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Timestamp: 2018-05-24 23:07:53
Document Index: 212841834

Matched Legal Cases: ['§ 86', '§ 86', '§ 44', '§ 44', '§ 88', '§ 44']

Ablehnung LTA Antrag (Berufliche Reha) ohne vorherige Auswertung der Med. Reha - Erwerbslosen Forum Deutschland (ELO-Forum)
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Ich hoffe es findet sich jemand unter Euch der mir etwas unter die Arme greift.
letzten Monat habe Ich während meiner Psychosomatischen Reha mit Hilfe des Sozialdienstes einen Antrag auf Berufliche Reha gestellt. Ziel wäre eine Ausbildung in einem Berufsförderungswerk. (Meine 1. Ausbildung musste Ich Krankheitsbedingt im 2. Lehrjahr abbrechen).
Nun bin Ich jetzt paar Tage zu Hause und prompt kam die Ablehnung des LTA Antrages.
Es müsse zuerst der Entlassungsbericht abgewartet und ausgewertet werden.
Was mir Sorgen bereitet ist dass die Zeit der Widerspruchsmöglichkeit abläuft.
Hab ein schlechtes Gefühl dabei einfach so jetzt abzuwarten was weiter passiert. Besonders iritiert mich hierbei der letzte Satz in der Begründung.
Den Bescheid habe Ich anonymisiert mit reingestellt.
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AW: Ablehnung LTA Antrag (Berufliche Reha) ohne vorherige Auswertung der Med. Reha
Hi Schorschi34,
Du schreibst in Deinen Widerspruch rein, dass die Rentenversicherung noch nicht über Deinen Antrag entscheiden kann, weil ihr der entscheidungsrelevante Entlassungsbericht der Reha-Klinik noch nicht vorliegt, und dass Dein Widerspruch gemäß § 86a Abs. 1 SGG aufschiebende Wirkung entfaltet, da § 86a Abs. 2 SGG auf ihn nicht angewendet werden kann.
Die aufschiebende Wirkung Deines Widerspruchs hat als Effekt, dass der ablehnende Bescheid der Rentenversicherung nicht bestandskräftig wird, auch wenn die Widerspruchsfrist schon abgelaufen sein sollte.
18.05.2018, 03:13 #3
Hallo Schorschi34,
Warum hatte dieser Antrag nicht Zeit bis zum Abschluss der Reha und nach Erhalt des Reha-Berichtes ???
Vermutlich wollte sich die Reha-Klinik auch nur ein "Erfolgs-Bienchen" bei der DRV sichern, denn LTA kann Vieles sein, das hat nicht der Sozial-Dienst der Reha-Klinik zu entscheiden, was dir die DRV dann wirklich mal bewilligen wird.
Damit will ich dein persönliches Ziel nicht in Frage stellen aber in den Reha-Kliniken wird dazu gerne "viel erzählt wenn der Tag lang ist", die Entscheidungen werden aber bei der DRV getroffen.
Das halte ich nicht für so unverständlich, obwohl es natürlich überflüssig war den Antrag deswegen direkt abzulehnen, man verweist doch aber (im letzten Satz) darauf, dass man das nach Erhalt und Prüfung des Reha-Berichtes wieder aufgreifen wird.
Darauf kannst du dich doch berufen wenn der Bericht fertig ist und ich hoffe du hast den auch an einen Arzt deines Vertrauens schicken lassen, damit du den dann auch mal selber lesen kannst.
Dann wirst du ja erfahren, ob man darin wirklich eine berufliche Reha (konkret Umschulung / Ausbildung im BfW) "empfohlen" hat, denn mehr kann die Reha-Klinik gar nicht tun.
Wenn es wirklich so ist und die DRV sich diesem Vorschlag anschließen will, wird man dir das dann schriftlich mitteilen, ich denke mal dieser LTA-Antrag war in der Reha noch voreilig und völlig überflüssig.
Es war klar, dass die DRV erst mal die medizinischen Aspekte überprüfen möchte, die sich in der Reha ergeben haben ... um sich eine Vorstellung machen zu können, ob du eine Umschulung (über immerhin 2 Jahre) auch gesundheitlich durchhalten wirst und (mit hoher Wahrscheinlichkeit) erfolgreich abschließen kannst.
