Source: http://debatte.orf.at/stories/1777805/
Timestamp: 2017-03-23 14:13:48
Document Index: 25467487

Matched Legal Cases: ['EuG', 'EuG', 'EuG', '§ 1', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG']

Wie viel Raum für Religion? - debatte.ORF.at
Standort: debatte.ORF.at / Meldung: "Wie viel Raum für Religion?"
Wie viel Raum für Religion?
Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat entschieden, dass Arbeitgeber ihren Arbeitnehmern das Tragen religiöser Symbole untersagen dürfen. Welchen Sinn haben solche Urteile? Was sagen sie über das Verhältnis von Religion und Staat in Europa aus? Wie viel Raum sollte Religion haben?
Mehr zum Thema:EuGH-Urteil: Arbeitgeber dürfen Kopftuch verbieten (news.ORF.at)Religionsgipfel: Keine Verbannung von Symbolen (religion.ORF.at)IGGÖ-Präsident kann EuGH-Urteil "nachvollziehen" (religion.ORF.at)Mittagsjournal vom 18.3. (oe1.ORF.at)"Orientierung" vom 19.3. (tvthek.ORF.at)ZIB1 vom 21.3. (tvthek.ORF.at)
Das in der Welt zuvor als durchaus positives Symbol empfundene Kreuz
22.03. 22:51
wurde in siebenten Jahrhundert u.Z. von der katholischen (allgemeinen) und orthodoxen (rechtgläubigen) christlichen Kirche in der Variante des Kruzifixes (amtskirchlich verbindliches Gekreuzigten-Symbol für Jesus Christus) ins Negative gewandelt.
denkerin,schrieb am 22.03. 23:41 eine Antwort:
Bis ins 5./6. Jahrhundert gab es keine Kruzifix-Darstellungen. Da die Hinrichtung am Kreuz ehemals die schmachvollste Variante der Todesstrafe war, wollte man Jesus so nicht darstellen.
So änderte sich Darstellung und Symbolgehalt....
Und heute glaubt man, es sei ein Zeichen des Friedens und der Liebe....
denkerin,schrieb am 22.03. 23:45 eine Antwort:
"Aufgrund der auffälligen Abwesenheit frühchristlicher Kreuzes- und Kreuzigungsikonographie wird spekuliert, dass das Kreuz als christliches Symbol weniger aus der Tatsache der Kreuzigung Christi selbst, sondern in der Auseinandersetzung mit der heidnischen Umwelt entstanden ist. Viele zur Zeitenwende in Rom populäre Kulte, aber auch der spätere Mithraismus kannten kreuzförmige und kreuzähnliche Symbole, nicht zuletzt das Sonnenrad."
denkerin,schrieb am 22.03. 23:48 eine Antwort:
@inventor: "Als ältestes erhaltenes monumentales Kruzifix gilt das Gerokreuz im Kölner Dom aus der Zeit um 980."
Vorher gab es Kreuzdarstellungen (oft künstlerisch ausgesgaltet, mit Edelsteinen geschmückt) ohne den Leichnam.
und anständige politiker wie reinhold lopatka bringen es auf den punkt...es geht darum das gute im menschen zu fördern..und das kreuz ist DAS zeichen überhaupt für frieden und versöhnung...wenn dumme menschen aus dem kreuz etwas anderes machen ändert das nichts an der botschaft jesu christi...aber die menschen wollen eben nichts wissen vom guten
borntobeunique,schrieb am 22.03. 19:04 eine Antwort:
Und am nächsten Morgen erwachst Du mit stabilem Gewölbeschaden auf dem Schmerzenslager und denkst: Es wurden Substanzen gereicht...
fernsehwastl,schrieb am 22.03. 19:10 eine Antwort:
das Kreuz ist ursprünglich ein Folter - und Hinrichtungswerkzeug.erkundige dich mal, wie elendiglich Menschen darauf stundenlang qualen ertragen mussten, bevor sie starben. wie kann das ein zeichen für Frieden und Aussöhnung sein ??? dasselbe könntest du von einer Guillotine sagen ( wobei die hingegen noch human ist )
https://www.welt.de/wissenschaft/article1825217/So-qualvoll-starb-Jesus-wirklich.html
borntobeunique,schrieb am 22.03. 19:16 eine Antwort:
Was sollen wir mit den zahlreichen Gipfelkreuzen machen?
denkerin,schrieb am 22.03. 19:24 eine Antwort:
@fernsehwastl, beeindruckend der Bericht über den qualvollen Tod am Kreuz.
Und sowas soll ein Friedens- und Versöhnungszeichen sein?
Brrrr, mich gruselt's.....
denkerin,schrieb am 22.03. 19:26 eine Antwort:
...und manche tragen sowas auch noch auf einem Ketterl um den Hals....
diefackel,schrieb am 22.03. 19:43 eine Antwort:
>jakob05
1. Du hast das Recht, dieses Symbol so zu sehen, wie du willst. Aber niemand hat das Recht, anderen vorzuschreiben, wie sie es sehen sollen.
2. Ein Demokratie ist weltanschaulich neutral. Das Symbol einer spezifischen Weltanschauung – ganz egal welcher – kann niemals repräsentativ für diese Demokratie sein.
rifleman,schrieb am 22.03. 19:45 eine Antwort:
Natürlich gilt das Kreuz nach christlicher Legende als Friedenssymbol. Gerade WEIL der qualvolle Tod am Kreuz freiwillig erlitten wurde. Das ist 100% logisch und auch gut nachvollziehbar. Es geht ja darum, dass der "Sohn Gottes", der alle Macht gehabt hätte dies zu vermeiden, nicht etwa andere so gefoltert hat, sondern die Folter auf sich genommen hat. Wohl wissend, was das bedeutet. Wie gesagt, die Legende und die aus der Legende gezogenen Schlussfolgerungen sind durchaus logisch. Dass die Geschichte des historischen Jesus wohl etwas anders ausgesehen hat, ist ein anderes Thema. Mangels neutraler Berichte lässt sich die Wahrheit heute aber nicht zuverlässig herausfinden. Ist aber auch nicht wichtig, weil ein positives Leben kann man auch ohne dieses Wissen führen. Ob als Christ, als Muslim, als Atheist, Agnostiker sonst einer oder auch keiner Weltanschauung zugehörig.
denkerin,schrieb am 22.03. 20:03 eine Antwort:
"....Friedenssymbol. Gerade WEIL der qualvolle Tod am Kreuz freiwillig erlitten wurde. Das ist 100% logisch und auch gut nachvollziehbar."
Das halte ich nicht für "logisch", sondern für zurechtgebastelt, aber das ist meine Sichtweise.
