Source: https://www.dtad.de/details/Dienstleistungen_von_Architektur_und_Ingenieurbueros_sowie_planungsbezogene_Leistungen_55469_Altweidelbach-13093942_3
Timestamp: 2018-08-20 23:53:30
Document Index: 168372667

Matched Legal Cases: ['§ 34', '§ 42', '§ 123', '§ 42', '§ 124', '§ 73', '§ 45', '§ 47', '§ 45', '§ 46', '§ 46', '§ 134']

Ausschreibung - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen in Simmern (ID:13093942)
> DTAD-ID: 13093942
Die vergebende Stelle ist Trägerin der integrierten Gesamtschule (IGS) in Emmelshausen. Die Schule soll saniert, modernisiert und umgebaut werden. Gegenstand der beabsichtigten Vergabe sind die...
NUTS-Code: DEB19
Hauptadresse: www.rheinhunsrueck.de
Statistik Landratsamt Rhein-Hunsrück-Kr...
Planungsleistung zur Durchführung des Projekts Sanierung, Modernisierung und Umbau der IGS Emmelshausen – Los 1: Gebäudeplanung.
Die vergebende Stelle ist Trägerin der integrierten Gesamtschule (IGS) in Emmelshausen. Die Schule soll saniert, modernisiert und umgebaut werden.
Gegenstand der beabsichtigten Vergabe sind die Planungsleistungen für die Gebäudeplanung (Leistungsphasen 1 bis 9 im Sinne des § 34 HOAI i. V. m. Anlage 10).
Emmelshausen.
225846-2017
2017/S 112-225846
Schriftliche Erklärung des Bewerbers, dass in der Person des Bewerbers oder durch ein Verhalten seiner Person oder durch das Verhalten einer Person, die dem Bewerber zuzurechnen ist, keine Ausschlussgründe nach § 42 Abs. 1 VgV in Verbindung § 123 GWB begründet sind.
Schriftliche Erklärung des Bewerbers, dass in der Person des Bewerbers oder durch ein Verhalten seiner Person oder durch das Verhalten einer Person, die dem Bewerber zuzurechnen ist, keine Ausschlussgründe nach § 42 Abs. 1 VgV in Verbindung § 124 GWB begründet sind.
Schriftliche Erklärung des Bewerbers, dass keine Abhängigkeiten von Ausführungs- und Lieferinteressen bestehen (gemäß § 73 Abs. 3 VgV).
Ist der Bewerber eine juristische Person, hat er mit seinem Teilnahmeantrag einen Handelsregisterauszug oder den Rechtsvorschriften seines Heimatstaates entsprechenden Nachweis vorzulegen.
Die vorgenannten Auskünfte sind mit dem Teilnahmeantrag schriftlich zu erklären. Werden die Leistungen von einer Bietergemeinschaft angeboten, sind die Auskünfte gemäß vorstehenden Ziffern 1 bis 3 für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erklären. Will sich der Bieter bei der Leistungserbringung eines Dritten bedienen, sind die Auskünfte auf Verlangen auch von Dritten abzugeben.
1. Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und seinen Umsatz für die Dienstleistungen, die mit der ausgeschriebenen Planungsleistung vergleichbar sind, in den letzten 3 Geschäftsjahren (§ 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV).
2. Erklärung, ob und hinsichtlich welcher Leistungen sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmer bedient, und dass die dann erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen (§ 47 Abs. 1 VgV).
3. Angabe des Teils des Auftrages, den der Bewerber unter Umständen an Dritte vergeben will.
Die vorgenannten Auskünfte sind mit dem Teilnahmeantrag schriftlich zu erklären. Werden die Leistungen von einer Bietergemeinschaft angeboten, sind die Auskünfte für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erklären. Will sich der Bieter bei der Leistungserbringung eines Dritten bedienen, sind die Auskünfte auf Verlangen der Vergabestelle auch von Dritten abzugeben.
Der Bewerber muss über eine Berufshaftpflichtversicherung verfügen, deren Deckungssumme für Personenschäden mindestens 2 000 000 EUR und zusätzlich für sonstige Sach- und Vermögensschäden mindestens 1 500 000 EUR beträgt (§ 45 Abs. 1 Nr. 3 VgV). Dies ist durch eine Bescheinigung über die Haftpflicht- oder durch eine Exzedentenversicherung nachzuweisen. Hierbei genügt eine Erklärung des Versicherers, dass dieser im Auftragsfalle bereit ist, den geforderten Deckungsschutz zu gewähren. Die geforderten Nachweise sind schriftlich einzureichen.
