Source: https://www.segeln-in-schwerin.de/de/club/satzun_m.htm
Timestamp: 2019-01-20 19:54:45
Document Index: 96216849

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 9', '§ 26', '§26', '§ 7', '§ 11']

Schweriner Segler-Verein von 1894 e. V. - Satzung
Anlage zur Satzung - Ehrenordnung
Schweriner Segler-Vereins von 1894 e. V.
i. d. Fass. vom 30.06.2014
Der am 15. Februar 1990 gegründete Verein führt den Namen "Schweriner Segler-Verein von 1894 e. V." abgekürzt "SSV".
Mit dieser Gründung lebt die seit 31.10.1945 ruhende Vereinstätigkeit und die Tradition des Schweriner Seglervereins von 1894 e. V. wieder auf.
Der Verein ist im Vereinsregister des Amtsgerichtes Schwerin eingetragen.
Der SSV ist Mitglied im Landessportbund und kann Mitglied in Fachverbänden sein.
Der SSV führt als Vereinsabzeichen den Stander, der ein blaues, gelb umrandetes Kreuz auf weißem Grund zeigt.
Der Verein bezweckt die Förderung und Ausübung des Segelsports. Er vertritt die sportlichen Interessen seiner Mitglieder, fördert die Kameradschaft untereinander und pflegt die sportbezogene Geselligkeit.
Der Verein beteiligt sich zu diesem Zweck an - bzw. führt selbst durch - Segelwettfahrten, Fahrtenseglertreffen. Er fördert die Ausbildung von Kindern und Jugendlichen im Segelsport.
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke. Er ist selbstlos tätig und verfolgt keine allgemeinwirtschaftlichen Zwecke. Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
Ordentliche Mitglieder sind Mitglieder, die die gesetzliche Volljährigkeit erreicht haben.
Jugendmitglieder sind Mitglieder, die das 22. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Jugendmitglieder, die durch Ausbildung oder Aufnahme einer beruflichen Tätigkeit vorübergehend nicht mehr am aktiven Vereinsleben teilnehmen, können auf schriftlichen Antrag ihre Mitgliedschaft ruhen lassen. Spätestens mit der Vollendung des 30. Lebensjahres muss die ruhende in eine ordentliche oder fördernde Mitgliedschaft umgewandelt werden. Ansonsten erlischt die ruhende Mitgliedschaft,
Fördernde Mitglieder sind Privatpersonen oder bevollmächtigte Vertreter von juristischen Personen, die durch Beiträge oder sonstige Handlungen die Zweckbestimmung des Vereins fördern, ohne selbst aktiv im Verein segeln zu wollen.
Ehrenmitglieder können auf Grund außerordentlicher Verdienste um den Verein durch Beschluss der Mitgliederversammlung ernannt werden.
Für Ziele, die Zweck nach § 2 entsprechen, können Förderkreise gebildet werden.
Die Aufnahme erfolgt durch den Vorstand auf schriftlichen Antrag. Im Antrag sind Name, Vorname, Geburtsdatum, Wohnanschrift, Beruf, Telefonnummern (privat und dienstlich) und wenn vorhanden, Bootstyp und Unterscheidungskennzeichen anzugeben.
Jugendliche, Studenten und andere Mitglieder, die während ihrer Mitgliedschaft die wirtschaftliche Selbständigkeit erreichen, haben umgehend die Veränderung ihrer wirtschaftlichen Verhältnisse dem Vorstand schriftlich anzuzeigen.
Mit der Aufnahme durch den Vorstand (Datum der Sitzung) treten für das jeweilige Mitglied die Pflichten und Rechte aus der Vereinsmitgliedschaft in Kraft. Die Aufnahme kann rückwirkend oder zu einem zukünftigen Datum erfolgen. Die Rechte und Pflichten gelten dann ab diesem Datum.
Der Austritt ist schriftlich dem Vorstand zu erklären und wird zum Ende des Kalenderjahres wirksam.
