Source: https://vcdornbirn.at/index.php/verein/statuten
Timestamp: 2018-11-16 20:25:06
Document Index: 192627788

Matched Legal Cases: ['§ 9', '§ 11', '§ 14', '§ 15', '§ 21', '§ 11', '§ 11', '§ 9', '§ 11', '§ 16', '§ 34']

Volleyballclub Dornbirn (VC Dornbirn)
1) Der Verein führt den Namen „Volleyballclub Dornbirn“ („VCD“)
2) Er hat seinen Sitz in Dornbirn und erstreckt seine Tätigkeit vorwiegend auf die Stadt Dornbirn
3) Der Verein ist Mitglied des ASVÖ.
den Zusammenschluss von Personen, die sich der Förderung, Pflege und Ausübung des Volleyballsports widmen
die Förderung des Gemeinwohls auf sportlichem Gebiet (inkl. Teilnahme an nationalen und internationalen Meisterschaften)
die Zusammenarbeit mit anderen Vereinen und Verbänden
2) Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche
Zwecke und ist nicht auf Gewinnerzielung ausgerichtet. Der Verein darf nur für seine satzungsgemäßen Zwecke Vermögen ansammeln. Ein sich allenfalls ergebender Gewinn ist ausschließlich zur Erfüllung des Vereinszweckes zu verwenden und darf nicht an Mitglieder ausgeschüttet werden. Der Verein darf abgesehen von völlig untergeordneten Nebenzwecken keine anderen als gemeinnützige Zwecke verfolgen.
2) Folgende ideelle Mittel dienen dem Vereinszweck:
a. Abhaltung sportlicher Veranstaltungen jeglicher Art, vor allem von
Turnieren, Wettbewerben, Meisterschafts- und Freundschaftsspielen etc.,
b. regelmäßige Trainingsveranstaltungen, die von Trainern geleitet werden
c. die Schaffung von Voraussetzungen (Errichtung und Ausgestaltung von
Spiel- und Sportanlagen) für die Ausübung des Vereinszweckes,
d. die Mitwirkung bei sportlichen Veranstaltungen im In- und Ausland,
die Durchführung und Beschickung von Leistungskursen für Aktive sowie
zur Aus- und Fortbildung der Fach- und Lehrwarte und der Funktionäre
sowie Trainern im Bereich des Volleyballsports,
die Herausgabe von Mitteilungsblättern, Vereinszeitschriften, etc.,
Betrieb einer Internet-Domain und Homepage,
Veranstaltungen zur Werbung von Mitgliedern, Ausflüge, Wanderungen und gesellige Veranstaltungen jeglicher Art
Zuteilung von Sportförderungsbeiträgen
Warenabgabe (Buffet für Getränke und Speisen, Verkauf von Sportutensilien und Merchandising-Artikeln)
Sponsoring (mit Werbetätigkeit des Vereins bzw. seiner Mitglieder)
Nenngelder, Trainings-, Kurs-, Camps-, Lehrgangs- und sonstige Aktivbeiträge
Erträge aus der Beteiligung an Unternehmen
1) Die Mitglieder des Vereins gliedern sich in aktive, passive und Ehrenmitglieder
2) Aktive Mitglieder sind jene, die am Vereinsleben teilnehmen bzw. eine Funktion im Verein bekleiden.
3) Passive Mitglieder sind solche, die den Verein in jeder möglichen Form fördern und unterstützen.
2) Über die Aufnahme von aktiven und passiven Mitgliedern entscheidet der Vorstand endgültig. Die Aufnahme kann ohne Angabe von Gründen verweigert werden.
3) Die Ernennung zum Ehrenmitglied erfolgt auf Antrag des Vorstands durch die Jahreshauptversammlung.
2) Der freiwillige Austritt kann jederzeit erfolgen. Er muss dem Vorstand mündlich, schriftlich oder per E-Mail mitgeteilt werden.
3) Der Vorstand kann ein Mitglied ausschließen, wenn dieses trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung unter Setzung einer angemessenen Nachfrist mit der Zahlung der Mitgliedsbeiträge im Rückstand ist.
4) Der Ausschluss eines Mitglieds aus dem Verein kann vom Vorstand auch wegen grober Verletzung anderer Mitgliedspflichten und wegen unehrenhaften Verhaltens verfügt werden. Gegen den Ausschluss ist die Berufung an die Jahreshauptversammlung zulässig, bis zu deren Entscheidung die Mitgliedsrechte ruhen.
