Source: https://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:161397-2019:TEXT:DE:HTML
Timestamp: 2019-09-22 14:32:49
Document Index: 257027544

Matched Legal Cases: ['§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 160', '§ 135', '§ 134', '§ 135']

Bauleistung - 161397-2019 - TED Tenders Electronic Daily
Bauleistung - 161397-2019
2019/S 069-161397
Stadt Duisburg - Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.vergabe.metropoleruhr.de/VMPSatellite/notice/CXPSYDBY3B6/documents
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.vergabe.metropoleruhr.de/VMPSatellite/notice/CXPSYDBY3B6
2019-0105 Abbruch u. Errichtung Ruhr-, Hafenkanal- u. Kaiserhafenbrücke /-damm
Oberbürgermeister-Karl-Lehr-Brückenzug Ruhrorter Str. Duisburg
Die gesamten im Folgenden aufgeführten Eignungskriterien (Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung, Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit, Technische und berufliche Leistungsfähigkeit) befinden sich mit den geforderten Nachweisen über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. § 6e EU VOB/A und für den Fall, dass Kapazitäten anderer Unternehmen/Bietergemeinschaften gem. 6d EU VOB/A in Anspruch genommen werden, und mit Hinweisen zu den zugehörigen Formblättern ebenso nochmal zusammengefasst im Dokument "Vergabebedingungen" der Vergabeunterlagen.
Eigenerklärung zur Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister oder der Handwerksrolle des Sitzes oder Wohnsitzes (§ 6a EU Nr. 1 VOB/A). Sofern das Angebot in die engere Wahl kommt, ist diese durch den Nachweis der Gewerbeanmeldung, der Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister oder der Handwerksrolle zu ersetzen (§ 6b EU Abs. 1 Nr. 2 VOB/A).
— Formblatt F1
Die folgende Auflistung und Beschreibung der Eignungskriterien enthält bereits die jeweils geforderten Mindeststandards!
a) Eigenerklärung über den jährlichen allgemeinen Gesamtumsatz (mind. 100 Mio. EUR/Jahr) des Unternehmens bezogen auf die letzten drei Geschäftsjahre (§ 6a EU Nr. 2c VOB/A). Sofern das Angebot in die engere Wahl kommt, kann die AG verlangen, diese durch eine Bestätigung eines vereidigten Wirtschaftsprüfers/ Steuerberaters oder entsprechend testierte Jahresabschlüsse oder entsprechend testierte Gewinn- und Verlustrechnungen zu ersetzen (§ 6b EU Abs. 1 Nr. 2 VOB/A).
— Formblatt F2
b) Eigenerklärung über den jährlichen spezifischen Umsatz (mind. 30 Mio. EUR/Jahr) des Unternehmens bezogen auf Projekte, die mit den vorliegenden strukturell vergleichbar sind, und die letzten drei Geschäftsjahre (§ 6a EU Nr. 2c VOB/A). Sofern das Angebot in die engere Wahl kommt, kann die AG verlangen, diese durch eine Bestätigung eines vereidigten Wirtschaftsprüfers/ Steuerberaters oder entsprechend testierte Jahresabschlüsse oder entsprechend testierte Gewinn- und Verlustrechnungen zu ersetzen (§ 6b EU Abs. 1 Nr. 2 VOB/A).
c) Eigenerklärung zu einer Berufshaftpflichtversicherung mit Mindestdeckungssumme für Personen- und Sachschäden und für Vermögensschäden i.H.v. jeweils EUR 10 Mio. (§ 6a EU Nr. 2a VOB/A). Sofern das Angebot in die engere Wahl kommt, ist diese durch die Kopie der Versicherungspolice oder Bestätigung der Versicherungsgesellschaft, dass für den Fall der Auftragserteilung eine solche abgeschlossen wird, zu ersetzen (§ 6b EU Abs. 1 Nr. 2 VOB/A).
— Formblatt F3
Siehe unter Nr. III.1.2) "Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien"
a) Benennung und Beschreibung der erbrachten vergleichbaren Bauleistungen mit Angabe des Rechnungswertes, der Leistungszeit, der Auftraggeberin, eines Ansprechpartners inkl. Telefonnummer, E-Mail-Adresse und Funktionsbezeichnung. Für die wichtigsten Bauleistungen behält sich die Auftraggeberin vor Nachweise über die ordnungsgemäße Ausführung und das Ergebnis durch Bescheinigungen der entsprechenden Auftraggeberin einzufordern (§ 6a EU Nr. 3a VOB/A).
