Source: https://revosax.sachsen.de/vorschrift/3886.5
Timestamp: 2019-12-16 12:27:45
Document Index: 140086725

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 27', '§ 13', '§ 22', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 9', '§ 14', '§ 16', '§ 19', '§ 20', '§ 21']

Historische Fassung war gültig vom 01.08.2010 bis 31.07.2013
Die Daten nach Nummer 6 und 8 sind nur mit Einwilligung der Eltern gemäß § 4 Abs. 1 und 2 des Gesetzes zum Schutz der informationellen Selbstbestimmung im Freistaat Sachsen (Sächsisches Datenschutzgesetz – SächsDSG) vom 25. August 2003 (SächsGVBl. S. 330), das zuletzt durch Artikel 6 des Gesetzes vom 8. Dezember 2008 (SächsGVBl. S. 940, 941) geändert worden ist, in der jeweils geltenden Fassung, zu erfassen. 3
(3) Eine Zurückstellung schulpflichtiger Kinder gemäß § 27 Abs. 3 SchulG ist nur einmal möglich. Beispiele für eine ungenügende körperliche und geistige Entwicklung sind insbesondere erhebliche gesundheitliche oder emotional-soziale Beeinträchtigungen. Die Zurückstellung soll nur erfolgen, wenn sich keine Anhaltspunkte für sonderpädagogischen Förderbedarf ergeben. Andernfalls sind die Eltern auf das Verfahren gemäß § 13 der Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus und Sport über Förderschulen im Freistaat Sachsen (Schulordnung Förderschulen – SOFS. vom 3. August 2004 (SächsGVBl. S. 317), zuletzt geändert durch Artikel 2 der Verordnung vom 16. Juli 2010 (SächsGVBl. S. 228), in der jeweils geltenden Fassung, zu verweisen. Der Schulleiter teilt den Eltern den Grund der Zurückstellung ihres Kindes schriftlich mit. Er berät die Eltern über Fördermaßnahmen zur Vorbereitung des Schuleintritts. 4
(3) Die Grundschule stimmt die Durchführung der Schuleingangsphase mit den Maßnahmen der Kindergärten zum Schulvorbereitungsjahr nach der Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums Kultus zur Schulvorbereitung in Kindertageseinrichtungen (Sächsische Schulvorbereitungsverordnung – SächsSchulvorbVO) vom 15. Mai 2009 (SächsGVBl. S. 235), in der jeweils geltenden Fassung, ab.
(4) Jede Grundschule erarbeitet im Rahmen des Schulprogramms ein Konzept zur Gestaltung der Schuleingangsphase. Das Konzept soll die Zusammenarbeit mit den Eltern und den Kindergärten mindestens des Schulbezirkes beschreiben.
(5) Die individuelle Förderung eines Schülers kann in einem pädagogischen Entwicklungsplan dokumentiert werden. Für Schüler mit Teilleistungsschwächen und anderen leistungs- und verhaltensbedingten Besonderheiten muss ein pädagogischer Entwicklungsplan erstellt werden. Mit Zustimmung der Eltern können Gutachten herangezogen werden. 5
(5) Lassen die äußeren Umstände keinen sinnvollen Unterricht zu, beispielsweise bei großer Hitze, kann der Schulleiter den Unterricht vorzeitig beenden. 7
(3) In besonders begründeten Ausnahmefällen können unterrichtsfreie Tage durch die Sächsische Bildungsagentur oder das Staatsministerium für Kultus und Sport angeordnet werden. 8
(3) Der Schüler ist zur Teilnahme am Förderunterricht während des vom Lehrer festgelegten Zeitabschnittes verpflichtet. 9
(2) Zum Abschluss des ersten Schuljahres dieser Klassenstufe wird eine Mitteilung erstellt, die entsprechend einer Halbjahresinformation über den erreichten Entwicklungs- und Leistungsstand informiert. Zum Abschluss der Klassenstufe wird ein Zeugnis erteilt, das entsprechend einem Jahreszeugnis den in der Klassenstufe erreichten Entwicklungs- und Leistungsstand dokumentiert. In den Halbjahresinformationen, der Mitteilung und dem Zeugnis wird der Besuch der LRS-Klasse vermerkt. Eine Wiederholung der Klassenstufe 3 ist nicht möglich. 10
(4) Grundlage der Leistungsbewertung in einem Unterrichtsfach sind alle vom Schüler im Zusammenhang mit dem Unterricht erbrachten schriftlichen, mündlichen und praktischen Leistungen. 11
dabei sind gesundheitliche Beeinträchtigungen des Schülers angemessen zu berücksichtigen. Verbale Einschätzungen ergänzen im Jahreszeugnis diese Benotung. Alle diese Aussagen müssen dem Ziel einer ermutigenden Erziehung dienen und Informationen für die Förderung des Schülers beinhalten. 12
(4) Eine Klassenarbeit kann durch eine schriftliche Arbeit mit zentraler Aufgabenstellung des Staatsministeriums für Kultus und Sport zum Nachweis des in einem längeren Unterrichtszeitraum erzielten Lernerfolgs sowie zur Orientierung für die weitere Schullaufbahn und zur Ermittlung des Förderbedarfs ersetzt werden. Die Eltern sind darüber zu informieren.
