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Timestamp: 2017-05-30 05:46:06
Document Index: 32949615

Matched Legal Cases: ['Art. 72', 'Art. 72', 'Art. 22', 'Art. 72', 'Art. 42', 'Art. 66']

5A_292/2015 (28.05.2015)
5A_292/2015 Urteil vom 28. Mai 2015
Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen den Entscheid vom 30. März 2015 des Obergerichts des Kantons Bern (Aufsichtsbehörde in Betreibungs- und Konkurssachen).
in die Beschwerde gemäss Art. 72 ff. BGG gegen den Entscheid vom 30. März 2015 des Obergerichts des Kantons Bern, das (als SchK-Aufsichtsbehörde) in Gutheissung einer Beschwerde des Beschwerdegegners die Nichtigkeit der (von C.________ gegen den Beschwerdegegner angehobenen) Betreibung Nr. xxx des Betreibungsamtes Bern-Mittelland (über Fr. 289'950.-- nebst Zins) festgestellt und das Betreibungsamt zur Löschung des Eintrags im Betreibungsregister angewiesen hat,
in die Frist- und Nachfristansetzung zur Leistung eines Kostenvorschusses von Fr. 1'000.-- für das bundesgerichtliche Verfahren,
in die nachträglichen Gesuche des Beschwerdeführers um (sinngemäss) unentgeltliche Rechtspflege (Vorschuss- bzw. Gebührenverzicht), eventuell um Vorschuss- bzw. Gebührenreduktion samt nochmaliger Verlängerung der Vorschussfrist,
dass das Obergericht erwog, der Beschwerdegegner berufe sich auf einen Nichtigkeitsgrund, wofür die Beschwerdefrist nicht gelte, da nichtige Betreibungen jederzeit geltend gemacht werden könnten (Art. 22 Abs. 1 SchKG), im Übrigen erweise sich die Beschwerde des Beschwerdegegners entgegen den Vorbringen des Beschwerdeführers als formgerecht, die Höhe des erheblichen Betreibungsbetrags lege der Beschwerdeführer nicht dar, seine letzte Zusammenstellung habe noch auf Fr. 165'500.-- gelautet, auch unter Berücksichtigung behördlicher Feststellungen (u.a. der Staatsanwaltschaft) handle es sich bei den Fr. 289'950.-- um eine klar übertriebene, völlig überrissene und unbelegte Fantasieforderung (gemäss Zahlungsbefehl für angebliche "Verstösse gegen StGB, Hausfriedensbruch, Sachbeschädigung, Vandalenschäden, Diebstahl"), die Betreibung bezwecke primär die Schädigung des Beschwerdegegners und verfolge Ziele, die nichts mit der Zwangsvollstreckung zu tun hätten, angesichts des missbräuchlichen Verhaltens des Beschwerdeführers erweise sich die Betreibung als nichtig,
dass die Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG von vornherein unzulässig ist, soweit der Beschwerdeführer Anträge stellt und Rügen erhebt, die über den Gegenstand des Entscheids des Obergerichts vom 30. März 2015 hinausgehen oder damit in keinem Zusammenhang stehen, was namentlich für den Antrag auf Zusprechung einer "Wiedergutmachungssumme" gilt,
dass es insbesondere nicht genügt, die kantonale Beschwerde des Beschwerdegegners als verspätet und als formell ungenügend zu bezeichnen, den Sachverhalt aus eigener Sicht zu schildern, "unermessliche Kollateralschäden" zu behaupten und dem Beschwerdegegner kriminelles Verhalten sowie "aufgetischte Lügengeschichten" vorzuwerfen,
dass der Beschwerdeführer erst recht nicht nach den gesetzlichen Anforderungen anhand der Erwägungen des Obergerichts aufzeigt, inwiefern dessen Entscheid vom 30. März 2015 rechts- oder verfassungswidrig sein soll,
dass der Beschwerdeführer ausserdem einmal mehr (vgl. das bundesgerichtliche Urteil 5A_110/2015 vom 11. Februar 2015) missbräuchlich prozessiert (Art. 42 Abs. 7 BGG) und auf die Beschwerde auch aus diesem Grund nicht einzutreten ist,
dass der unterliegende Beschwerdeführer kostenpflichtig wird (Art. 66 Abs. 1 BGG), wobei kein Grund für eine Gebührenreduktion besteht,
5. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Betreibungsamt Bern-Mittelland und dem Obergericht des Kantons Bern schriftlich mitgeteilt.