Source: http://xn--iaf-sna.org/index.php/statuten?tmpl=component&print=1
Timestamp: 2020-07-04 02:26:36
Document Index: 24064673

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 4', '§ 10', '§ 12', '§ 16', '§ 17', '§ 21', '§ 12', '§ 12', '§ 10', '§ 15']

iöaf-vereinsseite - Statuten
Internationales Österreichisches ArchäologieForum
(1) Der Verein führt den Namen ”Internationales Österreichisches ArchäologieForum“.
(2) Er hat seinen Sitz in WIEN und erstreckt seine Tätigkeit auf die ganze Welt.
Der Verein, dessen Tätigkeit nicht auf Gewinn gerichtet ist, bezweckt die Förderung der wissenschaftlichen Archäologie, die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und die Förderung der nationalen sowie internationalen wissenschaftlichen Kommunikation innerhalb der archäologischen und altertumskulturkundlichen Fachrichtungen weltweit. Diese soll – von Wien aus koordiniert und organisiert – insbesondere durch intensive Nutzung der neuen kommunikationstechnologischen Medien wie dem Internet und zugehörigen IT-Tools in einem bislang nicht möglichen Maß erreicht werden. Besonders die IT-Aktivitäten des Vereins bezwecken, Schnittstelle für andere archäologische und altertumskulturkundliche Interessensgruppen zu sein und deren kommunikative Möglichkeiten und Intentionen zu fördern. Des weiteren bezweckt der Verein im Sinne der Erwachsenenbildung über archäologische Belange kompetent zu informieren und so zugleich die Förderung des Interesses der Öffentlichkeit für die Archäologie und deren Anliegen sowie der archäologischen und altertumskundlichen Fächer generell. Der Verein ist im Sinne der abgabenrechtlichen Vorschriften gemeinnützig und erstreckt seine Tätigkeit auf jene Aufgaben, die für die Inanspruchnahme abgabenrechtlicher Spendenbegünstigungen vorgesehen sind (insbes. § 4 Abs 4 Z 5 lit d und e EStG ).
(1) Der Vereinszweck wird zur Gänze unmittelbar durch den Verein selbst erfüllt und soll durch die in den Abs. 2 und 3 angeführten ideellen und materiellen Mittel erreicht werden.
a) breit angelegte, öffentlich zugängliche Angebote im Internet (World Wide Web; insbesondere auf http://archaeologieforum.at und http://ausgegraben.org) regelmäßig gewartete Informationspools mit News-Wert, Zurverfügungstellen aktueller wissenschaftlicher Texte, Bereitstellen von durch Fachleute moderierten Diskussionsforen, eLearning-Angebote, kostenfrei zugängliches Angebot einer stets aktualisiert geführten facheinschlägigen internationalen Jobbörse (social impact), kompetente Hilfestellung im EDV- und IT-Bereich, Führen und Anbieten eines Veranstaltungskalendariums, Angebot einer Mediengalerie und Datenbank (didaktisch und gesellschaftlich), Aufbau einer fachspezifischen Medienliste (Linkhinweise usw.), Bereitstellung der operativen Voraussetzungen für interaktive Kommunikationsformen, Edutainment-Angebote
b) Angebot und Organisation wissenschaftlicher und kulturkundlicher, im Sinne effektiver Öffentlichkeitsarbeit auch öffentlichkeitswirksamer Veranstaltungen (Vorträge, Führungen, Diskussionsgruppen, Ausstellungen, Vorführungen (Film, Video, Theater), Exkursionen [national und international])
c) Versammlungen und Veranstaltungen mit Fachcharakter und gesellschaftlicher Relevanz
d) Herausgabe von wissenschaftlichen Texten und Informationsmaterial (vorwiegend in digitaler Form)
e) Einrichtung und Bereitstellung einer digitalen, fachbezogenen Medienbibliothek
b) Spenden, Sammlungen, Sponsoring, Mäzenatentum
c) Erträge aus selbst organisierten Veranstaltungen aller Art, die dem Vereinszweck dienen
e) Vermächtnisse und Zuwendungen verschiedener Art
§ 4: Vereinsjahr
Das erste Vereinsjahr beginnt mit der Aufnahme der Vereinstätigkeit und endet am darauffolgenden 31. Dezember. Das Vereinsjahr läuft jeweils vom 1. Jänner bis 31. Dezember eines jeden Jahres.
