Source: https://www.buzer.de/s1.htm?g=Gesetz+zur+Umsetzung+der+neu+gefassten+Bankenrichtlinie+und+der+neu+gefassten+Kapitalad%C3%A4quanzrichtlinie&f=1
Timestamp: 2019-04-26 12:40:08
Document Index: 15476405

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 2', '§ 8', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 19', '§ 13', '§ 20', '§ 13', '§ 20', '§ 30', '§ 44', '§ 45', '§ 64', '§ 10', '§ 1', '§ 1', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 10', '§ 64', '§ 1', '§ 10', '§ 4', '§ 15', '§ 8', '§ 8', '§ 31', '§ 31', '§ 8', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 12', '§ 10', '§ 12', '§ 13', '§ 13', '§ 15', '§ 12', '§ 13', '§ 13', '§ 15', '§ 13', '§ 11', '§ 1', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 24', '§ 22', '§ 13', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 25', '§ 2', '§ 10', '§ 1', '§ 10', '§ 18', '§ 20', '§ 20', '§ 13', '§ 13', '§ 1', '§ 20', '§ 13', '§ 22', '§ 9', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 25', '§ 28', '§ 10', '§ 13', '§ 22', '§ 1', '§ 1', '§ 10', '§ 26', '§ 13', '§ 22', '§ 2', '§ 30', '§ 24', '§ 25', '§ 36', '§ 128', '§ 135', '§ 24', '§ 24', '§ 13', '§ 13', '§ 15', '§ 24', '§ 25', '§ 15', '§ 10', '§ 10', '§ 1', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 33', '§ 33', '§ 1', '§ 1', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 31', '§ 31', '§ 31', '§ 31', '§ 44', '§ 2', '§ 2', '§ 10', '§ 11', '§ 10', '§ 13', '§ 10', '§ 10', '§ 13', '§ 10', '§ 45', '§ 8', '§ 46', '§ 49', '§ 10', '§ 10', '§ 53', '§ 24', '§ 24', '§ 2', '§ 2', '§ 55', '§ 14', '§ 14', '§ 55', '§ 14', '§ 14', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 10', '§ 12', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 14', '§ 22', '§ 14', '§ 53', '§ 15', '§ 24', '§ 53', '§ 24', '§ 24', '§ 24', '§ 24', '§ 24', '§ 25', '§ 28', '§ 53', '§ 24', '§ 10', '§ 10', '§ 45', '§ 25', '§ 26', '§ 45', '§ 45', '§ 24', '§ 24', '§ 64', '§ 145', '§ 145', '§ 2', '§ 22', '§ 45', '§ 46', '§ 2', '§ 22', '§ 45', '§ 46', '§ 340', '§ 340', '§ 340', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 340', '§ 6', '§ 36', '§ 6', '§ 2', '§ 2', '§ 25', '§ 32', '§ 2', '§ 2', '§ 25', '§ 32', '§ 1', '§ 128', '§ 135', '§ 3', '§ 3', '§ 1', '§ 1', '§ 8', '§ 8', '§ 1', '§ 1', '§ 15', '§ 15', '§ 10', '§ 13', '§ 25', '§ 10', '§ 13', '§ 25', '§ 11', '§ 13', '§ 99', '§ 10', '§ 13', '§ 14', '§ 24', '§ 14', '§ 24', '§ 99', '§ 2', '§ 2', '§ 104', '§ 104', '§ 104', '§ 104', '§ 104', '§ 8', '§ 8', '§ 104', '§ 1', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 11', '§ 26']

BKRUG Gesetz zur Umsetzung der neu gefassten Bankenrichtlinie und der neu gefassten Kapitaladäquanzrichtlinie
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Gesetz zur Umsetzung der neu gefassten Bankenrichtlinie und der neu gefassten Kapitaladäquanzrichtlinie (BKRUG k.a.Abk.)
Artikel 10 Neufassung des Kreditwesengesetzes
Dieses Gesetz dient der Umsetzung der Richtlinien 2006/48/EG und 2006/49/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 14. Juni 2006 (ABl. EU Nr. L 177 S. 1) und vom 14. Juni 2006 (ABl. EU Nr. L 177 S. 201) über die Aufnahme und Ausübung der Tätigkeit der Kreditinstitute und über die angemessene Eigenkapitalausstattung von Wertpapierfirmen und Kreditinstituten.
§ 1a Handelsbuch und Anlagebuch".
§ 2a Ausnahmen für gruppenangehörige Institute
§ 8a Besondere Aufgaben bei der Aufsicht auf zusammengefasster Basis
§ 10 Anforderungen an die Eigenmittelausstattung von Instituten, Institutsgruppen und Finanzholding-Gruppen".
§ 10a Ermittlung der Eigenmittelausstattung von Institutsgruppen und Finanzholding-Gruppen".
§ 10c Nullgewichtung von Intragruppenforderungen".
§ 19 Begriff des Kredits für die §§ 13 bis 13b und 14 und des Kreditnehmers".
§ 20 Ausnahmen von den Verpflichtungen nach den §§ 13 bis 13b und 14".
§ 20a Gedeckte Schuldverschreibungen
5b. Offenlegung
§ 30 Bestimmung von Prüfungsinhalten".
In der Angabe zu § 44 werden die Wörter Unternehmen mit bankbezogenen Hilfsdiensten" durch die Wörter Anbietern von Nebendienstleistungen" ersetzt.
§ 45b Maßnahmen bei organisatorischen Mängeln".
§ 64g Übergangsvorschriften zum Finanzkonglomeraterichtlinie-Umsetzungsgesetz
12. die Tätigkeit als zentraler Kontrahent im Sinne von Absatz 31."
Das Bundesministerium der Finanzen kann nach Anhörung der Deutschen Bundesbank durch Rechtsverordnung weitere Unternehmen als Finanzunternehmen bezeichnen, deren Haupttätigkeit in einer Tätigkeit besteht, um welche die Liste im Anhang I der Richtlinie 2006/48/EG vom 14. Juni 2006 über die Aufnahme und Ausübung der Tätigkeit der Kreditinstitute (ABl. EU Nr. L 177 S. 1) (Bankenrichtlinie) erweitert wird."
(3c) Anbieter von Nebendienstleistungen sind Unternehmen, die keine Institute oder Finanzunternehmen sind und deren Haupttätigkeit darin besteht, Immobilien zu verwalten, Rechenzentren zu betreiben oder ähnliche Tätigkeiten auszuführen, die Nebentätigkeiten im Verhältnis zur Haupttätigkeit eines oder mehrerer Institute sind."
(3e) Wertpapier- oder Terminbörsen im Sinne dieses Gesetzes sind Wertpapier- oder Terminmärkte, die von den zuständigen staatlichen Stellen geregelt und überwacht werden, regelmäßig stattfinden und für das Publikum unmittelbar oder mittelbar zugänglich sind, einschließlich
(7a) Mutterinstitute in einem Mitgliedstaat sind Institute mit Sitz in einem Staat des Europäischen Wirtschaftsraums, denen ein Institut im Sinne von § 10a Abs. 1 Satz 2 oder Abs. 4 nachgeordnet ist und die selbst weder einem Institut noch einer Finanzholding-Gesellschaft mit Sitz im gleichen Staat des Europäischen Wirtschaftsraums nachgeordnet sind.
In Absatz 11 Satz 1 werden die Wörter im Sinne dieses Gesetzes" durch die Angabe im Sinne der Absätze 1 bis 3" ersetzt und nach dem Wort sind" die Angabe abweichend von § 1a Abs. 3" eingefügt.
