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Timestamp: 2017-02-21 07:38:14
Document Index: 248047130

Matched Legal Cases: ['§ 14', '§ 22', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 22']

Anlage 10 DiätV, Grundzusammensetzung von Säuglingsanfangsnahrung nach Zubereitung gemäß Hinweisen des Herstellers | Gesetze auf anwalt24.de
Anlage 10 DiätV, Grundzusammensetzung von Säuglingsanfangsnahrung nach Zubereitung gemäß Hinweisen des Herstellers Inhaltsübersicht
Verordnung über diätetische Lebensmittel (Diätverordnung) Bundesrecht…Anlage 10 DiätV, Grundzusammensetzung von Säuglingsanfangsnahrung nach Zubereitu...Anlage 11 DiätV, Grundzusammensetzung von Folgenahrung nach Zubereitung gemäß Hi...Anlage 12 DiätV, Unverzichtbare und bedingt unverzichtbare Aminosäuren in Mutter...Anlage 13 DiätV (weggefallen)Anlage 14 DiätV (weggefallen)Anlage 15 DiätV, Nährwert- und gesundheitsbezogene Angaben für Säuglingsanfangsn...Anlage 16 DiätV, Referenzwerte für die Nährwertkennzeichnung von Lebensmitteln, ...Anlage 17 DiätV, Wesentliche Bestandteile von Lebensmitteln für kalorienarme Ern...Anlage 18 DiätV, Höchstmengen für Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente, we...Anlage 19 DiätV, Grundzusammensetzung von GetreidebeikostAnlage 20 DiätV, Grundzusammensetzung von anderer Beikost als GetreidebeikostAnlage 21 DiätV, Referenzwerte für die Kennzeichnung des Nährwertes von Beikost ...Anlage 22 DiätV, Spezifische Rückstandshöchstgehalte für Schädlingsbekämpfungsmi...Anlage 23 DiätV, Schädlingsbekämpfungsmittel, die bei landwirtschaftlichen Erzeu...Anlage 24 DiätV, Spezifikation für Proteingehalt und -quelle sowie Proteinverarb...
Anlage 10 DiätV, Grundzusammensetzung von Säuglingsanfangsnahrung nach Zubereitung gemäß Hinweisen des Herstellers
Anlage 10 DiätVVerordnung über diätetische Lebensmittel (Diätverordnung) BundesrechtAnhangteilTitel: Verordnung über diätetische Lebensmittel (Diätverordnung) Normgeber: BundRedaktionelle Abkürzung: DiätVGliederungs-Nr.: 2125-4-41Normtyp: RechtsverordnungAnlage 10(zu § 14c Abs. 2 und 3 und § 22a Abs. 2 Nr. 1 Buchstabe f)Die angegebenen Werte beziehen sich auf das entweder verzehrfertig in den Verkehr gebrachte oder nach den Anweisungen des Herstellers zubereitete Erzeugnis.1.B r e n n w e r tmindestenshöchstens 250 kJ/100 ml295 kJ/100 ml(60 kcal/100 ml)(70 kcal/100 ml)2.E i w e i ßEs dürfen nur die nachfolgend genannten Proteinquellen verwendet werden(Proteingehalt = Stickstoffgehalt x 6,25).2.1Säuglingsanfangsnahrung auf der Basis von Kuhmilchproteinen oder Ziegenmilchproteinenmindestens 1)höchstens0,45 g/100 kJ 0,7 g/100 kJ (1,8 g/100 kcal) (3 g/100 kcal)2.2Säuglingsanfangsnahrung auf der Basis von Proteinhydrolysatenmindestens 2)höchstens0,45 g/100 kJ 0,7 g/100 kJ (1,8 g/100 kcal) (3 g/100 kcal)Der L-Carnitingehalt muss mindestens 