Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=VII%20ZR%20297/64
Timestamp: 2020-01-22 19:26:41
Document Index: 295779802

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 89', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 89', '§ 89', 'BGH', '§ 89']

BGH, 29.05.1967 - VII ZR 297/64 - dejure.org
BGH, 29.05.1967 - VII ZR 297/64
https://dejure.org/1967,631
BGH, 29.05.1967 - VII ZR 297/64 (https://dejure.org/1967,631)
BGH, Entscheidung vom 29.05.1967 - VII ZR 297/64 (https://dejure.org/1967,631)
BGH, Entscheidung vom 29. Mai 1967 - VII ZR 297/64 (https://dejure.org/1967,631)
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Unterscheidung zwischen dem begründeten Anlass zur Kündigung und einem wichtigen Kündigungsgrund im Handelsrecht - Bewertung von Vorteilen aus fortbestehender Geschäftsverbindung mit vom Kläger geworbenen Kunden auch nach Beendigung des Handelsvertreterverhältnisses - ...
NJW 1967, 2153
MDR 1967, 832
VersR 1967, 703
BB 1967, 776
DB 1967, 1173
Die Vorabentscheidung über den Grund eines Ausgleichsanspruchs setzt voraus, daß sämtliche Voraussetzungen des § 89 b Abs. 1 Satz 1 Nrn. l-3 HGB gegeben sind (BGH, Urteile vom 29. Mai 1967 - VII ZR 297/64 = NJW 1967, 2153 unter II und vom 11. März 1982 - I ZR 27/80 = NJW 1982, 1757 unter II 2).
Danach genügt es, daß der Handelsvertreter durch das Verhalten des Unternehmers in eine für ihn nach Treu und Glauben nicht haltbare Lage kommt (BGH, Urt. v. 29.05.1967 - VII ZR 297/64, NJW 67, 2153;… Urt. v. 28.11.1975 - I ZR 138/74, NJW 76, 671).
Ein solcher Grundsatz ist insbesondere der Entscheidung BGH a.a.O. NJW 67, 2153 nicht zu entnehmen.
BGH, 09.05.1984 - IVa ZR 234/82
Verfügung über Miterben-Anteile an dem Nachlaß durch den Testamentsvollstrecker; …
Dafür reicht vielmehr die hohe Wahrscheinlichkeit aus, die das Berufungsgericht hier annimmt (zum Beisp. BGH, Urteil vom 27.4.1956 - VI ZR 23/55 - NJW 1956, 1236; Urteil vom 29.5.1967 - VII ZR 297/64 = NJW 1967, 2153, 2154; Urteil vom 28.5.1968 - VI ZR 37/67 = NJW 1968, 2105 und ständig).
Dies wird von der Rechtsprechung für den Anspruch auf Handelsvertreterausgleich dahin konkretisiert, dass ein Grundurteil dann ergehen darf, wenn sämtliche Voraussetzungen eines Handelsvertreterausgleichs positiv festgestellt sind, insbesondere wenn mit hoher Wahrscheinlichkeit dem Unternehmer nach Vertragsende erhebliche Vorteile aus der Handelsvertretertätigkeit verbleiben und wenn feststeht, dass ein Anspruch auch der Billigkeit entspricht (vgl. z.B. BGH, Urteil vom 29.5.1967 - VII ZR 297/64, Rz. 16 ff;… Urteil vom 4.6.1986 - I ZR 161/84, Rz. 11;… Urteil vom 13.8.2015 - VII ZR 90/14, Rz. 40).
LG Nürnberg-Fürth, 27.11.2018 - 2 HKO 10103/12
Ausgleichsanspruch, Durchgeführte Beweisaufnahme, Parteivernehmung, …
Der Kammer ist Entscheidung BGH, Urteil vom 29. Mai 1967 - VII ZR 297/64 bekannt.
Sämtliche Voraussetzungen des § 89 b Abs. 1 HGB müssen vorliegen, um den Ausgleichsanspruch dem Grunde nach bejahen zu können; insbesondere rechtfertigt sich ein Grundurteil nur dann, wenn mit hoher Wahrscheinlichkeit der Unternehmer erhebliche Vorteile aus der Geschäftsverbindung mit den vom Handelsvertreter geworbenen Kunden nach der Beendigung des Vertretervertrages hat, § 89 b Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 HGB(BGH, Urt. v. 29.5.1967 - VII ZR 297/64, NJW 1967, 2153, 2154;… Urt. v. 11.3.1982 - I ZR 27/80, NJW 1982, 1757, 1759).
18 Allerdings müssen nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (NJW 1967, 2153; NJW 1982, 1757 = MDR 1982, 821 = VersR 1982, 647; NJW 1996, 848 = MDR 1996, 371 = VersR 1996, 627) sämtliche Voraussetzungen des § 89 b Absatz 1 HGB vorliegen, um einen Ausgleichsanspruch auch nur dem Grunde nach bejahen zu können.