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Timestamp: 2016-10-21 13:22:53
Document Index: 132699235

Matched Legal Cases: ['Art. 134', 'Art. 105', 'Art. 9', 'BGE', 'BGE', 'Art. 95', 'Art. 97', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 133', 'Art. 133', 'Art. 134', 'Art. 133', 'Art. 134', 'Art. 5', 'Art. 80', 'Art. 42', 'Art. 66']

6B_82/2016 (03.06.2016)
6B_82/2016 � � Urteil vom 3. Juni 2016
Mehrfacher Angriff (Art. 134 StGB); Beweisw�rdigung; Strafzumessung; Beschleunigungsgebot,
Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Z�rich, II. Strafkammer, vom 23. Oktober 2015.
Im Verlauf einer zun�chst verbalen und sp�ter t�tlichen Auseinandersetzung, welche sich am 29. Januar 2012 in einem Nachtclub in Z�rich ereignet hatte, griffen X.________ und seine Kollegen A.________, B.________ und C.________ gem�ss Anklage D.F.________, dessen Bruder E.F.________ und G.________ an. Dabei schlug jemand D.F.________ eine Flasche �ber den Kopf und ihm wurde mit der Faust ein Schlag ins Gesicht verpasst. D.F.________ erlitt eine Rissquetschwunde an der Wange, die gen�ht werden musste, und eine Gehirnersch�tterung. In der Folge war er einige Tage arbeitsunf�hig. Die Vorinstanz geht davon aus, dass es sich beim Angreifer mit der Flasche um X.________ gehandelt hat und dass die t�tliche Auseinandersetzung von seiner Gruppe ausgegangen ist. X.________ behauptet hingegen, er sei an der t�tlichen Auseinandersetzung nicht beteiligt gewesen. Daneben werden X.________ eine Vielzahl weiterer Delikte zur Last gelegt, welche jedoch nicht Gegenstand des bundesgerichtlichen Beschwerdeverfahrens bilden.
Mit Urteil vom 11. Dezember 2014 sprach das Bezirksgericht Z�rich X.________ des mehrfachen Angriffs, des mehrfachen Diebstahls, der Hehlerei, der Sachbesch�digung, des Hausfriedensbruchs, der Widerhandlung gegen das Waffengesetz und der mehrfachen Widerhandlung gegen das Bet�ubungsmittelgesetz schuldig. Es bestrafte ihn mit einer Freiheitsstrafe von vier Jahren, teilweise als Zusatzstrafe zu einem fr�her ergangenen Strafbefehl, sowie mit einer Busse von Fr. 600.-- und widerrief den bedingten Vollzug zweier fr�her gegen ihn ausgef�llten Freiheitsstrafen. Weiter wurde �ber Einziehungen, die Beschlagnahme sowie Zivilforderungen entschieden.
X.________ wandte sich mit Berufung gegen die Verurteilung wegen mehrfachen Angriffs. Am 23. Oktober 2015 best�tigte das Obergericht des Kantons Z�rich den Schuldspruch wegen mehrfachen Angriffs. Es reduzierte die Freiheitsstrafe auf 3 � Jahre und best�tigte im �brigen das erstinstanzliche Urteil.
X.________ f�hrt Beschwerde in Strafsachen und beantragt, er sei vom Vorwurf des Angriffs, begangen am 29. Januar 2012, freizusprechen, im �brigen sei das vorinstanzliche Urteil zu best�tigen und die Freiheitsstrafe sei auf 22 Monate zu reduzieren. Eventualiter sei die Sache an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
Der Beschwerdef�hrer r�gt die vorinstanzliche Beweisw�rdigung als willk�rlich. Diese falle einseitig zu seinen Lasten aus, was den Grundsatz der Verfahrensfairness sowie den Grundsatz von Treu und Glauben verletze.
1.1.�Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Die Sachverhaltsfeststellung kann nur ger�gt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig, d.h. willk�rlich im Sinne von Art. 9 BV ist (BGE 139 II 404 E. 10.1 mit Hinweisen; zum Begriff der Willk�r BGE 140 III 264 E. 2.3; 139 III 334 E. 3.2.5; 138 I 49 E. 7.1; je mit Hinweisen) oder wenn sie auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG). Eine entsprechende R�ge muss klar vorgebracht und substanziiert begr�ndet werden (Art. 106 Abs. 2 BGG). Auf rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt das Bundesgericht nicht ein (BGE 141 IV 249 E. 1.3.1; 139 II 404 E. 10.1; je mit Hinweisen).
