Source: https://revosax.sachsen.de/vorschrift/2908.4
Timestamp: 2019-12-13 10:32:11
Document Index: 104625967

Matched Legal Cases: ['§ 7', '§ 62', '§ 43', '§ 4', '§ 7', '§ 4', '§ 4', '§ 27', '§ 27', '§ 27', '§ 27', '§ 27', '§ 9', '§ 27', '§ 10', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 24', '§ 25', '§ 26', '§ 27', '§ 10', '§ 4', '§ 10', '§ 4', '§ 27', '§ 26', '§ 37', '§ 27', '§ 4', '§ 7', '§ 4', '§ 9', '§ 2', '§ 13', '§ 27', '§ 20', '§ 20', '§ 17', '§ 29', '§ 36', '§ 29', '§ 27', '§ 28', '§ 26', '§ 27', '§ 26', '§ 27', '§ 22', '§ 4', '§ 28', '§ 2', '§ 2', '§ 28', '§ 48', '§ 49', '§ 26', '§ 27', '§ 26', '§ 27', '§ 27', '§ 44', '§ 44', '§ 44', '§ 32', '§ 33', '§ 2', '§ 4', '§ 5', '§ 8', '§ 9', '§ 9', '§ 10', '§ 12', '§ 13', '§ 15', '§ 18', '§ 25', '§ 26', '§ 26', '§ 27', '§ 28', '§ 30', '§ 31', '§ 32', '§ 37', '§ 38', '§ 39', '§ 41', '§ 42', '§ 43', '§ 46', '§ 50', '§ 51']

REVOSax Landesrecht Sachsen - Oberstufen- und Abiturprüfungsverordnung – OAVO
01.08.1996 - 07.08.1998
08.08.1998 - 31.07.1999
01.08.1999 - 31.07.2002
01.08.2005 - 31.07.2008
Historische Fassung war gültig vom 01.08.2002 bis 31.07.2003
Vollzitat: Oberstufen- und Abiturprüfungsverordnung vom 15. Januar 1996 (SächsGVBl. S. 26), die zuletzt durch die Verordnung vom 3. August 2004 (SächsGVBl. S. 351) geändert worden ist
über die gymnasiale Oberstufe und die Abiturprüfung an allgemeinbildenden Gymnasien im Freistaat Sachsen
(Oberstufen- und Abiturprüfungsverordnung – OAVO)
Rechtsbereinigt mit Stand vom 1. August 2002
Aufgrund von § 7 Abs. 5 und § 62 Abs. 1 des Schulgesetzes für den Freistaat Sachsen (SchulG) vom 3. Juli 1991 (SächsGVBl. S. 213), zuletzt geändert durch Gesetz vom 15. Juli 1994 (SächsGVBl. S. 1434), wird verordnet:
Aufbau, Verweildauer, Noten
Unterrichtsfächer der gymnasialen Oberstufe
Aufgabenfelder des Pflichtbereichs
Angebot im Wahlbereich
Belegungspflicht von Grundkursen
Belegungspflicht für Abiturprüfungsfächer
Einrichtung der Leistungs- und Grundkurse
Leistungskontrolle und Leistungsbewertung
Gesamtbewertung eines Kurshalbjahres
Versäumnis von Klausuren, Unterrichtsversäumnisse
Aufgabe des Tutors
Aufgabe des Oberstufenberaters
Gesamtqualifikation und Abiturpüfung
Einbringungspflicht im Leistungskursbereich
Einbringungspflicht im Grundkursbereich
Einbringungspflicht im Abiturprüfungsbereich
Leistungsanforderungen und Prüfungsfächer der Abiturprüfung
Prüfungstermine und Dauer der Abiturprüfungen
Fachprüfungen in den Fächern Musik und Kunsterziehung
Ausgabe des Zeugnisses für das Kurshalbjahr 12/II und Bekanntgabe der Ergebnisse der schriftlichen Prüfungen
Täuschungen und ordnungswidriges Verhalten
Versäumnis, Rücktritt, Nachprüfungen
Ziel, Gegenstand und Ablauf der Prüfung
Diese Verordnung gilt für die allgemeinbildenden Gymnasien im Freistaat Sachsen. Die Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus über die Arbeit an sorbischen und anderen Schulen im deutsch-sorbischen Gebiet vom 22. Juni 1992 (SächsGVBl. S. 307) bleibt unberührt.
(1) Die gymnasiale Oberstufe umfaßt die Jahrgangsstufen 11 und 12 und gliedert sich in vier Kurshalbjahre. Sie endet mit der Abiturprüfung. Das Zeugnis des Kurshalbjahres 11/II enthält keinen Versetzungsvermerk.
(2) Die Verweildauer beträgt mindestens zwei, höchstens drei Jahre. Sie kann um den für die Wiederholung einer nicht bestandenen Abiturprüfung erforderlichen Mindestzeitraum von einem Jahr überschritten werden. In Ausnahmefällen, insbesondere bei längerem Unterrichtsversäumnis infolge nicht vom Schüler zu vertretender Umstände, kann auf Antrag die Dauer des Besuchs der gymnasialen Oberstufe durch das Regionalschulamt angemessen verlängert werden. 2
(3) Die Klasse 10 des Gymnasiums dient als Vorbereitungsphase. Die Noten in den Fächern, die in Klasse 10 abgeschlossen werden, werden im Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife (§ 43 Abs. 2 Satz 1) ausgewiesen.
Voraussetzung für den Eintritt in die gymnasiale Oberstufe ist der erfolgreiche Abschluss der Klasse 10 des Gymnasiums. Schüler der Mittelschule, die über einen mittleren Bildungsabschluss verfügen, müssen vor Eintritt in die gymnasiale Oberstufe die Klasse 10 am Gymnasium besuchen.
(1) Der Unterricht in der gymnasialen Oberstufe wird in Leistungs- und Grundkursen erteilt. Diese dienen vertiefter allgemeiner und wissenschaftspropädeutischer Bildung. Grundlegende inhaltliche und methodische Kenntnisse und Fähigkeiten erwerben die Schüler in Grundkursen; die Leistungskurse tragen intensiverem Fragen und Verstehen Rechnung. Darüber hinaus können die Schüler nach ihren Neigungen Wahlfächer als Grundkurse belegen.
(2) Die Leistungskurse werden mit fünf Wochenstunden unterrichtet. Für die Grundkurse gilt folgende Festlegung:
Deutsch, Mathematik, eine fortgeführte Fremdsprache jeweils vier Wochenstunden,
naturwissenschaftliche Fächer und jede weitere Fremdsprache jeweils drei Wochenstunden,
alle übrigen Fächer jeweils zwei Wochenstunden.
Die diesbezüglichen Festlegungen für das Landesgymnasium St. Afra zu Meißen werden durch das Staatsministerium für Kultus getroffen.
(3) Leistungskurse können im Verlauf der Oberstufe nicht gewechselt werden. Grundkurse werden jeweils für ein Jahr gewählt. Ein Wechsel sowie die Zu- oder Abwahl von Grundkursen sind in den Grenzen zulässig, die sich aus den Bestimmungen über die Belegungspflicht, die Wochenstundenzahl und über die sonstigen Zulassungsvoraussetzungen zur Abiturprüfung ergeben. 3
In der gymnasialen Oberstufe ist das Angebot an Leistungs- und Grundkursen so anzulegen, dass die Schüler die Voraussetzungen für die Zulassung zur schriftlichen und mündlichen Abiturprüfung erfüllen können. Die Schule soll bei der Einrichtung von Kursen im Rahmen ihrer Möglichkeiten ein breites Angebot schaffen. Fachübergreifende Kurse sollen dabei berücksichtigt werden. Von Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit benachbarten Gymnasien ist Gebrauch zu machen. Die Einrichtung fachübergreifender und jahrgangsübergreifender Kurse bedarf der Genehmigung durch das Staatsministerium für Kultus. 4
In den Fächern des Pflichtbereichs wird in Leistungs- und Grundkursen unterrichtet, in Fächern des Wahlbereichs in Grundkursen oder Arbeitsgemeinschaften.
Die Fächer des Pflichtbereichs werden in drei Aufgabenfelder unterteilt:
sprachlich-literarisch-künstlerisches Aufgabenfeld (Deutsch, Musik, Kunsterziehung und Fremdsprachen, die spätestens in Klasse 8 als Pflichtfächer begonnen wurden),
gesellschaftswissenschaftliches Aufgabenfeld (Geschichte, Geographie, Gemeinschaftskunde/Rechtserziehung/Wirtschaft),
mathematisch-naturwissenschaftlich-technisches Aufgabenfeld (Mathematik, Biologie, Chemie, Physik).
Die Fächer Sport und Religion oder Ethik sind als Pflichtfächer keinem Aufgabenfeld zugeordnet.
(1) Im Rahmen ihrer Möglichkeiten kann die Schule im Wahlbereich weitere Grundkurse in Astronomie, Informatik oder Fremdsprachen, die in der Sekundarstufe I als Arbeitsgemeinschaften geführt wurden, und fachübergreifende Grundkurse einrichten. Für Schüler in der vertieften Ausbildung gemäß § 4 der Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus über allgemein bildende Gymnasien im Freistaat Sachsen (Schulordnung Gymnasien – SOGY) in der Fassung der Bekanntmachung vom 17. Mai 2001 (SächsGVBl. S. 196) können zusätzlich Grundkurse in der jeweiligen Vertiefungsrichtung nach Genehmigung durch das Staatsministerium für Kultus eingerichtet werden. 5
(2) Darüber hinaus sind Arbeitsgemeinschaften möglich, zum Beispiel in Darstellendem Spiel, Chor, Orchester, Sport oder Fremdsprachen, in denen der Schüler in der Jahrgangsstufe 11 den Unterricht beginnt, sofern es die Voraussetzungen an der jeweiligen Schule zulassen.
