Source: https://www.jusline.at/paragraphs/history/456504988
Timestamp: 2020-02-23 04:29:25
Document Index: 306698167

Matched Legal Cases: ['§ 19', '§ 26', 'Art. 13', '§ 13', '§ 26', '§ 26', '§ 26', '§ 19']

Änderungen zu § 19 Bgld. TZG 2008 (Burgenländisches Tierzuchtgesetz 2008) , Anerkennung von Ausbildungsbescheinigungen nach dem Recht der Europäischen Union - JUSLINE Österreich
(1) Die Landesregierung hat auf schriftlichen Antrag Ausbildungsnachweise einer Person mit einer Staatsangehörigkeit eines
(2) Sämtliche Unterlagen sind in Abs. 2 angeführten Staates mit Bescheid als Ersatz für Prüfungen und Ausbildungen nach § 26 Abs. 1 Z 14 anzuerkennen, wenn diese Person Befähigungs-deutscher Sprache oder Ausbildungsnachweise eines Staates nach Absin beglaubigter Übersetzung vorzulegen. 2 vorlegt,Der Antrag hat die den Art. 13 Abs. 1 oder 2Ausbildung einschließlich allfälliger Zeiten der Richtlinie 2005/36/EG überBerufsausübung, aufgrund deren die Anerkennung von Berufsqualifikationenvorgenommen werden soll, ABlzu bezeichnen. NrNeben Befähigungs- und Ausbildungsnachweisen ist auch ein Staatsangehörigkeitsnachweis vorzulegen. L 255 vom 30. 09. 2005 S. 22Hat die Landesregierung Zweifel an der Echtheit der Unterlagen, entsprechen.
(2) Folgende Staaten fallen inkann sie von den Anwendungsbereichzuständigen Behörden des AbsAusstellungsstaates eine Bestätigung der Authentizität verlangen. 1:
Vertragsstaaten;
Drittstaaten, soweit diese hinsichtlich der Anerkennung von Berufsqualifikationen nach dem Recht der Europäischen Union oder aufgrund eines Staatsvertrags gleichzustellen sind.
(3) Die antragstellende Person muss neben den BefähigungsBestimmungen des Burgenländischen EU-Berufsanerkennungsrahmen-Gesetzes - oder Ausbildungsnachweisen einen Staatsangehörigkeitsnachweis vorlegenBgld. EU-BA-G, LGBl. Nr. 4/2016, sind anzuwenden.
(4) Die Landesregierung hat der antragstellenden Person den Empfang der Unterlagen gemäß Abs. 1 und 32 binnen eines Monats zu bestätigen und ihr gegebenenfalls mitzuteilen, welche Unterlagen fehlen (§ 13 Abs. 3 AVG).
(5) Die Landesregierung hat über einen Antrag gemäß Abs. 1 ohne unnötigen Aufschub, spätestenslängstens jedoch innerhalb vonbinnen vier Monaten, zu entscheiden.
(6) Die Landesregierung kann die Absolvierung eines Anpassungslehrgangshöchstens dreijährigen Anpassungslehrganges, der das zeitliche Ausmaß einer Ausbildung in einer Verordnung gemäß § 26 Abs. 1 Z 14 nicht überschreiten darf, oder die Ablegung einer Eignungsprüfung vorschreiben, wenn
Fächer, die sich wesentlich unterscheiden, sind jene Fächer, deren Kenntnis eine wesentliche Voraussetzung für die Ausübung des BerufsBerufes ist und bei denen die bisherige Ausbildung der antragstellenden Person bedeutende Abweichungen hinsichtlich Dauer und Inhalt gegenüber der nach der Verordnung gemäß § 26 Abs. 1 Z 14 geforderten Ausbildung aufweist.
(7) Die Landesregierung hat beiDer Beschluss zur Auferlegung eines Anpassungslehrganges oder einer Vorschreibung gemäß AbsEignungsprüfung muss hinreichend begründet sein. 6 festzulegenFolgende Informationen sind mitzuteilen:
hinsichtlich des AnpassungslehrgangsAnpassungslehrganges den Ort, den Inhalt und die Bewertung;,
hinsichtlich der Eignungsprüfung die zuständige Prüfungsstelle sowie die Sachgebiete, die Gegenstand der Prüfung zu sein haben, wobei die Sachgebiete auf Grundaufgrund eines Vergleichs zwischen der Ausbildung nach der Verordnung gemäß § 26 Abs. 1 Z 14 und der bisherigen Ausbildung der Antragstellerin oder des Antragstellers festzulegen sind.
(8) Bei der Vorschreibung eines AnpassungslehrgangsAnpassungslehrganges oder einer Eignungsprüfung musshat die Landesregierung zu prüfen, ob die im Rahmen einer Berufspraxis oder durch lebenslanges Lernen der antragstellenden Person erworbenen Kenntnisse die für die Ausübung des BerufsBerufes wesentlichen Ausbildungsunterschiede ganz oder teilweise ausgleichenausgeglichen werden können.
(9) Die antragstellende Person darf zwischen der Absolvierung eines AnpassungslehrgangsAnpassungslehrganges oder der Ablegung einer Eignungsprüfung wählen.
Zum § 19 Bgld. TZG 2008 Gesetzesaktualisierungen Haftungsausschluss