Source: https://www.ergomed-landau.de/aktuell.php
Timestamp: 2018-12-11 03:08:20
Document Index: 159757616

Matched Legal Cases: ['§ 13', '§ 13', '§ 13', '§27', 'BGH', '§ 3']

Aktuell | ERGOMED Landau
Arbeitnehmer machten 2017 rund vier Überstunden pro Woche, betroffen sind v.a. Fahrer von LKW und Lieferwagen (Paketzusteller) welche im Schnitt 7,2 Stunden Mehrarbeit pro Woche anhäuften. Der Logistikbereich (Lagerung, Versand, Transport) ist aufgrund des boomenden Online-Handels zunehmend von Mehrarbeit mit Überstunden betroffen. 33% der Arbeitnehmer gaben an, „dass die Arbeit im vorgesehenen Zeitraum nicht zu schaffen sei“. Aber auch Mitarbeiter mit Leitungsfunktion sowie Unternehmenschefs gaben höhere Belastung durch Mehrarbeit an - es handelt sich also nicht nur um ein Phänomen der unteren Einkommensschichten. Mehrarbeit und Überstunden führen jedoch zu einer Gefährdung durch zunehmende psychische Belastung. Hieraus können Qualitätsverlust, Fehler, Leistungsminderung und letztendlich auch Krankheit resultieren.
Mehr dazu (www.welt.de) …
In der Saison 2017/2018 sind geschätzt 2 bis 10 Millionen Menschen in Deutschland an der Virusgrippe erkrankt und fast 1000 Menschen an Grippe gestorben.
Mehr dazu (T-Online) …
Anforderung Grippeschutzimpfung (Word-Datei)
Memo zu Grippe-Situation 2017-2018 (Word-Datei)
Grippeschutz-Impfung (PDF)
Bekanntlich gewinnt das Thema Datenschutz in unserer Gesellschaft zurzeit stets an Präsenz. Auch der Gesetzgeber bemüht sich um den Schutz unserer persönlichen Daten und so ist am 25. Mai 2018 die neue EU-Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO) in Kraft getreten.
Mehr dazu: Europäische Datenschutzverordnung Mai 2018 (Word-Datei)
Unfallrisiko an elektrisch höhenverstellbaren Therapieliegen
Ausgangspunkt ist das unbeabsichtigte Betätigen der elektrischen Höhenverstellung. Wer dabei in den Bereich unter der Liege gerät - zum Beispiel, weil dort etwas liegt oder gereinigt werden soll -, kann eingeklemmt werden. Im schlimmsten Fall erfolgt das so ungünstig, dass die Person sich nicht mehr selbst befreien oder die Abwärtsbewegung der Liege stoppen kann und schließlich durch den steten Druck zu Tode kommt.
Angesichts zweier tödlicher Unfälle müssen vorhandene Liegen und Sicherheitsabläufe diesbezüglich überprüft werden.
Aus haftungsrechtlichen Gründen darf eine Nachrüstung der Liegen nur mit vom Hersteller freigegebenen Bauteilen und durch eine autorisierte Fachfirma erfolgen.
Üblicherweise können die Liegen mit sog. "Sperrboxen", welche die Betätigung der elektrischen Schaltung nur durch autorisiertes Fachpersonal zulassen, unterschiedlich effektiv und praktikabel nachgerüstet werden.
Bei Neuanschaffung lässt sich das Unfallrisiko auch durch die Wahl einer Liege mit Hubsäule und ausreichendem Abstand zwischen den Konstruktionsteilen reduzieren.
Alle Beteiligten vor Ort müssen jederzeit über die Risiken und die vorhandenen Schutzmaßnahmen informiert sein (Unterweisungspflicht des Arbeitgebers).
www.bgw-online.de/DE/Presse/Pressearchiv/2017/PM-Unfallrisiken-Therapieliegen.html
www.bgw-online.de/DE/Arbeitssicherheit-Gesundheitsschutz/Gefaehrdungsbeurteilung/Therapieliegen/Therapieliegen-Fachartikel.html
Infopapier "Therapieliegen" (BGW online)
Jährliche wiederkehrende Grippewelle in Deutschland – wie schützen wir uns wirksam für 2018/2019?
Wie fast jedes Jahr befindet sich Bundesdeutschland im Frühjahr im Erkältungskrankheiten- und Grippemodus - viele Beschäftigte sind arbeitsunfähig, die Krankenhäuser sind überbelegt, der volkwirtschaftliche Schaden ist immens.
Und wie immer ist die Jammerei riesig groß: „Hätte ich mich dieses Jahr doch nur impfen lassen sollen“, „Wie kann ich mich denn jetzt noch schützen?“ etc.
