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Timestamp: 2013-12-06 03:38:39
Document Index: 337413523

Matched Legal Cases: ['Art. 1', 'Art. 2', 'Art. 3', 'Art. 41', 'Art. 5', 'Art. 16']

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420.1Bundesgesetz über die Förderung der Forschung und der Innovation(Forschungs- und Innovationsförderungsgesetz, FIFG)1vom 7. Oktober 1983 (Stand am 1. September 2013)Die Bundesversammlung der Schweizerischen Eidgenossenschaft,gestützt auf Artikel 64 der Bundesverfassung2, 3 nach Einsicht in eine Botschaft des Bundesrates vom 18. November 19814,beschliesst:1. Kapitel: Allgemeines1. Abschnitt: Zweck und GrundsätzeArt. 1 ZweckMit diesem Gesetz will der Bund:a.1die wissenschaftliche Forschung und die wissenschaftsbasierte Innovation fördern sowie die Auswertung und Verwertung der Forschungsergebnisse unterstützen;b.die Zusammenarbeit der Forschungsorgane überwachen und, wenn nötig, regeln;c.2die effiziente Verwendung der Bundesmittel für die Forschung und die Innovation sicherstellen.1 Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 25. Sept. 2009, in Kraft seit 1. Jan. 2011 (AS 2010 651; BBl 2009 469).2 Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 25. Sept. 2009, in Kraft seit 1. Jan. 2011 (AS 2010 651; BBl 2009 469).Art. 2 Grundsätze1 Bei der Planung ihrer Tätigkeit und bei der Verwendung der Bundesmittel legen die Forschungsorgane Dringlichkeiten fest und setzen Schwerpunkte. Sie achten dabei namentlich auf:a.die wissenschaftliche Qualität der Forschung;b.die Vielfalt der wissenschaftlichen Meinungen und Methoden;c.eine enge Verbindung von Lehre und Forschung;d.1ein ihren Aufgaben entsprechendes Verhältnis von Grundlagenforschung und anwendungsorientierter Forschung und Entwicklung;e.die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und die Erhaltung eines qualifizierten Forschungspotentials;f.2den Beitrag zur nachhaltigen Nutzung der Ressourcen;g.3die internationale Zusammenarbeit in Wissenschaft, Technologie und Innovation.2 Bei der Innovationsförderung achten die Forschungsorgane zudem auf den Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit, Wertschöpfung und Beschäftigung in der Schweiz.41 Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 25. Sept. 2009, in Kraft seit 1. Jan. 2011 (AS 2010 651; BBl 2009 469).2 Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 25. Sept. 2009, in Kraft seit 1. Jan. 2011 (AS 2010 651; BBl 2009 469).3 Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 25. Sept. 2009, in Kraft seit 1. Jan. 2011 (AS 2010 651; BBl 2009 469).4 Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 25. Sept. 2009, in Kraft seit 1. Jan. 2011 (AS 2010 651; BBl 2009 469).Art. 3 Freiheit von Lehre und ForschungDie Freiheit von Lehre und Forschung bleibt gewährleistet.2. Abschnitt: Geltungsbereich und ForschungsorganeArt. 41Geltungsbereich1 Dieses Gesetz gilt für die Forschungsorgane, soweit sie für die Forschung und Innovation Bundesmittel verwenden.2 Die Bestimmungen über die Förderung der Innovation gelten auch für Hochschulen, die nicht Forschungsorgane im Sinne von Artikel 5 sind, und für nicht kommerziell ausgerichtete Forschungsstätten, soweit sie im Rahmen der Innovationsförderung Bundesmittel erhalten.1 Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 25. Sept. 2009, in Kraft seit 1. Jan. 2011 (AS 2010 651; BBl 2009 469).Art. 5 ForschungsorganeForschungsorgane sind:a.1die Institutionen der Forschungsförderung: 1.der Schweizerische Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (Schweizerischer Nationalfonds),2.der Verbund der schweizerischen Akademien (Akademien der Wissenschaften Schweiz), bestehend aus: -der Akademie der Naturwissenschaften Schweiz (SCNAT)-der Schweizerischen Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften (SAGW)-der Schweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW)-der Schweizerischen Akademie der Technischen Wissenschaften (SATW);b.2die Organe der Hochschulforschung:1.die Eidgenössischen Technischen Hochschulen und die Forschungsanstalten des ETH-Bereichs,2.die nach dem Universitätsförderungsgesetz vom 8. Oktober 19993 beitragsberechtigten Universitäten und Universitätsinstitutionen,3.die nach dem Fachhochschulgesetz vom 6. Oktober 19954 beitragsberechtigten Fachhochschulen;c.die Bundesverwaltung, soweit sie: 1.für die Erfüllung ihrer Aufgabe selbst Forschung durchführt,2.Forschung in Auftrag gibt oder unmittelbar unterstützt oder weitere Forschungsmassnahmen trifft,3.5Aufgaben der Innovationsförderung wahrnimmt;d.6die Kommission für Technologie und Innovation (KTI, Art. 16e).1 Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 5. Okt. 2007, in Kraft seit 25. Febr. 2008 (AS 2008 433; BBl 2007 1223).2 Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 5. Okt. 2007, in Kraft seit 25. Febr. 2008 (AS 2008 433; BBl 2007 1223).3 SR 414.204 SR 414.715 Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 25. Sept. 2009, in Kraft seit 1. Jan. 2011 (AS 2010 651; BBl 2009 469).6 Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 25. Sept. 2009, in Kraft seit 1. Jan. 2011 (AS 2010 651;