Source: http://alizee-reisen.de/ueber-alizee/agbs
Timestamp: 2018-01-22 11:57:36
Document Index: 47473496

Matched Legal Cases: ['§ 651', '§ 254', '§ 651', '§ 651', '§ 651', '§ 651']

Geschäftsbedingungen für Reiseverträge
der Alizée-Reisen
Die nachfolgenden Geschäftsbedingungen werden Bestandteil des mit der Alizée-Reisen (im folgenden: der Reiseveranstalter) geschlossenen Reisevertrages.
Soweit Alizée-Reisen dem Kunden Leistungen vermittelt, die nicht Bestandteil der beschriebenen Leistungen des Programms auf der Webseite www.alizee-reisen.de sind, z.B. Krankenversicherungen, Reiserücktrittsversicherungen und Transportleistungen o.ä., wird insoweit auf die entsprechenden Vertragsbedingungen der vermittelten Leistungsträger verwiesen.
Die auf der Webseite des Reiseveranstalters dargestellten Angebote von Reiseleistungen stellen kein verbindliches Vertragsangebot dar, sondern lediglich eine Aufforderung an den Kunden, ein Angebot zum Abschluss eines Reisevertrages mit dem Reiseveranstalter abzugeben (invitatio ad offerendum).
Mit der Buchung (darunter ist die Anmeldung zur gewählten Reise zu verstehen) gibt der Kunde gegenüber dem Reiseveranstalter ein verbindliches Angebot auf Abschluss eines Reisevertrages ab. Der Kunde kann die Buchung schriftlich, per Telefax, per E-Mail, telefonisch gegenüber dem telefonischen Buchungsservice der Alizée-Reisen oder persönlich im Reisebüro vornehmen. Bei elektronischen Buchungen (E-Mail, Internet) wird der Reiseveranstalter den Eingang der Buchung unverzüglich auf elektronischem Wege an die vom Kunden angegebene E-Mail-Adresse bestätigen. Diese Bestätigung stellt jedoch keine Annahmeerklärung bezüglich der gewählten Reise dar, sofern es sich nicht ausdrücklich um eine "Reisebestätigung" handelt.
Der Kunde wird darauf hingewiesen, dass bei Verträgen über Reiseleistungen nach § 651 a BGB (Pauschalreiseverträge), die im Fernabsatz abgeschlossen wurden (Briefe, Telefonanrufe, Teledienstleistungen, Telefaxe, E-Mails, SMS), kein allgemeines gesetzliches Widerrufsrecht, sondern die besonderen reiserechtlichen Rücktritts- und Kündigungsrechte bestehen.
Grundlage des Vertragsangebotes des Kunden sind die individuell ausgearbeiteten Reisevorschläge und etwaige dem Kunden vom Reiseveranstalter übermittelten Informationen. Der Kunde ist an das Vertragsangebot für die vom Reiseveranstalter jeweils mitgeteilte Dauer gebunden.
Der Reisevertrag kommt mit Zugang der schriftlichen Buchungsbestätigung durch den Reiseveranstalter zustande. Der Kunde ist verpflichtet, die ihm zugegangene Buchungsbestätigung unmittelbar auf ihre Richtigkeit hin zu überprüfen und ggf. auf Unrichtigkeiten oder Abweichungen unverzüglich hinzuweisen.
Vom Reiseveranstalter im Rahmen der Vermittlung, dem Vertrieb oder Erbringung von Reiseleistungen eingeschaltete Dritte sind nicht bevollmächtigt, für den Reiseveranstalter Vereinbarungen zu treffen, Auskünfte zu geben oder Zusicherungen zu machen, mit denen die Angaben in der Reiseausschreibung oder der Inhalt des Reisevertrages geändert werden. Zu solchen Erklärungen sind insbesondere Buchungsstellen und Leistungsträger, die z.B. Hotels oder Transportunternehmen, nicht befugt.
Die Angaben in Orts-, Hotel- oder anderen nicht vom Reiseveranstalter herausgegebenen Prospekten sowie in Internet-Ausschreibungen anderer Unternehmen sind für den Reiseveranstalter und seine Leistungspflichten nicht verbindlich, soweit sie nicht durch eine ausdrückliche Vereinbarung mit dem Kunden zum Gegenstand des Reisevertrages oder zum Inhalt der Leistungspflichten des Reiseveranstalters gemacht worden sind.
Meldet der Kunde auch weitere Reiseteilnehmer für die Reise an, ist er verpflichtet, auch für die Einhaltung aller vertraglichen Verpflichtungen der von ihm angemeldeten Reiseteilnehmer einzustehen, sofern er diese Verpflichtung durch eine ausdrückliche und gesonderte Erklärung übernommen hat.
