Source: http://www.frankfurt-main.ihk.de/berufsbildung/ihk-bildungszentrum/zertifikat/sonstiges/bewachungsgewerbe/unterrichtung34a/index.html
Timestamp: 2016-08-26 13:42:15
Document Index: 40478375

Matched Legal Cases: ['§34', '§34', '§ 34', '§ 34', '§ 34', '§ 5', '§34', '§ 1', '§ 1', '§ 34']

Unterrichtung im Bewachungsgewerbe §34a - IHK Frankfurt am Main
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»Unterrich­tung im Bewac­hungs­gewerbe §34a
Organisation der Unterrichtung
Die zuständige Fachabteilung der IHK Frankfurt hat das Bildungszentrum der
IHK mit der Organisation und der Durchführung der Unterrichtungen beauftragt.
Team Bewachungsgewerbe
Jacqueline Reinemann
Tel. 069 2197-1450
Ort der Unterrichtung
§ 34 a der Gewerbeordnung macht die Erteilung der Erlaubnis für die Ausübung des Bewachungsgewerbes u.a. davon abhängig, dass zuvor eine Unterrichtung über die notwendigen rechtlichen Vorschriften oder bei bestimmten Tätigkeitsbereichen eine bestandene Sachkundeprüfung nachgewiesen werden kann.
Aktuelle Bewachungsgewerbeverordnung (juris)
Die Teilnahme am Unterrichtungsverfahren für das Bewachungsgewerbe ist Pflicht für:
Personen, die das Bewachungsgewerbe nach § 34a Abs. 1 Satz 1 der Gewerbeordnung als Selbständige ausüben wollen.
Bei juristischen Personen, die gesetzlichen Vertreter (Vorstandsmitglieder einer AG, Geschäftsführer einer GmbH), soweit sie mit der Durchführung von Bewachungsaufgaben direkt befasst sind.
Die mit der Leitung des Gewerbebetriebes beauftragten Personen (Betriebsleiter).
Sonstige Unselbständige, die mit der Durchführung von Bewachungsaufgaben nach § 34a Abs. 1 Satz 4 der Gewerbeordnung beschäftigt werden sollen.
Bei einer OHG sind grundsätzlich alle Gesellschafter unterrichtungspflichtig, bei einer KG nur der persönlich haftende Komplementär.
Personen, die die Sachkundeprüfung nach § 5c Abs. 6 GewO erfolgreich abgelegt haben,
Selbständige, die vor dem 1. Dezember 1994 das Bewachungsgewerbe befugt ausgeübt haben oder als gesetzliche Vertreter oder Betriebsleiter tätig waren (Erläuterung befugte Ausübung),
einschlägiger Berufsabschluss, wie z.B. IHK-geprüfte Werkschutzfachkraft, geprüfter Werkschutzmeister, Fachkraft für Schutz und Sicherheit, geprüfter Meister für Schutz und Sicherheit, geprüfte Schutz- und Sicherheitskraft etc.
Nachweis von Abschlüssen im Rahmen einer Laufbahnprüfung zumindest für den mittleren Polizeivollzugsdienst, auch im Bundesgrenzschutz, für den mittleren Justizvollzugsdienst sowie für Feldjäger in der Bundeswehr.
Dem zuständigen Ordnungsamt ist der Befreiungstatbestand durch Vorlage der entsprechenden Zeugnisse nachzuweisen.
In Frankfurt am Main: Ordnungsamt, Gewerbeangelegenheiten, Kleyerstraße 86, 60326 Frankfurt am Main
Zweck der Unterrichtung
Zweck der Unterrichtung ist es, die im Bewachungsgewerbe tätigen Personen mit den für die Ausübung des Gewerbes notwendigen
rechtlichen Vorschriften und fachspezifischen Pflichten und Befugnissen und
deren praktischer Anwendung vertraut zu machen.
Die Unterrichtung ermöglicht den Teilnehmern damit die eigenverantwortliche Wahrnehmung von Bewachungsaufgaben.
Nach Abschluss der Unterrichtung wird eine Bescheinigung ausgestellt. Voraussetzung dafür ist:
die Teilnahme an der Unterrichtung ohne Fehlzeiten,
die Unterrichtung wurde aufmerksam verfolgt und der Unterrichtungsstoff wurde verstanden. Das setzt u.a. sehr gute Deutschkenntnisse voraus.
Ergibt sich, dass der Teilnehmer mit den notwendigen rechtlichen Vorschriften des Gewerbes nicht vertraut ist, ist die Bescheinigung zu verwehren.
Inhalte der Unterrichtung
Die Unterrichtung umfasst für alle Arten des Bewachungsgewerbes die fachspezifischen Pflichten und Befugnisse folgender Sachgebiete:
Umgang mit Menschen, insbesondere Verhalten in Gefahrensituationen und Deeskalationstechniken in Konfliktsituationen, sowie
Zum Inhalt ist weiterhin zu beachten:
Die Unterrichtung ist kein Vorbereitungslehrgang auf die Sachkundeprüfung gem. §34a GewO.
Die Stoffpläne sind für Selbständige und Unselbständige weitgehend identisch, unterscheiden sich aber in der Intensität der Unterrichtung.
Die Unterrichtung dauert für Selbständige, gesetzliche Vertreter einer juristischen Person und Betriebsleiter mindestens 80 Stunden.
Für Unselbständige (Wachpersonal) dauert die Unterrichtung mindestens 40 Unterrichtsstunden.
Die Unterrichtung erfolgt mündlich in deutscher Sprache. Die Teilnehmer müssen deshalb über die zum Verständnis des Unterrichtungsverfahrens unverzichtbaren deutschen Sprachkenntnisse verfügen. Es werden mündliche und schriftliche Verständnisfragen während der Unterrichtung gestellt.
Die Anzahl der Teilnehmer an einer Unterrichtung soll 20 Personen nicht übersteigen.
Gebühren für die Unterrichtung
Für die Unterrichtung fallen bei der IHK Frankfurt am Main die folgenden Gebühren an:
für eine 40-stündige Unterrichtung 425 Euro*
für eine 80-stündige Unterrichtung 850 Euro*
*entsprechend der Gebührenordnung der Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main, es gilt jeweils die Gebührenordnung in der zum Zeitpunkt geltenden Fassung.
Termine für Unterrichtungen im Bewachungsgewerbe
10-Tage-Unterrichtung für Personen i.S.v. § 1 Abs. 2 Nr. 1 bis 3 BewachV, Selbständige, gesetzliche Vertreter einer juristischen Person, Betriebsleiter
derzeitig keine Termine
80 Unterrichtseinheiten à 45 Minuten / 10 Tage
850 Euro inkl. Literatur
5-Tage-Unterrichtung für Personen i.S.v. § 1 Abs. 2 Nr. 4 BewachV für Angestellte
jeweils Montag bis Freitag jeweils von 9:00 bis 16:30 Uhr
5. bis 9. September 2016 - bereits belegt -
19. bis 23. September 2016 - bereits belegt -
10. bis 14. Oktober 2016 - bereits belegt - 24. bis 28. Oktober 2016 - bereits belegt -
7. bis 11. November 2016, - bereits belegt -
21. bis 25. November 2016 - bereits belegt -
28. November bis 2. Dezember 2016 - bereits belegt -
12. bis 16. Dezember 2016 - bereits belegt -
40 Unterrichtseinheiten à 45 Minuten / 5 Tage
425 Euro inklusive Literatur
Wenn Sie sich für eine Unterrichtung anmelden möchten,
füllen Sie bitte das Anmeldeformular vollständig und gut lesbar aus und tragen Sie den Termin ein, an dem Sie teilnehmen möchten.
Bitte senden Sie uns das Formular per E-Mail, Fax oder per Post.
Nach Eingang Ihrer Anmeldung erhalten Sie von uns eine Bestätigung zusammen mit der Einladung.
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Bitte beachten Sie unsere Informationen zur Sachkundeprüfung nach § 34a der Gewerbeordnung.
Zweitschrift beantragen:
Im Falle des Verlustes der Originalbescheinigung können Sie eine Zweitschrift per Formular beantragen. Die Gebühr beträgt derzeitig 31,00 EUR entsprechend der Gebührenordnung der Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main.