Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F19-12-2014-2C_1218-2013
Timestamp: 2016-10-20 19:42:41
Document Index: 141141383

Matched Legal Cases: ['Art. 83', 'Art. 82', 'Art. 73', 'Art. 146', 'Art. 89', 'Art. 71', 'Art. 24', 'BGE', 'BGE', 'Art. 95', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 105', 'Art. 95', 'Art. 105', 'Art. 97', 'BGE', 'Art. 42', 'Art. 58', 'BGE', 'Art. 58', 'Art. 58', 'Art. 58', 'Art. 58', 'Art. 58', 'Art. 58', 'in fine', 'Art. 105', 'Art. 58', 'Art. 59', 'Art. 59', 'Art. 59', 'Art. 58', 'Art. 58', 'Art. 59', 'Art. 63', 'Art. 58', 'Art. 59', 'Art. 59', 'Art. 58', 'Art. 59', 'Art. 58', 'Art. 59', 'Art. 59', 'Art. 107', 'Art. 24', 'Art. 24', 'Art. 10', 'Art. 25', 'Art. 24', 'Art. 107', 'Art. 65', 'Art. 66', 'Art. 67']

2C_1218/2013 (19.12.2014)
2C_1218/2013 2C_1219/2013 � � �������
Bahnhofstrasse 26, 6300 Zug,
Kantons- und Gemeindesteuern 2009 und 2010 (2C_1218/2013),
direkte Bundessteuer 2009 und 2010 (2C_1219/2013),
Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Zug, Abgaberechtliche Kammer, vom 5. November 2013.
�Die A.________ AG mit Sitz in Zug (nachfolgend die Steuerpflichtige) ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der B.________ Holding mit Sitz in Luxemburg. In der heute von ihr als "provisorisch" bezeichneten Steuerkl�rung 2009 vom 14. April 2011 deklarierte sie f�r die direkte Bundessteuer und die Kantons- und Gemeindesteuern einen steuerbaren Reingewinn bzw. Verlust (nach Anrechnung der Vorjahresverluste) von minus Fr. 866'094.--. Das bei den Kantons- und Gemeindesteuern steuerbare Kapital wurde mit Fr. 1'323'015.-- angegeben.
�In der - heute ebenfalls als "provisorisch" bezeichneten - Steuerkl�rung 2010 vom 12. August 2011 deklarierte die Steuerpflichtige f�r die direkte Bundessteuer und die Staats- und Gemeindesteuern einen steuerbaren Reingewinn bzw. Verlust nach Verlustanrechnung von minus Fr. 1'499'420.--. Das im Kanton steuerbare Kapital wurde mit Fr. 689'689.-- deklariert.
�Mit definitiver Veranlagungsverf�gung 2009 vom 23. Mai 2012 setzte die Steuerverwaltung des Kantons Zug den steuerbaren Reingewinn f�r Bund und Kanton auf Fr. 233'900.-- und das steuerbare Eigenkapital auf Fr. 1'323'000.-- fest. Im steuerbaren Reingewinn ist unter dem Titel "verdeckte Gewinnaussch�ttung und Gewinnvorwegnahme" eine Aufrechnung f�r die Aufl�sung der R�ckstellung "Payment fees sale aircraft" in der H�he von Fr. 1'100'000.-- enthalten. Im Einsch�tzungsvorschlag, den sie der Steuerpflichtigen vorg�ngig unterbreitet hatte, begr�ndete die Steuerverwaltung diese Aufrechnung n�her: Da der fragliche Flugzeugkauf durch eine Drittperson vermittelt worden sei, m�sse die Aufl�sung der R�ckstellung f�r die Vermittlungsprovision erfolgswirksam erfolgen. Deren Verrechnung mit dem Aktivdarlehen der Muttergesellschaft sei nicht rechtm�ssig.
�Mit definitiver Veranlagungsverf�gung 2010, ebenfalls vom 23. Mai 2012, setzte die Steuerverwaltung den steuerbaren Reingewinn auf Fr. 66'600.-- und das steuerbare Kapital auf Fr. 1'389'000.-- fest. Dabei rechnete sie (nebst der Korrektur beim Vorjahresverlust 2009) beim Reingewinn und Kapital die R�ckstellung f�r "political risks" im Gesamtbetrag von Fr. 700'000.-- auf. Diese Aufrechnung beruht auf einer gegen�ber der Einsch�tzung des Verwaltungsrates abweichenden Beurteilung der mit der R�ckstellung abgesicherten Risiken durch die Steuerverwaltung.
�Mit Einsprache vom 21. Juni 2012 reichte die Steuerpflichtige "neue (definitive) Jahresrechnungen" zusammen mit "�berarbeiteten" Steuererkl�rungen 2009 und 2010 ein und beantragte,
- f�r das Steuerjahr 2009 mit einem steuerbaren Reingewinn von Fr. 176'000.-- (Bund und Kanton) und mit einem steuerbaren Eigenkapital von Fr. 2'365'100.-- (Kanton) und
- f�r das Steuerjahr 2010 mit einem Reingewinn (Verlust) von minus Fr. 16'400.-- (Bund und Kanton) und einem steuerbaren Eigenkapital von Fr. 2'348'700.-- (Kanton) veranlagt zu werden.
