Source: https://gesetze-in-app.de/WEG/23
Timestamp: 2019-06-19 20:51:23
Document Index: 141957034

Matched Legal Cases: ['§ 23', '§ 23', '§ 22', '§ 24', 'BGH', '§ 10', '§ 23', '§23', 'BGH', '§ 23', 'BGH', 'BGH', '§ 23', '§ 23', '§ 23', 'BGH', '§23', '§43', '§23', '§23', '§ 23', '§23', 'BGH', '§ 23', '§ 45', '§45', '§ 45', 'BGH', '§ 23', '§ 23', 'BGH', '§ 23', 'BGH', 'BGH', '§46', '§ 23', '§ 23', '§ 44', '§ 46', 'BGH', '§ 23', 'BGH', 'BGH', '§ 23', 'BGH', '§ 23', '§ 43', '§ 43', 'BGH', '§ 23', '§ 26', 'BGH', '§ 23', 'BGH', '§ 26', '§ 26', '§26', 'BGH', '§ 23', '§ 26', '§ 23', '§ 23', '§ 23', '§28', 'BGH', '§ 23', '§ 23', '§ 23', '§ 23', '§ 23', '§ 23', '§ 20', 'BGH', '§ 31', '§ 23', 'BGH', '§ 23', '§10', 'BGH', 'BGH', '§ 23', 'BGH', '§23', '§ 43', '§23', '§ 23', 'BGH', '§23', '§ 24', 'BGH', '§ 23', '§23', '§23', '§23', 'BGH', '§ 23', 'BGH', '§ 23', '§ 23', '§ 23', '§ 22', '§ 23', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 23', '§ 253', '§ 23', 'BGH', '§ 23', '§ 43', '§ 23', 'BGH', '§ 23', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 23', 'BGH']

§ 23 WEG: Wohnungseigentümerversammlung
§ 23 WEG
§ 22 WEG
§ 24 WEG
BGH, URTEIL vom 5.0.2010, Az. V ZR 80/09 Indessen folgt aus dem Umstand, dass der angegriffene Beschluss danach eine an sich überflüssige Regelung enthält, nicht ohne weiteres, dass er deshalb keinen Bestand haben könnte (vgl. auch Elzer, ZMR 2005, 892 ff.; Grziwotz/Jennißen in Jennißen, WEG, § 10 Rdn. 9; a.A. wohl Wenzel, aaO; vgl. auch BayObLG'ZMR 2005, 891 f.; KG NJW-RR 1993, 1104, 1105; Staudinger/Bub, BGB [2005], § 23 Rdn. 257; Schmidt, ZWE 2009, 353, 354 f.; Soergel/Stürner, BGB, 12. Aufl., §23 WEG Rdn. 6).
BGH, URTEIL vom 5.0.2009, Az. V ZR 74/08 8	a) Das frühere Recht kannte lediglich die einmonatige Anfechtungsfrist des § 23 Abs.4 Satz 2 WEG a.F., bei der es sich nicht um eine besondere Verfahrensvoraussetzung, sondern um eine materiellrechtliche Ausschlussfrist handelte (vgl. nur Senat, BGHZ 139, 305 306 m.w.N.).
BGH, Beschluss vom 4.6.1997, Az. V ZB 2/97 3$ lieh' als auch aus der Tatsache, daß die Klausel § 23 WEG ergänzen will, ergibt sich für einen unbefangenen Betrachter, daß die vorgeschriebene Protokollierung einerseits keine Voraussetzung für die Existenz oder Wirksamkeit eines gefaßten Beschlusses, andererseits auch keine bloße Beweiserleichterungsregelung (KG WuM 1993, 710, 711; OLG Köln OLGZ 1979, 282), sondern eine dem § 23 Abs. 2 WEG vergleichbare Gültigkeitsvoraussetzung des gefaßten Beschlusses sein soll (Bärmann/Pick/Merle, WEG, 7. Aufl., § 23 Rdn. 163).
