Source: https://www.haufe.de/thema/beleg/pc/?page=9
Timestamp: 2020-08-10 00:42:11
Document Index: 275223005

Matched Legal Cases: ['§ 144', '§ 144', '§ 144', '§ 144', '§ 144', '§ 144', '§ 143', '§ 146', '§ 146', '§ 146', '§ 146', '§ 146', '§ 146', '§ 146', '§ 146', '§ 147', '§ 147', '§ 147', '§ 257', '§ 829', '§ 7', '§ 840', '§ 50', '§ 50', '§ 8', '§ 50', '§ 58', '§ 58', '§ 51', '§ 51', 'EuG', 'EuG']

Betriebsprüfung: Soforthelfer / 10.3 Rechte und Pflichten bei einer Umsatzsteuerprüfung
Folgende Unterlagen müssen Sie dem Prüfer aushändigen; daneben müssen Sie dem Prüfer auch die notwendigen Auskünfte erteilen: Belege und Buchführung sowie beim Z-1- und Z-2-Zugriff die entsprechenden Hilfsmittel, um die Daten lesen zu können. Bitte beachten Sie, dass hierzu auch Unterlagen und Dateien gehören, die für das Verständnis der Finanzbuchhaltung notwendig sind. Beim ...mehr
Schwarz/Pahlke, AO § 144 Aufzeichnung des Warenausgangs / 4 Form der Aufzeichnungen
Rz. 7 Nach § 144 Abs. 1 AO haben die Aufzeichnungen ausdrücklich gesondert zu erfolgen. Dies bedeutet nicht, dass ein besonderes Warenausgangsbuch geführt werden muss, es genügt vielmehr jede Form der gesonderten Aufzeichnung der nach § 144 Abs. 3 AO erforderlichen Angaben. Der Aufzeichnungspflichtige ist hinsichtlich der äußeren Gestaltung der Aufzeichnung frei, da § 144 AO...mehr
Schwarz/Pahlke, AO § 144 Aufzeichnung des Warenausgangs / 3.2 Erforderliche Angaben
Rz. 6 § 144 Abs. 3 AO bestimmt die Angaben, die in den Aufzeichnungen zwingend enthalten sein müssen. Die Vorschrift korrespondiert mit § 143 Abs. 3 AO. Folgende fünf Angaben sind vorgeschrieben: Aufzuzeichnen ist der Tag des Warenausgangs, d. h. der Tag, an dem die rechtliche oder tatsächliche Verfügungsmacht über die Ware verschafft wird. Zulässig ist die Erfassung auch unt...mehr
Digitaler Wandel in der Steuerkanzlei / 2.3 Persönliche Beratung bleibt wichtig
Der persönliche Aspekt bleibt und spielt weiter eine wichtige Rolle und bekommt sogar eine ganz neue Qualität. Denn welche Kanzlei wird aus Sicht des Mandanten wohl die wertvollere Beratung liefern: diejenige, die anruft und fehlende oder fehlerhafte Belege anmahnt oder diejenige, die darauf hinweist, dass in 3 Monaten ein Darlehen ausläuft und die Zwischenbilanz bereits bei...mehr
Erbschaftsteuererklärung ab dem 1.7.2016 / 2.14.1.1 Darlehensschulden (Zeilen 85 bis 89)
In den Zeilen 85 bis 89 sind Darlehensschulden des Erblassers zu erfassen. Anzugeben sind der Name und die Anschrift des Gläubigers, der Nennbetrag der Darlehensschuld sowie der Zinssatz und der Wert. Beizufügen sind auch entsprechende Unterlagen oder Belege.mehr
Schwarz/Pahlke, AO § 146a Ordnungsvorschrift für die Buc ... / 2.2 Belegausgabepflicht (§ 146a Abs. 2 S. 1 AO)
Rz. 8 Im Referentenentwurf noch nicht vorgesehen war eine Belegausgabepflicht, die nunmehr in § 146a Abs. 2 AO normiert ist. Hiernach ist ab 2020 – mit Ausnahme der Übergangsbestimmungen für nicht nachrüstbare Kassen – derjenige, der die digitale Kasse verwendet, verpflichtet, dem an dem Geschäftsvorfall Beteiligten in unmittelbarem zeitlichem Zusammenhang mit dem Geschäftsv...mehr
Schwarz/Pahlke, AO § 146a Ordnungsvorschrift für die Buc ... / 3.2 Umsetzung der Verordnungsermächtigung