Aber hier geht es darum, dass es als religiöses Symbol gesehen wird, um nichts anderes.
rifleman,schrieb am 22.03. 20:12 eine Antwort:
Nun ja, "logisch" und "zurechtgebastelt" schließen einander nicht aus, im Gegenteil, wer etwas zur Schaffung einer religiösen Gemeinde "zurechtbasteln" will, wird auf nachvollziehbare Logik nicht verzichten können. Warum also sollte das Kreuz nicht als religiöses Symbol gesehen werden? Es bestreitet dabei ja keiner, dass es als Folterwerkzeug verwendet wurde. Im Gegenteil, in jeder Kirche findest Du dutzende Darstellungen dieser Folter. Weit direkter als bloß in Form eines "nackten" Kreuzes.
denkerin,schrieb am 22.03. 20:14 eine Antwort:
Das Kreuz IST ein religiöses Symbol, egal, wie es gesehen wird. Das habe ich nicht angezweifelt.
rifleman,schrieb am 22.03. 20:26 eine Antwort:
OK, denkerin, sorry! Ich war mir nicht ganz sicher, ob ich da etwas Ironie gelesen hatte.
inventor,schrieb am 22.03. 22:52 eine Antwort:
Anständiger Politiker, das war stark!
Worauf schwört man
knurpselfisch,schrieb am
bei Gericht? Und kann man das auf alle Religionen analog übertragen?
diefackel,schrieb am 22.03. 18:31 eine Antwort:
"§ 1. Die Formel der vor Gericht abzulegenden Eide hat ohne Rücksicht auf das Religionsbekenntniß des Schwörenden zu lauten:
für Zeugen im Civil- und Strafverfahren:
„Ich schwöre bei Gott dem Allmächtigen und Allwissenden einen reinen Eid, daß ich über Alles, worüber ich von dem Gerichte befragt worden bin (werde befragt werden), die reine und volle Wahrheit und nichts als die Wahrheit ausgesagt habe (aussagen werde); so wahr mir Gott helfe!“
[https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=10001672]
denkerin,schrieb am 22.03. 18:33 eine Antwort:
Müsste hier nicht auch einiges geändert werden?
diefackel,schrieb am 22.03. 18:34 eine Antwort:
>denkerin
Das fordert z.B. die Richtervereinigung.
denkerin,schrieb am 22.03. 18:41 eine Antwort:
Man müsste nur "Gott" weglassen.
Ein frommer Mensch wird ihn ja wohl noch im Stillen anrufen können.
diefackel,schrieb am 22.03. 18:46 eine Antwort:
Den Eid gibt es in Strafprozessen schon seit Jahren nicht mehr, in Zivilprozessen könnte man ihn also ebenso ersatzlos streichen.
jimmyantipolis,schrieb am 22.03. 19:26 eine Antwort:
formal gibt's den eid in beiden verfahrensarten noch, allerdings lügen die leute beeidet oder unbeeidet gleich. daher werden die allerwenigsten beeidet. im übrigen braucht man den eid nicht abschaffen, es genügt, den gottesbezug wegzulassen,m weil's lächerlich wirkt, einen atheisten auf gott den allmächtigen schwören zu lassen.
gleich viel oder gleich wenig Raum in der Demokratie.
Alle Religionen unterstehen den staatlichen Gesetzen.
aschenputtel,schrieb am 22.03. 16:43 eine Antwort:
Alle Frauen und Männer unterstehen den staatlichen Gesetzen.
Werden sie deshalb gleich behandelt?
denkerin,schrieb am 22.03. 16:58 eine Antwort:
Vor dem staatlichen Gesetz: Ja.
Innerhalb der Kirche: Nein.
Im Arbeitsleben: Nein.
pferdedung,schrieb am 22.03. 17:18 eine Antwort:
@ denkerin, 16:58 - ein staat, ja. kirchen gibt es aber viele. du spielst dich auf, ohne die unterschiede zwischen einzelnen kirchen zu kennen. ob frau u. mann in kirchen gleichbehandlung erfahren, das überlass lieber den kirchen - u. darüber hinaus dem lieben gott, der hat sie erschaffen, nicht du. und rede bitte nicht immer von "der kirche". haust alles gern in deinen würschtl-topf, was deiner meinung nach frommt (Synonyme: bringen, dienen, guttun, helfen, nützen, zustattenkommen). die arbeit von mann u.frau im religiösen leben u. ihre bewertung obliegt nicht dir - in letzter instanz dem lieben gott. dazu fehlt dir die erfahrung u.a.- hat auch nichts mit dem debattenthema zu tun. überlass es besser uns, was wir glauben u. tun.
pferdedung,schrieb am 22.03. 17:21 eine Antwort:
ergänzg.- ....ohne d. unterschiede ..zu kennen und zu machen (hervorzustreichen). verallgemeinern ist unseriös.
inventor,schrieb am 22.03. 17:48 eine Antwort:
16:58 Totaler Unsinn gleich am Anfang. Siehe Wehrdienst, Zivildienst und ASVG. Auch auf anderen Gebieten sind Männer durch staatliche Gesetze benachteiligt, @denkerin.
pferdedung,schrieb am 22.03. 18:04 eine Antwort:
ja so ist das - gleichbehandlung nach dem gesetz - nur auf dem papier. die letzte entscheidung haben immer die menschen u. letztlich die höhere gewalt der natur (neutral ausgedrückt). war unlängst in wien. auf dem erstbesten u-bahnsteig sah ich einen rauchenden mann auf den zug warten. gesetzlich dürfte das ja nicht sein, auf bahnsteigen zu qualmen u.anderen menschen das atmen zu vermiesen. wie glaubt man dann, mit EU-GHentscheidungen über den raum bestimmen zu können, was dort sein darf u. was nicht. schon gar nicht beiden kopfüchern. die werden immer mehr zur mode, denke ich. solche gesetze hinken ständig nur hinter der entwicklung her u. dienen der ausrede,dass eh was gschieht. was sich die krummen bananen u. gurken über unsere geistreichen gesetze denken, weiß ich natürlich nicht. ich kann mir s aber vorstellen.
diefackel,schrieb am 22.03. 18:10 eine Antwort:
1. Ich habe noch nie einen rauchenden Mann auf einem U-Bahn-Steig gesehen, seit das Rauchen dort verboten ist – und ich bin Wiener und fahre täglich mit der U-Bahn.
2. Das EuGH-Urteil bezieht sich auf Unternehmen.
3. Das EuGH-Urteil bezieht sich nicht auf das Tragen von Kopftüchern an sich.
denkerin,schrieb am 22.03. 18:13 eine Antwort:
@pferdedung, 17:18
Es liegt mir fern, dir vorschreiben zu wollen, was "ihr" glaubt und tut (letzter Satz). Wenn du aber nur "argumentieren" kannst, wenn du persönlich werden darfst, so interessieren mich deine Einträge nicht weiter.
denkerin,schrieb am 22.03. 18:15 eine Antwort:
@inventor, was Wehrdienst, Zivildienst und ASVG betrifft, hast du natürlich recht, darauf habe ich vergessen.
Ich dachte eher an die Behandlung durch die anderen Gesetze, z.B. vor Gericht, im Straßenverkehr etc.
NULL, NIX, NO WENIGA WIA NIX,
... den Religion ist nicht mehr als ein Hobby für die Sinne - vergleichbar mit Yoga, Meditation, Entspannungsübungen oder einem Tanzkurs der mir zwischenmenschliche Verhaltensregeln vermittelt.
Wird Religion fanatisch, ist sie eigentlich immer GEFÄHRLICH - also muss Religion ins ganz Private abgleiten, wo Religion - !!! und nur dort !!! - hingehört.
