Source: https://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:497428-2018:TEXT:ES:HTML&WT.mc_id=RSS-Feed&WT.rss_f=Materials+and+Products&WT.rss_a=497428-2018&WT.rss_ev=a
Timestamp: 2018-11-18 16:46:18
Document Index: 79170018

Matched Legal Cases: ['§ 47', '§ 168', '§ 134', '§ 160', '§ 160', '§ 135', '§ 5', '§ 165']

Suministros - 497428-2018 - TED Tenders Electronic Daily
Suministros - 497428-2018
Alemania-Fráncfort del Meno: Material móvil
2018/S 217-497428
Persona de contacto: Kiemer, Klaus
Correo electrónico: einkauf-online@deutschebahn.com
Acceso restringido a los pliegos de la contratación. Puede obtenerse más información en: https://bieterportal.noncd.db.de/evergabe.bieter//DownloadTenderFiles.ashx?subProjectId=8YFqdli8Kds%3d
FEF2 - Einkauf Schienenfahrzeuge und Schienenfahrzeugteile
Correo electrónico: Klaus.Kiemer@deutschebahn.com
Las ofertas o solicitudes de participación deben enviarse por vía electrónica a: http://www.deutschebahn.com/bieterportal
BWN7b Karlsruhe
Número de referencia: 18FEF36367
Beschaffung von elektrischen Fahrzeugen (Einstock und/oder Doppelstock) und gegebenenfalls dazugehörigen Dienstleistungen für den öffentlichen Schienenpersonennahverkehr
Bis zu 37 Fahrzeugen (ein- und/oder doppelstöckig) ggf. in unterschiedlichen Kapazitätsklassen, zzgl. Nachkaufoption gemäß Projektvertrag
Die DB Regio AG, erbringt Verkehrsleistungen für die öffentlichen Verkehrsträger in Baden-Württemberg.
Für die Erbringung der Verkehrsleistungen im BW-Netz 7b Raum Karlsruhe Los 1, beabsichtigt die DB Regio AG, die Beschaffung von elektrisch angetriebenen Fahrzeugen zzgl. entsprechender Optionen und ggf. der dazugehörigen Dienstleistung für den Einsatz im o.g. Netz zu vergeben. Ein vom Aufgabenträger vorgegebenes Finanzierungsmodell (BW-Modell) kann Anwendung finden.
Grundlegende Anforderungen an die Fahrzeuge:
— Spurweite: 1435 mm,
— Höchstgeschwindigkeit: bis zu 160 km/h,
— Steilstreckentauglichkeit,
— zusätzliche Ausstattung mit AVG-Betriebsfunk,
— optimiert für Bahnsteighöhe 55 cm,
Voraussichtliche Betriebsaufnahme 12/2022
Beginn Lieferzeitraum: Variabel spätestens ab 09/2022
Ende Lieferzeitraum: voraussichtlich bis 10/2022
Fin: 31/12/2034
Bis zu 9 Fahrzeugen (ein- und/oder doppelstöckig) ggf. in unterschiedlichen Kapazitätsklassen, zzgl. Nachkaufoption gemäß Projektvertrag
Für die Erbringung der Verkehrsleistungen im BW-Netz 7b Raum Karlsruhe Los 2, beabsichtigt die DB Regio AG, die Beschaffung von elektrisch angetriebenen Fahrzeugen zzgl. entsprechender Optionen und ggf. der dazugehörigen Dienstleistung für den Einsatz im o. g.
Netz zu vergeben. Ein vom Aufgabenträger vorgegebenes Finanzierungsmodell (BW-Modell) kann Anwendung finden.
— optimiert für Bahnsteighöhe 76 cm,
1) Bietereigenerklärung: Der Bewerber legt die soweit wie möglich ausgefüllte Bietereigenerklärung (Formular der Deutschen Bahn AG) vor.