(1) Jeder Schüler mit Ausnahme der in Absatz 3 genannten Schüler wählt aus dem Angebot seiner Schule Leistungskurse in zwei Fächern des Pflichtbereichs. Erstes Leistungskursfach ist Deutsch, Mathematik oder eine fortgeführte Fremdsprache. Folgende Leistungskurskombinationen sind zulässig.
Deutsch – Mathematik,
Deutsch – fortgeführte Fremdsprache,
Deutsch – Biologie oder Chemie oder Physik,
Deutsch – Geschichte,
Mathematik – fortgeführte Fremdsprache,
Mathematik – Biologie oder Chemie oder Physik,
Mathematik – Geschichte,
fortgeführte Fremdsprache – Geschichte.
(2) Leistungskurse in Kunsterziehung und Musik sind nur an Schulen mit musischem Profil (§ 7 Abs. 3 SchulG) oder vertiefter musischer Ausbildung gemäß § 4 Abs. 1 Buchst. a SOGY anzubieten. Sie können nur von Schülern, die dieses Profil in der Sekundarstufe I besucht haben, sowie von Schülern, die gleichwertige Leistungsnachweise erbringen, gewählt werden. Im Falle von Satz 1 ist an den Schulen mit musischem Profil das erste Leistungskursfach Deutsch oder Mathematik.
(3) Jeder Schüler in der vertieften Ausbildung gemäß § 4 SOGY wählt Leistungskurse in drei Fächern des Pflichtbereichs. Folgende Leistungskurskombinationen sind zulässig:
Mathematik mit Biologie oder Chemie oder Physik und Deutsch oder fortgeführter Fremdsprache oder Geschichte,
Mathematik mit Deutsch und fortgeführter Fremdsprache oder Geschichte,
Mathematik mit fortgeführter Fremdsprache und Deutsch oder Geschichte,
Physik mit Biologie oder Chemie und Deutsch oder Geschichte,
Physik mit Deutsch und fortgeführter Fremdsprache oder Geschichte.
Deutsch mit Musik und Mathematik oder Geschichte,
fortgeführte Fremdsprache mit Musik und Mathematik oder Geschichte,
Mathematik mit Musik und Deutsch oder fortgeführter Fremdsprache oder Geschichte,
Physik mit Musik und Deutsch oder Geschichte.
Deutsch mit Sport und Mathematik oder Geschichte,
fortgeführte Fremdsprache mit Sport und Mathematik oder Geschichte,
Mathematik mit Sport und Deutsch oder fortgeführter Fremdsprache oder Geschichte,
Physik mit Sport und Deutsch oder Geschichte.
fortgeführte Fremdsprache mit Deutsch und Mathematik oder Physik oder Geschichte,
fortgeführte Fremdsprache mit weiterer fortgeführter Fremdsprache und Mathematik oder Geschichte,
fortgeführte Fremdsprache mit Physik und Deutsch oder Geschichte,
fortgeführte Fremdsprache mit Geschichte und Deutsch oder Mathematik oder weiterer fortgeführter Fremdsprache oder Biologie oder Chemie oder Physik,
fortgeführte Fremdsprache mit Mathematik und Biologie oder Chemie oder Physik.
Bei vertiefter Ausbildung im binationalen Bildungsgang:
Polnisch beziehungsweise Tschechisch mit Mathematik und Biologie oder Chemie oder Physik oder Geschichte,
Polnisch beziehungsweise Tschechisch mit Englisch und Mathematik oder Geschichte,
Polnisch beziehungsweise Tschechisch mit Physik und Deutsch oder Geschichte,
Polnisch beziehungsweise Tschechisch mit Deutsch und Mathematik oder Physik oder Geschichte,
Polnisch beziehungsweise Tschechisch mit Geschichte und Biologie oder Chemie.
Am sorbischen Gymnasium Bautzen sind neben den gemäß Absatz 1 zulässigen Leistungskurskombinationen folgende Leistungskurskombinationen zulässig:
Deutsch – Sorbisch,
Mathematik – Sorbisch,
fortgeführte Fremdsprache – Sorbisch,
Sorbisch – Geschichte,
Sorbisch – Biologie oder Chemie oder Physik.
Im Abiturprüfungsbereich wird in den Fällen der Nummer 5 Buchst. a bis d ein Leistungskursfach, in den Fällen der Nummern 1 und 4 sowie Nummer 5 Buchst. e nach Wahl des Schülers das jeweils zweite oder dritte Leistungskursfach, in den Fällen der Nummern 2 und 3 das jeweils dritte Leistungskursfach als Grundkursfach gewertet und nach Wahl des Schülers schriftlich (P3 gemäß § 27 Abs. 2 Nr. 3) oder mündlich (P4 gemäß § 27 Abs. 2 Nr. 4) geprüft. Bei der Wahl des Faches Sorbisch gemäß Nummer 6 Buchst. b bis e als Leistungskursfach findet § 27 Abs. 5 Satz 1 hinsichtlich des Faches Deutsch keine Anwendung. Davon unberührt bleibt die Verpflichtung, die Leistungen aus vier Grundkursen im Fach Deutsch in die Gesamtqualifikation einzubringen.
(4) Im Falle des Absatzes 3 Nr. 1 bis 5 ist auf dem Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife unter dem Feld „Bemerkungen“ folgendes aufzunehmen: „Das Fach ... wurde auf Leistungskursniveau unterrichtet und im Abiturprüfungsbereich als Grundkursfach gewertet und geprüft.“ 6
(1) Jeder Schüler wählt aus dem Angebot der Schule Leistungskurse in drei Fächern des Pflichtbereichs. Folgende Leistungskurskombinationen sind zulässig:
Deutsch mit Mathematik und fortgeführter Fremdsprache oder Biologie oder Physik oder Chemie oder Geschichte,
Deutsch mit fortgeführter Fremdsprache und Mathematik oder Geschichte,
Deutsch mit Biologie oder Chemie oder Physik und Mathematik oder Geschichte,
Deutsch mit Geschichte und Mathematik oder fortgeführter Fremdsprache,
Mathematik mit Biologie oder Chemie oder Physik und Deutsch oder Geschichte,
Mathematik mit Geschichte und Deutsch oder fortgeführter Fremdsprache oder Biologie oder Chemie oder Physik,
fortgeführte Fremdsprache mit Geschichte und Deutsch oder Mathematik,
Physik mit Chemie und Deutsch oder Geschichte.
Wählt der Schüler Leistungskurse in zwei fortgeführten Fremdsprachen, muss ein Leistungskursfach Griechisch oder Latein sein.
(2) Im Abiturprüfungsbereich wird nach Wahl des Schülers das jeweils zweite oder dritte Leistungskursfach als Grundkursfach gewertet und nach Wahl des Schülers schriftlich (P3 gemäß § 27 Abs. 2 Nr. 3) oder mündlich (P4 gemäß § 27 Abs. 2 Nr. 4) geprüft. Im Übrigen gilt § 9 Abs. 4 entsprechend.
(3) Zu den Prüfungsfächern gehören gemäß § 27 Abs. 5 Satz 1 die Fächer Deutsch und Mathematik mit folgenden Maßgaben:
Physik als erstes Leistungskursfach kann das Prüfungsfach Mathematik ersetzen.
Bei der Wahl von zwei fortgeführten Fremdsprachen als Leistungskursfächern kann das erste Leistungskursfach fortgeführte Fremdsprache das Prüfungsfach Deutsch ersetzen.
(4) Die Belegungspflicht gemäß § 10 Abs. 2 Nr. 1 wird hinsichtlich der fortgeführten Fremdsprache nicht durch die Belegung von Grundkursen im Fach Englisch erfüllt. 7
(1) Soweit nicht als Leistungskurse gewählt, sind Fächer des Pflichtbereichs als Grundkurse in der gymnasialen Oberstufe zu belegen (Pflichtgrundkurse).
(2) Durchgehend in allen Kurshalbjahren von 11/I bis 12/II sind zu belegen.
aus dem Aufgabenfeld nach § 7 Nr. 1 Deutsch und eine fortgeführte Fremdsprache sowie eines der Fächer Kunsterziehung oder Musik,
aus dem Aufgabenfeld nach § 7 Nr. 2 Geschichte,
aus dem Aufgabenfeld nach § 7 Nr. 3 Mathematik und Biologie oder Chemie oder Physik,
Sport und Religion oder Ethik.
Schüler, die in den Fächern Sport, Religion oder Ethik nicht unterrichtet werden, haben jeweils einen anderen Grundkurs aus dem Pflichtbereich zu belegen. Aus dem Aufgabenfeld nach § 7 Nr. 2 ist in den Kurshalbjahren 11/I und 11/II Geographie und in den Kurshalbjahren 12/I und 12/II Gemeinschaftskunde/Rechtserziehung/Wirtschaft zusätzlich zu belegen.
(3) Am sorbischen Gymnasium Bautzen ist zusätzlich zur Belegungspflicht gemäß Absatz 2 das Fach Sorbisch als fortgeführte Fremdsprache oder als fachübergreifender Grundkurs in allen Kurshalbjahren von 11/I bis 12/II zu belegen.
(4) Mit 0 Punkten bewertete Kurse gelten als nicht belegt. 8
Jedes Fach, das im Abitur als Prüfungsfach gewählt werden soll, muß in der gymnasialen Oberstufe durchgehend belegt sein. Ein Fach kann nicht gleichzeitig als Leistungskurs- und Grundkursfach gewählt werden.
(1) Der Schulleiter legt das Unterrichtsangebot für die Jahrgangsstufen 11 und 12 nach Durchführung der Kurswahlen fest. Kurse dürfen nur eingerichtet werden, wenn im Leistungskurs mindestens zehn Schüler, im Grundkurs mindestens zwölf Schüler teilnehmen wollen.
