Source: http://www.de.new-tenders.eu/88646-begleitende-evaluierung-des-operationellen-programms-efre-bremen-in-der-foerderperiode-2014-2020-2018-bremen
Timestamp: 2019-09-23 09:06:19
Document Index: 115629646

Matched Legal Cases: ['§70', '§132', '§35', '§129', '§261', '§334', '§333', '§242', '§246', '§253', '§263', '§264', '§265', '§266', '§267', '§268', '§283', '§298', '§299', '§306', '§319', '§324', '§150', '§48']

Begleitende Evaluierung des Operationellen Programms EFRE Bremen in der Förderperiode 2014-2020
Deutschland / Bremen / Bremen / Begleitende Evaluierung Des Operationellen Programms Efre Bremen In Der Förderperiode 2014-2020
Freie Hansestadt Bremen, Der Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen
Kontaktstelle(n): Referat Z3, EFRE-Verwaltungsbehörde, zu Händen Carola Wille
Telefon: +49 42136197897
E-Mail: carola.wille@wah.bremen.de
Hauptadresse: https://www.efre-bremen.de
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.efre-bremen.de/detail.php?gsid=bremen59.c.26848.de
Der Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen beabsichtigt als Auftraggeber die "Begleitende Evaluierung des Operationellen Programms EFRE Bremen in der Förderperiode 2014 bis 2020" zu vergeben. Gegenstand des Auftrags ist die Durchführung von Evaluierungen der EFRE-Förderprogramme in Bremen im Zeitraum III. Quartal 2018 bis IV. Quartal 2022. Den grundsätzlichen Rahmen für Anzahl und Art der Evaluierungen bildet der Bewertungsplan, Ziffer 1.4 für das OP EFRE Bremen, der vom EFRE Begleitausschuss genehmigt worden ist. Es sind eine Halbzeitevaluierung, Wirkungsevaluierungen sowie Durchführungsstudien inhaltlich und methodisch zu konzipieren und durchzuführen. Es sind die einschlägigen Verordnungen (EU) Nr. 1303/2013 und 1301/2013 sowie Durchführungsverordnungen und Leitfäden der EU-Kommission zu beachten. Die Koordination des Auftrags erfolgt durch die EFRE Verwaltungsbehörde.
— Datengrundlagen und Monitoringsystem: Datenaufbereitung und Auswertung der vorliegenden Informationen aus dem Begleitsystem, insbesondere der projektbasierten Daten und Outputindikatoren, ggf. eigene Datenerhebungen und Datenverifizierungen bzw. Qualitätskontrolle der Daten; ggf. Schulungen für die zwischengeschalteten Stellen in enger Abstimmung mit der EFRE Verwaltungsbehörde,
— Durchführung einer Halbzeitevaluierung zum Umsetzungsstand 31.12.2018 im Zeitraum III. Quartal 2018 bis III. Quartal 2019, um den Programmfortschritt zu bewerten, die Ziele des Leistungsrahmens zu überprüfen, den Programmbeitrag zu den Ergebnisindikatoren zu schätzen und die Berücksichtigung der Querschnittsziele gem. Artikel 7 und 8 der Verordnung (EU) Nr. 1303/2013 zu bewerten,
— Durchführung von Wirkungsanalysen für jedes der 8 spezifischen Ziel des Programms im Zeitraum 2019 bis 2022 je nach Programmfortschritt,
— Berücksichtigung der Bewertung der Querschnittsziele (gem. Artikel 7 und 8 der VO (EU) Nr. 1303/2013) in den einzelnen Wirkungsanalysen,
— Durchführung einer Bewertung der Kommunikationsstrategie,
— ggf. Durchführung ergänzender Evaluierungen für Programmänderungen, zusätzliche Studien zu den Querschnittszielen oder zu einzelnen Fragen der Programmdurchführung,
— Durchführung einer abschließenden Programmbewertung unter Berücksichtigung aller Feststellungen der durchgeführten Programmevaluierungen,
— weitere Fragestellungen und Evaluierungsbedarfe können sich aus der Programmumsetzung, den Diskussionen in der AG Evaluierung/Querschnittsziele des Begleitausschusses sowie aus der Diskussion zur Zukunft der Kohäsionspolitik (post 2020) ergeben,
— Erarbeitung von Empfehlungen zur Verwendung der Bewertungsergebnisse,
— Einbeziehung der AG Evaluierung/Querschnittsziele des EFRE Begleitausschusses insbesondere in die Vorbereitung der Studien und in die Diskussion zur Verwendung der Ergebnisse,
— Präsentation und Diskussion der Ergebnisse in den jährlichen Sitzungen des EFRE Begleitausschusses.
