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Timestamp: 2016-10-25 08:42:22
Document Index: 104344420

Matched Legal Cases: ['Art. 602', 'Art. 72', 'Art. 74', 'Art. 113', 'Art. 98', 'Art. 75', 'Art. 76', 'Art. 90', 'BGE', 'Art. 100', 'BGE', 'Art. 2', 'Art. 1', 'Art. 1', 'BGE', 'Art. 86', 'BGE', 'Art. 86', 'Art. 30', 'BGE', 'Art. 140', 'Art. 140', 'Art. 140', 'Art. 140', 'Art. 29', 'BGE', 'BGE', 'Art. 248', 'Art. 252', 'BGE', 'Art. 602', 'BGE', 'Art. 75', 'Art. 255', 'BGE', 'Art. 29', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 6', 'BGE', 'BGE', 'Art. 319', 'Art. 321', 'BGE', 'Art. 320', 'Art. 320', 'Art. 609', 'Art. 52', 'Art. 128', 'Art. 128', 'Art. 33', 'Art. 31', 'Art. 128', 'BGE', 'Art. 9', 'BGE', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 66', 'Art. 68', 'Art. 64']

5D_65/2014 (09.09.2014)
5D_65/2014 � � Urteil vom 9. September 2014
Verfassungsbeschwerde gegen die Verf�gung des Obergerichts des Kantons Zug, II. Beschwerdeabteilung, vom 25. April 2014.
A.a.�X.________ (Beschwerdef�hrer), Jahrgang 1950, sowie A.________, Jahrgang 1946, und B.________, Jahrgang 1948, sind die Kinder der Ehegatten C.________ und D.________.
A.b.�Am 19. Januar 2001 starb C.________, Jahrgang 1919. Die Teilung seines Nachlasses f�hrte zu einem Gerichtsverfahren bis vor Bundesgericht (Urteile 5P.35/2007 und 5C.23/2007 vom 7. Juni 2007).
A.c.�Am 30. Juni 2011 starb D.________ (Erblasserin), Jahrgang 1922, mit letztem Wohnsitz in Zug. Sie hatte eine �ffentliche letztwillige Verf�gung errichtet und einen Willensvollstrecker eingesetzt. Einzige Erben sind ihre drei Kinder. Der Willensvollstrecker legte sein Amt am 27. Februar 2012 nieder. Mit Eingabe vom 1. Juni 2012 leitete der Beschwerdef�hrer beim Friedensrichteramt der Stadt Zug ein Schlichtungsverfahren betreffend erbrechtliche Klage gegen seine Geschwister ein. Die Verweigerung der unentgeltlichen Rechtspflege focht er erfolglos bis vor Bundesgericht an (Urteil 5A_36/2013 vom 22. Februar 2013).
Auf Gesuch und Vorschlag der Miterben des Beschwerdef�hrers bestellte das Kantonsgericht Zug Rechtsanwalt Y.________ (Beschwerdegegner) als Erbenvertreter f�r die Erbengemeinschaft D.________ mit dem Auftrag, den Nachlass bis zur rechtskr�ftigen Erbteilung zu verwalten (Entscheid vom 26. Juli 2012).
C.a.�Mit Schreiben vom 7. Mai 2013 verlangte der Beschwerdef�hrer vom Erbenvertreter eine Zahlung von Fr. 45'000.-- auf Anrechnung an seinen Erbanteil zwecks Finanzierung des Erbteilungsprozesses.
C.b.�Die Schwester des Beschwerdef�hrers liess dessen Liquidationsanteil an der unverteilten Erbschaft f�r ihre Forderungen �ber Fr. 50'106.-- nebst Kosten verarrestieren. Das Betreibungsamt der Stadt Zug vollzog den Arrest am 27. Mai 2013. Diesbez�glich gelangte der Beschwerdef�hrer an die kantonale Aufsichtsbeh�rde und gegen deren Urteil an das Bundesgericht (Verfahren 5A_435/2014).
C.c.�Nach Gespr�chen mit dem Beschwerdef�hrer und Information der Miterben gew�hrte der Erbenvertreter dem Beschwerdef�hrer mit R�cksicht auf dessen mutmasslichen Pflichtteil von Fr. 145'723.-- (Stand: 23. Mai 2013) aus Mitteln des Nachlasses ein verzinsliches Darlehen �ber Fr. 45'000.--, das er am 31. Mai 2013 auszahlte.
C.d.�Gest�tzt auf Verlustscheinforderungen �ber Fr. 430'758.25 gegen den Beschwerdef�hrer verlangte die UBS AG, dass die zust�ndige Beh�rde an Stelle des Beschwerdef�hrers bei der Teilung mitzuwirken habe. Das Erbschaftsamt der Stadt Zug ernannte am 12. August 2013 Rechtsanwalt E.________ zum Beh�rdenvertreter.
C.e.�Mit Schreiben vom 7. November 2013 ersuchte der Beschwerdef�hrer um ein neues Darlehen �ber Fr. 62'000.-- zwecks Rechtswahrung. Am 20. November 2013 lehnte der Erbenvertreter den Abschluss eines weiteren Darlehensvertrags ab.
