Source: http://ivd.net/satzung-berlin-brandenburg/
Timestamp: 2017-09-21 03:10:04
Document Index: 101409308

Matched Legal Cases: ['§ 13', '§ 6', '§ 26', '§ 3', '§ 4', '§ 4']

Satzung IVD Berlin-Brandenburg e.V. | Immobilienverband IVD
Verband der Immobilienberater, Makler, Verwalter und Sachverständigen Region Berlin-Brandenburg e.V.
Fassung der Beschlussfassung in der Mitgliederversammlung am 6. Mai 2014
Der Immobilienverband Deutschland IVD Verband der Immobilienberater, Makler, Verwalter und Sach-verständigen Region Berlin-Brandenburg e.V. ist ein Regionalverband im Sinne von § 13 der Satzung des Immobilienverband Deutschland IVD Bundesverband der Immobilienberater, Makler, Verwalter und Sach-verständigen e.V. (nachfolgend IVD Bundesverband genannt) und zwar in den Bundesländern Berlin und Brandenburg. Der Immobilienverband Deutschland IVD Verband der Immobilienberater, Makler, Verwalter und Sachverständigen Region Berlin-Brandenburg e.V. gibt sich folgende
Immobilienverband Deutschland IVD Verband der Immobilienberater, Makler, Verwalter
und Sachverständigen Region Berlin-Brandenburg e.V.
2. Der Verband hat seinen Sitz in Berlin. Er ist im Vereinsregister des Amtsgerichts Charlottenburg unter der Nr. VR23688B eingetragen.
1. Der Immobilienverband Deutschland IVD Verband der Immobilienberater, Makler, Verwalter und Sach-verständigen Region Berlin-Brandenburg e.V. (nachfolgend IVD Berlin-Brandenburg genannt) ist eine nach Berufsbereichen gegliederte Organisation der Immobilienwirtschaft. Der Zweck des IVD Berlin-Brandenburg liegt in der Förderung und Vertretung der Berufszweige, Berufsgruppen und Berufsvertreter im Gebiet der in der Präambel genannten Bundesländer, die insbesondere einem der folgenden Berufsbereiche angehören:
Immobilienberatung, Immobilienvermittlung und Finanzdienstleistung, Vermögens- und Immobi-lienverwaltung, Gebäudemanagement, Wohnungseigentumsverwaltung, Immobilienbewertung, Marktforschung in der Immobilienwirtschaft, immobilienwirtschaftliche Projektentwicklung und -realisierung, Baubetreuung und Projektsteuerung, Immobilienentwicklung, Center Management, öffentliche und private Dienstleistungen für Immobilieneigentümer
- die Öffentlichkeitsarbeit zur Darstellung und Fortentwicklung der im IVD Berlin-Brandenburg repräsentierten Berufsbilder und die Steigerung ihres Ansehens;
- die Wahrnehmung der Interessen der in der Immobilienwirtschaft Tätigen gegenüber der Gesetz-gebung, Verwaltung und Rechtsprechung sowie gegenüber anderen Berufsverbänden;
- die Beilegung von Meinungsverschiedenheiten mit Verbrauchern über die beim IVD Bundesver-band eingerichtete Ombudsstelle gemäß der Verfahrensordnung für die Schlichtung von Verbrau-cherbeschwerden in ihrer jeweils gültigen Fassung;
Daneben unterstützt der IVD Berlin-Brandenburg in den in der Präambel genannten Bundesländern den IVD Bundesverband bei der Wahrnehmung von dessen Aufgaben, insbesondere durch die Übernahme ad-ministrativer Aufgaben, im Bereich der Werbung, im Bereich des Mitgliederwesens sowie im Bereich der Mitgliederbetreuung vor Ort.
Die Mitglieder erhalten in dieser Eigenschaft keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Es darf kei-ne Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
Die ehrenamtlich tätigen Mitglieder des Verbandes und seiner Untergliederungen können Vergütungen und Zuwendungen aus Mitteln des Verbandes erhalten, soweit dies in einer von der Mitgliederversammlung be-schlossenen Geschäftsordnung geregelt ist.
