Source: https://www.troisdorfer-schwimmverein.info/satzung
Timestamp: 2019-08-18 05:47:57
Document Index: 346588649

Matched Legal Cases: ['§ 13', '§ 26', '§ 26', '§ 26', '§ 8', '§ 670']

Satzung — Wasserfreunde Troisdorf Blau-Weiß 1923 e.V.
SATZUNG DES TROISDORFER SCHWIMMVEREINS
1) Der im Jahr 1923 gegründete Verein führt den Namen
Troisdorfer Schwimmverein, Wasserfreunde Blau-Weiß e.V.
2) Er hat seinen Sitz in Troisdorf und ist im Vereinsregister beim zuständigen Amtsgericht eingetragen.
1) Zweck des Vereins ist die Förderung des Schwimmsports.
· entsprechende Organisation eines geordneten Sport-, Spiel-, Übungs- und Kursbetriebes für alle Bereiche, einschließlich des Freizeit- und Breitenschwimmsports;
· die Durchführung eines leistungsorientierten Trainingsbetriebes;
· die Teilnahme an sportspezifischen Vereinsveranstaltungen und Lehrgängen;
· die Beteiligung an Turnieren und Vorführungen, sportlichen Wettkämpfen;
· die Durchführung von allgemeinen sportorientierten Jugendveranstaltungen und –maßnahmen;
· Aus-/Weiterbildung und Einsatz von sachgemäß ausgebildeten Übungsleitern, Trainern und Helfern;
· die Beteiligung an Kooperationen und Sportgemeinschaften;
· Angebote der bewegungsorientierten Jugendarbeit und der Jugendsozialarbeit;
· Maßnahmen und Veranstaltungen zur Erhaltung und Förderung des körperlichen, seelischen und geistigen Wohlbefindens;
· Entwicklung neuer Formen des Schwimmsports zur zeitgemäßen Sport- und Freizeitgestaltung.
1) Der Verein ist Mitglied im Deutscher Schwimm-Verband e.V. (DSV).
2) Der Verein erkennt die Satzungen, Ordnungen und Wettkampfbestimmungen des DSV als verbindlich an.
3) Um die Durchführung seiner Vereinsaufgaben zu ermöglichen, kann der geschäftsführende Vorstand Eintritt und Austritt zu Sportfachverbänden und sonstigen Verbänden beschließen.
1) Mitglied des Vereins können alle natürlichen und juristischenPersonen werden.
4) Über die Aufnahme entscheidet der erweiterte Vorstand durch Beschluss mit einfacher Mehrheit. Mit Beschlussfassung beginnt die Mitgliedschaft. Mit der Abgabe des unterzeichneten Aufnahmeantrags erkennt das Mitglied die Vereinssatzung und die Ordnungen in der jeweils gültigen Fassung an.
· aktiven Mitgliedern;
· passiven Mitgliedern;
4) Vereinsmitglieder, die sich um den Verein besonders verdient gemacht haben, können zu Ehrenmitgliedern bestellt werden. Ihnen steht ein Stimmrecht in der Mitgliederversammlung zu. Sie werden auf Vorschlag des erweiterten Vorstandes per Beschluss mit einfacher Mehrheit der Mitgliederversammlung gewählt.
2) Der Austritt aus dem Verein erfolgt durch schriftliche Erklärung an die Geschäftsadresse des Vereins. Der Austritt kann mit einer Kündigungsfrist von einem Monat zum 31.12. eines Jahres erklärt werden.
2) Über den Ausschluss entscheidet der erweiterte Vorstandauf Antrag. Zur Antragstellung ist jedes Mitglied berechtigt.
3) Der Antrag auf Ausschluss ist dem betroffenen Mitglied samt Begründung zuzuleiten. Das betroffene Mitglied wird aufgefordert, innerhalb einer Frist von drei Wochen zu dem Antrag auf Ausschluss Stellung zu nehmen. Nach Ablauf der Frist ist vom erweitertenVorstand unter Berücksichtigung einer zugegangenen Stellungnahme des betroffenen Mitglieds über den Antrag zu entscheiden.
4) Der erweiterte Vorstandentscheidet mit einfacher Mehrheit.
6) Der Beschluss ist dem Mitglied schriftlich mit Gründen mittels eingeschriebenen Briefsmitzuteilen.
