Source: https://www.dtad.de/details/Dienstleistungen_von_Architekturbueros_80539_Muenchen-11920285_3
Timestamp: 2018-03-21 04:46:25
Document Index: 343574

Matched Legal Cases: ['§ 75', '§ 160', '§ 168', '§ 134', '§ 134', '§ 160', '§ 160', '§ 160']

Vorabinformation mit Aufruf zum Wettbewerb - Dienstleistungen von Architekturbüros in München (ID:11920285)
> DTAD-ID: 11920285
Die Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V. (MPG) ist eine aus überwiegend öffentlichen Mitteln geförderte und gemeinnützige Forschungsorganisation. Sie unterhält...
Kontaktstelle(n): Generalverwaltung-Bauabteilung
Die Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V. (MPG) ist eine aus überwiegend öffentlichen Mitteln geförderte und gemeinnützige Forschungsorganisation. Sie unterhält deutschlandweit mehr als 80 Max-Planck-Institute und sonstige Forschungseinrichtungen unterschiedlicher Größe, Struktur und Aufgabenstellung, die sich vorwiegend der Grundlagenforschung in den Natur- und Geisteswissenschaften widmen.
Die in München ansässige Generalverwaltung (GV) der MPG verfügt über eine zentrale Bauabteilung, die für den Bauunterhalt der Max-Planck-Institute in den 16 Bundesländern zuständig ist. Als Bauherrenvertreter der MPG führt die Bauabteilung der GV den jährlichen Bauunterhalt Hochbau bei laufendem wissenschaftlichen Betrieb durch.
Weitere Angaben siehe unter Ziffer VI.3) „Zusätzliche Angaben“.
Golm und Rostock.
Plön, Hamburg, Bremen.
Bad Nauheim, Marburg, Nieder-Mörlen.
Köln, Bonn.
Mülheim an der Ruhr, Dortmund.
Saarbrücken, Kaiserslautern.
Halle an der Saale, Leipzig.
168456-2016
Kontaktstelle(n): Generalverwaltung-Sachgebiet Vergabemanagement
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.tender24.de
maximale Anzahl an Losen: 5
Architekten im Sinne von § 75 Abs. 1 VgV.
Weiterführung der Kurzbeschreibung unter Ziffer II.1.4):
Der Auftragnehmer der ausgeschriebenen Einzellose wird als "Bauaußenstelle Hochbau" mit Leistungen des Bauunterhalts beauftragt. Die Bauaußenstelle versteht sich daher als "verlängerter Arm der Bauabteilung der GV und unterstützt als solche die MPG bei der Bauunterhaltung ihrer Gebäude. Im Einzelfall können dem Auftragnehmer auch Leistungen für sogenannte "Kleine Baumaßnahmen" beauftragt werden.
Die je Los zu vergebenden Leistungen umfassen die Leistungsphasen 2-8 für Objektplanung für Bauunterhaltungsmaßnahmen, Umbauten im Bestand, Sanierungsarbeiten und kleine Baumaßnahmen mit anteiligen Honoraren unterhalb des EU-Schwellenwerts.
Die zu erbringenden Dienstleistungen beinhalten die Konzeption,Planung, Realisierung und Objektüberwachung der Hochbaugewerke sowie die fachliche Koordination etwaiger beim Bau beteiligter Sonder- und Fachingenieure unter den Aspekten der Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit und Betriebsfolgekosten.
Die Baumaßnahmen erfolgen stets bei laufendem Institutsbetrieb.
Bei der Planung sind daher nicht nur die speziellen Anforderungen im Hinblick auf die technischen Anlagen, sondern auch die bei solchen Objekten üblichen Arbeitsabläufe zu berücksichtigen. Insoweit legt die MPG bei diesem Vergabeverfahren nicht nur Wert darauf, dass die Bewerber profunde Kenntnisse im Bereich der Laborplanung nachweisen können (nicht erforderlich bei Los 8, 15 und 29), sondern ebenso über Erfahrungen bei der Durchführung von Sanierungsmaßnahmen in bestehenden Forschungsgebäuden verfügen.