�Zur Begr�ndung f�hrte die Steuerpflichtige aus: Nachdem die Steuerverwaltung nach Pr�fung der "provisorischen Jahresabschl�sse" signalisiert habe, dass die beiden Positionen "fees sale aircraft" von Fr. 1'100'000.-- (2009) und "political risks" von Fr. 700'000.-- (2010) nicht anerkannt w�rden, habe sie (die Steuerpflichtige) in den mit der Einsprache eingereichten, nunmehr "definitiven" Jahresrechnungen 2009 und 2010 diese beiden Positionen erfolgswirksam aufgel�st. Infolge dieser Aufl�sung h�tten auch die H�he des Aktivdarlehens der Muttergesellschaft und dessen Verzinsung angepasst und die Wechselkursentwicklung f�r die Jahresrechnungen 2009 und 2010 neu berechnet werden m�ssen. Daraus erg�ben sich die mit der Einsprache geltend gemachten neuen Steuerfaktoren.
Mit Entscheid vom 14. M�rz 2013 wies die Rechtsmittelkommission der Steuerverwaltung des Kantons Zug die Einsprache vollumf�nglich ab.
�Gegen den Einspracheentscheid f�hrte die Steuerpflichtige Rekurs und Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Zug. Sie hielt an den in der Einsprache gestellten Begehren vollumf�nglich fest. Das Verwaltungsgericht wies mit Urteil vom 5. November 2013 Rekurs und Beschwerde ab.
�Gegen dieses Urteil f�hrt die Steuerpflichtige Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten, mit welcher sie die gleichen zahlenm�ssigen Antr�ge stellt wie in Einsprache, Rekurs und Beschwerde.
�Die Steuerverwaltung des Kantons Zug und das Verwaltungsgericht des Kantons Zug beantragen, die Beschwerde sei vollumf�nglich abzuweisen (soweit darauf einzutreten sei). Die Eidgen�ssische Steuerverwaltung beantragt bez�glich der direkten Bundessteuer die Abweisung der Beschwerde.
�Am 20. M�rz 2014 reichte die Beschwerdef�hrerin freiwillige Bemer-kungen ein.
�Dem Gesuch um aufschiebende Wirkung der Beschwerde wurde mit Pr�sidialverf�gung vom 11. M�rz 2014 nicht statt gegeben.
1.1.�Angefochten ist der Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Zug in einer Angelegenheit des �ffentlichen Rechts, die unter keinen Ausschlussgrund gem�ss Art. 83 BGG f�llt und daher mit Beschwerde an das Bundesgericht weitergezogen werden kann (Art. 82 lit. a BGG i.V.m. Art. 73 des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 �ber die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden [StHG, SR 642.14] und Art. 146 des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 �ber die direkte Bundessteuer [DBG, SR 642.11]). Die Beschwerdef�hrerin ist durch den angefochtenen Entscheid besonders ber�hrt und zur Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten legitimiert (Art. 89 Abs. 1 BGG); auf das frist- und formgerecht eingereichte Rechtsmittel ist einzutreten.
1.2.�Die vorliegende Sache betrifft sowohl die direkte Bundessteuer als auch die kantonalen Steuern. Die Vorinstanz hat die beiden Steuern in einem einzigen Urteil behandelt. Das Bundesgericht er�ffnet grunds�tzlich zwei Verfahren, wenn sowohl die kantonalen Steuern wie auch die direkte Bundessteuer streitig sind, es beh�lt sich aber vor, die beiden Verfahren zu vereinigen. Das rechtfertigt sich auch hier. Es geht um den gleichen Sachverhalt und die gleichen Rechtsfragen in einem durch das Steuerharmonisierungsgesetz harmonisierten Bereich (Art. 71 BGG i.V.m. Art. 24 BZP; BGE 131 V 59 E. 1 S. 60 f., 461 E. 1.2 S. 465; Urteil 2C_309/2013, 2C_310/2013 vom 18. September 2013 E. 1.2, in: ASA 82 S. 305, StE 2013 B 72.14.2 Nr. 42, StR 69/2014 S. 222).
Auch die Beschwerdef�hrerin hat f�r die kantonalen Steuern und die direkte Bundessteuer nur eine Beschwerde eingereicht. Das ist zul�ssig, sofern in der Beschwerde zwischen den beiden Steuerarten unterschieden wird und aus den Antr�gen hervorgeht, inwieweit diese angefochten sind und wie zu entscheiden ist (vgl. BGE 135 II 260 E. 1.3.2 S. 264 f.; 131 II 553 E. 4.2 S. 559). Dieser Anforderung gen�gt die Beschwerdeschrift.
1.3.�Mit der Beschwerde k�nnen Rechtsverletzungen nach Art. 95 und 96 BGG geltend gemacht werden. Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Es pr�ft die Anwendung des harmonisierten kantonalen Steuerrechts durch die kantonalen Instanzen gleich wie Bundesrecht mit freier Kognition. In den Bereichen, in denen das Steuerharmonisierungsgesetz den Kantonen einen gewissen Gestaltungsspielraum bel�sst oder keine Anwendung findet, beschr�nkt sich die Kognition des Bundesgerichts auf Willk�r (BGE 134 II 207 E. 2 S. 210; 130 II 202 E. 3.1 S. 205 f.; Urteil 2C_95/2013, 2C_96/2013 vom 21. August 2013 E. 1.6, in: StE 2013 B 22.2 Nr. 28).
