Source: https://www.sao-berlin.de/agbs-faqs
Timestamp: 2020-07-05 05:57:28
Document Index: 143886826

Matched Legal Cases: ['§ 24', '§ 24', '§ 2', '§ 631', '§ 31', '§31']

AGBs & FAQs | Deutschland | Sao berlin | Schultze & Muecke GbR
​​PREISGESTALTUNG
Hier finden Sie alle Preisangaben für unsere verschiedenen Bereiche Grafik // IT // OfficeSupport.
Alle u.a. Preise zzgl. der geltenden gesetzlichen Mehrwertsteuer
Pauschalpreise für einzelne Projekte nach Absprache
Fahrtkosten im regionalen Raum berechnen wir ab 10km mit einer Kilometerpauschale von 0,90 €/km plus 19% Mwst. (16% ab 01.07. - 31.12.20).
​IT-Service
Vorort in Ihrem Office | 60,00 EUR / Std. (Mindestberechnung: 1 Stunde)
Remote & Telefon | 10,00 EUR / 10 Min. Einheit
EDV-Support Server und Netzwerke
Vorort in Ihrem Office | 85,00 EUR/Std. (Mindestberechnung: 1 Stunde)
Allgemein: Unsere Preise richten sich jeweils nach denen von Ihnen gewünschten Arbeiten (Schwierigkeitsgrad, Umfang und Fertigstellungstermin).
Wir berechnen 50,00 EUR/Std. netto (mind. Berechnung 1 Std.)
Für Wochenendarbeiten (SA/SO) wird ein Zuschlag von 20% auf das normale Std.-Honorar berechnet
ggf. zzgl. Preise für benötigte StockFotos für die Präsentation*
* Bildrechte müssen in jedem Fall geklärt sein. Bei zur Verfügung gestellten Bildern verlassen wir uns auf die Aussage des Kunden und entbinden uns damit von jeglicher Haftung.
Anzahlung: Bei Neukunden 50%
Grafik- & Web-Arbeiten
Wir berechnen 55,00 EUR/Std.* netto (Berechnung erfolgt nach Anfrage & 1. Besprechung)
+ ggf. Nutzungsrechte (siehe Urheberrechte und daraus ergebene Nutzungsrechte in unseren FAQs)
+ ggf. zusätzliche Leistungen (z.B. Drucküberwachung oder Druckkosten)
*In jedem Auftrag ist 1 Korrekturlauf enthalten (K01). Jeder weitere Korrekturgang wird mit einem Std. Satz von 35,00 EUR berechnet.
Termine für Präsentation & Besprechung sind ebenfalls Arbeitszeiten und werden als solche berechnet (ausgenommen 1. Besprechung & der Korrekturlauf K01, siehe oben)
Bitte beachten Sie, dass jeder Auftrag individuell ist, daher können die Preise je nach Komplexität variieren. Der Preis wird pro angefangene Stunde berechnet und ergibt sich je nach Aufwand und welche Mittel bereits zur Verfügung stehen - heißt: wenn Sie bereits Bilder in geeigneter Qualität haben, kommt keine Bildrecherche und/oder -bearbeitung dazu. Sie müssen in Ihrem Interesse jedoch im Besitz der Bildlizenzen sein. Die Verantwortung liegt hier beim Kunden. Übernehmen wir die Bildbeschaffung, beraten wir Sie natürlich über die jeweiligen Bildrechte.
Wir arbeiten mit professionellen Druckereien zusammen, die Digital- oder Offsetdruck in hochwertiger Qualität und verschiedenen Materialien anbieten. Preise für den Druck sind individuell, da es auf die Auswahl des Papiers, Stückzahl, Veredelungswünsche (3D-Lack, Hochglanzlack, partieller Semi-Mattlack ect.) ankommt (Papiermusterbuch vorhanden und kann bei Besprechung ausgesucht werden). Gerne lassen wir Ihnen ein aktuelles für Sie zugeschnittenes Angebot zukommen. Falls Sie den Druck selbst beauftragen wollen, benötige ich vorab die Druckvorgaben der Druckerei, da jede mit anderen arbeitet und diese ausschlaggebend für das Druckergebnis sind.
