Source: https://gesetze-in-app.de/BGB/475
Timestamp: 2019-05-21 17:17:15
Document Index: 361977490

Matched Legal Cases: ['§ 475', 'BGH', '§ 475', '§ 449', '§ 449', 'BGH', '§ 475', '§475', '§ 475', 'BGH', '§475', '§475', '§475', '§475', 'BGH', '§ 475', 'BGH', 'BGH', '§ 475', 'BGH', '§ 475', 'BGH', '§ 437', '§ 323', '§ 437', '§ 281', '§ 475', 'BGH', 'BGH', '§ 475', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 475', '§ 477', '§ 312', 'BGH', '§475', '§477', '§ 312']

§ 475 BGB: Anwendbare Vorschriften
BGH, URTEIL vom 3.11.2007, Az. XII ZR 61/05 Für den Verbrauchsgüterkauf folgt dies aus § 475 Abs. 1 BGB, der die Unabdingbarkeit bestimmter Vorschriften des Kaufrechts regelt, auf § 449 Abs. 2 BGB jedoch nicht verweist (Staudinger/Beckmann aaO § 449 Rdn. 53).
BGH, URTEIL vom 3.2.2010, Az. I ZR 34/08 Das ändert aber nichts daran, dass eine § 475 Abs. 1 Satz 1 BGB entgegenstehende Vereinbarung nicht zulässig ist (vgl. Palandt/Weidenkaff, BGB, 69. Aufl., §475 Rdn. 5; Staudinger/Matusche-Beckmann, BGB [2004], § 475 Rdn. 37).
BGH, URTEIL vom 3.11.2005, Az. VIII ZR 85/05 Im Fall des §475 Abs. 1 Satz 2 BGB ist demgemäß eine Umgehung anzunehmen, wenn die gewählte Gestaltung dazu dient, die Anwendung der in Satz 1 aufgeführten Vorschriften entgegen dem damit bezweckten Verbraucherschutz auszuschließen oder einzuschränken (vgl. MünchKommBGB/S.Lorenz, 4. Aufl., §475 Rdnr. 27; Staudinger/ Matusche-Beckmann, aaO, §475 Rdnr. 40; Müller, NJW2003, 1975, 1976; Pa-landt/Putzo, BGB, 65. Aufl., §475 Rdnr. 6; Reinking/Eggert, Der Autokauf, 9. Aufl., Rdnr. 1134).
BGH, URTEIL vom 3.4.2010, Az. I ZR 140/08 Die Überlegungen gelten aber auch für § 475 Abs. 1 Satz 1 BGB entsprechend (vgl. zu dem Meinungsstand BGH, Urt. v. 31.3.2010 -1ZR 34/08 Tz. 26 ff. - Gewährleistungsausschluss im Internet).
BGH, URTEIL vom 3.11.2004, Az. VIII ZR 91/04 Ein Verstoß gegen die im Umgehungsverbot des § 475 Abs. 1 Satz 2 BGB zu dem Ausdruck kommende Unabdingbarkeit des Verbraucherschutzes liegt darin nicht (ebenso MünchKommBGB/Lorenz, aaO).
BGH, URTEIL vom 3.10.2006, Az. VIII ZR 72/06 c)	Schiebt beim Verkauf einer beweglichen Sache an einen Verbraucher der Verkäufer, der Unternehmer ist, einen Verbraucher als Verkäufer vor, um die Sache unter Ausschluss der Haftung für Mängel zu verkaufen, so richten sich Mängelrechte des Käufers nach § 475 Abs. 1 Satz 2 BGB wegen Umgehung der Bestimmungen über den Verbrauchsgüterkauf gegen den Unternehmer und nicht gegen den als Verkäufer vorgeschobenen Verbraucher (im Anschluss an Senatsurteil vom 26. Januar2005- VIII ZR 175/04, NJW2005, 1039).
BGH, URTEIL vom 3.6.2016, Az. VIII ZR 49/15 BGB § 437 Nr. 2, § 323 Abs.1; BGB § 437 Nr. 3, § 281 Abs. 1 a)	Bei der Beurteilung, ob eine vom Käufer zur Nacherfüllung bestimmte Frist angemessen ist, ist - in den Grenzen des § 475 Abs. 1 BGB - in erster Linie eine Vereinbarung der Parteien maßgeblich (Fortführung von BGH, Urteil vom 6. Februar 1954
BGH, URTEIL vom 3.6.2016, Az. VIII ZR 49/15 Für die Beurteilung der Angemessenheit der Frist zur Nachbesserung ist - in den Grenzen des § 475 Abs. 1 BGB - in erster Linie eine Vereinbarung der Parteien maßgeblich (vgl. BGH, Urteil vom 6. Februar 1954 - II ZR 176/53, BGHZ 12, 267, 269 f.).
BGH, URTEIL vom 4.4.2012, Az. I ZR 45/11 43	a) Nach der Rechtsprechung des Senats sind die Bestimmungen des § 475 Abs. 1 Satz 1 BGB über den Gewährleistungsausschluss, des § 477 Abs. 1 BGB über die Garantieerklärung und der §§ 312c, 355 BGB über die Informationspflichten bei Fernabsatzverträgen Marktverhaltensregelungen (vgl. BGH, Urteil vom 31. März 2010 -1 ZR 34/08, GRUR 2010, 1117 Rn. 24 ff. = WRP 2010, 1475 - Gewährleistungsausschluss im Internet zu §475 Abs. 1 Satz 1 BGB; Urteil vom 14. April 2011-1 ZR 133/09, GRUR 2011, 638 Rn. 22 = WRP 2011, 866 - Werbung mit Garantie zu §477 Abs. 1 BGB; Urteil vom 29. April 2010 -1 ZR 66/08, GRUR 2010, 1142 Rn. 14 und 22 = WRP 2010, 1517 - Holzhocker zu §§ 312c, 355 BGB).