Mitglieder, die mit der Entrichtung ihrer Beiträge oder anderen Leistungs- oder Zahlungsverpflichtungen gegenüber dem Verein trotz zweimaliger Aufforderung zur Zahlung oder Leistung nicht nachkommen, können auf Beschluss des Vorstandes ausgeschlossen werden.
Der Ausschluss des Mitgliedes kann erfolgen, wenn dieser in grober Weise gegen die Satzung, die Beschlüsse der Mitgliederversammlung oder die sportlichen Gepflogenheiten verstoßen hat (vereinsschädigendes Verhalten) oder sonst gegen die Interessen des Vereins gehandelt hat. Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand.
Gegen einen Ausschluss durch den Vorstand kann beim Ältestenrat Einspruch eingelegt werden. Dieser Widerspruch ist mit schriftlicher Begründung bis maximal vier Wochen nach der Zustellung des Vorstandsbeschlusses über den Ausschluss beim Ältestenrat einzureichen. Der Ältestenrat hat unter Prüfung des Sachverhaltes eine für die Beteiligten verbindliche Entscheidung zu treffen.
Jedes Mitglied hat die Pflicht, sich für die Vereinsinteressen einzusetzen, die Bestimmungen dieser Satzung zu befolgen und allen satzungsgemäß gefassten Beschlüsse der Vereinsorgane nachzukommen.
Die von der Mitgliederversammlung festgesetzten Beiträge und sonstigen Leistungen sind vollständig und termingetreu an den Verein zu entrichten bzw. zu erbringen. Alle Beiträge und Leistungen werden im Lastschriftverfahren eingezogen
Ehrenmitglieder brauchen keine Beiträge zu zahlen und sind auch zu sonstigen Leistungen nicht verpflichtet.
Eine Beitrags- und eine Leistungsordnung, die auf einer Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit beschlossen werden, regeln die Höhe und die Fälligkeit der Beiträge und sonstiger Leistungen. Finanzielle Umlagen für satzungsgemäße Angelegenheiten des Vereins werden in gleicher Weise beschlossen.
Die ordentlichen Mitglieder und Jugendmitglieder können vom Vorstand zur zeitweiligen Übernahme von Vereinsarbeiten herangezogen werden. Solche Aufträge können nur aus triftigem Grund abgelehnt werden.
Alle Mitglieder haben das Recht, an den Mitgliederversammlungen teilzunehmen. Das aktive Wahlrecht haben ordentliche Mitglieder, Jugendmitglieder ab dem vollendeten 14. Lebensjahr und Ehrenmitglieder.
Das passive Wahlrecht haben ordentliche Mitglieder und Ehrenmitglieder. Anträge können von ordentlichen Mitgliedern, Jugendlichen ab dem vollendeten 14. Lebensjahr und Ehrenmitgliedern gestellt werden.
Stimm- und aktives Wahlrecht können grundsätzlich nur persönlich geltend gemacht werden. Stimmübertragungen und Briefstimmen sind nicht zulässig. Erklärungen zur passiven Wahl können vorab schriftlich abgegeben werden (z. B. Kandidatur für ein Amt, Annahme der Wahl).
Zur Wahl muss das Mitglied nicht persönlich anwesend sein.
Alle Mitglieder sind zur Nutzung der Vereinsanlagen und der dem Verein zur Nutzung übergebenen Anlagen nach Maßgabe der dafür von der Mitgliederversammlung oder vom Vorstand beschlossenen Ordnung berechtigt.
Der Ältestenrat des Vereins vertritt vorrangig die Interessen der langjährigen Mitglieder.
Mitglied im Ältestenrat des Vereins sind maximal fünf langjährige und aktive Mitglieder, die mindestens das 50. Lebensjahr vollendet haben und mindestens seit 25 Jahren aktives Mitglied des Vereins und der früher auf dem Gelände ansässigen Segelsektionen sind.
Die Mitglieder des Ältestenrates wählen aus ihrer Mitte den Ältestensprecher. Der Ältestensprecher hält engen Kontakt zum Vorstand und ist berechtigt, an jeder Vorstandssitzung teilzunehmen. Der Ältestenrat kann auf schriftliches Verlangen die Einberufung einer Vorstandssitzung mit der Teilnahme des Ältestenrates verlangen. Der Vorstand hat vor wichtigen Entscheidungen, die insbesondere die langjährigen Mitglieder betreffen, den Ältestenrat zu informieren.
