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Timestamp: 2016-10-28 08:38:57
Document Index: 370185943

Matched Legal Cases: ['Art. 305', 'Art. 305', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 305', 'BGE', 'BGE', 'Art. 305', 'BGE', 'Art. 12', 'BGE', 'BGE', 'Art. 305', 'BGE', 'Art. 10', 'BGE', 'Art. 66', 'Art. 68']

X.________, vertreten durch F�rsprecher Dieter Caliezi,
Geldw�scherei,
Der Gerichtspr�sident 13 des Gerichtskreises VIII Bern-Laupen erkl�rte X.________ mit Urteil vom 8. September 2009 der Geldw�scherei schuldig und verurteilte ihn zu einer Geldstrafe von 210 Tagess�tzen � Fr. 150.--, mit bedingtem Strafvollzug bei einer Probezeit von 2 Jahren. Auf Appellation des Beurteilten und Anschlussappellation des Generalprokurators hin best�tigte das Obergericht des Kantons Bern am 28. Januar 2010 das erstinstanzliche Urteil in Schuldspruch und Strafmass, setzte indes den Tagessatz auf Fr. 180.-- herauf.
X.________ f�hrt Beschwerde beim Bundesgericht, mit der er beantragt, das angefochtene Urteil sei aufzuheben, und er sei von der Anklage der Geldw�scherei freizusprechen.
Der Beschwerdef�hrer, der in Bern eine B�ckerei f�hrt, wurde im Fr�hjahr 2005 von seinem Chauffeur A.________ angefragt, ob er f�r ihn einen von einem Berner Notar ausgestellten Check �ber Fr. 120'000.-- bei der Bank einl�sen k�nnte. Der Beschwerdef�hrer lehnte zuerst ab, willigte schliesslich aber doch ein und erkundigte sich telefonisch bei seinem Bankberater, wie er den Check am besten einl�sen k�nne. Dieser pr�fte, ob das Geld auf dem Konto des Notars vorhanden war, und riet dem Beschwerdef�hrer, den Check wegen des administrativen Aufwands in zwei Checks umzuwandeln. Daraufhin gab der Beschwerdef�hrer den Check an A.________ zur�ck, welcher ihm kurze Zeit sp�ter zwei auf seinen (des Beschwerdef�hrers) Namen lautende Checks �ber je Fr. 60'000.-- �bergab. Am 13. Mai 2005 l�ste der Beschwerdef�hrer die zwei Checks bei der B.________ Bank in Bern ein. Anschliessend �bergab er den Betrag von Fr. 120'000.-- in seinem B�ro ohne Quittung an A.________. Eine Gegenleistung erhielt er nicht.
Im Zuge von Ermittlungen wurde die Kantonspolizei Waadt in der Folge auf A.________ und seinen Bruder aufmerksam. Das von der Kantonspolizei Bern �bernommene Verfahren f�hrte schliesslich zur Anzeige gegen die Br�der A.________ u.a. wegen Handels mit Kokain, Versicherungsbetruges und Geldw�scherei. Die Br�der A.________ wurden am 3. Juli 2009 vom Kreisgericht Bern-Laupen verurteilt. A.________ erkl�rte gegen dieses Urteil die Appellation (angefochtenes Urteil S. 3 f.; vgl. auch Beschwerde S. 4 f.; Untersuchungsakten act. 222 ff.).