0,3 mg/100 kJ (1,2 mg/100 kcal) betragen.2.3Säuglingsanfangsnahrung aus Sojaproteinisolaten, pur oder in einer Mischung mit Kuhmilchproteinen oder Ziegenmilchproteinenmindestenshöchstens0,56 g/100 kJ 0,7 g/100 kJ (2,25 g/100 kcal) (3 g/100 kcal)Bei der Herstellung dieser Säuglingsanfangsnahrung sind nur Proteinisolate aus Soja zu verwenden.Der Gehalt an L-Carnitin muss mindestens 0,3 mg/100 kJ (1,2 mg/100 kcal) betragen.Zu den Nummern 2.1 bis 2.3: Bei gleichem Brennwert muss die Säuglingsanfangsnahrung jede unverzichtbare und bedingt unverzichtbare Aminosäure mindestens in der gleichen verfügbaren Menge wie das Referenzprotein enthalten (Muttermilch gemäß Anlage 12). Bei dieser Berechnung können jedoch der Methionin- und Cystingehalt zusammengerechnet werden, sofern das Verhältnis von Methionin zu Cystin nicht größer als 2 : 1 ist; der Phenylalanin- und Tyrosingehalt können zusammengerechnet werden, sofern das Verhältnis Tyrosin zu Phenylalanin nicht größer als 2 : 1 ist. Das Verhältnis von Methionin zu Cystin darf größer als 2 : 1, jedoch höchstens 3 : 1 sein, vorausgesetzt, die Eignung des Erzeugnisses für die besonderen Ernährungsbedürfnisse von Säuglingen wurde durch geeignete Studien nachgewiesen, die nach allgemein anerkannten Empfehlungen von Fachkreisen für die Konzeption und Durchführung solcher Studien durchgeführt wurden.2.4AminosäurenIn allen Fällen ist der Zusatz von Aminosäuren nur zur Verbesserung des Nährwerts der Proteine und nur in den hierfür notwendigen Mengen gestattet.1)Aus Kuhmilchproteinen oder Ziegenmilchproteinen mit einem Proteingehalt zwischen dem Mindestwert und 0,5 g/100 kJ (2 g/100 kcal) hergestellte Säuglingsanfangsnahrung muss den Anforderungen des § 14c Abs. 3 entsprechen.2)Aus Proteinhydrolysaten mit einem Proteingehalt zwischen dem Mindestwert und 0,56 g/100 kJ (2,25 g/100 kcal) hergestellte Säuglingsanfangsnahrung muss den Anforderungen des § 14c Abs. 3 entsprechen.3.T a u r i nWenn Taurin Säuglingsanfangsnahrung zugesetzt wird, darf der Tauringehalt nicht größer als 2,9 mg/100 kJ (12 mg/100 kcal) sein.4.C h o l i nmindestenshöchstens1,7 mg/100 kJ 12 mg/100 kJ (7 mg/100 kcal) (50 mg/100 kcal)5.F e t tmindestenshöchstens1,05 g/100 kJ 1,4 g/100 kJ (4,4 g/100 kcal) (6,0 g/100 kcal)5.1Die Verwendung folgender Zutaten ist untersagt:SesamölBaumwollsaatöl.5.2Laurinsäure und Myristinsäuremindestenshöchstens-einzeln oder insgesamt:20 % des Gesamtfettgehalts5.3Der Gehalt an trans-Fettsäuren darf nicht über 3 % des gesamten Fettgehalts liegen.5.4Der Erucasäure-Gehalt darf nicht über 1 % des gesamten Fettgehalts liegen.5.5Linolsäure (in Form von Glyzeriden = Linoleaten)mindestenshöchstens70 mg/100 kJ 285 mg/100 kJ (300 mg/100 kcal) (1.200 mg/100 kcal)5.6Der α-Linolensäure-Gehalt muss mindestens 12 mg/100 kJ (50 mg/100 kcal) betragen. Das Verhältnis von