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Timestamp: 2019-06-25 02:29:55
Document Index: 31748484

Matched Legal Cases: ['§ 53', '§ 53', '§ 3', '§ 2', '§ 2', '§ 3']

umwelt-online: Bundesrat 204/09: Zweite Verordnung zur Änderung der Frequenzbereichszuweisungsplanverordnung
| Info | 2019 2018 2017 2016 2015 2014 2013 2012 2011 2010 2009 2008 2007 2006 2005 2004 2003 2002 | ↑ ↓ Vorgang | Inhalt | | 204/09 vom 04.03.09
Zweite Verordnung zur Änderung der Frequenzbereichszuweisungsplanverordnung
Das Telekommunikationsgesetz ermächtigt in § 53 Abs. 1 die Bundesregierung, durch Rechtsverordnung die Frequenzbereichszuweisung für die Bundesrepublik Deutschland in einem Frequenzbereichszuweisungsplan festzulegen und Änderungen des Frequenzbereichszuweisungsplans vorzunehmen. Ohne den Frequenzbereichszuweisungsplan sind eine geordnete und Ressourcen schonende Nutzung von Frequenzen einerseits sowie eine effiziente und störungsfreie Nutzung von Frequenzen andererseits nicht möglich.
Die Frequenzbereichszuweisungsplanverordnung gibt den Rahmen zur Erstellung des Frequenznutzungsplans vor, der die Grundlage für einzelne Frequenzzuteilungen durch die dafür zuständige Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen (Bundesnetzagentur) bildet.
Mit der Verordnung werden Zuweisungen an Funkdienste und Nutzungsbestimmungen in vielen Frequenzbereichen an die Beschlüsse der Weltfunkkonferenz 2007 der Internationalen Telekommunikationsunion (ITU) angepasst. In den Fällen, in denen Spielräume bestehen, werden diese so genutzt, dass eine möglichst effiziente und störungsfreie Nutzung von Frequenzen in der Bundesrepublik Deutschland erfolgen kann, technische Neuerungen ermöglicht werden und die bislang zulässigen Nutzungen in der Regel weiterhin erhalten bleiben. Dies gilt insbesondere für den Frequenzbereich 790 - 862 MHz, in dem im Zuge des technischen Fortschritts und der dadurch zu erreichenden Digitalen Dividende (Zugewinn an Nutzungsmöglichkeiten des Frequenzspektrums aus der Umstellung von analogem auf digitales terrestrisches Fernsehen) Umverteilungen hinsichtlich der Frequenzzuweisungen für den Rundfunkdienst zugunsten des Mobilfunkdienstes (Internet-Breitbandzugänge) möglich werden.
Eine Verfügung zur sekundären Nutzung (Allgemeinzuteilung) dieses Frequenzbereiches für drahtlose Mikrofone für professionelle Nutzungen gilt bis Ende 2015. Die Bundesregierung wird sich auf europäischer/internationaler Ebene dafür einsetzen, dass rechtzeitig alternative Frequenzbereiche für diese Nutzungen verfügbar sind. Es wird geprüft, inwieweit der Frequenzbereich zwischen 1400 und 1500 MHz (innerhalb des so genannten Rundfunk-L-Bandes) neben dem Frequenzbereich um 1800 MHz hierfür in Frage kommt.
Mit der Zweiten Verordnung zur Änderung der Frequenzbereichszuweisungsplanverordnung wird die Frequenzbereichszuweisungsplanverordnung vom 28. September 2004 (BGBl. I S. 2499), zuletzt geändert durch die Erste Verordnung vom 23. August 2006 (BGBl. I S. 1977), angepasst.
Durch die Bestimmungen der Frequenzbereichszuweisungsplanverordnung sind zusätzliche Kosten für den Bundeshaushalt nicht zu erwarten. Auswirkungen auf die Haushalte der Länder und Gemeinden ergeben sich ebenfalls nicht.
Vollzugsaufwand entsteht lediglich für die Bundesnetzagentur im Rahmen der Frequenzzuteilung, die durch das Telekommunikationsgesetz geregelt ist. Ein zusätzlicher Personalbedarf ergibt sich nicht.
Durch veränderte Frequenzbereichszuweisungen, bedingt durch erforderliche Anpassungen an internationale Gegebenheiten (Beschlüsse der Weltfunkkonferenz 2007) werden durch eine Räumung beispielsweise im Frequenzbereich 790 - 862 MHz direkte und indirekte Kosten sowie langfristig auch Folgekosten sowohl für private Rundfunk-Sendeunternehmen und öffentlichrechtliche Rundfunkanstalten als auch für Sekundärnutzer (beispielsweise drahtlose professionelle Produktion einschließlich drahtlose Mikrofone) entstehen.
Es wird geprüft, inwieweit diese Umstellungskosten angemessen im Rahmen der Neuvergabe u. a. auch durch die künftigen Frequenznutzer zu tragen sind.
Konkretisierte Kostenangaben können jedoch erst im Rahmen der Frequenzvergabe erfolgen.
Durch die für die Wirtschaft entstehenden zusätzlichen Kosten sind in Abhängigkeit von den jeweiligen Geschäftsmodellen und in Abhängigkeit von der Wettbewerbssituation allenfalls geringe Auswirkungen auf Einzelpreise, das allgemeine Preisniveau und das Verbraucherpreisniveau zu erwarten. Die potenziellen Kosten können gegenwärtig nicht quantifiziert werden.
Durch die Änderungsverordnung werden keine Informationspflichten für Unternehmen, Bürger und Verwaltung eingeführt, geändert oder aufgehoben.
Gleichstellungspolitische Auswirkungen der Regelungen sind nicht gegeben.
Bundesrepublik Deutschland Berlin, den 4. März 2009
Auf Grund des § 53 Abs. 1 des Telekommunikationsgesetzes vom 22. Juni 2004 (BGBl. I S. 1190) verordnet die Bundesregierung:
Die Frequenzbereichszuweisungsplanverordnung vom 28. September 2004 (BGBl. I S. 2499), die durch die Verordnung vom 23. August 2006 (BGBl. I S. 1977) geändert worden ist, wird wie folgt geändert:
a) In Absatz 1 werden das Komma und die Wörter "die auch Frequenznutzungen in und längs von Leitern betreffen" gestrichen.
ba) In Nummer 3 wird das Komma durch das Wort "und" ersetzt.
bb) Nummer 4 wird gestrichen.
bc) Die bisherige Nummer 5 wird Nummer 4.
2. In § 3 Absatz 1 Satz 2 wird das Wort "durchgehende" gestrichen.
3. Die Anlage wird wie folgt gefasst:
"Anlage
Frequenzbereichszuweisungsplan mit Nutzungsbestimmungen
Teil A: Tabelle
Frequenzbereich (kHz)
Zuweisung an Funkdienste
1 unterhalb 9
1 2 nicht zugewiesen
2 9 - 14
2 3 5 Navigationsfunkdienst ziv
3 14 - 19,95
2 5 Fester Funkdienst Mobiler Seefunkdienst D57 ziv, mil
4 19,95 - 20,05
2 5 Normalfrequenz- Und Zeitzeichenfunkdienst (20 kHz) ziv
5 20,05 - 70
6 70 - 72
2 5 Navigationsfunkdienst ziv, mil
7 72 - 84
2 5 Fester Funkdienst
Mobiler Seefunkdienst D57 3 ziv
8 84 - 86
9 86 - 90
10 90 - 110
11 110 - 112
2 5 Fester Funkdienst Mobiler Seefunkdienst 3 ziv
12 112 - 115
13 115 - 117,6
Mobiler Seefunkdienst 3Navigationsfunkdienst ziv
14 117,6 - 126
Mobiler Seefunkdienst 3 Navigationsfunkdienst D60 ziv
15 126 - 129
2 5 Navigationsfunkdienst D60 ziv, mil
16 129 - 130
2 5 Fester Funkdienst Mobiler Seefunkdienst ziv, mil
17 130 - 148,5
2 4 5 Fester Funkdienst Mobiler Seefunkdienst ziv, mil
18 148,5 - 255
2 5 Rundfunkdienst ziv
19 255 - 283,5
2 5 Flug-Navigationsfunkdienst Rundfunkdienst ziv, mil
20 283,5 - 315
2 5 Flug-Navigationsfunkdienst See-Navigationsfunkdienst D73 ziv, mil
21 315 - 325
22 325 - 405
2 5 Flug-Navigationsfunkdienst ziv, mil
23 405 - 415
24 415 - 435
2 5 Flug-Navigationsfunkdienst Mobiler Seefunkdienst D79 ziv, mil
25 435 - 495
1 2 5 Flug-Navigationsfunkdienst Mobiler Seefunkdienst D79 ziv, mil
26 495 - 505
2 5 Mobilfunkdienst D82A ziv, mil
27 505 - 526,5
2 5 Flug-Navigationsfunkdienst Mobiler Seefunkdienst D79 D84 ziv, mil
28 526,5 - 1 606,5
2 5 6 Rundfunkdienst ziv
29 1 606,5 - 1 625
Mobiler Landfunkdienst Mobiler Seefunkdienst ziv, mil
30 1 625 - 1 635
2 5 Nichtnavigatorischer Ortungsfunkdienst ziv, mil
31 1 635 - 1 800
32 1 800 - 1 810
33 1 810 - 1 850
2 5 Amateurfunkdienst ziv
34 1 850 - 1 890
Mobilfunkdienst außer mobiler Flugfunkdienst Amateurfunkdienst D96
Nichtnavigatorischer Ortungsfunkdienst D92 ziv, mil
35 1 890 - 2 000
36 2 000 - 2 025
Mobilfunkdienst außer mobiler Flugfunkdienst (R) Nichtnavigatorischer Ortungsfunkdienst D92 ziv, mil
37 2 025 - 2 045
Mobilfunkdienst außer mobiler Flugfunkdienst (R) Nichtnavigatorischer Ortungsfunkdienst D92 Wetterhilfenfunkdienst D104 ziv, mil
38 2 045 - 2 160
Mobiler Landfunkdienst
39 2 160 - 2 170
40 2 170 - 2 173,5
2 5 Mobiler Seefunkdienst ziv
41 2 173,5 - 2 190,5
D108 D109 D110 D111 2 5 Mobilfunkdienst (Notfall und Anruf) ziv, mil
42 2 190,5 - 2 194
43 2 194 - 2 300
Mobilfunkdienst außer mobiler Flugfunkdienst (R) ziv, mil
44 2 300 - 2 498
45 2 498 - 2 501
2 5 Normalfrequenz- Und Zeitzeichenfunkdienst (2 500 kHz) ziv
46 2 501 - 2 502
2 5 Normalfrequenz- Und Zeitzeichenfunkdienst Weltraumforschungsfunkdienst ziv
47 2 502 - 2 625
48 2 625 - 2 650
2 5 Mobilfunkdienst außer mobiler Flugfunkdienst ziv, mil
49 2 650 - 2 850
50 2 850 - 3 025
D111 D115
2 5 Mobiler Flugfunkdienst (R) ziv, mil
51 3 025 - 3 155
2 5 Mobiler Flugfunkdienst (OR) ziv, mil
52 3 155 - 3 230
2 5 7 Fester Funkdienst
53 3 230 - 3 400
Mobilfunkdienst außer mobiler Flugfunkdienst ziv, mil
54 3 400 - 3 500
55 3 500 - 3 800
2 3 5 Amateurfunkdienst
Fester Funkdienst
Mobilfunkdienst außer mobiler Flugfunkdienst ziv
56 3 800 - 3 900
57 3 900 - 3 950
58 3 950 - 4 000
2 5 Fester Funkdienst Rundfunkdienst ziv, mil
59 4 000 - 4 063
Mobiler Seefunkdienst D127 ziv, mil
60 4 063 - 4 438
D109 D110 D128 D130 D131 D132 2 3 5 Mobiler Seefunkdienst ziv
61 4 438 - 4 650
62 4 650 - 4 700
63 4 700 - 4 750
64 4 750 - 4 850
Mobiler Flugfunkdienst (OR) Mobiler Landfunkdienst ziv, mil
65 4 850 - 4 995
2 5 Fester Funkdienst Mobiler Landfunkdienst ziv, mil
66 4 995 - 5 003
2 5 Normalfrequenz- Und Zeitzeichenfunkdienst (5 000 kHz) ziv
67 5 003 - 5 005
68 5 005 - 5 250
2 5 Fester Funkdienst ziv, mil
69 5 250 - 5 450
70 5 450 - 5 480
71 5 480 - 5 680
D111 D115 2 5 Mobiler Flugfunkdienst (R) ziv, mil
72 5 680 - 5 730
D111 D115 2 5 Mobiler Flugfunkdienst (OR) ziv, mil
73 5 730 - 5 900
74 5 900 - 5 950
D134 D136
2 3 5 Rundfunkdienst ziv
75 5 950 - 6 200
76 6 200 - 6 525
D109 D110 D130 D132
2 3 5 Mobiler Seefunkdienst ziv
77 6 525 - 6 685
78 6 685 - 6 765
79 6 765 - 7 000
2 5 10 Fester Funkdienst
Mobilfunkdienst außer mobiler Flugfunkdienst (R) D138A ziv, mil
80 7 000 - 7 100
2 5 Amateurfunkdienst Amateurfunkdienst über Satelliten ziv
81 7 100 - 7 200
82 7 200 - 7 350
D134 D143
83 7 350 - 7 450
D143B
2 5 Rundfunkdienst Fester Funkdienst Mobiler Landfunkdienst ziv, mil
84 7 450 - 8 100
D143E
85 8 100 - 8 195
86 8 195 - 8 815
D109 D110 D111 D132 D145
87 8 815 - 8 965
88 8 965 - 9 040
89 9 040 - 9 400
90 9 400 - 9 500
D134 D146
91 9 500 - 9 900
92 9 900 - 9 995
93 9 995 - 10 003
2 5 Normalfrequenz- Und Zeitzeichenfunkdienst (10 000 kHz) ziv
94 10 003 - 10 005
95 10 005 - 10 100
96 10 100 - 10 150
2 5 Fester Funkdienst Amateurfunkdienst ziv, mil
97 10 150 - 11 175
98 11 175 - 11 275
99 11 275 - 11 400
100 11 400 - 11 600
101 11 600 - 11 650
102 11 650 - 12 050
103 12 050 - 12 100
104 12 100 - 12 230
105 12 230 - 12 330
106 12 330 - 13 200
D109 D110 D132 2 3 5 Mobiler Seefunkdienst ziv
107 13 200 - 13 260
108 13 260 - 13 360
109 13 360 - 13 410
2 5 Fester Funkdienst Radioastronomiefunkdienst ziv, mil
110 13 410 - 13 570
111 13 570 - 13 600
D134 D151
112 13 600 - 13 800
113 13 800 - 13 870
114 13 870 - 14 000
115 14 000 - 14 250
116 14 250 - 14 350
117 14 350 - 14 990
118 14 990 - 15 005
2 5 Normalfrequenz- Und Zeitzeichenfunkdienst (15 000 kHz) ziv
119 15 005 - 15 010
120 15 010 - 15 100
121 15 100 - 15 600
122 15 600 - 15 800
123 15 800 - 16 360
124 16 360 - 16 460
2 5 Mobiler Seefunkdienst ziv, mil
125 16 460 - 17 360
126 17 360 - 17 410
127 17 410 - 17 480
128 17 480 - 17 550
129 17 550 - 17 900
130 17 900 - 17 970
131 17 970 - 18 030
132 18 030 - 18 068
133 18 068 - 18 168
2 5 Amateurfunkdienst Amateurfunkdienst über Satelliten ziv, mil
134 18 168 - 18 780
135 18 780 - 18 900
136 18 900 - 19 020
137 19 020 - 19 680
138 19 680 - 19 800
139 19 800 - 19 990
140 19 990 - 19 995
141 19 995 - 20 010
2 5 Normalfrequenz- Und Zeitzeichenfunkdienst (20 000 kHz) ziv
142 20 010 - 21 000
2 5 Fester Funkdienst Mobilfunkdienst ziv, mil
143 21 000 - 21 450
2 5 8 Amateurfunkdienst Amateurfunkdienst über Satelliten ziv
144 21 450 - 21 850
2 5 8 Rundfunkdienst ziv
145 21 850 - 21 924
D155B
146 21 924 - 22 000
147 22 000 - 22 720
2 3 5 8 Mobiler Seefunkdienst ziv
148 22 720 - 22 855
149 22 855 - 23 000
150 23 000 - 23 200
151 23 200 - 23 350
2 5 Fester Funkdienst D156AMobiler Flugfunkdienst (OR) ziv, mil
152 23 350 - 24 000
Mobilfunkdienst außer mobiler Flugfunkdienst D157 ziv, mil
153 24 000 - 24 890
154 24 890 - 24 990
155 24 990 - 25 005
2 5 Normalfrequenz- Und Zeitzeichenfunkdienst (25 000 kHz) ziv
156 25 005 - 25 010
157 25 010 - 25 070
158 25 070 - 25 110
159 25 110 - 25 210
160 25 210 - 25 550
161 25 550 - 25 670
2 5 8 Radioastronomiefunkdienst ziv
162 25 670 - 26 100
163 26 100 - 26 175
164 26 175 - 27 500
2 5 9 10 Fester Funkdienst
165 27,5 - 28
2 5 Mobilfunkdienst ziv, mil
166 28 - 29,7
167 29,7 - 30,005
2 5 31 Mobilfunkdienst Fester Funkdienst ziv, mil
168 30,005 - 30,01
5 31 Mobilfunkdienst
Weltraumfernwirkfunkdienst Weltraumforschungsdienst Fester Funkdienst ziv, mil
169 30,01 - 34,35
5 11 31 Mobilfunkdienst Fester Funkdienst ziv, mil
170 34,35 - 36,55
3 5 31 Mobilfunkdienst Fester Funkdienst ziv
171 36,55 - 37,75
5 31 Mobilfunkdienst Fester Funkdienst ziv, mil
172 37,75 - 38,25
Radioastronomiefunkdienst ziv, mil
173 38,25 - 38,45
174 38,45 - 39,85
5 31 Mobilfunkdienst Fester Funkdienst ziv
175 39,85 - 41
