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Matched Legal Cases: ['§ 5', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 22', '§ 22']

Anwaltskanzlei Sven Adam | Tacheles-Rechtsprechungsticker | Rechtsprechungsticker von Tacheles KW 10/2014
Eingetragen oder aktualisiert am 10.03.2014
Das Jobcenter ist „nicht" berechtigt, bei Nichtvorlage der Rentenauskunft Leistungen zu versagen bzw. zu entziehen. Denn dem JC steht die Möglichkeit offen, den Antragsteller unter Fristsetzung zur Rentenantragstellung nach § 5 Abs. 3 S. 1 SGB II aufzufordern und bei Unterlassen der Antragstellung innerhalb der Frist selbst einen Antrag zu stellen.
1.2 - Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 26.02.2014 - L 7 AS 245/14 B ER - rechtskräftig
1.3 - Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 26.02.2014 - L 7 AS 1254/13 B - rechtskräftig
1.4 - Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 31.01.2013 - L 2 AS 2139/13 B ER; L 2 AS 2180/13 B - rechtskräftig
1.5 - Sächsisches Landessozialgericht, Beschluss vom 24.02.2014 - L 3 AS 174/14 B
Ist die Entscheidung des Sozialgerichts, wie hier, überhaupt nicht begründet, ist eine Ermessensentscheidung nicht erkennbar und der angefochtene Beschluss allein aus diesem Grund aufzuheben (vgl. LSG Baden-Württemberg, Beschluss vom 21.7.2006, L 13 AL 2346/06 B).
1.6 - Bayerisches Landessozialgericht, Urteil vom 30.01.2014 - L 7 AS 676/13
2.1 - Sozialgericht Chemnitz, Urteil vom 27.02.2013 - S 14 AS 112/12, Berufung anhängig beim Sächsischen LSG unter dem Az. L 7 AS 657/13
Auch während des Aufenthaltes in einem Heim ist der Sohn Mitglied der Bedarfsgemeinschaft seiner Mutter gem. § 7 Abs. 3 Nr. 4 SGB II.
Im Ergebnis ebenso SG Kiel, Urteil vom 19.09.2013 - S 31 AS 1261/11
2.2 - Sozialgericht Dortmund, Beschluss vom 05.02.2014 - S 32 AS 5467/13 ER
2.3 - Sozialgericht Dortmund, Beschluss vom 12.02.2014 - S 32 AS 5677/13 ER
Marokkanischer Staatsangehöriger hat Anspruch auf ALG II, denn bei dem Antragsteller handelt es sich um eine Person ohne materielles Aufenthaltsrecht nach dem FreizügG/EU (vgl. zu dieser Personengruppe z. B. LSG NRW, Urteil vom 10.10.2013 – L 19 AS 129/13).
Auf diese Personengruppe ist der Leistungsausschluss gem. § 7 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 SGB II nach der überzeugenden Auffassung des 19. Senats des LSG NRW nicht, auch nicht im Wege eines "Erst-recht-Schlusses", anwendbar, weil der Aufenthaltszweck der Arbeitssuche keinen Auffangtatbestand darstellt, der zur Anwendung gelangt, wenn ein anderer Zweck nicht feststellbar ist (vgl. LSG NRW, Urteil vom 10.10.2013 a. a. O.; a. A. LSG Niedersachsen-Bremen, Beschluss vom 15.11.2013 – L 15 AS 365/13 B ER).
2.4 - Sozialgericht Karlsruhe, Urteil vom 29.01.2014 - S 17 AS 2895/13
Eine Ungleichbehandlung mit in einer Bedarfsgemeinschaft mit Angehörigen lebenden Personen bei einer Sanktionierung liegt nicht vor, da eine andere Ausgangslage gegeben ist (vgl. BSG, Urteil vom 25. Mai 2013, Az. B 4 AS 67/12 R).
2.5 - SG Trier, Urteil vom 31.01.2014 - S 4 AS 89/13
2.6 - Sozialgericht Magdeburg vom 24.01.2014 - S 19 AS 3302/10 -
Quelle und Volltext hier: anwaltskanzlei-loewy.de
3.1 - VG Chemnitz, Beschluss vom 20.02.2014 - 5 K 1O10/13
Quelle und zum Volltext: www.ali-gegenwind.de
4.1 - Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 26.02.2014 - L 20 SO 449/13 B ER - rechtskräftig
Der Leistungsausschluss nach § 7 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 SGB II gilt nicht für Unionsbürger, die das Leistungssystem nicht unangemessen in Anspruch nehmen. Eine unangemessene Inanspruchnahme liegt insbesondere dann nicht vor, wenn ein Unionsbürger nachweislich und mit konkreter Erfolgsaussicht Arbeit sucht; denn dann bestehen begründete Anhaltspunkte dafür, dass die Leistungen nach dem SGB II nicht auf Dauer bzw. jedenfalls nur ergänzend in Anspruch genommen werden müssen (vgl. LSG Bayern, Beschluss vom 06.11.2013 - L 7 AS 639/13 B ER).
4.2 - Landessozialgericht Mecklenburg-Vorpommern 9. Senat, Beschluss vom 21.02.2014, L 9 SO 8/11, L 9 SO 9/11, L 9 SO 10/11, L 9 SO 11/11, L 9 SO 12/11
4.3 - Bayerisches Landessozialgericht 8. Senat, Beschluss vom 29.01.2014, L 8 SO 243/13 B ER
6. Rechtsanwälte Fritz und Kollegen vom "Sozialrecht in Freiburg" haben Verfassungsbeschwerde gegen Begrenzung der Leistungen für die Unterkunft auf das Angemessene (§ 22 Abs. 1 Satz 1 SGB II) zum BVerfG erhoben
In der vertreten sie, dass die Beschränkung der Leistungen für die Unterkunft aus § 22 Abs. 1 Satz 1 2. Halbsatz SGB II verfassungswidrig ist. Sozialrecht in Freiburg - hier zum ganzen Beitrag: www.sozialrecht-in-freiburg.de
Weiter: Juris - Berücksichtigung eines zwischenzeitlichen Einkommensverbrauchs bei Anrechnung einer Arbeitsentgelt- und Abfindungszahlung: www.juris.de
8. "Wie kommen wir dazu, Thyssen-Krupp die Gerüstbauhelfer zu finanzieren?"
Rita Knobel-Ulrich über Hartz IV als lukratives Geschäftsfeld und Renten-Zeitbombe - Ein Beitrag von Reinhard Jellen, veröffentlicht bei Telepolis: www.heise.de