Source: https://www.signotec.com/support/faq/
Timestamp: 2018-01-17 13:05:20
Document Index: 396894238

Matched Legal Cases: ['§ 127', '§ 2', '§ 126', '§126', '§ 2', '§ 371', '§ 126']

FAQ | signotec GmbH
1. Wann brauche ich eine qualifizierte elektronische Signatur?
In Deutschland besteht eine Formfreiheit für Vereinbarungen jeglicher Art. Somit können Verträge per Handschlag oder schriftlich geschlossen werden. Diese Formfreiheit, gemäß BGB § 127 [Vereinbarte Form], besteht bei ca. 95 % aller Rechtsgeschäfte. Eine einfache oder fortgeschrittene elektronische Signatur gemäß SigG § 2 Nr. 1 und 2 ist dort als zugelassenes Beweismittel völlig ausreichend.
Gemäß Artikel 5 Nr. 2 der EG-Signaturrichtlinie für elektronische Signaturen ist somit auch eine z. B. mit SignoSign erstellte elektronische Signatur als Beweismittel in einem Gerichtsverfahren zulässig.
Für die restlichen 5 % aller Rechtsgeschäfte hat der Gesetzgeber in § 126a des BGB festgelegt, dass Vereinbarungen und Erklärungen, für die per Gesetz vorgeschrieben die Schriftform erforderlich ist und diese in elektronischer Form verfasst werden, mit einer qualifizierten elektronischen Signatur zu versehen sind.
Pikanterweise gibt es aber Ausnahmen, wo der Gesetzgeber ausdrücklich die Schriftform mit Tinte auf Papier erwartet. So müssen z. B. Verbraucherdarlehen und Bürgschaften handschriftlich unterschrieben werden. Hier darf auch nicht mit der qualifizierten elektronischen Unterschrift signiert werden. Hintergrund ist die Warnfunktion, die nur der Vorgang der Unterschriftsleistung ermöglicht. Bevor man etwas unterschreibt, denkt man noch einmal darüber nach. Diese Warnfunktion ist aus Verbrauchersicht sehr hoch zu bewerten und somit schon bei der fortgeschrittenen elektronischen Signatur mit dem Unterschriftenpad möglich.
2. Ist das System rechtssicher, revisionssicher bzw. beweissicher?
Der Begriff Rechtssicherheit ist oftmals nicht näher spezifiziert und es bleibt häufig unklar, was damit gemeint ist. Ein Begriff, der die eigentliche Frage besser umschreibt ist "rechtskonform". Darf die mit signotec-Mitteln erzeugte elektronische Signatur über ein Pen-Pad eingesetzt werden? Darüber hinaus geht es noch um den Begriff der Beweisfähigkeit: Kann bewiesen werden, dass eine bestimmte Person an einem bestimmten Zeitpunkt ein bestimmtes Dokument unterschrieben hat? Zunächst ist also in Bezug auf die "Rechtskonformität" zu prüfen, ob für den geplanten Einsatzzweck ein Schriftformerfordernis vorliegt. Entsprechend der existierenden Formfreiheit für Vereinbarungen benötigen über 95 % aller Geschäftsvorfälle keine Unterschrift. Soweit keine Formerfordernis gemäß BGB §126 a hinsichtlich qualifizierter Signatur durch gesetzlich geforderte Schriftform oder aufgrund explizit gesetzlich geforderter qualifizierter Signatur vorliegt, sind Papierdokumente oder mit einfacher oder fortgeschrittene elektronischer Signatur signierte elektronische Dokumente als verwendbare Beweismittel (Objekte des Augenscheins) anzusehen und damit rechtssicher. Abgestufte Rechtssicherheit gibt es nicht. Allerdings gibt es technische Unterschiede bei der Beweisfähigkeit.
Die mit signoSign und den signotec Pads erstellten Signaturen werden als so genannte fortgeschrittene elektronische Signaturen gemäß SigG § 2 Nr. 1 und 2 erstellt und sind als zugelassene Beweismittel vor Gericht zulässig. Details siehe auch unter Produkte - Elektronische Signatur.
Die einfache sowie die fortgeschrittene elektronische Signatur unterliegen gemäß ZPO § 371 (Objekt des Augenscheins) den gleichen Anforderungen wie ein Papierdokument und damit der freien Beweiswürdigung durch ein Gericht.
