Source: https://bundesblatt.weblaw.ch/?method=dump&bbl_id=53555&format=htm
Timestamp: 2020-07-15 18:20:39
Document Index: 88383070

Matched Legal Cases: ['Art. 24', 'Art. 22', 'Art. 21', 'Art. 16', 'Art. 8', 'Art. 21', 'Art. 21']

BBL 1946 Band 19 S. 65
Bundesrates an die Bundesversammlung über die Genehmigung der Rechnungen und der Geschäftsführung der Schweizerischen Bundesbahnen für das Jahr 1945.
Wir haben die Ehre, Ihnen den Geschäftsbericht und die Rechnungen der Schweizerischen Bundesbahnen für das Jahr 1945 nebst dem Bericht des Verwaltungsrates vom 25. April 1946 zur Genehmigung zu unterbreiten. Es ist zu begrüssen, dass die Eechnungsablage übersichtlicher gestaltet wurde, indem ausser der summarischen Hauptrechnung in einer besondern Drucksache noch detaillierte Eechnungen mit Erläuterungen erstellt worden sind. Aus den umfassenden Berichten möchten wir die folgenden Hauptangaben hervorheben.
I. Bauausgaben.
Die nachstehende Aufstellung vermittelt einen Überblick über die Nettobaukosten mit Einschluss der zu Lasten der Erfolgsrechnung gehenden Bauaufwendungen.
Ausgaben 1944 Fr.
Genfer Verbindungsbahn.
Voranschlag 1945 Fr.
Ausgaben 1945 Fr.
Einführung der elektrischen Zugförderung
11277622
12611802
10403256 5
Übertrag Bundesblatt. 98. Jahrg. Bd. III.
66 Ausgaben 1944
10 403 256
Übertrag 12 611 802 2. Übrige Bauten (allgemeine Kosten, Bahnanlage und feste Einrichtungen) : Generaldirektion Kreis I Kreis II Kreis III 3. Eollmaterial 4. Mobiliar und Gerätschaften .
563 242 510 000 1 721 493 2 190 012 3 704 000 2 836 065 3 958 199 6 561 600 7 508 247 2 921 953 3 219 500 4071011 8 654 912 13 525 000 10 370 085 893 165 1 180 300 1 089 234
Total Bau der Bahn 31 793 285
35 895 400
37 999 391
186 368 591 870
790 000 648 000 10600
C. Verwendungen auf Nebengeschäfte.
Materialverwaltung Kraftwerke, Übertragungsleitungen und Unterwerke . . . .
Schiffsdienst auf dem Bodensee.
Total Nebengeschäfte
Gesamttotal 32 578 738
37 361 500
400 510 564 983 10422 978 859
38 978 250
Der A7ergleich der wirklichen Ausgaben im Jahre 1945 mit den Voransohlagszahlen ergibt eine Überschreitung des Budgets um 1,6 Millionen Pranken. Innerhalb des Bauvoranschlages sind grössere Verschiebungen zu verzeichnen. So ist vor allem die Elektrifikation stärker als vorgesehen weiter gefuhrt worden, und zwar auf Kosten der Beschaffung von Eollmaterial, das von den Lieferfirmen nicht im bestellten Umfange bereitgestellt werden konnte.
Die Steigerung der Materialpreise fällt bei der Beurteilung der Höhe der Bauausgaben im Berichtsjahr weniger ins Gewicht als in den Vorjahren. Von den Bauausgaben von 39,0 Millionen Franken wurden 35,3 Millionen Franken auf Baukonto getragen und 3,7 Millionen Franken gingen zu Lasten der Betriebsrechnung. Nach Abzug der Absetzungen für untergegangene Anlagen, der direkten Abschreibungen auf den Nebengeschäften sowie verschiedener Kontenüberträge ergibt sich ein Netto-Zuwachs des Baukontos von 23,5 Millionen Franken.
Die namhaftesten. Bauaufwendungen zu Lasten des Kontos unvollendete Bauobjekte im Jahre 1945 fallen auf nachstehende Arbeiten und Anschaffungen : Einführung der elektrischen Zugförderung 9,1 Millionen Franken Anschaffung und Umbau von Eollmaterial . . . . 5,1 » » Zweites Geleise Brunnen-Flüelen Strecke Brunnen-Sisikon 3,2 » » Zweites Geleise Giubiasco-Chiasso Strecke Rivera--Bironico--Taverne 1,5 » » II. Finanzielle Ergebnisse.
Die Baurechnung, die Erfolgsrechnung und die Bilanz sind im Anhang auszugsweise wiedergegeben.
Wir begleiten diese Nachweise mit folgenden Erläuterungen und Vergleichen : Betriebsrechnung.
Die Betriebseinnahmen betrugen: 1933 1944 1945 in Millionen Franken
Eeisenden Gepäck Tieren Gütern Poststücken
131,9 8,4 3,8 153,7 9,9
222,6 14,3 6,9 228,7 13,0
254,3 16,5 6,3 201,2 14,7
Gesamte Transporteinnahmen Verschiedene Einnahmen
807,7 15,5
485,5 19,2
493,0 18,6
Zusammen Voranschlagssummen
323,2 335,9
504,7 402,1
511,6 448,3
Einnahmen auf l km Betriebslänge. .Fr.
Die Betriebsausgaben, einschliesslich Erneuerungskosten, betrugen bei den einzelnen Dienstzweigen: 1938 1944 1945 in Millionen Franken
Allgemeine Verwaltung Unterhalt und Bewachung der Bahn. . .
Stationsdienst und Z u g s b e g l e i t u n g . . . .
