Source: https://gesetze-in-app.de/BGB/197
Timestamp: 2019-05-21 16:57:21
Document Index: 310232147

Matched Legal Cases: ['§ 197', '§ 2018', 'BGH', '§ 197', 'BGH', '§ 197', 'BGH', 'BGH', '§ 197', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 197', '§ 195', 'BGH', 'BGH', '§ 197', 'BGH', 'BGH', '§ 197', 'BGH', 'BGH', '§ 197', 'BGH', 'BGH', '§ 197', 'BGH', 'BGH', '§ 197', '§ 1607', '§ 1709', 'BGH', '§ 197', 'BGH', '§ 197', '§197', '§ 197', '§ 197', '§ 197', 'BGH', 'BGH', '§ 197', 'BGH', 'BGH', '§ 197', 'BGH', 'BGH', '§ 197', 'BGH', '§ 1613', 'BGH', '§ 197', 'BGH', 'BGH', '§ 197', 'BGH', 'BGH', '§ 1028', '§ 197', 'BGH', 'BGH', '§ 197', 'BGH', 'BGH', '§ 197', 'BGH', '§ 197', 'BGH', 'BGH', '§ 197', 'BGH', 'BGH', '§ 197', 'BGH', '§ 197', 'Art. 229', '§ 6', '§ 199', 'BGH', 'BGH', '§ 197', '§ 366', '§ 366', 'BGH', '§ 366', 'BGH', '§ 197', 'BGH', '§ 197', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 197', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 197', '§197', '§ 197', 'BGH', '§ 197', 'BGH', '§ 197', '§ 197', '§ 197', 'BGH', '§ 197', 'BGH', 'BGH', '§ 197', 'BGH', 'BGH', '§ 197', 'BGH', 'BGH', '§197', '§ 843', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 197', 'BGH', '§ 197', 'BGH', 'BGH', '§ 197', 'BGH', 'BGH', '§ 197', 'BGH', '§ 197', '§ 197', 'BGH', '§ 197', '§ 195', 'BGH', '§ 197', 'BGH', 'BGH', '§ 197', '§ 198', 'BGH', '§ 198', 'BGH', '§ 197', '§ 196', 'BGH', '§ 197', '§ 196', 'BGH', '§ 197', 'BGH', '§ 197', 'BGH', 'BGH', '§ 197', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 843', 'BGH', 'BGH', '§ 286', '§ 288', 'BGH', '§ 197', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 197', '§ 197', '§ 197', '§197', '§197', 'BGH', '§ 197', 'BGH', '§ 197', 'BGH', '§197', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 197', '§ 196', 'BGH', '§ 197', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 197', 'BGH', 'BGH', '§ 197', 'BGH', '§143', '§ 154', '§ 156', '§ 196', '§ 218', '§ 197', '§ 196', '§ 218', '§ 197', '§ 197', '§ 196', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 197', 'BGH', '§ 197', 'BGH', 'BGH', '§ 197', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 197', '§ 197', 'BGH', '§ 197', 'BGH', 'BGH', '§ 197', '§ 195', 'BGH', '§ 197', 'BGH', 'BGH', '§ 197', 'BGH', 'BGH', '§ 197', 'BGH', '§ 197', 'BGH', 'BGH', '§ 197', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 197', 'BGH', '§ 197', 'BGH', 'BGH', '§ 197', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 197', 'BGH', '§ 197', 'BGH', 'BGH', '§ 197', 'BGH', 'BGH', '§ 197', 'BGH', '§ 1613', '§ 1615', '§ 197', 'BGH', '§ 197', 'BGH', '§ 588', 'BGH', '§ 197', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 197', 'BGH', '§ 197', 'BGH', 'BGH', '§ 197', 'BGH', 'BGH', '§ 197', '§ 197', 'BGH', '§ 197', 'BGH', '§ 197', 'BGH', '§ 197', 'BGH', '§ 197', 'BGH', '§ 197', '§ 849', '§ 197', '§ 197', '§ 197', '§ 197', '§ 197', 'BGH', '§ 197', 'BGH', '§ 197', '§ 197', 'BGH', '§ 197', 'BGH', '§ 197', '§ 197', 'BGH', '§ 197', '§ 179', '§ 197', '§ 179']

§ 197 BGB: Dreißigjährige Verjährungsfrist
2.Herausgabeansprüche aus Eigentum, anderen dinglichen Rechten, den §§ 2018, 2130 und 2362 sowie die Ansprüche, die der Geltendmachung der Herausgabeansprüche dienen,
BGH, URTEIL vom 5.5.2005, Az. V ZR 207/04 Das sind Leistungen auf Grund mehrerer Ansprüche, die in gleichartiger Weise gerade durch den Zeitablauf immer wieder neu und selbständig entstehen (Staudinger/Peters, BGB, Bearb. 2001, § 197 BGB Rdn. 2).
BGH, Urteil vom 3.4.1984, Az. IVb ZR 84/82 Der familienrechtliche Ausgleichsanspruch richtet sich auf eine von Monat zu Monat zu bewirkende Geldleistung; er verjährt gemäß § 197 BGB in vier Jahren (BGHZ 31, 329, 335).
BGH, URTEIL vom 5.6.2003, Az. V ZR 275/02 Die Rechtsprechung hat die kurze Verjährungsfrist des § 197 BGB a.F. darüber hinaus auch auf Ansprüche auf Rückabwicklung von Leistungen auf Grund von gescheiterten oder sonst rückabzuwickelnden Verträgen angewandt (BGHZ 48, 125, 127; 57, 191, 196; 72, 229, 233 f.; 86, 313, 318; Urt. v. 14. Mai 2002, X ZR 144/00, BGH-Report 2003, 84, 87).
BGH, URTEIL vom 2.4.2008, Az. XI ZR 409/06 Ferner trägt § 197 BGB a.F. dem Umstand Rechnung, dass es bei regelmäßig wiederkehrenden Leistungen oft sehr schwer ist, sichere Feststellungen für eine Zeit zu treffen, die - auf der Grundlage der regelmäßigen Verjährung nach § 195 BGB a.F. - bis zu dreißig Jahren zurückliegt (BGHZ 31, 329, 335; 98, 174, 184; 148, 90, 94).
BGH, URTEIL vom 2.4.2008, Az. XI ZR 409/06 Soweit der Zweck der kurzen Verjährung dies gebietet, ist § 197 BGB a.F. auch auf den bereicherungsrechtlichen Rückzahlungsanspruch nicht geschuldeter sonstiger Kreditkosten anzuwenden (vgl. hierzu BGHZ 98, 174, 181).