WÄRE ES SO, HÄTTEN WIR IN DER GROSSEN WELT UM GANZ VIEL WENIGER PROBLEME ......
diefackel,schrieb am 22.03. 14:53 eine Antwort:
>redmadrüber
Nur widerspricht das der demokratischen Freiheit, denn so wie Yoga, Meditation, Entspannungsübungen oder Tanzkurse durchaus das Recht haben, in der Öffentlichkeit präsent zu sein, so gilt diese Freiheit eben auch für Religionen.
mariamante,schrieb am 22.03. 14:58 eine Antwort:
Die steile These, dass es weniger Probleme ohne Religion gäbe, erweist sich bei einem Blick in atheistische Staaten als Illusion. Das Problem ist nämlich der Mensch eo ipso- nicht die "Religion".
denkerin,schrieb am 22.03. 15:46 eine Antwort:
Das Problem in den von dir so genannten "atheistischen" Staaten besteht darin, dass sie totalitär sind und nichts anderes als die (welche auch immer) eigene Ideologie zulassen. Damit dies überhaupt funktioniert, herrschen Zwang und Gewalt. DARIN besteht das Übel in den von dir so gerne zitierten kommunistischen/ atheistischen Staaten.
Das Problem ist nicht der Mensch, sondern die Herrschaftsform, unter der der Mensch leben muss.
diefackel,schrieb am 22.03. 15:51 eine Antwort:
Und wie ja schon öfter erwähnt wurde, betreiben totalitaristische Staaten immer einen quaisreligiösen Kult um ihre "Führer", ob die nun Hitler, Stalin oder Kim Jong-il heißen – als Argument gegen den Atheismus sind sie daher völlig nutzlos, weil sie nicht wirklich atheistisch sind.
denkerin,schrieb am 22.03. 15:56 eine Antwort:
...daher verbieten sie auch jede Religion, weil eine Ideologie (Führerkult = Gottesersatz) die andere Ideologie (Religion mit einem obersten Gott) nicht aushält, bzw. in diesem totalen Machtanspruch nicht beide nebeneinander bestehen können.
aschenputtel,schrieb am 22.03. 16:17 eine Antwort:
@denkerin, der Vollständigkeit halber gibt's auch sowas wie den "Kaiser von Gottes Gnaden" und den "Pharao, Sohn der Götter" - naja und sowas wie Erdogan, der "so Gott will" der Oberchef von allem wird ;-)
denkerin,schrieb am 22.03. 16:21 eine Antwort:
....da gibt's (gab's) aber immer noch einen Gott, der "darüber" wacht/e und herrscht/e.
ginkgobiloba,schrieb am 22.03. 16:49 eine Antwort:
"Und wie ja schon öfter erwähnt wurde, betreiben totalitaristische Staaten immer einen quaisreligiösen Kult um ihre "Führer", ob die nun Hitler, Stalin oder Kim Jong-il heißen" (diefackel)
Und diese totalitären Kult-Führer sagen auch "Religion sei Opium für das Volk" und bieten selbst ihr "ideologisches Methadon-Programm" an
diefackel,schrieb am 22.03. 16:58 eine Antwort:
Abgesehen davon, dass du dieses berühmte Marx-Zitat offensichtlich verstanden hast (denn es ist nicht per se religionsfeindlich): Ja.
diefackel,schrieb am 22.03. 17:00 eine Antwort:
"… offensichtlich NICHT verstanden hast …" :-)
denkerin,schrieb am 22.03. 17:02 eine Antwort:
".....Opium des Volkes..."
pferdedung,schrieb am 22.03. 17:39 eine Antwort:
denkerin 15:46 ("...Das Problem in den von dir so genannten "atheistischen" Staaten besteht darin, dass sie totalitär sind und nichts anderes als die (welche auch immer) eigene Ideologie zulassen. Damit dies überhaupt funktioniert, herrschen Zwang und Gewalt..") -
dazu: demokratien sind weltweit in der minderheit - gestern in einem tv-gespräch mitgehört. in demokratien herrscht überwiegend die diktatur des kapitals,der wirtschaft, die politik lässt uns wählen, nur ändern können die bürger nicht viel, je mehr parteien, da so eine klare entscheidung nicht leicht ermöglicht wird. da wird viel versprochen, von wollen u. sollen geredet, letztlich muss das wahlvolk aber um seine mitsprachemöglichkeit kämpfen wie eine maus um ihr leben, inmitten eines katzenrudels. und die von dir vermerkte herrschaftsform ist eben eine herrschaft. es hängt aber von den persönlichkeiten ab, ob fürs oder gegen das volk regiert wird. die wähler wurden schon öfters enttäuscht, wegen nicht eingehaltener versprechen. im glauben da sind wir unabhängig, der wurde unserem leben beigegeben, lange bevor es überhaupt eine regierungsform gegeben hat. der glaube hat sich trotz aller schwierigkeiten, die ihm bereitet wurden, im seelenleben ehrlicher menschen immer noch bewährt. darüber kannst nachdenken. egal was "die kirche u. einzelne schwarze schafe" darin in der vergangenheit angestellt haben mögen. wir halten den atheisten u. religionskritikern auch nicht vor, was ihre vorfahren in der vergangenheit alles falsch gemacht haben.
diefackel,schrieb am 22.03. 18:12 eine Antwort:
"wir halten den atheisten u. religionskritikern auch nicht vor, was ihre vorfahren in der vergangenheit alles falsch gemacht haben."
Im Gegensatz zu Katholiken gehören Atheisten und Religionskritiker zu keiner weltanschaulich definierten Gruppe, sie haben also in der Hinsicht keine "Vorfahren".
pferdedung,schrieb am 22.03. 19:15 eine Antwort:
also wenn du keine vorfahren hast (auch denkerin), dann seid ihr vermutlich vom himmel gefallen. glückspilz, unschuldiger.
22.03. 14:22
Was ist eigentlich so schlimm daran, wenn der EuGH Religionen und andere Weltanschauungen rechtlich auf eine Stufe stellt? Niemand ist ja dadurch gezwungen, für sich persönlich eine inhaltliche Gleichstellung aller Weltanschauungen zu akzeptieren, so wie ja insgesamt der Gleichheitsgrundsatz nicht bedeutet, dass man alle Mitmenschen gleichermaßen mögen muss. Wo Ungleichbehandlungen existieren, wird man sie sukzessive beseitigen – und wo es sachliche Bedenken gegen bestimmte Weltanschauungen gibt, lassen sich auch die auf rechtsstaatlichem Weg klären. Aber es liegt der Verdacht nahe, dass gerade religiöse Menschen die Gleichbehandlung per se ablehnen, weil sie nach ihrem Selbstverständnis etwas Höherwertiges vertreten als andere – und weil sie, anders als Anhänger politischer Weltanschauungen, nicht die Absicht haben, sich damit dem demokratisch-politischen Wettbewerb zu stellen. Sie glauben, ein "natürliches" Anrecht auf Privilegien zu besitzen, und diesen Glauben wird man ihnen, so fürchte ich, auch in Zukunft vor Gericht austreiben müssen …
mariamante,schrieb am 22.03. 14:59 eine Antwort:
Die Logik, die Vernunft und die Fähigkeit zu unterscheiden könnten zu einem klaren Ergebnis führen, dass die Gleich- Behandlung z.B. einer Religion der Gewalt, des Terror, der Feuer- und Schwert- Welteroberung nicht gleich zu setzen ist mit einer Religion der Barmherzigkeit.
diefackel,schrieb am 22.03. 15:08 eine Antwort:
Die Logik, die Vernunft und die Fähigkeit zu unterscheiden müssten dich allerdings zur Erkenntnis gelangen lassen, dass in meinem Beitrag (und im Übrigen auch im EuGH-Urteil) nicht von inhaltlichen Gleichsetzungen die Rede ist. Du beantwortest also wieder einmal etwas, das nicht gesagt wurde.