Zugförderungs- und Werkstättedienst . .
6,4 40,7 77,4 78,4 >
Zusammen Voranschlagssummen Ausgaben auf 1 km Betriebslänge . . Fr.
229,5 235,9 79 165
6,9 68,7 120,4 114,4 >
7,3 75,5 130,9 115,4 >
345,2 326,3 119 295
365,2 350,5 126 440
68 Als Betriebsüberschuss sind somit verblieben: 1938
in Millionen Franken 93,7 159,5 146,4
Im ganzen Voranschlagssummen Überschuss auf l km Betriebslänge . Fr.
100,0 32 321
75,8 55 092
97,8 50 704
Der A b s c h l u s s d e r B e t r i e b s r e c h n u n g 1945 erzeigt also gegenüber dem Vorjahre eine Verminderung des Einnahmenübersohussos von 13 Millionen Franken.
Der Betriebskoeffizient, d. h. das prozentuale Verhältnis der Ausgaben zu den Einnahmen, beträgt: 1938
Die vorstehenden Betriebsüberschüsse enthalten auch die zu Lasten der Spezialfonds gehenden Kosten. Die reinen Betriebsüberschüsse stellen sich wie folgt: 1938 1944 1945 in Millionen Franken
Bohe Betriebsüberschüsse wie vorstehend dazu: Zuschüsse aus den Spezialfonds. .
93,7 13,2
159,5 14,4
146,4 3,2
Eeine Betriebsüberschüsse
Die Betriebseinnahmen sind im Vergleich zum Vorjahr um 6,9 Millionen Franken oder um 1,4 % gestiegen.
Diese Steigerung ist auf die im Berichtsjahr voll zur Auswirkung gelangten Taxzuschläge im Personen- und Güterverkehr zurückzuführen.
Der Personenverkehr hat im Jahre 1945 eine Eekordhöhe erreicht.
Es wurden 204,88 Millionen Beisende befördert, was gegenüber dem Vorjahr einer Zunahme von 15,32 Millionen Personen oder 8,1 % entspricht. Die Einnahmen aus dem Beisendenverkehr sind auf 254,3 Millionen Franken angestiegen und stehen damit 62,8 % über dem Hochkonjunkturjahr 1929. Das erstemal seit dem Bestehen der Bundesbahnen haben die Erträgnisse aus dem Beisendenverkehr mit 52 % aller Transporteinnahmen diejenigen aus dem Güterverkehr überflügelt. Die stete Aufwärtsentwicklung im Personenverkehr ist in erster Linie auf die Vollbeschäftigung in der Schweiz zurückzuführen, die sich in der Befriedigung eines gesteigerten Beisebedürfnisses breiter Bevölkerungsschichten und im erhöhten Berufsverkehr auswirkte. Dem stark rückläufigen schweizerischen Militärverkehr in der zweiten Jahreshälfte stand
eine Belebung dos zivilen Beiseverkehrs und der Eeisen der englischen und amerikanischen Armeeurlauber gegenüber.
Der G ü t e r v e r k e h r . Der seit 1942 einsetzende rückläufige Güterverkehr war im ersten Halbjahr 1945 auf einen bedrohlichen Tiefstand gesunken.
Daran -waren vor allem der fast gänzliche Ausfall des internationalen Transitverkehrs und der äusserst schwache Aussenhandelsverkehr schuld. Dank der im Mai eingetretenen Waffenruhe stiegen in der zweiten Hälfte des Jahres indessen sowohl der Binnenverkehr wie der Aussenhandelsverkehr. Der Jahresverkehr wies eine Leistung von nur 1283,8 Tonnenkm auf und war damit seit 20 Jahren der schwächste Verkehr.
Die Einnahmen stehen etwas besser da, weil hauptsächlich die niedrig tarifierten Massenguter im Durchgangs- und Militärverkehr ausgefallen sind.
Bei 238, 7 Millionen Einnahmen stand der Index (1929 = 100) auf 97,1, während er in den Dreissigerjahren bis auf 64,7 % sank. Es ist allerdings darauf hinzuweisen, dass das Verhältnis des Berichtsjahres zum Ausgangsjahr 1929 noch ungunstiger ausfallen würde, wenn man den Tarifzuschlag von den Einnahmen ausgenommen hätte.
Die Betriebsausgaben sind erneut gestiegen und zwar um 19,92 Millionen Franken auf 365,16 Millionen Franken; auch sie stellen einen Eekord dar. Gegenüber dem Jahre 1929 sind sie um 30,2 % gestiegen, während die gesamten Betriebseinnahmen nur eine Steigerung von 24,1 % aufweisen. Die Mehrausgaben gegenüber dem Vorjahr rühren hauptsächlich von den höheren Teuerungszulagen und von der Vermehrung des Personalbestandes her. Diese Mehraufwendungen machen allein 14,18 Millionen Franken aus. Eine weitere Ursache des Ansteigens der Betriebsausgaben ist in einer, wenn auch langsamer fortschreitenden Teuerung der Materialien und in den erhöhten Ausgaben für den Eollmaterialunterhalt zu suchen.
Die Zunahme des bahneigenen Personals beträgt 665 Einheiten. Gestiegen ist auch die Zahl der Unternehmer- und Aushilfsarbeitor. Im Berichtsjahr betrug deren Zahl 3960, das sind 536 mehr als im Vorjahr.
Im Jahresdurchschnitt betrug der Personalbestand: 1938
Bahneigenes Personal . . Unternehmerarbeiter und vorübergehend beschäftigte Hilfsarbeiter
Die Personalkosten betrugen:
Besoldungen, einschliesslich Zulagen. . . .