BGH, URTEIL vom 2.4.2008, Az. XI ZR 409/06 -9- nende Senat eine Anwendung des § 197 BGB a.F. auf den Rückzahlungsanspruch nach vorzeitiger Ablösung eines Annuitätendarlehens im Falle der Berechnung zu hoher Zinsen aufgrund einer nichtigen AGB-Klausel und der Verwendung des Differenzbetrages zur Tilgung (Senat BGHZ 112, 352, 355), für den Anspruch des Darlehensnehmers auf anteilige Rückerstattung des Disagios (Senatsurteil vom 12. Oktober 1993 - XI ZR 11/93, WM 1993, 2003, 2004) oder für den Anspruch des Darlehensnehmers auf Rückzahlung der Geldbeschaffungs- und Bearbeitungskosten verneint (Senatsurteil vom 14. September 2004 - XI ZR 11/04, WM 2004, 2306, 2308), und zwar auch dann, wenn die Kapitalbeschaffungskosten in zwei Teilzahlungen zu erbringen sind (Senatsurteil vom 24. Oktober 2000 - XI ZR 273/99, WM 2000, 2423, 2426).
BGH, URTEIL vom 2.4.2008, Az. XI ZR 409/06 Eine die Anwendung des § 197 BGB a.F. rechtfertigende 'Verschmelzung der Zins- und Tilgungsleistungen' (Senat BGHZ 148, 90, 94) liegt ebenfalls nicht vor.
BGH, URTEIL vom 2.4.2008, Az. XI ZR 409/06 Jedenfalls dann, wenn - wie hier - zur vorzeitigen Vertragsbeendigung ein hoher Ablösungsbetrag gezahlt wurde, handelt es sich nicht um einen Anspruch auf eine wiederkehrende Leistung, der nach § 197 BGB a.F. verjähren könnte (Senat BGHZ 112, 352, 355).
BGH, , Az. Der Umstand, daß in dem einen wie in dem anderen Falle nach nahezu einhelliger Meinung in Rechtsprechung und Schrifttum gegenüber der Unterhaltsforderung auch nach ihrem gesetzlichen Übergang die kurze Verjährungsfrist des § 197 BGB geltend gemacht werden kann (vgl. dazu Staudinger/Gotthardt, aaO § 1607 Randnote 34; Soergel/Siebert, aaO, § 1709 Randnote 3), hebt diesen Unterschied nicht auf, zu demal es fraglich ist, ob die Verjährung des Unterhaltsanspruchs gegen die nächst dem Ehegatten einer nichtigen Ehe Unterhalts-
BGH, URTEIL vom 3.3.1989, Az. VIII ZR 12/88 Da die einzelnen Zahlungen in regelmäßigen Zeitabständen zu erfolgen hatten und auch erfolgten und der Kläger sie in der Vorstellung leistete, zur regelmäßigen Entrichtung auch des überhöhten Betrages verpflichtet zu sein, ist der jeweils sofort fällig gewordene Rückzahlungsanspruch gleichfalls auf eine in regelmäßiger zeitlicher Wiederkehr zu erbringende Leistung gerichtet (vgl. auch OLG Hamburg in NJW 1988, 1097, 1098) und unterfällt damit dem Wortlaut nach der Verjährungsvorschrift des § 197 BGB.
BGH, BESCHLUSS vom 3.11.2014, Az. XII ZB 181/13 Die überwiegende Meinung lehnte hingegen bereits damals die Anwendung von § 197 Abs. 1 Nr. 2 BGB auf diese Fälle ab, weil die Zuwendungen der Schwiegereltern von außerhalb der Ehe erfolgten und lediglich durch die Ehe veranlasst seien (MünchKommBGB/Grothe 6. Aufl. 2012 §197 Rn. 14; Palandt/Heinrichs BGB 68. Aufl. § 197 Rn. 4; Soergel/Niedenführ BGB 13. Aufl. 2002 § 197 Rn. 11; Staudinger/Peters/Jacoby BGB [2009] § 197 Rn. 30).
BGH, URTEIL vom 4.6.1973, Az. YII ZR 32/71 Danach ist zu ermitteln, was die Parteien bei vernünftiger Interessenabwägung nach Treu und Glauben für den nunmehr eingetretenen Fall vereinbart hätten (BGHZ 9, 273, 277 ff; 16, 71, 76), Diese Beurteilung kann das Revisionsgericht anhand der in § 197 BGB enthaltenen objektiven Maßstäbe grundsätzlich selbst vornehmen (BGHZ 16, 71, 81).
BGH, BESCHLUSS vom 3.6.2014, Az. XII ZB 719/12 -7- 14	Ein Anspruch auf Rückstände von regelmäßig wiederkehrenden Leistungen iSv § 197 Abs. 2 BGB ist dann gegeben, wenn der Anspruch von vornherein und seiner Natur nach auf Leistungen gerichtet ist, die nicht einmal, sondern in regelmäßiger zeitlicher Wiederkehr zu erbringen sind, insbesondere wenn der Gesamtumfang der geschuldeten Leistungen nicht beziffert werden kann, weil der Anspruch zeitabhängig entsteht (BGH Urteil vom 24. Juni 2005 - V ZR 350/03 - NJW 2005, 3146, 3147 mwN).
BGH, Urteil vom 3.1.1988, Az. IVb ZR 29/87 Für den familienrecht.liehen Ausgleichsanspruch eines Elternteils, der ein eheliches Kind allein unterhalten hat, gegen den ebenfalls unterhaltspflichtigen anderen Elternteil gelten nach der Rechtsprechung die vierjährige Verjährung des § 197 BGB (BGHZ 31, 329) sowie die Beschränkung des § 1613 Abs. 1 BGB, d.h. der Anspruch kann für die Vergangenheit nur von der Zeit an geltend gemacht werden, zu dem der Verpflichtete in Verzug gekommen oder der Anspruch rechtshängig geworden ist (Senatsurteil vom 9. Mai 1984
BGH, Urteil vom 3.1.1988, Az. IVb ZR 29/87 Der damit begründete Verzug endete aber durch die mit Ablauf des Jahres 1991 eingetretene Verjährung gemäß § 197 BGB (vgl. BGHZ 34, 191, 197; 104, 6, 11 £).
BGH, URTEIL , Az. VII ZR 37/76 Die Verjährung hätte daher erst mit dem Ende des Jahres 1973 beginnen können (§§ 197 Abs. 1 Nr. 1, 201 BGB; vgl. u. a. BGHZ 33, 222, 223).
BGH, URTEIL vom 5.6.2014, Az. V ZR 151/13 BGB § 1028 Der Anspruch auf Beseitigung einer Beeinträchtigung der Grunddienstbarkeit, die durch eine Anlage auf dem dienenden Grundstück verursacht wird, verjährt in entsprechender Anwendung von § 197 Nr. 2 BGB in dreißig Jahren, wenn es um die Verwirklichung des Rechts selbst und nicht nur um eine Störung in der Ausübung geht (Fortführung von Senat, Urteil vom 22. Oktober2010 - VZR43/10, BGHZ 187, 185).
