Source: https://legalmemory.blogspot.com/2017/03/
Timestamp: 2017-12-13 05:10:09
Document Index: 77332246

Matched Legal Cases: ['Art. 35', 'Art. 29', 'Art 29', 'Art. 29', 'Art 29', 'OGH', '§ 11', 'OGH', '§ 3', '§ 11', '§ 879', '§ 1168', 'OGH', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH']

My digital (legal) memory ...: März 2017
LDI NRW: FAQs zum Datenschutzbeauftragten nach der DSGVO und der JI-RL
Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Nordrhein-Westfalen: Ein Überblick über die neuen Regelungen zu Datenschutzbeauftragten nach der Datenschutz-Grundverordnung und der JI-Richtlinie.
Eingestellt von Markus Kastelitz am Mittwoch, März 22, 2017 Links zu diesem Post
Labels: Datenschutzbeauftragter, Deutschland, DSGVO, GDPR (DS-GVO)
Dt. Bundestag: Stellungnahmen zum DSGVO-Anpassungsgesetzentwurf
BRD: Stellungnahmen zum Entwurf der Bundesregierung für ein „Gesetz zur Anpassung des Datenschutzrechts an die Verordnung (EU) 2016/679 und zur Umsetzung der Richtlinie (EU) 2016/680“
Labels: BDSG, Deutschland, DSGVO, GDPR (DS-GVO)
BayLDA: Datenschutz-Folgenabschätzung (DSFA) - Art. 35 DS-GVO
BayLDA, Kurzpapier zur Datenschutz-Folgenabschätzung (DSFA):
[...] Ausblick
Es kann sich bereits heute lohnen, einen Blick über die deutschen Landesgrenzen zu werfen:
ISO 29134 Privacy Impact Assessment (Draft)
Privacy Impact Assessment der CNIL
Auf europäischer Ebene wird momentan ein Working-Paper zur DSFA abgestimmt. Sobald dieses veröffentlicht ist, wird das BayLDA mit Praxisbeispielen über das wichtige Instrument DSFA auf der eigenen Webseite informieren.
Labels: BayLDA, CNIL, Datenschutz-Folgenabschätzung, DSGVO, GDPR (DS-GVO), Privacy Impact Assessment (PIA)
Weichert: Gutachten zur Verbraucherverbandsklage bei Datenschutzverstößen
Seit Anfang 2016 ist im Verbraucherschutzrecht ausdrücklich vorgesehen, dass Verbraucherschutzorganisationen mit Verbandsklagen gegen Datenschutzverstöße von privaten Firmen vorgehen können.
Das Gutachten des Netzwerks Datenschutzexpertise stellt die Regelungen des Unterlassungsklagegesetzes (UKlaG) und deren Auslegung im Detail vor.
Quelle: Netzwerk Datenschutzexpertise
Labels: Datenschutz, Deutschland, Verbandsklage
Art. 29 WP: Working Document on FAQs related to Binding Corporate Rules
http://ec.europa.eu/newsroom/document.cfm?doc_id=43738 (pdf) WP 155 rev.05
Eingestellt von Markus Kastelitz am Montag, März 20, 2017 Links zu diesem Post
Labels: Art 29 Working Party, BCR, Global Data Transfers
Report: Licensing Terms of Standard Essential Patents: A Comprehensive Analysis of Cases
Chryssoula Pentheroudakis, Justus A. Baron (2017) Licensing Terms of Standard Essential Patents. A Comprehensive Analysis of Cases. JRC Science for Policy Report. EUR 28302 EN; doi:10.2791/32230
Abstract: The prospect of licensing patents that are essential to standards on an industry-wide scale is a major incentive for companies to invest in standardization activities. Most standard development organizations (SDOs) have defined intellectual property rights (IPR) policies whereby SDO members must commit to licensing their standard-essential patents (SEPs) on Fair, Reasonable and Non-Discriminatory (FRAND) terms. This study aims to provide a consistent framework for both the interpretation of FRAND commitments and the definition of FRAND royalties. Our methodology is built on the analysis of landmark and significant decisions taken by courts and competition authorities in Europe and worldwide. The purpose of the comparative analysis is to provide a comprehensive overview of how FRAND licensing terms have been defined in the evolving case law, while testing the economic soundness of the concepts and methodologies applied by courts and antitrust authorities.