2) Über Höhe und Fälligkeit sämtlicher Beiträge, Gebühren und Umlagen entscheidet die Mitgliederversammlung auf Antrag des erweiterten Vorstandesdurch Beschluss. Umlagen können bis zur Höhe desDreifachen des jährlichen Mitgliedsbeitrages festgesetzt werden. Beschlüsse über Beitragsfestsetzungen sind den Mitgliedern bekannt zu geben.
3) Das Mitglied ist verpflichtet, dem Verein Änderungen der Bankverbindung, der Anschrift sowie der Mailadresse in Schriftform mitzuteilen.
5) Kann der Bankeinzug aus Gründen, die das Mitglied zu vertreten hat, nicht erfolgen, sind dadurch entstehende Bankgebühren und Auslagen durch das Mitglied zu tragen.
1) Kinder bis zum vollendeten 7. Lebensjahr und andere Personen, die als geschäftsunfähig im Sinne der Regelungen des BGB gelten, können ihre Antrags- und Rederechte in der Mitglie­derversammlung nicht persönlich, sondern nur durch die gesetzlichen Vertreter ausüben. Alle weiteren Mitgliedschaftsrechte, insbesondere die Nutzung der sportlichen Vereinsangebote, können diese Mitglieder persönlich ausüben
2) Minderjährige Mitglieder zwischen dem vollendeten 7. und dem vollendeten 16. Lebensjahr üben ihre Mitgliedschaftsrechte im Verein persönlich aus. Ihre gesetzlichen Vertreter sind von der Wahrnehmung ausgeschlossen.
3) Mitglieder zwischen dem vollendeten 7. und dem vollendeten 16. Lebensjahr sind vom Stimmrecht in der Mitgliederversammlung ausgeschlossen. Das Stimmrecht kann jedoch in der Jugendversammlung in vollem Umfang ausgeübt werden.
· Ordnungsstrafe bis 500,00 Euro;
· Befristeter, bis maximal sechsmonatiger, Ausschluss vom Trainings- und Übungsbetrieb.
7) Der Beschluss ist dem Mitglied schriftlich mit Gründen mittels eingeschriebenen Briefs mitzuteilen.
· der erweiterte Vorstand;
2) Eine Mitgliederversammlung findet mindestens einmal im Kalenderjahr statt.Sie soll bis zum 31. März eines Kalenderjahres durchgeführt werden.
3) Die Mitgliederversammlung wird vom geschäftsführenden Vorstand unterEinhaltung einer Frist von zwei Wochen per Textform (E-Mail oder Brief) unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag. Die Tagesordnung setzt der geschäftsführende Vorstand durch Beschluss fest. Es sind alle Mitglieder zur Teilnahme einzuladen.
4) Der geschäftsführende Vorstand kann jederzeit eine Mitgliederversammlung einberufen, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn die Einberufung von 20 %aller Mitglieder schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe vom Vorstand verlangt wird. Gegenstand der Beschlussfassung einer derartigen Mitgliederversammlung sind nur die mit der Einberufung mitgeteilten Tagesordnungspunkte. Ergänzungen der Tagesordnung sowie weitere Anträge sind ausgeschlossen. Einberufungsform und –frist ergeben sich aus § 13, Absatz 3.
6) Die Mitgliederversammlung wird vom 1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom 2. Vorsitzenden geleitet. Ist kein Mitglied des geschäftsführenden Vorstands anwesend, bestimmt die Versammlung den Versammlungsleiter. Der Versammlungsleiter bestimmt den Protokollführer. Der Versammlungsleiter kann die Leitung der Versammlung für die Dauer eines Wahlgangs auf eine andere Person übertragen.
7) Alle Abstimmungen und Wahlen erfolgen offen per Handzeichen. Wenn mindestens eines der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder eine geheime Abstimmung verlangt, entscheidet darüber die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit.
8) Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit der abge­gebenen gültigen Stimmen gefasst. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt. Stimmenthaltungen werden als ungültige Stimmen gewertet und nicht mitgezählt. Zur Änderung der Satzung ist eine Mehrheit von drei Viertel der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.