1.2.�Die Vorinstanz macht zun�chst allgemeine Ausf�hrungen zur Glaubw�rdigkeit der Beteiligten und w�rdigt anschliessend deren Aussagen. Der Beschwerdef�hrer weise ein langes Vorstrafenregister auf. Er lasse jeglichen Respekt vor sozialen Regeln vermissen. Ein weiterer aktenkundiger Vorfall vom 30. Juli 2012 runde diesen Eindruck ab und mache zudem deutlich, womit Personen zu rechnen h�tten, wenn sie ihn belasteten. Damals habe der Beschwerdef�hrer A.________ mehrfach beschimpft, bedroht und geschlagen, weil dieser seinen Bruder angezeigt habe. Aufgrund dessen seien Zweifel an der Glaubw�rdigkeit des Beschwerdef�hrers angezeigt. Der Beschwerdef�hrer, A.________, B.________ und C.________ h�tten Gelegenheit gehabt, sich abzusprechen. Sie h�tten ein Interesse daran, ihren eigenen Tatbeitrag zu besch�nigen und den Beschwerdef�hrer nicht zu belasten. Die Privatkl�ger D.F.________, E.F.________ und G.________ h�tten ebenfalls ein Interesse an einer gesch�nten Darstellung. Allerdings liege kein Motiv f�r eine bewusste Falschbelastung des Beschwerdef�hrers vor. Es bestehe zu ihm kein pers�nlicher Bezug und als besonders solventer Schuldner f�r allf�llige Zivilanspr�che erscheine er ebenfalls nicht.
Der Beschwerdef�hrer habe im Wesentlichen ausgesagt, er habe sich nicht an der Auseinandersetzung beteiligt. Vielmehr sei er mit einer Frau am Reden gewesen und etwas Trinken gewesen, als ihm Leute "in den R�cken gefallen" seien. Er wisse, dass sein Freund A.________ mit Eis geworfen und D.F.________ getroffen habe. D.F.________ sei dann auf A.________ losgegangen, weshalb dieser die Flasche geworfen habe. Nach der Auseinandersetzung sei nichts mehr passiert, es seien alle gegangen. Weshalb ihn D.F.________ beschuldige, wisse er nicht, er habe ihn noch nie zuvor gesehen. Die Aussagen des Beschwerdef�hrers bezeichnet die Vorinstanz als farblos, stereotyp, ausweichend und insgesamt wenig glaubhaft. Er habe zwar behauptet, die Privatkl�ger h�tten sich gewehrt, wie sie dies getan h�tten, habe er jedoch nicht er�rtern k�nnen. Lebensfremd sei die Darstellung, wonach nach dem Vorfall nichts passiert sei und sie nach Hause gegangen seien, obwohl D.F.________ regungslos und stark blutend auf dem Boden gelegen sei. Er schildere das Vorgefallene nur bruchst�ckhaft und wenig anschaulich. Zudem seien seine Aussagen widerspr�chlich. So habe er den Vorfall einmal aus einer reinen Beobachterposition geschildert, indem er ausgesagt habe, den Schlag mit der Flasche beobachtet zu haben. Anfangs habe er hingegen noch behauptet, angerempelt worden zu sein. Damit versuche er offensichtlich, sich von der Auseinandersetzung zu distanzieren.
Sowohl A.________ als auch B.________ und C.________ h�tten �bereinstimmend ausgesagt, A.________ habe den Schlag mit der Flasche ausgef�hrt. Sie seien lediglich aus Angst vor einem Angriff der Gruppe um D.F.________ t�tlich geworden. Konkret habe A.________ geltend gemacht, er habe einige Personen mit Eis beworfen. Daf�r habe er sich bei D.F.________ entschuldigt. Man habe ihn dann aufgefordert, nach draussen zu kommen. Dies habe er als Drohung verstanden. Er habe deshalb mit der Flasche zugeschlagen.
