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Timestamp: 2016-10-20 19:45:55
Document Index: 186978178

Matched Legal Cases: ['Art. 89', 'Art. 17', 'Art. 14', 'Art. 105', 'Art. 12', 'Art. 62', 'Art. 49', 'Art. 62', 'Art. 13', 'Art. 13', 'Art. 74', 'Art. 2', 'Art. 13', 'Art. 13', 'Art. 22', 'Art. 31', 'Art. 16', 'Art. 13', 'Art. 11', 'Art. 13', 'Art. 13', 'Art. 17', 'Art. 14', 'Art. 17', 'Art. 17', 'Art. 22', 'Art. 31', 'Art. 36', 'Art. 36', 'Art. 22', 'Art. 31', 'Art. 97', 'Art. 105', 'Art. 13', 'Art. 17', 'BGE', 'Art. 16', 'Art. 31', 'Art. 22', 'BGE', 'BGE', 'Art. 2', 'Art. 16', 'Art. 13', 'BGE', 'Art. 66', 'Art. 116', 'Art. 68']

1C_74/2012 (19.06.2012)
1C_74/2012
Beschwerdef�hrer, alle vertreten durch Rechtsanwalt Stefan Keiser,
Bundesamt f�r Strassen (ASTRA), M�hlestrasse 2, 3063 Ittigen,
Eidgen�ssisches Departement f�r Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK), Generalsekretariat, Bundeshaus Nord, 3003 Bern.
N08 Abschnitt Sarnen S�d - Loppertunnel, L�rmsanierung Alpnach S�d - Alpnachstad
(km 80.000 bis 83.000),
Beschwerde gegen das Urteil vom 20. Dezember 2011 des Bundesverwaltungsgerichts, Abteilung I.
Am 16. Februar 2011 genehmigte das Eidgen�ssische Departement f�r Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) das Projekt des Bundesamtes f�r Strassen (ASTRA) zur L�rmsanierung der Nationalstrasse N08 im Abschnitt Alpnach S�d - Alpnachstad mittels Einbaus einer Drainasphalt-Deckschicht PA von km 82.200 bis 83.000. Mit der Plangenehmigung gew�hrte das UVEK u.a. Erleichterungen f�r die in der Wohn- und Gewerbezone von Alpnachstad liegenden, nicht �berbauten Parzellen Nrn. 211 und 213. Die Einsprache der Erbengemeinschaft X.________ (Eigent�merin der Parzelle Nr. 211) wies es ab.
Gegen diese Plangenehmigung reichten die Mitglieder der Erbengemeinschaft X.________ am 15. M�rz 2011 Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht ein. Dieses hiess die Beschwerde am 20. Dezember 2011 teilweise gut und wies die Vorinstanz an, die angemeldete Entsch�digungsforderung zusammen mit den notwendigen Unterlagen an den Pr�sidenten der zust�ndigen Eidgen�ssischen Sch�tzungskommission zu �berweisen. Im �brigen wies es die Beschwerde ab, soweit darauf einzutreten war.
Dagegen haben die Mitglieder der Erbengemeinschaft X.________ am 2. Februar 2012 Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ans Bundesgericht erhoben. Sie beantragen, Ziff. 1 und 2 des angefochtenen Entscheids seien aufzuheben und die Sache sei an das Bundesverwaltungsgericht bzw. an das ASTRA zur�ckzuweisen, damit das Auflageprojekt zur L�rmsanierung der Nationalstrasse N08 im Abschnitt Alpnach S�d - Alpnachstad mit Sanierungsmassnahmen erg�nzt werde, welche die Einhaltung der Immissionsgrenzwerte gem�ss L�rmschutz-Verordnung auf ihren Liegenschaften w�hrend der Tages- und Nachtzeit sicherstellen.
Das ASTRA schliesst auf Abweisung der Beschwerde. Das UVEK und das Bundesverwaltungsgericht haben auf eine Vernehmlassung verzichtet.
In ihrer Replik vom 25. April 2012 halten die Beschwerdef�hrer an ihren Antr�ge fest.
Die Beschwerdef�hrer sind Gesamteigent�mer der nicht �berbauten Grundst�cke Nrn. 1386, 2388 und 2390 Grundbuch Alpnach in der Wohn- und Gewerbezone von Alpnachstad (L�rmempfindlichkeitsstufe III). Diese entstanden aus der Parzellierung der ehemaligen Stammparzelle Nr. 211, f�r die in der angefochtenen Plangenehmigung Erleichterungen bewilligt wurden. Die Beschwerdef�hrer sind damit zur Beschwerde legitimiert (Art. 89 Abs. 1 BGG). Da auch die �brigen Sachurteilsvoraussetzungen vorliegen, ist auf die Beschwerde einzutreten.
Im Abschnitt Alpnach S�d - Alpnachstad der Nationalstrasse N08 werden die Immissionsgrenzwerte f�r Strassenverkehrsl�rm �rtlich �berschritten, trotz der bereits geltenden Geschwindigkeitsbegrenzung auf 100 km/h.