Finanzsicherheiten im Sinne dieses Gesetzes sind Barguthaben, Geldbeträge, Wertpapiere, Geldmarktinstrumente sowie sonstige Schuldscheindarlehen einschließlich jeglicher damit in Zusammenhang stehender Rechte oder Ansprüche, die als Sicherheit in Form eines beschränkten dinglichen Sicherungsrechts oder im Wege der Überweisung oder Vollrechtsübertragung auf Grund einer Vereinbarung zwischen einem Sicherungsnehmer und einem Sicherungsgeber, die einer der in Artikel 1 Abs. 2 Buchstabe a bis e der Richtlinie 2002/47/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 6. Juni 2002 über Finanzsicherheiten (ABl. EG Nr. L 168 S. 43) aufgeführten Kategorien angehören, bereitgestellt werden."
In Absatz 18 werden die Wörter das Hypothekenbankgesetz" durch die Wörter das Pfandbriefgesetz" ersetzt.
In Absatz 19 Nr. 1 werden die Angabe Satz 2 Nr. 1 bis 4" gestrichen und die Wörter Unternehmen mit bankbezogenen Hilfsdiensten" durch die Wörter Anbieter von Nebendienstleistungen" ersetzt.
(27) Multilaterale Entwicklungsbanken im Sinne dieses Gesetzes sind:
§ 1a Handelsbuch und Anlagebuch
In den Absätzen 4 und 5 wird jeweils die Angabe §§ 2b," durch die Angabe §§ 2c," ersetzt.
In Absatz 7 wird die Angabe 24 Abs. 1 Nr. 10" durch die Angabe 24 Abs. 1 Nr. 9" und in den Absätzen 7 und 8 wird jeweils die Angabe § 2a Abs. 2" durch die Angabe § 2b Abs. 2" ersetzt.
(8a) Die Anforderungen des § 10 gelten, vorbehaltlich des § 64h Abs. 7, nicht für Institute, deren Haupttätigkeit ausschließlich im Betreiben von Bankgeschäften oder der Erbringung von Finanzdienstleistungen im Zusammenhang mit Warenderivaten nach § 1 Abs. 11 Satz 4 Nr. 5 besteht."
(3) Die Bundesanstalt und, soweit sie im Rahmen dieses Gesetzes tätig wird, die Deutsche Bundesbank arbeiten bei der Aufsicht über Institute, die in einem anderen Staat des Europäischen Wirtschaftsraums Bankgeschäfte betreiben oder Finanzdienstleistungen erbringen, sowie bei der Aufsicht über Institutsgruppen oder Finanzholding-Gruppen im Sinne des § 10a Abs. 1 bis 5 mit den zuständigen Stellen im Europäischen Wirtschaftsraum zusammen. Vorbehaltlich des § 4b Abs. 1 in Verbindung mit § 15 Abs. 1 des Bundesdatenschutzgesetzes tauschen sie mit ihnen alle zweckdienlichen und grundlegenden Informationen aus, die für die Durchführung der Aufsicht erforderlich sind. Grundlegende Informationen können auch ohne entsprechende Anfrage der zuständigen Stelle weitergegeben werden. Als grundlegend in diesem Sinne gelten alle Informationen, die Einfluss auf die Beurteilung der Finanzlage eines Instituts in dem betreffenden Staat des Europäischen Wirtschaftsraums haben können. Hierzu gehören insbesondere:
(4) In den Fällen, in denen die Bundesanstalt für die Aufsicht über EU-Mutterinstitute oder Institute, die von einer EU-MutterfinanzholdingGesellschaft kontrolliert werden, zuständig ist, übermittelt sie den zuständigen Stellen in den anderen Staaten des Europäischen Wirtschaftsraums, die für die Aufsicht über Tochterunternehmen dieser Institute zuständig sind, auf Anfrage alle zweckdienlichen Informationen. Als zweckdienlich in diesem Sinne gelten alle Informationen, die die Beurteilung der finanziellen Solidität eines Instituts in einem anderen Staat des Europäischen Wirtschaftsraums wesentlich beeinflussen können. Der Umfang der Informationspflicht richtet sich insbesondere nach der Bedeutung des Tochterunternehmens für das Finanzsystem des betreffenden Staates.
In Absatz 1 Satz 1 Teilsatz 2 wird die Angabe § 8 Abs. 3 Satz 2" durch die Angabe § 8 Abs. 5" ersetzt.
In Absatz 2 Satz 3 Nr. 2 Buchstabe b wird die Angabe § 31 Abs. 3" durch die Angabe § 31 Abs. 5" ersetzt.
§ 8c Übertragung der Zuständigkeit für die Aufsicht über Institutsgruppen, Finanzholding-Gruppen und gruppenangehörige Institute
§ 10 Anforderungen an die Eigenmittelausstattung von Instituten, Institutsgruppen und Finanzholding-Gruppen.
(1) Die Institute sowie die Institutsgruppen und Finanzholding-Gruppen nach § 10a Abs. 1 bis 5 müssen im Interesse der Erfüllung ihrer Verpflichtungen gegenüber ihren Gläubigern, insbesondere im Interesse der Sicherheit der ihnen anvertrauten Vermögenswerte, angemessene Eigenmittel haben. Institute sowie Institutsgruppen und Finanzholding-Gruppen im Sinne von § 10a Abs. 1 bis 5 dürfen mit vorheriger Zulassung durch die Bundesanstalt interne Risikomessverfahren, insbesondere interne Ratingsysteme für die Schätzung von Risikoparametern des Adressenausfallrisikos, interne Marktrisikomodelle sowie interne Schätzverfahren zur Bestimmung des operationellen Risikos, zur Beurteilung der Angemessenheit ihrer Eigenmittelausstattung verwenden. Institute dürfen personenbezogene Daten ihrer Kunden, von Personen, mit denen sie Vertragsverhandlungen über Adressenausfallrisiken begründende Geschäfte aufnehmen, sowie von Personen, die für die Erfüllung eines Adressenausfallrisikos einstehen sollen, erheben und verwenden, soweit diese Daten
(1a) Beabsichtigen die Institute einer grenzüberschreitenden Institutsgruppe oder Finanzholding-Gruppe, für deren Aufsicht auf zusammengefasster Basis nach Maßgabe des § 10a Abs. 1 bis 5 die Bundesanstalt zuständig ist, erstmalig ein internes Risikomessverfahren zur Berechnung ihrer Eigenmittelanforderungen für Adressenausfallrisiken oder das operationelle Risiko oder ein internes Marktrisikomodell auf zusammengefasster Basis nach Absatz 1 Satz 2 zu nutzen, hat das übergeordnete Unternehmen den Zulassungsantrag bei der Bundesanstalt einzureichen. Eine grenzüberschreitende Institutsgruppe oder Finanzholding-Gruppe im Sinne dieser Vorschrift liegt vor, wenn die Unternehmen dieser Gruppe ihren jeweiligen Sitz in mindestens zwei verschiedenen Staaten des Europäischen Wirtschaftsraums haben. Nach Eingang des vollständigen Antrags leitet die Bundesanstalt ihn unverzüglich an die zuständigen Stellen innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums, denen die Aufsicht über die vom Antrag umfassten Unternehmen nach Maßgabe der Bankenrichtlinie obliegt, weiter. Die zuständigen Stellen sollen innerhalb von sechs Monaten nach Eingang des vollständigen Antrags bei der Bundesanstalt eine gemeinsame Entscheidung über den Antrag treffen. Kommt in dieser Zeit keine gemeinsame Entscheidung zustande, entscheidet die Bundesanstalt allein. Sobald eine Entscheidung nach Satz 4 oder Satz 5 vorliegt, unterrichtet die Bundesanstalt das übergeordnete Unternehmen der Gruppe schriftlich und unter Angabe der maßgeblichen Gründe sowie unter Hinweis auf die der Entscheidung zugrunde liegenden Rechtsgrundlagen über deren Inhalt. Im Falle einer Entscheidung nach Satz 5 unterrichtet sie außerdem die weiteren betroffenen zuständigen Stellen; bei der Angabe der maßgeblichen Gründe ist in diesem Fall auch auf die von diesen Stellen geltend gemachten Vorbehalte einzugehen. Den Zulassungsbescheid zur Verwendung des internen Risikomessverfahrens auf zusammengefasster Basis sowie auf Einzelebene erlässt die Bundesanstalt, wenn die vom Antrag erfassten Unternehmen auf Einzelebene ihrer Aufsicht unterliegen. Satz 8 gilt entsprechend für die Zulassungsbescheide gegenüber Instituten, die einer grenzüberschreitenden Gruppe im Sinne von Satz 2 angehören, aber nur auf Einzelebene der Aufsicht der Bundesanstalt unterliegen."
