Source: https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=10011341
Timestamp: 2018-04-26 00:00:09
Document Index: 274803262

Matched Legal Cases: ['Art. 48', 'Art. 47', 'Art. 47', 'Art. 48', 'Art. 47', 'Art. 47', 'Art. 48', 'Art. 47', 'Art. 46']

RIS - Beförderungsvertrag im internationalen Straßengüterverkehr (CMR) - Bundesrecht konsolidiert, Fassung vom 26.04.2018
Bundesrecht konsolidiert: Gesamte Rechtsvorschrift für Beförderungsvertrag im internationalen Straßengüterverkehr (CMR), Fassung vom 26.04.2018
StF: BGBl. Nr. 138/1961 (NR: GP IX RV 166 AB 176 S. 29. BR: S. 159.)
BGBl. Nr. 14/1963 (K – Geltungsbereich)
BGBl. Nr. 106/1964 (K – Geltungsbereich)
BGBl. Nr. 239/1964 (K – Geltungsbereich)
BGBl. Nr. 289/1965 (K – Geltungsbereich)
BGBl. Nr. 347/1967 (K – Geltungsbereich)
BGBl. Nr. 323/1969 (K – Geltungsbereich)
BGBl. Nr. 334/1969 (K – Geltungsbereich)
BGBl. Nr. 398/1969 (K – Geltungsbereich)
BGBl. Nr. 235/1970 (K – Geltungsbereich)
BGBl. Nr. 43/1974 (K – Geltungsbereich)
BGBl. Nr. 429/1976 (K – Geltungsbereich)
BGBl. Nr. 192/1981 (P) (NR: GP XV RV 432 AB 500 S. 51. BR: AB 2239 S. 403.)
BGBl. Nr. 21/1982 (K – Geltungsbereich)
BGBl. Nr. 540/1983 (K – Geltungsbereich P)
BGBl. Nr. 226/1984 (K – Geltungsbereich)
BGBl. Nr. 231/1986 (K – Geltungsbereich P)
BGBl. Nr. 786/1993 (K – Geltungsbereich)
BGBl. Nr. 787/1993 (K – Geltungsbereich P)
BGBl. Nr. 161/1994 (K – Geltungsbereich)
BGBl. Nr. 538/1996 (K – Geltungsbereich)
BGBl. Nr. 539/1996 (K – Geltungsbereich P)
BGBl. III Nr. 205/1998 (K – Geltungsbereich P)
BGBl. III Nr. 171/1999 (K – Geltungsbereich)
BGBl. III Nr. 172/1999 (K – Geltungsbereich P)
BGBl. III Nr. 213/1999 (K – Geltungsbereich)
BGBl. III Nr. 214/1999 (K – Geltungsbereich P)
BGBl. III Nr. 98/2004 (K – Geltungsbereich)
BGBl. III Nr. 135/2006 (K – Geltungsbereich)
BGBl. III Nr. 136/2006 (K – Geltungsbereich P)
BGBl. III Nr. 72/2007 (K – Geltungsbereich)
BGBl. III Nr. 73/2007 (K – Geltungsbereich P)
BGBl. III Nr. 96/2008 (K – Geltungsbereich)
BGBl. III Nr. 97/2008 (K – Geltungsbereich P)
BGBl. III Nr. 2/2010 (K – Geltungsbereich)
BGBl. III Nr. 3/2010 (K – Geltungsbereich P)
BGBl. III Nr. 20/2013 (K – Geltungsbereich P)
BGBl. III Nr. 313/2013 (K – Geltungsbereich P)
BGBl. III Nr. 23/2016 (K – Geltungsbereich P)
BGBl. III Nr. 19/2017 (K – Geltungsbereich P)
*Albanien III 135/2006, III 73/2007 P *Armenien III 135/2006, III 136/2006 P *Aserbaidschan III 72/2007 *Belarus 786/1993, III 3/2010 P *Belgien 14/1963, 539/1996 P *Bosnien-Herzegowina 161/1994 *Bulgarien 21/1982, 538/1996 *Dänemark 289/1965, 192/1981 P *Deutschland/BRD 14/1963, 192/1981 P *Deutschland/DDR 429/1976 *Estland 161/1994, 539/1996 P *Finnland 43/1974, 192/1981 P *Frankreich 138/1961, 540/1983 P *Georgien III 213/1999, III 214/1999 P *Griechenland 21/1982, 231/1986 P *Iran III 205/1998 P, III 171/1999 *Irland 786/1993, 787/1993 P *Italien 138/1961, 540/1983 P *Jordanien III 2/2010, III 3/2010 P *Jugoslawien 138/1961 *Kasachstan 538/1996 *Kirgisistan III 171/1999, III 