Source: https://www.elo-forum.org/threads/laut-sb-zumutbarkeitsregelung-betreffs-der-anfahrtszeit-zur-arbeitsstelle-abgeschafft.191200/
Timestamp: 2019-06-19 17:57:57
Document Index: 78516216

Matched Legal Cases: ['§ 140', '§ 140', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 13', '§13']

laut SB: Zumutbarkeitsregelung betreffs der Anfahrtszeit zur Arbeitsstelle abgeschafft (??) | Erwerbslosenforum Deutschland
anfahrtszeit betreffs laut zumutbarkeitsregelung
Gestern hatte ich Termin bei einem neuen SB, die sich direkt als sehr unangenehme Person herausstellte (sieht nach Ärger in der Zukunft aus !)
Hier ist noch so ein Ding, wo sich SB (nach meiner Meinung) ziemlich weit aus dem Fenster gelehnt hat.
Es ging um einen Vermittlungsvorschlag (20 Stunden in der Woche Arbeitszeit), wo der Anfahrtsweg mit öffentl. Verkehrsmitteln (ich hab kein PKW) so zwischen 1 Stunde 50 und über 2 Stunden 15 (Hinfahrt, Rückfahrt dann natürlich auch wieder so lange) liegt (je, nachdem wann man fährt: Arbeitszeit wäre auch Schichtdienst)
Ich sprach die lange Anfahrtszeit an (wusste da natürlich noch nicht auf die Minuten genau, wie lang man fährt), daraufhin meinte SB, Länge der Anfahrtszeit wäre egal. Die Zumutbarkeitsregelung betreffs der Anfahrtszeit zur Arbeitsstelle wäre seit einiger Zeit abgeschafft; jede Anfahrtszeit sei zumutbar.
Ich wollte eine Rechtsnorm wissen, worauf SB nicht antwortete.
Stimmt das, dass eine Zumutbarkeitsregelung betreffs der Anfahrtszeit zum Arbeitsplatz nicht greift, oder abgeschafft wurde ?
Das würde ja im Umkehrschluss heissen, dass man zum Bsp. 5 Stunden Fahrtzeit akzeptierieren muss um dann 6 Stunden dazwischen zu Arbeiten (???)
Er hat dich vorsätzlich belogen (siehe dort unter (4)~> § 140 SGB III Zumutbare Beschaftigungen
Da du aber seit 2012 hier registriert bist, solltest du ja damit vertraut sein, dass oftmals Jobcenter-SB einfach schlichtweg die Hilfeempfänger wissentlich belügen.
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator: 8 Februar 2018
Dass viele SBs bei den Terminen lügen, ist mir natürlich nicht neu und nicht fremd !
Darum gings jetzt auch nicht.
Es ist halt nur so, dass man (oder ich) bei den Termin sitzt, SB ewas verzählt und man weiss genau, kann nicht sein, aber kennt die entsprechenden Vorschriften (Rechtsnormen, was immer ) nicht und wie dann reagieren?? Wenn man sagt, kann nicht sein, weiss SB garantiert darauf eine mindestens 10 minütigen "Wortschwall", dem man nix entgegen zu setzten hat.
jetzt weiss ich schon mal
§ 140 SGB III Zumutbare Beschaftigungen
und kann dementsprechend mit dem Vermittlungsvorschlag umgehen
Ich weiss nicht ob sich da mit den Fahrzeiten was geändert hat, aber irgendwas glaube ich mal gelesen zu haben. Die Einfälle der "oberen" werden ja immer bescheuerter.
Andererseits, wenn ein evtl. AG liest wo man wohnt und feststellt, der /die Bewerber/in wohnt ja fast 2 Stunden weit von der Firma weg, dann bekommt man in der Regel die Stelle, vor allem wenn es TZ ist, doch gar nicht.
Jeder normal denkende AG, der wirklich jemand braucht, würde doch jemanden nehen der näher an der Firma wohnt.