BGH, vom 4.11.2000, Az. Es bedarf deshalb keiner Entscheidung darüber, ob die Beschlußfeststellung für den Inhalt der Abstimmung vorbehaltlich gerichtlicher Nachprüfung maßgeblich ist (so OLG Hamm, OLGZ 1979, 296, 297; 1990, 180, 183; KG, OLGZ 1990, 421, 423; Bärmann/Pick/Merle, aaO, §23 WEG Rdn. 36 m.w.N.;Staudinger/Wenzel, BGB, 12. Aufl., §43 WEG Rdn. 36; Weitnauer/Lüke, WEG, 8. Aufl., §23 Rdn. 13; MünchKomm-BGB/Röll, 3. Aufl., §23 WEG Rdn. 16; Niedenführ/Schulze, aaO, § 23 Rdn. 7; Wenzel, ZWE 2000, 382, 386; a.A. BayObLG, MDR 1984, 495; WE 1998, 511; Staudinger/Bub, aaO, §23 WEG Rdn. 151; Wangemann, Die Eigentümerversammlung nach WEG, Rdn. A 68).
BGH, BESCHLUSS vom 4.11.2009, Az. V ZB 151/09 Für eine Übertragung der materiell-rechtlichen Ausschlussfrist von § 23 Abs.4 Satz 2 WEG a.F. auf das Recht zur Anschließung fehlt es an einer Grundlage (vgl. Staudinger/Wenzel, BGB [2005], § 45 WEG Rdn. 25; a.M. Niedenführ/Schulze, WEG, 6. Aufl. §45 Rdn. 27; Merle in Bär-mann/Pick/Merle, WEG, 9. Aufl., § 45 Rdn. 112).
BGH, URTEIL vom 5.3.2015, Az. V ZR 12/14 Ob aus einer „Gruppenbetroffenheit“ folgen kann, dass auch ohne ausdrückliche Regelung nur die Sondereigentümer des jeweils betroffenen Gebäudekomplexes hinsichtlich solcher Maßnahmen stimmberechtigt sind, die „ihre“ Rücklage betreffen (in diesem Sinne etwa BayObLGZ 1983, 320, 323 und 2003, 254, 257; Staudinger/Bub, BGB [2005], § 23 Rn. 35; dagegen Eichhorn, ZfIR 2015, 8, 9; PWW/Riecke/Elzer, BGB, 9. Aufl., § 23 WEG Rn. 6), kann dahinstehen.
BGH, URTEIL vom 5.6.2016, Az. V ZR 261/15 Die Klage könnte nur Erfolg haben, wenn der Beschluss nach § 23 Abs.4 Satz 1 WEG nichtig ist (vgl. Senat, Urteil vom 16. Januar 2009 - V ZR 74/08, BGHZ 182, 307 Rn. 19).
BGH, URTEIL vom 5.4.2011, Az. Danach fehlt das Rechtsschutzbedürfnis, wenn der Beschluss nicht rückgängig gemacht werden und eine Ungültigerklärung auch sonst keine Auswirkungen mehr haben kann (BayObLG, NZM 1999, 286, 287; NZM 2002, 623; OLG Düsseldorf, NZM 2001, 146; Klein in Bärmann, WEG, 11. Aufl., §46 Rn. 90, 93; Palandt/Bassenge, BGB, 70. Aufl., § 23 WEG Rn. 18; Staudinger/Bub, BGB [2005], § 23 WEG Rn. 309; Staudinger/Wenzel aaO § 44 WEG Rn. 44; Tim-me/Elzer, WEG, § 46 Rn. 49 f. jeweils mwN; Bonifacio, ZMR 2010, 163, 164).
BGH, BESCHLUSS vom 4.9.1983, Az. Gemäß § 23 Abs.4 WEG ist er daher auch für sie verbindlich, es sei denn, daß er gegen eine Rechtsvorschrift verstößt, auf deren Einhaltung nicht wirksam verzichtet werden kann (vgl. hierzu BGHZ 54, 65, 69).
BGH, BESCHLUSS vom 4.9.1983, Az. Dieser Mangel führt jedoch lediglich zur Anfechtbarkeit des Beschlusses binnen der Monatsfrist des § 23 Abs.4 WEG (allgemeine Meinung, vgl. BayObLG Rpfleger 1982, 100 m.w.N.).
