Source: https://bundesgrenzschutz-online.de/standortchroniken/schwarzenbek/schwarzenbek_-teil-ii/
Timestamp: 2019-04-23 08:22:22
Document Index: 149816954

Matched Legal Cases: ['Art. 35', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 129', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 9', '§ 16', '§ 3', '§ 3', '§ 11', '§ 4']

Übernahme des Grenzabschnittes 1974
Ereignisse von Bedeutung an der Grenze zur DDR
Zusammenarbeit "Ost/West"
Ein Bundesliga-Fußballspiel
Personalgewinnung beim Bundesgrenzschutz
Der Sanitätsdienst im Wandel der Zeit
Umstrukturierung des BGS
Übernahme des Grenzabschnittes
Grenzstreifen in den 70er und 80er Jahren
Am 09.11.1989 war es endlich soweit
Zusammenarbeit Ost/West
Ein Fußballbundesligaspiel
UN-Einsatz in Namibia
Polizeiliche Ausstattungshilfe für Tansania
Umstrukturierung des Bundesgrenzschutzes
Vom 13.09. bis 14.09.1971 wird das Rahmenpersonal der III./GSG 7 bei der II./GSG 7 Lübeck, Walderseekaserne, zur Durchführung vorbereitender Maßnahmen zusammengezogen.
Beginn mit der Übernahme der Waffen und es Gerätes der III./GSG 7.
Mit der Übernahme beauftragt:
Obermeister im BGS Draheim (unter Beibehaltung der Dienstgeschäfte des Munitionslagerverwalters beim Stab GSK Küste).
Als Gehilfen werden abgeordnet:
OMR Gabriel, MR Wörsching, OW Jürgensen.
Stabsmeister Bönke, SB personeller/materieller Geheimschutz, OMS Rattunde, Sachbearbeiter II.
Zusammentreten des Rahmenpersonals der III./GSG 7 in den GS-Unterkünften Bad Bramstedt und Neutramm (Kreis Lüchow-Dannenberg).
Dienstantritt HMR Vogt als ABC-Zugführer zgl. Sachbearbeiter personeller/materieller Geheimschutz.
Einlagerung und Verwaltung der Bekleidung für die III./GSG 7 bis zur Bezugsfertigung der GS-Unterkunft Schwarzenbek bei der I./GSG 7 in Ratzeburg. HW Christeleit, II./GSG 7, wird als Bekleidungswart dorthin abgeordnet.
Bis zur Verlegung in den Standort Schwarzenbek werden die zur Unterbringung zugewiesenen Teile der III./GSG 7 durch die GS-Ärzte/Vertragsärzte des Stabes GSK Küste, GSA A Küste und FMAH Küste (II/8) versorgt.
Die Sanitätsbeamten der III./GSG 7 werden für die Dauer der Zwischenunterbringung zur Verstärkung des Sanitätspersonals in den jeweils zuständigen Krankenabteilungen wie folgt zugeteilt und zuständigen Ärzten (Aufsichtsführenden Sanitätsbeamten) unterstellt:
OMR Söffing, Stab GSK Küste
HW Henkel, Stab GSK Küste
HW Becker, GSA A Küste
Kraftfahrzeuge und K-Gerät
Bisher aus dem Kfz-Soll der III./GSG 7 zugewiesene Kraftfahrzeuge:
-6-	10/1	Krad Hercules
-11-	23/1gl	VW 181 (Kübel)
-2-	25/1gl	VW 181 (LAUKW)
Wartung uns Instandhaltung der Kraftfahrzeuge der III./GSG 7 erfolgt bis zur Verlegung in den Standort Schwarzenbek durch die Kraftfahrzeugwerkstätten des Stabes GSK Küste und der GSA A Küste.
Zu Unterstützung des Werkstattpersonals in der Kfz-Werkstatt Bad Bramstedt, werden für die Dauer der Zwischenunterbringung der III./GSG 7 zugeordnet:
HMR Gluth, Leiter des Instandsetzungsdienstes,
je 1 Kfz-Mechaniker I. und II./GSG 7.
Waffen, Gerät und Munition
Waffen und Gerät bis zum Soll einer vollen Abteilung stehen in den Lagerndes BGS zur Verfügung und werden zu gegebener Zeit in den Standort Bad Bramstedt zugeführt.
Die Hilfssachbearbeiter Bedarfsdeckung (W) und der Leiter der Instandsetzungsdienste (W) nehmen ihre Aufgaben beim Stab III./GSG 7 in Bad Bramstedt wahr.
OMR Gabriel,	Hilfssachbearbeiter (W)
OMR Draheim,	Leiter I-Dienste (W)
Fachschulpflichtige GS-Beamte der III./GSG 7 nehmen bis zur Verlegung in den Standort Schwarzenbek am Fachschulunterricht für diejenigen Verbände/Einheiten teil, in deren Bereich sie untergebracht sind.
Eintreffen der für die 9. und 10./GSG 7 (Neutramm und Bad Bramstedt) vorgesehenen Dienstanfänger bei ihren Einheiten.
Eintreffen der für 9. und 10. Hundertschaft vorgesehenen Dienstleistenden bei ihren Einheiten.
Die Aufstellung des FM-Zuges der Abteilung bei FMAH Küste wird durch GSK Küste und Unterabteilung I/F mit Einzelverfügung geregelt.
Major Jaeschke, stellvertretender Abteilungskommandeur
PHW Henkel tödlich verunglückt (Kfz-Unfall privat)
07.08. bis 08.08.1972
Grenzschutzverwaltungsstelle Schwarzenbek verlegt in die GS-Unterkunft Schwarzenbek. Wird vorläufig in drei Feldhäusern in der Unterkunft untergebracht.
