Source: https://www.rechtslupe.de/stichworte/beschrankte-steuerpflicht
Timestamp: 2020-05-25 18:55:23
Document Index: 331398398

Matched Legal Cases: ['§ 13', 'Art. 18', 'Art. 18', '§ 1', '§ 2', '§ 16', '§ 1', 'Art. 3', 'Art. 3', '§ 39', '§ 50', '§ 50', '§ 1', '§ 73']

Beschränkte Steuerpflicht | Rechtslupe
Orga­ne von juris­ti­schen Per­so­nen kön­nen stän­di­ge Ver­tre­ter i.S. des § 13 AO sein. Der Geschäfts­füh­rer einer aus­län­di­schen Kapi­tal­ge­sell­schaft kann mit­hin des­sen stän­di­ger Ver­tre­ter sein. Dies führt zur beschränk­ten Kör­per­schaft­steu­er­pflicht des aus­län­di­schen Unter­neh­mens, selbst wenn die­ses im Inland kei­ne Betriebs­stät­te unter­hält. Der hier vom Bun­des­fi­nanz­hof ent­schie­de­ne Fall betrifft eine luxem­bur­gi­sche Akti­en­ge­sell­schaft,
Zum Besteue­rungs­recht der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land für Ein­künf­te aus nicht­selb­stän­di­ger Arbeit, die der Arbeit­neh­mer eines pri­va­ten Unter­neh­mens bezieht, das mit der Durch­füh­rung eines aus Mit­teln der Bun­des­re­pu­blik und der EU finan­zier­ten Ent­wick­lungs­hil­fe­pro­jekts (in Kenia) beauf­tragt ist, hat jetzt der Bun­des­fi­nanz­hof Stel­lung genom­men: Ein sol­cher Ent­wick­lungs­hel­fer ist nach Ansicht des Bun­des­fi­nanz­hofs beschränkt
Beschränk­te Steu­er­pflicht für in das Aus­land gezahl­te Ren­ten­ver­si­che­rungs­leis­tun­gen
Die beschränk­te Ein­kom­men­steu­er­pflicht der von der Deut­schen Ren­ten­ver­si­che­rung Bund in das Aus­land (hier: Kana­da) gezahl­ten Ren­ten wird nicht durch das DBA-Kana­­da 2001 aus­ge­schlos­sen. Die in Art. 18 Abs. 3 Buchst. c DBA-Kana­­da 2001 vor­ge­nom­me­ne Zuord­nung des Besteue­rungs­rechts für Sozi­al­ver­si­che­rungs­ren­ten an Kana­da lässt das in Art. 18 Abs. 1 Satz 2 DBA-Kana­­da 2001 vor­be­hal­te­ne Quel­len­be­steue­rungs­recht
Ver­äu­ße­rung von Antei­len an inlän­di­schen Kapi­tal­ge­sell­schaf­ten – und die Steu­er­frei­heit des Ver­äu­ße­rungs­ge­winns
Erb­schaft­steu­er­li­cher Ehe­gat­ten­frei­be­trag für beschränkt steu­er­pflich­ti­ge Ehe­gat­ten
Nach § 1 Abs. 1 Nr. 1 ErbStG unter­liegt ein Erwerb von Todes wegen der Erb­schaft­steu­er. Sind weder der Erb­las­ser im Zeit­punkt sei­nes Todes noch der Erwer­ber im Zeit­punkt der Ent­ste­hung der Steu­er Inlän­der i.S. des § 2 Abs. 1 Nr. 1 Satz 2 ErbStG, bezieht sich die inlän­di­sche Steu­er­pflicht ledig­lich auf den Teil des Ver­mö­gens­an­falls, der
Beschränkt Steu­er­pflich­ti­gen steht für den Erwerb beim Tod des Ehe­gat­ten der Frei­be­trag nach § 16 Abs. 1 Nr. 1 ErbStG in Höhe von 500.000 € unab­hän­gig vom Anteil des inlän­di­schen Ver­mö­gens am Gesam­terwerb in vol­ler Höhe zu. Nach § 1 Abs. 1 Nr. 1 ErbStG unter­liegt ein Erwerb von Todes wegen der Erb­schaft­steu­er. Sind weder der
Ein in der Schweiz leben­der Erbe, der nur hin­sicht­lich eines in Deutsch­land bele­ge­nen Grund­stücks (beschränkt) erb­schaft­steu­er­pflich­tig ist, hat Anspruch auf den­sel­ben Frei­be­trag wie ein Erbe, der in Deutsch­land wohnt und des­halb unbe­schränkt steu­er­pflich­tig ist. In dem hier vom Finanz­ge­richt Düs­sel­dorf ent­schie­de­nen Fall ist der Klä­ger ein Schwei­zer Staats­an­ge­hö­ri­ger. Sei­ne Ehe­frau
