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Timestamp: 2016-10-20 21:28:53
Document Index: 92954184

Matched Legal Cases: ['Art. 35', 'Art. 11', 'Art. 24', 'Art. 82', 'Art. 83', 'BGE', 'Art. 89', 'Art. 42', 'Art. 106', 'Art. 42', 'Art. 106', 'Art. 90', 'BGE', 'BGE', 'Art. 24', 'Art. 24', 'Art. 24', 'Art. 24', 'BGE', 'BGE', 'Art. 24', 'BGE', 'BGE', 'Art. 24', 'BGE', 'Art. 4', 'Art. 38', 'Art. 38', 'Art. 11', 'Art. 1', 'Art. 6', 'Art. 7', 'Art. 2', 'Art. 5', 'Art. 5', 'Art. 17', 'Art. 17', 'Art. 11', 'Art. 3', 'Art. 3', 'Art. 24', 'Art. 2', 'BGE', 'Art. 78', 'BGE', 'Art. 3', 'Art. 24', 'Art. 24', 'Art. 3', 'Art. 3', 'Art. 4', 'Art. 24', 'Art. 18', 'Art. 18', 'Art. 18', 'Art. 24', 'Art. 11', 'Art. 11', 'Art. 10', 'Art. 3', 'Art. 6', 'Art. 10', 'Art. 11', 'Art. 3', 'Art. 106', 'Art. 73', 'Art. 73', 'Art. 66', 'Art. 68']

1C_533/2010 (20.07.2011)
1C_533/2010
Bundesrichter Aemisegger, pr�sidierendes Mitglied, Bundesrichter Merkli, Eusebio,
Sportbahnen Elm AG,
vertreten durch Rechtsanwalt Richard Schmidt,
1. Projektgruppe Tourismus Alp Bischof,
c/o Samuel Hefti-Hartmann,
2. Samuel Hefti-Hartmann,
3. Stefan Elmer-St�ssi,
4. Mathias Rhyner-Elmer,
5. Hans Rhyner-Sprecher,
6. Peter Sauter,
alle vertreten durch Rechtsanwalt Jean Daniel Schwab,
Gemeinderat Glarus S�d, 8767 Elm,
vertreten durch Rechtsanwalt Werner Marti,
Departement Bau und Umwelt des Kantons Glarus, Kirchstrasse 2, 8750 Glarus,
Rathaus, 8750 Glarus.
Neubau und Kanalisationsanschluss Bergrestaurant Bischof,
Beschwerde gegen das Urteil vom 20. Oktober 2010 des Verwaltungsgerichts des Kantons Glarus, I. Kammer.
Mit Gesuch vom 31. M�rz 2006 ersuchte die Projektgruppe Tourismus Alp Bischof (Projektgruppe) um die Baubewilligung f�r den Neubau des Bergrestaurants Bischofalp auf der Parzelle Nr. 814, Grundbuch Elm. Die vom Gemeinderat Elm in Abweisung der erhobenen Einsprachen am 9. November 2006 erteilte Bewilligung hob der Regierungsrat des Kantons Glarus auf Beschwerden hin am 27. M�rz 2007 wegen verletzter Ausstandsregeln seitens des Gemeinderats auf.
Auf Ersuchen des Gemeinderats f�llte der Regierungsrat in seiner Funktion als Aufsichtsbeh�rde �ber die Gemeinden am 5. Juli 2007 einen "Zwischenentscheid", wonach "per sofort s�mtliche Gesch�fte der (...) Baugesuchstellerschaft, bei denen so viele Ausstandsvorschriften beachtet werden m�ssen, dass der Gemeinderat Elm nicht mehr beschlussf�hig" sei, durch die Aufsichtsbeh�rde selber behandelt w�rden. Diesen Entscheid des Regierungsrats hob das kantonale Verwaltungsgericht auf Beschwerde hin am 6. Dezember 2007 auf, da ansonsten eine unzul�ssige Verk�rzung des Rechtsschutzes stattf�nde. Sodann wurde Rechtsanwalt Werner Marti am 20. Februar 2008 als ausserordentliches Mitglied des Gemeinderats f�r die Beurteilung des strittigen Baugesuchs eingesetzt.
Der nun beschlussf�hige Gemeinderat pr�fte das Baugesuch erneut. Neben diversen Pl�nen war auch ein Gesuch um Erteilung einer Ausnahmebewilligung nach Art. 35 des (damals geltenden) kantonalen Raumplanungs- und Baugesetzes vom 1. Mai 1988 (RBG/GL; VII B/1/1) f�r Bauten ausserhalb der Bauzonen und ein solches gem�ss Art. 11 RBG/GL f�r ein N�herbaurecht an den Waldrand zu beurteilen. Mit Verf�gung vom 9. Mai 2008 erteilte der Gemeinderat die Baubewilligung unter verschiedenen Auflagen und Bedingungen. Mit separatem Entscheid gleichen Datums wies der Gemeinderat die von der "Sportbahnen Elm AG" (SBE AG) erhobene Einsprache ab.
Die beiden genannten Entscheide er�ffnete der Gemeinderat den Betroffenen am 26. Mai 2008, dies gleichzeitig mit einer Verf�gung vom 23. Mai 2008, in welcher die SBE AG verpflichtet wurde, die Abwasserleitungen f�r das geplante Restaurant Bischofalp gem�ss Erschliessungsplan zum Baugesuch an die in ihrem Eigentum stehende private Kanalisationsleitung anschliessen zu lassen.
Am 26. Juni 2008 gelangte die SBE AG gegen diese Entscheide an den Regierungsrat. Sie machten insbesondere geltend, ihrer Kanalisation mangle es an der n�tigen Kapazit�t f�r den zus�tzlichen Anschluss des Bergrestaurants.
Nach Durchf�hrung eines Augenscheins hiess der Regierungsrat die Beschwerde gegen die Erteilung der Baubewilligung insofern gut, als die Bewilligung f�r die Verbreiterung des bestehenden Wanderwegs vom s�d�stlichen Ende des Bergrestaurants Richtung Hengstboden aufgehoben wurde; im �brigen wurden beide Beschwerden abgewiesen.
Die SBE AG focht den regierungsr�tlichen Entscheid mit Beschwerde vom 11. Januar 2010 beim Verwaltungsgericht an. Der von ihr beantragte Augenschein w�hrend der Sportferien des Kantons Z�rich war so kurzfristig nicht mehr m�glich, wurde indes am 24. M�rz 2010 noch vor Abschluss des Schriftenwechsels durchgef�hrt. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde versah das Verwaltungsgericht die Baubewilligung in seinem Urteil vom 20. Oktober 2010 mit der Auflage, die ab Steinibach zu erstellende Erschliessungsstrasse im Bereich, wo diese die Piste quert, ohne Futter- und St�tzmauern zu errichten. Im �brigen wies es die Beschwerde ab.
Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 19. November 2010 beantragt die SBE AG dem Bundesgericht das Folgende:
"1. Es sei der angefochtene Entscheid VG.2010.0005 des Beschwerdegegners 5 vom 20. Oktober 2010, betreffend das Baugesuch der Beschwerdegegnerin 1 "Neubau Bergrestaurant Bischofalp, Bischof, Elm, Parz.-Nr. 814 GB-Elm" sowie betreffend des Kanalisationsanschlusses Bergrestaurant Bischofalp aufzuheben und deren Baugesuch dementsprechend abzulehnen bzw. nicht zu bewilligen.
2. Eventuell sei der angefochtene Entscheid VG.2010.0005 des Beschwerdegegners 5 vom 20. Oktober 2010, betreffend das Baugesuch der Beschwerdegegnerin 1 "Neubau Bergrestaurant Bischofalp, Bischof, Elm, Parz.-Nr. 814 GB-Elm" aufzuheben und an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
3. Eventuell sei dem Baugesuch der Beschwerdegegnerin 1 "Neubau Bergrestaurant Bischofalp, Bischof, Elm, Parz.-Nr. 814 GB-Elm" die Bewilligung unter folgenden Auflagen und Bedingungen zu erteilen:
a) Erstellung einer eigenen Kanalisationsinfrastruktur bis zur vollst�ndigen Ableitung des Abwassers des Bergrestaurants Bischofalp bis ins Dorf Elm.
Subeventuell: Beinbetonierung der bestehenden Kanalisationsleitungen von Steinibach bis Dunkelboden.
b) Ausscheidung und Bau von 8 Parkpl�tzen unmittelbar beim Bergrestaurant.
c) Ausscheidung und Bau von 30 Parkpl�tzen unmittelbar bei der Talstation Obmoos der Sportbahnen Elm.
d) Einrichtung und Betrieb eines Begleitdienstes f�r Restaurantg�ste, welche das Bergrestaurant Bischofalp nach der letzten Pistenkontrolle der Sportbahnen Elm verlassen.
e) Betrieb des Restaurants ausschliesslich in der Zeit zwischen 1. November und 1. April.
4. Eventuell sei der angefochtene Entscheid VR.2010.0005 des Beschwerdegegners 5 vom 20. Oktober 2010 betreffend des Kanalisationsanschlusses Bergrestaurant Bischofalp aufzuheben und an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
Subeventuell: Es sei die Beschwerdegegnerin 1 zu verpflichten, der Beschwerdef�hrerin f�r den Anschluss an ihre Kanalisation die H�lfte jenes Betrages zu bezahlen, welchen sie durch die Erstellung einer eigenen Kanalisationsinfrastruktur bezahlen m�sste.
5. Vorliegender Beschwerde sei die aufschiebende Wirkung zu erteilen.
6. Alles unter Kosten- und Entsch�digungsfolgen zulasten den Beschwerdegegnern 1-5 unter solidarischer Haftbarkeit."
Die Projektgruppe Tourismus Alp Bischof als Beschwerdegegnerin sowie das kantonale Amt Bau und Umwelt schliessen je auf Abweisung der Beschwerde, soweit �berhaupt darauf einzutreten sei. Desgleichen beantragen der Gemeinderat Glarus S�d (vormals Gemeinderat Elm), der Regierungsrat des Kantons Glarus und das kantonale Verwaltungsgericht je, die Beschwerde sei abzuweisen.
Die Bundes�mter f�r Raumentwicklung (ARE) und f�r Umwelt (BAFU) haben sich ebenfalls zur Angelegenheit vernehmen lassen.
Im Rahmen des zweiten Schriftenwechsels halten die Parteien sinngem�ss an ihren Antr�gen fest.