BGH, URTEIL vom 2.1.2007, Az. XI ZR 55/06 Zudem stellt § 197 BGB a.F. allein auf die Art der Leistung und die Struktur des Anspruchs, nicht aber auf die berufliche oder soziologische Rollenverteilung ab, so dass es nicht darauf ankommt, ob die Gefahren, deren Abwehr die vierjährige Verjährungsfrist dient, im konkreten Fall gegeben sind (BGHZ 98, 174, 184 f.).
BGH, URTEIL vom 5.5.2005, Az. V ZR 208/04 Das sind Leistungen auf Grund mehrerer Ansprüche, die in gleichartiger Weise gerade durch den Zeitablauf immer wieder neu und selbständig entstehen (Staudinger/Peters, BGB, Bearb. 2001, § 197 BGB Rdn. 2).
BGH, vom 2.0.1999, Az. Durch die Bestimmung des § 197 BGB, daß Ansprüche auf Rückstände von Zinsen in vier Jahren verjähren, sollte die Ansammlung rückständiger Leistungen vermieden (Motive I S. 305) und ein übermäßiges, möglicherweise existenzbedrohendes Anwachsen von Schulden durch auflaufende Zinsen verhindert werden (vgl. BGHZ 28, 144, 152; 103, 160, 169).
BGH, Urteil vom 2.4.2000, Az. IX ZR 121/99 b)	Diese Gesetzesauslegung steht nicht in Widerspruch dazu, daß der Anspruch des Kreditnehmers auf Rückzahlung geleisteter Zinsen und sonstiger Kreditkosten wegen Nichtigkeit des Darlehensvertrages gemäß § 197 BGB in vier Jahren verjährt (vgl. BGHZ 98, 174, 179 ff).
BGH, URTEIL vom 3.5.2011, Az. VIII ZR 30/10 Insoweit ist das Berufungsgericht zutreffend davon ausgegangen, dass nach altem Recht für Rückforderungsansprüche des Mieters wegen überzahlter Miete gemäß § 197 BGB aF eine Verjährungsfrist von vier Jahren galt (vgl. OLG Köln, NZM 1999, 73; OLG Düsseldorf, DWW 1995, 84; OLG Hamburg, NJW-RR 1989, 458) und deshalb die Rückforderungsansprüche des Klägers für die im Zeitraum Oktober 2000 bis Dezember 2001 bei Inkrafttreten der Neuregelung noch nicht verjährt waren.
BGH, URTEIL vom 3.5.2011, Az. VIII ZR 30/10 Da diese Verjährungsfrist kürzer ist als die bis zu dem 1. Januar 2002 geltende vierjährige Verjährung des § 197 BGB aF, ist sie gemäß Art. 229 § 6 Abs.4 Satz 1 BGB vom 1. Januar 2002 an zu berechnen, soweit nicht der Verjährungsbeginn gemäß § 199 Abs. 2 Nr. 2 BGB hinausgeschoben ist (vgl. BGH, Urteil vom 23. Januar 2007 -XI ZR 44/06, NJW 2007, 1584 Rn. 18 ff.).
BGH, URTEIL vom 1.1.1973, Az. II ZR 85/71 Im übrigen sind die Revisionen der Parteien unbegründet« 1« Soweit die Klägerin Ansprüche aus der Zeit vor dem 31* Dezember 1963 geltend macht (sie entsprechen einem Betrag von 6«,200963 DM), hat das Berufungsgericht die von den Beklagten erhobene Einrede der Verjährung (§§ 197» 201 BGB) ohne Rechtsfehler für durchgreifend erachtet« Zu Unreoht macht die Revision der Klägerin hiergegen geltend 9 daß die Klägerin nachträglich Zahlungen der Beklagten naoh § 366 Abs« 2 BGB auf die ältesten Rückstände aus jenem Zeitraum verrechnet habe9 eine Verjährung von Ansprüchen aus jener Zelt daher nloht in Betraoht komme und die verreohneten Beträge als Zahlungen für die spätere Zeit nicht hätten berüokslohtlgt werden dürfen« § 366 Abs« 2 BGB gilt allerdings auch dann, wenn ein Schuldner mehrere Leistungen aus nur einem Sohuldverhältnis zu erbringen hat (BGH9 Urteil v. 5. April 1965 - VIII ZR 10/64 * LM BGB § 366 Kr.
BGH, URTEIL vom 3.3.2007, Az. IV ZR 279/05 e) Danach hält der Senat an seiner bereits im Urteil vom 18. September 2002 (IV ZR 287/01 - NJW 2002, 3773 unter 2 a) beiläufig geäußerten Meinung fest, dass die bis zu dem 31. Dezember 2001 geltende regelmäßige Verjährungsfrist von 30 Jahren für Ansprüche aus dem Buch 5 Erbrecht des Bürgerlichen Gesetzbuchs durch § 197 Abs. 1 Nr. 2 BGB grundsätzlich aufrechterhalten worden ist.
BGH, URTEIL vom 4.2.2008, Az. IX ZR 136/07 11	b) Der spezielle Schutzzweck des § 197 BGB liegt darin zu verhindern, dass regelmäßig wiederkehrende Einzelforderungen des Gläubigers sich mehr und mehr ansammeln und schließlich einen Betrag erreichen, dessen Aufbringung in einer Summe dem Schuldner immer schwerer fällt (BGHZ 31, 329, 335;
BGH, URTEIL vom 4.2.2008, Az. IX ZR 136/07 Jedenfalls nach dem gerade für Verjährungsfragen maßgeblichen 'Gebot des sichersten Weges' (BGH, Urt. v. 29. April 1993 -IXZR 101/92, aaO; v. 14. Juli 1994 - IX ZR 204/93, NJW 1994, 2822, 2823; Zugehör, aaO Rn. 576) hätten die Beklagten die Gefahr erkennen müssen, dass es im Hinblick auf die zu § 197 BGB ergangene höchstrichterliche Rechtsprechung (BGHZ 98, 174,187; BGH, Urt. v. 3. November 1988 - IXZR 203/87, aaO; Beschl. v. 2. März 1993 -XIZR 133/92, aaO) nahe lag, auch die gegen Dr. R.
BGH, URTEIL vom 5.5.2005, Az. V ZR 350/03 Die Aufteilung eines einheitlichen Anspruchs in Raten erfüllt die Voraussetzungen von § 197 BGB a.F. nicht (Erman/W. Hefer-mehl, BGB, 10. Aufl., §197 Rdn. 8; MünchKomm-BGB/Grothe, aaO; Soer-gel/Niedenführ, BGB, 13. Aufl., § 197 Rdn. 4; Staudinger/Peters, aaO).
BGH, URTEIL vom 5.5.2005, Az. V ZR 350/03 Die Höhe wiederkehrender Leistungen im Sinne von § 197 BGB a.F. muß nicht unveränderlich sein (BGHZ 28, 144, 149; 80, 357, 358; MünchKomm-BGB/Grothe, aaO, § 197 Rdn. 1; Palandt/Heinrichs, BGB, 61. Aufl., § 197 Rdn. 1; Soergel/Niedenführ, BGB, aaO, § 197 Rdn. 4).
