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Timestamp: 2018-04-24 10:42:35
Document Index: 277337998

Matched Legal Cases: ['§ 29', '§ 10', '§ 11', '§ 22', '§ 22', '§ 22', '§ 4', '§ 22', '§ 8', '§ 9', '§ 11', '§ 14', '§ 26', '§ 22', '§ 22', '§ 25', '§ 23', '§ 39']

Abschnitt F, F Ergänzungs-Prüfliste "Arbeitssicherheit - Lan...
Abschnitt F – F Ergänzungs-Prüfliste "Arbeitssicherheit - Langholz-/Langmaterialfahrzeuge und Rückefahrzeuge"
kraftbetätigte Verschiebeeinrichtungen für Ladeschemel und Rungen,
hydraulisch oder pneumatisch teleskopierbare Rungen,
kraftbetätigte Spanneinrichtungen zur Ladungssicherung,
aufgebaute Winden,
aufgebaute Krane.
Neben der BG-Regel "Transport von Langholz" (BGR 185, bisherige ZH 1/588), deren Schwerpunkt auf dem Gebiet der Arbeitssicherheit liegt, bestehen die "Richtlinien für die Prüfung von Langholzfahrzeugen" vom 13. März 1979 zu StVZO, die als Straßenverkehrs-Richtlinien eine einheitliche Anwendung der Bau- und Ausrüstungsbestimmungen der StVZO durch die Sachverständigen sicherstellen sollen.
Wegen der teilweisen Überschneidungen der beiden Richtlinien können bei der Prüfung nach dieser Liste die mit * gekennzeichneten Prüfpunkte unberücksichtigt bleiben, wenn die folgenden drei Feststellungen zutreffen:
Bei kurz zuvor durchgeführter Sachverständigenprüfung nach § 29 StVZO wurde das Fahrzeug auch nach den "Richtlinien für die Prüfung von Langholzfahrzeugen" zu StVZO beurteilt,
der Prüfnachweis liegt vor,
Mängel bestanden nicht bzw. sind behoben.
F 1 bis F 2
Prüfpunkte wie Basis-Prüfliste A 1 bis A 2.
Siehe § 10 Abs. 1, § 11 Abs. 1 und 2, § 22 Abs. 10 der Unfallverhütungsvorschrift "Fahrzeuge" (BGV D29, bisherige VBG 12) und Abschnitte 4.3.3, 4.3.4 und 4.3.6 der BG-Regel "Transport von Langholz" (BGR 185, bisherige ZH 1/588).
Prüfpunkte wie Basis-Prüfliste A 3, Zusatzlenkung und Einspureinrichtung siehe auch Prüfpunkt F 19.
F 3.1* Zum Lösen der Verschlüsse von Klapprungen sind Einrichtungen vorhanden, die das Betätigen von Hand mit normalem Kraftaufwand von der gegenüberliegenden Fahrzeugseite aus ermöglichen
F 3.2* Einrichtungen zum Betätigen der Rungenverschlüsse mittels Seilwinde sind seilschonend ausgeführt
F 3.3 Einrichtungen zur manuellen Betätigung der Nachläuferlenkung und der Signalanlage zur Verständigung mit dem Fahrzeugführer sind so angeordnet oder gesichert, z. B. durch Schutzbügel, Abdeckung, dass Verletzungsgefahr durch die Ladung nicht besteht.
F 3.4* Die Betätigungseinrichtungen nach Prüfpunkt F 3.3 befinden sich hinter den Hinterrädern.
F 3.5 Betätigungseinrichtungen der Spannelemente zur Ladungssicherung, z. B. Spannwinden, Klemmschlösser, können vom Boden aus betätigt werden.
Siehe § 22 Abs. 2 der Unfallverhütungsvorschrift "Fahrzeuge" (BGV D29, bisherige VBG 12) und Abschnitte 4.3.2 bis 4.3.3 der BG-Regel "Transport von Langholz" (BGR 185, bisherige ZH 1/588).
F 5.1* Mittels Zugsattelzapfens auf eine Sattelkupplung aufgesetzter Ladeschemel ist mit dem Fahrzeug sicher verbunden.
F 5.2* Formschlüssige Sicherungen für Steckrungen und Rungenverlängerungen gegen unbeabsichtigtes Ausheben sind vorhanden.
F 5.3 Ladeeinrichtungen, z. B. Ladebäume, Seilrollen, Seile, können sicher an Ladeschemeln oder Ladeflächen befestigt werden.
