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Timestamp: 2019-10-18 22:17:58
Document Index: 306206982

Matched Legal Cases: ['§ 14', '§ 145', '§ 4', '§ 2', '§ 771', '§ 771', '§ 2', '§ 377', '§ 284', '§ 9', '§ 478']

Fugi-Fix - Pflasterfugenmörtel
AGBs der Nad­ler Stra­ßen­tech­nik GmbH, Fraun­ho­fer­stra­ße 3, 85301 Schwei­ten­kir­chen, nach­ste­hend als Ver­käu­fer be­zeich­net.
(1) Die fol­gen­den Ge­schäfts­be­din­gun­gen gel­ten für alle auch künf­ti­gen Ge­schäfts­be­zie­hun­gen zwi­schen uns und dem Kun­den. Maß­geb­lich ist je­weils die zum Ver­trags­schluss gül­ti­ge Fas­sung.
(2) Un­se­re Ge­schäfts­be­din­gun­gen gel­ten aus­schließ­lich; ent­ge­gen­ste­hen­de oder von un­se­ren Ge­schäfts­be­din­gun­gen ab­wei­chen­de Be­din­gun­gen des Kun­den er­ken­nen wir nicht an, es sei denn, wir hät­ten aus­drück­lich ih­rer Gel­tung zu­ge­stimmt. Un­se­re Ge­schäfts­be­din­gun­gen gel­ten auch dann, wenn wir in Kennt­nis ent­ge­gen­ste­hen­der oder von un­se­ren Ge­schäfts­be­din­gun­gen ab­wei­chen­der Be­din­gun­gen des Kun­den die Lie­fe­rung an den Kun­den vor­be­halt­los aus­füh­ren.
(3) Wir lie­fern nur an ge­werb­li­che Ab­neh­mer. Un­se­re Ge­schäfts­be­din­gun­gen gel­ten nur ge­gen­über Un­ter­neh­men im Sinn des § 14 BGB.
(1) Un­se­re An­ge­bo­te sind stets un­ver­bind­lich und freiblei­bend, so­fern sich aus dem An­ge­bot nichts an­de­res er­gibt. Dies gilt auch be­züg­lich der Prei­se und pro­dukt­be­zo­ge­ner An­ga­ben.
(2) Ist die Be­stel­lung als An­ge­bot ge­mäß § 145 BGB zu qua­li­fi­zie­ren, so kön­nen wir die­ses in­ner­halb von 5 Werk­ta­gen an­neh­men. Ei­ner An­nah­me kommt es gleich, wenn der Ver­käu­fer in­ner­halb die­ser Frist die be­stell­te Ware lie­fert.
(3) Tech­ni­sche Ände­run­gen, so­wie Ände­run­gen in Form, Far­be und/​oder Ge­wicht, blei­ben im Rah­men des Zu­mut­ba­ren vor­be­hal­ten. Dies gilt ins­be­son­de­re für han­dels­üb­li­che Qua­li­täts-, Men­gen-, Ge­wichts-, Ma­te­ri­al­stär­ken oder sons­ti­ge Ab­wei­chun­gen. Be­stell­te Wa­ren kön­nen ge­ring­fü­gig von den auf Pro­spek­ten oder im In­ter­net dar­ge­stell­ten Wa­ren ab­wei­chen.
(4) Der Ver­trags­schluss er­folgt un­ter dem Vor­be­halt, im Fal­le nicht rich­ti­ger oder nicht ord­nungs­ge­mä­ßer Selbst­be­lie­fe­rung, nicht oder nur teil­wei­se zu leis­ten. Das gilt nur für den Fall, dass die Nicht­lie­fe­rung nicht von uns zu ver­tre­ten ist, ins­be­son­de­re bei Ab­schluss ei­nes kon­gru­en­ten De­ckungs­ge­schäf­tes mit un­se­rem Zu­lie­fe­rer. Im Fal­le der Nicht­ver­füg­bar­keit oder der nur teil­wei­sen Ver­füg­bar­keit der Ware wird der Kun­de un­ver­züg­lich in­for­miert. Die Ge­gen­leis­tung wird un­ver­züg­lich zu­rück­er­stat­tet.