​Warum muss man Abgaben an die KSK zahlen?
Information für unsere Auftraggeber
Alle Unternehmen, die einen Grafiker, Fotografen o.ä. beauftragen sind gesetzlich verpflichtet (KSVG § 24) Beiträge an die Künstlersozialkasse zu melden. Nur, wenn von vornherein keinerlei gestalterische Leistungen (z.B. Grafikleistungen) mit erbracht werden und es sich somit lediglich um die technische Einrichtung und Pflege von Internetseiten handelt, bei der ein Internetauftritt im Hinblick auf Funktionalität, Aktualität, Sicherung gegen Viren und Nutzerfreundlichkeit o.ä. strukturiert und betreut wird (= Tätigkeit eines Webmasters, Webadministrators, Programmierers), gehören diese Entgelte nicht zur Bemessungsgrundlage.
GANZ wichtig, was viele nicht wissen: Es ist dabei völlig unerheblich ob der Grafiker/Webdesigner selbst in der KSK versichert ist oder nicht.​
Die Künstlersozialversicherung ist die gesetzliche Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung für selbstständige Künstler und Publizisten. Ähnlich wie ein Arbeitnehmer zahlen die Versicherten etwa die Hälfte der Beiträge selbst. Die andere Hälfte besteht aus der sogenannten Künstlersozialabgabe der Unternehmen, die Aufträge an diese Berufsgruppen vergeben und einem Zuschuss des Bundes, d.h. alle Unternehmen, die einen Grafiker, Fotografen o.ä. beauftragen sind gesetzlich verpflichtet (KSVG § 24) Beiträge an die Künstlersozialkasse zu melden. Für die Künstlersozialkasse gehören zu den Künstlern und Publizisten nicht nur Sänger oder Journalisten, sondern z.B. auch Webdesigner/Grafiker und alle, die ihre Werbung oder die Verpackung ihrer Produkte gestalten. Und ganz wichtig, was vielen auch nicht klar ist: Es ist völlig unerheblich ob der Grafiker/Webdesigner selbst in der KSK versichert ist oder nicht!
2019 beträgt der Prozentsatz 4,2% auf die Nettosumme der Rechnung, die der KSK bis zum 31.03. des Folgejahres gemeldet werden müssen
Auch 2020 bleibt der Prozentsatz bei 4,2% auf die Nettosumme der Rechnung, die der KSK bis zum 31.03. des Folgejahres gemeldet werden müssen.
Nicht vergessen darf man bei der Sache, dass freischaffende Grafiker natürlich weniger kosten, als wenn eine große Agentur (oder GmbH) dahintersteht. Und bei einer Rg. von beispielsweise € 600,- beträgt die Abgabe € 25,20 (4,2%) – was immer noch weniger ist als die Preise bei großen Agenturen. Da wir eine GbR sind, muss der Kunde Abgaben an die KSK zahlen.
AGBs FÜR GRAFIK- & WEBDESIGN
von sao Schulze & Muecke GbR (im Text "sao" bezeichnet)
1.1. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle zwischen sao und dem Auftraggeber geschlossenen Verträge ausschließlich. Entgegenstehende oder von diesen AGB abweichende Bedingungen werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, sao hätte deren Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt.
1.2. Alle Vereinbarungen, die zwischen sao und dem Auftraggeber zwecks Ausführung dieses Vertrags getroffen werden, sind in diesem Vertrag schriftlich niedergelegt.
