Source: https://www.lds.sachsen.de/ausbildung/?ID=14633&art_param=855
Timestamp: 2019-05-20 16:39:08
Document Index: 162008302

Matched Legal Cases: ['§ 43', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 2', '§ 43']

Vermessungstechniker/Geomatiker | Prüfungstermine Abschlussprüfung Sommer 2019
Vermessungstechniker/Geomatiker
Prüfungstermine Abschlussprüfung Sommer 2019
als zuständige Stelle nach dem Berufsbildungsgesetz für die
Abschlussprüfung in den Ausbildungsberufen der Geoinformationstechnologie in Sachsen vom 13. Dezember 2018
Die Landesdirektion Sachsen als zuständige Stelle nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) vom 23. März 2005 (BGBl. I S. 931), das durch Artikel 14 des Gesetzes vom 17. Juli 2017 (BGBl. I S. 2581) geändert worden ist, führt in den Ausbildungsberufen der Geoinformationstechnologie eine Abschlussprüfung durch. Für die Prüfung gelten die Verordnung über die Berufsausbildung in der Geoinformationstechnologie vom 30. Mai 2010 (BGBl. I S. 694) und die Prüfungsordnung der Landesdirektion Sachsen für die Zwischen- und Abschlussprüfung sowie die Umschulungsprüfung in den Ausbildungsberufen der Geoinformationstechnologie (POGIT) vom 7. September 2017 (SächsAbl. S.1314).
Die Prüfung wird wie folgt durchgeführt:
a) Prüfungsbereich „Vermessungstechnische Prozesse“
Einreichung des Antrages zur Genehmigung des betrieblichen Auftrages: bis 31. Januar 2019
Durchführung des betrieblichen Auftrages: im Zeitraum vom 15. März bis 14. Mai 2019
Durchführung des auftragsbezogenen
Fachgespräches: im Zeitraum vom 11. Juni bis 21. Juni 2019
b) Prüfungsbereiche „Geodatenbearbeitung“, „Öffentliche Aufgaben und technische Vermessung“ und „Wirtschafts- und Sozialkunde“
am 6. und 7. Juni 2019
c) Mündliche Ergänzungsprüfung am 8. Juli 2019
1. Auszubildende im Ausbildungsberuf Vermessungstechniker/in, Fachrichtung Vermessung, die an der vorgeschriebenen Zwischenprüfung teilgenommen sowie die vorgeschriebenen schriftlichen Ausbildungsnachweise geführt bzw. vorgelegt (siehe III.) haben, deren Ausbildungszeit nicht später als zwei Monate nach Prüfungstermin endet und deren Berufsausbildungsverhältnis in das bei der zuständigen Stelle geführte Verzeichnis der Berufsausbildungsverhältnisse eingetragen ist (§ 43 Abs. 1 BBiG).
2. Bewerber, die eine Abschlussprüfung im Ausbildungsberuf Vermessungstechniker/in, Fachrichtung Vermessung, abgelegt haben und die Prüfung wegen Nichtbestehens wiederholen wollen. Eine nicht bestandene Prüfung kann zweimal wiederholt werden, frühestens zum jeweils nächsten Prüfungstermin.
3. Umschüler, die nachweisen, dass sie an einer geeigneten Umschulungsmaßnahme teilgenommen haben und deren Umschulungsvertrag in das Verzeichnis der zuständigen Stelle eingetragen ist.
b) zum Zeitpunkt des Beginns der Prüfung (Datum der ersten Prüfungsleistungen) eine mindestens viereinhalbjährige berufspraktische Tätigkeit als Vermessungstechniker/in nachweisen können. Als berufspraktische Tätigkeit gelten auch Ausbildungszeiten in einem anderen einschlägigen Ausbildungsberuf.
Vom Nachweis der Mindestzeit nach § 10 Abs. 1 Nr. 2 POGIT kann gemäß § 10 Abs. 2 POPOGIT ganz oder teilweise abgesehen werden, wenn durch Vorlage von Zeugnissen oder auf andere Weise glaubhaft gemacht wird, dass der Prüfungsbewerber die berufliche Handlungsfähigkeit erworben hat, die die Zulassung zur Prüfung rechtfertigt. Ausländische Bildungsabschlüsse und Zeiten der Berufstätigkeit im Ausland sind dabei zu berücksichtigen.
Gemäß § 10 Abs. 3 POGIT ist die berufspraktische Tätigkeit nachzuweisen. Der Nachweis muss einen hinreichenden Aufschluss darüber zulassen, dass tatsächlich die Tätigkeit eines/einer Vermessers/in ausgeübt wurde. Die zuständige Stelle kann die Verwendung besonderer Formulare verlangen.
5. Behinderte Prüfungsteilnehmer (§ 2 Abs. 1 Satz 1 Sozialgesetzbuch – Neuntes Buch (SGB IX)) sind zur Abschlussprüfung auch zuzulassen, wenn die Voraussetzungen nach § 43 Abs. 1 Nr. 2 und 3 BBiG nicht vorliegen. Der Nachweis der Behinderung ist rechtzeitig unter Vorlage eines ärztlichen Gutachtens zu erbringen. Der zu verwendende Vordruck kann im Internet unter www.lds.sachsen.de/ausbildung abgerufen werden. Die zuständige Stelle kann ein amtsärztliches Gutachten verlangen.
1. Die Anmeldung zur Abschlussprüfung ist vom Ausbildenden mit Zustimmung des Prüfungsbewerbers unter Verwendung des vorgegebenen Anmeldeformulars bis spätestens 31. Januar 2019 (Eingangsstempel) gemeinsam mit dem Antrag auf Genehmigung des betrieblichen Auftrages bei der Landesdirektion Sachsen einzureichen. Das Anmeldeformular einschl. Antrag auf Genehmigung des betrieblichen Auftrages ist im Internet unter www.lds.sachsen.de/ausbildung abzurufen.
In besonderen Fällen (Ziffer II. 4) beantragen die Prüfungsbewerber selbst die Zulassung zur Abschlussprüfung bei der Landesdirektion Sachsen.
bei mindestens viereinhalbjähriger berufspraktischer Tätigkeit im Ausbildungsberuf Vermessungstechniker/in
- ein von der Dienststelle bestätigter Nachweis (Unterschrift) über eine mindestens viereinhalbjährige berufspraktische Tätigkeit im Ausbildungsberuf
2. Auf Antrag gewährt die zuständige Stelle behinderten Prüfungsteilnehmern eine ihrer Behinderung entsprechende Vergünstigung. Diese wird nur unter Vorlage eines ärztlichen Attestes mit entsprechender Empfehlung hinsichtlich der als notwendig erachteten Vergünstigung gewährt. Der zu verwendende Vordruck kann im Internet unter www.lds.sachsen.de/ausbildung abgerufen werden. Dies gilt auch für Prüfungsteilnehmer, die wegen einer ärztlich festgestellten vorübergehenden körperlichen Behinderung bei der Fertigung der Prüfungsarbeit erheblich beeinträchtigt sind.
Leipzig, 13. Dezember 2018
Dr. Grit Schütz
Referatsleiterin Aus- und Fortbildung, Prüfungsangelegenheiten
Prüfungstermin Zwischenprüfung 2019
Prüfungstermine Abschlussprüfung Winter 2018/2019
Ausbildungspläne VT/GM
Information der zuständigen Stelle
Kerstin Bechstein
0341 977 - 1321
0351 825 - 1312