Source: http://bwv-aachen.de/index.php/Schulordnung.html
Timestamp: 2017-06-25 17:29:33
Document Index: 14046375

Matched Legal Cases: ['§ 59', '§ 65', '§ 53', '§ 43', '§ 15', '§ 43', '§ 53', '§ 53']

Schulordnung - BWV Aachen
unsere Schulordnung zum Download (694,3 kB)
Krisen- und Notfallordnung
Computer - Nutzungsordnung
Wir am BWV stehen für…
Lehrfreude – Lernfreude
Vielfalt – Offenheit
Individualität – Team – Gemeinschaft
Zukunft – Beruf.
Diesen Leitsätzen[1]) des Berufs­kollegs für Wirtschaft und Verwaltung folgend sehen die Lehrerinnen und Lehrer ihren Auftrag darin, den Schülerinnen und Schülern den Erwerb einer umfassenden beruflichen, gesellschaft­lichen und personalen Handlungs­kompetenz und die Vorbereitung auf ein lebensbegleitendes Lernen zu ermöglichen, damit sie an einer zunehmend international geprägten Entwicklung in Wirtschaft und Gesell­schaft teil­nehmen und diese aktiv mitgestalten können.
Das Handeln aller am Schulleben Beteiligten wird geleitet von gegen­seitigem Respekt, Wertschätzung für den jeweils anderen, gegenseitige Toleranz, Rücksichtnahme, Offenheit und positiver Lebens­einstellung.
Damit in unserer Schulgemeinschaft das Zusammenleben in diesem Sinne gelingt und die Aufgaben der Schule erfüllt werden können, gibt sich das Berufskolleg für Wirtschaft und Verwaltung eine Schulordnung. Deren Regeln dienen dem konstruktiven, fairen Miteinander. Sie schaffen Verbindlichkeit und Vorhersehbarkeit.
Auf der Grundlage des Schulgesetzes Nordrhein-Westfalen (SchulG NRW) haben die Schulkonferenz und die Schülervertretung des Berufskollegs für Wirtschaft und Verwaltung die Schulordnung beschlossen. Sie bindet und verpflichtet alle Schüler und Lehrer der Schule. Die Schulordnung tritt am 01.08.2014 in Kraft.
[1]) Siehe ausführlich dazu nächste Seite
Wir als Schulgemeinschaft pflegen einen freundlichen und respektvollen Umgang miteinander. Respekt be­deutet für uns die gegenseitige Wertschätzung jedes Einzelnen.
Lehrfreude – Lernfreude Engagierte Lehrerinnen und Lehrer treffen in einer positiv anregenden Umgebung auf Schülerinnen und Schüler, die lernen wollen. Vielfalt – Offenheit In unserem euregionalen Umfeld legen wir Wert auf die Vielfalt von Schüler- und Lehrerpersönlichkeiten, auf Kulturen, Sprachen und Religionen. Das erfordert von allen am Schulleben Beteiligten Toleranz und Weltoffenheit. Individualität – Team – Gemeinschaft Wir nehmen Schülerinnen und Schüler mit ihrer individuellen Lernbiografie wahr und ermöglichen entsprechende Lernwege. Gegenwärtige und zukünftige Herausforderungen bewältigen wir auf der Grundlage teamfreundlicher Strukturen. Das erfordert die Bereitschaft aller am Schulleben Beteiligten gemeinsam zu arbeiten und zu handeln. Verantwortung Wir übernehmen Verantwortung für uns selbst, unsere Umwelt und die Gesellschaft. Dabei unterstützten die Lehrenden die Schülerinnen und Schüler, indem sie selbstständiges, mündiges und nachhaltiges Handeln fördern. Unterrichtsqualität Wir stellen die Entwicklung von Kompetenzen in den Mittelpunkt unseres schulischen Handelns. Um dieses Ziel sicherzustellen, ist die Evaluation unseres Unterrichts und die Bereitschaft sich stetig weiter- bzw. fortzubilden ein zentrales Qualitätsmerkmal.
Zukunft – Beruf Wir unterstützen unsere Schülerinnen und Schüler durch unser vielfältiges Bildungsangebot. Kaufmännische und berufsspezifische Inhalte dienen dabei der beruflichen Orientierung, begleiten in das Berufsleben und ermöglichen berufliche Weiterbildung. So schaffen wir neue Perspektiven, um den Herausforderungen in Wirtschaft und Gesellschaft zu begegnen.
1 Grundsätze/Geltungsbereich
1.1 Auf der Grundlage des Schulgesetzes (SchulG NRW) haben die Schul­konferenz und die Schülervertretung des Berufskollegs für Wirtschaft und Verwaltung die folgende Hausordnung beschlossen; sie regelt das Verhalten aller am Schulleben Beteiligten.
1.3 Die Unterstufenschüler erhalten zu Beginn des Schuljahres die Hausordnung. Die Klassenlehrer erläutern diese zu Beginn eines jeden Schuljahres und informieren die Erziehungsberechtigten.
