Source: http://www.turanien.de/forum/forum/thread/5435-dienstanweisungen-des-ascaarunschen-landesfeuerwehrverbandes-uniun-naziunala-da/
Timestamp: 2019-03-27 03:26:21
Document Index: 126922669

Matched Legal Cases: ['§8', '§8', '§2', '§5', '§6', '§7', '§8', '§9', '§10', '§11', '§14', '§15', '§16', '§17', '§18', '§19', '§5', '§17']

Dienstanweisungen des ascaarunschen Landesfeuerwehrverbandes (Uniun naziunala da pumpiers ascaaruniac) - Landesfeuerwehrschule - Turanische Föderation
Dienstanweisungen des ascaarunschen Landesfeuerwehrverbandes (Uniun naziunala da pumpiers ascaaruniac)
Hier befindet sich eine Liste aller Dienstanweisungen des ascaarunschen Landesfeuerwehrverbandes (Uniun naziunala da pumpiers ascaaruniac).
Die Dienstanweisungen werden hier als Posts hinterlegt und in der Übersicht verlinkt, sobald diese auch wirklich als Text vorliegen.
Dienstordnung der Ascaarunschen Feuerwehren
1.1 Uniformen und Dienstpostenplan und Dienstgrade
1.1.1 Dienstkleidung und Dienstgrade
1.1.2 Dienstpostenplan
1.2 Schriftverkehr & Öffentlichkeitsarbeit
1.2.1 Schriftverkehr bei den Feuerwehren
1.2.2 Gestaltung des DIenstsiegels
1.2.3 Feuerwehrpass
1.2.4 Korpsabzeichen der ascaarunschen Feuerwehren
1.2.5 Teilnahme an Wahlveranstaltungen
1.3 Allgemeine organisatorische Maßnahmen
1.3.1 Einsatzleiter, Einsatzleitung & Einsatzleitstelle
1.3.2 Ernennung und Abberufung von Chargen und Sachbearbeitern
1.4 sonstige Angelegenheiten
1.4.1 Feuerwehrärzte, Feuerwehrjuristen
2.1 Unfälle, Versicherungen
2.1.1 Unterstützungsfonds des Landesfeuerwehrverbandes
2.2 Förderung von Anschaffungen
2.3 Einsatzverrechnung
3.1 Nachrichtendienst
3.1.1 Sprechfunkgeräte im Feuerwehrdienst
3.1.2 Anlagen für die Alarmierung
3.2 Atem- & Körperschutz
3.3 Normen, Baurichtlinien, etc
3.3.1 Baurichtlinien Kraftfahrzeuge im Feuerwehrdienst
3.3.2 Mindestausrüstungsbestimmungen
4. AUSBILDUNG UND EINSATZ
4.1 Landesfeuerwehrschule - Lehrgänge
4.1.1 Module und Vorraussetzungen
4.2 Feuerwehrjugend
4.2.1 Feuerwehrjugend
4.3 Leistungsbewerbe
4.4 KH-Dienst und Sonderdienste
4.4.1 Katastrophenhilfsdienst
4.4.2 Sonderdienste
4.5 Sachbearbeiter & Sonderausbildungen
4.5.1 Sachbearbeiter und Sachgebiete
4.6 Allgemeine Ausbildung und Einsatz
4.6.1 Taktische Einheiten im Feuerwehrdienst
4.6.2 Ausrücke-, Einrücke- & Einsatzsofortmeldung
4.6.3 Einsatzübungen
11 Mal editiert, zuletzt von Markus Freinberger ( 23. Dezember 2016 )
1/2015 | Ascaarunscher Landesfeuerwehrverband | 1.2.5
TEILNAHME AN WAHLVERANSTALTUNGEN
Gemäß §8 Abs. 3 Punkte 1 & 2 Ascaarunsches Landesfeuerwehrgesetz wird angeordnet:
Feuerwehrmitglieder haben sich in ihrer Eigenschaft als solche jeder Stellungnahme für oder gegen politische Parteien zu enthalten.
Es ist daher untersagt, daß Feuerwehrmitglieder an Wahlveranstaltungen oder anderen Veranstaltungen politischer Parteien oder Gruppierungen in Feuerwehruniform teilnehmen.
Diese Dienstanweisung tritt mit Wirkung vom 20.11.2015 in Kraft.
3 Mal editiert, zuletzt von Markus Freinberger ( 29. Oktober 2016 )
2/2015 | Ascaarunscher Landesfeuerwehrverband | 1.2.4
KORPSABZEICHEN DER ASCAARUNSCHEN FEUERWEHREN
Das einheitliche Korpsabzeichen (Emblem) der ascaarunschen Feuerwehren ist Ausdruck der Einigkeit bei der Verwirklichung der Ideale und Ziele der Feuerwehr.
Das Korpsabzeichen symbolisiert die Tätigkeit der Feuerwehren durch die Darstellung der Feuerwehraxt und des Feuerwehrhelmes als universelle Zeichen der Feuerwehr, sowie durch die Darstellung von Einreißhaken, Leiter und Hydrant als Zeichen der Brandbekämpfung, des Spreizers als Zeichen der technischen Hilfeleistung und des "Star of Life", dem Stern des Lebens als Zeichen für die medizinische Erstversorgung und gute Zusammenarbeit mit den Rettungsorganisationen.
Der grün-gelbe Kranz und die roten Flügel an den Seiten symbolisieren die Einsatztätigkeit für das ascaarunsche Volk.
Das Korpsabzeichen als Symbol der Feuerwehren kann u.a. im Schriftverkehr, im Dienstsiegel, auf Plakaten und Einladungen für Veranstaltungen der Feuerwehr und bei allen jenen Gelegenheiten Verwendung finden, bei denen im Hinblick auf die Würde des Zwecks die Anwendung angebracht erscheint.
Ferner kann es in Form eines Zivilabzeichens als Anstecknadel sowie als Abziehbild für zivile Kraftfahrzeuge von Feuerwehrmitgliedern Verwendung finden.Die Überwachung der Verwendung des Korpsabzeichens und die Verhinderung von Mißbräuchen obliegt dem Ascaarunschen Landesfeuerwehrverband.
Besitzt eine Feuerwehr die Erlaubnis zum Führen des Gemeindewappens, so hat sie die Wahl, dieses oder das Korpsabzeichen im Dienstsiegel zu führen.
3/2015 | Ascaarunscher Landesfeuerwehrverband | 1.2.3
FEUERWEHRPASS
Der Feuerwehrpass dient dem Nachweis der Identität des Inhabers und der Mitgliedschaft in einer Feuerwehr.
Der Feuerwehrpass ist eine beidseitig bedruckte Kunststoffkarte in Scheckkartenformat.
Feuerwehrmitgliedern ist zum Nachweis Ihrer Mitgliedschaft bei einer Feuerwehr vom Ascaarunschen Landesfeuerwehrverband ein Feuerwehrpass auszustellen.
Bei Änderung der Angaben auf dem Feuerwehrpass ist dies dem Landesfeuerwehrverband mitzuteilen und dem Mitglied ein neuer Feuerwehrpass auszustellen.
Der Feuerwehrpass ist bei Ausscheiden des Mitgliedes aus der Feuerwehr einzuziehen.
Der Feuerwehrpass hat folgende Daten zu enthalten:
Schriftzug "Feuerwehrpass"
Akademischer Grad, Standesbezeichnung
Schriftzug "Geburtsdatum" und das betreffende Datum
Schriftzug "Feuerwehrnummer" und die betreffende Feuerwehrnummer
Schriftzug "Eintrittsdatum" und das betreffende Datum
Schriftzug "Feuerwehr" oder "Betriebsfeuerwehr" oder "Freiwillige Feuerwehr" und der Name der Feuerwehr
Schriftzug "Passnummer" und die Passnummer
Schriftzug "Ausstellungsdatum" und das Austellungsdatum
Schriftzug "Alle Dienststellen werden ersucht den Inhaber in Ausübung seiner Tätigkeit im Feuerwehrdienst zu unterstützen.
