Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=OLG%20M%C3%BCnchen&Datum=21.10.2011&Aktenzeichen=10%20U%201995/11
Timestamp: 2019-05-25 08:33:04
Document Index: 79387434

Matched Legal Cases: ['§ 21', '§ 3', '§ 1', '§ 28', 'BGH', 'BGH']

OLG München, 21.10.2011 - 10 U 1995/11 - dejure.org
https://dejure.org/2011,32664
OLG München, 21.10.2011 - 10 U 1995/11 (https://dejure.org/2011,32664)
OLG München, Entscheidung vom 21.10.2011 - 10 U 1995/11 (https://dejure.org/2011,32664)
OLG München, Entscheidung vom 21. Januar 2011 - 10 U 1995/11 (https://dejure.org/2011,32664)
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Schmerzensgeldanspruch nach Verkehrsunfall: Erforderlichkeit der Einholung eines fachmedizinischen Gutachtens; Feststellung einer HWS-Distorsionsverletzung
LG Landshut, 20.07.2017 - 41 O 1353/07
Anspruch auf Schadensersatz wegen eines Auffahrunfalls
Die Kläger tragen die Kosten des Rechtsstreits, mit Ausnahme der Kosten der Berufungsverfahren vor dem Oberlandesgericht München Az. 10 U 5036/08 sowie 10 U 1995/11.
Dieses Endurteil wurde vom Oberlandesgericht München im Berufungsverfahren Az. 10 U 1995/11 am 21.10.2011 erneut aufgehoben und zur erneuten Verhandlung und Entscheidung an das Landgericht Landshut zurückverwiesen.
Die Kosten der beiden Berufungsverfahren vor dem Oberlandesgericht München (Az. 10 U 5036/08 und 10 U 1995/11) waren gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 GKG niederzuschlagen.
Ausgangspunkt für die Beurteilung der formalen Sachkompetenz ist grundsätzlich die Bestellung (die öffentliche Bestellung und Vereidigung als Sachverständiger erfolgt für ein bestimmtes Sachgebiet [vgl. §§ 3 Abs. 1; 7; 12 Abs. 1 und 3 MSVO/DIHT sowie § 1 Nr. 1.3 der Richtlinien zur MSVO/DIHT];… zur forensischen Bedeutung der Bestellung der öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen siehe Bayerlein/Mayr § 28 Rz. 17) und im Bereich der Medizin die Facharztzulassung (BGH NJW-RR 2011, 649;… Senat, Urt. v. 15.04.2011 - 10 U 5655/10 [Juris, dort Rz. 28]; v. 21.10.2011 - 10 U 1995/11).
Vielmehr sind Ergebnisse der Befundung von Behandlern als eines unter mehreren Indizien für den Zustand des Geschädigten zu werten, wobei die entsprechenden schriftlichen Unterlagen, Untersuchungsergebnisse und Atteste dem vom Gericht beauftragen Sachverständigen zur Würdigung und Einbeziehung in seine Begutachtung vorzulegen sind (vgl. Urteil des BGH vom 30.06.2008, Aktenzeichen 6 ZR 235/07, Rn 11 bis sowie Urteil des OLG München vom 21.10.2011, Aktenzeichen 10 U 1995/11, Rn 10), was vorliegend auch geschehen ist.