1.4 Im Text werden die Formulierungen ‚Schüler‘, und ‚Lehrer‘ übergreifend für beide Geschlechter verwendet.
2 Verhalten in der Schule
2.2 Anlagen und Einrichtungen der Schule sind sachgerecht und pfleglich zu behandeln.
Für Sauberkeit und Reinhaltung von Schulgebäuden und Schulgelände sind alle am Schulleben Beteiligten verantwortlich. In PC-Räumen gilt die PC-Nutzungsordnung des Berufskollegs für Wirtschaft und Verwaltung.
2.4 Bild- und Tonmitschnitte auf dem Schulgelände, insbesondere des Unter­richts, sind untersagt. Zuwiderhandlungen ziehen Ordnungsmaßnahmen sowie ggf. zivil- und strafrechtliche Schritte nach sich. Über Ausnahmen entscheidet die jeweilige Lehrkraft.
2.5 Die Benutzung von Mobiltelefonen, Smartphones usw. ist während des Unterrichts und bei Prüfungen untersagt. Während der Unterrichtszeit sind sie "ausgeschaltet" oder "stumm geschaltet". Über Ausnahmen entscheidet die jeweilige Lehrkraft.
Bei Nichtbeachten der Übereinkunft sind die Lehrkräfte berechtigt, dem Schüler das Mobiltelefon wegzunehmen und im Sekretariat bis zum Unterrichtsschluss zu hinterlegen.
2.6 Das Mitführen von Tieren auf dem Schulgrundstück ist untersagt.
2.7 Während des Unterrichts ist der Verzehr von Speisen nicht gestattet; das Trinken aus fest verschließbaren Behältern ist nur mit ausdrücklicher Zustimmung der Unterrichtenden erlaubt und in Räumen mit Computern grundsätzlich unzulässig, dies gilt auch fürRäume, in denen nur einige Computer stehen (vgl. Computernutzungsordnung des BWV).
3 Unterrichts- und Öffnungszeiten 3.1 Das Schulgebäude wird 30 Minuten vor Unterrichtsbeginn für die Schüler geöffnet.
Die Unterrichtszeiten sind konsequent einzuhalten.
Das Nichterscheinen eines Lehrers ist 10 Minuten nach Stundenbeginn durch den Klassensprecher (oder Vertreter) im Sekretariat zu melden!
Schüler werden nur dann maximal 10 Minuten früher aus dem Unterricht entlassen, wenn zwischen planmäßigem Unterrichtsschluss und Ankunft in der Wohnung mehr als 90 Minuten vergehen. Diese Regelung gilt erst bei Unterrichtsende nach der 6. Stunde. Der entsprechende Antrag ist schriftlich bei der Schulleitung zu stellen. Bei früherem Unterrichtsende ist eine vorzeitige Entlassung nicht möglich.
Schüler, die aus obigem Grund den Unterricht vorzeitig verlassen, werden namentlich im Klassenbuch vermerkt. Sie haben den versäumten Unterrichtsstoff nachzuarbeiten.
Das Sekretariat ist zu den folgenden Zeiten geöffnet:
07:45 - 13:25 Uhr und 14:10 - 15:45 Uhr
Das Schulgebäude wird nach Unterrichtsende geschlossen, sobald alle Schüler und Lehrer das Gebäude verlassen haben, spätestens jedoch:
In den Schulferien gelten besondere Zeiten, die der Homepage der Schule entnommen werden können.
3.2 Alle Unterrichtsräume werden grundsätzlich nur zu den Unterrichtszeiten ge­öffnet und sind nach Beendigung des Unterrichts wieder zu verschließen. Fachräume und Sportstätten dürfen nur von Schlüsselberechtigten und unter deren Aufsicht betreten werden.
3.3 Die Räume sind nach der Benutzung sauber zu verlassen. Die Tafeln sind vor Verlassen des Raumes zu säubern. Nach der vierten Unterrichtsstunde sind alle Stühle - außer in Fachräumen - hochzustellen, Licht und elektrische Geräte abzuschalten und Wasser ggf. abzustellen, Fenster und Türen zu schließen sowie die Jalousien hochzufahren.
Für das ordnungsgemäße Verlassen der Räumlichkeiten sind die Lehrer ver­antwortlich.
3.4 Lehrerzimmer, Verwaltungsräume und Bibliothek dürfen nur von Schlüssel­berechtigten und unter deren Aufsicht betreten werden; sie sind im Übrigen verschlossen zu halten.
4 Aufenthalt der Schüler
4.1 Grundsätzlicher Aufenthaltsort während der Unterrichtszeit, der Pausen sowie vor dem Unterricht ist das Schulgelände. Die Klassenräume in der Lothringerstraße werden während der Pausen grundsätzlich abgeschlossen. Die Pavillons und die Klassenräume in der Beeckstraße (mit Ausnahme der Räume 600, 610, 620 und 710) bleiben während der Pausen geöffnet. Der Aufenthaltsraum (470) bleibt grundsätzlich während der Schulzeiten geöffnet.
4.2 Zur Vermeidung von Unfallgefahren kann der Schulleiter den Aufenthalt auf den Pausenhofflächen einschränken. Gefährdende Betätigungen (Schneeballwerfen etc.) sind untersagt.
