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Timestamp: 2016-10-24 23:41:24
Document Index: 364505395

Matched Legal Cases: ['Art. 16', 'BGE', 'Art. 17', 'BGE', 'Art. 61', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 28', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 16', 'BGE', 'BGE', 'Art. 28']

8C_7/2014 (10.07.2014)
8C_7/2014 � � Urteil vom 10. Juli 2014
Der 1966 geborene A.________ ist gelernter Sanit�rinstallateur und Schiffsmechaniker. Seit Mitte der 90er-Jahre leidet er an R�ckenbeschwerden, weshalb er dreimal operiert wurde. Mit Verf�gung vom 31. M�rz 1999 sprach ihm die IV-Stelle des Kantons Thurgau ab 1. April 1997 eine ganze Invalidenrente (Invalidit�tsgrad 100 %) zu. In der Folge wurde er erfolgreich zum Hauswart umgeschult. Ab 16. Oktober 2005 arbeitete er zu 50 % in diesem neuen Beruf. Mit Verf�gungen vom 30. Juni 2006 und 23. Mai 2007 reduzierte die IV-Stelle die ganze Invalidenrente ab 1. November 2005 auf eine halbe (Invalidit�tsgrad 55 %). Mit Verf�gung vom 17. Juni 2011 hob sie die Invalidenrente nach Zustellung der Verf�gung auf Ende des folgenden Monats auf. Die dagegen erhobene Beschwerde hiess das Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau mit unangefochten in Rechtskraft erwachsenem Entscheid vom 21. Dezember 2011 in dem Sinne gut, dass es die Verf�gung aufhob und die Sache zur�ckwies, damit die IV-Stelle nach erfolgter medizinischer Abkl�rung �ber den Leistungsanspruch des Versicherten neu entscheide.
In der Folge holte die IV-Stelle ein interdisziplin�res (allgemeinmedizinisches, psychiatrisches und orthop�disches) Gutachten des medizinischen Abkl�rungsinstituts B._________ vom 27. August 2012 ein. Mit Verf�gung vom 7. Mai 2013 stellte sie die Invalidenrente per 31. Juli 2011 wiederum ein, da der Invalidit�tsgrad 36 % betrage.
Die hiegegen gef�hrte Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau mit Entscheid vom 13. November 2013 ab.
Mit Beschwerde beantragt der Versicherte, in Aufhebung des kantonalen Entscheides seien die Vorinstanz bzw. die IV-Stelle anzuweisen, ihm r�ckwirkend ab August 2011 weiterhin eine halbe Invalidenrente, eventuell eine Viertelsrente zuzusprechen; subeventuell sei die Sache zu weiteren Abkl�rungen an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
Die IV-Stelle und das Bundesamt f�r Sozialversicherungen verzichten auf eine Vernehmlassung. Die Vorinstanz schliesst auf Abweisung der Beschwerde.
Mit Eingabe vom 24. Februar 2014 h�lt der Versicherte an der Beschwerde fest.
Die Vorinstanz hat die Grundlagen �ber die Invalidit�tsbemessung nach dem Einkommensvergleich (Art. 16 ATSG; BGE 135 V 297 E. 5.1-5.3 S. 300 ff.), die Rentenrevision (Art. 17 Abs. 1 ATSG; vgl. BGE 134 V 131 E. 3 S. 132; SVR 2012 IV Nr. 18 S. 81 E. 4.1 [9C_418/2010]), den Untersuchungsgrundsatz und den Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit (Art. 61 lit. c ATSG; BGE 138 V 218 E. 6 S. 221) sowie den Beweiswert von Arztberichten (BGE 125 V 351; vgl. auch E. 1.1 hievor) richtig dargelegt. Darauf wird verwiesen.