(1d) Der Berechnung der Angemessenheit der Eigenmittel nach der Rechtsverordnung nach Absatz 1 Satz 9 ist das modifizierte verfügbare Eigenkapital zugrunde zu legen. Zur Bestimmung des modifizierten verfügbaren Eigenkapitals werden die Beträge, die nach den Vorschriften dieses Gesetzes zur Unterlegung von Positionen mit haftendem Eigenkapital benötigt werden, und die Positionen des Absatzes 6a vom haftenden Eigenkapital nach Absatz 2 Satz 2 abgezogen und der zurechenbare Anteil der Position des Absatzes 2b Satz 1 Nr. 9 hinzugerechnet. Bei der Berechnung des haftenden Eigenkapitals nach Absatz 2 Satz 2 für Zwecke der §§ 12, 13, 13a und 15 bleiben die Positionen des Absatzes 6a sowie der zurechenbare Anteil der Position des Absatzes 2b Satz 1 Nr. 9 unberücksichtigt. Gleiches gilt für die Beträge, die nach den Vorschriften dieses Gesetzes zur Unterlegung von Positionen mit haftendem Eigenkapital benötigt werden."
(1e) Die Institute sowie die übergeordneten Unternehmen einer Institutsgruppe oder Finanzholding-Gruppe nach § 10a Abs. 1 bis 3 haben der Bundesanstalt und der Deutschen Bundesbank vierteljährlich die für die Überprüfung der angemessenen Eigenkapitalausstattung erforderlichen Angaben einzureichen. Die Rechtsverordnung nach Absatz 1 Satz 9 Nr. 6 kann in besonderen Fällen einen längeren Meldezeitraum vorsehen."
(2) Die Eigenmittel bestehen aus dem haftenden Eigenkapital und den Drittrangmitteln. Das haftende Eigenkapital ist die Summe aus dem Kernkapital nach Absatz 2a Satz 1 unter Berücksichtigung der Abzugspositionen nach Absatz 2a Satz 2 Nr. 1 bis 5 und dem Ergänzungskapital nach Absatz 2b Satz 1 Nr. 1 bis 8 abzüglich der Positionen des Absatzes 6 Satz 1. Bei der Berechnung des haftenden Eigenkapitals kann Ergänzungskapital nach Satz 2 nur bis zur Höhe des Kernkapitals nach Satz 2 berücksichtigt werden. Dabei darf das berücksichtigte Ergänzungskapital nur bis zu 50 vom Hundert des Kernkapitals aus längerfristigen nachrangigen Verbindlichkeiten und dem Haftsummenzuschlag bestehen. Von Dritten zur Verfügung gestellte Eigenmittel können nur berücksichtigt werden, wenn sie dem Institut tatsächlich zugeflossen sind. Der Erwerb von Eigenmitteln des Instituts durch einen für Rechnung des Instituts handelnden Dritten, durch ein Tochterunternehmen des Instituts oder durch einen Dritten, der für Rechnung des Tochterunternehmens des Instituts handelt, steht für ihre Berücksichtigung einem Erwerb durch das Institut gleich, es sei denn, das Institut weist nach, dass ihm die Eigenmittel tatsächlich zugeflossen sind. Dem Erwerb steht die Inpfandnahme gleich."
In Satz 1 Nr. 3 werden das Wort Genossen" durch das Wort Mitgliedern" und die Wörter Gesetzes betreffend die Erwerbs- und Wirtschaftsgenossenschaften" durch das Wort Genossenschaftsgesetzes" ersetzt.
In Satz 2 werden am Ende von Nummer 4 das Wort und" gestrichen, am Ende von Nummer 5 der Punkt durch ein Komma ersetzt sowie die folgenden Nummern 6 und 7 angefügt:
6. mindestens die jeweils hälftigen Beträge der Positionen nach Absatz 6 Satz 1, Absatz 6a und der nach § 12 Abs. 1 Satz 4, § 13, § 13a und § 15 mit haftendem Eigenkapital zu unterlegenden Beträge und
In Satz 1 Nr. 1 wird vor dem Wort Vorsorgereserven" das Wort ungebundenen" eingefügt.
In Satz 1 Nr. 7 wird die Angabe in Höhe von 35 vom Hundert" durch die Angabe in Höhe von 45 vom Hundert" ersetzt und in Buchstabe c wird am Ende das Wort und" gestrichen.
In Satz 1 Nr. 8 werden das Wort Genossen" durch das Wort Mitglieder" ersetzt, der Punkt am Ende durch ein Semikolon ersetzt und folgender Teilsatz angefügt:
das Bundesministerium der Finanzen kann diese Ermächtigung durch Rechtsverordnung auf die Bundesanstalt übertragen,".
9. dem berücksichtigungsfähigen Wertberichtigungsüberschuss, der sich bei einem Institut, das bei der Ermittlung der Angemessenheit der Eigenmittel nach Absatz 1 Adressrisikopositionen nach dem auf internen Ratings basierenden Ansatz (IRBA) berücksichtigen darf (IRBA-Institut), bei der Berechnung der Differenz zwischen den Wertberichtigungen und Rückstellungen, die für alle IRBA-Positionen der Forderungsklassen Zentralregierungen, Institute, Unternehmen und Mengengeschäft gebildet wurden und den erwarteten Verlustbeträgen für diese IRBA-Positionen ergibt; der Wertberichtigungsüberschuss wird bis zu 0,6 vom Hundert der Summe der risikogewichteten IRBA-Positionswerte für sämtliche IRBA-Positionen, die keine IRBA-Verbriefungspositionen sind und die ein Risikogewicht von 1 250 vom Hundert haben, anerkannt."
Als Abzugspositionen gelten auch die jeweils höchstens hälftigen Beträge der Positionen nach Absatz 6 Satz 1, Absatz 6a und der nach § 12 Abs. 1 Satz 4, § 13, § 13a und § 15 mit haftendem Eigenkapital zu unterlegenden Beträge."
(2c) Drittrangmittel sind
(2d) Bei der Berechnung der Angemessenheit der Eigenmittel nach der Rechtsverordnung nach Absatz 1 Satz 9 haben Institute die Drittrangmittel nach Absatz 2c, im Falle von Handelsbuchinstituten vermindert um die Überschreitungsbeträge von Großkreditüberschreitungen aus kreditnehmerbezogenen Handelsbuch- oder Gesamtbuchpositionen gemäß § 13a Abs. 4 und 5, soweit diese Überschreitungsbeträge mit Drittrangmitteln unterlegt werden, zugrunde zu legen (verfügbare Drittrangmittel). Verfügbare Drittrangmittel dürfen nur zur Unterlegung der Anrechnungsbeträge für Marktrisiken verwendet werden.