GS-Unterkunft Schwarzenbek - zunächst ohne zweiten Hundertschaftsblock - wird im Beisein des Abteilungskommandeurs durch die örtliche Bauverwaltung an die Verwaltungsstelle Schwarzenbek übergeben.
Fernmeldezug verlegt in den Standort Schwarzenbek
Abteilungsstab und 10. Hundertschaft verlegen aus Bad Bramstedt bzw. Neutramm in den Standort Schwarzenbek
9. Hundertschaft verlegt aus Bad Bramstedt nach Schwarzenbek
Vertragsarzt für die III./GSG 7 Dr. med. Buchert, Schwarzenbek
OLT Kotzan, Sachbearbeiter (K)
Schlüsselübergabe der GS-Unterkunft in Anwesenheit des damaligen Bundesinnenministers Hans-Dietrich Genscher
H Hansen, SB Org./Eins. zgl. Adjutant
H Block, Hundertschaftsführer 9./GSG 7
Stabsmeister Vogt übernimmt das Sachgebiet Sicherheit von STMR Böhnke, der zum BfV versetzt wird.
Kommandeur der III./GSG 7 eröffnet den 1. Standortball, der seit dem jährlich durchgeführt wurde. Seit 1989 im 2-Jahresrhythmus.
OLT Gloger, Sachbearbeiter Org./Eins. zgl. Adjutant und FM-Zugführer
OLT Holtmann, Hundertschaftsführer 11./GSG 7
Aufstellung der 11./GSG 7
OLT (Ing. grad) Helk, Sachbearbeiter (W)
HMR Becker, Sachbearbeiter Personalwesen
350 Dienstanfänger werden in Schwarzenbek vereidigt.
Grenzjäger Schmitt, Selbsttötung mit dienstlicher Waffe
H Block, erster Personalratsvorsitzender der Abteilung (ÖPR)
H Helmigk, Hundertschaftsführer 12./GSG 7
OMR Willer, Innendienstleiter
Stabsarzt d. Res. im BGS Dr. med. Zinke, Abteilungsarzt Vertragsarzt Dr. med. Buchert
H Roy, Sachbearbeiter Org./Eins. zgl. Adjutant
Ab 01.10.1973 werden keine Dienstleistenden mehr zur Abteilung zum Grenzschutzgrundwehrdienst einberufen.
1. Behördenvergleichsschießen von der Abteilung veranstaltet. Wird zur ständigen Einrichtung, die im zweijährigen Rhythmus durchgeführt wird.
Beginn mit der Auslieferung der 1. GSOD-Ausstattung
OLT Kliesow, Sachbearbeiter Org./Eins. zgl. Adjutant
GJ Rimbeck, außerhalb des Dienstes mit Privat-Kfz tödlich verunglückt.
H Schuol, Hundertschaftsführer 10. Hundertschaft
MedR d. Res. im BGS Opitz (Abteilungsarzt)
Der Grenzabschnitt wird von der I./GSG 7 an die III./GSG 7 übergeben.
Linke Grenze: Straße Gudow - Zarrentin
Rechte Grenze:	Lauenburg/Elbe
Fertigstellung der Standortschießanlage Lanken
Umzug der Krankenabteilung von 9. Hundertschaft in das neu erstellte Gebäude für die Krankenabteilung.
Abteilungsstab verlegt von 9. und 10. Hundertschaft in das Lehrsaalgebäude, durch Einbau von Trennwänden in den Lehrsälen entstehen Büroräume.
Folgende Bauvorhaben werden abgeschlossen:
- Ausbildungs- und Sporthalle
GTJ Rothe, außerhalb des Dienstes mit Privat-Kfz tödlich verunglückt
Beginn des Strafprozesses gegen Mitglieder der Baader-Meinhof-Bande in der Mehrzweckhalle der Justizvollzugsanstalt (JVA) Stuttgart-Stammheim. BGS unterstützt Landespolizei Baden-Württemberg gemäß Art. 35 Abs. 2 GG i.V.m. § 9 Abs. 1 Nr. 1 BGSG mit einer Grenzschutzabteilung (GSK Süd).
Einsatz eines Zuges der 10. Hundertschaft in Stuttgart-Stammheim.
Abteilungskommandeur OTL Schütt verstorben
OLT Ing grad. Strobel, Sachbearbeiter (K)
01.08. - 31.08.1975
Einsatz eines Zuges der 9. Hundertschaft in Stuttgart-Stammheim
H Kotzan, Sachbearbeiter Org./Eins. zgl. Adjutant
zwischen 17.08. - 21.08.1975
GTJ Neundt verstorben, Ursache konnte nicht geklärt werden
Major Krüger wird Abteilungskommandeur
H Wurm, Hundertschaftsführer 10. Hundertschaft
H Schuol, Hundertschaftsführer 12. Hundertschaft
MedR d. Res. Dr. med. Stücken, Abteilungsarzt
Tag der offenen Tür in der Abteilung - ca. 5000 Besucher
Der Bundesbürger Michael Gartenschläger wird von DDR-Grenzsoldaten auf dem Gebiet der DDR ostwärts von Büchen erschossen.
OLT Lange, Sachbearbeiter FM zgl. Fernmeldezugführer
HMR Schomborg, Vorsitzender des örtlichen Personalrats
Umbenennung der Abteilung III./GSG 7 in GSA III/7 (- MBIBGS Nr. 14/76 S.226 -)
20.06.- 26.06.1976
Ein Jägerzug, 9. Hundertschaft, unterstützt GSA T West beim Schutz der südafrikanischen Botschaft in Bonn.
Inkrafttreten des Personalstrukturgesetzes und er Laufbahnverordnung des BGS.
