Source: https://www.ihre-vorsorge.de/drv-forum/archiv/detail/teilrente-o-h-n-e-erwerbsminderung.html
Timestamp: 2018-11-22 11:54:04
Document Index: 225667333

Matched Legal Cases: ['§ 156', '§ 145', '§ 108', '§ 156', '§ 156', '§ 156', '§ 103', '§ 156', '§ 102', '§ 156', '§ 102', '§ 156', '§ 102', '§ 156', '§ 34', '§ 156']

TEILRENTE o h n e Erwerbsminderung | Ihre Vorsorge < content="">
TEILRENTE o h n e Erwerbsminderung
Hier nicht gemeint ist Teilrente (TR) als 'gekürzte Frührente', nicht als Berufsgenossen-Rente und auch nicht als EM-Rente -- sondern i.S.d. Rechtlichen Arbeitsanweisung R5.1 als Auslöser eines Erstattungsanspruchs bei bereits lfd. Bezug von Arbeits-Entgeltersatz und erst danach bewilligter (Teil-)Rente, so wie sie im Rentenantrag R100 auf Seite 2 anzukreuzen ist (Motto: 'wollen'se ersmal 'n Drittel oder gleich alles?'). . .
Der Kandidat ist für leichte Arbeiten voll arbeitsfähig, bezieht wg. für ihn verschlossenen Arbeitsmarktes netto 930 € ALG I, derzeit absehbar aber nur noch bis 01.09.2015, seinem dann 64. Lj. Bei Großstadtmieten etc. reicht das nicht zum Leben, weshalb er statt Grundsicherungsbeitrag eher an seine Rente denkt, die er neuerdings abschlagfrei haben könnte. Netto wäre sie derzeit allerdings um 83,- € geringer als das ALG, könnte durch einen längstmöglichen ALG-Bezug aber noch etwas wachsen, so dass längstmögliche Entgeltersatzwahrnehmung einfach klüger erscheint. Aber:
Wann genau wieviel Rente nach einem jetzigen Antrag tatsächlich gezahlt würde, und bis zu welchem Teilrentenbezug eine Rückzahlung von (wieviel ?) Knete dann ab tatsächlich welchem Zeitpunkt aufgrund entspr. Meldepflicht an die Arbeitsagentur zurückfließen muss, weil die (Teil-)Rente vorher bewilligt und gezahlt wird, scheint mir in § 156 SGB III i.V.m. § 145 SGB III und Bezug auf §§ 108-105 SGB X geregelt. Ich allein steig da aber nicht durch. Wer hätte hier die richtigen Steigeisen zur Hand? Danke schon mal für's Nachvollziehen bis hierher.
Der Feststellung von Cassandra kann ich mich nur anschließen. Ich empfehle Ihnen unbedingt ein persönliches Beratungsgespräch in einer Auskunft- und Beratungsstelle der Deutschen Rentenversicherung. Die Ihrem Wohnort am nächsten gelegene Auskunfts- und Beratungsstelle können Sie unter dem Link "Beratungsstellen finden" ermitteln.
ich glaube aus den Ausführungen rauszulesen, dass hier eine Altersteilrente neben ALG bezogen werden soll.
Dies ist grundsätzlich (zumindest neben einer Altersrente wegen Arbeitslosigkeit möglich), aber ein "Nullsummenspiel" , da das ALG I in Höhe der Teilrente gekürzt wird.