5 10 31 Mobilfunkdienst Fester Funkdienst ziv, mil
176 41 - 47
D162A
5 31 Mobilfunkdienst Fester Funkdienst mil
177 47 - 68
5 12 31 Mobiler Landfunkdienst Rundfunkdienst ziv, mil
178 68 - 70
5 31 Mobiler Landfunkdienst ziv
179 70 - 74,2
5 13 31 Fester Funkdienst
Mobilfunkdienst außer mobiler Flugfunkdienst mil
180 74,2 - 74,8
181 74,8 - 75,2
5 31 Flug-Navigationsfunkdienst ziv, mil
182 75,2 - 78,7
183 78,7 - 84
5 13 31 Mobilfunkdienst außer mobiler Flugfunkdienst Fester Funkdienst mil
184 84 - 87,5
185 87,5 - 108
5 6 14 31 Rundfunkdienst ziv
186 108 - 117,975
D197A
187 117,975 - 137
D111 D200 5 31 Mobiler Flugfunkdienst (R) ziv, mil
188 137 - 137,025
5 31 Mobilfunkdienst über Satelliten (Richtung Weltraum-Erde) D208A D209
Weltraumfernwirkfunkdienst (Richtung Weltraum-Erde)
Weltraumforschungsdienst (Richtung Weltraum-Erde)
Wetterfunkdienst über Satelliten (Richtung Weltraum-Erde)
Mobilfunkdienst außer mobiler Flugfunkdienst (R) 3 ziv
189 137,025 - 137,175
5 31 Weltraumfernwirkfunkdienst (Richtung Weltraum-Erde)
Mobilfunkdienst über Satelliten (Richtung Weltraum-Erde) D208A D209
190 137,175 - 137,825
191 137,825 - 138
192 138 - 144
5 31 Mobiler Flugfunkdienst (OR) Mobiler Landfunkdienst 13 mil
193 144 - 146
5 31 Amateurfunkdienst Amateurfunkdienst über Satelliten ziv
194 146 - 148
195 148 - 149,9
5 31 Mobilfunkdienst außer mobiler Flugfunkdienst (R)
Weltraumfernwirkfunkdienst (Richtung Erde-Weltraum) D218
Mobilfunkdienst über Satelliten (Richtung Erde-Weltraum) D209 ziv
196 149,9 - 150,05
5 31 Mobilfunkdienst über Satelliten (Richtung Erde-Weltraum) D209 D224A
Navigationsfunkdienst über Satelliten D224B ziv
197 150,05 - 156,4875
D149 D226
5 15 31 Mobilfunkdienst außer mobiler Flugfunkdienst ziv
197A 156,4875 - 156,5625
D111 D226 D227 5 15 31 Mobiler Seefunkdienst (Notfall und Anruf über DSC) ziv
197B 156,5625 - 156,7625
198 156,7625 - 156,8375
D111 D226 5 31 Mobiler Seefunkdienst (Notfall und Anruf) ziv
199 156,8375 - 174
5 31 Mobilfunkdienst außer mobiler Flugfunkdienst ziv
200 174 - 223
3 5 31 Rundfunkdienst 14 Mobiler Landfunkdienst ziv
201 223 - 230
5 31 Rundfunkdienst 16Mobilfunkdienst
Fester Funkdienst ziv, mil
202 230 - 235
203 235 - 272
D111 D254 D256 5 31 Mobilfunkdienst Fester Funkdienst mil
204 272 - 273
Weltraumfernwirkfunkdienst 13(Richtung Weltraum-Erde)
Fester Funkdienst mil
205 273 - 312
206 312 - 315
Mobilfunkdienst über Satelliten (Richtung Erde-Weltraum) D254
207 315 - 322
208 322 - 328,6
Radioastronomiefunkdienst 13 mil
209 328,6 - 335,4
210 335,4 - 387
5 31 Mobilfunkdienst 17 Fester Funkdienst mil
211 387 - 390
Mobilfunkdienst über Satelliten (Richtung Weltraum-Erde) D208A D254
212 390 - 399,9
5 31 Mobilfunkdienst 17Fester Funkdienst mil
213 399,9 - 400,05
Navigationsfunkdienst über Satelliten D224B ziv, mil
214 400,05 - 400,15
5 31 Normalfrequenz- Und Zeitzeichenfunkdienst über Satelliten
(400,1 MHz) ziv
215 400,15 - 401
Weltraumforschungsdienst (Richtung Weltraum-Erde) D263
Wetterhilfenfunkdienst
Weltraumfernwirkfunkdienst (Richtung Weltraum-Erde) ziv
216 401 - 402
Wetterfunkdienst über Satelliten (Richtung Erde-Weltraum) ziv
217 402 - 403
5 18 31 Wetterhilfenfunkdienst
Wetterfunkdienst über Satelliten (Richtung Erde-Weltraum) ziv, mil
218 403 - 406
5 18 31 Wetterhilfenfunkdienst ziv, mil
219 406 - 406,1
5 31 Mobilfunkdienst über Satelliten (Richtung Erde-Weltraum) ziv, mil
220 406,1 - 410
5 31 Mobiler Landfunkdienst Radioastronomiefunkdienst ziv
221 410 - 420
5 31 Mobiler Landfunkdienst Fester Funkdienst ziv
222 420 - 430
223 430 - 440
D150 D282
5 10 19 31 Amateurfunkdienst ziv
224 440 - 470
D209 D286 D287
3 5 20 31 Mobilfunkdienst D286A ziv
225 470 - 790
D149 D291A D306
3 5 21 31 Rundfunkdienst 6 14Mobiler Landfunkdienst D296 ziv
226 790 - 862
3 5 31 36 Fester Funkdienst
Mobilfunkdienst außer mobiler Flugfunkdienst D317A Rundfunkdienst 22 ziv
227 862 - 890
5 31 Fester Funkdienst
Mobilfunkdienst außer mobiler Flugfunkdienst D317A ziv, mil
228 890 - 960
229 960 - 1 164
5 31 Flug-Navigationsfunkdienst D328 Mobiler Flugfunkdienst (R) D327A ziv, mil
230 1 164 - 1 215
D328A
5 31 Flug-Navigationsfunkdienst D328
Navigationsfunkdienst über Satelliten (Richtung Weltraum-Erde)
(Richtung Weltraum-Weltraum) ziv, mil
231 1 215 - 1 240
5 13 31 Navigationsfunkdienst über Satelliten (Richtung Weltraum-Erde) D329
(Richtung Weltraum-Weltraum) D329A
Ortungsfunkdienst
Erderkundungsfunkdienst über Satelliten (aktiv) Weltraumforschungsfunkdienst (aktiv) mil
232 1 240 - 1 250
5 13 31 Ortungsfunkdienst
Navigationsfunkdienst über Satelliten (Richtung Weltraum-Erde) D329
233 1 250 - 1 260
5 31 Flug-Navigationsfunkdienst
Erderkundungsfunkdienst über Satelliten (aktiv) Weltraumforschungsfunkdienst (aktiv) ziv
234 1 260 - 1 300
5 13 23 31 Navigationsfunkdienst über Satelliten (Richtung Weltraum-Erde) D329
235 1 300 - 1 340
5 13 31 Navigationsfunkdienst über Satelliten (Richtung Erde-Weltraum)
Nichtnavigatorischer Ortungsfunkdienst mil
236 1 340 - 1 350
5 31 Flug-Navigationsfunkdienst D337
Navigationsfunkdienst über Satelliten (Richtung Erde-Weltraum) D337A ziv
237 1 350 - 1 400
D149 D338 D339 5 31 Fester Funkdienst
Mobilfunkdienst
238 1 400 - 1 427
5 31 Erderkundungsfunkdienstüber Satelliten (passiv)
Radioastronomiefunkdienst Weltraumforschungsdienst (passiv) ziv
239 1 427 - 1 429
Mobilfunkdienst außer mobiler Flugfunkdienst
Weltraumfernwirkfunkdienst (Richtung Erde-Weltraum) ziv, mil
240 1 429 - 1 452
241 1 452 - 1 492
Mobilfunkdienst außer mobiler Flugfunkdienst (R) Rundfunkdienst D345
Rundfunkdienst über Satelliten D345 ziv, mil
242 1 492 - 1 518
243 1 518 - 1 525
Mobilfunkdienst über Satelliten (Richtung Weltraum-Erde) D348 D351A ziv, mil
244 1 525 - 1 530
5 31 Fester Funkdienst 3
Mobilfunkdienst über Satelliten (Richtung Weltraum-Erde) D351A
245 1 530 - 1 535
5 31 Mobilfunkdienst über Satelliten (Richtung Weltraum-Erde) D351A D353A
Fester Funkdienst 3 ziv
246 1 535 - 1 544
D351 D353A 5 31 Mobilfunkdienst über Satelliten (Richtung Weltraum-Erde) D351A ziv
247 1 544 - 1 545
5 31 Mobilfunkdienst über Satelliten (Richtung Weltraum-Erde) ziv, mil
248 1 545 - 1 555
D351 D357 D357A 5 31 Mobilfunkdienst über Satelliten (Richtung Weltraum-Erde) D351A ziv
249 1 555 - 1 559
5 31 Mobilfunkdienst über Satelliten (Richtung Weltraum-Erde) D351A ziv
250 1 559 - 1 610
5 24 31 Fester Funkdienst D362B
(Richtung Weltraum-Weltraum) D329A mil
251 1 610 - 1 610,6
D364 D372 5 31 Flug-Navigationsfunkdienst D366
Mobilfunkdienst über Satelliten (Richtung Erde-Weltraum) D351A
Mobiler Flugfunkdienst über Satelliten (R)
Ortungsfunkdienst über Satelliten (Richtung Erde-Weltraum) ziv
252 1 610,6 - 1 613,8
D149 D364 D372
5 31 Flug-Navigationsfunkdienst D366
Mobiler Flugfunkdienst über Satelliten (R) Radioastronomiefunkdienst
253 1 613,8 - 1 626,5
Mobilfunkdienst über Satelliten (Richtung Weltraum-Erde)
254 1 626,5 - 1 631,5
Mobilfunkdienst über Satelliten (Richtung Erde-Weltraum) D351A D353A ziv, mil
255 1 631,5 - 1 634,5
D351 D374 5 31 Fester Funkdienst
256 1 634,5 - 1 645,5
257 1 645,5 - 1 646,5
258 1 646,5 - 1 656,5
D351 D357A
5 31 Mobilfunkdienst über Satelliten (Richtung Erde-Weltraum) D351A ziv
259 1 656,5 - 1 660
260 1 660 - 1 660,5
D149 D351 D376A 5 31 Mobilfunkdienst über Satelliten (Richtung Erde-Weltraum) D351A
Radioastronomiefunkdienst ziv
261 1 660,5 - 1 668,4
5 31 Radioastronomiefunkdienst Weltraumforschungsdienst (passiv) Fester Funkdienst 3 ziv
262 1 668,4 - 1 670
5 31 Radioastronomiefunkdienst Fester Funkdienst 3 ziv
263 1 670 - 1 675
5 31 Fester Funkdienst Mobilfunkdienst
Wetterfunkdienst über Satelliten (Richtung Weltraum-Erde) ziv
264 1 675 - 1 690
265 1 690 - 1 700
5 31 Wetterhilfenfunkdienst 3
Wetterfunkdienst über Satelliten 3(Richtung Weltraum-Erde)
Fester Funkdienst 25 ziv
266 1 700 - 1 710
5 31 Fester Funkdienst 25
Wetterfunkdienst über Satelliten (Richtung Weltraum-Erde) ziv, mil
267 1 710 - 1 930
D149 D385 D388 5 31 Fester Funkdienst 25 Mobilfunkdienst D384A D388A ziv, mil
268 1 930 - 1 980
5 31 Mobilfunkdienst D388A ziv
269 1 980 - 2 010
Mobilfunkdienst über Satelliten (Richtung Erde-Weltraum) D351A ziv
270 2 010 - 2 025
271 2 025 - 2 110
5 31 Erderkundungsfunkdienstüber Satelliten (Richtung Erde-Weltraum)
(Richtung Weltraum-Weltraum)
Fester Funkdienst Mobilfunkdienst
Weltraumforschungsdienst (Richtung Erde-Weltraum)
Weltraumfernwirkfunkdienst (Richtung Erde-Weltraum)
272 2 110 - 2 120
5 31 Mobilfunkdienst D388A
Weltraumforschungsdienst (ferner Weltraum)
(Richtung Erde-Weltraum) ziv
273 2 120 - 2 170
274 2 170 - 2 200
Mobilfunkdienst über Satelliten (Richtung Weltraum-Erde) D351A ziv
275 2 200 - 2 290
5 31 Erderkundungsfunkdienstüber Satelliten (Richtung Weltraum-Erde)
276 2 290 - 2 300
5 31 Mobilfunkdienst außer mobiler Flugfunkdienst
(Richtung Weltraum-Erde) ziv
277 2 300 - 2 320
5 31 Mobilfunkdienst ziv, mil
278 2 320 - 2 400
Nichtnavigatorischer Ortungsfunkdienst Amateurfunkdienst ziv, mil
279 2 400 - 2 450
10 26 31 Mobilfunkdienst
280 2 450 - 2 483,5
10 26 31 Mobilfunkdienst Nichtnavigatorischer Ortungsfunkdienst ziv, mil
281 2 483,5 - 2 500
D150 31 Mobilfunkdienst über Satelliten (Richtung Weltraum-Erde) D351A
Ortungsfunkdienst über Satelliten (Richtung Weltraum-Erde) ziv
282 2 500 - 2 520
5 31 Mobilfunkdienst außer mobiler Flugfunkdienst D384A ziv
283 2 520 - 2 655
284 2 655 - 2 670
5 31 Mobilfunkdienst außer mobiler Flugfunkdienst D384A Radioastronomiefunkdienst ziv
285 2 670 - 2 690
286 2 690 - 2 695
287 2 695 - 2 700
288 2 700 - 2 900
5 31 33 Flug-Navigationsfunkdienst D337Nichtnavigatorischer Ortungsfunkdienst ziv, mil
289 2 900 - 3 100
5 31 Navigationsfunkdienst D426Nichtnavigatorischer Ortungsfunkdienst ziv, mil
290 3 100 - 3 300
5 31 Nichtnavigatorischer Ortungsfunkdienst Erderkundungsfunkdienst über Satelliten (aktiv) Weltraumforschungsfunkdienst (aktiv) ziv, mil
291 3 300 - 3 400
5 31 Nichtnavigatorischer Ortungsfunkdienst mil
292 3 400 - 3 475
5 31 33 Fester Funkdienst
Fester Funkdienst über Satelliten (Richtung Weltraum-Erde)
Mobilfunkdienst außer mobiler Flugfunkdienst D430A Nichtnavigatorischer Ortungsfunkdienst 3
Amateurfunkdienst ziv
293 3 475 - 3 600
Mobilfunkdienst außer mobiler Flugfunkdienst D430A Nichtnavigatorischer Ortungsfunkdienst 3 ziv
294 3 600 - 3 800
294A 3 800 - 4 200
295 4 200 - 4 400
296 4 400 - 4 800
5 31 Fester Funkdienst Mobilfunkdienst mil
297 4 800 - 4 990
D149 D339
5 31 35 Fester Funkdienst
298 4 990 - 5 000
299 5 000 - 5 010
Navigationsfunkdienst über Satelliten (Richtung Erde-Weltraum) ziv, mil
300 5 010 - 5 030
301 5 030 - 5 091
Mobiler Flugfunkdienst über Satelliten (R) ziv, mil
302 5 091 - 5 150
5 31 Fester Funkdienst über Satelliten (Richtung Erde-Weltraum) D444A
Flug-Navigationsfunkdienst
Mobiler Flugfunkdienst D444B
303 5 150 - 5 250
D446C D447B 3 5 31 Fester Funkdienst über Satelliten (Richtung Erde-Weltraum) D447A
Mobilfunkdienst außer mobiler Flugfunkdienst D446A
D446B ziv
304 5 250 - 5 255
3 5 31 Mobilfunkdienst außer mobiler Flugfunkdienst D446A
D447F
Nichtnavigatorischer Ortungsfunkdienst Erderkundungsfunkdienst über Satelliten (aktiv) Weltraumforschungsfunkdienst (aktiv) ziv
305 5 255 - 5 350
5 31 Mobilfunkdienst außer mobiler Flugfunkdienst D446A
Nichtnavigatorischer Ortungsfunkdienst Erderkundungsfunkdienst über Satelliten (aktiv) Weltraumforschungsfunkdienst (aktiv) mil
306 5 350 - 5 460
5 31 Erderkundungsfunkdienstüber Satelliten (aktiv)
D448B
Flug-Navigationsfunkdienst D449 Nichtnavigatorischer Ortungsfunkdienst D448D Weltraumforschungsdienst (aktiv) D448C ziv, mil
307 5 460 - 5 470
5 31 Erderkundungsfunkdienstüber Satelliten (aktiv) D448B
Navigationsfunkdienst D449Nichtnavigatorischer Ortungsfunkdienst D448DWeltraumforschungsdienst (aktiv) D448B ziv, mil
308 5 470 - 5 570
D450A
Nichtnavigatorischer Ortungsfunkdienst D450B See-Navigationsfunkdienst Weltraumforschungsdienst (aktiv) D448B ziv, mil
309 5 570 - 5 650
Nichtnavigatorischer Ortungsfunkdienst D450B See-Navigationsfunkdienst ziv, mil
310 5 650 - 5 725
5 13 31 Mobilfunkdienst außer mobiler Flugfunkdienst D446A
Nichtnavigatorischer Ortungsfunkdienst Amateurfunkdienst mil
311 5 725 - 5 755
10 13 31 Nichtnavigatorischer Ortungsfunkdienst Amateurfunkdienst mil
312 5 755 - 5 830
10 31 Fester Funkdienst
313 5 830 - 5 850
Nichtnavigatorischer Ortungsfunkdienst Amateurfunkdienst
Amateurfunkdienst über Satelliten (Richtung Weltraum-Erde) ziv, mil
314 5 850 - 5 925
3 5 10 31 Fester Funkdienst
Fester Funkdienst über Satelliten (Richtung Erde-Weltraum)
Mobilfunkdienst ziv
315 5 925 - 6 525
Fester Funkdienst über Satelliten (Richtung Erde-Weltraum) ziv
316 6 525 - 7 075
D149 D458B 5 31 Fester Funkdienst
Fester Funkdienst über Satelliten
(Richtung Erde-Weltraum) (Richtung Weltraum-Erde) ziv
317 7 075 - 7 250
5 31 Fester Funkdienst ziv
318 7 250 - 7 300 Fester Funkdienst über Satelliten mil
5 31 (Richtung Weltraum-Erde)
319 7 300 - 7 550
Wetterfunkdienst über Satelliten D461A
Fester Funkdienst über Satelliten 29 (Richtung Weltraum-Erde) ziv, mil
320 7 550 - 7 725
Fester Funkdienst über Satelliten 29(Richtung Weltraum-Erde) ziv
