Source: https://soz-kult.hs-duesseldorf.de/studium/studiengaenge/ba-sasp/Seiten/pruefungsordnung.aspx
Timestamp: 2018-06-23 08:26:39
Document Index: 140260447

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 3', '§ 6', '§ 9', '§ 10', '§ 2', '§ 3', '§ 1', '§ 49', '§ 6', '§ 17', '§ 17', '§ 9', '§ 10', '§ 28']

Prüfungsordnung BA Sozialarbeit/Sozialpädagogik
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Prüfungsordnung für die Bachelorstudiengänge „Sozialarbeit/Sozialpädagogik“ und „Sozialarbeit/Sozialpädagogik (Teilzeit)“ (BaPO Soz) an der Hochschule Düsseldorf
Geändert durch 1. Änderungssatzung vom 28.11.2016
Geändert durch 2. Änderungssatzung vom 12.05.2017
Geändert durch 3. Änderungssatzung vom 13.03.2018
Aufgrund der §§ 2 Abs. 4, 64 Abs. 1 des Gesetzes über die Hochschulen des Landes Nordrhein-Westfalen (HG NRW) vom 16.09.2014 (GV.NRW S. 547) in der aktuell gültigen Fassung hat die Hochschule Düsseldorf die folgende studiengangspezifische Prüfungsordnung als Satzung erlassen. Diese Prüfungsordnung gilt nur in Verbindung mit der Rahmenprüfungsordnung des Fachbereichs Sozial- und Kulturwissenschaften der Hochschule Düsseldorf (RahmenPO) vom 25.08.2015 in der jeweils gültigen Fassung.
§ 3 Bachelorgrad; Staatliche Anerkennung
§ 6 Umfang und Art der Bachelorprüfung
§ 9 Zulassung zur Bachelor-Thesis
§ 10 Bildung der Gesamtnote der Bachelorprüfung
Anlage 1: Studienverlaufsplan des Studiengangs „Sozialarbeit/Sozialpädagogik“
Anlage 2: Studienverlaufsplan des Studiengangs „Sozialarbeit/Sozialpädagogik (Teilzeit)“
Anlage 3: Studien- und Prüfungsplan
Diese Prüfungsordnung gilt für das Studium in den Bachelor-Studiengängen „Sozialarbeit/Sozial­pädagogik“ und „Sozialarbeit/Sozialpädagogik (Teilzeit)“ des Fachbereichs Sozial- und Kultur­wissenschaften der Hochschule Düsseldorf.
Auf der Grundlage der in § 2 Abs. 1 RahmenPO bestimmten Ziele, soll das Studium in den Bachelor-Studiengängen „Sozialarbeit/Sozialpädagogik“ und „Sozialarbeit/Sozialpädagogik (Teilzeit)“ die Studierenden befähigen, individuelle und gesellschaftliche Strukturen in ihrer wechselseitigen Ab­hängigkeit zu erkennen, zu analysieren und zu ihrer Verbesserung die grundlegenden Handlungs­strategien der Sozialarbeit und der Sozialpädagogik einzusetzen und zu überprüfen.
§ 3 – Bachelorgrad; Staatliche Anerkennung
Aufgrund der bestandenen Bachelorprüfung verleiht die Hochschule Düsseldorf den akademischen Grad „Bachelor of Arts“, abgekürzt „B.A.“. Zugleich wird die Staatliche Anerkennung als „Sozialarbeiterin/ Sozialpädagogin“ oder „Sozialarbeiter/Sozialpädagoge“ verliehen.