Andererseits heute, wo vom JC so gesponsort wird, da nehmen die AG natürlich auch mal das Geld mit und brauchen eigentlich gar niemanden ....
Hallo M.! Das sagt eigentlich schon alles.
Im SGB II ist das allerdings in den fachlichen Hinweisen zu § 10 geregelt. Die zumutbaren Pendelzeiten sind inzwischen identisch mit denen der in #2 genannten Quelle für Alg-I-Berechtigte.
Guckst du hier: Weisungen nach Rechtsnormen - Bundesagentur fur Arbeit
Pendelzeit meint dabei den gesamten Zeitaufwand für den Weg von A nach B mit Fußwegen, Wartezeiten etc. und nicht nur die Fahrtzeiten.
Es ist halt nur so, dass man (oder ich) bei den Termin sitzt, SB ewas verzählt und man weiss genau, kann nicht sein, aber kennt die entsprechenden Vorschriften (Rechtsnormen, was immer ) nicht und wie dann reagieren??...
Freundlich lächelnd nichts tun, still dasitzen und sich denken "Schwätz Deinen Müll, wenn es Dir gut tut!" und anschließend nach Hause gehen. Anschließend wenn irgendeine Vorlage kommt, entsprechend nach den gesetzlichen Regelungen handeln und bei Bedarf einen falschen/unwahren Bescheid mit Widerspruch belegen und vor Gericht aufheben lassen.
SGB III gilt für Alg1.
Der § 10 SGB II liegt nicht im SGB III, und die verlinkten Weisungen sind interessant.
Fachliche Weisungen § 10 SGB II, Stand: 30.03.2017, PDF-Seite 17:
Soweit z. B. in ländlichen oder strukturschwachen Gebieten oder in Ballungsgebieten längere Pendelzeiten üblich sind, sollen diese zu-grunde gelegt werden.
Die SB würde sich bestimmt über einen Hinweis freuen.
Dann kann sie sich die Zeit für schlechte Zwecklügen sparen und mal ins Wirken kommen.
Man könnte sich natürlich auch mit einem Fax (inkl Sendebericht) für die Fachkundige Beratung bedanken und (mit Hinweis auf die Auskunfts und Beratungspflichten) fragen, ob man das alles so richtig verstanden hat und, wenn nicht, um schriftliche Erklärung bitten (Teamleiter mit in die Anrede setzen).
Das wiederholt man jedesmal, wenn Klärungsbedarf besteht.
Somit dürfte für mich § 10 SGB II greifen.
Ich habe diesen Brief an meine SB aufgesetzt, den ich ihr zukommen lassen möchte.
Unser Gespräch vom 07.02.2018
Zumutbarkeitsregelung betreffs der Anfahrtszeit zur Arbeitsstelle
vielen Dank für das Gespräch vom 07. Februar 2018.
Im Nachgang zu diesem Gespräch hat sich bei mir folgende Frage aufgeworfen.
Unter anderem hatten Sie bei dieser Unterhaltung ausgeführt, das die Zumutbarkeitsregelung betreffs der Anfahrtszeit zur Arbeitsstelle abgeschafft worden sei.
Bitte bestätigen Sie mir schriftlich diesen Aspekt.
Des weiteren bitte ich um die Nennung der Rechtsnorm auf die sich Ihre Ausführung stützt.
In diesem Zusammenhang verweise ich auf die §§ 13 – 15 SBG I
Gerne sehe ich Ihrer aussagekräftigen Antwort bis zum 01.03.2018 entgegen.
Ich würde noch einen Ausdruck des Gesprächvermerks fordern .....
ja, möchte ich auch.
https://www.elo-forum.org/2266432-post22.html
Ich mach das gerne in getrennten Briefen, dann hat SB viell. mehr Spass daran
ich würde das sogar noch ergänzen, um einen Ausdruck der möglichen Fahrverbindungen im Bezug auf das aktuelle Stellen -Angebot (natürlich die Wege zu Fuß aufaddieren).
