Source: https://ausschreibungen-deutschland.de/413675_Rahmenvertrag_Generalplanungsleistungen_Wohnungsneubau____________Referenznummer_der_2018_Berlin
Timestamp: 2018-10-19 00:02:38
Document Index: 97856543

Matched Legal Cases: ['§ 33', '§ 51', '§ 53', '§ 38', '§ 160', '§ 160', '§ 160', '§ 168']

Öffentliche Ausschreibung Berlin 2018 Rahmenvertrag Generalplanungsleistungen Wohnungsneubau Referenznummer der Bekanntmachung: VG-136-17 2018-01-11
Rahmenvertrag Generalplanungsleistungen Wohnungsneubau Referenznummer der ...
Rahmenvertrag Generalplanungsleistungen Wohnungsneubau Referenznummer der Bekanntmachung: VG-136-17
Rahmenvertrag Generalplanungsleistungen Wohnungsneubau
Referenznummer der Bekanntmachung: VG-136-17
Die HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH plant auf diversen Grundstücken in Berlin den Neubau von preisgünstigen Mietwohnungen, teilweise mit korrespondierenden Gewerbenutzungen. Es sollen jeweils architektonisch ansprechende Gebäudekomplexe entstehen, die innovative Entwurfsansätze, eine seriell gefertigte Bauweise sowie effiziente innovative technische Anlagen vorsehen, die einen wirtschaftlichen und umweltfreundlichen Betrieb sichern. Für die erforderlichen Generalplanungsleistungen sollen Rahmenverträge mit maximal 6 Auftragnehmern geschlossen werden. Die Einzelauftragsvergabe auf Grundlage der Rahmenverträge erfolgt im Wettbewerb zwischen den Rahmenvertragsauftragnehmern, wobei Entwurfsstudien zu den einzelnen Projekten, die vergütet werden, eine entscheidende Bedeutung haben. Einzelheiten dazu enthält die Bewerberinformation, die den Teilnahmeantragsunterlagen beiliegt. Eine Andienungspflicht des Auftraggebers besteht nicht.
Die Rahmenverträge betreffen Architekten- und Ingenieurleistungen als Generalplaner für die: Objektplanung (vgl. § 33 HOAI) Grundlagenermittlung, Vor-, Entwurfs-, Genehmigungsplanung, Ausführungsplanung, Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe, Objektüberwachung, Objektbetreuung (vgl. Lph 1 bis 9 HOAI). Tragwerksplanung (vgl. § 51 HOAI) Grundlagenermittlung, Vor-, Entwurfs-, Genehmigungsplanung, Ausführungsplanung, Vorbereitung der Vergabe (vgl. Lph 1 bis 6 HOAI). Technische Ausrüstung (vgl. § 53 HOAI) Grundlagenermittlung, Vor-, Entwurfs-, Genehmigungsplanung, Ausführungsplanung, Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe, Objektüberwachung, Objektbetreuung (vgl. Lph 1 bis 9 HOAI). Freianlagen (vgl. § 38 HOAI) Grundlagenermittlung, Vor-, Entwurfs-, Genehmigungsplanung, Ausführungsplanung, Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe, Objektüberwachung, Objektbetreuung (vgl. Lph 1 bis 9 HOAI). Leistungen von allen erforderlichen Sonderfachleuten. In Abhängigkeit der vorgesehenen Bauausführung (Einzelgewerke oder Generalübernehmer mit Planungsanteilen), können aus den einzelnen Leistungsbildern auch nur Teilleistungen erforderlich werden.
Die Beauftragung im Einzelauftrag erfolgt für den AG optional in der Regel in folgenden Projektstufen oder Teilen davon:
Stufe 1: Grundlagenermittlung, Vor- und Entwurfsplanung (Objektplanung, TGA, Tragwerksplanung, Freianlagen);
Stufe 2: Genehmigungsplanung HOAI (Objektplanung, TGA, Tragwerksplanung, Freianlagen);
Stufe 3: Ausführungsplanung, Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe (Objektplanung, TGA, Tragwerksplanung, Freianlagen);
Stufe 4: Objektüberwachung (Objektplanung, TGA, Freianlagen);
Stufe 5: Objektbetreuung (Objektplanung, TGA, Freianlagen).
