Source: http://flugrechte.eu/index.php?qa=7049&qa_1=flugzeiten%C3%A4nderung-pauschalreise-flugzeit-zwischenlandung&show=7067
Timestamp: 2018-10-16 17:25:15
Document Index: 221630239

Matched Legal Cases: ['§ 651', '§ 651', '§ 651', '§ 651', '§ 651', '§ 638', '§ 651', '§ 638', '§ 638', '§ 651', '§ 638', '§ 651', '§ 651', '§ 651', 'Art. 3', 'Art. 5', 'Art. 8', 'Art. 7', 'Art. 7', '§ 651', 'Art: 7', 'Art. 5', 'Art. 7', 'Art. 7', '§ 651']

Flugzeitenänderung bei Pauschalreise nun 1:45h mehr Flugzeit und Zwischenlandung - FLUGGASTRECHTE
zuerstmal vielen dank für ihre Arbeit in diesem Forum dies ist für Betroffene eine echte Hilfe .
wir haben im Moment einen eigenen Fall, der mich wirklich ärgert. Wir haben eine Pauschalreise in die Türkei gebucht und ich habe auf praktische Flugzeiten und auch auf eine geringe Flugzeit geachtet. Nun hat der Reiseveranstalter den Rückflug geändert.
Die Flugzeit wäre eigentlich von Abflug 10:30 - Ankunft 13:00 (+1h zeitverschiebung) gewesen.
Dies wurde abgeändert in Abflug 6:00 - Ankunft 10:15 +1h (da eine Zwischenlandung in Paderborn (zielflughafen Stuttgart) enthalten war, ist die Flugzeit 1:45h länger)
Da ich extra auf eine praktische Verbindung geachtet habe und wir hierfür auch mehr bezahlt haben wie für die gleiche Reise mit unpraktischen Flugzeiten ärgert es mich doppelt. Ich hätte niemals diese Reise so angetreten wenn ich das gewusst hätte und hätte lieber nochmal 100€ mehr pro Person bezahlt. Es geht weniger um die Ankunftszeit (diese ist ja prinzipiell ok) aber die Strapazen durch den extrem frühen Flug und dem Aufenthalt in Paderborn waren einfach da und es ist doppelt blöd weil für die nicht erbrachte Leistung auch noch mehr bezahlt wurde als bei anderen Flugzeiten (ich glaube sogar der selbe Veranstalter hatte günstigere Angebote mit anderen Flugzeiten)
Daher er ist meine Frage ob ich hier rechtliche Schritte einleiten kann und entsprechend die Reisekosten mindern kann.
Gefragt 16, Mai 2016 in Rechtsberatung von Steffen Giesler (280 Punkte)
wieder getaggt 16, Mai 2016 von admin
Guten Tag Herr Giesler,
Sie haben eine Pauschalreise gebucht. Ihr Abflug wurde aber verschoben, und zwar von 10:30 auf 6:00, und mit einer Zwischenlandung in Paderborn versehen, was die Flugzeit um 1:45 Stunde verlängerte.
Auf Grund der Buchung einer Pauschalreise im Sinne von § 651a BGB können Ihnen Ansprüche aus dem Reisevertragsrecht des BGB zustehen. Etwaige Anspruchsgrundlagen lassen sich in §§ 651 a-m BGB finden.
I. Flugzeiten
Ob die Flugzeiten ein fester Vertragsbestandteil geworden sind oder nicht ist Ihrer Nachricht leider nicht zu entnehmen. Lesen Sie dazu doch vielleicht einmal in den AGB Ihres Reisevertrages nach.
Es ist also erst einmal davon auszugehen, dass die Flugzeiten nicht fester Bestandteil des Vertrages geworden sind. Dann könnte die Vorverlgung Ihres Fluges einen Reisemangel darstellen. Denn eine Flugbeförderung stellt eine wesentliche Reiseleistung dar, deren Abweichungen unter Umständen zu einer Reisepreisminderung führen oder andere Ansprüche begründen können. Dabei ist ein Reisemangel im Sinne von § 651 c BGB ist jede nutzenschmälernde Abweichung der Ist- von der Sollbeschaffenheit. Das heißt der Reisemangel muss die Erholungsmöglichkeit der Urlaubsreise verhindern.