2) Erklärung zur Liquidation/Insolvenz: Der Bewerber versichert, dass auf sein Vermögen kein Insolvenzverfahren oder vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet ist, die Eröffnung weder beantragt noch ein Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist. Der Bewerber erklärt, dass er sich nicht in Liquidation befindet;
3) Erklärung Gewerbezentralregistereintrag: Der Bewerber erklärt, ob für ihn im Gewerbezentralregister oder in einem vergleichbaren Register ein Eintrag verzeichnet ist. Darüber hinaus erklärt der Bewerber, ob derzeit ein Verfahren anhängig ist, dass zu einer Eintragung im Gewerbezentralregister oder in einem vergleichbaren Register führen kann. Sollte eine Eintragung vorliegen, so hat der Bewerber einen Auszug des Gewerbezentralregisters oder des vergleichbaren Registers mindestens in Kopie vorzulegen;
4) Anmeldung Gewerbe: Der Bewerber versichert und weist nach, dass er sein Gewerbe ordnungsgemäß angemeldet hat und – sofern nach Maßgabe der Vorschriften des HGB eintragungspflichtig – im Handelsregister eingetragen ist. Als Nachweis ist mindestens die Kopie eines aktuellen Handelregisterauszugs (nicht älter als
12 Monate) oder ein gleichwertiges Dokument des Herkunftslandes (ggf. inklusive beglaubigter Übersetzung) in Deutscher Sprache beizufügen.
5) Erklärung keine unzulässigen wettbewerbsbeschränkenden Abreden im Zuge der Vergabe zu treffen bzw. getroffen zu haben.
Die Erklärungen und Nachweise gem. Ziff. 1.-5. sind mit dem Teilnahmeantrag hochzuladen.
1) Testierte Jahresabschlüsse: Der Bewerber legt Kopien der letzten 3 abgelaufenen Geschäftsjahre vor;
2) Umsatz mit Schienenfahrzeugen: Der Bewerber weist nach, dass er in den letzten 3 abgelaufenen Geschäftsjahren mit der Herstellung und Lieferung von Schienenfahrzeugen einen Mindestumsatz in Höhe von 200 000 000 EUR per annum erzielt hat;
3) Vertragserfüllungsbürgschaften: Kann der Bewerber die unter Ziff. 1. und 2. geforderten Erklärungen/ Nachweise nicht vorlegen, so hat er eine Erklärung abzugeben, in der er sich verpflichtet, spätestens zum Zeitpunkt des Vertragsschluss eine Vertragserfüllungsbürgschaft einer Bank (mit einem Mindestrating A+/A1) in Höhe von 10 % des Wertes des Auftragswertes beizubringen. Dies gilt nicht, wenn im Falle einer Bietergemeinschaft der Bewerber die unter Ziff. 1. und 2. geforderten Erklärungen/Nachweise für den mehrheitlichen Gesellschafter (größer/gleich 50 % Gesellschaftsanteil) oder alle Gesellschafter vorlegt;
4) Haftungskapital: Der Bewerber erklärt, dass sein Haftungskapital während der Laufzeit des Vertrages mindestens 500 000 EUR betragen wird.
Die unter Ziffer 1.-4 geforderten Erklärungen und Nachweise sind mit dem Teilnahmeantrag hochzuladen.
Bewerber, die sich zum Nachweis ihrer Eignung gemäß § 47 Abs. 1 SektVO auf die Kapazitäten anderer Unternehmen stützen, müssen diese Drittunternehmen im Teilnahmeantrag verbindlich benennen und durch eine entsprechende unwiderrufliche Verpflichtungserklärung des Drittunternehmens nachweisen, dass ihnen die Mittel zur Verfügung stehen, die für die Erfüllung des Auftrags erforderlich sind.
1) Der Bewerber muss eine Referenzliste über die Herstellung zugelassener Schienenfahrzeuge in den letzten 7 Jahren vorlegen. Die Referenzliste muss mindestens einen Auftrag über die Herstellung eines Fahrzeuges für den Regional-/Fernverkehr beinhalten. Konsortialprojekte können, unter Offenlegung des
Eigenen Leistungsanteils im Konsortium, ebenfalls angegeben werden;
2) Der Bewerber muss innerhalb der letzten 7 Jahre mindestens ein Vollbahnfahrzeug im Sinne der Eisenbahn-Bau- und Betriebsordnung (EBO) in Deutschland beim Eisenbahnbundesamt oder aber 1 Vollbahnfahrzeug in einem Mitgliedstaat der EU zugelassen haben;
3) Der Bewerber muss nachweisen, dass er über die zur Fertigung der vertragsgegenständlichen Leistungen erforderlichen technischen und infrastrukturellen Ausrüstung verfügt;
4) Der Bewerber muss nachweisen, dass er über ein branchenübliches Fertigungs- und Qualitätssicherungssystem wie bspw. nach ISO verfügt. Entsprechende Zertifikate sind vorzulegen;
5) Der Bewerber muss nachweisen, dass er über ausreichende Untersuchungs- und Forschungsmöglichkeiten zur Entwicklung von Schienenfahrzeugen verfügt.
