Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=31.05.2011&Aktenzeichen=II%20ZR%20106%2F10
Timestamp: 2019-03-23 07:41:11
Document Index: 227881693

Matched Legal Cases: ['BGH', '§ 32', '§ 31', '§ 146', '§ 31', '§ 32', '§ 146', '§ 172', '§ 31', '§ 31', '§ 146', '§ 32', '§ 31', '§ 32', '§ 146', '§ 31', '§ 146', '§ 32', '§ 32', '§ 146', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 31.05.2011 - II ZR 106/10 - dejure.org
GmbHG § 32b aF, § 31 Abs. 5; InsO § 146
§ 31 Abs 5 GmbHG, § 32b GmbHG vom 05.10.1994, § 146 Abs 1 InsO, § 172a HGB
Überschuldung der GmbH & Co. KG: Verjährung des Anspruchs auf Erstattung des Wertes einer Gesellschaftersicherheit nach den sog. Rechtsprechungsregeln
Anspruch auf Erstattung des Wertes einer Gesellschaftersicherheit nach den sog. Rechtsprechungsregeln verjähren gem. § 31 Abs. 5 GmbHG in fünf Jahren; Verjährung des Anspruchs auf Erstattung des Wertes einer Gesellschaftersicherheit nach den sog. Rechtsprechungsregeln gem. § 31 Abs. 5 GmbHG; Anwendbarkeit des § 146 InsO auf einen Erstattungsanspruch hinsichtlich Wert einer Gesellschaftersicherheit bei gleichzeitiger Erfüllung des Tatbestandes des § 32b GmbHG a.F.
Verjährung des Erstattungsanspruchs bei Verwertung einer Gesellschaftersicherheit nach Rechtsprechungsregeln in fünf Jahren
Verjährung des Anspruchs auf Erstattung des Wertes einer Gesellschaftersicherheit nach den sogenannten Rechtsprechungsregeln in fünf Jahren
GmbHG § 31 Abs. 5; GmbHG a.F. § 32b; InsO § 146
Verjährung des Anspruchs auf Erstattung des Wertes einer Gesellschaftersicherheit nach den sog. Rechtsprechungsregeln gem. § 31 Abs. 5 GmbHG; Anwendbarkeit des § 146 InsO auf einen Erstattungsanspruch hinsichtlich Wert einer Gesellschaftersicherheit bei gleichzeitiger Erfüllung des Tatbestandes des § 32b GmbHG a.F.
Verjährung des Anspruchs aus Gesellschaftersicherheit
GmbHG §§ 32b, 31 Abs. 5; InsO § 146
Verjährung des Anspruchs auf Erstattung des Werts einer Gesellschaftersicherheit nach Rechtsprechungsregeln in fünf Jahren
Zur Verjährung des Anspruchs auf Erstattung des Wertes einer Gesellschaftersicherheit
LG Koblenz, 11.08.2009 - 4 HKO 191/08
ZIP 2011, 1410
MDR 2011, 1123
NZI 2011, 601
WM 2011, 1415
DB 2011, 1685
NZG 2011, 1104
NZG 2011, 904
Dabei muss er nicht jede denkbare Möglichkeit ausschließen, sondern nur naheliegende Anhaltspunkte - beispielsweise stille Reserven bei Grundvermögen - und die von dem Geschäftsführer insoweit aufgestellten Behauptungen widerlegen (vgl. BGH…, Urteil vom 16. März 2009 - II ZR 280/07, ZIP 2009, 860 Rn. 10;… Urteil vom 27. April 2009 - II ZR 253/07, ZIP 2009, 1220 Rn. 9;… Beschluss vom 26. April 2010 - II ZR 60/09, ZIP 2010, 1443 Rn. 11;… Urteil vom 15. März 2011 - II ZR 204/09, ZIP 2011, 1007 Rn. 33; Beschluss vom 31. Mai 2011 - II ZR 106/10, ZIP 2011, 1410 Rn. 4).
b) In dieser Situation ist es Sache des beklagten Geschäftsführers, im Rahmen seiner sekundären Darlegungslast im Einzelnen vorzutragen, welche stillen Reserven oder sonstigen für eine Überschuldungsbilanz maßgeblichen Werte in der Handelsbilanz nicht abgebildet sind (vgl. BGH…, Urteil vom 16. März 2009 - II ZR 280/07, ZIP 2009, 860 Rn. 10;… Urteil vom 27. April 2009 - II ZR 253/07, ZIP 2009, 1220 Rn. 9;… Urteil vom 15. März 2011 - II ZR 204/09, ZIP 2011, 1007 Rn. 33; Beschluss vom 31. Mai 2011 - II ZR 106/10, ZIP 2011, 1410 Rn. 4).
Hat der Anspruchsteller jedoch - wie hier - erläutert, ob und ggf. in welchem Umfang stille Reserven oder sonstige aus ihr nicht ersichtliche Vermögenswerte vorhanden sind, ist es Sache des beklagten Geschäftsführers, im Rahmen seiner sekundären Darlegungslast im Einzelnen vorzutragen, welche stillen Reserven oder sonstigen für eine Überschuldungsbilanz maßgeblichen Werte in der Handelsbilanz nicht abgebildet sind (BGH…, Urteil vom 27. April 2009 - II ZR 253/07 -, Rn. 9, juris; BGH, Beschluss vom 31. Mai 2011 - II ZR 106/10 -, Rn. 4, juris).
Insofern verkennt der Kläger auch die ihm obliegende Darlegungslast: Erst wenn er nachvollziehbar dargelegt hat, dass im Anlage- oder Umlaufvermögen keine stillen Reserven vorhanden sind, ist es Sache des Beklagten aufzuzeigen, wo er solche sieht (vgl. BGH, Urteil vom 15.03.2011 - II ZR 106/10 -, Rn 4 m. w. N.).