Löhne, einschliesslich Zulagen Nebenbezüge, Dienstkleider und Wohlfahrtseinrichtungen . .
Leistungen für die Alters- und Krankenfürsorge Leistungen für die Unfallfürsorge Total
1944 1945 in Millionen Franken 123,0 159,7 166,8 14,4 33,9 39,5
36,0 2,9
37,1 4,3
37,8 4,4
Die Gesamtausgaben für Verbrauchsmaterialien der Verwaltung und des Betriebes, Brennmaterial der Lokomotiven und Wagen und elektrische Kraft erreichten: 1 9 1 9 4 5 ) 4 5 1938 30,1
in Millionen Franken 45,5 43,2
Auf die Betriebskraft allein entfielen:
für das Brennmaterial Fr.
für die elektr. Kraft Fr.
im ganzen Fr.
4578033 15 410 877 11 810 183
21175854 22 918 538 23 485 606
25753887 38 829 415 35 295 789
Zufolge zurückgehender Leistungen der thermischen Triebfahrzeuge haben die Kosten für das Brennmaterial gegenüber dem Vorjahr um 3,6 Millionen Pranken abgenommen. Die Entwicklung des Kohlenpreises zeigt folgendes Bild: Kohlenpreis pro t
Die kilometrischen L e i s t u n g e n der L o k o m o t i v e n betrugen: Thermische Triebfahrzeuge Elektr.
(Dampf und andere) Triebfahrzeuge im ganzen Lok.-km Lok.-km Lok.-km 1944 . . . . 6250882 1945 . . . . 4787136
50474400 54123512
56725282 58860648
Gegenüber dem Vorjahr ist eine Steigerung der Leistungen von 2 135 366 Lokomotivkilometern oder 3,76 % eingetreten. Der Anteil der elektrisch ge-
führten Triebfahrzeugkilometer an den gesamten Betriebsleistungen der Triebfahrzeuge beträgt rund 92 % gegenüber 89 % im Vorjahr.
Die Kosten für den U n t e r h a l t und die E r n e u e r u n g der Bahnanlagen erreichten in den Jahren 1938 = 30,2 Millionen, 1944 = 53,9 Millionen und 1945 = 57,9 Millionen Franken.
Sie blieben aber um 4.7 Millionen Franken unter dem Voranschlag, weil die vorgesehenen Oberbauerneuerungen wegen Materialmangel nur zum Teil ausgeführt -werden konnten.
Die Geleiseerneuerungen mit neuem Material umfassten im verflossenen Jahr eine Strecke von bloss 4,9 km gegenüber 6,8 km im Vorjahr. Wegen Materialmangels wurde der veranschlagte Geleiseumbau von 66,0 km bei weitem nicht erreicht. Das Geleise nrusste weiterhin durch vermehrte Arbeiten am Schotterbett und durch Kegulierungsarbeiten betriebssicher erhalten werden.
Die Unterhaltskosten des Eollmaterials betrugen in den Jahren 1938 = 24,7 Millionen, 1944 = 38,9 Millionen und 1945 = 41,0 Millionen Franken.
III. Gewinn- und Verlustrechnung.
Der Überschuss der Betriebseinnahmen über die Betriebsausgaben beträgt 146,4 Millionen Franken, das sind 13,1 Millionen Franken weniger als im Vorjahr. Zum erstenmal seit 1939 reicht dieser Betriebsüberschuss nicht mehr aus, um die unsanierte Gewinn- und Verlustrechnung ohne Defizit abzuschliessen.
Da die Betriebseinnahmen vermöge der ganzjährigen Taxzuschläge gegenüber dem Vorjahr sogar gestiegen sind, ist der ungünstigere Abschluss ausschliesslich auf die neuerliche Erhöhung der Betriebsausgaben zurückzuführen. Innerhalb der Betriebsmehrausgaben von 20 Millionen Franken gegenüber 1944 nimmt allein schon die Vermehrung der Personalkosten von 14,2 Millionen Franken einen bedeutenden Platz ein. Dabei ist aber zu beachten, dass trotzdem der Ausgleich der Teuerung bei mehreren Personalkategorien nicht in vollem Ausmass erfolgen konnte.
Die letzte Gewinn- und Verlustrechnung vor der Sanierung schliesst mit einem Passivsaldo von 25,6 Millionen Franken ab. Dieser Fehlbetrag ist durch ausserordentliche Aufwendungen mitbeeinflusst worden. Für die Nachholung von aufgestautem Erneuerungsbedarf mussten erneut Bückstellungen von 10 Millionen Franken gemacht werden gegenüber 6,3 Millionen im Vorjahr und 14 Millionen Franken im Jahre 1943. Der Gewinn- und Verlustrechnung sind sodann 2,7 Millionen Franken belastet worden für die Deckung von Bombardierungs- und Beschiessungsschäden von 2,4 Millionen Franken und Mobilisationskosten von 0,3 Millionen Franken. Dagegen sind die noch in Aussicht stehenden Vergütungen fremder Staaten an solche Schäden dem Bunde zu überweisen. Das Konto «Schuldverpflichtung aus laufenden Haftpflicht- und Zuschussrenten» musste wegen ungenügendem Deckungskapital nochmals mit 1,2 Millionen Franken geäufnet werden.
Die Kapitalkosten haben auch leicht zugenommen, obwohl die Kosten für die Kapitalverzinsung zurückgegangen sind. Dies rührt davon her, dass auf die Anleihenskosten eine erhöhte Abschreibung entfiel infolge vorzeitiger Bückzahlung des 4 % Darlehens der Eidgenossenschaft von 1936.