Die Mitglieder des Ältestenrates werden von der Mitgliederversammlung anfänglich für den Zeitraum von vier Jahren, dann für einen Zeitraum von drei Jahren gewählt. Die Abwahl eines Mitgliedes aus dem Ältestenrat vor Ablauf der Wahlperiode ist nur in besonderen Fällen durch die Mitgliederversammlung möglich.
Der Ältestenrat wird in Streitfällen vermittelnd wirksam. Der Ältestenrat hat Einsprüche gegen den Ausschluss eines Mitgliedes zu behandeln und unter Beachtung der Festlegungen dieser Satzung und Beschlüssen der Mitgliederversammlung verbindlich zu entscheiden.
Beschlüsse des Ältestenrates sind in einfacher Mehrheit zu fassen und schriftlich dem Vorstand unverzüglich zur Kenntnis zu geben.
In der Jugendabteilung sind Jugendmitglieder und ordentliche Mitglieder bis zur Vollendung des 22. Lebensjahres zusammengeschlossen.
Die Jugendabteilung wählt aus der ordentlichen Mitgliedschaft den Jugendwart, der mit voller Stimme automatisch Vorstandsmitglied wird.
Die Jugendabteilung wählt aus ihren Reihen einen Jugendsprecher. Der Jugendsprecher vertritt die Interessen der Jugendmitglieder und hält engen Kontakt zum Jugendwart.
Zur Unterstützung der Jugendabteilung kann ein Förderkreis gebildet werden, der allen Mitgliedern offen steht. Die Jugendabteilung und der Förderkreis können Spenden (Gelder, Sachmittel etc.) zur Jugendarbeit zweckbezogen verwenden, womit der Spender den Jugendsegelsport fördern will.
Die Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung, der Vorstand und ggf. die Geschäftsführung.
Die Jahreshauptversammlung findet jeweils in den ersten drei Kalendermonaten des Jahres statt. Weitere Versammlungen beruft der Vorstand nach Bedarf ein. Außerordentliche Mitgliederversammlungen werden darüber hinaus einberufen, sobald mindestens dreißig ordentliche Mitglieder dieses mit schriftlicher Begründung ihres Anliegens verlangt haben.
Alle Mitgliederversammlungen werden vom Vorstand schriftlich unter Angabe der Tagesordnung und Bekanntgabe der dazu bereits vorliegenden Anträge einberufen. Anträge auf Satzungsänderung müssen den Mitgliedern zusammen mit der Einladung zugehen. Anträge der Mitglieder müssen 7 Tage vor der Mitgliederversammlung dem Vorstand schriftlich übergeben worden sein. Die Ladungsfrist beträgt zwei Wochen
die Bestätigung des Kassenberichtes des abgelaufenen Jahres
die Bestätigung des Haushaltsplanes für das neue Geschäftsjahr
die Entlastung des Vorstande
die Festsetzung der Beiträge und Leistungen
die Ernennung von Ehrenmitgliedern und die Beschlussfassung über den Inhalt der Ehrenordnung, die als Anlage zur Satzung geführt wird
Entscheidung über die zur Tagesordnung eingereichten Anträge
Entscheidung über sonstige Anträge, wenn diese von der Mitgliederversammlung als dringlich anerkannt werden.
Jede satzungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig und entscheidet über die in der Tagesordnung angekündigten soweit über dringliche Anträge mit einfacher Stimmenmehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder. Beschlüsse über die Satzungsänderungen und über die Auflösung des Vereins müssen mit 2/3-Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder gefasst werden.
Der Vorstand berät und beschließt die Angelegenheiten des Vereins, soweit dieses Recht nicht durch die Satzung der Mitgliederversammlung bzw. dem Ältestenrat vorbehalten ist. Er ist verantwortlich für die ordnungsgemäße Verwaltung aller Ämter und des Vereinsvermögens. Die Arbeit der Vorstandsmitglieder erfolgt ehrenamtlich und unentgeltlich. Vorstandsmitgliedern kann bei erheblichem Aufwand eine Aufwandsentschädigung bis zu € 500,00 jährlich gewährt werden. Über die Höhe entscheidet die Mitgliederversammlung.
