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Timestamp: 2018-04-23 09:51:26
Document Index: 235344306

Matched Legal Cases: ['§ 63', '§ 64', '§ 64', '§ 63', '§ 64', '§ 64']

Klaus Hoffmann, Bernd Dimmek, Heinfried Duncker, Reinhard Eher, Markus G. Feil, Michael Günter, Dirk Hesse, Lutz-Peter Hiersemenzel, Tilman Kluttig & Thomas Ross
Würde die Beachtung von Würde den Maßregelvollzug verändern (müssen)?
Inga Markiewicz & Sabrina Wiecek
„Different countries, different dreams?“ – Ein länderübergreifendes Projekt zur Lebensqualität und den Bedürfnissen forensisch-psychiatrischer Langzeitpatienten
Lebensqualität und Bedürfnisse forensisch-psychiatrischer Langzeitpatienten im Maßregelvollzug (gem. § 63 StGB)
Klaus Hoffmann, Matthias Michel, Frank-Stefan Müller, Matthias Wagner, Ruxanda Zavoianu & Udo Frank
Medikamentöse Substitutionsbehandlung in der Entziehungsanstalt (§ 64 StGB) – aktuelle Stellungnahme aus Baden-Württemberg
Dirk Hesse & Klaus Spiess
Medikamentöse Substitutionsbehandlung in der Entziehungsanstalt (§ 64 StGB) – Erfahrungen aus dem MRVZN Moringen, Niedersachsen
Udo Frank & Klaus Hoffmann
Suizide im Maßregelvollzug nach §§ 63, 64 StGB – empirische Befunde und konkrete Handlungsempfehlungen
Mehr Sicherheit durch weniger Haft? Die Auswirkungen des Strafrechtsänderungsgesetzes (StRÄG) 2008 auf das Sexualtätermanagement und die Legalbewährung von strafgefangenen Sexualstraftätern in Österreich
Die Würde des Menschen ist prominent in Artikel 1 des deutschen Grundgesetzes ein zentrales allem übergeordnetes Rechtsgut, und gerade in forensischen Institutionen geht es immer wieder um Widersprüche zwischen Anspruch und Wirklichkeit.
Schlüsselwörter: Menschenwürde, forensischer Alltag
Respecting dignity of human beings – would it (necessarily) change hospital order treatment?
The dignity of human beings is a very high principle in many countries including Germany. The paper shows contradictions between this high morale and everyday reality.
Key Words: Dignity and human rights, everyday life in forensic institutions
Dr. jur. Heinz Kammeier
Lehrbeauftragter für Recht im Gesundheitswesen
an der Privaten Universität Witten/Herdecke
kammeier-muenster@t-online.de
Seit einigen Jahren lässt sich europaweit eine Zunahme forensisch-psychiatrischer Langzeitpatienten beobachten, die die einzelnen Länder vor die grundlegende Frage stellt, wie die Unterbringung und Behandlung dieser besonderen Patientengruppe zukünftig gestaltet werden können. Der vorliegende Beitrag gibt Einblicke in ein deutsch-polnisches Kooperationsprojekt, das sich im Rahmen des von der Europäischen Union geförderten Projekts „Towards an EU research framework on forensic psychiatric care“ (COST Action IS1302) mit der Lebensqualität und den Bedürfnissen forensisch-psychiatrischer Langzeitpatienten in Deutschland und Polen beschäftigt. Der Vergleich dieser beiden Länder, die eine in vielen Punkten ähnliche Rechtslage bei der Unterbringung psychisch kranker Rechtsbrecher in einer psychiatrischen Klinik aufweisen, bietet hier die Chance herauszufinden, welche vermeintlich „kleinen“ Unterschiede in den Rahmenbedingungen manchmal zu großen Unterschieden in der Lebenswirklichkeit und -perspektive der Patienten führen können. Der Beitrag beschreibt den Projekthintergrund, den Untersuchungsansatz, das entwickelte Instrumentarium und stellt erste exemplarische Ergebnisse der Vergleichsuntersuchung vor. Dabei fasst er zwei Vorträge zusammen, die auf der 31. Münchner Herbsttagung der Arbeitsgemeinschaft für Methodik und Dokumentation in der Forensischen Psychiatrie (AGFP) 2016 auf Deutsch und Englisch gehalten wurden (Markiewicz 2017, 378; Wiecek 2017, 391f). Aus Gründen der Authentizität wird in diesem Beitrag die Originalsprache der Vorträge in den jeweiligen Abschnitten beibehalten.
