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Timestamp: 2016-10-27 09:02:48
Document Index: 153528042

Matched Legal Cases: ['Art. 23', 'Art. 95', 'Art. 105', 'Art. 95', 'Art. 105', 'Art. 97', 'Art. 95', 'Art. 97', 'Art. 105', 'BGE', 'Art. 132', 'BGE', 'Art. 3', 'Art. 8', 'Art. 8', 'Art. 14', 'Art. 4', 'Art. 14', 'Art. 14', 'Art. 6', 'Art. 4', 'Art. 4', 'Art. 14', 'Art. 4', 'Art. 14', 'Art. 18', 'Art. 14', 'BGE', 'Art. 14', 'Art. 4', 'Art. 14', 'Art. 4', 'Art. 14', 'BGE', 'Art. 14', 'Art. 105', 'Art. 14', 'Art. 6', 'Art. 6', 'Art. 6', 'Art. 6', 'Art. 14', 'Art. 6', 'Art. 6', 'Art. 14', 'Art. 6', 'Art. 6', 'Art. 6', 'Art. 14', 'Art. 14', 'Art. 14', 'Art. 14', 'Art. 14', 'Art. 6', 'Art. 69', 'Art. 61', 'Art. 66']

Der 1959 geborene M.________ war seit 9. September 1988 f�r die Bauunternehmung X.________ AG als Bauarbeiter t�tig und in dieser Eigenschaft bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen die Folgen von Unf�llen versichert. Am 28. November 2000 st�rzte er mit dem Fahrrad und zog sich eine unwesentlich dislozierte Abrissfraktur des Tuberculum majus links sowie eine Partialruptur der Supraspinatussehne links zu. Er nahm seine Besch�ftigung am 4. September 2001 wieder auf. Die X.________ AG k�ndigte das Arbeitsverh�ltnis per 31. August 2002. Seither geht M.________ keiner Erwerbst�tigkeit mehr nach. Mit Verf�gung vom 31. Oktober 2002 sprach ihm die SUVA ab 1. November 2002 eine Invalidenrente, basierend auf einer Erwerbsunf�higkeit von 12 %, zu. Am 5. November 2004 erlitt M.________ bei einem weiteren Sturz mit dem Fahrrad eine nicht dislozierte Radiusk�pfchenfraktur am linken Arm. Die SUVA stellte die Taggeldleistungen f�r dieses zweite Unfallereignis mit Verf�gung vom 3. April 2008 auf den 30. September 2007 ein und hielt fest, dass die bisherige, einer Erwerbsunf�higkeit von 12 % entsprechende Rente unver�ndert bleibe.
Am 14. September 2005 meldete sich M.________ zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung (Umschulung auf eine neue T�tigkeit, Arbeitsvermittlung, Rente) an. Mit Schreiben vom 11. Dezember 2007 ersuchte er zudem um Einleitung von Integrationsmassnahmen ab Anfang des Jahres 2008. Nach Durchf�hrung des Vorbescheidverfahrens verneinte die IV-Stelle des Kantons Z�rich einen Anspruch auf Integrationsmassnahmen, wies aber darauf hin, dass eine Unterst�tzung bei der Arbeitsvermittlung m�glich sei, sofern M.________ mit der Einsch�tzung der Restarbeitsf�higkeit (100 % in einer behinderungsadaptierten Verweist�tigkeit) einverstanden sei (Verf�gung vom 26. Mai 2008).
Das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich lehnte die dagegen erhobene Beschwerde ab und auferlegte M.________ die Gerichtskosten in der H�he von Fr. 1'000.- (Entscheid vom 27. Februar 2009).
M.________ l�sst Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten f�hren mit dem Antrag, es seien ihm Integrationsmassnahmen zuzusprechen und die Gerichtskosten im kantonalen Verfahren seien auf einen Betrag von maximal Fr. 577.- zu reduzieren.
Die IV-Stelle und das Bundesamt f�r Sozialversicherungen (BSV) schliessen auf Abweisung der Beschwerde.
Die I. und II. sozialrechtliche Abteilung des Bundesgerichts haben am 18. November 2010 eine gemeinsame Sitzung gem�ss Art. 23 BGG abgehalten.
Am 14. Dezember 2010 hat die I. sozialrechtliche Abteilung des Bundesgerichts eine �ffentliche Beratung durchgef�hrt.
Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann wegen Rechtsverletzung gem�ss Art. 95 f. BGG erhoben werden. Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG), und kann deren Sachverhaltsfeststellung von Amtes wegen nur berichtigen oder erg�nzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (Art. 105 Abs. 2 BGG; vgl. auch Art. 97 Abs. 1 BGG). Mit Blick auf diese Kognitionsregelung ist aufgrund der Vorbringen in der Beschwerde ans Bundesgericht zu pr�fen, ob der angefochtene Gerichtsentscheid in der Anwendung der massgeblichen materiell- und beweisrechtlichen Grundlagen (unter anderem) Bundesrecht verletzt (Art. 95 lit. a BGG), einschliesslich einer allf�lligen rechtsfehlerhaften Tatsachenfeststellung (Art. 97 Abs. 1, Art. 105 Abs. 2 BGG). Hingegen hat unter der Herrschaft des BGG eine freie �berpr�fung des vorinstanzlichen Entscheides in tats�chlicher Hinsicht zu unterbleiben. Ebenso entf�llt eine Pr�fung der Ermessensbet�tigung nach den Grunds�tzen zur Angemessenheitskontrolle (BGE 126 V 75 E. 6 S. 81 zu Art. 132 lit. a OG [in der bis 30. Juni 2006 g�ltig gewesenen Fassung]).
Die Parteien sind sich einig, dass der Versicherte Anspruch auf Arbeitsvermittlung hat. Streitig und zu pr�fen ist hingegen, ob er zun�chst durch Integrationsmassnahmen zur sozialberuflichen Rehabilitation auf die Durchf�hrung dieser Massnahme beruflicher Art vorbereitet werden muss. Die Rentenfrage ist im vorliegenden Rechtsmittelverfahren bereits deshalb nicht zu pr�fen, weil die IV-Stelle dem Beschwerdef�hrer mit separater Verf�gung vom 13. November 2008 f�r die Zeit vom 1. November 2005 bis 30. September 2007 eine befristete ganze Invalidenrente, entsprechend einem Invalidit�tsgrad von 100 %, zugesprochen und zur Begr�ndung angegeben hat, es erfolge eine Koordination mit der Unfallversicherung, welche ab November 2004 bis 1. Oktober (recte: 30. September) 2007 ein Taggeld, basierend auf einer 100%igen Arbeitsunf�higkeit, ausgerichtet habe. Der Versicherte liess gegen diese Verf�gung ebenfalls Beschwerde beim Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich erheben.
Am 1. Januar 2008 sind die �nderungen vom 6. Oktober 2006 des Bundesgesetzes �ber die Invalidenversicherung (IVG) und (neben weiteren) des Bundesgesetzes �ber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) in Kraft getreten 5. IV-Revision, AS 2007 5129 ff. Es stehen Integrationsmassnahmen f�r die Zeit ab Anfang des Jahres 2008 im Streit und die dazu ergangene massgebende Verf�gung datiert vom 26. Mai 2008, so dass im vorliegenden Fall die ab 1. Januar 2008 geltenden Bestimmungen zur Anwendung gelangen (vgl. BGE 132 V 215 E. 3.1.1 S. 220 mit Hinweisen; Erwin Murer, Invalidenversicherung: Pr�vention, Fr�herfassung und Integration, 2009, N. 27 zu Art. 3a-c IVG; Urteil 8C_419/2009 vom 3. November 2009 E. 3.1; vgl. auch Rundschreiben des BSV Nr. 253 vom 12. Dezember 2007 [5. IV-Revision und Intertemporalrecht]).
3.1 Invalide oder von einer Invalidit�t bedrohte Versicherte haben Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit diese notwendig und geeignet sind, die Erwerbsf�higkeit oder die F�higkeit, sich im Aufgabenbereich zu bet�tigen, wieder herzustellen, zu erhalten oder zu verbessern, und soweit die Voraussetzungen f�r den Anspruch auf die einzelnen Massnahmen erf�llt sind (Art. 8 Abs. 1 IVG). Die Eingliederungsmassnahmen bestehen unter anderem in Integrationsmassnahmen zur Vorbereitung auf die berufliche Eingliederung und in den Massnahmen beruflicher Art selber (Berufsberatung, erstmalige berufliche Ausbildung, Umschulung, Arbeitsvermittlung, Kapitalhilfe; Art. 8 Abs. 3 lit. abis und lit. b IVG).