Eingestellt von Markus Kastelitz am Freitag, März 17, 2017 Links zu diesem Post
Labels: FRAND, standard essential patents
Chaudron S., Di Gioia R., Gemo M., Holloway D., Marsh J., Mascheroni G., Peter J., Yamada-Rice D., Kaleidoscope on the Internet of Toys - Safety, security, privacy and societal insights, EUR 28397 EN, doi:10.2788/05383 (pdf)
Eingestellt von Markus Kastelitz am Donnerstag, März 16, 2017 Links zu diesem Post
Labels: Datenschutz, Internet of Things (IoT), Privacy
Eingestellt von Markus Kastelitz am Mittwoch, März 15, 2017 Links zu diesem Post
EP resolution on fundamental rights implications of big data
European Parliament resolution of 14 March 2017 on fundamental rights implications of big data: privacy, data protection, non-discrimination, security and law-enforcement (2016/2225(INI)) - Entschließung des Europäischen Parlaments vom 14. März 2017 zu den Folgen von Massendaten für die Grundrechte: Privatsphäre, Datenschutz, Nichtdiskriminierung, Sicherheit und Rechtsdurchsetzung (2016/2225(INI))
Press release: "Strengthened transparency of algorithms, special attention to data used for law enforcement and more investment in digital literacy needed to safeguard fundamental rights in the digital era, MEPs say in a non-legislative resolution passed on Tuesday ..."
Labels: Big Data, Datenschutz, European Parliament
Berlin Group: Arbeitspapier zu Biometrie in der Online-Authentifizierung
Working Paper on Biometrics in Online Authentication (Berlin 22./23. November 2016), deutsch
[...] 7. The use of biometrics in online authentication offers one possibility to address some of the shortcomings of current password-based authentication. However, as this Working Paper shall demonstrate, careful consideration must be given to the data protection and privacy risks that result from their use.
8. The purpose of this Working Paper is not to specify when biometrics could be used as a factor in online authentication. This is a decision which should be documented in a Privacy Impact Assessment (PIA) carried out during the design phase of a project and updated throughout the lifetime of the IT system. This Working Paper will highlight the privacy risks when biometrics are introduced and used in authentication and how these risks can be managed in an appropriate manner. [...]
Labels: Berlin Group, Biometrie, Datenschutz
Datenschutzbeauftragter Kanton Zürich: Personalisierte Medizin und Datenschutz
Personalisierte Medizin und Datenschutz, Aktuelle Herausforderungen bei der Entwicklung der Personalisierten Medizin aus datenschutzrechtlicher Sicht, 28.02.2017 von lic.iur. Viviane Kull, Juristische Sekretärin beim Datenschutzbeauftragten des Kantons Zürich (pdf)
Forschung und Entwicklung der Personalisierten Medizin müssen verschiedene Aspekte des Datenschutzes berücksichtigen. Der neue Artikel befasst sich mit Themen wie den Schwierigkeiten der Anonymisierung von Gesundheitsdaten, dem Recht auf Nichtwissen oder den Verantwortlichkeiten bei der Datenbearbeitung.
Labels: Anonymisation, Datenschutz, Gesundheitswesen, medical research, Schweiz
Art. 29 WP: Letter to EU Member States regarding resources for Data Protection Authorities
Letter of the Chair of the ART 29 WP DPA resources:
[...] Therefore, the WP29 calls upon Governments of the EU Member States and, where applicable, to regional Governments within these States to provide sufficient financial and human resources for national Supervisory authorities to conduct their duties not only once the new legal frameworks apply, but also essentially beforehand, during the critical transitional period.
