Source: https://issuu.com/uponorde/docs/ti_uponor-planungsgrundlagen-trinkw_7ff198f220dc5f
Timestamp: 2017-05-23 16:23:49
Document Index: 215305069

Matched Legal Cases: ['§ 14', '§ 40', '§ 40', '§ 35', '§ 41', '§ 40', '§ 40', '§ 31', '§ 31', '§ 35', '§ 30', '§ 29', '§ 36', '§ 40', '§ 40', '§ 5', '§ 6', '§ 5', '§ 12', '§ 12', '§ 40', '§14', '§ 14', '§ 10', '§ 14', '§ 10', '§ 14', '§ 15']

Ti uponor planungsgrundlagen trinkwasser und heizungsinstallation 0 09 2013 by Uponor DE - issuu
VER SORGUNG | GEOTHERMIEAuszugPlanungsgrundlagen zur
HeizkörperanbindungDer schnelle Draht zu
www.uponor.deU P O N O R G E B Ä U D E T E C H N I K T E C H N I S C H E R G E S A M T K ATA LO GPlanungsgrundlagen
Allgemeine Planungshinweise ••••••••••••••• 34
Einleitung •••••••••••••••••••••••••••••• 35
Normen und Richtlinien ••••••••••••••••••• 35
Abschottungssysteme ••••••••••••••••••••• 36
Baustoffklassen ••••••••••••••••••••••••• 37
Feuerwiderstandsklassen •••••••••••••••••• 37
DIN Klassiﬁzierung der Bauteile
in Feuerwiderstandsklassen •••••••••••••••• 38
Brandprüfung zur Zertiﬁzierung der Bauteile ••• 38
Gebäudeklassen nach den
Landesbauverordnungen •••••••••••••••••• 39
Deckenabschottungsprinzip mit
Trockenbauverkleidung•••••••••••••••••••• 45
Installation mit Installationsschacht
I 30, I 60, I 90 und nach DIN 4102-4 ••••••••• 46
Feuerwiderstandsfähige Rohrdurchführungen
(R 30-/R 90-Systeme mit allgemeinem
bauaufsichtlichen Prüfzeugnis – ABP) •••••••• 47Allgemeine bauaufsichtliche Prüfzeugnisse
und Zulassungen •••••••••••••••••••••••• 52
Abstandsregelungen bei Führung von
Rohrleitungen mit Dämmung durch Decken
oder Wände nach den Erleichterungen der
MLAR 11/2005 bzw. LAR/RLei/RbALei
der Länder, Abschnitt 4.3 •••••••••••••••••• 54
Verlegung von Uponor MLCP/PE-Xa Rohr
in notwendigen Fluren, Ausgängen ins Freie
und notwendigen Treppenräumen
(Flucht- und Rettungswege)•••••••••••••••• 56
Raumentlüftungsleitungen nach DIN 18017-3 •• 58
(R 30-/R 90-Systeme mit allgemeiner bauaufsichtlichen Zulassung - ABZ) für brennbare
Rohre mit brennbaren Gasen nach
DVGW-TRGI 2008 •••••••••••••••••••••••• 59
Allgemeine bauaufsichtliche Prüfzeugnisse und
Zulassungen für Rohrleitungsanlagen
gemäß DVGW-TRGI 2008 •••••••••••••••••• 61
Begriffe und Abkürzungen Brandschutz ••••••• 62
Schallschutz •••••••••••••••••••••••••••••• 64
und warm nach DIN 1988-200 •••••••••••••• 66
Dämmanforderungen nach EnEV •••••••••••• 68
Ausführungsbeispiele Rohrleitungsdämmung
nach EnEV ••••••••••••••••••••••••••••• 71
Normen und Gesetze •••••••••••••••••••••• 78U P O N O R G E B Ä U D E T E C H N I K T E C H N I S C H E R G E S A M T K ATA LO G33Installieren mit Uponor
Planungsgrundlagen > Allgemeine PlanungsgrundlagenAllgemeine Planungshinweise
Als Potentialausgleich müssen nach
VDE 0190 alle metallenen Teile in
der Hausinstallation miteinander
leitend verbunden werden. Die
Uponor Verbundrohr- und PE-XaInstallationssysteme sind jedoch
keine leitfähigen Leitungsanlagen
und können deshalb nicht als
Potentialausgleich genutzt werden.