3.1.�Streitig ist, ob seit den Verf�gungen vom 30. Juni 2006 bzw. 23. Mai 2007, mit denen die IV-Stelle dem Versicherten ab 1. November 2005 eine halbe Invalidenrente (Invalidit�tsgrad 55 %) zusprach, eine erhebliche Verbesserung seines Gesundheitszustands eintrat, welche die am 7. Mai 2013 verf�gte Rentenaufhebung per 31. Juli 2011 rechtfertigt.
3.2.�Im Rahmen der Verf�gungen vom 30. Juni 2006 bzw. 23. Mai 2007 wurde gest�tzt auf den Bericht des Regionalen �rztlichen Dienstes der IV-Stelle (RAD) vom 16. Januar 2006 davon ausgegangen, der Versicherte sei in der angestammten Arbeit als Sanit�rinstallateur nicht mehr arbeitsf�hig. In einer adaptierten T�tigkeit sei er zu 50 % arbeitsf�hig. Diese m�sste wie folgt aussehen: Wechselbelastend mit M�glichkeit des Wechsels zwischen Sitzen, Gehen und Stehen. Keine Arbeiten �ber der Horizontalebene oder in Zwangspositionen der Wirbels�ule. Kein Heben und Tragen von Lasten �ber 10 kg. Vorzugsweise sollte die T�tigkeit in geheizten R�umen ausge�bt werden.
3.3.�Die Vorinstanz hat in W�rdigung der medizinischen Akten mit einl�sslicher Begr�ndung - auf die verwiesen wird - erwogen, gest�tzt auf das Gutachten des medizinischen Abkl�rungsinstituts B._________ vom 27. August 2012, das eine rechtsgen�gliche Beurteilungsrundlage bilde, sei davon auszugehen, dass sich die Arbeitsf�higkeit des Versicherten von 50 % auf 70 % verbessert habe. In der aktuellen T�tigkeit als Hauswart und in k�rperlich leichten T�tigkeiten in wechselnder Position, wo eine Hebe- und Tragelimite von 10 kg nicht �berschritten werde und keine Zwangshaltung von Kopf oder Nacken vorkomme, bestehe vollzeitliche Arbeitsf�higkeit mit einem h�chstens um 30 % verminderten Rendement im Sinne eines etwas erh�hten Pausenbedarfs, somit eine theoretisch verwertbare Arbeitsleistung von mindestens 70 %. Diesem Ergebnis ist beizupflichten, wie die folgenden Erw�gungen zeigen.
4.1.1.�Der Versicherte wendet im Wesentlichen ein, seit der RAD-Untersuchung im Jahre 2006 seien in Bezug auf die attestierten Herz- und Lungenkrankheiten sowie die von der MEDAS und der Vorinstanz �berhaupt nicht ber�cksichtigte erosive Antrumgastritis Typ C sogar noch weitere Beschwerden dazugekommen. Er beruft sich auf den Bericht des Dr. med. C.________, Facharzt f�r Innere Medizin und Gastroenterologie FMH, vom 6. M�rz 2012. Im Entscheid vom 21. September 2011 habe die Vorinstanz die Sache zu weiteren Abkl�rungen an die IV-Stelle zur�ckgewiesen, da allein aufgrund der Berichte des Hausarztes Dr. med. D.________, Allgemeine Medizin FMH, nicht �berwiegend wahrscheinlich eine erhebliche Ver�nderung seines Gesundheitszustandes nachgewiesen sei. In diesem Lichte sei es offensichtlich unrichtig und widerspr�chlich, sich auf das Gutachten des medizinischen Abkl�rungsinstituts B._________ vom 27. August 2012 abzust�tzen, worin einfach wieder auf den einen Bericht seines ehemaligen Hausarztes vom 25. Februar 2011 abgestellt und von 70%iger Arbeitsf�higkeit ausgegangen worden sei. Das medizinische Abkl�rungsinstitut B._________ habe seine Meinung auch nicht sehr genau begr�ndet, sondern sei aufgrund allgemeiner Erfahrung davon ausgegangen, dass der Hausarzt ihm sicher auch eine gewisse Empathie entgegengebracht und nicht einfach so und ohne innere �berzeugung eine Arbeitsf�higkeit von 70 % oder gar mehr attestiert habe. Dass der Hausarzt einem Patienten - wie hier - auch einmal nicht besonders wohlgesinnt sein k�nne, blende das medizinische Abkl�rungsinstitut B._________ einfach aus. Hievon abgesehen habe Dr. med. D.________ seine Einsch�tzung aufgrund der neuen Beschwerden (insbesondere Herz- und Lungenkrankheit) im Bericht vom 18. Oktober 2011 revidiert, indem er wieder von 50%iger Arbeitsunf�higkeit ausgegangen sei; gerade auch seine wechselnden Einsch�tzungen zeigten die Unverwertbarkeit seiner Berichte. Die Vorinstanz habe denn auch ausgef�hrt, das medizinische Abkl�rungsinstitut B._________ habe der Einsch�tzung des Hausarztes "Glauben geschenkt"; dies gen�ge aber nicht f�r die Begr�ndung einer Rentenrevision.