Das Passivsaldo des Jahres 1945 von 25,6 Millionen Franken hätte sich indessen in einen Aktivsaldo von 17,8 Millionen Franken gewandelt, wenn das Bundesgesetz über die Bundesbahnen vom 23. Juni 1944 schon auf den 1. Ja· nuar 1945 in Kraft getreten wäre.
IV. Entschuldung der Bundesbahnen.
Die Bilanzbereinigung der Bundesbahnen fällt in das Jahr des Überganges vom Kriegs- zum Friedensbetrieb. Die vorliegende Rechnung erzeigt auf Ende des Berichtsjahres die Bilanz vor und nach der Sanierung.
Laut Art. 24 der bundesrätlichen Vollziehungsverordnung vom 15. Februar 1946 trat das Bundesgesetz über die Schweizerischen Bundesbahnen vom 23. Juni 1944 auf den 1. Januar 1946 in Kraft und nach Art. 22 derselben Vollziehungsverordnung war der Betrag der auf den 31. Dezember 1945 durchzuführenden Entschuldung vom Bundesrat nach der Vorlage der Jahresrechnung für das Jahr 1945 durch besondern Besohl uss festzusetzen.
Zu diesem Zwecke hat der Bundesrat am 3. Mai 1946 die Schweizerische Treuhandgesellschaft beauftragt, ein Gutachten über die Höhe des Entschuldungsbetrages zu erstatten, der auf Grund des Bundesgesetzes vom 23. Juni 1944 und der Vollziehungsverordnung vom 15. Februar 1946 vom Bunde zu übernehmen ist.
Dieses Gutachten, das am 29. Juni 1946 eingegangen ist, kommt zum Schlüsse, dass der Entschuldungsbetrag, der aus der Gegenüberstellung der Bilanzen der Bundesbahnen vor und nach der Sanierung hervorgeht, der im Gesetze vorgesehenen finanziellen Entlastung der Bundesbahnen durch die Eidgenossenschaft mit der nachfolgend besprochenen Einschränkung entspricht.
Der Bundesrat hat in seiner Sitzung vom 8. September 1946 vom Gutachten Kenntnis genommen und den Entschuldungsbetrag vorbehaltlich der Genehmigung durch die Bundesversammlung wie folgt festgesetzt: Fr.
Überschuss des Eückkauf preis es über die Anlagekosten . 113917355.77 2. Abschreibung des aktivierten «Eisenbahnfonds» . . . .
3254320.10 3. Kriegsdefizit der Jahre 1914--1922 246181111.40 4. Betrag zur Bereinigung des Baukontos 46 014 966.21 5. Passivsaldo der Gewinn- und Verlustrechnung einschliesslich desjenigen des Jahres 1945 von Fr. 25 596 126.98 . . 245 428 373.50 6. Deckung des Abschreibungsausfalles («Netto») 270800000.-- 925596126.98
Dieser Entschuldungsbetrag weicht von dem Betrag, wie er sich bei buchstäblicher Anwendung des Art. 21 des Bundesgesetzes vom 23. Juni 1944 ergeben hätte, leicht ab. Unter den zur Übernahme vorgesehenen Non-Valeurs war der im Gesetz genannte Betrag für die Baukontobereinigung mit 45,6 Millionen Franken (genau Fr. 45 569 286.31) aufgeführt. Die Bundesbahnen haben aber hiefür einen Betrag von 46.0 Millionen Franken (genau Fr. 46014966.21) in die Rechnung eingesetzt. Der Baukontobereinigungsbetrag stellt das Betreffnis zur Aufrundung der festen Entschuldung auf den Betrag von 900 Millionen Franken dar. Die Bundesbahnen haben angenommen, der im Gesetz genannte Betrag von 45,6 Millionen Franken dürfte um soviel überschritten werden, als sich das vom Bund zu übernehmende Defizit des Eisenbahnfonds durch laufende Abschreibungen der Jahre 1943--1945 verringert hat. Demgegenüber stellt jedoch der Bundesrat in Übereinstimmung mit dem Gutachten der Schweizerischen Treuhandgesellschaft fest, dass der für die Baukontoboreinigung ausgesetzte Betrag nicht ohne weiteres erhöht werden kann.
Wenn der Bundesrat unter Vorbehalt der Genehmigung durch die Bundesversammlung den von den SBB mit Fr. 925 596 126.98 aufgestellten Entschuldungsbetrag dennoch anerkannt hat, so geschah dies mit Eücksicht darauf, dass die Schweizerische Treuhandgesellschaft gewisse Abschreibungen und Buckstellungen als unterschätzt befunden hat, wodurch die Verhältnismassig kleine Differenz in der Baukontobereinigung mehr als gedeckt betrachtet werden kann. Es hätte sich im besonderen gerechtfertigt, die Vorräte der Materialverwaltung, Werkstätten und Depots schon im Jahre 1945 noch mehr abzuschreiben. Die von der Treuhandgesellschaft empfohlenen weiteren Mehrabschreibungen und Bückstellungen im Ausmasse von rund 10--11 Millionen Franken werden von 1946 an durchgeführt werden, nachdem sie von der Bimdesbahnverwaltung einer genauen Berechnung unterzogen sein werden.
Mit der Übertragung von Anleihensschulden der Bundesbahnen auf den Bund in der Höhe des festen Entschuldungsbetrages und des Dotationskapitals von insgesamt Fr. l 300 000 000 sind der Eidgenossenschaft gleichfalls die auf diese Schulden anrechenbaren Anleihenskosten, val. 31. Dezember 1945, von Er. 5 894 338 überbunden worden.
