Source: http://www.anwalt24.de/gesetze/sgb_xi/44
Timestamp: 2017-02-26 21:31:40
Document Index: 249380634

Matched Legal Cases: ['§ 44', '§ 44', '§ 44', '§ 44', '§ 45', '§ 45', '§ 45', '§ 45', '§ 45', '§ 45', '§ 45', '§ 46', '§ 47', '§ 47', '§ 48', '§ 49', '§ 50', '§ 51', '§ 52', '§ 53', '§ 53', '§ 53', '§ 53', '§ 44', '§ 19', '§ 170', '§ 166', '§ 19', '§ 2', '§ 19', '§ 26', '§ 347', '§ 345', '§ 166', '§ 170', '§ 347', '§ 44', '§ 48', '§ 166', '§ 194', '§ 204', '§ 19', '§ 28', '§ 34', '§ 141', '§ 60', '§ 43', '§ 44']

§ 44 SGB XI, Leistungen zur sozialen Sicherung der Pflegepersonen | Gesetze auf anwalt24.de
§ 44 SGB XI, Leistungen zur sozialen Sicherung der Pflegepersonen Inhaltsübersicht
Sozialgesetzbuch (SGB) Elftes Buch (XI) - Soziale Pflegeversicherung - Bundesrec...…§ 44 SGB XI, Leistungen zur sozialen Sicherung der Pflegepersonen§ 44a SGB XI, Zusätzliche Leistungen bei Pflegezeit und kurzzeitiger Arbeitsverh...§ 45 SGB XI, Pflegekurse für Angehörige und ehrenamtliche Pflegepersonen§ 45a SGB XI, Angebote zur Unterstützung im Alltag, Umwandlung des ambulanten Sa...§ 45b SGB XI, Entlastungsbetrag§ 45c SGB XI, Förderung der Weiterentwicklung der Versorgungsstrukturen und des ...§ 45d SGB XI, Förderung der Selbsthilfe, Verordnungsermächtigung§ 45e SGB XI, Anschubfinanzierung zur Gründung von ambulant betreuten Wohngruppe...§ 45f SGB XI, Weiterentwicklung neuer Wohnformen§ 46 SGB XI, Pflegekassen§ 47 SGB XI, Satzung§ 47a SGB XI, Stellen zur Bekämpfung von Fehlverhalten im Gesundheitswesen§ 48 SGB XI, Zuständigkeit für Versicherte einer Krankenkasse und sonstige Versi...§ 49 SGB XI, Mitgliedschaft§ 50 SGB XI, Melde- und Auskunftspflichten bei Mitgliedern der sozialen Pflegeve...§ 51 SGB XI, Meldungen bei Mitgliedern der privaten Pflegeversicherung§ 52 SGB XI, Aufgaben auf Landesebene§ 53 SGB XI, Aufgaben auf Bundesebene§ 53a SGB XI, Zusammenarbeit der Medizinischen Dienste§ 53b SGB XI, Beauftragung von anderen unabhängigen Gutachtern durch die Pflegek...§ 53c SGB XI, Richtlinien zur Qualifikation und zu den Aufgaben zusätzlicher Bet...…Anlage 2 SGB XI, Bewertungssystematik (Summe der Punkte und gewichtete Punkte)
§ 44 SGB XISozialgesetzbuch (SGB) Elftes Buch (XI) - Soziale Pflegeversicherung -BundesrechtViertes Kapitel – Leistungen der Pflegeversicherung → Vierter Abschnitt – Leistungen für PflegepersonenTitel: Sozialgesetzbuch (SGB) Elftes Buch (XI) - Soziale Pflegeversicherung -Normgeber: BundAmtliche Abkürzung: SGB XIGliederungs-Nr.: 860-11Normtyp: Gesetz(1) 1Zur Verbesserung der sozialen Sicherung der Pflegepersonen im Sinne des § 19, die einen Pflegebedürftigen mit mindestens Pflegegrad 2 pflegen, entrichten die Pflegekassen und die privaten Versicherungsunternehmen, bei denen eine private Pflege-Pflichtversicherung durchgeführt wird, sowie die sonstigen in § 170 Absatz 1 Nummer 6 des Sechsten Buches genannten Stellen Beiträge nach Maßgabe des § 166 Absatz 2 des Sechsten Buches an den zuständigen Träger der gesetzlichen Rentenversicherung, wenn die Pflegeperson regelmäßig nicht mehr als 30 Stunden wöchentlich erwerbstätig ist. 2Der Medizinische Dienst der Krankenversicherung oder ein anderer von der Pflegekasse beauftragter unabhängiger Gutachter ermittelt im Einzelfall, ob die Pflegeperson eine oder mehrere pflegebedürftige Personen wenigstens zehn Stunden wöchentlich, verteilt auf regelmäßig mindestens zwei Tage in der Woche, pflegt. 