Mit Erhalt der schriftlichen Reisebestätigung und Übermittlung des Sicherungsscheins an den Kunden werden 20 % des Reisepreises als Anzahlung sofort fällig. Die Restzahlung wird 30 Tage vor Reisebeginn fällig, sofern der Sicherungsschein übergeben wurde und die Reise nicht mehr aus dem in Abschnitt 8 genannten Gründen abgesagt werden kann. Nach Eingang der Restzahlung werden die Reiseunterlagen übersandt.
Dies gilt nicht für Reisepreise von Flügen, auch wenn diese Bestandteil einer Pauschalreise sind. Die Reisepreise von Flügen sind innerhalb von 10 Tagen nach Erhalt der schriftlichen Reisebestätigung zu 100 % zur Zahlung fällig.
Die Anzahlung wird auf den Reisepreis angerechnet. Der Zahlungsbetrag setzt sich zusammen aus Anzahlung zzgl. einer etwaigen Versicherungsprämie - siehe Ziff. 18. Zahlungen haben unter Angabe der auf der Reisebestätigung ersichtlichen Rechnungsnummer zu erfolgen.
Leistet der Kunde die Anzahlung und/oder die Restzahlung nicht entsprechend den vereinbarten Zahlungsfälligkeiten, so ist der Reiseveranstalter berechtigt, nach Aufforderung und angemessener Fristsetzung vom Reisevertrag zurückzutreten. In diesem Fall wird der Reiseveranstalter dem Kunden die entsprechenden Stornokosten gemäß Ziff. 6 in Rechnung stellen.
Bei Buchungen ab 20 Tagen vor Reiseantritt ist der Reisepreis nach Erhalt der schriftlichen Reisebestätigung und Übergabe des Sicherungsscheins in voller Höhe spätestens 10 Tage vor Reisetermin an den Reiseveranstalter zu bezahlen (maßgebend ist der Zahlungseingang beim Reiseveranstalter).
Ohne vollständige Zahlung des Reisepreises besteht kein Anspruch auf Erbringung von Reiseleistungen.
Zahlungen erfolgen durch Überweisung auf folgendes Konto:
Die Buchungsbestätigung enthält einen Hinweis auf diese Kontoverbindung.
Es ist überdies möglich mit Visa-/Mastercard und Amexo zu bezahlen. Bei Bezahlungen mit Kreditkarte wird zusätzlich eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 30,00 € fällig.
Auf Wunsch erstellt der Reiseveranstalter schriftlich einen auf die Bedürfnisse des Kunden abgestimmten Reisevorschlag unter Angabe der Reisewünsche (Zimmerwünsche, Flughafen, bevorzugte Fluggesellschaften, Namen der Reisenden, Alter usw.). Zudem können Langstreckenflüge auf "Option" gebucht und überprüft werden, ob der Reiseablauf zum Zeitpunkt der Angebotserstellung durchführbar ist. Der Reiseveranstalter behält sich ausdrücklich vor, hierfür je nach Aufwand eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von bis zu 150,00 € zu erheben. Bei Buchung der Reise wird diese Bearbeitungsgebühr wie eine Anzahlung auf den Reisepreis angerechnet. Wird die erstellte Reise nicht gebucht, verbleibt die Gebühr beim Reiseveranstalter.
Für den Umfang der vertraglichen Leistungen sind die Leistungsbeschreibungen im Prospekt, so wie sie Vertragsgrundlage geworden sind, bzw. wie in der Reisebestätigung festgehalten, und die hierauf Bezug nehmenden Angaben maßgebend.
Abweichende Leistungen, z.B. aus anderen Prospekten der Leistungsträger, sowie Sonderwünsche, die den Umfang der vorgesehenen Leistungen verändern, sind nur verbindlich, wenn sie vom Reiseveranstalter ausdrücklich bestätigt werden. Einzelne Fremdleistungen anderer Unternehmen, die nicht Bestandteil einer Pauschalreise sind und die ausdrücklich im fremden Namen vermittelt werden, wie z.B. Nur-Flug, Mietwagen, Ausflüge und sonstige Veranstaltungen, sind keine eigenen Leistungen des Reiseveranstalters. Es gelten insoweit die jeweiligen Allgemeinen Geschäftsbedingungen der
anderen Unternehmen, auf die ausdrücklich verwiesen wird.