Wenn sich die DRV (nach Erhalt des Reha-Berichtes) nicht bald wieder dazu äußert, kannst du immer noch "Überprüfungs-Antrag" (§ 44 SGB X) stellen mit Verweis auf den aktuellen Bescheid und die Anmerkung darin eine "Sachstand-Auskunft" einfordern.
Ebenso steht es dir frei einfach einen neuen Antrag auf LTA zu stellen, den die DRV dann nach dem aktuellen Sachstand auch neu entscheiden muss ... dabei wird sie mit Sicherheit auch den Reha-Bericht wieder mit einbeziehen.
Dafür braucht man keine "aufschiebende Wirkung" einfordern, was soll denn da gerade "aufgeschoben" werden ... die Entscheidung zur LTA ist doch bereits "in der Schwebe" ...
Da wollte man es in der Reha wieder "besonders gut" machen, es ist immer als Erfolg zu sehen, wenn man den Betroffenen zu einer Unterschrift auf einen Antrag bringen konnte ... der wenigstens die Gefahr einer EM-Berentung erst mal "gebannt" hat ...
Noch ist aber bei und für die DRV völlig ungeklärt, wohin die "Reise" wirklich gehen soll ...
Ich verstehe ja selten was die so treiben aber in diesem Falle könnte man es etwa damit vergleichen, dass dir ein Arzt schon mal Medikamente verschreibt wenn er noch gar nicht weiß, was dir wirklich fehlt und ob du überhaupt Tabletten brauchst oder andere Möglichkeiten besser sind ...
18.05.2018, 05:29 #4
Hey vielen Dank Schlaraffenland
den Widerspruch mach Ich dann gleich fertig.
Auch dir Doppeloma danke Ich vielmals. Du hast schön in Worte gepackt was Ich mir schon gedacht habe. Am Ende zählt halt echt die Unterschrift eines Schäfchens für die Reha Einrichtung. Ob was draus wird ist denen eh egal.
Auch werd Ich mir mal den Rehabericht anfordern. Mal schauen obs klappt.
Für mich ist aber zu 100% klar wohin die Reise geht. Mit 34 hab Ich keine Chance auf ne Reguläre Ausbildung im IT Bereich. Nicht mit fast 15 Jahren Krankheit aufm Buckel.
Die Reha allgemein hat mir auch wenn kaum Gespräche mit Therapeuten da waren, insofern was gebracht weil Ich die Chance auf ne Ausbildung hab dank LTA. Klappt das nicht bleibt mir nur EM Rente oder so.
Endlich mal Ruhe wäre zwar auch schön aber Ich geb jetzt noch einmal Alles was möglich ist , Gesundheitsmäßig, schaue obs klappt mit Ausbildung übers Bfw und naja hoffe mal dass die Entscheider bei der DRV gnädig gestimmt sind.
Wie gesagt sonst bin Ich mit meinem Latein am Ende. Hab eh schon genug mit Neueinstellung Medikamente und Nebenwirkungen und so. Isolation und Alg2 im Moment geben mir auch den Rest.
Letztes mal Mobiliesieren und dank Euch alles schriftliche gut klären und joa dann schau Ich mal. Den Widerspruch mache Ich auf jeden Fall gleich fertig und verbleibe mit bestem Dank an Euch
Mach den Widerspruch wenn du dich dann besser fühlst, ich halte das aktuell für nicht erforderlich aber es sind deine Angelegenheiten.
Du hast schön in Worte gepackt was Ich mir schon gedacht habe. Am Ende zählt halt echt die Unterschrift eines Schäfchens für die Reha Einrichtung. Ob was draus wird ist denen eh egal.
Genau so ist es, habe selber Rehas hinter mir, eine war (zumindest für mich) wirklich erforderlich und nützlich (AHB nach Herz-Klappen-OP) und die andere diente von Beginn an nur den Zwecken "Anderer" (KK hat psychosomatische Reha gefordert, um mein Krankengeld sparen zu können).