(1) Studienvoraussetzungen für die Aufnahme des Studiums in den unter § 1 genannten Bachelor-Studiengängen sind:
die Fachhochschulreife oder die allgemeine Hochschulreife oder eine vom zuständigen Ministerium als gleichwertig anerkannte Vorbildung; weiterhin wird gemäß § 49 Abs. 9 HG NRW zum Studium zugelassen, wer sich ohne Vorliegen der Voraussetzungen gemäß S. 1 erfolgreich einer Zugangsprüfung in Form einer externen Feststellungsprüfung i. S. d. Feststellungsprüfungs­ordnung Hochschule NRW in der jeweils gültigen Fassung unterzieht
der Nachweis eines Vorpraktikums von zehn Wochen Dauer (Vollzeit); alternativ kann das Praktikum auch in Teilzeit über eine Dauer von maximal 20 Wochen, dann bei einer Arbeitszeit von mindestens 50 % der regelmäßigen Vollzeit-Arbeitszeit in der Einrichtung, erbracht werden
(2) Der Nachweis nach Abs. 1 Nr. 2 gilt als erbracht, wenn die Studienbewerberin oder der Studien­bewerber die Qualifikation für das Studium durch das Zeugnis der Fachhochschulreife einer Fachober­schule für Sozialpädagogik/Sozialarbeit erworben hat.
(3) Einschlägige Ausbildungs- und Berufstätigkeiten, einschließlich anrechenbarer Zeiten des Wehr- oder Zivildienstes, werden auf das Vorpraktikum angerechnet.
(4) Abweichend von Absatz 1 Nummer 2 können auch Bewerberinnen und Bewerber zugelassen
werden, die den Nachweis des Vorpraktikums zum Zeitpunkt der Einschreibung nicht erbringen. Der
entsprechende Nachweis muss in diesem Fall spätestens bis zum Beginn des 3. Semesters nachge-
(5) Das Vorpraktikum soll der Praktikantin oder dem Praktikanten einen Einblick in Aufgaben und Arbeitsweisen der Sozialarbeit/Sozialpädagogik verschaffen. Es kann in allen Einrichtungen von Trägern der Jugend-, Sozial- und Gesundheitshilfe, bei Einrichtungen der Kirchen und bei Trägern außerschu-lischer Bildungsarbeit abgeleistet werden, sofern gesichert ist, dass der Praktikant oder die Praktikantin überwiegend für Tätigkeiten in der Sozialen Arbeit eingesetzt wird.
(1) Die Regelstudienzeit beträgt im Studiengang „Sozialarbeit/Sozialpädagogik“ sieben Semester und im Studiengang „Sozialarbeit/Sozialpädagogik (Teilzeit)“ zwölf Semester.
(2) Das Studium gliedert sich in die Studieneingangs-, Studienaufbau- und Studienabschlussphase.
(3) Der Gesamtstudienumfang beträgt 116 Semesterwochenstunden (SWS). Die Verteilung der Semesterwochenstunden im Einzelnen ergibt sich aus dem Studienverlaufsplan in Anlage 1 (Vollzeit) bzw. Anlage 2 (Teilzeit).
(4) Für das gesamte Studium werden insgesamt 210 Creditpoints (CP) vergeben. Davon entfallen 63 CP auf die Studieneingangs-, 87 CP auf die Studienaufbau- und 60 CP auf die Studienabschlussphase.
§ 6 – Umfang und Art der Bachelorprüfung
Die Bachelorprüfung besteht nach Maßgabe des Studien- und Prüfungsplans in Anlage 3 aus
den Prüfungen in den Modulen:
- ​M1 Mentoring/Coaching ​2 CP
​- IM Interdisziplinäres Modul
​- P Propädeutik 10 CP
​- G1 Professionelle Identität 12 CP
- G2 Menschliche Entwicklung im sozialen Umfeld
- G3 Gesellschaftliche Strukturen und Entwicklungen
- G4 Rechtliche, sozialpolitische, institutionelle und sozialwirtschaftliche Bedingungen 9 CP
- G5 Kultur, Ästhetik, Medien
- MPS Mentoring/Coaching 2 und Methoden empirischer Praxis- und Sozialforschung 4 CP
- PM Praxismodul 10 CP
- A1 Professionelle Identität
- A2 Menschliche Entwicklung im sozialen Umfeld
- A3 Gesellschaftliche Strukturen und Entwicklungen
