Source: https://www.dtad.de/details/Bauarbeiten_fuer_Stahlbruecken_60594_Frankfurt_am_Main-5598343_3
Timestamp: 2017-09-21 07:09:29
Document Index: 210778341

Matched Legal Cases: ['§ 6', '§ 6', '§ 21', '§ 21', '§ 6', '§ 107']

Ausschreibung - Bauarbeiten für Stahlbrücken in Frankfurt am Main (ID:5598343)
> DTAD-ID: 5598343
Mainbrücke Ost - Molenkopf, Franziusstraße, Gerbermühlstraße [BL030]. Neubau einer Stahl-Bogen-Brücke über den Main, Spannweite 175 m, Bau eines Kreisverkehrsplatzes auf einer Stahlbetondeckenplatte, Bau des Anschlusses der Brücke an eine Bundesstraße, Tiefbauarbeiten für Versorgungsleitungen. Stadt Frankfurt am Main - Ostend und Sachsenhausen. Mainbrücke Ost - Molenkopf, Franziusstraße, Gerbermühlstraße. Verbesserung der verkehrstechnischen Erschließung Frankfurt-Ostend, Teil 3.
Org. Dok.-Nr: 328341-2010
Stadt Frankfurt am Main, Amt für Straßenbau und Erschließung Große Friedberger Straße 7-11 z. H. Angelika Fischlein-Krejci 60313 Frankfurt am Main DEUTSCHLAND Tel. +49 69212-34551 E-Mail: angelika.fischlein-krejci.amt66@stadt-frankfurt.de Fax +49 69212-35106 Internet-Adresse(n) Hauptadresse des Auftraggebers www.frankfurt.de Weitere Auskünfte erteilen: Magistrat der Stadt frankfurt am Main, Amt für Straßenbau und Erschließung Große Friedberger Straße 7-11 z. H. Herrn Peter Kowalski 60313 Frankfurt am Main DEUTSCHLAND Tel. +49 69212-35034 E-Mail: peter.kowalski.amt66@stadt-frankfurt.de Fax +49 69212-35106 Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: den oben genannten Kontaktstellen Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: Magistrat der Stadt Frankfurt am Main, Hochbauamt, Zentrale Submissionsstelle Zimmer Nr. 01-05 Gerbermühlstraße 48 z. H. Frau Schnellbächer 60594 Frankfurt am Main DEUTSCHLAND Tel. +49 69212-38941 E-Mail: submission.amt65@stadt-frankfurt.de
Mainbrücke Ost - Molenkopf, Franziusstraße, Gerbermühlstraße [BL030].
Dienstleistung Bauleistung Planung und Ausführung Hauptausführungsort Stadt Frankfurt am Main - Ostend und Sachsenhausen. NUTS-Code DE712
Neubau einer Stahl-Bogen-Brücke über den Main, Spannweite 175 m, Bau eines Kreisverkehrsplatzes auf einer Stahlbetondeckenplatte, Bau des Anschlusses der Brücke an eine Bundesstraße, Tiefbauarbeiten für Versorgungsleitungen. Stadt Frankfurt am Main - Ostend und Sachsenhausen. Mainbrücke Ost - Molenkopf, Franziusstraße, Gerbermühlstraße. Verbesserung der verkehrstechnischen Erschließung Frankfurt-Ostend, Teil 3.
