Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=OLG%20K%C3%B6ln&Datum=14.09.1995&Aktenzeichen=2%20W%20125/95
Timestamp: 2020-02-26 02:12:25
Document Index: 265956445

Matched Legal Cases: ['§ 2286', '§ 2286', '§ 2286', '§ 2287', '§ 2288', '§ 2287', '§ 826', 'BGH', 'BGH', '§ 137']

OLG Köln, 14.09.1995 - 2 W 125/95 - dejure.org
https://dejure.org/1995,2218
OLG Köln, 14.09.1995 - 2 W 125/95 (https://dejure.org/1995,2218)
OLG Köln, Entscheidung vom 14.09.1995 - 2 W 125/95 (https://dejure.org/1995,2218)
OLG Köln, Entscheidung vom 14. September 1995 - 2 W 125/95 (https://dejure.org/1995,2218)
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BGB §§ 2286, 2287 I, 2288 II
BGB §§ 2286, 2287, 2288
Ansprüche aus einer Verfügungsunterlassungsvereinbarung aufgrund eines notariellen Erbvertrags
BGB § 2286, § 2287 Abs. 1, § 2288 Abs. 2 S. 1
Verfügungsunterlassungsvereinbarung
NJW-RR 1996, 327
FamRZ 1996, 251
Insoweit steht die von der Beklagten zitierte Entscheidung des OLG Köln (NJW-RR 96, 327) nicht entgegen, weil dort der Erblasser mittels einer Schenkung gerade seine erste und einzige Ehefrau gegenüber dem gemeinsamen durch die Schenkung beeinträchtigten Sohn absichern wollte.
Bei der Bewertung dieses Eigeninteresses kommt es nicht darauf an, ob die Regelung, wie sie getroffen wurde, als vernünftig anzusehen ist oder der Regelungszweck auch auf andere, vernünftigere Weise hätte erreicht werden können (OLG Köln NJW-RR 1996, 327, 328).
Oberlandesgericht Köln, 2. Zivilsenat, Beschluß vom 14.09.1995 - 2 W 125/95 -.
§§ 2287 Abs. 1, 2288 Abs. 2 BGB erfassen die Fälle der Schenkungen und gemischten Schenkungen bestimmter Gegenstände durch den Erblasser abschließend, so daß daneben für eine Anwendung des § 826 BGB kein Raum ist (BGH, NJW 1989, 2389 ff. (2390); OLG Köln, NJW-RR 1996, 327 f. (328)).
Die wirksame Verpflichtung begründet einen Unterlassungsanspruch der Verfügungsklägerin als Gläubigerin gegen den Verfügungsbeklagten, den Schuldner der Unterlassungspflicht (BGH 31, 13), Schuldner kann auch der Erwerber eines Gegenstandes sein, wenn er sich selbst im Sinne von § 137 S. 2 BGB verpflichtet hat (Köln NJW-RR 1996, 327).