Dieses hat neue Amtsbezeichnungen und Laufbahnregelungen zur Folge. Mir dem Personalstrukturgesetz ist der einfache Dienst im Bundesgrenzschutz weggefallen. Einstellungsvoraussetzung für den mittleren Dienst ist der Realschul- oder höherer Schulabschluss.
(MBIBGS Nr. 13/76 Seite 210, BGS PersG vom 03.06.1976, BMI - BGS I 4 - 666 300/1 vom 08.06.1976)
26.08.- 01.10.1976
9./GSG 7 zur Wahrnehmung von Objektschutzmaßnahmen in Stuttgart-Stammheim eingesetzt.
PHK Kliesow Hundertschaftsführer 11./GSG 7
01.10.- 05.11.1976
Ein Jägerzug 10. Hundertschaft wird zur Unterstützung GSK West zum Schutz von Bundesorganen abgestellt.
Im Rahmen von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen (ABM) ist ein Fuß- und Radfahrweg auf Antrag der Abteilung von der GS-Unterkunft in Richtung Schwarzenbek geschaffen worden.
Er wurde im Beisein des Bürgermeisters, des Abteilungskommandeurs und Angehörigen der Abteilung eingeweiht.
PHK Fillmer, Sachbearbeiter (K)
PHK Schichold, Hundertschaftführer 12./GSG 7
18.02.- 19.02.1977
Einsatz gem. § 9 BGSG zur Unterstützung der Landespolizei Schleswig-Holstein am Baugebäude des Kernkraftwerkes Brokdorf.
Einsatz gem. § 9 BGSG zur Unterstützung der Landespolizei Niedersachsen zum Schutz des Kernkraftwerkes Grohnde.
PHK Werner, Sachbearbeiter W/T/ABC
Kammergebäude fertiggestellt und zur Nutzung übergeben. Bisherige Unterbringung in den Kellerräumen der 9. und 10. Hundertschaft.
Übernahme der Bewachung des Privathauses des damaligen Bundeskanzlers Helmut Schmidt in Hamburg-Langenhorn durch Kräfte der GSA III/7.
Stärke: 0/4/12.
Rechtsgrundlage: § 9 Abs. 1 Nr. 1 BGSG
Unterstellt der Polizeidirektion Ost der Hansestadt Hamburg. (GSK Küste - I/Org. - III - Az.: 10/40/42 - FS-Nr. 575 vom 11.08.1977).
09.09.- 14.09.1977
Anlässlich der Entführung des Arbeitgeberpräsidenten Dr. Hanns-Martin-Schleyer Bereitschaftstufe 1600 für die ganze Abteilung. (Kein verlassen der Unterkunft).
Unterstützung der LaPo Nordrhein-Westfalen gem. § 9 BGSG und der GS-Direktion durch die 10. Hundertschaft aus Anlass der Protestdemonstrationen gegen den Bau des Kernkraftwerkes Kalkar am 24.09.1977.
27.09.- 05.10.1977
9. Hundertschaft wird zur Fahndung nach Terroristen aus Anlass der Entführung des Arbeitgeberpräsidenten, Herrn Dr. Hanns-Martin Schleyer, an der deutsch/niederländischen Staatsgrenze als Verstärkung des Grenzschutzeinzeldienstes im Bereich des GS-Amtes Kleve eingesetzt.
PHW Jürgens durch Fremdeinwirkung außerhalb des Dienstes verstorben.
STMR Seger verstorben
Einführung der BMW-Motoräder zgl. Ablösemodell für das leKrad Hercules.
Alle Einsätze von PVB des BGS auf Flughäfen in der Bundesrepublik Deutschland enden, da sie an anderer Stelle zur Erfüllung von Bundesaufgaben benötigt werden.
(GSK Küste - I/Org. - Az. 10/40/42 - FS-Nr. 111 - vom 03.02.1977)
GSK Küste hat seit Jahren die Schutzwache auf dem Hamburger Flughafen gestellt, an der auch die GSA III/7 seit Januar 1973 anteilmäßig beteiligt worden ist.
Während eines feierlichen Appells wird er Abteilung von der Stadt Schwarzenbek eine von ihr gestiftete Truppenfahne übergeben.
PHM Holst, Sachbearbeiter personeller/materieller Geheimschutz
PM Lamp tödlich verunglückt (Kfz-Unfall privat)
Einsatz zur Unterstützung der Landespolizei Hamburg anlässlich des Breschnew-Besuchs gem. § 9 BGSG.
Durch einen technischen Defekt (ausgelaufener Diesel) brannte während eines Einsatzes an der Westgrenze im Juni 1978 nachts die Feldküche aus. Personen kamen nicht zu Schaden. Am Fahrzeug entstand Totalschaden.
PR Sacker, stellvertretender Abteilungskommandeur
PHK Arriens, Hundertschaftsführer 9. Hundertschaft
MedR d. Res. im BGS Dr. med. Hartjen, Abteilungsarzt, EPHK Schirrmacher, Hundertschaftsführer 12. Hundertschaft POK Klier, Sachbearbeiter Org./Einsatz zgl. Adjutant
Die Objektschutzwache des Privathauses des Bundeskanzlers Schmidt in Langenhorn wird an die GSA II/7 übergeben.
Die neue (umgebaute) Grenzkontrollstelle Lauenburg wird in Betrieb genommen.
Die Sauna in der Sporthalle wird in Betrieb genommen.
Dem Land Niedersachsen wird eine GSA E für den Einsatz zum Schutz der Baumaßnahmen zur Errichtung der Wiederaufbereitungsanlage in Gorleben zur Verfügung gestellt. (Unterstellung der Schutzpolizeiinspektion Lüchow)
PHM Beta, Vorsitzender des örtlichen Personalrates
POW Drewicke, tödlich verunglückt (privater Kfz-Unfall)
MedR d. Res. Dr. med. Hinrichs, Abteilungsarzt.
