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Timestamp: 2016-10-21 23:49:47
Document Index: 315213764

Matched Legal Cases: ['Art. 105', 'Art. 105', 'Art. 97', 'Art. 105', 'Art. 105', 'BGE', 'Art. 95', 'Art. 97', 'Art. 105', 'BGE', 'Art. 43', 'Art. 61', 'Art. 95', 'BGE', 'Art. 105', 'Art. 97', 'Art. 105', 'Art. 97', 'Art. 61', 'BGE', 'Art. 95', 'BGE', 'Art. 132', 'BGE', 'BGE', 'Art. 43', 'Art. 61', 'BGE', 'Art. 43', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 66', 'Art. 68', 'Art. 66', 'Art. 68']

8C_139/2013 (02.12.2013)
8C_139/2013 � � Urteil vom 2. Dezember 2013
D.________, geboren 1957, arbeitete von 1991 bis Ende 2005 als Maschinenf�hrer f�r die Firma H.________ AG, bevor er arbeitsunf�hig wurde und diese Arbeitsstelle per Ende September 2006 verlor. Am 19. Januar 2007 meldete er sich bei der IV-Stelle des Kantons St. Gallen zum Rentenbezug an. Nach medizinischen Abkl�rungen und insbesondere gest�tzt auf das interdisziplin�re Gutachten vom 1. April 2008 des arbeitsmedizinischen Zentrums X.________ verneinte die IV-Stelle einen Rentenanspruch bei einem ermittelten Invalidit�tsgrad von 37 % (Verf�gung vom 1. Dezember 2010).
Dagegen beantragte D.________ beschwerdeweise, ihm sei unter Aufhebung der Verf�gung der IV-Stelle vom 1. Dezember 2010 nach Durchf�hrung einer neuerlichen Begutachtung bei einem Invalidit�tsgrad von �ber 47 % eine Invalidenrente zuzusprechen. Das Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen hiess die Beschwerde mit Entscheid vom 31. Januar 2013 gut, hob die Verf�gung vom 1. Dezember 2010 auf und sprach dem Versicherten bei einem neu auf 48 % ermittelten Invalidit�tsgrad mit Wirkung ab 1. Dezember 2006 eine Viertelsrente zu; zur Festsetzung der Rentenh�he und Ausrichtung der geschuldeten Leistungen wies es die Sache an die IV-Stelle zur�ck.
Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten l�sst die IV-Stelle beantragen, der angefochtene Gerichtsentscheid sei aufzuheben und die Verf�gung vom 1. Dezember 2010 zu best�tigen; zudem sei der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu erteilen.
Ohne Einw�nde gegen die Erteilung der aufschiebenden Wirkung zu erheben, schloss D.________ auf Beschwerdeabweisung. Das Bundesamt f�r Sozialversicherungen (BSV) beantragt mit Vernehmlassung vom 5. Juni 2013 Gutheissung der Beschwerde.
Mit Verf�gung vom 17. Juni 2013 hat der Instruktionsrichter der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zuerkannt.
1.2.�Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Es kann die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz auf R�ge hin oder von Amtes wegen berichtigen oder erg�nzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Artikel 95 beruht, und wenn die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 105 Abs. 2 BGG und Art. 97 Abs. 1 BGG). Die Beschwerde f�hrende Partei, welche die Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz anfechten oder erg�nzen will, muss substanziiert darlegen, inwiefern die Voraussetzungen einer Ausnahme gem�ss Art. 105 Abs. 2 BGG gegeben sind und das Verfahren bei rechtskonformer Ermittlung des Sachverhalts anders ausgegangen w�re; andernfalls kann ein Sachverhalt, der vom im angefochtenen Entscheid Festgestellten abweicht, nicht ber�cksichtigt werden. Vorbehalten bleibt die Berichtigung oder Erg�nzung des Sachverhalts von Amtes wegen bei offensichtlichen Sachverhaltsm�ngeln im Sinne von Art. 105 Abs. 2 BGG, die dem Richter geradezu in die Augen springen (BGE 133 IV 286 E. 6.2 S. 288 und Urteil 4A_235/2007 vom 1. Oktober 2007 E. 3.2, je mit Hinweisen; vgl. auch SVR 2013 AlV Nr. 4 S. 11, 8C_431/2012 vom 12. Dezember 2012 E. 1.2 mit Hinweisen).
