Source: https://www.viantro.com/zusatzbezeichnung-schlafmedizin/
Timestamp: 2020-08-06 13:06:04
Document Index: 260249559

Matched Legal Cases: ['§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 6', '§ 6', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5']

Wie erhalte ich die Zusatzbezeichnung für Schlafmedizin? | Karriere
Wie erhalte ich die Zusatzbezeichnung für Schlafmedizin?
So kannst Du Schlafmediziner werden
Spielst Du mit dem Gedanken, eine Zusatzweiterbildung für Schlafmedizin zu absolvieren?
Zudem erfährst Du, wie wir Dich auf dem Weg Deiner Zusatzweiterbildung entlasten können und welche passenden Stellen für Schlafmediziner zur Verfügung stehen.
Überblick Zusatzbezeichnung Schlafmedizin
Das medizinische Fachgebiet der Schlafmedizin beschäftigt sich mit Schlafstörungen aller Art, sowie ihren Auswirkungen auf den Organismus.
Fachärzte, die sich für die Zusatzweiterbildung Schlafmedizin entschließen, befassen sich mit der Erkennung, Klassifikation und Behandlung von Störungen der Schlaf-Wach-Regulation und schlafbezogenen Störungen. Zur Diagnose von Dyssomnien, Parasomnien und Schlafstörungen kommen in der Schlafmedizin Schlaflabore zum Einsatz. In diesen befinden sich Monitoring- und Aufzeichnungsgeräte.
Gemessen werden neben Hirnströmungen und Augenbewegungen auch Atmung und Muskelentspannungen des Patienten. Mittels der Auswertung des Schlafprofils kann vom Facharzt auf die Ursachen der Schlafstörung geschlossen werden.
Voraussetzung Zusatzweiterbildung Schlafmedizin
Die Zusatzweiterbildung Schlafmedizin kann in den meisten Ärztekammern von folgenden Fachärzten absolviert werden:
Facharzt für Innere Medizin, Innere Medizin und Pneumologie und Innere Medizin und Kardiologie
Weiterbildungsinhalte: Facharzt für Schlafmedizin
Übergreifende Inhalte der Zusatz-Weiterbildung Schlafmedizin:
Physiologie und Pathophysiologie von Schlaf und Wachheit
Schlaf-Wach-Regulation einschließlich chronobiologischer Grundlagen
Atmungsregulation im Schlaf
Altersspezifische Besonderheiten bei Schlafstörungen, insbesondere pädiatrische und geriatrische Aspekte
Genderspezifische Besonderheiten bei Schlafstörungen
Beeinflussung von Schlafen und Wachen z. B. durch Neuropeptide, Hormone, Verhalten, Reisen, Medikamente
Pharmakologie von Substanzen mit schlafanstoßender und schlafstörender Wirkung einschließlich Hypnotika sowie deren Missbrauch
Grundlagen der schlafmedizinischen Gutachtenerstellung
Beurteilung der Fahreignung bei Schlafstörungen
Beurteilung des Grades der Behinderung und Erwerbsfähigkeit bei Schlafstörungen
Insomnien:
Formen, Ursachen, Differentialdiagnose, Komorbiditäten und Prävention von Insomnien
Schlafprotokoll, Fragebögen zur Erfassung insomnischer Symptome
Grundlagen der Insomnie spezifischen Verhaltenstherapie (Cognitive behavorial therapy for insomnia, CBT-I)
Grundlagen der verhaltensbedingten Insomnie bei Kindern
Behandlung von Patienten mit Insomnie, insbesondere
Schlafbezogene Atmungsstörungen:
Epidemiologie, Risikofaktoren, Symptomatik, Differentialdiagnose, Prognose, kardiovaskuläre, verkehrsmedizinische und arbeitsmedizinische Konsequenzen sowie Therapieoptionen der folgenden Erkrankungen
obstruktives Schlafapnoesyndrom einschließlich Schnarchen
zentrales Schlafapnoesyndrom einschließlich
primäre und kongenitale schlafbezogene Hypoventilationssyndrome
schlafbezogene Hypoventilationssyndrome bei neuromuskulären, muskuloskelettalen, pulmonalparenchymatösen, pulmonalvaskulären oder extrapulmonalen Erkrankungen
primäre Säuglingsschlafapnoe
Screening zur Erfassung schlafbezogener Atmungsstörungen mittels Fragebögen