Im Rahmen der Sanierungsplanung wurden f�r den gesamten Perimeter (km 80.000 bis 83.000) insgesamt zehn verschiedene Kombinationen von Belagstypen und L�rmschutzw�nden einer vertieften Pr�fung unterzogenen (Beilagen 17 und 18 L�rmuntersuchung). Mit keiner der gepr�ften Massnahmen k�nnten die Immissionsgrenzwerte �berall eingehalten werden; die beste Variante wies eine Effektivit�t (Zielerreichung) von 73 % auf. Weil der Kanton Obwalden und die Gemeinde Alpnach L�rmschutzw�nde im Gebiet Bahnhofplatz Alpnachstad bis Bahn�bergang im Interesse des Landschaftsbildes und aus touristischen �berlegungen ablehnten und die beiden L�rmschutzw�nde zum Schutz der Einzelliegenschaften ungen�gende Effektivit�t bzw. Effizienz aufwiesen, entschied sich das ASTRA f�r den Einbau des PA-Deckbelages in der Kurzversion als einzige L�rmschutzmassnahme und verzichtete auf den Bau von L�rmschutzw�nden.
Im Bereich der Parzellen der Beschwerdef�hrer wurde der f�r die Empfindlichkeitsstufe III massgebende Immissionsgrenzwert f�r Strassenl�rm im Ausgangszustand (2002) am Tag gerade eingehalten und in der Nacht um 1 dB(A) �berschritten. Aufgrund der prognostizierten Verkehrszunahme w�rde der Immissionsgrenzwert ohne L�rmschutzmassnahmen im Beurteilungszustand 2030 am Tag um 2 dB(A) und in der Nacht um 4 dB(A) �berschritten werden. Mit dem Einbau des l�rmarmen Deckbelags werden die L�rmimmissionen um rund 3 dB(A) vermindert. Dies hat zur Folge, dass auf dem Grundeigentum der Beschwerdef�hrer im Beurteilungszustand 2030 der Immissionsgrenzwert nachts voraussichtlich um 1 dB(A) �berschritten sein wird. Hierf�r gew�hrte das UVEK eine Erleichterung gem�ss Art. 17 des Umweltschutzgesetzes (USG; SR 814.01) und Art. 14 der L�rmschutz-Verordnung vom 15. Dezember 1986 (LSV; SR 814.41).
Die Beschwerdef�hrer r�gen zun�chst, der Sachverhalt sei unvollst�ndig ermittelt worden. Ihres Erachtens k�nnten die Immissionsgrenzwerte auf ihren Parzellen durch die Errichtung eines L�rmschutz-Erdwalls eingehalten werden. Das Bundesverwaltungsgericht sei davon ausgegangen, dass die Beh�rde aufgrund einer summarischen Pr�fung jene Varianten ausscheiden d�rfe, die mit "erheblichen Nachteilen" verbunden seien. Die von den Beschwerdef�hrern vorgeschlagene Variante sei jedoch im Plangenehmigungsverfahren nie gepr�ft worden, auch nicht in summarischer Form. Sie weise auch keine erheblichen Nachteile auf: Die Vorinstanz habe ausgef�hrt, dass die Erstellung eines L�rmschutzwalls von 1.5 m H�he technisch und betrieblich nicht von vornherein ausgeschlossen werden k�nne und auch die Interessen des Ortsbild- und Landschaftsschutzes nicht offensichtlich gegen eine solche Variante spr�chen. Die gesch�tzten Kosten von rund Fr. 100'000 seien gering, vor allem im Vergleich zu den Tunnell�sungen in Millionenh�he, die bei der N08 f�r die D�rfer Sachseln, Giswil und Lungern realisiert worden seien. Das Bundesverwaltungsgericht h�tte schon deshalb die Plangenehmigung aufheben und die Sache an das UVEK zur�ckweisen m�ssen.
Die Beschwerdef�hrer werfen dem Bundesverwaltungsgericht eine formelle Rechtsverweigerung vor, weil es die vom ASTRA und vom UVEK vorgelegten unvollst�ndigen Entscheidgrundlagen akzeptiert und �berdies seine Kognition in unzul�ssiger Weise eingeschr�nkt habe, indem es sich eine gewisse Zur�ckhaltung, insbesondere bei der �berpr�fung von technischen Problemen, auferlegt habe.
3.1 Die Gew�hrung von Erleichterungen setzt voraus, dass die in Betracht kommenden Sanierungsmassnahmen und ihre Auswirkungen hinreichend gepr�ft wurden (Urteile des Bundesgerichts 1C_496/2009 vom 16. Juli 2010 E. 3.5, in: URP 2010 S. 729; RDAF 2011 I S. 468; 1C_45/2010 vom 9. September 2010 E. 2.6, in: URP 2010 S. 625). Allerdings m�ssen im Plangenehmigungsverfahren nicht alle denkbaren Alternativen im Detail projektiert werden. Varianten, die erhebliche Nachteile aufweisen oder offensichtlich unverh�ltnism�ssig erscheinen, d�rfen nach einer ersten summarischen Pr�fung aus dem Auswahlverfahren ausgeschieden werden.