10) Jedes Mitglied hat mit Vollendung des 16.Lebensjahres in der Mitgliederversammlung ein Stimmrecht. Wählbar ist jedes Mitglied mit Vollendung des 18. Lebensjahres. Jedes stimmberechtigte Mitglied hat eine Stimme. Zur Ausübung des Stimmrechts kann ein anderes Mitglied schriftlich bevollmächtigt werden. Die Bevollmächtigung ist für jede Mitgliederversammlung gesondert zu erteilen. Ein Mitglied darf jedoch nicht mehr als drei fremde Stimmen vertreten.
· Entgegennahme der Berichte des erweiterten Vorstandes;
· Entgegennahme der Haushaltsplanung des erweiterten Vorstandes;
· Entgegennahme der Rechnungslegung des geschäftsführenden Vorstandes;
· Entlastung des geschäftsführenden Vorstandes;
· Beschlussfassung über Beitragserhöhungen und Umlagen;
· Wahl und Abberufung der Mitglieder des geschäftsführenden und erweiterten Vorstandes, soweit die Satzung nicht etwas Abweichendes regelt;
· 1. Vorsitzenden;
· 2. Vorsitzenden;
· 1. Kassenwart;
· Geschäftsführer;
· Jugendleiter.
2) Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der 1. Vorsitzende, der 2. Vorsitzende und der Geschäftsführer. Jedes Mitglied des Vorstandes nach § 26 BGB kann den Verein alleine gerichtlich und außergerichtlich vertreten.
4) Die Bestellung der Mitglieder des geschäftsführenden Vorstands erfolgt durch Wahl auf der Mitgliederversammlung. Die Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes werden einzeln gewählt. Die Amtsdauer beträgt zwei Jahre. Wiederwahl ist zulässig.
5) Wählbar zu Ämtern des geschäftsführenden Vorstands sind ausschließlich Vereinsmitglieder.
8) Der geschäftsführende Vorstand bleibt auch nach Ablauf der Amtszeit im Amt, bis ein neuer Vorstand gewählt ist. Abwesende können gewählt werden, wenn sie ihre Bereitschaft zur Wahl des Amtes vorher schriftlich erklärt haben. Scheidet ein Mitglied des geschäftsführenden Vorstands vorzeitig aus, so kann der geschäftsführende Vorstand für seine restliche Amtszeit durch Beschluss einen Nachfolger bestellen.
9) Die Mitglieder des geschäftsführenden Vorstands haben in ihren Sitzungen je eine Stimme. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden. Sitzungen werden durch den 1. Vorsitzenden, im Verhinderungsfall vom 2. Vorsitzenden, einberufen. Der geschäftsführende Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens drei seiner Mitglieder anwesend sind, von denen zwei dem Vorstand nach § 26 BGB angehören.
10)Der geschäftsführende Vorstand kann Beschlüsse im Umlaufverfahren per Mail oder per Telefonkonferenz fassen, wenn alle Vorstandsmitglieder des geschäftsführenden Vorstandes an der Beschlussfassung per Mail oder Telefonkonferenz mitwirken. In Telefonkonferenzen gefasste Beschlüsse sind innerhalb einer Woche schriftlich zu protokollieren. Per Mail gefasste Beschlüsse sind auszudrucken und zu archivieren.
11)Beschlüsse des geschäftsführenden Vorstands sind zu protokollieren.
a) den Mitgliedern des geschäftsführenden Vorstands;
b) dem Sportlichen Leiter;
c) dem Schwimmwart;
d) den Abteilungsleitern;
f) dem stellvertretenden Jugendleiter;
g) dem 2. Kassenwart;
h) den weiteren Fachwarten;
2) Der 2. Kassenwart und der sportliche Leiter werden von der Mitgliederversammlung gewählt.
3) Der Jugendleiter und der stellvertretende Jugendleiter werden von der Jugendversammlung gewählt.
4) Die Fachwarte werden vom erweiterten Vorstand bestellt.
5) Die Amtsdauer der Mitglieder des Erweiterten Vorstandes beträgt 2 Jahre. Sie bleiben auch nach Ablauf der Amtszeit so lange im Amt, bis ein neuer Vorstand gewählt ist.
6) Die Aufgaben des Erweiterten Vorstands sind ausschließlich
d) die Ernennung und Abberufung der Abteilungsleiter sowie die Ernennung und Abberufung der Fachwarte
e) der Ausschluss von Mitgliedern gem. § 8 und Verhängung von Sanktionen
f) die Beschlussfassung über Beiträge, Aufnahmegebühren sowie Gebühren fürbesondere Leistungen
g) die Beschlussfassung über vom geschäftsführenden Vorstand eingereichteAnträge
7) Die Mitglieder des erweiterten Vorstands haben in ihren Sitzungen je eine Stimme. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden. Sitzungen werden vom Vorsitzenden geleitet. Der erweiterte Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder des erweiterten Vorstandes anwesend ist.
