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Timestamp: 2016-10-28 23:43:12
Document Index: 235141953

Matched Legal Cases: ['Art. 28', 'Art. 28', 'BGE', 'Art. 28', 'Art. 27', 'Art. 41', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 7', 'Art. 41']

I 372/03 (20.02.2004)
I 372/03
B.________, 1942, Beschwerdef�hrerin,
B.________ (geb. 1942) leidet an den Folgen einer bei einem Sturz im Februar 1981 zugezogenen Fraktur der rechten Hand. Von 1980 bis November 1992 war sie bei der X.________ und ab April 1994 teilzeitlich bei der Y.________ AG besch�ftigt. Am 7. Februar 1997 wurde am Handgelenk eine Dekompressionsoperation und am 3. April 1998 eine operative Implantation einer Ulnak�pfchenprothese vorgenommen. In der Folge nahm B.________ ihre zuletzt ausge�bte T�tigkeit nicht mehr auf, worauf das Arbeitsverh�ltnis mit der Y.________ AG auf Ende Dezember 1998 aufgel�st wurde. Die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA) kam f�r die Behandlung der Unfallfolgen auf und erbrachte die gesetzlichen Leistungen.
Mit Verf�gung vom 14. Juli 1999 sprach die IV-Stelle des Kantons Z�rich der Versicherten gest�tzt auf die gemischte Methode mit Wirkung ab 1. November 1998 eine ganze Invalidenrente nebst einer Zusatzrente f�r den Ehemann zu. Diese Rente best�tigte sie mit Mitteilung vom 13. April 2000. Am 6. Februar 2001 leitete sie ein weiteres Revisionsverfahren ein, in dessen Rahmen sie einen Bericht der Klinik Z.________ vom 13. M�rz 2001 einholte und die Akten der SUVA beizog. Ferner liess sie eine Abkl�rung der Einschr�nkung im Haushalt durchf�hren (Bericht vom 29. August 2001). Da die Versicherte anl�sslich dieser Haushaltsabkl�rung angab, ohne Gesundheitsschaden w�rde sie heute wieder zu 100 % arbeiten, stufte die IV-Stelle sie als Vollerwerbst�tige ein und ging analog der von der SUVA am 14. Februar 2001 erlassenen, rechtskr�ftig gewordenen Verf�gung von einer Erwerbsunf�higkeit von 25 % im erwerblichen Bereich aus. Mit Verf�gung vom 18. Oktober 2001 hob sie mit Wirkung ab 1. Dezember 2001 die Invalidenrente auf.
Die hiegegen erhobene Beschwerde wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich mit Entscheid vom 25. April 2003 ab.
B.________ f�hrt Verwaltungsgerichtsbeschwerde mit dem Antrag, in Aufhebung von vorinstanzlichem Entscheid und der Revisionsverf�gung sei ihr eine ganze Invalidenrente auch nach dem 30. November 2001 auszurichten.
Die IV-Stelle des Kantons Z�rich schliesst auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Das kantonale Gericht und das Bundesamt f�r Sozialversicherung verzichten auf eine Vernehmlassung.
1.1 Das kantonale Gericht hat die Bestimmungen und Grunds�tze �ber die Voraussetzungen und den Umfang des Rentenanspruchs (Art. 28 Abs. 1 und 1bis IVG), die Bemessung des Invalidit�tsgrades bei erwerbst�tigen Versicherten nach der Einkommensvergleichsmethode (Art. 28 Abs. 2 IVG; vgl. auch BGE 128 V 30 Erw. 1) und bei teilerwerbst�tigen Versicherten nach der gemischten Methode (Art. 28 Abs. 3 IVG in Verbindung mit Art. 27bis Abs. 1 und 2 IVV [zur intertemporalrechtlichen Frage vgl. u.a. Urteil X. vom 22. April 2003, I 620/02, Erw. 1.4 und 2.2]) sowie die Rentenrevision (Art. 41 IVG) zutreffend dargelegt. Richtig ist auch der Hinweis, dass das am 1. Januar 2003 in Kraft getretene Bundesgesetz �ber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 im vorliegenden Fall nicht anwendbar ist, da nach dem massgebenden Zeitpunkt des Erlasses der streitigen Revisionsverf�gung (hier: 18. Oktober 2001) eingetretene Rechts- und Sachverhalts�nderungen vom Sozialversicherungsgericht nicht ber�cksichtigt werden (BGE 127 V 467 Erw. 1, 121 V 366 Erw. 1b). Schliesslich treffen auch die Ausf�hrungen zur Einheitlichkeit des Invalidit�tsbegriffes in den verschiedenen Sozialversicherungszweigen zu (BGE 126 V 288).
1.2 Zu erg�nzen ist, dass die erw�hnte Koordinationsregel, wonach f�r den gleichen Gesundheitsschaden in der Invalidenversicherung grunds�tzlich kein anderer Invalidit�tsgrad angenommen werden darf als in der obligatorischen Unfallversicherung (BGE 126 V 288, 119 V 470 Erw. 2b, 116 V 249 Erw. 1b mit Hinweisen; vgl. nunmehr auch Art. 7 f. ATSG), nicht nur bei der erstmaligen Zusprechung der Invalidenrente gilt, sondern auch bei einer Revision nach Art. 41 IVG zum Tragen kommt. Allerdings darf eine revisionsweise �nderung des Invalidit�tsgrades nicht einfach deshalb angeordnet werden, weil der Unfallversicherer zu einem andern Invalidit�tsgrad gelangt ist als zuvor die Invalidenversicherung, sondern nur dann, wenn die Revisionsvoraussetzungen auch tats�chlich erf�llt sind, indem im Vergleichszeitraum eine massgebliche Ver�nderung der gesundheitlichen Verh�ltnisse oder der erwerblichen Auswirkungen eingetreten ist (Urteil K. vom 18. M�rz 2003, I 722/02; nicht ver�ffentlichtes Urteil M. vom 4. M�rz 1993, I 296/92).