Indikationsstellung und Befundinterpretation von nächtlicher Oxymetrie und Blutgasanalysen, insbesondere bei Hyperkapnie im Wachen und im Schlaf, bei schlafbezogenen Atmungsstörungen
Indikationsstellung und Therapie mit Positivdruckverfahren, Nicht-Positivdruckverfahren, Allgemeinmaßnahmen, z. B. Unterkiefer-Protrusionsschienen
Beratung und Betreuung von Patienten bezüglich operativer Therapie, insbesondere zu Eingriffen im HNO- und MKG-Bereich
Myofunktionelle Therapieoptionen einschließlich der
Indikation und Abgrenzung der Ventilationstherapie
Nächtliche Überdrucktherapie-Titration einschließlich Evaluation des Behandlungsergebnisses, z. B. CPAP, APAP, Bilevel, adaptive Servo-Ventilation
Hypersomnien:
Verhaltensinduziertes Schlafmangelsyndrom sowie andere Hypersomnien zentralen Ursprungs
Testverfahren zur Erfassung und Objektivierung von Vigilanzstörungen, Tagesmüdigkeit und Tagesschläfrigkeit bei Hypersomnien, z. B. mittels Selbstbeurteilung, multiplem Schlaflatenztest, multiplem Wachbleibetest, Vigilanztest
Pharmakologische und nicht-pharmakologische Differentialtherapie der Hypersomnie und Narkolepsie
Behandlung von Patienten mit Narkolepsie mit und ohne Kataplexie einschließlich Hypersomnie
Zirkadiane Schlaf-Wach-Rhythmusstörungen:
Primäre Schlaf-Wach-Rhythmusstörungen
Beurteilung der Eignung/Nichteignung für Schichtarbeit
Verhaltensberatung bei Jetlag, verzögerter Schlafphase und anderen zirkadianen Störungen
Durchführung von Aktigraphie, Schlafprotokoll, Fragebögen bei zirkadianen Schlaf-Wach-Rhythmusstörungen
Medikamentöse und nicht-medikamentöse Therapie bei zirkadianen Schlaf-Wach-Rhythmusstörungen
Parasomnien:
Mentale Inhalte im Schlaf, z. B. Träume
Non-REM-Parasomnien, z. B. Somnabulismus, Pavor nocturnus, Confusional arousal, Sleep related eating
REM-Parasomnien, z. B. Rapid-eye-movement-Schlaf Verhaltensstörungen, Albträume, Schlafparalyse
REM-Sleep Behaviour Disorder mit besonderer Relevanz für neurologische Erkrankungen
Non-REM-Parasomnien und REM-Parasomnien bei Kindern
Differentialdiagnose und Therapieoptionen bei Parasomnie, auch bei Kindern
Grundlagen der Albtraumtherapie
Präventive Maßnahmen bei Somnabulismus
Bewertung und Therapie bei Somnabulismus
Differentialtherapie der REM-Verhaltensstörungen
Schlafbezogene Bewegungsstörungen:
Normale Motorik im Schlaf
Rhythmische Bewegungsstörungen im Schlaf, Restless Legs Syndrom und Periodic Limb Movements in Sleep
Schweregradabschätzung und Therapieindikation bei rhythmischen Bewegungsstörungen im Schlaf
Dopaminerge Therapie, Therapieeskalation gemäß Schweregrad
Schlafstörungen bei anderen Erkrankungen:
Schlafstörungen bei neurologischen, pneumologischen und psychiatrischen Erkrankungen
Schlafstörungen bei körperlichen Erkrankungen
Schlafstörungen bei psychischen Erkrankungen und Demenz
Pharmakovigilanz und Arzneimitteltherapiesicherheit sowie Arzneimittelmissbrauch bei der Behandlung von Schlafstörungen bei anderen Erkrankungen mit Hypnotika
Therapie von Schlafstörungen bei anderen Erkrankungen mit Hypnotika einschließlich Indikationen und Kontraindikationen
Prävention und nicht-medikamentöse Therapie von Schlafstörungen bei anderen Erkrankungen
CO2-Antworttest
Apparativ-diagnostische Verfahren:
Standardapplikation der Polysomnographie
Durchführung und kontinuierliche Überwachung von Polysomnographien
Klassifikation der Schlafstadien und Ereignisse nach Standard-Empfehlungen
Interpretation und Befunderstellung von Polysomnographien
Interpretation und Befunderstellung von Polygraphien
Langzeitpulsoximetrie
Ablauf der Zusatzweiterbildung Schlafmedizin
Ziel der Zusatzweiterbildung ist die Erlangung der fachlichen Kompetenz in Schlafmedizin nach Ableistung der vorgeschriebenen Weiterbildungszeit und Weiterbildungsinhalte.
