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Timestamp: 2016-10-28 21:46:11
Document Index: 88627267

Matched Legal Cases: ['Art. 89', 'Art. 49', 'Art. 65', 'Art. 65', 'Art. 80', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 89', 'Art. 48', 'Art. 76', 'Art. 81', 'Art. 115', 'Art. 56', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 89', 'BGE', 'Art. 6', 'Art. 89', 'Art. 89', 'BGE', 'Art. 65', 'Art. 65', 'Art. 44', 'Art. 36', 'Art. 62', 'Art. 62', 'Art. 62', 'Art. 49', 'BGE', 'Art. 73', 'Art. 65', 'Art. 65', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 65', 'Art. 65', 'Art. 65', 'BGE', 'Art. 65', 'Art. 65', 'Art. 49', 'Art. 65', 'BGE', 'Art. 44', 'BGE', 'Art. 44', 'BGE', 'Art. 65', 'Art. 65', 'Art. 65', 'BGE', 'Art. 65', 'Art. 25', 'Art. 25', 'Art. 65', 'Art. 79', 'Art. 331', 'Art. 65', 'Art. 36', 'BGE', 'Art. 36', 'Art. 36', 'Art. 65', 'Art. 36', 'Art. 65', 'Art. 12', 'Art. 28', 'Art. 7', 'BGE', 'Art. 49', 'Art. 65', 'Art. 50', 'Art. 65', 'BGE', 'Art. 7', 'Art. 12', 'Art. 34', 'Art. 56', 'Art. 65', 'Art. 15', 'Art. 36', 'Art. 23', 'Art. 27', 'Art. 65', 'BGE', 'Art. 7', 'Art. 10', 'Art. 11', 'BGE', 'Art. 15', 'Art. 23', 'Art. 53', 'Art. 37', 'Art. 5', 'BGE', 'Art. 65', 'Art. 65', 'BGE', 'Art. 65', 'Art. 73', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 65', 'BGE', 'Art. 8', 'Art. 8', 'BGE', 'Art. 65', 'BGE', 'Art. 65', 'BGE', 'Art. 65', 'Art. 65', 'Art. 65', 'BGE', 'Art. 36', 'Art. 55', 'BGE', 'BGE', 'Art. 55', 'Art. 55', 'Art. 65', 'Art. 65', 'Art. 36', 'Art. 49', 'Art. 49', 'Art. 44', 'Art. 65', 'Art. 36', 'Art. 76', 'Art. 81', 'Art. 6', 'Art. 65', 'Art. 36', 'Art. 62', 'Art. 65', 'Art. 65', 'Art. 65', 'Art. 65', 'Art. 25', 'Art. 36', 'Art. 50', 'Art. 65', 'Art. 27', 'Art. 23', 'Art. 37', 'Art. 5']

135 V 38247. Auszug aus dem Urteil der II. sozialrechtlichen Abteilung i.S. Stiftung Sicherheitsfonds BVG und Ostschweizerische Rentnerpensionskasse gegen P. sowie B. und Mitb. (Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten)
Art. 89 LTF; art. 56 ss LPP; qualit� pour recourir du fonds de garantie. Le fait que la d�cision entreprise augmente la probabilit� de l'obligation subs�quente du fonds de garantie d'octroyer des prestations ne suffit pas � lui reconna�tre la qualit� pour recourir (consid. 3). Regeste b
Art. 49 PA; art. 62 al. 1 let. a LPP; pouvoir d'examen du Tribunal administratif f�d�ral. Le pouvoir d'examen du Tribunal administratif f�d�ral comme instance de recours, tout comme le pouvoir d'examen de l'autorit� de surveillance lors de l'examen de r�glements selon l'art. 62 al. 1 let. a LPP, se limite - en d�rogation � l'art. 49 PA - � un contr�le du droit (consid. 4.2). Regeste c
Art. 65d al. 3 let. b LPP; art. 23 al. 1 LFLP (dans sa teneur en vigueur jusqu'� la fin de l'ann�e 2004); contributions des b�n�ficiaires de rentes pour r�sorber le d�couvert d'une institution de pr�voyance apr�s une distribution pr�alable des fonds libres; contr�le abstrait des normes. Si, dans le cadre d'une liquidation partielle de fonds libres, une institution de pr�voyance augmente les prestations assur�es des assur�s actifs restants (majoration des comptes de libre-passage de 34 %) et les rentes des b�n�ficiaires de rentes (majoration des rentes de 26,4 %) et si elle se retrouve ensuite dans une situation de d�couvert, il est admissible que, dans le cadre de mesures d'assainissement, elle per�oive une contribution de 20 % aupr�s de tous les rentiers qui ont obtenu des prestations dans la liquidation partielle, c'est-�-dire non seulement aupr�s des assur�s qui �taient d�j� titulaires d'une rente avant la liquidation partielle, mais �galement aupr�s de ceux qui le sont devenus apr�s (consid. 5-12). Regeste d
Art. 65d al. 2 phrases 2 et 3 ainsi qu'art. 65d al. 3 phrase introductive LPP; exigences concernant les mesures destin�es � r�sorber le d�couvert. Aptitude de la mesure pour r�sorber le d�couvert dans un d�lai convenable, proportionnalit� de la mesure et, en particulier, subsidiarit� de la contribution des b�n�ficiaires de rente (consid. 7). Faits � partir de page 384
A. A.a Unter dem Namen "Pensionskasse der D. AG" bestand eine Stiftung im Sinne von Art. 80 ff. ZGB; ihr Zweck bestand darin, die berufliche Vorsorge f�r die Arbeitnehmer der Stifterfirma (D. AG) durchzuf�hren. Infolge einer Verminderung der Belegschaft der Stifterfirma wurde auf 31. M�rz 1999 eine Teilliquidation der Pensionskasse durchgef�hrt. Mit Verf�gung vom 8. Februar 2000 genehmigte die Aufsichtsbeh�rde den Verteilplan, mit welchem freie Mittel dazu verwendet wurden, den Einzelaustretenden die Austrittsleistung, den verbleibenden aktiven Versicherten die versicherten Leistungen und den Rentenbez�gern die Renten zu erh�hen. Am 31. M�rz 2003 stellte die Stifterfirma ihren Betrieb endg�ltig ein. Daraufhin traten alle aktiven Versicherten aus der Pensionskasse aus. Diese �nderte zum 1. April 2004 ihren Namen in "Ostschweizerische Rentnerpensionskasse" (im Folgenden: Pensionskasse) und f�hrte den verbleibenden Bestand an Rentnern weiter.
A.b Nachdem die Pensionskasse in der Bilanz per 31. M�rz 2005 einen Deckungsgrad von 86,3 % ausgewiesen hatte, beschloss der Stiftungsrat am 23. August/14. September 2005 folgenden Massnahmenplan zur Behebung der Unterdeckung:
1. Von allen Rentnerinnen und Rentnern, die in den Genuss von Leistungen aus der Teilliquidation 1999/2000 gelangt sind, wird ein Beitrag in H�he von 20 % der jetzigen Rente ab Januar 2006 einverlangt. Diese Reduktion der laufenden Renten wird voraussichtlich zehn Jahre dauern. Sie kann je nach Entwicklung der Unterdeckung vom Stiftungsrat verl�ngert oder verk�rzt werden - mit entsprechender vorg�ngiger Information der Stiftungsaufsicht und der Rentner.
2. Der Reglementsanhang Nr. 1 der Ostschweizerischen Rentnerpensionskasse f�r die Rentner der Pensionskasse aus der D. AG wird wie folgt erg�nzt:
"4. Befristete Rentnerbeitr�ge als Sanierungsmassnahme
Von allen laufenden Renten dieses Vorsorgekollektivs wird ab Januar 2006 20 % als Rentnerbeitrag abgezogen. Diese Rentenreduktion dauert bis zum 31. Dezember 2015. Diese Dauer kann je nach der Ver�nderung des Deckungsgrades dieses Vorsorgewerks durch BGE 135 V 382 S. 385
Beschluss des Stiftungsrates verl�ngert oder verk�rzt werden. Eine derartige �nderung ist der Aufsichtsbeh�rde und den Rentnerinnen und Rentnern mitzuteilen."
3. Der Stiftungsrat pr�ft allf�llige Verantwortlichkeitsanspr�che gegen die fr�here versicherungstechnische Expertin der Pensionskasse und gegen den fr�heren Stiftungsrat wegen Fehlern bei der Verm�gensverteilung und Teilliquidation 1999 (vgl. Gutachten Prof. X.) und wegen nicht erfolgter K�rzungen der Austrittsleistungen (vgl. Revisionsstellenbericht 2004/05) und verfolgt diese gegebenenfalls.
4. Die Stiftungsaufsicht wird ersucht, diesen Massnahmenplan verf�gungsweise zu genehmigen und allf�lligen Einsprachen gegen diese Verf�gung die aufschiebende Wirkung zu entziehen. Die Verf�gung wird allen Rentnerinnen und Rentnern zugestellt.
A.c Mit Verf�gung vom 15. September 2005 genehmigte das Amt f�r berufliche Vorsorge und Stiftungen des Kantons St. Gallen (heute: Ostschweizer BVG- und Stiftungsaufsicht) den von der Pensionskasse vorgelegten Massnahmenplan.
B. B.a P., die seit 1990 - und damit vor der Teilliquidation 1999 - eine Invalidenrente der Pensionskasse bezieht, erhob am 20. Oktober 2005 gegen die Verf�gung vom 15. September 2005 Beschwerde an die Eidg. Beschwerdekommission der beruflichen Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge. Diese gab nebst der Pensionskasse und der Vorinstanz auch der Stiftung Sicherheitsfonds BVG Gelegenheit, zur Beschwerde Stellung zu nehmen. Mit Zwischenverf�gung vom 27. M�rz 2006 wies der Instruktionsrichter der Beschwerdekommission das von der Pensionskasse gestellte Gesuch um Entzug der aufschiebenden Wirkung ab. Mit Entscheid vom 16. Juni 2008 (Verfahren C-2383/2006) hiess das nunmehr zust�ndige Bundesverwaltungsgericht die Beschwerde gut, soweit es darauf eintrat, hob Ziffer 1 der Verf�gung vom 15. September 2005 insoweit auf, als damit der Massnahmenplan der Pensionskasse hinsichtlich der Ziffern 1 und 2 genehmigt wurde, und wies die Sache an die Vorinstanz zur�ck mit der Weisung, die Beschwerdegegnerin anzuhalten, den Massnahmenplan im Sinne der Erw�gungen anzupassen und der Vorinstanz zur aufsichtsrechtlichen Pr�fung erneut zu unterbreiten.
B.b Ebenfalls gegen die Verf�gung vom 15. September 2005 erhoben am 17. Oktober 2005 B., F., K., U., S. und T., die alle zwischen 2000 und 2005 - und damit nach der Teilliquidation 1999 - einen Anspruch auf Alters- oder Invalidenrente der Pensionskasse BGE 135 V 382 S. 386erworben hatten, Beschwerde an die Eidg. Beschwerdekommission der beruflichen Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge. Diese verfuhr analog wie mit der Beschwerde von P. Ein anf�nglich gestelltes Gesuch um Entzug der aufschiebenden Wirkung zog die Pensionskasse am 27. Juni 2006 zur�ck. Mit Entscheid vom 29. September 2008 (Verfahren C-2382/2006) hiess das nunmehr zust�ndige Bundesverwaltungsgericht die Beschwerde im gleichen Sinne gut wie diejenige der P.