Der Beschwerdef�hrer beantragte der kantonalen Aufsichtsbeh�rde �ber den Erbenvertreter mit Eingabe vom 9. Dezember 2013, seine Beschwerde im beschleunigten Verfahren zu behandeln und den Erbenvertreter anzuweisen, den Vorschuss im Betrag von Fr. 62'000.-- gem�ss schriftlichem Antrag vom 7. November 2013 ohne Verzug auszuzahlen. Das Kantonsgericht Zug wies die Beschwerde ab (Entscheid vom 13. M�rz 2014). Auf die dagegen erhobene Beschwerde trat das Obergericht des Kantons Zug nicht ein (Dispositiv-Ziff. 1). Es auferlegte dem Beschwerdef�hrer die Verfahrenskosten von Fr. 400.-- (Dispositiv-Ziff. 2) und eine Ordnungsbusse von Fr. 300.-- (Dispositiv-Ziff. 3) und wies als zul�ssiges Rechtsmittel auf die subsidi�re Verfassungsbeschwerde hin (Dispositiv-Ziff. 4 der Pr�sidialverf�gung vom 25. April 2014).
Mit Eingabe vom 15./16. Mai 2014 beantragt der Beschwerdef�hrer dem Bundesgericht, die Nichteintretensverf�gung aufzuheben und seine im kantonalen Verfahren gestellten Begehren in der Sache gutzuheissen. Er beansprucht die Nichtigkeit von Amtes wegen s�mtlicher gegen ihn pers�nlich gerichteter Handlungen zugerischer Rechtsbeh�rden und Amtsstellen zufolge �rtlicher Unzust�ndigkeit und fehlendem Gerichtsstand innerhalb der Schweizerischen Rechtsordnung. Der Beschwerdef�hrer mit Wohnsitz im Ausland wurde aufgefordert, innert Frist ein Zustellungsdomizil in der Schweiz zu bezeichnen verbunden mit der Androhung, dass widrigenfalls gerichtliche Zustellungen an ihn unterbleiben oder durch Publikation im Bundesamtsblatt erfolgen k�nnen (Pr�sidialverf�gung vom 21. Mai 2014). Der Beschwerdef�hrer ist der Aufforderung nachgekommen. Das Obergericht hat die kantonalen Akten zugestellt. Auf die Einladung zur Leistung eines Gerichtskostenvorschusses von Fr. 1'000.-- (Pr�sidialverf�gung vom 27. Mai 2014) ersucht der Beschwerdef�hrer mit Eingabe vom 19. Juni 2014 um Zustellung einer Kopie des Verzeichnisses �ber die Akten des kantonalen Verfahrens, um Beizug der Akten des rechtsh�ngigen Verfahrens 5A_435/2014 sowie unter Hinweis auf das Verfahren 5A_36/2013 um unentgeltliche Rechtspflege bzw. um Verzicht auf die Erhebung eines Vorschusses. Der Verzicht auf die Einforderung des Kostenvorschusses bis zum Entscheid �ber das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und die Kopie des Aktenverzeichnisses wurden dem Beschwerdef�hrer am 24. Juni 2014 an sein Zustellungsdomizil mitgeteilt. Den Einschreibebrief hat die Zustellungsbevollm�chtigte nicht abgeholt. Eine weitere Mitteilung ist unterblieben. Vernehmlassungen wurden nicht eingeholt.
Die angefochtene Verf�gung betrifft die Frage, ob der Erbenvertreter (Art. 602 Abs. 3 ZGB) gehalten ist, dem Beschwerdef�hrer als Erben zwecks Finanzierung des Erbteilungsprozesses ein verzinsliches Darlehen �ber Fr. 62'000.-- aus dem Nachlassverm�gen zu gew�hren. Es liegt eine Zivilsache in einer verm�gensrechtlichen Angelegenheit vor, deren Streitwert den gesetzlichen Mindestbetrag von Fr. 30'000.-- �bersteigt (Art. 72 Abs. 2 lit. b Ziff. 5 und Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG). Zul�ssiges Rechtsmittel ist damit die Beschwerde in Zivilsachen, die der subsidi�ren Verfassungsbeschwerde vorgeht (Art. 113 BGG; Urteil 5A_267/2012 vom 21. November 2012 E. 1). Die unrichtige Rechtsmittelbelehrung des Obergerichts schadet indessen nicht, da die Erbenvertretung als vorsorgliche Massnahme gilt, so dass mit der Beschwerde nur die Verletzung verfassungsm�ssiger Rechte ger�gt werden kann (Art. 98 BGG; Urteil 5A_267/2012 vom 21. November 2012 E. 2). Die angefochtene Verf�gung ist kantonal letztinstanzlich (Art. 75 BGG), lautet zum Nachteil des Beschwerdef�hrers (Art. 76 Abs. 1 BGG) und schliesst das Verfahren ab (Art. 90 BGG). Da das Obergericht einen Nichteintretensentscheid gef�llt hat, kann das Bundesgericht im Gutheissungsfall nicht in der Sache entscheiden. Die materiellen Antr�ge des Beschwerdef�hrers, die �ber den blossen Aufhebungs- und R�ckweisungsantrag hinausgehen, erweisen sich deshalb als unzul�ssig (BGE 138 III 46 E. 1.2 S. 48). Mit diesem Vorbehalt kann auf die - rechtzeitig erhobene (Art. 100 Abs. 1 BGG) - Beschwerde eingetreten werden. Auf formelle Einzelfragen wird im Sachzusammenhang zur�ckzukommen sein.