2.1 Die Vorinstanz geht in tats�chlicher Hinsicht davon aus, in Anbetracht der abweichenden und zun�chst anders lautenden Angaben des Beschwerdef�hrers bez�glich Herkunft der Gelder und seiner unglaubw�rdigen Ausf�hrungen, wonach er sich nicht an den Vorfall erinnern k�nne, m�sse davon ausgegangen werden, dass es sich bei seiner Aussage, er sei davon ausgegangen, das Geld stamme aus einem Liegenschaftsverkauf der Mutter von A.________, entweder um eine Schutzbehauptung handle, oder dass ihm diese Erkl�rung jedenfalls nicht so plausibel erschienen sei, wie er selbst geltend mache. Angesichts der dem Beschwerdef�hrer bekannten finanziellen Verh�ltnisse von A.________ habe f�r ihn keine einleuchtende Erkl�rung f�r die Herkunft des Geldes bestanden. Sowohl sein schlechtes Erinnerungsverm�gen als auch seine unvollst�ndigen Angaben gegen�ber dem Bankberater sowie seine eigenen Aussagen, wonach ihm nicht wohl gewesen sei, zeigten, dass der Beschwerdef�hrer sehr wohl Bedenken in Bezug auf die Herkunft des Geldes gehabt habe. Selbst wenn er an Schwarzgeld oder Steuerhinterziehung gedacht habe, erkl�re dies nicht, wie A.________ zu so viel Geld gekommen sei. Der Beschwerdef�hrer habe die Verh�ltnisse seines Chauffeurs gekannt und habe wissen m�ssen, dass dieser gar nicht legal an einen solchen Betrag habe kommen k�nnen. Hinzu k�me der �ussere Ablauf und dabei insbesondere der Umstand, dass der Betrag von Fr. 120'000.-- ohne Quittung �bergeben worden sei. F�r einen erfahrenen Gesch�ftsmann wie den Beschwerdef�hrer sei ein solches Vorgehen �usserst ungew�hnlich (angefochtenes Urteil S. 11 ff.; vgl. auch erstinstanzliches Urteil, Untersuchungsakten S. 288 f.).
In rechtlicher Hinsicht nimmt die Vorinstanz an, gem�ss dem Urteil des Kreisgerichts VIII Bern-Laupen vom 3. Juni 2009 stammten die in Frage stehenden Verm�genswerte offensichtlich u.a. aus Drogenhandel, Betrug und Geldw�scherei. A.________ sei wegen dieser Delikte zu einer Freiheitsstrafe von 65 Monaten verurteilt worden. Die gem�ss Art. 305bis Ziff. 1 StGB erforderliche Vortat liege in der qualifizierten Widerhandlung gegen das Bet�ubungsmittelgesetz. Dass das Urteil gegen A.________ noch nicht rechtskr�ftig sei, �ndere daran nichts. Aus dem Urteil, welches von A.________ nicht in allen Teilen bestritten und von dessen Bruder nicht angefochten worden sei, erg�ben sich gen�gend Hinweise auf die Vortat und den Zusammenhang derselben mit den Verm�genswerten. Die Vereitelungshandlung liege im Einl�sen des Checks, d.h. in der Umwandlung von Buch- in Bargeld, und der anschliessenden Weitergabe ohne Quittung an A.________. Dies sei bereits die zweite Geldw�schereihandlung in Bezug auf den Drogenerl�s. Geldw�scherei sei auch an Surrogaten m�glich. Durch die Umwandlung und die Weitergabe ohne Quittung sei die Papierspur unterbrochen worden (angefochtenes Urteil S. 14 ff.).
In Bezug auf den subjektiven Tatbestand gelangt die Vorinstanz zum Schluss, der Beschwerdef�hrer habe annehmen m�ssen, dass das Geld aus einer nicht leicht zu nehmenden Straftat stamme. Hief�r spr�che zun�chst die H�he des Betrages im Verh�ltnis zur finanziellen Situation seines Angestellten, der ein Einkommen von Fr. 4'000.-- bis Fr. 5'000.-- erziele und damit eine vierk�pfige Familie unterhalte. Ausserdem h�tte dem Beschwerdef�hrer als erfahrenem Gesch�ftsmann die Erkl�rung f�r die angebliche Herkunft des Geldbetrages als unglaubhaft auffallen m�ssen, zumal A.________ immer wieder seine Familie im Libanon unterst�tzt habe. Es falle auch auf, dass der Beschwerdef�hrer nicht weiter nachgefragt habe, obwohl er Bedenken gehabt habe. Es sei ihm offensichtlich klar gewesen, dass es sich um "heisse Kohlen" gehandelt habe. Im Weiteren h�tte den Beschwerdef�hrer misstrauisch machen m�ssen, dass A.________ offensichtlich Geld erhalten sollte, ohne dass dies gegen aussen bekannt wurde, und dass das Geld in bar �bergeben und nicht auf ein anderes Konto �berwiesen werden sollte. Aufgrund dieser Umst�nde habe der Beschwerdef�hrer nicht von einer legalen Herkunft des Geldes ausgehen k�nnen. Selbst wenn der Beschwerdef�hrer �ber den Drogenhandel seines Angestellten nicht Bescheid gewusst habe, habe sich ihm angesichts der H�he des Geldbetrages der Schluss aufdr�ngen m�ssen, dass das Geld aus einem schwerwiegenden Delikt stamme (angefochtenes Urteil S. 19 ff.).