Die Beweiskraft eines mithilfe von signotec Technologien signierten und mit biometrischen Daten versehenen elektronischen Dokumentes ist einem unterschriebenen Papierdokument weit überlegen. Dies wurde von einem unabhängigen und vor Gericht zugelassenen Schriftsachverständigen in Bezug auf die detaillierte graphische und forensische Analyse im Rahmen einer gerichtsverwertbaren schriftvergleichenden Urheberschaftuntersuchung bestätigt.
Zur Klarstellung sei gesagt, dass es weder bei Papier noch bei elektronischen Dokumenten erforderlich ist, den Unterzeichner bereits bei Leistung der Unterschrift bzw. Signaturerstellung zu authentifizieren. Soweit biometrische Daten - statische XY Position, dynamische Geschwindigkeits-, Beschleunigungsmerkmale und Taktung des Erfassungsgerätes zur Errechnung der Schreibgeschwindigkeit - der über ein Unterschriftentablett oder die drucksensitive Oberfläche eines Tablet-PCs erfassten Unterschrift im Dokument eingebettet sind, kann selbstverständlich bei Bedarf – wie bei Papier - der Unterzeichner aufgrund der biometrischen Daten jederzeit durch einen Schriftsachverständigen identifiziert werden.
Die Beweiskraft der mithilfe von signotec Technologien erfassten Unterschriften ist von einem unabhängigen Schriftsachverständigen bestätigt worden. Siehe dazu auch "Elektronische Signatur".
3. Muss eine höchstrichterliche Rechtsprechnung abgewartet werden?
Dass eine höchstrichterliche Rechtsprechung abgewartet werden muss, ist leider vollkommen falsch. Diese Aussage würde für den Interessenten bedeuten, ewig zu warten. Eine richterliche Rechtsprechung, ob ein Schriftsachverständiger in der Lage ist, Unterschriften zu vergleichen, ist nämlich nicht zu erwarten. Schriftsachverständiger und nicht das Gesetz entscheiden darüber, ob ein Unterzeichner mit elektronischen Mitteln identifiziert werden kann oder nicht.
Dazu kommt, dass die in 2005 erfolgte Anpassung des Signaturgesetzes ermöglicht, einfache sowie fortgeschrittene Signaturen in Kombination mit eigenhändigen Unterschriften bei Formfreiheit für reine Beweisfunktionalität einzusetzen. Geschäftsschädigend sind Empfehlungen, die besagen, aufgrund einer zu erwartenden höchstrichterlichen Rechtsprechung gänzlich auf das Beweismittel einer einfachen elektronischen Signatur zu verzichten.
Es gibt keine Aussagen, dass gesetzliche Vorschriften die Nutzung einfacher und fortgeschrittener elektronischer Signaturen zur Beweisführung bei elektronischen Dokumenten (unter Berücksichtigung der Formvorschriften BGB § 126 a) verhindern. In diesem Sinne sollte im Zuge einer Prozessoptimierung von diesen Möglichkeiten Gebrauch gemacht werden.
4. Wie wird sichergestellt, dass die Unterschrift nicht missbraucht oder kopiert werden kann?
Bei den signotec Produkten zur Signatur von PDF-Dokumenten ist der Missbrauch der Unterschrift ausgeschlossen. Ein wesentlicher Punkt ist die Biometrik bzw. sind die dynamischen Merkmale der Unterschrift. Bei der Signatur wird das Bild der Unterschrift im Dokument eingebracht. Dieses dient aber nur als optischer Sichtvermerk. Die persönliche und einmalige Schreibcharakteristik des Unterzeichners wird ebenfalls im Dokument abgelegt. Wird jetzt ein Manipulationsversuch unternommen, so lässt sich zwar das Bild der Unterschrift mit einfachen Mitteln herausschneiden und kopieren, die Biometrie jedoch nicht. Die Biometrie ist wesentlicher Bestandteil der Signatur und wird hoch verschlüsselt im Dokument abgelegt. Das Dokument und die Biometrie sind untrennbar miteinander verbunden, sodass eine Manipulation am Dokument selbst oder an der Signatur zuverlässig erkannt wird.
Es gibt somit 2 Dinge, die zuverlässig zu schützen sind:
Das Dokument und
Das Dokument muss vor Manipulation geschützt werden und die Unterschrift vor (Identitäts-) Diebstahl.