Der Landesfeuerwehrkommandant"
Unterschrift des Landesfeuerwehrkommandanten
4 Mal editiert, zuletzt von Markus Freinberger ( 29. Oktober 2016 )
5/2015 | Ascaarunscher Landesfeuerwehrverband
DIENSTORDNUNG DER FEUERWEHREN
Gemäß §8 Abs. 3 Punkte 1 & 2 Ascaarunsches Landesfeuerwehrgesetz erlässt der Landesfeuerwehrkommandant folgende DIenstordnung:
(1) Findet sich in einer Gemeinde die notwendige Anzahl geeigneter Personen zur Gründung einer Freiwilligen Feuerwehr bereit und stellt der Bürgermeister den Antrag auf Gründung beim Landesfeuerwehrkommandanten, so ist nach vollzogener Eintragung in das Feuerwehrregister der Dienstbetrieb aufzunehmen.
(2) Bei den städtischen Feuerwehren ist nach Antrag des Bürgermeisters auf Gründung einer Feuerwehrbeim Landesfeuerwehrkommandanten und nach vollzogener Eintragung in das Feuerwehrregister der Dienstbetrieb aufzunehmen.
(3) Die erforderlichen Funktionäre sind für die jeweils laufende Funktionsperiode nach Maßgabe der Bestimmungen dieser DO zu wählen bzw. zu bestellen. Chargen und Warte werden vom Feuerwehrkommandanten für die jeweils laufende Funktionsperiode ernannt.
(4) Jede Feuerwehr ist örtlich, sachlich und personell als Einheit zu führen, soweit sie nicht durch Beschluss der Mitgliederversammlung in abgesetzte Gruppen oder Züge (Feuerwachen) gegliedert ist.
Für den Einsatz und die hierfür erforderliche Ausbildung für Hilfeleistungen bei Bränden, Gefahren und Katastrophen ist sie in Gruppen und - sofern es der Mannschaftsstand zulässt - auch in Züge einzuteilen. Die personelle Zuteilung hat namentlich zu erfolgen.
Nähere Bestimmungen über die Gliederung werden durch Dienstanweisung des Landesfeuerwehrkommandanten geregelt.
(5) Eine Gruppe besteht personell aus einem Gruppenkommandanten und mindestens acht Feuerwehrmitgliedern. Als Fahrzeug für eine motorisierte Gruppe gelten alle nach den Baurichtlinien bzw. Bauempfehlungen gebauten und ausgerüsteten Feuerwehrfahrzeuge.
(6) Ein Zug besteht personell aus dem Zugskommandanten, dem Zugtrupp und mindestens zwei Gruppen. Als Fahrzeuge für einen motorisierten Zug gelten alle nach den Baurichtlinien bzw. Bauempfehlungen gebauten und ausgerüsteten Feuerwehrfahrzeuge.
§2 Organe und Funktionäre
(2) Funktionäre sind:
der Feuerwehrkommandantstellvertreter,
der Leiter des Verwaltungsdienstes.
(3) Der Feuerwehrkommandant und der Feuerwehrkommandantstellvertreter werden von der Mitgliederversammlung gewählt.
Der Leiter des Verwaltungsdienstes wird durch den Feuerwehrkommandanten bestellt und abberufen.
(1) Der Feuerwehrkommandant hat die Feuerwehrmitglieder einzuberufen:
zur Entgegennahme und Genehmigung des Rechenschaftsberichtes und des Rechnungsabschlusses,
zur Bestellung und Enthebung von zwei Kassaprüfern,
zur Verleihung und Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft,
zur Beschlussfassung über Anträge auf Löschung der Eintragung der Feuerwehr im Feuerwehrregister
Die Mitgliederversammlung ist überdies einzuberufen, wenn entweder ein Drittel der wahlberechtigten Feuerwehrmitglieder oder der Bürgermeister dies verlangen. Sie ist jährlich mindestens einmal abzuhalten, wobei alle wahlberechtigten Feuerwehrmitglieder zeitgerecht in ortsüblicher Weise einzuberufen sind.
(2) Den Vorsitz der Mitgliederversammlung hat der Feuerwehrkommandant, bei dessen Abwesenheit der Feuerwehrkommandantstellvertreter.
Die Mitgliederversammlung ist dann beschlussfähig, wenn mindestens ein Drittel der stimmberechtigten Feuerwehrmitglieder anwesend sind.
(3) Anträge gelten als angenommen, wenn sie mit mehr als der Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden. Die Abstimmung erfolgt durch Erheben der Hand oder durch Erheben von den Sitzen. Mit Stimmzettel ist nur abzustimmen, wenn der Vorsitzende dies bestimmt oder ein Drittel der anwesenden stimmberechtigten Feuerwehrmitglieder dies verlangen.
(4) Der Vorsitzende hat während der Mitgliederversammlung für die Aufrechterhaltung der Ordnung zusorgen. Er ist berechtigt, Personen, welche die Mitgliederversammlung stören, zur Ordnung zu rufen, nötigenfalls von der Mitgliederversammlung auszuschließen und die sonst zur Aufrechterhaltung der Ordnung erforderlichen Maßnahmen zu treffen.
(5) Über jede Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift anzufertigen, die vom Feuerwehrkommandanten und dem Schriftführer zu unterzeichnen ist.
(1) Bei der Mitgliederversammlung mit Wahlen führt der Bürgermeister während des Wahlaktes den Vorsitz. Zur Durchführung der Wahlen hat das Feuerwehrkommando dem Bürgermeister als Wahlleiter alle notwendige Unterstützung zu leisten.
(2) An der Wahlversammlung dürfen außer Behördenvertretern und Funktionären des Ascaarunschen Landesfeuerwehrverbandes nur die Wahlberechtigten und Mitglieder der Feuerwehrjugend teilnehmen.
(3) Die Wahlen des Feuerwehrkommandanten und des Feuerwehrkommandantstellvertreters sind getrennt vorzunehmen. Vor Beginn der Wahl sind von den Wahlberechtigten getrennt für jeden zu Wählenden, Wahlvorschläge mündlich oder schriftlich einzubringen.
(4) Die Wahl ist geheim durchzuführen.
(5) Gewählt ist, wer mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen auf sich vereinigt. Ergibt sich keine erforderliche Mehrheit, ist eine Stichwahl vorzunehmen. Nimmt der Gewählte die Wahl nicht an, ist dieser Wahlvorgang zu wiederholen. Nach Annahme der Wahl übernimmt der zum Feuerwehrkommandanten Gewählte die Führung der Feuerwehr. Der Bürgermeister hat die Angelobung des gewählten Feuerwehrkommandanten und Feuerwehrkommandantstellvertreters vorzunehmen.
"Ich gelobe, dass ich die Aufgaben, die mir aufgrund des Ascaarunschen Feuerwehrgesetzes übertragen wurden, gewissenhaft und unparteiisch erfüllen werde, ebenso werde ich die einschlägigen Föderations- und Landesgesetze und die auf ihnen beruhenden Verordnungen und Weisungen beachten."
§5 Amtsenthebung des Feuerwehrkommandanten und des Feuerwehrkommandantstellvertreters
(1) Die Funktionsenthebung des Feuerwehrkommandanten und des Feuerwehrkommandantstellvertreters erfolgt durch die Mitgliederversammlung.
(2) Der Antrag ist zu begründen und von mindestens einem Drittel der wahlberechtigten Feuerwehrmitglieder zu unterzeichnen. Die Einberufung der Mitgliederversammlung sowie dessen Vorsitz übernimmt der Bürgermeister.
