Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F04-11-2013-5A_309-2013
Timestamp: 2016-10-23 06:23:18
Document Index: 70661323

Matched Legal Cases: ['Art. 292', 'Art. 90', 'Art. 75', 'Art. 28', 'Art. 72', 'Art. 76', 'Art. 100', 'Art. 46', 'Art. 95', 'Art. 42', 'Art. 42', 'BGE', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 106', 'BGE', 'BGE', 'Art. 105', 'Art. 95', 'Art. 97', 'BGE', 'Art. 97', 'BGE', 'Art. 28', 'Art. 28', 'Art. 28', 'Art. 28', 'Art. 28', 'Art. 28', 'Art. 28', 'Art. 41', 'Art. 49', 'Art. 343', 'Art. 292', 'Art. 343', 'Art. 6', 'Art. 8', 'Art. 13', 'Art. 28', 'Art. 241', 'Art. 59', 'Art. 242', 'Art. 241', 'Art. 105', 'Art. 29', 'Art. 28', 'BGE', 'Art. 317', 'Art. 241', 'Art. 66', 'BGE', 'Art. 28', 'Art. 49', 'Art. 49', 'Art. 49', 'Art. 49', 'BGE', 'Art. 49', 'BGE', 'BGE', 'Art. 49', 'BGE', 'Art. 50', 'Art. 107', 'Art. 66']

5A_309/2013 (04.11.2013)
5A_309/2013 � � Urteil vom 4. November 2013
�Beschwerdegegner 1
�Beschwerdegegnerin 2,
Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Z�rich, II. Zivilkammer, vom 8. M�rz 2013.
X.________ und Y.________ waren von Mai 2008 bis August 2009 ein Paar. Im November 2008 waren sie zusammen in London und im Juli 2009 in S�dfrankreich. Im Oktober 2009 erstattete X.________ Strafanzeige gegen Y.________, unter anderem wegen in London und in S�dfrankreich begangener K�rperverletzungen. In der Zeitung A.________ vom xx.xx.2010 wurde �ber die Sache berichtet und wurden die gegens�tzlichen Standpunkte namentlich zu den Vorw�rfen betreffend K�rperverletzung in S�dfrankreich ausgebreitet. Am selben Tag erschien unter der Internetadresse www.y1.________.ch die Darstellung von Y.________, wonach die Vorw�rfe unwahr und mittels Fotografien schl�ssig widerlegbar seien; das Ganze sei "ein billiger Rachefeldzug einer entt�uschten Ex-Geliebten". Die Texte erschienen sodann mit praktisch gleichem Inhalt unter dem Titel "X.________ exposed as a liar" auch auf zwei Facebook-Profilen von Y.________.
Den Beklagten wird je einzeln verboten, das ehemals unter der Internetadresse www.y1.________.ch aufgeschaltete Bild der Kl�gerin in irgendeiner Weise �ber irgendwelche Medien, insbesondere �ber die Internetadresse www.y1.________.ch, weiter zu ver�ffentlichen oder Dritten zug�nglich zu machen.
Dem Beklagten 1 wird verboten, das ehemals auf seinen beiden Facebook-Profilen www.facebook.com/y2.________ und www.facebook.com/y3.________ aufgeschaltete Bild der Kl�gerin (inklusive des �bertitels 'X.________ exposed as liar') erneut auf den genannten Facebook-Profilen aufzuschalten.
Den Beklagten wird je einzeln verboten, den ehemals unter der Internetadresse www.y1.________.ch aufgeschalteten Beitrag 'Fotobeweis entlastet Y.________' bzw. 'Photographic evidence exposes X.________ as a liar' in irgendeiner Weise �ber irgendwelche Medien, insbesondere �ber die Internetadresse www.y1.________.ch, weiter zu ver�ffentlichen oder Dritten zug�nglich zu machen.
Den Beklagten wir je einzeln verboten, gegen�ber Dritten sowie insbesondere in �ffentlich zug�nglichen Organen die im Beitrag "Fotobeweis entlastet Y.________" enthaltenen Behauptungen betreffend die Kl�gerin und deren Familie als Ganzes oder in folgenden Ausz�gen zu wiederholen:
- dass Fotos beweisen w�rden, dass die Kl�gerin bei ihrer Strafanzeige gegen den Beklagten 1 nicht nur massiv �bertrieben, sondern schlicht gelogen habe;
- dass die Faktenlage beziehungsweise ein Bildbeweis jetzt aber zeigen w�rden, dass es sich bei der Attacke der Kl�gerin um einen billigen Rachefeldzug handle;
- dass die Fotos, welche der Veranstalter der Party in B.________ machen liess, belegten, dass die Kl�gerin und der Beklagte 1 dort ein Herz und eine Seele gewesen seien und die Kl�gerin damals - nur Stunden nach dem angeblichen Zwischenfall - keineswegs wie ein Zombie ausgesehen habe und weder aufgequollene Augen noch geplatzte Lippen gehabt habe;
- dass alles nur der Rachefeldzug einer entt�uschten Ex-Geliebten gewesen sei.
�Von diesem Verbot ausgenommen sind entsprechende �usserungen gegen�ber Gerichten und Untersuchungsbeh�rden im Rahmen von gerichtlichen sowie Untersuchungsverfahren sowie die in diesem Zusammenhang stehenden Instruktionen von Rechtsvertretern.