Der Reiseveranstalter ist berechtigt, aus organisatorisch notwendigen und nicht vorhersehbaren Gründen einzelne Leistungen zu ändern. Von den Leistungsänderungen wird der Reiseveranstalter den Kunden unverzüglich unterrichten und ihn mit einer Erklärungsfrist von 10 Tagen alternativ kostenlose Umbuchungen oder kostenlosen Rücktritt anbieten, sofern die Änderungen nicht lediglich geringfügig sind. Ein Kündigungsrecht des Kunden bleibt unberührt.
Der Reiseveranstalter ist nur dann berechtigt, Änderungen an wesentlichen Reiseleistungen gegenüber dem vereinbarten Inhalt des Reisevertrages vorzunehmen, wenn diese nach Vertragsabschluss notwendig werden und vom Reiseveranstalter nicht entgegen Treu und Glauben herbeigeführt wurden, und soweit die Änderungen nicht unerheblich sind und den Gesamtzuschnitt der Reise nicht beeinträchtigen. Eventuelle Gewährleistungsansprüche bleiben unberührt, sofern die geänderten Leistungen mit Mängeln behaftet sind. Der Reiseveranstalter wird den Kunden über wesentliche Leistungsänderungen unverzüglich nach Kenntnis von dem Änderungsgrund informieren.
Im Fall der erheblichen Änderung einer wesentlichen Reiseleistung ist der Kunde berechtigt, unentgeltlich vom Reisevertrag zurückzutreten oder die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen Reise zu verlangen, wenn der Reiseveranstalter in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Kunden aus seinem eigenen Angebotsspektrum anzubieten. Der Kunde hat diese Rechte unverzüglich nach Mitteilung des Reiseveranstalters über die Änderung der Reiseleistung oder die Absage der Reise beim Reiseveranstalter geltend zu machen.
Der Reiseveranstalter behält sich vor, den Reisepreis auch nach Vertragsabschluss im Falle der Erhöhung der Beförderungskosten oder der Abgaben für bestimmte Leistungen, wie z.B. Hafen- oder Flughafengebühren, oder einer Änderung der für die betreffende Reise geltende Wechselkurse wie folgt zu ändern:
Erhöhen sich die bei Abschluss des Reisevertrages geltenden Beförderungskosten, insbesondere die Treibstoffkosten, so kann der Reiseveranstalter den Reisepreis nach Maßgabe der nachfolgenden Berechnung erhöhen:
b) In anderen Fällen werden die vom Beförderungsunternehmen pro Beförderungsmittel geforderten, zusätzlichen Beförderungskosten durch die Zahl der Sitzplätze des vereinbarten Beförderungsmittels geteilt. Die Zahlung des sich danach ergebenden Erhöhungsbetrages für den Einzelplatz kann der Reiseveranstalter vom Kunden verlangen.
Werden bei Abschluss des Reisevertrages geltende Abgaben, die für den vereinbarten Leistungsumfang wesentlich und in diesem enthalten sind, wie Hafen- oder Flughafen-Gebühren, gegenüber dem Reiseveranstalter erhöht, kann dieser den Reisepreis um den entsprechenden anteiligen Betrag heraufsetzen. Bei einer Änderung der Wechselkurse nach Abschluss des Reisevertrags kann der Reiseveranstalter den Reisepreis in dem Umfang erhöhen, in dem sich die Reise dadurch für den Reiseveranstalter verteuert hat.
Eine Erhöhung ist in allen genannten Fällen nur dann zulässig, wenn zwischen dem Vertragsschluss und dem vereinbarten Reisetermin mehr als 4 Monate liegen und die zur Erhöhung führenden Umstände vor Vertragsschluss noch nicht eingetreten und bei Vertragsschluss für den Reiseveranstalter nicht absehbar waren. Im Fall einer nachträglichen Änderung des Reisepreises wird der Reiseveranstalter den Kunden unverzüglich nach Kenntnis des Änderungsgrundes informieren. Preiserhöhungen ab dem 20. Tag vor Reiseantritt sind unwirksam. Bei Reiseerhöhungen um mehr als 5 % ist der Kunde berechtigt, unentgeltlich vom Reisevertrag zurückzutreten oder die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen Reise zu verlangen, wenn der Reiseveranstalter in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Kunden aus seinem eigenen Angebotsspektrum anzubieten. Der Kunde hat diese Rechte unverzüglich nach der Mitteilung des Reiseveranstalters über die Preiserhöhung beim Reiseveranstalter geltend zu machen.
Der Kunde ist verpflichtet, die ihm übermittelten Reiseunterlagen auf Richtigkeit und Vollständigkeit, insbesondere auf die Übereinstimmung mit der Buchung zu überprüfen. Der Kunde ist weiter verpflichtet, dem Reiseveranstalter von etwaigen Abweichungen, fehlenden Unterlagen oder sonstigen Unstimmigkeiten unverzüglich zu unterrichten. Kommt der Kunde dieser Verpflichtung schuldhaft nicht nach, ist er für einen ihm hieraus entstehenden Schaden mitverantwortlich (§ 254 BGB).
