Source: https://www.pflegeberatung-gutachten.de/wissenswertes/
Timestamp: 2017-11-24 05:36:54
Document Index: 126056091

Matched Legal Cases: ['§ 7', '§ 7', '§ 18', '§ 37', '§ 44', '§ 45', '§ 45']

Pflegeberatung und Pflegebegutachtung - Interessantes
Unabhängige Gutachterin für Pflege Eleonora Strauch-Winterholler
Unabhängige Gutachterin für PflegeEleonora Strauch-Winterholler
Aufklärung, Beratung (§ 7)
Beratungsgutscheine (§ 7b)
Verfahren zur Feststellung von Pflegebedürftigkeit (§ 18)
Pflegegeld für selbstbeschaffte Pflegehilfen (§ 37),
zusätzliche Leistungen bei Pflegezeit (§ 44a),
zusätzliche Betreuungs- und Entlastungsleistungen (§ 45b),
(§ 45e)
Vertretung in der Not
Vorsorgevollmacht - das Formular legt fest, welche Vertrauensperson im medizinischen Notfall handeln darf.
Vorsorgevollmacht sichert das Selbstbestimmungsrecht in schwierigen Lebenssituationen. Diese können sich schnell ergeben, sei es durch ein Unfall oder eine schwere Krankheit.
Was glauben Sie, wer würde in einem medizinischen Notfall stellvertretend für Sie die bessere Entscheidung treffen, ein vertrauter Angehöriger, ein Arzt oder ein Betreuer, den ein Gericht einsetzt?
Am liebsten wäre es natürlich wenn wir in einem medizinischen Notfall selbst entscheiden könnten. In der Regel werden die enge Vertraute wie Ehepartner, Kinder oder Freunde bestimmt.
Es ist ein weitverbreiteter Irrglaube, dass Familienmitglieder dann automatisch Entscheidungen übernehmen können. Es reicht nicht aus eng verwandt zu sein. Liegt keine Vorsorgevollmacht vor, bestellt das Betreuungsgericht einen Betreuer, und der ist eventuell eine wildfremde Person.
Das Dokument bezieht sich nicht nur auf medizinische Fragen. Auch wer Briefe annehmen, Bankgeschäfte erledigen oder den Betroffenen vor Behörden und Gerichten vertreten wird, ist dort festgelegt. Zur Kontovollmachten kann jede Bank kompetent beraten.
Vollmacht setzt Vertrauen voraus. Um Missbrauch vorzubeugen empfiehlt es sich mehrere Menschen als Vertreter einzusetzen und die Aufgaben eventuell zu trennen. Zudem kann eine Vollmacht jederzeit geändert oder einer Person entzogen werden.
Darin legen Sie im Vorfeld fest, wer Sie einmal vertreten soll - oder wer auf keinen Fall dafür in Frage kommt.
In einer Patientenverfügung legen Sie fest welche medizinische Maßnahmen bei konkret beschriebenen Krankheitszuständen gewünscht oder nicht gewünscht sind.
Patientenverfügung ist seit 2009 gesetzlich verankert.
Vordrücke für Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung finden Sie auf der Website des Bundesjustizministeriums unter www.bmj.de
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