C. C.a Gegen den Entscheid C-2383/2006 i.S. P. erheben die Stiftung Sicherheitsfonds BVG (Beschwerdef�hrerin 1; Verfahren 9C_708/2008) sowie die Pensionskasse (Beschwerdef�hrerin 2; Verfahren 9C_709/2008) Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht mit dem Antrag, der Entscheid der Vorinstanz sei aufzuheben und es sei festzustellen, dass die Verf�gung vom 15. September 2005 rechtsg�ltig sei bzw. die Beschwerde der P. vom 17. (recte: 20.) Oktober 2005 sei abzuweisen.
P. (Beschwerdegegnerin 1) beantragt, auf die Beschwerde im Verfahren 9C_708/2008 nicht einzutreten, eventuell sie abzuweisen. Im Verfahren 9C_709/2008 stellt sie den Antrag auf Abweisung der Beschwerde. Das Bundesamt f�r Sozialversicherungen (BSV) schliesst im Verfahren 9C_709/2008 auf Gutheissung der Beschwerde, im Verfahren 9C_708/2008 auf Gutheissung, soweit darauf einzutreten sei.
C.b Gegen den Entscheid C-2382/2006 i.S. B. und Kons. (Beschwerdegegner 2) erheben auch die Pensionskasse (Verfahren 9C_899/2008) sowie die Stiftung Sicherheitsfonds BVG (Verfahren 9C_904/2008) Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht mit den gleichlautenden Antr�gen wie in den Verfahren 9C_708/2008 und 9C_709/2008.
D. Am 3. Juli 2009 hat die II. sozialrechtliche Abteilung des Bundesgerichts eine publikums�ffentliche Beratung durchgef�hrt. BGE 135 V 382 S. 387
3. 3.1 Legitimiert zur Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist nach Art. 89 Abs. 1 BGG (gleichlautend wie Art. 48 Abs. 1 VwVG; SR 172.021), wer vor der Vorinstanz am Verfahren teilgenommen oder keine M�glichkeit zur Teilnahme erhalten hat, durch den angefochtenen Entscheid oder Erlass besonders ber�hrt ist und ein schutzw�rdiges Interesse an dessen Aufhebung oder �nderung hat. Im Unterschied zur Beschwerde in Zivil- (Art. 76 Abs. 1 lit. b BGG) und Strafsachen (Art. 81 Abs. 1 lit. b BGG) sowie zur subsidi�ren Verfassungsbeschwerde (Art. 115 lit. b BGG) ist somit kein rechtlich gesch�tztes Interesse erforderlich.
3.2 Die Beschwerdef�hrerin 2 ist als Vorsorgeeinrichtung, welche die umstrittene Reglements�nderung erlassen hat, vom angefochtenen Entscheid unmittelbar als Adressatin ber�hrt und daher zur Beschwerde legitimiert.
3.3 Die Vorinstanz hat der Beschwerdef�hrerin 1 als "mittelbar Beteiligter" Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben, ihr jedoch in ihren Entscheiden die Parteistellung abgesprochen. Die Beschwerdef�hrerin 1 leitet ihre Legitimation daraus ab, dass die Sanierung der Pensionskasse ohne die Durchf�hrung der geplanten Massnahmen in Frage gestellt sei und sie im Falle einer Zahlungsunf�higkeit die gesetzlichen Leistungen sicherstellen m�sste (Art. 56 Abs. 1 lit. b BVG; SR 831.40).
3.3.1 Die Rechtsprechung hat die Legitimation Dritter zur Anfechtung "pro Adressat" unter bestimmten Umst�nden dann zugelassen, wenn der Dritte als Folge des Entscheids unmittelbar in seinen verm�gensrechtlichen Interessen ber�hrt ist (BGE 133 V 188 E. 4.4 S. 193 f.; BGE 130 V 560 E. 3.5 S. 564 f. und E. 3.6 S. 565 f.; SVR 2008 BVG Nr. 18 S. 69, 9C_104/2007 E. 3.2). Das kann auch f�r Gemeinwesen gelten (BGE 135 V 2 E. 1.1 S. 4). Vorliegend ist jedoch die Beschwerdef�hrerin 1 durch den angefochtenen Entscheid nicht unmittelbar betroffen; dieser erh�ht h�chstens die Wahrscheinlichkeit ihrer sp�teren Leistungspflicht. Zwar wird sie alsdann den hier zu BGE 135 V 382 S. 388treffenden Entscheid nicht mehr in Frage stellen k�nnen. Dies allein gen�gt aber nicht, um die Legitimation eines Dritten zu bejahen, der als Folge des Entscheids eventuell sp�ter einmal als Garant oder Versicherer oder in �hnlicher Funktion zahlungspflichtig werden k�nnte. Dies muss umso mehr gelten f�r �ffentlich-rechtliche Institutionen wie die Beschwerdef�hrerin 1, denn bei solchen wird die Legitimation tendenziell zur�ckhaltender anerkannt als bei Privaten; namentlich gen�gt nicht jedes finanzielle Interesse (BGE 134 II 45 E. 2.2.1 S. 46 f.; BGE 134 V 53 E. 2.3.3.2 S. 59; SEILER/VON WERDT/G�NGERICH, Bundesgerichtsgesetz [BGG], 2007, N. 36 f. zu Art. 89 BGG). So wurde z.B. die Legitimation eines Kantons verneint, der sich gegen den Widerruf der einem Privaten erteilten Baubewilligung wehren wollte, weil er bef�rchtete, in der Folge staatshaftungsrechtlich belangt zu werden (BGE 133 II 400 E. 2.4.2 S. 406 f.). Im Lichte dieser Grunds�tze ist die Legitimation der Beschwerdef�hrerin 1 zu verneinen.
3.3.2 F�r diese L�sung sprechen auch praktische Gr�nde: W�re der Sicherheitsfonds n�mlich zur Beschwerde ans Bundesgericht legitimiert, so m�sste ihm die Parteistellung infolge der Einheit des Verfahrens auch bereits im Verfahren vor Bundesverwaltungsgericht und vor der Aufsichtsbeh�rde zuerkannt werden (Art. 6 und 48 VwVG). W�rde zudem bereits die erh�hte M�glichkeit einer sp�teren Inanspruchnahme des Sicherheitsfonds ausreichen, um die Legitimation zu begr�nden, so m�sste diese nicht nur bei Sanierungen bejaht werden, sondern auch in anderen F�llen, in denen eine Reglements�nderung ein erh�htes Risiko der Zahlungsunf�higkeit einer Vorsorgeeinrichtung zur Folge hat. Dies w�re schwierig von anderen F�llen abzugrenzen, die kein solches Risiko enthalten, und w�rde dazu f�hren, dass regelm�ssig bei Genehmigungsverfahren betreffend Reglements�nderungen vorsorglicherweise dem Sicherheitsfonds Gelegenheit gegeben werden m�sste, von seiner Parteistellung Gebrauch zu machen. Abgesehen von praktischen Schwierigkeiten w�rde dadurch auch dem Sicherheitsfonds eine gewisse Mitverantwortung f�r die Ausgestaltung von Reglements�nderungen zukommen.
3.3.3 Die Beschwerdef�hrerin 1 ist somit nicht nach Art. 89 Abs. 1 BGG zur Beschwerde legitimiert. Eine besondere Grundlage f�r ihre Legitimation im Sinne von Art. 89 Abs. 2 BGG besteht nicht. Auf die Rechtsmittel der Beschwerdef�hrerin 1 ist daher nicht einzutreten. BGE 135 V 382 S. 389
4. 4.1 Die Aufsichtsbeh�rde hat in der Verf�gung vom 15. September 2005 den "Massnahmenplan zur Sanierung der Unterdeckung [...] unter Kenntnisnahme des Reglementsanhangs Nr. 1" genehmigt. Die Vorsorgeeinrichtung ist bei Unterdeckung verpflichtet, Sanierungsmassnahmen zu treffen (Art. 65d Abs. 1 BVG) und die Aufsichtsbeh�rde �ber das Ausmass und die Ursachen der Unterdeckung und die ergriffenen Massnahmen zu informieren (Art. 65c Abs. 2 BVG; Art. 44 Abs. 2 der Verordnung vom 18. April 1984 �ber die Berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge [BVV 2; SR 831.441.1]; ERICH PETER, Unterdeckung und Sanierung - Rechte und Pflichten der Vorsorgeeinrichtung, AJP 2009 S. 783 ff., 786 f.). Eine Informationspflicht besteht gegebenenfalls auch f�r die Kontrollstelle und den Experten f�r berufliche Vorsorge (Art. 36, 41 und 41a BVV 2). Die Aufsichtsbeh�rde �berpr�ft die getroffenen Massnahmen und ordnet selber Massnahmen an, wenn dies erforderlich ist, um festgestellte M�ngel zu beheben (Art. 62 Abs. 1 lit. d BVG; CHRISTINA RUGGLI-W�EST, Vorsorgeeinrichtungen mit Unterdeckung - Ist eine Sanierung zwingend? in: Berufliche Vorsorge 2002, S. 37 ff., 50 f.). Einer formellen Genehmigungspflicht unterliegt jedoch nicht die Massnahmenplanung als solche, sondern nur die damit verbundene Reglements�nderung (Art. 62 Abs. 1 lit. a BVG), vorliegend der Reglementsnachtrag mit dem darin angeordneten Abzug von 20 % auf den laufenden Renten. Nur dieser Punkt ist umstritten. Die anderen Massnahmen werden nur soweit diskutiert, als sie einen Einfluss auf die Zul�ssigkeit der Rentenk�rzung haben. Auch der vorinstanzliche Entscheid �berpr�ft mit Recht einzig diese vom Stiftungsrat beschlossene Reglements�nderung.
4.2 Die Aufsichtsbeh�rde hat sich bei der Pr�fung von Sanierungspl�nen auf eine Rechtskontrolle zu beschr�nken (Botschaft vom 19. September 2003 �ber Massnahmen zur Behebung von Unterdeckungen in der beruflichen Vorsorge, BBl 2003 6399 ff., 6418 Ziff. 2.1.3; HANS MICHAEL RIEMER, Die BVG-Revision zur Behebung der Unterdeckung von Vorsorgeeinrichtungen, SZS 2004 S. 498 ff., 499 Fn. 2; PETER, a.a.O., S. 790). Das gilt auch bei der �berpr�fung von Reglementen nach Art. 62 Abs. 1 lit. a BVG (Urteil 2A.395/2002 vom 14. August 2003 E. 3.2; ISABELLE VETTER-SCHREIBER, BVG, 2009, S. 195 f.). Da die Kognition in oberer Instanz nur enger, aber nicht weiter sein kann als vor unterer Instanz (Einheit des Verfahrens), hat sich daher auch die Vorinstanz in Abweichung von Art. 49 lit. c VwVG auf eine Rechtskontrolle zu beschr�nken. BGE 135 V 382 S. 390
4.3 Zutreffend hat die Vorinstanz erwogen, dass auf dem Weg der aufsichtsrechtlichen Genehmigung nur die abstrakte Normenkontrolle der streitigen Reglements�nderung erfolgen kann. Individuelle Anspr�che einzelner Rentner sind demgegen�ber auf dem Wege der Klage (Art. 73 BVG) geltend zu machen.
