Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=28.11.1990&Aktenzeichen=2%20StR%20536/90
Timestamp: 2019-11-13 02:42:49
Document Index: 297536907

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 29', '§ 261', '§ 29', '§ 261', 'BGH', 'BGH', '§ 267', 'BGH', '§ 261', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 267', '§ 176', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 267', '§ 261', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 261', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 267', 'BGH', '§ 1', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 267', 'BGH', '§ 1', 'BGH', 'BGH']

BGH, 28.11.1990 - 2 StR 536/90 - dejure.org
https://dejure.org/1990,1214
BGH, 28.11.1990 - 2 StR 536/90 (https://dejure.org/1990,1214)
BGH, Entscheidung vom 28.11.1990 - 2 StR 536/90 (https://dejure.org/1990,1214)
BGH, Entscheidung vom 28. November 1990 - 2 StR 536/90 (https://dejure.org/1990,1214)
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Betäubungsmittel - Mindestzahl - Mindestmenge - Feststellbarkeit - Verurteilung - Strafbares Verhalten - Konkrete Bezeichnung
BtMG § 29 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1; StPO § 261
BtMG § 29 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 ; StPO § 261
StV 1991, 245
Die Feststellungen zur Sache sind - insbesondere nach den Maßstäben von BGH NStZ 1986, 275 f.; BGHR StPO § 267 Abs. 1 Satz 1 Mindestfeststellungen 1; BGH StV 1992, 6 f. - hinreichend konkret, um den Schuldspruch zu tragen.
Je weniger konkrete Tatsachen über den Schuldvorwurf ermittelt wurden, desto fraglicher wird es, ob der Richter von der Tat überhaupt im Sinne von § 261 StPO überzeugt sein kann (BGHSt 10, 137, 139;… BGH, Urt. v. 5. Mai 1982 - 2 StR 61/82; Beschl. v. 22. Februar 1985 - 2 StR 50/87; v. 21. Januar 1986 - 1 StR 646/85; BGHR StPO § 267 Abs. 1 Satz 1 Mindestfeststellungen 1; StGB § 176 Abs. 1 Mindestfeststellungen 1; BGH, Beschl. v. 16. Oktober 1992 - 3 StR 455/92; v. 16. Dezember 1992 - 3 StR 561/92).
BGH, 18.05.1993 - 3 StR 188/93
Feststellungen - Geringe Menge - Haschisch - Angeklagter - Mindestanforderungen - …
Demgemäß ist eine Verurteilung nur zulässig, wenn das Verhalten des Angeklagten im Urteil so konkret bezeichnet wird, daß erkennbar ist, welche bestimmte Tat von der Verurteilung erfaßt wird (BGHR StPO § 267 Abs. 1 Satz 1 Mindestfeststellungen 1).
Je weniger konkrete Tatsachen über den Schuldvorwurf bekannt sind, desto fraglicher wird es, ob der Richter von der Tat i.S.d. § 261 StPO überhaupt überzeugt sein kann (BGH StV 1991, 245).
Werden einem Angeklagten mehrere Tatbegehungen oder eine Mehrzahl von Tatbegehungsweisen angelastet, so müssen Zeit, Ort und ungefähre Begehungsweise konkret mitgeteilt werden, um einen Angeklagten in die Lage zu versetzen, sich dagegen im einzelnen verteidigen zu können (vgl. BGH StV 1991, 245 f.).
Im übrigen weist der Senat auf folgendes hin: Der neu zur Entscheidung berufene Tatrichter wird zu prüfen haben, ob überhaupt die rechtlichen Voraussetzungen einer fortgesetzten Tat vorliegen (vgl. BGHSt 1, 313, 315; 2, 163, 167; 15, 268, 273; 16, 124, 128 f.; 37, 45, 47 f.; BGH, Beschluß vom 12. August 1992 - 3 StR 304/92 und vom 9. September 1992 - 3 StR 364/92); zu diesen Voraussetzungen gehört, daß jeder Einzelakt den objektiven und subjektiven Tatbestand des angewandten Strafgesetzes erfüllen muß und dementsprechend in den Feststellungen hinreichend konkretisiert wird (vgl. BGH NStZ 1982, 128 und NStZ 1986, 275; BGH StV 1991, 245 st.Rspr.).
Im übrigen wird, je weniger konkrete Tatsachen über den Schuldvorwurf im Urteil mitgeteilt werden, auch fraglicher, ob der Richter von der Tat im Sinne des § 261 StPO überzeugt sein kann (vgl. BGHSt 10, 137, 139; BGH StV 1991, 245;… BGHR StPO § 267 I 1 Mindestfeststellungen 1, 3, 4;… BGHR StGB vor § 1 Rechtsstaatsprinzip Feststellungen 3; BGH, Beschluß vom 25. März 1994 - 3 StR 18/94 und BGH, Beschluß vom 6. April 1994 - 2 StR 76/94).
BGH, 09.02.1994 - 2 StR 557/93
Vereinbarung - Verabredung - Verbrechen - Mittäter - Urteil
Je Weniger konkrete Tatsachen zum Schuldvorwurf bekannt sind, desto fraglicher wird es, ob der Richter von der Tat überhaupt überzeugt sein kann (BGHR StPO § 267 Abs. 1 Satz 1 Mindestfeststellungen 1-4; Sachdarstellung 7;… BGHR StGB vor § 1/Rechtsstaatsprinzip - Feststellungen 1-3; BGH StV 1993, 235).
Sollte die neu erkennende Strafkammer wiederum von sich über mehrere Jahre erstreckenden Vergewaltigungen ausgehen, so bedarf es möglichst genauer Feststellungen zu deren zeitlichen Einordnung und tatsächlichem Ablauf, um dem Angeklagten eine wirksame Verteidigung und dem Senat eine rechtliche Überprüfung zu ermöglichen (…BGH GA 1965, 92; StV 1991, 245).
OLG Köln, 22.12.1998 - HEs 233/98