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Timestamp: 2017-10-19 13:06:50
Document Index: 213124351

Matched Legal Cases: ['Art. 43', 'Art. 83', 'BGE', 'Art. 50', 'Art. 8', 'Art. 9']

2C_680/2014 05.08.2014
2C_680/2014
A.________, 1980 geborener Mazedonier, heiratete am 6. Februar 2009 in seiner Heimat eine Landsfrau, die in der Schweiz niedergelassen ist. Am 30. März 2009 reiste er ein und erhielt im Familiennachzug gestützt auf Art. 43 AuG eine Aufenthaltsbewilligung, die zuletzt bis zum 31. März 2012 verlängert wurde. Am 20. Januar 2011 wurde die Ehe im Mazedonien geschieden.
Die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist unzulässig gegen Entscheide auf dem Gebiet des Ausländerrechts betreffend Bewilligungen, auf die weder das Bundesrecht noch das Völkerrecht einen Anspruch einräumt (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG). Dass ein Rechtsanspruch auf Bewilligung besteht, muss mit der Beschwerde in vertretbarer Weise geltend gemacht bzw. substantiiert werden (BGE 136 II 497 E. 3.3 S. 500 f.). Vorliegend kommt im Hinblick auf einen Bewilligungsanspruch höchstens der Umstand in Betracht, dass der Beschwerdeführer biologischer Vater eines einjährigen mazedonischen Knaben ist. Rechtlich ist die Vaterschaft (bisher) nicht anerkannt, und es sind weder üblicherweise damit verbundene Pflichten (Unterhaltszahlungen) noch Rechte (Besuchsrecht) festgestellt. Das Kind lebt seit mehreren Monaten und für eine noch unbestimmte Zeit (nach Konkretisierungen entbehrenden Angaben des Beschwerdeführers für einen bis zwei Monate) mit seiner Mutter in Mazedonien. Auf dieser Grundlage lässt sich weder aus Landesrecht (Art. 50 Abs. 1 lit. b AuG) noch aus Völkerrecht (Art. 8 EMRK, Art. 9 KRK) in vertretbarer Weise ein Bewilligungsanspruch geltend machen.