Source: https://gesetze-in-app.de/BGB/406
Timestamp: 2018-10-15 21:27:42
Document Index: 367711527

Matched Legal Cases: ['§ 406', 'BGH', '§ 406', '§ 354', 'BGH', 'BGH', '§ 406', '§ 412', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 406', 'BGH', 'BGH', '§ 406', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 406', '§ 404', 'BGH', 'BGH', '§ 406', 'BGH', '§ 387', '§ 387', 'BGH', 'BGH', '§ 406', 'BGH', '§ 406', 'BGH', '§ 407', 'BGH', '§ 406', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 406', '§ 404', 'BGH', '§ 326', 'BGH', 'BGH', '§ 406', 'BGH', 'BGH', '§ 406', '§ 406', 'BGH', 'BGH', '§ 406', 'BGH', 'BGH', '§ 406', 'BGH', 'BGH', '§ 406', 'BGH', 'BGH', '§ 406', 'BGH', 'BGH', '§ 406', 'BGH', 'BGH', '§ 406', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 406', 'BGH', 'BGH', '§ 406']

§ 406 BGB: Aufrechnung gegenüber dem neuen Gläubiger
BGH, URTEIL vom 4.0.2015, Az. III ZR 10/14 Auch § 406 BGB findet im Fall des § 354a FIGB keine Anwendung (BGH, Urteil vom 26. Januar 2005 - VIII ZR 275/03, NJW-RR 2005, 624, 626).
BGH, BESCHLUSS vom 3.4.2013, Az. XII ZB 192/11 In solchen Fällen, in denen die Hauptforderung durch Abtretung oder - wie hier - im Wege der Legalzession auf einen neuen Gläubiger übergeht, wird indessen das Prinzip der Gegenseitigkeit der Forderungen bei der Aufrechnung durch § 406 BGB (i.V. m. § 412 BGB) insoweit durchbrochen, als die Gegenseitigkeit von Hauptforderung und Gegenforderung trotz des Gläubigerwechsels als weiterbestehend behandelt wird (BGH Urteil vom 22. Dezember 1995 -VZR 52/95- NJW 1996, 1056, 1057; BGHZ 58, 327, 329 = NJW 1972, 1193, 1194; BGHZ 19, 153, 157 = NJW 1956, 257).
BGH, BESCHLUSS vom 3.4.2013, Az. XII ZB 192/11 Wäre die Rechtsansicht des Beschwerdegerichts richtig, müsste sich folgerichtig aus § 406 BGB ein allgemeiner Grundsatz dergestalt herleiten lassen, dass eine Aufrechnung, die dem Schuldner gegenüber dem Zedenten gesetzlich versagt war, auch gegenüber dem Zessionär stets unstatthaft sein müsste; dies trifft freilich nicht zu (RGZ 140, 43, 46; BGHZ 35, 317, 327 = NJW 1961, 1966, 1968).
BGH, BESCHLUSS vom 3.4.2013, Az. XII ZB 192/11 16	a) Die Frage, ob ein Aufrechnungsverbot im Rahmen des § 406 BGB zugunsten des Neugläubigers auch noch nach der Abtretung bzw. nach einem gesetzlichen Übergang der Hauptforderung gilt, ist nach dem Zweck des Aufrechnungsverbots zu entscheiden (BGHZ 35, 317, 327 = NJW 1961, 1966, 1968; BGHZ 95, 109, 117 = NJW 1985, 2820, 2822).
BGH, URTEIL vom 4.3.2008, Az. VII ZR 58/07 23	(1) § 406 BGB ist Teil der Schutzvorschriften der §§ 404 ff. BGB, die dem Zweck dienen, eine Verschlechterung der Verteidigungsmöglichkeiten des Schuldners infolge der Forderungsabtretung zu verhindern (vgl. BGH, Urteil vom 19. Oktober 2005 - XII ZR 224/03, NJW2006, 219 = MDR 2006, 562).