Nichtigkeit s�mtlicher ihn betreffender Rechtshandlungen der kantonalen Beh�rden begr�ndet der Beschwerdef�hrer damit, dass das Obergericht und das Kantonsgericht wider besseres Wissen und in massivster Unterlassung den elementarsten Grundsatz der Gerichtsstandsgarantie verletzt h�tten. Er habe seinen Wohnsitz in Grossbritannien (S. 7 ff. Ziff. 3.2 und 3.3 der Beschwerdeschrift). Im Zusammenhang mit seiner R�ge der Nichtigkeit wegen �rtlicher (internationaler) Unzust�ndigkeit steht auch der Beweisantrag, die Akten des Verfahrens 5A_435/2014 beizuziehen (S. 1 Ziff. 3 der Eingabe vom 19. Juni 2014).
2.1.�Der Beschwerdef�hrer hat seinen Wohnsitz in Grossbritannien, seine Miterben und der Beschwerdegegner im vorliegenden Verfahren wohnen hingegen in der Schweiz. Es liegt ein internationales Verh�ltnis vor (BGE 135 III 185 E. 3.1 S. 188). F�r diesen Fall sieht Art. 2 ZPO vor, dass Bestimmungen des Staatsvertragsrechts und die Bestimmungen des Bundesgesetzes vom 18. Dezember 1987 �ber das Internationale Privatrecht (IPRG; SR 291) vorbehalten bleiben.
2.2.�An Staatsvertr�gen beruft sich der Beschwerdef�hrer auf das �bereinkommen �ber die gerichtliche Zust�ndigkeit und die Anerkennung und Vollstreckung von Entscheidungen in Zivil- und Handelssachen (Lugano-�bereinkommen, Lug�; SR 0.275.12). Das �bereinkommen ist gem�ss Art. 1 Ziff. 2 lit. a (2007) bzw. Art. 1 Abs. 2 Ziff. 1 (1988) nicht anzuwenden auf das Gebiet des Erbrechts einschliesslich des Testamentsrechts. Erfasst werden davon alle Anspr�che des Erben auf und an den Nachlass (BGE 135 III 185 E. 3.4.1 S. 191) und damit auch die Forderungen des Beschwerdef�hrers gegen den Erbenvertreter. Das Lugano-�bereinkommen ist auf die Frage nach Rechten und Pflichten eines Erbenvertreters nicht anwendbar. Ebenso wenig einschl�gig ist der Freundschafts-, Handels- und Niederlassungsvertrag vom 6. September 1855 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und Ihrer Majest�t der K�nigin des Vereinigten K�nigreichs von Grossbritannien und Irland (SR 0.142.113.671), der im Wesentlichen Anordnungen �ber Sicherungsmassnahmen in Erbf�llen enth�lt (vgl. VPB 46/1982 Nr. 6 S. 46 ff. Ziff. 1).
2.3.�Gem�ss Art. 86 Abs. 1 IPRG sind f�r das Nachlassverfahren und die erbrechtlichen Streitigkeiten die schweizerischen Gerichte oder Beh�rden am letzten Wohnsitz des Erblassers zust�ndig, d.h. die Gerichte und Beh�rden in Zug, wo die Erblasserin ihren letzten Wohnsitz hatte und gestorben ist. Die Forderung des Beschwerdef�hrers gegen den Erbenvertreter gr�ndet im Erbrecht (vgl. BGE 132 III 677 E. 3.3 S. 679 f.), und die Weigerung des Erbenvertreters, ihr zu entsprechen, geh�rt zum Nachlassverfahren (zum Begriff: Urteil 5C.2/2003 vom 22. Juli 2003 E. 2).
2.4.�Besteht gest�tzt auf Art. 86 Abs. 1 IPRG eine Zust�ndigkeit am letzten Wohnsitz der Erblasserin in der Schweiz, kann sich der Beschwerdef�hrer nicht auf die verfassungsm�ssige Garantie des Wohnsitzgerichts berufen, zumal Art. 30 Abs. 2 BV abweichende Gesetzesvorschriften, namentlich des IPRG vorbeh�lt (BGE 129 III 738 E. 3.3 S. 745).
2.5.�Unter verfassungsrechtlichem Blickwinkel ist nicht zu beanstanden, dass die kantonalen Gerichte ihre Zust�ndigkeit am letzten Wohnsitz der Erblasserin bejaht haben. Dahingestellt bleiben kann damit, ob die fehlende (�rtliche) Zust�ndigkeit die beanspruchte Nichtigkeit bewirken k�nnte. Bei diesem Ergebnis ist der Beweisantrag auf Beizug der Akten des Verfahrens 5A_435/2014 abzuweisen.