5. Der Sachverhalt ist in folgenden Punkten unbestritten: Die Beschwerdegegnerin 1 bezog seit 1990 eine Invalidenrente der Pensionskasse (sog. Altrentnerin); diese Rente wurde im Rahmen der Teilliquidation am 31. M�rz 1999 aus Zuteilung freier Mittel um 26,4 % erh�ht. Die Beschwerdegegner 2 haben anl�sslich dieser Teilliquidation aus freien Mitteln eine Erh�hung der individuellen Freiz�gigkeitskonten um 34 % erhalten. Sie bezogen nachtr�glich eine Rente der Pensionskasse (sog. Neurentner), die auf der Grundlage dieses um 34 % erh�hten Guthabens berechnet wurde. Die Pensionskasse hatte am 31. M�rz 2005 einen Deckungsgrad von 86,28 %, nachdem dieser ein Jahr zuvor noch 89,89 % betragen hatte. Mit Recht unbestritten ist auch, dass unter diesen Umst�nden die Pensionskasse verpflichtet war, Sanierungsmassnahmen zu ergreifen, um die Unterdeckung zu beheben (Art. 65c Abs. 1 lit. b und Art. 65d Abs. 1 BVG). Umstritten ist jedoch die Rechtm�ssigkeit der getroffenen Sanierungsmassnahme, welche darin besteht, dass von den Renten derjenigen Rentner, die Mittel aus der Teilliquidation erhalten haben (also auch der Beschwerdegegner), ein Rentnerbeitrag in der H�he von 20 % der aktuellen Rente abgezogen wird.
6. 6.1 Unter der bis Ende 2004 geltenden Gesetzeslage bestand Unsicherheit, ob laufende Renten zwecks Sanierung einer Vorsorgeeinrichtung gek�rzt werden k�nnen. In der Lehre und der Praxis der Aufsichtsbeh�rden wurde teilweise angenommen, dass in laufende Renten nicht eingegriffen werden d�rfe (RUGGLI-W�EST, a.a.O., S. 49; a.M. UELI KIESER, Besitzstand, Anwartschaften und wohlerworbene Rechte in der beruflichen Vorsorge, SZS 1999 S. 290 ff., 310, 312, wonach der Rentenbetrag nicht grunds�tzlich gesch�tzt und namentlich aus finanziellen Gr�nden ein Primatwechsel zul�ssig sei; relativierend auch WERNER NUSSBAUM, Zur Bedeutung wohlerworbener Rechte in der beruflichen Vorsorge, in: Der Einfluss von Vorsorgeverpflichtungen auf die Bewertung von Unternehmen, 2003, S. 44 ff., 48 f.; eingehende Darstellung des Diskussionsstandes im Gutachten des Bundesamtes f�r Justiz vom 23. Dezember BGE 135 V 382 S. 3912005, VPB 70/2006 Nr. 68 S. 1070 Ziff. 48 ff.). Die Rechtsprechung hat ein wohlerworbenes Recht im Umfang der gesetzlich zwingenden Bestimmungen angenommen, im Bereich der weitergehenden Vorsorge hingegen Reglements�nderungen auch zum Nachteil der Destinat�re in den allgemeinen Schranken (Rechtsgleichheit, Willk�rverbot) zugelassen; sie hat namentlich die Aufhebung eines Teuerungszuschlags (SVR 2000 BVG Nr. 12 S. 57, B 60/99 E. 3c) und die Ver�nderung von Anwartschaften zugelassen (Urteil 2A.562/2005 vom 28. Juni 2006 E. 5; vgl. auch in Bezug auf �ffentlich-rechtliche Vorsorgeeinrichtungen BGE 134 I 23 E. 7.2 S. 36 f. mit zahlreichen Hinweisen). Ob ein Eingriff in laufende Renten der beruflichen Vorsorge zul�ssig sei, wurde h�chstrichterlich nie entschieden.
6.2 Angesichts der sich seit dem Jahre 2000 h�ufenden Unterdeckungen von Vorsorgeeinrichtungen schlug der Bundesrat mit Botschaft vom 19. September 2003 eine Gesetzesrevision �ber Massnahmen zur Behebung von Unterdeckungen in der beruflichen Vorsorge vor (BBl 2003 6399 ff.). Er wies darauf hin, dass nach bisheriger Rechtslage Renten im Obligatoriumsbereich ohne gesetzliche Grundlage nicht gek�rzt werden k�nnen (BBl 2003 6408 Ziff. 1.3.4), dass aber die bisherigen M�glichkeiten ungen�gend seien und daher zus�tzliche Massnahmen ausdr�cklich gesetzlich verankert werden sollen (BBl 2003 6409 f. Ziff. 1.3.5). Dem in der Vernehmlassung ge�usserten Wunsch, die laufenden Renten sollten generell dauerhaft gek�rzt werden k�nnen, solle nicht entsprochen werden, da die Renter auf die erworbenen Anspr�che z�hlen k�nnen m�ssten (BBl 2003 6411 Ziff. 1.3.6.2). Der Schutz des Vertrauens k�nne jedoch im Falle einer Unterdeckung diametral zum Prinzip der Opfersymmetrie und der Verh�ltnism�ssigkeit stehen und sei entsprechend zu gewichten. Es sei daher unabdingbar, dass auch ein Beitrag von den Rentnern vorzusehen sei; es sei aber keine dauerhafte Rentenk�rzung vorzusehen, da gek�rzte Renten sp�ter nur schwer wieder auf den urspr�nglichen Stand angehoben werden k�nnten. Die Erhebung eines Beitrags habe keine direkte Auswirkung auf das Rentendeckungskapital, stelle aber eine Behebung der Unterdeckung in kleinen Schritten dar. Wegen des Vertrauensschutzes d�rfe es sich nur um eine massvolle Massnahme handeln. Das bedeute auch, dass die Rente, welche nach Abzug des Beitrags ausbezahlt werde, die H�he der BVG-Stammrente nicht unterschreiten d�rfe. Damit k�nne der Beitrag in einer reinen BGE 135 V 382 S. 392BVG-Kasse nicht h�her sein als die seit Rentenbeginn aufgelaufenen Rentenerh�hungen, vorausgesetzt, diese seien nicht durch gesetzliche oder zwingende reglementarische Bestimmungen gesch�tzt. In der vor- und �berobligatorischen Vorsorge seien die privatrechtlichen Vertragsregeln zu beachten. Eine Reglements�nderung, welche eine K�rzung der reglementarischen Stammrente zur Folge h�tte, d�rfte aufgrund des Vertrauensschutzes einer gerichtlichen �berpr�fung kaum Stand halten. Der Beitrag d�rfte letztlich so festzusetzen sein, dass er sich im Rahmen der seit Rentenbeginn aufgelaufenen Rentenerh�hung bewege. Seien diese Rentenanpassungen aufgrund zwingender reglementarischer Bestimmungen erfolgt, d�rften auch diese aufgrund des Vertrauensprinzips nicht geschm�lert werden (BBl 2003 6421 f. Ziff. 2.1.4 zu [Art. 65b] Abs. 3 Bst. a und b). Demgem�ss schlug der Bundesrat vor, im BVG einen neuen Art. 65b (heute Art. 65d) Abs. 3 einzuf�gen mit folgendem Wortlaut: "Sofern andere Massnahmen nicht zum Ziel f�hren, kann die Vorsorgeeinrichtung w�hrend der Dauer einer Unterdeckung: a. (...) b. von Rentnerinnen und Rentnern einen Beitrag zur Behebung einer Unterdeckung erheben. Dieser kann mit den laufenden Renten verrechnet werden. Die Erhebung eines Beitrags ist nur soweit zul�ssig, als seit der Entstehung des Rentenanspruchs Leistungsverbesserungen gew�hrt worden sind, die nicht durch gesetzliche oder reglementarische Bestimmungen vorgeschrieben waren. Die Versicherungsleistungen bei Alter, Tod und Invalidit�t der obligatorischen Vorsorge d�rfen nicht geschm�lert werden. Reglementarische Bestimmungen �ber die M�glichkeit der K�rzung laufender Renten, welche �ber die gesetzlichen Leistungen hinausgehen, bleiben vorbehalten; c. (...)".
6.3 In der parlamentarischen Beratung war die Frage der Rentnerbeitr�ge (Abs. 3 lit. b des vorgeschlagenen neuen Artikels) umstritten. Als �nderungen gegen�ber dem bundesr�tlichen Entwurf schlug die st�nder�tliche Kommission die zehnj�hrige Befristung (Satz 3) vor sowie die Bestimmung, dass es f�r die Sanierungsmassnahme einer reglementarischen Grundlage bed�rfe (Satz 5). Der St�nderat folgte diesem Vorschlag und lehnte einen Antrag, auf die Rentnerbeitr�ge generell zu verzichten, Abs. 3 lit. b mithin zu streichen, deutlich ab (AB 2003 S 1108 ff.). Der Nationalrat f�gte auf Antrag seiner Kommission eine Gew�hrleistung der Rentenh�he bei Entstehung des Rentenanspruchs (Satz 6) bei (AB 2004 N 9 ff.). Der St�nderat schloss sich diesem Zusatz an (AB 2004 S 60 f.). In BGE 135 V 382 S. 393dieser Fassung wurde am 18. Juni 2004 der neue Art. 65d Abs. 3 lit. b BVG beschlossen, der zusammen mit anderen Gesetzes�nderungen zur Behebung von Unterdeckungen in der beruflichen Vorsorge am 1. Januar 2005 in Kraft trat (AS 2004 4635).
6.4 Mit dem neuen Art. 65d Abs. 3 lit. b BVG, der auch f�r die weitergehende Vorsorge gilt (Art. 49 Abs. 2 Ziff. 16 BVG in der Fassung vom 18. Juni 2004), sind nun Rentnerbeitr�ge zur Behebung von Unterdeckungen unter gewissen Voraussetzungen ausdr�cklich zul�ssig. Die fr�her umstrittene Frage, ob auch Rentner zur Sanierung beigezogen werden k�nnen, ist damit positivrechtlich beantwortet. Die Vorinstanz und die Beschwerdegegner sind jedoch der Meinung, dass der streitige Rentnerbeitrag in verschiedener Hinsicht gegen die zitierten Gesetzesbestimmungen verst�sst, w�hrend die Beschwerdef�hrerin 2 den Beitrag als gesetzm�ssig erachtet. Diese Voraussetzungen sind im Folgenden zu �berpr�fen, soweit sie umstritten sind.
7. Nach Art. 65d Abs. 2 Satz 2 und 3 BVG m�ssen die Massnahmen zur Behebung der Unterdeckung verh�ltnism�ssig, dem Grad der Unterdeckung angemessen und Teil eines ausgewogenen Gesamtkonzepts sein. Sie m�ssen geeignet sein, die Unterdeckung innerhalb einer angemessenen Frist zu beheben. Ein Rentnerbeitrag ist sodann nach dem Ingress von Abs. 3 nur zul�ssig, sofern andere Massnahmen nicht zum Ziel f�hren (Subsidiarit�t des Rentnerbeitrags), und nur f�r die Dauer der Unterdeckung.
