Source: https://www.gomopa.net/Finanzforum/fonds-informationen/dcm-deutsche-capital-management-ag-128717/thread3.html
Timestamp: 2020-07-10 23:33:08
Document Index: 394798188

Matched Legal Cases: ['§ 21', '§ 2', '§ 38', '§ 57', '§ 68', '§ 66', '§ 100', '§ 149', '§ 157', '§ 160', '§ 163', '§ 162', '§ 233', '§ 271', '§ 160', '§ 8', '§ 30']

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S&K: Wer half bei DCM-Fondsplünderung?
Weshalb die von Johann Deinböck gegründete Deutsche Capital Management AG (DCM)/München – mit einem aufgelegten Fondsvolumen von knapp 4 Mrd. € einer der größten Anbieter des Marktes – nach viel- fachen Vorstands-Wechsel-Dich-Kapriolen und zwischenzeitlichem Anteilsverkauf in 2012 an das polni- sche Unternehmen Texon Polska SP z.o.o in der Vorwoche nun Insolvenzantrag stellen musste (vgl. 'k-mi' 14/13), das alles wird und muss noch aufgeklärt werden. Bei der Beantwortung der Frage, weshalb DCM-Mehrheitsgesellschafter Deinböck im Sommer 2012 per zweitem Deal die beiden für die Fondsverwal- tung zuständigen Unternehmenstöchter DCM Service GmbH und DCM Verwaltungs GmbH an die S&K Assets GmbH/Frankfurt für 7 Mio. € verkaufte, war etwas Phantasie nötig. 'k-mi' kann Ihnen nun weitere Puzzle-Steine zusammenführen, die auf einen groß angelegten Coup schließen lassen. Blicken wir auf die aktuellen Vorkommnisse bei der DCM GmbH & Co. Renditefonds 14 KG (DCM 14 KG):
Der mit 5.690 Gesellschaftern im Jahr 2003 platzierte Immobilienfonds verfügt über ein Eigenkapital von 100,5 Mio. € und gehört zu den wenigen positiven Ausnahmen im DCM-Portfolio, der bislang bei den Ausschüttungen laut Leistungsbilanz 2011 eine 100 %-Zielerreichung ausweist, mit einer Jahresausschüttung von 7 %. Dem Fonds gehören neben Thesaurierern auch Ratensparer an, wo- mit die Gesellschaft über eine ständige Liquiditätsquelle verfügt. Ende 2011 lagen fast 5,8 Mio. € im Fondsdepot. Entsprechend reizvoll ist somit dieser Fonds für die neue Fondsgeschäftsführung gewesen, in die S&K wie bei weiteren DCM-Fonds ihren eigenen – mit Privat- insolvenz vorbelasteten und inzwischen in U-Haft sitzenden – Mann Marc-Christian Schraut hineinschickte und sogleich mit Alleinzeichnungsgewalt ausstatte, um so leichter an die freien Assets im Fonds zu gelangen. Per Gesellschaftsbeschluss ließ sich die Geschäfts- führung Ende 2012 von den gutgläubigen Anlegern, die den zwischenzeitlichen S&K-Einstieg im Hintergrund gar nicht bemerkten, mit neuen Kompetenzen ausstatten.
So kam es schließlich, dass die DCM 14 KG zum Kaufpreis von 15,2 Mio. € ein Wohnhaus mit 151 Einheiten, davon 21 leer- stehend, und vier Gewerbeeinheiten erwerben konnte. Das Wertgutachten wies einen Verkehrs- wert von knapp über 17 Mio. € aus und wurde von Bernd Zimmermann, dem inzwischen bundes- weit bekannten Haus- und Hof-Gutachter der S&K-Gruppe, erstellt.
Verkäufer des Objektes waren – an dieser Stelle wird es richtig spannend – zu je 40 % Jonas Köller und Stephan Schäfer, die bei- den S&K-Strategen, sowie zu 20 % die Deutsche S&K Sachwert Nr. 2 GmbH. Laut 'k-mi' vorliegendem Dossier wurde dieses Investment vom Fondstreuhänder Dr. Gero Kollmer, in Funktion als Geschäftsführer der Curia HHKL Treuhand GmbH, "nach Investitionskriterien und Wirtschaftlichkeit ge- prüft und Kaufvertrag bzw. Kaufpreis freigegeben". Dr. Kollmer wurde erst kurze Zeit zuvor in die Ge- schäftsführung der Curia, einem langjährigen Treuhänder von DCM-Fonds, bestellt, aus der dieser unmittelbar nach Beginn der ersten S&K-Razzien wieder ausschied. Ebenso übernahm im vergange- nen Jahr mit Frank Schöncke, den wir wie Dr. Kollmer dem S&K-Lager zurechnen, mit 75 % der Anteile an der Curia entscheidenden Einfluss auf die Geschicke dieses Treuhänders, deren Gesellschafter- kreis sich einst brüderlich zu je 1/4 auf Antoinette Hiebeler-Hasner, Wolfgang Schmidt-Gorbach, Rudolf L. Müller und Stefan Keller aufteilte.
