Source: http://forst-und-kultur.at/der-absolventenverband/statuten/
Timestamp: 2020-07-15 05:59:57
Document Index: 81682472

Matched Legal Cases: ['§ 5', '§ 5', '§ 7', '§ 11', '§ 14', '§ 16', '§ 17', '§ 577', '§ 17']

Statuten - Verein FOKUS - Forst- und Kultur-Service
Beschlossen durch die konstituierende Generalversammlung am 21.08.2009.
(1) Der Verein führt den Namen „Absolventenverband Forst+Kultur-Spezialisten“ kurz FOKUS.
(2) Er hat seinen Sitz im Schloss Brunnwald, Brunnwald 5, 4190 Bad Leonfelden [Anm.: Vereinssitz nach dem Tod des Obmannes verlegt] und erstreckt seine Tätigkeit überwiegend auf das Gebiet der Republik Österreich.
(1) Der Verein ist nicht auf Gewinn ausgerichtet und verfolgt gemeinnützige Bestrebungen.
(2) Zwecke des Vereines sind insbesondere:
a) Interessenvertretung der Absolventen des Zertifikatslehrganges Forst+Kultur.
b) Förderung der Aus- und Weiterbildung im Bereich der Forst+Kultur und der Erhaltung eines hohen diesbezüglichen Ausbildungsstandards und Umsetzungs- standards in Österreich.
c) Förderung von inter- und intrasektoralen Netzwerken von Wissenschaft und Praxis in allen Berufsfeldern.
d) Kontaktpflege und Informationsaustausch mit Dachverbänden sowie anderen Absolventenverbänden und Interessenvertretungen und Verbänden im In- und Ausland im Umfeld von Forst+Kultur.
e) Kontaktpflege mit der Universität für Bodenkultur Wien und anderen Universitäten dem BMLFUW, BFW, den forstlichen und kulturellen Ausbildungsstätten im In- und Ausland sowie lokalen kulturellen und touristischen Verbänden, als auch regionaler /internationaler Ausbildungsstätten.
a) Kontaktpflege zwischen Wissenschaft und Praxis durch Vorträge, Seminare, Tagungen, Exkursionen, Symposien und gesellschaftliche Veranstaltungen.
b) Kontaktpflege und Kooperationen zu anderen Interessenvertretungen und Absolventenverbänden.
c) Public Relation und Öffentlichkeitsarbeit.
d) Planung und Durchführung von Veranstaltungen zur Ausbildung und Weiterbildung der Vereinsmitglieder.
e) Mitgliederservice.
f) Förderung von Forschung und Innovationen.
a) Beitrittsgebühr und Mitgliedsbeiträge.
b) Spenden und Subventionen.
(2) Ordentliche Mitglieder sind jene natürlichen und juristischen Personen (z.B. Vereine), welche die Voraussetzungen nach § 5 Abs. 1a erfüllen und bereit sind sich aktiv an der Umsetzung des Vereinszwecks zu beteiligen.
(3) Außerordentliche Mitglieder sind solche, die die Vereinstätigkeit vor allem durch Zahlung eines speziell festgelegten Mitgliedsbeitrags fördern. (siehe § 5 Abs. 1b)
(4) Unterstützende Mitglieder sind solche, die durch ihren Mitgliedsbeitrag den Verein ideell unterstützen, ohne aktive Tätigkeiten für den Verein zu leisten.
(5) Ehrenmitglieder sind Personen, die hiezu wegen besonderer Verdienste um den Verein und / oder um die Forst+Kultur in Österreich ernannt werden.
(1) Mitglieder des Vereins können alle natürlichen Personen werden, die
a) Ordentliche Mitglieder: Absolventen des Zertifikatslehrganges Forst+Kultur des BMLFUW sind.
b) Außerordentliche Mitglieder: sind sonstige Personen im Forstdienst und forstnahen, kulturellen und touristischen Berufen deren berufliche Tätigkeit in besonderer Weise im Zusammenhang mit den Aktivitäten stehen, die dem Vereinszweck entsprechen.
c) Außerordentliche Mitglieder: sind Teilnehmer am Zertifikatslehrgang Forst+Kultur welche nach positivem Abschluss des Lehrganges über ein schriftliches Ansuchen mit 2 Empfehlungen von Ordentlichen Mitgliedern, oder des Beirates, als Ordentliche Vereinsmitglieder bei einstimmige Abstimmung des Vorstandes aufgenommen werden.
(2) Ordentliche oder Außerordentliche Mitglieder des Vereins können auch alle juristische Personen werden, deren Mitglieder den Kriterien des Absatz (1) entsprechen.
(3) Über die Aufnahme von ordentlichen und außerordentlichen Mitgliedern entscheidet der Vorstand. Die Aufnahme kann ohne Angabe von Gründen verweigert werden. Über Entscheidungen betreffend Aufnahme, ist der Generalversammlung zu berichten.
