Source: http://kas-koeln.de/verfassung-hausordnung-pc-und-internetnutzung/
Timestamp: 2018-11-20 05:58:58
Document Index: 339477760

Matched Legal Cases: ['§ 120', '§ 53', '§ 1', '§ 53', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 12', '§ 13', '§ 2', '§ 15', '§ 16', '§ 17', '§ 18', '§ 19', '§ 16', '§ 20']

Kaiserin-Augusta-Schule – Hausordnung/ PC- und Internetnutzung
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Hausordnung der Kaiserin-Augusta-Schule (Stand April 2015):
Präambel: An der Kaiserin-Augusta-Schule haben alle grundsätzlich
das Recht auf respektvollen Umgang miteinander
das Recht auf ungestörtes Lernen
1. Aufenthalt vor Unterrichtsbeginn, in den Pausen und nach dem Unterricht
In der Regel beginnt der Unterricht pünktlich mit der ersten Stunde um 8.10 Uhr mit dem zweiten Klingelzeichen. Ab 7.55 Uhr, nach dem ersten Klingelzeichen, ist den Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe I (Jg. 5-9) der Zugang zu Klassenräumen geöffnet. Zuvor halten sie sich auf dem Hof oder bei ungünstiger Witterung, im Foyer auf. Fachräume werden erst kurz vor Beginn des Unterrichts von den Fachlehrerinnen und Fachlehrern geöffnet. In Einzelfällen kann eine Lehrerin oder ein Lehrer aus nicht voraussehbaren Gründen verhindert sein, den Unterricht pünktlich zu beginnen. Sollte die Verzögerung länger als 5 Minuten dauern, ist dies im Sekretariat zu melden, damit für eine Vertretung gesorgt werden kann. Die Meldung erfolgt durch die Klassensprecherin oder den Klassensprecher.
Das Schulgebäude ist ein gemeinschaftlicher Raum, der der Schulgemeinde zur Verfügung steht und für dessen Gestaltung alle Mitglieder der Schulgemeinde Verantwortung tragen.
Deshalb ist ein verantwortungsbewusster Umgang mit den Räumen des Hauses und den Einrichtungsgegenständen der Schule eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass sich alle wohl fühlen und sich dem Lernen gegenüber öffnen können. Dem entsprechend stellen vorsätzliche Beschädigungen jedweder Art, insbesondere Zerstörung und Beschmutzung, einen Verstoß gegen Schulverfassung und Hausordnung dar und werden nicht geduldet.
Alle Mitglieder der Schulgemeinde achten darauf, dass Abfälle und Verpackungsmaterialien in die dafür vorgesehenen Behälter gebracht werden.
In den 5-Minuten-Pausen bleiben die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I in ihren Klassenräumen, auf ihren Fluren oder wechseln in die Fachräume. Sowohl innerhalb der Klassen- und Fachräume als auch in den öffentlichen Bereichen (Flur, Foyer) gilt die Verpflichtung zu verantwortungsbewusstem Verhalten. Alles, was Personen und Sachen gefährdet, ist zu unterlassen. Dies gilt insbesondere vor den Fachräumen für die Wartezeiten bis zum Öffnen der Tür durch die Fachlehrerin oder den Fachlehrer. Die im Pavillon unterrichteten Schülerinnen und Schüler dürfen sich im Nahbereich des Pavillons aufhalten.
Die großen Pausen beginnen um 9.45 Uhr bzw. 11.35 Uhr. Die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I verlassen ihre Klassenräume und gehen auf den Hof oder in das Foyer. Die Klassenräume werden zu Beginn der großen Pausen von den Fachlehrerinnen und Fachlehrern abgeschlossen und von den Pausenaufsichten um 10.00 Uhr bzw. 11.50 Uhr aufgeschlossen. Wenn nach den großen Pausen Unterricht in Fachräumen stattfindet, nehmen die Schülerinnen und Schüler das Material mit in die Pause.
In Regenpausen (3-maliges Klingelzeichen) bleiben die Schülerinnen und Schüler in ihren Klassenräumen. Die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I dürfen das Schulgelände nicht verlassen, soweit im Einzelfall nicht besondere Maßnahmen getroffen werden bzw. schulorganisatorische Erfordernisse dazu führen. Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II können während der Pausen und in ihren Freistunden das Schulgelände verlassen. Das Schulgelände umfasst für die Sekundarstufe I die Schulgebäude am Georgsplatz und den Schulhof. Der Schulhof teilt sich in eine „ballfreie Zone“ (Hauptgebäude bis Steinkreis) und eine „Ballzone“.
