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Timestamp: 2016-10-24 07:07:03
Document Index: 360592977

Matched Legal Cases: ['Art. 74', 'Art. 53', 'Art. 51', 'Art. 51', 'Art. 53', 'Art. 74', 'Art. 42', 'Art. 113', 'Art. 114', 'Art. 75', 'Art. 117', 'Art. 100', 'Art. 46', 'Art. 116', 'Art. 117', 'Art. 106', 'BGE', 'BGE', 'Art. 518', 'Art. 97', 'Art. 398', 'Art. 9', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 66', 'Art. 68']

5A_111/2011 (20.04.2011)
5A_111/2011
handelnd durch Y.________, vgt.,
Haftung des Willensvollstreckers,
Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Aargau, Zivilgericht, 2. Kammer, vom 25. November 2010.
Z.________ (Erblasser) verstarb am 27. Juni 2005. Als gesetzliche Erben hinterliess er seine Ehefrau Y.________ sowie die Kinder A.________ und B.________. In der letztwilligen Verf�gung vom 19. Februar 2005 hatte der Erblasser Rechtsanwalt X.________ zum Willensvollstrecker ernannt.
Am 30. Juni 2005 nahm X.________ das Mandat als Willensvollstrecker an, �bte es in der Folge aus und erkl�rte mit Brief vom 27. M�rz 2006 seinen R�cktritt von diesem Amt.
Mit Klage vom 6. November 2006 an das Bezirksgericht Bremgarten verlangte X.________ (Kl�ger) von Y.________ sowie den Kindern A.________ und B.________ (Beklagte) die Bezahlung einer Honorarforderung aus seiner T�tigkeit als Willensvollstrecker im Umfang von Fr. 39'168.70 nebst Zins und verlangte hief�r definitive Rechts�ffnung.
Am 27. Februar 2007 erhoben die Beklagten Widerklage, mit der sie vom ehemaligen Willensvollstrecker Rechenschaftsablage, die Herausgabe von Unterlagen und die Bezahlung einer Geldsumme - im Wesentlichen unter dem Titel des Schadenersatzes - in der H�he von Fr. 39'157.75 zuz�glich 5 % Zins seit Klageeinreichung verlangten.
Am 2. April 2009 hiess das Bezirksgericht Bremgarten die Klage f�r den Teilbetrag von Fr. 35'743.75 gut und beseitigte im entsprechenden Umfang die erhobenen Rechtsvorschl�ge. Zugleich hiess es die Widerklage insoweit gut, als es den Kl�ger verpflichtete, bestimmte Unterlagen auszuh�ndigen, wies die Widerklage im �brigen aber ab.
Die Beklagten appellierten dagegen am 4. September 2009 und beantragten Abweisung der Klage von X.________. Zudem verlangten sie die Verurteilung des Kl�gers zur Zahlung von Fr. 29'490.10 zuz�glich Zins und wiederholten das Begehren um Aush�ndigung der ihnen bereits im erstinstanzlichen Urteil zugesprochenen Unterlagen. Der Kl�ger schloss auf Abweisung der Appellation.
Mit Urteil vom 25. November 2010 hiess das Obergericht des Kantons Aargau die Klage teilweise gut, verpflichtete die Beklagten zur Zahlung von Fr. 23'262.20 nebst Zins und beseitigte im entsprechenden Umfang die erhobenen Rechtsvorschl�ge. Zugleich hiess es die Widerklage teilweise gut und verpflichtete den Kl�ger, den Beklagten Fr. 23'838.50 nebst 5 % Zins seit 16. M�rz 2007 zu bezahlen und die fraglichen Unterlagen herauszugeben.
Am 28. Januar 2011 hat X.________ (fortan: Beschwerdef�hrer) gegen dieses Urteil Beschwerde in Zivilsachen erhoben. Er verlangt dessen Aufhebung, soweit es die Widerklageforderung sowie Kosten und Entsch�digung betrifft, und ersucht sinngem�ss um Abweisung der Widerklage.
Das Obergericht hat auf Vernehmlassung verzichtet. Y.________, A.________ und B.________ (fortan: Beschwerdegegner) beantragen Abweisung der Beschwerde, soweit auf sie einzutreten sei.
