Source: http://psychologische-praxis-oezkara.de/datenschutz.html
Timestamp: 2019-05-25 05:42:49
Document Index: 28058040

Matched Legal Cases: ['Art. 12', 'Art. 4', 'Art. 4', '§ 203', 'Art. 15', '§ 32', '§ 630', '§ 84', '§ 13', 'Art. 16', 'Art. 77']

gemäß 13 Abs. 1 TMG und Art. 12, 13 (EU) Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO)
Dipl.-Psych. Nihal Özkara
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Die psychotherapeutische Praxis Dipl.-Psych. Nihal Özkara nimmt den Schutz Ihrer personenbezogenen Daten sehr ernst. Sie sollten also wissen, wann, wie und welche Ihrer personenbezogenen Daten wir verarbeiten.
Personenbezogene Daten sind Einzelangaben über persönliche und sachliche Verhältnisse einer bestimmten oder bestimmbaren natürlichen Person (Betroffener). Soweit wir Ihre Patientendaten verarbeiten, gehören diese ebenso zu den personenbezogenen Daten wie Personaldaten von Beschäftigten. Besondere Arten personenbezogener Daten sind Angaben über die Herkunft, politische Meinungen, religiöse oder philosophische Überzeugungen, eine eventuelle Gewerkschaftszugehörigkeit, die Gesundheit oder das Sexualleben. Ihre Gesundheitsdaten gehören somit zu den besonderen (sensiblen) Daten.
Nach Art. 4 Nr. 15 DS-GVO werden Gesundheitsdaten definiert als "personenbezogene Daten, die sich auf die körperliche oder geistige Gesundheit einer natürlichen Person, einschließlich der Erbringung von Gesundheitsdienstleistungen, beziehen und aus denen Informationen über deren Gesundheitszustand hervorgehen".
Unter der Verarbeitung dieser Daten versteht Art. 4 Nr. 2 DS-GVO "jeden mit oder ohne Hilfe automatisierter Verfahren ausgeführten Vorgang oder solche Vorgangsreihe im Zusammenhang mit personenbezogenen Daten wie das Erheben, das Erfassen, die Organisation, das Ordnen, die Speicherung, die Anpassung oder Veränderung, das Auslesen, das Abfragen, die Verwendung, die Offenlegung durch Übermittlung, Verbreitung oder eine andere Form der Bereitstellung, den Abgleich oder die Verknüpfung, die Einschränkung, das Löschen oder die Vernichtung".
Die psychotherapeutische Praxis hat technische und organisatorische Maßnahmen getroffen, die sicherstellen, dass alle Vorschriften über den Datenschutz und die Schweigepflicht (§ 203 StGB) sowohl von uns als auch von den eternen Dienstleistern (sog. Auftragsverarbeiter) eingehalten werden.
III. Rechte und Beschwerdemöglichkeiten der betroffenen Person
Sie haben das Recht auf Auskunft gem. Art. 15 ff. DS-GVO und gem. §§ 32 ff. BDSG-neu über die von der Praxis zu Ihrer Person gespeicherten personenbezogenen Daten.
Stellen Sie einen solchen Antrag, ist Ihre Identität zweifelsfrei festzustellen. Hierzu ist eine Kopie Ihres Personalausweises anzufordern, aus der sich Name, Anschrift und Geburtsdatum entnehmen lässt. Es werden ausschließlich Ausweiskopien in Papierform akzeptiert, ein Einscannen ist nicht gestattet. Die Ausweiskopie ist nach der Auskunft unverzüglich datenschutzkonform zu vernichten. Die unentgeltliche Auskunftserteilung erfolgt auf dem schriftlichen Weg und beinhaltet, neben den zur Person gespeicherten Daten, auch die Empfänger von Daten sowie den Zweck der Speicherung.
Sie haben einen Anspruch auf Berichtigung Ihrer personenbezogenen Daten, wenn sich diese als unrichtig erweisen. Ihre personenbezogenen Daten sind unter den folgenden Voraussetzungen zu löschen:
ihre Speicherung ist unzulässig, oder
die Kenntnis der Daten ist für die Erfüllung des Zwecks der Speicherung nicht mehr erforderlich
An die Stelle einer Löschung muss allerdings eine Sperrung / Einschränkung von Daten treten, wenn
eine Kenntnis der Daten für die Erfüllung des Zwecks der Speicherung zwar nicht mehr erforderlich ist, jedoch gesetzliche, satzungsmäßige oder vertragliche Aufbewahrungsfristen entgegenstehen (z.B. nach dem Patientenrechtegesetz, insbesondere § 630 f Abs. 3 BGB: Aufbewahrungspflicht von zehn Jahren ab Beendigung der Psychotherapie; siehe auch § 84 Abs. 3 SGB X, § 13 Abs. 4 Satz 2 TMG, Art. 16, 17 Abs. 3 Buchstabe c DS-GVO).
Die Verarbeitung Ihrer Daten erfolgt auf Basis von gesetzlichen Regelungen. Nur in Ausnahmefällen wird Ihre Einwilligung benötigt. In diesen Fällen haben Sie das Recht, die Einwilligung für die zukünftige Verarbeitung zu widerrufen.
Sie haben ferner gemäß Art. 77 DS-GVO das Recht, sich bei der zuständigen Aufsichtsbehörde für den Datenschutz zu beschweren, wenn Sie der Ansicht sind, dass die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten nicht rechtmäßig erfolgt.
Sollte eine Stelle Informationen über Sie fordern, ist eine Weitergabe von Informationen nur zulässig, wenn
die Auskunft fordernde Stelle ein berechtigtes Interesse hierfür darlegen kann,
eine gesetzliche Norm zur Auskunft verpflichtet,
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Ihre schriftliche Einwilligung vorliegt.
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