Mit Verf�gung vom 5. Januar 2011 hat der Pr�sident der I. �ffentlich-rechtlichen Abteilung das Gesuch um Gew�hrung der aufschiebenden Wirkung abgewiesen.
1.1 Der angefochtene Entscheid des Verwaltungsgerichts betrifft eine raumplanungsrechtliche Ausnahmebewilligung im Sinne von Art. 24 RPG und somit eine �ffentlich-rechtliche Angelegenheit. Gest�tzt auf die Art. 82 lit. a und 86 Abs. 1 lit. d BGG beurteilt das Bundesgericht Beschwerden gegen Entscheide letzter kantonaler Instanzen in Angelegenheiten des �ffentlichen Rechts. Es liegt kein Ausschlussgrund nach Art. 83 BGG vor (vgl. BGE 133 II 409 E. 1.1 S. 411).
1.2 Die Beschwerdef�hrerin ist Baurechtsnehmerin und Betreiberin des Skiliftes in unmittelbarer N�he zum Bauvorhaben. Zudem wurde sie von den kantonalen Instanzen dazu verpflichtet, die Beschwerdegegnerin an ihre Kanalisation anschliessen zu lassen. Entsprechend ist die Beschwerdef�hrerin zur Beschwerde legitimiert (Art. 89 BGG). Da die �brigen Sachurteilsvoraussetzungen erf�llt sind, ist grunds�tzlich auf die Beschwerde einzutreten.
1.3 Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Begr�ndung in gedr�ngter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt. Dies setzt voraus, dass sich der Beschwerdef�hrer wenigstens kurz mit den Erw�gungen des angefochtenen Entscheids auseinandersetzt. Gen�gt die Beschwerdeschrift diesen Begr�ndungsanforderungen nicht, so ist darauf nicht einzutreten. Zwar wendet das Bundesgericht das Recht grunds�tzlich von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG); dies setzt aber voraus, dass auf die Beschwerde �berhaupt eingetreten werden kann, diese also wenigstens die minimalen Begr�ndungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG erf�llt.
Strengere Anforderungen gelten, wenn die Verletzung von Grundrechten geltend gemacht wird. Dies pr�ft das Bundesgericht nicht von Amtes wegen, sondern nur insoweit, als eine solche R�ge in der Beschwerde vorgebracht und begr�ndet worden ist (Art. 106 Abs. 2 BGG). F�r derartige R�gen gelten die gleichen Begr�ndungsanforderungen, wie sie gest�tzt auf Art. 90 Abs. 1 lit. b OG f�r die staatsrechtliche Beschwerde gegolten haben (BGE 133 II 249 E. 1.4.2 S. 254 mit Hinweisen). Die Beschwerdeschrift muss die wesentlichen Tatsachen und eine kurz gefasste Darlegung dar�ber enthalten, welche verfassungsm�ssigen Rechte bzw. welche Rechtss�tze inwiefern durch den angefochtenen Erlass oder Entscheid verletzt worden sind. Das Bundesgericht pr�ft nur klar und detailliert erhobene und, soweit m�glich, belegte R�gen; auf rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt es nicht ein. Wird eine Verletzung des Willk�rverbots geltend gemacht, muss anhand der angefochtenen Subsumtion im Einzelnen dargelegt werden, inwiefern der Entscheid an einem qualifizierten und offensichtlichen Mangel leidet (BGE 130 I 258 E. 1.3 S. 261 mit Hinweisen).
1.4 Abzuweisen ist der Antrag auf Durchf�hrung eines Augenscheins. Der entscheidrelevante Sachverhalt ergibt sich mit hinreichender Klarheit aus den Akten.
Streitgegenstand ist einzig das geplante Bergrestaurant. Die Beschwerdef�hrerin macht zwar geltend, das jetzige Vorhaben stelle lediglich die erste Etappe dar im Rahmen eines viel gr�sseren Projekts unter Einbezug der "Ghaltigen". Die von ihr verlangte Gesamtbeurteilung dr�ngt sich jedoch nicht auf, auch wenn die Beschwerdegegnerin offen darlegt, dass weitergehende Absichten zu einer Vermarktung der "Ghaltigen" bestehen (siehe Bed�rfnisnachweis der Beschwerdegegnerin vom 1. M�rz 2007 S. 3, und www.bischofalp.ch). Das Ergebnis des anh�ngigen Verfahrens hat keinerlei pr�judizierende Wirkung auf sp�tere Pl�ne der Beschwerdegegnerin. Letztere kann aus einer allf�lligen Baubewilligung keine weitergehenden Anspr�che ableiten, sondern tr�gt das Risiko, umfassendere Vorhaben nicht realisieren zu k�nnen.
Das umstrittene Bergrestaurant mit insgesamt 185 Sitzpl�tzen gem�ss Baubeschrieb vom 30. M�rz 2006 (act. 14/1.08) soll ausserhalb der Bauzone errichtet werden. Es bedarf einer Ausnahmebewilligung im Sinne von Art. 24 RPG. Eine solche Ausnahmebewilligung setzt voraus, dass der Zweck der Bauten und Anlagen einen Standort ausserhalb der Bauzonen erfordert (Standortgebundenheit, Art. 24 lit. a RPG) und keine �berwiegenden Interessen entgegenstehen (Art. 24 lit. b RPG).
3.1 Die Standortgebundenheit im Sinne von Art. 24 lit. a RPG ist nach st�ndiger bundesgerichtlicher Praxis zu bejahen, wenn eine Anlage aus technischen oder betriebswirtschaftlichen Gr�nden oder wegen der Bodenbeschaffenheit auf einen Standort ausserhalb der Bauzone angewiesen ist, oder wenn ein Werk aus bestimmten Gr�nden in einer Bauzone ausgeschlossen ist (vgl. BGE 136 II 214 E. 2 S. 218 f.; 129 II 63 E. 3.1 S. 68; 124 II 252 E. 4a S. 255; 123 II 256 E. 5a S. 261). Dabei gen�gt eine relative Standortgebundenheit: Es ist nicht erforderlich, dass �berhaupt kein anderer Standort in Betracht f�llt; es m�ssen jedoch besonders wichtige und objektive Gr�nde vorliegen, die den vorgesehenen Standort gegen�ber anderen Standorten innerhalb der Bauzone als viel vorteilhafter erscheinen lassen (Urteil des Bundesgerichts 1A.186/2002 vom 23. Mai 2003, in: ZBl 105/2004 103 E. 3; BGE 136 II 214 E. 2.1 S. 218; 133 II 409 E. 4.2 S. 417; 108 Ib 359 E. 4a S. 362; HALLER/KARLEN, Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht, 3. Aufl., Band I, 1999 S. 195 Rz. 711; WALDMANN/H�NNI, Raumplanungsgesetz, 2006, Art. 24 Rz. 10).
3.2 Bergrestaurants ausserhalb der Bauzonen werden nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung grunds�tzlich als standortgebunden anerkannt, da sie aus betriebswirtschaftlichen Gr�nden auf den Standort ausserhalb der Bauzonen angewiesen sind (vgl. BGE 117 Ib 266 E. 2a S. 267). Dies bedeutet jedoch nicht, dass jeder Standort auf einem Berggipfel f�r ein Restaurant beansprucht werden darf. Eine Pr�fung der Standortgebundenheit erscheint unvollst�ndig, wenn dabei keine Auseinandersetzung mit m�glichen Alternativstandorten oder -l�sungen stattfindet (BGE 136 II 214 E. 2.2 S. 218 f.; 129 II 63 E. 3.3 S. 70; WALDMANN/H�NNI, a.a.O., Art. 24 Rz. 10; s. auch zur vergleichbaren Problematik der Standortgebundenheit bei waldrechtlichen Ausnahmebewilligungen: BGE 120 Ib 400 E. 4c S. 408; 119 Ib 397 E. 6a S. 405; Urteil des Bundesgerichts 1A.168/2005 vom 1. Juni 2006, in: URP 2006 S. 705 E. 3).
3.3 Die Beschwerdef�hrerin stellt vorab in Abrede, dass f�r ein weiteres Berggasthaus in ihrem Skigebiet Bedarf bestehe.
3.3.1 Erstmals hat sich der Regierungsrat in seinem Entscheid vom 17. November 2009 eingehend mit der Frage der Standortgebundenheit und dem Bed�rfnis nach einer weiteren Gastst�tte im betroffenen Gebiet auseinandergesetzt. Dabei hat er insbesondere auf Zahlen abgestellt, welche von der Beschwerdef�hrerin geliefert wurden. Das Verwaltungsgericht hat das Vorgehen des Regierungsrats gesch�tzt und es als geeignete Methode erachtet, die G�stefrequenzen in Relation zur Sitzplatzzahl der bestehenden Gastrobetriebe zu setzen. Es befand insbesondere als richtig, dass der Regierungsrat bei der Ermittlung der relevanten Restaurantsitzpl�tze die vier in der N�he der Talstation der Gondelbahn Elm-�mp�chli gelegenen Gastst�tten nicht ber�cksichtigt hat. Es sei allgemein bekannt und d�rfe als gerichtsnotorisch bezeichnet werden, dass sich das Gros der Schneesportler im Skigebiet selbst und nicht im Bereich der Talstation verpflege; die Restaurants im Tal w�rden grunds�tzlich nicht dasselbe G�stesegment bedienen wie diejenigen im Pistengebiet. Auch dem Umstand, dass der Regierungsrat von 1'650 Sitzpl�tzen, die Beschwerdef�hrerin dagegen von 1'720 ausging, misst das Verwaltungsgericht im Rahmen der Standortbestimmung keine massgebliche Bedeutung zu. Bei dieser Gr�ssenordnung spiele die Differenz von 70 Pl�tzen keine Rolle, zumal sowieso nicht jeder einzelne Platz besetzt werde, sei es, weil die Bestuhlung an sich relativ eng sei, sei es, weil an Gruppentischen Restpl�tze �brig blieben. Das Verwaltungsgericht warf im Gegenteil die Frage auf, ob die Innen- und Aussensitzpl�tze �berhaupt zusammengez�hlt werden sollten, nachdem die grosse Mehrheit der G�ste bei sch�nem Wetter nicht im Innenbereich eines Restaurants und bei schlechtem Wetter nicht auf der Terrasse sitzen m�chte. Dies k�nne jedoch offen bleiben, da sich ein Bed�rfnis auch bei der Gesamtanzahl der zur Verf�gung stehenden Pl�tze ausweisen lasse. F�r rechtens erachtete das Verwaltungsgericht zudem die Korrektur, welche der Regierungsrat vorgenommen hatte, indem er die Zahlen vom Februar 2008 um 400 G�ste erh�hte: Diese h�tten in Bergh�usern logiert und die Gondelbahn Elm-�mp�chli nicht t�glich benutzt. Das Verwaltungsgericht h�lt daf�r, dieses Vorgehen habe zur Veranschaulichung der regierungsr�tlichen �berlegungen gedient. Der endg�ltigen Berechnung aber h�tten die von der Beschwerdef�hrerin gelieferten Zahlen zugrunde gelegen, nicht die vom Regierungsrat erh�hten Annahmen.