(3) Von einem Institut aufgestellte Zwischenabschlüsse sind einer prüferischen Durchsicht durch den Abschlussprüfer zu unterziehen; in diesen Fällen gilt der Zwischenabschluss für die Zwecke dieser Vorschrift als ein mit dem Jahresabschluss vergleichbarer Abschluss, wobei Gewinne des Zwischenabschlusses dem Kernkapital zugerechnet werden, soweit sie nicht für voraussichtliche Gewinnausschüttungen oder Steueraufwendungen gebunden sind. Verluste, die sich aus Zwischenabschlüssen ergeben, sind vom Kernkapital abzuziehen. Das Institut hat den Zwischenabschluss der Bundesanstalt und der Deutschen Bundesbank jeweils unverzüglich einzureichen. Der Abschlussprüfer hat eine Bescheinigung über die prüferische Durchsicht des Zwischenabschlusses unverzüglich nach Beendigung der prüferischen Durchsicht der Bundesanstalt und der Deutschen Bundesbank einzureichen. Ein im Zuge der Verschmelzung erstellter unterjähriger Jahresabschluss gilt nicht als Zwischenabschluss im Sinne dieses Absatzes."
Bei einem Institut, das Originator einer Verbriefungstransaktion ist, gelten die Nettogewinne aus der Kapitalisierung der künftigen Erträge der verbrieften Forderungen, die die Bonität von Verbriefungspositionen verbessern, nicht als Rücklagen im Sinne von Absatz 2a Satz 1."
(3b) Die Bundesanstalt kann auf das haftende Eigenkapital einen Korrekturposten festsetzen. Wird der Korrekturposten festgesetzt, um noch nicht bilanzwirksam gewordene Kapitalveränderungen zu berücksichtigen, wird die Festsetzung mit der Feststellung des nächsten für den Schluss eines Geschäftsjahres aufgestellten Jahresabschlusses gegenstandslos. Die Bundesanstalt hat die Festsetzung auf Antrag des Instituts aufzuheben, soweit die Voraussetzung für die Festsetzung wegfällt."
In Absatz 4 Satz 1 werden die Wörter dem haftenden Eigenkapital" durch die Wörter dem Kernkapital" ersetzt.
Nicht realisierte Reserven können dem haftenden Eigenkapital nur zugerechnet werden, wenn das Kernkapital nach Absatz 2a Satz 1 unter Berücksichtigung der Abzugspositionen nach Absatz 2a Satz 2 Nr. 1 bis 5 mindestens 4,4 vom Hundert des 12,5fachen des Gesamtanrechnungsbetrags für Adressrisiken beträgt; die nicht realisierten Reserven können dem haftenden Eigenkapital nur bis zu 1,4 vom Hundert dieses Betrags zugerechnet werden.
Auf Verlangen der Bundesanstalt sind dieser und der Deutschen Bundesbank die Berechnung der nicht realisierten Reserven unter Angabe der maßgeblichen Wertansätze offen zu legen."
(4c) Der Kurswert der Wertpapiere nach Absatz 2b Satz 1 Nr. 7 Buchstabe a bestimmt sich nach dem Kurs am Meldestichtag. Liegt an einem Meldestichtag kein Kurs vor, so ist der letzte vor dem Meldestichtag festgestellte Kurs maßgebend. Wird von der Behandlung von Wertpapieren nach den Grundsätzen für das Anlagevermögen Gebrauch gemacht, sind die nicht realisierten Reserven um den Unterschiedsbetrag zwischen dem maßgeblichen Kurswert und dem höheren Buchwert zu ermäßigen. Auf die Ermittlung des Wertes der Wertpapiere nach Absatz 2b Satz 1 Nr. 7 Buchstabe b nach § 11 Abs. 2 des Bewertungsgesetzes und des Rücknahmepreises von Anteilen an einem Sondervermögen ist das Verfahren der Sätze 1 bis 3 entsprechend anzuwenden."
In Absatz 5 Satz 1 werden die Wörter ist dem haftenden Eigenkapital zuzurechnen" durch die Wörter ist dem Ergänzungskapital nur dann zuzurechnen" ersetzt.
(6) Jeweils hälftig von Kern- und Ergänzungskapital sind abzuziehen:
(6a) Bei der Ermittlung des modifizierten verfügbaren Eigenkapitals im Sinne von Absatz 1d Satz 2 sind jeweils hälftig von Kern- und Ergänzungskapital abzuziehen:
Finanzportfolioverwalter, die nicht befugt sind, sich bei der Erbringung von Finanzdienstleistungen Eigentum oder Besitz an Geldern oder Wertpapieren von Kunden zu verschaffen und die nicht auf eigene Rechnung mit Finanzinstrumenten handeln, müssen Eigenmittel aufweisen, die mindestens 25 vom Hundert ihrer Kosten entsprechen, die in der Gewinn- und Verlustrechnung des letzten Jahresabschlusses unter den allgemeinen Verwaltungsaufwendungen, den Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen ausgewiesen sind."
Finanzportfolioverwalter, die nicht befugt sind, sich bei der Erbringung von Finanzdienstleistungen Eigentum oder Besitz an Geldern oder Wertpapieren von Kunden zu verschaffen und die nicht auf eigene Rechnung mit Finanzinstrumenten handeln, haben der Bundesanstalt und der Deutschen Bundesbank die für die Überprüfung der Relation und der Einhaltung der Anforderungen nach den Sätzen 1 und 3 erforderlichen Angaben und Nachweise einzureichen. Das Bundesministerium der Finanzen wird ermächtigt, durch Rechtsverordnung im Benehmen mit der Deutschen Bundesbank nähere Bestimmungen zu erlassen über Inhalt, Art, Umfang, Zeitpunkt und Form der Angaben sowie die zulässigen Datenträger, Übertragungswege und Datenformate. Das Bundesministerium der Finanzen kann diese Ermächtigung durch Rechtsverordnung auf die Bundesanstalt mit der Maßgabe übertragen, dass Rechtsverordnungen der Bundesanstalt im Einvernehmen mit der Deutschen Bundesbank ergehen."
In Absatz 10 Satz 5 wird die Angabe Absatz 9 Satz 5" durch die Angabe Absatz 9 Satz 5 bis 7" ersetzt.
(11) Die Bundesanstalt kann einem Institut nach § 1 Abs. 7a oder Abs. 7c auf Antrag gestatten, bei der Ermittlung seiner Eigenmittelausstattung auf Einzelebene die entsprechenden Positionen von Tochterunternehmen einzubeziehen, wenn
Das Institut hat der Bundesanstalt in seinem Antrag in vollem Umfang die für das Vorliegen der Voraussetzung nach Satz 1 Nr. 4 erforderlichen Umstände und Vorkehrungen, einschließlich rechtlich wirksamer Vereinbarungen, offen zu legen. Die Bundesanstalt unterrichtet die zuständigen Stellen im Europäischen Wirtschaftsraum regelmäßig, mindestens aber einmal jährlich, über nach Satz 1 erteilte Genehmigungen sowie über die Umstände und Vorkehrungen nach Satz 1 Nr. 4. Hat das Tochterunternehmen seinen Sitz in einem Drittstaat, so unterrichtet die Bundesanstalt die zuständige Behörde des betreffenden Drittstaats entsprechend.
§ 10a Ermittlung der Eigenmittelausstattung von Institutsgruppen und Finanzholding-Gruppen
Nachgeordnete Finanzkonglomeratsunternehmen im Sinne dieses Gesetzes sind die konglomeratsangehörigen gemischten Finanzholding-Gesellschaften, Kreditinstitute, Finanzdienstleistungsinstitute, Finanzunternehmen, Anbieter von Nebendienstleistungen, Erstversicherungsunternehmen, Rückversicherungsunternehmen und Versicherungsholding-Gesellschaften, die nicht übergeordnetes Finanzkonglomeratsunternehmen sind."
