Source: https://360.lexisnexis.at/d/rechtsnorm-ris/bfing_1_/L-10004716-P1
Timestamp: 2018-06-23 20:00:17
Document Index: 304020454

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 1', '§ 2', '§ 5', '§ 30', '§ 2', '§ 39', '§ 41', '§ 5', '§ 23', '§ 45', '§ 45', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 1']

§ 1 BFinG | Lexis 360®
§ 1 BFinG
25.4.2017 bis 02.01.2018 (BGBl. I Nr. 53/2017)
1.1.2017 bis 24.04.2017 (BGBl. I Nr. 118/2016)
1.1.2015 bis 31.12.2016 (BGBl. I Nr. 46/2014)
1.10.2010 bis 31.12.2014 (BGBl. I Nr. 67/2010)
1.4.2009 bis 30.09.2010 (BGBl. I Nr. 22/2009)
5.12.1992 bis 31.03.2009 (BGBl. Nr. 763/1992)
​Österreichische Bundesfinanzierungsagentur
​(1) (Verfassungsbestimmung) Der Bundesminister für Finanzen ist ermächtigt, zur Durchführung der in ​§ 2 bezeichneten Aufgaben eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung zu gründen, die zur Gänze im Eigentum des Bundes steht. Der Sitz der Gesellschaft mit beschränkter Haftung ist Wien. Das Stammkapital beträgt eine Million Schilling.
​(2) Die Gesellschaft mit beschränkter Haftung führt die Firma „Österreichische Bundesfinanzierungsagentur“ (ÖBFA) und ist berechtigt, das Bundeswappen zu führen. Eine Gründermehrheit ist nicht erforderlich. Das GmbH-Gesetz ist auf die ÖBFA mit Ausnahme des ​§ 5 Abs. 2 GmbH-Gesetz nach Maßgabe der Bestimmungen dieses Bundesgesetzes anzuwenden. ​§ 30j Abs. 5 des GmbH-Gesetzes findet auf von der ÖBFA gemäß § 2 im Namen und auf Rechnung des Bundes zu besorgende Aufgaben keine Anwendung. Im Gesellschaftsvertrag ist dieEinzelvertretungsmacht, eine Einzelprokura oder eine Einzelhandlungsvollmacht für den gesamten Geschäftsbetrieb auszuschließen.
​(3) Die Bestimmungen des Bankwesengesetzes – BWG, ​BGBl. Nr. 532/1993, finden mit Ausnahme des ​§ 39 Abs. 1 und ​2 BWG sowie des ​§ 41 BWG keine Anwendung. Die Bestimmungen des Finanzmarkt-Geldwäschegesetzes – FM-GwG, ​BGBl. I Nr. 118/2016, finden mit Ausnahme der §§ 5 bis 9, 11, 12, 16 bis 20, 21 Abs. 1 Z 1 und Abs. 2 bis 6 und § 23 Abs. 3 und 5 FM-GwG auf die Tätigkeiten der ÖBFA keine Anwendung. Ebenso sind die Bestimmungen des Wertpapieraufsichtsgesetzes 2018 – WAG 2018, ​BGBl. I Nr. 107/2017, und die Bestimmungen der Gewerbeordnung 1994 – GewO 1994, ​BGBl. Nr. 194/1994, auf die Tätigkeiten der ÖBFA nicht anzuwenden.
​(4) Von Ruhe- und Versorgungsgenüssen aus direkten Leistungszusagen der Gesellschaft, soweit diese die Höhe der monatlichen Höchstbeitragsgrundlage (​§ 45 ASVG) überschreiten, ist von der Gesellschaft, für jene Anteile, welchen den aus dem ASVG stammenden Teil übersteigen, ein Pensionssicherungsbeitrag nach Maßgabe folgender Bestimmungen einzubehalten:
​(5) Bezugsberechtigte von Ruhe- und Versorgungsgenüssen aus direkten Leistungszusagen von Tochtergesellschaften der Gesellschaft, die der Kontrolle des Rechnungshofs unterliegen, haben, soweit ihre Ruhe- und Versorgungsgenüsse die Höhe der monatlichen Höchstbeitragsgrundlage (​§ 45 ASVG) überschreiten, für jene Anteile, welchen den aus dem ASVG stammenden Teil übersteigen, einen Pensionssicherungsbeitrag an jene Tochtergesellschaft zu leisten, von der sie diese Bezüge beziehen. Dieser Pensionssicherungsbeitrag ist von der auszahlenden Tochtergesellschaft einzubehalten, seine Höhe bestimmt sich nach Abs. 4.
​EG/EU: ​Art. 1, ​BGBl. I Nr. 22/2009; ​Art. 1, ​BGBl. I Nr. 118/2016; ​Art. 1. ​BGBl. I Nr. 107/2017
​Finanzschuld, Ruhegenuss
​NOR40195162