Source: https://anwalt-scheidung-online.de/einvernehmliche-scheidung-in-erlangen/
Timestamp: 2020-08-05 16:45:32
Document Index: 177729394

Matched Legal Cases: ['§ 134', '§ 137', '§ 135', '§ 140', '§ 43', '§ 43']

Einvernehmliche Scheidung in Erlangen | Online-Scheidung
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Einvernehmliche Scheidung in Erlangen mit einer Online-Scheidung
Eine Scheidung tut weh. Gegenseitige Beleidigungen und Vorwürfe bestimmen den Alltag vieler Paare, die noch verheiratet sind.
Jedes kleine Ding kann ein anderes Argument auslösen. Wie schön, wenn man sich einvernehmlich scheiden lassen kann.
Wir kümmern uns um Ihre Einvernehmliche Scheidung in Erlangen
Wie funktioniert eine Einvernehmliche Scheidung in Erlangen mit einer Online-Scheidung?
Wichtige Infos zu Einvernehmliche Scheidung in Erlangen im Voraus
Die Einvernehmliche Scheidung in Erlangen muss den gesetzlichen Anforderungen entsprechen.
Voraussetzung ist auch hier das Ende des Trennungsjahres.
Eine Einvernehmliche Scheidung in Erlangen ist kostensparend und spart Kraft und Nerven. Besonders wenn es um die Kinder gibt.
Nicht jeder Ehegatte muss sich von einem Anwalt vertreten lassen, was den zweiten Anwalt spart und damit Kosten verursacht.
1. Streitige oder einvernehmliche Scheidung?
2. Gesetzesvorgaben für die einvernehmliche Scheidung
3. Vorteile der einvernehmliche Scheidung
4. Eine einvernehmliche Scheidung geht auch "online"
5. Ablauf des Scheidungsverfahrens bei einer einvernehmliche Scheidung
6. Scheidungsfolgen der einvernehmliche Scheidung
7. Wie endet das Verfahren bei einer einvernehmlichen Scheidung
8. Verfahrensdauer einer einvernehmliche Scheidung
1. Streitige oder Einvernehmliche Scheidung in Erlangen?
Eine einvernehmliche Scheidung ist für beide Seiten kostengünstiger
Wenn Sie es objektiv betrachten, ist eine Ehe letztendlich nichts anderes als ein Vertrag zwischen zwei Parteien. Und wie bei jedem anderen Vertrag können Sie ihn nicht einfach nach eigenem Ermessen kündigen, sondern müssen aufgrund der Kündigung eines Partners ausgeführt werden. Dies gilt auch für eine streitige Scheidung. Selbst wenn Sie sich für eine gütliche Scheidung entscheiden, können Sie eine Entscheidung des Familiengerichts nicht vermeiden. Die Ehepartner sind jedoch an der Gestaltung des Prozesses beteiligt.
Wie das Sprichwort sagt: „Ton macht die Musik“ und letztendlich ist der Umgang der Parteien miteinander entscheidend. Wenn die Ehegatten streitig sind, bleibt nur die angefochtene Scheidung. Der berüchtigte Rosenkrieg muss damit nicht Hand in Hand gehen, aber das Ideal ist natürlich, wenn Sie sich einvernehmlich scheiden lassen.
Scheidungsverfahren sind oft Pyrrhussiege, das heißt Erfolge, die zu teuer gekauft werden und für die sich selbst der „Gewinner“ nicht wie einer fühlt. Die Scheidungskosten sind nicht zu unterschätzen. Nur eine gütliche Scheidung bietet die Möglichkeit, eine Ehe wirtschaftlich zu beenden und vor allem Geld zu sparen. Wenn es Kinder gibt, gilt dies umso mehr. Genau deshalb sollte diese Art der Trennung trotz aller emotionalen Faktoren nicht außer Acht gelassen werden.
2. Gesetzesvorgaben für die Einvernehmliche Scheidung in Erlangen
Jede Scheidung unterliegt dem Ende des Trennungsjahres. Zuvor ist es wenig sinnvoll, einen Scheidungsantrag beim Gericht einzureichen. Dies ändert nichts daran, dass die Ehepartner zustimmen und beide gemeinsam eine Scheidung wünschen. Die Ehegatten müssen mindestens ein Jahr getrennt voneinander gelebt haben. Nur dann kann die Scheidung vom Familiengericht ausgesprochen werden. Es liegt in der Natur der Sache, dass die Trennung auf der Tatsache beruht, dass die Ehe gescheitert ist und nicht erwartet werden kann, dass die Gemeinschaft wiederhergestellt wird.
Versöhnungsversuche haben keinen Einfluss auf den Verlauf des Trennungsjahres. Der Zeitraum, in dem die Ehegatten es erneut versuchen, verlängert das Trennungsjahr nicht. Der Zeitraum sollte jedoch höchstens einige Wochen betragen. Wenn die Abstimmung länger dauert, wird davon ausgegangen, dass sich die Partner nicht mehr trennen wollten und das Jahr der Trennung erneut beginnt. Es gibt keine klaren Fristen. Die Umstände sind im Einzelfall entscheidend.
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3. Vorteile Einvernehmliche Scheidung in Erlangen
Der Vorteil einer Einvernehmliche Scheidung in Erlangen besteht darin, dass der andere Ehegatte keinen Anwalt einstellen muss. Diesbezüglich besteht keine gesetzliche Verpflichtung. Es reicht aus, wenn ein Ehegatte einen Anwalt anstellt und der Anwalt die Scheidung beantragt. Dann muss nur noch ein Anwalt bezahlt werden. Vor allem die Ehegatten sparen die Kosten für die im Falle einer Scheidung zu verhandelnden Folgemaßnahmen wie Unterhalt oder Gewinnbeteiligung. Da jede nachfolgende Angelegenheit ihren eigenen Streitwert hat, nach dem die Rechts- und Gerichtsgebühren berechnet werden und beide Ehegatten in diesem Fall einen eigenen Anwalt benötigen, entstehen beiden Ehegatten im Streitfall erhebliche Kosten.
Wenn nur ein Ehegatte eine Scheidung beantragt und der andere bedingungslos zustimmt, wird der Ehegatte, der nicht von einem Anwalt vertreten wird, zum Zeitpunkt der mündlichen Scheidung ebenfalls vom Familiengericht ernannt und hört zu, ob und in welchem ​​Umfang er dem Scheidungsantrag tatsächlich zustimmt. Wenn er zustimmt, kann das Familiengericht die gütliche Scheidung geben.
Wenn der nicht vertretene Ehegatte die Zustimmung zum Scheidungsantrag verweigert, ist die Scheidung umstritten. Dann muss sich das Gericht mit den Aspekten befassen, die für eine Scheidung erforderlich sind. Der Streitpunkt kann die Länge des Trennungsjahres oder die räumliche Trennung selbst sein, aber auch jede nachfolgende Angelegenheit. Der Ehegatte, der nicht von einem Anwalt vertreten wird, kann zum Scheidungsdatum keine Anträge stellen. Es gibt nichts, was er mit dem Familienrichter oder der anderen Partei verhandeln kann. Insoweit gilt das gesetzliche Erfordernis. Wenn er verhandeln will, muss er seinen eigenen Anwalt einstellen. In diesem Fall kann die Scheidung jedoch noch im gegenseitigen Einvernehmen erfolgen, wenn Ihr eigener Anwalt mit dem Anwalt der Gegenpartei einen strittigen Aspekt klärt und die Entscheidung letztendlich einvernehmlich getroffen werden sollte.
Wenn der Ehegatte selbst Rat benötigt, kann er sich dennoch von einem Anwalt beraten lassen und dann je nach Situation auf die rechtliche Vertretung im Scheidungsverfahren und bei der Scheidung verzichten. Wenn er selbst in Not ist, kann er auch eine staatliche Beratung beantragen. Die Staatskasse zahlt dann die Rechtsberatungsgebühr. Wenn er nur aus Kostengründen Angst vor der streitigen Scheidung hat, hat er Anspruch auf Prozesskostenhilfe, wenn der andere Ehegatte selbst kein wesentlich höheres Einkommen hat und möglicherweise die Rechtskosten des bedürftigen Ehegatten tragen muss. Finden Sie sofort heraus, ob Sie sich kostenlos scheiden lassen können.
4. Eine Einvernehmliche Scheidung in Erlangen geht auch "online"
Eine Online-Scheidung kann nur einvernehmlich beauftragt werden
Eine Scheidung „online“ bedeutet, dass der Antragsteller einen Anwalt seiner Wahl online einstellen kann. Gleichzeitig kann er dem Anwalt online die für den Scheidungsantrag erforderlichen Unterlagen (einschließlich Heiratsurkunde, Vollmacht des Anwalts) zur Verfügung stellen. Bis dahin wird alles online erledigt. Der Anwalt wird den Scheidungsantrag und die Unterlagen beim Familiengericht einreichen.
Über das Familiengericht kann man sich jedoch nicht online scheiden lassen. Die eigentliche Scheidung erfolgt in einer mündlichen Anhörung vor dem Familienrichter. An diesem Tag sind beide Parteien eingeladen und müssen regelmäßig persönlich erscheinen. Die vom Anwalt vertretene Partei muss ebenfalls erscheinen. Es reicht nicht aus, den bestellten Anwalt vor Gericht erscheinen zu lassen.
