Source: https://www.arbeitsvertrag.org/bezahlte-pausen/
Timestamp: 2019-04-25 10:09:28
Document Index: 341686700

Matched Legal Cases: ['§ 7', '§ 99', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 8']

Bezahlte Pausen | Arbeitsvertrag & Arbeitsrecht 2019
Sind Pausen bezahlte Arbeitszeit? In der Regel nicht. Der Tarifvertrag kann etwas anderes vorsehen.
Die meisten Arbeitnehmer gehen fünf Tage die Woche für jeweils acht Stunden am Tag arbeiten.
Kaum ein Mensch ist der Lage, diese lange Zeit am Stück produktiv und vor allem konzentriert tätig zu sein, ermüden doch zum Beispiel die Augen durch das permanente Starren auf einen Bildschirm.
Um die Sicherheit von Mitarbeitern zu gewährleisten, ist deshalb gesetzlich vorgeschrieben, dass die Arbeitszeit von einer Pause unterbrochen werden muss, die vom Arbeitgeber meist jedoch nicht bezahlt wird.
Bezahlte Arbeitspausen – Das sagt das Arbeitszeitgesetz
Darf der Arbeitgeber im Arbeitsvertrag längere Pausen anordnen?
Der Unterschied zwischen Ruhezeit und Ruhepause
Bezahlte Pausen bei Schichtarbeit
Der Gesetzgeber hat den Anspruch eines jeden Arbeitnehmers auf Pausenzeiten im Arbeitszeitgesetz (ArbZG) niedergeschrieben. In Paragraf 4 steht hier, dass:
bei einer täglichen Arbeitszeit von sechs bis neun Stunden die Tätigkeit für mindestens 30 Minuten am Tag zur Erholung pausiert werden muss
arbeiten Sie ausnahmsweise länger als neun Stunden, ist eine Pause von mindestens 45 Minuten einzulegen
Übrigens: Eine solche Erholungspause ist nicht zwingend am Stück zu nehmen, sondern kann auch gestückelt werden. Dabei ist jedoch zu beachten, dass ein Block nicht kürzer als 15 Minuten ausfallen darf und spätestens nach sechs Stunden eingelegt werden muss.
Das Arbeitsrecht schreibt also Pausen vor, die im Voraus bekannt sein müssen. In dieser Zeit darf vom Arbeitnehmer nicht verlangt werden, sich für einen etwaigen Arbeitseinsatz bereit zu halten, so hat das Bundesarbeitsgericht im Jahr 2009 geurteilt (BAG, Az. 9 AZR 139/08). Der Arbeitnehmer hat das Recht, die Ruhepausen an einem Ort seiner Wahl zu verbringen.
Da diese Pausen nicht zur Arbeitszeit zählen, handelt es sich hierbei nicht um bezahlte Pausen. Gilt jedoch eine entsprechende Betriebsvereinbarung oder ein Tarifvertrag sind Arbeitspausen Teil der Vergütung. Als bezahlte „Pausenzeiten“ im Arbeitsrecht gelten im übrigen Unterbrechungen der Arbeit, die für den Gang zur Toilette genutzt werden.
Bezahlte Pausen sind häufig Kurzpausen, die bei übermäßiger Belastung der Augen (Bildschrimarbeit) oder Ohren eingelegt werden müssen.
Grundsätzlich ist es erlaubt, längere Pausen als vom Arbeitszeitgesetz vorgeschrieben, zu befehlen, da sich Ihr Vorgesetzter hier auf sein Direktionsrecht berufen kann.
Es ermöglicht ihm, das gesetzliche Mindestmaß auszudehnen. Hierbei darf er die Pausenzeiten auch nicht über Gebühr ausdehnen. Ist im Unternehmen ein Betriebsrat vorhanden, muss dieser bei Entscheidungen diesbezüglich einbezogen werden.
Und was passiert, wenn Betriebspausen ein Weiterarbeiten unmöglich machen? Unter diesen Umständen handelt es sich um bezahlte Pausen, die beendet sind, sobald die Störung behoben wurde.
Im weiteren Sinne ist sogar der Urlaub als bezahlte Pause anzusehen, werden Sie doch in Ihrer Abwesenheit weiter entlohnt, obwohl Sie keine Arbeit leisten.
In Schichtbetrieben dürfen Kurzpausen eingelegt werden. Sie dauern keine Viertelstunde.
Die täglich einzulegenden Pausenzeiten sind nicht zu verwechseln mit den Zeiten, die zwischen zwei Arbeitstagen liegen müssen. Diese als Ruhezeit bezeichnete Periode hat in der Regel mindestens elf Stunden lang zu sein.
Ausnahmen gelten für solche Arbeitnehmer, die in Krankenhäusern, der Gastronomie, bei den Verkehrsbetrieben oder beim Radio arbeiten. Hier ist es erlaubt, dass die Ruhezeit nur zehn Stunden beträgt. Bezahlte „Pausen“ sind das ebenfalls nicht.
Ein Betrieb, in dem schichtweise gearbeitet wird, erlaubt der Gesetzgeber, sogenannte Kurzpausen von geringerer Dauer als 15 Minuten einzulegen. Er trägt hiermit der schnelleren Ermüdung Rechnung.
In Verkehrs- und Schichtbetrieben gelten modifizierte Regeln, was die Arbeitnehmerrechte bei (bezahlten) Pausen angeht. Eine Pause muss hier nicht zwingend eine Viertelstunde lang sein, sondern darf als Kurzpause genommen werden.
Gemäß Bildschirmarbeitsverordnung (BildscharbV) oder auch bei besonders hoher Lärmbelastung muss der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer hier regelmäßig Pausen gewähren oder auch andere Arbeiten zuweisen, um seine Überlastung zu verhindern. Hierbei handelt es sich häufig um bezahlte Pausen, die der Sicherheit dienen.
166 thoughts on “Bezahlte Pausen im Arbeitsrecht – Wann werden Sie fürs Nichtstun entlohnt?”
Petra B. 13. Juli 2016 um 20:39
Ich bin seit 18 Jahren in einer Praxis beschäftigt. Bei meinem Eintritt wurde mündlich – zusätzlich zum Arbeitsvertrag – vereinbart, das die Frühstückspause bezahlte Zeit ist. Vor einiger Zeit nun hat meine Chefin mir mündlich mitgeteilt, das diese Vereinbarung nicht mehr gilt – und ich rückwirkend für 2 Jahre diese Zeiten als Minusstunden aufrechnen muß. Bis heute habe ich aber keine schriftliche Ausführung dazu erhalten. Ist diese Rücknahme dennoch gültig?
arbeitsvertrag.org 18. Juli 2016 um 9:58
grundsätzlich sind im deutschen Arbeitsrecht auch mündliche Absprachen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer rechtens. Ein Problem ergibt sich aus der Nachweisbarkeit der Vereinbarungen. Schauen Sie in Ihren Arbeitsvertrag: Ist dort festgehalten, dass alle Änderungen des Arbeitsvertrages schriftlich erfolgen müssen? Ist dies nicht der Fall, kann diese Abänderung gültig sein. Bitte wenden Sie sich an einen Arbeitsrechtsanwalt, da wir keine Rechtsberatung erteilen dürfen.
Stefanie 21. November 2017 um 7:33
Hallo. Also bei mir ist das richtig heftig.Ich hab einen Vertrag mit 152 Stunden im Monat arbeite täglich 8 Stunden in einer Spielhalle alleine . Pause kann man nicht machen richtig denn es sind ständig Gäste da . Mein Chef zieht mir aber jedes mal 1 Stunde Pause ab also ich Krieg dann nur 7 Stunden bezahlt. Kann ich zu einem Anwalt und mir die unbezahlten Stunden wieder zurück holen .Denn wenn ich das mal auf 1 Jahr hoch rechne kommen da ziemlich viel Stunden zusammen.
Arbeitsvertrag.org 11. Dezember 2017 um 11:45
Ruhepausen sind gesetzlich vorgeschrieben. Ob Ihr Arbeitgeber sich richtig verhält und welche Möglichkeiten Sie haben Ruhepausen einzufordern, kann nur ein Anwalt beurteilen.
Jana 6. Dezember 2018 um 11:59
Wenn das 18 Jahre mündlich gültig war, kann man doch nicht plötzlich rückwirkend 2 Jahre Minusstunden aufrechnen?! Wo bleibt denn da die Logik und Gerechtigkeit?! Das geht ja gar nicht. Das würde ich mir nicht gefallen lassen. Warum wird diese Rücknahme nicht zeitnah gemacht?
Maria 11. Januar 2017 um 23:11
Hallo, Ich arbeite von 8-13Uhr in einer Arztpraxis. Wir haben keinen Aufenthaltsraum, darf ich während der Arbeitszeit Frühstücken? Oder stehen mir kurze Pausen zu? Auch bzgl der Bildschirmpause?
arbeitsvertrag.org 16. Januar 2017 um 9:54
gemäß Arbeitszeitgesetz haben Sie bei weniger als sechs Stunden keinen Anspruch auf eine Pause.
Eine Bildschirmpause ist eher unwahrscheinlich.
Heike D. 16. Januar 2017 um 13:16
Hallo, Anfang 2017 wurde in unserem Betrieb die 30 min. Pause bei 6 std und 45 min Pause über 9 std angeordnet. Voher galt 15 min pause für alle. Die Zeit wird auf jeden Fall abgezogen, auch wenn sie nicht genommen wurde Man weiss ja in der Regel nicht, wann man 9 Stunden, also Überstunden, arbeitet. Meine Fragen dazu 1. Ist es rechtens die Pausenzeit pauschal abzuziehen und 2 kann ich von meiner Seite als Arbeitnehmer auf die 45 min. Pause verzichten? Vielen Dank im voraus
arbeitsvertrag.org 23. Januar 2017 um 11:28
diese Pausen sind arbeitsrechtliche Mindestanforderungen. Ein pauschaler Abzug der Pausenzeit ohne Nachweis, dass diese überhaupt gewährt wurden, kann unter Umständen rechtswidrig sein.
Der Arbeitgeber ist zudem angehalten, darauf zu achten, dass der Arbeitnehmer die Pausen nimmt. das ist Teil des Arbeitsschutzes.
frank 5. Februar 2017 um 19:42
wer bezahlt meine gesetzlich vorgeschriebene pause von 45 minuten wenn ich mit dem lkw unterwegs bin
arbeitsvertrag.org 6. Februar 2017 um 9:33
im Regelfall zählt diese gesetzlich vorgeschriebene Pause nicht zur Arbeitszeit und muss daher auch nicht entlohnt werden.
Christian 13. März 2017 um 4:43
Hallo die vorgeschriebene pause von 45min,darf die meine Arbeitgeber einfach abziehen? Bsp.fahre 4std.arbeite 45min pause. 2 Std arbeit Fahre wieder 3std. Sind 9,45std.
Arbeitsvertrag.org 13. März 2017 um 8:18
vorgeschriebene Pausen zählen nicht zur Arbeitszeit und werden daher normalerweise nicht entlohnt. Sie müssen allerdings eingehalten werden.
Marie 6. Februar 2017 um 16:52
Ich arbeite täglich 5 Stunden, Pause machen wir so gut wie gar nicht, außer mal eben zur Toilette,
jetzt wird mir täglich eine halbe Stunde Pause abgezogen, ist das erlaubt?
Es hieß jetzt, ich müsse eine Pause machen.. Nur ist das fast immer unmöglich..
arbeitsvertrag.org 13. Februar 2017 um 12:26
die Ruhepausen sind erst ab einer Arbeitszeit von mehr als 6 Stunden gesetzlich vorgeschrieben. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an einen Anwalt.
