Source: http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=BGHZ%2078,%20269
Timestamp: 2013-06-19 13:27:09
Document Index: 234523836

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Rechtsprechung: BGHZ 78, 269
Rechtsprechung BGH, 23.10.1980 - IVa ZR 33/80 Volltextver�ffentlichungen
zimmermann-notar-rostock.de Wirsamkeit Maklervertrag (mit Nachweismakler) auch ohne Gewerbeerlaubnis
Wird zitiert von ... (13) BGH, 22.09.1983 - VII ZR 43/83 Werkvertrag mit nicht in die Handwerksrolle eingetragenem UnternehmerIn besonderen F�llen folgt die Nichtigkeit allerdings auch aus der Verletzung einseitiger Verbote, falls der Zweck des Gesetzes anders nicht zu erreichen ist und die durch das Rechtsgesch�ft getroffene Regelung nicht hingenommen werden kann (BGHZ 37, 258 [262] = NJW 1962, 2010, f�r einen Versto� gegen das Rechtsberatungsgesetz; BGHZ 53, 152 [157] = NJW 1970, 609, f�r verbotene Heilmittelwerbung; BGHZ 65, 368 [370] = NJW 1976, 415; BGHZ 78, 263 [265] = NJW 1981, 399; BGHZ 78, 269 [271] = NJW 1981, 387; vgl. auch BGHZ 85, 39 [43f.] = NJW 1983, 109).Handelt es sich dagegen um blo�e Ordnungsvorschriften, die ein sonst unbedenkliches Rechtsgesch�ft aus gewerbepolizeilichen oder ordnungspolitischen Gr�nden untersagen, so bleibt die G�ltigkeit eines dem Verbot zuwider geschlossenen Vertrages unber�hrt (vgl. BGHZ 53, 152 [157] = NJW 1970, 609; BGHZ 71, 358 [361] = NJW 1978, 1970; BGHZ 78, 269[272] = NJW 1981, 387; BGH, NJW 1968, 2286f.; WM 1972, 853, insoweit nicht abgedruckt in BGHZ 59, 1 = NJW,1972, 1463.
BGH, 17.01.2003 - V ZR 137/02 Immobilien - Vorkaufsrecht des MietersLetzteres und damit das Vorliegen eines Verbotsgesetzes wird von der Rechtsprechung regelm��ig bejaht, wenn beide Vertragsparteien mit dem Vertragsschlu� ein gesetzliches Verbot verletzen (BGHZ 78, 269, 271; 115, 123, 125; 143, 283, 287).Sollte das Verbot nur die Gemeinde treffen, so f�hrt ein Versto� nur dann zur Nichtigkeit des Rechtsgesch�fts nach � 134 BGB, wenn dem Verbot ein Zweck zugrunde liegt, der gleichwohl die Nichtigkeit des ganzen Rechtsgesch�fts erfordert (BGHZ 78, 269, 271; 89, 369, 373; 143, 283, 287).
BGH, 19.01.1984 - VII ZR 121/83 SchwarzarbeitEntscheidend ist, ob das Gesetz sich nicht nur gegen den Abschlu� des Rechtsgesch�fts wendet, sondern dar�ber hinaus gegen seine privatrechtliche Wirksamkeit und damit gegen seinen wirtschaftlichen Erfolg (vgl. BGHZ 53, 152, 156 f.; 78, 269, 271; BGH, NJW 1968, 2286; 1981, 1204, 1205; Urteil vom 14. November 1960 - VIII ZR 116/59 -, LM BGB � 134 Nr. 34 = WM 1960, 1417, 1418).In besonderen F�llen kann sich die Unwirksamkeit allerdings auch aus einer einseitigen Gesetzes�bertretung ergeben, falls n�mlich der Zweck des Verbotsgesetzes anders nicht zu erreichen ist und die rechtsgesch�ftlich getroffene Regelung nicht hingenommen werden darf (BGHZ 37, 258, 262; 53, 152, 157; 65, 368, 370; 78, 263, 265; 78, 269, 271).
BGH, 17.01.2003 - V ZR 127/02 Immobilien - Vorkaufsrecht des MietersLetzteres und damit das Vorliegen eines Verbotsgesetzes wird von der Rechtsprechung regelm��ig bejaht, wenn beide Vertragsparteien mit dem Vertragsschlu� ein gesetzliches Verbot verletzen (BGHZ 78, 269, 271; 115, 123, 125; 143, 283, 287).Sollte das Verbot nur die Gemeinde treffen, so f�hrt ein Versto� nur dann zur Nichtigkeit des Rechtsgesch�fts nach � 134 BGB, wenn dem Verbot ein Zweck zugrunde liegt, der gleichwohl die Nichtigkeit des ganzen Rechtsgesch�fts erfordert (BGHZ 78, 269, 271; 89, 369, 373; 143, 283, 287).
BGH, 18.09.1997 - III ZR 226/96 Erhebung der Beschwerdegeb�hrDie Entscheidung des Berufungsgerichts stellt sich auch nicht aus anderen Gr�nden als richtig dar (� 563 ZPO); insbesondere w�re ein zwischen den Parteien zustande gekommener Maklervertrag nicht deshalb nach � 134 BGB nichtig, weil die Kl�gerin im fraglichen Zeitraum nicht im Besitze einer Maklererlaubnis nach � 34 c GewO war (BGHZ 78, 269, 271 f.).
BGH, 08.02.2001 - III ZR 45/00 Befangenheit nach Unterzeichnung, aber vor Verk�ndung des BerufungsurteilsHingegen ist es unerheblich, ob die Kl�gerin im fraglichen Zeitpunkt schon ein Gewerbe als Maklerin angemeldet hatte und im Besitz einer Erlaubnis nach � 34 c GewO gewesen war (BGHZ 78, 269).
OLG Koblenz, 05.05.2003 - 12 U 40/02 Bautr�ger - Appartmentkauf im Ausland kann Bautr�gervertrag seinW�hrend z.B. eine fehlende Gewerbeerlaubnis die zivilrechtliche Wirksamkeit eines dennoch abgeschlossenen Vertrages ganz unber�hrt lassen kann (vgl. z.B. BGHZ 78, 269 ff.), ist bei Versto� gegen � 3 MaBV zwar die betroffene Vereinbarung nichtig.
OLG Karlsruhe, 04.04.2012 - 11 Wx 111/11 Immobilien - Wann besteht Anlass zur Anforderung einer "Unterwerterkl�rung"?
AG Rheinberg, 31.08.2009 - 12 C 365/08 K�ndigung Mietvertrag Grundst�cksparzelle Zahlungsverzug
OLG Koblenz, 24.06.2011 - 2 U 1025/10 Was ist dejure.org?