2.1. Der sao erteilte Auftrag ist ein Urheberwerkvertrag. Vertragsgegenstand ist die Schaffung des in Auftrag gegebenen Werkes sowie die Einräumung von Nutzungsrechten an diesem Werk. Es gelten die Vorschriften des Werkvertragsrechts und des Urheberrechtsgesetzes. (Detaillierte Erklärung dazu finden Sie hier)
2.2. Sämtliche Arbeiten von sao, wie insbesondere Entwürfe, Reinzeichnungen und das in Auftrag gegebene Werk insgesamt, sind als persönlich geistige Schöpfungen durch das Urheberrechtsgesetz geschützt, dessen Regelungen auch dann als vereinbart gelten, wenn die Voraussetzungen für ein urheberrechtlich geschütztes Werk, so insbesondere hinsichtlich der erforderlichen Schöpfungshöhe (§ 2 Abs. 2 UrhG), nicht erreicht sind.
2.3. Ohne Zustimmung von sao dürfen deren Arbeiten sowie das Werk einschließlich der Urheberbezeichnung weder im Original, noch bei der Reproduktion geändert werden. Jede Nachahmung des Werkes oder Teilen des Werkes sowie der Vorarbeiten dazu sind unzulässig.
2.4. Die Werke von sao dürfen nur für die vereinbarte Nutzungsart und den vereinbarten Zweck im vereinbarten Umfang verwendet werden. Mangels ausdrücklicher schriftlicher Vereinbarung gilt als Zweck des Vertrags nur der vom Auftraggeber bei Auftragserteilung erkennbar gemachte Zweck.
2.5. sao räumt dem Auftraggeber die für den jeweiligen Verwendungszweck (Ziffer 2.4) erforderlichen Nutzungsrechte ein. Hierzu wird das einfache Nutzungsrecht eingeräumt, es sei denn, sao und der Auftraggeber treffen eine ausdrücklich abweichende Vereinbarung. Die Einräumung der Nutzungsrechte erfolgt erst mit der vollständigen Bezahlung des Honorars.
2.6. Die Übertragung eingeräumter Nutzungsrechte an Dritte bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung von sao.
2.7. Sofern keine anderslautende Vereinbarung getroffen wird, ist sao bei der Vervielfältigung, Verbreitung, Ausstellung, in Veröffentlichungen über das Werk und/oder der öffentlichen Wiedergabe der Entwürfe und Reinzeichnungen und des Werkes als Urheber zu benennen. Verletzt der Auftraggeber das Recht auf Urheberbenennung kann sao zusätzlich zu dem für die Designleistung geschuldeten Honorar eine Vertragsstrafe in Höhe von 100 % des für die Nutzung vereinbarten, mangels einer Vereinbarung des dafür angemessenen und üblichen Honorars verlangen. Hiervon bleibt das Recht von sao unberührt, bei einer konkreten Schadensberechnung einen höheren Schaden geltend zu machen.
2.9. Der Auftraggeber ist ohne vorherige schriftliche Zustimmung von sao nicht berechtigt, in Bezug auf die Entwürfe, Reinzeichnungen oder sonstigen Arbeiten von Designer formale Schutzrechte wie z.B. Geschmacksmuster, Marke etc. zur Eintragung anzumelden.
2.10. sao bleibt berechtigt, die in Erfüllung des Auftrags geschaffenen Werke oder Teile davon, Entwürfe und sonstige Arbeiten für die Eigenwerbung, gleich in welchem Medium (z.B. in einer eigenen Internetpräsenz, Mustermappe etc.) zu nutzen und auf seine Tätigkeit für den Auftraggeber hinzuweisen.
3.1. Soweit nichts anderes vereinbart ist, setzt sich die Vergütung aus einem Entwurfshonorar und einem Nutzungshonorar zusammen, wenn eine Nutzung der Leistungen ihrem Zweck entsprechend vorgesehen ist und vereinbart wird. Das Nutzungshonorar wird nach dem vertraglich vereinbarten Nutzungsumfang bestimmt.
3.2. Die Anfertigung von Entwürfen ist stets kostenpflichtig (50% des Nettopreises), sofern nicht ausdrücklich etwas anderes schriftlich vereinbart ist.