BGH, BESCHLUSS vom 4.8.1998, Az. V ZB 14/98 Die Anfechtungsfrist des § 23 Abs.4 Satz 2 WEG ist keine Verfahrensvoraussetzung, sondern eine materiell-rechtliche Ausschlußfrist (BayObLG NJW-RR 1990, 210, 211; KG WuM 1993, 709; WE 1996, 233; Staudinger/Wenzel § 43 WEG Rdn. 42; a.A. Niedenführ/Schulze, WEG, 4. Aufl. § 43 Rdn. 50).
BGH, BESCHLUSS vom 4.5.2002, Az. V ZB 39/01 Dagegen besteht für eine nach § 23 Abs.4 WEG fristgebundene Anfechtung des Beschlusses über die Kündigung des Verwaltervertrags kein Rechtsschutzinteresse (a.A. Staudinger/Bub, aaO, § 26 WEG Rdn. 398; wohl auch BayObLG, ZWE 2001, 590, 592; OLG Hamm, NJW-RR 1997, 523, 524).
BGH, BESCHLUSS vom 4.5.2002, Az. V ZB 39/01 Dem entspricht, daß der bestandskräftige Abberufungsbeschluß (§ 23 Abs.4 WEG) nach allgemeiner Auffassung auch das Vorliegen der erforderlichen Abberufungsvoraussetzungen für alle Beteiligten bindend feststellt (vgl. Senat, BGHZ 106, 113, 124; BayObLGZ 1998, 310, 313; Bärmann/Pick/Merle, aaO, § 26 WEG Rdn. 206; Staudinger/Bub, aaO, § 26 WEG Rdn. 408 m.w.N.;Niedenführ/Schulze, aaO, §26 Rdn. 56; Müller, Praktische Fragen, aaO, Rdn. 458, 466; Wenzel, aaO, 514; a.A. wohl Weitnauer/Hauger,
BGH, BESCHLUSS vom 4.5.2002, Az. V ZB 39/01 - 17- mann/Pick/Merle, aaO, § 23 Rdn. 17 und § 26 Rdn. 58; Soergel/Stürner, aaO, § 23 WEG Rdn. 2; Staudinger/Bub, aaO, § 23 WEG Rdn. 93; Wange-mann/Drasdo, Die Eigentümerversammlung nach WEG, 2. Auf I., 2001, Rdn. 360; a.A. OLG Köln, OLGZ 1986, 409, 411; Roll, NJW 1989, 1070, 1072), und auch das tatsächliche Verhalten der späteren Wohnungseigentümerge-meinschaft keine Fortgeltung des Wirtschaftsplans 1998 für das Folgejahr begründen konnte (vgl. Soergel/Stürner, aaO, § 23 WEG Rdn. 2; Pa-landt/Bassenge, aaO, §28 WEG Rdn. 3; Köhler, WE 1997, 134 ff; a.A. OLG Köln, WuM 1995, 733, 735), macht die verzögerte Aufstellung des Wirtschaftsplans 1999 angesichts dieser Vorgeschichte die weitere Zusammenarbeit mit der Antragstellerin nicht unzu demutbar.
BGH, BESCHLUSS vom 4.4.1989, Az. V ZB 4/89 Dies entspricht der allgemeinen Auffassung (OLG Stuttgart OLGZ 1980, 70; MünchKomm/Röll 2. Aufl. WEG § 23 Rdn. 18; BGB-RGRK/Augustin 12. Aufl. § 23 Rdn. 12 WEG; Erman/Ganten, BGB 7. Aufl. § 23 WEG Rdn. 4; Weitnauer, WEG 7. Aufl. § 23 Rdn. 5; Bärmann/Pick/Merle, WEG 6. Aufl. § 23 Rdn. 32; Bärmann/Pick, WEG 11. Aufl. § 23 An. III 2; AK-WEG-Finger, §§ 20-29 Rdn. 12; Demharter, Rpfleger 1988, 184; Bassenge, DNotZ 1988, 708; Klumpp, DWE 1988, 118; a. A. Derleder, Festschrift für Seuss, 1987, S. 115, 129, 130).
BGH, BESCHLUSS vom 4.8.1998, Az. V ZB 11/98 Da der unbeanstandet gebliebene Teil der Hausordnung in Ziff.13 allein sinnvollerweise keinen Bestand haben kann und nicht anzunehmen ist, daß ihn die Wohnungseigentümerge-meinschaft so beschlossen hätte, ist die genannte Ziffer insgesamt unwirksam (BayObLGZ 1985, 176; OLG Hamm, NJW-RR 1986, 500, 501; Bärmann/Pick/Merle, aaO, § 31 Rdn. 131; Staudinger/ Bub, aaO, § 23 WEG Rdn. 260).