Fakt ist, dass nur die im Herbst verabreichte Impfung gegen die aktuelle Influenza (Virusgrippe) mit hoher Wahrscheinlichkeit einen Schutz bietet, allerdings nur die Impfung mit einem tetravalentem = Vierfach-Impfstoff, z.B. Influsplit Tetra (GSK) oder Vaxigrip Tetra (Sanofi Pasteur). Dieser Impfstoff wurde von den gesetzlichen Krankenkassen (GKV) jedoch trotz Empfehlung der STIKO (Ständige Impfkommission am RKI) bisher nicht übernommen. Außerdem ist die Grippe-Impfung zu Lasten der gesetzlichen Krankenkassen auf nur besondere Risikogruppen, also Säuglinge und Kleinkinder, werdende Mütter, medizinisches Personal, Pflegeberufe, Erzieher, Polizei und Feuerwehr, bestimmte chronisch kranke Menschen und Personen älter als 60 Jahre beschränkt. Die Grippe grassiert jedoch weit mehr im Umfeld von jungen Leuten, in Schulen, Büros und Betrieben, also unter gerade den Personen, welche nicht von dem kassen-ärztlichen Impfangebot profitieren. Mittlerweile wurde von den gesetzlichen Krankenkassen (GKV) richtigerweise entschieden, die Kosten für den o.g. Vierfach-Impfstoff ab der kommenden Grippesaison 2018/2019 zu übernehmen. Allerdings bleibt die unseres Erachtens sozioökonomisch falsche Beschränkung auf die o.g. berechtigten Personengruppen immer noch bestehen.
Daher bietet Ihr arbeitsmedizinischer Dienstleister ERGOMED an, die o.g. Vierfach-Impfung gegen die Virusgrippe 2018/2019 in den Monaten September bis November in Ihrem Betrieb durchzuführen.
Die Kosten für den Vierfach-Impfstoff sowie die Impfleistung und Dokumentation im Impfpass kann nach derzeitigem Stand (3-2018) auf 25€ pro Person kalkuliert werden. Im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) werden diese Kosten i.A. vom Betrieb übernommen.
Selbstverständlich ist die Grippe-Impfung nicht die einzige Möglichkeit des Schutzes. Ebenso wichtig sind
gesunde Lebensweise (vitaminreiche Ernährung, Bewegung an der frischen Luft)
häufiges Händewaschen und –desinfizieren (keine Hände reichen)
Für schon erkrankte Mitarbeiter gilt: Ab ins Bett – lieber zuhause bleiben als weitere Mitarbeiter anstecken!
Wir hoffen, dass unser Angebot dazu führt, dass Sie und Ihre Mitarbeiter gesund durch den nächsten Winter kommen!
Ihr ERGOMED-Team
Memo zur Grippe-Situation 2017/2018 in Deutschland (Word-Datei)
Krankenstand auf Zehn-Jahres-Hoch (tagesschau.de)
Aktuelle Kampagne der DGUV ab 2018
kommmitmensch – eine Kampagne zur Präventionskultur (PDF)
Mehr dazu (24matins.de) …
Volkskrankheit - Rückenschmerzen!
Mehr dazu im DAK-Gesundheitsreport (welt.de) …
Mehr dazu (pfefferminzia.de) …
Krank im Büro – zehn Verhaltensregeln (Word-Datei)
Neue Mutterschafts-Richtlinien treten ab 1.1.2018 in Kraft
Am 29. Mai 2017 ist das Gesetz zur Neuregelung des Mutterschutzrechtes im Bundesgesetzblatt veröffentlicht worden. Es handelt sich um eine umfassende Neustrukturierung des seit 1952 fast unveränderten Mutterschutzgesetzes. Die Reform zielt auf die Anpassung an die veränderten gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, d.h. insbesondere an die gewachsene Erwerbsbeteiligung von Frauen, aber auch an die gewandelten Arbeitswelten ab.
Die Änderungen des Mutterschutzgesetzes treten in zwei Stufen in Kraft. Die ersten Änderungen sind bereits zum 30.05.2017 (1. Stufe) in Kraft getreten, die weiteren Änderungen werden zum 01.01.2018 (2. Stufe) in Kraft treten.
Insgesamt handelt es sich um 13 Änderungen bzw. Neuregelungen gegenüber dem bisherigen Mutterschutzgesetz (MuSchG) bzw. der Mutterschutzarbeitsverordnung (MuSchArbV).
Dabei betrifft ein ganz wesentlicher Punkt das bisherige sog. Beschäftigungsverbot. Danach sind die Beschäftigungsbedingungen zunächst so zu gestalten bzw. umzugestalten, dass die schwangere, stillende oder jüngst Mutter gewordene Frau möglichst an ihrem Arbeitsplatz (weiter) beschäftigt werden kann (§ 13 Abs. 1 Nr. 1 MuSchG 2018). Ist dies unzumutbar, hat der Arbeitgeber der Frau einen anderen geeigneten Arbeitsplatz oder vorübergehend geänderte Arbeitsbedingungen anzubieten (§ 13 Abs. 1 Nr. 2 MuSchG 2018). Erst als letzte Möglichkeit kommt die teilweise oder vollständige Freistellung der Frau von der gefährdenden Beschäftigung in Betracht (§ 13 Abs. 1 Nr. 3 MuSchG 2018). Ziel des neuen Mutterschaftsrechts ist es u.a., Beschäftigungsverbote nur noch bei sog. unverantwortbaren Gefährdungen auszusprechen und somit größtenteils zu vermeiden.
