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Timestamp: 2019-07-22 01:20:03
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Matched Legal Cases: ['§6', '§5', '§ 5', '§6', '§6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 12', '§ 6', '§ 15', '§ 3', '§ 4', '§ 4']

KAO-Schriften – Organspende-Wiki
KAO-Schriften
1.1 Hirntod - Der neue Tod bei lebendigem Leib (4/2017)
1.2 Organspende - die verschwiegene Seite (7/2018)
2.1 50 Jahre Transplantation, 20 Jahre TPG in Deutschland (2017)
2.2 2014 Regensburg: Kontroverse Debatte zur Organspende auf dem Katholikentag
2.3 2014 KAO klärt auf zum „Tag der Organspende“
2.4 2014: Organspendezahlen sinken: Menschen lassen sich nicht mehr so leicht für tot verkaufen
Diese Schriften bringt KAO schon seit Jahren unter das Volk, immer wieder in aktualisierter Form.
Hirntod - Der neue Tod bei lebendigem Leib (4/2017)
Die PDF-Datei "Hirntod - Der neue Tod bei lebendigem Leib" in der Ausgabe 4/2017 liegt vor. Darin steht:
"Bei lebendigem Leib" ist eine Metapher,[1] die mit umgangssprachlich einem lebenden Menschen gleichgesetzt wird. Hirntote sind jedoch tote Menschen bei lebendigem Leibe. Daher ist bereits der Titel eine brilliante Irreführung.
Wir nehmen in der öffentlichen Diskussion den Hirntod fast ausschließlich nur im Zusammenhang mit Organspende wahr. Dabei erfolgt nach Feststellung des Hirntodes meist die Abschaltung der künstlichen Beatmung (Therapieende), siehe gemeinsame Erklärungen. Dies wurde erstmals 1960 von Pierre Wertheimer dokumentiert, 7 Jahre vor der ersten Herz-TX.
Siehe: Todesverständnis und Datenbank unseres Lebens
Aus diesen Worten spricht ein Feindbild, das seit 2 Jahren nicht mehr aktuell ist: 2015 hat auch das BMG diese Haltung eingenommen. Zudem steht es - wenn auch indirekt, aber klar - seit 1997 auch im TPG, dass Hirntote Tote sind.
Meist erfolgt nach der Feststellung des Hirntodes die Abschaltung der künstlichen Beatmung (Therapieende), siehe gemeinsame Erklärungen. Es geht somit nicht nur um die "lebensfrischen Organe".
Grundsätzliches: Solange der Hirntod nicht festgestellt ist,[Anm. 1] wird alles getan, um das Leben des Patienten zu retten und seine Gesundheit wieder herzustellen. Die Frage um Organspende wird erst relevant, wenn der Hirntod festgestellt ist und gesunde Organe vorliegen.
Auf Seite 2 der KAO-Broschüre "Organspende - die verschwiegene Seite" heißt es bei den Forderungen von KAO: "Hirntote sind Lebende". Wenn dem so ist, kann jemand, der einen anderen Menschen bewusst in den Zustand Hirntod gebracht hat, nicht als Mörder angeklagt werden, da der Hirntote ja noch lebt. Die Anklage kann somit nur auf Körperverletzung lauten. Bei einer Gerichtsverhandlung kann der Verteidiger auf geringfügige Körperverletzung plädieren, da das Gehirn nur 2% (!) der Körpermasse ausmacht.
Mit der Feststellung des Hirntodes ist der Tod des Menschen festgestellt, siehe: Todesverständnis. Hirntote benötigen daher keine Sterbebegleitung, sehr wohl die Hinterbliebene von Hirntoten eine gute Begleitung.
Diese Frage lässt ich verkürzt so beantworten: Hirntote sind Tote mit lebendem Körper.
Als 1960 - 4 Jahre vor der 1. TX mit einem Organ aus einem Hirntoten und 7 Jahre vor der 1. Herz-TX! - Pierre Wertheimer bei einem 14-jährigen Hirntoten die künstliche Beatmung abgeschaltet hat, sprach niemand von Mord. Es spricht auch niemand von Mord, wenn entsprechend der vorliegenden Patientenverfügung ein Therapieende erfolgt, siehe: {{PV-Hirntod]]
Ja, siehe Todesverständnis
Nein, in den meisten Fällen erfolgt nach Feststellung des Hirntodes ein Therpieende, siehe gemeinsame Erklärungen.
Ja, dies ist auf unterschiedliche Art und Weise mit bildgebenden Untersuchungen belegbar.
