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Timestamp: 2016-02-12 01:13:41
Document Index: 21473057

Matched Legal Cases: ['§ 249', '§ 223', '§ 240', '§ 242', '§ 223', '§ 249', '§ 240', '§ 242', '§ 249', '§ 249', '§ 249', '§ 242', '§ 223', '§ 240', '§ 240']

Hilfe: versuchter Raub in Mittäterschaft | Seite 4 - Strafrecht / Strafprozeßrecht - JuraForum.de
Hilfe: versuchter Raub in Mittäterschaft
Dieses Thema "Hilfe: versuchter Raub in Mittäterschaft | Seite 4 - Strafrecht / Strafprozeßrecht" im Forum "Strafrecht / Strafprozeßrecht" wurde erstellt von mazze123, 10. September 2007.
AW: Hilfe: versuchter Raub in Mittäterschaft
FRAGE: Wie steht veruchter Raub zu vollendeter Nötigung? Tritt die zurück! Bei mir für entscheidend?
habe mir angeschaut, was ihr alles prüft und verstehe nicht, wieso bestimmte Dinge geprüft werden,
und warum ihr auf derartige Ergebnisse kommt.
1. 249 I, 22, 23 I (-) 2. 242 I, 22, 23 I (-) weil hier wie oben unbeeendter versuch und rücktritt durch bloßes aufgeben rücktritt möglich
--> Warum Diebstahl, wenn der Raub doch schon geprüft wurde? Hier kommt man doch gar nicht erst zum unmittelb. Ansetzen ?! Der Schlag stellt das unmittelb. Ansetzen zu § 249 I dar.
3. § 223 I (+)
4. § 240 (+)
1. 249, 22, 23 I, 25 II(+) --> Bejaht, weil Rücktritt des B (-), da er die Vollendung nicht verhindert hat? Würde ich ähnlich machen, da der B nicht ernsthaft zurücktreten will, sondern einfach nur "Schiss" hat.
2. 242, 22, 23 I, 25 II (+)
3. 223 I (+)
Hoffe, ihr könnt mr weiterhelfen.
Du wweißt ja sicherlich, dass unmitelbares Ansetzen zum Diebstahl dann gegeben ist, wenn der Täter subjektiv die Schwelle zum " Jetzt geht es los" überschreitet und objektiv zur Tatbestandverwirklichung ansetzt, wobei das Ansetzen wiederum strittig ist, weil die Gefährdungstheorie die Sphäre des Opfers betrachtet, während die Teilaktstheorie die wesentlichen Zwischenakte bis zur geplanten Handlung betrachtet.
Nach beiden Theorien liegt unmittelbares Ansetzen vor, weil A den K in den Nacken schlägt und damit schon in die Sphäre des Opfers eingreift und nicht mehr wesentliche Zwischenschritte bis zur Vollendung der Wegnahme liegen.
Der Schlag stellt somit unmittelbares Ansetzen zum versuchten Raub und zum versuchten Diebstahl dar. ( A tritt aber dann auch hiervon zurück )
B wiederum ist strafbar wegen § 242, 22, 23 I, 25 II, weil er Mittäter des geplanten Raubes ist und wie A in das Stadium des unmittelbaren Ansetzen gelangt ( h. M., die besagt, dass alle Mittäter gleichzeitig in das Versuchsstadium treten )
Also ich hab jetzt für A: §§ 223 I, 240 I,II, 52 B: §§ 249, 22, 23 I, 223 I, 240 II, 25 II, 52
Aber: Frage ist das denn jetzt Tateinheit bei B? FInds komisch!?
Wird die Nötigung nicht durch den versuchten Raub konsumiert? ich glaube dass hier ne Konsumtion vorliegt bzgl. Nötigung. Wenn ich falsch liegen sollte möge mich jemand korrigieren.