321 7 725 - 7 750
Fester Funkdienst über Satelliten (Richtung Weltraum-Erde) mil
322 7 750 - 7 850
Mobilfunkdienst außer mobiler Flugfunkdienst Wetterfunkdienst über Satelliten D461B 13 mil
323 7 850 - 7 900
324 7 900 - 7 975
Mobilfunkdienst über Satelliten (Richtung Erde-Weltraum) mil
325 7 975 - 8 025
5 31 Fester Funkdienst über Satelliten (Richtung Erde-Weltraum)
326 8 025 - 8 100
5 31 Erderkundungsfunkdienstüber Satelliten (Richtung Weltraum-Erde) 13 D462A
Mobilfunkdienst mil
327 8 100 - 8 400
Fester Funkdienst über Satelliten (Richtung Erde-Weltraum) mil
328 8 400 - 8 500
Weltraumforschungsdienst (Richtung Weltraum-Erde) D465 ziv
329 8 500 - 8 825
5 31 Nichtnavigatorischer Ortungsfunkdienst ziv, mil
330 8 825 - 9 000
5 31 Nichtnavigatorischer Ortungsfunkdienst See-Navigationsfunkdienst D472 ziv, mil
331 9 000 - 9 200
D473A
5 31 Flug-Navigationsfunkdienst D337See-Navigationsfunkdienst D472 Nichtnavigatorischer Ortungsfunkdienst ziv, mil
332 9 200 - 9 300
333 9 300 - 9 500
D474 D475 D475A D475B D476A
5 31 Navigationsfunkdienst
Nichtnavigatorischer Ortungsfunkdienst Erderkundungsfunkdienstüber Satelliten (aktiv) Weltraumforschungsdienst (aktiv) ziv, mil
334 9 500 - 9 800
D476A
5 31 Nichtnavigatorischer Ortungsfunkdienst Navigationsfunkdienst Weltraumforschungsdienst (aktiv)13Erderkundungsfunkdienstüber Satelliten (aktiv)
335 9 800 - 9 900
D478A D478B 5 31 Nichtnavigatorischer Ortungsfunkdienst Erderkundungsfunkdienst über Satelliten (aktiv) 13 Weltraumforschungsfunkdienst (aktiv)13
335A 9 900 - 10 000
5 31 Nichtnavigatorischer Ortungsfunkdienst Fester Funkdienst mil
336 10 - 10,4
Nichtnavigatorischer Ortungsfunkdienst Amateurfunkdienst 13 mil
337 10,4 - 10,45
5 31 Fester Funkdienst Mobilfunkdienst Amateurfunkdienst ziv
338 10,45 - 10,5
Amateurfunkdienst über Satelliten ziv
339 10,5 - 10,6
340 10,6 - 10,68
D149 D482A 5 31 Fester Funkdienst D482
Erderkundungsfunkdienstüber Satelliten (passiv)
341 10,68 - 10,7
342 10,7 - 11,7
Fester Funkdienst über Satelliten (Richtung Weltraum-Erde) ziv
343 11,7 - 12,5
D487 D487A 5 31 Fester Funkdienst Rundfunkdienst über Satelliten ziv
344 12,5 - 12,75
5 31 Fester Funkdienst über Satelliten
(Richtung Weltraum-Erde) (Richtung Erde-Weltraum) ziv
345 12,75 - 13,25
346 13,25 - 13,4
5 31 Flug-Navigationsfunkdienst D497 Erderkundungsfunkdienst über Satelliten (aktiv) Weltraumforschungsfunkdienst (aktiv) ziv, mil
347 13,4 - 13,75
5 13 31 Nichtnavigatorischer Ortungsfunkdienst Erderkundungsfunkdienst über Satelliten (aktiv) Weltraumforschungsfunkdienst (aktiv) mil
348 13,75 - 14
Nichtnavigatorischer Ortungsfunkdienst ziv, mil
349 14 - 14,25
D504A
Mobilfunkdienst über Satelliten (Richtung Erde-Weltraum) ziv
350 14,25 - 14,3
351 14,3 - 14,47
352 14,47 - 14,5
D149 D504A5 31 Fester Funkdienst
Mobilfunkdienst über Satelliten (Richtung Erde-Weltraum)
353 14,5 - 14,62
3 5 31 Fester Funkdienst ziv
354 14,62 - 15,23
355 15,23 - 15,35
356 15,35 - 15,4
357 15,4 - 15,7
358 15,7 - 17,3
5 13 26 31 Nichtnavigatorischer Ortungsfunkdienst mil
359 17,3 - 17,7
5 31 Fester Funkdienst über Satelliten (Richtung Erde-Weltraum) D516
(Richtung Weltraum-Erde) D516A D516B
Nichtnavigatorischer Ortungsfunkdienst 3 ziv
360 17,7 - 18,1
(Richtung Erde-Weltraum) D516 ziv
361 18,1 - 18,4
362 18,4 - 18,6
363 18,6 - 18,8
Erderkundungsfunkdienstüber Satelliten (passiv) ziv
364 18,8 - 19,3
365 19,3 - 19,7
(Richtung Erde-Weltraum) D523B ziv
366 19,7 - 20,1
D516B
5 31 Fester Funkdienst über Satelliten (Richtung Weltraum-Erde) ziv
367 20,1 - 20,2
D516B D526 5 31 Fester Funkdienst über Satelliten (Richtung Weltraum-Erde)
Mobilfunkdienst über Satelliten (Richtung Weltraum-Erde) ziv
368 20,2 - 21,2
5 31 Fester Funkdienst über Satelliten (Richtung Weltraum-Erde)
Mobilfunkdienst über Satelliten (Richtung Weltraum-Erde) mil
369 21,2 - 21,4
370 21,4 - 22
5 31 34 Fester Funkdienst
Rundfunkdienst über Satelliten D530 ziv
371 22 - 22,21
5 31 34 Fester Funkdienst ziv
372 22,21 - 22,5
Radioastronomiefunkdienst
Erderkundungsfunkdienst über Satelliten (passiv) Weltraumforschungsfunkdienst (passiv) ziv
373 22,5 - 22,55
5 31 34 Fester Funkdienst Mobilfunkdienst ziv
374 22,55 - 23
D149 D338
Intersatelitenfunkdienst Mobilfunkdienst ziv
375 23 - 23,55
3 5 31 34 Fester Funkdienst
376 23,55 - 23,6
3 5 31 34 Fester Funkdienst Mobilfunkdienst ziv
377 23,6 - 24
5 31 34 Erderkundungsfunkdienstüber Satelliten (passiv)
378 24 - 24,05
10 31 34 Amateurfunkdienst Amateurfunkdienst über Satelliten ziv
379 24,05 - 24,25
10 31 34 Nichtnavigatorischer Ortungsfunkdienst Amateurfunkdienst
Erderkundungsfunkdienst über Satelliten (aktiv) ziv, mil
380 24,25 - 25,25
381 25,25 - 25,5
Intersatelitenfunkdienst D536 Mobilfunkdienst
Normalfrequenz- und Zeitzeichenfunkdienst über Satelliten (Richtung Erde-Weltraum) ziv
382 25,5 - 26,5
Erderkundungsfunkdienst über Satelliten (Richtung Weltraum-Erde)
383 26,5 - 27
Normalfrequenz- und Zeitzeichenfunkdienst über Satelliten (Richtung Erde-Weltraum) mil
384 27 - 27,5
Intersatelitenfunkdienst D536 mil
385 27,5 - 28,5
D516B D538 D540 5 31 Fester Funkdienst
386 28,5 - 29,1
D516B D540 5 31 Fester Funkdienst
387 29,1 - 29,5
Fester Funkdienst über Satelliten (Richtung Erde-Weltraum) D535A D541A ziv
388 29,5 - 30
D516B D538 D540 5 31 Fester Funkdienst über Satelliten (Richtung Erde-Weltraum) ziv
389 30 - 31
390 31 - 31,3
D149 D338 5 31 Fester Funkdienst Mobilfunkdienst 3 ziv
391 31,3 - 31,5
392 31,5 - 31,8
Radioastronomiefunkdienst Weltraumforschungsdienst (passiv) Fester Funkdienst
393 31,8 - 32
5 31 Fester Funkdienst Navigationsfunkdienst
(Richtung Weltraum-Erde) ziv, mil
394 32 - 32,3
Intersatelitenfunkdienst Navigationsfunkdienst
395 32,3 - 33
Intersatelitenfunkdienst Navigationsfunkdienst ziv, mil
396 33 - 33,4
5 31 Fester Funkdienst Navigationsfunkdienst ziv, mil
397 33,4 - 34,2
398 34,2 - 34,7
5 31 Nichtnavigatorischer Ortungsfunkdienst
(Richtung Erde-Weltraum) ziv, mil
399 34,7 - 35,2
5 31 Nichtnavigatorischer Ortungsfunkdienst Weltraumforschungsfunkdienst ziv, mil
400 35,2 - 35,5
5 31 Wetterhilfenfunkdienst Nichtnavigatorischer Ortungsfunkdienst ziv, mil
401 35,5 - 36
5 31 Erderkundungsfunkdienst(aktiv) Nichtnavigatorischer Ortungsfunkdienst Weltraumforschungsdienst (aktiv) Wetterhilfenfunkdienst ziv, mil
402 36 - 37
D149 D550A 5 31 Erderkundungsfunkdienstüber Satelliten (passiv) 13
Mobilfunkdienst Weltraumforschungsdienst (passiv) 13 mil
403 37 - 37,5
5 31 Fester Funkdienst Mobilfunkdienst ziv
404 37,5 - 39,5
405 39,5 - 40
Erderkundungsfunkdienst über Satelliten (Richtung Weltraum-Erde) ziv, mil
406 40 - 40,5
407 40,5 - 42,5
5 31 32 Fester Funkdienst
Rundfunkdienst über Satelliten Rundfunkdienst ziv
408 42,5 - 43,5
D149 D547
Mobilfunkdienst außer mobiler Flugfunkdienst Radioastronomiefunkdienst ziv
409 43,5 - 47
5 31 Mobilfunkdienst D553
Mobilfunkdienst über Satelliten Navigationsfunkdienst 13 Navigationsfunkdienst über Satelliten 13 mil
410 47 - 47,2
411 47,2 - 47,5
D552A
412 47,5 - 47,9
(Richtung Weltraum-Erde) D516B D554A
413 47,9 - 48,2
414 48,2 - 48,54
415 48,54 - 49,44
D149 D340 D555 5 31 Fester Funkdienst
416 49,44 - 50,2
417 50,2 - 50,4
Weltraumforschungsdienst (passiv) ziv
418 50,4 - 51,4
Mobilfunkdienst über Satelliten (Richtung Erde-Weltraum) ziv, mil
419 51,4 - 52,6
D338 D547 5 31 Fester Funkdienst Mobilfunkdienst ziv
420 52,6 - 54,25
421 54,25 - 55,78
Intersatelitenfunkdienst D556AWeltraumforschungsdienst (passiv) ziv
422 55,78 - 58,2
Fester Funkdienst D557AIntersatelitenfunkdienst D556A D558A Mobilfunkdienst D558 Weltraumforschungsdienst (passiv) ziv
423 58,2 - 59
Mobilfunkdienst Weltraumforschungsdienst (passiv) ziv
424 59 - 59,3
5 31 Erderkundungsfunkdienst
Intersatelitenfunkdienst D556A Mobilfunkdienst D558
Nichtnavigatorischer Ortungsfunkdienst D559Weltraumforschungsdienst ziv, mil
425 59,3 - 64
5 10 26 31 Fester Funkdienst
Intersatelitenfunkdienst
Mobilfunkdienst D558
Nichtnavigatorischer Ortungsfunkdienst D559 ziv, mil
426 64 - 65
427 65 - 66
5 31 Erderkundungsfunkdienstüber Satelliten Fester Funkdienst
Mobilfunkdienst außer mobiler Flugfunkdienst Weltraumforschungsdienst ziv
428 66 - 71
5 31 Intersatelitenfunkdienst
Mobilfunkdienst D553 D558
Mobilfunkdienst über Satelliten Navigationsfunkdienst 3
Navigationsfunkdienst über Satelliten 3 ziv
429 71 - 74
430 74 - 76
Rundfunkdienst
Rundfunkdienst über Satelliten
Weltraumforschungsfunkdienst (Richtung Weltraum-Erde) ziv, mil
432 76 - 77,5
5 31 nicht benutzt
Nichtnavigatorischer Ortungsfunkdienst Radioastronomiefunkdienst
Amateurfunkdienst über Satelliten
Weltraumforschungsfunkdienst (Richtung Weltraum-Erde) ziv
433 77,5 - 78
5 31 Nichtnavigatorischer Ortungsfunkdienst Amateurfunkdienst
434 78 - 79
D149 D560 5 31 Nichtnavigatorischer Ortungsfunkdienst Amateurfunkdienst
Weltraumforschungsfunkdienst (Richtung Weltraum-Erde)
435 79 - 81
5 31 Nichtnavigatorischer Ortungsfunkdienst Radioastronomiefunkdienst
436 81 - 84
D149 D561A
Weltraumforschungsfunkdienst (Richtung Weltraum-Erde) mil
437 84 - 86
Mobilfunkdienst Radioastronomiefunkdienst ziv
438 86 - 92
439 92 - 94
Nichtnavigatorischer Ortungsfunkdienst Radioastronomiefunkdienst ziv, mil
440 94 - 94,1
5 31 Erderkundungsfunkdienstüber Satelliten (aktiv) Nichtnavigatorischer Ortungsfunkdienst Radioastronomiefunkdienst Weltraumforschungsdienst (aktiv) ziv, mil
441 94,1 - 95
442 95 - 100
D149 D554
Navigationsfunkdienst über Satelliten Nichtnavigatorischer Ortungsfunkdienst Radioastronomiefunkdienst mil
443 100 - 102
444 102 - 105
445 105 - 109,5
446 109,5 - 111,8
447 111,8 - 114,25
448 114,25 - 116
449 116 - 122,25
5 10 31 Erderkundungsfunkdienstüber Satelliten (passiv)
Intersatelitenfunkdienst Weltraumforschungsdienst (passiv) ziv
450 122,25 - 123
Intersatelitenfunkdienst Mobilfunkdienst D558
451 123 - 126
Navigationsfunkdienst über Satelliten Radioastronomiefunkdienst ziv
452 126 - 130
D149 D5545 31 Fester Funkdienst über Satelliten (Richtung Weltraum-Erde)
Navigationsfunkdienst über Satelliten Radioastronomiefunkdienst ziv, mil
453 130 - 134
5 31 Erderkundungsfunkdienstüber Satelliten (aktiv) D562E
Intersatelitenfunkdienst Mobilfunkdienst D558Radioastronomiefunkdienst ziv
454 134 - 136
5 31 Amateurfunkdienst
Amateurfunkdienst über Satelliten Radioastronomiefunkdienst ziv
455 136 - 141
456 141 - 148,5
457 148,5 - 151,5
5 31 Erderkundungsfunkdienstüber Satelliten Radioastronomiefunkdienst Weltraumforschungsdienst (passiv) ziv
458 151,5 - 155,5
Nichtnavigatorischer Ortungsfunkdienst Radioastronomiefunkdienst ziv
459 155,5 - 158,5
D149 D562G 5 31 Erderkundungsfunkdienstüber Satelliten (passiv) D562F
Radioastronomiefunkdienst Weltraumforschungsdienst (passiv) D562F ziv
460 158,5 - 164
461 164 - 167
462 167 - 168
Intersatelitenfunkdienst Mobilfunkdienst D558 ziv
463 168 - 170
464 170 - 174,5
465 174,5 - 174,8
466 174,8 - 182
467 182 - 185
468 185 - 190
469 190 - 191,8
470 191,8 - 200
D149 D5545 31 Fester Funkdienst
Mobilfunkdienst über Satelliten Navigationsfunkdienst
Navigationsfunkdienst über Satelliten ziv, mil
471 200 - 202
472 202 - 209
473 209 - 217
Mobilfunkdienst Radioastronomiefunkdienst ziv, mil
474 217 - 226
475 226 - 231,5
476 231,5 - 232
477 232 - 235
Mobilfunkdienst Nichtnavigatorischer Ortungsfunkdienst ziv, mil
478 235 - 238
D563B
Weltraumforschungsdienst (passiv) ziv, mil
479 238 - 240
Nichtnavigatorischer Ortungsfunkdienst Navigationsfunkdienst
480 240 - 241
481 241 - 248
D138 D149
5 10 31 Nichtnavigatorischer Ortungsfunkdienst Radioastronomiefunkdienst
Amateurfunkdienst über Satelliten ziv, mil
482 248 - 250
483 250 - 252
484 252 - 265
D149 D554 5 31 Fester Funkdienst Mobilfunkdienst
485 265 - 275
486 oberhalb 275
5 31 nicht zugewiesen
Teil B: Nutzungsbestimmungen
D1 - D55 nicht benutzt
D56 Funkstellen der Funkdienste, denen die Frequenzbereiche 14 - 19,95 kHz, 20,05 70 kHz, 72 - 84 kHz und 86 - 90 kHz zugewiesen sind, können Normalfrequenzen und Zeitzeichen aussenden.
D57 Die Benutzung der Frequenzbereiche 14 - 19,95 kHz, 20,05 - 70 kHz, 72 - 84 kHz und 86 - 90 kHz durch den mobilen Seefunkdienst ist auf Küstenfunkstellen des Telegraphiefunkdienstes (nur A1A und F1B) beschränkt. Ausnahmsweise ist die Benutzung der Sendeart J2B oder J7B unter der Bedingung zugelassen, dass die erforderliche Bandbreite die Breite nicht übersteigt, die normalerweise bei der Sendeart A1A oder F1B in diesen Bereichen beansprucht wird.
D58 - D59 nicht benutzt
D60 Im Frequenzbereich 117,6 - 129 kHz dürfen Funknavigationssysteme, die Impulsaussendungen verwenden, unter der Bedingung benutzt werden, dass sie bei anderen Diensten, denen dieser Frequenzbereich zugewiesen ist, keine Störungen verursachen.
D61 - D63 nicht benutzt
D64 Für Funkstellen des festen Funkdienstes und des mobilen Seefunkdienstes in den Frequenzbereichen, die diesen Funkdiensten zwischen 110 und 148,5 kHz zugewiesen sind, sind nur die Sendearten A1A, F1B, A2C, A3C, F1C oder F3C zugelassen. Ausnahmsweise ist für Funkstellen des mobilen Seefunkdienstes auch die Sendeart J2B oder J7B zugelassen.
