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Timestamp: 2017-07-23 14:49:07
Document Index: 370395117

Matched Legal Cases: ['EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', '§649', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BA | meilenschwund.de
Share this:E-MailDruckenTwitterFacebookGoogleMehrRedditTumblrPinterestLinkedInGefällt mir:Gefällt mir Lade …	Veröffentlicht unter Kundenumgang, Sonstiges	| Verschlagwortet mit 23 kg, 4U, 6 kg, 70 kg, 8 kg, AB, Abschlag, AirBerlin, airline, Airport, alibi, Ausstieg, Ärger, B-Lite, BA, Bin, Blockade, boden, Bodenpersonal, British Airways, Buch, bus fahren, Cabin-Size, Carry-On, Check-In, Delsey, Diebstahl, Easyjet, Einkaufstasche, Einstieg, ewig, Extra, Fliegen, Flieger, Flugbegleiter, Fluggast, FR, Garderobe, Gebühren, Gepäckhandling, Gepäckverlust, germanwings, Geschäftsreise, hamburger flughafen, Handgepäck, Hemd, Jury, JustFly, Klamotten, Kleidungsstück, Knödelgrab, Koffer, kundenfeindlich, Kundenumgang, Kundenvorschlag, Kundenwunsch, Laptop, lh, Loriot, Lufthansa, MacBook Pro, Meeting, Mittelsitz, Necessaire, NEK, Overhead-Bin, Platz, Polizei, Priority, ryanair, Samsonite, Schikane, Schlank, Score, Service, Sitzplätze, Spanien, Sparen, Spartarif, Tasche, Taschen, Taschengewicht, Tisch, Trolley, U2, Umgang, unrealistisch, Urlaub, Verlust, Warten, Wartezeit, Wertsachen, Wettbewerb, Wiegen, Workshop, Zahnpasta	Flugverspätungen
Veröffentlicht am 24. Oktober 2012 von Tobias Eggendorfer	Die Entschädigung bei Flugverspätungen sind auch so ein ewiger Diskussionspunkt. Die EU hat zu dem Thema schon eigens eine Smartphone-App erstellen lassen, so daß Kunden auch unterwegs leicht ihre Rechte prüfen können.
Das Urteil ist seit gestern abend online abrufbar, die Pressemitteilung ging schon gestern morgen durch die Medien. Die EU-Verordnung 261/2004 sieht eine gestaffelte Entschädigung je nach Entfernung und Dauer der Verspätung vor. Dabei hielt der Verordnungsgeber – ob berechtigt oder nicht – wohl eine Verspätung von zwei Stunden bei kürzeren Flügen für gravierender als bei längeren. Bei Langstrecken können bis zu sechs Stunden Verspätung ohne Entschädigungspflicht zusammenkommen.
Insofern überrascht zunächst, daß der EuGH plötzlich von drei Stunden im Urteil spricht und daher erst ab drei Stunden Verspätung eine Entschädigung zubilligen will. Denn Verspätungen sind der Annullierung gleichzusetzen, daß hat der EuGH bereits im „Sturgeon“-Urteil (verbundene Rechtssachen C‑402/07 und C‑432/07) festgestellt:
Wenn aber Annullierungen ab 2 Stunden Verzögerung eine Entschädigungspflicht nach sich ziehen, dann gibt es gerade mit der Argumentation des EuGH gar keinen Grund, Entschädigungen für Verspätungen erst ab 3 Stunden vorzusehen. Durchaus plausibel ist daher die Vermutung, daß diese mißverständliche Formulierung der Fragestellung an den EuGH geschuldet ist. Denn dort war stets von drei Stunden die Rede. Allerdings dürfte diese Unschärfe wieder dazu führen, daß sich die Airlines bei Kurzstreckenverspätungen zwischen zwei und drei Stunden genau darauf berufen – und der EuGH erneut angerufen werden muß. Wodurch Entscheidungen in vergleichbaren Verfahren wiederum verschleppt werden. Ich bin gespannt, wer mir als Erster berichten kann, daß sein Anspruch wegen einer Verspätung zwischen zwei und drei Stunden auf der Kurzstrecke unter Verweis auf die vorliegende EuGH-Entscheidung abgelehnt wurde. Doch zum Glück eröffnet das Urteil nicht nur einer neuen Ausrede Tür und Tor, sondern räumt auch mit einer verbreiteten Fehlannahme bei Lufthansa auf:
Zwar muß die EU auch agieren, und endlich den „Single-European-Sky“ einführen, doch nicht an allen Verspätungen sind die Grenzen schuld. Im Interesse von weniger Verspätungen kann ich daher allen betroffenen Passagieren – es sind ja angeblich nur wenige – aus meiner Sicht nur empfehlen: Holen Sie sich die Entschädigung, spenden Sie sie notfalls gemeinnützig, wenn Sie das Geld nicht wollen. Denn die Ansprüche durchzusetzen hilft allen, weil dadurch hoffentlich Verspätungen durch bessere Planung vermieden werden.
