Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/Paragraph_37_SGB_VIII_Zusammenarbeit_bei_Hilfen_ausserhalb_d-d137494,40.html
Timestamp: 2017-01-21 06:53:27
Document Index: 162989124

Matched Legal Cases: ['§ 37', '§ 37', '§ 38', '§ 39', '§ 40', '§ 41', '§ 42', '§ 42', '§ 42', '§ 42', '§ 42', '§ 42', '§ 42', '§ 43', '§ 44', '§ 45', '§ 46', '§ 47', '§ 48', '§ 48', '§ 49', '§ 50', '§ 106', '§ 37', '§ 32', '§ 35', '§ 44', '§ 23', '§ 33', '§ 41']

§ 37 SGB VIII, Zusammenarbeit bei Hilfen außerhalb der eigenen Familie Suche
Sozialgesetzbuch (SGB) Achtes Buch (VIII) Kinder- und Jugendhilfe Bundesrecht…§ 37 SGB VIII, Zusammenarbeit bei Hilfen außerhalb der eigenen Familie§ 38 SGB VIII, Vermittlung bei der Ausübung der Personensorge§ 39 SGB VIII, Leistungen zum Unterhalt des Kindes oder des Jugendlichen§ 40 SGB VIII, Krankenhilfe§ 41 SGB VIII, Hilfe für junge Volljährige, Nachbetreuung§ 42 SGB VIII, Inobhutnahme von Kindern und Jugendlichen§ 42a SGB VIII, Vorläufige Inobhutnahme von ausländischen Kindern und Jugendlich...§ 42b SGB VIII, Verfahren zur Verteilung unbegleiteter ausländischer Kinder und ...§ 42c SGB VIII, Aufnahmequote§ 42d SGB VIII, Übergangsregelung§ 42e SGB VIII, Berichtspflicht§ 42f SGB VIII, Behördliches Verfahren zur Altersfeststellung§ 43 SGB VIII, Erlaubnis zur Kindertagespflege§ 44 SGB VIII, Erlaubnis zur Vollzeitpflege§ 45 SGB VIII, Erlaubnis für den Betrieb einer Einrichtung§ 46 SGB VIII, Örtliche Prüfung§ 47 SGB VIII, Meldepflichten§ 48 SGB VIII, Tätigkeitsuntersagung§ 48a SGB VIII, Sonstige betreute Wohnform§ 49 SGB VIII, Landesrechtsvorbehalt§ 50 SGB VIII, Mitwirkung in Verfahren vor den Familiengerichten…§ 106 SGB VIII, Einschränkung eines Grundrechts
§ 37 SGB VIIISozialgesetzbuch (SGB) Achtes Buch (VIII) Kinder- und JugendhilfeBundesrechtVierter Abschnitt – Hilfe zur Erziehung, Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche, Hilfe für junge Volljährige → Dritter Unterabschnitt – Gemeinsame Vorschriften für die Hilfe zur Erziehung und die Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Kinder und JugendlicheTitel: Sozialgesetzbuch (SGB) Achtes Buch (VIII) Kinder- und JugendhilfeNormgeber: BundRedaktionelle Abkürzung: SGB VIIIGliederungs-Nr.: 860-8Normtyp: Gesetz(1) 1Bei Hilfen nach §§ 32 bis 34 und § 35a Absatz 2 Nummer 3 und 4 soll darauf hingewirkt werden, dass die Pflegeperson oder die in der Einrichtung für die Erziehung verantwortlichen Personen und die Eltern zum Wohl des Kindes oder des Jugendlichen zusammenarbeiten. 2Durch Beratung und Unterstützung sollen die Erziehungsbedingungen in der Herkunftsfamilie innerhalb eines im Hinblick auf die Entwicklung des Kindes oder Jugendlichen vertretbaren Zeitraums so weit verbessert werden, dass sie das Kind oder den Jugendlichen wieder selbst erziehen kann. 3Während dieser Zeit soll durch begleitende Beratung und Unterstützung der Familien darauf hingewirkt werden, dass die Beziehung des Kindes oder Jugendlichen zur Herkunftsfamilie gefördert wird. 4Ist eine nachhaltige Verbesserung der Erziehungsbedingungen in der Herkunftsfamilie innerhalb dieses Zeitraums nicht erreichbar, so soll mit den beteiligten Personen eine andere, dem Wohl des Kindes oder des Jugendlichen förderliche und auf Dauer angelegte Lebensperspektive erarbeitet werden.(2) 1Die Pflegeperson hat vor der Aufnahme des Kindes oder Jugendlichen und während der Dauer des Pflegeverhältnisses Anspruch auf Beratung und Unterstützung; dies gilt auch in den Fällen, in denen für das Kind oder den Jugendlichen weder Hilfe zur Erziehung noch Eingliederungshilfe gewährt wird oder die Pflegeperson nicht der Erlaubnis zur Vollzeitpflege nach § 44 bedarf. 2Lebt das Kind oder der Jugendliche bei einer Pflegeperson außerhalb des Bereichs des zuständigen Trägers der öffentlichen Jugendhilfe, so sind ortsnahe Beratung und Unterstützung sicherzustellen. 3Der zuständige Träger der öffentlichen Jugendhilfe hat die aufgewendeten Kosten einschließlich der Verwaltungskosten auch in den Fällen zu erstatten, in denen die Beratung und Unterstützung im Wege der Amtshilfe geleistet wird. 4§ 23 Absatz 4 Satz 3 gilt entsprechend.(2a) 1Die Art und Weise der Zusammenarbeit sowie die damit im Einzelfall verbundenen Ziele sind im Hilfeplan zu dokumentieren. 2Bei Hilfen nach den §§ 33, 35a Absatz 2 Nummer 3 und § 41 zählen dazu auch der vereinbarte Umfang der Beratung der Pflegeperson sowie die Höhe der laufenden Leistungen zum Unterhalt des Kindes oder Jugendlichen. 3Eine Abweichung von den dort getroffenen Feststellungen ist nur bei einer Änderung des Hilfebedarfs und entsprechender Änderung des Hilfeplans zulässig.(3) 1Das Jugendamt soll den Erfordernissen des Einzelfalls entsprechend an Ort und Stelle überprüfen, ob die Pflegeperson eine dem Wohl des Kindes oder des Jugendlichen förderliche Erziehung gewährleistet. 2Die Pflegeperson hat das Jugendamt über wichtige Ereignisse zu unterrichten, die das Wohl des Kindes oder des Jugendlichen betreffen.