Source: https://bsv-ffm-volleyball.de/index.php/info-mainmenu-39/51-spielordnung-stand-19052008
Timestamp: 2020-05-27 08:10:13
Document Index: 365176542

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 14', '§ 14', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 5', '§ 7', '§ 14', '§ 16']

Spielordnung (Stand 19.05.2008)
Hier findet ihr die aktuelle Spielordnung.
– Sparte Volleyball –
Spielordnung für Volleyball
– gültig ab 19. 05. 2008 –
§ 1 Grundlage, Zweck
Die Spielordnung wird gemäß § 14 Nr. 3 a der Satzung des Betriebssport-Verbandes Hessen e.V. erlassen und ist gültig für den Bereich des Bezirks Frankfurt. Die vorliegende Fassung wurde nach § 14 Nr. 3 c aktualisiert.
Zweck der Spielordnung ist es, einheitliche Richtlinien für den Spielbetrieb innerhalb des Bezirks Frankfurt festzulegen.
Anträge zur Änderung der Spielordnung sind vier Wochen vor der ordentlichen Hauptversammlung der Sparte Volleyball dem Geschäftsführenden Bezirksvorstand einzureichen.
II. Spieltechnische Gliederung und Leitung
Der Spielbetrieb ist gegliedert in
1. Ordentlicher Spielbetrieb
a) Punktrunde
b) Pokalrunde
2. Außerordentlicher Spielbetrieb
a) Turniere
b) Auswahlspiele
3. Freier Spielbetrieb
a) Einladungs-Turniere
b) Freundschaftsspiele
Der ordentliche Spielbetrieb sowie der außerordentliche Spielbetrieb werden von der Spartenleitung ausgerichtet und geleitet.
Der freie Spielbetrieb wird vom Veranstalter durchgeführt. Die Spartenleitung soll bei Turnieren vorher informiert werden.
III. Ordentlicher Spielbetrieb
§ 5 Spielklassen und Gruppen
Die Rundenspiele können in mehreren, der Spielstärke und der Anzahl der gemeldeten Mannschaften entsprechend gegliederten Klassen (Bezirks–, A –, B– Klasse usw.) und mehreren Gruppen in einer Klasse durchgeführt werden.
Bei Bedarf können verschiedene Wettbewerbe parallel zueinander durchgeführt werden (Offene – , Mixed – und Damen – Runden). Die Spartenversammlung beschließt das Verhältnis Damen zu Herren in der Mixed – Runde.
Durch die Spartenversammlung ist beschlossen, dass in der Mixed – Runde mindestens 2 Damen gleichzeitig spielen müssen.
Vor Beginn einer Spielzeit wird allen Betriebssportgemeinschaften rechtzeitig die Ausschreibung zur Teilnahme an den Rundenspielen zugesandt.
Neu hinzukommende Mannschaften werden in der untersten Klasse eingereiht.
Ebenso starten Mannschaften wieder in der untersten Klasse, die früher aus der Punktrunde ausgeschieden sind.
§ 6 Bezirksmeister, Aufstieg, Abstieg
Bezirksmeister ist der Erstplazierte der Bezirksklasse. Gibt es Parallelgruppen, wird der Bezirksmeister in einer Endrunde der Gruppen Ersten ermittelt.
Absteiger aus einer Klasse in die nächst niedrigere Klasse sind grundsätzlich die beiden Letztplatzierten dieser Klasse.
Aufsteiger einer Klasse in die nächst höheren Klasse sind grundsätzlich die beiden Erstplazierten dieser Klasse.
Werden Relegationsrunden durchgeführt, so richtet sich die Klassifizierung der Mannschaften für die nächste Saison nach dem Abschneiden in diesen Runden.
Über die Anzahl der Auf– und Absteiger einer Klasse kann die Spartenleitung – abweichend von Buchstaben b) und c) – entscheiden. Sie muss die betroffene BSG unverzüglich benachrichtigen.
Über die Platzierung bei Auf- und Abstieg entscheidet das Punktverhältnis. Bei Punktgleichheit werden die Spiele der punktgleichen Mannschaften untereinander gewertet. Ist so noch keine Platzierung zu ermitteln, können auch die Satzdifferenz und die Spielpunkte zur Berechnung herangezogen werden.
