Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NJW%201990,%20590
Timestamp: 2019-02-17 10:54:14
Document Index: 108428677

Matched Legal Cases: ['§ 14', '§ 11', '§ 11', '§ 6', '§ 11', '§ 16', '§ 12', '§ 44', '§ 44', '§ 44', '§ 176', '§ 39', '§ 175', '§ 39', '§ 176', '§ 92']

Rechtsprechung: NJW 1990, 590 - dejure.org
Weitere Entscheidungen unten: BVerwG, 07.07.1989 | BVerwG, 03.08.1989
11/98, Bd. I, § 14 Anm. 2. b, zit.: Grabendorff, a.a.O.; Fürst, GKÖD, Kommentar zum BBG, Loseblattsammlung, K § 11 Rdz. 3; Günther, DÖD 1990, 281, 286; Schütz, Beamtenrecht NRW, Teil C, § 11 Rdz. 2 u.a. unter Hinweis auf BayVGH, BayVBl. 1956, 279; vgl. allg. zur Nichternennung: BVerwG, ZBR 1984, 41 f. = DVBl. 1983, 1108; BVerwGE 81, 282, 287 f. [BVerwG 23.02.1989 - 2 C 25/87]; LVwG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 5. Mai 1953, DVBl. 1954, 127, 128; Plog/Wiedow, a.a.O., § 6 Rdz. 24 a, § 11 Rdz. 3; Günther, DÖD 1990, 281, 286 und ders., ZBR 1991, 257 Fn. 2; vgl. ferner Quidde, ZBR 1958, 229, 234 f.).
Zu berücksichtigen ist auch, dass in der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts die entsprechende Anwendung der Regelungen über die Nichtigkeit, jedenfalls für ernennungsähnliche Verwaltungsakte, soweit einschlägige gesetzliche Regelungen fehlen (vgl. aber § 16 ThürBG), anerkannt ist (BVerwG, ZBR 1984, 41 f.; BVerwGE 81, 282, 286 f.) [BVerwG 23.02.1989 - 2 C 25/87].
Sofern § 12 ThürBG nicht auch bei entsprechender Anwendung ohnehin als abschließende Sonderregelung anzusehen sein sollte (vgl. BVerwGE 81, 282, 284) [BVerwG 23.02.1989 - 2 C 25/87], wäre jedenfalls aus Gründen der Rechtssicherheit und Rechtsklarheit gerade im statusrechtlichen Bereich zu erwägen, dem Dienstherrn unter Rückgriff auf (ggf. gewohnheitsrechtlich anerkannte) allgemeine Grundsätze des Verwaltungsrechts, wonach die Verwaltung vorbehaltlich entgegenstehender gesetzlicher Bestimmungen grundsätzlich befugt ist, durch Verwaltungsakt zu handeln (…vgl. im Einzelnen Stelkens/Bonk/Sachs, a.a.O., § 44 Rdz. 27 f., Rdz. 123 m.w.N.) oder zumindest in unmittelbarer oder entsprechender Anwendung des § 44 Abs. 5, 1. Halbsatz ThürVwVfG (…vgl. Stelkens/Bonk/Sachs, a.a.O., § 44 Rdz. 121 ff., 123 m.w.N.) die Befugnis zuzuerkennen, das Vorliegen einer Nichternennung durch Verwaltungsakt festzustellen, um so (durch einen actus contrarius) den von ihr durch eine Nichternennung gesetzten Rechtsschein eines Beamtenverhältnisses auch im Interesse des Bediensteten zu beseitigen.
BVerwG, 03.08.1989 - 4 B 70.89
Erlaß eines Baugebots - Festsetzungen des Bebauungsplans - Städtebauliche Gründe - Bodenrechtliche Spannung
BauGB § 176
VG Hamburg, 04.09.1985 - 6 VG 264/86
OVG Hamburg, 31.10.1988 - Bf II 4/86
NVwZ 1990, 60
DÖV 1990, 257
ZfBR 1989, 265
BVerwG, 15.02.1990 - 4 C 41.87
Das demgegenüber für ein Baugebot erforderliche stärkere Gewicht der städtebaulichen Gründe läßt sich demgemäß aus einer tatsächlichen Situation im Plangebiet ableiten, die keinen längeren Aufschub der Verwirklichung der bauplanerischen Festsetzungen duldet und deshalb die Statuierung einer Baupflicht für den Eigentümer unter Überwindung seiner gegen eine sofortige Planverwirklichung sprechenden Belange rechtfertigt (…vgl. Vogel in Kohlhammer-Kommentar zum Bundesbaugesetz, § 39 b Rz. 10; Beschluß des Senats vom 3. August 1989 - BVerwG 4 B 70.89 - ZfBR 1989, 265).
Deshalb scheidet auch eine Abweichung von dem Beschluß des Senats vom 3. August 1989 - BVerwG 4 B 70.89 - (Buchholz 406.11 § 175 BauGB Nr. 1 = NVwZ 1990, 60) aus, weil dieser zu einem Baugebot nach § 39 b BBauG/§ 176 BauGB ergangen ist.
Dies ist indes unschädlich, da der Einstellung des Verfahrens lediglich deklaratorische Bedeutung zukommt (vgl.: BVerwG, Beschluss vom 1. Oktober 1990 - Az.: 4 NB 17.90 - NVwZ 1990, 60, Kopp/Schenke, VwGO, 14. Auflage, § 92 Rn. 3 [m. w. N.]).
OVG Nordrhein-Westfalen, 17.01.2017 - 2 A 917/15
Verpflichtungsbegehren auf Erteilung eines bauplanungsrechtlichen Vorbescheides; …
vgl. dazu: OVG Sch.-H., Urteil vom 10. März 1989 - 1 L 15/98 -, BRS 49 Nr. 219 = juris.
VG Oldenburg, 05.09.2002 - 4 A 3604/99
Genehmigungsbedürftigkeit einer wesentlichen Änderung einer Windfarm
Unzulässig ist es jedoch, ausschließlich Immissions- oder Immissionsgrenzwerte festzusetzen (BVerwG, Beschluss vom 8. August 1989 - 4 NB 2.89 - NVwZ 1990 S. 60).