3.3.2 Das Verwaltungsgericht hat im Rahmen seiner eigenen Beurteilung die aktualisierten G�steerhebungen beigezogen, Daten, die namentlich von der Beschwerdef�hrerin f�r die Zeitspanne vom 27. November 2008 bis 7. Januar 2010 erhoben worden waren. Dabei wurden die Tage, an welchen die Gondelbahn Elm-�mp�chli still stand, mit ber�cksichtigt. Aus diesen Zahlen ergibt sich, dass sich an 43 Tagen mindestens 1'500 G�ste im Skigebiet aufhielten. Das Verwaltungsgericht rechnete f�r den Februar 2010 noch einige Tage hinzu, weil die Sportferien im Kanton Z�rich in diesem Monat stattfanden. Daraus schloss es, es h�tten sich w�hrend zwei Wintersaisons an gesamthaft rund 50 Tagen ungef�hr gleich viele oder mehr G�ste im Skigebiet aufgehalten, wie Restaurantpl�tze vorhanden sind. Dies st�tze die Feststellung des Regierungsrats, wonach in der Wintersaison 2008/2009 an 26 Tagen die Anzahl der zur Verf�gung stehenden Sitzpl�tze geringer gewesen sei als die G�stezahl. Werde ber�cksichtigt, dass die Nachfrage nach Aussen- bzw. Innenpl�tzen wetterabh�ngig sei und die Wintersportler nicht wissen k�nnten, in welchem Restaurant gerade Pl�tze frei seien, so best�tige sich der vom Regierungsrat festgestellte Bedarf nach zus�tzlichen Restaurantsitzpl�tzen im Skigebiet Elm. Da dieses Gebiet gem�ss Richtplan 2004 als "wintertouristisches Intensivgebiet" ausgeschieden worden sei, m�sse der Bedarf in erster Linie im Winter, nicht aber im Sommer, ausgewiesen sein. Dies sei der Fall. Mit der von der Beschwerdef�hrerin im Jahr 2009 vorgenommenen Erweiterung ihres Restaurants "�lpli" sei schliesslich ein Bedarf nach mehr Gastrositzpl�tzen ebenfalls belegt, h�tte sie doch sonst nach Auffassung des Verwaltungsgerichts diese Investition nicht gewagt.
3.3.3 Die Beschwerdef�hrerin bem�ngelt, dass die Vorinstanzen pro Gast einen Sitzplatz berechnet haben. Ihrer Meinung nach l�sen je zwei G�ste im Skigebiet den Bedarf nach je einem Sitzplatz aus. Damit werde dem Umstand Rechnung getragen, dass die Schneesportler keineswegs alle gleichzeitig die Verpflegungsm�glichkeiten aufsuchten. Dem Verwaltungsgericht wirft die Beschwerdef�hrerin eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs und Willk�r vor. Indes �berzeugen die gegen die Einsch�tzung der Sachlage durch das Verwaltungsgericht erhobenen Vorw�rfe nicht. Insbesondere der Vorhalt der Geh�rsverletzung ist unbegr�ndet. Das Verwaltungsgericht hat seine Beweggr�nde und seine Berechnungsweise transparent aufgezeigt. Es war nicht gehalten, auf die einzelnen R�gen der Beschwerdef�hrerin detailliert einzugehen. Es ist den kantonalen Instanzen denn grunds�tzlich auch nicht vorzuwerfen, dass sie die Gastst�tten Camperdun, Bergf�hrer, Sardona und Sternen bei der Erhebung der vorhandenen Sitzpl�tze unber�cksichtigt liessen. Die vier Restaurants befinden sich allesamt im Tal, ausserhalb des eigentlichen Skigebiets (Beilagen act. AB 1 und AB 1a der Beschwerdegegnerin im bundesgerichtlichen Verfahren und www.elm.ch, link Gastronomie). Erfahrungsgem�ss d�rften die Wintersportler von den Verpflegungsm�glichkeiten in m�glichst unmittelbarer Pistenn�he Gebrauch machen. Die kantonalen Beh�rden durften die genannten Lokale bei der Bed�rfnisabkl�rung darum willk�rfrei ausser Acht lassen.
3.3.4 Zudem erscheint es stossend, dass die Beschwerdef�hrerin den Bedarf nach zus�tzlichen Pl�tzen von Beginn weg strikte in Abrede gestellt, selber aber w�hrend des h�ngigen Beschwerdeverfahrens eine ihrer Gastst�tten, das "�lpli", massgeblich erweitert hat (gem�ss Vernehmlassung des Regierungsrats im vorinstanzlichen Verfahren um insgesamt ca. 80 Pl�tze). Des Weitern liegt der Standort f�r das neue Restaurant in einer anderen Gel�ndekammer, die bis anhin aus gastronomischer Sicht noch nicht erschlossen ist (dazu sogleich E. 2.2.5 hiernach). Auch das ARE hat diesen Umstand in seiner Vernehmlassung sinngem�ss als Indiz f�r eine bedarfsgerechtere Verteilung der Restaurationsbetriebe gewertet. Eine offensichtlich falsche Sachverhaltsfeststellung ist dem Verwaltungsgericht nicht zur Last zu legen. Es sind die von der Beschwerdef�hrerin erhobenen G�stezahlen, auf welche der Regierungsrat und das Verwaltungsgericht sich bezogen. Entgegen des Eindrucks, den die Beschwerdef�hrerin vermitteln will, hat das Verwaltungsgericht sehr wohl s�mtliche Innen- und Aussenpl�tze in seine Beurteilung mit einbezogen. Ohne die erw�hnten Restaurants im Tal geht die Beschwerdef�hrerin von 1'720 Pl�tzen aus. Sie weicht damit lediglich um 70 Pl�tze von der Annahme des Regierungsrats ab. Das Verwaltungsgericht durfte diese Differenz - im Verh�ltnis zu den G�stezahlen - zu Recht als vernachl�ssigbar taxieren. Kein Beweiswert kommt den in die Beschwerde integrierten Fotos zu, welche keine Aussage �ber den tats�chlichen Bedarf machen. Zu ber�cksichtigen ist auch, dass im Vergleich zu den Aussenpl�tzen eine bedeutend geringere Anzahl Innenpl�tze zur Verf�gung steht. Auch wenn bei schlechtem Wetter weniger Skifahrer unterwegs sein d�rften, haben diese - erst recht - ein Bed�rfnis nach einem Sitzplatz.
3.3.5 Selbst wenn die kantonalen Berechnungen recht grossz�gig sein d�rften und unter den Skitouristen derzeit bei guten Witterungsverh�ltnissen wohl kaum akute Platznot besteht, gilt es zu beachten, dass das geplante Restaurant wie soeben erw�hnt in einer anderen Gel�ndekammer liegt als die bestehenden, von der Beschwerdef�hrerin betriebenen Gastst�tten. Die Beschwerdef�hrerin kann sich darum auch nicht auf das in ZBl 1989 S. 537 ff. publizierte Urteil des Bundesgerichts A.509/1987 berufen. In diesem Fall wurde die Standortgebundenheit des geplanten Verpflegungskiosks verneint, weil in 200 m Entfernung bereits ein Restaurant betrieben wurde. Die "Pleus-Bar" indes befindet sich nach eigenen Angaben der Beschwerdef�hrerin ca. 500 m, die "Munggenh�tte" rund 900 m und das "�mp�chli" etwa 2 km von der Talstation des Skilifts "Bischof" entfernt. Insofern l�sst sich die Ausgangslage nicht mit dem zitierten Bundesgerichtsurteil vergleichen, liegen hier die bestehenden Betriebe doch weiter entfernt und im Einzugsgebiet anderer Skilifte. Auch f�r den Sommerbetrieb l�sst sich nichts Gegenteiliges feststellen: Gem�ss dem Bed�rfnisnachweis der Beschwerdegegnerin vom 1. M�rz 2007 wird nur das Restaurant "�mp�chli" auch im Sommer gef�hrt. Die Beschwerdef�hrerin hat demgegen�ber die Skih�tte "Obererbs" mit gesamthaft 90 Sitzpl�tzen angef�hrt, welche im Sommer ebenfalls zur Verf�gung stehe. Der Regierungsrat hat diesem Einwand entgegengehalten, diese Skih�tte liege 4 km s�dlich des Standorts, weswegen das Lokal "Obererbs" ohne Weiteres beim Bed�rfnisnachweis habe vernachl�ssigt werden d�rfen. Erg�nzend f�hrte der Regierungsrat in E. 5.1.1.1 aus, f�r jene Sommerg�ste, die nicht bloss mit der Gondelbahn Obermoos zum Restaurant "�mp�chli" transportiert werden m�chten, sondern zus�tzlich noch entlang dem H�henweg "Obererbs-�mp�chli" Richtung S�den wandern wollten, dies aber aufgrund ihrer k�rperlichen Verfassung nicht k�nnten, erscheine eine Verpflegungsm�glichkeit nach einem rund 2 km langen Fussmarsch am Standort des geplanten Restaurants ideal. Von einem solchen Standort w�rden nach Meinung des Regierungsrats v.a. �ltere und Familien mit Kleinkindern profitieren, weshalb mit Realisierung des Projekts ein neues G�stesegment geschaffen werde. Dies spreche f�r das bestehende Bed�rfnis nach einem zus�tzlichen Bergrestaurant in der Sommersaison. Die Beschwerdef�hrerin h�lt dieser schl�ssigen Argumentation keine stichhaltigen R�gen entgegen.
