Source: http://www.gemeinde-illmitz.at/gemeindeamt/bauamt/bauordnung/
Timestamp: 2017-09-24 17:22:59
Document Index: 170325148

Matched Legal Cases: ['§ 16', '§ 18', '§ 18', '§ 18', '§ 16', '§ 17', '§ 27']

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Die vorangeführten Bauvorhaben bedürfen keiner Bewilligung, sind aber spätestens 14 Tage vor Baubeginn der Baubehörde (Bürgermeister/Gemeindeamt) schriftlich mitzuteilen. Folgende Unterlagen sind erforderlich: Planskizze, Lageplan und genaue Beschreibung des Vorhabens
" A n z e i g e p f l i c h t i g e B a u v o r h a b e n " sind, sofern sie nicht geringfügig sind (§ 16):
3 Bauplänen sowie 3 Baubeschreibungen,Energieausweis 3-fach
die Zustimmungserklärungen aller Anrainer mittels Unterschriften auf allen Bauplänen,
ausgefülltes AGWR II Datenblatt – Meldung Bauvorhaben.
Die unmittelbaren Anrainer, die von den Fronten des Baues weniger als 15 Meter entfernt sind, müssen ihre Zustimmung zum Bauvorhaben mittels Unterschrift auf den eingereichten Plänen geben. Liegen diese Unterschriften nicht zur Gänze vor, so erfolgt keine einhellige Zustimmung für dieses Bauvorhaben und eine Bauverhandlung vor Ort ist durch die Baubehörde abzuhalten (§ 18 – bewilligungspflichtiges Bauvorhaben).
Sobald die Unterlagen vollständig sind und das Bauvorhaben baupolizeiliche Interessen offensichtlich nicht verletzt, hat die Baubehörde die " B a u f r e i g a b e " zu erteilen. Liegt die Baufreigabe vor, kann mit dem Bau begonnen werden. Der Bauwerber hat der Gemeinde den Baubeginn und auch die bauausführende Firma bekannt zu geben (größer als 200 m² Wohnnutzfläche). Seitens der Baubehörde wird auch eine Bauplakette ausgestellt, welche gut sichtbar auf der Baustelle angebracht werden muss.
Hinweis: Sollte die Baufreigabe nicht ohne Auflagen oder Bedingungen erteilt werden können oder liegen die Zustimmungserklärungen der Anrainer nicht vor, so hat die Baubehörde den Bauwerber aufzufordern, um Baubewilligung gemäß § 18 anzusuchen.
Gemäß § 18 des Bgld. Baugesetzes sind Bauvorhaben " b e w i l l i g u n g s p f l i c h t i g ", soweit diese nicht geringfügig (gemäß § 16) bzw. diese nicht anzeigepflichtig sind (gemäß § 17). Der Bau-bewilligungspflicht unterliegen jedenfalls die Errichtung und Änderung von Wohngebäuden über
200 m² Wohnnutzfläche sowie aller anderen Gebäude über 200 m² Nutzfläche.
Die schriftliche Eingabe erfolgt im Gemeindeamt und hiezu sind folgende Unterlagen erforderlich:
3 Bauplänen sowie 3 Baubeschreibungen,
Energieausweis 3-fach
die Zustimmungserklärungen aller Anrainer mittels Unterschriften auf allen Bauplänen
Die Baupläne und Baubeschreibungen sind von einem befugten Planverfasser zu erstellen und vom Bauwerber, Eigentümer und Planverfasser zu unterfertigen.
Ist das Ansuchen nicht abzuweisen, hat die Baubehörde eine mündliche Bauverhandlung vor Ort vorzunehmen. Zu dieser Bauverhandlung sind die Parteien – Bauwerber, Grundeigentümer bzw. Miteigentümer sowie die Anrainer jeder Grundstücke, die von den Fronten des Baues weniger als
15 Meter entfernt sind – und der Planverfasser zu laden.
Die Baubehörde hat mittels Bescheid zu entscheiden, worin auch die erforderlichen Auflagenpunkte, welche vom Bauwerber zwingend einzuhalten sind, angeführt sind. Liegt die rechtsgültige Baubewilligung vor, kann mit dem Bau begonnen werden. Der Bauwerber hat der Gemeinde den Baubeginn bekannt zu geben und hat auch dafür zu sorgen, dass die von der Baubehörde ausgestellte Bauplakette, gut sichtbar auf der Baustelle angebracht wird. Bei größeren Gebäuden (mehr als 200m² Wohnnutzfläche) ist für die Durchführung des Bauvorhabens ein Bauführer zu bestellen. Dieser ist dann statt dem Bauwerber für die ordnungsgemäße Abwicklung des Bauvorhabens verantwortlich.
Der beabsichtigte Abbruch von Gebäuden bzw. Gebäudeteilen ist, sofern dieser nicht im Zusammen-hang mit der Errichtung oder Änderung von Bauten steht, der Baubehörde schriftlich mitzuteilen (Gemeindeamt). Für den Abbruch sind folgende Unterlagen erforderlich:
Fertigstellungsanzeige - Benützungsfreigabe (§ 27)
Nach Fertigstellung des Bauvorhabens hat der Bauwerber um eine Benützungsfreigabe seitens der Baubehörde anzusuchen und diesbezüglich ein schriftliches Ansuchen beim Gemeindeamt einzubringen.
Der Fertigstellungsanzeige ist ein mängelfreies Schlussüberprüfungsprotokoll, welches von einem Architekten oder einem befugten Baumeister (nach Begehung vor Ort) ausgestellt wird. Ebenso auch ein Befund vom Rauchfangkehrer, welcher nach Abnahme des Rauchfanges erstellt wird.
hier finden Sie die entsprechenden Unterlagen für das Schlussüberprüfungsprotokoll
http://www.e-government.bgld.gv.at/wbf/