5) Die Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft kann aus den im Abs. 4 genannten Gründen von der Jahreshauptversammlung über Antrag des Vorstands beschlossen werden.
Das Stimmrecht in der Jahreshauptversammlung sowie das aktive und passive Wahlrecht stehen nur den aktiven und den Ehrenmitgliedern zu.
Mindestens ein Zehntel der Mitglieder kann vom Vorstand die Einberufung einer Jahreshauptversammlung verlangen
Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereins nach Kräften zu fördern und alles zu unterlassen, wodurch das Ansehen und der Zweck des Vereins geschädigt wird.
Die aktiven und passiven Mitglieder sind zur pünktlichen Zahlung der Mitgliedsbeiträge in der von der Jahreshauptversammlung beschlossenen Höhe verpflichtet.
Organe des Vereins sind die Jahreshauptversammlung (§§ 9 und 10), der Vorstand (§§ 11 bis 13), die Rechnungsprüfer (§ 14) und das Schiedsgericht (§ 15).
1) Die Jahreshauptversammlung ist die „Mitgliederversammlung“ im Sinne des Vereinsgesetzes 2002. Eine ordentliche Jahreshauptversammlung findet einmal jährlich statt.
2) Eine außerordentliche Jahreshauptversammlung findet auf
Beschluss der/eines Rechnungsprüfer/s (§ 21 Abs. 5) zweiter Satz VereinsG, § 11 Abs. 2) dritter Satz dieser Statuten),
Beschluss eines gerichtlich bestellten Kurators (§ 11 Abs. 2) letzter Satz dieser Statuten) binnen vier Wochen statt.
3) Sowohl zu den ordentlichen wie auch zu den außerordentlichen Jahreshauptversammlungen sind alle Mitglieder mindestens zwei Wochen vor dem Termin schriftlich, mittels Telefax oder per E-Mail (an die vom Mitglied dem Verein bekannt gegebene Fax-Nummer oder E-Mail-Adresse) einzuladen. Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand (Abs. 1 und Abs. 2 lit. a-c), durch die/einen Rechnungsprüfer (Abs. 2 lit. d) oder durch einen gerichtlich bestellten Kurator.
4) Anträge zur Jahreshauptversammlung sind spätestens drei Tage vor dem Termin der Jahreshauptversammlung beim Vorstand schriftlich, mittels Telefax oder per E-Mail einzureichen.
5) Gültige Beschlüsse – ausgenommen solche über einen Antrag auf Einberufung einer außerordentlichen Jahreshauptversammlung – können nur zur Tagesordnung gefasst werden.
6) Bei der Jahreshauptversammlung sind alle Mitglieder teilnahmeberechtigt. Stimmberechtigt sind nur die aktiven und die Ehrenmitglieder. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Die Übertragung des Stimmrechts auf ein anderes Mitglied im Wege einer schriftlichen Bevollmächtigung ist zulässig.
7) Die Jahreshauptversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der Anwesenden beschlussfähig.
8) Die Wahlen und die Beschlussfassungen in der Jahreshauptversammlung erfolgen in der Regel mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Beschlüsse, mit denen das Statut des Vereins geändert oder der Verein aufgelöst werden soll, bedürfen jedoch einer qualifizierten Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen gültigen Stimmen.
9) Den Vorsitz in der Jahreshauptversammlung führt der/die Obmann/Obfrau, in dessen/deren Verhinderung sein/e/ihr/e Stellvertreter/in. Wenn auch diese/r verhindert ist, so führt das an Jahren älteste anwesende Vorstandsmitglied den Vorsitz.
Wahl, Bestellung und Enthebung der Mitglieder des Vorstands und der Rechnungsprüfer;
Festsetzung der Höhe der Mitgliedsbeiträge für aktive und für passive Mitglieder
1) Der Vorstand besteht aus mindestens sechs Mitgliedern, und zwar aus Obmann/Obfrau und Vizeobmann/Vizeobfrau, Schriftführer/in sowie Kassier/in und Beiräten.
2) Der Vorstand wählt aus seiner Mitte einen Obmann/eine Obfrau, sowie dessen/deren Stellvertreter/Stellvertreterin.
