Source: https://www.dtad.de/details/Dienstleistungen_von_Ingenieurbueros_28203_Bremen-6628480_3
Timestamp: 2018-06-25 14:08:51
Document Index: 291287154

Matched Legal Cases: ['§ 16', '§ 3', '§ 16', '§ 3', '§ 8', '§ 107']

Ausschreibung - Dienstleistungen von Ingenieurbüros in Bremen (ID:6628480)
> DTAD-ID: 6628480
Raumordnungsverfahren B213 / B 322 OU Delmenhorst, Erstellung einer Umweltverträglichkeitsstudie inkl. Kartierungsleistungen (faunistische und floristische Untersuchungen) und Erarbeitung der Unterlagen für das Raumordnungsverfahren (inkl. Begleitung des ROV). — Projekt: B 213 / B 322 OU Delmemhorst. — Projektbeschreibung. Für die B 212n von der L 875 nördlich Harmenhausen bis zur Landesgrenze nach Bremen im Bereich Deichhausen/Strom bedurfte die mit der Landesplanerischen Feststellung von 1996 festgelegte Linienführung einer Überprüfung. Das hierfür notwendige Raumordnungsverfahren wurde am 27.4.2009 mit der Landesplanerischen Feststellung abgeschlossen. Der Antrag auf Linienbestimmung gem. § 16 FStrG liegt dem BMVBS vor. Das BMVBS prüft derzeit die Linienbestimmungsunterlagen und hat die niedersächsische Straßenbauverwaltung gebeten, aufbauend auch auf den Maßgaben der landesplanerischen Feststellung zur Minderung des prognostizierten Mehrverkehrs im nördlichen Delmenhorst die Möglichkeiten einer Umfahrung von Delmenhorst zu prüfen. Das Land Niedersachsen hat daraufhin vorgeschlagen, zwecks Findung einer fachlich fundierten und den raumordnerischen Ansprüchen genügenden Lösung, alle geeigneten Varianten zu untersuchen und in einem Raumordnungsverfahren zu bewerten. Im Rahmen der Vorplanung wird zzt. eine Planungsraumanalyse durch Zusammenstellung und Auswertung vorhandener Unterlagen erstellt. Weiterhin werden in Ergänzung der vorliegenden verkehrswirtschaftlichen Untersuchung für verschiedene mögliche Umfahrungsvarianten westlich und östlich von Delmenhorst die verkehrlichen Wirkungen ermittelt. Mit den Ergebnissen dieser Voruntersuchung sollen die Unterlagen für eine Antragskonferenz / einen Scopingtermin erstellt werden; der Termin ist in 03/2012 vorgesehen. Danach beginnt die Erarbeitung der Unterlagen für das Raumordnungsverfahren. Im Interesse eines zügigen Planungsverlaufes wird ein frühzeitigerer Beginn der Bestandserfassungen angestrebt. — Kurzcharakteristik des Planungsraumes: Bei dem Landschaftsraum handelt es sich um typische Grünland-Grabenareale der Niederungen / Marschen, zum Teil durch Gehölzbestände strukturiert. Die Naturraumausstattung ist vergleichsweise vielgestaltig und umfasst verschiedenste Raumansprüche (Wohnen, Landwirtschaft, Naturschutz, Hochwasserschutz, zentrumsnahe Erholung etc). Neben der sehr landwirtschaftlichen Prägung finden sich zunehmend auch Siedlungsstrukturen, die als typische Wohnstandorte im Umfeld von Siedlungszentren anzusehen sind. Das vorhandene Verkehrsnetz ist bereits heute weitgehend ausgelastet. Die Größe des Untersuchungsgebietes wird zurzeit auf 3 000 bis 4 000 ha eingeschätzt. Das tatsächliche Untersuchungsgebiet kann erst auf Grundlage der Antragskonferenz im Frühjahr 2012 abgebildet werden. — Zu vergebende Leistungen, — Umweltverträglichkeitsstudie gemäß HOAI § 3 Absatz 1, i. V. m. Anlage 1, Ziffer 1.1 Leistungsphasen 1 bis 5, — Örtliche Bestandserfassungen der Flora und Fauna mit Schwerpunkt Grünland-Grabenareale der Niederungsgebiete (u.a. Fledermäuse. Amphibien / Fische und Brut- / Rastvögel); — ggf. FFH-Verträglichkeitsprüfungen, — Erarbeitung der raumordnerischen Gesamtabwägung, — Erstellen der Verfahrensunterlagen für ein Raumordnungsverfahren, — Begleitung des Raumordnungsverfahrens.