4.1.2.�Aus dem Bericht des Dr. med. C.________ vom 6. M�rz 2012 betreffend die Gastroskopie vom 5. M�rz 2012, aufgrund welcher eine erosive Antrumgastritis Typ C diagnostiziert wurde, kann der Versicherte nichts zu seinen Gunsten ableiten. Denn dieser Bericht enth�lt keine Angaben zur Arbeits (un) f�higkeit; f�r die Bestimmung des Rentenanspruchs ist es jedoch - grunds�tzlich unabh�ngig von der Diagnose und unbesehen der �tiologie - massgebend, ob und in welchem Ausmass eine Beeintr�chtigung der Arbeits- bzw. Erwerbsf�higkeit vorliegt (BGE 136 V 279 E. 3.2.1 S. 281; Urteil 8C_101/2014 vom 3. April 2014 E. 5.4). Zudem ist zu beachten, dass der Versicherte im Rahmen der Untersuchungen durch die �rzte des medizinischen Abkl�rungsinstituts B._________ vom 13. August 2012 keine Gastritis-Beschwerden mehr schilderte; in diesem Lichte ist es nicht zu beanstanden, dass im Gutachten des medizinischen Abkl�rungsinstituts B._________ vom 27. August 2012 diesbez�glich kein relevanter Gesundheitsschaden festgestellt wurde.
4.1.3.�In diesem Gutachten wurden neben dem chronischen zervikovertebralen Schmerzsyndrom, derzeit ohne erkennbare radikul�re Komponente (ICD-10 M54.2), auch die vom Versicherten pauschal ins Feld gef�hrten Herz- und Lungenkrankheiten als Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsf�higkeit ber�cksichtigt. Diesbez�glich ging das medizinische Abkl�rungsinstitut B._________ von einer insignifikanten koronaren Herzkrankheit (ICD-10 I25.19) und einem m�ssigen paraseptalen Lungenemphysem, fokal akzentuiert (anteriorer Oberlappen links; ICD-10 J43.9), aus.
Der Vorinstanz ist beizupflichten, dass das medizinische Abkl�rungsinstitut B._________ nicht unbesehen auf den Bericht des Dr. med. D.________ vom 25. Februar 2011 abstellte, sondern hinreichend begr�ndete, weshalb es - wie Dr. med. D.________ in diesem Bericht - von einer 70%igen Arbeitsf�higkeit ausging. Dem medizinischen Abkl�rungsinstitut B._________ waren auch der vom Versicherten angerufene Bericht des Dr. med. D.________ vom 18. Oktober 2011 - worin dieser von einer 50%igen Arbeitsf�higkeit ausging - und die ihm beigelegten weiteren Arztberichte bekannt. Der Versicherte legt nicht substanziiert dar, inwiefern diese Berichte wichtige Aspekte enthielten, die bei der Begutachtung des medizinischen Abkl�rungsinstituts B._________ unbemerkt oder ungew�rdigt geblieben seien (vgl. auch Urteil 8C_76/2014 E. 5.2).
