Source: http://schule-am-berg.at/verein/vereinssatzung/
Timestamp: 2019-04-18 17:05:26
Document Index: 290774462

Matched Legal Cases: ['§ 9', '§ 11', '§ 14', '§ 15', '§ 21', '§ 11']

Vereinssatzung » Die Schule am Berg
KALCHKENDL – Die Schule am Berg
5661 Rauris, Fröstlbergweg 44, tel/fax: 06544/6445
e-mail: kalchkendl@rauris.net
(1) Der Verein führt den Namen „KALCHKENDL – Die Schule am Berg“.
(2) Er hat seinen Sitz in 5661 Rauris-Wörth, Fröstlbergweg 44, ist unpolitisch und gemeinnützig und nicht auf Gewinn ausgerichtet. Er erstreckt seine Tätigkeit insbesondere auf die Belange des Rauriser Tales. Darüber hinaus pflegt er auch Verbindungen in die ganze Welt.
Der Zweck des Vereines ist
die Wiedererweckung, Wiederbelebung und Förderung bäuerlicher Kultur- und Landarbeit im Hinblick auf wichtige Grundnahrungsmittel in der Nationalparkregion
die Renovierung, Revitalisierung bzw. Wiederherstellung von Objekten, die dem Zweck des Vereines und der Kulturarbeit dienlich sind
die Weitergabe (Vermittlung) der bäuerlichen Kulturarbeit an Interessenten/Interessentinnen verschiedenster Richtungen
die Bereitstellung von räumlichen Möglichkeiten und fachlichem Know-How für die pädagogische Vermittlungsarbeit für Schulen (Schulklassen) und andere Bildungsinstitutionen
die Ermöglichung von eigenaktivem Erleben, Lernen und Tun bei der Vorbereitung und Herstellung von regionalen Grundnahrungsmitteln (Getreide, Brot, Milch, Milchprodukte und andere tierische Produkte)
die Vermittlung des Erlebens einer einfachen Lebensweise in und von der Natur (u.a. Kräuterkunde, ...)
die Nutzung von Alternativenergien für die Zwecke des Vereins
die wissenschaftliche Erforschung und Dokumentation der historischen und rezenten Situationen und Gegebenheiten der bäuerlichen Kultur- und Landarbeit in der Region Raurisertal
das Wieder-Hinführen des Interesses der Menschen für diese bäuerliche Arbeit
die Erweckung der Aufmerksamkeit der Menschen für das Schätzen und Achten der bäuerlichen Produkte der Region
die Entdeckung der Freude am eigenen Tun und Lernen vor Ort bei der aktiven Teilnahme an den Produktionsarbeiten
eigene Veranstaltungen (Kurse, Fortbildungsveranstaltungen, Unterrichtsprojekte, Exkursionen und Lehrausgänge, Unterrichtsveranstaltungen anderer Art, Vorträge, Ausstellungen, Demonstrationen, ...)
Publikationen, Diplomarbeiten u.a. wissenschaftliche Arbeiten
Kooperation mit notwendigen Partnern
andere öffentliche oder für die Öffentlichkeit interessante Tätigkeiten
zur-Verfügung-Stellen der räumlichen und fachlichen Infrastruktur für Lehre und Studium aller interessierten Bildungseinrichtungen
Symposien, Lesungen, Seminare, Tagungen, Workshops und Werkstättenseminare, Diskussionsveranstaltungen.
a) Beiträge der Mitglieder und Förderer
c) Sonstige Einnahmen (z. EU-Mittel, ...)
e) Fremdaufträge im Sinne des Vereinszweckes
f) Ideelle Mittel
g) Einnahmen aus Veranstaltungen
h) Einnahmen aus Druckwerken
i) Förderungen und Subventionen
j) Einnahmen aus Benützungsbeiträgen
(2) Ordentliche Mitglieder sind jene, die sich voll an der Vereinsarbeit beteiligen. Außerordentliche Mitglieder sind solche, die die Vereinstätigkeit vor allem durch Zahlung eines erhöhten Mitgliedsbeitrages fördern (Förderer). Ehrenmitglieder sind Personen, die hiezu wegen besonderer Verdienste um den Verein ernannt werden.
(1) Mitglieder des Vereins können alle physischen Personen sowie juristische Personen und rechtskräftige Personengesellschaften werden.
(4) Die Mitglieder sind in jeder Generalversammlung vom Vorstand über die Tätigkeit und finanzielle Gebarung des Vereins zu informieren. Wenn mindestens ein Zehntel der Mitlieder dies unter Angabe von Gründen verlangt, hat der Vorstand den betreffenden Mitgliedern eine solche Information auch sonst binnen vier Wochen zu geben.
(5) Die Mitglieder sind vom Vorstand über den geprüften Rechnungsabschluss (Rechnungslegung) zu informieren. Geschieht dies in der Generalsversammlung, sind die Rechnungsprüfer einzubinden.
(6) Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereins nach Kräften zu fördern und alles zu unterlassen, wodurch das Ansehen und der Zweck des Vereins Abbruch erleiden könnte. Sie haben die Vereinsstatuten und die Beschlüsse der Vereinsorgane zu beachten. Die ordentlichen und außerordentlichen Mitglieder sind zur pünktlichen Zahlung der Beitrittsgebühr und der Mitliedsbeiträge in der von der Generalversammlung beschlossenen Höhe verpflichtet.
Organe des Vereins sind die Generalversammlung (§§ 9 und 10), der Vorstand (§§ 11 bis 13), die Rechungsprüfer (§ 14) und das Schiedsgericht (§ 15).