3.3. Die Honorare sind bei Ablieferung des Werkes fällig. Erfolgt die Erstellung und Ablieferung des Werkes in Teilen, so ist das entsprechende Teilhonorar jeweils bei Ablieferung des Teils fällig. Sofern nicht ausdrücklich schriftlich etwas anderes vereinbart wird, ist mit der ersten Teillieferung ein Teilhonorar zu zahlen, das wenigstens die Hälfte des Gesamthonorars beträgt. Erstreckt sich die Ausführung eines Auftrags über einen längeren Zeitraum, so kann sao Abschlagszahlungen entsprechend dem erbrachten Aufwand verlangen.
3.4. Sämtliche Honorare sind Nettobeträge, zahlbar zzgl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer, ohne Abzug innerhalb von 10 Tagen ab Fälligkeit.
4.3. Der Auftraggeber erstattet sao die Kosten und Spesen für Reisen, die nach vorheriger Abstimmung zwecks Durchführung und Erfüllung des Auftrags oder der Nutzung der Werke erforderlich sind.
5.1. Die Vergabe von Fremdleistungen, die für die Erfüllung des Auftrags oder die Nutzung der Werke im vertragsgemäßen Umfang erforderlich sind, nimmt sao im Namen und für Rechnung des Auftraggebers vor. Der Auftraggeber ist verpflichtet, sao hierzu die entsprechende schriftliche Vollmacht erteilen.
5.2. Soweit sao auf Veranlassung des Auftraggebers im Einzelfall Fremdleistungen im eigenen Namen und auf eigene Rechnung vergibt, ist der Auftraggeber verpflichtet, einen angemessen Vorschuss für die zu erwartenden Kosten zu zahlen. Der Auftraggeber stellt sao im Innenverhältnis von sämtlichen Verbindlichkeiten, insbesondere sämtlichen Kosten, frei, die sich aus dem Vertragsabschluss ergeben.
6.1. Der Auftraggeber ist verpflichtet, sao alle Unterlagen, die für die Erfüllung des Auftrags notwendig sind, rechtzeitig und im vereinbarten Umfange zur Verfügung zu stellen. Dies betrifft insbesondere Texte, Fotos, Logos, Grafiken, Filme, Musikstücke etc. Verzögerungen bei der Auftragsausführung, die auf die verspätete oder nicht vollständige Übergabe solcher Unterlagen beruhen, hat sao nicht zu vertreten.
6.2. Der Auftraggeber versichert, zur Nutzung aller Unterlagen, die er sao zur Verfügung stellt, berechtigt zu sein. Der Auftraggeber ist ferner alleine verantwortlich für die Richtigkeit und Vollständigkeit der von ihm gestellten Unterlagen. Sollte der Auftraggeber nicht zur Nutzung berechtigt sein oder sollten die Vorlagen nicht frei von Rechten Dritter sein, so stellt der Auftraggeber sao im Innenverhältnis von allen Ersatzansprüchen Dritter frei.
7.1. sao ist nicht verpflichtet, die Designdaten oder sonstige Daten (z.B. Daten von Inhalten, Screendesigns, Entwürfen usw.) oder Datenträger, die in Erfüllung des Auftrages entstanden sind, an den Auftraggeber herauszugeben. Wünscht der Auftraggeber die Herausgabe von Daten oder Dateien, so ist dies gesondert zu vereinbaren und vom Auftraggeber zu vergüten.
7.2. Stellt sao dem Auftraggeber Dateien bzw. Daten zur Verfügung, so dürfen diese nur im vereinbarten Umfang genutzt werden. Modifikationen oder Veränderungen an den Dateien bzw. Daten dürfen nur mit Einwilligung von Designer vorgenommen werden.
7.4. Für Mängel an Datenträgern, Dateien und Daten, die bei der Datenübertragung auf das System des Auftraggebers entstehen, haftet sao nicht.
8.1. An allen Entwürfen, Reinzeichnungen und Konzeptionsleistungen sowie etwaig zur Verfügung gestellter Daten, gleichgültig ob sie zur Ausführung gelangen oder nicht, werden lediglich Nutzungsrechte eingeräumt, nicht jedoch Eigentumsrechte übertragen. Originale sind, spätestens drei Monate nach Lieferung unbeschädigt an sao zurückzugeben, falls nicht ausdrücklich eine andere Vereinbarung getroffen wurde.