D65 - D67 nicht benutzt
D67A Funkstellen des Amateurfunkdienstes im Frequenzbereich 135,7 - 137,8 kHz dürfen eine maximale Strahlungsleistung von 1 W EIRP nicht überschreiten.
D68 - D72 nicht benutzt
D73 Der Bereich 283,5 - 325 kHz darf im See-Navigationsfunkdienst auch für die Übermittlung ergänzender navigatorischer Angaben mittels schmalbandiger Techniken benutzt werden, wenn hierdurch keine Störungen beim Empfang von Funkfeuern des Navigationsfunkdienstes verursacht werden.
D74 - D78 nicht benutzt
D79 Die Benutzung der Frequenzbereiche 415 - 495 kHz und 505 - 526,5 kHz durch den mobilen Seefunkdienst ist auf Telegraphiefunk beschränkt.
D80 - D81 nicht benutzt
D82 Im mobilen Seefunkdienst darf die Frequenz 490 kHz nur von Küstenfunkstellen für die Aussendung von Nachrichten für die Sicherheit mit Hilfe von Schmalbandtelegraphie für Fernschreibübertragung benutzt werden. Bei der Benutzung des Frequenzbereichs 415 - 495 kHz durch den Flugnavigationsfunkdienst ist sicherzustellen, dass keine Störungen auf der Frequenz 490 kHz verursacht werden.
D82A Die Nutzung des Frequenzbereiches 495 - 505 kHz ist auf Telegraphiefunk beschränkt. Bei der Benutzung dieses Frequenzbereichs durch andere Funkdienste als den mobilen Seefunkdienst ist sicherzustellen, dass keine Störungen des mobilen Seefunkdienstes verursacht werden.
D83 nicht benutzt
D84 Im mobilen Seefunkdienst wird die Frequenz 518 kHz ausschließlich für die Aussendung von Nachrichten für die Sicherheit der Seeschifffahrt mittels Funkfernschreiben von Küstenfunkstellen an Schiffe benutzt.
D85 - D91 nicht benutzt
D92 In den Frequenzbereichen 1 606,5 - 1 625 kHz, 1 635 - 1 800 kHz, 1 850 - 2 160 kHz, 2 194 - 2 300 kHz und 2 502 - 2 850 kHz dürfen Funkortungssysteme betrieben werden, sofern die mittlere Strahlungsleistung dieser Funkstellen 50 Watt nicht überschreitet.
D93 - D95 nicht benutzt
D96 Im Frequenzbereich 1 850 - 1 890 kHz darf die Spitzenleistung der Amateurfunkstellen 75 Watt nicht überschreiten, und im Frequenzbereich 1 890 -2 °000 kHz darf die Spitzenleistung der Amateurfunkstellen 10 Watt nicht überschreiten.
D97 - D103 nicht benutzt
D104 Die Benutzung des Frequenzbereichs 2 025 - 2 045 kHz durch den Wetterhilfenfunkdienst ist auf ozeanographische Bojenfunkstellen beschränkt.
D105 - D107 nicht benutzt
D108 Die Trägerfrequenz 2 182 kHz ist eine internationale Not- und Anruffrequenz für Sprechfunk.
D109 Die Frequenzen 2 187,5 kHz, 4 207,5 kHz, 6 312 kHz, 8 414,5 kHz, 12 577 kHz und 16 804,5 kHz sind internationale Notfrequenzen für digitalen Selektivruf.
D110 Die Frequenzen 2 174,5 kHz, 4 177,5 kHz, 6 268 kHz, 8 376,5 kHz, 12 520 kHz und 16 695 kHz sind internationale Notfrequenzen für Schmalbandtelegraphie für Fernschreibübertragung.
D111 Die Trägerfrequenzen 2 182 kHz, 3 023 kHz, 5 680 kHz und 8 364 kHz sowie die Frequenzen 121,5 MHz, 156,525 MHz, 156,8 MHz und 243 MHz dürfen in Übereinstimmung mit den Verfahren, die für die terrestrischen Funkdienste gelten, zusätzlich für Such- und Rettungsarbeiten benutzt werden, wenn diese bemannte Weltraumfahrzeuge betreffen. Dies gilt auch für die Frequenzen 10 003 kHz, 14 993 kHz und 19 993 kHz, jedoch müssen die Aussendungen auf jeder dieser Frequenzen innerhalb der Grenzen von ± 3 kHz der betreffenden Frequenz gehalten werden.
D112 - D114 nicht benutzt
D115 Die Trägerfrequenzen (Bezugsfrequenzen) 3 023 kHz und 5 680 kHz dürfen zusätzlich von den Funkstellen des mobilen Seefunkdienstes, die an koordinierten Such- und Rettungsarbeiten teilnehmen, benutzt werden.
D116 - D126 nicht benutzt
D127 Die Benutzung des Frequenzbereichs 4 000 - 4 063 kHz durch den mobilen Seefunkdienst ist auf Seefunkstellen beschränkt, die Sprechfunkverkehr abwickeln.
D128 Die Frequenzbereiche 4 063 - 4 123 kHz und 4 130 - 4 438 kHz sind zusätzlich dem festen Funkdienst auf sekundärer Basis für Funkverkehr innerhalb der deutschen Grenzen zugewiesen. Die mittlere Leistung der Funkstellen darf höchstens 50 Watt betragen.
D129 nicht benutzt
D130 Die Trägerfrequenzen 4 125 kHz und 6 215 kHz werden für Not- und Sicherheitsverkehr im Sprechfunk benutzt.
D131 Die Frequenz 4 209,5 kHz wird von Küstenfunkstellen nur für die Aussendung von Nachrichten für die Sicherheit der Seeschifffahrt mit Hilfe von Schmalbandtelegraphie für Fernschreibübertragung benutzt.
D132 Die Frequenzen 4 210 kHz, 6 314 kHz, 8 416,5 kHz, 12 579 kHz, 16 806,5 kHz, 19 680,5 kHz, 22 376 kHz und 26 100,5 kHz sind die internationalen Frequenzen für die Aussendung von Nachrichten für die Sicherheit der Seeschifffahrt.
D133 nicht benutzt
D134 Die Benutzung der Frequenzbereiche 5 900 - 5 950 kHz, 7 300 - 7 350 kHz, 9 400 - 9 500 kHz, 11 600 - 11 650 kHz, 12 050 - 12 100 kHz, 13 570 - 13 600 kHz, 13 800 -13 870 kHz, 15 600 - 15 800 kHz, 17 480 - 17 550 kHz und 18 900 - 19 020 kHz durch den Rundfunkdienst ist für Einseitenbandaussendungen oder andere spektrumseffiziente Modulationsverfahren vorgesehen.
D135 nicht benutzt
D136 Der Frequenzbereich 5 900 - 5 950 kHz ist zusätzlich dem festen Funkdienst und dem mobilen Landfunkdienst innerhalb der deutschen Grenzen auf sekundärer Basis zugewiesen.
D137 Die Frequenzbereiche 6 200 - 6 213,5 kHz und 6 220,5 - 6 525 kHz sind zusätzlich dem festen Funkdienst auf sekundärer Basis für Funkverkehr innerhalb der deutschen Grenzen zugewiesen. Die mittlere Leistung der Funkstellen darf höchstens 50 Watt betragen.
D138 Die Frequenzbereiche
6 765 - 6 795 kHz (Mittenfrequenz 6 780 kHz),
61 - 61,5 GHz (Mittenfrequenz 61,25 GHz),
122 - 123 GHz (Mittenfrequenz 122,5 GHz) und
244 - 246 GHz (Mittenfrequenz 245 GHz)
sind für industrielle, wissenschaftliche und medizinische Anwendungen (ISM) bestimmt. ISM-Anwendungen in diesen Frequenzbereichen dürfen bei in diesen Frequenzbereichen betriebenen Funkdiensten keine Störungen verursachen.
D138A Bis zum 29. März 2009 ist der Frequenzbereich 6 765 - 7 000°kHz dem festen Funkdienst primär und dem mobilen Landfunkdienst sekundär zugewiesen. Nach diesem Datum ist der Frequenzbereich dem festen Funkdienst und dem Mobilfunkdienst, außer dem mobilen Flugfunkdienst (R), primär zugewiesen.
D139 - 141B nicht benutzt
D142 nicht benutzt
D143 Der Frequenzbereich 7 300 - 7 350 kHz ist zusätzlich dem festen Funkdienst und dem mobilen Landfunkdienst auf sekundärer Basis für Funkverkehr innerhalb der deutschen Grenzen auf sekundärer Basis zugewiesen.
D143A nicht benutzt
D143B Der Frequenzbereich 7 350 - 7 450°kHz ist bis zum 29. März 2009 dem festen Funkdienst primär und dem mobilen Landfunkdienst sekundär zugewiesen. Nach dem 29. März 2009 dürfen Funkstellen des festen Funkdienstes und des mobilen Landfunkdienstes keine schädlichen Störungen beim Rundfunkdienst verursachen. Frequenzen aus dem Frequenzband 7 350 - 7 450°kHz dürfen durch Funkstellen des festen Funkdienstes und des Mobilfunkdienstes nur noch genutzt werden, wenn die abgestrahlte Leistung den Wert von 24 dBW nicht überschreitet.
D143C - D143D nicht benutzt
D143E Der Frequenzbereich 7 450 - 8 100°kHz ist bis zum 29. März 2009 dem festen Funkdienst auf primärer Basis und dem mobilen Landfunkdienst auf sekundärer Basis zugewiesen.
D144 nicht benutzt
D145 Die Trägerfrequenzen 8 291 kHz, 12 290 kHz und 16 420 kHz werden für Not- und Sicherheitsfunkverkehr im Sprechfunk benutzt.
D146 Die Frequenzbereiche 9 400 - 9 500 kHz, 11 600 - 11 650 kHz, 12 050 - 12 100 kHz, 15 600 - 15 800 kHz, 17 480 - 17 550 kHz und 18 900 - 19 020 kHz sind zusätzlich dem festen Funkdienst für Funkverkehr innerhalb der deutschen Grenzen auf sekundärer Basis zugewiesen.
D147 Unter der Bedingung, dass keine Störungen beim Rundfunkdienst verursacht werden, dürfen Frequenzen in den Frequenzbereichen 9 775 - 9 900 kHz, 11 650 - 11 700 kHz und 11 975 - 12 050 kHz von Funkstellen des festen Funkdienstes benutzt werden, deren Gesamtstrahlungsleistung höchstens 24 dBW beträgt und die ihren Funkverkehr nur innerhalb der deutschen Grenzen abwickeln.
D148 nicht benutzt
D149 Bei der Nutzung der Frequenzbereiche 13 360 - 13 410 kHz, 37,75 - 38,25 MHz, 150,05 - 153 MHz,
322 - 328,6 MHz, 406,1 - 410 MHz, 608 - 614 MHz,
1 330 - 1 400 MHz, 1 610,6 - 1 613,8 MHz, 1 660 - 1 670 MHz,
1 718,8 - 1 722,2 MHz, 2 655 - 2 690 MHz, 3 260 - 3 267 MHz,
3 332 - 3 339 MHz, 3 345,8 - 3 352,5 MHz, 4 825 - 4 835 MHz,
4 950 - 4 990 MHz, 4 990 - 5 000 MHz, 6 650 - 6 675,2 MHz
10,6 - 10,68 GHz, 14,47 - 14,5 GHz, 22,01 - 22,5 GHz,
22,81 - 22,86 GHz, 23,07 - 23,12 GHz, 31,2 - 31,3 GHz,
31,5 - 31,8 GHz, 36,43 - 36,5 GHz, 42,5 - 43,5 GHz,
48,94 - 49,04 GHz, 76 - 86 GHz, 92 - 94 GHz,
94,1 - 100 GHz, 102 - 109,5 GHz, 111,8 - 114,25 GHz,
128,33 - 128,59 GHz, 129,23 - 129,49 GHz, 130 - 134 GHz,
136 - 148,5 GHz, 151,5 - 158,5 GHz, 168,59 - 168,93 GHz,
171,11 - 171,45 GHz, 172,31 - 172,65 GHz, 173,52 - 173,85 GHz,
195,75 - 196,15 GHz, 209 - 226 GHz, 241 - 250 GHz und
252 - 275 GHz
durch Funkstellen anderer Funkdienste, denen diese Frequenzbereiche ebenfalls zugewiesen sind, werden alle nur möglichen Maßnahmen getroffen, um den Radioastronomiefunkdienst vor Störungen zu schützen.
D150 Die Frequenzbereiche 9 - 10 kHz, 13 553 - 13 567 kHz, 26 957 - 27 283 kHz, 40,66 - 40,70 MHz, 433,05 - 434,79 MHz, 2 400 - 2 500 MHz, 5 725 - 5 875 MHz und 24 - 24,25 GHz sind für industrielle, wissenschaftliche, medizinische, häusliche oder ähnliche Anwendungen (ISM) bestimmt. Funkdienste, die innerhalb dieser Frequenzbereiche wahrgenommen werden, müssen Störungen, die durch diese Anwendungen gegebenenfalls verursacht werden, hinnehmen.
D151 Die Frequenzbereiche 13 570 - 13 600 kHz und 13 800 - 13 870 kHz sind zusätzlich dem festen Funkdienst und dem Mobilfunkdienst mit Ausnahme des mobilen Flugfunkdienstes (R) für Funkverkehr innerhalb der deutschen Grenzen auf sekundärer Basis zugewiesen.
D152 - D155A nicht benutzt
D155B Der Frequenzbereich 21 870 - 21 924 kHz wird vom festen Funkdienst für Aussendungen, die der Flugsicherheit dienen, benutzt.
D156 nicht benutzt
D156A Die Benutzung des Frequenzbereichs 23 200 - 23 350 kHz durch den festen Funkdienst ist auf Aussendungen, die der Flugsicherheit dienen, beschränkt.
D157 Die Benutzung des Frequenzbereichs 23 350 - 24 000 kHz durch den mobilen Seefunkdienst ist auf Telegraphiefunk zwischen Seefunkstellen beschränkt.
D158 - D162 nicht benutzt
D162A Der Frequenzbereich 46 - 68 MHz ist zusätzlich dem nichtnavigatorischen Ortungsfunkdienst auf sekundärer Basis zugewiesen. Diese Benutzung ist auf den Betrieb von Windprofil-Messradaranlagen beschränkt.
D163 - D179 nicht benutzt
D180 Die Frequenz 75 MHz ist ausschließlich für die Verwendung durch Markierungsfunkfeuer vorgesehen.
D181 - D197 nicht benutzt
D197A Der Frequenzbereich 108 - 117,975 MHz ist zusätzlich dem mobilen Flugfunkdienst (R) auf primärer Basis zugewiesen. Die Nutzung durch den mobilen Flugfunkdienst (R) ist begrenzt auf Systeme, die in Übereinstimmung mit internationalen Luftfahrtstandards betrieben werden. Die Nutzung des Frequenzbandes 108 - 112 MHz durch den mobilen Flugfunkdienst (R) ist beschränkt auf Systeme, die aus Bodenfunkstellen und dazugehörigen Empfängern bestehen, die Informationen zur Unterstützung der Flugnavigation in Übereinstimmung mit internationalen Luftfahrtstandards übertragen. Die Nutzung darf keine Störungen bei Funkstellen des Flugnavigationsfunkdienstes, die nach internationalen Flugfunkstandards betrieben werden, verursachen.
D198 - D199 nicht benutzt
D200 Im Frequenzbereich 117,975 - 137 MHz ist die Frequenz 121,5 MHz die Notfrequenz für den Flugfunkdienst und, falls erforderlich, die Frequenz 123,1 MHz die Hilfsfrequenz zur Frequenz 121,5 MHz; Mobilfunkstellen des mobilen Seefunkdienstes dürfen auf diesen Frequenzen in Not- und Sicherheitsfällen mit Funkstellen des mobilen Flugfunkdienstes verkehren.
D201 - D208 nicht benutzt
D208A Bei Zuteilungen an Weltraumfunkstellen des Mobilfunkdienstes über Satelliten in den Frequenzbereichen 137 - 138 MHz, 387 - 390 MHz und 400,15 - 401 MHz werden alle nur möglichen Maßnahmen getroffen, um den Radioastronomiefunkdienst in den Frequenzbereichen 150,05 - 153 MHz, 322 - 328,6 MHz, 406,1 - 410 MHz und 608 - 614 MHz vor Störungen aufgrund unerwünschter Aussendungen zu schützen.
D209 Die Benutzung der Frequenzbereiche 137 - 138 MHz, 148 - 149,9 MHz, 400,15 - 401 MHz, 454 - 456 MHz und 459 - 460 MHz durch den Mobilfunkdienst über Satelliten sowie der Frequenzbereiche 149,9 -150,05 MHz und 399,9 - 400,05 MHz durch den mobilen Landfunkdienst über Satelliten ist auf nichtgeostationäre Satellitensysteme beschränkt.
D210 - D217 nicht benutzt
D218 Im Frequenzbereich 148 - 149,9 MHz darf die Bandbreite einer einzelnen Aussendung im Weltraumfernwirkfunkdienst (Richtung Erde-Weltraum) 50 kHz nicht übersteigen.
D219 nicht benutzt
D220 Der mobile Landfunkdienst über Satelliten darf die Entwicklung und Benutzung des Navigationsfunkdienstes über Satelliten in den Frequenzbereichen 149,9 - 150,05 MHz und 399,9 - 400,05 MHz nicht einschränken.
D221 - D224 nicht benutzt
D224A Die Benutzung der Frequenzbereiche 149,9 - 150,05 MHz und 399,9 - 400,05 MHz durch den Mobilfunkdienst über Satelliten (Richtung Erde-Weltraum) ist bis zum 1. Januar 2015 auf den mobilen Landfunkdienst über Satelliten (Richtung Erde- Weltraum) beschränkt.
D224B Die Zuweisung der Frequenzbereiche 149,9 - 150,05 MHz und 399,9 - 400,05 MHz an den Navigationsfunkdienst über Satelliten gilt bis zum 1. Januar 2015.
