Source: http://guatlebn.at/verein/statuten.html
Timestamp: 2017-06-29 00:13:12
Document Index: 275102610

Matched Legal Cases: ['§ 9', '§ 11', '§ 14', '§ 15', '§ 11', '§ 11']

Guat leb´n - Statuten
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Ein Lebens(t)raum für Mensch und Natur
Der Verein führt den Namen „Guat leb´n – ein Lebens(t)raum für Mensch und Natur“.
Er hat seinen Sitz in der Gemeinde Mortantsch und kann seine Tätigkeit auf das ganze österreichische Bundesgebiet erstrecken.
Der Verein, dessen Tätigkeit nicht auf Gewinn gerichtet ist, dient unmittelbar und ausschließlich gemeinnützigen Zielen.
Der Verein bezweckt, eine landwirtschaftliche Einrichtung, mit einem sozialem Rahmen zu schaffen, in dem jeder Mensch mit seiner Einmaligkeit Platz findet.
Besonders berücksichtigt werden Menschen mit verschiedenen Benachteiligungen im körperlichen, geistigen und sozialen Bereich.
Die gesellschaftliche Integration zu unterstützen. An der Gestaltung der Freizeit eines Menschen mit Benachteiligungen mitzuwirken.
Familien und sonstige Betroffene durch die Möglichkeit einer Kurzunterbringung oder anderen Assistenzleistungen für den Menschen mit Benachteiligung, zu entlasten.
Menschen mit Benachteiligungen allein oder mit deren Betreuer, einen betreuten Urlaub am Bauernhof zu ermöglichen.
Menschen mit Benachteiligungen die Möglichkeit geben, im Bereich der Landwirtschaft, Garten, Haushalt und Werkstätten sinnvolle Arbeitsprozesse mitzuerleben und mitzugestalten.
Einen Beitrag zur Erhaltung unserer Geschichte, Kultur und einer gesunden Natur zu leisten.
Für Menschen allgemein im Rahmen der Tiergestützten Betreuung eine Besserung ihrer Probleme und Leiden zu ermöglichen.
Trägerschaft für Betriebe und Einrichtungen mit besonderer Beachtung von Menschen mit Benachteiligungen.
Anbieten von qualitätsorientierten Dienstleistungen wie Kurzbetreuung, Kurzunterbringung, Freizeitassistenz, Familienentlastung, Wohnassistenz.
Angebote zur Entwicklung der persönlichen und sozialen Fähigkeiten wie z.B. tiergestützte Therapie, Gartentherapie und ähnliches.
Angebote, die das persönliche Wohlbefinden fördern wie z. B. kreative Tätigkeiten, Entspannungstraining, Sport und Spiel, Ernährungsberatung.
Soziale Dienstleistungen für hilfsbedürftige Menschen.
Tätigkeiten und Veranstaltungen die dem Vereinszweck dienen wie Hoffeste, Musikveranstaltungen, Verkaufsbazare, Verkauf der eigenen landwirtschaftlichen Produkte bei landwirtschaftlichen Verkaufsmärkten und Hofladen, Seminare, Vorträge, Kurse, Ausstellungen und ähnliches mehr.
Maßnahmen zur Erhaltung der pflanzlichen und tierischen Vielfalt wie z. B. Zucht von gefährdeten Tierrasen und Kulturpflanzen und ähnliches.
Veröffentlichungen wie Vereinszeitschrift, Dokumentation oder Studien, die dem Vereinszweck dienen.
Förderungen und Zuschüsse der öffentlichen Hand
Spenden, Sammlungen, Erbschaften, Legate und ähnliches
Einnahmen und Spesen aus 2a – 2h und ähnliches
Einnahmen aus der Landwirtschaft
Überschüsse aus der Gebarung des Vereins sind satzungsgemäß zu verwenden
Die Mitglieder des Vereins gliedern sich in ordentliche, außerordentliche und Ehrenmitglieder. Ordentliche Mitglieder sind jene, die sich voll an der Vereinsarbeit beteiligen.
Mitglieder des Vereins können alle physischen Personen, sowie juristische Personen und rechtsfähige Personengesellschaften werden. Die Mitgliedschaft ist schriftlich zu beantragen und von Vorstand schriftlich zu bestätigen.
