Source: https://www.quickpaid.com/datenschutz/
Timestamp: 2019-02-20 04:10:29
Document Index: 99299361

Matched Legal Cases: ['Art. 28', 'Art. 6', 'Art. 28', 'Art. 6', 'Art. 28', 'Art. 6', 'Art. 14', 'Art. 6', '§ 882', 'Art. 6', 'Art. 28', 'Art. 6', 'Art. 6', '§ 34', '§ 19', 'Art. 21', 'Art. 28', 'Art. 28', 'Art. 4', 'Art. 28', 'Art. 34', 'Art. 30', 'Art. 29', 'Art. 33', 'Art. 28', 'Art. 33', '§ 273', 'Art. 6']

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Sofern Sie über unsere Website ein Angebot zum Abschluss eines Kundenvertrages abgeben, erheben wir die folgenden Daten:
Firma und Adressdaten Ihres Unternehmens oder Betriebes
Anrede, Vornamen, Nachnamen sowie Kontaktdaten (E-Mail-Adresse, Telefonnummer) der für den Vertragspartner zeichnungsberechtigten Person
Informationen zum Inhalt des Angebotes
Zur Identifikation der vorgenannten Person verwenden wir das IDnow-Verfahren. In diesem Verfahren kommt die Kamera des jeweiligen Endgerätes zum Einsatz, damit Sie sich per Video-Chat oder per Foto zusammen mit einem Ausweisdokument aufnehmen. Hierbei wird das Dokument über die Videoverbindung eingesehen und ein Foto gespeichert. Darüber hinaus erfolgt beim Gespräch eine akustische Aufzeichnung. Der Abschluss des Identifizierungsprozesses erfolgt durch Eingabe einer SMS-Transaktionsnummer (TAN).
Mit der Erhebung und Verarbeitung der Daten zur Identifizierung haben wir die IDnow GmbH beauftragt. Die Einhaltung datenschutzrechtlicher Bestimmungen wurde hierbei vertraglich sichergestellt. Der Vertrag entspricht den Vorgaben des Art. 28 DSGVO. Die so erhobenen Daten werden ausschließlich uns zur Verfügung gestellt.
Nähere Informationen zum IDnow-Verfahren werden Ihnen automatisch bei Durchführung des Verfahrens zur Verfügung gestellt.
Die Verarbeitung der personenbezogenen Daten im IDnow-Verfahren erfolgt aufgrund einer Rechtfertigung nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Die Erfüllung der Identifikationspflichten nach dem Geldwäschegesetz im Rahmen dieses vereinfachenden Verfahrens dient der kundenorientierten Umsetzung der gesetzlichen Vorgabe und ist notwendig, da Ihnen komplexere Verfahren vor dem Hintergrund fortschreitender digitaler Entwicklungen nicht mehr zuzumuten sind. Hierdurch halten wir unser Angebot für Sie attraktiv.
Transaktionale E-Mails durch Mailjet
Wir veranlassen auch den Versand nichtwerblicher E-Mails an Sie, die direkt mit der Nutzung unseres Angebots zusammenhängen (z. B. bei Registrierung, vergessenem Passwort o. ä.). Hierzu verwenden wir das Produkt Mailjet. Dabei handelt es sich um einen Service für die Verwaltung von E-Mail-Adressen. Anbieter ist Mailjet SAS (Global HQ), 13-13 bis, rue de l’Aubrac, 75012 Paris, FRANCE). Für die Abwicklung transaktionaler E-Mails erhält der Anbieter Zugriff auf den Inhalt der transaktionalen E-Mails und damit auf personenbezogene Daten, bspw. Kundennamen, Kunden-E-Mail-Adressen, Kundenanschriften, Lieferantennamen, Lieferanten-E-Mail-Adressen, Lieferantenanschriften, Kreditlimit, Rechnungsnummer, Rechnungsbetrag o.ä.
Die Einhaltung datenschutzrechtlicher Bestimmungen wurde hierbei vertraglich sichergestellt. Der Vertrag ent-spricht den Vorgaben des Art. 28 DSGVO. Die damit verbundene Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt aufgrund einer Rechtfertigung nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Die Verwendung transaktionaler E-Mails ist für eine zeitgemäße Abwicklung des quickpaid-Vertragsverhältnisses nach dem Stand der Technik sinnvoll, da komplexere Verfahren veraltet und Ihnen damit nicht mehr zuzumuten sind. Weitere Angaben zum Thema Datenschutz in Zusammenhang mit Mailjet erhalten Sie unter https://www.mailjet.de/privacy-policy/.
Automatisierte Bearbeitung von Rechnungen durch Insiders Smart Invoice
Wir verwenden im Rahmen der Abwicklung von quickpaid-Verträgen das Produkt „smart INVOICE“. Anbieter ist die Insiders Technologies GmbH, Brüsseler Straße 1, 67657 Kaiserslautern. Das Produkt dient der automatisierten Verarbeitung des Rechnungseingangs durch das Auslesen von Rechnungsempfänger- und Kreditorendaten. Hierbei erhält der Anbieter Zugriff auf sämtliche Rechnungsdaten, mithin auch auf personenbezogene wie Kundenname, Kundenanschrift ggf. nebst E-Mail-Adresse, Lieferantenname, Lieferantenanschrift ggf. nebst E-Mail-Adresse, Kun-dennummer beim Lieferanten, USt.-IdNr. des Lieferanten, Bankverbindung/en des Lieferanten.
