Source: https://www.streifler.de/gesetze/vgv-2016/abschnitt-1/unterabschnitt-1
Timestamp: 2020-05-28 11:40:11
Document Index: 195245804

Matched Legal Cases: ['§1', '§2', '§3', '§4', '§5', '§6', '§7', '§8', '§ 69', '§ 124', '§ 126', '§ 126', '§ 14', '§ 14', '§ 21', '§ 21', '§ 21', '§ 21', '§ 21', '§ 21', '§ 5', '§ 21', '§ 21', '§ 21', '§ 21']

Verordnung über die Vergabe öffentlicher Aufträge, §1 VgV 2016, §2 VgV 2016, §3 VgV 2016, §4 VgV 2016, §5 VgV 2016, §6 VgV 2016, §7 VgV 2016, §8 VgV 2016 | mit Referenzen
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Verordnung über die Vergabe öffentlicher Aufträge (VgV 2016) : Allgemeine Bestimmungen
Für die Vergabe von Bauaufträgen sind Abschnitt 1 und Abschnitt 2, Unterabschnitt 2 anzuwenden. Im Übrigen ist Teil A Abschnitt 2 der Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen in der Fassung der Bekanntmachung vom 31. Januar 2019 (BAnz AT 19.02.2019 B2) anzuwenden.
(12) Bei einem Planungswettbewerb nach § 69
, der zu einem Dienstleistungsauftrag führen soll, ist der Wert des Dienstleistungsauftrags zu schätzen zuzüglich etwaiger Preisgelder und Zahlungen an die Teilnehmer. Bei allen übrigen Planungswettbewerben entspricht der Auftragswert der Summe der Preisgelder und Zahlungen an die Teilnehmer einschließlich des Werts des Dienstleistungsauftrags, der vergeben werden könnte, soweit der öffentliche Auftraggeber diese Vergabe in der Wettbewerbsbekanntmachung des Planungswettbewerbs nicht ausschließt.
(3) Vor einem Ausschluss nach § 124 Absatz 1 Nummer 6
des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen ist dem vorbefassten Unternehmen die Möglichkeit zu geben nachzuweisen, dass seine Beteiligung an der Vorbereitung des Vergabeverfahrens den Wettbewerb nicht verzerren kann.
(1) Der öffentliche Auftraggeber dokumentiert das Vergabeverfahren von Beginn an fortlaufend in Textform nach § 126b
des Bürgerlichen Gesetzbuchs, soweit dies für die Begründung von Entscheidungen auf jeder Stufe des Vergabeverfahrens erforderlich ist. Dazu gehört zum Beispiel die Dokumentation der Kommunikation mit Unternehmen und interner Beratungen, der Vorbereitung der Auftragsbekanntmachung und der Vergabeunterlagen, der Öffnung der Angebote, Teilnahmeanträge und Interessensbestätigungen, der Verhandlungen und der Dialoge mit den teilnehmenden Unternehmen sowie der Gründe für Auswahlentscheidungen und den Zuschlag.
(2) Der öffentliche Auftraggeber fertigt über jedes Vergabeverfahren einen Vermerk in Textform nach § 126b
des Bürgerlichen Gesetzbuchs an. Dieser Vergabevermerk umfasst mindestens Folgendes:
bei Verhandlungsverfahren und wettbewerblichen Dialogen die in § 14 Absatz 3
genannten Umstände, die die Anwendung dieser Verfahren rechtfertigen,
bei Verhandlungsverfahren ohne vorherigen Teilnahmewettbewerb die in § 14 Absatz 4
genannten Umstände, die die Anwendung dieses Verfahrens rechtfertigen,
(3) Der Vergabevermerk ist nicht erforderlich für Aufträge auf der Grundlage von Rahmenvereinbarungen, sofern diese gemäß § 21 Absatz 3 oder
§ 21 Rahmenvereinbarungen § 21 Rahmenvereinbarungen , Abs. 3
gemäß § 21 Absatz 4 Nummer 1
§ 21 Rahmenvereinbarungen § 21 Rahmenvereinbarungen , Abs. 4
geschlossen wurden. Soweit die Vergabebekanntmachung die geforderten Informationen enthält, kann sich der öffentliche Auftraggeber auf diese beziehen.
(6) § 5
§ 21 Rahmenvereinbarungen§ 21 Rahmenvereinbarungen, Abs. 3
§ 21 Rahmenvereinbarungen§ 21 Rahmenvereinbarungen, Abs. 4