Source: http://www.koehlerverein.de/unser-koehlerverein/satzung
Timestamp: 2017-06-26 08:46:59
Document Index: 301647923

Matched Legal Cases: ['§1', '§5', '§6', '§7', '§8', '§11', '§ 9', '§12']

Satzung - Köhlerverein Neukirchen
K Ö H L E R V E R E I N S N E U K I R C H E N“ §1 - Name und Sitz des Vereins
Der Verein führt den Namen„ Köhlerverein Neukirchen “Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden.Nach der Eintragung führt er den Namenszug e.V.
Der Verein hat seinen Sitz in Neukirchen am Teisenberg
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „ Steuerbegünstigte Zwecke “ der Abgabeordnung. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
Zweck des Vereins ist die Bewahrung und Pflege des traditionellen Köhlerhandwerks, seine Bedeutung im Zusammenhang mit dem Bergbau verbunden mit den bäuerlich- und handwerklichen Arbeitsmethoden unserer Väter und Vorfahren. Der Köhlerverein dient ebenso der Förderung von Heimatpflege und Heimatkunde im jeweiligen Gebiet im Zusammenwirken mit beteiligten Stellen und Behörden sowie die Förderung der Wahrnehmung des Brauchtums und der Kultur in dieser Region.
Die Vorstandschafts- und Ausschußmitglieder des Vereins sind ausnahmslos ehrenamtlich tätig.
Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person sein,die gewillt ist, den Vereinszweck zu fördern
Der schriftliche Aufnahmeantrag ist bei der Vorstandschaft abzugeben.Über die Aufnahme entscheidet die Mitgliederversammlung.
Die Mitglieder sind berechtigt, die Vermittlung und Beratung des Vereinsin Anspruch zu nehmen und alle Vorteile zu genießen, die derselbe bietet.Sie sind verpflichtet den Verein in seinen Bestrebungen zur Förderungdes Köhlerhandwerks und der bäuerlich-handwerklichen Arbeiten zu unterstützen.
Die Mitgliedschaft verpflichtet zur Leistung des Beitrages gemäß dervon der Mitgliederversammlung beschlossenen Beitragsordnung. §5 - Beendigung der Mitgliedschaft
Tode des Einzelmitglieds
freiwilligen Austritt durch Kündigung des Mitglieds
Der Austritt muß schriftlich erklärt werden. Das Schreiben ist an einvertretungsberechtigtes Vorstandsmitglied zu richten.Sie ist nur zum Schluß eines Geschäftsjahres unter Einhaltungeiner Frist von 3 Monaten zulässig.Ein Mitglied kann durch einstimmigen Beschluß der Vorstandschaft ausgeschlossenwerden, wenn dafür ein wichtiger Grund vorliegt. Vor einer entsprechenden Beschluß-fassung ist das betroffene Mitglied anzuhören. Der Ausschluß muß demMitglied schriftlich unter Angabe der Ausschlußgründe mitgeteilt werden.
grober Verstoß gegen die Satzung, gegen Beschlüsse der Mitgliederversammlungoder der Vorstandschaft sowie Zuwiderhandlungen gegen die Vereinsinteressenim Allgemeinen.
Nichterfüllung der Beitrags- oder sonstiger Zahlungsverpflichtungentrotz dreifacher schriftlicher Mahnung.
Rechte, die sich aus der Mitgliedschaft ergeben, erlöschen mit Beendigungder Mitgliedschaft. Etwaige Verpflichtungen gegenüber dem Verein,aus welchem Grunde auch immer - erlöschen erst nach deren Erledigung.Die Beitragspflicht endet erst mit Ablauf des Geschäftsjahresin dem der Ausschluß erfolgt. §6 - Beiträge und Geschäftsjahr
Die Höhe der Beiträge und deren Einzug regelt die Beitragsordnung in ihrerjeweils gültigen Fassung, über diese beschließt die Mitgliederversammlung. §7 - Vergütungen
Wird ein Mitglied des Vereins oder eine andere Person auf Weisung derVorstandschaft für den Verein tätig, so kann hierfür von der Vorstandschafteine Vergütung festgelegt werden.Es darf jedoch keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaftfremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.Die Vergütungen sind Mindestvergütungen die sich an örtlichen Sätzen orientieren. §8 - Vereinsorgane
In der Mitgliederversammlung hat jedes anwesende Mitglied eine Stimme.Die Übertragung von Stimmrechten ist nicht zulässig.Bei Gleichheit der Stimmen gilt der Antrag als abgelehnt.
