Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=OLGR%202009,%20656
Timestamp: 2019-04-25 03:03:11
Document Index: 229534040

Matched Legal Cases: ['§ 1361', '§ 1578', '§ 1578', '§ 1578', '§ 1587', 'BGH', '§ 101', '§ 101', '§ 101', '§ 3']

Rechtsprechung: OLG-Report 2009, 656 - dejure.org
Weitere Entscheidungen unten: OLG Brandenburg, 10.02.2009 | OLG Düsseldorf, 27.03.2009 | OLG Zweibrücken, 02.02.2009
Trennungsunterhalt: Geltendmachung des Realsplittings bei einem Anerkenntnis; mietfreies Wohnen in einem nach der Trennung erworbenen Haus; Erwerbsobliegenheit bei Betreuung eines gerade 3 Jahre alten Kindes
BGB § 1361 Abs. 1 S. 1; BGB § 1578b
Bemessung des Unterhaltsbedarfs beim Trennungsunterhalt nach den ehelichen Lebensverhältnissen; Anwendbarkeit des § 1578b Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) nur auf den nachehelichen Unterhalt aufgrund der systematischen Stellung der Norm; Anwendbarkeit des § 1578b BGB auf den Trennungsunterhalt
Familienrecht - Kein Wohnvorteil, wenn nach Trennung Immobilien erworben wurden
Kein "Wohnvorteil" bei Immobilienerwerb nach Trennung
AG Prenzlau, 26.03.2008 - 7 F 8/08
NJW 2009, 1356
FamRZ 2009, 1837
Wie der Senat bereits mehrfach entschieden hat, scheidet eine zeitliche Begrenzung des Unterhalts entsprechend der für den nachehelichen Unterhalt geltenden Regelung des § 1587 b BGB aus (Senat, OLGR 2009, 427; FamRZ 2009, 1837; FamRZ 2010, 299).
Wie bereits ausgeführt, wäre die Ausübung einer 30-Stunden-Tätigkeit ohne Schichtdienst nicht überobligatorisch (vgl. auch Senat, FamRZ 2009, 1837).
Kostenbeitrag, Einkommensreduzierung durch Wahl unsinniger Steuerklasse; …
Grundsatz des Unterhaltsrechts ist es, dass ein Unterhaltsverpflichteter zugunsten des Unterhaltsberechtigten nicht nur seine Arbeitskraft bestmöglich einsetzen muss, was gegebenenfalls zur Zurechnung fiktiven erzielbaren Einkommens führt, vgl. Brandenburgisches Oberlandesgericht, Beschluss vom 14. Januar 2009 - 13 WF 128/08 -, in juris; Schleswig-Holsteinisches Oberlandesgericht, Urteil vom 21. Februar 2006 - 8 UF 214/05 -, in juris, OLG Köln, Beschluss vom 10. September 2008 - 4 WF 104/08 - in juris, sondern in zumutbarer Weise erzielbare Steuervorteile nutzen und die Schmälerung durch unnötig hohe gesetzliche Abzüge unterlassen muss, vgl. BGH, Urteil vom 14. Januar 2004 - XII ZR 69/01 -, in juris; Brandenburgisches OLG, Urteil vom 10. Februar 2009 - 10 UF 65/08 - in juris; OLG München, Urteil vom 4. Juni 2008 - 12 UF 1125/07 -, in juris.
§ 101 Abs 1 UrhG, § 101 Abs 2 UrhG, § 101 Abs 9 UrhG, § 3 Nr 30 TKG
Drittauskunftsanspruch bei Urheberrechtsverletzung: Merkmal des "gewerblichen Ausmaßes"
Zulässigkeit eines Auskunftsersuchens wegen Verletzung von Urheberrechten
GRUR-RR 2009, 377
MMR 2009, 702
Durch diese Einschränkung ist zumindest klargestellt, dass bei illegalen Kopien und Verbreitungen im Internet über Tauschbörsen ein Umfang erreicht werden muss, der über das hinausgeht, was einer Nutzung zum privaten oder sonstigen eigenen Gebrauch entspräche (OLG Zweibrücken, Beschluss vom 27.10.2008, Aktenzeichen 3 W 184/08; Beschluss vom 2.2.2009, Aktenzeichen 3 W 195/08).
Der Senat teilt insoweit die in der Rechtsprechung und auch in der Literatur überwiegend vertretene Auffassung (…vgl. etwa OLG Köln, OLGR 2009, 357 Rn. 13 und Beschluss vom 21.10.2008 - 6 Wx 2/08 - PfOLG Zweibrücken, Beschluss des 3. Zivilsenates vom 2. Februar 2009 - 3 W 195/08 - = OLGR 2009, 656 f; Musiol GRUR-RR 2009, 1, 4; Maaßen MMR 2009, 511, 512), dass sich die Offensichtlichkeit der Rechtsverletzung allein auf den objektiven Tatbestand derselben beziehen muss und nicht auf die Frage, ob der Inhaber der IP-Adresse tatsächlich die Rechtsverletzung begangen hat.