Der Installateur oder Bauleiter hat den Auftraggeber
oder den Beauftragten des
Auftraggebers darauf hinzuweisen, dass durch einen
zugelassenen Elektroinstallateur geprüft wird, ob durch
die Installation von Uponor
Installationssystemen die
vorhandenen elektrischen
Schutz- und Erdungsmaßnahmen nicht beeinträchtigt
werden (VOB Teil C, allgemeine technische Vertragsbedingungen ATV).Mischinstallation
Bei Trinkwasserinstallationen mit
zwei oder mehreren Metallrohrsystemen muss in Fließrichtung gesehen
erst der unedle und dann der edle
Werkstoff eingesetzt werden, z. B.
erst die verzinkte Stahlleitung, dann
die Kupferleitung. Die Uponor Verbundrohr- und PE-Xa-Installationssysteme sind mit Metallrohr- und
Kunststoffrohrsystemen kombinierbar. Die Einhaltung einer bestimmten
Fließrichtung ist, anders als bei
Mischinstallationen mit mehreren
Metallen, für die Uponor Installationssysteme nicht notwendig.34Außenkorrosionsschutz der
Für Mischinstallationen mit anderen
Installationssystemen bestehen
aus Gründen des Außenkorrosionsschutzes keine Einschränkungen.
sind zu beachten. Aus Sicht des
Oberﬂächenkorrosionsschutzes
können Uponor Fittings direkt in
Beton, Estrich oder unter Putz verlegt werden. Es gibt allerdings
Begleitumstände, die generell einen
Schutz von metallischen Verbindern
bzw. metallischen Komponenten
im direkten Kontakt mit Baustoffen
erfordern, diese sind in Kombination:
permanente bzw. dauerhafte
Durchfeuchtung und
ein pH-Wert größer 12,5.
In dieser Situation empfehlen wir
für die metallischen Uponor Installationsﬁttings eine geeignete
Ummantelung z. B. mittels Isolierband, Dämmband, Schrumpfmuffe
o. ä. Unabhängig vom Korrosionsschutz der Formteile sind die
gesetzlichen Vorschriften, einschlägige Normen für den jeweiligen
Anwendungsfall vor allem vor
dem Hintergrund der Wärmedämmung und Schallentkopplung zu
berücksichtigen. Vor dem Aufbringen der Dämmung ist die vorgeschriebene Dichtheitsprüfung
(siehe Anhang) vorzunehmen.
GewindeverbindungenHinweis:
Bei den Uponor RTM Fittings
dürfen nur Hanf und Teﬂon
als Dichtmittel eingesetzt
Uponor Installationsﬁttings dürfen
nur mit genormten Gewinden
(DIN EN 10226-1) kombiniert werden. Die Erstellung der Gewindeverbindung muss vor der Rohrverbindung erfolgen, damit die Rohrverbindung nicht belastet wird. Die
Gewindeverbindungen sind fachgerecht nach den anerkannten Regeln
der Technik auszuführen. Bei der
Verarbeitung von Messingbauteilen
darf generell keine Gewalt angewendet werden. Zuviel Gewindedichtmittel (z. B. Überhanfungen)
an den Gewindeverbindungen sind
zu vermeiden. Folgende Punkte
sind bei der Erstellung von Gewindeverbindungen zu beachten:
Durch zu starkes Anziehen
der Gewindeverbindung besteht
die Gefahr der Materialbeschädigung, es sind geeignete
Werkzeuge zu verwenden.
Die Montagewerkzeuge dürfen
zum Anziehen der Verbindung
nicht verlängert werden (z. B.
durch Aufstecken von Rohren).
Alle eingesetzten Materialien
und Hilfsstoffe (z. B. Dicht-,
Montage- und Reinigungsmittel)
müssen frei von spannungsrisskorrosions-auslösenden Medien
(z. B. ammoniak- oder chloridhaltige Verbindungen) sein.Gewindedichtmittel müssen für den
jeweiligen Anwendungsfall geprüft
und zugelassen sein. Diese sind
entsprechend den Angaben des
Dichtungsmittelherstellers anzuwenden.U P O N O R G E B Ä U D E T E C H N I K T E C H N I S C H E R G E S A M T K ATA LO GInstallieren mit Uponor
Planungsgrundlagen > BrandschutzBrandschutz
Ein Großteil der baurechtlichen
Bestimmungen zur Planung
gebäudetechnischer Anlagen ist
dem Brandschutz unterstellt.