Die Einhaltung datenschutzrechtlicher Bestimmungen wurde hierbei vertraglich sichergestellt. Der Vertrag ent-spricht den Vorgaben des Art. 28 DSGVO.
Die mit dem Einsatz des vorgenannten Produkts verbundene Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt auf-grund einer Rechtfertigung nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Die Verwendung automatisierter Rechnungsbearbei-tung ist für eine zeitgemäße Abwicklung des quickpaid-Vertragsverhältnisses nach dem Stand der Technik sinnvoll, da komplexere Verfahren veraltet, fehleranfälliger und Ihnen damit nicht mehr zuzumuten sind. Hierdurch halten wir unser Angebot für Sie attraktiv.
Weitere Angaben zum Thema Datenschutz in Zusammenhang mit „smart INVOICE“ erhalten Sie unter https://www.insiders-technologies.de/home/privacy-policy.html.
7. Creditreform-Information gemäß Art. 14 der EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO)
In unserer Datenbank werden insbesondere Angaben gespeichert über den Namen, die Firmierung, die Anschrift, den Familienstand, die berufliche Tätigkeit und die Vermögensverhältnisse, etwaige Verbindlichkeiten sowie Hinweise zum Zahlungsverhalten. Zweck der Verarbeitung der gespeicherten Daten ist die Erteilung von Auskünften über die Kreditwürdigkeit der angefragten Person/Firma einschließlich sonstiger bonitätsrelevanter Informationen. Rechtsgrundlage für die Verarbeitung ist Art. 6 Abs. 1 lit. f EU-DSGVO. Auskünfte über diese Daten dürfen danach nur erteilt werden, wenn ein Kunde ein berechtigtes Interesse an der Kenntnis dieser Informationen glaubhaft darlegt. Sofern Daten in Staaten außerhalb der EU übermittelt werden, erfolgt dies auf Basis der sog. Standardvertragsklauseln, die Sie unter folgendem Link eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=CELEX:32001D0497&from=DE einsehen oder sich zusenden lassen können.
Etwaige Rückfragen bitten wir, schriftlich an
Adolfsallee 34, D-65185 Wiesbaden
Telefon 0611-991950
Telefax 0611-9919536
E-Mail info@wiesbaden.creditreform.de
Unseren Datenschutzbeauftragten erreichen Sie unter E-Mail: datenschutz@wiesbaden.creditreform.de
Die Daten werden so lange gespeichert, wie ihre Kenntnis für die Erfüllung des Zwecks der Speicherung notwendig ist. Notwendig ist die Kenntnis in der Regel für eine Speicherdauer von zunächst vier Jahren. Nach Ablauf wird geprüft, ob eine Speicherung weiterhin notwendig ist, andernfalls werden die Daten taggenau gelöscht. Im Falle der Erledigung eines Sachverhalts werden die Daten drei Jahre nach Erledigung taggenau gelöscht. Eintragungen im Schuldnerverzeichnis werden gemäß § 882e ZPO nach Ablauf von drei Jahren seit dem Tag der Eintragungsanordnung taggenau gelöscht. Weitere Einzelheiten können Sie den vom Verband „Die Wirtschaftsauskunfteien e.V.“ aufgestellten „Verhaltensregeln für die Prüf- und Löschfristen von personenbezogenen Daten durch die deutschen Wirtschaftsauskunfteien“ entnehmen.
Berechtigte Interessen im Sinne des Art. 6 Abs. 1 lit. f EU-DSGVO können sein: Kreditentscheidung, Geschäftsanbahnung, Beteiligungsverhältnisse, Forderung, Bonitätsprüfung, Versicherungsvertrag, überfällige Forderung, Vollstreckungsauskunft.
Die nachfolgende Datenschutzerklärung gibt einen Überblick über die Erhebung und Verarbeitung von Kundendaten auf Basis des geltenden Datenschutzrechts zur Umsetzung insbesondere von Artikel 13, 14, 21 Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). Die nachfolgende Auftragsverarbeitung dient der Umsetzung der Anforderungen des Art. 28 DSGVO. Die nachfolgenden Angaben über die Datenverarbeitung der Creditreform erfolgen lediglich zur Information. Insgesamt wird hiermit ein Überblick über die Verarbeitung der personenbezogenen Daten durch uns und die Rechte der Kunden und Interessenten aus dem Datenschutzrecht gegeben. Welche Daten im Einzelnen verarbeitet und in welcher Weise genutzt werden, richtet sich maßgeblich nach den beantragten bzw. vereinbarten Dienstleistungen.