Die Vorinstanz erw�gt, A.________ habe ohne konkrete Veranlassung betont, der Beschwerdef�hrer habe hundertprozentig nichts mit der Tat zu tun. Nebst dieser anlasslosen und �bertriebenen Betonung habe er im weiteren Verlauf auch die Zuverl�ssigkeit seiner eigenen Aussagen mit Bemerkungen wie, dies sei nun die wahrste Geschichte, die der Befragende je geh�rt habe, allzu demonstrativ betont. In der ersten Befragung habe er angegeben, nicht zu wissen, in welcher Hand er die Flasche gehalten habe. Er habe auch nicht gewusst, um was f�r eine Flasche es sich gehandelt habe, wahrscheinlich eine Fruchtflasche mit einer d�nnen "Scheibe". Einen Tag sp�ter habe er berichtet, es habe sich nicht um eine Jack Daniels-Flasche, sondern um eine Granini-Flasche gehandelt. Sodann habe er diese detailliert beschrieben. Er habe seine Sicherheit bez�glich des Tatwerkzeugs �bertrieben betont. Dieses Aussageverhalten deute darauf hin, dass er sich zuerst die Abreden mit anderen Tatbeteiligten bez�glich des Tatwerkzeugs habe in Erinnerung rufen m�ssen. Aus den Aussagen von A.________ ergebe sich kein stimmiges Bild. Abgesehen von der Phase Eisw�rfelwerfen bis zum Flaschenschlag habe er die Ereignisse �berhaupt nicht geschildert, sondern sich auf Bestreitungen beschr�nkt. Seine Aussagen seien wenig glaubhaft.
Die Aussagen von C.________ wirkten vage und ausweichend. Bez�glich der Person, welche den Schlag mit der Flasche ausgef�hrt hatte, sei er sich nicht ganz sicher gewesen. Eine in sich stimmige Schilderung der Ereignisse ergebe sich jedenfalls nicht, obwohl er den Vorfall einschliesslich Flaschenschlag hautnah miterlebt habe. Bez�glich der Frage, wer die t�tliche Auseinandersetzung angefangen habe respektive wie sich diese abgespielt habe, habe er unterschiedliche Angaben gemacht. Dass die Aggression von der Gruppe um D.F.________ ausgegangen sei, lasse sich seinen Aussagen jedoch nicht entnehmen. Dass diese sich aktiv gewehrt h�tten, habe er �berhaupt nicht behauptet.
Auch B.________ habe den gesamten Hergang hautnah miterlebt, diesen aber nur bruchst�ckhaft geschildert. Seine Aussagen seien selektiv. Bez�glich der aktiv an der Tat Beteiligten habe er unterschiedliche Angaben gemacht. Weiter habe man ihn mit der Beschreibung der Person mit Glatze und Ziegenb�rtchen konfrontiert, welche auf den Beschwerdef�hrer passe. Dazu habe er zun�chst angegeben, diese Person sage ihm nichts. Sp�ter habe er gesagt, die Person sei am Tatort gewesen, sie habe allerdings nicht zugeschlagen. B.________ habe sich sehr bem�ht, Mitbeteiligte aus der Sache rauszuhalten. Eine Gegenwehr der gegnerischen Gruppe ergebe sich aus seinen Aussagen nicht.
Zusammengefasst entlasteten die Aussagen von A.________, B.________ und C.________ den Beschwerdef�hrer nicht glaubhaft. Aus ihren Aussagen gehe auch nicht hervor, dass die Aggression von D.F.________ und seinen Kollegen ausgegangen sei. B.________ habe einzig behauptet, eine Gegenwehr der Person aus der Gruppe um D.F.________ bef�rchtet zu haben, welche nach dem Schlag mit der Flasche auf sie zugekommen sei. C.________ habe nur der von ihm geschlagenen Person eine aktive Beteiligung zugeschrieben, wobei er nicht mehr als einen einmaligen Versuch der Gegenwehr konkret geschildert habe. Dass sich die Angegriffenen wehrten und die Gegenwehr �ber den Beginn der Auseinandersetzung hinausgegangen sei, behaupte er nicht.
