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Timestamp: 2020-02-19 01:53:26
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Matched Legal Cases: ['§ 7', '§ 7', 'Art. 1', '§ 9', 'Art. 1', '§ 7', '§ 4', '§ 16', '§ 9', 'EuG']

BGBl. I 2002 S. 1351 - Gesetz zur geordneten Beendigung der Kernenergienutzung zur gewerblichen Erzeugung von Elektrizität - dejure.org
BGBl. I 2002 S. 1351
https://dejure.org/2002,50369
BGBl. I 2002 S. 1351 (https://dejure.org/2002,50369)
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Bundesgesetzblatt Jahrgang 2002 Teil I Nr. 26, ausgegeben am 26.04.2002, Seite 1351
vom 22.04.2002
08.11.2001 BT Im Bundeshaus notiert:
b) Das Gesetz zur geordneten Beendigung der Kernenergienutzung zur gewerblichen Erzeugung von Elektrizität vom 22. April 2002 (BGBl I S. 1351; im Folgenden: Ausstiegsgesetz) setzte die Ergebnisse der Atomkonsensvereinbarung um.
Nicht Gegenstand der Verfassungsbeschwerden ist hingegen die mit dem Gesetz zur geordneten Beendigung der Kernenergienutzung zur gewerblichen Erzeugung von Elektrizität vom 22. April 2002 (BGBl I S. 1351; im Folgenden: Ausstiegsgesetz) getroffene Grundsatzentscheidung über die Beendigung der friedlichen Nutzung der Kernenergie in Deutschland.
Denn der Atomausstieg als solcher war bereits ausgehend von der zwischen der Bundesregierung und den Energieversorgungsunternehmen getroffenen Atomkonsensvereinbarung vom 14. Juni 2000 durch das Gesetz zur geordneten Beendigung der Kernenergienutzung zur gewerblichen Erzeugung von Elektrizität vom 22. April 2002 (BGBl I S. 1351) festgelegt worden.
BVerwG, 10.04.2008 - 7 C 39.07
Sie wurde durch das Gesetz zur geordneten Beendigung der Kernenergienutzung zur gewerblichen Erzeugung von Elektrizität vom 22. April 2002 (BGBl I S. 1351) eigens zu dem Zweck eingeführt, die Zwischenlagerung von bestrahlten Brennelementen innerhalb des abgeschlossenen Geländes einer nach § 7 AtG genehmigten Kernkraftanlage dem Erfordernis einer Aufbewahrungsgenehmigung zu unterwerfen (BTDrucks 14/6890 S. 20).
Der Gesetzgeber fordere zwar in § 7 Abs. 2a Satz 1 AtG, der durch Nr. 1 des Siebten Gesetzes zur Änderung des Atomgesetzes vom 19. Juli 1994 (BGBl I S. 1622) eingefügt und durch Art. 1 Nr. 6 Buchst. d des Gesetzes zur geordneten Beendigung der Kernenergienutzung zur gewerblichen Erzeugung von Elektrizität vom 22. April 2002 (BGBl I S. 1351) wieder aufgehoben wurde, für Neuanlagen auch die Beherrschung auslegungsüberschreitender Ereignisse.
Zum einen sind diese Vorschriften mit der Atomrechtsnovelle 2002 (Gesetz v. 22.4.2002, BGBl. I, S. 1351) wieder aufgehoben worden und ist der angefochtene Planfeststellungsbeschluss zu einem Zeitpunkt ergangen, als diese Änderung bereits wirksam geworden war, denn die Novelle 2002 war am 27. April 2002 in Kraft getreten.
Für konkurrierende Vorhaben der kommunalen Bauleitplanung und der Fachplanung, wozu auch die Planfeststellung für die Errichtung und den Betrieb eines atomaren Endlagers gemäß § 9b Atomgesetz i.d.F. vom 15. Juli 1985 (BGBl I S. 1565), zuletzt geändert durch Gesetz vom 22. April 2002 (BGBl I S. 1351) zählt, kommt dem Prioritätsgrundsatz erhebliche Bedeutung zu, und zwar in dem Sinne, dass die zuerst hinreichend konkretisierte und verfestigte Planung Rücksichtnahme durch eine später hinzutretende, konkurrierende Planung einfordern kann (stRspr…, Beschluss vom 5. November 2002, a.a.O., m.w.N.).