http://www.deutsche-rentenversicherung-regional.de/Raa/Raa.do?f=SGB6_237R2.3.2.2.8
http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=2&sqi=2&ved=0CCYQFjAB&url=http%3A%2F%2Fwww.arbeitsagentur.de%2Fweb%2Fwcm%2Fidc%3FIdcService%3DGET_FILE%26dDocName%3DL6019022DSTBAI407883%26RevisionSelectionMethod%3DLatest&ei=2u6SVLXGLcvbPfuugMAM&usg=AFQjCNG5mUe2CNafsDxXoZMWoeZ1tvkKog&bvm=bv.82001339,d.ZWU
Suchworte bei Google: "156 SGB III GA"
[quote=222117]
Richtig, so hab ich's nach Lesart auch geschildert - und zuvor gesucht und am 21.03.2010 @W*lfgang an Traudi gelesen, leicht lektoriert so: "Wenn eine Rente rückwirkend festgesetzt wird [hier ist sie ab 01.09.2014 möglich] und ALG mit der Rente für die bis zur Bewilligung verstrichene Zeit zu verrechnen wäre, bleibt Ihnen grundsätzlich die höhere von den beiden Leistungen". -- Nur eine TEILrente (als Ergänzung wg. Lebenshaltungskosten...etc.) erzeugt per se eine größere Differenz zum ALG, das hier wie Arbeitsentgelt wirkt und daher ja auch RV-Beiträge erzeugt. Der seit 1996 erlaubte parallele Bezug war den meisten jedoch zu kompliziert, weil sich die Höhe einer sinnvollen Teilrente "zunächst aus der dem Versicherten zustehenden Altersvollrente errechnet und damit nach der Anzahl der Versicherungsjahre und nach dem durch die Beiträge versicherten Arbeitseinkommen [das hier schlußendlich ALG I ist]" = Zitat BuMin f. Arb. u. Soziales. 2011 verwirrte das BuVerfGericht dann noch mit ggf. bestehen bleibenden Abschlägen auch von adäquaten EM-"Teil"-Renten.
Soweit § 156 SGB III Geschäftsanweisung bzw. die DRV-Rechtl. Arbeitsanweisung R5.1 dann auf das (hier voraussehbare) Ende des Anspruchs auf ALG mit Vollendung einer dauerhaften Altersrente abzielt (wie hier also noch zum 01.09.2014 möglich), kann eine solche Rente einen Rückerstattungsanspruch der BA für Arbeit nicht auslösen. Oder irgendwie doch? Das war hier die Steilvorlage, EXPERTEN !
Ich empfehle Ihnen unbedingt ein persönliches Beratungsgespräch in einer Auskunft- und Beratungsstelle der Deutschen Rentenversicherung. Die Ihrem Wohnort am nächsten gelegene...
Ein DRV-EXPERTE kann also nicht zwischen Banalität und Kausalität unterscheiden?
Sie werden hier vermutlich keine zufriedenstellende Antwort erthalten, da letztendlich die Agentur für Arbeit entscheidett, in welcher Höhe das ALG I rückwirkend ruht und ob und in welcher Höhe ein Erstattungsanspruch gegenüber der DRV geltend gemacht wird. Es ist also eine Frage des SGB III.
Dementsprechend wird auch die Agentur für Arbeit entscheiden, ob bei einer Teilrente mit vorheriger Beschäftigung und dann gleichzeitigem Bezug einen Fall nach § 156 Abs. 2 S. 1 Nr. 3 SGB III vorliegt und somit das ALG I erst ab dem 4. Kalendermonat ruht.
Im Übrigen sehe ich Ihre "Konstruktion" als kritisch an, da die Frist zur Rentenantragstellung m.E. bereits abgelaufen ist.
Ist Ihre Frage so zu verstehen : ?
1. Beschäftigung bis 31.08.2014
2. ALG I ab 01.09.2014
3. nachträgliche Beantragung der (Teil-) Rente ab 01.09.2014 --> dieser Antrag hätte bis zum 30.11.2014 erfolgen müssen !!
4. Ruhen des ALG nach § 156 Abs. 2 S. 1 Nr. 3 a SGB III erst ab 01.12.2014 ????
damit paralleler Bezug ALG I + Teilrente vom 01.09.2014 - 30.11.2014 ??? --> beachte jedoch 3. --> Rentantrag verspätet !! --> Rentenbeginn erst am 01.12.2014.
Im Übrigen sollten Sie bei der Angabe der Quellen aus der Rechtlichen Arbeitsanweisung auch den Paragraphen angeben , auch hier kann ich nur vermuten, dass Sie die RAA zu § 103 SGB X meinen.
Die DRV wird für den Zeitraum erstatten, welcher von der BA vorgegeben wird.
Erst einmal die eigenen Fragen vernünftig und vor allem verständlich stellen dann bekommt man auch die entsprechenden Antworten, nicht jedoch mit diesem Kauderwelsch bei dem man sich alles Mögliche zusammen reimen muss.
Ansonsten, immer schön "cool" bleiben und nicht gleich HB-Männchen spielen.
Ich empfehle Ihnen unbedingt ein persönliches Beratungsgespräch in einer Auskunft- und Beratungsstelle ...
Ein DRV-EXPERTE kann also nicht...