Qualitätskriterium - Name: Akzeptanz Mustervertrag / Gewichtung: 100
Kostenkriterium - Name: Honorarstundensatz / Gewichtung: 0
1. Gestufte Beauftragung wie unter Ziffer II.2.4 beschrieben;
2. Der AG kann den AN mit zusätzlichen Leistungen zur Erreichung der Projektziele beauftragen.
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2017/S 182-372848
Internet-Adresse:www.brh-berlin.de
Internet-Adresse:www.zoomarchitekten.de
Internet-Adresse:www.ludes-generalplaner.de
Internet-Adresse:www.ckrs-architekten.de
Internet-Adresse:www.winking-froh.de
Internet-Adresse:www.roedig-schop.de
Internet-Adresse:www.itpstatik.de
Edelweißstraße 26
Internet-Adresse:www.ib-brandes.de
Internet-Adresse:www.hochc.de
1. Für die Bewerbung stellt die Vergabestelle die Bewerbungsunterlagen (inkl. Teilnahmeantragsformular)elektronisch auf der Vergabeplattform des Landes Berlin unter www.vergabeplattform.berlin.de zum Download zur Verfügung. Der darin enthaltene Teilnahmeantrag ist zwingend zu verwenden. Die Vergabestelle behält sich vor, Bewerbungen andernfalls nicht zu berücksichtigen. In jedem Falle werden interessierte Bewerbergebeten, sich auf der Vergabeplattform als Bewerber mit ihren Kontaktdaten registrieren zu lassen, damit sie gegebenenfalls über Antworten zu Bewerberfragen und Klarstellungen informiert werden können. Die Registrierung ist kostenfrei möglich.
2. Der Teilnahmeantrag ist vollständig auszufüllen, die geforderten Erklärungen und Nachweise sind vollständig abzugeben bzw. beizufügen. Die Vergabestelle behält sich vor, unvollständige Teilnahmeanträge nicht zu berücksichtigen, wenn fehlende Erklärungen und/oder Nachweise bis zum Ablauf einer gesetzten Nachfrist nicht nachgereicht werden.
3. Der Teilnahmeantrag ist ausschließlich in elektronischer Form auf der Vergabeplattform unterwww.vergabeplattform.berlin.de einzureichen. Die Vergabestelle wird Teilnahmeanträge nicht berücksichtigen, die nicht form- und/oder fristgerecht eingereicht werden.
4. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft abzugeben, wonach diese im Auftragsfalle eine Arbeitsgemeinschaft mit gesamtschuldnerischer Haftung gründen. Die Erklärung hat zudem ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft zur Durchführung des Vergabeverfahrens zu bevollmächtigen. Zudem ist zu begründen, weshalb die Bildung einer Bewerbergemeinschaft nach den strengen Anforderungen der Rechtsprechung in diesem Falle zulässig ist.
5. Beruft sich der Bewerber hinsichtlich seiner Leistungsfähigkeit auf die Ressourcen von Drittunternehmen, so ist dem Teilnahmeantrag eine Erklärung der Drittunternehmen beizufügen, wonach diese dem Bewerber im Auftragsfalle ihre Ressourcen zur Verfügung stellen. Gleiches gilt für verbundene Unternehmen.
Erkannte Verstöße gegen Vergabevorschriften sind gegenüber der Vergabestelle binnen 10 Kalendertagen zu rügen, § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB. Bei Verstößen, die aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar sind, hat die Rüge gegenüber der Vergabestelle bis spätestens zum Ablauf der Angebots- oder Bewerbungsfrist zu erfolgen (§ 160 Abs. 3 Nr. 2 und 3 GWB). Teilt die Vergabestelle mit, dass der Rüge nicht abgeholfen wird, kann innerhalb von 15 Kalendertagen ein Nachprüfungsantrag bei der oben genannten Vergabekammer schriftlich gestellt werden (§§ 160 Abs. 3 Nr. 4, 161 Abs. 1 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, soweit der Nachprüfungsantrag der Vergabestelle erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird (§ 168 Abs. 2 GWB).