Source: https://www.rechtslupe.de/stichworte/vbl
Timestamp: 2019-12-07 06:54:07
Document Index: 298343259

Matched Legal Cases: ['§ 32', '§ 2', '§ 79', '§ 79', '§ 1', '§ 18', '§ 18', '§ 18', '§ 37', '§ 32', '§ 33', '§ 1', '§ 37']

VBL | Rechtslupe
Nach dem 1.01.2013 von der VBL erteil­te Ver­sor­gungs­aus­kunft sind nicht ver­wert­bar, solan­ge sie inhalt­lich auf einer Zugrun­de­le­gung geschlechts­spe­zi­fi­scher Bar­wert­fak­to­ren beru­hen. Wie der Bun­des­ge­richts­hof bereits ent­schie­den hat, führt das von der VBL auf der Grund­la­ge von § 32 a Abs. 2 Satz 2 VBLS prak­ti­zier­te Ver­fah­ren zur Ermitt­lung des Aus­gleichs­werts bei der inter­nen Tei­lung
Die Ange­stell­ten und Arbei­tern der an der Ver­sor­gungs­an­stalt des Bun­des und der Län­der (VBL) betei­lig­ten Arbeit­ge­ber haben weder einen Anspruch auf eine bei Fort­gel­tung des vor der Sys­tem­um­stel­lung gel­ten­den Sat­zungs­rechts der VBL bestehen­de Ver­sor­gungs­ren­te, noch ist die VBL ver­pflich­tet, die Star­gut­schrift min­des­tens in Höhe einer nach § 2 BetrAVG und dem
Ver­sor­gungs­an­stalt des Bun­des und der Län­der – und die Start­gut­schrif­ten für ren­ten­fer­ne Ver­si­cher­te
Die in § 79 Abs. 1 der Sat­zung der Ver­sor­gungs­an­stalt des Bun­des und der Län­der (VBLS) getrof­fe­ne Rege­lung, nach der in jedem Jahr der Pflicht­ver­si­che­rung ledig­lich 2,25% der Voll­ren­te erwor­ben wer­den, führt auch unter Berück­sich­ti­gung der mit der 17. Sat­zungs­än­de­rung von Janu­ar 2012 ergänz­ten Bestim­mung des § 79 Abs. 1a VBLS
Der Bun­des­ge­richts­hof hat auch die geän­der­te Start­gut­schrif­ten­re­ge­lung der Ver­sor­gungs­an­stalt des Bun­des und der Län­der (VBL) für ren­ten­fer­ne Ver­si­cher­te für unwirk­sam erklärt. Die Ver­sor­gungs­an­stalt des Bun­des und der Län­der (VBL) hat die Auf­ga­be, Ange­stell­ten und Arbei­tern der an ihr betei­lig­ten Arbeit­ge­ber des öffent­li­chen Diens­tes im Wege pri­vat­recht­li­cher Ver­si­che­rung eine zusätz­li­che Alters‑,
Die unter­blie­be­ne Anmel­dung bei der VBL
Nach § 1 Abs. 1 Satz 3 BetrAVG hat der Arbeit­ge­ber für die Erfül­lung der von ihm zuge­sag­ten Leis­tun­gen auch dann ein­zu­ste­hen, wenn die Durch­füh­rung der betrieb­li­chen Alters­ver­sor­gung nicht unmit­tel­bar über ihn erfolgt (Ver­schaf­fungs­pflicht). Die­se Bestim­mung, die durch das Gesetz zur Reform der gesetz­li­chen Ren­ten­ver­si­che­rung und zur För­de­rung eines kapi­tal­ge­deck­ten Alters­vor­sor­ge­ver­mö­gens (Alters­ver­mö­gens­ge­setz –
Gering­wer­ti­ge Ver­sor­gungs­rech­te – und meh­re­re Anrech­te beim glei­chen Ver­sor­gungs­trä­ger