Ihr Flug wurde um 4 1/2 Stunden vorverlegt, und dazu außerdem die Reisezeit um knapp 2 Stunden verlängert. Dies könnte als Abweichung der zugesicherten Eigenschaften gelten. Und dies könnte, abhängig davon, ob der Mangel ausreichend erheblich ist, einen Anspruch auf eine Reisepreisminderung im Sinne von § 651d Absatz 1 BGB gegenüber Ihrem Reiseveranstalter begründen. Ein Reiseveranstalter hat nach § 651 c Absatz 1 BGB nämlich die Pflicht die Reise so zu erbringen, dass sie die zugesicherten Eigenschaften besitzt und eben gerade nicht mit Mängeln behaftet ist.
Zu dieser Thematik das folgende Urteil für Sie:
Ob also Verschiebungen am ersten Reisetag als Mangel einzustufen sein könnten hängt von den konkreten Umständen und der Zumutbarkeit an sich ab.
Wahrscheinlich wird die vorliegende Vorverlegung Ihrer Abflugzeit und Veränderung Ihrer Flugzeit nicht ausreichen, um einen Minderungsanspruch annehmen zu können - aber gerade weil eine Vorverlegung und eine Flugzeitverlängerung durch eine Zwischenlandung zusammenfallen könnte es natürlich sein, dass die daraus entstehenden Unannehmlichkeiten in Kombination ausnahmsweise doch einen Minderungsanspruch gewähren könnten. Dies ist nicht pauschal festzustellen.
Um das herauszufinden darf im Weiteren aber die Mängelanzeige nicht ausbleiben, denn nur dann kann eine eventuelle Minderung nach § 638 III BGB berechnet werden. Gekürzt wird dabei der Pauschalpreis. Nach § 651 I S. 2 BGB findet zudem § 638 IV BGB Anwendung, das heißt SIe könnten im Fall des § 638 IV BGB Anspruch auf Rückerstattung nach §§ 651 d I S. 2, § 638 IV BGB haben. Nach § 651 g I BGB müssen Gewährleistungsansprüche einen Monat nach dem vertraglich vorgesehenen Reiseende geltend gemacht werden
Ihnen ist also zu raten sich innerhalb von einem Monat nach Reiseende bei Ihrem Reiseveranstalter zu melden und den möglichen Mangel ob Flugvorverlegung und Verlängerung der Flugzeit durch einen Zwischenstopp anzuzeigen.
Beantwortet 16, Mai 2016 von Expo (6,500 Punkte)
Bei einer Flugzeitenänderung bei einer Pauschalreise ist es voraussichtlich möglich, entweder vom (1) Reiseveranstalter, oder von der (2) Fluggesellschaft (oder auch von beiden, was jedoch eher unwahrscheinlich ist) in der einen oder anderen Form eine Entschädigung zu verlangen.
(1) Reiseveranstalter
Bei einer Pauschalreise ist der Reiseveranstalter der Anspruchsgegner. Eine Flugzeitenverschiebung kann eine Reisepreisminderung rechtfertigen, wenn sie so erheblich ist, dass als ein Reisemangel gewertet werden kann.
Dazu müssen Flugzeiten zunächst ein fester Bestandteil des Reisevertrages sein. In diesem Fall dürfen sie vom Reiseveranstalter nicht ohne wichtigen Grund geändert werden. Die Flugzeitenänderung allein berechtigt jedoch noch nicht zum Rücktritt vom Vertrag bzw. zur Kündigung.
Es liegt dann ein Mangel der Reise vor, wenn die Flugzeiten so geändert werden, dass auch weitere Tage außer An- bzw. Abreisetag betroffen sind oder die Nachtruhe erheblich gestört wird. Bei einem Abflug um 6 Uhr wäre das, meiner Meinung nach, anzunehmen, da Fluggäste in der Regel etwa 2 Stunden vor dem Abflug auf dem Flughafen sein müssen und die Fahrt zum Flughafen dauert meist auch ein bisschen.