A. Datenschutzerklärung gegenüber Kunden
A.B.S. Global Factoring AG (auch A.B.S.), Mainzer Straße 97, 65189 Wiesbaden
Telefon:+49-611-977100; Telefax:+49-611-97710250, E-Mail: info@abs-ag.com
Der Datenschutzbeauftragte ist erreichbar unter diesen Kontaktdaten:
und unmittelbar unter der E-Mail-Adresse:
datenschutz@abs-ag.com
Wir verarbeiten personenbezogene Daten, die wir im Rahmen unserer Geschäftsbeziehung von unseren Kunden erhalten. Zudem verarbeiten wir – soweit für die Erbringung unserer Dienstleistung erforderlich – personenbezogene Daten, die wir aus öffentlich zugänglichen Quellen (z.B. Schuldnerverzeichnisse, Grundbücher, Handels- und Vereinsregister, Presse, Internet) zulässigerweise gewinnen oder die uns von anderen Unternehmen der A.B.S. Global Factoring Unternehmensgruppe oder von sonstigen Dritten (z.B. einer Kreditauskunftei) berechtigt übermittelt werden. Relevante personenbezogene Daten sind Personalien (z.B. Name, Adresse und andere Kontaktdaten, Geburtstag und -ort und Staatsangehörigkeit), Legitimationsdaten (z.B. Ausweisdaten) und Authentifikationsdaten (z.B. Unterschriftsprobe). Darüber hinaus können dies auch Auftragsdaten (z.B. Zahlungsauftrag), Daten aus der Erfüllung unserer vertraglichen Verpflichtungen, Informationen über die finanzielle Situation (z.B. Bonitätsdaten, Scoring-/Ratingdaten, Herkunft von Vermögenswerten), Werbe- und Vertriebsdaten, Dokumentationsdaten sowie andere mit den genannten Kategorien vergleichbare Daten sein.
Wir verarbeiten personenbezogene Daten im Einklang mit den Bestimmungen der (DSGVO) und dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG):
Die Verarbeitung von Daten erfolgt zur Erbringung von Finanzdienstleistungen im Rahmen der Durchführung unserer Verträge mit unseren Kunden oder zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen, die auf Anfrage hin erfolgen. Die Zwecke der Datenverarbeitung richten sich in erster Linie nach dem konkreten Produkt (z.B. Factoring) und können unter anderem Bedarfsanalysen, Beratung sowie die Durchführung von Transaktionen umfassen. Die weiteren Einzelheiten zu den Datenverarbeitungszwecken können den maßgeblichen Vertragsunterlagen und Geschäftsbedingungen entnommen werden.
Konsultation von und Datenaustausch mit Auskunfteien (z.B. Creditreform) zur Ermittlung von Bonitäts- bzw. Ausfallrisiken im Finanzierungsgeschäft und des Bedarfs beim Pfändungsschutzkonto oder Basiskonto
Werbung oder Markt- und Meinungsforschung, Newsletter-Versand, soweit der Nutzung der personenbezogenen Daten nicht widersprochen wurde
Videoüberwachungen zur Wahrung des Hausrechts, zur Sammlung von Beweismitteln bei Überfällen und Betrugsdelikten oder zum Nachweis von Verfügungen
Risikosteuerung in der A.B.S. Global Factoring Unternehmensgruppe
Soweit uns eine Einwilligung zur Verarbeitung von personenbezogenen Daten für bestimmte Zwecke (z.B. Weitergabe von Daten im Konzern) erteilt wurde, ist die Rechtmäßigkeit dieser Verarbeitung auf Basis dieser Einwilligung gegeben. Eine erteilte Einwilligung kann jederzeit widerrufen werden. Dies gilt auch für den Widerruf von Einwilligungserklärungen, die vor der Geltung der DSGVO uns gegenüber erteilt worden sind. Der Widerruf der Einwilligung berührt nicht die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf verarbeiteten Daten.
3.4 Aufgrund gesetzlicher Vorgaben (Art. 6 Abs. 1 c DSGVO) oder im öffentlichen Interesse (Art. 6 Abs. 1 e DSGVO)
Zudem unterliegen wir diversen rechtlichen Verpflichtungen, das heißt gesetzlichen Anforderungen (z.B. Kreditwesengesetz, Geldwäschegesetz, Steuergesetze) sowie bankaufsichtsrechtlichen Vorgaben (z.B. der Europäischen Zentralbank, der Europäischen Bankenaufsicht, der Deutschen Bundesbank und der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht). Zu den Zwecken der Verarbeitung gehören unter anderem die Kreditwürdigkeitsprüfung, die Identitäts- und Altersprüfung, Betrugs- und Geldwäscheprävention, die Erfüllung steuerrechtlicher Kontroll- und Meldepflichten sowie die Bewertung und Steuerung von Risiken in der A.B.S. Global Factoring Unternehmensgruppe.
