Source: http://www.landesrecht-bw.de/jportal/?quelle=jlink&query=LVerpflV+BW&psml=bsbawueprod.psml&max=true&aiz=true
Timestamp: 2017-02-23 23:02:10
Document Index: 287815228

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 12', '§ 13', '§ 14', '§ 15', '§ 44', '§ 46', '§ 46', '§ 52', '§ 52', '§ 52', '§ 46', '§ 46', '§ 24', '§ 7', '§ 2', '§ 31', '§ 46', '§ 46', '§ 2', '§ 16', '§ 22', '§ 23', '§ 24', '§ 24', '§ 17', '§ 27', '§ 27', '§ 27', '§ 27', '§ 27']

InhaltAktuelle GesamtausgabeAmtliche Abkürzung:LVVOAusfertigungsdatum:03.09.2016Gültig ab:23.09.2016
VerordnungQuelle:Fundstelle:GBl. 2016, 552Gliederungs-Nr:2232-2Verordnung des Wissenschaftsministeriums
- LVVO)
Vom 3. September 2016Zum 24.02.2017 aktuellste verfügbare Fassung der GesamtausgabeNichtamtliches InhaltsverzeichnisTitelGültig abVerordnung des Wissenschaftsministeriums über die Lehrverpflichtungen an Universitäten, Pädagogischen Hochschulen, Hochschulen für angewandte Wissenschaften und der Dualen Hochschule (Lehrverpflichtungsverordnung - LVVO) vom 3. September 201623.09.2016Eingangsformel23.09.2016ABSCHNITT 1 - Lehrverpflichtung23.09.2016§ 1 - Anwendungsbereich; Begriffsbestimmungen23.09.2016§ 2 - Umfang der dienstrechtlichen Lehrverpflichtung23.09.2016§ 3 - Anrechnung auf die Lehrverpflichtung23.09.2016ABSCHNITT 2 - Erfüllung der Lehrverpflichtung23.09.2016§ 4 - Wechselnder Lehrbedarf23.09.2016§ 5 - Ausgleichsmöglichkeiten23.09.2016ABSCHNITT 3 - Abweichungen von der Lehrverpflichtung23.09.2016§ 6 - Abweichender Lehrbedarf23.09.2016§ 7 - Ermäßigung der Lehrverpflichtung für Leitungsfunktionen auf der Zentralebene23.09.2016§ 8 - Freistellungspauschale für Leitungsfunktionen an Fakultäten23.09.2016§ 9 - Freistellung für Leitungsfunktionen an den Studienakademien der DHBW 23.09.2016ABSCHNITT 4 - Besondere Regelungen und Inkrafttreten23.09.2016§ 10 - Medizinbereich23.09.2016§ 11 - Hochschulen für angewandte Wissenschaften und DHBW23.09.2016§ 12 - Besondere Aufgaben23.09.2016§ 13 - Schwerbehinderte Menschen23.09.2016§ 14 - Sektionen und Senat23.09.2016§ 15 - Inkrafttreten23.09.2016 zum Seitenanfang | zur Einzelansicht Auf Grund von § 44 Absatz 4 Satz 1 des Landeshochschulgesetzes
(LHG) vom 1. Januar 2005 (GBl. S. 1), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 1. April 2014 (GBl. S. 99), wird im Einvernehmen mit dem Innenministerium und dem Finanzministerium verordnet:
zum Seitenanfang | zur Einzelansicht ABSCHNITT 1Lehrverpflichtung
1. Professorinnen und Professoren an Universitäten und Pädagogischen Hochschulen in der Regel 9 Semesterwochenstunden, davon abweichend
a) Professorinnen und Professoren, die nach § 46
Absatz 1 Satz 3 LHG überwiegend außerhalb der Lehre tätig sind, 2 bis 8 Semesterwochenstunden,
b) Professorinnen und Professoren, die nach § 46
Absatz 1 Satz 6 LHG einen Schwerpunkt in der Lehre haben, 10 bis 12 Semesterwochenstunden,
2. Professorinnen und Professoren an Hochschulen für angewandte Wissenschaften sowie Beamtinnen, Beamte, Richterinnen und Richter als hauptamtliche Lehrkräfte an Hochschulen für angewandte Wissenschaften 18 Semesterwochenstunden,
3. Professorinnen und Professoren an der DHBW 576 Jahreslehrveranstaltungsstunden pro Studienjahr,
