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Timestamp: 2016-10-25 06:42:21
Document Index: 302861037

Matched Legal Cases: ['Art. 291', 'Art. 84', 'BGE', 'Art. 8', 'Art. 43', 'Art. 90', 'Art. 90', 'Art. 90', 'Art. 288', 'BGE', 'Art. 90', 'Art. 84', 'Art. 84', 'Art. 84', 'Art. 84', 'Art. 725', 'Art. 43', 'Art. 84', 'BGE', 'Art. 156', 'Art. 159']

5P.35/2000 (19.09.2000)
3. X.________ Finanz AG, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Peter Dietsche, Eisenbahnstrasse 41, Postfach 228, 9401 Rorschach,
A.________ AG in Konkurs, Konkursverwalterin: Provida Treuhand AG, 8280 Kreuzlingen, Beschwerdegegnerin, vertreten durch Rechtsanwalt Robert F�rer und Hans Hofstetter, Rheinstrasse 10, Postfach 374, 8501 Frauenfeld, Obergericht des Kantons Thurgau,
A.-B.W.________ war Verwaltungsratspr�sidentin und F.B.________ Verwaltungsratsvizepr�sident der A.________ AG.
Am 13. Februar 1995 verkaufte die A.________ AG diese Parzelle B.W.________ zum Preis von Fr. 1'782'000.--. Zur Tilgung des Kaufpreises zedierte die A.________ AG ihre Kaufpreisforderung an die X.________ Finanz AG, welche ihrerseits die Forderung mit dem bestehenden Darlehen verrechnete, womit die Darlehensr�ckforderung im Umfang von Fr. 1'782'000.-- getilgt wurde. In Bezug auf die verbleibende Forderung �berwies die A.________ AG B.W.________ am 26. April 1995 Fr. 537'962. 80. Am 15. Juni 1995 wurde �ber die A.________ AG - sowie deren Muttergesellschaft A.________ Holding AG - der Konkurs er�ffnet.
C.-Gegen dieses Urteil erhoben alle Beteiligten Berufung ans Obergericht des Kantons Thurgau. B.W.________, F.B.________ und die X.________ Finanz AG beantragten, die Klage abzuweisen, soweit �berhaupt darauf einzutreten sei.
Die A.________ AG in Konkurs beantragte, dass nebst der bereits von der Vorinstanz angeordneten Verpflichtung zur R�ckgabe der fraglichen Parzelle B.W.________ und die A.________ Finanz AG, eventuell B.W.________ und F.B.________, je unter solidarischer Haftung zur Bezahlung von Fr. 521'870. 80 nebst Zins von 5% seit 14. Juni 1995 zu verpflichten seien. Subeventuell seien B.W.________ zur Bezahlung von Fr. 2'303'870. 80 nebst 5% Zins seit 14. Juni 1995 bzw. lediglich B.W.________ zur Bezahlung von Fr.
f�r das Berufungsverfahren eine Verfahrensgeb�hr
7,5% MWSt. zu entsch�digen.. "
In Bezug auf das Gesuch um aufschiebende Wirkung wurde den Parteien am 1. Februar 2000 bereits mitgeteilt, dass durch die zul�ssige Berufung der Eintritt der Rechtsh�ngigkeit von Gesetzes wegen gehemmt werde.
2.-Die Beschwerdef�hrer werfen dem Obergericht zun�chst vor, kantonales Prozessrecht dadurch willk�rlich verletzt zu haben, dass das Rechtsbegehren der Beschwerdegegnerin falsch ausgelegt worden sei. Diese habe im Subsubeventualantrag verlangt, dass "das Eigentum an der Parz. Nr. und E.Bl. xx im Grundbuch auf die [Beschwerdegegnerin] zu �bertragen" sei, so dass die Beschwerdef�hrerin 1 nicht h�tte "zur R�ckgabe der Parzelle ... im Sinne von Art. 291 SchKG" und damit zu mehr oder etwas anderem als dem Verlangten verpflichtet werden d�rfen. Auf diese R�ge ist nicht einzutreten. Wie ein nach Bundesrecht zu beurteilendes Rechtsbegehren auszulegen ist, ist eine Frage der Anwendung von Bundesrecht, welche im Berufungsverfahren �berpr�ft werden kann (Messmer/Imboden, Die eidgen�ssischen Rechtsmittel in Zivilsachen, Z�rich 1992, S. 123, Ziff. 89 mit Hinweisen). Ist die Berufung gegeben, steht die staatsrechtliche Beschwerde nicht zur Verf�gung (Art. 84 Abs. 2 OG). Da die umstrittene Auslegung nicht im Berufungsverfahren beanstandet wurde, ist auch den weiteren in diesem Zusammenhang erhobenen Beanstandung - n�mlich der R�ge der willk�rlichen Zulassung einer nachtr�glichen Klage�nderung (� 90 Abs. 2 Ziff. 1 ZPO/TG) und der willk�rlichen Verletzung der Dispositionsmaxime (� 97 ZPO/TG) - der Boden entzogen.
