Source: http://www.verwaltung.uni-halle.de/KANZLER/ZGST/ABL/2002/02'12'05.htm
Timestamp: 2018-01-21 01:04:00
Document Index: 335400946

Matched Legal Cases: ['§ 11', '§ 77', 'Art. 2', '§ 11', '§ 14', '§ 4', '§ 16', '§ 6', '§ 9', '§ 19']

12. Jahrgang, Nr. 12 vom 19. November 2002, S. 23
Studienordnung für den Master-Studiengang (M.A.)
Aufgrund des § 11 Abs. 1 sowie der §§ 77 Abs. 3 Nr. 11 und 88 Abs. 2 Nr. 1 des Hochschulgesetzes des Landes Sachsen-Anhalt (HSG LSA) in der Fassung vom 1. Juli 1998 (GVBl. LSA S. 300), zuletzt geändert durch Art. 2 des Gesetzes vom 3. April 2001 (GVBl. LSA S. 141), hat die Martin-Luther-Universität Halle–Wittenberg die folgende Studienordnung für den Master-Studiengang (M.A.) Interkulturelle Europa- und Amerikastudien des Fachbereichs Sprach- und Literaturwissenschaften erlassen.
§ 11 M.A.-Thesis
§ 14 Masterprüfung und der akademische Grad "Master of Arts"
Diese Studienordnung regelt auf der Grundlage der Prüfungsordnung für den Masterstudiengang Interkulturelle Europa- und Amerikastudien vom 18.04.2001 die Ziele, Inhalte und den Verlauf des Masterstudiums Interkulturelle Europa- und Amerikastudien an der Martin-Luther-Universität Halle–Wittenberg.
(1) Im Masterstudium werden ausgewiesene Vertiefungsrichtungen innerhalb der Interkulturellen Europa- und Amerikastudien studiert. Dieses Studium soll die Absolventinnen und Absolventen zur selbständigen kritischen und verantwortungsbewussten Arbeit und Problemlösung in der Forschung und praktischen Umsetzung in interkulturellen Situationen befähigen.
(2) Im Verlauf des Studiums sollen die Studierenden lernen, an Beispielen erläuterte Methoden und entsprechendes Wissen auf neue wissenschaftliche Problemstellungen anzuwenden. Ziel ist die Befähigung zur selbständigen Bearbeitung wissenschaftlicher Aufgabenstellungen. Von besonderer Bedeutung ist die Befähigung zur Behandlung integrativer Fragestellungen und zur konzeptionellen Bearbeitung situativer bzw. praxisrelevanter interkultureller Problemstellungen.
(3) Ziel ist die vertiefte Ausbildung folgender Schlüsselqualifikationen:
Problemlösungskompetenzen in interkulturellen Situationen,
(4) Ziel der Ausbildung für das Berufsleben ist insbesondere die Befähigung zu Tätigkeiten in Forschungseinrichtungen, nationalen und internationalen Behörden sowie in Unternehmen der Wirtschaft, die auf internationale Zusammenarbeit ausgerichtet sind.
(1) Für die Aufnahme des Master-Studiums "Interkulturelle Europa- und Amerikastudien" ist ein Bachelor-Abschluss "Interkulturelle Europa- und Amerikastudien" oder ein anderer gleich- oder höherwertiger einschlägiger Abschluss Voraussetzung. Das Nähere regeln § 4 und § 16 Abs.1 der Prüfungsordnung.
(2) Der Nachweis von Kenntnissen in den Sprachen des Kernfaches "Kulturstudien" ist Voraussetzung.
Das Masterstudium kann in der Regel jeweils im Wintersemester aufgenommen werden.
(1) Die Regelstudienzeit für das Masterstudium beträgt vier Semester.
(2) Der Gesamtumfang des Studiums beträgt 120 Credit Points.
(3) Das Masterstudium schließt nach vier Semestern mit dem berufsqualifizierenden akademischen Grad Master of Arts, abgekürzt M.A., ab.
(1) Im Masterstudiengang Interkulturelle Europa- und Amerikastudien werden ein Kernfach und zwei Vertiefungsgebiete für Ergänzungsqualifikationen studiert. Hinzu kommen Einstiegsveranstaltungen in weitere Gebiete aus dem Kanon der möglichen Ergänzungsqualifikationen.