4. Juniorprofessorinnen und Juniorprofessoren, soweit sie positiv evaluiert worden sind, 6 Semesterwochenstunden, im Übrigen 4 Semesterwochenstunden,
5. Dozentinnen und Dozenten 12 bis 18 Semesterwochenstunden,
6. Akademische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach § 52
LHG an Universitäten und Pädagogischen Hochschulen, die ihre Dienstaufgaben
a) zu gleichen Anteilen in Forschung und Lehre erbringen, 7 bis 13 Semesterwochenstunden,
b) überwiegend im Bereich der Forschung erbringen, 5 bis 12 Semesterwochenstunden,
c) überwiegend im Bereich der Lehre erbringen, 13 bis 19 Semesterwochenstunden,
d) ausschließlich im Bereich der Lehre erbringen, 20 bis 25 Semesterwochenstunden,
7. Akademische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Beamtenverhältnis auf Zeit bis zu 4 Semesterwochenstunden, sofern ihnen nach § 52
Absatz 2 und 4 LHG die Möglichkeit der Weiterqualifikation eingeräumt wurde; die Lehrverpflichtung erhöht sich auf 6 Semesterwochenstunden, sobald das Ziel der Weiterqualifikation erreicht wurde,
8. Akademische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als Fachschulrätinnen und Fachschulräte an Hochschulen für angewandte Wissenschaften nach Maßgabe der Funktionsbeschreibung der einzelnen Stellen unter Berücksichtigung der sonstigen Dienstaufgaben bis zu 28 Semesterwochenstunden.
(6) Bei befristet oder unbefristet privatrechtlichen Beschäftigten richtet sich die Lehrverpflichtung nach der Ausgestaltung des Dienstverhältnisses. Nehmen privatrechtlich Beschäftigte auf Grund vertraglicher Vereinbarung die gleichen Dienstaufgaben wahr wie die in Absatz 1 Nummern 1 bis 8 genannten Beamtinnen und Beamten, ist ihre Lehrverpflichtung jeweils entsprechend festzusetzen. In den Arbeitsverträgen ist die Anwendung dieser Verordnung in der jeweils geltenden Fassung zu vereinbaren. Bei Akademischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in befristeten Arbeitsverhältnissen ist, soweit ihnen nach § 52
Absatz 2 LHG die Möglichkeit der Weiterqualifikation eingeräumt ist, die Lehrverpflichtung auf 4 Semesterwochenstunden festzusetzen; die Lehrverpflichtung erhöht sich auf 6 Semesterwochenstunden, sobald das Ziel der Weiterqualifikation erreicht wurde.
(8) Professorinnen und Professoren, denen nach § 46
Absatz 1 Satz 3 LHG ausschließlich Aufgaben außerhalb der Lehre übertragen wurden, unterliegen keiner Lehrverpflichtung nach dieser Verordnung.
(9) Überträgt eine Hochschule einer Professorin oder einem Professor nach § 46
Absatz 1 Satz 3 LHG ausschließlich oder überwiegend Aufgaben außerhalb der Lehre, so hat sie die Verringerung des Lehrangebots innerhalb der Lehreinheit durch geeignete Maßnahmen auszugleichen. Der Ausgleich kann auch durch eine Lehrperson desselben Faches, die einer anderen Fakultät, an der DHBW einem anderen Studienbereich, zugeordnet ist, erfolgen, sofern sie und die andere Fakultät, an der DHBW das Präsidium, zugestimmt haben. Die Ausgleichspflicht gilt nicht bei Professorinnen und Professoren, denen Aufgaben außerhalb der Lehre übertragen wurden, sofern sie aus Mitteln Dritter finanziert werden oder der Gesetzgeber dies im Staatshaushaltsplan so festlegt.