Die Privatkl�ger D.F.________, E.F.________ und G.________ h�tten eine der Personen, welche aktiv in die von mehreren angreifenden Personen gef�hrte t�tliche Auseinandersetzung verwickelt waren, �bereinstimmend als einen eher kleineren Mann mit Millimeterschnitt bzw. Glatze und Bart beschrieben. Diese Beschreibung treffe auf den Beschwerdef�hrer zu. E.F.________ habe den Beschwerdef�hrer anl�sslich der Wahlbildkonfrontation sodann als mutmasslichen T�ter bezeichnet. Er und D.F.________ h�tten angegeben, dass dieser Mann an der Auseinandersetzung beteiligt gewesen sei. Alle drei h�tten verneint, die gegnerische Gruppe provoziert oder angegriffen zu haben. Die Aussagen von D.F.________ und E.F.________ seien detailliert und in sich stimmig. Es ergebe sich daraus ein zusammenh�ngendes Bild des Tatablaufs. Auch die Interaktion mit der gegnerischen Gruppe sei nachvollziehbar. Anhaltspunkte f�r eine Falschbelastung gebe es nicht. Die Vorinstanz gelangt zum Schluss, es habe sich um eine einseitig gef�hrte Attacke auf D.F.________ und E.F.________ gehandelt, welche von der Gruppe um A.________ durch den Schlag mit der Flasche gegen den Kopf von D.F.________ lanciert worden sei. Dass der Beschwerdef�hrer sich zum Zeitpunkt dieser Attacke vor Ort aufgehalten habe und die T�terbeschreibung der Privatkl�ger auf ihn zutreffe, sei unbestritten. F�r eine Verwechslung gebe es keinerlei Anzeichen. Sowohl D.F.________ als auch E.F.________ h�tten den T�ter aus unmittelbarer N�he gesehen. Hingegen seien die Depositionen der auf der Seite des Beschwerdef�hrers an der Auseinandersetzung Beteiligten nicht �ber alle Zweifel erhaben. Es sei nicht ausgeschlossen, dass der notorisch gewaltbereite Beschwerdef�hrer von Mitbeschuldigten gedeckt werde, was das falsche Gest�ndnis von A.________ erkl�re. Schliesslich seien die Aussagen von G.________ lediglich hinsichtlich des Tatablaufs glaubhaft. Bez�glich der T�terschaft seien seine Aussagen vage.
1.3.�Die vorinstanzliche Aussagew�rdigung ist umfassend, detailliert und ausgewogen. Die gezogenen Schl�sse sind nachvollziehbar. Von einer einseitigen oder gar willk�rlichen Beweisw�rdigung kann keine Rede sein. Die Vorinstanz weist auf Ungereimtheiten in den Aussagen der Gruppe des Beschwerdef�hrers hin. Beispielsweise konnte sich A.________ zun�chst nicht an die Flasche erinnern und in welcher Hand er sie gehalten haben will. Die Vorinstanz weist zutreffend auf die �bertriebenen Aussagen von A.________ hin. Der Schluss, wonach dieser ein falsches Gest�ndnis ablegte, um den Beschwerdef�hrer zu decken, ist nicht willk�rlich. Gleiches gilt, soweit die Vorinstanz feststellt, die Gruppe um D.F.________ habe keinerlei t�tlichen Angriff ausgef�hrt und sich, abgesehen von einer anf�nglichen versuchten Gegenwehr von E.F.________, nicht zur Wehr gesetzt.
Was der Beschwerdef�hrer dagegen vorbringt, ist nicht geeignet, die vorinstanzliche Beweisw�rdigung als willk�rlich erscheinen zu lassen oder eine Verletzung von Bundesrecht aufzuzeigen. Er wendet sich zun�chst gegen die W�rdigung seiner eigenen Aussagen sowie derjenigen von E.F.________ und G.________. Dabei handelt es sich jedoch weitgehend um w�rtliche Wiederholungen seiner Argumentation im vorinstanzlichen Verfahren (vgl. Beschwerde, S. 4 Ziff. 7, S. 5 Ziff. 8, S. 6 Ziff. 10; Pl�doyernotizen, S. 8 f., S. 9 und S. 11 f.). Die Begr�ndung l�sst jegliche Auseinandersetzung mit dem angefochtenen Entscheid vermissen. Das Bundesgericht ist keine Appellationsinstanz, die eine freie Pr�fung in rechtlicher und tats�chlicher Hinsicht vornimmt. Insbesondere reicht f�r die R�ge einer willk�rlichen Beweisw�rdigung nicht aus, wenn der Beschwerdef�hrer zum Beweisergebnis wie in einem appellatorischen Verfahren frei pl�diert und darlegt, wie seiner Auffassung nach die vorhandenen Beweise richtigerweise zu w�rdigen gewesen w�ren. Auf die erw�hnten Vorbringen ist daher nicht einzugehen.
