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Timestamp: 2018-11-21 00:54:48
Document Index: 100075073

Matched Legal Cases: ['Art. 82', 'Art. 100', 'Art. 48', 'Art. 42', 'Art. 84', 'Art. 109', 'Art. 66']

1C_132/2017 13.03.2017
1C_132/2017
Auslieferung nach Deutschland,
Beschwerde gegen den Entscheid vom 21. Februar 2017 des Bundesstrafgerichts, Beschwerdekammer.
Am 11. November 2016 ersuchte das Bayerische Staatsministerium der Justiz die Schweiz um die Auslieferung des deutschen Staatsangehörigen A.________ zur Vollstreckung einer Restfreiheitsstrafe von 153 Tagen.
Am 9. Januar 2017 bewilligte das Bundesamt für Justiz die Auslieferung.
Dagegen erhob A.________, vertreten durch Fürsprecher Daniel Küng, Beschwerde beim Bundesstrafgericht. Am 21. Februar 2017 wies dieses die Beschwerde als offensichtlich unbegründet ab.
Mit von ihm selbst verfasster Eingabe vom 1. März 2017 an das Bundesstrafgericht legte A.________ "Widerspruch und Regress" ein. Das Bundesstrafgericht leitete die Eingabe zuständigkeitshalber an das Bundesgericht weiter.
Die Eingabe des Beschwerdeführers vom 1. März 2017 ist als Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 82 ff. BGG zu betrachten. Der Beschwerdeführer hat sie innerhalb der Beschwerdefrist (Art. 100 Abs. 2 lit. b BGG) bei der Vorinstanz eingereicht. Nach Art. 48 Abs. 3 BGG schadet ihm das nicht. Die Beschwerde ist rechtzeitig.
2.2. Es kann dahingestellt bleiben, ob die Beschwerde den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG genügt. Auf die Beschwerde kann jedenfalls deshalb nicht eingetreten werden, weil kein besonders bedeutender Fall nach Art. 84 BGG vorliegt. Die Vorinstanz hat sich mit den Einwänden des Beschwerdeführers auseinandergesetzt. Ihre Erwägungen, auf welche verwiesen werden kann (Art. 109 Abs. 3 BGG), lassen keine Bundesrechtsverletzung erkennen. Rechtsfragen von grundsätzlicher Bedeutung stellen sich nicht. Auch sonst wie kommt der Angelegenheit keine aussergewöhnliche Tragweite zu. Für das Bundesgericht besteht deshalb kein Anlass, die Sache an die Hand zu nehmen.
Unter den gegebenen Umständen - der Beschwerdeführer befindet sich seit über 4 Monaten in Auslieferungshaft - rechtfertigt es sich, auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten (Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG).
Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Bundesamt für Justiz, Fachbereich Auslieferung, dem Bundesstrafgericht, Beschwerdekammer, und Fürsprecher Daniel Küng schriftlich mitgeteilt.