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Timestamp: 2020-07-15 11:29:21
Document Index: 52170732

Matched Legal Cases: ['§ 1567', '§ 54', '§ 36', '§ 5', '§ 8', '§ 49', '§ 35', '§ 37', '§ 35', '§ 29']

1904 / 127 p. 6 (Deutscher Reichsanzeiger)
1904 / 127 p. 6 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff
Landgerihts 11 zu Berlin SW. 11, Hallesches Ufer 29/31, Zimmer 40, auf den 11. Oktober 1904, Vormittags 10 Uhr, mit der Auf- Penig einen bei dem gedachten Gerichte zugelaffenen
nwalt zu bestellen. Zum Zwecke der fentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt ge-
macht. Berlin, den 28. Mai 1904. | Meinke,
als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts Tk.
[18810] Oeffentliche Zustellung. j
Die fros Pauline Siegert, geb. Arnhold, in Berlin, Prozeßbevoll!nächtigter : Nehtsanwalt Arnold Lewinsky in Berlin, klagt gegen ihren Ehemann, den Arbeiter Georg Siegert, früher in Berlin, jeßt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß derselbe sie böswillig verlassen und die ehelichen Pflichten gröblih verleyt habe, mit dem Antrage auf Ehescheidung. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 22. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts T in Berlin, Neues Gerichtsgebäude, Grunerstraße, Hauptportal, 11. Stockwerk, Zimmer 2—4, auf den 31. Oktober 1904, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zu- gelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Berliu, den 30. Mai 1904.
[18722] Oeffentliche Zustellung. E
Die Arbeiterfrau Berta Schmidtke, geb. Will, in Mohrungen, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Angrick in Braunsberg, klagt gegen thren Ehemann, den Arbeiter August Schmidtke, früher in Simonetti, jeßt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß Beklagter im Jahre 1893 die Klägerin, nahdem er dies bereits zweimal vorher getan, wiederum ver- lassen, nah Westfalen gegangen und seitdem nicht mehr zurückgekehrt ist, mit dem Antrage, die Che der Parteien zu trennen und auszusprechen, daß der Beklagte Schuld an der Scheidung trägt. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Nechts\treits vor die erste Zivilkammer des Könîtg- lichen Landgerichts in Braunsberg auf den 3. Of- tober 1904, Vormittags 10 Uhr, mit der Auf- forderung, einen bei dem gedahten Gerichte zu- gelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Braunsberg, den 25. Mai 1904.
Nostek, / Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[18719] Oeffentliche Zustellung.
Die verehelihte Martha Johanna Maria Formell, geb. Kalander, zu Danzig, Große Berggasse Nr. 13, Prozeßbevollmächtigte: die MNechtsanwälte Dr. Szymanski und Dr. Sachsenhaus zu Danzig, klagt gegen ihren Ehemann ‘den Seefahrer Albert Otto Formell, früher zu Danzig, jeßt unbekannten Auf- enthalts, wegen Ehbesceidung, mit dem Antrage auf Scheidung der Ehe. Die Klägerin ladet den Be- Flagten . zur mündlihen Verhandlung des Rechts- streits vor die vierte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Danzig, Pfefferstadt, Hinterhaus 2 Treppen, Zimmer Nr. 27, auf den S. Oktober 1904, Vormittags 10 Uhr, mit der Auf- forderung, einen bei dem gedachten Gerichte zu- gelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Danzig, den 20. Mai 1904.
Wegel, |
[17923] Oeffentliche Zustellung.
Die Fabrikarbeiterin Emma Johanne Louise Woydack, geb. Waizmann, in Freiberg — Prozeß- bevollmäthtigter: Rechtsanwalt Jeschky in Freiberg — ÉFlagt gegen den Kutscher Heinrih Paul Woydack, zuleßt in Freiberg, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen böslider Verlassung auf Grund von § 1567 Absatz 2 des Bürgerlichen Geseßbuchs, mit dem An- trage auf Scheidung der Ehe vom Bande. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlihen Ver- bandlung des Rechtsstreits vor die zweite Zivil- fammer des Königlichen Landgerichts zu Freiberg auf den 20. September 1904, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt zu bestellen. Zum Zwecke der ôffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. ;
Der Gerichts\hreiber des Königlichen Landgerichts Freiberg, am 26. Mai 1904.
[18716] Oeffentliche Zustellung.
Die Frau Margarethe Dorothea Haase, geborene Kröger, zu Harburg a. Elbe, Klägerin, Prozeßbevoll- mädhtigter: Nehtsanwalt Dr. Funde in Halle a S., flagt gzgen ihren Ebemann, den Dachdecker Emil Otto Haase, früher zu Halle a. S., jeßt unbekannten Aufenthalts, Beklagten, wegen Ehebruchs und bös- licher Verlassung, mit dem Untrage, die Che der Par- teien zu scheiden, die Schuld an der Scheidung trägt der Beklagte. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die zweite Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Halle a. S., auf den 13. Oftober 19094, Vor- mittags 111 Uhr, mitder Aufforderung, einen bei dem
edachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird diefer uszug der Klage bekannt gemacht.
Halle a. S., den 25. Mai 1904.
Pfuetner, :
{18715] Oeffentliche Zustellung. j Die Ehefrau Anna Karliczek, geb. Koba, zu Leim- bah, Klägerin, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Meyer in Halle a. S., klagt gegen ihren Ehemann, den früheren Hüttenmann Gottlieb Karliczek, früher zu Leimbac, jegt unbekannten Aufenthalts, wegen bösliher Verlafsung und s{werer Verleßung der dur die Ehe begründeten Pflichten sowie ehrlosen Verhaltens, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu scheiden, dem Beklagten die Schuld an der Scheidung sowie die Kosten des Rechtsstreits aufzu- erlegen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur münd- lihen Verhandlung des Rechtsstreits vor bie zweite Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Halle a. S. auf den 13. Oftober 1904, Vormittags 11 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge- dahten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen.
gu Zwecke - der entli “e aua wird dieser {uszug der Klage bekannt gemacht. Halle a. S., den 27. Mai 1904.
Pfueßner, :
Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. [18720] Oeffentliche Zustellung.