Online-Scheidung ist immer in einfachen, unbestrittenen Fällen und in Fällen mit wenig Streit geeignet. Jeder, der persönlichen Kontakt möchte, kann dies mit der heutigen Technologie problemlos erreichen: Eine Videokonferenz über Skype oder andere Anbieter hat beispielsweise den Vorteil, dass Sie den Anwalt nicht nur live sehen und hören. Sie können das persönliche Interview auch aus dem Ausland führen, am Wochenende oder abends, wenn andere Anwaltskanzleien bereits geschlossen sind. Nur der Kaffee oder Tee wird leider nicht sofort serviert. Persönliche Einzelgespräche sind natürlich intensiver als bloße Kommunikation per E-Mail oder Post. Vereinbaren Sie jederzeit einen Termin mit uns: Sie werden erstaunt sein, wie einfach und besonders ein solches Gespräch sein kann. Wenn rechtliche und sachliche Fragen, Diskrepanzen und Strategien geklärt werden müssen, wird eine solche Diskussion auf jeden Fall empfohlen.
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5. Ablauf des Scheidungsverfahrens bei Einvernehmliche Scheidung in Erlangen
Kurz vor oder nach dem Ende des Trennungsjahres kann beim Familiengericht eine einvernehmliche Scheidung beantragt werden. Der Antrag kann nur von einem Anwalt gestellt werden. Aufgrund der oft emotional aufgeladenen Atmosphäre gibt es eine gesetzliche Anforderung am Familiengericht. Anwälte haben die Aufgabe, Angelegenheiten zu de-emotionalisieren und Argumente rechtlich zu kanalisieren.
Damit das Familiengericht den Scheidungsantrag an den anderen Ehegatten weiterleiten kann, muss der Antragsteller die Vorauszahlung der Gerichtskosten leisten. Der beauftragte Anwalt erwartet ebenfalls eine Vorauszahlung.
Nachdem der Scheidungsantrag eingegangen ist und der Antrag dem Partner zugestellt wurde, legt das Familiengericht einen Termin für die Anhörung fest. Der Ehegatte kann seinen Scheidungsantrag während und bis zum Ende der Anhörung während der Ernennung zurückziehen. Ebenso kann der andere Ehegatte seine Einwilligung zur Scheidung widerrufen (§ 134 FamFG).
Um von Anfang an zu klären, wie eine Scheidung idealerweise durchgeführt werden sollte und insbesondere wie eine Scheidung ohne Streit erfolgreich sein kann, sollte ein Ehegatte einen Rechtsbeistand einholen. Der Anwalt informiert über Fragen der Trennung, der Trennungsfrist und der Einbeziehung späterer Angelegenheiten (Gewinnbeteiligung, Zugangsrechte und Sorgerecht für die Kinder, Heiratsheim und Haushaltsgegenstände).
Wenn ein Ehegatte im Ausland ist oder ein Ehegatte im Ausland lebt, hängt dies von dem Gesetz ab, nach dem die Scheidung ausgesprochen werden kann (deutsches oder ausländisches Recht). Der Antragsteller kann das Verfahren gezielt vorbereiten. Er sollte die notwendigen Scheidungsdokumente im Voraus sammeln. Dazu gehören neben der Heiratsurkunde oder dem Familienregister auch Dokumente, die Informationen über das Einkommen und das Vermögen des Ehepartners enthalten. Sie sind die Grundlage für die eventuelle Umsetzung des Gewinnausgleichs oder für die Klärung von Unterhaltsansprüchen. Zur Vorbereitung des Rentenausgleichs sollten die Rentenansprüche mit den Rentenversicherern geklärt werden. Der Ausgleich von Renten ist in Scheidungsverfahren zeitaufwändig und kann zu erheblichen Verzögerungen führen.
6. Ablauf des Scheidungsverfahrens bei Einvernehmliche Scheidung in Erlangen
Die einvernehmliche Scheidung ist für beide Ehepartner eine kostengünstige Möglichkeit
Im Falle einer einvernehmlichen Scheidung ist es entscheidend, dass sich die Ehegatten zur Vorbereitung der gütlichen Einigung auf eine Scheidungsvereinbarung einigen. Im Scheidungsantrag muss der antragstellende Ehegatte erklären, dass die Ehegatten Bestimmungen über das Sorgerecht und die Zugangsrechte sowie die Unterhaltspflicht gegenüber den gemeinsamen Kindern sowie über die Rechtsbeziehungen in der Wohnung und zu Haushaltsgegenständen getroffen haben. Das Gericht ist dann nicht mehr an diesen späteren Angelegenheiten interessiert. Diese Art der Vereinbarung ist nur geeignet, wenn die Ehegatten wirklich zustimmen.
Diese „private“ Vereinbarung reicht jedoch nicht für andere Angelegenheiten aus, die sich aus einer Scheidung ergeben. Bestimmte Scheidungsfälle müssen offiziell dokumentiert werden. Beispielsweise sind Bestimmungen, die vor dem Scheidungsurteil getroffen werden, rechtsverbindlich und beziehen sich auf die Aufrechterhaltung nach der Scheidung, die Übertragung von Vermögenswerten von Immobilien oder Aktien des Unternehmens oder die Gewinnbeteiligung und erfordern insbesondere die „Vorlage zur sofortigen Ausführung“. Dies muss notariell beglaubigt werden. Die notarielle Urkunde muss zusammen mit dem Scheidungsantrag beim Familiengericht eingereicht werden. Der Familienrichter wird dann nicht mehr über die Folgen der Scheidung verhandeln.
Eine besondere Folge ist der Rentenausgleich. Wenn die Ehe weniger als drei Jahre gedauert hat, erfolgt die Rentenentschädigung nur, wenn einer der Ehegatten die Rentenentschädigung beantragt. Alternativ kann der Rentenausgleich ausgeschlossen oder detaillierter sein. Eine solche Regelung erfordert jedoch eine notarielle Beglaubigung. Der Familienrichter ist dann nur für eine Inhaltsprüfung verantwortlich.
Alternativ zur Beglaubigung können die Parteien die Scheidungsvereinbarung selbst erstellen, in der Regel durch den Anwalt des Ehegatten, der die Scheidung einreicht. Diese Vereinbarung kann dem Gericht vorgelegt und vom Richter aufgezeichnet werden. Das Problem ist, dass der Ehegatte, der nicht von einem Anwalt vertreten wird, dafür einen eigenen Anwalt benötigt. In der Praxis kann dieses Problem häufig dadurch gelöst werden, dass ein vor Gericht anwesender Anwalt gemeinsam die Aufgabe gegenüber dem Anwalt des Ehegatten übernimmt, die Scheidungsvereinbarung für den Ehegatten nicht durch das vor Gericht eingetragene Gesetz zu vertreten. Dies birgt natürlich das Risiko, dass ein Anwalt für diese Aufgabe zur Verfügung steht, falls dies gegen eine Gebühr erforderlich ist.
Wenn der Anwalt des Ehegatten, der die Scheidung beantragt, die Scheidungsvereinbarung erstellt, kann er auch ein Informationsgespräch mit dem anderen Ehegatten führen. Er vertritt jedoch die Interessen des Auftraggebers. Er kann die Interessen des anderen Ehepartners nicht vertreten. Wenn der andere Ehegatte seine Interessen geltend machen will, muss er sich im Scheidungsverfahren von einem Anwalt vertreten lassen.
Können sich die Partner nicht auf individuelle Konsequenzen einer Scheidung einigen (z. B. Unterhalt, Gewinnbeteiligung, Haushaltsgegenstände), werden die Scheidung und die Konsequenzen einer Scheidung gemeinsam ausgehandelt (gemeinsames Verfahren, § 137 FamFG). Beide Ehepartner benötigen dafür einen eigenen Anwalt. Die Scheidung kann immer noch einvernehmlich erfolgen, wenn sich die Parteien in den bis dahin in Rede stehenden Fragen irgendwie einig sind.
Es ist oft der Fall, dass sich die Parteien scheiden lassen wollen. Sie können sich jedoch nicht auf eine spätere Angelegenheit einigen (z. B. das eigene Haus, Haushaltsgegenstände). Es gibt meistens emotionale Vorbehalte. Um die Scheidung in Gang zu bringen, kann das Familiengericht jedoch zur außergerichtlichen Konfliktlösung in späteren Angelegenheiten einen Ehepartner einzeln oder beide Ehepartner zur kostenlosen Teilnahme an einer Informationsdiskussion über die Möglichkeit einer Konfliktlösung verpflichten (Mediation, § 135 FamFG). Wenn die Mediation erfolgreich ist, kann die Scheidung einvernehmlich durchgeführt werden.
7. Wie endet das Verfahren bei Einvernehmliche Scheidung in Erlangen
Wenn die Ehegatten zustimmen, dass sie sich scheiden lassen wollen und die nachfolgenden Angelegenheiten geklärt haben, erlässt das Familiengericht in einer Entscheidung eine Scheidung. Mögliche kontroverse Angelegenheiten können sich weiterhin vom eigentlichen Scheidungsverfahren trennen, getrennt verhandeln und dennoch unabhängig eine Scheidung erlassen (§ 140 FamFG).
Nach Bekanntgabe der Scheidungsentscheidung kann jeder Ehegatte innerhalb eines Monats Berufung einlegen. Bei der Ernennung können beide auf Rechtsbehelfe verzichten. Die Entscheidung wird dann sofort endgültig und die Ehe wird endgültig aufgelöst.
8. Verfahrensdauer Einvernehmliche Scheidung in Erlangen
Eine Scheidung, selbst eine einvernehmliche Scheidung, ist auch nicht über Nacht möglich. Die Ernennung des Anwalts, das Ausfüllen des Bewerbungsschreibens und die Übergabe an den Ehegatten nehmen Zeit in Anspruch. In der Regel muss die Rentenanpassung durchgeführt werden. Dazu muss das Gericht bei den möglicherweise unterschiedlichen Rentenversicherern beider Ehegatten eine Rentenberechnung beantragen. Manchmal brauchen die Rentenversicherungsinstitute Zeit, weil das Rentenkonto Lücken aufweist und bestimmte Seiten im Verlauf der Rente unklar sind. Diese Lücken müssen noch geklärt werden. In diesem Zusammenhang ist es ratsam, den Verlauf der Rente während der Trennungsperiode überprüfen zu lassen. Wir führen Ihre Scheidung mit unseren Fachanwälten immer so schnell wie möglich durch.