22.03. 13:12
"....eine unternehmensinterne Regel, die das sichtbare Tragen jedes „politischen, philosophischen oder religiösen Zeichens“ verbiete - und es muss gute Gründe dafür geben."
http://orf.at/stories/2383252/2383251/
.....es muss gute Gründe dafür geben.
Also aus irgendwelchen Vorurteilen heraus wird man nicht verbieten können, das Kopftuch ebensowenig wie das Kruzifix.
denkerin,schrieb am 22.03. 13:17 eine Antwort:
"Präsident der IGGÖ zeigt Verständnis
Der Präsident der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGÖ), Ibrahim Olgun, kann das Urteil laut eigener Aussage „nachvollziehen“. Es gehe darum, alle Religionsgemeinschaften gleich zu behandeln, sagte Olgun."
Der Präsident des IGGÖ schafft das, wozu so manche Kirchenrechtler (Deutschland) nicht fähig sind.
Eigenartige ist es schon...
martell,schrieb am
wenn man heute darüber debattiert das man z.B. Symbole des Islam (den es seit 20 bis 30 Jahren in nennenswerter Zahl in Österreich gibt) nur beschränken können soll, und die in der Tat, vielem entgegenwirken was wir hier in Europa so an Werten und Traditionen haben.... wenn man gleichzeitig christliche Symbole die es seit über tausend Jahren in diesen Breiten gibt verdrängt....
diefackel,schrieb am 22.03. 11:53 eine Antwort:
Deshalb ist das ja auch eine virtuelle Debatte. Das Urteil des EuGH sagt etwas anderes aus, nämlich dass ganz grundsätzlich religiöse und andere weltanschauliche Symbole auf einer Werteebene stehen, und diese Betrachtungsweise existiert eben nicht erst, seit es den Islam in Österreich, sondern seit es eine weltanschaulich neutrale Demokratie gibt. Und die Debatte hat sich daher ursprünglich auch nicht am Kopftuch entzündet, sie wird vielmehr sehr viel länger mit Bezug auf das christliche Kreuz geführt.
grenzenlosgänger,schrieb am 22.03. 11:53 eine Antwort:
und es gibt natürlich solche die NUR die christlichen Symbole entfernen wollen......... gibt sogar schon Gerichtsurteile dafür.
denkerin,schrieb am 22.03. 11:53 eine Antwort:
Es werden alle religiösen Symbole verboten, nicht nur die christlichen.
diefackel,schrieb am 22.03. 11:54 eine Antwort:
"und es gibt natürlich solche die NUR die christlichen Symbole entfernen wollen.........
gibt sogar schon Gerichtsurteile dafür."
Das ist natürlich unwahr.
denkerin,schrieb am 22.03. 11:54 eine Antwort:
Wo gibt es "Gerichtsurteile dafür"?
Das würde mich jetzt interessieren, @grenzenlosgänger
zwosi,schrieb am 22.03. 11:57 eine Antwort:
eigenartig, martell.ist das gar nicht. Der Staat hat in religiösen und weltanschaulichen Dingen neutral zu sein.
grenzenlosgänger,schrieb am 22.03. 12:07 eine Antwort:
grenzenlosgänger,schrieb am 22.03. 12:08 eine Antwort:
https://kurier.at/chronik/wien/nach-protest-in-volksschule-wurden-alle-kreuze-abgehaengt/11.769.148
denkerin,schrieb am 22.03. 12:10 eine Antwort:
Dass sich ein kirchenrechtler darüber aufregt, ist zumindest verständlich.
Allerdings betrifft das Urteil der EuGH ALLE religiösen Symbole, nicht aber die Bekleidung.
grenzenlosgänger,schrieb am 22.03. 12:10 eine Antwort:
Was wird von linker Seite bereits eingefordert:
Kopftuch im Verhandlungssaal für Richterinnen
Die Vorsitzende der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, Denn derzeit fordert sie, dass moslemische Richterinnen auch während der Verhandlung ein Kopftuch tragen dürfen. Ein Kopftuchverbot, so argumentiert Künast, wäre für sie ein gravierender Eingriff in die Religionsfreiheit.
Bereits ein diesbezüglicher Rechtsentscheid
Für diese Forderung hilft ihr, dass kürzlich das Augsburger Verwaltungsgericht ein Kopftuchverbot für eine Rechtsreferendarin (in Deutschland erster Schritt zum Richteramt) für unzulässig erklärt hat. Für Künast, die auch als Vorsitzende des Bundestags-Rechtsausschusses agiert, soll Kopftuchtragen kein Ausschlusskriterium sein, und außerdem darf es, nach ihrer Ansicht, ein Kopftuchverbot nach dem Antidiskriminierungsgesetz gar nicht geben. Für sie ist zudem der gegenseitige Respekt (besonders wohl der islamische gegenüber dem Christlichen) in verschiedenen Lebensentwürfen wesentlich für eine spannungsfreie Gesellschaft.
denkerin,schrieb am 22.03. 12:13 eine Antwort:
@genzenlosgänger: Zu 12:08
Das Gesetz des EuGH garantiert wenigstens dafür, dass in den Klassenzimmern nicht die Halbmonde aufgehängt werden.
Das muss dich doch zufrieden machen, oder?
denkerin,schrieb am 22.03. 12:14 eine Antwort:
@grenzenlosgänger, ad 12:10
Alle diese Richtersprüche sind jetzt im Entscheid des EuGH aufgehoben worden, zumindest ist die Sache geklärt.
Es geht um den öffentlichen Raum.
grenzenlosgänger,schrieb am 22.03. 12:15 eine Antwort:
nachdem das Kreuz aufgehängt wird wenn mehr als die Hälfte Kinder christlich sind - darf davon ausgegangen werden wenn mehr als die Hälfte der Kinder moslemisch sind - selbstverständlich der Halbmond aufgehängt wird.
denkerin,schrieb am 22.03. 12:17 eine Antwort:
...und um den Streit darüber, was jetzt aufgehängt werden soll, zu beenden, hat der EuGH gesprochen.
Dem EuGH sei Dank.
martell,schrieb am 22.03. 12:26 eine Antwort:
Einer der größten juristischen Fehler der letzten 100 Jahre war wohl die staatliche Anerkennung des Islam in Österreich. Das ist Einzigartig in ganz Europa. Und zwar völlig zu recht... und selbst in Österreich nur innerhalb einer Diktatur möglich gewesen. Würde man 2017 ein Anerkennungsverfahren starten, hätte der Islam keine Chance als Religionsgemeinschaft innerhalb eines demokratischen Staates anerkannt zu werden.
Das sollte halt auch einmal zu denken geben....
denkerin,schrieb am 22.03. 12:34 eine Antwort:
@martell, der Islam wurde nicht unter einer Diktatur, sondern in der Monarche anerkannt.