Würde nur das Bild der Unterschrift erfasst werden, wäre ein zuverlässiger Schutz vor dem Missbrauch der Unterschrift nicht möglich und die Rechts- bzw. Beweissicherheit nicht gegeben.
signotec verwendet für die Erstellung der elektronischen Signatur kein proprietäres, sprich herstellereigenes Format. Vielmehr hält sich signotec an den weltweit verbreiteten Adobe PDF-ISO Standard. Mit signotec signierte elektronische Dokumente können somit jederzeit, überall und von jedermann ohne technischen Aufwand überprüft werden. Mit dem Adobe Reader lässt sich z.B. sofort prüfen, ob ein Dokument manipuliert wurde.
signotec verwendet ausschließlich Verschlüsselungs- und Hash-Algorithmen, die von der Bundesnetzagentur als sicher eingestuft werden. Diese Liste finden Sie hier. Derzeit genutzte Mechanismen sind u. a. Blowfish 448, AES 256, RSA 2048 und SHA 256.
Übrigens ist die Technik von signotec TÜV geprüft. Die signotec Software und Hardware entspricht dem Anforderungskatalog des TÜV "geprüfte Software". Nach diversen Tests konnten im Rahmen der TÜV-Prüfung keine Daten in die Übertragungswege injiziert werden. Manipulationen in signierten PDF-Dateien wurden sofort erkannt und entsprechend unmissverständlich und eindeutig gemeldet. „Die Hard- und Software funktioniert als geschlossenes System. Es wurden von dem Prüfer während der Prüfung keine Sicherheitslücken entdeckt“, heißt es in dem Prüfbericht, und weiter: „Der Prüfer konnte keine offensichtlichen Verspeicherungen von unverschlüsselten Rohdaten im Testzeitraum erkennen.“
Damit die Unterschrift nicht schon während der Erfassung über das Unterschriften-Pad abgegriffen werden kann, ist die Datenübertragung zwischen Pad und PC bei dem signotec Sigma und Omega Pad geschützt. Auch hier gibt es große Unterschiede in der Treiber-Technik. Von einfachen Wintab-Treibern und nicht verschlüsselten Datenübertragungen muss dringend abgeraten werden!
Technische Dokumentationen können nach Abschluss einer Vertraulichkeitsvereinbarung zur Verfügung gestellt werden.
5. Können die Pads am Terminalserver bzw. mit Citrix oder per Remote-Desktop betrieben werden?
Zunächst ist zu bemerken, dass Citrix bzw. der Terminal Server nicht die Möglichkeit bietet, direkt auf native USB-Geräte am Fat- oder Thin-Client (z.B. IGEL) zuzugreifen. Damit die signotec Pads trotzdem in einer solchen Umgebung betrieben werden können, bieten wir Ihnen zwei Lösungsszenarien:
- signotec VirtualChannelDriver
Durch die Installation des signotec VirtualChannelDrivers auf dem Citrix-Client wird für die Kommunikation mit dem Citrix-Server ein so genannter "virtueller Kanal" bereitgestellt. Über diesen Kanal läuft der gesamte verschlüsselte Datentransfer, auch für die Kommunikation zwischen signotec Pad (Client) und signotec Software (Citrix-Server).
Dieser Treiber steht für Windows und Linux (inkl. IGEL ThinClients) zur Verfügung.
Falls Sie Interesse haben den Treiber zu testen oder für einen Erwerb, nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf.
- signotec Pads mit USB-zu-Seriell-Wandler(FTDI-Chip)
Als Alternative zu oben angeführter Variante können Sie ein signotec Pad mit einem internen USB-zu-Seriell-Wandler nutzen. Diese Geräte können per USB und COM-Port-Mapping an den Thin Client angeschlossen werden. Bei dem COM-Port-Mapping wird der serielle Anschluss des Clients (Thin Client oder Fat Client) transparent auf den Terminal Server geschaltet. Es wird ein virtueller COM-Port am Client generiert.
Die Treiber für den internen Konverter sind z. B. Bestandteil des Linux-Betriebssystems ab Kernel 2.4.20. Die Windows-Treiber sind Microsoft WHQL zertifiziert. Den Treiber können Sie hier downloaden. Dort gibt es auch weitere Informationen.
Die Produktbezeichnungen der signotec Unterschriftenpads mit internem USB-Seriell-Wandler enden mit FT. Zum Beispiel ST-BE105-2-FT100. In den Datenblättern ist dies auch noch einmal genau beschrieben.
Eine Anleitung ist hier in Englisch verfügbar.