Die KK spart weil die DRV zahlt und hofft zusätzlich darauf anschließend auch nicht weiter zahlen zu müssen, weil man entweder wieder "Arbeits-FÄHIG" ist ( zurück zum AG oder zur AfA) oder die DRV eine EM-Rente bewilligen wird.
"Dumm gelaufen" (für die KK) wenn es dann nicht "klappt" und weiter bis zur Aussteuerung gezahlt werden muss.
Wenigstens das war dann Reha-Ergebnis, ich durfte / brauchte nicht mehr an den vorhandenen Arbeitsplatz zurück.
Dafür wurde extra eine "neue" Diagnose erfunden, die nicht mal im ICD zu finden ist ... ich hatte eine "Arbeitsplatz-Phobie", also KEINE Überlastung / Überforderung durch die Arbeit im CallCenter nach einer großen Herz-OP ... "Arbeit macht nicht krank".
Darum sollte ich mir "einfach" was Anderes suchen, was immer das auch sein sollte, mit fast 60 Jahren und "fertig auf den Rädern" ... nach bereits fast 40 Arbeitsjahren.
Damit ich nicht direkt an den "verbotenen" Arbeitsplatz zurück musste (ich wollte das auch nicht mehr, aber nicht wegen einer "Phobie") wurde ich weiterhin AU entlassen, natürlich OHNE Prognose wann sich das nun (und wodurch) wieder ändern könnte.
Für den "allgemeinen Arbeitsmarkt" wurde ich als Voll Erwerbsfähig (6 und mehr Stunden) entlassen und es folgte eine lange Liste, was ich so alles auf KEINEN Fall mehr machen sollte, ...
Es fehlte also "nur" der "passende" Arbeitsplatz ... aber die AfA wollte mich vor der Aussteuerung auch noch nicht zur "Arbeitsvermittlung" haben (ich war ja NICHT arbeitslos, nur krank).
Die wussten übrigens später (nach der Aussteuerung) aber auch NICHT was ich nun noch arbeiten sollte (war immer noch fest angestellt aber dafür AU "auf Dauer") ... und haben mich dann (schriftlich) aufgefordert EM-Rente zu beantragen ...
Dazu gab es auch im Reha-Bericht schon unwahre "Anmerkungen", dass ich ein starkes "Rentenbegehren" gezeigt haben soll in der Klinik ... nach EM-Rente sah der gesamte Bericht allerdings eher NICHT aus.
Dauerte dann auch noch fast 3 Jahre bis die DRV dann vom Sozialgericht (und deren Gutachter) "überzeugt" wurde ...
Das hat zu klappen, du hast einen Rechts-Anspruch darauf den Reha-Bericht zu bekommen, entweder direkt von der Klinik oder auch direkt von der DRV oder von deinem Arzt, der den (mit deiner Erlaubnis) erhalten hat.
Für dich ist 100 % klar was du gerne machen würdest, in der Hoffnung noch beruflich voran zu kommen, ob die Behörden (wahrscheinlich die DRV), die das dann bezahlen sollen, das genau so sehen werden, wird sich erst noch herausstellen müssen.
Warum sollten die darauf vertrauen müssen, dass du (nach bereits 15 Jahren Krankheit und sicher weiter gesundheitlich eingeschränkt) in der Lage bist eine solche Ausbildung (OHNE größere Fehlzeiten) auch durchzustehen.
Ich habe mal eine Umschulung gemacht über die DRV, weil ich meinen ersten Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr weiter ausüben konnte, damals (vor fast 20 Jahren inzwischen) war man noch relativ "großzügig" das zu bezahlen (ehe es vielleicht eine Rente wegen EM geworden wäre), Arbeit finden BfW-Umschüler allerdings sehr selten nach dem Abschluss.
Das Manko fehlender Berufs-Erfahrung ist dann nämlich auch noch da und aus deinem Lebenslauf kannst du ja deine langen Krankheitszeiten auch nicht so einfach "verschwinden" lassen ... zudem zeugt schon der Abschluss über ein BfW davon, dass es gesundheitliche Probleme geben dürfte.
Auch das wird die DRV bei der Entscheidung mit "überdenken" welche Aussichten es nach deinem Abschluss dann für eine Einstellungs-Aussicht ( Bedarf am Arbeitsmarkt und bei dir vor Ort / Wohnortnah) geben wird.