Auguste Albrecht, geb. Ballermann, in Adamsdorf,
rozeßbevollm.: Justizrat Meyer hier, klagt gegen F Mann, den Arbeiter Karl Albrecht, früher in Adamsdorf, jept unbekannten Aufenthalts, mit dem Antrage, die Che der Parteien zu scheiden und aus- Tiberden, daß der Beklagte die Schuld an der Scheidung trägt. Klägerin ladet den Beklagten zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 1. Zivilkammer des Königl. Landgerichts in Lands- berg a. W. auf den .6, Oktbr. 1904, Vorm. 10 Uhr, mit der Auffordêtung, einen bei dem ge- daten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Landsberg a. W., den 25. Mai 1904.
Gerichtsschreiberei des Königl. Landgerichts. — 2. R. 41. 04. — [18713] Oeffentliche Zustellung.
Die Maria geborene Haunz, Ehefrau von Jacob Bernhardt kA., Land- und Gastwirt in Stadecken, Prozeßbevollmächtigter: Nechtsanwalt Dr. Schreiber in Mainz, klagt gegen ihren Ehemann, früher în Stadecken, jeßt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß Beklagter, ohne einen Grund zu haben, am 12. Mai 19C3 sich von Stadecken in böswilliger Absicht entfernte und seit dieser Zeit nihts von si hören ließ, daß alle Nachforschungen nah feinem derzeitigen Wohn- und Aufenthaltsort erfolglos blieben, mit dem Antrage, die vor dem Standesheamten in Stadecken am 1. Oktober 1898 geschlossene Che zu scheiden, den Beklagten für den allein {huldigen Teil zu erklären und ihm die Kosten des Rechtsftreits aufzuerlegen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die dritte Zivilkammer des Großh. Landgerichts in Mainz auf den 12. Oktober 1904, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Mainz, den 30. Mai 1904.
[18927] Oeffentliche Zustellung.
Die verehelihte Schuhmacher Zeidler, Dorothea Louise Auguste geb. Schmidt, in Stettin, Prozeß- bevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Hirschfeld în Stettin, klagt gegen ihren Ehemann, den Schuh- macher Ernst Friedrich Anton Zeidler, früher in Stettin, jeßt unbekannten Aufenthalts, unter der Be- hauptung, daß der Beklagte durch rechtskräftiges Urteil vom 18. Dezember 1902 zur Wiederherstellung der häuslichen Gemeinschaft verurteilt fei und diesem Urteil bisher in böslicher Absibt nicht Folge geleistet habe, mit dem Antrage auf Ehescbeidung: die Ehe der Parteien zu trennen und den Beklagten für den huldigen Teil zu erklären Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts- streits vor die IV. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Stettin, Zimmer Nr. 27, auf den 22. September 1904, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemaht. Der Sühneversuch ist für nit erforderli erksärt.
Stettin, den 27. Mai 1904.
Schult, ; Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
{18721] Oeffentliche Zuftellung. : |
Die Schmtiedegesellenfrau Henriette Schoßki, geb. Lükehr, im Pr. Holland, Prozeßbevollmächtigter : Rechtsanwalt Angrick in Braunsberg, klagt gegen ihren Ehemann, den Schmiedegesellen August Schotzkfi, früher in Allenstein, jeßt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß Beklagter vor etwa vier Jahren die Klägerin heimlih und in der erkennbaren Absicht verlassen, zu ihr niht mehr zurückzukehren, mit dem Antrage, den Beklagten zu verurteilen, die häuélihe Gemeinschaft mit Klägerin wieder herzustellen. Die Klägerin ladet den Be- flagten zur mündlihen Verhandlung des Rechts- streits vor die erste Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Braunsberg auf den 3, Oktober 1904, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforde- rung, einen bei dem gedachten Gerichte iugetalanen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt ge- macht.
NRostek,
Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. {18718} Oeffentliche Zustellung.
Die Frau Magdalene von Wysiecki, geb. Schilka, in Colonia General Vedia .in Chaco Austral, Argentinien, Prozeßbevollmächligter: Rechtsanwalt Hunrath in Danzig, klagt gegen thren Chemann, den Kaufmann Theodor von Wyfiecki, früher zu Danzig wohnhaft, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen Unterhaltsgewährung, mit dem Antrage : der Beklagte wird verurteilt, an die Klägerin 3000 M nebst 4 %/ Zinsen seit Zustellung der Klage zu zahlen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor “ die dritte Zivilkammer des Königlichzn Landgerichts zu Danzig, Pfefferstadt, Hinterhaus 1 Treppe, Zimmer Nr. 20, auf den 31. Oktober 1904, Vormittags 12 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge- dahten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Danzig, den 20. Mai 1904,
Gerichts\{reiber des Königlichen Landgerichts. [18710] Oeffentliche Zustellung.
Herr Ludwig Elze jun. in Jeßnitz, vertreten dur die Rechtsanwälte Hennig und Tasse in Dessau, klagt gegen die Erbcn der in Dessäu am 14. Mai 1903 verstorbenen Witwe Friederike Kurth, geb. Salomon, 1) ten Schlosser Ernst Kurth hier, Tornauer Straße 6, 2) den Zimmermann Emil Kurth, z. Zt. unbekannt abwesend, 3) die Witwe Elise Kraushaar, geb. Kurth, in Magteburg, Alte Neustadt, Sieverts- torstr. 14a, 4) den Zimmermann Marx Kurth, z. Zt. in der Strafanstalt Coswig, ©%) Helene Kurth hier, Pauliplay 17, 6) die verehel. Arbeiter Ernst Triest, Rosa geb. Kurth, und deren Ehemann hier, Pauli- play 17, 7) den Maurer Willy Kurth hier, Pauli-
plaß 17, unter der Behauptung, daß die Beklagten Anfang 1904 ein dem Kläger gehöriges Sofa, welches derselbe in einer vom Gerichtsvollzieher Trimpert hier am 12. Dezember 1903 hier abges haltenen Versteigerung zum Preise von 20,50 er- standen und es, um es gelegentlih mit nah Jeßnißz zu nehmen, bei seinem, Pauliplaß 17, hier, wohn- haften Bruder Otto Elze untergestellt hatte, beim Auszuge des Otto Elze wegen rückständiger Miete zurückbehalten haben und es troß Aufforderung nicht freigeben, unter Vorbehalt der ihm aus der un- berechtigten “ Vorenthaltung des Sofas entstandenen Schadens, mit dem Antrage,
1) die Beklagten kostenpflichtig zu verurteilen, an Kläger das diesem gehörige und von ihnen zurück- behaltene Plüschsofa im Werte von über 20 herauszugeben, ;
9) den Ehemann Triest auch zur Duldung der Zwangsvollstreckung in das Eingebrachte seiner Che- frau zu verurteilen, l :
Der Kläger ladet die Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Herzogliche Amtsgericht zu Dessau auf den 26. September 1904, Vormittags 10 Uhr. Zum Zwele der öffentlihen Zustellung an den Zimmermann Emil Kurth wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Dessau, den 30. Mai 1904.