6. Gibt es eine Demo-Version der Software?
Selbstverständlich können Sie unsere Produkte auf Herz und Nieren testen. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf, damit wir Ihnen eine Leihstellung oder die Software per Download zur Verfügung stellen können.
7. Was ist der Unterschied zwischen HID und USB?
Zunächst ist ein HID-Unterschriften-Pad auch ein USB-Gerät. Der klare Vorteil der HID-Geräte ist, dass der bei Windows eingebaute Treiber verwendet wird. Das bedeutet, dass kein USB-Treiber installiert werden muss. Probleme mit Standby-Modus, Wechsel des USB-Ports, lästigen Aufforderungen zur Installation von Treibern oder die Maßgabe, dass erst die Software installiert werden muss, bevor ein Pad angeschlossen wird, gibt es hier nicht.
8. Wo finde ich eine Bedienungsanleitung oder die Handbücher zu der Software?
Die Handbücher für die Software werden bei der Installation automatisch auf den Zielrechner kopiert und sind über das Start-Menü erreichbar.
Alle Handbücher und Datenblätter stehen auf den jeweiligen Produktseiten zum Herunterladen bereit oder im Download-Bereich hier.
9. Wie rufe ich das Service-Menü im Unterschriftenpad auf?
Das Omega- sowie das Sigma-Pad beinhalten ein Servicemenü. Damit lassen sich zwei Geräteeigenschaften einstellen:
Die Intensität der Hintergrundbeleuchtung (Omega und BL Sigma)
Die Kalibrierung des Sensors
Wie die einzelnen Menüs aufgerufen und bedient werden, lesen Sie in den folgenden FAQ.
10. Wie funktioniert die Einstellung der Hintergrundbeleuchtung?
Das Omega-Pad und das Sigma-Pad mit Hintergrundbeleuchtung sind in der Intensität der Hinterleuchtung einstellbar.
Beim Omega ist die Helligkeit in zwei Stufen (Medium / Maximum) einstellbar, beim Sigma in 17 Stufen (Aus - Maximum).
Grundlegend unterstützt wird die Hintergrundbeleuchtung auch in den aktuellen Komponenten der signoPAD-API. Damit kann aber nur zwischen Aus und Maximum geschaltet werden. Komfortabler lässt sich die Intensität der Hintergrundbeleuchtung über das integrierte Servicemenü einstellen.
Aktiviert wird das Servicemenü "Helligkeit", indem während des Einsteckens des Gerätes in den USB-Anschluss der Stift den oberen rechten Bereich des Sensors berührt.
Verfügbar ist das Servicemenü ab Firmware 1.12 (Omega), bzw. 1.10 (Sigma) und natürlich nur bei Sigma-Geräten mit Hintergrundbeleuchtung. Diese sind an der Produktnummer ST-BL erkennbar (siehe Datenblatt).
11. Wie kann ich signotec-Signaturpads kalibrieren?
Der Sensor der Sigma- und Omega-Pads lässt sich kalibrieren. Dies kann notwendig sein, wenn sich die Darstellung des Unterschriftenzuges nicht exakt unter der Stiftspitze befindet. Dafür stellen wir eine Software zur Verfügung, bitte kontaktieren Sie dazu das signotec Support-Team.
Noch bequemer geht es aber mit dem eingebauten Servicemenü.
Das Servicemenü "Kalibrierung" wird aktiviert, indem während des Einsteckens des Gerätes in den USB-Anschluss der Stift den Sensor im oberen linken Bereich berührt. Es erscheinen nacheinander zwei Kreuze, die exakt angetippt werden müssen.
Verfügbar ist das Servicemenü ab Firmware 1.12 (Omega), bzw. 1.10 (Sigma).
12. Windows versetzt HID-Pads in den Standby-Modus?
Mit Windows 8.1 und Windows 10 wurde von Probleme berichtet, die besagen, dass sich die signotec HID-Pads nach dem Anschließen an den Computer nach wenigen Sekunden abschalten.
Die Ursache liegt darin begründet, dass ab Windows 8.1 ein neues Powermanagement eingeführt wurde.
Geräte, die über eine Stromsparfunktion verfügen, wie unsere HID-Pads, werden dadurch ungewollt in den Standby versetzt.