F 5.4 Steckbare Sicherungsteile sind unverlierbar befestigt.
Siehe § 22 Abs. 3, 5 und 7 der Unfallverhütungsvorschrift "Fahrzeuge" (BGV D29, bisherige VBG 12) und Abschnitte 4.3.2 und 4.3.3 der BG-Regel "Transport von Langholz" (BGR 185, bisherige ZH 1/588).
F 6.1* Drehbare Ladeschemel können mit einer formschlüssigen Sicherung festgestellt werden.
F 6.2* Quer zur Fahrzeuglängsachse verschiebbare Rungen (ausfahrbare Schemel) können formschlüssig festgestellt und gesichert werden.
Dies gilt auch für pneumatisch oder hydraulisch quer zur Fahrzeuglängsachse verschiebbare Rungen, wobei für das Verschieben und das Entriegeln der Sicherungen getrennte Betätigungseinrichtungen vorhanden sein müssen.
F 6.3 Teleskopierbare Rungen haben selbsttätig wirkende formschlüssige Sicherungen gegen unbeabsichtigtes Absinken
Dies gilt für teleskopierbare Rungen, die für Ladevorgänge betriebsmäßig betätigt werden.
Unmittelbar an pneumatischen oder hydraulischen Hubzylindern angeordnete entsperrbare Rückschlagventile gelten als formschlüssige Sicherungen.
F 6.4 Gelenke und Gelenkbolzen von Klapprungen befinden sich in ordnungsgemäßem Zustand, z. B. nicht ausgeschlagen.
F 7 bis F 9
Prüfpunkte wie Basis-Prüfliste A 7 bis A 9, soweit zutreffend.
Gefahrstellen und Gefahrquellen (allgemein)
Siehe §§ 4 und 5 der Unfallverhütungsvorschrift "Kraftbetriebene Arbeitsmittel" (VBG 5) und Abschnitte 4.1.3 und 4.1.4 der BG-Regel "Transport von Langholz" (BGR 185, bisherige ZH 1/588) in Verbindung mit DIN EN 294 "Sicherheit von Maschinen; Sicherheitsabstände gegen das Erreichen von Gefahrstellen mit den oberen Gliedmaßen", DIN EN 349 "Sicherheit von Maschinen; Mindestabstände zur Vermeidung des Quetschens von Körperteilen", DIN EN 811 "Sicherheit von Maschinen; Sicherheitsabstände gegen das Erreichen von Gefahrstellen mit den unteren Gliedmaßen".
Prüfpunkte wie Basis-Prüfliste A 10, soweit zutreffend.
F 10.1 Kraftbetriebene Triebwerkteile, z. B. Gelenkwellen, Ketten, Keilriemen- und Zahnradtriebe, Ventilatorflügel, die - auch beim Besteigen des Fahrzeuges - in Reichweite von Personen liegen, sind so gesichert, dass sie nicht berührt und Kleidungsstücke von ihnen nicht erfasst werden können.
F 10.2 Quetsch- und Scherstellen durch an- oder aufgebaute Arbeitseinrichtungen, z. B. Kran, Winde, Rückeschild, sind vermieden bzw. mit Schutzeinrichtungen gesichert.
F 11 bis F 13
Siehe § 22 Abs. 1 der Unfallverhütungsvorschrift "Fahrzeuge" (BGV D29, bisherige VBG 12) und Abschnitte 4.1.1, 4.3.2 bis 4.3.4 der BG-Regel "Transport von Langholz" (BGR 185, bisherige ZH 1/588).
F 14.1* Rungen sind so lang bzw. können so weit verlängert werden, dass die Ladung in ganzer Höhe gegen seitliches Herunterfallen gesichert ist.
F 14.2* Rungen und Verlängerungen, für die nicht nachgewiesen ist, dass sie ohne Verspannung den zu erwartenden Beanspruchungen standhalten, haben Einrichtungen zum Anbringen von Zurrmitteln.
F 14.3* Sicherungs- und Spannmittel zum Verbinden einander gegenüberliegender Rungen haben eine Mindestbruchkraft von mindestens 63000 N.
Dies wird z. B. durch den Einsatz einer Kette 13 DIN 763 "Rundstahlketten, geprüft, nicht lehrenhaltig, langgliedrig" (Nenndicke 13 mm) erreicht.
F 14.4* Ladeschemel sind mit mindestens 20 mm hohen griffigen Zahnleisten ausgerüstet (bei freitragener Lagerung zwischen nur zwei Ladeschemeln).