Das neue Mutterschutzgesetz LfU RLP (PDF)
Leitfaden zum Mutterschutz BMfSFJ (PDF)
Gesetz zur Neuregelung des Mutterschutzrechts (MuSchG) vom 23. Mai 2017 (PDF)
GB Mutterschutz (PDF)
MuSchG 20.6.2002 (PDF)
Neue Mutterschutz-Richtlinien 1-2018 ERGOMED (PDF)
Film – Der Mutterschutz: Was für Arbeitnehmerinnen wichtig ist (BMFSFJ)
Der Mutterschutz: Was für Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber wichtig ist (BMFSFJ)
RP Benachrichtigung §27 MutterschG 02_2018 (PDF)
Zahl der tödlichen Arbeitsunfälle ging 2016 weiter zurück
Mehr dazu (dguv.de) …
Arbeitsweg: Stopp beim Bäcker nicht versichert
Sehhilfen am Arbeitsplatz (DGUV Information 250-008)
Was ist eine arbeitsplatzbezogene Sehhilfe und und was muss von Seiten des Betriebes dafür unternommen werden (Indikation, Verordnungsweg, Kostenübernahme)?
Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) hat im Mai 2017 hierzu die Information "Sehhilfen am Arbeitsplatz" (DGUV Information 250-008) publiziert.
Weitere Informationen finden Sie unter Themen A-Z / Bildschirmarbeitsplatzbrille.
Selbst Jahrzehnte später sinkt die Menge der Asbestfasern im Gewebe nicht.
Mehr dazu (scinexx.de) …
ERGOMED bietet die arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchung sowie die lebenslangen sog. nachgehenden Untersuchungen G 1.2 Asbesthaltiger Staub auf Grundlage der berufsgenossenschaftlichen Grundsätze und der aktuellen arbeitsmedizinischen Gebührenordnung an.
TK: In Firmen den gesunden Mitarbeitern mehr Beachtung schenken
Die Techniker Krankenkasse (TK), mit mehr als 9 Millionen Versicherten Deutschlands größte, beliebteste und leistungsfähigste Krankenkasse, wirbt dafür, dass sich betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) und betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) stärker um gesunde Beschäftigte kümmern.
Für den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens seien jene 96 Prozent der Beschäftigten, die zur Arbeit kommen, wichtiger als die 4 Prozent, die im Durchschnitt an einem Arbeitstag fehlen. Führungskräfte sollen anerkennen, wenn ihre Mitarbeiter täglich ihren Job machen, für kranke Kollegen einspringen und so den Unternehmenserfolg ermöglichen. In der betrieblichen Gesundheitsförderung müsse es v.a. darum gehen, die Ressourcen der Gesunden zu fördern. Ausschlaggebend dafür sei eine „gesunde Führung“, Wertschätzung, Kollegialität, Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie die Gestaltung von Arbeitsinhalten.
Laut TK war die Hälfte der Erwerbspersonen (49,7 Prozent) im vergangenen Jahr überhaupt nicht krankgeschrieben.
Artikel Rheinpfalz vom 19. April 2017
Zeckenstich: Wann übernimmt der Unfallversicherungsträger die Behandlungskosten?
In der Regel werden die Behandlungskosten vom Unfallversichungsträger übernommen, wenn ein ursächlicher Zusammenhang mit der versicherten Tätigkeit besteht, z.B. KITA, Kindergarten, Schulausflug, Garten- und Forstarbeit etc…
Mehr dazu: Siehe APP der Unfallkasse Hessen
Pneumokokkenimpfung bei Schweißern (BGHM)
Mehr dazu unter www.bghm.de …
Mehr dazu (ÄrzteZeitung) …
Neue Fristen für arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen
Seit dem 20. Juli 2016 gilt die neue Regelung AMR 2.1. Alle Details finden Sie hier im PDF-Dokument. Bei Änderung der Gefährdung ist die Gefährdungsbeurteilung zu überprüfen und Arbeitsmedizinische Vorsorge gegebenenfalls unabhängig von zuvor festgelegten Fristen zu veranlassen bzw. anzubieten.
Hier die wichtigsten Fristen:
Erste Vorsorge: innerhalb von 3 Monaten vor Aufnahme der Tätigkeit (Kommentar: Im Alltag oft nicht realisierbar!)
Zweite Vorsorge: bei Exposition gegenüber atemwegssensibilisierend oder hautsensibilisierend wirkenden Gefahrstoffen bzw. toxisch wirkenden biologischen Arbeitsstoffen sowie bei Feuchtarbeit spätestens 6 Monaten nach Aufnahme der Tätigkeit
Bei Tätigkeiten in Tropen, Subtropen und sonstigen Auslandaufenthalten in besonderen klimatischen Belastungen und Infektionsgefährdungen spätestens 24 Monate nach Aufnahme der Tätigkeit
Bei allen nicht genannten Vorsorgeanlässen spätestens 12 Monaten nach Aufnahme der Tätigkeit
Jede weitere Vorsorge einschließlich nachgehender Vorsorge spätestens 36 Monate nach der vorangegangenen Vorsorge veranlasst bzw. angeboten werden.