Das Bundesgericht legt seinem Urteil den von der Vorinstanz festgestellten Sachverhalt zugrunde (Art. 105 Abs. 1 BGG), es sei denn, dieser sei offensichtlich unrichtig oder beruhe auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG (Art. 105 Abs. 2 bzw. Art. 97 Abs. 1 BGG; vgl. BGE 137 II 353 E. 5.1 und 5.2.1 S. 356 f.).
2.1.�Die von der kantonalen Steuerverwaltung vorgenommene Aufrechnung einer "verdeckten Gewinnaussch�ttung und Gewinnvorwegnahme" f�r die nicht erfolgswirksame Aufl�sung der R�ckstellung f�r Vermittlungsgeb�hren in der H�he von Fr. 1'100'000.-- im Jahr 2009 (Verrechnung der R�ckstellung "fees sale aircraft" mit dem Aktivdarlehen gegen�ber der Muttergesellschaft) war von Anfang an unbestritten. Das Gleiche gilt f�r die von der kantonalen Steuerverwaltung nicht anerkannte R�ckstellung von Fr. 700'000.- f�r Risiken des Jahres 2010 ("political risks" als Folge des "arabischen Fr�hlings"). Bereits mit der Einsprache vom 21. Juni 2012 liess n�mlich die Beschwerdef�hrerin ihre "neuen (definitiven) Jahresrechnungen" und "�berarbeiteten Steuerkl�rungen 2009 und 2010" einreichen und geltend machen, dass die von der Steuerverwaltung vorgenommenen Aufrechnungen in den neuen Jahresrechnungen nunmehr erfolgswirksam verbucht worden seien. Das muss nach Treu und Glauben als Anerkennung der von der Veranlagungsbeh�rde vorgenommenen Korrekturen gewertet werden. Diese Aufrechnungen bilden folglich nicht Streitgegenstand und sind hier nicht zu pr�fen.
2.2.�Einzig streitig sind die von der Beschwerdef�hrerin mit der Einsprache vom 21. Juni 2012 geltend gemachten Nachtragsbuchungen gem�ss den "neuen (definitiven) Jahresrechnungen" und "�berarbeiteten Steuererkl�rungen 2009 und 2010". Mit diesen Nachtragsbuchungen erh�hte die Beschwerdef�hrerin das Aktivdarlehen der Muttergesellschaft um den Betrag der aufgel�sten Position "fees sale aircraft" in der H�he von Fr. 1'100'000.-- (Nachtragsbuchung 2009), passte die Verzinsung des Darlehens dem h�heren Darlehensbetrag an und berechnete aufgrund des ver�nderten Darlehensguthabens auch die Wechselkursentwicklung neu (Nachtragsbuchungen 2009 und 2010). Zudem passte sie die R�ckstellung f�r Steuern den neuen Gegebenheiten an. Diese Nachtragsbuchungen wurden von der Steuerverwaltung nicht anerkannt. Die Beschwerdef�hrerin will in ihrer Beschwerde aufzeigen, dass es sich bei der Korrektur der Fremdw�hrungskonten und der nachtr�glichen Verbuchung der Steuerr�ckstellungen um handelsrechtlich zwingend vorzunehmende Bilanzberichtigungen handeln w�rde, welche bis zum Eintritt der Rechtskraft der Veranlagung zul�ssig seien. Wie es sich damit verh�lt, ist im Folgenden zu pr�fen.
2.3.�Hingegen thematisiert die Beschwerdef�hrerin die Anpassung der Verzinsung auf dem Aktivdarlehen nicht mehr ausdr�cklich, so dass fraglich ist, ob die Beschwerde diesbez�glich eine gen�gende Begr�ndung (vgl. Art. 42 Abs. 2 BGG) enth�lt.
3.1.�Gem�ss Art. 58 Abs. 1 lit. a DBG setzt sich der steuerbare Reingewinn aus dem Saldo der Erfolgsrechnung unter Ber�cksichtigung des Saldovortrages des Vorjahres zusammen. Er wird erg�nzt durch alle vor Berechnung des Saldos der Erfolgsrechnung ausgeschiedenen Teile des Gesch�ftsergebnisses, die nicht zur Deckung des gesch�ftsm�ssigen Aufwandes verwendet werden, wie insbesondere die gesch�ftsm�ssig nicht begr�ndeten Abschreibungen und R�ckstellungen (lit. b) sowie die der Erfolgsrechnung nicht gutgeschriebenen Ertr�ge (lit. c). Es gilt somit das Prinzip der Massgeblichkeit der nach den Regeln des Handelsrechts aufgestellten Handelsbilanz auch f�r die Steuerbilanz unter Vorbehalt der steuerrechtlichen Korrekturvorschriften sowie der zwingenden handelsrechtlichen Vorschriften (BGE 137 II 353 E. 6.2 S. 359 f.; 136 II 88 E. 3.1 S. 92; 132 I 175 E. 2.2 S. 177 f.; 119 Ib 111 E. 2c S. 115).