Gesamtumfang: Die Stadt Frankfurt am Main beabsichtigt die Errichtung einer neuen Straßenbrücke über den Main. Sie soll die Franziusstraße im Osthafen nördlich des Mains mit der Gerbermühlstraße südlich des Mains verbinden. Der Anschluss an die Gerbermühlstraße erfolgt als signalisierte Einmündung. Der Anschluss an die Franziusstraße und die Honsellbrücke wird als aufgeständerter Kreisverkehrsplatz mit darunterliegender Tiefebene ausgebildet. Die Mainbrücke Ost ist auf Basis eines architektonischen Realisierungswettbewerbs als einfeldrige Stahl-Bogenbrücke mit einer Stützweite von 175 m konzipiert. Sie wird mit einfach gekreuzten Hängern (Nielsen-Brücke) ausgeführt. Die Hänger werden als vollverschlossene Seile mit Gabel-Anschlüssen ausgebildet. Die Brückenbögen sind um ca. 7 Grad nach innen gekippt und weisen über die Bauwerkslänge eine variable Höhe auf. Die Stahlbeton-Fahrbahnplatte wird im Verbund aufbetoniert. Die Querschnittsbreite beträgt 24,05 m. Geh- und Radwege sind außerhalb der Tragkonstruktion auf Kragträgern angeordnet und so konstruktiv von der mittig liegenden dreispurigen Fahrbahn getrennt. Es kommen Kalottengleitlager zum Einsatz. Die beiden Widerlager werden massiv ausgeführt und mit Großbohrpfählen mit 1,50 m Durchmesser und einer Länge von ca. 35 m tief gegründet. Im Widerlagerbereich fallen Natursteinarbeiten an. Die gesamte Brücke wird gemäß den verkehrstechnischen und künstlerischen Vorgaben beleuchtet. Die Herstellung der Stahlkonstruktion soll am Nordufer des Mains erfolgen. Die Brücke wird mit Schwerlastplattformwagen (SLPW) auf Hochseekoppelpontons transportiert und in ihre endgültige Lage eingeschwommen. Es werden Nassbaggerarbeiten erforderlich. Gesamtmenge: Ca. 5 400 m² Straßenaufbau/Pflaster zurückbauen; Ca. 23 300 m³ Bodenaushub; Ca. 2 300 m² Pflaster-/Plattenverlegung; Ca. 12 600 m³ Verfüllung Baugruben; Ca. 2 200 m Bohrpfähle D = 1,50 m; Ca. 180 m² wasserdichte Spundwand; Ca. 3 600 m³ Stahlbeton WL, Treppen, Rampen, Fahrbahnplatte; Ca. 1 700 m³ Stahlbeton Molenkopf; Ca. 1 800 m² Natursteinverblendung; Ca. 2 300 t Baustahl Brücke; Ca. 1 700 m Seile Ø62 mm mit Gabelköpfen; Ca. 15 000 m² Korrosionsschutz; Ca. 1 150 m Füllstabgeländer; Ca. 3 420 m² Abdichtung; Ca. 1 800 m² Verkehrsfläche Gussasphalt; Ca. 6 400 m² Verkehrsfläche Asphalt; Ca. 400 m BML-Rohre (Brückenentwässerung); Ca. 300 m Stz-Rohr Ø150-300 mm; Ca. 350 m Edelstahlrinne (Brückenentwässerung); Ca. 2 200 m Bordstein versetzen; Ausführungsplanung (teilw.).
Dauer in Monaten 26 (ab Auftragsvergabe) ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE INFORMATIONEN
Vertragserfüllungsbürgschaft 5 % der Auftragssumme; Mängelanspruchsbürgschaft 3 % der Abrechnungssumme.
wird Gesamtschuldnerisch haftend; ein Handlungs-/Vertretungsbevollmächtigter ist zu benennen; eine Eigenerklärung entsprechend dem Formblatt (liegt der Angebotsaufforderung bei) ist mit Angebotsabgabe vorzulegen.
Ja Bau im Landschaftsschutzgebiet und im Bereich einer Wasserstraße.