1.3.�Mit Blick auf diese Kognitionsregelung ist aufgrund der Vorbringen in der Beschwerde an das Bundesgericht zu pr�fen, ob der angefochtene Entscheid in der Anwendung der massgeblichen materiell- und beweisrechtlichen Grundlagen (u.a.) Bundesrecht verletzt (Art. 95 lit. a BGG), einschliesslich einer allf�lligen rechtsfehlerhaften Tatsachenfeststellung (Art. 97 Abs. 1, Art. 105 Abs. 2 BGG). Tats�chlicher Natur sind die Feststellungen zur Arbeits (un) f�higkeit, die das Sozialversicherungsgericht gest�tzt auf medizinische Untersuchungen trifft. Soweit die Beurteilung der Zumutbarkeit von Arbeitsleistungen auf die allgemeine Lebenserfahrung gest�tzt wird, geht es um eine Rechtsfrage (BGE 132 V 393 E. 3.2 S. 397 ff.). Der Untersuchungsgrundsatz (Art. 43 Abs. 1 und Art. 61 lit. c ATSG) z�hlt zu den in Art. 95 BGG erw�hnten bundesrechtlichen Vorschriften. Die unvollst�ndige (gerichtliche) Feststellung der rechtserheblichen Tatsachen (BGE 135 V 23 E. 2 S. 25 mit Hinweisen; Ulrich Meyer/Johanna Dormann, in: Basler Kommentar, Bundesgerichtsgesetz, 2. Aufl. 2011, N. 25, 36 und 58-61 zu Art. 105 BGG; Hansj�rg Seiler, in: Bundesgerichtsgesetz [BGG], 2007, N. 24 zu Art. 97 BGG), die Missachtung des Untersuchungsgrundsatzes als einer wesentlichen Verfahrensvorschrift (statt vieler: Urteil 9C_850/2008 vom 6. Februar 2009 E. 2.2 mit Hinweis; Ulrich Meyer/Johanna Dormann, a.a.O., N. 60 zu Art. 105 BGG; Markus Schott, in: Basler Kommentar, Bundesgerichtsgesetz, 2. Aufl. 2011, N. 17 ff. zu Art. 97 BGG) sowie die Verletzung der Pflicht zu inhaltsbezogener, umfassender, sorgf�ltiger und objektiver Beweisw�rdigung (Art. 61 lit. c ATSG; BGE 132 V 393 E. 4.1 S. 400) stellen eine Rechtsverletzung gem�ss Art. 95 lit. a BGG dar. Hat das Sozialversicherungsgericht die rechtserheblichen tats�chlichen Feststellungen in Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes getroffen, sind sie f�r das Bundesgericht nicht verbindlich (SVR 2011 IV Nr. 71 S. 213, 9C_994/2010 E. 1 mit Hinweisen).
1.4.�Im Rahmen der Invalidit�tsbemessung - namentlich bei der Ermittlung von Gesundheitsschaden, Arbeitsf�higkeit und Zumutbarkeitsprofil sowie bei der Festsetzung von Validen- und Invalideneinkommen - sind zwecks Abgrenzung der (f�r das Bundesgericht grunds�tzlich verbindlichen) Tatsachenfeststellungen von den (letztinstanzlich frei �berpr�fbaren) Rechtsanwendungsakten der Vorinstanz weiterhin die kognitionsrechtlichen Grunds�tze heranzuziehen, wie sie in BGE 132 V 393 E. 3 S. 397 ff. f�r die bis 31. Dezember 2006 g�ltig gewesene Fassung von Art. 132 des seither aufgehobenen OG entwickelt wurden. Soweit die Beurteilung der Zumutbarkeit von Arbeitsleistungen auf die allgemeine Lebenserfahrung gest�tzt wird, geht es um eine�
Rechtsfrage; dazu geh�ren auch Folgerungen, die sich auf medizinische Empirie st�tzen, zum Beispiel die Vermutung, dass eine anhaltende somatoforme Schmerzst�rung oder ein vergleichbarer �tiologisch unklarer syndromaler Zustand mit zumutbarer Willensanstrengung �berwindbar sei (BGE 131 V 49 mit Hinweisen; SVR 2008 IV Nr. 8 S. 24, I 649/06 E. 3.2 am Ende). Im �brigen gilt in diesem Zusammenhang Folgendes: Zu den vom Bundesgericht nur eingeschr�nkt �berpr�fbaren Tatsachenfeststellungen z�hlt zun�chst, ob eine anhaltende somatoforme Schmerzst�rung (oder ein damit vergleichbarer syndromaler Zustand) vorliegt, und bejahendenfalls sodann, ob eine psychische Komorbidit�t oder weitere Umst�nde gegeben sind, welche die Schmerzbew�ltigung behindern. Als Rechtsfrage frei �berpr�fbar ist, ob eine festgestellte psychische Komorbidit�t hinreichend erheblich ist und ob einzelne oder mehrere der festgestellten weiteren Kriterien in gen�gender Intensit�t und Konstanz vorliegen, um gesamthaft den Schluss auf eine nicht mit zumutbarer Willensanstrengung �berwindbare Schmerzst�rung und somit auf eine invalidisierende Gesundheitssch�digung zu gestatten (Urteil 9C_917/2012 vom 14. August 2013 E. 1.2 mit Hinweis auf SVR 2008 IV Nr. 23 S. 72, I 683/06 E. 2.2).