Du hast eine Chance auf Bewilligung einer LTA-Leistung von der DRV, ich fürchte du hast keine Vorstellung davon was das so Alles sein kann, außer Umschulung / Ausbildung ... wenn dich die DRV dafür NICHT belastbar genug einschätzt.
Das bedeutet noch lange nicht, dass du dann direkt berechtigte Aussichten auf eine EM-Rente hast ...
Es gibt auch LTA-Leistungen, die einen AG dafür belohnen (Zuschüsse für Lohn / Einarbeitung / Sozial-Beiträge) würden, dich einfach zu nehmen wie du bist, denn bisher hast du ja auch noch keine Ausbildung gehabt ...
Dann steht dir auch ohne Ausbildung (weiterhin) der ganze "allgemeine Arbeitsmarkt" offen, du musst nur noch den AG finden, der bereit ist dich deswegen (DRV-Zuschüsse) auch einzustellen und deine "Minderleistung" dafür in Kauf zu nehmen (an einem "leidensgerechten" / versicherungspflichtigen Arbeitsplatz).
Endlich mal Ruhe wäre zwar auch schön aber
Mit 34 Jahren bekommst du so schnell keine "Ruhe" mit einer EM-Rente, zumindest das hat die LTA -"Empfehlung" der Reha dann erst mal blockiert ... wer "Leistungen zur Teilhabe" beantragt und gegen die Ablehnung auch sofort Widerspruch einlegt), möchte ja vorrangig ARBEITEN ...
Ich geb jetzt noch einmal Alles was möglich ist , Gesundheitsmäßig, schaue obs klappt mit Ausbildung übers Bfw und naja hoffe mal dass die Entscheider bei der DRV gnädig gestimmt sind.
Wie stellst du dir denn vor soll das laufen, hast du dich im konkreten BfW schon mal erkundigt, ob man dich z.B. bei der DRV unterstützen würde / könnte dort eine LTA-Leistung für diese Ausbildung bewilligt zu bekommen ???
Das wird sich über die Ausbildung (falls von der DRV bewilligt) auch nicht groß ändern, denn wer schon ALGII bezieht, bekommt das (meiner Kenntnis nach) dann auch während der Umschulung / Ausbildung weiter gezahlt.
Gibt wohl eine Möglichkeit für "Mehrbedarf" (bei berufsfördenden Maßnahmen) aber da kenne ich mich nicht so mit aus, ich bekam damals reguläres "Übergangsgeld" direkt von der DRV, war auch knapp (zumal mit Kind im Haushalt) aber es musste eben reichen.
Das "Beste" was ich mir nach gut 2 Jahren (mit Vorbereitungs-Lehrgang von 3 Monaten) aus dem BfW mitgebracht habe, war mein "neuer Ehemann" ...
19.05.2018, 12:34 #6
Ich würde mir alle ärztlichen Stellungnahmen, die zu deiner medizinischen Reha von der DRV angefordert wurden, einsehen wollen, falls du sie nicht schon hast.
Außerdem braucht man die sozialmedizischen Stellungnahmen der DRV. Ich musste sie immer separat einfordern, sonst hätte ich sie nicht bekommen.
Geändert von Muzel (19.05.2018 um 12:48 Uhr)
22.05.2018, 10:41 #7
Hey vielen Dank nochmal Doppeloma
Wow ist schon der Wahnsinn was du alles erlebt hast.
Über deinen Überraschungsfund beim Bfw musste Ich echt kurz schmunzeln
Ich hatte mich vorhin mit einer Rehaberaterin des Bfw kurzgeschlossen und werde "noch" mit dem Widerspruch warten.
Wenns mit der Ausbildung klappen sollte werde Ich mich natürlich freuen aber , und hier danke an dich nochmal, werde mich auch nach Alternativen umsehen und mir keinen Stress machen.
Einfach mal machen, und schauen was draus wird.
Das Wissen für den Job als Systeminformatiker hab Ich ja eigentlich schon. Die Ausbildung wäre halt nur für das Papier.
