Source: http://www.rechtscentrum.de/search.php?db=arbeitsrecht&mode=category&feld=Arbeits-%20und%20Angestelltenrecht&gebiet=Teilzeitarbeit
Timestamp: 2018-02-18 04:33:16
Document Index: 277663345

Matched Legal Cases: ['§ 138', '§ 6', '§ 138', '§ 6', '§ 14', '§ 15', '§ 43', '§ 8', '§ 614', '§ 611', '§ 614', '§ 615', '§ 4', '§611', '§614', '§615', '§8', '§ 3', '§ 4', '§4', '§ 14', '§ 21', '§ 14', '§14', '§ 14', '§ 14']

Rechtsprechung - Suchergebnis - 18.02.2018 05:33h
ArbG Oldenburg (Oldenburg)
2 Ca 556/16
Entgeltstruktur nach § 138 Abs. 2 SGB IX bei Teilzeitbeschäftigung
Im Rahmen einer Teilzeitbeschäftigung ist der zu zahlende Grundbetrag jedenfalls dann einer Kürzung nicht zugänglich, wenn die Verringerung des Arbeitszeitumfanges ausschließlich auf den in § 6 Abs. 2 WVO genannten Gründen beruht. In diesem Fall fehlt es für die Kürzung des Grundbetrages an einer Rechtsgrundlage. Der Steigerungsbetrag wird seitens des Werkstattträgers nicht mehr "leistungsangemessen" gezahlt, wenn die Kürzung bei unverändertem Arbeitsergebnis nicht mehr nur im Verhältnis zum verringerten Arbeitszeitanteil des behinderten Menschen sondern in einem darüber hinausgehenden, nicht mehr zu rechtfertigenden Umfang vorgenommen wird.
SGB IX § 138 Abs 2
SchwbWV § 6 Abs 2
Aktenzeichen: 2Ca556/16 Paragraphen: Datum: 2017-03-29
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5 Sa 82/16
Ein vorübergehender Bedarf an der Arbeitsleistung im Sinne des § 14 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 TzBfG ergibt sich nicht allein daraus, dass eine dauerhaft an der Hochschule wahrgenommene Aufgabe (Betreuung von Promovenden) zeitweise in eine zentrale Organisationseinheit (Graduate School) überführt wird und anschließend wieder dezentralisiert werden soll.
HSchulG MV § 15, § 43
Aktenzeichen: 5Sa82/16 Paragraphen: Datum: 2017-03-21
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5 Sa 1745/16
Arbeitszeitverringerung durch blockweise Freistellung
Der Antrag eines Piloten, in den Schulferien seiner Kinder im Wege der Arbeitszeitverringerung nach § 8 TzBfG für einen Monat freigestellt zu werden, ist nicht rechtsmissbräuchlich.
Aktenzeichen: 5Sa1745/16 Paragraphen: Datum: 2017-02-23
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6 Sa 174/16
Freimonate - ganzjährige anteilige Zahlungsweise - Teilzeitarbeitsverhältnis
Hat ein Arbeitnehmer im Rahmen eines "8/12-Teilzeitmodells" im Jahr vier Freimonate, bedeutet die Vereinbarung, dass die anteilige Vergütung verteilt auf alle zwölf Monate gezahlt wird, in aller Regel nur eine von § 614 BGB abweichende Vor- oder Nachschusspflicht, nicht jedoch die Verpflichtung des Arbeitgebers, Arbeitsvergütung unabhängig von der Jahresarbeitsleistung des Arbeitnehmers bezahlen zu müssen.
BGB § 611, § 614, § 615
TzBfG § 4 Abs 1 S 1
Aktenzeichen: 6Sa174/16 Paragraphen: BGB§611 BGB§614 BGB§615 Datum: 2016-05-13
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Aktenzeichen: 17Sa814/15 Paragraphen: TzBfG§8 Datum: 2016-04-11
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Arbeits- und Angestelltenrecht Verdienst- und Entlohnung - Teilzeitarbeit Zulagen
5 Sa 1784/15
Ratierliche Kürzung einer tarifvertraglichen Pflegezulage bei Teilzeit
Die Pflegezulage nach § 3 Nr. 2 des Vitanas-Entgelttarifvertrages ist an Teilzeitmitarbeiterinnen trotz Fehlens einer entsprechenden ausdrücklichen Regelung nur anteilig entsprechend ihrer monatlichen Arbeitszeit zu zahlen.
TzBfG § 4 Abs 1 S 2
Aktenzeichen: 5Sa1784/15 Paragraphen: TzBfG§4 Datum: 2016-03-03
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10 Sa 991/15
Die Sachgründe der Zweckbefristung und der Zeitbefristung sind jeweils getrennt zu beurteilen.
Endet die Zweckbefristung, muss die Zeitbefristung im Lichte des § 14 Abs. 2 TzBfG beurteilt werden.
BEEG § 21
Aktenzeichen: 10Sa991/15 Paragraphen: Datum: 2015-09-17
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10 Sa 2117/14
Auch wenn nur ein vorübergehender Bedarf an einer konkreten Arbeitsleistung besteht, muss der Arbeitgeber darlegen, dass die befristete Beschäftigung nicht nur bei Gelegenheit des Bedarfs, sondern wegen eben dieses Bedarfs erfolgt.
TzBfG § 14 Abs 2 S 2 Nr 1
Aktenzeichen: 10SA2117/14 Paragraphen: TzBfG§14 Datum: 2015-03-09
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LAG Baden-Württembergh - ArbG Stuttgart
2 Sa 31/14
Wunsch der Arbeitnehmerin nach einer nur zeitlich begrenzten Beschäftigung (§ 14 Abs. 1 Satz 2 Nr. 6 TzBfG)
1. Ein Wunsch der Arbeitnehmerin nach einer nur zeitlich begrenzten Beschäftigung kann die Befristung des Arbeitsverhältnisses gem. § 14 Abs. 1 Satz 2 Nr. 6 TzBfG sachlich rechtfertigen.
2. Ein Wunsch liegt aber noch nicht vor, wenn die Arbeitnehmerin mit dem Arbeitgeberangebot eines befristeten Arbeitsvertrages lediglich einverstanden ist.
3. Von einem Wunsch kann allerdings dann gesprochen werden, wenn die Arbeitnehmerin nach einer langen Überlegungsfrist das Angebot ihres Arbeitgebers an seine leitenden Führungskräfte zur Umwandlung des unbefristeten Arbeitsvertrages in ein zum 60. Lebensjahr befristetes Arbeitsverhältnis zusammen mit attraktiven finanziellen Anreizen (Leistungen aus der betrieblichen Altersversorgung ab dem 60. Lebensjahr, Zahlung eines Einmalkapitals) annimmt. Dies gilt jedenfalls dann, wenn der Arbeitgeber seinen leitenden Führungskräften das Angebot unter Hinweis auf Beratungsmöglichkeiten und der Einräumung einer 28-monatigen Überlegungsfrist unterbreitet und die Arbeitnehmerin dieses unbeeinflusst annimmt.
Aktenzeichen: 2Sa31/14 Paragraphen: Datum: 2015-03-04
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