3.2 Der Gesetzgeber hat gezielte, auf die berufliche Eingliederung gerichtete Massnahmen zur sozialberuflichen Rehabilitation (Gew�hnung an den Arbeitsprozess, F�rderung der Arbeitsmotivation, Stabilisierung der Pers�nlichkeit, Ein�ben sozialer Grundf�higkeiten) und Besch�ftigungsmassnahmen (Aufrechterhaltung einer Tagesstruktur f�r die Zeit bis zum Beginn von Massnahmen beruflicher Art oder bis zu einem Stellenantritt auf dem freien Arbeitsmarkt) in den gesetzlichen Leistungskatalog aufgenommen (Art. 14a Abs. 2 IVG; Art. 4quinquies IVV; Botschaft vom 22. Juni 2005 zur �nderung des Bundesgesetzes �ber die Invalidenversicherung [5. Revision], BBl 2005 4523 und 4564; Kreisschreiben des BSV �ber die Integrationsmassnahmen [KSIM], g�ltig ab 1. Januar 2008, Rz. 9 ff. sowie Anhang 1; Bigovic-Balzardi/ Frei/Wayland Bigler, Die 5. IV-Revision vor der Differenzbereinigung, Soziale Sicherheit [CHSS] 2006 S. 209 ff.). Die Integrationsmassnahmen sollen die L�cke schliessen zwischen sozialer und beruflicher Integration (KSIM Rz. 1; Erwin Murer, a.a.O., N. 5 zu Art. 14a IVG). Nach Art. 14a Abs. 1 IVG haben Versicherte, die seit mindestens sechs Monaten zu mindestens 50 % arbeitsunf�hig (Art. 6 ATSG) sind, Anspruch auf Integrationsmassnahmen zur Vorbereitung auf die berufliche Eingliederung, sofern dadurch die Voraussetzungen f�r die Durchf�hrung von Massnahmen beruflicher Art geschaffen werden k�nnen. Der Anspruch setzt ausserdem die F�higkeit der Versicherten voraus, eine Pr�senzzeit von mindestens zwei Stunden t�glich w�hrend mindestens vier Tagen pro Woche zu absolvieren (Art. 4quater Abs. 1 IVV). Anspruch auf Massnahmen zur sozialberuflichen Rehabilitation haben Versicherte, die in Bezug auf Massnahmen beruflicher Art noch nicht eingliederungsf�hig sind (Art. 4quater Abs. 2 IVV).
4.1 Die IV-Stelle verneint einen Anspruch auf Integrationsmassnahmen, weil die zumutbare Restarbeitsf�higkeit des Beschwerdef�hrers in einer behinderungsadaptierten Verweist�tigkeit nicht eingeschr�nkt sei. Die Eingliederungsf�higkeit sei vorhanden, womit Integrationsmassnahmen zur Vorbereitung auf die berufliche Eingliederung nicht notwendig seien.
4.2 Das kantonale Gericht ist der Auffassung, aus der Entstehungsgeschichte wie auch aus dem Sinn und Zweck der Einf�hrung von Integrationsmassnahmen (im Rahmen der 5. IV-Revision) ergebe sich eindeutig, dass ein diesbez�glicher Anspruch auf versicherte Personen abziele, deren Arbeitsf�higkeit psychisch bedingt reduziert sei. Auch wenn der Anspruch nicht ausdr�cklich auf diese Zielgruppe beschr�nkt worden sei, sei klar ersichtlich, dass nicht alle Personen, welche die Voraussetzungen des Art. 14a Abs. 1 IVG und des Art. 4quater Abs. 1 IVV erf�llen, in den Genuss von Integrationsmassnahmen kommen sollen. Psychisch in ihrer Arbeitsf�higkeit nicht eingeschr�nkte Personen, bei welchen die Zumutbarkeit einer Verweist�tigkeit medizinisch ausgewiesen sei, m�ssten grunds�tzlich als eingliederungsf�hig gelten. Fest stehe jedenfalls, dass Integrationsmassnahmen (f�r diese Personengruppe) nur in Ausnahmef�llen durchzuf�hren seien und die direkte Eingliederung den Regelfall bilde. Im vorliegenden Fall gebe es gem�ss Beurteilung des Dr. med. W.________, Regionaler �rztlicher Dienst (RAD), keine Anhaltspunkte f�r eine psychische Erkrankung invalidisierenden Ausmasses. Dieser Einsch�tzung sei ohne weiteres zu folgen, womit der Versicherte eingliederungsf�hig sei. Der Umstand, dass der Beschwerdef�hrer zuerst das Vertrauen aufbauen m�sse, den linken Arm entsprechend der objektiven (�rztlichen) Beurteilung einzusetzen, beschlage die objektiv-medizinische Frage der Zumutbarkeit und keinen sozialberuflichen Aspekt.