2.2 Der Beschwerdef�hrer wendet sich gegen den Schluss der Vorinstanz, er habe aufgrund der gegebenen Umst�nde mit hoher Wahrscheinlichkeit annehmen m�ssen, dass das eingel�ste Geld aus einem Verbrechen stammen k�nnte. Dabei macht er in Bezug auf verschiedene tats�chliche Feststellungen Willk�r geltend. So r�gt er, es treffe nicht zu, dass er sich bei der polizeilichen Befragung weder an die Checkeinl�sung noch an die von A.________ hief�r angegebenen Gr�nde habe erinnern k�nnen und dass f�r ihn keine einleuchtende Erkl�rung f�r die Herkunft des Geldes bestanden habe. Unhaltbar sei im Weiteren die Annahme der Vorinstanz, er habe gegen�ber seinem Bankberater falsche Angaben gemacht (Beschwerde S. 6 ff., 16 f.).
In rechtlicher Hinsicht bringt er vor, die von der Vorinstanz angef�hrten Umst�nde rechtfertigten den Schluss auf Eventualvorsatz nicht. Er habe nicht schon aufgrund der H�he des Geldbetrages annehmen m�ssen, das Geld stamme aus einem Verbrechen, da ein Betrag von Fr. 120'000.-- auch aus einem Vergehen herr�hren k�nne. Ausserdem habe er nicht umfassenden Einblick in die Verm�gensverh�ltnisse seines Chauffeurs gehabt, der zwischen 03.00 und 11.00 Uhr gearbeitet habe. Es sei ihm bekannt gewesen, dass A.________ mit Autos gehandelt und dass er zwei gr�ssere Wohnungen im Libanon besessen habe. Er sei daher davon ausgegangen, dass die Familie A.________ im Libanon Verm�gen besessen habe. Im Weiteren wendet sich der Beschwerdef�hrer gegen die Annahme der Vorinstanz, er habe bewusst nicht weitere Abkl�rungen betreffend die Herkunft des Geldes getroffen. Einerseits habe er den Check nicht vorbehaltlos zur Einl�sung entgegengenommen. Andererseits habe er anschliessend seinen Bankberater kontaktiert, wobei zwischen ihm und dem Bankberater offenbar ein Missverst�ndnis entstanden sei. Schliesslich spreche auch die �bergabe des Geldes in bar nicht f�r die Herkunft aus einem Verbrechen. A.________ habe ihm gesagt, das Geld sei f�r ihn als �ltesten Sohn allein bestimmt, ohne dass die Familienangeh�rigen davon etwas erfahren sollten. Vor diesem Hintergrund erscheine die �bergabe in bar durchaus als nachvollziehbar (Beschwerde S. 12 ff.).
3.1 Gem�ss Art. 305bis Ziff. 1 StGB macht sich der Geldw�scherei schuldig, wer eine Handlung vornimmt, die geeignet ist, die Ermittlung der Herkunft, die Auffindung oder die Einziehung von Verm�genswerten zu vereiteln, die, wie er weiss oder annehmen muss, aus einem Verbrechen herr�hren.