6. Rücktritt des Kunden vor Reisebeginn - Stornokosten
Der Kunde kann jederzeit vor Reisebeginn von der Reise zurücktreten. Maßgeblich ist der Zeitpunkt des Zugangs der Rücktrittserklärung beim Reiseveranstalter. Reisebeginn ist der Tag der ersten vertraglich durch den Reiseveranstalter zu erbringenden Leistung. Es wird empfohlen, den Rücktritt schriftlich zu erklären.
Tritt der Kunde vor Reisebeginn zurück oder tritt er die Reise nicht an, so verliert der Reiseveranstalter den Anspruch auf den Reisepreis. Stattdessen kann der Reiseveranstalter, soweit der Rücktritt nicht von ihm zu vertreten ist oder ein Fall höherer Gewalt vorliegt, eine angemessene Entschädigung für die Frist zum Rücktritt getroffenen Reisevorkehrungen und seiner Aufwendungen in Abhängigkeit vom jeweiligen Reisepreis verlangen.
Der Entschädigungsanspruch des Reiseveranstalters ist zeitlich gestaffelt, d.h. unter Berücksichtigung der Nähe des Zeitpunkts des Reiserücktritts zum vertraglich vereinbarten Reisetermin ist in einem prozentualen Verhältnis zum Reisepreis pauschaliert und bei der Berechnung der Entschädigung gewöhnlich ersparter Aufwendungen und gewöhnlich möglicher anderweitiger Verwendungen der Reiseleistungen sind berücksichtigt. Die Entschädigung wird nach dem Zeitpunkt des Zugangs der Reiserücktrittserklärung des Kunden wie folgt berechnet:
a.) bis 30 Tage vor Reiseantritt: 25 % des Reisepreises
b.) vom 29. - 22. Tag vor Reiseantritt: 30 % des Reisepreises
c.) vom 21. - 15. Tag vor Reiseantritt: 40 % des Reisepreises
d.) vom 14. - 08. Tag vor Reiseantritt: 60 % des Reisepreises
e.) vom 07. - 03. Tag vor Reiseantritt: 75 % des Reisepreises
f.) ab dem 2. Tag vor Reiseantritt/Nichtantritt der Reise: 80 % des Reisepreises
Der Reiseveranstalter behält sich vor, anstelle der vorstehenden Pauschalen eine höhere, konkrete Entschädigung zu fordern, soweit er nachweist, dass ihm wesentlich höhere Aufwendungen als die jeweils anwendbare Pauschale entstanden sind. In diesem Fall ist der Reiseveranstalter verpflichtet, die geforderte Entschädigung unter Berücksichtigung der ersparten Aufwendungen und einer etwaigen, anderweitigen Verwendung der Reiseleistung konkret zu beziffern und zu belegen.
Für bestimmte Produkte, wie z.B. Kreuzfahrten und Ferienhäuser, und je nach Saison können gesonderte Buchungs- und Stornierungsbedingungen gelten, die im Einzelfall ggf. zu höheren Kosten als den in Ziff. 6.3 aufgeführten Entschädigungspauschalen führen können. Das gleiche kann bei Sonderarrangements mit speziellen Angeboten außerhalb der üblichen Angebote gelten. Dies gilt nur, wenn der Kunde bei der Buchung ausdrücklich darauf hingewiesen und ihm die besonderen Umbuchungs- und Stornobedingungen mitgeteilt wurden. Zudem werden diese Kosten in der Reisebestätigungs-Rechnung ausdrücklich aufgeführt.
Dem Kunden steht das Recht zu, gegenüber dem Reiseveranstalter den Nachweis zu führen, dass dem Reiseveranstalter behauptet kein oder nur ein wesentlich niedrigerer Schaden entstanden ist als die geforderte Stornopauschale.
Der Kunde kann bis Reisebeginn verlangen, dass statt seiner ein Dritter in die Rechte und Pflichten aus dem Reisevertrag und an dem von ihm gebuchten Programm teilnimmt. Der Reiseveranstalter kann dem Eintritt eines Dritten widersprechen, wenn dieser den besonderen Programmerfordernissen nicht genügt und/oder in seiner Teilnahme gesetzliche Vorschriften oder behördliche Anordnungen entgegenstehen. Der Reiseveranstalter ist berechtigt, die ihm durch Teilnahme des Dritten entstehenden Mehrkosten zu berechnen.
