Source: https://www.haufe.de/thema/versorgung/pc/?page=57
Timestamp: 2020-02-24 21:52:52
Document Index: 302144249

Matched Legal Cases: ['§ 323', '§ 323', '§ 197', '§ 2', '§ 12', '§ 12', '§ 34']

Betriebliche Pandemieplanung / 3.4 Zuständigkeiten und Ansprechpartner, Schlüsselpersonal
Da im Pandemiefall viele Aufgaben anstehen, die nicht zum Regelfall gehören, und Fragestellungen auftreten, die möglichst schnell beantwortet werden müssen, sind die betrieblichen Ansprechpartner und Entscheidungsträger nebst Stellvertreter zu benennen. In größeren Betrieben wird die Bildung eines Krisenstabs sinnvoll sein. In die Planungen sollte auch die Mitarbeitervertret...mehr
Erste Hilfe / 3.5.2 Gefahren
Verliert ein Erwachsener etwa 20 % seines Blutes (ca. ein Liter), kommt es zum Schock, der sich durch die in Abschn. 3.4.2 aufgeführten Merkmale äußert. Ab 40 % (ca. 2 Liter) Blutverlust besteht Lebensgefahr. Durch die Reduktion der Blutmenge stehen dem Körper nicht mehr ausreichend Sauerstoff, Nährstoffe und Wärme zur Verfügung. Durch die Gewebszerstörung bzw. Nervenschädig...mehr
Betriebliche Pandemieplanung / 4.2 Umsetzung der vorbereitenden Maßnahmen
Ist der Pandemiefall eingetreten, wird sich zeigen, wie erfolgreich die bis dahin erfolgten Planungen waren. Viel Zeit zum Korrigieren von Maßnahmen oder Üben von Verhaltensregeln bleibt nun nicht mehr. Jetzt gilt es, den Pandemieplan zu aktivieren. Entsprechend der Entwicklung der Pandemie sind betrieblichen Prozesse (Produktionskapazität, Umfang der Dienstleistungen) anzup...mehr
Erste Hilfe / 3.5.9.2 Arterieller Gefäßverschluss
Arterien (Schlagadern) transportieren sauerstoffreiches Blut vom Herzen zu den Organen hin. Arteriosklerotische Veränderungen der Arterien, umgangssprachlich "Arterienverkalkung", führen zur Verengung der Gefäße, sodass auf Dauer immer weniger Blut durch sie hindurchfließen kann und schwerwiegende Folgen drohen. Ein plötzlicher arterieller Gefäßverschluss ist die komplette V...mehr
Erste Hilfe / 3.5.5.6 Löschen von Personenbränden
Brennende Menschen reagieren panisch und laufen in den meisten Fällen davon. Insbesondere dort, wo die Gefahr eines Brandes sehr hoch ist, sind neben Feuerlöschern und Löschdecken auch Notduschen für den Notfall zu finden (Tab. 5). Jedes dieser "Löschmittel" hat Vor- und Nachteile. Im Ernstfall wird jedoch immer das nächste greifbare Löschgerät verwendet.mehr
Erste Hilfe / 1.1 Verpflichtung zur Hilfeleistung
§ 323c Strafgesetzbuch (StGB): "Wer bei Unglücksfällen oder gemeiner Gefahr oder Not nicht Hilfe leistet, obwohl dies erforderlich und ihm den Umständen nach zuzumuten, insbes. ohne erhebliche eigene Gefahr und ohne Verletzung anderer wichtiger Pflichten möglich ist, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft." § 323c StGB verpflichtet jeden zur E...mehr
Erste Hilfe / 3.5.6.3 Erste-Hilfe-Leistung
Der Frierende muss zunächst aus der kalten Umgebung in einen warmen Raum (oder zumindest windstillen Ort) gebracht werden. Dann öffnet man alle beengenden Kleider und Schuhe. Zum Wärmen muss man u. a. auch die Decke unter den Betroffenen legen. Ist die Ursache der Unterkühlung kaltes Wasser, müssen nasse Kleidungsstücke entfernt werden. Erfrorene Gliedmaßen werden nicht beweg...mehr
Erste Hilfe / 3.5.10 Zeckenbiss