Die weiteren Teile der Vergabeunterlagen sind vertraulich.
Der Auftraggeber stellt diese Unterlagen daher nicht bereits sofort mit Beginn des Vergabeverfahrens zum Download zur Verfügung. Die Unterlagen werden vielmehr erst nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs lediglich den ausgewählten geeigneten und zuverlässigen Unternehmen zur Verfügung gestellt. Erforderlich ist zudem, dass die Unternehmen dem Auftraggeber die vertrauliche Behandlung der Unterlagen mittels einer vom Unternehmen unterschriebenen bzw. mit einer eingescannten Unterschrift Vertraulichkeitserklärung (Verpflichtungserklärung) zugesichert haben.
Die Verpflichtungserklärung ist Teil der zur Verfügung gestellten Vergabeunterlagen. Sie ist unterschrieben einzuscannen oder mit einer eingescannten Unterschrift zu versehen (z. B. PDF, JPG) und mit dem Teilnahmeantrag hochzuladen.
Der Bewerber nutzt für die Einreichung der Teilnahmeunterlagen das Portal der e-Vergabeplattform, um die mit dem Teilnahmeantrag geforderten Angaben zu machen und erforderliche Begleitdokumente und Anlagen hochzuladen.
Einreichung von Fahrzeugdokumenten zum 11.1.2019:
Der Auftraggeber weist bereits jetzt darauf hin, dass er für sein indikatives Angebot in der oben genannten Verkehrsausschreibung auch Fahrzeugdokumente benötigt. Er wird deswegen die Teilnehmer in der Angebotsphase zur Einreichung von indikativen Fahrzeugbeschreibungen, insbesondere der folgenden Dokumente und Zeichnungen, auffordern:
— Technische Beschreibung,
— Darstellung des Zeitbedarfs für einen Richtungswechsel (Wendezeit),
— Darstellung des technisch bedingten Zeitbedarfs für einen Kuppel- und Flügelvorgang,
— technische Daten zur Beurteilung der Fahrdynamik (RUT-Datenblatt),
— Fahrzeugzeichnungen,
— Angaben zur Klimatisierung,
— Innengeräusche,
— Listen der Sonderwerkzeuge, Ersatzbaugruppen,
— vorläufiger Terminplan.
Die Dokumente werden voraussichtlich zum 11.1.2019 benötigt. Die Details werden in den Vergabeunterlagen beschrieben.
Wenn der Zuschlag bereits wirksam erteilt worden ist, kann dieser nicht mehr vor der Vergabekammer angegriffen werden (§ 168 Abs. 2 Satz 1 GWB). Der Zuschlag darf erst 10 Kalendertage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Fax oder per E-Mail bzw. 15 Kalendertage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Post erteilt werden (§ 134 Abs. 2 GWB). Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße innerhalb von 10 Kalendertagen nach Kenntnis bzw. – soweit die Vergabeverstöße aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar sind – bis zum Ablauf der Teilnahme- bzw. Angebotsfrist gerügt wurden (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 bis 3 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist ebenfalls unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB). Des Weiteren wird auf die in § 135 Abs. 2 GWB genannten Fristen verwiesen.
Der Bieter hat in den Angebotsunterlagen alle Angaben deutlich zu kennzeichnen, die der Wahrung von Fabrikations-, Betriebs- oder Geschäftsgeheimnissen unterliegen. Liegt keine entsprechende Kennzeichnung vor, geht der Auftraggeber davon aus, dass sich diesbezüglich keine Weitergabebeschränkungen nach § 5 Abs. 1 SektVO ergeben und die Angaben im Sinne von § 165 GWB den Beteiligten eines Nachprüfungsverfahrens zur Einsichtnahme freigegeben werden können.