Der Grund für die hohen Anforderungen an den baulichenBrandschutz besteht darin, dass
im Brandfall nicht nur eine unmittelbare Gefahr für Menschen und
Tiere besteht, sondern auch hohe
wirtschaftliche Schäden für Bauherrn, Planer und ausführende Be-triebe entstehen können. Deshalb
werden bei den baurechtlichen
Bestimmungen sowohl Planer und
ausführende Betriebe als auch die
Bauherren und Gebäudebetreiber
in die Pﬂicht genommen.Normen und Richtlinien
In Deutschland sind die baulichen
Anforderungen an den Brandschutz Ländersache, und werden
in den Landesbauverordnungen
geregelt. Trotz der Einführung
einer im Jahre 2002 verfassten
Musterbauordnung MBO und der
Tatsache, dass die Musterrichtlinie
über die brandschutztechnischen
Anforderungen MLAR 11/2005
in fast allen Bundesländern als
Leitungsanlagenrichtlinie übernommen wurde, bestehen weiterhin
geringe Unterschiede zwischen den
ausführungstechnischen Anforderungen der Bundesländer. Zur
Vereinheitlichung der Landesbauordnungen wurden jedoch die
Paragraphen § 14 „Brandschutz“
und § 40 „Leitungen, Leitungsanlagen, Installationsschächte, Installationskanäle“ im Wesentlichen
in die Landesbauverordnung sowie
in die Durch-/Ausführungsverordnungen DVO und IVV der Länder
übernommen.Paragraphen in den Länderverordnungen:
Bauliche Anlagen sind so anzuordnen, zu errichten, zu ändern
und instand zu halten, dass der Entstehung eines Brandes und
der Ausbreitung von Feuer und Rauch (Brandausbreitung) vorgebeugt wird und bei einem Brand die Rettung von Menschen
und Tieren sowie wirksame Löscharbeiten möglich sind.Der Paragraph 14 nimmt alle am Projekt beteiligten Personen und
Betriebe in die Pﬂicht. Hierbei werden mit der Ausdrucksweise „anzuordnen“, „errichten“, „instand zu halten“ und „ändern“ sowohl die Planer,
Architekten und ausführenden Betriebe als auch die Bauherrn oder
Gebäudebetreiber angesprochen, welche in der laufenden Verpﬂichtung
zur Instandhaltung der brandschutztechnischen Anlagen stehen.§ 40 Leitungsanlagen, Installationsschächte und Kanäle
(1) Leitungen dürfen durch raumabschließende Bauteile, für die
eine Feuerwiderstandsfähigkeit vorgeschrieben ist, nur hindurchgeführt werden, wenn eine Brandausbreitung ausreichend
lang nicht zu befürchten ist oder Vorkehrungen hiergegen
getroffen sind;
dies gilt nicht für DeckenDer Planer und Verarbeiter
muss sich über die jeweils
gültigen und laufend aktualisierten Richtlinien und
Gesetzte der Bundesländer
informieren und diese
beachten.in Gebäuden der Gebäudeklasse 1 und 2
innerhalb derselben Nutzungseinheit mit nicht mehr
als 400 m² in mehr als zwei Geschossen
(2) In notwendigen Treppenräumen, in Räumen nach § 35 Abs. 3
Satz 3 und in notwendigen Fluren sind Leitungsanlagen nur
zulässig, wenn eine Nutzung als Rettungsweg im Brandfall ausreichend lang möglich ist.
(3) Für Installationsschächte und -kanäle gelten Absatz 1 sowie
§ 41 Abs. 2, Satz 1 und Abs. 3U P O N O R G E B Ä U D E T E C H N I K T E C H N I S C H E R G E S A M T K ATA LO G35Installieren mit Uponor
Planungsgrundlagen > BrandschutzNach Paragraph § 40 muss die
Anordnung der Leitungen, der
Installationsschächte und Kanäle
der MLAR/LAR/RbALei entsprechen. Die Anforderungen an die
Anordnung der Rohrleitungen
gelten z. B. für alle
Rohrdurchführungen mit brennbaren und nichtbrennbaren
Werkstoffen und brennbaren
und nichtbrennbaren Medien
Abﬂussleitungen nach DIN EN
12056 und deren Entlüftungsleitungen über Dach
Bodenabläufe nach DIN EN
Elektrodurchführungen (Kabel
und Rohre aller Art)Um den vorbeugenden Brandschutz vorbeugend zu gewährleisten, ist die Wahl der richtigen
Baustoffe existenziell wichtig.