(3) Wird dem Feuerwehrkommandanten oder dem Feuerwehrkommandantstellvertreter in geheimer Abstimmung von mindestens zwei Drittel der stimmberechtigten Mitglieder der Feuerwehr, wobei jedoch der Betroffene nicht mitzuzählen ist, das Misstrauen ausgesprochen, so erlischt dessen Funktion. Die Mitgliedschaft in der Feuerwehr wird hierdurch nicht berührt.
§6 Feuerwehrkommando
(1) Dem Feuerwehrkommandanten obliegt die Führung und Vertretung der Feuerwehr. Im Falle seiner Verhinderung erfolgt die Vertretung und Führung nach folgender Reihenfolge:
Feuerwehrkommandantstellvertreter,
(2) Bei Gleichrangigkeit kommt die Vertretung und Führung dem dienstzeitälteren Feuerwehrmitglied zu. Der Feuerwehrkommandant ist Dienstvorgesetzter aller Feuerwehrmitglieder, diese haben seinen Anordnungen Folge zu leisten.
(3) Die für die Funktion des Feuerwehrkommandanten, des Feuerwehrkommandantenstellvertreters und des Leiters des Verwaltungsdienstes erforderlichen Lehrgänge werden in einer Dienstanweisung des Landesfeuerwehrkommandanten gesondert festgelegt.
(4) Haben die Funktionäre zum Zeitpunkt Ihrer Wahl (Bestellung) die notwendigen Anforderungen (siehe Abs. 3) noch nicht erfüllt, so müssen sie diese innerhalb von 2 Jahren nachholen, andernfalls erlischt am letzten Tag der Frist die Funktion.
(5) Zur Führung der Feuerwehr kann sich der Feuerwehrkommandant des Feuerwehrkommandos bedienen. Dieses besteht aus:
dem Feuerwehrkommandanten
dem Feuerwehrkommandantstellvertreter
Sonstige Feuerwehrmitglieder können zur Beratung beigezogen werden.
§7 Verwaltungsdienst
(1) Zur Unterstützung des Feuerwehrkommandanten bei allen Verwaltungsangelegenheiten der Feuerwehr wird der Verwaltungsdienst eingerichtet.
(2) Der Leiter des Verwaltungsdienstes ist für die Führung der Kassageschäfte verantwortlich, sowie für die Agenden des Schriftverkehrs einschließlich der Statistiken verantwortlich.
(3) Das Rechnungsjahr ist ident mit dem Kalenderjahr. Über die gesamte Gebarung der Feuerwehr ist am Ende des Rechnungsjahres ein Rechnungsabschluss zu erstellen. Dieser ist der Mitgliederversammlung zur Genehmigung vorzulegen. Zur Kontrolle der Gebarung werden jährlich von der Mitgliederversammlung zwei Kassaprüfer bestellt, denen der Leiter des Verwaltungsdienstes über Verlangen jederzeit Einsicht in alle Kassaunterlagen zu geben und alle gewünschten Auskünfte zu erteilen hat. Die Kassaprüfer haben jährlich einmal in einer Mitgliederversammlung über die durchgeführten Überprüfungen zu berichten.
(4) Von jeder Feuerwehr sind Aufzeichnungen in Form eines Standesbuches, von Stammblättern oder mittels EDV zu führen, die die notwendigen Angaben über die Feuerwehrmitglieder enthalten. Jedem Feuerwehrmitglied ist ein Feuerwehrpass auszustellen. Näheres über den Feuerwehrpass wird durch Dienstanweisung des Landesfeuerwehrkommandanten bestimmt.
§8 Chargen und Sonderdienstgrade
(1) Chargen sind ernannte Feuerwehrmitglieder mit einer der folgenden Funktionen:
(2) Die Chargen der Feuerwehr werden vom Feuerwehrkommandanten ernannt und abberufen.
(3) Zur Instandhaltung von Ausrüstung und Geräten sind vom Feuerwehrkommandanten ein Zeugmeister und ein Fahrmeister zu ernennen.
(4) Alle vom Feuerwehrkommandanten zu ernennenden Chargen müssen die in der Dienstanweisung „Module und Vorraussetzungen“ vorgeschriebenen Lehrgänge erfolgreich besucht haben.
(5) Gehören einer Feuerwehr Geistliche, Ärzte oder Absolventen einer technischen Hochschule oder Universität als aktive Mitglieder an und erfüllen sie die in der Dienstanweisung „Uniformen und Dienstgrade“ genannten Voraussetzungen, so können diese über Antrag des Feuerwehrkommandanten zum Feuerwehrkurat, Feuerwehrarzt oder Feuerwehrtechniker ernannt werden.
§9 Aufnahme in die Feuerwehr
(1) Personen, welche das 16. Lebensjahr erreicht haben und über die erforderliche körperliche und geistige Eignung verfügen können einer Feuerwehr beitreten. Das Beitrittsansuchen ist an den Feuerwehrkommandanten zu richten, welcher über die Aufnahme entscheidet.
(2) Bei erfolgter Aufnahme ist beim Feuerwehrkommandanten vor versammelter Mannschaft die Gelöbnisformel zu leisten:
"Ich gelobe, meinen Dienst als Freiwilliges Feuerwehrmitglied stets gewissenhaft zu erfüllen, meinen Vorgesetzten gehorsam zu sein, Disziplin zu halten und wenn notwendig auch mein Leben einzusetzen, um meinen Mitmenschen zu helfen. Gott zur Ehr ́, dem Nächsten zur Wehr."
(3) Dem neuen Feuerwehrmitglied ist ein Feuerwehrpass auszustellen. Nähere Bestimmungen werden durch Dienstanweisung des Landesfeuerwehrkommandanten geregelt.
(4) Dem Feuerwehrmitglied sind Vordienstzeiten in anderen Freiwilligen Feuerwehren, Betriebs- oder Berufsfeuerwehren anzurechnen.
§10 Feuerwehrjugend
(1) Kinder und Jugendliche können in die Feuerwehrjugend einer Freiwilligen oder städtischen Feuerwehr aufgenommen werden, sobald diese das 11. Lebensjahr erreicht haben und über die erforderliche körperliche und geistige Eignung verfügen.
(2) Sie sind im Rahmen der Feuerwehr in gesonderten Abteilungen als Feuerwehrjugend zu führen und auf den aktiven Dienst geistig und körperlich durch entsprechende Ausbildung und Übungen vorzubereiten. Diese Ausbildung umfasst eine feuerwehrfachliche Ausbildung, eine allgemeine Feuerwehrjugendarbeit, körperliche Ertüchtigung (Sport und sportliche Bewerbe) sowie Spiele zur Förderung der Kameradschaft.
(3) Die fachliche Aufsicht, die Betreuung und die Ausbildung der Feuerwehrjugend obliegt dem Feuerwehrkommandanten, der sich hierzu des von ihm ernannten Feuerwehrjugendführers bedient.
(4) Nach Aufnahme in die Feuerwehrjugend ist in feierlichem Rahmen vom Mitglied der Feuerwehrjugend nachfolgendes Versprechen abzulegen:
"Ich verspreche, dass ich alles tun will, ein treues Mitglied der Feuerwehrjugend zu sein, Kameradschaft zu halten und gehorsam zu sein, vor allem aber meinen Mitmenschen in der Not zu helfen, getreu unserem Wahlspruch +Einer für alle und alle für Einen+."
(5) Die Überstellung von Mitgliedern der Feuerwehrjugend in den aktiven Dienst kann durch den Feuerwehrkommandanten frühestens ab dem vollendeten 16. Lebensjahr efolgen.