Menschen werden außer von einigen Journalisten und einigen Kritikern nur von einem Richter auf dem Amtsgericht für tot erklärt, von Letzterem nur, wenn der Leichnam nicht vorliegt.
Der Hirntod wird immer festgestellt. Der Zustand kann von jedem anderen für die HTD qualifizierten Arzt bestätigt werden.
Dies lässt sich auch so ausdrücken: In den Jahren 2006 bis 2017 haben weniger als 5% der Hirntoten schriftlich der Organentnahme widersprochen.
Für die Ärzte ist es wichtig, den Hinterbliebenen von Organspendern den Zustand Hirntod verständlich zu machen.
Ja, es ist dies zulässig. Die Hinterbliebenen können auch ablehnen.
Die Transplantationsmedizin hat kein Maschinenmodell, sonst bräuchten die Transplantierten keine Immunsuppressiva.
Bei Hirntoten ist der Geist definitiv erloschen. Für ernstzunehmenden Theologen hat sich mit Eintritt des Hirntodes die Seele vom Leib getrennt. Was somit bei Hirntod vorliegt, das ist ein menschlicher Körper, ohne Geist und ohne Seele, ein Toter mit maximaler Supravitalität.
Warum sollen willige Organspender durch ihren Hirntod mit ihren Organen nicht anderen Menschen das Leben retten bzw. deren Lebensqualität verbessern dürfen?
Hirntote sind Tote. Daher wird nach Feststellung des Hirntodes in den meisten Fällen die künstliche Beatmung ausgeschaltet, siehe Therapieende und gemeinsame Erklärungen.
§6 TPG betont seit 1997 ausdrücklich den würdevollen Umgang mit Organspendern.
Das Leben nach dem Tod (ewiges Leben) wird durch keine Organentnahme erschwert oder gar verhindert. (Er, der auf dem Thron saß, sprach: Seht, ich mache alles neu. (Offb 21,5))
Ein Sterbender kann durchaus etwas empfinden, aber kein Hirntoter, siehe: Todesverständnis
Im allgemeinen ja, aber bei Hirntoten ist dies alles Ausdruck von intermediärem Leben.
Nein, auch Hirntote können dies, siehe Todesverständnis.
"Die an den Untersuchungen nach Absatz 1 beteiligten Ärzte dürfen weder an der Entnahme noch an der Übertragung der Organe oder Gewebe des Spenders beteiligt sein. Sie dürfen auch nicht Weisungen eines Arztes unterstehen, der an diesen Maßnahmen beteiligt ist." (§5 TPG Abs 2) Das TPG gibt es in Deutschland seit 1997.
In der Richtlinie zur HTD (2015) steht ausdrücklich: "Die an den Untersuchungen beteiligten Ärzte dürfen im Falle einer Organ- oder Gewebespende weder an der Entnahme noch an der Übertragung der Organe oder Gewebe des Spenders beteiligt sein. Sie dürfen auch nicht Weisungen eines Arztes unterstehen, der an diesen Maßnahmen beteiligt ist (vgl. § 5 Abs. 2 S. 1 und 2 TPG)."[Anm. 2]
Hieran zeigt sich deutlich, dass sich KAO kaum für Gesetzt und Vorschriften interessiert oder sie sogar bewusst ausblendet, damit sie in ihrer Binnenwelt der eigenen Ansichten ihre Zweifel breit streuen können, ganz wie bei einer Verschwörungstheorie.
Wünschen kann man sich viel, aber ein Anrecht auf ein Organ hat keiner. - Der Tod des Organspender hat nichts mit dem Wunsch des Patienten zu tun. Sie kommen erst mit dem Hirntod und der Zustimmung zur Organentnahme zusammen.
Dies ist eine falsche Darstellung. - Der Arzt im Entnahmekrankenhaus ist verpflichtet, den Hirntoten der DSO zu melden. Diese vergibt eine Kennnummer, unter der alles weitere geführt wird. Aus der Kennnummer ist die Identität des Hirntoten nicht ohne der Querverweisliste der DSO nicht zu ermitteln. Mit dieser Kennnummer werden alle med. Daten der transplantierbaren Organe an ET gemeldet. ET kennt damit selbst nicht die Identität des Organspenders und kann daher sie auch nicht an das TXZ weitergeben. Das TXZ braucht gar nicht die Kennnummer, sondern nur die med. Daten zu dem Organ.
Seit 1982 - das sind nun 37 Jahre - gibt es die Entscheidungshilfen zur Feststellung des Hirntodes durch die BÄK. Sie orientiert sich immer am Gesamthirntod. Es gibt aktuell (2019) keinen Hinweis darauf, dass dies irgendwie gelockert werden sollte, noch nicht einmal eine Diskussion darüber. Daher ist diese Frage reine Panikmache.