3.3.6 Zwar weist das ARE zu Recht auf die Schwierigkeiten bei der Bedarfsabkl�rung hin. Daraus kann f�r den vorliegenden Fall aber nicht abgeleitet werden, das Kontingent an Restaurationsbetrieben im fraglichen Skigebiet sei ersch�pft. Wohl handelt es sich bei den Erhebungen der kantonalen Instanzen um eine Momentaufnahme. Unber�cksichtigt bleiben bei einem solchen Vorgehen die gew�nschte k�nftige Entwicklung und die Frage, wo in Zukunft der Schwerpunkt der gastronomischen Erschliessung liegen soll. Bei einem solchen punktuellen Vorgehen besteht die Gefahr einer ausufernden Bewilligungspraxis, zumal sich die betreffenden Gesuchsteller jeweils auf die Rechtsgleichheit berufen werden. Aus den von der Beschwerdef�hrerin im bundesgerichtlichen Verfahren eingereichten Unterlagen aus den Jahren 1970 ("Touristische Entwicklungsplanung Sernftal-K�rpf") und 1971 ("Touristische Entwicklung Elm-Emp�chli-Schabell" vom Institut f�r Fremdenverkehr und Verkehrswirtschaft an der Hochschule St. Gallen) geht nicht hervor, ob diese als Grundlage f�r bisherige Bewilligungen gedient haben. Abgesehen von ihrem Alter handelt es sich offenbar um keine �ffentlichen Konzepte, welche unter Teilnahme s�mtlicher betroffener Akteure erarbeitet wurden. Auch ist aus den Akten nicht ersichtlich, ob die j�ngst bewilligte Betriebserweiterung f�r das Restaurant "�lpli" in �bereinstimmung mit diesen (privaten) Konzepten oder gest�tzt auf andere Parameter erfolgt ist. Es obliegt der Gemeinde als Planbeh�rde, unter Ber�cksichtigung der offensichtlich bestehenden privaten Konzepte Grundlagen f�r die Bewilligung der Restaurationsbetriebe im Skigebiet zu erarbeiten, damit f�r Gesuchsteller und Beh�rden klar ist, welche Anforderungen zu erf�llen sind. Dies dient auch der Rechtssicherheit der Betroffenen. Indes ist nicht ersichtlich, dass bisher derartige Anforderungen an den Bed�rfnisnachweis gestellt wurden. Sicherlich war dies jedenfalls bei den jeweiligen Vorhaben der Beschwerdef�hrerin nicht der Fall. Das ARE bezeichnet eine solche Abkl�rung denn auch nur als hilfreich und sinngem�ss als w�nschenswert. Die Gemeinde wird dies k�nftig zu ber�cksichtigen haben. Nachdem die Beschwerdegegnerin aber im Laufe des Verfahrens im M�rz 2007 einen umfassenden Bed�rfnisnachweis eingereicht und ihre Absichten klar offen gelegt hat, geht es nicht an, bei ihr einen strengeren Massstab anzulegen als bei der Beschwerdef�hrerin, zumal der Bedarf an einem zus�tzlichen Restaurationsbetrieb im Gebiet Bischof durchaus plausibel erscheint.
3.4 Evaluiert wurden auch Alternativstandorte s�dlich des Skilifts "Bischof", namentlich "N�enh�tten", "Matth�ttli", "Hengstboden" und "Rietmatt". Der Regierungsrat hat sich einl�sslich mit jedem der genannten Standorte auseinandergesetzt (E. 5.1.1.2.1 ff. des Beschlusses vom 17. November 2009). Das Verwaltungsgericht hat die einzelnen Argumente nicht mehr detailliert wiedergegeben, dazu war es aber auch nicht verpflichtet. Was die Beschwerdef�hrerin dieser Pr�fung entgegenh�lt, vermag in keiner Weise zu �berzeugen.
3.4.1 Der von der Beschwerdegegnerin fr�her noch in die �berlegungen miteinbezogene Standort "N�enh�tten" liegt ebenfalls im Jagdbanngebiet, h�tte aber eine noch st�rkere Beeintr�chtigung des Wilds zur Folge. Negativ fiel f�r den Regierungsrat zudem die grosse Entfernung vom Skilift "Bischof" ins Gewicht. Um wieder zu den Wintersportanlagen der Beschwerdef�hrerin zu gelangen, m�sste nach Darlegung des Regierungsrats der auch als Winterwanderweg genutzte untere H�henweg bis zur rund zwei Kilometer entfernten Talstation der Schabellbahn benutzt werden oder beim Standort "Hengstboden" der obere H�henweg, der durch ein rund 180 m langes Waldst�ck f�hrt. Zus�tzlich liege dieser Standort im lawinengef�hrdeten Gebiet. Zwar seien oberhalb der Bergstation des Skilifts "Bischof" Lawinenverbauungen verankert worden, doch sch�tzten diese mehr die Skiliftanlage als das Gebiet "N�enh�tten". Die Beschwerdef�hrerin stellt diesen Ausf�hrungen keine stichhaltigen Argumente entgegen, sondern wirft in die Waagschale, dass keine Moorfl�che und keine Magerwiese tangiert w�rde. Indes hat der Regierungsrat mit seiner Aufz�hlung von Wildschutz, Lawinengef�hrdung und Entfernung dargetan, dass er sehr wohl eine Interessenabw�gung vorgenommen hat, die weder willk�rlich noch ungen�gend ist. Dem Verwaltungsgericht ist nicht vorzuwerfen, dass es nur in summarischer Weise auf diese Erw�gungen verwiesen hat.
3.4.2 Gleiches gilt f�r die �brigen Standorte: Gegen das am h�chsten gelegene "Matth�ttli" sprach sich der Regierungsrat wegen der gr�sseren Lawinengefahr und dem gr�ssten Einfluss auf das Landschaftsbild (Lage inmitten der Wiesenfl�chen) aus. Auch m�sste eine um ein Mehrfaches l�ngere Zufahrtsstrasse gebaut werden, was mit gr�sseren Eingriffen in die Magerwiesenfl�chen verbunden w�re.
3.4.3 Beim Standort "Hengstboden" f�llt die Lage - unterhalb des Skilifts "Bischof" und rund 200 m vom s�dlichen Rand der Skipiste Bischof entfernt - negativ ins Gewicht, weil der Weg durch den Wald verbreitert werden m�sste. Um nach einem Restaurantbesuch wieder auf die Skipisten zu gelangen, m�sste nach Argumentation des Regierungsrats diese Strecke des oberen H�henwegs durch den Wald zur�ckgelegt oder der relativ flache und kleine Gegensteigungen aufweisende H�henweg bis zu der im "�mp�chli" gelegenen Talstation der Schabellbahn benutzt werden. Ebenso h�tte ein in unmittelbarer N�he der "Ghaltigen" neu erstelltes Bergrestaurant nach Meinung des Regierungsrats st�renden Einfuss auf diese der Erhaltungszone zugewie-senen Geb�ude.
3.4.4 Mit Blick auf den Standort "Rietmatt" gab der Regierungsrat zu bedenken, dass dieser zwar nicht so hoch liege wie das "Matth�ttli", aber dennoch deutlich �ber dem gew�hlten Standort und ungef�hr doppelt so weit von den Skiliftanlagen entfernt. Ausser Letzteren bef�nden sich keinerlei Bauten oder Anlagen in seiner N�he. Deshalb und aufgrund der exponierten Lage habe er einen betr�chtlichen Einfluss auf das Landschaftsbild. Der Bereich, in dem die Wildtiere durch den Skisport und die Versorgungsfahrten des geplanten Restaurants gest�rt w�rden, w�rde weit nach S�den vergr�ssert, und die Erstellung der Zufahrtsstrasse h�tte nach Ansicht des Regierungsrats ungleich gr�ssere Einwirkungen in die Magerwiesen und Moorfl�chen.
3.4.5 Mit diesen sorgf�ltigen Darlegungen setzt sich die Beschwerdef�hrerin nicht auseinander, sondern behauptet in pauschaler Weise, es habe keine Suche nach Alternativen stattgefunden. Diese R�ge ist offensichtlich unbegr�ndet, auch wenn das Verwaltungsgericht nicht mehr auf jeden einzelnen gepr�ften Standort zur�ckgekommen ist.
3.5 Im Zusammenhang mit der Standortwahl macht die Beschwerdef�hrerin geltend, das geplante Restaurant k�nne in der Zone 10 nicht erstellt werden, da diese Gebiete gem�ss Art. 4 der kommunalen Bauordnung von jeglichen �berbauungen oder Vorrichtungen, welche die Sicherheit und fl�ssige F�hrung der Skipisten beeintr�chtigen k�nnten, frei zu halten sind. Sie vertritt den Standpunkt, die Vorinstanz habe das Restaurant ohne �berwiegendes Interesse der Beschwerdegegnerin zu Lasten der freizuhaltenden Zone 10 bewilligt. In der Kritik steht vor allem die Erschliessungsstrasse, welche mit einer 8 cm starken Bretterlage, einer 40 cm dicken Kieskofferung und dar�ber mit 5 cm Chaussierungsschicht erstellt werden soll. Es handelt sich um eine 250 m betragende Verl�ngerung der bestehenden, beim Steinibach endenden Strasse.
3.5.1 Das Verwaltungsgericht ber�cksichtigt im angefochtenen Urteil, dass das geplante Restaurant teilweise in die Zone 10 zu liegen kommt. Wie aber der Augenschein gezeigt habe, befinde sich der Standort ausserhalb der pr�parierten Pisten, so dass vom Restaurant selbst keine Gef�hrdung der Pistenbenutzer ausgehe. Die Beschwerdef�hrerin schreibe diese Gef�hrdung insbesondere der mit St�tz- und Futtermauern versehenen Erschliessungsstrasse zu. Die Vorinstanz gesteht zu, eine mit solchen Mauern versehene Strasse k�nnte tats�chlich ein Hindernis in der Pistenf�hrung darstellen, weshalb sie in der Zone 10 nicht gebaut werden d�rfte. Eine Erschliessung ohne diese baulichen Massnahmen erachtet das Verwaltungsgericht aber - wie zuvor bereits der Regierungsrat - als mit der fraglichen Zone vereinbar. Anl�sslich des Augenscheins sei die projektierte Strassenf�hrung im Gel�nde erkennbar gewesen. Dabei habe sich best�tigt, was sich bereits den Baugesuchspl�nen entnehmen lasse: Das nat�rliche Terrain sei im Bereich, wo die Strasse die Piste kreuzen werde, relativ flach. Von daher lasse sich die Strasse an dieser Stelle problemlos ohne Futter- und St�tzmauern realisieren.