Markus 11. Februar 2017 um 20:07
Ich bin seit fast 30 Jahren im Rettungsdienst tätig. Hier ist es allgemein “üblich” gar keine Pausen zu geben. Wir arbeiten in 12h-Schichten teils bis 72h in der Woche. Die 48h maximal im Halbjahr (lt. ArbZG mit Arbeitszeitverlängerung nach Paragraph 7 durch Arbeitsbereitschaft verlängert) werden häufig nicht eingehalten und wir müssen unserer Überstundenvergütung nachlaufen. Weiterhin wird von der GF gesagt unsere Pausen liegen in unserer Arbeitsbereitschaftszeit. Das ist aber arbeitsrechtlichen nicht als Pausen zu werten (auch lt. Arbeitsrechtanwalt), da wir durch Dienstanweisung dazu verpflichtet sind, uns inerhalb einer Minute am Fahrzeug einsatzbereit zu melden. Der Gesetzgeber hat selbst bei Arbeitern mit 8h tag, 40h Woche mit freiem WE und freien Feiertagen und ohne Nachtarbeit festgelegt das zum Schutz der Gesundheit zwingend Pausen zu nehmen sind. Ist unsere Arbeit weniger verantwortungsvoll oder erfordert das Retten von Leben weniger Konzentration oder Aufmerksamkeit???
arbeitsvertrag.org 13. Februar 2017 um 10:41
fehlende Pausen und solche Arbeitszeiten sind in der Tat gesetzeswidrig. Sie haben die Möglichkeit, den Job zu wechseln oder einer Behörde des Arbeitsschutzes Meldung zu erstatten. Diese kann das betreffende Unternehmen überprüfen und abmahnen.
Yasemin 15. Februar 2017 um 22:54
ich bin seit 3 Monaten in einer Spielhalle tätig. Wenn wir pausen machen wollen , sind wir notgedrungen, Pausen zettel zu unterschreiben ( beliebig , entweder 30 min oder á15 Min. Aber wir machen dementsprechend keine Pause indem wir im Betrieb bleiben als gäbe es keine Pause.
So wie ich es weiß, sollte man bei 8,5 Std Schicht 30 min Pause machen, wenn man pause macht , müsste man abgelöst werden damit man seine pause wo auch immer beliebig machen dürfen. Uns wird gesagt das wir von 8,5 Std, 8 std arbeitszeit haben und die 0,5 std ist die Pause die bezahlt wird. ABER WIR MACHEN NIE RICHTIG PAUSE . In einer Spielhalle arbeitet eine Person und die müsste zur Pause abgelöst werden damit man die gesetzliche pause machen könnte. Wir dürfen aber noch nicht mal unsere Halle verlassen .
Ist das erstens richtig das von 8,5 Std die 0,5 bezahlt werden muss obwohl wir eigentlich nicht mal richtig pause machen ?dadurch das wir keine Pause machen , zählen die 8,5 Std wie ganz normale arbeitszeit. Und Pause wird nicht gemacht!
Arbeitsvertrag.org 20. Februar 2017 um 9:17
eine 30-minütige Pause bei einer Arbeitszeit von 8,5 Stunden steht Ihnen laut Arbeitszeitgesetz zu, das ist korrekt. Normalerweise wird solch eine Ruhezeit nicht vergütet. Das kommt aber auch darauf an, welche Stundenanzahl in Ihrem Arbeitsvertrag geregelt ist. Wie und wo Sie Ihre Pause verbringen, kann Ihnen Ihr Arbeitgeber normalerweise nicht vorschreiben. Wenden Sie sich ggf. an einen Anwalt, um den Sachverhalt zu klären.
Rülander 17. März 2017 um 8:14
Habe einen 100 std.Vertrag. arbeite von 8 bis 16 Uhr in spielhalle. Wie muss ich dann die pausen nehmen
Arbeitsvertrag.org 20. März 2017 um 8:19
Hallo Rüländer,
bei einer täglichen Arbeitszeit zwischen sechs und neun Stunden muss eine 30-minütige Pause spätestens nach sechs Stunden Arbeitszeit genommen werden. Diese kann auch in zwei Zeitabschnitte von jeweils 15 Minuten aufgeteilt werden.
Matthias P. 16. Februar 2017 um 0:26
Hallo Matthias hier
Ich arbeite im Dreischichtbetrieb in einer Lackieranlage. Diese Anlage läuft 23.5 stunden durch am Tag!
Es ist nur eine halbe Stunde zur Reinigung der Roboter eingeplant wo das Anlagenpersonal alle Hände voll zu tun hat die Roboter sauber zu machen und für die nächsten 23.5 stunden vorzubereiten. Wir haben keine feste Pausenzeiten und wenn ist es nicht möglich die eizuhalten. Das Bedienpersonal muss sich also gegenseitig ablösen zu pause. Nun wird seit Mitte letzten Jahres die pause die pause nicht mehr bezahlt. So das wir in unserer 39 Stunden Woche jede Woche 1,5 stunden minus haben. wie ist da die Regelung wenn dem betrieb durch unsere Pausen kein Finanzieller schaden entsteht soll heißen die Produktion hat keinen stillstand. Ist der Arbeitgeber dann verpflichtet die pause zu bezahlen oder nicht??? Es gibt Kurzpausen oder die sogenannte Verteilt zeit das sind zwar pausen Zeiten die keine feste Uhrzeit haben aber pausen die bezahlt werden müssten! Ist das korrekt? Wo kann ich mir dazu Infomaterial organisieren um mit meinen Kollegen ihren Unterschriften bei der Geschäftsführung vor zu sprechen und um unser recht zu kämpfen?
Arbeitsvertrag.org 20. Februar 2017 um 9:40
Kurzpausen gelten in der Regel als bezahlte Arbeitszeit. Laut § 7 des Arbeitszeitgesetzes ist es möglich, dass die Gesamtdauer der Ruhepause im Schichtbetrieb auf Kurzpausen aufgeteilt wird. Wenden Sie sich ggf. auch an den Betriebsrat oder einen Anwalt, um den Sachverhalt zu klären.
Gisele 16. Februar 2017 um 20:19
In unserem Betrieb wird in der Produktion ( Früh- und Mittagschicht) die Pause bezahlt..D.h. es werden 37.5 Stunden gearbeitet zuzüglich. Pause also 40 Stunden bezahlt. Hierzu gibt es eine Betriesvereinbarung nur für die Produktion.
In der Verwaltung werden 40 Stunden gearbeitet und bezahlt. Darf hier dieser Unterschied gemacht werden oder gilt hier gleiches Recht für alle?
Arbeitsvertrag.org 20. Februar 2017 um 9:46
grundsätzlich haben Arbeitgeber und Betriebsrat die Möglichkeit, eine Betriebsvereinbarung nur für einen eingeschränkten Geltungsbereich (also zum Beispiel eine Abteilung) abzuschließen.
michael 24. Februar 2017 um 20:50
ich arbeite in einer WG, in der jugendliche betreut werden. der dienstplan sieht auch 24 std dienste vor. momentan wirde während der gesamten arbeitszeit alle 6 std die pause abgezogen und auch zeitlich so in der zeiterfassung eingetragen (also z.b. 08-22 uhr arbeit, pause von 14-14:30 und von 20:30-21). faktisch ist es nie möglich, die pause genau in der zeit zu nehmen, geschweige denn, wenn man den dienst alleine macht. wäre es möglich, durch eine BV die pausen, durch den nie planbaren und vorhersehbaren arbeitsaufwand, pauschal in abzug zu bringen? oder müsste dies anhand von kurzpausen begründet werden? wie könnte eine solche formulierung in der betriebsvereinbarung aussehen?
Arbeitsvertrag.org 27. Februar 2017 um 9:52
wenden Sie sich mit Ihrem Anliegen bitte an einen Anwalt bzw. an den Betriebsrat.
Miriam 10. März 2017 um 9:33
Hallo und guten Tag,meine arbeitszeit beginnt 15 Uhr und endet 23 Uhr. Von 21 bis 23Uhr bekomme ich Nacht Zuschlag. Meine pause hab ich immer vor 21 uhr.. Jetzt muss ich aber meine pause nach 6 Stunden schreiben….Somit spart man sich eine halbe Stunde zuschlag.
Arbeitsvertrag.org 13. März 2017 um 10:20
normalerweise kann Ihnen Ihr Arbeitgeber nicht vorschreiben, wann Sie Ihre Pause nehmen sollen. Das ist nur dann der Fall, wenn ein Vorschreiben der Pause unbedingt nötig ist, zum Beispiel weil unbedingt ein Mitarbeiter im Betrieb/Büro die Stellung halten muss oder wenn es im Arbeitsvertrag geregelt wurde. Der Zuschlag wird tatsächlich eingespart, wenn Sie Ihre Pause erst um 21 Uhr nehmen. Nehmen Sie Ihre Pause auch tatsächlich vor 21 Uhr, ist es in der Regel unzulässig, sie erst später aufzuschreiben. Wenden Sie sich im Zweifelsfall an einen Anwalt, um den Sachverhalt zu klären.
Lisa 16. März 2017 um 14:09
meine frage ist, ich ich jetzt nur 29 minuten anstatt 30 Minuten pause mache, weil meine Uhr evtl. anders geht als die von unserer Stempeluhr. Muss mein Betrieb dann dafür Strafe bezahlen wenn ein Prüfer kommt das ich eine Minute oder mal 2 Minuten zu wenig Pause gemacht habe?
Oder gibt es da ein Pool, wo man sagt bei 2 Minuten zu früh wieder eingestempelt ist nicht schlimm.
Arbeitsvertrag.org 20. März 2017 um 9:23
normalerweise werden Strafen nur dann ausgesprochen, wenn der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer die korrekten Pausenzeiten nicht gewährt. Sollte es minimale Abweichungen geben, die der Arbeitnehmer zudem selbst verschuldet, ist in der Regel keine Strafe zu erwarten, solange dies nicht regelmäßig vorkommt.
Susanne 20. März 2017 um 10:43
Hallo Habe ein Tarifvertrag und arbeite 38,5 ! Habe die ganzen Jahre keine Pause bekommen!! Habe immer 6,5 std am Tag gearbeitet.. Jetzt ist der Arbeitsplan so geschrieben das ich nur 6 std arbeite!! Aber auch nur noch 36 std die Woche!! Das sind doch dann 2 minus std! Pro Woche!! Darf der Arbeitgeber das?? Das sind im Jahr 96 min std!! Muss ich die dann ab Arbeiten??
Arbeitsvertrag.org 27. März 2017 um 11:14
ab 6 Stunden Arbeitszeit müssen Sie nach dem Gesetz eine 30-minütige Pause machen. Andernfalls liegt ein ernsthafter Gesetzesverstoß vor. Auch darf Ihr Arbeitgeber nicht entgegen der Klauseln im Tarifvertrag handeln. Suchen Sie sich, wenn nötig, Hilfe bei einem Anwalt für Arbeitsrecht.
Tessa 22. März 2017 um 14:18
ich arbeite in einer Firma wo lt Betriebsvereinbarung nach:
4 Std = 15 min Pause
6 Std = 30 min Pause und nach 8 Std 45 min Pause unendgeldlich abgezogen werden.
Nun hab ich aber gelesen, dass laut Gesetz ein Tarifvertrag oder eine Betriebsvereinbarung einen Arbeitnehmer nie schlechter stellen darf ,als das Gesetz dies vorsieht.
Was ist in diesem Fall richtig?