Spielen reine Damen-Mannschaften in den Offenen- oder Mixed- Punktrunden mit, so ist die bestplatzierte Damen-Mannschaft Bezirksmeister. Sind die Besten in Parallelgruppen gleich platziert, so findet ein Damen-Endspiel statt.
§ 7 Spielsystematik
In einer Saison spielen alle Mannschaften einer Klasse (Gruppe) in Hin- und Rückspielen gegeneinander, wobei nach Möglichkeit jede Mannschaft einmal Heimrecht genießen sollte.
Eine dritte, unbeteiligte BSG stellt das Schiedsgericht.
§ 8 Spielplan
Die Spartenleitung erstellt rechtzeitig vor Beginn der Rundenspiele einen Spielplan für jede Klasse (Gruppe). Die festgesetzten Spieltermine sind – von Ausnahmefällen, die mit der Spartenleitung abzuklären sind, abgesehen – unbedingt einzuhalten.
Die gastgebende BSG muss sich vor dem angesetzten Spieltermin nochmals mit der Gastmannschaft und dem Schiedsgericht in Verbindung setzen, um das Zustandekommen des Spiels sicherzustellen. Der Kontakt hat spätestens 3 Arbeitstage vor dem angesetzten Spieltermin zu erfolgen.
Kann eine Mannschaft aus zwingenden Gründen zum festgesetzten Termin nicht antreten, so kann sie beim Gegner eine Spielverlegung erbitten. Die Bitte sollte frühzeitig, sie muss jedoch spätestens 3 Arbeitstage vor dem festgesetzten Spieltag erfolgen. Kommt eine Spielverlegung nicht zustande, kann das Spiel abgesagt werden.
Soll ein Spiel auf einen neuen Termin verlegt werden, ist mit dem jeweiligen Gegner ein neuer Termin auszumachen. Er sollte innerhalb einer 6 – Wochen-Frist liegen. Die Spielverlegung ist der Spartenleitung und der als Schiedsgericht genannten BSG unter Bekanntgabe des neuen Termins unverzüglich bekannt zu geben.
Sagt eine Mannschaft ein Spiel ab, so wird es für diese Mannschaft als verloren gewertet. Die Mannschaft wird mit 0:2 Punkten, 0:3 Sätzen und 0:75 Spielpunkten belastet. Der Gegner hat das Spiel mit dem entsprechenden Ergebnis gewonnen.
Ist eine Mannschaft nicht spätestens 30 Minuten nach Beginn des festgesetzten Spieltermins spielbereit angetreten, wird das Spiel für die nicht spielbereite Mannschaft als verloren gewertet.
Endet die Hallenzeit bevor das Spiel entschieden wurde, so wird der unvollständige Satz bzw. werden der oder die fehlenden Sätze zu einem anderen Spieltermin nachgeholt (Ort und Halle werden zwischen den beiden Mannschaften zeitnah vereinbart und der Spartenleitung mitgeteilt; Vermerkung auf dem Spielberichtsbogen).
Mannschaften, die dreimal ohne vorherige Absage durch Nichtantreten das Zustandekommen eines Spieles verhindern, werden disqualifiziert und bei einer späteren Meldung als "neue" Mannschaft angesehen.
Mannschaften, die dreimal – Nichtantreten inbegriffen – verschiedene Spiele ersatzlos absagen, werden aus der Wertung genommen und stehen somit als Absteiger in die nächst niedrigere Klasse fest.
§ 9 Turniere, Pokalspiele
Im Rahmen des ordentlichen Spielbetriebs stattfindende Turniere und Pokalspiele werden nach besonderen Wettkampfbestimmungen (Turnierregeln usw.) ausgetragen.
Die Einladungen an die BSG sowie die Erstellung der besonderen Wettkampfregeln erfolgen durch die Spartenleitung.
§ 10 Spielregeln
Grundsätzlich wird nach den Spielregeln des Deutschen Volleyball-Verbandes gespielt.