Laut eines 'k-mi'-Pfadfinders wurde bei den jüngsten Vorgängen rund um die DCM 14 KG nicht einmal der Fondsbeirat mit ins Boot genommen. Dieser soll sich inzwischen anwaltlicher Beratung bemühen, um rechtlich u. a. prüfen zu lassen, ++ wie sich das Abstimmungsverhalten des Treuhänders erklären lässt ++ weshalb keine ordentliche Gesellschafterversammlung (o. GV) in 2011 stattfand und ++ ob die weitrei- chenden Gesellschafterbeschlüsse mit gravierenden Änderungen des Unternehmenszweckes im Rahmen einer außerordentlichen GV ohne Präsenzveranstaltung überhaupt zulässig waren. Zu diesen Vorkomm- nissen befragte 'k-mi' die Curia HHKL Treuhand GmbH, die jedoch aktuell keine Stellungnahme abgeben möchte, da man im engen Austausch mit der Staatsanwaltschaft stehe und in einigen Wochen die Gesell- schafter ohnehin informieren wolle. Was man uns jedoch mitteilen konnte ist, dass die Aussage in der DCM- Leistungsbilanz 2011 zum Fondstreuhänder PAXAS GmbH/Düsseldorf bei der DCM 14 KG nicht stim- me, Treuhänder sei auch weiterhin noch die Curia. Peinlich dabei für den Unternehmensverbund optegra:hhkl ist allerdings, dass die optegra:hhkl GmbH & Co. KG laut DCM-LB 2011 eine WP-Prüf- bescheinigung dieser Bilanz attestierte, ohne dass dieser Treuhand-Verwechselungs-Lapsus dem WP Stefan Keller und seinem Kollegen in der Druckversion auffiel, obwohl zu deren Prüfarbeit auch die An- gaben zu den Vertragspartnern gehört. Der Informationsfluss wäre hier besonders einfach gewesen, da der prüfende Keller sich als Curia-GF nur hätte selbst fragen müssen. Auch verneinte Curia auf 'k-mi'-Nach- frage, dass Johann Deinböck unmittelbar bzw. mittelbar Einfluss auf die Geschäftsaktivitäten der Curia HHKL- bzw. optegra:hhkl-Gesellschaften nehme.
Jedenfalls sind die Vorkommnisse bei der DCM 14 KG in gleicher Weise auch für alle anderen be- troffenen DCM-Fonds von großem Interesse. Auf wenig Kooperation stößt beim Treuhänder auch Jan Elsner als Vertreter der DCM-Interessengemeinschaft IG-12 KG, weil man ihm seitens der Curia HHKL die Herausgabe des DCM-Treuhandverzeichnisses verweigert: "Die Curia Treuhand HHKL GmbH sowie der von Curia beauftragte Anwalt, RA Oliver von Lavernge, halten es auch weiterhin nicht für nötig, auf unsere Fragen zu antworten." Wenig Erfreuliches gibt es auch von weiteren Firmen des zusammenbrechenden S&K-Imperiums zu berichten. Denn seit dieser Woche befinden sich mit der Asset Trust AG/Regensburg (AZ 2 In 196/13) und der Deutsche Sachwert Emissionshaus AG/Re- gensburg (AZ 2 In 197/13) zwei weitere Unternehmen im vorläufigen Insolvenzverfahren. Zum Insolvenzverwalter ist hier Dr. Jochen Zaremba, Kanzlei Schwartz Rechtsanwälte, bestellt wor- den. Wie 'k-mi' unmittelbar vor Redaktionsschluss bei der StA München I in Erfahrung bringen konnte, wird in weiteren Ermittlungsverfahren in Sachen Bestlifeselect AG und SAM AG auch gegen den 75 %-Curia-Gesellschafter Schöncke ermittelt: "Herr Schöncke ist Beschuldigter in dem ge- nannten Ermittlungsverfahren. Es wird wegen des Verdachts des Betrugs und des Verstoßes gegen das Kredit- wesengesetz ermittelt. Im Rahmen des Vermittlungsverfahrens wurden Durchsuchungsbeschlüsse gegen Herrn Schöncke vollzogen." In diesem Zusammenhang weisen wir darauf hin, dass im Rahmen staatsanwalt- licher Ermittlungen gegen Beschuldigte weiter die Unschuldsvermutung gilt.
'k-mi'-Fazit: Das Geflecht zwischen DCM, S&K und Treuhänder nimmt immer engere Züge an, was es für die Anleger nicht einfacher macht, hier zu durchblicken, wer welche Interessen weshalb verfolgt. Spannend wird es auch bei der Suche nach den abgezogenen Assets aus DCM-Fonds zugehen, ob diese in private Hände von beteiligten S&K-Managern abflossen oder ob sogar teilweise S&K-Fonds profitier- ten, die nun wenig Interesse haben dürften, diese Zuflüsse wieder ins DCM-Fondslager zurückzuführen. Ähnlich verzwickte Konstellationen sind auch bei SHB- und Midas-Fonds zu befürchten.
Quelle: KMI 15/13
kmi-15-13.pdf (1,08 MB - 6 mal heruntergeladen - zuletzt: 07.06.2013, 12:50)
Anleger sollten Anspruch auf Schadensersatz prüfen lassen
Der Insolvenzantrag der Deutsche Capital Management AG - DCM - vom 02.04.2013 hat viele Anleger von DCM-Fonds verunsichert. Joachim Cäsar-Preller, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht in Wiesbaden: "Viele DCM-Anleger sind nicht nur in der Vergangenheit schlecht beraten gewesen, sie stehen auch heute ziemlich allein da und erhalten wenig konkrete Informationen!"
Cäsar-Preller rät DCM-Anlegern, auch gut einem Monat nach der Insolvenzanmeldung Ruhe zu bewahren. Weiterhin gibt es keine stimmigen Infos über die Liquidität der einzelnen Fonds, die als selbstständige Gesellschaften nicht unbedingt von der Zahlungsunfähigkeit der DCM Aktiengesellschaft betroffen sein müssen. Aber, so Cäsar Preller: "Der Verdacht liegt nahe, dass Anleger auch hier auf Kurz oder Lang mit einem Totalausfall rechnen müssen!" Insider wissen, dass insbesondere die schlechte Ertragslage der Immo-Fonds für die Schieflage von Gesamt-DCM verantwortlich sein soll.
Statt sich auf mögliche Insolvenzen einzustellen empfiehlt der Fachanwalt aus Wiesbaden, mögliche Schadensersatzansprüche gegenüber den damaligen Beratern zu prüfen. Gerade bei geschlossenen Immobilienfonds wurden Anleger in den seltensten Fällen über das Totalausfallrisiko im Insolvenzfall informiert, geschweige denn darüber, dass sogar bereits ausbezahlte Ausschüttungen im Extremfall von der Fondsgesellschaft oder vom Insolvenzverwalter zurück gefordert werden können. Cäsar-Preller: "Nur eine Rückabwicklung der Anlage schafft klare Verhältnisse, alles andere bedeutet Stress und schwindende Hoffnung!"