D225 nicht benutzt
D226 Die Frequenz 156,8 MHz ist die internationale Not-, Sicherheits- und Anruffrequenz für den UKW-Sprechseefunkdienst. Die Frequenz 156,525 MHz ist die internationale Not-, Sicherheits- und Anruffrequenz für die Nutzung des digitalen Selektivruf (DSC) des UKW-Sprechseefunks. In den Frequenzbereichen 156 - 156,4875 MHz, 156,5625 - 156,7625 MHz, 156,8375 -157,45 MHz, 160,6 - 160,975 MHz und 161,475 - 162,05 MHz wird dem mobilen Seefunkdienst auf den Frequenzen Priorität gewährt, die den Funkstellen des mobilen Seefunkdienstes zugeteilt worden sind. Die Benutzung von Frequenzen in irgendeinem der oben genannten Frequenzbereiche durch Funkstellen anderer Funkdienste, denen der Bereich zugewiesen ist, ist in allen Gebieten, in denen dadurch Störungen beim UKW-Seefunkdienst verursacht werden könnten, ausgeschlossen. Die Frequenzen 156,525 MHz und 156,8 MHz und die Frequenzbereiche, in denen die Priorität dem mobilen Seefunkdienst gewährt ist, dürfen jedoch für den Binnenschifffahrtsfunk benutzt werden.
D227 Die Frequenzbereiche 156.4875 - 156.5125 MHz und 156.5375 - 156.5625 MHz sind zusätzlich dem festen Funkdienst und dem mobilen Landfunkdienst auf primärer Basis zugewiesen. Die Nutzungen des Bandes durch den festen Funkdienst sowie den mobilen Landfunkdienst dürfen keine Störungen hervorrufen noch Schutz beanspruchen vor dem mobilen UKW-Seefunkdienst.
D227A Die Frequenzbereiche 161,9625 - 161,9875 MHz und 162,0125 - 162,0375 MHz sind zusätzlich dem Mobilfunkdienst über Satelliten (Richtung Erde-Weltraum) auf sekundärer Basis für den Empfang von Signalen des automatischen Identifizierungssystems (AIS) im mobilen Seefunkdienst zugewiesen.
D228 - D253 nicht benutzt
D254 Die Frequenzbereiche 235 - 322 MHz und 335,4 - 399,9 MHz dürfen vom Mobilfunkdienst über Satelliten unter der Bedingung benutzt werden, dass Funkstellen dieses Dienstes bei Funkstellen anderer Dienste, die in Übereinstimmung mit dem Frequenzbereichszuweisungsplan arbeiten oder deren Betrieb in Übereinstimmung mit dem Frequenzbereichszuweisungsplan geplant ist, keine Störungen verursachen.
D255 nicht benutzt
D256 Die Frequenz 243 MHz ist die in diesem Bereich von Rettungsfunkstellen und von Geräten für Rettungszwecke zu benutzende Frequenz.
D257 nicht benutzt
D258 Die Benutzung des Frequenzbereichs 328,6 - 335,4 MHz durch den Flugnavigationsfunkdienst ist auf Instrumentenlandesysteme (Gleitwegsender) beschränkt.
D259 - D260 nicht benutzt
D261 Die Aussendungen müssen innerhalb der Grenzen von ± 25 kHz der Normalfrequenz 400,1 MHz gehalten werden.
D262 nicht benutzt
D263 Der Frequenzbereich 400,15 - 401 MHz ist zusätzlich dem Weltraumforschungsfunkdienst in der Richtung Weltraum-Weltraum für Verkehr mit bemannten Weltraumfahrzeugen zugewiesen.
D264 - D265 nicht benutzt
D266 Die Benutzung des Frequenzbereichs 406 - 406,1 MHz durch den Mobilfunkdienst über Satelliten ist auf Satellitenfunkbaken zur Kennzeichnung der Notposition (Sat- EPIRB) beschränkt.
D267 - D281 nicht benutzt
D282 Die Frequenzbereiche 435 - 438 MHz, 1 260 - 1 270 MHz, 2 400 - 2 450 MHz und 5 650 -5 670 MHz sind zusätzlich dem Amateurfunkdienst über Satelliten auf sekundärer Basis zugewiesen. Andere sekundäre Funkdienste in diesen Frequenzbereichen sind gegenüber dem Amateurfunkdienst über Satelliten bevorrechtigt. Weltraumfunkstellen des Amateurfunkdienstes über Satelliten, die in diesen Frequenzbereichen arbeiten, müssen über geeignete Vorrichtungen verfügen, die es im Falle von Störungen erlauben, die Aussendungen dieser Weltraumfunkstellen zu steuern, damit Störungen bei anderen Funkdiensten in diesen Frequenzbereichen sofort beseitigt werden können. Die Benutzung der Frequenzbereiche 1 260 - 1 270 MHz und 5 650 - 5 670 MHz durch den Amateurfunkdienst über Satelliten ist auf die Richtung Erde-Weltraum beschränkt.
D283 - D285 nicht benutzt
D286 Der Frequenzbereich 449,75 - 450,25 MHz ist zusätzlich dem Weltraumfernwirkfunkdienst (Richtung Erde-Weltraum) und dem Weltraumforschungsfunkdienst (Richtung Erde-Weltraum) auf sekundärer Basis zugewiesen.
D286A Der Frequenzbereich 450 - 470 MHz ist für die Nutzung durch Internationale Mobile Telekommunikation (IMT) identifiziert. Diese Identifizierung schließt eine Nutzung dieses Frequenzbereiches durch andere Funkstellen von Funkdiensten, denen dieser Frequenzbereich zugewiesen ist, nicht aus und begründet keinen Vorrang im Frequenzbereichszuweisungsplan.
D287 Die Frequenzen 457,525 MHz, 457,550 MHz, 457,575 MHz, 467,525 MHz, 467,550 MHz und 467,575 MHz dürfen zusätzlich im mobilen Seefunkdienst von Funkstellen für den Funkverkehr an Bord benutzt werden. Geräte mit 12,5 kHz Kanalraster können auch die Frequenzen 457,5375 MHz, 457,5625 MHz, 467,5375 MHz und 467,5625 MHz nutzten.
D288 - D291 nicht benutzt
D291A Der Frequenzbereich 470 - 494 MHz ist zusätzlich dem nichtnavigatorischen Ortungsfunkdienst auf sekundärer Basis zugewiesen. Diese Benutzung ist auf den Betrieb von Windprofil-Messradaranlagen beschränkt.
D292 - D295 nicht benutzt
D296 Die Nutzung des Frequenzbereichs 470 - 790 MHz durch den mobilen Landfunkdienst ist auf Anwendungen im Zusammenhang mit Rundfunk sowie auf Anwendungen zur professionellen drahtlosen Produktion beschränkt.
D297 - D305 nicht benutzt
D306 Der Frequenzbereich 608 - 614 MHz ist zusätzlich dem Radioastronomiefunkdienst auf sekundärer Basis zugewiesen.
D307 - D317 nicht benutzt
D317A Teile des Frequenzbereichs 790 - 960 MHz sind für die Nutzung durch Internationale Mobile Telekommunikation (IMT) identifiziert. Diese Identifizierung schließt eine Nutzung dieses Frequenzbereiches durch andere Funkstellen von Funkdiensten, denen dieser Frequenzbereich zugewiesen ist, nicht aus und begründet keinen Vorrang im Frequenzbereichszuweisungsplan.
D318 - D327 nicht benutzt
D327A Die Nutzung des Bandes 960 - 1164 MHz durch den mobilen Flugfunkdienst (R) ist auf Systeme, die in Übereinstimmung mit anerkannten internationalen Luftfahrtstandards betrieben werden, beschränkt.
D328 Die Benutzung des Frequenzbereichs 960 - 1 215 MHz durch den Flugnavigationsfunkdienst ist auf weltweiter Basis dem Betrieb und der Entwicklung elektronischer Flugnavigationshilfen an Bord von Luftfahrzeugen sowie der zugehörigen Einrichtungen am Boden vorbehalten.
D328A Funkstellen des Navigationsfunkdienstes über Satelliten im Frequenzbereich 1 164 - 1 215 MHz genießen keinen Schutz vor Störungen durch Funkstellen des Flugnavigationsfunkdienstes im Frequenzbereich 960 - 1 215 MHz.
D329 Im Frequenzbereich 1 215 - 1 300 MHz darf der Navigationsfunkdienst über Satelliten keine Störungen beim Navigationsfunkdienst hervorrufen und kann gegenüber diesem keinen Schutz vor Störungen beanspruchen Der Navigationsfunkdienst über Satelliten im Frequenzbereich 1 215 - 1 300 MHz darf keine Störungen beim Ortungsfunkdienst hervorrufen.
D329A Einrichtungen des Navigationsfunkdienstes über Satelliten (Richtung Weltraum- Weltraum), die in den Frequenzbereichen 1 215 - 1 300 MHz und 1 559 - 1 610 MHz betrieben werden, können gegenüber anderen Funkdiensten, die in Übereinstimmung mit diesem Frequenzbereichszuweisungsplan betrieben werden, keinen Schutz verlangen.
D330 - D336 nicht benutzt
D337 Die Benutzung der Frequenzbereiche 1 340 - 1 350 MHz, 2 700 - 2 900 MHz und 9 000 -9 200 MHz durch den Flugnavigationsfunkdienst ist auf Radaranlagen am Boden und auf diejenigen zugehörigen Transponder in Luftfahrzeugen beschränkt, die nur auf den in diesen Frequenzbereichen liegenden Frequenzen senden, und zwar nur dann, wenn sie durch Radargeräte, die in demselben Frequenzbereich arbeiten, in Betrieb gesetzt werden.
D337A Die Benutzung des Frequenzbereichs 1 340 - 1 350 MHz durch Erdfunkstellen des Navigationsfunkdienstes über Satelliten darf weder schädliche Störungen beim Flugnavigationsfunkdienst hervorrufen, noch den Betrieb und die Entwicklung des Flugnavigationsfunkdienstes beeinträchtigen.
D338 nicht benutzt
D338A Zum Schutz von Anwendungen des Erderkundungsfunkdienstes über Satelliten (passiv) unterliegen die anderen Funkdienste in den Frequenzbereichen 1 350 - 1 400 MHz, 1 427 - 1 429 MHz, 1 429 - 1 452 MHz, 22,55 - 23,55 GHz, 30 - 31 GHz, 31 - 31,3 MHz, 49,7 - 50,2 GHz, 50,4 - 50,9 GHz und 51,4 - 52,6 GHz besonderen internationalen Vorgaben.
D339 Die Frequenzbereiche 1 370 - 1 400 MHz, 2 640 - 2 655 MHz, 4 950 - 4 990 MHz und 15,20 - 15,35 GHz sind zusätzlich dem Weltraumforschungsfunkdienst (passiv) und dem Erderkundungsfunkdienst über Satelliten (passiv) auf sekundärer Basis zugewiesen.
D339A nicht benutzt
D340 In den folgenden Frequenzbereichen sind Aussendungen nicht zugelassen: 1 400 - 1 427 MHz, 2 690 - 2 700 MHz, 10,68 - 10,7 GHz, 15,35 - 15,4 GHz, 23,6 - 24 GHz, 31,3 - 31,5 GHz, 48,94 - 49,04 GHz von in der Luft befindlichen Funkstellen, 50,2 - 50,4 GHz, 52,6 - 54,25 GHz, 86 - 92 GHz, 100 - 102 GHz, 109,5 - 111,8 GHz, 114,25 - 116 GHz, 148,5 - 151,5 GHz 164 - 167 GHz, 182 - 185 GHz, 190 - 191,8 GHz, 200 - 209 GHz, 226 - 231,5 GHz und 250 - 252 GHz.
D341 - D344 nicht benutzt
D345 Die Benutzung des Frequenzbereichs 1 452 - 1 479,5 MHz durch den Rundfunkdienst muss in Übereinstimmung mit den Bestimmungen der Besonderen Vereinbarung der Europäischen Konferenz der Post- und Telekommunikationsverwaltungen zur Nutzung des Frequenzbereichs 1 452 - 1 479,5 MHz für terrestrischen digitalen Tonrundfunk (Besondere Vereinbarung, Maastricht, 2002, in der geänderten Fassung von Constanza, 2007) erfolgen. Die Benutzung des Frequenzbereichs 1 479,5 - 1 492 MHz durch den Rundfunkdienst ist auf digitale Übertragung beschränkt. Die Benutzung des Frequenzbereichs 1 452 - 1 492 MHz durch den Rundfunkdienst über Satelliten ist auf digitale Übertragung beschränkt. Im Frequenzbereich 1 452 - 1 479,5 MHz darf der Rundfunkdienst über Satelliten keine Störungen beim Rundfunkdienst hervorrufen und kann gegenüber diesem keinen Schutz vor Störungen beanspruchen.
D346 - D347 nicht benutzt
D348 Im Frequenzbereich 1 518 - 1 525 MHz genießen Funkstellen des Mobilfunkdienstes über Satelliten keinen Schutz vor Störungen durch Funkstellen des festen Funkdienstes.
D348A - D350 nicht benutzt
D351 Die Frequenzbereiche 1 525 - 1 544 MHz, 1 545 - 1 559 MHz, 1 626,5 - 1 645,5 MHz und 1 646,5 - 1 660,5 MHz dürfen nicht für Speiseverbindungen eines Funkdienstes benutzt werden.
D351A Die Frequenzbereiche 1 518 - 1 544 MHz, 1 545 - 1 559 MHz, 1 610 - 1 626,5 MHz, 1 626,5 - 1 645,5 MHz, 1 646,5 - 1 660,5 MHz, 1 670 - 1 675 MHz, 1 980 - 2 010 MHz, 2 170 - 2 200 MHz und 2 483,5 - 2 500 MHz sind für die Nutzung durch Internationale Mobile Telekommunikation (IMT) vorgesehen. Diese Identifizierung schließt die Nutzung dieser Frequenzbereiche durch andere Funkstellen von Funkdiensten, denen dieser Frequenzbereiche zugewiesen sind, nicht aus und begründet keinen Vorrang im Frequenzbereichszuweisungsplan.
D352 - D353 nicht benutzt
D353A In den Frequenzbereichen 1 530 - 1 544 MHz und 1 626,5 - 1 645,5 MHz muss der Not-, Dringlichkeits- und Sicherheitsfunkverkehr des mobilen Seefunkdienstes über Satelliten sofortigen Zugriff vor allem anderen Verkehr des Mobilfunkdienstes über Satelliten erhalten, der innerhalb eines Netzes abgewickelt wird. Mobile Satellitensysteme dürfen beim Not-, Dringlichkeits- und Sicherheitsfunkverkehr des Weltweiten Seenot- und Sicherheitsfunksystems (GMDSS) weder unannehmbare Störungen hervorrufen, noch können sie verlangen, gegenüber diesen geschützt zu werden.
D354 - D355 nicht benutzt
D356 Die Benutzung des Frequenzbereichs 1 544 - 1 545 MHz durch den Mobilfunkdienst über Satelliten (Richtung Weltraum-Erde) ist auf Not- und Sicherheitsverkehr beschränkt.
D357 Im Frequenzbereich 1 545 - 1 555 MHz sind direkte Aussendungen von terrestrischen Bodenfunkstellen an Luftfunkstellen oder zwischen Luftfunkstellen des mobilen Flugfunkdienstes (R) zusätzlich zugelassen, wenn sie die Verbindungen von Weltraumfunkstellen erweitern oder ergänzen sollen.
D357A In den Frequenzbereichen 1 545 - 1 555 MHz und 1 646,5 - 1 656,5 MHz muss der Not-, Dringlichkeits- und Sicherheitsfunkverkehr des mobilen Flugfunkdienstes über Satelliten (R) sofortigen Zugriff, erforderlichenfalls durch Übertragungskanalentzug, vor allem anderen Verkehr des Mobilfunkdienstes über Satelliten erhalten, der innerhalb eines Netzes abgewickelt wird. Mobile Satellitensysteme dürfen beim Not-, Dringlichkeits- und Sicherheitsfunkverkehr des mobilen Flugfunkdienstes über Satelliten (R) weder unannehmbare Störungen hervorrufen, noch können sie verlangen, gegenüber diesen geschützt zu werden.
D358 - D362A nicht benutzt
D362B Funkstellen des festen Funkdienstes können im Frequenzbereich 1 559 - 1 610 MHz auf sekundärer Basis bis zum 1. Januar 2015 weiterhin betrieben werden.
D363 nicht benutzt
D364 Im Frequenzbereich 1 610 - 1 626,5 MHz darf eine mobile Erdfunkstelle im Mobilfunkdienst über Satelliten (Richtung Erde-Weltraum) und im Ortungsfunkdienst über Satelliten (Richtung Erde-Weltraum) keine äquivalente isotrope Strahlungsleistungsdichte (EIRP) erzeugen, deren Spitzenwert -15 dB (W/4 kHz) in dem Teil des Frequenzbereichs übersteigt, der von Systemen gemäß Nutzungsbestimmung
D366 benutzt wird. In dem Teil des Frequenzbereichs, in dem solche Systeme nicht betrieben werden, darf die mittlere äquivalente isotrope Strahlungsleistungsdichte (EIRP) einer mobilen Erdfunkstelle -3 dB (W/4 kHz) nicht übersteigen. Funkstellen des Mobilfunkdienstes über Satelliten dürfen bei Funkstellen des Flugnavigationsfunkdienstes und bei Funkstellen von Systemen nach Nutzungsbestimmung
D366 keinen Schutz gegenüber diesen verlangen.
D365 nicht benutzt
D366 Der Frequenzbereich 1 610 - 1 626,5 MHz ist auf weltweiter Basis der Benutzung und Entwicklung elektronischer Flugnavigationshilfen an Bord von Luftfahrzeugen sowie der Benutzung und Entwicklung der zugehörigen Einrichtungen an Bord von Satelliten oder am Boden vorbehalten.
D367 - D371 nicht benutzt
D372 Funkstellen des Ortungsfunkdienstes über Satelliten und des Mobilfunkdienstes über Satelliten, die im Frequenzbereich 1 610 - 1 626,5 MHz betrieben werden, dürfen den Radioastronomiefunkdienst im Frequenzbereich 1 610,6 - 1 613,8 MHz nicht stören.
D373 nicht benutzt
D374 Im Frequenzbereich 1 631,5 - 1 634,5 MHz dürfen Land- und Schiffserdfunkstellen des Mobilfunkdienstes über Satelliten bei den Funkstellen des festen Funkdienstes keine Störungen verursachen.
D375 Die Benutzung des Frequenzbereichs 1 645,5 - 1 646,5 MHz durch den Mobilfunkdienst über Satelliten (Richtung Erde-Weltraum) und für Intersatellitenfunkverbindungen ist auf Not- und Sicherheitsverkehr beschränkt.