BGH, URTEIL vom 5.5.2005, Az. V ZR 350/03 Der Qualifikation der Vorschüsse als regelmäßig wiederkehrender Leistungen im Sinne von § 197 BGB a.F. steht auch nicht entgegen, daß die Vorschußpflicht nicht kraft Gesetzes eintritt, sondern den Beschluß eines Wirtschaftsplans voraussetzt (Senat, BGHZ 131, 228, 230) und die Wohnungseigentümer hierauf grundsätzlich verzichten können.
BGH, URTEIL vom 2.1.2007, Az. XI ZR 56/06 Zudem stellt § 197 BGB a.F. allein auf die Art der Leistung und die Struktur des Anspruchs, nicht aber auf die berufliche oder soziologische Rollenverteilung ab, so dass es nicht darauf ankommt, ob die Gefahren, deren Abwehr die vierjährige Verjährungsfrist dient, im konkreten Fall gegeben sind (BGHZ 98, 174, 184 f.).
BGH, Urteil vom 2.4.2000, Az. Für sol- che Einzelansprüche gilt, was das Berufungsgericht verkannt hat, die vierjährige Verjährungsfrist gemäß § 197 BGB (vgl. Senatsurteil vom 12. Juli 1960 aaO; vom 3. Juli 1973 - VI ZR 38/72 - VersR 1973, 1066, 1067; vom 24. Juni 1980 - VI ZR 188/78 - VersR 1980, 927), und zwar ohne Rücksicht auf den Rechtsgrund (vgl. BGHZ 28, 144, 148 f.).
BGH, Urteil vom 2.4.2000, Az. Zu den wiederkehrenden Leistungen im Sinne des §197 BGB gehören auch Rückstände auf monatliche Renten nach § 843 BGB (Senatsurteil vom 24. Juni 1980 aaO; BGH Urteil vom 3. November 1988 - IX ZR 203/87 - NJW-RR 1989, 215).
BGH, Urteil vom 2.9.2000, Az. Der Bundesgerichtshof hat in seinen von der Revision herangezogenen Entscheidungen vom 10. Juli 1986 (III ZR 133/85, BGHZ 98, 174, 181 f.) und vom 23. Oktober 1990 (XI ZR 313/89, BGHZ 112, 352, 354) Ansprüche auf Rückzahlung rechtsgrundlos geleisteter Ratenkreditzinsen der kurzen Verjährung nach § 197 BGB nicht deswegen unterworfen, weil sie den in der Vorschrift genannten Zinsansprüchen gleichzustellen wären.
BGH, URTEIL vom 1.10.1972, Az. Die Einordnung derartiger Ausgleichsansprüche für Unterhalts- und Versorgungsleistungen durch einen Dritten unter § 197 BGB entspricht daher auch ständiger Rechtsprechung (vgl. RGZ 153, 375, 378 und 170, 252, 253; BGHZ 28, 144, 149 und 31, 329, 333) und dem Zweck des Gesetzes, die Ansammlung von Rückständen aus regelmäßig wiederkehrenden Leistungen zu vermeiden (Motive I, 305).
BGH, URTEIL vom 4.11.1989, Az. III ZR 270/88 Da die einzelnen Ratenzahlungen ihre gemeinsame Ursache in der Vorstellung des Kreditnehmers haben, er sei zu der regelmäßigen Leistung verpflichtet, ist auch der Bereicherungsanspruch seiner Natur nach auf Zahlungen gerichtet, die nicht einmal, sondern in regelmäßiger zeitlicher Wiederkehr zu erbringen sind; das aber rechtfertigt die Anwendung des § 197 BGB (BGHZ aaO S. 181/182) .
BGH, URTEIL vom 4.6.1986, Az. III ZR 133/85 Das Oberlandesgericht hat die Beklagte zur Zahlung von 4.243,26 DM nebst Zinsen verurteilt, in Höhe von 1.828,24 DM aber die Klageabweisung bestätigt, weil der Rückzahlungsanspruch gemäß § 197 BGB insoweit verjährt sei (Berufungsurteil NJW 1985, 2275).
BGH, URTEIL vom 4.6.1986, Az. III ZR 133/85 a) Im Schrifttum hat insbesondere Canaris (WM 1981, 978, 989; ZIP 1986, 273) die Auffassung vertreten, der Anspruch auf Rückzahlung rechtsgrundlos entrichteter Kreditkosten verjähre gemäß § 197 BGB in vier Jahren, weil er seiner Natur nach auf regelmäßig wiederkehrende Leistungen gerichtet sei (ebenso Soergel/Augustin BGB 11. Aufl. § 197 Rn. 6; Reuter/Martinek Ungerechtfertigte Bereicherung S. 763/754; Bunte NJW 1985,
BGH, URTEIL vom 4.6.1986, Az. III ZR 133/85 12 b) In der Rechtsprechung stehen der Auffassung des Berufungsgerichts - das eine unmittelbare oder analoge Anwendung des § 197 BGB verneint, trotzdem aber im Wege einer teleologischen Reduktion des § 195 BGB die Verjährungsfrist auf vier Jahre verkürzen will - die Entscheidungen anderer Oberlandesgerichte gegenüber, die eine solche Verkürzung ablehnen (OLG Hamm ZIP 1985, 1128; OLG Schleswig NJW 1985, 750, 751; OLG Düsseldorf WM 1985, 1195, 1198; OLG Hamburg BB 1985, 1819;
BGH, URTEIL vom 4.6.1986, Az. III ZR 133/85 16 mäßig wiederkehrende Leistungen im Sinne des § 197 BGB (Senatsurteil vom 6. Mai 1957 - III ZR 12/56 = VersR 1957, 450, 451; BGHZ 80, 357, 358).
BGH, URTEIL vom 4.6.1986, Az. III ZR 133/85 Durchgreifende Bedenken gegen eine Anwendung des § 197 BGB ergeben sich auch nicht daraus, daß die kurze Verjährung nach den §§ 198, 201 BGB ohne Rücksicht darauf beginnt, ob der Gläubiger Kenntnis vom Bestehen seines Anspruchs hat (BGHZ 73, 363, 365; MünchKomm/von Feldmann 2. Aufl. § 198 BGB Rn. 1 m.w.Nachw.).
BGH, BESCHLUSS vom 4.5.2003, Az. 2 U 94/02 Indessen gilt § 197 BGB a.F. für regelmäßig wiederkehrende Leistungen nur, soweit diese nicht unter die zweijährige Verjährungsfrist nach § 196 Abs. 1 Nrn. 1, 6, 7, 8 oder 9 BGB a.F. fallen (BGHZ 91, 305, 307, 309; Pa-landt/Heinrichs BGB 61. Aufl. § 197 Rn. 1; Staudinger/Peters BGB [1995] § 196 Rn. 6).
