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Timestamp: 2017-10-20 16:28:28
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Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 2', 'BGH', '§ 13', '§ 13', '§ 8']

Der Bausachverständige 06/2016 | die-online-bibliothek.de
Schüsselungen und klaffende Fugenspalten an Massivholz-Dielenparkett - Nicht immer ist der Handwerker der Verursacher - Der Bausachverständige 06/2016, Seite 9
Autor: Hans-Joachim Rolof
Schäden am Oberboden werden häufig auf handwerkliche Fehler des Auftragnehmers zurückgeführt. Der nachfolgende Fachbeitrag zeigt auf, warum eine solche Zuordnung nicht immer zielführend ist: Auch Fehler der Estrichkonstruktion in Planung und Ausführung und vernachlässigte Aspekte der Bauphysik sowie kritisches Raumklima des Nutzers können der Auslöser solcher Schäden sein.
Schrumpfende Böden - Ursachen und Folgen - Der Bausachverständige 06/2016, Seite 16
Autor: Michael Soretz
Setzungen von Gebäuden geschehen aus unterschiedlichen Gründen. Eine nicht nur in diesem Jahr häufig aufgetretene Ursache ist das Schrumpfen des Fundamentuntergrundes. Dies kommt vor allem in Regionen mit tonigen oder tonhaltigen Böden vor. Wie kommt es dazu und welche Folgen ergeben sich daraus?
Chloride in Parkbauten - Bestandsaufnahme und Instandsetzung - Der Bausachverständige 06/2016, Seite 18
Autor: Dennis Ziegler
Parkbauten zählen zu den Verkehrsbauten des »ruhenden Verkehrs«. Ähnlich wie andere Verkehrsbauten (z.B. Brücken) unterliegen auch Parkhäuser, Parkdecks und Tiefgaragen einer hohen Belastung durch Tausalze. Chloridionen aus dem Tausalz können im Stahlbeton zur Korrosion der Bewehrung führen. Bei älteren Objekten fehlt zumeist ein wirksamer Schutz gegen das Eindringen von chloridhaltigem Wasser in den Stahlbeton. Deshalb liegt bei zahlreichen Objekten dringender Instandsetzungsbedarf vor. Doch wie groß ist der tatsächliche Instandsetzungsumfang, ist jede Instandsetzung überhaupt erforderlich ? - Um den Umfang und das Konzept der Instandsetzung festlegen zu können, ist eine sorgfältige Bestandsaufnahme nötig. Falsche oder unzureichende Untersuchungen am Objekt, schlechte Beratung des Bauherren und leider auch der übertriebene Geschäftssinn von Instandsetzungsfirmen führen oftmals zu unnötigen, kostenintensiven Instandsetzungen oder aber auch zu unzureichenden Ausführungen mit hohen Folgekosten. In den nachfolgenden Abschnitten wird aufgezeigt, welche Untersuchungen in den jeweiligen Fällen tatsächlich erforderlich sind, und in welchem Umfang
diese Untersuchungen - angepasst an das geplante Instandsetzungskonzept - durchgeführt werden müssen, um eine fachgerechte Planungsgrundlage zu schaffen. Dabei werden die Instandsetzungskonzepte des Betonersatzes und des kathodischen Korrosionsschutzes beleuchtet und die Wichtigkeit der Beratung des Bauherren angesprochen.
Sichtbeton mit »Betonkosmetik« - »Enttäuschung ist das Ergebnis falscher Erwartungen.« - Der Bausachverständige 06/2016, Seite 26
Vor ca. 16 Jahren war »Betonkosmetik« fast noch ein Fremdwort. In dieser Zeit hat der Betonbauer noch selbst versucht, Ausführungsfehler von sichtbaren Betonflächen auszubessern.
Inzwischen gibt es einen ganzen Berufszweig, der sich mit der Betonkosmetik beschäftigt. Dabei handelt es sich meist um Spezialisten aus Restauratoren und Malern. Firmen wie beispielweise »Betonretusche« treten als professionelles Spezialunternehmen mit dem Schwerpunkt der Betonkosmetik in der Öffentlichkeit auf.