Hirntoten ist alle Wahrnehmung erloschen. Die hier angesprochene Begleitung wollen diese Hinterbliebenen somit nicht für den Hirntoten, sondern im Grunde für sich selbst.
Organspender sind Hirntote und damit Tote, siehe Todesverständnis.
<< Das Titelblatt zeigt einen Chirurgen, der seine beiden Hände im offen Körper eines Organspenders auf dem OP-Tisch hat. Neben ihm steht ein 2. Chirurg. Er zieht einen langen Wagen herbei, auf dem 4 Behälter stehen, mit der Aufschrift "Herz", "Lunge", "Leber" und "Niere". Vor dem Wagen - fast in der Bildmitte - steht ein großer, roter Abfalleimer mit der Aufschrift "Würde".
Ich durfte bei einer Organentnahme (Lunge und Nieren) im OP dabei sein. Zuvor war ich bei einer laproskopischen Lungen-OP mit dabei und bei einer Lungen-OP beim offenen Brustkorb. Ich konnte bei der Organentnahme nichts Menschenunwürdiges erkennen. Es wurde mit ihm so verfahren, wie bei den anderen Operationen auch. Zudem verlangt §6 TPG seit 1997 einen würdevollen Umgang mit jedem Organspender.[Anm. 3] Damit entspricht die Titelseite nicht der Realität: Die Würde des Organspenders wird nicht weggeworfen, sondern geachtet.
Jedes TXZ ist verpflichtet, die Daten (auch die Erfolgs- und Misserfolgsdaten) zu veröffentlichen. Sie sind seit Jahren im Internet einsehbar auf dieser Seite der DSO. Dort kann man zu jedem TXZ die Tätigkeitsberichte bis über 10 Jahre zurück herunterladen.
Für die kath. Kirche sind Hirntote Tote. Das hat die DBK erst 2015 eigens bekräftigt, siehe: Religion
Wie diese Seite zeigt, sind es nicht nur kritische Informationen, sondern auch Halb- und Unwahrheiten sowie das Schüren von zumeist unberechtigten Ängsten.
Ich durfte bei einer Organentnahme (Lunge und Nieren) im OP dabei sein. Zuvor war ich bei einer laproskopischen Lungen-OP mit dabei und bei einer Lungen-OP beim offenen Brustkorb. Ich konnte bei der Organentnahme nichts Menschenunwürdiges erkennen. Es wurde mit ihm so verfahren, wie bei den anderen Operationen auch. Zudem verlangt §6 TPG seit 1997 einen würdevollen Umgang mit jedem Organspender.
Wie die Diskussion um die Widerspruchsregelung zeigt, ist man schnell mit starken, gefühlsbetonten Worten zur Hand, wenn sachliche Argumente fehlen. Dass Hans Jonas resignierend sagte, dass jetzt nur noch "die Zeugnisse von Betroffenen" helfe, ist vorstellbar,[Anm. 4] aber dass er hierbei die Mütter besonders nannte, ist unwahrscheinlich. Wenn dem so wäre, so treten hierbei Eindrücke und Gefühle gegen sachliche Fakten an.
Bei meiner Anwesenheit im OP-Saal bei einer Organentnahme (Lunge und Nieren) konnte ich nichts menschenunwürdiges erkennen. Zumal fordert § 6 TPG seit 1997 einen würdevollen Umgang mit Organspendern.
Das ist das Problem bei Hirntoten. Sie unterscheiden sich äußerlich nicht von Komapatienten. - Hirntote werden bis zur Organentnahme intensivmedizinisch weiterbehandelt. - Ab der Feststellung des Hirntodes macht Weiterbehandlung keinen Sinn, weil es vom Hirntod keine Besserung gibt.
Kein Hirntoter und kein Organspender "atmet noch". Der Ausfall der Eigenatmung wird bei jeder [[HTD] überprüft. Hirntote müssen daher künstlich beatmet werden. - Was nun, "plötzlich" oder "langsam"?
Die Ärzte haben um Zustimmung der Organentnahme angefragt (siehe Seite 5). Von "Menschenwürde genommen" und "Material zur Weiterverarbeitung" kann daher keine Rede sein. Ärzte sehen Organspender primär als Hirntote, als Tote.
Das ist das Problem bei Hirntoten: Der Körper lebt noch, doch der Mensch ist tot.