BGH, URTEIL vom 4.5.2005, Az. IX ZR 197/01 Spätestens im April 1995 war der Schaden der Kläger mit Auszahlung der letzten Mittel von dem Notaranderkonto an die Käuferin oder ihre Zes-sionarin eingetreten, weil damit die zuvor nach § 406 BGB in Frage kommende Aufrechnungsmöglichkeit (vgl. dazu BGH, Urt. v. 19. Oktober 1988 - IVb ZR 70/87, WM 1988, 1834, 1836; v. 17. November 1999 -XIIZR 281/97, NJW 2000, 948, 950; MünchKomm-BGB/Schlüter, 4. Aufl. § 387 BGB Rn. 34; Schmitz, MDR 1989, 582; kritisch: Staudinger/Gursky, BGB 13. Bearb. 2000 § 387 Rn. 89) wegfiel.
BGH, URTEIL vom 3.2.1983, Az. VIII ZR 335/81 Denn grundsätzlich soll und kann der Schuldner durch die ohne seine Mitwirkung mögliche Teilabtretung nicht schlechter gestellt werden als er vorher stand (BGHZ 19, 156), wie das bei Verselbständigung eines Forderungsteils und dadurch notwendig werdender Aufrechnung infolge ihrer nach § 406 BGB möglichen Einschränkung denkbar wäre.
BGH, URTEIL vom 1.2.1982, Az. VIII ZR 92/81 Dabei kann, ohne daß dies hier einer abschließenden Entscheidung bedarf, zugunsten der Klägerin davon ausgegangen werden, daß angesichts der gleichen Sachund Interessenlage wie bei § 406 BGB (vgl. dazu Senatsurteil vom 2. Juni 1976 = BGHZ 66, 384) auch im Rahmen des § 407 Abs. 1 BGB die Kenntnis von der Vorausabtretung der Kenntnis von der Abtretung gleichsteht.
BGH, URTEIL vom 4.10.1979, Az. VII ZR 322/78 Auch bei § 406 BGB ist anerkannt, daß es für den 'Erwerb11 der Aufrechnungsforderung genügt, wenn diese zu dem maßgebenden Zeitpunkt lediglich nach ihrem Rechtsgrund entstanden war (vgl. BGH Urteil vom 12. Juni 1961 - VII ZR 63/60 * JZ 1962, 92; BGHZ 58, 327, 331).
BGH, URTEIL vom 3.4.1979, Az. VIII ZR 156/78 Macht nämlich der Käufer und Schuldner eines Kaufpreisanspruches einen Schadensersatzanspruch wegen Nichterfüllung durch den Verkäufer und Gläubiger des Kalifpreisanspruches dem neuen Gläubiger (auch Pfändungspfandgläubiger) gegenüber geltend, so liegt darin keine - nach § 406 BGB zu beurteilende - Aufrechnung, sondern die Erhebung einer Einwendung im Sinne des § 404 BGB (BGH Urteil vom 25. September 1958 - VII ZR 181/57 = LM BGB § 326 (Ea) Nr. 3 = NJW 1958, 1915; Senatsurteil vom 24. September 1957 - VIII ZR 324/56 = WM 1957, 1432, 1434; BGH Urteil vom 18. Januar 1965 - VII ZR 109/63 = WM 1965, 340).
BGH, Urteil vom 3.5.1976, Az. VIII ZR 267/74 Denn § 406 BGB ist in jedem Fall, entweder unmittelbar oder rechtsähnlich, anzuwenden (BGH Urteil vom 19. November 1968 - VI ZR 215/66 » NJW 1969, 276 m.w.Nachw.).
BGH, URTEIL vom 3.6.1975, Az. VIII ZR 35/7 Der vertragliche Ausschluß einer Aufrechnungsbefugnis des Schuldners gegenüber dem bisherigen Gläubiger (Firma E^RRRfe & Co.) bedeutet, daß er auch gegenüber dem Zessionär (WKN und Klägerin) nicht nach § 406 BGB aufrechnen kann (BGB-RGRK, 11. Aufl., An. 9 zu § 406 mit Nachweisen aus der Rechtsprechung des BGH).