(L: 8.) Blo ck, Sekretär, Gerichtsschreiber Herzoglichen Amtsgerichts.
[18714] Oeffentliche Zustellung. i: Der Privatmann Ernst Moriy Mitschke in Dresden, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Bernstein in Dresden, klagt gegen Nudolf Leibecke, früher zu Dresden, jeßt unbekannten Aufenthalts, auf Grund s\criftlichen Schuldanerkenntnisses vom 15. April 1903 im Urkundenprozesse, mit dem An- trage, den Beklagten zu verurteilen, ihm 900 H nebît 49% Zinsen seit dem 24. Februar 1904 zu zahlen, und das Urteil gegen Sicherheitsleistung für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 2. Ferienkammer für Handels- sachen des Königlichen Landgerichts zu Dresden auf den 25. Juli 1904, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei diesem Gerichte zugelassenen Nehtsanwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. E i Der Gerichts\{hreiber des Königlichen Landgerichts Dresden, am 28. Mai 1904.
[18701] Oeffentliche Zustellung. - 0
Die Firma Heinr. Arthur Hoesch, Papierfabrik in Düren, Prozeßbevollmächtigter: Rehtsanwälte Dres. Lenders & Cremer in Düren, klagt gegen den Richard Demefsieur. früher in Barmen, Viktorstraße 23, jeßt ohne bekannten Wohn- und Aufenthaltsort, unter der Behauptung, daß Beklagter ihr für ge- lieferte Waren den Restbetrag von 233 HÆ 44 H verschulde, mit dem Antrage, den Beklagten durch vorläufig vollstreckbares Erkenntnis zu verurteilen, an Klägerin zu Händen der Prozeßbevollmächtigten zu zahlen 233 M 44 4 nebst 5 9/9 Zinsen seit dem Klagetage. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht in Düren auf Mittwoch, den 21, September 1904, Vormittags ®9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird diejer Auszug der Klage bekannt gemacht.
Düren, den 20. Mai 1904.
Barth, / : Gerichts\hreiber des Königlichen Amtsgerichts. 2.
[18705] Oeffentliche Zustellung.
Die Firma C. Naumann in Offenba a. M., Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Hartwig Neumond hier, klagt gegen die Frau Anna Jacoby, früher dabier, jeßt unbekannt wo abwesend, auf Grund käufliher Warenlieferung vom 18. März 1904, mit dem Antrage: Königl. Amtsgericht wolle die Beklagte durch vorläufig vollstreckbarcs Erkenntnis zur Zahlung von F 34,36 nebst 49/9 Zinsen seit dem 1. April 1904 sowie in die Kosten des NRechts- streits cins{ließlich derjenigen des Arrestverfahrens verurteilen. Die Klägerin ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht, 8, zu Frankfurt a. M auf den 4. Oktober 1904, Vormittags 9 Uhr, Zimmer 51. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Frankfurt a. M., den 25. Mai 1904,
Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. 8. [18717] Oeffentliche Zustellung.
1) Der Pfarrer Friedrih Johannes Schmieder in Lugau, 2) der Ingenieur Paul Josef Schmieder in Frankenberg, 3) die ledige Lydia Anna Shmieder, 4) die ledige Frieda Johanna Schmieder, 5) die ledige Salbacina Magdalene Schmieder, 6) die ledige Maria Schmieder, zu 3, 4, 6 in Tharandt, zu 5 in Dresden-N., und zu 6 vertreien dur ihren Altersvormund, den Wirtschaftsbesißer Ernst Hoff- mann in Förderger8dorf, sämtlih vertreten dur die Rechtsanwälte Steyer und Blüher in Freiberg als Prozeßbevollmächtigte, klagen gegen den Zivil- ingenieur Oskar Wilhelm Veyer, früher in Dresden, zur Zeit unbekannten Aufenthalts, wegen Bewilligunz der Löschung einer Hypothek infolge deren Tilgung mit dem Antrage, den Beklagten zu verurteilen, die Löschung der für ihn auf dem Grundstücke Blatt 153 des Grundbuchs für Tharandt eingetragenen Hypothek von achttausendfünfhundert Mark zu bewilligen, und laden den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die erste Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Freiberg auf den 28. September 1904, Vor- mittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, ciaen bei dem gedahten Gerichte zugelassenen Anwalt zu be- stellen. Zum Zwecke der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Freiberg, den 26. Mat 1904.
des Königlichen Landgerichts. Zivilkammer T. [18704] Oeffentliche Zustellung.
Der Eigentümer Karl Gründemann in Pinnow, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt te Witt in Greifenberg t. P., flagt gegen die Emilie Henriette Wilhelmine Bast, geboren am 23. Januar 1847, früher in Pinnow, j:ßt unkekannien Aufenthalts, unter der Behauptung, taß das für die Beklagte auf dem Grundstück des Klägers — Pinnow M. A. Band 1. Blatt Nr. 14 in Abteiluag [Ill Nr. 3a cingetragene Vatererbe von 57 4 nebst Zinsen längst abzezahlt, aber noch nicht gelösht sei, mit dem An- trage, die Beklagte kostenlästig zu verurteilen, in die
Löschung der auf dem Grundstücke Pinnow M. A. Band T Blatt Nr. 14 in Abteilung 111 unter Nr. 3a eingetragenen 57 K nebst Zinsen zu willigen, und das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Der Kläger ladet die Beklagte zur mündlichen Ver- handlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amts- geriht in Greifenberg i. Pomm. auf den 23. Sep- tember 1904, Mittags 12 Uhr. Zum Zwette der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemact. /
Greifenberg i. P., den 30, Mai 1904.