Erst einmal die eigenen Fragen vernünftig und vor allem verständlich... Ansonsten, immer schön "cool" bleiben und nicht gleich HB-Männchen spielen.
Also, Knoblauch: Eigene Fragen sind immer nur bei denen verständlich, die zum Verstehenwollen bereit sind; die Zahl der Versteher sinkt folglich mit dem Schwierigkeitsgrad schon der ersten Frage, wenn sie beim anderen in Chinesisch ankommt (aber trotzdem eine berechtoigte Frage ist). Immer noch rauchende HB-Männchen gibt's hier allerdings auch en masse, da stimme ich zu. Rauchs'de selbs noch?
Vielen richtigen Dank, Zelda. Bis hierhin ist es letztlich schon seit 2008 gekommen durch stets sehr träge Korrespondenz, Widerspruch und nun rechtshängige Sozialklage step-by-step gegen den RVT (allerdings wg. ganz anderer abgewiesener Rentensteigerungsfaktoren), mit denen aber auch alle RVT-abhängigen Betriebsrenten 1:1 beeinflusst werden!
An dieser Beratungsstelle kommt i.d.R. die kompetent-höfliche Absage dergestalt, dass man sich "in lfd. Verfahren" nicht einmischen könne. Ebenso warm wie hilflos angediente Rentenberatungsstellen (oder: "Gehn'se zum Anwald" - Empfehlung der überlasteten RVT-Fachfrau selbst!) sind also nie à jour, wie man hier oft bestätigend nachlesen kann, -- besonders, wenn's auf eine nur vielleicht vorschriftenbasierte Mehrleistung hinauslaufen könnte. Und ob Sie's selbst spüren oder nicht, in diesem Fachforum gibt's viele 'anonyme' Neider für rentenrechtliche Kreativlösungen, die ihnen selbst nie gekommen wären und daher auch anderen nicht zustehen 'dürfen'. . .
Soweit erschöpfend zur letzten Sinnfrage dieses eigentlich doch hervorragenden Chats.
Von der Arbeitsagentur kommen Kandidat und ich gerade erst. Die dort "seit 32 Jahren..." sehr gut eingefuchste Beraterin hat zu ihrer ALG-Leistung (höher als die nun abschlagfreie Netto-Rente) keinerlei Knüppelweg aufgezeigt, weil sich für sie bis maximal 1.9.15 keine Alters-Neubeschäftigung ergeben wird. Wenn Kandidat deshalb schon mal seine (Teil-)Rente beantragt, wäre die BA mit dem RVT diesbezügl. gar nicht vernetzt, zumal Kandidat ja zuallererst (hier: jahrzehntelang wie viele andere auch) gegen Arbeitslosigkeit versichert sei und diese Versicherungsleistung am Ende auch beansprucht. -- Gegen den befürchteten Fristenverlust seit 1.12. d.J. beim RVT hat Kandidat schon 2009 vorgesorgt durch formale Beantragung einer wie auch immer möglichen Rentenart. Die wäre nach seinem ATZ-Auslauf im 60. Lj. mit18 % Abschlag allerdings unzumutbar gewesen, wobei das BVerfGerichtsurteil zum lebenslangen Abschlagsrecht der RVT auch bei Teilrenten noch nicht einmal öffentlich war. Der Abschlagzwang ist hier also erst seit 1.9.14 ganz getilgt.
Insofern: TEILrente wäre wg. der zu geringen ALG-'Versicherungsleistung' tatsächlich zum Lebensunterhalt anstelle eines nachrangigen SGB-Grundsicherungsantrags notwendig. (Teil-)Rente gewährt auch der Betriebsrententräger nur bei gesetzl. RVT-Rentengewährung, sonst gehen seine (ebenfalls vor dem 1.12.14 vorsorglich beantragten) Ansparleistungen Monat für Monat verloren, was ich ebenfalls für nicht tragbar halte. Also, Zelda, ob gemäß RAA zu § 156 SGB III vor- oder gleichrangig zu §§ 102 bis 105 SGB X jetzt vorzugehen ist, das ist mir und offensichtlich vielen sog. EXPERTEN unklar. Doch sollte es dafür in der Rentengewährungspraxis einen geebneten Weg geben. Wer kann ihn hier weisen?
Hast Du eigentlich mal Dein geschriebenes mal selbst durchgelesen?
Hallo Fred G.
