Source: https://piratenfuerth.adhocracy.de/proposal/6380-SA_Keine_gesch%C3%A4ftsf%C3%BChrenden_Vorsitzenden
Timestamp: 2017-06-24 18:57:39
Document Index: 239104659

Matched Legal Cases: ['§9', '§9', '§ 1', '§ 1', '§ 1', '§ 1', '§ 1', '§ 2', '§ 2', '§ 3', '§ 3', '§ 4', '§ 4', '§ 5', '§ 5', '§ 6', '§ 6', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 8', '§ 8', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§10', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 11', '§ 11', '§ 11', '§ 11', '§ 11', '§ 12', '§ 12', '§ 13', '§ 13', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§10', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 11', '§ 11', '§ 11', '§ 11', '§ 11', '§ 12', '§ 12', '§ 13', '§ 13', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 14']

SA: Keine geschäftsführenden Vorsitzenden
In der Satzung §9s(2) wird ein geschäftsführender Vorstand festgeschrieben. Dadurch bekommen einige Vorstandsmitglieder das besondere Privileg zur rechtlichen Vertretung des gesammten Vorstandes. Der jetzige Vorstand (seit KPT20121.1) stellt folgenden Antrag an den nächsten KPT:
§9a(2) ist ersatzlos zu streichen.
siehe: Protokoll vom 22.05.12
Durch einen geschäftsführender Vorstand entsteht ein "Zwei-Klassen Vorstand", in dem bestimmte Mitgleider mehr Rechte haben als die anderen. Wenn der g.V. also keinen Vorteil und nur Nachteile hat ist er abzulehnen.
24. Mai 2012 16:01
Ein geschäftsführender Vorstand ist z.B. dann sinnvoll, wenn ein Konto zu eröffnen ist, dann müsste nämlich jedes einzelne Mitglied des Vorstands den Vertrag unterschreiben. Die Praxis hat gezeigt, daß jede Bank unterschiedliche Anforderungen hat und ein geschäftsführender Vorstand dort keine Vorteile bietet.
24. Mai 2012 15:59
Ist in der GO geregelt, oder? Die gebt ihr euch ja eh selbst, bzw. könnt sie jederzeit ändern.
24. Mai 2012 15:02
Steht so in der Satzung. In der alten GO gab es dazu auch einen Teil. Wir wollen in Zukunft komplett auf den geschäftsführenden Vorstand verzichten daher haben wir es nicht in die GO aufgenommen und wollen es nun auch aus der Satzung streichen.
24. Mai 2012 15:50
Doof. Satzung kann ja nur vom KPT mit 2/3 Mehrheit geändert werden. Da habe ich geschlafen, sonst hätte ich einen entsprechenden Antrag gestellt.... Muss ich mir mal auf ne ToDo-Liste schreiben: Satzung überarbeiten ^^
(SA) Satzung des Kreisverbandes Fürth...
Version: SA Keine geschäftsführenden Vorsitzenden
Satzung des Kreisverbandes Fürth und Fürth Land der 2
Piratenpatei Deutschland 3
In der Fassung vom 23.07.2011
§ 1 - Name und Sitz 6
§ 1.1 Der Kreisverband Fürth und Fürth-Land - nachfolgend 7
KV genannt - ist eine Untergliederung der Piratenpartei 8
Deutschland Bezirksverband Mittelfranken. 9
§ 1.2. Der KV ist deckungsgleich mit den politischen 10
Grenzen der kreisfreien Stadt Fürth und dem Landkreis 11
Fürth. 12
§ 1.3. Die Bezeichnung des KV ist "Piratenpartei 13
Deutschland Kreisverband Fürth und Fürth-Land". Die 14
offizielle Abkürzung des Kreisverbandes ist "PIRATEN 15
Fürth". 16
§ 1.4. Der Sitz des KV ist Fürth. 17
§ 2 - Mitgliedschaft 19
§ 2.1 Mitglied des KV ist jedes Mitglied der Piratenpartei 20
Deutschland mit angezeigtem Wohnsitz im Geltungsbereich 21