Qualitätskriterium - Name: Inhaltliche Qualität des Gesamtkonzepts für die geplanten Evaluierungen und begleitenden Maßnahmen / Gewichtung: 40 %
Qualitätskriterium - Name: Qualität der methodischen Ansätze der Evaluierungen / Gewichtung: 30 %
a) Referenzprojekte: Die geeignetsten Erfahrungen mit den ähnlichsten Aufträgen (Gewichtung 50 %).
b) Maßgebliches Personal: Das maßgebliche Personal hat Erfahrungen in Gutachten oder Studien, die vergleichbar sind mit dem geplanten Auftrag (Gewichtung 50 %).
Die Bewertung der Kriterien erfolgt durch Vergabe von Bewertungspunkten (0 bis 5) und der Gewichtung der Kriterien.
Projektnummer oder -referenz: CCI 2014DE16RFOP005
a) Anschreiben mit Darstellung der Unternehmens- und Eigentümerstruktur sowie Ansprechpartner bzw. Ansprechpartnerin für den Auftrag einschließlich Kontaktdaten (Telefon- und Faxnummer, E-Mail-Adresse, Adresse).
b) Angaben, ob und auf welche Art die Bewerberin bzw. der Bewerber wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft ist oder auf den Antrag bezogen in relevanter Weise mit Anderen zusammenarbeitet, soweit dem nicht berufsrechtliche Vorschriften entgegenstehen.
c) Erklärung, ob eine Eintragung ins Handelsregister besteht oder ob keine Verpflichtung zur Eintragung besteht. Sofern das Angebot/Teilnahmeantrag in die engere Wahl kommt, ist die Erklärung sofern einschlägig durch Vorlage einer Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug und Eintragung bei der Industrie- und Handelskammer zu bestätigen.
d) Unterschriebene Eigenerklärung, dass keine Verfehlung vorliegt, die die Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt, z.B. wirksames Berufsverbot (§70 StGB), wirksames vorläufiges Berufsverbot (§132a StPO), wirksame Gewerbeuntersagung (§35 GewO), rechtskräftiges Urteil innerhalb der letzten zwei Jahre wegen
— Mitgliedschaft in einer krimineller Vereinigung (§129 StGB),
— Geldwäsche (§261 StGB),
— Bestechung (§334 StGB),
— Vorteilsgewährung (§333 StGB),
— Diebstahl (§242 StGB),
— Unterschlagung (§246 StGB),
— Erpressung (§253 StGB),
— Betrug (§263 StGB),
— Subventionsbetrug (§264 StGB),
— Kreditbetrug (§265b StGB),
— Untreue (§266 StGB),
— Urkundenfälschung (§267 StGB),
— Fälschung technischer Aufzeichnungen (§268 StGB),
— Delikte im Zusammenhang mit Insolvenzverfahren (§283ff. StGB),
— wettbewerbsbeschränkende Absprachen bei Ausschreibungen (§298 StGB),
— Bestechung im geschäftlichen Verkehr (§299 StGB),
— Brandstiftung (§306 StGB),
— Baugefährdung (§319 StGB),
— Gewässer- und Bodenverunreinigung (§§324. 324a StGB),
— unerlaubter Umgang mit gefährlichen Abfällen (326 StGB).
Die mit Freiheitsstrafen von mehr als drei Monaten oder Geldstrafen von mehr als 90 Tagessätzen geahndet wurden.
e) Eigenerklärung, dass Sie in den letzten zwei Jahren nicht aufgrund eines Verstoßes gegen Vorschriften, der zu einem Eintrag im Gewerbezentralregister geführt hat, mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2 500 € belegt wurden. Ab einer Auftragssumme von 30 000 € wird der Auftraggeber für den Bieter, auf dessen Angebot der Zuschlag erteilt werden soll, einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister gem. §150a GewO beim Bundesamt für Justiz anfordern.
f) Falls zutreffend: Angaben zum Einsatz von Unterauftragnehmern einschließlich der Angaben darüber, welcher Teil der Leistung durch den Unterauftragnehmer abgedeckt wird.
g) Im Fall von Bietergemeinschaften: Angaben und Eigenerklärungen zu a) bis f) sind für jedes Unternehmen der Bietergemeinschaft vorzulegen.
a) Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers in den letzten 3 Geschäftsjahren und Erklärung, dass sofern das Angebot/Teilnahmeantrag in die engere Wahl kommt, eine Bestätigung eines vereidigten Wirtschaftsprüfers/Steuerberaters oder entsprechend testierte Jahresabschlüsse oder entsprechend testierte Gewinn- und Verlustrechnungen vorgelegt werden.