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Der Aufforderung zur Angebotsabgabe liegen Formblätter bei, in welche die Angaben einzutragen sind. Für Bietergemeinschaften gilt: Die geforderten Nachweise zu den Ziffern
III.2.1 und III.2.2 sind von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft
getrennt vollständig vorzulegen. Soweit der Bieter sich zum Nachweis der Eignung auf einen Nachunternehmer beruft, muss er die Eignungsnachweise für den Nachunternehmer mit dem Angebot vorlegen. Der Bieter hat eine Eigenerklärung gemäß § 6, Abs. 3, Nr. 2 e) bis h) VOB/A sowie gemäß § 6a, Abs. 1, Nr. 1 a) bis g) VOB/A vorzulegen. Der Bieter hat eine Eigenerklärung vorzulegen, dass die Voraussetzungen für einen Ausschluss vom Wettbewerb nach § 21 Abs. 1, S. 1,2 SchwarzArbG und § 21 Abs. 1 AEntG nicht vorliegen. Der Bieter hat eine Eigenerklärung vorzulegen, dass im Auftragsfall nur erfahrene Bauleiter mit mindestens 10 Jahren Berufserfahrung zum Einsatz gelangen, die die deutsche Sprache in Wort und Schrift verhandlungssicher beherrschen. Ferner sind vorzulegen: — Bescheinigung der Berufsgenossenschaft, — Unbedenklichkeitsbescheinigung Finanzamt, — Nachweis Zertifizierung (DIN EN ISO 9001-2000). Ausländische Bieter haben gleichwertige Nachweise und Bescheinigungen ihres Herkunftslandes in beglaubigter deutscher Übersetzung vorzulegen. Evtl. geforderter Nachweis einer Registereintragung, weitere Nachweise zur Rechtslage: Nachweis der Eintragung in ein Berufsregister oder Register der Industrie- und Handelskammer. Ausländische Bieter haben gleichwertige Nachweise und Bescheinigungen ihres Herkunftslandes in beglaubigter deutscher Übersetzung vorzulegen.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Gemäß § 6, Abs. 3, Nr. 2 a) VOB/A. — Gesamtumsatz des Unternehmens in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, — Umsatz der Leistungen des Unternehmens im Brückenbau in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren. Wertung der finanziellen Leistungsfähigkeit: 20 %.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: 1.) Angaben zu realisierter Baustahl-Tonnage im Brückenbau in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, 2.) Angaben zum Herstellwerk (Krankapazitäten, Korrosionsschutz), 3.) Angabe von Referenzleistungen (Brückenbau) aus den letzten 5 abgeschlossenen Geschäftsjahren, die in Bezug auf Art, Umfang und Schwierigkeit mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind. Es werden nur Referenzen gewertet, bei denen alle nachfolgend geforderten Angaben vollständig getätigt wurden: — Art des Referenzobjektes (inkl. Angaben zu wesentlichen Baustoffen, Stütz- bzw. Überspannweite), — Auftraggeber (inkl. Ansprechpartner mit Telefonnummer), — Tonnage Baustahl, — Baukosten Stahlbau, — Angaben zu Bauen über Gewässer, — Zeitraum der Leistungserbringung, — Beschreibung des Eigenanteils der erbrachten Leistung in technischer Hinsicht, sowie den Umfang der erbrachten Leistung, falls nicht unmittelbar aus der Bezeichnung abzuleiten, 4.) Angabe von Referenzleistungen (Seilkonstruktionen im Brückenbau) aus den letzten 5 abgeschlossenen Geschäftsjahren, die in Bezug auf Art, Umfang und Schwierigkeit mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind. Es werden nur Referenzen gewertet, bei denen alle nachfolgend geforderten Angaben vollständig getätigt wurden: — Art der Seilkonstruktion, — Auftraggeber (inkl. Ansprechpartner mit Telefonnummer), — Zeitraum der Leistungserbringung, — Beschreibung des Eigenanteils der erbrachten Leistung in technischer Hinsicht, sowie den Umfang der erbrachten Leistung, falls