4.3 Der Beschwerdef�hrer wendet dagegen ein, er erf�lle die Voraussetzungen des Art. 14a IVG, weshalb der Anspruch auf Integrationsmassnahmen zu bejahen sei. Er leide an einer somatoformen Schmerzst�rung, welche zwar f�r die Festlegung der Rente irrelevant sei. Wesentlich sei im vorliegenden Zusammenhang aber, dass eine - psychische - Krankheit im medizinischen Sinne vorliege, welche zu einer Instabilit�t f�hre, die es ihm nicht erlaube, den direkten Einstieg in die freie Wirtschaft zu finden. Die Integrationsmassnahmen seien dazu da, die psychosozialen Probleme zu beheben, welche nicht zu einer Erwerbsunf�higkeit im Sinne des IVG f�hrten, aber dennoch der Grund daf�r seien, dass die versicherte Person den Weg in den Arbeitsprozess nicht bew�ltigen k�nne.
4.4 Nach Ansicht des BSV bildet die alleinige Tatsache, dass eine versicherte Person nicht in ihrer psychischen Gesundheit beeintr�chtigt sei, keinen Grund, Integrationsmassnahmen abzulehnen, auch wenn psychisch beeintr�chtigte Personen urspr�nglich im Rahmen der Gesetzesarbeiten die eigentliche Zielgruppe f�r solche Eingliederungsvorkehren gewesen seien. In casu seien allerdings keine Integrationsmassnahmen durchzuf�hren, weil der Versicherte in einer seiner gesundheitlichen Beeintr�chtigung angepassten Besch�ftigung zu 100 % arbeitsf�hig sei. Damit bestehe direkt Anspruch auf Arbeitsvermittlung gem�ss Art. 18 IVG ohne vorg�ngige Vorbereitung auf die berufliche Eingliederung im Sinne von Art. 14a IVG.
5.1 Das Gesetz muss in erster Linie aus sich selbst heraus, das heisst nach dem Wortlaut, Sinn und Zweck und den ihm zugrunde liegenden Wertungen auf der Basis einer teleologischen Verst�ndnismethode ausgelegt werden. Die Gesetzesauslegung hat sich vom Gedanken leiten zu lassen, dass nicht schon der Wortlaut die Norm darstellt, sondern erst das an Sachverhalten verstandene und konkretisierte Gesetz. Gefordert ist die sachlich richtige Entscheidung im normativen Gef�ge, ausgerichtet auf ein befriedigendes Ergebnis der ratio legis. Dabei befolgt das Bundesgericht einen pragmatischen Methodenpluralismus und lehnt es namentlich ab, die einzelnen Auslegungselemente einer hierarchischen Ordnung zu unterstellen. Die Gesetzesmaterialien k�nnen beigezogen werden, wenn sie auf die streitige Frage eine klare Antwort geben (BGE 135 III 112 E. 3.3.2 S. 116; 135 V 50 E. 5.1 S. 53, 232 E. 2.2 S. 234; 134 II 308 E. 5.2 S. 311).
5.2 Das kantonale Gericht weist zu Recht darauf hin, dass der Anspruch auf Integrationsmassnahmen durch Art. 14a Abs. 1 IVG und Art. 4quater Abs. 1 IVV - ausgehend vom Wortlaut der Bestimmungen - nicht auf versicherte Personen beschr�nkt ist, deren Arbeitsf�higkeit infolge psychischer Beschwerden herabgesetzt ist. Es nimmt aber dennoch an, dass nicht alle Personen, welche die Anspruchsvoraussetzungen erf�llen, in den Genuss von Integrationsmassnahmen kommen sollen. Nach Ansicht der Vorinstanz muss bei aus psychischen Gr�nden in ihrer Arbeitsf�higkeit eingeschr�nkten Versicherten die fehlende Eingliederungsf�higkeit vermutet werden, w�hrend umgekehrt die �brigen versicherten Personen grunds�tzlich als eingliederungsf�hig gelten sollen. Solches l�sst sich allerdings weder aus der ratio legis noch aus den im angefochtenen Gerichtsentscheid angef�hrten Quellen ableiten, wie sich nachfolgend zeigt.