3) Der Vorstand wird von der Jahreshauptversammlung gewählt. Der Vorstand hat bei Ausscheiden eines gewählten Mitglieds das Recht, an seine Stelle ein anderes wählbares Mitglied zu kooptieren, wozu die nachträgliche Genehmigung in der nächstfolgenden Jahreshauptversammlung einzuholen ist. Fällt der Vorstand ohne Selbstergänzung durch Kooptierung überhaupt oder auf unvorhersehbar lange Zeit aus, so ist jeder Rechnungsprüfer verpflichtet, unverzüglich eine passive Jahreshauptversammlung zum Zweck der Neuwahl eines Vorstands einzuberufen. Sollten auch die Rechnungsprüfer handlungsunfähig sein, hat jedes aktive Mitglied, das die Notsituation erkennt, unverzüglich die Bestellung eines Kurators beim zuständigen Gericht zu beantragen, der umgehend eine passive Jahreshauptversammlung einzuberufen hat.
4) Die Funktionsperiode des Vorstands beträgt ein Jahr; Wiederwahl ist möglich. Jede Funktion im Vorstand ist persönlich auszuüben.
10) Die Jahreshauptversammlung kann jederzeit den gesamten Vorstand oder einzelne seiner Mitglieder entheben. Die Enthebung tritt mit Bestellung des neuen Vorstands bzw. Vorstandsmitglieds in Kraft.
11) Die Vorstandsmitglieder können jederzeit schriftlich ihren Rücktritt erklären. Die Rücktrittserklärung ist an den Vorstand, im Falle des gesamten Vorstands an die Jahreshauptversammlung zu richten.
12) Ein Vorstandsmitglied kann auch mit mehreren Funktionen im Vorstand betraut werden, ausgenommen ist das Amt des Obmanns/der Obfrau, welches mit keiner anderen Funktion vereinbar ist.
2) Erstellung des Jahresvoranschlags, der Rechenschaftsberichts und des Rechnungsabschlusses;
3) Vorbereitung und Einberufung der Jahreshauptversammlung in den Fällen des § 9 Abs. 1) und Abs. 2) lit. a – c dieser Statuten;
6) Aufnahme und Ausschluss von aktiven und passiven Vereinsmitgliedern;
8) Der Vorstand kann bei Bedarf einen Geschäftsführer bestellen. Der Geschäftsführer ist für die Abwicklung der ihm übertragenen laufenden Geschäfte gemäß den Anweisungen des/der Obmanns/Obfrau verantwortlich. Die weitergehenden Details über die Rechte und Pflichten des Geschäftsführers werden ggf. in einer eigenen Geschäftsordnung festgelegt, die vom Vorstand zu beschließen ist.
2) Der/die Obmann/Obfrau vertritt den Verein nach außen, gegenüber Behörden und dritten Personen. Schriftliche Ausfertigungen des Vereins bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Unterschriften des/der Obmanns/Obfrau und des Schriftführers/der Schriftführerin, in Geldangelegenheiten (vermögenswerte Dispositionen) des/der Obmanns/Obfrau und des Kassiers/der Kassierin. Rechtsgeschäfte zwischen Vorstandsmitgliedern und Verein bedürfen der Zustimmung eines anderen Vorstandsmitglieds.
4) Bei Gefahr im Verzug ist der /die Obmann/Obfrau berechtigt, auch in Angelegenheiten, die in den Wirkungsbereich der Jahreshauptversammlung oder des Vorstands fallen, unter eigener Verantwortung selbständig Anordnungen zu treffen; im Innenverhältnis bedürfen diese jedoch der nachträglichen Genehmigung durch das zuständige Vereinsorgan.
5) Der/die Obmann/Obfrau führt den Vorsitz in der Jahreshauptversammlung und im Vorstand.
6) Der/die Schriftführer/in führt die Protokolle der Jahreshauptversammlung und des Vorstands.
8) Im Fall der Verhinderung treten an die Stelle des/der Obmanns/Obfrau dessen Stellvertreter/deren Stellvertreter. Im Falle der Verhinderung des Schriftführers/der Schriftführerin oder des Kassiers/der Kassiererin ein anderes Mitglied des Vorstands.
1) Zwei unabhängige und unbefangene Personen werden von der Jahreshauptversammlung auf die Dauer von einem Jahr als Rechnungsprüfer gewählt. Wiederwahl ist möglich. Die Rechnungsprüfer dürfen keinem Organ – mit Ausnahme der Jahreshauptversammlung – angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Prüfung ist.
3) Rechtsgeschäfte zwischen Rechnungsprüfern und Verein bedürfen der Genehmigung durch die Jahreshauptversammlung. Im Übrigen gelten für die Rechnungsprüfer die Bestimmungen des § 11 Abs. 8 bis 10 sinngemäß.