7.1 Die Beschwerdegegnerin 1 hat im Verfahren vor der Vorinstanz beanstandet, es sei nicht ersichtlich, ob mildere Massnahmen als die Rentenk�rzung ergriffen worden seien; es sei daher nicht �berpr�fbar, ob die Leistungsk�rzung nicht gegen das Subsidiarit�tsprinzip verstosse. Die Beschwerdegegner 2 haben vor der Vorinstanz die Sanierungsf�higkeit der Pensionskasse in Frage gestellt; mit dem Rentnerbeitrag k�nne der Deckungsgrad nur gehalten, aber nicht verbessert werden. Die Vorinstanz hat in ihren Entscheiden diese Bedenken und die Antwort der Pensionskasse wiedergegeben; anschliessend hat sie auszugsweise die Stellungnahmen des Experten f�r berufliche Vorsorge wiedergegeben, wonach der aktuelle Verm�gensertrag die technischen Bed�rfnisse der Kasse nicht zu decken verm�ge, weshalb den Anlagen h�chstes Augenmerk zu widmen sei, aber eine Leistungsk�rzung in Anbetracht der Situation auf den Finanzm�rkten die einzig wirksame Massnahme sei. Darauf BGE 135 V 382 S. 394folgerte die Vorinstanz, die Verbesserung von Ertr�gen aus der Verm�gensanlage stelle zweifellos eine geeignete Massnahme zur Behebung der Unterdeckung dar. Diese Massnahme sei im bestrittenen Massnahmenplan nicht vorgesehen, aber bereits zu einem fr�heren Zeitpunkt beschlossen worden. Es liege aber kein Bericht �ber die Umsetzung und Wirksamkeit der Massnahme vor (Art. 44 Abs. 2 lit. c BVV 2). Es lasse sich somit nicht beurteilen, ob die vorgesehenen Sanierungsmassnahmen ein ausgewogenes Gesamtkonzept darstellten. Insbesondere stehe nicht fest, ob die Leistungsk�rzung �berhaupt notwendig gewesen sei oder ob nicht mildere Massnahmen zum Ziel gef�hrt h�tten. Ebenso wenig stehe fest, dass die beschlossenen Massnahmen innert angemessener Frist zur Behebung der Unterdeckung f�hren werden.
7.2 Vorab ist zum gerichtlichen �berpr�fungsmassstab von Sanierungsmassnahmen festzuhalten: Die zu treffenden Massnahmen sollten innerhalb einer angemessenen Frist die Unterdeckung beheben. Als angemessene Sanierungsperiode gilt eine Dauer von ca. 5 bis 7 Jahren und nur in Ausnahmef�llen eine solche von mehr als 10 Jahren (BBl 2003 6420 Ziff. 2.1.4 zu Abs. 2; J�RG BR�HWILER, Obligatorische berufliche Vorsorge, in: Soziale Sicherheit, SBVR Bd. XIV, 2007, S. 2070; VETTER-SCHREIBER, a.a.O., S. 206). Angesichts eines solchen Planungshorizonts m�ssen die Sanierungsmassnahmen in der Regel in einem Zustand mehr oder weniger grosser Ungewissheit beschlossen werden. So kann die Entwicklung auf den Finanzm�rkten samt den damit verbundenen Ertragsm�glichkeiten nicht zuverl�ssig �ber l�ngere Zeit vorausgesehen werden. Mehr oder weniger ungewiss kann auch die Entwicklung des Versichertenbestandes oder des Rentenvolumens einer Vorsorgeeinrichtung sein. Schliesslich k�nnen fallspezifische andere Ungewissheiten bestehen. Es kann daher von vornherein nicht erwartet oder verlangt werden, dass die Sanierungsmassnahmen ein f�r allemal mit einer Laufzeit von f�nf bis zehn Jahren fest beschlossen und in der beschlossenen Form durchgef�hrt werden. Vielmehr ist eine flexible Massnahmenplanung, die laufend �berpr�ft und n�tigenfalls angepasst werden muss, unabdingbar. Dies hat auch Auswirkungen auf die Beurteilung der Verh�ltnism�ssigkeit der Sanierungsmassnahmen, besonders der Subsidiarit�t von Rentnerbeitr�gen: Die Zul�ssigkeit einer solchen Massnahme kann nicht erst dann bejaht werden, wenn mit Sicherheit feststeht, dass mit einem Zeithorizont von zehn Jahren alle anderen Massnahmen ungen�gend sein BGE 135 V 382 S. 395werden. Vielmehr ist sie bereits dann zu bejahen, wenn im Zeitpunkt der Beschlussfassung aufgrund einer realistischen Lagebeurteilung andere Massnahmen wahrscheinlich nicht ausreichen, um die Unterdeckung zu beheben. Als Korrelat davon ist die Verh�ltnism�ssigkeit der Massnahme auch w�hrend der Dauer ihrer Umsetzung st�ndig zu �berpr�fen (VETTER-SCHREIBER, a.a.O., S. 206). Erweist sich nachtr�glich, dass die urspr�ngliche Beurteilung zu pessimistisch war und die Massnahme nicht mehr n�tig ist, um die Unterdeckung zu beheben, ist sie aufzuheben. In diesem Sinne kann auch die aufsichtsbeh�rdliche Genehmigung einer Sanierungsmassnahme und eine gerichtliche Beurteilung einer solchen Genehmigung nur eine Momentaufnahme sein und nicht den Anspruch erheben, den ganzen Verlauf der Sanierung ex ante abschliessend regeln zu wollen.
7.3 Im Lichte des dargelegten Pr�fungsmassstabs kann der Vorinstanz nicht gefolgt werden, wenn sie kritisiert, es k�nne nicht beurteilt werden, ob mildere Massnahmen zum Ziel f�hren, namentlich die Verbesserung der Anlagen. Wie die Vorinstanz selber festgestellt hat, ist der Deckungsgrad per Ende M�rz 2005 gegen�ber dem Vorjahr von 89,89 % auf 86,28 % gesunken. Damit steht fest, dass die angestrebte Verbesserung der Verm�gensanlagen nicht ausgereicht hat, um die Unterdeckung zu beheben. Dass eine periodische Information �ber die Umsetzung und die Wirksamkeit dieser Massnahme im Sinne von Art. 44 Abs. 2 lit. c BVV 2 in den Akten fehlt, wie die Vorinstanz bem�ngelt, kann daran nichts �ndern; die in dieser Bestimmung vorgeschriebene Information dient der Transparenz und der Wahrnehmung der Aufsicht, ist aber nicht die einzige M�glichkeit, um das Ungen�gen einer Massnahme zu belegen. Angesichts der aktenkundigen Werte der Beschwerdef�hrerin 2 (Unterdeckung per Ende M�rz 2005 rund 3,9 Mio. Franken bei einem investierten Kapital von rund 23,6 Mio. Franken; j�hrliche Rentensumme ca. 2,3 Mio. Franken, Rendite von rund 3 %, Technischer Zins 4 %; vgl. Technische Bilanz per 31. M�rz 2005) erscheint es �brigens schon bei einer einfachen �berschlagsrechnung als h�chst unrealistisch, dass mit einer Verbesserung der Anlagepolitik allein eine Behebung der Unterdeckung erwartet werden k�nnte. Im Massnahmenplan ist sodann aufgef�hrt, dass Verantwortlichkeitsanspr�che gepr�ft und gegebenenfalls verfolgt werden. In der vorinstanzlichen Duplik im Verfahren der Beschwerdegegner 2 hat die Pensionskasse auf ihre im Juli 2006 eingereichte BGE 135 V 382 S. 396Verantwortlichkeitsklage gegen ihre fr�here Expertin f�r berufliche Vorsorge hingewiesen. Das Ergebnis eines solchen Verantwortlichkeitsprozesses, der gerichtsnotorisch bis zu einem rechtskr�ftigen Erkenntnis mehrere Jahre dauern kann, kann nicht vorweggenommen werden. Zudem steht nicht fest, ob ein allf�lliges f�r die Pensionskasse g�nstiges Urteil erfolgreich vollstreckt werden kann. Es liegt auf der Hand, dass eine solche ungewisse Forderung nicht aktiviert und in der Berechnung des Deckungsgrades ber�cksichtigt werden kann. Angesichts der zwingenden Vorschrift von Art. 65d Abs. 1 BVG k�nnen alternative Sanierungsmassnahmen nicht hinausgeschoben werden, bis das Ergebnis der Verantwortlichkeitsklagen feststeht. Welche weiteren Sanierungsmassnahmen in Betracht fallen k�nnten, ist nicht ersichtlich, da es sich bei der Pensionskasse um eine reine Rentnerkasse handelt, so dass Beitr�ge von Arbeitgebern und aktiven Versicherten (Art. 65d Abs. 3 lit. a BVG) nicht m�glich sind (vgl. CARL HELBLING, Personalvorsorge und BVG, 8. Aufl. 2006, S. 448). Der Beitritt neuer Destinat�re ist eine eher theoretische M�glichkeit, deren Realisierung nicht in der Macht der Pensionskasse liegt, weil dazu beitrittswillige Dritte erforderlich w�ren. Insgesamt steht damit mit hinreichender Gewissheit fest, dass Sanierungsbedarf bestand und keine anderen Massnahmen m�glich waren, um innert einer angemessenen Frist (Art. 65d Abs. 2 BVG) die Unterdeckung zu beheben. Die Voraussetzung der Subsidiarit�t des Rentnerbeitrags ist damit erf�llt.
7.4 Die Pensionskasse hat selber in der umstrittenen Reglements�nderung festgelegt, dass die G�ltigkeitsdauer der Massnahme je nach Entwicklung des Deckungsgrades verl�ngert oder verk�rzt werden kann. Im Lichte des Gesagten (vorne E. 7.2) versteht sich, dass die Massnahme nicht nur verk�rzt werden kann, sondern muss, wenn feststeht, dass die Unterdeckung auf andere Weise behoben werden kann, da in einem solchen Fall das Erfordernis der Subsidiarit�t des Rentnerbeitrags nicht mehr gegeben ist (vgl. BBl 2003 6419 und 6422 je Ziff. 2.1.4). Das Reglement kann in diesem Sinne gesetzeskonform ausgelegt werden. Nachdem von keiner Seite behauptet wird, die Unterdeckung sei mit anderen Massnahmen behoben worden, er�brigen sich weitere Ausf�hrungen.
7.5 Fraglich kann demgegen�ber allenfalls sein, ob die Pensionskasse �berhaupt sanierungsf�hig ist, was die Beschwerdegegner 2 in Frage stellen. Auch die Beschwerdef�hrerin 2 selber scheint mittlerweile ihre Sanierungsf�higkeit wesentlich auf den (zumindest BGE 135 V 382 S. 397teilweisen) Erfolg der erw�hnten Verantwortlichkeitsklage zu st�tzen, deren Ausgang noch offen ist. Indessen kann entgegen der offenbaren Auffassung der Beschwerdegegner 2 eine Sanierungsmassnahme nicht schon deshalb unzul�ssig sein, weil nicht feststeht, ob sie Erfolg haben wird: Die Vorsorgeeinrichtung muss ihre Unterdeckung mit den gesetzlich vorgesehenen und zul�ssigen Massnahmen selbst beheben. Der Sicherheitsfonds tritt erst ein, wenn die Vorsorgeeinrichtung zahlungsunf�hig geworden ist (Art. 65d Abs. 1 BVG). Zahlungsunf�hig ist eine Vorsorgeeinrichtung dann, wenn sie f�llige gesetzliche oder reglementarische Leistungen nicht mehr erbringen kann und eine Sanierung nicht mehr m�glich ist (Art. 25 Abs. 1 der Verordnung vom 22. Juni 1998 �ber den Sicherheitsfonds BVG [SFV; SR 831.432.1]). Nicht mehr m�glich ist die Sanierung, wenn �ber die Vorsorgeeinrichtung ein Liquidations- oder Konkursverfahren oder ein �hnliches Verfahren er�ffnet worden ist (Art. 25 Abs. 2 lit. a SFV). Aus dieser Regelung geht klar hervor, dass die Sicherstellungspflicht des Sicherheitsfonds subsidi�r ist zu den von der Vorsorgeeinrichtung selber zu treffenden Sanierungsmassnahmen (RIEMER, a.a.O., S. 502 f.; RUGGLI-W�EST, a.a.O., S. 43; dieselbe, Finanzierungsbereich [Art. 65-71, Art. 79a-c, Art. 331 Abs. 3 OR], SZS 2005 S. 93 ff., 114; HANS-ULRICH STAUFFER, Berufliche Vorsorge, 2005, S. 597 f.). Es wird von keiner Seite geltend gemacht, die Beschwerdef�hrerin 2 sei zahlungsunf�hig. Sie ist daher verpflichtet, Sanierungsmassnahmen im gesetzlich zul�ssigen Rahmen zu treffen, auch wenn deren Erfolg nicht feststeht.
