Source: http://escuelita-md.de/satzung/
Timestamp: 2019-05-23 23:10:26
Document Index: 336110231

Matched Legal Cases: ['§1', '§1', '§1', '§1', '§1', '§1', '§2', '§2', '§52', '§52', '§2', '§2', '§2', '§3', '§ 10', '§15', '§15', '§ 12', '§15', '§16']

Satzung – Escuelita Magdeburg e.V.
Satzung Escuelita Magdeburg e.V.
Wir, als Escuelita Magdeburg e.V, wollen Kinder aus sozial schwachen Verhätnissen unterstützen, indem wir ihr Potenzial fördern.
§1 Escuelita, Magdeburg, 2016
§1 Nr. 1 Der Verein führt den Namen “Escuelita Magdeburg”.
§1 Nr. 2 Der Verein hat seinen Sitz in Magdeburg.
Der Verein wurde am 10.01.2016 gegründet.
§1 Nr. 3 Der Verein ist politisch, rassisch und konfessionell neutral.
§1 Nr. 4 Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.
§1 Nr. 5 Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke i.S.d. Abschnitts „Steuerbegünstige Zwecke“ der Abgabenordnung.
§2 Nr. 1 Der Zweck des Vereins ist die Potenzialförderung von Kindern mit, vornehmlich, sozial schwachen Hintergründen, die unter Berücksichtigung der Grundsätze “Essen (1), Lernen (2), Spielen (3)” verwirklicht werden soll:
(1) gemeinschaftsfördernde Aktivitäten, d.h. gemeinsame Aufwärmübungen,
gemeinsames Essen und gemeinsame Reflektion der Projekte
(2) Hausaufgabenhilfe nach Bedarf und auf freiwilliger Basis
(3) projektorientierte Potenzialförderung, d.h. wöchentlich wechselnde,
kostenfreie Beschäftigungsangebote in möglichst vielen Tätigkeitsfeldern,
wie Handwerk, Sport, Kunst, Kultur, Kochen, Musik etc.
§2 Nr. 2 Der Verein ist selbstlos tätig, da “die Allgemeinheit auf materiellem, geistigem oder sittlichem Gebiet” gefördert wird (AO §52, Abs. 1). Unter den Voraussetzungen des Absatzes 1 sind als Förderung der Allgemeinheit die Förderung der Erziehung, Volks- und Berufsbildung an zu erkennen. (Abgabenordnung §52, Abs. 2, Pkt. 7)
§2 Nr. 3 Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
§2 Nr. 4 Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
§2 Nr. 5 Ehrenamtlich tätige Personen haben nur Anspruch auf Ersatz nachgewiesener Auslagen.
Mitglied des Vereins kann jede natürliche und juristische Person werden. Über den Aufnahmeantrag entscheidet abschließend der Vorstand.
Der freiwillige Austritt erfolgt durch eine formlose, schriftliche Erklärung gegenüber einem Mitglied des Vorstands. Die Kündigung wirkt zum folgenden Monatsende.
Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es gegen die Vereinsinteressen gröblich verstoßen hat oder bei unehrenhaften und vereinsschädlichem Verhalten, insbesondere durch Kundgabe von rassistischen, fremdenfeindlichen, sexistischen und homophoben Einstellungen und durch Tragen einschlägiger Symbole. Den Beschluss fasst der Vorstand.
Vor der Beschlussfassung ist dem Mitglied Gelegenheit zu geben, sich persönlich zu rechtfertigen. Eine etwaige schriftliche Stellungnahme des Betroffenen ist in der Vorstandssitzung zu verlesen.
Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben. Die Höhe der Mitgliedbeiträge wird über eine Beitragsordnung geregelt, die von der Mitgliederversammlung/Vorstand bestimmt wird.
Der Jahresbeitrag ist jährlich zum 31.12. fällig.
Es besteht die Möglichkeit die Mitgliedsbeiträge durch Hilfsaktivitäten im Verein zu erlassen oder zu vermindern. Siehe dazu Beitragsordnung §3, Pkt.2.
Der Vorstand ist grundsätzlich ehrenamtlich tätig, kann aber auch haupt-, nebenberuflich oder aufgrund von Werk- oder Dienstverträgen für den Verein tätig sein.
Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von einem Jahr, vom Tage der Wahl an gerechnet, gewählt. Er bleibt jedoch bis zur Neuwahl des Vorstandes im Amt.
Scheidet ein Mitglied des Vorstandes während der Amtsperiode aus, so wird der Vorstand von der Mitgliederversammlung neu gewählt.
Der Vorstand fasst seine Beschlüsse im Allgemeinen in Vorstandssitzungen, die vom 1. Vorsitzenden oder vom 2. Vorsitzenden schriftlich, fernmündlich oder telegrafisch einberufen werden. In jedem Fall ist eine Einberufungsfrist von drei Tagen einzuhalten. Einer Mitteilung der Tagesordnung bedarf es nicht.
Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens drei Vorstandsmitglieder, darunter der 1. Vorsitzende oder der 2. Vorsitzende, anwesend sind. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Leiters der Vorstandssitzung.
a) Entgegennahme des Jahresberichtes des Vorstandes; Entlastung
d) Beschlussfassung über die Änderung der Satzung und über die
Auflösung des Vereins.
Mindestens einmal im Jahr, möglichst im letzten Quartal, soll die ordentliche Mitgliederversammlung stattfinden. Sie wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen durch schriftliche Benachrichtigung unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung der Einladung folgenden Werktages. Das Einladungsschreiben gilt als dem Mitglied zugegangen, wenn es an die letzte, vom Mitglied dem Verein schriftlich bekannt gegebene Adresse oder E-Mail-Adresse, gerichtet ist. Die Tagesordnung setzt der Vorstand fest.
Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist bei Anwesenheit von mindestens drei Vorstandsmitgliedern und einem Drittel (abgerundet) der restlichen Mitglieder beschlussfähig.
Der Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Die muss einberufen werden, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn die Einberufung von einem Fünftel aller Mitglieder schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe vom Vorstand verlangt wird. Für die außerordentliche Mitgliederversammlung gelten die §§ 10, 11, 12, und 13 entsprechend.
§15 Auflösung des Vereins und Anfallberechtigung
§15 Nr. 1 Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung mit der im § 12 festgelegten Stimmenmehrheit beschlossen werden. Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind der 1. Vorsitzende und der
2. Vorsitzende gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren. Die vorstehenden Vorschriften gelten entsprechend für den Fall, dass der Verein aus einem anderen Grund aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit verliert.
§15 Nr. 2
§16 Nr. 1 Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Landeshauptstadt Magdeburg, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.
SatzungsänderungsrechtDer Vorstand wird ermächtigt, Änderungen der Satzung, die vom zuständigen Registergericht oder Finanzamt verlangt werden, selbstständig zu beschließen.
Die Mitglieder sind über derartige Änderungen unverzüglich nach deren Eintragung in das Vereinsregister zu informieren.