Eine Verletzung des �bereinkommens �ber die Zustellung gerichtlicher und aussergerichtlicher Schriftst�cke im Ausland in Zivil- oder Handelssachen vom 15. November 1965 (SR 0.274.131) erblickt der Beschwerdef�hrer darin, dass die kantonalen Gerichte Art. 140 ZPO angewendet haben, wonach Parteien mit Wohnsitz im Ausland angewiesen werden k�nnen, ein Zustellungsdomizil in der Schweiz zu bezeichnen (S. 13 f. Ziff. 3.6 der Beschwerdeschrift). Es ist aktenkundig, dass das Kantonsgericht nach Art. 140 ZPO vorgegangen ist und die entsprechende Aufforderung zur Bezeichnung eines Zustellungsdomizils dem Beschwerdef�hrer auf dem Rechtshilfeweg hat zukommen lassen (act. 9 der kantonsgerichtlichen Akten). Entgegen der Ansicht des Beschwerdef�hrers schliesst das Haager Zustellungs�bereinkommen von 1965 die Anwendung von Art. 140 ZPO nicht aus ( BOHNET, Code de proc�dure civile comment�, 2011, N. 4, und Gschwend/Bornatico, Basler Kommentar, 2013, N. 11, je zu Art. 140 ZPO). Alle weiteren Vorw�rfe des Beschwerdef�hrers an die Adresse der kantonalen Gerichte (Finten, Tricks usw.) verm�gen keine Verfassungsverletzung darzutun.
Der Beschwerdef�hrer r�gt eine Verletzung des Beschleunigungsgebots und macht geltend, einschliesslich der Prozess�berweisungen zwischen dem Kantonsgericht und dem Obergericht betreffend Aufsichtszust�ndigkeit und grossz�giger Fristverl�ngerungen zugunsten des Erbenvertreters habe das summarische Verfahren einundzwanzig Wochen gedauert, was nicht angehe (S. 12 f. Ziff. 3.5 der Beschwerdeschrift).
4.1.�Gem�ss Art. 29 Abs. 1 BV hat jede Person in Verfahren vor Gerichts- und Verwaltungsinstanzen Anspruch auf Beurteilung innert angemessener Frist (sog. Beschleunigungsgebot oder Verbot der Rechtsverz�gerung). Die Beurteilung der angemessenen Verfahrensdauer entzieht sich starren Regeln. Es ist in jedem Einzelfall zu pr�fen, ob sich die Dauer unter den konkreten Umst�nden als angemessen erweist. Die Rechtsprechung ber�cksichtigt namentlich folgende Kriterien: Bedeutung des Verfahrens f�r den Betroffenen, Komplexit�t des Falles (Art des Verfahrens, Umfang und Komplexit�t der aufgeworfenen Sachverhalts- und Rechtsfragen), Verhalten der Verfahrensbeteiligten und Behandlung des Falles durch die Beh�rden (BGE 130 I 269 E. 3.1 S. 273 und 312 E. 5.2 S. 332).
4.2.�Erbenvertretung und beh�rdliche Aufsicht geh�ren in den Bereich der freiwilligen Gerichtsbarkeit (BGE 72 II 54; 94 II 55 E. 2 S. 58). Das Kantonsgericht hat �ber die Aufsichtsbeschwerde im summarischen Verfahren gem�ss Art. 248 lit. e und Art. 252 ff. ZPO als erg�nzendem kantonalem Recht entschieden (BGE 139 III 225 E. 2.2 S. 229 ff.; f�r die Erbenvertretung: Urteil 5A_241/2014 vom 28. Mai 2014 E. 1.2).
4.3.�Zum Verfahren ergibt sich Folgendes:
4.3.1.�Der Beschwerdef�hrer hat seine Aufsichtsbeschwerde am 9. Dezember 2013 erhoben, die beim Gericht per A-Post am 10.ds. und auf dem Rechtshilfeweg am 27.ds. eingegangen ist. In seiner Beschwerde hat der Beschwerdef�hrer sein Zustellungsdomizil widerrufen, so dass das Kantonsgericht in einer E-Mail vom 17. Dezember 2013 (act. 17) zuerst die Zustellungsfrage erl�utern und die Bezeichnung eines neuen Zustellungsdomizils in der Schweiz anmahnen musste.
4.3.2.�Mit Schreiben vom 18. Dezember 2013 und damit noch vor Beginn der Feiertage �ber Weihnachten und Neujahr hat das Kantonsgericht die Beschwerde an das Obergericht zur Pr�fung der Zust�ndigkeit �berwiesen (act. 18). Entgegen der Darstellung des Beschwerdef�hrers ist diese Prozess�berweisung nicht �berfl�ssig gewesen, zumal die Aufsichtszust�ndigkeit in der Erbenvertretung gesetzlich nicht geregelt ist (vgl. nur � 8 Abs. 1 Ziff. 5 und � 85 des Gesetz betreffend die Einf�hrung des Schweizerischen Zivilgesetzbuches f�r den Kanton Zug, BGS 211.1) und die Rechtslage im Kanton Zug als derart unklar erscheint, dass in der Lehre die Verwaltungsbeh�rden (Gemeinde- bzw. Regierungsrat) und das Verwaltungsgericht f�r zust�ndig erkl�rt werden (Picenoni, Der Erbenvertreter nach Art. 602 Abs. 3 ZGB, 2004, S. 190 und S. 194). Es verf�ngt auch nicht, dass der Beschwerdef�hrer sich auf die Praxis zur Willensvollstreckung beruft. Zum einen ist die Aufsicht �ber den Willensvollstrecker im Gesetz geregelt und in der Praxis gekl�rt (GVP/ZG 1983/84 S. 197 E. 3b; 1977/78 S. 131 E. 2). Zum anderen ist umstritten, ob die Erbenvertretung einfach mit der Willensvollstreckung gleichgesetzt werden kann (vgl. STEINAUER, Le droit des successions, 2006, S. 570 N. 1224, mit weiteren Hinweisen in Fn. 68).