3.2.�Der Grundsatz der Massgeblichkeit der Handelsbilanz f�r die Steuerbilanz wirkt sich auch in verfahrensrechtlicher Hinsicht aus: Die steuerpflichtige Gesellschaft muss sich nach diesem Prinzip grunds�tzlich bei der von ihr in ihren ordnungsgem�ss gef�hrten B�chern erscheinenden Darstellung der Verm�genslage des Jahresergebnisses behaften lassen (Urteil 2C_515/2010 vom 13. September 2011 E. 2.2, in: StE 2011 B 23.41 Nr. 5, StR 66/2011 S. 954, mit Hinweis). Unter welchen Voraussetzungen eine bei der Steuerverwaltung mit der Steuererkl�rung eingereichte Bilanz dennoch korrigiert werden kann, ergibt sich nicht aus dem DBG, sondern ist durch Auslegung unter Ber�cksichtigung des Massgeblichkeitsprinzips und des Grundsatzes von Treu und Glauben zu ermitteln (Urteil 2A.275/1998 vom 6. M�rz 2000 E. 3 a/bb).
3.3.�In Lehre und Rechtsprechung wird mit Bezug auf die Bilanzkorrekturen zwischen Bilanzberichtigungen und Bilanz�nderungen unterschieden. Bei der Bilanzberichtigung wird ein handelsrechtswidriger durch einen handelsrechtskonformen Wertansatz ersetzt, w�hrend bei der Bilanz�nderung ein handelsrechtskonformer Wertansatz durch eine andere, ebenfalls handelsrechtskonforme Bewertung ersetzt wird (Markus Reich, Steuerrecht, 2. Aufl. 2012, � 15 Rz. 67a S. 387; Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, Handkommentar zum DBG, 2. Aufl. 2009, N. 49 ff. zu Art. 58 DBG).
Bilanzberichtigungen�k�nnen - solange keine rechtskr�ftigen Veranlagungen vorliegen - immer vorgenommen werden und sind von Amtes wegen durchzuf�hren, weil damit die Richtigstellung einer Bilanzposition erreicht wird, welche gegen zwingende handelsrechtliche Vorschriften verst�sst (Urteil 2C_787/2012, 2C_788/2012 vom 15. Januar 2013 E. 2.2, in: StE 2013 B 72.11 Nr. 23, RDAF 2013 II S. 380 mit weiteren Hinweisen; ferner Urteil 2A.275/1998 vom 6. M�rz 2000 E. 3 a/bb; Peter Locher, Kommentar zum DBG, II. Teil, 2004, N. 15, 21 zu Art. 58 DBG). Sie werden von den Steuerbeh�rden in der Steuerbilanz von Amtes wegen ber�cksichtigt (Locher, a.a.O., N. 18 ff. zu Art. 58 DBG, mit Hinweis auf das Urteil 2A.275/1998 vom 6. M�rz 2000, E. 3a/bb, in: NStP 54/2000 S. 46, 49). Bilanzberichtigungen k�nnen sich zu Gunsten oder zu Ungunsten steuerpflichtiger juristischer Person auswirken (Locher, a.a.O. N. 15 zu Art. 58 DBG; Urteil 2C_911/2013, 2C_912/2013 vom 26. August 2014 E. 6.1.2). Ist indessen die Veranlagung in Rechtskraft erwachsen, ist eine Bilanzberichtigung nur bei einem Revisionsgrund zul�ssig (zu Gunsten des Steuerpflichtigen) oder im Falle eines Nachsteuerverfahrens (zu Ungunsten des Steuerpflichtigen; zit. Urteil 2C_911/2013, 2C_912/2013 ebenda; Locher, a.a.O., N. 21 zu Art. 58 DBG).
3.4.�Anders verh�lt es sich bei�
Bilanz�nderungen. Auszugehen ist hier vom Grundsatz, dass die Bilanz von einem gewissen Zeitpunkt an endg�ltig ist und nachtr�gliche �nderungen nicht mehr vorgenommen werden k�nnen. Nach der Rechtsprechung ist eine �nderung der Bilanz nur bis zur Einreichung der Steuererkl�rung zul�ssig (Urteile 2C_515/2010 vom 13. September 2011 E. 2.2, in: StE 2011 B 23.41 Nr. 5, StR 66/2011 S. 954, mit Hinweis; 2C_29/2012 vom 16. August 2012 E. 2.1, in: StE 2012 B 72.1 Nr. 22, StR 67/2012 S. 756; 2C_911/2013, 2C_912/2013 ebenda, mit weiteren Hinweisen; Danielle Yersin, Les corrections et modifications apport�es par une entreprise � sa comptabilit� et leurs cons�quences fiscales, RDAF 1977 S. 371, 378). Eine �nderung der Bilanz durch die steuerpflichtige Gesellschaft im Laufe des Veranlagungsverfahrens ist grunds�tzlich nur noch zul�ssig, wenn sich zeigt, dass sie in einem entschuldbaren Irrtum �ber die steuerlichen Folgen gewisse Buchungen vorgenommen hat (Urteil 2C_29/2012 ebenda; Urteil 2A.275/1998 vom 6. M�rz 2000 E. 3 a/bb; Locher, a.a.O., N. 23 zu Art. 58 DBG mit weiteren Hinweisen). In der Regel ausgeschlossen sind hingegen Bilanz�nderungen, mit denen Wert�nderungen zum Ausgleich von Aufrechnungen im Veranlagungsverfahren erfolgen oder die lediglich aus Gr�nden der Steuerersparnis vorgenommen werden (zit. Urteil 2C_29/2012 E. 2.1; Urteile 2A.313/2004, 2P.140/2004 vom 9. Dezember 2004 E. 5.4.1, in: StR 60/2005 S. 429 ff., 433 f.; 2A.275/1998 vom 6. M�rz 2000 E. 3 a/bb). "Bilanzberichtigungen" aus solchen Motiven sind gleichfalls nur mit �usserster Zur�ckhaltung anzuerkennen (zit. Urteil 2C_29/2012 E. 2.1 in fine, in: StE 2012 B 72.11 Nr. 22, StR 67/2012 S. 756).