DoPppe, / Gerichtsschreiber des Königlihen Amtsgerichts.
[18706] Oeffentliche Zustellung. i Die Firma Victor Pappenheim & Co. zu Berlin, Schadorwostraße Nr. . 4/5, Prozeßbevollmächtigter : Nechtsanwalt Dr. Fieberg in Königsberg i. Pr., flagt gegen den Zahnarzt Kotler, früher zu Köntgs- berg i. Pr., jeßt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte im Jahre 1903 von der klägerischen Firma die in der Klagerechnung aufs geführten Waren zu den daselbst angegebenen Zeiten und vereinbarten, au angemessenen Preisen gekauft und geliefert erhalten hat, mit dem Antrage, den Beklagten zur Zahlung von 1174 ( 40 4 nebst 59% Sinsfen seit dem 18. September 1903 zu ver- urteilen, thm die Kosten des Rechtsstreits aufzuerlegen und das Urteil gegen Sicherheitsleistung für vor- läufig vollstreckbar zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits vor die vierte Zivilkammer des König- lichen Landgerichts zu Königsberg auf den ‘10. Of- tober 1904, Vormittags 9 Uhr, Zimmer Nr. 79, mit der Aufforderung, einen bei dem ge- daten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Königsberg, den 29. Mai 1904. orn, : Gerichts\reiber des Königlichen Landgerichts. 4. Z.-K.
[18712] Oeffentliche Zuftellung.
Die Spar- und Darlehbenskasse Monsheim e. G. m. u. H., Prozeßbevollmächtigter : Rehtsanwalt Dr. Billhardt in Mainz, klagt gegen den Johann Ec, früher in Monsheim, jeßt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß Beklagter der Klägerin aus barem Darlehen den Betrag von 652,76 A vershulde und Beklagter seit 29. April 1904 von Mons- heim verschwunden sei, mit dem Antrage, den Be- flagten zur Zahlung von 652,76 MÆ nebst 59/6 Zinsen vom 1. Mai 1904 sowie zur Tragung der Kosten des Rechtsstreits einschließlich der Kosten des Arrestbefehls des Gr. Amtegerihts Pfeddersheim zu verurteilen, au das ergehende Urteil eventuell gegen Sicherheitsleistung für vorläufig vollstreckbar zu er- klären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur münd- lihen Verhandlung des Rechtsstreits vor die dritte Zivilkammer des Großh. Landgerichts in Mainz auf den 3, Oktober 1904, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge- rihte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwede der ösffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Mainz, den 20. Mai 1904. /
Die Handlung H. Becher zu Wongrowitz, Prozeß- bevollmächtigter: Rechtsanwalt Krüger in Wongro- wit, klagt gegen den Landwirt Stanislaus Grzecho- wiak, in Amerika unbekannten Aufenthalts, früher zu Sarbia wohnhaft, unter der Behauptung, daß der Beklagte ihr aus dem Vertrage vom 15. August 1903 für ein Fahrrad 90 A und für eine am 17. April 1904 gekaufte und empfangene Uhr mit Kette 26 A 50 4, zusammen 116 # 50 -§ verschulde, deren Fälligkeit bereits eingetreten ist, mit dem Antrage, den Beklagten zu verurteilen, an die Klägerin 116 4 50 S nebst 4 vom Hundert Zinsen seit dem Tage der Klagezustellung zu zahlen und das Urteil für vor- läufig vollstreckbar zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Nechts\treits vor das Königlihe Amtsgericht zu Wongrowiß auf den 29. September 1904, Vor- mittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Wongrowitz, den 28. Mai 1904.
3) Unfall: und Invaliditäts- x, Versicherung.
[18380] Magdeburgische Baugewerks-Berufsgenossenshaft.
Die Herren Delegie:ten werden hiermit zu der am Dieustag, den 21. Juni cr., Vormittags 10} Uhr, in Magdeburg, Restaurant „Fürstenho\“, Kaiserstr. 94a (Spiegelsaal), Eingang Prâälatenstraße, stattfindenden Genosseunschaftsversammluug er- gebenft eingeladen.
Tagesordnung : A. Berufsgenofsseuschaft.
1) Verlesung des Protokolls aus der Delegiertenversammlung.
9) Bericht des Vorsitenden über die Tätigkeit des Borstants im abg-laufenen Geschäftsjahr.
4) Bericht über Prüfung und Abnahme der Jahbres- rechnung für 1903 und Erteilung der Ent- lastung für den Vorstand.
5) Festseßung des Etats für das Jahr 1905 und Nachbewilligungen für den Etat pro 1903.
6) Neu- bezw. Wiederwahl von 3 Vorstandsmit- gliedern und deren Ersaßzmännern.
(s scheiden aus:
als Vorstandsmitglieder : als Ersatzmäoner:
A. Higteroth- Vagde- C. Schmilinéky Magde- burg, burg,
C. Dönih-Hallea.S., E. Friedrich-Halle a. S.
W. Naucke-Bernburg. O. Schmidt-Roßlau.
7) Wahl von 3 Jahresrechnungsrevisoren und 3 Ersatzmännern.
8) Beschlußfassung über Aenderung des Statuts, und zwar /
a. neuer § 54a: „Die Bersicherung wird aus- gedehnt auf sämtlihe Betriebsbeamte, die cin Gehalt bis zu M 4500,— p. a. beziehen.“
þ. Aenderung des § 36 Abs. 1 dahin: „Die
Lohnnahweisungen sind direkt an den Ge-
nossenschaftsvorstand einzureihen. Dieser soll alsdann die Lohnnachweisungen ven Ver- trauensmännern zur schließlichen Begut- atung übersenden.“
9) Genehmigung einer Verordnung für die Prü- funcötommifion der Jahresrechnung und fü“ die Kassenrevisoren. |
10) Anstellung eines dritten technischen Aufsichts- beamten.
11) Beschlußfassung: über eine zu § 5 der Unfall- verhütungsvorschriften zu erlassende Erläuterung.
