Source: https://busch-cordes.de/kollektives-arbeitsrecht
Timestamp: 2020-02-25 02:41:04
Document Index: 278068032

Matched Legal Cases: ['§ 29', '§ 29', '§ 29', '§ 34', '§ 35', '§ 36', '§ 33', '§ 87', '§ 87', '§ 99', '§ 102', '§ 87', '§ 90', '§ 91', '§ 94', '§ 99', '§ 99', '§ 100', '§ 102']

busch | cordes rechtsanwälte - Kollektives Arbeitsrecht
MAVO für Dienstgeber - Grundlagen: Basiswissen, aktuelle Rechtsfragen, MAVO-Reform 2017
Auf kirchliche katholische Dienstgeber findet nicht das Betriebsverfassungsgesetz Anwendung, sondern die MAVO. Mit diesem Seminar vermitteln wir Ihnen die Grundlagen der MAVO. Dabei berücksichtigen wir besonders die durch die aktuelle MAVE-Reform beschlossenen Änderungen. Inzwischen ist die "MAVO-Novelle", welche durch die Vollversammlung der Bischöfe am 19. Juni 2017 verabschiedet worden ist, in zahlreichen Bistümern in Kraft getreten.
Wir beleuchten die rechtlichen Grundlagen und den Regelungsgehalt der MAVO. Wie kommt eine Mitarbeitervertretung (MAV) zustande? Was darf sie? Was muss sie? Wie häufig darf die MAV tagen? Wie teuer darf die MAV sein? Welche Pflichtverletzungen der MAV können durch den Dienstgeber sanktioniert werden? Gefühlt tagen die MAVen viel zu oft und viel zu lang. Wo sind die Grenzen? Gibt es Grenzen? Was hat sich durch die "neue" MAVO geändert?
Wir beschäftigen uns insbesondere mit den Mitwirkungs- und Beteiligungsrechten der MAV. Dabei legen wir den Schwerpunkt auf die Bereiche, die nach unserer Erfahrung in der Praxis zu Auseinandersetzungen führen wie z. B. die Informationspflicht des Dienstgebers über die wirtschaftlichen Angelegenheiten, die Freistelllungen von Mitarbeitern für die MAV-Tätigkeit, das Anhörungsverfahren im Vorfeld geplanter Kündigungen, die Mitbestimmung bei der Dienstplangestaltung sowie der Lage der Dienste usw.
In dem Seminar bereiten wir die teilweise sehr komplexen juristischen Probleme durch konkrete Fallbeispiele verständlich auf. Wir geben Ihnen Tipps für bewährte Taktiken beim Umgang mit Mitarbeitervertretungen und stellen die aktuelle Rechtsprechung dar.
MAVO-Reform 2017 - Darstellung der Auswirkungen
Pflichtverletzungen der MAV - Sanktionsmöglichkeiten
Anhörung, Mitberatung, Zustimmung, Vorschlagsrecht und Antragsrecht gem. §§ 29 - 37 MAVO
MAVO für Dienstgeber - Vertiefung: Formen der Beteiligung gem. §§ 29 - 37 MAVO
Die Mitarbeiter kirchlicher katholischer Einrichtungen wählen eine Mitarbeitervertretung (MAV), die bei Entscheidungen des Dienstgebers beteiligt wird. Das Nähere regelt die Mitarbeitervertretungsordnung (MAVO).
Zahlreiche unternehmerische Entscheidungen erfordern die Beteiligung der MAV. Die MAVO regelt folgende Formen der Beteiligung: Anhörung und Mitberatung, Vorschlagsrecht, Zustimmung und Antragsrecht.
Für eine rechtssichere Unternehmens- und Personalführung ist es für Geschäftsführer, Einrichtungsleiter, Personalleiter und Mitarbeiter der Personalabteilung von essentieller Bedeutung, die einzelnen Mitbestimmungsrechte zu kennen.