Steu­er­pflicht für aus­län­di­sche Renn­stäl­le im Motors­prot
"Wer­ben­de" aus­län­di­sche Motor­­s­port-Ren­n­­teams unter­lie­gen, wenn Sie in Deutsch­land an Ren­nen teil­neh­men, der deut­schen Steu­er­pflicht. Eine aus­län­di­sche Kapi­tal­ge­sell­schaft, die als Motor­­s­port-Ren­n­­team Renn­wa­gen und Fah­rer in einer inter­na­tio­na­len Renn­se­rie ein­setzt, erbringt eine eigen­stän­di­ge sport­li­che Dar­bie­tung. Sie ist auf die­ser Grund­la­ge mit ihrer antei­lig auf inlän­di­sche Ren­nen ent­fal­len­den Ver­gü­tung für Wer­be­leis­tun­gen (auf den
Nach einer aktu­el­len Ent­schei­dung des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts unter­liegt es kei­nen ver­fas­sungs­recht­li­chen Beden­kung, aus­län­di­sche Musi­ker hin­sichl­tich des für Auf­trit­te in Deutsch­land erziel­ten Ein­kom­mens pau­schal mit 25% zu besteu­ern, ohne hier­bei ent­stan­de­ne Wer­bungs­kos­ten des Musi­kers zu berück­sich­ti­gen. Inhalts­über­sichtDer Aus­gangs­fallKein Benach­tei­li­gung gegen­über ande­ren beschränkt Steu­er­pflich­ti­gen (Art. 3 GG)Kei­ne Benach­tei­li­gung gegen­über unbe­schränkt Steu­er­pflich­ti­gen (Art. 3 GG)Kein Ent­zug
Lohn­steu­er für Heim­keh­rer
Bei der Berech­nung der Lohn­steu­er für einen "sons­ti­gen Bezug", der einem (ehe­ma­li­gen) Arbeit­neh­mer nach Rück­kehr in sein Hei­mat­land und damit nach einem Wech­sel von der unbe­schränk­ten in die beschränk­te Steu­er­pflicht in die­sem Kalen­der­jahr zufließt, ist der wäh­rend der Zeit der unbe­schränk­ten Steu­er­pflicht gezahl­te Arbeits­lohn im "Jah­res­ar­beits­lohn" (§ 39d Abs. 3 Satz
Lohn­steu­er­nach­for­de­rung wegen Irr­tums über die unbe­schränk­te Steu­er­pflicht
Das Finanz­amt kann auch dann "nach­träg­lich" (§ 50 Abs. 5 Satz 4 Nr. 1, § 50 Abs. 5 Satz 2 Nr. 1 EStG) fest­stel­len, dass die Vor­aus­set­zun­gen der unbe­schränk­ten Ein­kom­men­steu­er­pflicht nach § 1 Abs. 3 EStG nicht vor­ge­le­gen haben, wenn es dies bereits bei Ertei­lung der Beschei­ni­gung hät­te bemer­ken kön­nen. Auch bei einer feh­ler­haft erteil­ten Beschei­ni­gung nach
Eine Steu­er­an­mel­dung gemäß § 73e EStDV 1997 ent­hält gegen­über dem Ver­gü­tungs­schuld­ner eine Fest­set­zung des­sen eige­ner Ent­rich­tungs­steu­er­schuld, die die beschränk­te Steu­er­pflicht des Ver­gü­tungs­gläu­bi­gers (= Steu­er­schuld­ners) vor­aus­setzt. Im Rah­men des vom Ver­gü­tungs­gläu­bi­ger erho­be­nen Rechts­be­helfs ist die Anmel­dung des­we­gen grund­sätz­lich nur dar­auf­hin zu über­prü­fen, ob sie vom Ver­gü­tungs­schuld­ner vor­ge­nom­men wer­den durf­te, nicht auch
Ein im Aus­land woh­nen­der Künst­ler ist bei einem Auf­tritt im Inland mit sei­nem Hono­rar beschränkt ein­kom­men­steu­er­pflich­tig. Die Steu­er wird vom Ver­an­stal­ter unmit­tel­bar bei Aus­zah­lung des Hono­rars abge­zo­gen. Erwerbs­auf­wen­dun­gen wer­den hier­bei grund­sätz­lich nicht berück­sich­tigt. Der Gerichts­hof der Euro­päi­schen Gemein­schaf­ten hat in einem Urteil vom 12. Juni 2003 und in einem wei­te­ren