In Ihrem Fall wäre, meines Erachtens, eine Reisepreisminderung auch nur aufgrund der sehr frühen Abflugzeit möglich, da die Verschiebung von 3,5 Stunden sowie die Zwischenlandung noch keine Reisemängel, sondern lediglich einfache Unannehmlichkeiten sind.
Folgende Urteile sind in diesem Zusammenhang interessant:
AG Hamburg-Altona, Urteil vom 12.07.2000, Az. 318c C 128/00 (ganz einfach zu finden über Google-Suche „reise-recht-wiki 318c C 128/00)
Bei einer Verlegung des Abfluges auf 3.15 Uhr am Morgen ist eine Minderung um eineinhalbfachen Tagesreisepreis berechtigt.
(1.2) Anzeige und Fristen
Vermuten Sie einen Reisemangel, so müssen Sie folgende Schritte beachten. Gem. § 651c, Abs. 2 BGB i. V. m. § 651d, Abs. 2 BGB müssen Sie den Mangel sofort anzeigen und eine Alternative verlangen. Kontaktieren Sie am besten den Reiseveranstalter und fragen nach anderen Flügen, die mehr Ihren Wünschen entsprechen.
(2) Fluggesellschaft
Sie können aber auch theoretisch eine Ausgleichszahlung gemäß den Vorschriften der Verordnung 261/2004 direkt von der Fluggesellschaft verlangen. Dafür müssen jedoch einige Bedingungen erfüllt werden:
(2.1) Anwendung
Art. 3, Abs. 1, li. b) VO 261/2004: bei einem Abflug außerhalb der EU muss die ausführende Fluggesellschaft ein Unternehmen der Gemeinschaft sein, damit sie belangt werden kann. Andernfalls kann die Verordnung 261/2004 nicht angewandt werden.
(2.2) Bekanntgabe der Änderung
Art. 5, Abs. 1, li. c) VO 261/2004: die Flugzeitenverschiebung darf nicht früher, als zwei Wochen vor dem Abflug mitgeteilt werden. Ansonsten – Art. 8, Abs. 1, li. a) VO 261/2004 – können Sie den Flug stornieren (was bei einem Flug als Bestandteil der Pauschalreise problematisch sein könnte).
(2.3) Zeitlicher Mehraufwand
Sie schreiben nicht, wo der Rückflug in der Türkei losgeht. Gem. Art. 7, Abs. 2, li. b) VO 261/2004 darf bei einer 3,5-stündigen Verschiebung die Distanz zwischen Start- und Zielort nicht mehr, als 3.500 km betragen (beachten Sie Art. 7, Abs. 4 VO 261/2004 – die Berechnung erfolgt nach der Methode der Großkreisentfernung).
Sind diese Voraussetzungen erfüllt, so könnte ein Anspruch auf eine Ausgleichszahlung eventuell bestehen.
Beantwortet 16, Mai 2016 von ER88 (4,900 Punkte)
du hast eine Pauschalreise gebucht und im Zuge dessen besonders auf praktische Flugzeiten geachtet. Für eben solche hast du auch einen höheren Flugpreis in Kauf genommen. Nun wurdest du leider über eine Änderung des Rückfluges informiert. Dieser wurde zum einen zeitlich um 4,5 Stunden vorverlegt und zum anderen wurde eine Zwischenlandung in Paderborn hinzugefügt. Dies führt wiederum zu einer verlängerten Flugzeit. Du fragst dich nun, welche rechtlichen Schritte du einleiten kannst und ob gegebenenfalls eine Reisepreisminderung in Betracht kommt.
Umstritten ist jedoch, ob der erste und der letzte Tag sind als Urlaubstage gewertet werden können, weil diese der An- bzw. Abreise dienen. Dies wird grundsätzlich bejaht, sodass eine Vorverlegung des Rückfluges um 4,5 Stunden keinen Reisemangel begründen könnte. Dem ist jedoch entgegenzuhalten, dass möglicherweise auch der letzte Urlaubstag von einer solchen Vorverlegung betroffen ist, da die Nachtruhe erheblich gestört werden könnte.
