Source: https://www.modellclub-menden.de/wir-ueber-uns/flugplatzordnung/
Timestamp: 2018-12-11 23:04:49
Document Index: 388322905

Matched Legal Cases: ['§1', '§2', '§3', '§4', '§5', '§6', '§7', '§8', '§9', '§10', '§11', '§12', '§102', '§13', '§14', '§15', '§16', '§17', '§18', '§19', '§20', '§21', '§22', '§23', '§24', '§25', '§26', '§27', '§28', '§29', '§30', '§31']

Modellclub Menden: Flugplatzordnung Flugplatzordnung - Modellclub Menden
Fluggelände / Anfahrt
Modellflugplatz - Ordnung des MCM Modellclub Menden e.V.
§1 Jeder Modellflugsportler hat sich so zu verhalten, dass Sicherheit und Ordnung nicht gefährdet werden. Für die Teilnahme am aktuellen Fluggeschehen gilt Alkoholverbot.
§2 Bei Flugbetrieb ist ein Flugleiter einzusetzen. Der Flugleiter hat den Flugbetrieb zu überwachen und muss falls erforderlichen ordnend eingreifen. Während der Flugleitertätigkeit darf er selbst kein Modell steuern.
§3 Der Flugleiter regelt die Aufstiegserlaubnis sowie die Start und Landerichtung, die durch einen Pfeil angezeigt wird. Seinen Sicherheitsanweisungen ist Folge zu leisten.
§4 Die Funktion des Flugleiters ist delegierbar. Sie muss aber vorher im Flugbuch eingetragen werden.
§5 Der Flugleiter ist berechtigt, bei Gefährdung der Sicherheit, Piloten und Modellen Flugverbot zu erteilen.
§6 Bei geringer Nutzung des Fluggeländes muss erst ab drei aktiven Modellfliegern ein Flugleiter eingesetzt werden. Bei Flugbetrieb ohne Flugleiter sind die erforderlichen Modellflugbucheintragungen von dem Steuerer selbst vorzunehmen.
§7 Es ist grundsätzlich eine Frequenzüberwachung durchzuführen. Jeder Pilot muss vor dem Einschalten seines Senders an der Frequenztafel seinen Kanal markieren. Dies gilt nicht für Funkanlagen, bei denen bauartbedingt bei gemeinschaftlicher Frequenznutzung eine Beeinflussung des Empfängers durch dazugehörige Sender ausgeschlossen ist.
§8 Vor jedem Start hat jeder Pilot die technische Betriebstüchtigkeit seines Flugmodells und der Fernsteuerung zu überprüfen.
§9 Bei neuen Modellen sind eine Sichtkontrolle und ein Reichweitentest mit erfahrenen Modellflugpiloten durchzuführen. Die vollständige Adresse des Piloten muss im Modell angebracht sein.
§10 Es dürfen nur Sende- und Empfangsanlagen eingesetzt werden, die für den Modellflugbetrieb zugelassen sind. Die Anlagen müssen den technischen und gesetzlichen Bestimmungen entsprechen.
§11 In der Zeit von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang dürfen keine Modelle mit Verbrennungsmotor geflogen werden. (Mittagspause am Sonntag 13:00 - 14:30 Uhr)
§12 Flugbetrieb ist nur gestattet, wenn eine Haftpflichtversicherung mit mindestens der nach §102 Luftverkehrszulassungsordnung (LuftVZO) vorgeschriebene Deckungssumme besteht. Der Nachweis ist ständig mitzuführen und auf Verlangen vorzuweisen.
§13 Gastpiloten müssen unbedingt auf die bestehende Modellflugplatz-Ordnung hingewiesen werden. Sind sie den Mitgliedern des Vereins unbekannt, muss ihre Befähigung zum Betrieb von Modellflugzeugen und der Versicherungsschutz kontrolliert werden. Unsichere Piloten dürfen nur unter direkter Aufsicht eines „Fluglehrers“ am Flugbetrieb teilnehmen.
§14 Beim Lehrer/Schüler Betrieb sind die besonderen Bestimmungen der DMFV Versicherung einzuhalten. (siehe Seite 9 der DMFV Versicherungsbedingungen, Stand 6-11)
§15 Sicherheitszonen, wie z.B. Vorbereitungs- und Zuschauerraum, Stellplatz für Fahrzeuge oder die Straßen dürfen nicht überflogen werden. Das Anfliegen sowie das Überfliegen von Personen und Tieren sind nicht zulässig.
§16 Modelle dürfen nicht mit laufendem Motor hinter den Zaun in den Vorbereitungsraum und umgekehrt rollen. Zum Starten von Modellen mit Verbrennungsmotor sind diese so zu platzieren, daß keine Personen vor den laufenden Motoren entlanggehen können. Wenn Motoren hinter dem Schutzzaun gestartet werden sollen, sind die Modelle direkt am Schutzzaun, mit zum Zaun ausgerichtetem Propeller, aufzustellen. (Dies soll dem Personenkontakt bei abfliegenden Propellern oder nicht gesicherten Modellen vorbeugen.)
§17 Grundsätzlich ist der Aufenthalt außerhalb der Sicherungsanlage auf dem Modellflugplatz nur den aktiven Piloten und Helfern gestattet. Die Piloten haben sich zur gegenseitigen Verständigung in einer Gruppe zusammenzustellen.
§18 Wenn sich Personen im Ab- oder Anflugbereich befinden, darf nicht gestartet werden. In der Luft befindliche Modelle müssen nach Möglichkeit mit der Landung so lange warten, bis der Anflugbereich wieder frei ist.
§19 Bei Seglerschlepp ist besondere Vorsicht geboten.
§20 Landungen sind laut mit dem Ruf „Landung“ anzukündigen. Motormodelle mit stehendem Motor oder Modelle mit Störungen sind mit dem Ruf „Notlandung“ laut anzukündigen und haben absoluten Vorrang.
§21 Bemannten Flugzeugen ist sofort großräumig auszuweichen.
§22 Es muss eine Erste-Hilfe-Ausrüstung zur Verfügung stehen, die zumindest der für das Mitführen in Personenkraftwagen vorgeschriebenen Ausrüstung entspricht.
§23 Das maximale Abfluggewicht beträgt 25 kg für die Flugmodelle.
§24 Die maximale Flughöhe beträgt 1000 ft, das entspricht ca. 300m.
§25 Es dürfen nicht mehr als 3 Modelle mit Verbrennungsmotor gleichzeitig geflogen werden.
§26 Die gesetzlich vorgeschriebenen Schallpegel sind einzuhalten.
§27 Es ist darauf zu achten, dass kein Treibstoff in das Erdreich gelangt. Es ist durch geeignete Maßnahmen vorzubeugen. (z. B. Auffanggefäß am Tanküberlauf)
§28 Fahrzeuge sind auf den dazu vorgesehenen Stellplätzen abzustellen.
§29 Zu- und Abfahrtswege zum Modellfluggelände sind unbedingt freizuhalten.
§30 Besondere Zwischenfälle wie Sachschäden, Personenschäden oder der Verlust von Flugmodellen sind im Flugbuch einzutragen und unverzüglich dem Vorstand zu melden.
§31 Der Vorstand des MCM kann im Falle eines Organisationsverschuldens gegenüber seinen Mitgliedern von diesen nicht haftbar gemacht werden. Dieser Haftungsausschluss tritt insbesondere dann ein, falls die Versicherung die Regulierung eines Schadens verweigert.
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