172/1999 P *Kroatien 786/1993, III 19/2017 P *Lettland 538/1996, 539/1996 P *Libanon III 135/2006, III 136/2006 P *Litauen 786/1993, 787/1993 P *Luxemburg 239/1964, 192/1981 P *Malta III 96/2008, III 97/2008 P *Marokko 538/1996 *Mazedonien III 205/1998 P, III 171/1999 *Moldau 786/1993, III 73/2007 P *Mongolei III 98/2004 *Montenegro III 72/2007 *Niederlande 138/1961, 231/1986 P *Norwegen 334/1969, 231/1986 P *Polen 106/1964, III 171/1999, III 20/2013 P *Portugal 398/1969, 787/1993 P *Rumänien 43/1974, 540/1983 P *Russische F III 23/2016 P *Schweden 323/1969, 231/1986 P *Schweiz 235/1970, 231/1986 P *Serbien-Montenegro III 98/2004 *Slowakei 161/1994, III 97/2008 P *Slowenien 786/1993, III 313/2013 P *Spanien 429/1976, 540/1983 P *Syrien III 2/2010 *Tadschikistan III 171/1999 *Tschechische R 161/1994, III 136/2006 P *Tschechoslowakei 429/1976, 786/1993 *Tunesien 538/1996, 539/1996 P *Türkei 538/1996, 539/1996 P *Turkmenistan III 205/1998 P, III 171/1999 *UdSSR 226/1984 *Ukraine III 72/2007 *Ungarn 235/1970, 786/1993, 787/1993 P *Usbekistan 538/1996 III 205/1998 P *Vereinigtes Königreich 347/1967, 323/1969, 235/1970, 43/1974, 192/1981 P, 540/1983 P, 787/1993 P *Zypern III 98/2004, III 136/2006 P
Nachdem das Übereinkommen über den Beförderungsvertrag im internationalen Straßengüterverkehr (CMR) samt Unterzeichnungsprotokoll, welches also lautet:
Zu Urkund dessen ist die vorliegende Ratifikationsurkunde vom Bundespräsidenten unterzeichnet, vom Bundeskanzler, vom Bundesminister für Justiz, vom Bundesminister für Handel und Wiederaufbau, vom Bundesminister für Verkehr und Elektrizitätswirtschaft und vom Bundesminister für Auswärtige Angelegenheiten gegengezeichnet und mit dem Staatssiegel der Republik Österreich versehen worden.
Geschehen zu Wien, am 28. Juni 1960.
Gemäß seinem Artikel 43 Absatz 1 wird dieses Übereinkommen am 2. Juli 1961 in Kraft treten.
Nach Mitteilung des Generalsekretärs der Vereinten Nationen haben bisher außer Österreich folgende Staaten dieses Übereinkommen ratifiziert:
Frankreich, Italien, Jugoslawien und die Niederlande.
Bei der Hinterlegung ihrer Beitrittsurkunden haben die Deutsche Demokratische Republik und die Tschechoslowakei gemäß Art. 48 des Übereinkommens erklärt, daß sie sich durch Art. 47 der Konvention nicht als gebunden betrachten.
(Anm.: Vorbehalt zu Artikel 47 zurückgezogen mit BGBl. Nr. 538/1996)
Anläßlich der Hinterlegung ihrer Beitrittsurkunde hat Marokko folgenden Vorbehalt erklärt:
Marokko, daß es sich nicht an die Bestimmungen des Art. 47 gebunden erachtet. Für eine Meinungsverschiedenheit zwischen zwei oder mehreren Parteien, die dem Internationalen Gerichtshof vorgelegt wird, ist in jedem einzelnen Fall die Zustimmung aller beteiligten Vertragsparteien erforderlich.
(Anm.: Vorbehalt zu Artikel 47 zurückgezogen mit BGBl. III Nr. 171/1999)
Anläßlich der Hinterlegung seiner Beitrittsurkunde hat Rumänien gemäß Art. 48 des Übereinkommens erklärt, sich an Art. 47 des Übereinkommens nicht gebunden zu erachten.