- A4 Rechtliche, sozialpolitische, institutionelle und sozialwirtschaftliche Bedingungen 12 CP
- A5 Kultur, Ästhetik, Medien 12 CP
- SA Modul zur Erlangung der Staatlichen Anerkennung
- WM Wahlmodul
- BTB Thesis Begleitmodul
zwei Prüfungen in einem der folgenden Schwerpunktmodule:
- S1 Schwerpunkt Arbeitsmarkt, Beruflichkeit und Soziale Arbeit
​- S2 Schwerpunkt Beratung
​- S3 Schwerpunkt Bewegungs- und Erlebnispädagogik
​- S4 Schwerpunkt Bildung und Soziale Arbeit
​- S5 Schwerpunkt Digitale Medien, Massenmedien und computervermittelte Kommunikation 10 CP
- S6 Schwerpunkt Exklusion-Inklusion-Diversity
​- S7 Schwerpunkt Gesundheit
​- S8 Schwerpunkt Kulturarbeit/Kulturpädagogik
​- S9 Schwerpunkt Menschenrechte
​- S10 Schwerpunkt Soziale Arbeit im demografischen Wandel - Soziale Arbeit mit Älteren 10 CP
- S11 Schwerpunkt Zivilgesellschaft 10 CP
​- S12 Schwerpunkt Aktuelle Theorie- und Forschungsperspektiven in der Sozialen Arbeit 10 CP
​- S13 Schwerpunkt Bildung und Erziehung im internationalen und interkulturellen Kontext 10 CP
​- S14 Schwerpunkt Entwicklungsförderung 10 CP
drei Prüfungen in einem anderem als dem unter Ziffer 2 gewählten Schwerpunktmodul:
​- S5 Schwerpunkt Digitale Medien, Massenmedien und computervermittelte Kommunikation 15 CP
​- S10 Schwerpunkt Soziale Arbeit im demografischen Wandel - Soziale Arbeit mit Älteren 15 CP
- S11 Schwerpunkt Zivilgesellschaft
​- S12 Schwerpunkt Aktuelle Theorie- und Forschungsperspektiven in der Sozialen Arbeit 15 CP
​- S13 Schwerpunkt Bildung und Erziehung im internationalen und interkulturellen Kontext 15 CP
​- S14 Schwerpunkt Entwicklungsförderung 15 CP
der Bachelor-Thesis BT
dem Kolloquium K
Abweichend von § 17 Abs. 10 RahmenPO werden die erfolgreich abgeschlossenen Prüfungsleistungen in den Modulen
- Mentoring/Coaching 2 und Methoden empirischer Praxis- und Sozialforschung,
- Praxismodul,
- Modul zur Erlangung der staatlichen Anerkennung,
- Wahlmodul und
- Bachelor-Thesis-Begleitmodul
mit dem Ergebnis „bestanden“ bzw. „nicht-bestanden“ benotet.
(1) Die Praxisanteile des Studiums bestehen aus dem Praxismodul in der Studienaufbauphase sowie dem Modul zur Erlangung der staatlichen Anerkennung in der Studienabschlussphase.
(3) In den Praktika wird die oder der Studierende auf der Basis eines vom Fachbereich genehmigten Vertrages zwischen der oder dem Studierenden und der jeweiligen Praxisstelle tätig.
(4) Die erfolgreiche Ableistung der Praktika wird durch eine Bescheinigung der Praxisstelle nachge­wiesen und ist zusätzlich zur bestandenen Prüfungsleistung Voraussetzung für den erfolgreichen Ab­schluss des jeweiligen Moduls.
(5) Die Prüfung im Modul zur Erlangung der Staatlichen Anerkennung kann abweichend von § 17 Abs. 5 RahmenPO nur einmal wiederholt werden.
(6) Die weiteren Bedingungen und die Organisation der Praktika regelt die Praxisordnung des Fachbe­reichs.
§ 9 – Zulassung zur Bachelor-Thesis und zum Kolloquium
(1) Zur Bachelor-Thesis wird zugelassen, wer mindestens 180 Creditpoints erworben hat.
(2) Zum Kolloquium wird zugelassen, wer 208 Creditpoints erworben hat.
§ 10 – Bildung der Gesamtnote der Bachelorprüfung
Bei der Bildung der Gesamtnote der Bachelorprüfung werden die gemäß § 28 RahmenPO festgesetzten Modulnoten der fünf Aufbaumodule A1 bis A5 mit jeweils 9%, die Modulnoten der beiden Schwerpunkt-module mit jeweils 15%, die Note der Bachelor-Thesis mit 20% und die Note des Kolloquiums mit 5% gewichtet.
