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Timestamp: 2017-11-22 14:56:05
Document Index: 72804422

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 119', '§ 268', '§ 362', '§ 426', '§ 432', '§ 741', '§ 742', '§ 749', '§ 752', '§ 753', '§ 1', '§ 10', '§ 91', '§ 97', '§ 308', '§ 517', '§ 519', '§ 520', '§ 708', '§ 711', '§ 1', '§ 44', '§ 182', '§ 109', '§ 88', 'Art. 10', '§ 181']

KG - 07.12.2012, 21 U 20/11 - JuraForum.de
KG – Aktenzeichen: 21 U 20/11
Urteil vom 07.12.2012
Leitsatz: 1. Tilgt der Schuldner eine Darlehensforderung, die durch eine auf seinem Grundstück lastende Grundschuld gesichert wird, erwirbt er aufgrund des der Grundschuldbestellung zugrunde liegendem Sicherungsvertrages einen Anspruch auf Rückgewähr der Grundschuld.
Rechtsgebiete: BGB, ZPO, ZVG
Vorschriften: § 1 BGB, § 119 BGB, § 268 BGB, § 362 BGB, § 426 BGB, § 432 BGB, § 741 BGB, § 742 BGB, § 749 BGB, § 752 BGB, § 753 BGB, § 1 ZPO, § 10 ZPO, § 91 ZPO, § 97 ZPO, § 308 ZPO, § 517 ZPO, § 519 ZPO, § 520 ZPO, § 708 ZPO, § 711 ZPO, § 1 ZVG, § 44 ZVG, § 182 ZVG
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KG – Beschluss, 2 Ws 540/12 Vollz vom 07.12.2012
Die von der Vollzugsanstalt erfolgte förmliche Einstufung eines Gefangenen als &quot;gefährlich&quot; als auch die Anordnung &quot;von Hand-zu-Hand&quot; besitzen wegen ihrer unmittelbaren Regelungswirkung nach außen Maßnahmecharakter und unterliegen damit der gerichtlichen Überprüfung in dem Verfahren nach den §§ 109 ff. StVollzG.
Sie sind als &quot;Minus&quot; zu den besonderen Sicherungsmaßnahmen nach § 88 Abs. 2 StVollzG nicht zu beanstanden, wenn sie durch ausreichende Tatsachen belegt sind.
KG – Beschluss, 1 W 295/11 vom 06.12.2012
1. Ist der Name eines deutschen (zuvor türkischen) Staatsangehörigen durch Verwaltungsakt nach dem NamÄndG geändert worden, verbleibt es bei dem neuen Namen auch dann, wenn der Betroffene auf seinen Antrag durch Beschluss des türkischen Innenministeriums (unter seinem früheren Namen) wiedereingebürgert wird. Das gemäß Art. 10 Abs.1 EGBGB anzuwendende türkische Recht misst einem Statutenwechsel insoweit keine Rückwirkung bei. Der Entscheidung über die Wiedereinbürgerung kommt auch keine namensändernde Funktion zu.
2. Das allgemeine Persönlichkeitsrecht des Betroffenen erfordert es nicht, den früheren Namen als rechtmäßig geführt anzusehen, solange er nicht alle zumutbaren Anstrengungen unternommen hat, (türkische) Personaldokumente mit dem zutreffenden neuen Namen zu erhalten.
KG – Beschluss, 1 W 150/12 vom 04.12.2012
Ist die persönlich haftende Gesellschafterin zweier GmbH &amp; Co KG identisch, muss der Geschäftsführer der GmbH bei einem Rechtsgeschäft zwischen beiden GmbH &amp; Co KG durch diese nicht von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit werden, wenn die Kommanditgesellschaften bereits jeweils der GmbH die Mehrvertretung gestattet haben.
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