- eine Berufshaftpflichtversicherung in üblichem Umfange, insbesondere zum Schutze vor Vermö-gensschäden und allgemeinen Haftpflichtansprüchen von Dritten, abgeschlossen hat und diese während ihrer Zugehörigkeit zum Verband dauerhaft unterhält,
- an der seit dem 01.01.2009 vom IVD Bundesverband abgeschlossenen Vertrauensschadenversi-cherung teilnimmt,
- keinen Negativeintrag in der Schufa aufweist,
- die Verpflichtungen aus der Satzung des IVD Bundesverbandes im Falle der Einleitung eines Verfahrens des Ombudsmanns gegenüber der Ombudsstelle einhält.
Natürliche oder juristische Personen, die mehrere Unternehmen betreiben oder an solchen Unter-nehmen maßgeblich beteiligt sind, sind gehalten, die ordentliche Mitgliedschaft für alle diese Un-ternehmen zu erwerben. Unterhält ein Unternehmen Filialbetriebe, so sind auch die Filialbetriebe gehalten, die ordentliche Mitgliedschaft zu erwerben.
Natürliche Personen, die im Bereich der Immobilienwirtschaft nichtselbstständig in einem Unter-nehmen tätig sind, können eine modifizierte ordentliche Mitgliedschaft (Angestelltenmitglied-schaft) beantragen. Das Angestelltenmitglied ist nicht berechtigt, die Zeichen des Verbandes, ins-besondere das IVD-Logo zu führen. Der einfache Hinweis auf die Mitgliedschaft im Verband oh-ne gesonderte optische Hervorhebung ist zulässig. Das Angestelltenmitglied ist nicht verpflichtet, eine Berufshaftpflichtversicherung in üblichem Umfange, insbesondere zum Schutze vor Vermö-gensschäden und allgemeinen Haftpflichtansprüchen von Dritten nachzuweisen oder an der vom Bundesverband abgeschlossenen Vertrauensschadenversicherung teilzunehmen. Es ist hingegen verpflichtet, den Nachweis über die für die Berufsausübung erforderliche Fachkunde zu führen.
Die nichtselbstständige Tätigkeit ist dem IVD Berlin-Brandenburg auf Anfrage nachzuweisen. Die Angestelltenmitgliedschaft endet sechs Monate nach der Beendigung der nichtselbstständigen Tätigkeit. Das Angestelltenmitglied ist verpflichtet, dem IVD Berlin-Brandenburg die Beendi-gung dieser Tätigkeit unverzüglich anzuzeigen. Eine Verletzung der Anzeigeverpflichtung kann mit einer Vereinsstrafe belegt werden.
2. Natürliche Personen, die eine Ausbildung zur/zum Immobilienkauffrau/-mann machen oder ein immobi-lienwirtschaftlich orientiertes Studienfach belegen oder für einen immobilienwirtschaftlichen Studiengang immatrikuliert sind, können die Juniorenmitgliedschaft erwerben, sofern sie abhängig und nicht unterneh-merisch tätig sind. Mit Erwerb der Mitgliedschaft übernehmen Juniorenmitglieder eine Verpflichtung zur Teilnahme an Berufsbildungsmaßnahmen wenn diese nicht innerhalb der Ausbildung oder des Studiums abgedeckt sind; die Verpflichtung zum Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung sowie zur Unterwer-fung unter die Ombudsstelle besteht nicht. Mit Ablauf des dritten vollen Kalenderjahres nach der Beendi-gung der Ausbildung geht diese Mitgliedschaft in eine ordentliche Mitgliedschaft, auf Antrag in eine Ange-stelltenmitgliedschaft, über. Das Nähere regelt die Beitragsordnung.
Natürliche Personen, die im Bereich der Immobilienwirtschaft nichtselbstständig in einem Unternehmen tätig sind, können eine ausserordentliche Mitgliedschaft beantragen. Das ausserordentliche Mitglied ist nicht verpflichtet, eine Berufshaftpflichtversicherung in üblichem Umfange, insbesondere zum Schutze vor Vermögensschäden und allgemeinen Haftpflichtansprüchen von Dritten nachzuweisen oder an der vom Bundesverband abgeschlossenen Vertrauensschadenversicherung teilzunehmen. Es ist hingegen verpflich-tet, den Nachweis über die für die Berufsausübung erforderliche Fachkunde zu führen.
Junioren- und vorläufige ausserordentliche Mitglieder nehmen an den Veranstaltungen des IVD Berlin-Brandenburg teil. Ein Stimmrecht steht ihnen nicht zu.