Beim Tod von minderjährigen Kindern fühlen sich die Eltern immer mit schuldig. - Ohne Organentnahme wäre die künstliche Beatmung ausgeschaltet worden, weil der Hirntod festgestellt war.
Für einige Hinterbliebene ist es ein Trost zu wissen, dass mit dem Hirntod des Familienmitglieds anderen Menschen (durchschnittlich 3,3 Menschen) das Leben retten konnte. Für einige Hinterbliebene ist es tröstlich zu wissen, dass Organe des Hirntoten nun in anderen Menschen weiterleben. - Doch dies gilt nicht für alle Menschen.
Dies hätte nicht passieren dürfen.[3] - In Deutschland steht seit 1997 in § 6 TPG: "Der Leichnam des Organ- oder Gewebespenders muss in würdigem Zustand zur Bestattung übergeben werden. Zuvor ist dem nächsten Angehörigen Gelegenheit zu geben, den Leichnam zu sehen."
Dies darf so nicht passieren.[3]
Wir liefen stumm und ohne Abschied von unserem Kind davon, voller Schrecken und unfähig, uns einander mitzuteilen. (8)
In Deutschland steht seit 1997 in § 6 TPG: " Die Organ- oder Gewebeentnahme bei verstorbenen Personen und alle mit ihr zusammenhängenden Maßnahmen müssen unter Achtung der Würde des Organ- oder Gewebespenders in einer der ärztlichen Sorgfaltspflicht entsprechenden Weise durchgeführt werden."[3]
Damit Organspender anonym bleiben (Datenschutz), wird diese Kenn-Nummer vergeben. Dies wird von § 12 Abs. 3 TPG seit 1997 gefordert. - Ohne diese Kenn-Nummer würde hier wohl stehen: Verletzung des Datenschutzes!
Das ist kein Problem der Transplantationsmedizin, sondern ein Problem des Hirntodes. Spätestens ab der Notwendigkeit der künstlichen Beatmung kann kein Hirntoter noch ein Wort sagen. Ab Eintritt des Hirntodes können Hirntote nichts mehr wahrnehmen. Siehe: Sterbebegleitung
Seit vielen Jahren wird in verschiedene Richtungen geforscht, damit Organspende überflüssig wird, doch leider ist keiner der Wege so weit, dass wir jetzt oder in den nächsten Jahren auf Organspende verzichten können. Organspende ist leider die einzige Möglichkeit, um den Menschen ihr Leben zu retten und ihre Lebensqualität zu verbessern.
Bei Lorenz Meyer sind ein paar Dinge falsch gelaufen. Das muss offen zugegeben werden. Dies besagt jedoch nicht, dass jede Organspende so falsch abläuft.[3]
Wenn mit einem EEG Hirnaktivität nachgewiesen werden kann, liegt kein Hirntod vor und darf daher keine Organentnahme vorgenommen werden. In Deutschland ist so etwas undenkbar, insbesondere seit Inkrafttreten des TPG im Jahr 1997.[3]
In den meisten Fällen liegen zwischen normalem Leben und Feststellung des Hirntodes weniger als 7 Tage und zwischen Verdacht auf Hirntod und Feststellung des Hirntodes weniger als 24 Stunden. Dazu kommt, dass es ein Abschied ohne Abschied ist.[Anm. 5]
In Deutschland steht seit 1997 in § 6 TPG: "Der Leichnam des Organ- oder Gewebespenders muss in würdigem Zustand zur Bestattung übergeben werden. Zuvor ist dem nächsten Angehörigen Gelegenheit zu geben, den Leichnam zu sehen."[3]
§ 15 Aufbewahrungs- und Löschungsfristen[3]
{{Zitat2|Selbst der Umgang mit Angehörigen von "Hirntoten" ist unterschiedlich, je nachdem, ob brauchbare Organe vorhanden sind oder nicht. Bei einem Kind, dessen Organe durch eine Infektion unbrauchbar waren, wurde den Eltern gesagt: "Bleiben Sie bei Ihrem Kind, es lebt noch, es versteht Sie irgendwie, begleiten Sie es bis zuletzt, das hilft später." Nach Feststellung des Hirntodes ist der Mensch tot, was "lebt" ist nur noch sein Körper. Hirntote können nichts mehr verstehen, auch nicht "irgendwie". Dies Aussage mag gutgemeint sein, ist jedoch faktisch falsch.
Die Frage nach der Organentnahme ist erst nach Feststellung des Hirntodes zu fällen. Wenn Organspende vor Feststellung des Hirntodes von den Angehörigen angesprochen wird - so wie bei Arnd Focke -, kann zwar darüber gesprochen werden, aber die Entscheidung ist nach Feststellung des Hirntodes zu fällen.