§11 Reservestand
(1) Die überstellung in den Reservestand erfolgt durch den Feuerwehrkommandanten:
bei erreichen des 70. Lebensjahres,
bei Verlust der notwendigen Eignung.
(2) Feuerwehrmitglieder des Reservestandes können mit ihrer Zustimmung jedoch weiterhin zu zumutbaren Diensten herangezogen werden.
(3) Feuerwehrmitglieder des Reservestandes behalten das Recht zum Tragen der Uniform und verbleiben im Genuss aller Wohlfahrtseinrichtungen der Feuerwehr und des Ascaarunschen Landesfeuerwehrverbandes.
(1) DIe Mitgliedschaft in einer Feuerwehr endet:
durch Austritt aus der Feuerwehr
(2) Der Austritt aus der Feuerwehr ist dem Feuerwehrkommandanten mitzuteilen.
(3) Der Ausschluss von Mitglieder aus der Feuerwehr kann:
bei Nichtteilnahme an Feuerwehraktivitäten (Übungen, Ausbildung, Einsatz) von mehr als einem Jahr,
bei einer verhängten Gefängnisstrafe von mehr als 2 Jahren,
aufgrund von Tätigkeiten die das Ansehen der Feuerwehr und des Feuerwehrwesens allgemein schädigen
(1) Einsätze zur Besorgung der Aufgaben der örtlichen Feuerpolizei und örtlichen Gefahrenpolizei sind von der örtlich zuständigen Feuerwehr durchzuführen. Ist eine Feuerwehr aufgrund ihrer Stärke und Ausrüstung nicht in der Lage, den Einsatz durchzuführen, so hat der Einsatzleiter eine entspre-chend ausgerüstete Feuerwehr anzufordern. Die Anforderung kann laut Alarmplan erfolgen. Die Bestimmungen über den weiteren Einsatzbereich sind dabei zu beachten.
(2) Einsätze im Rahmen der überörtlichen Feuerpolizei umfassen Maßnahmen:
die nach Art oder Umfang über die technischen Möglichkeiten, den Aufgabenbereich oder die Hilfeleistungspflicht der Feuerwehr als Hilfsorgan der Gemeinde hinausgehen.
(3) Die Feuerwehrmitglieder haben bei Einsätzen die Einsatzbekleidung laut Dienstanweisung „Uniformen und Dienstgrade“ zu tragen.
(4) Bei Bedarf ist vom Einsatzleiter eine Einsatzleitstelle einzurichten und zu kennzeichnen. Näheres ist durch Dienstanweisung des Landesfeuerwehrkommandanten zu regeln. Jede am Einsatzort eintreffende Feuerwehr hat sich bei der Einsatzleitstelle zu melden und die erteilten Befehle und Anordnungen zu befolgen.
(5) Soweit möglich ist schon während des Einsatzes, sonst aber unverzüglich nach Beendigung desselben, den Behördenorganen bezüglich der Erhebung der Einsatzursache die erforderliche Hilfe zu leisten.
(6) Die Ausrückemeldung an die zuständige Warn- und Alarmzentrale, die Einsatzsofortmeldung und die Einrückemeldung sind abzusetzen.Nähere Regelungen erfolgen durch Dienstanweisung des Landesfeuerwehrkommandanten.
(7) Nach Rückkehr in das Feuerwehrhaus ist die Einsatzbereitschaft umgehend wieder herzustellen. Eingetretene Schäden oder Ausfälle sind unverzüglich dem Feuerwehrkommandanten zu melden, der deren Behebung zu veranlassen hat.
§14 Einsatzleiter
(1) Der Feuerwehrkommandant ist Einsatzleiter im vom Landesrat festgelegten örtlichen Einsatzbereich. Im Falle seiner Verhinderung erfolgt die Vertretung nach folgender Reihenfolge:
(2) Bis zum Eintreffen der örtlich zuständigen Feuerwehr ist Einsatzleiter das gemäß Abs.1 festgelegte Feuerwehrmitglied jener Feuerwehr, die zuerst am Einsatzort eingetroffen ist.
§15 Ausbildung
(1) Die Feuerwehrmitglieder sind so auszubilden, dass sie den an sie gestellten Anforderungen entsprechen können.
(2) Die Ausbildung liegt in der Verantwortung des Feuerwehrkommandanten. Er bedient sich hierzu eines von Ihm ernannten Ausbilders.
(3) Der Ausbildungsstand der Feuerwehren soll durch Teilnahme an Leistungsbewerben, Leistungsprüfungen, Lehrgängen und Seminaren der Ascaarunschen Landesfeuerwehrschule angehoben werden.
§16 Dienstaufsicht
(1) Die Überprüfung des Ausrüstungs- und die Feststellung des Ausbildungsstandes einer Feuerwehr erfolgt u.a. im Rahmen der Dienstaufsicht durch Funktionäre des Ascaarunschen Landesfeuerwehrverbandes.
§17 Dienstkleidung
(1) Die Dienstbekleidung wird eingeteilt in:
(2) Näheres über das Aussehen und die Trageweise wird durch Dienstanweisung des Landesfeuerwehrkommandanten geregelt.
§18 Verhalten im Dienst und in der Öffentlichkeit
(1) Feuerwehrmitglieder haben sich im Dienst und in der Öffentlichkeit korrekt zu verhalten. Ihre Uniformierung hat den Vorschriften zu entsprechen.
(2) Feuerwehrmitglieder haben - unbeschadet der sonstigen gesetzlichen Verpflichtungen – die Befehle und Anordnungen der zuständigen Vorgesetzten zu befolgen. Die Befolgung kann verweigert werden, wenn die Weisung von einem unzuständigen Vorgesetzten erteilt wurde oder wenn die Befolgung der Weisung gegen strafgesetzliche Vorschriften verstoßen würde.
§19 Betriebsfeuerwehr
(1) Betriebsfeuerwehren sind gem. §5 Abs. 2 Ascaarunsches Landesfeuerwehrgesetz Einrichtungen des Betriebes, des Unternehmens oder der Anstalt.
(2) Auf die Betriebsfeuerwehren sind die Bestimmungen der Dienstordnung sinngemäß anzuwenden.
(1) Die Dienstordnung tritt mit Wirkung vom 20.11.2015 in Kraft, gleichzeitig treten allfällige bestehende Dienstordnungen außer Kraft.
6 Mal editiert, zuletzt von Markus Freinberger ( 29. Oktober 2016 )
1/2016 | Ascaarunscher Landesfeuerwehrverband | 1.1.1
(1) Die Dienstbekleidung wird gemäß §17 Abs. 1 DO eingeteilt in:
II. Bezeichnung & Definition der Bekleidungsstücke
Die Farbbezeichnung dunkelgrün entspricht der RAL-Farbnummer 6001.
Die Farbbezeichnung dunkelblau entspricht der RAL-Farbnummer 5004.
Die Farbbezeichnung Zinnoberot entspricht der RAL-Farbnummer 3000.