Geschäftsnummer: 1513 IN 1096/13
München, 2.5.2013
DCM Deutsche Capital Management AG, Hopfenstraße 6, 80335 Mün­-chen
Vorstand Pawel Miller
Vorstand Tadeusz Pietka
Es wird gemäß § 21 Abs. 1, 2 Nr. 2 InsO
der Schuldnerin ein partielles Verfügungsverbot hinsicht­-lich Maßnahmen zur Vorbereitung eines Verkaufs-/ Investo­-renprozesses für schuldnerische Beteiligungen an Kapital-und Personengesellschaften sowie damit in Zusammenhang ste­-
hender Rechtsgeschäfte auferlegt und die Verfügungsbefugnisinsoweit auf den vorläufigen Insolvenzverwalter, HerrnRechtsanwalt Dr. jur. Michael Jaffe, übertragen. Insbeson­-
dere wird der vorläufige Insolvenzverwalter ermächtigt, in­-soweit Masseverbindlichkeiten zu begründen. Das Verfügungs­-verbot bezieht sich nicht auf die Veräußerung schuldneri­-scher Beteiligungen. Insoweit und im übrigen verbleibt esbei den Anordnungen im Beschluss vom 09.04.13.
Im Anhang die Schreiben die momentan an alle noch aktiven Anleger der DCM-AG im Umlauf sind. Anscheinend ist die Komplimentärs GmbH sowie die Fondsverwaltung, alleiniger Geschäftsführer Marc-Christian Schraut, derzeit in U-Haft daher handlungsunfähig. Der eigentlich sich in Rente befindene Johann Deinböck ist wieder Geschäftsführender Kommanditist und M. Meyer soll Geschäftsführer der neuen Fondsverwaltung sowie Komplimentärs GmbH werden.
Auch gibt es, vor allem im Schreiben des 5KG, interessante Einblicke über die Machenschaften der S&K in den DCM Fonds.
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dcm 12kg anschreiben gv schriftlich.pdf (1,99 MB - 2 mal heruntergeladen - zuletzt: 24.05.2013, 12:48)
- Jeder stimmberechtigte Anleger sollte sich an dem Umlaufverfahren beteiligen unddagegen stimmen.
- Jeder Anleger sollte sich in das Freiwillige Treugeberverzeichnis eintragen, damit wir wissen, wieviele gültige Stimmen wir haben um eine außerordentliche Gesellschafterversammlung einzuberufen.
- Jeder Anleger sollte sich an der Kriegskasse zur Herausklage des Treugeberverzeichnisses beteiligen.
Prime Office Reit will Fussionieren und sich vom SV-Hochhaus trennen
Die Prime Office Reit AG strebt eine Fussioun mit der German Acorn aus Köln an. Anscheinend müssen die faulen Eier aus dem Immobilien - Bestand aus DCM Zeiten dafür abgestoßen werden... Die Sueddeutsche berichtet in einem Nebensatz das wohl geplant ist, das SV-Hochhaus zu veräußern.
Großfusion am Markt für Büroimmobilien
Frankfurt - Die Münchner Prime Office will sich mit dem größeren Konkurrenten German Acorn zusammenschließen und damit zu einem führenden börsennotierten Büroimmobilienkonzern aufsteigen. Durch die Verschmelzung werde Prime Office in eine neue Dimension vorstoßen und mehr Investoren aus dem In- und Ausland anlocken, sagte Prime-Office-Chef Claus Hermuth am Mittwoch. Eingefädelt wurde das Geschäft vom amerikanischen Finanzinvestor Oaktree, der Eigentümer von Acorn ist und mit 8,4 Prozent auch größter Aktionär von Prime Office. An der Börse kamen die Pläne gut an. Die im SDax notierten Prime-Office-Aktien schossen um über 17 Prozent auf 3,75 Euro nach oben. Firmenchef Hermuth traut dem fusionierten Unternehmen aufgrund der steigenden Marktkapitalisierung einen Aufstieg in den Nebenwerteindex MDax zu. Zusammen sind die Immobilien von Prime Office und Acorn 2,3 Milliarden Euro wert. Für den kleineren Fusionspartner Prime Office, der mit leer stehenden Büroflächen zu kämpfen hat, wäre der Zusammenschluss ein Befreiungsschlag.
Mit zusammen 64 Bürogebäuden wäre das neue Unternehmen in allen wichtigen deutschen Metropolregionen vertreten, betonte Hermuth. Um ihren Status als börsennotierten Immobilienfonds (REIT) zu verteidigen, will die bayerische Firma in den kommenden Monaten das Hochhaus der Süddeutschen Zeitung im Osten Münchens verkaufen. Reuters
http://www.sueddeutsche.de/q5738k/1306194/Grossfusion-am-Markt-fuer-Bueroimmobilien.html
Bei den DCM Deutsche Capital Management Fonds aus München stehen für die Anleger gefährliche Abstimmungen an. Die Fonds unter Verwaltung des S&K-Bosses Marc Christian Schraut sollen im Umlaufverfahren dafür stimmen, Schraut abzulösen und dafür wieder blind dem geschäftsführenden Kommanditisten Johann Deinböck zu vertrauen.
Deinböck hatte die Fondsverwaltung und Anlegerbetreuung an die Fondspiraten Stephan Schäfer und Jonas Köller (S&K) für sieben Millionen Euro verscherbelt. Die Frankfurter sollten den bereits heruntergewirtschafteten Fonds den Rest geben und zu Tode ausbluten, ohne, dass sich Deinböck die Hände schmutzig machen musste.
So hatte es Deinböck bereits mit den Fonds seiner ehemaligen Deinböck AG aus Niedersachsen gehalten. Auch da landeten nur seine Nachfolger hinter Gittern.
Da die Staatsanwaltschaft wohl zu früh eingriff und die Fonds noch am Leben sind, sucht Deinböck eine neue Lösung: eine neuzugründende Gesellschaft, für die der langjährige Geschäftsführer verschiedener DCM-Fonds Matthias Meyer seinen Kopf hinhalten soll.