4.1.�Die Vorinstanz hat im angefochtenen Entscheid nachvollziehbar festgehalten, dass es sich bei den mit den Steuererkl�rungen am 14. April 2011 und 12. August 2011 eingereichten Jahresrechnungen nicht um provisorische Rechnungen, sondern um die definitiven Abschl�sse handelt. Gem�ss ihrer Feststellungen ergeben sich weder aus den Jahresrechnungen noch aus den Steuererkl�rungen irgendwelche Hinweise oder gar Beweise, dass die Abschl�sse nicht definitiv sein k�nnten (Urteil E. 4a). Die Vorinstanz hat auch festgestellt, dass die mit der Einsprache vom 21. Juni 2012 eingereichten "neuen (definitiven) Jahresrechnungen" und "�berarbeiteten Steuerkl�rungen 2009 und 2010" unvollst�ndig seien und im Wesentlichen lediglich die Spartenrechnungen, die Forderungen aus dem Darlehen und den Zinsertrag sowie Details der passiven Rechnungsabgrenzung (Steuern, Buchhaltung/Revision/Rechtsberatung und AHV) enthielten (Urteil E. 3e). Diese Feststellungen sind nicht offensichtlich unrichtig und f�r das Bundesgericht verbindlich (Art. 105 Abs. 2 BGG).
4.2.�Die Steuerverwaltung hat die Aufl�sung der R�ckstellung f�r die Vermittlungsprovision und die Verrechnung der aufgel�sten R�ckstellung mit dem Aktivdarlehen der Beschwerdef�hrerin gegen�ber der Muttergesellschaft nicht als gesch�ftsm�ssig begr�ndet qualifiziert, da nicht die Muttergesellschaft als Vermittlerin der Flugzeuge t�tig war, sondern eine unabh�ngige Drittperson. Sie hat daher im Umfang des verrechneten Darlehensbetrags eine geldwerte Leistung angenommen und diese zum steuerbaren Reinertrag hinzugerechnet (Art. 58 Abs. 1 lit. b DBG). Ferner hat sie die Notwendigkeit einer R�ckstellung f�r "politische Risiken" anders als die Beschwerdef�hrerin beurteilt und die R�ckstellung ertragswirksam aufgel�st. Damit hat die Steuerverwaltung die Steuer- und Handelsrechtskonformit�t der mit den Steuererkl�rungen eingereichten urspr�nglichen Jahresabschl�sse (f�r die Steuerbilanz) wieder hergestellt. Das ist unbestritten und bildet vorliegend nicht Streitgegenstand (vorne E. 2.1).
4.3.�Mit der Einsprache reichte die Beschwerdef�hrerin erstmals "Nachtragsbuchungen" ein, worin sie das Aktivdarlehen gegen�ber der Muttergesellschaft um den Betrag der aufgel�sten R�ckstellung aufwertete, die Verzinsung des Darlehens dem neuen Wert des Darlehens anpasste und f�r den neuen Darlehenssaldo Kurskorrekturen vornahm. Sie legt in der Beschwerde aber nicht dar, inwiefern die mit den Steuererkl�rungen eingereichten Jahresabschl�sse auch nach der Korrektur durch die Steuerverwaltung noch immer zwingenden handelsrechtlichen Vorschriften widersprochen h�tten und die von ihr vorgenommenen "Nachtragsbuchungen" handelsrechtlich vorgeschrieben w�ren. Insbesondere macht die Beschwerdef�hrerin nicht geltend, dass die Darlehensforderung unterbewertet war. Die Beschwerdef�hrerin hat somit keinen handelsrechtswidrigen durch einen handelsrechtskonformen Wertansatz ersetzt. Eine Bilanzberichtigung im oben erw�hnten Sinn liegt nicht vor. Sind die Voraussetzungen f�r eine Berichtigung der Darlehensposition aber nicht erf�llt, entf�llt auch die Anpassung der Darlehenszinsen und die Kurskorrektur. Ohnehin k�nnten allf�llig nachtr�glich bezahlte zus�tzliche Darlehenszinsen nicht in den Perioden 2009 und 2010 ber�cksichtigt werden.
4.4.�Anlass f�r das T�tigwerden der Beschwerdef�hrerin bildete vielmehr der Umstand, dass die Veranlagungsbeh�rde in den definitiven Veranlagungen Aufrechnungen vorgenommen hatte. Aus diesem Grund nahm die Beschwerdef�hrerin die "Nachtragsbuchungen" vor. Sie hat damit die Bilanz nicht berichtigt, sondern abge�ndert. Eine Bilanz�nderung im Veranlagungsverfahren ist aber nur zul�ssig, wenn sich zeigt, dass die Beschwerdef�hrerin in einem entschuldbaren Irrtum �ber die steuerlichen Folgen gewisse Buchungen vorgenommen hat (oben E. 3.4). Dass dies der Fall gewesen w�re, behauptet die Beschwerdef�hrerin nicht. Die von der Beschwerdef�hrerin geltend gemachten Nachtragsbuchungen k�nnen folglich nicht anerkannt werden.