Streitig ist der Anspruch des Versicherten auf eine Rente der Invalidenversicherung. Vorweg zu kl�ren ist, ob bei gegebenem Aktenstand in Bezug auf die grunds�tzlich massgebenden tats�chlichen Verh�ltnisse im Zeitpunkt des Erlasses der Verf�gung vom 1. Dezember 2010 (BGE 131 V 242 E. 2.1 S. 243; 121 V 362 E. 1b S. 366) die f�r die Beurteilung des strittigen Anspruchs vorausgesetzten rechtserheblichen Tatsachen mit dem geforderten Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit in bundesrechtskonformer Weise festgestellt wurden.
2.1.�Nach dem Untersuchungsgrundsatz (Art. 43 Abs. 1 und Art. 61 lit. c ATSG) hat die Verwaltung und im Streitfall das Sozialversicherungsgericht den rechtserheblichen Sachverhalt von Amtes wegen festzustellen. Diese Untersuchungspflicht dauert so lange, bis �ber die f�r die Beurteilung des streitigen Anspruchs erforderlichen Tatsachen hinreichende Klarheit besteht (SVR 2010 AlV Nr. 2 S. 3, 8C_269/2009 E. 2.2 mit Hinweisen).
2.2.�Verwaltung und Vorinstanz st�tzten sich in tats�chlicher Hinsicht betreffend Feststellung des Gesundheitsschadens und der Arbeitsf�higkeit �bereinstimmend auf ein und dasselbe, angeblich den Anforderungen von BGE 134 V 232 E. 5.1 gen�gende interdisziplin�re Gutachten des arbeitsmedizinischen Zentrums X.________, zogen jedoch gegenteilige Schlussfolgerungen daraus. Wie sogleich zu zeigen ist, kann der angefochtene Entscheid angesichts der offensichtlichen Sachverhaltsm�ngel mit Blick auf die diesem zugrunde liegenden Tatsachenfeststellungen nicht best�tigt werden, sondern ist der Sachverhalt vielmehr von Amtes wegen zu berichtigen (vgl. E. 1.2 i.f. hievor).