BGH, URTEIL vom 5.5.2005, Az. V ZR 209/04 Das sind Leistungen auf Grund mehrerer Ansprüche, die in gleichartiger Weise gerade durch den Zeitablauf immer wieder neu und selbständig entstehen (Staudinger/Peters, BGB, Bearb. 2001, § 197 BGB Rdn. 2).
BGH, BESCHLUSS vom 2.9.2005, Az. VI ZR 312/04 Vom Rechtsgrund einer Leistung hängt ihre Einbeziehung unter die regelmäßig wiederkehrenden Leistungen im Sinne des § 197 BGB im Allgemeinen nicht ab (BGHZ 28, 144, 148).
BGH, URTEIL vom 2.6.2014, Az. XI ZR 418/13 Vielmehr gilt für die aus dem Stammrecht fließenden weiteren Ansprüche, bei denen es sich um Ansprüche auf wiederkehrende Leistungen handelt, unmittelbar die vierjährige Verjährungsfrist des § 197 BGB aF (vgl. BGH, Urteile vom 30. Mai 2000 -VI ZR 300/99, NJW-RR 2000, 1412, 1413 und vom 10. Januar 2012 -VI ZR 96/11, VersR 2012, 372 Rn. 15 mwN), und zwar auch dann, wenn sie auf den Gesichtspunkt des Schadensersatzes gestützt werden (BGH, Urteil vom 10. November 2009 -XI ZR 252/08, BGHZ 183, 112 Rn. 45), sei es aus unerlaubter Handlung (BGH, Urteile vom 30. Mai 2000 - VIZR 300/99, NJW-RR 2000, 1412, 1413 [Rente nach § 843 BGB] und vom 10. Januar 2012 -VI ZR 96/11, VersR 2012, 372 Rn. 15 [Waisenrente und der Mehraufwand für die regelmäßige Pflege]), sei es aus Verschulden bei Vertragsschluss (BGH, Urteil vom 10. Juli 1986 - III ZR 133/85, BGHZ 98, 174, 186 ff.), sei es aus § 286 Abs.1, § 288 Abs. 2 BGB aF (Senatsurteil vom 5. Oktober 1993 - XI ZR 180/92, WM 1993, 2041, 2043; Senatsbeschluss vom 2. März 1993 -XIZR 133/92, WM 1993, 752 mwN).
BGH, URTEIL vom 2.6.2014, Az. XI ZR 418/13 Gemeint sind damit unter Berücksichtigung des Schutzzwecks des § 197 BGB aF, der eine Ansammlung rückständiger wiederkehrender Leistungen und ein übermäßiges, möglicherweise existenzbedrohendes Anwachsen von Schulden verhindern will, alle Verbindlichkeiten, die nur in den fortlaufenden Leistungen bestehen und darin ihre charakteristische Erscheinung haben (BGH, Urteile vom 23. September 1958 -1 ZR 106/57, BGHZ28, 144, 148 bzgl.vertragliche Gewinnanteilsansprüche, vom 8. Dezember 1992 -XZR 123/90, NJW-RR 1993, 1059, 1060 bzgl.Lizenzansprüche, vom 15. Februar 2000 -XI ZR 76/99, WM 2000, 811, 812 und vom 10. Januar 2012 -VI ZR 96/11, VersR2012, 372 Rn. 16 mwN).
BGH, BESCHLUSS vom 3.11.2015, Az. XII ZB 516/14 Die überwiegende Meinung lehnte hingegen damals die Anwendung von § 197 Abs. 1 Nr. 2 BGB auf diese Fälle ab, weil die Zuwendungen der Schwiegereltern von außerhalb der Ehe erfolgten und lediglich durch die Ehe veranlasst seien (MünchKommBGB/Grothe 6. Aufl. 2012 § 197 Rn. 14; Palandt/Heinrichs BGB 68. Aufl. § 197 Rn. 4; Soergel/Niedenführ BGB 13. Aufl. 2002 §197 Rn. 11; Staudinger/Peters/Jacoby BGB [2009] §197 Rn. 30).
BGH, BESCHLUSS vom 3.11.2015, Az. XII ZB 516/14 20	bb) Der Senat hat nach Erlass des angegriffenen Beschlusses entschieden, dass ein Rückgewähranspruch, der Schwiegereltern bei Störung der Geschäftsgrundlage gegen das Schwiegerkind zustehen kann, kein familienrechtlicher Anspruch im Sinne des § 197 Abs. 1 Nr. 2 BGB in der bis zu dem 31. Dezember 2009 geltenden Fassung ist (Senatsbeschluss vom 3. Dezember 2014 -XII ZB 181/13 - FamRZ 2015, 393 Rn. 32).
BGH, Urteil vom 4.10.1988, Az. 19 gebotenen Zinsneuberechnung ergeben, auf fiie V e r -j ä* h rung nach § 197 BGB berufen kann (vgl. Canaris NJW 1987, 609, 616/617), erscheint dem Senat hier nicht geboten.
BGH, Urteil vom 2.4.2002, Az. X ZR 144/00 Denn nach der Rechtsprechung des Senats gilt für Ansprüche auf in bestimmten Zeiträumen zu zahlende Lizenzvergütungen §197 BGB (BGHZ28, 144 - Pansana; Urt. v. 8.12.1992 - X ZR 123/90, GRUR 1993, 469 - Mauer-Rohrdurch-führungen).
BGH, URTEIL , Az. VII ZR 181/65 Das ergibt sich aus der ständigen Rechtsprechung des Reichsgerichts, des Bundesgerichtshofs und des Bundesarbeitsgerichts (RGZ 86, 96; BGH NJW 1965, 1124 und 1963, 2315 - zu § 197 BGB - ; BAG NJW 1964, 2178 mit weit* Nachw, und AP § 196 Nr* 5)« Es besteht kein Anlaß, davon abzuweichen*
BGH, URTEIL , Az. VII ZR 181/65 Denn in diesem Falle wäre § 197 BGB anzuwenden, weil es sich um regelmäßig wiederkehrende Leistungen i.S. dieser Vorschrift handeln würde (vgl. Urteile des BGH NJW 1963» 231$ und BGHZ 31 j 329» 334)* Die dann in Betracht kommende vierjährige Frist wäre bei Einreichung der Klage Ende 19$9 ebenfalls seit langem abgelaufen gewesen.
BGH, URTEIL vom 4.3.1967, Az. VII ZR 326/64 Anders hat er - wie ebenfalls schon das Reichsgericht (RGZ 170, 252) - in Fällen entschieden, in denen Rückgriff verlangt wurde für solche Leistungen, die als 'regelmäßig wiederkehrende” im Sinne des § 197 BGB erbracht worden waren, nämlich Rückstände von Unterhaltsleistungen (BGHZ 31» 329) und Versorgungsrenten (VII ZR 225/60 vom 8. März 1962 = MDR 1962, 472 und VII ZR 12/62 vom 19« September 1963 = NJW 1963, 2315).