5.2.1 Laut Botschaft zielen die Integrationsmassnahmen zur Vorbereitung auf die berufliche Eingliederung und die mit der 5. IV-Revision erfolgte Ausweitung bestehender Massnahmen beruflicher Art nicht nur auf die - stark zunehmende - Gruppe von psychisch kranken Personen ab, sondern sollen namentlich auch beruflich unqualifizierten Versicherten dienen, welche in einer behinderungsangepassten leichten Hilfst�tigkeit voll arbeitsf�hig sind (BBl 2005 4521 f.). Es ist in diesem Zusammenhang nirgends von einer (wie auch immer ausgestalteten) Vorrangstellung von psychisch kranken Versicherten die Rede. Vielmehr wird wiederholt zum Ausdruck gebracht, dass die Optimierung der Instrumente f�r die berufliche Eingliederung sowohl f�r beruflich unqualifizierte Hilfskr�fte als auch f�r psychisch kranke Personen von grosser Bedeutung sei (BBl 2005 4521 und 4522).
5.2.2 Als Zielgruppe der Integrationsmassnahmen werden in der parlamentarischen Beratung zum neuen Art. 14a IVG "insbesondere" (Kommissionssprecherin Forster-Vannini, AB 2006 S 603), in den Erl�uterungen des BSV zu den (im Rahmen der 5. IV-Revision notwendigen) IVV-�nderungen vom 28. September 2007 sogar einzig Versicherte erw�hnt, welche aufgrund einer psychischen Beeintr�chtigung in ihrer Arbeitsf�higkeit eingeschr�nkt sind. Das BSV merkt zu Art. 4quater Abs. 1 IVV an, gerade f�r die Durchf�hrung der Massnahmen zur sozialberuflichen Rehabilitation, die auf Versicherte mit psychischen Problemen ausgerichtet seien, sei es sehr wichtig, eine regelm�ssige Anwesenheit vorzusehen (S. 4 der Erl�uterungen; vgl. auch Erwin Murer, a.a.O., N. 4 zu Art. 14a IVG).
Die Annahme der Vorinstanz, dass bei den Vorarbeiten zu den Integrationsmassnahmen psychisch beeintr�chtigte Personen im Fokus der gesetzgeberischen Bem�hungen standen, mag daher zutreffen. Daraus eine generelle Vermutung abzuleiten, psychisch gesunde, aber aus k�rperlicher Sicht eingeschr�nkte Versicherte seien eingliederungsf�hig, ist jedoch gleichwohl nicht zul�ssig. Auch das BSV geht in seiner im vorliegenden Verfahren letztinstanzlich eingereichten Vernehmlassung davon aus, dass Integrationsmassnahmen nicht allein mit der Begr�ndung abgelehnt werden k�nnten, die versicherte Person sei nicht in ihrer psychischen Gesundheit beeintr�chtigt, falls alle anderen Anspruchsvoraussetzungen gegeben seien.
5.2.3 Das kantonale Gericht zitiert schliesslich das KSIM, welches Integrationsmassnahmen insbesondere bei versicherten Personen mit psychisch bedingter Einschr�nkung der Arbeitsf�higkeit bejahe.