Dem Beklagten 1 wird befohlen, den nachfolgenden Entschuldigungstext f�r die Dauer von 30 Tagen ab Rechtskraft dieses Urteils auf seinen Facebook-Profilen www.facebook.com/y2.________ und www.facebook.com/y3.________ zu ver�ffentlichen:
�"Y.________ hat mit dem Beitrag 'Fotobeweis entlastet Y.________' bzw. 'Photographic evidence exposes X.________ as Liar" Frau X.________ in ihrer Pers�nlichkeit verletzt und das Bild von Frau X.________ rechtswidrig ver�ffentlicht. Y.________ bedauert, Frau X.________ in ihrer Pers�nlichkeit verletzt zu haben, und er entschuldigt sich hiermit bei ihr."
Der Beklagten 2 wird befohlen, den nachfolgenden Entschuldigungstext f�r die Dauer von 30 Tagen ab Rechtskraft dieses Urteils auf der Internetseite www.y1.________.ch zu ver�ffentlichen:
�"Y.________ und die Z.________ AG haben mit dem Beitrag 'Fotobeweis entlastet Y.________' bzw. 'Photographic evidence exposes X.________ as a liar" Frau X.________ in ihrer Pers�nlichkeit verletzt und das Bild von Frau X.________ rechtswidrig ver�ffentlicht. Y.________ und die Z.________ AG bedauern, Frau X.________ in ihrer Pers�nlichkeit verletzt zu haben, und sie entschuldigen sich hiermit bei ihr."
Dem Beklagten 1 bzw. den f�r die Beklagte 2 handelnden Organen wird f�r den Fall, dass sie den Anordnungen gem�ss vorstehend Dispositiv-Ziffer 1-7 nicht nachkommen, die Bestrafung mit Busse wegen Ungehorsams gegen eine amtliche Verf�gung gem�ss Art. 292 StGB angedroht."
Hierauf wandten sich Y.________ und die Z.________ AG mit Berufung ans Obergericht. Sie verlangten die Aufhebung des Urteils des Bezirksgerichts Meilen, eventualiter die R�ckweisung der Sache an die Vorinstanz. Mit Urteil vom 8. M�rz 2013 wies das Obergericht des Kantons Z�rich die Klage ab, soweit sie noch zu beurteilen war (Dispositiv-Ziff. 1). Gleichzeitig best�tigte es die Regelung der Kosten- und Entsch�digungsfolgen f�r das erstinstanzliche Verfahren und das vorangegangene Massnahmeverfahren. Die Entscheidgeb�hr f�r das Berufungsverfahren (Fr. 12'000.--) auferlegte es in solidarischer Haftung Y.________ und der Z.________ AG. Diese wurden zudem verpflichtet, X.________ f�r das Berufungsverfahren eine Parteientsch�digung von Fr. 14'000.-- zuz�glich 8 % Mehrwertsteuer zu bezahlen.
Mit Beschwerde in Zivilsachen vom 25. April 2013 wendet sich X.________ (Beschwerdef�hrerin) an das Bundesgericht. Sie verlangt die Aufhebung der Dispositiv-Ziff. 1 des Urteils des Obergerichts vom 8. M�rz 2013 (Ziff. 1). Ihre �brigen Rechtsbegehren (Ziff. 2-9) entsprechen den Dispositiv-Ziff. 1-8 des Urteils des Bezirksgerichts Meilen vom 22. Mai 2012 (s. Sachverhalt Bst. B). Im Sinne eines Eventualbegehrens beantragt sie, die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
�Y.________ (Beschwerdegegner 1) und die Z.________ AG (Beschwerdegegnerin 2), die vom gleichen Anwalt vertreten werden, beantragen in ihrer Beschwerdeantwort vom 4. Juli 2013, die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden k�nne. In ihrer Replik vom 29. Juli 2013 h�lt die Beschwerdef�hrerin an ihren Antr�gen fest. Die Replik wurde den Beschwerdegegnern am 31. Juli 2013 zur Wahrung des rechtlichen Geh�rs zur Kenntnis gebracht. Die Vorinstanz hat die Akten �berwiesen und auf eine Vernehmlassung verzichtet.
1.1.�Die Beschwerde richtet sich gegen den Endentscheid (Art. 90 BGG) einer letzten kantonalen Instanz (Art. 75 BGG), der eine Pers�nlichkeitsverletzung bejaht, die darauf gest�tzten Unterlassungs- und Genugtuungsbegehren (Art. 28 Abs. 1 und 3 ZGB) jedoch abweist. Nach der Rechtsprechung sind Zivilsachen (Art. 72 Abs. 1 BGG) dieser Art nicht verm�gensrechtlicher Natur (Urteil 5A_92/2010 vom 16. Dezember 2010 E. 1 mit Hinweisen). Die Beschwerdef�hrerin ist im vorinstanzlichen Verfahren unterlegen (Art. 76 Abs. 1 BGG). Die rechtzeitig (Art. 100 Abs. 1 i.V.m. Art. 46 Abs. 1 lit. a BGG) eingereichte Beschwerde erweist sich als zul�ssig.