Labels: Art 29 Working Party, DPA, DSGVO, GDPR (DS-GVO)
OGH: kein Rücktrittsrecht des Konsumenten (§ 11 Abs 1 FAGG) bei Vertragsabschluss auf Messe
OGH 26.01.2017, 3 Ob 237/16y
Ein Messestand, den ein Unternehmer während der gesamten Dauer einer – wenn auch nur einmal jährlich für gut eine Woche stattfindenden – Verkaufsmesse betreibt, an dem er also in dieser Zeit seine unternehmerische Tätigkeit entfaltet, stellt einen Geschäftsraum iSd § 3 Z 3 FAGG dar. Von einem dort abgeschlossenen Vertrag können Verbraucher deshalb nicht gemäß § 11 Abs 1 FAGG binnen 14 Tagen ohne Angabe von Gründen zurücktreten. [...]
[...] 2.2.4. Durch die Bestimmung des § 879 Abs 3 ABGB wurde ein eine objektive Äquivalenzstörung und „verdünnte Willensfreiheit“ berücksichtigendes bewegliches System geschaffen. Eine gröbliche Benachteiligung ist jedenfalls stets dann anzunehmen, wenn die dem Vertragspartner zugedachte Rechtsposition in auffallendem Missverhältnis zur vergleichbaren Rechtsposition des anderen steht (RIS-Justiz RS0016914 [T4, T32]).
2.3. Da eine geltungserhaltende Reduktion nicht ausgehandelter missbräuchlicher Klauseln im Individualprozess über ein Verbrauchergeschäft aufgrund der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs nicht mehr in Frage kommt (RIS-Justiz RS0128735), entfällt dieser Vertragspunkt ersatzlos, sodass sich die Frage einer richterlichen Mäßigung der Stornogebühr nicht mehr stellt.
3. Der Beklagten ist grundsätzlich dahin zuzustimmen, dass ihr aufgrund des unberechtigten Vertragsrücktritts der Konsumenten gemäß § 1168 Abs 1 ABGB das vereinbarte Entgelt abzüglich dessen, was sie infolge Unterbleibens der Arbeit erspart oder durch anderweitige Verwendung erworben oder zu erwerben absichtlich versäumt hat, zusteht. Ein diesbezügliches Vorbringen hat die Beklagte allerdings in erster Instanz nicht erstattet, sodass darauf nicht weiter einzugehen ist. [...]
Eingestellt von Markus Kastelitz am Dienstag, März 14, 2017 Links zu diesem Post
Labels: ABGB, AGB, FAGG, geltungserhaltende Reduktion, OGH, Stornogebühr, Verbraucher, Verbraucherrechte
Österreich: Datenschutzrat - Digitale Mautvignette muss Anonymität gewährleisten
Stellungnahme des Datenschutzrates zur geplanten automatisierten Mauterhebung [Ministerialentwurf betreffend ein Bundesgesetz, mit dem das Bundesstraßen-Mautgesetz 2002 geändert wird]
Das Verkehrsministerium (BMVIT) will das geltende System zur Mautentrichtung auf zeitgemäße Weise weiterentwickeln: Künftig soll es den Mautschuldnern ermöglicht werden, statt einer Klebevignette eine digitale Vignette zu erwerben, indem sie das Kennzeichen im Mautsystem registrieren lassen.
"Das setzt aber ein Mautsystem voraus, in dem die Kennzeichendaten gespeichert werden. Dieses Mautsystem wird als öffentliches Register konzipiert, in das jede Person Einsicht nehmen kann", gibt Johann Maier Vorsitzender des Datenschutzrates zu bedenken. "Doch es gibt einen grundrechtlichen Anspruch des Menschen auf Bewegung im öffentlichen Raum ohne systematische Beobachtung, konkret das Recht auf spurenfreie Mobilität."
Nach Ansicht des Datenschutzrates müssen daher Systeme zur automatisierten Erhebung von Straßenbenutzungsgebühren technisch so ausgestaltet werden, dass bei rechtskonformer Nutzung im Mautsystem entweder überhaupt keine personenbezogenen Daten anfallen oder aber die Erhebung und Verarbeitung personenbezogener Daten derart begrenzt wird, dass im Gesamtergebnis eine annähernd anonyme Nutzung gewährleistet ist. [...]