Mit anderen Worten: Dem Arbeitnehmer steht es zwar (zumeist) frei, die angebotene Vorsorgeuntersuchung anzunehmen, auch wird dem Arbeitgeber (nicht mehr) das Ergebnis der Vorsorgeuntersuchung mitgeteilt, der Arbeitgeber muss sich jedoch mehr noch als früher an die o.g. Fristen zum Vorsorgeangebot halten.
Ab September im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung die Impfung gegen die echte Virusgrippe (Influenza) anbieten!
Als sinnvolle gesundheitsfördernde Maßnahme empfehlen wir den von uns betreuten Betrieben, allen Mitarbeitern auf freiwilliger Basis die Impfung gegen die echte Virusgrippe (Influenza) anzubieten. Die Impfung sollte im Verlauf der nächsten Wochen (September bis Jahresende) verabreicht werden, um einen ausreichenden Impfschutz gegen die echten „Grippeviren“ (Krankheitshöhepunkt Januar-Februar) zu erhalten.
ERGOMED verwendet in dieser „Grippesaison“ den Impfstoff VAXIGRIP 2016/2017 von Sanofi-Pasteur.
Bei Interesse an diesem Angebot nehmen Sie bitte telefonisch oder per eMail Kontakt mit uns auf!
ERGOMED Grippeschutz-Impfung (PDF)
Fachinformation VAXIGRIP® 2016/2017 (PDF)
Wissenswertes zur Grippevorbeugung (Word-Datei)
Schätzung der volkswirtschaftlichen Produktionsausfallkosten durch Arbeitsunfähigkeit anhand der Lohnkosten und des Verlustes an Arbeitsproduktivität
Die Schätzung der volkswirtschaftlichen Produktionsausfälle durch Arbeitsunfähigkeit wird von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin seit 1994, erstmals für das Jahr 1993, durchgeführt. Die Schätzung gibt volkswirtschaftlich gesehen ein Präventionspotential und mögliches Nutzenpotential an. Mit einer durchschnittlichen Arbeitsunfähigkeit von 14,4 Tagen je Arbeitnehmer/-in ergeben sich im Jahr 2014 insgesamt 543,4 Millionen Arbeitsunfähigkeitstage.
Die Schätzung basiert auf Daten der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung (Statistisches Bundesamt) sowie auf Arbeitsunfähigkeitsdaten von rund 30 Millionen GKV-Mitgliedern (Pflicht- und freiwillige Mitglieder der Gesetzlichen Krankenversicherung mit Krankengeldanspruch, ohne Rentner und mitversicherte Familienangehörige) folgender gesetzlicher Krankenkassen: Allgemeine Ortskrankenkassen, Betriebskrankenkassen, Ersatzkassen und Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau als Träger der landwirtschaftlichen Krankenversicherung. Ausgehend von diesem Arbeitsunfähigkeitsvolumen schätzt die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin die volkswirtschaftlichen Produktionsausfälle auf insgesamt 57 Milliarden Euro bzw. den Ausfall an Bruttowertschöpfung auf 90 Milliarden Euro.
Mehr dazu unter www.baua.de
Mehr dazu (Süddeutsche Zeitung vom 3. August 2016) …
Unter den Ausbildungsberufen ist Kaufmann oder Kauffrau im Einzelhandel nach wie vor die beliebteste Option.
"Bild": Jeder dritte Arbeitnehmer lässt Urlaubstage verfallen
Über 77 Prozent der Unternehmen messen dem Thema eine hohe Bedeutung bei. Aber in vielen Handlungsfeldern schätzen die Unternehmen ihre Angebote familienfreundlicher ein als ihre Beschäftigten.
Betriebliches Gesundheitsmanagement als Win-Win-Situation – Effektiv und nachhaltig Fehlzeiten verringern!
Krankheit verursacht in Unternehmen einen enormen wirtschaftlichen Schaden. Mit einem gut strukturierten und langfristig durchgeführten Gesundheitsmanagement können Sie diese Kosten eindämmen! Es gibt verschiedenste Maßnahmen, die Ihren Mitarbeitern helfen werden, bewusster mit ihrer Gesundheit umzugehen und diese zu fördern. Das Einführen eines betrieblichen Gesundheitsmanagements fördert nicht nur die Leistungsfähigkeit und Gesundheit ihrer Mitarbeiter, sondern macht Ihren Betrieb attraktiver für neue Fachkräfte.
Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) schätzt den volkswirtschaftlichen Gesamtschaden, der jährlich durch Krankheit entsteht, auf 225 Milliarden Euro. Dazu zählen die Angestellten/Arbeitnehmer, die sich krankschreiben lassen, und die, die krank zur Arbeit gehen und dadurch Fehler verursachen. Daher versuchen immer mehr Unternehmen, präventiv gegen den Krankheitsausfall bei ihren Mitarbeitern vorzugehen.