Innerhalb der A.B.S. Global Factoring Unternehmensgruppe erhalten diejenigen Stellen Zugriff auf Kundendaten, die diese zur Erfüllung unserer vertraglichen und gesetzlichen Pflichten brauchen. Auch von uns eingesetzte Dienstleister und Erfüllungsgehilfen können zu diesen Zwecken Daten erhalten, wenn diese das Datengeheimnis wahren. Dies sind Unternehmen in den Kategorien kreditwirtschaftliche Leistungen, IT-Dienstleistungen, Logistik, Druckdienstleistungen, Telekommunikation, Inkasso, Beratung und Consulting sowie Vertrieb und Marketing. Im Hinblick auf die Datenweitergabe an Empfänger außerhalb unserer Unternehmensgruppe ist zunächst zu beachten, dass wir zur Verschwiegenheit über alle kundenbezogenen Tatsachen und Wertungen verpflichtet sind, von denen wir Kenntnis haben. Informationen über Kunden dürfen wir nur weitergeben, wenn gesetzliche Bestimmungen dies gebieten, der Kunde eingewilligt hat oder wir zur Erteilung einer Bankauskunft befugt sind. Unter diesen Voraussetzungen können Empfänger personenbezogener Daten z.B. sein:
öffentliche Stellen und Institutionen (z.B. Deutsche Bundesbank, Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, Europäische Bankenaufsichtsbehörde, Europäische Zentralbank, Finanzbehörden, Strafverfolgungsbehörden) bei Vorliegen einer gesetzlichen oder behördlichen Verpflichtung
andere Kredit- und Finanzdienstleistungsinstitute oder vergleichbare Einrichtungen, an die wir zur Durchführung der Geschäftsbeziehung mit Ihnen personenbezogene Daten übermitteln (je nach Vertrag z.B. Banken, Auskunfteien)
andere Unternehmen in der A.B.S. Global Factoring Unternehmensgruppe zur Risikosteuerung aufgrund gesetzlicher oder behördlicher Verpflichtung
Weitere Datenempfänger können diejenigen Stellen sein, für die uns eine Einwilligung zur Datenübermittlung erteilt wurde bzw. für die wir vom Datengeheimnis gemäß Vereinbarung oder Einwilligung befreit worden sind.
Darüber hinaus kann eine Weitergabe an Dritte zur Geltendmachung oder der Verteidigung von Rechtsansprüchen, auch gegen Vertragspartner, oder zwecks Analyse und Verbesserung unseres Angebotes sowie zur Aufrechterhaltung der Attraktivität unseres Angebotes erfolgen (z.B. Pflege von Kundenlisten, Analyse von Datenbanken, Werbemaßnahmen, Erarbeitung moderner technischer Lösungen wie bspw. unser Kundenportal), soweit kein Grund zu der Annahme besteht, dass Sie ein überwiegendes schutzwürdiges Interesse an der Nichtweitergabe Ihrer Daten haben (Artikel 6 Abs. 1 f DSGVO).
Eine Datenübermittlung an Stellen in Staaten außerhalb der Europäischen Union/EWR (sogenannte Drittstaaten) findet statt, soweit es zur Ausführung der Kundenaufträge erforderlich ist, es gesetzlich vorgeschrieben ist (z.B. steuerrechtliche Meldepflichten), uns eine Einwilligung erteilt wurde oder unsererseits hierzu ein berechtigtes überwiegendes Interesse besteht. Des Weiteren ist eine Datenübermittlung an Stellen in Drittstaaten in folgenden Fällen vorgesehen:
Die A.B.S. Global Factoring Unternehmensgruppe hat Rechenzentrumsdienstleistungen (insbesondere technische Unterstützung und Fernwartung) ganz oder teilweise auf andere Unternehmen übertragen. Dabei ist unter Beachtung der datenschutzrechtlichen Vorgaben der EU in Einzelfällen auch ein Zugriff auf Kundendaten möglich.
Auch hierbei erfolgt die Datenverarbeitung in Überstimmung mit EU-Datenschutzvorgaben. Informationen zu den geeigneten oder angemessenen Garantien und über die Möglichkeit, wie eine Kopie von ihnen zu erhalten ist, oder wo sie verfügbar sind, können auf Anfrage beim Datenschutzbeauftragten angefordert werden.
Wir verarbeiten und speichern personenbezogene Daten, solange es für die Erfüllung unserer vertraglichen und gesetzlichen Pflichten erforderlich ist. Dabei ist zu beachten, dass unsere Geschäftsbeziehung ein Dauerschuldverhältnis ist, welches auf Jahre angelegt ist. Sind die Daten für die Erfüllung vertraglicher oder gesetzlicher Pflichten nicht mehr erforderlich, werden diese regelmäßig gelöscht, es sei denn, deren – befristete – Weiterverarbeitung ist zu folgenden Zwecken erforderlich: Erfüllung handels- und steuerrechtlicher Aufbewahrungspflichten: Zu nennen sind das Handelsgesetzbuch (HGB), die Abgabenordnung (AO), das Kreditwesengesetz (KWG), das Geldwäschegesetz (GwG). Die dort vorgegebenen Fristen zur Aufbewahrung bzw. Dokumentation betragen zwei bis zehn Jahre.
