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Timestamp: 2019-09-16 14:14:04
Document Index: 18268405

Matched Legal Cases: ['EuG', 'EuG', 'EuG', '§12', 'EuG', 'EuG']

In meinem Blogg Urlaubsanspruch Teil 1 haben wir uns mit der Hinweispflicht und den für Arbeitgeber diesbezüglich bestehenden Anforderungen befasst. Nunmehr schauen wir uns die Konsequenzen an die sich aus dieser Rechtsprechung ergeben. Wenn der Arbeitgeber verpflichtet ist einmalig in Textform, bestenfalls zu Beginn des Kalenderjahres, hinzuweisen ist er im Umkehrschluss dann auch verpflichtet Arbeitnehmer zur Inanspruchnahme von Urlaub zu zwingen falls diese ihren Urlaub nicht von sich aus nehmen? Diese auf den ersten Blick vielleicht nicht nachvollziehbare Frage ist von arbeitsrechtlicher Brisanz, denn bislang durfte ein Arbeitgeber nicht ...
Urlaubsanspruch – Teil 1: ordnungsgemäße Hinweispflicht des Arbeitgebers
August 19, 2019 | Blog,Featured | Alexandra Schuck | 0 Comment
Nach einer Entscheidung des EuGH zum Verfall von Urlaubsansprüchen - wie bereits mehrfach im Blogg berichtet- muss der Arbeitgeber seine Mitarbeiter förmlich dazu auffordern Urlaub zu nehmen und sie über den möglichen Verfall belehren nur dann lässt der EuGH den Verfall von Urlaubsansprüchen noch zu. Am 19.2.2019 hat sich auch das BAG mit dieser Frage befasst und in Umsetzung der EuGH Rechtsprechung entschieden, dass der Anspruch eines Arbeitnehmers auf bezahlten Jahresurlaub in der Regel nur dann am Ende des Kalenderjahre erlischt, wenn der Arbeitgeber ihn zuvor über seinen konkreten Urlaubsanspruch und die Verfallfristen belehrt und ...
Änderungen bei der Arbeit auf Abruf §12 TzBfG
July 09, 2019 | Blog,Featured | Alexandra Schuck | 0 Comment
Der Anteil der einseitig vom Arbeitgeber abrufbaren Arbeit darf künftig nicht mehr als 25 % der vereinbarten wöchentlichen Mindestarbeitszeit betragen. Bei Vereinbarung einer Höchstarbeitszeit beträgt das flexible Volumen entsprechend 20 % der Arbeitszeit. Wenn die wöchentliche Arbeitszeit nicht festgelegt ist, gilt künftig eine Arbeitszeit von 20 Stunden als vereinbart. Achtung: früher waren es nur 10 Stunden. Für die Berechnung der Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall und der Entgeltzahlung an Feiertagen wird grds. die Durchschnittsarbeitszeit der letzten drei Monate vor Beginn der Arbeitsunfähigkeit oder vor Beginn des Feiertags als verpflichtende Berechnungsgrundlage festgelegt.
June 18, 2019 | Blog,Featured | Alexandra Schuck | 0 Comment
Nach einer neuen Entscheidung des EuGH vom 6.11.2018 (C-619/16, C-684/16) zum Verfall von Urlaubsansprüchen muss der Arbeitgeber seine Mitarbeiter förmlich dazu auffordern Urlaub zu nehmen und sie über den möglichen Verfall belehren nur dann lässt der EuGH den Verfall von Urlaubsansprüchen zu. In Umsetzung dieser Entscheidung hat nunmehr das LAG Köln v. 9.4.2019 - 4 Sa 242/18 entschieden, dass diese Initiativlast des Arbeitgebers nicht auf den originären Urlaubsanspruch im jeweiligen Kalenderjahr beschränkt ist, sondern sich auch auf Urlaub aus vorangegangenen Kalenderjahren bezieht. Ein anderes Verständnis würde dem Zweck des Anspruchs auf ...