Source: http://www.anwalt24.de/gesetze/jwmg/38
Timestamp: 2017-02-22 05:11:06
Document Index: 232510119

Matched Legal Cases: ['§ 38', '§ 38', '§ 38', '§ 39', '§ 40', '§ 41', '§ 42', '§ 43', '§ 44', '§ 45', '§ 46', '§ 47', '§ 48', '§ 49', '§ 50', '§ 51', '§ 52', '§ 53', '§ 54', '§ 55', '§ 56', '§ 57', '§ 58', '§ 38', '§ 38', '§ 42', '§ 67', '§ 37', '§ 39']

§ 38 JWMG, Verhindern vermeidbarer Schmerzen und Leiden der Wildtiere | Gesetze auf anwalt24.de
§ 38 JWMG, Verhindern vermeidbarer Schmerzen und Leiden der Wildtiere Inhaltsübersicht
Jagd- und Wildtiermanagementgesetz (JWMG) Landesrecht Baden-Württemberg…§ 38 JWMG, Verhindern vermeidbarer Schmerzen und Leiden der Wildtiere§ 39 JWMG, Wildfolge§ 40 JWMG, Örtliche Verbote§ 41 JWMG, Jagd- und Schonzeiten§ 42 JWMG, Wildruhegebiete, Gebiete mit besonderen Schutzanforderungen§ 43 JWMG, Beitrag zum Wildtiermonitoring§ 44 JWMG, Wildtierbericht§ 45 JWMG, Besondere Hegemaßnahmen§ 46 JWMG, Generalwildwegeplan§ 47 JWMG, Hegegemeinschaften§ 48 JWMG, Wildtierschutz§ 49 JWMG, Schutz der Wildtiere vor Hunden und Hauskatzen§ 50 JWMG, Bekämpfung von Tierseuchen bei Wildtieren§ 51 JWMG, Verringerung der Störung und Beunruhigung von Wildtieren§ 52 JWMG, Fernhalten der Wildtiere§ 53 JWMG, Schadensersatzpflicht bei Wildschaden§ 54 JWMG, Umfang der Ersatzpflicht bei Wildschaden§ 55 JWMG, Schutzvorrichtungen gegen Wildschaden§ 56 JWMG, Schadensersatzpflicht bei Jagdschaden§ 57 JWMG, Geltendmachung des Schadens§ 58 JWMG, Jagdbehörden…Anlage 1 JWMG
§ 38 JWMG, Verhindern vermeidbarer Schmerzen und Leiden der Wildtiere
§ 38 JWMGJagd- und Wildtiermanagementgesetz (JWMG)Landesrecht Baden-WürttembergAbschnitt 5 – Besondere Rechte und Pflichten bei der JagdausübungTitel: Jagd- und Wildtiermanagementgesetz (JWMG)Normgeber: Baden-WürttembergAmtliche Abkürzung: JWMGGliederungs-Nr.: 792Normtyp: Gesetz(1) Die zur Jagdausübung befugten Personen sind verpflichtet, den Wildtieren Schmerzen oder Leiden zu ersparen, die über das unvermeidbare Maß hinausgehen. Um krankgeschossene Wildtiere vor das unvermeidbare Maß übersteigenden Schmerzen oder Leiden zu bewahren, sind diese unverzüglich zu erlegen; das gleiche gilt für schwerkranke oder auf andere Weise schwer verletzte Wildtiere, es sei denn, dass es genügt und möglich ist, sie zu fangen und zu versorgen. Erlegt die zur Jagdausübung befugte Person im Falle des Satzes 2 ein Wildtier der nach den Vorschriften des Bundesnaturschutzgesetzes streng geschützten Arten, hat sie das Wildtier an eines der Chemischen und Veterinäruntersuchungsämter Stuttgart, Karlsruhe oder Freiburg oder an das Staatliche Tierärztliche Untersuchungsamt Aulendorf - Diagnostikzentrum zur Untersuchung abzugeben und unter Vorlage des Untersuchungsbefundes der unteren Jagdbehörde darzulegen, dass das Erlegen zur Verhinderung unnötiger Schmerzen und Leiden erforderlich war; die untere Jagdbehörde setzt die höhere Naturschutzbehörde über den Vorgang in Kenntnis.(2) Die jagdausübungsberechtigte Person ist verpflichtet, für eine unverzügliche und fachgerechte Nachsuche krank geschossener, schwerkranker oder auf andere Weise schwer verletzter Wildtiere auch über die Grenze des Jagdbezirks hinaus zu sorgen.(3) Bei Such- und Bewegungsjagden sowie bei jeglicher Bejagung von Federwild sind geeignete Jagdhunde mitzuführen und zur Nachsuche zu verwenden. Für sonstige Nachsuchen sind brauchbare Jagdhunde bereitzuhalten und einzusetzen, wenn es nach den Umständen erforderlich ist. Die oberste Jagdbehörde wird ermächtigt, durch Rechtsverordnung nähere Bestimmungen zu treffen über die Anforderungen, die nach Absatz 2 sowie Satz 1 und 2 an die Eignung der Jagdhunde zu stellen sind, und die Ausbildung der Jagdhunde zur Wahrung der Belange des Tierschutzes zu regeln.
Zitierungen dieses DokumentsGesetze§ 42 JWMG, Wildruhegebiete, Gebiete mit besonderen Schutzanforderungen§ 67 JWMG, Ordnungswidrigkeiten
§ 37 JWMG, Aussetzen von Wildtieren§ 39 JWMG, Wildfolge