Wer sich scheut, sich selbst mithilfe seines Anwalts mit den Airlines anzulegen, findet bei Anbietern wie „Verbraucherinkasso„, „Flightrights“ oder „EU-Claim“ Unterstützung. Für eine 25%-Beteiligung an der erzielten Entschädigung übernehmen die das Klagerisiko und versprechen, den Anspruch durchzufechten. Das kann viel Zeit sparen, weil durch die Bündelung der Ansprüche typisch mehr Fakten zusammenkommen und so möglicher Weise die Beweisführung erleichtert ist. Share this:E-MailDruckenTwitterFacebookGoogleMehrRedditTumblrPinterestLinkedInGefällt mir:Gefällt mir Lade …	Veröffentlicht unter Kundenumgang, Sonstiges	| Verschlagwortet mit 2 Stunden, 3 Stunden, AB, Abflugverspätung, AirBerlin, airline, Ankunftsverspätung, Annulierung, Anschluß, Anschlußflug, Anspruch, anwalt, Argument, argumentation, Ausgleichleistung, Auslegung, BA, Beweis, Beweisführung, British Airways, C-402/07, C-581/10, C-629/10, C432/07, Entschädigungspflicht, Entscheidung, Erziehungsmaßnahme, EU, EU-Verordnung, EU-Verordnung 261/2004, EUGH, EuGH-Urteil, Fluggastrecht, Flugverspätung, Formulierung, Fragestellung, Geldohr, Gesamtverspätung, Gleichbehandlung, Gleichheit, Hub, Klage, Klagerisiko, Kurzstrecke, Langstrecke, lh, Lufthansa, Manager, Menschenverstand, Mißverständlich, Mißverständnis, Passagier, Rechtsstreit, Single European Sky, smartphone, Sturgeon-Urteil, Teilverspätung, Unbill, Ungleichbehandlung, Verfahren, Verspätung, Zeitverlust, Zubringer, Zubringerflug	Die Reihenfolge der Segmente
Veröffentlicht am 23. Oktober 2012 von Tobias Eggendorfer	Die Diskussion ist so alt wie die „Spartarife“: Darf eine Airline ein Rückflugticket verfallen lassen oder einen erheblichen Aufpreis berechnen, bloß weil der Kunde den Hinflug nicht angetreten hat. Häufig hat das erhebliche Auswirkungen auf den Ticketpreis. In Österreich haben Verbraucherschutzverbände dagegen geklagt – und vor dem OLG Wien noch nicht rechtskräftig Recht bekommen. Auch in Deutschland gab es dazu schon Klagen.
So zum Beispiel im Verfahren 119 C 353/06 vor dem AG Köln: Ein Paar hielt sich in Paris auf, wollte von dort nach Frankfurt fliegen und dann, auf einem weiteren Ticket weiter nach Wien. Der Flug von Paris war verspätet, Air France flog beide dann direkt nach Wien. Dort hieß es, mangels Hinflug sei ihr Rückflug nach Frankfurt verfallen und Lufthansa forderte den Kauf zweier One-Way-Tickets für je gut 600 €. Das Gericht stellte fest, daß die Verfall-Klausel gar nicht erst Vertragsbestandteil wurde, weil die Buchung über einen Fremdanbieter erfolgte und da die Vorlage der „Allgemeinen Beförderungsbedingungen“ nicht nachgewiesen werden konnte. Zudem hielt das Gericht die Klausel für unwirksam, weil sie ungewöhnlich und überraschend sei:
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Veröffentlicht am 13. Oktober 2012 von Tobias Eggendorfer	Diesmal möchte ich den Wochenrückblick mal kombinieren mit Pressemeldungen zu Lufthansas Coup während der Schlichtung Tatsachen zu schaffen, indem für den Flughafen Hamburg Germanwings eingeführt wurde und gleichzeitig am Donnerstag in einem eilig und kurzfristig einberufenen Pressegespräch der Name der geplanten Billigtochter „Direct4U“ verkündet wurde. Das Handelsblatt fasst das im Titel treffend zusammen: „Germanwings heißt jetzt Germanwings“, der Name bliebe gleich, sonst jedoch soll alles anders werden – das Marketing arbeitet auf Hochtouren, wie Horizont.net berichtet. Also gerade nicht, „Aus Raider wird Twix, sonst ändert sich nix“.