BGH, URTEIL vom 1.6.1974, Az. II ZR 115/72 Der Zweck des § 406 BGB, dem Schuldner nicht nur eine bei der Abtretung schon vorhandene Aufrechnungsbefugnis, sondern auch eine bestehende Aussicht zu erhalten, die ihm ohne die Abtretung später einmal die Tilgung seiner Schuld durch Aufrechnung ermöglicht hätte (BGHZ 19» 153» 157), ist auch in einem solchen Falle erfüllt.
BGH, URTEIL vom 4.3.1972, Az. II ZR 122/70 b)	In einem solchen Fall kann der Schuldner unter den sonstigen Voraussetzungen des § 406 BGB gegen die abgetretene Forderung auch mit einer Gegenforderung aufrechnen, die zwar später als die abgetretene Forderung, aber noch während des bestehenden Zurückbehaltungsrechts fällig geworden ist (Ergänzung zu BGHZ 19, 153).
BGH, URTEIL vom 4.3.1972, Az. II ZR 122/70 Denn nach § 406 BGB genügt es zur Erhaltung der Aufrechnungsmöglichkeit, daß der Rechtsgrund der zur Aufrechnung verwendeten Gegenforderung zur Zeit der Abtretung bereits bestanden hat (BGH JZ 1962, 92; NJW 1971, 1270).
BGH, URTEIL vom 4.3.1972, Az. II ZR 122/70 i b)	In einem solchen Fall kann der Schuldner unter den sonstigen Voraussetzungen des § 406 BGB gegen die abgetretene Forderung auch mit einer Gegenforderung aufrechnen, die zwar später als die abgetretene Forderung, äber noch während des bestehenden Zurückbehaltungsrechts fällig geworden ist (Ergänzung zu BGHZ 19» 153).
BGH, URTEIL vom 4.3.1972, Az. II ZR 122/70 Denn nach § 406 BGB genügt es zur Erhaltung der Aufrechnungsmöglichkeit, daß der Rechtsgrund der zur Aufrechnung verwendeten Gegenforderung zur Zeit der Abtretung bereits bestanden hat (‘BGH'JZ 1962, 92; NJ¥ 1971, 1270).
BGH, URTEIL vom 3.3.1971, Az. VIII ZR 190/69 Das genügte nach § 406 BGB, um den Erblassern und den Beklagten die Aufrechnungsmöglichkeit gegenüber den Zessionären ZflB und Carl HuflB zu erhalten (BGH Urteil vom 12. Juni 1961 - VII ZR 63/60 = JZ 1962, 92).
BGH, URTEIL vom 2.10.1968, Az. VI ZR 215/66 Aber auch die Kenntnis einer Abtretung nimmt dem Schuldner nicht das Recht, sich durch Aufrechnung gegenüber dem neuen Gläubiger mit einer gegen den bisherigen Gläubiger bestehenden Forderung von seinei* Schuld zu befreien (vgl. BGHZ 19, 153, 156) - von den in § 406 BGB bestimmten beiden Ausnahmen abgesehen, die hier nicht vorliegen.
BGH, Urteil vom 1.2.1961, Az. YII ZR 240/59 a) Nach der ständigen Rechtsprechung des Reichsgerichts, der sich der Bundesgerichtshof angeschlossen hat, richtet es sich nach den Umständen des Einzelfalles»wie eine Erklärung des Schuldners, in der er dem neuen Gläubiger die Kenntnisnahme von der Abtretung der Forderung bestätigt, zu beurteilen ist; die Auslegung ist im wesentlichen Tatfrage und daher Sache des Tatrichters (RGZ 77, 157; 108, 410; 125, 252, 254; RG LZ 1916, 805 Nr. 10; RG Warn Rspr 1936 Nr. 103; RG J\7 1938, 1247; BGH LM Nr. 2 zu § 406 BGB und Urteile des erkennenden Senats vom 11. Dezember 1958 - VXI ZR 14/58 - und