V.a. die Winterzeit ist die Zeit mit den meisten Mitarbeiterausfällen durch Krankheit. Viele Unternehmen beklagen, dass Fehltage gerade in den Winterwochen immer wieder empfindliche wirtschaftliche Einbußen verursachen.
Wodurch können Sie effektiv eine Fehlzeitensenkung Ihrer Mitarbeiter erreichen?
Durch ein gut strukturiertes und langfristig durchgeführtes betriebliches Gesundheitsmanagement.
Was beinhaltet dieses betriebliche Gesundheitsmanagement?
Es befasst sich mit Maßnahmen, um die Mitarbeiter in einem Unternehmen gesünder bzw. leistungsfähiger zu machen, sowie die Fehlzeiten, die durch Krankheit verursacht werden, zu senken. Es besteht aber nicht nur darin, Vorkehrungen, die die Gesundheit der Mitarbeiter verbessern, zu treffen, sondern ebenfalls auch Wissen zu vermitteln, um so die Mitarbeiter zu einer Änderung ihrer individuellen Einstellung zur Gesundheit hinzuführen. Denn auch wenn sehr viele Maßnahmen der Gesundheitsförderung angeboten werden, aber die Mitarbeiter diese durch fehlende Eigeninitiative nicht in Anspruch nehmen, wird eine Senkung der Fehlzeiten nicht erreicht. Deswegen muss zunächst das Bewusstsein für die eigene Gesundheit geschärft werden.
Lohnt sich es sich in die Gesundheit Ihrer Mitarbeiter zu investieren?
Ja, denn nur wer fit ist, kann Höchstleistungen erbringen. Zudem trägt Bewegung wesentlich zum psychischen Wohlbefinden bei. Wer fit ist, der fühlt sich auch am Arbeitsplatz wohl in seiner Haut! Das führt dazu, dass die Arbeitnehmer weniger krank sind, weil sie auf ihre Gesundheit achten und dadurch resultieren weniger Fehltage. Das bedeutet wiederum für den Arbeitgeber, dass er weniger Kosten hat, die durch Fehler von unmotivierten Mitarbeitern und den krankheitsbedingten Ausfall von Fachpersonal entstehen.
Um die richtigen Maßnahmen anbieten zu können, muss zunächst eine Analyse der Belegschaft durchgeführt werden. Ist diese Analyse erfolgt, können individuell auf Personengruppen abgestimmte Maßnahmen angeboten werden. Des Weiteren liegt besonders hohe Wichtigkeit auf die langfristige Planung solcher Maßnahmen, denn es kann in einem kurzen Zeitraum kaum etwas an der Gesundheit der Mitarbeiter verändert werden.
Gibt es zusätzliche Vorteile für Arbeitnehmer?
Gemäß § 3 Nr. 34 EStG wurde bereits rückwirkend zum 01.01.2008 ein Freibetrag für Arbeitgeberleistungen zur betrieblichen Gesundheitsförderung in Höhe von jährlich EUR 500€ je Arbeitsnehmer eingeführt, wodurch Arbeitnehmer die vom Arbeitgeber bezahlten Leistungen nicht mehr als geldwerte Vorteile versteuern müssen. Bestimmte Leistungen des Arbeitgebers zur betrieblichen Gesundheitsförderung sind bis zu 500€ je Mitarbeiter und Jahr steuer- und sozialversicherungsfrei. Dadurch sollen Arbeitgeber zusätzlich motiviert werden, betriebsinterne Maßnahmen der Gesundheitsförderung für die Mitarbeiter durchzuführen. Im Folgenden werden einige Maßnahmen zur Gesundheitsförderung in einem Unternehmen beleuchtet.
Mögliche Maßnahmen im Rahmen einer betrieblichen Gesundheitsförderung:
Es können Seminare zu Themen wie Bewegung, Ernährung, Stressmanagement usw. angeboten werden. Diese Seminare werden oft von Sportmedizinern, Physiotherapeuten, Ernährungswissenschaftlern und Psychologen durchgeführt. Es ist ohnehin zu empfehlen, dass diese fachkundigen Personen jegliche Maßnahmen im Rahmen des Gesundheitsmanagements begleiten, da möglicherweise das eigene Fachwissen und / oder das Wissen der Führungskräfte in dieser Hinsicht begrenzt ist. Die angebotenen Seminare fördern das Bewusstsein für die Gesundheit und zeigen Mittel und Wege, dieses Bewusstsein einfach in das berufliche und private Leben zu integrieren.
Eine zweite Möglichkeit die Gesundheit innerhalb des Unternehmens zu fördern, bietet das Angebot an Lebensmitteln durch eine Kantine, durch Körbe mit Obst, die für jeden zugänglich sind, oder die Bereitstellung von gesunden Getränken. Achtung: Falls die 44 -€- Sachbezugsgrenze beim einzelnen Arbeitnehmern schon ausgeschöpft ist, dann muss die Mahlzeit bei den Arbeitnehmern z. B. als Sachbezug für Frühstück versteuern und verbeitragt werden. Dadurch kann auch aktiv während der Arbeitszeit eine leistungsfähige Belegschaft gefördert werden.