Im Jahr 2002 begrenzte der Bundesgesetzgeber im Rahmen des sogenannten Atomkompromisses und einer Vereinbarung mit den Betreibern der Kernkraftwerke durch den mit Art. 1 Nr. 6 Buchst. b des Gesetzes vom 22. April 2002 (BGBl. I S. 1351) neu eingefügten § 7 Abs. 1a AtG und die Anlage 3 zu Absatz 1a die Berechtigung zum Leistungsbetrieb der Anlage, die bis dahin unbefristet bestanden hatte, auf eine bestimmte Menge des produzierten Stromes.
Durch Gesetz zur geordneten Beendigung der Kernenergienutzung zur gewerblichen Erzeugung von Elektrizität vom 22. April 2002 (BGBl I S. 1351), in Kraft getreten am 27. April 2002, wurde in Umsetzung der "Vereinbarung zwischen der Bundesregierung und den Energieversorgungsunternehmen" vom 14. Juni 2000 (vgl. NVwZ-Beilage Nr. IV/2000 zu Heft 10/2000) die Entsorgung bestrahlter Kernbrennstoffe aus Kernkraftwerken neu geregelt.
Die Beförderung von Kernbrennstoffen außerhalb des geschlossenen Geländes bedarf demzufolge nach § 4 Abs. 1 Satz 1 Atomgesetz (AtG) i.d.F. vom 15. Juli 1985 (BGBl I S. 1565), zuletzt geändert durch Gesetz vom 22. April 2002 (BGBl I S. 1351), und von sonstigen radioaktiven Stoffen nach § 16 Abs. 1 Satz 1 Strahlenschutzverordnung (StrlSchV) vom 20. Juli 2001 (BGBl I S. 1714) der Genehmigung.
Die Abarbeitung von Transportrisiken zum atomaren Endlager in einem Planfeststellungsverfahren nach § 9b Abs. 1 Satz 1 Atomgesetz (AtG) i.d.F. vom 15. Juli 1985 (BGBl I S. 1565), zuletzt geändert durch Gesetz vom 22. April 2002 (BGBl I S. 1351) scheidet aber auch deshalb aus, weil die Zuwegungen zu einem Endlager wie jede (kommunale) Infrastruktur auf Dauer nicht unverändert bleiben werden.
BVerwG, 05.01.2005 - 7 B 135.04
Standort-Zwischenlager; Interimslager; Castor-Behälter; Drittschutz; …
Kernkraftwerk; Reststrommenge; Übertragung; Zustimmung; Atomgesetznovelle; …
VGH Baden-Württemberg, 22.10.2002 - 3 S 1689/01
Baugenehmigung für standortnahes Zwischenlager
BVerwG, 26.03.2009 - 7 C 12.08
VGH Baden-Württemberg, 20.08.2007 - 10 S 690/07
Zur sachlichen und örtlichen Zuständigkeit für eine Klage eines …
VGH Hessen, 30.08.2007 - 6 A 883/07
Zustimmung zur Übertragung von Reststrommengenkontingenten
OVG Niedersachsen, 16.03.2004 - 1 ME 14/04
Beanstandung eines Bebauungsplans wegen fehlender Erforderlichkeit
OVG Niedersachsen, 08.09.2008 - 7 LA 80/06
Zur atomrechtlichen Deckungsvorsorge durch eine Stiftungsuniversität
EuG, 11.07.2019 - T-674/18
Vattenfall Europe Nuclear Energy/ Kommission - Nichtigkeitsklage - Staatliche …
VGH Bayern, 06.10.2004 - 22 AS 04.40026
Sofortvollzug der atomrechtlichen Genehmigung für das Standort-Zwischenlager …