Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=V%20ZR%2090/69
Timestamp: 2019-07-21 22:24:50
Document Index: 330747374

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 82', '§ 2366', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 883', 'BGH', 'BGH', '§ 893', 'BGH', 'BGH', '§ 894', 'BGH', 'BGH']

BGH, 10.12.1971 - V ZR 90/69 - dejure.org
https://dejure.org/1971,418
BGH, 10.12.1971 - V ZR 90/69 (https://dejure.org/1971,418)
BGH, Entscheidung vom 10.12.1971 - V ZR 90/69 (https://dejure.org/1971,418)
BGH, Entscheidung vom 10. Dezember 1971 - V ZR 90/69 (https://dejure.org/1971,418)
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Gutgläubiger Ersterwerb einer Vormerkung vom Scheinerben
Verzicht auf die Rückzahlung des nicht beurkundeten Kaufpreisteils - Verpflichtung zur Übertragung des Eigentums an einem verkauften Grundstück - Voraussetzungen für die Ausstellung eines Erbscheins
BGHZ 57, 341
NJW 1972, 434
DNotZ 1972, 365
DB 1972, 280
Diese Regel ist bei § 82 InsO ebenso wenig anwendbar wie bei den §§ 2366, 2367 BGB (…vgl. hierzu BGH, Urt. v. 12. Oktober 1970 - III ZR 254/68, WM 1971, 54; ferner BGHZ 57, 341, 343) .
Der bei Erwerb der Vormerkung bestehende gute Glaube bleibt auch für den späteren Erwerb des durch die Vormerkung gesicherten dinglichen Rechts maßgebend (Bestätigung von BGHZ 57, 341 = NJW 1972, 434).
Denn dann hat der Beklagte keine durch Vormerkung zu sichernden Übereignungsansprüche und damit auch keine (wirksamen) Vormerkungen erlangt (vgl. Senat, BGHZ 57, 341, 343), so daß das Grundbuch unrichtig wäre.
Der Beklagte zu 2 könnte in diesem Falle, wenn das Grundbuch zugunsten von R. K. berichtigt würde, von diesem die Zustimmung zum Vollzug einer von ihm mit der Beklagten zu 1 vereinbarten (oder noch zu vereinbarenden) Auflassung verlangen (§§ 883 Abs. 2, 888 BGB entspr.; vgl. Senat, BGHZ 57, 341, 343;… Urt. v. 17. Juni 1994, V ZR 204/92, NJW 1994, 2947).
BGH, 30.04.1980 - V ZR 56/79
Zum Erlöschen der Auflassungsvormerkung
Auszugehen ist mit den Vorinstanzen davon, daß der Kläger die Vormerkung gutgläubig erwarb, weil die Bewilligung einer Vormerkung, wenn deren Eintragung erfolgt, als Verfügung im Sinne von § 893 BGB anzusehen ist (std. Rspr. des Senats, vgl. BGHZ 57, 341, 343).
Der Eintritt der Bösgläubigkeit nach diesem Zeitpunkt ist nach höchstrichterlicher Rechtsprechung unschädlich (BGHZ 57, S. 341).
Die zugunsten der Beklagten eingetragene Auflassungsvormerkung ist jedoch unwirksam, und die Kläger können gemäß § 894 BGB analog die Zustimmung zur Löschung fordern (RGZ 163, 62), wenn der gesicherte Auflassungsanspruch der Beklagten nicht entstanden ist (BGHZ 57, 341, 344) [BGH 10.12.1971 - V ZR 90/69].
OLG Jena, 22.09.1999 - 7 U 229/99
Anspruch auf Grundbuchberichtigung ; Beendigung des Mietverhältnisses ; Zeitpunkt …
OLG Köln, 05.07.1982 - 2 Wx 49/81