Source: https://www.globotur.de/brasilien-spezialist/agb/
Timestamp: 2020-05-31 01:31:04
Document Index: 34640874

Matched Legal Cases: ['§ 651', '§ 651', '§ 651', '§ 651', '§ 651', '§ 651']

AGB | GloboTur
1.1. Reiseanmeldungen können mündlich, telefonisch, durch E-Mail oder Fax erfolgen. Der Reisevertrag soll mit den Formularen des Reiseveranstalters (Reiseanmeldung und Reisebestätigung) einschließlich sämtlicher Abreden, Nebenabreden und Vorgaben des Reisenden geschlossen werden. Bei Vertragsschluss erhält der Reisende durch E-Mail, Fax etc. die Reisebestätigung, die auch als Bestätigung des Vertrags dient und § 651d Abs. 3 S. 2 BGB entspricht.
3.3. Kann die Reise infolge fehlender persönlicher Voraussetzungen nicht angetreten werden, so ist der Reisende hierfür verantwortlich, wenn dies allein auf sein schuldhaftes Verhalten zurückzuführen ist (z.B. Pass ohne ausreichende Gültigkeit, fehlendes/ungültiges Visum, fehlende Impfung). Sollten hierdurch Mehrkosten entstehen (z.B. durch notwenige Umbuchung des Fluges), sind diese durch die Reisenden zu tragen. Sollte die Reise nicht angetreten werden können, gilt Ziff. 9. (Rücktritt) entsprechend.
4.2. Nach Abschluss des Reisevertrags sind in der Regel 20 % des Reisepreises zu zahlen, soweit die Parteien keine abweichende ausdrückliche Vereinbarung treffen. Dies trifft insbesondere dann zu, wenn Dienstleister (zum Beispiel Schiffe, Hotels oder Fluggesellschaften) Zahlungsbedingungen haben, die eine höhere Anzahlung vorschreiben.
4.3. Der Restbetrag ist auf Anforderung frühestens vier Wochen vor Reisebeginn Zug um Zug gegen Aushändigung der vollständigen Reiseunterlagen, soweit für die Reise erforderlich und/oder vorgesehen (z.B. Hotelgutschein oder Beförderungsschein), zu zahlen. Auch hier können durch die Zahlungsbedingungen von Dienstleistern bedingt frühere Zahlungen der Restsumme fällig werden. Über diese Zahlungsbedingungen wird im Reiseangebot hingewiesen. Für Reisen mit einer Mindestteilnehmerzahl ist der Restbetrag zu zahlen, wenn der Veranstalter nicht mehr nach Ziff. 13. (siehe unten) zurücktreten kann.
4.4. Vertragsabschlüsse weniger zwei Wochen vor Reisebeginn verpflichten den Reisenden zur sofortigen Zahlung des gesamten Reisepreises Zug um Zug gegen Aushändigung der vollständigen Reiseunterlagen, soweit für die Reise erforderlich und/oder vorgesehen (z.B. Hotelgutschein oder Beförderungsschein).
6.3. Wird die erhebliche Änderung oder die Ersatzreise angenommen, so hat der Reisende Anspruch auf Minderung (§ 651m Abs. 1 BGB), wenn die Ersatzreise nicht mindestens gleichwertig ist. Ergeben sich durch die Änderung für den Veranstalter geringere Kosten, so ist dem Reisenden die Differenz der verringerten Kosten zu erstatten (§ 651m Abs. 2 BGB).
6.4. Unterliegt bei einer individuell zusammengestellten Pauschalreise ein Teil der Reiseleistungen („Reisebaustein“) einer Mindestteilnehmerzahl (beispielsweise Schiffsreisen), wird der Reisende hierauf gesondert hingewiesen. Ein Rücktritt von der gesamten Reise aus dem zuvor genannten Grund wird ausdrücklich ausgeschlossen. Der Punkt 13.6. hinsichtlich einer Minderung des Reisepreises gilt entsprechend.
6.5. Linienflüge unterliegen besonderen Buchungs-, Zahlungs- und Stornobedingungen. Aus diesem Grund werden diese in der Regel getrennt von den übrigen Reiseleistungen angeboten und in Rechnung gestellt. Flüge sind insofern in der Regel nicht Teil von Reiseangeboten, es sei denn, diese werden explizit als inklusiv gekennzeichnet und gemeinsam in Rechnung gestellt.
7.3. Der Reisende kann eine Senkung des Reisepreises verlangen, wenn und soweit sich die in Ziff. 7.1. genannten Preise, Abgaben oder Wechselkurse nach Vertragsschluss und vor Reisebeginn geändert haben und dies zu niedrigeren Kosten für den Veranstalter führt. Hat der Veranstalter bereits Zahlungen an Dienstleister zu einem beim Vertragsabschluss vergleichbaren Wechselkurs getätigt, kann er dies aus der Berechnung der Senkung des Reisepreises anteilig berücksichtigen. Hat der Reisende mehr als den hiernach geschuldeten Betrag gezahlt, ist der Mehrbetrag vom Reiseveranstalter zu erstatten. Der Veranstalter darf von dem zu erstattenden Mehrbetrag die ihm tatsächlich entstandenen Verwaltungsausgaben abziehen. Er hat dem Reisenden auf dessen Verlangen nachzuweisen, in welcher Höhe Verwaltungsausgaben entstanden sind.
