Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/BGH_01_08_2016_IX_ZB_4_16_Verwerfung_der_Gehoersruege_als_un-d7638150.html
Timestamp: 2017-01-22 14:30:56
Document Index: 28354495

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 321', 'Art. 103', '§ 321', 'BGH', 'Art. 103', 'BGH', 'BGH']

BGH, 01.08.2016 - IX ZB 4/16 - Verwerfung der Gehörsrüge als unzulässig | Urteile auf anwalt24.de
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BGH, 01.08.2016 - IX ZB 4/16 - Verwerfung der Gehörsrüge als unzulässig
BundesgerichtshofBeschl. v. 01.08.2016, Az.: IX ZB 4/16Gericht: BGHEntscheidungsform: BeschlussDatum: 01.08.2016Referenz: JurionRS 2016, 23403Aktenzeichen: IX ZB 4/16 Verfahrensgang:vorgehend:LG Wiesbaden - 04.03.2005 - AZ: 9 O 6/04OLG Frankfurt am Main - 10.11.2015 - AZ: 10 U 93/14Rechtsgrundlagen:§ 321a Abs. 1 ZPOArt. 103 Abs. 1 GGDer IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Kayser, den Richter Prof. Dr. Gehrlein, die Richterin Lohmann, den Richter Dr. Pape und die Richterin Möhring am 1. August 2016 beschlossen:Tenor:Die Gehörsrüge des Beklagten vom 23. April 2016 gegen den Beschluss des Senats vom 30. März 2016 wird als unzulässig verworfen.Gründe1Die nach § 321a Abs. 1 ZPO statthafte Gehörsrüge ist unzulässig, weil sie nicht durch einen beim Bundesgerichtshof zugelassenen Rechtsanwalt eingelegt wurde (vgl. BGH, Beschluss vom 25. April 2012 - IX ZR 126/10, BeckRS 2012, 10073). Unabhängig hiervon verletzt der Senatsbeschluss vom 30. März 2016 den Beklagten auch nicht in seinem Grundrecht aus Art. 103 Abs. 1 GG, weil das Schreiben des Beklagten vom 7. April 2016 am 15. April 2016 und damit nach Absendung der Beschlussausfertigungen zum Zwecke der Bekanntgabe beim Bundesgerichtshof eingegangen ist.2Der Beklagte kann nicht damit rechnen, in dieser Sache Antwort auf weitere Eingaben zu erhalten.Kayser Gehrlein LohmannPape MöhringHinweis: Das Dokument wurde redaktionell aufgearbeitet und unterliegt in dieser Form einem besonderen urheberrechtlichen Schutz. Eine Nutzung über die Vertragsbedingungen der Nutzungsvereinbarung hinaus - insbesondere eine gewerbliche Weiterverarbeitung außerhalb der Grenzen der Vertragsbedingungen - ist nicht gestattet.
BGH, 01.08.2016BGH, 01.08.2016