3.-Weiter werfen die Beschwerdef�hrer dem Obergericht eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs vor. Zur Begr�ndung wird ausgef�hrt, das Obergericht habe zu ihrem Editionsantrag im Zusammenhang mit einem Kollokationsprozess zwischen der Beschwerdegegnerin und der Z.________ Ltd. weder Stellung genommen noch diesem Beweisantrag entsprochen.
a) Soweit dem Obergericht vorgeworfen wird, sich nicht zu diesem Beweisantrag - und verschiedenen Antr�gen auf Parteibefragung - ge�ussert zu haben, erweist sich die R�geals unbegr�ndet. Nach der Rechtsprechung muss ein Entscheid so begr�ndet sein, dass er sachgerecht angefochten werden kann, wobei kein Anspruch auf eine ausf�hrliche Begr�ndung besteht (BGE 124 II 146 E. 2a S. 149 m.w.H.). Aus der Begr�ndungspflicht kann daher nicht abgeleitet werden, dass der Richter die Abweisung jedes einzelnen Beweisantrages ausdr�cklich begr�nden muss. Die Beschwerdef�hrer machen denn auch nicht geltend, deswegen nicht in der Lage zu sein, die Nichtabnahme des fraglichen Beweisantrages zu r�gen.
b) Soweit sich die R�ge auf die Nichtabnahme des Beweises als solchen bezieht, ist auf die Beschwerde nicht einzutreten.
Liegt in der Nichtabnahme von Beweisen eine Verletzung von Art. 8 ZGB, ist diese in berufungsf�higen F�llen wie dem vorliegenden mit Berufung zu r�gen (Art. 43 Abs. 1 bzw. 84 Abs. 2 OG). Beruht sie hingegen auf antizipierter Beweisw�rdigung, k�nnte deren Willk�r im Rahmen der staatsrechtlichen Beschwerde zwar ger�gt werden, doch fehlt der diesbez�glich beil�ufig erhobenen Willk�rr�ge die erforderliche Sustantiierung (Art. 90 Abs. l lit. b OG). Die in diesem Zusammenhang neu eingereichten Akten sind ohnehin aus dem Recht zu weisen, hatten doch die Beschwerdef�hrer Veranlassung, diese im Berufungsverfahren einzureichen. Daran �ndert auch der Umstand nichts, dass zwei der am Beschwerdeentscheid beteiligten Oberrichter das Berufungsurteil gef�llt haben sollen. Nichts anderes gilt f�r den als Geh�rsverletzung ger�gten Verzicht auf die Durchf�hrung einer Parteibefragung.
Die in diesem Zusammenhang zus�tzlich geltend gemachte willk�rliche Verletzung der kantonalen Zivilprozessordnung entbehrt der erforderlichen Substantiierung. Auch darauf ist nicht einzutreten.
c) Soweit die Beschwerdef�hrer in diesem Zusammenhang eine willk�rliche Anwendung der �� 186 und 219 ff. ZPO/TG r�gen, weil verschiedenen Antr�gen auf Parteibefragung ohne ein Wort der Begr�ndung nicht entsprochen worden sei, ist auf die Beschwerde ebenfalls nicht einzutreten. In der Beschwerde wird nicht substantiiert, inwieweit die genannten Bestimmungen willk�rlich verletzt worden sein sollen (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG).
4.-Soweit die Beschwerdef�hrer dem Obergericht eine willk�rliche Verletzung von � 95 Abs. 1 ZPO/TG vorwerfen, weil es zu Unrecht angenommen habe, dass die Voraussetzungen f�r eine Anfechtung mit der Absichtspauliana von der Gegenpartei im kantonalen Verfahren substantiiert worden sei, ist auf die Beschwerde ebenfalls nicht einzutreten. Die Beschwerdef�hrer setzen sich �berhaupt nicht mit der Begr�ndung des Obergerichtes auseinander, die aus einer Reihe von Gr�nden zum Ergebnis kommt, dass die Beschwerdegegnerin sowohl im erstinstanzlichen Verfahren als auch im kantonalen Berufungsverfahren mit ihren Ausf�hrungen der ihr obliegenden Substantiierungspflicht entsprochen habe (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG).
5.-Weiter werfen die Beschwerdef�hrer dem Obergericht vor, im Zusammenhang mit der Beurteilung der Voraussetzungen der Deliktspauliana in verschiedener Hinsicht willk�rliche tats�chliche Annahmen getroffen zu haben.
a) Gem�ss Art. 288 SchKG sind alle Rechtshandlungen anfechtbar, welche der Schuldner innerhalb der letzten f�nf Jahre vor der Konkurser�ffnung in der dem anderen Teil erkennbaren Absicht vorgenommen hat, seine Gl�ubiger zu benachteiligen oder einzelne Gl�ubiger zum Nachteil anderer zu beg�nstigen. Dass in objektiver Hinsicht durch den Verkauf des Grundst�ckes und die R�ckzahlung des Darlehensrestbetrages an die Beschwerdef�hrerin 1 Verm�gen vermindert wurde, das der Zwangsvollstreckung unterliegt, ist unbestritten.