Strafbar ist die Vereitelungshandlung als solche, unbesehen eines Vereitelungserfolgs. Die Geldw�scherei ist mithin ein abstraktes Gef�hrdungsdelikt (BGE 127 IV 20 E. 3a; 119 IV 59 E. 2e; nicht publ. E. 1.2.3 von BGE 129 IV 322). Tatobjekt der Geldw�scherei sind alle Verm�genswerte, die einem Verbrechen entstammen (BGE 119 IV 242 E. 1b; 122 IV 211 E. 3b/aa; 124 IV 274 E. 2). Der Tatbestand verlangt aufgrund seines akzessorischen Charakters neben dem Nachweis der Geldw�schereihandlung sowohl den Nachweis der Vortat als auch den Nachweis, dass die Verm�genswerte aus eben dieser Vortat herr�hren.
Die strafbare Handlung liegt in der Vereitelung der Herkunftsermittlung, der Auffindung oder der Einziehung von Verm�genswerten, die aus einem Verbrechen stammen. Charakteristisch ist das Bestreben des T�ters, die deliktisch erworbenen Verm�genswerte durch Anonymisierung als legal erscheinen zu lassen, um sie von einer Beschlagnahme und Einziehung durch die Strafverfolgungsbeh�rden fernzuhalten und gleichzeitig durch die Verwischung des "paper trail", d.h. der zum T�ter f�hrenden dokumentarischen Spur, R�ckschl�sse auf den Vort�ter und den kriminellen Ursprung der Verm�genswerte zu verhindern (vgl. CHRISTINE EGGER TANNER, Die strafrechtliche Erfassung der Geldw�scherei, 1999, S. 13; vgl. auch Mark Pieth, in: Basler Kommentar, Strafrecht II, 2. Aufl. 2007, Vor Art. 305bis N 6).
Die Handlung muss typischerweise geeignet sein, die Einziehung zu gef�hrden. Sie setzt aber keine komplizierten Finanztransaktionen und keine erhebliche kriminelle Energie voraus. Nach der Rechtsprechung kommt selbst einfachsten Tathandlungen die Eignung zu, die Einziehung der Verbrechensbeute zu vereiteln (BGE 122 IV 211 E. 3b/aa; 127 IV 20 E. 3a; 128 IV 117 E. 7a). Als Vereitelungshandlung qualifiziert hat die Rechtsprechung bisher u.a. das Verstecken von aus Bet�ubungsmittelhandel herr�hrenden Geldern (BGE 119 IV 59 E. 2e) bzw. das Zur-Verf�gung-Stellen einer Wohnung als vor�bergehendes Versteck f�r Drogengelder (Urteil des Kassationshofs 6S.702/2000 vom 4.8.2002 E. 2.2, zit. bei Ren� Schwab/Eric Stupp, in: Basler Kommentar, B�rsengesetz, 2007, Art. 305bis N 26), das Umwechseln von Bargeld in kleiner St�ckelung in gr�ssere Banknoten der gleichen W�hrung oder den Umtausch in eine andere W�hrung, nicht jedoch dessen einfache Einzahlung auf das dem �blichen Zahlungsverkehr dienende pers�nliche Bankkonto am Wohnort oder den blossen Besitz oder die Aufbewahrung der deliktisch erlangten Verm�genswerte (BGE 122 IV 211 E. 2c; 127 IV 20 E. 3a mit Hinweisen).
3.2 In subjektiver Hinsicht erfordert der Tatbestand Vorsatz, wobei Eventualvorsatz gen�gt. Nach Art. 12 Abs. 2 StGB begeht ein Verbrechen oder Vergehen vors�tzlich, wer die Tat mit Wissen und Willen ausf�hrt. Vors�tzlich handelt bereits, wer den Eintritt des Erfolgs bzw. die Verwirklichung der Tat f�r m�glich h�lt, aber dennoch handelt, weil er den Erfolg f�r den Fall seines Eintritts in Kauf nimmt und sich mit ihm abfindet, mag er ihm auch unerw�nscht sein (BGE 134 IV 26 E. 3.2.2 ; 133 IV 222 E. 5.3; 131 IV 1 E. 2.2; 130 IV 58 E. 8.2, je mit Hinweisen).