nicht unmittelbar aus der Bezeichnung abzuleiten, 5.) Angabe von Referenzleistung (Bohrpfähle) aus den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, die in Bezug auf Art, Umfang und Schwierigkeit mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind. Es werden nur Referenzen gewertet, bei denen alle nachfolgend geforderten Angaben vollständig getätigt wurden: — Art des Referenzobjektes, — Auftraggeber (inkl. Ansprechpartner mit Telefonnummer), — Durchmesser / Einzellänge der Bohrpfähle, — Beschreibung des Eigenanteils der erbrachten Leistung in technischer Hinsicht, sowie den Umfang der erbrachten Leistung, falls nicht unmittelbar aus der Bezeichnung abzuleiten. Für 3), 4) und 5) gilt: Es sind jeweils maximal 3 Referenzen (maximal 2 DIN-A-4-Seiten je Referenz) beizulegen. Für Bietergemeinschaften gilt: Die Referenzen sind nicht von jedem einzelnen Mitglied, sondern von der Bietergemeinschaft insgesamt zu erbringen. Weitere Unterlagen/Angaben/Nachweise: — Urkalkulation in einem verschlossenen Umschlag, — Kalkulationsblatt, — Bezeichnung der Nachunternehmerleistungen, — Lohn- und Materialsplittung der Einheitspreise, — MVAS Nachweis(e), — RAL Güte- und Prüfbestimmung GZ 961, — Nachweis der Zertifizierung der schweißtechnischen Qualitätsanforderungen nach DIN EN ISO 3834-2: 2006, — Nachweis der Herstellerqualifikation Klasse E nach DIN 18800 Teil 7 mit Erweiterung nach DIN Fachbericht 103 und 104, Erweiterung nach DIN EN ISO 17660 Betonstahlschweißen und Erweiterung für das Schweißen nichtrostender Stähle, — Eigenerklärung des Stahlherstellers, dass bei dem zu liefernden Baustahl folgende Masseanteile nicht überschritten werden: Bor: B = 0,0008 %. Schwefel: S = 0,005 %. Phosphor: P = 0,015 %. — Eigenerklärung des Stahlherstellers, dass bei dem zu liefernden Baustahl die geforderten Zugwerte (Streckgrenze, Zugfestigkeit) in Walzlängs- und Querrichtung erreicht werden, — Eigenerklärung des Stahherstellers, dass bei dem zu liefernden Baustahl die Forderungen der DIN EN 1090-1 Abs. 4.7 „Gefährliche Substanzen“ eingehalten werden, — Nachweis eines Korrosionsschutzscheins für die Werkstatt- und Baustellenarbeiten. Wertung der technischen Leistungsfähigkeit: 80 %.
Wirtschaftlich günstigstes Angebot die nachstehenden Kriterien 1. 1 Preis. Gewichtung 80,00 2. 2 Umweltverträglichkeit Stahltransport. Gewichtung 20,00
66-2010-00124
18.1.2011 Die Unterlagen sind kostenpflichtig Preis 100,00 EUR Zahlungsbedingungen und -weise: Banküberweisung an Kassen- und Steueramt Frankfurt am Main. Kto. 55004, BLZ, Geldinstitut 500 502 01, Frankfurt Sparkasse. Per Überweisung, der Einzahlungsbeleg ist dem Anforderungsschreiben beizufügen. Überweisungsbeleg unter folgendem Verwendungszweck: 0660.54870000, Ausschreibungs-Nr. 11-0001.
25.1.2011 - 09:30
Tag: 25.1.2011 - 09:30 Ort Stadt Frankfurt am Main - Hochbauamt. Zentrale Submissionsstelle. Gerbermühlstraße 48. 60594 Frankfurt am Main. Zimmer: Nr. 01 - 05. Personen, die bei der Öffnung der Angebote anwesend sein dürfen Ja Bieter und deren bevollmächtigte Vertreter. ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
Vergabeprüfstelle: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt, Regierungspräsidium Darmstadt, Dezernat III 31.4. Adresse wie unter VI.4.1.
Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt Dezernat III 31.4 Wilhelminenstraße 1-3 64283 Darmstadt DEUTSCHLAND Fax +49 615112-5816
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Auf die Rechtsmittelfrist von 15 Tagen gemäß § 107, Abs. 3 Satz 1, Nr. 4 GWB wird hingewiesen.
Bauarbeiten für Stahlbrücken 15.06.2011 Vergebener Auftrag