Mit diesem MAVO-Vertiefungsseminar vermitteln wir die Mitbestimmungsrechte der MAV, erläutern die in der Praxis bestehenden Streitpunkte, stellen die aktuelle Rechtsprechung dar und vermitteln taktisches Vorgehen.
Darstellung der Formen der Beteiligungen
Anhörung und Mitberatung gem. § 29 MAVO
Anhörung und Mitberatung bei ordentlicher Kündigung
Anhörung und Mitberatung bei Massenentlassungen
Anhörung und Mitberatung bei außerordentlicher Kündigung
Darstellung des Zustimmungsverfahrens
Zustimmungsverfahren bei Einstellungen - § 34 MAVO
Zustimmungsverfahren bei sonstigen persönlichen Angelegenheiten - § 35 MAVO
Zustimmungsverfahren bei Angelegenheiten der Dienststelle - § 36 MAVO
Vorgehen bei der Zustimmungsverweigerung durch die MAV
§ 33 Abs. 5 MAVO - vorläufige Regelungen bei dringenden Angelegenheiten
Vorschlagsrecht und Antragsrecht
Pflichtverletzungen von Mitarbeitervertretungen – Reaktions- und Sanktionsmöglichkeiten des Dienstgebers
In der Regel läuft die Zusammenarbeit zwischen Dienstgeber und Mitarbeitervertretung streitfrei, pragmatisch und zum Wohle der Einrichtung. Es gibt aber besondere Konfliktsituationen zwischen Dienstgeber und Mitarbeitervertretungen. Teilweise ist eine angemessene und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Mitarbeitervertretungen oder einzelnen Mitgliedern der Mitarbeitervertretung nicht möglich. Die Mitarbeitervertretung blockiert personelle Maßnahmen. Die Tagungs- und Vorbereitungszeiten der Mitglieder der MAV sind erheblich höher als in anderen Einrichtungen. Die MAV verweigert regelmäßig die Zustimmung und erzwingt so die kostenintensive Durchführung von kirchlichen Arbeitsgerichtsverfahren oder Einigungsstellenverfahren. Bisweilen ist nicht erkennbar, ob Tätigkeiten der MAV noch vom Mandat abgedeckt sind oder eine pflichtwidrige Arbeitsbefreiung darstellen.
Für Geschäftsführer, Einrichtungsleiter, Personalleiter oder Mitarbeiter der Personalabteilung bieten wir dieses Seminar an.
Grundlagen der vertrauensvollen Zusammenarbeit
Pflicht der MAV zur Kommunikation mit den Dienstgebern
Sanktionsmöglichkeiten des Dienstgebers im Überblick
Abmahnung, außerordentliche Kündigung von MAV-Mitgliedern, Schadensersatzansprüche
Ausspruch des Misstrauens der Mitarbeiterversammlung
Auflösung der MAV durch kirchliche Gerichte für Arbeitssachen
Arbeitsbefreiung und Abmeldepflicht der Mitglieder der MAV
Umfang und Dauer der Arbeitsbefreiung
Einflussnahme des Dienstgebers auf Zeitpunkt der MAV-Tätigkeit
Abmeldepflichten und Sanktionsmöglichkeiten bei Verletzung von Abmeldepflichten
MAV-Tätigkeit außerhalb der Arbeitszeit
Kostentragung der MAV-Tätigkeit
Sachmittel und Büropersonal
Kosten für die Beiziehung sachkundiger Personen
Kosten der Beauftragung eines Bevollmächtigten in Verfahren vor der Einigungsstelle oder vor den kirchlichen Gerichten
Blockade von personellen Maßnahmen durch die MAV und Reaktionsmöglichkeiten des Dienstgebers
Verstöße der MAV gegen die Geheimhaltungspflicht
Betriebsverfassungsrecht für Arbeitgeber der Gesundheits- und Sozialwirtschaft - Grundlagen: Basiswissen, aktuelle Rechtsprechung
Als Geschäftsführer, Einrichtungsleiter, Justiziar, Personalleiter oder Personalreferent eines Trägers der Gesundheits- und Sozialwirtschaft stehen Sie regelmäßig im Austausch mit den Betriebsräten Ihres Unternehmens. In der Personalarbeit müssen Sie regelmäßig prüfen, ob in personellen oder sozialen Angelegenheiten Mitbestimmungsrechte des Betriebsrates gemäß Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG) berührt werden. Ihre Betriebsräte lassen sich regelmäßig aus- und fortbilden und machen immer offensiver und kostenintensiver ihre Mitbestimmungsrechte geltend. Die Zusammenarbeit - bisweilen auch Auseinandersetzungen - mit dem Betriebsrat können einen erheblichen Teil Ihrer Arbeitszeit binden.
