Source: https://gesetze-in-app.de/InsO/47
Timestamp: 2019-09-23 16:17:27
Document Index: 149135134

Matched Legal Cases: ['§ 47', '§ 47', 'BGH', '§ 47', 'BGH', 'BGH', '§ 47', 'BGH', 'BGH', '§ 47', 'BGH', 'BGH', '§ 47', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 47', 'BGH', 'BGH', '§ 47', 'BGH', '§108', '§ 110', '§ 108', '§ 108', '§110', 'BGH', 'BGH', '§47', '§ 47', '§ 47', 'BGH', '§ 47', 'BGH', 'BGH', '§ 47', 'BGH', 'BGH', '§ 47', 'BGH', '§ 47', 'BGH', '§ 47', 'BGH', '§ 47', 'BGH', 'BGH', '§ 47', '§ 47']

§ 47 InsO: Aussonderung
OLG München, vom 2.10.2014, Az. 5 U 1454/14 19 aa) Grundsätzlich kann eine Sache, die unter einfachem Eigentumsvorbehalt veräußert worden ist, in der Insolvenz des Vorbehaltskäufers, der den Kaufpreis noch nicht vollständig entrichtet hat, gemäß § 47 InsO vom Verkäufer ausgesondert werden (BGH, Urteil vom 27. März 2008, IX ZR 220/05, juris Rn. 24).
OLG München, vom 2.10.2014, Az. 5 U 1454/14 20 bb) Entsprechend berechtigt das Vorbehaltseigentum nach seiner Überleitung auf einen Geldkreditgeber nicht mehr zur Aussonderung nach § 47 InsO, wenn die Sicherheit hierdurch einen Bedeutungswandel erfahren hat und seiner Funktion nach nunmehr einem Sicherungseigentum gleichgestellt ist (BGH, Urteil vom 8. Mai 2014, IX ZR 128/12, juris Rn. 15 m. w. N.).
BGH, URTEIL vom 4.4.2014, Az. IX ZR 128/12 13	a) Grundsätzlich kann eine Sache, die unter einfachem Eigentumsvorbehalt veräußert worden ist, in der Insolvenz des Vorbehaltskäufers, der den Kaufpreis noch nicht vollständig entrichtet hat, gemäß § 47 InsO vom Verkäufer ausgesondert werden (BGH, Urteil vom 27. März 2008, aaO Rn. 24).
BGH, URTEIL vom 4.4.2014, Az. IX ZR 128/12 15	b) Diesem restriktiven Verständnis des Aussonderungsrechts und diesem Gesetzeszweck entsprechend geht der Senat davon aus, dass Vorbehaltseigentum nach seiner Überleitung auf einen Geldkreditgeber nicht mehr zur Aussonderung nach § 47 InsO berechtigt, wenn die Sicherheit hierdurch einen Bedeutungswandel erfahren hat und seiner Funktion nach nunmehr einem Sicherungseigentum gleichgestellt ist (BGH Urteil vom 27. März 2008, aaO
BGH, URTEIL vom 4.3.2014, Az. IX ZR 201/13 Da die Beklagte in der Insolvenz der Inkassogesellschaft die auf einem Treuhandkonto befindliche einge-zogene Forderung gemäß § 47 InsO aussondern könnte (BGH, Urteil vom 5. März 1998 - IX ZR 265/97, NJW 1998, 2213; vom 10. Februar 2011 - IX ZR 49/10, BGHZ 188, 317 Rn. 13 mwN; Beschluss vom 12. Juli 2012-IX ZR 213/11, NZI 2012, 803 Rn. 12), würde eine Anfechtung gegen die Inkassogesellschaft in diesem Fall ungeachtet des insoweit ebenfalls bestehenden nachrangigen Aussonderungsrechts des Verwalters (vgl. BGH, Urteil vom 23. Oktober 2003 - IX ZR 252/01, BGHZ 156, 350, 358 ff) ins Leere gehen.
BGH, URTEIL vom 5.8.2013, Az. V ZR 209/12 Zwingend ist dies aber nicht (vgl. für das Aussonderungsrecht nach § 47 InsO BGH, Urteil vom 10. Februar 2011 - IX ZR 73/10, NJW2011, 1282 Rn. 19).
BGH, URTEIL vom 4.11.2012, Az. IX ZR 9/12 12	bb)	Sogar	der	Fall, dass ein Vermieter das Entstehen eines Aussonde- rungsrechts an dem Kautionsbetrag nach § 47 InsO bewusst verhindert hat (vgl. BGH, Urteil vom 20. Dezember 2007 - IX ZR 132/06, NJW2008, 1152 Rn. 7 f), ist nicht anders zu beurteilen (vgl. HmbKomm-lnsO/Ahrendt, 4. Aufl., §108 Rn. 13; § 110 Rn. 9; Tintelnot in Kübler/Prütting/Bork, InsO, 2007, § 108 Rn. 27, 31; Flatow, AnwZert MietR 10/2008, An. 1; Zipperer, ZfIR 2007, 388, 391; a.A. im Ergebnis mit unterschiedlicher Begründung HK-lnsO/Marotzke, aaO, § 108 Rn. 39; MünchKomm-lnsO/Eckert, aaO, §110 Rn. 25; Derleder, aaO; ders., NJW2008, 1153; Streyl, aaO; Kießling, JZ 2004, 1146, 1155).
BGH, BESCHLUSS vom 4.6.2012, Az. IX ZR 213/11 Darum hatte der Kläger nach Verfahrenseröffnung gegen den Streithelfer als Treuhänder einen Anspruch auf Rückübertragung des Treuguts zur Insolvenzmasse (BGH, Urteil vom 25. April 1962 - VIII ZR 43/61, NJW 1962, 1200, 1201; vom 15. Dezember 2011 -IX ZR 118/11, ZIP 2012, 333 Rn. 16 f; Uhlenbruck/Brinkmann, aaO §47 Rn. 34; Homann in Ahrens/Gehrlein/Ringstmeier, aaO, § 47 InsO Rn. 72; FK-lnsO/lmberger, 6. Aufl., § 47 Rn. 49).
BGH, URTEIL vom 5.4.2012, Az. V ZR 237/11 Dem Treugeber - hier den Klägern - steht deshalb in der Insolvenz des neuen Gläubigers als Treuhänder hinsichtlich der Grundschuld ein Aussonderungsrecht nach § 47 InsO zu, soweit sie nach der Sicherungsabrede zurückzuübertragen ist (BGH, Urteil vom 24. Juni 2003 -IXZR 75/01, BGHZ 155, 227, 233 f.; MünchKomm-lnsO/Ganter, 2. Aufl., § 47 Rn. 375).
BGH, URTEIL vom 2.9.2011, Az. XI ZR 67/11 Zivilsenat des Bundesgerichtshofs mit Urteil vom 10. Februar 2011 (IX ZR 49/10, BGHZ 188, 317 Rn. 12 ff.) das Bestehen von Aussonderungs- oder Mitaussonderungsrechten der Anleger nach § 47 Abs. 1 InsO an den von der P. GmbH eingerichteten Einzahlungs- und Brokerkonten verneint.
BGH, URTEIL vom 2.5.2010, Az. VI ZR 212/09 Ob der Kunde, dessen Gelder auf einem Sammeltreuhandkonto verwahrt wurden, im Insolvenzfall durch ein eigenes Aussonderungsrecht gemäß § 47 InsO geschützt wird, ist höchstrichterlich noch nicht geklärt (vgl. OLG Frankfurt, ZIP 2010, 437, 438 ff., nicht rechtskräftig, Revision beim BGH anhängig -IXZR 49/10).
LG Düsseldorf, Urteil vom 5.9.2009, Az. 20 S 90/09 Ein Aussonderungsrecht gem. § 47 InsO entstehe nicht bereits durch eine fingierte Zuweisung in das Vermögen eines 'Dritten' (LG Kiel, ZinsO 2009, 187; AG Tempelhof, aaO)).
BGH, URTEIL vom 1.4.2008, Az. II ZR 38/07 Eine Masseneutralität in diesem Sinne könnte allenfalls dann vorliegen, wenn die Gesellschaft die eingehenden Gelder auf Treuhandkonten verbuchen lässt und aufgrund dessen für die Treugeber Aussonderungsrechte nach § 47 InsO begründet (vgl. BGH, Urt. v. 19. November 1992 - IX ZR 45/92, ZIP 1993, 213).
LAG Düsseldorf, Urteil vom 4.0.2007, Az. 1 Ca 1051/06 703.2.2.1Nach den oben dargestellten Rechtsgrundsätzen sowohl des Bundesarbeitsgerichts (BAG, Urteil vom 24.09.2003, a. a. O.) wie auch des Bundesgerichtshofs (BGH, Urteil vom 07.07.2005, a. a. O.) erfordert das Vorliegen der Aussonderungslage nach § 47 InsO, dass eine unmittelbare Vermögensübertragung erfolgt ist oder aber das ein Treuhandkonto besteht, das als solches offen ausgewiesen oder sonst nachweisbar ausschließlich zur Aufnahme von treuhänderisch gebundenen Fremdgeldern bestimmt war.
LG Arnsberg, Urteil vom 3.6.2003, Az. 2 O 184/03 57Zum Teil wird angenommen, im Fall der Gehaltsumwandlung liege ein Treuhandverhältnis vor, welches zur Aussonderung nach § 47 InsO berechtige (vgl. OLG Düsseldorf NJW-RR 1992, S.798 ff.).