(1) Diese Prüfungsordnung tritt am 01.09.2015 in Kraft. Sie gilt für alle Studentinnen und Studenten der Bachelor-Studiengänge „Sozialarbeit/Sozialpädagogik“ und „Sozialarbeit/Sozialpädagogik (Teilzeit)“, die ihr Studium ab dem Wintersemester 2015/16 aufgenommen haben.
(2) Studierende, die ihr Studium im Bachelor-Studiengang „Sozialarbeit/Sozialpädagogik“ oder im Bachelor-Studiengang „Sozialarbeit/Sozialpädagogik (Teilzeit)“ vor In-Kraft-Treten dieser Prüfungs-ordnung aufgenommen haben, werden auf Antrag in den gesamten Geltungsbereich dieser Prüfungs-ordnung für den entsprechenden Studiengang und der RahmenPO übernommen. Bisherige Prüfungs-leistungen werden von Amts wegen angerechnet. Die Prüfungsordnung für den Bachelor-Studiengang „Sozialarbeit/Sozialpädagogik“ (BaPO) vom 16.09.2011 (Verkündungsblatt der Fachhochschule Düsseldorf Nr. 251 vom 16.09.2011) wird zum Ende des Sommersemesters 2020 außer Kraft treten. Die Prüfungsordnung für den Bachelor-Studiengang „Sozialarbeit/Sozialpädagogik (Teilzeit)“ (BaPOT) vom 16.09.2011 (Verkündungsblatt der Fachhochschule Düsseldorf Nr. 252 vom 16.09.2011) wird zum Ende des Wintersemesters 2022/23 außer Kraft treten. Diese Zeitpunkte gelten auch für Wiederholungs-prüfungen.
​Hier finden Sie die aktuelle Prüfungsordnung, gültig für alle Studierende, die ab dem WS 2015/16 ihr Studium beginnen oder in diese Prüfungsordnung gewechselt sind.
Studienverlaufsplan (gem. Anlage 1 und 2)
Modulhandbuch (enthält Anlage 3)
Die vorhergehenden Prüfungsordnungen des Bachelor "Sozialarbeit/Sozialpädagogik" finden Sie im Archiv der Webseiten des Fachbereiches:
Prüfungsordnungen für Studierende die ab dem WS 2011/12 und vor dem WS 2015/16 ihr Studium begonnen haben oder in diese Prüfungsordnung gewechselt sind:
Prüfungsordnung vom 16.9.2011
Prüfungsordnung Teilzeit vom 16.9.2011
Prüfungsordnungen für Studierende die vor dem WS 2011/12 ihr Studium begonnen haben:
Prüfungsordnung vom 3.4.2009
Prüfungsordnung Teilzeit vom 16.09.2010
Ausgelaufene Prüfungsordnungen:
Prüfungsordnung vom 22.3.2007
Die Prüfungsordnung auf dieser Seite ist eine nicht-amtliche Lesefassung der Prüfungsordnung Sozialarbeit/Sozialpädagogik 2015. Lesefassungen dienen der besseren Lesbarkeit von Ordnungen, die durch eine oder mehrere Änderungsordnungen geändert worden sind. In ihnen sind die Regelungen der Ausgangs- und Änderungsordnungen zusammengestellt. Rechtlich verbindlich sind nur die originären Ordnungen und Änderungssatzungen in den amtlichen Mitteilungen, die im Verkündungsblatt der Hochschule veröffentlicht werden, nicht jedoch die lesbaren Fassungen. Verbindlich sind für die Prüfungsordnung Sozialarbeit/Sozialpädagogik 2015:
http://fhdd.opus.hbz-nrw.de/volltexte/2015/904/pdf/vb408.pdf
http://fhdd.opus.hbz-nrw.de/volltexte/2016/1018/pdf/vb499.pdf
http://fhdd.opus.hbz-nrw.de/volltexte/2017/1082/pdf/vb549.pdf
http://fhdd.opus.hbz-nrw.de/volltexte/2018/1165/pdf/vb588.pdf
Zuletzt geändert am 21.03.2018 17:23