(10) Die von den einzelnen Lehrpersonen erbrachten Lehrleistungen und die gewährten Ausnahmen sind in geeigneter Weise zu dokumentieren und nach § 24
Absatz 2 Satz 1 LHG von der Dekanin oder dem Dekan, an der DHBW vom Präsidium, zu überwachen.
(1) Nach Prüfungsordnungen, Studienordnungen oder Studienplänen nicht vorgesehene Lehrveranstaltungen werden auf die Lehrverpflichtung angerechnet, wenn alle nach diesen Vorschriften vorgesehenen Lehrveranstaltungen eines Faches durch hauptberuflich oder nebenberuflich an der Hochschule tätiges wissenschaftliches Personal angeboten werden. Im Hauptamt erbrachte Lehrleistungen im Bereich der weiterbildenden Studiengänge können auf die Lehrverpflichtung angerechnet werden. Davon unberührt bleibt die Verpflichtung, Weiterbildungsangebote kostendeckend auszugestalten (§ 7
Absatz 1 Landesgebührengesetz in Verbindung mit § 2
Absatz 3 Landeshochschulgebührengesetz). Voraussetzung für eine Anrechnung der im Hauptamt erbrachten Lehrleistung im Bereich des Kontaktstudiums (§ 31
Absatz 5 LHG) auf die Lehrverpflichtung ist, dass das Rektorat der Durchführung des Weiterbildungsangebots zugestimmt hat und es kostendeckend ist; nicht kostendeckende Angebote können angerechnet werden, wenn die Unterdeckung durch andere Weiterbildungsangebote der Hochschule ausgeglichen werden kann. Die Anzahl der nach Satz 1 berücksichtigten Lehrveranstaltungen ist der Dekanin oder dem Dekan, an der DHBW dem Präsidium anzuzeigen. § 46
Absatz 4 LHG bleibt unberührt.
zum Seitenanfang | zur Einzelansicht ABSCHNITT 2Erfüllung der Lehrverpflichtung
1. eine Lehrperson ihre Lehrverpflichtung im Durchschnitt dreier aufeinanderfolgender Studienjahre erfüllt;
2. Lehrpersonen einer Lehreinheit ihre Lehrverpflichtung innerhalb des jeweiligen Semesters ausgleichen; Professorinnen oder Professoren sowie Juniorprofessorinnen oder Juniorprofessoren können jeweils nur untereinander ausgleichen.
zum Seitenanfang | zur Einzelansicht ABSCHNITT 3Abweichungen von der Lehrverpflichtung
(1) Kann eine Lehrperson in ihrem Aufgabenbereich wegen eines Überangebots in der Lehre ihre Lehrverpflichtung nicht erfüllen, so verringert sich die Lehrverpflichtung nach Feststellung durch die Fakultät, an der DHBW nach Feststellung durch das Präsidium, entsprechend. Die Fakultät hat die Verringerung der Lehrverpflichtung der Rektorin oder dem Rektor anzuzeigen. § 46
(1) Die Lehrverpflichtung nach § 2 kann ermäßigt werden für weitere Rektoratsmitglieder nach § 16
Absatz 1 Satz 3 LHG
1. einer Universität um bis zu 6 Semesterwochenstunden,
2. einer Pädagogischen Hochschule um bis zu 6 Semesterwochenstunden und um die schulpraktische Betreuung von Studierenden,
3. einer Hochschule für angewandte Wissenschaften um bis zu 12 Semesterwochenstunden.