Weiter kritisiert der Beschwerdef�hrer, die Vorinstanz relativiere die Aussagen von G.________ und beziehe diese letztlich gar nicht in die Beweisw�rdigung mit ein. Dieser habe ausgesagt, f�r die Privatkl�ger zugeschlagen zu haben, was einzig die Schlussfolgerung zulassen w�rde, dass es sich eben doch um einen Raufhandel und nicht um einen Angriff gehandelt habe. In diesem Zusammenhang verweist die Vorinstanz zun�chst auf die erstinstanzlichen Erw�gungen. Bereits die erste Instanz hielt fest, die Aussagen von G.________ seien vage und wenig detailliert. Sie liessen sich jedoch mit denjenigen der Br�der F.________ zumindest bez�glich des Tatablaufs in Einklang bringen. Auch die Vorinstanz stellt nur hinsichtlich des Tatablaufs auf die Aussagen von G.________ ab, denn dieser identifiziere nur Personen, die nichts gemacht h�tten. Es sei in seinen Aussagen eine Tendenz zu erkennen, niemanden und insbesondere nicht den Beschwerdef�hrer zu belasten. Die Vorinstanz unterlegt diese Feststellung mit verschiedenen Beispielen. Soweit die Identit�t der Angreifer und ihre Tatbeitr�ge Beweisthema seien, k�nne auf die Aussagen von G.________ daher nicht abgestellt werden. Diese Feststellungen sind nicht zu beanstanden. Dass E.F.________ sich wahrscheinlich anf�nglich noch mit einem Schlag zu wehren versuchte, h�lt auch die Vorinstanz fest. Dies ist f�r die Beurteilung des vorliegenden Falls ohnehin nicht von Bedeutung (vgl. nachstehend E. 2.2). Dass D.F.________ nach dem Schlag mit der Flasche noch jemandem einen Schlag verpasst haben soll, bevor er zu Boden ging, sagte lediglich G.________ einmal aus. Weder den Aussagen der Br�der F.________ noch denjenigen der Angreifer selber kann Entsprechendes entnommen werden. Unter Ber�cksichtigung der Tatsache, dass die Angaben von G.________ generell nicht sehr aufschlussreich sind und keine weiteren Indizien f�r seine Version sprechen, ist die vorinstanzliche Feststellung nicht zu beanstanden, wonach D.F.________ keine Abwehrhandlungen vorgenommen habe.
Unter Verweis auf den Polizeirapport vom 1. M�rz 2012 macht der Beschwerdef�hrer geltend, die Vorinstanz lasse unber�cksichtigt, dass die Zust�nde �usserst chaotisch gewesen seien, die Securitas unprofessionell gehandelt habe und verschiedene Personen auf die Polizisten eingeredet h�tten. Inwiefern diese Umst�nde hier relevant sein sollen, ist nicht ersichtlich. Dass die Situation vor Ort kurzzeitig chaotisch war, l�sst sich dem vorinstanzlichen Urteil entnehmen. Dies �ndert nichts daran, dass mittels einer sorgf�ltigen Beweisw�rdigung die Tatumst�nde willk�rfrei rekonstruiert werden.
Weiter wendet der Beschwerdef�hrer ein, die Vorinstanz erw�hne, dass die Privatkl�ger den Beschwerdef�hrer verwechselt haben k�nnten. Eine solche Verwechslung werde in der Folge nicht mehr ber�cksichtigt. Es ist nicht ersichtlich, was der Beschwerdef�hrer gest�tzt auf diese Argumentation zu seinen Gunsten ableiten k�nnte. Zun�chst ist es unrichtig, dass die Vorinstanz die M�glichkeit einer Verwechslung nicht mehr erw�hnt. Vielmehr h�lt sie fest, auch im Fall eines Irrtums sei erstellt, dass der Beschwerdef�hrer an der Auseinandersetzung beteiligt gewesen sei, was f�r die Verurteilung wegen Angriffs ausreichend sei (vgl. hierzu nachstehend E. 2.2). Im Rahmen der Strafzumessung wird das Thema Verwechslung ebenfalls nochmals aufgegriffen. Zudem stellt die Vorinstanz willk�rfrei fest, dass es sich beim T�ter mit der Flasche um den Beschwerdef�hrer handelte. Da es keine konkreten Anhaltspunkte f�r eine Verwechslung gibt, war sie grunds�tzlich nicht verpflichtet, auf diese M�glichkeit n�her einzugehen.
Der Beschwerdef�hrer wendet sich gegen die rechtliche W�rdigung der Tat als Angriff. Vielmehr sei diese als Raufhandel zu qualifizieren.
