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Timestamp: 2020-05-29 04:59:56
Document Index: 95416405

Matched Legal Cases: ['§ 110', '§ 155', '§ 90', '§ 34', '§ 90', '§ 34', '§90', '§34', '§202', 'Art 61', '§124', '§16', 'Art.61', '§ 191', '§ 3', '§ 5', '§ 18', '§ 3', '§ 184', '§25', '§3', '§5', '§18', '§195', '§199', '§ 11', '§ 22', '§ 184', '§ 17', 'Art.3', '§11', '§16', '§22', '§182', '§184', '§17', '§ 171', '§ 171', '§ 184', '§ 191', '§171', '§184', '§191', '§ 2', '§ 2', '§ 1', '§ 2', '§ 2', '§ 15', '§ 2', '§2']

Rechtsprechung - Suchergebnis - 29.05.2020 06:59h
9 B 72.15
Gewerbesteuer; Aussetzungszinsen; Nichtzulassungsbeschwerde; ernstliche Zweifel; grundsätzliche Bedeutung; Klärungsbedürftigkeit; Klärung durch den Bundesfinanzhof; Klärbarkeit anhand des Gesetzes; Aufhebung und Änderung des Gewerbesteuermessbescheids nach Aufhebung oder Änderung des Einkommensteuerbescheids; rechtskräftige Entscheidung zum Gewerbesteuermessbescheid; Anfechtung des Einkommensteuerbescheids; Aussetzung der Vollziehung; gleichzeitige Anfechtung von Einkommensteuerbescheid und Gewerbesteuermessbescheid; Ruhen des Verfahrens; Aussetzung wegen Vorgreiflichkeit; Unvereinbarkeit zweier rechtskräftiger Urteile.
FGO § 110 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1, Abs. 2 Halbs. 1 und 2, § 155 Satz 1
Aktenzeichen: 9B72.15 Paragraphen: Datum: 2016-05-04
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5 A 1865/08
Gewerbesteuerhaftung; Auswirkungen der Verletzung von Mitwirkungspflichten; Pflichtverletzung eines Gesellschafters einer GmbH bei Tilgung von Schulden der GmbH mittels Privatvermögen
1. Die Verletzung der Mitwirkungspflicht des § 90 AO kann zu einer Beweismaßverringerung führen, in Folge derer der Steuergläubiger auch zum Nachteil des Mitwirkungsverpflichteten einen Sachverhalt zugrunde legen kann, für den eine gewisse Wahrscheinlichkeit spricht.
2. Der Geschäftsführer einer GmbH verletzt seine Pflicht aus § 34 Abs. 1 AO, wenn er bei unzulänglicher Liquidität der Gesellschaft Schulden der Gesellschaft aus privaten Mitteln tilgt, ohne den Grundsatz der anteiligen Tilgung zu beachten.
AO 1977§ 90, § 34 Abs 1
Aktenzeichen: 5A1865/08 Paragraphen: AO§90 AO§34 Datum: 2010-07-28
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Steuerrecht - Gewerbesteuer Steuerbescheid
3. Eine Gemeinde kann weder gestützt auf den allgemeinen Folgenbeseitigungsanspruch noch nach den Grundsätzen über die sinngemäße Anwendung des vertraglichen Schuldrechts auf öffentlich-rechtliche Sonderbeziehungen verlangen, dass das Land Baden-Württemberg als Träger der Finanzverwaltung für einen Gewerbesteuerausfall Ersatz leistet, der infolge eines dem Finanzamt im Gewerbesteuermessverfahren unterlaufenen Fehlers entstanden ist.
Aktenzeichen: 2S939/08 Paragraphen: UmwG§202 Datum: 2010-03-29
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4 ZB 07.2855
Gewerbesteuer; Hebesatz; Haushaltsgrundsätze
GemO Bay Art 61 Abs 2 S 1
Aktenzeichen: 4ZB07.2855 Paragraphen: VwGO§124 gewStG§16 GemOBayArt.61 Datum: 2008-10-15
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6 A 11154/07.OVG
Gewerbesteuer; Nacherhebung; Steuerschuld; Entstehung; Verjährung; Steuerschuldner; Liquidation; Firmenfortführung; Geschäftsfortführung; Altverbindlichkeiten; Haftung; Haftungsbescheid; Haftungsschuldner; Haftungsforderung; Verjährung; Nachforderungszinsen; Entstehungszeitpunkt
Zur Inhaftungnahme des Erwerbers nach Firmenfortführung (§§ 191 Abs. 1 AO, 25 Abs. 1 HGB) für Gewerbesteuernachforderungen und Nachforderungszinsen, die nach Geschäftsübergang gegenüber dem in Liquidation befindlichen Steuerschuldner festgesetzt worden sind.