1.2.�Mit der Beschwerde in Zivilsachen kann die Verletzung von Recht, wie es in Art. 95 und 96 BGG umschrieben wird, ger�gt werden. Die Beschwerde ist zu begr�nden (Art. 42 Abs. 1 BGG). Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Begr�ndung in gedr�ngter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt. Dies setzt voraus, dass sich die Beschwerdef�hrerin wenigstens kurz mit den Erw�gungen des angefochtenen Entscheids auseinandersetzt (BGE 134 II 244 E. 2.1 S. 245 f.; 134 V 53 E. 3.3 S. 60). Das Bundesgericht, das das Recht von Amtes wegen anwendet (Art. 106 Abs. 1 BGG), pr�ft in der Regel nur jene rechtlichen Fragen, zu denen sich die Beschwerdef�hrerin �ussert (BGE 135 I 91 E. 2.1 S. 93). Strengere Anforderungen gelten, wenn die Verletzung von Grundrechten ger�gt wird (Art. 106 Abs. 2 BGG). Eine Verfassungsr�ge muss in der Beschwerde pr�zise vorgebracht und begr�ndet werden (BGE 134 I 83 E. 3.2 S. 88). Dies bedeutet, dass anhand der Erw�gungen des angefochtenen Entscheids klar und detailliert darzulegen ist, inwiefern verfassungsm�ssige Rechte verletzt worden sein sollen (BGE 135 III 232 E 1.2 S. 234 mit Hinweisen). Auf eine Beschwerde, die diesen Anforderungen an die Begr�ndung nicht entspricht, tritt das Bundesgericht nicht ein. Im �brigen legt das Bundesgericht seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Die Beschwerdef�hrerin kann die Feststellung des Sachverhalts r�gen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG). "Offensichtlich unrichtig" bedeutet dabei "willk�rlich" (BGE 133 II 249 E. 1.2.2 S. 252). Will die Beschwerdef�hrerin die Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz anfechten, so muss sie rechtsgen�glich darlegen, inwiefern die Voraussetzungen einer Ausnahme gem�ss Art. 97 Abs. 1 BGG gegeben sind und das Verfahren bei rechtskonformer Ermittlung des Sachverhalts anders ausgegangen w�re; andernfalls kann ein Sachverhalt, der vom im angefochtenen Entscheid festgestellten abweicht, nicht ber�cksichtigt werden. Auf eine Kritik an den tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz, die diesen Anforderungen nicht gen�gt, ist nicht einzutreten (vgl. BGE 133 III 350 E. 1.3 S. 351, 393 E. 7.1, 462 E. 2.4 ).
Wer in seiner Pers�nlichkeit widerrechtlich verletzt wird, kann zu seinem Schutz gegen jeden, der an der Verletzung mitwirkt, das Gericht anrufen (Art. 28 Abs. 1 ZGB). Dabei kann die Kl�gerin dem Gericht beantragen, eine drohende Verletzung zu verbieten (Art. 28a Abs. 1 Ziff. 1 ZGB), eine bestehende Verletzung zu beseitigen (Art. 28a Abs. 1 Ziff. 2 ZGB) oder die Widerrechtlichkeit einer Verletzung festzustellen, wenn sich diese weiterhin st�rend auswirkt (Art. 28a Abs. 1 Ziff. 3 ZGB). Vorbehalten bleiben die Klagen auf Schadenersatz und Genugtuung sowie auf Herausgabe eines Gewinns entsprechend den Bestimmungen �ber die Gesch�ftsf�hrung ohne Auftrag (Art. 28a Abs. 3 ZGB). Schliesslich kann die Kl�gerin verlangen, dass eine Berichtigung oder das Urteil Dritten mitgeteilt oder ver�ffentlicht wird (Art. 28a Abs. 2 ZGB).
�Die Anspr�che auf Unterlassung, Beseitigung und Feststellung (Art. 28a Abs. 1 ZGB) sind verschuldensunabh�ngig. Demgegen�ber setzt der Anspruch auf Schadenersatz - neben einem Schaden, der Widerrechtlichkeit der Pers�nlichkeitsverletzung und (ad�quater) Kausalit�t - voraus, dass der T�ter schuldhaft gehandelt hat (Art. 41 Abs. 1 OR). Genugtuung ist schliesslich nur dann geschuldet, wenn die Schwere der Verletzung es rechtfertigt und diese nicht bereits anders wiedergutgemacht worden ist (Art. 49 Abs. 1 OR).
�Art. 343 ZPO regelt, wie eine Verpflichtung zu einem Tun, Unterlassen oder Dulden vollstreckt wird. Danach kann das Vollstreckungsgericht zur Durchsetzung eines solchen Urteils unter anderem eine Strafandrohung nach Art. 292 StGB oder eine Ordnungsbusse bis zu Fr. 5'000.-- anordnen (Art. 343 Abs. 1 lit. a und b ZPO).
Die Beschwerdef�hrerin wirft der Vorinstanz die Verletzung von Art. 6 Ziff. 1, Art. 8 Ziff. 1 und Art. 13 EMRK vor. Ihre diesbez�glichen R�gen gen�gen den Beschwerdeanforderungen indes nicht (E. 1.2 ). Namentlich tut die Beschwerdef�hrerin nicht in gen�gender Weise dar, inwiefern die EMRK sie besser als das ZGB und die ZPO sch�tzen w�rde.