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Veröffentlicht am 7. September 2012 von Tobias Eggendorfer	Im aktuellen Lufthansa Passage Magazin 04/12, einer Mitarbeiterzeitschrift, die mittlerweile nicht mehr offen im Netz steht, erklärt Lufthansa auf Seite 17 den Mitarbeitern, warum statt Tel Aviv (TLV) ab dem kommenden Winterflugplan von Frankfurt (FRA) statt mit der A330 mit der A321 angeflogen werden soll.
Die First Class fällt ganz weg. Das ist ärgerlich: Denn Kunden, die ein teures Business Class Ticket gekauft haben, erwarten auch den Komfort. Neben dem vertraglichen Problem eine zugesicherte Leistung nicht zu erbringen, dürfte sich der erste Ärger an den Flugbegleitern entladen. Das Passage Magazin schreibt fast zynisch:
Gibt es eigentlich dann für Business-Flüge nach Tel Aviv, Amman, Beirut, Cairo oder Samara, wo überall NEK droht, auch Nachlässe auf die Meilenpreise? Oder sind die Strecken im Campingstuhl genauso teuer wie Swiss-Flüge in moderner Business Class? Share this:E-MailDruckenTwitterFacebookGoogleMehrRedditTumblrPinterestLinkedInGefällt mir:Gefällt mir Lade …	Veröffentlicht unter Kundenumgang	| Verschlagwortet mit 747-400, A321, a330, Angebotsverschlechterung, BA, British Airways, Business, Business Class, C-Cl, Campingstuhl, Europa, First, First Class, Flugbegleiter, FRA, frankfurt, Geographie, Interkontinental, JFK, Kabinencrew, Kontinental, Kostenargumente, Kundenumngang, Leiharbeit, lh, LHR, Lie-Flat, London, Lufthansa, Lufthansa Magazin, LX, Mitarbeiter, Mitarbeiterzeitschrift, NEK, Neue Europa Kabine, Neuer Europa Komfort, New York, Passage Magazin, Rutsche, Sitzqualität, Swiss, tel aviv, TLV, Treibstoffverbrauch, Winterflugplan, Zürich, ZRH, Zynisch	Überblick: Wettbewerbsvergleich
Veröffentlicht am 30. August 2012 von Tobias Eggendorfer	Weil Lufthansa sich ja eher desinteressiert an ihren Kunden zeigt, habe ich angefangen, die Bonusprogramme der verschiedenen Airlines zu vergleichen. Dabei gibt es zwei Grundfragen: Die Anzahl der nötigen Flüge, um einen Prämienflug auf Meilen einlösen zu können und die Anzahl der nötigen Flüge, um Statusvorteile in Anspruch nehmen zu können.
Die Prämienflüge zu bewerten ist relativ komplex: Denn bei fast allen Gesellschaften fallen „Steuern und Gebühren“ in unterschiedlicher Höhe an. Bei Lufthansa ist der so hoch, daß der Meilenwert sogar negativ wird. Andere Gesellschaften verlangen weniger. Und dann kommt da noch die Verfügbarkeit dazu: Wie leicht bekommt man den gewünschten Prämienflug? Eine amerikanische Studie hat das für die Economy-Class ermittelt, Lufthansa kam dabei auf den ersten Blick ganz gut weg – allerdings dürfte das an den besonders hohen Gebühren liegen. Denn in der First Class ist die Verfügbarkeit deutlich schlechter, wie ich ermittelt habe.
Dennoch habe ich versucht, für die beiden OneWorld-Gesellschaften AirBerlin und British Airways versucht, auch diese Effekte abzuschätzen. Im Ergebnis bin ich zu dem Eindruck gelangt, daß bei Lufthansa für einen Prämienflug etwas mehr Reisen nötig sind als bei den beiden anderen Programmen.