Es gibt daher keine Scheidung in einem dringenden Verfahren. Scheidungen vor dem Ende des Trennungsjahres sind nur in Härtefällen möglich (z. B. wenn der Ehegatte gewalttätig ist), in denen es für einen Ehegatten unangemessen ist, auf das Trennungsjahr warten zu müssen und sich auf die Zustimmung des Ehegatten zu beziehen. Wer sich für eine Ehe entschieden hat, muss auch respektieren, dass der Gesetzgeber hohe Anforderungen an die Scheidung stellt. Insbesondere das Trennungsjahr hilft dem Ehepartner, den Wunsch nach einer Scheidung zu berücksichtigen und wirklich sicher zu sein, dass er eine Scheidung wünscht. Wenn die Ehe Kinder zur Welt gebracht hat, ist es vor allem im besten Interesse des Kindes, dass die Eltern sich wirklich oder gegeneinander sicher sind.
Einvernehmliche Scheidung in Erlangen
Weiterführende Links für Einvernehmliche Scheidung in Erlangen
Ablauf einer Online-Scheidung
Ermittlung von Zugewinn
Warum ist eine Scheidung online günstiger?
Wenn es zur Scheidung einer Ehe kommt, ist das zuerst einmal für die Beteiligten traurig und belastend. Es entstehen Kosten durch einen Umzug, den Kauf neuer Möbel und so weiter. Die Trennung führt bereits zu einer finanziellen Belastung. Daneben besteht bei vielen Betroffenen die Befürchtung, dass durch eine Scheidung erhebliche weitere Kosten auf sie zukommen. (Scheidung günstig) Es trifft zu, dass durch eine Scheidung hohe Anwaltsgebühren und Gerichtskosten entstehen können. Es gibt aber ganz erhebliche Unterschiede bei den Scheidungskosten. Insbesondere durch eine unstreitige Scheidung online mit nur einem Rechtsanwalt können erhebliche Kosten gespart werden. Unsere Fachanwälte für Familienrecht haben seit dem Jahr 2003 tausende von online Scheidungen in ganz Deutschland durchgeführt und wir haben aus diesen Fällen die Erfahrungen gesammelt, wie man Scheidungsverfahren so günstig wie möglich durchführen kann.
Kostenloser und unverbindlicher Kostenvoranschlag
Es werden im Internet zahlreiche vereinfachte Kostenrechner für voraussichtliche Scheidungskosten angeboten. Diese Kostenrechner sind allgemein und erfassen die Besonderheiten des Einzelfalls nicht. Wir bieten Ihnen die Möglichkeit eines kostenlosen und unverbindlichen Kostenvoranschlages. Wenn Sie uns ein paar Angaben zu Ihren persönlichen Verhältnisssen – natürlich anonym – machen, erstellen wir Ihnen umgehend einen ausführlichen Kostenvoranschlag und übersenden Ihnen diesen anschließend per mail (Link zum Kostenvoranschlag). - Selbstverständlich sind Sie nicht verpflichtet, Ihre Telefonnummer anzugeben und wir werden Sie außer dem unverbindlichen Kostenvoranschlag nicht weiter kontaktieren. (Scheidung günstig)
Wie können Sie konkret Scheidungskosten sparen?
(Scheidung günstig) - Die Kosten eines Scheidungsverfahrens sind gesetzlich geregelt. Sie richten sich nach der Höhe des Einkommens der Eheleute. Je höher das Einkommen ist, desto höher ist der sogenannte Streitwert, nach dem sich die Kosten richten. Streitwert ist ein unpassender Begriff, falls es gar keinen Streit zwischen den Eheleuten gibt. Das Gesetz unterscheidet hier aber nicht. Es ist immer von einem Streitwert die Rede, auch bei unstreitigen Scheidungen. Wir beantragen für unsere Mandanten eine Reduzierung des Streitwertes um 30%, da es sich um eine unstreitige online Scheidung handelt. Außerdem ziehen wir bei der Berechnung des Streitwertes für jedes Kind der Eheleute, das minderjährig ist oder sich noch in einer Ausbildung befindet, pauschal 250,00 Euro vom Einkommen ab. Darüber hinaus ziehen wir etwaige monatliche Kreditraten vom Nettoeinkommen ab, außer für Immobiliendarlehen.
Prozeßkostenhilfe bzw. Verfahrenskostenhilfe: Keine Scheidungskosten
Jeder Mensch sollte sich zu jeder Zeit scheiden lassen können. Also muss eine Scheidung jederzeit möglich sein, auch für Menschen mit geringem Einkommen oder ganz ohne Einkommen. Aus diesem Grund besteht in diesen Fällen die Möglichkeit, Prozeßkostenhilfe bzw. Verfahrenskostenhilfe zu beantragen. Sofern dies vom Amtsgericht bewilligt wird, werden die Anwaltsgebühren und die Gerichtskosten vom Staat übernommen.
Auch wenn Sie nur über geringes Einkommen oder gar kein Einkommen verfügen, vertreten wir Sie beim Amtsgericht und beantragen für Sie Verfahrenskostenhilfe bzw. Prozeßkostenhilfe.
Falls Sie wissen möchten, ob es sinnvoll ist, für Sie Prozeßkostenhilfe zu beantragen, können Sie unsere Fachanwälte anrufen (link auf Tel-Nr.) und wir besprechen dies gerne telefonisch mit Ihnen. Das Telefonat löst keine Anwaltsgebühren aus.
Prozeßkostenhilfe bzw. Verfahrenskostenhilfe erhält man in der Regel bei geringem Einkommen, keinem Einkommen, Hartz IV Bezug, ALG I oder ALG II Bezug oder hohen monatlichen Kreditraten.
In diesen Fällen beantragen wir für Sie Prozeßkostenhilfe bzw. Verfahrenskostenhilfe.. Sie können auch selbst überprüfen, ob in Ihrem Fall die Voraussetzungen zur Bewilligung von Prozeßkostenhilfe bzw. Verfahrenskostenhilfe gegeben sind (link zum Herunterladen des Formulars zur Berechnung, dieses befindet sich unter „Hier geht es zum Formular & Downloadcenter.
Wichtig ist, dass Ihre Angaben durch Nachweise gegenüber dem Gericht belegt werden müssen. Dies sind:
Aktuelle Lohnabrechnung in Kopie (sofern Sie erwerbstätig sind)
Hartz IV oder ALG Bescheid (sofern Sie Hartz IV oder ALG Leistungen beziehen)
Mietvertrag in Kopie (sofern Sie Miete bezahlen)
Aktueller Kontoauszug in Kopie (zum Nachweis des Kontostandes)
Kontoauszug in Kopie, auf dem eine Kreditrate abgebucht wird (falls Sie Kreditraten bezahlen)
Keine Prozeßkostenhilfe bzw. Verfahrenskostenhilfe bei hohem Einkommen des Ehegatten
Falls der Ehegatte ein recht hohes Einkommen haben sollte, wird das Gericht voraussichtlich keine Prozeßkostenhilfe bzw. Verfahrenskostenhilfe bewilligen. In diesem Fall könnte ein Anspruch gegen den Ehegatten auf Bezahlung von Prozeßkostenvorschuss bestehen.
Beispiel: Herr Müller verdient netto monatlich 2.800,00 Euro und Frau Müller verdient monatlich netto 850,00 Euro. Frau Müller möchte über einen Rechtsanwalt Prozeßkostenhilfe bzw. Verfahrenskostenhilfe beantragen. An sich hätte Frau Müller wegen ihres geringen Einkommens einen Anspruch auf Prozeßkostenhilfe. Das Amtsgericht weist den Antrag aber zurück mit der Begründung, dass Frau Müller gegen Ihren Ehemann einen Anspruch auf Prozeßkostenvorschuss hat. Dies bedeutet, Sie könnte den Ehemann auffordern, Ihr die Anwaltsgebühren und die Gerichtskosten vor Einreichung der Scheidung zu bezahlen.
(Scheidung günstig) - Einzelheiten zur Beantragung von Prozeßkostenhilfe bzw. Verfahrenskostenhilfe finden Sie hier (Link zum Formular Prozeßkostenhilfe)
Warum ist eine Scheidung online schneller?
Eine online Scheidung spart Geld, Zeit und Nerven. Unsere Fachanwälte für Familienrecht sind seit 2003 tätig mit Scheidung online. Seitdem haben wir tausende von Mandanten auf diesem Weg durch ihre Scheidungen begleitet. Durch diese langjährige Erfahrung wissen wir, worauf es den Mandanten bei unstreitigen Scheidungen ankommt. Sie möchten schnell (Scheidung schnell) und möglichst günstig geschieden werden. Darauf haben wir uns spezialisiert und helfen unseren Mandanten dabei, den schnellsten und günstigsten Weg für eine Scheidung zu finden.
Was ist eine Blitzscheidung ?
Wenn einmal der Entschluss zur Trennung gefallen ist, möchten Eheleute häufig so schnell wie möglich geschieden werden. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn einer der Eheleute bereits eine neue Partnerschaft eingegangen ist oder sogar eine Schwangerschaft vom neuen Partner besteht. In den Medien kursiert der Begriff einer Blitzscheidung. Dies ist juristischer Unsinn, den Begriff einer Blitzscheidung (Scheidung schnell) kennt das Gesetz nicht. Dieses Wort ist von den Medien erfunden worden und kursiert dort, weil es so ein einfaches Schlagwort ist.