Umstritten ist hingegen in subjektiver Hinsicht, ob die A.________ AG bzw. ihre Organe mit der Absicht gehandelt haben, Gl�ubiger zu benachteiligen bzw. einzelne Gl�ubiger zum Nachteil anderer zu beg�nstigen; diesbez�glich geht die Rechtsprechung davon aus, dass eine Sch�digungsabsicht gegeben ist, wenn der Schuldner voraussehen konnte und musste, dass die anfechtbare Handlung Gl�ubiger benachteiligt bzw.
einzelne Gl�ubiger gegen�ber anderen bevorzugt (BGE 83 III 82 E. 3a S. 85 f. m.w.H.). Wenn die subjektive Voraussetzung der Sch�digungsabsicht zu bejahen ist, muss im vorliegenden Fall ohne weiteres auch von der Erkennbarkeit f�r die Gl�ubigerin - die Beschwerdef�hrerin 1 - ausgegangen werden, weil die Beschwerdef�hrerin 1 gleichzeitig Verwaltungsratspr�sidentin der Schuldnerin - der A.________ AG - war. Es ist daher nur zu pr�fen, ob den verantwortlichen Organen der A.________ AG eine Benachteiligungs- oder Beg�nstigungsabsicht vorgeworfen werden kann. Diesbez�glich ist im Beschwerdeverfahren zu �berpr�fende Tatsachenfrage, ob die verantwortlichen Organe der A.________ AG die sch�digende Wirkung ihres Verhaltens tats�chlich vorausgesehen hatten; demgegen�ber ist eine der eidgen�ssischen Berufung unterliegende Rechtsfrage, ob die Organe aufgrund der tats�chlich festgestellten Umst�nde die sch�digende Wirkung h�tten voraussehen k�nnen und m�ssen.
b) Das Obergericht hat ausgef�hrt, dass die Thurgauer Kantonalbank bereits in einem Rapport vom 8. Juli 1994 festgehalten habe, dass das schon fr�her bem�ngelte Missverh�ltnis zwischen Fremdkapital und Eigenmitteln sich weiter verschlechtert und die Revisionsstelle auf die angespannte Liquidit�t und den tiefen Eigenfinanzierungsgrad der Gesellschaft sowie darauf hingewiesen habe, dass die Aktion�re gegenw�rtig nicht beabsichtigten, durch eine Kapitalerh�hung Eigenmittel einzubringen. Auf die Beanstandungen, welche die Beschwerdef�hrer dagegen erheben, ist nicht einzutreten. In der Beschwerdeschrift wird nicht bestritten, dass nach dem vom Obergericht zitierten Bericht bereits im Juli 1994 ein Missverh�ltnis von Eigenmitteln und Fremdkapital bestand.
Ebenso wenig wird begr�ndet, weshalb die vom Obergericht erw�hnten Passagen "wenig aussagekr�ftig" sein sollen. Vielmehr begn�gen sich die Beschwerdef�hrer damit, angeblich positive Passagen aus dem Rapport zu zitieren. Mit diesen appellatorischen Ausf�hrungen ist nicht dargetan, dass die Darstellungen des Obergerichtes willk�rlich sind (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG).
c) Das Obergericht hielt sodann fest, dass sich Liquidit�tsschwierigkeiten in den Verwaltungsratsprotokollen vom 22. April und 16. November 1994, aber auch im Darlehensvertrag vom 21. Juni 1994 bzw. dessen R�ckzahlungsmodalit�ten widerspiegelten; weiter habe die Beschwerdef�hrerin 1 in ihrem Buch "Banken gegen A.________" selbst festgehalten, dass man im Herbst 1994 bei der damaligen SBG bei der Abteilung f�r Spezialfinanzierung - zust�ndig f�r Gesellschaften in finanziell heiklen Situationen - gelandet sei und dass ihr auch bewusst gewesen sei, dass der A._________ AG Kredite lediglich bis Ende 1994 gew�hrt w�rden. Auch mit den Beanstandungen, welche die Beschwerdef�hrer gegen diese Ausf�hrungen vortragen, sind willk�rliche Tatsachenfeststellungen nicht dargetan. Die Beschwerdef�hrer bestreiten nicht, dass die erw�hnten Protokolle sowie der Darlehensvertrag auf Liquidationsschwierigkeiten schliessen liessen. Sodann wird in der Beschwerde nicht ausgef�hrt, inwieweit es sich beim fraglichen Kredit von immerhin Fr. 2,3 Mio. um einen der angeblich �blichen, saisonal bedingten �berbr�ckungskredite handelte.