4.3.3.�Vor dem Entscheid �ber die Aufsichtszust�ndigkeit hat das Obergericht eine Rechtsverz�gerungs- und Rechtsverweigerungsbeschwerde des Beschwerdef�hrers vom 18. Dezember 2013 beurteilt und zufolge Gegenstandslosigkeit abgeschrieben (Beschluss vom 18. Februar 2014). Anschliessend ist das Obergericht auf die Zust�ndigkeitsfrage eingegangen mit dem Ergebnis, dass Aufsichtsbeh�rde erster Instanz die Ernennungsbeh�rde und damit das Kantonsgericht und Beschwerdeinstanz gegen�ber Entscheiden der Aufsichtsbeh�rde das Obergericht ist (Beschluss vom 4. M�rz 2014). Der Beschwerdef�hrer hat in der Folge mit dem Erbenvertreter eine einvernehmliche L�sung gesucht, dann aber am 11. M�rz 2014 dem Kantonsgericht mitgeteilt, an der Beschwerde werde festgehalten (act. 30). Das Kantonsgericht seinerseits hat darauf mit Entscheid vom 13. M�rz 2014 die Beschwerde abgewiesen.
4.3.4.�Gegen den kantonsgerichtlichen Entscheid hat der Beschwerdef�hrer in Unkenntnis der Begr�ndung am 26. M�rz 2014 eine Beschwerde eingereicht und diese am 4. April 2014 nach Erhalt des begr�ndeten Entscheids erg�nzt. Am 25. April 2014 ist das Obergericht auf die Beschwerde nicht eingetreten.
4.3.5.�Allein aufgrund des Verfahrensablaufs ist keine Verletzung des Beschleunigungsgebots zu beanstanden. Weder das Kantonsgericht noch das Obergericht haben unn�tige Massnahmen getroffen oder das Dossier liegen gelassen. Das Verhalten des Beschwerdef�hrers durfte die kantonalen Gerichte auch dazu veranlassen, s�mtliche Verfahrensgarantien besonders zu beachten und auf den formellen Vorschriften �ber die Zustellung von gerichtlichen Akten zu beharren. Insgesamt trifft die kantonalen Gerichte diesbez�glich kein Vorwurf.
4.4.�Der Beschwerdef�hrer beruft sich auf seine besondere Interessenlage, die darin besteht, dass er dringlich finanzielle Mittel zur Rechtswahrung, insbesondere zur F�hrung des erbrechtlichen Klageverfahrens ben�tigt habe. Es stellt sich die Frage, weshalb er in Anbetracht der behaupteten Dringlichkeit und aufgrund seiner angeblich prek�ren wirtschaftlichen Situation kein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege gestellt hat. In der Beurteilung der Bed�rftigkeit ist zwar eine unverteilte Erbschaft zu ber�cksichtigen (BGE 119 Ia 11 E. 5a S. 13), soweit daraus innert n�tzlicher Frist fl�ssige Mittel erh�ltlich gemacht werden k�nnen oder die Erbschaft mit einem Kredit belehnt werden kann (Urteile 4D_41/2009 vom 14. Mai 2009 E. 3 und 6B_50/2012 vom 14. Mai 2012 E. 6.4.2, in: FamPra.ch 2012 S. 1197), doch d�rften letztere Voraussetzungen hier nicht erf�llt gewesen sein, zumal sich der Erbenvertreter gegen die Gew�hrung eines Darlehens verwahrt hat und f�r den Beschwerdef�hrer eine amtliche Vertretung besteht. Dagegen kann der Beschwerdef�hrer nicht einwenden, er habe bereits erfolglos um unentgeltliche Rechtspflege nachgesucht. Sein erstes Gesuch wurde zur Hauptsache deswegen abgelehnt, weil der Beschwerdef�hrer seine finanziellen Verh�ltnisse nicht offen gelegt hat, wie es seinen Obliegenheiten entsprochen h�tte (Urteil 5A_36/2013 vom 22. Februar 2013 E. 3.3, 4.1 und 5.3). Auch die Interessenlage rechtfertigt somit keine abweichende Beurteilung des Beschleunigungsgebots.
4.5.�Insgesamt hat das kantonale Verfahren den Anforderungen an das verfassungsrechtliche Beschleunigungsgebot gen�gt.
Das Obergericht ist auf die Beschwerde nicht eingetreten mit der Begr�ndung, dass der Beschwerdef�hrer zwar ausf�hre, die Vorinstanz habe das Recht verletzt und den Sachverhalt unrichtig festgestellt, in weitschweifigen Ausf�hrungen jedoch lediglich seine Sicht der Dinge schildere und sich nicht mit der Argumentation des Kantonsgerichts auseinandersetze und insbesondere nicht darlege und auch nicht ersichtlich sei, inwiefern die Vorinstanz das Recht unrichtig angewendet oder den Sachverhalt offensichtlich unrichtig festgestellt haben solle.