3.2 Im Plangenehmigungsverfahren wurden vier L�rmschutzw�nde n�her gepr�ft: Zwei zum Schutz von Einzelliegenschaften s�dlich der hier interessierenden Grundst�cke, eine im Bahnhofbereich Alpnachstad westlich der N08 sowie eine zum Schutz der Campingzone Alpnachstad �stlich der N08. Im Bereich der Liegenschaften der Beschwerdef�hrer wurde weder eine L�rmschutzmauer noch ein L�rmschutzwall n�her gepr�ft. Das ASTRA und das UVEK gingen davon aus, dass die Grenzwert�berschreitung nur 1 dB(A) betrage und allenfalls nur die strassenseitige Fassade betreffen werde (Plangenehmigung Ziff. 6 S. 17); da der Charakter k�nftiger �berbauungen unbekannt sei, seien keine darauf abgestimmten Massnahmen im Ausbreitungsbereich des L�rms m�glich (Plangenehmigung Ziff. 4.10 S. 13).
3.3 F�r das bundesgerichtliche Verfahren ist allerdings nicht der von der Entscheidbeh�rde ermittelte, sondern der von der Vorinstanz festgestellte Sachverhalt massgeblich (Art. 105 BGG). Im Beschwerdeverfahren vor Bundesverwaltungsgericht gelten die Untersuchungsmaxime (Art. 12 VwVG) und der Grundsatz der Rechtsanwendung von Amtes wegen (Art. 62 Abs. 4 VwVG). Das Bundesverwaltungsgericht verf�gt �ber eine umfassende Kognition (Art. 49 VwVG) und kann den angefochtenen Entscheid im Rahmen von Art. 62 VwVG zugunsten oder zuungunsten einer Partei ab�ndern.
Vor Bundesverwaltungsgericht �usserten sich sowohl das ASTRA als auch der Kanton zu der von den Beschwerdef�hrern favorisierten Variante (vgl. E. 9.3.2 des angefochtenen Entscheids). Diesen wurde dazu das rechtliche Geh�r gew�hrt (vgl. E. 9.3.3. des angefochtenen Entscheids). Das Bundesverwaltungsgericht hielt den rechtserheblichen Sachverhalt in diesem Punkt f�r hinreichend gekl�rt und verzichtete in antizipierter Beweisw�rdigung auf weitere Beweisabnahmen (E. 9.3.6 des angefochtenen Entscheids). Gest�tzt auf den so erg�nzten Sachverhalt entschied es, dass die Beschwerdef�hrer keinen Anspruch auf zus�tzliche, vom Anlagebetreiber zu treffende Schallschutzmassnahmen h�tten und die Erleichterungen zu Recht erteilt worden seien.
Entgegen der Auffassung der Beschwerdef�hrer legte es sich dabei keine Zur�ckhaltung auf. Insbesondere spielten technische Probleme, bei denen ein besonderes Fachwissen der Beh�rden zu beachten gewesen w�re, keine Rolle. Insofern kann dem Bundesverwaltungsgericht keine formelle Rechtsverweigerung vorgeworfen werden.
3.4 Wurde die von den Beschwerdef�hrern beantragte Sanierungsmassnahme somit im Beschwerdeverfahren vor Bundesverwaltungsgericht gepr�ft und der Sachverhalt insofern erg�nzt, kann offen bleiben, ob schon im Plangenehmigungsverfahren weitere Abkl�rungen h�tten getroffen werden m�ssen. Vielmehr ist im Folgenden zu pr�fen, ob das Bundesverwaltungsgericht aufgrund eines vollst�ndigen Sachverhalts in der Sache richtig entschieden hat.
Das Bundesverwaltungsgericht hielt fest, dass ein L�rmschutzdamm im Bereich der Liegenschaften der Beschwerdef�hrer zu Zusatzkosten von deutlich �ber Fr. 100'000.-- f�hren w�rde und diese Variante mit betrieblichen Nachteilen verbunden w�re. Hierf�r verwies es auf die Beurteilung des ASTRA und des Kantons, wonach ein L�rmschutzwall aufgrund der �rtlichen Verh�ltnisse (zwischen den Parzellengrenzen und dem Strassenk�rper befinden sich Bahngleise und Parkpl�tze) nur schwierig zu realisieren sei. Ein Erddamm mit einer B�schungsneigung von 2:3, einer H�he von 1.5 m und einer oberen Breite von 1.0 m h�tte eine Bodenausdehnung von 5.5 m und w�rde dementsprechend den Freihaltestreifen in Anspruch nehmen. Auch w�rden die darunter liegenden Zuleitungen verbaut, die f�r notwendige Unterhaltsarbeiten jederzeit zug�nglich sein m�ssten.