Stabsgebäude fertiggestellt. Umzug des Stabes, Verwaltungsstelle Schwarzenbek und Fernmeldezug aus dem Lehrsaalgebäude, der 9. und 10. Hundertschaft ins neue Stabsgebäude.
Unfall (Kopfschuss) eines PVB der 9. Hundertschaft (jetzige 2. Hu) durch fahrlässigen Umgang mit der dienstlichen Schusswaffe P1 auf einer Unterkunftsstube.
10.04. - 24.04.1980
Unterstützung der Landespolizei Niedersachsen mit einer Hundertschaft in Gorleben gem. § 9 BGSG
Räumung Waldstadt - Freies Wendland - durch Polizeikräfte des Bundes und der Länder auf dem Baugelände Gorleben.
GSA III/7 stellt eine Hundertschaft.
Bis September 1985 stellt die Abteilung in verschiedenen Zeitabständen Unterstützungskräfte zum Schutz des Baugeländes und den Arbeiten am nuklearen Entsorgungszentrum Gorleben.
Aussonderung der letzten VW 181 (Kübel)
PHK Volkening, Hundertschaftsführer 10. Hundertschaft
Die ersten vier PVB neuen Rechts werden zum GSE versetzt.
Änderung der Bezeichnung der Verbände und Einheiten im BGS (MBIBGS Nr. 6/86 Seite 94 vom 13.04.1981).
Aus GSA III/7 wird GSA Küste 3
Die bisherige Nummerierung der Hundertschaft von erster bis zwölfter Hundertschaft entfällt. Jede Abteilung hat die Hundertschaften eins bis vier. Auch die Bezeichnung der Gruppen wird geändert. Jeder Zug ist von 1. - 3. bzw. 4. Gruppe durchzunummerieren.
MedR d. Res. im BGS Ertel, Abteilungsarzt
PD Windisch, Abteilungskommandeur
PHM Böttcher, Bearbeiter (K), Versetzung in den vorzeitigen Ruhestand
PHW Lange verstorben (Selbsttötung)
PHW A Gisdepske tödlich verunglückt (privater Kfz-Unfall)
31.01.1982 - 01.02.1982
Unterstützung GS-Amt Flensburg mit 87 PVB anlässlich der Fahndung nach terroristischen Gewalttätern
Auflösung der Grenzschutzgruppenstäbe (MBIBGS Nr. 11/82, Seite 185) und damit wurden die Abteilungen direkt dem Grenzschutzkommandos unterstellt.
PHM Hambach, Vorsitzender des örtlichen Personalrates
Unterstützung GSE bei der GSST. Lauenburg mit -31- PVB
Die ersten PVB n.R. werden in den Polizeidienst des Landes Bremen versetzt.
PHK Händel, SB Org./Einsatz zgl. Adjutant
PHK Klier, Hundertschaftsführer 3. Hundertschaft
POK Bucko, Sachbearbeiter W/T/ABC
Übergabe der Abteilung von PD Windisch an POR Hansen durch Kommandeur im BGS Pretzsch.
Eröffnung der GKSt Gudow - Autobahn im Beisein des Bundesministers für Verkehr Herrn Dollinger, Kommandeur des GSK Küste, Abteilungskommandeur GSA Küste 3 sowie weiteren Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens.
Zuweisung der ersten Sonderwagen 3 (Kfz. 93).
Umrüstung von der Pistole P 1 auf P 6
Umstellung der Besoldung für Polizeihauptwachtmeisteranwärter.
PHW A erhalten keine Dienstbezüge mehr. Im Vorbereitungsdienst (2 1/2 Jahre) erhalten sie Anwärterbezüge. (MBIBGS Nr. 11/82, S. 185)
EPHK Schirrmacher tritt nach Erreichen der Altersgrenze in den Ruhestand.
PHK Raddatz, Hundertschaftsführer 4. GSA Küste 3.
ROS Post, Verwaltungsstelle Schwarzenbek, verstorben
RHS Betz, Verwaltungsstelle Schwarzenbek, verstorben
Raumschießanlage im Gebäude 10 fertiggestellt
POK Stein, stellv. Hundertschaftsführer 3. Hundertschaft
Zuweisung Sonderwagen 4, zgl. Beginn Wechsel von Sonderwagen 1 auf Sonderwagen 4 (Kfz. 94)
MedR im BGS Dr. med. Beck, Abteilungsarzt
RAR Kraemer, Leiter Verwaltungsstelle Schwarzenbek wird auf eigenen Antrag in den Ruhestand versetzt
PM Gaidus, Vorsitzender des örtlichen Personalrates
Abteilungsmeisterschaften in der Leichtathletik; hier: 5000m-Lauf
RA Hoffmann wird mit der Wahrnehmung der Dienstgeschäfte als Leiter der Verwaltungsstelle betraut
RA Hoffman wird Leiter der Verwaltungsstelle Schwarzenbek
06.02. - 13.02.1986
Einsatz zur Unterstützung der Landespolizei Bayern anlässlich von Demonstrationen am Bauzaun der geplanten Wiederaufbereitungsanlage Wackersdorf durch -118- PVB der Abteilung gem. § 9 BGSG
27.03. - 31.03.1986
Einsatz zur Unterstützung der Landespolizei Bayern anlässlich einer Demonstration gegen den Bau einer Wiederaufbereitungsanlage in Wackersdorf durch -227- PVB der Abteilung
Eingesetzte Kräfte auf dem Schwarzenfelder Weg. Ca. 200 Demonstranten und eine Gruppe vermummter Störer befinden sich am Bauzaun.