3Wird die Pflege eines Pflegebedürftigen von mehreren Pflegepersonen erbracht (Mehrfachpflege), wird zudem der Umfang der jeweiligen Pflegetätigkeit je Pflegeperson im Verhältnis zum Umfang der von den Pflegepersonen zu leistenden Pflegetätigkeit insgesamt (Gesamtpflegeaufwand) ermittelt. 4Dabei werden die Angaben der beteiligten Pflegepersonen zugrunde gelegt. 5Werden keine oder keine übereinstimmenden Angaben gemacht, erfolgt eine Aufteilung zu gleichen Teilen. 6Die Feststellungen zu den Pflegezeiten und zum Pflegeaufwand der Pflegeperson sowie bei Mehrfachpflege zum Einzel- und Gesamtpflegeaufwand trifft die für die Pflegeleistungen nach diesem Buch zuständige Stelle. 7Diese Feststellungen sind der Pflegeperson auf Wunsch zu übermitteln.Absatz 1 neugefasst durch G vom 21. 12. 2015 (BGBl I S. 2424) (1. 1. 2017).Absatz 2 eingefügt durch G vom 14. 6. 1996 (BGBl I S. 830); bisherige Absätze 2 und 3 wurden Absätze 3 und 4.(2) Für Pflegepersonen, die wegen einer Pflichtmitgliedschaft in einer berufsständischen Versorgungseinrichtung auch in ihrer Pflegetätigkeit von der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Rentenversicherung befreit sind oder befreit wären, wenn sie in der gesetzlichen Rentenversicherung versicherungspflichtig wären und einen Befreiungsantrag gestellt hätten, werden die nach Absatz 1 zu entrichtenden Beiträge auf Antrag an die berufsständische Versorgungseinrichtung gezahlt.Absatz 2 geändert durch G vom 21. 12. 2015 (BGBl I S. 2424) (1. 1. 2017).Absätze 2a und 2b eingefügt durch G vom 21. 12. 2015 (BGBl I S. 2424) (1. 1. 2017).(2a) Während der pflegerischen Tätigkeit sind Pflegepersonen im Sinne des § 19, die einen Pflegebedürftigen mit mindestens Pflegegrad 2 pflegen, nach Maßgabe des § 2 Absatz 1 Nummer 17 des Siebten Buches in den Versicherungsschutz der gesetzlichen Unfallversicherung einbezogen.(2b) 1Während der pflegerischen Tätigkeit sind Pflegepersonen im Sinne des § 19, die einen Pflegebedürftigen mit mindestens Pflegegrad 2 pflegen, nach Maßgabe des § 26 Absatz 2b des Dritten Buches nach dem Recht der Arbeitsförderung versichert. 2Die Pflegekassen und die privaten Versicherungsunternehmen, bei denen eine private Pflege-Pflichtversicherung durchgeführt wird, sowie die sonstigen in § 347 Nummer 10 Buchstabe c des Dritten Buches genannten Stellen entrichten für die Pflegepersonen Beiträge an die Bundesagentur für Arbeit. 3Näheres zu den Beiträgen und zum Verfahren regeln die §§ 345, 347 und 349 des Dritten Buches.