Jede betroffene Person hat das Recht auf Auskunft nach Artikel 15 DSGVO, das Recht auf Berichtigung nach Artikel 16 DSGVO, das Recht auf Löschung nach Artikel 17 DSGVO, das Recht auf Einschränkung der Verarbeitung nach Artikel 18 DSGVO, das Recht auf Datenübertragbarkeit nach Artikel 20 DSGVO sowie das Recht auf Widerspruch aus Artikel 21 DSGVO. Beim Auskunftsrecht und beim Löschungsrecht gelten die Einschränkungen nach §§ 34 und 35 BDSG.
Darüber hinaus besteht ein Beschwerderecht bei einer zuständigen Datenschutzaufsichtsbehörde (Artikel 77 DSGVO i.V.m. § 19 BDSG). Eine erteilte Einwilligung in die Verarbeitung personenbezogener Daten kann jederzeit uns gegenüber gemäß Artikel 7 Abs. 3 DSGVO widerrufen werden. Dies gilt auch für den Widerruf von Einwilligungserklärungen, die vor der Geltung der Datenschutzgrundverordnung, also vor dem 25.05.2018, uns gegenüber erteilt worden sind. Der Widerruf wirkt erst für die Zukunft. Verarbeitungen, die vor dem Widerruf erfolgt sind, sind davon nicht betroffen.
Im Rahmen unserer Geschäftsbeziehung müssen Kunden diejenigen personenbezogenen Daten bereitstellen, die für die Aufnahme und Durchführung einer Geschäftsbeziehung und die Erfüllung der damit verbundenen vertraglichen Pflichten erforderlich sind oder zu deren Erhebung wir gesetzlich verpflichtet sind. Ohne diese Daten werden wir in der Regel nicht in der Lage sein, den Vertrag zu schließen oder diesen auszuführen. Insbesondere sind wir nach den geldwäscherechtlichen Vorschriften verpflichtet, die für den Kunden handelnden natürlichen Personen vor der Begründung der Geschäftsbeziehung anhand seines Ausweisdokumentes zu identifizieren und dabei Namen, Geburtsort, Geburtsdatum, Staatsangehörigkeit, Anschrift sowie Ausweisdaten zu erheben und festzuhalten. Damit wir dieser gesetzlichen Verpflichtung nachkommen können, hat der Kunde uns nach dem Geldwäschegesetz die notwendigen Informationen und Unterlagen zur Verfügung zu stellen und sich im Laufe der Geschäftsbeziehung ergebende Änderungen unverzüglich anzuzeigen. Sollte der Kunde uns die notwendigen Informationen und Unterlagen nicht zur Verfügung stellen, dürfen wir die vom Kunden gewünschte Geschäftsbeziehung nicht aufnehmen oder fortsetzen.
Zur Begründung und Durchführung der Geschäftsbeziehung nutzen wir grundsätzlich keine vollautomatisierte Entscheidungsfindung gemäß Artikel 22 DSGVO. Sollten wir diese Verfahren in Einzelfällen einsetzen, werden wir unsere Kunden hierüber gesondert informieren, sofern dies gesetzlich vorgegeben ist.
Wir verarbeiten teilweise die personenbezogenen Daten automatisiert mit dem Ziel, bestimmte persönliche Aspekte zu bewerten (Profiling). Wir setzen Profiling beispielsweise in folgenden Fällen ein:
Aufgrund gesetzlicher und regulatorischer Vorgaben sind wir zur Bekämpfung von Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung und vermögensgefährdenden Straftaten verpflichtet. Dabei werden auch Datenauswertungen (u. a. im Zahlungsverkehr) vorgenommen. Diese Maßnahmen dienen zugleich auch dem Schutz des Kunden.
Um den Kunden zielgerichtet über Produkte informieren und beraten zu können, setzen wir Auswertungsinstrumente ein. Diese ermöglichen eine bedarfsgerechte Kommunikation und Werbung einschließlich Markt- und Meinungsforschung.
Im Rahmen der Beurteilung Ihrer Kreditwürdigkeit nutzen wir Scoring. Dabei wird die Wahrscheinlichkeit berechnet, mit der ein Kunde seinen Zahlungsverpflichtungen vertragsgemäß nachkommen wird. In die Berechnung können beispielsweise Einkommensverhältnisse, Ausgaben, bestehende Verbindlichkeiten, Beruf, Arbeitgeber, Beschäftigungsdauer, Erfahrungen aus der bisherigen Geschäftsbeziehung, vertragsgemäße Rückzahlung früherer Kredite sowie Informationen von Kreditauskunfteien einfließen. Scoring beruht auf einem mathematisch-statistisch anerkannten und bewährten Verfahren. Die errechneten Scorewerte unterstützen uns bei der Entscheidungsfindung im Rahmen von Produktabschlüssen und gehen in das laufende Risikomanagement mit ein.
