Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/Paragraph_49_LWO_Stimmabgabe-d7344740,50.html
Timestamp: 2016-10-22 02:19:15
Document Index: 82298405

Matched Legal Cases: ['§ 49', '§ 50', '§ 51', '§ 52', '§ 53', '§ 54', '§ 55', '§ 56', '§ 57', '§ 58', '§ 59', '§ 60', '§ 61', '§ 62', '§ 63', '§ 64', '§ 65', '§ 66', '§ 67', '§ 68', '§ 69', '§ 49', '§ 50', '§ 48', '§ 50']

Wahlordnung des Landes Sachsen-Anhalt (Landeswahlordnung - LWO) Landesrecht Sach...…§ 49 LWO, Stimmabgabe§ 50 LWO, Stimmabgabe von Wählern mit einer körperlichen Beeinträchtigung§ 51 LWO, Vermerk über die Stimmabgabe§ 52 LWO, Stimmabgabe mit Wahlschein§ 53 LWO, Schluss der Wahlhandlung§ 54 LWO, Wahl in Sonderwahlbezirken§ 55 LWO, Stimmabgabe in kleineren Krankenhäusern, kleineren Alten- und Pflegehe...§ 56 LWO, Stimmabgabe in sozialtherapeutischen Anstalten und Justizvollzugsansta...§ 57 LWO, Briefwahl§ 58 LWO, Ermittlung und Feststellung des Wahlergebnisses im Wahlbezirk§ 59 LWO, Zählung der Wähler§ 60 LWO, Zählung der Stimmen§ 61 LWO, Ungültige Stimmen, Auslegungsregeln§ 62 LWO, Bekanntmachung des Wahlergebnisses im Wahlbezirk§ 63 LWO, Schnellmeldungen, vorläufige Wahlergebnisse§ 64 LWO, Wahlniederschrift§ 65 LWO, Übergabe und Verwahrung der Wahlunterlagen§ 66 LWO, Behandlung der Wahlbriefe, Vorbereitung der Feststellung des Briefwahl...§ 67 LWO, Feststellung des Briefwahlergebnisses§ 68 LWO, Feststellung des Wahlergebnisses im Wahlkreis§ 69 LWO, Feststellung des Zweitstimmenergebnisses im Land…Anlage 30 LWO, Wahlniederschrift über die Ermittlung und Feststellung des Ergebn...
§ 49 LWOWahlordnung des Landes Sachsen-Anhalt (Landeswahlordnung - LWO)Landesrecht Sachsen-AnhaltTeil 3 – Wahlhandlung → Abschnitt 1 – Allgemeine VorschriftenTitel: Wahlordnung des Landes Sachsen-Anhalt (Landeswahlordnung - LWO)Normgeber: Sachsen-AnhaltAmtliche Abkürzung: LWOGliederungs-Nr.: 111.15Normtyp: Rechtsverordnung(1) Im Wahlraum geht der Wähler zum Tisch des Wahlvorstandes. Auf Verlangen hat er seine Wahlbenachrichtigung abzugeben und, insbesondere wenn er seine Wahlbenachrichtigung nicht vorlegt, hat er sich über seine Person auszuweisen.(2) Sobald der Schriftführer den Namen des Wählers im Wählerverzeichnis gefunden hat und die Wahlberechtigung festgestellt worden ist, erhält der Wähler einen amtlichen Stimmzettel. Die Mitglieder des Wahlvorstandes sind, wenn nicht die Feststellung der Wahlberechtigung es erfordert, nicht befugt, Angaben zur Person des Wählers so zu verlautbaren, dass sie von sonstigen im Wahlraum Anwesenden zur Kenntnis genommen werden können.(3) Der Wähler kennzeichnet in der Wahlkabine seinen Stimmzettel und faltet ihn mehrfach so zusammen, dass der Inhalt verdeckt ist. Abgesehen vom Fall des § 50 darf sich immer nur ein Wähler und dieser nur so lange wie nötig in der Wahlkabine aufhalten.(4) Wenn kein Anlass zur Zurückweisung des Wählers nach den Absätzen 5 und 6 besteht, gibt der Wahlvorsteher die Wahlurne frei. Der Wähler steckt den Stimmzettel in die Wahlurne; mit Zustimmung des Wählers kann auch ein Mitglied des Wahlvorstandes dies tun.(5) Der Wahlvorstand hat einen Wähler zurückzuweisen, der1.nicht in das Wählerverzeichnis eingetragen ist und keinen Wahlschein besitzt,2.keinen Wahlschein vorlegt, obwohl sich im Wählerverzeichnis ein Wahlscheinvermerk befindet, es sei denn, es wird festgestellt, dass er nicht im Wahlscheinverzeichnis eingetragen ist,3.bereits einen Stimmabgabevermerk im Wählerverzeichnis hat, es sei denn, er weist nach, dass er noch nicht gewählt hat,4.seinen Stimmzettel außerhalb der Wahlkabine gekennzeichnet oder zusammengefaltet hat,5.seinen Stimmzettel so gefaltet hat, dass seine Stimmabgabe erkennbar ist, oder ihn mit einem äußerlich sichtbaren, das Wahlgeheimnis offensichtlich gefährdenden Kennzeichen versehen hat, oder6.für den Wahlvorstand erkennbar mehrere oder einen nicht amtlich hergestellten Stimmzettel abgeben oder mit dem Stimmzettel einen weiteren Gegenstand in die Wahlurne werfen will.Ein Wähler, bei dem die Voraussetzungen des Satzes 1 Nr. 1 vorliegen und der im Vertrauen auf die ihm übersandte Benachrichtigung, dass er im Wählerverzeichnis eingetragen ist, keinen Antrag auf Berichtigung des Wählerverzeichnisses gestellt hat, ist gegebenenfalls bei der Zurückweisung darauf hinzuweisen, dass er bei der Gemeinde bis 15 Uhr einen Wahlschein beantragen kann.(6) Glaubt der Wahlvorsteher, das Wahlrecht einer im Wählerverzeichnis eingetragenen Person beanstanden zu müssen oder werden sonst aus der Mitte des Wahlvorstandes Bedenken gegen die Zulassung eines Wählers zur Stimmabgabe erhoben, so beschließt der Wahlvorstand über die Zulassung oder Zurückweisung. Der Beschluss ist in der Wahlniederschrift zu vermerken.(7) Hat der Wähler seinen Stimmzettel verschrieben oder versehentlich unbrauchbar gemacht oder wird er nach Absatz 5 Nrn. 4 bis 6 zurückgewiesen, so ist ihm auf Verlangen ein neuer Stimmzettel auszuhändigen, nachdem er den alten Stimmzettel im Beisein eines Mitgliedes des Wahlvorstandes vernichtet hat.
§ 48 LWO, Öffentlichkeit, Ordnung im Wahlraum§ 50 LWO, Stimmabgabe von Wählern mit einer körperlichen Beeinträchtigung