3.5.2 Eine offensichtlich falsche Sachverhaltsfeststellung durch das Verwaltungsgericht ist weder erkennbar noch rechtsgen�glich dargetan. Die Vorinstanz l�sst das Verbot von St�tz- und Futtermauern bei der Strassenbefestigung ausdr�cklich in die Baubewilligung aufnehmen, womit es den Bedenken der Beschwerdef�hrerin Rechnung tr�gt. Der Zonenzweck schliesst nicht kategorisch jede Baute oder Anlage aus, wie dies die Beschwerdef�hrerin mit ihren Vorhalten vermitteln will, sondern lediglich solche Vorrichtungen, welche die Sicherheit und die Pistenf�hrung beeintr�chtigten k�nnen. F�r das Bundes-gericht besteht kein Anlass, die Einsch�tzung der Vorinstanzen als falsch zu erachten. Mit den verf�gten Auflagen und Bedingungen wird der Sicherheit der Skifahrer Rechnung getragen, da gef�hrliche "Schanzen" vermieden werden. Dass dies nicht m�glich sein sollte, ist eine nicht weiter belegte Behauptung der Beschwerdef�hrerin. Zudem ist es stossend, wenn die Beschwerdef�hrerin eine absolute Freihaltung der Zone 10 von jeglichen Bauwerken verlangt, selber aber Gastst�tten im Pistengebiet betreibt. Eine zonenkonforme Nutzung des Gebiets als Skipiste bleibt nach wie vor m�glich. Dazu kann insbesondere auf die Erw�gungen des Regierungsrats verwiesen werden, welcher festgehalten hat, das geplante Restaurant komme an den s�dlichen Rand der Skipisten Bischof zu liegen. Oberhalb dieses Standorts am nordwestlichen Ende des Bergrestaurants liege eine aus zwei bis drei Tannenb�umen bestehende, dem n�rdlichen Waldrand vorgelagerte Baumgruppe. Da das Restaurant nicht n�rdlicher als diese Baumgruppe zu stehen komme, werde die Pistenbreite und damit die fl�ssige Pistenf�hrung durch das Bergrestaurant nicht eingeschr�nkt. Dass diese Darstellung der Situation falsch w�re, macht die Beschwerdef�hrerin zu Recht nicht geltend. Eine Piste s�dlich der erw�hnten Baumgruppe erachtete der Regierungsrat richtigerweise als gef�hrlich, weil es zu Zusammenst�ssen zwischen Skifahrern und anderen Pistenben�tzern oder Winterwanderern kommen k�nnte. Dagegen bringt die Beschwerdef�hrerin nichts vor.
3.6 Zusammenfassend kann in einem ersten Schritt festgehalten werden, dass den kantonalen Beh�rden aus der Bejahung der Standortgebundenheit kein Vorwurf zu machen ist.
Sodann erhebt die Beschwerdef�hrerin diverse andere Vorw�rfe an die Adresse der Beschwerdegegnerin und der Vorinstanz. Insbesondere vertritt sie die Auffassung, die privaten Interessen der Beschwerdegegnerin seien gegen�ber den Anliegen des Natur- und Landschaftsschutzes falsch gewichtet worden.
4.1 So macht sie geltend, der Steinibach m�sse wegen der geplanten Zufahrtsstrasse unzul�ssigerweise �berdeckt werden. Der morastige Untergrund bedinge eine Br�cke.
4.1.1 Art. 38 Abs. 1 des Bundesgesetzes �ber den Schutz der Gew�sser vom 24. Januar 1991 (GSchG; SR 814.20) verbietet grunds�tzlich das �berdecken und Eindolen von Fliessgew�ssern. Ausnahmen sind gem�ss den in Abs. 2 der zitierten Bestimmung abschliessend genannten F�llen m�glich, u.a. f�r Verkehrs�berg�nge (Art. 38 Abs. 2 lit. b GSchG). Weshalb vorliegend keine solche Bewilligung f�r die Zufahrt zum Bergrestaurant bewilligt werden k�nnte, ist nicht ersichtlich und wird von der Beschwerdef�hrerin auch nicht dargetan. Sie beruft sich lediglich in pauschaler Weise auf das �berdeckungsverbot, ohne sich mit der Ausnahmeregelung auseinander zu setzen. Auch das BAFU findet keine Anhaltspunkte, die gegen die Erteilung der Ausnahmebewilligung sprechen w�rden. Soweit die R�ge den Begr�ndungsanforderungen �berhaupt zu gen�gen vermag, ist sie abzuweisen.
4.2 Das Vorhaben liegt im Jagdbanngebiet "K�rpf". Die Beschwerdef�hrerin stellt die Zul�ssigkeit des Restaurants darum in Abrede, weil 180 l�rmige G�ste dem Zweck des Jagdbanngebiets entgegenst�nden.
4.2.1 Nach Art. 11 Abs. 2 des Bundesgesetzes �ber die Jagd und den Schutz wildlebender S�ugetiere und V�gel vom 20. Juni 1986 (Jagdgesetz, JSG; SR 922.0) scheidet der Bundesrat im Einvernehmen mit den Kantonen eidgen�ssische Jagdbanngebiete sowie Wasser- und Zugvogelreservate von nationaler Bedeutung aus. Pr�zisierend sieht Art. 1 der Verordnung vom 30. September 1991 �ber die eidgen�ssischen Jagdbanngebiete (VEJ; SR 922.31) vor, dass die Banngebiete dem Schutz und der Erhaltung von seltenen und bedrohten wildlebenden S�ugetieren und V�geln und ihrer Lebensr�ume sowie der Erhaltung von gesunden, den �rtlichen Verh�ltnissen angepassten Best�nden jagdbarer Arten dienen. Bund und Kantone sorgen bei der Erf�llung ihrer Aufgaben daf�r, dass die Schutzziele der Banngebiete nicht durch andere Nutzungen beeintr�chtigt werden. Liegen im Einzelfall andere Interessen vor, ist anhand einer Interessenabw�gung zu entscheiden (Art. 6 VEJ). Schliesslich verlangt Art. 7 VEJ f�r Vorhaben, welche die Schutzgebiete von internationaler oder nationaler Bedeutung beeintr�chtigen, die Einholung der Stellungnahme des Bundesamtes.
4.2.2 Die Gebietsbeschreibung f�r das Jagdbanngebiet lautet gem�ss Anhang 1 Art. 2 VEJ wie folgt:
"Das Schutzgebiet - ein Wildasyl, das seit mehr als 400 Jahren besteht - ist begrenzt durch die beiden T�ler der Sernf und der Linth und wird gegen S�den durch das K�rpfmassiv dominiert und abgegrenzt. Es ist eines der gr�ssten Schutzgebiete der Schweiz. Entsprechend der Gr�sse ist das Gebiet �beraus vielf�ltig. Futterwiesen im Talboden, von Wald bedeckte H�nge mit Felspartien, ausgedehnte Alpweiden �ber der Baumgrenze und dar�ber grossfl�chige Ger�llhalden, Felsw�nde und Berggipfel. Das Gebiet ist ganzj�hriger Lebensraum f�r eine grosse Zahl von verschiedensten wildlebenden S�ugetieren und V�geln."
Zielsetzung sind die Erhaltung des Gebiets als vielf�ltigen Lebensraum f�r wildlebende S�ugetiere und V�gel, die Regulierung der Rothirsch-, G�ms- und Rehbest�nde zur Wildschadenverh�tung in den Schutzw�ldern, die Erhaltung der Raufusshuhnbest�nde und der Schutz der wildlebenden Tiere vor St�rung. Unter dem Titel "besondere Massnahmen" wird die Aufteilung des Banngebiets in einen integralen (I) und einen partiellen (II) Teil genannt. Ausserhalb des Schutzgebietes sind Perimeter bezeichnet, in welchen Wildsch�den verg�tet werden (III). Die Regulierungsmassnahmen betreffend Reh, G�mse und Rothirsch haben in erster Linie in den Schutzw�ldern des Sernf- und Linthtales zu erfolgen.
4.2.3 Nach dem Glarner Richtplan aus dem Jahr 2004 geh�rt das K�rpfgebiet aber auch zum Tourismusgebiet. Die Gliederung der Tourismusgebiete basiert grunds�tzlich auf dem Kantonalen Richtplan 1988. Als weitere Grundlage dient das von der Direktion f�r Landwirtschaft, Wald und Umwelt 1996 beschlossene "Verzeichnis der Landschaften von regionaler Bedeutung im Kanton Glarus", in welchem die Abgrenzungen der verschiedenen besonders wertvollen Landschaften definiert wurden (so die Aussagen im Richtplan zu L 2-1). Im touristischen Intensivgebiet Sommer/Winter wird eine intensive Erholungsnutzung mit den notwendigen touristischen Anlagen angestrebt. Gleichzeitig sollen gem�ss Richtplan die eidgen�ssischen und kantonalen Jagdbanngebiete erhalten bleiben (L4-6). In diesen Gebieten gelten die Schutzbestimmungen gem�ss Art. 5 VEJ. Unter anderem d�rfen die Tiere nicht gest�rt, vertrieben oder aus dem Banngebiet herausgelockt werden (Art. 5 Abs. 1 lit. b VEJ). Das BAFU schliesst aus diesen Zielsetzungen f�r einen Teilbereich des Jagdbanngebiets K�rpf, es sei zu erwarten, dass bei der Errichtung von Bauten und Anlagen auch im touristischen Intensivgebiet in besonderem Masse den Schutzanliegen des Jagdbanngebiets Rechnung getragen werde.