BGH, BESCHLUSS vom 4.9.2003, Az. V ZB 34/03 Nach § 23 Abs. 1 WEG können die Wohnungseigentümer nur solche Angelegenheiten durch (Mehrheits-)beschluß regeln, für die nach dem Wohnungseigentumsgesetz oder nach einer Vereinbarung der Wohnungseigentümer eine Entscheidung durch Beschluß vorgesehen ist; andernfalls bedarf es gemäß §10 Abs. 1 Satz 2 WEG einer Vereinbarung (Senat, BGHZ 145, 158, 166).
BGH, vom 4.7.2001, Az. lern zu 17/20 Demgegenüber vertritt das Oberlandesgericht Hamm in auf weitere Beschwerden ergangenen Entscheidungen (OLGZ 1979, 296 und OLGZ 1990, 180) die Auffassung, die Entscheidung des Versammlungsleiters, der die Annahme oder Ablehnung eines gestellten Antrags verkündet habe, stelle die Beschlußfassung vorläufig verbindlich fest und könne nur in einem Beschlußanfechtungsverfahren nach § 23 Abs.4 WEG beseitigt werden.
BGH, vom 4.7.2001, Az. lern zu 17/20 Ebensowenig kann die Auffassung überzeugen, die eine Feststellung des Beschlußergebnisses durch den Verwalter zwar nicht für erforderlich hält, einer gleichwohl getroffenen Feststellung aber (lediglich) inhaltsfixierende Wirkung beilegt und sie daher für vorläufig verbindlich erachtet (so im Grundsatz KG, OLGZ 1990, 421, 423; NJW-RR 1991, 213, 214; WE 1992, 283; MünchKomm-BGB/Röll, 3. Aufl., §23 WEG Rdn. 16; Staudin-ger/Wenzel, aaO, § 43 WEG Rdn. 36; Weitnauer/Lüke, aaO, §23 Rdn. 13; Niedenführ/Schulze, aaO, § 23 Rdn. 7; Suilmann, Beschlußmängelverfahren, S. 10 f; Becker/Gregor, ZWE 2001,245, 250).
BGH, vom 4.7.2001, Az. lern zu 17/20 (4)	Der Gefahr einer Manipulation des Beschlußergebnisses bei der Feststellung durch den Versammlungsleiter (so OLG Schleswig, DWE 1987, 133; Staudinger/Bub, aaO, §23 WEG Rdn. 174) können die Wohnungseigentümer in der Versammlung durch Austausch des Versammlungsleiters gemäß § 24 Abs. 5 WEG und später im Wege der gerichtlichen Anfechtung begegnen (Suilmann, WE 1998, 512; Wenzel, aaO; Becker/Gregor, aaO).
BGH, vom 4.7.2001, Az. lern zu 17/20 -19- schlußergebnisses zustande (Bärmann/Pick/Merle, aaO, § 23 Rdn. 93; Prüfer, aaO, S. 51 ff; so auch bereits KG, OLGZ 1974, 399, 403; a.A. Staudinger/Bub, aaO, §23 WEG Rdn. 218; Weitnauer/Lüke, aaO, §23 Rdn. 11; Niedenführ/ Schulze, aaO, §23 Rdn. 13).
BGH, vom 4.7.2001, Az. lern zu 17/20 aa) Allerdings vertritt insbesondere das Bayerische Oberste Landesgericht die Auffassung, ein Beschluß im Sinne von § 23 Abs.4 WEG liege nur dann vor, wenn sich die Mehrheit für einen Antrag ausgesprochen und dadurch eine Regelung getroffen habe (anders noch BayObLGZ 1972, 150, 153).