8. Gem�ss Art. 65d Abs. 3 lit. b Satz 4 BVG darf der Rentnerbeitrag nicht auf Versicherungsleistungen bei Alter, Tod und Invalidit�t der obligatorischen Vorsorge erhoben werden.
8.1 Die Vorinstanz hat dazu erwogen, es stehe nicht fest, ob diese Voraussetzung tats�chlich erf�llt sei, namentlich angesichts der obligatorischen Anpassung der Renten an die Preisentwicklung (Art. 36 Abs. 2 BVG). Die Beschwerdef�hrerin 2 bringt vor, sie habe dargelegt, dass die obligatorischen Leistungen im Falle der Beschwerdegegner nicht angetastet w�rden.
8.2 Die Parteien sind sich einig, dass die gesetzlichen Minimalleistungen nicht angetastet werden d�rfen. Dies wird in der streitigen Reglements�nderung nicht ausdr�cklich gesagt. Wie die Beschwerdef�hrerin 2 indessen mit Recht vorbringt, gelten die gesetzlichen Mindestanspr�che zwingend unmittelbar von Gesetzes wegen, auch BGE 135 V 382 S. 398wenn das Reglement der Vorsorgeeinrichtung keinen entsprechenden Vorbehalt enth�lt (vgl. auch Urteil 2A.398/2002 vom 9. Januar 2003 E. 2). Ob durch die streitige Rentenreduktion um 20 % bei einzelnen Beschwerdegegnern die gesetzlichen Mindestanspr�che verletzt werden, bildet nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens (vorne E. 4.3). Die Vorinstanz geht allerdings davon aus, dass im Reglement selber der Vorbehalt der gesetzlichen Mindestanspr�che enthalten sein muss. Auch auf dieser Grundlage ist es aber unzul�ssig, den Genehmigungsbeschluss f�r die streitige Reglements�nderung einfach aufzuheben. Zur Herstellung der Rechtm�ssigkeit des Reglements (vgl. vorne E. 4.2) gen�gt es, wenn darin ein entsprechender Vorbehalt angebracht wird.
8.3 In Bezug auf die Teuerungsanpassungen gem�ss Art. 36 Abs. 2 BVG ist in diesem Zusammenhang darauf hinzuweisen, dass diese nach der ausdr�cklichen Bestimmung von Art. 36 Abs. 4 BVG f�r einen Rentnerbeitrag gem�ss Art. 65d Abs. 3 lit. b BVG zur Verf�gung stehen, im Unterschied zu den gesetzlichen Mindestanpassungen gem�ss Art. 36 Abs. 1 BVG.
9. Gem�ss Art. 65d Abs. 3 lit. b Satz 5 BVG darf ein Rentnerbeitrag nur erhoben werden, wenn eine entsprechende reglementarische Grundlage vorhanden ist.
9.1 Eine reglementarische Grundlage wird durch die umstrittene Reglements�nderung gerade geschaffen. Es ist auch unbestritten, dass das Reglement einen Ab�nderungsvorbehalt enth�lt (Art. 12 Ziff. 1 des ab 1. September 2004 g�ltigen Reglements). Auch das vorangegangene Reglement, g�ltig ab 1. Januar 1998, enthielt in Art. 28 Ziff. 2 einen solchen �nderungsvorbehalt. Das Reglement hielt zudem ausdr�cklich fest, dass eine Reglements�nderung nicht nur die anwartschaftlichen Leistungen, sondern auch die bereits laufenden Renten betreffen kann.
9.2 Die Vorinstanz erwog indessen, das Reglement von 1998 habe keinen Vorbehalt enthalten, welcher Leistungsk�rzungen von der finanziellen Lage der Pensionskasse abh�ngig machen w�rde. Die Renten, die auf der Grundlage dieses Reglements entstanden seien, unterl�gen daher keiner K�rzung. Das ab 1. September 2004 in Kraft stehende Reglement sehe sodann in den Bestimmungen der Art. 7 und 9 vor, dass die Alters- und Invalidenrentner Leistungen in der H�he der von der bisherigen Vorsorgeeinrichtung ausbezahlten Renten erhalten. Damit w�rden die bereits laufenden wie auch die neu BGE 135 V 382 S. 399zu laufen beginnenden Alters- und Invalidenrenten in Bestand und H�he f�r die gesamte Laufzeit garantiert, stellten wohlerworbene Rechte dar und seien sp�teren �nderungen entzogen.
9.3 Dieser Betrachtung kann nicht gefolgt werden. Wie dargelegt, wollte die Gesetzesrevision von 2004 die vorher bestehende Unsicherheit beheben, ob laufende Renten zwecks Sanierung einer Vorsorgeeinrichtung gek�rzt werden k�nnen (vorne E. 6). Es sollte damit gerade angesichts der bisherigen Rechtsunsicherheit eine m�glichst klare gesetzliche Grundlage f�r solche Rentnerbeitr�ge geschaffen werden, die zudem ausdr�cklich auch f�r den weitergehenden (also reglementarischen bzw. vertraglichen) Bereich gilt (Art. 49 Abs. 2 Ziff. 16 BVG). Hat somit der Gesetzgeber ausdr�cklich Rentnerbeitr�ge unter bestimmten Voraussetzungen als zul�ssige Sanierungsmassnahme vorgesehen, so kann deren Zul�ssigkeit nicht mit der Begr�ndung verneint werden, die vor dem Inkrafttreten dieser Gesetzes�nderung erlassenen Reglemente w�rden einen solchen Beitrag nicht vorsehen. Im Gegenteil soll nach dem Willen des Gesetzgebers ein solcher Rentnerbeitrag ohne Ab�nderungs- oder Sanierungsklausel im Reglement m�glich sein (Berichterstatter Rechsteiner R. AB 2004 N 4). Zudem geht die gesetzliche Pflicht, eine Unterdeckung zu beheben (Art. 65d Abs. 1 BVG), einer reglementarischen Regelung vor (Art. 50 Abs. 3 Satz 1 BVG; Urteil 2A.562/2005 vom 28. Juni 2006 E. 4). Gesetzlich verlangt wird nur, dass der Rentnerbeitrag als solcher durch Reglements�nderung eingef�hrt worden ist, was vorliegend unbestritten erfolgt ist. Im �brigen verkennt die vorinstanzliche Argumentation, dass der Rentnerbeitrag nicht mit einer Reduktion der Stammrente gleichzusetzen ist. Er wirkt sich zwar w�hrend der Dauer der Massnahme aus der Optik des Rentenempf�ngers gleich aus wie eine Rentenreduktion, unterscheidet sich aber davon in verschiedener Hinsicht (vgl. dazu BBl 2003 6421 f. Ziff. 2.1.4. zu Abs. 3 Bst. a und b).
10. Gem�ss Art. 65d Abs. 3 Satz 3 BVG darf der Beitrag nur auf dem Teil der laufenden Rente erhoben werden, der in den letzten zehn Jahren vor der Einf�hrung dieser Massnahme durch gesetzlich oder reglementarisch nicht vorgeschriebene Erh�hungen entstanden ist. Umstritten ist, ob die mit den freien Mitteln aus der Teilliquidation im Jahre 1999 erfolgte Leistungsverbesserung in diesem Sinne als gesetzlich oder reglementarisch vorgeschriebene Erh�hung zu betrachten ist. BGE 135 V 382 S. 400
10.1 Die Vorinstanz hat erwogen, mit der rechtskr�ftigen Genehmigung des Verteilungsplanes h�tten sich die Anwartschaften auf freie Mittel in Rechtsanspr�che umgewandelt. Die Neurentner (Beschwerdegegner 2) h�tten sich mit diesen ihnen individuell gutgeschriebenen Mitteln in reglementarische Leistungen eingekauft; die daraus resultierenden Leistungsverbesserungen erg�ben sich somit aufgrund des Reglements. Auch die Altrentner (Beschwerdegegnerin 1) h�tten sich mit den gem�ss rechtskr�ftigem Verteilungsplan zugeteilten Mitteln in eine Rentenerh�hung eingekauft; es bestehe kein Grund, sie anders zu behandeln als die Neurentner. Die Beschwerdef�hrerin 2 bringt demgegen�ber vor, die Zuweisung der freien Mittel im Rahmen der Teilliquidation sei freiwillig erfolgt; die daraus finanzierte Leistungserh�hung sei deshalb nicht gesetzlich oder reglementarisch vorgeschrieben.
10.2 Als gesetzliche oder gesetzlich vorgeschriebene Leistungen bezeichnet das Gesetz im Allgemeinen die obligatorischen Mindestleistungen (Art. 7 ff. BVG), so in Art. 12 Abs. 1 (dazu HELBLING, a.a.O., S. 147 f.), Art. 34b (dazu VETTER-SCHREIBER, a.a.O., S. 115) und Art. 56 Abs. 1 lit. b BVG. Dies ist offensichtlich auch die Bedeutung dieses Begriffs in Art. 65d Abs. 3 lit. b Satz 3 BVG (vgl. BBl 2003 6422 Ziff. 2.1.4 zu Abs. 3 Bst. a und b, wo auf die Renten aufgrund des Altersguthabens gem�ss Art. 15 BVG und die gesetzlich vorgesehenen Rentenanpassungen gem�ss Art. 36 Abs. 1 BVG hingewiesen wird). Gem�ss Art. 23 Abs. 1 FZG (SR 831.42; in der bis Ende 2004 geltenden wie in der aktuellen Fassung) besteht bei einer Teilliquidation der Vorsorgeeinrichtung neben dem Anspruch auf Austrittsleistung ein individueller oder ein kollektiver Anspruch auf freie Mittel. Wie sich aus dem Passus "neben dem Anspruch auf die Austrittsleistung" ergibt, besteht ein solcher Anspruch nur f�r die Austretenden (vgl. Art. 27g Abs. 1 BVV 2). Eine individuelle Zuteilung an die verbleibenden Destinat�re ist gesetzlich nicht vorgeschrieben. Dass mit der rechtskr�ftigen Genehmigung des Verteilungsplanes ein Rechtsanspruch auf die gem�ss Plan individuell zugeteilten Mittel entsteht (SVR 2008 BVG Nr. 8 S. 27, B 156/06 E. 2.1; 2006 BVG Nr. 33 S. 127, B 86/05 E. 2.2), �ndert daran nichts. Die 1999 erfolgte Zuteilung freier Mittel war somit "gesetzlich nicht vorgeschrieben" im Sinne von Art. 65d Abs. 3 lit. b Satz 3 BVG.
10.3 Als reglementarische Leistungen werden diejenigen Leistungen bezeichnet, die sich aus dem Reglement ergeben und im Falle BGE 135 V 382 S. 401der Beschwerdef�hrerin 2 in Prozenten des versicherten Lohnes bemessen werden (Art. 7 und 9 des Reglements 2004 i.V.m. Art. 10 Ziff. 2 und Art. 11 Ziff. 1 des Reglements 1998). Die im Rahmen der Teilliquidation im Jahre 1999 erfolgten Leistungsverbesserungen durch Zuteilung freier Mittel wurden zwar durch Beschluss des Stiftungsrates, aber nicht in einem Reglement festgesetzt. Sie fallen damit nicht unter den Begriff der reglementarischen Leistungen.