Bei der Arbeit in der Natur (Grünpflege, Baumarbeiten, Arbeiten im Straßenbegleitgrün, Reinigungsarbeiten in naturnahen Grünanlagen) besteht die Gefahr, dass Beschäftigte von Zecken gebissen werden. Zecken sind kleine Spinnentiere mit einer rot- bis hellbräunlichen Färbung. Die Größe einer Zecke beträgt etwa 1–2 mm und ist damit recht klein. Sobald sich die Zecke jedoch in v...mehr
Sommer, SGB V § 197b Aufgabenerledigung durch Dritte / 2.2 Ausschluss der Übertragung "wesentlicher Aufgaben" (Satz 2)
Rz. 11 Ausdrücklich ausgeschlossen ist die Übertragung von Aufgaben der Krankenkasse an Arbeitsgemeinschaften oder Dritte, soweit es die Versorgung der Versicherten betrifft (Satz 2). Dieser "Kernbereich" (so Gesetzesbegründung BT-Drs. 16/3100 S. 159) der Erfüllung der Ansprüche der Versicherten, der zwingend durch die Krankenkasse selbst wahrzunehmen ist, wird allerdings ni...mehr
Sommer, SGB V § 2 Leistungen / 2.1 Wirtschaftlichkeitsgebot (Abs. 1)
Rz. 4 Entsprechend dem Grundanliegen des Gesundheitsreformgesetzes – GRG, dem Kostenanstieg der gesetzlichen Krankenversicherung und damit den steigenden Beitragssätzen entgegenzuwirken (vgl. BT-Drs. 11/2237 S. 132), wurde der Grundsatz der "Wirtschaftlichkeit" und der "ausreichenden Versorgung" in den Vordergrund für die Leistungsgewährung gestellt. Dieser Grundsatz wird in...mehr
§ 12 Familienrecht / c) Tatsächliches Einkommen des Gläubigers aus Arbeit, Versorgung oder Vermögen
Rz. 398 Arbeitseinkommen des Gläubigers, das die ehelichen Lebensverhältnisse geprägt hat, wird im Regelfall von dem um den Kindesunterhalt (nach Kindergeldabzug) gekürzten Arbeitseinkommen des Schuldners abgezogen; der Gläubiger erhält eine Quote von 3/7 des Differenzbetrags (Differenzmethode); zur Berechnung siehe Rdn 539. Die Quote erhöht sich auf ½, soweit der Schuldner ...mehr
Rz. 300 Hat der Gläubiger Arbeitseinkommen, das die ehelichen Lebensverhältnisse geprägt hat, so wird es im Regelfall von dem Arbeitseinkommen des Schuldners abgezogen, das zuvor um den vollen Kindesunterhalt (nach Kindergeldabzug) gekürzt worden ist; der Gläubiger erhält eine Quote von 3/7 – oder nach den SüdL 45 % – des Differenzbetrags (Differenzmethode); zur Berechnung s...mehr
§ 12 Familienrecht / gg) Mögliche Nachteile des Verzichts für den Schuldner
Rz. 717 Beachten! Der Unterhaltsverzicht kann für den Schuldner nachteilig sein. Hierüber muss er vor einer Verzichtsvereinbarung besonders aufgeklärt werden, da der normale Schuldner nicht auf den Gedanken kommen kann, ein Verzicht des Gläubigers könne für ihn Nachteile bringen. Rz. 718mehr
Für Versicherte besteht ein gesetzlicher Anspruch auf die Versorgung mit apothekenpflichtigen Arzneimitteln, soweit diese nicht nach § 34 SGB V oder durch die Arzneimittelrichtlinien ausgeschlossen sind, und auf die Versorgung mit Verbandmitteln, Harn- und Blutteststreifen. Als Arzneimittel gelten nur Mittel, die nach dem Arzneimittelgesetz (AMG) als solche zugelassen, regist...mehr
Versicherte mit einer schwerwiegenden Erkrankung haben Anspruch auf Versorgung mit Cannabis in Form von getrockneten Blüten oder Extrakten in standardisierter Qualität und Arzneimitteln mit den Wirkstoffen Dronabinol oder Nabilon. 3.1 Anspruchsvoraussetzungen Cannabisarzneimittel können zulasten der gesetzlichen Krankenversicherung verordnet werden, wenn eine allgemein anerkan...mehr