4. Zum Ehrenmitglied kann ernannt werden, wer sich in außergewöhnlichem Maße um die Immobilienwirt-schaft oder um den IVD Berlin-Brandenburg verdient gemacht hat. Die Ehrenmitgliedschaft wird durch den erweiterten Vorstand auf der Grundlage einer von ihm zu erlassenden Ehrenordnung verliehen. Ehrenmit-glieder haben die Rechte und Pflichten ordentlicher Mitglieder, soweit sich nicht aus dieser Satzung oder den Ordnungen des Verbandes anderes ergibt.
5. Mit der Mitgliedschaft im IVD Berlin-Brandenburg wird zugleich die Mitgliedschaft im IVD Bundesver-band erworben.
6. Die Mitglieder, nicht jedoch die Ehrenmitglieder, sind verpflichtet, den Mitgliedsbeitrag zu entrichten. Das Nähere regelt die Aufnahme- und Beitragsordnung. Sie sind des Weiteren berechtigt und verpflichtet, nach den Vorgaben des IVD Bundesverbandes sowie nach dem Inhalt einer etwaigen Markensatzung des IVD Bundesverbandes die Marke des Verbandes im Geschäftsverkehr zu führen, soweit sich nicht aus der Sat-zung anderes ergibt. Sie haben die Verbandsordnungen anzuerkennen und sich regelmäßig fortzubilden.
7. Die Mitglieder sind verpflichtet, dem Verband unverzüglich, spätestens jedoch innerhalb eines Monats, schriftlich oder zu Protokoll alle erforderlichen Auskünfte zu erteilen, die zur Klärung eines Sachverhalts und im Sinne des Verbandszwecks erforderlich sind. Dies gilt insbesondere für alle Fälle, in denen gegen ein Mitglied Beschwerden vorliegen. Leitet der Ombudsmann ein Verfahren ein, so hat das Mitglied ge-genüber der Ombudsstelle in der genannten Frist schriftlich zu erklären, ob es sich einer Entscheidung des Ombudsmanns unterwerfen und auf die Anrufung ordentlicher Gerichte verzichten will. Das Mitglied ist vom Ombudsmann auf diese Verpflichtung bei Einleitung eines Verfahrens ausdrücklich schriftlich hinzu-weisen.
1. Das Aufnahmegesuch ist schriftlich an den IVD Berlin-Brandenburg zu richten. Der Regionalverband entscheidet über das Aufnahmegesuch im eigenen und zugleich im Namen des IVD Bundesverbandes. Die Entscheidung ist dem Antragsteller erst mitzuteilen, wenn zuvor dem IVD Bundesverband das Aufnahme-gesuch und die positive Entscheidung des Regionalverbandes über das Aufnahmegesuch zugeleitet wurde und der IVD Bundesverband der Aufnahme nicht innerhalb der Frist von zwei Wochen ab Zugang der vor-erwähnten Unterlagen widersprochen hat.
2. Eine die Aufnahme ablehnende Entscheidung ergeht auf Wunsch des Antragstellers mit Begründung. Dem Antragsteller steht das Recht zu, binnen eines Monats Widerspruch zu erheben. Über diesen Widerspruch entscheidet der IVD Bundesverband.
3.1. durch Austritt, der zum Ende eines Kalenderjahres zulässig ist und der Geschäftsstelle des IVD Berlin-Brandenburg oder der des IVD Bundesverbandes unter Beachtung einer Frist von drei Monaten in Textform mitgeteilt werden muss;
3.2. durch den Tod, die Entmündigung, den Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte sowie im Falle der Löschung (nach Liquidation) des Mitgliedes im Handelsregister;
3.3. durch Ausschluss, der durch den geschäftsführenden Vorstand des IVD Berlin-Brandenburg nach Anhörung des IVD Bundesverbandes erklärt werden kann;
3.3.1. wenn ein Mitglied den Verbandszwecken gröblich zuwiderhandelt;
3.3.2. wenn ein Mitglied trotz zweifacher Mahnungen und Fristsetzung mit Mitgliedsbeiträ-gen in Rückstand ist;
3.3.3. wenn über das Vermögen eines Mitgliedes das Insolvenzverfahren eröffnet, ein diesbe-züglicher Antrag mangels Masse abgelehnt wurde oder wenn das Mitglied die eides-stattliche Versicherung im Zwangsvollstreckungsverfahren abgeleistet hat oder wenn ein Mitglied selbst Anlass zu einer Regulierung eines Schadens durch die vom IVD Bundesverband unterhaltene Vertrauensschadenversicherung gibt;
3.3.4. wenn einem Mitglied die Gewerbeerlaubnis entzogen worden ist oder eine Gewerbe-abmeldung vorliegt;
3.3.5. wenn ein Mitglied Tatsachen verwirklicht hat, die geeignet sind, das Ansehen oder das Interesse des IVD Berlin-Brandenburg zu schädigen oder die dem Zweck oder der Ziel-setzung des IVD Berlin-Brandenburg entgegenstehen. Das gilt auch in den Fällen, in denen das Mitglied der Verpflichtung zu der Erklärung zur Teilnahme am Verfahren des Ombudsmanns wiederholt nicht nachkommt.
