Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NStZ-RR%202013,%20168
Timestamp: 2019-08-19 15:37:06
Document Index: 369961605

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 25', '§ 267', '§ 25', '§ 267', '§ 25', '§ 267', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 24', '§ 26', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 338', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 28', 'BGH', '§ 338', '§ 26', '§ 338', '§ 338', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 21', '§ 49', '§ 223', '§ 224', '§ 21', '§ 49', '§ 224', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 250', '§ 23', 'BGH']

Rechtsprechung: NStZ-RR 2013, 168 - dejure.org
Weitere Entscheidungen unten: BGH, 18.10.2012 | BGH, 28.02.2013
https://dejure.org/2013,4113
BGH, 30.01.2013 - 4 StR 510/12 (https://dejure.org/2013,4113)
BGH, Entscheidung vom 30.01.2013 - 4 StR 510/12 (https://dejure.org/2013,4113)
BGH, Entscheidung vom 30. Januar 2013 - 4 StR 510/12 (https://dejure.org/2013,4113)
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§ 25 Abs. 2 StGB; § 267 Abs. 1 1. Alt. StGB
Urkundenfälschung (Herstellen einer unechten Urkunde: kein eigenhändiges Delikt; Mittäterschaft; zur Täuschung im Rechtsverkehr; Konkurrenz zwischen Gebrauchen und Herstellen)
§ 25 Abs 2 StGB, § 267 Abs 1 Alt 1 StGB
Urkundenfälschung: Mittäterschaft beim Herstellen einer unechten Urkunde
StGB § 25 Abs. 2; StGB § 267 Abs. 1 Alt. 1
Herstellen einer unechten Urkunde ist kein eigenhändiges Delikt
LG Bochum, 15.06.2012 - 12 KLs 35 Js 145/10
LG Bochum, 19.07.2012 - 12 KLs 35 Js 145/10
OLG Hamm, 13.09.2012 - 2 Ws 270/12
BVerfG, 19.09.2013 - 2 BvR 2268/12
NStZ-RR 2013, 168
https://dejure.org/2012,40843
BGH, 18.10.2012 - 3 StR 208/12 (https://dejure.org/2012,40843)
BGH, Entscheidung vom 18.10.2012 - 3 StR 208/12 (https://dejure.org/2012,40843)
BGH, Entscheidung vom 18. Januar 2012 - 3 StR 208/12 (https://dejure.org/2012,40843)
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Ablehnung eines Richters wegen Besorgnis der Befangenheit durch die Staatsanwaltschaft (keine begründete Ablehnung allein aufgrund von persönlichen Spannungen zwischen Staatsanwalt und Vorsitzendem; Verfestigung eines schon durch frühere Einzelumstände genährten Misstrauens des Ablehnenden durch nachfolgende dienstliche Stellungnahme des Abgelehnten; Entscheidung nach Beschwerdegrundsätzen); überzogene Anforderungen an den Vorsatz bzgl. der Amtsträgereigenschaft
Besorgnis der Befangenheit im Strafverfahren: Belastungen auf persönlicher Ebene zwischen einem Richter und Verfahrensbeteiligten
Feststehen der Besorgnis der Befangenheit und damit einhergehende Begründetheit der Befangenheitsrüge aufgrund einer auf die Rüge hin getätigten dienstlichen Äußerung des betroffenen Richters
StPO § 24 Abs. 2; StPO § 26 Abs. 3
Befangenheit des Richters bei geäußerten Zweifeln an der Objektivität der Staatsanwaltschaft
LG Hildesheim, 23.04.2007 - 21 KLs 4222 Js 13795/05
LG Hildesheim, 11.02.2009 - 21 KLs 4222 Js 13795/05
OLG Celle, 19.02.2009 - 1 Ws 89/09
LG Hildesheim, 06.12.2011 - 25 KLs 4442 Js 13795/05
NStZ-RR 2015, 65
BGH, 06.03.2018 - 3 StR 559/17
Ablehnung eines Schöffen wegen Besorgnis der Befangenheit (Sicht eines …
Diese war vielmehr geeignet, die Berechtigung des durch den Einwurf des Schöffen genährten Misstrauens des Ablehnenden zu vertiefen (vgl. BGH, Urteil vom 18. Oktober 2012 - 3 StR 208/12, wistra 2013, 155, 156).
