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Timestamp: 2017-01-16 15:18:18
Document Index: 228644701

Matched Legal Cases: ['§ 172', '§ 28', '§ 172', 'Art. 70', 'Art. 72', 'Art. 74', 'Art. 74', '§ 218', '§ 172', '§ 172', '§ 203', '§ 113', '§ 23', '§ 26', '§ 19']

OVG-RHEINLAND-PFALZ - 15.01.2008, 6 A 10975/07.OVG - JuraForum.de
OVG-RHEINLAND-PFALZ – Aktenzeichen: 6 A 10975/07.OVGUrteil vom 15.01.2008
Leitsatz:1. § 172 Abs. 2 SGB VI hat nach seinem Regelungsgehalt nicht lediglich eine Bezuschussung des Arbeitgebers zum persönlichen Pflichtbeitrag seines von der gesetzlichen Rentenversicherungspflicht befreiten Arbeitnehmers zum Gegenstand, sondern begründet unmittelbar kraft öffentlichen Rechts eine eigenständige, auf den Arbeitgeberanteil beschränkte Beitragslast des Arbeitsgebers gegenüber der Versorgungseinrichtung.
3. Das rentenversicherungsrechtliche Abführungssystem des Gesamtsozialversicherungsbeitrages (§§ 28 a ff. SGB IV) ist durch § 172 Abs. 4 SGB VI nicht auf kapitalgedeckte berufsständische Versorgungseinrichtungen übertragen worden.Rechtsgebiete:GG, AO, SGB IV, SGB VI, VwGO, SatzungVorschriften:§ GG Art. 70 Abs. 2, § GG Art. 72 Abs. 1, § GG Art. 74 Nr. 1, § GG Art. 74 Nr. 12, § 218 Abs. 2 S. 1 AO, § SGB IV, § 172 Abs. 2 SGB VI, § 172 Abs. 4 SGB VI, § 203 Abs. 2 SGB VI, § 113 Abs. 2 S. 2 VwGO, § 23 Abs. 3 S. 1 Satzung, § 26 Abs. 3 S. 1 SatzungStichworte:Rechtsanwalt, Versorgungswerk, persönlicher Pflichtbeitrag, Beitragsrückstand, Abrechnungsbescheid, Säumniszuschlag, Verzugszinsen, Beitragslast, Arbeitgeberanteil, Arbeitnehmeranteil, Zahlungspflicht, Umlageprinzip, Sozialversicherung, Gesamtsozialversicherungsbeitrag, berufsständische Versorgungseinrichtung, Beitragsprinzip, bundesrechtliche SperrwirkungVerfahrensgang:VG Trier, 6 K 356/06.TR vom 23.11.2006
Jetzt Volltext der Entscheidung kostenlos ansehenBitte ergänzen Sie die folgende Sicherheitsfrage:66 - S ec;hs = Weitere Entscheidungen vom OVG-RHEINLAND-PFALZOVG-RHEINLAND-PFALZ – Beschluss, 2 E 11030/07.OVG vom 18.12.20071. Für eine anwaltliche Vertretung im verwaltungsgerichtlichen Vorverfahren fällt neben der allgemeinen Geschäftsgebühr (Nr. 2300 VV-RVG) keine zusätzlich anrechenbare Terminsgebühr nach Nr. 3104 VV-RVG an.
3. Ist von einem der Beteiligten eine Streitwertbeschwerde mit dem Ziel der Festsetzung eines höheren Streitwerts eingelegt worden, so kann das Rechtsmittelgericht den Streitwert von Amts wegen auch niedriger festsetzen; das Verbot der sog. reformatio in peius gilt insoweit nicht.OVG-RHEINLAND-PFALZ – Urteil, 2 A 10800/07.OVG vom 17.12.2007Die in § 19 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 BeamtVG enthaltene Vermutung, eine bis zum Tod des Beamten weniger als ein Jahr bestehende Ehe sei überwiegend zur Versorgung der Witwe geschlossen worden, ist nur dann widerlegt, wenn der in Unkenntnis einer lebensgefährlichen Krankheit gefasste und nach außen manifestierte Heiratsentschluss bis zur Eheschließung im Wesentlichen unverändert geblieben und die Heirat innerhalb eines angemessenen Zeitraums erfolgt ist. Das gleiche gilt, wenn der Eheschließung innerhalb eines angemessenen Zeitraums besondere Umstände objektiv entgegengestanden haben.OVG-RHEINLAND-PFALZ – Urteil, 7 A 10913/07.OVG vom 13.12.2007Zur Rundfunkgebührenpflicht eines Autoradios als Zweitgerät.
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