Source: https://www.suedwestbank.de/final-wAssets/docs/e-paper/berichte/2014_geschaeftsbericht/index.html
Timestamp: 2018-03-21 02:59:26
Document Index: 268157022

Matched Legal Cases: ['§\u2009312', '§\u2009312', '§\u2009340', '§\u2009340', '§\u200917', '§\u200918', '§\u2009291', '§\u2009325', '§\u2009340', '§\u2009340', '§\u20096', '§\u20096', '§\u2009253', '§\u2009253', '§\u2009249', '§\u2009256', '§\u2009340', '§\u2009340', '§\u2009253', '§\u2009274', '§\u2009340', '§\u2009340', '§\u2009286', '§\u2009172', '§\u2009312', '§\u2009317']

2014_Geschaeftsbericht_SUEDWESTBANK
1. Lagebericht für das Geschäftsjahr 2014
unsere region ist reich an landschaftlichen unterschieden. was die menschen hier jedoch schon immer eint, sind ihre werte. als unab- hängige privatbank mit regionalen wurzeln teilen wir diese werte. geschäftsbericht. 2014.
unsere entscheidung, uns auf den wirtschaftsraum baden-württemberg zu konzentrieren und konsequent auf die persönliche beratung vor ort zu setzen, hat sich erneut bewährt. wir freuen uns, dass immer mehr menschen in der region dies mit ihrem vertrauen honorieren. auch 2014 konnten wir unseren erfolg- reichen kurs der vergangenen jahre fortsetzen und weiter kräftig wachsen. die südwestbank auf einen blick 2014 2013 bilanzsumme (in mio. euro) 5.984 5.132 geschäftsvolumen (in mio. euro) 6.638 5.598 kreditvolumen (in mio. euro) 4.197 3.411 kundengelder (in mio. euro) 4.184 3.585 kundendepotvolumen (in mio. euro) 8.875 7.957 wertpapierbestand (in mio. euro) 1.572 1.252 bilanzielles eigenkapital (in mio. euro) 627 619 geschäftsstellen 28 28 mitarbeiter 627 577 20142013 bilanzsumme (in mio. euro) 5.9845.132 geschäftsvolumen (in mio. euro) 6.6385.598 kreditvolumen (in mio. euro) 4.1973.411 kundengelder (in mio. euro) 4.1843.585 kundendepotvolumen (in mio. euro) 8.8757.957 wertpapierbestand (in mio. euro) 1.5721.252 bilanzielles eigenkapital (in mio. euro) 627619 geschäftsstellen 2828 mitarbeiter 627577
inhalt 1 inhalt brief des vorstandes 4 über regionalität 6 von gundelsbach nach stuttgart 8 von wettelbrunn nach freiburg 12 von markgröningen nach heilbronn 16 von ladenburg nach mannheim 20 lagebericht und jahresabschluss 24 organisation 89
2 erfolg ist für uns kein zustand, sondern vielmehr ein prozess, an dem wir in der südwestbank tag für tag arbeiten. von links: dr. andreas maurer (mitglied des vorstandes), dr. wolfgang kuhn (sprecher des vorstandes) und wolfgang jung (mitglied des vorstandes).
brief des vorstandes 4 wege entstehen dadurch, dass man sie geht, schrieb der dichter franz kafka. wir möchten hinzufügen: indem man sie gemeinsam geht. in diesem sinne haben wir unsere kunden durch das jahr 2014 begleitet. das jahr war geprägt von gegensätzen: jubel über den deutschen wm-titel stand neben angst vor einem neuen kalten krieg sowie den konflikten im nahen osten. während sich die deutsche wirtschaft insgesamt als stabil erwiesen hat, blieb die entwicklung im restlichen euroraum durchwachsen. die aktienkurse zeigten ebenfalls ein heterogenes bild. wies der dax nach größeren unter- jährigen schwankungen nur einen geringen kursgewinn aus, erreichten die us-börsen wiederholt höchststände. die bankenbranche sah sich vor großen herausforderungen. zinsen auf histo- risch niedrigem niveau sowie die zunehmende regulierung ließen das wachs- tum vieler institute stagnieren und führten vielerorts zu personalabbau und filialschließungen. die südwestbank hingegen setzte den positiven kurs der vergangenen fünf jahre fort und wuchs weiter dynamisch. unser solides geschäftsmodell, die tragfähige eigenkapitalbasis, die persönliche beratung sowie die präsenz vor ort haben sich bewährt. beständige kundenbeziehungen und der fokus auf den stabilen wirtschaftsraum baden-württemberg erwiesen sich weiterhin als nachhaltiger wettbewerbsvorteil. mit einer bilanzsumme von rund sechs mrd. euro zählen wir zu den größten unabhängigen privatbanken in deutschland. triebfedern waren unser kredit- geschäft sowie die vermögensverwaltung. während der markt mit 1,2 prozent wachstum nahezu stagnierte, hat die südwestbank ihre kreditvergabe um 20,3 prozent ausgeweitet. bei den kundengeldern verzeichneten wir einen zuwachs um 16,7 prozent. diese entwicklungen wirkten sich insgesamt positiv auf den zinsüberschuss aus, der deutlich über dem vorjahreswert lag und gegen den branchentrend um 14,6 prozent stieg. in der vermögensver- waltung stieg das volumen um knapp 60 prozent. an diesem enormen zufluss hatten alle geschäftsfelder anteil – das filialgeschäft ebenso wie die bereiche private banking oder unternehmenskunden. begleitet wurde dies von einem deutlichen anstieg des provisionsüberschusses. in den guten ergebnissen sehen wir einen beleg für das vertrauen unserer kunden. vertrauen, das wir uns durch hochwertige beratung täglich neu erarbeiten. wiederholte auszeichnungen unabhängiger instanzen bestätigen unsere beratungskompetenz.
5 qualität ist kein zufall, sondern ergebnis strategischer entscheidungen und letzten endes gelungener menschlicher interaktion. der status als unabhängige privatbank erlaubt es uns, objektiv zu beraten statt nur vertriebsvorgaben eines übergeordneten konzerns zu erfüllen. im sinne der qualitätssteuerung hinter- fragen und optimieren wir unsere prozesse zudem kontinuierlich. doch letztlich entscheidend ist im bankgeschäft der faktor mensch. erfolg hat nur, wer seine kunden kennt, ihnen zuhört und ihre bedürfnisse respektiert. wie für die gesamte wirtschaft ist die zunehmende digitalisierung auch für die finanzinstitute ein zentrales thema. die südwestbank positioniert sich weiter- hin klar als beratungsorientierte filialbank. dennoch tragen wir dem wunsch unse- rer kunden rechnung und bauen stufenweise ergänzende digitale angebote aus. auch unsere tochterfirmen entwickelten sich im vergangenen jahr positiv. mit ihnen und unseren kooperationspartnern runden wir unser leistungsspektrum ab, sodass wir unsere kunden vollumfänglich betreuen können. für 2015 haben wir uns vorgenommen, dem eingeschlagenen wachstumspfad weiter zu folgen. dabei ist stets unsere maxime, mit unseren kunden zu wachsen und nicht auf ihre kosten. dazu stärken wir die bestehenden standorte und unsere belegschaft. wir planen, die mitarbeiterzahl bis ende 2015 auf 673 zu steigern – damit haben wir dann in zwei jahren rund 100 neue kräfte eingestellt. unser besonderer dank gilt unseren 627 mitarbeiterinnen und mitarbeitern. der erfolg unseres hauses beruht auf ihrem einsatz, ihren kenntnissen und letztlich ihrer begeisterung für die kunden. danken möchten wir unseren rund 100.000 kunden für ihr vertrauen und ihre treue. auch unseren eigentümern sowie den mitgliedern unseres aufsichtsrates und unseres beirates sprechen wir für ihre konstruktive begleitung unseren ausdrücklichen dank aus. die südwestbank befindet sich auf einem guten weg. wir freuen uns darauf, ihn auch künftig weiterzugehen – gemeinsam mit ihnen. stuttgart, 16. juni 2015 südwestbank aktiengesellschaft der vorstand wolfgang jung dr. andreas maurer dr. wolfgang kuhn
über regionalität 6 über regionalität wir haben uns zur regionalität bekannt, lange bevor sie zum trend wurde. sie gehört seit jeher zu den grundwerten der südwestbank. die region, das ist für uns nicht die landschaft, sondern das sind die menschen, die hier leben – mit ihren wünschen und sorgen, mit ihren plänen und zielen. wir schätzen es, unsere kunden persönlich vor ort zu beraten, statt uns nur per telefon oder e-mail auszutauschen. so können wir uns direkt einen eindruck davon verschaffen, wie ihre geschäfte laufen und welche wendungen ihr leben nimmt. regional verwurzelt zu sein, heißt für uns auch: man kennt sich, man vertraut sich. die südwestbank ist zurzeit an insgesamt 28 standorten in ganz baden-württemberg vertreten – und es werden eher mehr als weniger. wir haben auch dieses jahr wieder vier dieser standorte ausgewählt, um ihnen einen eindruck davon zu geben, was wir meinen, wenn wir sagen: wir setzen auf regionale werte. wir können überall zu hause sein – aber nur an einem ort sind wir wirklich daheim. kurze wege, persönliche gespräche auch das ist regionalität
7 von ladenburg nach mannheim von gundelsbach nach stuttgart von markgröningen nach heilbronn von wettelbrunn nach freiburg
stuttgart 8 stuttgart andreas knauer, private-banking-betreuer am 5. mai 2015 auf seinem weg nach stuttgart mit mehr als 2,7 millionen menschen aus über 170 ländern ist die region stuttgart einer der ­ wirtschaftsstärksten standorte europas. 07.40 uhr weinstadt im rems-murr-kreis fachwerk und streuobstwiesen 07.30 uhr gundelsbach im remstal weinberge, so weit man schaut auf dem weg zur südwestbank in stuttgart macht andreas knauer morgens häufig zwischenstation bei einem der bäcker im ort, um sich mit frischen brezeln zu versorgen. weinstadt liegt inmitten sanfter hügel zu beiden seiten der rems. „1975 wurden die traditions­ reichen weinorte beutelsbach, endersbach, großheppach, schnait und strümpfelbach zur stadt weinstadt vereint“, erklärt andreas knauer und schmunzelt: „der name ist programm.“ gundelsbach ist ein kleiner weiler im remstal, der zu weinstadt gehört. vor mehr als 650 jahren von zwei mönchen gegründet, zählt der ort heute noch immer nicht mehr als 160 einwohner. „im nachbarort bin ich geboren und hier lebe ich“, erklärt andreas knauer. er ist vorstand des örtlichen bürgervereins und bewirtschaftet mit seiner familie weinberge und streuobstwiesen.
9 08.25 uhr der feuersee ein wenig grün in der stadt 08.00 uhr die grabkapelle in stuttgart-rotenberg weithin sichtbarer liebesbeweis die zentrale der südwestbank liegt im stuttgarter süden. in laufweite befindet sich der feuersee, der von einer kleinen grünanlage umgeben ist. auf einer halbinsel im see, der im 18. jahr- hundert als löschwasserteich angelegt wurde, liegt die neugotische johannes- kirche. bei schönem wetter verbringt andreas knauer hier gerne seine mittags- pause. „hier kann ich wunderbar abschalten und kraft tanken“, erklärt er. die grabkapelle auf dem württemberg, der bis 1907 rotenberg hieß, wurde von könig wilhelm i. als liebesbeweis für seine jung verstorbene gemahlin katharina erbaut. vorbild für den kapellenraum war das pantheon in rom. der elegante, kreisförmig angelegte kuppelsaal ist mit stuckrosetten verziert und hat in der mitte ein rundes glas- dach. „ich genieße den blick über die stadt und das neckartal, den man von hier oben hat“, schwärmt andreas knauer.
10 stuttgart um seinen kunden den weg zur bank zu ersparen, kommt andreas knauer oft direkt zu ihnen – wenn es sein muss, auch ins festzelt. so wie zu familie maier, die unter dem namen göckelesmaier einen traditionsreichen festzeltbetrieb hat. auf dem cannstatter wasen haben die maiers und andreas knauer in den ver- gangenen jahren nicht nur über anlage- themen gesprochen, sondern auch schon verträge abgeschlossen. daniela und karl maier betreiben göckelesmaier bereits in zweiter gene- ration. der betrieb hat zunächst als kleiner imbiss mit wurstbraterei begon- nen und sich schon 1938 auch auf das braten von hähnchen spezialisiert. „ich bin, seit ich auf der welt bin, bei der südwestbank“, erzählt karl maier, der auch für seine drei kinder bereits konten bei der bank eröffnet hat. 13.30 uhr auf dem traditionsreichen volksfest besprechung am biertisch ortstermin im festzelt mit karl maier auf dem cannstatter wasen
11 „für mich ist vertrauen der schlüssel zu einer guten zusammenarbeit. meine kunden können mich jederzeit beim wort nehmen.“ andreas knauer die südwestbank in stuttgart in der landeshauptstadt ist die zentrale der südwestbank und gleichzeitig die größte filiale. hier werden nicht nur kunden aus stuttgart und umgebung betreut, sondern auch die konten über- regionaler kunden geführt. mit erfolg. „objektive rat- schläge, vorausschauende lösungen, engagierte betreuer: die südwestbank hat die beste kunden- beratung der stadt – und gewinnt folgerichtig den citycontest private banking 2014 in stuttgart“, urteilte das institut für vermögensaufbau, das im auftrag von focus-money neun institute unter die lupe nahm. punkten konnte die südwestbank dank ihres persönlichen ansatzes: ­ die betreuer analysierten nicht nur den status quo der vermögenswerte, sondern berücksichtigten auch ­ wünsche und ziele des kunden. „ich schätze die solide und eher etwas konservative ausrichtung der bank. hier fühle ich mich bestens aufgehoben.“ karl maier göckelesmaier ist heute weit mehr als eine hähnchen- braterei. das neu gestaltete festzelt für volksfeste hat einen großen biergarten und bietet insgesamt platz für mehr als 3.800 gäste. hier wird inzwischen nicht nur bier, sondern auch wein und champagner ausge- schenkt und es gibt vegane gemüse-maultaschen. die südwestbank betreut die maiers bereits seit vielen jahrzehnten. „ich schätze die enge zusammenarbeit mit den mitarbeitern der südwestbank sehr“, erklärt karl maier. „sie kennen unsere familie und unsere verhältnisse. das macht vieles einfacher.“
freiburg 12 freiburg harald god, teamleiter firmenkunden baden am 13. mai 2015 auf seinem weg nach freiburg die region ist so schön, dass man schnell die fakten übersieht: der breisgau ist ein ausgezeichneter wirtschaftsstandort in zentraler europäischer lage. 07.40 uhr staufen im breisgau historische altstadt staufen mit seinem mittelalterlichen stadtzentrum gilt als heimat des alchi- misten faust – jenes doktor faust der weltliteratur, der durch goethe als der nach letzter erkenntnis strebende mensch bekannt geworden ist. „ich bin hier in der altstadt aufgewachsen. meine eltern hatten ein gut gehendes restaurant und hotel“, erklärt harald god. staufen ist außerdem ein kultu- relles zentrum des naturschutzparks südschwarzwald, einer landschaft, die reich an tälern und schluchten, dichten wäldern und blühenden wiesen ist. 07.30 uhr wettelbrunn im breisgau von der sonne verwöhnt wettelbrunn gehört zu staufen im breisgau und ist idyllisch zwischen dem schwarzwald und der rheinebene gelegen, inmitten von weinbergen. hier beginnt das markgräflerland mit seinen weit über die region bekannten wein- gütern. darüber hinaus ist die gegend ausgangspunkt für mountainbike-touren und schöne wanderungen. ins franzö- sische elsass oder in die schweiz sind es nur wenige kilometer. „ich lebe sehr gerne hier. die landschaft ist herrlich und der frühling beginnt bei uns drei wochen früher als im übrigen deutsch- land“, schmunzelt harald god.
13 das freiburger münster, dessen bau alleine 60 jahre gedauert hat, ist heute ein nationales kulturdenkmal. es gehört zu den wenigen gotischen kirchen, die noch im mittelalter vollendet wurden und bis heute nahezu unversehrt erhalten sind. für die instandhaltung des äußeren steinwerks ist der freiburger münster- bauverein verantwortlich, der seit 1890 die münsterbauhütte mit steinmetzen und steinbildhauern betreibt. der verein feiert in diesem jahr 125-jähriges jubi- läum. auf dem platz vor dem münster findet jeden vormittag ein markt statt. „der markt ist zu fuß nur etwa zehn minuten von der südwestbank-filiale entfernt“, erklärt harald god. hier bieten bauern aus der region und händler frisches gemüse, obst, aber auch honig, fisch, fleisch und kunsthandwerk an. 08.15 uhr freiburg an der dreisam geschichtsträchtige studentenstadt 07.50 uhr burgruine staufen einst schutz, heute wahrzeichen markant über die rheinebene erhebt sich die burgruine auf dem kegelförmigen schlossberg. „wann immer sich die gelegenheit bietet, komme ich hierher. der blick ist herrlich und reicht bis zu den elsässischen vogesen“, schwärmt harald god. die burg wurde vermutlich um das jahr 1100 auf den ruinen eines römischen kastells erbaut, um den silberbergbau vor eindringlingen zu schützen. er bildete die haupteinnahme- quelle der herren von staufen.
14 freiburg harald god hat einen termin mit dieter lebzelter, einem der drei geschäftsführer von ims gear. das unternehmen hat sich auf die entwicklung und produktion von zahnrad- und getriebetechnik speziali- siert und ist weltweit tätig. vor allem die automobilbranche in asien und amerika hat sich zu einem wichtigen absatzmarkt für das unternehmen entwickelt. die südwestbank ist eine von insgesamt vier hausbanken. „ich freue mich, dass hier auch unsere kompetenz bei interna- tionalen finanzthemen gefragt ist und ich hinzugezogen werde, wenn es zum beispiel um den chinesischen markt geht“, sagt harald god. ims gear produziert an insgesamt sieben standorten in deutschland, in den usa, mexiko und china und beschäftigt welt- weit rund 2.700 mitarbeiter. mit seinen technischen lösungen für komponenten, baugruppen und getriebe setzt das unternehmen regelmäßig standards. „der südwestbank vertrauen wir“, so dieter lebzelter, „weil sie dort genauso mittelständisch denken wie wir hier.“ ortstermin im technikzentrum mit dieter lebzelter von ims gear 16.30 uhr firmenzentrale donaueschingen besprechung der auslandsaktivitäten
15 „ich muss erst einmal zuhören. was will mein kunde, wo drückt ihn der schuh? das ist ein sehr partnerschaft­ liches und von vertrauen geprägtes miteinander. wir sprechen auf augenhöhe.“ harald god die südwestbank im breisgau die filiale in freiburg gehört zu den ältesten der südwestbank. viele kunden werden hier seit jahren und über generationen hinweg betreut. die vermögens- verwaltung der südwestbank gehört zudem zu den besten in ganz deutschland. die unabhängige privat- bank überzeugte die tester mit einem exzellenten blick für die ziele der kunden und transparenten kosten. besondere erwähnung fand auch die durchgängig ganzheitliche beratung. „offenheit, gegenseitiger respekt und direkte kommunikation sind zentrale werte unserer unternehmenskultur. genau diese werte spiegeln sich in der zusammenarbeit mit der südwestbank wider.“ dieter lebzelter ims gear startete vor 150 jahren als feinwerktech- nischer zulieferer für schwarzwälder uhren und belieferte schon bald auch die überregionale uhren­ industrie. in den 1970er-jahren kamen innovative getriebelösungen hinzu, bis das unternehmen sich schließlich ganz auf die automobilbranche konzentrierte. heute liegen die stärken von ims gear in der hohen entwicklungs-, werkstoff-, prozess- und fertigungs- kompetenz, aber vor allem in der konsequent inter- nationalen ausrichtung.
heilbronn 16 heilbronn boris bäßler, betreuer landwirtschafts- und agrargewerbe am 6. mai 2015 auf seinem weg nach heilbronn trotz der landwirtschaftlichen prägung sind in der region heilbronn-franken auch zahlreiche ­ weltmarktführer zu hause. 07.35 uhr die hessigheimer felsengärten kletterparadies und spitzenweine auf dem weg in die südwestbank- filiale in heilbronn fährt boris bäßler am neckar entlang, vorbei an den hessig- heimer felsengärten. die schroffen muschelkalkfelsen dieses naturschutz- gebiets sind nicht nur ein beliebtes ziel von kletterern, sondern auch frucht- barer boden für weine. die weine der steillagen werden regelmäßig prämiert. „für mich ist wein kultur- gut“, schwärmt boris bäßler. 07.10 uhr geschichtsträchtiges markgröningen fachwerk und schäferlauf markgröningen mit seiner historischen altstadt liegt im landkreis ludwigsburg und ist die heimat von boris bäßler. der ort ist bekannt für den jährlich stattfin- denden schäferlauf, bei dem traditionell barfuß über stoppelfelder gerannt wird. boris bäßler ist auf dem elterlichen land- wirtschaftlichen betrieb aufgewach- sen und arbeitet dort auch heute noch mit. „ich kann mir nichts schöneres vorstellen, als hier zu leben“, erklärt er. auf dem hof wohnen inzwischen drei generationen.