Es lag zwar keine schriftliche, aber eine mündliche Zustimmung des mit 29 Jahren volljährigen Hirntoten durch seine Ehefrau vor. Es soll in jedem Fall - ganz im Sinne des Selbstbestimmungsrecht - der Wille jedes Menschen berücksichtigt werden, bei der Patientenverfügung wie auch bei der Frage um Organspende.
Mit Feststellung des Hirntodes ist medizinisch und juristisch der Tod des Menschen festgestellt. 1990 bestätigten der Rat der EKD und die DBK, dass Hirntote tot sind. 2015 bekräftigte die DBK diese Aussage. Siehe Todesverständnis
Seit 2013 wurde in Deutschland mit gesetzlichem Auftrag jeder Krankenversicherte ab seinem 16. Lebensjahr über Hirntod und Organspende aufgeklärt. Als Organspende kommen in Frage: Herz, Lunge, Leber, Nieren, Bauchspeicheldrüse und Dünndarm
Diese Schuldgefühle sind im wesentlichen darauf zurückzuführen, dass nicht akzeptiert wurde, dass der 29-jährige Sohn im Sinne des Selbstbestimmungsrechts sich mündlich für die Organentnahme ausgesprochen hatte, siehe: Selbstbestimmung.
Die genannten Punkte betreffen nicht das TPG, sondern die HTD. Gegen diese Entscheidungshilfe (bis 1998)[Anm. 6] wurde 1997 beim Tod von Arnd Focke verstoßen.
Bei jeder HTD wird ein größtmöglicher Schmerzreiz gesetzt. Dabei darf keine Reaktion erfolgen. Dies ist ein Beleg dafür, dass Hirntote keine Schmerzen wahrnehmen können. Siehe: Schmerz
Diese Untersuchung beeinträchtigt nach Aussage von Ärzten eindeutig die mögliche Erholung eines hirnverletzten Patienten und kann sogar den Tod des Patienten hervorrufen. (21)
Wenn die HTD genau nach der Richtlinie des BMG durchgeführt wird, kann es zu keiner Schädigung des Patienten kommen.
Die HTD ist so aufgebaut, dass sie mit leichten Reizen beginnen (Pupillen-Reflex) und schrittweise zu immer größeren Reizen weitergeht. Zeigt sich bei einem Reiz eine Reaktion, ist damit der Hirntod widerlegt und die HTD wird abgebrochen. Es ist daher unredlich, dies als "Quälerei" zu bezeichnen.
Die Angaben auf dem Grabstein geben die Hinterbliebenen an. Medizinisch sind indirekt seit 1982 indirekt[Anm. 7] und ausdrücklich seit 1986Referenzfehler: Für ein <ref>-Tag fehlt ein schließendes </ref>-Tag. Hirntote Tote, juristisch seit Inkrafttreten des TPG im Jahr 1997. Seit 1997 heißt es in der "Entscheidungshilfe zur Feststellung des Hirntodes" klar und deutlich: "Festgestellt wird nicht der Zeitpunkt des eintretenden, sondern der Zustand des bereits eingetretenen Todes. Als Todeszeit wird die Uhrzeit registriert, zu der die Diagnose und Dokumentation des Hirntodes abgeschlossen sind."
Arnd Focke mag für die Hinterbliebenen ausgesehen haben, als "wäre er unter Schmerzen gestorben", aber Hirntote können keine Schmerzen empfinden, siehe Schmerz
Herzen von Organspendern schlagen länger Klaus Schäfer Wenn nach Feststellung des Hirntodes eine Organentnahme nicht möglich ist - aus medizinischen Gründen (z.B. keine gesunden Organe) oder weil die Zustimmung zur Organentnahme fehlt -, wird die künstliche Beatmung ausgeschaltet. Danach schlägt noch das Herz einige Minuten und bleibt aufgrund des fehlenden Sauerstoffs stehen. Kein Herz schlägt da noch stundenlang weiter.
Dieser "Todeskampf" sind nur mögliche spinale Reflexe, die von Hinterbliebenen irriger Weise als Lebenszeichen gedeutet werden können.
Oder mein Sohn wäre ohne Spenderkonditionierung bei künstlicher Beatmung wegen Lungenversagens an einem Herz-Kreislauf-Stillstand gestorben. (22)
Ohne Spenderkonditionierung und ohne Zustimmung zur Organentnahme wird die künstliche Beatmung ausgeschaltet, was binnen Minuten zu einem Herz-Kreislauf-Stillstand führt.