Eine andere Abstimmung steht bei der überschuldeten DCM-Börsentochter Prime Office REIT-AG an. Am 21. August 2013 sollen die Aktionäre einer Fusion mit dem Hedgefonds Oaktree aus Los Angeles zustimmen. Oaktree würde auf diese Weise 51 Büroimmobilien seiner Tochter
German Acorn Real Estate GmbH aus Köln
an die Börse bringen. Die bisherige Prime Office REIT-AG wäre bei dieser Fusion mit 13 Immobilien nur der kleine Bruder. Aktionäre (DCM-Fonds) der Prime Office REIT-AG müssen eine Verwässerung ihrer Altaktien befürchten.
Gewinner wäre Oaktree, der in der neuen AG die Mehrheit hätte. Schon jetzt ist Oaktree mit 8,4 Prozent größter Einzelaktionär. Prime Office Vorstandschef Claus Hermuth gab gegenüber der Immobilienzeitung zu, dass Oaktree schon vor dem Kauf der Prime Office von den Fusionsplänen gewusst habe. Klappt die Fusion, wäre es Insiderhandel.
Die S&K-Pleite wirkt sich auf viele Fonds des Initiators DCM aus – sie standen plötzlich ohne Geschäftsführung da. Jetzt wollen DCM-Gründer Johann Deinböck und sein Vertrauter Matthias Meyer die Verwaltung einiger Beteiligungsmodelle übernehmen.
Nach dem Ausbruch des Skandals um die S&K Gruppe und ihr nahestehende Firmen und Personen waren zahlreiche Immobilienfonds der DCM AG führungslos. In den vergangenen Wochen haben sich Johann Deinböck, Gründer und früher DCM-Eigentümer, und Matthias Meyer, langjähriger Geschäftsführer bei DCM, in die wichtigen Positionen hieven lassen. Die notwendige Beschlüsse der Fondsgesellschafter wollten Deinböck und Meyer in den vergangenen Wochen erwirken.
Laut der Schreiben Deinböcks mit den angehängten Abstimmungsunterlagen sollten die Anleger, soweit vorhanden, alle Verträge und Beteiligungen mit der DCM Verwaltungs GmbH, MCS Fondsverwaltungs GmbH (früher: DCM Fondsverwaltungs GmbH) und MCS Service GmbH (früher: DCM Service GmbH) kündigen. Die Firmen fungierten in den Fonds seit deren Gründung als Komplementär und Geschäftsführer. Allerdings haben im vergangenen Jahr die S&K Gruppe und Marc-Christian Schraut bei diesen Gesellschaften das Ruder übernommen.
Pronovi soll Geschäftsführung übernehmen
Die Renditefonds 12 und 13, zu denen FONDS professionell ONLINE die Abstimmungsunterlagen vorliegen, sollen mit eigenem Kapital jeweils eine neue Komplementärin gründen und von Deinböck einen Fondsanteil erhalten. Die Fondsgeschäftsführung (Fonds 13) und Fondsverwaltung (Fonds 12 und 13 wie auch der Renditefonds 5) soll die neu gegründete Pronovi Fondsverwaltungs GmbH (früher: Blitz 13-332 GmbH, eine Vorratsgesellschaft) übernehmen. Alleingesellschafter und Geschäftsführer der in München ansässigen Firma ist der Deinböck-Vertraute Matthias Meyer. Die Abstimmungsfristen endeten in den drei genannten Fonds am 10. Mai beziehungsweise am 17. Mai. Die Ergebnisse liegen der Redaktion noch nicht vor.
DCM-Immobilienfonds wurden von der S&K-Gruppe wahrscheinlich missbräuchlich zum Ankauf von S&K-Immobilien verwendet.
Was kritische Beobachter nach der Übernahme von drei DCM-Gesellschaften durch die S&K Gruppe befürchteten, lässt sich nun etwas konkreter fassen: Immobilienfonds von DCM haben wurden unter der Führung von S&K und Marc-Christian Schraut Immobilien von S&K gekauft. Außerdem wurden DCM-Fonds durch weitere Transaktionen belastet.
Zwar befinden sich immer noch sehr viele Unterlagen bei den Staatsanwaltschaften. Aber durch Bemühungen und Anlegerschreiben von DCM-Gründer Johann Deinböck, der in zahlreichen Fonds Komplementär oder geschäftsführender Kommanditist ist, kommt langsam Licht ins Dunkel. Er bemühte sich in den vergangenen Wochen gemeinsam mit dem langjährigen DCM-Geschäftsführer Matthias Meyer, das Ruder bei den von S&K in Mitleidenschaft gezogenen Fonds zu übernehmen.
Der DCM Renditefonds 13 hat im zweiten Halbjahr 2012 94 Prozent der dänischen Gesellschaft K/S Geninerstrasse 133-135 erworben. Verkäufer war laut eines Briefs an die Anleger vom April eine Gesellschaft der skandalumwitterten S&K Gruppe. Der DCM-Fonds wurde von Marc-Christian Schraut als Geschäftsführer der von S&K übernommenen DCM Verwaltungs GmbH unterzeichnet. Der Kaufpreis betrug offenbar 4,5 Millionen Euro.
Im aktuellen Anlegerschreiben weist der geschäftsführende Kommanditist, der DCM-Gründer Johann Deinböck, auf Diskrepanzen beim Wert des Fachmarktzentrums hin: Es liege ein Gutachten mit einem Wert von rund 26 Millionen Euro vor, wogegen ein "der Fondsgesellschaft bekannter Gutachter" im März 2013, also nach dem Schlag gegen die S&K Gruppe, den Wert der Immobilie nur auf 13,5 Millionen Euro geschätzt habe.
Außerdem soll der Fonds im Spätherbst von den S&K-Vorständen Jonas Köller und Stephan Schäfer Anteile an der bayerischen Obernzell Objekt GmbH erworben haben. "Der Kaufpreis von 345.000 Euro wurde bisher allerdings nicht bezahlt", heißt es in Deinböcks Brief. Stutzig macht die derzeit aktive Fondsgeschäftsführung zudem eine Eigentümergrundschuld über 1,2 Millionen Euro, die Schraut bei einer Immobilie des im Jahr 2000 aufgelegten Fonds bestellt haben soll.