17 wenn es die zeit erlaubt, macht boris bäßler einen abstecher auf den wart- berg, eine erhebung im norden der heilbronner berge, von der aus man einen herrlichen blick über heilbronn und die regionalen weinberge hat. „hier auf dem wartberg soll goethe seinen 48. geburtstag gefeiert haben“, weiß boris bäßler und genießt gelegentlich kurz die aussicht, bevor er zur südwestbank- filiale in die moltkestraße fährt. lauffen, die geburtsstadt des dichters friedrich hölderlin, ist die zweitgrößte­ weinbaugemeinde württembergs, wovon nicht zuletzt zahlreiche weinfeste zeugen. „es ist mir wichtig, tradition und geschichte meiner heimat lebendig zu spüren“, sagt boris bäßler. in einem ehemaligen klosterhof ist heute ein museum untergebracht, das in einer spannenden dauerausstellung das leben und wirken hölderlins präsentiert. 08.20 uhr der wartberg in heilbronn ausblick auf die schwäbische toskana 07.55 uhr lauffen am neckar wo geschichte lebendig ist
18 heilbronn am nachmittag macht sich boris bäßler auf den weg nach sinsheim, um mit michael freiherr von gemmingen über die finanzierung neuer maschinen zu sprechen. auf dem hof von freiherr von gemmingen wurde vor kurzem eine neue getreidehalle gebaut, in der zurzeit auch die maschinen gelagert werden. „bei einem solchen termin kann ich mit mei- nen kunden immer auch über aktuelle landwirtschaftliche themen sprechen“, freut sich boris bäßler. michael freiherr von gemmingen führt seinen hof ausschließlich mit ackerbau. der schwerpunkt seines landwirtschaft- lichen betriebs liegt auf der vermehrung von hybridsaatgut wie etwa raps und wintergerste. um die jahrhundertealte tradition seiner familie auch im 21. jahr- hundert erfolgreich fortsetzen zu können, hat michael freiherr von gemmingen 2005 mit zwei anderen landwirten der region die kraichgauer güterverwal- tungen kg gegründet. bereits sein vater war seit ende des 2. weltkriegs kunde der südwestbank. 16.00 uhr in sinsheim im kraichgau gedankenaustausch zwischen raps und gerste ortstermin auf dem gutshof mit freiherr von gemmingen in der getreidehalle
19 „ich pflege einen offenen und ehrlichen kontakt mit meinen kunden. ich bin von hier, genau wie sie. das verbindet uns.“ boris bäßler die südwestbank in der region heilbronn-franken in der region, zu der auch der hohenlohekreis, der main-tauber-kreis und der landkreis schwäbisch hall gehören, hat landwirtschaft noch immer eine wichtige bedeutung. die durchschnittliche betriebsgröße liegt hier allerdings deutlich unter dem bundesdurchschnitt, was unter anderem auf die große anzahl kleinerer betriebe im weinbau zurückzuführen ist. dominiert wird die landwirtschaft jedoch auch heute von ackerbau und viehzucht. die südwestbank-filiale in heilbronn ist traditionell der partner vieler mittelständischer und landwirtschaftlicher betriebe in der region. „bei der südwestbank bin ich keine nummer, sondern eine reale person mit wünschen und anforderungen. das schätze ich sehr.“ michael freiherr von gemmingen die drei gesellschafter der kraichgauer güterver- waltungen kg gelangten früh zu der überzeugung, dass eine wettbewerbsfähige landwirtschaft bei den üblichen südwestdeutschen betriebsgrößen nur im rahmen durchdachter kooperationen möglich ist. so begannen sie in einem ersten schritt beispielsweise mit dem überbetrieblichen einsatz von maschinen und mitarbeitern. auch beim einkauf von pflanzenschutz- mitteln und bei der getreidevermarktung kooperierten sie frühzeitig. heute hat die güterverwaltungen kg modellcharakter. die gesellschafter betreiben zudem forstwirtschaft und weinbau, sie kümmern sich um die nutzung und erhaltung historischer gebäude und haben sich darüber hinaus zu politischem und ehren- amtlichem engagement in ihrer heimat verpflichtet.
mannheim 20 mannheim manuela metzger, finanzierungsspezialistin am 11. mai 2015 auf ihrem weg nach mannheim was die metropolregion rhein-neckar so erfolgreich macht? die enge verbindung von wirtschaft und wissenschaft – und nicht zuletzt die hohe lebensqualität. 07.50 uhr naturschutzgebiet neckarschleife lebensraum für mensch und tier „der schönste teil der strecke ist für mich das naturschutzgebiet neckar- schleife bei seckenheim“, erklärt manuela metzger. „hier kann ich schon morgens hasen und störche sehen. das ist für mich ein wunderbarer start in den tag.“ seckenheim liegt zudem an der bertha benz memorial route – der strecke, die bertha benz, deutsche pionierin des automobils, 1888 mit dem automobil zurückgelegt hat und die heute als ferienstraße zur entdeckungsreise in die vergangenheit einlädt. 07.30 uhr ladenburg am neckar historische stadt und ausflugsziel der historische marktplatz mit seinen gut erhaltenen fachwerkhäusern ist das zentrum von ladenburg, dessen geschichte bis in die römische zeit zurückreicht. für ihren weg in die nur zwölf kilometer entfernte mannheimer südwestbank-filiale nimmt manuela metzger meist das fahrrad. „von der eisenbahnbrücke, die von ladenburg nach neckarhausen führt, hat man einen einmaligen blick auf die stadt“, freut sich manuela metzger.
21 der mannheimer wasserturm wurde bereits ende des 19. jahrhunderts erbaut und erfüllte anfangs sämtliche funk- tionen der städtischen trinkwasserver- sorgung. er ist teil des größten noch erhaltenen neobarocken ensembles deutschlands am friedrichsplatz – in unmittelbarer nachbarschaft der südwestbank-filiale. „der platz ist zu jeder jahreszeit wunderschön“, schwärmt manuela metzger. im sommer sind die wasserspiele ein beliebter treffpunkt und im winter findet hier der weihnachtsmarkt statt. der 213 meter hohe mannheimer fern- meldeturm ist seit 1975 in betrieb und beherbergt neben sendeeinrichtungen für richtfunk und funkdienste im ukw- bereich in 120 metern höhe auch ein drehrestaurant sowie eine aussichts- plattform. „von dort oben hat man einen rundblick über mannheim und das umland bis hin zum odenwald und zum pfälzerwald“, weiß manuela metzger. 08.20 uhr der mannheimer wasserturm beliebter treffpunkt am friedrichsplatz 08.10 uhr der fernmeldeturm in mannheim weithin sichtbares wahrzeichen
22 mannheim manuela metzger hat familie schuler bei der finanzierung der sanierung ihres hauses betreut. die termine fanden in dieser zeit nicht selten auf der baustelle statt. seit dezember wohnt die familie nun im neuen heim. es ist manuela metzgers erster besuch seit den umbau- maßnahmen. sascha schuler ist selbständiger anästhesist. er wohnt zusammen mit seiner frau simone und den zwei töchtern mia (9) und lucie (7) in der erst kürzlich sanierten stadtvilla. die familie hat sich mit dem kauf und der sanierung des alten hauses einen traum erfüllt. „wir haben uns sofort in das haus mit dem großen garten verliebt und beim kauf keine sekunde gezögert“, erzählt das paar. 14.30 uhr im beschaulichen heddesheim besprechung im frisch sanierten haus ortstermin in der stadtvilla mit familie schuler im neuen eigenheim
23 „wenn ich einen kunden betreue, dann tue ich, was ich nur kann. das ist oft mehr, als man vielleicht von seiner bank erwartet. aber für mich gehört das ein- fach zu einer ganzheitlichen beratung.“ manuela metzger die südwestbank in der region rhein-neckar die metropolregion gehört zu den wichtigsten wirt- schaftsstandorten deutschlands. überdurchschnittlich viele börsennotierte unternehmen haben hier ihren sitz. mannheim ist das kulturelle und wirtschaftliche zentrum der region, in dem 2,4 millionen menschen leben. im april 2014 konnte die mannheimer filiale der südwestbank den citycontest private banking von focus-money für sich entscheiden. „die südwestbank in mannheim schafft es, den kunden sowohl an einen passenden berater zu vermitteln als auch eine ganzheit- liche beratung mittels gesprächsunterlagen durch- zuführen“, so die jury. in der filiale am wasserturm werden vor allem privatkunden, freiberufler, gewerbe- und vermögenskunden betreut. „schnell. kompetent. unkompliziert. für mich sind es vor allem diese drei faktoren, mit denen mich die südwestbank überzeugt.“ sascha schuler als sich die schulers für die sanierungsbedürftige stadtvilla entschieden hatten, galt es, in kürzester zeit eine bank für die finanzierung zu finden. allein die südwestbank konnte das objekt schnell richtig ein- schätzen und hat die familie während der gesamten sanierungsphase begleitet. die schulers schätzen vor allem die hohe kompetenz und die unkomplizierte zusammenarbeit mit ihrer betreuerin. „das haben wir so noch bei keiner bank erlebt“, bekennt sascha schuler.
inhalt 24 inhalt 1. lagebericht für das geschäftsjahr 2014 i. wirtschaftliche rahmenbedingungen 26 ii. geschäftstätigkeit und entwicklung der südwestbank ag 30 iii. personalentwicklung 38 iv. nachtragsbericht 41 v. gesamtbanksteuerung 41 vi. sonstiges 56 vii. voraussichtliche entwicklung sowie chancen und risiken der südwestbank ag 57 2. jahresabschluss jahresbilanz 62 gewinn- und verlustrechnung 64 anhang für das geschäftsjahr 2014 66 3. bericht des aufsichtsrates 83 4. bestätigungsvermerk des abschlussprüfers 87 anhang für das geschäftsjahr 201466
1. lagebericht für das geschäftsjahr 2014 25 lagebericht für das geschäftsjahr 2014 1
26 i. wirtschaftliche rahmenbedingungen entwicklung der gesamtwirtschaft die deutsche wirtschaft hat das jahr 2014 mit einem starken letzten quartal (+ 0,7 %) abgeschlossen. auf gesamtjahressicht legte das preisbereinigte bruttoinlandspro- dukt (bip) um 1,6 % zu und entwickelte sich somit deutlich dynamischer als in den jahren 2012 (+ 0,4 %) und 2013 (+ 0,1 %). getragen wurde das wachstum zu großen teilen von der inlandsnachfrage und hier im speziellen vom privaten konsum. die eurozone konnte zwar wieder auf den wachs- tumskurs zurückfinden, doch blieb die wachstumsrate mit + 0,9 % weiter hinter der von deutschland zurück. in deutschland erreichten sowohl die exporte als auch die importe mit werten von 1.133,6 mrd. eur (+ 3,7 %) bzw. 916,5 mrd. eur (+ 2,0 %) im jahr 2014 neue höchststände. die außenhandels- bilanz wies mit einem überschuss von 217,0 mrd. eur ebenfalls einen neuen rekordwert auf und übertraf den bisheri- gen höchststand aus dem jahr 2007 von 195,3 mrd. eur deutlich. im jahr 2014 waren durchschnittlich 42,6 mio. personen mit wohnort in deutschland erwerbstätig. das waren 372.000 personen bzw. 0,9 % mehr als im jahr zuvor – der achte anstieg in folge. im vergleich zum jahr 2013 (+ 0,6 %) beschleunigte sich der zuwachs. die erwerbslosenquote verringerte sich von 4,9 % auf 4,7 % und kann im vergleich zu den meisten eu-mitgliedstaaten als niedrig bezeichnet werden. die verbraucherpreise erhöhten sich im jahresdurchschnitt 2014 gegenüber 2013 um 0,9 %. die jahresteuerungsrate ist seit dem jahr 2011 rückläufig. der überschuss des deutschen staatshaus- halts stieg 2014 aufgrund eines rekord- steueraufkommens bei gleichzeitig niedri- gen refinanzierungskosten auf 0,6 % des bip (vorjahr: 0,1 % des bip) und erreichte rund 18 mrd. eur. die dynamik in der preisentwicklung bei wohnimmobilien hat im jahr 2014, erst- mals seit vier jahren, leicht nachgelassen. der preiszuwachs bei wohnimmobilien in deutschen städten verlangsamte sich 2014 auf 5,25 % nach 7,25 % im vorjahr. dies geht zum einen auf eine geringere nach- frage aufgrund des erhöhten preisniveaus und zum anderen auf ein höheres angebot an neuen wohneinheiten zurück. langfris- tig betrachtet, bewegt sich das kaufinteresse jedoch nach wie vor auf einem hohen niveau. gute aussichten der privaten haushalte zur weiteren einkommens- und beschäfti- gungsentwicklung auf der einen seite sowie das erneut deutlich gefallene zins- niveau auf der anderen seite unterstützen diesen trend. die monetäre entwicklung das jahr 2014 war von einer weiter fallen- den risikoaversion der marktteilnehmer gekennzeichnet. die weltweit wichtigsten notenbanken behielten ihre expansive geldpolitik bei oder weiteten sie sogar aus. so senkte die europäische zentralbank (ezb) den leitzins im euroraum in zwei schritten um jeweils 10 basispunkte von 0,25 % auf 0,05 %. ob es ihr mit diesen maßnahmen und mit dem im januar 2015 angekündigten umfangreichen anleihekauf- programm gelingen wird, die zur jahres- wende 2014 / 15 negative inflationsrate im euroraum in richtung des zielwerts von 2 % zu bewegen und das wachstum nach- haltig anzukurbeln, bleibt abzuwarten. lagebericht
27 die leitzinsen in den übrigen bedeuten- den währungsgebieten blieben auf einem unverändert niedrigen stand. die wesent- lichen internationalen referenzzinssätze erreichten neue allzeittiefs. der im euro- raum wichtigste referenzzinssatz für inter- bankgeschäfte, der 3-monats-euribor, fiel von 0,29 % auf 0,08 % zum jahresende 2014 und liegt somit nur noch knapp über der nulllinie. die renditen europäischer staatsanleihen gaben – mit ausnahme von griechenland – ebenfalls weiter nach. 10-jährige bundesan- leihen, die zu jahresbeginn noch eine ren- dite von 1,94 % verzeichneten, rentierten am jahresende nur noch bei 0,53 %. alle ausstehenden deutschen staatsanleihen mit einer laufzeit von bis zu fünf jahren wiesen zum jahresende eine negative rendite aus. auch an den staatsanleihenmärkten der anderen euroländer, außer griechenland, bildeten sich die renditen im jahresverlauf in einem nicht erwarteten ausmaß weiter zurück. die renditen der 10-jährigen anlei- hen von frankreich, italien und spanien gingen von 2,38 %, 4,11 % und 4,18 % (ende 2013) auf 0,83 %, 1,86 % und 1,61 % zum jahresende 2014 zurück. eine ähnliche entwicklung zeigten die staatsanleihen aus portugal und irland. die renditen griechischer staatsanleihen stiegen dagegen in der zweiten jahreshälfte wieder signifikant an. die parlamentswahl im januar 2015 hat zu einem kräftigen links- ruck geführt. die im renditeanstieg zum ausdruck gekommene verunsicherung besteht seitdem fort. ein ausscheiden grie- chenlands aus der währungsunion oder ein schuldenschnitt wurde damit wieder als wahrscheinlicher eingestuft. dies führte zu erneut sinkenden anleihekursen. der markt für euro-unternehmensanleihen war weiterhin durch rückläufige rendi- ten geprägt. investoren nahmen teilweise abstriche bei der bonität von anleihen hin, um noch auskömmliche renditen zu erwirtschaften. der goldpreis startete mit einer starken entwicklung in das jahr, musste jedoch, unter größeren schwankungen, seinen gewinn wieder abgeben und stand zum jahresende bei 1.184 usd je feinunze, was einer jahresentwicklung von – 1,8 % entspricht. in euro stieg der goldpreis aufgrund der aufwertung des us-dollars um 11,6 %. der us-dollar profitierte in der zweiten jahreshälfte zum einen von einer expansi- veren notenbankpolitik der ezb und zum anderen einer restriktiveren politik der federal reserve bank (fed). die zinsdiffe- renz zwischen us-staatsanleihen und deut- schen bundesanleihen nahm im jahres- verlauf sowohl für kurze als auch für lange laufzeiten deutlich zu. der euro verbilligte sich um 12,0 % und stand am jahresende bei 1,21 usd. auch für 2015 ist mit einer anhaltend gegenläufigen entwicklung der geldpolitik von ezb und fed zu rechnen. gegenüber dem japanischen yen verteuerte sich der euro mit 0,1 % nur leicht. nach größeren unterjährigen schwankungen kos- tete ein euro zum jahresende 144,77 japa- nische yen. der ölpreis (brent), der zum jahresbeginn noch bei deutlich über 100 usd je barrel lag, verbilligte sich im jahresverlauf um 48,0 % auf 57,56 usd.
28 entwicklung der aktienmärkte das jahr 2014 war von einer sehr hetero- genen kursentwicklung geprägt. während beim deutschen leitindex dax, nach grö- ßeren unterjährigen schwankungen, nur ein kleiner kursgewinn übrig blieb, erklommen die us-börsen abermals rekordhochs. im frühjahr 2014 belastete die krim-krise den deutschen aktienmarkt und sorgte beim dax für kursrückgänge. hoffnungen auf eine einigung sowie impulse seitens der ezb sorgten jedoch im frühjahr für eine kräftige erholung und ließen den deut- schen leitindex am 5. juni 2014 erstmals die marke von 10.000 zählern übersprin- gen. im weiteren jahresverlauf belasteten konjunktursorgen die entwicklung und ließen den dax im oktober auf zeitweise unter 8.400 punkte fallen. bei der gegen- bewegung in den darauffolgenden wochen erreichte er am 5. dezember mit 10.093 zäh- lern ein neues allzeithoch. zum jahresende stand der dax bei 9.805,55 punkten, was einer jahresperformance von + 2,7 % ent- sprach. die performance des m-dax lag mit + 2,2 % praktisch gleichauf. der tecdax entwickelte sich mit + 17,5 % deutlich bes- ser, während der euro stoxx 50 mit 1,2 % hinter den deutschen indizes zurückblieb. in den vereinigten staaten von amerika ver- half eine gute konjunkturelle entwicklung den aktienmärkten zu weiteren kursgewin- nen. der dow jones und der s&p 500 konn- ten um + 9,0 % bzw. + 13,0 % zulegen und wurde vom technologieindex nasdaq noch- mals leicht (+ 13,4 %) übertroffen. japans börse, die 2013 noch die stärkste aller industrieländer war, verbuchte 2014 moderate kursgewinne und beendete das jahr mit einem plus von 7,1 %. belastet durch die politische entwick- lung und den ölpreisverfall gehörten die russischen aktienmärkte weltweit zu den schwächsten. auch brasilien beendete das jahr mit einem leichten minus. indien und china verzeichneten hingegen eine starke performance von knapp 30 % bzw. über 50 %. in summe musste der msci em jedoch ein weiteres jahr verluste (– 4,6 %) hinnehmen. mit einer entwicklung von + 2,9 %, auf basis des us-dollars, im weltweit gefassten msci world fiel die wertentwicklung im jahr 2014 moderat aus. finanzstabilität und die entwicklung des bankenmarkts das jahr 2014 war gekennzeichnet von einer anhaltenden entspannung an den banken- märkten sowie einer weiteren stabilisierung der finanzsysteme. nach einer einjährigen vorbereitungszeit übernahm die europäische zentralbank (ezb) zum 4. november 2014 die verantwortung für die bankenaufsicht im euro-währungsgebiet. seit diesem zeitpunkt sind 120 bedeutende bankengruppen, die, gemessen an den aktiva, für 82 % des bankensektors im eurogebiet stehen, der direkten aufsicht durch die ezb unterstellt. ziel dieser regulatorischen änderung ist es, durch einheitliche vorgaben im euro- raum die solidität und stabilität der kredit- institute sicherzustellen. lagebericht
29 der übernahme der aufsicht war ein umfangreicher stresstest der 130 größten banken in der eurozone vorausgegangen. insgesamt 25 institute haben die über- prüfung der jahresbilanzen 2013 sowie den stresstest nicht bestanden. es wurden kapi- tallücken von insgesamt rund 25 mrd. eur offengelegt. dennoch wurden die ergeb- nisse des stresstestes als erfolg gewertet, da im vorfeld noch größere kapitallücken erwartet wurden. die bilanzen der großen deutschen banken sind solide und halten auch einem simulierten schock stand. die deutschen kreditinstitute konnten im lauf des jahres 2014 die kapitalbasis durch kapitalerhöhungen, gewinnthesaurierungen und änderungen der neubewertungsrück- lage weiter erhöhen und zugleich risiken abbauen. aufgrund gestiegener anforderun- gen an das kernkapital und höherer bewer- tungsansätze für risikogewichtete aktiva haben sich die kernkapitalquoten im durch- schnitt jedoch verringert. trotz des risikoabbaus in den kreditins- tituten haben die systemischen risiken nach einschätzung der südwestbank ag weiter zugenommen. so führt das abermals gesunkene zinsniveau dazu, vermehrt risi- ken einzugehen. gefahren für die finanz- stabilität resultieren darüber hinaus aus preisblasen, vor allem an den aktienmärk- ten sowie bei einer großen vielzahl von sachwerten. auch die relativ homogene ent- wicklung von zinsänderungsrisiken über verschiedene bankengruppen hinweg stellt eine gefahr für die finanzstabilität dar. die ertragsschwäche des deutschen ban- kensystems setzte sich auch 2014 weiter fort. um die starke abhängigkeit vom zins- einkommen zu reduzieren, gilt es, allen vor- an für die deutschen banken, neue ertrags- quellen zu erschließen. auch vor dem hin- tergrund weiter steigender regulatorischer anforderungen wird eine ausgewogenere diversifikation angestrebt.