D376 Im Frequenzbereich 1 646,5 - 1 656,5 MHz sind direkte Aussendungen von Luftfunkstellen des mobilen Flugfunkdienstes (R) an terrestrische Bodenfunkstellen oder zwischen Luftfunkstellen zusätzlich zugelassen, wenn sie die Verbindungen von Luftfunkstellen zu Weltraumfunkstellen erweitern oder ergänzen.
D376A Mobile Erdfunkstellen, die im Frequenzbereich 1 660 - 1 660,5 MHz betrieben werden, dürfen keine schädlichen Störungen bei Funkstellen des Radioastronomiefunkdienstes hervorrufen.
D377 - D384 nicht benutzt
D384A Die Frequenzbereiche 1 710 - 1 885 MHz und 2 500 - 2 690 MHz sind für die Nutzung durch Internationale Mobile Telekommunikation (IMT) identifiziert. Diese Identifizierung schließt eine Nutzung dieser Frequenzbereiche durch andere Funkstellen von Funkdiensten, denen diese Frequenzbereiche zugewiesen sind, nicht aus und begründet keinen Vorrang im Frequenzbereichszuweisungsplan.
D385 Der Frequenzbereich 1 718,8 - 1 722,2 MHz ist zusätzlich dem Radioastronomiefunkdienst für Spektrallinienbeobachtungen auf sekundärer Basis zugewiesen.
D386 - D387 nicht benutzt
D388 Die Frequenzbereiche 1 885 - 2 025 MHz und 2 110 - 2 200 MHz sind für die Nutzung durch Internationale Mobile Telekommunikation (IMT) identifiziert. Diese Identifizierung schließt eine Nutzung dieser Frequenzbereiche durch andere Funkstellen von Funkdiensten, denen diese Frequenzbereiche zugewiesen sind, nicht aus und begründet keinen Vorrang im Frequenzbereichszuweisungsplan.
D388A Die Frequenzbereiche 1 900 - 1 980 MHz, 2 010 - 2 025 MHz und 2 110 - 2 170 MHz können durch Höhenplattformen (HAPS) als Basisstationen für die Nutzung durch Internationale Mobile Telekommunikation (IMT) benutzt werden. Diese Identifizierung schließt eine Nutzung dieser Frequenzbereiche durch andere Funkstellen von Funkdiensten, denen diese Frequenzbereiche zugewiesen sind, nicht aus und begründet keinen Vorrang im Frequenzbereichszuweisungsplan.
D389 nicht benutzt
D424 nicht benutzt
D425 Im Frequenzbereich 2 900 - 3 100 MHz ist die Benutzung von Abfragetranspondersystemen an Bord von Schiffen auf den Frequenzteilbereich 2 930 - 2 950 MHz beschränkt.
D426 Die Benutzung des Frequenzbereichs 2 900 - 3 100 MHz durch den Flugnavigationsfunkdienst ist auf Radaranlagen am Boden beschränkt.
D427 - D430 nicht benutzt
D430A Der Frequenzbereich 3 400 - 3 600 MHz ist zusätzlich für den Mobilfunkdienst, außer dem mobilen Flugfunkdienst, für die Nutzung durch Internationale Mobile Telekommunikation (IMT) vorgesehen. Diese Identifizierung schließt eine Nutzung dieses Frequenzbereichs durch andere Funkstellen von Funkdiensten, denen dieser Frequenzbereich zugewiesen ist, nicht aus und begründet keinen Vorrang im Frequenzbereichszuweisungsplan.
D431 - D437 nicht benutzt
D438 Die Benutzung des Frequenzbereichs 4 200 - 4 400 MHz durch den Flugnavigationsfunkdienst ist ausschließlich den Funkhöhenmessern an Bord von Luftfahrzeugen sowie den zugehörigen automatischen Antwortgeräten am Boden vorbehalten. Zusätzlich ist dieser Bereich dem Erderkundungsfunkdienst über Satelliten und dem Weltraumforschungsfunkdienst für die Benutzung passiver Sensoren auf sekundärer Basis zugewiesen.
D439 - D443 nicht benutzt
D444 Der Frequenzbereich 5 030 - 5 150 MHz ist für das international standardisierte System für Präzisionsanflug und -landung (Mikrowellenlandesystem) vorgesehen. Im Frequenzbereich 5 030 - 5 091 MHz ist dieses System gegenüber anderen Nutzungen dieses Frequenzbereichs bevorrechtigt.
D444A Die Zuweisung im Frequenzbereich 5 091 - 5 150 MHz für den festen Funkdienst über Satelliten (Richtung Erde-Weltraum) ist auf Speiseverbindungen für nichtgeostationäre Satellitensysteme des Mobilfunkdienstes über Satelliten beschränkt. Nach dem 1. Januar 2016 werden keine neuen Zuteilungen an Funkstellen dieses Dienstes erfolgen. Nach dem 1. Januar 2018 hat der feste Funkdienst über Satelliten gegenüber dem Flugnavigationsfunkdienst sekundären Status.
D444B Die Nutzung des Frequenzbandes 5 091 - 5 150 MHz durch den mobilen Flugfunkdienst ist beschränkt auf Systeme - des mobilen Flugfunkdienstes (R), die in Übereinstimmung mit internationalen Luftfahrtstandards zur Kommunikation im Bereich von Flughäfen, - zur aeronautischen Telemetrieübertragung von Luftfunkstellen und - zur Informationsübertragung in sicherheitskritischen Sonderfällen betrieben werden.
D445 - D446 nicht benutzt
D446A Die Nutzung der Frequenzbereiche 5 150 - 5 350 MHz und 5 470 - 5 725 MHz durch den Mobilfunkdienst, außer dem mobilen Flugfunkdienst, ist begrenzt auf die Nutzung durch Funkanlagen zur breitbandigen Datenübertragung (WAS/WLAN).
D446B Im Frequenzbereich 5 150 - 5 250 MHz genießen Funkstellen des Mobilfunkdienstes keinen Schutz vor Störungen durch Aussendungen von Erdfunkstellen des festen Funkdienstes über Satelliten.
D446C Der Frequenzbereich 5 150 - 5 250 MHz ist zusätzlich dem mobilen Flugfunkdienst auf primärer Basis zugewiesen. Die Nutzung der Frequenzen ist begrenzt auf aeronautische Telemetrieübertragungen von Luftfunkstellen. Diese Funkstellen genießen keinen Schutz vor Störungen durch Aussendungen anderer Funkstellen in diesem Frequenzbereich.
D447 nicht benutzt
D447A Die Zuweisung an den festen Funkdienst über Satelliten (Richtung Erde-Weltraum) im Frequenzbereich 5 150 - 5 250 MHz ist auf Speiseverbindungen von nichtgeostationären Satellitensystemen im Mobilfunkdienst über Satelliten beschränkt.
D447B Der Frequenzbereich 5 150 - 5 216 MHz ist zusätzlich dem festen Funkdienst über Satelliten (Richtung Weltraum-Erde) auf primärer Basis zugewiesen. Diese Zuweisung ist auf Speiseverbindungen von nichtgeostationären Satellitensystemen im Mobilfunkdienst über Satelliten beschränkt. Die Leistungsflussdichte an der Erdoberfläche, die durch Weltraumfunkstellen des festen Funkdienstes über Satelliten im Frequenzbereich 5 150 - 5 216 MHz erzeugt wird, darf -164 dB (W/m²) in einem beliebigen 4 kHz breiten Frequenzband für beliebige Einfallswinkel nicht überschreiten.
D447C - D447E nicht benutzt
D447F Im Frequenzbereich 5 250 - 5 350 MHz genießen Funkstellen des Mobilfunkdienstes keinen Schutz vor Störungen durch Aussendungen des nichtnavigatorischen Ortungsfunkdienstes, des Erderkundungsfunkdienstes über Satelliten (aktiv) und des Weltraumforschungsfunkdienstes (aktiv) und dürfen diese nicht stören.
D448 - D448A nicht benutzt
D448B Der Erderkundungsfunkdienst über Satelliten (aktiv), der im Frequenzbereich 5 350 - 5 570 MHz arbeitet, und der Weltraumforschungsfunkdienst (aktiv), der im Frequenzbereich 5 460 - 5 570 MHz arbeitet, dürfen keine Störungen beim Flugnavigationsfunkdienst im Frequenzbereich 5 350 - 5 460 MHz, beim Navigationsfunkdienst im Frequenzbereich 5 460 - 5 470 MHz und beim See-Navigationsfunkdienst im Frequenzbereich 5 470 - 5 570 MHz verursachen.
D448C Der Weltraumforschungsfunkdienst (aktiv), der im Frequenzbereich 5 350 - 5 460 MHz arbeitet, darf keine Störungen bei anderen in diesem Frequenzbereich zugewiesenen Funkdiensten verursachen und muss Störungen durch diese Funkdienste hinnehmen.
D448D Im Frequenzbereich 5 350 - 5 470 MHz dürfen Funkstellen des nichtnavigatorischen Ortungsfunkdienstes keine Störungen bei Funkstellen des Flugnavigationsfunkdienstes, die auf Grundlage der Nutzungsbestimmung D449 betrieben werden, verursachen und müssen Störungen durch diese hinnehmen.
D449 Die Benutzung des Frequenzbereichs 5 350 - 5 470 MHz durch den Flugnavigationsfunkdienst ist auf Radaranlagen in Luftfahrzeugen und auf zugehörige Antwortbaken in Luftfahrzeugen beschränkt.
D450 nicht benutzt
D450A Im Frequenzbereich 5 470 - 5 725 MHz genießen Funkstellen des Mobilfunkdienstes keinen Schutz vor Störungen durch Aussendungen des nichtnavigatorischen Ortungsfunkdienstes und des See-Navigationsfunkdienstes und dürfen diese nicht stören.
D450B Im Frequenzbereich 5 470 - 5 650 MHz dürfen Funkstellen des nichtnavigatorischen Ortungsfunkdienstes, ausgenommen ortsfeste Funkstellen für meteorologische Zwecke im Frequenzbereich 5 600 - 5 650 MHz, keine Störungen bei Radaranlagen des See-Navigationsfunkdienstes verursachen und müssen Störungen durch diese hinnehmen.
D451 nicht benutzt
D452 Im Frequenzbereich 5 600 - 5 650 MHz haben Radaranlagen des nichtnavigatorischen Ortungsfunkdienstes, die sich am Boden befinden und für meteorologische Zwecke verwendet werden, den gleichen Status wie die Funkstellen des See-Navigationsfunkdienstes.
D453 - D458A nicht benutzt
D458B Die Zuweisung Richtung Weltraum-Erde an den festen Funkdienst über Satelliten im Frequenzbereich 6 700 - 7 075 MHz ist auf Speiseverbindungen für nichtgeostationäre Satellitensysteme des Mobilfunkdienstes über Satelliten beschränkt.
D459 nicht benutzt
D460 Der Frequenzbereich 7 145 - 7 235 MHz ist zusätzlich dem Weltraumforschungsfunkdienst (Richtung Erde-Weltraum) auf primärer Basis zugewiesen. Die Benutzung des Frequenzbereichs 7 145 - 7 190 MHz ist auf den fernen Weltraum beschränkt; der Frequenzbereich 7 190 - 7 235 MHz darf nicht für Aussendungen in den fernen Weltraum benutzt werden.
D461 Der Frequenzbereich 7 300 - 7 375 MHz (Richtung Weltraum-Erde) ist zusätzlich dem Mobilfunkdienst über Satelliten auf primärer Basis zugewiesen.
D461A Die Benutzung des Frequenzbereichs 7 450 - 7 550 MHz durch den Wetterfunkdienst über Satelliten (Richtung Weltraum-Erde) ist auf geostationäre Satellitensysteme beschränkt. Nichtgeostationäre Satellitenwetterfunksysteme in diesem Frequenzbereich, die vor dem 30. November 1997 notifiziert wurden, dürfen bis zu ihrem Lebensende auf primärer Basis betrieben werden.
D461B Die Benutzung des Frequenzbereichs 7 750 - 7 850 MHz durch den Wetterfunkdienst über Satelliten (Richtung Weltraum-Erde) ist auf nichtgeostationäre Satellitensysteme beschränkt.
D462 nicht benutzt
D462A Der Erderkundungsfunkdienst über geostationäre Satelliten im Frequenzbereich 8 025 - 8 400 MHz darf die folgenden vorläufigen Leistungsflussdichtewerte für den Einfallswinkel θ ohne Zustimmung der betroffenen Verwaltung nicht überschreiten:
-174 dB(W/m²) in einem 4 kHz breiten Frequenzband für 0° ≤ θ < 5°
-174 dB(W/m²) + 0,5 (θ - 5°) dB(W/m²) in einem 4 kHz breiten Frequenzband für 5° ≤ θ < 25°
-164 dB(W/m²) in einem 4 kHz breiten Frequenzband für 25° ≤ θ ≤ 90°.
D463 - D464 nicht benutzt
D465 Im Weltraumforschungsfunkdienst ist die Benutzung des Frequenzbereichs 8 400 - 8 450 MHz auf den fernen Weltraum beschränkt.
D466 - D471 nicht benutzt
D472 Im Frequenzbereich 8 825 - 9 225 MHz ist der See-Navigationsfunkdienst auf Radaranlagen an Land beschränkt.
D473 nicht benutzt
D473A Im Frequenzbereich 9 000 - 9 200 MHz dürfen Funkstellen des nichtnavigatorischen Ortungsfunkdienstes gegenüber Systemen des Flugnavigationsfunkdienstes gemäß Nutzungsbestimmung D337 und des See-Navigationsfunkdienstes weder schädlichen Störungen verursachen, noch Schutz beanspruchen.
D474 Im Frequenzbereich 9 200 - 9 500 MHz dürfen Such- und Rettungstransponder (SART) benutzt werden.
D475 Die Benutzung des Frequenzbereichs 9 300 - 9 500 MHz durch den Flugnavigationsfunkdienst ist auf Wetterradaranlagen in Luftfahrzeugen und auf Radaranlagen am Boden beschränkt. Darüber hinaus sind Radarantwortbaken am Boden im Flugnavigationsfunkdienst im Frequenzbereich 9 300 - 9 320 MHz zulässig, vorausgesetzt, dass beim See-Navigationsfunkdienst keine Störungen verursacht werden.
D475A Die Nutzung des Frequenzbereichs 9 300 - 9 500 MHz durch den Erderkundungsfunkdienst über Satelliten (aktiv) und den Weltraumforschungsfunkdienst (aktiv) ist auf Systeme beschränkt, deren notwendige Bandbreite größer als 300 MHz ist und nicht vollständig im Frequenzbereich 9 500 - 9 800 MHz untergebracht werden kann.
D475B Im Frequenzband 9 300 - 9 500 MHz dürfen Funkstellen des nichtnavigatorischen Ortungsfunkdienstes gegenüber Radaren, die im Navigationsfunkdienst betrieben werden, weder schädliche Störungen verursachen, noch Schutz beanspruchen. Bodenradare für meteorologische Zwecke haben Vorrang gegenüber anderen Anwendungen des nichtnavigatorischen Ortungsfunkdiensts.
D476 nicht benutzt
D476A Im Frequenzbereich 9 300 - 9 800 MHz dürfen Funkstellen des Erderkundungsfunkdienstes über Satelliten (aktiv) und des Weltraumforschungsfunkdienstes (aktiv) weder schädliche Störungen beim Navigationsfunkdienst und beim nichtnavigatorischen Ortungsfunkdienst verursachen noch Schutz durch diese Funkdienste beanspruchen.
D477 - D478 nicht benutzt
D478A Die Nutzung des Frequenzbereichs 9 800 - 9 900 MHz durch den Erderkundungsfunkdienst über Satelliten (aktiv) und den Weltraumforschungsfunkdienst (aktiv) ist auf Systeme beschränkt, deren notwendige Bandbreite größer als 500 MHz ist und nicht vollständig im Frequenzbereich 9 300 - 9 800 MHz untergebracht werden kann.
D478B Im Frequenzbereich 9 800 - 9 900 MHz dürfen Funkanlagen des Erderkundungsfunkdienstes über Satelliten (aktiv) und des Weltraumforschungsfunkdienstes (aktiv) bei Funkstellen des festen Funkdienstes, dem dieser Frequenzbereich auf sekundärer Basis zugewiesen ist, weder schädliche Störungen verursachen noch gegenüber diesem Schutz beanspruchen.
D479 - D481 nicht benutzt
D482 Im Frequenzbereich 10,6 - 10,68 GHz darf für Funkstellen des festen Funkdienstes die der Antenne zugeführte Leistung den Wert von -3 dBW nicht überschreiten.
D482A Zum Schutz von Anwendungen des Erderkundungsfunkdienstes über Satelliten (passiv) unterliegen die Funkdienste im Frequenzbereich 10,6 - 10,68 GHz besonderen internationalen Vorgaben.
D483 - D486 nicht benutzt
D487 Im Frequenzbereich 11,7 - 12,5 GHz darf der feste Funkdienst keine schädlichen Störungen bei Funkstellen des Rundfunkdienstes über Satelliten verursachen, die in Übereinstimmung mit den Plänen für die Regionen 1 und 3 in Anhang 30 der Vollzugsordnung für den Funkdienst betrieben werden; der feste Funkdienst kann gegenüber diesen Funkstellen keinen Schutz beanspruchen.
D487A Der Frequenzbereich 11,7 - 12,5 GHz wird zusätzlich dem festen Funkdienst über Satelliten (Richtung Weltraum-Erde) für nichtgeostationäre Systeme auf primärer Basis zugewiesen. Der feste Funkdienst über Satelliten (Richtung Weltraum-Erde) für nichtgeostationäre Systeme kann keinen Schutz gegenüber geostationären Satellitennetzen des Rundfunkdienstes über Satelliten beanspruchen.
D488 - D496 nicht benutzt
D497 Die Benutzung des Frequenzbereichs 13,25 - 13,4 GHz durch den Flugnavigationsfunkdienst ist auf Dopplernavigationshilfen beschränkt.
D498 - D501 nicht benutzt
D502 Im Frequenzbereich 13,75 - 14 GHz müssen die Antennen von Erdfunkstellen in Funknetzen des festen Funkdienstes über geostationäre Satelliten einen Mindestdurchmesser von 1,2 m und Erdfunkstellen des festen Funkdienstes über nichtgeostationäre Satelliten einen Durchmesser von 4,5 m haben. Darüber hinaus darf die äquivalente isotrope Strahlungsleistung - über eine Sekunde gemittelt -, die eine Funkstelle im nichtnavigatorischen Ortungsfunkdienst oder im Navigationsfunkdienst in die Richtung der Umlaufbahn geostationärer Satelliten abstrahlt, bei einem Elevationswinkel über 2° nicht über 59 dBW und bei einem Elevationswinkel unter 2° nicht über 65 dBW liegen.