12) Geschäftliches. x. Versicherungsaustalt.
2) Prüfung und Abnahme der Jahres:¿chnung für 1903 und Erteilung der Entlastung für den Borstand.
3) Festseßung des Etats für das Jahr 1905.
Magdeburg, den 28. Mai 1904.
Der Vorstand. P. Ganzlin, Vorsitzender.
[18835] Thüringische Vaugewerks- Verufsgenossenschaft.
Zu der am Dienstag, den 28, Juni 1904, ‘Vormittags Ukl Uhr, zu Weimar im „Hotel zum Erbprinzen“ stattfindenden ordentlichen Genossen- \chaftsversammlung werden die Herren Delegierten gemäß § 8 des Statuts hierdurh eingeladen.
1) Verroaltungsberiht über das Jahr 1903.
2) Prüfung und Abnahme der Jahresrechnung für 1903.
3) Antrag auf Genehmigung ciner zweiten Aufsichts- beamienstelle.
4) Voranschlag Jahr 1905.
5) Wahl von Crsaßmänner.
6) Wahl des Ausschusses zur Vorprüfung der Rechnung des laufenden Jahres.
7) Beschlußfassung darüber, ob gemäß § 49 Abs. 6 des Gew.-Unfallvers.-Gesezes einzelnen Unter- nehmern Zuschläge aufzulegen find.
8) Bestimmung des Ortes für die nächstjährige Genofsenschaftsversammlung.
9) Etwaige Anträge und Geschäftliches.
Erfurt, den 27. Mai 1904.
Der Genofssenschafts8vorstand. F. Schmidt, stellvertr. Vorsitzender.
[18839] ——
Leinen-Berufsgenossenschaft.
Die diesjährige Delegiertenversammlung unserer Berufsgenossenschaft findet am Mittwoch, den 29. Juni, Vormittags 97 Uhr, in Ham- burg, Ublenhorster Fährhaus, statt, wozu die Herren Delegierten eingeladen werden.
Die Tagesorduung wird den Herren Delegierten besonders mitgeteilt werden.
Schwelm, den 31. Mai 1904. Der Vorftand der Leineu-Berufsgenossenschaft.
Aug. Sternenberg, Vorsitzender.
[18825] E Nordöstliche Eisen- und Stahl-Berufs- genossenschaft Sektion II[l (Pommern).
Die - Herren Sektionsmitglieder werden hierdurch zu der am Montag, den 27. Juni 1904, Vor- mittags LL Uhr, im Hôtel de Prusse zu Stettin stattfindenden diesjährigen ordentlichen Sektions- versammlung ergebenst eingeladen.
1) Abnahme dec Jahresrehnung pro 1903.
2) Wahl eines Ausschusses zur Prüfung der Jahres-
rechnung pro 19041.
3) Festsetzung des Etats pro 1905.
4) Neuwahl für die mit dem 1. Oktober d. Is. ausscheidenden Vorstandsmitglieder, Bertrauens- männer und Delegierten sowie deren Stell- vertreter.
Stettin-Bredow, den 30. Mai 1904.
Der Sektionsvorstand. H. J. Stahl, Vorsitzender.
der Verwaltungékosten für das
Vorstandsmitgliedern und deren
{8880] Domänenverpachtung.
Die im Kreise Liegniß gelegenen Domänenvor- werke Ober- und Mittel-Langenwaldau mit einer auf 324,729 ha angenommenen Gesamtfläche, von welher unter anderem 235,891 ha auf Ader, 50,433 ha auf Wiesen, 22,964 ha auf Karpfenteiche entfallen, mit einem Grundsteuerreinertrag von 6444,— A. und mit einem bisherigen Pachtzinse von 8232 M, sollen am Douner®stag, den 9. Juni dieses Jahres, Vormittags A0 Uhr, in dem Sitzungssaale der unterzeichneten Negierungs8abteilung im hiesigen Könizlihen Schlosse für die Zeit von Johannis 1905 bis 1. Juli 1923 öffentli meist- bietend verpahtet werden.
Die Vorwerke sind mit der Kreisstadt Liegnitz durch die rund 12 Kilometer lange Chaussee Ober- Langenwaldau—Rüstern—Liegnit verbunden.
Die Bahnstation Arnsdorf der Bahnlinie Liegniß— Sagan is von Ober-Langenwaldau 3,3 Kilometer entfernt.
Die Pachtliebhaber haben
1) ein jederzeit frei verfügbares Vermögen von 72 000 A und _2) ihre Befähigung al3 Landwirt und ihre Zuver- lässigkeit vor dem Termin, spätestens aber in dem Termin dem Domäpendepartementsrat, Regierungsrat Mohr, nachzuweisen.
Die Pachtbedingungen und Bietungsregeln können fowohl auf unserer Registratur, als auch auf der Domîânsz eingesehen werden.
Auch wird auf Wunsh Abschrift des Vertrages gegen Erstattung der Kopialien erteilt.
Der zeitige Pächter ift angewiesen, etwaigen Be- werbern die Besichtigung der Pachtobjekte zu gestatten.
Es findet ein zweimaliger Bietung8gang statt.
Zunächst werden die Vorwerke mit der Bestimmung ausgeboten, daß Pächte: verpflichtet ist, das auf der Domäne vorhandene, dem abziehenden Pächter ge- höôrende lebende und tote Wirtschaftsinventar (§ 35 11 der allgemeinen Bedingungen von 1900) unter
Zahlung der Vergütungen, welche nah den dort und
im § 37 derselben Bedingungen gegebenon Bestim- mungen ermittelt worden, käuflih zu übernehmen.
Das ' zweite Ausgebot erfolgt ohne diese Ver- pflichtung.
Liegnitz, den 23. April 1904. Königliche Regierung, Abteilung für direkte
Steuern, S und Forsten. eel.
[18768] - Verpachtung
der Königl. Domäne N eSgendori im Kreise Grimmen von Johannes 1905 bis 1. Juli 1923, Gesamtfläche 591 ha. Darunter: 3 ha Garten, 534 ha Ader,
steuerreinertrage von 12 890 M
Bietungstermin am 4. Juli d. Js.,, Vor- mittags 1 Uhr, im Sitzungszimmer der unter- zeichneten Regierung.