2.2.1.�Offensichtlich aktenwidrig ist die laut kantonalem Gericht "entscheidende" Feststellung, wonach "die Gutachter die quantitative Einschr�nkung der f�r leidensangepasste T�tigkeiten bestehenden Arbeitsunf�higkeit einzig mit dem depressiven Leidensbild begr�ndeten". Der psychiatrische Gutachter Dr. med. K.________ listete in seinem Teilgutachten vom 20. Februar 2008 bei den "Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsf�higkeit" vielmehr nicht nur eine rezidivierende depressive St�rung, gegenw�rtig leichte bis mittelgradige Episode mit somatischen Symptomen (ICD-10: F33.01, F33.11) und einen Verdacht auf emotional instabile Pers�nlichkeitsst�rung, impulsiver Typus (ICD-10: F60.30), sondern explizit auch eine anhaltende somatoforme Schmerzst�rung (ICD-10: F45.4) auf. Die unmittelbar anschliessende Tatsachenfeststellung der Vorinstanz, wonach der psychiatrische Gutachter ausdr�cklich festgehalten habe, "dass die ebenfalls diagnostizierte somatoforme Schmerzst�rung keine quantitative Einschr�nkung [der Arbeitsf�higkeit] begr�nde", ist in dieser Absolutheit ebenfalls aktenwidrig, ist doch an der zitierten Stelle dem psychiatrischen Teilgutachten klar und deutlich zu entnehmen, dass sich diese Arbeitsf�higkeitsbeurteilung nur auf eine "leichte, den k�rperlichen Leiden angepasste T�tigkeit" bezieht. Dass nach fach�rztlicher Auffassung offensichtlich auch der anhaltenden somatoformen Schmerzst�rung eine die Leistungsf�higkeit einschr�nkende Auswirkung zukommt, belegen weitere Fundstellen auf derselben Seite des psychiatrischen Teilgutachtens, wonach der Versicherte in der angestammten T�tigkeit "wegen der anhaltenden somatoformen Schmerzst�rung [...] 0 % arbeitsf�hig" ist. Auf die nach Auffassung des kantonalen Gerichts ausschlaggebenden, jedoch aktenwidrigen Tatsachenfeststellungen gem�ss angefochtenem Entscheid ist nach dem Gesagten nicht abzustellen.
2.2.2.�Soweit die Vorinstanz jedoch das Vorgehen der Beschwerdef�hrerin als widerspr�chlich r�gt, ist dem kantonalen Gericht beizupflichten. Nachdem der Regionale �rztliche Dienst der IV-Stelle (RAD) am 6. November 2007 eine rheumatologisch-psychiatrische Begutachtung des Versicherten empfohlen hatte, qualifizierte dieselbe RAD-�rztin das Gutachten des arbeitsmedizinischen Zentrums X.________ am 5. Juni 2008 als "umfassend, koh�rent, in sich widerspruchsfrei und nachvollziehbar." Dementsprechend ermittelte die Beschwerdef�hrerin unter Ber�cksichtigung eines Valideneinkommens von Fr. 78'624.- und einer vollst�ndigen Arbeitsunf�higkeit hinsichtlich der angestammten, k�rperlich schweren T�tigkeit sowie einer 30%ige Arbeitsunf�higkeit in einer leidensangepassten mittelschweren T�tigkeit zun�chst einen Invalidit�tsgrad von (gerundet) 47 %. Sodann nahm die gleiche RAD-�rztin am 2. Oktober 2008 nochmals zur Arbeitsf�higkeitsbeurteilung gem�ss Gutachten des arbeitsmedizinischen Zentrums X.________ Stellung und best�tigte, dass einstweilen von der 30%igen Arbeitsunf�higkeit auszugehen, jedoch bei guter beruflicher Integration und R�ckbildung der depressiven Symptome prognostisch mit einer vollen Arbeitsf�higkeit zu rechnen sei. Nach Durchf�hrung eines Assessmentgespr�ches ermittelte die IV-Stelle nunmehr basierend auf einem neu um mehr als Fr. 12'000.- tiefer festgesetzten Validenlohn von Fr. 66'430.- einen IV-Grad von nur noch (gerundet) 37 %. Dabei berief sich die Beschwerdef�hrerin weiterhin auf die Beweiskraft des Gutachtens des arbeitsmedizinischen Zentrums X.________ sowie eine massgebende Arbeitsunf�higkeit von 30 % und verneinte angesichts des resultierenden Invalidit�tsgrades von 37 % einen Rentenanspruch (Verf�gung vom 1. Dezember 2010). Erstmals im kantonalen Beschwerdeverfahren machte die IV-Stelle geltend, auf die 30%ige Arbeitsunf�higkeit k�nne in Anwendung der Rechtsprechung zu den somatoformen Schmerzst�rungen nicht abgestellt werden. Basierend auf einem jetzt wieder auf Fr. 78'169.- erh�hten Valideneinkommen pl�dierte die Beschwerdef�hrerin nunmehr daf�r, aufgrund der uneingeschr�nkten Leistungsf�higkeit hinsichtlich einer angepassten T�tigkeit sei von einem Invalidit�tsgrad von diesmal 25 % auszugehen.