4.4 Die Schule ist eng in das umliegende Wohngebiet eingebunden. Das gute nachbarschaftliche Verhältnis sollte durch höflichen Umgang miteinander gepflegt werden. Lärmbelästigungen sind zu vermeiden. Abfälle (auch Zigaretten) sind in den vorhandenen Behältnissen zu entsorgen.
5 Benutzung von Schuleigentum
5.2 Schulgebäude, Schuleinrichtungen und Lehrmittel dürfen nicht zu privaten Zwecken benutzt werden. Das beinhaltet beispielsweise das Aufladen von Mobilgeräten. Über Ausnahmen entscheidet die Schulleitung. Keller sowie haustechnische Räume (z. B. Heizungsräume) dürfen nur von dem dafür vom Schulträger beauftragten Personal betreten werden.
5.3 Für das Abstellen von Kraftfahrzeugen auf dem Schulgrundstück gilt die haus­interne Regelung. Ausnahmeregelungen für besondere Veranstaltungen der Schule trifft der Schulleiter. Fahrräder sind auf die dafür vo­r­gesehenen Abstellplätze zu bringen und gegen Diebstahl zu sichern.
5.5 Für Sporthallen gilt die Benutzungsordnung der Stadt Aachen.
Im Rahmen der Dienstpflichten übt der Schulleiter auf dem Schulgrundstück das Hausrecht aus (§ 59 Absatz 2 Nummer 6 SchulG NRW). Sind weder der Schulleiter noch der ständige Vertreter des Schulleiters anwesend und ist kein anderer Lehrer beauftragt, nimmt der vom Schulträger Beauftragte (z. B. der Hausmeister) das Hausrecht wahr.
7 Werbung, Warenvertrieb, Druckschriften, Plakate in der Schule
Das Schulleben am BWV ist geprägt von Achtsamkeit, Höflichkeit und gegenseitigem Respekt. Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft sind unter Schülern und Lehrern gleichermaßen eine selbstverständliche Grundlage für den Umgang miteinander.
Wir als Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage dulden keine Form der Diskriminierung.
Die Schulordnung regelt in diesem Sinne das Zusammenleben und -arbeiten aller am Schulleben Beteiligten. Sie beruht auf Toleranz, Rücksichtnahme, Selbst- und Mitverantwortung und Zivilcourage.
Zum fairen Miteinander gehört, Grenzen zu akzeptieren und zu respektieren.
Schule bedeutet für uns Schüler wie Lehrer gemeinsam in einer konstruktiven, kooperativen und harmonischen Atmosphäre zu lernen und zu lehren.
Zur Schulgemeinschaft gehören Menschen verschiedener religiöser, sozialer und kultureller Herkünfte, mit unterschiedlicher sexueller Orientierung, unterschiedlichen politischen und sonstigen Anschauungen, mit individuellen Begabungen, die sich in Offenheit, Verlässlichkeit, Neugier und Konfliktfähigkeit im täglichen Miteinander begegnen und unterstützen.
Auch der respektvolle Umgang mit der an die Schule angrenzenden Nachbarschaft ist für uns eine Selbst­verständlichkeit und schließt Ordnung und Sauberkeit um das Schulgelände herum mit ein.
Diese Atmosphäre der gegenseitigen Achtung gelingt nur, wenn jeder von uns seine Rechte und Pflichten mit diesem Selbstverständnis wahrnimmt. Wir sind gemeinsam verantwortlich für einen funktionierenden Lebensraum Schule.
Lehrkräfte, Eltern und Schüler arbeiten in der Erziehungs­arbeit der Schule eng zusammen. Dafür stehen ver­schiedene Mitwirkungsgremien zur Verfügung.
Die Schüler nehmen ihre Interessen in der Schüler­vertretung wahr. Zu Beginn des Schuljahres tagt das Schülerparlament (Klassensprecher und Stellvertreter) und wählt seine Vertreter für die Schulkonferenz und die Fach- und Bildungsgang­konferenzen sowie den Schüler­sprecher und seinen Stellvertreter. Die Schüler­vertretung nimmt die Interessen der Schüler wahr, z. B. als stimm­berechtigtes und gesetztes Mitglied in Teilkonferenzen, und führt selbst gewählte Aufgaben durch.
In der Schulkonferenz arbeiten die Schüler mit Ausbildern, Eltern und Lehrern in allen Belangen der Schule – u.a. auch in den finanziellen – zusammen. Die Schüler haben in der Schulkonferenz Stimmrecht. Die Aufgaben der Schulkonferenz ergeben sich aus § 65 SchulG NRW.
Auch in den Fach- und Bildungsgangkonferenzen arbeiten Schüler in den Angelegenheiten der Fächer oder Bildungs­gänge mit und tragen damit auch Verantwortung für die schulinterne Qualitätssicherung und -entwicklung.
Die Schulsozialarbeiterin und die Beratungslehrer verstehen ihre Arbeit als Ergänzung und Vertiefung der Beratungsarbeit, wie sie von den Fach- und Klassen­lehrern bereits geleistet wird.