Einzig X.________ hat das vorinstanzliche Urteil angefochten. Ausgangspunkt f�r die bundesgerichtliche Beurteilung ist deshalb die Erkenntnis des Obergerichts, dass die Beschwerdegegner durch ihre anerkanntermassen falschen Behauptungen die Beschwerdef�hrerin widerrechtlich in ihrer Pers�nlichkeit verletzt haben. Diese Verletzung bezeichnet die Vorinstanz als gravierend bzw. schwer. Umstritten sind die Rechtsfolgen, die sich daraus ergeben. Dabei sind die Begehren um Unterlassung weiterer pers�nlichkeitsverletzender Aussagen (E. 5) und um Feststellung der Widerrechtlichkeit und Ver�ffentlichung einer Entschuldigung (E. 6) getrennt zu pr�fen.
5.1.�Nach Auffassung der Vorinstanz besteht ein Anspruch auf Unterlassung nur, wenn bef�rchtet werden muss, dass die Beschwerdegegner ihren Angriff auf die Beschwerdef�hrerin wiederholen k�nnten. Die Vorinstanz anerkennt, dass der Massstab f�r die Wiederholungsgefahr nicht allzu hoch angesetzt werden d�rfe. Nach Abw�gung aller Indizien gelangt sie zum Schluss, dass heute, das heisst im Zeitpunkt des vorinstanzlichen Urteils, eine Wiederholungsgefahr zu verneinen sei. Anders als zu Beginn des Verfahrens zeige sich der Beschwerdegegner 1 heute einsichtig, was sich namentlich daraus ergebe, dass er in der Berufung ausdr�cklich darauf verzichtet habe, den streitigen Publikationen die Qualifikation als Pers�nlichkeitsverletzung abzusprechen. Zudem habe der Beschwerdegegner 1 mit der Berufung einen am gleichen Tag verfassten Brief seines Anwaltes ins Recht gelegt, der zusichere, dass die streitigen Texte und Fotos zu keiner Zeit mehr im Internet publiziert oder Dritten zug�nglich gemacht w�rden. W�rtlich heisse es darin: "F�r allf�llige seelische Unbill, welche X.________ (...) erlitten haben sollte, entschuldigt sich Herr Y.________ bei Frau X.________ in aller Form." Die Erkl�rung, sich dem Verbot auch k�nftig zu unterziehen, und die Entschuldigung seien zu beachten. Laut Vorinstanz d�rften sie dem Beschwerdegegner 1, der offenbar (zu) lange glaubte, sich mit seinem vielen Geld alles erlauben bzw. sich allenfalls freikaufen zu k�nnen, nicht leicht gefallen sein. Wesentlich seien in diesem Zusammenhang auch die (abgeschlossenen und noch laufenden) Strafverfahren. Diese h�tten dem Beschwerdegegner 1 vor Augen gef�hrt, wie der Staat auch ihm gegen�ber Rechtsverletzungen und �bergriffe zu ahnden gewillt und in der Lage sei. Die Bedenken der Beschwerdef�hrerin blieben zwar beachtlich. So sei die gezeigte Einsicht des Beschwerdegegners 1 prozesstaktisch zu erkl�ren, und dass er seit Oktober 2010 seine Publikationen nicht wiederhole, m�ge zun�chst vor allem mit dem zur Zeit (noch) geltenden Verbot zusammenh�ngen. Gleichwohl k�nne dieses Verbot nicht ohne Weiteres auf alle Zeiten mit der Begr�ndung aufrecht erhalten werden, dass mit seinem Dahinfallen die grunds�tzliche M�glichkeit der erneuten Verletzung entstehe. Diese konkrete Gefahr sei nach Abw�gen aller Argumente im Falle der Parteien heute zu verneinen.
5.2.�Die Beschwerdef�hrerin beharrt darauf, es bestehe weiterhin die Gefahr, dass der Beschwerdegegner 1 ihre Pers�nlichkeit verletze. Daran �ndere nichts, dass seit der Auseinandersetzung mit dem Beschwerdegegner 1 mittlerweile gegen zweieinhalb Jahre vergangen seien. Die Vorinstanz r�ume selber ein, dass das Verhalten prozesstaktisch begr�ndet sei. Es gehe nicht an, eine Wiederholungsgefahr zu verneinen. Damit verletze die Vorinstanz Art. 28a Abs. 1 Ziff. 1 ZGB, Art. 241 ZPO und Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO und eventuell Art. 242 ZPO. Folge man der Vorinstanz, w�rde letztlich jede Unterlassungsklage, mit der die verletzte Person die Wiederholung einer Pers�nlichkeitsverletzung verbieten lassen wolle, ins Leere laufen, sofern ein Beklagter sich prozesstaktisch gegen diese gen�gend lang zur Wehr setze. Im �brigen habe der Beschwerdegegner 1 die Pers�nlichkeitsverletzung zwar einger�umt. Er w�rde diese aber weiterhin verharmlosen und namentlich nicht als schwer anerkennen. Ein prozesstaktisch begr�ndetes Lippenbekenntnis reiche nicht aus, eine Unterlassungsklage zum Scheitern zu bringen. Einzig eine Klageanerkennung nach Art. 241 ZPO h�tte hier weiter geholfen. Zu einer solchen aber habe sich der Beschwerdegegner 1 bezeichnenderweise nicht durchringen k�nnen.
5.3.1.�Die Beschwerdef�hrerin stellt zu Recht fest, dass nicht nur der Beschwerdegegner 1, sondern auch sie selbst das in der Strafsache ergangene Urteil des Z�richer Obergerichts vom 21. November 2012 beim Bundesgericht angefochten hat (6B_224/2013). Soweit das Obergericht vom Gegenteil ausgegangen ist, liegt ein Versehen vor, und ist der Sachverhalt von Amtes wegen zu berichtigen (Art. 105 Abs. 2 BGG). Eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs (Art. 29 Abs. 1 BV) resultiert daraus nicht.
5.3.2.�Nach Art. 28a Abs. 1 Ziff. 1 ZGB besteht ein Anspruch auf ein (strafbewehrtes) Unterlassungsurteil, wenn eine widerrechtliche Verletzung der Pers�nlichkeit droht, das heisst ein Verhalten, das eine k�nftige Rechtsverletzung ernsthaft bef�rchten l�sst (vgl. BGE 97 II 97 E. 5b S. 108; Urteil 5A_286/2012 vom 29. Oktober 2012 E. 2.4.2; 5A_92/2010 vom 16. Oktober 2010 E. 6). Dem Gericht wird damit eine Prognose abverlangt, die nicht losgel�st von einer genauen Kenntnis des Einzelfalls abgegeben werden kann. Das Sachgericht steht einer solchen Prognose n�her als das Bundesgericht. Das Bundesgericht interveniert deshalb nur, wenn der Prognoseentscheid auf sachfremden Annahmen und �berlegungen beruht. Im vorliegenden Fall trifft dies nicht zu. Die Vorinstanz hat vielmehr in sorgf�ltiger Abw�gung der verschiedenen Gesichtspunkte aufgezeigt, weshalb ihrer Meinung nach nicht damit zu rechnen ist, dass der Beschwerdegegner seine verletzenden Aussagen wiederholt. Der Entscheid, in diesem Fall kein Unterlassungsurteil zu f�llen, ist nicht zu beanstanden. Vielmehr trifft es zu, dass der Anspruch auf Unterlassung im Verlaufe der Zeit verblassen kann und sich schliesslich als nicht mehr n�tig erweist. Ob ein Anspruch auf ein strafbewehrtes Unterlassungsurteil besteht, entscheidet sich dabei sinnvollerweise aufgrund der Situation im Urteilszeitpunkt und nicht bei Einreichung der Klage. Dies gilt auch dann, wenn das Gericht auf Berufung hin entscheidet und dabei den Sachverhalt unter Vorbehalt unzul�ssiger Noven (Art. 317 ZPO) frei �berpr�fen kann. Die Beschwerdef�hrerin hat keinen Anspruch darauf, dass die Beschwerdegegner die Klage f�rmlich anerkennen mit der Folge, dass die Streitsache durch Parteierkl�rung erledigt ist (Art. 241 Abs. 2 ZPO). Dass die Beschwerdegegner damit die M�glichkeit haben, durch einen prozesstaktisch motivierten Weiterzug des erstinstanzlichen Urteils ein Unterlassungsurteil zu verhindern, ist in Kauf zu nehmen. Der Beschwerdef�hrerin sind daraus keine Nachteile erwachsen, nachdem die Vorinstanz die Gerichtskosten den obsiegenden Beschwerdegegnern auferlegt hat und diese die Beschwerdef�hrerin f�r ihren Aufwand vor Obergericht entsch�digen m�ssen. Das Vorgehen der Vorinstanz ist nicht zu beanstanden.
6.1.�Zu pr�fen bleibt, ob die Beschwerdef�hrerin einen Anspruch darauf hat, dass die Beschwerdegegner das begangene Unrecht eingestehen und sich daf�r bei ihr entschuldigen. Die Vorinstanz hat diese Erkl�rung als Form der Genugtuung qualifiziert. Weil sie gleichzeitig von einer schweren Pers�nlichkeitsverletzung ausgegangen ist, hat sie den Anspruch darauf im Grundsatz bejaht. Eine Genugtuung, in welcher Form auch immer, sei aber dann nicht mehr zuzusprechen, wenn die Verletzung anders wiedergutgemacht worden sei. Konkret verlange die Beschwerdef�hrerin die Aufschaltung der Entschuldigung w�hrend 30 Tagen an jenen Orten, an denen bereits die streitigen Ver�ffentlichungen erfolgt seien. Dies erlaube es der Beschwerdef�hrerin, selbst den Text zur Kenntnis zu nehmen. Ferner k�nnte sie ihr Umfeld veranlassen, es ihr gleich zu tun. Den Text w�rden schliesslich jene Personen sehen, welche die entsprechenden elektronischen Adressen aufrufen. Diese Adressen seien allerdings, soweit �berhaupt noch existent, nicht mehr aktuell nachgef�hrt. Dass Unbeteiligte diese Entschuldigung �berhaupt zur Kenntnis n�hmen, sei demnach unwahrscheinlich, nachdem die Presseberichterstattung um den Beschwerdegegner 1 abgeflaut sei. Eine Multiplikation der Entschuldigung wie seinerzeit der Verletzung sei von daher nicht zu erwarten, zumal es der Beschwerdef�hrerin nicht gestattet sei, die elektronische Entschuldigung aktiv �ffentlich zu machen. Was nun aber die Beschwerdef�hrerin pers�nlich angehe, liege mit dem Schreiben vom 20. Juni 2012 (E. 5.1) eine f�rmliche und schriftliche Entschuldigung des Beschwerdegegners 1 vor.
