Source: http://www.servat.unibe.ch/dfr/bger/190211_5A_113-2019.html
Timestamp: 2020-02-21 10:09:26
Document Index: 134929353

Matched Legal Cases: ['BGer', 'BGer', 'Art. 394', 'Art. 395', 'Art. 72', 'Art. 75', 'Art. 76', 'Art. 90', 'Art. 42', 'Art. 66']

DFR - BGer 5A_113/2019 vom 11.02.2019
BGer 5A_113/2019 vom 11.02.2019
1. Mit Entscheid vom 15. November 2018 errichtete die KESB Emmental für den Beschwerdeführer eine Vertretungsbeistandschaft mit Einkommens- und Vermögensverwaltung gemäss Art. 394 Abs. 1 i.V.m. Art. 395 Abs. 1 ZGB und ernannte B.________ zu seinem Beistand.
2. Gegen den angefochtenen Entscheid ist die Beschwerde an das Bundesgericht grundsätzlich zulässig (Art. 72 Abs. 2 lit. b Ziff. 6, Art. 75, Art. 76, Art. 90 BGG). Da es sich bei der Eingabe des Beschwerdeführers um eine Farbkopie handelt, fehlt die eigenhändige Unterschrift. Angesichts des Ausgangs des Verfahrens ist auf eine Rückweisung zur Verbesserung (Art. 42 Abs. 5 BGG) zu verzichten.
3. Der Beschwerdeführer stellt keine Anträge. Er stört sich offenbar an den obergerichtlichen Erwägungen, in denen ihm das Fehlen eines gehörigen Antrags und einer gehörigen Begründung vorgeworfen wurden. Er macht aber weder geltend, er habe genügende Anträge gestellt und seine kantonale Beschwerde genügend begründet, noch legt er auch nur ansatzweise dar, inwiefern das Obergericht überspitzte Anforderungen an das Antrags- und Begründungserfordernis gestellt haben soll. Dafür genügt nicht, wenn er sinngemäss ausführt, es sei für ihn als Laien wenig sinnvoll, auf die Erwägungen einzugehen. Sodann übergeht er, dass ihm das Obergericht Gelegenheit zur Verbesserung bzw. Ergänzung gegeben hat.
4. Auf die Erhebung von Gerichtskosten ist zu verzichten (Art. 66 Abs. 1 BGG).