Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F09-06-2011-6B_941-2010
Timestamp: 2016-10-25 17:33:23
Document Index: 43622765

Matched Legal Cases: ['Art. 117', 'in dubio', 'in dubio', 'Art. 12', 'Art. 117', 'Art. 117', 'Art. 12', 'Art. 66', 'Art. 68']

6B_941/2010 (09.06.2011)
Bundesrichter Schneider, Wipr�chtiger, Bundesrichterin Jacquemoud-Rossari, Bundesrichter Denys,
Fahrl�ssige T�tung,
A.a X._________ wird in der Anklageschrift der Staatsanwaltschaft des Kantons Aargau vom 24. August 2009 zur Last gelegt, sie habe am 20. August 2007, um ca. 10.40 Uhr, fahrl�ssig den Tod des siebenj�hrigen Sch�lers A._________ durch Ertrinken verursacht, indem sie die ihr als Lehrerin im Rahmen eines Schwimmunterrichts obliegenden Instruktions- und �berwachungspflichten missachtet habe.
A.c Das Obergericht des Kantons Aargau trat mit Urteil vom 30. September 2010 auf die Berufung der Eltern des Opfers im Strafpunkt und im Zivilpunkt nicht ein mit der Begr�ndung, dass nach den massgebenden kantonalen Bestimmungen allf�llige Zivilanspr�che (Schadenersatz, Genugtuung) aus der X._________ zur Last gelegten Straftat allein gegen das Gemeinwesen, nicht auch gegen die beschuldigte Lehrerin bestehen.
Das Obergericht hiess mit Entscheid vom gleichen Tag hingegen die Berufung der Staatsanwaltschaft gut und verurteilte X._________ wegen fahrl�ssiger T�tung (Art. 117 StGB) zu einer Geldstrafe von 120 Tagess�tzen zu Fr. 120.--, bedingt vollziehbar bei einer Probezeit von zwei Jahren.
X._________ erhebt Beschwerde in Strafsachen mit den Antr�gen, das Urteil des Obergerichts sei aufzuheben, und sie sei vom Vorwurf der fahrl�ssigen T�tung freizusprechen. Eventualiter sei die Sache zur neuen Entscheidung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
Die Staatsanwaltschaft und das Obergericht des Kantons Aargau haben unter Hinweis auf die Ausf�hrungen im angefochtenen Urteil auf eine Vernehmlassung verzichtet.
1.1 Die Vorinstanz geht in tats�chlicher Hinsicht unter anderem von folgendem Sachverhalt aus:
Der Badeunfall ereignete sich am 20. August 2007, um ca. 10.40 Uhr, im Hallenbad einse Schulhauses. Die Beschwerdef�hrerin sollte in der Zeit von 10.20 bis 11.00 Uhr im Lernschwimmbecken des Hallenbades mit zw�lf Kindern der 1. und 2. Einschulungsklasse eine Schwimmlektion durchf�hren. F�r rund zwei Drittel der Sch�lerinnen und Sch�ler, unter ihnen auch das Opfer, war es die erste Schwimmlektion in der Schule. W�hrend des Schwimmunterrichts hielten sich ausser den zw�lf Sch�lerinnen und Sch�lern keine weiteren Personen im Becken auf. Das rechteckige Becken ist 16 m lang und 9,5 m breit und weist somit eine Fl�che von 152 m� auf. Der Beckenboden f�llt entlang den 9,5 m langen Stirnseiten kontinuierlich ab. Das Wasser ist minimal 74 cm und maximal 130 cm tief. Die Beschwerdef�hrerin gab den Kindern unter anderem zu verstehen, dass sie sich nur in dem Bereich des Beckens aufhalten durften, wo sie noch - mit dem Kopf �ber dem Wasser - stehen konnten. Sie liess die Kinder um ca. 10.30 Uhr ins Wasser. Um ca. 10.40 Uhr stellte sie fest, dass ein Knabe mit dem Kopf nach unten bewegungslos auf dem Wasser lag. Der 130 cm grosse, siebenj�hrige Knabe befand sich in einem Bereich des Beckens, wo das Wasser ca. 1 m tief war. Er war nicht versunken. Die Beschwerdef�hrerin sprang sogleich in das Becken und holte den Knaben aus dem Wasser. Hierauf begannen die Massnahmen zur Rettung des Kindes. Der Knabe wurde in der Folge mit der Rega in die Universit�ts-Kinderklinik Z�rich verbracht, wo am folgenden Tag, um 16.00 Uhr, sein Hirntod festgestellt werden musste.
Gem�ss dem Obduktionsgutachten des Instituts f�r Rechtsmedizin der Universit�t Z�rich vom 30. Oktober 2007 zeigte sich in der rechtsmedizinischen Untersuchung des Gehirns ein schwerer sauerstoffmangel-bedingter Hirnschaden, welcher schliesslich todesurs�chlich war. Der Todesfall entspricht gem�ss dem Gutachten aus rechtsmedizinischer Sicht einem Ertrinkungsunfall im Sinne eines sog. Near-Drowning (Beinahe-Ertrinken). Dies ist definiert als ein Ertrinkungszwischenfall, welcher nach einer Zeitspanne von �ber 24 Stunden zum Tod f�hrt. Der Tod tritt in der Regel als zentrales Regulationsversagen infolge schwerer, irreversibler sauerstoffmangel-bedingter Hirnsch�den ein. Zudem kommt es durch die Aspiration (Einatmen) von Wasser in die Lungenbl�schen zu einer Zerst�rung des sog. Surfactant, einer f�r die Stabilit�t der Lungenbl�schen verantwortlichen Substanz, und so zu einer schweren Sch�digung der Lunge. Die Sektion und feingewebliche Untersuchung der �brigen Organe ergab keine Hinweise auf vorbestehende Erkrankungen, welche den Tod h�tten erkl�ren k�nnen oder Einfluss auf den Todeseintritt hatten (kant. Akten p. 125 ff.). Gem�ss dem Bericht des Kinderspitals Z�rich vom 28. August 2007 hatten auch keine krankhaften vorbestehenden Ver�nderungen den Ablauf der Ereignisse beeinflusst und gab es keine Hinweise auf Umst�nde der Verletzung, mit denen �blicherweise nicht gerechnet werden muss und welche sich erschwerend auf den Verlauf ausgewirkt h�tten (kant. Akten p. 120).
1.2 Die Vorinstanz h�lt bei der Pr�fung der Frage der Sorgfaltspflichtverletzung vorab fest, dass der Beschwerdef�hrerin vom Augenblick an, als sie das Opfer regungslos mit dem Kopf nach unten auf dem Wasser wahrgenommen habe, keine Pflichtwidrigkeiten vorzuwerfen seien, zumal sie unverz�glich eingeschritten sei und das Opfer aus dem Wasser geborgen habe. Irgendwelche Sorgfaltspflichtverletzungen hinsichtlich ihres Verhaltens bei der Bergung und Reanimation des Opfers bildeten denn auch nicht Gegenstand der Anklage (angefochtenes Urteil S. 17). Die Vorinstanz erw�gt im Weiteren, dass der Beschwerdef�hrerin, die nicht nur �ber die erforderliche Zusatzausbildung f�r die Erteilung von Schwimmunterricht durch Primarlehrerinnen, sondern ebenfalls �ber das Rettungsschwimmer-Brevet verf�ge, auch nicht die Missachtung von irgendwelchen geschriebenen Normen vorzuwerfen sei, welche den Schwimmunterricht und die dabei zu beachtenden Pflichten regeln (angefochtenes Urteil S. 17).
Die Vorinstanz wirft der Beschwerdef�hrerin Sorgfaltspflichtverletzungen in dreifacher Hinsicht vor, n�mlich in Bezug auf deren Standort, die Intensit�t der �berwachung und die Instruktion der Kinder.