b) Eigenerklärung, dass ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren weder beantragt noch eröffnet wurde, ein Antrag auf Eröffnung nicht mangels Masse abgelehnt wurde und sich das Unternehmen nicht in Liquidation befindet oder Erklärung, dass ein Insolvenzplan rechtskräftig bestätigt und auf Verlangen vorgelegt wird.
c) Eigenerklärung, dass den Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung, soweit die Pflicht zur Beitragszahlung besteht, ordnungsgemäß erfüllt wurden. Erklärung, dass falls der Teilnahmeantrag in die engere Wahl kommt, eine Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkassen, eine Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes bzw. Bescheinigung in Steuersachen (sofern das Finanzamt derartige Bescheinigungen ausstellt) sowie eine Freistellungsbescheinigung nach §48b EStG vorgelegt wird.
d) Falls einschlägig: Eigenerklärung der Mitgliedschaft bei der Berufsgenossenschaft und Erklärung, dass falls der Teilnahmeantrag in die engere Wahl kommt, eine qualifizierte Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft des zuständigen Versicherungsträgers mit Angabe der Lohnsumme vorgelegt wird.
e) Im Fall von Bietergemeinschaften: Angaben und Eigenerklärungen zu a) bis d) sind für jedes Unternehmen der Bietergemeinschaft vorzulegen.
a) Allgemeine Unternehmensbeschreibung, Struktur, Arbeitsschwerpunkte des Unternehmens.
b) Eigenerklärung, dass die für die Ausführung der Leistungen erforderlichen Arbeitskräfte zur Verfügung stehen.
c) Angaben zu den im Fall der Zuschlagserteilung zur Verfügung stehenden personellen Kapazitäten (Anzahl der für die Ausführung er ausgeschriebenen Leistung grundsätzlich zur Verfügung stehenden fachlich qualifizierten Mitarbeitende unter Angabe der jeweiligen Mitarbeiterqualifikation); Benennung des vorgesehenen Projektleitenden sowie dessen Stellvertretung, jeweils unter Nennung deren Qualifikationsprofile..
d) Eigenerklärung, dass in den letzten fünf Geschäftsjahren vergleichbare Leistungen ausgeführt wurden.
e) Referenznachweise: Mindestens drei Referenzprojekte aus den letzten fünf Geschäftsjahren (seit 1.1.2013) mit mindestens folgenden Angaben: Ansprechpartner, Art der ausgeführten Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, stichwortartige Benennung des mit eigenem Personal ausgeführten maßgeblichen Leistungsumfang, Kurzbeschreibung des Projekts, Bestätigung des Auftraggebers über die vertragsmäßige Ausführung der Leistung.
f) Angaben darüber, ob das für das Projektteam vorgesehene Personal an der Referenz beteiligt war.
g) Erklärung darüber, inwieweit die Evaluationsstandards der Gesellschaft für Evaluation (DeGEval) oder anderer Qualitätsstandards bei der Leistungserbringung Berücksichtigung finden.
h) Eigenerklärung, dass eine fachliche Unabhängigkeit gewährleistet werden kann.
i) Im Fall von Bietergemeinschaften: Angaben und Eigenerklärungen zu a) bis h) sind für jedes Unternehmen der Bietergemeinschaft vorzulegen.
— Es handelt sich vorliegend zunächst um einen Teilnahmewettbewerb, so dass noch kein Angebot einzureichen ist, sondern ein Teilnahmeantrag mit den unter Abschnitt III genannten Unterlagen,
— Im Fall von Bietergemeinschaften sind die unter Abschnitt III genannten Unterlagen für jedes Unternehmen der Bietergemeinschaft einzureichen,
— Die Vergabeunterlagen stehen unter dem in Ziffer I.3) genannten Link zur Verfügung,
— Die Teilnahmeanträge sind ausschließlich in Papierform mit der ergänzenden Angabe auf dem Umschlag "Teilnahmeantrag Evaluierung EFRE, nicht öffnen" bei der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle unterschrieben einzureichen,
— Der Teilnahmeantrag ist ausschließlich auf dem Post- bzw. Botenwege einzureichen,
— Die unter Ziffer II.2.5) genannten Qualitätskriterien werden in den Vergabeunterlagen durch Subkriterien weiter untersetzt,
— Der Auftraggeber behält sich vor, den Zuschlag auf das Erstangebot zu erteilen.
Telefon: +49 4213611033
E-Mail: vergabekammer@bau-bremen.de