Tats�chlich weist das Kreisschreiben verschiedentlich darauf hin, dass Integrationsmassnahmen "haupts�chlich" das Erreichen der Eingliederungsf�higkeit bei Personen zum Ziel haben, welche "insbesondere" aus psychischen Gr�nden zu weniger als 50 % arbeitsf�hig sind (Rz. 1, 2 und 5 KSIM). Diese Formulierung schliesst aber nicht aus, dass daneben auch Personen Anspruch auf Integrationsmassnahmen haben k�nnen, welche aus anderen als aus psychischen Gr�nden in der Arbeitsf�higkeit eingeschr�nkt sind. Konkretisierungen in Verwaltungsweisungen richten sich grunds�tzlich nur an die Durchf�hrungsstellen und sind f�r das Sozialversicherungsgericht nicht verbindlich. Indes ber�cksichtigt das Gericht die Kreisschreiben insbesondere dann und weicht nicht ohne triftigen Grund davon ab, wenn sie eine dem Einzelfall angepasste und gerecht werdende Auslegung der anwendbaren gesetzlichen Bestimmungen zulassen und eine �berzeugende Konkretisierung der rechtlichen Vorgaben enthalten. Dadurch tr�gt es dem Bestreben der Verwaltung Rechnung, durch interne Weisungen eine rechtsgleiche Gesetzesanwendung zu gew�hrleisten. Auf dem Weg von Verwaltungsweisungen d�rfen aber keine �ber Gesetz und Verordnung hinausgehenden Einschr�nkungen eines materiellen Rechtsanspruchs eingef�hrt werden (BGE 132 V 121 E. 4.4 S. 125 mit Hinweisen). Soweit im vorliegend angefochtenen Gerichtsentscheid demzufolge aus dem KSIM in Bezug auf Integrationsmassnahmen eine Vorzugsstellung psychisch behinderter Personen (im Vergleich zu k�rperlich eingeschr�nkten Versicherten) abgeleitet wird, kann der Vorinstanz nicht gefolgt werden, da diese Interpretation eine Verschlechterung der Rechtsstellung von aus physischen Gr�nden in ihrer Arbeitsf�higkeit eingeschr�nkten Personen hinsichtlich ihres Anspruchs auf Integrationsmassnahmen zur Folge h�tte, welche in den anwendbaren Bestimmungen nicht vorgesehen ist.
5.3 Eine unterschiedliche Behandlung von k�rperlich und psychisch in ihrer Arbeitsf�higkeit eingeschr�nkten Versicherten in Bezug auf die Durchf�hrung von Integrationsmassnahmen findet demgem�ss keine St�tze in Gesetz und Verordnung und l�sst sich auch nicht aus Sinn und Zweck der neuen Regelung ableiten. Im Gegenteil sollen die Versicherten, welche die Anspruchsvoraussetzungen erf�llen, "niederschwellig" in den Genuss von Integrationsmassnahmen kommen, um sie zu bef�higen, die berufliche Eingliederung �berhaupt anzutreten und diese mit einer besseren Chance auf Erfolg zu absolvieren (BBl 2005 4523; Rz. 1 KSIM; Erwin Murer, a.a.O., N. 4 zu Art. 14a IVG). Die eingrenzende Interpretation des kantonalen Gerichts widerspricht diesem Ziel.
Als Zwischenergebnis ist festzuhalten, dass der Anspruch des Beschwerdef�hrers auf Integrationsmassnahmen entgegen der Ansicht des kantonalen Gerichts nicht bereits deshalb abgelehnt werden kann, weil im angefochtenen Entscheid davon ausgegangen wird, der Versicherte sei nicht aus psychischen Gr�nden, sondern wegen k�rperlicher Beschwerden in der Arbeitsf�higkeit eingeschr�nkt.
7.1 Es ist unbestritten, dass der Beschwerdef�hrer in seiner angestammten T�tigkeit als Bauarbeiter seit Jahren zu 100 % arbeitsunf�hig ist. Die IV-Stelle nimmt an, dass in einer dem Gesundheitszustand angepassten Besch�ftigung ein ganzt�giger Einsatz m�glich sei. Das kantonale Gericht best�tigt gest�tzt auf die Akten, eine Verweist�tigkeit sei vollumf�nglich zumutbar. Der Beschwerdef�hrer bringt nichts vor, was diese Feststellung als bundesrechtswidrig erscheinen liesse; sie wird nicht einmal ausdr�cklich bestritten. Sie beruht auf dem �berzeugenden kreis�rztlichen Abschlussuntersuchungsbericht vom 20. Juni 2007 (mit Erg�nzung vom 24. Juli 2007), wonach eine den Einschr�nkungen am linken Arm Rechnung tragende Besch�ftigung ganztags ausge�bt werden k�nne, und der RAD-Stellungnahme vom 20. Dezember 2007, in welcher bei fehlenden Hinweisen auf eine eigenst�ndige psychische Erkrankung eine 100%ige Arbeitsf�higkeit in einer angepassten T�tigkeit angegeben wird. Die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz kann unter diesen Umst�nden jedenfalls nicht als offensichtlich unrichtig bezeichnet werden, weshalb sie f�r das Bundesgericht verbindlich ist (Art. 105 BGG; E. 1 hiervor).