1.2.1 Die Beschwerdef�hrerin hielt sich an einer Stirnseite des Beckens auf. Zun�chst stand sie dort w�hrend ca. 5 Minuten, wobei sie auch in Bewegung war. Danach setzte sie sich auf eine Stufe der Treppe. Sie war ca 3,6 m vom Beckenrand entfernt. Neben ihr sass die Therapeutin B._________, die einen autistischen Sch�ler, welcher ebenfalls am Schwimmunterricht teilnahm, zu betreuen hatte. Die beiden Frauen unterhielten sich zeitweise miteinander, doch hatte die Beschwerdef�hrerin ihren Blick dauernd auf das Geschehen im Wasserbecken gerichtet.
Nach der Auffassung der Vorinstanz h�tte die Beschwerdef�hrerin bei Anwendung der gebotenen Sorgfalt sich nicht 3,6 m vom Beckenrand entfernt setzen d�rfen, sondern das Geschehen stehend vom Beckenrand aus �berwachen m�ssen. Die Beschwerdef�hrerin habe, nachdem sie sich hingesetzt habe, nicht mehr die M�glichkeit gehabt, sich frei und flexibel zu bewegen und ihren Standort jederzeit der Position der Kinder im Becken anzupassen. Sie sei zwar einmal aufgestanden und zu einem Kind gegangen, welches auf der Fensterseite habe aus dem Wasser klettern wollen, und sie habe dieses Kind zurecht gewiesen. Danach sei sie aber wieder zur Treppe gegangen, wo sie sitzend nicht stets die uneingeschr�nkte Sicht �ber das Becken gehabt habe. F�r rund zwei Drittel der Kinder sei es die erste Schwimmlektion gewesen, und die Beschwerdef�hrerin habe daher noch �ber keine Erfahrung betreffend deren Verhalten im Wasser verf�gt. Der erste Schwimmunterricht erfordere eine ganz besondere Aufmerksamkeit. Es reiche nicht aus, dass die Beschwerdef�hrerin nur die ersten f�nf Minuten stehend am Beckenrand verbracht habe. Eine Aufsicht und eine Pr�senz, die gegebenenfalls ein sofortiges Eingreifen erlaubt h�tten, sei durch das Sitzen auf der Treppe rund 3,6 m vom vorderen und fast 20 m vom hinteren Beckenrand entfernt nicht mehr gew�hrleistet gewesen. Die Beschwerdef�hrerin habe somit in Bezug auf ihren Standort fremde Rechtsg�ter einer �ber das erlaubte Risiko hinausgehenden Gefahr ausgesetzt. Es liege in dieser Hinsicht eine Sorgfaltspflichtverletzung vor (angefochtenes Urteil S. 17 f.).
Gem�ss den weiteren Erw�gungen im angefochtenen Entscheid (S. 18) h�tte eine Minderheit der Vorinstanz - in �bereinstimmung mit der (Mehrheit der) ersten Instanz - in Bezug auf den Standort der Beschwerdef�hrerin eine Sorgfaltspflichtverletzung verneint. Die Beschwerdef�hrerin habe an ihrem Standort die �bersicht �ber den Beckenbereich mit der gr�ssten Gefahrenquelle (gr�sste Wassertiefe von 130 cm) gehabt.
1.2.2 Die Vorinstanz wirft der Beschwerdef�hrerin als zweite Sorgfaltspflichtverletzung vor, dass die permanente �berwachung aller Kinder nicht gew�hrleistet gewesen sei. Zur Begr�ndung h�lt sie fest, dass es f�r rund zwei Drittel der Kinder um die erste Schulschwimmstunde gehandelt habe. Der Beschwerdef�hrerin habe bekannt sein m�ssen, dass die Kinder verschiedene Vorkenntnisse und F�higkeiten aufgewiesen h�tten, und ihr Verhalten im Wasser deshalb sehr unterschiedlich habe sein k�nnen. Insofern habe "auch hinsichtlich des konkreten Verhaltens des Opfers" Anlass f�r eine erh�hte Aufmerksamkeit bestanden, auch wenn sich dieses mit den anderen Kindern in einem Bereich befunden habe, wo es noch habe stehen k�nnen, und "es sich dort offenbar v�llig unauff�llig" verhalten habe. Die Kinder h�tten sich im Wasser individuell bewegen k�nnen und nicht etwa einzeln vorschwimmen m�ssen. Dies habe eine besonders intensive �berwachung erfordert. Es liege auf der Hand, dass bei zw�lf im Wasser spielenden Kindern eine gewisse Un�bersichtlichkeit entstehe. Die Beschwerdef�hrerin k�nne sich nicht dadurch entlasten, dass sie nicht alle Kinder gleichzeitig im Auge habe behalten k�nnen. Es w�re ihr m�glich gewesen, die zw�lf Kinder im Sinne eines Gesamt�berblicks dauernd im Augenwinkel zu behalten beziehungsweise das Schwimmbecken zu "scannen" und bei Auff�lligkeiten sofort einzuschreiten. Dazu h�tte sie alle ihr zumutbaren organisatorischen Massnahmen ergreifen und unter anderem den bestm�glichen Standort w�hlen m�ssen, um den n�tigen �berblick zu haben. Falls die Beschwerdef�hrerin sich trotzdem nicht in der Lage gef�hlt h�tte, alle Kinder gen�gend zu beaufsichtigen, h�tte sie zum Beispiel zwei Gruppen bilden und nur jeweils eine Gruppe ins Becken lassen d�rfen (angefochtenes Urteil S. 19).
Gem�ss den weiteren Erw�gungen im angefochtenen Entscheid (S. 19) kann der Beschwerdef�hrerin nach der Auffassung einer Minderheit der Vorinstanz keine Sorgfaltspflichtverletzung durch nicht permanente �berwachung aller Kinder vorgeworfen werden. Es sei nicht m�glich, zw�lf Kinder durchgehend im Auge zu behalten. Zudem habe kein Anlass f�r eine erh�hte Aufmerksamkeit hinsichtlich des konkreten Verhaltens des Opfers bestanden. Aus dem Umstand, dass die Beschwerdef�hrerin "die erste Phase des lautlosen und raschen Ertrinkungsvorgangs nicht bemerkt" habe, k�nne nicht abgeleitet werden, sie sei ihrer Aufsichtspflicht nicht nachgekommen. Die gegenteilige Schlussfolgerung k�me einem unzul�ssigen Umkehrschluss vom Ertrinken auf eine Sorgfaltspflichtverletzung gleich.
1.2.3 Die Vorinstanz wirft der Beschwerdef�hrerin schliesslich vor, die Kinder mangelhaft instruiert zu haben.
Die Beschwerdef�hrerin instruierte die Kinder dahingehend, dass sie sich nur in Wassertiefen aufhalten d�rften, in denen sie - mit dem Kopf �ber Wasser - noch stehen k�nnten. Diese Instruktion war nach der Auffassung der Vorinstanz mangelhaft. Da Vorkehrungen fehlten, welche die einzelnen Bereiche des Beckens mit gr�sseren Wassertiefen trennten beziehungsweise markierten, habe die Gefahr bestanden, dass die Kinder im Grenzbereich �berraschend den Boden unter den F�ssen verlieren konnten. Zudem w�rden Kinder solche an den Intellekt gerichtete Instruktionen ohnehin und erst recht in herausfordernden Situationen leicht wieder vergessen. Die Beschwerdef�hrerin h�tte daher nach der Auffassung der Vorinstanz zus�tzliche organisatorische Massnahmen (z.B. mit deutlich sichtbaren B�ndern) treffen m�ssen, um der Instruktion Nachachtung verschaffen zu k�nnen. Indem sie dies unterlassen habe, habe sie sorgfaltswidrig gehandelt (angefochtenes Urteil S. 20).
1.3 Die Vorinstanz qualifiziert die von ihr als sorgfaltswidrig erkannten Verhaltensweisen der Beschwerdef�hrerin als Unterlassungen. Sie bejaht eine Garantenstellung sowohl aus Obhut als auch aus Ingerenz (siehe angefochtenes Urteil S. 16).