Der Vorstand besteht aus maximal 14 wählbaren Mitgliedern. Der von den Mitgliedern gewählte Vorstand setzt sich zusammen aus:
Regatta- und / oder Sportwart (bis zu zwei Pers.)
Bauwarte(bis zu zwei Personen)
Umweltschutzwart
Pressesprecher und Schriftführer
Wart für Mitgliederwesen
Der Jugendwart wird gemäß § 9 Abs. 3 von der Jugendabteilung gewählt.
Der 1.Vorsitzende, sein Stellvertreter und der Schatzmeister vertreten den Verein im Sinne des § 26 BGB und zwar jeder einzeln. Im Innenverhältnis wird bestimmt, dass der Stellvertreter nur bei Verhinderung des Vorsitzenden vertretungsberechtigt ist. Der Schatzmeister ist vertretungsberechtigt, wenn einer oder beide Vorsitzende verhindert sind. Finanziell sich auswirkende Handlungen von Vorstandsmitgliedern dürfen nur mit Zustimmung des Schatzmeisters eingegangen werden. Anderenfalls ist ein Vorstandsbeschluss einzuholen
Gegenüber der Öffentlichkeit ist der zuständige Wart befugt, im Namen des Vorstandes zu sprechen.
Die Wahl des Vorstandes erfolgt auf drei Jahre. Die Wahl erfolgt in geheimer Form durch Stimmzettel und durch einfache Stimmenmehrheit. Sie ist personen- und aufgabenbezogen durchzuführen..
Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte im Rahmen der Satzung und des von der Mitgliederversammlung bestätigten Haushaltsplanes. Der Haushalt wird budgetmäßig bewirtschaftet. Haushaltsansätze sind gegeneinander deckungsfähig. Sie können überzogen werden, soweit sie durch Einsparungen in anderen Bereichen ausgeglichen werden können.
Stehen außerplanmäßige Einnahmen zur Verfügung, können überzogene Haushaltsansätze oder zusätzliche Ausgaben aus diesen Einnahmen gedeckt werden. Über die entsprechenden Ausgaben wird die Mitgliederversammlung im Rahmen der Jahresrechnung informiert.
Der Vorstand kann ein vorzeitig aus dem Vorstand ausgeschiedenes Vorstandsmitglied ersetzen, in dem er ein ordentliches Mitglied per Vorstandsbeschluss zur Mitarbeit in den Vorstand beruft. Er kann beschließen, dass dieses Mitglied im Vorstand stimmberechtigt ist. Bei der nächsten Mitgliederversammlung muss eine Nachwahl erfolgen. Anstelle einer Kooption kann ein Vorstandsmitglied bis zur nächsten Vorstandswahl mit der Übernahme eines anderen Vorstandsresorts durch den Vorstand beauftragt werden.
Der Vorstand kann Mitglieder mit deren Einverständnis beauftragen, in Abstimmung mit dem Vorstand besondere Fachgebiete zu bearbeiten. Die Bearbeiter der Fachgebiete werden vom Vorstand für die Dauer der Amtszeit berufen. Wenn der Vorstand von sich aus Beschlüsse auf diesen Fachgebieten fassen will, hat er das Mitglied oder die betreffenden Mitglieder zur Beratung heranzuziehen. Der Vorstand ernennt die Leiter der Fachgebiete.
Der Vorstand nimmt nach §26 BGB die Arbeitgeberfunktion im Verein wahr. Diese Zuständigkeit umfasst auch die Verträge mit Selbständigen und freiberuflich Tätigen, sowie Dienstleistungs- und Werkverträge. Ebenfalls umfasst sie die Verträge mit ehrenamtlichen Mitarbeitern des Vereins.