2.2.3.�Entgegen des von der Beschwerdef�hrerin nach Massgabe des Untersuchungsgrundsatzes (Art. 43 Abs. 1 ATSG) selber veranlassten interdisziplin�ren Gutachtens des arbeitsmedizinischen Zentrums X.________ behauptet die IV-Stelle vor Bundesgericht (wie bereits im kantonalen Verfahren) abweichend von ihrem im Administrativverfahren eingenommenen Standpunkt, der Versicherte leide nicht an einer invalidisierenden Gesundheitsst�rung. Statt auf die 30%ige Arbeitsunf�higkeit abzustellen, will sie nunmehr von den Ergebnissen des psychiatrischen Teilgutachtens abweichen, indem sie aus den Feststellungen anl�sslich der Evaluation der funktionellen Leistungsf�higkeit (EFL) auf eine fehlende Zuverl�ssigkeit der Leistungsf�higkeitsbeurteilung schliesst. Dass die IV-Stelle im Administrativverfahren die im Zusammenhang mit somatoformen Schmerzst�rungen erforderlichen Tatsachenfeststellungen gem�ss Erw�gung Ziffer 1.4 hievor getroffen h�tte, ist nicht ersichtlich. Das Vorgehen der Beschwerdef�hrerin ist widerspr�chlich und verst�sst gegen den Vertrauensgrundsatz.
2.3.�Da jedoch ebenso wenig auf die massgebenden, dem angefochtenen Entscheid zugrunde liegenden Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz abzustellen ist (E. 2.2.1 hievor) und auch das Gutachten des arbeitsmedizinischen Zentrums X.________ - wie nachfolgend aufzuzeigen ist - den praxisgem�ssen Anforderungen nicht gen�gt, ist die Sache zur weiteren Abkl�rung an das kantonale Gericht zur�ckzuweisen.
2.3.1.�Entgegen Verwaltung und Vorinstanz ist das Gutachten des arbeitsmedizinischen Zentrums X.________ weder als widerspruchsfrei (vgl. E. 2.2.1 hievor) noch als nachvollziehbar, schl�ssig und �berzeugend zu qualifizieren. Zun�chst ist mit Blick auf das psychiatrische Teilgutachten des Dr. med. K.________ festzuhalten, dass dieser zwar drei psychische St�rungen mit Auswirkungen auf die Arbeitsf�higkeit (E. 2.2.1 hievor) diagnostizierte, jedoch gleichzeitig ausdr�cklich darauf hinwies, der Versicherte habe die vom Gutachter angestrebten testpsychologischen Untersuchungen nicht vollst�ndig absolviert und einen nur wenig motivierten Eindruck gemacht, so dass alle drei "Testergebnisse nicht aussagekr�ftig" seien. Dass der psychiatrische Gutachter dennoch konkrete psychische St�rungen zu bezeichnen und diese standardisierten Diagnosen zuzuordnen vermochte, erscheint unter diesen Umst�nden weder als nachvollziehbar noch als schl�ssig. Eine R�cksprache mit dem behandelnden Psychiater Dr. med. C.________ erfolgte ausweislich der Akten nicht. Trotz der im Zeitpunkt der Begutachtung fast bereits einj�hrigen psychiatrischen Behandlungsdauer und der bisher fehlenden Behandlungsergebnisse empfahl Dr. med. K.________ eine konsequente Fortsetzung der ambulanten psychiatrischen Behandlung und gleichzeitig eine schnellstm�gliche berufliche Eingliederung, hielt aber zugleich fest, der Versicherte "f�hle sich nicht in der Lage, irgendwelcher Arbeit nachzugehen", dabei handle es sich jedoch nicht um Aggravation, sondern "um die bekannte negative Selbstwahrnehmungsst�rung im Rahmen der Depression". Hier bleibt unklar, ob nun die Depression der beruflichen Eingliederung oder die fehlende berufliche Eingliederung der psychischen Genesung im Wege steht. Die Tests im Rahmen der EFL zeigten sodann klare Anzeichen f�r eine "deutliche Selbstlimitierung". Die Konsistenz der Tests war schlecht. So gelangten die Fach�rzte im Hauptgutachten des arbeitsmedizinischen Zentrums X.________ zur Schlussfolgerung, infolge der gezeigten Symptomausweitung, Selbstlimitierung und Inkonsistenz seien "die Resultate der Belastbarkeitstests f�r die Beurteilung [der Leistungsf�higkeit] nicht verwertbar." Auf dieser zweifelhaften Grundlage attestierten die Gutachter dem Versicherten dennoch aus rein psychiatrischer Sicht - welche auch der interdisziplin�ren Einsch�tzung entsprach - in Bezug auf eine angepasste, ganztags zu verrichtende mittelschwere wechselpositionierte T�tigkeit ein um 30 % eingeschr�nktes Rendement. Die Aussagekraft des Gutachtens des arbeitsmedizinischen Zentrums X.________ wird zus�tzlich dadurch relativiert, dass dem rheumatologischen Gutachter offenbar das gesamte R�ntgendossier nicht zur Verf�gung stand. Auch wenn dieser angeblich aufgrund der klinischen Untersuchung keine Indikationen f�r eine Neuerstellung der Bilder erkennen konnte, ist doch im Hinblick auf die erforderliche Neubegutachtung festzuhalten, dass sich der Rheumatologe anl�sslich der Begutachtung des arbeitsmedizinischen Zentrums X.________ mit bereits ein Jahr zur�ckliegenden schriftlichen R�ntgenbefunden anderer �rzte begn�gen musste und auch das Gutachten des arbeitsmedizinischen Zentrums X.________ seinerseits im Zeitpunkt des Verf�gungserlasses bereits mehr als zweieinhalb Jahre alt war.