Zu überlegen, was man 2017 tun "würde", ist obsolet.
Wir haben 16 anerkannte Religionsgemeinschaften.
Hetzen tun in erster Linie solche User, die hier gegen den Islam zu Felde ziehen, also machen diejenigen die "Probleme", die andere nicht aushalten.
denkerin,schrieb am 22.03. 12:37 eine Antwort:
...und genau wegen solcher Leute ist ein Urteil über religiöse (philosophische...) Symbole NOTWENDIG geworden.
diedie,schrieb am 22.03. 12:43 eine Antwort:
das is ned fair - viele hier sprechen sich für die abdrängung des religiösen ins private aus - da sollte es wurscht sein welche religion dem einzelnen ein besonderes dorn im auge ist
denkerin,schrieb am 22.03. 12:51 eine Antwort:
Ich verstehe schon, was du meinst, aber leider sind die Menschen (noch) nicht so gestrickt, dass sie einander aushalten. Nein, es ist vielen eben nicht "wurscht" (auch wenn es das sein SOLLTE)
Daher muss das (noch) möglichst gut geregelt werden.
Es betrifft eh alle Religionen.
diedie,schrieb am 22.03. 12:53 eine Antwort:
a schass miassat greglt werden wären alle religionen gleichberechtigt - und da steckt auch der hund in der urteilssprechung!
denkerin,schrieb am 22.03. 12:58 eine Antwort:
Das Urteil des EuGH gilt für alle Religionen gleich.
Es gibt sogar Kleidungsvorschriften
22.03. 11:11
Daher kann auch das Tragen religiöser Symbole eingeschränkt werden.
Augenscheinlich bestimmen nur mehr religiöse Fundamentalisten die Pressemeldungen. Die Mittelschicht leidet ohnedies schon überall und findet auch in der Religion immer weniger Raum.
rifleman,schrieb am 22.03. 11:14 eine Antwort:
Dezidiert das Tragen religiöser Symbole kann nicht eingeschränkt werden. Die Einschränkung hat etwas umfassender formuliert zu sein, darf sich nicht ausschließlich auf religiöses beziehen.
denkerin,schrieb am 22.03. 11:37 eine Antwort:
Ist eh umfassender formuliert: "religiöse, philosophische, weltanschauliche Symbole"....
zwergnase01,schrieb am 22.03. 12:33 eine Antwort:
Den Mitarbeitern unserer Betriebe war z. B. untersagt irgendwelche Abzeichen oder Anstecknadeln zu tragen.
Egal ob Alpenverein, Naturfreunde, ÖGB, Parteiabzeichen waren sowieso strengstens untersagt, auch Anstecknadeln diverser Produkte waren unerwünscht (Leica, Canon Minolta usw.).
Gerade bei den Anstecknadeln diverser Produkte könnten Kunden verunsichert werden:
"Ist Canon so gut weil sie eine Anstecknadel tragen...? Ist Pentax nicht so gut weil ich hier keine Werbung an ihrer Kleidung sehe?"
Ähnlich könnten Kunden auf Parteiabzeichen reagieren:
"Ojeh, ein Roter!"
Erlaubt waren nur die Blutstropfen zum Anstecken die jemanden als Blutspender auszeichneten.
denkerin,schrieb am 22.03. 12:39 eine Antwort:
So finde ich das auch schwer in Ordnung. Entweder alle - oder keines.
22.03. 10:16
Genau so viel, wie jede andere Weltanschauung – nicht mehr, nicht weniger. Sonderregelungen für Religionen und/oder ihre Symbole werden daher in Zukunft sukzessive abgebaut werden – und das Urteil des EuGH ist dafür eine guter Anlass und eine gute rechtliche Grundlage.
diedie,schrieb am 22.03. 10:22 eine Antwort:
ich seh das urteil nur insofern positiv als dass es anlass zur diskussion gibt - aber eigentlich ist es unfair
versusx,schrieb am 22.03. 10:22 eine Antwort:
Es geht doch nicht, das von einen brennenden Busch berichtet wird was im Gegensatz zur realen Evolution steht.
Evolution ist fakt, der Busch kann hergedichtet worden sein, und warum braucht man 2 Testamente? ... das ich eines das schief lief umschreiben kann?
denkerin,schrieb am 22.03. 10:24 eine Antwort:
@diedie, ich halte das Urteil für fair, weil es für ALLE Religionen gilt.
Daher wird es im Gerichtssaal weder ein Kruzifix noch einen Halbmond noch ein Yin-Yang-Zeichen geben.
diedie,schrieb am 22.03. 10:24 eine Antwort:
das is weil die christen 2 götter haben
diedie,schrieb am 22.03. 10:25 eine Antwort:
vom logischen standpunkt her ist es total dumm
diedie,schrieb am 22.03. 10:27 eine Antwort:
ich mein wie verbohrt muß man sein über das kopftuch nicht hinwegsehen zu können ?
- und das kopftuch ist nunmal anlass für dieses urteil - neutralität hin oder her
denkerin,schrieb am 22.03. 10:27 eine Antwort:
Warum "dumm"?
diedie,schrieb am 22.03. 10:29 eine Antwort:
weil das nie notwendig war - und erst jetzt wo muslima anfangen sich zu emanzipieren und nicht mehr nur den dreck hinter den anderen wegräumen, kommt man drauf hoppla - das ist aber nicht wertneutral ...
versusx,schrieb am 22.03. 10:29 eine Antwort:
Ganz einfach, weil noch nicht bewiesen ( oder gesehen ) wurde das es Götter gibt!
denkerin,schrieb am 22.03. 10:30 eine Antwort:
Du vergisst, @diedie, dass die Intoleranz vieler Menschen zu groß ist, um darüber hinwegsehen zu können.
Und genau deswegen ist ein solches Urteil von Vorteil, weil sich die Menschen wegen ihrer gezeigten Religionszugehörigkeit nicht in die Haare geraten sollen.
versusx,schrieb am 22.03. 10:34 eine Antwort:
diedie,schrieb am 22.03. 10:29
leider haben die Studierenden Damen in der Türkei einen Dämpfer bekommen. Viele Frauen sah man schon ohne Kopftuch. So wie´s ausschaut wird es ein öffentliches Haarverbot in den Universitäten vom Erdogan geben. Was hat dieses aber mit dieser Religion zu tun? ... wo steht das im Koran?
diefackel,schrieb am 22.03. 10:40 eine Antwort:
>diedie
Das Kopftuch mag Auslöser des Urteils gewesen sein, aber dieses selbst befasst sich mit ganz anderen Sachverhalten – Themen, die lange vor dem Kopftuch diskutiert wurden. Es ist daher objektiv falsch, dass es sich um ein "Kopftuchurteil" handelt, es ist falsch, dass man sich vorher nicht mit diesem Themenkreis befasst hat (das war vielmehr sehr oft der Fall, ganz ohne Kopftuch), es ist falsch, dass das Urteil " dumm" ist.
diedie,schrieb am 22.03. 10:44 eine Antwort:
sicher ist es dumm - weil du würdest keiner frau verbieten ein kopftuch zu tragen mit der androhung sie zu kündigen - weil du eben nicht dumm bist
zwosi,schrieb am 22.03. 10:48 eine Antwort:
diedie: meinst du, ein männlicher Bankangestellter würde sich als Kopftuchträger lange halten können ?