Tabellarische Liste, in der die zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen, namentlich genannt und unter Nennung der jeweiligen Befähigung zur Berufsausübung, aufgeführt werden, die auf Verlangen durch Vorlage von Berufszulassungsurkunden bzw. Studiennachweisen oder sonstigen vergleichbaren Belegen nachgewiesen wird (§ 46 Abs. 3 Nr. 6 VgV).
Erläuterung, aus der die Anzahl der Beschäftigten und deren Ausbildung der letzten 3 Jahre (Führungspersonal, Architekten, Ingenieure, Techniker etc.) hervorgeht (§ 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV).
Will sich der Bieter bei der Leistungserbringung eines Dritten bedienen, sind die Auskünfte auf Verlangen der Vergabestelle auch von Dritten abzugeben.
Der Bewerber soll seine besondere Erfahrung mit Planung von von Fachklassen für naturwissenschaftlichen Unterricht (Physik, Biologie und Chemie) nachweisen. Er hat hierzu Referenzobjekte anzugeben, bei denen die Fertigstellung (d.h. Inbetriebnahme) nach dem 1.1.2010 erfolgt ist.
Es sollen die Planungsleistungen für die Objektplanung (hier jeweils mindestens Leistungsphasen 3, 5, 6 und 8) erbracht worden sein. Zu den Referenzen hat der Bewerber den Namen, die Anschrift und die Kontaktdaten des Referenzgebers mitzuteilen. Empfehlungsschreiben sind wünschenswert. Der Bewerber hat für die jeweilige Referenz eine kurze Beschreibung der Maßnahme zu machen (max. 3 DINA4-Seiten).
Die vorgenannten Auskünfte sind mit dem Teilnahmeantrag schriftlich zu erklären.
Der Bewerber muss mindestens hinsichtlich der Person des Planers sowie des Bauüberwachers über die Qualifikation eines abgeschlossenen Studiums des Bauingenieurwesens/Architektur verfügen. Hinsichtlich der Bürogröße muss der Bewerber neben der Personen des Planers und des Bauüberwachers über jeweils einen Vertreter mit mindestens vergleichbarer beruflicher Qualifikation verfügen. Ein-Personen-Büros wird empfohlen, im Hinblick auf die Vertretungsregelung eine Bietergemeinschaft einzugehen.
Der Bewerber hat seine besondere Erfahrung mit der Planung der Sanierung oder Modernisierung von vergleichbaren Gebäuden durch geeignete Referenzen nachzuweisen. Geeignet sind solche Referenzen, die die nachfolgenden Anforderungen an die Vergleichbarkeit erfüllen und im Rahmen derer die Projekte kosten- und termingerecht abgewickelt wurden.
Die Referenzen müssen die Sanierung oder Modernisierung von Schulen mit vergleichbarer Größe zum Inhalt haben (anrechenbare Kosten der Kostengruppen 300+400 nach DIN 276 zwischen 500 000 EUR netto und 1 500 000 EUR netto.
Mindestens eine der Referenzen muss eine Umsetzung / Durchführung der Sanierungsarbeiten im laufenden Betrieb aufweisen.
Bei allen Referenzen müssen mindestens die Planungsleistungen für die Leistungsphasen 2, 3, 5, 6 und 8 erbracht worden sein, die Vergabe der Maßnahme muss nach den Regeln der VOB/A erfolgt sein und die Fertigstellung (d. h. Abschluss der Lph. 8, alternativ die Inbetriebnahme) muss nach dem 1.1.2010 erfolgt sein.
Hinsichtlich aller Referenzen ist darzustellen, inwieweit die im Rahmen der Referenzobjekte erbrachten Leistungen von den zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen erbracht worden sind.
Für alle Referenzen hat der Bewerber Auskunft darüber zu geben, wie sich die Bauzeit und die Baukosten entwickelt haben (Vergleich der Ergebnisse zum Zeitpunkt des Abschlusses der Leistungsphase 3, der Leistungsphase 7 und der Projektergebnisse nach Abschluss der Leistungsphase 8). Abweichungen zwischen den Projektergebnissen und dem Kostenanschlag sowie der geplanten Bauzeit zum Zeitpunkt der Vergabe sind zu begründen.