§ 10c Nullgewichtung von Intragruppenforderungen
(1) Die Institute müssen ihre Mittel so anlegen, dass jederzeit eine ausreichende Zahlungsbereitschaft (Liquidität) gewährleistet ist. Das Bundesministerium der Finanzen wird ermächtigt, durch Rechtsverordnung im Benehmen mit der Deutschen Bundesbank nähere Anforderungen an die ausreichende Liquidität zu bestimmen, insbesondere über die
In Absatz 1 Satz 1 werden die Wörter Unternehmen mit bankbezogenen Hilfsdiensten" durch die Wörter Anbieter von Nebendienstleistungen" ersetzt.
Die Sätze 1 bis 4 gelten entsprechend für Institute im Sinne von § 10a Abs. 14."
In Satz 1 wird die Angabe des § 10a Abs. 2 bis 4" durch die Angabe des § 10a Abs. 1 bis 5" ersetzt.
In Satz 2 wird die Angabe gemäß § 10a Abs. 9 Satz 3" durch die Angabe gemäß § 10a Abs. 13 Satz 3" ersetzt.
In Absatz 2 Satz 1 werden nach den Wörtern das übergeordnete Unternehmen" die Wörter oder das Institut im Sinne von § 10a Abs. 14" eingefügt.
In Absatz 1 Satz 2 wird die Angabe § 24 Abs. 4 Satz 1" durch die Angabe § 22" ersetzt.
In Absatz 2 Satz 5 und 8 wird jeweils vor dem Wort anzuzeigen" das Wort unverzüglich" eingefügt.
In § 13a Abs. 1 Satz 1 und Abs. 3 Satz 2 und 6 wird jeweils vor dem Wort anzuzeigen" das Wort unverzüglich" eingefügt.
In Absatz 2 wird die Angabe § 10a Abs. 2 bis 4" durch die Angabe § 10a Abs. 1 bis 5 und 14" ersetzt.
§ 10a Abs. 6 Satz 2 bis 11 und Abs. 7 bis 11 gilt entsprechend."
(5) § 10a Abs. 13 und 14 gilt entsprechend."
§ 10a Abs. 12 und 13 Satz 1 und 2 sowie § 25a Abs. 1 Satz 2 gelten entsprechend."
Dies gilt nicht, soweit diese Unternehmen selbst nach Satz 1 anzeigepflichtig sind oder nach § 2 Abs. 4, 5, 7 oder 8 von der Anzeigepflicht befreit oder ausgenommen sind oder der Buchwert der Beteiligung an dem gruppenangehörigen Unternehmen nach § 10a Abs. 13 Satz 3 von den Eigenmitteln des übergeordneten Unternehmens abgezogen wird."
Die Bundesanstalt kann Kreditinstitute, die ausschließlich Bankgeschäfte nach § 1 Abs. 1 Satz 2 Nr. 12 mit Unternehmen der Finanzbranche betreiben, auf Antrag von der Verpflichtung nach Satz 1 befreien."
Auf einen einstimmigen Beschluss sämtlicher Geschäftsleiter sowie die ausdrückliche Zustimmung des Aufsichtsorgans kann verzichtet werden, wenn für einen Kredit an ein Unternehmen nach Satz 1 Nr. 9 und 10 gemäß § 10c Abs. 1 ein KSA-Risikogewicht von null vom Hundert verwendet werden kann."
In Absatz 3 Nr. 2 wird die Angabe Absatz 1 Satz 1 Nr. 6 bis 12" durch die Angabe Absatz 1 Satz 1 Nr. 6 bis 11" ersetzt.
In Satz 4 wird die Angabe Absatz 1 Satz 1 Nr. 6 bis 12" durch die Angabe Absatz 1 Satz 1 Nr. 6 bis 11" ersetzt.
In Satz 6 wird die Angabe Absatz 1 Satz 1 Nr. 1 bis 5 und Absatz 2" durch die Angabe Absatz 1 Satz 1 Nr. 1 bis 5 und 12" ersetzt.
In Absatz 5 wird nach dem Wort Kreditgewährung" das Wort unverzüglich" eingefügt.
In § 18 Satz 4 wird die Angabe § 20 Abs. 2 Nr. 1 Buchstabe b bis d" durch die Angabe § 20 Abs. 2 Nr. 1 Buchstabe a bis c" ersetzt.
In der Überschrift sowie in Absatz 1 Satz 1 wird jeweils die Angabe §§ 13 bis 14" durch die Angabe §§ 13 bis 13b und 14" ersetzt.
In Satz 1 werden die Wörter Stillhalterpositionen von Optionsgeschäften" durch die Wörter Stillhalterverpflichtungen aus Kaufoptionen" ersetzt.
In Nummer 13 werden die Wörter welche eine Ursprungslaufzeit von mehr als einem Jahr haben und nicht jederzeit fristlos und vorbehaltlos von dem Institut gekündigt werden können," gestrichen.
Nummer 14 wird wie folgt gefasst: 14. Kreditderivate und".
(1a) Derivate im Sinne dieser Vorschrift sind abweichend von § 1 Abs. 11 Satz 4 als Kauf, Tausch oder durch anderweitigen Bezug auf einen Basiswert ausgestaltete Festgeschäfte oder Optionsgeschäfte, deren Wert durch den Basiswert bestimmt wird und deren Wert sich infolge eines für wenigstens einen Vertragspartner zeitlich hinausgeschobenen Erfüllungszeitpunkts künftig ändern kann, einschließlich finanzieller Differenzgeschäfte. Basiswert im Sinne von Satz 1 kann auch ein Derivat sein."
§ 20 Ausnahmen von den Verpflichtungen nach den §§ 13 bis 13b und 14
Verfügungen über gutgeschriebene Beträge aus dem Lastschrifteinzugsverfahren, die mit dem Vermerk Eingang vorbehalten" versehen werden."
§ 22 Rechtsverordnungsermächtigung über Kredite
In der neuen Nummer 12 wird das Wort Bestehen" durch das Wort Entstehen" ersetzt.
13. das Entstehen, die Veränderungen in der Höhe oder die Beendigung einer qualifizierten Beteiligung an anderen Unternehmen."
(1a) Ein Institut hat der Bundesanstalt und der Deutschen Bundesbank jährlich anzuzeigen:
In Absatz 3a Satz 2 werden die Wörter Unternehmen mit bankbezogenen Hilfsdiensten" durch die Wörter Anbieter von Nebendienstleistungen" ersetzt.
In Absatz 4 Satz 1 werden die Wörter über die zulässigen Datenträger und Übertragungswege" durch die Wörter über die zulässigen Datenträger, Übertragungswege und Datenformate" ersetzt.
1. den Aufsichtsbehörden gemäß § 9 Abs. 1 Satz 4 Nr. 2, soweit dies zur Erfüllung ihrer aufsichtlichen Aufgaben unter den Voraussetzungen des Absatzes 2 erforderlich ist,".
Absatz 1 Satz 2 und § 10a Abs. 6, 7 und 11 über das Verfahren der Zusammenfassung, § 10a Abs. 13 über die Informationspflicht und § 10a Abs. 14 über die Unterkonsolidierung von Tochterunternehmen in Drittstaaten gelten entsprechend."
In Absatz 3 Satz 1 werden die Wörter über die zulässigen Datenträger und Übertragungswege der Monatsausweise" durch die Wörter über die zulässigen Datenträger, Übertragungswege und Datenformate der Monatsausweise" ersetzt.