Was die Darlehenssicherung bzw. die R�ckzahlungsmodalit�ten betrifft, ist den Beschwerdef�hrern zwar beizupflichten, dass die Sicherung eines Darlehens nichts Aussergew�hnliches ist, doch gehen sie dar�ber hinweg, dass die vereinbarte R�ckzahlungsmodalit�t von vornherein im Erl�s aus dem Verkauf der Sicherheit bzw. der Liegenschaft bestand - sei es vor Ablauf der R�ckzahlungsfrist durch die Darlehensnehmerin, sei es danach durch die kaufsberechtigte Darlehensgeberin; weshalb willk�rlich sein soll, von dieser Sachlage darauf zu schliessen, dass eine Darlehensr�ckzahlung in bar von Anfang an als gef�hrdet angesehen worden sei, ist nicht nachvollziehbar.
d) Weiter hielt das Obergericht aufgrund der Jahresrechnung 1994 fest, dass dem Verwaltungsrat der A.________ AG sp�testens Ende 1994/Anfang 1995 bewusst gewesen sein musste, dass eine �usserst kritische finanzielle Situation vorgelegen habe.
aa) Die Beschwerdef�hrer kritisieren zun�chst die Feststellung als willk�rlich, dass die stillen Reserven nur Fr. 140'000.-- betragen h�tten, obwohl sie wesentlich h�her - n�mlich Fr. 16'135'000.-- gewesen seien. Tats�chlich weist die Jahresrechnung 1994 nicht stille, sondern gesetzlicheReserven in der H�he von Fr. 140'000.-- aus. Allein aufgrund dieses Verschriebes kann indessen nicht von willk�rlichen Feststellungen im Zusammenhang mit stillen Reserven ausgegangen werden. F�r die im vorliegenden Anfechtungsprozess zu beurteilende Frage, welche Kenntnisse die Beschwerdef�hrer �ber die finanzielle Situation der A.________ AG im massgebenden Zeitpunkt hatten, durfte sich das Obergericht auf die unbestrittene Feststellung beschr�nken, dass im Gesch�ftsjahr 1994 stille Reserven von Fr. 8'193'000.-- aufgel�st wurden.
Die eigenen Ausf�hrungen der Beschwerdef�hrer zur H�he der stillen Reserven sind nicht �berzeugend. Aus der Beilage VI zum "Erl�uterungsbericht der Revisionsstelle an den Verwaltungsrat zur Jahresrechnung 1994" ergibt sich, dass sich die stillen Reserven per 31. Dezember 1994 auf Fr. 5'835'000.-- - und nicht auf Fr. 16'135'000.--, wie die Beschwerdef�hrer geltend machen - beliefen. Zudem kann dem erl�uternden Bericht entnommen werden, dass der Betrag von Fr. 2'700'000.-- f�r Warenreserven nur unter Vorbehalten eingesetzt und im Zusammenhang mit den R�ckstellungen von Fr. 1'800'000.-- der Vermerk "mit hoher Wahrscheinlichkeit negative Werte" angebracht wurde. Soweit die Beschwerdef�hrer zus�tzlich geltend machen, dass in Bezug auf die Gesch�ftsliegenschaft eine "Aufwertungsreserve" von Fr. 10'300'000.-- zu ber�cksichtigen sei, weil die Liegenschaft, die zu einem aktienrechtlichen Buchwert von 13'700'000.-- bilanziert sei, einen von der STG ermittelten Wert von Fr. 24'000'000.-- habe, gehen sie erneut - wie schon im kantonalen Verfahren - dar�ber hinweg, dass die im August 1992 vorgenommene Bewertung f�r den massgebenden Zeitpunkt nicht ohne weiteres aussagekr�ftig ist. Insgesamt ergibt sich somit, dass die Bezifferung der H�he der stillen Reserven aufgrund der vorhandenen Unterlagen mit grossen Unsicherheiten verbunden ist und stille Reserven in der H�he von Fr. 16'135'000.-- nicht dargetan sind. Es ist nicht willk�rlich, dass sich das Obergericht im Zusammenhang mit der Frage, welche Kenntnisse die Beschwerdef�hrer Ende 1994/Anfang 1995 von der wirtschaftlichen Lage der A.________ AG hatte, auf die einzige zuverl�ssige Angabe beschr�nkte, dass im Gesch�ftsjahr 1994 stille Reserven in der H�he von Fr. 8'193'000.-- aufgel�st werden mussten. Dass dies auf eine schlechte wirtschaftliche Verfassung der A.________ AG schliessen liess, bedarf keiner weiteren Erl�uterungen.
bb) Weiter werfen die Beschwerdef�hrer dem Obergericht vor, nur den Anstieg des Fremdkapitals von 52,6 Mio.
auf 72,9 Mio. Fr., nicht aber die gleichzeitige Zunahme des Aktiven von 77,383 auf 98,821 Mio. Fr. erw�hnt zu haben. Auch diesbez�glich kann dem Obergericht keine Willk�r vorgeworfen werden. Zwar trifft es zu, dass zur Zunahme der Aktiven keine Feststellungen getroffen worden sind. Allerdings ist diesbez�glich zu bedenken, dass die Zunahme zum einen auf h�here Guthaben bei Gruppengesellschaften zur�ckzuf�hren ist, wobei im Erl�uterungsbericht der Revisionsstelle zur Jahresrechnung 1994 dazu ausdr�cklich festgehalten wird, dass "f�r allf�llige Ausfallrisiken und f�r ausstehende Sanierungsmassnahmen bei �berschuldeten Vertriebsgesellschaften ... weder Wertberichtigungen noch R�ckstellungen" best�nden. Zum andern ist die Zunahme der Aktiven auch auf die Aufl�sung von stillen Reserven zur�ckzuf�hren. Selbst wenn die Zunahme der Aktiven erw�hnt worden w�re, h�tte daraus nichts f�r eine solide wirtschaftliche Verfassung der A.________ AG abgeleitet werden k�nnen.