(2) Die Einrichtung kleinerer Kurse darf nur in begründeten Ausnahmefällen nach Genehmigung durch das zuständige Regionalschulamt erfolgen. Dies gilt nicht, wenn es sich um Kurse handelt, die zur Erfüllung der Belegungspflicht für die Zulassung zur Abiturprüfung erforderlich sind. 9
(3) Über die Zusammenlegung oder Teilung von Kursen entscheidet der Schulleiter.
(4) Der Schüler hat keinen Anspruch auf ein bestimmtes Kursangebot oder die Einrichtung eines bestimmten Kurses.
Die Schüler wählen aus den Fächern des Pflicht- oder Wahlbereichs weitere Kurse. Die Summe der Wochenstunden der Jahrgangsstufen 11 und 12 muß mindestens 65 betragen; aus dem Wahlbereich können darauf bis zu fünf Wochenstunden angerechnet werden. Auf die Summe der Wochenstunden werden Kurse, die mit 0 Punkten bewertet wurden, nicht angerechnet. 10
Die Schüler erhalten für jedes Kurshalbjahr ein Zeugnis über die in den Leistungs- und Grundkursen erbrachten Leistungen. Grundkurse im Wahlbereich sind wie die Grundkurse des Pflichtbereichs zu bewerten. Arbeitsgemeinschaften werden nicht bewertet; ihr Besuch wird im Zeugnis jedoch vermerkt.
(1) In die Gesamtbewertung jedes Kurshalbjahres für die in einem Leistungs- oder Grundkurs erbrachten Leistungen fließt zum einen die Bewertung der in den Klausuren erbrachten Leistungen und zum anderen die Bewertung der übrigen schriftlichen, mündlichen und praktischen Leistungen wie Hausaufgaben, mündliche Beiträge, Kurzreferate und Kurzkontrollen ein.
(2) Die Gewichtung der beiden Teilbewertungen liegt im pädagogischen Ermessen des Kursfachlehrers. Der Teilbewertung der in den Klausuren erbrachten Leistungen kommt gegenüber der Teilbewertung der erbrachten übrigen Leistungen mindestens das gleiche Gewicht zu. 11
(3) Die Festlegung von Kriterien für die Ermittlung der beiden Teilbewertungen ist Aufgabe der Schul- und Fachkonferenz. Der Kursfachlehrer hat die Gewichtung der beiden Teilbewertungen zu Beginn eines jeden Kurshalbjahres den Schülern bekanntzugeben.
(1) In jedem Leistungskurs sind in den Kurshalbjahren 11/I bis 12/I mindestens jeweils zwei Klausuren, in 12/II mindestens eine Klausur anzufertigen.
(2) In jedem Grundkurs ist in den Kurshalbjahren 11/I bis 12/II mindestens jeweils eine Klausur anzufertigen.
(3) Die Arbeitszeit in den Klausuren beträgt bis zu 90 Minuten. In den Fächern Deutsch, Fremdsprachen und Kunsterziehung kann die Arbeitszeit bis zu 180 Minuten betragen.
(4) Eine Klausur vor der Abiturprüfung kann in den schriftlichen Prüfungsfächern über die Dauer der in der Abiturprüfung vorgesehenen Zeit geschrieben werden.
Die Bewertung der Schülerleistungen erfolgt anhand eines Punktesystems, das der Notenskala von sehr gut bis ungenügend zugeordnet ist:
Prädikat (Punkte)
Note sehr gut gut befriedigend
1+ 1 1- 2+ 2 2- 3+ 3 3-
Punkte 15 14 13 12 11 10 9 8 7
Note ausreichend mangelhaft ungenügend
4+ 4 4- 5+ 5 5- 6
Punkte 6 5 4 3 2 1 0
(1) Versäumt ein Schüler eine Klausur aus Gründen, die er zu vertreten hat, so ist die Klausur mit 0 Punkten zu bewerten. Versäumt ein Schüler eine Klausur aus Gründen, die er nicht zu vertreten hat, entscheidet der Kursfachlehrer, ob diese nachzuholen ist. 12
(2) Bei erheblichen Unterrichtsversäumnissen kann zur Bewertung der Leistung für jedes Unterrichtsfach eine Zusatzprüfung angesetzt werden, wenn die Beurteilung auf andere Weise nicht erfolgen kann. Die Entscheidung trifft der Kursfachlehrer.
Im Fach Sport wird die Gesamtbewertung für die Kurshalbjahre aus den in den einzelnen Sportarten der gewählten Kombination erteilten Bewertungen gebildet. Die Gewichtung der Einzelbewertungen erfolgt entsprechend den zeitlichen Anteilen im Kurshalbjahr.
In der gymnasialen Oberstufe übernimmt ein Leistungskurslehrer als Tutor die Betreuung derjenigen Oberstufenschüler, die er unterrichtet und die ihm bei ihrem Eintritt in die gymnasiale Oberstufe vom Schulleiter zur Betreuung zugewiesen worden sind. Der Tutor erfüllt sinngemäß die Funktion des Klassenleiters der Klassenstufen 5 bis 10. An Konferenzen, die einen von ihm betreuten Schüler individuell betreffen, nimmt der Tutor, sofern er nicht ohnehin Mitglied ist, beratend teil.
Die Organisation der gymnasialen Oberstufe übernimmt der Oberstufenberater. Er hat dafür Sorge zu tragen, dass die Schüler in ausreichendem Maße über ihre Kursbelegungspflichten informiert werden. Ferner steht er den Schülern, Erziehungsberechtigten und Kursfachlehrern als Berater zur Verfügung.
Die Gesamtqualifikation, die für die Zuerkennung der allgemeinen Hochschulreife maßgebend ist, setzt sich aus drei Teilbereichen zusammen:
den Halbjahresleistungen aus den Leistungskursen gemäß § 24,
den Halbjahresleistungen aus den Grundkursen gemäß § 25 und
den Leistungen im Abiturprüfungsbereich gemäß §§ 26 und 27.
Zur Ermittlung der Punktzahl für die Gesamtqualifikation werden die in jedem der drei Teilbereiche erreichten Punktzahlen addiert.
(1) Aus dem Leistungskursbereich sind folgende Halbjahresleistungen in die Gesamtqualifikation einzubringen:
die Leistungen aus den Kurshalbjahren 11/I, 11/II und 12/I in doppelter Wertung und
die Leistungen aus dem Kurshalbjahr 12/II in einfacher Wertung.
(2) Von den Halbjahresleistungen nach Absatz 1 Nr. 1 müssen mindestens vier jeweils 5 Punkte in einfacher Wertung aufweisen. Mit 0 Punkten bewertete Kurshalbjahre gelten als nicht belegt. Insgesamt müssen aus den Kursen des Leistungskursbereichs mindestens 70 von maximal 210 erreichbaren Punkten in die Gesamtqualifikation eingebracht werden.
(1) Aus dem Grundkursbereich sind folgende Halbjahresleistungen in die Gesamtqualifikation einzubringen:
die Leistungen aus den Kurshalbjahren 11/I, 11/II und 12/I im dritten und vierten Prüfungsfach gemäß § 27 Abs. 2 und,
soweit nicht durch die Prüfungsfächer unter Nummer 1 bereits eingebracht oder als Leistungskurse einzubringen, die Halbjahresleistungen aus
vier Grundkursen in einer fortgeführten Fremdsprache,
zwei Grundkursen in einem der Fächer Kunsterziehung oder Musik,
vier Grundkursen in Geschichte,
jeweils einem Grundkurs in den Fächern Geographie und Gemeinschaftskunde/Rechtserziehung/Wirtschaft,
vier Grundkursen in einem der Fächer Biologie oder Chemie oder Physik,
zwei Grundkursen in Religion oder Ethik oder aus den gemäß § 10 Abs. 2 Satz 2 statt der Fächer Religion oder Ethik jeweils belegten Grundkursen.
Schüler in der vertieften Ausbildung gemäß § 4 SOGY haben die Halbjahresleistungen aus jeweils vier Grundkursen in den Fächern Deutsch und Mathematik in die Gesamtqualifikation einzubringen, soweit diese nicht durch die Prüfungsfächer unter Nummer 1 bereits eingebracht oder als Leistungskurse einzubringen sind.
(2) Die weiteren Halbjahresleistungen in Grundkursen, die in die Gesamtqualifikation einzubringen sind, legt der Schüler selbst nach Beratung durch seinen Tutor und den Oberstufenberater spätestens zwei Schultage nach Austeilung der Zeugnisse für das Kurshalbjahr 12/II fest. Es können bis zu vier Halbjahresleistungen aus Wahlgrundkursen eingebracht werden. Leistungen aus Arbeitsgemeinschaften können nicht eingebracht werden.
(3) Von den vier Pflichtgrundkursen im Fach Sport oder aus den gemäß § 10 Abs. 2 Satz 2 statt des Faches Sport belegten Grundkursen können Leistungen aus höchstens drei Kurshalbjahren eingebracht werden.
(4) Insgesamt hat jeder Schüler 22 Grundkurse in die Gesamtqualifikation einzubringen, von denen höchstens fünf mit weniger als 5 Punkten bewertet sein dürfen. Wird bei Schülern in der vertieften Ausbildung gemäß § 4 SOGY die Anzahl 22 der in die Gesamtqualifikation einzubringenden Grundkurse überschritten, sind im Fach Geschichte nur noch mindestens zwei Grundkurse einzubringen. Mit 0 Punkten bewertete Kurshalbjahre gelten als nicht belegt. Aus den Kursen des Grundkursbereichs müssen mindestens 110 von maximal 330 erreichbaren Punkten in die Gesamtqualifikation eingebracht werden.