dieser Satzung, nachfolgend PIRAT genannt. 22
§ 3 - Erwerb der Mitgliedschaft 24
§ 3.1 Es gilt die Satzung der nächsthöheren 25
Organisationseinheit der Piratenpartei Deutschland. 26
§ 4 - Rechte und Pflichten der Piraten 28
§ 4.1 Es gilt die Satzung der nächsthöheren 29
Organisationseinheit der Piratenpartei Deutschland. 30
§ 5 - Beendigung der Mitgliedschaft 32
§ 5.1 Es gilt die Satzung der nächsthöheren 33
Organisationseinheit der Piratenpartei Deutschland. 34
§ 6 - Ordnungsmaßnahmen 36
§ 6.1 Es gilt die Satzung der nächsthöheren 37
Organisationseinheit der Piratenpartei Deutschland. 38
§ 7 - Gliederung 40
§ 7.1 Der KV gliedert sich in Ortsverbände. Die 41
Mindestanzahl der Mitglieder eines Ortsverbandes richtet 42
sich nach der Satzung der nächsthöheren Gliederung. 43
§ 7.2 Der KV kann sich durch einfachen Mehrheitsbeschluß 44
der stimmberechtigten Mitglieder eines der beiden 45
Landkreise in 2 Kreisverbände aufgliedern. Bis zur 46
Verabschiedung eigener Satzungen gilt die Satzung des 47
bisherigen KV entsprechend weiter. Bis zur Wahl der 48
Vorstände bleibt der alte Vorstand kommissarisch im Amt. 49
§ 7.3 Die Aufgliederung kann nur im Rahmen eines 50
Kreisparteitages stattfinden. Der Antrag zur Aufgliederung 51
unterliegt den Fristenregelungen der 52
Satzungsänderungsanträge. 53
§ 8 – Verhaltensweise von Gliederungen 55
§ 8.1 Der KV verpflichtet sich, den Regelungen der 56
übergeordneten Satzungen bzgl. des Verhältnisses von 57
Bundespartei und Landesverbänden Folge zu leisten und seine 58
Untergliederungen zu ebensolchem Verhalten anzuhalten. 59
§ 9 - Organe des Kreisverbandes 61
§ 9.1 Organe sind der Vorstand, der geschäftsführende 62
Vorstand, die Basisversammlung, der Kreisparteitag und die 63
Gründungsversammlung. 64
§ 9A - Der Vorstand 66
§ 9A.1 Dem Vorstand gehören mindestens 3 Piraten an: Ein 67
Vorsitzender, ein stellvertretender Vorsitzender, ein 68
Schatzmeister und bis zu 2 Beisitzer. 69
§ 9A.2 Die Mitglieder des Vorstandes werden vom 70
Kreisparteitag oder der Gründungsversammlung in geheimer 71
Wahl bis zum nächsten ordentlichen Kreisparteitag gewählt. 72
§ 9A.3 Der Vorstand tritt während seiner Amtsperiode 73
mindestens einmal im Quartal zusammen. 74
§ 9A.4 Der Vorstand beschließt über alle organisatorischen 75
Fragen. Er ist ein Exekutivorgan für politische Handlungen, 76
die durch Beschlüsse der Gründungsversammlung, des 77
Kreisparteitages oder der Basisversammlung gefasst werden. 78
§ 9A.5 Der Vorstand gibt sich eine Geschäftsordnung und 79
veröffentlicht diese angemessen. Sie umfasst u.a. 80
Regelungen zu: 81
- Aufgaben und Kompetenzen der Vorstandsmitglieder 82
- Aufgaben und Kompetenzen des geschäftsführenden 83
Vorstandes 84
- Dokumentationswesen der Versammlungen 85
- Regelungen zu virtuellen oder fernmündlichen 86
Versammlungen 87
- Dokumentation von Beschlüssen des Vorstandes 88
§ 9A.6 Der Vorstand liefert zu jeder Basisversammlung einen 89
formlosen Tätigkeitsbericht ab. Ferner liefert er zu jedem 90
Kreisparteitag einen schriftlichen Tätigkeitsbericht ab und 91
veröffentlicht diesen angemessen. 92
§ 9B - Mitgliederversammlung 94
§ 9B.1 Die Mitgliederversammlung findet mindestens 1 mal 95
zwischen den ordentlichen Parteitagen statt. Für die 96