Arbeitsvertrag.org 27. März 2017 um 8:56
die im Arbeitszeitgesetz festgelegten Pausenzeiten gelten nur als Mindestgrenzen. Diese verbieten es dem Arbeitgeber normalerweise jedoch nicht, auch längere Pausenzeiten festzulegen.
Jenny 23. März 2017 um 14:31
Ich arbeite im Büro mit 7,6 Std. zzgl. 0,75 h unbezahlte Pause. In unserem Lohnprogramm sind dafür 30 min. Mittag und 15 min. Frühstück in einem begrenzten Zeitrahmen fest eingestellt. Frühstück zwischen 8:30 und 9:00 Uhr, Mittag zwischen 11:30 und 13 Uhr.
Andere Kollegen im 2-Schichtbetrieb haben normalerweise auch die 7,6 Std. – aber INKL. bezahlter Pausen – zu arbeiten. Sie arbeiten aber 8 Std. Das heißt, das sie trotz längerer Arbeitszeit eher Feierabend haben. Hinzu kommt, dass sie ihre täglich anfallenden Überstunden übers Jahr sammeln dürfen (ich nur monatlich max. 16 Std. Der Rest wird abgeschnitten). Das heißt weiter, sie haben zum Teil bis zu 200 angesammelte Stunden, die sie dann auch mal über einen langen Zeitraum (bis über 2 Wochen) abfeiern dürfen. Dazu noch der Urlaub von 30 Tagen.
Ich finde das ungerecht. Aber ändern kann man da sicher nichts, oder? Ich würde es ja gern so machen, dass ich meine 7,6 h arbeite und meine 45 min. Pause dann im Anschluss mache. Da ich die Pause ja machen kann, wo ich will, würde ich sie dann eben zu Hause machen. Das hieße, nach 7,6 h Feierabend machen. Daran hindert mich aber die feste Einstellung der Pausenzeiten im Lohnprogramm.
Aber da habe ich sicher auch keine Chancen, oder?
Arbeitsvertrag.org 27. März 2017 um 8:36
Ihre Pause müssen Sie nach spätestens sechs Stunden Arbeit nehmen. Eine Pause erst am Ende der Arbeitszeit zu nehmen, ist unzulässig, da sie dann nicht als Pause, sondern als Verkürzung der Arbeitszeit dient. Grundsätzlich ist bei einer Arbeitszeit zwischen sechs und neun Stunden laut Arbeitszeitgesetz jedoch lediglich eine Pausenzeit von 30 Minuten nötig.
heitommy 4. April 2017 um 13:29
Hallo, wir sind ein Betrieb mit Normal schicht, 2 und 3 Schichtsystem. Die 3 Schichter haben lt. Tarifvertag 30 min bezahlte Pause.Diese splittet sich in der Frühschicht in 10 min Frühstück und 20 Min Mittagspause. Nun will der AG die 10 min wegfallen lassen und an die Mittagspause anhängen, da wir dadurch viel effektiver sind und weniger Ausfallzeit haben. Wie muss sich der Betriebsrat verhalten? Zählt das Direktionsrecht des AG??
Arbeitsvertrag.org 10. April 2017 um 10:05
Hallo heitommy,
nach § 99 des Betriebsverfassungsgesetzes hat der Arbeitgeber bei personellen Einzelmaßnahmen das Mitbestimmungsrecht des Betriebsrates zu beachten. Dieser muss der gewünschten Änderung zustimmen, damit diese umgesetzt werden kann. Ansonsten gilt das Direktionsrecht.
Helmut K. 18. April 2017 um 19:59
Ich arbeite für eine Kreisverwaltung und führe Abschiebungsfahrten zu Flughäfen innerhalb Deutschland durch. Die Fahrtzeiten überschreiten die Zeit bis zur Abwicklungen der Formalitäten die 6 Stunden. Eine zwischenzeitliche Pauseneinlegung ist nicht möglich. Trotzdem werden mir Pausen in Abzug gebracht. Ist das Rechtens?
Arbeitsvertrag.org 19. April 2017 um 9:00
wenn Sie offiziell keine Pause machen, darf Ihnen diese auch nicht von der Arbeitszeit abgezogen werden. Vielmehr sollten Sie sich an Ihren Arbeitgeber wenden, damit dieser Ihnen Zeit für eine Pause einräumt. Ab einer Arbeitszeit von sechs Stunden haben Sie Anspruch auf eine 30-minütige Pause, ab neun Stunden auf 45 Minuten.
Sarah S. 21. April 2017 um 8:09
Hallo, bei einer wöchentlichen Arbeitszeit von 25 Stunden verteilt auf fünf Tage will der Arbeitgeber pro Tag 30 min Pause anordnen. Ist das rechtens ? Es steht zu den Pausen nichts im Arbeitsvertrag oder so. Vielen Dank
Arbeitsvertrag.org 24. April 2017 um 9:23
normalerweise ist eine Pause erst vorgeschrieben, wenn Sie mindestens sechs Stunden pro Tag arbeiten. Sollte dies an einem oder mehreren Tagen in der Woche der Fall sein, müssen Sie diese 30-minütige Pause auch einhalten.
Sabrina M. 23. April 2017 um 14:43
Ich arbeite seit kurzem in einem 3 Schichtbetrieb a 40 Std pro Woche.
Wir können 2 mal 15 oder 30 min Pause machen.
Dort ist es so,das,wenn man innerhalb von 6 Stunden keine Pause nimmt,einem die halbe Stunde vom Zeitkonto abgezogen wird.und wenn man zb nach 14 Minuten die Pause abstempelt,werden einem die 15 Minuten voom Zeitkonto abgezogen.
Ich habe soetwas noch nie erlebt,das man in so einer Form bestraft wird.
Nun ist meine Frage,ist das rechtens?
Arbeitsvertrag.org 24. April 2017 um 8:25
Arbeitnehmer müssen nach sechs Stunden eine 30-minütige Pause nehmen, nach 9 Stunden sogar 45 Minuten. Ihr Arbeitgeber muss Ihnen die Zeit hierfür einräumen, da die Ruhezeiten gesetzlich verpflichtend sind. Ob Ihre Pausenregelung rechtens ist, sollten Sie mit einem Anwalt oder dem Betriebsrat besprechen.
Lilly 44 23. April 2017 um 17:53
Hallo , ich arbeite in einem Getränkemarkt. Es ist immer nur eine Kraft anwesend. Jetzt zeiht uns der Chef nach 6 Std. oder 9 Std. jeweils eine halbe oder dreiviertel Stunde als Pause ab.( Die ja auch nicht vergütet wird.) Ich habe gelesen das ich die Pausen ja in 15 Min. stückeln kann. Wenn aber ein Kunde in dieser Zeit kommt muss ich ihn trotzdem bedienen, da das Geschäft ja durchgängig geöffnet ist. Das ist für mich doch dann keine Pause, oder ? Kann man da eine Betriebvereinbarung treffen , das man doch was Vergütet bekommt ?
Arbeitsvertrag.org 24. April 2017 um 8:43
grundsätzlich sind Arbeitgeber laut Arbeitsschutzgesetz verpflichtet, ihren Mitarbeitern eine 30-minütige Pause einzuräumen, wenn diese mindestens sechs Stunden arbeiten. Diese Zeit sollte auch als Pause genutzt werden, in der Sie nicht arbeiten sollten. Sprechen Sie Ihren Chef darauf an, dieser sollte ggf. einen weiteren Mitarbeiter einstellen, um Ihnen die Einhaltung der Pause zu ermöglichen.
Schiava 26. April 2017 um 13:38
ich arbeite in einem Unternehmen mit telefonischem Kundenkontakt mit 6 Stunden täglicher Arbeitszeit. Oft passiert es, dass ein Kunde 5 Minuten vor Arbeitsende in die Leitung kommt und es vielleicht 20 Minuten dauert, bis das Anliegen gelöst ist. Wenn ich mir die Zeit aufschreiben lasse, bekomme ich automatisch eine halbe Stunde Pause abgezogen, die ich aber gar nicht gemacht habe. Als Begründung wird das Arbeitszeitgesetz genannt. Aber das schützt mich da ja nicht. Ich kann die Pause rückwirkend nicht machen. Sie hintenran zu hängen und dort als Zeit abzusitzen macht für mich auch keinen Sinn. Gibt es da eine Lösung? Ist das so rechtens? Danke schonmal für die Antwort
Arbeitsvertrag.org 2. Mai 2017 um 12:19
Hallo Schiava,
im Arbeitszeitgesetz steht: “Länger als sechs Stunden hintereinander dürfen Arbeitnehmer nicht ohne Ruhepause beschäftigt werden.” Zur Ruhepausen sind Arbeitnehmer gesetzlich verpflichtet. Wenden Sie sich am besten an einen Anwalt für Arbeitsrecht. Dieser kann Sie fortführend beraten.
Gustav 30. April 2017 um 20:12
Ich arbeite (über 6 Stunden) auf einem Flughafen als Fahrer (und ziehe oft mehr als 3,5 Tonnen). Es ist dazu oft Laut an einem Flugzeug. Und dann kommt es oft vor und man wartet bis die Abfertigung beginnt. Man muss dazu bereit sein, immer aufmerksam sein. Zählt dies zu einer Erholungspause? Die 30 Minuten Pause … oder die 15 Min am Stück (darüber währe ich Froh). Die Praxis ist jedoch, dass man auf Bereitschaft ist. Zählt das zur Pause? Wenn ich mal eine Pause verlange, dann wird sie nicht gewährt, man ist immer auf Bereitschaft und kommt so nie zur Ruhe.
Arbeitsvertrag.org 2. Mai 2017 um 9:52
grundsätzlich steht Arbeitnehmern eine Pause zu, in der sie nicht arbeiten und sich auch nicht für die Arbeit bereithalten müssen. Dies ist im Arbeitszeitgesetz geregelt. Auch Ihr Arbeitgeber ist demnach normalerweise dazu verpflichtet, Ihnen eine solche einzuräumen. Bei zwischen sechs und neun Stunden sind das 30 Minuten Pause.
Lena 8. Mai 2017 um 18:56
Ich bin Praktikantin in einer privaten Kita.
Ich arbeite 8.5 Stunden am Tag, und habe dazu noch 30min Pause, auf dem Arbeitsplan stehen also neun Stunden Schichten. Den Mittag verbringen wir immer mit den Kindern. Meine erste Frage lautet, haben wir wirklich kein Anrecht auf 15min Pausen am Morgen und/oder Nachmittag, nebst der 30min Pause? Gelegentlich kommt es auch vor, dass ich mehr als 5.5 Stunden arbeite bevor ich in die Pause kann. Im Arbeitsgesetz habe ich gelesen, dass mir daher 15min zusätzlich zustehen würden, diese kann ich aber wegen mangelnder Arbeitskräfte so gut wie nie beziehen. Darf ich diese als, überzeit aufschreiben?
Arbeitsvertrag.org 15. Mai 2017 um 11:57
Sie unterliegen hier einem Irrtum. Das Arbeitszeitgesetz schreibt ab 6 Stunden Arbeit eine 30-minütige Pause vor. Dabei dürfen Sie auch nicht länger als 6 Stunden am Stück arbeiten, ohne zu pausieren. Eine 45-minütige Pause muss wiederum erfolgen, wenn mindestens 9 Stunden am Tag gearbeitet wird. 15 Minuten zusätzlich gibt es hier nicht, Sie können jedoch die Pause in 15-minütigen Teilen wahrnehmen.
Christoph 11. Mai 2017 um 19:43
zuerst, eure Seite ist super informativ. Danke dafür!