Was ist eine Härtescheidung ?
Tatsächlich kennt das Gesetz ein verkürztes Scheidungsverfahren. Dies ist die sogenannte Härtescheidung. Bei einer Härtescheidung muss kein Trennungsjahr vor Ausspruch der Scheidung abgewartet werden. Härtescheidungen sind allerdings absolute Ausnahmefälle. Dies ist auch vom Gesetzgeber so gewollt. Eheleute sollen nach einer Trennung gezwungen sein, bis zur Scheidung ein Jahr abzuwarten. Es soll nur in absoluten Ausnahmefällen möglich sein, dieses Trennungsjahr zu umgehen. Eine Härtescheidung ist dann möglich, wenn das Abwarten des Trennungsjahres aufgrund besonderer Umstände unzumutbar ist. Die Eheleute selbst empfinden dieses Abwarten häufig als unzumutbar, aber darum geht es dem Gesetzgeber nicht. Die Unzumutbarkeit muss aus der Sicht eines unbeteiligten Dritten bestehen. Wer eine Härtescheidung bei Gericht einreicht, muss also den Richter davon überzeugen, dass das Abwarten des Trennungsjahres unzumutbar ist. Folgende Fälle sind zum Beispiel von Gerichten als ausreichend für eine Härtescheidung anerkannt worden:
Vergewaltigung des Ehegatten
Gewalt gegenüber dem Ehegatten im Beisein der Kinder
Drogenmissbrauch eines Ehegatten über Jahre
Alkoholsucht eines Ehepartners über lange Zeit mit mehreren Entziehungskuren
Morddrohungen gegenüber dem Ehegatten
Nach der Trennung ausgeübte Prostitution
Wie Sie anhand dieser Beispiele erkennen, müssen extreme Fälle vorliegen, bis eine Härtescheidung möglich ist. Härtefallscheidungen sind für eine Scheidung online nicht geeignet. Das sind Fälle, in denen persönliche Besprechungen mit einem Rechtsanwalt erforderlich ist.
Wie kann eine Scheidung schnell und einfach durchgeführt werden?
Die erste Voraussetzung für eine schnelle Scheidung ist (Scheidung schnell), dass die Eheleute bereits alle Folgen der Trennung möglichst einvernehmlich geklärt haben sollten. Sofern Streit über Vermögen, Unterhalt oder Kinder besteht, kann ein Scheidungsverfahren mehrere Jahre von der Einreichung der Scheidung bis zum Ausspruch des Beschlusses über die Ehescheidung dauern. Eine Scheidung online ist eine Möglichkeit, um bei unstreitigen Scheidungen die Abläufe zu verkürzen und so schnell wie möglich geschieden zu werden. Unsere Fachanwälte für Familienrecht helfen Ihnen dabei, so schnell wie möglich geschieden zu werden.
Wann kann frühestens ein Scheidungsantrag gestellt werden ?
Ein Scheidungsantrag kann schon vor Ablauf des Trennungsjahres gestellt werden. Das Trennungsjahr musss abgelaufen sein, wenn der gerichtliche Scheidungstermin erfolgt. Da ein Scheidungsverfahren mindestens 2-3 Monate dauert, kann bereits 9-10 Monate nach der Trennung der Scheidungsantrag beim Amtsgericht gestellt werden. In diesem Fall ist es möglich, dass dann direkt nach Ablauf des Trennungsjahres die Scheidung erfolgt.
Was kann man bis zur Einreichung der Scheidung tun, um das Verfahren zu beschleunigen ?
Es ist gesetzlich vorgeschrieben, dass in einem Scheidungsverfahren der sogenannte Versorgungsausgleich erfolgen muss. Auf die Durchführung des Versorgungsausgleichs kann verzichtet werden und in Ausnahmefällen wird kein Versorgungsausgleich durchgeführt (link auf die Seite Versorgungsausgleich). Das heißt, die Rentenansprüche der Eheleute aus der Ehezeit werden geteilt. Um die Teilung der Rentenansprüche durchführen zu können, muss bis zum Scheidungstermin die Höhe der Rentenansprüche für beide Eheleute berechnet werden, damit im Scheidungstermin der Richter die Teilung der Rentenansprüche veranlassen kann.
Das Gericht setzt also erst dann einen Scheidungstermin an, wenn die Höhe der Rentenansprüche für beide Eheleute geklärt ist. In unstreitigen Scheidungsverfahren macht diese Berechnung der Rentenansprüche den größten Teil der Wartezeit auf den Scheidungstermin nach Einreichung der Scheidung beim Amtsgericht aus. Diese Berechnung dauert in der Regel etwa 6 Monate. Es dauert unter anderem so lange, weil häufig noch ungeklärte Zeiten der Eheleute im Versicherungsverlauf bestehen.
Es besteht die Möglichkeit, schon vor Einreichung der Scheidung einen Antrag auf Kontenklärung beim Rententräger zu stellen. Dann läuft die Berechnung im Scheidungsverfahren wesentlich schneller ab und der Scheidungstermin wird dann entsprechend früher angesetzt (link auf Antrag auf Kontenklärung). Kontenklärung bedeutet, dass fehlende Unterlagen- zum Beispiel alte Zeugnisse – dem Rententräger eingereicht werden und fehlende Informationen gegeben werden, zum Beispiel wann genau man wo gearbeitet hat. Nach durchgeführter Kontenklärung sind die Daten lückenlos vorhanden und die Berechnung der Rentenansprüche läuft daher wesentlich schneller ab.
Beispiel: Eheleute Müller trennen sich einvernehmlich am 10.01.2018 und sie möchten so schnell wie möglich geschieden werden. Im Februar 2018 stellen beide einen Antrag auf Kontenklärung bei der Deutschen Rentenversicherung. Es wird noch ein altes Zeugnis des Herrn Müller angefordert und Frau Müller muss noch genaue Informationen liefern, wo sie in der Ehezeit gearbeitet hat. Diese Kontenklärung dauert insgesamt 3 Monate. Nach 9-monatiger Trennungsdauer, also im September 2018 beantragt Frau Müller gerichtlich die Scheidung. Das Gericht holt die Rentenauskünfte für beide Eheleute ein. Diese liegen dem Gericht bereits nach 6 Wochen vor, weil schon vor der Einreichung der Scheidung die Kontenklärung erfolgt ist. Der Richter setzt dann für den 15.01.2019 – also nach mehr als einjähriger Trennung – den Scheidungstermin an, in dem dann auch die Scheidung ausgesprochen wird.
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Falls Sie Fragen zum Thema Kontenklärung haben, können Sie unsere Fachanwälte für Familienrecht jederzeit gerne anrufen unter 0234-9648440.
Scheidungsantrag unverbindlich stellen
Nehmen Sie sich 15 Minuten Zeit und füllen Sie kostenlos das Scheidungsantragsformular aus. Anschließend senden Sie uns den Scheidungsantrag via lnternet, Telefax oder per Post zu. ” So einfach ist die Scheidung Online ”
Beim Absenden des Formulars senden wir Ihnen unverbindlich und kostenfrei die Unterlagen zu. Sie gehen dadurch keinerlei Verpflichtungen ein und entscheiden erst dann, ob Sie uns beauftragen wollen. Wir unterliegen nach § 43a Abs. 2 BRAO der anwaltlichen Schweigepflicht, vertrauen Sie auf unsere Diskretion.
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Fax: 0234 / 64 07 74 0
Fragen und Antworten zu Scheidung online
Bei einer Online-Scheidung wird ein Anwalt über das Internet mit der Einleitung des Scheidungsverfahrens beauftragt. Die Korrespondenz zwischen dem Mandanten und dem Rechtsanwalt erfolgt anschließend überwiegend via E-Mail und/oder telefonisch.
Eine Online-Scheidung bietet entscheidende Vorteile:
ein persönlicher Termin mit einem Anwalt ist nicht erforderlich
der Mandant kann Zeit sparen
der Mandant kann Kosten sparen
Allerdings müssen auch bei einer Online-Scheidung aufgrund gesetzlicher Regelungen beide Eheleute und ein Rechtsanwalt persönlich zum Scheidungstermin beim Amtsgericht erscheinen. Eine ausschließlich über das Internet abgewickelte Scheidung ist also nicht möglich. Erfahren Sie mehr darüber, wie man eine Scheidung online einreichen kann.
Seit wann gibt es die Online-Scheidung und welche Vorteile hat sie?
Die Kanzlei Schmidt war im Jahr 2003 eine der ersten Kanzleien bundesweit, die Online-Scheidungen angeboten haben. Schnell zeigte sich, dass es einen großen Bedarf der Mandanten für die Online-Scheidung gibt. Die entscheidenden Vorteile liegen vor allem in der Möglichkeit, Zeit und Geld zu sparen. Wer eine Scheidung über das Internet einreicht, braucht im Folgenden nur ein Mal persönlich vor dem Amtsgericht zu erscheinen. Die zwischenzeitliche Korrespondenz läuft in der Regel über Post und E-Mail. Statistisch verläuft etwa die Hälfte der Scheidungsverfahren unstreitig. Wenn es nur um die reine Ehescheidung geht und die Folgen der Trennung geklärt sind, kann eine Scheidung auf diesem Weg durchgeführt werden. Informieren Sie sich darüber, welche Scheidungsvoraussetzungen erfüllt sein müssen, bevor eine Scheidung (online) eingereicht werden kann.
Welche Unterlagen sind für eine Scheidung via Internet erforderlich?
