Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/Paragraph_41_HEG_Entschaedigung_fuer_andere_Vermoegensnachte-d146130,42.html
Timestamp: 2016-10-22 18:48:56
Document Index: 183766576

Matched Legal Cases: ['§ 41', '§ 41', '§ 41', '§ 42', '§ 43', '§ 44', '§ 45', '§ 46', '§ 47', '§ 48', '§ 49', '§ 50', '§ 51', '§ 52', '§ 53', '§ 54', '§ 55', '§ 56', '§ 57', '§ 58', '§ 41', '§ 41', '§ 40', '§ 40', '§ 42']

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§ 41 HEG, Entschädigung für andere Vermögensnachteile Suche
Hessisches Enteignungsgesetz (HEG) Landesrecht Hessen…§ 41 HEG, Entschädigung für andere Vermögensnachteile§ 42 HEG, Behandlung der Rechte der Nebenberechtigten§ 43 HEG, Schuldübergang§ 44 HEG, Entschädigung in Geld§ 45 HEG, Entschädigung in Land§ 46 HEG, Entschädigung durch Gewährung anderer Rechte§ 47 HEG, Rückenteignung§ 48 HEG, Entschädigung für die Rückenteignung§ 49 HEG, Kosten§ 50 HEG, Klage wegen der Art und Höhe. der Entschädigung oder Ausgleichszahlung§ 51 HEG, Parteien§ 52 HEG, Klagefrist§ 53 HEG, Klageschrift§ 54 HEG, Vollstreckbarer Titel§ 55 HEG, Anhängige Verfahren§ 56 HEG, Änderung von Vorschriften§ 57 HEG, Aufhebung früherer Vorschriften§ 58 HEG, Inkrafttreten, Außerkrafttreten
§ 41 HEG, Entschädigung für andere Vermögensnachteile
§ 41 HEGHessisches Enteignungsgesetz (HEG)Landesrecht HessenFünfter Abschnitt – EntschädigungTitel: Hessisches Enteignungsgesetz (HEG)Normgeber: HessenAmtliche Abkürzung: HEGGliederungs-Nr.: 303-8gilt ab: 01.05.1973Normtyp: Gesetzgilt bis: 31.12.2020Fundstelle: GVBl. I 1973 S. 107 vom 10.04.1973(1) 1Wegen anderer durch die Enteignung eintretender Vermögensnachteile ist eine Entschädigung nur zu gewähren, wenn und soweit diese Vermögensnachteile nicht bei der Bemessung der Entschädigung für den Rechtsverlust berücksichtigt sind. 2Die Entschädigung ist unter gerechter Abwägung der Interessen der Allgemeinheit und der Beteiligten festzusetzen, insbesondere für 1.den vorübergehenden oder dauernden Verlust, den der bisherige Eigentümer in seiner Berufstätigkeit, seiner Erwerbstätigkeit oder in Erfüllung der ihm wesensgemäß obliegenden Aufgaben erleidet, jedoch nur bis zu dem Betrag des Aufwandes, der erforderlich ist, um ein anderes Grundstück in der gleichen Weise wie das zu enteignende Grundstück zu nutzen;2.die Wertminderung, die durch die Enteignung eines Grundstücksteils oder eines Teils eines räumlich oder wirtschaftlich zusammenhängenden Grundbesitzes bei dem anderen Teil oder durch Enteignung des Rechts an einem Grundstück bei einem anderen Grundstück entsteht, soweit die Wertminderung nicht schon bei der Festsetzung der Entschädigung nach Nr. 1 berücksichtigt ist;3.die notwendigen Aufwendungen für einen durch die Enteignung erforderlich werdenden Umzug.(2) Im Falle des Abs. 1 Nr. 2 ist § 40 Abs. 2 Nr. 2 anzuwenden.(3) 1Entstehen nach Erlass des Enteignungsbeschlusses Vermögensnachteile der in Abs. 1 bezeichneten Art, für die eine Entschädigung im Enteignungsbeschluss nicht festgesetzt werden konnte, so ist auf Antrag des Entschädigungsberechtigten von der Enteignungsbehörde eine Entschädigung hierfür nachträglich festzusetzen, sofern eine Einigung nicht zu Stande kommt. 2Der Antrag kann nur binnen zehn Jahren nach der Unanfechtbarkeit des Enteignungsbeschlusses gestellt werden.
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