Source: https://www.lecturio.de/jura/koerperverletzung-mit-todesfolge.vortrag
Timestamp: 2020-01-23 20:29:18
Document Index: 102773367

Matched Legal Cases: ['§ 227', '§ 227', '§ 227', '§ 227', '§ 227', '§ 222', '§ 227', '§ 222', '§ 222', '§ 222', '§ 227', '§ 222', '§ 222', '§ 227', '§ 227', '§ 227']

Körperverletzung mit Todesfolge – Online Jura Video | Lecturio
Körperverletzung mit Todesfolge (§ 227 StGB) von RA Stefan Koslowski
Der Vortrag „Körperverletzung mit Todesfolge (§ 227 StGB)“ von RA Stefan Koslowski ist Bestandteil des Kurses „Straftaten gegen die körperliche Unversehrtheit“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:
Der tatbestandsspezifische Gefahrzusammenhang
Spezielle Problematiken des Unmittelbarkeitszusammenhangs
Fallbeispiel: Der Einbrecher
Welchen Deliktscharakter hat § 227 StGB?
Strafzumessungsregel
Welche besondere Voraussetzung muss zwischen der Verwirklichung des Grundtatbestandes und der schweren Folge erfüllt sein?
Es muss ein sog. tatbestandsspezifischer Gefahrzusammenhang (auch: Unmittelbarkeitszusammenhang) zwischen dem Grundtatbestand und der schweren Folge bestehen
Es muss nur einfache Kausalität im Sinne der Conditio-Sine-Qua-Non-Formel zwischen Körperverletzung und schwerer Folge bestehen
Es muss eine sog. doppelte Kausalität zwischen Körperverletzung und schwerer Folge bestehen
Es muss irgendein Zusammenhang zwischen Handlung und Erfolg bestehen
In der schweren Folge muss sich die spezifische Gefährlichkeit realisieren, die der Körperverletzung innewohnt
Was ist nach herrschender Meinung in der Rspr. der Anknüpfungspunkt für den tatbestandsspezifischen Gefahrzusammenhang bei § 227 StGB?
Es genügt, wenn der Körperverletzungshandlung die Gefahr des Eintritts der schweren Folge innewohnt
Dem Körperverletzungserfolg muss die Gefahr des Eintritts der schweren Folge innewohnen
Weder der Körperverletzungserfolg noch der Körperverletzungshandlung muss die Gefahr des Eintritts der schweren Folge innewohnen. Die schwere Folge muss lediglich eintreten
Sowohl dem Körperverletzungserfolg als auch der Körperverletzungshandlung müssen kumulativ die Gefahr des Eintritts der schweren Folge innewohnen
Wie ist das Verhältnis von § 227 StGB zu § 222 StGB?
§ 227 StGB geht § 222 StGB als lex specialis vor
Es besteht Idealkonkurrenz zwischen §§ 222 und 227 StGB
§ 222 StGB geht § 227 StGB als lex specialis vor
§ 222 StGB ist eine mitbestrafte Vortat
§ 222 StGB verdrängt § 227 StGB
Sind der Versuch des § 227 StGB sowie Mittäterschaft und Teilnahme an der Körperverletzung mit Todesfolge möglich?
Ja, Versuch Mittäterschaft und Teilnahme sind möglich
Nein, nichts davon ist möglich
Nur der Versuch ist möglich
Nur Mittäterschaft möglich
Nur Teilnahme und Mittäterschaft sind möglich
Vertritt man zum Unmittelbarkeitszusammenhang die Legalitätstheorie, dann ist...?
eine versuchte Körperverletzung mit Todesfolge nicht möglich, da der Körperverletzungserfolg ausblieb und damit der Anknüpfungspunkt für die Schwere Folge entfällt.
eine versuchte Körperverletzung mit Todesfolge möglich, da der Körperverletzungserfolg eingetreten ist und damit der Anknüpfungspunkt für die Schwere Folge vorliegt.
eine versuchte Körperverletzung mit Todesfolge möglich, da die Körperverletzungsehandlung jedenfalls vorliegt, die nach dieser Theorie der Anknüpfungspunkt für die schwere Folge ist.
eine versuchte Körperverletzung mit Todesfolge nicht möglich, da die Körperverletzungsehandlung nicht vorliegt, die nach dieser Theorie der Anknüpfungspunkt für die schwere Folge ist.
Dozent des Vortrages Körperverletzung mit Todesfolge (§ 227 StGB)