Sportangebote und Schulungen zur Verbesserung der Körperhaltung während der Arbeit sind Maßnahmen, die schon von vielen Unternehmen zur Verfügung gestellt werden. Ferner können den Mitarbeitern auch Rabatte durch Kooperationen mit Dienstleistern für Wellness-Angebote ermöglicht werden.
Ein Gesundheitsbonus kann zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer vereinbart werden. Dieser wird dann als Einmalzahlung ähnlich wie das Weihnachtsgeld ausgezahlt. Es kann individuell vereinbart werden, wann dieser Bonus gezahlt wird und wann nicht. Möglicherweise stellt ein Arbeitgeber seinem Mitarbeiter einen Gesundheitsbonus von 200€ in Aussicht, wenn dieser in einem Jahr keine Ausfälle durch Krankheit zu verbuchen hat. Beim Gesundheitsbonus ist aber zu beachten, dass dieser laut Urteil des Landesarbeitsgerichts (LAG) München (Az.: 8 Sa 131/09) nicht Bestandteil des Arbeitsvertrages oder als Zusatz zum regelmäßigen Gehalt erlaubt ist. Axel Görg, Rechtsanwalt und Notar, sagt dazu: „Nach dem Entgeltfortzahlungsgesetz darf dem Arbeitnehmer wegen Krankheit kein Nachteil entstehen – das gilt auch hier.“ Dieser Bonus muss also als freiwilliges Extra des Arbeitgebers erkennbar sein (Quelle: www.faz.net).
Unsere Mitarbeiter von ERGOMED sind Experten in Sachen Gesundheitsschutz, Gesundheitsförderung und Gesundheitsmanagement. Wir sehen unsere Aufgabe darin, Sie und Ihre Mitarbeiter in diesem wichtigen Bereich qualifiziert zu beraten und Ihnen in Kooperation mit entsprechenden Dienstleistern (z.B. REHAMED Herxheim, MEDIPLUS etc.) geeignete Maßnahmen vorzuschlagen.
siehe auch Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) unter Themen A-Z
siehe auch Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) unter Themen A-Z
Quelle und weitere Informationen: www.baua.de/de/Informationen-fuer-die-Praxis/Statistiken/Arbeitsunfaehigkeit/Kosten.html
Fehlzeiten-Report (Zeit Online)
Gesundheitsreport 2014 (DAK)
Arbeitsunfähigkeitsfälle und Arbeitsunfähigkeitstage (GdB)
Volkswirtschaftliche Kosten durch Arbeitsunfähigkeit 2013 (BAuA)
Siehe auch Krankenstand unter Themen A-Z
Bundesfamilienministerin Schleswig will Mutterschutz auf Schülerinnen und Studentinnen ausweiten
Länger Schutzzeit für Mütter von behinderten Kindern geplant.
Eine Zahl, die überzeugt
Für jeden Euro, der in die betriebliche Gesundheitsförderung fließt, können durch weniger krankheitsbedinge Fehltage 2,70 Euro eingespart werden.
Das heißt: Gesundheitsförderung zahlt sich in barer Münze aus.
(Quelle: Pressemitteilung der Initiative Gesundheit und Arbeit zum iga.report 28 Wirksamkeit und Nutzen betriebliche Gesundheitsförderung und Prävention vom 31. Mrz 2015)
Prävention rechnet sich, betrieblicher Arbeitsschutz lohnt sich. Gute Unternehmen legen Wert auf sichere Arbeitsplätze und nutzen das ökonomische Erfolgspotenzial einer wirksamen Präventionsarbeit. Hierzu gehören beispielsweise Kostenreduzierung durch vermiedene Unfälle, Betriebsstörungen und Personalausfälle sowie Nutzensteigerung durch vermiedene Verschlechterung des Betriebsklimas.
Mehrere Studien zeigen, dass sich Arbeitsschutz einzelwirtschaftlich rechnet (Prof. Dr. Dietmar Brunig, Professor für Wirtschaftswissenschaft an der Justus-Liebig-Universität Gießen i.A. der VBG).
Handy-Nacken & Gorilla-Arm durch übermäßige Nutzung von Smartphones?
Wer viel am Handy oder Tablet liest, kann durch die angespannte Haltung Schmerzen im Nackenbereich und Schulter-Arm-Bereich (sog. RSI-Syndrom) bekommen.
Tipps gegen den „Handy-Nacken“ (SIFA Tipp)
Die Präventionskampagne „Denk an mich. Dein Rücken“ wird gemeinsam getragen von Berufsgenossenschaften, Unfallkassen, der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) und der Knappschaft. Mehr Informationen unter www.deinruecken.de
Änderung der Betriebssicherheitsverordnung zum 24.6.2015
Mit der Verordnung zur Änderung der Betriebssicherheitsverordnung soll erreicht werden, dass Paternoster auch von der Öffentlichkeit sicher benutzt werden können.
