Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=KGR%20Berlin%202001,%20273
Timestamp: 2020-04-03 05:05:32
Document Index: 7912955

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', '§ 30', '§ 30', '§ 20', '§ 17', 'BGH', 'BGH', '§ 30', '§ 30', '§ 19', '§ 20', '§ 17', 'BGH', 'BGH']

KG, 22.03.2001 - 19 U 3679/00 - dejure.org
https://dejure.org/2001,7772
KG, 22.03.2001 - 19 U 3679/00 (https://dejure.org/2001,7772)
KG, Entscheidung vom 22.03.2001 - 19 U 3679/00 (https://dejure.org/2001,7772)
KG, Entscheidung vom 22. März 2001 - 19 U 3679/00 (https://dejure.org/2001,7772)
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Wasserversorgung; Lieferungstarif; Wasserrechnung; Zurückbehaltungsrecht; Versorgungsunternehmen; Preisbindung
Geltendmachung der Unbilligkeit von Tariffestsetzungen durch ein Versorgungsunternehmen
LG Berlin, 14.03.2000 - 9 O 673/98
NVwZ-RR 2002, 384
(3) Davon ist auch der Bundesgerichtshof in seinem frühere Leistungsbedingungen der Klägerin betreffenden Urteil vom 3. November 1983 (…aaO) ohne weiteres - stillschweigend - ausgegangen (so auch das Kammergericht in ständiger Rechtsprechung, vgl. Urt. v. 22.03.2001, NVwZ-RR 2002, 384;… OLG Hamm aaO;… Ludwig/Odenthal/Hempel/Franke, aaO Rdn. 12, 55, 58).
Hieran hat der erkennende Senat auch in nachfolgenden Entscheidungen festgehalten (BGH, Urteil vom 6. Dezember 1989 - VIII ZR 8/89, WM 1990, 608 unter B I 3 a; BGH…, Urteil vom 2. Oktober 1991 aaO;… a.A. Ludwig/Odenthal/Hempel/Franke aaO, § 30 AVBEltEV Rdnr. 26;… Morell aaO, E § 30 Anmerkung d); siehe auch KG in KGR Berlin 2001, 273).
KG, 04.02.2013 - 8 U 215/12
Streit über den Umfang des Wasserverbrauchs
Das Kammergericht hat die Wirksamkeit von § 20 ABE bereits in mehreren Entscheidungen bestätigt (Kammergericht, KGR Berlin 2001, 273; Kammergericht, KGR Berlin 2000, 133).
Vor dem Hintergrund, dass § 17 Abs. 1 S. 2 GasGVV eine ohnehin problematische Begünstigung von Grundversorgern gegenüber nach allgemeinem Bürgerlichen Recht verbundenen Vertragsparteien darstellt (vgl. KG, 19 U 3679/00 vom 22.03.2001), ist die Vorschrift eng auszulegen und dahin zu verstehen, dass der Begriff der "Einwände" nur Einwendungen des Verbrauchers erfasst (vgl. BGH, VIII ZR 273/09 vom 06.04.2011; BGH, VIII ZR 81/82 vom 19.01.1983), insbesondere wenn ihnen nachzugehen im Prozess eine Beweisaufnahme erforderlich machen würde (vgl. LG Kleve, 5 S 185/06 vom 27.04.2007).
Nach ständiger, seit Jahren gefestigter und vom Kammergericht bestätigter Rechtsprechung der erkennenden Kammer (vgl. dazu etwa nur das Teilurteil der Kammer vom 14. März 2000 - 9 O 673/98 - sowie Urteil des Kammergerichts vom 22. März 2001 - 19 U 3679/00 - KGR 2001, 273 ff), die im Berliner Kammergerichtsbezirk eine geschäftsplanmäßige Sonderzuständigkeit für die Entgeltprozesse der hiesigen Klägerin und anderer öffentlich-rechtlich organisierter Versorgungsunternehmen in erster Instanz inne hat, wird von § 30 AVBWasserV bzw. den insoweit inhaltsgleichen Regelungen in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Klägerin (§ 30 VBW und § 19 ABE, der dem früheren § 20 ABE entspricht) auch der Einwand der Unbilligkeit der Tarife erfasst.
Vor dem Hintergrund, dass § 17 Abs. 1 S. 2 GasGVV eine ohnehin problematische Begünstigung von Grundversorgern gegenüber nach allgemeinem Bürgerlichen Recht verbundenen Vertragsparteien darstellt (vgl. KG, 19 U 3679/00 vom 22.03.2001), ist die Vorschrift eng auszulegen und dahin zu verstehen, dass der Begriff der "Einwände" nur Einwendungen des Verbrauchers erfasst (vgl. BGH, VIII ZR 273/09 vom 06.04.2011; BGH, VIII ZR 81/82 vom 19.01.1983), insbesondere wenn ihnen nachzugehen im Prozess eine Beweisaufnahme erforderlich machen würde.
KG, 04.02.2013 - 8 U 123/12
Wasserzähler defekt: Kunde muss Fehler beweisen!
KG, 17.09.2014 - 26 U 136/12
Entsorgung von Niederschlagswasser: Wann liegt ein offensichtlicher …
Der Senat schließt sich insoweit der Auffassung des 19. Zivilsenats des Kammergerichts an, wonach ein offensichtlicher Abrechnungsfehler dann vorliegt, wenn er für jede unbefangene, mit den näheren Umständen vertraute Person ohne weiteres erkennbar ist und zumindest so eindeutig ist, dass er sich bei objektiver Betrachtungsweise auch ohne nähere Prüfung aufdrängt und keinen vernünftigen Zweifel an der Fehlerhaftigkeit zulässt, wenn also die im Zeitpunkt der Zahlungsverweigerung zutage tretenden Umständen das Vorliegen eines objektiv leicht erkennbaren, ins Auge fallenden Fehlers ergeben (Urt. v. 22.03.2001 - 19 U 3679/00).