Insofern sind sie auf gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Kollegen angewiesen. Gleichermaßen ist das Beratungs­team Bindeglied zu außerschulischen Beratungsdiensten.
Die Beratung hat folgende Schwerpunkte:
Im Rahmen der Schullaufbahnberatung soll der Schüler befähigt werden, eine Entscheidung für seine zukünftige Schullaufbahn oder Berufswahl zu treffen, die orientiert ist an seinen selbst erkannten Stärken und Schwächen. Die Arbeit gestaltet sich dabei wie folgt:
ausbildungs- und schulbegleitende Beratung der Schüler
- monatliches Beratungsangebot der Berufsberaterin der Agentur für Arbeit bei uns im Berufskolleg für Schüler der Vollzeitbildungsgänge- persönliche Beratung der Schüler, die in Bewerbungsverfahren stehen oder ihren Ausbildungsplatz wechseln wollen (auch Unterstützung beim Erstellen ihrer Bewerbungsschreiben)- Kontakte mit Ausbildungsbetrieben und Betrieben, die Praktikumstellen anbieten- Kontakte zu Fördereinrichtungen / ausbildungsbegleitende Hilfen (abH)Beratung und Betreuung von Schülern, die unsere Schule verlassen, im Hinblick auf eine persönliche und berufliche Perspektive.
Einzelfallberatung für Schüler in Krisen- und Konfliktsituationen
Ziel der Beratung ist die Begleitung des Schülers bei der Planung neuer und/oder erweiterter Bewältigungsstrategien in seiner konkreten Konfliktsituation. Dabei soll er dazu ermutigt werden, eigene Ziele zu finden, die seinen Möglichkeiten und Potentialen entsprechen. Neben der Vermittlung von Informationen werden bei der Umsetzung von Entscheidungen seitens des Beraters Hilfen und Beistand gewährt.
Die Beratungsarbeit wird z. B. geleistet bei:
- Integrationsproblemen in den Klassenverband
- Beziehungsproblemen und ungewollten Schwangerschaften
- Konflikten zwischen Schülern und Schülern/Lehrern.
Das derzeitige Arbeitsfeld umfasst hierbei die Unterstützung aller im System Schule beteiligten Personengruppen im Kontext pädagogischer Arbeit. nach oben
Nach dem Schulgesetz NRW sind Schüler verpflichtet, pünktlich und regelmäßig am Unterricht teilzunehmen.
Die Schüler begeben sich beim ersten Klingelzeichen zu Ihrem Klassenraum.
Verspätungen müssen beim Fachlehrer entschuldigt werden.
Die Verspätungen werden im Klassenbuch vermerkt.
Fehlt ein Schüler einen Tag oder länger, melden er (bzw. seine Erziehungs­berechtigten) das vor 08:00 Uhr im Sekretariat (telefonisch) oder per E-Mail beim Klassenlehrer.
Wenn ein Schüler aus der Krankheit/Abwesenheit zurückkehrt, gibt er unverzüglich eine schriftliche Entschuldigung bzw. ein ärztliche Bescheinigung beim Klassenlehrer ab. Die versäumten Stunden werden dann als „entschuldigt“ im Klassenbuch vermerkt.
Entschuldigte und unentschuldigte Fehlzeiten werden in Halbjahres- und Jahres­zeugnisse aufgenommen.
Bei Klausurversäumnissen ist eine ärztliche Bescheinigung bzw. ein Attest vorzulegen.
In besonderen Fällen kann der Klassenlehrer bei jeder Fehl­zeit eine ärztliche Bescheinigung bzw. ein Attest verlangen.
Wenn die o.a. Regeln nicht beachten werden, gelten die Maßnahmen des Bildungs­gangs, den der Schüler besucht.
Bei nicht mehr schulpflichtigen Schülern gilt die Regel, dass sie fristlos und ohne weitere Androhung von der Schule entlassen werden, wenn sie innerhalb von 30 Tagen 20 Unterrichtsstunden unentschuldigt versäumt haben (§ 53 Absatz 2 SchulG NRW).
Gemäß § 43 Absatz 3 SchulG NRW kann der Schulleiter einen Schüler aus wichtigen Gründen bis zur Dauer eines Schuljahres vom Unterricht beurlauben.
Für eine längerfristige Beurlaubung bedarf es der Zustimmung der Schulaufsichts­behörde.
Gründe für eine Beurlaubung können persönliche Anlässe sein sowie die Teilnahme an Veranstaltungen, die für den Schüler/die Schülerin eine besondere Bedeutung haben, sowie religiöse Feiertage, Auslandsaufenthalt oder Schüleraustausch, Erholungs­maß­nahmen, Schließung des Haushalts, Fördermaßnahmen oder ein freiwilliges ökologisches Jahr.
Die Beurlaubungsanträge sind eine Woche vorher schriftlich an die Klassenlehrerin oder den Klassenlehrer bzw. an die Schulleitung zu richten. Der versäumte Unterrichtsstoff muss – mit Unterstützung der Schule – nachgeholt werden.