2.3.2.�Folglich steht fest, dass die Arbeitsf�higkeitsbeurteilung gem�ss Gutachten des arbeitsmedizinischen Zentrums X.________ auf nicht aussagekr�ftigen Untersuchungsergebnissen basiert, welche auf abgebrochenen testpsychologischen Abkl�rungen sowie einem selbstlimitierenden Verhalten anl�sslich der EFL beruhen. Nach dem Gesagten ist weder auf die Sachverhaltsfeststellung gem�ss angefochtenem Entscheid noch auf diejenige der Beschwerdef�hrerin abzustellen. Die Sache ist daher zur nicht vorbefassten Neubegutachtung und anschliessenden Neubeurteilung der Beschwerde an die Vorinstanz (BGE 137 V 210 E. 4.4.1.4 S. 264) zur�ckzuweisen. Aufgrund der mannigfaltig geklagten gesundheitlichen Beeintr�chtigungen, welche auch somatische Leiden wie R�ckenschmerzen und Wassereinlagerungen in H�nden und Beinen umfassen, ist es geboten, eine polydisziplin�re Expertise durch eine medizinische Abkl�rungsstelle der Invalidenversicherung (MEDAS) anzuordnen (siehe dazu BGE 137 V 210), welche nebst der psychischen Situation auch die somatischen Aspekte des Krankheitsbildes pr�ft (Urteil 9C_603/2012 vom 18. M�rz 2013 E. 3.2), wobei die IV-Stelle unter den gegebenen Umst�nden angesichts des ihr zur Last zu legenden widerspr�chlichen Verhaltens (E. 2.2.2) die Kosten f�r diese Neubegutachtung zu tragen haben wird.
Die R�ckweisung der Sache an das kantonale Gericht oder an den Versicherungstr�ger zur erneuten Abkl�rung (mit noch offenem Ausgang) gilt praxisgem�ss (BGE 132 V 215 E. 6.1 S. 235 mit Hinweisen) f�r die Frage der Auferlegung der Gerichtskosten wie auch der Parteientsch�digung als volles Obsiegen im Sinne von Art. 66 Abs. 1 sowie Art. 68 Abs. 1 und 2 BGG, unabh�ngig davon, ob sie �berhaupt beantragt, oder ob das entsprechende Begehren im Haupt- oder Eventualantrag gestellt wird. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens w�ren die Gerichtskosten daher grunds�tzlich dem unterliegenden Beschwerdegegner aufzuerlegen (Urteil 8C_654/2012 vom 27. M�rz 2012 E. 7 mit Hinweis). Angesichts des zweifelhaften Vorgehens (vgl. E. 2.2.2 hievor) der Beschwerdef�hrerin sind dieser unter den gegebenen Umst�nden (vgl. Art. 66 Abs. 3 BGG) die Gerichtskosten aufzuerlegen. Trotz Obsiegens steht der IV-Stelle nach Massgabe von Art. 68 Abs. 3 BGG keine Parteientsch�digung zu.
Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen und der Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 31. Januar 2013 aufgehoben. Die Sache wird zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zur�ckgewiesen. Im �brigen wird die Beschwerde abgewiesen.