BGH, vom 4.10.1988, Az. III ZR 188/87 b) Eine Stellungnahme zu der Frage, ob sich die Bank gegenüber Ansprüchen des Darlehensnehmers, die sich aus der gebotenen Zinsneuberechnung ergeben, auf die Verjährung nach § 197 BGB berufen kann (vgl. Canaris NJW 1987, 609, 616/617), erscheint dem Senat hier nicht geboten.
BGH, BESCHLUSS vom 3.6.2004, Az. V ZB 61/03 a) Nicht nur die bereits genannten Oberlandesgerichte, sondern auch zahlreiche Stimmen in der Literatur (Rohs, Rpfleger 1957, 422; Ackermann, DNotZ 1959, 327; Quardt, JurBüro 1959, 446; Lappe, DNotZ 1992, 114; ders., NJW 1997, 1537, 1542; Korintenberg/Bengel/Tiedtke, KostO, 15. Aufl., §143 Rdn. 10, § 154 Rdn. 13, § 156 Rdn. 18; Göttlich/Mümmler/Assenmacher/Ma-thias, KostO, 15. Aufl., Stichwort 'Verjährung', Nr. 2.2; Staudinger/Peters, BGB [2001], § 196 Rdn. 58, § 218 Rdn. 15; Staudinger/Peters, BGB [2004], § 197 Rdn. 30; Soergel/Niedenführ, BGB, 13. Aufl., § 196 Rdn. 60; § 218 Rdn. 7, vgl. auch Erman/Schmidt-Räntsch, BGB, 11. Aufl., § 197 Rdn. 15, der eine entsprechende Anwendung von § 197 Abs. 1 Nr. 4 BGB befürwortet) gehen davon aus, daß sich nach Ablauf der Beschwerdefrist im Anschluß an die Zustellung einer vollstreckbaren Ausfertigung die in §§ 196 Abs. 1 Nr. 15, 201 BGB a.F. geregelte zweijährige Verjährungsfrist in eine solche von dreißig Jahren umwände-
BGH, vom 2.1.2000, Az. Er fällt aber - ähnlich wie in regelmäßigen Abständen entstandene Bereicherungsansprüche auf Rückzahlung überzahlter Zinsen (vgl. dazu BGHZ 98, 174, 181 sowie die Senatsurteile BGHZ 112, 352 und vom 12. Oktober 1993 - XI ZR 11/93, WM 1993, 2003, 2004) - deshalb in den Anwendungsbereich des § 197 BGB, weil er auf 'regelmäßig wiederkehrende Leistungen' im Sinne dieser Vorschrift gerichtet ist.
BGH, URTEIL vom 2.1.2004, Az. XI ZR 36/03 Die Bindungswirkung des Berufungsurteils schließt die erstmals im Nachverfahren erhobene und daher früher nicht zu prüfende Einrede der Verjährung, der jedenfalls für einen erheblichen Teil der umfangreichen Zinsforderung der Klägerin Bedeutung zukommen kann (§ 197 BGB a.F.), ebenfalls nicht aus (vgl. BGH, Urteil vom 24. Oktober 1991 - IX ZR 18/91, WM 1992, 159, 161).
BGH, URTEIL vom 2.11.2005, Az. XI ZR 66/05 37	§ 197 BGB a.F. erfasst zwar nicht nur vertragliche Erfüllungsansprüche, etwa solche, die auf Zahlung rückständiger Zinsen gerichtet sind, sondern auch wirtschaftlich an ihre Stelle tretende Schadensersatzansprüche (vgl. BGHZ 57, 191, 195; 73, 266, 269; BGH, Urteil vom 23. November 1983 - VIII ZR 281/82, WM 1984, 138, 140; BVerwGE 102, 33, 36 f.).
BGH, URTEIL vom 2.11.2005, Az. XI ZR 66/05 Ob § 197 BGB a.F. Zinsen erfasst, die nur einmal zu zahlen sind, also keine wiederkehrenden Leistungen darstellen (so OLG Hamm NJW-RR 1997, 1476; Palandt/Heinrichs, BGB 61.Aufl. § 197 Rdn. 5), kann offen bleiben.
BGH, URTEIL vom 2.11.2005, Az. XI ZR 66/05 Außerdem erfasst diese Tatbestandsalternative des § 197 BGB a.F. ihrem Wortlaut nach nur Ansprüche, die ihrer Natur nach von vornherein auf Leistungen gerichtet sind, die nicht einmal, sondern in regelmäßiger zeitlicher Wiederkehr zu erbringen sind (BGHZ 98, 174, 182; Beschluss vom 18. Oktober 2005 - VI ZR 312/04, Umdruck S. 3; Senat, Urteile vom 15. Februar 2000 - XI ZR 76/99, WM 2000, 811, 812 und vom 24. Oktober 2000 - XI ZR 273/99, WM 2000, 2423, 2426; jeweils m.w.Nachw.).
BGH, URTEIL vom 4.6.1986, Az. III ZR 47/85 OLG Hamburg BB 1985, 1819? OLG Stuttgart EWiR § 197 BGB 1/85, 255), die Entscheidung des OLG Celle gegenüber, das die Verjährungsfrist im Wege der teleologischen Reduktion des § 195 BGB auf 4 Jahre verkürzen will (NJW 1985, 2275).
BGH, URTEIL vom 4.6.1986, Az. III ZR 47/85 bb) Der spezielle Schutzzweck des § 197 BGB liegt darin, zu verhindern, daß regelmäßig wiederkehrende Einzelforderungen des Gläubigers sich mehr und mehr ansammeln und schließlich einen Betrag erreichen, dessen Aufbringung in einer Summe dem Schuldner immer schwerer fällt (BGHZ 31, 329, 335; 80, 357,
BGH, BESCHLUSS vom 2.2.1993, Az. XI ZR 133/92 Auch Schadensersatzansprüche fallen, soweit sie auf regelmäßig wiederkehrende Leistungen gerichtet sind, unter die kurze Verjährungsfrist der §§ 197, 201 BGB (BGHZ 98, 174, 187; BGH, Urteil vom 3. November 1988 - IX ZR 203/87 = WM 1988, 1855, 1856 f. ; a.M. Walter in Soergel, 12. Aufl., BGB § 197 Rdn. 6).
BGH, URTEIL vom 4.5.1977, Az. X ZR 12/80 Es handelt sich hier auch nicht um Ansprüche auf regelmäßig wiederkehrende Leistungen im Sinne von § 197 BGB (vgl. BGH GRUR 1959, 125, 128 f - Pansana -für Gewinnanteilsansprüche aus einem Patentverwertungsvertrag).