Dies mag man sich im Nachhinein wünschen, aber bis zur Durchführung der HTD hat die Medizin versucht, das Leben zu retten und die Gesundheit wieder herzustellen.
Das ist das Problem bei Hirntoten: Sie sehen nicht aus wie Tote, sind jedoch als Mensch tot. Siehe: Todesverständnis
Das Problem ist, dass der Hirntod ein unsichtbarer Tod ist und schwer zu vermitteln ist, siehe: Hirntod und Todesverständnis
dass Organentnahme eine Sterbebegleitung durch die Angehörigen unmöglich macht. (24)
Im TPG gibt es nicht den Begriff "Restkörper". Es heißt hingegen "menschlicher Körper".
In § 3 TPG heißt es klar und deutlich, dass für eine Organentnahme die Zustimmung vorliegen muss: "Die Entnahme von Organen oder Geweben ist, soweit in § 4 oder § 4a nichts Abweichendes bestimmt ist, nur zulässig, wenn
Dies ist kaum vorstellbar, das viele dieser Organ-Patienten ständig auf der Intensivstation liegen müssen oder immer wieder zur stationären Behandlung in die Klinik müssen, weil es ihnen so schlecht geht, oft mit einem Aufenthalt auf der Intensivstation beginnend.
Diese "begründete Zweifel am Hirntodkonzept" gibt es nicht. Selbst der DER schrieb 2015 auf Seite 167 seiner Stellungnahme Hirntod und Entscheidung zur Organspende: "Einstimmig ist der Deutsche Ethikrat der Auffassung, dass am Hirntod als Voraussetzung für eine postmortale Organentnahme festzuhalten ist."
In den folgenden zwei Tagen wurde der Zustand unseres Sohnes immer kritischer, und wenn ich nicht von der Transplantation geredet hätte, wäre er wahrscheinlich einen Tag früher an Lungenversagen gestorben. So aber wurde er mit allen Mitteln am Leben erhalten, um die Spende zu realisieren. Dazu mussten allerdings die Barbituratwerte in seinem Blut so weit sinken, dass der Hirntod festgestellt werden konnte. (29)
Dies ist sehr unwahrscheinlich, denn gegen Lungenversagen gab es 1997 nur die Lungen-TX als "Heilmittel", inzwischen auch die ECMO.
Barbiturate haben in der Regel eine dämpfende Wirkung auf das ZNS und hätten zu einem falschen Ergebnis bei der HTD führen können. Daher müssen sie vorher abgesetzt werden.
Ich werfe mir vor, dass ich seinen natürlichen Tod einen Tag früher verhindert habe. (30)
Dieser Vorwurf ist völlig unbegründet.
Das ist das Problem bei allen Hirntoten: Hirntod ist ein unsichtbarer Tod.
1990 bestätigten der Rat der EKD und die DBK, dass Hirntote tot sind. 2015 bekräftigte die DBK diese Aussage. Siehe Todesverständnis
Die kath. Kirche schämt sich hier wohl eher für das Ergebnis, bei dem Teilnehmer wie Wolfgang Waldstein behaupten: "Mir ist kein Fall bekannt geworden, in dem nach der Verhinderung der Organentnahme der Patient an den Folgen des Hirntods gestorben wäre. In allen mir bekannt gewordenen Fällen sind sie durch die richtige Behandlung ge­heilt worden."
Auch kritische Stimmen sollten bei der Wahrheit bleiben.
Welche Studien sollen dies denn sein, die von Alan Shewmon?
Wer seine Organe nach Feststellung des Hirntodes spenden möchte, sollte nicht durch Begriffen wie "Ausbeutung" darin verunsichert oder gar davon abgehalten werden.
Hirntoten ist nicht mehr zu helfen. Sie sind tot. - Für die Organ-Patienten wird auf unterschiedlichen Wegen nach Alternativen geforscht. Selbst in den nächsten Jahren haben hat die Medizin zur TX keinen gleichwertigen Ersatz.
Diese Statistik gibt es seit Jahren. Jedes TXZ ist zu einem allgemein zugänglichen Jahresbericht verpflichtet, siehe: Jahresberichte der TXZ.
Sind die Empfänger von Organen tatsächlich so ge-sund und fit, wie die Werbung uns weismachen will? Man hört und sieht immer nur die Vorzeigepatienten, denen es anscheinend gut geht. (32f)
Das Heilsversprechen der Medizin, uns das Leben zu erhalten, ist bislang noch nicht eingelöst worden – ich sage glücklicherweise. Wir müssen wieder lernen, mit dem eigenen Tod zu leben, er ereilt uns alle. Hilfe dabei gibt es in der Hospizbewegung, die da einsetzt, wo die Medizin am Ende ist. (33)
Auch die TX-Medizin verspricht keine Unsterblichkeit.