1.4.1 Die der Beschwerdef�hrerin vorgeworfene mangelhafte Instruktion der Kinder ist nach der Auffassung der Vorinstanz nicht in einem rechtlich relevanten Sinne kausal f�r den T�tungserfolg. Die Vorinstanz geht davon aus, dass das 1,30 m grosse Opfer ungef�hr an derjenigen Stelle ertrank, an welcher es geborgen wurde, mithin in einem Bereich des Beckens, wo das Wasser lediglich ca. 1 m tief war und daher das Opfer noch - mit dem Kopf �ber Wasser - stehen konnte (angefochtenes Urteil S. 21/22).
1.4.2 Nach der Auffassung der Vorinstanz w�re der Erfolg bei einer permanenten �berwachung in einer stehenden Position h�chstwahrscheinlich verhindert worden. Zur Begr�ndung erw�gt die Vorinstanz, bei einer permanenten �berwachung in einer stehenden Position an der L�ngsseite des Nichtschwimmerbeckens h�tte die Beschwerdef�hrerin "das besondere und deshalb auff�llige Verhalten" des Opfers "fr�hzeitig" entdeckt und "unmittelbar" eingreifen k�nnen, "bevor der Knabe regungslos mit dem Kopf nach unten auf dem Wasser gelegen w�re" (angefochtenes Urteil S. 21). Damit h�tte eine Sch�digung vermieden werden k�nnen. Selbst wenn der Knabe aber bereits Wasser eingeatmet und einen reflektorischen Stimmlippenkrampf erlitten h�tte, h�tten die Rettungsmassnahmen fr�her greifen k�nnen. W�re die Beschwerdef�hrerin n�mlich "so nahe beim Becken" gewesen, h�tte sie auch festgestellt, wie sich die Kinder verhielten und wie sich die einzelnen Kinder im Wasser bewegten. Dabei w�re ihr mit grosser Wahrscheinlichkeit "das Opfer sp�testens in dem Moment aufgefallen, als es sich merkw�rdig zu verhalten" begonnen habe respektive - falls der Blick in diesem Zeitpunkt auf einen anderen Ort des Beckens gerichtet gewesen w�re - "kurze Zeit sp�ter". Aufgrund "dieses entscheidenden Zeitgewinns" h�tte der Knabe gerettet und jedenfalls am Leben erhalten werden k�nnen (angefochtenes Urteil S. 21).
1.5 Zusammenfassend gelangt die Vorinstanz zum Ergebnis, dass der Beschwerdef�hrerin hinsichtlich des Standorts und der �berwachung ein fahrl�ssiges Verhalten vorzuwerfen ist, welches f�r den T�tungserfolg kausal war, da bei der gebotenen Sorgfalt in Bezug auf den Standort und die �berwachung der Erfolg h�chstwahrscheinlich nicht eingetreten w�re. Daher habe sich die Beschwerdef�hrerin der fahrl�ssigen T�tung schuldig gemacht (angefochtenes Urteil S. 22).
Die Beschwerdef�hrerin erhebt in ihrer umfangreichen Beschwerdeschrift gegen den angefochtenen Entscheid in tats�chlicher und rechtlicher Hinsicht zahlreiche Einw�nde. Sie r�gt eine Missachtung des Anklagegrundsatzes, eine Verletzung der Begr�ndungspflicht und willk�rliche Beweisw�rdigung in Bezug auf mehrere tats�chliche Feststellungen der Vorinstanz betreffend den Ertrinkungsvorgang, die gegen sie erhobenen Vorw�rfe des falschen Standorts und der nicht permanenten �berwachung sowie den hypothetischen Kausalzusammenhang zwischen ihrem Verhalten und dem eingetretenen Erfolg. Im Weiteren macht sie geltend, selbst auf der Grundlage des von der Vorinstanz festgestellten Sachverhalts falle eine Verurteilung wegen fahrl�ssiger T�tung ausser Betracht, da sie nicht fahrl�ssig gehandelt habe und es an einem rechtlich relevanten Kausalzusammenhang fehle.
3.1 Die Vorinstanz erw�gt, die Beschwerdef�hrerin habe "die erste Phase des Ertrinkungsvorganges nicht bemerkt" (angefochtenes Urteil S. 19). Bei einer permanenten �berwachung in einer stehenden Position an der L�ngsseite des Nichtschwimmerbeckens h�tte die Beschwerdef�hrerin "das besondere und deshalb auff�llige Verhalten des Opfers" fr�hzeitig entdeckt und unmittelbar eingreifen k�nnen, "bevor der Knabe regungslos mit dem Kopf nach unten auf dem Wasser gelegen w�re", beziehungsweise w�re der Beschwerdef�hrerin mit grosser Wahrscheinlichkeit das Opfer sp�testens in dem Moment aufgefallen, "als es sich merkw�rdig zu verhalten" begonnen habe (angefochtenes Urteil S. 21).
Die Beschwerdef�hrerin r�gt in Bezug auf diese Feststellungen und Annahmen der Vorinstanz eine Missachtung des Anklagegrundsatzes, eine Verletzung der Begr�ndungspflicht sowie willk�rliche Beweisw�rdigung (Beschwerde S. 5-12).
3.2.1 Aus dem angefochtenen Urteil wird nicht ersichtlich, was die Vorinstanz mit dem "besonderen und deshalb auff�lligen" beziehungsweise mit dem "merkw�rdigen" Verhalten des Opfers meint, welches die Beschwerdef�hrerin bei der nach Ansicht der Vorinstanz gebotenen Sorgfalt "fr�hzeitig entdeckt" h�tte. In der Anklageschrift ist von einem derartigen Verhalten des Opfers nicht die Rede. Die Vorinstanz geht selber davon aus, dass sich das Opfer mit den anderen Kindern in einem Bereich des Beckens befand, wo es noch stehen konnte, und dass "es sich dort offenbar v�llig unauff�llig verhielt" (angefochtenes Urteil S. 19). In einer sp�teren Phase des Geschehens lag das Opfer "regungslos mit dem Kopf nach unten auf dem Wasser" (angefochtenes Urteil S. 21). Aber offenbar nicht darin sieht die Vorinstanz das "besondere und deshalb auff�llige Verhalten"; denn dieses Verhalten soll sich, wie dem angefochtenen Urteil (S. 21) entnommen werden kann, in einer Phase manifestiert haben, "bevor" das Opfer regungslos mit dem Kopf nach unten auf dem Wasser lag. Die Vorinstanz meint mit dem "besonderen und deshalb auff�lligen" respektive "merkw�rdigen" Verhalten des Opfers m�glicherweise die von ihr an einer anderen Stelle des Urteils (S. 19) erw�hnte "erste Phase des lautlosen und raschen Ertrinkungsvorganges", welche die Beschwerdef�hrerin nicht bemerkt habe, doch wird auch aus dieser Umschreibung nicht ersichtlich, in welchen konkreten Vorg�ngen sich diese erste Phase manifestiert haben soll. Die Vorinstanz scheint davon auszugehen, dass sich zwischen der Phase, als sich das Opfer "offenbar v�llig unauff�llig verhielt", und der Phase, als es "regungslos mit dem Kopf nach unten auf dem Wasser lag", eine Phase ereignete, in der sich Vorg�nge abspielten, welche die Vorinstanz als "besonderes und deshalb auff�lliges" respektive als "merkw�rdiges" Verhalten des Opfers umschreibt.
