Source: https://www.rechtslupe.de/stichworte/sozialversicherungsbeitrag
Timestamp: 2019-12-11 21:55:11
Document Index: 327935064

Matched Legal Cases: ['§ 78', '§ 266', '§ 27', '§ 14', '§ 13', '§ 28', '§ 143']

Sozialversicherungsbeitrag | Rechtslupe
Schlagwort: Sozialversicherungsbeitrag
Nach § 78a Satz 1 StGB beginnt die Ver­fol­gungs­ver­jäh­rung sobald die Tat been­det ist. Nach gefes­tig­ter Recht­spre­chung – von der abzu­wei­chen der vor­lie­gen­de Fall kei­nen Anlass gibt – tritt bei Taten des Vor­ent­hal­tens und Ver­un­treu­ens von Arbeits­ent­gelt nach § 266a Abs. 1 StGB als ech­tem Unter­las­sungs­de­likt Been­di­gung erst ein, wenn die Bei­trags­pflicht
Aktu­ell hat­te sich der Bun­des­ge­richts­hof mit der Fra­ge der Glaub­haft­ma­chung eines Eröff­nungs­grun­des zu befas­sen, wenn der Gläu­bi­ger sei­nen Eröff­nungs­an­trag nach Aus­gleich sei­ner For­de­rung wei­ter­ver­fol­gen will, weil in einem Zeit­raum von zwei Jah­ren vor der Antrag­stel­lung bereits ein Antrag auf Eröff­nung eines Insol­venz­ver­fah­rens über das Ver­mö­gen des Schuld­ners anhän­gig war. Vor­lie­gend
Der Anspruch des Arbeit­ge­bers auf Erstat­tung zu Unrecht ent­rich­te­ter Sozi­al­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge zur Arbeits­lo­sen­ver­si­che­rung ver­jährt für die noch offe­ne, über den Zeit­raum von vier Jah­ren zurück­rei­chen­de Zeit nach § 27 Abs 2 S 1 SGB IV. Es ist nicht ermes­sens­feh­ler­haft und stellt auch kei­ne unzu­läs­si­ge Rechts­aus­übung dar, dass sich die Bun­des­agen­tur für Arbeit auf
Sozi­al­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge für Belo­bi­gungs­prä­mi­en
Für pau­schal ver­steu­er­te Belo­bi­gungs­prä­mi­en an Mit­ar­bei­ter im Rah­men eines Beloh­nungs­sys­tems besteht eine Bei­trags­pflicht zur Sozi­al­ver­si­che­rung. Die Belo­bi­gungs­prä­mi­en sind nicht dem bei­trags­pflich­ti­gen Arbeits­ent­gelt hin­zu­zu­rech­nen. Es han­del­te sich bei den Prä­mi­en zwar grund­sätz­lich um Arbeits­ent­gelt iS von § 14 Abs 1 S 1 SGB IV. Den ein­zel­nen Beschäf­tig­ten floss näm­lich durch die Prä­mi­en –
Für die Anfech­tung von Bei­trags­zah­lun­gen eines Arbeit­ge­bers an eine Sozi­al­ein­rich­tung des pri­va­ten Rechts (hier: die Zusatz­ver­sor­gungs­kas­se des Bau­ge­wer­bes) ist der Rechts­weg zu den ordent­li­chen Gerich­ten gege­ben. Nach stän­di­ger Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs gehört der Anfech­tungs­rechts­streit als bür­ger­lich­recht­li­cher Rechts­streit gemäß § 13 GVG vor die ordent­li­chen Gerich­te. Ob der Insol­venz­ver­wal­ter bestimm­te Rechts­hand­lun­gen
Schät­zung bei der Nach­for­de­rung von Sozi­al­ver­si­che­rungs­bei­trä­gen in der Zeit­ar­beit
Grund­sätz­lich ist bei der Nach­er­he­bung der Bei­trä­ge zur Sozi­al­ver­si­che­rung von den bei Unwirk­sam­keit der Tarif­ver­trä­ge tat­säch­lich zuste­hen­den Arbeits­ent­gel­ten aus­zu­ge­hen. Aber selbst bei einer Berech­ti­gung zur Schät­zung müs­sen sich die Tat­sa­chen­grund­la­gen, die der Schät­zung im kon­kre­ten Fall zu Grun­de gelegt wer­den, aus dem Bei­trags­be­scheid selbst erge­ben. So das Lan­des­so­zi­al­ge­richt Rhein­­land-Pfalz in
Die Toi­let­ten­frau als Trink­geld­auf­sicht
Es han­delt sich nicht um einen Betrieb der Trink­geld­auf­sicht, son­dern um einen Rei­ni­gungs­be­trieb, wenn für die Erlaub­nis, Trink­gel­der zu sam­meln, die Ver­pflich­tung besteht, die Toi­let­ten in einem sau­be­ren Zustand zu hal­ten bzw. lau­fend zu rei­ni­gen. Mit die­ser Begrün­dung hat das Sozi­al­ge­richt Ber­lin in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Kla­ge einer
Das Ver­si­che­rungs­prin­zip bzw Äqui­va­lenz­prin­zip steht der Nach­er­he­bung von Bei­trä­gen zur gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung beim Arbeit­ge­ber auch dann nicht ent­ge­gen, wenn der Ver­si­cher­te in Unkennt­nis einer Mit­glied­schaft bei einer Kran­ken­kas­se kei­ne Leis­tun­gen in Anspruch genom­men hat. Rechts­grund­la­ge für den Nach­­­for­­de­­rungs-Bescheid ist im hier vom Lan­des­so­zi­al­ge­richt Baden-Wür­t­­te­m­berg ent­schie­de­nen Fall § 28p SGB IV.
Bei­trags­nach­for­de­rung von Zeit­ar­beits­fir­men
Haben Zeit­ar­beits­fir­men ihre Leih­ar­beit­neh­mer bis­lang auf der Grund­la­ge von Tarif­ver­trä­gen mit der Tarif­ge­mein­schaft Christ­li­cher Gewerk­schaf­ten für Zeit­ar­beit und Per­so­nal­ser­vice­agen­tu­ren schlech­ter bezahlt als Stamm­ar­beit­neh­mer der ent­lei­hen­den Unter­neh­men, dann darf die Deut­sche Ren­ten­ver­si­che­rung Bund nach­träg­lich Sozi­al­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge von den Zeit­ar­beits­fir­men erhe­ben. Liegt ein bestands­kräf­ti­ger Bescheid über eine vor­an­ge­gan­ge­ne Betriebs­prü­fung für den glei­chen Zeit­raum
Die von der Bun­des­agen­tur für Arbeit im Rah­men der so genann­ten Gleich­wohl­ge­wäh­rung von Arbeits­lo­sen­geld an frei­ge­stell­te Arbeit­neh­mer (§ 143 SGB III) getra­ge­nen Bei­trä­ge zur Kranken‑, Ren­­ten- und Pfle­ge­ver­si­che­rung sind bei der Erhe­bung von Bei­trags­nach­for­de­run­gen gegen­über dem Insol­venz­ver­wal­ter nach einer Betriebs­prü­fung in Abzug zu brin­gen, da der Insol­venz­ver­wal­ter – was die­se