Die Ärzte beschimpfte er aber alle als Dummköpfe, denn er erzählte mir, dass ihn ein Arzt in den Keller in einem Kühlschrank verstaut hätte, dann wäre er von total hektischen Ärzten wieder hervorgezerrt worden und ein Arzt hätte ihm den Hals aufgeschnitten, ohne Narkose oder Schmerzmittel sei er noch einmal operiert worden. Als ich das völlig entsetzt dem Oberarzt auf der Station erzählte, wo der Zwischenfall stattgefunden hatte, wurde mir bestätigt, dass es so war: er war erst in der Pathologie, weil er ja tot war, erst der Chefarzt bestand auf einer erneuten OP. Diese wurde ausgeführt, der Patient beatmet, wohl wissend, dass er aufgrund des langen Sauerstoffmangels im Gehirn nie wieder gesund werden würde. Wie kann ein toter Mensch sehen, was mit ihm passiert? Warum kann ein toter Mensch Schmerzen spüren? (35)
Im Durchgangssyndrom können die Patienten die verrücktesten Vorstellungen entwickeln, ähnlich wie in einem (Alb-)Traum. Sie sind jedoch davon überzeugt, dass dies real erlebt wurde.
Siehe: Sterbeprozess und Schmerzen und Wahrnehmung
Hirntote sind tote Menschen mit lebendem Körper. Siehe: Todesverständnis
Es war die Einführung der künstlichen Beatmung durch Björn Ibsen, die die Trennlinie zwischen Leben und Tod verschoben hat, siehe: Todesverständnis
Hirntote haben zwar Zeichen des Lebens - siehe auch Alan Shewmon -, aber nicht alle Zeichen des Lebens.
In einer lebensbedrohlichen Situation kommt kein TXB, sondern erst wenn der Hirntod sicher zu erwarten ist.
{{Zitat2| Ich möchte, dass man meinen Status als Patient respektiert und nicht ungefragt Untersuchungen an mir vornimmt, die mir nach-weislich schaden, auch wenn Mediziner meinen, mit meinen Organen das Leben von anderen Menschen retten zu können. (38) Die HTD wird auch ohne einer anschließenden Organentnahme vorgenommen.
Mit einem Nein zur Organentnahme ist dies sichergestellt.
Diese Zeit für ihren "Kampf um ihr Leben" haben alle 175 von Alan Shewmon zusammengetragenen Fälle von Hirntoten erhalten. Kein einziger von ihnen hat diesen Kampf gewonnen. Sie alle erlitten trotz unvermindert fortgesetzter intensivmedizinischer Behandlung einen Herz-Kreislauf-Stillstand.
Es wird nicht auf Beruf oder sozialer Status geachtet, sondern allein darauf, ob Hirntod vorliegt. Für die Feststellung des Hirntodes ist der Zustand der Organe unwichtig.
Hirntote sind tote Menschen mit lebendem Körper. Siehe Todesverständnis
Die Medizin verfügt weder über Patienten noch über Hirntote, sondern sie selbst Selbstbesimmung oder ihre gesetzliche Vertreter (siehe: Patientenverfügung bis zur Feststellung des Hirntodes; Organentnahme ab Feststellung des Hirntodes).
Zur Durchführung der HTD müssen alle Schmerzmittel abgesetzt sein, damit der gesetzte Schmerzreiz nicht durch Schmerzmittel unterdrückt wird.
Nicht die Medizin verfügt darüber, sondern der Hirntote oder, wenn dieses sein Selbstbestimmungsrecht nicht wahrgenommen wurde, seine Hinterbliebenen.
Dies ist erst bei Feststellung des Hirntodes und Zustimmung zur Organentnahme zulässig.
Siehe: Schmerz und Sterbebegleitung
Der Fall der lebendigen Toten Jahi McMath war bei der Hirntod-konferenz in Harvard im April 2018 ein großes Thema. (42f)
Die Entscheidung zur Organspende ab dem Jahr 2002.[4] [Anm. 8]
Potenziell[5] 1.868 2.090 1.865 1.963 1.866 1.888 1.876 1.799 1.584 1.370 1.339 1.317 1.248 1.178
Warum soll nicht über 75% der Bevölkerung im Falle ihres Hirntodes mit ihren Organen anderen Menschen das Leben retten dürfen? Warum soll Gutes zu tun schlecht sein?