�Zu pr�fen bleibt, ob der Beschwerdef�hrerin die nachtr�gliche Steuerr�ckstellung f�r die von der Veranlagungsbeh�rde vorgenommenen Aufrechnungen zu gew�hren ist.
5.1.�Mit der R�ckstellung wird dem laufenden Gesch�ftsjahr ein tats�chlich oder zumindest wahrscheinlich verursachter, in seiner H�he aber noch nicht genau bekannter Aufwand oder Verlust, der sich erst in einer sp�teren Periode geldm�ssig verwirklicht, gewinnmindernd angerechnet (Kommission Steuerharmonisierung, Harmonisierung des Unternehmenssteuerrechts, 1995, S. 35; Reich, a.a.O., � 15 Rz. 91 S. 394). Betriebswirtschaftlich und handelsrechtlich ist allgemein anerkannt, dass f�r geschuldete Steuern schon vor der Veranlagung R�ckstellungen oder passive Rechnungsabgrenzungsposten gebildet werden m�ssen. Je nach Wahrscheinlichkeit ist am Tag der Bilanzerstellung die H�he der erforderlichen R�ckstellung abzusch�tzen (Treuhand-Kammer, Schweizer Handbuch der Wirtschaftspr�fung [HWP], Band 1, 2009 S. 244; zum neuen Rechnungslegungsrecht, s. auch HWP, Band "Buchf�hrung und Rechnungslegung", 2014, S. 172, 216, 223). Nachbelastungen bei den Steuern k�nnen sich im Rahmen steuerlicher Betriebspr�fungen und h�ngiger Rechtsmittelverfahren infolge von �bersetzten Abschreibungen, steuerlich nicht anerkannten R�ckstellungen, verdeckten Gewinnaussch�ttungen und dergleichen ergeben (HWP, Band 1, a.a.O). In der Praxis wird es trotz der handelsrechtlichen Verpflichtung h�ufig unterlassen, solche Steuernachzahlungen zu passivieren (HWP, Band 1, a.a.O.).
�Allerdings setzt die Passivierung voraus, dass eine Nachbelastung voraussehbar ist. Der steuerpflichtigen Person kann keine willk�rliche Unterlassung einer R�ckstellung vorgeworfen werden, wenn die Abweichung von der Deklaration nicht voraussehbar war, z.B. bei unterschiedlichen Auffassungen �ber die Bewertung (Richner et al., a.a.O., N. 8 zu Art. 59 DBG). Fraglich ist daher, ob und gegebenenfalls unter welchen Voraussetzungen eine R�ckstellung f�r Steuernachforderungen auch noch nachtr�glich zugelassen werden kann.
5.2.�Die Doktrin ist in dieser Frage nicht einheitlich. Nach einer Lehrmeinung (Agner/Jung/Steinmann, Kommentar zum Gesetz �ber die direkte Bundessteuer, 1995, N. 5 f. zu Art. 59 DBG) steht einer nachtr�glichen Anpassung der Steuerr�ckstellung der Grundsatz der Massgeblichkeit der Handelsbilanz entgegen. Eine nachtr�gliche Erh�hung der Steuerr�ckstellung k�nne nur ber�cksichtigt werden, wenn die Veranlagung noch nicht in Rechtskraft erwachsen sei und eine entsprechende durch die Generalversammlung genehmigte Bilanzkorrektur vorliege. Es wird daher vorgeschlagen, solche R�ckstellungen von Anfang an mit einer gewissen "Reserve" zu bilden.
�Nach Ansicht der Autoren des Handkommentars zum DBG (Richner et al., a.a.O., N 6-8 zu Art. 59 DBG) verlangt das Imparit�tsprinzip, dass f�r die im Zeitpunkt der Bilanzerstellung f�r die noch nicht bilanzierten Steuern R�ckstellungen gebildet werden; andernfalls bestehe die Gefahr eines doppelten Abzugs, da bezahlte Steuern in jedem Fall gesch�ftsm�ssig begr�ndeten Aufwand bilden w�rden. Unterbleibe eine R�ckstellung, k�nne dies nicht nachgeholt werden, auch wenn sich nachtr�glich aufgrund einer Aufrechnung durch die Veranlagungsbeh�rde der steuerbare Gewinn erh�he.
5.3.�Nach einer neueren Ansicht in der Literatur (Locher, a.a.O, Rz. 11 f. zu Art. 58 DBG) ergibt sich aus dem Prinzip der Massgeblichkeit der nach den Regeln des Handelsrechts erstellten Handelsbilanz f�r die Steuerbilanz, dass die Steuerbeh�rde bei Verstoss gegen zwingende handelsrechtliche Grunds�tze eine Bilanzberichtigung vorzunehmen habe. Folgerichtig habe sie im System der j�hrlichen Gegenwartsbemessung bei Aufrechnungen nach Art. 58 Abs. 1 lit. b oder c DBG auch die R�ckstellungen f�r die darauf zu entrichtenden Steuern (Art. 59 Abs. 1 lit. a in Verbindung mit Art. 63 DBG) von Amtes wegen zu erh�hen (Locher, a.a.O, Rz. 11 f. zu Art. 58 DBG).