Entscheidend f�r das Bundesverwaltungsgericht war jedoch, dass die Parzellen der Beschwerdef�hrer noch nicht �berbaut sind und auch noch kein bewilligtes �berbauungsprojekt vorliegt. Praxisgem�ss bestehe kein Anspruch auf (zus�tzliche) vom Anlagebetreiber zu treffende Schallschutzmassnahmen, wenn aufgrund des kantonalen und kommunalen Bau- und Planungsrechts am Ort der L�rmimmissionen planerische, gestalterische oder bauliche Massnahmen getroffen werden, mit denen die Immissionsgrenzwerte eingehalten werden k�nnen (Urteil des Bundesgerichts 1A.269/2006 vom 28. Februar 2007 E. 3.2, in: ZBl 109/2008 S. 338; RDAF 2009 I S. 517). Nach den unbestrittenen Ausf�hrungen des Kantons und des ASTRA k�nnte auch auf den Parzellen der Beschwerdef�hrer mit minimalen und einfachen bebauungsseitigen Massnahmen der n�chtliche Immissionsgrenzwert eingehalten werden; angesichts der geringen Grenzwert�berschreitung d�rften allf�llige Massnahmen an den neu zu erstellenden Geb�uden ein tragbares Ausmass annehmen. Dem Schutz der noch nicht erstellten l�rmempfindlichen R�ume sei somit in erster Linie mit gestalterischen Massnahmen Rechnung zu tragen.
4.1 Die Beschwerdef�hrer kritisieren, dass Art. 13 Abs. 4 lit. b LSV den Verzicht auf Sanierungen nur zulasse, wenn aufgrund des kantonalen Bau- und Planungsrechts am Ort der L�rmimmission planerische, gestalterische oder bauliche Massnahmen getroffen werden, mit denen die Immissionsgrenzwerte eingehalten werden k�nnen. Das Recht des Kantons Obwalden enthalte keine Instrumente, mit denen die Eigent�mer von l�rmbelasteten Grundst�cken zur Vornahme von Massnahmen verpflichtet werden k�nnten, die es erlaubten, die Immissionsgrenzwerte am Ort der Einwirkung einzuhalten. F�r die Parzellen der Beschwerdef�hrer bestehe auch keine Quartierplanpflicht; dadurch unterscheide sich der vorliegende Fall von demjenigen des Entscheids 1A.269/2006, wo das Grundst�ck nur gest�tzt auf einen Sondernutzungsplan �berbaut werden durfte. Im �brigen werde das kommunale Bau- und Planungsrecht in Art. 13 Abs. 4 lit. b LSV nicht erw�hnt und sei daher nicht massgeblich.
Es sei eine reine Behauptung, dass der n�chtliche Immissionsgrenzwert mit minimalen und einfachen bebauungsseitigen Massnahmen auf den Parzellen der Beschwerdef�hrer eingehalten werden k�nne. Es w�re Pflicht des Anlagebetreibers und nicht der Beschwerdef�hrer, hierf�r den Beweis zu erbringen.
Entscheidend sei jedoch, dass gest�tzt auf das Verursacherprinzip der Anlagebetreiber sanierungspflichtig sei (Art. 74 Abs. 2 BV; Art. 2, 11 und 16 USG; Art. 13 und 16 LSV). Es gehe nicht an, ihn von seiner priorit�ren gesetzlichen Sanierungspflicht zu befreien und die Kompensationsmassnahmen und -kosten in Missachtung des Verursacherprinzips dem privaten Eigent�mer der l�rmbelasteten Parzellen aufzub�rden.
Der von den Beschwerdef�hrern verlangte Erdwall koste nur rund Fr. 100'000.--, von denen noch die Kosteneinsparungen f�r die vorgesehene Belagsanierung in Abzug zu bringen seien. Das Kosten-Nutzen-Verh�ltnis sei daher sehr gut, weshalb die Sanierung nicht unverh�ltnism�ssig sei.
4.2 Das ASTRA f�hrt in seiner Vernehmlassung aus, dass zu den Baukosten eines L�rmschutzwalls noch die Kosten f�r das Verlegen der Kabelkan�le gerechnet werden m�ssten, welche sich zwischen dem Parkplatz der Pilatusbahn und dem Strassenk�rper befinden. Alleine diese Verlegungskosten d�rften sich auf ca. Fr. 150'000.-- belaufen, weshalb mit totalen Erstellungskosten von mindestens Fr. 300'000.-- zu rechnen w�re. Davon k�nnten keine Kosteneinsparungen f�r die vorgesehene Belagsanierung abgezogen werden: Aufgrund der unterschiedlichen Belagsqualit�ten w�re es nicht sinnvoll, auf einer Strecke von 200-300 m einen anderen Belag zu verlegen, weil dies insbesondere in Bezug auf Einbau und Unterhalt zu Problemen f�hren w�rde.