11. Information über das Widerspruchsrecht nach Art. 21 DSGVO
Die betroffene Person hat das Recht, aus Gründen, die sich aus seiner besonderen Situation ergeben, jederzeit gegen die Verarbeitung der sie betreffenden personenbezogenen Daten, die aufgrund von Artikel 6 Abs. 1 e DSGVO (Datenverarbeitung im öffentlichen Interesse) und Artikel 6 Abs. 1 f DSGVO (Datenverarbeitung auf der Grundlage einer Interessenabwägung) erfolgt, Widerspruch einzulegen. Dies gilt auch für ein auf diese Bestimmung gestütztes Profiling im Sinne von Artikel 4 Nr. 4 DSGVO.
Wird Widerspruch eingelegt, werden wir die personenbezogenen Daten nicht mehr verarbeiten, es sei denn, wir können zwingende schutzwürdige Gründe für die Verarbeitung nachweisen, die die Interessen, Rechte und Freiheiten der betroffenen Person überwiegen, oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.
In Einzelfällen verarbeiten wir personenbezogene Daten, um Direktwerbung zu betreiben. Die betroffene Person hat das Recht, jederzeit Widerspruch gegen die Verarbeitung der sie betreffenden personenbezogenen Daten zum Zwecke derartiger Werbung einzulegen; dies gilt auch für das Profiling, soweit es mit solcher Direktwerbung in Verbindung steht. Widerspricht die betroffene Person der Verarbeitung für Zwecke der Direktwerbung, so werden wir die personenbezogenen Daten nicht mehr für diese Zwecke verarbeiten. Der Widerspruch kann formfrei erfolgen und ist zu richten an:
Telefon: +49-611-977100; Telefax: +49-611-97710250, E-Mail: info@abs-ag.com
B. Vereinbarung über Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO
Soweit wir, die
als Auftragsverarbeiter im Sinne des Art. 28 DSGVO für den Kunden tätig werden, gelten zusätzlich zur vorstehenden Erklärung über den Datenschutz als Verantwortlicher die folgenden Vereinbarungen:
1. Verantwortlicher und Auftragsverarbeiter
Soweit eine Auftragsverarbeitung vorliegt, bleibt der Kunde Verantwortlicher im Sinne des Art. 4 Nr. 7 DSGVO. Wir sind dann Auftragsverarbeiter im Sinne des Art. 28 DSGVO. Die nachstehenden Regelungen konkretisieren die beiderseitigen datenschutzrechtlichen Verpflichtungen und finden Anwendung auf alle Tätigkeiten, die mit dem Hauptvertrag in Zusammenhang stehen und bei denen wir selbst, unsere Mitarbeiter oder durch uns beauftragte Dritte mit personenbezogenen Daten des Kunden in Berührung kommen können.
2. Gegenstand des Auftrages und Auftragsinhalte
Wir verarbeiten personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden. Der Kunde ist im Rahmen des Vertrages für die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen der Datenschutzgesetze, insbesondere für die Rechtmäßigkeit der Datenweitergabe an uns sowie für die Rechtmäßigkeit der Datenverarbeitung allein verantwortlich. Der Kunde ist auch für die Wahrung der Betroffenenrechte verantwortlich. Wir dürfen Daten nur im Rahmen des Auftrags und der Weisungen des Kunden erheben, verarbeiten oder nutzen. Wir verwenden die Daten zu keinem anderen Zweck und sind auch nicht zur Weitergabe von Daten, die Gegenstand des Auftrages sind, an Dritte berechtigt, sofern sich aus dieser Vereinbarung nicht etwas anderes ergibt.
Gegenstand des Auftrags ist das Forderungsmanagement von Forderungen im Rahmen eines laufenden Factoring- oder Debitorenmanagement-Verhältnisses.
Betroffene Datenarten und Kategorien sind die von dem Kunden übergebene Debitoren-, Forderungs- und Rechnungsdaten
Betroffene Personen sind die Debitoren des Kunden
3. Weisungsbefugnis des Kunden
Der Datenumgang erfolgt ausschließlich im Rahmen der hier getroffenen Vereinbarungen und entsprechend der Weisung des Kunden. Veränderungen bezüglich des Gegenstandes und der Verarbeitungsverfahren bedürfen der einvernehmlichen Abstimmung. Es bedarf der umgehenden Mitteilung durch uns, wenn wir annehmen, dass Weisungen des Kunden gegen datenschutzrechtliche Bestimmungen verstoßen.
Der Kunde erteilt alle Weisungen an uns schriftlich. Mündliche Weisungen sind unverzüglich schriftlich zu bestätigen. Die schriftliche Bestätigung mündlicher Weisungen soll mit der Vereinbarung so aufbewahrt werden, dass alle maßgeblichen Regelungen jederzeit verfügbar sind. Weisungsberechtigte Personen des Kunden sind die Zeichnungsberechtigten, soweit uns nicht andere Personen mitgeteilt worden sind.
4. Verantwortlichkeit des Kunden
Für die Beurteilung der Zulässigkeit der Datenerhebung, Datenverarbeitung, Datennutzung sowie für die Wahrung der Rechte der Betroffenen ist allein der Kunde verantwortlich.