�Diese Ansicht wird nun auch von Br�lisauer/Helbing (a.a.O., N 9 zu Art. 59 DBG) und Robert Danon (in: Commentaire romand, Imp�t f�d�ral direct, 2008, N. 7 zu Art. 59 DBG) geteilt.
5.4.�Die Rechtsprechung vermittelt kein einheitliches Bild. Nach der Praxis des Z�rcher Verwaltungsgerichts k�nnen R�ckstellungen f�r die zus�tzlichen, durch die Aufrechnung verursachten Steuern nicht gew�hrt werden, da Steuerr�ckstellungen nur dann abzugsf�hig sind, wenn sie verbucht und offen ausgewiesen werden (Verwaltungsgericht Z�rich, Urteile vom 21. Mai 2003 E. 3, in: StE 2004 B 72.14.2 Nr. 32, und vom 19. Mai 1999 E. 3, in: StE 2000 B 72.11 Nr. 9). Gem�ss einem Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Freiburg sind die Steuerr�ckstellungen anzupassen, wenn gesch�ftsm�ssig nicht begr�ndeter Aufwand zum steuerbaren Gewinn hinzugerechnet wird (Verwaltungsgericht Freiburg, Urteil vom 2. Mai 2003, in: StE 2004 B 72.14.1 Nr. 23, RDAF 2006 II S. 554). Das Verwaltungsgericht bezog sich dabei auf ein Urteil des Bundesgerichts, wo dieses erkannte, dass den durch Erh�hung des Einkommens aus selbst�ndiger Erwerbst�tigkeit erh�hten AHV-Beitr�gen durch eine Bilanzberichtigung in Form einer Korrektur bei den passiven Rechnungsabgrenzungen Rechnung zu tragen sei (Urteil 2A.63/1998 vom 12. Mai 1999 E. 5, in: NStP 54/2000 S. 57).
5.5.�Die haupts�chlich von Locher und weiteren Autoren vertretene neuere Auffassung verdient Zustimmung. Im System der Gegenwartsbemessung ist grunds�tzlich bei jeder Aufrechnung gest�tzt auf Art. 58 Abs. 1 lit. b oder c DBG die R�ckstellung f�r die darauf zu entrichtenden Steuern entsprechend zu erh�hen. Zum gesch�ftsm�ssig begr�ndeten Aufwand geh�ren auch die eidgen�ssischen, kantonalen und kommunalen Steuern (Art. 59 Abs. 1 lit. a DBG). Dieses Vorgehen ergibt sich somit nicht nur aus handelsrechtlich zwingenden Vorschriften, sondern folgt direkt aus steuerrechtlichen Normen (Art. 58 lit. b oder c in Verbindung mit Art. 59 Abs. 1 lit. a DBG). Es ist somit nicht zu sehen, inwiefern das Massgeblichkeitsprinzip einer Korrektur in der Steuerbilanz entgegenstehen k�nnte. Die steuerlichen Vorschriften zur Korrektur in Form der Steuerbilanz nehmen auch nicht R�cksicht darauf, aus welchen Motiven eine Bilanzierung unterblieb und ob die Aufrechnung vorauszusehen war oder nicht. Nicht ang�ngig ist es daher, die Steuerr�ckstellung davon abh�ngig zu machen, dass der Steuerpflichtige die Aufrechnung nicht vorhersehen konnte.
�Das Problem, dass Bemessungsperiode und Steuerperiode auseinanderfallen, und die damit zusammenh�ngende zeitversetzte Ber�cksichtigung der Steuerr�ckstellung, stellt sich bei der Gegenwartsbemessung nicht mehr. Auf diesen Aspekt weisen bereits Jung/Agner/Steinmann (a.a.O, N. 6 zu Art. 59 DBG) hin, wenn sie ausf�hren, dass das geltende Postnumerando-System mit Gegenwartsbemessung "einen triftigen Grund" darstelle, um die mit dem steuerbaren Gewinn korrelierende R�ckstellung f�r Steuern "gegebenenfalls in m�ssiger Abweichung vom Grundsatz der Massgeblichkeit der Handelsbilanz von Amtes wegen auch zugunsten der Steuerpflichtigen anzuwenden". Eine Bilanzberichtigung f�r die Steuerr�ckstellung ist somit auch im vorliegenden Fall von Bundesrechts wegen zu gew�hren.
�Nach dem Gesagten ist die Beschwerde hinsichtlich der direkten Bundessteuer insoweit (teilweise) begr�ndet, als die kantonalen Instanzen der Beschwerdef�hrerin die R�ckstellung f�r Steuern im Umfang der vorgenommenen Aufrechnungen (vorne E. 5) verweigert haben. Der angefochtene Entscheid ist daher hinsichtlich der direkten Bundessteuer aufzuheben und die Sache zu neuer Veranlagung im Sinne der vorstehenden Erw�gungen an die Veranlagungsbeh�rde zur�ckzuweisen (Art. 107 Abs. 2 BGG). Hinsichtlich der Aufrechnung einer geldwerten Leistung und Verweigerung einer Nachtragsbuchung f�r das Darlehen (vorn E. 4.2) ist die Beschwerde unbegr�ndet und abzuweisen (soweit darauf einzutreten ist, E. 2.3 hiervor).