Linolsäure zu α-Linolensäure muss mindestens 5 : 1 und darf höchstens 15 : 1 betragen.5.7Langkettige (20 und 22 Kohlenstoffatome), mehrfach ungesättigte Fettsäuren können hinzugefügt werden. In diesem Fall darf ihr Anteil an dem gesamten Fettgehaltbei langkettigen, mehrfach ungesättigten n-3-Fettsäuren höchstens 1 % undbei langkettigen, mehrfach ungesättigten n-6-Fettsäuren höchstens 2 % (bei Arachidonsäure höchstens 1 % (20 : 4 n-6))betragen.Der Gehalt an Eicosapentaensäure (20 : 5 n-3) darf nicht höher als der Gehalt an Docosahexaensäure (22 : 6 n-3) sein.Der Gehalt an Docosahexaensäure (22 : 6 n-3) darf nicht höher als der Gehalt an langkettigen, mehrfach ungesättigten n-6-Fettsäuren sein.6.P h o s p h o l i p i d eDer Gehalt an Phospholipiden in Säuglingsanfangsnahrung darf nicht höher als 2 g/l sein.7.I n o s i t o lmindestenshöchstens1 mg/100 kJ 10 mg/100 kJ (4 mg/100 kcal) (40 mg/100 kcal)8.K o h l e n h y d r a t emindestenshöchstens2,2 g/100 kJ 3,4 g/100 kJ (9 g/100 kcal) (14 g/100 kcal)8.1Es dürfen nur folgende Kohlenhydrate verwendet werden:Lactose,Maltose,Saccharose,Glucose,Maltodextrine,Glucosesirup oder getrockneter Glucosesirup,vorgekochte Stärke, von Natur aus glutenfrei,gelatinierte Stärke, von Natur aus glutenfrei.8.2Lactosemindestenshöchstens1,1 g/100 kJ- (4,5 g/100 kcal) Die Bestimmung gilt nicht für Säuglingsanfangsnahrung, bei der der Anteil von Sojaproteinisolaten mehr als 50 % des Gesamtproteingehalts beträgt.8.3SaccharoseSaccharose darf ausschließlich aus Proteinhydrolysaten hergestellter Säuglingsanfangsnahrung zugesetzt werden.Wird Saccharose zugesetzt, darf ihr Gehalt 20 % des Gesamtkohlenhydratgehalts nicht übersteigen.8.4GlucoseGlucose darf ausschließlich aus Proteinhydrolysaten hergestellter Säuglingsanfangsnahrung zugesetzt werden. Wird Glucose zugesetzt, darf ihr Gehalt 0,5 g/100 kJ (2 g/100 kcal) nicht übersteigen.8.5Vorgekochte Stärke und/oder gelatinierte Stärkemindestenshöchstens-2 g/100 ml und 30 % des Gesamtkohlenhydratgehalts9.F r u c t o - O l i g o s a c c h a r i d e u n d G a l a c t o - O l i g o s a c c h a r i d eFructo-Oligosaccharide und Galacto-Oligosaccharide dürfen Säuglingsanfangsnahrung zugesetzt werden. In diesem Fall darf ihr Anteil 0,8 g/100 ml in einer Kombination aus 90 % Oligogalactosyl-Lactose und 10 % Oligofructosyl-Saccharose mit hohem Molekulargewicht nicht übersteigen.Andere Kombinationen und Höchstgehalte von Fructo-Oligosacchariden und Galacto-Oligosacchariden können gemäß § 14c Abs. 2 Buchstabe a verwendet werden.10.M i n e r a l s t o f f e10.1Säuglingsanfangsnahrung aus Kuhmilchproteinen oder Ziegenmilchproteinen oder Proteinhydrolysaten je 100 kJje 100 kcal mindestenshöchstensmindestenshöchstensNatrium (mg)5142060Kalium (mg)153860160Chlor (mg)123850160Calcium (mg)123350140Phosphor (mg)6222590Magnesium (mg)1,23,6515Eisen (mg)0,070,30,31,3Zink (mg)0,120,360,51,5Kupfer (μg)8,42535100Jod (μg)2,5121050Selen (μg)0,252,219Mangan (μg)0,25251100Fluor (μg)-25-100Das Verhältnis von Calcium zu Phosphor in Säuglingsanfangsnahrung beträgt mindestens 1 : 1 und höchstens 2 : 1.10.2Säuglingsanfangsnahrung aus Sojaproteinisolaten, pur oder in einer Mischung mit Kuhmilchproteinen oder ZiegenmilchproteinenEs gelten alle Anforderungen aus Nummer 10.1 mit Ausnahme der Anforderungen an Eisen und Phosphor, die wie folgt lauten: je 100 kJje 100 kcal mindestenshöchstensmindestenshöchstensEisen (mg)0,120,50,452Phosphor (mg)7,5253010011.V i t a m i n e je 100 kJje 100 kcal mindestenshöchstensmindestenshöchstensVitamin A (μg-RE) 1)144360180Vitamin D (μg) 2)0,250,6512,5Thiamin (μg)147260300Riboflavin (μg)199580400Niacin (μg) 3)723753001.500Pantothensäure (μg)954754002.000Vitamin B6 (μg)94235175Biotin (μg)0,41,81,57,5Folsäure (μg)2,5121050Vitamin B12 (μg)0,0250,120,10,5Vitamin C (mg)2,57,51030Vitamin K (μg)16425Vitamin E (mg α-TE) 4)0,5/g mehrfach ungesättigte Fettsäuren, als Linolsäure ausgedrückt, korrigiert um die Zahl der Doppelbindungen 5), auf keinen Fall jedoch weniger als 0,1 mg/100 verfügbare kJ1,20,5/g mehrfach ungesättigte Fettsäuren, als Linolsäure ausgedrückt, korrigiert um die Zahl der Doppelbindungen 5), auf keinen Fall jedoch weniger als 0,5 mg/100 verfügbare kJ51)RE = Retinoläquivalent, alle trans.2)In Form von Cholecalciferol, davon 10 μg = 400 IE Vitamin D.3)Vorgebildetes Niacin.4)α-TE = d-α-Tocopheroläquivalent.5)0,5mg α-TE/1 g Linolsäure (18 : 2 n-6); 0,75 mg α-TE/1 g α-Linolensäure (18 : 3 n-3); 1,0 mg α-TE/1 g Arachidonsäure (20 : 4 n-6); 1,25 mg α-TE/1 g Eicosapentaensäure (20 : 5 n-3); 1,5 mg α-TE/1 g Docosahexaensäure (22 : 6 n-3).12.N u k l e o t i d eFolgende Nukleotide können verwendet werden: Höchstwert 1) (mg/100 kJ) (mg/100 kcal)Cytidin-5'-monophosphat0,602,50Uridin-5'-monophosphat0,421,75Adenosin-5'-monophosphat0,361,50Guanosin-5'-monophosphat0,120,50Inosin-5'-monophosphat0,241,001)Die Gesamtkonzentration an Nukleotiden darf 1,2 mg/100 kJ (5 mg/100 kcal) nicht überschreiten.Zu Anlage 10: Geändert durch V vom 20. 12. 2007 (BGBl I S. 3263) und 25. 2. 2014 (BGBl I S. 218).
Zitierungen dieses DokumentsGesetze§ 14b DiätV, Bilanzierte Diät§ 14c DiätV, Säuglingsanfangsnahrung und Folgenahrung§ 22a DiätV, Säuglingsanfangsnahrung und FolgenahrungAnlage 12 DiätV, Unverzichtbare und bedingt unverzichtbare Aminosäuren in Muttermilch, ausgedrückt in mg je 100 kJ und 100 kcalAnlage 15 DiätV, Nährwert- und gesundheitsbezogene Angaben für Säuglingsanfangsnahrung und Voraussetzungen, die eine entsprechende Angabe rechtfertigenAnlage 6 ZZulV, In Säuglings- und Kleinkindernahrung zugelassene Zusatzstoffe
Anlage 9 DiätV, ZusatzstoffeAnlage 11 DiätV, Grundzusammensetzung von Folgenahrung nach Zubereitung gemäß…