Der Kunde informiert uns unverzüglich und vollständig, wenn er bei der Prüfung der Auftragsergebnisse Fehler oder Unregelmäßigkeiten bezüglich datenschutzrechtlicher Bestimmungen feststellt. Dem Kunden obliegen die aus Art. 34 DSGVO resultierenden Informationspflichten.
Der Kunde legt Maßnahmen zur Rückgabe der überlassenen Datenträger und/oder Löschung der gespeicherten Daten nach Beendigung des Auftrags fest.
Entstehen nach Vertragsbeendigung zusätzliche Kosten durch die Herausgabe oder Löschung der Daten, sofern dies nicht bereits im Hauptvertrag geregelt worden sind, oder erteilt der Kunde Einzelweisungen, die über den vertraglich vereinbarten Leistungsumfang hinausgehen, so trägt der Kunde die dadurch begründeten Kosten.
Wir dokumentieren die Umsetzung der bei Auftragsvergabe vereinbarten technischen und organisatorischen Maßnahmen vor Auftragsdurchführung umfassend und legen diese dem Kunden auf Anforderung zur Prüfung vor.
Wir stellen auf Anforderung des Kunden die für die Übersicht nach Art. 30 DSGVO (Verarbeitungsverzeichnis) notwendigen Angaben zur Verfügung und erteilen Auskunft über die Organisationskontrolle, Zutrittskontrolle, Zugangskontrolle, Zugriffskontrolle, Weitergabekontrolle, Auftragskontrolle, Verfügbarkeitskontrolle, das Trennungsgebot sowie Arten des Datenaustausches, der Bereitstellung von Daten, Art und Umständen der Datenverarbeitung, Datenerhaltung und Datenübermittlung an Dritte.
Wir stellen sicher, dass die mit der Verarbeitung der Daten des Kunden befassten Mitarbeiter gemäß Art. 29 DSGVO (Datengeheimnis) verpflichtet und in die Schutzbestimmungen der DSGVO und des BDSG eingewiesen worden sind. Das Datengeheimnis besteht auch nach Beendigung der Tätigkeit fort. Wir verpflichten uns, dem Kunden auf Verlangen Kopien der Verpflichtungserklärungen der Mitarbeiter auszuhändigen.
Wir unterrichten den Kunden unverzüglich bei schwerwiegenden Störungen des Betriebsablaufs, bei Verdacht auf Datenschutzverletzungen oder andere Unregelmäßigkeiten bei der Verarbeitung der Daten des Kunden. Für den Kunden kann eine Meldepflicht nach Art. 33 DSGVO bestehen, die eine Meldung an die Aufsichtsbehörde binnen 72 Stunden nach Bekanntwerden vorsieht. Wir werden den Kunden bei entsprechenden Meldepflichten unterstützen.
Überlassene Datenträger verwahren wir sorgfältig, so dass sie Dritten nicht zugänglich sind. Wir sind verpflichtet, dem Kunden jederzeit Auskünfte zu erteilen, soweit seine Daten und Unterlagen betroffen sind. Die datenschutzkonforme Vernichtung von Test- und Ausschussmaterial übernehmen wir aufgrund einer Einzelbeauftragung durch den Kunden. In besonderen vom Kunden zu bestimmenden Fällen erfolgt eine Aufbewahrung durch uns bzw. die Übergabe an den Kunden.
Ist der Kunde gegenüber einer Einzelperson verpflichtet, Auskünfte zur Erhebung, Verarbeitung oder Nutzung von Daten dieser Person zu geben, werden wir ihn dabei unterstützen, diese Informationen bereitzustellen, vorausgesetzt, er hat uns hierzu schriftlich aufgefordert und erstattet uns die durch diese Unterstützung entstandenen Kosten.
Die Erteilung von Unterauftragsverhältnissen durch uns ist nach Maßgabe des Art. 28 Abs. 4 DSGVO zulässig. Sofern wir Aufträge an Dritte erteilen, obliegt es uns, die Pflichten aus diesem Vertrag dem Dritten zu übertragen. Wir stellen sicher, dass die Anforderungen an die Vertraulichkeit, Datenschutz und Datensicherheit denen dieser Vereinbarung entsprechen. Dies weisen wir auf Verlangen des Kunden nach.
7. Kontrollrechte des Kunden
Der Kunde ist berechtigt, eine Auftragskontrolle durchzuführen. Er ist berechtigt, in anzumeldenden Stichprobenkontrollen die Einhaltung der Vereinbarung zu prüfen. Der Kunde kann sich während der Vertragslaufzeit regelmäßig von der datenschutzrechtlichen Konformität unserer technischen und organisatorischen Maßnahmen überzeugen. Hierzu kann er Selbstauskünfte von uns anfordern und dokumentiert das Ergebnis. Wir sind verpflichtet, dem Kunden auf schriftliche Anforderung innerhalb einer angemessenen Frist von mindestens einer Woche alle Auskünfte zu erteilen, die zur Durchführung einer Kontrolle erforderlich sind. Der Kunde ist verpflichtet, alle im Rahmen des Vertragsverhältnisses erlangten Kenntnisse von unseren Geschäftsgeheimnissen und Datensicherheitsmaßnahmen vertraulich zu behandeln.
