Source: https://360.lexisnexis.at/d/rechtsnorm-ris/arzteg_68_/L-10011138-P68
Timestamp: 2018-05-26 06:32:25
Document Index: 150713005

Matched Legal Cases: ['§ 68', '§ 68', '§ 4', '§ 34', '§ 47', '§ 59']

§ 68 ÄrzteG | Lexis 360®
§ 68 ÄrzteG
20.10.2007 bis 31.12.2014 (BGBl. I Nr. 62/2009)
1.1.2006 bis 19.10.2007 (BGBl. I Nr. 156/2005)
31.12.2004 bis 31.12.2005 (BGBl. I Nr. 179/2004)
31.12.2003 bis 30.12.2004 (BGBl. I Nr. 140/2003)
11.8.2001 bis 30.12.2003 (BGBl. I Nr. 110/2001)
​Kammerangehörige
​(1) Einer Ärztekammer gehört als ordentlicher Kammerangehöriger jeder Arzt an, der
1. ​in die von der Österreichischen Ärztekammer geführte Ärzteliste gemäß ​§ 4 eingetragen worden ist und
2. ​seinen Beruf im Bereich dieser Ärztekammer ausübt und
3. ​keine Alters- oder ständige Invaliditätsversorgung aus dem Wohlfahrtsfonds bezieht.
​Bezieher einer Alters- oder ständigen Invaliditätsversorgung aus dem Wohlfahrtsfonds sind ordentliche Kammerangehörige, wenn sie auf Grund regelmäßiger ärztlicher Tätigkeit fortlaufend Beiträge zum Wohlfahrtsfonds und die Kammerumlage entrichten.
​(2) Ordentliche Angehörige einer Ärztekammer sind ferner Ärzte, die gemäß ​§ 34 in die Ärzteliste eingetragen worden sind und ihren Beruf im Bereich dieser Ärztekammer ausüben.
​(3) Ärzte gemäß Abs. 1 und 2 haben sich zwecks Feststellung der Kammerzugehörigkeit innerhalb von vier Wochen nach Erhalt der Bestätigung über die Eintragung bei ihrer Ärztekammer zu melden.
​(4) Die Zugehörigkeit zu einer Ärztekammer erlischt, wenn der Arzt
1. ​seinen Berufssitz (seine Berufssitze), seinen Dienstort (seine Dienstorte) oder, sofern es sich um einen Wohnsitzarzt handelt, seinen Wohnsitz (​§ 47) in den Bereich einer anderen Ärztekammer verlegt hat oder
2. ​von der Österreichischen Ärztekammer gemäß ​§ 59 aus der Ärzteliste gestrichen worden ist.
​Eine Verlegung des Dienstortes gemäß Z 1 liegt nicht vor, wenn der Arzt auf Grund dienstrechtlicher Vorschriften, insbesondere auf Grund von Karenzierung und Dienstzuteilung, vorübergehend im Bereich einer anderen Ärztekammer oder im Ausland ärztlich tätig wird.
​(5) Ärzte, die nicht die Erfordernisse der Abs. 1 oder 2 erfüllen, sowie Amtsärzte können sich bei der Ärztekammer, in deren Bereich sie ihren Hauptwohnsitz haben, freiwillig als außerordentliche Kammerangehörige eintragen lassen.
​Altersversorgung
​NOR40165465