V. Pensions- und Hilfskasse.
Die Zahl der versicherten Aktiven hat infolge von Neuanstellungen um 1039 zugenommen. Die ausbezahlten Pensionen und Unterstützungen beliefen sich auf 56,1 Millionen Franken. An Beiträgen wurden für die nach alter Ordnung Versicherten von der Verwaltung 86,1 Millionen und von den Versicherten 9,1 Millionen Franken geleistet. Die durchschnittliche Jahrespension betrug im Jahre 1945 Fr. 3479 für Invalide, Fr. 1702 für Witwen und Fr. 516 für Waisen. Im Jahre 1945 stehen 29930 Versicherten 20823 Pensionierte einschliesslich Witwen und Waisen gegenüber.
Nach den Bechmmgsgrundlagen wurden im Berichtsjahr 1109 Pensionierungsfalle erwartet; es traten aber nur deren 739 ein! Die Folge davon
ist ein Eückgang des Fehlbetrages im erforderlichen Deckungskapital um rund 8,5 Millionen Franken; auf Ende 1945 beträgt dieser noch rund 557,5 Millionen Franken gegenüber 566,1 Millionen Franken im Vorjahr.
VI. Schlussbemerkungen.
Mit dem Jahre 1945 gelangte in der Geschichte der Bundesbahnen eine Periode zum Abschluss, die mit ihrer ganz ausnahmsweisen Verkehrsstruktur einzigartig ist. Ganz im Gegensatz zur starken Verkehrsschrumpfung wahrend des ersten Weltkrieges konnte der Verkehrsapparat der Bundesbahnen während der Jahre 1939 bis 1945 die wirtschaftlichen, militärischen und kulturellen Bedüifnisse unseres Landes vollauf befriedigen. Ohne dass die Betriebsleistungen, ausgedrückt in Zugs- und Wagenachskilometern, gegenüber 1938 stark erhöht werden mussten, konnte ein Verkehrsvolumen bewältigt werden, das bei den Personenkilometern im Jahre 1944 um 77 % grösser war als im letzten Vorkriegsjahr und bei den Tonnenkilometern in einzelnen Jahren mehr als eine Verdoppelung der beförderten Gütermengen ergab. Gleichzeitig gingen die Einfuhr- und Ausfuhrmengen bis auf die Hälfte der Vorkriegszahlen zurück.
Die Zunahme der durch die Bundesbahnen beförderten Gütermengen war demnach dem starken zivilen Binnen- und Durchfuhrverkehr sowie dem Militärverkehr zuzuschreiben. Da der Automobilverkehr wegen des Treibstoff- und Pneumangels sehr stark eingeschränkt werden musste, hatten die schweizerischen Eisenbahnen während der Kriegsjahre eine eigentliche Monopolstellung inné. Ohne die beschleunigte Elektrifizierung des Staatsbahnnetzes in der Kriegszwischenzeit hätte die in andern Ländern eingetretene Transportkrise auch unser Land erfasst. Die Verdienste der Männer und Behörden, die das nationale Werk der Elektrifizierung trotz der hohen Kosten unermüdlich gefördert haben, werden durch die Erfahrungen während der Kriegszeit erst in ihr richtiges Licht gerückt. Für die reibungslose Abwicklung der Transporto während der Kriegsjahre verdienen die Leitung und das Personal der Bundesbahnen volle Anerkennung.
Die Befürchtungen einzelner Wirtschaftskreise, dass ein Staatsbetrieb eine tatsächliche Monopolstellung durch entsprechende Preiserhöhung ausnützen könnte, haben sich bei den Bundesbahnen keineswegs verwirklicht, im Gegenteil. Wohl in keinem andern Wirtschaftszweig sind die Preise für die gebotenen Leistungen trotz der erhöhten Sach- und Personalkosten so stabil geblieben wie bei den Bundesbahnen. Eine Tariferhöhung um durchschnittlich bloss 7 % ist erst im Jahre 1944 eingeführt worden. Dank der erheblich bessern Ausnützung des Transportapparates während der Kriegsjahre konnten zudem die Abschreibungen gegenüber früher stark erhöht und für die wegen Materialmangels zu verschiebenden Unterhaltsarbeiten am Oberbau sogar ein Betrag von rund 50 Millionen Franken zurückgestellt werden. Zusammen mit der Rückstellung von 10 Millionen zu Lasten der Rechnung des Jahres 1945 wird die Bückstellung für Betriebslasten rund 60 Millionen erreichen.
75 Die Kriegsjahre haben somit die Entschuldung der Bundesbahnen, die auf Ende 1945 gerade in den richtigen Zeitpunkt fallt, eher erleichtert. Auf Grund der Ergebnisse des Jahres 1945, die gemass Beschluss des Bundesrates vom 15. Februar 1946 noch in die Entschuldung einbezogen worden sind, hat nun die Bilanz der Bundesbahnen eine Entlastung von rund 925,6 Millionen Franken erhalten. Dazu kommt das Dotationskapital im Betrage von 400 Millionen Franken, das den Charakter eines variabel verzinslichen Kapitals hat, d. h. von den Bundesbahnen erst nach Deckung der Betriebsausgaben, der festen Zinslasten, der erhöhten Abschreibungen und einer Einlage von 8 Millionen Pranken in den Eeservefonds mit höchstens 4 % zu verzinsen is.t (Art. 16 des Bundesbahngesetze^). Der Betrag des Anlagevermögens der Bundesbahnen auf den l. Januar 1946, der künftig nur auf Grund von Bundesbeschlüssen erhöht werden darf die dem Referendum unterstellt sind, ist vom Bundesrat mit Beschluss vom 6. September 1946 auf Fr. 2 066 750 439.71 angesetzt worden.