(5) Bei Neu­kun­den wird ohne ent­spre­chen­de Re­fe­ren­zen Vor­aus­kas­se be­rech­net. Wer­den dem Ver­käu­fer An­halts­punk­te für eine we­sent­li­che Ver­schlech­te­rung der Ver­mö­gens­ver­hält­nis­se des Kun­den be­kannt oder ist der Kun­de mit ei­ner Zah­lung an den Ver­käu­fer in Ver­zug, kann die­ser die Aus­füh­rung aus­ste­hen­der Lie­fe­run­gen von ei­ner vor­he­ri­gen Si­cher­heits­leis­tung ab­hän­gig ma­chen.
(6) Wer­den dem Ver­käu­fer nach Ver­trags­schluss An­halts­punk­te für eine we­sent­li­che Ver­schlech­te­rung der Ver­mö­gens­ver­hält­nis­se des Kun­den be­kannt, die er­war­ten las­sen, dass der Kun­de vor­aus­sicht­lich nicht in der Lage sein wird, die be­ste­hen­den Zah­lungs­ver­pflich­tun­gen im Zeit­punkt der Fäl­lig­keit zu er­fül­len, kann der Ver­käu­fer die voll­stän­di­ge Zah­lung al­ler Rech­nun­gen ver­lan­gen und noch nicht fäl­li­ge Rech­nun­gen fäl­lig stel­len.
(1) Die Prei­se gel­ten „ab Werk“ ein­schließ­lich Ver­pa­ckung, so­fern sich aus der Auf­trags­be­stä­ti­gung nichts an­de­res er­gibt. Die Prei­se ver­ste­hen sich zu­züg­lich der zum Zeit­punkt der Rech­nungs­stel­lung gül­ti­gen Mehr­wert­steu­er.
(2) So­fern nicht ein an­de­res Zah­lungs­ziel ver­ein­bart wur­de, ist der Kauf­preis in­ner­halb von 10 Ta­gen nach Rech­nungs­da­tum net­to (ohne Ab­zug) fäl­lig. Der Ab­zug von Skon­to be­darf ei­ner be­son­de­ren Ver­ein­ba­rung.
(3) Der Kun­de hat ein Recht zur Auf­rech­nung nur, wenn sei­ne Ge­gen­an­sprü­che rechts­kräf­tig fest­ge­stellt, an­er­kannt oder durch den Ver­käu­fer nicht be­strit­ten wur­den. Das Recht des Käu­fers zur Auf­rech­nung mit ver­trag­li­chen und sons­ti­gen An­sprü­chen aus der An­bah­nung oder Durch­füh­rung die­ses Ver­trags­ver­hält­nis­ses bleibt hier­von un­be­rührt. Der Kun­de kann ein Zu­rück­be­hal­tungs­recht nur aus­üben, wenn sein Ge­gen­an­spruch auf dem­sel­ben Ver­trags­ver­hält­nis be­ruht.
(4) Der Kun­de hat wäh­rend des Ver­zugs die Geld­schuld i. H. v. 9 Pro­zent­punk­ten über dem Ba­sis­zins­satz zu ver­zin­sen. Der Kun­de schul­det bei Ver­zug mit ei­ner Ent­gelt­for­de­rung au­ßer­dem eine pau­scha­le Zah­lung in Höhe von 40 Euro. Dies gilt auch, wenn sich der Kun­de mit ei­ner Ab­schlags­zah­lung oder ei­ner sons­ti­gen Ra­ten­zah­lung in Ver­zug be­fin­det. Ge­gen­über dem Kun­den be­hält sich der Ver­käu­fer vor, ei­nen hö­he­ren Ver­zugs­scha­den gel­tend zu ma­chen. Die Pau­scha­le nach Satz 2 wird auf ei­nen ge­schul­de­ten Scha­dens­er­satz­an­spruch an­ge­rech­net, so­weit der Scha­den in Kos­ten der Rechts­ver­fol­gung be­grün­det ist.
