Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=II%20ZR%20127/16
Timestamp: 2019-06-16 05:50:58
Document Index: 348347570

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 552', '§ 522', '§ 305', '§ 105', '§ 161', '§ 705', '§ 105', '§ 161', '§ 305', '§ 705', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Rechtsprechung: II ZR 127/16 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: BGH, 11.07.2017
https://dejure.org/2017,46845
BGH, 07.11.2017 - II ZR 127/16 (https://dejure.org/2017,46845)
BGH, Entscheidung vom 07.11.2017 - II ZR 127/16 (https://dejure.org/2017,46845)
BGH, Entscheidung vom 07. November 2017 - II ZR 127/16 (https://dejure.org/2017,46845)
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§ 552a ZPO, § 522 Abs. 2 Satz 2 und 3 ZPO, § 305c Abs. 2 BGB
§ 105 HGB, § 161 HGB, § 705 BGB
Gesellschaftsvertrag einer Publikumspersonengesellschaft: Pflichten des beitretenden Gesellschafters
Erforderliche Erkennbarkeit der Pflichten des einer Publikumspersonengesellschaft beitretenden Gesellschafters aus dem Gesellschaftsvertrag; Rückforderung gewinnunabhängiger Auszahlungen an Kommanditisten
Beitritt eines Gesellschafters zu einer Publikumsgesellschaft
Zu dem Erfordernis, dass für den einer Publikumspersonengesellschaft beitretenden Gesellschafter die nicht unmittelbar aus dem Gesetz folgenden Pflichten sich aus dem Gesellschaftsvertrag klar ergeben müssen
HGB § 105; HGB § 161; BGB § 305c Abs. 2; BGB § 705
Klare Regelung der nicht unmittelbar aus dem Gesetz folgenden Pflichten des einer Publikumspersonengesellschaft beitretenden Gesellschafters im Gesellschaftsvertrag
Anspruch einer Fondgesellschaft auf Rückzahlung von an einen Kommanditisten geleisteten Auszahlungen (Publikumsgesellschaft)
LG Bremen, 07.10.2015 - 1 O 224/15
OLG Bremen, 22.04.2016 - 2 U 114/15
ZIP 2017, 2399
DB 2017, 2989
Unklar im Sinne dieser Vorschrift sind Klauseln, bei denen nach Ausschöpfung der in Betracht kommenden Auslegungsmethoden ein nicht behebbarer Zweifel verbleibt und mindestens zwei unterschiedliche Auslegungen vertretbar sind (BGH…, Urteil vom 14. Juni 2017 - IV ZR 161/16, NJW-RR 2017, 992 Rn. 12 und Beschluss vom 7. November 2017 - II ZR 127/16, WM 2017, 2390 Rn. 5).
Dem Kläger steht zwar entsprechend den Erwägungen des Bundesgerichtshofs in dessen zu einem dem Gesellschaftsvertrag der Beklagten inhaltsgleichen Gesellschaftsvertrag ergangenen Beschlüssen vom 11. Juli und vom 7. November 2017 (- II ZR 127/16 -, ZIP 2017, 2399 f.) ein Anspruch auf Rückzahlung der von ihm in Höhe der Klageforderung an die Beklagte erstatteten gewinnunabhängigen Ausschüttungen zu.
https://dejure.org/2017,46856
BGH, 11.07.2017 - II ZR 127/16 (https://dejure.org/2017,46856)
BGH, Entscheidung vom 11.07.2017 - II ZR 127/16 (https://dejure.org/2017,46856)
BGH, Entscheidung vom 11. Juli 2017 - II ZR 127/16 (https://dejure.org/2017,46856)
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Noch dazu hatte der Bundesgerichtshof in der von der Klägerin genannten Entscheidung vom 11.07.2017 (II ZR 127/16), wie sie selbst ausführt, die Frage der Anwendbarkeit des Rechtsgedankens auf eine Publikumsgesellschaft ausdrücklich offengelassen.
Namentlich handelt es sich bei den an den Kläger geleisteten gewinnunabhängigen Ausschüttungen nicht um eine Darlehensgewährung und mithin nicht um eine grundsätzlich rückzahlbare Überlassung von Finanzmitteln, die gleichermaßen auch einem gesellschaftsfremden Dritten hätte eingeräumt werden können (BGH, Beschl. v. 11. Juli 2017 - II ZR 127/16 -, juris Rn. 5 ff.).