Source: http://gleichstellung.univie.ac.at/gleichstellung-und-diversitaet/ueber-uns/grundsaetze/
Timestamp: 2017-02-22 01:52:42
Document Index: 10691551

Matched Legal Cases: ['§ 19', '§ 2', '§ 3', '§ 41', '§ 41', '§ 13']

Personalwesen und Frauenförderung » Grundsätze Personalwesen und Frauenförderung
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Im Organisationsplan der Universität Wien sind die Einrichtungen verankert, die mit den Aufgaben Frauenförderung, Gleichstellung und Genderforschung betraut sind: Die Koordination der Aufgaben der Gleichstellung und Frauenförderung werden von der Dienstleistungseinrichtung "Personalwesen und Frauenförderung" (im Organisationsplan unter § 19 Abs. 1 Z 5) wahrgenommen.
Die Abteilung Gleichstellung und Diversität entwickelt ihre Maßnahmen und Programme auf Basis der nachfolgenden Grundlagen.
Die Gleichstellung von Frauen und Männern sowie die Frauenförderung zählen im UG 2002 zu den Grundsätzen und Aufgaben der Universitäten in Österreich (§ 2 Z 9, § 3 Z 9, § 41). Dies entspricht dem Prinzip des Gender Mainstreaming, zu dem sich die Bundesregierung im Jahr 2000 verpflichtet hat. Das UG 2002 verpflichtet die Universitäten, in allen Arbeitsbereichen ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Frauen und Männern zu erreichen (§ 41). Diese gesellschaftliche Verpflichtung ist Bestandteil der jeweils dreijährigen Leistungsvereinbarung zwischen den Universitäten und dem Ministerium (§ 13 Abs 2d UG 2002). Das Ziel der Gleichstellung ist durch geeignete Maßnahmen, v.a. die Umsetzung eines eigenen universitären Frauenförderungsplans zu erreichen.
Das Universitätsgesetz 2002 legt ausserdem fest, dass das Bundes-Gleichbehandlungsgesetz auf die Angehörigen der Universitäten nach wie vor Anwendung findet.
Frauenförderungsplan (PDF)
Die Förderung der Chancengleichheit von Frauen und Männern bildet auch einen Schwerpunkt im Entwicklungsplan der Universität Wien ( hier die aktuelle Version bis zum Jahr 2020). Die beiden thematischen Schwerpunkte bilden die Überbrückung von potenziellen Karrierebrüchen, sowie das regelmäßige Gleichstellungscontrollling. Darüber hinaus sollen die bestehenden Prozeduren im Zusammenhang mit Diskriminierung, Mobbing und auch sexueller Belästigung evaluiert und gegebenenfalls verbessert werden.