8) ZurUnterstützung seiner Arbeit ist der erweiterte Vorstand berechtigt, bis zu drei Beisitzer zu bestellen. Diese nehmen an den Sitzungen des erweiterten Vorstandes teil und sind nicht stimmberechtigt.
9) Der erweiterte Vorstand soll mindestens alle dreiMonate zusammentreten. Die Sitzungen werden durch den 1. Vorsitzenden einberufen.
1) Innerhalb des Vereins können für unterschiedliche sportliche Aktivitäten Abteilungen eingerichtet werden. Die Abteilungen sind rechtlich unselbständige Untergliederungen des Vereins. Der erweiterte Vorstand kann die Gründung und Schließung von Abteilungen beschließen sowie die Abteilungsleiter ernennen-
2) Der erweiterte Vorstand kann einen Abteilungsleiter durch Beschluss abberufen. Der betroffene Abteilungsleiter ist vorher anzuhören.
3) Die Abteilungen geben sich eine Abteilungsordnung. Die Abteilungsordnung bedarf der Genehmigung des geschäftsführenden Vorstands.
2) Die Jugend des Vereins führt und verwaltet sich selbständig und entscheidet unter Berücksichtigung der Gemeinnützigkeit über die ihr über den Haushalt des Vereins zugewiesenen Mittel.
c) der stellvertretende Jugendleiter
4) Der Jugendleiter ist Mitglied im geschäftsführenden Vorstand. Der stellvertretende Jugendleiter ist Mitglied des Erweiterten Vorstandes.
3) Zur Erledigung der Geschäftsführungsaufgaben und zur Führung einer Geschäftsstelle ist der geschäftsführende Vorstand ermächtigt, im Rahmen der wirtschaftlichen Verhältnisse und der Haushaltslage einen Geschäftsstellenleiter und/oder Mitarbeiter für die Verwaltung einzustellen. Im Weiteren ist der geschäftsführende Vorstand ermächtigt, zur Erfüllung der satzungsgemäßen Zwecke Verträge mit Übungsleitern abzuschließen. Das arbeitsrechtliche Direktionsrecht hat der 1. Vorsitzende.
4) Im Übrigen haben die Mitglieder und Mitarbeiter des Vereinseinen Anspruchauf Aufwendungsersatz nach § 670 BGB. Der geschäftsführende Vorstand ist berechtigt, auf Antrag Aufwendungen, die durch eine Tätigkeit für den Verein entstanden sind, zu erstatten. Die Mitglieder und Mitarbeiter haben das Gebot der Sparsamkeit zu beachten.
2) Die Amtszeit der Kassenprüfer und des Ersatzkassenprüfers beträgt 2 Jahre, wobei ein Kassenprüfer und der Ersatzkassenprüfer in geraden Jahren und ein Kassenprüfer in ungeraden Jahren gewählt werden. Wiederwahl ist zulässig.
1) Soweit die Satzung nicht etwas Abweichendes regelt, ist der erweiterte Vorstand ermächtigt, durch Beschluss insbesondere nachfolgende Ordnungen zu erlassen.
· Beitragsordnung;
· Finanzordnung;
· Geschäftsordnung für den geschäftsführenden und den erweiterten Vorstand.
· das Widerspruchsrecht nach Artikel 21 DS-GVO und
· Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde nach Artikel 77 DS-GVO.
4) Zur Wahrnehmung der Aufgaben und Pflichten nach der EU-Datenschutz-Grundverordnung und dem Bundesdatenschutzgesetz kann der geschäftsführende Vorstand einen Datenschutzbeauftragten für die Dauer von zwei Jahren bestellen.
3) Nach Auflösung des Vereins oder Wegfall der steuerbegünstigten Zwecke fällt das nach Beendigung der Liquidation vorhandene Vereinsvermögen an die Stadt Troisdorf,die es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke zur Förderung des Schwimmsports zu verwenden hat.
1) Diese Satzung wurde durch die Mitgliederversammlung am 29.8.2016 beschlossen.