(5) Schüler, die nach Abschluss der Mittelschule auf das Gymnasium wechseln und in den Klassen 7 bis 10 nicht in einer zweiten Fremdsprache unterrichtet worden sind, müssen mindestens die Halbjahresleistungen der Grundkurse aus den Kurshalbjahren 12/I und 12/II in der zweiten Fremdsprache in die Gesamtqualifikation einbringen. 13
(1) Der Abiturprüfungsbereich, der aus den Abiturprüfungen und dem Kurshalbjahr 12/II in den vier Abiturprüfungsfächern besteht, wird wie folgt in die Gesamtqualifikation eingebracht:
Summe der in den vier Prüfungen gemäß § 27 Abs. 2 erreichten Punkte in vierfacher Wertung und
Summe der in den vier Prüfungsfächern erreichten Punkte im Kurshalbjahr 12/II in einfacher Wertung.
(2) Aus dem Abiturprüfungsbereich müssen mindestens 100 Punkte von maximal 300 erreichbaren Punkten in die Gesamtqualifikation eingebracht werden.
(3) Im Abiturprüfungsbereich müssen in zwei Abiturprüfungsfächern, darunter einem Leistungskursfach,
wenn der Schüler keine besondere Lernleistung einbringt, mindestens jeweils 25 Punkte der Wertung gemäß Absatz 1 oder
wenn der Schüler eine besondere Lernleistung einbringt, mindestens jeweils 20 Punkte der Wertung gemäß § 26a Abs. 6 Nr. 1 und 2
erreicht sein. 14
(1) Im Rahmen der für den Abiturprüfungsbereich vorgesehenen Gesamtpunktzahl können die Schüler eine besondere Lernleistung einbringen, sofern diese weder insgesamt noch teilweise bereits anderweitig als schulische Leistung angerechnet wurde.
ein umfassender Beitrag aus einem vom Freistaat Sachsen geförderten Leistungswettbewerb,
Der Umfang der besonderen Lernleistung soll dem Inhalt eines Kurses von mindestens zwei Kurshalbjahren entsprechen.
(3) Die besondere Lernleistung, die eine fachpraktische Komponente enthalten kann, ist schriftlich zu dokumentieren und in einem Kolloquium zu verteidigen.
(4) Für die Bewertung der besonderen Lernleistung sind die §§ 37 und 39 entsprechend anzuwenden mit der Maßgabe, dass der Vorsitzende des Prüfungsausschusses bis zu zwei weitere Personen zur Begutachtung hinzuziehen kann, wenn die besondere Lernleistung insgesamt oder teilweise außerschulisch erbracht wurde. Bei Arbeiten, an denen mehrere Schüler beteiligt waren, ist die Bewertung der individuellen Schülerleistung erforderlich.
(5) Die Gesamtpunktzahl in vierfacher Wertung wird nach Anlage 1 Nr. 1 ermittelt. An die Stelle der Punktzahl der schriftlichen Prüfung tritt die Punktzahl der Dokumentation oder das arithmetische Mittel der Punktzahlen von Dokumentation und fachpraktischer Komponente, gegebenenfalls auf die nächstgrößere ganze Zahl gerundet; die Punktzahl der mündlichen Prüfung wird durch die Punktzahl des Kolloquiums ersetzt.
(6) Bei Einbringung einer besonderen Lernleistung setzt sich die für den Abiturprüfungsbereich vorgesehene Gesamtpunktzahl aus
der Summe der in den vier Prüfungen gemäß § 27 Abs. 2 erreichten Punkte in dreifacher Wertung und
der Summe der in den vier Prüfungsfächern erreichten Punkte im Kurshalbjahr 12/II in einfacher Wertung und
der für die besondere Lernleistung erreichten Punktzahl in vierfacher Wertung
zusammen. 15
Leistungsanforderungen und Prüfungsfächer
der Abiturprüfung
(1) Grundlage der Anforderungen in den Abiturprüfungsfächern sind die Lernziele und Lerninhalte der Lehrpläne der Jahrgangsstufen 11 und 12.
(2) Die Abiturprüfung finden in folgenden Fächern statt:
1. Leistungskursfach (P1)
schriftlich, Dauer: 240 bis 300 Minuten,
2. Leistungskursfach (P2)
3. Grundkursfach (P3)
schriftlich, Dauer: 180 bis 240 Minuten,
4. Grundkursfach (P4)
mündlich, Dauer: 30 Minuten.
(3) Der Schüler bestimmt zu Beginn des Kurshalbjahres 12/I seine Abiturprüfungsfächer aus den Fächern des Pflichtbereichs.
(4) Die Abiturprüfung findet im zweiten Halbjahr der Jahrgangsstufe 12 statt. Zu Beginn des Kurshalbjahres 12/II muß sich der Schüler zur Teilnahme an der Abiturprüfung melden.
(5) Zu den Prüfungsfächern gehören die Fächer Deutsch und Mathematik. Für Schüler in der vertieften Ausbildung gemäß § 4 SOGY ist Deutsch oder Mathematik verbindliches Prüfungsfach; wird Deutsch als erstes Leistungskursfach gewählt, ist auch Mathematik verbindliches Prüfungsfach.
(6) Unter den vier Abiturprüfungsfächern muß sich aus jedem der drei Aufgabenfelder gemäß § 7 mindestens eines befinden. Aus dem gesellschaftswissenschaftlichen Aufgabenfeld kann nur ein Fach Prüfungsfach sein. Für Schüler in der vertieften Ausbildung gemäß § 4 SOGY sind Deutsch oder eine fortgeführte Fremdsprache aus dem sprachlich-literarisch-künstlerischen Aufgabenfeld sowie Mathematik oder Physik aus dem mathematisch-naturwissenschaftlich-technischen Aufgabenfeld verbindliche Prüfungsfächer.
(7) Als drittes oder viertes Prüfungsfach kann jeweils eines der in § 9 Abs. 1 Nr. 1 bis 8 genannten Fächer gewählt werden. Geographie, Kunsterziehung und Musik können nur viertes Prüfungsfach sein.
(8) In einem schriftlichen Prüfungsfach findet zusätzlich eine mündliche Prüfung statt, wenn
die Leistung des Prüfungsteilnehmers in diesem Fach mit 0 Punkten bewertet worden ist oder
der Prüfungsteilnehmer oder die Erziehungsberechtigten die mündliche Prüfung beantragen.
Der Prüfungsteilnehmer ist im Falle von Nummer 1 bei der Bekanntgabe der Ergebnisse der schriftlichen Prüfungen entsprechend zu unterrichten. Der Antrag auf die Teilnahme an der zusätzlichen mündlichen Prüfung gemäß Nummer 2 ist spätestens am zweiten Werktag nach Bekanntgabe der Ergebnisse der schriftlichen Prüfung schriftlich beim Vorsitzenden des Prüfungsausschusses zu stellen. Die Bildung des Prüfungsergebnisses bei schriftlicher und mündlicher Prüfung im selben Fach erfolgt
ohne besondere Lernleistung: vierfach gewertet gemäß Anlage 1 Nr. 1,
mit besonderer Lernleistung: dreifach gewertet gemäß Anlage 1 Nr. 2. 16
Die Teilnahme an der Abiturprüfung bedarf der Zulassung durch den Schulleiter. Zugelassen zum schriftlichen Prüfungsteil wird ein Schüler der Jahrgangsstufe 12, der
sich ordnungsgemäß zur Abiturprüfung angemeldet hat,
die Verweildauer gemäß § 2 Abs. 2 in der gymnasialen Oberstufe noch nicht überschritten hat und bis zum Ende des Prüfungszeitraums nicht überschreiten wird,
die erforderlichen Kurse belegt hat und in die Gesamtqualifikation einbringen kann und die Voraussetzungen gemäß § 13 Satz 2 erfüllt sowie
die erforderliche Punktzahl der in die Gesamtqualifikation einzubringenden Leistungs- und Grundkurse unter Einschluss der Kursergebnisse aus 12/II erreicht hat oder erreichen kann. 17
(1) Die Termine der schriftlichen Prüfungen und der Zeitraum, in dem die mündlichen Prüfungen durchgeführt werden müssen, werden durch das Staatsministerium für Kultus bekanntgegeben. Im jeweiligen Fach werden alle Prüfungsteilnehmer zum gleichen Zeitpunkt mit gleicher Aufgabenstellung schriftlich geprüft.
(2) Die Prüfungsdauer in den einzelnen Prüfungsfächern wird durch das Staatsministerium für Kultus festgelegt und bekanntgegeben.
(1) Zur Durchführung der Abiturprüfung wird ein Prüfungsausschuss gebildet. Ihm gehören an:
der Schulleiter als Vorsitzender, soweit das zuständige Regionalschulamt keine andere Festlegung trifft,
zwei weitere Lehrkräfte des Kollegiums, die vom Vorsitzenden des Prüfungsausschusses berufen werden.
Entscheidung über Anträge auf zusätzliche mündliche Prüfung gemäß § 27 Abs. 8 Nr. 2,
Feststellung und Bekanntgabe der Prüfungsergebnisse der schriftlichen Prüfungen und der Fachprüfungen, der Gesamtqualifikation der Prüfungsteilnehmer und der Zuerkennung der allgemeinen Hochschulreife,
Entscheidung bei Verdacht der Benutzung oder Bereithaltung unerlaubter Hilfsmittel oder der Täuschung oder des Täuschungsversuchs sowie bei ordnungswidrigem Verhalten im Zusammenhang mit den Prüfungen,
Herbeiführung einer Entscheidung durch das zuständige Regionalschulamt in Ausnahmesituationen, insbesondere dann, wenn die ordnungsgemäße Durchführung der Prüfung nicht gewährleistet erscheint.
(4) Der Prüfungsausschuss wird durch die Fachprüfungskommissionen unterstützt.
(5) Über die Verhandlungen es Prüfungsausschusses wird ein Protokoll geführt, das vom Vorsitzenden und dem protokollführenden Mitglied des Prüfungsausschusses unterschrieben wird.