23.05. - 26.05.1986
Einsatz zur Unterstützung der Landespolizei Bayern anlässlich einer Demonstration gegen den Bau einer Wiederaufbereitungsanlage in Wackersdorf durch -117- PVB der Abteilung
06.06. - 08.06.1986
Einsatz zur Unterstützung der Landespolizei Schleswig-Holstein am Kernkraftwerk Brokdorf gem. § 9 BGSG. Von der Abteilung waren -440- PVB im Einsatz.
Alle Zufahrtstraßen wurden zum Kernkraftwerk Brokdorf mit gefüllten Containern und teilweise Durchlassstellen eingerichtet.
08.06. - 09.06.1986
Einsatz zur Unterstützung der Landespolizei Hamburg anlässlich von Gewalttätigkeiten in der Hafenstrasse durch den Bereitschaftszug -17- PVB der Abteilung gem. § 9 BGSG
Einsatz wie am 08.06.1986 durch -112- PVB der Abteilung
PHW Lucht, Beamter auf Widerruf, 4. Hundertschaft, scheidet als letzter PVB alten Rechts nach einer 12-jährigen Dienstzeit aus dem BGS aus.
25.07. - 26.05.1986
Unterstützung der Landespolizei Bayern in Burglengenfeld durch -85- PVB der Abteilung anlässlich des "5. WAAHNSINNS-Festival"
09.10. - 12.10.1986
Unterstützung der Landespolizei Rheinland-Pfalz anlässlich einer Friedensdemonstration (Menschenkette) in Hasselbach/Hunsrück durch 112 Beamte der Abteilung gem. § 9 BGSG. Die Einsatzkräfte wurden Luft verlastet in den Einsatzraum gebracht.
Einsatz zur Unterstützung der Landespolizei Hamburg anlässlich einer Hausbesetzung in Hamburg-Ottensen durch den Bereitschaftszug der Abteilung (19 Beamte)
Einsatz zur Unterstützung der Landespolizei Hamburg anlässlich der Räumung eines besetzten Hauses in der Hafenstrasse durch 108 Beamte der Abteilung
Einsatz zur Unterstützung der Landespolizei Hamburg anlässlich einer Demonstration der linken Szene gegen die Räumung des Hauses in der Hafenstraße (siehe 28.10.1986) durch 118 Beamte der Abteilung
Einsatz zur Unterstützung der Landespolizei Hamburg anlässlich einer Demonstration der linken Szene in Bezug auf "Hafenstrasse" durch 113 Beamte der Abteilung
30.12. 1986 bis 02.01.1987
Einsatz zur Unterstützung der Landespolizei Bayern in Wackersdorf anlässlich einer Großdemonstration gegen den beabsichtigten Bau einer Wiederaufbereitungsanlage für abgebrannte Brennelemente. Eingesetzte Kräfte de Abteilung: 129 Beamte
30.04. - 02.05.1987
Einsatz zur Unterstützung der Landespolizei Nordrhein-Westfalen anlässlich des Besuchs des Papstes Johannes Paul II durch 132 Beamte der Abteilung
Einsatz zur Unterstützung der Landespolizei Hamburg anlässlich gewalttätiger Demonstrationen in der Hafenstrasse durch 135 Beamte
MedR d. Res. im BGS Dr. med. Nowak, Abteilungsarzt
PHK (RA) Osterroth, stellv. Abteilungskommandeur
Es fand eine durch die Stadt Schwarzenbek organisierte Katastrophenschutzübung statt, die die Zusammenarbeit mit dem DRK, Feuerwehr und BGS verbessern sollte.
Luftrettung einer verletzten Person
Einsatz zur Unterstützung der Landespolizei Hamburg anlässlich einer Großdemonstration mit Hafenstraßenbezug durch 80 Beamte
POK Petersen, Hundertschaftsführer 1. Hundertschaft (mit der Führung beauftragt)
Einsatz zur Unterstützung der Landespolizei Hamburg anlässlich einer Demonstration gegen die Volkszählung durch 118 Beamte
31.12.1987 bis 01.01.1988
zur Unterstützung der Landespolizei Hamburg anlässlich eines Protestmarsches von der Hafenstrasse zur JVA Holstenglacis durch 105 Beamte
Einsatz der Landespolizei Hamburg anlässlich einer von Palästinensern aufgerufenen Demonstration.
Eingesetzte Kräfte: -1- Einsatzhundertschaft 105 Beamte
Einsatz zur Unterstützung der Landespolizei Hamburg anlässlich einer Demonstration mit dem Tenor " gegen die Gen-Technologie"
Einsatz zur Unterstützung der Landespolizei Schleswig-Holstein in Lübeck anlässlich einer Demonstration vor der Haupteinfahrt der ehemaligen GSA Küste 1 gem. § 9 BGSG
Blockade der LKW-Abfertigung am Skandinavien-Kai aufgrund eines LKW-Transportes mit Uranhexafluorid. Da der LKW nicht abgefertigt werden konnte, wurde er vorübergehend in der BGS-Unterkunft an der Walderseestrasse untergestellt.
Eingesetzte Kräfte: -1- Hundertschaft
29.02. - 01.03.1988
Einsatz zur Unterstützung der Landespolizei Hamburg anlässlich der Außenministerkonferenz der EG-Staaten sowie zahlreicher Mittel- und Südamerikanischer Staaten. Eingesetzte Kräfte: 192 Beamte
16.05. - 12.08.1988
Einsatz zur Unterstützung des BKA bei Observationsmaßnahmen zur Verhinderung möglicher Anschläge gegen Politiker durch die RAF.
Eingesetzte Kräfte: Aufklärungszug
Abteilungsübergabe von PD Hansen an POR Sacker durch Kommandeur im BGS Brücker
21.06. - 22.06.1988
Einsatz zur Unterstützung der Landespolizei Hamburg anlässlich der 6. Fußball-Europameisterschaft in Deutschland.
Eingesetzte Kräfte: Abteilungsstab, 2 Einsatzhundertschaften und 1 Einsatzzug
1. Halbfinalspiel zwischen der Bundesrepublik Deutschland und den Niederlanden.
POR Kahl, stellv. Abteilungskommandeur
20.08. - 21.08.1988
Unterstützung der Landespolizei Hamburg anlässlich des Fußballbundesligaspiels Hamburger SV : Bayern München durch -1- Hundertschaft
28.09. - 29.09.1988
Unterstützung der Landespolizei Hamburg anlässlich der Weltwährungskonferenz durch Abteilungsstab und -1- Hundertschaft
17.11. - 18.11.1988
PHK Volkening, Sachbearbeiter Org./Einsatz zgl. Adjutant
PHK Klier, Hundertschaftsführer 1. Hundertschaft
PHK Händel, Hundertschaftsführer 2. Hundertschaft
PHK Petersen, Hundertschaftsführer 3. Hundertschaft
Aussonderung des letzten SW 1
31.12.1988 - 01.01.1989
Unterstützung der Landespolizei Hamburg anlässlich eines Protestmarsches der linken Szene von der Hafenstraße zur JVA Holstenglacis und weiter ins Karolinenviertel. Eingesetzte Kräfte: Abteilungsstab, 1 Hundertschaft und Aufklärungszug
POK Kessow, stellv. Hundertschaftsführer 1. Hundertschaft
Die Brünieranlage in der Waffenwerkstatt wird nach Einbau der Neutralisationsanlage an die Abteilung übergeben.
Unterstützung der Landespolizei Hamburg anlässlich eines Aufzuges der Bewohner der Hafenstrasse "Tenor gegen § 129a StGB" durch die Innenstadt.
Eingesetzte Kräfte: -1- Einsatzhundertschaft
PHM a.D. Böttcher verstorben
MedR d. Res. im BGS Fricke (Rose), Abteilungsarzt
Einsatz zur Unterstützung der Landespolizei Hamburg anlässlich einer Durchsuchung der Hafenstrassenhäuser durch das BKA/LKA.
Eingesetzte Kräfte: Abteilungsstab, -2- Hundertschaften
Das Sorgenkind von Hamburg - die Hafenstrasse
Einsatz zur Unterstützung des BKA bei Observationsmaßnahmen anlässlich bevorstehender Anschläge durch die türkische Arbeiterpartei (PKK) und dem Generalkommando der palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO).
POK Sommerfeld, privat tödlich verunglückt
03.05. - 07.05.1989
Einsatz zur Unterstützung der Landespolizei Hamburg anlässlich des 800-jährigen Bestehens des Hamburger Hafens. (Sail ´89)
Eingesetzte Kräfte: Abteilungsstab, 1 Einsatzhundertschaft
26.05. und 28.05.1989
Einsatz zur Unterstützung der Landespolizei Hamburg anlässlich der Räumung der Wagenburg in der Hafenstrasse.
Eingesetzte Kräfte: 236 Beamte
PHK (RA) Kluge, stellv. Abteilungskommandeur
OSTMR Becker, Sachbearbeiter Personalwesen, tritt nach Erreichen der Altersgrenze in den Ruhestand
PHM Kiehl, Sachbearbeiter Personalwesen
PHM Schomborg, Innendienstleiter Stabshundertschaft
PHM Wörsching wird Innendienstleiter in der 3. Hundertschaft
POK Frühauf, stellv. Hundertschaftsführer in der 1. Hundertschaft
Einsatz des Aufklärungszuges der Abteilung für einen Monat zur Unterstützung des BKA
Beteiligung von -3- PVB der Abteilung an der UN-Mission in Namibia (ehem. Südwest-Afrika) für 8 Monate.
Vorbereitung zur vorübergehenden Aufnahme von Übersiedlern der DDR aus der Botschaft in Prag in der Unterkunft.
Zuweisung erfolgte nicht.
Einführung von Pastor im BGS im Nebenamt Schacht durch Propst Dr. Augustin
Ausfall des alljährlich stattfindenden Herrenabends aufgrund der Überbelegung der Unterkunft mit Übersiedlern aus der DDR.
Öffnung der Grenze zur DDR. Verstärkter Einsatz an den Grenzübergangsstellen und im Abteilungsabschnitt.
Einsatz zur Unterstützung der Landespolizei Hamburg anlässlich eines Aufzuges "Wohnung für Alle" durch die Innenstadt.
Öffnung der Grenze zur DDR für Bundesbürger, es entfällt die Visumspflicht und der Zwangsumtausch
Unterstützung der Landespolizei Hamburg anlässlich eines Aufzuges der Autonomen von der Hafenstrasse zum Strafjustizgebäude.
Eingesetzte Kräfte: -1- Einsatzhundertschaft ohne -1- Zug
PHM Schomborg, Versetzung zur GSA A Küste 1
PHM Humpke, Innendienstleiter 4. Hundertschaft
PHM Matz, Innendienstleiter 1. Hundertschaft
POK Stein wird zur GSA Küste 2 versetzt
Unterstützung der Landespolizei Hamburg anlässlich einer Räumung von 2 besetzten Häusern im Karolinenviertel.
Unterstützung der Landespolizei Hamburg anlässlich von 2 Aufzügen der FAP und Republikanern vom Theodor-Heuss-Platz zur Moorweide sowie de Antifaschisten vom Karl-Muck-Platz zum Hachmannplatz.
Eingesetzte Kräfte: Abteilungsstab, -1- Einsatzhundertschaft
POK Rogge, stellv. Hundertschaftsführer 3. Hundertschaft
Unterstützung der Landespolizei Hamburg und des BKA anlässlich der Durchsuchung der Hafenstrassenhäuser auf Beschluss der Generalbundesanwaltschaft durch -1- Einsatzabteilung
Unterstützung der Landespolizei Hamburg anlässlich der 30. Weltkongresses im CCH.