10.4 Auch die Entstehungsgeschichte des Gesetzes weist auf einen solchen dem Wortlaut entsprechenden Sinn des Begriffs "reglementarisch" hin: In der Botschaft wurde gesagt, dass die Rentenerh�hungen gesch�tzt sein sollen, die sich aus zwingenden reglementarischen Bestimmungen ergeben (BBl 2003 6422 Ziff. 2.1.4 zu Abs. 3 Bst. a und b). Der st�nder�tliche Berichterstatter f�hrte aus, es seien nur dann R�ckforderungen m�glich, wenn die Pensionskasse freiwillig, nicht durch einen Beschluss des Stiftungsrates reglementarisch vorgegeben, eine solche Erh�hung beschlossen habe. Nebst dem gesetzlich nicht vorgeschriebenen Teuerungsausgleich k�nnten dies auch "reale Zuschl�ge sein, die man in der Vergangenheit gesprochen hat und die nicht im Reglement - und ohnehin nicht im Gesetz - vorgesehen waren" (AB 2003 S 1109). Der nationalr�tliche Berichterstatter f�hrte aus: "Der St�nderat hat bereits festgelegt, dass laufende Renten, soweit sie reglementarisch festgesetzt sind, unantastbar sind. Nur derjenige Teil der laufenden Rente, welcher auf sogenannten Ad-hoc-Leistungsverbesserungen basiert sowie einerseits in die laufenden Renten eingebaut und andererseits weder gesetzlich noch reglementarisch in der H�he vorgeschrieben wurde, soll durch eine Verrechnung mit dem Sanierungsbeitrag verf�gbar sein. Eine solche K�rzung von Renten ist ohne Ab�nderungs- oder Sanierungsklausel im Reglement m�glich. Das Verh�ltnism�ssigkeitsprinzip verlangt, dass die nicht nachhaltig finanzierten Kosten solcher Rentenerh�hungen bzw. die zu hoch angesetzten Rentenerh�hungen auch von denjenigen Personen mitgetragen werden, die davon profitiert haben." (AB 2004 N 4). Die freien Mittel, die im Rahmen der Teilliquidation zugewiesen wurden, sind derartige Ad-hoc-Zuschl�ge, die f�r Rentnerbeitr�ge zur Verf�gung stehen.
10.5 F�r dieses Ergebnis spricht auch die Grundkonzeption der beruflichen Vorsorge: Diese beruht auf dem Kapitaldeckungsverfahren. Es besteht notwendigerweise ein Zusammenhang zwischen den von den Versicherten bezahlten Beitr�gen und den von ihnen BGE 135 V 382 S. 402bezogenen Leistungen (kollektive �quivalenz; HELBLING, a.a.O., S. 216 f.). Eine Vorsorgeeinrichtung kann naturgem�ss nicht h�here Leistungen erbringen als diejenigen, die mit dem vorhandenen Kapital finanzierbar sind. Zum verf�gbaren Kapital geh�rt nebst den Beitr�gen der Versicherten und der Arbeitgeber auch die Kapitalrendite, die kalkulatorisch mit einem bestimmten Zinssatz ber�cksichtigt wird (mindestens der Mindestzinssatz gem�ss Art. 15 Abs. 2 BVG). Wie alle Kapitaleigner k�nnen die Versicherten bei g�nstigen Finanzmarktverh�ltnissen von h�heren als den geplanten Kapitalrenditen profitieren, was zu Leistungsverbesserungen f�hrt. Umgekehrt sehen sie sich systemimmanent dem Risiko ausgesetzt, dass die Kapitalrendite kleiner ist als geplant. Es widerspr�che dem Kapitaldeckungsprinzip und w�re systemwidrig, die Versicherten nur an den Gewinnchancen, nicht aber an den Verlustrisiken teilhaben zu lassen. Die freien Mittel, die unter anderem bei einer Teilliquidation zur Verteilung gelangen, resultieren typischerweise daraus, dass die Kapitalrendite in der Vergangenheit h�her war als geplant. Sinkt in der Folge die Rendite auf ein tieferes Niveau, ist es systemkonform, verh�ltnism�ssig und gerecht, dass die Sanierung von denjenigen mitgetragen wird, welche von den ausserordentlichen Ertr�gen profitiert haben. Zwar trifft es zu, dass diejenigen, die im Rahmen der Teilliquidation die Vorsorgeeinrichtung verlassen haben und damals einen Anteil an den freien Mitteln erhalten haben, diesen nunmehr behalten k�nnen. Dies entspricht jedoch dem Grundkonzept des BVG, wonach die Versicherten eines Vorsorgewerks eine Solidargemeinschaft bilden; die Austretenden sind bei einer Teilliquidation im Zeitpunkt des Austritts mit den Verbleibenden insoweit gleichzustellen, als sie an den freien Mitteln oder an einer Unterdeckung partizipieren (Art. 23 und 19 Satz 2 FZG sowie Art. 53d Abs. 3 BVG). Damit endet aber ihre Verbindung mit der bisherigen Vorsorgeeinrichtung. Sie treten typischerweise in eine neue Vorsorgeeinrichtung oder in eine Freiz�gigkeitseinrichtung ein und tragen die dortigen Chancen und Risiken mit. Dasselbe gilt, wenn sie beim Austritt aus der Vorsorgeeinrichtung eine Kapitalleistung beziehen (Art. 37 Abs. 2-5 BVG; Art. 5 FZG), die sie alsdann privat mit den entsprechenden Chancen und Risiken anlegen k�nnen. Demgegen�ber verbleiben die nicht austretenden Versicherten in der Solidargemeinschaft und tragen gemeinsam die Chancen und Risiken der Kapitalanlage.
10.6 Schliesslich h�tte die Auffassung der Vorinstanz zur Folge, dass jede Leistungsverbesserung als reglementarisch BGE 135 V 382 S. 403vorgeschrieben betrachtet werden m�sste. Art. 65d Abs. 3 lit. b BVG bliebe damit toter Buchstabe, was nicht der vern�nftige Sinn der Bestimmung sein kann.
10.7 Insgesamt sind somit entgegen der Ansicht der Vorinstanz die Rentenerh�hungen, welche aus den bei der Teilliquidation 1999 zugewiesenen freien Mitteln finanziert wurden, einer Verrechnung mit einem Rentnerbeitrag zug�nglich.
11. Gem�ss Art. 65d Abs. 3 lit. b Satz 6 BVG bleibt die H�he der Renten bei Entstehung des Rentenanspruchs jedenfalls gew�hrleistet (frz.: "le montant des rentes �tabli lors de la naissance du droit � la rente est toujours garanti"; ital.: "l'importo delle rendite nel momento in cui sorge il diritto alla rendita rimane in ogni caso garantito").
11.1 Die Vorinstanz hat erwogen, nach dem eindeutigen Wortlaut des Gesetzes und dem Willen des Gesetzgebers sei damit die bei Eintritt des Versicherungsfalls reglementarisch festgelegte und zugesprochene Rente (Anfangsrente) gew�hrleistet, unabh�ngig davon, ob es sich um eine Rente des obligatorischen oder des weitergehenden Bereichs handle. Bei den Rentenbez�gern, deren Rente nach dem Teilliquidationszeitpunkt entstanden sei (Neurentner; Beschwerdegegner 2), sei diese Rente um 20 % gek�rzt worden, ohne dass zuvor eine Erh�hung vorgenommen worden sei. Es best�nden daher Zweifel, ob die Anfangsrente gew�hrleistet werde.
11.2 Die Beschwerdef�hrerin 2 macht geltend, bei den Altrentnern (Beschwerdegegnerin 1) sei die Voraussetzung von Satz 6 in jedem Fall erf�llt, weil die zuvor um 26,4 % erh�hte und danach um 20 % reduzierte Rente immer noch h�her sei als die Anfangsrente, was insbesondere auch bei der Beschwerdegegnerin 1 zutreffe. In Bezug auf die Neurentner (Beschwerdegegner 2) macht sie geltend, der Gesetzgeber habe nicht an diesen Fall gedacht; er habe nicht die Altrentner gegen�ber den Neurentnern schlechterstellen wollen; es sei nicht jede - mit m�glicherweise erheblichen Verteilungen von freien Mitteln erh�hte - Anfangsrente gesch�tzt, sondern grunds�tzlich die reglementarische Anfangsrente; andernfalls w�rden Neu- und Altrentner in stossender Weise unterschiedlich behandelt. Die Beschwerdegegner 2 machen demgegen�ber geltend, nach dem klaren Wortlaut des Gesetzes sei der frankenm�ssige Betrag, der dem Rentner beim Eintritt des Vorsorgefalls nach dem anwendbaren Reglement zustehe, gesch�tzt. Die Beschwerdegegnerin 1 bringt BGE 135 V 382 S. 404vor, die Erh�hung sei nicht eine freiwillige Leistung gewesen, sondern ein gesetzlicher Anspruch. Zudem �bersehe die Beschwerdef�hrerin 2 die Ungleichbehandlung gegen�ber den erst nach dem Zeitpunkt der Teilliquidation entstehenden und integral gesch�tzten Renten. Das BSV schliesst sich in Bezug auf die Neurentner (Beschwerdegegner 2) der Auffassung der Vorinstanz an. In Bezug auf die Altrentner (Beschwerdegegnerin 1) h�lt es die K�rzung jedoch f�r zul�ssig, da hier der Anfangsrentenanspruch gewahrt bleibe; die Ungleichbehandlung zwischen Alt- und Neurentnern ergebe sich unmittelbar aus dem Gesetz.
11.3 Wird die Rente zun�chst um 26,4 % angehoben und der erh�hte Rentenbetrag danach um 20 % reduziert, �bersteigt der resultierende Wert den Ausgangswert noch immer. Der streitige Rentnerbeitrag kann daher bei denjenigen, deren Rente bereits vor der Zuteilung freier Mittel festgesetzt worden war (Altrentner, darunter die Beschwerdegegnerin 1), nicht dazu f�hren, dass die Anfangsrente unterschritten wird. Nach der unbestrittenen Darstellung der Beschwerdef�hrerin 2 ist denn die Rente der Beschwerdegegnerin 1 auch nach dem streitigen Abzug immer noch h�her als bei Rentenbeginn. Entgegen der Auffassung der Beschwerdegegnerin 1 ist die Zuteilung der freien Mittel bei der Teilliquidation keine gesetzliche Leistung und daher einer Verrechnung mit einem Rentnerbeitrag zug�nglich (vorne E. 10). Dasselbe d�rfte f�r die anderen Altrentner gelten. Zudem ist vorliegend nur die Zul�ssigkeit der abstrakten Regelung zu beurteilen (vorne E. 4.3). Insoweit ist der streitige Rentnerbeitrag im Lichte von Art. 65d Abs. 3 lit. b Satz 6 BVG in Bezug auf die Altrentner nicht zu beanstanden. Sollten einzelne betroffene Altrentner geltend machen, dass die jetzt gek�rzte Rente tiefer sei als die Anfangsrente, so k�nnen sie dies auf dem Weg der Klage (Art. 73 BVG) geltend machen.
