Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=RGZ%2080,%20175
Timestamp: 2020-03-31 03:04:59
Document Index: 311272425

Matched Legal Cases: ['§ 328', '§ 330', '§ 331', '§ 332', '§ 2270', 'BGH']

RG, 08.10.1912 - Rep. II. 133/12 - dejure.org
RG, 08.10.1912 - Rep. II. 133/12
https://dejure.org/1912,85
RG, 08.10.1912 - Rep. II. 133/12 (https://dejure.org/1912,85)
RG, Entscheidung vom 08.10.1912 - Rep. II. 133/12 (https://dejure.org/1912,85)
RG, Entscheidung vom 08. Januar 1912 - Rep. II. 133/12 (https://dejure.org/1912,85)
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Gesellschaft m. b. H. Bestimmung üb. einen Gesellschaftsanteil auf Todesfall.
RGZ 80, 175
Dies ist auch der Standpunkt, der ständig in der höchstrichterlichen Rechtsprechung unter der Geltung des Bürgerlichen Gesetzbuches vertreten worden ist (…RG in SeuffArch aaO; RGZ 80, 175; 106, 1; Warn Rspr 25, 126 [Für die Vollmacht]; HRR 1930, 1464; KG in KGJ 41, A 162).
Wie in RGZ 80, 175 [177] ausgesprochen worden ist, ist schon lange vor dem Inkrafttreten des Bürgerlichen Gesetzbuches das Bedürfnis hervorgetreten, durch Vertrag unter lebenden Zwecke zu erreichen, welche die Zuwendung von Todes wegen, in dem damals entschiedenen Fall das Vermächtnis, verfolgt.
Vielmehr sollte die Gesellschafterstellung des Erblassers an beiden Gesellschaften (vgl. RGZ 36, 139) mit seinem Tode unmittelbar (§ 328 Abs. 1, § 330 Satz 2, § 331 Abs. 1 BGB) auf den vom Erblasser durch Erklärung gegenüber den anderen Gesellschaftern oder durch Testament (§ 332 BGB) einseitig (§ 2270 Abs. 3 BGB) bestimmten Sohn übergehen (vgl. BGHZ 22, 186 und zur GmbH RGZ 80, 175).