Neben dem juristischen Handwerkszeug zum Betriebsverfassungsgesetz vermitteln wir Ihnen daher taktische Strategien im Umgang mit dem Betriebsrat.
Mit unserem Seminar vermitteln wir Ihnen die Grundlagen des Betriebsverfassungsgesetzes. Wir stellen die rechtlichen Grundlagen und Regelungsinhalte des BetrVG dar. Wir erläutern Ihnen die Mitbestimmungsrechte des Betriebsrates und stellen die in der Praxis von Krankenhäusern und Unternehmen der Sozialwirtschaft häufig anzutreffenden Streitpunkte mit Lösungsmöglichkeiten dar. Im Weiteren bieten wir einen Überblick über die aktuelle Rechtsprechung des BAG und der Landesarbeitsgerichte zum Betriebsverfassungsrecht.
Der Betriebsrat - Aufgaben und Stellung
Freistellung und Sachkosten (Seminare, Büro, Personal, rechtsanwaltliche Beratung etc.)
Aus- und Fortbildung von Betriebsräten
Kündigungsschutz des Betriebsrates und des Wahlvorstandes
Einführung in die Mitbestimmung in sozialen Angelegenheiten: Arbeitszeitmodelle, Überstunden, Mitarbeiterüberwachung, Vergütungsmodelle etc.
Einführung in die Mitbestimmung in personellen Angelegenheiten: Personalplanung
Einstellung, Inhalt und Form der Unterrichtung des Betriebsrates
Durchführung des Zustimmungsersetzungsverfahrens vor dem Arbeitsgericht
Taktik im Umgang mit Betriebsräten
Kündigung und Abmahnung von Mitgliedern des Betriebsrats
Betriebsverfassungsrecht für Arbeitgeber der Gesundheits- und Sozialwirtschaft – Vertiefung: Mitbestimmung in sozialen und personellen Angelegenheiten, Kündigungen (§§ 87 – 105 BetrVG)
In unserem Seminar stellen wir die Mitbestimmungsrechte des Betriebsrats in sozialen Angelegenheiten gem. § 87 BetrVG, bei personellen Einzelmaßnahmen gem. §§ 99 - 101 BetrVG und bei Kündigungen gem. §§ 102 - 105 BetrVG vertieft dar. Zudem präsentieren wir Ihnen die aktuelle Rechtsprechung hierzu. Wir vermitteln Ihnen das Verständnis für die Mitbestimmungsrechte des Betriebsrates und erläutern die in der Praxis bestehenden Streitpunkte. Aufgrund unserer umfangreichen Erfahrungen in der betriebsverfassungsrechtlichen Beratung von Arbeitgebern geben wir Ihnen Tipps zum taktischen Vorgehen beim Umgang mit Betriebsräten.