1.1 Der Beschwerdef�hrer hat seine Eingabe an das Bundesgericht als Beschwerde in Zivilsachen bezeichnet. Unter Hinweis auf das angefochtene Urteil geht er davon aus, der hief�r massgebliche Streitwert von Fr. 30'000.-- sei �berschritten (Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG). Tats�chlich hat das Obergericht in seiner Rechtsmittelbelehrung festgehalten, der Streitwert des kantonalen Verfahrens betrage mehr als Fr. 30'000.--.
Streitig ist vor Bundesgericht einzig noch eine widerklageweise gegen den Willensvollstrecker (Beschwerdef�hrer) geltend gemachte Forderung (vgl. auch unten E. 2). F�r die Streitwertberechnung ist der Betrag einer Widerklage nicht mit demjenigen der Hauptklage zusammenzurechnen (Art. 53 Abs. 1 BGG). Vor der Vorinstanz waren im Rahmen der Widerklage Fr. 29'490.10 zuz�glich Zins streitbefangen (Art. 51 Abs. 1 lit. a BGG), wobei der Zins f�r die Streitwertberechnung ausser Betracht bleibt (Art. 51 Abs. 3 BGG). Bereits vor der Vorinstanz nicht mehr streitig war der Anspruch der Beschwerdegegner auf Herausgabe bestimmter Unterlagen. Zwar k�nnten die Appellationsantr�ge und das Urteil der Vorinstanz den gegenteiligen Eindruck erwecken. Die Anfechtung dieses Punkts vor Obergericht ist allerdings einzig auf eine redaktionelle Besonderheit des erstinstanzlichen Dispositivs zur�ckzuf�hren. In der entsprechenden Dispositivziffer des erstinstanzlichen Urteils war n�mlich zugleich der Grad des Obsiegens mit der Widerklage erw�hnt und auf Anpassung dieses Grads gem�ss den weiteren Sachantr�gen der Beschwerdegegner zielte offenbar die Appellation in Bezug auf die fragliche Ziffer. Ein allf�lliger Wert des Herausgabeanspruchs kann deshalb bei der Streitwertberechnung nicht ber�cksichtigt werden. Der Verg�tungsanspruch des Beschwerdef�hrers (Hauptklage) bildet nicht Gegenstand des bundesgerichtlichen Verfahrens, so dass von vornherein kein Anwendungsfall von Art. 53 Abs. 2 BGG vorliegt. Die Streitwertangabe in der Rechtsmittelbelehrung erweist sich mithin f�r die vorliegende Konstellation als unzutreffend. Der Beschwerdef�hrer ist Rechtsanwalt, so dass er den Fehler der Rechtsmittelbelehrung h�tte erkennen k�nnen. Das Bestehen einer Rechtsfrage von grunds�tzlicher Bedeutung (Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG) hat er aber weder behauptet noch begr�ndet (Art. 42 Abs. 2 BGG) und es ist auch nicht ersichtlich, dass eine solche vorliegen k�nnte. Die Beschwerde in Zivilsachen ist demnach unzul�ssig und die Eingabe des Beschwerdef�hrers kann einzig als subsidi�re Verfassungsbeschwerde (Art. 113 BGG) entgegengenommen werden.
1.2 Das angefochtene Urteil ist kantonal letztinstanzlich (Art. 114 i.V.m. Art. 75 Abs. 1 BGG) und die Beschwerde ist rechtzeitig erhoben worden (Art. 117 i.V.m. Art. 100 Abs. 1 i.V.m. Art. 46 Abs. 1 lit. c BGG).
1.3 Mit der Verfassungsbeschwerde kann einzig die Verletzung verfassungsm�ssiger Rechte ger�gt werden (Art. 116 BGG). Dabei gilt das strenge R�geprinzip (Art. 117 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG). Die R�ge muss in der Beschwerde pr�zise vorgebracht und begr�ndet werden (BGE 135 III 397 E. 1.4 S. 400 f.; 133 II 249 E. 1.4.2 S. 254 mit Hinweisen). Die rechtssuchende Partei muss dabei anhand der Erw�gungen des angefochtenen Entscheids genau angeben, welches verfassungsm�ssige Recht durch den angefochtenen kantonalen Entscheid verletzt wurde, und im Einzelnen darlegen, worin die Verletzung besteht. Das Bundesgericht pr�ft nur klar und detailliert erhobene und, soweit m�glich, belegte R�gen; auf rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt es nicht ein (BGE 133 II 396 E. 3 S. 399 f.; 133 III 393 E. 6 S. 397; 134 II 244 E. 2.2 S. 246).