„....Also, Zelda, ob gemäß RAA zu § 156 SGB III vor- oder gleichrangig zu §§ 102 bis 105 SGB X jetzt vorzugehen ist, das ist mir und offensichtlich vielen sog. EXPERTEN unklar. Doch sollte es dafür in der Rentengewährungspraxis einen geebneten Weg geben. Wer kann ihn hier weisen? ...“
Zunächst möchte ich Ihnen ein paar wirklich gut gemeinte Ratschläge zur Art und Weise Ihrer Fragestellung geben. Sofern Sie aussagekräftige Antworten erwarten, so sollten Sie den Sachverhalt und Ihre Rechtsauffassung so schildern, dass diese von den anderen Forumsteilnehmern auch ohne juristisches Studium leicht erfasst werden kann.
Hierzu gehört eine klare (und vollständige) Sachverhaltsdarstellung. Sie haben z.B. die Betriebsrente erst nachträglich in Ihrer letzten Erwiderung aufgeführt.
Ihre Ausdrucksweise erinnert mich an die Ausführungen eines Rechtsanwaltes oder sonstige Absolventen des juristischen Faches , wie es zumeist an Hochschulen / Universitäten lehrenderweise zu finden ist. Hier geht es aber nicht um die Abfassung eines Gutachtens !
Das viel bemängelte "Beamtendeutsch" ist hiergegen noch leicht verständlich...
Eine Unterstellung „Man muss auch verstehen wollen“ ist hier gewiss nicht zielführend und einfach nur unhöflich.
Ich deute mir den Sachverhalt aus Ihren bisherigen Schilderungen nun wie folgt zusammen:
- Versicherter geboren vermutlich im August 2014
- Beschäftigung bis ?
- lfd. ALG I – Bezug seit ??? bis max. 31.08.2015
- Höhe des ALG I derzeit 930 Euro
- Bezug einer abschlagsfreien Alters(-teil)rente aus der ges. RV ab dem 01.09.2014
- Antragsfrist 30.11.2014 nach Ihren Schilderungen eingehalten
- Altersvollrente zum 01.09.2014 um 83 Euro geringer als ALG I
- Rente liegt unter Grundsicherungsleistungen ??
- Betriebsrente – ggf. als Teilrente - ab ? möglich
- Höhe nicht bekannt
a) Wird beim Bezug einer Altersteilrente ab 01.09.2014 bis 31.08.2015 das ALG I gekürzt ?
b) Ab wann erfolgt ggf. diese Kürzung ( 4. Kalendermonat ??)
Hier vertreten Sie die Auffassung, dass durch die AfA ein „Verzicht“ entsprechend § 156 Abs. 2 S. 1 Nr. 3 a SGB III für die gesamte Zeit vom 01.09.2014 bis 31.08.2015 auf die Kürzung aussprechen könnte (So deute ich zumindest Ihre Ausführungen).
c) In welcher Höhe und ab welchem Zeitpunkt erfolgt ein Erstattungsanspruch der AfA an die DRV ?
Einen „geebneten Weg“ gibt es dafür in der Rentengewährungspraxis vielleicht, er ist aber äußerst selten. Ich beschäftige mich seit mehr als 15 Jahren intensiver mit rentenrechtlichen Fragen – ein derartiger Antrag auf Altersteilrente neben dem Bezug von ALG I lag mir in meiner Praxis noch nicht vor. Sofern eine Altersteilrente beantragt wurde, so geschah dies wegen des parallelen Hinzuverdienstes (Beschäftigung, selbständige Tätigkeit).
Aufgrund dieser immer noch Vermutungen nochmals mein „Wegweiser“ für Sie:
1. Beantragen Sie die Altersteilrente bei der DRV. Weisen Sie bitte mittels eines kurzen ! Anschreibens ( 1 kurzer Satz „ Es wird trotz des Bezuges von ALG I nur eine Altersteilrente beantragt“) auf die Besonderheit hin. Ansonsten könnte es zu Rückfragen kommen.
(Mir ist es allerdings immer noch schleierhaft, wie man im Jahre 2009 (also vermutlich mit 58 Jahren) einen Rentenantrag auf eine „wie auch immer möglichen Rentenart“ stellen kann, der 5 Jahre später immer noch offen sein soll. Ob durch das Klageverfahren (mit welchen Begehren – Rente , Rentenhöhe, … ???) die Fristen für weitere Rentenanträge offen gehalten werden – das wäre erst noch nachzulesen).