4.2.4 Bereits am 8. September 2006 hatte sich das BAFU im Rahmen des kantonalen Verfahrens zum Vorhaben ge�ussert und war zum Schluss gelangt, die zus�tzliche St�rung, welche durch die geplante Baute zu erwarten sei, sei "wahrscheinlich vertretbar", liege doch das fragliche Gebiet im touristischen Intensivgebiet und sei bereits heute im Winter grossen St�rungen ausgesetzt. Auch die bestehenden Wanderwege w�rden schon recht intensiv begangen. In ihrer Vernehmlassung ans Bundesgericht gibt die eidgen�ssische Fachstelle neu zu bedenken, generell bestehe die Tendenz, dass touristische und Freizeitnutzungen stetig zunehmen. Es sei daher nicht auszuschliessen, dass es mit dem Neubau eines Bergrestaurants zu vermehrter St�rung der Wildtiere komme. Gerade weil das Schutzgebiet gross sei und damit im Einzelnen �ber eine entsprechende Vielfalt verf�ge, k�nnten auch lokale einzelne Eingriffe und ihre Folgen (vermehrte St�rung in der Umgebung) beachtlich sein. Aufgrund dieser Nutzungskonflikte sei vom Kanton Glarus insbesondere die Studie "Ausscheidung und rechtliche Verankerung von Wildruhegebieten im Pilotgebiet Kanton Glarus" in Auftrag gegeben worden (Schlussbericht Juni 2010). Darin w�rden in der N�he des Bergrestaurants zwei Wildruhegebiete vorgeschlagen. F�r das Wildruhegebiet "Steinibach", welches s�dlich bzw. s�dwestlich des Restaurants zu liegen k�me, wird als Zielart festgehalten: "Wintereinstand des Rehs und Lebensraum des Auerwilds; Schutzbestimmung: Betretverbot". Ein Betretverbot w�re auch im Wildruhegebiet "Vorderer Planegg" nordwestlich des projektierten Geb�udes vorgesehen, dies um den Wintereinstand der G�mse zu sichern. F�r beide Gebiete ist unter "Besonderes" vermerkt: "Dieses Wildruhegebiet gilt ab der Inbetriebnahme der Sportbahnen, oder sp�testens ab dem 15. Dezember". In den Vernehmlassungsunterlagen vom 12. Februar 2010 zur Verordnung �ber die Wildruhegebiete ist zum letztgenannten Gebiet (unter der Bezeichnung "Wildruhegebiet Bischof") als Zielart noch der Wintereinstand von G�mse und Steinwild sowie der Lebensraum des Schneehuhns definiert worden. Im unteren Bereich ist Ziel der Wintereinstand von Reh und der Lebensraum von Auerwild. Erreicht werden solle dies durch ein Zutrittsverbot. F�r die "Bachghaltigen" sei ein Zutrittsverbot, ein Routen- und ein Wegegebot vorgesehen, ebenso wie f�r den "Plattenwald". Auf die konkreten Aspekte der Nutzungskonflikte gehe der angefochtene Entscheid nicht detailliert ein.
4.2.5 Die kantonalen und kommunalen Beh�rden haben zum Spannungsfeld zwischen Tourismus- und Jagdbanngebiet Stellung genommen. Das Departement f�r Bau und Umwelt verweist vorab auf die Auflagen, welche von der Abteilung Jagd und Fischerei f�r den Bau des Restaurants gemacht wurden. Bereits heute werde das Gebiet Plattenwald so markiert, dass Skifahrer dieses als Wildruhegebiet erkennen und mehrheitlich nicht mehr befahren w�rden. Nach Einsch�tzung des Departements wird sich mit dem Bau des neuen Restaurants an der bisherigen Situation im Winter kaum etwas �ndern. Menschen und Fahrzeuge, welche sich immer auf den gleichen Wegen bewegten, w�rden f�r Wildtiere berechenbar und die m�gliche Gefahr einsch�tzbar. Als Beispiele nennt das Departement die Wildtiere im Schweizerischen Nationalpark mit striktem Weggebot oder die ruhig �senden Rehe neben Bahnlinien. Im Bereich der geplanten Gastst�tte sei das Wanderwegnetz bereits heute dicht und gut frequentiert. Sofern die Wanderer auch k�nftig auf den Wanderwegen bleiben und ihre Hunde an der Leine f�hren w�rden, �ndere sich mit der erwarteten Zunahme der Wanderer f�r die Wildtiere nur wenig gegen�ber der heutigen Situation.
Der Regierungsrat erwartet durch die Realisierung des Bauprojekts keine zus�tzlichen St�rungen, solle doch dieses in unmittelbarer N�he des Skipistenrands und der Talstation des Skilifts "Bischof" erstellt werden. Der r�umliche St�rungsbereich der Wintersportler werde darum nicht ausgedehnt. Vor Ort verlaufe bereits ein Wanderweg, weshalb auch der St�rungsradius im Sommer keine Vergr�sserung erfahre. Weder Winter- noch Sommertouristen w�rden im Restaurant �bernachten, so dass es nicht zu zus�tzlichen Immissionen komme.
Im gleichen Sinne h�lt die Gemeinde den Bedenken des BAFU entgegen, sie habe zusammen mit den kantonalen Stellen einem Standort zugestimmt, der sich im Skigebiet sowie an einem bestehenden Wanderweg befinde, so dass keine zus�tzliche Beeintr�chtigung oder St�rung des Wildes zu bef�rchten sei. Aus Sicht des Gemeinderats, dem sowohl die �rtlichen Verh�ltnisse wie auch der Wildbestand und die Lebensgewohnheiten des Wildes im betreffenden Gebiet bestens bekannt seien, entst�nden durch den Bau des Restaurants keine Nutzungskonflikte. Das von der Gastst�tte beanspruchte Einzugsgebiet, n�mlich die Skipisten und der Wanderweg, werde bereits heute touristisch genutzt. Die f�r das Wild ausgeschiedenen Ruhezonen w�rden dadurch nicht beeintr�chtigt.
4.2.6 Offensichtlich besteht ein Widerspruch zwischen den Schutzzielen des Jagdbanngebiets respektive den neu vorgesehenen Wildruhezonen und der richtplanerischen Zuweisung zum intensiven Tourismusgebiet, welcher im angefochtenen Urteil keine namhafte Erw�hnung fand. Zu Recht wendet das Verwaltungsgericht im bundesgerichtlichen Vernehmlassungsverfahren ein, dass dieses Problem im Rahmen der kantonalen Richtplanung gel�st werden m�sste. Indes kann den kantonalen und kommunalen Einsch�tzungen im konkreten Fall grunds�tzlich gefolgt werden: Mit der Platzierung des Restaurants unmittelbar neben dem bereits bestehenden Skilift und am ebenfalls schon vorhandenen Wanderweg wird die Gefahr zus�tzlicher St�rungen minimiert. Das Restaurant kommt denn auch nicht in die geplanten (noch nicht beschlossenen) Ruhezonen, sondern in deren N�he zu liegen. Die Versorgungsfahrten sowohl im Sommer wie im Winter werden allerdings f�r zus�tzlichen L�rm und Unruhe sorgen. Dies gab auch der Regierungsrat in seinem Entscheid zu bedenken. Indes seien diese auf den ohnehin bereits intensiv genutzten Bereich des Skigebiets beschr�nkt. Im gleichen Sinne ist das BAFU im Jahr 2006 selber davon ausgegangen, dass die mit dem Neubau einhergehenden Immissionen im Vergleich zur Vorbelastung kaum massgeblich ins Gewicht fallen d�rften. Es hat darum lediglich den Baubeginn vor dem 16. Juli wegen der in diesem Gebiet lebenden Tierarten untersagt.
4.3 Weiter r�gt die Beschwerdef�hrerin, das Projekt unterschreite den Waldabstand, ohne dass Gr�nde f�r eine Ausnahmebewilligung vorl�gen.
4.3.1 Bauten und Anlagen sind in Waldesn�he laut Art. 17 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 4. Oktober 1992 �ber den Wald (WaG; SR 921.0) nur zul�ssig, wenn sie die Erhaltung, Pflege und Nutzung des Waldes nicht beeintr�chtigen. Die Kantone schreiben einen angemessenen Mindestabstand der Bauten und Anlagen vom Waldrand vor. Sie ber�cksichtigen dabei die Lage und die zu erwartende H�he des Bestandes (Art. 17 Abs. 2 WaG). Art. 11 Abs. 2 lit. b des kantonalen Raumplanungs- und Baugesetzes vom 1. Mai 1988 (RBG/GL; VII B/1/1) legt den Waldabstand auf 15 m fest. Gem�ss Abs. 3 der letztzitierten Bestimmung kann der Regierungsrat in begr�ndeten F�llen, wenn dies mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung vereinbar ist, Ausnahmen von den vorstehenden Abstandsvorschriften bewilligen. Vor der Erteilung solcher Ausnahmebewilligungen sind die Gemeinden anzuh�ren.
4.3.2 Das BAFU vermisst im angefochtenen Entscheid die Angabe von Gr�nden, welche f�r die Bewilligung der Abstandsunterschreitung ausschlaggebend waren. Das Verwaltungsgericht verweist in der Tat im Wesentlichen auf die Interessenabw�gung des Regierungsrates, ohne die dort dargelegten Argumente wieder aufzugreifen. Der Regierungsrat seinerseits hat sich eingehender mit der Problematik befasst und seine Motivation aufgezeigt: W�rde die Ausnahme nicht gew�hrt, h�tte dies eine Verschiebung des Standorts um 10 m nordw�rts zur Folge. Dadurch w�rde das Bergrestaurant besser einsehbar, womit ein gr�sserer Einfluss auf das Landschaftsbild einhergehen w�rde. Zudem h�tte sich die Distanz zwischen dem Skilift und dem Restaurant nach Auffassung des Regierungsrats negativ auf die Pistensicherheit ausgewirkt.
4.3.3 Das Kantonsforstamt Glarus hat sich sowohl in der Vorpr�fung wie auch beim eigentlichen Bewilligungsverfahren mit der Frage auseinandergesetzt und am 17. September 2004 (act. 14/1.28) nach einem Augenschein festgestellt, dass kleinfl�chige waldbauliche Eingriffe zur F�rderung der Verj�ngung des Walds und am Waldrand in diesem Bereich durchaus Sinn machen und auch langfristig zur Stabilit�tsf�rderung des Walds beitragen w�rden. Aus diesem Grund bestehe aus seiner Sicht die M�glichkeit zur entsprechenden Waldrandausformung und damit zur Erteilung einer N�herbaubewilligung. Die Auflagen und Bedingungen dazu hat die Abteilung Wald des Departements Bau und Umwelt im Rahmen des Mitberichtverfahrens am 3. Juli 2006 formuliert.
4.3.4 Diese zitierten Ausf�hrungen sind nachvollziehbar. Erhebliches Gewicht bei der Wertung der Interessen kommt dem Aspekt des Landschaftsschutzes zu - am gew�hlten Standort ist die Exponiertheit der Baute kleiner als weiter n�rdlich. Insgesamt ist die Interessenabw�gung, welche zur Ausnahmebewilligung gef�hrt hat, nicht zu beanstanden.
4.4 Sodann f�gt sich das geplante Objekt nach Meinung der Beschwerdef�hrerin nicht in die Landschaft ein. Eine Bewilligung verstosse gegen Art. 3 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 1. Juli 1966 �ber den Natur- und Heimatschutz (NHG; SR 451) und Art. 3 Abs. 2 RPV.
