Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=OLG%20D%C3%BCsseldorf&Datum=12.09.2007&Aktenzeichen=Verg%2028/07
Timestamp: 2020-02-28 07:05:55
Document Index: 240003282

Matched Legal Cases: ['§ 182', '§ 182', '§ 128', '§ 159', '§ 100', '§ 159', '§ 100', '§ 159', '§ 100', '§ 128', '§ 128']

OLG Düsseldorf, 12.09.2007 - VII-Verg 28/07 - dejure.org
OLG Düsseldorf, 12.09.2007 - VII-Verg 28/07
https://dejure.org/2007,5961
OLG Düsseldorf, 12.09.2007 - VII-Verg 28/07 (https://dejure.org/2007,5961)
OLG Düsseldorf, Entscheidung vom 12.09.2007 - VII-Verg 28/07 (https://dejure.org/2007,5961)
OLG Düsseldorf, Entscheidung vom 12. September 2007 - VII-Verg 28/07 (https://dejure.org/2007,5961)
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Selbstbindung bei Eignungsprüfung
OLG Düsseldorf, 22.08.2007 - Verg 28/07
Grundinstandsetzung, Projektsteuerung und TGA-Koordination
Da § 182 Abs. 4 GWB anders als § 182 Abs. 3 S. 1 und 2 GWB keine gesamtschuldnerische Haftung der unterliegenden Beteiligten vorsieht, haften die Ag und die Bg insoweit nach Kopfteilen, also je zur Hälfte (vgl. OLG Düsseldorf, Beschluss vom 12. September 2007, VII-Verg 28/07).
Da § 128 Abs. 4 GWB keine gesamtschuldnerische Haftung der Unterliegenden Beteiligten vorsieht, haften die Ag und die Bg insoweit nach KopfteiJen, also je zur Hälfte (vgl. OLG Düsseldorf, Beschluss vom 12. September 2007, VII-Verg 28/07).
Die Vergabekammer hat zutreffend erkannt, dass die Verwendung eines vorgegebenen Formulars nicht zwingend erforderlich ist, wenn an dessen Stelle vorgelegte Erklärungen die geforderten Angaben in gleicher Weise enthalten (Senat, Beschluss vom 24. April 2014 - 13 Verg 2/14, juris Tz. 75 m. w. N.), jedenfalls wenn die maßgebliche Erklärung für den Auftraggeber unschwer aufzufinden und in ihrem Erklärungsgehalt für die vorzunehmende Wertung zu erfassen ist (so in der Sache auch OLG Düsseldorf, Beschluss vom 12. September 2007 - Verg 28/07, juris Tz. 23).
Die Verwendung eines vorgegebenen Formulars ist nicht zwingend erforderlich, wenn an dessen Stelle vorgelegte Erklärungen die geforderten Angaben in gleicher Weise enthalten (OLG Celle, Beschluss vom 24. April 2014 - 13 Verg 2/14), jedenfalls wenn die maßgebliche Erklärung für den Auftraggeber unschwer aufzufinden und in ihrem Erklärungsgehalt für die vorzunehmende Wertung zu erfassen ist (OLG Celle, Beschluss vom 14.12.2015 - 13 Verg 9/15, ähnlich auch OLG Düsseldorf, Beschluss vom 12. September 2007 - Verg 28/07).
Da eine gesamtschuldnerische Haftung insoweit mangels gesetzlicher Anordnung nicht in Betracht kommt, haften die Ag und die Bg für die zu erstattenden Kosten nach Kopfteilen, also je zur Hälfte (analog § 159 VwGO i.V.m. § 100 Absatz 1 ZPO) (vgl. auch OLG Düsseldorf, Beschluss vom 12. September 2007, VII-Verg 28/07).
Da hinsichtlich der Erstattung der Aufwendungen der teilweise obsiegenden ASt eine gesamtschuldnerische Haftung mangels gesetzlicher Anordnung nicht in Betracht kommt, haften die Ag und die Bg insoweit hierfür nach Kopfteilen, also je zur Hälfte (analog § 159 VwGO i.V.m. § 100 Abs. 1 ZPO) (vgl. OLG Düsseldorf, Beschluss vom 12. September 2007, VII-Verg 28/07).
Da eine gesamtschuldnerische Haftung insoweit mangels gesetzlicher Anordnung nicht in Betracht kommt, haften die Ag und die Bg für die zu erstattenden Kosten nach Kopfteilen, also je zur Hälfte (analog § 159 VwGO i.V.m. § 100 Abs. 1 ZPO) (vgl. auch OLG Düsseldorf, Beschluss vom 12. September 2007, VII-Verg 28/07).
Da § 128 Abs. 4 GWB anders als § 128 Abs. 3 S. 1 und 2 GWB keine gesamtschuldnerische Haftung der unterliegenden Beteiligten vorsieht, haften die Ag und die Bg insoweit nach Kopfteilen, also je zur Hälfte (vgl. OLG Düsseldorf, Beschluss vom 12. September 2007, VII-Verg 28/07).