(4) Bis zur Entstehung des Vereins erfolgt die vorläufige Aufnahme von ordentlichen und außerordentlichen Mitgliedern durch die Vereinsgründer, im Fall eines bereits erstellten Vorstands durch diesen. Diese Mitgliedschaft wird erst mit Entstehung des Vereins wirksam. Wird ein Vorstand erst nach Entstehung des Vereins bestellt, erfolgt auch die (definitive) Aufnahme ordentlicher und außerordentlicher Mitglieder bis dahin durch die Gründer des Vereins.
(5) Die Ernennung zum Ehrenmitglied erfolgt auf Antrag des Vorstands durch die Generalversammlung einstimmig.
Die Mitgliedschaft beginnt mit Bezahlung des Mitgliedsbeitrages bzw. der Beitrittsgebühr. Jahresmitgliedsbeitrag beträgt € 30,-
(1) Die Mitgliedschaft erlischt bei natürlichen Personen durch den Tod, bei juristischen Personen durch Verlust der Rechtspersönlichkeit, bei beiden durch freiwilligen Austritt oder durch Ausschluss.
(2) Der Austritt kann nur zum 31. Dezember eines jeden Jahres erfolgen. Er muss dem Vorstand mindestens zwei Monate vorher schriftlich mitgeteilt werden. Erfolgt die Anzeige verspätet, so ist sie erst zum nächsten Austrittstermin wirksam. Für die Rechtzeitigkeit ist das Datum der Postaufgabe maßgeblich.
(4) Der Ausschluss eines Mitglieds aus dem Verein kann wegen vereinsschädigendem Verhaltens verfügt werden.
§ 7: Rechte und Pflichten der ordentlichen Mitglieder
Generalversammlung sowie das aktive und passive Wahlrecht steht nur den natürlichen ordentlichen Mitgliedern und den Ehrenmitgliedern zu, den außerordentlichen Mitgliedern steht nur das Stimmrecht mit dem aktiven Wahlrecht in der Generalversammlung zu.
(2) Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereins nach Kräften zu fördern. Sie haben die Vereinsstatuten und die Beschlüsse der Vereinsorgane zu beachten. Die ordentlichen und außerordentlichen Mitglieder sind zur pünktlichen Zahlung der Beitrittsgebühr und der Mitgliedsbeiträge in der von der Generalversammlung beschlossene Höhe verpflichtet.
(3) Die Ordentlichen Mitglieder sind verpflichtet, periodisch fachlich einschlägig Weiterbildungen zu absolvieren.
c) der Vorstand (§§ 11 bis 13),
d) die Rechnungsprüfer (§ 14) und
e) das Schiedsgericht (§ 16).
(1) Die Generalversammlung ist die „Mitgliederversammlung“ im Sinne des Vereinsgesetzes 2002. Eine ordentliche Generalversammlung findet innerhalb von sechs Monaten ab Beginn eines jeden Jahres in Österreich statt.
(3) Sowohl zu den ordentlichen wie auch zu den außerordentlichen Generalversammlungen sind alle Mitglieder mindestens zwei Wochen vor dem Termin schriftlich, mittels Telefax oder per E-Mail (an die vom Mitglied dem Verein bekannt gegebene Fax- Nummer oder E-Mail-Adresse) einzuladen. Die Anberaumung der Generalversammlung hat unter Angabe der Tagesordnung zu erfolgen. Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand.
(5) Gültige Beschlüsse – ausgenommen solche über einen Antrag auf Einberufung einer außerordentliche Generalversammlungen – können nur zur Tagesordnung gefasst werden.
(7) Die Generalversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.
(8) Die Wahlen und die Beschlussfassungen in der Generalversammlung erfolgen in der Regel mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Beschlüsse, mit
denen die Statuten des Vereins geändert oder der Verein aufgelöst werden soll, bedürfen jedoch einer qualifizierten Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen gültigen Stimmen.
(9) Den Vorsitz in der Generalversammlung führt der Obmann, in dessen Verhinderung sein Stellvertreter. Wenn auch dieser verhindert ist, so führt der jeweils nächstgereihte Stellvertreter den Vorsitz. Wenn auch dieser verhindert ist, so führt das an Jahren älteste anwesende Vorstandsmitglied den Vorsitz.
d) Genehmigung von Rechtsgeschäften zwischen Vorstandsmitgliedern oder Rechnungsprüfern und Verein;
(1) Der Vorstand besteht aus vier Mitgliedern, und zwar aus dem Obmann, seinem Stellvertreter, dem Kassier und dem Schriftführer.
(7) Den Vorsitz führt der Obmann, bei Verhinderung seine Stellvertreter in gewählter Reihenfolge. Ist auch dieser verhindert, obliegt der Vorsitz dem an Jahren ältesten anwesenden Vorstandsmitglied oder jenem Vorstandsmitglied, das die übrigen Vorstandsmitglieder mehrheitlich dazu bestimmen.
(11)Der Geschäftsführer ist bei allen Sitzungen mit beratender Stimme bei zu ziehen.
a) Erstellung des Jahresvoranschlags sowie Abfassung des Rechenschaftsberichts und des Rechnungsabschlusses (= Rechnungslegung);
e) Aufnahme und Ausschluss von ordentlichen und außerordentlichen Vereinsmitgliedern;
f) Vergabe von Werkverträgen;
g) Die Errichtung und Leitung der Verbandsgeschäftsstelle.