D503 - D504 nicht benutzt
D504A Im Frequenzbereich 14 - 14,5 GHz dürfen Funkstellen an Bord von Flugzeugen des sekundär zugewiesenen Mobilfunkdienstes über Satelliten auch Kommunikationsverbindungen zu Weltraumfunkstellen des festen Funkdienstes über Satelliten betreiben.
D505 - D515 nicht benutzt
D516 Die Benutzung des Frequenzbereichs 17,3 - 18,1 GHz durch den festen Funkdienst über Satelliten (Richtung Erde-Weltraum) ist auf Speiseverbindungen für den Rundfunkdienst über Satelliten beschränkt.
D516A Im Frequenzbereich 17,3 - 17,7 GHz genießen Erdfunkstellen des festen Funkdienstes über Satelliten keinen Schutz vor Störungen, die von Funkstellen für Speiseverbindungen für den Rundfunkdienst über Satelliten ausgehen.
D516B Die folgenden Frequenzbereiche wurden für Anwendungen im festen Funkdienst über Satelliten mit einer hohen Funkstellendichte identifiziert:
17,3 - 17,7 GHz (Weltraum - Erde),
19,7 - 20,2 GHz (Weltraum - Erde),
39,5 - 40,5 GHz (Weltraum - Erde),
47,5 - 47,9 GHz (Weltraum - Erde),
48,2 - 48,54 GHz (Weltraum - Erde),
49,44 - 50,2 GHz (Weltraum - Erde) und
27,5 - 27,82 GHz (Erde - Weltraum),
28,45 - 28,94 GHz (Erde - Weltraum) und
29,46 - 30 GHz (Erde - Weltraum).
Diese Identifikation schließt nicht die Nutzung der Bänder durch andere Anwendungen im festen Funkdienst über Satelliten oder andere Funkdienste, die in diesen Bändern coprimär zugewiesen sind, aus.
D517 - D518 nicht benutzt
D519 Der Frequenzbereich 18,1 - 18,4 GHz ist zusätzlich dem Wetterfunkdienst über Satelliten (Richtung Weltraum-Erde) auf primärer Basis zugewiesen. Seine Benutzung ist auf geostationäre Satelliten beschränkt.
D520 - D523A nicht benutzt
D523B Die Benutzung des Frequenzbereichs 19,3 - 19,6 GHz (Richtung Erde-Weltraum) durch den festen Funkdienst über Satelliten ist auf Speiseverbindungen für nichtgeostationäre Satelliten im Mobilfunkdienst über Satelliten beschränkt.
D524 - D525 nicht benutzt
D526 Im Frequenzbereich 20,1 - 20,2 GHz dürfen Netze, die sowohl dem festen Funkdienst über Satelliten als auch dem Mobilfunkdienst über Satelliten zugerechnet werden, Verbindungen zwischen Erdfunkstellen an bestimmten oder unbestimmten Punkten oder sich bewegenden Erdfunkstellen über einen oder mehrere Satelliten für Punkt-zu-Punkt- und Punkt-zu-Mehrpunktverkehr enthalten.
D527 - D529 nicht benutzt
D530 Die Zuweisung an den Rundfunkdienst über Satelliten im Frequenzbereich 21,4 - 22 GHz ist auf Systeme für hochauflösendes Fernsehen (HDTV) beschränkt.
D531 - D535 nicht benutzt
D535A Die Benutzung des Frequenzbereichs 29,1 - 29,4 GHz (Richtung Erde-Weltraum) durch den festen Funkdienst über Satelliten ist auf geostationäre Satellitensysteme und auf Speiseverbindungen zu nichtgeostationären Satellitensystemen im Mobilfunkdienst über Satelliten beschränkt.
D536 Die Benutzung des Frequenzbereichs 25,25 - 27,5 GHz durch den Intersatellitenfunkdienst ist auf den Weltraumforschungsfunk- und Erderkundungsfunkdienst über Satelliten sowie auch auf Aussendungen von Daten, die aus industriellen und medizinischen Aktivitäten im Weltraum stammen, beschränkt.
D537 nicht benutzt
D538 Die Frequenzbereiche 27,500 - 27,501 GHz und 29,999 - 30,000 GHz sind zusätzlich dem festen Funkdienst über Satelliten (Richtung Weltraum-Erde) auf primärer Basis für Bakenaussendungen zum Zwecke der Leistungsregelung der Aufwärtsverbindung zugewiesen. Die äquivalente isotrope Strahlungsleistung (EIRP) der Aussendungen in Richtung Weltraum-Erde darf den Wert von 10 dBW in Richtung benachbarter Satelliten auf der Umlaufbahn für geostationäre Satelliten nicht überschreiten.
D539 nicht benutzt
D540 Der Frequenzbereich 27,501 - 29,999 GHz ist zusätzlich dem festen Funkdienst über Satelliten (Richtung Weltraum-Erde) auf sekundärer Basis für Bakenaussendungen für die Leistungsregelung der Aufwärtsverbindung zugewiesen.
D541 nicht benutzt
D541A Die Speiseverbindungen von nichtgeostationären Netzen im Mobilfunkdienst über Satelliten und geostationären Netzen im festen Funkdienst über Satelliten, die im Frequenzbereich 29,1 - 29,5 GHz (Richtung Erde-Weltraum) betrieben werden, müssen adaptive Leistungsregelung der Aufwärtsverbindung oder andere Verfahren für den Schwundausgleich anwenden, so dass die Aussendungen der Erdfunkstellen mit dem Pegel erfolgen, der für die gewünschte Verbindungsqualität erforderlich ist und bei dem die gegenseitigen Störungen zwischen den beiden Netzen verringert wird. Diese Bestimmung gilt für diejenigen Netze, bei denen der Empfang der Koordinierungsangaben durch das Büro für Funkangelegenheiten der Internationalen Fernmeldeunion (ITU) nach dem 17. Mai 1996 erfolgt ist.
D542 - D546 nicht benutzt
D547 Die Frequenzbereiche 31,8 - 33,4 GHz, 37 - 39,5 GHz, 40,5 - 43,5 GHz, 51,4 - 52,6 GHz, 55,78 - 59 GHz und 64 - 66 GHz stehen für Anwendungen im festen Funkdienst mit einer hohen Funkstellendichte (HDFS) zur Verfügung.
D548 - D550 nicht benutzt
D550A Zum Schutz von Anwendungen des Erderkundungsfunkdienstes über Satelliten (passiv) unterliegen die Funkdienste im Frequenzbereich 36 - 37 GHz besonderen internationalen Vorgaben.
D551 - D552 nicht benutzt
D552A Die Zuweisung in den Frequenzbereichen 47,2 - 47,5 GHz und 47,9 - 48,2 GHz an den festen Funkdienst ist für die Nutzung durch stationäre Höhenplattformen (HAPS) bestimmt.
D553 In den Frequenzbereichen 43,5 - 47 GHz und 66 - 71 GHz hat der mobile Landfunkdienst gegenüber den Weltraumfunkdiensten, denen diese Frequenzbereiche zugewiesen sind, sekundären Status.
D554 In den Frequenzbereichen 43,5 - 47 GHz, 66 - 71 GHz, 95 - 100 GHz, 123 - 130 GHz, 191,8 - 200 GHz und 252 - 265 GHz sind Satellitenfunkverbindungen zwischen ortsfesten Funkstellen an bestimmten festen Punkten zusätzlich zugelassen, wenn diese Verbindungen im Zusammenhang mit dem Mobilfunkdienst über Satelliten oder dem Navigationsfunkdienst über Satelliten benutzt werden.
D554A Die Nutzung der Frequenzbereiche 47,5 - 47,9 GHz, 48,2 - 48,54 GHz und 49,44 - 50,2 GHz durch den festen Funkdienst über Satelliten (Richtung Weltraum-Erde) ist begrenzt auf geostationäre Satelliten.
D555 Der Frequenzbereich 48,94 - 49,04 GHz ist zusätzlich dem Radioastronomiefunkdienst auf primärer Basis zugewiesen.
D556 nicht benutzt
D556A Die Benutzung der Frequenzbereiche 54,25 - 56,9 GHz, 57 - 58,2 GHz und 59 - 59,3 GHz durch den Intersatellitenfunkdienst ist auf Satelliten in geostationärer Umlaufbahn beschränkt. Die von einer Funkstelle des Intersatellitenfunkdienstes unter allen Bedingungen und bei allen Modulationsverfahren in einer beliebigen Höhe von 0 km bis 1 000 km über der Erdoberfläche erzeugte Leistungsflussdichte darf -147 dB(W/(m2·100 MHz)) für beliebige Einfallswinkel nicht überschreiten.
D557 nicht benutzt
D557A Im Frequenzbereich 55,78 - 56,26 GHz ist die maximale Leistungsdichte, die von einem Sender an eine Antenne einer Funkstelle des festen Funkdienstes abgegeben wird, auf -26 dB(W/MHz) begrenzt.
D558 In den Frequenzbereichen 55,78 - 58,2 GHz, 59 - 64 GHz, 66 - 71 GHz, 122,25 - 123 GHz, 130 - 134 GHz, 167 - 174,8 GHz und 191,8 - 200 GHz hat der mobile Flugfunkdienst gegenüber dem Intersatellitenfunkdienst sekundären Status.
D558A Die Benutzung des Frequenzbereichs 56,9 - 57 GHz durch den Intersatellitenfunkdienst ist auf Verbindungen zwischen Satelliten im geostationären Orbit und auf Übertragungen von nichtgeostationären Satelliten in hohen Erdumlaufbahnen zu solchen in niedrigen Erdumlaufbahnen beschränkt. Bei Verbindungen zwischen Satelliten im geostationären Orbit darf die unter allen Bedingungen und bei allen Modulationsverfahren in einer beliebigen Höhe von 0 km bis 1000 km über der Erdoberfläche erzeugte Leistungsflussdichte den Wert von -147 dB(W/(m2 ·100 MHz)) für beliebige Einfallswinkel nicht überschreiten.
D559 Im Frequenzbereich 59 - 64 GHz dürfen in Luftfahrzeugen betriebene Radaranlagen des nichtnavigatorischen Ortungsfunkdienstes keine Störungen beim Intersatellitenfunkdienst verursachen.
D559A nicht benutzt
D561 Im Frequenzbereich 74 - 76 GHz dürfen Funkstellen des festen Funkdienstes, des Mobilfunkdienstes und des Rundfunkdienstes keine schädlichen Störungen bei Funkstellen des festen Funkdienstes über Satelliten und des Rundfunkdienstes über Satelliten hervorrufen.
D561A Der Frequenzbereich 81 - 81,5 GHz ist zusätzlich dem Amateurfunkdienst und dem Amateurfunkdienst über Satelliten auf sekundärer Basis zugewiesen.
D562 - D562D nicht benutzt
D562E Die Zuweisung an den Erderkundungsfunkdienst ist auf den Frequenzbereich 133,5 - 134 GHz beschränkt.
D562F Im Frequenzbereich 155,5 - 158,5 GHz endet die Zuweisung an den Erderkundungsfunkdienst über Satelliten (passiv) und dem Weltraumforschungsfunkdienst (passiv) am 1. Januar 2018.
D562G Im Frequenzbereich 155,5 - 158,5 GHz beginnt die Zuweisung an den festen Funkdienst und Mobilfunkdienst am 1. Januar 2018.
D 563 - D563A nicht benutzt
D563B Der Frequenzbereich 237,9 - 238 GHz ist auch dem Erderkundungsfunkdienst über Satelliten (aktiv) und dem Weltraumforschungsfunkdienst (aktiv) für den Betrieb von Radargeräten zur Wolkenbeobachtung in Weltraumfunkstellen zugewiesen.
D564 nicht benutzt
D565 (1) Frequenzen oberhalb von 275 GHz können für Infrarotfunkanlagen und optische Funkanlagen sowie für Versuche zur Entwicklung von Funksystemen genutzt werden. Es dürfen keine Störungen beim Radioastronomiefunkdienst, Erderkundungsfunkdienst über Satelliten (passiv) und Weltraumforschungsfunkdienst (passiv) hervorgerufen werden, wenn diese Funkdienste Frequenzbereiche nach Absatz 3 nutzen. Schutz vor Störungen durch Frequenznutzungen nach Absatz 2 kann nicht beansprucht werden.
(2) Die Frequenzbereiche 444 - 453 GHz, 510 - 546 GHz, 711 - 730 GHz, 909 926 GHz, 945 - 951 GHz und Frequenzen oberhalb von 956 GHz können auch von Amateurfunkstellen genutzt werden. Amateurfunkstellen können keinen Schutz vor Störungen durch Frequenznutzungen nach Absatz 1 beanspruchen.
(3) Die folgenden Frequenzbereiche sind für Spektrallinienbeobachtungen für passive Funkdienste von Interesse: Radioastronomiefunkdienst: 275 - 323 GHz, 327 371 GHz, 388 - 424 GHz, 426 - 442 GHz, 453 - 510 GHz, 623 - 711 GHz, 795 909 GHz und 926 - 945 GHz; Erderkundungsfunkdienst über Satelliten (passiv) und Weltraumforschungsfunkdienst (passiv): 275 - 277 GHz, 294 - 306 GHz, 316 334 GHz, 342 - 349 GHz, 363 - 365 GHz, 371 - 389 GHz, 416 - 434 GHz, 442 444 GHz, 496 - 506 GHz, 546 - 568 GHz, 624 - 629 GHz, 634 - 654 GHz, 659 661 GHz, 684 - 692 GHz, 730 - 732 GHz, 851 - 853 GHz und 951 - 956 GHz.
1 Für das Auffinden von Lawinenverschütteten können die Frequenzen 2,275 kHz und 457 kHz genutzt werden.
2 Für Induktionsfunkanlagen können Frequenzen bis 30 000 kHz genutzt werden. Die Grenzwerte der störrelevanten Parameter von Induktionsfunkanlagen werden im Frequenznutzungsplan oder der erforderlichen Frequenzzuteilung festgelegt. Induktionsfunkanlagen dürfen keine Störungen bei anderen gegenwärtig und zukünftig betriebenen Funkanlagen und Funkdiensten, denen die entsprechenden Frequenzbereiche auf primärer oder sekundärer Basis zugewiesen sind, verursachen. Störungen durch diese anderen Funkanlagen und Funkdienste müssen von Induktionsfunkanlagen hingenommen werden.
3 In den Frequenzbereichen 9 - 14 kHz, 72 - 112 kHz, 115 - 126 kHz, 3 500 - 3 800 kHz, 4 063 - 4 438 kHz, 5 900 - 5 950 kHz, 6 200 - 6 525 kHz, 7 300 - 7 350 kHz, 8 195 - 8 815 kHz, 9 400 - 9 900 kHz, 11 600 - 11 650 kHz, 12 050 - 12 100 kHz, 12 330 - 13 200 kHz, 13 570 13 600 kHz, 13 800 - 13 870 kHz, 15 600 - 15 800 kHz, 16 460 - 17 360 kHz, 17 480 17 550 kHz, 18 900 - 19 020 kHz, 22 000 - 22 720 kHz, 25 070 - 25 110 kHz, 26 100 26 175 kHz, 34,35 - 36,55 MHz, 137 - 138 MHz, 174 - 223 MHz, 440 - 862 MHz, 1 525 1 535 MHz, 1 660,5 - 1 670 MHz, 1 675 - 1 700 MHz, 3 400 - 3 600 MHz, 5 150 - 5 255 MHz, 5 850 - 5 925 MHz, 14,5 - 14,62 GHz, 15,23 - 15,35 GHz, 17,3 - 17,7 GHz, 23 - 23,6 GHz, 31 31,3 GHz und 66 - 71 GHz werden Einzelfrequenzen für militärische Zwecke genutzt.
4 Der Frequenzbereich 135,7 - 137,8 kHz ist zusätzlich dem Amateurfunkdienst auf sekundärer Basis zugewiesen. Die maximale Strahlungsleistung des Senders einer Amateurfunkstelle darf in diesem Frequenzbereich 1 Watt ERP nicht überschreiten.
5 ISM-Anwendungen können Frequenzbereiche mitbenutzen, die Funkdiensten im Frequenzbereich 9 kHz - 300 GHz zugewiesen sind, wenn die für diese Nutzung erforderlichen Frequenzen aufgrund des gewünschten physikalischen Effekts vorgegeben und nicht frei wählbar sind. Die Grenzwerte der zulässigen Abstrahlung und sonstigen störrelevanten Parameter für diese ISM-Anwendungen werden aus der Sicht der Funkverträglichkeit in der erforderlichen Frequenzzuteilung festgelegt. Die ISM-Nutzungen nach dieser Nutzungsbestimmung dürfen keine Störungen bei gegenwärtig und zukünftig betriebenen Funkanlagen und Funkdiensten verursachen. Die Mitnutzung von Frequenzen durch ISM-Anwendungen in Frequenzbereichen, die sicherheitsrelevanten Funkanwendungen gewidmet sind, ist ausgeschlossen.
6 Der Betrieb einzelner Rundfunksendeanlagen der Truppen der Entsendestaaten in den Frequenzbereichen 526,5 - 1606,5 kHz, 87,5 - 108 MHz und 470 - 790 MHz richtet sich nach Artikel 60 Abs. (5) (a) des Zusatzabkommens zum NATO-Truppenstatut, zuletzt geändert durch das Gesetz zu dem Abkommen vom 18. März 1993 zur Änderung des Zusatzabkommens zum NATO-Truppenstatut und zu weiteren Übereinkünften (BGBl. 1994 II S. 2594).
7 Für Induktionsfunkanlagen als Hörhilfen können Frequenzen aus dem Frequenzbereich 3 155 - 3 400 kHz genutzt werden.
8 Für militärische Funkdienste können Frequenzen aus den Frequenzbereichen 21 000 21 850 kHz, 22 000 - 22 720 kHz, 25 070 - 25 110 kHz, 25 550 - 26175 kHz und 28 000 29 700 kHz im 25-kHz-Raster unter Beachtung bevorrechtigter ziviler Funkstellen bzw. Frequenzteilbereiche sowie der UKW-Grenzabkommen freizügig benutzt werden.
