Source: https://revosax.sachsen.de/vorschrift/2410.5
Timestamp: 2019-06-17 15:54:47
Document Index: 138194781

Matched Legal Cases: ['§ 17', '§ 25', '§ 2', '§ 3', '§ 14', '§ 18', '§ 20', '§ 26']

Historische Fassung war gültig vom 01.01.2009 bis 31.03.2010
Vollzitat: Jugendmedienschutz-Staatsvertrag vom 27. September 2002 (SächsGVBl. 2003 S. 38), der zuletzt durch Artikel 5 des Staatsvertrages vom 7. Dezember 2015 (SächsGVBl. 2016 S. 247) geändert worden ist
(2) Werbung darf Kindern und Jugendlichen weder körperlichen noch seelischen Schaden zufügen, darüber hinaus darf sie nicht
direkte Kaufappelle an Kinder oder Jugendliche enthalten, die deren Unerfahrenheit und Leichtgläubigkeit ausnutzen,
(5) Werbung für alkoholische Getränke darf sich weder an Kinder oder Jugendliche richten noch durch die Art der Darstellung Kinder und Jugendliche besonders ansprechen oder diese beim Alkoholgenuss darstellen. Entsprechendes gilt für die Werbung für Tabak in Telemedien.
(6) Die Absätze 1 bis 5 gelten für Teleshopping entsprechend. Teleshopping darf darüber hinaus Kinder oder Jugendliche nicht dazu anhalten, Kauf- oder Miet- bzw. Pachtverträge für Waren oder Dienstleistungen zu schließen.
(7) Die Mitglieder der KJM haben Anspruch auf Ersatz ihrer notwendigen Aufwendungen und Auslagen. Näheres regeln die Landesmedienanstalten durch übereinstimmende Satzungen. 3
(4) Bei Verstößen gegen Bestimmungen dieses Staatsvertrages weist Jugendschutz.net den Anbieter hierauf hin und informiert die anerkannten Einrichtungen der Freiwilligen Selbstkontrolle und die KJM hierüber. 4
(7) Die Länder überprüfen drei Jahre nach In-Kraft-Treten dieses Staatsvertrages die Anwendung der Bestimmungen der Absätze 3 und 5 insbesondere auf der Grundlage des Berichts der KJM nach § 17 Abs. 3 und von Stellungnahmen anerkannter Einrichtungen Freiwilliger Selbstkontrolle und der obersten Landesjugendbehörden. 5
(2) Für die Kündigung der in § 25 geänderten Staatsverträge sind die dort vorgesehenen Kündigungsvorschriften maßgebend. 6
(1) Dieser Staatsvertrag tritt am 1. April 2003 in Kraft. 7 Sind bis zum 31. März 2003 nicht alle Ratifikationsurkunden bei der Staats- oder Senatskanzlei des Vorsitzenden der Ministerpräsidentenkonferenz hinterlegt, wird der Staatsvertrag gegenstandslos.
§ 2 geändert durch Artikel 3 des 9. StV vom 24. Januar 2007 (SächsGVBl. 2007 S. 18)
§ 3 geändert durch Artikel 3 des 9. StV vom 24. Januar 2007 (SächsGVBl. 2007 S. 18)
§ 14 geändert durch Artikel 7 des 8. StV vom 8./14./15. Oktober 2004 (SächsGVBl. 2005 S. 30, 36)und durch Artikel 4 des 10. StV vom 19. Dezember 2007 (SächsGVBl. 2008 S. 469, 477)
§ 18 geändert durch Artikel 7 des 8. StV vom 8./14./15. Oktober 2004 (SächsGVBl. 2005 S. 30, 36) und durch Artikel 2 des StV vom 12. Juni 2008 (SächsGVBl. S. 898)
§ 20 geändert durch Artikel 3 des 9. StV vom 24. Januar 2007 (SächsGVBl. 2007 S. 18)
§ 26 geändert durch Artikel 7 des 8. StV vom 8./14./15. Oktober 2004 (SächsGVBl. 2005 S. 30, 36)
in Kraft: 1. April 2003 [Bek. vom 15. April 2003 (SächsGVBl. S. 103)]
Fassung gültig bis: 31. März 2010
Quelle: REVOSax http://revosax.sachsen.de/vorschrift/2410.5 Stand vom 17.06.2019