7.2 Art. 14a Abs. 1 IVG verweist f�r den Begriff der Arbeitsunf�higkeit auf Art. 6 ATSG. Arbeitsunf�higkeit ist gem�ss dieser Bestimmung die durch eine Beeintr�chtigung der k�rperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise Unf�higkeit, im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit zu leisten (Art. 6 Satz 1 ATSG). Bei langer Dauer wird auch die zumutbare T�tigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgabenbereich ber�cksichtigt (Art. 6 Satz 2 ATSG; zur langen Dauer: ULRICH MEYER-BLASER, Der Rechtsbegriff der Arbeitsunf�higkeit und seine Bedeutung in der Sozialversicherung namentlich f�r den Einkommensvergleich in der Invalidit�tsbemessung, in: Schmerz und Arbeitsunf�higkeit, 2003, S. 39 ff.; UELI KIESER, ATSG-Kommentar, 2. Aufl. 2009, N. 17 ff. zu Art. 6 ATSG).
7.2.1 Es ist fraglich, ob der Anspruch auf Integrationsmassnahmen im Sinne von Art. 14a Abs. 1 IVG eine mindestens seit sechs Monaten bestehende, mindestens 50%ige Arbeitsunf�higkeit nur (aber immerhin) im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich voraussetzt (Art. 6 Satz 1 ATSG), oder ob auch eine (mindestens 50%ige) Arbeitsunf�higkeit in einem anderen Beruf oder Aufgabenbereich (Art. 6 Satz 2 ATSG) vorhanden sein muss.
7.2.2 Art. 14a IVG wurde in der 5. IV-Revision ins Gesetz eingef�gt. Er befand sich mitsamt dem Klammerhinweis auf Art. 6 ATSG bereits im bundesr�tlichen Entwurf (BBl 2005 4609) und wurde in der Botschaft folgendermassen kommentiert (BBl 2005 4563 f.):
Mit diesem Artikel werden die neuen Integrationsmassnahmen zur Vorbereitung auf die berufliche Eingliederung im IVG eingef�hrt.
Absatz 1 regelt die besonderen Anspruchsvoraussetzungen. Diese Massnahmen sollen Versicherten zugesprochen werden, deren massgebender Gesundheitsschaden eine Art und Schwere erreicht, welche die bisherige Arbeitst�tigkeit in einem Umfang von mindestens 50 Prozent einschr�nkt und dies seit mindestens 6 Monaten. Diese Anspruchsvoraussetzungen lassen sich ziemlich rasch und genau abkl�ren.
Die Integrationsmassnahmen zur Vorbereitung auf die berufliche Eingliederung sind darauf gerichtet, dass die Voraussetzungen geschaffen werden, um Massnahmen beruflicher Art durchzuf�hren. So muss auch eine Notwendigkeit der entsprechenden Massnahme ausgewiesen sein, was bedeutet, dass eine Integrationsmassnahme zur Vorbereitung auf die berufliche Eingliederung nur dann in Betracht f�llt, wenn ohne sie eine berufliche Eingliederung gar nicht m�glich w�re."
Der zweite Absatz dieser Begr�ndung l�sst darauf schliessen, dass nur die Einschr�nkung in der bisherigen Arbeitst�tigkeit gemeint ist (ebenso: BBl 2005 4523). Aus dem dritten Absatz folgt aber das Gegenteil: Besteht n�mlich eine uneingeschr�nkte Arbeitsf�higkeit in einer zumutbaren anderen T�tigkeit im Sinne von Art. 6 Satz 2 ATSG, so ist eine berufliche Eingliederung (in eine andere T�tigkeit) ohne weiteres m�glich; Integrationsmassnahmen zur Vorbereitung auf die berufliche Eingliederung sind gar nicht n�tig und fallen demzufolge ausser Betracht. In der Bundesversammlung wurde nur �ber die erforderliche Dauer (zwei oder sechs Monate) diskutiert (AB 2006 N 352 ff.), nicht aber �ber die Art der Arbeitsunf�higkeit.