3.3.7. Die Beendigung der Mitgliedschaft im IVD Bundesverband bewirkt automatisch die Beendigung der Mitgliedschaft im IVD Berlin-Brandenburg zum gleichen Zeitpunkt; die Beendigung der Mitgliedschaft im IVD Berlin-Brandenburg bewirkt automatisch die Beendigung der Mitgliedschaft im IVD Bundesverband zum gleichen Zeitpunkt.
4. In entsprechender Anwendung der vorstehenden Bestimmungen kann ein Fördermitglied ausgeschlossen sowie eine Ehrenmitgliedschaft widerrufen werden.
5. Gegen den Beschluss über den Entzug von Mitgliedschaftsrechten steht dem betroffenen Mitglied das Rechtsmittel des Einspruches zu. Der Einspruch ist schriftlich an die Geschäftsstelle des IVD Bundesver-bandes zu richten; er hat dort innerhalb einer Frist von vier Wochen nach förmlicher erfolgter Zustellung des Beschlusses an das betroffene Mitglied einzugehen und muss eine Begründung enthalten. Geht der Ein-spruch nicht oder nicht fristgerecht oder ohne fristgerechte Begründung ein, so weist der geschäftsführende Vorstand des IVD Berlin-Brandenburg den Einspruch als unzulässig ab.
Hilft der Geschäftsführende Vorstand des IVD Berlin-Brandenburg dem Einspruch nicht ab, so hat er den Einspruch unverzüglich dem Ehrenrat des IVD Bundesverbandes zur Entscheidung vorzulegen, der über den Ausschluss endgültig entscheidet.
Für die Dauer des Verfahrens ruhen die Rechte und Pflichten des betroffenen Mitgliedes. Mit dem Aus-schluss erlöschen sämtliche Mitgliedsrechte des betroffenen Mitgliedes, auch jene im IVD Bundesverband.
6. Die Beitragspflicht endet mit dem Ablauf des Kalenderjahres, in dem der Ausschlussbeschluss unanfecht-bar geworden ist.
7. Die Beendigung der Mitgliedschaft hat auch den Verlust aller Ehrenämter zur Folge. Für den Zeitraum des Ausschlussverfahrens ruhen etwaige Ehrenämter.
3. der erweiterte Vorstand;
2. Die Mitgliederversammlung wird vom geschäftsführenden Vorstand unter Bekanntgabe der Tagesordnung, bei Satzungsänderungen unter Angabe des Beschlussgegenstandes, spätestens einen Monat vor dem Ver-sammlungstermin durch Veröffentlichung in Verbandsorganen oder in Textform oder über moderne Kom-munikationsmittel (E-Mail, Fax) schriftlich einberufen.
Die Frist beginnt mit dem Datum der Aufgabe des Mediums, in welchem die Ladung zur Mitgliederver-sammlung enthalten ist, zur Post oder, sofern andere Kommunikationsmittel wie Fax oder E-Mail verwen-det werden, mit deren Absetzung.
3. Der geschäftsführende Vorstand ist zur Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung ver-pflichtet, wenn dies mindestens 25 % der Mitglieder schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe beim geschäftsführenden Vorstand beantragen. Diese außerordentliche Mitgliederversammlung muss spä-testens drei Monate nach Eingang des zulässigen Antrages durchgeführt werden. Die Ladungsfristen sowie die sonstigen Formvorschriften gelten entsprechend § 6 Ziffer 2 der Satzung.