(2) Das Kernfach besteht aus zwei zu wählenden Kulturen/Kulturstudien. Die Kombinationsmöglichkeiten regelt § 6 der Prüfungsordnung.
(4) Vertiefungsgebiete für die Ergänzungsqualifikationen können aus folgenden Fächern gewählt werden:
(5) Bei der Wahl der Bereiche für die Ergänzungsqualifikationen ist darauf zu achten, dass sie der Qualifikation für internationale Zusammenarbeit dienen. Empfohlen werden folgende Bereiche, die entsprechend der jeweiligen Angebote der Fakultäten/Institute zu wählen und zu ergänzen sind:
(6) Die einschlägigen Veranstaltungen der Ergänzungsqualifikationen für das jeweilige Semester werden durch Aushang bekanntgegeben.
(1) Lehrveranstaltungen sind Vorlesungen, Seminare und Übungen.
(2) Die Vorlesungen vermitteln grundlegende Kenntnisse und Arbeitsmethoden. Sie informieren zusammenhängend über größere Problembereiche und führen in den Stand der Forschung ein. Zum erfolgreichen Besuch einer Vorlesung ist eine ergänzende Parallellektüre unbedingt notwendig. Die Vorlesungen schließen mit einer Klausur ab.
(4) Der Erwerb der notwendigen Sprachkenntnisse ist integrativer Bestandteil des Studiums und sollte in den sprachpraktischen Übungen so erfolgen, dass die Fähigkeiten und Fertigkeiten im gesprochenen und geschriebenen Bereich gleichermaßen geschult und ausgebaut werden.
(5) Alle Übungstypen sind durch ihren Praxisbezug und eine hohe Selbständigkeit der Studierenden gekennzeichnet. In allen Übungen werden die Leistungen vorwiegend durch mündliche und schriftliche Tests überprüft.
(6) Die Berechnung des Leistungsvolumens im Kernfach Kulturstudien nach Credit Points erfolgt nach folgendem Schlüssel:
Sprachpraktische Übung 3 CP,
Sonstige Übung 3 CP.
(7) Für die Berechnung des Leistungsvolumens in den Ergänzungsqualifikationen gelten die Regeln der jeweiligen Fachbereiche bzw. Fächer.
1 Seminar: Interkulturelle Kommunikation - Vertiefung 2 SWS 6 CP
2 Seminare: aus dem wahlobligatorischen Angebot 4 SWS 12 CP
Kulturtheorie historisch-vergleichend: Vertiefung,
Gesellschaft und Kultur der Gegenwart.
Die M.A.-Thesis widmet sich einer spezifischen und zugleich integrativen Problemstellung, die auf der Grundlage der absolvierten Kernfach-Bereiche bearbeitet wird. Sie soll zeigen, dass der bzw. die Studierende in der Lage ist, innerhalb einer vorgegebenen Frist ein Problem aus dem Kernfach selbständig nach wissenschaftlichen Methoden zu bearbeiten und die Ergebnisse sachgerecht darzustellen. Fristen und Modalitäten der Verteidigung regeln §§ 9 und 10 der Prüfungsordnung.
(1) Die Fachstudienberatung ist obligatorisch bei Studienbeginn, vor und nach Auslandsaufenthalten sowie vor der Meldung zur M.A.-Thesis.
(2) Ergänzend dazu kann das Prüfungsamt in allen prüfungsrelevanten Fragen in Anspruch genommen werden.
(3) Zu Beginn des Studiums erhalten die Studierenden von der Fachstudienberaterin bzw. vom Fachstudienberater ihres Schwerpunktfaches eine Studien- und Prüfungsübersicht. Darin werden alle im Laufe des Studiums absolvierten Prüfungsleistungen und die dabei erworbenen CP’s dokumentiert.
Masterprüfung und der akademische Grad "Master of Arts"
(1) Das Masterstudium ist abgeschlossen, wenn alle durch die Prüfungsordnung geforderten Prüfungsleistungen erbracht worden sind.
(2) Es werden ein Zeugnis und eine Urkunde über die Verleihung des akademischen Grades Master of Arts (M.A.) ausgestellt. Näheres hierzu regeln §§ 19 und 20 der Prüfungsordnung.