30 lagebericht ii. geschäftstätigkeit und entwicklung der südwestbank ag die südwestbank ag ist eine unabhän- gige mittelständische universalbank im privatbankensektor. wesentliche geschäfts- aktivitäten umfassen das kreditgeschäft, das einlagengeschäft und das vermittlungs- geschäft mit privat- und firmenkunden, das hauptsächlich in baden-württemberg betrieben wird, sowie das investmentori- entierte beteiligungsgeschäft über das im dezember 2013 gegründete tochterunter- nehmen swb international s. c. s. mit sitz in luxembourg. bei allen geschäftsaktivitä- ten bietet die südwestbank ag ein brei- tes produktportfolio an. mit einer bilanz- summe von knapp 6,0 mrd. eur gehört die südwestbank ag zu den größten unab- hängigen mittelständischen privatbanken in deutschland. die südwestbank ag bekennt sich zu ihrer strategischen ausrichtung als filial- bank und zur präsenz vor ort für ihre kun- den. die bank verfügt zum jahresende über 28 geschäftsstellen und acht sb-geschäfts- stellen sowie drei weitere standorte mit geld- automaten. spezielle beratungsleistungen im bereich der vermögensverwaltung, des inlands- und aus- landszahlungsverkehrs sowie der immobilien- vermittlung stellt die südwestbank ag ihren kunden selbst zur verfügung. bei der vermittlung von ratenkrediten sowie von bauspar-, versicherungs- und wertpapier- produkten greift die südwestbank ag auf produkte und die unterstützung ihrer vertriebspartner zurück. neben den kundengeschäften betreibt die südwestbank ag eigengeschäfte in wertpapieren zur strategischen allokation des anlagevermögens und der liquidi- tätsreserve sowie handelsgeschäfte zur ausnutzung von kurzfristigen marktpreis- schwankungen. zur operativen umsetzung der geschäftsakti- vitäten im markt hat die südwestbank ag acht kundensegmente definiert: – privatkunden – vermögenskunden – gewerbekunden – private-banking-kunden – firmenkunden – geschäftskunden – kunden des landwirtschafts- und agrargewerbes – institutionelle kunden die privat-, vermögens- und gewerbekun- den werden von vier regionalen marktberei- chen (mittlerer neckar, baden, bodensee- oberschwaben und hohenlohe-franken / mittlerer schurwald) betreut, während die firmen-, geschäfts-, landwirtschafts- und agrarkunden, private-banking- und institu- tionellen kunden einer zentralen betreuung zugeordnet sind. diese organisationsstruktur ist die basis für die individuelle und persönliche betreu- ung unserer kunden. in den geschäftsfeldern privat-, vermö- gens- und gewerbekunden wurde das 2013 gestartete projekt „strategie vertrieb“ mit der bildung kompetenter betreuungsteams aus anlage- und finanzierungsspezialisten in den filialen sowie der optimierung von beratungs- und vertriebsunterstützungspro- zessen abgeschlossen. der damit verbundene aufbau der betreuungskapazitäten unter- streicht die nähe der südwestbank ag zum kunden und ist ausdruck der stärkung der filialen. insbesondere in den kunden- segmenten der vermögens- und gewerbe- kunden konnte so bereits im jahr 2014 eine deutliche steigerung des provisionsüber- schusses erzielt werden.
31 mit der ende 2013 erfolgten gründung des tochterunternehmens swb inter- national s. c. s. war eine zuführung von 386 mio. eur zum haftenden eigenkapital verbunden. auf dieser soliden eigenkapital- basis konnten die geschäftsfelder private banking und firmenkunden ihre ertrags- und risikoorientierte kreditpolitik weiter fortführen und wesentlich ausbauen. begleitet wurde diese entwicklung von einem deutlichen anstieg des provisions- überschusses, der auch auf die weiter optimierte beratungsqualität zurückzufüh- ren ist. dies wurde 2014 unter anderem durch die auszeichnungen „beste beratung in baden-württemberg“ und „elite der vermögensverwalter“ bestätigt. zahlreiche technologische veränderungen wie die verlagerung von offline-business in richtung online sowie die intensivierte nutzung von online-medien durch die kun- den erfordern eine weiterentwicklung des angebots. entsprechende maßnahmen wurden 2014 in einem zu diesem zweck aufgesetzten projekt erarbeitet und werden in den jahren 2015 und 2016 schrittweise umgesetzt. die im projekt formulierte online- strategie bringt zum ausdruck, dass die südwestbank ag trotz der fortschreiten- den digitalisierung und der weiter steigen- den nutzung des internets filialorientiert bleibt, weiterhin auf persönliche beratung setzt und dabei zusätzlich die möglichkei- ten der online-welt nutzt. ertragslage im jahr 2014 hat sich die ertragslage der südwestbank ag positiv entwickelt. das betriebsergebnis vor steuern konnte um 13,1 % auf 25,2 mio. eur gesteigert werden. aufgrund der relativ hohen steuer- belastung liegt der jahresüberschuss des abgelaufenen geschäftsjahres mit 7,9 mio. eur unter dem vorjahreswert. die ertragslage der bank stellt sich im vor- jahresvergleich wie folgt dar: 2014 teur 2013 teur zinsüberschuss 88.001 76.774 provisionsüberschuss 28.574 24.461 handelsergebnis 3.729 2.395 verwaltungsaufwendungen a) personalaufwendungen – 47.365 – 42.901 b) andere verwaltungsaufwendungen – 25.595 – 26.987 abschreibungen auf das anlagevermögen – 3.791 – 3.043 sonstige betriebliche erträge / aufwendungen und sonstige steuern – 1.764 2.732 betriebsergebnis vor risikovorsorge- / bewertungsergebnis 41.789 33.431 risikovorsorge- / bewertungsergebnis –16.248 – 10.799 zuführung zum fonds für allgemeine bankrisiken 0 0 ergebnis der gewöhnlichen geschäftstätigkeit 25.541 22.632 außerordentliches ergebnis / teilgewinnabführung – 350 – 350 steuern vom einkommen und vom ertrag – 17.315 – 8.555 jahresüberschuss 7.876 13.727 zinsüberschuss 88.00176.774 provisionsüberschuss 28.57424.461 handelsergebnis 3.7292.395 sonstige betriebliche erträge / aufwendungen und sonstige steuern – 1.7642.732 betriebsergebnis vor risikovorsorge- / bewertungsergebnis 41.78933.431 zuführung zum fonds für allgemeine bankrisiken 00 ergebnis der gewöhnlichen geschäftstätigkeit 25.54122.632 jahresüberschuss 7.87613.727
32 der zinsüberschuss ist 2014 um 11,2 mio. eur (+ 14,6 %) angestiegen. zurückzuführen ist dies im wesentlichen auf den um 8,7 mio. eur (+ 14,2 %) gewachsenen konditionsbeitrag aus dem kundengeschäft, der auf eine ausweitung des volumens im kundenkreditgeschäft um 597,8 mio. eur und bei den kundenein- lagen um 636,6 mio. eur zurückzuführen ist. daneben wirkte sich auch der strukturbeitrag mit + 2,5 mio. eur (+ 15,9 %) erhöhend aus. sowohl im kredit- als auch im einlagenge- schäft konnte die marge verbessert werden. der provisionsüberschuss konnte im ver- gleich zum vorjahr deutlich um 16,8 % auf 28,6 mio. eur gesteigert werden. im geschäftsfeld firmenkunden resultierte der anstieg vor allem aus dem kreditgeschäft und im geschäftsfeld private banking aus allen dienstleistungsprodukten. im einzel- nen entwickelte sich der provisionsüber- schuss wie folgt: die provisionen aus dem wertpapier- geschäft stiegen um 2,3 mio. eur (+ 21,7 %), während die vermittlungserträge um 1,8 mio. eur (+ 25,3 %) zulegten. leicht rückläufig entwickelte sich dagegen der überschuss aus dem zahlungsverkehr mit – 0,1 mio. eur (– 2,6 %). das nettoergebnis des handelsbestands erhöhte sich nach berücksichtigung der vorzunehmenden risikoabschläge um 1,3 mio. eur (+ 55,7 %) auf 3,7 mio. eur. sämtliche wertpapiere des handelsbe- stands wurden mit ihrem beizulegenden zeitwert bewertet, wertpapiere der liqui- ditätsreserve mit dem strengen niederstwert. lagebericht provisionsüberschuss 2014 teur 2013 teur überschuss aus wertpapierdienstleistungs- und depotgeschäften 12.957 10.648 vermittlungserträge 9.131 7.286 überschuss aus dem zahlungsverkehr 4.562 4.683 sonstige geschäfte 1.924 1.844 überschuss aus wertpapierdienstleistungs- und depotgeschäften 12.95710.648 vermittlungserträge 9.1317.286 überschuss aus dem zahlungsverkehr 4.5624.683 sonstige geschäfte 1.9241.844
33 die verwaltungsaufwendungen inklusive der abschreibungen auf das anlagevermögen sind im vergangenen jahr um 3,8 mio. eur auf 76,8 mio. eur gestiegen. dabei stand dem rückgang der anderen verwaltungs- aufwendungen um 1,4 mio. eur (– 5,2 %) ein anstieg der personalaufwendungen um 4,5 mio. eur (+ 10,4 %) gegenüber, der auf den ausbau des beratungsgeschäfts in den filialen zurückgeht. das sonstige betriebliche ergebnis belief sich im jahr 2014 auf – 1,8 mio. eur. dieses ergebnis ist durch auflösungen und zufüh- rungen zu rückstellungen sowie währungs- effekte gekennzeichnet. das risikovorsorge- und bewertungsergeb- nis ist im abgelaufenen geschäftsjahr um 5,4 mio. eur auf – 16,2 mio. eur gesunken. das außerordentliche ergebnis in höhe von – 0,3 mio. eur geht auf zuführungen in höhe eines fünfzehntels des unterschiedsbetrags aus der neubewertung von pensionsrückstel- lungen zurück. dieser unterschiedsbetrag resultiert aus den geänderten bewertungs- vorschriften für pensionsrückstellungen aufgrund des bilanzrechtsmodernisierungs- gesetzes (bilmog). der jahresüberschuss in höhe von 7,88 mio. eur ermöglicht vorab einstellun- gen in die anderen gewinnrücklagen in höhe von 3,94 mio. eur. der hauptver- sammlung wird vorgeschlagen, den verblei- benden bilanzgewinn von 3,94 mio. eur ebenfalls in die anderen gewinnrücklagen einzustellen. vermögens- und finanzlage das geschäftsvolumen der südwestbank ag konnte im vergleich zum vorjahr mit einem plus von gut 1 mrd. eur (+ 18,6 %) auf 6,6 mrd. eur nochmals deutlich gestei- gert werden. die bilanzsumme erhöhte sich gegenüber dem vorjahr um 16,6 % auf rund 6,0 mrd. eur.
34 lagebericht sämtliche außerbilanziellen geschäfte der bank dienen der zinsbuchsteuerung. im rahmen der aktiv-passiv-steuerung werden aktuell bestehende aktiv- und passivüber- hänge mit außerbilanziellen geschäften abgesichert beziehungsweise gesteuert. die südwestbank ag entwickelte sich im einzelnen wie folgt: neben den bilanziellen geschäften sind die derivativen finanzinstrumente in die ganzheitliche zinsbuchsteuerung der bank einbezogen. bei den unwiderruflichen kreditzusagen kam es zu einem kräftigen anstieg um 57,3 %, wohingegen die eventualverbind- lichkeiten aus bürgschaften und gewähr- leistungen nahezu konstant geblieben sind. gesamtgeschäft 2014 teur 2013 teur bilanzsumme 5.983.973 5.131.903 eventualverbindlichkeiten aus bürgschaften und gewährleistungen 140.277 139.708 unwiderrufliche kreditzusagen 513.798 326.560 außerbilanzielle geschäfte (nominalbeträge) 2014 teur 2013 teur zinsswaps 1.859.483 1.720.666 optionen auf zinsswaps 123.500 123.500 caps 87.108 78.202 floors 11.000 11.000 bilanzsumme 5.983.9735.131.903 und gewährleistungen 140.277139.708 unwiderrufliche kreditzusagen 513.798326.560 zinsswaps 1.859.4831.720.666 optionen auf zinsswaps 123.500123.500 caps 87.10878.202 floors 11.00011.000
35 wesentliche aktivstrukturen forderungen die südwestbank ag hat ihr kredit­ volumen 2014 nochmals deutlich um 785,6 mio. eur (+ 23,0 %) ausgebaut. insbesondere die forderungen an kunden verzeichneten einen starken anstieg um 597,8 mio. eur (+ 20,3 %). die versorgung ihrer kunden mit der benötigten liquidität stellt für die südwestbank ag weiterhin ein zentrales anliegen in ihrem täglichen handeln dar. die forderungen an kreditinstitute stie- gen im zuge der liquiditätsdisposition um 17,9 mio. eur (5,1 %). wertpapiere die wertpapieranlagen wurden gegenüber dem vorjahr um 320,3 mio. eur (+ 25,6 %) erhöht. vorrangiger grund ist der volumen- anstieg bei den wertpapieren des anlage- vermögens um 283,9 mio. eur (+ 74,7 %). das volumen der liquiditätsreserve stieg um 48,7 mio. eur (+ 6,6 %). die wertpapiere des handelsbestands wurden dagegen leicht um 12,4 mio. eur (– 9,6 %) reduziert. zum jahresende 2014 setzte sich der wertpapierbestand in den kategorien anlagevermögen und liquiditätsreserve aus schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen wertpapieren im wert von 1.049,7 mio. eur sowie aktien und anderen nicht festverzinslichen wertpapieren im wert von 406,6 mio. eur zusammen. im handelsbestand befanden sich vorwie- gend anleihen und schuldverschreibungen (113 mio. eur) sowie zu einem geringeren teil aktien und andere nicht festverzins- liche wertpapiere (3,1 mio. eur). wertpapiere 2014 teur 2013 teur veränderung in teur veränderung in % anlagevermögen 664.146 380.226 283.920 74,7 liquiditätsreserve 792.117 743.384 48.733 6,6 handelsbestand 116.166 128.548 – 12.382 – 9,6 anlagevermögen 664.146380.226283.92074,7 liquiditätsreserve 792.117743.38448.7336,6 handelsbestand 116.166128.548 – 12.382 – 9,6
36 lagebericht die verbindlichkeiten gegenüber kredit- in­ stituten erhöhten sich im vergleich zum vorjahr um 238,9 mio. eur (+ 32,4 %). wie im vorjahr wurden auch offenmarkt- geschäfte mit der ezb genutzt. die verbindlichkeiten gegenüber kunden wurden nochmals deutlich um 636,6 mio. eur (+ 18,3 %) ausgebaut. während die spar- einlagen um 59,7 mio. eur (– 35,3 %) sanken, verzeichneten die anderen verbind- lichkeiten einen deutlichen zuwachs um 696,3 mio. eur (+ 21,1 %). dabei stiegen sowohl die täglich fälligen einlagen um anteile an verbundenen unternehmen die anteile an verbundenen unterneh- men beliefen sich zum jahresende auf 300,6 mio. eur. hierin enthalten ist im 433,2 mio. eur (+ 19,1 %) als auch die verbindlichkeiten mit vereinbarter laufzeit um 263,1 mio. eur (+ 25,5 %). die verbrieften verbindlichkeiten haben sich aufgrund von fälligkeiten um 37,4 mio. eur (– 33,8 %) verringert. auch die nachrangigen verbindlichkeiten reduzierten sich leicht um 5,0 mio. eur (– 5,2 %). die bankaufsichtsrechtliche eigenmittelaus- stattung und solvabilität hat sich wie folgt entwickelt: wesentlichen die beteiligung an der tochter swb international s. c. s., luxembourg mit 286,7 mio. eur. 2014 2013 anrechenbare eigenmittel in teur 669.131 726.966 gesamtkapitalquote in % 13,74 19,02 passivgeschäft 2014 teur 2013 teur verbindlichkeiten gegenüber kreditinstituten 976.583 737.696 spareinlagen 109.505 169.236 andere verbindlichkeiten 4.000.981 3.304.656 verbriefte verbindlichkeiten 73.277 110.712 nachrangige verbindlichkeiten 91.038 96.048 wesentliche passivstrukturen 20142013 anrechenbare eigenmittel in teur 669.131726.966 gesamtkapitalquote in % 13,7419,02 verbindlichkeiten gegenüber kreditinstituten 976.583737.696 spareinlagen 109.505169.236 andere verbindlichkeiten 4.000.9813.304.656 verbriefte verbindlichkeiten 73.277110.712 nachrangige verbindlichkeiten 91.03896.048
37 die gemäß solvabilitätsverordnung (solvv) in verbindung mit der eigenmittelverord- nung crr (capital requirements regula- tion – verordnung (eu) nr. 575 / 2013) geforderte eigenmittelunterlegung der anrechnungspflichtigen positionen von mindestens 8 % wurde im geschäftsjahr 2014 jederzeit deutlich übertroffen. die ergebnisthesaurierung stärkt auch wei- terhin zusätzlich zur in 2013 erfolgten kapi- talerhöhung das kernkapital der bank. das kernkapital steigt durch die ergebnisthe- saurierung aus dem jeweiligen vorjahr wei- ter an. in 2014 waren dies 13,7 mio. eur. die geforderte mindestkennziffer von 1 wurde 2014 stets deutlich eingehalten. die zahlungsbereitschaft war zu jedem zeit- punkt voll gewährleistet. die südwestbank ag verfügt über ausreichende refinanzierungsmöglichkei- ten und darüber hinaus über ein portfolio an ezb-fähigen kapitalmarkttiteln, die zur liquiditätsvorsorge im rahmen von offenmarktgeschäften gehalten werden. zum 31. dezember 2014 beträgt die liqui- ditätskennziffer nach liquiditätsverordnung (liqv), die das verhältnis der kurzfristig ver- fügbaren zahlungsmittel zu den kurzfristi- gen zahlungsverpflichtungen angibt, 1,54. die vermögens- und finanzlage der ­ südwestbank ag ist geordnet. 2014 2013 liquiditätskennziffer nach liqv 1,54 1,88 20142013 liquiditätskennziffer nach liqv 1,541,88
38 lagebericht iii. personalentwicklung personalstruktur zum 31. dezember 2014 waren 627 mit­ arbeiter/-innen (vorjahr: 577) beschäftigt, von denen 606 (vorjahr: 556) in einem aktiven dienstverhältnis standen. die an- zahl der teilzeitbeschäftigten erhöhte sich auf 103 (vorjahr: 92), die zahl der auszu- bildenden auf 29 (vorjahr: 28). darüber hinaus absolvierten 10 (vorjahr: 6) mitar- beiter / -innen unser nachwuchsfachkräf- teprogramm. der anteil der frauen betrug gut 50 %. dauer der betriebszugehörigkeit von mitarbeitern über 25 jahre: 79 über 15 jahre bis 25 jahre: 89 über 5 jahre bis 15 jahre: 201 bis 5 jahre: 258
39 die durchschnittliche betriebszugehörig- keit liegt bei rund elf jahren. acht mit- arbeiter / -innen begingen das 25-jährige dienstjubiläum. das durchschnittsalter der aktiven mitarbeiter / -innen beläuft sich auf 41 jahre. die gesamte altersstruktur stellt sich wie folgt dar: das alter der südwestbank-mitarbeiter 16 über 60 22 29 56 – 60 36 28 51 – 55 32 36 46 – 50 60 49 41 – 45 45 49 36 – 40 49 43 31 – 35 22 30 26 – 30 27 31 21 – 25 16 5 15 – 20 2 weiblich männlich 16 über 6022 2956 – 6036 2851 – 5532 3646 – 5060 4941 – 4545 4936 – 4049 4331 – 3522 3026 – 3027 3121 – 2516 515 – 202
40 ausbildung zum 31. dezember 2014 beschäftigte die südwestbank ag 29 auszubildende. davon werden 18 zu bankkaufleuten aus- gebildet, elf studieren an verschiedenen dualen hochschulen mit dem ziel, den abschluss bachelor of arts (b. a.) studien- gang bwl-bank zu erwerben. 2014 haben neun auszubildende und dhbw-studierende ihre jeweiligen ausbil- dungen erfolgreich abgeschlossen, teil- weise mit preisen und belobigungen. frei werdende arbeitsplätze werden so weit wie möglich durch nachwuchs aus den eige- nen reihen besetzt. dies ermöglicht unter anderem unser nachwuchsfachkräfte- programm, in welchem 2014 zehn nach- wuchskräfte auf ihre zukünftigen aufgaben vorbereitet wurden. außerdem erhielten 39 schüler / -innen und studenten / studentinnen die gelegenheit, im rahmen einer berufsorientierung oder eines praktikums die verschiedenen berei- che des bankgeschäfts kennenzulernen. die praktikumsdauer lag je nach bedarf und zielsetzung bei einer woche bis zu sechs monaten. weiterbildung im jahr 2014 wurden die mitarbeiter sowohl durch präsenzschulungen der frankfurt school of finance & management, des insti- tuts sommerkorn oder der südwestbank coaches als auch durch webbasedtrainings auf aktuelle themen intensiv vorbereitet. durchschnittlich absolvierte jeder mitarbei- ter rund vier weiterbildungstage. mehrere mitarbeiter / -innen haben einen weiterbildungsabschluss beispielsweise als bankfachwirt / -in (ihk) oder betriebs- wirt / -in (vwa) erworben und wurden hierbei von der bank unterstützt. sozialleistungen unsere mitarbeiter / -innen haben die mög- lichkeit, eine betriebliche altersvorsorge über die r+v pensionsversicherung a. g. oder den bvv versicherungsverein des bankgewerbes a. g. zu beziehen. betriebliches gesundheitsmanagement seit dem 1. januar 2015 bietet die ­ südwestbank ag ihren mitarbeitern einen betriebsärztlichen dienst gemeinsam mit der b.a.d. gmbh sowie ein sogenann- tes employee assistance program (eap) gemeinsam mit der carpediem24 gmbh an. die zusammenarbeit mit der süddeutschen krankenversicherung (sdk) wurde weiter intensiviert. lagebericht
41 es haben sich keine vorgänge oder ereig- nisse nach schluss des geschäftsjahres ergeben, die für die beurteilung der ver­ - mögens-, finanz- und ertragslage der ­ südwestbank ag von besonderer bedeutung sind. iv. nachtragsbericht die risikoadjustierte ertragssteuerung der südwestbank ag und die optimierung der kostenstruktur stehen weiterhin im fokus der gesamtbanksteuerung. als strenge nebenbedingung wird die risikotragfähig- keit fortlaufend gemessen und eingehalten. kernstück der steuerung der ­ südwestbank ag ist ein einheitliches kennzahlensystem. alle steuerungsebenen der bank, von den geschäftsfeldern über die marktbereiche und filialen bis hin zu den betreuern, unterliegen einer fortlaufen- den berichterstattung über die geplanten und erzielten ergebnisse und kennzahlen. als ein ergebnis aus dem projekt „strategie vertrieb“ wurde für die anlage- und finan- zierungsspezialisten ein neues reporting für die vertriebssteuerung entwickelt. in form eines wöchentlichen cockpits werden die erfolge für die wesentlichen vertriebs- aktivitäten und schlüsselprodukte auf berater-, filial- und marktbereichsebene abgebildet. weitere vertriebs- und ertrags- ziele werden auf monatlicher basis ergänzt und in einem zielerreichungsbericht zusam- mengefasst. zentrale steuerungsgrößen sind die eigen- kapitalrentabilität und die cost-income- ratio. die eigenkapitalrentabilität ermittelt sich als verhältnis aus dem ergebnis der gewöhnlichen geschäftstätigkeit zum bilan- ziellen eigenkapital des vorjahres und lag bei 4,1 % (vorjahr: 10,3 %). zwar konnte das ergebnis der gewöhnlichen geschäfts- tätigkeit um 2,9 mio. eur (+ 12,8 %) auf 25,5 mio. eur gesteigert werden, der hohe anstieg des bilanziellen eigenkapitals im jahr 2013 um rund 400 mio. eur wird aber erst sukzessive in weitere ergebnissteige- rungen münden. die cost-income-ratio konnte deutlich auf 64 % gesenkt werden (vorjahr: 70 %). sie ergibt sich als quotient aus den verwal- tungsaufwendungen zum zins-, provisions- und handelsergebnis. die verbesserung der cost-income-ratio ist auf die gute ertragsentwicklung (+ 16,7 mio. eur bzw. + 16,1 %) zurückzuführen, die den anstieg des verwaltungsaufwands (+ 3,8 mio. eur bzw. + 5,2 %) deutlich übertrifft. in 2015 wird durch die ergebnisthesaurie- rung aus 2014 eine weitere stärkung des kernkapitals um 7,9 mio. eur erzielt. v. gesamtbanksteuerung
42 lagebericht risikobericht risikomanagementsystem wesentliche elemente des risikomanage- mentsystems der südwestbank ag sind die risikostrategie, die risikoinventur, das risikotragfähigkeitskonzept sowie die risiko- steuerungs- und -controllingprozesse. risikoinventur es wird mindestens jährlich eine risiko- inventur durchgeführt. dabei werden die risiken beurteilt und ein gesamtrisikoprofil erstellt. die risiken werden anhand der kriterien „eintrittswahrscheinlichkeit“, „auswirkungen auf die kapitalausstattung“, „auswirkungen auf die ertragslage“ und „auswirkungen auf die liquiditätslage“ beurteilt. wesentliche risiken gemäß risikoinven- tur für die südwestbank ag aus dem dezember 2014 sind: – adressenausfallrisiko – marktpreisrisiko – liquiditätsrisiko – operationelles risiko – beteiligungsrisiko risikostrategie grundlage für das risikomanagement in der südwestbank ag ist die risikostrategie. sie beinhaltet vorgaben zu risikoarten- übergreifenden themen wie z. b. das risiko- tragfähigkeitskonzept oder organisatorische regelungen (z. b. funktionstrennung). weiterhin werden die ziele der risikosteue- rung definiert und maßnahmen zur ziel- erreichung dargestellt. ebenfalls inhalt der risikostrategie sind die vorgaben für die risikosteuerungs- und -controllingprozesse. zur risikosteuerung werden auch sicherungs- geschäfte eingesetzt, um die gewünschte risikopositionierung zu erreichen. diese wird durch limite definiert, die regelmäßig über- wacht werden. somit kann nachvollzogen werden, ob die beabsichtigte sicherungs- wirkung erreicht wird. im wesentlichen handelt es sich bei den eingesetzten sicherungsgeschäften um zins- swaps zur steuerung des zinsänderungs- risikos auf gesamtbankebene (makroebene). positionen aus derivategeschäften mit kun- den werden durch abschluss eines gleich- laufenden gegengeschäfts geschlossen. gemäß risikostrategie werden sich aus kundengeschäften ergebende währungs- positionen, bis auf gelegentlich auftretende währungsspitzen, geschlossen, um die sich hieraus ergebenden währungsrisiken zu vermeiden. im eigengeschäft können währungsrisiken in begrenztem umfang im rahmen der vorgegebenen limite ein- gegangen werden. zur absicherung der kundengeschäfte so- wie zur steuerung der währungsrisiken aus eigengeschäften kommen im wesentlichen devisentermingeschäfte und devisenoptio- nen zum einsatz. absicherungen erfolgen sowohl auf makro- als auch auf mikroebene. den sich aus den sicherungsgeschäften ergebenden kontrahentenrisiken wird durch collateral-vereinbarungen begegnet.