Gleiches gilt nach meinen Schätzungen auch für den Status. Daraus lassen sich in Abhängigkeit vom Reiseverhalten konkrete Handlungsempfehlungen ableiten. Grob gilt: Mit gleichem Flugverhalten kann ein Frequent Traveller woanders StarAlliance Silber (Thai oder Aegan) und OneWorld Sapphire (Iberia) erreichen, ein Senator StarAlliance Gold (Turkish Airlines oder Aegan) und OneWorld Emerald (Iberia). Aus einem Status werden so zwei, die Vorteile gelten effekt allianzübergreifend. Für viele Kunden dürfte das mehr Flexibilität bedeuten und damit die Möglichkeit ohne Nachteile günstigere Preise nutzen zu können. Das senkt für Lufthansa weiter den Wert von Miles&More – dessen größter Vorzug bisher irrationales Käuferverhalten wegen der versprochenen Vorteile war. Wie sagte ein Ex-Kunde so treffend nach der Meilenentwertung: „Ich habe mich deshalb zum ersten mal nach Alternativen zur LH umgeschaut. Danke Lufthansa!“
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Veröffentlicht am 20. August 2012 von Tobias Eggendorfer	Meldungen lassen sich ja schön in zwei Richtungen verpacken, eine kritische: Endlich schafft Lufthansa notgedrungen auch, was der Wettbewerb seit Jahren schon vormacht, und führt ab 3.9. auf europäischen Strecken Priority Boarding ein, was die StarAlliance schon lange verspricht. Oder, so würde es wohl eher Lufthansas PR-Abteilung ausdrücken: Priority Boarding, eine neue Serviceoffensive für unsere besten Kunden.
Die Regeln besagen: Senatoren, HON Circle Mitglieder, StarAlliance Gold Card Inhaber und Kunden in Business Class dürfen auf innereuropäischen Flügen, die mit „Single-Aisle-Body“-Flugzeugen durchgeführt werden und von eine Gate-Position haben, zuerst einsteigen. Man könnte das natürlich auch bei einer Vorfeld-Bus-Position anbieten, mit einem zusätzlichen Vorabbus. So ähnlich, wie es die Tochter Swiss bei Ankunft für Business Passagiere macht. Aber das würde zusätzliche Kosten verursachen, anders als das Angebot auf eine Gateposition zu beschränken.
Das frühe Einsteigen wird von vielen Kunden als praktisch angesehen, weil häufig die Overhead-Bins gerade in den vorderen Reihen schnell vom Handgepäck aus den hinteren Reihen belegt sind. Offensichtlich ist den hinten Sitzenden ihr Gepäck zu schwer, um es ganz durchzutragen. Offiziell war Priority Boarding schon lange ein StarAlliance-Vorteil, allerdings hat ihn Lufthansa innereuropäisch anders als zum Beispiel British Airways nicht gelebt. So kann man jetzt eine Neuerung, die keine ist, weil sie schon lange zum Service hätte gehören sollen, als Servicegewinn verkaufen.
Vermutlich soll das die verärgerte Stammkundschaft wieder etwas milder stimmen und das Handgepäckproblem in der Neuen Europakabine mildern. Der Vorteil gilt nach meinen Informationen natürlich nicht auf Germanwings-Flügen, das könnte wieder für Verärgerung sorgen, aber das ist ja genau das Ziel der Ausgliederung der innereuropäischen Flüge an die Billigtochter, neben den Personaleinsparungen.
Im Ergebnis scheint mir dann doch die erste Formulierung für die Meldung angemessener und ehrlicher. Share this:E-MailDruckenTwitterFacebookGoogleMehrRedditTumblrPinterestLinkedInGefällt mir:Gefällt mir Lade …	Veröffentlicht unter Kundenumgang	| Verschlagwortet mit 4U, BA, Boarding, British Airways, Business Class, Carry-On, Einsteigen, Gate, Gate-Position, germanwings, Gold, gold card, Handgepäck, Hangepäck, HON, HON Circle, lh, Lufthansa, OneWorld, Overhead, overhead bins, Overhead-Bin, Priority, Priority-Boarding, Reihenfolge, Sapphire, Senator, Service, Single-Aisle, staralliance, Vorfeld	Beitragsnavigation