9 Frequenzen aus dem Frequenzbereich 26 560 - 27 410 kHz können für CB-Funkanlagen mitgenutzt werden.
10 Die Frequenzbereiche 6 765 - 6 795 kHz, 13 553 - 13 567 kHz, 26 957 - 27 283 kHz, 40,66 40,70 MHz, 433,05 - 434,79 MHz, 2 400 - 2 483,5 MHz, 5 725 - 5 875 MHz, 24 - 24,25 GHz, 61 - 61,5 GHz, 122 - 123 GHz und 244 - 246 GHz können durch Funkanlagen geringer Reichweite mitgenutzt werden.
11 Die Frequenzteilbereiche 30,3 - 30,5 MHz und 32,15 - 32,45 MHz werden durch das Bundesministerium der Verteidigung verwaltet.
12 Der Frequenzbereich 50,08 - 51 MHz ist zusätzlich dem Amateurfunkdienst auf sekundärer Basis zugewiesen. Die maximale Strahlungsleistung einer Amateurfunkstelle darf 25 Watt ERP nicht überschreiten.
13 In den Frequenzbereichen 70 - 74,2 MHz, 78,7 - 84 MHz, 138 - 144 MHz, 272 - 273 MHz, 322 328,6 MHz, 1 215 - 1 250 MHz, 1 260 - 1 340 MHz, 4 800 - 5 000 MHz, 5 650 - 5 755 MHz, 7 750 - 7 850 MHz, 8 025 - 8 400 MHz, 9 500 - 9 900 MHz, 10 - 10,4 GHz, 13,4 - 13,75 GHz, 15,7 - 17,3 GHz, 36 - 37 GHz, 43,5 - 47 GHz, 81 - 84 GHz und 95 - 100 GHz werden Einzelfrequenzen für zivile Zwecke genutzt.
14 Frequenzen aus den Frequenzbereichen 87,5 - 108 MHz, 174 - 223 MHz und 470 - 790 MHz können für nichtöffentliche, ortsfeste Übertragungen innerhalb eines Grundstückes mit einer Sendeleistung von max. 50 mW ERP und mit der im jeweiligen Frequenzbereich verwendeten Rundfunkübertragungstechnik genutzt werden. Diese Nutzungen genießen keinerlei Schutz gegenüber dem Rundfunkdienst und dürfen keine schädlichen Störungen des Rundfunkdienstes verursachen.
15 Für Such- und Rettungszwecke können militärische Luftfunkstellen die Frequenzen 156,3 MHz, 156,375 MHz, 156,5 MHz und 156,675 MHz des UKW-Seefunkdienstes mitbenutzen.
16 Die Zuweisung des Frequenzbereichs 223 - 230 MHz an den Rundfunkdienst ist auf Nutzungen nach dem T-DAB-Übertragungsverfahren beschränkt. Bis zur Einführung von digitalem Tonrundfunk nach dem T-DAB-Übertragungsverfahren in einem gegebenen geographischen Gebiet dürfen Fernsehumsetzer des Kanals 12 diesen Frequenzbereich auslaufend mitbenutzen, ohne dass hierdurch die Einführung von digitalem Tonrundfunk in irgendeiner Weise behindert werden darf. Diese Tonrundfunkaussendungen dürfen nicht gestört werden; ein Anspruch auf Schutz vor Störungen durch diese Aussendungen besteht nicht.
17 Die Frequenzbereiche 380 - 385 MHz und 390 - 395 MHz werden durch Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) zivil mitgenutzt.
18 Der Frequenzbereich 402,1 - 403,1 MHz darf für medizinische Messwertübertragung mitgenutzt werden.
19 Im Frequenzbereich 430 - 440 MHz können Einzelfrequenzen für militärischen nichtnavigatorischen Ortungsfunk mitbenutzt werden.
20 Die Frequenzbereiche 443,6 - 444,9625 MHz und 448,6 - 449,9625 MHz sind zusätzlich dem festen Funkdienst auf sekundärer Basis zur Verwendung für Festfunkzubringer der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) zugewiesen.
21 Bei Benutzung des Kanals 38 (606 - 614 MHz) durch den Fernsehrundfunk ist der Schutz der Radioastronomiefunkstelle Effelsberg sicherzustellen.
22 Die Nutzung durch den Rundfunkdienst ist auslaufend.
23 Der Frequenzbereich 1 270 - 1 295 MHz (vorzugsweise die Frequenz 1 290 MHz) kann auch durch Windprofil-Messradaranlagen auf sekundärer Basis genutzt werden.
24 Im Frequenzbereich 1 559 - 1 610 MHz gewährleistet der militärische Bedarfsträger zivilen Nutzern den Schutz des Empfangs von Aussendungen des Global Positioning Systems (GPS) und künftiger europäischer Systeme des Navigationsfunkdienstes über Satelliten.
25 Die Zuweisung an den festen Funkdienst ist auf den Frequenzbereich 1 690 - 1 805 MHz begrenzt. Die Zuweisung ist für Frequenznutzungen der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) und des militärischen Bedarfsträgers vorgesehen.
26 Die Frequenzbereiche 2 400 - 2 483,5 MHz, 17,1 - 17,3 GHz und 61 - 61,5 GHz können für Funkanlagen für breitbandige Datenübertragung (WLANs) mitgenutzt werden. WLANs genießen keinen Schutz vor Störungen durch im gleichen Band primär oder sekundär zugewiesene Funkdienste und dürfen diese Funkdienste nicht stören.
27 nicht benutzt
28 nicht benutzt 29 Der Frequenzbereich 7 300 - 7 725 MHz darf vom festen Funkdienst über Satelliten (Richtung Weltraum-Erde für bewegbare militärische Erdfunkstellen benutzt werden. Diese Funkstellen dürfen bei Funkstellen anderer Funkdienste, denen dieser Frequenzbereich zugewiesen ist, keine Störungen verursachen.
30 nicht benutzt
31 Die Frequenzbereiche oberhalb von 30 MHz können von Funkanlagen geringster Leistung mitgenutzt werden. Bei der Auswahl der Frequenzbereiche sind die erhöhten Schutzanforderungen von sicherheitsrelevanten Funkanwendungen zu gewährleisten. Die Frequenzbereiche, Grenzwerte der zulässigen Strahlungsleistung und sonstigen störrelevanten Parameter von Funkanlagen geringster Leistung werden im Frequenznutzungsplan oder der erforderlichen Frequenzzuteilung festgelegt. Funkanlagen geringster Leistung dürfen keine Störungen bei anderen gegenwärtig und zukünftig betriebenen Funkanlagen und Funkdiensten, denen die entsprechenden Frequenzbereiche auf primärer oder sekundärer Basis zugewiesen sind, verursachen. Störungen durch diese anderen Funkanlagen und Funkdienste müssen von Funkanlagen geringster Leistung hingenommen werden.
32 Der Frequenzbereich 40,5 - 43,5 GHz ist für Multimediaanwendungen vorgesehen.
33 Einzelfrequenzen aus den Frequenzbereichen 2 700 - 2 900 MHz und 3 400 - 3 600 MHz können durch drahtlose Kameras mitgenutzt werden. Diese Nutzungen genießen keinerlei Schutz gegenüber den in diesen Frequenzbereichen zugewiesenen Funkdiensten und dürfen keine schädlichen Störungen bei diesen Diensten verursachen.
34 Der Frequenzbereich 21,65 - 26,65 GHz darf durch Kraftfahrzeug-Kurzstreckenradare mitgenutzt werden. Die Mitnutzung ist bis zum 30. Juni 2013 befristet.
35 Die Frequenzbereiche 4 825 - 4 835 MHz und 4 950 - 4 990 MHz sind von der Zuweisung an den Mobilfunkdienst ausgenommen.
36 Der Frequenzbereich 790 - 862 MHz ist im Benehmen mit den Ländern so bald wie möglich für die mobile breitbandige Internetversorgung zu nutzen. Er dient vorrangig zur Schließung von Versorgungslücken in ländlichen Bereichen. Der Mobilfunkdienst im Frequenzbereich 790 - 862 MHz darf keine Störungen des Rundfunkdienstes verursachen."
Berlin, den ... 2009
I. Zur Praxis der Frequenzbereichszuweisung
Die Bundesrepublik Deutschland ist Mitglied in der Internationalen Fernmeldeunion (ITU), die auf internationaler Ebene mit Aufgaben im Bereich der Telekommunikation befasst ist. Auf der grundsätzlich alle vier Jahre stattfindenden Weltfunkkonferenz (WRC) wird der internationale Frequenzbereichszuweisungsplan überarbeitet und aktualisiert.
Die letzte WRC fand im Jahre 2007 statt.
Auf der Grundlage des internationalen Frequenzbereichszuweisungsplans wird der nationale Frequenzbereichszuweisungsplan mit seinen Nutzungsbestimmungen für die Bundesrepublik Deutschland erstellt. Der Plan dient zur Sicherstellung einer effizienten und störungsfreien Nutzung von Frequenzen in der Bundesrepublik Deutschland. In ihm ist festgelegt, welchen Funkdiensten welche Frequenzbereiche zugewiesen sind. Eine weitere Aufteilung erfolgt im Frequenznutzungsplan, der aus dem nationalen Frequenzbereichszuweisungsplan entwickelt wird. Die letztlich verbindliche Festlegung der nutzbaren Frequenz gegenüber dem Bürger erfolgt in Form der Frequenzzuteilung, die grundsätzlich für alle Arten der Frequenznutzung erforderlich ist. Teilweise besteht jedoch aus Gründen der Wirtschaftlichkeit und Planungssicherheit die Notwendigkeit, bereits im Frequenzbereichszuweisungsplan die Nutzungsbestimmungen auf Funkanwendungen zu beziehen.
In den Nutzungsbestimmungen sind zusätzliche internationale und nationale Regelungen für einzelne Frequenzbereiche niedergelegt.
II. Notwendigkeit der Verordnung
Aufgrund der Beschlüsse der Weltfunkkonferenz 2007 (WRC-07) zu den Zuweisungen an Funkdienste und zu Nutzungsbestimmungen in vielen Frequenzbereichen ist die Frequenzbereichszuweisungsplanverordnung vom 28. September 2004 (BGBl. I S. 2499), geändert durch die Verordnung vom 23. August 2006 (BGBl. I S. 1977), anzupassen.
Das geschieht durch die vorliegende Verordnung.
Hinsichtlich der Auswirkungen auf die Haushalte von Ländern und Kommunen lassen sich keine Zahlen verifizieren, da die Verordnung lediglich den allgemeinen Rahmen der Frequenzplanung umreißt und erst durch die konkrete Frequenznutzung - nach Frequenzzuteilung - die tatsächlichen Kosten festgestellt werden können.
Durch veränderte Frequenzbereichszuweisungen, bedingt durch erforderliche Anpassungen an internationale Gegebenheiten (Beschlüsse der Weltfunkkonferenz 2007) werden durch eine Räumung beispielsweise im Frequenzbereich 790 - 862 MHz direkte und indirekte Kosten sowie langfristig auch Folgekosten sowohl für private Rundfunk-Sendeunternehmen und öffentlichrechtliche Rundfunkanstalten als auch für Sekundärnutzer (beispielsweise drahtlose professionelle Programmproduktion einschließlich drahtlose Mikrofone) entstehen. Es wird geprüft, inwieweit diese Umstellungskosten angemessen im Rahmen der Neuvergabe u. a. auch durch die künftigen Frequenznutzer zu tragen sind. Konkretisierte Kostenangaben können jedoch erst im Rahmen der Frequenzvergabe erfolgen.
Durch die für die Wirtschaft entstehenden zusätzlichen Kosten sind in Abhängigkeit von den jeweiligen Geschäftsmodellen und in Abhängigkeit von der Wettbewerbssituation allenfalls geringe Auswirkungen auf Einzelpreise, das allgemeine Preisniveau und das Verbraucherpreisniveau zu erwarten. Auch dafür können potenzielle Kosten gegenwärtig nicht quantifiziert werden.
Zu Nummer 1 (§ 2):
Die bisherigen Bestimmungen in § 2 bezüglich Frequenznutzungen in und längs von Leitern werden gestrichen. Sie sind in der Verordnung zum Schutz von öffentlichen Telekommunikationsnetzen und Sende- und Empfangsfunkanlagen, die in definierten Frequenzbereichen zu Sicherheitszwecken betrieben werden (SchuTSEV) neu festgelegt.
Eine zusätzliche Regelung in dieser Verordnung ist deshalb nicht mehr erforderlich.
Zu Nummer 2 (§ 3):
Festlegungen zur Nummerierung der Einträge werden nicht mehr für erforderlich gehalten.
Damit soll eine höhere Flexibilität erzielt werden.
Zu Nummer 3 (Anlage):
Die Verordnung enthält in der Anlage den vollständigen Frequenzbereichszuweisungsplan (Teil A) einschließlich der Nutzungsbestimmungen (Teil B) mit allen Angaben unter Berücksichtigung aller Änderungen des internationalen Frequenzbereichszuweisungsplanes durch die WRC-07.
Die von der WRC-07 beschlossenen Änderungen geben den betroffenen Branchen eine Perspektive für die Entwicklung von neuen Anwendungen und Diensten. Der nationale Frequenzbereichszuweisungsplan enthält unter anderem folgende Neuerungen:
- Im UHF-Rundfunkband 470 - 862 MHz wurde auf weltweiter Basis der obere Teilfrequenzbereich 790 - 862 MHz dem Mobilfunkdienst primär zugewiesen. Damit kann ein Teil der so genannten "Digitalen Dividende", d.h. des Zugewinns an Nutzungsmöglichkeiten des Frequenzspektrums aus der Umstellung von analogem auf digitales terrestrisches Fernsehen, bundesweit für Mobilfunkanwendungen eingeplant werden. Aufgrund der guten Ausbreitungseigenschaften der Funkwellen in diesem Frequenzbereich kann dies insbesondere der Versorgung dünn besiedelter Gebiete mit innovativen Mobilfunkanwendungen, die auch den Medienpluralismus unterstützen, und der Bereitstellung von breitbandigen Internetanschlüssen zugute kommen.
- Durch eine entsprechende Nutzungsbestimmung wird sicher gestellt, dass der Frequenzbereich 790 - 862 MHz vom Rundfunkdienst geräumt wird und hier noch bestehende Rundfunknutzungen in den Frequenzbereich 470 - 790 MHz verlagert werden. Der dann zugewiesene Mobilfunkdienst im Frequenzbereich 790 - 862 MHz darf keine Störungen des Rundfunkdienstes im Sinne des Artikels 1 Nr. 1.166 bzw. 1.169 der Radio Regulations der ITU (Edition 2008) in dem darunter liegenden Frequenzbereich 470 - 790 MHz verursachen.
- Der Frequenzbereich 790 - 862 MHz dient der Verbesserung der Breitbandversorgung ländlicher Bereiche. Dies bedeutet, dass zunächst Versorgungslücken in ländlichen Bereichen und danach in anderen Regionen geschlossen werden sollen und dass nicht zunächst eine Planung für nichtländliche Bereiche erfolgen darf. In dem Vergabeverfahren bei der Bundesnetzagentur sind die Länder in angemessener Weise zu beteiligen.
- Der Frequenzbereich 470 - 790 MHz bleibt weiterhin primär dem Rundfunkdienst zugewiesen. Die Möglichkeiten der Digitalen Dividende - der Zugewinn an Nutzungsmöglichkeiten des Frequenzspektrums aus der Umstellung von analogem auf digitales terrestrisches Fernsehen - sollen dabei voll ausgeschöpft werden. Versuche für mobile breitbandige Internetversorgung zur Schließung von Versorgungslücken in ländlichen Bereichen im Frequenzbereich 470 - 790 MHz bleiben bis zur Nutzung des Frequenzbereichs 790 - 862 MHz für diese Zwecke weiterhin möglich. Militärische Nutzungen im Frequenzbereich 470 - 790 MHz sind gegenüber dem Rundfunkdienst nachrangig und räumlich und zeitlich begrenzt.
- Bis zum Ende des Jahres 2015 gilt eine Verfügung der Bundesnetzagentur, wonach in den Frequenzbereichen 790 - 814 und 838 - 862 MHz drahtlose Mikrofone für professionelle Nutzungen allgemein zugeteilt betrieben werden dürfen. Über das Jahr 2015 hinaus sind im Einzelfall Zuteilungen möglich. Die Bundesregierung wird sich auf europäischer/internationaler Ebene dafür einsetzen, dass rechtzeitig alternative Frequenzbereiche für diese Nutzungen verfügbar sind. Geprüft wird derzeit die Nutzung des Frequenzbereichs 1400 - 1500 MHz (innerhalb des so genannten Rundfunk-L-Bandes) sowie der Frequenzbereich 1800 - 1805 MHz. Der Frequenzbereich 1785 - 1800 MHz steht bereits europaweit als Alternative für drahtlose Mikrofone zur Verfügung.
- Mit der primären Zuweisung des Frequenzbereich 3400 - 3475 MHz an den Mobilfunkdienst werden die Nutzungsmöglichkeiten des Mobilfunkdienstes insgesamt auf den Frequenzbereich 3400 - 3600 MHz erweitert. Die Umsetzung dieser Zuweisung im Frequenzbereichszuweisungsplan gibt einen Impuls und schafft neue Möglichkeiten für die Entwicklung mobiler Breitbandtechnologien und Dienste zu günstigen Bedingungen für den Verbraucher.
- Weitere Änderungen betreffen Frequenzzuweisungen für den Flugfunkdienst. Für die Luftfahrtbranche werden Frequenzen bei 5,1 GHz für die Vermessung und Erprobung von neuen Flugzeugtypen zur Verfügung gestellt. Ohne diese international vereinbarten Frequenzkanäle wären Flugzeugentwicklungen und -erprobungen in Zukunft in Deutschland und in Europa nur eingeschränkt möglich.
- Für die wissenschaftlichen Funkdienste werden zusätzliche Frequenzen u. a. für die satellitengestützte Erdbeobachtung bereitgestellt. Deutschland hat mit dem im Juni 2007 gestarteten Satelliten TerraSAR eine Spitzenstellung bei der Erdbeobachtung eingenommen, welche z.B. zur Entdeckung von Rohstoffvorkommen oder zur Erforschung von Klimafragen eingesetzt wird. Die Entscheidungen der Weltfunkkonferenz und die Umsetzung in nationales Recht machen den Weg frei für den Einsatz deutscher Spitzentechnologie in der nächsten Generation von Erdbeobachtungssatelliten.
NKR-Nr. 641:
Der Nationale Normenkontrollrat hat den Entwurf der oben genannten Verordnung auf Bürokratiekosten, die durch Informationspflichten begründet werden, geprüft.
Mit der Verordnung werden keine Informationspflichten neu eingeführt, geändert oder aufgehoben.
Dr. Ludewig Dr. Schoser