4.2.1.�Weiter kritisiert der Versicherte, im Gutachten des medizinischen Abkl�rungsinstituts B._________ vom 27. August 2012 seien keine wesentlichen Ver�nderungen am Bewegungsapparat festgestellt worden, aber es sei dennoch im Sinne einer Mutmassung argumentiert worden, mit der Zeit habe sich scheinbar eine gewisse Angew�hnung an diesen pathologischen Zustand ergeben. Diesem Einwand ist entgegenzuhalten, dass revisionsrechtlich auch bei an sich gleich gebliebenem Gesundheitszustand ver�nderte Auswirkungen auf den Erwerbs- oder Aufgabenbereich von Bedeutung sind (BGE 134 V 131 E. 3 S. 132); dazu geh�rt die Verbesserung der Arbeitsf�higkeit aufgrund einer Angew�hnung oder Anpassung an die Behinderung (Urteil 9C_349/2013 vom 24. Oktober 2013 E. 3.1).
4.2.2.�Das medizinische Abkl�rungsinstitut B._________ f�hrte im Gutachten vom 27. August 2012 zus�tzlich aus, die Angew�hnung des Versicherten zeige sich dadurch, dass es ihm derzeit ganz offensichtlich m�glich sei, w�hrend des krankheitsbedingten Ausfalls eines Arbeitskollegen vor�bergehend ein h�heres Arbeitspensum zu leisten, was fr�her als nicht m�glich erachtet worden sei.
Der Versicherte wendet ein, diese Vertretung sei nur vor�bergehend erfolgt. Dabei sei der Arbeitgeberin bewusst geworden, dass ihm gesundheitsbedingt nicht einmal Ferien- oder Krankenvertretungen m�glich seien. Dies habe sie mit Schreiben vom 3. Juni 2013 best�tigt und eine (dauerhafte) Pensumerh�hung g�nzlich ausgeschlossen. Es sei dokumentiert, dass er nur schon mit einem 50%igen Pensum am Limit laufe. Dem ist entgegenzuhalten, dass der Versicherte im Rahmen der Begutachtung des medizinischen Abkl�rungsinstituts B._________ angab, sein Hobby sei das Z�chten von Bonsai-B�umen. Vor und nach der Arbeit widme er sich unter anderem der Gartenarbeit. In diesem Lichte sind die Angaben, er k�nne h�chstens zu 50 % arbeiten, nicht �berzeugend. Festzuhalten ist zudem, dass die subjektive Einsch�tzung des Versicherten bzw. seiner Arbeitgeberin betreffend seine Arbeitsf�higkeit nicht massgebend ist. Vielmehr ist es prim�r �rztliche Aufgabe, anhand der objektiven Befunderhebung die sich daraus ergebenden Auswirkungen auf die Leistungsf�higkeit zu bestimmen (Urteil 8C_101/2014 vom 3. April 2014 E. 5.1). Dies wurde im Gutachten des medizinischen Abkl�rungsinstituts B._________ vom 27. August 2012 hinreichend getan.
4.3.�Insgesamt zeigt der Versicherte nicht auf und ist auch nicht ersichtlich, dass und inwiefern die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung und Beweisw�rdigung im Lichte der in E. 1.2 hievor dargelegten Grunds�tze mangelhaft sein oder eine Bundesrechtsverletzung vorliegen soll. Da von weiteren medizinischen Abkl�rungen keine neuen entscheidrelevanten Ergebnisse mehr zu erwarten sind, ist darauf zu verzichten (antizipierte Beweisw�rdigung; BGE 136 I 229 E. 5.3 S. 236).
5.1.�Streitig und zu pr�fen ist weiter die beruflich-erwerbliche Seite der Invalidit�tsbemessung (zur diesbez�glichen bundesgerichtlichen Kognition vgl. BGE 132 V 393 E. 3.3 S. 399).