(3) 1Die Pflegekasse und das private Versicherungsunternehmen haben die in der Renten- und Unfallversicherung sowie nach dem Dritten Buch zu versichernde Pflegeperson den zuständigen Renten- und Unfallversicherungsträgern sowie der Bundesagentur für Arbeit zu melden. 2Die Meldung für die Pflegeperson enthält:1. ihre Versicherungsnummer, soweit bekannt,2. ihren Familien- und Vornamen,3. ihr Geburtsdatum,4. ihre Staatsangehörigkeit,5. ihre Anschrift,6. Beginn und Ende der Pflegetätigkeit,7.den Pflegegrad des Pflegebedürftigen und8. die nach § 166 Absatz 2 des Sechsten Buches maßgeblichen beitragspflichtigen Einnahmen. 3Der Spitzenverband Bund der Pflegekassen sowie der Verband der privaten Krankenversicherung e. V. können mit der Deutschen Rentenversicherung Bund und mit den Trägern der Unfallversicherung sowie mit der Bundesagentur für Arbeit Näheres über das Meldeverfahren vereinbaren.Absatz 3 Satz 1 und Satz 2 Nummern 7 und 8 geändert durch G vom 21. 12. 2015 (BGBl I S. 2424) (1. 1. 2017). Satz 3 geändert durch G vom 9. 12. 2004 (BGBl I S. 3242), 26. 3. 2007 (BGBl I S. 378) und 21. 12. 2015 (a. a. O.) (1. 1. 2017).Absatz 4 geändert und Absatz 5 angefügt durch G vom 21. 3. 2005 (BGBl I S. 818).(4) Der Inhalt der Meldung nach Absatz 3 Satz 2 Nr. 1 bis 6 und 8 ist der Pflegeperson, der Inhalt der Meldung nach Absatz 3 Satz 2 Nr. 7 dem Pflegebedürftigen schriftlich mitzuteilen.(5) 1Die Pflegekasse und das private Versicherungsunternehmen haben in den Fällen, in denen eine nicht erwerbsmäßig tätige Pflegeperson einen Pflegebedürftigen mit mindestens Pflegegrad 2 pflegt, der Anspruch auf Beihilfeleistungen oder Leistungen der Heilfürsorge hat, und für die die Beiträge an die gesetzliche Rentenversicherung nach § 170 Absatz 1 Nummer 6 Buchstabe c des Sechsten Buches oder an die Bundesagentur für Arbeit nach § 347 Nummer 10 Buchstabe c des Dritten Buches anteilig getragen werden, im Antragsverfahren auf Leistungen der Pflegeversicherung von dem Pflegebedürftigen die zuständige Festsetzungsstelle für die Beihilfe oder den Dienstherrn unter Hinweis auf die beabsichtigte Weiterleitung der in Satz 2 genannten Angaben an diese Stelle zu erfragen. 2Der angegebenen Festsetzungsstelle für die Beihilfe oder dem Dienstherrn sind bei Feststellung der Beitragspflicht sowie bei Änderungen in den Verhältnissen des Pflegebedürftigen oder der Pflegeperson, insbesondere bei einer Änderung des Pflegegrades, einer Unterbrechung der Pflegetätigkeit oder einem Wechsel der Pflegeperson, die in Absatz 3 Satz 2 genannten Angaben mitzuteilen. 3Absatz 4 findet auf Satz 2 entsprechende Anwendung.Absatz 5 Sätze 1 und 2 neugefasst durch G vom 21. 12. 2015 (BGBl I S. 2424) (1. 1. 2017).(6) 1Für Pflegepersonen, bei denen die Mindeststundenzahl von zehn Stunden wöchentlicher Pflege, verteilt auf regelmäßig mindestens zwei Tage in der Woche, nur durch die Pflege mehrerer Pflegebedürftiger erreicht wird, haben der Spitzenverband Bund der Pflegekassen, der Verband der privaten Krankenversicherung e. V., die Deutsche Rentenversicherung Bund und die Bundesagentur für Arbeit das Verfahren und die Mitteilungspflichten zwischen den an einer Addition von Pflegezeiten und Pflegeaufwänden beteiligten Pflegekassen und Versicherungsunternehmen durch Vereinbarung zu regeln. 