Schimmelpilzsanierung Schumann, Rohrbach bei Landau/Pfalz
Schimmelpilze (detaillierte Übersicht)
Sommer im Büro: Das ifaa gibt Tipps für heiße Bürotage
Tipps für heiße Bürotage (ifaa)
Lärm macht dick…
Skandinavische Wissenschaftlicher weisen einen Zusammenhang zwischen Lärm und Hüftspeck nach. Als Ursache wird ein Zusammenhang mit der verstärken Cortisolbildung (Stress-Hormon) bei Lärmeinwirkung (Stress) vermutet.
Mehr dazu in Rheinpfalz – Ratgeber Gesundheit – 3.6.2015
Am 1. Januar 2015 ist die 3. Verordnung zur Änderung der Berufskrankheiten-Verordnung in Kraft getreten. Es wurden vier neue Krankheiten in die Berufskrankheitenliste aufgenommen.
http://www.bmas.de/DE/Presse/Meldungen/2015/neue-berufskrankheiten-anerkannt.html
Berufskrankheitenliste um vier Krankheitsbilder ergänzt (Ärzteblatt RLP 6 2015) (PDF)
Dritte Verordnung zur Änderung der Berufskrankheiten-Verordnung (PDF)
Betriebliche Erste Hilfe-Ausbildung ab 2015 neu konzipiert
Die betriebliche Erste Hilfe-Ausbildung (sog. Rotkreuzkurs) ist ab 2015 neu konzipiert. Der Kursus besteht jetzt nur noch aus 9 Unterrichtseinheiten (Erste Hilfe & lebensrettende Sofortmaßnahmen) und ist für Betriebshelfer, Übungsleiter und Führerscheinanwärter deckungsgleich. Dafür wird der Auffrischungslehrgang für betriebliche Ersthelfer (nach jeweils 2 Jahren) auf jetzt 9 Unterrichtseinheiten erweitert.
Erste-Hilfe-Ausbildung-2015 (E-Paper Rheinpfalz vom 2.4.2015)
Themen A-Z / Ersthelfer
Neue Betriebssicherheitsverordnung beschlossen
Die Bundesregierung hat heute (7. Januar 2015) den Maßgaben des Bundesrates zur Neufassung der Betriebssicherheitsverordung und zur Änderung der Gefahrstoffverordnung zugestimmt. Die Verordnung tritt am 1. Juni 2015 in Kraft.
Neufassung der Betriebssicherheitsverordnung (BMAS)
Verordnung zur Neuregelung der Anforderungen an den Arbeitsschutz bei der Verwendung von Arbeitsmitteln und Gefahrstoffen (BMAS)
Kanzleramt stoppt Arbeitsschutz-Reform
Das Kanzleramt stoppt in letzter Minute die „ressortabgestimmte“ und schon vom Bundesrat beschlossene Arbeitsschutz-Reform. Unstimmigkeiten gibt es insbesondere bezüglich der geplanten Änderungen in der Arbeitsstättenverordnung sowie im Bereich der Telearbeit.
Aktuelles zur arbeitsmedizinischen Eignungsuntersuchung nach G 26 II und III (Atemschutz)
Aufgrund aktueller gesetzlicher Vorgaben muss die arbeitsmedizinische Eignungsuntersuchung nach G 26 II und III (Atemschutz) ab 2015 auch eine Untersuchung des Blutes und Urins beinhalten. Aus arbeitsmedizinischer Sicht sind diese zusätzlichen Befunde zu befürworten. Dadurch sowie auch aufgrund einer Kostensteigerung im Bereich der Röntgenuntersuchung der Lunge (digitales Röntgen) müssen wir unsere Preise für die genannten Untersuchungen ab 2015 anpassen.
Ebola – Maßnahmen für Beschäftigte
Es gilt als unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich, dass Reisende die Krankheit Ebola nach Europa mitbringen. Ein Übertragungsrisiko besteht besonders für Beschäftigte des Gesundheitswesens im Rahmen des Patiententransportes (Notfallversorgung, Rettungsdienst) und der Patientenversorgung sowie für Mitarbeiter in Laboratorien.
Sollte wider Erwarten Ebola in Deutschland auftreten, hält die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) den Arbeitsschutz für ausreichend: Die konkreten Maßnahmen im Umgang mit Ebola infizierten Personen oder bei denen ein klinischer Verdacht vorliegt, beschreiben die beiden Technische Regel für Biologische Arbeitsstoffe TRBA 250 und TRBA 100. Sowohl in Behandlungszentren wie auch in Laboratorien sind hierbei die Schutzmaßnahmen der Schutzstufe 4 anzuwenden. Dies ergibt sich aufgrund der hohen Ansteckungsgefahr des Ebola-Virus, der hohen Sterblichkeitsrate und aufgrund fehlender Vorbeugungs- und Behandlungsmöglichkeiten.