BGH, BESCHLUSS vom 4.8.2002, Az. V ZB 30/02 Die mit dem Objektprinzip allerdings verbundene Gefahr einer Majorisierung der Mehrzahl durch einen oder eine kleine Gruppe von Wohnungseigentümern (vgl. OLG Zweibrücken, OLGZ 1990, 186, 188 m.w.N.;Rechenberg, WE 2002, 41) macht dieses nicht unzulässig, weil für die betroffenen Wohnungseigentümer durch die Möglichkeit der Anfechtung des im Einzelfall gefaßten Eigentümerbeschlusses (§ 23 Abs.4 WEG) ausreichender Schutz vor mißbräuchlicher Stimmrechtsabgabe besteht (vgl. KG, OLGZ 1994, 389, 390).
LG Düsseldorf, Urteil vom 3.2.2011, Az. 25 S 56/10 Darüber hinaus ist die Rechtssicherheit nicht beeinträchtigt, da ein Beschluss bis zu seiner Ungültigerklärung wirksam ist, § 23 Abs.4 WEG (ebenfalls eine Ungültigerklärung verneinend, wenn die Nichtursächlichkeit ausgeschlossen werden kann die spätere Entscheidung des OLG Frankfurt mit Beschluss vom 17.01.2005 – 20 W 30/04 = OLGR Frankfurt 2005, 736).
LG Wuppertal, Beschluss vom 5.2.2006, Az. 10 T 113/04 Als Maßnahme ordnungsgemäßer Verwaltung im Sinne des § 23 Abs.3 WEG gilt überdies die erstmalige Herstellung des Gemeinschaftseigentums in den ordnungsgemäßen Zustand (allgemeine Ansicht; vgl. auch BayObLG NZM 2002, 875; Bärmann/Pick/Merle, 9. Auflage, Rn. 19 zu § 22 WEG).
LG Köln, Beschluss vom 1.2.2009, Az. 29 T 149/08 Die Monatsfrist des § 23 Abs.4 Satz 2 WEG a.F. dient als Ausschlussfrist der Rechtsicherheit (vgl. BGHZ 54,65).
AG Düsseldorf, Beschluss vom 5.6.2005, Az. 291 II 5/04 Dieser Fristhinweis hat folgenden Inhalt: 7'Es wird darauf hingewiesen, dass das Gericht die Beschlussanfechtungsfrist mit dem BGH (vgl. BGH NJW 1998, 3648) nur bei rechtzeitigem Eingang eines bestimmten Antrages innerhalb der Frist des § 23 Abs.4 S. 2 WEG und demnächstiger Zustellung entsprechend §§ 253 I, 167 ZPO gewahrt sieht.
AG Düsseldorf, Beschluss vom 5.6.2005, Az. 291 II 5/04 28Die Monatsfrist des § 23 Abs.4 Satz 2 WEG ist mit der ganz herrschenden zutreffenden Auffassung nur dann gewahrt, wenn der Antrag bei Gericht innerhalb dieser Frist eingeht, hinreichend bestimmt ist und die Zustellung demnächst erfolgt (so ausdrücklich der BGH in NJW 1998, Seite 3648; OLG Schleswig NZM 2002, Seite 960 ff., NZM 2003, Seite 519 ff.; OLG Zweibrücken NZM 2002, Seite 960; Bärmann/Pick/Merle, WEG, 9. Aufl., § 23 Rn. 194; Staudinger/Wenzel, WEG, 12. Aufl., § 43 Rn. 42; Staudinger/Bub, a.a.O., § 23, Rn. 301; abweichend u. a. Gottschalk, NZM 2000, Seite 273 ff.).
AG Kerpen, Beschluss vom 4.6.2002, Az. 15 II 18/02 36Auch in einer früheren Entscheidung hat der BGH dann zutreffend bemerkt, daß die Frage, ob ein Beschluß nichtig ist, der Regelung des § 23 Abs.4 WEG gleichsam vorgelagert ist. (vgl. BGH - V ZB 4/89 -, BGHZ 107, 268 [271] = NJW 1989, 2059).
AG Kerpen, Beschluss vom 4.6.2002, Az. 15 II 18/02 37Wenn der BGH daher (vgl. etwa den amtlichen Leitsatz unter lit. c) meint, daß in § 23 Abs.4 WEG die Frage der Nichtigkeit eines Beschlusses geregelt sei, so setzt er sich damit zu dem einen (vom BGH wohl unbemerkt) in Widerspruch zu der erwähnten Entscheidung des Senats, zu dem anderen aber auch in Widerspruch zu grundsätzlichen systematischen Vorstellungen des Zivilrechts.