BGH, BESCHLUSS vom 3.11.1990, Az. VIII ARZ 5/90 Das wäre von Bedeutung, wenn dieser Anspruch ebenfalls der kurzen Verjährungsfrist des § 197 BGB unterliegt (dafür: OLG Düsseldorf ZMR 1990, 411; Sternei aaO, Teil III, Rdn. 375 a.E.; a.A. Wolf/Eckert, aaO, Rz. 156; vgl. auch - bejahend - für den Fall zuviel entrichteter Leistungsentgelte für die Lieferung von Fernwärme Senatsurteil vom 26. April 1989 - VIII ZR 12/88 = WM 1989, 1023 unter B II 5 a).
BGH, URTEIL vom 2.3.2011, Az. XI ZR 201/09 9	a) Für die in den Darlehensraten enthaltenen Vertragszinsen und Teile der einmaligen Bearbeitungsgebühr (vgl. dazu BGH, Urteil vom 10. Juli 1986 - Ill ZR 133/85, BGHZ 98, 174, 186) galt nach altem Recht die vierjährige Verjährungsfrist des § 197 BGB aF.
BGH, Urteil vom 2.8.1999, Az. Durch die Bestimmung des § 197 BGB, daß Ansprüche auf Rückstände von Zinsen in vier Jahren verjähren, sollte die Ansammlung rückständiger Leistungen vermieden (Motive I S. 305) und ein übermäßiges, möglicherweise existenzbedrohendes Anwachsen von Schulden durch auflaufende Zinsen verhindert werden (vgl. BGHZ 28, 144, 152; 103, 160, 169).
BGH, URTEIL vom 2.2.2016, Az. XI ZR 336/15 Dies würde indes dem Zweck des § 197 BGB aF, ein übermäßiges Anwachsen von Schulden zu verhindern (vgl. nur BGH, Urteil vom 27. Januar 1988 - IVb ZR 12/87, BGHZ 103, 160, 169; Senatsurteile vom 12. Juni 2001 - XI ZR 283/00, BGHZ 148, 90, 93 f., vom 27. Mai 2008 -XI ZR 409/06, WM 2008, 1258 Rn. 12 und vom 15. Juli 2014 -XI ZR 418/13, WM 2014, 1670 Rn. 40), widersprechen.
BGH, Urteil vom 2.9.1993, Az. XI ZR 11/93 Zivilsenat (BGHZ 98, 174, 181; Urteil vom 7. Dezember 1989 - III ZR 270/88 = WM 1990, 134) hat Ansprüche auf Rückzahlung rechtsgrundlos geleisteter Ratenkreditzinsen der kurzen Verjährung nach § 197 BGB nicht etwa deswegen unterworfen, weil sie den in der Vorschrift genannten Zinsansprüchen gleichzustellen seien; vielmehr ist nur die letzte Tatbestandsalternative 'andere regelmäßig wiederkehrende Leistungen' für anwendbar erklärt worden.
BGH, Urteil vom 2.9.1993, Az. XI ZR 11/93 7 heitliche Anwendung des § 197 BGB bei nichtigen Ratenkreditverträgen rechtfertigen (BGH, Urteil vom 7. Dezember 1989 aaO).
BGH, URTEIL vom 3.4.2003, Az. IV ZR 121/02 Für sie bewendet es bei der vierjährigen Verjährungsfrist des § 197 BGB a.F. (BGHZ 142, 332, 335).
BGH, Urteil vom 2.5.2001, Az. Das Oberlandesgericht Hamm (NJW 1990, 1672, 1673) hat auf Kapitaltilgungsanteile eines Ratenkreditvertrages § 197 BGB angewandt und ist hierbei obiter dictum davon ausgegangen, daß dies ebenso für den Kapitalanteil typischer Annuitätendarlehen gelte.
BGH, URTEIL vom 3.0.1988, Az. IVb ZR 12/87 Sine derartige Gleichbehandlung aller Unterhaltsansprüche, die auch im Schrifttum vertreten wird (vgl. MünchKomm/Köhler aaO § 1613 Rdn. 11, vgl. auch § 1615b Rdn. 5), steht mit der Regelung des § 197 BGB nicht in Einklang.
BGH, vom 1.10.1962, Az. VII ZR 259/61 Abgesehen davon, daß bei Zinsansprüchen, die ohnehin der kurzen Verjährung unterliegen (§ 197 BGB), für die Anwendung dos Rechtsgrundsatzes der Verwirkung wenig Raum ist (BGH LM § 588 BGB Nr. 2), hat das Berufungsgericht konkrete Umstände, welche die Annahme einer Verwirkung recht-fertigen könnten, nicht angeführt.
BGH, URTEIL vom 2.8.2008, Az. XI ZR 262/07 26	a)	Der darauf gerichtete Bereicherungsanspruch ist, wie auch die Revision nicht in Zweifel zieht, gemäß § 197 BGB a.F. verjährt (BGHZ 112, 352, 354 und Urteile vom 27. Februar 2007 -XI ZR 56/06, WM 2007, 731, 732 Tz. 20 und vom 27. Mai 2008 - XI ZR 409/06, WM 2008, 1258, 1259 Tz. 12).
BGH, BESCHLUSS vom 4.1.2008, Az. Für die familien- und erbrechtlichen Ansprüche sollte es nach den Vorstellungen des Gesetzgebers (dazu BT-Drucks. 14/6040, S. 106; BGH, Urt. v. 18. April 2007, IV ZR 279/05, NJW2007, 2174) jedoch bei der bisherigen dreißigjährigen Frist bleiben, wofür es einer besonderen Bestimmung bedurfte (§ 197 Abs. 1 Nr. 2 BGB).
BGH, URTEIL vom 4.1.1988, Az. III ZR 17/87 Nach der Rechtsprechung des Senats verjährt der Anspruch des Kreditnehmers auf Rückzahlung geleisteter Zinsen und sonstiger Kreditkosten bei Nichtigkeit eines Ratenkreditvertrags nach § 197 BGB in vier Jahren (BGHZ 98, 174).
BGH, Urteil vom 4.11.1993, Az. IX ZR 30/93 Außerdem entfällt ein Mitverschulden, soweit Ansprüche auf rückständigen Pachtzins -	gemäß dem Klagevortrag (GA I 85, 151) - im Jahre 1989 bereits verjährt waren {§§ 197, 201 BGB) und die Klägerin deswegen von Prozessen mit zweifelhafter Erfolgsaussicht abgesehen hat (vgl. BGH, Urt. v. 9. Dezember 1965
LG Düsseldorf, Urteil vom 2.10.2010, Az. 7 O 214/09 46Der Bundesgerichtshof hatte mit Urteil vom 10. Juli 1986 (BGH III ZR 133/85) angenommen, dass Ansprüche auf Rückzahlung von geleisteten Zinsen und sonstigen Kreditkosten bei nichtigen Darlehensverträgen der vier-jährigen Verjährungsfrist des § 197 BGB a.F. unterfallen.
