Source: https://www.breitbandausschreibungen.de/publicOverviewDetails/Ausschreibung/1792
Timestamp: 2019-10-18 08:19:10
Document Index: 288570479

Matched Legal Cases: ['§ 6', '§ 123', '§ 12', '§ 12', '§ 135', '§ 134']

Bezeichnung Bereitstellung eines flächendeckenden Breitbandnetzes und Angebot breitbandiger Telekommunikationsdienste ohne marktgetriebene NGA-Versorgungsperspektive für unterversorgte Gebiete
Fristbeginn 18.04.2019 15:00
Fristende 28.05.2019 11:00
Gebiet(e) Stadt Hamminkeln, Gemeinde Hünxe, Gemeinde Schermbeck
Name, Adressen und Kontaktstelle Stadt Hamminkeln
Frau Sonja Cisch (sonja.cisch@hamminkeln.de)
Weitere Auskünfte erteilen (Ansprechpartner) MICUS Strategiberatung GmbH
Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken Stadt Hamminkeln
Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an Stadt Hamminkeln
Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber Bereitstellung eines flächendeckenden Breitbandnetzes und Angebot breitbandiger Telekommunikationsdienste ohne marktgetriebene NGA-Versorgungsperspektive für unterversorgte Gebiete
Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung Stadt Hamminkeln, Gemeinde Hünxe, Gemeinde Schermbeck
Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens Der Auftraggeber beabsichtigt die Förderung der Errichtung einer zuverlässigen, erschwinglichen, hochwertigen und nachhaltigen Breitbandinfrastruktur in noch unterversorgten Teilen der Ausbaugebiete, die durch einen privatwirtschaftlichen Betreiber („Netzbetreiber“) errichtet und betrieben werden soll. Dieser erhält vom Auftraggeber einen Zuschuss in Höhe der Differenz zwischen dem Barwert aller Einnahmen und dem Barwert aller Kosten des Netzaufbaus und -betriebs (Wirtschaftlichkeitslücke) für einen Zeitraum von mindestens sieben Jahren. Der gemäß Vergabeentscheidung zu schließende Vertrag steht unter Genehmigungsvorbehalt der Bewilligungsbehörde (Bundesförderung Breitband, atene KOM – Projektträger des Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur) und der Bundesnetzagentur.
-Unternehmensprofil des Bieters (Dauer des Firmenbestehens bzw. Gründungsjahr, gewählte Rechtsform, gegenwärtige Anzahl sozialversicherungspflichtiger Arbeitnehmer);
-Auszug aus dem Berufs- und Handelsregister;
-Nachweis über das Vorliegen einer Meldebestätigung nach § 6 Telekommunikationsgesetz;
-Bei Bietergemeinschaften: Vollständig und ordnungsgemäß ausgefüllte „Erklärung der Bietergemeinschaft“ (bereitgestelltes Formular „Erklärung Bietergemeinschaft“);
-Beim Einsatz von Nachunternehmern: Vollständig und ordnungsgemäß ausgefüllte „Erklärungen bei Weitergabe von Leistungen an Nachunternehmer“ und „Eigenerklärung zur Eignung des Nachunternehmens“
(bereitgestelltes Formular „Eignungsnachweise Nachunternehmer“);
-Eigenerklärung darüber,
dass die in §§ 123, 124 GWB genannten Ausschlussgründe auf den Bieter keine Anwendung finden (bereitgestelltes Formular „Eigenerklärung Eignung“),
dass die Firma die Bestimmungen des Tariftreue- und Vergabegesetzes Nordrhein-Westfalen (bereitgestelltes Formular „TVgG - Besondere Vertragsbedingungen Tariftreue und Mindestarbeitsbedingungen“) bei öffentlichen Auftragsvergaben einhält und im Auftragsfall einhalten wird sowie
dass die Firma die Bestimmungen gegen Schwarzarbeit, illegale Arbeitnehmerüberlassung und gegen Leistungsmissbrauch i.S.d. Dritten Sozialgesetzbuches, des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes bzw. des Gesetzes zur Bekämpfung der Schwarzarbeit einhält und im Auftragsfall einhalten wird (bereitgestelltes Formular „Eigenerklärung Eignung“).
-Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens sowie den Umsatz bezüglich der besonderen Leistungsart, die Gegenstand dieser Ausschreibung ist, jeweils bezogen auf die letzten drei Geschäftsjahre
(bereitgestelltes Formular „Eigenerklärung Eignung“);
-Auf gesonderte Nachfrage der Vergabestelle: Vorlage der Jahresabschlüsse/Bilanzen bezogen auf die letzten drei Geschäftsjahre;
-Auf gesonderte Nachfrage der Vergabestelle: Vorlage einer aktuellen Wirtschaftsauskunft bzw.Bonitätsbeurteilung (z.B. durch die Creditreform AG);
-Eigenerklärung und - soweit nicht durch verfügbare Mittel gedeckt - Bestätigung eines Finanzierungspartners bzw. Finanzdienstleisters, dass die privat zu erbringenden Investitionen abgedeckt sind sowie
-Nachweis für das Vorliegen einer angemessenen Betriebshaftpflichtversicherung.
-Vorlage einer Auflistung von mindestens 3 Referenzen vergleichbarer Projekte (kurze Beschreibung von Art und Umfang sowie Leistungszeitraum der jeweiligen Aufträge, Bezeichnung des jeweiligen Auftraggebers
einschließlich Benennung eines Ansprechpartners sowie entsprechender Kontaktdaten) (bereitgestelltes Formular „Eigenerklärung Eignung“);
-Nachweis darüber, dass der Bieter über das erforderliche technische Equipment sowie genügend personelle Ressourcen verfügt, um den technischen Ausbau und Betrieb in der geplanten Zeit realisieren zu können.
Kriterium: Höhe der Wirtschaftlichkeitslücke (35 %)
Kriterium: Qualität des Erschließungskonzepts (25 %)
Kriterium: Durchschnittspreis der abgefragten standardisierten Produkte (25 %)
Kriterium: Zeitplan (15 %)
Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge 28.05.2019 11:00
Zusätzliche Angaben Nach § 12 KonzVgV hat der Konzessionsgeber grundsätzliche Freiheit bei der Ausgestaltung des Vergabeverfahrens. Vorliegend hat sich der Konzessionsgeber für eine einstufige Durchführung (§ 12 Abs. 2 S.1, 1. Variante KonzVgV) entschieden.
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/ Nachprüfungsverfahren Vergabekammer Rheinland bei der Bezirksregierung Köln
Frau Gerda Reider (vkrhld-d@bezreg-koeln.nrw.de)
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 135 Abs. 1 Nr. 2GWB. § 134 Abs. 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung (Ziff. IV.2.2) gerügt werden. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der dort genannten Angebotsfrist zu rügen. Sofern mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind, ist die Rüge präkludiert.
Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt Vergabekammer Rheinland bei der Bezirksregierung Köln
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung 16.04.2019 15:00
rev: ca474053 @2019-10-18 10:19:10 Impressum & Datenschutzerklärung © 2013 - 2019 atene KOM GmbH