Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=OLG%20Karlsruhe&Datum=22.11.2016&Aktenzeichen=17%20U%2025/16
Timestamp: 2019-10-14 02:25:22
Document Index: 373692007

Matched Legal Cases: ['§ 153', 'BGH', 'BGH', '§ 2', 'BGH', '§ 355']

OLG Karlsruhe, 22.11.2016 - 17 U 25/16 - dejure.org
https://dejure.org/2016,43933
OLG Karlsruhe, 22.11.2016 - 17 U 25/16 (https://dejure.org/2016,43933)
OLG Karlsruhe, Entscheidung vom 22.11.2016 - 17 U 25/16 (https://dejure.org/2016,43933)
OLG Karlsruhe, Entscheidung vom 22. November 2016 - 17 U 25/16 (https://dejure.org/2016,43933)
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Wertpapierhandel: Haftung der möglicherweise strafbare Wertpapierübertragungen ausführenden Bank aus der Verletzung vertraglicher Nebenpflichten; Beachtlichkeit neuen Vorbringens in einem nachgelassenen Schriftsatz
Kein konkludent geschlossener Beratungsvertrag mit der (nur) ausführenden Bank bei Wertpapierübertragungen
Zum Anspruch eines Anlegers gegen die Bank u.a. auf Ersatz der ihm nach § 153a StPO im Strafverfahren wegen Marktmanipulation auferlegten Geldauflage
Wertpapierhandel; Beratungsvertrag; Aufklärungspflicht; Strafbarkeit; Kein konkludent geschlossener Beratungsvertrag mit der (nur) ausführenden Bank bei Wertpapierübertragungen
Zum konkludenten Abschluss eines Beratungsvertrags mit der (nur) ausführenden Bank bei Wertpapierübertragungen
Kein konkludent geschlossener Beratungsvertrag mit der nur ausführenden Bank
LG Heidelberg, 22.12.2015 - 2 O 146/15
ZIP 2017, 366
BB 2016, 3010
NZG 2017, 185
Denn der BGH - und die Rechtsprechung der Obergerichte - ist in ähnlich gelagerten Fällen von einem den Verbraucher begünstigenden und damit unschädlichen Hinausschieben der Widerrufsfrist ausgegangen (zuletzt BGH…, Urteil vom 21. Februar 2017, Az.: XI ZR 381/16, Rn. 17; Urteil vom 26. Mai 2009, Az.: XI ZR 242/08; Urteil vom 13. Januar 2009, Az.: XI ZR 118/08, NJW-RR 2009, 709; jeweils zu § 2 Abs. 1 S. 2 HWiG a.F.; wie hier i.E.: Senat, Beschluss vom 24. März 2017, Az.: 23 U 186/16; OLG Frankfurt am Main, Beschluss vom 21. Dezember 2015, Az.: 19 U 160/15; Beschluss vom 5. August 2016, Az.: 17 U 25/16; OLG Celle, Beschluss vom 22. Juli 2015, Az.: 3 U 89/15; OLG Oldenburg, Beschluss vom 31. August 2016, Az.: 8 U 89/16; vgl. auch BGH, Urteil vom 22. November 2016, Az.: XI ZR 434/15: Die versehentliche unzutreffende Aufnahme zusätzlicher, vom Gesetz nicht vorgesehener fristauslösender Umstände soll nur zu einer Vereinbarung erweiterter Voraussetzungen für den Fristlauf führen, so dass auch dann die Frist mit der unstreitigen Aushändigung der Vertragsurkunde begonnen hätte).
Die von der Beklagten den Klägern erteilte Widerrufsbelehrung genügt dem Deutlichkeitsgebot des § 355 Abs. 2 S. 1 BGB a.F. Dies hat der erkennende Senat bereits mehrfach entschieden (Senat, Beschluss vom 2.5.2016, Az. 17 U 4/16; Beschluss vom 29.8.2015, Az. 17 U 25/16; Beschluss vom 9.2.2017, Az. 17 U 199/16; Beschluss vom 17.5.2017, Az. 17 U 59/17).
Dies hat der erkennende Senat bereits mehrfach entschieden (Senat, Beschluss vom 02.05.2016, - 17 U 4/16 - ; Beschluss vom 29.08.2015 - 17 U 25/16 - ).