43 risikotragfähigkeit das risikotragfähigkeitskonzept stellt sicher, dass den eingegangenen risiken jederzeit ausreichend risikodeckungs- potenzial gegenübersteht. risikotrag- fähigkeitsrechnungen werden regelmäßig durchgeführt. im rahmen des risikotrag- fähigkeitskonzepts werden ein guv-orien- tierter going-concern- und ein barwertiger liquidations-ansatz verfolgt. das risikodeckungspotenzial im going- concern-ansatz setzt sich im wesentlichen aus dem nicht zur erfüllung aufsichtsrecht- licher anforderungen benötigten eigen- kapital (abzüglich eines risikopuffers), stillen reserven und dem planergebnis zusammen. das konfidenzniveau beträgt in der regel 99 %, die haltedauerannahmen liegen zwi- schen 10 tagen und einem jahr. im liquidationsansatz stellt das barwertig ermittelte reinvermögen (abzüglich eines risikopuffers) die risikodeckungsmasse dar. das konfidenzniveau beträgt in der regel 99,98 %. die haltedauerannahmen sind generell auf ein jahr festgelegt. die risikoexposures werden gemessen und den vergebenen limiten gegenübergestellt. die limiteinhaltung wird überwacht. die risikotragfähigkeit ist dann gegeben, wenn die risikoexposures durch die limite und die limite durch das risikodeckungspoten- zial gedeckt sind. die quantitativen angaben zur risikotragfä- higkeit sind im kapitel „risikolage“ enthalten. stresstests regelmäßige stresstests dienen der abbil- dung von außergewöhnlichen, aber plausib- len ereignissen. ausgehend vom geschäftsmodell der ­ südwestbank ag werden die relevanten risikofaktoren und risikotreiber identifiziert und entsprechende stressszenarien definiert. die stresstests der südwestbank ag erfolgen sowohl risikoartenübergreifend als auch bezogen auf einzelne risikoarten. weiterhin wird zwischen hypothetischen, historischen und inversen stresstests unter- schieden. beim risikoartenübergreifenden stresstest werden die auswirkungen eines schweren konjunkturellen abschwungs („konjunktur- krise“) simuliert. insgesamt stellt das stresstestprogramm der südwestbank ag sicher, dass stress- tests für alle wesentlichen risikoarten durchgeführt werden. risikosteuerungs- und -controllingprozesse sowohl ablauf- als auch aufbauorganisa- torisch sind insbesondere regelungen zur einhaltung der notwendigen funktionstren- nungen getroffen. die verantwortlichkeiten für das initiieren von risikobehafteten geschäften sind von den verantwortlichkeiten für das risikocontrolling, die marktfolge, die abwicklung und das rechnungswesen getrennt. die geschäftsleitung der südwestbank ag legt die risikostrategie fest. weiterhin entscheidet sie über die ausgestaltung des risikotragfähigkeitskonzepts, über die einzubeziehende risikodeckungsmasse und die höhe der zu vergebenden limite. die aufgaben des risikocontrollings werden durch die risikocontrolling-funktion der südwestbank ag wahrgenommen.
44 lagebericht struktur risikomanagement aufsichtsrat vorstand ω kreditrisikoausschuss (turnus: vierteljährlich) ω marktpreisrisikoausschuss (turnus: monatlich) ω betriebsrisikoausschuss (turnus: vierteljährlich) funktion: ω risikocontrolling ω marktfolge ω abwicklung ω rechnungswesen ω markt ω handel ω interne revision ω compliance (inkl. geldwäsche, fraud und antiterrorismus­ finanzierung) zuständiger fachbereich: ω unternehmenssteuerung ω kreditcenter ω zentrale dienstleistungen ω unternehmenssteuerung ω marktbereiche ω handel & treasury ω revision ω compliance / geldwäsche risikoausschüsse: aufgabenzuordnung:
45 die risikocontrolling- und -steuerungs­ prozesse umfassen im wesentlichen die – identifikation – quantifizierung / beurteilung – steuerung / überwachung – kommunikation von risiken. risikokategorien adressenausfallrisiken unter dem adressenausfallrisiko wird das risiko verstanden, dass ein kreditnehmer (kreditrisiko), ein emittent (emittenten- risiko) oder ein kontrahent (kontrahenten- risiko) seinen zahlungsverpflichtungen nicht oder nur teilweise nachkommt. weiter- hin umfasst das adressenausfallrisiko das risiko von wertverlusten aufgrund von bonitätsverschlechterungen sowie das länderrisiko. letzteres bezeichnet das risiko, dass ein kreditnehmer / emittent aufgrund seines sitzes im ausland wegen transfer- problemen seinen verpflichtungen nicht nachkommen kann. wesentliche risikotragende positionen sind kundenkredite (kreditrisiko), die wertpa- piere des eigengeschäfts (emittentenrisiko) und das derivategeschäft (kontrahenten- risiko). das länderrisiko betrifft im wesent- lichen die wertpapiere des eigengeschäfts. identifikation zur risikoidentifikation im kundenkredit- geschäft werden im wesentlichen die vr-ratingverfahren, die durch den bundes- verband der deutschen volksbanken und raiffeisenbanken (bvr) entwickelt wurden, eingesetzt. im eigengeschäft basiert die bonitätseinschätzung im wesentlichen auf externen ratings, die durch eigene analy- sen ergänzt werden. zur identifikation von risikokonzentratio- nen erfolgen diverse strukturauswertungen nach den zurechnungskriterien bonitäten, größenklassen, branchen, sicherheitenka- tegorien und länder. zurechnungskriterium ist die jeweils am kunden / emittenten in den it-systemen verschlüsselte ausprägung (z. b. bonität, branche) bzw. die sicherhei- tenart sowie der sitz des kunden / emittenten. quantifizierung / beurteilung wesentliche kennzahlen sind erwartete und unerwartete verluste. die erwarteten verluste werden auf basis des kreditvolumens, der besicherung und der 1-jahres-ausfallwahrscheinlichkeit ermittelt. die unerwarteten verluste für das kundengeschäft werden mit einem auf creditrisk+ basierenden kreditportfolio- modell ermittelt. für die eigengeschäfte kommt eine faktormethode zum einsatz.
46 lagebericht von den inanspruchnahmen nach ländern entfallen zum 31.12.2014 77,6 % auf deutschland, 13,2 % auf den euroraum sowie weitere 2,0 % auf eu-länder (ohne euroraum). auf sonstige länder entfallen 7,2 %. die inanspruchnahmen außerhalb deutschlands sind im wesentlichen durch das eigengeschäft und die beteiligung swb international s. c. s. bedingt. stellt sich im rahmen des kreditgeschäfts ein engagement als ausfallgefährdet dar, wird die bildung einer einzelrisikovorsorge geprüft. für ausfallgefährdete engagements wird in der bank grundsätzlich eine einzel- risikovorsorge in höhe der nicht durch die sicherheiten-realisationswerte gedeckten forderungen gebildet. auf diese weise werden einzelkreditrisiken ausreichend abgeschirmt. neben den erkennbaren einzelrisiken im kreditgeschäft bestehen weitere latente ausfallrisiken. hierfür wurde eine pauschal- wertberichtigung (pwb) gebildet. stellt sich heraus, dass durch neue erkenntnisse oder ereignisse ein wertberichtigungsbedarf bei einer bestimmten forderung nicht mehr besteht, wird die gebildete einzelrisikovor- sorge entsprechend den gesetzlichen vor- schriften (wertaufholungspflicht) zeitnah wieder aufgelöst. steuerung / überwachung zur überwachung sind umfangreiche limit- systeme eingerichtet. diese beinhalten so- wohl limite auf einzelengagementebene als auch portfoliolimite. länderrisiken werden ebenfalls durch limite überwacht. die einhaltung der limite wird laufend überwacht. ab definierten limitauslastun- gen bzw. bei limitüberschreitungen sind entsprechende eskalationsprozesse einge- richtet. einmal pro quartal tagt der kreditrisiko- ausschuss unter leitung des risikovor- stands. aufgaben sind u. a. die analyse der risikosituation und die initiierung von steuerungsmaßnahmen. weiterhin werden maßnahmen vorbereitet, die durch den vorstand zu entscheiden sind. erwartete verluste unerwartete verluste (1 jahr) in mio. eur konfidenz­ niveau 99 % konfidenz­ niveau 99,98 % kundengeschäft 19,2 36,0 68,8 eigengeschäft 2,1 10,3 20,6 werte per 31.12.2014 entfallen zum 31.12.201477,6 % auf kundengeschäft 19,236,068,8 eigengeschäft 2,110,320,6
47 die vr-ratingverfahren unterliegen einer regelmäßigen validierung durch den bvr. sofern sich anpassungen ergeben, werden diese durch die südwestbank ag nach prüfung übernommen. weiterhin führt die südwestbank ag ein eigenes backtesting für den gesamtbestand durch und prüft, ob anpassungen der ver- wendeten ausfallwahrscheinlichkeiten für die bonitätsklassen erforderlich sind. marktpreisrisiken unter marktpreisrisiko wird der potenzielle verlust aufgrund von nachteiligen verände- rungen von marktpreisen verstanden. das marktpreisrisiko umfasst zinsänderungs- risiken, währungsrisiken, kursrisiken, spreadrisiken und sonstige preisrisiken (z. b. rohwarenpreisrisiko) einschließlich der jeweils dazugehörenden risiken aus optionen. identifikation die identifikation von marktpreisrisiken erfolgt im wesentlichen durch die bildung des gesamtbank-zins-cashflows sowie die beobachtung der kursveränderungen der im bestand befindlichen positionen. quantifizierung / beurteilung wesentliche kennzahlen sind value-at- risk(var)-berechnungen. für die kurs- risiken wird der var auf basis eines vari- anz-kovarianz-ansatzes ermittelt. dabei sind spreadrisiken einbezogen. für die barwertige ermittlung des var für das zinsänderungsrisiko wird eine historische simulation durchgeführt. das risiko- exposure für die zinsänderungsrisiken in der guv-orientierten betrachtung wird anhand einer szenarioanalyse berechnet. aufgrund ihrer geringfügigkeit (sowohl in euro als auch relativ zum gesamtrisiko) werden optionsrisiken bei den kursrisiken mit ausgewiesen. werte per 31.12.2014 in mio. eur risikoexposure guv-orientiert konfidenzniveau 99 % risikoexposure barwertig konfidenzniveau 99,98 % zinsänderungsrisiko 3,7 48,6 kursrisiken (inkl. optionen) 24,0 74,2 zinsänderungsrisiko 3,748,6 kursrisiken (inkl. optionen) 24,074,2
48 lagebericht steuerung / überwachung zur überwachung sind umfangreiche limit- systeme eingerichtet. die einhaltung der limite wird laufend überwacht. ab definier- ten limitauslastungen bzw. für limitüber- schreitungen sind entsprechende eskala- tionsprozesse eingerichtet. monatlich finden sitzungen des marktpreis- risikoausschusses unter vorsitz des vor- standssprechers statt. neben den anderen vorstandsmitgliedern nehmen auch die lei- ter der bereiche unternehmenssteuerung und handel & treasury sowie die zuständi- gen referenten aus diesen bereichen teil. aufgaben des marktpreisrisikoausschusses sind u. a. die analyse der gesamt- und der marktpreisrisikosituation, der risikotragfä- higkeit und die initiierung von maßnahmen zur risikosteuerung. zur überprüfung der eignung des verwen- deten modells zur risikomessung wird monatlich ein kontrolliertes „clean“-back- testing für handelsgeschäfte durchgeführt. bei einer haltedauer von einem tag kann somit die marktwertveränderung zwischen dem abschluss zweier aufeinanderfolgender handelstage ermittelt werden. hierzu stellt die bank der tatsächlichen wertverände- rung des bestands den vom modell errech- neten value-at-risk gegenüber. ist die tat- sächliche wertveränderung größer als der value-at-risk, wird von einem ausreißer des modells gesprochen. die beurteilung der anzahl an ausreißern erfolgt anhand des drei-zonen-konzepts des baseler aus- schusses („baseler ampel“). gemäß dieser bewertungsskala gilt bei einer betrachtung der backtesting-historie von 250 handels- tagen, dass bis zu 4 ausreißer für die modell- güte unbedenklich sind. bei 5 bis 9 ausrei- ßern („baseler ampel gelb“) muss erforscht werden, welche ursachen zu der hohen anzahl an ausreißern geführt haben. in 2014 bewegte sich die zahl der ausreißer im grünen bereich des baseler ampelkon- zepts. die backtesting-ergebnisse werden laufend analysiert. liquiditätsrisiken das liquiditätsrisiko bezeichnet das risiko, dass die südwestbank ag ihren gegen- wärtigen und zukünftigen zahlungsver- pflichtungen nicht fristgerecht bzw. nicht in voller höhe nachkommen kann (liquiditäts- risiko im engeren sinne). ebenfalls dem liquiditätsrisiko zugeordnet werden das refinanzierungsrisiko (risiko, dass bei bedarf nicht ausreichend liquidität zu den erwarteten konditionen beschafft werden kann) und das marktliquiditätsrisiko (risiko, dass aufgrund unzulänglicher markttiefe oder marktstörungen geschäfte nicht oder nur mit verlusten aufgelöst werden können). identifikation zur identifikation des liquiditätsrisikos im engeren sinne werden eine liquiditätsab- laufbilanz (zeithorizont bis 12 monate) und eine kapitalbindungsbilanz (zeithorizont > 12 monate) erstellt. die liquiditätsablauf- bilanz basiert auf annahmen zum prolon- gationsverhalten und ablaufprofilen für positionen ohne feste laufzeit. zusätzlich werden die geplante geschäftsentwicklung und wesentliche nichtbilanzielle zahlungs- ströme berücksichtigt.