Schlüsselwörter: Forensische Langzeitpatienten, Patientenrechte, Lebensqualität
„Different countries, different dreams?“ – a transnational project for evaluation of quality of life and needs of forensic psychiatric longstay patients
All over Europe, more and more forensic patients are in inpatient forensic treatment for many years. The standards for these patients have to be monitored which is done in the „EU research framework on forensic psychiatric care“ (COST Action IS1302). The paper shows the conditions in Polish and German forensic units by asking long-time patients about their situation. The questionnaire is presented as well as the findings.
Key Words: Long-time forensic patients, patients’ rights, quality of life
Institut für Psychiatrie und Neurologie (IPiN)
02-957 Warsaw, Polen
inga.markiewicz@gmail.com
Auf der Grundlage der geltenden Bestimmungen werden aktuelle Hinweise und Empfehlungen zur medikamentösen Substitution in der Entziehungsanstalt formuliert. Sie dürfte nur in Ausnahmefällen zum Einsatz kommen, da es sich meist um multimorbide Patientinnen und Patienten handelt, die auch im Bereich der ambulanten Behandlungen praktisch nicht zur Zielgruppe der medikamentösen Substitution zählen. Die medikamentöse Substitutionsbehandlung im Bereich des § 64 StGB sollte bundesweit erhoben und erforscht werden, Baden-Württemberg wird zeitnah damit beginnen.
Schlüsselwörter: Entziehungsanstalt (§ 64 StGB), medikamentöse Substitution, ganzheitliche Suchtbehandlung
Pharmacological substitution treatment in forensic drug treatment units – latest statement from Baden-Württemberg (Germany)
The paper presents the contemporary discussion concerning pharmacological substitution in forensic drug treatment units. Only very few forensic drug patients belong to the group where this substitution can be called state of the art.
Key Words: Involuntary Addiction Treatment, Substitution
Das MRVZN Moringen hat seit etwa 2010 erste Erfahrungen in der Substitution gesammelt. Hierfür sprechen nicht nur therapeutische, sondern auch ethische Aspekte. Von 120 erfolgreich in Wohnungen oder komplementäre Einrichtungen Entlassenen waren lediglich fünf unverändert substituiert. Wir sind daher der Meinung, dass die Substitution neben anderen Methoden eine Möglichkeit der Behandlung sein kann.
Schlüsselwörter: Entziehungsanstalt, medikamentöse Substitution
Pharmacological substitution treatment in forensic drug treatment units – experiences from the forensic hospital Moringen (Lower Saxony, Germany)
The paper shows the experiences of the hospital in Moringen concerning pharmacological substitution in forensic drug treatment. Substitution is in some cases a part-time treatment, only rarely substitution is continued at the time of discharge.
Key Words: Forensic addiction treatment, substitution
und Psychotherapie Moringen
dirk.hesse@mrvzn-moringen.niedersachsen.de
Suizidgedanken und Suizide sind sowohl bei Gefangenen im Justizvollzug als auch bei Patientinnen und Patienten im Maßregelvollzug (MRV) deutlich häufiger zu beobachten als in der Allgemeinbevölkerung. Die Vermeidung von Selbsttötungen im Rahmen freiheitsentziehender Maßnahmen bewegt sich dabei in einem Spannungsfeld zwischen sorgfältiger Ausübung der Aufsichtspflicht auf der einen und angemessener Achtung und Wahrung der Menschenwürde auf der anderen Seite. Die in allgemeinpsychiatrischen und psychosomatischen Kliniken eingesetzten Suizid-Überwachungsmaßnahmen finden auch im Maßregelvollzug Anwendung.
Schlüsselwörter: Suizide, Maßregelvollzug, Überwachungsstandards
Suicides in forensic hopitals for patients suffering from mental and/or addiction disorders – empirical results and specific guidance
Prisoners and forensic inmates suffer more often from suicidal thoughts and suicides than the general population. Forensic units have to be aware of this phenomenon in the tension between surveillance and respect of the human rights. The standards of suicidal care established in general psychiatry are also valid in forensic treatment.
Key Words: Suicides, Forensic Psychiatry, Standards of Surveillance
Ärztlicher Leiter der Kliniken für
88213 Ravensburg;