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Timestamp: 2017-12-15 17:46:17
Document Index: 286188539

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 40', '§ 1629', '§ 1687', 'Art. 6', '§ 4', '§ 5', '§ 46', '§ 11', '§ 5']

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG - 07.10.2003, 13 S 887/03 - JuraForum.de
VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Aktenzeichen: 13 S 887/03
Urteil vom 07.10.2003
Leitsatz: 1. Der mitsorgeberechtigte Elternteil kann allein wirksam die Einbürgerung seines Kindes beantragen, wenn er hierzu von dem anderen Elternteil ermächtigt ist. Die Wirksamkeit des Antrags setzt nicht voraus, dass die Ermächtigung zum Zeitpunkt der Antragstellung oder bis zum Ablauf einer Antragsfrist belegt wird. Ein entsprechender Nachweis kann auch nachträglich erbracht werden.
Rechtsgebiete: StAG, BGB, ARB 1/80
Vorschriften: § 4 Abs. 3 Satz 1 StAG, § 40b StAG, § 1629 Abs. 1 Satz 2 BGB, § 1687 Abs. 1 BGB, § ARB 1/80 Art. 6 Abs. 1
Stichworte: Einbürgerungsanspruch von Kindern, Einbürgerungsantrag, mitsorgeberechtigter Elternteil, gesetzliche Vertretung, Ermächtigung, Assoziationsrecht, Vorliegen der Voraussetzungen des § 4 Abs. 3 Satz 1 StAG, maßgeblicher Zeitpunkt, historische Auslegung
Verfahrensgang: VG Stuttgart 7 K 5084/01 vom 07.08.2002
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VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Urteil, 6 S 789/03 vom 01.10.2003
1. Der Ausschlusstatbestand des § 5 Nr. 2b BVFG (1. Alternative) in der Fassung des Haushaltssanierungsgesetzes - HSanG - vom 22.12.1999 setzt grundsätzlich voraus, dass der Betreffende eine Funktion ausgeübt hat, die typischerweise mit der Aufgabe verbunden war, im Sinne der KPdSU auf den ihm zugeordneten Bereich Einfluss zu nehmen (im Anschluss an BVerwG, Urteil vom 29.3.2001, BVerwGE 114, 116).
VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Urteil, 10 S 1917/02 vom 30.09.2003
2. Ergibt sich aus einer solchen Haarprobe der Nachweis von Kokainkonsum, so folgt daraus gemäß § 46 Abs. 1 FeV i. V. m. Nr. 9.1 der Anlage 4 zur Fahrerlaubnisverordnung für den Regelfall (vgl. Vorbemerkung 3 der Anlage 4) unmittelbar die Ungeeignetheit des Konsumenten zum Führen von Kraftfahrzeugen; der Einholung eines zusätzlichen Gutachtens bedarf es dann nicht (§ 11 Abs. 7 FeV).
VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Urteil, 2 S 360/03 vom 29.09.2003
Fordert die einschlägige Rechtsgrundlage - wie hier § 5 Abs. 1, Abs. 4 der Verordnung über die Befreiung von der Rundfunkgebührenpflicht - einen Antrag und die Glaubhaftmachung von Gründen für eine aus verschiedenen Gründen zulässige Befreiung, so ist für jeden der in Anspruch genommenen Gründe vom Betroffenen ein jedenfalls materiell-rechtlich eigenständiger Antrag gefordert.
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