Risikostrukturausgleich§ 268 Weiterentwicklung des Risikostrukturausgleichs§ 269 Solidarische Finanzierung aufwändiger Leistungsfälle (Risikopool)§ 270 Zuweisungen aus dem Gesundheitsfonds für sonstige Ausgaben§ 271 Gesundheitsfonds § 275 Begutachtung und Beratung§ 284 Sozialdaten bei den Krankenkassen§ 285 Personenbezogene Daten bei den Kassenärztlichen Vereinigungen§ 295 Abrechnung ärztlicher Leistungen§ 299 Datenerhebung, -verarbeitung und -nutzung für Zwecke der Qualitätssicherung§ 300 Arzneimittelabrechnung§ 302 Abrechnung der sonstigen Leistungserbringer§ 303a Arbeitsgemeinschaft für Aufgaben der Datentransparenz§ 303b Beirat§ 303c Vertrauensstelle§ 303d Datenaufbereitungsstelle§ 303e Datenübermittlung und -erhebung§ 303f Datenverarbeitung und -nutzung§ 305 Auskünfte an Versicherte§ 313a Risikostrukturausgleich§ 321 (neu)
(2) 1 Das Beschlussgremium des Gemeinsamen Bundesausschusses besteht aus einem unparteiischen Vorsitzenden, zwei weiteren unparteiischen Mitgliedern, einem von der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung, jeweils zwei von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung und der Deutschen Krankenhausgesellschaft und fünf von dem Spitzenverband Bund der Krankenkassen benannten Mitgliedern. 2 Über den unparteiischen Vorsitzenden und die weiteren unparteiischen Mitglieder sowie jeweils zwei Stellvertreter sollen sich die Organisationen nach Absatz 1 Satz 1 einigen. 3 Kommt eine Einigung nicht zustande, erfolgt eine Berufung durch das Bundesministerium für Gesundheit im Benehmen mit den Organisationen nach Absatz 1 Satz 1. 4 Die Unparteiischen üben ihre Tätigkeit in der Regel hauptamtlich aus; eine ehrenamtliche Ausübung ist zulässig, soweit die Unparteiischen von ihren Arbeitgebern in dem für die Tätigkeit erforderlichen Umfang freigestellt werden. 5 Die Stellvertreter der Unparteiischen sind ehrenamtlich tätig. 6 Hauptamtliche Unparteiische stehen während ihrer Amtszeit in einem Dienstverhältnis zum Gemeinsamen Bundesausschuss. 7 Zusätzlich zu ihren Aufgaben im Beschlussgremium übernehmen die einzelnen Unparteiischen den Vorsitz der Unterausschüsse des Gemeinsamen Bundesausschusses. 8 Die Organisationen nach Absatz 1 Satz 1 schließen die Dienstvereinbarung mit dem unparteiischen Vorsitzenden. 9 Die von den Organisationen benannten sonstigen Mitglieder des Beschlussgremiums üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus; sie sind bei den Entscheidungen im Beschlussgremium an Weisungen nicht gebunden. 10 Die Organisationen nach Absatz 1 Satz 1 benennen für jedes von ihnen benannte Mitglied bis zu drei Stellvertreter. 11 Die Amtszeit im Beschlussgremium beträgt vier Jahre; eine zweite Amtszeit ist zulässig.