6 Monate während der Facharztweiterbildung Allgemeinmedizin, Hals-Nasen- Ohrenheilkunde, Innere Medizin, Innere Medizin und Pneumologie, Kinder- und Jugendmedizin, Neurologie oder Psychiatrie und Psychotherapie bei einem Weiterbildungsbefugten für Schlafmedizin gemäß § 5 Abs. 1 Satz 2 abgeleistet werden
Anerkennung als „Facharzt für Allgemeinmedizin“, „Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde“, „Facharzt für Innere Medizin“, „Facharzt für Innere Medizin und Pneumologie“ (auch Anerkennung als „Facharzt für Innere Medizin“ in Verbindung mit der Schwerpunktbezeichnung „Pneumologie“ nach bisherigem Recht), „Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin“, „Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie“, „Facharzt für Neurologie“ (auch „Facharzt für Nervenheilkunde“ nach bisherigem Recht) oder „Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie“
18 Monate bei einem Weiterbilder für Schlafmedizin gemäß § 5 Abs. 1 Satz 3 im Schlaflabor, davon können
6 Monate während der Weiterbildung in Allgemeinmedizin, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Innere Medizin, Innere Medizin und Pneumologie, Kinder- und Jugendmedizin, Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, Neurologie oder Psychiatrie und Psychotherapie bei einem Weiterbilder für Schlafmedizin gemäß § 5 Abs. 1 Satz 3 abgeleistet werden.
Facharztanerkennung in den Gebieten Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kinder- und Jugendmedizin, Neurologie oder Psychiatrie und Psychotherapie oder Facharztanerkennung Innere Medizin, Innere Medizin und Pneumologie oder Innere Medizin und Kardiologie
18 Monate bei einem Weiterbildungsbefugten gemäß § 5 Absatz 1 Satz 2 im Schlaflabor, davon können
6 Monate während der Facharztweiterbildungen in den Gebieten Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kinder- und Jugendmedizin, Neurologie oder Psychiatrie und Psychotherapie oder während der Facharztweiterbildung in Innere Medizin, Innere Medizin und Pneumologie oder Innere Medizin und Kardiologie abgeleistet werden
18 Monate bei einem Weiterbildungsbefugten für Schlafmedizin
gemäß § 5 Abs. 1 Satz 2 im Schlaflabor, davon können
18 Monate bei einem Weiterbildungsbefugten für Schlafmedizin gemäß § 5 Abs. 1 im Schlaflabor, davon können
6 Monate während der Facharztweiterbildung Allgemeinmedizin, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Innere Medizin, Innere Medizin und Pneumologie,
Kinder- und Jugendmedizin, Neurologie oder Psychiatrie und Psychotherapie bei einem Weiterbildungsbefugten für Schlafmedizin gemäß § 5 Abs. 1 abgeleistet werden.
