Source: http://www.uni-protokolle.de/foren/viewt/241562,80.html?sid=22dea15c7544b99d14815e0caf51a314
Timestamp: 2018-01-18 18:02:01
Document Index: 292848515

Matched Legal Cases: ['§ 476', '§ 476', 'BGH', '§ 812', '§476', '§812', '§ 276', '§276', '§812', '§812']

Verfasst am: 16 Sep 2009 - 18:55:26 Titel:
ilieta hat folgendes geschrieben:
812 BGB!
Geht der unproblematisch durch?
Verfasst am: 16 Sep 2009 - 19:53:56 Titel:
nein, bei mir steht 814 entgegen...(ohne Gewähr)
Verfasst am: 16 Sep 2009 - 23:06:44 Titel:
Danke. Jetzt habe ich endlich etwas, was ich zu diesem Anspruch schreiben kann.
Verfasst am: 17 Sep 2009 - 16:05:51 Titel:
@Woda, hierzu:
Mal was anderes: habe einen Streit gefunden - und zwar - ob § 476 beim Pferdekauf anwendbar ist?? Was denkt ihr, muss man das hier problematisieren und als Strei darstellen, oder ist es unnötig und reine Platzverschwendung?????????
Oh, wo hast du das denn gefunden? Ist denn trotzdem 476 nach h.M. letztlich anwendbar?
Verfasst am: 18 Sep 2009 - 07:36:25 Titel:
Jurastudentin86 hat folgendes geschrieben:
JA, § 476 ist letzlich anwendbar. Das kann nur wegen der Art des Mangels bei bestimmte Krankheiten ausgeschlossen sein (BGH NJW2006, 2250) . Jeztz denke ich, dass dieser Streit hier nicht relevant ist (hauptsächlich wegen Platzmangel).
Noch eine Frage: kann es sein, dass bei dem Anspruch V gegen A neben § 812 auch GoA in Betracht kommt.??
Verfasst am: 18 Sep 2009 - 11:07:27 Titel:
Es wurde auch schon vertreten, bei Tiermängeln §476 generell auszuschließen. Aber wie gesagt, im Ergebnis wirkt sich das nicht aus. Schaden wird es aber nicht, ein paar Zeilen - je nach Platz - dazu zu schreiben.
Ich würde sagen nein. Zum einen schließt eine GoA den §812 aus. Zum anderen fehlt für mich das Merkmal "ohne Auftrag". Denn V handelt ja auf Bitte des A.
Verfasst am: 18 Sep 2009 - 12:26:37 Titel:
Noch eine Frage: A müsste den Widerrf entweder schriftlich oder durch die Rücksendung der Sache erklären. Im SV stehen aber keine Angaben dazu? Soll man einfach schreiben, dass er es so oder so gemacht haben muss und somit die formgerechte Erklärung bejahen.
Noch was: prüft ihr den Anspruch auf Rückzahlung des 900 € für Sattel und 50 € für Zaumzeug getrent oder zusammen.
Verfasst am: 18 Sep 2009 - 15:42:21 Titel:
Ja. An einer Formalität sollte die Prüfung nie scheitern.
Momentan stehen sie bei mir getrennt. Der Grund ist, dass die Rückgabe des Zaumzeugs unmöglich ist und sich die Frage stellt, ob A Wertersatz leisten muss.
In diesem Zusammenhang habe ich noch eine Frage bzgl. des Aufwendungsersatzes von V: Würde A auch von V Aufwendungsersatz für Sattel/Zaumzeug kriegen, wäre A ja am Ende bereichert, weil er ja auch von D Rückzahlung verlangen kann (zumindest bei mir). Wie sollte man das handhaben?
Verfasst am: 18 Sep 2009 - 16:34:35 Titel:
Das kann sein. Aber im SV steht nich, dass A noch von V Kostenersatz verlangen will. DA steht nur, dass er nur von D Rückzahlung verlangt.
Noch Frage: HAt V beim Anspruch des A auf Ersatz von Behandlungskosten auch die PV zu vertreten. Eigentlich hat er Vorsatz und Fahrlässigkeit zu vertren § 276. Er hat hier offensichtlich nicht vorsätzlich gehandelt. Dann müsste er fahrlässig gehandelt haben. Aber was könnte er noch machen. Außerdem wird der Mangel nur vermutet.
Wie habt ihr das begründet?????????
Verfasst am: 18 Sep 2009 - 19:35:29 Titel:
Das stimmt. Aber die Fallfrage heißt doch: "Welche Ansprüche bestehen zwischen den Beteiligten?" Darunter verstehe ich, alle möglichen Ansprüche in Betracht zu ziehen.
Man kann fragen, ob V eine Untersuchungspflicht trifft. Aber meine Tendenz ist da (-).
Ansonsten Beschaffenheitsgarantie -> strengere Haftung, §276 I HS 2 -> Vertretenmüssen (+)
Nochmal zum Anspruch V gegen A:
Ist §812 I S.1 Alt.1 oder §812 S.2 Alt.2 einschlägig?