Eine Mitgliederversammlung muss einmal in einem Geschäftsjahr stattfinden.Zur Mitgliederversammlung hat die Vorstandschaft unter Bekanntgabe derTagesordnung mindestens 2 Wochen vorher schriftlich einzuladen, Ort und Zeitpunktder Versammlung sind von der Vorstandschaft gemeinsam zu bestimmen.
Bestimmung der Mitgliedsbeiträge (Erlass einer Beitragssatzung)
Rahmenbedingungen (Vorschläge) für Aktivitäten
Jede rechtzeitig einberufene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig.
Die Mitgliederversammlung benötigt zur Abstimmung und Erledigung von Anträgendie einfache Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Eine besondere Mehrheit istnotwendig für die Auflösung des Vereins und die Änderung der Satzung.Anträgen dieser Art müssen wenigstens 60% der anwesenden Mitglieder zustimmen.
Über eilige Anträge die in der Einladung nicht enthalten waren, kann nur beiZustimmung von mindestens 90% der anwesenden Mitglieder abgestimmt werde.
mindestens ein Viertel der Vereinsmitglieder dies unter Angabe der Gründe bei der Vorstandschaft beantragt.
die Vorstandschaft dies aus zwingenden Gründen im Interesse desVereins für notwendig hält.
Für den Fall, dass Vereinsmitglieder eine solche außerordentliche Mitgliederversammlungbeantragen, ist die Vorstandschaft verpflichtet, diese Versammlung binnen einer Fristvon 6 Wochen durchzuführen.
Den Vorsitz in der Mitgliederversammlung führt der 1.Vorstand, in seinerAbwesenheit der 2.Vorstand.Zu dem ist ein Protokoll zu führen das vom Versammlungsleiter undSchriftführer zu unterzeichnen ist.Abgestimmt wird bei Wahlen schriftlich in geheimer Form.Weitere Beschlüsse können durch vorheriges Einverständnis der anwesendenMitglieder in Vorstandssitzungen und in Mitgliederversammlungen durch Handzeichenabgestimmt werden.
Der Verein wird gesetzlich vom 1.Vorstand oder vom 2.Vorstand,jeweils einzeln vertreten.Die erweiterte Vorstandschaft besteht aus mindestens 7 MitgliederIhr gehören an 1.Vorstand, 2.Vorstand, 1.Kassier, 1.Schriftführerund ein Ausschuß aus mindestens 3 Beisitzer.Weiterhin sind von der Mitgliederversammlung zu wählen, 2 Kassenprüfer,die aber nicht der Vorstandschaft angehören.
Nichtanwesende Mitglieder können durch ihrer vorherigen schriftlichen Zustimmungebenfalls gewählt werden.
Sollte ein gewähltes Mitglied während einer Wahlperiode sein Ehrenamtaus irgend welchen Gründen niederlegen, kann ein anderes Mitglied bis zurWahl von der Vorstandschaft ernannt werden.
Die Vorstandschaft wird auf die Dauer von drei Jahren gewählt, sie bleibtjedoch auch nach Ablauf der Amtszeit bis zur Neuwahl im Amt.
Eine Wiederwahl ist zulässig. §11 - Auflösung des Vereins
Die formelle Auflösung des Vereins erfolgt durch Beschlussfassungin einer Mitgliederversammlung nach Maßgabe § 9 Ziff. 6 dieser Satzung.
Die Mitgliederversammlung ist berechtigt, mit einfacher Mehrheit dieLiquidatoren zu bestimmen. Sofern die Mitgliederversammlung keine besonderenLiquidatoren bestellt, werden der 1.Vorstand und der 2.Vorstand dazu gemeinsamvertretungsweise beauftragt.
Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecksist das Vermögen zu steuerbegünstigten Zwecken zu verwenden. Beschlüsse über diezukünftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligungdes Finanzamts ausgeführt werden. §12 - Inkrafttreten der Satzung
Vorstehende Satzung wurde in der Mitgliederversammlung beschlossen. Die Tätigkeit der Vereins beginnt mit dem Tag, an dem die Vorstandschaft von der Mitgliederversammlung gewählt worden ist. Neukirchen 14. Juni 1999 Navigation überspringen