49 zur abbildung unplanmäßiger entwick- lungen werden liquiditätsablaufbilanzen, u. a. unter berücksichtigung von höheren mittelabflüssen und geringeren mittelzu- flüssen, erstellt. zur erstellung der kapital- bindungsbilanz werden die vertraglichen (rest-)laufzeiten herangezogen. zur identifizierung des refinanzierungs- risikos wird eine verteuerung der in den nächsten zwölf monaten fälligen geld- und kapitalmarkt-positionen um 100 basis- punkte simuliert. weiterhin wird regelmäßig das zur deckung von liquiditätslücken zur verfügung ste- hende funding-potenzial ermittelt. dieses wird in drei liquiditätsgrade unterteilt. die liquidität 1. grades steht jederzeit zur liquiditätsschöpfung zur verfügung. die liquidität 2. grades umfasst wertpapiere, zu deren liquidation marktpartner benötigt werden. die liquidität 3. grades beinhaltet sonstige liquidierbare vermögensgegen- stände. das marktliquiditätsrisiko wird anhand von abschlägen auf die marktwerte der in das funding-potenzial einfließenden ver- mögensgegenstände identifiziert. quantifizierung / beurteilung die quantifizierung des liquiditätsrisikos im engeren sinne erfolgt anhand der sich rechnerisch ergebenden liquiditäts-gaps. diesen wird das freie funding-potenzial gegenübergestellt. freies funding-potenzial per 31.12.2014 in mio. eur standard nach abschlägen wegen markt­ liquiditätsrisiko liquidität 1. grades 497,3 379,2 liquidität 2. grades 132,2 92,6 liquidität 3. grades 229,0 160,3 summe 858,5 632,1 liquidität 1. grades 497,3379,2 liquidität 2. grades 132,292,6 liquidität 3. grades 229,0160,3 summe 858,5632,1
50 lagebericht die sich aus der liquiditätsablauf- und der kapitalbindungsbilanz ergebenden liquidi- täts-gaps sind auch unter berücksichtigung von abschlägen durch das freie funding- potenzial gedeckt. weitere kennzahlen zur quantifizierung sind die von der bank definierte risiko- toleranz, bei der die relation von täglich fälligen kundeneinlagen und der freien liquidität 1. grades ermittelt wird, sowie die liquiditätskennziffer gemäß liquiditäts- verordnung. die risikotoleranz-kennzahl betrug zum berichtsstichtag 18,41 % und lag – wie auch im gesamten jahr 2014 – deutlich über dem von der bank definierten mindestwert von 10 %. die liquiditätskenn- ziffer gemäß liquiditätsverordnung betrug zum jahresende 1,54 und übertraf – wie auch im gesamten jahr 2014 – die mindest- anforderung von 1 ebenfalls deutlich. wesentliche refinanzierungsquelle sind die kundeneinlagen. zur diversifizierung der laufzeiten erfolgt ein weiterer teil der refi- nanzierung über längerfristige verbindlich- keiten gegenüber institutionellen einlegern. das refinanzierungsrisiko, d. h. die von der südwestbank ag unterstellte verteue- rung der in den nächsten zwölf monaten fälligen geld- und kapitalmarkt-positionen, beläuft sich zum berichtsstichtag auf 2,3 mio. eur. steuerung / überwachung zur überwachung des liquiditätsrisikos im engeren sinne wird geprüft, ob die sich rechnerisch aus den liquiditäts-cashflows ergebenden liquiditäts-gaps durch das zur verfügung stehende freie funding-potenzial gedeckt sind. zur sicherstellung der jederzeitigen zahlungsbereitschaft erfolgt die tägliche liquiditätssteuerung durch den bereich handel & treasury. zur minderung des marktliquiditätsrisikos wird der großteil der liquiditätsreserve in ezb-fähigen wertpapieren gehalten. zur überwachung des refinanzierungs- risikos erfolgen regelmäßige auswertungen der refinanzierungsstruktur. die analyse sowie die veranlassung von risikosteuerungsmaßnahmen erfolgt im monatlich tagenden marktpreisrisikoaus- schuss (siehe „marktpreisrisiko“). operationelle risiken operationelle risiken bezeichnen die gefahr von verlusten, die infolge der unangemessen- heit oder des versagens von internen pro- zessen, menschen oder systemen oder durch externe ereignisse eintreten. diese defini- tion schließt rechtsrisiken ein, beinhaltet aber nicht strategische risiken oder repu- tationsrisiken. identifikation zur identifikation von operationellen risi- ken kommen eine schadensfalldatenbank, self-assessments und frühwarnindikatoren zum einsatz. quantifizierung / beurteilung die quantifizierung erfolgt anhand der verluste, die sich aus den in der schadens- falldatenbank erfassten schäden ergeben. ausgehend vom langjährigen durchschnitt der erfassten verluste wird eine experten- schätzung für den auf 1-jahres-sicht zu erwartenden verlust getroffen. unerwartete verluste werden über ein faktor-modell ermittelt.
51 steuerung / überwachung zur überwachung sind limite eingerichtet, denen die verluste aus der schadensfall- datenbank gegenübergestellt werden. die einhaltung wird laufend überwacht. weiterhin sind für die frühwarnindikatoren schwellenwerte definiert, deren einhaltung regelmäßig überwacht wird. entsprechende eskalationsprozesse ab defi- nierten auslastungen sind eingerichtet. zur steuerung der operationellen risiken ist ein umfangreiches internes kontrollsystem eingerichtet, dessen wesentliche funktio- nen das vier-augen-prinzip und die funk- tionstrennung sind. die aus risikosicht kritischen arbeitsschritte in den prozessen sind identifiziert und mit entsprechenden kontrollen versehen. auf basis einer gefähr- dungsanalyse sind u. a. regelungen zur verhinderung von geldwäsche und zur betrugsprävention getroffen. zusätzlich hat die bank ein business con- tinuity management eingerichtet, das u. a. notfallpläne für die kritischen geschäfts- prozesse beinhaltet. it-risiken wird im rahmen des it-sicherheitsmanagements begegnet. vierteljährlich tritt der betriebsrisikoaus- schuss unter leitung des risikovorstands zusammen. aufgaben sind u. a. die analyse der oprisk-situation und die initiierung von steuerungsmaßnahmen. weiterhin werden maßnahmen vorbereitet, die durch den vorstand zu entscheiden sind. beteiligungsrisiko unter dem beteiligungsrisiko wird das risiko von wertverlusten bei den von der südwestbank ag eingegangenen betei- ligungen verstanden. identifikation im rahmen der risikoinventur werden die für die risikosituation der südwestbank ag wesentlichen beteiligungen identifiziert. zum berichtsstichtag wird die beteiligung an der swb international s. c. s. als wesentlich eingestuft. quantifizierung / beurteilung die wesentlichen risiken der swb inter- national s. c. s. stellen das adressen- ausfall- und das fremdwährungsrisiko dar. analog zum kundenkreditgeschäft der ­ südwestbank ag werden sowohl der erwartete als auch der unerwartete verlust ermittelt. das sich auf ebene der swb international s. c. s. ergebende fremdwäh- rungsrisiko wird weitgehend durch devi- sentermingeschäfte abgesichert. für das verbleibende fremdwährungsrisiko erfolgt eine value-at-risk-betrachtung unter verwendung eines varianz-kovarianz- ansatzes. ergänzt wird die risikoquantifizie- rung durch einen pauschalen ansatz für sonstige risiken. die summe dieser risiken stellt das beteiligungsrisiko der südwestbank ag dar. verluste (aus schadens- falldatenbank) erwartete verluste unerwartete verluste going concern unerwartete verluste liquidation 0,3 1,0 0,7 1,0 werte per 31.12.2014 (in mio. eur) 0,31,00,71,0
52 lagebericht steuerung / überwachung zur steuerung der beteiligungen ist ein beteiligungs-controlling eingerichtet, das regelmäßig die geschäftsentwicklung der beteiligungen überwacht. für die beteili- gungsrisiken sind limite vergeben, deren einhaltung ebenfalls überwacht wird. bei mehrheitsbeteiligungen entsendet die bank vertreter in die aufsichtsgremien. bei der wesentlichen beteiligung swb interna- tional s. c. s. ist u. a. der gesamtvorstand der südwestbank ag mitglied des invest- mentcommittees, das über investitionen von wesentlicher bedeutung entscheidet. zur risikosteuerung ist für die wesentli- che beteiligung swb international s. c. s. eine eigenständige risikostrategie erstellt. weiterhin wird regelmäßig eine separate risikotragfähigkeitsrechnung durchgeführt. sonstige risiken weitere erwähnenswerte risiken sind die geschäftsfeldrisiken und die reputations- risiken. die sonstigen risiken werden über einen pauschalbetrag in die risikotragfä- higkeitsrechnung einbezogen. die geschäftsfeldrisiken stellen das risiko dar, dass geplante erträge nicht erreicht, geplante kosten überschritten und / oder die strategischen ziele nicht erreicht werden. die überwachung und steuerung des ge- schäftsfeldrisikos erfolgt im wesentlichen über den planungsprozess und die regel- mäßige ermittlung der tatsächlich erreich- ten ist-ergebnisse. im rahmen der monatlichen soll-ist-ver- gleiche wird die geplante der tatsächlichen entwicklung gegenübergestellt, um bereits kurzfristig auf abweichungen und fehlent- wicklungen reagieren zu können. zur begrenzung des reputationsrisikos erfolgt die externe kommunikation – insbe- sondere gegenüber geschäftspartnern am geld- und kapitalmarkt sowie der presse – durch definierte ansprechpartner. weiter- hin wird besonderer wert auf die seriosität der mitarbeiterinnen und mitarbeiter sowie geschäftspartner gelegt und dies bei der personalauswahl bzw. bei einzugehenden geschäftsverbindungen berücksichtigt. werte per 31.12.2014 (in mio. eur) erwartete verluste risikoexposure guv-orientiert konfidenzniveau 99 % risikoexposure barwertig konfidenzniveau 99,98 % 16,9 48,7 88,0 16,948,788,0
53 risikokommunikation die südwestbank ag hat ein umfangrei- ches berichtswesen implementiert. neben regelmäßigen standardisierten risikobe- richten erfolgt bei bedarf eine ad-hoc-risiko- berichterstattung. bericht turnus interne empfänger wesentliche inhalte risikobericht gemäß marisk vierteljährlich aufsichtsrat, vorstand, 2. führungsebene risikotragfähigkeit, alle risikoarten, limit­ aus­ lastungen, risikoartenübergreifende szenario­ analysen kreditrisikobericht vierteljährlich aufsichtsrat, vorstand, kreditrisikoausschuss adressenausfallrisiko (strukturanalysen, risiko- kennzahlen, limitauslastungen, bemerkenswerte engagements) reporting marktpreisri- siko (inkl. risikotragfä- higkeit) monatlich vorstand, marktpreis­ risikoausschuss risikotragfähigkeit, marktpreisrisiko (zinsände- rungsrisiko, kursrisiko, risikokennzahlen, limitaus- lastungen, stresstests) reporting liquiditätsri- siko vierteljährlich vorstand, marktpreis­ risikoausschuss liquiditätsrisiko (funding, liquiditätsablauf­ bilanz, kapitalbindungsbilanz, limitauslastungen, stress- tests) reporting oprisk vierteljährlich vorstand, betriebsrisiko- ausschuss operationelle risiken (schadensfälle, risiko­ indikatoren, self-assessment) reporting limitsystem für adressenausfallrisiken vierteljährlich vorstand, leiter kredit- center, marktbereiche, unternehmenssteuerung adressenausfallrisiko (strukturanalysen, risiko- kennzahlen, limitauslastungen, stresstests) risikocontrolling-bericht täglich vorstand, marktpreis­ risikoausschuss ergebnisse, risiken der handelsgeschäfte, limitaus- lastungen risikobericht swb- gruppe vierteljährlich aufsichtsrat, vorstand risikotragfähigkeit, alle risikoarten, limitaus­ lastungen jeweils auf gruppenebene risikobericht swb inter­ national s. c. s. vierteljährlich vorstand, gl swb inter­ national s. c. s. risikotragfähigkeit, risiken, limitauslastungen der wesentlichen beteiligung swb international s. c. s.
54 lagebericht eingesetztes risikodeckungs­potenzial 330,0 risiken exposure limit auslastung adressenausfallrisiko 46,3 53,0 87,4 % marktpreisrisiko 27,7 57,0 48,6 % operationelle risiken 0,7 3,0 22,6 % beteiligungsrisiko 48,7 63,5 76,7 % pauschale risikoposition (für sonstige risiken) 9,9 12,0 82,6 % summe risiken 133,3 188,5 70,7 % auslastung eingesetztes risikodeckungspotenzial 40,4 % 57,1 % überdeckung 196,7 141,5 risikolage die risikolage der bank kommt in der risiko- tragfähigkeitsrechnung zum ausdruck. guv-orientierte risikotragfähigkeit (going concern) der südwestbank ag zum 31.12.2014 (in mio. eur): adressenausfallrisiko 46,353,087,4 % marktpreisrisiko 27,757,048,6 % operationelle risiken 0,73,022,6 % beteiligungsrisiko 48,763,576,7 % pauschale risikoposition (für sonstige risiken) 9,912,082,6 % summe risiken 133,3188,570,7 % überdeckung 196,7141,5
55 barwertige risikotragfähigkeit (liquida- tionsansatz) der südwestbank ag zum 31.12.2014 (in mio. eur): eingesetztes risikodeckungs­potenzial 588,4 risiken exposure limit auslastung adressenausfallrisiko 89,5 101,0 88,6 % marktpreisrisiko 122,8 185,0 66,4 % operationelle risiken 1,0 5,0 20,3 % beteiligungsrisiko 88,0 103,0 85,4 % pauschale risikoposition (für sonstige risiken) 4,2 6,5 64,6 % summe risiken 305,5 400,5 76,3 % auslastung eingesetztes risikodeckungspotenzial 51,9 % 68,1 % überdeckung 282,9 187,9 in beiden betrachtungsweisen sind die ein- gegangenen risiken durch die vergebenen limite und die limite durch das jeweilige risikodeckungspotenzial gedeckt. es sind deutliche überdeckungen vorhanden. über die gesamtrisikolage wird im rahmen eines vierteljährlichen risikoberichts infor- miert. empfänger sind u. a. der aufsichtsrat und der gesamtvorstand. umsetzung aufsichtsrechtlicher anforderungen zur ermittlung der eigenkapitalunterlegung gemäß crr wendet die bank für adressen- ausfallrisiken den kreditrisiko-standard- ansatz und für operationelle risiken den basis- indikatoransatz an. hierzu nutzt die bank die systeme des it-partners fiducia it ag. adressenausfallrisiko 89,5101,088,6 % marktpreisrisiko 122,8185,066,4 % operationelle risiken 1,05,020,3 % beteiligungsrisiko 88,0103,085,4 % pauschale risikoposition (für sonstige risiken) 4,26,564,6 % summe risiken 305,5400,576,3 % überdeckung 282,9187,9
56 lagebericht der nach § 312 aktg von der südwestbank ag erstellte bericht über die beziehungen zu verbundenen unternehmen stellt abschlie- ßend fest: „nach den umständen, die uns in dem zeitpunkt bekannt waren, in dem die rechtsgeschäfte mit verbundenen unterneh- men im sinne des § 312 aktg vorgenommen wurden, hat unsere gesellschaft in jedem fall eine angemessene gegenleistung erhal- ten. im berichtszeitraum (1. januar 2014 bis 31. dezember 2014) wurden im interesse und auf veranlassung von verbundenen unternehmen keine maßnahmen getroffen bzw. unterlassen, die unsere gesellschaft benachteiligt haben.“ vi. sonstiges
57 die entwicklung der weltwirtschaft, der abbau der weltweiten staatsverschuldung sowie insbesondere die fortgesetzten haushaltskonsolidierungen in den ländern südeuropas werden weiterhin auch aus- wirkungen auf die entwicklung in deutsch- land haben. für 2015 erwartet die südwestbank ag einen moderaten anstieg der wirtschaftsleistung. das weltwirtschaftswachstum wird sich im laufenden jahr gemäß der prognose des internationalen währungsfonds (iwf) vom januar auf 3,5 % beschleunigen (2014: 2,6 %). für deutschland erwartet die ­ südwestbank ag auf basis positiver frühindikatoren und weiterhin niedriger ölpreise 2015 ein wachstum von 2,0 % (2014: 1,6 %). das wachstum im eurogebiet wird voraussichtlich mit 1,3 % trotz der teilweise erfolgreich angestoßenen reformen etwas niedriger ausfallen. unsicherheiten bestehen unter anderem aufgrund geopolitischer risiken, insbe- sondere hinsichtlich der situation in der ukraine und möglicher terroraktionen islamistischer extremisten sowie der stabi- lität im euroraum mit besonderem blick auf die ernsthaftigkeit und nachhaltigkeit der neuen griechischen regierung bei der lösung ihrer schuldenkrise. die südwestbank ag stellt sich diesen herausforderungen und hat sich bewusst für ein geschäftsmodell entschieden, bei dem die individuelle und persönliche betreuung ihrer kunden im vordergrund steht. der 2014 erfolgte und sich in 2015 fortsetzende personelle aufbau sowie die stärkung der betreuungskompetenz in den filialen sind ein klares bekenntnis der ­ südwestbank ag zur präsenz in der fläche. dabei betrachten wir die unabhängigkeit und die hohe qualität der produkte sowie der beratung als wesentliche erfolgsfakto- ren und chance – sowohl für unsere kunden als auch für die bank. die kapitalerhöhung durch die eigentümer im jahr 2013 ist deren vertrauensbeweis in das geschäftsmodell der südwestbank ag und die arbeit der mitarbeiterinnen und mitarbeiter. auf diesem stabilen fundament kann die südwestbank ag in den kom- menden jahren ihre geschäftsaktivitäten weiterentwickeln. um das portfolio ihrer eigenkapital- anlagen weiter zu differenzieren, hat die ­ südwestbank ag 2015 die swb immo- wert gmbh als 100%iges tochterunter- nehmen gegründet. ziel der swb immo- wert gmbh sind der direkte erwerb und das langfristige halten von immobilien in süddeutschen mittel- und oberzentren. als eigenkapital werden bis zu 50 mio. eur eingebracht. das investitionsvolumen soll rund 150 mio. eur betragen. die einzel- investments je objekt werden zwischen 3 und 15 mio. eur liegen. die investitions- phase ist zunächst auf zwei jahre ausge- richtet. die swb immowert gmbh erhält keine eigene geschäftsausstattung und kein eigenes personal. sie wird in der ausfüh- rung der geschäfte auf die bestehende immobilienkompetenz und das immobili- ennetzwerk innerhalb der südwestbank- gruppe auf basis von dienstleistungsver- trägen zurückgreifen. vii. voraussichtliche entwicklung sowie chancen und risiken der südwestbank ag
58 durch konsequente investitionen in ihr geschäftsmodell, das sich durch eine hohe verlässlichkeit auszeichnet, stärkt die südwestbank ag auch weiterhin ihre stellung als führende mittelständische privatbank in baden-württemberg. dabei wird die ausrichtung auf anspruchsvolle kundensegmente konsequent vorangetrie- ben. eine vorausschauende kapitalplanung antizipiert die mit basel iii einhergehenden erhöhten aufsichtsrechtlichen anforderun- gen und stellt die risikotragfähigkeit sicher. auf dieser basis halten wir grundsätzlich an unseren mittelfristigen zielen einer eigen- kapitalrentabilität vor steuern von 10 % auf basis steigender erträge und der dauerhaf- ten einhaltung einer cost-income-ratio von 65 % fest. basierend auf den geschäftsfeldstrategien besteht für 2015 eine einjahresplanung, die um eine mittelfristplanung bis 2017 ergänzt wird. die mittelfristplanung von 2015 bis 2017 geht von einem organischen wachstum des kreditgeschäfts im rahmen der gülti- gen risikostrategie um rund 1 mrd. eur bei einer gleichzeitigen verbesserung der portfolioqualität aus. der höchste anteil der geplanten steigerung soll auf die förder- kredite mit ca. 400 mio. eur entfallen. die gewerblichen darlehen sollen mit rund 330 mio. eur und die wohnbaudarlehen mit rund 250 mio. eur zum wachstum beitragen. diese entwicklung wird insbe- sondere durch den einsatz der finanzie- rungsspezialisten in den filialen, den weite- ren ausbau von konsortialfinanzierungen und den mit der eigenkapitalerhöhung ein- hergehenden verbesserten möglichkeiten zur bedienung der kunden mit kreditmitteln unterlegt. das für 2015 geplante kreditwachstum von rund 330 mio. eur soll ebenfalls wesentlich durch förderkredite mit rund 170 mio. eur, gewerbliche darlehen mit rund 150 mio. eur und wohnbaudarlehen mit rund 90 mio. eur getragen werden. der anteil des auf das geschäftsfeld firmen- kunden entfallenden wachstums liegt bei rund 200 mio. eur. die erhöhte eigenka- pitalausstattung der südwestbank ag ermöglicht dieses wachstum und stärkt die stellung im wettbewerb. die kundeneinlagen sollen parallel ent- sprechend dem kreditgeschäft gesteigert werden. hierzu werden produkte für das privat- und firmenkundengeschäft bereit- gestellt, die sowohl die kundenbedürfnisse nach einer bedarfsorientierten, sicheren und rentablen anlage abdecken als auch die einhaltung der neuen aufsichtsrechtlichen liquiditätsanforderungen unterstützen. ertragsseitig geht die mittelfristplanung von einem anhaltend starken wachstum des zinsüberschusses aus. neben dem wachs- tum des kreditgeschäfts und dem eigen- geschäft werden hierzu ab 2015 auch die erträge aus dem beteiligungsgeschäft beitragen. auch beim provisionsüberschuss erwarten wir eine deutliche steigerung. lagebericht
59 die kapitalausstattung bietet der ­ südwestbank ag die möglichkeit, die sich bietenden marktchancen umfänglich, aber selektiv zu nutzen. im berichtsjahr wurden neben der ausweitung der mitar- beiterkapazitäten in den filialen die geho- benen kundensegmente firmenkunden und private banking sowie die entsprechen- den produktions- und steuerungseinheiten personell weiter ausgebaut. dies führt im jahr 2015 insgesamt zu einem anstieg des verwaltungsaufwands. in der präsenz vor ort und in der qualität unseres personals sehen wir ein wesentliches erfolgselement zur erreichung unserer mittelfristigen ziele. die beibehaltung und der weitere ausbau der hohen beratungsqualität der südwestbank ag sind im sich weiter verschärfenden wettbewerb entscheidend für den erfolg. die risikovorsorge im kreditgeschäft hat sich 2014 auf ein normales maß erhöht und wird in den folgejahren aufgrund des geplanten wachstums im kreditgeschäft weiter moderat ansteigen. die konjunkturelle entwicklung wird hierbei maßgeblichen einfluss auf die höhe der risikovorsorge haben. unter den voraussetzungen einer zinskurve auf normalisiertem niveau und einer aus- reichend stabilen marktentwicklung ohne marktverwerfungen sind wir bestrebt, das gute ergebnis der gewöhnlichen geschäfts- tätigkeit des zurückliegenden geschäfts- jahres auch in den nächsten drei jahren deutlich zu steigern. risiken bezüglich der ergebnisentwicklung der südwestbank ag können insbeson- dere aus einem starken konjunktureinbruch, einem starken sowie schnellen anstieg der zinsen und einem einbruch an den wertpa- piermärkten erwachsen. die abschwächung der konjunktur hätte auswirkungen auf die kreditnachfrage insbesondere für investi- tions- und bauvorhaben. ein starker anstieg des zinsniveaus würde die kreditnachfrage abschwächen sowie die variabel verzins- lichen kundeneinlagen verteuern und damit das zinsergebnis insbesondere durch die längere zinsbindung auf der aktivseite belasten. mit unseren umfangreichen stresstests simulieren wir aber fortlaufend derartige szenarien und sorgen für eine ausreichende risikotragfähigkeit der südwestbank ag.