Nach Einbau des l�rmarmen Strassenbelags w�rden die Immissionsgrenzwerte auf den Parzellen der Beschwerdef�hrer tags�ber als auch in der Nacht bis voraussichtlich ins Jahr 2030 eingehalten (L�rmuntersuchung Beilage 15); erst ab diesem Zeitpunkt bestehe die M�glichkeit einer �berschreitung des n�chtlichen Immissionsgrenzwerts um lediglich 1 dB(A). Eine solche �berschreitung sei gem�ss Stellungnahme der Projektverfasserin vom 8. M�rz 2012 einzig auf der Baulinie im 3. Obergeschoss (ca. 7.5 m �ber Terrain) zu erwarten. Die Parzellen k�nnten somit nach der Belagsanierung bis 2030 ohne Einschr�nkungen genutzt werden; auch nach diesem Datum sei eine Bebauung mit einfachen baulichen oder planerischen Massnahmen m�glich (z.B. leichtes Drehen des Geb�udes, Anordnung l�rmempfindlicher R�ume auf der l�rmabgewandten Seite, Bel�ftung kritischer R�ume �ber seitliche Fenster, Dachfl�chenfenster oder Lukarnen). Unter diesen Umst�nden erweise sich die Erstellung eines L�rmschutzwalls allein zum Schutz der unbebauten Parzellen der Beschwerdef�hrer ohne konkretes Bauprojekt als unverh�ltnism�ssig.
Aus Art. 13 Abs. 4 LSV folgt nach Auffassung des ASTRA, dass der L�rmschutz nicht allein Sache des Anlagenbetreibers sei, sondern auch der zust�ndigen Bau- und Planungsbeh�rden und des Grundeigent�mers, der in einem l�rmbelasteten Gebiet ein neues Geb�ude erstellen wolle. Die Verpflichtung zur Anordnung bauseitiger Massnahmen im Baubewilligungsverfahren ergebe sich bereits aus Art. 22 USG und Art. 31 Abs. 1 LSV, weshalb es keine Rolle spiele, ob solche Massnahmen auch nach kantonalem bzw. kommunalem Recht angeordnet werden k�nnten.
Bestehende ortsfeste Anlagen, die wesentlich zur �berschreitung der L�rmimmissionsgrenzwerte beitragen, m�ssen saniert werden (Art. 16 Abs. 1 USG; Art. 13 Abs. 1 LSV), und zwar so weit, als dies technisch und betrieblich m�glich sowie wirtschaftlich tragbar ist (Art. 11 Abs. 2 USG; Art. 13 Abs. 2 lit. a LSV). Ziel der Sanierung ist, zumindest eine �berschreitung der Immissionsgrenzwerte zu vermeiden (Art. 13 Abs. 2 lit. b LSV). Die Vollzugsbeh�rde gew�hrt Erleichterungen, soweit die Sanierung unverh�ltnism�ssige Betriebseinschr�nkungen oder Kosten verursachen w�rde oder �berwiegende Interessen namentlich des Ortsbild-, Natur- und Landschaftsschutzes, der Verkehrs- und Betriebssicherheit sowie der Gesamtverteidigung der Sanierung entgegenstehen (Art. 17 USG und Art. 14 Abs. 1 LSV).
Bei der Gew�hrung von Erleichterungen wird die �berschreitung der Immissionsgrenzwerte in einer bestimmten Situation zugelassen. Es handelt sich um eine Ausnahmebewilligung, deren Erteilung nur in Sonderf�llen erfolgen soll. Die Gew�hrung von Erleichterungen soll nach dem Willen des Gesetzgebers restriktiv gehandhabt werden (vgl. SCHRADE/WIESTNER, Kommentar zum Umweltschutzgesetz, N. 14 zu Art. 17 USG; Urteil 1C_496/2009 des Bundesgerichts vom 16. Juli 2010 E. 3.1, in: URP 2010 S. 729; RDAF 2011 I S. 468; Urteil 1C_45/2010 vom 9. September 2010 E. 2.1, in: URP 2010 S. 625).
5.1 Vorliegend ist streitig, ob zus�tzlich zur geplanten Belagsanierung ein L�rmschutzwall gebaut werden muss, um die Immissionsgrenzwerte im Betriebszustand (2030) auf den un�berbauten (aber in einer erschlossenen Bauzone liegenden) Parzellen der Beschwerdef�hrer einzuhalten. Andere Sanierungsmassnahmen werden nicht vorgeschlagen und sind auch nicht ersichtlich. Im Folgenden sind daher die Nachteile der von den Beschwerdef�hrern vorgeschlagenen Sanierungsmassnahme und ihr Nutzen f�r die Umwelt und f�r die von Immissionen betroffenen Privaten gegeneinander abzuw�gen (Urteil 1A.86/1996 vom 24. Juni 1997 E. 6c, in: URP 1997 S. 495; RDAF 1998 I S. 626; SCHRADE/WIESTNER, a.a.O., N. 18 zu Art. 17).