3.2.2 Von einem "besonderen und deshalb auff�lligen" respektive "merkw�rdigen" Verhalten des Opfers ist in der Anklageschrift weder ausdr�cklich noch implizit die Rede. Die Anklage wirft der Beschwerdef�hrerin vor, sie habe mangels permanenter �berwachung von einem optimalen Standort aus nicht "sofort" bemerkt, dass das Opfer "mit dem Kopf unter das Wasser geraten ist" (siehe angefochtenes Urteil S. 5). Gem�ss der Anklageschrift ist davon auszugehen, dass das Opfer "aus welchen Gr�nden auch immer" "lautlos im Wasser abgesunken ist, ohne dass es durch die Angeklagte bemerkt wurde" (siehe angefochtenes Urteil S. 4). F�r die Angeklagte sei vorhersehbar gewesen, dass ein siebenj�hriges Kind "mit dem Kopf unter Wasser geraten konnte"; damit sei bei Kindern im Alter von sechs bis acht Jahren "immer zu rechnen, da diese entweder gar noch nicht schwimmen k�nnen oder dann sicherlich noch keine ge�bten Schwimmer sind" (siehe angefochtenes Urteil S. 4). Von der Angeklagten sei zu erwarten gewesen, "dass sie st�ndig darauf achtet, wie viele K�pfe von schwimmenden Kindern sich �ber dem Wasser befinden" (siehe angefochtenes Urteil S. 5). Die Anklage begr�ndet mithin den Vorwurf der Fahrl�ssigkeit damit, dass die Beschwerdef�hrerin mangels gen�gender Sorgfalt nicht sofort bemerkt habe, dass das Opfer "mit dem Kopf unter das Wasser geraten" war. Die Vorinstanz stellt demgegen�ber offenbar nicht auf einen solchen Umstand ab, sondern erw�gt stattdessen, dass sich das Opfer "besonders und deshalb auff�llig" beziehungsweise "merkw�rdig" verhalten habe.
3.2.3 Es ist davon auszugehen, dass das Opfer sich in einer ersten Phase v�llig unauff�llig verhielt und in einer sp�teren Phase mit dem Kopf nach unten regungslos auf dem Wasser lag. Was zwischen diesen beiden Phasen allenfalls geschah, ergibt sich aus dem angefochtenen Urteil nicht. Die Annahme der Vorinstanz, das Opfer habe sich, bevor es mit dem Kopf nach unten regungslos auf dem Wasser lag, "besonders und deshalb auff�llig" respektive "merkw�rdig" verhalten, findet in der Anklageschrift keine Grundlage. Der angefochtene Entscheid verst�sst insoweit gegen den Anklagegrundsatz.
3.3 Die Vorinstanz verletzt zudem ihre Begr�ndungspflicht, da mangels diesbez�glicher Erl�uterungen unklar ist, was sie mit dem von ihr im angefochtenen Entscheid (S. 21) genannten "besonderen und deshalb auff�lligen" respektive "merkw�rdigen" Verhalten des Opfers meint, welches die Beschwerdef�hrerin bei der nach der Ansicht der Vorinstanz gebotenen permanenten �berwachung in stehender Position von der L�ngsseite des Beckens fr�hzeitig entdeckt h�tte. Ebenso ist unklar, was die Vorinstanz mit der im angefochtenen Urteil (S. 19) erw�hnten "ersten Phase des lautlosen und raschen Ertrinkungsvorganges" meint, welche die Beschwerdef�hrerin nicht bemerkt habe. Unklar ist ferner, worin das "konkrete Verhalten des Opfers" (angefochtenes Urteil S. 19) bestanden haben soll, welches nach der Ansicht der Vorinstanz Anlass f�r eine erh�hte Aufmerksamkeit seitens der Beschwerdef�hrerin gewesen w�re. Die Vorinstanz stellt mit den zitierten Ausf�hrungen nicht konkrete Tatsachen fest, sondern sie interpretiert ein allf�lliges Verhalten des Opfers, ohne dar�ber tats�chliche Feststellungen zu treffen.
3.4.1 Die Beschwerdef�hrerin macht geltend, sie habe im Berufungsverfahren wie schon vor der ersten Instanz eingehend dargelegt, dass ein Ertrinkungsvorgang bei Kindern nur sehr schwer erkennbar sei, und sich zum Beweis auf das Erg�nzungsgutachten des Instituts f�r Rechtsmedizin der Universit�t Z�rich vom 13. Januar 2009 und auf eine von ihr eingereichte Informationsschrift "Ertrinkungsnotfall" der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft berufen. Sie habe zudem vorgetragen, dass sie den Gegenstand des vorliegenden Verfahrens bildenden Ertrinkungsnotfall in einer allerersten Phase bemerkt und darauf sofort reagiert habe, und sich zum Beweis auf die Aussagen der Zeuginnen C._________ und B._________ berufen. Die Vorinstanz habe sich mit diesen Vorbringen und den diesbez�glichen Beweismitteln nicht auseinandergesetzt und auch dadurch ihre Begr�ndungspflicht verletzt. Die Annahme der Vorinstanz, das Opfer habe sich, bevor es mit dem Kopf nach unten regungslos auf dem Wasser gelegen habe, "besonders und deshalb auff�llig" respektive "merkw�rdig" verhalten, stehe im Widerspruch zum Gutachten und sei willk�rlich.
3.4.2 Die Vorinstanz gibt in ihren allgemeinen Erw�gungen zusammenfassend den Inhalt des Obduktionsgutachtens des Instituts f�r Rechtsmedizin der Universit�t Z�rich (nachfolgend: IRM Z�rich) vom 30. Oktober 2007 und des Erg�nzungsgutachtens des IRM Z�rich vom 13. Januar 2009 wieder (angefochtenes Urteil S. 14 ff.). Sie h�lt unter Hinweis auf das Erg�nzungsgutachten des IRM Z�rich fest, dass es durch das Einatmen von Wasser und somit durch den ersten Wasserkontakt mit der Kehlkopf-Innenseite sehr h�ufig zuerst zu einem sogenannten Kehlkopf-Schock und einem damit verbundenen reflektorischen Stimmlippenkrampf (reflektorischer Verschluss der Atemwege durch die Stimmb�nder) komme. Dies k�nne sehr rasch zu einem Bewusstseinsverlust f�hren, was dem Betroffenen das Ergreifen von Selbstrettungsmassnahmen verunm�gliche (keine Gegenwehr, lautloses und daher oftmals unbemerktes Versinken) (angefochtenes Urteil S. 15). Mit diesen wissenschaftlichen Erkenntnissen setzt sich die Vorinstanz bei der Beurteilung des konkreten Falles jedoch nicht auseinander. Auch in Anbetracht der zitierten wissenschaftlichen Erkenntnisse betreffend den Ertrinkungsvorgang h�tte die Vorinstanz erl�utern m�ssen, worin ihres Erachtens das "besondere und deshalb auff�llige" beziehungsweise "merkw�rdige" Verhalten des Opfers bestanden habe, welches die Beschwerdef�hrerin bei der gebotenen Sorgfalt h�tte erkennen k�nnen.
3.4.3 F�r die Frage sowohl der Fahrl�ssigkeit als auch des Kausalzusammenhangs ist zudem von Bedeutung, wie lange ein allf�lliges "besonderes und deshalb auff�lliges" respektive "merkw�rdiges" Verhalten des Opfers dauerte. Auch damit befasst sich die Vorinstanz nicht. Insoweit k�nnen auch die Aussagen der beiden Zeuginnen C._________ und B._________ von Bedeutung sein, mit welchen sich die Vorinstanz nicht auseinandersetzt.
3.5 Die Vorinstanz verst�sst mit ihrer Annahme, das Opfer habe sich, bevor es mit dem Kopf nach unten regungslos auf dem Wasser gelegen habe, "besonders und deshalb auff�llig" respektive "merkw�rdig" verhalten, gegen den Anklagegrundsatz. Sie verletzt zudem ihre Begr�ndungspflicht, da sie weder erl�utert, worin dieses Verhalten des Opfers sich konkret manifestiert und wie lange es angedauert habe, noch sich mit den von der Beschwerdef�hrerin angerufenen Beweismitteln auseinandersetzt, die eher gegen ein auff�lliges Verhalten des Opfers zu sprechen scheinen. Die Beschwerde ist deshalb begr�ndet, soweit sie sich gegen die Annahmen der Vorinstanz betreffend den konkreten Ertrinkungsvorgang richtet.