1. ein angemessenes Risikomanagement. Dies beinhaltet auf der Grundlage von Verfahren zur Ermittlung und Sicherstellung der Risikotragfähigkeit die Festlegung von Strategien sowie die Einrichtung interner Kontrollverfahren, die aus einem internen Kontrollsystem und einer internen Revision bestehen, wobei das interne Kontrollsystem dabei insbesondere umfasst:
Die Angemessenheit der Geschäftsorganisation nach Satz 3 Nr. 1 ist von den Instituten regelmäßig zu überprüfen."
In dem neuen Satz 5 wird die Angabe im Sinne des Satzes 3 Nr. 1 bis 6" durch die Angabe im Sinne des Satzes 3 Nr. 1 und 3 bis 6" ersetzt.
In Satz 1 werden die Wörter gilt für Institutsgruppen, Finanzholding-Gruppen oder Finanzkonglomerate" durch die Wörter gilt für Institutsgruppen, Finanzholding-Gruppen, Institute im Sinne von § 10a Abs. 14 oder Finanzkonglomerate" ersetzt.
In Satz 2 wird die Angabe § 10a Abs. 8 Satz 1 und 2 sowie Abs. 9 Satz 1 und 2" durch die Angabe § 10a Abs. 12 sowie Abs. 13 Satz 1 und 2" ersetzt.
(3) Hat ein Institut nach Absatz 2 Bereiche ausgelagert und sind die Prüfungsrechte und Kontrollmöglichkeiten der Bundesanstalt beeinträchtigt, kann die Bundesanstalt im Einzelfall Anordnungen treffen, die geeignet und erforderlich sind, diese Beeinträchtigung zu beseitigen. Die Befugnisse der Bundesanstalt nach Absatz 1 Satz 5 bleiben unberührt."
In § 25b Abs. 1 Satz 1 werden die Wörter in einen Staat außerhalb der Europäischen Union" durch die Wörter in einen Staat außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums" ersetzt.
In § 28 Abs. 3 werden die Wörter angeschlossen sind" durch das Wort angehören" ersetzt.
In Satz 2 wird die Angabe sowie die Anforderungen nach den §§ 10 bis 10b, 11, 12, 13 bis 13d, 18 und 25a Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 bis 3 und Abs. 2 sowie nach den §§ 13 bis 13c und 14 Abs. 1 jeweils auch in Verbindung mit einer Rechtsverordnung nach § 22" durch die Angabe sowie die Anforderungen nach § 1a Abs. 4 bis 8 jeweils auch in Verbindung mit einer Rechtsverordnung nach § 1a Abs. 9, nach den §§ 10 bis 10b, 11, 12, 13 bis 13d, 18, 25a Abs. 1 Satz 3 Nr. 1 und 3, Abs. 1a und 2 und § 26a, sowie nach den §§ 13 bis 13c und 14 Abs. 1 jeweils auch in Verbindung mit einer Rechtsverordnung nach § 22" ersetzt.
Macht ein Institut von der Ausnahme nach § 2a Gebrauch, hat der Prüfer das Vorliegen der dort genannten Voraussetzungen zu prüfen. Hat die Bundesanstalt nach § 30 gegenüber dem Institut Bestimmungen über den Inhalt der Prüfung getroffen, sind diese vom Prüfer zu berücksichtigen."
Der Prüfer hat zu prüfen, ob das Institut seinen Verpflichtungen nach dem Geldwäschegesetz sowie den §§ 24c, 25a Abs. 1 Satz 3 Nr. 6 und § 25b nachgekommen ist. Bei Instituten, die das Depotgeschäft betreiben, hat er dieses Geschäft besonders zu prüfen, soweit es nicht nach § 36 Abs. 1 Satz 2 des Wertpapierhandelsgesetzes zu prüfen ist; diese Prüfung hat sich auch auf die Einhaltung des § 128 des Aktiengesetzes über Mitteilungspflichten und des § 135 des Aktiengesetzes über die Ausübung des Stimmrechts zu erstrecken."
In Absatz 1 Satz 1 Nr. 1 wird die Angabe § 24 Abs. 1 Nr. 1 bis 5, 7 und 9 und Abs. 1a" durch die Angabe § 24 Abs. 1 Nr. 1 bis 4 und 6 und Abs. 1a" ersetzt.
(2) Die Bundesanstalt kann einzelne Institute von Verpflichtungen nach § 13 Abs. 1 und 2, § 13a Abs. 1 und 2, § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 bis 11 und Abs. 2, § 24 Abs. 1 Nr. 1 bis 4, den §§ 25, 26 und 29 Abs. 2 Satz 2 sowie von der Verpflichtung nach § 15 Abs. 1 Satz 1, Kredite nur zu marktmäßigen Bedingungen zu gewähren, freistellen, wenn dies aus besonderen Gründen, insbesondere wegen der Art oder des Umfanges der betriebenen Geschäfte, angezeigt ist. Die Freistellung kann auf Antrag des Instituts oder von Amts wegen erfolgen.
In Nummer 1 wird im Satzteil vor Buchstabe a die Angabe Anfangskapital im Sinne des § 10 Abs. 2a Satz 1 Nr. 1 bis 7" durch die Angabe Anfangskapital im Sinne des § 10 Abs. 2a Satz 1 Nr. 1 bis 6" ersetzt.
In Nummer 1 Buchstabe d werden nach dem Wort Einlagenkreditinstituten" die Wörter und zentralen Kontrahenten im Sinne von § 1 Abs. 31" eingefügt.
In Nummer 3 Teilsatz 2 wird die Angabe § 2b" durch die Angabe § 2c" ersetzt.
In Nummer 4a wird die Angabe § 2c" durch die Angabe § 2d" ersetzt.
In § 33a Satz 1 wird die Angabe nach Artikel 60 Abs. 2 der Bankenrichtlinie" durch die Angabe nach Artikel 151 der Bankenrichtlinie" ersetzt.
In § 33b Satz 1 wird die Angabe nach § 1 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1, 2, 4 oder 10" durch die Angabe nach § 1 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1, 2, 4, 10 oder 11" ersetzt.
(4) Wird die Erlaubnis eines Instituts zum Betreiben von Bankgeschäften oder Erbringen von Finanzdienstleistungen aufgehoben, unterrichtet die Bundesanstalt die zuständigen Stellen der anderen Staaten des Europäischen Wirtschaftsraums, in denen das Institut Zweigniederlassungen errichtet hat oder im Wege des grenzüberschreitenden Dienstleistungsverkehrs tätig gewesen ist."
In der Überschrift werden die Wörter Unternehmen mit bankbezogenen Hilfsdiensten" durch die Wörter Anbietern von Nebendienstleistungen" ersetzt.
In Absatz 2 Satz 1 wird die Angabe § 10a Abs. 2 bis 4" durch die Angabe § 10a Abs. 1 bis 5" ersetzt.
(2a) Benötigt die Bundesanstalt bei der Aufsicht über eine Institutsgruppe oder Finanzholding-Gruppe Informationen, die bereits einer anderen zuständigen Stelle vorliegen, richtet sie ihr Auskunftsersuchen zunächst an diese zuständige Stelle. Bei der Aufsicht über Institute, die einem EU-Mutterinstitut nach § 10a Abs. 1 Satz 2, Abs. 4 oder Abs. 5 nachgeordnet sind, richtet die Bundesanstalt Auskunftsersuchen zur Umsetzung der Ansätze und Methoden nach der Bankenrichtlinie regelmäßig zunächst an die für die Aufsicht auf zusammengefasster Basis zuständige Stelle."
In Absatz 3 Satz 1 wird die Angabe nach § 10a Abs. 6 und 7" durch die Angabe nach § 10a Abs. 6 bis 11" ersetzt.