Ob dies in deinem Fall bejaht werden kann ist für mich schwer einsehbar. Ich denke dies hängt zum einen von der Entfernung des Hotels vom Flughafen ab, als auch von den Gesamtumständen. Ich halte es jedoch durchaus für möglich hier einen Reisemangel zu bejahen, es ist jedoch nicht unumstritten.
Da ich deinen Ausführungen keine Hinweise auf eine Buchung eines Non-Stop-Fluges entnehmen kann, denke ich, dass du keinen Flug ohne Zwischenlandung zugesichert bekommen hast und diese somit keinen Reisemangel darstellt.
Abschließend denke ich daher, dass du dich auf die Störung der Nachtruhe berufen solltest und gegenüber des Reiseveranstalters wegen dieses Mangels einen Anspruch auf Reisepreisminderung gemäß § 651 d BGB geltend machen solltest. Falls der Reiseveranstalter dies ablehnt, sollte gegebenenfalls ein Anwalt hinzugezogen werden. Ich möchte zuletzt noch kurz darauf hinweisen, dass ich hier nur meine persönliche Meinung geschildert habe und dies in keiner Weise eine Rechtsberatung darstellen soll.
Hallo, vielen Dank für die ausführlichen Antworten. Ich freue mich das sie alle mir so ausführlich geantwortet haben.
Ich glaube ich habe mich noch nicht ganz richtig ausgedrückt, uns sind leider die geänderten Flugdaten nicht aufgefallen und wir haben den Urlaub schon angetreten gehabt. Heute war der besagte Rückflug. Den Mangel habe ich daher beim Reiseveranstalter auch nicht beklagt. Die Forums Anfrage habe ich wärend unsres Aufenthalts in Paderborn verfasst :(.
Mich ärgert es nun umsomehr wie man hier herumgeschubst wird, da dies mit Hunderten Menschen genauso gemacht wurde wie mit uns. Vielen andern Fluggästen ist dies ebenfalls nicht aufgefallen, jedoch muss ich im Nachhinein zugeben, das dies in einer weitern Email vom Reiseveranstalter gut ersichtlich aufgeführt war.
so wie es mir scheint, hat die Airline nicht genügend flüggäste für eine volle Maschine hatte und deswegen hat diese die beiden Flüge zusammengelegt. In Paderborn sind dann auch wieder Fluggäste hinzugestiegen, die eigentlich einen Direktflug nach Antalya gebucht hatten. Diese müssten dann auch wieder in Stuttgart zwischenlanden.
ist es im Nachhinein immer noch möglich hier etwas zu tun oder ist es hierzu zu spät? Entschuldigen Sie die nicht komplett dargestellte Anfrage.
beste Grüße und vielen Dank für Ihre Mühe.
Beantwortet 17, Mai 2016 von Steffen Giesler (280 Punkte)
wann genau wurdest du denn über die Änderung des Rückfluges informiert? Vielleicht könntest du den Reiseveranstalter ja ganz außen vor lassen und direkt Ansprüche gegen die Fluggesellschaft geltend machen. Die Fluggastrechte Verordnung ist grundsätzlich auch bei einer Pauschalreise anwendbar. Falls dein Flug annulliert wurde, könnte sich nämlich ein Anspruch aus Art: 7 der Fluggastrechte Verordnung ergeben. Von einer Annullierung kann ausgegangen werden, wenn die Fluggesellschaft ihre ursprüngliche Flugplanung aufgeben muss. Indizien, welche für eine Annullierung sprechen sind beispielsweise Änderungen bezüglich der Fluggesellschaft, der Flugnummer, der Route, des Abflugortes und der Abflugzeit. In deinem Fall wurde die Abflugzeit verschoben, die Flugroute geändert und eine Zwischenlandung eingeplant. Außerdem schreibst du, dass scheinbar zwei Flüge „zusammengelegt“ wurden. Schau doch mal, ob sich die Flugnummer verändert hat. Falls auch dies zu bejahen ist, ist es meiner Ansicht nach grundsätzlich möglich eine Annullierung in Betracht zu ziehen. Wenn man eine Annullierung gemäß Art. 5 VO bejaht, kann eine Ausgleichszahlung gemäß Art. 7 gefordert werden, soweit der Fluggast nicht rechtzeitig über die Annullierung unterrichtet wurde. Falls du die E-Mail mit den Änderungshinweisen also nicht mindestens 14 Tage vor Abflug erhalten hast, könntest du einen Zahlungsanspruch gemäß Art. 7 VO geltend machen.
Hallo SiMeGa,
danke für deine Antwort. Die Fluggesellschaft hat und die geänderten Flugdaten am 31.03 mitgeteilt und wir sind 16.05 zurückgeflogen. Also leider viel früher als 14 Tage.
das hört sich jetzt alles so an als ob wir nichts machen können oder??
Beantwortet 20, Mai 2016 von Steffen Giesler (280 Punkte)
Achso, ganz vergessen. Die Flugnummer hat sich tatsächlich geändert.
Lieber Herr Giesler,
die Frage, ob Sie in dem von Ihnen geschilderten Fall einen Anspruch auf Minderung des Reisepreises haben, würde ich gern wie folgt beantworten:
Im Fall einer Pauschalreise, die mit einem Mangel gem. § 651c Abs. 1 BGB behaftet ist, hat der Reisende grundsätzlich einen Anspruch auf Minderung des Reisepreises gegenüber dem Reiseveranstalter. Daher stellt sich in Ihrem Fall zunächst die Frage, ob ein Reisemangel in den geänderten Flugzeiten bzw. in dem Zwischenstopp zu sehen ist.
Im Fall der Flugzeitenänderung ist ein Mangel grundsätzlich in drei verschiedenen Konstellationen gegeben:
Änderung der An- bzw. Abreisetages
Flugzeitenverschiebung um mind. 8 Std
In Ihrem Fall wurde der Flug um 4,5 Std nach vorn auf 6 Uhr verlegt. Dies entspricht allerdings keiner der drei dargestellten Fallgestalltungen, da die Flugzeitenverschiebung an sich unter 8 Std liegt, sich der Abreisetag nicht ändert und auch die Nachtruhe nicht beeinträchtigt ist. Hierfür hätte der Flug noch früher am Morgen stattfinden müssen. Vergleiche hierzu u.a. folgende Urteile:
LG Hamburg, Urteil v. 28.12.2012, Az: 313 O 55/11
Diese Urteile können Sie bei Interesse ganz einfach nachlesen, indem Sie bei Google Reise-Recht-Wiki.de plus das entsprechende Aktenzeichen eingeben. Für das Urteil des LG Hamburg z.B. "Reise-Recht-Wiki.de 313 O 55/11"
Im Fall einer Zwischenlandung stellt dies gemäß der Rechtsprechung nur dann einen Mangel dar, wenn Sie einen Non-Stop-Flug gebucht haben. Handelt es sich bei dem Flug jedoch um einen Direktflug, ist eine zusätzliche Zwischenlandung lediglich als Unannehmlichkeit zu begreifen. Welche Art von Flug Sie vorliegend gebucht haben, ist Ihrer Frage leider nicht zu entnehmen. Es sollte sich jedoch aus der Buchungsbestätigung ergeben. In den meisten Fällen ist jedoch von einem Direktflug auszugehen, weshalb es vorliegend wohl auch hier am Bestehen eines Mangels fehlt.
D.h. für den Anspruch auf Minderung, dass ein solcher in Ihrem Fall lediglich in der Konstellation gegeben ist, in der Sie explizit einen Non-Stop-Flug gebucht haben. Ist dies nicht der Fall, fehlt es vorliegend bereits an einem Reisemangel und Sie haben leider keinen Anspruch auf Minderung des Reisepreises.
Beantwortet 13, Jun 2016 von Bugrad (21,050 Punkte)