§ Die Spielregeln sind so anzuwenden und auszulegen, dass unter Berücksichtigung der Spielstärke der Mannschaften ein Spiel zustande kommen kann und keine der Mannschaften übervorteilt oder benachteiligt wird.
§ Bei ungleicher Spielstärke zweier Mannschaften sollen sich die Schiedsrichter bezüglich der auslegungsfähigen Regelanwendung am technisch sauberen Spielenden orientieren, ohne den Schwächeren zu demoralisieren.
§ Die Bestimmungen über äußere Begebenheiten (Halle, Netz, Bälle usw.) gelten im Rahmen der vorgefundenen Möglichkeiten.
§ In allen Klassen kann im Einvernehmen der Mannschaftsführer auch gespielt werden, wenn alle anwesenden Spieler einer Mannschaft die Mindestspieleranzahl von 6 nicht erreichen. Es gilt weiterhin § 5 Absatz c.
c. Ein Libero darf nur eingesetzt werden, wenn alle übrigen Mannschaftsmitglieder mit einheitlichen Trikots bekleidet sind.
d. Die Schiedsrichter entscheiden, ob ein Spiel stattfinden kann.
Spielberechtigt sind nur Mitglieder einer BSG, die im Besitz eines Mitgliedsausweises des BSV sind oder für die am Spieltag ein Antrag auf Ausstellung eines BSV-Mitgliedsausweises auf der BSV-Geschäftsstelle vorliegt.
Gastspieler (Definition und Anzahl wird in der BSV-Satzung geregelt) dürfen dann von der BSG eingesetzt werden, wenn sie in der in Frage kommenden Saison nur für diese eine BSG spielen und der Sparte Volleyball beim BSV angehören (Ausweis vor Spielbeginn durch gültigen BSV- Mitgliedsausweis).
Werden mehrere Mannschaften einer BSG gemeldet, so gelten folgende Regelungen:
§ Spielen die Mannschaften in verschiedenen Klassen, müssen für die in den höheren Klassen gemeldeten Mannschaften jeweils 6 Stammspieler vor Beginn der Punktrunde benannt werden, die nicht in niedriger eingestuften Mannschaften eingesetzt werden dürfen. Spieler einer niedrigeren Mannschaft dürfen in einer höherklassigen Mannschaft eingesetzt werden.
§ Wird ein Spieler dreimal in einer Mannschaft einer höheren Klasse eingesetzt, so gilt er für die laufende Saison als weiterer Stammspieler dieser Mannschaft, er hat sich "festgespielt". Vor der Saison gemeldete Stammspieler können vor Beginn der Rückrunde gestrichen und durch andere, ggfs. "festgespielte" Spieler ersetzt werden. Sie dürfen anschließend nicht mehr in dieser Klasse eingesetzt werden. Diese Regelung gilt nicht für "festgespielte" Stammspieler.
§ Spielen die Mannschaften in einer Klasse, so müssen sie vor Saisonbeginn in eine Rangfolge eingestuft werden (1. und 2. Mannschaft). Sie werden anschließend wie Mannschaften verschiedener Klassen behandelt.
§ Spielen die Mannschaften in einer Gruppe, so müssen vor Saisonbeginn für beide Mannschaften Stammspieler gemeldet werden.
c. Der Einsatz eines nicht spielberechtigten Spielers führt zum Spielverlust mit
0:2 Punkten, 0:3 Sätzen und 0:75 Spielpunkten.
d. In der Offenen Runde können gemischte Mannschaften (Damen und Herren) spielen.
Zu jedem Punktspiel ist ein Spielberichtsbogen, wie er vor Beginn der Punktrunde von der Spartenleitung den BSG ausgehändigt wurde, vollständig auszufüllen.
Vor Spielbeginn sind von dem Betreuer der gastgebenden BSG die Angaben zu Ort, Datum, Gruppe, Spiel - Nr., Spielhalle und den beteiligten BSG einzutragen. Ebenfalls ist vor Spielbeginn von den Betreuern der beteiligten Mannschaften die Rückseite anhand der BSV-Mitgliedsausweise auszufüllen.
Wird ein Libero eingesetzt, ist dieser auf dem Spielberichtsbogen zu kennzeichnen.