Zur Frage der T a r i f g e s t a l t u n g in den Nachkriegsjahren haben wir in der Botschaft zum Voranschlag 1946 vom 13. Xovember 1945, eingehend Stellung genommen, im Zusammenhang mit der Beurteilung der voraussichtlichen Einnahmenentwicklung im Jahre 1946, die weniger pessimistisch war als diejenige des Verwaltungsrates der Bundesbahnen. Die tatsächliche Verkehrsentwicklung im ersten Halbjahre 1946 hat der gunstigeren Veranschlagung dor Einnahmen durch unsere Behörde recht gegeben. Anderseits wird jedoch infolge des unvermeidlichen Ausgleiches der Teuerung mit einer weitern Steigerung der Personalkosten zu rechnen sein, die durch die Verbilligung gewisser Sachkosten nicht wird ausgeglichen werden können. Im Jahre 1946 können im Güterverkehr erhebliche Einnahmen erzielt werden, weil ein grosser Bedarf an vom Ausland zu beziehenden Gutem zu decken ist. Im Personenverkehr wird wegen des wieder freigewordenen privaten Automobilverkehrs kaum mit Mehreinnahmen infolge Zunahme der Reisendenzahl gerechnet werden können. Zur Erhaltung des finanziellen Gleichgewichtes im sanierten Haushalt der Bundesbahnen und zur Entlastung der ohnehin bedrängten Finanzlage des Bundes durfte es vielleicht notwendig werden, dass in absehbarer Zeit eine bessere Anpassung der Transportpreise an die erhöhten Betriebskosten in Erwägung gezogen werden muss. Der Bundesrat wird konsequent die Politik verfolgen, dass die gemass Bundesgesetz vom 23. Juni 1944 sanierten Bundesbahnen sich wenn immer möglich selber zu erhalten haben. Dazu kann auch gehören, dass den Bundesbahnen ermöglicht wird, in Jahren ausserordentlich günstiger Wirtschaftskonjunktur Einnahrnenüberschüsse za erzielen, die ihnen später erlauben werden, Krisenperioden aus eigener Kraft auszuhalten. Gibt man sich jetzt damit zufrieden, dass die Bundesbahnen während der Dauer der Hochkonjunktur ausgeglichene Bechnungen erzielen, sp wird man damit den dauernden Interessen der Staatsbahnen und des eidgenössischen Finanzhaushaltes nicht gerecht.
Die kommerzielle und volkswirtschaftliche Tragbarkeit von Tarifrevisionen bildet gegenwärtig Gegenstand einlässlicher Untersuchungen, die in einigen
Monaten abgeschlossen sein werden. Bei dieser verkehrspolitisch wichtigen Massnahme werden auch die Bedürfnisse der Privatbahnen zu berücksichtigen sein, da eine einseitige Tarifpolitik der Bundesbahnen wegen der engen tarifarischen Verbindung zwischen den beiden Bahngruppen undenkbar wäre. Die eidgenössischen Eäte werden voraussichtlich noch im Verlaufe dieses Jahres Gelegenheit haben, zu diesem Fragenkomplex Stellung zu nehmen, da eine Änderung des bundesrätlichen Vollmacktenbeschlusses über die bisherige Tariferhöhung ohnehin wegen der verlangten Aufhebung des Ausgleichsfonds der Privatbahnen angezeigt ist.
VII. Antrag.
Wir beehren uns, Ihnen gestützt auf Art. 8 und 9 des Bundesgesetzes vom 23. Juni 1944 über die Schweizerischen Bundesbahnen zu beantragen : 1. Die Eechnungen der Bundesbahnen sowie ihr Geschäftsbericht für das Jahr 1945 werden genehmigt.
2. Der Fehlbetrag der Gewinn- und Verlustrechnung des Jahres 1945 von Fr. 25 596 126.98 wird als Bestandteil des Entschuldungsbetrages gemäss Art. 21 des Bundesgesetzes vom 23. Juni 1944 über die Bundesbahnen von der Eidgenossenschaft übernommen.
"Wir benützen den Anlass, Sie, Herr Präsident, hochgeehrte Herren, unserer vollkommenen Hochachtung zu versichern.
Im Namen des Schweiz. Bundesrates: Der B u n d e s p r ä s i d e n t :
Beilagen : 1. Besolilussesentwurf.
2. Auszüge aus den Rechnungen und der Bilanz für das Jahr 1945.
Buiidesbeschluss über
die Genehmigung der Rechnungen und des Geschäftsberichtes der Schweizerischen Bundesbahnen filr das Jahr 1945.
Die B u n d e s v e r s a m m l u n g der schweizerischen Eidgenossenschaft, nach Einsicht des Geschäftsberichtes und der Eechnungen der Generaldirektion der Bundeshahnen vom 8. April 1946, des Berichtes und Antrages des Verwaltungsrates vom 25. April 1946 an den Bundegrat zuhanden der Bundesversammlung und der Botschaft des Bundesrates vom 6. September 1946, beschliesst :
Die Jahresrechnung 1945, abschliessend mit einem Fehlbetrag von Fr. 25596126.98, und die Bilanz auf den 31. Dezember 1945 der Bundesbahnen werden genehmigt.
Die Geschäftsführung der Bundesbahnen im Jahre 1945 wird genehmigt.
Der Fehlbetrag von Fr. 25596126.98 wird als Bestandteil des Entschuldungsbetrages gemäss Art. 21 des Bundesgesetzes vom 23. Juni 1944 über die Schweizerischen Bundesbahnen von der Eidgenossenschaft übernommen.