11.4 Fraglich ist demgegen�ber, ob die Rente der Neurentner (Beschwerdegegner 2) gek�rzt werden kann.
11.4.1 Der Wortlaut des Gesetzes spricht dagegen: Bereits bei Entstehung des Rentenanspruchs haben die Neurentner die entsprechend der Zuteilung der freien Mittel erh�hte Rente erhalten. Diese erh�hte Rente ist die "Rente bei Entstehung des Rentenanspruchs", die nach dem Wortlaut des Gesetzes gew�hrleistet bleibt. Es ist zu pr�fen, ob dieser Wortlaut dem wahren Sinn des Gesetzes entspricht. Es ist zul�ssig, vom klaren Wortlaut abzuweichen, wenn BGE 135 V 382 S. 405triftige Gr�nde daf�r vorliegen, dass dieser nicht den wahren Sinn der Bestimmung wiedergibt. Solche Gr�nde k�nnen sich aus der Entstehungsgeschichte der Bestimmung, aus ihrem Grund und Zweck oder aus dem Zusammenhang mit anderen Vorschriften ergeben (BGE 134 V 208 E. 2.2 S. 211).
11.4.2 Die Entstehungsgeschichte zeigt Folgendes: Der Entwurf des Bundesrates hatte in Satz 3 vorgesehen, dass die Erhebung eines Rentnerbeitrags nur zul�ssig ist, soweit seit der Entstehung des Rentenanspruchs Leistungsverbesserungen gew�hrt worden sind, die nicht durch gesetzliche oder reglementarische Bestimmungen vorgeschrieben waren. Die obligatorischen Leistungen sollten nicht geschm�lert werden d�rfen. Reglementarische Bestimmungen �ber die M�glichkeit der K�rzung laufender Renten, welche �ber die gesetzlichen Leistungen hinausgehen, sollten vorbehalten bleiben. Das wurde so verstanden, dass in der weitergehenden Vorsorge die H�he des Beitrags abh�ngig von den Sanierungsklauseln desjenigen Reglements sei, welches im Zeitpunkt der Pensionierung G�ltigkeit hatte (BBl 2003 6422 Ziff. 2.1.4 zu Abs. 3 Bst. a und b). In der st�nder�tlichen Kommission wurde einerseits eine Befristung vorgeschlagen. Sodann wurde ein Antrag gestellt, Satz 3 zu streichen, dies mit der Begr�ndung, dass es ungerecht w�re, wenn nur von den bisherigen, aber nicht von den neuen Rentnern ein Sanierungsbeitrag erhoben werden k�nnte. Dieser Antrag wurde zun�chst abgelehnt, worauf sich zeigte, dass offenbar nicht alle Kommissionsmitglieder die Tragweite im gleichen Sinne verstanden hatten (Protokoll der Sitzung der st�nder�tlichen Kommission f�r soziale Sicherheit und Gesundheit [SGK-S] vom 20./21. Oktober 2003, S. 17 ff.). In der folgenden Sitzung legte die Verwaltung eine Formulierung vor, welche dem heutigen Satz 3 entspricht, mithin die Bezugnahme auf den Zeitpunkt der Entstehung des Rentenanspruchs nicht mehr enthielt. Dieser Vorschlag wurde in der Kommission (Protokoll der SGK-S vom 17. November 2003, S. 3 ff.) und dann auch im Plenum des St�nderates angenommen (AB 2003 S 1108 ff.). Im Nationalrat wurde Satz 3 gem�ss der Fassung des St�nderates belassen, daf�r der neue Satz 6 eingef�gt. Dieser Satz geht auf einen Antrag in der nationalr�tlichen Kommission zur�ck, der als Eventualantrag zum Antrag auf Streichung der lit. b gestellt wurde. Der Antragsteller wollte damit festhalten, dass die bisherigen Renten unantastbar seien und die H�he der Rente bei Entstehung des Rentenanspruchs garantiert sei; allenfalls k�nne das Delta des BGE 135 V 382 S. 406Zuwachses zur Disposition stehen (Protokoll der Sitzung der nationalr�tlichen Kommission f�r soziale Sicherheit und Gesundheit [SGK-N] vom 15./16. Januar 2004, S. 21 f.). Dieser Antrag wurde in der Kommission mit 9 zu 0 Stimmen bei 11 Enthaltungen angenommen, nachdem der weitergehende Antrag auf Streichung der lit. b mit 8:12 Stimmen bei einer Enthaltung abgelehnt worden war (a.a.O., S. 27 f.). Nach der Abstimmung entspann sich in der Kommission eine Diskussion �ber die Tragweite des soeben Angenommenen. Der Antragsteller betonte, die Rentner m�ssten im Zeitpunkt der Berentung wissen, wie hoch ihre gesicherte obligatorische und �berobligatorische Rente sei. Die Vorsorgeeinrichtung habe reglementarisch und konkret die M�glichkeit, ungesicherte Leistungen auszurichten, auf die zur�ckgekommen werden k�nne. Das sei auch unter dem Gesichtspunkt des Vertrauensprinzips richtig. Es wurde daher angeregt, es sollen Einschr�nkungen m�glich sein, die das Reglement schon am Tag der Entstehung der Rente vorsehe. Ein R�ckkommensantrag wurde mit Stichentscheid der Pr�sidentin abgelehnt, welche festhielt, damit sei eine Differenz zum St�nderat geschaffen worden (a.a.O., S. 28 ff.). Im Plenum machte der Berichterstatter die vorne in E. 10.4 zitierte Aussage und f�hrte weiter aus, es sei also denkbar, beispielsweise einen einmal gew�hrten Teuerungsausgleich zu k�rzen, wenn dieser nicht w�hrend mehr als zehn Jahren geleistet worden sei und reglementarisch kein Rechtsanspruch bestehe. "Die Kommission hat im Gesetz dazu noch pr�zisiert, dass die Rentenh�he, wie sie bei Entstehung des Rentenanspruchs bestand, jedenfalls gew�hrleistet ist" (AB 2004 N 4). Diese Fassung wurde im Plenum angenommen (a.a.O., S. 14). In der st�nder�tlichen Kommission f�hrte der Vertreter des BSV aus, der Nationalrat habe festgehalten, dass unabh�ngig von Sanierungsklauseln der Rentengrundbetrag, d.h. die Anfangsrente, nie gek�rzt werden d�rfe. Die Kommission stimmte dem diskussionslos zu (Protokoll der Sitzung der SGK-S vom 3. M�rz 2004, S. 4). Im Plenum f�hrte der Berichterstatter aus, diese Erg�nzung habe der Nationalrat eingef�gt. Die H�he der Rente bei Entstehung des Rentenanspruchs bleibe in jedem Fall gew�hrleistet. Die Kommission habe sich dem ohne Gegenstimme angeschlossen; auch das Plenum stimmte dem diskussionslos zu (AB 2004 S 61).
11.4.3 Aus dieser Entstehungsgeschichte ergibt sich, dass in der Bundesversammlung keine klare und einheitliche Vorstellung �ber die Tragweite des beigef�gten neuen Satzes bestand. Klar wird BGE 135 V 382 S. 407immerhin, dass �ber die gesetzlichen Minimalanspr�che hinaus im Sinne des Vertrauensschutzes auch die reglementarischen Leistungen, die mit den Beitr�gen der Versicherten finanziert sind, gesch�tzt werden sollten; freiwillige Rentenerh�hungen, wie ein nicht reglementarisch vorgeschriebener Teuerungsausgleich oder Ad-hoc- Leistungsverbesserungen sollten demgegen�ber einer K�rzung zug�nglich sein. Zur Illustration der Diskussion wurde in der nationalr�tlichen Kommission seitens der Verwaltung das Schema pr�sentiert, das sich auch in der Stellungnahme des BSV zu Art. 65d Abs. 2 (recte: 3) Bst. b BVG (Sanierungsbeitrag Rentnerinnen und Rentner) findet (Ziff. 471 der Mitteilungen Nr. 79 des BSV vom 27. Januar 2005 �ber die berufliche Vorsorge). Dieses sieht drei Bereiche vor, n�mlich die gesetzliche Rente, die �berobligatorische Rente und die aufgelaufenen Rentenerh�hungen; nur letztere ("freiwillige Rentenerh�hungen") seien k�rzbar, nicht aber die gesetzliche und die �berobligatorische Rente ("Basisrente"). Das Schema enth�lt eine Zeitachse. Im Zeitpunkt der Pensionierung besteht die Rente nur aus der "Basisrente" (gesetzliche und �berobligatorische Rente), w�hrend die "freiwilligen Rentenerh�hungen" erst im Laufe der Zeit ansteigen. Dies ergibt sich offensichtlich daraus, dass bei solchen freiwilligen Erh�hungen vor allem an den freiwilligen Teuerungsausgleich gedacht worden war. Wie indessen aus der Begr�ndung hervorgeht, war damit vor allem beabsichtigt, die reglementarische Rentenh�he, die im Zeitpunkt des Rentenbeginns bestand, zu garantieren, w�hrend freiwillige (d.h. weder gesetzlich noch reglementarisch vorgeschriebene) Leistungsverbesserungen, die bereits bei Rentenbeginn zugesprochen wurden, jedenfalls nicht ausdr�cklich angesprochen wurden. Der Unterschied zwischen dem von der Garantie erfassten und dem einer Reduktion zug�nglichen Bereich liegt demnach nicht in erster Linie im Zeitpunkt der Gew�hrung, sondern in der Frage des reglementarischen Anspruchs.
11.4.4 Diese Betrachtung entspricht auch dem Grundsatz der Rechtsgleichheit: Sowohl bei den Altrentnern wie bei den Neurentnern gehen die Leistungserh�hungen nicht auf eigene Beitr�ge der Versicherten zur�ck, sondern auf eine Zuteilung aus freien Mitteln. Es ist kein sachlicher Grund ersichtlich, weshalb eine ausserordentliche Leistungsverbesserung, die am Tag der Entstehung des Rentenanspruchs zugesprochen wird, anders zu behandeln sein soll als die gleiche Leistungsverbesserung, wenn sie einen Tag sp�ter zugesprochen wird. Gerade in einer Situation wie der vorliegenden BGE 135 V 382 S. 408w�re es offensichtlich unbillig und rechtsungleich, wenn die Altrentner allein die Last der Sanierung tragen m�ssten, w�hrend die Neurentner weiterhin die volle Rente erhielten, denn bei beiden Gruppen beruht die Leistungserh�hung auf dem gleichen Rechtsgrund. Die im Rahmen der Teilliquidation zugesprochene Zuteilung freier Mittel kann auch entgegen der Auffassung der Vorinstanz nicht als Einkaufssumme im Sinne von Art. 8 Ziff. 3 des Reglements 1998 verstanden werden, die zu einer Erh�hung der reglementarisch versicherten Rente f�hrt. Mit den in dieser Reglementsbestimmung genannten Einkaufssummen sind diejenigen Summen gemeint, welche der Versicherte aus seinen eigenen Mitteln freiwillig einbringt (vgl. Art. 8 Ziff. 1 des Reglements 1998), weshalb es richtig ist, den daraus resultierenden Rentenanspruch zu sch�tzen. Hier haben aber nicht die Versicherten eigene Mittel freiwillig eingebracht, sondern es wurden ihnen im Gegenteil freie Mittel gutgeschrieben, die auf ausserordentliche Gewinne zur�ckgehen. Die parlamentarische Beratung zeigt deutlich auf, dass sich die Bundesversammlung des Konflikts zwischen Vertrauensschutz und Sanierungsziel unter Beachtung der Opfersymmetrie bewusst war und sich bem�hte, eine Regelung zu treffen, die als Kompromissl�sung beiden Aspekten Rechnung tr�gt (Voten David und Jenny, AB 2003 S 1104 f., 1110; Voten Egerszegi-Obrist und Rechsteiner P., AB 2004 N 6, 11 f.). Im Lichte der Opfersymmetrie und der Rechtsgleichheit dr�ngt es sich geradezu auf, ausserordentliche Leistungsverbesserungen bei Alt- und Neurentnern gleich zu behandeln. Dass in der st�nder�tlichen Kommission ein Antrag abgelehnt wurde, der Alt- und Neurentner gleich behandeln wollte (vorne E. 11.4.2), steht dem nicht entgegen: Wie aus der Diskussion in der Kommission hervorgeht, bestand �ber die Tragweite dieses Antrags keine Klarheit und wurden in diesem Zusammenhang verschiedene Aspekte er�rtert wie die Ver�nderung der Lebenserwartung, die mit der hier zur Diskussion stehenden Fragestellung nichts zu tun haben. Ferner wurde der Antrag mit dem Argument, es drohe eine "d�solidarisation", bek�mpft (Protokoll SGK-S vom 20./21. Oktober 2003, S. 17). Eine solche erg�be sich indessen in der hier vorliegenden Konstellation gerade dann, wenn f�r die Sanierung nur die Altrentner, aber nicht die Neurentner einstehen m�ssten.