Der Geldw�scher muss mithin wissen oder annehmen, dass die Verm�genswerte aus einem Verbrechen - bzw. nach der Parallelwertung in der Laiensph�re - aus einer schweren Straftat herr�hren. Ein strikter Nachweis der Vortat ist nicht erforderlich. Es gen�gt, dass der Geldw�scher die Umst�nde kennt, die den Verdacht nahe legen, dass das Geld einer verbrecherischen Vortat entstammt. Ist nach dem Beweisergebnis davon auszugehen, dass der T�ter nicht eine bestimmte Vorstellung von der Art der Vortat hatte, ist entscheidend, ob er zumindest f�r m�glich h�lt, dass die Verm�genswerte auf ein Verbrechen zur�ckgehen und er dies aus Gleichg�ltigkeit in Kauf nimmt (BGE 119 IV 242 E. 2b; vgl. J�rg-Beat Ackermann, in: Kommentar Einziehung, organisiertes Verbrechen und Geldw�scherei, Bd. I, 1. Aufl. 1998, � 5/StGB 305bis N 397). Nach der Rechtsprechung darf bei einer Widerhandlung gegen das Bet�ubungsmittelgesetz als Vortat auf Vorsatz geschlossen werden, wenn sich aus den objektiven Umst�nden in klarer Weise ergibt und auch allen Beteiligten bewusst ist, dass die Verm�genswerte mindestens zu einem erheblichen Teil aus Drogenhandel stammen m�ssen (Urteile des Bundesgerichts 6B_115 und 141/2007 vom 24.9.2007 je E. 3.3.3 sowie 6P.23/2000 vom 31.07.2000, E. 9c u. 9d). Erkennt der T�ter lediglich leichtfertig nicht, dass die Verm�genswerte verbrecherischer Herkunft sind, ist der Tatbestand nicht erf�llt. (vgl. Ackermann, a.a.O., Art. 305bis StGB N 393/396).
4.1 Im zu beurteilenden Fall wurde der Beschwerdef�hrer von seinem seit mehr als f�nf Jahren f�r ihn arbeitenden Chauffeur, dem er besonderes Vertrauen entgegen gebracht hatte (Untersuchungsakten act. 212/23), ersucht, f�r ihn einen Check �ber Fr. 120'000.-- einzul�sen. Dabei steht ausser Frage, dass die Einl�sung des Checks in objektiver Hinsicht den Tatbestand der Geldw�scherei erf�llt. Nach der Rechtsprechung bewirkt der Wechsel des Werttr�gers dessen Anonymisierung. Die urspr�nglich schmutzigen Verm�genswerte werden im Wechsel gewaschen und f�r eine Weiterverwendung verf�gbar gemacht (BGE 122 IV 211 E. 2c).
4.2 Zu pr�fen ist demgegen�ber, ob die Vorinstanz den subjektiven Tatbestand zu Recht bejaht hat, d.h. ob die Annahme, der Beschwerdef�hrer habe aufgrund der Umst�nde gewusst oder annehmen m�ssen, dass die Verm�genswerte aus einem Verbrechen herr�hrten, vor Bundesrecht standh�lt.
4.2.1 Die Vorinstanz verweist f�r ihren Schluss zun�chst auf das Aussageverhalten des Beschwerdef�hrers. Sie geht davon aus, es sei nicht erkl�rlich, aus welchem Grund sich der Beschwerdef�hrer anl�sslich der ersten Einvernahme nicht oder nur sehr selektiv an die Einl�sung der Checks habe erinnern k�nnen. Gest�tzt darauf nimmt sie an, die ein Jahr sp�ter abgegebene Erkl�rung des Beschwerdef�hrers, er habe geglaubt, dass es sich beim einzul�senden Betrag um Geld aus einem Liegenschaftsverkauf der Mutter von A.________ gehandelt habe, sei unglaubw�rdig. Denn wenn f�r ihn diese Darstellung tats�chlich plausibel gewesen w�re, h�tte er sich bereits bei der Befragung durch die Polizei daran erinnern m�ssen (angefochtenes Urteil S. 11 f.).