Der Vorstand kann eine(n) Vereinsgeschäftsführer(in) oder eine(n) Leiter(in) der Geschäftsstelle bestellen. Die nächste Mitgliederversammlung muss der Bestellung zustimmen. Beide Tätigkeiten können auch von einem Vorstandsmitglied im Hauptberuf, in einer Nebentätigkeit oder im Ehrenamt ausgeübt werden. Eine zu zahlende Vergütung oder Aufwandsentschädigung darf nur in einer üblichen und angemessenen Höhe erfolgen. Der (die) Geschäftsführer(in) nimmt mit beratender Stimme an den Vorstandssitzungen teil. Ein(e) Leiter(in) der Geschäftsstelle nimmt nur an den Sitzungen teil.
Soll ein(e) Geschäftsführer(in) aus dem Kreis der gewählten Vorstandsmitglieder bestellt werden, muss die Mitgliederversammlung vorab einen Beschluss fassen. In einem weiteren Beschluss bestimmt die Versammlung die Höhe der Vergütung. Im Vorstand hat diese(r) Geschäftsführer(in) außer in eigener Sache volles Stimmrecht.
In der Jahreshauptversammlung sind zwei Rechnungsprüfer zu wählen, die die Kassenführung und die Verwaltung des Vereinsvermögens an Hand der vom Schatzmeister auszustellenden Jahresrechnung und sämtlicher Unterlagen prüfen und das Prüfergebnis auf der nächsten Jahreshauptversammlung vorstellen.
Abweichend von § 7, Ziff. 4 kann die Mitgliederversammlung auch Fördermitglieder oder geeignete Nichtmitglieder zu Kassenprüfern wählen. Die Kassenprüfer werden wie der Vorstand auf drei Jahre gewählt. Sie können wiedergewählt werden. Nach längerdauernder Amtszeit soll das Amt des Kassenprüfers neu besetzt werden.
Den Organen und allen Mitarbeitern des Vereins oder sonst für den Verein Tätigen ist es untersagt, personenbezogene Daten unbefugt zu anderen als dem zur jeweiligen Aufgabenerfüllung gehörenden Zweck zu verarbeiten, bekannt zu geben, Dritten zugänglich zu machen oder sonst zu nutzen. Diese Pflicht besteht auch über das Ausscheiden der oben genannten Personen aus dem Verein hinaus.
Mit seinem Aufnahmeantrag stimmt das Mitglied zu, dass seine Daten an Verbände des Sports und an andere Vereine weitergegeben werden dürfen. Dies darf nur zu dem Zweck erfolgen, dass die Daten zur Erfüllung der satzungsgemäßen Aufgaben des SSV von 1894 e.V. erforderlich sind. In allgemeiner Weise und mit Bildern kann der Verein auf der homepage, in der Vereinszeitschrift und in Presseveröffentlichungen Vereinsmitglieder öffentlich präsentieren. Das Mitglied hat das Recht vorsorglich zu widersprechen. Soll ein Mitglied öffentlich besonders hervorgehoben präsentiert werden, muss es vorher zustimmen.
Der Datenschutz im Schweriner Segler-Verein von 1894 wird durch einen Datenschutzbeauftragten überwacht. Der Datenschutzbeauftragte ist nicht an die Weisungen des Vorstands gebunden. Seine Stellung und Aufgaben sind im Bundesdatenschutzgesetz geregelt. Der Datenschutzbeauftragte wird durch eine Wahl im Vorstand bestimmt. Seine Amtszeit beträgt drei Jahre. Der Beauftragte kann aus der Mitte der Mitglieder gewählt werden. Auch ein Nichtmitglied ist wählbar. In Personalunion kann auch ein Vorstandsmitglied die Aufgabe wahrnehmen. Ausgeschlossen sind wegen der Interessenkollision die Vorsitzenden, der Schatzmeister, der Mitgliederwart und der Hafenwart.
Vorstandsmitglieder und ehrenamtlich Tätige haften für Schäden gegenüber den Mitgliedern und gegenüber dem Verein, die sie in Erfüllung ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit verursachen, nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.