Mit dem Klingelzeichen um 10.00 Uhr bzw. 11.50 Uhr kehren die Schülerinnen und Schüler in ihre Unterrichtsräume zurück. Wenn nachmittags Unterricht stattfindet, besteht die Möglichkeit, in den Mittagspausen von 12.45 Uhr bis 14.30 Uhr in der Mensa eine warme Mahlzeit einzunehmen. Weitere Aufenthaltsräume stehen zur Verfügung: z.B. das KASino/die Bibliothek und für Jg.9 das Bistro.
Nach dem Unterricht verlassen die Schülerinnen und Schüler das Schulgebäude, soweit sie nicht an weitere schulische Verpflichtungen gebunden sind (z.B.Förderunterricht, Arbeitsgemeinschaften, Klassendienste). Klassen und Kurse legen einen Ordnungsdienst fest, der für die Sauberkeit und Ordnung des Raumes nach Unterrichtsschluss verantwortlich ist. Die Klassen- bzw. Kurslehrer/innen der Sek I vermerken die entsprechenden Namen im Klassenbuch bzw. Kursheft.
Nach der letzten Unterrichtsstunde stellen die Schülerinnen und Schüler alle Stühle auf die Tische, sie schließen die Fenster und bringen Abfälle in die Mülleimer. Die Fachlehrerin bzw. der Fachlehrer der letzten Unterrichtsstunde vergewissert sich, dass die Klasse/der Kurs den Raum in einem aufgeräumten Zustand verlässt. Der Ordnungsdienst fegt den Raum, fährt ggf. die Rollos hoch und macht das Licht aus.
Falls Wartezeiten bis zum Beginn einer Arbeitsgemeinschaft überbrückt werden müssen, werden
Aufenthaltsmöglichkeiten mit der Schulleitung abgesprochen.
2. Vermeidung von Unfällen und Gefahren
Alle Mitglieder der Schulgemeinde sind zur Unfallverhütung verpflichtet. Deshalb ist schnelles Laufen im Treppenhaus und in den Räumen nicht gestattet.
Alle Spiele oder Verhaltensweisen, die die Gesundheit gefährden, sind im gesamten Schulgelände
streng verboten, insbesondere das Werfen mit harten Gegenständen (Kastanien, Schneebällen z. B.).
Bei Unfällen sind unverzüglich eine Lehrperson, der Hausmeister oder die Sekretärin zu verständigen. Soweit keine andere Verständigung mit den Mitgliedern des Sanitätsdienstes möglich ist, wird der schuleigene Sanitätsdienst durch viermaliges kurzes Schellen gebeten, sich vor der Hausmeisterloge einzufinden.
Fahrräder werden durch den Seiteneingang oder das Hoftor der Schule zu den Fahrradständern auf
dem Schulhof geschoben. Das Befahren des Schulhofs mit Rädern o.Ä. und das das Benutzen von Inlineskatern ist nicht gestattet. Skateboards ,Roller ,Kickboards etc. können nur nach Absprache mit dem Klassenlehrer mitgebracht werden und dürfen auf dem Schulgelände und im Gebäude nicht benutzt werden.
Alle Mitglieder der Schulgemeinde sind verpflichtet, sich über den Alarmplan der Schule zu informieren und ihn im Notfall und bei Übungen zu beachten. Dauerklingeln bzw. Dauerton der Sirene bedeutet Feueralarm. Alle verlassen entsprechend der Brandordnung das Gebäude.
Während der großen Pausen können am Schulkiosk Obst, Milchprodukte, Backwaren und Getränke gekauft werden. Gemäß einem Beschluss der Schulkonferenz sollen reine Süßigkeiten und koffeinhaltige Getränke nicht im Angebot sein. Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II können das Schülercafé Georgstraße besuchen.
Im Schulgebäude und auf dem Schulgelände gilt ein generelles Rauchverbot. Das betrifft auch den Konsum von elektronischen Inhalationsprodukten (z.B. E-Shishas). Das Rauchen unmittelbar vor dem Haupteingang ist unerwünscht.
Das Sekretariat ist für allgemeine Belange der Schülerinnen und Schüler in der Regel nur während der
großen Pausen geöffnet (z.B.: Schülerausweise, Schulbescheinigungen, KVB-Ausweise usw.).
Die Bibliothek bzw. das Selbstlernzentrum kann, soweit eine Aufsicht eingerichtet ist, von der Sekundarstufe II benutzt werden. Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I dürfen in den großen Pausen und in der Mittagspause (entsprechend der Öffnungszeiten) die Bibliothek nutzen.