7.2.3 In w�rtlicher Auslegung des Gesetzes haben versicherte Personen, welche in einer angepassten Besch�ftigung arbeitsf�hig sind, direkt Anspruch auf die (mit der 5. IV-Revision ausgeweiteten) beruflichen Eingliederungsmassnahmen und bed�rfen vorg�ngig keiner Integrationsmassnahme. H�tte der Gesetzgeber nur die Arbeitsunf�higkeit im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich gemeint, so h�tte er wohl ausdr�cklich nur auf Satz 1 des Art. 6 ATSG, welcher klarerweise zwei S�tze mit unterschiedlicher Bedeutung enth�lt, verwiesen. Dieses Ergebnis, welches sich auf den Wortlaut der Norm st�tzt, entspricht auch der Systematik und der ratio legis: Art. 14a Abs. 1 IVG ist im Zusammenhang mit Art. 14a Abs. 2 IVG zu sehen, wonach als Integrationsmassnahmen gezielte, auf die berufliche Eingliederung gerichtete Massnahmen zur sozialberuflichen Rehabilitation (lit. a) und Besch�ftigungsmassnahmen (lit. b) gelten. Es geht darum, bei denjenigen Versicherten, die aktuell nicht eingliederungsf�hig sind oder deren Eingliederungsf�higkeit verloren zu gehen droht, die Eingliederungsf�higkeit herzustellen oder zu erhalten (BBl 2005 4521 ff., 4564; Erwin Murer, a.a.O., N. 4 und 31 zu Art. 14a IVG; SILVIA BUCHER, Die Integrationsmassnahmen zur Vorbereitung auf die berufliche Eingliederung nach Art. 14a IVG, in: Soziale Sicherheit - Soziale Unsicherheit, Festschrift f�r Erwin Murer zum 65. Geburtstag, 2010, S. 111). Ist aber jemand in einer anderen zumutbaren T�tigkeit arbeitsf�hig, so ist er (in dieser anderen T�tigkeit) bereits eingliederungsf�hig; er braucht keine Integrationsmassnahmen mehr, um die Eingliederungsf�higkeit herzustellen (anderer Meinung: SILVIA BUCHER, a.a.O., S. 104). Es gibt keinen Grund, Massnahmen zur Erm�glichung einer beruflichen Eingliederung durchzuf�hren, wenn auch ohne solche Massnahmen eine berufliche Eingliederung bereits umgesetzt werden kann.
7.2.4 Insgesamt sind demgem�ss keine Auslegungselemente ersichtlich, welche eine Abweichung vom klaren Gesetzeswortlaut nahelegen w�rden.
7.3 Da der Beschwerdef�hrer in einer Verweist�tigkeit zu 100 % arbeitsf�hig ist, erf�llt er nach dem Gesagten die Anspruchsvoraussetzungen des Art. 14a Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 6 ATSG nicht. Der Integrationsmassnahmen zur Vorbereitung auf die berufliche Eingliederung ablehnende Entscheid des kantonalen Gerichts ist folglich im Ergebnis zu best�tigen. Offenbleiben kann dabei, ob ein Anspruch auf Integrationsmassnahmen vorliegend auch im Sinne der Eventualbegr�ndung der Vorinstanz unter Hinweis auf den fraglichen Willen des Beschwerdef�hrers, mittels Eingliederungsmassnahmen den Rentenfall vermeiden zu wollen, verneint werden m�sste.
Der Beschwerdef�hrer r�gt die H�he der vorinstanzlich auf Fr. 1'000.- festgelegten Gerichtskosten. Art. 69 Abs. 1bis IVG bestimmt abweichend von Art. 61 lit. a ATSG, dass das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von IV-Leistungen vor dem kantonalen Versicherungsgericht kostenpflichtig ist; die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabh�ngig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.- bis Fr. 1'000.- festgesetzt. Inwieweit die Festlegung der Gerichtsgeb�hr durch die Vorinstanz vorliegend Bundesrecht verletzen soll, vermag der Versicherte nicht darzutun. Sie h�lt sich im gesetzlich vorgegebenen Rahmen. Die Argumente des Beschwerdef�hrers betreffen die Angemessenheit des Kostenentscheides, die einer �berpr�fung durch das Bundesgericht nicht zug�nglich ist (E. 1 hiervor). Mit Blick darauf, dass das kantonale Gericht einen doppelten Schriftenwechsel durchgef�hrt hat und sich eine erstmals zu beantwortende Rechtsfrage stellte, kann aus dem Abweichen von den beschwerdeweise geltend gemachten "durchschnittlichen Gerichtskosten von Fr. 577.-" um Fr. 423.- keine Willk�r abgeleitet werden.
Die Gerichtskosten f�r das letztinstanzliche Verfahren sind dem Beschwerdef�hrer als unterliegender Partei aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG).