Source: https://www.rechtslupe.de/stichworte/jobcenter
Timestamp: 2020-07-15 18:44:44
Document Index: 176899764

Matched Legal Cases: ['§ 6', '§ 6', '§ 178', '§ 178', '§ 95', '§ 6', 'Art. 33', '§ 14', '§ 6', '§ 16']

Jobcenter | Rechtslupe
Der Vor­schlag des zuge­las­se­nen kom­mu­na­len Trä­gers der Grund­si­che­rung für Arbeit­su­chen­de nach § 6c Abs. 1 Satz 4 SGB II, mit dem die­ser der Bun­des­agen­tur Arbeit­neh­me­rin­nen und Arbeit­neh­mer, die nach § 6c Abs. 1 SGB II in sei­nen Dienst über­ge­tre­ten sind, zur Wie­der­ein­stel­lung vor­schlägt, ist – wie die Zustim­mung der vor­ge­schla­ge­nen Arbeit­neh­me­rin­nen und Arbeit­neh­mer
Das Job­cen­ter kann Kos­ten für Berufs­be­klei­dung über­neh­men. Aber All­tags­klei­dung ist aus dem Regel­satz zu beschaf­fen und wird nicht dadurch zu Berufs­klei­dung, dass sie auch in der Berufs­schu­le getra­gen wird. So die Ent­schei­dung des Lan­des­so­zi­al­ge­richts Nie­­der­­sach­­sen-Bre­­men in dem hier vor­lie­gen­den Fall bezüg­lich der Kos­ten­über­nah­me für Klei­dung, die auch pri­vat getra­gen wer­den
Eine Fami­lie, die Grund­si­che­rungs­leis­tun­gen erhält, muss gegen­über dem Job­cen­ter die tat­säch­li­chen Kos­ten der Mie­te offen­le­gen, wenn es sich bei einem Miet­ver­hält­nis wegen vie­ler Indi­zi­en um einen Schein­ver­trag han­delt. Der allei­ni­ge Ver­weis auf den Miet­ver­trag reicht nicht aus. Mit die­ser Begrün­dung hat das Lan­des­so­zi­al­ge­richt Nie­­der­­sach­­sen-Bre­­men in dem hier vor­lie­gen­den Fall das
Die Bun­des­agen­tur für Arbeit ist als Trä­ger­agen­tur des Job­cen­ters nicht nach § 178 Abs. 2 Satz 1 und Satz 4 SGB IX ver­pflich­tet, die bei ihr gebil­de­te Schwer­be­hin­der­ten­ver­tre­tung an dem der Zuwei­sung eines bei der Bun­des­agen­tur für Arbeit unbe­fris­tet beschäf­tig­ten Arbeit­neh­mers zu einem der betei­lig­ten Job­cen­ter vor­aus­ge­hen­den Aus­wahl­ver­fah­ren in der gemein­sa­men Ein­rich­tung zu
Die beim ört­li­chen Job­cen­ter gebil­de­te Schwer­be­hin­der­ten­ver­tre­tung ist vor der Ein­füh­rung neu­er von der Bun­des­agen­tur für Arbeit zen­tral ver­wal­te­ter Ver­fah­ren der Infor­ma­ti­ons­tech­nik nicht zu betei­li­gen. Im Rah­men der gegen­über der Schwer­be­hin­der­ten­ver­tre­tung bestehen­den Betei­li­gungs­pflicht des Arbeit­ge­bers nach § 178 Abs. 2 Satz 1 Halbs. 1 SGB IX (bis zum 31.12 2017: § 95 Abs. 2 Satz
Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat eine Rich­ter­vor­la­ge des Bun­des­ar­beits­ge­richts zur ver­fas­sungs­recht­li­chen Prü­fung, ob § 6c Absatz 1 Satz 1 SGB II in der Fas­sung des Geset­zes zur Wei­ter­ent­wick­lung der Orga­ni­sa­ti­on der Grund­si­che­rung für Arbeit­su­chen­de vom 03.08.2010 bezüg­lich des Über­tritts von Arbeit­neh­mern auf wei­te­re kom­mu­na­le Trä­ger wegen Ver­sto­ßes gegen Arti­kel 12 Absatz 1 des Grund­ge­set­zes
Die Grund­sät­ze der kor­ri­gie­ren­den Rück­grup­pie­rung las­sen sich auf die Stu­fen­zu­ord­nung im Sin­ne einer Rück­stu­fung über­tra­gen, wenn sich die Stu­fen­zu­ord­nung auf eine blo­ße Rechts­an­wen­dung im Rah­men tarif­li­cher Vor­ga­ben beschränkt und nicht auf einer rechts­ge­stal­ten­den Ent­schei­dung, z. B. einer Ermes­sens­aus­übung, beruht . Im Fal­le der kor­ri­gie­ren­den Rück­grup­pie­rung bzw. Rück­stu­fung trägt der Arbeit­ge­ber
Nach Art. 33 Abs. 2 GG hat jeder Deut­sche nach sei­ner Eig­nung, Befä­hi­gung und fach­li­chen Leis­tung glei­chen Zugang zu jedem öffent­li­chen Amte. Damit ist ein grund­rechts­glei­ches Recht auf ermes­­sens- und beur­tei­lungs­feh­ler­freie Ein­be­zie­hung in die Bewer­ber­aus­wahl begrün­det . Er gilt grund­sätz­lich im gesam­ten öffent­li­chen Dienst und trifft dort eine auch für­Ar­beit­neh­mer den
Fach­as­sis­tent im Job­cen­ter – und sei­ne tarif­ver­trag­li­che Funk­ti­ons­stu­fe
Ein Fach­as­sis­tent in einem Job­cen­ter, dem zu jeweils 50 % sei­ner Arbeits­zeit der Außen­dienst im Bereich SGB II und die Ver­fol­gung und Ahn­dung von Ord­nungs­wid­rig­kei­ten über­tra­gen ist, hat kei­nen Anspruch auf eine zwei­te Funk­ti­ons­stu­fe 1 nach dem Tarif­ver­trag für die Arbeit­neh­me­rin­nen und Arbeit­neh­mer der Bun­des­agen­tur für Arbeit (TV-BA) in der Fas­sung des
Die Aus­nut­zung der durch das Teil­­zeit- und Befris­tungs­ge­setz vor­ge­se­he­nen Gestal­tungs­mög­lich­kei­ten kann rechts­miss­bräuch­lich sein, etwa wenn meh­re­re recht­lich und tat­säch­lich ver­bun­de­ne Ver­trags­ar­beit­ge­ber in bewuss­tem und gewoll­tem Zusam­men­wir­ken auf­ein­an­der­fol­gen­de befris­te­te Arbeits­ver­trä­ge mit einem Arbeit­neh­mer aus­schließ­lich des­halb schlie­ßen, um auf die­se Wei­se über die nach § 14 Absatz 2 Satz 1 TzBfG vor­ge­se­he­nen Befris­tungs­mög­lich­kei­ten hin­aus
Seit dem Über­gang des Arbeits­ver­hält­nis­ses von der Bun­des­agen­tur für Arbeit auf den kom­mu­na­len Trä­ger ist der TVöD‑V dyna­misch anzu­wen­den. Der TVöD‑V ent­hält jedoch kei­ne Rege­lung zur Stu­fen­zu­ord­nung der Beschäf­tig­ten, deren Arbeits­ver­hält­nis gemäß § 6c Abs. 1 Satz 1 SGB II auf einen zuge­las­se­nen kom­mu­na­len Trä­ger über­geht. Eine "Ein­stel­lung" iSv. § 16 Abs.