(6) Lehrkräfte, deren Angehörige gemäß § 20 Abs. 5 des Verwaltungsverfahrensgesetzes ( VwVfG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 21. September 1998 (BGBl. I S. 3050), das zuletzt durch Artikel 16 des Gesetzes vom 3. Dezember 2001 (BGBl. I S. 3306, 3308) geändert worden ist, sich der Abiturprüfung an der gleichen Schule unterziehen, können nicht Mitglied des Prüfungsausschusses sein. 18
(1) Für jedes Abiturprüfungsfach werden an den Gymnasien eine oder bei Bedarf mehrere Fachprüfungskommissionen gebildet. Die Fachprüfungskommission entscheidet über die Aufgabenstellung in der mündlichen Prüfung auf der Grundlage der vom Kursfachlehrer unterbreiteten Aufgabenvorschläge und führt die mündliche Prüfung durch.
der Vorsitzende oder ein anderes Mitglied des Prüfungsausschusses oder eine vom Ausschussvorsitzenden berufene Lehrkraft der Schulart Gymnasium als Vorsitzender,
der Kursfachlehrer,
eine weitere Lehrkraft des jeweiligen Faches, zugleich als Schriftführer.
Alle Mitglieder einer Fachprüfungskommission sollen die Lehrbefähigung in dem jeweils zu prüfenden Fach besitzen.
(3) Lehrkräfte, deren Angehörige gemäß § 20 Abs. 5 VwVfG sich an der gleichen Schule der Abiturprüfung unterziehen, können in den betroffenen Prüfungsfächern nicht Mitglied einer Fachprüfungskommission sein. 19
(1) Der Prüfungsausschuss entscheidet bei Anwesenheit von mindestens zwei Dritteln seiner Mitglieder mit einfacher Mehrheit. Stimmenthaltung ist nicht zulässig. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.
(3) Gegen Entscheidungen des Prüfungsausschusses und der Fachprüfungskommission kann der Vorsitzende des Prüfungsausschusses das zuständige Regionalschulamt anrufen. 20
(1) Der Vorsitzende des Prüfungsausschusses belehrt alle an der Abiturprüfung beteiligten Lehrkräfte über die hierbei zu beachtenden Vorschriften, insbesondere über die Verpflichtung zur Amtsverschwiegenheit.
(2) Die Lehrkräfte, die in den schriftlichen Prüfungen Aufsicht führen, fertigen ein Protokoll, in dem der wesentliche Verlauf der Prüfung und gegebenenfalls ordnungswidriges Verhalten, Täuschungen oder Täuschungsversuche festgehalten werden.
(3) Über jede mündliche Prüfung fertigt der Schriftführer eine gesonderte Niederschrift. Sie muß die Namen der Mitglieder der Fachprüfungskommission und des Prüfungsteilnehmers, Beginn und Ende der Prüfung, den wesentlichen Verlauf der Prüfung und die erteilte Punktzahl sowie gegebenenfalls Angaben zu ordnungswidrigem Verhalten, Täuschungen oder Täuschungsversuchen enthalten. Die schriftlich formulierten Aufgaben sind der Niederschrift beizufügen. Diese ist von allen Mitgliedern der Fachprüfungskommission zu unterzeichnen.
(4) Die Prüfungsteilnehmer sind vor Beginn jeder Prüfung zu befragen, ob sie sich gesundheitlich in der Lage fühlen, die Prüfung abzulegen. Dies ist im Protokoll zu vermerken.
Alle Bewertungen der Abiturprüfung erfolgen anhand des Punktesystems gemäß § 17.
(1) Das Staatsministerium für Kultus erstellt die Prüfungsaufgaben zentral und übermittelt diese in verschlossenen Umschlägen an den Vorsitzenden des Prüfungsausschusses.
(2) Der Vorsitzende des Prüfungsausschusses öffnet die verschlossenen Umschläge mit den Prüfungsaufgaben am Prüfungstag zu der vom Staatsministerium für Kultus festgesetzten Zeit in Anwesenheit des Kursfachlehrers.
(4) Vor Beginn des ersten Prüfungsteils der Abiturprüfung werden die Prüfungsteilnehmer über die zu beachtenden Vorschriften belehrt.
(5) Die Prüfungen beginnen an allen Gymnasien um 8.00 Uhr. Die Prüfungsteilnehmer fertigen die schriftlichen Abiturprüfungsarbeiten ohne Angabe des Namens auf neutralen Bögen an, die die Schule zur Verfügung stellt. Jeder Prüfungsteilnehmer erhält vom Prüfungsausschuss eine Kennziffer, mit der er jedes Blatt seiner Prüfungsarbeiten oben rechts zu kennzeichnen hat. Über die Vergabe der Prüfungsplätze wird durch Los entscheiden.
(6) Die schriftlichen Arbeiten werden von den aufsichtsführenden Lehrkräften an ein Mitglied des Prüfungsausschusses zur Weiterleitung an den Erstkorrektor übergeben.
Fachprüfungen in den Fächern Musik
und Kunsterziehung
(1) Hat der Prüfungsteilnehmer Musik oder Kunsterziehung als Leistungskursfach belegt, so tritt an die Stelle der schriftlichen Prüfung eine besondere Fachprüfung, die sich aus einem schriftlichen und einem praktischen Teil zusammensetzt. Hinsichtlich des schriftlichen Teils gilt § 29 entsprechend.
(2) Der Prüfungsausschuss bestimmt in Abstimmung mit den Fachprüfungskommissionen die Termine für den praktischen Teil der Prüfung im Fach Musik.
(1) Jede Prüfungsarbeit wird zuerst vom Kursfachlehrer (Erstkorrektor) und danach von einem Fachlehrer eines anderen Gymnasiums (Zweitkorrektor), das vom zuständigen Regionalschulamt bestimmt wird, korrigiert.
(2) Für die Bewertung der Prüfungsarbeiten werden vom Staatsministerium für Kultus fachbezogene Korrekturhinweise ausgegeben. Bei schwerwiegenden und gehäuften Verstößen gegen die sprachliche Richtigkeit in der Muttersprache oder gegen die äußere Form kann je nach Prüfungsfach jeweils ein Punkt der einfachen Wertung abgezogen werden.
(3) Bei abweichenden Korrekturergebnissen zwischen Erst- und Zweitkorrektor um bis zu drei Punkte ist zur Festlegung der Bewertung das arithmetische Mittel zu bilden. Ergibt dies keine ganze Punktzahl, so ist aufzurunden.
(4) Bei abweichenden Korrekturergebnissen zwischen Erst- und Zweitkorrektor um mehr als drei Punkte oder bei einem Korrekturergebnis entweder des Erst- oder des Zweitkorrektors von 0 Punkten setzt ein Drittkorrektor, der vom zuständigen Regionalschulamt bestimmt wird, innerhalb des durch Erst- und Zweitkorrektor vorgegebenen Bewertungsrahmens die endgültige Punktzahl fest.
(5) Das Staatsministerium für Kultus legt die Termine für die Erst-, Zweit- und Drittkorrektur fest. 21
Ausgabe des Zeugnisses für das Kurshalbjahr 12/II und
Spätestens zehn Tage vor Beginn der mündlichen Prüfung ist den Prüfungsteilnehmern das Zeugnis für das Kurshalbjahr 12/II auszuhändigen. Sieben Tage vor Beginn der mündlichen Prüfung sind ihnen die Ergebnisse der schriftlichen Prüfungen und der Fachprüfungen gemäß § 36 Abs. 1 mitzuteilen. Mit der Bekanntgabe der Ergebnisse der schriftlichen Prüfungen und der Fachprüfungen endet der Unterricht der Jahrgangsstufe 12. 22
(1) Prüfungsteilnehmer, denen aufgrund ihrer bis dahin in die Gesamtqualifikation eingebrachten Leistungen das Erreichen der Mindestqualifikation unmöglich ist, werden zur mündlichen Prüfung nicht zugelassen. Die Entscheidung trifft der Prüfungsausschuss. Sie ist im Protokoll zu vermerken.
(2) Der Kursfachlehrer legt der Fachprüfungskommission Aufgabenvorschläge für die mündliche Prüfung seiner Kursteilnehmer zur Genehmigung vor. Prüfungsgegenstand sind die Lerninhalte der Jahrgangsstufen 11 und 12. Einschränkungen sind nicht zulässig. Inhaltliche Wiederholungen der schriftlichen Abiturprüfung sind auszuschließen.
(3) Mündliche Prüfungen sind Einzelprüfungen mit einer Dauer von jeweils 30 Minuten. Zur Vorbereitung wird dem Prüfungsteilnehmer die Prüfungsaufgabe 20 Minuten, bei praktischen oder experimentellen Prüfungsanteilen 30 Minuten vor Prüfungsbeginn übergeben.
(4) Die Fachprüfungskommission stellt die für die mündliche Prüfung zugelassenen Hilfsmittel zur Verfügung. Der Prüfungsteilnehmer darf seine während der Vorbereitungszeit angefertigten Aufzeichnungen benutzen.
(5) Die Fachprüfungskommission berät im Anschluss an die mündliche Prüfung und stimmt über die zu erteilende Punktzahl ab. Der Vorsitzende teilt das Ergebnis der mündlichen Prüfung unverzüglich dem Prüfungsteilnehmer mit.
(6) An der mündlichen Prüfung können Mitglieder des Prüfungsausschusses, weitere Lehrkräfte der Schule und Vertreter der Schulaufsicht als Zuhörer teilnehmen. Mitglieder des Prüfungsausschusses und Vertreter der Schulaufsicht können an der Beratung gemäß Absatz 5 als Zuhörer teilnehmen. 23
(1) Benutzt ein Prüfungsteilnehmer unerlaubte Hilfsmittel oder hält er unerlaubte Hilfsmittel bereit oder unternimmt er auf andere Weise eine Täuschung oder einen Täuschungsversuch oder verweigert er die Leistung, wird dieser Teil der Prüfung durch den Prüfungsausschuss mit 0 Punkten bewertet.
