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Timestamp: 2017-05-24 02:18:31
Document Index: 340959764

Matched Legal Cases: ['§ 92', '§ 92', '§ 92', '§ 92', '§92', '§ 138', '§ 46', '§ 138', '§ 146', '§ 145', '§ 146', '§ 9', '§ 146', '§ 146', '§ 139', '§ 46', '§46', '§145', '§139', '§146', '§138', 'Art 19', '§183', '§198', '§76', 'Art.19', '§ 16', '§16', '§ 76', '§ 76', '§ 79', '§ 80', '§ 76', '§76', '§ 76', 'Art. 3', '§ 42', '§ 42', '§ 42', '§76', '§42', '§ 146', '§146', '§ 51', '§51', '§ 146', '§137', '§146']

Rechtsprechung - Suchergebnis - 24.05.2017 04:18h
Wohnungs-/Immobilienwirtschaft - Bewertung ErbbaurechtHessisches FG
3 K 1451/99
Ist ein Grundstück mit einem Erbbaurecht belastet, so ist sowohl für die wirtschaftliche Einheit des Erbbaurechts als auch für die wirtschaftliche Einheit des belasteten Grundstücks jeweils ein Einheitswert festzustellen, § 92 Abs. 1 Satz 1 BewG. Bei der Ermittlung
der Einheitswerte ist von einem Gesamtwert auszugehen, der für den Grund und Boden einschließlich der Gebäude und Außenanlagen festzustellen wäre, wenn die Belastung nicht bestünde, § 92 Abs. 1 Satz 2 BewG. Beträgt die Dauer des Erbbaurechts in dem für die Bewertung maßgebenden Zeitpunkt weniger als fünfzig Jahre, so ist der Gesamtwert entsprechend
der Restnutzungsdauer des Erbbaurechts nach den sich aus § 92 Abs. 3 BewG ergebenden Vorgaben zu verteilen. (Leitsatz der Redaktion)
BewG § 92Aktenzeichen: 3K1451/99 Paragraphen: BewG§92 Datum: 2030-10-28Link: pdf.php?db=steuerrecht&nr=2640Wohnungs-/Immobilienwirtschaft - BewertungHessisches FG
3 K 3385/00
Der Grundbesitzwert eines bebautes Grundstücks ist für Zwecke der Erbschaftsteuer nach § 138 Abs. 3 in Verbindung mit § 46 BewG im Wege der Bedarfsbewertung mit einem typisierten Wert unter Berücksichtigung der tatsächlichen Verhältnisse im Besteuerungszeitpunkt und der Wertverhältnisse zum 1. Januar 1996 (§ 138 Abs. 1 Satz 2 BewG) zu ermitteln. Dabei sind bebaute Grundstücke zunächst unter Ansatz der in den letzten drei Jahren vor dem Besteuerungszeitpunkt erzielten Jahresmiete, vervielfacht mit 12,5 zu bewerten. Dieser Wert ist gegebenenfalls um einen Alterungsabschlag für das Gebäude zu mindern und bei Ein- und Zweifamilienhäusern, die ausschließlich Wohnzwecken dienen, um 20 v. H. zu erhöhen, § 146 Abs. 2 bis 5 BewG. Liegt der so ermittelte Grundstückswert unter dem Wert eines vergleichbaren unbebauten Grundstücks, dann ist als Grundbesitzwert der Wert festzustellen, mit dem das Grundstück als unbebautes Grundstück nach § 145 Abs. 3 BewG zu
bewerten wäre (sogenannter Mindestwert), § 146 Abs. 6 BewG. Wenn der Steuerpflichtige nachweist, dass der gemeine Wert des Grundstücks (§ 9 Abs. 1 BewG) niedriger ist als der nach § 146 Abs. 2 bis 6 BewG ermittelte Wert, dann ist dieser niedrigere Wert als Grundbesitzwert
festzustellen, § 146 Abs. 7 BewG, und jeweils auf volle 1000,-- DM (jetzt: 500,- EUR) abzurunden, § 139 BewG. (Leitsatz der Redaktion)
BewG §§ 46, 145, 139, 146, 138Aktenzeichen: 3K3385/00 Paragraphen: BewG§46 BewG§145 BewG§139 BewG§146 BewG§138 Datum: 2030-10-28Link: pdf.php?db=steuerrecht&nr=2641Wohnungs-/Immobilienwirtschaft - BewertungFG Niedersachsen
GG Art 19 Abs 4Aktenzeichen: 1K107/11 Paragraphen: BewG§183 BewG§198 FGO§76 GGArt.19 Datum: 2014-04-11Link: pdf.php?db=steuerrecht&nr=12463Wohnungs-/Immobilienwirtschaft - Schenkung BewertungBFH
2. Eine gesonderte Feststellung des Grundbesitzwerts für Zwecke des § 16 BewG ist entbehrlich, wenn aufgrund eines bereits gesondert festgestellten Grundbesitzwerts eine weitere gesonderte Feststellung für den Stichtag denselben Grundbesitzwert ergäbe.Aktenzeichen: IIR41/08 Paragraphen: BewG§16 Datum: 2010-12-15Link: pdf.php?db=steuerrecht&nr=10647Wohnungs-/Immobilienwirtschaft - BewertungFG Nürnberg