Mitgliederversammlung sind die Regelungen zur Ausrichtung 97
eines Kreisparteitages analog anzuwenden; sie stellt ein 98
politisches Beschlussorgan für den Vorstand dar, daher 99
finden auf der Mitgliederversammlung keine Wahlen zu 100
Vorstandsämtern, Satzungsänderungen und Verabschiedung von 101
Wahlprogrammen statt. Die Mitgliederversammlung ist nur 102
beschlußfähig, wenn mindestens 10% der stimmberechtigten 103
Mitglieder des KV anwesend sind. 104
§ 9B.2 Wird eine Mitgliederversammlung von mindestens 10% 105
der stimmberechtigten Mitgliedern des KVs beim Vorstand 106
beantragt, muss der Vorstand die Mitgliederversammlung 107
unter Einhaltung der nötigen Fristen innerhalb von 6 Wochen 108
anberaumen. 109
§ 9C - Kreisparteitag 111
§ 9C.1 Der Kreisparteitag ist die Mitgliederversammlung mit 112
Ämterwahlen auf Kreisebene. Er ist das oberste Organ des 113
Kreisverbandes. 114
§ 9C.2 Der Kreisparteitag tagt mindestens einmal jährlich, 115
der Abstand zwischen zwei Parteitagen darf maximal 13 116
Monate betragen. Die Einberufung erfolgt aufgrund eines 117
Vorstandsbeschlusses oder durch Beantragung von 20% der 118
stimmberechtigten Mitglieder des KV. Der Vorstand lädt 119
jedes Mitglied mindestens vier Wochen vorher elektronisch 120
per E-Mail ein und veröffentlicht die Einladung angemessen. 121
Die Einladung hat Angaben zum Tagungsort, Tagungsbeginn, 122
vorläufige Tagesordnung, Dauer der Tagung und der Angabe, 123
wo weitere aktuelle Veröffentlichungen gemacht werden, zu 124
enthalten. Spätestens eine Woche vor dem Kreisparteitag ist 125
die Tagesordnung in aktueller Fassung, die geplante 126
Tagungsdauer und alle bis dahin dem Vorstand eingereichten 127
Anträge im Wortlaut zu veröffentlichen. 128
§ 10 - Zuständigkeit und Verfahren zur Bewerberaufstellung 130
für Wahlen zu Volksvertretungen 131
§ 10A – Gebietsverband 133
§ 10A.1 Deckt sich das satzungsgemäße Tätigkeitsgebiet 134
eines Gebietsverbands mit dem Wahlgebiet, dann ist dieser 135
Gebietsverband für die Aufstellung verantwortlich. Decken 136
sich die Tätigkeitsgebiete nicht mit dem Wahlgebiet, dann 137
ist der nächst höhere Gebietsverband für die 138
Kandidatenaufstellung verantwortlich, dessen 139
satzungsgemäßes Tätigkeitsgebiet das Wahlgebiet vollständig 140
umfasst. 141
§ 10A.2 Ist ein Wahlgebiet nach staatlichen Normen in sich 142
gegliedert, dann soll der Vorstand des insoweit zuständigen 143
höheren Gebietsverbands für jede dieser staatlichen 144
Gliederungen des Wahlgebiets einen weisungsgebundenen 145
Beauftragten ernennen, dem die praktische Durchführung der 146
Kandidatenaufstellung obliegt; ihm sind alle dazu 147
erforderlichen Unterlagen auszuhändigen und eine 148
angemessene Zahl von Assistenten beizugeben. 149
§ 10A.3 In Nominierungsveranstaltungen können weder 150
Mitglieder der Versammlungsleitung noch ihre Assistenten 151
als Kandidaten für die öffentliche Wahl aufgestellt werden. 152
§ 10B – Nominierungs-Versammlungen 155
§ 10B.1 Die Aufstellung von Kandidaten der Piratenpartei 156
für Wahlen zu öffentlichen Ämtern oder Mandaten findet in 157
öffentlichen Versammlungen statt. Die Versammlung kann 158
beschließen die Versammlung nicht-öffentlich (geschlossene 159