Auch beim 1996 emittierten DCM Renditefonds 5 ist es laut aktueller Anlegerinformation zu einer fragwürdigen Grundbucheintragung gekommen. Bei einer Liegenschaft in Dortmund soll eine Eigentümergrundschuld über 7,4 Millionen Euro bestellt worden sein. Außerdem hat die Fondsgesellschaft offenbar Genussrechte der S&K Gruppe mit einem Volumen von einer Millionen Euro gezeichnet. Der Beirat habe von den Geschäftsvorgängen keine Kenntnis gehabt und schon gar nicht seine Zustimmung erteilt, erklärt der Beiratsvorsitzender Michael Vollert in einem Brief an die Anleger
Ich Lach mich schief... Herr Deinböck und Herr Meyer werfen die PR Maschinerie an - ob Herr Oheme wohl im Hintergrund noch mitwerkelt?
.... Und derzeit wundert sich die aktuelle GF ... Komisch ist nur das Herr Deinböck in allen Fonds noch Geschäftsführender Kommanditist war und Herr Meyer bestens in alle belange der Fonds informiert war nun leidet man an plötzlich akuter Amnesie und versucht er seine Hände in Unschuld zu waschen.... sehr sehr seltsam!
München, 28.5.2013
DCM Deutsche Capital Management AG, Hopfenstraße 6, 80335 Mün­-
Vorstand Tadeusz Pietka, --- ---
Geschäftszweig: Konzeption, Vertrieb und Vermarktung von ge­-
schlossenen Fonds u.a.
1. Das Insolvenzverfahren wird heute um 10.00 Uhr gemäß §§ 2,
Der Antrag ist am 2.4.2013 beim Amtsgericht München einge­-
Die Schuldnerin hat im Amtsgerichtsbezirk München ihren
allgemeinen Gerichtsstand.
Herr Rechtsanwalt Dr. Michael Jaffe, Franz-Joseph-Straße 8,
80801 München.
Telefon: 089/255487-00
Telefax: 089/255487-10
3. Insolvenzforderungen (§ 38 InsO) sind bis 30.08.2013 bei
4. Berichtstermin sowie Termin zur eventuellen Beschlussfas­-
sung der Gläubiger über folgende Angelegenheiten:
- Wahl eines anderen Insolvenzverwalters (§ 57 InsO),
- Einsetzung und Besetzung eines Gläubigerausschusses (§ 68
InsO),
- Zwischenrechnungslegung (§ 66 InsO),
- Unterhaltsgewährung aus der Insolvenzmasse (§§ 100, 101
- Behandlung von Wertgegenständen (§ 149 InsO),
- Fortgang des Verfahrens (Fortführung, Stilllegung, Insol-
venzplan) (§ 157 InsO),
- Vornahme besonders bedeutsamer Rechtshandlungen (insbe-
sondere Unternehmensveräußerung, Darlehensaufnahme mit
erheblicher Massebelastung, Rechtsstreit mit erheblichem
Streitwert) (§ 160 InsO),
- Betriebsveräußerung unter Wert (§ 163 InsO) oder an be-
sonders Interessierte (§ 162 InsO),
- Aussetzung von Verwertung und Verteilung im Rahmen eines
Insolvenzplanverfahrens (§ 233 InsO),
- Beantragung oder Aufhebung der Anordnung einer Eigenver-
waltung (§§ 271, 272 InsO)
wird anberaumt auf
Donnerstag, den 11.07.2013 um 10:00 Uhr, Infanteriestr. 5,
Nimmt an der Gläubigerversammlung kein stimmberechtigter
Gläubiger teil (Beschlussunfähigkeit), gilt die Zustimmung
zu besonders bedeutsamen Rechtshandlungen des Insolvenzver­-
walters nach § 160 I Satz 3 InsO als erteilt.
Donnerstag, den 10.10.2013 um 10:00 Uhr, Infanteriestr. 5,
Gläubiger, deren Forderungen festgestellt werden, erhalten
keine Benachrichtigung.
beweglichen Sachen oder an Rechten der Schuldnerin in
Personen, die Verpflichtungen gegenüber der Schuldnerin
haben, werden aufgefordert, nicht mehr an die Schuldnerin,
7. Der Insolvenzverwalter wird gem. § 8 III InsO beauftragt,
die in dem Verfahren vorzunehmenden Zustellungen, beginnend
mit der Zustellung des Eröffnungsbeschlusses nach § 30
InsO, durchzuführen. Ausgenommen ist die Zustellung des Er­-
öffnungsbeschlusses an die Schuldnerin; diese erfolgt durch
das Insolvenzgericht.
Die öffentlichen Bekanntmachungen obliegen weiterhin dem
Zwei Monate nach dem Insolvenzantrag hat das Amtsgericht München das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Münchner DCM Deutsche Capital Management eröffnet. Insolvenzverwalter ist Rechtsanwalt Michael Jaffé von der gleichnamigen Kanzlei.
Die Wertermittlung des insolventen Unternehmens erweist sich laut dem Insolvenzverwalter als schwierig. Schließlich hatte DCM im vergangenen Jahr seine Töchter DCM Verwaltung und DCM Service an die S&K-Gruppe verkauft, die sich mittlerweile als ein Schneeball-System entpuppt hat. Auch die im Jahr 2000 aufgelegten Immobilienfonds gingen auf die S&K über.
Die Aufklärung verschiedener Abläufe und strittiger Sachverhalte werde noch einige Zeit beanspruchen, erklärt Jaffé. Branchenexperten rechnen damit, dass die Kanzlei die bei bestimmten Konstellationen mögliche Rückabwicklung der Verkäufe genauer prüft.
Die Flugzeug-, Triebwerks- und Solarfonds laufen hingegen weiter. Um dies auch weiterhin gewährleisten zu können, sucht der Insolvenzverwalter nach einem Käufer für die Geschäftsbereiche Transport und Energie.
* dasinvestment
Der DCM Flugzeugfonds 1 konnte eine angekündigte Auszahlung an die Anleger aufgrund der fehlenden Freigabe durch die Banken nicht durchführen.
Anfang Mai hätten die Investoren des DCM Flugzeugfonds 1 für das Geschäftsjahr 2012 eine Ausschüttung in Höhe von 7,25 Prozent erhalten sollen. Doch nun heißt es in einem Anlegerschreiben: "Bedauerlicherweise können die Überweisungen der Auszahlungen derzeit nicht ausgeführt werden, da diese durch die finanzierenden Banken noch nicht freigegeben wurden."