62 jahresbilanz zum 31. dezember 2014 aktiva jahresabschluss eur eur eur 31.12.2014 eur 31.12.2013 teur 1. barreserve a) kassenbestand 12.707.365,42 13.457 b) guthaben bei zentralnotenbanken 40.168.523,80 52.875.889,22 144.845 darunter: bei der deutschen bundesbank 40.168.523,80 (144.845) 3. forderungen an kreditinstitute a) täglich fällig 231.825.253,79 115.748 b) andere forderungen 138.435.104,71 370.260.358,50 236.649 4. forderungen an kunden 3.543.010.513,99 2.945.227 darunter: durch grundpfandrechte gesichert 926.040.482,66 (879.358) darunter: kommunalkredite 29.095.307,88 (32.071) 5. schuldverschreibungen und andere festverzinsliche wertpapiere a) geldmarktpapiere aa) von öffentlichen emittenten 0,00 0 darunter: beleihbar bei der deutschen bundesbank 0,00 (0) ab) von anderen emittenten 0,00 0,00 0 darunter: beleihbar bei der deutschen bundesbank 0,00 (0) b) anleihen und schuldverschreibungen ba) von öffentlichen emittenten 128.207.161,83 85.002 darunter: beleihbar bei der deutschen bundesbank 128.207.161,83 (85.002) bb) von anderen emittenten 918.312.019,81 1.046.519.181,64 597.218 darunter: beleihbar bei der deutschen bundesbank 720.287.905,98 (528.390) c) eigene schuldverschreibungen 3.136.086,14 1.049.655.267,78 11.990 nennbetrag 3.121.000,00 (11.843) 6. aktien und andere nicht festverzinsliche wertpapiere 406.607.263,88 429.401 6a. handelsbestand 125.701.164,58 132.799 7. beteiligungen 3.291.760,68 3.086 darunter: an kreditinstituten 0,00 (0) darunter: an finanzdienstleistungsinstituten 0,00 (0) 8. anteile an verbundenen unternehmen 300.648.834,37 295.108 darunter: an kreditinstituten 0,00 (0) darunter: an finanzdienstleistungsinstituten 2.805.000,00 (2.715) 9. treuhandvermögen 1.695.413,68 1.922 darunter: treuhandkredite 1.695.413,68 (1.922) 11. immaterielle anlagewerte 1.259.298,00 1.071 12. sachanlagen 52.523.365,24 54.499 14. sonstige vermögensgegenstände 71.270.115,99 58.018 15. rechnungsabgrenzungsposten 5.173.577,56 5.863 summe der aktiva 5.983.972.823,47 5.131.903 die positionen 1c, 2, 10, 13, 16, 17 und 18 entfallen. a) kassenbestand 12.707.365,4213.457 b) guthaben bei zentralnotenbanken 40.168.523,8052.875.889,22144.845 a) täglich fällig 231.825.253,79115.748 b) andere forderungen 138.435.104,71370.260.358,50236.649 4. forderungen an kunden 3.543.010.513,992.945.227 aa) von öffentlichen emittenten 0,000 ab) von anderen emittenten 0,000,000 ba) von öffentlichen emittenten 128.207.161,8385.002 bb) von anderen emittenten 918.312.019,811.046.519.181,64597.218 c) eigene schuldverschreibungen 3.136.086,141.049.655.267,7811.990 wertpapiere 406.607.263,88429.401 6a. handelsbestand 125.701.164,58132.799 7. beteiligungen 3.291.760,683.086 8. anteile an verbundenen unternehmen 300.648.834,37295.108 9. treuhandvermögen 1.695.413,681.922 11. immaterielle anlagewerte 1.259.298,001.071 12. sachanlagen 52.523.365,2454.499 14. sonstige vermögensgegenstände 71.270.115,9958.018 15. rechnungsabgrenzungsposten 5.173.577,565.863 summe der aktiva 5.983.972.823,475.131.903
63 passiva eur eur eur 31.12.2014 eur 31.12.2013 teur 1. verbindlichkeiten gegenüber kreditinstituten a) täglich fällig 54.359.446,39 24.861 b) mit vereinbarter laufzeit oder kündigungsfrist 922.223.379,36 976.582.825,75 712.835 2. verbindlichkeiten gegenüber kunden a) spareinlagen aa) mit vereinbarter kündigungsfrist von drei monaten 109.001.465,76 168.531 ab) mit vereinbarter kündigungsfrist von mehr als drei monaten 503.649,40 109.505.115,16 705 b) andere verbindlichkeiten ba) täglich fällig 2.706.180.744,12 2.272.930 bb) mit vereinbarter laufzeit oder kündigungsfrist 1.294.800.409,09 4.000.981.153,21 4.110.486.268,37 1.031.726 3. verbriefte verbindlichkeiten a) begebene schuldverschreibungen 73.276.595,40 110.712 b) andere verbriefte verbindlichkeiten 0,00 73.276.595,40 0 darunter: geldmarktpapiere 0,00 (0) darunter: eigene akzepte und solawechsel im umlauf 0,00 (0) 3a. handelsbestand 9.654.320,97 5.044 4. treuhandverbindlichkeiten 1.695.413,68 1.922 darunter: treuhandkredite 1.695.413,68 (1.922) 5. sonstige verbindlichkeiten 21.194.086,49 21.689 6. rechnungsabgrenzungsposten 4.253.516,21 4.707 7. rückstellungen a) rückstellungen für pensionen und ähnliche verpflichtungen 20.820.773,70 19.804 b) steuerrückstellungen 9.669.261,00 2.990 c) andere rückstellungen 13.766.687,71 44.256.722,41 13.753 8. (weggefallen) 0,00 0 9. nachrangige verbindlichkeiten 91.038.342,33 96.048 10. genussrechtskapital 11.125.000,00 11.125 darunter: vor ablauf von zwei jahren fällig 11.125.000,00 (0) 11. fonds für allgemeine bankrisiken 13.146.271,84 13.133 darunter: sonderposten nach § 340e abs. 4 hgb 1.646.271,84 (1.633) 12. eigenkapital a) gezeichnetes kapital 73.566.030,79 73.566 b) kapitalrücklage 458.666.812,31 458.667 c) gewinnrücklagen ca) gesetzliche rücklage 2.407.042,28 2.407 cb) rücklage für eigene anteile 0,00 0 cc) satzungsmäßige rücklagen 0,00 0 cd) andere gewinnrücklagen 88.685.680,67 91.092.722,95 77.884 d) bilanzgewinn / bilanzverlust 3.937.893,97 627.263.460,02 6.864 summe der passiva 5.983.972.823,47 5.131.903 die position 6a entfällt. 1. eventualverbindlichkeiten a) eventualverbindlichkeiten aus weitergegebenen abgerechneten wechseln 0,00 0 b) verbindlichkeiten aus bürgschaften und gewährleistungsverträgen 140.276.602,12 139.708 c) haftung aus der bestellung von sicherheiten für fremde verbindlichkeiten 0,00 140.276.602,12 0 2. andere verpflichtungen a) rücknahmeverpflichtungen aus unechten pensionsgeschäften 0,00 0 b) platzierungs- und übernahmeverpflichtungen 0,00 0 c) unwiderrufliche kreditzusagen 513.798.432,39 513.798.432,39 326.560 a) täglich fällig 54.359.446,3924.861 b) mit vereinbarter laufzeit oder kündigungsfrist 922.223.379,36976.582.825,75712.835 drei monaten 109.001.465,76168.531 mehr als drei monaten 503.649,40109.505.115,16705 ba) täglich fällig 2.706.180.744,122.272.930 bb) mit vereinbarter laufzeit oder kündigungsfrist 1.294.800.409,094.000.981.153,214.110.486.268,371.031.726 a) begebene schuldverschreibungen 73.276.595,40110.712 b) andere verbriefte verbindlichkeiten 0,0073.276.595,400 3a. handelsbestand 9.654.320,975.044 4. treuhandverbindlichkeiten 1.695.413,681.922 5. sonstige verbindlichkeiten 21.194.086,4921.689 6. rechnungsabgrenzungsposten 4.253.516,214.707 verpflichtungen 20.820.773,7019.804 b) steuerrückstellungen 9.669.261,002.990 c) andere rückstellungen 13.766.687,7144.256.722,4113.753 8. (weggefallen) 0,000 9. nachrangige verbindlichkeiten 91.038.342,3396.048 10. genussrechtskapital 11.125.000,0011.125 11. fonds für allgemeine bankrisiken 13.146.271,8413.133 a) gezeichnetes kapital 73.566.030,7973.566 b) kapitalrücklage 458.666.812,31458.667 ca) gesetzliche rücklage 2.407.042,282.407 cb) rücklage für eigene anteile 0,000 cc) satzungsmäßige rücklagen 0,000 cd) andere gewinnrücklagen 88.685.680,6791.092.722,9577.884 d) bilanzgewinn / bilanzverlust 3.937.893,97627.263.460,026.864 summe der passiva 5.983.972.823,475.131.903 eventualverbindlichkeiten aus weitergegebenen abgerechneten wechseln 0,000 b) verbindlichkeiten aus bürgschaften und gewährleistungsverträgen 140.276.602,12139.708 c) haftung aus der bestellung von sicherheiten für fremde verbindlichkeiten 0,00140.276.602,120 rücknahmeverpflichtungen aus unechten pensionsgeschäften 0,000 b) platzierungs- und übernahmeverpflichtungen 0,000 c) unwiderrufliche kreditzusagen 513.798.432,39513.798.432,39326.560
64 jahresabschluss gewinn- und verlustrechnung für den zeitraum 01.01.2014 bis 31.12.2014 aufwendungen eur eur 2014 eur 2013 teur 1. zinsaufwendungen 89.923.932,85 92.641 2. provisionsaufwendungen 7.282.449,12 5.373 4. allgemeine verwaltungsaufwendungen a) personalaufwand , aa) löhne und gehälter 40.000.071,00 35.575 ab) soziale abgaben und aufwendungen für altersversorgung und für unterstützung 7.365.276,81 47.365.347,81 7.326 darunter: für altersversorgung 1.620.035,22 (2.077) b) andere verwaltungsaufwendungen 25.594.575,58 72.959.923,39 26.987 5. abschreibungen und wertberichtigungen auf immaterielle anlagewerte und sachanlagen 3.791.454,22 3.043 6. sonstige betriebliche aufwendungen 5.482.550,75 3.494 7. abschreibungen und wertberichtigungen auf forderungen und bestimmte wertpapiere sowie zuführungen zu rückstellungen im kreditgeschäft 17.418.614,30 11.174 8. abschreibungen und wertberichtigungen auf beteiligungen, anteile an verbundenen unternehmen und wie anlagevermögen behandelte wertpapiere 0,00 0 9. aufwendungen aus verlustübernahme 0,00 0 10. einstellungen in den fonds für allgemeine bankrisiken 0,00 0 11. außerordentliche aufwendungen 349.689,13 350 12. steuern vom einkommen und vom ertrag 17.315.037,19 8.555 13. sonstige steuern (soweit nicht unter posten 6 ausgewiesen) 153.838,70 54 14. aufgrund einer gewinngemeinschaft, eines gewinnabführungs- oder teilgewinnabführungsvertrages abgeführte gewinne 0,00 0 15. jahresüberschuss 7.875.787,93 13.727 summe der aufwendungen 222.553.277,58 208.299 1. zinsaufwendungen 89.923.932,8592.641 2. provisionsaufwendungen 7.282.449,125.373 aa) löhne und gehälter 40.000.071,0035.575 und für unterstützung 7.365.276,8147.365.347,817.326 b) andere verwaltungsaufwendungen 25.594.575,5872.959.923,3926.987 anlagewerte und sachanlagen 3.791.454,223.043 6. sonstige betriebliche aufwendungen 5.482.550,753.494 kreditgeschäft 17.418.614,3011.174 behandelte wertpapiere 0,000 9. aufwendungen aus verlustübernahme 0,000 10. einstellungen in den fonds für allgemeine bankrisiken 0,000 11. außerordentliche aufwendungen 349.689,13350 12. steuern vom einkommen und vom ertrag 17.315.037,198.555 13. sonstige steuern (soweit nicht unter posten 6 ausgewiesen) 153.838,7054 oder teilgewinnabführungsvertrages abgeführte gewinne 0,000 15. jahresüberschuss 7.875.787,9313.727 summe der aufwendungen 222.553.277,58208.299
65 erträge eur 2014 eur 2013 teur 1. zinserträge aus a) kredit- und geldmarktgeschäften 148.808.388,14 144.629 b) festverzinslichen wertpapieren und schuldbuchforderungen 18.842.163,22 167.650.551,36 15.780 2. laufende erträge aus a) aktien und anderen nicht festverzinslichen wertpapieren 9.826.984,82 8.615 b) beteiligungen 173.292,24 211 c) anteilen an verbundenen unternehmen 0,00 10.000.277,06 0 3. erträge aus gewinngemeinschaften, gewinnabführungs- oder teilgewinn‑ abführungsverträgen 274.463,86 180 4. provisionserträge 35.855.503,88 29.833 5. nettoertrag des handelsbestands 3.729.295,88 2.395 darunter: zuführung sonderposten § 340e abs. 4 hgb , 13.768,98 (0) 6. erträge aus zuschreibungen zu forderungen und bestimmten wertpapieren sowie aus der auflösung von rückstellungen im kreditgeschäft 0,00 0 7. erträge aus zuschreibungen zu beteiligungen, anteilen an verbundenen unternehmen und wie anlagevermögen behandelten wertpapieren 1.170.276,25 376 8. sonstige betriebliche erträge 3.872.909,29 6.280 10. außerordentliche erträge 0,00 0 11. erträge aus verlustübernahme 0,00 0 jahresüberschuss 7.875.787,93 13.727 gewinnvortrag aus dem vorjahr 0,00 0 7.875.787,93 13.727 entnahmen aus gewinnrücklagen aus der rücklage für eigene anteile 0,00 0 aus anderen gewinnrücklagen 0,00 0 einstellungen in gewinnrücklagen in die rücklage für eigene anteile 0,00 0 in andere gewinnrücklagen 3.937.893,96 6.864 bilanzgewinn 3.937.893,97 6.863 summe der erträge 222.553.277,58 208.299 kredit- und geldmarktgeschäften 148.808.388,14144.629 b) festverzinslichen wertpapieren und schuldbuchforderungen 18.842.163,22167.650.551,3615.780 aktien und anderen nicht festverzinslichen wertpapieren 9.826.984,828.615 b) beteiligungen 173.292,24211 c) anteilen an verbundenen unternehmen 0,0010.000.277,060 abführungsverträgen 274.463,86180 4. provisionserträge 35.855.503,8829.833 5. nettoertrag des handelsbestands 3.729.295,882.395 sowie aus der auflösung von rückstellungen im kreditgeschäft 0,000 und wie anlagevermögen behandelten wertpapieren 1.170.276,25376 8. sonstige betriebliche erträge 3.872.909,296.280 10. außerordentliche erträge 0,000 11. erträge aus verlustübernahme 0,000 jahresüberschuss 7.875.787,9313.727 gewinnvortrag aus dem vorjahr 0,000 7.875.787,9313.727 aus der rücklage für eigene anteile 0,000 aus anderen gewinnrücklagen 0,000 in die rücklage für eigene anteile 0,000 in andere gewinnrücklagen 3.937.893,966.864 bilanzgewinn 3.937.893,976.863 summe der erträge 222.553.277,58208.299
66 a. allgemeine angaben die südwestbank ag ist ein von der santo vermögensverwaltung gmbh abhän- giges unternehmen gemäß § 17 aktg und damit konzernunternehmen gemäß § 18 abs. 1 satz 3 aktg. die santo vermögens- verwaltung gmbh ist ihrerseits ein von der swb holding gmbh abhängiges unterneh- men. die südwestbank ag wird in den konzernabschluss der swb holding gmbh mit sitz rosenheimer platz 6, 81669 mün- chen, einbezogen. die südwestbank ag sieht gemäß § 291 abs. 1 hgb aufgrund des befreienden konzernabschlusses der swb holding gmbh von der aufstellung eines eigenen konzernabschlusses ab. dieser ist nach maßgabe des § 325 hgb im elektroni- schen bundesanzeiger bekannt zu machen. der jahresabschluss der südwestbank ag ist nach den vorschriften des handelsgesetz- buchs, des aktiengesetzes sowie der verord- nung über die rechnungslegung der kredit- institute aufgestellt. die offenlegung der informationen gemäß crr (capital requirements regulation – verordnung (eu) nr. 575 / 2013), artikel 431 bis artikel 451, und crd iv (capital requirements directive iv – eu-richtlinie 2013 / 36 / eu) erfolgt in einem separaten offenlegungsbericht. anhang die barreserve ist mit dem nennwert bilan- ziert. forderungen an kreditinstitute und forderungen an kunden sind mit dem nenn- wert gemäß § 340e hgb angesetzt, gegebe- nenfalls unter absetzung der darauf entfallen- den wertberichtigungen. das erkennbare risiko aus dem kreditgeschäft ist durch ange- messene einzelwertberichtigungen und rückstellungen gedeckt. dem latenten kredit- risiko wird durch pauschalwertberichtigun- gen rechnung getragen. wertpapiere sind zum bilanzstichtag dem handelsbestand, der liquiditätsreserve und dem anlagevermögen zugeordnet. wertpapiere, die wie anlagevermögen behan- delt werden (finanzanlagebestand), werden zu anschaffungskosten bewertet. bei voraus- sichtlich dauerhafter wertminderung werden abschreibungen auf den niedrigeren beizu- legenden wert vorgenommen. wertpapiere, deren anschaffungskosten über dem rück- zahlungsbetrag liegen, werden mit dem niedrigeren beizulegenden wert bilanziert, mindestens jedoch in höhe des rückzah- lungsbetrags. wertpapiere der liquiditäts- reserve werden nach dem strengen niederst- wertprinzip bewertet. wertpapiere des handelsbestands sowie sonstige finanz- instrumente des handelsbestands werden b. erläuterungen zu den bilanzierungs- und bewertungsmethoden
67 gemäß § 340e abs. 3 hgb mit ihrem beizu- legenden zeitwert abzüglich eines risiko- abschlags bewertet. die ermittlung des bei- zulegenden zeitwerts erfolgt auf basis von marktkursen bzw. beobachtbaren marktdaten. finanzinstrumente des handelsbestands werden in der bilanz jeweils gesondert in der position handelsbestand ausgewiesen. die beteiligungen und anteile an verbunde- nen unternehmen sind entsprechend den für das anlagevermögen geltenden regeln zu anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden wert ausgewiesen. die immateriellen anlagewerte und sach- anlagen sind zu anschaffungs- oder her- stellungskosten und, soweit abnutzbar, ge- mindert um planmäßige abschreibungen ausgewiesen. den planmäßigen abschrei- bungen liegen die von der bank geschätzten betriebsgewöhnlichen nutzungsdauern zu- grunde, die auch steuerlich geltend gemacht werden und die sich grundsätzlich an den von der finanzverwaltung veröffentlichten tabellen orientieren. bei vorliegen von dauerhaften wertminderungen erfolgt eine außerplanmäßige abschreibung. es wird ausschließlich linear abgeschrieben. gering- wertige wirtschaftsgüter mit einem wert bis 150 eur werden gemäß § 6 abs. 2 estg im jahr ihrer anschaffung vollständig abge- schrieben. für alle weiteren geringwertigen wirtschaftsgüter mit einem wert bis 1.000 eur wird gemäß § 6 abs. 2a estg im jahr ihrer anschaffung ein sammelposten gebildet, der im wirtschaftsjahr der anschaffung und in den folgenden 4 jahren mit jeweils einem fünftel abgeschrieben wird. sonstige vermögensgegenstände werden zu nominalwerten bilanziert. der aktive rechnungsabgrenzungsposten besteht aus im geschäftsjahr abgegrenzten aufwendungen für kommende geschäfts- jahre. die verbindlichkeiten sind mit dem erfül- lungsbetrag passiviert. der unterschied zwischen nennbetrag und ausgabebetrag von verbindlichkeiten wird in die rech- nungsabgrenzung eingestellt und zeit- anteilig erfolgswirksam aufgelöst. für ungewisse verbindlichkeiten sind rück- stellungen in höhe des nach vernünftiger kaufmännischer beurteilung notwendigen erfüllungsbetrags gebildet. rückstellungen mit einer restlaufzeit von mehr als einem jahr werden gemäß § 253 abs. 2 hgb mit dem ihrer restlaufzeit entsprechenden durch- schnittlichen marktzinssatz der vergange- nen 7 jahre abgezinst, sofern nicht von dem beibehaltungswahlrecht nach artikel 67 abs. 1 eghgb gebrauch gemacht wird. der belastung aus einlagen mit steigender verzinsung wird durch entsprechende rückstellungen rechnung getragen. die pensionsrückstellungen werden gemäß den vorschriften des § 253 abs. 2 satz 2 hgb ermittelt. zinsbezogene geschäfte des bankbuchs werden im rahmen der verlustfreien bewertung gemäß idw rs bfa 3 „einzel- fragen der verlustfreien bewertung von zinsbezogenen geschäften des bankbuchs (zinsbuchs)“ behandelt. hierbei wird unter anwendung der barwertigen betrachtungs- weise überprüft, ob ein verpflichtungs- überschuss vorliegt, für welchen entspre- chend eine drohverlustrückstellung gemäß § 249 abs. 1 satz 1 hgb zu bilden ist.