(2) 1 Das Beschlussgremium des Gemeinsamen Bundesausschusses besteht aus einem unparteiischen Vorsitzenden, zwei weiteren unparteiischen Mitgliedern, einem von der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung, jeweils zwei von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung und der Deutschen Krankenhausgesellschaft und fünf von dem Spitzenverband Bund der Krankenkassen benannten Mitgliedern. 2 Für die Berufung des unparteiischen Vorsitzenden und der weiteren unparteiischen Mitglieder sowie jeweils zweier Stellvertreter einigen sich die Organisationen nach Absatz 1 Satz 1 jeweils auf einen Vorschlag und legen diese Vorschläge dem Bundesministerium für Gesundheit spätestens sechs Monate vor Ablauf der Amtszeit vor; für die am 1. Juli 2012 beginnende Amtszeit sind die Vorschläge bis zum 15. Januar 2012 vorzulegen. 3 Als unparteiische Mitglieder und deren Stellvertreter können nur Personen benannt werden, die im vorangegangenen Jahr nicht bei den Organisationen nach Absatz 1 Satz 1, bei deren Mitgliedern, bei Verbänden von deren Mitgliedern oder in einem Krankenhaus beschäftigt oder selbst als Vertragsarzt, Vertragszahnarzt oder Vertragspsychotherapeut tätig waren. 4 Das Bundesministerium für Gesundheit übermittelt die Vorschläge an den Ausschuss für Gesundheit des Deutschen Bundestages. 5 Der Ausschuss für Gesundheit des Deutschen Bundestages kann einem Vorschlag nach nichtöffentlicher Anhörung der jeweils vorgeschlagenen Person innerhalb von sechs Wochen mit einer Mehrheit von zwei Dritteln seiner Mitglieder durch Beschluss widersprechen, sofern er die Unabhängigkeit oder die Unparteilichkeit der vorgeschlagenen Person als nicht gewährleistet ansieht. 6 Die Organisationen nach Absatz 1 Satz 1 legen innerhalb von sechs Wochen, nachdem das Bundesministerium für Gesundheit den Gemeinsamen Bundesausschuss über einen erfolgten Widerspruch unterrichtet hat, einen neuen Vorschlag vor. 7 Widerspricht der Ausschuss für Gesundheit des Deutschen Bundestages nach Satz 5 auch dem neuen Vorschlag innerhalb von sechs Wochen oder haben die Organisationen nach Absatz 1 Satz 1 keinen neuen Vorschlag vorgelegt, erfolgt die Berufung durch das Bundesministerium für Gesundheit. 8 Die Unparteiischen üben ihre Tätigkeit in der Regel hauptamtlich aus; eine ehrenamtliche Ausübung ist zulässig, soweit die Unparteiischen von ihren Arbeitgebern in dem für die Tätigkeit erforderlichen Umfang freigestellt werden. 9 Die Stellvertreter der Unparteiischen sind ehrenamtlich tätig. 10 Hauptamtliche Unparteiische stehen während ihrer Amtszeit in einem Dienstverhältnis zum Gemeinsamen Bundesausschuss. 11 Zusätzlich zu ihren Aufgaben im Beschlussgremium übernehmen die einzelnen Unparteiischen den Vorsitz der Unterausschüsse des Gemeinsamen Bundesausschusses. 12 Die Organisationen nach Absatz 1 Satz 1 schließen die Dienstvereinbarung mit dem unparteiischen Vorsitzenden. 13 Die von den Organisationen benannten sonstigen Mitglieder des Beschlussgremiums üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus; sie sind bei den Entscheidungen im Beschlussgremium an Weisungen nicht gebunden. 14 Die Organisationen nach Absatz 1 Satz 1 benennen für jedes von ihnen benannte Mitglied bis zu drei Stellvertreter. 15 Die Amtszeit im Beschlussgremium beträgt ab der am 1. Juli 2012 beginnenden Amtszeit sechs Jahre. 16 Weitere Amtszeiten der Unparteiischen sind ab der am 1. Juli 2018 beginnenden Amtszeit ausgeschlossen. 17 Weitere Amtszeiten der von den Organisationen nach Absatz 1 Satz 1 jeweils benannten Mitglieder sind zulässig.
(3) 1 Für die Tragung der Kosten des Gemeinsamen Bundesausschusses mit Ausnahme der Kosten der von den Organisationen nach Absatz 1 Satz 1 benannten Mitglieder gilt § 139c Abs. 1 entsprechend. 2 Im Übrigen gilt § 90 Abs. 3 Satz 4 entsprechend mit der Maßgabe, dass vor Erlass der Rechtsverordnung außerdem die Deutsche Krankenhausgesellschaft anzuhören ist.
2 Die Verfahrensordnung und die Geschäftsordnung bedürfen der Genehmigung des Bundesministeriums für Gesundheit.
(5) 1 Bei Beschlüssen, deren Gegenstand die Berufsausübung der Ärzte, Psychotherapeuten oder Zahnärzte berührt, ist der jeweiligen Arbeitsgemeinschaft der Kammern dieser Berufe auf Bundesebene Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben. 2 § 137 Abs. 3 Satz 7 bleibt unberührt.