Org. Dok.-Nr: 337417-2011
-Geschäftsbereich Oldenburg-
Kontaktstelle(n): Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und
Verkehr, -Geschäftsbereich Oldenburg-
Zu Händen von: Herrn Wolfgang Briem
Telefon: +49 4412181152
E-Mail: wolfgang.briem@nlstbv-ol.niedersachsen.de
Fax: +49 4412181222
Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: GVP infraconsult GmbH Contrescarpe 18 Kontaktstelle(n): GVP infraconsult GmbH Zu Händen von: Frau Ionescu 28203 Bremen DEUTSCHLAND Telefon: +49 42169675012 E-Mail: ionescu@gvp-infraconsult.de Fax: +49 42169675010 Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen
Raumordnungsverfahren B213 / B 322 OU Delmenhorst, Erstellung einer Umweltverträglichkeitsstudie inkl. Kartierungsleistungen (faunistische und floristische Untersuchungen) und Erarbeitung der Unterlagen für das Raumordnungsverfahren (inkl. Begleitung des ROV).
Dienstleistung Dienstleistungen Dienstleistungskategorie Nr 12: Architektur, technische Beratung und Planung, integrierte technische Leistungen, Stadt- und Landschaftsplanung, zugehörige wissenschaftliche und technische Beratung, technische Versuche und Analysen Hauptort der Dienstleistung: Oldenburg. NUTS-Code DE943
— Projekt: B 213 / B 322 OU Delmemhorst. — Projektbeschreibung. Für die B 212n von der L 875 nördlich Harmenhausen bis zur Landesgrenze nach Bremen im Bereich Deichhausen/Strom bedurfte die mit der Landesplanerischen Feststellung von 1996 festgelegte Linienführung einer Überprüfung. Das hierfür notwendige Raumordnungsverfahren wurde am 27.4.2009 mit der Landesplanerischen Feststellung abgeschlossen. Der Antrag auf Linienbestimmung gem. § 16 FStrG liegt dem BMVBS vor. Das BMVBS prüft derzeit die Linienbestimmungsunterlagen und hat die niedersächsische Straßenbauverwaltung gebeten, aufbauend auch auf den Maßgaben der landesplanerischen Feststellung zur Minderung des prognostizierten Mehrverkehrs im nördlichen Delmenhorst die Möglichkeiten einer Umfahrung von Delmenhorst zu prüfen. Das Land Niedersachsen hat daraufhin vorgeschlagen, zwecks Findung einer fachlich fundierten und den raumordnerischen Ansprüchen genügenden Lösung, alle geeigneten Varianten zu untersuchen und in einem Raumordnungsverfahren zu bewerten. Im Rahmen der Vorplanung wird zzt. eine Planungsraumanalyse durch Zusammenstellung und Auswertung vorhandener Unterlagen erstellt. Weiterhin werden in Ergänzung der vorliegenden verkehrswirtschaftlichen Untersuchung für verschiedene mögliche Umfahrungsvarianten westlich und östlich von Delmenhorst die verkehrlichen Wirkungen ermittelt. Mit den Ergebnissen dieser Voruntersuchung sollen die Unterlagen für eine Antragskonferenz / einen Scopingtermin erstellt werden; der Termin ist in 03/2012 vorgesehen. Danach beginnt die Erarbeitung der Unterlagen für das Raumordnungsverfahren. Im Interesse eines zügigen Planungsverlaufes wird ein frühzeitigerer Beginn der Bestandserfassungen angestrebt. — Kurzcharakteristik des Planungsraumes: Bei dem Landschaftsraum handelt es sich um typische Grünland-Grabenareale der Niederungen / Marschen, zum Teil durch Gehölzbestände strukturiert. Die Naturraumausstattung ist vergleichsweise vielgestaltig und umfasst verschiedenste Raumansprüche (Wohnen, Landwirtschaft, Naturschutz, Hochwasserschutz, zentrumsnahe Erholung etc). Neben der sehr landwirtschaftlichen Prägung finden sich zunehmend auch Siedlungsstrukturen, die als typische Wohnstandorte im Umfeld von Siedlungszentren anzusehen sind. Das