Einsatzbluse dunkelgrün
- Schutzwirkung 20kw/m²
- Reflexstreifen silber und/oder gelb
- Weiterreisfestigkeit: 3
- Stichfestigkeit: 1
- Abriebfestigkeit: 3 Einsatzhose dunkelgrün
Einsatzoverall (einteilig) dunkelgrün
- Stichfestigkeit: 2
- Abriebfestigkeit: 2 Schutzhose
- Überhose, Latzhose
- Schutzwirkung 40kw/m²
- Stichfestigkeit: 3
Einsatzjacke dunkelblau
- Reflektierender Aufdruck "Feuerwehr" oder "Feuerwehr Ortsname" Feuerwehrschutzhandschuhe
Schutzhandschuhe für techn. Hilfeleistung
- Abriebfestigkeit: 3 Feuerwehrhelm
- hochklappbares Visier
Feuerwehrstiefel schwarz
- Grundschutz gegen Chemikalien und Mikroorganismen
- Nageldurchtrittsichere Sohle
- Wasserdicht Flammschutzhaube
- hitzebeständig und feuerfest
Feuerwehrgurt Gürtel dunkelgrün
- Klemmschnalle schwarz
Dienstsakko dunkelgrün
- Kragenspiegel Diensthose schwarz
- versch. Ausführungen für männliche und weibliche Feuerwehrmitglieder
Dienstrock schwarz
- Knie- oder Knöchellang für weibliche Feuerwehrmitglieder Tellerkappe dunkelgrün
- goldene Borde
- Landeswappen an der Vorderseite
Hosengürtel schwarz Diensthemd grau
- Schulterspangen beidseitig
- ohne Muster, ohne Stickereien Socken schwarz
- handelsüblich
- zum Dienstrock sind schwarze Strümpfe oder eine schwarze Strumpfhose (ungemustert) zu tragen.
- Wasser- & Winddicht Handschuhe weiß
- handelsüblich, ohne Muster
- glatt, ohne Muster, handelsüblich Dienstbluse dunkelgrün
- Schulterspangen
Diensthose dunkelgrün
- 2 Oberschenkeltaschen Poloshirt dunkelgrün
Dienstjacke dunkelgrün
- Winddicht, Nässeabweisend Hosengürtel dunkelgrün
- Zinnoberrot (RAL 3000)
- Landeswappen Schirmmütze schwarz
- Aufschrift "Feuerwehr Ortsname"
- Korpsabzeichen auf der Stirnseite
- Rollhaube blau mit Stick "FEUERWEHR" in gelb Feuerwehrjugendhelm
- Industriehelm weiß
- Korpsabzeichen mittig auf der Stirnfläche aufgeklebt
III. Einsatzbekleidung
(1) Die Einsatzbekleidung ist bei allen Einsätzen zu tragen. Sie stellt die persönliche Schutzausrüstung jedes Feuerwehrmitgliedes dar.
(2) Die Einsatzbekleidung besteht aus:
Einsatzbluse - die Bluse wird in die Einsatzose gesteckt
Einsatzhose - die Einsatzhose wird über den Stiefeln getragen
Einsatzoverall - wird über den Stiefeln getragen
Schutzhose - die Schutzhose wird über den Stiefeln und nur in Verbindung mit der Schutzjacke getragen
Hosengürtel dunkelgrün
Auf eine den Einsatzerfordernissen entsprechende Bekleidung ist zu achten. Bei der Brandbekämpfung ist über der Einsatzbekleidung die Schutzjacke zu tragen bzw. Schutzjacke und Schutzhose. Im Wasserdienst wird anstelle des Feuerwehrhelms das Barett, die Strickhaube oder die Schirmmütze getragen.
IV. Dienstbekleidung
(1) Dienstbekleidung I (Ausgangsuniform)
Die Dienstbekleidung I wird vom Feuerwehrmitglied bei Dienstverrichtungen, welche keine Einsätze, Übungen oder Wartungsarbeiten sind, getragen.
Tellerkappe dunkelgrün
Bei Bedarf Dienstmantel grau.
(2) Dienstbekleidung II (Paradeuniform)
Die Dienstbekleidung III wird vom Feuerwehrmitglied in der geschlossenen Einheit oder als Ehrenposten getragen.
(3) Dienstuniform dunkelgrün
Die Dienstuniform dunkelgrün wird bei Dienstverrichtungen getragen, bei denen das Tragen der Dienstbekleidung I und II nicht angeordnet und das Tragen der Einsatzbekleidung nicht erforderlich ist (z.B. bei Übungen, Schulungen, Bewerben usw.).
Dienstbluse dunkelgrün oder Dienstjacke dunkelgrün
Diensthemd grau (lang- oder kurzarm) oder Poloshirt dunkelgrün
Schirmmütze schwarz oder Barett Zinnoberrot
Socken oder Strümpfe schwarz
(4) Dienstuniform der Feuerwehrjugend
Die Dienstuniform der Feuerwehrjugend wird bei allen Dienstverrichtungen getragen (Prüfungen, Schulungen, Bewerben, div. Anlässen).
Schirmmütze schwarz oder Feuerwehrjugendhelm
V. Sonderbekleidung
(1) Folgende Sonderbekleidung kann auf Anordnung in den jeweils angeführten Fällen getragen werden:
Schutzanzüge der Stufen II,III & IV: ei Schadstoffeinsätzen und im Strahlenschutzdienst, Farbe handelsüblich
Taucheranzug: handelsüblich
VI. Abzeichen und Aufschriften
(1) Auf dem linken Oberarm der Dienstbluse dunkelgrün, der Einsatzbluse dunkelgrün, des Einsatzoveralls dunkelgrün, der Dienstjacke dunkelgrün, dem Diensthemd grau und dem Dienstsakko dunkelgrün wird ein Ärmelabzeichen getragen.
Das Ärmelabzeichen zeigt das Korpsabzeichen der Feuerwehren, anstelle des Spreizers steht jedoch der Name des Ortes, des Betriebes oder der Anstalt. Anstelle des "Star of Life" steht der Schriftzug "Freiwillige Feuerwehr", "Feuerwehr" oder "Betriebsfeuerwehr". Es werden nur Großbuchstaben verwendet.
(2) Auf dem Dienstsakko dunkelgrün kann auf der rechten Seite oberhalb der Brusttaschenpatte ein Namensschild auf Kunststoff mit dem Familiennamen des Mitglieds getragen werden. Die Schriftfarbe ist weiß auf schwarzem Grund.
(3) Auf der Dienstbluse dunkelgrün, der Einsatzbluse dunkelgrün, dem Einsatzoverall dunkelgrün, der Dienstjacke dunkelgrün und dem Poloshirt dunkelgrün kann auf der rechten Seite oberhalb der Brusttasche ein Namensschild mit dem Familiennamen des Mitgliedes aufgenäht oder mittels Klettstreifen angebracht werden. Die Schriftfarbe ist gelb auf schwarzem Grund.
(4) Auf der Schirmmütze schwarz ist mittig das Korpsabzeichen der Feuerwehren eingestickt, darüber der Schriftzug "Feuerwehr" oder "Betriebsfeuerwehr" und darunter der Name des Ortes oder des Betriebes. Schriftfarbe ist weiß.
VI. Überwürfe und Armbinden für besondere Funktionen
(1) Auf den Überwürfen sind auf Vorder- & Rückseite Reflexstreifen angebracht. Die Funktionsbezeichnung ist in schwarzer Schrift auf den Reflexstreifen auf Vorder- & Rückseite angebracht.
Funktion Farbe Aufschrift
Einsatzleiter Gelb EINSATZLEITER / FEUERWEHR
Fahrzeugkommandant Rot FUNKRUFNAME / ORTSNAME
Leiter Atemschutzsammelplatz Grün LEITER ASSPL
Leiter DEKO-Platz Weiß LEITER DEKO
Pressemitarbeiter Blau PRESSE
Bewerter Grün
Feuerwehrmedizinischer Dienst weiß mit Korpsabzeichen und roter Aufschrift "FMD"
Feuerwehrarzt weiß mit Korpsabzeichen und roter Aufschrift "ARZT"
Übungsbeobachter gelb mit Korpsabzeichen und roter Aufschrift "Ü"
Peer violett mit Korpsabzeichen und weißer Aufschrift "PEER"
Einsatzleiter rotmit Korpsabzeichen und weißer Aufschrift "EL"
Brandsicherheitswache blau mit Korpsabzeichen und weißer Aufschrift "BRANDSICHERHEITSWACHE"
VII. Dienstgrade
Aufschiebeschlaufe Kragenspiegel Bezeichnung Vorraussetzungen und mögliche Funktion
Probefeuerwehrmann(PFM) - Beitritt zur Feuerwehr
Feuerwehrmann(FM) - 1 Jahr aktiver Feuerwehrdienst
Oberfeuerwehrmann(OFM) - 6 Jahre aktiver Feuerwehrdienst
Löschmeister(LM) - 11 Jahre aktiver Feuerwehrdienst
Oberlöschmeister(OLM) - 16 Jahre aktiver Feuerwehrdienst
Brandmeister(BM) - 21 Jahre aktiver Feuerwehrdienst
Oberbrandmeister(OBM) - 26 Jahre aktiver Feuerwehrdienst
Brandinspektor(BI) - Feuerwehrkommandantenlehrgang
Oberbrandinspektor(OBI) - Feuerwehrkommandantenlehrgang
Feuerwehrkurat(FKUR) - erfolgreicher Abschluss "Truppführer"
Feuerwehrarzt(FARZT) - erfolgreicher Abschluss "Truppführer"
Feuerwehrjurist(FJUR) - erfolgreicher Abschluss "Truppführer"
Feuerwehrtechniker(FT) - erfolgreicher Abschluss "Truppführer"
Sachberarbeiter(SB) - erfolgreicher Abschluss "Truppführer"
- Feuerwehrmedizinischer Dienst
- Öffentlichkeitsarbeit & Dokumentation
- Schadstoffdienst
(1) Bedienstete des Landesfeuerwehrkommandos sowie der Landesfeuerwehrschule tragen zusätzlich auf der freien Fläche des Kragenspiegels das Landeswappen Ascaaruns. Die Aufschiebeschlaufen sind entsprechend zu verlängern und ebenfalls mit dem Landeswappen zu bestücken.
VIII. Orden und Leistungsabzeichen
(1) Auf der Dienstuniform I dürfen auf jeder Seite maximal 2 Leistungsabzeichen des Ascaarunschen Landesfeuerwehrverbandes, sowie anderer in- & ausländischer Feuerwehrverbände getragen werden. Dabei ist das jeweils höchstwertige zu tragen.
(2) Von (1) ausgenommen ist das Nachrichtendienstleistungsabzeichen, dieses wird auf der rechten Brustklappe getragen.
(3) Auszeichnungen und Orden des Landes Ascaarun, der anderen Föderationsländer, der Turanischen Föderation und anderer Nationen die für Verdienste im Feuerwehrwesen verliehen wurden, werden oberhalb der rechten Brustklappe getragen ohne dabei die Brustklappe zu überdecken.
(4) Es dürfen maximal 6 Orden bzw. Auszeichnungen getragen werden.
(5) Abzeichen und Orden ohne Bezug zum Feuerwehrwesen dürfen nicht getragen werden.
IX. Übergangsbestimmungen & Sonstiges
(1) Bekleidungsstücke und Schutzjacken nach alten Vorschriften dürfen ausgetragen werden.
(2) Die Uniformen und Dienstgrade der Feuerwehren, sowie das Korpsabzeichen der Feuerwehr dürfen ohne schriftliche Zustimmung des Ascaarunschen Landesfeuerwehrverbandes nur für Feuerwehrzwecke verwendet werden.
(3) Außer den im Punkt IV aufgelisteten Abzeichen und Aufschriften dürfen dürfen auf Dienst- & Einsatzkleidungsstücken keine weiteren Beschriftungen und Abzeichen angebracht werden.
(1) Diese Dienstanweisung tritt Wirkung vom 13.03.2016 in Kraft, gleichzeitig treten bestehende Bekleidungsvorschriften außer Kraft.
2/2016 | Ascaarunscher Landesfeuerwehrverband | 4.5.1
Sachgebiete & Sachbearbeiter
Zur Sicherstellung der zweckmäßigen undeinheitlichen Gestaltung der inneren Organisation und zur Erfüllung der sonstigen Aufgaben des Ascaarunschen Landesfeuerwehrverbandes und der Feuerwehren werden folgende Sachgebiete eingerichtet:
Die Sachbearbeiter haben den Feuerwehrkommandanten in allen Belangen Ihres Sachgebietes zu beraten. Zu Ihren Aufgaben zählen insbesondere:
Im Rahmen Ihrer Sachgebiete die notwendigen Geräte zu warten sofern dies technisch und rechtlich möglich ist. Ist dies nicht möglich sind die erforderlichen Maßnahmen mit dem Einverständnis des Feuerwehrkommandanten von entsprechenden Fachwerkstätten durchzuführen,
die für das Sachgebiet ausgebildeten bzw. geeigneten Feuerwehrmitglieder zu schulen und mit Ihnen zu üben,
alle administrativen Aufgaben innerhalb des Sachgebietes im Einvernehmen mit dem Feuerwehrkommandanten durchzuführen.
III. Ernennung
Die Sachbearbeiter einer Feuerwehr werden vom Feuerwehrkommandanten für die Dauer der laufenden Funktionsperiode ernannt.
IV. Vorraussetzungen
Abgeschlossene Grundausbildung laut Dienstanweisung 4.1.1
V. Schulungs- & Übungstätigkeiten
Die Sachbearbeiter haben an den jeweiligen Fortbildungen an der Landesfeuerwehrschule teilzunehmen. In allen Feuerwehren ist, wo dies in den jeweiligen Sachgebieten möglich ist, jährlich ausreichend zu schulen und zu üben.
Die kann auch im Rahmen von allgemeinen Übungen erfolgen.
VI. Dienstgrade
Die Dienstgrade der Sachbearbeiter sind in der Dienstanweisung 4.1.1 "Module und Vorraussetzungen" des Ascaarunschen Landesfeuerwehrverbandes geregelt.
VII. Ausscheiden aus der Funktion
Die Funktion als Sachbearbeiter endet mit Ablauf der Funktionsperiode oder
bei Überstellung in den Reservestand
Tod oder Austritt des Feuerwehrmitgliedes
Abberufung durch den Feuerwehrkommandanten
Verlust der persönlichen Eignung.
Diese Dienstanweisung tritt mit Wirkung vom 15.02.2016 in Kraft.
3/2016 | Ascaarunscher Landesfeuerwehrverband | 4.6.2
AUSRÜCKE-, EINRÜCKE- & EINSATZSOFORTMELDUNG
Zur Sicherstellung eines möglichst aktuellen Lagebildes für die Bezirksalarmzentralen, die damit einhergehende Gewährleistung der Einsatzbereitschaft und zur Information der Medien werden folgende Meldungen an die Bezirksalarmzentralen festgelegt, welche von Feuerwehren die sich im Einsatz oder auf Bewegungsfahrten befinden abzusetzen sind:
Ausdrückemeldung
Einrückemeldung
Der Zweck der angegebenen Meldungen ist es, den Bezirksalarmzentralen Informationen über den Stand bei Einsätzen zu geben um im Bedarfsfall auf Anfragen der Medien reagieren zu können, sowie eine Reibungslose Disposition der vorhandenen Einsatzkräfte zu gewährleisten.
II. Ausrückemeldung
1) Die Ausrückemeldung dient den zuständigen Bezirksalarmzentralen als Information über den Ausrückestatus der Feuerwehren. Die Ausrückemeldung ist vom Fahrzeugkommandanten des ersten ausrückenden Fahrzeuges abzusetzen.
Der Inhalt ist unter Einhaltung der Funkordnung formlos zu übermitteln - es genügt dem Disponenten mitzuteilen dass die Feuerwehr ausgerückt ist.
Die Ausrückemeldung ist unbedingt abzusetzen!
2) Bei Bewegungs- oder Übungsfahrten ist ebenfalls eine Ausrückemeldung an die Bezirksalarmzentrale abzusetzen. Diese hat alle beteiligten Fahrzeuge der jeweiligen Feuerwehr zu beinhalten.