Ich habe eine Frage bzgl. B bei Rücktritt im ersten TK. Liegt bei Ihm ein fehlgeschlagener Versuch. Und beim zweiten TK bei B: Muss man da bei Notwehrexzess die Theorien für extensiven Notwehrexzess anbringen? Nach meiner Meinung liegt bei Ihm doch ein sthenischer Affekt vor. Und deshalb ist das sowieso nicht relevant? Oder? Für eure Antwort wäre ich sehr dankbar! Liebe Grüße und viel Erfolg für die Hausarbeit die noch schreiben.
Also Nötigung ist übrigens nach allen Kommentaren für den A gegeben, Gewalt wird ja gerade durch vis absoluta gekennzeichnet und ist auch, nach allen bisherigen Theorien der Rechtsprechung und Literatur, gegeben. Wo hier irgendein Streit bestehen soll ist die absolute Frage.
Schönke / Schröder sagt, dass beim versuchten Raub eine vollendete Nötigung nicht zurücktreten muss, würde also davon ausgehen, dass es hier nicht zurücktritt.
Mit dem Notwehrexzess hast du eigentlich vollkommen recht, wirklich total unsinnig da nen Fass aufzureisen, ein Satz und raus.
Fehlschlag ist auch nirgendwo relevant, um auf die Frage nochmal zurückzukommen.
Steht auch alles in Tateinheit vom B, ist ja nur eine Handlung vollzogen und nicht mehrere.
Danke! Streit siehe § 240 Tröndle/ Fischer, da hab ich ihn her! prinzessin13
Um nochmal auf die angesprochenen Prüfungspunkte zu kommen
mir will immernochnicht in den Kopf warum hier eineige 249 22 23 UND 242 22 23 prüfen ....
der 242 tritt doch hinter dem 249 zurück ... das sollte doch auch der Fall sein wenn beide nur als Versuch vorliegen oder ?! Ich habe den 242 nur innerhalb der prüfung des 249 (ist ja ein Zusammengesetztes Delikt) angesprochen
Hi, habe noch folgende Fragen zur Strafbarkeit des A im ersten TK, hoffe, ihr könnt mir helfen:
1. Wie prüfe ich bei dem versuchten Raub die "Beteiligung mehrerer" an der Tat? (Prüfungsschritte?)
2. Habe den versuchten Diebstahl geprüft, sollte ich vorher § 242 I, II prüfen und verneinen oder reicht es, die Nichtvollendung kurz in der Vorprüfung zum Versuch anzusprechen?
3. Habt ihr die Verabredung zum Raub §§ 249 I, 30 II geprüft? Wenn ja, gibt es da ein Prüfungsschema?
4. Zum Ergebnis der Strafbarkeit des A im ersten TK habe ich: § 249 I (-), §§ 249 I, 22, 23 I, 12 (-), § 242 (-), § 223 I (+), § 240 I, II (+), --> aber wie fasse ich das unter den Regeln der Konkurrenz zusammen?
Hoffe, ihr könnt mir helfen. Danke und viel Erfolg für alle, die noch am Schreiben sind.
Zu 1. blick ich selbst auch noch nicht so richtig durch, sind irgendwie alle Lösungen ziemlich unsauber, die ich bisher gesehen habe. Die wohl Gängigste definiert den Tatentschluß als Vorsatz bezüglich mittäterschaftlicher Verwirklichung aller objektiven und subjektiven Tatbestandsmerkmale. Eigentlich müsste man dann den Vorsatz bezüglich der mittäterschaftlichen Begehung definieren, bin mir aber auch noch nicht so im klaren wie das aussehen könnte. Hier wurde der Vorschlag gemacht nur die subjektive Seite, also den Plan zu erläutern. Macht auch irgendwie Sinn, da es ja (zumindest beim B) auch gar nicht zum Tatbeitrag kam und man somit in Schwierigkeiten käme, würde man auch den objektiven Part der Mittäterschaft (gemeinschaftliche Tatbegehung) prüfen. Eigentlich liegt hier ja auch kein größeres Problem, sodass es wirklich nur rein um den Aufbau geht, ziemlich ärgerlich trotzdem.