Auszugaus den
Rechnungen und der Bilanz der Schweizerischen Bundesbahnen für das Jahr 1945.
Bestand auf 31. Dezember 1944 I.
Vermehrung pro 1945
Bestand auf 31. Dezember 1945
Cts Fr.
ïr Cts Allgemeine Kosten . . 209112848 38 64 552 55 209 048 295 83 Bahnanlage und feste Einrichtungen : a, Erwerb von Grund und Rechten . . . 206 044 233 16 38622 74 206 082 855 90 1 529 50694 746 774 699 79 6 . Unterbau . . . . 745245 192 85 c. Oberbau 220 864 570 19 *) 35724644 38 256 589 214 57 d. Hochbau und mecha172 80994 250 712 245 82 nische Einrichtungen 250 885 055 76 e. Einrichtungen für die elektrische Zugförde2210861 27 132 651 033 48 130440172 21 rung . . . .
f. Telegraph, Signale und 3 572 490 39 153 038 761 40 Sicherungsanlagen 149466271 01 10700971 44 707175817 51 Rollmaterial . . . . 696 474 846 07 1 280 65403 35 994 302 70 37 274 956 73 Mobiliar und Geräte. .
54 820 388 70 2 699 347 881 03 Total Bau der Bahn 2 644 527 492 33
Verwendungen auf Nebengeschälte.
Materialverwaltung . .
Kraftwerke, Übertragungsleitungen und Unterwerke 3 Werkstätten 4. Schiffsdienst auf dem
11377 37
592 277 97
226 826 890 44 - 5281049 98 131 192 21 16563732 42
221 545 840 46 16 694 924 63
603 655 34
30 942 90 333 880 75 364 823 65 Total Verwendungen auf Nebengeschafte . . . . 244 359 101 85 - 5 192 17804 239166923 81 Gesamttotal 2 888 886 594 18 49 628 210 66 2938514804 84
*) Inbegriffen 35 Millionen Franken Übertrag der Oberbauverstärkungen und der Verbesserungen zugunsten der Abschreibungsrechnung
Betriebsrechnung für das Jahr 1945.
Rechnung 1944
Voranschlag 1945
222 580 181 182 000 000 249 906 471 239 000 000
13050370 485 537 022 19 139 985 504 677 007
6295417 714266 7 009 683
11 000 000 432 000 000 16 347 000 448 347 000
Rechnung 1945 Fr.
I Aus dem Personenverkehr . . .
II. Aus dem Gepäck-, Tier- und Güterverkehr III Aus dem Festverkehr Total der Transporteinnahmen I V . Verschiedene Einnahmen . . . .
6 535 400 A Personalkosten 757 000 B. Nebenkosten Total I 7 292 400
II. Unterhalt und Bewachung der Bahn.
11 385 365 11 225900 2 639 220 2 747 800 B Nebenkosten .
53 886 649 62 647 500 C Unterhalt und Erneuerung der Bahnanlagen 67911234 76 621 200 Total II
254 254 182 82 224 048 880 14 666 461 492 969 524 18 621 504 511591028
32 20 34 04 38
6 534 528 68 797 497 99 7 332 026 67 11 984 612 09 2 812 904 11 57 891 088 51 72 688 604 71
III. Stationsdienst und Zugsbegleitung.
. . . 122 132 325 54 113 692241 112 950600 A Personalkosten 11408872 60 9804125 8 531 900 B. Nebenkosten 123496366 121 482 500 Total III 133 541 198 14 IV. Zugforderungs- und Werkstättedienst.
29918351 30 0 19 900 A Personalkosten . . .
. . . 30 285 192 85 1 466 571 1 323 500 B. Nebenkosten 1 594 60389 39 884 045 38 467 800 C. Material- und Kraftverbrauch des 37 207 457 05 Rollmaterials .
3714949 4 413 000 D. Unterhalt und Erneuerung der mechanischen und elektr. Einrichtungen 4 016 483 13 40262411 40 143 000 E. Unterhalt und Erneuerung des Kollmaterials .
. . . . 42 629 211 37 115 246 327 114397200 Total IV 115732948 29
80 Rechnung 1944
963 181 07
33 375722
2 611 800 A Pacht- und Mietzinse B . Verlust a u f Hilfsbetrieben . . . .
32 134 600 C Sonstige Ausgaben . . . .
35 626 084 04
35 462 999
34 746 400
36 589 265 11
2 087 277
I. Allgemeine Verwaltung 7 009 683 7 292 400 67911234 76 621 200 II. Unterhalt und Bewachung der Bahn 123 496 366 121 482 500 III. Stationsdienst und Zugsbegleitung .
115246327 114397200 IV. Zugforderungs- und Werkstattedienst . . . .
35 462 999 34 746 400 V . Verschiedene Ausgaben Total 349 126 609 354 539 700 +2362315 +2 492 000 Bauausgaben zu Lasten der Betriebsrechnung -6249706 -6566600 Mehreinnahmen für Gemeinschaftsbahnhöfe und Betrieb anderer Bahnen usw.
345 239 218 350 465 100
Total der Betriebsausgaben
7 332 026 72 688 604 133 541 198 115732948 36 589 265
67 71 14 29 11
365 884 042 92 +4 213 474 59
-4939587 54 365 157 929 97
504 677 007 448 347 000 Total d e r Betriebseinnahmen . . . .