�Ferner verweist das Obergericht auf das Strafverfahren vor dem Bezirksgericht Z�rich, das verschiedene junge Frauen, darunter die Beschwerdef�hrerin, gegen den Beschwerdegegner angestrengt hatten. In seinem Strafurteil vom 9. September 2011 habe das Bezirksgericht festgehalten, die Aussagen aus dem Umfeld der Beschwerdef�hrerin spr�chen stark daf�r, dass es sich beim Vorfall in S�dfrankreich nicht um ein blosses Gepl�nkel gehandelt habe. Demgegen�ber seien die Aussagen des Beschwerdegegners 1 �ber weite Strecken �usserst pauschal und ausweichend geblieben. Das Bezirksgericht sei daher zum Schluss gekommen, dass der eingeklagte Sachverhalt erstellt sei. Der Beschwerdegegner 1 sei schliesslich nur deshalb nicht verurteilt worden, weil das Gericht die �bergriffe in S�dfrankreich als T�tlichkeiten qualifiziert habe und daf�r eine Auslieferung nicht in Frage gekommen sei. Mit diesem Urteil habe die Beschwerdef�hrerin die Genugtuung erhalten, dass der Beschwerdegegner 1 als L�gner entlarvt worden sei. Dies sei als teilweise Genugtuung beachtlich, trage aber dem Umstand noch zu wenig Rechnung, dass die Verletzung seinerzeit �ffentlich verbreitet worden sei. Diese Verbreitung sei nun aber durch die verschiedenen Strafverfahren erreicht worden. So liege zum (best�tigten) Anspruch der Beschwerdef�hrerin auf eine Friedensb�rgschaft (Art. 66 StGB) ein auch �ber das Internet einsehbares Urteil des Bundesgerichts vor (BGE 137 IV 258). Die Namen der Beteiligten seien zwar auch in diesem Fall anonymisiert, doch sei der Beschwerdegegner 1 eindeutig erkennbar. Auch das Urteil des Bezirksgerichtes vom 9. September 2011 sei weiter gezogen worden, wobei der inzwischen vorliegende Entscheid des Obergerichts nochmals erhebliche Resonanz in seri�sen Bl�ttern gefunden habe. Hier werde gross aufgemacht und an prominenter Stelle referiert, dass der Beschwerdegegner 1 - wegen anderer strafbarer Handlungen - zu einer l�ngeren Freiheitsstrafe verurteilt worden sei. Damit sei der Beschwerdef�hrerin eine so erhebliche Genugtuung widerfahren, dass die weitere Anordnung einer - vom Gericht formulierten und befohlenen - Entschuldigung in elektronischer Form nicht mehr erforderlich und nicht mehr verh�ltnism�ssig sei. Damit sei die Klage auch in diesem Punkt abzuweisen.
6.2.�Die Beschwerdef�hrerin bestreitet, dass die erw�hnten Strafverfahren bzw. die Berichterstattung dar�ber ihrem Anspruch auf Genugtuung gen�gen. Die diesbez�gliche Argumentation der Vorinstanz sei unhaltbar, ja geradezu willk�rlich. Vorliegend habe sie keine Urteilspublikation eingeklagt, sondern gest�tzt auf Art. 28a Abs. 3 ZGB in Verbindung mit Art. 49 Abs. 2 OR die Publikation einer Erkl�rung der Beschwerdegegner gefordert, in der diese die widerrechtliche Pers�nlichkeitsverletzung und die rechtswidrige Ver�ffentlichung eingestehen und sich daf�r entschuldigen w�rden. Der vom Bundesgericht anerkannte enge Wirkungszusammenhang der Urteilspublikation mit dem Zweck der Genugtuung bedeute, dass die geforderte Ver�ffentlichung am besten geeignet sei, die erfolgte Unbill auszugleichen. Die Ver�ffentlichung soll dabei m�glichst den gleichen Adressatenkreis erreichen, der auch von der widerrechtlichen Pers�nlichkeitsverletzung erfahren habe. Mit dem Eingest�ndnis der Widerrechtlichkeit auf der Internetseite und den Facebook-Profilen der Beschwerdegegner werde dieser Personenkreis erreicht. Mit der Abweisung dieses Genugtuungsbegehrens habe die Vorinstanz das ihr zustehende Ermessen �berschritten. Die bisherige Berichterstattung �ber das Fehlverhalten des Beschwerdegegners 1 k�nne kein Ersatz f�r die fehlende Entschuldigung sein. Ein Ausgleich bzw. eine Genugtuung k�nne allein durch eine Publikation der verlangten Erkl�rung der Beschwerdegegner erfolgen.
6.3.1.�Nachdem die Beschwerdegegner das vorinstanzliche Urteil nicht angefochten haben, hat der Anspruch auf Genugtuung als im Grundsatz unbestritten zu gelten (s. E. 4 und 6.1). Die Genugtuung besteht in der Regel in der Leistung einer Geldsumme (Art. 49 Abs. 1 OR). Anstatt oder neben dieser Leistung kann der Richter auch auf eine andere Art der Genugtuung erkennen (Art. 49 Abs. 2 OR). Umstritten ist zun�chst, ob der Beschwerdef�hrerin nicht anderweitig schon Genugtuung f�r die Unbill widerfahren sei, die sie durch die Pers�nlichkeitsverletzung erlitten hat.