Nachfolgend finden Sie die Downloadinformationen zum signotec HID-Treiber, bei dem diese Stromsparfunktion ausgeschaltet wird.
signotec HID-Treiber 32bit:
http://downloads.signotec.com/Drivers/signotec_HID_1.0.1_32Bit.exe
signotec HID-Treiber 64bit:
http://downloads.signotec.com/Drivers/signotec_HID_1.0.1_64Bit.exe
Microsoft hat dazu folgenden Lösungsvorschlag veröffentlicht:
Hier noch die benötigten IDs der signotec Pads:
Sigma HID:
idVendor: 0x2133
Omega HID:
idProduct: 0x000B
13. Das Adobe PlugIn "signotec Document Transfer" funktioniert nicht.
Bitte überprüfen Sie bei den allgemeinen Einstellungen des Acrobat Readers, ob der geschützte Modus aktiviert ist.
AcrobatReader X:
--> Bearbeiten --> Voreinstellungen --> Kategorie: Allgemein --> Geschützten Modus beim Start aktivieren
AcrobatReader XI / DC:
--> Bearbeiten --> Voreinstellungen --> Kategorie: Sicherheit (erweitert) --> Geschützten Modus beim Start aktivieren
Wenn möglich, deaktivieren Sie den geschützten Modus.
Sollte dies aus anderen Gründen nicht gewünscht sein, besteht auch die Möglichkeit durch Pflege einer so genannten Whitelist bestimmte Anwendungen trotz des geschützten Modus zu erlauben.
Führen Sie dazu bitte die folgenen Konfigurationsschritte durch:
1. Nutzung der Whitelist in der Registry aktivieren
- Öffnen Sie die Registry
- Gehen Sie nach
[HKEY_LOCAL_MACHINESOFTWAREPoliciesAdobeAcrobat ReaderDCFeatureLockDown]
- Legen Sie dort einen neuen REG-DWORD Wert mit dem Namen "bUseWhitelistConfigFile" an und setzen Sie den Wert auf "1"
2. Whitelistdatei anlegen
- erstellen Sie im Installationsverzeichnis des Acorbat Reader, z.b. "C:Program Files (x86)AdobeAcrobat Reader DCReader" eine Datei "ProtectedModeWhitelistConfig.txt"
- Editieren Sie die erstellte Textdatei
FILES_ALLOW_ANY = %USERPROFILE%\*
FILES_ALLOW_ANY=C:\Users\%USERNAME%\AppData\Local\Adobe\Acrobat\DC\*
; Processes
PROCESS_ALL_EXEC = C:\Program Files\signotec\SignoSign\signotecPDFDocIDLoader.exe
PROCESS_ALL_EXEC = C:\Program Files (x86)\signotec\SignoSign\signotecPDFDocIDLoader.exe
PROCESS_ALL_EXEC = C:\Program Files\signotec\signoSign2\signoSign2.exe
PROCESS_ALL_EXEC = C:\Program Files (x86)\signotec\signoSign2\signoSign2.exe
REG_ALLOW_ANY = HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Adobe
REG_ALLOW_ANY = HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\WOW6432Node\Adobe
REG_ALLOW_ANY = HKEY_CURRENT_USER\SOFTWARE\Adobe\Acrobat Reader\DC\AVGeneral
; Mutants
MUTANT_ALLOW_ANY = *
SECTION_ALLOW_ANY = *
Weiterführende Informationen finden Sie dazu auch in folgendem Dokument:
http://www.adobe.com/devnet-docs/acrobatetk/tools/AppSec/Acrobat%20Application%20Security%20Guide.pdf
(Kapitel 3 Protected Mode)
14. Fehlermeldung beim starten der WinTAB-Treiber Demo. Was ist das Problem?
Sollten Sie beim Nutzen des WinTAB-Treibers für Sigma, Omega oder Alpha Pads folgende Fehlermeldung bekommen:
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wurde die Installation als Domänenadmin durchgeführt.
Deinstallieren Sie die Software und wiederholen Sie die Installation als lokaler Administrator, auch mit normalen Nutzern funktioniert es dann.
15. Sind alle Versionen der Software und der Hardware miteinander kompatibel?
Aktuelle Softwareversionen sind immer kompatibel zu allen bestehenden Firmwareversionen. Einmal gekaufte Geräte werden immer von neuen Versionen der Software unterstützt.
Umgekehrt erwarten aktuelle Stände der Hardware auch aktuelle Softwareversionen. Die Hardware wird (wie die Software) immer weiter entwickelt. Neue Funktionen erwarten manchmal natürlich auch aktuelle Softwarestände.
So z. B. die Modelle Sigma 1.26 (Revision E) und Omega 1.35 (Revision F) und neuer.