diedie,schrieb am 22.03. 10:50 eine Antwort:
darum gehts doch garnicht - natürlich sieht es komisch aus wenn ein mann ein kopftuch trägt ...
diefackel,schrieb am 22.03. 10:51 eine Antwort:
Doch, das würde ich nicht nur androhen, sondern es auch tun, wenn in meinem Unternehmen weltanschaulich neutrale Bekleidung vorgeschrieben ist.
denkerin,schrieb am 22.03. 10:51 eine Antwort:
Jetzt wird die Diskussion etwas eigenartig.
diedie,schrieb am 22.03. 10:51 eine Antwort:
ich mein wir reden hier nicht von bandanas weil die werden auch von männern getragen
denkerin,schrieb am 22.03. 10:53 eine Antwort:
Ich habe kein Problem mit einem Urteil, das eher zum Wohle des friedlichen Zusammenlebens gedacht ist.
diedie,schrieb am 22.03. 10:53 eine Antwort:
nagut dann war das ein schuß in den ofen - aber ich würde es nicht wenn ich mit ihrer arbeit zufrieden bin und auch menschlich mein auskommen mit ihr finde
zwosi,schrieb am 22.03. 10:55 eine Antwort:
Nun, AUsgangspunkt war die Frage, ob es einem Arbeitgeber erlaubt ist, unter gewissen Umständen Bekleidungsvorschriften zu machen und deren Einhaltung zu erzwingen. Dazu kam die Frage, ob sich Arbeitnehmer durch Berufung auf ihre Religion über diese Vorschriften hinwegsetzen dürfen.
denkerin,schrieb am 22.03. 10:55 eine Antwort:
@diedie, als Arbeitgeber darf man ja darüber bestimmen, ob man Symbole zulässt oder nicht.
diefackel,schrieb am 22.03. 10:56 eine Antwort:
Es ist menschlich ganz sicher nicht in Ordnung, wenn sich eine Beschäftigte bei der Einstellung mit bestimmten Bekleidungsvorschriften einverstanden erklärt, nur um sie dann bewusst zu verletzen und das auch noch einzuklagen.
diedie,schrieb am 22.03. 10:56 eine Antwort:
>es geht um religiöse symbole und nicht um muslimische transgender ...
denkerin,schrieb am 22.03. 10:58 eine Antwort:
Ah - jetzt hat sie's verstanden, worum es wirklich geht.
Nicht um Kopftücher....
diedie,schrieb am 22.03. 10:58 eine Antwort:
das seh ich ein weil das wäre böswillig - aber darum gehts bei diesem urteil in wahrheit ja auch nicht - selbst wenn wir das der konkreten klägerin unterstellen ...
zwosi,schrieb am 22.03. 10:59 eine Antwort:
diedie: es geht um die Frage, ob Bekleidungsvorschriften gemacht werden dürfen, und unter welchen Bedingungen das erlaubt ist.
diefackel,schrieb am 22.03. 11:01 eine Antwort:
"aber darum gehts bei diesem urteil in wahrheit ja auch nicht"
Exakt das ist die Ausgangssituation des vor dem EuGH verhandelten Falles.
"selbst wenn wir das der konkreten klägerin unterstellen ..."
Genau das hat sie getan.
diedie,schrieb am 22.03. 11:02 eine Antwort:
eben nicht, zwosi, es geht nicht um bekleidungsvorschriften - es geht um wertebehaftete symbole was man am körper trägt
diefackel,schrieb am 22.03. 11:20 eine Antwort:
"es geht um wertebehaftete symbole was man am körper trägt"
Wenn man schon ganz genau sein will, dann stimmt auch das nicht. Das Urteil würde im konkreten Fall z.B. auch ein Kreuz auf einem Schreibtisch des Unternehmens treffen.
zwosi,schrieb am 22.03. 11:36 eine Antwort:
diedie: das siehst du zu eng. zB würde, dem Urteil folgend, das Tragen eins Kopftuches, eines Kreuzes oder auch eines Parteiabzeichens nur dann und dort verboten werden dürfen, wo ansonsten negative Auswirkungen auf das Unternehmen zu befürchten sind. Unter denselben Bedingungen können auch Bekleidungen verboten werden, die keinerlei Werte transportieren, wie zB löchrige Jeans oder Ritterrüstungen.
diedie,schrieb am 22.03. 11:49 eine Antwort:
wir reden hier aber von der privatwirtschaft - welche negativen auswirkungen hat das kopftuch der vortragenden auf die zuhörerschaft des bfi im konkreten fall weil die es ja untersagen ?
ich mein sowas is doch nur relevant für leute was etwas interpretieren wollen - oder nicht ?
sicher spricht man von vorbildwirkung und kleider machen leute aber das is im konkreten fall eines kopftuchs nedamal ansatzweise betroffen - es geht ausschließlich um persönliche befindlichkeiten was der kundschaft unterstellt werden ...
zwosi,schrieb am 22.03. 11:53 eine Antwort:
Die Entscheidung des steirischen BFI halte ich für wenig weise.
diefackel,schrieb am 22.03. 11:56 eine Antwort:
"… es geht ausschließlich um persönliche befindlichkeiten was der kundschaft unterstellt werden ..."
Nein, genau die wurden ja ausgeschlossen:
"Wünsche von Kunden, die nicht von Mitarbeiterinnen mit Kopftuch bedient werden wollten, reichen für ein Verbot dagegen nicht."
diedie,schrieb am 22.03. 12:00 eine Antwort:
es ist einfach nicht fair wie wir die stellung muslimer in unserer gesellschaft ansehn - klar müssen religiöse dogmen immer diskutierbar bleiben - aber das gibt niemanden das recht jemanden auszuschließen weil sein denken andere prioritäten aufweist als das der mehrheit - das ist demokratie
diedie,schrieb am 22.03. 12:06 eine Antwort:
aber das hält mich nicht davon ab die pressesprecherin der igg zu kritisiern was immer mitn hadschib im orf antanzt
diefackel,schrieb am 22.03. 12:11 eine Antwort:
Niemand wird auf Basis des EuGH-Urteils ausgeschlossen, "weil sein Denken andere Prioritäten aufweist als das der Mehrheit" – das hast du frei erfunden.
gehören auf keine Öffentlichkeiten. Diese Rituale und Religionen ssind bis jetzt noch nicht reel bewiesen worden. Was bewiesen wurde ist die Entstehung der Erde durch mikroorganismen.