Beispiel anhand der Feuerwehr Naturns (Ausrückemeldung Einsatz):
Tank Naturns: "Florian Naturns von Tank Naturns, kommen"
Florian Naturns: "Hier Florian Naturns, kommen"
Tank Naturns: "Hier Tank Naturns, Ausrückemeldung für Feuerwache Naturns 3, kommen"
Florian Naturns: "Hier Florian Naturns, verstanden Ende"
Beispiel anhand der Feuerwehr Naturns (Ausrückemeldung Übung):
Tank Naturns: "Hier Tank Naturns, melde Tank Naturns und Rüst Naturns zur Übung ab, kommen"
III. Einrückemeldung
1) Die Einrückemeldung dient den zuständigen Bezirksalarmzentralen als Information, dass die Feuerwehr wieder eingerückt ist und die einsatzbereitschaft wiederhergestellt ist.
Sie hat ebenso wie die Ausrückemeldung formlos und unter Einhaltung der Funkordnung bei Rückkehr der Fahrzeuge von einem Einsatz oder einer Übung zu erfolgen.
IV. Einsatzsofortmeldung
1) Die Einsatzsofortmeldung dient als zusammengefasste, erste Lagemeldung an die Bezirksalarmzentrale. Sie ermöglicht es den dortigen Disponenten auf Medienanfragen zu reagieren und bei Bedarf entsprechende weitere Maßnahmen vorzubereiten.
Die Einsatzsofortmeldung ist nach Aufbau der Einsatzleitung von ebendieser an die zuständige Bezirksalarmzentrale abzusetzen.
2) Die Einsatzsofortmeldung hat folgende Informationen unbedingt zu enthalten:
Datum und Uhrzeit an dem die Einsatzsofortmeldung abgesetzt wird
Empfänger (Bezirksalarmzentrale)
Absender (Einsatzleitung)
Erreichbarkeit der Einsatzleitung (Funk inkl. Angabe des Kanals, Telefon inkl. Nummer, andere)
Standort der Einsatzleitung(inkl. Adresse sofern bekannt)
Wann die Einsatzleitung aufgebaut wurde
Die Lage beim eintreffen(Stichworte)
Getroffene Maßnahmen (Stichworte)
Besondere Umstände (zB. Verletzte Kameraden, Wetterlage die Auswirkungen auf den Einsatzablauf hat,etc.)
Eingesetzte Feuerwehren & Fahrzeuge inkl. Mannstärke
Verwendetes Sondergerät (Hydraulischer Rettungssatz,etc..)
Vorraussichtliche Einsatzdauer
Name und Unterschrift des Verfassers (nach dem Absetzen der Einsatzsofortmeldung an die Bezirksalarmzentrale)
3) Beispiel - Absetzen der Einsatzsofortmeldung:
Einsatzleitung Naturns: "Florian Naturns von Einsatzleitung Naturns 3, kommen"
Einsatzleitung Naturns: "Hier Einsatzleitung Naturns 3, Achtung Einsatzsofortmeldung, kommen"
Florian Naturns: "Hier Florian Naturns, Achtung Einsatzsofortmeldung, kommen"
Einsatzleitung Naturns: "Hier Einsatzleitung Naturns 3,
Einsatzsofortmeldung am 31.04.2016 um 13:07 Uhr,
von Einsatzleitung Naturns 3 an Florian Naturns,
Erreichbarkeit Funk auf Kanal 12,
Standort Einsatzstelle in Rosenbichl 12, 9800 Naturns,
Einsatzleitung aufgebaut um 13:05 Uhr,
Zu Punkt 1: Verkehrsunfall mit Fahrzeugbrand und eingeklemmter Person,
Zu Punkt 2: Absicherung Einsatzstelle, Sichern Unfallfahrzeuge, Menschenrettung & Brandbekämpfung unter Atemschutz, Brandschutz aufgebaut,
Zu Punkt 3: OFM Mittmasser erlitt beim abklemmen der Batterien schwere Brandverletzungen im Gesicht, Straße vereist
Zu Punkt 4: Eingesetzte Feuerwehren 1, Fahrzeuge 2, Mannschaft 16,
Eingesetzte Sondergeräte: Hydr. Rettungssatz, Hebekissen,
Vorraussichtliche Einsatzdauer: 2h, kommen."
Diese Dienstanweisung tritt mit Wirkung vom 01.05.2016 in Kraft.
2 Mal editiert, zuletzt von Markus Freinberger ( 29. Oktober 2016 )
4/2016 | Ascaarunscher Landesfeuerwehrverband | 4.6.1
Taktische Einheiten im Feuerwehrdienst
Diese Dienstanweisung regelt die Bestandteile und Gliederung der Taktischen Einheiten im Ascaarunschen Feuerwehrwesen.
II. Taktische Einheiten im Feuerwehrwesen
1) Das Ascaarunsche Feuerwehrwesen kennt folgende taktische Einheiten im Dienst- & Einsatzbetrieb:
2) Der Trupp ist die kleinste Einheit im Ascaarunschen Feuerwehrwesen. Sie hat eine Mannstärke von 1:1 oder 1:2. Der Trupp ist Bestandteil einer Gruppe und stellt eine Teileinheit dar die aufgrund der geringen Mannschaftsstärke nur kleinere Aufgaben erfüllen kann. Der Trupp besteht aus dem Truppführer, dem Truppmann und gegebenenfalls einem Maschinisten (1:2).
3) Die Gruppe ist die kleinste selbstständig einsetzbare taktische Feuerwehreinheit. Sie tritt in 3 Formen auf:
Löschgruppe: Sie ist mit einem Löschfahrzeug (LF, KLF, LF-B) ausgerüstet, Ihre Stärke beträgt 1:8.
Technische Gruppe: Sie ist für technische Einsätze konzeptioniert und soll eine Mannschaftsstärke von 1:8 aufweisen. Sie ist mit einem Rüst- (RF,KRF,SRF) bzw. Kranfahrzeug und einem Tanklöschfahrzeug (RLF, TLF) ausgerüstet.
Tanklöschgruppe: Sie ist eine Sonderform der Löschgruppe, Sie ist mit einem Tanklöschfahrzeug (TLF, RLF) ausgerüstet und hat eine Mannstärke von 1:6.
4) Der Zug ist eine taktische Feuerwehreinheit, der unter Führung eines Zugskommandanten entsprechend eingesetzt wird. Er tritt in 2 Formen auf:
Löschzug: Besteht aus dem Zugtrupp und mindestens zwei Löschgruppen. Er ist mit einem Kommandofahrzeug (KDO, KDOF) und je einem Tanklöschfahrzeug (TLF, RLF) und einem Löschfahrzeug (KLF, LF, LF-B) ausgerüstet.
Technischer Zug: Besteht aus dem Zugtrupp und mindestens einer Technischen Gruppe. Er ist mit einem Kommandofahrzeug (KDO, KDOF) und je einem Rüst- (RF,KRF,SRF) bzw. Kranfahrzeug und einem Tanklöschfahrzeug (RLF, TLF) ausgerüstet.
5) Der Verband ist eine taktische Feuerwehreinheit, welche von der Einsatzleitung geführt wird. Er besteht aus mind. zwei Zügen.
III. Stärke, Gliederung & Einsatzmöglichkeiten
1) Die Löschgruppe(1:8) gliedert sich in den Gruppenkommandanten(GRPKDT), den Melder (ME), den Maschinisten(MA), dem Angriffstrupp(ATR), dem Wassertrupp(WTR) und dem Schlauchtrupp(STR). Jeder Trupp glieder sich in den Truppführer(TRF) und den Truppmann(TRM).