Vor Bundesgericht streitig ist nur noch eine von verschiedenen Teilforderungen, welche die Beschwerdegegner gegen den Beschwerdef�hrer urspr�nglich geltend machten. Es handelt sich um eine Schadenersatzforderung im Umfang von Fr. 23'838.50. Mit ihr soll abgegolten werden, dass der Beschwerdef�hrer es unterlassen habe, von der ehemaligen Arbeitgeberin des Erblassers, der C.________ AG, den Bonus f�r das Jahr 2004 und Lohn aus der Zeit seiner Freistellung geltend zu machen.
Von den Antr�gen des Beschwerdef�hrers vor Bundesgericht ist dem Wortlaut nach die Forderung der Beschwerdegegner auf Herausgabe bestimmter Unterlagen an sich ebenfalls erfasst. Allerdings war diese Frage bereits vor der Vorinstanz nicht mehr strittig (oben E. 1.1) und kann demgem�ss nicht Gegenstand der Beschwerde an das Bundesgericht bilden. Im �brigen geht der Beschwerdef�hrer auf diesen Punkt in der Begr�ndung nicht ein.
2.1.1 Das Obergericht hat bez�glich der Schadenersatzforderung folgenden Sachverhalt festgestellt: Gem�ss Arbeitsvertrag vom 10. November 2003 sei der Erblasser in der Kaderstufe 1 bei der C.________ AG (ab Ende 2005 infolge Sitzverlegung nach D.________ firmierend unter C.________ SA; fortan einheitlich: C.________ AG) t�tig gewesen. Im Vertrag sei eine variable Erfolgsbeteiligung vereinbart gewesen, welche vorausgesetzt habe, dass der Mitarbeiter per 31. Dezember des f�r die Bonusberechnung relevanten Gesch�ftsjahres in einem ungek�ndigten Arbeitsverh�ltnis stehe. Im "Reglement Erfolgsbeteiligung f�r Kader Stufen 1 und 2" sei betreffend "Austritt/ R�cktritt" festgehalten gewesen, dass Mitarbeiter, die am 1. Januar in gek�ndigtem Verh�ltnis st�nden oder deren Arbeitsverh�ltnis vor dem 1. Januar enden w�rde, keine Erfolgsbeteiligung f�r das abgelaufene Jahr erhielten. Im K�ndigungsfall durch die Firma solle aber pro rata temporis abgerechnet werden, wenn der Mitarbeiter mindestens bis am 30. September in der Firma t�tig gewesen sei. Mit Brief vom 26. Oktober 2004 habe die C.________ AG das Arbeitsverh�ltnis mit dem Erblasser aus wirtschaftlichen Gr�nden per 30. April 2005 gek�ndigt und ihn mit Brief vom 17. Dezember 2004 ab 20. Dezember 2004 freigestellt. Unter Ziffer 9 des letztgenannten Schreibens sei festgehalten gewesen, dass der Erblasser Anrecht auf eine allf�llige Erfolgsbeteiligung f�r das Gesch�ftsjahr 2004 habe und die Auszahlung voraussichtlich im Juni 2005 erfolgen werde. Der Beschwerdef�hrer behaupte nicht, sich nach dem Tod des Erblassers je um die Geltendmachung dieser Erfolgsbeteiligung f�r das Gesch�ftsjahr 2004 gek�mmert zu haben.
Mit Brief vom 6. M�rz 2006 habe die C.________ AG der Beschwerdegegnerin 1 mitgeteilt, dass sich der Erfolgsbeteiligungsanspruch des Erblassers f�r das Jahr 2004 auf Fr. 26'400.-- brutto belaufe. Der Nettobetrag werde in drei Raten Mitte M�rz, Ende April und Ende Mai 2006 �berwiesen, sofern die Beschwerdegegnerin 1 eine schriftliche Einverst�ndniserkl�rung unterzeichne. Am 12. April 2006 sei sie wegen der ausstehenden Zustimmung gemahnt worden. Am 14. Juli 2006 habe die Revisionsstelle der C.________ AG die �berschuldung gemeldet, worauf es zu einem Nachlassverfahren gekommen sei. Mit Entscheid des Tribunal d'arrondissement de La C�te vom 25. September 2007 sei der von der C.________ AG vorgeschlagene Nachlassvertrag genehmigt worden. Die von den Erben von Z.________ geltend gemachte Forderung von Fr. 29'798.15 sei nicht bestritten worden. Die Nachlassdividende betrage 20 %, so dass der verbleibende Rest (80 % der Forderung der Beschwerdegegner, d.h. Fr. 23'838.50) unbefriedigt bleibe.