Die vergleichbaren Bauleistungen müssen mindestens die folgenden Leistungen enthalten haben bzw. die folgenden Kriterien erfüllen:
1. Fertigung von Stahlbrücken mit einer Stützweite >= 50m (mind. 3 Stück in den letzten 10 Jahren)
2. Herstellung von Unterbauten an/ in Gewässern mit wechselnden Wasserständen (mind. 3 Stück in den letzten 10 Jahren)
3. Verbau von Gründungspfählen mit Bohrpfahldurchmessern >= 1,2m und Bohrpfahllängen >= 10m (mind. 3 Stück in den letzten 10 Jahren)
4. Verbau überschnittener Bohrpfähle mit Bohrpfahldurchmessern >= 1,2m (mind. 1 Stück in den letzten 10 Jahren)
5. Einschwimmen an Land vormontierter Brücken mit einer Stützweite >= 50m (mind. 1 Stück in den letzten 10 Jahren)
6. Querverschub von Brücken mit einer Stützweite >= 50m, ausgenommen Fußgängerbrücken (mind. 2 Stück in den letzten 10 Jahren)
Um einen ausreichenden Wettbewerb sicherzustellen, werden vorliegend aufgrund der Komplexität und des Umfangs der gegenständlichen Leistungen des Los 1 unter den zuvor genannten Kriterien Nrn. 1 - 6 auch einschlägige Bauleistungen aus den letzten 10 Jahren berücksichtigt. Eine Pflicht zur Vorlage von Referenzen, die länger als fünf Jahre zurückliegen, wird hiermit jedoch nicht begründet.
Aus der Beschreibung der Referenzen muss zumindest hervorgehen, dass die o.g. Kriterien erfüllt werden.
— Formblatt F4
b) Erklärung über die in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Lohngruppen und mit gesondert ausgewiesenem technischen Leitungspersonal (§ 6a EU Nr. 3g VOB/A).
— Formblatt F5
c) Angabe der technischen Fachkräfte oder der technischen Stellen, unabhängig davon, ob sie ihrem Unternehmen angehören oder nicht, und zwar insbesondere derjenigen, die mit der Qualitätskontrolle beauftragt sind, und derjenigen, über die das Unternehmen für die Erbringung der Bauleistung verfügt (§ 6a EU Nr. 3b VOB/A).
d) Erklärung, dass fachlich qualifiziertes Personal für die Durchführung der Bauleistung und für die Leitung und Aufsicht verfügbar ist. Es sind mindestens 10 Jahre Berufserfahrung des Bauleiters in vergleichbaren Bauleistungen anhand eines Lebenslaufs nachzuweisen (§ 6a EU Nr. 3e VOB/A).
e) Erklärung der Bieterin zum Nachunternehmereinsatz, d.h. welche Teile des Auftrags unter Umständen als Unteraufträge vergeben werden sollen (§ 6a EU Nr. 3i VOB/A).
— Formblatt F6
f) Erklärung, aus der hervorgeht, über welche Ausstattung, welche Geräte und welche technische Ausrüstung das Unternehmen für die Erbringung der Bauleistung verfügt (§ 6a EU Nr. 3h VOB/A).
g) Beschreibung der technischen Ausrüstung und Maßnahmen des Unternehmens zur Qualitätssicherung und seiner Untersuchungs- und Forschungsmöglichkeiten (§ 6a EU Nr. 3c VOB/A).
h) Angabe der Umweltmanagementmaßnahmen, die der Unternehmer während der Auftragsausführung anwenden wird (§ 6a EU Nr. 3f VOB/A).
Siehe unter Nr. III.1.3) "Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien"
Siehe Vergabeunterlagen, insbes. bzgl. Nachweis über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen, Kapazitäten anderer Unternehmen/Bietergemeinschaften, präqualifizierte und nicht präqualifizierte Unternehmen sowie Vollständigkeit der Nachweise und des Angebots.
Tag: 31/12/2099
Bekanntmachungs-ID: CXPSYDBY3B6
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Im Übrigen sind Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen nach Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der zuständigen Vergabekammer zu stellen (§ 160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)).
Die o.a. Fristen gelten nicht, wenn der Auftraggeber gemäß § 135 Absatz 1 Nr. 2 GWB den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist. Setzt sich ein Auftraggeber über die Unwirksamkeit eines geschlossenen Vertrages hinweg, indem er die Informations- und Wartepflicht missachtet (§ 134 GWB) oder ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist, kann die Unwirksamkeit nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§ 135 GWB)