Dazu gleich noch der Antrag auf Übernahme der Fahrtkosten (lt. Online-Info) für die ersten Wochen / Monate ist ja bestimmt auch nicht ganz "billig", als Eingliederungsleistung aus dem Vermittlungs-Budget !!!
Denn "Vorschießen" (aus ALGII) ist ja nicht möglich VOR dem ersten Gehalt und wer weiß schon ob sich das dann (für die SB) auch noch lohnen würde.
Dass du keinen PKW zur Verfügung hast, sollte ihr ja bereits bekannt sein, das hat sie ja bei Stellen-Angeboten bereits mit zu beachten.
Es dürfte allgemein als unrealistisch anzusehen sein (auch im SGB II), wenn die "Pendelzeit" deutlich ÜBER der Arbeitszeit liegt und bei Schichtarbeit gibt es zu gewissen Tages- (oder Nachtzeiten) meist gar keine Verbindungen mehr oder es dauert noch länger.
Ist das ein VV mit RFB, ansonsten würde ich darüber allerdings gar nicht weiter diskutieren (wollen) ...
ja, ist ein ein VV mit RFB
Einen Ausdruck der möglichen Fahrverbindungen im Bezug auf das aktuelle Stellen - Angebot mitzusenden, ist eine gute Idee.
Das muss man wirklich tun, da die meisten SB Autofahrer sind und davon keine Vorstellung haben, wie abenteuerlich der ÖPNV sein kann.
Bei vielen Fahrplanauskünften (z.Bsp. VRR) kann man Adressen eingeben und bekommt die Fußwege dann gleich mit aufgeführt.
Als pdf ausdrucken und per Mail ans Amt? Meinen Drucker würde ich dafür nicht bemühen.
Nicht besonders logisch oder, ein PDF muss man ja nicht mehr ausdrucken wenn man das (als Anhang) per Mail verschicken möchte, ein Link zur Fahrplan-Auskunft wäre natürlich auch "lustig".
Mail-Verkehr mit SB sollte man aber unterlassen, denn da hat man keine Beweise für den Zugang beim SB (außerdem braucht der meinen Mailzugang nicht zu kennen), ich bevorzuge noch immer die "gute alte Post" und bei wichtigen Behörden-Sachen (bei Möglichkeit) FAX und / oder Versand per "Übergabe-Einschreiben".
Rückschein kann man sich sparen, denn mit der Sendungsnummer kann man den Zugang beim Empfänger auch selbst kontrollieren ...
Nicht besonders logisch oder, ein PDF muss man ja nicht mehr ausdrucken wenn man das (als Anhang) per Mail verschicken
Man druckt ein Dokument (virtuell) als pdf aus, das sagt man so.
Ich versende inzwischen fast alles als E-Mail-Anhang, fristwahrende Anträge, Widersprüche als Fax. Das JC darf auch mich per Mail kontaktieren. Solange das weiter so gut funktioniert, mache ich mir das Leben nicht unnötig schwer.
Der Krug geht solange zum Brunnen, bis er auf Faxe umsteigt.
Ich würde dieses nette Schreiben nicht nur einfach so an den TL schicken, sondern als echte Fachaufsichtsbeschwerde an eine deutlich übergeordnete Stelle,m beispielsweise das KRM in Nürnberg schicken.
Der gute SB hat sich hier schließlich eindeutig und vorsätzlich dazu entschieden entgegen den §§13-15 SGB I anstatt dich anständig zu beraten dich dreist anzulügen.
Hatte auch mal mit meiner SB das Problem, habe ihr dann das mit dem Gesetz mitgeteilt, und sie meinte dann, ich müsse dann umziehen, wenn die mich nehmen würden. Ich wohne in SH und habe damals auch für Bayern usw. Vermittlungsvorschläge mit RFB bekommen.