§ 4 Lieferzeit und Anlieferung
(1) So­fern nicht aus­drück­lich et­was an­de­res ver­ein­bart ist, über­nimmt der Ver­käu­fer kei­ne Ga­ran­tie für die Ein­hal­tung be­stimm­ter Lie­fer­fris­ten.
(2) Die Ein­hal­tung der Lie­fer­ver­pflich­tung setzt wei­ter die recht­zei­ti­ge und ord­nungs­ge­mä­ße Er­fül­lung der Ver­pflich­tung des Kun­den vor­aus. Die Ein­re­de des nicht er­füll­ten Ver­tra­ges bleibt vor­be­hal­ten.
(3) Ist die Ware bei Be­stel­lung nicht vor­rä­tig, wird der Ver­käu­fer die Ware un­ver­züg­lich be­stel­len, den Kun­den un­ver­züg­lich dar­über in­for­mie­ren und die­sem den vor­aus­sicht­li­chen Lie­fer­ter­min mit­tei­len. Hin­sicht­lich des Vor­be­halts ord­nungs­ge­mä­ßer Selbst­be­lie­fe­rung ver­weist der Ver­käu­fer auf § 2 Abs. 4 die­ser Ge­schäfts­be­din­gun­gen.
(4) Der Ver­käu­fer ist zur Teil­lie­fe­rung be­rech­tigt, so­weit eine Teil­lie­fe­rung un­ter Be­rück­sich­ti­gung der In­ter­es­sen des Kun­den die­sem zu­zu­mu­ten ist. Dem Kun­den ent­ste­hen da­durch kei­ne Mehr­kos­ten.
(5) Die Lie­fe­rung er­folgt bis Bord­stein­kan­te oder Ram­pe. Auf Be­son­der­hei­ten der An­lie­fe­rung, wie z.B. An­lie­fer­zei­ten, be­grenz­te Durch­fahrts­hö­hen, ma­xi­ma­le Fahr­zeug­län­gen, An­lie­fe­rung per He­be­büh­ne oder ma­xi­ma­le Pa­let­ten­hö­he hat der Kun­de den Ver­käu­fer vor Ver­trags­schluss, spä­tes­tens je­doch recht­zei­tig vor An­lie­fe­rung hin­zu­wei­sen.
Leih­be­häl­ter und Leih­ver­pa­ckun­gen sind in­ner­halb von 60 Ta­gen ge­rech­net ab Rech­nungs­da­tum res­tent­leert und fracht­frei an uns zu über­sen­den. Ver­lust und Be­schä­di­gung der Leih­be­häl­ter ge­hen zu Las­ten des Be­stel­lers, so­fern ihm nicht hin­sicht­lich des Ver­schul­dens der Ent­las­tungs­be­weis ge­lingt.
(1) Die Ge­fahr des zu­fäl­li­gen Un­ter­gangs und der zu­fäl­li­gen Ver­schlech­te­rung der Ware geht mit der Überg­a­be, beim Ver­sen­dungs­kauf mit der Aus­lie­fe­rung der Ware an den Spe­di­teur, den Fracht­füh­rer oder die sonst zur Aus­füh­rung der Ver­sen­dung be­stimm­ten Per­son oder An­stalt auf den Kun­den über.
(2) Der Überg­a­be steht es gleich, wenn der Kun­de mit der An­nah­me in Ver­zug ist. Bei An­nah­me­ver­zug des Kun­den ist der Ver­käu­fer be­rech­tigt, Er­satz der Mehr­auf­wen­dun­gen zu ver­lan­gen, die er für das er­folg­lo­se An­ge­bot so­wie für die Auf­be­wah­rung und Er­hal­tung der zu lie­fern­den Ge­gen­stän­de ma­chen muss­te.