Nach Zugang der Reisebestätigung hat der Kunde keinen Anspruch auf Änderungen hinsichtlich des Reisetermins, des Reiseziels, des Ortes des Reiseantritts, der Unterkunft oder der Beförderungsart (Umbuchung). Sollte der Kunde dennoch eine kostenpflichtige Umbuchung wünschen, so wird er gebeten, sich frühzeitig an den Reiseveranstalter zu wenden. Der Reiseveranstalter wird sich darum bemühen, in Absprache mit dem Kunden seinem Wunsch zu entsprechen.
Umbuchungswünsche des Kunden, die innerhalb der letzten 4 Wochen vor dem Reisebeginn vorgebracht werden, können, sofern ihre Durchführung überhaupt möglich ist, nur im Wege des Rücktritts vom Reisevertrag gemäß Abschnitt 6.2 - 6.5 mit gleichzeitiger Neuanmeldung durchgeführt werden. Dies gilt nicht für Umbuchungswünsche, die nur geringfügige Kosten verursachen.
Werden auf Wunsch des Kunden oder eines anderen Teilnehmers der Reise nach der Buchung der Reiseänderungen in Bezug auf den Reisetermin, das Reiseziel, die Unterkunft oder die Beförderungsart bis 30 Tage vor Reiseantritt vorgenommen (Umbuchung), ist der Reiseveranstalter berechtigt, pro Reiseteilnehmer ein Bearbeitungsentgelt von 25,00 € je Reiseteilnehmer zu erheben. Ergeben sich aus Folge einer solchen Umbuchung für Mitreisende höhere Reisepreise, so ist die Preisdifferenz vom Reiseteilnehmer zu bezahlen. Umbuchungen, die nach Ablauf der Frist von 3 Tagen vor Reiseantritt erfolgen, gelten grundsätzlich als Rücktritt mit nachfolgender Neuanmeldung. Umbuchungen müssen dem Reiseveranstalter schriftlich, fernschriftlich oder fernmündlich unter Angabe der Buchungsnummer vor dem Reiseantritt während der Geschäftszeiten des Reiseveranstalters an die auf der Buchungsbestätigung/Rechnung angegebenen Adresse, bzw. Telefon- oder Telefax-Nummer mitgeteilt werden.
Der Reiseveranstalter kann den Reisevertrag ohne Einhaltung einer Frist kündigen, wenn der Reisende ungeachtet einer Abmahnung durch den Reiseveranstalter die Durchführung der Reise nachhaltig stört oder wenn er sich in einem solchen Maße vertragswidrig verhält, dass die sofortige Aufhebung des Vertrages gerechtfertigt ist. Kündigt der Reiseveranstalter, so behält er sich den Anspruch auf den Reisepreis vor. Der Reiseveranstalter muss sich jedoch den Wert der ersparten Aufwendungen sowie diejenigen Vorteile anrechnen lassen, die der Reiseveranstalter aus einer anderweitigen Verwendung der nicht in Anspruch genommenen Leistung erlangt, einschließlich der ihm von den Leistungsträgern gutgebrachten Beträge.
Ist die Durchführung einer Reise nach Ausschöpfung aller Möglichkeiten für den Reiseveranstalter deshalb nicht zumutbar, weil das Buchungsaufkommen für diese Reise so gering ist, dass die entstehenden Kosten, bezogen auf die Reise, nicht gedeckt sind, so ist der Reiseveranstalter berechtigt, diese Reise bis zu 30 Tage vor Reisebeginn abzusagen, sofern dem Reiseteilnehmer ein gleichwertiges Ersatzangebot unterbreitet wird. Ein Rücktrittsrecht ist ausgeschlossen, wenn der Reiseveranstalter die zum Rücktritt führenden Umstände zu vertreten hat oder nicht in der Lage ist, diese Umstände nachzuweisen. Wenn der Kunde von dem Ersatzangebot kein Gebrauch macht, erhält er den bezahlten Reisepreis erstattet.
Nimmt der Kunde einzelne Reiseleistungen, die ihm im Verlauf der Reise ordnungsgemäß angeboten wurden, aus Gründen, die ihm zuzurechnen sind, nicht in Anspruch, hat er keinen Anspruch auf anteilige Erstattung des Reisepreises. Der Reiseveranstalter wird sich um Erstattung der ersparten Aufwendungen durch die Leistungsträger bemühen. Diese Verpflichtung besteht jedoch nicht, wenn es sich um völlig unerhebliche Leistungen handelt, oder wenn eine Erstattung gesetzlicher oder behördlicher Bestimmungen entgegenstehen.