Gesellschaft) abzuhalten; zutrittsberechtigt sind dann 160
insoweit nur die stimmberechtigten Mitglieder der 161
Versammlung, Vorstandsmitglieder des verantwortlichen 162
Gebietsverbands und die Versammlungsleitung nach §10a Abs.2 163
dieser Satzung. Die Versammlungsleitung gibt nach dem Ende 164
der Versammlung ihr Ergebnis auf geeignete Weise bekannt; 165
der Vorstand des verantwortlichen Gebietsverbands 166
entscheidet danach, ob und in welcher Weise die Medien auch 167
über den Verlauf der Versammlung informiert werden. 168
§ 10B.2 Stimmberechtigt in der Versammlung sind nur 169
Mitglieder der Piratenpartei, die Kandidaten in der 170
öffentlichen Wahl, für die sie aufgestellt werden, dann 171
auch wählen dürften; wenn die öffentliche Wahl am selben 172
Tag stattfinden würde. In der Ladung zur Versammlung sind 173
die Stimmberechtigten ausdrücklich darauf hinzuweisen, für 174
welche Wahlen zu öffentlichen Ämtern oder Mandaten die 175
Kandidaten aufgestellt werden; im übrigen gelten für Form 176
und Frist der Ladung die gleichen Regeln wie für die 177
Ladungen zu Bezirksparteitagen. 178
§ 10B.3 Die Nominierung der Kandidaten erfolgt nach 179
demokratischen Grundsätzen in geheimer Wahl. Gewählt ist, 180
wer jeweils die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen 181
auf sich vereinigen konnte;[136] die Reihenfolge der 182
Listenkandidaten im beschlossenen Wahlvorschlag richtet 183
sich nach der Zahl der auf sie entfallenden Stimmen. 184
§ 10B.4 Nominierungs-Versammlungen können auch im Rahmen 185
eines Parteitags stattfinden, wenn in der Ladung 186
ausdrücklich darauf hingewiesen wurde und sichergestellt 187
ist, dass nur insoweit Stimmberechtigte an den 188
Nominierungswahlen teilnehmen.
§ 10C – Geschäftsordnung der Versammlungen 191
§ 10C.1 Das Protokoll der Nominierungsversammlung muss 192
mindestens enthalten: 193
§ 10C.1.1 Ort und Zeit der Versammlung; 194
§ 10C.1.2 Form und Datum ihrer Ladung; 195
§ 10C.1.3 Zahl der erschienenen Stimmberechtigten; 196
§ 10C.1.4 Gang der Wahlen und Abstimmungen; 197
§ 10C.1.5 Ergebnis der Nominierungswahlen. 198
§ 10C.2 Das Protokoll der Versammlung ist vom 199
Versammlungsleiter und von zwei weiteren Teilnehmern zu 200
unterschreiben; sie haben dabei an Eides statt zu 201
versichern, dass die Wahl der Bewerber und die Reihenfolge 202
der Listenkandidaten in geheimer Abstimmung erfolgt ist. 203
§ 10C.3 Im übrigen gelten für Nominierungs-Versammlungen 204
sinngemäß die Regelungen dieser Satzung über den Parteitag 205
sowie seine Geschäftsordnung. 206
§ 11 - Satzungs- und Programmänderung 208
§ 11.1 Änderungen der Kreissatzung können nur von einem 209
Kreisparteitag mit einer 2/3 Mehrheit beschlossen werden. 210
§ 11.2 Das Grundsatzprogramm wird vom Bundesverband der 211
Piratenpartei Deutschland übernommen. 212
§ 11.3 Ein eigenes Wahlprogramm basierend auf den Werten 213
des Grundsatzprogramms kann auf Kreisebene für 214
Kommunalwahlen bei Bedarf vom Kreisparteitag verabschiedet 215
werden. Zur Änderung des Wahlprogramms wird eine 2/3 216
Mehrheit benötigt. 217
§ 11.4 Satzungsänderungsanträge und programmatische 218
Themenvorschläge müssen bis eine Woche vor Beginn des 219