Nun zu meiner Frage. Ich arbeite in einer kommunalen Kläranlage (tvöd) im Schichtdienst. Wenn ich nun meine Pause antrete, muss der Arbeitgeber dann einen Kollegen beuaftragen, meinen Dienst zu übernehmen( Überwachung der Maschinen und Kontrolle der Messwerte) bis ich meine Pause beendet habe?
Arbeitsvertrag.org 15. Mai 2017 um 12:21
wenn Ihre Betriebsordnung eine kontinuierliche Überwachung vorsieht, scheint eine solche Vorgehensweise sinnvoll. Besprechen Sie die Thematik am besten mit Ihrem Vorgesetzten.
wilhelm 14. Mai 2017 um 17:26
hätte eine frage=ab wann fängt eine pause übberhaupt an ?gilt der weg zum pausenraum-bei uns 5 min.-schon als pause oder beginnt die pause mit eintritt in den pausenraum?
Arbeitsvertrag.org 15. Mai 2017 um 10:06
normalerweise wird der Weg zum Pausenraum als Pausenzeit gewertet, wenn dieser nicht zu weit ist. Bei 5 Minuten sollte das zum Beispiel noch in Ordnung sein.
Cinema 26. Mai 2017 um 14:40
ich arbeite in einem kleinen Kino. Die Bezahlung erfolgt auf Stundenlohnbasis – offiziell der gesetzlich vorgeschriebene Mindestlohn. Mein Job bedingt lange Zeiten, in denen keine konkreten Arbeiten vorliegen, wir jedoch als Aufsichtsperson anwesend sein müssen. Bei Einführung des Mindestlohns mussten wir zusätzlich zum Arbeitsvertrag eine Vereinbarung unterschreiben, die uns beträchtliche Pausenzeiten von unserer tatsächlich abgesessenen Zeit abzieht. Hier ein Auszug aus der Vereinbarung. Links ist die tatsächlich gearbeitete Zeit, rechts die nachträglich abgezogene Zeit:
bis 2 Stunden	kein Abzug
2 – 3,9 Stunden	30 Minuten
4 -5,9 Stunden	45 Minuten
6 – 7,9 Stunden	60 Minuten
8 – 11,9 Stunden	90 Minuten
ab 12 Stunden	120 Minuten
Dazu zwei Fragen: Ist diese Vereinbarung juristisch vertretbar?
Habe ich das Recht, meine Betriebsstätte während der Pause zu verlassen? Ich bin vertraglich dazu verpflichtet, während der gesamten Schicht Aufsicht zu halten und das Telefon zu betreuen. Selbst ein kurzer Gang zu einem Imbis gab neulich eine Rüge.
Arbeitsvertrag.org 29. Mai 2017 um 12:58
Sie bedürfen einer Rechtsberatung und sollten sich deshalb an einen Anwalt für Arbeitsrecht wenden. Dieser kann Ihren Arbeitsvertrag unter die Lupe nehmen und genau prüfen, welche Einträge zulässig sind.
Miggi 30. Mai 2017 um 10:43
Ich arbeite am einem Paket Dienst und bin Vollzeit schon 12 Jahre eingestellt.Wir haben immer geteilte Schicht gearbeitet
von 5.00.bis 8.30 und von 15.00 bis 20.30 war alles Ok,dann ist Nachtschicht gekommen von 22.30 bis 8.00
Teil von fest Leute sind in der Nachtschicht eingestellt und Teil Spätschicht von 15.00 bis 20.30 ( eine Pause 15 min.) und dann wer Spätschicht arbeitet sind alle in minus Stunden gegangen,dann Arbeitgeber sag das wir aus minus Stunden raus kommen sollten und 2 Stunden Nachtschicht auch arbeiten und hat zwei Stunden von 20.30 bis 22.30 unbezahlte Pause gemacht.Das heißt wir muss 2 Stunden​ sitzen und auf Nachtschicht warten.Ok wir verstehen wer noch im selben Ort wohnt,aber meisten habe bis 30km nach Hause und jetzt warten wir immer.Hat der Arbeitgeber Recht so was machen?
Arbeitsvertrag.org 20. Juni 2017 um 12:30
unverschuldete Minusstunden dürfen den Arbeitnehmern normalerweise nicht zur Last gelegt werden. Wenden Sie sich an einen Anwalt für Arbeitsrecht, wenn der Arbeitgeber keine Einsicht zeigt.
Kalle 31. Mai 2017 um 20:26
ab wann beginnt und endet meine Pause? Wenn ich meinen Arbeitsplatz Richtugn Kantina/Pausenraum verlasse, oder wenn ich Kantine/Pausenraum erreiche? Zur Kantine sind es für mich etwa 4 Minuten weg. Daher verliere ich theoretisch 8 Minuten meiner 30 Minuten Pausen.
Arbeitsvertrag.org 7. Juni 2017 um 10:11
auch der Weg in die Pause wird normalerweise zur Pausenzeit hinzugerechnet, wenn der Weg zum Pausenraum nicht allzu lang ist. In Ihrem Fall hält sich die Zeit dafür in Grenzen und kann somit in der Regel nicht getrennt von der Pause betrachtet werden.
Michâel M 8. Juni 2017 um 12:32
Hallo, Ich arbeite in einem Stanzbetrieb mit hohem Lärmbereich und mehrschichtarbeit. Wir haben keinen Pausenraum und unsere Arbeitszeit ist 8 Stunden täglich bei aber nur 15 Minuten unbezahlter Pause.
Ist das zulässig oder stehen mir 30 Minuten Pause zu?
Arbeitsvertrag.org 12. Juni 2017 um 9:13
Hallo Michâel,
arbeiten Sie täglich zwischen sechs und neun Stunden, steht Ihnen laut § 4 des Arbeitszeitgesetzes eine Pause von mindestens 30 Minuten zu.
Birgit H. 10. Juni 2017 um 8:15
Hallo, ich arbeite in der Gastronomie und habe eine 30 Stunden / Woche Arbeitsvertrag. Wenn ich wirklich mal 6 Stunden arbeite werden mir 0,75 h für Pause von meinen Stunden abgezogen. Bei 12 Stunden arbeit 1 h Pause. Für gewöhnlich arbeite ich immer 8 – 10 Stunden. Die Pausen die abgezogen werden nutze ich aber nicht da es nicht möglich ist ( kann ja die Gaststätte nicht einfach zuschließen ). Gegessen wird meistens im Stehen, das heißt beeilen oder Essen stehen lassen wenn neue Gäste kommen und den kalten Rest entweder wegwerfen oder kalt essen. Darf der Arbeitgeber mir Pausen abziehen die ich nicht wahrnehmen kann?
Arbeitsvertrag.org 12. Juni 2017 um 12:14
normalerweise müssen Arbeitnehmern Pausen gewährt werden, in denen diese tatsächlich nicht arbeiten müssen. Bei mehr als sechs bis neun Stunden sind dies 30 Minuten, bei einer längeren Arbeitszeit als neun Stunden sogar 45 Minuten. Diese Zeit muss Ihnen in der Regel zur freien Verfügung stehen. Wenden Sie sich an Ihren Arbeitgeber, um den Sachverhalt zu klären. Ggf. sollte dieser darüber nachdenken, eine zweite Kraft einzustellen.
Andy 12. Juni 2017 um 13:12
hallo bin fahrer für eilige medikamente mit sprinter arbeite circa 7 std am stück kann keine pause machen wie läuft das mit meiner pause müsste mein arbeitgeber mir die pausen bezahlen?? nachzahlen ich und er haben uns ja quasi nicht an die vorgeschriebenen pausen ruhezeiten gehalten
Edit: ich war gezwungen ohne pause zu fahren
Arbeitsvertrag.org 12. Juni 2017 um 16:06
ab einer Arbeitszeit von sechs Stunden haben Sie Anspruch auf eine 30-minütige Pause. Dies Regelung muss normalerweise auch Ihr Arbeitgeber einhalten.
S.,Petra 10. Juli 2017 um 20:50
Hallo,ich arbeite in einer Bäckerei, habe eine 30 Stunden Woche. Die letzten 20 Jahre haben wir ( meine Kolleginnen in Vollzeit )die Pausen nur geschrieben, (Stundenzettel) brauchten und wollten die Pausen im gegenseitigen Einvernehmen nicht nehmen,weil auch nie wirklich die Zeit dafür war. Doch plötzlich drehen unsere Filialbetreuer auf Druck von oben durch. Da wir immer allein in einer Schicht arbeiten,soll meine Kollegin in Frühschicht nach 7 Stunden ,also wenn ich zur Spätschicht antrete 30 min.Pause machen und ich nach 30 min.Arbeitszeit meine 30 minütige Pause machen, obwohl ich dann noch 6,5 Stunden Arbeitszeit vor mir habe und meine Kollegin nach meiner Pause Feierabend hat. In dieser Stunde dürfen wie dann auch nicht denn Laden verlassen. (Versicherungsschutz entfällt) In unseren Pausen könnten wir dann ja dienstliche Dinge besprechen und die Kasse machen. Dadurch wollen die natürlich die Arbeitszeit lukrativ verlängern. Wir lassen uns das jedoch nicht gefallen. Gibt es sowas wie ein Gewohnheitsrecht ? Kann der Arbeitgeber auf eine 30 minütige Pause bestehen bei einer Arbeitszeit von nur 6 Stunden ? Vielen Dank für Ihre Antwort
Arbeitsvertrag.org 24. Juli 2017 um 9:58
grundsätzlich gilt erstmal das, was in Ihrem Vertrag steht. Daneben sind auch die gesetzlichen Bestimmungen zu beachten. Hier heißt es, dass bei einer Arbeitszeit von mehr als sechs bis zu neun Stunden 30 Minuten Pause zu machen sind. Länger als sechs Stunden dürfen Arbeitnehmer nicht ohne Pause arbeiten. Insofern können Sie Ihre Pause nicht gleich zu Beginn machen, weil Sie sonst danach länger als sechs Stunden am Stück arbeiten. Grundsätzlich dürfen Sie auch die Arbeitsstätte verlassen. Sollen Sie dienstliche Dinge erledigen, handelt es sich dabei nicht um eine Pause. Der Arbeitgeber muss auf die Pause von 30 Minuten bestehen, wenn Sie länger als sechs Stunden arbeiten.
Julia 21. Juli 2017 um 13:47
zu meinen 450,- € MiniJob habe ich eine Frage. Meine Schicht ist meist am Wochenende und ca. 8-8,5 Std. lang. Wenn es die Zeit erlaubt, machen wir hier und da mal eine kurze Pause. Am Ende des Monats werden mir aber pro Schicht 45 min als Pausenzeit abgezogen und auch nicht bezahlt. Ist das so korrekt? Ich hatte schon mehrere MiniJobs, gerade in der Gastronomie sind Pausen nicht immer so einfach, aber mir wurde noch nie pro Einsatz eine Pause abgezogen.
Arbeitsvertrag.org 31. Juli 2017 um 8:53
gesetzlich gesehen müssen Sie spätestens sechs Stunden eine Pause von 30 Minuten machen. Es ist dabei üblich, dass diese Zeit nicht bezahlt wird. Ebenfalls ist es bei einer Arbeitszeiterfassung normal, dass diese Zeit abgezogen wird.
Uwe 22. Juli 2017 um 15:08
In unserem Haustarifvertrag ist eine 38 Stündige Wöchentliche Arbeitszeit ausgeschrieben.
Muss ich bei einem 3-Schichttigen Woche Freitags anstelle 6 Stunden nun 8 Arbeiten jeweils Montag bis Donnerstag die halbe Stunde Pause nacharbeiten da diese Pausen ja nicht zur Arbeitszeit zählt so das ich nun auf 40 Stunden in der Woche komme ?