Die Domäne wird im Termin zweimal ausgeboten:
a. zunächst mit der Verpflichtung des neuen As zur Uebernahme des dem alten Pächter ge- örigen Wirtschaftsinventars gemäß § 35 11 der allgemeinen Bedingungen von 1900,
Bisheriges Pachtauffommen 16682 M. chließlich 700 6 Meliorationszinsen. Erforder- lihes Vermögen 130 000 A Leßteres, sowie die landwirtshaftlihe Befähigung, ist möglihst einige Tage vor, spätestens aber in dem Termin unserem Kommissar, und zwar von in Preußen be- steuerten Pachtbewerbern unter Vorlage der Ver- anlagungssreiben zur Einkommen- und Ergänzungs- steuer für die leßten drei Steuerjahre, Bieten.
Die Pachtbedingungen sind in unserer Registratur während der Dienststunden einzusehen, auch von ihr gegen Erstattung der Schreibgebühren zu beziehen.
Die Besichtigung ist nach zuvoriger Meldung bei dem zeitigen Pächter Herrn Neumann zu Poggendorf gestattet.
Stralsund, den 20, Mat 1904. Königliche Regierung. Abteilung für direkte
[18767] Bekanntmachung.
Der Bahnhofsbuchhandel auf dem Bahnhofe Eis- leben foll vom 1. Juli 1904 ab öffentlich meist- bietend verpachtet werden.
Die der Ausschreibung zu Grunde liegenden Be- dingungen find von unserem Verkehrsbureau hierselbs\t gegen porto- und bestellgeldfreie Einsendung von 30 S zu beziehen.
Angebote sind bis zum L183. Juni d. Js., Vormittags 10 Uhr, an das bezeichnete Bureau mit der Aufschrift: „Angebot auf Pachtung des Bahnhofbuchhandels auf dem Bahnhofe Eisleben“ versiegelt und portofrei einzusenden.
Die Eröffnung der Angebote findet an demselben Tage, Vormittags 10 Uhr, im Zimmer 357 unseres Verwaltungsgebäudes hierselbft statt.
Zuschlagsfrist 2 Wogen.
Halle a. Saale, den 27. Mai 1904.
Königliche Eiseunbahnudirektion.
[18764] Nebenbahn Morroschin—Mewe.
Die Erd-, Böschungs- und Nodungsarbeiten, das Verfahren und Verlegen der Nohrdurchlässe und die Herstellung der gemauerten Durchlässe zur Herstellung des Planums und der Nebenanlagen der oben- bezeihneten Neubaustrecke follen in 2 Losen, getrennt, vergeben werdén. (Los T von Stat. 0—74 mit rund 86 000 chm Bodenbewegung und 309 cbm Mauerwerk, Los 1T von Stat. 74—113 mit rund 100 000 cbm Bodenbewegung und 260 cbm Mauerwerk.)
Die Pläne und Verdingungsunterlagen liegen in unserm (Beschäftsgebäude, 11. Stock, Zimmer 15 T1, zur Einsicht aus. Die Verdingungsunterlagen ohne Pläne sind von unserm NRechnungsbureau gegen bestellgeldfreie Einsendung von 1,50 4 in bar für jedes Los anzufordern.
Eröffnungstermin am 21. Juni d. J., Vor- mittags 12 Uhr, in unserm Geschäftsgebäude, Sitzungszimmer.
ie Angebote sind bis dahin, mit entsprehender Aufschrift versehen, vers{hlossen und kostenfrei einzu- senden.
Dauzig, den 26. Mai 1904.
Königliche Eifenbahudirektion.
[18765] Nebenbahu Morroschin—Mewe.
Die Lieferung- der gußeisernen Muffenruhre (rund 30 250 kg) zu den Bahndurchlässen der obenbezeihs neten Neubaustrecke soll vergeben werden.
Die Verdingsunterlagen find von unserm Nech- nungsbureau gegen bestellgeldfreie Einsendung von 50 S in bar anzufordern.
Eröffnungstermin am 21. Juni d. J., Vor- mittags UU Uhr, in unserm Geshäfisgebäude, Sitzungszimmer.
Vie Angebote sind bis dahin, mit entsprehender Aufschrift versehen, verschlossen und kostenfrei einzu- lenden.
Danzig, den 26. Mai 1904
Königliche Eiseubahndirektion. [18766] Nebenbahn Morroschin — Mewe.
Die Lieferung von Monierröhren (140 lfd. m 0,30 m i. L. weit, 50 lfd. m 0,50 m i. L. weit und 40 lfd. m 0,60 m i. L. weit) zu den Seitendurch- O der oben bezeihneten Neubaustrecke soll vergeben werden.
Die Verdingungsunterlagen sind von unserm Nechnungsbureau gegen bestellgeldfreie Einsendung von 50 „§ in bar anzufordern.
Eröffnungétermin am 21. Juni d. J., Vor- mittags ¿12 Uhr, in unserm Geschäftsgebäude, Sitzungszimmer.
Die Angebote sind bis dahin, mit entsprehender Fes versehen, vershlossen und kostenfrei einzu- enden
Danzig, den 26. Mai 1904.
Königliche Eisenbahndirektionun.
[87942] __ BVekanutmachung. Bei der infolge unserer Bekanntmahung vom
12. Januar d. Is. heute ges{hehenen öffentlichen Ver-
27 ha Wiesen, 11 ha Weide — mit einem Grund- |
losuag von 33 proz. Rentenbriefen der Provinz Brandenburg sind folgende Stücke gezogen worden:
Lit. F zu 3000 (4 1 Stück und zwac die Nr. 8,
Lit. W zu 300 (G 4 Stück und zwar die Nr. 28 29 136 148,
Lit, K zu 30 G 1 Stück und zwar die Nr. 41.
Die Inhaber dieser Rentenbriefe werden auf- gelardert, dieselben mit den dazu gehörigen Zins- (einen MNeihe IT Nr. 10 bis 16 nebst Erneuerungs- scheinen bei der hiefigen Rentenbankkasse, Kloster- straße 76 1, vom L. Juli 1904 ab an den Werktagen von 9 bis 1 Uhr einzuliefern, um hier- gegen und gegen Quittung den Nennwert der NRenten- riefe in Empfang zu nehmen.