Mitbestimmung gem. § 87 BetrVG:
Arbeitszeitmodelle, Überstunden
Vergütungsmodelle etc.
technische Überwachungseinrichtungen / Softwarelösungen
Einrichtung und Betrieb einer Facebookseite
Unterrichtungs- und Beratungsrechte des Betriebsrats bei Baumaßnahmen gem. § 90 BetrVG
Mitbestimmungsrecht gem. § 91 BetrVG (Belastung der Arbeitnehmer durch Änderungen der Arbeitsplätze)
Mitbestimmungsrechte bei der Einführung von Personalfragebögen gem. § 94 BetrVG
Mitbestimmung in personellen Angelegenheiten gem. § 99 BetrVG: Einstellung, Eingruppierung, Umgruppierung, Versetzung
Zustimmungsverweigerungsgründe gem. § 99 Abs. 2 BetrVG
Vorläufige personelle Maßnahmen gem. § 100 BetrVG
Mitbestimmung bei Kündigungen gem. §§ 102 - 105 BetrVG
Pflichtverletzungen von Betriebsräten – Reaktions- und Sanktionsmöglichkeiten des Arbeitgebers
Das Betriebsverfassungsgesetz postuliert den Grundsatz der vertrauensvollen Zusammenarbeit. Die Zusammenarbeit soll zum Wohle der Arbeitnehmer und des Betriebs erfolgen. Bisweilen vermissen Arbeitgeber bei Betriebsräten diese vertrauensvolle Zusammenarbeit. Die Zusammenarbeit zwischen Arbeitgeber und Betriebsrat ist von regelmäßigen Auseinandersetzungen, zahllosen arbeitsgerichtlichen Beschlussverfahren, kostenintensiven Einigungsstellenverfahren und einer Blockadehaltung durch den Betriebsrat geprägt.
In derartigen Konfliktsituationen fragen sich viele Arbeitgeber, wie mit dem Betriebsrat umgegangen werden kann. Wie soll auf die zahllosen Provokationen und Eskalationen von Seiten des Betriebsrates durch den Arbeitgeber reagiert werden und welche Sanktionsmöglichkeiten stehen zur Verfügung?
Das Seminar richtet sich an Geschäftsführer, Personalleiter und an Mitarbeiter von Personalabteilungen. Diese sind regelmäßig Ansprechpartner und auch Sparringspartner von Betriebsräten.
In diesem Seminar möchten wir Ihnen das Handwerkszeug vermitteln, um auch mit konfliktfreudigen Betriebsräten erfolgreich umgehen zu können.
Kommunikationsverweigerung des Betriebsrates - Wie ist vorzugehen?
Sanktionsmöglichkeiten des Arbeitgebers im Überblick
Ausschluss eines Mitglieds aus dem Betriebsrat oder die Auflösung des Betriebsrates
Darstellung der Rechtsprechung zur Verletzung gesetzlicher Pflichten
Arbeitsbefreiung und Abmeldepflicht des Betriebsrates
Abmeldepflichten des Betriebsrates sowie Sanktionsmöglichkeiten bei Verletzung von Abmeldepflichten
Verhinderungen überflüssiger Schulungs- und Bildungsveranstaltungen
Unterrichtungspflicht gegenüber dem Arbeitergeber
Nicht erforderliche Schulungsinhalte
Möglichkeiten der Einflussnahme des Arbeitgebers auf zeitliche Lage der Schulungsveranstaltung
Möglichkeiten des Rechtsschutzes per einstweiliger Verfügung
Kostentragung der Betriebsratstätigkeit
Sachmittel- und Büropersonal
Kosten bei Rechtstreitigkeiten
Beauftragung eines Sachverständigen durch den Betriebsrat
Ausschluss der Kostentragungspflicht bei offensichtlicher Aussichtslosigkeit oder Mutwilligkeit
Regelmäßige Verweigerung der Zustimmung bei Einstellung, Versetzungen und Kündigungen
Mitbestimmung bei der Einstellung und Versetzung durch den Arbeitgeber
Gründe des Betriebsrates für die Versagung der Zustimmung
Verstöße des Betriebsrates gegen die Geheimhaltungspflicht
Betroffener Personenkreis der Schweigepflicht
Sanktionen durch den Arbeitgeber bei Verstößen durch Mitglieder des Betriebsrates