7.1.�Art. 24 Abs. 1 StHG erfasst f�r die Gewinnsteuer den gesamten Reingewinn. Dazu geh�ren u.a. der gesch�ftsm�ssig nicht begr�ndete Aufwand (lit. a) sowie die der Erfolgsrechnungen nicht gutgeschriebenen Ertr�ge (lit. b). R�ckstellungen zu Lasten der Erfolgsrechnung sind zul�ssig f�r Verpflichtungen, deren H�he noch unbestimmt ist (vgl. Art. 24 Abs. 4 in Verb. mit Art. 10 Abs. 1 lit. b StHG). Art. 25 Abs. 1 lit. a StHG z�hlt zum gesch�ftsm�ssig begr�ndeten Aufwand schliesslich auch die eidgen�ssischen, kantonalen und kommunalen Steuern. Das entspricht vollumf�nglich der Regelung bei der direkten Bundessteuer. In gleicher Weise umschreibt � 59 Abs. 1 des Steuergesetzes des Kantons Zug vom 25. Mai 2000 (StG/ZG) den steuerbaren Reingewinn. Das Zuger Steuergesetz z�hlt zudem zum gesch�ftsm�ssig begr�ndeten Aufwand auch s�mtliche Steuern (� 60 Abs. 1 lit. a StG/ZG).
7.2.�Es gilt somit auch f�r das kantonale Steuerrecht der Grundsatz der Massgeblichkeit der nach den zwingenden Vorschriften des Handelsrechts erstellten Handelsbilanz f�r die Steuerbilanz (s. auch Kuhn/Br�lisauer, in: Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht, I/1, 2. Aufl. 2002, N. 9 zu Art. 24 StHG). Falls diese zwingenden Vorschriften des Handelsrechts widerspricht, sind die Steuerbeh�rden grunds�tzlich verpflichtet, handelsrechtswidrige Ans�tze zu korrigieren. Bilanz�nderungen im Veranlagungsverfahren sind grunds�tzlich nicht zul�ssig. Die anwendbaren kantonalen und bundesrechtlichen Bestimmungen im hier fraglichen Bereich sind folglich vollumf�nglich harmonisiert. Es verbleibt dem kantonalen Gesetzgeber kein Gestaltungsspielraum, weshalb das Bundesgericht die Anwendung der kantonalen Vorschriften gleich wie das Bundesrecht frei pr�ft; das bedeutet, auch die Auslegung, welche die kantonalen Instanzen den harmonisierten kantonalen Vorschriften beilegen, unterliegt der bundesgerichtlichen Pr�fung (E. 1.3 hiervor).
7.3.�Damit kann vorliegend f�r die kantonalen Steuern vollumf�nglich auf das zur direkten Bundessteuer Gesagte verwiesen werden. Die Beschwerde ist auch hinsichtlich der Kantons- und Gemeindesteuern insoweit begr�ndet, als die kantonalen Instanzen der Beschwerdef�hrerin die R�ckstellung der Steuern im Umfang der vorgenommenen Aufrechnungen verweigert haben, und die Angelegenheit ist zu neuer Veranlagung im Sinne der Erw�gungen an die Veranlagungsbeh�rde zur�ckzuweisen (Art. 107 Abs. 2 BGG). Im �brigen ist die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.
�Entsprechend dem Verfahrensausgang sind die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens (Art. 65 BGG) den Parteien je zur H�lfte aufzuerlegen und hat der Kanton Zug der Beschwerdef�hrerin eine reduzierte Parteientsch�digung zu bezahlen (Art. 66, 68 BGG). Die H�he der Gerichtsgeb�hr und der Parteientsch�digung bemisst sich nach den Reglementen.
�Die Neufestsetzung der Kosten und Entsch�digung f�r das kantonale Verfahren wird dem Verwaltungsgericht �bertragen (Art. 67 und 68 Abs. 5 BGG).
Die Verfahren 2C_1218/2013 und 2C_1219/2013 werden vereinigt.
Die Beschwerde wird hinsichtlich der direkten Bundessteuer (Verfahren 2C_1219/2013) teilweise gutgeheissen, der angefochtene Entscheid wird aufgehoben und die Sache zur Vornahme der Veranlagung im Sinne der Erw�gungen an die Kantonale Steuerverwaltung Zug, Verwaltung direkte Bundessteuer, zur�ckgewiesen. Im �brigen wird die Beschwerde abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.
Die Beschwerde wird hinsichtlich der Kantons- und Gemeindesteuern (Verfahren 2C_1218/2013) teilweise gutgeheissen, der angefochtene Entscheid wird aufgehoben und die Sache zur Vornahme der Veranlagung im Sinne der Erw�gungen an die Kantonale Steuerverwaltung Zug zur�ckgewiesen. Im �brigen wird die Beschwerde abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.
Die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens von insgesamt Fr. 4'000.-- werden der Beschwerdef�hrerin sowie dem Kanton Zug mit je Fr. 2'000.-- auferlegt.
Der Kanton Zug hat die Beschwerdef�hrerin f�r das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 2'500.-- zu entsch�digen.
�ber die Kosten und Entsch�digungsfolgen des kantonalen Verfahrens hat die Vorinstanz neu zu befinden.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Zug, Abgaberechtliche Kammer, und der Eidgen�ssischen Steuerverwaltung schriftlich mitgeteilt.