Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NJW%201997,%201500
Timestamp: 2019-07-19 02:55:10
Document Index: 18597591

Matched Legal Cases: ['§ 44', 'Art. 4', 'Art. 4', 'Art. 4', 'Art. 7', 'Art. 4', 'Art. 6', 'Art. 3', 'Art. 6', 'Art. 12', 'Art. 2', 'Art. 4', 'Art. 7', '§ 90']

Rechtsprechung: NJW 1997, 1500 - dejure.org
Weitere Entscheidungen unten: StGH Niedersachsen, 08.05.1996 | BVerfG, 08.01.1997
https://dejure.org/1996,10897
StGH Niedersachsen, 08.05.1996 - StGH 3/94 (https://dejure.org/1996,10897)
StGH Niedersachsen, Entscheidung vom 08.05.1996 - StGH 3/94 (https://dejure.org/1996,10897)
StGH Niedersachsen, Entscheidung vom 08. Mai 1996 - StGH 3/94 (https://dejure.org/1996,10897)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/1996,10897) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.
Verfassungsmäßigkeit von Bestimmungen des Niedersächsischen Schulgesetzes - Binnenstruktur integrierter Gesamtschule - Grenzen der gesetzgeberischen Gestaltungsfreiheit
Konferenzrecht - Verfassungsmäßigkeit von Bestimmungen des Niedersächsischen Schulgesetzes
StGH Niedersachsen, 13.03.1996 - StGH 3/94
NJW 1997, 1500 (Ls.)
NVwZ 1997, 267
Dieser hat mit Urteil vom 8. Mai 1996 (- StGH 3/94 -, Nds.Rpfl. 1996, 224) entschieden, dass § 44 Abs. 5 NSchG mit der Niedersächsischen Verfassung vereinbar sei.
In diesem Rahmen liegt es grundsätzlich in der Entscheidung des Landesgesetzgebers, neue Schulformen einzuführen und insbesondere vorzugeben, welche Auswirkungen sich darauf auf den Fortbestand anderer Schultypen ergeben (NdsStGH, Urt. v. 8.5.1996 - StGH 3/94 -, StGHE 3, 221, 236 f. = NVwZ 1997, 267;… Ipsen, a. a. O., Art. 4 Rdnr. 15).
Im Rahmen seiner grundlegenden Entscheidung zur verfassungsrechtlich gebotenen Reichweite der Schulaufsicht (Art. 4 Abs. 2 Satz 2 NV) vom 8. Mai 1996 - StGH 3/94 - (NVwZ 1997 S. 267 ff.) hat der Niedersächsische Staatsgerichtshof zum Inhalt der Verfassungsbestimmung des Art. 4 Abs. 1 NV Stellung genommen.
Dabei ist der staatliche Erziehungsauftrag, der sich aus Art. 7 Abs. 1 des Grundgesetzes (GG) und Art. 4 Abs. 2 Satz 2 der Niedersächsischen Verfassung (NV) ergibt, in der Schule dem elterlichen Erziehungsrecht aus Art. 6 Abs. 2 Satz 1 GG i.V.m. Art. 3 Abs. 2 Satz 1 NV grundsätzlich gleichgeordnet (BVerfG, Beschl. vom 09.02.1989, NVwZ 1990, 54; Nds. StGH, Urt. vom 08.05.1996, NVwZ 1997, 267; VG Braunschweig…, Urt. vom 17.12.2003 - 6 A 567/02 - m.w.N.).
VG Hannover, 19.08.2005 - 6 B 4154/05
Vorläufige Aufnahme in eine allgemein bildende Schule
Allerdings hat ist das Recht auf Bildung nach der Rechtsprechung des Niedersächsischen Staatsgerichtshofs (Urteil vom 8. Mai 1996, NVwZ 1997 S. 267 ff.) ein "verankertes Individualrecht gegen den Staat auf Bildung (nach Maßgabe von Begabung und Interesse)", dem insoweit Bedeutung zukommt, als es ebenso wie das gewährleistete elterliche Erziehungsrecht aus Art. 6 Abs. 2 Satz 1 GG sowie die Grundrechte der Schülerinnen und Schüler aus Art. 12 Abs. 1 und Art. 2 Abs. 1 GG den staatlichen Eingriffen bei der Wahrnehmung des Erziehungsauftrags aus Art. 4 Abs. 2 Satz 2 NV und Art. 7 Abs. 1 GG ("Schulhoheit") verfassungsrechtliche Grenzen setzt.
BVerfG, 08.01.1997 - 2 BvR 1878/96
https://dejure.org/1997,6107
BVerfG, 08.01.1997 - 2 BvR 1878/96 (https://dejure.org/1997,6107)
BVerfG, Entscheidung vom 08.01.1997 - 2 BvR 1878/96 (https://dejure.org/1997,6107)
BVerfG, Entscheidung vom 08. Januar 1997 - 2 BvR 1878/96 (https://dejure.org/1997,6107)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/1997,6107) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.
Beschwerdekammer Europäisches Patentamt
b) Der Beschwerdeführer ist auch beschwerdebefugt, § 90 Abs. 1 BVerfGG, denn er hat seinen Wohnsitz in der Bundesrepublik (vgl. Beschluss der 3. Kammer des Zweiten Senats des Bundesverfassungsgerichts vom 8. Januar 1997 - 2 BvR 1878/96 -, NJW 1997, S. 1500).
Der Verwaltungsgerichtshof hat entgegen der Ansicht der Klägerin nicht darüber zu befinden, ob nach diesen Grundsätzen die Klägerin als ausländische juristische Person mit Geschäftssitz in Italien zu den Grundrechtsberechtigten in Deutschland zählt (zweifelhaft wegen BVerfG, B.v. 8.1.1997 - 2 BvR 1878/96 - juris) und ob mit Blick auf die von ihr kritisierte Spruchpraxis der Beschwerdekammern zur Präklusion von Hilfsanträgen des Patentinhabers der vom Grundgesetz als unabdingbar gebotene Grundrechtsschutz entgegen den Feststellungen des Bundesverfassungsgerichts missachtet wird.