Dieser Schluss ist mit sachlichen Gr�nden nicht haltbar. Dass sich der Beschwerdef�hrer bei der ersten Konfrontation mit dem ihm vorgeworfenen Sachverhalt nicht gleich im Detail an den Vorgang erinnern konnte, l�sst nicht darauf schliessen, die Erkl�rungen, welche er in der rund ein Jahr sp�ter erfolgten erstinstanzlichen Befragung abgab, seien nicht glaubhaft. Im Weiteren trifft nicht zu, dass sich der Beschwerdef�hrer in der Einvernahme durch die Kantonspolizei vom 16. April 2008 nicht an die Checkeinl�sung erinnern konnte. In dieser Einvernahme wurde der Beschwerdef�hrer vorerst zu A.________ und dessen Anstellungsverh�ltnis vernommen. In der 8., 9. und 11. Frage wurde er schliesslich gefragt, ob er jemals Geld von A.________, dessen Bruder oder einem Notar erhalten habe. Diese Fragen verneinte er allesamt. Nachdem ihm in der 12. Frage vorgehalten wurde, dass die Untersuchungsbeh�rde wisse, dass er von einem Berner Notariat Geld erhalten habe, antwortete der Beschwerdef�hrer: "Ich, wann dann? Sagen Sie es mir!". Daraufhin wurde ihm die Kopie eines vom besagten Notar ausgestellten Bankchecks �ber Fr. 60'000.-- vorgelegt, worauf der Beschwerdef�hrer erkl�rte: "Sorry, das ist richtig. Waren es nicht zwei Checks?".
Dass der Beschwerdef�hrer sich bei der rund drei Jahre nach dem vorgeworfenen Vorfall durchgef�hrten Befragung zun�chst nicht erinnern konnte, von seinem Chauffeur je Geld erhalten zu haben, verwundert nicht, zumal das Geld und die Checks gar nicht f�r ihn bestimmt waren. Dasselbe gilt, soweit sich der Beschwerdef�hrer zuerst nicht mehr erinnern konnte, aus welchen Motiven er die Checks f�r A.________ eingel�st hatte. Daraus l�sst sich nicht ableiten, die in der sp�teren Befragung abgegebenen Erkl�rungen seien unglaubhaft, da die Vorinstanz zu Recht nicht annimmt, die Aussagen seien in sich widerspr�chlich und inkoh�rent. Der Verlauf der polizeilichen Befragung zeigt deutlich, wie der Beschwerdef�hrer bestrebt war, sich die Ereignisse ins Ged�chtnis zu rufen, und wie ihm dies schrittweise auch gelang (Untersuchungsakten act. 132 ff.). Dies wird best�tigt durch die Schilderung zu Beginn der Befragung vor der ersten Instanz vom 2. Juni 2009. Der Beschwerdef�hrer legte damals dar, er habe die Sache zun�chst vergessen gehabt und erst nach der Einvernahme begonnen, dar�ber nachzustudieren. So seien ihm die Geschehnisse nach und nach wieder in den Sinn gekommen (Untersuchungsakten act. 211). Dass er den Vorgang bewusst h�tte verschweigen wollen, l�sst sich daher nicht sagen.
4.2.2 Im �brigen trifft die Feststellung der Vorinstanz, wonach der Beschwerdef�hrer erstmals in der Befragung als Angeschuldigter vom 2. Juni 2009 davon gesprochen habe, A.________ habe ihm gesagt, dass das Geld von seiner Mutter aus dem Libanon stamme, nicht zu. Der Beschwerdef�hrer hatte bereits anl�sslich der polizeilichen Einvernahme vom 16. April 2008 erkl�rt, A.________ habe ihm gesagt, das Geld stamme aus dem Libanon und es habe mit dessen Wohnung oder Wohnungen im Libanon im Zusammenhang gestanden. Er habe von A.________ gewusst, dass dieser im Libanon eine oder zwei Wohnungen im gr�sseren Ausmass gehabt habe und diese f�r seine Mutter und die eigenen Ferienaufenthalte habe zurecht machen wollen (Untersuchungsakten act. 133 ff. Fragen 16, 21 und 24 sowie Erg�nzung nach Frage 27). Zwar gab er erst in der Einvernahme vom 2. Juni 2009 an, das Geld stamme nach der Darstellung von A.________ aus einem Haus- oder Grundst�cksverkauf, wobei er sich nicht mehr exakt erinnern konnte (Untersuchungsakten act. 211 Zeile18 ff.). Doch liegt darin kein Widerspruch. Wesentlich ist zudem, dass er nach seinen Angaben auf die Richtigkeit der Angaben von A.________ vertraute, weil das Geld von einem Berner Notar kam (Untersuchungsakten act. 213 Zeile 22).