Handys und vergleichbare Geräte werden von Schülerinnen und Schülern nur auf dem Schulhof genutzt.
Niemand darf gegen seinen Willen fotografiert oder gefilmt werden. Tonaufnahmen sind nicht erlaubt.
Das Abspielen von Filmen ist untersagt. Ausnahmen werden mit den Fachlehrer/innen abgesprochen.
Wertsachen, elektronische Unterhaltungs- und Spielgeräte und größere Geldbeträge sollen nicht
mit in die Schule gebracht werden.
PC-/Internetnutzung:
Computer-Nutzungsordnung (Stand 31.05.2011)
persönliche Daten (Name, Geburtsdatum, Personenfotos) von Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern und sonstigen Personen nicht unberechtigt im Internet veröffentlich werden. Es gelten die schulrechtlichen Regelungen des § 120 SchG sowie die Bestimmungen der Bundes- und Landesdatenschutzgesetze. (BDSG/DSGNw)
Die Nutzung erfolgt auf der Basis der Schulordnung. Fehlverhalten unterliegen den Bedingungen des Schulgesetzes, speziell des § 53, sowie den Regelungen der Schulverfassung und der Schul- und Hausordnung.
Die Regelungen des Abschnitts A gelten für die Nutzung der Computer, Computerdienstleistungen, Blogs, Wikis und Netzwerke, die von der Kaiserin-Augusta-Schule betrieben werden. Hierzu zählen insbesondere die Nutzung der von der Schule gestellten Computer sowie der iPads in den Computerräumen und Klassenräumen, in der Bibliothek sowie die Nutzung zentraler Server-Dienste der Schule. Darüber hinaus gelten die Regelungen für Computer und sonstige mit digitaler Netzwerktechnik ausgestattete digitale Endgeräte, die von den Schulangehörigen in die Schule mitgebracht werden, soweit sie nach Sinn und Zweck auch auf diese Geräte anwendbar sind.
Die in § 1 Satz 1 genannten Computer und Dienste der Kaiserin-Augusta-Schule können grundsätzlich im Rahmen der verfügbaren Kapazitäten von allen angehörigen Schülerinnen und Schülern, soweit sie im Besitz eines Schülerausweises der KAS sind, unter Beachtung der nachfolgenden Bestimmungen genutzt werden, soweit die Computer nicht im Einzelfall besonderen Zwecken vorbehalten sind. Die Schulleitung oder in Absprache mit dieser der verantwortliche Administrator kann weitere Personen zur Nutzung zulassen (z.B. Gastschüler). Die Benutzung kann eingeschränkt, (zeitweise) versagt oder (zeitweise) zurückgenommen werden, wenn nicht gewährleistet erscheint, dass die betreffende Schülerin oder der betreffende Schüler ihren bzw. seinen Pflichten als Nutzer nachkommen wird. Mögliche Sanktionen ergeben sich aus § 53 SchG.
(1) Die Bedienung der von der Schule gestellten oder erlaubterweise von Schülerinnen und/ oder Schülern mitgebrachten privaten stationären oder portablen Computer oder netzwerkfähigen Endgeräte einschließlich jedweder Hard- und Software hat entsprechend den Anweisungen der aufsichtsführenden Lehrkraft oder sonstigen Aufsichtsperson oder der für die Computernutzung verantwortlichen Person zu erfolgen.
Störungen oder Schäden an den von der Schule gestellten Computern sind der Aufsicht führenden Person oder der für die Computernutzung verantwortlichen Person unverzüglich zu melden. Die vorsätzliche Beschädigung von Sachen ist strafbar und kann zur Anzeige gebracht werden. Wer schuldhaft Schäden verursacht, hat diese zu ersetzen. Darüber hinaus kann der handelnden Person die weitere Nutzung dieser Geräte auf Dauer oder für einen bestimmten Zeitraum untersagt werden. Es gilt die Schulordnung.[PL1]
(2) Das Verändern, Löschen, Entziehen oder sonstige Unbrauchbarmachen von Daten, die auf den von der Schule gestellten Computern von anderen Personen als dem jeweiligen Nutzer gespeichert wurden, ist grundsätzlich untersagt. Automatisch geladene Programme (wie Virenscanner) dürfen nicht deaktiviert oder beendet werden. Ausnahmsweise darf eine Veränderung oder Löschung solcher Daten auf Anweisung oder mit Zustimmung der Aufsicht führenden Lehrkraft oder der für die Computernutzung verantwortlichen Person erfolgen, wenn hierdurch keine Rechte dritter Personen (z.B. Urheberrechte, Datenschutz) verletzt werden. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn die Datenlöschung oder -veränderung im Einvernehmen mit dem Berechtigten erfolgt.
