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Timestamp: 2016-10-28 14:12:55
Document Index: 60004172

Matched Legal Cases: ['BGE', 'Art. 7', 'Art. 4', 'Art. 16', 'Art. 28', 'BGE', 'BGE']

I 887/05 (06.03.2006)
Pr�sident Ursprung, Bundesrichterin Widmer und Bundesrichter Sch�n; Gerichtsschreiber Scartazzini
M.________, 1971, Beschwerdef�hrer, vertreten durch die Beratungsstelle f�r Ausl�nder, Sch�tzengasse 7, 8001 Z�rich,
Der 1971 geborene M.________ war zuletzt seit 1. Oktober 1999 bei der Firma I._________ als Mitarbeiter der Filiallogistik vollzeitig angestellt gewesen, bevor er sich am 5. Februar 2001 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug angemeldet und seine Arbeitst�tigkeit am 16. Januar 2002 aufgegeben hatte. Nachdem der Versicherte einer Aufforderung, sich einer medizinischen Begutachtung zu unterziehen, nicht nachgekommen war, wies die IV-Stelle des Kantons Z�rich das Gesuch um berufliche Massnahmen und Rente mit Verf�gung vom 7. Juli 2003 ab. Im Rahmen des Einspracheverfahrens beauftragte die IV-Stelle das Medizinische Zentrum O.________ nochmals mit der Erstellung eines Gutachtens (vom 13. Oktober 2004) und wies das Leistungsbegehren des Versicherten mit Einspracheentscheid vom 5. Januar 2005 ab.
Dagegen liess M.________ Beschwerde erheben und beantragen, es sei ihm eine ganze Rente auszurichten, eventuell sei nach Anordnung neuer Begutachtungen inklusiv neurologischer und neuropsychologischer Abkl�rungen neu zu entscheiden. Das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich wies die Beschwerde mit Entscheid vom 18. Oktober 2005 ab.
M.________ l�sst Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hren und in Aufhebung des kantonalen Entscheides die vorinstanzlichen Rechtsbegehren erneuern.
Das kantonale Gericht hat in Anwendung des am 1. Januar 2003 in Kraft getretenen Bundesgesetzes �ber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts vom 6. Oktober 2000 (ATSG) und unter Ber�cksichtigung der ab 1. Januar 2004 geltenden �nderungen des IVG (4. IV-Revision, AS 2003 3837; BGE 130 V 332 Erw. 2.2 und 2.3) die Bestimmungen �ber die Begriffe der Erwerbsunf�higkeit und Invalidit�t (Art. 7 und 8 ATSG in Verbindung mit Art. 4 Abs. 1 IVG) sowie �ber die Ermittlung des Invalidit�tsgrades (Art. 16 ATSG) und den Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 28 IVG) zutreffend dargelegt. Gleiches gilt f�r die Hinweise zur Aufgabe des Arztes und der �rztin bei der Invalidit�tsbemessung und zur praxisgem�ssen Bedeutung �rztlicher Ausk�nfte im Rahmen der Invalidit�tssch�tzung (BGE 125 V 261 Erw. 4 mit Hinweisen; vgl. auch AHI 2002 S. 70 Erw. 4b/cc) sowie zur Rechtsprechung bez�glich somatoformer Schmerzst�rungen (BGE 130 V 353 ff. und 398 ff.). Darauf wird verwiesen.
2.1 Die Vorinstanz hat ihren Entscheid haupts�chlich auf das Gutachten der Begutachtungsstelle des Medizinischen Zentrums O.________ vom 13. Oktober 2004 abgestellt und in sorgf�ltiger und �berzeugender W�rdigung s�mtlicher in den Akten liegender medizinischer sowie arbeitsspezifischer Berichte und Gutachten zutreffend erkannt, dass der Versicherte an einer Somatisierungsst�rung (ICD 10:F 45.0) mit/bei konversionsneurotischer Problematik und Benzodiazepinabh�ngigkeit (ICD 10:F 13.25) leidet. Im Gutachten des Medizinischen Zentrums O.________ wurde insbesondere festgestellt, aus somatischer Sicht weise der Versicherte keine, aus psychiatrischer Sicht hingegen eine Arbeitsunf�higkeit von 30 % auf, wobei im Rahmen weiterer psychiatrischer Behandlung mit einer Verbesserung der Arbeitsf�higkeit innerhalb eines Jahres bis auf 100 % gerechnet werden k�nne. Die Vorinstanz hat sodann gepr�ft, wie sich die eingeschr�nkte Leistungsf�higkeit des Versicherten in erwerblicher Hinsicht auswirkt und aufgrund des Einkommensvergleichs (Valideneinkommen von Fr. 50'050.- und zumutbares Invalideneinkommen von Fr. 35'835.-) einen Invalidit�tsgrad von 28,4 % ermittelt.
2.2 In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde bem�ngelt der Versicherte die Beurteilung der Gutacher des Medizinischen Zentrums O.________ indem er geltend macht, diese h�tten sich mit den medizinischen Befunden und den Einsch�tzungen der Arbeitsunf�higkeit der behandelnden Fach�rzte Dres. med. S.________, F._________, H.________ und T.________ sowie der �rzte der Klinik A.________ in keiner Weise auseinandergesetzt. Zudem seien anl�sslich der psychiatrischen Begutachtung des Medizinischen Zentrums O.________ die ungen�genden Sprachkenntnisse des Versicherten nicht ber�cksichtigt worden, sodass die daraus abgeleiteten Schlussfolgerungen schon aus diesem Grund als mangelhaft zu betrachten seien. Schliesslich seien auch die erforderlichen, vom Versicherten beantragten neurologischen Untersuchungen nicht durchgef�hrt worden.
Diese Beanstandungen hat das kantonale Gericht im angefochtenen Entscheid allerdings bereits zutreffend widerlegt. Soweit der Beschwerdef�hrer die im vorinstanzlichen Verfahren entkr�fteten R�gen wiederholt, kann daher vollumf�nglich auf die richtigen Erw�gungen verwiesen werden. Die erstmals vorgebrachte R�ge, bei der Begutachtung seien die ungen�genden Deutschkenntnisse nicht ber�cksichtigt worden, ist unbegr�ndet: Sowohl aus der internistischen als auch aus der psychiatrischen Exploration im Rahmen des Gutachten des Medizinischen Zentrums O.________ ergibt sich, dass der Beschwerdef�hrer gut Deutsch spricht und daher keine Kommunikationsprobleme bestanden.
Nach dem Gesagten hat das kantonale Gericht zu Recht entschieden, unter den gegebenen Umst�nden sei von der Anordnung weiterer medizinischer Abkl�rungen abzusehen und es seien die Voraussetzungen f�r den Anspruch auf eine Invalidenrente nicht erf�llt.