8.4. Der Veranstalter hat dem Reisenden nachzuweisen, in welcher Höhe durch den Eintritt des Dritten Mehrkosten – zum Beispiel Umbuchungsgebühren bei Fluggesellschaften – entstanden sind.
9.3. Die Höhe der Entschädigung bestimmt sich nach dem Reisepreis abzüglich des Werts der vom Reiseveranstalter ersparten Aufwendungen sowie abzüglich dessen, was er durch eventuelle anderweitige Verwendung der Reiseleistungen erwirbt. Der Veranstalter hat insoweit auf Verlangen des Reisenden die Höhe der Entschädigung zu begründen. In der Reisebeschreibung werden in der Regel verbindliche Stornobedingungen genannt, die sich individuell nach den gebuchten Reiseleistungen richten.
10.2. Verlangt der Reisende nach Vertragsschluss Änderungen oder Umbuchungen, so kann der Veranstalter bei Umbuchungen etc. als Bearbeitungsentgelt pauschaliert 50 EURO verlangen, soweit er nicht nach entsprechender ausdrücklicher Information des Reisenden ein höheres Bearbeitungsentgelt oder eine höhere Entschädigung nachweist, deren Höhe sich nach dem Reisepreis unter Abzug des Werts der vom Reiseveranstalter ersparten Aufwendungen sowie dessen bestimmt, was der Reiseveranstalter durch anderweitige Verwendung der Reiseleistungen erwerben kann.
13.3. Ist die Mindestteilnehmerzahl nach Ziff. 13.1. nicht erreicht und will der Veranstalter zurücktreten, hat der Veranstalter den Rücktritt innerhalb der im Vertrag bestimmten Frist zu erklären, jedoch spätestens 20 Tage vor Reiseantritt.
13.6 Unterliegt bei der Zusammenstellung einer individuellen Pauschalreise nur ein Teil der Reiseleistungen („Reisebaustein“) einer Mindestteilnehmerzahl (beispielsweise Schiffsreisen), wird der Reisende hierauf gesondert hingewiesen. Ein kostenfreier Rücktritt von der gesamten Reise gilt bei Nichtdurchführbarkeit einer Teilleistung als ausgeschlossen. Der Veranstalter wird versuchen, eine gleichwertige Reiseleistung anzubieten. Sollte nur eine Ersatzreiseleistung möglich sein, wird ein Schadensersatz wegen des geänderten Charakters dieser Teilleistung ausgeschlossen. Die Rechte des Reisenden bei Reisemängeln bleiben hiervon unberührt. Hinsichtlich einer Preisminderung für die Teilleistung gilt Punkt 6.3. entsprechend.
Der Reisende kann Abhilfe verlangen. Der Veranstalter hat darauf den Reisemangel zu beseitigen. Adressat des Abhilfeverlangens ist der Reiseveranstalter, der hierfür eine Notfall-Rufnummer bereithält. Im Übrigen gilt Ziff. 15.2. (siehe oben). Wenn der Veranstalter nicht innerhalb der vom Reisenden gesetzten angemessenen Frist abhilft, kann der Reisende selbst Abhilfe schaffen und Ersatz der erforderlichen Aufwendungen verlangen. Wird die Abhilfe verweigert oder ist sie sofort notwendig, bedarf es keiner Frist. Der Veranstalter kann die Abhilfe nur verweigern, wenn sie unmöglich ist oder unter Berücksichtigung des Ausmaßes des Reisemangels und des Werts der betroffenen Reiseleistung mit unverhältnismäßigen Kosten verbunden ist. In diesen Fällen gilt § 651k Abs. 3 bis Abs. 5 BGB. Der Veranstalter ist verpflichtet, den Reisenden über Ersatzleistungen, Rückbeförderung etc. und Folgen konkret zu informieren und seine Beistandspflichten zu erfüllen (vgl. § 651q BGB).
17.1. Die Ansprüche nach § 651i Abs. 3 Nr. 2., 4. bis 7. BGB sind gegenüber dem Veranstalter oder dem Reisevermittler, der die Buchung vorgenommen hat, geltend zu machen
18.1. Unser Unternehmen Reisebüro GloboTur Inh. José da Silva nimmt nicht an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teil.
GloboTur – Mein Brasilien-Spezialist José da Silva
GloboTur José da Silva, Nürnberger Str. 24, 10789 Berlin (Besuchsadresse: Nürnberger Str. 45)
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