2. Sofern die Voraussetzungen für die Altersrente erfüllt sind, wird die DRV die gewünschte Altersteilrente bewilligen.
Die DRV wird aber gleichzeitig aufgrund des Bezuges von ALG I die AfA über die Bewilligung der Alters(-teil) rente benachrichtigen. Dies erfolgt auch dann , wenn Sie den Bezug des ALG I im Rentenantrag „verschweigen“. Im Rentenversicherungskonto Ihres „Kandidaten“ sind zuletzt Zeiten des Bezuges von ALG I gespeichert. Eine „Vernetzung“ DRV → AfA und Kenntnis der AfA über den Rentenbezug liegt also auch dann vor, wenn Ihr „Kandidat“ nicht die AfA informiert.
3. Die AfA – und nur diese – wird dann entscheiden ob und in welcher Höhe das ALG I neben der Altersteilrente ruht. Die AfA wird dann entscheiden , in welcher Höhe und für welchen Zeitraum sie einen Erstattungsanspruch aus der Rentennachzahlung bei der DRV geltend macht.
4. Die DRV wird dann entsprechend der Erstattungsforderung und der zur Verfügung stehenden Nachzahlung nach §§ 102 ff. SGB X die Erstattung an die AfA vornehmen. Die DRV wird nicht prüfen, ob das ALG I zu Recht ruht, das ist Sache der AfA.
Ihre Frage, ob neben einer Altersteilrente gleichzeitig ungekürztes ALG I bezogen werden kann (also kein Ruhen nach § 156 Abs. 2 S. 1 Nr. 3 a SGB III eintritt) ist eine Frage des Arbeitsförderungsrechts – SGB III und nicht des Rentenrechts – SGB VI.
Die DRV und mit ihr die Experten des Forums werden hierzu keine Aussage treffen.
Oder kürzer „ Falsches Forum für die Frage nach dem ALG I„
Sofern Sie eine verbindliche Zusage zum Ruhen oder Nichtruhen des ALG I benötigen , fragen Sie bitte schriftlich bei der AfA an und bitten um eine Zusicherung im Sinne des § 34 SGB X.
Zusätzlich oder alternativ können Sie Ihre Fragen in einem Forum zum SGB III stellen, hiervon gint es im Netz einige. Zu deren Qualität mag ich keine Aussage treffen.
Bitte beherzigen Sie bei Ihrer Antwort meine eingangs gegebenen Ratschläge zur Ausdrucksweise und Sachverhaltsschilderung. Auch meine Geduld – aus Ihrem „Kauderwelsch“ - die Fakten und Fragestellungen herauszufinden ist aufgebraucht.
20.12.2014, 04:46
Danke Zelda.
Hallo zelda (& follower), für die wohlwollenden Formulierungsvorschläge bedanke ich mich aufrichtig, will nur kurz anmerken, dass wir nach teils haarsträubenden 'institutionellen Beratungen' ['tschuldigung für die jur. form.], besonders aber nach hier unerwarteten Fäkalsprak-Beiträgen zu sehr viel leichteren Themen dieses eigentlich doch stocktrockenen Forums eine Art 'Anquatsch-Firewall' vorgeschaltet hatten. Sie allein, Zelda, von bisher über 500 Kontaktern haben sie geduldig und m.E. mit viel Drive und Fachwissen überwunden -- Chapeau! Das beurteile ich hier mal 'frei Schnauze' mit 75 Jahren Lebenserfahrung.
Zur Sache: Ihre Abschlussbetrachtung zu SGB III erscheint naheliegend, uns (alle?) aber noch nicht erleuchtend. Wie gesagt, bei der AfA war die mündliche(!) Aussage die, wg. möglicher und nicht zu unterbindender, aber aussichtsloser Arbeitssuche (diese veranlasst wg. noch zu winziger 'Großstadt'-Rentenerwartung des Kandidaten) werde der bereits gewährte Entgeltersatz namens ALG I von der BA nach 'end-lich' oder letztgültig bewilligtem, daraufhin ja rückwirkend auszuzahlendem Rentenbezug wohl nicht zurückverlangt (werden können). Ich verstand das rechtlich so: die AL-'Versicherungs'-Leistung war und ist bis zum tatsächlichen RentenBEWILLIGUNGsdatum mit 930 € zumindest lebensunterhaltsbewahrend gewesen, also während der Arbeitssuche verfrühstückt worden.