5.2 Nach den Feststellungen der Vorinstanz w�rde der Bau eines 1.5 m hohen L�rmschutzwalls im Bereich der Parzellen der Beschwerdef�hrer Kosten von erheblich �ber Fr. 100'000.-- verursachen; dazu kommen noch die Kosten f�r die Verkabelung von Versorgungsleitungen in etwa derselben H�he. Wie das ASTRA �berzeugend dargelegt hat, k�nnten die Kosten der Belagsanierung dadurch nicht reduziert werden. Im �brigen ging bereits die Vorinstanz davon aus, dass der n�chtliche Immissionsgrenzwert nur durch ein Zusammenspiel von L�rmschutzwall und l�rmarmem Belag eingehalten werden k�nnte (vgl. E. 9.3.5 S. 14 des angefochtenen Entscheids); dies wird von den Beschwerdef�hrern nicht substanziiert bestritten.
Unbestritten ist weiter, dass ein L�rmschutzwall nicht unerhebliche betriebliche Nachteile h�tte; insbesondere w�rde er den Freihaltestreifen in Anspruch nehmen und die darunterliegenden Zuleitungen verbauen.
5.3 Die Vorinstanz ging davon aus, dass mit einem 1.5 m hohen Erdwall (zus�tzlich zum geplanten Einbau eines l�rmarmen Belags) die ohnehin nur geringf�gig �berschrittenen Immissionsgrenzwerte im Betriebszustand 2030 nachts auf den Parzellen der Beschwerdef�hrer eingehalten werden k�nnten.
Daran haben die Beschwerdef�hrer insofern ein Interesse, als sie ihre Parzellen nur �berbauen k�nnen, wenn die Immissionsgrenzwerte nicht �berschritten werden (Art. 22 USG und Art. 31 LSV). Hierf�r muss im Baubewilligungsverfahren eine L�rmprognose vorgenommen werden (Art. 36 Abs. 1 LSV), bei der nicht nur die aktuellen Aussenl�rmimmissionen der Nationalstrasse, sondern auch die zu erwartende Zu- oder Abnahme der L�rmimmissionen wegen der Errichtung, �nderung oder Sanierung ortsfester Anlagen zu ber�cksichtigen sind (Art. 36 Abs. 2 LSV). Insofern kann - entgegen der Auffassung des ASTRA - nicht ohne Weiteres davon ausgegangen werden, dass die Beschwerdef�hrer ihre Parzellen bis ins Jahr 2030 (Datum der erwarteten �berschreitung des n�chtlichen Immissionsgrenzwerts) ohne jegliche Einschr�nkungen �berbauen k�nnen.
5.4 Sind die Immissionsgrenzwerte �berschritten, muss der Baugesuchsteller mit baulichen oder gestalterischen Mitteln daf�r sorgen, dass die Immissionsgrenzwerte in allen l�rmempfindlichen R�umen eingehalten werden (Art. 22 Abs. 2 USG; Art. 31 Abs. 1 LSV).
Das Bundesverwaltungsgericht ging davon aus, dass dies mit einfachen bauseitigen Massnahmen m�glich sei. Es verwies auf die l�rmm�ssig vergleichbaren, inzwischen offenbar �berbauten Nachbarparzellen Nrn. 98, 131 und 133 (Kapellenmatte/R�sslimatte), auf denen mit einer Quartierplanung bzw. mit planerischen, gestalterischen und baulichen Massnahmen die Einhaltung der Grenzwerte im Ausgangszustand 2002 und im Betriebszustand 2030 habe erreicht werden k�nnen.
Die Beschwerdef�hrer bestreiten zwar, dass diese Parzellen bereits �berbaut seien und belegen dies mit einem Foto; dies ist aber nicht entscheiderheblich. Entscheidend ist vielmehr, dass mit relativ einfachen gestalterischen Mitteln (z.B. leichtes Abdrehen der Bauten, Anordnung der l�rmempfindlichen R�ume und der Fenster) die Immissionsgrenzwerte im gesamten Quartierplangebiet eingehalten werden k�nnen. Dies wird von den Beschwerdef�hrern nicht bestritten. Insofern erscheint die Annahme der Vorinstanz, dass solche Massnahmen auch gen�gen w�rden, um die Immissionsgrenzwerte im Jahr 2030 auf den Parzellen der Beschwerdef�hrer einzuhalten, plausibel und jedenfalls nicht offensichtlich unrichtig (Art. 97 Abs. 1 und Art. 105 Abs. 2 BGG).
5.5 Art. 13 Abs. 4 lit. b LSV bestimmt, dass auf eine Sanierung verzichtet werden kann, wenn aufgrund des kantonalen Bau- und Planungsrechts am Ort der L�rmimmissionen planerische, gestalterische oder bauliche Massnahmen getroffen werden, mit denen die Immissionsgrenzwerte bis zum Ablauf der festgesetzten Fristen eingehalten werden k�nnen.
Diese Bestimmung ist vorliegend nicht anwendbar, wie die Beschwerdef�hrer richtig darlegen: Es sind keine Massnahmen aufgrund des kantonalen Bau- und Planungsrechts (das auch das kommunale Recht mitumfasst) getroffen worden oder bis zum Ablauf der Sanierungsfrist (d.h. bis zum 1. M�rz 2015; vgl. Art. 17 Abs. 4 lit. a LSV) projektiert.
Dies schliesst es jedoch nicht von vornherein aus, bei der f�r die Gew�hrung von Erleichterungen gebotenen Interessenabw�gung zu ber�cksichtigen, dass der Immissionsgrenzwert durch planerische, gestalterische oder bauliche Massnahmen gem�ss USG eingehalten werden kann. Zweck des Umweltschutzgesetzes ist es, Menschen (und nicht un�berbaute Grundst�cke) vor sch�dlichen und l�stigen Immissionen zu sch�tzen. Dieses Ziel wird auch dann erreicht, wenn die Belastungsgrenzwerte nach der �berbauung der Parzellen eingehalten werden k�nnen (so auch BGE 131 II 616 E. 4.2 S. 625 f.).
5.6 Den Beschwerdef�hrern ist allerdings einzur�umen, dass es nicht angeht, den Anlagebetreiber durch die Gew�hrung von Erleichterungen zu Lasten der l�rmbelasteten Grundeigent�mer von seiner Sanierungspflicht und den damit verbundenen Kosten (vgl. Art. 16 LSV) zu befreien.
Gem�ss Art. 31 Abs. 3 LSV tr�gt der Eigent�mer die Kosten von bauseitigen L�rmschutzmassnahmen im Baubewilligungsverfahren. Die Gesetzm�ssigkeit dieser Bestimmung ist allerdings umstritten (vgl. ALAIN GRIFFEL, Die Grundprinzipien des schweizerischen Umweltrechts, Z�rich 2001, Rz. 262 S. 195 f.; HERIBERT RAUSCH/ARNOLD MARTI/ALAIN GRIFFEL, Umweltrecht, Z�rich 2004, Rz. 111 S. 40; ALAIN GRIFFEL/HERIBERT RAUSCH, Kommentar zum Umweltschutzgesetz, Erg�nzungsband zur 2. Aufl., Z�rich 2011, Art. 22 N. 11 S. 310). In BGE 132 II 371 E. 3.3 entschied das Bundesgericht, dass die Kosten einer L�rmschutzmauer nicht allein den Grundeigent�mern aufgeb�rdet werden d�rften, sondern zumindest teilweise vom Kanton als (damaligem) Werkeigent�mer und Bauherrn der Autobahn zu tragen seien (�hnlich BEATRICE WAGNER PFEIFER, Umweltrecht I, 3. Aufl., Rz. 573). Dieses Urteil wurde in der Literatur kritisiert, weil es gegen das Verursacherprinzip verstosse, wenn der Kanton als l�rmverursachender Werkeigent�mer die Kosten (teilweise) auf die l�rmbelasteten Grundeigent�mer �berw�lze (THOMAS HERZOG, SJZ 103/2007 S. 217 ff., insbes. S. 221 f.; ALAIN GRIFFEL, Urteilsanmerkung, URP 2006 S. 702 ff.; ANNE-CHRISTINE FAVRE, La protection contre le bruit dans la loi sur la protection de l'environnement, Diss. Lausanne 2002, S. 276; dieselbe, Urteilsanmerkung, RDAF 2007 I S. 487 f.).
Anders als im Fall BGE 132 II 371 ist vorliegend ein Sanierungsverfahren h�ngig. In diesem Verfahren ist der Anlageninhaber kostenpflichtig (Art. 2 USG; Art. 16 LSV); er muss grunds�tzlich alle Massnahmen finanzieren, die zur Einhaltung der Immissionsgrenzwerte erforderlich sind. Werden Erleichterungen erteilt, d�rfen diese nicht dazu f�hren, dass den Grundeigent�mern erhebliche Mehrkosten f�r die �berbauung ihrer Parzellen entstehen.
5.6.1 Vorliegend wird die N08 durch den Einbau eines l�rmarmen Belags (d.h. einer Massnahme an der Quelle gem�ss Art. 13 Abs. 3 LSV) weitgehend saniert. Der Immissionsgrenzwert wird auf den Parzellen der Beschwerdef�hrer erst gegen Ende des Betrachtungszeitraums (2030) und geringf�gig (um rund 1 dB(A) nachts) an gewissen Orten (im 3. Obergeschoss ca. 7.5 m �ber Terrain) �berschritten. Solange die Parzellen un�berbaut sind, bedarf es keiner zus�tzlichen L�rmschutzmassnahmen. Im Falle ihrer �berbauung ist davon auszugehen, dass die Immissionsgrenzwerte durch einfache bauliche und gestalterische Massnahmen eingehalten werden k�nnen, ohne erhebliche Mehrkosten oder wesentliche Einschr�nkungen der �berbaubarkeit (vgl. oben, E. 5.4).
