Source: http://www.hensche.de/Impressum-Generator/Das-Impressum-fuer-Freiberufler.html
Timestamp: 2019-02-24 03:59:43
Document Index: 246364223

Matched Legal Cases: ['§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5']

Das Impressum für Freiberufler - HENSCHE Arbeitsrecht
Frei­be­ruf­ler, die ei­ne In­ter­net­sei­te be­trei­ben, um ih­re Dienst­leis­tung zu be­wer­ben, müs­sen ein Im­pres­sum ge­mäß § 5 TMG be­reit­stel­len. Da­bei gibt es Be­son­der­hei­ten zu be­ach­ten.
Frei­be­ruf­ler, die auf ei­ner ei­ge­nen Web­sei­te Ih­re Dienst­leis­tun­gen an­bie­ten bzw. dar­auf auf­merk­sam ma­chen, müs­sen laut § 5 Abs.1 Te­le­me­di­en­ge­setz (TMG) ein Im­pres­sum auf eben je­ner Sei­te zur Ver­fü­gung stel­len.
Da­bei gel­ten die grund­sätz­li­chen Pflicht­an­ga­ben, wie Na­me und An­schrift, ei­ne E-Mail-Adres­se und ei­ne wei­te­re Mög­lich­keit zur un­mit­tel­ba­ren Kom­mu­ni­ka­ti­on (mehr zu den Pflicht­an­ga­ben fin­den Sie hier: FAQ zum In­halt des Im­pres­s­ums).
Bei Frei­be­ruf­lern liegt das be­son­de­re Au­gen­merk auf dem § 5 Abs.1 Nr.5 TMG. Hier sind spe­zi­el­le An­ga­ben für Be­ru­fe auf­ge­zählt, de­ren Aus­übung und Be­zeich­nung be­son­ders ge­re­gelt sind. Da­mit sind bei­spiels­wei­se Rechts­an­wäl­te, Steu­er­be­ra­ter oder Wirt­schafts­prü­fer ge­meint, bei de­nen es spe­zi­el­le be­rufs­recht­li­che Vor­schrif­ten gibt. Auch frei­be­ruf­li­che Apo­the­ker, Ärz­te und Ar­chi­tek­ten sind ein­ge­schlos­sen.
Laut § 5 Abs.1 Nr.5 a) TMG müs­sen An­ga­ben über die zu­stän­di­ge Kam­mer ge­macht wer­den. Ein in Köln an­säs­si­ger Rechts­an­walt müss­te dem­nach die Rechts­an­walts­kam­mer Köln in sei­nem Im­pres­sum an­ge­ben. Au­ßer­dem müs­sen die ge­setz­li­che Be­rufs­be­zeich­nung und der Staat in dem sie ver­lie­hen wur­de Teil des Im­pres­s­ums sein (§ 5 Abs.1 Nr.5 b) TMG). Zu­sätz­lich muss auf die ein­schlä­gi­gen be­rufs­recht­li­chen Re­ge­lun­gen hin­ge­wie­sen und die­se zu­gäng­lich ge­macht wer­den (§ 5 Abs.1 Nr.5 c) TMG). Da­zu bin­det man am bes­ten ei­nen ent­spre­chen­den Link in sein Im­pres­sum ein.
Bei Vor­lie­gen ei­ner Um­satz­steu­er-Iden­ti­fi­ka­ti­ons­num­mer oder ei­ner Wirt­schafts-Iden­ti­fi­ka­ti­ons­num­mer muss auch die­se an­ge­ge­ben wer­den. Die Steu­er­num­mer muss nicht in das Im­pres­sum ein­ge­tra­gen wer­den.
Vor­sätz­li­che oder fahr­läs­si­ge Ver­stö­ße ge­gen die­se Vor­schrif­ten kön­nen nicht nur ein Ver­stoß ge­gen das TMG son­dern auch ge­gen das Wett­be­werbs­recht dar­stel­len. Um ein rechts­si­che­res Im­pres­sum mit al­len nö­ti­gen In­hal­ten für Frei­be­ruf­ler zu er­stel­len, nut­zen Sie am bes­ten un­se­ren kos­ten­lo­sen Im­pres­sum-Ge­ne­ra­tor.
Letzte Überarbeitung: 19. Juli 2017