Quelle: Pressemeldung Datenschutzrat
Eingestellt von Markus Kastelitz am Freitag, März 10, 2017 Links zu diesem Post
Labels: Anonymisation, Datenschutz, Datenschutzrat
EuGH: kein Recht auf Vergessenwerden für die im Gesellschaftsregister eingetragenen personenbezogenen Daten
EuGH 09.03.2017, Rs C-398/15 Camera di Commercio, Industria, Artigianato e Agricoltura di Lecce / Salvatore Manni
Aus der Pressemeldung (pdf) des EuGH:
Nach Ansicht des Gerichtshofs gibt es kein Recht auf Vergessenwerden für die im Gesellschaftsregister eingetragenen personenbezogenen Daten. Die Mitgliedstaaten können jedoch nach Ablauf einer hinreichend langen Frist nach der Auflösung der betreffenden Gesellschaft in Ausnahmefällen einen beschränkten Zugang Dritter zu diesen Daten vorsehen. [...]
Eingestellt von Markus Kastelitz am Donnerstag, März 09, 2017 Links zu diesem Post
Labels: Datenschutz, EuGH, Firmenbuch, right to be forgotten
Article: An EU Perspective on Anonymization, Pseudonymization and Personal Data
Stalla-Bourdillon, Sophie and Knight, Alison, Anonymous Data V. Personal Data — A False Debate: An EU Perspective on Anonymization, Pseudonymization and Personal Data (March 6, 2017). Wisconsin International Law Journal, 2017
Eingestellt von Markus Kastelitz am Mittwoch, März 08, 2017 Links zu diesem Post
Labels: Anonymisation, Big Data, Datenschutz, DSGVO, GDPR (DS-GVO), health data, Pseudonymisierung
This discussion paper [pdf] looks at the implications of big data, artificial intelligence (AI) and machine learning for data protection, and explains the ICO’s views on these.
A great resource imho: Just look at Annex 1 – Privacy impact assessments for big data analytics
Eingestellt von Markus Kastelitz am Samstag, März 04, 2017 Links zu diesem Post
Labels: Artificial Intelligence, Big Data, ICO
Dt. Bundesrat: Empfehlungen der Ausschüsse zum DSAnpUG-EU
Empfehlungen der Ausschüsse zu Punkt 36 der 954. Sitzung des Bundesrates am 10. März 2017 (pdf):
Labels: Deutschland, DSGVO
ICO has published draft guidance (pdf) for consent in the GDPR, consultation closes on 31 March 2017.
Eingestellt von Markus Kastelitz am Donnerstag, März 02, 2017 Links zu diesem Post
Labels: DSGVO, GDPR (DS-GVO), ICO, UK, Zustimmung/Einwilligung
ENISA: Guidelines on Incident Notification for Digital Service Providers
Eingestellt von Markus Kastelitz am Mittwoch, März 01, 2017 Links zu diesem Post
Labels: data breach notification, ENISA, NIS
OGH: Sind Daten über Erbkrankheit des verstorbenen Sohnes personenbezogene Daten des Vaters?
OGH 29.11.2016, 6 Ob 148/16g:
Im Allgemeinen wäre durchaus denkbar, dass Daten von Verstorbenen betreffend Erbkrankheiten auch als Daten etwa jener Personen angesehen werden, von denen sie abstammen. Voraussetzung wäre aber, dass es sich um eine „Erb“krankheit handelt, diese also weitervererbt wird. Sonst aber sind diese Daten der Kinder keine personenbezogenen Daten des Vaters. (Quelle: RIS-Rechtssatz)
Dazu, dass Daten des Kindes grds keine personenbezogenen Daten der Eltern sind, vgl - iZm Einkommensanfrage beim Arbeitgeber des Unterhaltspflichtigen - VwGH 27. 4. 2012, 2012/17/0115 = jusIT 2012/70 = ZfV 2013/1175 (Anfrage eines Jugendwohlfahrtsträgers) bzw OGH 23. 2. 2016, 6 Ob 225/15d = jusIT 2016/71 (Anfrage im Unterhaltsverfahren). (Quelle: Lexisnexis)
Labels: Erbkrankheit, health data, OGH, Personenbezug