(Anm.: Vorbehalt zu Artikel 47 zurückgezogen mit BGBl. Nr. 786/1993)
Anläßlich der Hinterlegung ihrer Beitrittsurkunde haben folgende Staaten Vorbehalte erklärt:
Türkei, daß sie sich nicht an die Bestimmungen des Art. 47 gebunden erachtet.
Anlässlich der Hinterlegung ihrer Beitrittsurkunde hat die Ukraine folgenden Vorbehalt erklärt:
Gemäß Art. 48 Abs. 1 des Übereinkommens erachtet sich die Ukraine nicht an die Bestimmungen von Art. 47 des Übereinkommens gebunden.
Anläßlich der Hinterlegung der Beitrittsurkunde hat die Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken nachstehenden Vorbehalt erklärt:
„Die Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken erachtet sich durch die Bestimmungen des Artikels 47des Übereinkommens über den Beförderungsvertrag im Internationalen Straßengüterverkehr (CMR) nicht gebunden, wonach Streitfälle hinsichtlich der Auslegung oder Anwendung des Übereinkommens über Antrag irgendeiner der Streitparteien dem Internationalen Gerichtshof unterbreitet werden können und stellt fest, daß die Befassung des Internationalen Gerichtshofes mit einem solchen Streitfall in jedem einzelnen Fall nur mit der Zustimmung aller Streitparteien erfolgen kann.“
Ferner hat das Vereinigte Königreich von Großbritannien und Nordirland am 31. Oktober 1968 gemäß Artikel 46 notifiziert, daß das Übereinkommen auch für Gibraltar gelten soll.
Ferner hat das Vereinigte Königreich von Großbritannien und Nordirland am 12. November 1969 dem Generalsekretär der Vereinten Nationen gemäß Artikel 46 des Übereinkommens mitgeteilt, daß der Geltungsbereich des Übereinkommens auch auf die Insel Man ausgedehnt wird.
Ferner hat das Vereinigte Königreich von Großbritannien und Nordirland am 3. März 1972 dem Generalsekretär der Vereinten Nationen gemäß Art. 46 des Übereinkommens mitgeteilt, daß der Geltungsbereich des Übereinkommens auch auf Guernsey ausgedehnt wird.
die mit der Beförderung verbundenen Kosten (Fracht, Nebengebühren, Zölle und andere Kosten, die vom Vertragsabschluß bis zur Ablieferung anfallen);
die Angabe, daß die Beförderung trotz einer gegenteiligen Abmachung den Bestimmungen dieses Übereinkommens unterliegt.
die vereinbarte Frist, in der die Beförderung beendet sein muß;
die in Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe b), d), e), f), g), h) und j) bezeichneten Angaben;
2. Trägt der Frachtführer auf Verlangen des Absenders die in Absatz 1 bezeichneten Angaben in den Frachtbrief ein, wird bis zum Beweise des Gegenteils vermutet, daß der Frachtführer hiebei im Namen des Absenders gehandelt hat.
3. Enthält der Frachtbrief die in Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe k) bezeichnete Angabe nicht, so haftet der Frachtführer für alle Kosten und Schäden, die dem über das Gut Verfügungsberechtigten infolge dieser Unterlassung entstehen.
2. Stehen dem Frachtführer keine angemessenen Mittel zur Verfügung, um die Richtigkeit der in Absatz 1 Buchstabe a) bezeichneten Angaben zu überprüfen, so trägt er im Frachtbrief Vorbehalte ein, die zu begründen sind. Desgleichen hat er Vorbehalte zu begründen, die er hinsichtlich des äußeren Zustandes des Gutes und seiner Verpackung macht. Die Vorbehalte sind für den Absender nicht verbindlich, es sei denn, daß er sie im Frachtbrief ausdrücklich anerkannt hat.
die Ausführung der Weisungen muß zu dem Zeitpunkt, in dem sie die Person erreichen, die sie ausführen soll, möglich sein und darf weder den gewöhnlichen Betrieb des Unternehmens des Frachtführers hemmen noch die Absender oder Empfänger anderer Sendungen schädigen;
ungenügende oder unzulängliche Bezeichnung oder Numerierung der Frachtstücke;
5. Der Frachtführer kann sich auf Artikel 17 Absatz 4 Buchstabe f) nur berufen, wenn er beweist, daß er alle ihm nach den Umständen üblicherweise obliegenden Maßnahmen getroffen und ihm erteilte besondere Weisungen beachtet hat.