(2) In besonders schweren Fällen kann der Prüfungsausschuss die gesamte Abiturprüfung eines Prüfungsteilnehmers für nicht bestanden erklären.
(3) In den Fällen der Absätze 1 und 2 kann die schriftliche Arbeit oder die gesamte Abiturprüfung auch nachträglich, jedoch nur binnen eines Jahres seit dem Ende des letzten Prüfungsteils der Abiturprüfung, mit 0 Punkten bewertet oder für nicht bestanden erklärt werden.
(4) Verhält sich ein Prüfungsteilnehmer ordnungswidrig und behindert er dadurch die Durchführung einer Prüfung, so kann er durch den Prüfungsausschuss von der weiteren Teilnahme an dieser Prüfung und in schweren Fällen auch von der Teilnahme an den weiteren Prüfungen ausgeschlossen werden. Im ersten Falle wird die Leistung des Prüfungsteilnehmers in dieser Prüfung mit 0 Punkten bewertet, im zweiten Falle gilt die Abiturprüfung als nicht bestanden.
(5) Bei Verdacht der Benutzung oder Bereithaltung unerlaubter Hilfsmittel, der Täuschung, des Täuschungsversuchs sowie bei Leistungsverweigerung und ordnungswidrigem Verhalten sind ein entsprechender Vermerk sowie die vom Prüfungsausschuss getroffene Entscheidung im Protokoll festzuhalten.
(1) Für Prüfungsteilnehmer, die die Abiturprüfung oder Teile davon aus einem von ihnen nicht zu vertretenden wichtigen Grund versäumt haben, wird vom Staatsministerium für Kultus pro Fach je ein Nachprüfungstermin festgelegt. § 29 Abs. 1 Satz 2 gilt entsprechend. Nimmt der Prüfungsteilnehmer aus einem von ihm nicht zu vertretenden wichtigen Grund an der schriftlichen Nachprüfung nicht teil, so kann er die entsprechende Prüfung erst im Prüfungszeitraum des folgenden Schuljahres ablegen, soweit kein außergewöhnlicher Härtefall vom Prüfungsausschuss festgestellt wurde. Wird ein außergewöhnlicher Härtefall festgestellt, kann der Prüfungsteilnehmer an einer weiteren Nachprüfung teilnehmen.
(2) Als wichtiger Grund gilt insbesondere Krankheit. Der Prüfungsteilnehmer hat den wichtigen Grund dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses mitzuteilen, im Falle einer Erkrankung unter Beifügung eines ärztlichen Attests. Der Prüfungsausschuss kann die Vorlage eines amtsärztlichen Attests fordern.
(3) Verneint der Prüfungsausschuss das Vorliegen eines wichtigen Grundes für das Versäumnis der Abiturprüfung oder von Teilen der Abiturprüfung, so gilt, soweit kein Versäumnis nach Satz 2 vorliegt, die Abiturprüfung als nicht bestanden. Eine versäumte zusätzliche mündliche Prüfung gemäß § 27 Abs. 8 wird vom Prüfungsausschuss mit 0 Punkten bewertet.
(4) Hat sich ein Prüfungsteilnehmer in Kenntnis einer gesundheitlichen Beeinträchtigung oder eines anderen wichtigen Grundes der Abiturprüfung unterzogen, so kann dies nachträglich nicht mehr geltend gemacht werden. Der Kenntnis steht die fahrlässige Unkenntnis gleich; letztere liegt insbesondere dann vor, wenn der Prüfungsteilnehmer beim Vorliegen einer gesundheitlichen Beeinträchtigung nicht unverzüglich Klärung herbeigeführt hat.
(5) Steht aufgrund der bereits erbrachten Prüfungsleistung vor dem Nachprüfungstermin fest, dass der Prüfungsteilnehmer die Prüfung nicht bestehen kann, ist ihm dies durch den Vorsitzenden des Prüfungsausschusses mitzuteilen.
(6) Tritt ein Prüfungsteilnehmer nach Bekanntgabe der Zulassung gemäß § 28 zurück, so gilt die gesamte Abiturprüfung als nicht bestanden. 24
Bei der Abiturprüfung ist die Mindestqualifikation erreicht, wenn
die Voraussetzungen gemäß § 26 Abs. 2 und 3 erfüllt sind und
weder eine der in den drei schriftlichen Prüfungen gemäß § 27 Abs. 2 Nr. 1 bis 3 erbrachten Leistungen noch gegebenenfalls die besondere Lernleistung gemäß § 26a Abs. 1 mit 0 Punkten bewertet wurde; § 27 Abs. 8 bleibt unberührt. 25
(1) Der Prüfungsausschuss stellt die Gesamtqualifikation gemäß § 22 sowie die Durchschnittsnote nach der als Anlage 2 beigefügten Tabelle fest. Dem Prüfungsteilnehmer wird die allgemeine Hochschulreife zuerkannt, wenn er
im Grundkursbereich mindestens 110 Punkte,
im Leistungskursbereich mindestens 70 Punkte und
im Abiturprüfungsbereich mindestens 100 Punkte erreicht hat und
die übrigen in dieser Verordnung festgelegten Voraussetzungen erfüllt hat.
(2) Der Termin für die Aushändigung der Zeugnisse wird vom Staatsministerium für Kultus festgelegt. Eine Wiederholung darf im Zeugnis nicht vermerkt werden.
(3) Das Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife bescheinigt die Berechtigung zum Studium an einer Hochschule in der Bundesrepublik Deutschland.
(4) Jeder Schüler in der vertieften Ausbildung gemäß § 4 SOGY erhält zusätzlich zum Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife ein vom zuständigen Regionalschulamt genehmigtes schulisches Zertifikat. Dieses kann neben Anforderungen und Ergebnissen der jeweiligen Vertiefungsrichtung auch herausragende Resultate des Schülers im Rahmen der vertieften Ausbildung bescheinigen. 26
(1) Haben Prüfungsteilnehmer den Unterricht in einem der Fächer Latein, Griechisch oder Hebräisch im erforderlichen Umfang erfolgreich besucht, so enthält das Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife einen Vermerk darüber, dass das Zeugnis das Latinum, Graecum oder Hebraicum einschließt. Die näheren Einzelheiten bestimmen sich nach Anlage 3 zu dieser Verordnung.
(2) Prüfungsteilnehmer sowie Schulfremde, die die Voraussetzungen nach Absatz 1 nicht erfüllen, können an bestimmten Gymnasien durch Ergänzungsprüfungen diese Abschlüsse erwerben. Die näheren Einzelheiten bestimmen sich nach Anlage 3 zu dieser Verordnung.
(1) Eine Jahrgangsstufe der gymnasialen Oberstufe ist zu wiederholen, wenn die Bedingungen für die Zulassung zur Abiturprüfung nach § 28 nicht erfüllt werden können. Sie kann ferner auf Antrag der Erziehungsberechtigten oder des volljährigen Schülers freiwillig wiederholt werden. Über den Antrag entscheidet der Schulleiter. Die Höchstverweildauer gemäß § 2 Abs. 2 darf nicht überschritten werden.
(2) Im Falle von Absatz 1 ist die ganze Jahrgangsstufe im Umfang aller zu wählenden Kurse zu wiederholen.
(3) Mit Genehmigung des Schulleiters ist ausnahmsweise eine Wiederholung der Kurshalbjahre 11/II und 12/I möglich. Der Antrag hierfür ist von den Erziehungsberechtigten oder dem volljährigen Schüler bis zum Abschluss des Kurshalbjahres 12/I zu stellen. Die Höchstverweildauer gemäß § 2 Abs. 2 darf nicht überschritten werden.
(4) Bei der Wiederholung einer Jahrgangsstufe hat der Schüler keinen Anspruch darauf, dass Leistungs- und Grundkurse seiner früheren Wahl angeboten werden.
(1) Besteht ein Schüler die Abiturprüfung nicht, so wird ihm dies durch Bescheid der Schule unter Hinweis auf eine eventuelle Wiederholbarkeit bekanntgegeben.
(2) Nur die nicht bestandene Abiturprüfung kann ein Jahr nach dem ersten Versuch einmal und insgesamt wiederholt werden. 27 § 28 gilt entsprechend. Die in die Gesamtqualifikation einzubringenden Leistungen aus der Jahrgangsstufe 12 müssen insgesamt im Wiederholungsjahr neu erbracht werden. Gleiches gilt, wenn der Schüler zur Abiturprüfung nicht angetreten ist.
(3) Im Wiederholungsjahr ist der Schüler verpflichtet, den Unterricht regelmäßig zu besuchen und sich den Leistungskontrollen zu unterziehen.
(1) Zur Abiturprüfung für Schulfremde kann auf Antrag zugelassen werden, wer in dem der Prüfung vorangegangenen Jahr nicht Schüler eines öffentlichen oder eines diesem gleichgestellten privaten Gymnasiums oder eines Kollegs war und nachweist, dass er sich angemessen auf die Prüfung vorbereitet hat. Wer die Abiturprüfung bereits zweimal nicht bestanden hat, wird nicht zugelassen.
eine Erklärung darüber, ob und gegebenenfalls mit welchem Ergebnis der Bewerber schon einmal an der Prüfung zum Erwerb der allgemeinen Hochschulreife teilgenommen hat,
eine Erklärung über die Wahl der Prüfungsfächer,
ein Nachweis über die angemessene Vorbereitung auf die Prüfung.
(3) Die Zulassung zum schriftlichen Prüfungsteil muß vom Bewerber beim Staatsministerium für Kultus beantragt werden, das über den Antrag entscheidet und, falls es ihm stattgibt, den Bewerber einem staatlichen Gymnasium zur Ablegung der Prüfung zuweist.