Bom 1. Juli 1904 ab hört die Verzinsung der ausgelosten Rentenbriefe auf; diese selbst verjähren mit dem Schlusse des Jahres 1914 zum Vorteil der Rentenbank.
Die Einlieferung ausgeloster Nentenbriefe an die NRentenbankkasse kann auch durch die Post porto- frei und mit dem Antrage erfolgen, daß der Geld- betrag auf gleihem Wege übermittelt werde.
Die Zusendung des Geldes geschieht dann auf Gefahr und Kosten des Empfängers, und zwar bei Summen bis zu 800 M. dur Postanweisung.
_ Sofern es sich um Summen über 800 (4. handelt, ist einem solchen Antrage eine ordnungsmäßige Quittung beizufügen.
Verlin, den 13. Februar 1904.
Die Verausgabung neuer Zinsscheinbogen zu den 32 prozentigen Berliner Stadtanleihe- scheinen von 1876 Reihe 8 nebst Anweisungen für die Zeit vom 1. Juli 19904 bis dahin 1908 findet gegen Einreichung der zur Reihe 7 gehörigen An- weisungen vom 15. Juni d. Js. ab in unserer Stadthauptkase, Rathaus, Eingang Jüdenstraße, parterre rechts, Zimmer. 4, in den Geschäftsstunden zwischen 9 und 1 Uhr statt, woselbst auch Formulare zu den aufzustellenden Verzeichnissen der verlangten Zinsscheinbogen verabfolgt werden.
Die Empfangnahme der neuen Bogen kann einige
Tage nah Einlieferung der Anweisungen und Ver-*
zeichnisse gegen Nückgabe der erhaltenen Empfangs- bescheinigung (Marke) geschehen.
E Magistrat hiesiger Königlichen Haupt- und Residenzstadt.
Kirschner. [91236]
Bei der am 19. Februar d. J. vorgenommenen Auslosung der im Jahre 1901 zu tilgenden Kreis- obligationen des Kreises Westhavelland 111. (dritter) Emission sind folgende Nummern gezogen worden :
Lit. A zu 231 200.
Lit. V zu 500 M Nr. 172 182 185 186 189 196 4/4 5906. D007 512 016 526 528 537-540 542 544.
Lit. C zu 200 A Nr. 3 6 8 26 45 49 51 66 79 83 99 104 105 109 132 134 139 140 141 169 177198 206 220 229 307 380 474 476 542 555 672 674 676 688 704 717 733 761 786 804 813 816 858 880 892.
Die Inhaber werden aufgefordert, die ausgelosten Obligationen nebft den noch nicht fällig gewordenen Zinsscheinen (Reihe 6 Nr. 4—10) und den Zins sheinanweisungen vom L. Juli d. J. ab in furs- fähigem Zustande bei der Kreiskommunalkafsse hierselbft zur Einlösung vorzulegen.
Mit dem 1. Juli d. I. hört die Verzinsung der ausgelosten Kreisobligationen auf.
Für fehlende Zinsscheine (Reihe 6 wird deren Wertbetrag vom Kapital gebracht.
Nathenow, den 24. Februar 1904. Der Kreisausschuß des Kreises Wefthavelland.
1090 Æ Nr. 11 74 183 204 218
Nr. 4—10) in Abzug
Bei der am heutizen Tage ftattgefundenen Aus- losung der in Gemäßheit des Allerhöcbsten Privi- legiums vom 31. August 1887 ausgegebenen 3è pro- zentigen Ortelsburger Kreisanleihescheine sind die nahbenannten Nummern :
Buchstabe A Nr. 70 und 122 über je 1000 (
Buchftabe W Nr. 43 und 68 über E S 1000. und Buchstabe C Nr. 6, 33 und B T
600 zusammen Kreisanleihesheine über 3600 gezogen worden.
Dieselben werden hiermit zur Nückzahlung zum 1. Juli 1904 gekündigt.
Die Auszahlung erfolgt gegen bloße Rückzabe der Anleibescheine nebst den noch nicht fälligen Zins- scheinen und der Anweisung bei der hiefigeun Kreis- fommunalfkafse und der ostpreußischen land- schaftlichen Darlehnskafse zu Königsberg i. Pr.
Die Verzinsung der gekündigten Kreisanleihescheine hört mit dem 1. Juli 1904 auf, und wird der Geld- betrag der etwa fehlenden, nach dem 1. Juli 1904 fälligen Zinsscheine von dem Kapitalbetrage ab- gezogen werden. j
Gleichzeitig wird der Inhaber des früher aus- gelosten, aber noch nicht eingelösten Kreisanleihe- \heines Buchstabe B Nr. 16 über 500 X an die MAdgaN desselben gegen den Kapitalbetrag hiermit erinner
Ortelsburg, den 18. Februar 1904.
Der Kreisausschuf. [63850] Bekanntmachung.
Bei der heutigen, nah den aufgestellten Tilgungs- plänen stattgehabten Auslosuug der auf Grund des Allerhöchsten Privilegiums vom 11. Juli 1888 (Amtsblatt der Königlichen Regierung zu Posen vom 21. August 1888 Nr. 34 S. 313 und Geseßsammlung für 1888 S. 264 lfd. Nr. 2) ausgegebenen vier- prozentigen Kreisobligationen sind nahstehende Scheine zur Tilgung im Jahre 1904 gezogen worden :
Lit. A über 2000 ( Nr. 32,
Lit. B über 1000 Æ Nr. 20 und 44,
Lit. © über 590 Nr. 10.
Diese Obligationen nebst den dazu gehörigen Zins- coupons und Talons sind am L. Juli 1904 an die hiesige Kreiskommunalkafe gegen Bezahlung des Nennwerts zurückzugeben.
Birnbaum, den 14. November 1903. Der Vorfitzende des Kreisausschusses: Dr. Rospatt, Königl. Landrat.
[73084] Bekauntmachung.
Bei den in Gemäßheit der Allerhöchsten Privilegien vom 17. Juli 1867 und 14. Dezember 1887 ftatt- gefundenen Auslosungen d:r planmäßiá zum 1. Juli 1904 zu tilgenden Kreisobligationuenu resp. Anleihescheine des Freystädter Kreises sind folgende Nummern gezogen worden:
a8. voi den am 2. Januar [868 aus- gefertigten Kreisobligatiouen.