5.6.2 Allerdings sind Verkehrs- und L�rmprognosen mit Unsicherheiten behaftet. Sollte sich im Zeitpunkt der �berbauung der Parzellen ergeben, dass einfache bauseitige Massnahmen nicht ausreichen, sondern erhebliche Zusatzkosten f�r die Einhaltung der Immissionsgrenzwerte auf den Parzellen der Beschwerdef�hrer anfallen, so m�ssten diese Kosten vom Bund als Inhaber der N08 getragen werden. Dies ist in Form einer Auflage in der Plangenehmigungsverf�gung festzuhalten.
5.7 Mit diesem Vorbehalt durften die Vorinstanzen davon ausgehen, dass ein Missverh�ltnis zwischen den Kosten und den betrieblichen Nachteilen eines L�rmschutzwalls einerseits und dem mit ihm erzielbaren Nutzen andererseits besteht und deshalb auf die Errichtung eines L�rmschutzwalls verzichten. Die Gew�hrung von Erleichterungen f�r die prognostizierte geringf�gige �berschreitung des Immissionsgrenzwerts auf den Parzellen der Beschwerdef�hrer im Betriebszustand 2030 verletzt deshalb (mit der gebotenen Auflage betreffend allf�llige Mehrkosten) Bundesrecht nicht.
Die Beschwerdef�hrer r�gen schliesslich, das Bundesverwaltungsgericht sei auf ihren Antrag, die Erleichterungen im gesamten Bereich von Alpnachstad Westseite zu verweigern, zu Unrecht nicht eingetreten. W�rden in Bezug auf die Parzellen Nrn. 213 und 907 L�rmschutzhindernisse erstellt, k�me dies auch ihren Parzellen zugute.
6.1 Die Parzelle Nr. 213 schliesst s�dlich an die Parzelle der Beschwerdef�hrer an und ist l�rmm�ssig mit dieser vergleichbar. Insofern ist nach dem oben (E. 5) Gesagten davon auszugehen, dass auch auf diesen Parzellen die Immissionsgrenzwerte mit einfachen bauseitigen Massnahmen eingehalten werden k�nnen und deshalb weitere Sanierungsmassnahmen unterbleiben d�rfen. Es kann daher (wie schon in BGE 131 II 616 E. 4.1 S. 625) offengelassen werden, ob die Beschwerdef�hrer berechtigt w�ren, die diesbez�glich gew�hrte Erleichterung anzufechten. Jedenfalls sind sie nicht befugt, die Erg�nzung der PIangenehmigung mit einem Kostenvorbehalt zugunsten der Eigent�mer der Parzelle Nr. 213 zu verlangen.
6.2 Inwiefern eine Sanierungspflicht auch f�r die Parzelle Nr. 907 (mit Remise der SBB) besteht, wird von den Beschwerdef�hrern nicht dargelegt und ist auch nicht ohne Weiteres ersichtlich.
6.3 Unter diesen Umst�nden ist der Antrag auf R�ckweisung der Sache an die Vorinstanz zur Pr�fung von Sanierungsmassnahmen f�r die Parzellen Nrn. 213 und 907 abzuweisen.
Nach dem Gesagten ist die Beschwerde teilweise gutzuheissen und die Plangenehmigung mit dem Vorbehalt zu versehen, dass allf�llige erhebliche Mehrkosten zur Einhaltung der Immissionsgrenzwerte bei der �berbauung der Parzellen der Beschwerdef�hrer vom Bund (ASTRA) als Sanierungspflichtigen zu tragen sind. Im �brigen ist die Beschwerde abzuweisen.
Bei diesem Ausgang des Verfahrens tragen die Beschwerdef�hrer die um einen Drittel reduzierten Gerichtskosten (Art. 66 BGG). Sie haben Anspruch auf eine Parteientsch�digung f�r das vorinstanzliche Gerichtsverfahren (Art. 116 Abs. 1 des Bundesgesetzes �ber die Enteignung vom 20. Juni 1930 [EntG: SR 711]) und auf eine reduzierte Parteientsch�digung vor Bundesgericht (Art. 68 BGG).
Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen. Dispositiv-Ziff. 8 der Plangenehmigung Nr. 533-331 vom 16. Februar 2011 wird wie folgt ge�ndert: "Allf�llige erhebliche Mehrkosten zur Einhaltung der Immissionsgrenzwerte bei der �berbauung der Parzellen Nrn. 1386, 2388 und 2390 Grundbuch Alpnach sind vom Bund (ASTRA) zu tragen. Im �brigen ist die Einsprache der Erbengemeinschaft X.________ sel. vom 8. Mai 2010 abzuweisen".
Die Eidgenossenschaft (ASTRA) hat die Beschwerdef�hrer f�r das bundesgerichtliche und das vorangegangene Verfahren mit Fr. 4'000.-- zu entsch�digen.
Dieses Urteil wird den Beschwerdef�hrern, dem Bundesamt f�r Strassen (ASTRA), dem Eidgen�ssischen Departement f�r Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) und dem Bundesverwaltungsgericht, Abteilung I, schriftlich mitgeteilt.