6.3.2.�Die Vorinstanz verneint den Anspruch auf Ver�ffentlichung der festgestellten Pers�nlichkeitsverletzung und der erfolgten Entschuldigung im Wesentlichen mit dem Argument, die �ffentlichkeit sei bereits aufgrund laufender und abgeschlossener Strafverfahren �ber die Pers�nlichkeitsverletzung im Bild. Diese Ansicht geht fehl. Der Anspruch auf Genugtuung besteht losgel�st davon, ob der T�ter f�r sein Verhalten auch strafrechtlich belangt worden ist. Die Durchf�hrung eines Strafverfahrens bzw. eine strafrechtliche Verurteilung und die damit verbundene Publizit�t k�nnen h�chstens in Ausnahmef�llen die nach Art. 49 OR geschuldete Genugtuung ersetzen. Von einer solchen Ausnahme kann im vorliegenden Zusammenhang keine Rede sein. Der Beschwerdegegner 1 wurde strafrechtlich nie daf�r belangt, dass er die Beschwerdef�hrerin als L�gnerin hingestellt hatte. Die von der Vorinstanz ins Feld gef�hrte, dem Beschwerdegegner 1 auferlegte und vom Bundesgericht best�tigte Friedensb�rgschaft (s. E. 6.1) zielte darauf ab, den Beschwerdegegner 1 von k�nftigen Vergehen und Verbrechen abzuhalten. Ein unmittelbarer Zusammenhang mit der vorliegend zu beurteilenden Pers�nlichkeitsverletzung ist nicht auszumachen. Gleiches gilt f�r den noch laufenden Strafprozess. Zwar trifft es zu, dass in diesem Verfahren das erstinstanzliche Gericht das Verhalten des Beschwerdegegners 1 gegen�ber der Beschwerdef�hrerin anprangerte. Gleichzeitig aber ist festzustellen, dass der Beschwerdegegner 1 f�r sein in S�dfrankreich an den Tag gelegtes Verhalten (s. Sachverhalt Bst. A) strafrechtlich gerade nicht belangt wurde, weil sich das Bezirksgericht und anschliessend auch das Obergericht auf den Standpunkt stellten, dass es sich dabei um blosse T�tlichkeiten handelte, f�r die eine Auslieferung und damit auch eine Bestrafung in der Schweiz nicht in Frage k�men.
6.3.3.�Weiter verweist das Obergericht auf die "f�rmliche und schriftliche" Entschuldigung des Beschwerdegegners 1 vom 20. Juni 2012. Zwar ist nichts dagegen einzuwenden, dass die Vorinstanz das besagte Schreiben als Entschuldigung wertet. Daran �ndert nichts, dass der Brief vom Rechtsvertreter verfasst wurde. Dass der Entschuldigung auch prozesstaktische �berlegungen zu Grunde liegen, ist ohne Belang. Nicht nur bleiben dem Gericht die tats�chlichen Motive f�r eine Entschuldigung verschlossen; es h�tte auch gar keine M�glichkeit, eine Entschuldigung zu erzwingen. Das Gericht kann in seinem Urteil h�chstens feststellen, dass der Beschwerdegegner 1 sein Unrecht eingestanden und sich bei der Beschwerdef�hrerin entschuldigt hat. Hingegen kann das Gericht niemanden unter Androhung von Strafe im Unterlassungsfall zwingen, sich zu entschuldigen. Ebenso wenig darf das Gericht in einem Urteil festhalten, dass sich der T�ter entschuldigt hat, wo dies tats�chlich nicht der Fall ist. Aus diesem Grund kommt bereits der gerichtlichen Feststellung einer widerrechtlichen Pers�nlichkeitsverletzung eine dem Verletzten dienende Beseitigungsfunktion zu (vgl. BGE 127 III 481 E. 1c/aa S. 484 mit Hinweisen; Urteil 5A_286/2012 vom 29. Oktober 2012 E. 2.1). Dem angefochtenen Entscheid kann aber nicht gefolgt werden, soweit das Obergericht darin sinngem�ss argumentiert, im Verh�ltnis zum Entschuldigungsschreiben vom 20. Juni 2012 verschaffe die verlangte Publikation der Beschwerdef�hrerin keine zus�tzliche Genugtuung. Das Obergericht �bersieht, dass es f�r den Anspruch auf eine Genugtuung nach Art. 49 Abs. 2 OR grunds�tzlich nicht darauf ankommt, ob und gegebenenfalls wer (alles) von der verlangten Ver�ffentlichung Kenntnis nehmen kann, noch darauf, dass die Adressaten der Publikation die verletzte Person tats�chlich auf Anhieb erkennen k�nnen. Dies w�re lediglich f�r die - hier nicht streitige (E. 4) - Frage von Bedeutung, ob �berhaupt von einer Pers�nlichkeitsverletzung ausgegangen werden kann (BGE 135 III 145 E. 3 S. 147 f.). Auch die Publikation eines Urteils f�llt nur dann in Betracht, wenn die bei einer unbekannten Zahl von Dritten geschaffenen unrichtigen Vorstellungen nicht anders beseitigt werden k�nnen (BGE a.a.O., E. 5.1 S. 151 f.). Im Anwendungsbereich von Art. 49 OR hingegen geht es darum, dass der T�ter in einer dem Opfer entsprechenden Form S�hne leistet (vgl. auch BGE 131 III 26 E. 12.2.2 S. 31).