Die Banken monieren nach Angaben in der Investorenpost einerseits den für die DCM AG fehlenden geprüften Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2011. Das ist für den Fonds aber unerheblich und liegt nicht in seinem Handlungsgebiet. Und andererseits habe die DCM AG die Kreditinstitute nicht um ihre Zustimmung für den Verkauf der DCM Service GmbH an die S&K Gruppe ersucht. Die ehemalige DCM-Tochter, die von Geschäftsführer Marc-Christian Schraut in MCS Service GmbH umbenannt wurde, ist gemäß Gesellschaftsvertrag geschäftsführende Kommanditistin des Flugzeugfonds.
Dieser Vertrag wurde laut Anlegerschreiben aus wichtigem Grund gekündigt. Die Anlegerverwaltung hat die Pronovi Fondsverwaltungs GmbH "bis auf weiteres" übernommen. Sie wird vom langjährigen DCM-Geschäftsfüher Matthias Meyer geführt, der im Mai 2013 die Geschäftsführung in der MCS Service GmbH niedergelegt hat. Das Recht zur Einzelvertretung dieser Gesellschaft war ihm vor einigen Monaten entzogen worden.
Der 2008 aufgelegte Flugzeugfonds hat ein Frachtflugzeug des Typs Boeing 777-200 LRF finanziert. Die Maschine ist an AeroLogic, ein Joint Venture von Lufthansa und Deutsche Post, vermietet. In dem 187,1 Millionen US-Dollar schweren Fonds stecken 91,5 Millionen Euro Eigenkapital. Bislang haben die Anleger 20 Prozent erhalten; geplant waren 21,75 Prozent. Die aktuelle Fondsgeschäftsführung geht davon aus, dass die gestoppte Auszahlung im dritten Quartal 2012 geleistet werden kann. (ae)
* Quelle Fonds Professionell
http://www.fondsprofessionell.de/news/geschlossene-fonds/nid/dcm-flugzeugfonds-1-bank-stoppt-ausschuettung/gid/1010061/ref/4/
Anleger des insolventen DCM Fonds Fuggerstadt-Center Augsburg müssen eine weitere schlechte Nachricht hinnehmen. Mit der Kinokette Cinestar verlässt ein weiterer wichtiger Mieter das Center. Das berichtet Fonds professionell
„Der Verlauf der Immobilie zu einem guten Preis dürfte sich dadurch weiter erschweren“, so Joachim Cäsar-Preller, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht aus Wiesbaden.
Da das Fuggerstadt-Center ohnehin schon mit großen Leerständen und geringen Mieteinnahmen zu kämpfen hat, dürfte der Abschied der Kinokette am Ende des Jahres einen Verkauf der Immobilie noch zusätzlich erschweren. Pleite ist der geschlossene Immobilienfonds ohnehin schon.
Seit der Insolvenz im Februar 2012 (Az.: 1542 IN 686/12) versucht der Insolvenzverwalter einen Käufer für die Immobilie zu finden – bisher erfolglos. Selbst Mieter für die Gewerbeflächen zu finden, erweist sich als äußerst schwierig – praktisch von Beginn an hatte der Fonds mit großen Leerständen zu kämpfen.
Die inzwischen ebenfalls insolvente Deutsche Capital Management AG (DCM) hatte den Immobilienfonds 1997 aufgelegt und dazu rund 41 Millionen Euro bei ca. 1300 Anlegern eingesammelt. Die Hoffnungen auf hohe Renditen erfüllten sich jedoch nicht. Nach Angaben von Fonds professionell erhielten die Anleger bis 2006 Ausschüttungen in Höhe von 37 Prozent, danach gingen sie komplett leer aus. „Die bislang vergeblichen Versuche, die Immobilie zu veräußern belegen leider, dass den Anlegern der Totalverlust ihres eingesetzten Geldes droht“, befürchtet Fachanwalt Cäsar-Preller.
Daher empfiehlt er den Anlegern, ihre Kapitalanlage auf mögliche Schadensersatzansprüche rechtlich überprüfen zu lassen. So könnten wahrscheinlich Ansprüche aus Prospekthaftung geltend gemacht werden. „Es besteht der Verdacht, dass die Immobilie schon viel zu teuer von DCM gekauft wurde und auch die prognostizierten Mieteinnahmen zu hoch angesetzt waren“, so Cäsar-Preller. Darüber hinaus müsse geprüft werden, ob möglicherweise eine Falschberatung seitens der Anlageberater vorliegt. So hätten die Anleger auf die Risiken ihrer Kapitalanlage bis zum Totalverlust des Geldes aufgeklärt werden müssen.
Wir versprechen Ihnen, wir sind wieder da - waren nie wirklich weg und legen jetzt erst richtig los !
quelle: http://www.ig12kg.de/2013/11/mit-paukens…runde-gewonnen/
Verkauf des SZ Hochhaus wirft Frage auf
Anbei frisch aus dem aktuellen Fokus ein kurzer Beitrag der Fragen aufwirft... Der Verkaufswert liegt auf einmal 22 Millionen unter den bisherigen Berechnungen.... Hätten die Käufer Gomopa gelesen wüssten Sie das es bei den Mieten schwierig wird die Nebenkosten korrekt abzurechnen... [attach]1149[/attach]
20.12.2013, 01:08
Ist bei DCM / Pronovi die Luft raus?
