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Timestamp: 2016-10-22 16:16:15
Document Index: 123143247

Matched Legal Cases: ['Art. 105', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 87', 'BGE', 'Art. 87', 'Art. 109', 'Art. 102', 'Art. 109']

8C_881/2011 (01.02.2012)
8C_881/2011
Das Versicherungsgericht des Kantons Aargau hob mit Entscheid vom 2. Juli 2008, den das Bundesgericht mit Urteil 8C_699/2008 vom 19. November 2008 best�tigte, die Verf�gung der IV-Stelle des Kantons Aargau vom 26. Juni 2007 auf und verneinte einen Anspruch auf Invalidenrente des 1960 geborenen B.________. Am 8. Juni 2008 machte der Versicherte unter Auflage der Berichte der Klinik A.________ vom 5. Januar 2010, der RehaClinic X.________ vom 7. Mai 2010 sowie des Medizinischen Zentrums Y.________ vom 8. Juni 2010 erneut einen Anspruch auf Invalidenrente geltend. Nach R�cksprache mit dem Regionalen �rztlichen Dienst (RAD) f�hrte die IV-Stelle des Kantons Aargau das Vorbescheidverfahren durch und verf�gte am 8. Oktober 2010, auf das Leistungsgesuch werde nicht eingetreten.
Die hiegegen eingereichte Beschwerde wies das Versicherungsgericht des Kantons Aargau mit Entscheid vom 20. Oktober 2011 ab.
B.________ f�hrt Beschwerde und beantragt, unter Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheids sei die IV-Stelle zu verpflichten, auf das Leistungsgesuch vom 8. Juni 2008 einzutreten und �ber den Anspruch auf Invalidenrente neu zu verf�gen.
Mit Verf�gung vom 6. Januar 2012 wird das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege abgewiesen.
Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG) und wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Es ist folglich weder an die in der Beschwerde geltend gemachten Argumente noch an die Erw�gungen der Vorinstanz gebunden; es kann eine Beschwerde aus einem anderen als dem angerufenen Grund gutheissen, und es kann eine Beschwerde mit einer von der Argumentation der Vorinstanz abweichenden Begr�ndung abweisen (BGE 134 V 250 E. 1.2 S. 252 mit Hinweisen)
Prozessthema bildet die Frage, ob im Sinne von Art. 87 Abs. 3 IVV glaubhaft gemacht ist, dass sich der Grad der Invalidit�t seit Erlass der gerichtlich �berpr�ften und aufgehobenen Verf�gung vom 26. Juni 2007 bis zum Erlass der Nichteintretensverf�gung vom 8. Oktober 2010 in einer f�r den Anspruch auf Invalidenrente erheblichen Weise ge�ndert hat (BGE 130 V 64 E. 5.2.5 S. 68). Dabei sind, wie das kantonale Gericht zutreffend erwogen hat, allein die mit dem Neuanmeldungsgesuch eingereichten medizinischen Unterlagen zu pr�fen, weshalb der letztinstanzlich erneut aufgelegte Bericht des Medizinischen Zentrums W.________ vom 4. Mai 2011 ausser Acht bleiben muss.
3.1 Der Beschwerdef�hrer macht im Wesentlichen geltend, angesichts der im Vergleichszeitraum verstrichenen Zeitspanne von �ber 3 1/2 Jahren habe die Vorinstanz zu hohe Anforderungen an das Glaubhaftmachen im Sinne von Art. 87 Abs. 3 IVV gestellt. Diese Frage pr�ft das Bundesgericht mit freier Kognition (Urteil I 692/06 vom 19. Dezember 2006 E. 3.1).
3.2 Nach den verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz sind den mit dem Neuanmeldungsgesuch eingereichten, im angefochtenen Entscheid ausf�hrlich zitierten medizinischen Unterlagen bei im Wesentlichen gleichgebliebenen Diagnosen keine neuen Befunde zu entnehmen, die Anhaltspunkte f�r eine wesentliche Ver�nderung des Gesundheitszustands lieferten. Laut Bericht der RehaClinic X.________ vom 7. Mai 2010 verharrte der Versicherte nach wie vor in einer ausgesprochen schmerzfixierten und passiven, stark psychosozial �berlagerten Haltung. Die �rzte und Psychologen des Medizinischen Zentrums Y.________ gaben, wie schon im Oktober 2004, weiterhin eine praktisch vollst�ndig invalidisierende Arbeitsunf�higkeit an, ohne dass aus ihrem Bericht vom 8. Juni 2010 eine Ver�nderung hinsichtlich Auspr�gung und Schweregrad der diagnostizierten anhaltenden somatoformen Schmerzst�rung und mittelgradigen depressiven Episode ersichtlich war. Angesichts dieser klaren Aktenlage und mangels weiterer Sachumst�nde, die auf eine eingetretene relevante �nderung hinwiesen, ist mit dem kantonalen Gericht nicht zu beanstanden, dass die IV-Stelle von einer erneuten materiellen Pr�fung des geltend gemachten Rentenanspruchs absah.
Die offensichtlich unbegr�ndete Beschwerde wird im vereinfachten Verfahren nach Art. 109 Abs. 2 lit. a BGG - ohne Durchf�hrung des Schriftenwechsels, mit summarischer Begr�ndung und unter Verweis auf den kantonalen Entscheid (Art. 102 Abs. 1 und Art. 109 Abs. 3 BGG) - erledigt.
Luzern, 1. Februar 2012