Das Floating Buttering Verfahren im WDVS - Bewährte Technik in neuem Gewand - Der Bausachverständige 06/2016, Seite 32
Autor: Claudius Schnee
Das »Floating Buttering Verfahren« kommt immer häufiger auch bei Wärmedämm-Verbundsystemen sinnvoll zum Einsatz. Es stellt eine vernünftige Alternative zum Wulst-Punkt-Verfahren oder zum einfachen Kammbettverfahren dar. Die Vorteile dieses Verfahrens, gerade im Bereich WDVS, sind unschwer zu erkennen, gleich ob es sich hierbei um Klinkerriemchen, Brandriegel, Dämmplatten, Putzträgerplatten, Gurtgesimse oder Fensterbänke handelt.
Neues Sachverständigenrecht in der ZPO - Erweiterung des Pflichtenkatalogs verbunden mit »Strafmaßnahmen« - Der Bausachverständige 06/2016, Seite 48
Der Beitrag stellt die wesentlichen Neuerungen durch die aktuelle Neuregelung des Sachverständigenrechts in der ZPO vor.
Zusammenarbeit von Gericht und Sachverständigen - Gedanken zum Sachverständigenbeweis im Zivilprozess — 3. Teil - Der Bausachverständige 06/2016, Seite 52
Autor: Oliver Kontusch
Dritter und letzter Teil einer Reihe zum Sachverständigenbeweis im Zivilprozess und zur Zusammenarbeit des Sachverständigen mit Gericht (Anschluss BauSV 512016, S. 48).
Zur Auslegung von DIN-Vorschriften durch den SV - Der Bausachverständige 06/2016, Seite 59
Autor: Hubertus W. Garchow
Die Auslegung von DIN-Vorschriften obliegt als Rechtsfrage dem erkennenden Gericht; an fehlerhafte »rechtliche« Annahmen des Sachverständigen ist es nicht gebunden (OLG Koblenz, Urteil vom 16.5.2016, Az.: 1 U 204/14). Kann dies zur Befangenheit des Sachverständigen führen?
Der Werkerfolg der Büroakustik! - Der Bausachverständige 06/2016, Seite 60
Autor: Steffen Hettler
Der Beitrag befasst sich mit den Regelwerken der Raumakustik in rechtlicher Hinsicht.
Nachträgliche Brandschutzanordnungen - Im Spannungsfeld zwischen Gefahrenabwehr und Bestandsschutz - Der Bausachverständige 06/2016, Seite 64
Autor: Marcus Hirschfelder
Der Beitrag widmet sich der Frage, wann überhaupt Bestandsschutz besteht und unter welchen Voraussetzungen dieser durchbrochen sein kann.
Eine Ordnungsverfügung der Bauaufsichtsbehörden zur Umsetzung brandschutzrechtlicher Ertüchtigungsmaßnahmen kann für den Eigentümer eines Bestandsgebäudes erhebliche wirtschaftliche Folgen haben. Gerade bei älteren Gebäuden ist beispielsweise das Herstellen eines zweiten Rettungsweges häufig nur durch umfangreiche Baumaßnahmen zu realisieren. Regelmäßig stellt sich bei bestehenden Gebäuden in diesem Zusammenhang die Frage nach einem etwaigen Bestandsschutz.
Kommunikation am Bau - ein Muss! - Der Bausachverständige 06/2016, Seite 70
Autor: BGH, Beschluss vom 27.4.2016 - VII ZR 105/14
Erhält der Auftragnehmer zeitnah zur Verhandlung über den bereits geschlossenen Vertrag das darüber erstellte Protokoll und ist aus diesem die Abänderung des Vertrags zu erkennen, ist er verpflichtet, den Änderungen zu widersprechen, wenn er den Inhalt des Protokolls nicht gegen
sich gelten lassen will.
Vertragspartner wird, wer als solcher unterschreibt! - Der Bausachverständige 06/2016, Seite 71
Autor: BGH, Beschluss vom 13.7.2016 - VII ZR 46/16
1. Wer einen (Werk-)Vertrag ohne Vertretungszusatz unterzeichnet, wird selbst Vertragspartner, wenn er nicht bei Auftragserteilung anderweitig deutlich macht, nur als Vertreter handeln zu wollen.