(1) Die Generalversammlung (Jahreshauptversammlung) ist die „Mitgliederversammlung“ im Sinne des Vereinsgesetzes 2002. Eine ordentliche Generalversammlung findet jährlich statt.
d) Beschluss der/eines Rechnungsprüfer/s (§ 21 Abs. 5 letzter Satz VereinsG, § 11 Abs. 2 dritter Satz dieser Statuten),
(3) Sowohl zu den ordentlichen wie auch zu den außerordentlichen Generalversammlungen sind alle Mitglieder mindestens zwei Wochen vor dem Termin schriftlich, mittels Telefax oder per E-Mail (an die vom Mitglied dem Verein bekannt gegebene Fax-Nummer oder E-mail-Adresse) einzuladen. Die Anberaumung erfolgt durch den Vorstand (Abs. 1 und Abs. 2 lit. a-c), durch die/einen Rechnungsprüfer(Abs. 2 lit. d) oder durch einen gerichtlich bestellten Kurator l(Abs. 2 lit. d).
(8) Die Wahlen und die Beschlussfassungen in der Generalversammlung erfolgen in der Regel mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Beschlüsse, mit denen das Statut des Vereins geändert wird oder der Verein aufgelöst werden soll, bedürfen jedoch einer qualifizierten Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen gültigen Stimmen.
(9) Den Vorsitz in der Generalversammlung führt der Obmann/die Obfrau, in dessen/deren Verhinderung sein/ihr/e Stellvertreter/in. Wenn auch diese/r verhindert ist, so führt das an Jahren älteste anwesende Vorstandsmitglied den Vorsitz.
(1) Der Vorstand besteht aus sechs Mitgliedern, und zwar aus Obmann/Obfrau und Stellvertreter/in, Schriftführer/in und Stellvertreter/in sowie Kassier und Stellvertreter/in.
(3) Die Funktionsperiode des Vorstandes beträgt vier Jahre; Wiederwahl ist möglich. Jede Funktion ist persönlich auszuüben.
(4) Der Vorstand wird vom Obmann/von der Obfrau, bei Verhinderung von seinem/seiner/ihrem/ihrer Stellvertreter/in, schriftlich oder mündlich einberufen. Ist auch diese/r auf unvorhersehbare Zeit verhindert, darf jedes sonstige Vorstandsmitglied den Vorstand einberufen.
(7) Den Vorsitz führt der Obmann/die Obfrau, bei Verhinderung sein/e/ihr/e Stellvertreter/in. Ist auch diese/r verhindert, obliegt der Vorsitz dem an Jahren ältesten anwesenden Vorstandsmitglied oder jenem Vorstandmitglied, das die übrigen Vorstandsmitglieder mehrheitlich dazu bestimmen.
(8) Außer durch den Tod und Ablauf der Funktionsperiode (Abs. 3) erlischt die Funktion eines Vorstandsmitglieds durch Enthebung durch Enthebung (Abs. 9) und Rücktritt (Abs. 10).
(2) Der Obmann/die Obfrau vertritt den Verein nach außen. Schriftliche Ausfertigungen des Vereins bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Unterschriften des Obmanns/der Obfrau und des Schriftführers/der Schriftführerin, in Geldangelegenheiten (vermögenswerte Dispositionen) des Obmanns/der Obfrau und des Kassiers/der Kassierin. Rechtsgeschäfte zwischen Vorstandsmitgliedern und Verein bedürfen der Zustimmung eines anderen Vorstandsmitglieds.
(2) Den Rechnungsprüfern obliegt die laufende Geschäftkontrolle sowie die Prüfung der Finanzgebarung des Vereins im Hinblick auf die Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung und die statutengemäße Verwendung der Mittel. Der Vorstand hat den Rechnungsprüfern die erforderlichen Auskünfte zu erteilen. Die Rechnungsprüfer haben dem Vorstand über das Ergebnis der Prüfung zu berichten.
(2) Das Schiedsgericht setzt sich aus drei ordentlichen Vereinsmitgliedern zusammen. Es wird derart gebildet, dass ein Streitteil dem Vorstand ein Mitglied als Schiedsrichter schriftliche namhaft macht. Über Aufforderung durch den Vorstand binnen sieben Tagen macht der andere Streitteil innerhalb von 14 Tagen seinerseits ein Mitglied des Schiedsgerichts namhaft. Nach Verständigung durch den Vorstand innerhalb von sieben Tagen wählen die namhaft gemachten Schiedsrichter binnen weiterer 14 Tage ein drittes ordentliches Mitglied zum Vorsitzenden/zur Vorsitzenden des Schiedsgerichts. Bei Stimmengleichheit entscheidet unter den Vorgeschlagenen das Los. Die Mitglieder des Schiedsgerichts dürfen keinem Organ – mit Ausnehme der Generalversammlung – angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Streitigkeit ist.
(2) Diese Generalversammlung hat auch – sofern Vereinsvermögen vorhanden ist – über die Abwicklung zu beschließen. Insbesondere hat sie einen Abwickler zu berufen und Beschluss darüber zu fassen, wem dieser das nach Abdeckung der Passiven verbleibende Vereinsvermögen zu übertragen hat. Dieses Vermögen soll, soweit dies möglich und erlaubt ist, einer Organisation zufallen, die gleiche oder ähnliche Zwecke wie dieser Verein verfolgt (z.B. der Landwirtschaft der Familie Huber), sonst Zwecken der Sozialhilfe.