4.1 Die Vorinstanz wirft der Beschwerdef�hrerin hinsichtlich des Standorts eine Sorgfaltspflichtverletzung vor. Sie h�lt fest, die Beschwerdef�hrerin habe sich an der Stirnseite des Beckens, etwa in der Mitte, neben B._________ auf die Treppe gesetzt. Entgegen ihrem Einwand in der Berufungsantwort lasse sich den Akten nicht entnehmen, dass sie sich auf die zweite beziehungsweise obere der beiden Treppenstufen gesetzt habe, mindestens aber sei sie rund 3,6 m vom Beckenrand entfernt gewesen. Nachdem sie sich hingesetzt habe, habe sie nicht mehr die M�glichkeit gehabt, sich frei und flexibel zu bewegen und ihre Position jederzeit derjenigen der Kinder anzupassen. Sitzend habe sie nicht stets die uneingeschr�nkte �bersicht �ber das Becken gehabt. Die Beschwerdef�hrerin habe ein 16 m langes und - selbst bei Beschr�nkung auf den Bereich, in welchem s�mtliche Kinder noch (mit dem Kopf �ber dem Wasser) stehen konnten - einige Meter breites Becken beobachten m�ssen. Eine Aufsicht und eine Pr�senz, die gegebenenfalls ein sofortiges Eingreifen erlaubt h�tten, sei durch das Sitzen auf der Treppe rund 3,6 m vom vorderen und fast 20 m vom hinteren Becken (recte: Beckenrand) entfernt nicht mehr gew�hrleistet gewesen (angefochtenes Urteil S. 18). In ihren Erw�gungen zum Kausalzusammenhang h�lt die Vorinstanz fest, bei einer permanenten �berwachung in einer stehenden Position an der L�ngsseite des Nichtschwimmerbeckens h�tte die Beschwerdef�hrerin das besondere und deshalb auff�llige Verhalten des Opfers fr�hzeitig entdeckt und unmittelbar eingreifen k�nnen (angefochtenes Urteil S. 21).
Die Beschwerdef�hrerin wirft der Vorinstanz Missachtung des Anklagegrundsatzes, Verletzung der Begr�ndungspflicht, willk�rliche Beweisw�rdigung und Verletzung der Maxime "in dubio pro reo" sowie ferner Verletzung des kantonalen Strafprozessrechts in Bezug auf verschiedene Annahmen vor, die dem Vorwurf des falschen �berwachungsstandorts zu Grunde liegen (Beschwerde S. 12-21).
4.2.1 Indem die Vorinstanz der Beschwerdef�hrerin entgegenh�lt, dass sich f�r deren Darstellung, sie sei nicht auf der ersten beziehungsweise unteren, sondern auf der zweiten respektive oberen Treppenstufe gesessen, den Akten nichts entnehmen lasse, auferlegt sie der Beschwerdef�hrerin in unzul�ssiger Weise die Beweislast, wodurch sie die Maxime "in dubio pro reo" als Beweislastregel verletzt.
Auch in einer sitzenden Position auf der oberen respektive zweiten Treppenstufe war indessen nach der im Ergebnis willk�rfreien Schlussfolgerung der Vorinstanz die Sichth�he niedriger als in einer stehenden Position, da die beiden Stufen lediglich 34 cm respektive 35 cm hoch waren, wie sich aus der Darstellung in der Beschwerdeschrift (S. 15) ergibt.
4.2.2 Soweit die Vorinstanz in ihren Erw�gungen zum Kausalzusammenhang der Beschwerdef�hrerin vorwirft, dass sich diese statt an der Stirnseite zum Zwecke einer besseren �bersicht an einer L�ngsseite des Beckens h�tte aufhalten sollen, verletzt sie den Anklagegrundsatz, da ein solcher Vorwurf in der Anklageschrift nicht erhoben wird. Die Vorinstanz begr�ndet im �brigen nicht, weshalb die Beschwerdef�hrerin auf der L�ngsseite eine bessere �bersicht �ber die Gesamtheit der Kinder im Becken gehabt h�tte als auf der Stirnseite. Dem genannten Vorwurf kommt indessen keine wesentliche Bedeutung zu, wie sich aus dem Gesamtzusammenhang der vorinstanzlichen Erw�gungen ergibt (siehe E. 4.3 hiernach).
4.3.1 Nach der Auffassung der Vorinstanz h�tte die Beschwerdef�hrerin bei der gebotenen Sorgfalt am Beckenrand stehen und ihre Position jederzeit der Position der Kinder anpassen m�ssen. Indem die Beschwerdef�hrerin stattdessen 3,6 m vom Beckenrand entfernt gesessen sei, habe sie sich sorgfaltswidrig verhalten, da sie in dieser Position nicht stets die uneingeschr�nkte �bersicht �ber das Becken gehabt habe und ein sofortiges Eingreifen nicht mehr gew�hrleistet gewesen sei.
4.3.2 Mit diesen Ausf�hrungen wirft die Vorinstanz der Beschwerdef�hrerin entgegen deren Einwand (Beschwerde S. 16) nicht vor, dass zufolge der gew�hlten Position auch nach Wahrnehmung des Vorfalls eine Intervention nur mit einer zeitlichen Verz�gerung m�glich gewesen sei, da die Beschwerdef�hrerin nicht sofort habe ins Wasser springen k�nnen, sondern zun�chst habe aufstehen und die Strecke von 3,6 m zum Beckenrand zur�cklegen m�ssen. Die Vorinstanz h�lt an einer anderen Stelle ihres Urteils ausdr�cklich fest, dass der Beschwerdef�hrerin vom Augenblick an, als sie das Opfer regungslos mit dem Kopf nach unten auf dem Wasser liegend wahrgenommen habe, keine Pflichtwidrigkeiten vorzuwerfen seien, zumal sie unverz�glich eingeschritten sei und das Opfer aus dem Wasser geborgen habe (siehe angefochtenes Urteil S. 17 E. 2.6.3). Die Vorinstanz wirft der Beschwerdef�hrerin lediglich vor, dass diese zufolge ihrer sitzenden Position 3,6 m vom Beckenrand entfernt nicht stets die uneingeschr�nkte �bersicht �ber das Becken gehabt habe und daher ein allf�lliges Ereignis nicht rasch m�glichst habe erkennen und aus diesem Grunde nicht sofort habe eingreifen k�nnen.
4.3.3 Es ist nach einem insoweit zutreffenden Einwand in der Beschwerdeschrift nicht ersichtlich, wie die Beschwerdef�hrerin, entsprechend den Anforderungen der Vorinstanz, ihren Standort stets der Position der Kinder h�tte anpassen sollen. Die zw�lf Kinder hatten nicht eine einzige Position, welche sie jeweils in gleicher Weise ver�nderten, sondern jedes Kind hatte seine eigene Position im Becken, die es jeweils individuell ver�nderte. Es w�re der Beschwerdef�hrerin daher gar nicht m�glich gewesen, ihren Standort am Beckenrand stets jeweils "der Position" der Kinder im Becken anzupassen.
4.3.4 Die Beschwerdef�hrerin macht geltend, die Feststellung im angefochtenen Urteil, sie habe aus ihrer Position nicht stets die uneingeschr�nkte �bersicht �ber das Becken gehabt, weiche von der Feststellung im erstinstanzlichen Entscheid ab, wonach sie aus ihrer Position das gesamte Becken in seiner Totalen habe �berblicken k�nnen. Die Vorinstanz h�tte, wie sich aus � 222 Abs. 2 aStPO/AG ergebe, von dem durch die erste Instanz festgestellten Sachverhalt in diesem wesentlichen Punkt nicht abweichen d�rfen, ohne die diesbez�gliche Beweisabnahme zu wiederholen. Dies habe sie jedoch unterlassen. Die Beschwerdef�hrerin macht im Weiteren geltend, im angefochtenen Entscheid werde weder begr�ndet noch durch Aktenst�cke belegt, weshalb und inwiefern sie von ihrem Standort aus keine gen�gende �bersicht �ber das Becken gehabt habe. Aus den Akten (Fotos) ergebe sich im Gegenteil klar und deutlich, dass sie aus ihrer Position - 3,6 m vom stirnseitigen Beckenrand entfernt auf der oberen Treppenstufe sitzend - das ganze Becken und s�mtliche Kinder in ihrem Blickfeld gehabt habe.