Mit der den Angeklagten Dr. I. betreffenden Stellungnahme verstärkt die beisitzende Richterin diesen Eindruck sogar noch (vgl. zu der Möglichkeit einer solchen Wirkung der dienstlichen Stellungnahme BGH, Urteil vom 18. Oktober 2012 - 3 StR 208/12, wistra 2013, 155, 156).
Jedenfalls ist die Befangenheitsrüge unbegründet; das Revisionsgericht behandelt diese Rüge nach Beschwerdegesichtspunkten (vgl. dazu BGH, Urteil vom 18. Oktober 2012 - 3 StR 208/12;… Meyer-Goßner/Schmitt, StPO, 61. Aufl., § 338 Rn. 27 mwN).
Auch in der Gesamtschau liegt nach der tatsächlichen Würdigung des Senats (vgl. BGH, Urteil vom 18. Oktober 2012 - 3 StR 208/12) kein Grund vor, der vom Standpunkt eines vernünftigen Angeklagten die Besorgnis begründen könnte, der Vorsitzende nehme ihm gegenüber eine voreingenommene Haltung ein.
OLG Köln, 13.04.2015 - 5 U 129/14
Abweisung der Arzthaftungsklage, da ärztliche Behandlungsfehler bei der …
Es ist für Personen, die in Ausübung ihres Berufes an Gerichtsverfahren teilnehmen, allgemein zu dem Verhältnis zwischen Spannungen im persönlichen Bereich einerseits und professioneller Tätigkeit in einem gerichtlichen Verfahren andererseits in der höchstrichterlichen Rechtsprechung anerkannt, dass regelmäßig Belastungen auf persönlicher Ebene jedenfalls dann, wenn sie nicht den betroffenen Prozessbeteiligten selbst betreffen, nicht allgemein Rückschlüsse auf eine Voreingenommenheit in der Sache zulassen, sofern keine besonderen Umstände hinzutreten [vgl. hierzu etwa: BGH, Urteil vom 18. Oktober 2012, 3 StR 208/12, NStZ-RR 2013, 168, Juris-Rn. 16 m. w. N. - st. Rspr,; vgl. zu einer von der Interessenlage her vergleichbaren Konstellation auch etwa: BGH, Beschluss vom 31. März 2009, X ZR 29/07, IBR 2009, 683, Juris-Rn. 9].
Auch unter Berücksichtigung der Besonderheit, dass nach Zurückweisung einer Ablehnung eines erkennenden Richters die Revision gegen dessen Urteil dann die in § 28 Abs. 2 Satz 2 StPO gemeinte "Anfechtung" des zurückweisenden Beschlusses ist und sachlich Beschwerderecht anwendbar wird, ist der Senat nicht gehalten, insoweit nachzuholen, was das Tatgericht im Ablehnungsverfahren aus Rechts- oder Tatsachenirrtum unterlassen hat (BGHSt 23, 203; 267; 25, 126;… Meyer-Goßner /Schmidt § 338 Rn. 27;… LR- Siolek § 26 Rn. 25;… KK-Gericke § 338 Rn. 63;… andererseits LR-Franke § 338 Rn. 64; offen gelassen BGH NStZ-RR 2013, 168).