2.1.�Wer sich an einem Raufhandel beteiligt, der den Tod oder die K�rperverletzung eines Menschen zur Folge hat, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft (Art. 133 Abs. 1 StGB). Nicht strafbar ist, wer ausschliesslich abwehrt oder die Streitenden scheidet (Art. 133 Abs. 2 StGB). Raufhandel ist die t�tliche, wechselseitige Auseinandersetzung zwischen mindestens drei Personen. Die Beteiligung muss eine aktive sein; das passive Einstecken von Schl�gen gen�gt nicht. Wenn mindestens zwei Personen auf eine dritte Person einschlagen, die passiv die Schl�ge einsteckt, ohne sich aktiv t�tlich zu wehren, kann neben allf�lligen K�rperverletzungsdelikten nicht Raufhandel, sondern allenfalls Angriff (Art. 134 StGB) vorliegen. Wer aber t�tlich ausschliesslich abwehrt oder die Streitenden scheidet, beteiligt sich an einem Raufhandel, weil er t�tlich ist, doch ist er gem�ss Art. 133 Abs. 2 StGB nicht strafbar (Urteil 6B_1056/2015 vom 4. Dezember 2015 E. 4.1 mit Hinweisen).
2.2.�Soweit der Beschwerdef�hrer vom vorinstanzlichen Sachverhalt abweicht, ist auf die Beschwerde nicht einzutreten. Dies ist etwa der Fall, wenn er behauptet, D.F.________ habe sich gewehrt. Soweit der Beschwerdef�hrer geltend macht, auch E.F.________ habe zugeschlagen, ist dies vorliegend ohne Bedeutung. Entscheidend ist, ob sich der Angegriffene und somit D.F.________ gewehrt hat (STEFAN MAEDER, in: Basler Kommentar, Strafrecht II, 3. Aufl. 2013, N. 15 f. zu Art. 134 StGB). Da dies nicht der Fall war, liegt im Verh�ltnis zu D.F.________ zweifelsohne ein Angriff vor. Nichts zu seinen Gunsten ableiten kann der Beschwerdef�hrer ferner aus seinem Einwand, andere Beteiligte seien nicht verurteilt worden.
Der Beschwerdef�hrer bem�ngelt die H�he der ausgef�llten Strafe, geht in seiner Begr�ndung allerdings von einem Freispruch vom Vorwurf des Angriffs aus. Es bleibt jedoch beim vorinstanzlichen Schuldspruch, weshalb auf die R�ge nicht einzutreten ist.
4.1.�Der Beschwerdef�hrer r�gt die lange Verfahrensdauer, welche seiner Ansicht nach bei der Strafzumessung strafmildernd zu ber�cksichtigen gewesen w�re. Die Urteilsbegr�ndungen seien zwar jeweils innerhalb der gesetzlichen Fristen eingegangen. Allerdings sei die gesamte Verfahrensdauer von knapp vier Jahren zwischen dem Vorfall am 29. Januar 2012 und der Zustellung der vorinstanzlichen Urteilsbegr�ndung zu lang. Die Verfahrensverz�gerung sei durch das Untersuchungsverfahren und durch �berm�ssig lange Wartezeiten bis zur Ansetzung der Gerichtsverhandlungen entstanden. Die Strafe sei um mindestens ein halbes Jahr zu senken, da ein gravierender Verstoss gegen den Beschleunigungsgrundsatz (Art. 5 StPO) vorliege.
4.2.�Die R�ge der Verletzung des Beschleunigungsgebots bildet nicht Gegenstand des vorinstanzlichen Urteils. Der Beschwerdef�hrer macht weder eine Rechtsverweigerung geltend, noch legt er eine solche dar. Mangels Aussch�pfung des kantonalen Instanzenzugs (Art. 80 Abs. 1 BGG) kann auf die R�ge, sofern sie sich auf das Untersuchungsverfahren sowie auf das Ansetzen der Verhandlungen bezieht, nicht eingetreten werden. Ebenfalls nicht zu h�ren ist der Beschwerdef�hrer, soweit er geltend macht, die rund vierj�hrige Verfahrensdauer ab der Tat sei zu lang. Nebst den erw�hnten Punkten macht der Beschwerdef�hrer keine Ausf�hrungen zum Verfahrensablauf und zu m�glichen Verfahrensunterbr�chen, welche die ger�gte Rechtsverletzung belegen k�nnten. Die Beschwerde gen�gt diesbez�glich den Begr�ndungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG nicht. Es ist nicht Aufgabe des Bundesgerichts, die kantonalen Akten auf entsprechende einzelne Dokumente oder Behauptungen hin zu durchsuchen.
Die Beschwerde ist abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. Die Gerichtskosten sind ausgangsgem�ss dem Beschwerdef�hrer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG).