Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=VI%20ZR%2036/00
Timestamp: 2019-10-15 22:35:59
Document Index: 396457964

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 812', '§ 812', '§ 607', '§ 812', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 24.04.2001 - VI ZR 36/00 - dejure.org
https://dejure.org/2001,182
BGH, 24.04.2001 - VI ZR 36/00 (https://dejure.org/2001,182)
BGH, Entscheidung vom 24.04.2001 - VI ZR 36/00 (https://dejure.org/2001,182)
BGH, Entscheidung vom 24. April 2001 - VI ZR 36/00 (https://dejure.org/2001,182)
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BGB §§ 812, 826 C, D
Bereicherungsausgleich in Mehrpersonenverhältnissen: "Vorrang der Leistungsbeziehung" (Subsidiaritätsdogma)
Darlehen - Überweisung - Bereicherungsausgleich - Anweisung - Täuschungshandlung - Leistungsverhältnis - Sittenwidrige Schädigung
Bereicherungsausgleich bei wirksamer Anweisung eines Darlehensnehmers zur Überweisung des Darlehensbetrags auf das Konto eines Dritten innerhalb des jeweiligen Leistungsverhältnisses auch bei Irrtum der Bank über die Berechtigung zum Abruf der Kreditmittel
Zur Frage des Bereicherungsausgleichs im Fall der Überweisung einer Bank kraft Anweisung des Darlehensnehmers auf das Konto eines Dritten; zu den Voraussetzungen einer Haftung des Dritten wegen vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung
BGB §§ 812, 826
Bereicherungsrecht - Leistungsbeziehung auch bei Täuschung des Anweisenden?
BGB § 607 § 812 ; Bankvertrag, Kredite
Bereicherungsausgleich nach wirksamer Anweisung eines Darlehensnehmers zur Überweisung des Darlehensbetrags auf das Konto eines Dritten innerhalb des jeweiligen Leistungsverhältnisses auch bei Irrtum der Bank über die Berechtigung zum Abruf der Kreditmittel
Bereicherungsausgleich im Dreiecksverhältnis; Mängel im Deckungsverhältnis
Bereicherungsrecht, Bereicherungsausgleich bei wirksamer Anweisung
BGHZ 147, 269
NJW 2001, 2880
ZIP 2001, 1239
MDR 2001, 1126
VersR 2001, 1298
WM 2001, 1454
BB 2001, 1652 (Ls.)
JR 2002, 241
Der Vorsatz muss sich auf den Schaden erstrecken, eine nur allgemeine Vorstellung über eine etwa mögliche Schädigung genügt nicht (BGH, Urteil vom 24.04.2001 - VI ZR 36/00, NJW 2001, 2880).
Damit hat das Berufungsgericht der Prüfung eine Indizwirkung zuerkannt, die sie in der festgestellten Form nicht hat (vgl. dazu Senatsurteile vom 22. Januar 1991 - VI ZR 97/90, VersR 1991, 566; vom 24. April 2001 - VI ZR 36/00, VersR 2001, 1298, 1301 insoweit in BGHZ 147, 269 nicht abgedruckt; BGH…, Urteil vom 23. Juni 2010 - VIII ZR 256/09, NJW 2010, 2648 Rn. 15).
BGH, 05.12.2006 - XI ZR 21/06
Pflichten der Bank nach Beendigung eines Giroverhältnisses; Rückruf von …
Diese Rückabwicklung vollzieht sich vielmehr innerhalb der jeweiligen Leistungsbeziehungen, mithin zum einen zwischen dem Überweisenden und der von ihm beauftragten Überweisungsbank im so genannten Deckungsverhältnis, zum anderen zwischen dem Überweisenden und dem Überweisungsempfänger im so genannten Valutaverhältnis (vgl. BGHZ 147, 269, 273 m.w.Nachw.; Senatsurteil vom 21. Juni 2005 - XI ZR 152/04, WM 2005, 1564, 1565).
Bedingter Vorsatz ist zu bejahen, wenn der Schädiger das Bewußtsein hat, daß infolge seines Tuns oder Unterlassens der andere der Gefahr eines Schadens ausgesetzt wird, und wenn er diesen möglichen Schaden für den Fall des Eintritts billigend in Kauf nimmt, mag er ihn auch nicht wünschen (vgl. Senatsurteile aaO und BGHZ 147, 269, 278; ebenso BGHZ 148, 175, 182).
Erforderlich sind das Bewußtsein und zumindest die Billigung des schädigenden Erfolgs der Handlung (vgl. Senatsurteile BGHZ 147, 269, 277 f.; vom 13. Juli 1956 - VI ZR 132/55 - MDR 1957, 29, 30).
a) Das Berufungsgericht ist rechtsfehlerfrei davon ausgegangen, dass sich der Bereicherungsausgleich in Fällen der Leistung kraft Anweisung, etwa aufgrund eines Überweisungsauftrages, grundsätzlich innerhalb des jeweiligen Leistungsverhältnisses vollzieht, also zum einen zwischen dem Anweisenden und dem Angewiesenen und zum anderen zwischen dem Anweisenden und dem Anweisungsempfänger (st.Rspr., vgl. BGHZ 147, 269, 273; Senat, Urteil vom 21. Juni 2005 - XI ZR 152/04, WM 2005, 1564, 1565; jeweils m.w.Nachw.).
(1) Der Bereicherungsausgleich vollzieht sich zwar in Fällen der Leistung kraft Anweisung grundsätzlich innerhalb des jeweiligen Leistungsverhältnisses, also zum einen zwischen dem Anweisenden und dem Angewiesenen und zum anderen zwischen dem Anweisenden und dem Anweisungsempfänger (st. Rspr., siehe BGHZ 147, 269, 273, m.w.Nachw.).
OLG Düsseldorf, 20.08.2001 - 1 U 199/00
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BGH, 16.12.2008 - IX ZR 229/08
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OLG München, 04.02.2009 - 20 U 3996/08
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