Source: https://suxess24.com/2015/11/17/finanzamt-schriftform-ja-oder-nein/
Timestamp: 2019-01-19 15:34:24
Document Index: 322708513

Matched Legal Cases: ['§ 157', '§ 164', '§ 191', '§ 205', '§ 309', '§ 332', '§ 366', '§ 119']

Finanzamt: Schriftform – Ja oder Nein? » Beitrag
BlogStart Recht & Steuern Finanzamt: Schriftform – Ja oder Nein?
Die Schriftform ist gesetzlich vorgeschrieben bei:
Steuerbescheiden (§ 157 AO)
der Aufhebung des Vorbehalts der Nachprüfung (§ 164 Abs. 3 AO)
Haftungs- und Duldungsbescheiden (§ 191 Abs. 1 AO)
verbindlichen Zusagen (§ 205 Abs. 1 AO)
Pfändungsverfügungen (§ 309 Abs. 2 AO)
der Androhung von Zwangsmitteln (§ 332 Abs. 1 AO)
Einspruchsentscheidungen (§ 366 AO).
Ist für einen Verwaltungsakt die Schriftform vorgeschrieben, wird diese auch durch Übersendung per Telefax und Computerfax gewahrt. Auch der Versand per Deutsche Post AG und allen weiteren Anbietern von Postdienstleistungen ist zulässig.
Mündliche Bekanntgabe reicht aus
Bei folgenden Verwaltungsakten reicht es aus, wenn diese mündlich bekannt gegeben werden:
Stundungen.
Hinweis: Um Unsicherheiten zu vermeiden, empfiehlt es sich, mündlich gemachte Äußerungen des Finanzamtes bzw. der Finanzbehörden umgehend schriftlich bestätigen zu lassen. Hierauf besteht ein Rechtsanspruch (§ 119 Abs. 2 AO). Das vollständige Schreiben an die Obersten Finanzbehörden können Sie hier downloaden (PDF 329 Kb).
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