2Die Pflegekassen und Versicherungsunternehmen dürfen die in Absatz 3 Satz 2 Nummer 1 bis 3 und 6 und, soweit dies für eine sichere Identifikation der Pflegeperson erforderlich ist, die in den Nummern 4 und 5 genannten Daten sowie die Angabe des zeitlichen Umfangs der Pflegetätigkeit der Pflegeperson an andere Pflegekassen und Versicherungsunternehmen, die an einer Addition von Pflegezeiten und Pflegeaufwänden beteiligt sind, zur Überprüfung der Voraussetzungen der Rentenversicherungspflicht oder der Versicherungspflicht nach dem Dritten Buch der Pflegeperson übermitteln und ihnen übermittelte Daten verarbeiten und nutzen.Absatz 6 neugefasst durch G vom 21. 12. 2015 (BGBl I S. 2424) (1. 1. 2017).Zu § 44: Vgl. RdSchr. 06 j Tit. 1.2, RdSchr. 09 e Tit. I, Tit. III, Tit. IV, RdSchr. 16 d Tit. I, Tit. III, Tit. IV.
Zitierungen dieses DokumentsGesetze§ 48 SächsBhVO, Dauernde Pflegebedürftigkeit§ 166 SGB VI, Beitragspflichtige Einnahmen sonstiger Versicherter§ 194 SGB VI, Gesonderte Meldung und Hochrechnung§ 204 SGB VII, Errichtung einer Datei für mehrere Unfallversicherungsträger§ 19 SGB XI, Begriff der Pflegepersonen§ 28 SGB XI, Leistungsarten, Grundsätze§ 34 SGB XI, Ruhen der Leistungsansprüche§ 141 SGB XI, Besitzstandsschutz und Übergangsrecht zur sozialen Sicherung von Pflegepersonen§ 60 SHBeamtVG, Pflege- und KinderpflegergänzungszuschlagUrteileBSG, 06.10.2010 - B 12 R 21/09 R - Versicherungspflicht von nicht erwerbsmäßig tätigen Pflegepersonen in der gesetzlichen RentenversicherungBSG, 05.05.2010 - B 12 R 6/09 R - Versicherungspflicht nicht erwerbsmäßig tätiger Pflegepersonen in der gesetzlichen Rentenversicherung; Berücksichtigung des Bedarfs an allgemeiner Betreuung und…BSG, 04.12.2014 - B 5 RE 4/14 R - Versicherungspflicht in der gesetzlichen Rentenversicherung als nicht erwerbsmäßig tätige Pflegeperson; Zusammenrechnung der Pflegezeiten für verschiedene…BSG, 28.09.2011 - B 12 R 9/10 R - Rentenversicherungspflicht einer nicht erwerbsmäßig tätigen Pflegeperson; Ermittlung des Mindestaufwands von 14 StundenBSG, 18.02.2016 - B 3 P 5/14 R - Anspruch auf Wohngruppenzuschlag in der sozialen Pflegeversicherung; Keine gemeinschaftlich organisierte pflegerische Versorgung in einer gemeinsamen Wohnung bei…BSG, 12.10.2015 - B 12 P 3/15 B - Zuschuss zur Kranken- und Pflegeversicherung; Klarheit und Verständlichkeit einer Beschwerdebegründung; Ordnungsgemäße BegründungBSG, 02.02.2012 - B 8 SO 15/10 R - Übernahme der Aufwendungen für die Beiträge einer Pflegeperson zu deren Alterssicherung nach dem Tode des Berechtigten; Anspruch auf Sozialhilfe
§ 43b SGB XI, Inhalt der Leistung§ 44a SGB XI, Zusätzliche Leistungen bei Pflegezeit und kurzzeitiger…