Total der Betriebsausgaben: 345 239 218 350 465 100 mit den Kosten zu Lasten der Spezialfonds ,, ,, 330 877 468 323 302 700 ohne die Kosten ,, ,,
511 591 028 38 365 157 929 97 361 965 456 77
Überschuss der Einnahmen 159 437 789 97 881 900 mit den Kosten zu Lasten der Spezialfonds ,, ,, 173799539 125044300 ohne die Kosten ,, ,,
146 433 098 41 149625571 61
Gewinn- und Verlustrechnung für das Jahr 1945.
159437789
Überschuss der Betriebseinnahmen 146 433 098 41
97 881 900
51000 2. Ertrag verpachteter Bahnstrecken .
720 000 3. Zinsen für die zu Neubauten verwendeten Kapitalien .
1 557 470
1 120 000 4. Ertrag der Wertbestände und Guthaben
2 439 103 9 165 889 1 430 088 21043
1 944 100 9 114000 1 398 700 21800
1 568 583 11 374 42 965
800 200 22000 20000
5. Kapitalverzinsung der Nebengeschafte : a Materialverwaltung b. Kraftwerke .
c Werkstätten d. Schiffsdienst auf dem Bodensee .
1 1 79 107
2 064 803 9 110303 60 1 299 16955 19773 90
6. Reinertrag der Nebengeschäfte: 119 890 30 31 363 07 51 270 15
d. Schiffsdienst auf dem Bodensee .
13 514752 85599 807 924 31 497 065
7. Zuschüsse aus den Spezialfonds : ct. Erneuerungsfonds 6. Feuer- und Unfallversicherungsfonds c. Fonds zur Deckung von Unfall810 000 renten . . . . .
d. Fonds der Taxzuschläge . . .
26 252 400 100 000
3 131241 90
61231 30
8 Betriebssubventionen 709 185
444 112 99
529 900 9. Sonstige Einnahmen
10. Yortragdes Aktivsaldos vom Vorjahre
11. Passivsaldo des Jahres 1945. . .
25 596 126 98
229 300 751 255 138 246 12. Passivsaldo auf neue Rechnung. . 219 832 246 52 452 426 871 395 924 246
98. Jahrg. Bd. III.
Total 409 441 157 17 6
101 846 097
Entschädigung für gepachtete Bahnstrecken
99 535 744 15
3. Verzinsungder schwebenden Schulden
2278911 19
4. Finanzunkosten, Kursverluste etc. .
1 674 812 09
5- Verluste auf dem Betrieb voll Nebengeschäften (Schiffsdienst auf dem Bodensee)
155377 77
25 241 100
6. Tilgungen und Abschreibungen . .
5 160 165 20
23 099 000
7. Einlagen in die Spezialfonds : a Erneuerungsfonds
25 724 728 22 672 409
31 497 065
41 988 434
b. Feuer- und Unfallversicherungsfonds
585 994 7 727 704
2. Yerzinsung der festen Anleihen.
c. Fonds zur Deckung von Unfallrenten
8. Sonstige Ausgaben: 137212 23 750 952 6 280 000
521 670
181 000 23 700 000
Subventionen 6. Ausserordentliche Beiträge an die Pensions- und Hilfskasse . . .
c. Rückstellung für Betriebslasten
229300751 219 832 246 23418
23718458 35 10023418 --
d, Ausserordentliche Gutschrift an Konto ,,Schuldverpflichtung aus laufenden Haftpflicht und Zuschussrenten"
1 212000
3 253 087 90
9. Passivsaldo vom Vorjahr
. . . . 219 832 246 52
10. Aktivsaldo des Jahres 1944 .
452 426 871 395 924 246
409 441 157 17
Bilanz auf 31. Dezember 1945.
(Vor Sanierung.)
Rechnung 1945
2 644 527 492
I. Anlagekonto: 1. Baukonto der Bahn 2 699 347 881 OS 2. Schweizer Strecke der Linie Frasne-Vallorbe 3 030 000 3. Überschuss des Rückkaufpreises über die Anlagekosten 113 917 355 77 II Unvollendete Bauobjekte 48418 111 92
39 543 796 244 859 102 III.
266 665 526 IV 258 885 324 V 229 300 751 VI.
Verwendungen a u f Nebengeschäfte . . . .
Zu tilgende Verwendungen Wertbestände und Guthaben Passivsaldo auf Ende 1944 Passivsaldo des Jahres 1945 .
Total der Aktiven
3 797 199 347
239166923 81 270 973 864 85 223 629 178 48 219832246 52 25 596 126 W 3 843 911 689 36
2 972 926 500
I. Feste Anleihen
2 864 043 250
II. Getilgtes Schuldkapital . . .
365 730 350 III. Schwebende Schulden . . . .
IV. Spezialfonds : a. Erneuerungsfonds (Abschreibungen) . .
293513052 12 182 406 b. Feuer- und Unfallversicherungsfonds . .
152823621
23 418 3 797 199 347
V. Aktivsaldo des Jahres 1944 .
342277837 M 627 227 319 75 10 363 282 07
Total der Passiven
3 843911689 36
(Nach Sanierung.)
Anlagevermögen Betriebsvermögen Übrige Aktiven Passivsaldo des Jahres 1945 . ,
2 066 750 439 71 167 280 610 57 51359896 07 25 596 126 98 Total der Aktiven 2 310 987 073 33
Rückstellungen Fremdkapital .
Übrige Passiven
410363282 64 391 426 l 805 638 132 30 594 232 Total der Passiven
07 40 55 31
2310987073 33
Botschaft des Bundesrates an die Bundesversammlung über die Genehmigung der Rechnungen und der Geschäftsführung der Schweizerischen Bundesbahnen für das Jahr 1945. (Vom 6. September 1946.)
10 035 632