8. Mitteilung bei Verstößen von uns
Wir sind verpflichtet, dem Kunden umgehend und vollumfänglich Meldung zu erstatten, wenn es durch uns oder eine bei uns beschäftigte Person Verstöße gegen den Datenschutz gab bzw. uns solche zur Kenntnis gelangen.
Uns ist bekannt, dass für den Kunden eine Meldepflicht nach Art. 33 DSGVO bestehen kann, die eine Meldung an die Aufsichtsbehörde binnen 72 Stunden nach Bekanntwerden vorsieht. Wir werden den Kunden bei entsprechenden Meldepflichten unterstützen.
9. Berichtigung, Sperrung, Löschung von Daten
Wir dürfen Daten nur berichtigen, löschen oder sperren, soweit dies der Weisung des Kunden entspricht. Wendet sich ein Betroffener mit einem Antrag auf Berichtigung, Löschung oder Sperrung von Daten direkt an uns, setzen wir den Kunden über das Gesuch umgehend in Kenntnis. Ist der Auftrag erledigt, händigen wir sämtliche uns durch den Kunden überlassenen Datenträger, die Gegenstand des Auftrags waren, umgehend wieder aus. Erstellte Ergebnisse, Sicherheitskopien und weitere Datensätze und Aufzeichnung, die in Verbindung mit dem Auftrag stehen, sind sicher zu löschen oder zu vernichten, soweit keine gesetzliche Verpflichtung für eine weitere Speicherung oder Verarbeitung durch uns besteht. Ein entsprechendes Protokoll ist dem Kunden auszuhändigen.
Wir haften dem Kunden gegenüber für Schäden, die wir, unsere Mitarbeiter oder die von uns mit der Vertragsdurchführung Beauftragten bei der Erbringung der vertraglichen Leistung schuldhaft verursachen. Für den Ersatz von Schäden, die ein Betroffener wegen einer nach DSGVO, dem BDSG oder anderen Vorschriften für den Datenschutz unzulässigen oder unrichtigen Datenverarbeitung im Rahmen des Auftragsverhältnisses erleidet, ist der Kunde gegenüber dem Betroffenen verantwortlich. Soweit der Kunde zum Schadenersatz gegenüber dem Betroffenen verpflichtet ist, bleibt ihm der Rückgriff beim uns vorbehalten.
Wir sind verpflichtet, uns nur insoweit Kenntnis von fremden Geheimnissen zu verschaffen, als dies zur Vertragserfüllung erforderlich ist. Wir sind zur Verschwiegenheit verpflichtet, auch nach Beendigung des Auftrags. Diese Pflicht bezieht sich auf alles, was uns im Rahmen des Auftrags bekannt wird. Dies gilt nicht für Tatsachen, die offenkundig sind oder ihrer Bedeutung nach keiner Geheimhaltung bedürfen. Wir verpflichten unsere Mitarbeiter, Subunternehmer sowie andere Personen, die wir zur Erfüllung dieser Vereinbarung hinzuziehen, schriftlich zur Verschwiegenheit. Wir händigen dem Kunden Abschriften dieser Verpflichtungen aus.
Sollten die Daten des Kunden bei uns durch Pfändung oder Beschlagnahme, durch ein Insolvenz- oder Vergleichsverfahren oder durch sonstige Ereignisse oder Maßnahmen Dritter gefährdet werden, so informieren wir den Kunden unverzüglich hierüber. Darüber hinaus werden wir alle in diesem Zusammenhang Verantwortlichen unverzüglich darüber informieren, dass die Hoheit und das Eigentum an den Daten ausschließlich bei dem Kunden liegen.
Die Einrede des Zurückbehaltungsrechts im Sinne des § 273 BGB wird hinsichtlich der verarbeitenden Daten und der zugehörigen Datenträger ausgeschlossen.
C. Informationen über die Datenverarbeitung der Creditreform
In unserer Datenbank werden insbesondere Angaben gespeichert über den Namen, die Firmierung, die Anschrift, den Familienstand, die berufliche Tätigkeit und die Vermögensverhältnisse, etwaige Verbindlichkeiten sowie Hinweise zum Zahlungsverhalten. Zweck der Verarbeitung der gespeicherten Daten ist die Erteilung von Auskünften über die Kreditwürdigkeit der angefragten Person/Firma einschließlich sonstiger bonitätsrelevanter Informationen. Rechtsgrundlage für die Verarbeitung ist Art. 6 Abs. 1 lit. f EU-DSGVO. Auskünfte über diese Daten dürfen danach nur erteilt werden, wenn ein Kunde ein berechtigtes Interesse an der Kenntnis dieser Informationen glaubhaft darlegt. Sofern Daten in Staaten außerhalb der EU übermittelt werden, erfolgt dies auf Basis der sog. Standardvertragsklauseln, die Sie unter folgendem Link
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