F 14.5 Ladeschemel oder Ladeflächen sind mit Verankerungen für Zurrmittel ausgerüstet.
F 14.6* Nachläufer und Zugfahrzeug haben mindestens je zwei Einrichtungen zum Befestigen von Spanneinrichtungen für das Sichern des aufgeprotzten Nachläufers.
F 14.7 Staukästen oder Befestigungsmöglichkeiten zum Sichern mitgeführter Hilfsmittel, z. B. Sappie, Wendehaken, Ketten, Spannmittel, Seilrollen, Rungenverlängerungen, gegen Verlieren sind vorhanden.
Führerhaus, Fahrerplatz, Liegeplätze, Lenkersitz
Siehe § 8 Abs. 1 und 7, §§ 9 und 22 Abs. 1 der Unfallverhütungsvorschrift "Fahrzeuge" (BGV D29, bisherige VBG 12) und Abschnitt 4.3.1 der BG-Regel "Transport von Langholz" (BGR 185, bisherige ZH 1/588).
Prüfpunkte wie Basis-Prüfliste A 15, soweit zutreffend.
F 15.1 Schutz der Führerhausinsassen vor Verletzungen durch verrutschende Ladung ist gewährleistet durch Beschaffenheit der Führerhausrückwand, durch Prallwand, Schutzgitter oder Stirnwand an der Ladefläche.
F 16 bis F 18
Prüfpunkte wie Basis-Prüfliste A 16 bis A 18
Zusatzlenkung und Einspureinrichtung für Nachläufer
Siehe § 11 Abs. 1 und 2 und § 14 Abs. 2 der Unfallverhütungsvorschrift "Fahrzeuge" (BGV D29, bisherige VBG 12) und Abschnitt 4.3.6 der BG-Regel "Transport von Langholz" (BGR 185, bisherige ZH 1/588).
Prüfpunkte wie Basis-Prüfliste A 19 und Ergänzungs-Prüfliste F 3.
F 19.1* Eine Zusatzlenkung, die zugleich als Einspureinrichtung dient, ist vorhanden.
F 19.2* Die Zusatzlenkung ist selbsthemmend bzw. formschlüssig feststellbar.
F 19.3* Betätigen durch Muskelkraft ist am Nachläufer möglich (auch bei vorhandener Fernsteuereinrichtung).
F 19.4 Eine Einrichtung zur wechselseitigen Verständigung zwischen Fahrer und Lenker ist vorhanden und wirksam.
Einachsnachläufer und teilbarer Zweiachsanhänger
Siehe § 26 Abs. 2 und 3 der Unfallverhütungsvorschrift "Fahrzeuge" (BGV D29, bisherige VBG 12) und Abschnitt 4.3.5 der BG-Regel "Transport von Langholz" (BGR 185, bisherige ZH 1/588). Bei teilbarem Zweiachsanhänger gelten die Prüfpunkte jeweils für Vorder- und Hinterwagen.
Prüfpunkte wie Basis-Prüfliste A 20.
F 20.1 Vorn und hinten sind der Höhe nach verstellbare Stützeinrichtungen vorhanden und funktionsfähig.
Stützeinrichtungen siehe Prüfpunkte wie Basis-Prüfliste A 11.
F 20.2* Vor und hinter der Auflage des Ladeschemels ist jeweils im Abstand von mindestens 600 mm eine weitere Auflage vorhanden.
F 20.3 Vor dem Ladeschemel ist eine Spanneinrichtung für mindestens ein Ladungsteil vorhanden und funktionsfähig.
Spanneinrichtungen müssen die Forderungen der Unfallverhütungsvorschrift "Winden, Hub- und Zuggeräte" (BGV D8, bisherige VBG 8) erfüllen.
F 21 bis F 25
Prüfpunkte wie Basis-Prüfliste A 21 bis A 25, soweit zutreffend.
Aufprotzeinrichtung
Siehe § 22 Abs. 1 der Unfallverhütungsvorschrift "Fahrzeuge" (BGV D29, bisherige VBG 12) und Abschnitt 4.3.7 der BG-Regel "Transport von Langholz" (BGR 185, bisherige ZH 1/588).
F 26.1 Unbehindertes Hochziehen und Abrollen des Nachläufers auf das Zugfahrzeug ist möglich.