(3) So­fern der Kun­de nicһt in Ver­zug ist, tritt der Ver­käu­fer die­sem sämt­li­che An­sprü­che ge­gen den Spe­di­teur oder Fracht­füh­rer ab.
(1) Der Ver­käu­fer be­hält sich das Ei­gen­tum an der Kauf­sa­che bis zum Ein­gang al­ler Zah­lun­gen aus dem Lie­fer­ver­trag vor. Bei ver­trags­wid­ri­gem Ver­hal­ten des Kun­den, ins­be­son­de­re bei Zah­lungs­ver­zug, ist der Ver­käu­fer be­rech­tigt, die Kauf­sa­che zu­rück­zu­neh­men. In der Zu­rück­nah­me der Kauf­sa­che durch den Ver­käu­fer liegt ein Rück­tritt vom Ver­trag. Et­wai­ge Scha­dens­er­satz­an­sprü­che des Ver­käu­fers blei­ben hier­von un­be­rührt. Der Ver­käu­fer ist nach Rück­nah­me der Kauf­sa­che zu de­ren Ver­wer­tung be­fugt. Der Ver­wer­tungs­er­lös ist auf die Ver­bind­lich­kei­ten des Kun­den – ab­züg­lich an­ge­mes­se­ner Ver­wer­tungs­kos­ten – an­zu­rech­nen.
(2) Der Kun­de ist ver­pflich­tet, die Kauf­sa­che pfleg­lich zu be­han­deln; ins­be­son­de­re ist er ver­pflich­tet, die­se auf ei­ge­ne Kos­ten ge­gen Feu­er-, Was­ser- und Dieb­stahls­schä­den aus­rei­chend zum Neu­wert zu ver­si­chern. Der Kun­de tritt dem Ver­käu­fer be­reits jetzt alle An­sprü­che in Höhe des Rech­nungs­be­tra­ges ab, die ihm im Scha­dens­fall ent­ste­hen.
(3) Bei Pfän­dun­gen oder sons­ti­gen Ein­grif­fen Drit­ter hat der Kun­de den Ver­käu­fer un­ver­züg­lich schrift­lich zu be­nach­rich­ti­gen, da­mit die­ser Kla­ge ge­mäß § 771 ZPO er­he­ben kann. Glei­ches gilt für Be­schä­di­gun­gen oder Ver­nich­tung der Ware. So­weit der Drit­te nicht in der Lage ist, dem Ver­käu­fer die ge­richt­li­chen und au­ßer­ge­richt­li­chen Kos­ten ei­ner Kla­ge ge­mäß § 771 ZPO zu er­stat­ten, haf­tet der Kun­de für den dem Ver­käu­fer ent­stan­de­nen Aus­fall.
(4) Der Kun­de ist be­rech­tigt, die Kauf­sa­che im or­dent­li­chen Ge­schäfts­gang wei­ter zu ver­kau­fen; er tritt dem Ver­käu­fer be­reits jetzt alle For­de­run­gen in Höhe des Rech­nungs­be­tra­ges ab, die ihm aus der Wei­ter­ver­äu­ße­rung ge­gen sei­ne Ab­neh­mer oder Drit­te er­wach­sen und zwar un­ab­hän­gig da­von, ob die Kauf­sa­che ohne oder nach Ver­ar­bei­tung wei­ter ver­kauft wor­den ist. Zur Ein­zie­hung die­ser For­de­rung bleibt der Kun­de auch nach der Ab­tre­tung er­mäch­tigt. Die Be­fug­nis des Ver­käu­fers, die For­de­rung selbst ein­zu­zie­hen, bleibt hier­von un­be­rührt. Der Ver­käu­fer ver­pflich­tet sich je­doch, die For­de­rung nicht ein­zu­zie­hen, so­lan­ge der Kun­de sei­nen Zah­lungs­ver­pflich­tun­gen aus den ver­ein­nahm­ten Er­lö­sen nach­kommt, nicht in Zah­lungs­ver­zug ge­rät und ins­be­son­de­re kein An­trag auf Er­öff­nung ei­nes Ver­gleichs- oder In­sol­venz­ver­fah­rens ge­stellt ist oder Zah­lungs­ein­stel­lung vor­liegt. An­dern­falls kann der Ver­käu­fer ver­lan­gen, dass der Kun­de die­sem die ab­ge­tre­te­nen For­de­run­gen und de­ren Schuld­ner be­kannt gibt, alle zum Ein­zug er­for­der­li­chen An­ga­ben macht, die da­zu­ge­hö­ri­gen Un­ter­la­gen aus­hän­digt und sei­nen Schuld­nern (Drit­ten) die Ab­tre­tung mit­teilt. Hat der Kun­de die For­de­rung im Rah­men des ech­ten Fac­to­rings ver­kauft, tritt die­ser an den Ver­käu­fer die an ihre Stel­le tre­ten­de For­de­rung ge­gen den Fac­tor ab.
(5) Die Ver­ar­bei­tung oder Um­bil­dung der Kauf­sa­che durch den Kun­den wird stets für den Ver­käu­fer vor­ge­nom­men. Wird die Kauf­sa­che mit an­de­ren, dem Ver­käu­fer nicht ge­hö­ren­den Ge­gen­stän­den ver­ar­bei­tet, so er­wirbt die­ser das Mit­ei­gen­tum an der neu­en Sa­che im Ver­hält­nis des Wer­tes der Kauf­sa­che (Rech­nungs­be­trag) zu den an­de­ren ver­ar­bei­te­ten Ge­gen­stän­den zur Zeit der Ver­ar­bei­tung. Für die durch Ver­ar­bei­tung ent­ste­hen­de Sa­che gilt im Übri­gen das Glei­che wie für die un­ter Vor­be­halt ge­lie­fer­te Kauf­sa­che.
(6) Wird die Kauf­sa­che mit an­de­ren, dem Ver­käu­fer nicht ge­hö­ren­den Ge­gen­stän­den un­trenn­bar ver­mischt, so er­wirbt die­ser das Mit­ei­gen­tum an der neu­en Sa­che im Ver­hält­nis des Wer­tes der Kauf­sa­che (Rech­nungs­be­trag) zu den an­de­ren ver­misch­ten Ge­gen­stän­den zum Zeit­punkt der Ver­mi­schung. Er­folgt die Ver­mi­schung in der Wei­se, dass die Sa­che des Kun­den als Haupt­sa­che an­zu­se­hen ist, so gilt als ver­ein­bart, dass der Kun­de dem Ver­käu­fer an­teil­mä­ßig Mit­ei­gen­tum über­trägt. Der Kun­de ver­wahrt das so ent­stan­de­ne Al­lein­ei­gen­tum oder Mit­ei­gen­tum für den Ver­käu­fer.
(7) Der Kun­de tritt dem Ver­käu­fer auch die For­de­run­gen zur Si­che­rung des­sen For­de­run­gen ge­gen ihn ab, die durch die Ver­bin­dung der Kauf­sa­che mit ei­nem Grund­stück ge­gen ei­nen Drit­ten er­wach­sen.
(8) Der Ver­käu­fer nimmt die vor­ste­hen­den Ab­tre­tun­gen an.
(9) Der Ver­käu­fer ver­pflich­tet sich, die ihm zu­ste­hen­den Si­cher­hei­ten auf Ver­lan­gen des Kun­den in­so­weit frei­zu­ge­ben, als der rea­li­sier­ba­re Wert sei­ner Si­cher­hei­ten die zu si­chern­den For­de­run­gen um mehr als 10% über­steigt; die Aus­wahl der frei­zu­ge­ben­den Si­cher­hei­ten ob­liegt dem Ver­käu­fer.
(1) Die ge­lie­fer­ten Wa­ren kön­nen ge­ring­fü­gig von den im In­ter­net oder in Ka­ta­lo­gen ab­ge­bil­de­ten Wa­ren ab­wei­chen. Es wird auf § 2 Abs. 3 die­ser Ge­schäfts­be­din­gun­gen ver­wie­sen.
(2) Män­gel­an­sprü­che bei Kauf­leu­ten set­zen vor­aus, dass die­se ih­ren nach § 377 HGB ge­schul­de­ten Un­ter­su­chungs- und Rü­ge­ob­lie­gen­hei­ten ord­nungs­ge­mäß nach­ge­kom­men sind. Fest­ge­stell­te Män­gel sind schrift­lich auf dem Fracht­schein zu ver­mer­ken. Der Ver­käu­fer ist un­ver­züg­lich von den Män­geln in Kennt­nis zu set­zen.
(3) Im Übri­gen ist die Ware un­ver­züg­lich auf Qua­li­täts- und Men­ge­nab­wei­chen zu un­ter­su­chen und of­fen­sicht­li­che Män­gel spä­tes­tens in­ner­halb ei­ner Frist von zwei Wo­chen ab Emp­fang der Ware dem Ver­käu­fer an­zei­gen; an­dern­falls ist die Gel­tend­ma­chung des Ge­währ­leis­tungs­an­spruchs aus­ge­schlos­sen. Zur Frist­wah­rung ge­nügt die recht­zei­ti­ge Ab­sen­dung bzw. Mit­tei­lung. Den Kun­den trifft die vol­le Be­weis­last für sämt­li­che An­spruchs­vor­aus­set­zun­gen, ins­be­son­de­re für den Man­gel selbst, für den Zeit­punkt der Fest­stel­lung des Man­gels und für die Recht­zei­tig­keit der Män­gel­rü­ge.
(4) Der Ver­käu­fer leis­tet für Män­gel nach sei­ner Wahl Nach­er­fül­lung durch Nach­bes­se­rung oder Er­satz­lie­fe­rung.
(5) Schlägt die Nach­er­fül­lung fehl, kann der Kun­de grund­sätz­lich nach sei­ner Wahl Her­ab­set­zung der Ver­gü­tung (Min­de­rung) oder Rück­gän­gig­ma­chung des Ver­trags (Rück­tritt) so­wie Scha­den­er­satz statt der Leis­tung ver­lan­gen. An­stel­le des Scha­dens­er­sat­zes statt der Leis­tung kann der Kun­de den Er­satz ver­geb­li­cher Auf­wen­dun­gen im Rah­men des § 284 BGB ver­lan­gen, die er im Ver­trau­en auf den Er­halt der Ware ge­macht hat und bil­li­ger­wei­se ma­chen durf­te.
(6) Bei nur un­er­heb­li­chen Män­geln steht dem Kun­den – un­ter Be­rück­sich­ti­gung der bei­der­sei­ti­gen In­ter­es­sen – kein Rück­tritts­recht zu. Wählt der Kun­de Scha­dens­er­satz statt der Leis­tung oder ver­langt er den Er­satz ver­geb­li­cher Auf­wen­dun­gen, so gel­ten die Haf­tungs­be­schrän­kun­gen ge­mäß § 9.
(7) Als Be­schaf­fen­heit der Ware gilt grund­sätz­lich nur die Pro­dukt­be­schrei­bung des Ver­käu­fers als ver­ein­bart. Öffent­li­che Äuße­run­gen, An­prei­sung oder Wer­bung des Her­stel­lers stel­len da­ne­ben kei­ne ver­trags­mä­ßi­ge Be­schaf­fen­heit der Ware dar.
(8) Die Ge­währ­leis­tungs­frist be­trägt ab­wei­chend von der ge­setz­li­che Re­ge­lung ein Jahr ab Ab­lie­fe­rung der Ware. Die ein­jäh­ri­ge Ge­währ­leis­tungs­frist gilt nicht, wenn dem Ver­käu­fer gro­bes Ver­schul­den oder Arg­list vor­werf­bar ist, fer­ner nicht im Fal­le von dem Ver­käu­fer zu­re­chen­ba­ren Kör­per- und Ge­sund­heits­schä­den und bei Ver­lust des Le­bens des Kun­den, im Fal­le ei­ner Ga­ran­tie so­wie im Fall des Lie­fer­re­gres­ses ge­mäß §§ 478, 479 BGB. Die Haf­tung des Ver­käu­fers nach dem Pro­dukt­haf­tungs­ge­setz bleibt hier­von un­be­rührt.
(9) Der Ver­käu­fer gibt ge­gen­über dem Kun­den kei­ne Ga­ran­ti­en im Rechts­sin­ne ab, so­fern nicht aus­drück­lich et­was an­de­res ver­ein­bart wur­de. Her­stel­ler­ga­ran­ti­en blei­ben hier­von un­be­rührt.
(1) Bei leicht fahr­läs­si­gen Pflicht­ver­let­zun­gen be­schränkt sich die Haf­tung auf den nach Art der Ware vor­her­seh­ba­ren, ver­trags­ty­pi­schen, un­mit­tel­ba­ren Durch­schnitts­scha­den. Dies gilt auch bei leicht fahr­läs­si­gen Pflicht­ver­let­zun­gen der ge­setz­li­chen Ver­tre­ter oder Ver­rich­tungs- bzw. Er­fül­lungs­ge­hil­fen des Ver­käu­fers. Der Ver­käu­fer haf­tet nicht bei leicht fahr­läs­si­ger Ver­let­zung un­we­sent­li­cher Ver­trags­pflich­ten. Er haf­tet hin­ge­gen für die Ver­let­zung ver­trags­we­sent­li­cher Rechts­po­si­tio­nen des Kun­den. Ver­trags­we­sent­li­che Rechts­po­si­tio­nen sind sol­che, die der Ver­trag dem Kun­den nach dem Ver­trags­in­halt und -zweck zu ge­wäh­ren hat. Der Ver­käu­fer haf­tet fer­ner für die Ver­let­zung von Ver­pflich­tun­gen, de­ren Er­fül­lung die ord­nungs­ge­mä­ße Durch­füh­rung des Ver­trags über­haupt erst er­mög­licht und auf de­ren Ein­hal­tung der Käu­fer ver­trau­en darf.
(2) Die vor­ste­hen­den Haf­tungs­be­schrän­kun­gen be­tref­fen nicht An­sprü­che des Kun­den aus Ga­ran­ti­en und/​oder Pro­dukt­haf­tung. Wei­ter gel­ten die Haf­tungs­be­schrän­kun­gen nicht bei Arg­list, bei Ver­let­zung ver­trags­we­sent­li­cher Pflich­ten so­wie bei dem Ver­käu­fer zu­re­chen­ba­ren Kör­per- und Ge­sund­heits­schä­den bzw. bei Ver­lust des Le­bens des Kun­den.
(1) Es gilt das Recht der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land un­ter Aus­schluss des UN-Kauf­rechts.
(2) So­fern der Kun­de Kauf­mann, ju­ris­ti­sche Per­son des öf­fent­li­chen Rechts oder öf­fent­lich-recht­li­ches Son­der­ver­mö­gen ist, wird für alle Strei­tig­kei­ten aus die­sem Ver­trag das am Ge­schäfts­sitz des Ver­käu­fers zu­stän­di­ge Ge­richt als Ge­richts­stand ver­ein­bart. Der Ver­käu­fer ist je­doch be­rech­tigt den Kun­den auch an sei­nem Wohn- oder Ge­schäfts­sitz­ge­richt zu ver­kla­gen. Die Zu­stän­dig­keit auf­grund ei­nes aus­schließ­li­chen Ge­richts­stands bleibt hier­von un­be­rührt.
(3) So­fern sich aus der Auf­trags­be­stä­ti­gung nichts an­de­res er­gibt, ist der Ge­schäfts­sitz des Ver­käu­fers Er­fül­lungs­ort.
(4) Die Un­wirk­sam­keit ein­zel­ner Be­stim­mun­gen be­rührt die Gül­tig­keit der üb­ri­gen Be­stim­mun­gen nicht.
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