(2) Der Obmann vertritt den Verein nach außen. Schriftliche Ausfertigungen und Geldangelegenheiten des Vereins bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Unterschriften zweier Vorstandsmitglieder.
(6) Im Fall der Verhinderung treten an die Stelle des Obmanns seine Stellvertreter in der gewählten Reihenfolge.
(1) Zwei Rechnungsprüfer werden von der Generalversammlung auf die Dauer von drei Jahren gewählt. Wiederwahl ist möglich.
(2) Den Rechnungsprüfern obliegen die laufende Geschäftskontrolle sowie die Prüfung der Finanzgebarung des Vereins im Hinblick auf die Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung und die statutengemäße Verwendung der Mittel.
(1) In allen aus dem Vereinsverhältnis entstehenden Streitfällen der Mitglieder des Vereines untereinander oder der Mitglieder des Vereines mit dem Verein selbst, ist eine Streitschlichtung im allseitigen Einvernehmen anzustreben.
(2) Der Versuch der einvernehmlichen Streitschlichtung hat durch Bestellung von Schlichtern zu erfolgen, die tunlich über einschlägiges rechtliches Wissen verfügen sollten. Jeder Streitteil bestellt einen Schlichter und hat die Gegenseite hiervon zu informieren.
(3) Kommt es binnen zwei Monaten nach Zugang der Information der Bestellung des ersten Streitschlichters zu keiner einvernehmlichen Regelung des Streits, ist das ausschließlich zuständige Schiedsgericht iSd § 17 anzurufen.
(1) In allen aus dem Vereinsverhältnis entstehenden Streitigkeiten, die nicht von der Schlichtungseinrichtung gelöst werden konnten, entscheidet das Schiedsgericht.
(2) Das Schiedsgericht wird derart gebildet, dass jeder Streitteil innerhalb von acht Tagen dem Vorstand zwei Personen, die tunlich über einschlägiges rechtliches Wissen verfügen sollten, als Schiedsrichter namhaft macht. Die Nominierten wählen mit einfacher Stimmenmehrheit einen außerhalb ihrer Mitte stehenden Vorsitzenden des Schiedsgerichtes. Bei Stimmengleichheit und keiner Einigung über den zu nominierenden Vorsitzenden entscheidet unter den Vorgeschlagenen das Los.
(3) Das Schiedsgericht fällt seine Entscheidungen bei Anwesenheit aller Mitglieder mit einfacher Stimmenmehrheit. Das Schiedsgericht entscheidet nach bestem Wissen und Gewissen. Seine Entscheidungen sind endgültig und unanfechtbar.
(4) Das Schiedsgericht entscheidet unter Anwendung österreichischer Rechtsnormen (mit Ausnahme der Verweisungs- und Kollisionsregeln) und hat seinen Sitz in Wien. Die im Schiedsverfahren zu verwendende Sprache ist Deutsch.
(5) Erkenntnisse des Schiedsgerichtes sind schriftlich auszufertigen und von dem Vorsitzenden des Schiedsgerichtes zu unterfertigen.
(6) Hinsichtlich des Schiedsverfahrens sind die Regeln der §§ 577 ff ZPO heranzuziehen. Hilfsweise sind analog die Regelungen der Artikel 6 ff der Schiedsordnung des Internationalen Schiedsgerichtes der Wirtschaftskammer in Wien idgF heranzuziehen.
§ 17: Geschäftsführung
(1) Zur Besorgung der laufenden Geschäfte kann dem Vorstand eine Geschäftsführung zur Seite gestellt werden. Die Geschäftsführung wird bestellt und abberufen vom Vorstand des Vereines.
(2) Die Geschäftsführung besorgt, im Auftrag des Vorstandes, nach Maßgabe der Geschäftsordnung die laufenden Geschäfte des Vereines und die Geldgebarung des Vereines, führt die erforderlichen Kassabücher und die Belegsammlungen. Näheres bestimmt die Geschäftsordnung.
(3) Im Fall der Verhinderung des Geschäftsführers sind die Aufgaben durch ein anderes Vorstandsmitglied wahrzunehmen, dass im entsprechenden Gremium keine besondere
Funktion (zB den Vorsitz) hat.
(4) Die Funktionsperiode des Geschäftsführers beträgt 3 Jahre. Wiederbestellung ist möglich.
(1) Die freiwillige Auflösung des Vereins kann nur in einer Generalversammlung und nur mit Zweidrittelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden. Diese Generalversammlung hat auch – sofern Vereinsvermögen vorhanden ist – über die Abwicklung zu beschließen. Insbesondere hat sie eine Person zu berufen, welche die Abwicklung und die Liquidation des Vereines durchführt. Die Generalversammlung beschließt, wie das verbleibende Vereinsvermögen verwendet wird. Dieses Vermögen soll, soweit dies möglich und erlaubt ist, einer Organisation zufallen, die gleiche oder ähnliche Zwecke wie dieser Verein verfolgt. Ansonsten ist das Vermögen an eine Institution, die soziale Zwecke verfolgt, zu übereignen.