10. Kündigung wegen höherer Gewalt (§ 651 j BGB)
Sowohl der Kunde, als auch der Reiseveranstalter, haben das Recht, den Reisevertrag zu kündigen, wenn die Reise infolge bei Vertragsabschluss nicht voraussehbarer höherer Gewalt erheblich erschwert, gefährdet oder beeinträchtigt wird. Wird der Vertrag nach Maßgabe dieser Regelung gekündigt, so finden die Vorschriften des § 651e Abs. 3 Sätze 1 und 2, Abs. 4 Satz 1 BGB Anwendung. Die Mehrkosten für die Rückbeförderung sind von den Parteien je zur Hälfte zu tragen. Im Übrigen fallen die Mehrkosten dem Reisenden zur Last.
Werden Reiseleistungen nicht vertragsgemäß erbracht, so kann der Reisende Abhilfe verlangen. Der Reiseveranstalter ist berechtigt, mit Erbringung einer gleich- oder höherwertigen Ersatzleistung Abhilfe zu schaffen. Der Reiseveranstalter kann die Abhilfe verweigern, wenn sie einen unverhältnismäßigen Aufwand erfordert. Der Reisende hat die Obliegenheit, Mängel alsbald nach ihrer Feststellung gegenüber dem Reiseveranstalter oder einem örtlichen Vertreter anzuzeigen.
Es obliegt dem Reisenden, einen aufgetretenen Reisemangel dem Reiseveranstalter unverzüglich anzuzeigen. Unterlässt er dies schuldhaft, erfolgt keine Minderung des Reisepreises. Die Mängelanzeige kann formlos erfolgen, es wird aber empfohlen, sie schriftlich abzufassen. Die Mängelanzeige ist entbehrlich, wenn eine Anzeige erkennbar aussichtslos oder aus anderen Gründen unzumutbar ist oder der Reiseveranstalter über den Mangel nicht im Unklaren gewesen sein konnte. Der Reisende kann die Mängelanzeige auch der Reiseleitung des Reiseveranstalters am Urlaubsort zur Kenntnis geben. Über die Erreichbarkeit der Reiseleitung bzw. eines Vertreters des Reiseveranstalters wird in der Leistungsbeschreibung, spätestens jedoch mit den Reiseunterlagen, informiert. Die örtliche Reiseleitung ist beauftragt, für Abhilfe zu sorgen, sofern dies möglich ist. Sie ist jedoch nicht befugt, Ansprüche des Kunden anzuerkennen.
Wird die Reise infolge eines Mangels der in § 651 c BGB bezeichneten Art erheblich beeinträchtigt, so kann der Kunde/Reisende den Vertrag kündigen. Dasselbe gilt, wenn ihm die Reise infolge eines solchen Mangels aus wichtigem, erkennbaren Grund nicht zuzumuten ist. Die Kündigung ist erst zulässig, wenn der Reisende dem Reiseveranstalter erfolglos eine angemessene Frist zur Abhilfeleistung gesetzt hat. Der Bestimmung einer Frist bedarf es nicht, wenn die Abhilfe unmöglich ist oder vom Reiseveranstalter verweigert wird oder wenn die sofortige Kündigung des Vertrages durch ein besonderes Interesse des Reisenden gerechtfertigt wird.
Nach Reiseende kann der Reisende eine Minderung des Reisepreises geltend machen, soweit die Reiseleistungen nicht vertragsgemäß erbracht worden sind und der Teilnehmer nicht schuldhaft unterlassen hat, den Mangel anzuzeigen.
Der Reiseveranstalter empfiehlt dem Kunden dringend, bei Flugreisen etwaige Schäden oder Verspätungen in der Gepäckbeförderung unverzüglich an Ort und Stelle mittels Schadensanzeige der zuständigen Fluggesellschaft anzuzeigen. Fluggesellschaften lehnen in der Regel Erstattungen ab, wenn die Schadensanzeige nicht ausgefüllt worden ist. Die Schadensanzeige ist unverzüglich, spätestens jedoch bei Gepäckbeschädigung innerhalb von 7 Tagen und bei Verspätung innerhalb von 21 Tagen nach der Übergabe des Gepäckes, zu erstatten.
Darüber hinaus ist der Verlust, die Beschädigung oder die Fehlleitung von Reisegepäck der Reiseleitung oder der örtlichen Vertretung des Veranstalters anzuzeigen.
Der Reiseveranstalter haftet im Rahmen der Sorgfaltspflichten eines ordentlichen Kaufmannes für die gewissenhafte Reisevorbereitung, sorgfältige Auswahl und Überwachung der Leistungsträger sowie für die Richtigkeit der Beschreibung aller auf der Webseite angegebenen Leistungen.