Mit der Aus­übung rich­ter­li­chen Ermes­sens im Rah­men von § 18 Abs. 2 VersAus­glG, wenn der aus­gleichs­pflich­ti­ge Ehe­gat­te meh­re­re Anrech­te bei dem glei­chen betrieb­li­chen Ver­sor­gungs­trä­ger hat (hier: "VBLklas­sik" und "VBLex­tra"), von denen nur eines gering­wer­tig ist, hat­te sich jetzt erneut der Bun­des­ge­richts­hof zu befas­sen: Die Anrech­te "VBLklas­sik" und "VBLex­tra" beru­hen auf unter­schied­li­chen
Ver­sor­gungs­an­rech­te der Pflicht­ver­si­che­rung bei der Ver­sor­gungs­an­stalt des Bun­des und der Län­der einer­seits und bei der Zusatz­ver­sor­gungs­kas­se des Kom­mu­na­len Ver­sor­gungs­ver­bands Baden-Wür­t­­te­m­berg ande­rer­seits sind gleich­ar­tig im Sin­ne des § 18 Abs. 1 VersAus­glG . Gemäß § 18 Abs. 1 VersAus­glG soll das Fami­li­en­ge­richt bei­der­sei­ti­ge Anrech­te glei­cher Art nicht aus­glei­chen, wenn die Dif­fe­renz ihrer Aus­gleichs­wer­te
Nach § 37 Abs. 1 VersAus­glG wird, wenn die aus­gleichs­be­rech­tig­te Per­son ver­stor­ben ist, ein Anrecht der aus­gleichs­pflich­ti­gen Per­son auf Antrag nicht län­ger auf­grund des Ver­sor­gungs­aus­gleichs gekürzt. Die Anpas­sung fin­det nur statt, wenn die aus­gleichs­be­rech­tig­te Per­son die Ver­sor­gung aus dem im Ver­sor­gungs­aus­gleich erwor­be­nen Anrecht nicht län­ger als 36 Mona­te bezo­gen hat (§
Für das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt ist es mit dem Grund­ge­setz ver­ein­bar, dass § 32 VersAus­glG die Anrech­te aus einer Zusatz­ver­sor­gung des öffent­li­chen Diens­tes von den Anpas­sungs­re­ge­lun­gen der §§ 33, 37 Ver­sAuglG zum Ver­sor­gungs­aus­gleich wegen Unter­halts oder Todes aus­schließt. Die Ein­be­zie­hung der Zusatz­ver­sor­gung des öffent­li­chen Diens­tes in den Anwen­dungs­be­reich die­ser Anpas­sungs­vor­schrif­ten wäre zwar
Geschlechts­spe­zi­fi­sche Bar­wert­fak­to­ren im Ver­sor­gungs­aus­gleich
Bei der Berech­nung des Aus­gleichs­werts von Anrech­ten aus der Zusatz­ver­sor­gung des öffent­li­chen Diens­tes dür­fen nur noch geschlechts­neu­tra­le Bar­wert­fak­to­ren ver­wen­det wer­den. Im Ver­sor­gungs­aus­gleich sind die in der Ehe­zeit erwor­be­nen Antei­le von Ver­sor­gungs­an­rech­ten jeweils zur Hälf­te zwi­schen den geschie­de­nen Ehe­gat­ten zu tei­len (§ 1 Abs. 1 VersAus­glG). Den Ehe­zeit­an­teil hat der Ver­sor­gungs­trä­ger in der
Mit der Fra­ge der Rück­über­tra­gung der im Wege des Ver­sor­gungs­aus­gleichs über­tra­ge­nen Ren­ten­an­tei­le in der Zusatz­ver­sor­gung des Öffent­li­chen Diens­tes – also mit der Fra­ge der Anwend­bar­keit von § 37 VersAus­glG auf VBL-Ren­­ten – hat­te sich aktu­ell das Land­ge­richt Karls­ru­he zu befas­sen: Der Klä­ger hat kei­nen Anspruch auf Rück­über­tra­gung der im Wege