Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=15.12.1978&Aktenzeichen=V%20ZR%20214/77
Timestamp: 2019-05-22 12:23:42
Document Index: 291478178

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 546', 'BGH', 'BGH', '§ 546', '§ 554', 'BGH', 'BGH', '§ 554', 'BGH', '§ 554', '§ 554', 'BGH', 'BGH', '§ 543', '§ 543', 'BGH', '§ 554', '§ 554', '§ 304']

BGH, 15.12.1978 - V ZR 214/77 - dejure.org
https://dejure.org/1978,998
BGH, 15.12.1978 - V ZR 214/77 (https://dejure.org/1978,998)
BGH, Entscheidung vom 15.12.1978 - V ZR 214/77 (https://dejure.org/1978,998)
BGH, Entscheidung vom 15. Dezember 1978 - V ZR 214/77 (https://dejure.org/1978,998)
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Anspruch auf Schadensersatz wegen Rissen an einem Wohnhaus - Entstehen von Schäden an einem Bauwerk durch Sprenungen in einem nahegelegenen Steinbruch - Geltendmachung eines Anspruchs auf Unterlassen zukünftiger Sprengungen in einem Steinbruch - Berücksichtigung einer etwaigen Schadensgeneigtheit bei der Bemessung eines Schadensersatzes - Beschränkung der Ablehnung einer Revision auf die Höhe eines streitigen Anspruchs - Möglichkeit einer abgetrennten Behandlung von Teilen eines einheitlichen Streitgegenstandes - Bestehen eines Unterlassungsanspruchs gegen Arbeitnehmer in einem Steinbruch
NJW 1979, 551 (Ls.)
MDR 1979, 391
Ob das Berufungsgericht zuvor von der Möglichkeit eines Zwischen- oder Teilurteils Gebrauch gemacht habe, sei unter dem für das Annahmeverfahren maßgeblichen Gesichtspunkt der Entlastung des Revisionsgerichts unerheblich (Senat, Beschluss vom 15. Dezember 1978 - V ZR 214/77, ZZP 92 (1979), 462, 463).
Störungen des Eigentums Dritter, zu denen es bei der Umsetzung der Beschlüsse der Wohnungseigentümer kommt, sind deshalb mangels eigenen Entscheidungsspielraums des Verbands (zu diesem Gesichtspunkt: Senat, Beschluss vom 15. Dezember 1978 - V ZR 214/77, NJW 1979, 551 (Ls) juris Rn. 29 und Urteil vom 17. Dezember 1982 - V ZR 55/82, WM 1983, 176, 177) den Wohnungseigentümern zuzurechnen, nicht dem Verband.
Allerdings kann nach anerkannter Rechtsauffassung die Zulassung der Revision ( § 546 ZPO) beschränkt werden (vgl. BGHZ 76, 397, 398 f. [BGH 25.03.1980 - VI ZR 61/79] = LM ZPO § 546 Nr. 105 a mit Anm. Weber, jeweils m.w.Nachw.; Entsprechendes gilt für die Annahme der Revision gemäß § 554 b ZPO: BGHZ 69, 93, 94 [BGH 02.06.1977 - X ZR 58/76] = LM ZPO § 554 b Nr. 3 mit Anm. Bruchhausen; BGH Urteile vom 7. November 1978 - VI ZR 4/77 = LM ZPO § 554 b Nr. 5 und vom 15. Dezember 1978 - V ZR 214/77 - LM ZPO § 554 b Nr. 6 m.w.Nachw.).
Eine Beschränkung der Revisionszulassung auf die Anspruchshöhe ist möglich (BGH, Urteil vom 8. Dezember 1998 VI ZR 66/98, NJW 1999, 500; vgl. auch Beschluss vom 15. Dezember 1978 V ZR 214/77, NJW 1979, 551;… Urteil vom 16. September 2009 VIII ZR 243/08, BGHZ 182, 241 Rn. 11 zur Beschränkung auf den Anspruchsgrund;… Musielak/Ball, ZPO, 8. Aufl., § 543 Rn. 11;…Zöller/Heßler, ZPO, 28. Aufl., § 543 Rn. 23).
Hat das Gericht die Sache dagegen - wie hier - ohne Antrag verwiesen, ist der Verweisungsbeschluß zwar fehlerhaft (vgl. BGH, Urt. v. 15. Dezember 1978, V ZR 214/77, NJW 1979, 551), aber grundsätzlich wirksam und unanfechtbar.
Dann aber kann die Zulassung der Revision auf solche Teile des Streitgegenstandes beschränkt werden, über die das Berufungsgericht durch Zwischenurteil hätte gesondert entscheiden dürfen; ob es tatsächlich ein Grundurteil erlassen hat, ist unerheblich (so mit Recht schon der Beschluß des V. Zivilsenatsvom 15. Dezember 1978 - V ZR 214/77 = LM ZPO § 554 b Nr. 6 - NJW 1979, 551 - wonach die Ablehnung der Revisionsannahme bei einem nach Grund und Höhe streitigen Anspruch auf den Grund beschränkt werden kann).
Er wäre nicht etwa einem weisungsgebundenen Arbeitnehmer gleichzustellen (vgl. dazu Beschluß des Senats vom 15. Dezember 1978, V ZR 214/77, Betrieb 1979, 544).
Da der Senat die Revision des Beklagten nur zur Anspruchshöhe angenommen hat (vgl. Senatsbeschl. v. 15. Dezember 1978, V ZR 214/77, LM ZPO § 554 b Nr. 6), ist über den Ausgleichsanspruch für die Jahre 1972 bis 1978 dem Grunde nach (§ 304 ZPO) rechtskräftig entschieden, und zwar auch insoweit, als das Berufungsgericht eine Verwirkung des Anspruchs und ein mitwirkendes Verschuldens des Klägers verneint hat.
LAG Sachsen, 19.12.2005 - 2 Sa 829/05
Unterlassung der Verwendung des Namens eines ausgeschiedenen Rechtsanwalts auf …