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Timestamp: 2020-03-29 18:36:44
Document Index: 133102310

Matched Legal Cases: ['EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', '§ 25', 'EuG']

Besteuerung von Reiseleistungen – ein worst case-Szenario rückt näher! - EuGH, Urteil v. 8.2.2018 - Rs. C-380/16 - NWB Datenbank
Dokument Besteuerung von Reiseleistungen – ein worst case-Szenario rückt näher! - EuGH, Urteil v. 8.2.2018 - Rs. C-380/16
USt direkt digital Nr. 4 vom 22.02.2018 Seite 2
EuGH, Urteil v. 8.2.2018 - Rs. C-380/16
Erwartungsgemäß hat der EuGH mit Urteil v. 8.2. 2018 - Rs. C-380/16 entschieden, dass die deutschen Regelungen zur Besteuerung von Reiseleistungen im Widerspruch zu den EU-rechtlichen Vorgaben stehen. Dies betrifft die Nichtanwendung der Margensteuer für Umsätze an andere Unternehmer (B2B-Geschäft) sowie die Möglichkeit, bei der Ermittlung der Marge mehrere Reisen zusammenzufassen. Eine Anpassung des Umsatzsteuergesetzes – mit erheblichen negativen Konsequenzen für die betroffenen Unternehmen – ist unausweichlich, sofern es nicht doch noch zu einer grundlegenden Reform auf EU-Ebene kommt.
Gemäß § 25 Abs. 1 UStG gelten die Sondervorschriften für die Besteuerung von Reisen aber nur für „Reiseleistungen eines Unternehmers, die nicht für das Unternehmen des Leistungsempfängers bestimmt sind“. Im B2B-Bereich werden die Leistungen deshalb nach den allgemeinen Grundsätzen besteuert ...
Besteuerung von Reiseleistungen – ein worst case-Szenario rückt näher! - EuGH, Urteil v. 8.2.2018 - Rs. C-380/16 ablegen in?