Source: https://www.landkreis-dillingen.de/index.php?id=0,31&aid=350
Timestamp: 2020-02-20 07:07:31
Document Index: 269855023

Matched Legal Cases: ['§ 5', '§ 7', '§ 17', '§ 26', '§ 20', '§ 21']

Eine genehmigungsbedürftige Anlage muss auch nach ihrer Errichtung und Inbetriebnahme stets in Übereinstimmung mit den Grundpflichten aus § 5 BImSchG und den auf § 7 BImSchG gestützten Rechtsverordnungen betrieben werden, d.h. insbesondere dem Stand der Technik entsprechen. Zu diesem Zweck können konkretisierende behördliche Anordnungen getroffen werden (vgl. § 17 BImSchG).
Die zuständige Behörde (i.d.R. die Kreisverwaltungsbehörde) kann auch anordnen, dass der Betreiber Art und Ausmaß der von der Anlage ausgehenden Emissionen sowie die Immissionen im Einwirkungsbereich der Anlage durch eine bekanntgegebene Stelle ermitteln lässt (§§ 26, 28 BImSchG). Eine Untersagung des Betriebs ist u.a. möglich, wenn der Betreiber einer Auflage, einer nachträglichen Anordnung oder einer materiellen Anforderung nicht nachkommt oder die Genehmigung fehlt (§ 20 BImSchG). Zu beachten ist, dass eine erteilte Genehmigung unter gewissen Voraussetzungen widerrufen werden kann (§ 21 BImSchG).
Helmtraud Bahner 09071 51-205 237 Allgemeine Auskünfte zu Anordnungen und Maßnahmen nach BImSchG
Holger Heinle 09071 51-239 234 Anordnungen und Maßnahmen zu allen Anlagen nach BImSchG