(7) Klassenarbeiten sind in der Regel nach Kenntnisnahme durch die Eltern von der Schule bis zum Ende des Schuljahres aufzubewahren. Die Gesamtlehrerkonferenz kann beschließen, dass die Klassenarbeiten nach Bestätigung der Kenntnisnahme durch die Eltern ausgehändigt werden. Die Aufbewahrung der ausgehändigten Arbeiten obliegt den Eltern. Diese sind zu Beginn jeden Schuljahres hierüber zu informieren. 13
(2) Für Halbjahresinformationen sind Vordrucke zu verwenden, die den vom Staatsministerium für Kultus und Sport veröffentlichten Mustern entsprechen. Sie sind vom Klassenlehrer zu unterschreiben. Die Ausgabe der Halbjahresinformationen erfolgt jeweils am letzten Schultag des Schulhalbjahres. Die Eltern bestätigen durch ihre Unterschrift die Kenntnisnahme. 14
(2) Für Jahreszeugnisse sind Vordrucke zu verwenden, die den vom Staatsministerium für Kultus und Sport veröffentlichten Mustern entsprechen. Sie sind vom Klassenlehrer und vom Schulleiter zu unterschreiben. Die Ausgabe der Jahreszeugnisse erfolgt in der Regel am letzten Schultag des Schuljahres. Die Eltern bestätigen durch ihre Unterschrift die Kenntnisnahme. 15
(6) Für die Bildungsempfehlung ist ein Vordruck zu verwenden, der dem vom Staatsministerium für Kultus und Sport veröffentlichten Muster entspricht. 16
nehmen am Unterricht der nächsthöheren Klasse teil. Dies ist im Jahreszeugnis zu vermerken. Der Schulleiter beantragt die Einleitung des Verfahrens zur Feststellung des sonderpädagogischen Förderbedarfs. 17
(3) Verbleibt ein Schüler gemäß § 22 Abs. 2 Satz 2 ein Jahr länger in Klassenstufe 1, gilt dies nicht als freiwillige Wiederholung. 18
Überschrift geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 16. Juli 2010 (SächsGVBl. S. 228)
Inhaltsübersicht geändert durch Verordnung vom 25. Juli 2006 (SächsGVBl. S. 453) und durch Artikel 1 der Verordnung vom 16. Juli 2010 (SächsGVBl. S. 228)
§ 3 geändert durch Verordnung vom 25. Juli 2006 (SächsGVBl. S. 453), durch Artikel 1 der Verordnung vom 17. Februar 2009 (SächsGVBl. S. 96) und durch Artikel 1 der Verordnung vom 16. Juli 2010 (SächsGVBl. S. 228)
§ 4 geändert durch Verordnung vom 25. Juli 2006 (SächsGVBl. S. 453), durch Artikel 1 der Verordnung vom 17. Februar 2009 (SächsGVBl. S. 96) und durch Artikel 1 der Verordnung vom 16. Juli 2010 (SächsGVBl. S. 228)
§ 5 neu gefasst durch Verordnung vom 25. Juli 2006 (SächsGVBl. S. 453) und geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 16. Juli 2010 (SächsGVBl. S. 228)
§ 6 geändert durch Verordnung vom 25. Juli 2006 (SächsGVBl. S. 453), durch Artikel 1 der Verordnung vom 17. Februar 2009 (SächsGVBl. S. 96) und durch Artikel 1 der Verordnung vom 16. Juli 2010 (SächsGVBl. S. 228)
§ 9 geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 17. Februar 2009 (SächsGVBl. S. 96) und durch Artikel 1 der Verordnung vom 16. Juli 2010 (SächsGVBl. S. 228)
§ 14 geändert durch Verordnung vom 25. Juli 2006 (SächsGVBl. S. 453) und durch Artikel 1 der Verordnung vom 16. Juli 2010 (SächsGVBl. S. 228)
§ 16 geändert durch Verordnung vom 25. Juli 2006 (SächsGVBl. S. 453) und durch Artikel 1 der Verordnung vom 16. Juli 2010 (SächsGVBl. S. 228)
§ 19 geändert durch Verordnung vom 25. Juli 2006 (SächsGVBl. S. 453) und durch Artikel 1 der Verordnung vom 16. Juli 2010 (SächsGVBl. S. 228)
§ 20 geändert durch Verordnung vom 25. Juli 2006 (SächsGVBl. S. 453) und durch Artikel 1 der Verordnung vom 16. Juli 2010 (SächsGVBl. S. 228)
§ 21 geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 16. Februar 2005 (SächsGVBl. S. 16) und durch Artikel 1 der Verordnung vom 16. Juli 2010 (SächsGVBl. S. 228)
Quelle: REVOSax http://revosax.sachsen.de/vorschrift/3886.5 Stand vom 16.12.2019