5.2.�In diesem Rahmen ist unbestritten, dass das vom Versicherten ohne Gesundheitsschaden hypothetisch erzielbare Valideneinkommen im Jahre 2011 (Zeitpunkt der Rentenaufhebung) Fr. 86'501.40 betragen h�tte.
6.1.�Seit 1. November 2006 arbeitet der Versicherte bei der Firma E._________ AG zu 50 % als Hauswart. F�r die Bestimmung des Invalideneinkommens rechnete die Vorinstanz seinen Lohn bei dieser Firma auf das ihm nach ihrer Auffassung zumutbare 70%ige Pensum hoch, was f�r das Jahr 2011 Fr. 56'209.- ergab; verglichen mit dem Valideneinkommen von Fr. 86'501.40 resultierte ein rentenausschliessender Invalidit�tsgrad von gerundet 35 % (Art. 28 Abs. 2 IVG; zur Rundung vgl. BGE 130 V 121).
Die Vorinstanz bringt letztinstanzlich vor, wenn die ausge�bte T�tigkeit dem Anforderungsprofil entspreche, nicht aber das ausge�bte Pensum, werde das effektiv erzielte Einkommen auf das aus medizinischer Sicht als m�glich bezeichnete Pensum hochgerechnet; sie verweist diesbez�glich auf Hans-Jakob Mosimann, T ats�chlich erzieltes Resterwerbseinkommen - Grunds�tze, Bedeutung und Grenzen, in: Ueli Kieser (Hrsg.), Validen- und Invalideneinkommen, St. Gallen 2013, S 114, sowie die dort zitierten Urteile 8C_637/2011 vom 5. Dezember 2011 E. 4, 9C_57/2008 vom 3. November 2008 E. 4 und I 171/04 vom 1. April 2005 E. 4.2).
6.2.�Der Versicherte wendet ein, da eine Erh�hung des Arbeitspensums beim jetzigen Arbeitgeber ausgeschlossen sei, sei entweder auf die Tabellenl�hne abzustellen oder ein angemessener Abzug vom proportional erh�hten Lohn zu machen, dies in der Annahme, dass ihn der jetzige oder ein anderer Arbeitgeber nur bei ausserordentlichem Goodwill und aufgrund unterdurchschnittlicher Belastbarkeit nur bei reduziertem Lohn zu 70 % einstellen w�rde. Es k�nne daher h�chstens von einem Invalideneinkommen von Fr. 50'000.- ausgegangen werden, was verglichen mit dem Valideneinkommen von Fr. 86'501.40 einen Invalidit�tsgrad von 42,2 % bzw. den Anspruch auf eine Viertelsrente ergebe.
7.1.�Bei der Ermittlung des Invalideneinkommens ist prim�r von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in der die versicherte Person konkret steht. �bt sie nach Eintritt der Invalidit�t eine Erwerbst�tigkeit aus, bei der - kumulativ - besonders stabile Arbeitsverh�ltnisse gegeben sind und anzunehmen ist, dass sie die ihr verbleibende Arbeitsf�higkeit in zumutbarer Weise voll aussch�pft, und erscheint zudem das Einkommen aus der Arbeitsleistung als angemessen und nicht als Soziallohn, gilt grunds�tzlich der tats�chlich erzielte Verdienst als Invalidenlohn. Ist kein solches Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbst�tigkeit aufgenommen hat, so k�nnen entweder LSE-Tabellenl�hne oder die DAP-Zahlen (Dokumentation von Arbeitspl�tzen seitens der SUVA) herangezogen werden (BGE 135 V 297 E. 5.2 S. 301; Urteil 8C_749/2013 vom 6. M�rz 2014 E. 4.1).