Der Staat sollte bei Religionen die Hand darauf haben um Terror schnell zu unterbinden. Terror bzw. Einschüchterung der Religionsfanatiker, aber auch bei Psychologischer Anbandelung für Menschen die nicht so ein starke Wesen haben.
diedie,schrieb am 22.03. 10:14 eine Antwort:
ich denk diese aus den augen aus dem sinn strategie ist nicht gut - weder für gläubige noch ungläubige solange man drüber reden kann ist die welt noch in ordnung
versusx,schrieb am 22.03. 10:19 eine Antwort:
diedie,schrieb am 22.03. 10:14
reden ja, aber nicht einvernehmen. Das tut aber die Religion!
diedie,schrieb am 22.03. 10:23 eine Antwort:
bei uns gilt das aber nicht - nur für jene was sich vereinnahmen lassen
versusx,schrieb am 22.03. 10:26 eine Antwort:
was gilt nicht? .. und bei uns? also eine Gruppe von Leuten.
es gibt kein "wozu"
22.03. 10:04
Zwar ist es das typische Schicksal eines Eierschwammerls, gefressen zu werden, aber es wächst nicht, damit solches geschehen kann, sondern einfach so, ohne jede Zweckbindung. Ebensowenig vorgegebenen Zweck hat menschliche Existenz. Sinn muss sich jede/r, der/die meint, einen zu brauchen, selbst geben.
diedie,schrieb am 22.03. 10:10 eine Antwort:
garnicht wahr, der großteil der eierschwammal wird nur aus gründen des verzehrs gezüchtet
denkerin,schrieb am 22.03. 10:12 eine Antwort:
Eierschwammerl lassen sich nicht züchten. Sie wachsen im Wald und werden gesammelt. Insofern stimmt das Beispiel.
zwosi,schrieb am 22.03. 10:16 eine Antwort:
1. entziehen sich EIerschwammerln hartnäckig jedem Versuch, sie zu züchten.
2. Champignons, die sich gut züchten lassen, verspüren dennoch keinerlei Bestimmung als Daseinszweck. EInen solchen hat nur der Zuchtvorgang als menschliche Handlung, und er wird von Menschen definiert und besteht eben nur im Rahmen dieser Definition.
zwosi,schrieb am 22.03. 10:17 eine Antwort:
"nein" galt diedie.
denkerin,schrieb am 22.03. 10:18 eine Antwort:
Die Champignons sind die Christen/Muslime/... unter den Pilzen.
Die werden herangezüchtet.
Religionen sind nützlich
21.03. 23:11
Religionen geben den Gläubigen Lebenssinn. Religionen geben Regeln der Interaktion vor. Religionen geben eine Welterklärung, weil der Mensch fragt: Warum ist die Welt? Wozu ist die Welt? Religionen bieten Perspektiven, weil der Mensch sich nicht mit seiner Endlichkeit abfinden will oder kann.
Kurzum: Religionen sind etwas für Menschen, ihr Gemüt, ihre Psychohygiene.
Aus diesem Grunde ist der Raum für Religionen, wie für jede Hygiene, ein privater.
Jede Ausdehnung des privaten Raums führt zu Konflikten mit Nachbarn.
Religionen sind nützlich für Menschen, die sie vernünftig gebrauchen, ohne andere Menschen damit zu behelligen.
murmeletier,schrieb am 21.03. 23:47 eine Antwort:
Aber was ist mit der schönen Gemeinschaft der Mitgläubigen?
kurtkant,schrieb am 21.03. 23:52 eine Antwort:
@murmelt.: Wo ist das Problem? Wie es "Stammtische" gibt, gibt es auch Kirchen, Tempel, Moscheen... Man kann sich zu einem Stammtisch setzen, man kann in einen Tempel gehen... Veranstaltungsräume, die zwar öffentlich zugänglich sind, aber zugleich die Privatheit kollektiv machen. Eine Art Emergenz...
Außerhalb dieser Räume aber braucht eine pluralistische, aufgeklärte Gesellschaft keine Symbole oder Kundgebungen; im Gegenteil: Sie fördern Konflikte.
geheimdienst,schrieb am 22.03. 00:46 eine Antwort:
"Religionen geben den Gläubigen Lebenssinn"
schade eigentlich dass die menschen nicht von selber einen sinn in ihrem leben finden, bzw mit einem "sinnlosen" dasein nicht leben wollen.
sie sollten zumindest einen EIGENEN glauben entwickeln und sich nicht einen billigen text vorschreiben lassen. mMn faulheit und dummheit. es gäbe so viele möglichkeiten
denkerin,schrieb am 22.03. 06:40 eine Antwort:
"...sie sollten zumindest einen EIGENEN glauben entwickeln "
Leider sind nich alle Menschen so gestrickt, dass sie ihr Leben aus eigener Initiative "verwalten", sie schaffen es nicht, ohne Direktiven "von oben" zu wissen, wie dieses Leben zu handhaben wäre, was gut und was böse ist.
Diejenigen BRAUCHEN Religion. Soll so sein, aber dass sie auch noch der Zwang zum Missionieren überfällt, (wie es ebenfalls hier im Forum hin und wieder geschieht), ist dann zu viel des "Guten"....
mariamante,schrieb am 22.03. 07:26 eine Antwort:
Jene die meinen, ihr Leben "autonom" autark und stark zu bewältigen, niemand zu brauchen- auch keinen Gott, weil sie sich selbst als eine Art Gott sehen wie die römischen Kaiser- sind jene, die die gröbsten Mängel haben, aber es nicht merken.,
denkerin,schrieb am 22.03. 07:31 eine Antwort:
@mariamante: In religiöser Verblendung ist es gestattet, sich sowas als Rechtfertigung für seine Religion einzureden.
mariamante,schrieb am 22.03. 07:31 eine Antwort:
Denkerin. Wer ständig von Verblendung anderer faselt, hat dieses Problem ganz sicher in sich. Projektion und so. :-)))
denkerin,schrieb am 22.03. 07:39 eine Antwort:
Ich habe das Wort "Verblendung" von dir übernommen, @mariamante.
Vorher war mir der Begriff nicht so geläufig.
rifleman,schrieb am 22.03. 08:22 eine Antwort:
Vielleicht ist auch zu beachten, dass Religion nicht zwangsläufig bedeutet, dass Menschen ohne sie keinen Lebenssinn finden. Man kann sogar einen religiösen Lebenssinn finden, ohne deshalb überlieferten religiösen Riten zu folgen. Es wird immer noch nicht verstanden (obwohl das eigentlich nicht so schwer sein kann), dass die überlieferten religiösen Riten für das menschliche Denken, wie es vor 1.500 - 3.000 Jahren funktioniert hat, geschrieben wurden Für die damalige Gesellschaft, den damaligen Menschen, waren diese Riten tatsächlich wertvoll. Aber - man stelle sich einmal vor, wenn wir uns heute auf die damalige Wohnungsausstattung zurückentwickeln müssten, auf die damalige Mobilität, etc. . Die religiösen Texte und in den Texten übermittelten Vorstellungen stammen aber aus dieser Zeit. Die sind nicht falsch, aber sie sind so formuliert, dass man sie damals verstehen konnte. Anders wären sie nicht beachtet worden. Wie auch?
panagoulis,schrieb am 22.03. 08:59 eine Antwort:
das stimmt schon, rifleman
- aber es geht ja nicht nur um die "Riten", die veraltet sind,
sondern um den eben Jahrtausende hinterherhinkenden grundsätzlichen Ansatz, das Welt- unjd Menschenbild:
"Ein (natürlich männlicher) autokratischer Oberzampano, ein 'Vater',
der in Alleinregie weiß, "was gut für alle Menschen ist',
der richtet über ALLE, der belohnt und bestraft,
der sich sogar um Deine Bettgewohnheiten kümmert".