Der erste Schritt ist immer die Einreichung des Scheidungsauftrags, den Sie online ausfüllen. Nach dessen Eingang nehmen wir schriftlich Kontakt zu Ihnen auf und informieren Sie darüber, welche Unterlagen wir von Ihnen benötigen. Im Regelfall sind das eine auf uns lautende Vollmacht im Original und eine Kopie Ihrer Heiratsurkunde. Wenn Sie minderjährige Kinder haben, sind deren Geburtsurkunden in Kopie zusammen mit der Prozessvollmacht und der Heiratsurkunde einzureichen. Sobald wir Ihre Unterlagen erhalten, erstellen wir den offiziellen Scheidungsauftrag und lassen Ihnen diesen zur Prüfung zukommen. Informieren Sie sich im Vorfeld über die Voraussetzungen einer Scheidung.
Ist auch bei einer Online-Scheidung ein Gerichtskostenvorschuss zu zahlen?
Auch bei einer sogenannten Online-Scheidung ist ein Erscheinen vor Gericht und damit die Zahlung des Gerichtskostenvorschusses erforderlich. Sobald Sie den offiziellen Scheidungsauftrag zur Prüfung von uns erhalten, bitten wir Sie gleichzeitig, den Gerichtskostenvorschuss an uns zu überweisen. Dieser Vorschuss ist allein für die Gerichtskosten zu entrichten und unabhängig von unserem Honorar zu zahlen. Um eine sofortige Bearbeitung beim Amtsgericht zu ermöglichen, schicken wir den vollständigen, von Ihnen geprüften Scheidungsauftrag zusammen mit einem Verrechnungsscheck über die Gerichtskosten an das Amtsgericht. Eine direkte Zahlung des Gerichtskostenvorschusses an das Amtsgericht ist ebenfalls möglich, würde jedoch eine zeitliche Verzögerung um ca. vier bis sechs Wochen bedeuten. In diesem Fall würde das Amtsgericht nach Erhalt des Scheidungsauftrags zunächst eine Rechnung erstellen, Ihnen diese zuschicken und erst nach deren Ausgleich beginnen, den Antrag zu bearbeiten.
Wie findet die Einwilligung durch den Ehegatten bei einer Online-Scheidung statt?
Sobald wir Ihre Zahlung über den Gerichtskostenvorschuss erhalten und Sie uns bestätigt haben, dass der Scheidungsauftrag beim Amtsgericht eingereicht werden kann, schicken wir den Antrag in dreifacher Ausführung an das Amtsgericht. Während das Original beim Amtsgericht verbleibt, erhält Ihr Ehegatte zwei Kopien des Scheidungsauftrags. Sofern es sich um eine einvernehmliche Trennung handelt, ist für Ihren Ehegatten die Scheidung ohne eigenen Rechtsanwalt möglich. Er muss lediglich dem Amtsgericht unter Angabe des gerichtlichen Aktenzeichens mitteilen: „Hiermit bestätige ich, dass die Angaben meines Ehegatten zutreffend sind und ich ebenfalls geschieden werden möchte.“ Aus standesrechtlichen Gründen ist es uns leider nicht möglich, im Auftrag Ihres Ehegatten ein Schreiben einzureichen. Es ist daher erforderlich, dass Ihr Ehegatte ein oder zwei Mal selbst das Amtsgericht anschreibt. Erfahren Sie mehr zum Thema „Zustimmung zur Scheidung“.
Gibt es bei einer Online-Scheidung spezielle Regelungen für den Versorgungsausgleich?
Der Versorgungsausgleich ist bei einer Scheidung via Internet genauso geregelt wie bei einem „normalen“ Scheidungsverfahren: Nachdem der Scheidungsauftrag beim Amtsgericht eingegangen und in Bearbeitung ist, schickt es Ihnen und Ihrem Ehegatten die Fragebögen zum Versorgungsausgleich. Darin geben Sie Auskunft über Ihre beruflichen Tätigkeiten während der Ehezeit und teilen Ihre Rentenversicherungsnummer mit. Im Anschluss werden die ausgefüllten Fragebögen zurück an das Amtsgericht geschickt. Daraufhin wendet sich das Amtsgericht an den Rententräger (meist der Deutsche Rentenversicherung Bund in Berlin) und bittet um Berechnung der Rentenansprüche. Erfahrungsgemäß dauert die Berechnung drei bis sechs Monate.
Wie schnell bekomme ich bei einer Online-Scheidung einen Scheidungstermin?
Sobald dem Amtsgericht die Rentenauskünfte für beide Ehegatten vorliegen, wird ein Scheidungstermin angesetzt. Diese Auskünfte müssen beim Gericht eingegangen sein, da die Rentenansprüche der Eheleute beim Scheidungstermin geteilt werden. Sobald das Amtsgericht die entsprechenden Fragebögen von Ihnen erhalten und die Anfrage beim Rententräger gestellt hat, dauert es ca. drei bis sechs Monate, bis die Berechnung erfolgt ist. Bei dieser Regelung spricht man vom Versorgungsausgleich. Erfahren Sie mehr darüber und unter welchen Bedingungen Sie und Ihr Ehegatte auf den Versorgungsausgleich verzichten können. Über den Scheidungstermin werden Sie in der Regel zwei bis sechs Wochen vorher informiert.
Wie kann eine Online-Scheidung beschleunigt werden?
Der Antrag auf eine Online-Scheidung ist schnell gestellt. Die größte zeitliche Verzögerung verursacht die Berechnung der Rentenansprüche durch den Rententräger, die in der Regel drei bis sechs Monate dauert. Erst dann wird normalerweise ein Scheidungstermin vom Amtsgericht festgelegt, bei dem auch der Versorgungsausgleich geregelt wird. Wir können jedoch drei Monate nach Zustellung des Scheidungsantrags an den Ehegatten beim Amtsgericht beantragen, das Verfahren zum Versorgungsausgleich abzutrennen, damit ein vorzeitiger Scheidungstermin angesetzt werden kann. Eine wichtige Voraussetzung ist dabei auch, dass dem Amtsgericht die ausgefüllten Fragebögen zum Versorgungsausgleich beider Ehepartner vorliegen. Wenn Sie eine Abtrennung des Verfahrens zum Versorgungsausgleich wünschen, benachrichtigen Sie uns bitte nach Ablauf der drei Monate schriftlich oder telefonisch. Wir setzen uns dann mit dem Amtsgericht in Verbindung. Auch Ihr Ehegatte muss Kontakt zum Amtsgericht aufnehmen und ihm mitteilen: „Hiermit beantrage ich, das Verfahren zum Versorgungsausgleich abzutrennen und die Scheidung vorab auszusprechen.“ Es besteht allerdings keine Verpflichtung seitens des Amtsgerichts, das Verfahren zum Versorgungsausgleich abzutrennen. Die Entscheidung darüber liegt im Ermessen des Gerichts.
Wie schnell erhalte ich die Ladung zum Scheidungstermin?
Wie schnell erhalte ich die Ladung zum Scheidungstermin, wenn ich eine Scheidung online beantragt habe?
Nachdem Sie über unsere Website Ihren Antrag auf Scheidung online eingereicht haben, nehmen wir Kontakt zu Ihnen auf und informieren Sie über die erforderlichen Unterlagen etc. Der offizielle Scheidungsauftrag wird dann von uns erstellt und Ihnen zur Prüfung zugeschickt. Sobald der Antrag vom Amtsgericht bearbeitet wurde und die Berechnung der Rentenansprüche durch den Rententräger erfolgt ist (ca. drei bis Monate), legt das Amtsgericht einen Scheidungstermin fest. Die Ladung zum Scheidungstermin erhalten Sie und Ihr Ehegatte zeitgleich in der Regel zwei bis sechs Wochen vorher.
Ist ein persönliches Erscheinen auch bei einer Online-Scheidung erforderlich?
Auch bei einer online eingereichten Scheidung ist das Erscheinen beider Ehegatten zum Gerichtstermin erforderlich. Zudem wird ein Anwalt unserer Kanzlei oder ein von uns beauftragter Rechtsanwalt zum Scheidungstermin persönlich anwesend sein. Der Termin an sich dauert in der Regel nicht länger als 10 Minuten. Im Rahmen des Scheidungstermins wird die Scheidung ausgesprochen.
Wann erhalte ich den schriftlichen Scheidungsbeschluss bei einer Online-Scheidung?
Nachdem der Scheidungstermin in Anwesenheit von Ihnen, Ihrem Ehegatten und einem Rechtsanwalt stattgefunden hat, dauert es in der Regel zwei bis sechs Wochen, bis das Amtsgericht Ihnen den schriftlichen Scheidungsbeschluss zukommen lässt. Danach kann innerhalb von einem Monat Beschwerde eingelegt werden. Wenn Sie im Anschluss an die Scheidung möglichst schnell erneut heiraten möchten oder Ihren Geburtsnamen wieder annehmen wollen, können Sie auf dieses Rechtsmittel verzichten. Dies ist jedoch mit zusätzlichen Kosten verbunden, da ein zweiter Anwalt vor Gericht anwesend sein muss. Die Zeitspanne zwischen Einreichung des Scheidungsantrags und Mitteilung über den Scheidungstermin hängt insbesondere davon ab, ob das Verfahren zum Versorgungsausgleich zeitgleich stattfindet. Erfahren Sie mehr darüber, wie Sie durch Abtrennung des Versorgungsausgleichs einen schnelleren Scheidungstermin bewirken können.
Welche Voraussetzungen müssen für eine Online-Scheidung erfüllt sein?
