Source: https://kirchenrecht-nordkirche.de/document/27313
Timestamp: 2019-06-20 09:27:17
Document Index: 191521907

Matched Legal Cases: ['§ 21', '§ 2', '§ 2', '§ 11', '§ 18', '§ 44', '§ 34', '§ 12', '§ 27', '§ 5', '§ 21', '§ 2']

1.101 M _Archiv Hinweis Verfassung ELLM (ELLMVerfHinw) - Kirchenrecht Online-Nachschlagewerk
1.101 M _Archiv Hinweis Verfassung ELLM (ELLMVerfHinw)
Geltungszeitraum von: 19.05.1921
zum Verfassungsrecht der ehemaligen
Die ehemalige Evangelisch-Lutherische Landeskirche Mecklenburgs setzte sich aus den vormals eigenständigen Kirchen der evangelisch-lutherischen Landeskirche in Mecklenburg-Strelitz und der evangelisch-lutherischen Kirche von Mecklenburg-Schwerin zusammen.
I. Mecklenburg-Schwerin
Am 12. Mai 1921 wurde von der 1. Landessynode die Verfassung der evangelisch-lutherischen Kirche von Mecklenburg-Schwerin (Mecklenburg-Strelitzsches Kirchliches Amtsblatt S. 1) beschlossen.
Für diese Verfassung ergeben sich folgende Änderungen:
1. Kirchengesetz vom
13. Mai 1922, betreffend die Änderung der Verfassung der evangelisch-lutherischen Kirche von Mecklenburg-Schwerin
KABl für Mecklenburg-Schwerin
Satz 3 gestrichen
Kirchengesetz vom
18. Juli 1933 betreffend Änderung des § 21 Absatz 2
II. Mecklenburg-Strelitz
In Mecklenburg-Strelitz galt die Verfassung der evangelisch-lutherischen Landeskirche in Mecklenburg-Strelitz vom 30. Mai 1920.
III. Evangelisch-Lutherische Landeskirche Mecklenburgs
Nach der politischen Vereinigung der beiden Landesteile wurden durch das Kirchengesetz über die Evangelisch-Lutherische Landeskirche Mecklenburgs vom 13. Oktober 1933 (Kirchliches Amtsblatt für Mecklenburg-Schwerin S. 187) zum 1. Januar 1934 auch die beiden Kirchen vereinigt. Gemäß § 2 dieses Kirchengesetzes sollte die neue Landeskirche eine eigene Verfassung erhalten, die durch eine Landessynode beschlossen werden sollte, wobei die Kirchenregierungen beider Landeskirchen die näheren Bestimmungen zur Ausführung des Kirchengesetzes vertraglich festlegen sollten.
Tatsächlich galt jedoch für die nunmehr vereinigte Landeskirche die Verfassung der ehemaligen evangelisch-lutherischen Kirche von Mecklenburg-Schwerin vom 12. Mai 1921. Die §§ 2 und 3 des Kirchengesetzes über die Evangelisch-Lutherische Landeskirche Mecklenburgs vom 13. Oktober 1933, wonach eine gemeinsame Verfassung für die Landeskirche beschlossen werden sollte und die ehemaligen Kirchenregierungen die Einzelheiten vertraglich regeln sollten, wurden durch das Kirchengesetz vom 12. September 1945, betreffend die Aufhebung von Kirchengesetzen und kirchlichen Verordnungen wieder aufgehoben.
Nach dem bisherigen Stand der Recherche1# ergibt sich für diese Verfassung der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche folgendes Änderungsregister:
Gesetz vom 13. September 1933 über die Bestellung eines Landeskirchenführers
Gesetz vom 12. September 1945, betreffend die Abänderung des § 11 der Verfassung der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs2#
KABl S. 20
Kirchengesetz, betreffend Verkündung von Kirchengesetzen
KABl S. 18
24. Februar 1950, betreffend Abänderung der Verfassung der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs
KABl S. 7
9. November 1951 betreffend Änderung der Verfassung der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs
KABl S. 31
[Nochmalige Veröffentlichung der Verfassung der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche vom 29. September 1921]3#
7. Mai 1952 über Änderung der Verfassung
KABl S. 47
§ 18 Abs. 2 Ziff. 5
§ 44 Abs. 4 Ziff. 4
2. Dezember 1952 betreffend Änderung der Verfassung der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs
Gelübde neu gefasst
Kirchengesetz über Änderung der Verfassung der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs
letzter Nebensatz gestrichen
8. November 1963 zur Änderung des § 34 der Verfassung der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs
14. März 1967 über Änderung der Verfassung der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs
3. Dezember 1967 über Änderung der Verfassung der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs
3. Dezember 1967
KABl. 1968 S. 11
20. August 1968 über die Änderung der Verfassung der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs
KABl S. 35
§ 12 Ziff. 4
3. März 1969 über die Änderung des § 27 der Verfassung der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs
20. März 1969 über die Kirchgemeindeordnung der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs4#
KABl. S. 23
§§ 5-19
29. November 1969 über die Propsteiordnung der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs1
KABl 1970 S. 1
Kirchengesetz über die Leitung der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs vom
3. März 19721
§§ 21-49
Art. VII des Kirchengesetzes vom 24. Oktober 1987 über gemeinschaftliches Handeln der evangelisch-lutherischen Gliedkirchen im Bund der Evangelischen Kirchen in der Deutschen Demokratischen Republik und die Änderung der Verfassung der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs
S. 73/77
Kirchengesetz der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs über die Herstellung der Einheit der Evangelischen Kirche in Deutschland und zur Änderung der Verfassung der Landeskirche vom
KABl S. 41
13. März 1992 über den Beitritt der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs zur Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands und zur Änderung der Verfassung der Landeskirche
Mit Inkrafttreten der Verfassung der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland traten die vier genannten Gesetze gemäß Teil 1 § 2 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 bis 4 des Einführungsgesetzes vom 7. Januar 2012 (KABl. S. 30, 127, 234) in der jeweils geltenden Fassung mit Ablauf des 26. Mai 2012 außer Kraft, soweit im Einführungsgesetz keine abweichende Regelung getroffen wird.
1 ↑ Red. Anm.: Das Änderungsregister ist noch nicht vollständig. Es wird zukünftig weiter ergänzt werden.
2 ↑ Red. Anm.: Das Kirchengesetz vom 13. September 1933 über die Bestellung eines Landeskirchenführers wurde zudem durch das Kirchengesetz vom 12. September 1945, betreffend die Aufhebung von Kirchengesetzen und kirchlichen Verfügungen aufgehoben.
3 ↑ Red. Anm.: Die Verfassung wurde am 12. Mai 1921 beschlossen und am 29. September 1921 verkündet.
4 ↑ Die Kirchgemeindeordnung (1.101f M_Archiv), die Propsteiordnung (1.101e M_Archiv) sowie das Leitungsgesetz (1.101a M_Archiv) sind mit verfassungsändernder Mehrheit beschlossen worden und haben die entsprechenden Regelungen der Verfassung ersetzt.