2. Letzteres reicht.
3. Achje, das sollte für A wohl tatsächlich noch geprüft und bejaht werden, hatte ich auch fast wieder vergessen. Aufbaumuster hab ich grad keines parrat, sollte es aber in einigen Lehrbüchern geben (Rolf Schmidt bestimmt), ansonsten ist zumindest eines im Kommentar von Joecks, der nahezu alle Aufbauschemata beinhaltet.
4. Da scheint es mir gar keine Konkurrenzprobleme zu ergeben, weil die Hälfte ohnehin verneint ist?! Körperverletzung und Nötigung stehen wohl in Tateinheit. Fehlt halt noch die Verabredung zum Raub, die dann in Tatmehrheit zu den anderen beiden steht.
Eine Frage kam mir als ich den Rücktritt des B im 3 Tk prüfte. Da ist ja das Rücktrittsverhalten an sich ja schon umstritten. Hier ruft B aber einen Dritten, in diesem Fall die Polizei, herbei. Habe ich die Streitfragen alle getrennt zu prüfen?? Es geht ja einerseits um das Rücktrittsverhalten als solches und andererseits um die Anforderungen, die gestellt werden beim Eingreifen Dritter, oder ?????
habe noch eine Frage zur Strafbarkeit des A im ersten TK:
Habe bei A die Nötigung geprüft und auch bejaht. Das Problem ist allerdings, dass viele andere meinen, die Nötigung sei gar nicht vollendet, da der Nötigungserfolg (angeblich die Wegnahme) nicht erfolgt ist.
Meiner Meinung nach liegt der Nötigungserfolg aber in dem Zwang zur Duldung/Unterlassung/Handlung etc. Und in diesem Fall ist ja naheliegend, dass der K die Handlung des A dulden muss. Andere wiederum sagen, dass die Nötigung ihren Zweck erfüllen, d.h. die Wegnahme stattfinden muss. Man soll also die Nötigung verneinen und anschließend die versuchte Nötigung prüfen und bejahen.
Bin jetzt daher total verwirrt.
Sagt mir bitte unbedingt, wie ihr das geprüft habt. Danke
Das kann ich dir schnell sagen:
Es liegt keine versuchte, sondern vollendete Nötigung vor, da der Nötigungserfolg schon alleine dann vorliegt, wenn jemand zu einem Tun, Dulden oder Unterlassen gezwungen wird ( Nachweise: Wessels / Hettinger Rn 380; LK - Träger / Altvater, § 240, Rn 65 )
Wichtig: Der Nötigungserfolg liegt nicht!! in der Wegnahme, denn sonst würde der Raub ja nur aus der Nötigung bestehen; der Raub besteht aber aus zwei Teildelikten.
Also lass dich nicht beunruhigen, deine Prüfung ist schon korrekt ( die anderen haben es dann halt falsch, die Mehrheit muss nicht immer im Recht sein )
Sagt mal, auf wieviele Seiten seid ihr denn nun im Endeffekt gekommen und besteht denn eine Pflicht einen bestimmten Zeilenabstand zu verwenden?! Bin nämlich mit 1,0 Zeilenabstand bei 25 Seiten, die Gliederung umfasst auch allein mit den Grobgliederungspunkten (Tatbestand, Rw+Schuld, Rücktritt und Ergebnis) 3 Seiten. Hab grad gehört, dass an ner anderen Uni 1,5 Zeilenabstand gewählt werden muss, damit wäre ich dann natürlich bei 37 Seiten oder sowas. Scheint mir aber absurd die Hausarbeit mit diesem Zeilenabstand in ca. 25 Seiten bewältigen zu können. Naja, grad gesehen, dass die Hausarbeit, die uns in der Fallbearbeitung ausgegeben wurde auch nur einfachen Zeilenabstand verlangte, von daher wirds schon passen. Die Gliederung scheint mir trotzdem übermässig lang, wenn ich noch weitere Untergliederungen einfüge und 6 Seiten Gliederung?!
Also, ich denke, dass einfacher Zeilenabstand genügt ( ich komme jetzt schon mit allem auf 33 Seiten und habe auch ca . 3 Seiten Gliederung ). Aber 6 Seiten Gliederung erscheint mir dennoch ein bisschen viel, oder ????
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