Soweit die Vorinstanz ausf�hrt, A.________ selbst habe in dem gegen ihn gef�hrten Verfahren nie ausgesagt, er habe dem Beschwerdef�hrer gegen�ber erkl�rt, dass das Geld aus einem Liegenschaftsverkauf der Mutter stamme, steht dies, wie der Beschwerdef�hrer zu Recht einwendet (Beschwerde S. 8 f.), in Widerspruch zu ihren eigenen Erw�gungen. Denn bei der Zusammenfassung der verschiedenen Aussagen f�hrt sie aus, A.________ habe in der Verhandlung angegeben, das Geld stamme von seinem Onkel und seiner Mutter. Seine Mutter und ihre Geschwister h�tten von seinem Grossvater ein Haus geerbt. Seine Mutter k�nne nach libanesischem Recht die Mieter nicht rauswerfen. Sie habe die Wohnung nicht verkaufen k�nnen, bis er zu seinem Onkel gegangen sei. Man habe das Haus dann der Bank gegeben, um Geld zu bekommen (angefochtenes Urteil S. 10 mit Hinweis). Abgesehen davon ist f�r die Frage, ob der Beschwerdef�hrer die Darstellung von A.________ f�r glaubhaft halten durfte, unerheblich, was dieser in dem gegen ihn gef�hrten Verfahren ausgesagt hat.
4.2.3 Ebenfalls nicht haltbar ist die Feststellung der Vorinstanz, der Beschwerdef�hrer habe seinen Bankberater get�uscht. Nach seinen Aussagen vom 2. Juni 2009 wandte sich der Beschwerdef�hrer nach der Anfrage von A.________ zun�chst an seinen Bankberater. Auf dessen Frage, woher das Geld stamme, habe er geantwortet, es komme von einem Notar. Daraufhin habe ihm der Bankberater beschieden, die Einl�sung sei jederzeit m�glich, habe ihm aber geraten, den Check in zwei Checks � Fr. 60'000.-- aufzuteilen (Untersuchungsakten act. 211 Zeile 24 ff.). Der Bankberater sagte in der erstinstanzlichen Verhandlung als Zeuge aus, der Beschwerdef�hrer habe ihm gesagt, es gehe um einen "Liegenschaftsverkauf der Mutter". Er sei davon ausgegangen, dass es sich dabei um die Mutter des Beschwerdef�hrers handle, nicht um diejenige seines Chauffeurs. Ausserdem seien die Checks von einem Notar ausgestellt worden. Deshalb habe er keine Probleme gesehen (Untersuchungsakten act. 268 ff.). Wenn die Vorinstanz bei dieser Beweislage selber ein Missverst�ndnis nicht ausschliesst (angefochtenes Urteil S. 12), ist die Annahme, der Beschwerdef�hrer habe seinem Bankberater gegen�ber bewusst nicht die Wahrheit gesagt, willk�rlich.
Im Weiteren l�sst sich angesichts der einfachen Anfrage an den Bankberater nicht ernsthaft annehmen, der Beschwerdef�hrer sei selber "in gr�sserem Umfang aktiv geworden" bzw. habe "einen nicht unbeachtlichen Aufwand betrieben und seinen eigenen Vertrauenskanal benutzt, um �ber die wirtschaftliche Berechtigung des Geldes zu t�uschen", wie die Vorinstanz im Rahmen der Erw�gungen zum subjektiven Tatbestand und zur Strafzumessung ausf�hrt (angefochtenes Urteil S. 20, 24). Damit geht auch der Schluss, wenn die T�uschung einer Bank notwendig sei, m�sse etwas Illegales vorliegen, an der Sache vorbei.
