Source: https://www.juris.de/jportal/portal/page/homerl.psml?cmsuri=/juris/de/nachrichten/zeigenachricht.jsp&feed=jr-bfh&wt_mc=rss.jr-bfh&nid=STRE201950161
Timestamp: 2019-10-22 12:04:01
Document Index: 70826524

Matched Legal Cases: ['§ 62', '§ 63', '§ 32', '§ 32', '§ 32', '§ 32', '§ 88', '§ 76']

Aktenzeichen: III R 18/18
ECLI: ECLI:DE:BFH:2019:U.210319.IIIR18.18.0
Normen: § 62 Abs 1 S 1 Nr 1 EStG 2009, § 63 Abs 1 S 1 Nr 1 EStG 2009, § 32 Abs 1 Nr 1 EStG 2009, § 32 Abs 4 S 1 Nr 2 Buchst a EStG 2009, § 32 Abs 4 S 2 EStG 2009, § 32 Abs 4 S 3 EStG 2009, EStG VZ 2016, EStG VZ 2017, § 88 AO, § 76 FGO
Zitiervorschlag: BFH, Urteil vom 21. März 2019 – III R 18/18 –, juris
NV: Eine einheitliche Erstausbildung ist nicht anzunehmen, wenn ein Kind nach der ersten abgeschlossenen Berufsausbildung eine Erwerbstätigkeit aufnimmt, die im Vergleich zu einer gleichzeitigen weiteren Ausbildung als "Hauptsache" anzusehen ist (Rn.12) (Rn.16).
3. NV: Der für die Annahme einer einheitlichen Erstausbildung notwendige sachliche Zusammenhang zwischen den einzelnen Ausbildungsabschnitten entfällt nicht notwendigerweise dadurch, dass der nachfolgende Ausbildungsabschnitt für die Zulassung zur Prüfung eine Berufstätigkeit voraussetzt (Rn.23).
4. NV: Hier: Zurückverweisung an das FG zwecks Nachholung von Feststellungen zur Entscheidung der Frage, ob die aufgenommene Arbeitstätigkeit der Annahme einer Ausbildungseinheit "Industriemechaniker/Geprüfter Industriemeister/Geprüfter technischer Betriebswirt" entgegensteht (Rn.21).
BFH/NV 2019, 1087-1089 (Leitsatz und Gründe)
vorgehend Niedersächsisches Finanzgericht, 4. April 2018, Az: 3 K 152/17, Urteil