4.4.1 Die Erteilung einer Ausnahmebewilligung im Sinne von Art. 24 RPG stellt nach st�ndiger Rechtsprechung eine Bundesaufgabe im Sinne von Art. 2 Abs. 1 lit. b NHG dar (BGE 112 Ib 70 E. 4b S. 75; 117 Ib 97 ff.; 136 II 214 E. 3 S. 219; je mit Hinweisen). Dies gilt insbesondere, wenn wie hier geltend gemacht wird, die Ausnahmebewilligung f�r ein Vorhaben ausserhalb der Bauzone verstosse gegen die nach Art. 78 Abs. 2 BV und dem NHG gebotene R�cksichtnahme auf Natur und Heimat (BGE 136 II 214 E. 3 S. 219; 123 II 5 E. 2c S. 7, 289 E. 1e S. 292; Urteil des Bundesgerichts 1A.1/2006 vom 25. April 2006, in: URP 2006 388 E. 2.1 S. 391 f. mit Hinweis; vgl. SEITZ/ZIMMERMANN, Bundesgerichtliche Rechtsprechung zum NHG 1997-2007, in: URP 2008 S. 114 f.).
4.4.2 Bund und Kantone sorgen bei der Erf�llung von Bundesaufgaben daf�r, dass unter anderem das heimatliche Landschafts- und Ortsbild geschont wird und, wo das allgemeine Interesse daran �berwiegt, ungeschm�lert erhalten bleibt (Art. 3 Abs. 1 NHG). Diese Bestimmung ist nicht nur im Rahmen der Interessenabw�gung nach Art. 24 lit. b RPG zu beachten, sondern bereits bei der Beurteilung der Standortgebundenheit im Sinne von Art. 24 lit. a RPG von Bedeutung. Die Pflicht zur Schonung gem�ss Art. 3 Abs. 1 NHG gilt nach Art. 3 Abs. 3 NHG unabh�ngig von der Bedeutung eines Objekts im Sinne von Art. 4 NHG, welcher Objekte von nationaler Bedeutung von solchen mit regionaler oder lokaler Bedeutung unterscheidet. Das Landschaftsbild der Alp Bischof ist somit bei der Erteilung einer Ausnahmebewilligung nach Art. 24 RPG unabh�ngig davon zu schonen, ob es in einem entsprechenden Inventar eingetragen ist. Die Landschaft kann geschont werden, wenn im Rahmen der Standortwahl derjenige Standort bevorzugt wird, der den betriebswirtschaftlichen Bed�rfnissen gen�gt und das Landschaftsbild m�glichst wenig beeintr�chtigt.
4.4.3 Dass bei der Standortwahl verschiedene M�glichkeiten evaluiert wurden und die Wahl auf diejenige fiel, welche mit den geringsten Nachteilen verbunden war, wurde bereits in E. 3 hiervor gezeigt. Namentlich das "Matth�ttli" und die "Rietmatt" wurden wegen der exponierteren Lage und der mangelnden Einpassung ins Landschaftsbild verworfen. Wie das BAFU in seiner Stellungnahme zuhanden des Bundesgerichts zudem richtig feststellt, ist das Bauvorhaben nicht in einer unber�hrten, besonders wertvollen Landschaft geplant, sondern in unmittelbarer N�he zur Talstation des Skilifts "Bischof", innerhalb des intensiven Tourismusgebiets (gem�ss Richtplan). Seines Erachtens sind die landschaftlichen Auswirkungen der baulichen Eingriffe an einem Ort, wo sich bereits touristische Anlagen befinden, nicht gravierend. Diesen Ausf�hrungen ist zu folgen.
4.4.4 Im gleichen Sinne haben die kantonalen und kommunalen Beh�rden argumentiert. Nachgerade aus diesem Grund wurde, wie gesehen, die Unterschreitung des Waldabstands bewilligt. So konnte verhindert werden, dass die Baute exponiert in Erscheinung tritt. Die Beschwerdef�hrerin macht selber geltend, der Bau werde damit kaschiert. Ihre Behauptung, das Vorhaben nehme keine R�cksicht auf den Landschaftsschutz, l�sst sich mit Blick in die Akten nicht belegen.
4.5 Ein weiterer Vorwurf der Beschwerdef�hrerin gr�ndet darauf, dass die Erschliessungsstrasse durch ein Biotop von regionaler Bedeutung f�hrt.
4.5.1 Nach Art. 18 Abs. 1 NHG ist dem Aussterben einheimischer Tier- und Pflanzenarten durch Erhaltung gen�gend grosser Lebensr�ume und andere geeignete Massnahmen entgegenzuwirken. Besonders zu sch�tzen sind gem�ss Abs. 1bis Uferbereiche, Riedgebiete und Moore, seltene Waldgesellschaften, Hecken, Feldgeh�lze, Trockenrasen und weitere Standorte, die eine ausgleichende Funktion im Naturhaushalt erf�llen oder besonders g�nstige Voraussetzungen f�r Lebensgemeinschaften aufweisen. L�sst sich eine Beeintr�chtigung schutzw�rdiger Lebensr�ume durch technische Eingriffe unter Abw�gung aller Interessen nicht vermeiden, so hat der Verursacher f�r besondere Massnahmen zu deren bestm�glichem Schutz, f�r Wiederherstellung oder ansonst f�r angemessenen Ersatz zu sorgen (Abs. 1ter).
4.5.2 Tangiert ist unbestritten ein Biotop von regionaler Bedeutung. Die Verl�ngerung der bereits bis zum Steinibach bestehenden Erschliessungsstrasse soll f�r die Bauzeit und danach den Anlieferungen im Sommer dienen. Im Winter sollen die notwendigen Versorgungsfahrten vor und nach den Pistenbetriebszeiten mit dem Raupenfahrzeug erfolgen. Dem BAFU fehlt es im angefochtenen Entscheid an Erw�gungen dazu, ob eine Standortevaluation insbesondere zur Linienf�hrung der Zufahrtsstrasse vorgenommen worden ist, wie dies Art. 18 Abs. 1ter NHG verlangt. Das Verwaltungsgericht �ussert sich auf S. 26 f. seines Urteils zum Biotopschutz und erachtet die Verlegung des Biotops als Ersatzmassnahme als angemessen. Der geplante Restaurantneubau unterst�tze w�hrend der Bauphase die Baubranche und schaffe nach der Inbetriebnahme Arbeitspl�tze in Glarus S�d, wo ein grosser Bedarf hierf�r bestehe. Der Neubau sei auf eine Strasse angewiesen, welche durch das Biotop f�hre. Die Erhaltung des Biotops an Ort und Stelle w�rde den Bau des Restaurants verunm�glichen, was in Ber�cksichtigung von dessen wirtschaftlichen Vorteilen f�r die Region nach Auffassung der Vorinstanz unangemessen w�re. Beim Bau des Bischofslift hingegen sei die Weiterf�hrung des Strassenst�cks ab dem Steinibach nicht notwendig gewesen.
4.5.3 Aus diesen �berlegungen werden zwar die Motive der vorinstanzlichen Interessenabw�gung deutlich, nicht aber, ob eine Alternative f�r die Streckenf�hrung gesucht wurde. Indes haben die Ausf�hrungen in E. 3 hiervor gezeigt, dass sich der Regierungsrat bei seiner Entscheidfindung eingehend mit anderen Standorten auseinander gesetzt hat und in seiner Einsch�tzung vom Verwaltungsgericht gesch�tzt wurde. So h�tten die Standorte "Matth�sli" und "Rietmatt" noch gr�ssere Eingriffe in die Magerwiesen zur Folge, weil sie l�ngere Zufahrtsstrassen bedingen w�rden. F�r ein Restaurant auf dem "Hengstboden" m�sste der Weg durch den Wald verbreitert werden. Zudem spricht die Lage in gr�sserer Entfernung von der Skipiste und unmittelbarer N�he der "Ghaltigen" gegen diesen Standort. "N�enh�tten" fiel wegen der Lawinengef�hrdung, dem Wildschutz und der zu grossen Entfernung ausser Betracht. Zur Notwendigkeit der Strasse selber zog der Regierungsrat einen Transport des Baumaterials per Helikopter in Erw�gung, gab aber die enorme Verteuerung zu bedenken. Aufgrund des relativ steilen Gel�ndes verwarf er auch die M�glichkeit, Baumaterial und -maschinen mit Transportfahrzeugen hoch zu bringen. Ohne Strasse k�nne kein Feuerwehrauto zum Restaurant gelangen. Zudem w�re die Versorgung des Betriebs nur schlecht gew�hrleistet, m�sste doch diese ab dem Steinibach in zeitaufw�ndiger Weise mit "Motorkarretten" oder sonstigen Spezialtransportern zum Bergrestaurant gebracht werden. Eine weitergehende Verbreiterung des bestehenden Wanderwegs vom s�d�stlichen Ende des Bergrestaurants Richtung Hengstboden hat der Regierungsrat indes abgelehnt.
4.5.4 Eingegriffen wird vorwiegend in Magerwiesenfl�chen und in einen Teil des Flachmoors (act. 14/1.15, Plan mit Ersatzmassnahmen). Als Ersatzmassnahme wird ein Flachmoor, das bisher stark beweidet wurde, ausgez�unt. Die tempor�r beeintr�chtigen Fl�chen werden sich nach der Einsch�tzung durch die Abteilung Umweltschutz und Energie des Departements Bau und Umwelt vom 16. Juni 2006 bei entsprechender Nutzung (Verzicht auf D�ngung, angepasster Schnittzeitpunkt, lokales [Magerwiesen-] Saatgut f�r Wiederansaat) im Laufe der Zeit wieder zu Biotopen entwickeln. Die Abteilung formulierte zudem die Auflage, dass in den Flachmoorbereichen sicherzustellen sei, dass der Strassenk�rper f�r das Hangwasser durchl�ssig erstellt werde. Dadurch werde das Flachmoor auf der Talseite nicht �ber den B�schungsbereich hinaus beeintr�chtigt.
4.5.5 Alternativstandorte mit entsprechend anderer Strassenf�hrung wurden demnach gepr�ft, desgleichen wurden im Sinn von Art. 18ter NHG Ersatzmassnahmen angeordnet. Eine Verletzung von Bundesrecht ist den kantonalen Beh�rden nicht vorzuwerfen.