Die Auswahl der Baustoffe
ist in der DIN 4102 geregelt,
zudem ﬁndet sich in dieser
Norm eine Liste der technischen
Baubestimmungen, welche zu
beachten sind. Zur Errichtung
einer Rohrleitungsinstallation
bieten die Leitungsanlagenrichtlinien (MLAR/LAR/RbALei)
die Möglichkeiten des Einbaus
von Abschottungssystemen
(z.B. Brandschutzmanschetten
u. Brandschutzdämmung) zur
Einhaltung der brandschutz-technischen Forderungen. Bei
brandschutztechnischen Abschottungssystemen sind hierbei die
Einbauregeln der allgemeinen bauaufsichtlichen Prüfungszeugnisse
zu beachten.ist, nur hindurchgeführt werden,
wenn eine Brandausbreitung ausreichend lang nicht zu befürchten
ist. Zur Einhaltung dieser Bestimmung müssen die Leitungen durch
Abschottungen geführt werden,
die mindestens die gleiche Feuerwiderstandsklasse aufweisen wie
die raumabschließenden Bauteile.Leitungen, die innerhalb von Installationsschächten oder -kanälen
geführt werden, müssen einschließlich der Abschlüsse und Öffnungen
mindestens die gleiche Feuerwiderstanddauer aufweisen wie die
durchdringenden raumanschließenden Bauteile und aus nichtbrennbaren Baustoffen bestehen.Des Weiteren ist eine Übereinstimmungserklärung für jede Einbauvariante auszufüllen. Muster dieser
Übereinstimmungserklärungen sind
bei dem jeweiligen Produkthersteller
erhältlich. Bei allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassungen müssen
darüber hinaus Typenschilder neben
den Abschottungssystemen montiert werden.Abschottungssysteme
Abschottungssysteme dienen zur
Einhaltung der in den Leitungsanlangenrichtlinien MLAR und
LAR/RbALei genannten brandschutztechnischen Anforderungen.
Gemäß § 40 Abs. 1 MBO dürfen
Leitungen durch raumabschließende Bauteile, für die eine Feuerwiderstandsdauer vorgeschriebenB11z. B. Rockwool Conlit 150 U
Schmelzpunkt > 1000 °CA1A1/A25
6233A1
B1/B2B1/B2B1/B25757456666aaaaF 30
F 90a ≥ 50 mmDer Mindestabstand zwischen Abschottungen, Installationsschächten oder -kanälen sowie der erforderliche Abstand
zu anderen Durchführungen (z. B. Lüftungsleitungen) oder anderen Öffnungsverschlüssen (z. B. Feuerschutztüren),
ergibt sich aus den Bestimmungen der jeweiligen Verwendbarkeits- oder Anwendbarkeitsnachweise; fehlen entsprechende Festlegungen, ist ein Abstand von mindestens 50 mm erforderlich.1 R 90-Durchführung z. B. mit Dämmung
AF/Armaﬂex, Armaﬂex Protect R 90 oder
aus Synth.-Kautschuk mit Pyrostat UNI
und ABP
2 R 90-Durchführung mit Mineralfaser
Schmelzpunkt 100 °C und ABP
3 R 90-Durchführung mit BSM UND ABZ
4 S 90-R 90-Durchführung mit ABZ
5 Mörtel
6 F 90-Massivbauteile oder leichte
F 90-Trennwände
7 Körperschalldämmung
A1/A2 Baustoffklasse nichtbrennbar
B1/B2 Baustoffklasse brennbar
ABZ = allgemeine bauaufsichtliche Zulassung
ABP = allgemeines bauaufsichtliches Prüfzeugnis
BSM = BrandschutzmanschetteHinweis: Anforderungen an die weiterführende Dämmung entsprechend der ABZ/ABP. Liegen keine Anforderungen vor,
gilt Baustoffklasse mind. B2. Bei Wanddurchführungen müssen die BSM beidseitig angeordnet werden.36U P O N O R G E B Ä U D E T E C H N I K T E C H N I S C H E R G E S A M T K ATA LO GInstallieren mit Uponor
Planungsgrundlagen > BrandschutzBaustoﬀklassen
Das Brandverhalten von Baustoffen wird in Baustoffklassen
eingeteilt. Nach wie vor gibt es hier
eine Parallelität deutscher und
europäischer Normung, d. h. für
national durch Normen oder
Verwendbarkeitsnachweise geregelte Bauprodukte ist die Klassiﬁzierung des Brandverhaltens sowohl nach DIN 4102 als auch nach
DIN EN 13501-1 möglich. Nur bei
harmonisierten europäischen Zulassungen (z. B. eine europäischtechnische Zulassung ETA), die mit dem
CE-Kennzeichen ausgestattet sind,
ist eine Klassiﬁzierung nach der DIN
EN 13501 zwingend erforderlich.