2. Auch wenn ein Auftrag später umgeschrieben wird, ändert dies nichts daran, dass der Vertrag zunächst wirksam mit dem »Vertreter« zustande gekommen ist. Dieser wird durch
die Umschreibung auch nicht aus seiner Stellung als Vertragspartner entlassen.
Wann liegt eine Änderungsanordnung vor? - Der Bausachverständige 06/2016, Seite 72
Autor: BGH, Beschluss vom 13.7.2016 - VII ZR 274/14
1. Eine Anordnung des Auftraggebers i.S.v. § 2 Abs. 5 VOB/B ist eine eindeutige, die vertragliche Leistungspflicht des Auftragnehmers ändernde oder erweiternde Erklärung des Auftraggebers. Diese muss als eine auf den Vertrag bezogene und diesen abändernde Erklärung für den Auftragnehmer verpflichtend sein.
2. Die Freigabe von Plänen, die der Auftragnehmer im Rahmen der ihm übertragenen Leistungspflichten zu erstellen hat, stellt keine Anordnung des Auftraggebers dar, wenn der Auftragnehmer abweichend vom vertraglichen Leistungssoll darin eine andere Ausführung als geschuldet eingetragen hat.
Kostenvorschuss - Wie genau muss die Kostenermittlung sein? - Der Bausachverständige 06/2016, Seite 72
Autor: BGH, Beschluss vom 15.6.2016 - VII ZR 239/14
Auch bei der Geltendmachung eines Kostenvorschussanspruchs ist eine möglichst genaue Kostenermittlung erforderlich.
Keine Arglist ohne Kenntnis! - Der Bausachverständige 06/2016, Seite 73
Autor: KG, Urteil vom 9.10.2015 - 21 U 74/14
Höherer Stundensatz muss jeweils vereinbart werden! - Der Bausachverständige 06/2016, Seite 74
Autor: OLG Jena, Beschluss vom 26.5.2016 - 1 W 238/16
1. Die Zustimmung der Parteien bzw. die gerichtliche Entscheidung nach § 13 Abs. 2 JVEG zu einem Stundensatz für das Ausgangsgutachten erstreckt sich nicht ohne Weiteres auf sämtliche sich an das Ausgangsgutachten anschließenden gutachterlichen Tätigkeiten.
2. Es ist grundsätzlich erforderlich, dass eine Zustimmung der Parteien bzw. eine gerichtliche Entscheidung nach § 13 Abs. 2 JVEG immer vor der jeweiligen Sachverständigentätigkeit erfolgt.
3. Es ist grundsätzlich davon auszugehen, dass die Angaben des Sachverständigen über die benötigte Zeit für die Gutachtenerstellung richtig sind.
Ohne Hinweis auf Vorschussüberschreitung - Kappung der Vergütung! - Der Bausachverständige 06/2016, Seite 75
Autor: OLG Düsseldorf, Beschluss vom 9.6.2016 - 10 W 87/16
1. Überschreitet die vom Sachverständigen begehrte Vergütung den Auslagenvorschuss um mehr als 20 % und hat der Sachverständige auf die Überschreitung nicht rechtzeitig hingewiesen, so ist die Vergütung mit dem Betrag des Vorschusses zu kappen.
2. Die frühere Rechtsprechung, nach der die Kürzung der Vergütung des Sachverständigen unterblieb, wenn davon auszugehen war, dass es auch bei pflichtgemäßer Anzeige zu einer
Fortsetzung seiner Tätigkeit gekommen wäre, ist durch die gesetzliche Neuregelung des § 8a Abs. 4 JVEG überholt.
Rechtsbehelfsbelehrung nicht erforderlich! - Der Bausachverständige 06/2016, Seite 75
Autor: OLG Düsseldorf, Beschluss vom 16.6.2016 - 10 W 89/16
Vergütungsfestsetzungsbeschlüsse sind auch ohne Rechtsbehelfsbelehrung wirksam.
Sorge der Befangenheit - begründet oder unbegründet? - Der Bausachverständige 06/2016, Seite 76
Autor: LG Stuttgart, Beschluss vom 16.6.2016 - 27 O 73/13