Kreisparteitages eingereicht werden. 220
§ 12 - Auflösung und Verschmelzung 222
§ 12.1 Die Auflösung oder Verschmelzung des KV bedarf zur 223
Rechtskraft der Zustimmung eines Bezirksparteitages. 224
§ 13 - Parteiämter 226
§ 13.1 Die nicht beruflich ausgeübten Funktionen und 227
Tätigkeiten in der Piratenpartei Deutschland sind 228
Ehrenämter. Eine Vergütung für ehrenamtliche Tätigkeit ist 229
ausgeschlossen. 230
§ 14 - Nachrangigkeit der Satzung 232
§ 14.1 Falls ein oder mehrere Punkte dieser Satzung der 233
PIRATEN den Satzungen der übergeordneten Gliederungen 234
widersprechen, gilt für diese Abschnitte die Satzung der 235
übergeordneten Gliederungen in folgender Reihenfolge: 236
§ 14.1.1 Satzung der Piratenpartei Deutschland (PIRATEN) 237
§ 14.1.2 Satzung des Landesverband Bayern der Piratenpartei 238
§ 14.1.3 Satzung des Bezirksverband Mittelfranken im 240
Landesverband Bayern der Piratenpartei Deutschland. 241
§ 14.2. Alle anderen Abschnitte dieser Gebietsverband für 242
die Aufstellung verantwortlich. Decken sich die 243
Tätigkeitsgebiete nicht mit dem Wahlgebiet, dann ist der 244
nächst höhere Gebietsverband für die Kandidatenaufstellung 245
verantwortlich, dessen satzungsgemäßes Tätigkeitsgebiet das 246
Wahlgebiet vollständig umfasst. 247
§ 10A.2 Ist ein Wahlgebiet nach staatlichen Normen in sich 248
gegliedert, dann soll der Vorstand des insoweit zuständigen 249
höheren Gebietsverbands für jede dieser staatlichen 250
Gliederungen des Wahlgebiets einen weisungsgebundenen 251
Beauftragten ernennen, dem die praktische Durchführung der 252
Kandidatenaufstellung obliegt; ihm sind alle dazu 253
erforderlichen Unterlagen auszuhändigen und eine 254
angemessene Zahl von Assistenten beizugeben. 255
§ 10A.3 In Nominierungsveranstaltungen können weder 256
Mitglieder der Versammlungsleitung noch ihre Assistenten 257
als Kandidaten für die öffentliche Wahl aufgestellt werden. 258
§ 10B – Nominierungs-Versammlungen 261
§ 10B.1 Die Aufstellung von Kandidaten der Piratenpartei 262
für Wahlen zu öffentlichen Ämtern oder Mandaten findet in 263
öffentlichen Versammlungen statt. Die Versammlung kann 264
beschließen die Versammlung nicht-öffentlich (geschlossene 265
Gesellschaft) abzuhalten; zutrittsberechtigt sind dann 266
insoweit nur die stimmberechtigten Mitglieder der 267
Versammlung, Vorstandsmitglieder des verantwortlichen 268
Gebietsverbands und die Versammlungsleitung nach §10a Abs.2 269
dieser Satzung. Die Versammlungsleitung gibt nach dem Ende 270
der Versammlung ihr Ergebnis auf geeignete Weise bekannt; 271
der Vorstand des verantwortlichen Gebietsverbands 272
entscheidet danach, ob und in welcher Weise die Medien auch 273
über den Verlauf der Versammlung informiert werden. 274
§ 10B.2 Stimmberechtigt in der Versammlung sind nur 275
Mitglieder der Piratenpartei, die Kandidaten in der 276
öffentlichen Wahl, für die sie aufgestellt werden, dann 277
auch wählen dürften; wenn die öffentliche Wahl am selben 278
Tag stattfinden würde. In der Ladung zur Versammlung sind 279
die Stimmberechtigten ausdrücklich darauf hinzuweisen, für 280
welche Wahlen zu öffentlichen Ämtern oder Mandaten die 281
Kandidaten aufgestellt werden; im übrigen gelten für Form 282