Die vertragliche Haftung des Reiseveranstalters für Schäden, die nicht aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit resultieren, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt,
a) soweit ein Schaden des Reisenden weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt wurde, oder
b) soweit der Reiseveranstalter für einen dem Reisenden entstehenden Schaden allein wegen seines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist
c) diese Haftungshöchstsumme gilt jeweils je Reisendem und Reise. Möglicherweise darüber hinausgehende Ansprüche nach dem Montrealer Übereinkommen bzw. dem Luftverkehrsgesetz bleiben davon unberührt.
Dem Kunden wird der Abschluss einer Reiseunfall- und Reisegepäckversicherung empfohlen.
Für Fremdleistungen anderer Unternehmen, die nicht Bestandteil einer Pauschalreise sind und die ausdrücklich im fremden Namen vermittelt werden (z.B. Nur-Flug, Mietwagen, Ausflüge, Sportveranstaltungen, Beförderungsleistungen von und zum ausgeschriebenen Ausgangs- und Zielort u.ä.) haftet der Reiseveranstalter nur als Vermittler. Die Haftung für Vermittlungsfehler ist entsprechend den vorstehenden unter Ziffer 12.1 bis 12.3 genannten Grundsätzen beschränkt. Der vorstehende Haftungsausschluss gilt jedoch nicht für Leistungen, die die Beförderung des Reisenden vom ausgeschriebenen Ausgangsort der Reise zum ausgeschriebenen Zielort, Zwischenbeförderungen während der Reise zum Gegenstand haben, sofern für einen Schaden des Reisenden die Verletzung von Hinweis-, Aufklärungs- oder Organisationspflichten des Reiseveranstalters ursächlich geworden sind.
Ansprüche wegen nicht vertragsgemäßer Erbringung der Leistungen sind innerhalb eines Monats nach vertraglich vorgesehenem Reiseende möglichst schriftlich gegenüber dem Reiseveranstalter geltend zu machen. Nach Ablauf der Frist können Ansprüche nur geltend gemacht werden, wenn der Kunde/Reisende ohne Verschulden an der Einhaltung der Frist gehindert worden ist.
Deliktische Ansprüche sind innerhalb von 6 Monaten nach vertraglich vorgesehener Beendigung der Reise gegenüber dem Reiseveranstalter geltend zu machen.
Vertragliche Ansprüche des Kunden/Reisenden wegen nicht vertragsgemäßer Erbringung der Reise verjähren in einem Jahr. Die Verjährung beginnt mit dem Tag, an dem die Reise nach dem Vertrag enden sollte. Die Verjährung ist bei schwebenden Vertragsverhandlungen über die vom Kunden/Reisenden geltend gemachten Ansprüche bis zu dem Tag gehemmt, an dem der Reiseveranstalter die vom Teilnehmer geltend gemachten Ansprüche schriftlich zurückweist. Schadensersatzansprüche aus unerlaubter Handlung verjähren nach drei Jahren.
Die Frist zur Geltendmachung von Ansprüchen des Kunden gegenüber dem Reiseveranstalter beginnt mit dem Tag, der dem Tag des vertraglichen Reiseendes folgt. Fällt der letzte Tag auf einen Sonntag, einen am Erklärungsort staatlich anerkannten allgemeinen Feiertag oder an einem Sonnabend, so tritt an die Stelle eines solchen Tages der nächste Werktag.
Die Geltendmachung kann fristwahrend gegenüber dem Reiseveranstalter, Alizée Reisen, Theodor-Storm-Weg 1, 79312 Emmendingen, erfolgen. Sie ist formlos möglich, es wird empfohlen, die Ansprüche schriftlich geltend zu machen.
Nach Ablauf der Frist kann der Kunde/Reisende Ansprüche nur geltend machen, wenn er ohne Verschulden an der Einhaltung der Frist gehindert worden ist.
Die Frist aus Ziff. 13.1 gilt auch für die Anmeldung von Gepäckschäden oder Zustellungsverzögerungen beim Gepäck in Zusammenhang mit Flügen gem. Ziff. 11.3, wenn Gewährleistungsrechte aus dem § 651 c Abs. 3, 651 d, 651 e Abs. 3 u. Abs. 4 BGB geltend gemacht werden. Ein Schadensersatzanspruch wegen Gepäckbeschädigung ist binnen 7 Tagen, ein Schadensersatzanspruch wegen Gepäckverspätung binnen 21 Tagen nach Aushändigung geltend zu machen.