Diese Geräte benötigen zwingend eine der folgenden Komponenten, die seit dem 25.10.2011 verfügbar sind:
Windows-Anwendungen:
STPadCapt.ocx, STPadLib.dll oder STPadLibNet.dll
Version 8.0.23.1 oder neuer
STPadJava.dll / libSTPadJava.so oder STPadJava64.dll / libSTPadJava64.so
Version 8.0.0.65 oder neuer
Den Zeitraum zum Aktualisieren der Software von über 3 Jahren halten wir dabei für zumutbar.
16. Adobe Reader: Es gibt bei mindestens einer Unterschrift Probleme. Was ist das Problem?
Bekommen Sie nach dem Öffnen des unterschriebenen Dokuments mit dem Adobe Acrobat Reader die Warnung „Es gibt bei mindestens einer Unterschrift Probleme.“?
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Es wurde zum Signieren ein Zertifikat benutzt welches von Adobe als nicht vertrauenswürdig eingestuft wurde. Daher konnte die Identität nicht überprüft werden und wird somit als Warnung dargestellt. Diese Meldung ist rechtlich kein Problem und die Gültigkeit der Unterschrift kann trotzdem verifiziert werden. Um diese Identitätsprüfung erfolgreich durchzuführen, gehen Sie bitte wie folgt vor:
Rechtsklick auf eine Unterschrift > Unterschriftseigenschaften einblenden… > Zertifikat des Ausstellers anzeigen… > Vertrauenswürdigkeit > Zu vertrauenswürdigen Zertifikaten hinzufügen…
Bitte bestätigen Sie alle Dialoge mit OK und prüfen die Unterschrift erneut. Nun sollte die Meldung „Unterschrieben und alle Unterschriften sind gültig.“ erscheinen.
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Alternativ haben Sie die Möglichkeit ein Zertifikat von einer Zertifizierungsstelle zu erwerben und dieses beim Unterschreiben zu nutzen. Zertifikate (Identitäten) welche von diesen Stellen ausgestellt sind, vertraut Adobe und bringt somit nicht die eingangs gezeigte Warnung.
17. Ich bin ein DB-Reisebüro. Wer hilft mir, wenn mein Pad nicht funktioniert?
Zunächst möchten wir Sie bitten, dass Sie zuerst Kontakt mit dem Support der Deutschen Bahn aufnehmen. Diese sind Ihr erster Ansprechpartner für die Integration.
Kann Ihnen dort nicht geholfen werden und Ihr Unterschriftenpad sollte nicht funktionieren, so gehen Sie bitte vor, wie im unten angeführten Dokument beschrieben.
Dokumentation DB TroubleShootingGuide
Wenn das Unterschriftenpad grundsätzlich funktioniert, kann Ihnen nur der DB-Support helfen!
18. Wir nutzen IGEL ThinClients. Können auch hier signotec Unterschriftenpads genutzt werden?
signotec Unterschriftenpads können an IGEL ThinClients betrieben werden.
Um das per USB angeschlossene Unterschriftenpad in der Session nutzen zu können, stehen zwei Möglichkeiten zur Verfügung.
1. signotec virtualChannelTreiber
Ab den folgenden IGEL ThinClient OS Versionen ist der signotec VirtualChannelTreiber bereits integriert und kann in den Einstellungen aktiviert werden.
5.12.100 (V5 Release)
10.03.100 (V10 Release)
Der signotec VirutalChannelTreiber kann nur für Citrix Sitzungen angewendet werden.
2. signotec VCOM Treiber
Als Alternative zum VirtualChannel und explizit zur Nutzung in RDP-Sitzungen, besteht die Möglichkeit durch den signotec VCOM Treiber, das Unterschriftenpad als virtuelles serielles Gerät zu betreiben und über das so genannte "COM-Port Mapping" in die Sitzung durchzureichen.
Ein Parallelbetrieb ist nicht möglich, da der VCOM Treiber ein angeschlossenes Unterschriftenpad permanent blockiert.
Sind sowohl der VCOM Treiber als auch der virtual Channel aktiviert, kann ein angeschlossenes Unterschriftenpad zwar weiterhin auch an Citrix Sitzungen durchgereicht werden, jedoch nicht über den schnellen und robusten virtual Channel, sondern über den gemappten VCOM Port.
Bei Thinclients, welche rein für Citrix Sessions genutzt werden, sollte daher der VCOM Treiber deaktiviert werden.