7.2.�Mit der 50%igen Arbeit bei der Firma E._________ AG sch�pft der Versicherte die im Gutachten des medizinischen Abkl�rungsinstituts B._________ vom 27. August 2012 auf 70 % festgelegte Arbeitsf�higkeit in einer leidensangepassten T�tigkeit nicht voll aus. Entgegen der Vorinstanz kann indessen der von ihm bei dieser Firma erzielte Lohn nicht auf ein 70%iges Arbeitspensum hochgerechnet werden. Denn gem�ss Schreiben vom 3. Juni 2013 schliesst diese Firma eine Pensumerh�hung g�nzlich aus. Demnach ist der Versicherte zwecks voller Aussch�pfung seiner Arbeitsf�higkeit verpflichtet, eine zus�tzliche Arbeitsstelle zu suchen (vgl. E. 8 hienach).
Aus den von der Vorinstanz ins Feld gef�hrten Urteilen (E. 6.1 hievor) kann nichts anderes abgeleitet werden. Vielmehr wurde im Urteil 8C_637/2011 E. 4 erwogen, die Aufrechnung des tats�chlich erzielten Einkommens auf ein 100%iges Pensum sei nicht zu beanstanden, soweit eine solche Pensumerh�hung m�glich sei. In den Urteilen 9C_57/2008 E. 4 und I 171/04 E. 4.2 wurde nicht ausdr�cklich gesagt, eine Aufrechnung des tats�chlichen Lohns auf das zumutbare Arbeitspensum sei auch dann vorzunehmen, wenn eine entsprechende Pensumaufstockung unm�glich sei.
8.1.�Auszugehen ist vom Grundsatz, dass das tats�chlich erzielte Einkommen im erw�hnten Rahmen den Invalidenlohn darstellt (vgl. E. 7.1 hievor). Der Versicherte ist seit 1. November 2006 bei der Firma E._________ AG zu 50 % als Hauswart t�tig (E. 6.1 hievor), womit er in einem besonders stabilen Arbeitsverh�ltnis steht. Aufgrund der Akten steht fest und ist unbestritten, dass er im Jahre 2011 Fr. 40'149.- verdiente. Damit hat er eine �berdurchschnittlich bezahlte Arbeitsstelle, betrug doch der LSE-Durchschnittslohn f�r eine entsprechende 50%ige T�tigkeit Fr. 32'691.20 (Fr. 65'382.40 : 2; vgl. E. 9.1 hienach). In einer solchen Konstellation ist es gerechtfertigt, dass der Versicherte die Arbeitsstelle bei der Firma E._________ AG beibeh�lt und der Lohn hieraus als Teil seines Invalideneinkommens angerechnet wird. Nur f�r das verbleibende, ihm zumutbare 20%ige Arbeitspensum ist auf den LSE-Tabellenlohn abzustellen, welcher den allgemeinen Arbeitsmarkt repr�sentiert (vgl. auch Urteil 8C_749/2013 E. 4.2).
Diese L�sung korrespondiert auch mit der dem Versicherten obliegenden Schadenminderungspflicht (vgl. BGE 138 V 457 E. 3.2 S. 461), zumal die Anforderungen an diese dort strenger sind, wo eine erh�hte Inanspruchnahme der Invalidenversicherung in Frage steht, namentlich wenn der Verzicht auf schadenmindernde Vorkehren Rentenleistungen ausl�st (vgl. SVR 2008 IV Nr. 7 S. 19 E. 3.1.1 [I 824/06]; Urteil 8C_70/2014 vom 7. April 2014 E. 6.1).
8.2.�Auf dem massgebenden ausgeglichen Arbeitsmarkt (Art. 16 ATSG; BGE 134 V 64 E. 4.2.1 S. 70 f.) existieren durchaus 20%ige Stellen im Hauswartbereich. Dieser Arbeitsmarkt ist gekennzeichnet durch ein gewisses Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage nach Arbeitskr�ften und weist einen F�cher verschiedenster T�tigkeiten auf (BGE 110 V 273 E. 4b S. 276). Es kann nicht gesagt werden, dass es sich um realit�tsfremde Einsatzm�glichkeiten handelt und dass vom Versicherten Vorkehren verlangt werden, die im Lichte der gesamten objektiven und subjektiven Gegebenheiten des Einzelfalles unzumutbar sind (vgl. auch Urteil 8C_96/2014 vom 23. Mai 2014 E. 4.4.3).