Grundvoraussetzung für eine Online-Scheidung ist, dass sich beide Ehepartner über alle Folgen der Trennung einig sind. Eine Scheidung via Internet ist immer dann sinnvoll, wenn es tatsächlich nur um das reine Scheidungsverfahren geht und keine offenen Fragen über Unterhaltszahlungen etc. zu klären sind. Eine Online-Scheidung kann zeitsparend und kostengünstig sein, weil der Kontakt zwischen Mandant und Rechtsanwalt auf eine Kommunikation per E-Mail und Telefon beschränkt ist. In diesem Rahmen ist eine Klärung komplexer Rechtsfragen nicht möglich. Wenn bei Ihnen und Ihrem Ehepartner Einigkeit darüber herrscht, wie die Folgen der Trennung geregelt werden sollen, ist eine Online-Scheidung möglich und sinnvoll. Auf diesem Weg ist es möglich, Zeit und Geld zu sparen. Sie können den Scheidungsauftrag direkt online über unsere Website einreichen. Informieren Sie sich im Vorfeld darüber, wie es weiter geht, nachdem Sie das Formular ausgefüllt haben.
Ist eine Online-Scheidung günstiger?
Bei jeder Scheidung fallen Anwaltskosten und Gerichtskosten an. Beide Kosten richten sich nach dem sogenannten Streitwert und sind gesetzlich geregelt. Der Streitwert wird auf der Grundlage der Einkünfte der Eheleute bemessen. Unter bestimmten Voraussetzungen können die Kosten einer Scheidung verringert werden. Dazu gehören die Möglichkeit, nur einen Anwalt zu beauftragen, der Antrag auf Streitwertreduzierung und die Verfahrenskostenhilfe.
Ist eine Online-Scheidung mit nur einem Rechtsanwalt möglich?
Für den Fall, dass Sie und Ihr Ehepartner sich über die Folgen der Trennung einig sind, kann es ausreichend sein, nur einen Rechtsanwalt zu beauftragen. Komplett ohne Anwalt ist auch eine Online-Scheidung nicht möglich, denn vor den Familiengerichten ist die Beauftragung eines Anwalts Vorschrift. Man spricht hier auch vom „Anwaltszwang“. Es ist jedoch nicht zwingend erforderlich, dass beide Eheleute einen eigenen Anwalt beauftragen. Wenn ein Ehegatte einen Anwalt beauftragt und die Scheidung einreicht, muss der andere Ehegatte dem Antrag nur noch gegenüber dem Amtsgericht zustimmen. Eine einvernehmliche Scheidung kann also Kosten sparen, wenn keine Kosten für einen zweiten Anwalt anfallen.
Wie kann ich bei einer Online-Scheidung Geld sparen?
Wenn Sie und Ihr Ehepartner sich einvernehmlich trennen wollen, ist eine Online-Scheidung eine Möglichkeit, Zeit und Geld zu sparen. Die Kosten für eine Scheidung setzen sich immer aus den Gerichts- und den Anwaltskosten zusammen, die beide anhand des Gesamtstreitwertes bemessen werden. In unstreitigen Fällen beantragen wir beim Gericht eine Streitwertreduzierung in Höhe von 30 %. Das Gericht setzt im Scheidungstermin den Streitwert abschließend fest. Zusätzlich beantragt unsere Kanzlei pauschal für jedes minderjährige Kind einen Abzug vom gemeinsamen Nettoeinkommen der Ehepartner in Höhe von 250 Euro. Für eine weitere Reduzierung des Streitwertes beantragen wir zudem, monatliche Kreditverbindlichkeiten vom Nettoeinkommen abzuziehen – mit Ausnahme von Immobiliendarlehen. Wir möchten Sie jedoch ausdrücklich darauf hinweisen, dass es sich hierbei lediglich um eine Beantragung durch uns handelt – erst beim Scheidungstermin entscheidet das Gericht darüber, ob dem stattgegeben wird. In der Vergangenheit wurde jedoch häufig unseren Anträgen auf Streitwertreduzierung stattgegeben.
Kann ich auch bei einer Online-Scheidung Verfahrenskostenhilfe beantragen?
Wie bei einer „normalen“ Scheidung ist es auch bei einer Online-Scheidung möglich, eine Verfahrenskostenhilfe (ehemals Prozesskostenhilfe) zu beantragen. Wenn Sie nur über ein geringes oder gar kein eigenes Einkommen verfügen, unterstützen wir Sie gerne dabei, beim zuständigen Gericht eine Verfahrenskostenhilfe zu beantragen. Für den Fall, dass dem Antrag durch das Gericht stattgegeben wird, werden die Gerichts- und Anwaltskosten vom Staat getragen. Für nähere Informationen zum Thema Verfahrenskostenhilfe nehmen Sie einfach Kontakt zu uns auf. Die Rechtsanwälte unserer Kanzlei helfen Ihnen gerne weiter.
Gibt es bei einer Online-Scheidung Besonderheiten bei der Ermittlung des Streitwertes?
Der Streitwert wird bei einer Online-Scheidung genau so ermittelt wie bei einem „normalen“ Scheidungsverfahren: Das Gericht setzt als Streitwert zunächst das dreifache Nettoeinkommen beider Eheleute an. Hinzugerechnet wird der Streitwert für den Versorgungsausgleich – die Teilung der Rentenansprüche beider Ehepartner aus der Ehezeit. Dieser Streitwert wird mit 20 % des gemeinsamen dreifachen Nettoeinkommens berechnet, mindestens jedoch mit 1.000 Euro. Dies gilt nur für den Fall, dass bei beiden Eheleuten lediglich Rentenansprüche in der Deutschen Rentenversicherung existieren. Sofern weitere Rentenansprüche bestehen, erhöht sich auch der Streitwert für den Versorgungsausgleich. Zusätzlich kann bei der Ermittlung des Streitwertes für jedes minderjährige Kind ein Nettobetrag von ca. 250 Euro vom Ausgangsbetrag abgezogen werden. Ebenfalls abgerechnet werden können monatliche Kreditraten, sofern sie nicht für Immobilien aufgebracht werden. Die letztendliche Festsetzung des Streitwertes obliegt alleinig dem Gericht.
Wie hoch sind die Kosten für eine Online-Scheidung?
Eine Online-Scheidung ist sinnvoll, wenn sich beide Eheleute über die Folgen einer Trennung einig sind und keine offenen Rechtsfragen bestehen. Auf diesem Weg können Zeit und Geld eingespart werden. Zur Veranschaulichung zeigen wir Ihnen zwei Beispiele:
Kosten für eine einvernehmliche Scheidung
Die Kosten für ein Scheidungsverfahren orientieren sich am Streitwert. Dieser Wert wird über das Nettoeinkommen der Eheleute zur Ehezeit und weitere Faktoren ermittelt. Über die Höhe des Streitwertes entscheidet immer das Gericht.
Ehemann monatliches Nettoeinkommen 2.000 Euro Ehefrau monatliches Nettoeinkommen 1.000 Euro ein minderjähriges Kind
Berechnung Streitwert Scheidungsverfahren
Summe beider Nettoeinkommen = 3.000 Euro abzüglich Pauschale für minderjähriges Kind = 2.750 Euro x 3 = 8.250 Euro Unsere Kanzlei beantragt beim Gericht immer eine Herabsetzung des Streitwertes um 30 %. Würde dem in diesem Fall stattgegeben, ergäbe sich ein Betrag von 5.775 Euro.
Berechnung Streitwert Versorgungsausgleichsverfahren
Zusätzlich wird der Streitwert für das Versorgungsausgleichsverfahren ermittelt. Seine Höhe ist individuell vom Einzelfall abhängig. Für den Fall, dass beide Eheleute ausschließlich Rentenansprüche in der Deutschen Rentenversicherung haben, liegt dieser Streitwert bei 20 % des dreifachen gemeinsamen Nettoeinkommens: 2.000 Euro + 1.000 Euro = 3.000 Euro 3.000 Euro x 3 = 9.000 Euro 9.000 Euro x 20 % = 1.800 Euro Gesamtstreitwert: 5.775 Euro + 1.800 Euro = 7.575 Euro Bestehen weitere Rentenansprüche, erhöht sich der Streitwert für den Versorgungsausgleich.
Basierend auf einem Gesamtstreitwert in Höhe von 7.575 Euro ergeben sich folgende Gerichts- und Anwaltskosten: Gerichtsgebühren nach dem „Gesetz über Gerichtskosten in Familiensachen“ (FamGKG): 406,00 Euro Rechtsanwaltsgebühren nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG): Verfahrensgebühr: 592,80 Euro Terminsgebühr: 547,20 Euro Auslagenpauschale: 20,00 Euro Zwischensumme: 1.160,00 Euro 19% Mehrwertsteuer: 220,40 Euro Summe: 1.380,40 Euro Gesamtkosten Gerichts- und Anwaltsgebühren: 1.786,40 Euro
Kosten für eine streitige Scheidung
Ausgangssituation: Der Ehemann verfügt über ein monatliches Nettoeinkommen in Höhe von 2.000 Euro, die Ehefrau hat kein eigenes Einkommen. Die Ehepartner leben im gesetzlichen Güterstand. Es handelt sich nicht um eine einvernehmliche Scheidung, sondern die Eheleute streiten über die Scheidung, den Unterhalt, den Zugewinn und über den Versorgungsausgleich. Daraus ergeben sich folgende Streitwerte: Scheidung: 6.000 Euro Unterhalt: 7.200 Euro Zugewinn: 10.000 Euro Versorgungsausgleich: 1.200 Euro Gesamtstreitwert: 24.200 Euro
Gerichtsgebühren nach dem „Gesetz über Gerichtskosten in Familiensachen“ (FamGKG): 742,00 Euro Rechtsanwaltsgebühren nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG): Verfahrensgebühr: 1.024,40 Euro Terminsgebühr: 945,60 Euro Auslagenpauschale: 20,00 Euro Zwischensumme: 1.990,00 Euro 19% Mehrwertsteuer: 378,10 Euro Summe: 2.368,10 Euro x 2 (Gebühren fallen für zwei Rechtsanwälte an): 4.736,20 Euro Gesamtkosten Gerichts- und Anwaltsgebühren: 5.478,20 Euro
Muss bei einer Online-Scheidung das Trennungsjahr eingehalten werden?
Grundsätzlich ist es so, dass der Scheidungsantrag erst eingereicht werden kann, wenn die Eheleute mindestens seit 10 Monaten getrennt leben. Das ist bei einer Online-Scheidung genauso wie auf dem konventionellen Weg. Der Begriff „Trennungsjahr“ ist folglich irritierend. Die Einreichung der Scheidung kann bereits nach 10 Monaten erfolgen, da das Scheidungsverfahren mindestens zwei Monate dauert. Im Zeitpunkt der Gerichtsverhandlung über die Scheidung muss das Trennungsjahr abgelaufen sein.
Wichtige Grundsteine für eine einvernehmliche Trennung
Die Trennung kann auch innerhalb einer Wohnung oder eines Hauses erfolgen. Zu beachten ist in diesem Fall, dass in getrennten Zimmern geschlafen und getrennt gewirtschaftet wird. Es dürfen keinerlei Dienstleistungen wie Kochen, Putzen oder Einkaufen für den anderen erbracht werden. Sofern beide Eheleute im Rahmen des Scheidungstermins vor dem Gericht angeben, dass sie seit mindestens einem Jahr getrennt in einem Haus oder einer Wohnung leben, wird dies in der Regel nicht nachgeprüft. Eine wichtige Voraussetzung für eine unkomplizierte Scheidung. Sie möchten sich trennen und es besteht Einigkeit darüber, wie die Folgen der Trennung geregelt werden sollen? Dann ist eine Online-Scheidung ein einfacher Weg, der Ihnen helfen kann, Zeit und Geld zu sparen. Erfahren Sie hier mehr zum Thema einvernehmliche Scheidung.
Bedeutet Online-Scheidung, dass kein Versorgungsausgleich durchgeführt wird?
Eine Online-Scheidung kann durch bestimmte Umstände Zeit und Geld sparen, einen reellen Unterschied zur konventionellen Scheidung gibt es jedoch nicht. Seit dem 1. September 2009 gibt es eine neue gesetzliche Regelung, nach der ein Versorgungsausgleich bei einer Scheidung nicht mehr in jedem Fall zu erfolgen hat.
Einvernehmliche Trennung mit Verzicht auf Versorgungsausgleich
Besteht die Ehe inklusive der Trennungszeit bei Zustellung des Scheidungsantrages durch das Gericht an den Ehegatten nicht länger als drei Jahre, findet kein Versorgungsausgleich statt, sofern keiner der beiden Ehegatten einen Antrag auf Durchführung des Versorgungsausgleichs stellt.
Falls die Ehe bei Einreichung der Scheidung länger als drei Jahre besteht, gibt es zwei Möglichkeiten für den Ausschluss des Versorgungsausgleichs: Zunächst müssen sich beide Ehegatten darüber einig sein, dass auf die Durchführung des Versorgungsausgleichs verzichtet werden soll. Ein Verzicht ist immer nur möglich, wenn beide Ehegatten dies wünschen. Es kann im Scheidungsverfahren ein Verzicht der Eheleute auf die Durchführung des Versorgungsausgleichs vereinbart werden. Allerdings muss der Richter die Wirksamkeit des Verzichts prüfen. Der Verzicht ist nach dem Gesetz dann unwirksam, wenn er „grob unbillig“ ist. Ob eine solche grobe Unbilligkeit besteht, entscheidet im Einzelfall der Richter. Eine Unbilligkeit könnte der Richter zum Beispiel dann annehmen, wenn ein Ehegatte durch den Verzicht über keine hinreichende Alterssicherung mehr verfügt. Die Fälle, in denen Gerichte eine grobe Unbilligkeit annehmen, sind allerdings selten. Denkbar wäre dies zum Beispiel, wenn nach 30-jähriger Ehedauer auf die Durchführung des Versorgungsausgleichs verzichtet werden soll und die Ehefrau in der gesamten Ehezeit nicht erwerbstätig war, so dass sie keine eigenen Rentenansprüche erworben hat. Dann würde der Verzicht auf den Versorgungsausgleich dazu führen, dass die Ehefrau später nur eine sehr geringe Rente hätte und sie daher Sozialhilfe beantragen müsste.
Ist bei einer Online-Scheidung ein zweiter Rechtsanwalt erforderlich, wenn beide Ehepartner auf den Versorgungsausgleich verzichten wollen?
Wenn im Gerichtsverfahren der Verzicht auf den Versorgungsausgleich vereinbart soll, wird nur für den Verzicht (nicht für die Scheidung) ein zweiter Rechtsanwalt benötigt. Diesen kann Ihr Ehegatte selbstverständlich selbst beauftragen. Wenn durch unser Büro ein zweiter Rechtsanwalt für den Scheidungstermin beauftragt werden soll, löst dies zusätzliche Kosten in Höhe von 200,00 € zuzüglich Mehrwertsteuer aus. Es kann auch durch einen von beiden Eheleuten unterzeichneten Notarvertrag auf die Durchführung des Versorgungsausgleichs verzichtet werden. Auch in diesem Fall muss der Richter prüfen, ob der Verzicht „unbillig“ ist. Welche der beiden Lösungen geringere Kosten auslöst, kann durch ein Gespräch mit einem Notar in Ihrer Gemeinde geklärt werden, in dem sie die Höhe der Notarkosten für die Beurkundung eines solchen Vertrages erfragen können. Wenn die Folgen einer Trennung für beide Ehepartner geklärt sind und es nur noch um die Scheidung als solche vor dem Gericht geht, kann eine Online-Scheidung eine günstige und zeitsparende Lösung sein. Informieren Sie sich auf unserer Website über die Voraussetzungen für eine Scheidung.
Ist eine Online-Scheidung ohne Anwalt möglich?
Wenn sich beide Ehepartner einig sind, die Scheidung einreichen zu wollen und auch alle Fragen rund um die Folgen der Trennung geklärt sind, taucht häufig die Frage auf: Brauchen wir überhaupt einen Anwalt? Die klare Antwort darauf ist: ja. Das Gesetz sieht vor, dass bei einer Scheidung mindestens jener Ehegatte durch einen Rechtsanwalt vor Gericht vertreten werden muss, der die Scheidung eingereicht hat. Entsprechend gilt diese Regelung auch für eine Online-Scheidung. Grundsätzlich unterscheidet sich eine Online-Scheidung von einer „konventionellen“ Scheidung lediglich darin, dass der Scheidungsauftrag online eingereicht wird und die weitere Korrespondenz per E-Mail, Telefon oder Post erfolgt.
Nur ein Ehegatte benötigt einen Rechtsanwalt
Im Fall einer unstreitigen Scheidung reicht es in der Regel aus, wenn nur ein Ehepartner durch einen Rechtsanwalt vertreten wird. Eine Scheidung komplett ohne Anwalt ist jedoch nicht möglich.
Ist eine Online-Scheidung über einen Notar möglich?
2006 gab es von der damaligen Justizministerin Zypries einen Plan, eine einvernehmliche Ehescheidung auch ohne Rechtsanwälte zu ermöglichen. Stattdessen sollten die Eheleute einen Notarvertrag abschließen und anschließend das Gerichtsverfahren ohne Anwalt durchführen lassen können. Dieser Plan wurde jedoch nicht realisiert. Auch zukünftig wird es wahrscheinlich keine derartige gesetzliche Regelung geben. Aus unserer Sicht ist es vernünftig, ein Scheidungsverfahren immer mit einem Rechtsanwalt durchzuführen, da aufgrund Unwissenheit oder unzureichender Beratung den Eheleuten ein Vermögensschaden entstehen kann. Der Abschluss eines Notarvertrages würde dies ebenfalls nicht verhindern können und reicht daher für ein Scheidungsverfahren nicht aus. Auch hier gelten für die Online-Scheidung genau die gleichen Voraussetzungen und rechtlichen Vorgaben wie bei einer „normalen“ Scheidung auf dem konventionellen Weg.
Welches Gericht ist zuständig, wenn ich eine Online-Scheidung beauftrage?
Sowohl bei einer Online-Scheidung als auch bei einer Scheidung auf konventionellem Weg ist stets nur ein einziges Gericht zuständig. Dafür gibt es eine entsprechende gesetzliche Regelung. Wir stellen Ihnen vier Fallbeispiele vor, welches Gericht in welchem Fall zuständig ist.
Fall 1: Eheleute mit einem oder mehreren minderjährigen Kindern
Sind aus der Ehe minderjährige Kinder hervorgegangen, liegt die Zuständigkeit für das Scheidungsverfahren beim Gericht in dem Bezirk, in dem der Ehegatte mit einem oder mehreren gemeinsamen minderjährigen Kindern lebt. Beispiel: Die Ehefrau lebt mit einem gemeinsamen minderjährigen Kind in Münster, der Ehemann lebt in Dortmund. In diesem Fall ist das Amtsgericht Münster zuständig.
Fall 2: Eheleute ohne minderjährige Kinder, der Wohnort wird beibehalten
Existieren keine gemeinsamen minderjährigen Kinder und bleibt mindestens einer der Eheleute am gleichen Ort wohnen, ist das Amtsgericht des entsprechenden Wohnortes zuständig. Beispiel: Beide Eheleute haben bislang gemeinsam in Düsseldorf gelebt. Nach der Trennung lebt die Ehefrau weiterhin dort, während der Ehemann nach Köln gezogen ist. In diesem Fall ist das Amtsgericht Düsseldorf zuständig.