Also eher so etwas wie ein Stammesoberhaupt für ein kleines Wüstendorf
Wie schreiben 2017!
panagoulis,schrieb am 22.03. 09:09 eine Antwort:
"wir" natürlich
- nicht "wie"!
denkerin,schrieb am 22.03. 09:18 eine Antwort:
...und da jede Religionsgemeinschaft andere "Oberzampanos" erdacht hat, die unterschiedliche "Forderungen" von ihren Gläubigen ausgeben, ist es vernünftig, die Symbole des Übervaters möglichst im privaten Raum aufzuhängen und zu verehren, damit sich die Gläubigen wegen der Logos nicht in die Haare geraten.
Denn die Menschheit hat Toleranz noch nicht gelernt, daher sind solche gerichtlichen Urteile leider notwendig.
grenzenlosgänger,schrieb am 22.03. 09:24 eine Antwort:
noch sind wir ständig mit Schweigeminuten und Gedenkgottesdiensten beschäftigt, um den Opfern der islamistischen Angriffe auf Europa zu gedenken. Aber eine fehlgeleitete Ideologie muss dauernd unser Welt- und Menschenbild untergraben.
panagoulis,schrieb am 22.03. 09:27 eine Antwort:
der Grenzer plump "kulturkämpferisch" wie immer
- offenbar hat er das Thema hier nicht verstanden!
rifleman,schrieb am 22.03. 09:37 eine Antwort:
Was erwartest Du, panagoulis? Der "Zampano" war vor 3.000 und 1.500 dem Weltbild entsprechend sinnvoll, und "seine Anordnungen" haben damals Streit und Selbstzerstörung der Gemeinde verhindert. Was wir heute in dieser Form nicht mehr benötigen, weil u.a. Blutrache durch andere Instanzen weitgehend verhindert wird. Aber die alten Texte wurden deshalb nicht umgeschrieben. Eine Göttin wäre damals in den entsprechenden Kulturkreisen nicht akzeptiert worden.
denkerin,schrieb am 22.03. 09:42 eine Antwort:
Es gab damals in anderen "Kulturkreisen" genug Göttinnen, nur die Israeliten waren auf einen Patriarchengott fixiert.
Und "wir Christen" kauen noch immer an diesen patriarchalischen Strukturen herum.
Erst mit dem (bitter notwendigen) Marienkult (Ephesos) kam "Leben" ins Christentum - mit der Muttergestalt und dem Kind am Schoß - und diese neue Religion im "alten Kulturkreis" wurde von der Bevölkerung erst dann so richtig angenommen.
inventor,schrieb am 22.03. 09:44 eine Antwort:
Religionen wirken sich viel mehr schädlich aus als nützlich.
versusx,schrieb am 22.03. 10:02 eine Antwort:
kurtkant,schrieb am 21.03. 23:11 Warum ist die Welt?
ihre Psychohygiene.
Die Welt, die Fauna wurde durch Einzeller erschaffen.
Für Psychohygiene kann ich ein Gespräch führen, ohne dafür von irgendwem gebunden zu werden.
rifleman,schrieb am 22.03. 10:07 eine Antwort:
denkerin: Auch wenn es Göttinnen "gab", war die angesprochene Zeit fast weltweit weitgehend patriarchalisch orientiert. Die Juden sind da keine Ausnahme gewesen, auch die Christen nicht. DAVOR gab es allerdings ein matriarchalisches Zeitalter. Man vermutet, auch mehr oder weniger weltweit. Wobei mangels erhaltener Aufzeichnungen hier - leider - sehr viel zwar wissenschaftliche aber doch Spekulation eine Rolle spielt.
denkerin,schrieb am 22.03. 10:08 eine Antwort:
Nein, @rifleman, auch zu den Zeiten der Juden gab es bei den Völkern des Orients und rund ums Mittelmeer Göttinnen.
rifleman,schrieb am 22.03. 10:11 eine Antwort:
Das bestreite ich ja nicht, denkerin. Ich sagte: Trotz Göttinnen war sie Struktur WEITGEHEND patriarchalisch. Wenn man viele Gottheiten hat, lassen sich eben leichter auch Göttinnen unterbringen als in einer monotheistischen Religion.
inventor,schrieb am 22.03. 14:30 eine Antwort:
Gottes Heiliger Geist, das Pneuma hagion ist im Hebräischen und Aramäischen weibliche Geschlechts (die "Ruach").
Vollbärte verbieten!
21.03. 21:02
Sie sind meist ein Zeichen fundamentalistischen Veganismuses!
pferdedung,schrieb am 21.03. 22:20 eine Antwort:
oder spiegelglatzen auf den köpfen beiderlei geschlechts - ab der pubertät bis 100.
http://orf.at/#/stories/2384293/
Danke, Herr Kern, endlich einmal Klartext.
denkerin,schrieb am 21.03. 20:13 eine Antwort:
Es ist nicht Sache des Bundeskanzlers, in dieser Causa alleinige Entscheidungen zu treffen.
zwosi,schrieb am 21.03. 20:28 eine Antwort:
was er eh nicht getan hat. Könnte er auch gar nicht.
reservebuddha,schrieb am 21.03. 22:28 eine Antwort:
Dann könnten wir in Zukunft den Halbmond im Gerichtssaal hängen oder stehen haben? Wäre denkbar, und schiene mir genauso fehl am Platz wie das Kreuz.
kurtkant,schrieb am 21.03. 23:00 eine Antwort:
@res.: Zustimmung! Symbole müssen nützen, wie z.B. "00" an gewissen Orten oder Fluchtweg-Kennzeichnung usw., gem. den von O.Neurath erdachten Piktogrammen.
Aber Symbole der Unterwerfung unter Illusionen... nein, danke.
denkerin,schrieb am 22.03. 06:26 eine Antwort:
@kurtkant: Auf den Punkt gebracht.
Vor allem der letzte Satz schafft Klarheit, warum über diese Symbole noch immer unser Leben beherrscht werden soll.
Religiöse Symbole sind Symbole der UNTERWERFUNG.
denkerin,schrieb am 22.03. 06:43 eine Antwort:
Für die Frommen aus der Bibel: Jesus meint: "Ihr sollt überhaupt nicht schwören (im vorliegenden Fall im Gerichtssaal vor dem Kruzifix), sondern eure Rede sei "Ja, ja!" und "nein, nein".
mariamante,schrieb am 22.03. 07:30 eine Antwort:
Wer unter einem christlichen Symbol (Kreuz) ein "Unterwerfungsymbol'" sieht und kein Liebes- Symbol, hat wohl ein Problem. Es gibt Menschen, die überall Macht, Übermacht, Ohnmacht, Unterwerfung etc. sehen - meist ist da in der pubertären Phase etwas schief gelaufen, es liegt ein Vater- Komplex vor oder es gibt ernsthafte Schwierigkeiten, Autoritäten anzuerkennen.
denkerin,schrieb am 22.03. 07:38 eine Antwort:
Wer unter dem Kreuz ein Liebes-Symbol sehen muss, hat wohl ein Problem mit dem Begriff "Liebe".
Es gibt Menschen, die nach der LIebe eines Gottes gieren müssen, weil ihnen selber genug Liebe fehlt.
Deiner Pseudo-Psychologie kann ich mich nicht anschließen.