§ 8 Download von Internet-Inhalten
§ 9 Online-Abschluss von Verträgen: kostenpflichtige Angebote
§ 10 Illegale Inhalte
§ 11 Veröffentlichung fremder urheberrechtlich geschützter Inhalte
§ 12 Beachtung von Bildrechten
§ 13 Schulhomepage, Wikis, Blog
Nach § 2 nutzungsberechtigte Schülerinnen und Schüler dürfen Inhalte auf der Schulhomepage, auf dem Wiki oder in den entsprechenden Blogs nur mit Zustimmung der Schulleitung oder der für die Computernutzung zuständigen Person veröffentlichen. Die Veröffentlichung von Internetseiten im Namen oder unter dem Namen der Schule bedarf stets der Genehmigung durch die Schulleitung oder einer durch sie autorisierten Person. Dies gilt auch im Falle von Veröffentlichungen außerhalb der Schulhomepage – etwa im Rahmen von Schul- oder Unterrichtsprojekten.
§ 15 Bekanntgabe persönlicher Daten im Internet
Schülerinnen und Schülern ist es untersagt, ihre persönlichen Daten (z.B. Telefonnummer, Adresse, E-Mail-Adresse oder ähnliches) oder Personenfotos ohne Einwilligung der Aufsicht führenden Lehrkraft oder der für die Computernutzung verantwortlichen Person im Internet, etwa in Chats oder Foren, bekannt zu geben.
§ 16 Aufsichtsmaßnahmen, Administration
(1) Die Schule ist zur Erfüllung ihrer Aufsichtspflicht berechtigt, den Datenverkehr im Rahmen des Schulnetzes (Zentralserver) zu protokollieren bzw. zu kontrollieren. Darüber hinaus können bei der Inanspruchnahme von schulischen Computersystemen oder Netzwerken die zur Sicherung des Betriebs, zur Ressourcenplanung, zur Verfolgung von Fehlerfällen und zur Vermeidung von Missbrauch erforderlichen personenbezogenen Daten zum erfolgten Datenverkehr elektronisch protokolliert werden. Die für die Administration zuständige Person ist berechtigt, zum Zwecke der Aufrechterhaltung eines ordnungsgemäßen Netzwerkbetriebes (z.B. technische Verwaltung des Netzwerkes, Erstellung zentraler Sicherungskopien, Behebung von Funktionsstörungen) oder zur Vermeidung von Missbräuchen (z.B. strafbare Informationsverarbeitung oder Speicherung) Zugriff auf die Daten der Nutzer im Serversystem der Schule zu nehmen, sofern dies im jeweiligen Einzelfall erforderlich ist. Gespeicherte Daten werden in der Regel nach einem Monat, spätestens jedoch zu Beginn eines jeden neuen Schuljahres gelöscht. Dies gilt nicht, wenn Tatsachen den Verdacht eines schwerwiegenden Missbrauches der schulischen Computer begründen. Die Schule wird von ihren Einsichtsrechten nur in Fällen des Verdachts von Missbrauch und bei verdachtsunabhängige Stichproben Gebrauch machen.
§ 17 Inkrafttreten, Nutzerbelehrung
§ 18 Verstöße gegen die Nutzungsordnung
Schülerinnen und Schüler, die unbefugt Software von den Arbeitsstationen oder aus dem Netz kopieren oder verbotene Inhalte nutzen, können gegebenenfalls zivil- oder strafrechtlich verfolgt werden. In jedem Fall gelten die Schulordnung und die Schulverfassung. Zuwiderhandlungen gegen diese Nutzungsordnung können neben dem Entzug der Nutzungsberechtigung für das Netz und die Arbeitsstation schulordnungsrechtliche Maßnahmen zur Folge haben.
§ 19 Haftung der Schule
(2) Aufgrund der begrenzten Ressourcen können insbesondere die jederzeitige Verfügbarkeit der Dienstleistungen sowie die Integrität und die Vertraulichkeit der gespeicherten Daten ungeachtet der sich aus § 16 ergebenden Pflichten nicht garantiert werden. Die Nutzer haben von ihren Daten deswegen Sicherheitskopien auf externen Datenträgern anzufertigen.
§ 20 Änderung der Nutzungsordnung, Wirksamkeit