Der Auftragnehmer muss durch einen fachlich geeigneten Mitarbeiter während des Baustellenbetriebs vor Ort präsent sein.
Der Auftraggeber setzt verschiedene branchenübliche Softwareprodukte ein (u.a ein eVergabe Tool). Ein souveräner Umgang mit den branchenüblichen Softwareprodukten wird vorausgesetzt. Für das kaufmännische Gebäudemanagement wird durch den Bauherrn eine MPG-spezifische Software zur Verfügung gestellt.
Das Interessenbekundungsverfahren läuft in drei Stufen ab.
1.Stufe -Interessenbekundung
Interessenten können bis zu dem unter Ziffer IV.2.2) in dieser Vorinformation genannten Schlusstermin über https://www.tender24.de Ihr Interesse für maximal fünf Lose durch elektronische Einreichung und Abgabe des unter dieser Internet-Adresse bereitgestellten Vordruckes "Interessenbekundung" anzeigen. Hierfür ist eine einmalige kostenfreie Registrierung auf der Plattform erforderlich. Bitte beachten Sie, dass bei der Angabe von mehr als fünf Losen in der Interessenbekundung nur die im Vordruck fünf zuerst genannten berücksichtigt werden.
Die Integrität der Daten und die Vertraulichkeit der Interessenbekundungen sind durch technische Vorrichtungen und durch Verschlüsselung sichergestellt.
Die elektronisch abgegebenen Interessenbekundungen sind auch ohne elektronische Signatur gültig. Eine elektronische Signatur ist nicht vorausgesetzt.
Interessenbekundungen per Fax, per E-Mail oder auf dem Postweg sind nicht zugelassen.
Für die Teilnahme am Verfahren werden keine Kosten erstattet. Eingereichte Unterlagen werden nicht zurück geschickt.
Die Abgabe der Interessenbekundung ist Grundvoraussetzung für die Zulassung zum weiteren Verfahren.
Nicht fristgerecht eingereichte Interessenbekundungen können für das weitere Verfahren nicht berücksichtigt und die betreffenden Unternehmen am weiteren Verfahren nicht beteiligt werden.
2. Stufe – Interessenbestätigung
Nach erfolgter fristgerechter Interessenbekundung werden die jeweiligen Interessenten aufgefordert, Ihr Interesse durch Abgabe eines Teilnahmeantrages zu bestätigen. Die Aufforderung zur Interessenbestätigung beinhaltet alle notwendigen Informationen zur Erstellung des Teilnahmeantrages und den Link zu den frei zugänglichen Vergabeunterlagen.
Die Abgabe der Interessenbestätigung hat ebenfalls ausschließlich auf elektronischem Wege über die genannte Plattform zu erfolgen. Eine neue Registrierung ist dafür nicht erforderlich, ebenso keine elektronische Signatur.
3.Stufe – Verhandlungsverfahren
Die nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs ausgewählten geeigneten Bewerber werden dann mit separatem Schreiben aufgefordert, ein Angebot einzureichen. Der Auftraggeber behält sich vor je nach Los und Erfordernis Verhandlungsgespräche zu führen, ein Anspruch hierauf besteht jedoch nicht. Auf Grundlage der eingereichten Angebote und der ggf. geführten Verhandlungsgespräche wird der zukünftige Auftragnehmer ausgewählt. Details hierzu werden in den dann zur Verfügung gestellten Unterlagen ausgeführt.
Fragen die sich in den in den jeweiligen Verfahrensstufen ergeben, sind ausschließlich schriftlich über das Nachrichtensystem der Plattform zu stellen.
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, wenn der Zuschlag erfolgt ist, bevor die Vergabekammer den Auftraggeber über den Antrag auf Nachprüfung informiert hat (§§ 168 Abs. 2 Satz, 169 Abs. 1 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 15 Kalendertage nach Absendung der Bieterinformation nach § 134 Abs. 1 GWB. Wird die Information auf elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf zehn Kalendertage (§ 134 Abs. 2 GWB). Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an. Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße 10 Kalendertage nach Kenntnis gerügt wurden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB). Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 GWB). Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 GWB).