8.2. Die Zu- und Rücksendungen erfolgen auf Gefahr und für Rechnung des Auftraggebers. Bei Beschädigung oder Verlust hat der Auftraggeber die Kosten zu ersetzen, die zur Wiederherstellung der Originale notwendig sind. sao bleibt vorbehalten, darüber hinaus einen weitergehenden Schaden geltend zu machen.
9.1. Vor Beginn der Vervielfältigung des Werkes (Produktionsbeginn) sind sao Korrekturmuster vorzulegen.
9.2. Die Produktion wird von sao nur überwacht, wenn dies in einer gesonderten schriftlichen Vereinbarung mit dem Auftraggeber vereinbart ist. Für diesen Fall ist sao berechtigt, erforderliche Entscheidungen nach eigenem Ermessen zu treffen und Weisungen gegenüber den Produktionsfirmen zu geben. sao haftet für Fehler nur bei eigenem Verschulden und nach Maßgabe der Ziffer 10.
9.3. Von allen vervielfältigten Werken oder Teilen der Werke oder sonstigen Arbeiten sind Designer eine angemessene Anzahl einwandfreier Belegexemplare, mindestens 3 Stück unentgeltlich zu überlassen, die sao auch im Rahmen seiner Eigenwerbung verwenden darf.
10.1. sao haftet für Schäden nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Davon ausgenommen sind Schäden aus der Verletzung einer Vertragspflicht, die für die Erreichung des Vertragszwecks von wesentlicher Bedeutung ist (Kardinalpflicht), sowie Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, für welche sao auch bei leichter Fahrlässigkeit haftet.
10.2. Ansprüche des Auftraggebers gegen sao aufgrund einer Pflichtverletzung verjähren ein Jahr nach dem gesetzlichen Verjährungsbeginn. Davon ausgenommen sind Schadensersatzansprüche gemäß Ziffer 10.1; für diese gelten die gesetzlichen Verjährungsfristen.
10.5. Mit Ausnahme eines möglichen Auswahlverschuldens haftet sao nicht für Aufträge für Fremdleistungen, die sao an Dritte vergibt.
10.6. Sofern sao Fremdleistungen auf Veranlassung des Auftraggebers im eigenen Namen und auf eigene Rechnung vergibt, tritt sao hiermit sämtliche ihm zustehenden Gewährleistungs-, Schadensersatz- und sonstigen Ansprüche aus fehlerhafter, verspäteter oder Nichterfüllung gegenüber der Fremdfirma an den Auftraggeber ab. Der Auftraggeber verpflichtet sich, vor einer Inanspruchnahme des sao zunächst, die abgetretenen Ansprüche gegenüber der Fremdfirma durchzusetzen.
10.7. sao haftet nicht für die urheber-, geschmacksmuster- oder markenrechtliche Schutz- oder Eintragungsfähigkeit des Werkes oder Teilen des Werkes sowie der Entwürfe oder seiner sonstigen Designarbeiten, die er dem Auftraggeber zur Nutzung überlässt. sao ist nicht verpflichtet, Geschmacksmuster-, Marken- oder sonstige Schutzrechtsrecherchen durchzuführen oder zu veranlassen. Diese sowie eine Überprüfung der Schutzrechtslage werden vom Auftraggeber selbst und auf eigene Kosten veranlasst.
10.8. sao haftet nicht für die rechtliche, insbesondere die urheber-, geschmacksmuster-, wettbewerbs- oder markenrechtliche Zulässigkeit der vorgesehenen Nutzung des Werkes oder von Teilen des Werkes oder der Entwürfe. sao ist lediglich verpflichtet, auf rechtliche Risiken hinzuweisen, soweit diese sao bei der Durchführung des Auftrags bekannt werden.
