Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F07-01-2011-6B_1053-2010
Timestamp: 2016-10-28 21:53:25
Document Index: 184919624

Matched Legal Cases: ['Art. 78', 'Art. 100', 'Art. 42', 'Art. 106', 'Art. 109', 'Art. 95', 'Art. 109', 'Art. 66', 'Art. 65']

6B_1053/2010 (07.01.2011)
Mehrfache Pornographie, mehrfache Gewaltdarstellung, Ungehorsam gegen amtliche Verf�gungen,
Dem Beschwerdef�hrer wird vorgeworfen, eine DVD aufbewahrt zu haben, welche Darstellungen von sexuellen Handlungen einer Frau mit einem Hengst enth�lt. Von Dezember 2001 bis M�rz 2007 habe er zahlreiche Bildmontagen hergestellt, welche unter anderem die Exekution nackter Frauen sowie nackte Frauen bei sexuellen Handlungen mit Tieren zeigen. Im gleichen Zeitraum habe er sich entsprechende Bilder im Internet verschafft und aufbewahrt. Schliesslich habe er eine Schusswaffe nicht ver�ussert und damit gegen eine Verf�gung verstossen, die ihm den Waffenbesitz untersagt habe.
Der Einzelrichter der 3. Abteilung des Kreisgerichts Wil sprach den Beschwerdef�hrer mit Urteil vom 22. April 2010 der mehrfachen Pornographie, der mehrfachen Gewaltdarstellungen sowie des Ungehorsams gegen amtliche Verf�gungen schuldig und verurteilte ihn im Zusatz zu einem Urteil des Kantonsgerichts St. Gallen vom 7. Januar 2009 zu einer Geldstrafe von 180 Tagess�tzen zu je Fr. 70.--, bedingt aufgeschoben bei einer Probezeit von drei Jahren, sowie einer Busse von Fr. 2'000.-- bzw.- einer Ersatzfreiheitsstrafe von 20 Tagen. Eine dagegen gerichtete Berufung wurde durch das Kantonsgericht St. Gallen mit Entscheid vom 3. November 2010 abgewiesen.
Der Beschwerdef�hrer wendet sich ans Bundesgericht und beantragt sinngem�ss einen Freispruch.
Da es um eine Strafsache geht, ist die "Berufung" als Beschwerde gem�ss Art. 78 ff. BGG entgegenzunehmen.
Gem�ss Empfangsbest�tigung wurde der angefochtene Entscheid dem Beschwerdef�hrer am 17. November 2010 zugestellt. Die Beschwerde musste daher sp�testens am 17. Dezember 2010 dem Bundesgericht eingereicht werden (Art. 100 Abs. 1 BGG). Die Beschwerdeerg�nzung von 20. Dezember 2010 (act. 10) ist versp�tet. Darauf ist nicht einzutreten.
Es ist fraglich, ob die Beschwerde die Begr�ndungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 bzw. Art. 106 Abs. 2 BGG erf�llt. Zu einem erheblichen Teil gehen die 29 Seiten umfassenden Ausf�hrungen von vornherein an der Sache vorbei. Insoweit ist darauf nicht einzutreten. Im �brigen kann in Anwendung von Art. 109 Abs. 3 BGG auf die Ausf�hrungen der Vorinstanz verwiesen werden (vgl. angefochtenen Entscheid S. 3 - 5). Diese Erw�gungen sind unter dem Gesichtswinkel von Art. 95 BGG nicht zu beanstanden. Soweit auf die Beschwerde eingetreten werden kann, ist sie im Verfahren nach Art. 109 BGG abzuweisen.
Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdef�hrer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Dem Umfang der Beschwerdeschrift ist bei der Bemessung der Gerichtsgeb�hr Rechnung zu tragen (Art. 65 Abs. 2 BGG).