Die Nutzung der Vereinsanlagen und die Teilnahme an allen Veranstaltungen erfolgt in jedem Fall auf eigene Gefahr, soweit das Risiko nicht durch Globalversicherungen des Sportverbandes abgedeckt ist.
Jedes Mitglied hat nach seiner Aufnahme in den Verein für einen von ihm gewünschten Versicherungsschutz selbst zu sorgen.
Die Auflösung des Vereins kann nur in einer ausdrücklich zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung mit 2/3-Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden. Zur Beschlussfähigkeit muss mindestens die Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sein.
Bei Beschlussunfähigkeit muss zu einer zweiten außerordentlichen Versammlung unter Angabe des Zwecks einberufen werden. Diese Mitgliederversammlung ist dann ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlussfähig.
Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an den Stadtsportbund Schwerin e.V, der es unmittelbar und ausschließlich gemeinnützig für die Förderung des Sports zu verwenden hat.
Änderungen beschlossen auf der Mitgliederversammlung am 30.06.2014
Ehrenordnung des Schweriner Segler-Vereins von 1894 e.V.
Anlage 1 zum § 11 der Satzung
Der Schweriner Segler-Verein von 1894 e. V. verleiht in Würdigung und Anerkennung besonderer Verdienste auf dem Gebiet des Segelsportes innerhalb und außerhalb des Vereins eine Ehrennadel in den Stufen Bronze, Silber und Gold.
Bereits in der geltenden Satzung vorgesehene Ehrungen bleiben von dieser ergänzenden Regelung unberührt.
Anträge auf Ehrung können von allen Vereinsmitgliedern mit einer Begründung an den Vorstand rechtzeitig vor dem Ehrungstermin gerichtet werden. Der Vorstand entscheidet per einfacher Mehrheit über den Antrag. Es besteht kein Rechtsanspruch auf die Auszeichnung. Auch langjährigen Mitgliedern kann die Auszeichnung aus einem wichtigen Grund versagt werden. Im Streitfall entscheidet der Ältestenrat abschließend. Der Vorstand kann auch von sich aus Ehrungen beschließen.
Die posthume Verleihung der Ehrennadel ist möglich. Ausnahmsweise können auch Nichtvereinsmitglieder mit einer Ehrennadel ausgezeichnet werden, wenn sie sich in besonderer Weise um das Wohl des Vereins verdient gemacht haben.
Ehrennadeln können auch für besondere und herausragende Leistungen im Segelsport verliehen werden.
Die Ehrennadel in Bronze kann für langjährige verdienstvolle Arbeit für den Verein oder für eine langjährige Mitgliedschaft (25 Jahre) verliehen werden.
Die Ehrennadel in Silber kann nach mindestens drei zusammenhängenden Wahlperioden an Vorstandsmitglieder verliehen werden. Mitglieder können nach 30 Jahren Mitgliedschaft die silberne Nadel erhalten.
Die Ehrennadel in Gold kann für besonders langjährige und verantwortliche Vorstandsarbeit, für 40 Jahre Mitgliedschaft im Verein oder an Mitglieder, die sich außerordentliche Verdienste um den Verein erworben haben, verliehen werden. Diese Ehrennadel soll als besondere Ehrung gedacht sein und dementsprechend selten zuerkannt werden. Es sollen maximal nur drei Mitglieder zeitgleich Träger dieser Auszeichnung sein. Der Vorstand muss mit einer 2/3 Mehrheit über die Verleihung dieser Auszeichnung beschließen.
Der Vorstand kann aus wichtigem Grund die Auszeichnung absprechen und die Rückgabe der Ehrennadel verlangen.
Die Ehrennadel in Silber und Gold soll nach Möglichkeit im Rahmen einer größeren Vereinsveranstaltung (z.B. Mitgliederversammlung, Vereinsfest) und in Anwesenheit einer großen Anzahl von Vereinsmitgliedern verliehen werden. Mit der Nadel ist eine Verleihungsurkunde auszuhändigen.
Diese Ehrenordnung tritt mit ihrer Annahme durch die Mitgliederversammlung am 21.03.2010 in Kraft und wird Bestandteil der Satzung.