68 eventualverbindlichkeiten werden zum nennbetrag abzüglich gebildeter rück- stellungen sowie unter berücksichtigung gestellter barsicherheiten bilanziert. unwiderrufliche kreditzusagen werden mit dem betrag der zusagen, denen keine entsprechende inanspruchnahme gegen- übersteht, bilanziert. anhand von einzel- fallbetrachtungen werden die erkennbaren risiken der inanspruchnahme überwacht und bei bedarf durch entsprechende rück- stellungen abgedeckt. posten, denen beträge zugrunde liegen, die auf fremde währung lauten oder ur- sprünglich auf fremde währung lauteten, werden gemäß § 256a hgb in verbindung mit § 340h hgb in euro umgerechnet. die ergebnisse aus der währungsumrechnung werden für den nicht-handelsbestand in der gewinn- und verlustrechnung im sons- tigen betrieblichen ergebnis erfasst, für positionen des handelsbestands erfolgt ein ausweis im nettoertrag bzw. -aufwand des handelsbestands. besonders gedeckte positionen wurden gemäß § 340h hgb in der bilanz und der gewinn- und verlustrechnung erfasst. besondere deckung liegt vor, wenn vermö- gensgegenstände, schulden oder termin- geschäfte durch vermögensgegenstände, schulden oder andere termingeschäfte in derselben währung und in derselben höhe gedeckt sind und entsprechend zusammen- gefasst werden. bei devisentermingeschäf- ten, die der absicherung von zinstragenden bilanzpositionen dienen, erfolgt eine spal- tung des terminkurses und die zinskompo- nente wird im zinsergebnis erfasst. anhang c. erläuterungen zur bilanz und zur gewinn- und verlustrechnung i. bilanz für die in der bilanz ausgewiesenen forde- rungen abzüglich der zinsabgrenzungen gelten die folgenden restlaufzeiten:
69 in den forderungen an kunden sind forde- rungen an verbundene unternehmen oder beteiligungsunternehmen in folgender höhe enthalten: innerhalb der bilanzposition schuldver- schreibungen und andere festverzinsliche wertpapiere werden im folgejahr fällig: 2014 teur 2013 teur forderungen an kreditinstitute andere forderungen bis 3 monate 65.754 167.891 mehr als 3 monate bis 1 jahr 41.424 20.713 mehr als 1 jahr bis 5 jahre 10.000 30.000 mehr als 5 jahre 1.500 0 forderungen an kunden bis 3 monate 298.668 262.313 mehr als 3 monate bis 1 jahr 310.307 215.376 mehr als 1 jahr bis 5 jahre 1.078.086 857.948 mehr als 5 jahre 1.628.073 1.417.051 mit unbestimmter laufzeit 225.550 190.010 teur von anderen emittenten 129.700 forderungen an verbundene unternehmen forderungen an beteiligungsunternehmen 2014 teur 2013 teur 2014 teur 2013 teur forderungen an kunden 29.101 4.879 0 503 bis 3 monate 65.754167.891 mehr als 3 monate bis 1 jahr 41.42420.713 mehr als 1 jahr bis 5 jahre 10.00030.000 mehr als 5 jahre 1.5000 bis 3 monate 298.668262.313 mehr als 3 monate bis 1 jahr 310.307215.376 mehr als 1 jahr bis 5 jahre 1.078.086857.948 mehr als 5 jahre 1.628.0731.417.051 mit unbestimmter laufzeit 225.550190.010 forderungen an kunden 29.1014.8790503
70 aufgliederung der börsenfähigen wert- papiere in den folgenden bilanzpositionen: von den börsenfähigen wertpapieren wurden schuldverschreibungen und andere festverzinsliche wertpapiere mit einem buchwert von 75.380 teur sowie aktien und andere nicht festverzinsliche wertpapiere mit einem buchwert von 11.222 teur nicht mit dem niederstwert bewertet, da die papiere dem anlagevermögen zugeordnet sind. nachrangige vermögensgegenstände sind in den „aktien und anderen nicht festverzins- lichen wertpapieren“ in höhe von 11.222 teur enthalten. in der position handelsbestand sind nachrangige vermögensgegenstände mit einem bilanzwert von 305 teur enthalten. entwicklung des anlagevermögens: anhang börsennotiert nicht börsennotiert 2014 teur 2013 teur 2014 teur 2013 teur schuldverschreibungen und andere festverzinsliche wertpapiere 1.029.402 674.219 20.254 19.991 aktien und andere nicht festverzinsliche wertpapiere 9.089 12.823 149.676 150.391 beteiligungen 80 80 0 0 anschaf- fungs- / herstel- lungskosten zugänge des geschäfts- jahres zuschrei- bungen des geschäfts- jahres umbuchun- gen des geschäfts- jahres abgänge des geschäfts- jahres abschrei- bungen kumuliert buchwert 31.12.2014 abschrei- bungen 2014 teur teur teur teur teur teur teur teur wertpapiere des anlagevermögens 378.606 367.968 10.271 0 76.614 746 679.485 814 beteiligungen 3.086 224 0 0 18 0 3.292 0 anteile an verbundenen unternehmen 295.108 6.140 0 0 150 449 300.649 449 immaterielle anlagewerte 3.671 594 0 0 0 3.006 1.259 406 sachanlagen 92.581 1.511 0 0 285 41.284 52.523 3.385 773.052 376.437 10.271 0 77.067 45.485 1.037.208 5.054 festverzinsliche wertpapiere 1.029.402674.21920.25419.991 aktien und andere nicht festverzinsliche wertpapiere 9.08912.823149.676150.391 beteiligungen 808000 wertpapiere des anlagevermögens 378.606367.96810.271076.614746679.485814 beteiligungen 3.086224001803.2920 anteile an verbundenen unternehmen 295.1086.14000150449300.649449 immaterielle anlagewerte 3.6715940003.0061.259406 sachanlagen 92.5811.5110028541.28452.5233.385 773.052376.43710.271077.06745.4851.037.2085.054
71 in den wertpapieren des anlagevermögens mit einem buchwert von 679.485 teur sind 75.380 teur „schuldverschreibungen und andere festverzinsliche wertpapiere“ sowie 19.924 teur „aktien und andere nicht festverzinsliche wertpapiere“ enthalten, die nicht mit dem niederstwert bewertet wur- den. der beizulegende zeitwert der „schuld- verschreibungen und anderen festverzins- lichen wertpapiere“ beträgt 74.257 teur (vorjahr 9.950 teur), der der „aktien und anderen nicht festverzinslichen wertpapiere“ 19.573 teur (vorjahr 108.342 teur). da die bank aufgrund der erwarteten wirt- schaftlichen entwicklung der betroffenen titel davon ausgeht, dass sich diese bis zu ihrer fälligkeit wieder erholen werden und es sich damit nicht um dauerhafte, bonitäts- bedingte wertminderungen handelt, sind außerplanmäßige abschreibungen gemäß § 253 abs. 3 satz 4 hgb unterblieben. die position handelsbestand auf der aktiv- seite gliedert sich wie folgt auf: als risikoabschlag wurde ein value-at-risk unter verwendung eines varianz-kovarianz- ansatzes in höhe von 686 teur ermittelt und bei der aktivposition handelsbestand abgesetzt. bei der ermittlung des value-at- risk wird ein konfidenzniveau von 99 % bei einer haltedauer von 10 tagen und einem beobachtungszeitraum von 250 tagen zugrunde gelegt. sämtliche derivativen finanzinstrumen- te des handelsbestands wurden mit dem beizulegenden zeitwert bewertet. hier- bei handelt es sich auf der aktivseite um devisentermingeschäfte, caps und swaps mit positiven marktwerten in höhe von 10.222 teur und einem nominalvolumen von 449.148 teur. die marktwerte der devisentermingeschäfte werden durch schwankungen der währungskurse beein- flusst. bei den caps und swaps resultieren einflüsse auf die cashflows im wesent- lichen aus veränderungen der marktzinssätze. durch die fokussierung auf kontrahenten mit guter bonität wird das ausfallrisiko dieser positionen minimiert. im laufenden geschäftsjahr gab es keine änderungen bei den institutsinternen kriterien für die einbeziehung von finanz- instrumenten zum handelsbestand. die südwestbank ag hält aus diver- sifikationsgründen und zur portfolioopti- mierung anteile an inländischen invest- mentvermögen von mehr als 10 %. der marktwert dieser positionen beläuft sich zum 31. dezember 2014 auf 251.294 teur und liegt mit 32.718 teur über dem buch- wert. die ausschüttungen des geschäfts- teur derivate 10.222 schuldverschreibungen und andere festverzinsliche wertpapiere 113.046 aktien und andere nicht festverzinsliche wertpapiere 3.120
72 1) mit der swb treuhand gmbh, stuttgart, besteht weiterhin ein organschaftsverhältnis. am 01.07.2014 wurden ein beherrschungsvertrag und ein neuer gewinnabführungs- vertrag abgeschlossen. der bestehende gewinnabführungs- vertrag wurde am 01.07.2014 mit wirkung zum ablauf des 31.12.2014 aufgehoben. 2) die gesellschaften wurden in 2013 neu gegründet. die gesellschaften stellen einen jahresabschluss für ein verlängertes geschäftsjahr auf, da ihre gründung ende 2013 erfolgte. es liegen noch keine jahresabschlüsse vor. 3) beim eigenkapital der gesellschaften handelt es sich um das nettofondsvermögen. 4) die beteiligung an der dr. ellwanger & kramm vorsorge- management gmbh, stuttgart, wird mittelbar über die dr. ellwanger & kramm gmbh, stuttgart, gehalten. die gesellschaft wurde in 2014 neu gegründet. es liegt noch kein jahresabschluss vor. 5) die beteiligung an der arrima gmbh risk-management- lösungen, kirchheim am neckar, wird mittelbar über die dr. ellwanger & kramm gmbh, stuttgart, gehalten. es liegt noch kein jahresabschluss vor. 6) die beteiligung an der blue estate h27 verwaltung gmbh, stuttgart, wird mittelbar über die blue estate gmbh, stuttgart, gehalten. in 2014 wurde eine umfirmierung in blue estate projektentwicklungs- und verwaltungs gmbh vorgenommen. 7) die beteiligung an der blue estate rt1 gmbh & co. kg, stuttgart, wird mittelbar über die blue estate gmbh, stuttgart, gehalten. die gesellschaft wurde in 2014 neu gegründet. es liegt noch kein jahresabschluss vor. 8) die beteiligung an der blue estate th24-l35 gmbh & co. kg, stuttgart, wird mittelbar über die blue estate gmbh, stuttgart, gehalten. jahres betragen 6.007 teur. es bestehen keinerlei beschränkungen hinsichtlich der möglichkeit der täglichen rückgabe. die südwestbank ag hält kapitalanteile von mindestens 20 % an: anhang anteil am gesell- schaftskapital eigenkapital der gesellschaft ergebnis des letzten geschäftsjahres name und sitz % jahr eur jahr eur swb treuhand gmbh, stuttgart 1) 100,0 2014 250.000,00 2014 274.463,86 ph grundstücks- und beteiligungsgesell- schaft mbh, stuttgart 100,0 2014 2.255.454,96 2014 38.001,43 nomos gmbh & co. immobilien kg, grünwald 100,0 2013 418.675,00 2013 4.629.231,03 esg entwicklungsgesellschaft mbh, stuttgart 100,0 2013 3.954.763,37 2013 – 13.477,17 swb international gp s.a.r.l, luxembourg 2) 100,0 2013 12.500,00 – – gemelolux s.a., luxembourg 3) 100,0 2013 1.332.828,28 2013 – 1.745.217,01 twinlux valueinvest s.a., luxembourg 3) 100,0 2013 2.222.531,22 2013 – 26.539.031,02 swb international s. c. s., luxembourg 2) 96,8 2013 280.771.497,70 – – dr. ellwanger & kramm gmbh, stuttgart 75,0 2013 275.062,54 2013 126.177,89 dr. ellwanger & kramm vorsorgemanagement gmbh, stuttgart 4) 51,0 2014 50.000,00 – – arrima gmbh risk-management-lösungen, kirchheim am neckar 5) 51,0 2014 25.200,00 – – tresides asset management gmbh, stuttgart 60,0 2013 1.445.897,17 2013 – 554.102,83 vertiva family office gmbh, stuttgart 52,5 2013 571.768,42 2013 – 498.826,56 blue estate gmbh, stuttgart 51,0 2013 895.369,50 2013 210.249,22 blue estate h27 verwaltung gmbh, stuttgart 6) 100,0 2013 34.448,07 2013 1.895,75 blue estate rt1 gmbh & co. kg, stuttgart 7) 100,0 2014 1.000,00 – – blue estate th24-l35 gmbh & co. kg, stuttgart 8) 100,0 2013 0,00 2013 126.182,82 100,02014250.000,002014274.463,86 schaft mbh, stuttgart 100,020142.255.454,96201438.001,43 nomos gmbh & co. immobilien kg, grünwald 100,02013418.675,0020134.629.231,03 esg entwicklungsgesellschaft mbh, stuttgart 100,020133.954.763,372013 – 13.477,17 100,0201312.500,00 – – 100,020131.332.828,282013 – 1.745.217,01 100,020132.222.531,222013 – 26.539.031,02 96,82013280.771.497,70 – – dr. ellwanger & kramm gmbh, stuttgart 75,02013275.062,542013126.177,89 51,0201450.000,00 – – 51,0201425.200,00 – – tresides asset management gmbh, stuttgart 60,020131.445.897,172013 – 554.102,83 vertiva family office gmbh, stuttgart 52,52013571.768,422013 – 498.826,56 blue estate gmbh, stuttgart 51,02013895.369,502013210.249,22 100,0201334.448,0720131.895,75 100,020141.000,00 – – 100,020130,002013126.182,82
73 über die südwestbank ag wird ein konzernverhältnis zur swb holding gmbh vermittelt. die tochtergesellschaften der südwestbank ag sind somit konzern- unternehmen der swb holding gmbh. zum 31. dezember 2014 befanden sich wie im vorjahr keine eigenen aktien im bestand der bank. in den sonstigen vermögensgegenständen (71.270 teur) sind als einzelposten von besonderer bedeutung forderungen aus rentenversicherungen (46.728 teur), ordentliche erträge aus investmentfonds (6.007 teur), stichtagsbedingte bestände aus sepa-lastschriften (4.810 teur) sowie rückforderungen aus rentenver- sicherungen (3.908 teur) enthalten. beim ausgewiesenen treuhandvermögen (1.695 teur) handelt es sich um forderungen an kunden aus weitergeleiteten treuhand- krediten. in den sachanlagen (52.523 teur) sind enthalten: bei den aktiven rechnungsabgrenzungs- posten (5.174 teur) handelt es sich im wesentlichen um upfront payments aus zinsswapgeschäften (2.684 teur), disagio- beträge (1.210 teur) und bearbeitungs- entgelte aus aufgenommenen verbindlich- keiten (762 teur). die aktiva beinhalten fremdwährungsposten im gegenwert von 230.204 teur. daneben bestehen positionen aus terminkäufen in höhe von 180.921 teur. teur im rahmen der eigenen tätigkeit genutzte grundstücke und gebäude 41.950 betriebs- und geschäftsausstattung 9.424
74 für die in der bilanz ausgewiesenen ver- bindlichkeiten abzüglich der zinsabgren- zungen gelten folgende restlaufzeiten: von den unter den verbrieften verbindlich- keiten ausgewiesenen begebenen schuld- verschreibungen sind 20.192 teur im folgejahr fällig. die position handelsbestand auf der passiv- seite setzt sich zusammen aus derivativen finanzinstrumenten, die mit ihrem negativen beizulegenden zeitwert von 9.654 teur bilanziert wurden. hierbei handelt es sich um devisentermingeschäfte, caps und swaps mit einem nominalvolumen von 439.167 teur. bei den treuhandverbindlichkeiten (1.695 teur) handelt es sich um verbind- lichkeiten gegenüber kreditinstituten aus weitergeleiteten treuhandkrediten. anhang 2014 teur 2013 teur verbindlichkeiten gegenüber kreditinstituten mit vereinbarter laufzeit oder kündigungsfrist bis 3 monate 470.291 22.521 mehr als 3 monate bis 1 jahr 56.879 38.833 mehr als 1 jahr bis 5 jahre 167.221 417.769 mehr als 5 jahre 211.637 216.264 2014 teur 2013 teur verbindlichkeiten gegenüber kunden spareinlagen bis 3 monate 103.735 132.466 mehr als 3 monate bis 1 jahr 5.476 4.907 mehr als 1 jahr bis 5 jahre 294 31.862 andere verbindlichkeiten mit vereinbarter laufzeit oder kündigungsfrist bis 3 monate 385.716 214.266 mehr als 3 monate bis 1 jahr 37.346 29.640 mehr als 1 jahr bis 5 jahre 362.035 380.328 mehr als 5 jahre 488.201 388.719 bis 3 monate 470.29122.521 mehr als 3 monate bis 1 jahr 56.87938.833 mehr als 1 jahr bis 5 jahre 167.221417.769 mehr als 5 jahre 211.637216.264 bis 3 monate 103.735132.466 mehr als 3 monate bis 1 jahr 5.4764.907 mehr als 1 jahr bis 5 jahre 29431.862 bis 3 monate 385.716214.266 mehr als 3 monate bis 1 jahr 37.34629.640 mehr als 1 jahr bis 5 jahre 362.035380.328 mehr als 5 jahre 488.201388.719
75 im posten sonstige verbindlichkeiten (21.194 teur) sind negative marktwerte aus devisengeschäften (9.949 teur), erhaltene optionsprämien (2.312 teur), abzuführende kapitalertragsteuern (1.241 teur) sowie umsatzsteuervoraus- zahlungen (1.148 teur) als wesentliche einzelbeträge enthalten. die passiven rechnungsabgrenzungsposten (4.254 teur) bestehen im wesentlichen aus optionsprämien (1.638 teur), kredit- bearbeitungsentgelten (801 teur), upfront payments für zinsswaps (770 teur) und disagiobeträgen (521 teur), die bei der auszahlung von forderungen in abzug gebracht wurden. die pensionsrückstellung wurde mithilfe der projected unit credit method (puc- methode) berechnet. unterstellt wurden ein rechnungszins von 4,62 % und ein anwartschafts- und rententrend von 2 %. die fluktuation blieb unberücksichtigt. die biometrischen annahmen basieren auf den richttafeln 2005 g von klaus heubeck. es wurde vom wahlrecht des artikels 67 abs. 1 satz 1 eghgb gebrauch gemacht, nach dem eine zuführung zu den pensionsrück- stellungen bis spätestens zum 31. dezem- ber 2024 in jedem geschäftsjahr zu mindes- tens einem fünfzehntel anzusammeln ist. der fehlbetrag der pensionsrückstellung gemäß artikel 67 abs. 2 eghgb beträgt zum 31. dezember 2014 3.497 teur. in den sonstigen rückstellungen sind rückstellungen enthalten, die aufgrund des wahlrechts gemäß artikel 67 abs. 1 satz 2 eghgb beibehalten wurden. der betrag der überdeckung für diese rückstellungen beträgt zum 31. dezember 2014 8 teur. in den nachrangigen verbindlichkeiten über 91.038 teur sind anteilige zinsen in höhe von 3.038 teur enthalten. die auf- wendungen für das geschäftsjahr betragen 5.254 teur. mittelaufnahmen, die 10 % des gesamt- betrags der nachrangigen verbindlichkeiten übersteigen, erfolgten zu folgenden bedin- gungen: die verzinsung der übrigen mittelaufnahmen liegt zwischen 5 % und 6,6 %. von den nachrangigen verbindlichkeiten erfüllen 10.000 teur die voraussetzungen des artikels 63 crr zur anerkennung als anrechenbare eigenmittel. 78.000 teur der nachrangigen verbindlichkeiten fallen unter den bestandsschutz des artikels 484 ff. crr und werden gemäß den vor- gaben von artikel 486 crr dem haftenden eigenkapital zugerechnet. mittelaufnahmen > 10 % 1 2 3 betrag 10.000 teur 10.000 teur 10.000 teur zinssatz 6,3 % 6,6 % 5,14 % fälligkeit 10.03.2020 03.05.2021 22.03.2022 zum 31. dezember 20143.497 teur. beträgt zum 31. dezember 20148 teur. mittelaufnahmen > 10 % 123 fälligkeit 10.03.202003.05.202122.03.2022
76 anhang verbindlichkeiten gegenüber verbundenen unternehmen verbindlichkeiten gegenüber beteiligungsunternehmen 2014 teur 2013 teur 2014 teur 2013 teur verbindlichkeiten gegenüber kunden 75.767 5.069 386 243 die nachstehenden bilanzpositionen enthal- ten verbindlichkeiten gegenüber verbun- denen unternehmen oder beteiligungsunter- nehmen: daneben bestehen eventualverbindlichkeiten gegenüber verbundenen unternehmen in höhe von 137 teur. in den passiva sind fremdwährungsposten im gegenwert von 267.653 teur enthalten. daneben sind 122.317 teur des aktiven fremdwährungsvolumens synthetisch über devisentermingeschäfte refinanziert. die genussrechte (11.125 teur) lauten auf den inhaber; es wurden globalurkunden erstellt. kleinste übertragbare einheit ist ein nennbetrag von 100 eur. die ausschüttungsgrundbeträge belaufen sich für die 2005 begebenen genussscheine mit 11,1 mio. eur – laufzeit bis ende 2015 – auf 5 % p. a. auf den nennbetrag der genuss- scheine. das gezeichnete kapital (73.566 teur) setzt sich aus 2.877.653 vinkulierten namens- aktien zusammen. vom gezeichneten kapital hält die santo vermögensverwaltung gmbh mehr als 50 %. in den kapitalrücklagen (458.667 teur) sind 28.438 teur aufgelder aus kapital- erhöhungen enthalten. auf beschluss der hauptversammlung vom 1. juli 2014 wurde der bilanzgewinn des vorjahres (6.864 teur) den anderen gewinnrücklagen zugeführt. aus dem jahresüberschuss 2014 in höhe von 7.876 teur wurden mit vorstands- beschluss vom 11. februar 2015 3.938 teur vorab in andere gewinnrücklagen eingestellt. bei den verbindlichkeiten aus bürgschaften und gewährleistungsverträgen (140.277 teur) sind vor abzug der bardeckung die gewähr- leistungen und vorauszahlungsbürgschaften in höhe von 114.811 teur sowie die kredit- bürgschaften in höhe von 40.786 teur von wesentlicher bedeutung. für verbindlichkeiten gegenüber kredit- instituten wurden vermögensgegenstände im wert von 518.000 teur verpfändet. kunden 75.7675.069386243 beschluss vom 11. februar 20153.938 teur
77 zum bilanzstichtag bestehen folgende derivategeschäfte, die nicht mit dem bei­ zulegenden zeitwert bilanziert wurden: soweit für die ermittlung der beizulegenden zeitwerte der derivativen finanzinstrumente verlässliche marktpreise verfügbar waren, wurden diese verwendet. für die übrigen derivativen finanzinstrumente wurde der beizulegende zeitwert mithilfe von aner- kannten bewertungsmodellen (zum beispiel optionspreismodellen) bestimmt. gemäß idw rs bfa 3 besteht zum jahres- ende kein verpflichtungsüberschuss für zinsbezogene geschäfte des bankbuchs, weshalb keine drohverlustrückstellung zu bilden war. latente steuern werden nicht ausgewiesen, da der bestehende aktivüberhang unter ausnutzung des wahlrechts des § 274 hgb bilanziell nicht angesetzt wird. die aktiven latenten steuern resultieren im wesent- lichen aus temporären differenzen in folgen- den positionen: – rücklage nach § 340f hgb – aktien und andere nicht festverzinsliche wertpapiere (thesaurierungen) – anteile an verbundenen unternehmen – sachanlagen – sonstige vermögensgegenstände (steuerlich nicht anerkannte teilwert- abschreibungen) – sonstige verbindlichkeiten – pensionsrückstellungen – sonstige rückstellungen – fonds für allgemeine bankrisiken passive latente steuern ergeben sich dage- gen lediglich aus temporären differenzen bei den sachanlagen. bei der bewertung der latenten steuern wurden unternehmens­ individuelle steuersätze herangezogen. aufgrund der unterschiedlichen hebesätze bezüglich der gewerbesteuer wurde mit einem steuersatz von 14 % gerechnet. es ergibt sich somit ein gesamtsteuersatz von 29,825 %, der der berechnung zugrunde gelegt wurde. nominal- volumen beizulegende zeitwerte buchwerte bilanzposition aktiva buchwerte bilanzposition passiva positiv negativ aktiva nr. 14 aktiva nr. 15 passiva nr. 5 passiva nr. 6 kategorie teur teur teur teur teur teur teur derivative finanzinstrumente mit zinsbezogenen marktpreisrisiken zinsswaps 1.859.483 120.233 – 91.225 0 21 0 8 swaptions / caps / floors 221.608 226 – 27.679 402 0 2.287 1.630 zinsswaps 1.859.483120.233 – 91.22502108 swaptions / caps / floors 221.608226 – 27.67940202.2871.630
78 anhang ii. gewinn- und verlustrechnung die wesentlichen gegenüber dritten erbrach- ten dienstleistungen für verwaltung und vermittlung sind die depotverwaltungen, die vermögensverwaltungen, die verwaltung von treuhandkrediten sowie die vermittlung von immobilien, versicherungen, bauspar- verträgen, hypothekendarlehen und leasing- verträgen. im nettoergebnis des handelsbestands sind die zuführungen zum sonderposten gemäß § 340e hgb (14 teur) enthalten. bei den sonstigen betrieblichen erträgen (3.873 teur) handelt es sich im wesent- lichen um mieterträge (1.019 teur), erträge aus der auflösung von rückstellungen (994 teur) sowie periodenfremde erträge (405 teur). in den steuern vom einkommen und vom ertrag (17.315 teur) sind 16.860 teur steuern für das laufende jahr sowie 455 teur steuernachzahlungen aus vor- jahren enthalten. in den sonstigen betrieblichen aufwen- dungen (5.483 teur) sind als bedeutende positionen 1.814 teur zinsaufwendun- gen aus der bewertung von rückstellun- gen, 1.556 teur verluste aus devisen, 660 teur zuführungen zu rückstellun- gen für ungewisse verbindlichkeiten und 174 teur periodenfremde aufwendungen enthalten. in den übrigen posten der gewinn- und ver- lustrechnung sind periodenfremde erträge von 167 teur und periodenfremde aufwen- dungen von 282 teur ausgewiesen. hier- von entfallen auf: bei den außerordentlichen aufwendungen (350 teur) handelt es sich um aufwendun- gen aus der neubewertung von pensions- rückstellungen im zuge des bilanzrechts- modernisierungsgesetzes (bilmog). art teur zinserträge 120 provisionserträge 47 provisionsaufwendungen 43 allgemeine verwaltungsaufwendungen 239
79 d. sonstige angaben vorstand aufsichtsrat dr. wolfgang kuhn sprecher, stuttgart dr. andreas maurer stuttgart wolfgang jung freiburg dr. andreas strüngmann vorsitzender mitglied der geschäftsleitung santo holding (deutschland) gmbh, holzkirchen wolfgang boorberg stellvertretender vorsitzender wirtschaftsprüfer und steuerberater, stuttgart ursula nell* bankangestellte, inzigkofen guido m. sollors (ab 1.7.2014) geschäftsführer sollors & co. (gmbh & co. kg), hamburg hans tauschek* bankangestellter, plüderhausen dr. otmar m. weigele (bis 1.7.2014) vorstand alphaomega ag, darmstadt stephan ziegler (vom 1.7.2014 bis 15.9.2014) vorsitzender des vorstands nassauische sparkasse, wiesbaden * von den arbeitnehmern gewählt.
80 anhang das vorstandsmitglied dr. wolfgang kuhn übt ein gesetzliches aufsichtsratsmandat bei der maschinenfabrik berthold hermle ag, gosheim, als mitglied des aufsichtsrates aus. mit verweis auf § 286 abs. 4 hgb wird auf die angabe der gesamtbezüge des vorstan- des verzichtet. die gesamtbezüge des aufsichtsrates be- liefen sich im geschäftsjahr auf 110 teur. die gesamtbezüge ehemaliger mitglieder des vorstandes und ihrer hinterbliebenen betrugen 874 teur. für pensionsverpflich- tungen gegenüber diesem personenkreis waren 7.104 teur zurückgestellt. der gesamtbetrag der gewährten vorschüsse und kredite, einschließlich der eingegan- genen haftungsverhältnisse, zugunsten von mitgliedern des aufsichtsrates betrug 0 teur und zugunsten von mitgliedern des vorstandes 186 teur. das für das geschäftsjahr berechnete gesamthonorar des abschlussprüfers von insgesamt 503 teur umfasst die von der kpmg ag wirtschaftsprüfungsgesell- schaft erbrachten leistungen für die abschlussprüfung in höhe von 311 teur (davon für das vorjahr: 18 teur), andere bestätigungsleistungen in höhe von 134 teur sowie sonstige leistungen in höhe von 58 teur. die zahl der im jahr 2014 durchschnittlich beschäftigten arbeitnehmer betrug: vollzeitbeschäftigte teilzeitbeschäftigte männlich weiblich summe männlich weiblich summe gesamt vertriebsbank 177 110 287 5 46 51 338 produktionsbank 72 54 126 1 28 29 155 steuerungsbank 39 19 58 1 17 18 76 . 288 183 471 7 91 98 569 vertriebsbank 17711028754651338 produktionsbank 725412612829155 steuerungsbank 3919581171876 . 28818347179198569
81 aufteilung der beschäftigten arbeitnehmer 2014 summe der beschäftigten: 569 vollzeit: 183 vollzeit: 288 frauen: 274 männer: 295 teilzeit: 91 teilzeit: 7 darüber hinaus haben wir durchschnittlich 28 auszubildende beschäftigt. ruhende dienstverhältnisse bestanden durchschnitt- lich mit 20 vollzeitbeschäftigten und 4 teil- zeitbeschäftigten. stuttgart, 11. februar 2015 südwestbank aktiengesellschaft der vorstand wolfgang jung dr. andreas maurer dr. wolfgang kuhn
84 bericht bericht des aufsichtsrates im abgelaufenen geschäftsjahr 2014 hat der aufsichtsrat den vorstand bei der leitung des unternehmens regelmäßig beraten und seine tätigkeit sorgfältig und kontinuierlich überwacht. insbesondere wurden rechtmäßig- keit, zweckmäßigkeit und ordnungsmäßig- keit der geschäftsführung geprüft. der vorstand hat den aufsichtsrat in seinen vier sitzungen des jahres 2014, aber auch zwischen den einzelnen sitzungen des auf- sichtsrates durch schriftliche und mündliche berichte ausführlich über die lage der bank, über grundsätzliche fragen der geschäfts- politik und über sonstige wichtige anlässe regelmäßig, zeitnah und umfassend informiert. in drei fällen hat der aufsichtsrat auch im schriftlichen verfahren über die vorgelegten zustimmungsbedürftigen anträge entschieden. entscheidungen mit wesentlicher bedeutung für die bank wurden dem aufsichtsrat immer zeitnah und mit ausführlichen unterlagen zur kenntnis oder entscheidung vorgelegt. die ausschüsse des aufsichtsrates behan- delten sowohl in ihren sitzungen als auch im schriftlichen verfahren die ihnen nach gesetz und satzung zugewiesenen angele- genheiten. über die arbeit der ausschüsse wurde im plenum berichtet. der jahresabschluss für das geschäfts- jahr 2014 und der lagebericht sowie die buchführung wurden von der kpmg ag wirtschaftsprüfungsgesellschaft, stuttgart, geprüft und als mit den gesetzlichen vor- schriften im einklang befunden. der unein- geschränkte bestätigungsvermerk wurde erteilt. der verantwortliche wirtschaftsprüfer des abschlussprüfers hat an der sitzung der bilanzprüfungskommission des aufsichts- rates am 18. mai 2015 teilgenommen, über die wesentlichen ergebnisse seiner prüfung berichtet und bereitwillig auskunft erteilt. der aufsichtsrat nahm das prüfungsergebnis zustimmend zur kenntnis. er prüfte seiner- seits den jahresabschluss, den lagebericht und den vorschlag für die verwendung des bilanzgewinns durch die von ihm eingesetzte bilanzprüfungskommission. das ergebnis der vom aufsichtsrat und vom abschlussprüfer vorgenommenen prüfungen hat keinen anlass zu beanstandungen gege- ben; es waren demnach keine einwendungen zu erheben. der jahresabschluss für 2014 wurde vom aufsichtsrat gebilligt und ist damit gemäß § 172 aktiengesetz festgestellt.
85 außerdem hat der vorstand einen bericht gemäß § 312 aktiengesetz über die be- ziehungen zu verbundenen unternehmen erstellt und diesen mit dem hierzu von der kpmg ag wirtschaftsprüfungsgesell- schaft, stuttgart, erstatteten prüfungs- bericht dem aufsichtsrat vorgelegt. die bilanzprüfungskommission prüfte diesen bericht des vorstandes. der aufsichtsrat stimmt dem bericht und dem prüfungser- gebnis des abschlussprüfers zu. letzterer versah den bericht des vorstandes über die beziehungen zu verbundenen unternehmen mit dem folgenden bestätigungsvermerk: „nach unserer pflichtmäßigen prüfung und beurteilung bestätigen wir, dass 1. die tatsächlichen angaben des berichts richtig sind, 2. bei den im bericht aufgeführten rechts- geschäften die leistung der gesellschaft nicht unangemessen hoch war.“ nach dem abschließenden ergebnis seiner prüfung erhebt der aufsichtsrat keine einwen- dungen gegen die im lagebericht wieder- gegebene erklärung des vorstandes über die beziehungen zu verbundenen unternehmen. der aufsichtsrat dankt dem vorstand sowie allen mitarbeiterinnen und mitarbeitern für ihren persönlichen einsatz, ihre leistungen und das hohe engagement und spricht seine anerkennung für die im jahr 2014 geleistete arbeit aus. stuttgart, 18. mai 2015 dr. andreas strüngmann vorsitzender des aufsichtsrates
88 bestätigungsvermerk bestätigungsvermerk des abschlussprüfers wir haben den jahresabschluss – beste- hend aus bilanz, gewinn- und verlustrech- nung sowie anhang – unter einbeziehung der buchführung und den lagebericht der südwestbank ag, stuttgart, für das geschäftsjahr vom 1. januar bis 31. dezem- ber 2014 geprüft. die buchführung und die aufstellung von jahresabschluss und lage- bericht nach den deutschen handelsrecht- lichen vorschriften liegen in der verantwor- tung des vorstands der gesellschaft. unsere aufgabe ist es, auf der grundlage der von uns durchgeführten prüfung eine beurtei- lung über den jahresabschluss unter ein- beziehung der buchführung und über den lagebericht abzugeben. wir haben unsere jahresabschlussprüfung nach § 317 hgb unter beachtung der vom institut der wirtschaftsprüfer (idw) fest- gestellten deutschen grundsätze ordnungs- mäßiger abschlussprüfung vorgenommen. danach ist die prüfung so zu planen und durchzuführen, dass unrichtigkeiten und ver- stöße, die sich auf die darstellung des durch den jahresabschluss unter beachtung der grundsätze ordnungsmäßiger buchführung und durch den lagebericht vermittelten bildes der vermögens-, finanz- und ertrags- lage wesentlich auswirken, mit hinreichen- der sicherheit erkannt werden. bei der fest- legung der prüfungshandlungen werden die kenntnisse über die geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche umfeld der gesellschaft sowie die erwar- tungen über mögliche fehler berücksichtigt. im rahmen der prüfung werden die wirk- samkeit des rechnungslegungsbezogenen internen kontrollsystems sowie nachweise für die angaben in buchführung, jahres- abschluss und lagebericht überwiegend auf der basis von stichproben beurteilt. die prüfung umfasst die beurteilung der ange- wandten bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen einschätzungen des vorstands sowie die würdigung der gesamtdarstel- lung des jahresabschlusses und des lagebe- richts. wir sind der auffassung, dass unsere prüfung eine hinreichend sichere grundlage für unsere beurteilung bildet. unsere prüfung hat zu keinen einwendungen geführt. nach unserer beurteilung aufgrund der bei der prüfung gewonnenen erkenntnisse ent- spricht der jahresabschluss den gesetzlichen vorschriften und vermittelt unter beachtung der grundsätze ordnungsmäßiger buchfüh- rung ein den tatsächlichen verhältnissen entsprechendes bild der vermögens-, finanz- und ertragslage der südwestbank ag. der lagebericht steht im einklang mit dem jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes bild von der lage der gesell- schaft und stellt die chancen und risiken der zukünftigen entwicklung zutreffend dar. stuttgart, den 18. mai 2015 kpmg ag wirtschaftsprüfungsgesellschaft kocholl dr. niemeyer wirtschaftsprüfer wirtschaftsprüfer
90 organisation weitverbreitet unsere südwestbank-standorte mannheim heilbronn schwäbisch hall bietigheim-bissingen waiblingen schorndorf plüderhausen karlsruhe offenburg freiburg reutlingen hechingen biberach ochsenhausen ravensburg tettnang friedrichshafen singen sigmaringen bad saulgau ulm reichenbach göppingen degerloch stuttgart tuttlingen fellbach mit 28 standorten und 627 mitarbei- terinnen und mitarbeitern ist die südwestbank marktnah und flexibel aufgestellt.
92 aufsichtsrat dr. andreas strüngmann vorsitzender mitglied der geschäftsleitung santo holding (deutschland) gmbh, holzkirchen wolfgang boorberg stellvertretender vorsitzender wirtschaftsprüfer und steuerberater, stuttgart ursula nell* bankangestellte, inzigkofen guido m. sollors seit 1. juli 2014 geschäftsführer sollors & co (gmbh & co. kg), hamburg hans tauschek* bankangestellter, plüderhausen dr. otmar m. weigele bis 1. juli 2014 vorstand alphaomega ag, darmstadt stephan ziegler vom 1. juli 2014 bis 15. september 2014 vorsitzender des vorstandes nassauische sparkasse, wiesbaden beirat senator e. h. dr. peter baumeister vorsitzender bankdirektor im ruhestand, remseck am neckar maximilian wölfle stellvertretender vorsitzender bankdirektor im ruhestand, stuttgart martin boschet geschäftsführender vorstand hohenloher molkerei eg, schwäbisch hall stephan bourauel rechtsanwalt verband privater rundfunkanbieter baden-württemberg e. v. (vpra), verband südwestdeutscher zeitungsverleger e. v. (vszv), stuttgart albrecht graf von brandenstein-zeppelin rechtsanwalt, mittelbiberach rudolf bühler vorstandsvorsitzender bäuerliche erzeugergemeinschaft, schwäbisch hall, präsident ecoland e. v., wolpertshausen dr. maximilian dietzsch-doertenbach geschäftsführender partner doertenbach & co. gmbh, frankfurt am main wolfgang endrich geschäftsführender gesellschafter endrich bauelemente vertriebs gmbh, nagold organisation verantwortung und engagement für menschen und region * von den arbeitnehmern gewählt.
93 irmgard freidler geschäftsführerin alb-gold teigwaren gmbh, trochtelfingen dr. jörg gühring geschäftsführender gesellschafter gühring ohg, albstadt-ebingen joachim hauck ministerialdirigent ministerium für ländlichen raum und verbraucherschutz baden-württemberg, stuttgart klaus henkel rutesheim ullrich hipp geschäftsführer robert-bosch-krankenhaus gmbh, stuttgart gerd hockenberger präsident a. d. landesbauernverband in baden-württem- berg e. v., stuttgart s. h. karl friedrich fürst von hohenzollern unternehmensgruppe fürst von hohen- zollern, sigmaringen dr. gerhard kempter kempter financial management gmbh, freiburg rené marius köhler vorstandsvorsitzender internetstores ag, esslingen angelika kölle heilbronn rolf krauß dipl.-betriebswirt (fh) wirtschaftsprüfer, steuerberater, göppingen professor günther luz seit 20. november 2014 bundesbankdirektor i. r. deutsche bundesbank, metzingen eva mayr-stihl mitglied des aufsichtsrates stihl ag, stellvertretende vorsitzende des beirates stihl holding ag & co. kg, waiblingen dr. christoph münzer wirtschaftsverband industrieller unternehmen baden e. v., freiburg helmut nanz bis 8. mai 2014 aufsichtsratsvorsitzender helmut nanz-stiftung, stuttgart helmut cornelius nanz seit 8. mai 2014 geschäftsführer nanz stiftung & co. kg, stuttgart s. e. karl eugen erbgraf zu neipperg diplom-ingenieur agr. (fh), schwaigern christoph palm oberbürgermeister, fellbach werner räpple präsident badischer landwirtschaftlicher haupt­ verband e. v., freiburg
94 sven röckle geschäftsleitung finanzen versorgungswerk der architektenkammer baden-württemberg, stuttgart stefan schöllhammer geschäftsführer klafs gmbh & co. kg, schwäbisch hall johannes schwörer geschäftsführender gesellschafter schwörer haus kg, hohenstein-oberstetten thomas vohrer rechtsanwalt, geschäftsführer württembergischer gärtnereiverband e. v., stuttgart dr. wolfgang weller patentanwalt witte, weller & partner, stuttgart vorstand dr. wolfgang kuhn sprecher des vorstandes, stuttgart dr. andreas maurer mitglied des vorstandes, stuttgart wolfgang jung mitglied des vorstandes, freiburg organisation
96 organisation südwestbank aktiengesellschaft rotebühlstraße 125 70178 stuttgart telefon 0711 / 66 44-0 www.suedwestbank.de gestaltung keim identity gmbh, zürich fotografie vorstand: thomas gasparini, peine reportagen: lukas frontzek, stuttgart prepress appel graﬁk stuttgart gmbh, stuttgart druck studiodruck gmbh, nürtingen-raidwangen impressum
gb-2014 südwestbank ag telefon 0800 / 600 907 00 (kostenfrei) info@suedwestbank.de www.suedwestbank.de werte verbinden.