Im vorraus danke für eine Antwort
Arbeitsvertrag.org 31. Juli 2017 um 9:06
normalerweise müssen Sie Ihre Pause Tag für Tag einhalten. Darüber hinaus zählt diese nicht zur Arbeitszeit. In Summe sollten Sie dadurch aber dennoch auf 38 Arbeitsstunden kommen.
Hobitz 25. Juli 2017 um 15:41
Hallo ich arbeite im Büro mit ständiger Laufkundschaft. Lt. Arbeitsvertrag ist die tägliche Anwesenheitspflicht von 08.00 – 17.00 Uhr mit einer 60-minütigen Pause. Ich arbeite in einer kleinen Zweigstelle. Mein Kollege ist momentan im Urlaub und das Büro muß ständig besetzt sein. Kann ich dann meine Pause am Ende des Tages nehmen, sprich 16.00 Feierabend.
Arbeitsvertrag.org 1. August 2017 um 12:47
Hallo Hobitz,
das Arbeitszeitgesetz schreibt vor, dass spätestens nach sechs Arbeitsstunden eine 30-minütige Pause genommen werden muss.
Bozz 1. August 2017 um 10:42
Ich bin seit seit letztes Jahr November in einem Unternehmen als leiharbeiter tätig und die pausen wurden auch entlohnt. Jedoch im neuem Jahr hat das Betrieb sprich der Entleiher die pausen nicht entlohnt. Ist das rechtens ? Widerspricht es nicht der betriebsvereinbarung bzw tarifvertrag? Hat der tarifvertrag bei mir keine gültigkeit obwohl ich nr abgeschlosse Ausbildung hab? Alle festangestellte bekommen die psuse bezahlt.
Arbeitsvertrag.org 14. August 2017 um 9:35
sofern es eine vertragliche Regelung dazu gibt, dass die Pausen bezahlt werden, müssen sie auch entlohnt werden. Sind Sie ein Leiharbeiter, der an den gleichen Tarifvertrag gebunden ist, wie Festangestellte, müssen auch Ihre Pausen entlohnt werden.
Katrin 2. August 2017 um 18:19
Arbeite seit über 2 Jahren an einer Tankstelle mit einer Wochenarbeitszeit von 40 Stunden + 30 Minuten Pause , die wir aber leider nicht nehmen können . Nicht selten werden aus den 40 Stunden auch mal 45 Stunden , natürlich ohne Pause .Welche Möglichkeiten besten sich zu wehren , ohne gleich den Job zu verlieren ?
Arbeitsvertrag.org 14. August 2017 um 9:50
in diesem Fall sollten Sie sich am besten von einem Anwalt beraten lassen, wie Sie weiter vorgehen können.
Petra 9. August 2017 um 21:25
Hallo, erst einmal ein großes Lob an euch für die sehr guten Ratschläge. Ist es eigentlich zulässig das die Firma Überstunden bezahlt ? Ich arbeite lt. Arbeitsvertrag 30 Stunden , ständig sind es mehr. ( 5- 10 h die Woche ) Früher konnten wir problemlos abfeiern z.B. im Winter. Da wir ständig Personalprobleme haben werden die jetzt bezahlt ( gegen meinen Willen, weil bei Steuerklasse 5 nicht viel netto übrig bleibt bei 9 Euro Stundenlohn) und ich ja auch nur Teilzeit arbeiten will !!! Vielen Dank für die Antwort
Arbeitsvertrag.org 22. August 2017 um 12:24
es ist legitim, die Überstunden zu bezahlen. Es muss jedoch auch eine Obergrenze für die Überstunden vertraglich festgelegt werden. Ob Überstunden durch Freizeit ausgeglichen oder ausbezahlt werden, liegt im Ermessen des Arbeitgebers. Erkundigen Sie sich im Zweifelsfall bei einem Anwalt.
nachtmuffel 17. August 2017 um 0:10
Bei uns ist es so das wir 12 Stunden am Tag arbeiten müssen und uns 45 min pause abgezogen werden.
Diese Pausen können wir aber nicht nehmen da keine Ablösung vorhanden ist.
Regel ist auch das wir 12 bis zu 17 Schichten a 12 Stunden machen müssen da Chef sagt wir haben immer Bereitschaft außer wir tragen Sperr tage mindesten 2 Wochen im Vormonat ein.
Wie soll man sich da verhalten wer nicht spurt der fliegt.
Arbeitsvertrag.org 28. August 2017 um 10:02
wenden Sie sich diesbezüglich am besten an einen Anwalt. Länger als 10 Stunden pro Tag dürfen Sie gesetzlich nicht arbeiten. Die gesetzlichen Pausen müssen ebenfalls eingehalten werden. Regelmäßig mehr als 60 Stunden pro Woche zu arbeiten, verstößt ebenfalls gegen das Gesetz.
Nora 21. August 2017 um 8:26
ich arbeite im Büro einer kleinen Schreinerei. Leider habe ich keinen Schlüssel zum abschließen. Wenn alle Mitarbeitert incl. Chef auf Montage sind, kann ich das Büro nicht verlassen. Gerne würde ich meine gesetzliche vorgeschriebene 30min Pause in der Kantine nebenan verbringen. Der Chef darf mir doch nicht vorschreiben, hier im Betrieb zu bleiben oder doch?
Und wie ist eine Pausen- Regelung für Bildschirmarbeit zu sehen? Gibt es überhaupt welche? Über eine Antwort wäre ich sehr dankbar,.
Arbeitsvertrag.org 31. August 2017 um 12:27
die Bildschirmarbeitsverordnung ist im Dezember 2016 außerkraftgetreten. Sprechen Sie Ihren Arbeitgeber am besten auf das Problem an und schildern Sie ihm, dass Sie einen Schlüssel benötigen.
Gabriele H. 3. September 2017 um 14:49
Guten Tag, ich arbeite sei ca. 10 Jahren in der häuslichen Intensivpflege im 12 Std.-Dienst. Bisher haben alle Firmen die Pausen, die man ja nicht machen kann, bezahlt. Jetzt arbeite ich in einer Firma, die mir 75 Minuten Pause abzieht. Wie ich das so sehe, ist das nicht rechtens, oder?
Arbeitsvertrag.org 5. September 2017 um 15:12
Pausen dienen der Erholung und müssen dementsprechend nicht bezahlt werden.
Theresia 6. September 2017 um 9:51
ich bin Hebamme und arbeite in einem Krankenhaus. Oft ist es so, dass wir unsere Pause nicht wie geplant nehmen können, weil Gebärende betreut werden müssen. Es gibt zuwenig Personal, so dass keine Vertretung während der Pause möglich ist. Wenn wir doch in die Pause gehen können, so müssen wir trotzdem erreichbar sein, um bei akuten Situationen sofort zur Verfügung zu stehen. Oft wird unsere Pause unterbrochen, weil wir einen Telefonanruf annehmen müssen. Wenn eine Pause nicht genommen werden kann oder vor Ablauf von 15 Minuten unterbrochen wird, darf diese Zeit dann bei der Arbeitszeit abgezogen werden? Muss der Arbeitgeber durch seine Schichtplanung dafür sorgen, dass wir unsere Pause nehmen können?
Arbeitsvertrag.org 2. Oktober 2017 um 15:37
Ihnen steht arbeitsschutzrechtlich die volle Pause zu. Wird diese unterbrochen, muss sie auch fortgesetzt werden. Wenden Sie sich im Zweifelsfall an einen Anwalt.
Karl 9. September 2017 um 22:15
ich arbeite auf Minijob-Basis (450€/monat + Nachtzuschläge) in einem Nachtclub.
Wie es in solchen Clubs nun mal ist, hat man ständig was zu tun und man kommt nie dazu sich wirklich mal hinzusetzen und sich auszuruhen. Auch wenn nicht wirklich viel los ist kann man dennoch nicht richtig abschalten, da dieser ruhige Zustand ja jeden Moment umschwenken kann.
Der Clubmanager hat uns nun mitgeteilt (um die 50 Mitarbeiter, von denen 4/5 auf Minijob-Basis arbeiten), dass wir bei 6 Stunden Arbeit 1 Stunde Pause abgezogen bekommen, bei 9+ Stunden sind es schon 1,5 Stunden, die uns abgezogen werden.
Für mich, als Arbeitnehmer, ist das die reinste Abzocke, zumal wir nie wirklich Pausen einlegen und in ruhigen Momenten eh immer auf der Stelle abrufbar sind, ergo prinzipiell keine Pausen nehmen können.
Ein weiteres Problem ist, dass wir nie so wirklich wissen wie lange wir am Abend arbeiten werden.
Läuft der Laden gut, kommen 2 Stunden drauf bis spät in den Morgen. Läuft er schlecht, wird man 2 Stunden früher ausgecheckt, und das wird einem ja nicht vorher gesagt, weil man es nun mal nicht abschätzen kann.
Meine Frage an euch lautet daher: Wie können wir uns gegen diesen irrsinnigen Vorschlag zu Wehr setzen?
Arbeitsvertrag.org 23. Oktober 2017 um 11:30
laut dem Arbeitszeitengesetz ist es Pflicht, alle 6 Stunden eine Pause von mindestens 30 Minuten einzulegen. Für manche Berufsgruppen gelten Ausnahmen. Auf jeden Fall dürfen Pausen nur abgezogen werden, wenn diese auch genommen werden.
Eine genaue Beurteilung Ihres Falls und Ihrer Möglichkeiten kann jedoch nur ein Anwalt vornehmen.
Alicia 15. September 2017 um 3:23
ich arbeite seit drei Jahren in einem Kindergarten. Mein Vertrag geht über 34 Stunden. Bisher habe ich an Tagen an denen ich mehr als 6 Stunden arbeite 30 min Pause machen dürfen, die mir bezahlt wurden. Jetzt soll dieses sich ändern. An Tagen an denen ich mehr als 6 Stunden arbeite, soll ich eine halbe Stunde eher kommen, bzw später gehen, und eine Pause machen, die dann nicht mehr bezahlt wird. Ist das rechtens?
Arbeitsvertrag.org 6. November 2017 um 9:18
der Gesetzgeber schreibt nach 6 Stunden Arbeit eine Pause von 30 Minuten vor. Diese Pause zählt nicht als Arbeitszeit. Unabhängig davon sollten die Zeiten, zu denen gearbeitet werden soll, im Arbeitsvertrag festgelegt sein.
Brigitte 26. September 2017 um 3:37
Wann greift die Pausenregelung ab 6 Stunden? Ich werde in Zukunft in Teilzeit arbeiten. Meine wöchentliche Arbeitszeit sind 30 Stunden. Ich arbeite von 08:00 – 14:00 Uhr. Muss ich hier auch schon eine Pause machen oder greift die Regelung erst ab 6 Stunden und einer Minute?
Arbeitsvertrag.org 6. November 2017 um 12:03
bei einer Arbeitszeit von insgesamt 6 Stunden am Stück muss keine Pause eingelegt werden.
Chris Sch. 30. September 2017 um 4:32
Hallo ich habe eine Abmahnung bekommen, weil ich sehr oft,freiwillig durchgearbeitet habe und keine pause genommen habe um meine Kinder pünktlich abzuholen zu können von der Schule. bei einem 8-10 Stunden Tag.Ich habe ein Gleitzeit Vertrag,ist die Abmahnung rechtens?