4.3.5 In der Tat hatte die Beschwerdef�hrerin aus ihrer Position durchaus das ganze Becken und s�mtliche Kinder im Blickfeld, wie sich aus den in den Akten enthaltenen Fotos (kant. Akten p. 47 ff., 69, 76) ergibt. Indem die Vorinstanz festh�lt, die Beschwerdef�hrerin habe aus ihrer Position nicht "stets" die uneingeschr�nkte �bersicht �ber das Becken gehabt, bringt sie indessen zum Ausdruck, dass aus der Position der Beschwerdef�hrerin die �bersicht �ber einzelne Kinder, je nach deren Position im Becken, zeitweise eingeschr�nkt war. Die Beschwerdef�hrerin war 3,6 m vom stirnseitigen Beckenrand beziehungsweise knapp 20 m von denjenigen Kindern entfernt, die sich allenfalls an der gegen�berliegenden Stirnseite des 16 m langen Beckens aufhielten. In Anbetracht dieser Entfernung sowie mit R�cksicht darauf, dass die Beschwerdef�hrerin nicht stand, sondern auf der oberen Treppenstufe und somit 69 cm �ber dem Boden sass, ist die Feststellung der Vorinstanz, verstanden in dem Sinne, dass die Beschwerdef�hrerin aus ihrer Position nicht stets die uneingeschr�nkte �bersicht �ber alle zw�lf Kinder im Becken hatte, nicht willk�rlich. In einem so verstandenen Sinne weicht die vorinstanzliche Feststellung auch nicht in einem wesentlichen Punkt von der Feststellung der ersten Instanz ab, wonach die Beschwerdef�hrerin aus ihrer Position das gesamte Becken in seiner Totalen habe �berblicken k�nnen.
W�re die Beschwerdef�hrerin am stirnseitigen Beckenrand gestanden, so h�tte sie nach der im Ergebnis willk�rfreien sinngem�ssen Feststellung der Vorinstanz eine bessere �bersicht insbesondere �ber diejenigen Kinder gehabt, welche sich allenfalls am jenseitigen stirnseitigen Beckenrand aufhielten.
4.4 Eine Verurteilung wegen fahrl�ssiger T�tung setzt voraus, dass das sorgfaltswidrige Verhalten f�r den Eintritt des Erfolgs relevant war, dass mit andern Worten der tatbestandsm�ssige Erfolg mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht eingetreten w�re, wenn die Beschuldigte sich sorgfaltsgem�ss verhalten h�tte. Somit stellt sich unter anderem die Frage, ob die Beschwerdef�hrerin ein allf�lliges "besonderes und deshalb auff�lliges" respektive "merkw�rdiges" Verhalten des Opfers fr�her wahrgenommen h�tte, wenn sie nicht 3,6 m vom Beckenrand entfernt gesessen, sondern am Beckenrand gestanden w�re. Mit dieser Frage setzt sich die Vorinstanz im angefochtenen Urteil nicht auseinander, wie die Beschwerdef�hrerin mit Recht beanstandet (Beschwerde S. 15 f.). Aus dem Umstand, dass aus der Position der Beschwerdef�hrerin die �bersicht �ber das Becken nicht stets uneingeschr�nkt war, dass mit anderen Worten die Beschwerdef�hrerin aus ihrer Position nicht s�mtliche Kinder ungeachtet von deren Position stets uneingeschr�nkt sehen konnte, folgt nicht, dass auch die Sicht der Beschwerdef�hrerin auf das konkrete Opfer im massgebenden Zeitraum eingeschr�nkt war und daher die Beschwerdef�hrerin allf�llige Anzeichen, die auf ein Ertrinken des Opfers hindeuteten, nur mit zeitlicher Verz�gerung hatte wahrnehmen k�nnen. Die Sicht und damit die Wahrnehmungsm�glichkeiten der Beschwerdef�hrerin hingen nicht allein von deren Standort, sondern auch von der Position des konkreten Opfers im massgebenden Zeitraum ab. Damit setzt sich die Vorinstanz nicht auseinander. Es ist somit mangels diesbez�glicher tats�chlicher Feststellungen im angefochtenen Entscheid offen, ob die Beschwerdef�hrerin ein allf�lliges "besonderes und deshalb auff�lliges" respektive "merkw�rdiges" Verhalten des konkreten Opfers aus einer stehenden Position am Beckenrand eher wahrgenommen h�tte als aus der von ihr tats�chlich eingenommenen sitzenden Position 3,6 m vom Beckenrand entfernt. Die Beschwerdef�hrerin bestreitet dies und macht unter Hinweis auf die in den kantonalen Akten enthaltenen Fotos (kant. Akten p. 69, 76, 77, 104) geltend, dass sich das Opfer im massgebenden Zeitraum ziemlich nahe an jenem stirnseitigen Beckenrand aufgehalten habe, an dessen N�he sie selbst positioniert gewesen sei, und dass sich der Vorfall in ihrem direkten, unmittelbaren und uneingeschr�nkten Blickfeld ereignet habe (Beschwerde S. 15/16, 30/31).
5.1 Die Vorinstanz wirft der Beschwerdef�hrerin als zweite Sorgfaltspflichtverletzung vor, dass die permanente �berwachung aller Kinder nicht gew�hrleistet gewesen sei. Unter den gegebenen Umst�nden sei eine besonders intensive �berwachung erforderlich gewesen. Es liege auf der Hand, dass bei zw�lf spielenden Kindern eine gewisse Un�bersichtlichkeit entstanden sei. Die Beschwerdef�hrerin k�nne sich nicht dadurch entlasten, dass sie nicht alle Kinder gleichzeitig im Auge habe behalten k�nnen. Es w�re ihr m�glich gewesen, die zw�lf Kinder im Sinne eines Gesamt�berblicks dauernd im Augenwinkel zu behalten beziehungsweise das Schwimmbecken zu "scannen" und bei Auff�lligkeiten sofort einzuschreiten. Dazu h�tte sie alle ihr zumutbaren organisatorischen Massnahmen ergreifen und unter anderem den bestm�glichen Standort w�hlen m�ssen, um den n�tigen �berblick zu behalten (angefochtenes Urteil S. 19).
Die Beschwerdef�hrerin macht geltend, diese Ausf�hrungen der Vorinstanz seien weder sprachlich noch inhaltlich nachvollziehbar und offensichtlich unrichtig. Was ihr die Vorinstanz damit konkret vorwerfe, lasse sich dem angefochtenen Urteil nicht entnehmen. Die darin verwendeten Begriffe beispielsweise des "Scannens" seien im konkreten Zusammenhang unklar. Sie habe sich entgegen der schlicht aktenwidrigen Unterstellung der Vorinstanz nie mit dem Argument zu entlasten versucht, dass sie nicht alle Kinder habe im Auge behalten k�nnen. Im Gegenteil habe sie stets ausgesagt, dass sie dauernd das Becken �berblickt und alle Kinder in ihrem Blickfeld gehabt habe (Beschwerde S. 21 f.).
5.2 Den Ausf�hrungen im angefochtenen Urteil kann in der Tat nicht entnommen werden, was die Vorinstanz der Beschwerdef�hrerin unter dem Gesichtspunkt der nicht permanenten �berwachung konkret vorwirft. Aus dem angefochtenen Entscheid geht nicht hervor, was die Beschwerdef�hrerin nach der Auffassung der Vorinstanz im Einzelnen noch h�tte tun m�ssen, aber unterlassen hat. Die Vorinstanz erw�hnt konkret einzig die Wahl des bestm�glichen Standorts, und sie wiederholt damit den Vorwurf, dass der Standort der Beschwerdef�hrerin mangelhaft gewesen sei (siehe dazu E. 4 hievor). Welche konkreten weiteren "ihr zumutbaren organisatorischen Massnahmen" die Beschwerdef�hrerin nach der Auffassung der Vorinstanz noch h�tte ergreifen m�ssen, ergibt sich aus dem angefochtenen Urteil nicht. Die Beschwerdef�hrerin versuchte sich entgegen einer Bemerkung im angefochtenen Entscheid nicht mit dem Argument zu entlasten, sie habe nicht alle Kinder im Auge behalten k�nnen. Sie machte im Gegenteil geltend, sie habe aus ihrer Position das ganze Becken �berblickt und alle Kinder im Blickfeld gehabt.
