Source: http://www.verwaltung.uni-halle.de/KANZLER/ZGST/ABL/2006/06'8'07.htm
Timestamp: 2017-09-23 23:36:16
Document Index: 94610418

Matched Legal Cases: ['§ 13', '§ 67', '§ 77', '§ 10', '§ 7', '§ 12', '§ 20', '§ 16', '§ 12', '§ 17', '§ 20']

16. Jahrgang, Nr. 8 vom 19. Dezember 2006, S. 30
Studien- und Prüfungsordnung für das Studienprogramm Physik
Gemäß §§ 13 Abs. 1 in Verbindung mit § 67 Abs. 3 Nr. 8 und § 77 Abs. 2 Nr. 1 des Hochschulgesetzes des Landes Sachsen-Anhalt (HSG LSA) vom 05.05.2004 (GVBl. LSA S. 256), zuletzt geändert durch Artikel 6 des Gesetzes vom 21.03.2006 (GVBl. LSA S. 102), in Verbindung mit den Allgemeinen Bestimmungen zu Studien- und Prüfungsordnungen für das Bachelor- und Masterstudium an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (ABStPOBM) vom 08.06.2005 hat die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg folgende Studien- und Prüfungsordnung für das Bachelor-Studienprogramm Physik (180 Leistungspunkte) beschlossen.
§ 10 Prüferinnen und Prüfer
(1) Diese Studien- und Prüfungsordnung regelt in Verbindung mit den Allgemeinen Bestimmungen zu Studien- und Prüfungsordnungen für das Bachelor- und Master-Studium an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg Ziele, Inhalte und Aufbau des Studienprogramms Physik (180 Leistungspunkte) im Ein-Fach-Bachelor-Studiengang.
(2) Diese Studien- und Prüfungsordnung gilt für Studierende, die ab Wintersemester 2006/2007 das Studium der Physik im Ein-Fach-Bachelor-Studiengang der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg aufnehmen.
(1) Ziel des Studienprogramms ist es, ein breites Grundlagenwissen in der experimentellen und theoretischen Physik zu vermitteln inklusive der zu diesem Zweck notwendigen Mathematikkenntnisse. Darüber hinaus soll das methodische Instrumentarium der Physik erlernt werden. Dies beinhaltet auch die Nutzung moderner Informationstechniken. Eine Erweiterung erfährt das Programm durch das Angebot von Ergänzungsmodulen, die den Erwerb von Kenntnissen in anderen Disziplinen erlauben. Auf Basis einer breiten Grundlagenausbildung soll im Studienprogramm die Kompetenz vermittelt werden, sich in speziellere physikalische Fragestellungen einzuarbeiten und Aufgabenstellungen, die fachliche und methodische Flexibilität erfordern, zu lösen. Großer Wert wird hierbei auch auf die Darstellung wissenschaftlicher Ergebnisse sowie Kommunikations- und Teamfähigkeit gelegt.
(2) Das Studienprogramm qualifiziert für weiterführende Studienprogramme, insbesondere für einen Masterstudiengang in Physik, sowie für folgende Berufsfelder: physikalisch orientierte Grundlagen- und Industrieforschung, anwendungsbezogene Entwicklung, fachspezifische Lehraufgaben, Planungs- und Prüfungsaufgaben in Industrie und Verwaltung sowie technische Aufgabenfelder in Beratung und Vertrieb.
(1) Die Studienfachberatung erfolgt durch die Lehrenden in ihren Sprechstunden und durch die zuständigen Studienberaterinnen und Studienberater.
(2) Nach Abzug der Quoten gemäß § 7 Abs. 1 Nr. 2 bis 5 der Hochschulvergabeverordnung des Landes Sachsen-Anhalt (HVVO) vom 24. Mai 2005 in der jeweils gültigen Fassung stehen bis 1% der Studienplätze, mindestens aber 1 Studienplatz, als Vorabquote für die Zulassung von ausländischen Staatsangehörigen und staatenlosen Bewerberinnen und Bewerbern, die nicht Deutschen gleichgestellt sind, zur Verfügung.