Lit. C Nr. 9 41 115 141 196 239 283 310 334 336 357 360 386 402 420 423 429 431 444 446 à 100 Taler.
b. von den am L. Juli 1888 aus- gefertigten Kreisanleihescheineu.
Lit. A Nr. 17 à 1000 M,
C Nr. 39 259 à 200 M
Die Inhaber dieser Obligationen resp. Anleihe- scheine werden hierdurch aufgefordert, dieselben mit den dazu gehörigen Zinsscheinen der späteren Fällig- feitstermine und den Anweisungen zu den betreffenden Schuldverschreibungen bei der Kreiskommunalkas}e hierselbft am L. Juli 1904 cinzureihen und das Kapital dagegen in Empfang zu nehmen, mit dem Bemerken, daß von diesem Termine ab die Ver- zinsung dieser Schuldverschreibungen aufhört und der Betrag für fehlende Zinsscheine vom Kapital ab- gezogen wird.
Von den bereits früher ausgelosten Obligationen resp. Anleihesheinen sind noch folgende Nummern einzulösen :
Freystadt i. Schlesien, dea 23. Dezember 1903.
Der Kreisausschuß ves Kreises Freystadt.
R O Bekanntmachung. Bei der diesjährigen Auslosung von den auf Grund
E O 2. Februar 1880 a 9 o s “ des Allerhöchsten Privilegs vom 51. November 1887
ausgegebenen, seit Januar 1899 zu 3409/9 verzins- lihen Kreisanlecihescheinen sind folgende Nummern gezogen worden: Lit. A4 Nr. 17 28 73 157 208 231 235 243 258 und 289 zu L690 MÆ, Lit. B Nr. 20 69 90 zu 500 Æ Dieselben werden den Besitzern mit der Aufforderung hierdurch gekündigt, den Kapitalbetrag gegen Nückgabe der Obligationen und der dazu gehörigen Zins- und Ernecuerungs\cheine bei der hiefigen Krciskommunalkasse oder beim Schlefischen Bankverein in Breslau vom 1. Juli 1904 ab zu erheben. Die Verzinsung hört mit dem gedachten Fälligkeitstermine auf. Der Betrag etwa fehlender Zinssch:ine wird vom Kapital gekürzt werden. - ;
Von den zur Einlösung per 1. Juli 1900 gelosten Kreisobligationen ist noch rüftändig: Lit. ß Nr. 8 über 500 M
Lublinitz, den 18. Januar 1904.
Der Vorsitzende des Kreis8ausschusses : von Lüden. [73093] Bekanntmachung.
Bei der am heutigen Tage stattgefundenen plan- mäßigen Auslosung der 4 °/% Teilschuldverschrei- bungen der Stadt Münden vom Jahre 19090 über 500 090 Æ sind folgende Nummern gezogen:
Nr. 85 und Nr. 95 über je 2000 M,
A s E E R E welche hiermit zur Nückzahlung am 1. Juli 1904 mit dem Bemerken gekündigt werden, daß von diesem Tage ab die Verzinsung dieser Stücke aufhört.
Die ausgelosten Teilschuldverschreibungen können, außer bei der hiesigen Kämmerecikasse, bei den Bankhäusern Mauer «& Plaut in Caffel, L. Pfeiffer in Caffel, Reibstein & Co. in Münden, Ephraim Meyer «& Sohn in Han- nover, Dreêduer Bank in Berlin und bei der Direction der Discontogesellschaft in Berlin eingelöst werden. Mit den Teilshuldverschreibungen müssen zugleich die dazu gehörigen Zinsschein- anweisungen und nicht eingelösten Zinsscheine ab- geliefert werden.
Münden, den
18. Dezember 1903. Der Magistrat. Weißker.
[15359] Bekanntmachung.
Auf Grund des § 29 der neuen Satzungen der Landschaft der Provinz Sachsen und der von dem Königlichen Kommissarius der Landschaft genehmigten Ausführungsbestimmungen sind heute folgende 4°/gige Pfandbriefe des landschaftlichen Kreditver- baudes der Proviuz Sachsen ausgeloft worden: E 1000 Tlr. Nr. 112 523 762 842 929 950 022
zu 500 Tlr. Nr. 147 201 673 1012,
zu 100 Tlr. Nr. 39 51 148 149 493 1078 1140 1446,
zu 50 Tlr. Ne. 55,
zu 25 Tlr. Nr. 232.
Die ausgelosten Pfandbriefe werden hiermit den Inhabern zur Einlöfung durch Barzahlung des Nenn- wertes am S. Januar 1905 gekündigt und müssen zur Verfallzeit nebst den noch nicht fälligen Zins- scheinen und den Zinsscheinanweisungen in umlaufs- fähigem Zustande eingeliefert werden.
Erfolgt die Einlieferung niht innerbalb eines Monats nach dem Verfalltage, so hat der säumige Inhaber nur noch Anspruch auf die bei der Land- schaft befindlihe Einlösungssumme; mit seinen weiteren Rechten wird ec durch Beschluß der Direktion auszes{lofena.
Der Betrag der fehlenden Zinésheine wird dem Einliefernden von der Einlösungssumme in Abzug gebraht. Die Einlösungssumme wird bei der Ein- sendung der Stücke durch die Post den Einsendern mangels besonderer Anträge unter voller Wertangabe portopflihtig zugesandt werden.
Zugleih wird darauf aufmerksam gemacht, daß aus früheren Verlosungen noch rückständig ind :
1) die 4°/%igen Pfandbriefe des laudschaft- lihen Kreditverbandes der Provinz Sachseu:
zu 500 Tlr. Nr. 110 763 935
zu 100 Tlr. Nr. 220 801 1164 1178,
zu 25 Tlr. Nc. 18 178.
2) die 33 %/%igen Pfandbriefe der Landschaft der Provinz Sachsen:
zu 3000 Æ Nr. 955,
zu 1000 Æ Nr. 194,
zu 150 A Nr. 6.
Halle (Saale), am 17. Mai 1904.