11.4.5 Ausschlaggebend ist schliesslich folgende �berlegung, die sich aus dem System des Gesetzes und dem Wesen der beruflichen Vorsorge ergibt: Wie dargelegt (E. 10.5), beruht die berufliche BGE 135 V 382 S. 409Vorsorge auf dem Kapitaldeckungsprinzip. Das bedeutet, dass Mittel angespart werden, aus denen die Leistungen finanziert werden. Logischerweise k�nnen nicht mehr Leistungen erbracht werden als Mittel vorhanden sind. Die Mittel einer Vorsorgeeinrichtung stammen einerseits aus Beitr�gen der Versicherten und ihrer Arbeitgeber, andererseits vom sogenannten dritten Beitragszahler, n�mlich der Rendite auf dem angesammelten Kapital. W�hrend die Beitr�ge der Versicherten und der Arbeitgeber reglementiert und damit auch kalkuliert werden k�nnen, h�ngt die Leistungskraft des sog. dritten Beitragszahlers entscheidend von den Verh�ltnissen auf dem Kapitalmarkt ab. Diese k�nnen nicht gesetzlich oder reglementarisch vorgeschrieben und deshalb auch nicht zuverl�ssig kalkuliert werden. Zwar rechnet das System der beruflichen Vorsorge mit einer bestimmten gesetzlich oder allenfalls reglementarisch vorgeschriebenen Minimalverzinsung. Diese stimmt aber nicht oder h�chstens zuf�lligerweise mit der effektiv auf dem Kapitalmarkt erzielbaren Rendite �berein. Wie jeder Kapitalanleger kann auch die Vorsorgeeinrichtung - die im Grunde nichts anderes als eine Einrichtung zur kollektiven Kapitalanlage der Vorsorgeguthaben der Versicherten ist - bei guten Kapitalmarktverh�ltnissen unter Umst�nden Renditen erzielen, die h�her sind als die vorgeschriebenen Mindestzinsen. Dieser h�here Ertrag f�hrt zu freien Mitteln, die dann den Versicherten gutgeschrieben werden k�nnen, wie das vorliegend geschehen ist. Mit den streitigen Rentnerbeitr�gen werden nicht die reglementarischen Leistungen tangiert, sondern einzig Leistungserh�hungen, die aus diesen freien Mitteln finanziert worden sind, also aus �bersch�ssen, die sich daraus ergeben haben, dass die Vorsorgeeinrichtung offenbar in fr�heren Jahren dank g�nstigen Anlageverh�ltnissen eine h�here als die kalkulierte Rendite erzielen konnte. Es handelt sich dabei um die Gewinnchancen, die mit jeder Kapitalanlage verbunden sind. Mit jeder Gewinnchance sind aber unweigerlich auch Verlustrisiken verbunden. �bersch�sse k�nnen nur verteilt werden, solange solche vorhanden sind. Ein Kapitaldeckungsverfahren, das nur Gewinnchancen, aber keine Verlustrisiken enth�lt, ist objektiv und denklogisch unm�glich. Die Annahme, Art. 65d Abs. 3 lit. b BVG wolle zeitlich unbeschr�nkt und unter allen Umst�nden Leistungen garantieren, die auf freie Mittel, d.h. auf h�here als kalkulierte und kalkulierbare Renditen zur�ckzuf�hren sind, w�rde bedeuten, dass der Gesetzgeber ein System einf�hren wollte, das nur Gewinnchancen, aber keine Verlustrisiken kennt. Davon kann nicht ernsthaft ausgegangen werden. BGE 135 V 382 S. 410
11.4.6 Damit ist auch gesagt, dass dem streitigen Rentnerbeitrag keine berechtigte Vertrauenserwartung entgegenstehen kann. Die Bestimmung des Art. 65d Abs. 3 lit. b BVG ist vor dem Hintergrund der Diskussion um wohlerworbene Rechte und Vertrauensschutz zu sehen. Als wohlerworben und vertrauensgesch�tzt k�nnen - wenn �berhaupt (vgl. BGE 134 I 23 E. 7.2 S. 36 f.) - diejenigen Leistungen betrachtet werden, welche die Versicherten mit ihren Beitr�gen und denjenigen ihrer Arbeitgeber finanziert haben. Leistungserh�hungen, die auf ausserordentliche Gewinne zur�ckgehen, k�nnen demgegen�ber von vornherein nicht als wohlerworben gelten. Sie sind ohne eigenes Dazutun der Versicherten infolge unerwartet guter Verh�ltnisse auf dem Kapitalmarkt entstanden. Kein vern�nftiger Mensch kann in guten Treuen damit rechnen, dass er von einem System profitieren kann, in welchem er nur Gewinnchancen, aber keine Verlustrisiken hat. Einen Anspruch auf Vertrauensschutz gegen�ber dem Kapitalmarkt kann es naturgem�ss nicht geben. Wer auf seinen Kapitalanlagen Verluste erleidet, kann allenfalls versuchen, gegen�ber denjenigen, die ihn bei der Kapitalanlage beraten haben, einen Verantwortlichkeitsanspruch geltend zu machen, was die Beschwerdef�hrerin 2 vorliegend ja auch angestrebt hat. F�hren diese Klagen zum Erfolg, so kann der Schaden reduziert oder allenfalls behoben werden; andernfalls wird ein Verlustrisiko realisiert, wie es unweigerlich und unvermeidlich mit jeder Kapitalanlage und damit auch mit dem Kapitaldeckungsverfahren der beruflichen Vorsorge verbunden ist. Es stellt sich dann nur die Frage, wie der Verlust unter den Beteiligten aufzuteilen ist. Bei einer Vorsorgeeinrichtung, welche noch aktive Versicherte hat, k�nnen allenfalls diese und ihre Arbeitgeber (Art. 65d Abs. 3 lit. a BVG) zur Verlustdeckung herangezogen werden. Bei einer reinen Rentnerkasse ist dies naturgem�ss unm�glich. Der streitige Rentnerbeitrag ist - abgesehen von den Verantwortlichkeitsklagen - die einzige Massnahme, die zur Sanierung der Kasse ernsthaft in Frage kommt (vorne E. 7.3). Es kann nicht davon ausgegangen werden, dass der Gesetzgeber zwar einerseits den Vorsorgeeinrichtungen zwingend vorgeschrieben hat, bei Unterdeckung Sanierungsmassnahmen zu ergreifen (Art. 65d Abs. 1 BVG), ihnen aber zugleich h�tte verunm�glichen wollen, die einzig m�gliche Massnahme zu ergreifen.
11.4.7 Insgesamt steht Art. 65d Abs. 3 lit. b Satz 6 BVG nicht entgegen, dass auch von Neurentnern ein Rentnerbeitrag verlangt und BGE 135 V 382 S. 411mit der Rente verrechnet werden kann, soweit damit nur diejenige Leistungsverbesserung tangiert ist, die aus der Zuteilung freier Mittel im Rahmen der Teilliquidation resultiert.
12. 12.1 Die streitigen Rentnerbeitr�ge sind damit zul�ssig sowohl in Bezug auf die Altrentner (Personen, deren Rentenanspruch vor der Zuteilung der freien Mittel im Rahmen der Teilliquidation entstanden ist) als auch in Bezug auf die Neurentner (Personen, deren Rentenanspruch nach der Zuteilung der freien Mittel im Rahmen der Teilliquidation entstanden ist). Die Beschwerden in den Verfahren 9C_709/2008 und 9C_899/2008 sind damit begr�ndet. Vorbehalten sind allf�llige Eingriffe in gesetzliche Minimalleistungen (vorne E. 8.2), einschliesslich der gesetzlich zwingenden Anpassung an die Preisentwicklung im Sinne von Art. 36 Abs. 1 BVG (vorne E. 8.3), sowie die Pflicht, die Massnahme aufzuheben, sobald die Unterdeckung auf andere Weise behoben ist (vorne E. 7.4). In diesem Sinne ist die Genehmigungsverf�gung vom 15. September 2005 zu pr�zisieren.
12.2 In Bezug auf die zeitliche Wirkung der Massnahme ist der Klarheit halber festzuhalten: Die nunmehr best�tigte Reglements�nderung tritt gem�ss ihrem Wortlaut am 1. Januar 2006 in Kraft. Dass die Beschwerde an die Vorinstanz von Gesetzes wegen aufschiebende Wirkung hatte (Art. 55 VwVG), �ndert daran nichts, da die aufschiebende Wirkung nur provisorisch w�hrend der Dauer des Verfahrens gilt. Die w�hrend dieser Dauer ausbezahlten Renten, die h�her sind als diejenigen, die sich aus der nunmehr best�tigten Reglements�nderung erg�ben, wurden zu Unrecht ausbezahlt und k�nnen zur�ckverlangt werden (BGE 112 V 74 E. 3 S. 77 ff.; BGE 105 V 266 E. 3 S. 269; REGINA KIENER, in: Kommentar zum Bundesgesetz �ber das Verwaltungsverfahren [VwVG], 2008, N. 11 zu Art. 55 VwVG; HANSJ�RG SEILER, in: VwVG, Praxiskommentar zum Bundesgesetz �ber das Verwaltungsverfahren, 2009, N. 69 f. zu Art. 55 VwVG).
130 V 560,
135 V 2 suite... ,
134 V 208,
105 V 266
Art. 65d al. 3 let. b LPP,
Art. 65d Abs. 1 BVG,
art. 62 al. 1 let. a LPP,
Art. 36 Abs. 1 BVG suite... ,
Art. 49 PA,
Art. 49 Abs. 2 Ziff. 16 BVG,
Art. 44 Abs. 2 lit. c BVV 2,
Art. 65d Abs. 3 lit. a BVG,
Art. 36 Abs. 2 BVG,
art. 56 ss LPP,
Art. 76 Abs. 1 lit. b BGG,
Art. 81 Abs. 1 lit. b BGG,
Art. 6 und 48 VwVG,
Art. 65c Abs. 2 BVG,
Art. 36, 41 und 41a BVV 2,
Art. 62 Abs. 1 lit. d BVG,
Art. 65c Abs. 1 lit. b und Art. 65d Abs. 1 BVG,
Art. 65d Abs. 2 Satz 2 und 3 BVG,
Art. 65d Abs. 2 BVG,
Art. 25 Abs. 2 lit. a SFV,
Art. 36 Abs. 4 BVG,
Art. 50 Abs. 3 Satz 1 BVG,
Art. 65d Abs. 3 Satz 3 BVG,
Art. 27g Abs. 1 BVV 2,
Art. 23 und 19 Satz 2 FZG,
Art. 37 Abs. 2-5 BVG,
Art. 5 FZG