8. Dessenungeachtet kann ein Staat, der nicht Mitglied des Internationalen Währungsfonds ist und dessen Recht die Anwendung des Absatzes 7 nicht zuläßt, bei der Ratifikation des Protokolls zum CMR oder dem Beitritt zu jenem Protokoll oder jederzeit danach erklären, daß sich der in seinem Hoheitsgebiet geltende Haftungshöchstbetrag des Absatzes 3 auf 25 Werteinheiten beläuft. Die in diesem Absatz genannte Werteinheit entspricht 10/31 Gramm Gold von 900/1000 Feingehalt. Die Umrechnung des Betrags nach diesem Absatz in die Landeswährung erfolgt nach dem Recht des betreffenden Staates.
9. Die in Absatz 7 letzter Satz genannte Berechnung und die in Absatz 8 genannte Umrechnung erfolgen in der Weise, daß der Betrag nach Absatz 3, in der Landeswährung des Staates ausgedrückt, soweit wie möglich dem dort in Rechnungseinheiten ausgedrückten tatsächlichen Wert entspricht. Die Staaten teilen dem Generalsekretär der Vereinten Nationen die Art der Berechnung nach Absatz 7 oder das Ergebnis der Umrechnung nach Absatz 8 bei der Hinterlegung einer der in Artikel 3 des Protokolls zum CMR genannten Urkunden sowie immer dann mit, wenn sich die Berechnungsart oder das Umrechnungsergebnis ändert.
bei gänzlichem Verlust mit dem 30. Tage nach Ablauf der vereinbarten Lieferfrist oder, wenn eine Lieferfrist nicht vereinbart worden ist, mit dem 60. Tage nach der Übernahme des Gutes durch den Frachtführer;
in allen anderen Fällen mit dem Ablauf einer Frist von drei Monaten nach dem Abschluß des Beförderungsvertrages.
kann nicht festgestellt werden, welche der Frachtführer den Schaden zu tragen haben, so ist die zu leistende Entschädigung in dem unter Buchstabe b) bestimmten Verhältnis zu Lasten aller Frachtführer aufzuteilen.
3. Die Bestimmungen des Artikels 31 Absatz 3 und 4 gelten auch für Urteile über die Rückgriffsansprüche nach den Artikeln 37 und 38. 4. Die Bestimmungen des Artikels 32 gelten auch für Rückgriffsansprüche zwischen Frachtführern. Die Verjährung beginnt jedoch entweder mit dem Tage des Eintrittes der Rechtskraft eines Urteiles über die nach den Bestimmungen dieses Übereinkommens zu zahlende Entschädigung oder, wenn ein solches rechtskräftiges Urteil nicht vorliegt, mit dem Tage der tatsächlichen Zahlung.
1. Jeder Staat kann bei Hinterlegung seiner Ratifikations- oder Beitrittsurkunde oder zu jedem späteren Zeitpunkt durch Notifizierung dem Generalsekretär der Vereinten Nationen gegenüber erklären, daß dieses Übereinkommen für alle oder für einen Teil der Hoheitsgebiete gelten soll, deren internationale Beziehungen er wahrnimmt. Das Übereinkommen wird für das Hoheitsgebiet oder die Hoheitsgebiete, die in der Notifizierung genannt sind, am neunzigsten Tage nach Eingang der Notifizierung beim Generalsekretär der Vereinten Nationen oder, falls das Übereinkommen noch nicht in Kraft getreten ist, mit seinem Inkrafttreten wirksam.
2. Jeder Staat, der nach Absatz 1 erklärt hat, daß dieses Übereinkommen auf ein Hoheitsgebiet Anwendung findet, dessen internationale Beziehungen er wahrnimmt, kann das Übereinkommen in bezug auf dieses Hoheitsgebiet gemäß Artikel 44 kündigen.
den Eingang der Erklärungen und Notifizierungen nach Artikel 48 Absatz 1 und 2.
GESCHEHEN zu Genf, am neunzehnten Mai neunzehnhundertsechsundfünfzig in einer einzigen Urschrift in englischer und französischer Sprache, wobei jeder Wortlaut gleichermaßen verbindlich ist.
Mit dem Vorbehalt, daß sich die Regierung der Volksrepublik Polen durch den Artikel 47 des Übereinkommens nicht gebunden erachtet.
ZU URKUND DESSEN haben die hiezu gehörig bevollmächtigten Unterzeichneten dieses Protokoll unterschrieben.