Rz. 14 Zur Umsetzung der Verordnungsermächtigung bestimmt § 146 Abs. 3 S. 4 AO, dass diese dem Bundestag zuzuleiten ist, wobei die Zuleitung durch den Bundesrat erfolgt, wie § 146 Abs. 3 S. 5 AO ausdrücklich normiert. Der Bundestag kann der VO durch Beschluss zustimmen oder ablehnen. Der Beschluss des Bundestags wird sodann dem Bundesfinanzministerium zugeleitet. Hat sich de...mehr
Schwarz/Pahlke, AO § 146a Ordnungsvorschrift für die Buc ... / 3.1 Inhalt der Ermächtigung
Rz. 12 § 146a Abs. 3 S. 1 AO beinhaltet eine Verordnungsermächtigung für das Bundesfinanzministerium. Dieses wird ermächtigt, durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrats und im Einvernehmen mit dem Innenministerium sowie dem Wirtschaftsministerium Folgendes zu bestimmen: Welche elektronischen Aufzeichnungssysteme über eine zertifizierte technische Sicherungseinrichtu...mehr
Schwarz/Pahlke, AO § 147 Ordnungsvorschriften für die Au ... / 3.1 Geordnete Aufbewahrung
Rz. 25 Die Aufbewahrung der Unterlagen hat geordnet zu erfolgen. Ein bestimmtes Ordnungssystem ist nicht vorgeschrieben. Ausreichend ist jede sich aus den Belangen des Unternehmens ergebende Systematik, sodass – folgend aus dem Grundsatz der Übersichtlichkeit – ein sachkundiger Dritter in angemessener Zeit die für die Überprüfung erforderlichen Belege und Geschäftspapiere oh...mehr
Schwarz/Pahlke, AO § 147 Ordnungsvorschriften für die Au ... / 2.3 Buchungsbelege
Rz. 17 Nach § 147 Abs. 1 Nr. 4 AO sind die Buchungsbelege aufzubewahren. Entsprechendes gilt nach § 257 Abs. 1 Nr. 4 HGB. Wird die Buchführung in Form der geordneten Ablage der Belege geführt, so haben die Belege Buchfunktion (s. Rz. 3) und sind demgemäß hinsichtlich der Aufbewahrungsfrist als solche zu behandeln. Hinsichtlich der Form der Aufbewahrung (s. Rz. 25) behalten s...mehr
Gottwald/Mock, Zwangsvollstreckung, ZPO § 829a Vereinfac ... / 2 Voraussetzungen der vereinfachten Pfändung
Rz. 4 Das vereinfachte Antragsverfahren ist – zum Schutz des Vollstreckungsschuldners – auf bestimmte Fälle beschränkt. Hierzu müssen folgende Voraussetzungen kumulativ vorliegen: die sich aus dem Vollstreckungsbescheid ergebende fällige Geldforderung darf nicht mehr als 5.000 EUR betragen; Kosten der Zwangsvollstreckung und Nebenforderungen sind bei der Berechnung der Forder...mehr
Existenzgründungsberatung durch Steuerberater / 15 Investitionsabzugsbetrag und Vorgründungskosten
Mit dem Investitionsabzugsbetrag (§ 7g Abs. 1 EStG) kann das steuerliche Ergebnis beim Gründer nicht mehr auf Dauer gestaltet werden. Es sollen zwar weiterhin kleinere und mittlere Unternehmen gefördert werden, das aber nur, soweit eine Investitionsabsicht tatsächlich verwirklicht wird. Nach der Regelung können Gründer für Wirtschaftsgüter, die sie anschaffen oder herstellen ...mehr
Gottwald/Mock, Zwangsvollstreckung, ZPO § 840 Erklärungs ... / 1 Regelungszweck
Rz. 1 Zweck der Auskunftspflicht ist es, dem Gläubiger Informationen darüber zu verschaffen, welchen Risiken er bei der Rechtsverfolgung begegnen wird. Insbesondere geht es für den Gläubiger darum zu erfahren, ob der Drittschuldner die gepfändete Forderung als begründet anerkennt und erfüllen wird oder ob er sie bestreitet und der Gläubiger sie deshalb nur im Erkenntnis- ode...mehr
Dötsch/Pung/Möhlenbrock (D/P/M), Die Körperschaftsteuer, ... / 3.10.2 Vereinfachter Zuwendungsnachweis bei Zuwendung von Kleinbeträgen