Arbeitsvertrag.org 6. November 2017 um 12:49
die halbe Stunde Pause nach 6 Stunden Arbeit ist verpflichtend. Der Arbeitgeber hat sicherzustellen, dass die Pause genommen wird. Die Pause nicht zu nehmen kann Grund für eine Abmahnung sein.
Febreeze 15. Oktober 2017 um 20:23
Ich arbeite in einer Klinik. Arbeitszeit von 8-16:30 aufgrund des Programms kann ich die Pause meistens erst um 15:30 oder später nehmen oder ich werde regelmäßig unterbrochen. Wenn ich die Pause nicht mache wird sie trotzdem abgezogen. Ist das zulässig?
Arbeitsvertrag.org 20. November 2017 um 10:53
Hallo Febreeze,
das Gesetz besagt, dass nach 6 Stunden mindestens eine halbe Stunde Pause gemacht werden muss. Nur geleistete Pausen dürfen als solche notiert werden, da sonst die Pausenpflicht nicht kontrolliert werden kann.
Aida 16. Oktober 2017 um 7:56
ich bin 20 Jahre alt und befinde mich im 2. Lehrjahr.
Mein Chef schreibt mir vor jeden Tag 1 h Pause zu machen.
Montag, Dienstag, Mittwoch und Donnerstag habe ich einen 8,5 h Tag.
Freitags habe ich jedoch einen 6h Arbeitstag und mein Chef verlangt das ich trotzdem eine Stunde Pause mache.
Ich arbeite dann von 7 Uhr bis 12 Uhr, mache dann 1 h Pause und arbeite dann nochmal 1 h.
Arbeitsvertrag.org 20. November 2017 um 10:45
der Arbeitgeber muss sicherstellen, dass nach 6 Stunden Arbeit mindestens eine halbe Stunde Pause gemacht wird. Weitere Regelungen für die Arbeits- und Pausenzeit sollten im Arbeits-/ Ausbildungsvertrag festgeschrieben sein.
s.b. 18. Oktober 2017 um 7:10
ich arbeite täglich vier stunden am Bildschirm. Unser Chef hat uns nach zwei Stunden eine Bildschirmpause von 10 Minuten eingeräumt, die bisher bezahlt worden ist.
Jetzt will er diese Bildschirmpause nicht mehr bezahlen, müssen aber die Pause weiter machen.
Er will es sogar rückwirkend für diesen Monat nicht mehr zahlen. Darf er das?
Somit falle ich sogar unter dem Mindeslohn.
Was mache ich für Möglichkeiten dagegen vorzugehen?
Arbeitsvertrag.org 20. November 2017 um 12:00
der Arbeitgeber darf Pausen festlegen, wenn diese gerechtfertigt sind. Diese müssen dann auch nicht bezahlt werden, zählen aber auch nicht zur geleisteten Arbeitszeit.
stoffl 19. Oktober 2017 um 16:25
hallo, ich bin in einem saisonsbetrieb tätig, 45h woche, wir dürfen 1x am vormittag + 1x am nachmittag 10 min bezahlte pause machen (mittagspause gibts natürlich auch) muss die bezahlte pause aufgezeichnet werden? sprich auf dem stundenzettel stehen? lg
Arbeitsvertrag.org 20. November 2017 um 12:18
welche Zeiten notiert werden müssen und welche nicht, sollten Sie mit Ihrem Arbeitgeber besprechen.
Anja 30. Oktober 2017 um 19:21
In Kurzform; Kollegin kündigte und wurde Krank
Fazit ich arbeitete von 31 Tagen 28
Jetzt Monate später endlich mal Gespräch mit dem Chef; Überstunden habe ich keine da ich 3 Tage zusätzlich frei hatte; dann kam raus täglich wird 1 Stunde Pause abgezogen; schön und gut;Pausenzeiten sind nicht geregelt;nach Rückfrage wie dies geschehen soll keine Antwort
Nach Rücksprache mit meiner Rechtschutzversicherung sollte ich die Monate aufschreiben…und tatsächliche Pausenzeit aufschreiben allerdings Toilettenzeiten auch??
Arbeitsvertrag.org 4. Dezember 2017 um 10:07
Pausen sind gesetzlich geregelt und müssen eingehalten werden. Bei weiteren Problemen kann iHnen ein Anwalt für Arbeitsrecht besser helfen.
Anja 30. Oktober 2017 um 19:51
PS täglich Arbeitszeit meistens 6 bis 15 oder 13 bis 21 uhr
Saskia 15. November 2017 um 23:31
Hallo ist es rechtens keinerlei Pause zu machen ich sitze jeden Tag 7 Stunden an der Kasse ohne jegliche Pause. Die 30 Minuten die im Arbeitsplan eingetragen sind werden aber abgezogen. Was kann man dagegen tun? Die anderen nehmen es hin aus Angst keine Pausen zu machen und arbeiten durch weil man sonst mit der Arbeit nicht fertig werden würde wenn man Pause machen würde.
Arbeitsvertrag.org 11. Dezember 2017 um 8:15
eine halbe Stunde Pause nach einer Arbeitszeit von 6 Stunden ist gesetzlich Pflicht. Sie muss sowohl vom Arbeitnehmer genommen werden, wie auch der Arbeitgeber darauf achten muss, dass sie genommen wird. Ist das Arbeitsvolumen zu groß oder zu wenig Arbeiter vorhanden, muss der Arbeitgeber dafür sorgen, dass genug Arbeiter vorhanden sind.
Vogel 30. November 2017 um 22:45
Traurig das hier alle Sachen fragen die im Artikel groß und breit erklärt wurden…
Klarer Fall von Pech beim denken!
Jens 8. Dezember 2017 um 16:23
Ich bin über einen Personaldienstleister in einem Unternehmen beschäftigt, in dem nach Tarifvertrag entlohnt wird. Ich werde nach BAP Tarif entlohnt. Im Gegensatz zu Mitkollegen, die über andere Personaldienstleister dort arbeiten, bekomme ich nur die reine Arbeitszeit vergütet. Meine Kollegen bekommen auch noch die Pausen vergütet, so wie es die Betriebsvereinbarung in dem Unternehmen vorsieht. Wir gehen In der „rollenden Woche“ arbeiten. Wie ist es nun richtig? Oder ist das im BAP Tarifvertrag eindeutig geregelt. Nach meine heutigen Recherchen gibt es ein Gleichheitsrecht. Findet dieses in dem Fall Anwendung?
Arbeitsvertrag.org 8. Januar 2018 um 11:58
ein Tarifvertrag gilt immer nur für die Mitglieder der Tarifparteien und für den Geltungsbereich in dem er angeschlossen wird. Fragen Sie im Zweifelsfall einen Anwalt.
Thorsten 14. Dezember 2017 um 14:11
wir arbeiten in einem Büro. 8:00 – 17:00 Uhr
Im Arbeitsvertrag haben wir 1 Stunde Mittagspause vereinbart welche zwischen 12:00 und 14:00 Uhr genommen werden muss. Also arbeiten wir 8 Stunden am Tag.
Ab 1.1. sollen wir nun Zeiterfassung bekommen.
Hierbei hieß es nun schriftlich in einer E-Mail, dass jeder Mitarbeiter gesetzlich dazu verpflichtet sei, zusätzlich zu der einen Stunde Mittagspause eine 15 minütige Frühstückspause einzulegen.
Wer die Frühstückspause nicht macht und an seinem Platz bleibt, dem wird diese trotzdem automatisch abgezogen.
Somit muss jetzt jeder Mitarbeiter am Tag 15 Minuten länger arbeiten. Ist das zulässig?
Uns ist bewusst, dass man bei 6-9 Stunden MINDESTENS 30 Minuten Pause machen muss. Hier machen wir ja schon eine Stunde Pause.
Arbeitsvertrag.org 15. Januar 2018 um 10:55
solange der Arbeitgeber sich an das Arbeitszeitgesetz hält, darf er die Ruhepausen aufgrund seines Weisungsrechtes einseitig festlegen.
Catori 24. Dezember 2017 um 6:54
Ich bin seit 2 Jahren in einer KiTa Tätig. Meine Arbeitszeiten wechseln laut Dienstplan wöchentlich zwischen 6:45-15:00 und 7:30-16:00 uhr. Bisher war s so, dass wir alle 6 Wochen Dienstbesprechung hatten, welche von 16-18 Uhr stattfindet.
Ab dem 01.01.2018 findet die Dienstbesprechung alle 14 Tage statt. Dazu wird meine Dienstzeit, damit ich keine Überstunden mache wie folgt geämdert; 6:45-14:30. In dieser Zeit muss ja ich ja 30 Minuten Pause machen habe dann um 14:30 “feierabend” muss aber von 16-18 uhr wieder im Betrieb sein.
Ergo ich habe alle 2 Wochen 90 Minuten leerlauf. Sind die 1,5 Stunden Zwangspause zuläßig? In meinem Arbeitsvertrag stehen lediglich 39 Wochenstunden Arbeitszeit.
Arbeitsvertrag.org 29. Januar 2018 um 9:44
Hallo Catori,
grundsätzlich kann der Arbeitgeber Pausen anordnen. Zudem ist eine Ruhepause bei eines bestimmten Arbeitszeit gesetzlich vorgeschrieben.
steff 1. Januar 2018 um 20:35
es gab im kittner mal die aussage das wenn man 6 std arbeitet, einem nach 4 std eine unterbrechung von 15 min zusteht.
es gibt berufe in denen es durchaus möglich ist 6 std. durchzuarbeiten. aber es gibt auch berufe wo ich da meine zweifel habe und das alter darf man dabei auch nicht vergessen. wie sieht der rechtsanspruch auf 15 min pause bei einer arbeitszeit von 6 std aus… jaja ich weis ab 6 std.. ich beziehe mich auf meinen ersten satz.
Arbeitsvertrag.org 29. Januar 2018 um 11:26
Ruhepausen sind nach § 4 des Arbeitszeitgesetzes (ArbZG) gesetzlich vorgegeben. Bei längeren Arbeitszeiten gelten auch längere Ruhepausen. Dies schließt nicht aus, dass in anderen Branchen andere Regelungen gelten.
Frauke 8. Januar 2018 um 13:36
Ich arbeite in der Pflege, wir haben lange und kurze Dienste. In den langen Diensten sind die Pausen wie im Recht vorgesehen hinterlegt. In den kurzen Diensten (3 oder auch 4 Std) sind auch Pausen hinterlegt, 10 min oder auch 15 min, weil wir ja doch mal Kaffee trinken oder rauchen gehen würden. Muss ich als Nichtraucher diese Pause nehmen? Oder kann ich durcharbeiten und früher gehen oder die Pause als Arbeitszeit geltend machen?
Arbeitsvertrag.org 5. Februar 2018 um 11:33
verpflichtende (gesetzliche) Ruhepausen gibt es in der Regel ab einer Arbeitszeit von sechs Stunden. Bei einer täglichen Arbeitszeit bis sechs Stunden und weniger gibt es keine gesetzliche Pflicht zur Einhaltung der Ruhepause. Allerdings darf der Arbeitgeber auch hier sein Direktionsrecht ausüben und weitere Ruhepausen anordnen. Hier empfiehlt es sich möglicherweise den Arbeitgeber selbst zu fragen, ob Sie verpflichtet sind diese Pausen wahrzunehmen.
Heike 14. Januar 2018 um 16:28
Hallo, wie verhält es sich, wenn die tägliche Arbeitszeit 06:00 – 12:30 Uhr ist? Pause wäre ja frühestens nach 6 Stunden, also um 12:00 Uhr. Wenn man dann aber doch um 12:30 Uhr Feierabend hat, macht die 30 -minütige Pause doch gar keinen Sinn.