An unserer Schule gilt hierzu folgende Regelung:
Über die Freistellung für einen Zeitraum von
bis zu einem Tag entscheidet der/die Klassenlehrer/in,
bis zu einer Woche entscheidet der/die Bildungsgangleiter/in,
mehr als einer Woche entscheidet der Schulleiter.
Unmittelbar vor und nach den Ferien gilt ein grundsätzliches Beurlaubungsverbot für Schüler.
Grundsätzlich gilt: Religionslehre ist ein ordentliches Lehrfach. Ein religionsmündiger Schüler/Schülerin (ab Vollendung des 14. Lebensjahres) kann sich aus Gewissens­gründen vom (christlichen) Religionsunterricht abmelden.
Dazu legt der Schüler/die Schülerin eine Erklärung vor, die Namen, Klasse, Datum und Unterschrift des Schülers/der Schülerin enthält. Befragungen durch Fachlehrer oder Schulleitung sind nicht zulässig, es dürfen keine weiteren Erklärungen oder Begründungen gefordert werden. Schülerinnen und Schüler, die sich abgemeldet haben, nehmen entsprechend dem Angebot der Schule an einem Ersatzunterricht teil. Der jeweilige Ausbildungsbetrieb ist über die Abmeldung zu informieren.
Die Befreiung vom Religionsunterricht kann nicht an bestimmte Termine gebunden werden. Sie ist jederzeit möglich. Eine Einschränkung auf bestimmte Zeiträume ist nicht möglich.
Die Schule kann aus organisatorischen Gründen eine Wiederanmeldung des Schülers/der Schülerin auf den Beginn eines Schulhalbjahres beschränken. Wenn hinreichende Beurteilungsgrundlagen vorliegen, erhält der Schüler/die Schülerin eine Leistungsnote.
Schülerinnen und Schüler einer nicht-christlichen Religion können auf freiwilliger Basis am christlichen Religionsunterricht teilnehmen. Mit ihrer Zusage der Teilnahme am Unterricht gelten für sie die gleichen Regeln wie für ihre christlichen Mitschüler.
Freistellungen vom Schulsport können aus gesundheitlichen Gründen ausgesprochen werden. Der Schüler sollte für den Antrag auf Befreiung ein für diesen Zweck entworfenes Formblatt des Kultusministeriums verwenden. Dieses Formular sowie ein ärztliches Attest werden von dem Schüler dem Klassenlehrer und dem Sportlehrer vorgelegt. Der Schüler ist zur Anwesenheit am Sportunterricht seiner Klasse ver­pflichtet.
Beurlaubung von Auszubildenden
Grundsätzlich gilt, dass der ausbildende Betrieb den Auszubildenden für die Teilnahme am Berufsschulunterricht und an Prüfungen freizustellen hat (§ 15 BBiG). Daraus folgt, dass der ausbildende Betrieb eine Freistellung vom Unterricht mit ausreichender Begründung bei der Schule rechtzeitig beantragen muss.
Auszug aus dem Informationsblatt ABWESENHEIT VOM UNTERRICHT (Berufsschule)
Geplante Abwesenheit von Schülern (Auszubildenden)
Aus zwingenden persönlichen oder betrieblichen Gründen, wie z.B. der Teilnahme an Jugend- und Ausbildungsversammlungen, kann die Schule einen Schüler auf Antrag vom Unterricht befreien.
Ein Antrag auf Unterrichtsbefreiung muss rechtzeitig im Voraus bei der Schule (nicht beim Ausbildungsbetrieb) schriftlich beantragt werden (§ 43 Abs. 3 SchulG NRW).
Die Schülerin/der Schüler muss durch Rücksprache mit ihren/seinen Lehrern sicherstellen, dass für die geplante Abwesenheit keine Leistungskontrollen (Klausuren, Tests) angesetzt sind.
Der Antrag ist mit geeigneten Unterlagen dem Klassenlehrer zu übergeben, dies kann auch per E-Mail durch den Ausbildungsbetrieb erfolgen. Der Antrag muss vor Einreichung bei der Schule dem Ausbildungsbetrieb vorgelegt und die Kenntnis­nahme durch Stempel und Unterschrift bestätigt werden.
Um den Ausbildungs- und Schulerfolg nicht zu gefährden, ist es notwendig, dass der versäumte Unterrichtsstoff von den Schülern unmittelbar nachgeholt wird. Bei der Unterrichtsplanung und der Konzeption von Lernerfolgskontrollen wird es als selbstverständlich vorausgesetzt, dass sich die Auszubildenden die versäumten Unterrichtsinhalte angeeignet haben.
Grundsätzlich hat der Ausbildungsbetrieb keinen Rechtsanspruch auf eine Beurlaubung seines Auszubildenden von der Berufsschule. Dieses gilt sowohl für betriebliche Aus­bildungs­maßnahmen wie für die Erledigung von im Betrieb anfallenden, dringend zu erledigenden Arbeiten oder bei Personalengpässen.