Fall 3: Eheleute ohne minderjährige Kinder, der Wohnort wird nicht beibehalten
Wenn es keine gemeinsamen minderjährigen Kinder gibt und beide Eheleute nach der Trennung in verschiedene Orte gezogen sind, ist das Amtsgericht an dem Ort zuständig, wo der Ehegatte lebt, an den der Scheidungsantrag zugestellt werden soll. Beispiel: Beide Eheleute haben früher gemeinsam in Hamburg gewohnt und haben keine Kinder. Nach der Trennung ist die Ehefrau nach Nürnberg gezogen, der Ehemann nach München. Der Scheidungsantrag wird von der Ehefrau gestellt. In diesem Fall ist das Amtsgericht München zuständig, da dort der Ehemann wohnt.
Fall 4: Scheidung im Ausland
Trifft keiner der drei Fälle auf die Eheleute zu, zum Beispiel weil beide im Ausland leben, ist das Amtsgericht Berlin Schöneberg zuständig. Erfahren Sie mehr zum Thema „Ehepartner im Ausland“.
Muss der Ehegatte bei einer Online-Scheidung zustimmen?
Wenn eine Ehe zerrüttet ist, kann sie geschieden werden. Einer Zustimmung durch den Ehegatten bedarf es in der Regel nicht. Das gilt für eine via Internet eingereichte Scheidung genauso wie für eine konventionell beantragte. Der Begriff „Online-Scheidung“ bedeutet lediglich, dass die Kommunikation auf dem postalischen und elektronischen Weg läuft und eine persönliche Beratung nicht unbedingt erforderlich ist. Allerdings ist eine Online-Scheidung nur dann sinnvoll, wenn es sich um eine einvernehmliche Trennung handelt.
Was passiert, wenn nach Ablauf des Trennungsjahres nur ein Ehegatte geschieden werden will?
Eine Grundvoraussetzung für eine Scheidung ist das Trennungsjahr. Möchte nach dessen Ablauf nur einer der beiden Ehegatten geschieden werden, muss kraft Gesetzes das Gericht darüber entscheiden, ob die Ehe „zerrüttet“ ist. Dies wird in der Regel bereits nach Anlauf des Trennungsjahres der Fall sein. Dafür reicht zum Beispiel aus, dass einer der Ehegatten eine neue dauerhafte Beziehung mit einem neuen Partner begonnen hat oder dass Streit zwischen den Eheleuten besteht. Falls ausnahmsweise nach Ablauf des Trennungsjahres keine „Zerrüttung“ vom Gericht festgestellt werden sollte, kann die Ehe nach dreijähriger Trennungsdauer geschieden werden, da kraft Gesetzes drei Jahre nach der Trennung eine Ehe immer als „zerrüttet“ anzusehen ist. Sie haben Fragen zum Thema Online-Scheidung, Zuständigkeiten und anderen Regelungen wie zum Beispiel den Versorgungsausgleich etc.? Lassen Sie sich von uns beraten!
Kann ich nach der Scheidung den Namen des Ehepartners behalten?
Ob Online-Scheidung oder „konventionelle“ Scheidung: Grundsätzlich darf ein nach der Heirat angenommener Name auch nach der Scheidung behalten werden. Es gibt keine rechtliche Grundlage dafür, dem anderen dies zu untersagen. Wer nach der Heirat den Namen seines Ehepartners angenommen hat, kann nach der Scheidung seinen Geburtsnamen wieder annehmen oder zusätzlich führen. Er kann sowohl vorangestellt als auch angefügt werden. Namen aus einer früheren Eheschließung sind davon ausgenommen. Die Namensänderung wird beim Standesamt beantragt. Das Standesamt verlangt die Vorlage des rechtskräftigen Scheidungsbeschlusses. Eine Annahme des Geburtsnamens ist daher frühestens möglich, nachdem die Scheidung rechtskräftig geworden ist. Dies ist in der Regel etwa zwei Monate nach dem Scheidungstermin der Fall.
Ist eine Online-Scheidung einfacher, wenn ein oder beide Ehepartner im Ausland leben?
Die Zuständigkeit des Gerichts ist bei jeder Scheidung gesetzlich geregelt – ob online oder konventionell eingereicht. Falls einer der Ehegatten im Ausland lebt, wird dieser in der Regel nicht persönlich zum Scheidungstermin nach Deutschland anreisen wollen. Wir beantragen in diesem Fällen, den im Ausland lebenden Ehegatten vom persönlichen Erscheinen zu entbinden und diesen vor der nächsten deutschen Botschaft in dem Land, in dem er sich aufhält, anhören zu lassen. Wenn beide Eheleute im Ausland leben, ist das Amtsgericht Berlin Schöneberg für das Scheidungsverfahren zuständig. Die Eheleute müssen dann ausnahmsweise nicht persönlich zum Scheidungstermin nach Berlin anreisen. Das Gericht verlangt in diesen Fällen in der Regel beglaubigte Passkopien beider Eheleute. Ferner müssen beide Eheleute bei der nächsten deutschen Botschaft des Landes, in dem sie sich aufhalten, eine Erklärung zur Scheidung abgeben. Alternativ kann die Erklärung vor einem Notar am ausländischen Wohnort der Eheleute abgegeben werden. Falls ein Ehegatte in einem Land lebt, das an Deutschland angrenzt, zum Beispiel in der Schweiz, Österreich, Frankreich, Holland usw.: In diesen Fällen kann beantragt werden, dass der Ehegatte in der BRD vor einem Amtsgericht angehört wird, das an der Grenze zu dem betreffenden Land – also z. B. an der Grenze zur Schweiz, Österreich, Frankreich, Holland – liegt. Erfahren Sie mehr über das Thema Ehepartner im Ausland.
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Antrag zur Aufhebung einer Lebenspartnerschaft
Dieses Formular bitte vollständig ausfüllen und absenden.
I. Lebenspartner(in) 1
II. Lebenspartner(in) 2
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IV. Daten der Begründung der Lebenspartnerschaft
Ort der Heirat
B. Angaben zur Aufhebung der Lebenspartnerschaft
Antragsteller bitte auswählen*Lebenspartner 1Lebenspartner 2
Seit wann leben Sie getrennt?
Wer ist ausgezogen?
Ist einer der Lebenspartner aus der Wohnung ausgezogen (bitte auswählen)*Lebenspartner(in) 1Lebenspartner(in) 2bis jetzt niemand
Gemeinsame Kinder sind vorhanden?
Gemeinsame Kinder (bitte auswählen)*keine Kinder1 Kind2 Kinder3 Kinder4 Kinder5 Kinder6 Kinder7 Kinder8 Kinder9 Kinder10 Kinder
Wo lebt das Kind oder die Kinder?
Kind lebt (bitte auswählen)*beim Lebenspartner 1beim Lebenspartner 2bei beiden
Sorgerecht soll wer erhalten?
Sorgerecht soll erhalten (bitte auswählen)*Lebenspartner 1Lebenspartner 2beide gemeinsam
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Zustimmung Aufhebung
Es gibt einen Lebenspartnerschaftsvertrag bzw. notarielle Trennungsvereinbarung. *
Versorgungsausgleich ausgeschlossen *
Versorgungsausgleich ausgeschlossen?
Ja, ausgeschlossen durch notariellen Vertrag oder Lebenspartnerschaft wurde vor dem 01.01.2005 begründet Nicht ausgeschlossen durch notariellen Vertrag aber wir wollen ihn ausschliessen Versorgungsausgleich soll durchgeführt werden
Nettoverdienst Lebenspartner 1
Nettoverdienst Lebenspartner 2
Ich möchte Verfahrenskostenhilfe beantragen.
Antrag Verfahrenskostenhilfe (bitte auswählen)*JaNein
Gerichtsgebühren *
Was ist mit den Gerichtsgebühren?
Ich werde die Gerichtsgebühren nach Aufforderung an Rechtsanwalt Schmidt zur Weiterleitung überweisen Ich werde die Gerichtsgebühren nach Rechnungsstellung an das Amtsgericht überweisen
Verbindlichkeiten pro Monat (Summe)
Verbindlichkeiten Lebenspartner 1
Verbindlichkeiten Lebenspartner 2
C. Weitere Angaben
Fragen & Mitteilungen
D. Vollmacht
Hiermit erteile ich Herrn Rechtsanwalt Theo Schmidt, Massenbergstr. 11 in 44787 Bochum, folgende Vollmacht: Herrn Rechtsanwalt Theo Schmidt wird hiermit die Vollmacht zur Vertretung meiner Interessen in meiner Familienrechtsangelegenheit erteilt. Die Vollmacht umfasst die Befugnisse zur Antragstellung auf Scheidung der Ehe, zum Abschluss von Vereinbarungen über Scheidungsfolgen sowie zur Stellung von Anträgen auf Erteilung von Renten- und sonstigen Versorgungsauskünften.
ja, hiermit erteile ich die Vollmacht nein, ich habe noch Fragen
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Darlehensraten pro Monat (Summe)
Monatliche Darlehensraten ziehen wir bei der Streitwertberechnung vom Einkommen zu Ihren Gunsten ab. Leider akzeptieren die Gerichte keine Kreditraten für Immobilien. Bitte geben Sie in den Feldern Ehefrau und Ehemann die Darlehensrate an die von demjenigen bezahlt werden.
Nur Darlehensraten ohne Raten für Immobilien (keine Miete, Verischerungen usw.)
Darlehensraten Lebenspartner 1
Darlehensraten Lebenspartner 2
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