Tz. 265 Stand: EL 89 – ET: 03/2017 Bei der Zuwendung von Kleinbeträgen bis 200 EUR genügt nach § 50 Abs 4 S 1 Nr 2 EStDV idF des Gesetzes v 18.07.2016 aus Vereinfachungsgründen anstelle einer von der Kö ausgestellten Zuwendungsbestätigung der Bareinzahlungsbeleg oder die Buchungsbestätigung eines Kreditinstituts. Dieses Verfahren ist anwendbar, wenn der Empfänger der Zuwendung ...mehr
Dötsch/Pung/Möhlenbrock (D/P/M), Die Körperschaftsteuer, ... / 3.9.5 Ab Veranlagungszeitraum 2017 nur noch Belegvorhaltepflicht
Tz. 262b Stand: EL 89 – ET: 03/2017 Durch das "Gesetz zur Modernisierung des Besteuerungsverfahrens" v 18.07.2016 wurde die bisher in § 50 Abs 1 EStDV normierte Belegvorlagepflicht durch eine Belegvorhaltepflicht abgelöst. In der Neufassung der Vorschrift wird der Zuwendungsabzug nicht mehr von einem Nachw der Zuwendung durch (Vorlage einer) Zuwendungsbestätigung abhängig gem...mehr
Dötsch/Pung/Möhlenbrock (D/P/M), Die Körperschaftsteuer, ... / 3.8.1 Sanierung
Tz. 143 Stand: EL 66 – ET: 06/2009 Nach § 8 Abs 4 S 3 KStG ist die Zuführung von neuem BV unschädlich, wennmehr
Dötsch/Pung/Möhlenbrock (D/P/M), Die Körperschaftsteuer, ... / 3.10.1 Vereinfachter Zuwendungsnachweis in Katastrophenfällen
Tz. 263 Stand: EL 89 – ET: 03/2017 Nach § 50 Abs 4 S 1 Nr 1 Buchst a EStDV idF des Ges v 18.07.2016 genügt für den Spendenabzug der Bareinzahlungsbeleg oder die Buchungsbestätigung eines Kreditinstituts, wenn die Zuwendungen zur Hilfe in Katastrophenfällen innerhalb eines Zeitraums, den die obersten Fin-Beh der Länder im Benehmen mit dem BMF bestimmen, auf ein für den Katastr...mehr
Dötsch/Pung/Möhlenbrock (D/P/M), Die Körperschaftsteuer, ... / 5.4.3 Spendensammelvereine, Fördergesellschaften (§ 58 Nr 1 AO)
Tz. 111 Stand: EL 98 – ET: 02/2020 Die Vorschrift des § 58 Nr 1 AO enthält für die sog Spendensammelvereine und Fördergesellschaften eine Ausnahme vom Grundsatz der Unmittelbarkeit (s Urt des BFH v 13.09.1989, BStBl II 1990, 28) und ermöglicht überhaupt erst deren StBefreiung. Zulässig ist dabei auch die Mittelweitergabe an mehrere andere Kö. Einzelheiten zur Mittelbeschaffung...mehr
Dötsch/Pung/Möhlenbrock (D/P/M), Die Körperschaftsteuer, ... / 1.3.2 Gründe für die Ergänzung des § 51 AO um Abs 2
Tz. 9 Stand: EL 98 – ET: 02/2020 Auslöser der Ergänzung des § 51 AO um den neuen Abs 2 war das Urt des EuGH v 14.09.2006 – C 386/04 ( "Stauffer"), (EUGHE, Beil zu BFH/NV 1/2007, 55). Der EuGH hatte entschieden, es sei mit dem EG-Vertrag nicht vereinbar, wenn eine in einem anderen Mitgliedstaat der EU (Italien) ansässige und nach dessen Recht als gemeinnützig anerkannte Stiftun...mehr
ZErb 02/2020, Einsetzung einer betreuten Person als nich ... / 1 Gründe
1. Der Beteiligte zu 1) wurde im Jahr 1988 wegen eines frühkindlichen Hirnschadens entmündigt; seit dem Jahr 1992 besteht eine rechtliche Betreuung für alle Angelegenheiten, auch für den Bereich der Vermögenssorge. Vormund, bzw. Betreuerin war zunächst seine Mutter; nach deren Versterben dann seine Schwester. Die Betreuung wurde zuletzt mit Beschl. v. 24.10.2012 bis zum 24.1...mehr
Dötsch/Pung/Möhlenbrock (D/P/M), Die Körperschaftsteuer, ... / 1.3.3 Abzugsfähigkeit von Auslandspenden
Tz. 12 Stand: EL 98 – ET: 02/2020 Zum Spendenrecht hatte der BFH bereits 1966 (s Urt des BFH v 11.11.1966, BStBl III 1967, 116) den Abzug von Spenden an ausl KöR und ausl öff Dienststellen auch mit der Begr abgelehnt, es sei "nicht ersichtlich, aus welchem vernünftigen Grund der dt St-Ges-Geber Spenden an ausl KöR oder an ausl Dienststellen durch einen St-Verzicht hätte begün...mehr