12.06. - 21.06.1990
Einsatz zur Unterstützung des GS Amtes Aachen anlässlich einer verstärkten Einreisekontrolle durch einen Einsatzzug
Einsatz zur Unterstützung der Landespolizei Hamburg anlässlich einer Fahrrad- und Mieterdemonstration durch -1- Einsatzhundertschaft.
25.06. - 28.06.1990
Einsatz zur Unterstützung der Landespolizei Hamburg anlässlich Weltwirtschaftsgipfel im CCH Hamburg.
Einsatz zur Unterstützung der Landespolizei Hamburg anlässlich Schutz des Rathauses durch -1- Einsatzhundertschaft ohne -2- Züge
Einsatz zur Unterstützung der Landespolizei Hamburg anlässlich des Schutzes der neuen Flora durch -1- Einsatzhundertschaft
Einstellung des Grenzschutzes an der Grenze zur DDR.
Verabschiedung der letzten Grenzstreife aus dem Grenzraum in Anwesenheit der Bürgermeister der Grenzgemeinden.
12.07. - 26.07.1990
Abbau der Grenzmarkierungen an der ehemaligen Grenze zur DDR durch Kräfte des Technischen Zuges.
Einsatz des Aufklärungszuges zur Unterstützung des BKA anlässlich von Fahndungsmaßnahmen nach dem Anschlag auf Staatsekretär Neusel (BMI)
03.09. - 21.09.1990
Vorbereitungen und Einsatz "Lindwurm" zur Unterstützung der Landespolizei Niedersachsen anlässlich des Abtransports der Bestände amerikanischer C-Waffen in Bremerhaven.
02.10. - 03.10.1990
Einsatz zur Unterstützung der Landespolizei Hamburg anlässlich des Tag der Deutschen Einheit durch -2- Einsatzhundertschaften
Verkehrssicherheitstag in der Abteilung in Zusammenarbeit mit der Deutschen Verkehrswacht, Landesverkehrswacht Schleswig-Holstein, Polizei Münster und Firmen.
15.10.1990 b.a.w.
Erste Werbemaßnahmen im Land Mecklenburg-Vorpommern durch die Abteilung.
Aussonderung des letzten SW 2 und der letzten BMK 20mm
Einsatz zur Unterstützung der Landespolizei Hamburg anlässlich von Solidaritätskundgebungen zu vorangegangenen Gewalttätigkeiten in Berlin (Kreuzberg).
Eingesetzte Kräfte: Abteilungsstab, -1- Einsatzhundertschaft und Spezialzüge
22.11. - 24.11.1990
Einsatz zur Unterstützung der Landespolizei Sachsen anlässlich eines Fußballbundesligaspiels in Dresden. Eingesetzte Kräfte: -1- Einsatzhundertschaft
Einsatz zur Unterstützung der Landespolizei Hamburg anlässlich einer Demonstration "Wahl in Deutschland" durch eine Einsatzhundertschaft.
10.12. - 17.12.1990
Einsatz eines Ausbildungszuges zur Unterstützung des GS Amtes Flensburg bei den Grenzschutzstellen HH-Flughafen, Puttgarden und Ellund BAB anlässlich einer verstärkten Einreisekontrolle.
Einsatz zur Unterstützung der Landespolizei Hamburg anlässlich der "traditionellen" Silversterdemonstrationen der Hafenstrasse durch einen Einsatzzug.
Ab 15.01.1991
Einsatz der Masse der Abteilung anlässlich des bevorstehenden Golfkrieges an verschiedenen Grenzübergangsstellen im Bereich des GS-Amtes Flensburg. Eine Einsatzhundertschaft in Alarmbereitschaft im Rahmen einer Grenzschutzabteilung des Grenzschutzkommandos Küste als BMI-Verfügungsbereitschaft bis 24.01.1991
24.01. - 25.01.1991
Einsatz zur Unterstützung der Landespolizei Hamburg anlässlich von Objektschutzmaßnahmen (gefährdete Konsulate) durch eine Einsatzhundertschaft.
Einsatzende für Masse der Kräfte anlässlich des Golfkrieges. Weiterhin ein Einsatzzug zur Unterstützung der GSST Flughafen Hamburg im Einsatz
Einsatz zur Unterstützung der Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern anlässlich eines Fußballbundesligaspiels in Rostock durch eine Einsatzhundertschaft
Einsatz der Abteilung zur Unterstützung der Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern anlässlich eines Fußballbundesligaspiels in Rostock.
Die Zugriffseinheit kommt zum Einsatz.
Einsatz zur Unterstützung der Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern in Rostock anlässlich des Fußballbundesligaspiels Hansa Rostock : FC Lok Leipzig durch eine Einsatzhundertschaft
Tag der offenen Tür des 20-jährigen Bestehens der Abteilung
Einsatz zur Unterstützung der Landespolizei Brandenburg in Potsdam anlässlich eines Fußballspiels Stahl Brandenburg : FC Union Berlin.
Eingesetzte Kräfte: -1- Einsatzhundertschaft mit -4- Zügen
26.06. - 18.09.1991
Mit der vertretungsweisen Führung der GSA Küste 3 wird POR Meyer beauftragt.
POR Sacker wird m.d.Z. der Versetzung zur GSA Ost 1, Neustrelitz abgeordnet.
PHK (RA) Riß wird für die Dauer von einem Jahr zur GSA Küste 3 umgesetzt und mit der Verwendung als Stabsoffz. für Ausbildung zgl. stellv. Abteilungskommandeur beauftragt.
19.07. - 28.07.1991
Einsatz zur Unterstützung des Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern anlässlich der Hansa Sail 1991.