KAG § 3 Abs. 1 Nr. 2
KAG § 5 Abs. 1
GewStG § 18
AO §§ 3 Abs. 4, 38, 44 Abs. 1, 47, 169 Abs. 2 Nr. 2, 170 Abs. 1, 191
AO §§ 184 Abs. 1, 171 Abs. 10, 233a Abs. 1 S. 1
Aktenzeichen: 6A11154/07 Paragraphen: HGB§25 KAG§3 KAG§5 GewStG§18 BGB§195 BGB§199 Datum: 2008-02-12
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14 A 1256/05
Einem "steuerehrlichen" Gewerbesteuerschuldner steht ein Anspruch, entsprechend den Maßstäben des Strafbefreiungserklärungsgesetzes besteuert zu werden, nicht zu.
GewStG § 11 Abs. 1
AO § 22
AO § 184 Abs. 1
FVG § 17 Abs. 2
Aktenzeichen: 14A1256/05 Paragraphen: GGArt.3 GewStG§11 AO§16 AO§22 AO§182 AO§184 FVG§17 Datum: 2007-05-09
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5 UZ 584/07
Bekanntgabe, Festsetzungsfrist, Gewerbesteuer, Gewerbesteuermessbescheid, Hebeberechtigte Gemeinde, Messbetrag, Mitteilung
1.) Die Festsetzungsfrist gemäß § 171 Abs. 10 Satz 1 AO beginnt mit der Bekanntgabe des Grundlagenbescheids an den/die Steuerpflichtigen.
2.) Eine Anfechtung des Grundlagenbescheids führt nicht zu einer Hemmung der Festsetzungsfrist nach § 171 Abs. 10 Satz 1 AO (beides wie BFH, Urteil vom 19. Januar 2005 - X R 14/04 -, BFHE 208, 410).
AO 1977 § 184 Abs. 3
AO 1977 § 191 Abs. 3
Aktenzeichen: 5UZ584/07 Paragraphen: AO§171 AO§184 AO§191 Datum: 2007-04-17
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15 K 2567/03 BB
Die Beteiligten streiten darüber, ob die Klägerin ihren Betrieb gewerblicher Art (BgA) Badeanstalten mit Gewinnerzielungsabsicht betreibt und damit vermögensteuer- und gewerbesteuerpflichtig ist.
1. Nach § 2 Abs. 1 Satz 1 GewStDV sind Unternehmen von juristischen Personen des öffentlichen Rechts (nur) gewerbesteuerpflichtig, wenn sie als stehender Gewerbebetrieb im Sinne des § 2 Abs. 1 Satz 1 GewStG anzusehen sind. Auch vermögensteuerpflichtig waren bis einschließlich 31.12.1996 und damit auch zum maßgebenden Bewertungsstichtag nach § 1 Abs. 1 Nr. 2 g VStG nur Gewerbebetriebe im Sinne des GewStG von juristischen Personen des öffentlichen Rechts.
2. Unternehmen der öffentlichen Hand sind damit, soweit sie nicht als privatrechtliche Körperschaften betrieben werden, deren gesamte Tätigkeit einschließlich Vermögensverwaltung nach § 2 Abs. 2 und 3 GewStG als Gewerbebetrieb gilt, nur gewerbesteuer- und vermögensteuerpflichtig, soweit sie die Merkmale des Gewerbebetriebs nach § 2 Abs. 1 Satz 2 in Verbindung mit § 15 Abs. 2 EStG erfüllen. Dies setzt u.a. voraus, dass eine nachhaltige Tätigkeit mit der Absicht der Gewinnerzielung unternommen wird.
3. Gewinnerzielungsabsicht ist die Absicht einer nachhaltigen Mehrung des Betriebsvermögens. An dieser Absicht fehlt es regelmäßig, wenn die Prognose des zu erwirtschaftenden Totalgewinns negativ ausfällt. (Leitsatz der Redaktion)
GewStDV § 2
Aktenzeichen: 15K2567/03 Paragraphen: GewStDV§2 Datum: 2006-06-22
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Schadensrecht Steuerrecht - Amtshaftungsrecht Gewerbesteuer
2 U 1/05
Die Klägerin verlangt von dem beklagten Land Erstattung von Steuerberaterkosten für die Durchführung des Einspruchsverfahrens anlässlich der Festsetzung eines fehlerhaften Gewerbesteuermessbetrages.
Ein Anspruch wurde bestätigt. (Leitsatz der Redaktion)
Aktenzeichen: 2U1/05 Paragraphen: Datum: 2006-02-23
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