5.1.�Der Beschwerdef�hrer r�gt, das Kantonsgericht und das Obergericht h�tten vors�tzlich ihre Gerichtspflichten entsprechend der gesetzlichen Untersuchungsmaxime missachtet, w�hrend er selber seine Mitwirkungspflichten erf�llt habe, was ihm nun als weitschweifige Ausf�hrungen zur Last gelegt werde (S. 6 f. Ziff. 3.1 der Beschwerdeschrift). Soweit der Beschwerdef�hrer seine R�gen gegen den kantonsgerichtlichen Entscheid richtet, kann darauf nicht eingetreten werden, zumal vor Bundesgericht angefochtener Entscheid einzig die obergerichtliche Verf�gung bildet (Art. 75 Abs. 1 BGG). Richtig ist, dass das Gericht gem�ss Art. 255 lit. b ZPO bei Anordnungen der freiwilligen Gerichtsbarkeit den Sachverhalt von Amtes wegen feststellt. Indessen gilt die Untersuchungsmaxime nicht uneingeschr�nkt. Wie der Beschwerdef�hrer hervorhebt, besteht eine Mitwirkungspflicht der Parteien. Hinzu kommt, dass die Pflicht der Parteien, die Beschwerde zu begr�nden, die Untersuchungsmaxime im Rechtsmittelverfahren faktisch begrenzt (Botschaft zur Schweizerischen Zivilprozessordnung [ZPO] vom 28. Juni 2006, BBl 2006 7221, S. 7373 bei/in Anm. 216 und 7378; vgl. BGE 138 III 374 E. 4.3.1 S. 375; Urteil 5A_141/2014 vom 28. April 2014 E. 3.4). Unter Willk�rgesichtspunkten kann deshalb nicht gesagt werden, der Nichteintretensentscheid mangels formell gen�gender Begr�ndung verletze die Untersuchungsmaxime.
5.2.�Weiter r�gt der Beschwerdef�hrer, mit dem willk�rlichen Nichteintretensentscheid werde ihm vors�tzlich die Rechtsweggarantie und das rechtliche Geh�r verweigert (S. 11 f. Ziff. 3.4 der Beschwerdeschrift). Die R�gen sind unbegr�ndet. Ein Rechtsweg besteht nur im Rahmen der jeweils geltenden Prozessordnung, und die Rechtsweggarantie verbietet insbesondere nicht, wie hier geschehen, das Eintreten auf ein Rechtsmittel von den �blichen Sachurteilsvoraussetzungen abh�ngig zu machen (Art. 29a BV; BGE 136 I 323 E. 4.3 S. 329; 137 II 409 E. 4.2 S. 411). Der Anspruch auf rechtliches Geh�r, namentlich der Anspruch darauf, dass das Gericht die Vorbringen des Beschwerdef�hrers tats�chlich h�rt, ernsthaft pr�ft und in der Entscheidfindung angemessen ber�cksichtigt, gilt f�r form- und fristgerechte �usserungen, Eingaben und Antr�ge (BGE 136 I 184 E. 2.2.1 S. 188). Auf �berhaupt nicht bzw. formell offensichtlich unzureichend Ger�gtes einzugehen, gebietet die verfassungsm�ssige Pr�fungs- und Begr�ndungspflicht nicht (BGE 99 Ia 126 E. 9b S. 142; Urteil P.773/1979 vom 26. November 1980 E. 8b, in: SJ 1982 S. 620).
5.3.�Eine Verletzung elementarster Regeln eines fairen Verfahrens erblickt der Beschwerdef�hrer in der pauschalen Standarderw�gung des Obergerichts, wonach er sich nicht mit den Argumenten der Vorinstanz auseinandergesetzt und nicht dargelegt habe, wie das Kantonsgericht das Recht unrichtig angewendet habe und wie der Sachverhalt offensichtlich unrichtig festgestellt worden sei (S. 12 f. Ziff. 3.5 der Beschwerdeschrift). Der angerufene Art. 6 Ziff. 1 EMRK verbietet es den Vertragsstaaten indessen nicht, das Eintreten auf ein Rechtsmittel von der Einhaltung formeller Vorschriften abh�ngig zu machen, soweit diese ein legitimes Ziel verfolgen und das Recht auf Zugang zu einem Gericht nicht seiner Substanz berauben oder in unverh�ltnism�ssiger Weise einschr�nken (BGE 124 I 322 E. 4d S. 325; 131 II 169 E. 2.2.3 S. 173). Wird die G�ltigkeit eines Rechtsmittels kraft ausdr�cklicher gesetzlicher Bestimmung davon abh�ngig gemacht, dass es eine minimale Begr�ndung enth�lt, so liegt darin weder eine Verweigerung des Anspruchs auf rechtliches Geh�r noch kann darin ein �berspitzter Formalismus gesehen werden (BGE 134 II 244 E. 2.4.2 S. 248).
5.4.�Entscheidend ist somit, welche formellen Anforderungen das Obergericht an das Rechtsmittel hat stellen d�rfen. Dabei hat es sich um eine Beschwerde gem�ss Art. 319 ff. ZPO gehandelt.