Die Interessensgemeinschaft IG-12KG hat erfolgreich nach über einen Jahr auseinandersetzung ein Urteil zur Adressherausgabe gewonnen. Peinlich wird es für die neue / alte Fondsführung - das Urteil ist ein Versäumnisurteil. Bei DCM hat man sich nicht mehr Verteidigt. Anbei das Urteil was die IG-12KG innerhalb der Mitglieder bereits veröffentlicht hat.
urteil-dcm.pdf (225,05 kB - 3 mal heruntergeladen - zuletzt: 20.12.2013, 13:35)
Wie die Webseite der IG-12 KG berichtet ist die rechtliche Nachfolge der von der S&K gekaperten DCM-Service GmbH, die Pronovi GmbH GF. Matthias Meyer sowie Johann Deinböck sich für keinen billigen Trick zu schade. Jan Elsner, Initiator der IG-12KG hat bereits seit November 2013 ein gültiges Urteil zur Herausgabe der Adressen in den Händen. Allerdings sind bis heute noch nicht die Adressen herausgegeben worden und die Zwangsvollstreckung gestaltet sich auch sehr schwierig. Es fühlt sich niemand verantwortlich - auch sind die Firmen angeblich "unbekannt verzogen".
wir wollten an dieser Stelle seit Wochen über erfreuliche Neuigkeiten berichten. Leider geht der Beschiss nach wie vor in München munter weiter!
Pleiten Johann (Deinböck) und Lackschuh Mattes (Meyer) sind sich für keinen billigen Trick zu schade - doch die Luft wird dünn für die Herren. Anscheinend geht den Berufs-Kapitalvernichtern die Luft aus.
Seit Ende November ist die IG-12 KG, vertreten durch den Initiator Jan Elsner, im Besitz eines (Versäumnis-)Urteils, wonach die Adressen inkl. der Höhe der Beteiligung aller Fondsanleger herausgegeben werden müssen.In einem Schreiben vom 01.12.2013 forderte Jan Elsner die Geschäftsführung ein letztes Mal auf:
-Die Adressen, wie im Urteil verfügt, herauszugeben
-Die Formalien zur Beiratskandidatur bekannt zu geben und die Kandidatur von Jan Elsner zur Beiratstätigkeit entgegen zu nehmen
-Für die bereits lang überfällige Gesellschafterversammlung einen TOP zu setzen bezüglich des Makleralleinauftrages der DCM Realestate GmbH, die im Zuge der Unternehmensinsolvenz der DCM AG veräußert wurde.
Auch wies Herr Elsner noch einmal auf einen Nachweis über die Begleichung der Gerichtskosten hin, sowie darauf, dass eventuelle Kosten, die durch eine drohende Zwangsvollstreckung entstehen, von den Verantwortlichen selbst zu tragen sind. Sollten diese Gerichts- bzw. Zwangsvollstreckungskosten über das Gesellschaftskapital bezahlt werden, sieht Herr Elsner hierin eine geschäftsschädigende Handlung und kündigte bereits hierzu weitere juristische Schritte an.
Die Reaktion können Sie sich sicherlich vorstellen - wie üblich -Keine!
Billige Tricks und andere Neuigkeiten:
Das dass “Desaster Control Management” (DCM) nicht funktioniert ist nichts neues. Neu ist hingegen, dass man nun versucht auch die Gerichtspost, bzw. den Gerichtsvollzieher abzuweisen - eine DCM Verwaltungs GmbH & Co. Renditefonds 12 KG ist in der Hopfenstrasse 6 angeblich nicht mehr vorhanden und unbekannt verzogen! - Ein leider, nicht ganz, billiger Trick um Zeit zu schinden - die Kosten werden hierdurch bewusst von den Herren Meyer und Deinböck in die Höhe getrieben.
Neu ist auch, dass Herr Deinböck neuerdings selbst als Makler für die Immobilien des DCM 12 KG auftritt. So versucht er derzeit das Gerichtsgebäude in Hamburg, Kapstadtring 1, zu verschachern - allerdings verschreckt sein Auftreten leider auch hier potentielle Investoren. Mittlerweile haben sich potentielle Investoren bei der IG-12KG gemeldet, in der Hoffnung, dass die in der Interessensgemeinschaft versammelten Gesellschafter Einfluss auf den Pleiten Johann hätten. Die Gespräche waren äußerst interessant. Anstatt der DCM Realestate GmbH ist nun ein gewisser Herr Deinböck von der Makleragentur “Deinböck & Marx” für die Verkäufe zuständig. - Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.
Wir sollten uns darin bestärkt sehen - anscheinend hat man in München schlichtweg Angst davor, entmachtet zu werden und die Kontrolle zu verlieren.
Sie sehen, es ist an der Zeit den Spieß umzudrehen. Die Herausgabe der Adressen ist nur noch eine Frage von kurzer Dauer, sollten Sie also in naher Zukunft Post von der IG-12KG bekommen, wird dies hoffentlich das Karriereende vom Lackschuh Meyer und Pleiten Johann bei der DCM Verwaltungs GmbH & Co. Renditefonds 12 KG sein. Wir Anleger haben es in der Hand!
Zum Schluss noch eine Information in eigener Sache:
Die IG-12KG, ist derzeit noch eine Interessensgemeinschaft, die ohne feste Strukturen von einigen wenigen Anlegern geführt wird. Die Bemühungen und Kosten zum Betreiben dieser IG wurden bis jetzt rein privat getragen. Seit langem wollten die aktiven Mitglieder eine bessere Plattform zum Betreiben dieser IG.
Am 26.01.2014 haben 8 Anleger des DCM 12 KG zu diesem Zweck eine Vereinsgründung durchgeführt. Sobald der Verein erfolgreich eingetragen wurde, wird die IG-12KG offiziell von diesem Verein getragen.
Der Verein wird sich auch Anlegern anderer Fonds der DCM-AG öffnen und Interessensgemeinschaften, die von Anlegern für Anleger geführt werden, unterstützen. Dies wird transparent und neutral von Anwälten oder anderer selbsternannter Verbraucherschutzorganisationen geschehen. Unser Beweggrund ist und bleibt das Motto:
Transparenz und Aufklärung,
sowie die Wahrung der Interessen
geschädigter DCM Anleger.
Hierzu werden wir Sie alsbald gesondert informieren.
http://www.ig12kg.de/2014/02/karten-auf-den-tisch/
sehr geehrte Mitstreiter der Interessengemeinschaft.
Zunächst einmal vielen Dank für Euer Engagement. Ich kenne viele Anleger die an diesem Fonds beteiligt sind, empört über die Geschäftsführung sind und Ihre Tätigkeit unterstützen werden.
