Source: https://www.it-recht-kanzlei.de/viewComment.php?nid=8551
Timestamp: 2019-09-16 06:55:03
Document Index: 231012117

Matched Legal Cases: ['Art. 95', '§ 7', 'Art. 13', 'Art.\u200995', '§ 7', 'Art.6']

Beitrag von Pia D.
Sehr geehrte Frau Brünen,
Sie schreiben in Ihrem Artikel folgende Passage: "Abhilfe schafft an dieser Stelle jedoch Art. 95 DSGVO. Danach gilt der § 7 Abs. 3 UWG als „besondere Regelung“ aus der ePrivacy-Richtlinie (Art. 13 2002/58/EG) auch weiterhin." Die Kollisionsregel des Art. 95 DS-GVO betrifft jedoch ausschließlich das Verhältnis der datenschutzrechtlichen Pflichten der DS-GVO zu den Vorgaben der ePrivacy-RL im Hinblick auf die Verarbeitung von personenbezogener Daten in Verbindung mit der Bereitstellung öffentlich zugänglicher elektronischer Kommunikationsdienste in öffentlichen Kommunikationsnetzen.
Beitrag von Corinna
Beitrag von Bärbel Löffel-Schröder
Ist das noch aktuell weil der Artikel doch schon über ein Jahr alt ist?
Wenn ein Kunde in meinem Onlineshop für die Kaufabwicklung die E-Mail Adresse angibt und etwas kauft, kann ich ihm dann ohne Einwilligung einen Newsletter mit ähnlichen Produkten senden? Bisher dachte ich immer es muss das Double-Opt In Verfahren angewendet werden. Wie ist das Heute nach einigen Monaten DSGVO Erfahrung?
Nachweis der Einwilligung: Wenn man kein Double-Optin hat, dann hat man ja dennoch den Nachweis der Einwilligung des Benutzers, wenn dieser vor bzw. bei der Anmeldung ausdrücklich ein Häkchen ankreuzt, und den Bedigungne zustimmt.
Wenn nun ohne double-optin die Anmeldung erfolgt, wird ja auch diese Zustimmung in der Autoresponder Software gespeichert. Und damit kann ja auch der elektronische Nachweis erbracht werden.
D.h. also, ein SINGLE-OPTIN würde auch in diesem Falle ausreichend sein und ein DOUBLE-OPTIN scheint hier nicht vorausgesetzt zu werden.
Beitrag von Sebastian Hoppe
Ich erhalte im regelmäßigen Abstand Newsletter Emails einer Firma für Bootszubehör. Ich betätige jedesmal den Link zum Austragen aus dem Newsletter und dennoch erhalte ich ein paar Wochen später wieder einen Newsletter. Was kann ich dagegen tun?
Beitrag von Minimee
wie sieht es denn mit der alten Methode des Faxmailings aus? Wir bekommen ziemlich oft Mailings von Pharmafirmen, da ich in einer Apotheke arbeite. Müssten diese auch Ihre Einwilligung holen bzw. ist die rechtliche Lage da gleichzusetzen mit der des Email marketings?
Wann ist es denn Werbung?
Beitrag von EMMEMM Berlin
12.06.2018, 19:34 Uhr
Zählt denn jeglicher Inhalt als Werbung? Wären denn Nachrichten und Informationen bereits Werbung im eigentlichen Sinne und somit SPAM?
Beitrag von J. Kemper
26.05.2018, 11:29 Uhr
In Bezug auf Spam - unverlangt erhaltene Werbe-E-Mails - aufgrund der veröffentlichten Daten im Impressum eines Online-Shops würde mich mal interessieren, inwieweit man diesen Spam-E-Mails - nach der DSGVO - widersprechen kann. Reicht hierzu ein Hinweis in der Datenschutzerklärung eines Online-Shops oder muss man Spam nach wie vor über sich ergehen lassen?
Beitrag von Renate Felder, München
25.05.2018, 11:06 Uhr
Dieser Gesetzesirrsinn verursacht den europäischen Unternehmen in Summe Milliardenkosten bei der Umsetzung und Milliardenverluste, da Onlinewerbung ohne Sinn und Verstand eingeschränkt wird - hoffentlich sprengt Italien den Scheißladen EU bald in die Luft - der BRD-Michel ist bekanntlich zu blöd und zu feig dazu und lässt sich von Merkel und Juncker willig zur Schlachtbank führen!!!!
Beitrag von Phil Kranz
18.05.2018, 16:02 Uhr
mich würde interessieren, wie lange eine Emailadresse mit einem DOI angeschrieben werden darf.
§ 7 Abs. 3 UWG auch bei US-Newsletterdienstleistern?
Beitrag von mb
Danke für diesen guten Artikel! Mich beschäftigt seit einiger Zeit die Frage: Würde die Interessenabwegung nach Art.6 f DSGVO zu Gunsten des Betroffenen ausfallen, wenn ich einen ADV-US-Anbieter (inkl. Standardvertragsklauseln, BCRs etc.) für den Versand einbinde oder sind solche Dienstleister dann den europäischen ADVlern gleichgestellt und ich kann auf Basis UWG 7 Abs. 3 auch über USA meine Newsletter versenden? Und wann informiere ich dann über den Datenübermittlung in die USA? Im dann bereits versandten Newsletter? Oder lediglich auf meiner Homepage?
Beitrag von Ioannis Karagiannidis
Wie geht man mit gesammelten Kontakten, beispielsweise auf Messen vor? Reicht die persönlcihe Abklärung á la "Dürfen wir Ihnen Marketing Mails zukommen lassen" oder müssen diese ebenfalls das Double Opt-In Verfahren durchlaufen?
Die Frage stellt sich eigentlich nicht ...
Beitrag von CVB
14.03.2018, 12:31 Uhr
"Wie beweise ich dies bei gekürzter IP?"
--- Wie sie schon richtig gesagt haben, werden die IPs bei Tools wie Matomo (PIWIK) anonymisiert. Das gilt aber nicht für die Webserver-Logfiles (Apache). Einige Webseiten bieten Gästebücher oder Kommentarfunktionen an. Nehmen wir an jemand spricht eine Bombendrohung für ein Gebäude, Firma oder Bahnhof aus. Hier muss die Polizei umfassend reagieren und deswegen wird die IP auch komplett gespeichert. ABER ... der Nutzer hat das Recht einem Tracking seiner Daten zu widersprechen. Dieses darf nicht mehr mit "Opt-Out" geschehen. Ein "Mit dem Besuch dieser Webseite stimmen sie Tracking und Cookies automatisch zu" ist also nicht mehr zulässig.
IP-Protokoll?
Beitrag von Steven
21.02.2018, 15:12 Uhr
Das ist auch für mich die wichtigste Frage. Bei Analytics und Co. (Log-Daten etc.) werden die IP Adressen alle gekürzt, damit eben nicht der Rückschluss zu einem User möglich ist. Ok, check. Damit aber jetzt ein genauer Beweis über Einverständnis via DOI besteht, muss die IP Adresse gespeichert werden. Wie beweise ich dies bei gekürzter IP?
Beitrag von diegesetzeundich
20.02.2018, 15:47 Uhr
hallo, soll die ip-adresse bei der double-opt-in protokollierung maskiert werden?