cc) Schliesslich werfen die Beschwerdef�hrer dem Obergericht im Zusammenhang mit der Beurteilung der Jahresrechnung 1994 vor, dass sie die Einsch�tzung der Revisionsstelle betreffend die Schwestergesellschaften �bernommen habe, obwohl diese unzutreffend gewesen sei. In Bezug auf die deutsche und �sterreichische Schwestergesellschaft steht fest, dass die A.________ AG f�r Forderungen von insgesamt Fr. 11,75 Mio. Rangr�cktrittsvereinbarungen eingehen musste.
Wenn aber Rangr�cktrittsvereinbarungen f�r Forderungen in betr�chtlicher H�he abgeschlossen werden m�ssen, ist keineswegs zu beanstanden - geschweige denn willk�rlich -, wenn das Obergericht den Hinweis der Revisionsstelle wiedergibt, dass in Bezug auf Guthaben weder Wertberichtigungen noch R�ckstellungen vorgenommen worden seien.
e) Weiter beanstanden die Beschwerdef�hrer die Auffassung des Obergerichtes als falsch und willk�rlich, "dass dem Verwaltungsrat der A.________ AG sp�testens Ende 1994/anfangs 1995 bewusst sein musste, dass eine �usserst kritische finanzielle Situation vorlag, die den Weiterbestand der Gesellschaft gef�hrdete". Dass etwas aufgrund konkreter Umst�nde bewusst sein musste, ist keine Tatsachenfeststellung, sondern Ergebnis rechtlicher W�rdigung und damit im Berufungsverfahren �berpr�fbar, so dass die staatsrechtliche Beschwerde nicht zur Verf�gung steht (Art. 84 Abs. 2 OG).
f) Sodann kritisieren die Beschwerdef�hrer die Auffassung des Obergerichtes, dass es keine Rolle spiele, dass die A.________ Holding AG angeblich �ber weitere Reserven von Fr. 26 Mio. verf�gte; wenn n�mlich die A.________ AG tats�chlich gef�hrdet gewesen w�re, h�tte sie durch die A.________ Holding AG mehr als gen�gend unterst�tzt werden k�nnen. Auch dieser Einwand ist unbehelflich. Sofern die finanzielle Situation der A.________ Holding AG f�r die hier zu beurteilende Thematik �berhaupt relevant sein sollte, scheinen die Beschwerdef�hrer zu �bersehen, dass die STG-Coopers & Lybrand im erl�uternden Bericht zur "Konsolidierten Bilanz zu Liquidationswerten auf den 31. Dezember 1994", auf welche sie sich berufen, festgehalten hat, dass "die Aktien der A.________ Holding AG als wertlos bezeichnet werden" m�ssten.
g) Weiter r�gen die Beschwerdef�hrer die Feststellung des Obergerichtes als willk�rlich, dass der von der CS "angeblich ermittelte" Gesellschaftswert von Fr. 40 Mio. (recte:
42 Mio.) durch den Bericht der Revisionsstelle "L�gen gestraft werde". Auf diese R�ge ist nicht einzutreten, weil sich die Beschwerdef�hrer �berhaupt nicht mit den ganz unterschiedlichen Ans�tzen der Bewertungen auseinandersetzt: So verlieren sie kein Wort dar�ber, dass es sich beim Bericht der CS um eine Dokumentation im Hinblick auf einen Verkauf der A.________ Holding AG, beim Bericht der Revisionsstelle hingegen um ein w�hrend des Nachlassverfahrens erstelltes Dokument handelt; desgleichen gehen sie stillschweigend dar�ber hinweg, dass die Dokumentation der CS nur die Abschl�sse per 31. Dezember 1991, 1992 und 1993 wiedergibt, w�hrend sich der Revisionsstellenbericht mit dem Abschluss des Gesch�ftsjahres 1994, das dramatische Verschlechterungen gebracht hatte, auseinandersetzte.