Ihre Darstellung beschränkt sich hier immer auf die DCM und die S & K. Ihr solltet aber auch die Rolle des Treuhänders, der Firma IVC Beteiligungstreuhand GmbH, zuletzt gemeldet in 13509 Berlin, Wittestraße 30 K, durchleuchten und darstellen. Früher hieß die Firma "Dr. Jehl -Treuhand- Steuerberatungsgesellschaft mbH" und residierte in der Friedrichstaße 22 in München und zog um in die Ohmstraße 3 in München. Die Eigentümer und Geschäftsführer der IVC GmbH waren Dr. Hanswerner Jehl und Rechtsanwalt Rudolf L. Müller. Herr Dr. Jehl soll dauerhaft schwer erkrankt und berufsunfähig sein. Die IVC GmbH ist nicht nur Treuhänder für die DCM Fonds sondern für viele weitere Immobilienfonds. Als mehrere geschädigte Anleger den Treuhänder der Fonds, die IVC GmbH, erfolgreich und rechtkräftig zu hohen Schadenersatzforderungen verklagt hatten, ist die Firma IVC GmbH auch abgetaucht. Sie ist zwar noch im Handelsregister des AG Berlin Charlottenburg unter HRB 92058 B eingetragen, doch auch sie hat keinen Firmensitz mehr. Die jetzige Alleineigentümerin und Alleingeschäftsführerin ist eine Frau Victoria Anzola, aus Mallaga in Spanien. Diese ist dort jedoch nicht greifbar. Es gibt genügend Hinweise darauf, dass Frau Anzola nur eine "Strohfrau" ist.
Herr Claus Hermuth der ehemalige Geschäftsführer der DCM pflegt langjährige geschäftliche Kontakte zu Rechtsanwalt Rudolf L. Müller. Merkwürdig sind die Parallelen der Nichtzustellbarkeit und des Untertauchens. Ein Schelm wer dabei an Böses denkt.
Es gibt Hinweise darauf, dass die Gläubiger der IVC GmbH demnächst einen Insolvenzantrag stellen.
Gerne bin ich bereit Euch zu unterstützen.
Zitat von »Aufraeumer«
Die jetzige Alleineigentümerin und Alleingeschäftsführerin ist eine Frau Victoria Anzola, aus Mallaga in Spanien. Diese ist dort jedoch nicht greifbar. Es gibt genügend Hinweise darauf, dass Frau Anzola nur eine "Strohfrau" ist. .
Ein kleiner Aus- Rückblick: aus 2007
Das ZDF hat ferner behauptet, dass sich in der spanischen Enklave Ceuta "nach Amitelo-Angaben" die operative Zentrale und das Technikzentrum befinden. Diese Behauptungen sind unwahr.
Unwahr? Dabei konnte sich Frontal21 auf Angaben von Amitelo stützen. Auf deren Internet-Seite stand eindeutig: Die in Ceuta ansässige Tochtergesellschaft ist die operative Zentrale der Amitelo AG. So stand das dort noch am vergangenen Freitag. Doch dann wurde die Internetseite geändert. Aus der operativen Zentrale wurde via Internet eine Holding Gesellschaft.
Frontal21 hatte auch Victoria Anzola in Marbella besucht. Die ehemalige Amitelo-Managerin hatte bis Dezember vergangenen Jahres für das Unternehmen gearbeitet - und Amitelo-Direktoren auf Geschäftsreisen nach Kolumbien begleitet. Danach veröffentlichte das Unternehmen auf seiner Internetseite eine Erfolgsmeldung, wie sie die Börse gerne hört:
Amitelo AG erhält Aufträge aus Kolumbien. Frau Anzola war dabei und behauptet: Es gab keine Aufträge, lediglich ein Vertrag wurde geschlossen: Ein sogenanntes "Interconnection Agreement". Das ermöglicht Amitelo aber nur den Zugang zum kolumbianischen Telekommunikationsnetz.
O-Ton Victoria Anzola, ehem. Amitelo-Managerin:
Wir sind in Kolumbien zwei Mal gewesen - haben Meetings gehabt mit der Regierung und anderen Firmen - aber es ist nichts zustande gekommen.
Und das musst Du unterschreiben.
Egal, ob es stimmt oder nicht.
Ja. Ich glaube, die haben nicht daran gedacht. Die wollen das so zeigen, als ob ich eine falsche Sache gesagt habe. Aber das ist die Wahrheit und die Wahrheit kann nicht geändert werden.
Doch die Amitelo-Leute lassen nicht locker, wollen sogar vorbei kommen, damit sie unterschreibt.
Die sind dann nach Marbella gekommen. Und die haben auch gefragt, ob ich zu Hause wäre oder ob ich im Büro wäre - ich war auch nicht im Büro - die sind dann in der Nähe von meinem Büro gewartet, den ganzen Tag haben die gewartet, bis abends spät. Und dann hat Khaled auch angerufen - und das war ein Schreckenstag - ein nightmare. Gegen 16.30 Uhr klingelt Anzolas Telefon erneut. Dieses Mal ist es kein einfacher Mitarbeiter von Amitelo, Sondern der Vorstandsvorsitzende selbst: Khaled Akid.
Frau Anzola telefoniert
Er fordert Frau Anzola auf, die Erklärung endlich zu unterschreiben. Ansonsten würden seine Anwälte sie auf Schadensersatz verklagen.
Er hat nur eine Alternative gegeben: Entweder unterschreibe ich, oder ich habe seine fünf Rechtsanwälte und eine Klage für 35 Millionen Euros. Frau Anzola hat das Telefonat genau protokolliert. Nach ihren Aufzeichnungen wird der Amitelo-Chef noch deutlicher.
Wenn Du glücklich leben möchtest, sollst Du die Sache heute richtig stellen. Wenn Du wirklich glücklich leben möchtest, ja, ansonsten wird Amitelo auf jeden Fall was unternehmen, und das wirst Du dann sehen, was Amitelo dann unternimmt.
Ich habe ihn gefragt, ob das eine Bedrohung wäre, weil ich habe Angst gehabt, und ich habe das gefühlt, dann hat er gesagt: Nein, das ist ein Rat. Schließlich gibt der Amitelo-Chef Frau Anzola eine letzte Frist, die Erklärung zu unterschreiben.