2.1 Das kantonale Gericht ging aufgrund der medizinischen Aktenlage, insbesondere gest�tzt auf den Bericht des SUVA-Kreisarztes Dr. med. T.________ vom 21. August 2000 und die gleichentags ergangene Best�tigung von dessen Einsch�tzung durch Dr. med. H.________ der Klinik Z.________ davon aus, dass die Beschwerdef�hrerin wegen der unfallbedingten Restbeschwerden im rechten Handgelenk f�r k�rperlich leichte Arbeiten, die kein Heben und Tragen von mehr als 5 Kilogramm und kein Hantieren mit schweren Werkzeugen, vor allem keine Rotation der rechten Hand bedingten, vollzeitlich arbeitsf�hig sei. Diesbez�glich habe sich die Situation gegen�ber dem Zeitpunkt der erstmaligen Rentenzusprechung am 14. Juli 1999 erheblich gebessert, und es sei ein stabiler Zustand eingetreten, der keine medizinischen Behandlungen mehr erfordere. Eine unfallfremde, zus�tzliche relevante Einschr�nkung der Arbeitsf�higkeit durch das Schulter-Arm-Syndrom verneinte es, da auf jeden Fall feststehe, dass die Beschwerdef�hrerin eine T�tigkeit, bei der sie den rechten Arm und die rechte Hand nur minimal oder nicht einsetzen m�sse, vollzeitlich aus�ben k�nne. Eine weitergehende, durch die Schulter-Arm-Problematik bedingte Einschr�nkung in der Arbeitsf�higkeit ergebe sich aus den Berichten von Dr. med. H.________ nicht.
2.2 Die SUVA ermittelte im Anschluss an die kreis�rztliche Abschlussuntersuchung durch Dr. med. T.________ (Bericht vom 21. August 2000) f�r die Unfallfolgen an der rechten Hand eine Invalidit�t von 25 %. Im erw�hnten Bericht vom 21. August 2000 f�hrt der Kreisarzt Dr. med. T.________ rheumatologische Beschwerden an, ausgehend von der Halswirbels�ule im Sinne eines Schulter-Arm-Syndroms, welches unfallfremd sei. Dr. med. D. H.________, leitender Arzt Orthop�die/Handchirurgie der Klinik Z.________, erw�hnt im Bericht vom 3. Oktober 2001, die Beschwerden im Bereich der rechten Schulter-Arm-Problematik h�tten eher zugenommen. Die Beschwerden seien derart, dass die Beschwerdef�hrerin eine Haushalthilfe habe anstellen m�ssen, da s�mtliche schwereren T�tigkeiten im Haushalt nicht mehr durchgef�hrt werden k�nnten. Wie bereits im Bericht vom 13. M�rz 2001 festgehalten, m�sse die Beschwerdef�hrerin in der angestammten T�tigkeit zu 100 % als arbeitsunf�hig betrachtet und die damals ebenfalls bescheinigte 70 - 80%ige Arbeitsunf�higkeit f�r Haushaltsarbeiten k�nne ebenfalls weiterhin best�tigt werden. In diesem Bericht vom 13. M�rz 2001 hatte Dr. med. H.________ bez�glich der Arbeitsf�higkeit von einem station�ren Zustand seit dem 23. M�rz 2000 gesprochen. Als Erwerbst�tige in der angestammten T�tigkeit m�sse die Beschwerdef�hrerin zu 100 % arbeitsunf�hig betrachtet werden, als Hausfrau best�nden massive Einschr�nkungen, die im Rahmen von 70 - 80 % Arbeitsunf�higkeit l�gen. Nachdem sowohl der Kreisarzt Dr. med. T.________ wie auch Dr. med. H.________ ein unfallfremdes Schulter-Arm-Syndrom diagnostizieren, kann nicht ausgeschlossen werden, dass dieses unfallfremde Leiden zus�tzlich eine Einschr�nkung in der Arbeitsf�higkeit zur Folge hat. Diesbez�glich sind die Akten, namentlich die Berichte des Dr. med. H.________ zu wenig klar, um die Frage der Arbeitsf�higkeit abschliessend beurteilen zu k�nnen. Die Sache geht daher an die IV-Stelle zur�ck, damit diese zus�tzliche medizinische Abkl�rungen in die Wege leite und hernach �ber die Revision der bisher ausgerichteten Invalidenrente neu befinde.
Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass der Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Z�rich vom 25. April 2003 und die Verwaltungsverf�gung vom 18. Oktober 2001 aufgehoben werden, und die Sache an die IV-Stelle des Kantons Z�rich zur�ckgewiesen wird, damit diese im Sinne der Erw�gungen verfahre und hernach �ber den Rentenanspruch ab 1. Dezember 2001 neu verf�ge.