Die EU-Verordnung zur Unterrichtung von Fluggästen über die Identität des ausführenden Luftfahrtunternehmens verpflichtet den Reiseveranstalter, den Kunden über die Identität der ausführenden Fluggesellschaft sämtlicher im Rahmen der gebuchten Reise zu erbringenden Flugbeförderungsleistungen bei der Buchung zu informieren. Steht bei der Buchung die ausführende Fluggesellschaft noch nicht fest, so ist der Reiseveranstalter verpflichtet, dem Kunden die Fluggesellschaft bzw. die Fluggesellschaften zu nehmen, die wahrscheinlich den Flug durchführen wird bzw. werden. Sobald dem Reiseveranstalter bekannt ist, welche Fluggesellschaft den Flug durchführen wird, muss sie den Kunden hierüber informieren. Wechselt die dem Kunden als ausführende Fluggesellschaft genannte Fluggesellschaft, muss der Reiseveranstalter den Kunden über den Wechsel informieren. Der Reiseveranstalter muss unverzüglich alle angemessenen Schritte einleiten, um sicherzustellen, dass der Kunde so rasch wie möglich über den Wechsel unterrichtet wird.
Die von der EU-Kommission auf der Basis der EU-VO 2111/2005 veröffentlichten "gemeinschaftliche Liste" unsicherer Fluggesellschaften ist auf der Internetseite des Reiseveranstalters oder unter http://air-ban.europa.eu abrufbar und wird ihnen vor der Buchung auf Wunsch auch übersandt.
Der Reiseveranstalter wird Staatsangehörige eines Staates der europäischen Gemeinschaft, in dem die Reise angeboten wird, über Bestimmungen von Pass-, Visa- und Gesundheitsvorschriften vor Vertragsabschluss sowie über deren eventuelle Änderungen vor Reiseantritt unterrichten. Für Angehörige anderer Staaten gibt das zuständige Konsulat Auskunft. Dabei wird davon ausgegangen, dass keine Besonderheiten in der Person des Kunden und eventueller Mitreisender (z.B. Doppelstaatsangehörigkeit, Staatenlosigkeit) vorliegen.
Der Reiseveranstalter haftet nicht für die rechtzeitige Erteilung und den Zugang notwendiger Visa durch die jeweilige diplomatische Vertretung, wenn der Kunde den Reiseveranstalter mit der Besorgung beauftragt hat, es sei denn, dass der Reiseveranstalter eigene Pflichten schuldhaft verletzt hat.
Sofern der Kunde dem Reiseveranstalter durch besondere Vereinbarung ausdrücklich mit der Beschaffung von Pass-, Visa- oder Gesundheitsdokumenten beauftragt hat, kann der Reiseveranstalter die Erstattung der in Zusammenhang mit der Dokumentenbeschaffung entstandenen Aufwendungen verlangen (z.B. Telekommunikationskosten und in Eilfällen die Kosten von Botendiensten und/oder die Kosten für die Beauftragung einschlägiger Serviceunternehmen). Der Reiseveranstalter wird bei der Übernahme eines Auftrages zur Dokumentenbeschaffung den Reisenden über die voraussichtliche Höhe der Kosten informieren. Der Reiseveranstalter haftet nicht für die rechtzeitige Erteilung und den rechtzeitigen Zugang solcher Dokumente, es sei denn, dass der Reiseveranstalter eigene Pflichten schuldhaft verletzt und die für die Nichterteilung oder den verspäteten Zugang maßgeblichen Umstände schuldhaft (mit-) verursacht hat.
Die personenbezogenen Daten, die der Kunde dem Reiseveranstalter zur Verfügung stellt, werden elektronisch verarbeitet, gespeichert und genutzt, und zwar zur Begründung, Durchführung und Abwicklung des Reisevertrages, zur Marktforschung, zur Erfüllung gesetzlicher Bestimmungen und darüber hinaus zur Zusendung von aktuellen Informationen und Angebote des Reiseveranstalters. Sofern der Kunde solche Informationen und Angebote nicht erhalten möchte, kann er die Nutzung seiner Daten zu diesen Zwecken widersprechen.
18. Reiserücktrittskosten Versicherung
20. Sonstige Bestimmungen und Vereinbarungen
Offensichtliche Druck- und Rechenfehler berechtigen den Reiseveranstalter zur Anfechtung des Reisevertrages.
Mündliche Abreden und Zusagen bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der schriftlichen Bestätigung durch den Reiseveranstalter.
Die Abtretung von Ansprüchen gegen den Reiseveranstalter ist unwirksam.
Es gilt deutsches Recht. Gerichtsstand ist der Sitz der Alizée Reisen.
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