(7) 1 Das Beschlussgremium des Gemeinsamen Bundesausschusses nach Absatz 2 Satz 1 fasst seine Beschlüsse mit der Mehrheit seiner Mitglieder, sofern die Geschäftsordnung nichts anderes bestimmt. 2 Beschlüsse zur Arzneimittelversorgung und zur Qualitätssicherung sind in der Regel sektorenübergreifend zu fassen. 3 Halten der Vorsitzende und die weiteren unparteiischen Mitglieder einen Beschlussvorschlag einheitlich für nicht sachgerecht, können sie dem Beschlussgremium gemeinsam einen eigenen Beschlussvorschlag vorlegen. 4 Das Beschlussgremium hat diesen Vorschlag bei seiner Entscheidung zu berücksichtigen. 5 Die Sitzungen des Beschlussgremiums sind in der Regel öffentlich.
(6) Die Beschlüsse des Gemeinsamen Bundesausschusses mit Ausnahme der Beschlüsse zu Entscheidungen nach § 137b sind für die Träger nach Absatz 1 Satz 1, deren Mitglieder und Mitgliedskassen sowie für die Versicherten und die Leistungserbringer verbindlich.
(7) 1 Das Beschlussgremium des Gemeinsamen Bundesausschusses nach Absatz 2 Satz 1 fasst seine Beschlüsse mit der Mehrheit seiner Mitglieder, sofern die Geschäftsordnung nichts anderes bestimmt. 2 Beschlüsse zur Arzneimittelversorgung und zur Qualitätssicherung sind in der Regel sektorenübergreifend zu fassen. 3 Beschlüsse, die nicht allein einen der Leistungssektoren wesentlich betreffen und die zur Folge haben, dass eine bisher zulasten der Krankenkassen erbringbare Leistung zukünftig nicht mehr zu deren Lasten erbracht werden darf, bedürfen einer Mehrheit von neun Stimmen. 4 Halten der Vorsitzende und die weiteren unparteiischen Mitglieder einen Beschlussvorschlag einheitlich für nicht sachgerecht, können sie dem Beschlussgremium gemeinsam einen eigenen Beschlussvorschlag vorlegen. 5 Das Beschlussgremium hat diesen Vorschlag bei seiner Entscheidung zu berücksichtigen. 6 Die Sitzungen des Beschlussgremiums sind in der Regel öffentlich. 7 Die nichtöffentlichen Beratungen des Gemeinsamen Bundesausschusses, insbesondere auch die Beratungen in den vorbereitenden Gremien, sind einschließlich der Beratungsunterlagen und Niederschriften vertraulich.
(8) 1 Die Aufsicht über den Gemeinsamen Bundesausschuss führt das Bundesministerium für Gesundheit. 2 Die §§ 67, 88 und 89 des Vierten Buches gelten entsprechend.
(9) 1 Die Organisationen nach Absatz 1 Satz 1 bestellen den Vorsitzenden des Beschlussgremiums bis zum 31. Juli 2008. 2 Der Vorsitzende setzt danach umgehend die Mitglieder des Beschlussgremiums sowie die weiteren unparteiischen Mitglieder ein. 3 Die Bildung des Beschlussgremiums ist bis zum 30. September 2008 abzuschließen. 4 Bis zur Bestellung des Vorsitzenden nimmt der Vorsitzende des Gemeinsamen Bundesausschusses nach § 91 Abs. 2 Satz 1 in der bis zum 30. Juni 2008 geltenden Fassung die Aufgaben des Vorsitzenden des Gemeinsamen Bundesausschusses weiter wahr. 5 Beschlüsse fasst der Gemeinsame Bundesausschuss bis zur Bestellung des Beschlussgremiums in der Besetzung der bis zum 30. Juni 2008 geltenden Regelungen.
(9) 1 Jedem, der berechtigt ist, zu einem Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses Stellung zu nehmen und eine schriftliche Stellungnahme abgegeben hat, ist in der Regel auch Gelegenheit zu einer mündlichen Stellungnahme zu geben. 2 Der Gemeinsame Bundesausschuss hat in seiner Verfahrensordnung vorzusehen, dass die Teilnahme jeweils eines Vertreters einer zu einem Beschlussgegenstand stellungnahmeberechtigten Organisation an den Beratungen zu diesem Gegenstand in dem zuständigen Unterausschuss zugelassen werden kann.
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