Begeht ein Schüler eine Pflichtverletzung bzw. wird eine Pflicht­ver­let­zung be­kannt, so können erzieherische Einwirkungen ergriffen werden. Ist die Pflicht­verlet­zung so schwer­wiegend, dass erzieherische Maßnahmen nicht ausreichen, können Ordnungs­maßnahmen verhängt werden.
Erzieherische Einwirkungen sind pädagogische Maßnahmen, die dazu dienen, Schüler zu einer Ände­rung ihres Verhaltens durch verbindliche Anordnungen zu bewe­gen. Welche Maßnahme im Einzelnen angewendet wird, entscheidet der Lehrer. Im Vorder­grund der Einwirkungen steht die Absicht, Schüler bei Beeinträch­tigung der Unterrichts- und Erziehungsarbeit durch einen spürbaren Denkanstoß nach­haltig zur Erfüllung ihrer Pflichten aufzufordern.
Erzieherische Einwirkungen (§ 53 Absatz 2 SchulG NRW) sind insbesondere
die mündliche oder schriftliche Missbilligung des Fehlverhaltens
die Beauftragung mit Aufgaben, die geeignet sind, das Fehlverhalten zu ver­deutli­chen.
Die Ordnungsmaßnahmen sind eine gesteigerte Form der erzieherischen Einwirkungen. Sie unter­scheiden sich von diesen u.a. dadurch, dass sie nicht im laufenden Unter­richts­be­trieb, sondern in einem förmlichen Verfahren (durch den Schulleiter bzw. eine Teilkonferenz) ausgesprochen werden und somit rein rechtlich Verwaltungsakte darstellen.
Ordnungsmaßnahmen (§ 53 Absatz3 SchulG NRW) sind
Anordnung/Beschluss durch:
der schriftliche Verweis (schriftliche Miss­billigung des Verhaltens)
Schulleiter nach Anhörung des Schülers. Den Eltern und dem Klassenlehrer oder Jahr­gangsstufenleiter ist vor der Entscheidung Gelegenheit zur Stellung­nahme zu geben.
der vorübergehende Ausschluss vom Unter­richt von einem Tag bis zu zwei Wo­chen und von sonstigen Schulveranstaltun­gen,
Teilkonferenz (Mitglieder: Schulleiter, Klas­senlehrer, Bildungsgangleiter, Beratungsleh­rer, SV-Lehrer und je ein Vertreter der Schulpflegschaft*) sowie des Schülerrates*)
die Entlassung von der Schule.
*) Diese nehmen an der Konferenz nicht teil, wenn der Schüler der Teilnahme widerspricht.
Ablauf der Teilkonferenz
Nach der Darstellung des Sachverhaltes hat der Schüler Gelegenheit, seinen Standpunkt vor der Kon­ferenz darzulegen. Zu dieser Anhörung kann er eine Person des Vertrauens aus dem Kreis der Schüler oder der Lehrer hinzuziehen. Anschließend berät sich die Konferenz und trifft eine Entscheidung, die dem Schüler unter Darlegung des Sachverhaltes bekannt gegeben wird (auch schriftlich in Form eines Verwaltungsaktes). Gegen diese Entscheidung kann der Schüler innerhalb eines Monats nach Be­kanntgabe Widerspruch einlegen.
In einer großen Schulgemeinde kommen fast zwangsläufig Konflikte, Streitigkeiten und Unstimmigkeiten vor.
Grundlage eines Zusammenlebens und -arbeitens, das alle Beteiligten zufrieden stellt, ist ein konstruktiver Umgang mit diesen Konflikten. Dieser findet seinen Ausdruck in einem wertschätzenden Umgang miteinander und dem Respekt vor der Persönlichkeit des anderen. Folgende Grundsätze sollen allen Beteiligten mehr Sicherheit im Umgang miteinander geben:
Ausgehend von dem Prinzip, dass in einem Konflikt zunächst die Beteiligten selbst ein hohes Maß an Eigenverantwortung zur Lösung von Konflikten tragen, sollte jeder Beschwerdeführer zunächst das Gespräch mit der betroffenen Person suchen und mit ihm/ihr gemeinsam eine Lösung anstreben. Bei Problemen oder Kritik können folgende Personen angesprochen werden:
Fachlehrer (Zunächst sollte versucht werden Probleme mit einem Fachlehrer zuerst direkt mit diesem selbst zu klären.)
Bei der Konfliktlösung können folgenden Personen Unterstützung leisten:
Mitschüler/in des Vertrauens oder Klassensprecher die SV (Schüler-Vertretung) leistet Unterstützung und leiten das Anliegen – auch vertraulich – weiter
Lehrer und Schulsozialarbeiterin aus dem Beratungsteam.
Mit den Beteiligten – je nachdem, wer zur Unterstützung ausgewählt wird – werden gemeinsame Gespräche geführt und es wird eine Lösung erarbeitet.
Sollten diese Gespräche nicht zufriedenstellend verlaufen, kann man sich weiter wenden an die
Bildungsgangleitung (Ansprechpartner des besuchten Bildungsgangs)
und an die Schulleitung.