Das Kontaktstudium im Bachelor-Studienprogramm Physik wird durch verschiedene Lehrveranstaltungsarten bestimmt. Wesentliche Unterrichtsformen sind:
d. Bachelorarbeit: selbstständige wissenschaftliche Arbeit unter Anleitung einer Dozentin bzw. eines Dozenten gemäß § 12 (Bachelorarbeit).
c. Praktikumsprotokoll: schriftliches Protokoll über Grundlagen, Verlauf und Ergebnis eines Laborpraktikumsversuchs. Der Umfang variiert je nach Art des Praktikums und des speziellen Versuchs und wird vom Modulverantwortlichen festgelegt;
e. Seminarvortrag: Vorbereitung und Halten eines Vortrags über ein selbstständig zu erarbeitendes Themengebiet von in der Regel 20 bis 30 Minuten Dauer;
(4) Nicht bestandene Modulleistungen oder Modulteilleistungen können generell einmal wiederholt werden. Die Wiederholungsprüfung muss bis spätesten 6 Monate nach dem Semester, in dem das Modul belegt wurde, abgeschlossen sein. Modulvorleistungen können innerhalb eines laufenden Moduls mindestens einmal wiederholt werden.
(5) Auf Antrag können im Laufe des gesamten Bachelor-Studiengangs maximal drei nicht bestandene Module mit Ausnahme der Bachelor-Arbeit zweimal wiederholt werden. Für die Bachelor-Arbeit gilt § 20 Abs. 13 ABStPOBM.
Prüferinnen und Prüfer werden gemäß § 16 ABStPOBM bestellt. Der Fakultätsrat kann wissenschaftliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen unter Beachtung des § 12 Abs. 4 HSG LSA mit der Abnahme von Prüfungen beauftragen.
(1) Zur ordnungsgemäßen Durchführung des Studienprogramms Physik wählen die Fachvertreterinnen und Fachvertreter der Fakultät einen vom Fakultätsrat zu bestätigenden Studien- und Prüfungsausschuss Physik und dessen Vorsitzende bzw. Vorsitzenden (§ 17 Abs. 1 ABStPOBM).
(2) Der Studien- und Prüfungsausschuss besteht aus 4 Professorinnen und Professoren, einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin bzw. einem wissenschaftlichen Mitarbeiter und einer studentischen Vertreterin bzw. einem studentischen Vertreter.
(4) Das Thema der Bachelor-Arbeit wird in der Regel im Laufe des 5. Semesters über den Studien- und Prüfungsausschuss ausgegeben und von einer bzw. einem durch den Studien- und Prüfungsausschuss bestellten Prüferin bzw. Prüfer betreut (§ 20 Abs. 7 ABStPOBM). Bachelorarbeiten werden von Professorinnen und Professoren, Juniorprofessorinnen und Juniorprofessoren sowie von habilitierten wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern betreut. Als Gutachterinnen und Gutachter können zusätzlich promovierte wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingesetzt werden.
(6) In der mündlichen Leistung soll die bzw. der Studierende zeigen, dass sie bzw. er die Arbeitsergebnisse aus der Bachelor-Arbeit einem Fachpublikum vorzustellen weiß, sowie diese in der anschließenden Diskussion problem- und anwendungsorientiert diskutieren und vertiefen kann.
(7) Bachelor-Arbeit und mündliche Leistung werden im Verhältnis vier zu eins gewertet.
Diese Ordnung wurde beschlossen vom Fachbereichsrat Physik am 28.04.2006; der Rektor hat die Ordnung genehmigt am 06.12.2006.
Klausuren (TL),
Ergänzungsfach A
Ergänzungsfach B
Ergänzungsfach C
Ergänzungsfach D
Bei allen oben aufgeführten Modulen des Studiengangs außer ASQ und den Ergänzungsfächern (siehe Modulhandbuch) handelt es sich um Pflichtmodule.