Source: https://revosax.sachsen.de/vorschrift/4353.2
Timestamp: 2019-10-24 05:48:50
Document Index: 216392723

Matched Legal Cases: ['§ 7', '§ 21', '§ 7', '§ 6', '§ 8', '§ 9', '§ 14', '§ 16', '§ 17', '§ 27', '§ 29']

REVOSax Landesrecht Sachsen - Ausbildungs- und Prüfungsordnung für den mittleren allgemeinen Verwaltungsdienst - SächsAPOmVwD
Historische Fassung war gültig vom 01.08.2005 bis 31.07.2008
(2) Die Höchstaltersgrenze nach Absatz 1 Nr. 2 gilt nicht für schwerbehinderte Menschen, Inhaber eines Eingliederungs- oder Zulassungsscheines oder in den Fällen des § 7 Abs. 2 des Gesetzes über die Versorgung für die ehemaligen Soldaten der Bundeswehr und ihre Hinterbliebenen ( Soldatenversorgungsgesetz – SVG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 6. Mai 1999 (BGBl. I S. 882, 1491), das zuletzt durch Artikel 3 des Gesetzes vom 19. April 2000 (BGBl. I S. 570) geändert worden ist. Die Höchstaltersgrenze nach Absatz 1 Nr. 2 erhöht sich um Betreuungs- und Pflegezeiten entsprechend den gesetzlichen Anrechnungsregelungen. 1
das Regierungspräsidium Dresden und
(3) Die näheren Einzelheiten zu Inhalt, Umfang und Gliederung der fachtheoretischen Ausbildung regelt das Regierungspräsidium Dresden in einem Ausbildungsplan, der in regelmäßigen Abständen zu aktualisieren und an die Entwicklung und Erfordernisse der beruflichen Praxis anzupassen ist. Der Anteil der rechtlichen Ausbildungsfächer soll die Hälfte des Gesamtumfangs der fachtheoretischen Ausbildung nicht unterschreiten. Der Ausbildungsplan bedarf der Genehmigung des Staatsministeriums des Innern. 4
(2) Die Anwärter werden durch die Einstellungsbehörde nur Ausbildungsstellen zugewiesen, die eine ordnungsgemäße Ausbildung gewährleisten können; insbesondere soll die Betreuung grundsätzlich durch einen Ausbilder erfolgen, der mindestens die Laufbahnprüfung für den mittleren allgemeinen Verwaltungsdienst und die Ausbilder-Eignungsprüfung bestanden hat. Über Ausnahmen entscheidet das Regierungspräsidium Dresden.
(4) Die Fachaufsicht über die praktische Ausbildung obliegt dem Regierungspräsidium Dresden.
(5) Das Nähere regelt das Regierungspräsidium Dresden in einem Praktikumsplan, der mit dem Ausbildungsplan abzustimmen ist. Der Praktikumsplan bedarf der Genehmigung des Staatsministeriums des Innern. 5
ein Vertreter des Regierungspräsidiums Dresden,
(3) Das Regierungspräsidium Dresden bestellt den Vorsitzenden und die weiteren Mitglieder sowie deren Stellvertreter. Die Bestellung erfolgt in der Regel für einen Zeitraum von drei Jahren, die Wiederbestellung ist möglich. Eine Abberufung ist nur aus wichtigem Grunde zulässig.
Das Regierungspräsidium Dresden bestellt an der Ausbildungseinrichtung einen Schriftführer und dessen Stellvertreter. Der Schriftführer unterstützt den Vorsitzenden des Prüfungsausschusses bei der Vorbereitung und Durchführung der Staatsprüfung. Insbesondere ist er verantwortlich für die Vorbereitung der Sitzungen, Beschlüsse und Entscheidungen des Prüfungsausschusses sowie die Fertigung der Sitzungsprotokolle und der Prüfungsniederschrift (§ 21). 7
Die Klausuren dürfen nicht mehr als zwei selbständige Aufgabenteile enthalten. Die Gewichtung der Aufgabenteile ist anzugeben. Das Regierungspräsidium Dresden stellt die Klausuraufgaben und bestimmt, welche Gesetzestexte und sonstigen Hilfsmittel zugelassen werden.
(2) Auf Antrag kann auch Absolventen früherer Jahrgänge die Berechtigung zum Führen dieser Bezeichnung verliehen werden. Zuständig dafür ist das Regierungspräsidium Chemnitz.
(1) Die Anwärter erhalten vom Regierungspräsidium Dresden ein Zeugnis über die bestandene Staatsprüfung. Im Zeugnis werden die Endpunktzahl und die Endnote (Staatsprüfungsnote) angegeben. Das Zeugnis umfasst ein Beiblatt mit einer Aufstellung aller erreichten Einzelpunktzahlen. Das Prüfungszeugnis wird vom Vorsitzenden des Prüfungsausschusses und vom Regierungspräsidenten unterzeichnet.
(2) Für jeden Anwärter, der die Staatsprüfung bestanden hat, wird eine Platznummer festgesetzt. Die Platznummer ergibt sich aus der Rangfolge der Prüfungsteilnehmer entsprechend der erzielten Endpunktzahlen. Die Anwärter erhalten eine Bescheinigung über die Platznummer. In der Bescheinigung ist anzugeben, wie viele Anwärter an der Staatsprüfung teilgenommen und wie viele die Staatsprüfung bestanden haben. 9
Die Prüfungsakten werden an der Ausbildungseinrichtung geführt. Die Prüfungsteilnehmer können innerhalb eines Jahres nach Abschluss der Staatsprüfung ihre Prüfungsakten einsehen. 10
(2) Für Anwärter, welche ihre Ausbildung vor dem 1. September 2005 begonnen haben, findet, soweit diese ihre Ausbildung spätestens mit der Staatsprüfung 2006 beenden, § 7 Abs. 2 in der bis zum 31. Juli 2005 geltenden Fassung Anwendung. Soweit die Ausbildung dieser Anwärter mit Genehmigung der Einstellungsbehörde unterbrochen wurde und zu einem späteren Zeitpunkt beendet wird, legt die Ausbildungseinrichtung im Einvernehmen mit dem Regierungspräsidium Dresden den Ablauf der Ausbildung im Einzelfall fest.
(3) Die Berufung der Mitglieder des bisherigen Prüfungsausschusses endet mit Abschluss der Staatsprüfung 2005, einschließlich einer in diesem Jahr stattfindenden Wiederholungsprüfung. 11
§ 6 geändert durch Verordnung vom 24. März 2005 (SächsGVBl. S. 72)
§ 8 geändert durch Verordnung vom 24. März 2005 (SächsGVBl. S. 72)
§ 9 geändert durch Verordnung vom 24. März 2005 (SächsGVBl. S. 72)
§ 14 geändert durch Verordnung vom 24. März 2005 (SächsGVBl. S. 72)
§ 16 geändert durch Verordnung vom 24. März 2005 (SächsGVBl. S. 72)
§ 17 geändert durch Verordnung vom 24. März 2005 (SächsGVBl. S. 72)
§ 27 geändert durch Verordnung vom 24. März 2005 (SächsGVBl. S. 72)
§ 29 neu gefasst durch Verordnung vom 24. März 2005 (SächsGVBl. S. 72)
Quelle: REVOSax http://revosax.sachsen.de/vorschrift/4353.2 Stand vom 24.10.2019