Anträge zur Tagesordnung sind beim geschäftsführenden Vorstand spätestens drei Wochen vor der Mit-gliederversammlung schriftlich und unter Angabe von Gründen einzureichen. Dringlichkeitsanträge sind auch noch in der Mitgliederversammlung zulässig, sofern die Mitgliederversammlung über deren Aufnah-me in die Tagesordnung mit einer Mehrheit von mindestens 75 % der abgegebenen Stimmen entscheidet. Dringlichkeitsanträge, die auf die Änderung der Satzung, und/oder die Abwahl von ehrenamtlich Tätigen sowie Beschlussfassungen über Beiträge, Aufnahmegebühren oder Umlagen gerichtet sind, sind nicht zu-lässig.
4. Der Vorsitzende des Vorstandes oder einer seiner Stellvertreter leitet die Mitgliederversammlung, es sei denn, die Mitgliederversammlung wählt mit einfacher Mehrheit einen anderen Versammlungsleiter.
Der Versammlungsleiter bestimmt die Form der Abstimmung, es sei denn, die Mitgliederversammlung be-schließt mit einfacher Mehrheit der anwesenden Stimmen eine andere Art der Abstimmung für den Einzel-fall oder die Satzung sieht eine andere Art der Abstimmung vor.
5. Die Mitgliederversammlung ist zuständig in den satzungsmäßig vorgesehenen sowie den gesetzlich zwin-gend vorgesehenen Fällen und für
5.4. die Festsetzung der Höhe der Beiträge, Aufnahmegebühren und Umlagen des IVD Berlin-Brandenburg, wobei die Umlagen nur bis zur Höhe eines Jahresbeitrages, nur zur Schließung von Haushaltsdefiziten oder außergewöhnlicher Aufwendungen im Rahmen des Vereinszwecks und nur einmal je Kalenderjahr erhoben werden dürfen;
5.5. die Entgegennahme des und Aussprache über den Geschäftsbericht(s) des geschäftsführenden Vorstandes sowie dessen Entlastung;
5.6. sowie diejenigen Angelegenheiten, die der geschäftsführende oder erweiterte Vorstand der Mit-gliederversammlung zur Beschlussfassung vorlegt.
1. In der Mitgliederversammlung hat jedes ordentliche Mitglied eine Stimme. Beschlüsse werden mit einfa-cher Stimmenmehrheit gefasst, soweit nicht nach dieser Satzung oder kraft Gesetzes anderes gilt.
Zur Änderung der Satzung ist eine Mehrheit von 75% der abgegebenen Stimmen erforderlich.
2. Jedes Mitglied kann sein Stimmrecht durch schriftliche Vollmacht auf ein anderes Mitglied für die kom-mende Mitgliederversammlung des Verbandes übertragen. Ein stimmberechtigtes Mitglied kann neben sei-nem eigenen Stimmrecht ein Stimmrecht aufgrund von Vollmachten nur für höchstens fünf weitere Mit-glieder wahrnehmen.
Ist eine juristische Person ordentliches Mitglied, übt deren gesetzlicher Vertreter oder ein mit schriftlicher Vollmacht ausgestatteter Vertreter deren Stimmrecht in der Mitgliederversammlung aus.
3. Stimmenthaltungen sowie ungültige Stimmen bleiben bei der Berechnung der Mehrheit außer Betracht. Eine Blockwahl/Listenwahl ist zulässig.
5. Wahlen mit mehr als einem Kandidaten erfolgen stets geheim. Hat im ersten Wahlgang kein Kandidat mehr als die Hälfte der abgegebenen Stimmen erhalten, findet eine Stichwahl zwischen den beiden Kandidaten statt, welche die höchste Stimmenzahl im ersten Wahlgang erreicht haben.
1. Der geschäftsführende Vorstand des Verbands besteht aus mindestens drei, und höchstens fünf Personen, die kein weiteres Ehrenamt im IVD Berlin-Brandenburg ausüben dürfen. Die Mitglieder des geschäftsfüh-renden Vorstands sind
- der/die Vorsitzende des Vorstandes
- die stellvertretenden Vorsitzenden, von denen einer zugleich Schatzmeister/in ist.
Die Mitgliederversammlung kann für den Fall, dass der IVD Berlin-Brandenburg weitere Verbände auf-nimmt, mit Stimmenmehrheit weitere stellvertretende Vorsitzende wählen.