4.2.4 Bei dieser Sachlage verletzt die Annahme der Vorinstanz, der Beschwerdef�hrer habe gewusst oder annehmen m�ssen, der Betrag von Fr. 120'000.-- r�hre aus einem Verbrechen her, Bundesrecht. Zun�chst erlaubt die H�he des Geldbetrages f�r sich allein keinen zwingenden R�ckschluss auf die Herkunft des Geldes aus einem Verbrechen im Sinne von Art. 10 Abs. 2 StGB (vgl. BGE 119 IV 242 E. 2d S. 249). Von wesentlicher Bedeutung ist in diesem Zusammenhang zudem, dass die Checks von einem Berner Notar stammten und damit eine seri�se Herkunft nahelegten. Ausserdem wurde dem Beschwerdef�hrer f�r seine Gef�lligkeit keinerlei Gegenleistung angeboten oder gar ausgerichtet.
Dass der Check auf den Namen des Beschwerdef�hrers ausgestellt war und er den Betrag seinem Angestellten nach dem Einl�sen der Checks in bar �bergab, f�hrt zu keinem anderen Ergebnis. Denn es bestanden f�r den Beschwerdef�hrer, wie ausgef�hrt, durchaus Anhaltspunkte f�r eine andere als eine verbrecherische Herkunft des Geldes.
Das blosse Gef�hl des Beschwerdef�hrers, dass etwas nicht ganz sauber war, der Umstand, dass es ihm "gschmuech" war und ihm die Sache komisch vorkam, sowie seine Vermutung, es k�nnte sich um Schwarzgeld handeln (Untersuchungsakten act. 133, 212 f.), stellen f�r sich ebenfalls keine ausreichenden Indizien daf�r dar, dass der Beschwerdef�hrer mit der verbrecherischen Herkunft des Geldes ernstlich gerechnet oder dass er diese f�r m�glich gehalten, sie aber aus Gleichg�ltigkeit in Kauf genommen h�tte. Im �brigen hat sich der Beschwerdef�hrer nach seinen Aussagen im Wesentlichen erst nach dem Einl�sen der Checks Gedanken gemacht. Daraus l�sst sich nicht ableiten, er habe schon im Zeitpunkt der Einl�sung gewusst oder damit gerechnet, dass das Geld aus einem Verbrechen stamme. Ein allf�lliger nachtr�glicher Vorsatz w�re aber unbeachtlich (vgl. Ackermann, a.a.O., � 5/StGB 305bis N 409).
Insgesamt erscheint das Verhalten des Beschwerdef�hrers lediglich als leichtfertig. Der Sachverhalt unterscheidet sich deutlich von demjenigen im Urteil des Bundesgerichts 6B_835/2008 vom 20. April 2009, in welchem der Vorsatz bei einem Gesch�ftsmann mit Erfahrung im Bankensektor bejaht wurde, dem in einer Tasche mehrere hunderttausend Franken in zum Teil kleiner St�ckelung �bergeben worden waren, die er anschliessend nach Liechtenstein transportiert, dort auf das Konto seiner Ehefrau einbezahlt und hernach zugunsten einer ihm unbekannten Firma in Brasilien auf das Konto einer brasilianischen Bank hatte �berweisen lassen, wof�r er eine Provision von Fr. 40'000.-- kassierte.
Der Schuldspruch wegen Geldw�scherei verletzt daher Bundesrecht. Die Beschwerde erweist sich als begr�ndet.
Aus diesen Gr�nden ist die Beschwerde gutzuheissen. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind keine Kosten zu erheben (Art. 66 Abs. 1 und 4 BGG). Der Kanton Bern hat den Beschwerdef�hrer f�r das bundesgerichtliche Verfahren angemessen zu entsch�digen (Art. 68 Abs. 1 BGG).
Die Beschwerde wird gutgeheissen, das Urteil des Obergerichts des Kantons Bern vom 28. Januar 2010 aufgehoben und die Sache zur neuen Entscheidung an die Vorinstanz zur�ckgewiesen.