Gut vorstellen könnt Ich mir ein paar Auffrischungskurse zu machen in dem Bereich und mich dann als Quereinsteiger zu bewerben ohne Ausbildung.
Ich denke diese Woche dürfte was von der DRV kommen und bis dahin werd Ich mich schön weiter um meine Gesundung kümmern.
-> Ja Muzel hab da bisher auch nicht dran gedacht. Hatte immer nur den Entlassungsbericht im Kopf. Vielen Dank
22.05.2018, 13:19 #8
Zitat von Schorschi34
Ein Argument dafür, nicht Widerspruch gegen den ablehnenden Bescheid der DRV einzulegen, ist folgender, der mir grade einfiel:
Wenn Du fristwahrend WIderspruch einlegst, dann kann die DRV auf schriftlichem Wege entweder Deinem Antrag auf LTA entsprechen (insbesondere, nachdem sie Einsicht bekommen hat in den Entlassungsbericht der Reha-Klinik und deswegen zu der Entscheidung kommt, Dir die LTA zu gewähren).
Oder aber die DRV lehnt Deinen Antrag ab. Dann erhältst Du einen so genannten Widerspruchsbescheid von der DRV. Gegen einen solchen Widerspruchsbescheid vorzugehen, geht dann aber nur noch über eine Klage vor dem Sozialgericht.
Du brauchst zwar keinen Anwalt für eine Klage gegen die DRV vor Deinem örtlich zuständigen Sozialgericht, aber es könnte sein, dass Du vor so einer Klage eher zurückschreckst.
Wenn Du jetzt die Widerspruchsfrist verstreichen lässt, ohne Widerspruch zu erheben, ist Dein Antrag auf LTA bestandskräftig abgelehnt. Dann kannst Du, wie @Doppeloma bereits schrieb, aber trotzdem noch einen so genannten Überprüfungsantrag gemäß § 44 SGB X an die DRV richten. Mit einem solchen Antrag forderst Du die DRV auf, ihre Entscheidung über die Ablehnung Deines Antrags auf LTA zu überprüfen. Für die Beantwortung eines solchen Antrags hat die DRV allerdings 6 Monate Zeit gemäß § 88 Abs. 1 SGG.
Erhältst Du einen ablehnenden Bescheid von der DRV auf Deinen Überprüfungsantrag, kannst Du gegen ihn Widerspruch einlegen. Erst wenn dieser Widerspruch abgelehnt wird, müsstest Du vor dem Sozialgericht gegen die DRV klagen.
Mit einem Überprüfungsantrag bist Du also nicht so schnell beim Sozialgericht als wenn Du jetzt Widerspruch gegen den ablehnenden Bescheid der DRV einlegst, und Dein Widerspruch dagegen wird von der DRV abgelehnt.
23.05.2018, 13:05 #9
Sorry, aber was bitte soll das dann bringen.
Was bitte ändert sich denn grundlegendes am Ablauf, bis auf den Umstand das man aufgrund eines späteren Überprüfungsantrages ein Verfahren nochmals aufrollen kann.
Wenn sich Schorschi34 schon jetzt nicht gegen den Bescheid zur Wehr setzt weil er wohlmöglich eine Klage scheut, ja was würde es für ihn ändern dies später zu vollziehen, hat er dann plötzlich weniger Angst zu klagen.
Hier scheinst du offensichtlich den Sinn bzw. Zweck des § 44 SGB X etwas zu missdeuten.
23.05.2018, 15:04 #10
saurbier, ich habe lediglich in Beitrag #8 den Umstand berücksichtigt, dass es Leute gibt, die sich scheuen vor dem Sozialgericht zu klagen. Das heißt aber nicht, dass ich weiß, dass Schorschi43 diese Angst auch hat. Er oder sie kann selber entscheiden, wie er oder sie weiter verfährt. Schorschi34 kann ja immer noch Widerspruch innerhalb der Widerspruchsfrist einlegen.
ablehnung, antrag, berufliche, reha
EM Renten Antrag abgelehnt (ohne Gutachter) Arbeitsamt möchte berufliche Reha Antrag erzwingen sheela6 Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege 10 26.07.2017 22:26
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