h) Weiter kritisieren die Beschwerdef�hrer die Feststellung des Obergerichtes als willk�rlich, dass sie selbst ausgef�hrt h�tten, die A.________ AG habe immer mit Liquidit�tsengp�ssen "zu k�mpfen" gehabt, obwohl von "k�mpfen" nie die Rede gewesen sei. Wenn die Beschwerdef�hrer in der Berufungsreplik erkl�rt hatten, als Saisongesch�ft habe A.________ AG seit je her Liquidit�tsengp�sse gehabt, die jeweils mit Bankkrediten �berbr�ckt worden seien, so ist die kritisierte Umschreibung nicht willk�rlich. Ob aufgrund der Liquidit�tsengp�sse darauf geschlossen werden kann, dass der Grundst�ckverkauf in der Absicht erfolgte, andere Gl�ubiger zu benachteiligen, ist eine Rechtsfrage, die im Berufungsverfahren �berpr�ft werden kann; eine staatsrechtliche Beschwerde steht daf�r nicht zur Verf�gung (Art. 84 Abs. 2 OG).
i) Die Auffassung des Obergerichtes, den Verwaltungsr�ten der A.________ AG h�tte klar sein m�ssen, dass die Banken keine zus�tzlichen Kredite zur Verf�gung stellen w�rden, sobald sie Kenntnis des Jahresabschlusses 1994 h�tten, wird als willk�rlich ger�gt, weil dies den Beschwerdef�hrern im Februar 1995 schon deshalb nicht habe bekannt sein k�nnen, weil die Abschl�sse erst Ende M�rz 1995 vorgelegen seien. Die Feststellung, dass die Beschwerdef�hrer 1 und 2 nicht erst nach dem Vorliegen der Jahresabschl�sse, sondern schon vorher �ber die schwierige finanzielle Situation orientiert gewesen seien, ist offensichtlich nicht willk�rlich, weil sie in ihrer Funktion als Verwaltungsr�te der A.________ AG laufend �ber die wirtschaftliche Lage orientiert sein mussten. Ob den Beschwerdef�hrern aufgrund ihrer Kenntnis �ber die wirtschaftliche Situation eine Sch�digungs- und Beg�nstigungsabsicht vorzuwerfen ist, ist eine Rechtsfrage, die nur im Berufungs- und nicht im Beschwerdeverfahren �berpr�ft werden kann (Art. 84 Abs. 2 OG).
j) Unzul�ssig ist auch die R�ge, das Obergericht habe in willk�rlicher Weise festgehalten, dass aus der Verbuchung des Grundst�ckverkaufs in der Buchhaltung 1994 auf eine Sch�digungsabsicht zu schliessen sei. Auch dies ist eine Rechtsfrage, die nur mit Berufung angefochten werden kann.
k) Weiter r�gen die Beschwerdef�hrer als aktenwidrig und willk�rlich, dass unmittelbar vor der R�ckzahlung des Restdarlehens bei der Bank in Liechtenstein ein Kredit von 1 Mio. Franken aufgenommen worden sei, um die Darlehensr�ckzahlung zu erm�glichen. Der Einwand ist unbegr�ndet. Dem Kontoauszug vom 30. Juni 1995 ist zu entnehmen, dass dem Konto am 24. April 1995 1 Mio. Franken gutgeschrieben wurde, so dass die Feststellung des Obergerichtes, die A.________ AG habe unmittelbar vor der R�ckzahlung des Restdarlehens einen entsprechenden Kredit beansprucht, keineswegs willk�rlich ist.
Ebenso unbegr�ndet ist der Hinweis, dass gem�ss Bilanz per
31. Dezember 1994 liquide Mittel von Fr. 8'387'258.-- ausgewiesen seien, weil dies nichts dar�ber aussagt, welche Liquidit�t im Zeitpunkt der R�ckzahlung des Restdarlehens Ende April 1995 vorhanden war. Unbegr�ndet ist auch der Vorwurf, das Obergericht sei in willk�rlicher Weise dar�ber hinweggegangen, dass gegen die A.________ AG keine einzige Betreibung bestanden habe, weil der Umstand, dass die A.________ AG angeblich nicht betrieben worden sein soll, keineswegs ausschliesst, dass sie sich in einer schwierigen finanziellen Lage befand. Soweit die Beschwerdef�hrer schliesslich geltend machen, das Obergericht sei willk�rlich dar�ber hinweggegangen, dass sowohl die SBG als auch die CS immer wieder ihre volle Unterst�tzung best�tigt h�tten, dass die SBG Z�rich bei der UBS New York um Wiederer�ffnung bzw. Wiederaussetzung von Krediten ersucht habe und dass die SBG am 4. April 1995 einen Kredit best�tigt habe, erweist sich die Beschwerde ebenfalls als unbegr�ndet: Weder die SBG noch die CS sicherten der A.________ AG volle Unterst�tzung zu, sondern der Beschwerdef�hrer 2 dankte den Banken f�r die (angeblich) zugesagte weitere Unterst�tzung; die SBG Z�rich ersuchte die UBS New York nicht um Wiederer�ffnung des Kredites, sondern darum, dies zu pr�fen; und bez�glich der Kreditbest�tigung der SBG vom 4. April 1995 gehen die Beschwerdef�hrer dar�ber hinweg, dass der "Zessionskredit" offenkundig nur f�r die "Zwischenfinanzierung" in einer finanziell sehr angespannten Situation und nur gegen Sicherungszession von Guthaben gegen�ber Debitoren erteilt wurde.
l) Soweit die Beschwerdef�hrer schliesslich geltend machen, dass ihnen f�r den Zeitpunkt des Kaufvertragsabschlusses bzw. der Vornahme der Amortisation des Restdarlehens keine Sch�digungs- bzw. Beg�nstigungsabsicht vorgeworfen werden k�nne und die gegenteilige Annahme des Obergerichtes willk�rlich sei, ist auf die Beschwerde nicht einzutreten, weil es sich dabei um eine Rechtsfrage handelt, die mit Berufung, nicht aber mit staatsrechtlicher Beschwerde, angefochten werden kann (Art. 84 Abs. 2 OG).