Bei Konfliktsituationen mit Klassenkameraden oder Lehrkräften, aber auch in persönlichen Lebenskrisen, können sich die Schüler an die Beratungslehrer oder die Schulsozialarbeiterin wenden, um Probleme zu klären und Hilfestellung für das weitere Vorgehen zu erhalten.
Verantwortlichkeiten in Notfallsituationen
Die verantwortlichen Personen in Notfallsituationen sind
der Sicherheitsbeauftragte des Schulträgers (Hausmeister)
die Sicherheitsbeauftragten des Berufskollegs für Wirtschaft und Verwaltung
das Krisenteam.
Den Anweisungen der Verantwortlichen bzw. der Lehrkräfte ist unbedingt Folge zu leisten.
Kontakte zu Presse und Medien sind allein dem Schulleiter oder von ihm eigens beauftragten Personen vorbehalten.
Alarmsignale, Fluchtwege und Sammelplätze
Alarmsignale sind vor allem die von der Schulleitung, vom Hausmeister oder vom Schulbüro ausgelösten Alarmsignale, Sirenen oder Durchsagen.
Die Schule wird über Fluchtwege evakuiert, die in den Fluren ausgehängten Fluchtplänen grün markiert sind. Alle Schüler und Lehrkräfte müssen mit den Fluchtwegen vertraut sein.
Bei Unfällen, die sich auf dem direkten Schulweg, auf dem Schulgelände oder während des Unterrichts ereignen, gilt:
umgehende Meldung des Unfalls beim Fachlehrer oder dem Schulbüro
die angesprochenen Personen sind verpflichtet sich unverzüglich um die verunglückte Person zu kümmern und die erforderliche Hilfe zu leisten
verunglückte Person umgehend der ärztlichen Behandlung zuführen
Benachrichtigung der Rettungszentrale (Notruf 112) durch das Schulbüro
Unfall (Unfallmeldung, Formular im Schulbüro) schriftlich anzeigen.
Schüler, die sich in der Unterrichtszeit unwohl fühlen,
melden sich beim Fachlehrer ab und
werden ggf. in Begleitung einer Person zum Arzt, nach Hause oder zum Sekretariat gebracht
von dort aus wird telefonisch Kontakt zu den Eltern minderjähriger Schüler aufgenommen. Die Eltern, ggf. ein Arzt entscheiden über die eigene Abholung bzw. das weitere Vorgehen.
3 Notfallsituation „Feuer“/„Katastrophenalarm“, Bombendrohung
Bei der Notfallsituation „Feuer“ ist die geordnete und vollständige Evakuierung des Schulgebäudes von allen darin befindlichen Personen vorrangige Aufgabe.
Maßnahmen/Verhalten
allen Anweisungen der Lehrkräfte oder anderen Verantwortlichen unbedingt Folge leisten
Schulleitung, Schulbüro oder Hausmeister über genauen Brandort bzw. Fundort (bei Bombenalarm) informieren
Schulleitung, Schulbüro oder Hausmeister alarmieren die Feuerwehr (Notruf 112) und ggf. bei Bombenalarm die Polizei (Notruf 110).
Alarmierung erfolgt durch einen anhaltenden Dauerton
Garderobe und andere Gegenstände (außer Wertsachen) im Klassenraum belassen
Verlassen des Gebäudes ruhig und geordnet (Fluchtplan beachten!) zu den entsprechenden Sammelplätzen
(In den Pausen suchen die Schüler selbständig die Sammelplätze auf.)
Sammelplatz der Klassen unverzüglich und auf dem kürzesten Weg aufsuchen
Lehrkraft nimmt Dokumente (Klassenbücher, Kurshefte und -bücher, etc.) mit
Lehrkraft stellt am Sammelplatz die Vollzähligkeit der Schüler bzw. das Fehlen von Personen fest
Lehrkraft meldet diese dem Schulleiter oder dem Stellvertreter bzw. den vom Schulleiter beauftragten Personen
Löscharbeiten der Feuerwehr nicht behindern
Entwarnung erfolgt mittels einer Durchsage.
4 Notfallsituation „Angriff“
Bei einer Notsituation durch Angriff, Amoklauf, oder terroristischen Anschlag ist bestmöglicher Schutz der Schüler und aller in der Schule befindlichen Personen vorrangig. Hier trägt die Lehrkraft Verantwortung, dass das Klassenzimmer abgesperrt und ggf. verbarrikadiert wird und nach Möglichkeit Deckung gesucht wird.
Alarm geben: Schulleitung, Sekretariat, oder Hausmeister informieren
Schulleitung, Sekretariat, oder Hausmeister alarmieren die Polizei (Notruf 110)
- Hauptgebäude Lothringerstraße: Durchsage
- Nebengebäude Beeckstraße: anhaltender lauter Klingelton
Anweisungen der Lehrkräfte Folge leisten
in den Klassenräumen bleiben, Türen abschließen
einen Platz möglichst weit von der Tür einnehmen
Fenster und Türen meiden und Deckung suchen
Computer-Nutzungsordnung des Berufskollegs für Wirtschaft und Verwaltung Aachen
Version 1.006.06.2007
Die vorliegende Nutzungsordnung ist Bestandteil der jeweils gültigen Hausordnung und tritt am Tage nach ihrer Bekanntgabe durch Aushang in der Schule in Kraft. Bei der Einschulung findet eine Nutzerbelehrung statt, die im Klassenbuch protokolliert wird.
