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Timestamp: 2019-02-22 08:26:21
Document Index: 107193005

Matched Legal Cases: ['§ 254', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 823', '§ 263', 'BGH', 'BGH', '§ 254', '§ 823', '§ 253', '§ 322', '§ 823', '§ 826', '§ 199', '§ 199', '§ 280', '§ 138', '§ 138', '§ 141', '§ 199', '§ 675', '§199', '§675', '§280', '§37']

Rechtsprechung - Suchergebnis - 22.02.2019 09:26h
1. Handeln die Schädiger als Mittäter oder Gehilfen, sind im Rahmen der Prüfung eines Mitverschuldens des Geschädigten gemäß § 254 BGB ihre Verursachungs- und Schuldbeiträge in einer Gesamtschau dem Beitrag des Geschädigten gegenüberzustellen (Fortführung von Senat, Urteil vom 16. Juni 1959, VI ZR 95/58, BGHZ 30, 203, 206 und im Anschluss an BGH, Versäumnisurteil vom 10. November 2016, III ZR 235/15, BGHZ 213, 1 Rn. 46).
2. Bei einer Haftung gemäß § 823 Abs. 2 BGB in Verbindung mit § 263 Abs. 1 StGB und direktem Schädigungsvorsatz kommt die anspruchsmindernde Berücksichtigung eines fahrlässigen Verhaltens des Geschädigten nicht in Betracht (Fortführung von BGH, Versäumnisurteil vom 10. November 2016, III ZR 235/15, BGHZ 213, 1 Rn. 42 und Urteil vom 9. Oktober 1991, VIII ZR 19/91, NJW 1992, 310, 311).
BGB § 254 Abs 1, § 823 Abs 2
Aktenzeichen: VIZR128/16 Paragraphen: Datum: 2017-12-19
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II ZR 180/15
ZPO § 253 Abs 2 Nr 2, § 322 Abs 1 ZPO
BGB § 823 Abs 2, § 826 BGB
Aktenzeichen: IIZR180/15 Paragraphen: Datum: 2017-11-21
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Bankrecht - Anlageberatung Haftungsrecht Prozeßrecht
III ZR 296/15
Ob grob fahrlässige Unkenntnis i.S.d. § 199 Abs. 1 Nr. 2 BGB vorliegt, wenn ein Kapitalanleger eine Risikohinweise enthaltende Beratungsdokumentation "blind" unterzeichnet, muss der Tatrichter aufgrund einer umfassenden tatrichterlichen Würdigung der konkreten Umstände des Einzelfalls feststellen (Fortführung von Senat, Versäumnisurteil vom 23. März 2017, III ZR 93/16, BeckRS 2017, 107457).
Aktenzeichen: IIIZR296/15 Paragraphen: Datum: 2017-07-20
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23 Kap 1/16
Musterentscheid im Kapitalanleger-Musterverfahren B. ./. 1. Deutsche Bank AG, 2. Deutsche Bank Privat- und Geschäftskunden AG (Patentportfolio-Fonds)
Aktenzeichen: 23Kap1/16 Paragraphen: Datum: 2017-07-12
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11 U 164/16
Zu den Anforderungen an die Darlegung einer Anlageberaterpflichtverletzung.
BGB § 199 Abs 1, § 280 Abs 1
ZPO § 138 Abs 1, § 138 Abs 4, § 141
Aktenzeichen: 11U164/16 Paragraphen: Datum: 2017-07-03
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11 U 147/16
Anforderungen an den schlüssigen Vortrag und das erhebliche Bestreiten einer Anlageberatungspflichtverletzung
1. Ebenso, wie dem Beratungsunternehmen im Rahmen seiner sekundären Darlegungslast, ist auch dem Anleger ein Vortrag "ins Blaue hinein" nicht gestattet.
2. Auch wenn es sich bei der Aufklärungspflichtverletzung durch Unterlassen um eine negative Tatsache handelt, setzt die entsprechende Behauptung des Anlegers voraus, dass ihm zumindest konkrete tatsächliche Anhaltspunkte gegenwärtig sind, die im Sinne einer gewissen Wahrscheinlichkeit für die behauptete Pflichtverletzung sprechen.
3. Zur Frage, unter welchen Voraussetzungen einem Beweisangebot des Beratungsunternehmens auf Vernehmung des Anlegers als Partei nachzugehen ist über deren Behauptung, der Anleger hätte die streitgegenständliche Anlage auch im Falle einer ordnungsgemäßen Beratung gezeichnet.
Aktenzeichen: 11U147/16 Paragraphen: Datum: 2017-06-22
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17 U 160/16
Anlageberatung: Keine generelle Unvereinbarkeit der Empfehlung geschlossener Immobilienfonds als Teil von Stiftungsvermögen
Aktenzeichen: 17U160/16 Paragraphen: Datum: 2017-06-21
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Bankrecht - Anlageberatung Haftungsrecht Verjährung
III ZR 93/16
Verjährung des Schadensersatzanspruchs wegen nicht anlegergerechter Beratung: Grob fahrlässige Unkenntnis von den anspruchsbegründenden Tatsachen bei Unterzeichnung des Zeichnungsscheins ohne vorherige Lektüre des Inhalts
BGB § 199 Abs 1 Nr 2, § 675 Abs 1
Aktenzeichen: IIIZR93/16 Paragraphen: BGB§199 BGB§675 Datum: 2017-03-23
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16 U 59/16
Bankenhaftung: Vorsätzliche Falschberatung durch unterlassene Aufklärung über negativen Marktwert des Swaps
1. Im Jahre 2007 konnte ein Kreditinstitut davon ausgehen, über den von ihm in neuen Swap-Vertrag einstrukturierten anfänglichen negativen Marktwert nicht aufführen zu müssen.
2. Die Vorsatzvermutung ist jedenfalls aufgrund des Fehlens jeglicher, eine derartige Aufklärungspflicht bejahende höchst- und obergerichtliche Rechtsprechung widerlegt.
Aktenzeichen: 16U59/16 Paragraphen: BGB§280 WpHG§37a Datum: 2017-02-16
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