Source: https://www.strafrechtsblogger.de/tag/rechtsanwalte/
Timestamp: 2017-04-28 10:15:47
Document Index: 245923801

Matched Legal Cases: ['§ 267', '§ 140', '§ 242', '§ 140', '§ 140', '§ 140']

29. August 2016	August 29th, 2016	Hinterlasse einen Kommentar	Urkundenfälschung Urteil- und Entscheidungsbesprechung
fälschen Kopie Rechtsanwalt Urkunde Urkundenfälschung Urteil Urteilsabschrift	Heute heißt es wieder: Examenskandidaten und Liebhaber skurriler Fälle aufgepasst! Das Oberlandesgericht (OLG) Hamm hatte vor einigen Monaten darüber zu entscheiden, ob eine einfache Urteilsabschrift die Merkmale einer Urkunde im Sinne des § 267 StGB erfüllt. Über den Fall dazu wurde viel geschrieben, wohl gerade weil auf der Anklagebank ein Rechtsanwalt saß. Dieser war anscheinend arbeitstechnisch überlastet und konnte seinen Mandanten deshalb wenig bis gar nicht vertreten. Auf mehrmalige Nachfragen seines Mandanten, wie es denn um seinen Fall bestellt sei, fälschte der Rechtsanwalt eine einfache Urteilsabschrift, um seine vermeintlich getane Arbeit zu beweisen. Sein Mandant sollte glauben, dass schon ein Urteil ergangen ist, das lediglich nicht vollstreckt werden kann. Der Mandant hatte den Rechtsanwalt beauftragt, einen noch ausstehenden Arbeitslohn von seinem Arbeitgeber einzuklagen. Blöd nur, dass der Mandant mit dem vermeintlichen Urteil zum Gericht ging und dort auffiel, dass es sich bei der einfachen Urteilsabschrift um eine Fälschung handelte.
TweetMehrE-MailDruckenAuf Tumblr teilenPocket	Gute Neuigkeiten für Pflichtverteidiger: Keine Rücknahme der Verteidigerbestellung, wenn sich die Beurteilung ihrer Notwendigkeit nachträglich ändert
1. August 2016	Juli 31st, 2016	Hinterlasse einen Kommentar	Pflichtverteidiger Strafprozessrecht Urteil- und Entscheidungsbesprechung
Beiordnung Bestellung Notwendige Verteidigung Pflichtverteidiger Rechtsanwalt	Als Strafverteidiger weiß man, dass eine gute Verteidigung den Gang des Verfahrens ganz erheblich beeinflussen kann und in jedem Fall unerlässlich ist. Der Gesetzgeber sieht die Verteidigung jedoch nicht in jeder Situation als notwendig an. Vielmehr hat er in § 140 StPO Fallgruppen normiert, in denen eine Verteidigung notwendig und ein Pflichtverteidiger, wenn der Angeklagte selbst keinen Wahlverteidiger benennt, vom Gericht bestellt werden muss. Ist die Verteidigerbestellung erst einmal vorgenommen, so kann sie nicht ohne weiteres wieder zurückgenommen werden. Dies gilt nach einer aktuellen Entscheidung des Landgerichts (LG) Bonn vom 22.01.2016 – 21 Qs-660 Js 405/14-72/15 auch dann, wenn sich nachträglich ergibt, dass die Voraussetzungen der notwendigen Verteidigung nicht mehr vorliegen.
TweetMehrE-MailDruckenAuf Tumblr teilenPocket	Ladendiebstahl in Berlin hat wieder zugenommen
21. Mai 2016	Mai 21st, 2016	Hinterlasse einen Kommentar	Diebstahl, § 242 StGB Polizei Schwerer Diebstahl Vorladung als Beschuldiger
Bande Berlin Diebstahl Ladendiebstahl Polizei Rechtsanwalt schwerer Diebstahl Vorladung	Die Zahl der Ladendiebstähle in Berlin hat wieder zugenommen. Das Hauptstadtportal berichtet, dass laut polizeilicher Kriminalstatistik bereits seit letztem Jahr ein Anstieg der Fallzahlen im Bereich des Diebstahls zu beobachten sei. Viele Einzelhändler berichten von organisierten Banden, die vermehrt geplante Diebstahlsaktionen durchführen und dabei pro Aktion durchschnittlich Waren im Wert von 1.500 € bis 2.000 € entwenden würden.
TweetMehrE-MailDruckenAuf Tumblr teilenPocket	Trotz ausgeprägter Drogenabhängigkeit zur Strafverteidigung fähig
13. April 2016	April 12th, 2016	Hinterlasse einen Kommentar	Körperverletzung Pflichtverteidiger Strafprozessrecht Strafverteidiger Urteil- und Entscheidungsbesprechung Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte
§ 140 StPO Abhängigkeit Beiordnung Drogen Notwendige Verteidigung Pflichtverteidiger Rechtsanwalt Verteidigungsunfähigkeit	Eine effektive Verteidigung vor dem Strafgericht kann für den Angeklagten oftmals zu einer positiven Wendung im Prozess führen. Von Gesetzes wegen ist die Mitwirkung eines Verteidigers für den Angeklagten beispielsweise gem. § 140 Abs. 1 Nr. 1, 2 StPO notwendig, wenn die Hauptverhandlung im ersten Rechtszug vor dem Oberlandesgericht oder dem Landgericht stattfindet oder wenn dem Angeklagten ein Verbrechen zur Last gelegt wird. Hat der Angeklagte nicht bereits selbst einen Verteidiger ausgewählt, wird in diesen Fällen ein sogenannter Pflichtverteidiger bestellt. Gegen „geringere“ Tatvorwürfe vor dem Amtsgericht oder auch im Berufungsverfahren vor dem Landgericht kann sich der Angeklagte selbst verteidigen. Dennoch kann ihm auch hier in Ausnahmefällen ein Pflichtverteidiger beigeordnet werden, etwa wenn dessen Mitwirkung wegen der Schwere der Tat oder der Schwierigkeit der Sach- oder Rechtslage geboten erscheint oder wenn ersichtlich ist, dass sich der Angeklagte nicht selbst verteidigen kann (§ 140 Abs. 2 S. 1 StPO).
9. Dezember 2015	Dezember 8th, 2015	Hinterlasse einen Kommentar	Pflichtverteidiger Rechtsanwalt für Strafrecht Strafprozessrecht Strafverteidiger Urteil- und Entscheidungsbesprechung