BGH, 28.02.2013 - 4 StR 430/12
https://dejure.org/2013,4598
BGH, 28.02.2013 - 4 StR 430/12 (https://dejure.org/2013,4598)
BGH, Entscheidung vom 28.02.2013 - 4 StR 430/12 (https://dejure.org/2013,4598)
BGH, Entscheidung vom 28. Februar 2013 - 4 StR 430/12 (https://dejure.org/2013,4598)
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Gefährliche Körperverletzung (lebensgefährliche Behandlung); Strafzumessung (Verhältnis von minderschwerem Fall und gesetzlich vertypten Strafmilderungsgrund; Täter-Opfer-Ausgleich)
§ 21 StGB, § 49 Abs 1 StGB, § 223 Abs 1 StGB, § 224 Abs 1 Nr 5 StGB
Strafzumessung bei gefährlicher Körperverletzung: Prüfungsreihenfolge bei minder schwerem Fall und vertyptem Strafmilderungsgrund
StGB § 21; StGB § 49; StGB § 224 Abs. 1 Nr. 5
LG Essen, 02.08.2012 - 25 KLs 9/12
NStZ-RR 2013, 168 (Ls.)
Angesichts der Schwere der begangenen Tat und der erheblichen Verletzungsfolgen bei dem Nebenkläger war eine bloße Entschuldigung völlig unzureichend, zumal weiterhin erhebliche Spannungen zwischen den Familien der Angeklagten und dem Tatopfer bestehen (vgl. BGH, Urteile vom 28. Februar 2013 - 4 StR 430/12, Rn. 14, …und vom 27. März 2013 - 2 StR 384/12, Rn. 10).
Erst wenn das Tatgericht danach weiterhin keinen minder schweren Fall für gerechtfertigt hält, darf es seiner konkreten Strafzumessung den (allein) wegen des gegebenen gesetzlich vertypten Milderungsgrundes gemilderten Regelstrafrahmen zugrunde legen (st. Rspr., vgl. nur BGH, Beschluss vom 28. Februar 2013 - 4 StR 430/12, NStZ-RR 2013, 168).
Bei der Strafrahmenwahl wird die gebotene Prüfungsreihenfolge (vgl. BGH, Urteil vom 28. Februar 2013 - 4 StR 430/12, NStZ-RR 2013, 168; Beschluss vom 21. November 2007 - 2 StR 449/07, NStZ-RR 2008, 105) einzuhalten sein.
BGH, 09.04.2015 - 2 StR 39/15
Minder schwerer Fall der gefährlichen Körperverletzung (Strafzumessung: …
Erst wenn der Tatrichter danach weiterhin keinen minder schweren Fall für gerechtfertigt hält, darf er seiner konkreten Strafzumessung den allein aufgrund des vertypten Milderungsgrundes gemilderten Regelstrafrahmen zugrunde legen (vgl. BGH, Urteil vom 28. Februar 2013 - 4 StR 430/12).
Soweit minder schwere Fälle und vertypte Milderungsgründe in Betracht kommen, wird die gesetzliche Prüfungsreihenfolge zu beachten sein (vgl. dazu BGH, Urteil vom 28. Februar 2013 - 4 StR 430/12, NStZ-RR 2013, 168; Beschluss vom 8. August 2012 - 2 StR 279/12, NStZ-RR 2013, 7, 8 mwN).
Rechtsfehlerhafte Strafzumessung (Unerlässlichkeit der kurzen Freiheitsstrafe; …
Darüber hinaus hat die Strafkammer im Fall 2 bei der Prüfung, ob ein minder schwerer Fall gemäß § 250 Abs. 3 StGB vorliegt, nicht bedacht, dass der vertypte Milderungsgrund nach § 23 Abs. 2 StGB zusammen mit anderen Milderungsgründen die Annahme eines minder schweren Falles begründen kann (dazu und zu der Prüfungsreihenfolge: BGH, Urteil vom 28. Februar 2013 - 4 StR 430/12, NStZ-RR 2013, 168;… Schäfer/Sander/van Gemmeren, Praxis der Strafzumessung, 5. Auflage, Rn. 1122 ff.).