Erfüllungsort ist sao Schultze & Muecke GbR, Im Gehklingen 49, 64668 Rimbach.
12.1. Gerichtsstand ist sao, sofern der Auftraggeber Kaufmann ist und der Vertrag zum Betrieb seines Handelsgewerbes gehört oder der Auftraggeber juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlichrechtliches Sondervermögen ist oder keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland hat. Designer ist auch berechtigt, am Sitz des Auftraggebers zu klagen.
SPEZIELLE INFORMATIONEN FÜR EINEN LOGO-ENTWURF
Sie erhalten 2 bis 3 Entwürfe. Beim Kauf erhalten Sie Nutzungsrechte mit einem "mittleren Lizenzpaket" siehe FAQs für ausschließlich ein ausgesuchtes Logo. Die Nutzungsrechte für die vorgelegten Alternativentwürfe bleiben bei uns und dürfen somit auch nicht genutzt werden.
Dateiformate Logolieferung: ai / eps / pdf
Das Logo erhalten Sie als original Adobe Illustrator Vektordatei auf CD (ai & eps). Bei farbigen Logos einmal 4-farbig (CMYK) und einmal 1-farbig (CMYK schwarz-weiß). Die Größe variiert je nach Logo zw. 3 und 10cm. Die eps Datei ist eine Vektordatei und kann somit plaziert und ohne Verluste vergrößert und verkleinert werden.
Als pdf: einmal 3-10cm Größe und einmal 20cm Größe in 300 dpi Auflösung.
Reine Überarbeitung/Aktualisierung Ihres Logos werden nach Aufwand berechnet. Auch hier erhalten Sie am Ende alle o.a. Formate. Im Schnitt können Sie hier mit 2,5 Std. rechnen.
WELCHE LEISTUNGEN UMFASST EIN DESIGNAUFTRAG?
Bei den Verträgen, die ein Designer mit dem Auftraggeber abschließt, handelt es sich meist um ein gemischtes Vertragsverhältnis, bestehend aus Werk- und Lizenzverträgen. Der Werkvertrag verpflichtet den Designer, das vom Auftraggeber bestellte Werk herzustellen, der Lizenzvertrag regelt die Übertragung der urheberrechtlichen Nutzungsrechte, ohne die der Auftraggeber das Werk nicht nutzen kann. Bedingt durch die Koppelung von Werkherstellung und Nutzungsrechtseinräumung gliedert sich der Designauftrag in zwei Stufen:
Herstellung eines Werkes nach § 631 BGB (Werkvertrag)
Das sind die Anfertigung von Lichtbildwerken oder Lichtbildern im Bereich Foto-Design oder die Entwicklungs- und Entwurfsarbeiten in den Bereichen Kommunikations-, Mode-, Produkt-, Textildesign und Text.
Einräumung der Nutzungsrechte nach § 31 UrhG (Lizenzvertrag)
Da die Entwürfe die persönliche geistige Schöpfung des Urhebers darstellen, räumt der Designer dem Auftraggeber Nutzungsrechte (Lizenzen) in einem vorab genau zu definierenden Umfang ein.
Diese typische Zweistufigkeit des Designauftrages wird sowohl im Angebot & in der Rechnung durch Aufgliederung in Werkvertrag und Lizenzvertrag sichtbar.
​Zusätzliche Leistungen, die der Designer übernimmt, um den Auftrag im Sinne des Auftraggebers ausführen zu können, werden nach Zeitaufwand vergütet. Das sind zum Beispiel: Beratung, konzeptionelle Vorarbeit, Recherche, Reinzeichnung/Werkzeichnung, Besprechungen, Kontakt, Drucküberwachung.
Die Gesamtvergütung für eine Designleistung besteht also aus:
Vergütung für Entwurfsarbeiten (Werkvertrag)
Vergütung für Nutzungsrechtseinräumung (Lizenzvertrag)
Vergütung für evtl. zusätzliche Leistungen (z.B. Bildrecherche & deren Lizenzen oder Drucküberwachung)
und ist zzgl. der gesetzlichen MwSt. bei Ablieferung des Werkes fällig und ohne Abzug zahlbar.