2) Die Tanklöschgruppe (1:6) ist gleich aufgebaut, jedoch entfällt der Schlauchtrupp(STR).
3) Der Tanklöschtrupp besteht auf dem Truppkommandant(TRKDT), der zugleich Rohrführer ist, dem Truppmann (TRM) und dem Maschinist(MA).
4) Die technische Gruppe(1:8) besteht aus dem Gruppenkommandanten(GRPKDT), dem Melder(ME), dem Maschinisten(MA), dem Rettungstrupp(RTR), dem Sicherungstrupp(STR) und dem Gerätetrupp(GTR).
5) Der technische Trupp besteht auf dem Truppkommandant(TRKDT), dem Truppmann (TRM) und dem Maschinist(MA).
6) Der Zugtrupp eines Zuges steht dem Zugskommandanten zur Führung des Zuges zur Verfügung. Er besteht aus dem Zugtruppkommandant (der Zugskommandantenstellvertreter) und dem erforderlichen Hilfspersonal (mind. 1 Funker der zugleich Kraftfahrer des KDOF ist, mind. 1 Zugmelder).
1) Die Ausbildungsvorschriften 1 & 2 des Ascaarunschen Landesfeuerwehrverbandes sind als verbindlich festgelegt.
Diese Dienstanweisung tritt mit Wirkung vom 18.05.2016 in Kraft.
5/2016 | Ascaarunscher Landesfeuerwehrverband | 1.3.1
Einsatzleiter, Einsatzleitung & Einsatzleitstelle
1)Der Einsatzleiter wird aus der aktiven Mannschaft gemäß der Einsatzleiterliste gestellt.
2) Die Einsatzleiterliste ist vom Kommandant der örtlichen Feuerwehr zu erstellen und allen Mitglieder ersichtlich zu machen. Sie legt fest welche Mitglieder im Einsatzfall den Einsatzleiter stellen, beginnend mit dem Feuerwehrkommandanten, dessen Stellvertreter und dem Leiter des Verwaltungsdienstes. Die danach folgende Reihung der Mitglieder ist dem Kommandanten überlassen.
4) Bei Ereignissen von überörtlicher Bedeutung kann der zuständige Einsatzleiter die Einsatzleitung an den Landesfeuerwehrkommandanten oder dessen Stellvertreter abgeben oder dieser die Einsatzleitung übernehmen, wenn beide einverstanden sind.
5) Dies gilt auch im Verhältnis der Funktionäre zueinander. Eine Übertragung oder Übernahme gegen den Willen des Einsatzleiters oder des Funktionärs ist nicht möglich!
6) Die Einsatzleitung wird aus fachkundigen Feuerwehrmitgliedern gebildet. Sie ist ein Instrument des Einsatzleiters zur Führung von Feuerwehreinheiten. Die Einsatzleitstelle ist der Ort, an dem sich die Einsatzleitung aufhält.
Jede am Einsatzort eintreffende Feuerwehr hat sich sofort bei der Einsatzleitung zu melden.
II. Standort und Kennzeichnung
1) Der Standort der Einsatzleitstelle muss so gewählt werden, dass er für alle Einsatzfahrzeuge leicht erreichbar ist. Die Einsatzleitstelle kann in einem festen Gebäude, einem oder mehreren Fahrzeugen untergebracht sein.
2) Die Einsatzleitstelle ist durch ein rotes Drehlicht oder eine rote Blitzleuchte zu kennzeichnen.
III. Gliederung der Einsatzleitung
1) Die Größe der Einsatzleitung ist der Einsatzgröße anzupassen.
IV. Aufgaben der Einsatzleitung
1) Folgende Maßnahmen sind unter anderem zur Erzielung des Einsatzerfolges zu setzen:
Aufbau und Kennzeichnung der Einsatzleitstelle
Lageführung, Führung Einsatztagebuch
Anforderung der Einsatz- & Ablösekräfte
Absperrung der Einsatzstelle (falls erforderlich)
Einteilung eines Lotsendienstes
Aufbau der Nachrichtenverbindungen(Funk, Telefon, Melder, etc.)
Veranlassung zum Aufbau eines Atem- & Körperschutzsammelplatzes
Veranlassung von Gas- & Stromabschaltungen
Verbindungsaufnahme nach Außen und zu den eingesetzten Einheiten
Festlegung des Bereitschaftsraumes für die Reservemannschaft
Absetzen Einsatzsofortmeldung, Pressebetreuung
Einfordern von Rückmeldungen
V. Behelfe für die Einsatzleitung
1) Zur erfolgreichen Durchführung eines Einsatzes sollen der Einsatzleitung unter anderem folgende Behelfe zur Verfügung stehen:
Löschwasserentnahmestellenplan
Nachschlagewerke und Einsatzliteratur (zB. Nachschlagewerke Schadstoff)
Evakuierungs- & Räumungspläne
6/2016 | Ascaarunscher Landesfeuerwehrverband | 3.3.1
Baurichtlinie für Berglandlöschfahrzeuge
1) Das Berglandlöschfahrzeug ist ein geländegängiges Löschfahrzeug, für die Brandbekämpfung in gebirgigem Gelände. Es führt eine Tragkraftspritze und die nötige Ausrüstung für ein Rohr mit.
II. Allgemeine Fahrzeugdaten
Fahrgestell bis 5t
Motorleistung max. 90kW (122PS)
Kraftstoff Diesel oder Benzin
Länge max. 5000mm
Breite max. 1700mm
Höhe max. 2000mm
Anhängerkupplung Optional (max. 3,5t)
Watttiefe 500mm
Sitzplätze inkl. Kraftfahrer max. 5
Seilwinde Optional (max. 3t)
Batterieladedose 1 Stk. zur Versorgung der Batterie und der Verbraucher (Ladegerät Funkgerät)
Folgende Mindestausrüstung muss im Fahrzeug vorhanden sein:
Bezeichnung Stückzahl Anmerkungen
Tragkraftspritze PFPN10-750 1 Im Heck auf Auszug
B-Druckschlauch 20m 3 Geräteraum 1
C-Druckschlauch 15m 3 Geräteraum 1
A-Saugschlauch 1,6m 4 Dach
Kupplungsschlüssel C-B 2 Geräteraum 1
Verteiler B-CBC 1 Geräteraum 2
Saugkorb 1 Geräteraum 2
Ventilleine 1 Geräteraum 1
Saugschutzkorb 1 Geräteraum 2
Hohlstrahlrohr 2 Geräteraum 2
Fahrzeugfunkgerät 1 Vom Beifahrersitz aus bedienbar
Handfunkgerät inkl. Ladegerät 1 Zwischen Beifahrer- und Fahrersitz
Spitzschaufel 1 Im Heck an der Seitenwand befestigt
Krampe / Pickel 1 Im Heck an der Seitenwand befestigt
Arbeitsleine 2 Geräteraum 1
Übergangsstück A-B 1 Geräteraum 2
Übergangsstück B-C 1 Geräteraum 2
IV. Aussehen
1) Berglandlöschfahrzeuge die nach diesen Baurichtlinien gebaut wurden sind förderungswürdig und werden vom Landesfeuerwehrverband mit max. 30.000 ₮ gefördert.
2) Es werden nur Ausrüstungsgegenstände in die Föderungssumme einbezogen, die lt. dieser Baurichtlinie vorhanden sein müssen. Zusätzliches nicht durch diese Richtlinie gefordertes Gerät wird nicht gefördert.
Diese Baurichtlinie tritt mit Wirkung vom 01.01.2017 in Kraft. Sämtliche bestehenden Baurichtlinien zu Berglandlöschfahrzeugen verlieren Ihre Gültigkeit.
Einmal editiert, zuletzt von Markus Freinberger ( 24. Dezember 2016 )