9.1.�In masslicher Hinsicht resultiert Folgendes: Bei der Firma E._________ AG betrug der Lohn des Versicherten im Jahre 2011 bei 50%iger Arbeitst�tigkeit Fr. 40'149.- (E. 8.1 hievor).
Bez�glich seiner zus�tzlichen Arbeitsf�higkeit von 20 % ist - wie gesagt - auf den LSE-Tabellenlohn abzustellen. Der Versicherte wurde erfolgreich zum eidgen�ssisch diplomierten Hauswart umgeschult. Gem�ss der LSE-Tabelle TA1 f�r das Jahr 2010 betrug der Bruttolohn f�r M�nner im Bereich der Geb�udebetreuung (Ziff. 81 der Wirtschaftsabteilung "Sonstige wirtschaftlichen Dienstleistungen" [Ziff. 77-82]) im Anforderungsniveau 3 (Beruf- und Fachkenntnisse vorausgesetzt) bei einer Arbeitszeit von 40 Wochenstunden monatlich Fr. 5'151.- bzw. j�hrlich Fr. 61'812.-. Unter Ber�cksichtigung der betriebs�blichen w�chentlichen Arbeitszeit von 42,1 Stunden im Jahre 2011 im Abschnitt "N", Erbringung von sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen (vgl. Staatssekretariat f�r Wirtschaft, Die Volkswirtschaft, 3-2014, S. 88 Tabelle B9.2) und der Nominallohnentwicklung von 0,5 % im Wirtschaftszweig "N", Ziff. 77-82", sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen (vgl. Bundesamt f�r Statistik, Nominallohnindex nach Geschlecht 2011-2012, Tabelle T.1.1.10, Total, M�nner), resultiert f�r das Jahr 2011 ein Jahreseinkommen von Fr. 65'382.40 bzw. bei einem 20%igen Arbeitseinsatz des Versicherten von Fr. 13'076.50.-.
9.2.�Soweit der Versicherte aufgrund seiner unterdurchschnittlichen Belastbarkeit einen Abzug beim LSE-Tabellenlohn verlangt, ist dem entgegenzuhalten, dass ihm die Arbeit gem�ss dem Gutachten des medizinischen Abkl�rungsinstituts B._________ vom 27. August 2012 ganztags zumutbar ist mit einem verminderten Rendement im Sinne eines etwas erh�hten Pausenbedarfs. In dieser Konstellation ist unter dem Titel "Besch�ftigungsgrad" kein Abzug gerechtfertigt (SVR 2012 IV Nr. 17 S. 78 E. 4.2.2.1 [8C_379/2011]; Urteil 9C_796/2013 vom 28. Januar 2014 E. 3.1.2). Zudem kann nicht gesagt werden, dass Arbeitsstellen im Hauswartbereich mit einem 20%igen Pensum im Vergleich mit entsprechenden Vollzeitstellen nur mit einem unterdurchschnittlichen Einkommen angeboten werden.
9.3.�Nach dem Gesagten betr�gt das Invalideneinkommen Fr. 53'225.50 (Fr. 40'149.- + Fr. 13'076.50; E. 9.1 hievor). Der Vergleich mit dem Valideneinkommen von Fr. 86'501.40 (E. 5.2 hievor) ergibt einen Invalidit�tsgrad von 38,46 % bzw. gerundet 38 %, weshalb ab 1. August 2011 kein Rentenanspruch mehr besteht (Art. 28 Abs. 2 IVG).
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau, dem Bundesamt f�r Sozialversicherungen und der Ausgleichskasse des Kantons Thurgau schriftlich mitgeteilt.