6.-Das Obergericht hat nicht nur die Anfechtungsklage gutgeheissen und die Beschwerdef�hrerin 1 zur R�ckgabe des Grundst�ckes Nr. xx sowie zur R�ckzahlung von Fr. 521'870. 80 zuz�glich Zins verpflichtet, sondern auch die aktienrechtliche Verantwortlichkeitsklage gutgeheissen und den Beschwerdef�hrer 2 verpflichtet, unter solidarischer Haftbarkeit mit der Beschwerdef�hrerin 1 den erw�hnten Betrag von Fr. 521'870. 80 zuz�glich Zins zur�ckzubezahlen. Auch in diesem Zusammenhang wird dem Obergericht in verschiedener Hinsicht vorgeworfen, willk�rlich entschieden zu haben.
a) Das Obergericht hat im angefochtenen Urteil festgehalten, dass aufgrund zahlreicher "Umst�nde ... zwingend geschlossen werden (m�sse), dass die (Beschwerdef�hrer 1 und 2) bereits im M�rz bzw. April 1995 �ber die notwendigen Unterlagen und Kenntnisse verf�gten, um begr�ndete Besorgnis einer �berschuldung haben zu m�ssen". Ob jemand aufgrund der ihm zur Verf�gung stehenden Unterlagen und seiner Kenntnisse begr�ndete Besorgnis einer �berschuldung im Sinn von Art. 725 Abs. 2 OR haben muss, ist eine im Berufungsverfahren zu �berpr�fende Rechtsfrage. Gegenstand einer staatsrechtlichen Beschwerde sind tats�chliche Feststellungen dar�ber, welche Unterlagen der betreffenden Person zur Verf�gung standen und welche Kenntnisse sie effektiv hatte.
b) Soweit die Beschwerdef�hrer geltend machen, das Wissen des Finanzchefs um die schlechte finanzielle Lage k�nne ihnen nicht angerechnet werden und die vom Obergericht auf S. 28 erw�hnten Unterlagen bzw. der Entschluss, die Banken zu einem Meeting einzuladen, h�tten nicht zu begr�ndeter Besorgnis f�r eine �berschuldung Anlass geben m�ssen, wird die Rechtsanwendung kritisiert, die nur mit Berufung und nicht mit staatsrechtlicher Beschwerde beanstandet werden kann (Art. 43 Abs. 1 und Art. 84 Abs. 2 OG). Das Gleiche gilt f�r die R�ge, die Auffassung des Obergerichtes sei willk�rlich, dass der Revisionsstelle eine Zwischenbilanz h�tte vorgelegt oder sogar die Bilanz h�tte deponiert werden m�ssen.
c) Was die Beschwerdef�hrer schliesslich zum Schaden - wozu auch die Frage der Substantiierung geh�rt - ausf�hren, kann ebenfalls nur mit Berufung und nicht mit staatsrechtlicher Beschwerde ger�gt werden.
7.-Weiter wird in der Beschwerde geltend gemacht, dass das Obergericht in willk�rlicher Weise ausser Acht gelassen habe, dass die Beschwerdef�hrerin 1 kurz vor Abschluss des Kaufvertrages vom 13. Februar 1995 Aktien der A.________ Holding AG f�r Fr. 232'200.-- gekauft habe, was dagegen spreche, dass dieser die schlechte finanzielle Situation bekannt gewesen sei. Auch auf diese R�ge ist nicht einzutreten, weil nicht substantiiert wird, welcher zwingende Zusammenhang zwischen dem Kauf von Aktien der A.________ Holding AG und der finanziellen Situation der A.________ AG, welche die angefochtenen Rechtsgesch�fte abgeschlossen hatte, bestehen soll.
8.-Schliesslich beanstanden die Beschwerdef�hrer die Kosten- und Entsch�digungsregelung des Obergerichtes als willk�rlich.
a) Das Bezirksgericht Steckborn verurteilte (teilweise) nur die Beschwerdef�hrerin 1, auferlegte aber allen drei Beschwerdef�hrern (bei solidarischer Haftung) 3/4 der Gerichtskosten wie auch die (teilweise) Entsch�digung der Kl�gerin. Dies wurde mit kantonaler Berufung ger�gt. Im Verfahren vor Obergericht wurde die Beschwerdef�hrerin 1 vollumf�nglich und der Beschwerdef�hrer 2 teilweise verurteilt, w�hrend eine solidarische Haftbarkeit der Beschwerdef�hrerin 3 verneint wurde. Daraus ergibt sich, dass die Beschwerdef�hrerin 3 in den Verfahren vor beiden kantonalen Instanzen obsiegte und der Beschwerdef�hrer 2 teilweise obsiegte. Die Beschwerdef�hrer beanstanden nun als willk�rlich, dass ihnen die vollumf�ngliche Kostentragung �berbunden und gleichzeitig keine Entsch�digung zugesprochen wurde.
b) Wenn mehrere Personen f�r den gleichen Anspruch eingeklagt werden, ist von einer subjektiven Klageh�ufung auszugehen. Auch wenn die verschiedenen Klagen in einem einheitlichen Urteil erledigt werden, bleiben die subjektiv geh�uften Klagen rechtlich selbstst�ndig. Entsprechend sind die Kosten- und Entsch�digungsfolgen selbstst�ndig zu regeln.
Das Risiko der richtigen Beklagtenwahl tr�gt der Kl�ger (BGE 113 Ia 104 E. 2c S. 106 m.w.H.).
c) Vor diesem Hintergrund war es willk�rlich, die Beschwerdef�hrerin 3 hinsichtlich der Kosten- und Entsch�digungsfolgen in beiden kantonalen Verfahren als unterliegende Partei zu behandeln, obwohl sie obsiegt hat. Was den Beschwerdef�hrer 2 betrifft, ist die Beschwerdegegnerin - entgegen ihrer Behauptung - mit ihren Berufungsantr�gen nicht vollumf�nglich durchgedrungen; obsiegt hat sie mit dem Antrag 2, eventuell nebst der Beschwerdef�hrerin 1 auch den Beschwerdef�hrer 2 unter solidarischer Haftung zur Bezahlung von Fr. 521'870. 80 zu verurteilen, nicht aber mit ihrem Antrag 3, subeventuell nebst der Beschwerdef�hrerin 1 auch den Beschwerdef�hrer 2 unter solidarischer Haftung zur Bezahlung von Fr. 2'303'870. 80 zu verurteilen. Mit R�cksicht auf das teilweise Obsiegen des Beschwerdef�hrers 2 ist es daher nicht haltbar, ihn an den im kantonalen Berufungsverfahren beklagtischerseits zu �berbindenden Gerichtskosten zu 100% zu beteiligen - d.h. ihn gleich zu behandeln wie die voll unterliegende Beschwerdef�hrerin 1 - und ihm f�r das teilweise Obsiegen eine Parteientsch�digung g�nzlich vorzuenthalten.
Hingegen ist die Willk�rr�ge hinsichtlich der Bemessung der Geb�hren nicht substantiiert, so dass darauf nicht einzutreten ist.
9.- Zusammenfassend ergibt sich somit, dass die staatsrechtliche Beschwerde im Sinn der Erw�gung 8 teilweise gutzuheissen ist, soweit darauf eingetreten werden kann, und dass Ziff. 2 des Urteils des Obergerichtes des Kantons Thurgau vom 21. September 1999 aufzuheben ist. Bei diesem Ausgang des Verfahrens rechtfertigt es sich, 11/12 der Gerichtsgeb�hr zu 3/4 der Beschwerdef�hrerin 1 und zu 1/4 unter solidarischer Haftbarkeit den Beschwerdef�hrern 1 und 2 aufzuerlegen; im Umfang von 1/12 ist die Gerichtsgeb�hr der Beschwerdegegnerin zu �berbinden (Art. 156 Abs. 2 OG). Entsprechend sind die Beschwerdef�hrer 1 und 2 zu verpflichten, der Beschwerdegegnerin eine reduzierte Parteientsch�digung zu bezahlen, w�hrend die Beschwerdegegnerin die Beschwerdef�hrerin 3 zu entsch�digen hat (Art. 159 Abs. 2 OG).
1.-Die staatsrechtliche Beschwerde wird im Sinn der Erw�gung 8 teilweise gutgeheissen, soweit darauf einzutreten ist, und die Ziff. 2 des Urteils des Obergerichtes des Kantons Thurgau vom 21. September 1999 wird aufgehoben.
2.-Die Gerichtsgeb�hr von Fr. 12'000.-- wird im Umfang von Fr. 8'250.-- der Beschwerdef�hrerin 1, im Umfang von Fr. 2'750.-- den Beschwerdef�hrern 1 und 2 unter solidarischer Haftbarkeit und im Umfang von Fr. 1'000.-- der Beschwerdegegnerin auferlegt.
3.-Die Beschwerdef�hrerin 1 wird verpflichtet, die Beschwerdegegnerin f�r das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 10'300.-- zu entsch�digen; zus�tzlich werden die Beschwerdef�hrer 1 und 2 unter solidarischer Haftbarkeit verpflichtet, die Beschwerdegegnerin mit Fr. 3'500.-- zu entsch�digen.
Die Beschwerdegegnerin hat die Beschwerdef�hrerin 3 mit Fr. 1'200.-- zu entsch�digen.