Die Vorinstanz weist darauf hin, dass die Beschwerdef�hrerin beispielsweise zwei Gruppen h�tte bilden m�ssen und jeweils nur eine Gruppe in das Becken lassen d�rfen, falls sie sich "nicht in der Lage gef�hlt h�tte, alle Kinder gen�gend zu beaufsichtigen" (angefochtenes Urteil S. 19). Diese Voraussetzung ist indessen nicht erf�llt, da sich die Beschwerdef�hrerin sehr wohl in der Lage f�hlte, die zw�lf Kinder gen�gend zu beaufsichtigen. Das Becken ist 16 m lang und 9,5 m breit, und alle zw�lf Kinder, einschliesslich das Opfer, hielten sich - entsprechend den Instruktionen der Beschwerdef�hrerin - in dem Bereich des Beckens auf, in welchem sie (mit dem Kopf �ber dem Wasser) stehen konnten, mithin innerhalb einer Fl�che 16 m x ca. 5 m. Im �brigen verstiesse es gegen den Anklagegrundsatz, die Fahrl�ssigkeit auch mit dem Argument zu begr�nden, die Beschwerdef�hrerin habe es unterlassen, zwei Gruppen zu bilden. Ein solcher Vorwurf wird in der Anklageschrift nicht erhoben.
6.1 Gem�ss den Ausf�hrungen im angefochtenen Urteil h�tte die Beschwerdef�hrerin bei einer permanenten �berwachung in einer stehenden Position an der L�ngsseite des Nichtschwimmerbeckens das besondere und deshalb auff�llige Verhalten des Opfers fr�hzeitig entdeckt und unmittelbar eingreifen k�nnen, bevor der Knabe regungslos mit dem Kopf nach unten auf dem Wasser gelegen w�re. Damit h�tte eine Sch�digung vermieden werden k�nnen. Selbst wenn der Knabe aber bereits Wasser eingeatmet und einen reflektorischen Stimmlippenkrampf erlitten h�tte, h�tten die Rettungsmassnahmen fr�her greifen k�nnen. W�re die Beschwerdef�hrerin n�mlich so nahe am Becken gewesen, h�tte sie auch festgestellt, wie sich die Kinder verhielten und wie sich die einzelnen im Wasser bewegten. Dabei w�re ihr mit grosser Wahrscheinlichkeit das Opfer sp�testens in dem Moment aufgefallen, als es sich merkw�rdig zu verhalten begonnen habe respektive - falls der Blick der Beschwerdef�hrerin in diesem Zeitpunkt auf einen anderen Ort des Beckens gerichtet gewesen w�re - kurze Zeit sp�ter. Aufgrund dieses entscheidenden Zeitgewinns h�tte der Knabe gerettet und jedenfalls am Leben erhalten werden k�nnen. Die Reanimationsmassnahmen h�tten schneller begonnen werden k�nnen, und angesichts der Wiederbelebungszeit f�r das Gehirn, die gem�ss dem Erg�nzungsgutachten des IRM Z�rich vom 13. Januar 2009 zirka f�nf bis maximal zehn Minuten dauere, h�tte h�chstwahrscheinlich nicht nur die Kreislauffunktion wieder hergestellt, sondern auch vermieden werden k�nnen, dass das Gehirn derart gesch�digt worden w�re, dass der Hirntod eingetreten w�re (angefochtenes Urteil S. 21).
Die Beschwerdef�hrerin r�gt auch in diesem Punkt eine Verletzung der Begr�ndungspflicht und willk�rliche Beweisw�rdigung in mehrfacher Hinsicht (Beschwerde S. 23 - 26).
6.2.1 Aus dem angefochtenen Urteil geht, wie erw�hnt, mangels diesbez�glicher Erl�uterungen nicht hervor, was die Vorinstanz mit dem "besonderen und deshalb auff�lligen" respektive "merkw�rdigen" Verhalten des Opfers meint, welche tats�chlichen Vorg�nge mithin damit festgestellt werden sollen (siehe E. 3 hievor). Somit ist auch offen, ob allf�llige Vorg�nge, die sich ereignet haben sollen, bevor das Opfer mit dem Kopf nach unten regungslos auf dem Wasser lag, �berhaupt als erste Anzeichen f�r den Beginn eines m�glichen Ertrinkens zu interpretieren gewesen w�ren.
Aus dem angefochtenen Entscheid geht ebenfalls nicht hervor, wann und wie lange sich das Opfer "besonders und deshalb auff�llig" respektive "merkw�rdig" verhielt, bevor es mit dem Kopf nach unten regungslos auf dem Wasser lag und alsdann von der Beschwerdef�hrerin geborgen wurde. Im angefochtenen Urteil ist lediglich von einem "entscheidenden Zeitgewinn" die Rede, aufgrund dessen der Knabe h�tte gerettet und jedenfalls am Leben erhalten werden k�nnen. Wie viel Zeit bei Anwendung der nach der Ansicht der Vorinstanz gebotenen Sorgfalt tats�chlich gewonnen worden w�re, ergibt sich - wie in der Beschwerde mit Recht eingewendet wird - aus dem angefochtenen Urteil nicht. Damit ist auch offen, ob dieser allf�llige Zeitgewinn f�r die Rettung des Lebens des Opfers entscheidend gewesen w�re, was eine Fachfrage ist.
6.2.2 Die Vorinstanz gibt zwar in ihren allgemeinen Urteilserw�gungen das Gutachten des IRM Z�rich vom 30. Oktober 2007 und das Erg�nzungsgutachten des IRM Z�rich vom 13. Januar 2009 ausf�hrlich wieder (angefochtener Entscheid S. 14 ff.). Sie setzt sich aber mit diesen Gutachten nicht auseinander und f�hrt nicht aus, welche Konsequenzen sich aus den Gutachten f�r den vorliegenden Fall ergeben. Im Erg�nzungsgutachten wird ausgef�hrt, dass laut Literatur ein Ertrinkungsvorgang vom Verlegen der Atemwege durch Wasser (Unm�glichkeit der Sauerstoffaufnahme durch die Lungen) bis zum Herz-Kreislaufstillstand ca. 3 - 5 Minuten dauert. Durch das Einatmen von Wasser und somit durch den ersten Wasserkontakt mit der Kehlkopf-Innenseite komme es sehr h�ufig zuerst zu einem sogenannten Kehlkopf-Schock und einem damit verbundenen reflektorischen Stimmlippenkrampf (reflektorischer Verschluss der Atemwege durch die Stimmb�nder). Dies k�nne sehr rasch zu einem Bewusstseinsverlust f�hren, was dem Betroffenen das Ergreifen von Selbstrettungsmassnahmen verunm�gliche (keine Gegenwehr, lautloses und daher oftmals unbemerktes Versinken). In dieser Phase des Ertrinkens - bis zum Nachlassen des Stimmlippenkrampfes - w�rden oft gr�ssere Mengen Wasser verschluckt, was zum Erbrechen f�hren k�nne. Da der Atemantrieb anfangs noch erhalten sei, gelange nun Wasser in die Lungen (Erg�nzungsgutachten S. 2, kant. Akten p. 146). Das Erg�nzungsgutachten h�lt fest, da die zeitlichen Abl�ufe des Ereignisses vom Morgen des 20. August 2007 nicht im Detail bekannt seien, lasse sich nicht bestimmen, ob ein rascherer Beginn der Reanimationsbem�hungen quod ad vitam und insbesondere auch bez�glich des neurologischen Outcomes zum Erfolg gef�hrt h�tte. Daher konnte der Experte auch die Fragen, ob das Leben des Opfers bei sofortiger Reanimation beziehungsweise bei einem Einsatz der Ambulanz um einige Minuten fr�her h�tte gerettet werden k�nnen, nicht abschliessend beantworten (Erg�nzungsgutachten S. 3, kant. Akten p. 147). Mit diesen Ausf�hrungen des Gutachters setzt sich die Vorinstanz im angefochtenen Urteil nicht auseinander. Statt dessen geht sie ohne Begr�ndung davon aus, dass bei Anwendung der ihres Erachtens gebotenen Sorgfalt ein entscheidender Zeitgewinn resultiert h�tte und dadurch das Leben des Opfers h�chstwahrscheinlich gerettet worden w�re.