2.1.2 Aufgrund der Genehmigung des Nachlassvertrages und der darin vorgesehenen Dividende hat das Obergericht zun�chst den Eintritt des Schadens in der H�he von Fr. 23'838.50 als erwiesen angesehen.
Es hat daraufhin erwogen, zu den Aufgaben des Willensvollstreckers geh�re die Einziehung f�lliger Guthaben. Werde einem Willensvollstrecker eine Unterlassung vorgeworfen, sei zu pr�fen, ob nach hypothetischer Annahme des Richters der Schaden bei pflichtgem�ssem Handeln nicht eingetreten w�re. F�r diese Beurteilung des hypothetischen Kausalzusammenhangs gelte das Beweismass der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit.
Aus dem Arbeitsvertrag alleine - so das Obergericht - scheine sich nun zu ergeben, dass dem Erblasser keine Erfolgsbeteiligung f�r das Jahr 2004 zugestanden habe. Es sei aber auch das Kaderreglement zu beachten. Der Beschwerdef�hrer habe nicht substantiiert bestritten, dass ihm das Kaderreglement bekannt gewesen sei bzw. dass sich das Schreiben vom 17. Dezember 2004 an den Erblasser betreffend Freistellung und Erfolgsbeteiligung in den Nachlassunterlagen befunden habe. Er habe von diesen Unterlagen Kenntnis gehabt bzw. h�tte bei gen�gender Aufmerksamkeit davon Kenntnis haben m�ssen. Zum Kaderreglement habe sich der Beschwerdef�hrer zudem als Vertreter des Erblassers in einem fr�heren Eheschutzverfahren bereits ge�ussert. Zwar h�tten sowohl der Erblasser anl�sslich der damaligen Hauptverhandlung wie auch der Beschwerdef�hrer in einer Eingabe vom 18. April 2005 den Standpunkt vertreten, dass dem Erblasser f�r das Jahr 2004 keine Erfolgsbeteiligung zustehe. Dem Beschwerdef�hrer als erfahrenem Rechtsanwalt habe jedoch klar sein m�ssen, dass es seinerzeit darum gegangen sei, das Einkommen des Erblassers m�glichst tief erscheinen zu lassen. Er habe deshalb nicht ohne weiteres davon ausgehen d�rfen, es bestehe kein entsprechender Anspruch auf Erfolgsbeteiligung. Es habe somit zu seinen Aufgaben geh�rt, diesen in den Nachlass fallenden Anspruch bei der C.________ AG geltend zu machen. Es best�nden im �brigen keine Anzeichen, dass der Beschwerdef�hrer nicht mindestens innert gleicher Frist wie die Beschwerdegegnerin 1 eine Leistungszusicherung der C.________ AG h�tte erhalten k�nnen. Es d�rfe angenommen werden, dass der Beschwerdef�hrer sogar fr�her als die Beschwerdegegnerin 1 erfolgreich gewesen w�re, wenn er sich gleichzeitig mit den von ihm an die C.________ AG gerichteten Anweisungen �ber die Auszahlung des Lohnnachgenusses, d.h. im September 2005, auch um Auszahlung der Erfolgsbeteiligung bem�ht h�tte. Der Beschwerdef�hrer mache schliesslich nicht geltend, dass die C.________ AG die Erfolgsbeteiligung bei fr�herer Geltendmachung durch den Beschwerdef�hrer bzw. bei definitiver Regelung sp�testens im M�rz 2006 nicht voll ausbezahlt h�tte. Vielmehr gehe er selber davon aus, dass den Beschwerdegegnern kein Schaden entstanden w�re, wenn die Zusicherung vom 6. M�rz 2006 sofort unterzeichnet worden w�re. Dass die Beschwerdegegnerin 1 die im M�rz 2006 zugesicherte Zahlung nicht akzeptiert habe, �ndere an der Unterlassung des Beschwerdef�hrers nichts, da es nicht zu ihren, sondern zu seinen Pflichten geh�rt habe, die Erfolgsbeteiligung einzufordern.
Zusammenfassend ist das Obergericht zum Schluss gekommen, der Schaden h�tte mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit vermieden werden k�nnen, wenn der Beschwerdef�hrer seinen Pflichten als Willensvollstrecker nachgekommen w�re.
2.2 Der Beschwerdef�hrer r�gt eine Verletzung von Art. 518 ZGB sowie von Art. 97 und Art. 398 OR. Zudem greift er die Feststellung des Sachverhalts an. Er f�hrt aus, ihn treffe keine Haftung, wenn er vom fraglichen Anspruch des Nachlasses keine Kenntnis hatte und auch nicht h�tte haben m�ssen, oder wenn der Schaden auf ein Fehlverhalten der Beg�nstigten zur�ckzuf�hren sei. Bez�glich dieses letzten Punktes macht er geltend, dass die Gelder dem Nachlass vielleicht zugegangen w�ren, wenn die Beschwerdegegnerin 1 den Vorschlag der C.________ AG sofort unterzeichnet h�tte. Der Beschwerdef�hrer anerkennt, dass er aus dem Eheschutzverfahren den Arbeitsvertrag des Erblassers und das Kaderreglement kannte. Er macht aber geltend, im Arbeitsvertrag sei nicht auf das fragliche Kaderreglement verwiesen worden, womit es nicht Bestandteil des Arbeitsverh�ltnisses gebildet habe. Die Erfolgsbeteiligungsvereinbarung im Arbeitsvertrag sei abschliessend und nach diesem Vertrag habe der Erblasser aufgrund der erfolgten K�ndigung f�r das Jahr 2004 keinen Bonusanspruch gehabt. Das Schreiben vom 17. Dezember 2004, in welchem dem Erblasser eine Bonuszahlung zugesichert worden sei, sei dem Beschwerdef�hrer erst im Laufe des vorliegenden Gerichtsverfahrens zur Kenntnis gebracht worden. Die Vorinstanz habe diesbez�glich auf die Behauptung der Beschwerdegegner abgestellt, wonach sich dieses Dokument in den Nachlassakten befunden habe, was er (der Beschwerdef�hrer) nicht substantiiert bestritten habe. Er macht diesbez�glich zun�chst geltend, nach der Aargauer Zivilprozessordnung habe er nicht substantiiert bestreiten m�ssen; zudem stehe aufgrund des Kurzprotokolls der Wohnungsr�umung fest, dass die Beschwerdegegnerin 1 alle B�roordner, d.h. die Nachlasspapiere aus der Wohnung des Erblassers, zur Sichtung mitgenommen habe. Er habe diese Dokumente von den Beschwerdegegnern nie erhalten. Schliesslich habe sich das Schreiben vom 17. Dezember 2004 gar nicht in diesen Nachlassunterlagen befunden, denn aus den Akten ergebe sich, dass die Beschwerdegegnerin 1 das fragliche Schreiben selber erst als Beilage zur Mahnung vom 12. April 2006 von der C.________ AG zugestellt erhalten habe. Aus all dem sei abzuleiten, dass er um den Anspruch nicht habe wissen k�nnen und deshalb zu Recht in dieser Hinsicht nicht t�tig geworden sei. Selbst wenn er um den Anspruch gewusst h�tte und sofort t�tig geworden w�re, erscheine es nicht �berwiegend wahrscheinlich, dass die C.________ AG die Anspr�che des Erblassers fr�her als gegen�ber der Beschwerdegegnerin 1 best�tigt h�tte und es erscheine gegenteils wenig wahrscheinlich, dass die C.________ AG die Zahlungen noch vor der Nachlassstundung ausgerichtet h�tte. Schliesslich �ussert der Beschwerdef�hrer sein Befremden hinsichtlich der Berechnung der Schadensh�he.
Soweit der Beschwerdef�hrer nicht die Verletzung einfachen Bundesrechts r�gt, worauf im Rahmen einer Verfassungsbeschwerde nicht eingetreten werden kann, sondern - zumindest sinngem�ss - die Verletzung des Willk�rverbots (Art. 9 BV), kann ihm nicht gefolgt werden.
3.1 Willk�r in der Rechtsanwendung liegt vor, wenn der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, mit der tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderl�uft. Das Bundesgericht hebt einen Entscheid jedoch nur auf, wenn nicht bloss die Begr�ndung, sondern auch das Ergebnis unhaltbar ist. Dass eine andere L�sung ebenfalls als vertretbar oder gar zutreffender erscheint, gen�gt nicht (BGE 135 V 2 E. 1.3 S. 4 f.; 131 I 467 E. 3.1 S. 473 f.; je mit Hinweisen). In analoger Weise liegt Willk�r in der Sachverhaltsfeststellung vor, wenn sie offensichtlich unhaltbar ist, zur tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht, auf einem offenkundigen Versehen beruht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderl�uft. Auch hier darf nicht bloss die Begr�ndung, sondern muss das Ergebnis unhaltbar sein (BGE 136 III 552 E. 4.2 S. 560; 129 I 173 E. 3.1 S. 178; je mit Hinweisen).
3.2 Zun�chst �ussert sich der Beschwerdef�hrer bloss nebenbei zur Schadensh�he. Er bestreitet aber nicht, dass im Nachlassvertrag eine Forderung von Fr. 29'798.15 anerkannt worden ist und davon nur 20 % von der C.________ AG als Dividende bezahlt werden. Der Beschwerdef�hrer anerkennt des Weiteren, dass er sowohl den Arbeitsvertrag des Erblassers wie auch das Kaderreglement der C.________ AG kannte und dass er in der Angelegenheit der Erfolgsbeteiligung nicht t�tig geworden ist. Zwar mag der Arbeitsvertrag so formuliert sein, dass das Kaderreglement auf den ersten Blick keine Anwendung findet. Die Beurteilung der Vorinstanz, dass das Kaderreglement dennoch zu beachten sei, ist jedoch nicht willk�rlich, zumal die C.________ AG offenbar selber diesen Standpunkt einnimmt. Unter diesen Umst�nden scheint es auch nicht als unhaltbar, vom Beschwerdef�hrer zu verlangen, sich bei der ehemaligen Arbeitgeberin des Erblassers zu melden, die Sachlage zu kl�ren und den Anspruch gegebenenfalls durchzusetzen. Insoweit ist irrelevant, ob er zus�tzlich um das Schreiben der C.________ AG an den Erblasser vom 17. Dezember 2004 wusste oder ob er zumindest darum h�tte wissen m�ssen. Auf die in diesem Zusammenhang erhobene R�ge einer fehlerhaften Anwendung der vormaligen Aargauer Zivilprozessordnung kann ohnehin nicht eingetreten werden, da er nicht detailliert darlegt, worin eine krasse Rechtsverletzung liegen soll (BGE 135 III 513 E. 4.3 S. 521 f. mit Hinweisen). Schliesslich ist auch die vorinstanzliche Beurteilung des hypothetischen Ablaufs, d.h. der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit der Schadensvermeidung bei rechtzeitigem Handeln des Beschwerdef�hrers, nicht unhaltbar. Der Beschwerdef�hrer argumentiert in diesem Zusammenhang ohnehin nicht v�llig widerspruchsfrei, wenn er einerseits annimmt, der Schaden h�tte bei sofortiger Unterzeichnung der Zusicherung der C.________ AG vom 6. M�rz 2006 durch die Beschwerdegegnerin 1 "zumindest vielleicht" vermieden werden k�nnen, andererseits aber ausf�hrt, es erscheine wenig wahrscheinlich, dass die Zahlungen vor Er�ffnung der Nachlassstundung ausgerichtet worden w�ren, selbst wenn die C.________ AG ihm gegen�ber fr�her als gegen�ber der Beschwerdegegnerin 1 den Anspruch best�tigt h�tte. Nicht als willk�rlich erscheint schliesslich die Beurteilung der Vorinstanz, dass die Beschwerdegegnerin 1 am Schaden kein relevantes Mitverschulden treffe, da es nicht zu ihren Pflichten, sondern zu denjenigen des Beschwerdef�hrers geh�rt habe, in der fraglichen Angelegenheit t�tig zu werden. Die Verfassungsbeschwerde ist somit abzuweisen, soweit auf sie eingetreten werden kann.
3.3 Die Anfechtung der von der Vorinstanz f�r das kantonale Verfahren festgelegten Kosten- und Entsch�digungsregelung erfolgt nicht selbst�ndig, sondern abh�ngig von der soeben beurteilten Widerklage. Nachdem der Verfassungsbeschwerde im Hauptpunkt kein Erfolg beschieden ist, braucht auf die Kosten- und Entsch�digungsfrage nicht eingegangen zu werden.
Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird der Beschwerdef�hrer kosten- und entsch�digungspflichtig (Art. 66 Abs. 1, Art. 68 Abs. 1 BGG).
Die Beschwerde in Zivilsachen wird als subsidi�re Verfassungsbeschwerde entgegengenommen.
Der Beschwerdef�hrer hat die Beschwerdegegner mit insgesamt Fr. 3'000.-- zu entsch�digen.