6.4.1.�Steht fest, dass weder das Entschuldigungsschreiben des Beschwerdegegners 1 noch die abgeschlossenen und laufenden Strafverfahren geeignet sind, der Beschwerdef�hrerin Genugtuung zu verschaffen, verbleibt diese Aufgabe dem Richter �berantwortet. Die Beschwerde erweist sich damit insofern als begr�ndet, als die Beschwerdef�hrerin einen Anspruch darauf hat, dass Dritte in geb�hrender Form Kenntnis vom begangenen Unrecht und der Entschuldigung des Beschwerdegegners 1 erhalten. Das Bezirksgericht hat deshalb grunds�tzlich zu Recht die Ver�ffentlichung der Entschuldigung auf der Internetseite www.y1.________.ch und den beiden Facebook-Profilen www.facebook.com/y2.________ und www.facebook.com/y3.________ angeordnet. Die gew�hlte Formulierung ist grunds�tzlich nicht zu beanstanden.
6.4.2.�Soweit die Beschwerdef�hrerin Genugtuung in Form der Ver�ffentlichung der festgestellten widerrechtlichen Pers�nlichkeitsverletzung und der Entschuldigung verlangt, richtet sich ihr Anspruch in erster Linie gegen den Beschwerdegegner 1. Es bleibt zu pr�fen, auf welcher rechtlichen Grundlage die Beschwerdegegnerin 2 zur Verantwortung gezogen werden kann. Die Vorinstanz hat die Beschwerdegegner solidarisch zur �bernahme der Prozesskosten verpflichtet. Implizit sieht sie damit in der Beschwerdegegnerin 2 eine Mitt�terin oder zumindest eine Gehilfin im Kontext der begangenen Pers�nlichkeitsverletzung. Beide haften solidarisch mit dem Urheber, hier dem Beschwerdegegner 1, f�r die begangene Pers�nlichkeitsverletzung (Art. 50 Abs. 1 OR). Diese Sicht der Dinge ist nicht zu beanstanden und wird von den Beschwerdegegnern zu Recht auch nicht in Frage gestellt. Die Beschwerdegegnerin 2 tr�gt die volle Verantwortung f�r die Inhalte, die sie �ber ihre Internetseite ins Netz stellt. Die Frage einer m�glicherweise eingeschr�nkten Verantwortlichkeit des Akzess- oder Hostproviders stellt sich nicht. Im Sinne der Koh�renz und ihrer solidarischen Inanspruchnahme sind f�r den Beschwerdegegner 1 und die Beschwerdegegnerin 2 gleiche Formulierungen zu w�hlen. Im zu ver�ffentlichten Text ist dabei zu pr�zisieren, dass die Entschuldigung bereits erfolgt ist, und zwar einzig im Namen des Beschwerdegegners 1.
6.4.3.�Zu Problemen Anlass geben die Modalit�ten der Ver�ffentlichung. Die Internetseite www.y1.________.ch scheint weiterhin zu existieren. Laut Auskunft der Beschwerdegegner gilt dies aber nicht f�r die beiden Facebook-Profile, die l�ngst gel�scht seien. Wie es sich damit verh�lt, kann das Bundesgericht nicht beurteilen. Die Sache ist deshalb ans Bezirksgericht zur�ckzuweisen, damit dieses in einem neuen Entscheid �ber die Modalit�ten der Publikation des Texts befindet (Art. 107 Abs. 2 Satz 2 BGG).
Bei diesem Ausgang des Verfahrens obsiegen die Beschwerdef�hrerin und die Beschwerdegegner zu gleichen Teilen. Entsprechend sind auch die Gerichtskosten zu teilen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Die Parteientsch�digungen werden wettgeschlagen. Eine Neuverteilung der Kosten des kantonalen Verfahrens er�brigt sich, da die Vorinstanz diese den Beschwerdegegnern auferlegt hat und diese den vorinstanzlichen Kostenentscheid nicht angefochten haben.
1.1.�Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen. Ziffer 1 des Urteils des Obergerichts des Kantons Z�rich, II. Zivilkammer, vom 8. M�rz 2013 wird aufgehoben. Den Beschwerdegegnern wird befohlen, den nachfolgenden Text zu ver�ffentlichen:
"Y.________ und die Z.________ AG haben mit dem Beitrag 'Fotobeweis entlastet Y.________' bzw. 'Photographic evidence exposes X.________ as Liar' Frau X.________ in ihrer Pers�nlichkeit verletzt und das Bild von Frau X.________ rechtswidrig ver�ffentlicht. Y.________ hat Frau X.________ in einem Schreiben erkl�rt, er bedaure, sie in ihrer Pers�nlichkeit verletzt zu haben. Er hat sich in diesem Schreiben bei ihr entschuldigt."
Die Sache wird an das Bezirksgericht Meilen zur�ckgewiesen, damit es �ber die Modalit�ten der Ver�ffentlichung befinde.
Die Gerichtskosten von Fr. 10'000.-- werden den Parteien je zur H�lfte auferlegt, den Beschwerdegegnern unter solidarischer Haftung.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Obergericht des Kantons Z�rich, II. Zivilkammer, und dem Bezirksgericht Meilen schriftlich mitgeteilt.