Um es nach dem bisher erklärenden bzw. rückfragenden Schreibaufwand auf den vorläufigen Punkt zu bringen: Die doch sehr entgegenkommende Aussage der AfA konnten wir uns dort nicht auch noch freudig erklären lassen oder (weil unverstanden unter § 156 SGB III...) nicht schriftlich erläutert bekommen... vielleicht ein Grund, warum's hier im Forum so auch nicht bekannt ist. Klar ist mir inzw., dass diese Gangart u.U. mit komplizierten Gewährungen und Fristen im Falle v o r z e i t i g e r Rentenanträge zu tun haben dürfte. Die angesparte Betriebsrente ist dabei nur eine parallel folgende Nebenspur.
Nochmal aufgerufen sei hier Ratgeber W*lfgang, der wie gesagt schon am 21.03.2010 an @Traudi schrieb, im Falle rückwirkend festgesetzter Rente bleibe dem Kandidaten bei in Frage kommenden Vergleichen zw. AfA und RVT jedenfalls "grundsätzlich die höhere Leistung".
Wo hatte er diesen Schlüssel reingesteckt? W*o*o*o*lfgang, bisse schon in Weihnachtsurlaub? Das geht nu grade nich... --
Wollte noch rauskriegen, ob unser Kandidat einen zum 1.9.14 rückwirkenden R100-Antrag besser noch in diesem Jahr 2014 eingangsstempeln lassen sollte. Der braucht ja Bearbeitungszeit, viell. Fragenbeantwortung oder wird womöglich auf die lange Bank geschoben, weil die Sb. in ihrer Kiste sieht, dass Rentenzeiten-Anerkennungen erst noch SG-beschlossen werden müssen, um nicht erst einen 'vorläufigen' Bescheid schicken zu müssen.
Jetzt werde ich -- wenn hier kein erleuchtendes Schlüsselwort mehr kommt -- alle freundlichen reichlichen Zelda-Geschenke auszupacken versuchen. Ansonsten schon mal mein schönstes Klingelingeling. . . an alle, die's noch hören können.
21.12.2014, 04:22
auch ich wünsche Dir/ Euch frohe und besinnliche Weihnachten und viel Erfolg in der Sache.
Der Feststellung kann ich mich nur anschließen. Ich empfehle Ihnen unbedingt ein persönliches Beratungsgespräch in einer Auskunft- und Beratungsstelle. . .
Das haben wir in der Zwischenzeit gemacht, doch die wusste zum Stichwort weniger als hier ein Einzelner von Euch. Deshalb haben wir schließlich ohne Teilrenten(-auskunft) den Rentenantrag gestellt, der nun auch beschieden ist und nur noch ein paar Tage in Widerspruchsfrist liegt.
Da kommt auf dieser Homepage heute erst die Hinweisgebung auf eine mögliche TEILrente hinzu, Überschrift: "Der Lohn für den Fleiß":
Bei Rentnern, die eine TEILrente erhalten...wird ALTERSrente zu einem Drittel, zur Hälfte oder zu zwei Dritteln der vollen Rente gezahlt, wenn sich die Rentner allmählich aus dem Berufsleben zurückziehen (so wie es der Kandidat hier vorhatte). Das [daneben]erzielte Einkommen wird als Hinzuverdienst gewertet und kann bis zum Erreichen der Regelaltersgrenze also die REGELrente erhöhen... -- schreibt die Arbeitgeberin von EXPERTE, die DRV am 30.4.15. Wie nun? Hattet Ihr nicht alle in die Richtung gepostet, für Teilrente wär 'ne arbeitsamtliche/ärztliche Erwerbsminderung Voraussetzung?
Kann ich also jobben und zu verdienen versuchen, ggf. nachfolgend auch ALG I beziehen mit jeweiliger RV-Beitragsgenerierung, und den so nicht ganz ausreichenden Lebensunterhalt anteilig von sog. AltersTEILrente bestreiten? Im Dezember war's bei Euch kategorisch nein.
Oder das sei ein Nullsummenspiel. Stimmt auch nicht, weil ALG-Höhe auf das Vorher-Einkommen abstellt und sehr oft mehr wäre als jede hier zu erwartende (Teil-)Rente. Was also gilt jetzt?