4.6 Insgesamt haben die kantonalen Instanzen eine umfassende Interessenabw�gung vorgenommen, welche nicht als bundesrechtswidrig zu bezeichnen ist. Zwar hat sich das Verwaltungsgericht zum Teil nicht mehr detailliert zu einzelnen Aspekten ge�ussert. Da dies aber umfassend auf der Ebene des vorgelagerten regierungsr�tlichen Entscheids geschehen war, durfte das Verwaltungsgericht von Wiederholungen absehen. Eine Verletzung von Art. 24 RPG ist zu verneinen.
Sodann wendet sich die Beschwerdef�hrerin gegen die ihr auferlegte Pflicht, die Beschwerdegegnerin an ihr Kanalisationsnetz anschliessen zu lassen. Das Reglement f�r die Abwasseranlagen der Gemeinde Elm vom 7. Februar 1984 (Abwasserreglement) gen�ge nicht als Rechtsgrundlage f�r die Abnahmeverpflichtung, da sie keine planungsrechtliche Komponente enthalte. Die Beschwerdef�hrerin bef�rchtet, ohne ihr Zutun erheblichen Planungsspielraum zu verlieren. Zudem erachtet sie die Bemessung der Entsch�digung als falsch.
5.1 Die gesetzlichen Grundlagen f�r die Anschlusspflicht finden sich auf Bundesebene in Art. 11 GSchG. Dessen Abs. 1 statuiert den Grundsatz, dass im Bereich der �ffentlichen Kanalisation das verschmutzte Abwasser in die Kanalisation einzuleiten ist. Gem�ss der Definition in Abs. 2 der zitierten Norm umfasst der Bereich �ffentlicher Kanalisationen die Bauzonen (lit. a), weitere Gebiete, sobald f�r sie eine Kanalisation erstellt worden ist (lit. b) und weitere Gebiete, in welchen der Anschluss an die Kanalisation zweckm�ssig und zumutbar ist (lit. c). Der Inhaber der Kanalisation ist verpflichtet, Abwasser abzunehmen und der zentralen Abwasserreinigungsanlage zuzuf�hren (Art. 11 Abs. 3 GSchG). Art. 10 Abs. 3 GSchG stellt die privaten Kanalisationen, die auch �ffentlichen Zwecken dienen k�nnen, der �ffentlichen Kanalisation gleich. Schliesslich ist das Verursacherprinzip, wonach derjenige der Massnahmen nach dem GSchG verursacht, die Kosten daf�r tr�gt, in Art. 3a GSchG verankert.
5.2 Im Sinne dieser Bestimmungen h�lt das kommunale Abwasserreglement (Beilage 9 der Beschwerdef�hrerin im verwaltungsgerichtlichen Verfahren) in Art. 6 u.a. die Berechtigung des Gemeinderats fest, an private Anschlussleitungen, die an die �ffentliche Kanalisationen angeschlossen sind, weitere �ffentliche oder private Zweigleitungen anzuschliessen oder anschliessen zu lassen. Er entscheidet, welche Entsch�digung an den Eigent�mer der ben�tzten Anschlussleitung zu bezahlen ist und regelt auch die Frage des sp�teren Unterhalts.
5.3 Mit der Anschlusspflicht an die �ffentliche Kanalisation soll gew�hrleistet werden, dass verschmutztes Abwasser - wenn dies zweckm�ssig und zumutbar ist - �ber eine �ffentliche Kanalisation und eine zentrale Abwasserreinigungsanlage beseitigt wird. Die Abwasserleitung der Beschwerdef�hrerin erm�glicht eine solche Abwasserbeseitigung mit Zuleitung in die �ffentliche Kanalisationsleitung bereits heute mehreren Geb�uden und Restaurants beim Obermoos. Sie dient somit einem �ffentlichen Zweck i.S.v. Art. 10 Abs. 3 GSchG. Das BAFU best�tigt darum auch in seiner Vernehmlassung, dass die Beschwerdef�hrerin als Inhaberin dieser privaten, jedoch einem �ffentlichen Zweck dienenden Kanalisation nach Art. 11 Abs. 3 GSchG verpflichtet ist, das Abwasser aufzunehmen, wenn gen�gend Kapazit�t vorhanden ist. Davon sei aufgrund der Akten auszugehen. Die umstrittene Verpflichtung der Beschwerdef�hrerin, die Abw�sser des geplanten Bergrestaurants aufzunehmen, entspreche den Vorgaben der zitierten Gew�sserschutzgesetzgebung. Die Kostenverteilung mit einer anteilsm�ssigen Beteiligung der Beschwerdegegnerin an den Kosten der privaten Kanalisation, sich aus Einkaufssumme und Unterhaltsbeitr�gen zusammensetzend, trage Art. 3a GSchG Rechnung.
5.4 F�r das Bundesgericht besteht kein Anlass, von dieser Einsch�tzung der eidgen�ssischen Fachstelle abzuweichen. Insbesondere vermag die Beschwerdef�hrerin keine willk�rliche Anwendung kantonalen Rechts darzutun (Art. 106 Abs. 2 BGG). Wie das Verwaltungsgericht ausf�hrt, erfolgte die Entsch�digungsberechnung unter Ber�cksichtigung des Restwerts der bestehenden Kanalisation und der Laufmeterkosten bei der seinerzeitigen Neuerstellung. Der Regierungsrat hat seinerseits in seinem Beschluss vom 17. November 2009 sorgf�ltig aufgezeigt, wie die Berechnung im Einzelnen zustande kam. Die appellatorische Kritik der Beschwerdef�hrerin vermag nicht zu �berzeugen.
5.5 Gleiches gilt in Bezug auf das Gutachten zur Abwassersituation, welches die Gemeinde in Auftrag gegeben hatte: Die Beschwerdef�hrerin stellt den dort getroffenen Annahmen zur Kapazit�t und dem Standard der bestehenden Leitung lediglich ihre eigenen, nicht belegten Einsch�tzungen entgegen, ohne sich mit den Argumentationen der kantonalen Instanzen rechtsgen�glich auseinander zu setzen. Insbesondere die detailreichen Erw�gungen des Regierungsrats in E. IV 9 des Beschlusses vom 17. November 2009 sind nachvollziehbar. Das Verwaltungsgericht hat sich �berdies eingehend mit der Unabh�ngigkeit des Gutachters befasst und diese bejaht. Weitergehende Auflagen, wie sie die Beschwerdef�hrerin in Bezug auf m�gliche Deformationen der Leitungen verlangt, waren nicht zu verf�gen. Sollten die Bef�rchtungen sich best�tigen und die Beschwerdegegnerin die Leitung besch�digen, wird sie nach den allgemeinen Rechtsgrunds�tzen f�r die von ihr verursachten Kosten aufkommen m�ssen.
Schliesslich verlangt die Beschwerdef�hrerin, die Beschwerdegegnerin habe beim Restaurant vor Ort acht und unten im Tal 30 Parkpl�tze zu erstellen.
6.1 Diese Argumentation ist nicht nachvollziehbar: Einerseits behauptet die Beschwerdef�hrerin, es bestehe kein Bedarf an einem zus�tzlichen Restaurant und stellt dessen Zul�ssigkeit am vorgesehenen Standort in Abrede, andererseits fordert sie Parkpl�tze. Wie das Verwaltungsgericht in Erw�gung zieht, wird das Bergrestaurant nur durch Waldstrassen erschlossen, zu deren Befahrung eine Ausnahmebewilligung erforderlich ist. G�ste w�rden darum nur in Ausnahmef�llen mit dem Auto anreisen, weshalb die Erstellung von Parkpl�tzen unverh�ltnism�ssig sei. Das Restaurant verf�ge gem�ss den Baupl�nen �ber eine Garage, in welcher das Auto des Wirts abgestellt werden k�nne, und auf dem "Vorplatz" k�nnten ebenfalls Wagen - etwa des Personals, eine Ausnahmebewilligung vorausgesetzt - geparkt werden. Winterg�ste w�rden fast ausnahmslos die von der Beschwerdef�hrerin angebotenen Bergbahnen und Skilifte benutzen, so dass sie auch zur Nutzung von deren Parkpl�tzen berechtigt seien. Dasselbe d�rfte nach Auffassung des Verwaltungsgerichts auch f�r die Mehrheit der Sommerg�ste gelten. F�r die verbleibende Minderheit eigene Parkpl�tze bereithalten zu m�ssen, w�re beim bestehenden �berangebot an Parkpl�tzen im Sommer unverh�ltnism�ssig. Von einer erheblichen Belastung des �ffentlichen Verkehrs im Sinne von Art. 73 Abs. 1 des kantonalen Strassengesetzes vom 2. Mai 1971 (StrG/GL; VII C/11/1) durch den Betrieb des Bergrestaurants Bischofalp bzw. dessen Besucher k�nne nicht gesprochen werden.
6.2 Art. 73 Abs. 1 StrG/GL wurde inzwischen per 1. Januar 2011 aufgehoben. Die Norm verlangte Parkplatzfl�chen auf Privatgrund bei der Erstellung von Neubauten, wenn letztere nach ihrer Zweckbestimmung eine erhebliche Belastung des �ffentlichen Verkehrs erwarten liess. Die Beschwerdef�hrerin vermag den kantonalen Instanzen keine willk�rliche Anwendung dieser Norm nachzuweisen. Wie der Regierungsrat plausibel darlegt, ist nicht davon auszugehen, dass das neue Restaurant massgeblich mehr G�ste ins Skigebiet lockt. Es soll ihnen lediglich eine zus�tzliche Verpflegungsm�glichkeit bieten. Erheblicher Mehrverkehr, der die Schaffung neuer Parkpl�tze notwendig erscheinen lassen w�rde, ist nicht zu erwarten.
Insgesamt ist den kantonalen Beh�rde weder eine Verfassungs- noch eine Bundesrechtswidrigkeit vorzuwerfen. Soweit auf die Beschwerde einzutreten ist, ist sie abzuweisen. Bei diesem Verfahrensausgang hat die Beschwerdef�hrerin f�r die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens aufzukommen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Zudem hat sie die Beschwerdegegnerin angemessen f�r ihre Aufwendungen zu entsch�digen (Art. 68 Abs. 2 BGG).
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Gemeinderat Glarus S�d, dem Departement Bau und Umwelt, dem Regierungsrat und dem Verwaltungsgericht des Kantons Glarus, I. Kammer, sowie den Bundes�mtern f�r Raumentwicklung und f�r Umwelt schriftlich mitgeteilt.