Nach § 76 Abs. 1 BewG ist der Wert von Geschäftsgrundstücken zwar grundsätzlich im Ertragswertverfahren zu ermitteln. Nach § 76 Abs. 3 Nr. 2 BewG ist jedoch das Sachwertverfahren bei solchen Gruppen von Geschäftsgrundstücken und in solchen Einzelfällen bebauter Grundstücke anzuwenden, für die weder eine Jahresrohmiete ermittelt noch die übliche
Miete nach § 79 Abs. 2 BewG geschätzt werden kann. Für die Frage, ob ein Grundstück zu einer Gruppe gehört, die im Sachwertverfahren zu bewerten ist, kommt es entscheidend darauf an, ob die Gruppe die für eine Bewertung im Ertragswertverfahren erforderliche Zahl vermieteter Objekt gleicher oder ähnlicher Art, Lage und Ausstattung aufweist. Nur wenn dies der Fall ist, können sich die Verhältnisse der Gruppe auf die gesetzliche Gestaltung des Ertragswertverfahrens, insbesondere die Bestimmung der Vervielfältiger (§ 80 BewG), ausgewirkt haben. (Leitsatz der Redaktion)
BewG § 76Aktenzeichen: 4K1522/2008 Paragraphen: BewG§76 Datum: 2009-03-26Link: pdf.php?db=steuerrecht&nr=9853Wohnungs-/Immobilienwirtschaft - BewertungFG Saarland
Nach der inzwischen ständigen Rechtsprechung des BFH weist ein Einfamilienhaus, dessen Wohnfläche die Grenzgröße von 220 qm überschreitet, eine besondere Gestaltung i.S. des § 76 Abs. 3 Nr. 1 BewG auf und ist deshalb im Sachwertverfahren zu bewerten. Ein
Verstoß gegen den Gleichheitssatz des Art. 3 Abs. 1 GG liegt darin nicht.
Die Wohnflächenberechnung erfolgt in Anlehnung an die II. BVO. Nach § 42 Abs. 4 Nr. 4 II. BV gehören Geschäftsräume nicht zur Wohnfläche. Geschäftsräume im Sinne dieser Vorschrift sind grundsätzlich nur solche Räume, die nach ihrer baulichen Anlage und Ausstattung auf die Dauer anderen als Wohnzwecken, insbesondere gewerblichen oder beruflichen
Zwecken zu dienen bestimmt sind und solchen Zwecken dienen. Allerdings können Geschäftsräume auch Räume mit einer indifferenten baulichen Anlage sein, die in gleicher Weise für Wohnraum oder zu Geschäftszwecken genutzt werden können. Solche Räume sind jedoch nur dann Geschäftsräume im Sinne des § 42 Abs. 4 Nr. 4 II. BVO, wenn sie tatsächlich zu geschäftlichen oder gewerblichen Zwecken benutzt werden und vom Wohnbereich in ausreichender Weise getrennt sind. Dies ist der Fall, wenn sie in räumlicher, wirtschaftlicher und funktioneller Beziehung so von den Wohnräumen getrennt sind, dass sie nicht mit diesen als Einheit angesehen werden können. Dazu ist erforderlich, dass die Geschäftsräume
keine Verbindung zu den Wohnräumen haben und einen selbständigen
Zugang besitzen. (Leitsatz der Redaktion)
II. BVO § 42Aktenzeichen: 2K2146/04 Paragraphen: BewG§76 II.BVO§42 Datum: 2008-03-04Link: pdf.php?db=steuerrecht&nr=9089Wohnungs-/Immobilienwirtschaft - BewertungNiedersächsisches FG
Keine Einheitswertminderung durch eine MobilfunkanlageAktenzeichen: 1K157/03 Paragraphen: Datum: 2007-11-30Link: pdf.php?db=steuerrecht&nr=8904Wohnungs-/Immobilienwirtschaft - Bewertung EinheitswertBFH - Niedersächsisches FG
BewG § 146 Abs. 5Aktenzeichen: IIR74/05 Paragraphen: BewG§146 Datum: 2007-09-26Link: pdf.php?db=steuerrecht&nr=8644Wohnungs-/Immobilienwirtschaft - BewertungNiedersächsisches FG
Bewertungsverfahren für Mastgesellschaften nach § 51 a BewGAktenzeichen: 1K242/04 Paragraphen: BewG§51a Datum: 2007-09-20Link: pdf.php?db=steuerrecht&nr=8905Wohnungs-/Immobilienwirtschaft - BewertungFG München
BewG § 146 Abs. 7Aktenzeichen: 4K212/07 Paragraphen: FGO§137 BewG§146 Datum: 2007-07-11Link: pdf.php?db=steuerrecht&nr=8439