(2) Ordentliche Mitglieder sind jene, die sich voll an der Vereinsarbeit beteiligen. Außerordentliche Mitglieder sind solche, die die Vereinstätigkeit vor allem durch Zahlung eines erhöhten Mitgliedsbeitrags fördern. Ehrenmitglieder sind physische Personen, die hiezu wegen besonderer Verdienste um den Verein ernannt werden. Ehrenmitgliedern kommen die gleichen Rechte wie einem ordentlichen Mitglied zu; sie haben keine Pflichten.
(2) Der Austritt kann nur zum 31. Dezember jeden Jahres erfolgen. Er muss dem Vorstand mindestens 3 Monate vorher schriftlich mitgeteilt werden. Erfolgt die Anzeige verspätet, so ist sie erst zum nächsten Austrittstermin wirksam. Für die Rechtzeitigkeit ist das Datum der Postaufgabe maßgeblich.
Organe des Vereins sind die Generalversammlung (§§ 10 und 11), der Vorstand (§§ 12 bis 14), die Rechnungsprüfer (§ 16) und das Schiedsgericht (§ 17).
(1) Die Generalversammlung ist die „Mitgliederversammlung“ im Sinne des Vereinsgesetzes 2002. Eine ordentliche Generalversammlung findet alle 4 Jahre statt.
d. Beschluss der/eines Rechnungsprüfer/s (§ 21 Abs. 5 zweiter Satz VereinsG, § 12 Abs. 2 dieser Statuten),
e. Beschluss eines gerichtlich bestellten Kurators (§ 12 Abs. 2 dieser Statuten) binnen vier Wochen statt.
(3) Sowohl zu den ordentlichen wie auch zu den außerordentlichen Generalversammlungen sind alle Mitglieder mindestens zwei Wochen vor dem Termin schriftlich, mittels Telefax oder per E-Mail (an die vom Mitglied dem Verein bekanntgegebene Fax-Nummer oder E-Mail-Adresse) einzuladen. Die Anberaumung der Generalversammlung hat unter Angabe der Tagesordnung zu erfolgen. Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand (Abs. 1 und Abs. 2 lit. a–c), durch die/einen Rechnungsprüfer (Abs. 2 lit. d) oder durch einen gerichtlich bestellten Kurator (Abs. 2 lit. e).
(1) Der Vorstand besteht aus sechs Mitgliedern, und zwar aus Obmann/Obfrau und Stellvertreter/in, Schriftführer/in und Stellvertreter/in sowie Kassier/in und Stellvertreter/in.
(3) Vorbereitung und Einberufung der Generalversammlung in den Fällen des § 10 Abs. 1 und Abs. 2 lit. a–c dieser Statuten;
§ 15: Vergütungen
Die Mitglieder aller Vereinsorgane nehmen ihre Aufgaben ehrenamtlich wahr.
(2) Diese Generalversammlung hat auch – sofern Vereinsvermögen vorhanden ist – über die Abwicklung zu beschließen. Insbesondere hat sie einen Abwickler zu berufen und Beschluss darüber zu fassen, wem dieser das nach Abdeckung der Passiven verbleibende Vereinsvermögen zu übertragen hat. Dieses Vermögen ist, soweit dies möglich und erlaubt ist, einer Organisation zu übertragen, die gleiche oder ähnliche Zwecke wie dieser Verein verfolgt und die den abgabenrechtlichen Bestimmungen über die Gemeinnützigkeit unterliegt, sonst Zwecken der Sozialhilfe.