In Satz 1 wird die Angabe aus § 31 Abs. 2 Satz 2 oder 4" durch die Angabe aus § 31 Abs. 3 Satz 1 oder Satz 4" ersetzt.
In Satz 2 wird die Angabe aus § 31 Abs. 3 Satz 1 oder 3" durch die Angabe aus § 31 Abs. 5 Satz 1 oder Satz 3" ersetzt.
In § 44b wird in Absatz 1 Satz 1 Nr. 1, in Satz 2 sowie in Absatz 2 Satz 1 jeweils die Angabe § 2b" durch die Angabe § 2c" ersetzt.
(1) Entsprechen bei einem Institut die Eigenmittel nicht den Anforderungen des § 10 Abs. 1 oder die Anlage seiner Mittel nicht den Anforderungen des § 11 Abs. 1, kann die Bundesanstalt
In Absatz 1 Satz 1 Nr. 1 wird die Angabe § 10a Abs. 9 Satz 2 oder § 13b Abs. 5 in Verbindung mit § 10a Abs. 9 Satz 2" durch die Angabe § 10a Abs. 13 Satz 2 oder § 13b Abs. 5 in Verbindung mit § 10a Abs. 13 Satz 2" ersetzt.
§ 45b Maßnahmen bei organisatorischen Mängeln
Die Regelungen des § 8 Abs. 3 bis 7 bleiben unberührt."
In § 46e Abs. 5 Satz 1 wird das Wort es" durch das Wort sie" ersetzt.
§ 49 Sofortige Vollziehbarkeit
Die Angabe § 10 Abs. 1, 2b Satz 2 und 3, Abs. 2c Satz 2 bis 5, Abs. 3b, 6 und 9 gilt entsprechend" wird durch die Angabe § 10 Abs. 1, 2 Satz 3 und 4, Abs. 2c Satz 2 bis 5, Abs. 3b, 6, 6a und 9 gilt entsprechend" ersetzt.
In § 53b Abs. 3 Satz 1 wird die Angabe der § 24 Abs. 1 Nr. 6, 8 und 9" durch die Angabe der § 24 Abs. 1 Nr. 5 und 7" ersetzt.
In Absatz 1 Satz 1 Nr. 8 wird die Angabe § 2b" durch die Angabe § 2c" ersetzt.
In Absatz 3 Nr. 1 werden die Wörter der Beratende Bankenausschuss" durch die Wörter der Europäische Bankenausschuss" und die Angabe Artikel 56a Abs. 2 der Bankenrichtlinie" durch die Angabe Artikel 143 Abs. 2 der Bankenrichtlinie" ersetzt.
In § 55a Abs. 1 wird die Angabe § 14 Abs. 2 Satz 5" durch die Angabe § 14 Abs. 2 Satz 10" ersetzt.
In § 55b Abs. 1 wird die Angabe § 14 Abs. 2 Satz 5" durch die Angabe § 14 Abs. 2 Satz 10" ersetzt.
In den Nummern 1 bis 3 wird die Angabe § 2b" jeweils durch die Angabe § 2c" ersetzt.
4. entgegen § 2c Abs. 4 Satz 1 oder 4, § 10 Abs. 8 Satz 1 oder 3, § 12a Abs. 1 Satz 3, § 13 Abs. 1 Satz 1, auch in Verbindung mit Abs. 4, Abs. 2 Satz 5 oder 8, jeweils auch in Verbindung mit § 13a Abs. 2, § 13 Abs. 3 Satz 2 oder 6, § 13a Abs. 1 Satz 1, auch in Verbindung mit Abs. 6, Abs. 3 Satz 2 oder 6, § 14 Abs. 1 Satz 1 in Verbindung mit einer Rechtsverordnung nach § 22 Satz 1 Nr. 13, § 14 Abs. 1 Satz 2, jeweils auch in Verbindung mit § 53b Abs. 3 Satz 1, § 15 Abs. 4 Satz 5, § 24 Abs. 1 Nr. 4 bis 10, 12 oder 13, Nr. 5 oder 7 jeweils auch in Verbindung mit § 53b Abs. 3 Satz 1, § 24 Abs. 1a, § 24 Abs. 3 Satz 1 oder Abs. 3a Satz 1 Nr. 1 oder 2 oder Satz 2, jeweils auch in Verbindung mit Satz 5, § 24 Abs. 3a Satz 1 Nr. 3, § 24a Abs. 1 Satz 1, auch in Verbindung mit Abs. 3 Satz 1, oder Abs. 4 Satz 1, auch in Verbindung mit Satz 2, jeweils auch in Verbindung mit einer Rechtsverordnung nach § 24a Abs. 5, § 25a Abs. 2 Satz 3, § 28 Abs. 1 Satz 1 oder § 53a Satz 2 oder 5, jeweils auch in Verbindung mit einer Rechtsverordnung nach § 24 Abs. 4 Satz 1, eine Anzeige nicht, nicht richtig, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig erstattet,".
In Nummer 5 wird nach der Angabe § 10 Abs. 3 Satz 5 oder 6," die Angabe § 10a Abs. 10 Satz 5 oder 6," eingefügt.
In Absatz 3 Nr. 5 wird die Angabe oder § 45 Abs. 1 Satz 1 oder 2" durch die Angabe § 25a Abs. 1 Satz 5 oder Abs. 3 Satz 1, § 26a Abs. 3, § 45 Abs. 1 oder 3 oder § 45a Abs. 1 Satz 1" ersetzt.
In Absatz 3 Satz 1 wird die Angabe § 24 Abs. 1 Nr. 10" durch die Angabe § 24 Abs. 1 Nr. 9" ersetzt.
§ 64h Übergangsvorschriften zum Gesetz zur Umsetzung der neu gefassten Bankenrichtlinie und der neu gefassten Kapitaladäquanzrichtlinie
Artikel 2 wird in 1 Vorschrift zitiert und ändert mWv. 1. Januar 2007 FGG § 145
In § 145 Abs. 1 des Gesetzes über die Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit in der im Bundesgesetzblatt Teil III, Gliederungsnummer 315-1, veröffentlichten bereinigten Fassung, das zuletzt durch Artikel 4 des Gesetzes vom 10. November 2006 (BGBl. I S. 2553) geändert worden ist, wird die Angabe nach § 2b Abs. 2 Satz 4 bis 7, § 22o, § 45a Abs. 2 Satz 1, 3, 4 und 6, § 46a Abs. 2 Satz 1, Abs. 4 und 5 des Gesetzes über das Kreditwesen" durch die Angabe nach § 2c Abs. 2 Satz 4 bis 7, § 22o, § 45a Abs. 2 Satz 1, 3, 4 und 6, § 46a Abs. 2 Satz 1, Abs. 4 und 5 des Kreditwesengesetzes" ersetzt.
Artikel 3 wird in 1 Vorschrift zitiert und ändert mWv. 1. Januar 2007 HGB § 340a, § 340i
Das Handelsgesetzbuch in der im Bundesgesetzblatt Teil III, Gliederungsnummer 4100-1, veröffentlichten bereinigten Fassung, zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 10. November 2006 (BGBl. I S. 2553), wird wie folgt geändert:
In § 340i Abs. 4 wird die Angabe „im Sinne des § 10a Abs. 1 Satz 2 in Verbindung mit § 10 Abs. 3 des Kreditwesengesetzes" durch die Angabe „im Sinne des § 10a Abs. 10 des Kreditwesengesetzes" ersetzt.
„(3) Sofern Kreditinstitute einer prüferischen Durchsicht zu unterziehende Zwischenabschlüsse zur Ermittlung von Zwischenergebnissen im Sinne des § 10 Abs. 3 des Kreditwesengesetzes aufstellen, gelten die Bestimmungen über den Jahresabschluss und § 340k über die Prüfung für diese im Übrigen entsprechend."