2) Das Schiedsgericht setzt sich aus drei aktiven Vereinsmitgliedern zusammen. Es wird derart gebildet, dass ein Streitteil dem Vorstand ein Mitglied als Schiedsrichter schriftlich namhaft macht. Über Aufforderung durch den Vorstand binnen sieben Tagen macht der andere Streitteil innerhalb von 14 Tagen seinerseits ein Mitglied des Schiedsgerichts namhaft. Nach Verständigung durch den Vorstand innerhalb von sieben Tagen wählen die namhaft gemachten Schiedsrichter binnen weiterer 14 Tage ein drittes aktives Mitglied zum/zur Vorsitzenden des Schiedsgerichts. Bei Stimmengleichheit entscheidet unter den Vorgeschlagenen das Los. Die Mitglieder des Schiedsgerichts dürfen keinem Organ – mit Ausnahme der Jahreshauptversammlung – angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Streitigkeit ist.
3) Das Schiedsgericht fällt seine Entscheidung nach Gewährung beiderseitigen Gehörs bei Anwesenheit aller seiner Mitglieder mit einfacher Stimmenmehrheit. Es entscheidet nach bestem Wissen und Gewissen. Eine Stimmenthaltung ist nicht zulässig. Seine Entscheidungen sind vereinsintern endgültig.
§ 16: Sektionen
1) Innerhalb des Vereins können Sektionen (z.B. Sektion Beachvolleyball) eingerichtet werden. Die Bildung einer Sektion ist nur durch Beschlussfassung in der Jahreshauptversammlung möglich. Es steht allen aktiven Mitgliedern frei, der so geschaffenen Sektion anzugehören, die Sektion selbst hat keine Entscheidungsbefugnis auf Aufnahme oder Ablehnung eines Mitglieds. Ein Mitglied kann mehreren Sektionen innerhalb des Vereins angehören.
2) Sofern eine Sektion eingerichtet wird, so hat die Sektion aus ihren Reihen in der Jahreshauptversammlung einen Sektionsvorsitzenden zu wählen.
3) Für die aktive Führung der Sektion ist der jeweilige Sektionsvorsitzende dem Vorstand bzw. der Jahreshauptversammlung gegenüber verantwortlich. Insbesondere der Sektionsvorsitzende zur engen Zusammenarbeit mit dem Vorstand verpflichtet und hat die der Sektion zugehörigen Mitglieder bestmöglich zu fördern und zu unterstützen. Ein Ausschluss eines Mitglieds aus einer Sektion ist der Sektion oder dem Sektionsvorsitzenden nicht möglich, sondern dem Vorstand vorbehalten. Dieser hat nach Hörung der Sektionsvorsitzenden und - so ferne dies der Vorstand für nötig erachtet - nach Hörung des in Frage stehenden Mitglieds, eine Entscheidung zu treffen. Die anschließende Anrufung des Schiedsgerichts ist möglich, diesbezüglich gelten die obigen Regelungen sinngemäß.
4) Zum Abschluss von Rechtsgeschäften bzw. der Fertigung von Urkunden für den Verein ist eine Sektion bzw. der Sektionsvorsitzende nicht ermächtigt. Davon ausgenommen sind die mit der Sektion verbundenen üblichen Rechtsgeschäfte, welche zur Aufrechterhaltung des Sektionszweckes im Einklang stehen (z.B. Anmeldungen zu Turnieren und Abwicklung derselben, Ausstellung von Teilnahme- oder Ergebnisurkunden, Verauslagung der damit einhergehenden Beträge, kleinere Anschaffungen, etc).
1) Die freiwillige Auflösung des Vereins kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen außerordentlichen Jahreshauptversammlung und nur mit Zweidrittelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden.
2) Die Jahreshauptversammlung hat auch – sofern Vereinsvermögen vorhanden ist – über die Abwicklung zu beschließen. Insbesondere hat sie einen Abwickler zu berufen und Beschluss darüber zu fassen, welcher gemeinnützigen Organisation das nach Abdeckung der Passiva verbleibende Vereinsvermögen zu übertragen ist.Dieses Vermögen soll, auf jeden Fall einer gemeinnützigen Organisation im Sinne der §§ 34 ff Bundesabgabenordnung (BAO) zufallen, die innerhalb des Bundeslandes Vorarlberg das Ziel der Förderung des Volleyballsports verfolgt.
3) Der letzte Vereinsvorstand hat die freiwillige Auflösung binnen vier Wochen nach Beschlussfassung der zuständigen Vereinsbehörde schriftlich anzuzeigen.