Kann der Arbeitgeber hier verlangen, dass die 30 Minuten Pause vorher genommen wird (evtl. in zweimal 15 Minuten aufgeteilt) und der Dienst bis 12:30 Uhr läuft? Somit würde er ja nur sechs Stunden entlohnen müssen.
Arbeitsvertrag.org 12. Februar 2018 um 9:43
die Ruhepausen sind vom Gesetzgeber vorgeschrieben und müssen eingehalten werden. Sie Pausenzeiten dürfen aufgeteilt und nach Absprache mit dem Arbeitgeber auch vorher genommen werden.
Hacke1902 26. Januar 2018 um 23:28
Ich habe eine Frage, gibt es eine gesetzliche Pausen Regelung bei mehr als 10 Stunden Schicht am tag? Mal davon abgesehen ob es erlaubt ist oder nicht. Unser Arbeitgeber zieht ab 10 Stunden immer eine Stunde Pause ab. Ist das okay oder verarscht er uns um 15 min da nur 45 pause richtig wäre..Danke vorweg
Arbeitsvertrag.org 19. Februar 2018 um 10:33
Hallo Hacke1902,
Lesen Sie in § 4 Arbeitszeitgesetz nach. Hier heißt es, dass ab einer täglichen Arbeitszeit von mehr als 9 Stunden, mindestens 45 Minuten Pause gemacht werden müssen. Allerdings kann es sein, dass der Arbeitgeber längere Ruhepausen anordnet. Inwieweit sich Ihr Arbeitgeber sich hier im Rahmen seines Direktionsrechts bewegt, kann Ihnen im Einzelfall nur ein Anwalt sagen.
Heidemarie 17. Februar 2018 um 20:04
Hallo, wir sind mehrere Mitarbeiter einer Leihfirma im Einzelhandel. In unseren Schichtplänen steht häufig von 00:00 bis 00:00 Uhr ( soll Bereitschaft sein). Wir werden dann zu Hause oder auf dem Handy angerufen wenn dann gerade jemand gebraucht wird. In dieser Zeit können wir uns dann nichts vornehmen und sitzen immer auf Abruf.
Wir wollen jetzt wissen, ob uns diese Zeit als Arbeitszeit bezahlt werden muss. Wir arbeiten in der Regel 78 Stunden im Monat und haben eine 6 Tage Woche.
Arbeitsvertrag.org 5. März 2018 um 9:57
Abrufbereitschaft kann in der Regel als Arbeitszeit gelten. Wie sich das in Ihrem Fall verhält, kann Ihnen aber nur ein Anwalt für Arbeitsrecht sagen, da wir keine Rechtsberatung anbieten dürfen und auch keine Einsicht in Ihren Arbeitsvertrag haben.
Torsten 22. Februar 2018 um 11:42
Ich Arbeite in einer Halle 8 Stunden täglich.
Wir haben 45 Minuten Pause am Tag.
Wir sind dort auch gewissen Gerüchen (Dämpfen) und Geräuschen von Maschinen ausgesetzt.
Nun ist meine Frage,ob uns in gewissen Zeitabständen “Frischluftpausen” zustehen.
Also mal ein paar Minuten die Halle verlassen dürfen?
Arbeitsvertrag.org 5. März 2018 um 11:36
wenn Sie die Gerüche und den Maschinenlärm als gesundheitsgefährdend empfinden, sollten Sie sich von einem Anwalt zum Thema Arbeitsschutz beraten lassen.
eugen m. 12. März 2018 um 20:18
In unserem Betrieb gibt es einen Drei- und einen Zweischichtbetrieb. in beiden Schichtmodellen wird nur den festangestellten Mitarbeitern die 30-minütige Pause bezahlt, während bei den Leiharbeitnehmern täglich diese Zeit abgezogen wird. Ebenso erhalten die Mitarbeiter gestaffelte Schichtzulagen, während die Leiharbeiter nur die nach dem TV für Zeitarbeit erhalten. Wohl gemerkt beide Parteien arbeiten in der gleichen Abteilung. Ist diese Differenzierung zulässig?
Arbeitsvertrag.org 19. März 2018 um 16:12
ob eine solche Ungleichbehandlung legal ist, kann ein Anwalt für Arbeitsrecht beurteilen.
Martin 11. April 2018 um 13:05
Gibt es Sonderregelungen bei einem hitzearbeitsplatz?
Arbeitsvertrag.org 23. April 2018 um 10:28
der Arbeitgeber ist verpflichtet, nicht nur wirtschaftlich zu handeln, sondern auch Maßnahmen für den Schutz der Arbeitnehmer zu ergreifen. Bei Hitzearbeitsplätzen kann der Arbeitgeber entweder die nötigen technischen Maßnahmen anordnen (bzw. ausreichende Kühlung oder Lüftung der Räume) oder organisatorische Maßnahmen in die Wege leiten. Bei letzterem kann es sich um sogenannte Entwärmungsphasen handeln, also Zeiten, in denen der Arbeitnehmer das Hitzeumfeld verlässt.
Anni 17. April 2018 um 15:45
Ich arbeite in der außerklinischen Intensivpflege, 50% Stelle,wir arbeiten alle 12 Stunden(20:00-8:00), nun mein Problem: die neue Versorgung ist über 110 km von mir entfernt, ich hab kein Dienstauto, mit Fahrzeit bin ich über 14 Stunden von zu Hause weg, Pausen werden nicht abgezogen(ist ja gut ) , werde oft pro Woche 4 mal hintereinander eingeteilt, das sind 48 Stunden hintereinander , da komm ich nicht mal richtig zum schlafen , oft hab ich Angst das ich auf dem nach Hause Weg einschlafe , zahlt da überhaupt die Versicherung wenn mir was passiert? Muß ich so weite Strecken in Kauf nehmen ? Bekomme ja nicht mal km-Geld oder Wegegeld !!!
Arbeitsvertrag.org 23. April 2018 um 10:38
auch ein Unfall auf dem Weg von oder zur Arbeit gilt als Arbeitsunfall und ist daher versichert. Empfehlenswert wäre weiterhin ein Gespräch mit dem Arbeitgeber, um auf das Problem mit dem weiten Arbeitsweg aufmerksam zu machen und evtl. neue Bedingungen auszuhandeln.
Petra 29. April 2018 um 10:06
Guten Tag,ich bin im Modegeschäft als Textilverkäuferin tätig und habe bisher 8,5 Std. täglich vergütet bekommen.Pausenzeiten konnten nicht genommen werden,da ich allein in dem Geschäft arbeite und auch kein Pausenraum vorhanden ist.Jetzt sagt der Arbeitgeber er würde nur noch 8Std.bezahlen,ist das rechtens?Viele Grüße
Arbeitsvertrag.org 2. Mai 2018 um 15:35
bei einer Arbeitszeit von mehr als sechs Stunden ist eine Pause von 30 Minuten für den Mitarbeiter gesetzlich vorgeschrieben. Falls Sie sich mit Ihrem Arbeitgeber nicht einigen können, können Sie sich an einen Anwalt für Arbeitsrecht wenden, der sich bei beruflichen Belangen für Sie einsetzen kann.
kenan y. 10. Mai 2018 um 17:55
ich arbeite seit 2 wochen bei Wäscherei als Fahrer.
Mein Arbeitsbeginn ist 4:30 oder 5 Uhr und arbeite fast 12 Stunden jeden Tag.
Welche Rechte habe ich bezüglich Pause, Nachtschichtzulage (AG behauptet liegt nicht vor, weil kleiner 2 Stunden Nachtarbeit), Ausgleich (Freizeit).
Arbeitsvertrag.org 14. Mai 2018 um 14:38
Hallo Kenan Y.,
grundsätzlich sollte die tägliche Arbeitszeit im Durchschnitt nicht mehr als acht Stunden betragen (Paragaraf 3 im Arbeitszeitgesetz). Die tägliche Arbeitzeit kann aber unter Umständen auf 10 Stunden pro Tag erhöht werden. Bei einem Tarifvertrag kann es aber zu Abweichungen kommen.
Ab einer Arbeitszeit von neun Stunden ist gesetzlich mindestens eine Pause von 45 Minuten vorgeschrieben. In Bezug auf die Nachtarbeit kann es in einem Tarifvertrag bestimmte Regelungen geben, welche die Aussage Ihres Arbeitgebers stützen.
Sie können sich an einen Anwalt für Arbeitsrecht wenden, der Sie in Ihrem Anliegen individuell und kompetent beraten kann und im Ernstfall Ihre Interessen durchsetzen kann.
Roland R. 2. Juni 2018 um 23:38
Unser Chef hat angeordnet , das wir Lkw- Fahrer 3 mal die Woche nur 9 Stunden Pause machen sollen , ist das rechtens .PS. So wird auch disponiert.
Arbeitsvertrag.org 4. Juni 2018 um 15:21
Hallo Roland R.,
sollten Sie mit Pausen die Ruhezeiten meinen, die Lkw-Fahrer einhalten müssen: die tägliche Ruhezeit beträgt generell 11 Stunden, kann aber zwischen zwei wöchentlichen Ruhezeiten max. dreimal auf 9 Stunden gekürzt werden.
Theo 1. Juli 2018 um 21:00
Ich arbeite in einem Schichtbetrieb (Verkehrsbetrieb) wo die Schichten mitunter 10 Std betragen.
Im Schichtplan sind bei diesen Schichten immer 45 min Kurzpause mit Anrechnung eingetragen.
Die Kurzpausen sind aber immer kleiner als 15 min.
Durchgängig 15 min Pause am Stück zu machen ist leider arbeitsbedingt nicht möglich.
Nun möchte der Arbeitgeber wegen Personalmangels die Schichten über 10 std hinaus verlängern.
Der Arbeitgeber rechtfertigt dies mit der Aussage das zu den 10 Std Arbeitszeit ja noch 45 min Pause dazu kämen.
Wie gesagt 45 min Kurzpausen mit Anrechnung kleiner 15 min.
Ist das Rechtens oder nicht???
Arbeitsvertrag.org 6. Juli 2018 um 16:51
in der Regel gelten Arbeitspausen von weniger als 15 Minuten nicht als Pause, sondern gelten als normale Arbeitszeit. Sie können sich mit Ihrem Anliegen an einen Anwalt für Arbeitsrecht wenden. Dieser kann Sie in Ihrer individuellen Situation angemessen zu Ihren Rechten und zu eventuellen rechtlichen Schritten beraten.
thomas m. 6. Juli 2018 um 16:56
ich arbeite als leiharbeiter seit 7 monaten in einer firma in 3 schichten.die festangestellten bekommen die 30 minütige pause bezahlt ich als la nicht.dürfen da solche unterschiede gemacht werden?stehen mir als leiharbeiter der in schichten arbeitet nicht auch mehr urlaubstage zu?
Arbeitsvertrag.org 12. Juli 2018 um 15:39
den Lohn erhalten Sie nicht vom Arbeitgeber, sondern von der Verleihfirma. Aber auch dabei gilt: Nach spätestens neun Monaten steht dem Leiharbeiter das gleiche Entgelt zu wie den Stammmitarbeitern (§ 8 des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes). Die Urlaubstage berechnen sich nach der Anzahl der Arbeitstage.
Wessel. G. 17. Juli 2018 um 21:56
ich arbeite täglich fünf Stunden.
Laut Gesetz muß ich erst nach 6 Stunden eine Pause machen.
Laut Direktionrecht des Arbeitgebers soll ich jetzt eine unbezahlte Pause von 15 Minuten nehmen.