Artikel 4 wird in 1 Vorschrift zitiert und ändert mWv. 1. Januar 2007 WpHG § 6, § 36
Das Wertpapierhandelsgesetz in der Fassung der Bekanntmachung vom 9. September 1998 (BGBl. I S. 2708), zuletzt geändert durch Artikel 100 der Verordnung vom 31. Oktober 2006 (BGBl. I S. 2407), wird wie folgt geändert:
In § 6 Abs. 3 Satz 1 wird die Angabe „nach § 2 Abs. 10, §§ 2b, 24 Abs. 1 Nr. 1 bis 3, 6, 8 und 11 und Abs. 3, § 25a Abs. 2, § 32 Abs. 1 Satz 1 und 2 Nr. 2 und 6 Buchstabe a und b des Kreditwesengesetzes" durch die Angabe „nach § 2 Abs. 10, §§ 2c, 24 Abs. 1 Nr. 1, 2, 5, 7 und 10 und Abs. 3, § 25a Abs. 2, § 32 Abs. 1 Satz 1 und 2 Nr. 2 und 6 Buchstabe a und b des Kreditwesengesetzes" ersetzt.
„Bei Kreditinstituten, die das Depotgeschäft im Sinne von § 1 Abs. 1 Satz 2 Nr. 5 des Kreditwesengesetzes betreiben, hat der Prüfer auch dieses Geschäft besonders zu prüfen; diese Prüfung hat sich auch auf die Einhaltung des § 128 des Aktiengesetzes über Mitteilungspflichten und des § 135 des Aktiengesetzes über die Ausübung des Stimmrechts zu erstrecken."
Die bisherigen Sätze 2 bis 7 werden die Sätze 3 bis 8 und Satz 3 wird wie folgt gefasst:
„Die Bundesanstalt kann auf Antrag von der jährlichen Prüfung ganz oder teilweise absehen, soweit dies aus besonderen Gründen, insbesondere wegen der Art und des Umfangs der betriebenen Geschäfte angezeigt ist."
Artikel 5 wird in 2 Vorschriften zitiert und ändert mWv. 1. Januar 2007 EStG § 3
In § 3 Nr. 40 Satz 5 des Einkommensteuergesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 19. Oktober 2002 (BGBl. I S. 4210, 2003 I S. 179), das zuletzt durch Artikel 116 der Verordnung vom 31. Oktober 2006 (BGBl. I S. 2407) geändert worden ist, wird die Angabe nach § 1 Abs. 12 des Gesetzes über das Kreditwesen" durch die Angabe nach § 1a des Kreditwesengesetzes" ersetzt.
Artikel 6 wird in 1 Vorschrift zitiert und ändert mWv. 1. Januar 2007 KStG § 8b
In § 8b Abs. 7 Satz 1 des Körperschaftsteuergesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 15. Oktober 2002 (BGBl. I S. 4144), das zuletzt durch Artikel 2 des Gesetzes vom 19. Juli 2006 (BGBl. I S. 1652) geändert worden ist, wird die Angabe nach § 1 Abs. 12 des Gesetzes über das Kreditwesen" durch die Angabe nach § 1a des Kreditwesengesetzes" ersetzt.
Artikel 7 wird in 1 Vorschrift zitiert und ändert mWv. 1. Januar 2007 FinDAG § 15
In § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 des Finanzdienstleistungsaufsichtsgesetzes vom 22. April 2002 (BGBl. I S. 1310), das zuletzt durch Artikel 171 der Verordnung vom 31. Oktober 2006 (BGBl. I S. 2407) geändert worden ist, wird die Angabe nach § 10a Abs. 6 und 7, § 13b Abs. 3 und § 25 Abs. 2 des Kreditwesengesetzes" durch die Angabe nach § 10a Abs. 6, 7 und 11, § 13b Abs. 3 und § 25 Abs. 2 des Kreditwesengesetzes" ersetzt.
Artikel 8 wird in 1 Vorschrift zitiert und ändert mWv. 1. Januar 2007 InvG § 11, § 13, § 99
Das Investmentgesetz vom 15. Dezember 2003 (BGBl. I S. 2676), zuletzt geändert durch Artikel 7 des Gesetzes vom 1. September 2005 (BGBl. I S. 2676), wird wie folgt geändert:
„§ 10 Abs. 9 Satz 2 bis 7 des Kreditwesengesetzes ist entsprechend anzuwenden."
In § 13 Abs. 4 Satz 1 wird die Angabe „die §§ 14, 22, 23 und 24 Abs. 1 Nr. 6, 8 und 9, die §§ 24c, 25 und 25a Abs. 1 Nr. 3" durch die Angabe „die §§ 14, 22, 23, 24 Abs. 1 Nr. 5 und 7, die §§ 24c, 25 und 25a Abs. 1 Nr. 2" ersetzt.
In § 99 Abs. 2 Satz 2 und 3 wird die Angabe „§ 2b" jeweils durch die Angabe „§ 2c" ersetzt.
Artikel 9 wird in 1 Vorschrift zitiert und ändert mWv. 1. Januar 2007 VAG § 104k, § 104l, § 104q
Das Versicherungsaufsichtsgesetz in der Fassung der Bekanntmachung vom 17. Dezember 1992 (BGBl. 1993 I S. 2), zuletzt geändert durch Artikel 11 des Gesetzes vom 10. November 2006 (BGBl. I S. 2553), wird wie folgt geändert:
In § 104k Nr. 2 Buchstabe b werden die Wörter Unternehmen mit bankbezogenen Hilfsdiensten" durch die Wörter Anbieter von Nebendienstleistungen" ersetzt.
In § 104l Abs. 1 Satz 1 wird die Angabe § 8 Abs. 3 Satz 2 des Kreditwesengesetzes" durch die Angabe § 8 Abs. 5 des Kreditwesengesetzes" ersetzt.
In § 104q Abs. 3 Satz 5 werden die Wörter Unternehmen mit bankbezogenen Hilfsdiensten" durch die Wörter Anbieter von Nebendienstleistungen" ersetzt.
Das Bundesministerium der Finanzen kann den Wortlaut des Kreditwesengesetzes in der vom 1. Januar 2007 an geltenden Fassung im Bundesgesetzblatt bekannt machen.
Artikel 1 Nr. 3 § 1a Abs. 9,
Artikel 1 Nr. 12 Buchstabe b, soweit durch ihn § 10 Abs. 1 Satz 9 bis 11 des Kreditwesengesetzes geschaffen wird,
Artikel 1 Nr. 12 Buchstabe f, soweit durch ihn § 10 Abs. 1e Satz 2 des Kreditwesengesetzes geschaffen wird,
Artikel 1 Nr. 12 Buchstabe u Doppelbuchstabe bb, soweit durch ihn § 10 Abs. 9 Satz 6 und 7 des Kreditwesengesetzes geschaffen wird,
Artikel 1 Nr. 13 § 10a Abs. 9,
Artikel 1 Nr. 16, soweit durch ihn § 11 Abs. 1 Satz 2 bis 5 des Kreditwesengesetzes geschaffen wird,
Artikel 1 Nr. 29,
Artikel 1 Nr. 30 Buchstabe d,
Artikel 1 Nr. 32 Buchstabe b und
Artikel 1 Nr. 35 § 26a Abs. 1 Satz 3.
(2) Artikel 1 Nr. 30 Buchstabe a und b tritt am 31. Dezember 2006 in Kraft.
(3) Im Übrigen tritt dieses Gesetz am 1. Januar 2007 in Kraft.
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