Uponor MLCP Rohre entsprechend
der Euroklasse E (nicht brennend
abtropfend).Bisherige Baustoffklassen nach DIN 4102-1 und zukünftige Euroklasse
AnforderungDIN 4102
altEuroklasse
neuUnterklasse
neunichtbrennbarA1
A2schwerentflammbarB1normalentflammbarB2leichtentflammbarB3A1
s1 / d0
s1-s3 / d0-d2
s3 / d0-d2
–Kriterien der europäischen Klassiﬁzierungen
EuroklasseKriteriumA1EWärmeabgabe:
Entflammung:
Entflammung:Fkeine Anforderungen feststellbarA2
-UnterklasseZusätzliche Anforderung–keine brennbaren
Rauchentwicklung unbedenklich, kein Abtropfens1 / d0
d2evtl. Rauchentwicklung
unbedenklich, evtl. kein
nur noch Anforderungen
nicht brennend abtropfend
brennend abtropfendFeuerwiderstandsklassen
Einstufung der Klassiﬁzierungen
BauteilDIN 4102Wände, Decken, Stützen
(Türen, Tore, Klappen)
strahlungsundurchlässig
Rohre und Formstücke für
Absperrvorrichtungen in
(Brandschutzklappen)
Installationsschächte und
Kanäle, Rohrdurchführungen
BedachungenTeil 2Funktionserhalt
elektrischer LeitungenFeuerwiderstandsdauer
≥ 30 ≥ 60 ≥ 90 ≥ 120
F 30 F 60 F 90 F 120
F 90 + Stoßbeanspruchung
W 30 W 60 W 90 W 120
T 30 T 60 T 90 T 120Teil 3
Teil 5Teil 6Teil 9
Teil 12SonderbauteileTeil 13F 30
L 30F 60
L 60F 90
L 90K 30K 60K 90S 30
I 30S 60S 90Feuerwiderstandsdauer nach DIN 4102-2
S 120Widerstandsfähig gegen
Flugfeuer und strahlende
E 30 E 60 E 90U P O N O R G E B Ä U D E T E C H N I K T E C H N I S C H E R G E S A M T K ATA LO GDas Brandverhalten von Bauteilen
wird durch die Feuerwiderstandsdauer und weitere Eigenschaften
bewertet. Die Feuerwiderstandsdauer ist die Mindestdauer in
Minuten, während der ein Bauteil
die nach DIN 4102 geforderten
Bedingungen erfüllt. Die Feuerwiderstandsklasse wird auf der
Grundlage einer Brandprüfung
nach DIN 4102-2 ermittelt.FeuerwiderstandsklasseFeuerwiderstandsdauerF30≥ 30 MinutenF60≥ 60 MinutenF90≥ 90 MinutenF120≥ 120 MinutenF180≥ 180 Minuten37Installieren mit Uponor
Planungsgrundlagen > BrandschutzDIN Klassiﬁzierung der Bauteile in Feuerwiderstandsklassen
DIN Klassiﬁzierung Beispiel F 90:F 90 - A
Klassifizierung des BauteilsArt der BaustoffeDauer des Feuerwiderstandes in MinutenDie technischen Anforderungen
an Bauteile sind verschieden und
bauteilabhängig, z. B.:F 90 Decke: Die Verhinderung des
Durchgangs von Feuer und Rauch
muss mindestens 90 Minuten betragen. Die feuerabgekehrte Seite
darf sich in dieser Zeit um maximal
140 K erwärmen.L 90 Lüftungsleitung: Die
Verhinderung des Durchgangs von
Feuer und Rauch muss mindestens
90 Minuten betragen. Die Erwärmung des Bauteils darf in dieser
Zeit maximal 140 K betragen.Brandprüfung zur Zertiﬁzierung der Bauteile
simuliert werden. Die Einheitstemperaturkurve stellt dabei die
Vergleichbarkeit der Prüfungsergebnisse sicher.
Beim Bestehen der Brandprüfung
erhält das Bauteil für die getestete
Einbausituation ein allgemeinesbauaufsichtliches Prüfungszeugnis
(ABP) oder eine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung (ABZ), in
dem die Einbauregeln des Bauteils
beschrieben werden. Beim Einbau
des Bauteils auf der Baustelle ist
eine Übereinstimmungserklärung
notwendig.Einheitstemperaturkurve (ETK) nach DIN 4102-21.000Q