Bei Kindern unter 2 Jahren und bei primären infratentoriellen Hirnschädigungen kann der Hirntod erst beim Vorliegen eines Null-Linien-EEGs oder beim Nachweis des zerebralen Zirkulationsstillstandes festgestellt werden.
Möchten Sie so sterben? verlassen - ohne Familie - ohne Begleitung - getestet - beurteilt nach der Qualität der Organe - auf dem OP-Tisch ruhiggestellt - aufgeschitten bei schlagendem Herzen - von Chirurgen umringt - als Nummer - eine einzige Wunde.
Diese Aufzählung ist in Grafik gepackt. - Siehe: Todesverständnis und Sterbebegleitung
Hirntote müssen ernährt, gepflegt, überwacht, getestet und mit Medikamenten versorgt werden, damit sie nicht versterben.
... damit ihr Blutkreislauf aufrecht erhalten bleibt. Siehe: Todesverständnis
Der Hirntod ist naturwissenschaftlich nicht mit dem Tod des Menschen gleichzusetzen. (PCB, USA 2008)
Bis 2017 haben weniger als 5% der Hirntoten selbst per Spenderausweis der Organentnahme widersprochen.
Von "auslegen" der Tücher kann keine Rede sein.
Siehe: Schmerz und Narkose und Organentnahme
Bei einer Multiorganentnahme wird vor der Entnahme des ersten Organs das Herz zum Stillstand gebracht. Damit braucht man dann auch keine künstliche Beatmung mehr.
„Als einmaliges und unverwechselbares Geschöpf wird der Mensch nicht nur durch sein Gehirn, sondern auch durch seinen Leib repräsentiert, dieser aber lebt beim Hirntoten noch zu 97%. ((53)
Siehe: Schmerz und Organentnahme
„Die Würde des Menschen und die Achtung vor dem Tod treten gegenüber den Interessen der Transplantationsmedizin und wirtschaftlichen Interessen zurück. (53)
Der Verein KAO veröffentlichte am 06.12.2017 den Artikel "50 Jahre Transplantation, 20 Jahre TPG in Deutschland, KAO bilanziert die Geschichte einer großen Täuschung".[6] Darin heißt es:
Hier wird in polemischer Weise Angst geschürt. - Auch bei der Widerspruchsregelung hat der einzelne Bürger für sich das Recht, zu widersprechen. Sein Selbstbestimmungsrecht ist damit nicht eingeschränkt. - Ende 2017 ist kein Land bekannt, in dem es eine Notstandsregelung gibt. Selbst Bulgarien scheint sie in eine Widerspruchsregelung abgeändert zu haben.
↑ Um es ganz genau zu sagen: Solange noch irgendwie medizinische Hoffnung besteht, wird alles Menschenmögliche getan, um das Leben zu retten und die Gesundheit wieder herzustellen. In dieser Phase interessiert sich niemand für einen Organspendeausweis. Liegt jedoch nach Tagen der Behandlung medizinisch ein aussichtsloser Zustand vor, der sich unaufhaltsam auf den Hirntod zuentwickelt - dies ist mitunter zu erkennen -, dann beginnt man, sich Gedanken um eine Organspende zu machen. Dann erst kommt frühestens die Frage um einen Organspendeausweis - aber auch um einen Patientenverfügung - auf.
↑ Damit steht das seit 2 Jahren vor Drucklegung dieses KAO-Flyers in der Richtlinie.
↑ Leider fehlt hier die Quellenangabe.
↑ Niemand bekommt ab dem Zeitpunkt der künstlichen Beatmung von dem Patienten irgendeine Rückmeldung. Ein letztes "Danke" oder "Ich liebe Dich." gibt es nicht.
↑ Arnd Focke starb 1997. Am 01.12.1997 trat das TPG in Kraft. In Folge dessen wurde 1998 aus der "Entscheidungshilfe" eine "Richtlinie zur Feststellung des Hirntodes". Damit wurde bei Arnd Focke nicht gegen das TPG verstoßen, sondern gegen eine Entscheidungshilfe. Korrekt war es deswegen nicht.
↑ https://www.praktische-philosophie.org/schweda--jongsma-2018.html Zugriff am 02.03.2019.
↑ a b c d e f g h Dies ereignete sich 1991 in der Schweiz. Siehe Seite 11.
Von „http://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=KAO-Schriften&oldid=13605“
Diese Seite wurde zuletzt am 17. März 2019 um 17:49 Uhr geändert.