vorhandene Verkehrsnetz ist bereits heute weitgehend ausgelastet. Die Größe des Untersuchungsgebietes wird zurzeit auf 3 000 bis 4 000 ha eingeschätzt. Das tatsächliche Untersuchungsgebiet kann erst auf Grundlage der Antragskonferenz im Frühjahr 2012 abgebildet werden. — Zu vergebende Leistungen, — Umweltverträglichkeitsstudie gemäß HOAI § 3 Absatz 1, i. V. m. Anlage 1, Ziffer 1.1 Leistungsphasen 1 bis 5, — Örtliche Bestandserfassungen der Flora und Fauna mit Schwerpunkt Grünland-Grabenareale der Niederungsgebiete (u.a. Fledermäuse. Amphibien / Fische und Brut- / Rastvögel); — ggf. FFH-Verträglichkeitsprüfungen, — Erarbeitung der raumordnerischen Gesamtabwägung, — Erstellen der Verfahrensunterlagen für ein Raumordnungsverfahren, — Begleitung des Raumordnungsverfahrens.
Haftpflichtversicherung für Personen- und Sonstige Schäden in Höhe von 1 500 000 EUR Deckungssumme.
Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften Abschlagszahlungen werden gemäß Projektfortschritt bis zu einer Höhe von 95 v. H. der Auftragssumme ausgezahlt (siehe dazu § 8 (1) AVB-ING 2006, Fassung 2009).
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Es ist ein Bewerbungsbogen auszufüllen und einzureichen. Dieser ist per E-Mail bei der GVP infraconsult GmbH abzufordern (E-Mail Frau Ionescu: ionescu@gvp-infraconsult.de). Alle Angaben und Erklärungen bezüglich der geforderten Unterlagen sind in dem Bewerbungsbogen aufgeführt.
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden Geplante Mindestzahl 3 und Höchstzahl 5 Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: — Referenzen des Bewerbers (Unternehmens): 25 %, — Referenzen des vorgesehenen Projektleiters (Hauptansprechpartner des Auftraggebers der an sämtlichen Besprechungen teilnimmt): 20 %, — Referenzen des hauptverantwortlichen Bearbeiters Erstellung UVS: 17,5 %, — Referenzen des hauptverantwortlichen Bearbeiters/Betreuers ROV: 22,5 %, — Anzahl der prod. Beschäftigten: 5 %, — Gesamtumsatz: 5 %, — Umsatz bei vergleichbaren Leistungen: 5 %.
— Anfragen zum Verfahren bitte per E-Mail, — Der Teilnahmeantrag ist in Papierform einzureichen,Teilnahmeantrag bitte mit folgendem Hinweis versehen: "Teilnahmeantrag: UVS B213/B322 OU Delmenhorst; nicht vor dem 24.11.2011 (11:00 Uhr) öffnen", — Der Bewerbungsbogen ist per E-Mail bei der GVP infraconsult GmbH, Frau Ionescu abzufordern (E-Mail: ionescu@gvp-infraconsult.de), — Der Bewerbungsbogen kann digital oder handschriftlich ausgefüllt abgegeben werden, — Nach Eingangsschluss erfolgt die Auswertung der Teilnahmeanträge. Gemäß Punkt IV.1.2) werden 3 bis 5 Teilnehmer/Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert. Die Angebote sind dann bis zum 17.1.2012 bei der Vergabestelle einzureichen.
Vergabekammer beim Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr -Regierungsvertretung Lüneburg- Auf der Hude 2 21339 Lüneburg DEUTSCHLAND
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Die Fristen des § 107 Abs. 3 Ziffer 1 - 4 GWB sind zu beachten. Danach ist ein Nachprüfungsverfahren unzulässig, soweit: 1.) der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftragnehmer nicht unverzüglich gerügt hat; 2.) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden; 3.) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden; 4.) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zuwollen, vergangen sind.
erteilt siehe Kontaktstelle unter Nr. I.1)
Dienstleistungen von Ingenieurbüros 18.04.2012 Vergebener Auftrag