Source: https://www.bghm.de/bghm/presseservice/pressemeldungen/detailseite/arbeitssicherheit-mit-siegel/
Timestamp: 2020-04-03 06:34:56
Document Index: 118016301

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BGHM: Arbeitssicherheit mit Siegel
Arbeitssicherheit mit Siegel
Uwe Hotze, BGHM-Aufsichtsperson (rechts) übergibt die Urkunde zum Gütesiegel Sicher mit System an Rainer Tschiesche, Qualitäts-, Umwelt- und Sicherheitsmanager von der FTE automotive Möve GmbH (links). Bildquelle: BGHM
FTE automotive Möve GmbH erneut mit BGHM-Gütesiegel „Sicher mit System“ ausgezeichnet
Weimar (BGHM). Arbeitssicherheit mit System – und das über viele Jahre: Darauf kann die FTE automotive Möve GmbH aus Mühlhausen in Thüringen mit Stolz zurückblicken. Schon zum dritten Mal hat die Berufsgenossenschaft Holz und Metall (BGHM) dem Betrieb bestätigt, dass er mit seinem Arbeitsschutzmanagement-System vorbildlich aufgestellt ist. Auf der Regionaltagung am 15. November 2019 in Weimar, einer Veranstaltung für BGHM-Mitgliedsbetriebe, erhielt FTE die Urkunde für das Gütesiegel „Sicher mit System“ (SmS) nach erfolgreicher Wiederbegutachtung. Die BGHM vergibt das drei Jahre lang gültige Gütesiegel für einen nachhaltigen und auf allen Ebenen im Betrieb implementierten Arbeitsschutz.
Arbeitsschutz-Kür mit Bestnoten
Für den Automobilzulieferer FTE ist das Arbeitsschutz-Gütesiegel keine lästige Pflicht, sondern die Kür: „Obwohl unsere Kunden kein Gütesiegel in Sachen Arbeitsschutz fordern, ist es uns ein großes Anliegen, dass wir uns hier auf einem hohen Niveau bewegen“, erklärt Rainer Tschiesche, Qualitäts-, Umwelt- und Sicherheitsmanager bei FTE. Er hat schon die Einführung des Gütesiegels begleitet und war auch jetzt bei der Wiederbegutachtung mitverantwortlich.
Das hohe Arbeitsschutz-Niveau ist aber auch nach zehn Jahren kein Selbstläufer. „Man darf nichts einschlafen lassen“, erklärt Tschiesche. „Bei einer jährlichen betriebsinternen Überprüfung schauen wir, dass alle wichtigen Faktoren in Sachen Arbeitsschutz bedacht sind; zum Beispiel, dass die notwendigen Betriebsanweisungen aktuell vorliegen oder dass alle Gefährdungsbeurteilungen auf dem neuesten Stand sind.“
Uwe Hotze, Aufsichtsperson der BGHM, hat die Begutachtung des Betriebs durchgeführt und berichtet von dem Eindruck, den er vor Ort gewonnen hat: „FTE ist in Sachen Arbeits- und Gesundheitsschutz sehr gut aufgestellt und erfüllt hohe Qualitätsstandards. Man spürt sofort, dass das BGHM-Gütesiegel als freiwillige Leistung für den Arbeitsschutz einen hohen Stellenwert hat.“
„Ein in unsere Umwelt- und Qualitätsstandards integriertes Arbeitsschutzmanagement-System kann natürlich ganzheitlich und damit besonders nachhaltig wirken“, sagt Rainer Tschiesche. Der Erfolg gibt dem Betrieb recht: Die Unfallzahlen seien seit Einführung des Gütesiegels gesunken und es gebe weniger Bagatellunfälle, erzählt er: „Der Grundgedanke der Arbeitssicherheit ist in den Köpfen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fest verankert.“ Dafür sorgen regelmäßig stattfindende Termine wie Begehungen oder Schulungen, ein Meldesystem für Beinahe-Unfälle, aber auch die einzelnen Beschäftigten: „Jeder und jede geht mit offenen Augen durch den Betrieb“, so Tschiesche.
Regionaltagung als Treffpunkt für den Arbeitsschutz
Bei den Regionaltagungen der BGHM kommen Vertreter insbesondere kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) zusammen. Dort lernen sie Best-Practice-Beispiele für gelebten Arbeitsschutz kennen, wie das Unternehmen FTE mit seiner Gütesiegel-Auszeichnung. Die Tagungen finden sechsmal im Jahr statt; die BGHM informiert dort über ihre Leistungen und tritt mit ihren Mitgliedsbetrieben in Dialog – für Arbeitsschutz auf Augenhöhe.