(1) Ziel der Abiturprüfung für Schulfremde ist die Feststellung der allgemeinen Hochschulreife. Prüfungsfächer können alle für die Abiturprüfung an staatlichen Gymnasien zugelassenen Fächer sein. Die Fächer Deutsch, Mathematik, Geschichte, Geographie, zwei Naturwissenschaften und zwei Fremdsprachen sind in jedem Fall Gegenstand einer Prüfung.
(2) Die Prüfung findet im zeitlichen Rahmen der allgemeinen Abiturprüfung an den vom Staatsministerium für Kultus bestimmten staatlichen Gymnasien statt. Sie erfolgt entsprechend den dortigen Bestimmungen, soweit nachfolgend nichts Abweichendes geregelt ist.
(2) Im schriftlichen Teil werden Prüfungen in den folgenden vier Fächern durchgeführt:
In zwei Fächern, darunter Deutsch oder Mathematik, müssen vertiefte Kenntnisse auf dem Anforderungsniveau eines Leistungskurses nachgewiesen werden (Leistungskursfächer).
(3) Die aus dem schriftlichen Prüfungsteil in die Gesamtqualifikation einzubringenden Punkte werden wie folgt berechnet:
Punktzahl der beiden Leistungskursfächer, multipliziert mit dem Faktor 12, und
Punktzahl der beiden weiteren Fächer, multipliziert mit dem Faktor 8.
(4) Der schriftliche Prüfungsteil ist bestanden, wenn kein Fach mit 0 Punkten bewertet wurde und wenn insgesamt 200 Punkte, davon mindestens 120 Punkte aus den beiden Fächern mit Leistungskursniveau, erreicht wurden.
(5) Zur mündlichen Prüfung kann nur zugelassen werden, wer den schriftlichen Teil bestanden hat. Die Entscheidung hierüber trifft der Prüfungsausschuss.
(6) Die mündliche Prüfung wird in vier weiteren Fächern gemäß § 48 Abs. 1 Satz 3 durchgeführt, die noch nicht schriftlich geprüft wurden. Zusätzliche mündliche Prüfungen können auf Antrag in weiteren Fächern des Pflichtbereichs am Gymnasium abgelegt werden.
(7) Die aus dem mündlichen Prüfungsteil in die Gesamtqualifikation einzubringenden Punkte werden wie folgt berechnet: Punktzahl der vier mündlich geprüften Fächer, multipliziert mit dem Faktor vier.
(8) Der mündliche Prüfungsteil ist bestanden, wenn kein Fach mit 0 Punkten bewertet und wenn insgesamt mindestens 80 Punkte erreicht wurden.
(1) Die allgemeine Hochschulreife aufgrund der Abiturprüfung für Schulfremde hat erworben, wer beide Teile der Abiturprüfung gemäß § 49 Abs. 4 und 8 bestanden hat.
(2) Der Prüfungsausschuss stellt den Teilnehmern, die die Prüfung bestanden haben, das Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife für Schulfremde aus.
(3) Nur die nicht bestandene Abiturprüfung für Schulfremde kann frühestens ein Jahr nach dem ersten Versuch einmal und insgesamt wiederholt werden. 28
aufgehoben 29
Diese Verordnung tritt am 1. August 1996 in Kraft. Gleichzeitig tritt die Oberstufen- und Abiturprüfungsverordnung vom 15. Dezember 1993 außer Kraft.
Dresden, den 15. Januar 1996
(zu § 26a Abs. 5 und § 27 Abs. 8) 30
zur Ermittlung der Gesamtpunktzahl in vierfacher Wertung für die besondere Lernleistung (§ 26a Abs. 5) und
für die Bildung eines Abiturprüfungsergebnisses in vierfacher Wertung (§ 27 Abs. 8 Satz 4 Nr. 1) bei schriftlicher und mündlicher Prüfung im selben Fach für Prüfungsteilnehmer ohne besondere Lernleistung:
Ermittlung der Gesamtpunktzahl
Ermittlung der Gesamtpunktzahl aus mündlicher Prüfung und schriftlicher Prüfung in vierfacher Wertung
mündliche Prüfung Noten 6 5 4 3 2 1 vierfach gewertetes Prüfungs-
– + – + – + – + – +
Noten Punkte 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15
6 0 0 2 5 8 10 13 16 18 21 24 26 29 32 34 37 40
– 1 1 4 6 9 12 14 17 20 22 25 28 30 33 36 38 41
5 2 2 5 8 10 13 16 18 21 24 26 29 32 34 37 40 42
+ 3 4 6 9 12 14 17 20 22 25 28 30 33 36 38 41 44
– 4 5 8 10 13 16 18 21 24 26 29 32 34 37 40 42 45
4 5 6 9 12 14 17 20 22 25 28 30 33 36 38 41 44 46
+ 6 8 10 13 16 18 21 24 26 29 32 34 37 40 42 45 48
– 7 9 12 14 17 20 22 25 28 30 33 36 38 41 44 46 49
3 8 10 13 16 18 21 24 26 29 32 34 37 40 42 45 48 50
+ 9 12 14 17 20 22 25 28 30 33 36 38 41 44 46 49 52
– 10 13 16 18 21 24 26 29 32 34 37 40 42 45 48 50 53
2 11 14 17 20 22 25 28 30 33 36 38 41 44 46 49 52 54
+ 12 16 18 21 24 26 29 32 34 37 40 42 45 48 50 53 56
– 13 17 20 22 25 28 30 33 36 38 41 44 46 49 52 54 57
1 14 18 21 24 26 29 32 34 37 40 42 45 48 50 53 56 58
+ 15 20 22 25 28 30 33 36 38 41 44 46 49 52 54 57 60
Zur Ermittlung des Endergebnisses in dem jeweiligen Prüfungsfach wird zu der Punktzahl, die der Tabelle entnommen worden ist, die Punktzahl für die Kursleistung in 12/II in einfacher Wertung hinzugezählt.
Dieser Tabelle liegt folgender Rechenvorgang zugrunde:
Das Ergebnis der schriftlichen Prüfung wird mit 8/3, das der mündlichen Prüfung mit 4/3 multipliziert, die sich ergebenden Punktzahlen werden addiert. Bei dem Endergebnis bleiben Bruchteile von Punkten unberücksichtigt.
für die Bildung eines Abiturprüfungsergebnisses in dreifacher Wertung (§ 27 Abs. 8 Satz 4 Nr. 2) bei schriftlicher und mündlicher Prüfung im selben Fach für Prüfungsteilnehmer mit besonderer Lernleistung:
mündliche Prüfung Noten 6 5 4 3 2 1 dreifach gewertetes Prüfungs-
6 0 0 2 4 6 8 10 12 14 16 18 20 22 24 26 28 30
– 1 1 3 5 7 9 11 13 15 17 19 21 23 25 27 29 31
5 2 2 4 6 8 10 12 14 16 18 20 22 24 26 28 30 32
+ 3 3 5 7 9 11 13 15 17 19 21 23 25 27 29 31 33
– 4 4 6 8 10 12 14 16 18 20 22 24 26 28 30 32 34
4 5 5 7 9 11 13 15 17 19 21 23 25 27 29 31 33 35
+ 6 6 8 10 12 14 16 18 20 22 24 26 28 30 32 34 36
– 7 7 9 11 13 15 17 19 21 23 25 27 29 31 33 35 37
3 8 8 10 12 14 16 18 20 22 24 26 28 30 32 34 36 38
+ 9 9 11 13 15 17 19 21 23 25 27 29 31 33 35 37 39
– 10 10 12 14 16 18 20 22 24 26 28 30 32 34 36 38 40
2 11 11 13 15 17 19 21 23 25 27 29 31 33 35 37 39 41
+ 12 12 14 16 18 20 22 24 26 28 30 32 34 36 38 40 42
– 13 13 15 17 19 21 23 25 27 29 31 33 35 37 39 41 43
1 14 14 16 18 20 22 24 26 28 30 32 34 36 38 40 42 44
+ 15 25 17 19 21 23 25 27 29 31 33 35 37 39 41 43 45
Dieser Tabelle liegt folgender Rechenvorgang zugrunde: Zu der verdoppelten Punktzahl der schriftlichen Prüfung wird die einfache Punktzahl der mündlichen Prüfung addiert.
840–768
767–751
750–734
733–717
700–684
683–667
666–650
649–633
632–617
616–600
599–583
582–566
565–549
548–533
532–516
515–499
498–482
481–465
464–449
448–432
431–415
414–398
397–381
380–365
364–348
347–331
330–314
313–297
296–281
(zu § 44) 31
zu § 44 Abs. 1
Bei Vorliegen der nachfolgend aufgeführten Voraussetzungen wird mit dem Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife die jeweils angegebene Qualifikation erworben. Schulfremde erhalten ein vom zuständigen Regionalschulamt ausgefertigtes Zertifikat über die jeweils erworbene Qualifikation.
Voraussetzungen für den Erwerb des Latinum
Pflichtunterricht in Latein von Klasse 5 bis 10 oder 7 bis 10, der im Jahreszeugnis der 10. Klasse mit mindestens der Note ausreichend abgeschlossen sein muß, oder
Pflichtunterricht in Latein von Klasse 8 bis 10 und Belegung von zwei Grundkursen Latein in den Kurshalbjahren 11/I und 11/II, wobei im zuletzt belegten Kurshalbjahr mindestens 5 Punkte erreicht sein müssen, oder
regelmäßiger Unterricht im Rahmen einer schulischen Arbeitsgemeinschaft im Umfang von drei Wochenstunden über einen Zeitraum von mindestens drei Schuljahren und Bestehen der Ergänzungsprüfung.