Der Austritt kann nur zum letzten des Monats erfolgen. Er muss dem Vorstand mindestens ein Monat vorher schriftlich mitgeteilt werden. Erfolgt die Anzeige verspätet, so ist sie erst zum nächsten Austrittstermin wirksam. Für die Rechtzeitigkeit ist das Datum der Postaufgabe maßgeblich.
Ausgetretene, ausgeschlossene, sowie gestrichene Mitglieder haben keinen Anspruch auf Rückerstattung der Beiträge.
Organe des Vereins sind die Generalversammlung (§§ 9 und 10), der Vorstand (§§ 11 bis 13), die Rechnungsprüfer (§ 14), Beirat und das Schiedsgericht (§ 15).
Beschluss eines gerichtlich bestellten Kurators (§ 11 Abs. 2 letzter Satz dieser Statuten)binnen vier Wochen statt.
Sowohl zu den ordentlichen wie auch zu den außerordentlichen Generalversammlungen sind alle Mitglieder mindestens zwei Wochen vor dem Termin schriftlich, mittels Telefax oder per E-Mail (an die vom Mitglied dem Verein bekannt gegebene Fax-Nummer oder E-Mail-Adresse) einzuladen. Die Anberaumung der Generalversammlung hat unter Angabe der Tagesordnung zu erfolgen. Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand (Abs. 1 und Abs. 2 lit. a – c), durch die/einen Rechnungsprüfer (Abs. 2 lit. d) oder durch einen gerichtlich bestellten Kurator (Abs. 2 lit. d).
Bei der Generalversammlung sind alle Mitglieder teilnahmeberechtigt. Stimmberechtigt sind nur die ordentlichen Mitglieder.
Entgegennahme des Tätigkeitsberichtes des Vorstandes und der Mitarbeiter;
Der Vorstand besteht aus zwei Mitgliedern, und zwar aus Obmann/Obfrau und Kassier/in.
Außer durch den Tod und Ablauf der Funktionsperiode erlischt die Funktion eines Vorstandsmitglieds durch Enthebung und Rücktritt. D
Der Vorstand hat zu seinen Beratungen nach Bedarf den Beirat oder Mitglieder zu einem erweiterten Vorstand beizuziehen, die mit dem jeweiligen Sachverhalt auf fachlicher Ebene vertraut sind.
Der/die Obmann/Obfrau vertritt den Verein nach außen. Schriftliche Ausfertigungen des Vereins bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Unterschriften des/der Obmanns/Obfrau und des Schriftführers/der Schriftführerin, in Geldangelegenheiten (vermögenswerte Dispositionen) des/der Obmanns/Obfrau und des Kassiers/der Kassierin. Rechtsgeschäfte zwischen Vorstandsmitgliedern und Verein bedürfen der Zustimmung der anderen Vorstandsmitglieder.
Der/die Obmann/Obfrau führt den Vorsitz in der Generalversammlung und im Vorstand. Der/die Schriftführer/in führt die Protokolle der Generalversammlung und des Vorstands.
Rechtsgeschäfte zwischen Rechnungsprüfern und Verein bedürfen der Genehmigung durch die Generalversammlung. Im Übrigen gelten für die Rechnungsprüfer die Bestimmungen des § 11 sinngemäß.
Der Beirat bildet sich im Einvernehmen mit dem Vorstand aus einer Gruppe von bis zu 10 Menschen. Dem Beirat obliegt es, den Vorstand zu beraten und bei wichtigen Entscheidungen helfend zur Seite zu stehen.
Diese Generalversammlung hat auch – sofern Vereinsvermögen vorhanden ist – über die Abwicklung zu beschließen. Insbesondere hat sie einen Abwickler zu berufen und Beschluss darüber zu fassen, wem dieser das nach Abdeckung der Passiver verbleibende Vereinsvermögen zu übertragen hat. Dieses Vermögen soll, soweit dies möglich und erlaubt ist, einer Organisation zufallen, die gleiche oder ähnliche Zwecke wie dieser Verein verfolgt, sonst Zwecken der Sozialhilfe.