(1) Freistellungspauschale an Fakultäten gemäß § 22
LHG ist die Summe der Semesterwochenstunden, bis zu der
1. an Universitäten und Pädagogischen Hochschulen die Mitglieder des Dekanats und
2. an Hochschulen für angewandte Wissenschaften die Mitglieder des Dekanats und die Studiendekaninnen oder Studiendekane der Fakultät
(2) Die Freistellungspauschale für die Mitglieder des Dekanats einer Universität einschließlich der Dekanin oder des Dekans beträgt insgesamt bis zu 14 Semesterwochenstunden, wobei die Lehrverpflichtung der Studiendekanin oder des Studiendekans um höchstens 6 Semesterwochenstunden und die Lehrverpflichtung der Prodekanin oder des Prodekans um höchstens 4 Semesterwochenstunden ermäßigt werden kann. Soweit nach der Grundordnung weitere Prodekaninnen oder Prodekane bestellt werden (§ 23
Absatz 1 Satz 2 Nummer 3 LHG), erhöht sich der Umfang der Freistellungspauschale um jeweils bis zu 2 Semesterwochenstunden. Die Lehrverpflichtung von nach § 24
Absatz 5 Satz 4 LHG gewählten weiteren Studiendekaninnen oder Studiendekanen, die nicht Mitglieder des Dekanats sind, kann jeweils um bis zu 4 Semesterwochenstunden ermäßigt werden. Insgesamt dürfen die Freistellungen nach den Sätzen 1 bis 4 bei einer Fakultät 20 Semesterwochenstunden nicht überschreiten.
1. bei Fakultäten ohne Studiengänge insgesamt bis zu 8 Semesterwochenstunden,
2. bei Fakultäten mit einem oder mehreren Studiengängen und nicht mehr als 11 Professorenstellen insgesamt bis zu 12 Semesterwochenstunden,
3. bei Fakultäten mit einem oder mehreren Studiengängen und 12 bis 15 Professorenstellen insgesamt bis zu 16 Semesterwochenstunden,
4. bei Fakultäten mit einem oder mehreren Studiengängen und mindestens 16 Professorenstellen insgesamt bis zu 20 Semesterwochenstunden; für jede weitere Professorenstelle erhöht sich der Umfang der Freistellungspauschale um jeweils eine Semesterwochenstunde.
(5) Soweit der hauptamtlichen Dekanin oder dem hauptamtlichen Dekan nach § 24
Absatz 3 Satz 9 in Verbindung mit § 17
Absatz 4 Satz 3 LHG keine Lehrverpflichtung obliegt, reduziert sich die Freistellungspauschale an Universitäten um 6 Semesterwochenstunden, an Pädagogischen Hochschulen um 4 Semesterwochenstunden und an Hochschulen für angewandte Wissenschaften um 6 Semesterwochenstunden.
(1) Die Lehrverpflichtung der Rektorin oder des Rektors einer Studienakademie an der DHBW richtet sich nach § 27a
Absatz 4 Satz 5 LHG. Die Lehrverpflichtung wird für die Inhaberinnen und Inhaber von Funktionsstellen an der DHBW im Studienjahr ermäßigt
1. für die Prorektorin oder den Prorektor (§ 27a
Absatz 5 LHG), die Leiterin oder den Leiter einer Außenstelle (§ 27a
Absatz 7 LHG) und die Studienbereichsleiterin oder den Studienbereichsleiter (§ 27d
Absatz 1 LHG) um bis zu 384 Jahreslehrveranstaltungsstunden,
2. für die Leitung eines Studienbereichs mit mehr als 4.000 Studierenden zusätzlich zu Nummer 1 um bis zu 80 Jahreslehrveranstaltungsstunden,
3. für die Studiengangsleiterin oder den Studiengangsleiter (§ 27d
Absatz 2 LHG) bei einer Betreuung von bis zu drei Kursen um bis zu 288 Jahreslehrveranstaltungsstunden; für jeden zusätzlich zu betreuenden Kurs kann eine Deputatsermäßigung von bis zu 40 Jahreslehrveranstaltungsstunden gewährt werden.
zum Seitenanfang | zur Einzelansicht ABSCHNITT 4Besondere Regelungen und Inkrafttreten
1. bei einem Grad der Behinderung von mindestens 50 Prozent um bis zu 12 Prozent,
2. bei einem Grad der Behinderung von mindestens 70 Prozent um bis zu 18 Prozent,
3. bei einem Grad der Behinderung von mindestens 90 Prozent um bis zu 25 Prozent.