F 26.2 Am Zugfahrzeug, auf das der Nachläufer mittels Seilwinde aufgeprotzt wird, sind ausreichend breite, nicht abnehmbare oder sicher zu befestigende Auffahrrampen vorhanden und in ordnungsgemäßem Zustand.
F 26.3 Verstellbare Auffahrrampen können in Transportstellung formschlüssig gesichert werden.
F 26.4 Das Zugseil wird so geführt, dass Seilschäden, z. B. durch scharfe Kanten oder vorstehende Bolzen, nicht zu erwarten sind.
F 26.5 Das Zugseil kann am Nachläufer sicher und ohne Knickung befestigt werden.
F 26.6 Beim Mehrachsnachläufer befindet sich die Befestigungseinrichtung bzw. die Umlenkrolle für das Zugseil an der Hinterachse oder dahinter.
F 26.7 Die Anschlagvorrichtung am Nachläufer zum Aufprotzen mittels Ladekran ist ausreichend dimensioniert, kann vom Greifer sicher gefasst werden und ist unbeschädigt.
F 27*
Ausrüstung mit Ladeschemeln
Siehe § 22 Abs. 1 der Unfallverhütungsvorschrift "Fahrzeuge" (BGV D29, bisherige VBG 12) und Abschnitt 4.3.2 der BG-Regel "Transport von Langholz" (BGR 185, bisherige ZH 1/588).
Langholzzüge sowie Fahrzeuge zum Transport von Masten und anderem Langmaterial, mit denen die Ladung zwischen Zugfahrzeug und Nachläufer oder Anhänger freitragend gelagert transportiert wird, sowie Langholzanhänger, die in Vorder- und Hinterwagen geteilt werden können, müssen hiernach mit Ladeschemeln ausgerüstet sein.
F 27.1* Ladeschemel ist/sind vorhanden und in ordnungsgemäßem Zustand.
F 27.2* Ladeschemel sind mit dem Fahrgestell sicher verbunden.
F 27.3* Der Ladeschemel auf dem Zugfahrzeug ist drehbar.
F 27.4* Der Ladeschemel auf dem Anhänger ist drehbar, und der Ladeschemel auf dem Zugfahrzeug oder dem Anhänger ist in Längsrichtung verschiebbar (nur erforderlich, wenn der Schemeldrehpunkt auf dem Zugfahrzeug nicht annähernd senkrecht über dem Kuppelpunkt der Anhängekupplung liegt).
F 27.5* Der auf die Sattelkupplung aufgesetzte Ladeschemel hat im Abstand von mindestens 400 mm vor und hinter der Auflage je eine weitere Auflage als Kippsicherung.
Einrichtungen und Geräte, die auf Grund anderer Unfallverhütungsvorschriften prüfpflichtig sind, wie
Ladekrane (§§ 25 bis 27 der Unfallverhütungsvorschrift "Krane" [BGV D6, bisherige VBG 9]),
Winden und Seilrollen (§ 23 der Unfallverhütungsvorschrift "Winden, Hub- und Zuggeräte" [BGV D8, bisherige VBG 8]),
Seile, Ketten, Lasthaken (§§ 39 bis 43 der Unfallverhütungsvorschrift "Lastaufnahmeeinrichtungen im Hebezeugbetrieb" [VBG 9a])
sind geprüft und ohne Mängel.
Abschnitte 4.1 und 4.2 der BG-Regel "Transport von Langholz" (BGR 185, bisherige ZH 1/588).
Prüfpunkte wie Basis-Prüfliste A 1.1, A 2 bis A 10, A 12, A 13, A 16, A 18, A 21 bis A 23, A 25
Prüfpunkte wie Ergänzungs-Prüfliste F 14.7 und F 28.
F 29.1 Kippsicherheit ist gewährleistet durch konstruktive Gestaltung oder durch Ausrüstung, z. B. Bergstütze, Rückeschild.
F 29.2 Einrichtungen nach Prüfpunkt F 29.1 sind funktionsfähig und unbeschädigt.
F 29.3 Überrollschutz ist vorhanden.
F 29.4 Schutz vor herabfallenden Gegenständen, z. B. Ästen, ist vorhanden.
F 29.5 Schutz vor Verletzungen durch zurückschnellende Anschlag- und Tragmittel (Seile, Ketten, Haken) ist vorhanden.
F 29.6 Eine Anlasssperre ist vorhanden.
F 29.7 Gleitschutz ist gegeben durch Reifen mit griffigem Profil oder Gleitschutzketten.