Source: https://rd.springer.com/chapter/10.1007/978-3-662-09791-5_25
Timestamp: 2019-10-18 16:32:46
Document Index: 305950102

Matched Legal Cases: ['BGH', '§ 96', '§ 2', '§ 2', '§ 444', '§ 19', '§ 20', 'BGH', '§ 1018', '§ 33', 'BGH', '§ 33', '§ 1018', 'BGH', '§ 1018', '§ 1018', '§ 106', '§ 1018', '§ 1018', '§ 1018', '§ 77', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 1018', '§ 1027', '§ 20', 'Art. 96', '§ 29', '§ 1110', '§ 34', '§ 1098', '§ 126', '§ 96', '§ 511', '§ 22']

Nutzungs- und Erwerbsrechte an Grundstücken | Springer for Research & Development
Sachenrecht pp 361-370 | Cite as
Dienstbarkeiten sind dingliche Rechte an einem Grundstück, kraft derer der Inhaber berechtigt ist, das Grundstück in gewisser Weise zu nutzen. Die Dienstbarkeit schränkt also den Gebrauch des Grundeigentums ein und überträgt das Gebrauchsrecht insoweit auf den Inhaber der Dienstbarkeit; dieser kann verlangen, daß der Eigentümer ihm den Gebrauch gestatte oder einen bestimmten Gebrauch unterlasse. Als dingliches Recht lastet die Dienstbarkeit auf dem Grundstück; sie kann aber nicht eine persönliche Verpflichtung des Eigentümers begründen, irgendeine Leistung zu erbringen oder etwas zu tun: servitus in faciendo consistere nequit.
Man faßt diese Dienstbarkeiten, vom Eigentümer aus gesehen, zusammen als servitutes, quae in patiendo consistunt, die auf ein Dulden gehen.Google Scholar
Als völliges Bauverbot für bestimmte Grundstücksteile, OLG Neustadt NJW 58, 635; als beschränktes Bauverbot, z.B. für bestimmte Bebauungsart mit Bauhöhenbegrenzung, BGH JZ 67, 322.Google Scholar
Servitutes, quae in non faciendo consistunt, die auf ein Nichttun gehen.Google Scholar
Die Grunddienstbarkeit gilt gemäß § 96 als Bestandteil des herrschenden Grundstücks, vgl. oben § 2 III 1 d.Google Scholar
Sie werden auch als Realrechte bezeichnet, vgl. Wolff-Raiser § 2 IV 2, das Gesetz bezeichnet sie in § 444 mit dem alten Ausdruck „Gerechtsame“.Google Scholar
Vgl. oben § 19 I 3 b bb.Google Scholar
Auch ein gutgläubiger Erwerb ist nur aufgrund der Eintragung der Dienstbarkeit beim dienenden Grundstück möglich, nicht aufgrund des Vermerks beim herrschenden, vgl. BayObLG NJW-RR 87, 790; Luke, JuS 88, 524 f.; Schmidt, JuS 88, 154.Google Scholar
Vgl. oben § 20 I 4; auch BGH 41, 209; M. Wolf N. 732.Google Scholar
Vgl. etwa MünchenerK-Falckenberg § 1018 N. 14, 24.Google Scholar
Es muß sich aber nicht um einen wirtschaftlichen Nutzen handeln, auch Annehmlichkeiten reichen aus, Motive 3, 481.Google Scholar
Vgl. Motive 3, 481; RG 30, 207.Google Scholar
Vgl. Motive a.a.O.Google Scholar
Vgl. OLG München NJW 57, 1765; Baur-Stümer § 33 II 4.Google Scholar
Vgl. BGH 29, 244.Google Scholar
Vgl. etwa Baur-Stümer § 33 II 4; Palandt-Bassenge § 1018 N. 24.Google Scholar
Vgl. BGH 29, 244, ebenso M. Wolf N. 737; Erman-Baumen § 1018 N. 17.Google Scholar
Vgl. Planck-Strecker § 1018 N. 2 b; Wolff-Raiser § 106 II 2; MünchenerK-Falckenberg § 1018 N. 33; Joost, NJW 81, 309.Google Scholar
So zu Recht BayObLG MDR 80, 579; Palandt-Bassenge § 1018 N. 5; MünchenerKFalckenberg § 1018 N. 43 mit Lit. in Fn. 212; Schwab-Prütting § 77 VII 2.Google Scholar
So zu Recht BayObLG MDR 80, 579; BayObLG MDR 82, 936; Palandt-Bassenge, SchwabPrütting a.a.O. gegen BGH NJW 79, 2149; BGH NJW 81, 343; BGH NJW 85, 2475; BGH NJW 88, 2364f.Google Scholar
HM., vgl. etwa MünchenerK-Falckenberg § 1018 N. 51 ff.Google Scholar
Vgl. Motive 3, 489.Google Scholar
Vgl. MünchenerK-Falckenberg § 1027 N. 1, 9; M. Wolf N. 742.Google Scholar
Vgl. oben § 20 III 2 b.Google Scholar
Vgl. zu den landesrechtlichen Regelungen MünchenerK-Pecher Art. 96 EGBGB N. 2.Google Scholar
Zur Geschichte der Reallast vgl. Motive 3, 572 ff.Google Scholar
Vgl. unten § 29 III 3 und 4.Google Scholar
Eine nachträgliche Umänderung ist nicht möglich, §§ 1110, 1111 I.Google Scholar
Näherrechte sind Erwerbs-und Vorkaufsrechte für Familienangehörige, die „näher“ an einer Sache sind, welche an einen Familienfremden veräußert wurde, vgl. Mitteis-Lieberich, Deutsches Privatrecht, 19. Aufl. 1992, § 34.Google Scholar
Es ist dann im Zweifel nicht übertragbar und vererbbar, vgl. §§ 1098, 514.Google Scholar
Beispiel: E hat dem K ein Vorkaufsrecht eingeräumt, dann verschenkt er das Grundstück an S; das Vorkaufsrecht greift nicht ein. S verkauft das Grundstück an X; K kann jetzt das Vorkaufsrecht ausüben.Google Scholar
So Wolff-Raiser § 126 V 1 nach Fn. 29.Google Scholar
Es gilt nach § 96 als wesentlicher Bestandteil des Grundstücks.Google Scholar
Ein Verkauf an einen gesetzlichen Erben mit Rücksicht auf sein Erbrecht löst im Zweifel das Vorkaufsrecht nicht aus, § 511.Google Scholar
Vgl. oben § 22 IV 1.Google Scholar
Wieling H.J. (1997) Nutzungs- und Erwerbsrechte an Grundstücken. In: Sachenrecht. Springer-Lehrbuch. Springer, Berlin, Heidelberg
DOI https://doi.org/10.1007/978-3-662-09791-5_25