Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F14-12-2012-2C_1232-2012
Timestamp: 2016-10-22 03:33:45
Document Index: 271234798

Matched Legal Cases: ['Art. 108', 'Art. 42', 'Art. 95', 'Art. 95', 'Art. 95', 'Art. 106', 'BGE', 'BGE', 'Art. 9', 'Art. 17', 'Art. 42', 'Art. 95', 'Art. 106', 'Art. 66', 'Art. 64', 'Art. 68']

X.________, Beschwerdef�hrerin, vertreten durch Rechtsanwalt Marcel Baeriswyl,
Stipendium f�r das Schuljahr 2011/12; Lebenshaltungskosten,
1.1 Die Abteilung f�r Ausbildungsbeitr�ge (AAB) des Amtes f�r zentrale Dienste (AZD) des Kantons Bern lehnte am 18. Juli 2011 ein Stipendiengesuch von X.________ (geb. 1994) f�r das Ausbildungsjahr 2011/12 ab. Sie begr�ndete dies damit, dass die Gegen�berstellung der anrechenbaren Einnahmen und stipendienberechtigten Kosten keinen Fehlbetrag ergebe.
1.2 Die Erziehungsdirektion und das Verwaltungsgericht des Kantons Bern best�tigten diesen Entscheid auf Beschwerde hin am 28. Oktober 2011 bzw. 31. Oktober 2012. Das Gericht ging davon aus, dass die einschl�gigen verordnungsrechtlichen Vorgaben der bernischen Verordnung vom 5. April 2006 �ber die Ausbildungsbeitr�ge (ABV; BSG 438.312) nicht gegen das Gesetz vom 18. November 2004 �ber die Ausbildungsbeitr�ge (ABG; BSG 438.31) verstiessen, wenn sie f�r die Ber�cksichtigung der Lebenshaltungskosten nicht unbesehen auf die SKOS-Richtlinien abstellten.
1.3 X.________ beantragt vor Bundesgericht, das Urteil des Verwaltungsgerichts aufzuheben und die Erziehungsdirektion anzuweisen, ihr "das gesetzlich geschuldete Stipendium f�r das Ausbildungsjahr 2011/2012 r�ckwirkend ab 01.08.2011 zu gew�hren".
Auf die Beschwerde ist, weil offensichtlich ungen�gend begr�ndet, ohne Weiterungen durch den Pr�sidenten als Einzelrichter im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten:
2.1 Die Rechtsschriften an das Bundesgericht haben die Begehren und deren Begr�ndung zu enthalten, wobei in gedr�ngter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt (Art. 42 Abs. 1 und Abs. 2 BGG). Mit der Beschwerde vor Bundesgericht kann keine Verletzung von einfachem kantonalen Recht geltend gemacht werden (vgl. Art. 95 BGG; MARKUS SCHOTT, in: Niggli/Uebersax/Wipr�chtiger [Hrsg.], BSK Bundesgerichtsgesetz, 2. Aufl. 2011, N. 55 zu Art. 95 BGG; BERNARD CORBOZ, in: Corboz et al. [Hrsg.], Commentaire de la LTF, Bern 2009, N. 21 zu Art. 95 BGG). Das Bundesgericht pr�ft die Verletzung von Grundrechten und von kantonalem Recht nur insofern, als eine solche R�ge in der Beschwerde vorgebracht und begr�ndet worden ist. Hinsichtlich der Verletzung von Grundrechten, insbesondere des Willk�rverbots, gilt eine qualifizierte R�gepflicht (Art. 106 Abs. 2 BGG; vgl. BGE 136 I 229 E. 4.1 S. 235 mit Hinweisen). Diese setzt voraus, dass die beschwerdef�hrende Person in ihrer Eingabe dartut, welche verfassungsm�ssigen Rechte durch den angefochtenen Akt inwiefern verletzt worden sein sollen. Das Bundesgericht untersucht nicht von Amtes wegen, ob der angefochtene kantonale Entscheid verfassungsm�ssig ist, sondern pr�ft diesbez�glich nur rechtsgen�gend vorgebrachte, klar erhobene und, soweit m�glich, belegte R�gen; auf appellatorische Kritik am angefochtenen Urteil tritt es nicht ein (BGE 134 II 244 E. 2.2 S. 246; 133 II 249 E. 1.4.3 S. 55; 133 IV 286 E. 1.4).
2.2 Die Beschwerdef�hrerin wiederholt lediglich appellatorisch, was sie bereits vor der Vorinstanz vorgebracht hat; mit deren �berlegungen zu ihren Ausf�hrungen setzt sie sich unter verfassungsrechtlichen Gesichtspunkten in keiner Weise auseinander. Sie behauptet nicht, die Vorinstanz habe durch ihre Auslegung des kantonalen Rechts verfassungsm�ssige Rechte verletzt, sie begr�ndet eine entsprechende Missachtung von Bundes(verfassungs)recht denn auch nicht (Art. 9 BV). Dies wird aus ihrer Zusammenfassung deutlich, wenn sie dort festh�lt, "dass die [im] Anhang ABV aufgef�hrten Pauschalen gegen Art. 17 Abs. 4 ABG" verstossen w�rden, "da sie nicht den SKOS-Richtlinien" entspr�chen. Erg�nzend verweist sie auf ihre Ausf�hrungen in den Rechtsschriften an das Verwaltungsgericht; nach der Praxis gen�gt es jedoch nicht, im Wesentlichen einfach die gleiche Beschwerdeschrift wie im vorinstanzlichen Verfahren dem Bundesgericht zu unterbreiten (LAURENT MERZ, in: Niggli/Uebersax/Wipr�chtiger [Hrsg.], a.a.O., 2. Aufl. 2011, N. 56 f. zu Art. 42).
Da auf die Eingabe mangels hinreichend begr�ndeter R�gen bez�glich einer Verletzungen von Bundes(verfassungs)recht nicht eingetreten werden kann (Art. 95 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG), wird die unterliegende Beschwerdef�hrerin f�r das bundesgerichtliche Verfahren kostenpflichtig (Art. 66 Abs. 1 BGG). Dem Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeist�ndung kann wegen Aussichtslosigkeit der Eingabe nicht entsprochen werden (Art. 64 Asb. 1 BGG). Es sind keine Parteientsch�digungen geschuldet (Art. 68 Abs. 3 BGG).
2.2 Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdef�hrerin auferlegt.