und Frist der Ladung die gleichen Regeln wie für die 283
Ladungen zu Bezirksparteitagen. 284
§ 10B.3 Die Nominierung der Kandidaten erfolgt nach 285
demokratischen Grundsätzen in geheimer Wahl. Gewählt ist, 286
wer jeweils die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen 287
auf sich vereinigen konnte;[136] die Reihenfolge der 288
Listenkandidaten im beschlossenen Wahlvorschlag richtet 289
sich nach der Zahl der auf sie entfallenden Stimmen. 290
§ 10B.4 Nominierungs-Versammlungen können auch im Rahmen 291
eines Parteitags stattfinden, wenn in der Ladung 292
ausdrücklich darauf hingewiesen wurde und sichergestellt 293
ist, dass nur insoweit Stimmberechtigte an den 294
§ 10C – Geschäftsordnung der Versammlungen 297
§ 10C.1 Das Protokoll der Nominierungsversammlung muss 298
mindestens enthalten: 299
§ 10C.1.1 Ort und Zeit der Versammlung; 300
§ 10C.1.2 Form und Datum ihrer Ladung; 301
§ 10C.1.3 Zahl der erschienenen Stimmberechtigten; 302
§ 10C.1.4 Gang der Wahlen und Abstimmungen; 303
§ 10C.1.5 Ergebnis der Nominierungswahlen. 304
§ 10C.2 Das Protokoll der Versammlung ist vom 305
Versammlungsleiter und von zwei weiteren Teilnehmern zu 306
unterschreiben; sie haben dabei an Eides statt zu 307
versichern, dass die Wahl der Bewerber und die Reihenfolge 308
der Listenkandidaten in geheimer Abstimmung erfolgt ist. 309
§ 10C.3 Im übrigen gelten für Nominierungs-Versammlungen 310
sinngemäß die Regelungen dieser Satzung über den Parteitag 311
sowie seine Geschäftsordnung. 312
§ 11 - Satzungs- und Programmänderung 314
§ 11.1 Änderungen der Kreissatzung können nur von einem 315
Kreisparteitag mit einer 2/3 Mehrheit beschlossen werden. 316
§ 11.2 Das Grundsatzprogramm wird vom Bundesverband der 317
Piratenpartei Deutschland übernommen. 318
§ 11.3 Ein eigenes Wahlprogramm basierend auf den Werten 319
des Grundsatzprogramms kann auf Kreisebene für 320
Kommunalwahlen bei Bedarf vom Kreisparteitag verabschiedet 321
werden. Zur Änderung des Wahlprogramms wird eine 2/3 322
Mehrheit benötigt. 323
§ 11.4 Satzungsänderungsanträge und programmatische 324
Themenvorschläge müssen bis eine Woche vor Beginn des 325
Kreisparteitages eingereicht werden. 326
§ 12 - Auflösung und Verschmelzung 328
§ 12.1 Die Auflösung oder Verschmelzung des KV bedarf zur 329
Rechtskraft der Zustimmung eines Bezirksparteitages. 330
§ 13 - Parteiämter 332
§ 13.1 Die nicht beruflich ausgeübten Funktionen und 333
Tätigkeiten in der Piratenpartei Deutschland sind 334
Ehrenämter. Eine Vergütung für ehrenamtliche Tätigkeit ist 335
ausgeschlossen. 336
§ 14 - Nachrangigkeit der Satzung 338
§ 14.1 Falls ein oder mehrere Punkte dieser Satzung der 339
PIRATEN den Satzungen der übergeordneten Gliederungen 340
widersprechen, gilt für diese Abschnitte die Satzung der 341
übergeordneten Gliederungen in folgender Reihenfolge: 342
§ 14.1.1 Satzung der Piratenpartei Deutschland (PIRATEN) 343
§ 14.1.2 Satzung des Landesverband Bayern der Piratenpartei 344
§ 14.1.3 Satzung des Bezirksverband Mittelfranken im 346
Landesverband Bayern der Piratenpartei Deutschland. 347
§ 14.2. Alle anderen Abschnitte dieser Satzung bleiben 348
https://adhocracy.de/d/6380
von delphiN am 22. Mai 2012 angelegt, 8 Änderungen seitdem.