2. Der geschäftsführende Vorstand bestellt aus seiner Mitte den ersten Stellvertreter des Vorsitzenden des Vorstandes.
3. Vorstand im Sinne von § 26 BGB sind der Vorsitzende des Vorstandes sowie die stellvertretenden Vorsit-zenden. Der Vorstand vertritt den Verband gerichtlich und außergerichtlich. Je zwei Vorstände vertreten den Verband gerichtlich und außergerichtlich gemeinsam. Im Innenverhältnis soll grundsätzlich der Vorsit-zende des Vorstandes, bei dessen Verhinderung sein erster Stellvertreter beteiligt sein. Das Nähere regelt eine vom geschäftsführenden Vorstand gegebenenfalls zu beschließende Geschäftsordnung.
4. Die Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes werden einzeln von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von vier Jahren gewählt. Die Amtszeit dauert bis zur nächsten Wahl fort. Wählbar sind nur ordentli-che Mitglieder des Verbandes im Sinne von § 3 Ziff. 1 der Satzung für maximal drei aufeinander folgende Amtsperioden. Die verkürzte Amtszeit von Mitgliedern des geschäftsführenden Vorstandes bis zum 30. November 2006 bleibt hierbei unberücksichtigt.
5. Scheidet ein Mitglied aus dem geschäftsführenden Vorstand während der Amtsperiode aus, oder verliert es sein Amt, weil die ordentliche Mitgliedschaft im IVD Berlin-Brandenburg endet, so ist der verbleibende geschäftsführende Vorstand berechtigt, unter Beibehaltung der übrigen Personen die Zuständigkeit und Funktionen innerhalb des geschäftsführenden Vorstands bis zur nächsten Mitgliederversammlung neu zu verteilen.
6. Die Rücktrittserklärung eines Mitgliedes des geschäftsführenden Vorstandes bedarf zu ihrer Wirksamkeit der Textform.
Der geschäftsführende Vorstand ist berechtigt und verpflichtet, zur Erledigung der Aufgaben des IVD Berlin-Brandenburg mindestens einen geeigneten hauptamtlichen Geschäftsführer zu bestellen, welcher die ehrenamtlich Tätigen bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben unterstützt.
1. Der geschäftsführende Vorstand fasst seine Beschlüsse grundsätzlich in Vorstandssitzungen, die vom Vor-sitzenden des Vorstandes, bei dessen Verhinderung von einem der stellvertretenden Vorsitzenden, unter Beachtung einer Frist von einer Woche einberufen werden. Die Einberufung erfolgt in Textform oder fern-mündlich, per Telefax oder E-Mail oder mit Hilfe anderer moderner Kommunikationsmittel. Der Einladung ist eine Tagesordnung beizufügen.
2. Der geschäftsführende Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens drei Vorstandsmitglieder an der Ab-stimmung teilnehmen. Beschlüsse werden grundsätzlich mit einfacher Mehrheit gefasst. Der Vorsitzende des Vorstandes beziehungsweise bei dessen Verhinderung einer seiner Stellvertreter leitet die Sitzung.
3. Ein Beschluss des geschäftsführenden Vorstandes kann auch auf anderem Wege gefasst werden, wenn alle seine Mitglieder ihre Zustimmung zu der konkreten Verfahrensweise erklären. In diesem Falle ist vom Vor-sitzenden des Vorstandes unverzüglich in Textform ein Beschlussprotokoll zu fertigen und dieses jedem Mitglied des geschäftsführenden Vorstands zuzuleiten.
1. Die Mitgliederversammlung wählt auf Vorschlag des geschäftsführenden Vorstandes die Mitglieder des erweiterten Vorstands auf die Dauer von vier Jahren. Die Mitglieder des erweiterten Vorstandes sind für maximal drei zusammenhängende Amtsperioden wählbar. Die Amtszeit dauert bis zur nächsten Wahl fort. Die verkürzte Amtszeit von Mitgliedern des erweiterten Vorstandes bis zum 30. November 2006 bleibt hierbei unberücksichtigt.
Dem erweiterten Vorstand gehören neben den Mitgliedern des geschäftsführenden Vorstands mindestens fünf weitere Personen an, die möglichst gleichmäßig aus den Regionen stammen sollen, die der IVD Ber-lin-Brandenburg nach der Präambel dieser Satzung örtlich abdeckt. Der geschäftsführende Vorstand ent-scheidet über die konkrete Anzahl der von der Mitgliederversammlung zu wählenden Mitglieder des erwei-terten Vorstands. Fällt ein Mitglied des erweiterten Vorstandes weg, so wählt die auf das Ereignis nächst-folgende Mitgliederversammlung für den Rest der Amtsdauer des erweiterten Vorstands ein Ersatzmitglied.
2. Der erweiterte Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens sechs Mitglieder anwesend sind und er ent-scheidet, sofern nichts anderes bestimmt ist, bei seinen Beschlüssen mit einfacher Mehrheit.
3. Der erweiterte Vorstand tritt zu mindestens zwei Sitzungen im Jahr zusammen. Diese werden durch den geschäftsführenden Vorstand unter Beachtung einer Frist von einer Woche einberufen. Außerordentliche Sitzungen des erweiterten Vorstands können mit einer Frist von mindestens einer Woche einberufen wer-den. Der Einberufung ist eine Tagesordnung beizufügen. Die Sitzungen werden durch den Vorsitzenden des geschäftsführenden Vorstands, bei dessen Verhinderung von einem seiner Stellvertreter geleitet.
4. Anträge, die in einer Sitzung des erweiterten Vorstands behandelt werden sollen, sind spätestens zwei Wochen vor Sitzungsbeginn schriftlich an den geschäftsführenden Vorstand zu richten; ansonsten können sie nur behandelt werden, wenn der erweiterte Vorstand dies mit einfacher Mehrheit beschließt.
5. Zu den Aufgaben des erweiterten Vorstandes zählen neben den sonstigen, ihm durch diese Satzung zuge-wiesenen Aufgaben insbesondere
- die Entscheidung über die Einrichtung und/oder Änderung örtlicher Regionen des IVD Berlin-Brandenburg in den in der Präambel bezeichneten Bundesländern sowie die Bestellung örtlicher ehrenamtlicher Vertreter in diesen Regionen (Regionalbeirat), deren Funktionszeit nach Ablauf des dritten vollen Kalenderjahres nach ihrer Bestellung automatisch endet;
- die Entscheidung über den Ausschluss eines Mitgliedes gemäß § 4 Abs.3 Ziff. 3.3.;
- die Entscheidung über Fragestellungen, die der geschäftsführende Vorstand dem erweiterten Vor-stand zur Beschlussfassung vorlegt.
Rechtsverhältnisse zwischen
dem IVD Berlin-Brandenburg und dem IVD Bundesverband
1. Der IVD Berlin-Brandenburg ist ein Regionalverband des IVD Bundesverbandes und hat die sich aus der Satzung des letztgenannten Verbandes ergebenden Rechte und Pflichten.
2. Ein Vertreter des IVD Bundesverbandes ist berechtigt, an den Sitzungen des geschäftsführenden Vorstands und/oder des erweiterten Vorstandes des IVD Berlin-Brandenburg teilzunehmen und dort mündliche Aus-führungen zu machen. Ein Stimmrecht steht dem Vertreter nicht zu. Die Ladung zu den Sitzungen ist der Geschäftsstelle des IVD Bundesverbandes gleichzeitig mit der Ladung an die Mitglieder der zu ladenden Gremien zuzuleiten.
3. Die Satzung des IVD Berlin-Brandenburg kann nur mit Zustimmung des IVD Bundesverbandes geändert werden. Die Zustimmung ist zu erteilen, soweit der IVD Bundesverband der inhaltlich gleichlautenden Än-derung der Satzung eines anderen Regionalverbandes bereits zugestimmt hat.
1. Die Höhe des Mitgliedsbeitrages und der Aufnahmegebühr sowie die Höhe einer etwaigen Umlage des Regionalverbandes werden von der Mitgliederversammlung des IVD Berlin-Brandenburg auf Vorschlag des erweiterten Vorstands und mit Zustimmung des IVD Bundesverbandes festgelegt. Umlagen können in Höhe bis zu einem Jahresbeitrag, maximal einmal je Kalenderjahr und nur erhoben werden, um Unterdeckungen im Haushalt des Verbandes zu beseitigen oder einen im Rahmen des Verbandszwecks anfallenden Sonderaufwand zu decken, der auf der Grundlage einer Entscheidung des geschäftsführenden Vorstands entsteht.
2. Das Nähere regelt die von der Mitgliederversammlung des Verbandes zu beschließende Beitragsordnung. Der an den IVD Bundesverband abzuführende Beitrag wird ebenfalls durch den IVD Berlin-Brandenburg erhoben.
3. Soweit die Beitragsordnung des IVD Berlin-Brandenburg mit Zustimmung des Präsidiums des IVD Bun-desverbandes Beitragsermäßigungen vorsieht, ist der an den IVD Bundesverband abzuführende Beitragsan-teil um den Ermäßigungssatz zu kürzen. Für beitragsfreie Mitglieder wird kein Beitrag abgeführt. Soweit Beitragsforderungen nicht realisiert werden können, findet eine anteilige Verrechnung des Beitragsausfalls mit dem an den IVD Bundesverband abzuführenden Beitrag statt. Der IVD Bundesverband kann jedoch verlangen, dass die gesamte Beitragsforderung an das Einzelmitglied an ihn abgetreten wird. Die Zahlungs-termine für Beitragsüberweisungen in den Beitragsordnungen des IVD Bundesverbandes und des IVD Ber-lin-Brandenburg sind aufeinander abzustimmen.
1. Die Rechnungsprüfung erfolgt durch zwei von der Mitgliederversammlung für eine Amtszeit von vier Jahren zu wählende Rechnungsprüfer, die Mitglied im IVD Berlin-Brandenburg sein müssen und eine Zu-gehörigkeit zu einem Berufsverband für immobiliennahe Dienstleister über einen Zeitraum von mindestens fünf Jahren nachweisen müssen. Die Amtszeit dauert bis zur nächsten Wahl fort.
Die Mitgliederversammlung wählt zusätzlich zwei Stellvertreter, die die Rechnungsprüfung bei Verhinde-rung gewählter Rechnungsprüfer übernehmen.
2. Die Rechnungsprüfer haben mindestens einmal im Kalenderjahr die Kasse und die Buchführung des IVD Berlin-Brandenburg zu prüfen und zunächst dem geschäftsführenden Vorstand sowie sodann der Mitglie-derversammlung über das Ergebnis der Prüfung schriftlich zu berichten. Darüber hinaus haben sie jederzeit das Recht, Einsicht in die Bücher und Schriften zu nehmen, insbesondere in die Buchhaltung und das Be-legwesen des IVD Berlin-Brandenburg.
- den Ausschluss aus dem Verband (§ 4 Ziff. 3 ff. der Satzung).
Der Ehrenrat besteht aus einem Vorsitzendem und zwei bis sechs weiteren Mitgliedern, die von der Mitgliederver-sammlung des IVD Berlin-Brandenburg auf Vorschlag des geschäftsführenden Vorstandes auf die Dauer von vier Jahren gewählt werden. Die Mitglieder des Ehrenrates dürfen kein anderes Ehrenamt im Verband bekleiden. Die Wiederwahl ist zulässig.
Der Ehrenrat entscheidet in den nach dieser Satzung vorgesehenen Fällen, soweit nicht der Ehrenrat des IVD Bun-desverbandes zuständig ist, sowie über das Einspruchsverfahren der Mitglieder gegen eine verhängte Ordnungsmaß-nahme des Vorstandes. Außerdem sind dem Ehrenrat die Streitigkeiten innerhalb des IVD Berlin-Brandenburg, ins-besondere der Organe und/oder Untergliederungen untereinander zugewiesen. Dabei hat der Ehrenrat dem Betroffe-nen rechtliches Gehör zu gewähren und sodann abschließend über das Ordnungsverfahren endgültig zu entscheiden. Er kann die Entscheidung des erweiterten Vorstandes oder des geschäftsführenden Vorstands aufheben, abändern oder bestätigen.
Zieht der Ehrenrat des IVD Bundesverbandes die Entscheidung über die Sache an sich, verliert der Ehrenrat des IVD Berlin-Brandenburg seine Zuständigkeit. Die Entscheidung des Ehrenrates des IVD Bundesverbandes, die Sache an sich zu ziehen, ist unanfechtbar.
Die Auflösung des Verbandes erfordert einen Beschluss auf einer Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von mindestens 80% der anwesenden Stimmen. Das vorhandene Vermögen einschließlich etwa vorhandener Wohlfahrts-einrichtungen wird im Falle der Liquidation nach Begleichung aller Verbindlichkeiten im Einvernehmen mit dem zuständigen Finanzamt zu gemeinnützigen Zwecken, möglichst Institutionen der Bildung im Immobilienbereich, zur Verfügung gestellt. Über die endgültige Verwendung des Vermögens entscheidet die Mitgliederversammlung.
Gerichtsstand für alle Streitigkeiten ist der Sitz des IVD Berlin-Brandenburg.