5.4.1.�Gem�ss Art. 321 Abs. 1 ZPO ist die Beschwerde bei der Rechtsmittelinstanz schriftlich und begr�ndet einzureichen. F�r die Anforderungen an die Beschwerdebegr�ndung gilt laut Botschaft das zur Berufung Gesagte (BBl 2006 7221, S. 7378), wonach ein blosser Hinweis auf die Vorakten nicht gen�gt, umgekehrt der Berufungskl�ger sich weitschweifiger Ausf�hrungen zu enthalten hat (a.a.O., S. 7373). Die Beschwerdebegr�ndung muss insoweit mindestens die Anforderungen an eine Berufungsschrift erf�llen (Urteil 5A_247/2013 vom 15. Oktober 2013 E. 3.3). Begr�nden in diesem Sinne bedeutet aufzeigen, inwiefern der angefochtene Entscheid als fehlerhaft erachtet wird. Dieser Anforderung gen�gt der Beschwerdef�hrer nicht, wenn er lediglich auf die vor erster Instanz vorgetragenen Vorbringen verweist, sich mit Hinweisen auf fr�here Prozesshandlungen zufriedengibt oder den angefochtenen Entscheid in allgemeiner Weise kritisiert. Die Begr�ndung muss hinreichend genau und eindeutig sein, um von der Beschwerdeinstanz m�helos verstanden werden zu k�nnen. Dies setzt voraus, dass der Beschwerdef�hrer im Einzelnen die vorinstanzlichen Erw�gungen bezeichnet, die er anficht, und die Aktenst�cke nennt, auf denen seine Kritik beruht. Die Begr�ndung ist eine gesetzliche, von Amtes wegen zu pr�fende Zul�ssigkeitsvoraussetzung f�r die Beschwerde. Fehlt sie, so tritt das obere kantonale Gericht nicht auf die Beschwerde ein (BGE 138 III 374 E. 4.3.1 S. 375; Urteil 5A_438/2012 vom 27. August 2012 E. 2.2, in: SZZP 2013 S. 29 f.).
5.4.2.�Der Beschwerdef�hrer h�tte dem Obergericht darlegen m�ssen, inwiefern der angefochtene Entscheid des Kantonsgerichts auf einer unrichtigen Rechtsanwendung (Art. 320 lit. a ZPO) und auf einer offensichtlich unrichtigen Feststellung des Sachverhalts (Art. 320 lit. b ZPO) beruht. Das Kantonsgericht hat die Weigerung des Erbenvertreters, dem Beschwerdef�hrer nach einem ersten gew�hrten Darlehen �ber Fr. 45'000.-- ein zweites Darlehen �ber Fr. 62'000.-- zulasten des Nachlassverm�gens einzur�umen, deshalb nicht beanstandet, weil die UBS AG gest�tzt auf Verlustscheinforderungen �ber Fr. 430'758.25 gegen den Beschwerdef�hrer erfolgreich die Mitwirkung der zust�ndigen Beh�rde im Sinne von Art. 609 Abs. 1 ZGB verlangt hat mit der Folge, dass der Beschwerdef�hrer aufgrund der rechtskr�ftigen Bestellung eines Beh�rdenvertreters von jeglicher Mitwirkung an der Erbteilung ausgeschlossen ist (E. 7 S. 3 des kantonsgerichtlichen Entscheids).
5.4.3.�Eine ernsthafte und sachbezogene Begr�ndung gegen den kantonsgerichtlichen Entscheid hat das Obergericht den beiden Eingaben des Beschwerdef�hrers nicht entnehmen m�ssen. Neben den Vorw�rfen gegen die kantonalen Beh�rden (Missachtung von Richterpflichten usw.) und gegen den Erbenvertreter (Beihilfe zu Steuerhinterziehung und Betrug durch die Miterben usw.), wie sie teilweise auch aus der heutigen Beschwerdeschrift hervorgehen (S. 3 ff.), hat der Beschwerdef�hrer lediglich die Nichtigkeit aller Amtshandlungen der kantonalen Beh�rden wegen fehlender internationaler Zust�ndigkeit und die Unzul�ssigkeit des Zustellungsweges geltend gemacht. Das Kantonsgericht hat ihm w�hrend des Verfahrens indessen mehrmals erl�utert, weshalb die Bezeichnung eines Zustellungsbevollm�chtigten n�tig und eine Kommunikation an eine E-Mail-Adresse nicht m�glich sei (act. 8, 17, 25 und 36). Im bundesgerichtlichen Verfahren 5A_36/2013 hat der Beschwerdef�hrer auch anstandslos eine Zustelladresse in der Schweiz angegeben. Dass er um die internationale Zust�ndigkeit der schweizerischen Gerichte und Beh�rden in Erbschaftssachen stets gewusst hat, belegt ohne weiteres seine Einleitung der erbrechtlichen Klage vom 1. Juni 2012 am letzten Wohnsitz der Erblasserin. Mit R�cksicht darauf hat das Obergericht die R�gen willk�rfrei als rechtsmissbr�uchlich und die Beschwerde als unzul�ssig betrachten d�rfen (vgl. BOHNET, a.a.O., N. 52, und HURNI, Berner Kommentar, 2012, N. 48, je zu Art. 52 ZPO, mit Beispielen aus der Praxis).
5.5.�Insgesamt kann die obergerichtliche Nichteintretensverf�gung unter verfassungsrechtlichem Blickwinkel nicht beanstandet werden.
