Source: https://findok.bmf.gv.at/findok?execution=e100000s1&segmentId=e57d53a6-96a0-43a9-8445-efca1a5404e8
Timestamp: 2019-08-20 07:26:01
Document Index: 183298288

Matched Legal Cases: ['Art. 133', 'Art. 133', '§ 5', 'Art. 133', 'Art. 133', '§ 25']

10.7. Andere völkerrechtliche Befreiungen (399)
10.7.1. Waren- und Personenkreis
Abgabenbefreiungen im grenzüberschreitenden Warenverkehr sind in zahlreichen völkerrechtlichen Vereinbarungen im Sinne von Art. 133 Abs. 1 Buchstaben e und f und gegebenenfalls auch Art. 133 Abs. 2 ZBefrVO enthalten.
10.7.2. Verfahrenshinweise
10.7.2.1. Antrag und Zollanmeldung
Die Gegenstände sind ausdrücklich zur Überführung in den zollrechtlich freien Verkehr anzumelden. Der Verfahrenszusatzcode lautet 399 (zu VZC und Form des Antrags siehe Abschnitt 0.3.2.).
Der Zollanmelder hat gemäß § 5 ZollR-DG die beantragte Befreiung zu konkretisieren, dh. er muss der Zollbehörde die Rechtsgrundlage dafür nennen. Dazu reicht es jedoch aus, wenn durch die Angaben das betreffende Abkommen einwandfrei identifiziert werden kann (beispielsweise "Katastrophenhilfeabkommen mit der Schweiz").
10.7.2.2. Feststellungsverfahren
Die Feststellung der Abgabenfreiheit erfolgt durch Grundlagenbescheid (siehe Abschnitt 0.3.3.2.), ausgenommen in Fällen des
Art. 133 Abs. 1 Buchstabe e ZBefrVO bei Waren zum Ge- oder Verbrauch bei Elementarereignissen oder Unglücksfällen oder Übungen für solche Fälle, und
Art. 133 Abs. 1 Buchstabe f ZBefrVO (§ 25 Abs. 2 Z 5 ZollR-DV 2004).
Findok-Nr: 30681.1, aufgenommen am: 05.10.2007 15:43:37, zuletzt geändert am: 22.10.2007, Dokument-ID: b7b369aa-b26b-4d28-9677-cc8d7b1f3f8e, Segment-ID: e57d53a6-96a0-43a9-8445-efca1a5404e8