ALLGEMEINES ÜBER NUTZUNGS- & URHEBERRECHT
Räumliche Nutzung: Raum Berlin / deutschlandweit/ weltweit
Zeitliche Nutzung: Nutzung für einen einmaliger Anlass/ Nutzung für 2 Jahre/ Nutzung für 5 Jahre / unbegrenzt
Inhaltliche Nutzung: Nutzung in Printmedien/ Nutzung im Internet/ TV-Kampagnen
Meist kommt eine Kombination der verschiedenen Nutzungen zur Anwendung. Ein Beispiel: Wir räumen Ihnen die Nutzungsrechte für den Raum Berlin (räumlich), für zwei Jahre (zeitlich) und den Einsatz in Printmedien (inhaltlich) ein.
§31 Abs. 1 Satz 2 UrhG:
Als Urheber (Grafik-Designer/Werbegrafiker/Web-Designer) können wir Ihnen (dem Kunden/der Kundin) das Recht einräumen, das Werk zu nutzen. Dieses Nutzungsrecht kann räumlich, zeitlich, inhaltlich oder auf bestimmte Nutzungsarten beschränkt werden.
Beispiele für einfache/geringe Nutzung:
Als Grafik-Designer räumen wir Ihnen die Nutzungsrechte für einen Entwurf oder eine Gestaltungsarbeit ein. Dabei ist die Nutzung beispielsweise auf den Raum Berlin, auf zwei Jahre und die Verwendung in der Printwerbung beschränkt.
Als Grafik-Designer räumen wir Ihnen die Nutzungsrechte für einen Entwurf ein. Dabei ist die Nutzung beispielsweise deutschlandweit, auf fünf Jahre und die Verwendung in der Printwerbung und im Internet beschränkt.
Als Grafik-Designer räumen wir Ihnen die Nutzungsrechte für einen Entwurf ein. Dabei ist die Nutzung räumlich und zeitlich unbeschränkt.
Die Vergütung der Nutzungsrechte wird bestimmt nach
Man legt für jede Nutzungsvariante einen Nutzungsfaktor (NF) fest.
Tabelle der Nutzungsfaktoren (NF)
einfach* 0,2 / ausschließlich** 1,0
regional 0,1 / national 0,4 / europaweit 1,2 / weltweit 2,5
1 Jahr 0,1 / 5 Jahre 0,3 / 10 Jahre 0,5 / unbegrenzt 1,5
Nutzungsumfang***
gering 0,1 / mittel 0,3 / umfangreich 1,2
** Die Vereinbarung über den Nutzungsumfang richtet sich z.B. nach der Auflagenhöhe, der Größe der Zielgruppe oder ähnlichen Kriterien.
Es ist auch von Bedeutung, ob ein Entwurf projektbezogen (z.B. nur für Plakat) oder für mehrere Medien genutzt wird.
Beispiel "Einfaches Lizenzpaket"
Entwurfsvergütung: 2 Std. x 55,00 EUR/Std. = 110,00 EUR
Nutzungsvergütung: einfach (0,2), regional (0,1), 5 Jahr (0,3), gering (0,1) = Nutzungsfaktor (NF) 0,7
= 0,7 x 110,00 EUR = 77,00 EUR
Entwurf: 110,00 EUR
Nutzung: 77,00 EUR
Gesamt: 187,00 EUR
Beispiel "Mittleres Lizenzpaket"
Nutzungsvergütung: ausschließlich (1,0), national (0,4), unbegrenzt (1,5), mittel (0,3) = Nutzungsfaktor (NF) 3,2
= 3,2 x 110,00 EUR = 352,00 EUR
Nutzung: 352,00 EUR
Gesamt: 462,00 EUR
Wir kalkulieren grundsätzlich mit Nutzungsrechten, um Klarheit und Transparenz in der Abrechnung und Nutzung der Designs zu erlangen.