Voraussetzungen für den Erwerb des Graecum
Pflichtunterricht in Griechisch von Klasse 8 bis 10 und Belegung von zwei Grundkursen Griechisch in den Kurshalbjahren 11/I und 11/II, wobei im zuletzt belegten Kurshalbjahr mindestens 5 Punkte erreicht sein müssen, oder
Voraussetzungen für den Erwerb des Hebraicum
zu § 44 Abs. 2: Ergänzungsprüfung zum Erwerb des Latinum oder Graecum oder Hebraicum
Zweck der Ergänzungsprüfung
Mit dem Ablegen der Ergänzungsprüfung soll der Bewerber die Kenntnisse und Fähigkeit nachweisen, die für das Latinum oder Graecum oder Hebraicum erforderlich sind.
Schüler, die die Voraussetzungen gemäß 1.1.3 oder 1.2.2 oder 1.3 erfüllen,
Bewerber, die bereits eine allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife erworben haben,
Studierende, die an einer Hochschule des Freistaates Sachsen immatrikuliert sind.
Über die Zulassung der Bewerber nach 2.2.1 Nr. 1 entscheidet der Schulleiter des prüfenden Gymnasiums. Bewerber gemäß 2.2.1 Nr. 2 und 3 richten ihre Antrag auf Zulassung zur Ergänzungsprüfung bis spätestens sechs Wochen vor Beginn der Prüfung an das für sie zuständige Regionalschulamt, das über den Antrag entscheidet und die Bewerber einem öffentlichen Gymnasium zur Ablegung der Prüfung zuweist. Dem Antrag sind folgende Unterlagen beizufügen:
im Falle von 2.2.1 Nr. 3 eine Immatrikulationsbescheinigung der vom Bewerber besuchten Hochschule im Freistaat Sachsen,
Angaben über die Art der Vorbereitung,
eine Erklärung, ob die Prüfung zum ersten oder zweiten Male abgelegt wird,
eine Erklärung, dass der Antrag nur bei einem Regionalschulamt eingereicht wurde.
Falls die Zahl der Bewerber nach 2.2.1 Nr. 2 und 3 gering ist, können diese zur Ablegung der Ergänzungsprüfung einem anderen Regionalschulamt zugewiesen werden.
Die Prüfung für die Bewerber nach 2.2.1 Nr. 1 und 2 findet im zeitlichen Rahmen der Abiturprüfung statt. Prüfungsbewerber nach 2.2.1 Nr. 2 werden in der Regel den vom zuständigen Regionalschulamt bestimmten Gymnasien zugewiesen. Für Bewerber nach 2.2.1 Nr. 3 findet die Prüfung zweimal jährlich an vom zuständigen Regionalschulamt bestimmten Einrichtungen statt.
Zur Durchführung der Ergänzungsprüfung bildet das zuständige Regionalschulamt einen oder im Bedarfsfalle mehrere Prüfungsausschüsse. Einem Prüfungsausschuss gehören an:
ein Vertreter oder Beauftragter des Regionalschulamtes als Vorsitzender,
eine Lehrkraft des Prüfungsfaches,
eine weitere Lehrkraft des Prüfungsfaches, zugleich als Schriftführer.
Die Ergänzungsprüfung besteht aus einem schriftlichen und mündlichen Prüfungsteil. 2.5.2 bleibt unberührt. Im Rahmen der Durchführung des schriftlichen und mündlichen Prüfungsteiles gelten § 32 Abs. 2, §§ 33, 35, 39 und 41 entsprechend.
Die Bewertung der schriftlichen und mündlichen Leistungen erfolgt nach der Notenskala von sehr gut bis ungenügend.
Zulassung zum mündlichen Prüfungsteil
Bewerber, deren schriftliche Leistung mit ungenügend bewertet wurde, werden nicht zum mündlichen Prüfungsteil zugelassen; sie haben die gesamte Prüfung nicht bestanden.
Die Gesamtnote der Prüfung wird zu gleichen Teilen aus den Bewertungen der schriftlichen und mündlichen Leistungen gebildet. Die Prüfung ist bestanden, wenn der Durchschnitt aus der Summe des schriftlichen und mündlichen Prüfungsteils mindestens ausreichend ist.
Vermerk im Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife
Bei Bewerbern nach 2.2.1 Nr. 1 wird der Erwerb der Qualifikation im Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife vermerkt.
Bewerber nach 2.2.1 Nr. 2 und 3 erhalten nach bestandener Prüfung ein Zertifikat über den Erwerb der Qualifikation. Dieses Zertifikat ist nur in Verbindung mit dem Zeugnis der allgemeinen oder fachgebundenen Hochschulreife gültig.
Bewerber, die die Ergänzungsprüfung nicht bestanden haben, erhalten auf Antrag eine Bescheinigung über das Nichtbestehen der Prüfung.
Beurkundung der Prüfungsergebnisse
Zertifikat und Bescheinigung sind vom Vorsitzenden des Prüfungsausschusses zu unterzeichnen und mit dem Dienstsiegel zu versehen.
Inhaltsübersicht geändert durch Verordnung vom 31. Mai 2002 (SächsGVBl. S. 179)
§ 2 Absatz 2 Satz 3 angefügt durch Artikel 6 der Verordnung vom 6. Juli 1999 (SächsGVBl. S. 403, 406)
§ 4 Absatz 2 und 3 geändert durch Verordnung vom 31. Mai 2002 (SächsGVBl. S. 179)
§ 5 geändert durch Verordnung vom 10. Juli 1998 (SächsGVBl. S. 351)
§ 8 Absatz 1 geändert durch Verordnung vom 10. Juli 1998 (SächsGVBl. S. 351) und durch Verordnung vom 31. Mai 2002 (SächsGVBl. S. 179)
§ 9 geändert durch Verordnung vom 10. Juli 1998 (SächsGVBl. S. 351) und durch Verordnung vom 31. Mai 2002 (SächsGVBl. S. 179)
§ 9a eingefügt durch Verordnung vom 31. Mai 2002 (SächsGVBl. S. 179)
§ 10 geändert durch Verordnung vom 31. Mai 2002 (SächsGVBl. S. 179)
§ 12 Absatz 2 geändert durch Verordnung vom 31. Mai 2002 (SächsGVBl. S. 179)
§ 13 geändert durch Verordnung vom 10. Juli 1998 (SächsGVBl. S. 351); Satz 3 neu angefügt durch Verordnung vom 31. Mai 2002 (SächsGVBl. S. 179) – in Kraft: 1. August 2003
§ 15 Absatz geändert durch Verordnung vom 31. Mai 2002 (SächsGVBl. S. 179)
§ 18 Absatz 1 neu gefasst durch Verordnung vom 31. Mai 2002 (SächsGVBl. S. 179)
§ 25 geändert durch Verordnung vom 10. Juli 1998 (SächsGVBl. S. 351) und durch Verordnung vom 31. Mai 2002 (SächsGVBl. S. 179)
§ 26 Absatz 3 geändert durch Verordnung vom 10. Juli 1998 (SächsGVBl. S. 351) und neu gefasst durch Verordnung vom 31. Mai 2002 (SächsGVBl. S. 179)
§ 26a neu eingefügt durch Verordnung vom 10. Juli 1998 (SächsGVBl. S. 351), Absatz 4 und 6 geändert durch Verordnung vom 31. Mai 2002 (SächsGVBl. S. 179)
§ 27 geändert durch Verordnung vom 10. Juli 1998 (SächsGVBl. S. 351)
§ 28 geändert durch Verordnung vom 31. Mai 2002 (SächsGVBl. S. 179)
§ 30 geändert durch Verordnung vom 31. Mai 2002 (SächsGVBl. S. 179)
§ 31 geändert durch Verordnung vom 31. Mai 2002 (SächsGVBl. S. 179)
§ 32 Absatz 3 geändert durch Verordnung vom 31. Mai 2002 (SächsGVBl. S. 179)
§ 37 geändert durch Verordnung vom 31. Mai 2002 (SächsGVBl. S. 179)
§ 38 geändert durch Verordnung vom 31. Mai 2002 (SächsGVBl. S. 179)
§ 39 Absatz 6 geändert durch Verordnung vom 31. Mai 2002 (SächsGVBl. S. 179)
§ 41 geändert durch Verordnung vom 31. Mai 2002 (SächsGVBl. S. 179)
§ 42 Nr. 2 neu gefasst durch Verordnung vom 10. Juli 1998 (SächsGVBl. S. 351) und durch Verordnung vom 31. Mai 2002 (SächsGVBl. S. 179)
§ 43 Absatz 4 eingefügt durch Verordnung vom 10. Juli 1998 (SächsGVBl. S. 351) und geändert durch Verordnung vom 31. Mai 2002 (SächsGVBl. S. 179)
§ 46 Absatz 2 Satz 1 neu gefasst durch Verordnung vom 10. Juli 1998 (SächsGVBl. S. 351)
§ 50 Absatz 3 neu gefasst durch Verordnung vom 10. Juli 1998 (SächsGVBl. S. 351)
§ 51 Absatz 2 eingefügt durch Verordnung vom 10. Juli 1998 (SächsGVBl. S. 351); aufgehoben durch Verordnung vom 31. Mai 2002 (SächsGVBl. S. 179)
Anlage 1 geändert durch Verordnung vom 10. Juli 1998 (SächsGVBl. S. 351)
Anlage 3 geändert durch Verordnung vom 10. Juli 1998(SächsGVBl. S. 351) und durch Verordnung vom 31. Mai 2002 (SächsGVBl. S. 179)
SächsGVBl. 1996 Nr. 1, S. 26
Fsn-Nr.: 710-1.27/2
Fassung gültig ab: 1. August 2002
Fassung gültig bis: 31. Juli 2003
Quelle: REVOSax http://revosax.sachsen.de/vorschrift/2908.4 Stand vom 13.12.2019