6.2.3 Unklar ist im Weiteren, was die Vorinstanz mit ihrer Erw�gung zum Ausdruck bringen will, dass die Rettungsmassnahmen fr�her h�tten greifen k�nnen, selbst wenn der Knabe bereits Wasser eingeatmet und einen reflektorischen Stimmlippenkrampf erlitten h�tte.
6.2.4 Die zusammenfassende Schlussfolgerung der Vorinstanz, der Erfolg w�re bei einer permanenten �berwachung in einer stehenden Position h�chstwahrscheinlich verhindert worden, ist mangels diesbez�glicher tats�chlicher Feststellungen im angefochtenen Urteil nicht begr�ndet.
Die Beschwerdef�hrerin r�gt eine Verletzung von Art. 12 Abs. 3 und Art. 117 StGB. Sie macht geltend, selbst auf der Grundlage der tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz falle eine Verurteilung wegen fahrl�ssiger T�tung ausser Betracht, da ihr Verhalten nicht pflichtwidrig unvorsichtig und f�r den eingetretenen Erfolg nicht im rechtlichen Sinne relevant kausal gewesen sei (Beschwerde S. 28 ff.).
7.1 Die Beschwerdef�hrerin anerkennt mit Recht, dass sie als verantwortliche Lehrerin w�hrend des Schwimmunterrichts von Gesetzes wegen eine Obhutspflicht traf und ihr daher eine Garantenstellung zukam. Ob sie entsprechend den Erw�gungen im angefochtenen Urteil (S. 16 E. 2.5) durch das Abhalten des Schwimmunterrichts eine Gefahr f�r das Leben und die Gesundheit der Schulkinder schuf und auch aus diesem Grunde eine Obhutspflicht traf, was in der Beschwerde (S. 28/29) bestritten wird, kann hier dahingestellt bleiben.
7.2 Die Beschwerdef�hrerin macht geltend, die Wahl des Standorts sei nicht pflichtwidrig unvorsichtig gewesen. Selbst wenn aus nachtr�glicher Sicht ein anderer Standort m�glicherweise vorteilhafter gewesen w�re, k�nne daraus nicht ohne weiteres auf eine Sorgfaltswidrigkeit geschlossen werden. Andernfalls w�rde der "richtige" Standort je nach Ablauf des Unfalls an allen m�glichen Stellen liegen.
7.2.1 Es war grunds�tzlich nicht pflichtwidrig unvorsichtig, dass die Beschwerdef�hrerin ihre Position nicht an einer der beiden 16 m langen L�ngsseiten, sondern an einer der beiden 9,5 m langen Stirnseiten des rechteckigen Beckens w�hlte. Der Beckenboden verl�uft entlang den Stirnseiten des Beckens kontinuierlich nach unten. Die Beschwerdef�hrerin hatte, indem sie sich ungef�hr in der Mitte der Stirnseite aufhielt, linkerhand den weniger tiefen und rechterhand den tieferen Bereich des gesamten Beckens im Blickfeld.
7.2.2 W�re die Beschwerdef�hrerin am stirnseitigen Beckenrand gestanden, so h�tte sie nach der im Ergebnis willk�rfreien sinngem�ssen Feststellung der Vorinstanz eine bessere �bersicht �ber diejenigen Kinder gehabt, welche sich allenfalls am jenseitigen stirnseitigen Beckenrand aufhielten (siehe E. 4.3.5 hievor). Indem die Beschwerdef�hrerin stattdessen 3,6 m vom stirnseitigen Beckenrand entfernt auf der zweiten respektive oberen Treppenstufe und somit lediglich 69 cm �ber dem Boden sass, handelte sie nach der im Ergebnis zutreffenden Auffassung der Vorinstanz sorgfaltswidrig. Ob diese Sorgfaltswidrigkeit auch relevant war, ist jedoch mangels diesbez�glicher tats�chlicher Feststellungen im angefochtenen Urteil offen (siehe E. 4.4 hievor).
7.3 Mangels diesbez�glicher tats�chlicher Feststellungen im angefochtenen Urteil ist auch unklar, inwiefern die Beschwerdef�hrerin nach der Auffassung der Vorinstanz die Kinder nicht "permanent" �berwacht habe, aus welchen Gr�nden die von der Beschwerdef�hrerin tats�chlich praktizierte �berwachung sorgfaltswidrig und inwiefern eine allf�llige Sorgfaltspflichtverletzung relevant gewesen sei. Der Vorwurf der Sorgfaltspflichtverletzung durch nicht permanente beziehungsweise nicht gen�gend intensive �berwachung der Kinder ist mangels diesbez�glicher tats�chlicher Feststellungen im angefochtenen Entscheid nicht begr�ndet (siehe E. 5 hievor).
7.4 Mangels diesbez�glicher tats�chlicher Feststellungen im angefochtenen Urteil ist sodann offen, wie viel Zeit bei Anwendung der nach der Ansicht der Vorinstanz gebotenen Sorgfalt gewonnen und ob bei einem entsprechend fr�heren Beginn der Reanimationsmassnahmen der Tod des Opfers h�chstwahrscheinlich verhindert worden w�re (siehe E. 6 hievor).
Die vorinstanzlichen Erw�gungen reichen somit mangels tats�chlicher Feststellungen im angefochtenen Entscheid zur Begr�ndung des Schuldspruchs wegen fahrl�ssiger T�tung nicht aus. Die Beschwerde ist daher gutzuheissen, das Urteil des Obergerichts des Kantons Aargau vom 30. September 2010 aufzuheben und die Sache zur neuen Entscheidung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
Es ist den kantonalen Beh�rden von Bundesrechts wegen unbenommen, den Sachverhalt n�her abzukl�ren und hernach, unter Beachtung des Anklagegrundsatzes, neu dar�ber zu entscheiden, ob die Beschwerdef�hrerin durch ihr Verhalten im Sinne von Art. 117 in Verbindung mit Art. 12 Abs. 3 StGB fahrl�ssig den Tod des Opfers verursacht hat. Die Vorinstanz wird insbesondere klarstellen, in welchen konkreten tats�chlichen Vorg�ngen sich das von ihr so bezeichnete "besondere und deshalb auff�llige" respektive "merkw�rdige" Verhalten des Opfers manifestierte; wie lange dieses Verhalten andauerte; inwiefern zufolge der von der Beschwerdef�hrerin gew�hlten sitzenden Position 3,6 m vom stirnseitigen Beckenrand entfernt die Sicht der Beschwerdef�hrerin auf das konkrete Opfer unter Ber�cksichtigung von dessen Position im massgebenden Zeitraum eingeschr�nkt war; um wie viel Zeit fr�her die Beschwerdef�hrerin das von der Vorinstanz so bezeichnete "besondere und deshalb auff�llige" respektive "merkw�rdige" Verhalten des Opfers wahrgenommen h�tte, wenn sie die zw�lf Kinder im Becken aus einer stehenden Position am stirnseitigen Beckenrand �berwacht h�tte, und weshalb bei einem entsprechend fr�heren Eingreifen und somit entsprechend fr�heren Beginn der Reanimationsmassnahmen unter Ber�cksichtigung des Zustands des Opfers in jenem Zeitpunkt der Tod h�chstwahrscheinlich verhindert worden w�re.
Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind keine Kosten zu erheben (Art. 66 Abs. 1 und 4 BGG) und hat der Kanton Aargau der Beschwerdef�hrerin eine Entsch�digung zu zahlen (Art. 68 Abs. 1 BGG).
Die Beschwerde wird gutgeheissen, das Urteil des Obergerichts des Kantons Aargau, Strafgericht, 1. Kammer, vom 30. September 2010 aufgehoben und die Sache zur neuen Entscheidung an die Vorinstanz zur�ckgewiesen.
Der Kanton Aargau hat der Beschwerdef�hrerin eine Parteientsch�digung von Fr. 3'000.-- zu zahlen.