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: www.subreport.de/E12567476
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: www.subreport.de/E12567476
Die vergebende Stelle ist Trägerin der integrierten Gesamtschule (IGS) in Emmelshausen. Die Schule soll saniert, modernisiert und umgebaut werden. Die hierfür notwendigen Planungsleistungen sollen in Losen vergeben werden und zwar als Los 1: Gebäudeplanung, Los 2: Planung der technischen Ausrüstung (Elektro, Planungsleistungen für Fachklassen-Physik, Chemie, Biologie), Los 3: Planung der technischen Ausrüstung (Heizung, Lüftung, Sanitär, Planungsleistungen für Fachklassen-Physik, Chemie, Biologie). Gegenstand dieser Ausschreibung sind die Planungsleistungen für das Los 1: Gebäudeplanung.
Im Rahmen der Sanierung und Modernisierung sowie des Umbaus der Schule sollen abschnittsweise Räume in den 2 Bauteilen H + O saniert bzw. modernisiert werden: die Ostfassade BT H, die Pausenhalle BT H, das Behinderten WC BT H, Kunst/Werken BT O, die naturwissenschaftlichen Räume BT H, der Flur MSS/Musik-Raum BT H, der Musikraum BT O, das Lehrerzimmer BT H, sowie die Rauchmeldeanlage in 3 Treppenhäusern BT H + O erneuert werden. Für die Leistungen ist eine stufenweise Beauftragung vorgesehen. Zunächst sollen beauftragt werden die Leistungsphasen 1-3 (Grundlagenermittlung bis zur Entwurfsplanung). In einer zweiten Leistungsstufe sollen die weitergehenden Planungsleistungen ab der Ausführungsplanung beauftragt werden. Die bauliche Umsetzung der Maßnahme ist im laufenden Schulbetrieb vorgesehen. Es ist daher geplant, die Planung und die bauliche Ausführung abschnittsweise umzusetzen.
Die anrechenbaren Kosten für das Los 1 – Gebäudeplanung betragen voraussichtlich:
Kostengruppe 300 im Sinne der DIN 276 = 1 027 000 EUR;
Kostengruppe 400 im Sinne der DIN 276 = 313 000 EUR.
1. Erfahrung des Bewerbers mit der Erbringung von Planungsleistungen für die Sanierung und die Modernisierung von Schulen anhand der eingereichten Referenzen (30 %).
2. Erfahrung des Bewerbers mit der Planung von Fachklassenräumen Physik, Chemie und Biologie (15 %)
5. Einhaltung der geplanten Bauzeit und der geplanten Baukosten, wie sie sich aus den Referenzen ergeben (15 %).
Zugelassen ist, wer nach den Architektengesetzen oder Ingenieurgesetzen der Länder berechtigt ist, die Berufsbezeichnung Architekt zu tragen, oder nach den EG-Richtlinien, insbesondere der Richtlinien für die gegenseitige Anerkennung der Diplome berechtigt ist, in der Bundesrepublik Deutschland als Architekt tätig zu werden. Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen entsprechenden Architekten benennen.
Die Verwendung des Bewerbungsbogens als Formularvordruck wird für die Erstellung des Teilnahmeantrags empfohlen, maßgeblich bleibt der Inhalt der EU-Bekanntmachung. Der eingereichte Teilnahmeantrag mit Anlagen wird nicht zurückgegeben.
Rückfragen von Bewerbern werden nur schriftlich per E-Mail oder Fax an die unter I.3) genannte Kontaktstelle entgegengenommen und von der Vergabestelle ebenso nur schriftlich über die Vergabeplattform beantwortet. Rückfragen können bis spätestens 10 Tage vor Ablauf der Einreichungsfrist für die Teilnahmeanträge gestellt werden. Für den Versand der Einladungen zum Verhandlungsgespräch und der Informationsschreiben gemäß § 134 GWB verwendet die Vergabestelle die vom Bewerber angegebene Faxnummer. Im Falle der Bewerbung einer Arbeits-/Bietergemeinschaft aus mehreren Büros erfolgt die Korrespondenz der Vergabestelle mit dem Bewerber ausschließlich über die vom Bewerber angegebenen Kontaktdaten des Bevollmächtigten.
Ergänzende Informationen oder sonstige Korrespondenz der Vergabestelle erfolgen grundsätzlich über die Vergabeplattform oder die vom Bewerber angegebene Faxnummer.
Die Teilnahmeanträge sind mit den geforderten Erklärungen und Nachweisen innerhalb der Bewerbungsfrist entweder schriftlich in einem verschlossenen Umschlag bei der unter I.3) genannten Anschrift oder elektronisch über die unter I.3) angegebene Vergabeplattform einzureichen.
Vergabekammer Rheinland-Pfalz Ministerium
Tag: 12.06.2017