Das Ebola-Virus verursacht beim Menschen das gefürchtete Ebolafieber welches nach bisherigem Wissensstand in 50 bis 90 Prozent aller Fälle tödlich verläuft. Zu Beginn treten Grippe ähnliche Symptome auf. Danach folgt ein sehr hohes Fieber begleitet von inneren Blutungen, Blutungen ins Gewebe, Funktionsstörungen innerer Organe und Krämpfen. Als Therapie stehen lediglich Maßnahmen zur Bekämpfung oder Linderung einzelner Krankheitssymptome zur Verfügung. Die Ansteckung erfolgt im Wesentlichen über einen Kontakt mit den Körperflüssigkeiten der Erkrankten. Aber auch infizierte Wildtiere wie Affen, Flughunde und Antilopen können das Ebola-Virus übertragen.
Folgende Anzeichen begründen einen Ebola-Verdacht: Fieber über 38,5 °C und der Aufenthalt im Ausbruchsgebiet bis zu drei Wochen vor Krankheitsbeginn mit Kontakt zu Erkrankten, Toten oder Wildtieren, die als Überträger gelten.
Arbeitgeber müssen über die Gefährdungsbeurteilung ermitteln (Handlungsanleitung zur Gefährdungsbeurteilung und für die Unterrichtung der Beschäftigten bei Tätigkeiten mit biologischen Arbeitsstoffen), ob entsprechende Infektionsrisiken für die Beschäftigten vorliegen. Entsprechende Betriebsanweisungen nach der Biostoffverordnung (PDF) und zu sind in allen Fällen den Mitarbeitern in der Notfallversorgung (Rettungsdienst, ärztlicher Notdienst, Notfallaufnahmen) zur Verfügung zu stellen. Für berufliche und private Aufenthalte in den betroffenen Gebieten sollten die Hinweise des Auswärtigen Amtes unbedingt beachtet werden. Die WHO informiert regelmäßig mit den Disease Outbreak News über die betroffenen Gebiete.
Weitere Informationen zum Ebola-Thema:
Arbeitsschutz bei Auftreten von Ebola in Deutschland ausreichend (BAuA 2014)
Hygienemaßnahmen beim Patiententransport (AWMF-Leitlinie)
Übersicht Ebola-Fieber / Marburg-Fieber (Robert-Koch-Institut RKI)
Kompetenz- und Behandlungszentren für hochkontagiöse und lebensbedrohliche Erkrankungen (Robert-Koch-Institut RKI)
Erstverdacht auf Ebolafieber: Hilfestellung für den Arzt in Deutschland zur Abklärung, ob ein begründeter Ebolafieber-Verdachtsfall vorliegt (RKI) (PDF)
Zum 01.05.2014 hat sich die Systematik des Schriftenwerks der gesetzlichen Unfallversicherung geändert. Kürzel wie BGV, BGI, BGG, GUV,… wird es zukünftig nicht mehr geben.
Die Schriften werden in vier Kategorien eingeteilt:
Auch das Nummerierungssystem der Schriften hat eine neue Ordnung. Außer den Unfallverhütungsvorschriften hat jede Publikation des Vorschriften- und Regelwerkes der DGUV eine eigene, meist sechsstellige Kennzahl erhalten. Die Unfallverhütungsvorschriften erhielten ein- bis zweistellige Kennziffern.
So wurde zum Beispiel aus der Unfallverhütungsvorschrift BGV D27 die DGUV Vorschrift 68. Aus dem Berufsgenossenschaftlichen Grundsatz BGG 966 wurde der DGUV Grundsatz 308-008.
Die Transferliste des DGUV-Regelwerkes (PDF) können Sie auf der Homepage der Deutschen gesetzlichen Unfallversicherung (www.DGUV.de) einsehen.
Änderung der Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge vom 23. Oktober 2013
Nach der ArbMedVV (geändert am 23.10.2013) muss die arbeitsmedizinische Pflichtvorsorge in regelmäßigen zeitlichen Intervallen obligatorisch durchgeführt werden. Bei Nichtwahrnehmen der Pflichtvorsorge resultiert i.A. die Nichteignung für die beauftragte Tätigkeit. Die Angebotsvorsorge ist seitens des Arbeitnehmers freiwillig, die Wunschvorsorge durch ihn selbst bestimmt. Der Arbeitgeber wird lediglich über die Teilnahme an der arbeitsmedizinischen Vorsorge, nicht über das Ergebnis informiert (Text der ArbMedVV sowie Auflistung der Pflicht- und Angebotsuntersuchungen).
Aufgrund besonderer Rechtsvorschriften bzw. Betriebsvereinbarungen kann seitens des Arbeitgebers die Eignung des Arbeitsnehmers für bestimmte beauftragte Tätigkeiten durch eine arbeitsmedizinische Eignungsuntersuchung geprüft werden. Über das Untersuchungsergebnis erhält er Arbeitgeber eine arbeitsmedizinische Beurteilung.
Wir von ERGOMED haben unsere Dokumentation den aktuellen Vorschriften angepasst: