Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F02-12-2014-8C_709-2014
Timestamp: 2016-10-26 11:28:53
Document Index: 73424330

Matched Legal Cases: ['BGE', 'BGE', 'Art. 61', 'Art. 43', 'Art. 61', 'Art. 17', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 99', 'Art. 16', 'Art. 64']

8C_709/2014 (02.12.2014)
8C_709/2014 � � Urteil vom 2. Dezember 2014
Am 9. Februar 2009 meldete sich der 1954 geborene A.________, der seit 1996 bei der B.________ AG in der Funktion als Casserolier arbeitete, wegen seit 2004 bestehender Kniebeschwerden zum Leistungsbezug bei der Invalidenversicherung an. Die IV-Stelle des Kantons Z�rich zog die Akten der Krankentaggeldversicherung bei und t�tigte eigene beruflich-erwerbliche und medizinische Abkl�rungen. Im Vorbescheidverfahren reichte der Versicherte u.a. die Berichte des Dr. med. C.________, FMH Orthop�dische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, Spital D.________, vom 23. September 2010 sowie der therapierenden Dr. E.________ vom 8. Dezember 2010 ein, worauf die IV-Stelle die auf internistisch/allgemeinmedizinischen, orthop�dischen sowie psychiatrischen Untersuchungen beruhende Expertise der �rztlichen Abkl�rungsstelle F.________ vom 2. Mai 2011 mit Erg�nzung vom 4. Juli 2011 einholte. Mit Verf�gung vom 15. M�rz 2013 sprach die Verwaltung dem Versicherten ab 1. August 2009 befristet bis 31. Mai 2010 eine ganze Invalidenrente zu.
Die hiegegen eingereichte Beschwerde wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich ab (Entscheid vom 14. August 2014).
Mit Beschwerde l�sst A.________ beantragen, unter Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheids sei ihm auch nach dem 31. Mai 2010 eine ganze Invalidenrente zuzusprechen; eventualiter sei die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen. Ferner ersucht er um Gew�hrung der unentgeltlichen Rechtspflege f�r das bundesgerichtliche Verfahren.
1.3.�Bei den gerichtlichen Feststellungen zum Gesundheitszustand und zur Arbeitsf�higkeit bzw. deren Ver�nderung in einem bestimmten Zeitraum handelt es sich um Tatfragen (BGE 132 V 393 E. 3.2 S. 397 ff.). Gleiches gilt f�r die konkrete Beweisw�rdigung (nicht publ. E. 4.1 des Urteils BGE 135 V 254, in SVR 2009 IV Nr. 53 S. 164 [9C_204/2009]). Dagegen sind die Beachtung des Untersuchungsgrundsatzes und der Beweisw�rdigungsregeln nach Art. 61 lit. c ATSG, die unvollst�ndige Feststellung rechtserheblicher Tatsachen sowie die Missachtung des Untersuchungsgrundsatzes (Art. 43 Abs. 1, Art. 61 lit. c ATSG) Rechtsfragen.
�ndert sich der Invalidit�tsgrad einer Rentenbez�gerin oder eines Rentenbez�gers erheblich, so wird gem�ss Art. 17 Abs. 1 ATSG die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch f�r die Zukunft entsprechend erh�ht, herabgesetzt oder aufgehoben (vgl. BGE 133 V 545; 130 V 343 E. 3.5 S. 349 ff.). Diese Rechtslage gilt auch bei einer gleichzeitigen r�ckwirkenden Rentenzusprechung mit -abstufung oder -befristung (BGE 109 V 125; vgl. auch Urteil I 805/04 vom 20. April 2006 E. 3 und 5.3).
3.1.�Streitig und zu pr�fen ist, ob ab 1. Juni 2010 eine revisionsrechtlich erhebliche Verbesserung des Gesundheitszustandes eingetreten war. Das kantonale Gericht hat hiezu in umfassender W�rdigung der medizinischen Akten erkannt, dass auf das in allen Teilen beweiskr�ftige Gutachten der �rztlichen Abkl�rungsstelle F.________ vom 2. Mai/4. Juli 2011 abzustellen war. Danach waren aus polydisziplin�rer Sicht der angestammte Beruf in einer Restaurantk�che sowie andere mittel- bis schwere T�tigkeiten, die h�ufiges Stehen und Gehen erforderten, vor allem wegen der Gonarthrosen in den Knien nicht mehr zumutbar; hiegegen vermochte der Versicherte leichtere Arbeiten, die �berwiegend sitzend verrichtet werden konnten, sp�testens ab M�rz 2010 leistungsm�ssig uneingeschr�nkt auszu�ben.
3.2.�Die Vorbringen des Beschwerdef�hrers zum Gesundheitszustand und zur Arbeitsf�higkeit ersch�pfen sich in einer Wiederholung der im kantonalen Verfahren entkr�fteten Einw�nde, weshalb auf die nicht zu beanstandenden Erw�gungen im angefochtenen Entscheid verwiesen wird. Anzuf�gen ist einzig, dass der Vorinstanz die gem�ss Gutachten der �rztlichen Abkl�rungsstelle F.________ anzunehmende Progredienz der Gonarthrosen (vor allem im Knie rechts) nicht entgangen ist. Bei Erlass der Verf�gung vom 15. M�rz 2013, die nach st�ndiger Rechtsprechung die Grenze der richterlichen �berpr�fungsbefugnis bildet (BGE 121 V 362 E. 1b S. 366), waren sie indessen nicht soweit fortgeschritten, dass eine leichte, vorwiegend sitzend zu verrichtende T�tigkeit nur noch eingeschr�nkt zumutbar gewesen war. In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, dass die letztinstanzlich eingereichten medizinischen Berichte des Spitals D.________ vom 24. Juni und 16. Juli 2014 unzul�ssige Beweismittel im Sinne von Art. 99 Abs. 1 BGG darstellen.
3.3.�Zu Recht nicht bestritten ist schliesslich der vom kantonalen Gericht gest�tzt auf Art. 16 ATSG vorgenommene Einkommensvergleich, der ab 1. Juni 2010 einen f�r den Anspruch auf Invalidenrente unter der Erheblichkeitsschwelle liegenden Invalidit�tsgrad ergeben hat.
Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist wegen Aussichtslosigkeit der Beschwerde abzuweisen (Art. 64 Abs. 1 und 2 BGG).