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Timestamp: 2018-01-18 23:27:47
Document Index: 107671628

Matched Legal Cases: ['§ 12', '§ 11', '§ 543', '§ 569', 'EuG', '§ 11', '§ 21', '§ 23', '§ 23', '§ 27', '§ 27', '§ 8', '§ 30', '§ 48', '§ 50']

Anwaltskanzlei Sven Adam | Tacheles-Rechtsprechungsticker | Rechtsprechungsticker von Tacheles KW 50/2015
Eingetragen oder aktualisiert am 14.12.2015
Überschussanteile und Bewertungsreserven aus einer zum Schonvermögen zählenden Kapital Lebensversicherung sind bei Auszahlung und Zufluss während des Bezuges von Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende dem Vermögen gem § 12 SGB 2 zuzuordnen und nicht gem § 11 SGB 2 als Einkommen zu berücksichtigen.
Ebenso Sächsisches LSG, Urteil vom 18.02.2015 - L 8 AS 1229/12 und Thüringer LSG, Urteil vom 13.11.2014 - L 9 AS 678/12
1.2 - Landessozialgericht Baden-Württemberg, Beschluss vom 26.11.2015 - L 7 AS 4389/15 ER-B
1.3 - Hessisches Landessozialgericht, Beschluss vom 22.01.2014 - L 7 AS 777/13 B ER - rechtskräftig
Die erforderliche Eilbedürftigkeit einer gerichtlichen Entscheidung über geltend gemachte Kosten der Unterkunft liegt erst bei einer aktuellen Gefährdung der Unterkunft vor, die regelmäßig frühestens ab Zustellung einer Räumungsklage anzunehmen ist (vgl. insoweit auch LSG Nordrhein-Westfalen vom 10. September 2013 - L 2 AS 1541/13 B ER - mit weiteren Nachweisen).
Ebenso Hessisches LSG · Beschluss vom 28. März 2014 · Az. L 7 AS 802/13 B ER, a. A. SG Gießen, 10.01.2013 - S 25 AS 832/12 ER und SG Gießen, 04.11.2015 - S 25 AS 496/15 ER - Ein Anordnungsgrund liegt bei einem Anspruch auf höhere Kosten der Unterkunft spätestens dann vor, wenn das Hauptsacheverfahren nicht in der Zeit beendet ist, in der die Voraussetzungen einer Kündigung nach § 543 Abs. 2 S. 1 Nr. 3 BGB i.Vm. § 569 Abs. 3 Nr. 1 BGB vorliegen werden. Der Grundsatz, dass Leistungen vor Erhebung des Antrags auf einstweiligen Rechtsschutz nicht zu bewilligen sind, greift nicht bei einem Streit um Kosten der Unterkunft.
1.4 - Bayerisches Landessozialgericht, Beschluss vom 13.11.2015 - L 7 AS 736/15 B ER
2.1 - SG Augsburg, Urteil v. 07.12.2015 - S 8 AS 860/15 - Berufung zugelassen
Dazu folgender Beitrag in der Presse: www.augsburger-allgemeine.de
S. a. dazu Anmerkung von RA Daniel Zeeb zu SG Augsburg, Urteil vom 22.05.2015 - S 8 AS 167/15 - veröffentlicht im Rechtsprechungsticker v. Tacheles KW 24/2015: Hinsichtlich der Angemessenheitsgrenze macht es nach wie vor Sinn Widerspruch einzulegen, jedenfalls bezüglich Bewilligungszeiträumen ab Mai 2015. Das Urteil S 8 AS 167/15 führt insoweit aus: tacheles-sozialhilfe.de
2.2 - Sozialgericht Duisburg, Urteil vom 08.10.2015 - S 5 AS 5028/14 - rechtskräftig - Die Berufung wird zugelassen.
S.a.: Wendt: Behinderte Menschen in europäischen Behindertenwerkstätten sind unionsrechtlich Arbeitnehmer - Anmerkung zu EuGH, Urt. v. 26.03.2015, C-316/13 (Rs. Fenoll); Forum B, Beitrag B14-2015 unter www.reha-recht.de; 02.12.2015): www.reha-recht.de
2.3 - SG Karlsruhe, Urteil vom 12.10.2015 - S 13 AS 2441/15
Die Zahlungen aus der Untervermietung stellen kein Einkommen im Sinne von § 11 SGB II dar, solange durch die Erträge aus der Untervermietung die tatsächlichen Aufwendungen für die Unterkunft nicht überschritten werden (vgl. BSG, Urteil vom 06. August 2014, B 4 AS 37/13 R; LSG BB, Urteil vom 04.09.2014 - L 34 AS 224/14).
2.4 - Sozialgericht Dortmund, Urteil vom 30.04.2015 - S 30 AS 3105/13
Ebenso LSG Niedersachsen-Bremen, Beschluss vom 17.10.2006, Az.: L 6 AS 556/06 ER; LSG Baden-Württemberg, Urteil vom 26.03.2014, Az.: L 2 AS 3878/1; a. A. LSG Mecklenburg-Vorpommern, Urteil vom 07.05.2009, Az.: L 8 AS 87/08 (Zusicherung zum Umzug bereits ab dem 4., jedenfalls aber ab dem 5. Schwangerschaftsmonat zu erteilen" sei).
2.5 - SG Gießen, Beschluss vom 17.11.2015 - S 22 AS 590/14 PKH
Quelle: Pressemitteilung des SG Gießen v. 07.12.2015 : sg-giessen-justiz.hessen.de
2.6 - SG Dortmund, Urteil vom 04.12.2015 - S 27 AS 279/13 - Die Berufung wurde zugelassen.
Fahrtkosten bezüglich des Umgangsrechts (hier 8 km) - Bagatellgrenze - Mehrbedarf nach § 21 Abs. 6 SGB II - Anteil für Fahrkosten im Regelbedarf
2.7 - Sozialgericht Aurich, Beschluss vom 30.3.2015 - S 35 AS 237/14 ER
Nach befristeter Beschäftigung kein Leistungsausschluss für (italienischen) Unionsbürger bei Verbleiberecht
Quelle: Zeitschrift quer 13/2015 - ALSO - Mitteilung von Anwalt Kroll, OL: www.also-zentrum.de
3.1 - LSG Niedersachsen-Bremen, Beschluss vom 16. November 2015 (Az.: L 8 SO 241/15 B ER):
2. Ein Leistungsanspruch einer schwangeren Antragstellerin folgt hier - selbst wenn die Wohnsitzauflage sofort vollziehbar sein sollte - aus § 23 Abs. 1 Satz 1 SGB XII in Verbindung mit § 23 Abs. 5 Satz 1 SGB XII und § 27a Abs. 1 Satz 1 SGB XII. Das Sozialamt hat hier gemäß § 27a Abs. 3 Satz 1 SGB XII in Verbindung mit § 8 Abs. 1 Nr. 3 Regelbedarfsermittlungsgesetz (RBEG) den maßgeblichen Regelbedarf zuzüglich eines bis zur Geburt des Kindes nach § 30 Abs. 2 SGB XII anzuerkennenden Mehrbedarfszuschlags sowie Hilfe bei Krankheit (§ 48 SGB XII) sowie Hilfe bei Schwangerschaft und Mutterschaft (§ 50 SGB XII) zu bewilligen.
4.1 - Sozialgericht Karlsruhe, Urteil vom 24.11.2015 - S 4 SO 56/15
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