Während des Spiels kennzeichnet der Schiedsrichter (ggfs. durch den Anschreiber) auf der Rückseite des Spielberichtsbogens die eingesetzten Spieler durch ein "X".
Nach Spielende werden auf der Rückseite des Spielberichtsbogen die nicht eingesetzten Spieler mit "–" gekennzeichnet. Anschließend ist der Spielberichtsbogen von den Spielführern beider Mannschaften sowie von den Schiedsrichtern zu unterzeichnen, um so die Richtigkeit der Angaben zum Spiel zu bestätigen.
Besondere Vorkommnisse wie Verletzungen von Spielern oder Proteste sind unter der Rubrik "Bemerkungen" anzugeben und vom 1. Schiedsrichter gegenzuzeichnen.
Der Betreuer der gastgebenden BSG sendet den Spielberichtsbogen dem für die jeweilige Gruppe zuständigen Mitglied der Spartenleitung zu. Liegt bis zum Saisonende der Spartenleitung kein gültiger Spielberichtsbogen vor, wird das betreffende Spiel für die Heimmannschaft als verloren gewertet.
a. Die nach dem Spielplan bestimmte BSG stellt das Schiedsgericht. Es besteht mind. aus dem 1. Schiedsrichter (Spielleiter). Ein 2. Schiedsrichter (Netz– und Linienrichter), Anschreiber und Linienrichter werden nicht verlangt.
b. Die Spiele sollten nach Möglichkeit von solchen Personen geleitet werden, die an einem Schiedsrichterlehrgang des BSV teilgenommen oder anderweitig entsprechende Qualifikationen erworben haben.
c. Neben der Leitung des Spiels hat der Schiedsrichter folgende Aufgaben:
Vor Spielbeginn hat er die Angaben auf der Rückseite des Spielberichtsbogens anhand der vorzulegenden BSV-Mitgliedsausweise zu prüfen und abzuzeichnen oder die Art der sonst vorgelegten Ausweise zu notieren.
Während des Spiels hat er die Angaben zu den einzelnen Sätzen zu machen sowie die eingesetzten Spieler zu kennzeichnen (sofern ein Anschreiber dem Schiedsgericht nicht angehört).
Nach Spielschluss hat das Schiedsgericht sämtliche Angaben im Spielberichtsbogen zu vervollständigen und durch seine Unterschrift zu bestätigen. Nach der Unterschrift der Spielführer hat das Schiedsgerichtalle Angaben abschließend zu prüfen und durch seine Unterschrift zu bekunden, dass das Spiel ordnungsgemäß durchgeführt wurde. Anschließend ist der Spielberichtsbogen dem Betreuer der gastgebenden BSG zum Absenden an die Spartenleitung zu übergeben.
Abweichend von § 7 Absatz b kann in Vorrunden und im offenen Spielbetrieb (gänzlich) auf ein festes Schiedsgericht durch eine dritte, unbeteiligte BSG verzichtet werden. In diesem Fall wird das Schiedsgericht grundsätzlich von der Heimmannschaft ausgetragen.
In Finalrunden muss ein Schiedsgericht durch eine dritte, unbeteiligte BSG gestellt werden. Kann diese ihre Pflicht nicht wahrnehmen, so sind die spielenden BSG spätestens 3 Arbeitstage vor dem Spieltermin davon in Kenntnis zu setzen.
§ 14 Außerordentlicher Spielbetrieb
Im Rahmen des außerordentlichen Spielbetriebs stattfindende Veranstaltungen werden von der Spartenleitung ausgerichtet. Sie erstellt besondere Wettkampfordnungen und erteilt die Einladungen an die BSG.
Die Ehrungen werden in dem Rahmen durchgeführt, der vom Bezirk Frankfurt dafür vorgesehen wurde.
§ 16 Sportrechtsordnung
Verstöße / Vorkommnisse, die bei der Ausübung des wettkampfmäßigen Sportbetriebes eintreten, regelt die Sportrechtsordnung.
Frankfurt, den 19. 05. 2008
Betriebssport – Verband Hessen e.V.
gez. Gutowski
gez. Berndt
gez. Ihlenfeld
(stellv. Spartenleiter)