Die schulische IT-Infrastruktur (z.B. schulische Computersysteme, Schulnetz, Internet­zugang, Software, Peripheriegeräte wie Drucker oder Scanner, Server) dient ausschließlich der Arbeit im Unterricht.
Die Benutzung der IT-Infrastruktur setzt voraus, dass diese Nutzerordnung vom Nutzer sowie ggf. deren Erziehungsberechtigten vorher anerkannt wird.
Unsere IT-Infrastruktur besteht aus sensiblen Geräten, die viel Geld kosten. Alle Nutzer verpflichten sich deshalb zu einem sorgfältigen und behutsamen Umgang.
Die Computer dürfen von den Schülerinnen und Schülern nur auf Aufforderung der unterrichtenden Lehrerin bzw. des unterrichtenden Lehrers eingeschaltet werden.
Essen und Trinken ist in Räumen mit Computern generell nicht gestattet. Dies gilt auch für Räume, in denen nur einige Computer stehen.
Die schulische IT-Infrastruktur darf nur für schulische Zwecke genutzt werden. Hierzu zählen in der Regel nur die Arbeiten im Rahmen des Unterrichts.
Werden die Computersysteme für Klausuren und Tests im sog. „Klausurmodus“ verwendet, dürfen die Schülerinnen und Schüler nur die entsprechenden Klausurordner verwenden. Insbesondere der Zugriff, über welche Wege auch immer, auf das Internet oder andere Verzeichnisse oder Dateien ist im Klausurmodus verboten und wird als grober Täuschungsversuch gewertet.
Veränderungen der Installation und Konfiguration der Arbeitsstationen, des Netzwerkes und Manipulationen an der Hardwareausstattung sind untersagt. Hierzu zählt auch die unerlaubte Reaktivierung des Internetzugangs, z.B. durch einen Neustart eines Computers.
Fremdgeräte dürfen nicht an das Schul-Netzwerk angeschlossen werden.
Störungen oder Schäden an den Systemen sind der Aufsicht führenden Person unverzüglich zu melden. Andernfalls wird davon ausgegangen, dass die Person, die das System zuvor genutzt hat, für Schäden verantwortlich ist. Die vorsätzliche Beschädigung von Sachen ist strafbar und kann zur Anzeige gebracht werden. Wer schuldhaft Schäden verursacht, hat diese zu ersetzen.
Die Nutzung des Internets darf nur zu unterrichtlichen Zwecken erfolgen. Die private Nutzung ist ausdrücklich verboten.
Es ist untersagt, pornografische, Gewalt verherrlichende, rassistische, jugendgefährdende, beleidigende oder sonst strafrechtlich verbotene Inhalte aus dem Internet abzurufen, zu veröffentlichen, zu versenden, auf Systemen der Schule zu nutzen oder sonst zugänglich zu machen. Das Gleiche gilt für Inhalte, die dem Ansehen oder dem Erscheinungsbild der Schule schaden.
Der Download großer Datenmengen (mehr als 1 MByte) soll vermieden werden und muss mit der Lehrkraft abgesprochen werden.
Die Nutzung so genannter Internet-Chats (z.B. ICQ, IRC) ist mit Ausnahme der im Unterricht eingesetzten Lernplattformen generell verboten.
Persönliche Daten (z.B. Name, Geburtsdatum, Personenfotos) von Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern und sonstigen Personen dürfen ohne Genehmigung der Schulleitung nicht im Internet veröffentlich werden.
Die auf den Arbeitsstationen und im Netz zur Verfügung stehende Software ist Eigentum des Herstellers. Die Schule ist berechtigt, diese Software für Ausbildungszwecke zu nutzen. Eine Nutzung für gewerbliche Zwecke sowie eine Vervielfältigung oder Veräußerung ist nicht gestattet.
Die persönlichen Zugangsdaten für die Computernutzung (Passwort) sind geheim zu halten. Aus diesem Grund soll das Passwort regelmäßig - mindestens aber bei der ersten Nutzung des schulischen Systems - geändert werden. Der persönliche Zugang darf ausschließlich vom jeweiligen Nutzungsberechtigten verwendet werden.
Ein Rechtsanspruch der Nutzer auf den Schutz persönlicher Daten im Netz vor unbefugten Zu­griffen gegenüber der Schule besteht nicht. Alle auf den Arbeitsstationen und im Netz befind­lichen Daten (einschließlich persönlicher und personenbezogener Daten) können von der Schule eingesehen und unter Umständen gelöscht werden.
Eine Geheimhaltung von Daten, die über das Internet übertragen werden, kann nicht gewähr­leistet werden. Es besteht kein Rechtsanspruch gegenüber der Schule auf Schutz solcher Daten vor unbefugten Zugriffen.