Elektronische Rechnungsstellung und Verfahrensdokumentation / 2 Empfang elektronischer Belege
Gehen elektronische Belege ein, muss sichergestellt werden, dass die Rechnung nur einmal und vollständig in das Rechnungswesen eingebunden wird (keine Doppelerfassung, keine mehrfachen Betriebsausgaben) und danach ordnungsgemäß archiviert wird.mehr
Elektronische Rechnungsstellung und Verfahrensdokumentation / 1 Erstellung elektronischer Belege
Bei der Erstellung von elektronischen Rechnungen muss sichergestellt sein, dass jeder Geschäftsvorfall genau einmal erfasst und berechnet wird. Es darf also nicht zum Nichterfassen oder Mehrfacherfassen von Geschäftsvorfällen kommen. Danach beginnt ebenso wie bei elektronisch erhaltenen Rechnungen die Archivierung. Hinweis Nutzung von Office-Anwendung als Schreibmaschine Werden...mehr
Aufzeichnungspflichten im Betriebsbereich / 4.2 Elektronische Belege sind auch elektronisch aufzubewahren
Sind elektronische Daten (Buchungen) oder Dokumente (Eingangsrechnungen) im Unternehmen entstanden oder dort eingegangen, sind sie auch in dieser Form aufzubewahren und dürfen nicht gelöscht werden. Die Aufbewahrung (nur) in ausgedruckter Form ist unzulässig. Achtung Elektronisch erstellte Ausgangsrechnungen Erleichterung: Es ist zulässig elektronisch erstellte und in Papierfo...mehr
Elektronische Rechnungsstellung und Verfahrensdokumentation / 4.1 OCR-Verfahren
Wird im Zusammenhang mit der bildlichen Erfassung zusätzlich zur Bilddatei der Text im Beleg mittels Optical-Character-Recognition-Verfahren (OCR) für ein Textverarbeitungsprogramm lesbar gemacht, so gilt auch diese Datei als – selbsterstellter – zusätzlicher elektronischer Beleg. Bild und Textdatei sind zu verknüpfen und unter demselben Index zu verwalten.mehr
Aufzeichnungspflichten im Betriebsbereich / 4.2.2 PDFs: Es kommt auf das Format an
Kommt ein Beleg als PDF, so ist er selbstverständlich im PDF-Format abzuspeichern. Liegt ein elektronischer Beleg mit einer maschinellen Auswertbarkeit vor (d-Base, csv, etc.), darf diese Auswertbarkeit nicht durch Abspeichern z. B. als PDF reduziert werden (z. B. nach dem Umwandeln von Excel-Tabellen, Kassenjournalen oder Buchungen in ein PDF sind Berechnungen nicht mehr mög...mehr
Aufzeichnungspflichten im Betriebsbereich / 4.3.1 Anforderungen an das EDV-System
Ein EDV-System muss steuerlich den nachfolgenden Anforderungen entsprechen: Nachvollziehbarkeit: Der Weg vom Beleg über die Buchung zur Bilanz und umgekehrt muss einem sachverständigen Dritten in angemessener Zeit möglich sein. Nachprüfbarkeit: Zur Überprüfung der Buchführung muss eine Programmbeschreibung (Verfahrensdokumentation) vorhanden sein. Dies gilt sowohl für das Prod...mehr
Aufzeichnungspflichten im Betriebsbereich / 1.5.4 Belegausgabepflicht ab 2020
Werden Umsätze mit elektronischen Kassen aufgezeichnet, muss dem Kunden ab dem 1.1.2020 sofort ein Beleg ausgestellt werden. Beim Verkauf von Waren an eine Vielzahl von nicht bekannten Personen kann das Finanzamt – auf Antrag (!) – von der Belegausgabepflicht befreien, sofern im Einzelfall eine persönliche oder sachliche Härte vorliegt. Die mit der Belegausgabe verbundenen K...mehr