Facharztanerkennung für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Allgemeinmedizin, Innere Medizin, Innere Medizin und Pneumologie, Kinder- und Jugendmedizin, Neurologie oder Psychiatrie und Psychotherapie
18 Monate bei einem Weiterbildungsbefugten gemäß § 5 Abs. 1 Satz 2 im Schlaflabor, davon können
6 Monate während der Facharztweiterbildungen Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Allgemeinmedizin, Innere Medizin, Innere Medizin und Pneumologie, Kinder- und Jugendmedizin, Neurologie oder Psychiatrie und Psychotherapie abgeleistet werden
18 Monate bei einem Weiterbildungsbefugten für Schlafmedizin gemäß § 5 Abs.1 Satz 2 im Schlaflabor, davon können
6 Monate während der Facharztweiterbildungen Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Allgemeinmedizin, Innere Medizin, Innere Medizin und Pneumologie, Kinder- und Jugendmedizin, Neurologie oder Psychiatrie und Psychotherapie bei einem Weiterbildungsbefugten für Schlafmedizin abgeleistet werden
Facharztanerkennung für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Allgemeinmedizin, Innere Medizin, Innere Medizin und Pneumologie, Lungen- und Bronchialheilkunde, Kinder- und Jugendmedizin, Nervenheilkunde, Neurologie, Psychiatrie oder Psychiatrie und Psychotherapie
18 Monate bei einem Weiterbildungsermächtigten für Schlafmedizin gemäß § 6 Abs.1 Satz 2 im Schlaflabor, davon können
6 Monate während der Facharztweiterbildungen Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Allgemeinmedizin, Innere Medizin, Innere Medizin und Pneumologie, Kinder- und Jugendmedizin, Neurologie oder Psychiatrie und Psychotherapie bei einem Weiterbildungsermächtigten für Schlafmedizin gemäß § 6 Abs. 1 Satz 2 abgeleistet werden
18 Monate bei einem Weiterbildungsbefugten für Schlafmedizin gemäß § 5 Absatz 1 Satz 2 im Schlaflabor, davon können
Kinder- und Jugendmedizin, Neurologie oder Psychiatrie und Psychotherapie bei einem Weiterbildungsbefugten für Schlafmedizin gemäß § 5 Abs. 1 Satz 2 abgeleistet werden.
6 Monate während der Facharztweiterbildungen Allgemeinmedizin, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Innere Medizin, Innere Medizin und Pneumologie, Kinder- und Jugendmedizin, Neurologie oder Psychiatrie und Psychotherapie abgeleistet werden
6 Monate während der Facharztweiterbildung Allgemeinmedizin, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde,
Innere Medizin, Innere Medizin und Pneumologie, Kinder- und Jugendmedizin, Neurologie oder Psychiatrie und Psychotherapie bei einem Weiterbildungsbefugten für Schlafmedizin gemäß § 5 Abs. 1 abgeleistet werden
Die Weiterbildung wird durch eine Prüfung abgeschlossen
Facharztanerkennung für Allgemeinmedizin, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kinder- und Jugendmedizin, Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie oder im Gebiet Innere Medizin
6 Monate während der Facharztweiterbildung Allgemeinmedizin, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, im Gebiet Innere Medizin, Kinder- und Jugendmedizin, Neurologie oder Psychiatrie und Psychotherapie bei
einem Weiterbildungsbefugten für Schlafmedizin gemäß § 5 Abs. 1 Satz 2 abgeleistet werden
18 Monate bei einem Weiterbildungsbefugten für Schlafmedizin gemäß § 5 Abs. 1 Satz 3 im Schlaflabor, davon können
6 Monate während der Facharztweiterbildung Allgemeinmedizin, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Innere Medizin, Innere Medizin und Pneumologie, Kinder- und Jugendmedizin, Neurologie oder Psychiatrie und Psychotherapie bei einem Weiterbildungsbefugten für Schlafmedizin gemäß § 5 Abs. 1 Satz 3 abgeleistet werden
18 Monate bei einem Weiterbildungsermächtigten für Schlafmedizin an einer zugelassenen Weiterbildungsstätte gemäß § 5 Abs. 1 Satz 1 im Schlaflabor, davon können
6 Monate während der Facharztweiterbildung Allgemeinmedizin, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Innere Medizin, Innere Medizin und Pneumologie, Kinder- und Jugendmedizin, Neurologie oder Psychiatrie und Psychotherapie bei einem Weiterbildungsermächtigten für Schlafmedizin gemäß § 5 Abs. 1 Satz 1 abgeleistet
Anerkennung Zusatzbezeichnung Schlafmedizin
Den Verlauf Deiner Zusatzweiterbildung Schlafmedizin musst Du, wie auch den Ablauf Deiner Facharztweiterbildung, in einem Logbuch dokumentieren.
Zum Musterlogbuch der Bundesärztekammer für die Zusatzbezeichnung Schlafmedizin geht es hier.
Wenn Du alle Anforderungen der Zusatzweiterbildung erfüllt und die Abschlussprüfung bestanden hast, erhältst Du die Zusatzbezeichnung Schlafmedizin.
Stellenangebote für Schlafmediziner
Marie Mueller2020-07-07T15:08:42+02:00