Arbeitsvertrag.org 23. Juli 2018 um 8:44
Hallo Wessel. G.,
leider dürfen wir keine Rechtsberatung anbieten und können deshalb nicht beurteilen, ob das rechtlich in Ordnung ist. Erkundigen Sie sich am besten bei einem Anwalt für Arbeitsrecht.
Paul 7. August 2018 um 13:53
darf der Arbeitgeber in einer Bäckerei mit Schichtbetrieb (Schichten zwischen 6-9 Stunden) die vorgeschriebene Pause von 30 Minuten pauschal abziehen – oder nur dann wenn die Pause auch beansprucht wird? Und muss diese Pause dokumentiert werden?
Die Bäckerei arbeitet immer mit mindestens 2 Mitarbeitern, d.h. die Pause ist theoretisch immer durchführbar.
Arbeitsvertrag.org 20. August 2018 um 10:18
die nach sechs Stunden Arbeit ist eine dreißigminütige Pause gesetzlich vorgeschrieben. Wenn der Arbeitgeber im Voraus eine dreißigminütige Pause festgelegt hat und es auch für die Arbeitnehmer auch möglich ist, diese zu nehmen, darf er die Pause von der Arbeitszeit abziehen. Inwiefern Sie die Pause dokumentieren müssen, sprechen Sie mit Ihrem Arbeitgeber ab.
Beata 4. September 2018 um 12:52
Guten Tag, ich wollte mal fragen wie sieht das auch mit schwangere. Ich arbeite in einem Restaurent als kellnerin. Arbeit dauern immer mehr als 8stunden. Wir haben nie Zeit 15-30min Pause zu machen weil Restaurant ist immer voll mit Kunden. Wenn wir brauchen zum Toilette wir müssen fragen und bitten andere mitarbeiter, dass die auf unsere Tische achten. und obwohl unsere Arbeitgeber weiss das alles ganz gut, er zieht das Geld für Pause uns ab. Dazu jetzt bin in 14 Woche schwanger, habe noch keinen Arbeitsverbott gekriegt, aber leider ich schaffe nicht mehr ohne Ruhepausen oder eine Pause auf Toilette min. 8 Stunden lang arbeiten. und natürlich meinem Chef das intersessiert nicht. Was kann ich machen? hat er Recht mir auch das Geld abziehen?
Arbeitsvertrag.org 17. September 2018 um 10:00
bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir keine Rechtsberatung geben dürfen. Wir raten Ihnen, sich an einen Anwalt für Arbeitsrecht zu wenden, der Sie beraten und sich für Ihre Recht einsetzen kann.
C. Moreira 3. Oktober 2018 um 15:44
ich arbeite von 8.00 Uhr bis um 17.00 Uhr im Büro. Lt. Vertrag haben wir eine 40 Stunden Woche.
Geregelte Pausen gibt es bei uns nicht. Um ca. 12 Uhr essen wir dann am SCHREIBTISCH für ca. 20 Minuten und das war es auch schon. Es wird nicht gerne angesehen das wir die Firma verlassen. Wir müssen ja immer telefonisch für die Kunden erreichbar sein.
Meine Frage wäre ob ich eine ganze Stunde Pause nehmen darf und somit auch nach HAUSE FAHREN darf in meiner Mittagspause. Ich wohne 3 km entfernt.
Es kann ja nicht sein da ich um 7.45 schon im Büro bin und meistens bis um 17.15 Uhr bleibe und ganze 20 Minuten essen darf vor meinem Bildschirm und Telefon! Was kann ich dagegen machen?
Arbeitsvertrag.org 15. Oktober 2018 um 11:53
Hallo C.Moreira,
das Arbeitszeitgesetz schreibt ab sechs Stunden Arbeitszeit eine Pause von mindestens 30 Minuten vor. Sie können Ihren Arbeitgeber darauf hinweisen. Für eine weitere Rechtsberatung wenden Sie sich bitte an einen Anwalt für Arbeitsrecht, der Sie beraten und Ihnen helfen kann, Ihre Rechte durchzusetzen.
Leona 19. Oktober 2018 um 17:06
Ich arbeite im Verkauf und habe hin und wieder kurze Schichten (unter 6 std)
Dennoch schreibt mir meine Chefin 30 min ütige pausen vor, welche ich nehmen muss und nicht bezahlt werden. Bsp. 4 std von denen mir dann nur 3,5 bezahlt werden. Bin ich verpflichtet diese zu nehmen, auch wenn ich diese nicht will?
Arbeitsvertrag.org 1. November 2018 um 16:28
der Arbeitgeber hat ein gewisses Direktionsrecht und kann daher in einem gewissen Maße bestimmen, wo und wann gearbeitet wird. Dazu kann auch die Einteilung der Pausen gehören.
Marc 28. Oktober 2018 um 9:41
Hallo ich bin bei einem fahrdienst beschäftigt. Vorab schon mal, mit mir wurde kein teildienst vereinbart. Jetzt mal ein Beispiel wie mein Dienst am Plan steht. 5uhr45 dienstbeginn, Fahrten bis 7uhr 30 danach schreibt mein Dienstherr Dienstende. Anschließend 7uhr30 bis 10uhr30 Pause. 10uhr 35 dienstbeginn, Fahrten bis 12uhr30 und 12uhr30 Dienstende. Ist sowas zulässig? Die Pausenzeit wird selbstverständlich nicht bezahlt. Er nennt so etwas Dienst mit Unterbrechung. Ich bin der Meinung so etwas ist nicht zulässig.
Birgit K. 5. November 2018 um 17:55
ich arbeite im Nachtdienst und bekomme meine “Pause” von 45min. bezahlt.
Wenn ich meine Pause wegen hohem Arbeitsaufkommen nicht nehmen kann,
– darf ich mir das dann als Überstunde aufschreiben lassen?
– bin ich nicht (arbeitszeit-)gesetzlich verpflichtet, meine Pause zu nehmen oder ist es
egal, ob ich sie nehme, da die Zeit ja bezahlt wird?
Wenn ich die Pause mal nicht (komplett) nehmen konnte, bekomme ich oft zu hören,
dass sie ja bezahlt wird.
MfG, Birgit K.
Arbeitsvertrag.org 12. November 2018 um 11:22
Sie sind gesetzlich dazu verpflichtet, eine Pause zu nehmen. Dies ist im Arbeitszeitgesetz festgehalten. Daran sollte in der Regel auch die Bezahlung der Pause nichts ändern. Sie können aber dennoch noch einmal einen Anwalt für Arbeitsrecht hinzuziehen. Dieser kann die Einzelheiten besser bewerten und darauf basierend passendere Empfehlungen für Ihr weiteres Handeln aussprechen.
Stoffi 6. November 2018 um 17:12
Das mit den Pausenregelungen ist bei mir in der Arbeit mehr als Ok, immer auch die Lohnabrechnung schauen, wenn Std.Lohn Zahlung besteht.
Wollte was anderes wissen.
Gibt es wirklich gesetzliche Regelungen was Prozentzuschläge betrifft, also wie Feiertage, Nachtschicht, Sonntags etc. oder ist das dem Arbeitgeber überlassen.. Hab des öffteren gehört das das eine freiwillige Sache vom Arbeitgeber ist.. und Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld einmal gezahlt, immer bezahlt werden muss?
Arbeitsvertrag.org 12. November 2018 um 11:41
es gibt keine gesetzlichen Regeln, was Zuschläge für Wochenenden oder Feiertage angeht, wohl aber für die Nachtschicht. Diese ist sowohl bzgl. des Freizeitausgleichs als auch der Vergbütung mit einem Zuschlag zu versehen. So wird regelmäßig sowohl für den Nachtzuschlag als auch für den Freizeitausgleich ein Zuschlag von 25% als angemessen betrachtet.
Urlaubs- und Weihnachtsgeld sind tatsächlich freiwillig. Es gilt jedoch nicht, dass, wer einmal gezahlt hat, immer wieder zahlen muss. Erst, wenn der Arbeitgeber einige Jahre diese freiwilligen Zahlungen getätigt hat, besteht für die Mitarbeiter ein Anspruch darauf (“betriebliche Übung”).
Beachten Sie, dass es in Tarifverträgen abweichende Vereinbarungen geben kann.
Andreas 27. Januar 2019 um 19:56
Wie sieht es bei Berufskraftfahren aus
Muß der Arbeitgeber die Ruhezeit ( wenn ich unterwegs bin und nicht die Firma ansteuern kann ) von 45 min bezahlen oder nicht?
René 13. Februar 2019 um 17:48
Hallo ich bin examinierter Altenpfleger (Fachkraft), während unserer Pausenzeiten muss ich als Fachkraft immer präsent (also vor Ort im Pflegeheim) sein also immer auf Abruf falls ein Notfall eintritt. Ich bin also immer auf Bereitschaft da. Muss der Arbeitgeber hier meine Pausen bezahlen? Das gleiche gilt im Nachtdienst. Ich bin allein als Fachkraft tätig für ca. Bewohner. Pro Nachtdienst steht mit eine Stunde Pause zu. Auch hier kann ich das Heim nicht verlassen, sonst währe ja niemand vor Ort. Muss der Arbeitgeber hier meine Pausen bezahlen?
Daniel 28. März 2019 um 13:08
Bin im Sicherheitsdienst tätig, Arbeitszeiten sind Objektabhängig, das können mal 8 sein aber auch 12 Stunden pro Tag, offiziell haben wir eine 6 Tage Woche (Urlaub wird auch entsprechend abgezogen), das kann aber auch mal nur 4 Tage am Stück und dann 1-2 Tage frei sein aber auch mal 14 Tage und mehr am Stück und dann nur 1-2, hin und wieder auch 3 Tage frei. Obwohl Bereitschafts und Pausenzeiten in die Dienstbücher eingetragen werden müssen, gibt es diese real nicht weil dies Arbeitsmäßig schlicht nicht möglich ist. Es gibt Objekte wo es wegen starken Publikumsverkehr nicht mal groß möglich ist mehr zu essen als mal einen Snickers, manche Objekte bieten nicht mal eine Möglichkeit auf das Klo zu gehen weil es schlicht keines gibt, vor allen bei Baustellen oft der Fall aber eben nicht nur. Bei mir sind es im Monat nur noch 210 biss 240 Arbeitsstunden und keine 260-280 (oder gar hinaus) wie noch vor einigen Jahren üblich, immerhin eine Besserung, auch das normale Schichten keine 14 oder 16 Stunden betragen, was natürlich noch vorkommen kann bei Ausfall und daraus folgenden Überstunden weil kein Ersatz kommt, hat man dann aber am selben Tag noch eine eigene Schicht gibt es natürlich kein frei, was dann die Ruhezeit deutlich verkürzt. Fahrzeiten sind natürlich nicht eingerechnet, können aber je nach Einsatzorte auch mal pro Richtung 2 Stunden betragen.
Wachgewerbe hat nicht umsonst einen schlechten ruf.
Hans 3. April 2019 um 9:44
Hallo, ich arbeite seit 30 Jahren in meiner Firma und bisher wurde uns, als Mitarbeiter in der EDV ,
aufgrund von Schichtdienst keine Pausen abgezogen, da es speziell auch im Spätdienst oft keine Möglichkeit gibt eine ordentliche Pause zu machen, da ansonsten niemand mehr da ist, es sei denn ich beginne quasi mit Pause. Insbesondere am Freitag, ein 6 Stunden Tag ist das ein Problem. Jetzt wird uns neuerdings, ohne Bekanntgabe, eine Pause abgezogen. Ist es rechtmäßig, mir z.B. 25 min abzuziehen, wenn ich am Freitag 6 Std 25 min bleibe?