Das Obergericht hat festgestellt, dass der Beschwerdef�hrer in seinen Eingaben vom 26. M�rz bzw. 5. April 2014 unter anderem festhalte, mit Tricks, L�gen und aktiver Beihilfe h�tten es bisher Zuger Rechtsinstanzen und Anw�lte verstanden, elementarstes Recht zu missachten zum Schutz von Erpressung, Steuerbetrug, Betrug, Veruntreuung, Urkundenf�lschung u.v.m., und dass die Eingaben �berdies diverse weitere verbale Entgleisungen enthielten. In Anbetracht dessen hat das Obergericht dem Beschwerdef�hrer gest�tzt auf Art. 128 Abs. 3 ZPO eine Ordnungsbusse von Fr. 300.-- auferlegt. Der Beschwerdef�hrer r�gt die Bussenverf�gung als willk�rlich (S. 14 f. Ziff. 3.7 der Beschwerdeschrift).
6.1.�Bei b�s- oder mutwilliger Prozessf�hrung k�nnen die Parteien und ihre Vertretungen gem�ss Art. 128 Abs. 3 ZPO mit einer Ordnungsbusse bis zu 2000 Franken und bei Wiederholung bis zu 5000 Franken bestraft werden. Die Bestimmung folgt der praktisch gleichlautenden Bestimmung im Bundesgerichtsgesetz (Art. 33 Abs. 2 BGG; vgl. Botschaft, a.a.O., S. 7306), die ihrerseits im Wesentlichen dem bisherigen Bundesrechtspflegegesetz entspricht (Art. 31 Abs. 2 OG; vgl. Botschaft zur Totalrevision der Bundesrechtspflege vom 28. Februar 2001, BBl 2001 4202, S. 4291).
6.2.�Entgegen der Darstellung des Beschwerdef�hrers hat das Obergericht seine B�s- oder Mutwilligkeit in der Prozessf�hrung nicht damit begr�ndet, die erhobenen Vorw�rfe seien allesamt unwahr. Es besteht deshalb auch kein Anlass auf die Frage, ob die Vorw�rfe eine tats�chliche Grundlage haben, einzugehen und zu diesem Zweck die Akten des Verfahrens 5A_435/2014 beizuziehen, wie das der Beschwerdef�hrer beantragt. Entscheidend ist vielmehr, dass die erhobenen Vorw�rfe, die beinahe den Hauptteil der Eingaben ausmachen, nichts mit der zu entscheidenden Sachfrage zu tun haben, ob der Erbenvertreter dem Beschwerdef�hrer ein weiteres Darlehen zulasten des Nachlassverm�gens h�tte einr�umen m�ssen und durch seine Weigerung die Pflichten eines Erbenvertreters verletzt hat (E. 5.4.2 und E. 5.4.3). Es f�llt auch auf, dass der Beschwerdef�hrer dem Erbenvertreter ein Angebot zur g�tlichen Beilegung der Aufsichtssache unterbreitet hat, bevor er seine Vorw�rfe ihm gegen�ber auch vor Obergericht als n�chst h�herer Instanz erhoben hat (E. 4.3.3). Unter Willk�rgesichtspunkten als mutwillig darf aber auch ein Verhalten angesehen werden, das darauf abzielt, die Gegenpartei zu bedr�ngen, unter Druck zu setzen oder vor Gerichten anzuprangern, wie das der Beschwerdef�hrer mit all seinen Vorw�rfen, die nichts mit der eigentlichen Sachfrage zu tun haben, offenkundig versucht hat (vgl. GSCHWEND/BORNATICO, a.a.O., N. 19 zu Art. 128 ZPO, mit Hinweis auf BGE 115 III 18 betreffend rechtsmissbr�uchliche Betreibungen, seither: Urteil 5D_181/2011 vom 11. April 2012 E. 3.2.1, in: BlSchK 77/2013 S. 53).
6.3.�Aus den dargelegten Gr�nden erscheint die Anordnung einer Ordnungsbusse unter s�mtlichen Umst�nden des konkreten Einzelfalls nicht als willk�rlich (Art. 9 BV; vgl. zum Begriff: BGE 140 III 16 E. 2.1 S. 18 f. und 167 E. 2.1 S. 168). Die H�he der Ordnungsbusse ficht der Beschwerdef�hrer nicht an, so dass darauf nicht einzugehen ist (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 133 III 589 E. 2 S. 591; 138 I 225 E. 3.2 S. 228; 139 III 252 E. 1.2 S. 253).
Die Beschwerde muss insgesamt abgewiesen werden, soweit darauf einzutreten ist. Der Beschwerdef�hrer wird damit kostenpflichtig, hingegen nicht entsch�digungspflichtig, zumal keine Vernehmlassungen eingeholt worden sind (Art. 66 Abs. 1 und Art. 68 Abs. 1 BGG). Seinem Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege kann wegen Aussichtslosigkeit der Rechtsbegehren nicht entsprochen werden. Der Beschwerdef�hrer hat zwar viele R�gen erhoben, doch verdeutlichen die vorstehenden Erw�gungen, dass die Vorbringen vorab offenkundig unbegr�ndet, �ber weite Strecken aber auch offenkundig unzul�ssig sind (Art. 64 Abs. 1 BGG).
Die subsidi�re Verfassungsbeschwerde wird als Beschwerde in Zivilsachen entgegengenommen und abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.