LG Düsseldorf, Urteil vom 2.3.2007, Az. 4b O 158/06 31Was die Geltung einer dreißigjährigen Verjährungsfrist ab Rechtskraft eines Urteils (§ 197 Abs. 1 Nr. 3 BGB) anbelangt, spricht gegen eine Erstreckung dieser Wirkungen, dass eine Verjährungsunterbrechung - bzw. nach neuem Recht eine Hemmung – aufgrund Klageerhebung ihrem Umfang nach durch den Streitgegenstand der Klage bestimmt und begrenzt wird (BGH NJW 2005, 2004).
LG Essen, Urteil vom 4.7.2006, Az. 6 O 507/05 Danach verjährt ein Anspruch des Kreditnehmers auf Rückzahlung geleisteter Zinsen und sonstiger Kreditkosten gem. § 197 BGB a.F. in vier Jahren (BGH, NJW 1991, 220; NJW-RR 2001, 1420).
AG Aachen, Urteil vom 3.1.1992, Az. 80 C 602/91 Denn § 197 BGB gilt einheitlich für alle Ansprüche auf Rückzahlung von Zinsen und Kosten, die nach dem Ursprungsvertrag in regelmäßigen Raten zu zahlen waren (BGH NJW 1990, 1036).
LG Köln, Urteil vom 3.10.2003, Az. 13 S 11/03 Für die Anwendbarkeit von § 197 BGB kommt es allein auf die Art der Leistung und die Struktur des Anspruchs an (vgl. dazu BGH 3. Zivilsenat, Urteil vom 10. Juli 1986, AZ: III ZR 133/85).
LG Köln, Urteil vom 3.10.2003, Az. 13 S 51/03 Für die Anwendbarkeit von § 197 BGB kommt es allein auf die Art der Leistung und die Struktur des Anspruchs an (vgl. dazu BGH 3. Zivilsenat, Urteil vom 10. Juli 1986, AZ: III ZR 133/85).
OLG Düsseldorf, Urteil vom 4.10.1999, Az. 6 U 146/98 Die älteren Zinsforderungen sind gemäß § 197 BGB, der auch auf den Zinsanspruch aus § 849 BGB Anwendung findet (Staudinger/Peters, 13. Aufl., § 197 BGB Rdnr. 12), verjährt.
LG Köln, Urteil vom 5.9.2005, Az. 28 O 410/05 Dahinstehen mag dabei schon, ob nicht – ein Darlehen unterstellt - nach der Abrede der Parteien eine Vermischung von Zinsen und Rückzahlungsraten vorgelegen hat, die ggf.bereits zur Anwendung der kurzen Verjährungsfrist des § 197 BGB a.F. geführt hätte (dazu Palandt/Heinrichs, 58. Aufl., § 197 Rn. 5; Schwachheim, NJW 1989, 2026 ff.) und damit bereits deshalb Verjährung eingetreten wäre.
OLG Düsseldorf, Urteil vom 3.1.2001, Az. 15 U 38/98 Bei der Ermittlung dieses hypothetischen Parteiwillens ist darauf abzustellen, was die Parteien bei einer angemessenen Abwägung ihrer Interessen nach Treu und Glauben als redlicher Vertragspartner vereinbart hätten, wenn sie den nicht geregelten Fall bedacht hätten (vgl. Palandt-Heinrichs a.a.O.Rdn. 7 zu § 197 BGB m.w.N.).
LG Dortmund, Urteil vom 4.10.2006, Az. 13 O 39/06 28Rückforderungsansprüche aus Energielieferverträgen unterliegen der kurzen Verjährungsfrist des § 197 BGB a. F., wenn es sich um die Rückforderung wiederkehrend erbrachter Leistungen handelt (BGH, Urteil vom 26.04.1989, Kopie Blatt 399 bis 405 der Akten).
LG Dortmund, Urteil vom 4.4.2007, Az. 13 O 193/06 23Rückforderungsansprüche unterliegen der vierjährigen Verjährung nach § 197 BGB a. F., wenn es sich um die Rückforderung wiederkehrend erbrachter Leistungen handelt (BGH, Urteil vom 26.04.1999, Kopie Anlage B 4 zur Klageerwiderungsschrift).
OLG Bamberg, Urteil vom 1.1.2016, Az. 4 U 78/14 13 b) Eine weitergehende Verjährung ergibt sich daraus, dass die vorliegenden Ansprüche auf Zinsnutzungen der kurzen Verjährung nach § 197 BGB in der bis zu dem 31.12.2001 geltenden Fassung (fortan nur: § 197 BGB aF) unterliegen, weil sie ebenfalls auf „regelmäßig wiederkehrende Leistungen“ im Sinn dieser Vorschrift gerichtet sind (vgl. BGH WM 2000, 811, 812; 2014, 1670, dort Rn. 39, 40 und nunmehr auch RU a. a. O.; Staudinger-Peters/Jakoby, 2009, Rn.73
OLG Bamberg, Urteil vom 1.1.2016, Az. 4 U 78/14 Wegen der vierjährigen Verjährungsfrist des § 197 BGB aF ist der Anspruch für das Jahr 1997 mit Ablauf des 31.12.2001 verjährt; für die Vorjahre war dies bereits jeweils ein Jahr früher der Fall (vgl. auch BGH WM 2014, 1670, dort Rn. 42).
VG München, Urteil vom 2.0.2012, Az. 16 K 11.209 Ein prozessualer Kostenerstattungsanspruch verwandelt sich spätestens mit Erlass des Kostenfestsetzungsbeschlusses in einen rechtskräftig festgestellten Anspruch i.S. d. § 197 Abs. 1 Nr. 3 BGB (vgl. BVerwG vom 20.7.2004 NVwZ-RR 2004, 862; BayVGH vom 9.3.2006 BayVBl 2007, 506; Palandt/Ellenberger, Bürgerliches Gesetzbuch, 71. Aufl. 2012, RdNr. 7 zu § 197 BGB).
BVerfG, Urteil vom 3.11.1992, Az. 1 BvR 1506/93 Der Beklagte wandte unter Hinweis auf ein Urteil des Bundesgerichtshofs (BGHZ 73, 266 = NJW 1979, S. 1161) ein, der Anspruch sei gemäß § 197 BGB verjährt, da Schadensersatzansprüche nach § 179 BGB in der Frist verjährten, die für den Erfüllungsanspruch aus dem nicht wirksam gewordenen Vertrag gegolten hätte.
BVerfG, Urteil vom 3.11.1992, Az. 1 BvR 1506/93 Der Beschwerdeführer erwiderte, die vierjährige Verjährungsfrist des § 197 BGB sei noch nicht abgelaufen; nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (NJW 1979, 1161 <1162>) beginne die Verjährung der Ansprüche aus § 179 BGB erst mit der Weigerung des Vertretenen, den Vertrag zu genehmigen.