Eingesetzte Kräfte: 19.07.-21.07.91, -1- Einsatzzug
26.07.-28.07.91, -1- Einsatzhundertschaft
23.07. - 26.07.1991
Einsatz zur Unterstützung der Landespolizei Hamburg anlässlich des Baubeginns von Sozialwohnungen auf dem Gelände der "Alten Flora" im Schanzenviertel durch -1- Einsatzzug
Einsatz zur Unterstützung der Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern anlässlich des Fußballbundesligaspiels Rostock : Kaiserslautern.
Eingesetzte Kräfte: -1- E-Zug, Aufklärungszug, Techn.-Zug und Wasserwerferzug.
Einsatz zur Unterstützung der Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern anlässlich des Fußballbundesligaspiels Rostock : Nürnberg.
Einsatz zur Unterstützung der Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern anlässlich des Fußballbundesligaspiels Rostock : Dortmund durch einen Wasserwerfer mit Besatzung.
16.08. - 18.08.1991
Einsatz zur Unterstützung der Landespolizei Brandenburg anlässlich der Umbettung der Sarkophage Friedrich Wilhelm des I. und II.
Einsatz zur Unterstützung der Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern anlässlich des Fußballbundesligaspiels Rostock : Mönchengladbach.
Eingesetzte Kräfte: -1- Einsatzzug, Aufklärungszug, Dokumentationstrupp
Einsatz zur Unterstützung der Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern anlässlich des Fußballbundesligaspiels Rostock : Bayer Leverkusen.
Eingesetzte Kräfte: -1- Einsatzhundertschaft ohne -1- Zug, Aufklärungszug, Wasserwerferzug, Versorgungsdienste
Einsatz zur Unterstützung der Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern anlässlich des Fußballspiels im Europacup der Landesmeister Rostock . FC Barcelona durch -1- Einsatzhundertschaft
Übergabe der Abteilung von Polizeioberrat im BGS Sacker an Polizeioberrat im BGS Kotzel durch den Kommandeur im BGS von Aweyden.
11.10. - 13.10.1991
Einsatz zur Unterstützung der Landespolizei Sachsen anlässlich des Fußballbundesligaspiels Leipzig : Bremen durch -1- Einsatzhundertschaft
Einsatz zur Unterstützung der Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern anlässlich des Fußballbundesligaspiels Rostock : Dresden durch -1- Einsatzhundertschaft ohne -1- Zug
08.11. - 10.11.1991
Einsatz zur Unterstützung der Landespolizei Sachsen-Anhalt anlässlich einer Demonstration zum 2. Jahrestag der "Maueröffnung" in Halle.
Eingesetzte Kräfte: -1- Einsatzhundertschaft und Aufklärungszug
Einsatz zur Unterstützung der Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern anlässlich des Fußballbundesligaspiels Rostock : HSV.
Eingesetzte Kräfte: -1- Einsatzhundertschaft ohne -2- Züge und Wasserwerferzug
Einsatz zur Unterstützung der Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern anlässlich des Fußballbundesligaspiels Rostock : Bayern München.
Eingesetzte Kräfte: Wasserwerferzug, Technischer Zug, Aufklärungszug und Fernmeldezug
14.12. - 17.12.1991
Einsatz zur Unterstützung der Landespolizei Sachsen anlässlich des 2. Bundesparteitages der CDU in Dresden.
Eingesetzte Kräfte: Abteilungsstab, -1- Einsatzhundertschaft, Stabshundertschaft
20.02. - 05.03.1992
Erstmaliger Einsatz zur Unterstützung des GS Amtes Pirna zur verstärkten Grenzüberwachung im Bereich des GS Amtes Pirna durch -1- Einsatzhundertschaft
Einsatz zur Unterstützung der Landespolizei Hamburg zum Schutz türkischer Einrichtungen im Stadtgebiet.
Eingesetzte Kräfte: -1- einsatzhundertschaft ohne -2- Züge
Änderung der Dienststellenbezeichnung in Grenzschutzabteilung Nord 2
Umstrukturierung des gesamten Bundesgrenzschutzes.
28.04. - 12.05.1992
Einsatz zur Unterstützung des GS Amtes Frankfurt/Oder zur verstärkten Grenzüberwachung im Bereich des GS Amtes Frankfurt/Oder.
Eingesetzte Kräfte: Abteilungsstab, -2- Einsatzhundertschaften, Aufklärungszug und Versorgungsdienste
Einsatz zur Unterstützung der Landespolizei Berlin anlässlich von Maikundgebungen durch -1- Einsatzhundertschaft und Wasserwerferzug.
Diplom med. Arndt, Abteilungsarzt
14.08. - 16.08.1992
Einsatz zur Unterstützung der Landespolizei Sachsen in Plauen anlässlich bevorstehender Demonstrationen zum 5 Todestag des ehemaligen Hitler-Stellvertreter Rudolf Heß.
Eingesetzte Kräfte: Abteilungsstab, Stabshundertschaft
23.08. - 30.08.1992
Einsatz zur Unterstützung der Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern anlässlich von ausländerfeindlichen Krawallen in Rostock-Lichtenhagen am 29.08.1992
Eingesetzte Kräfte: Abteilungsstab, -1- Einsatzhundertschaft, Wasserwerferzug, Versorgungsdienste
- Brandanschläge auf die Asylantenaufnahmestelle (Sonnenblumenhaus)
- Mehrere Räumungen im Stadtteil Lichtenhagen
22.08. - 05.09.1992
Einsatz zur verstärkten Grenzüberwachung im Bereich GSAmt Pirna
Eingesetzte Kräfte: -1- Einsatzhundertschaft ohne -2- Züge.
Abordnung POR Nitsche für die Dauer eines Jahres zur GSA Nord 2 zur Verwendung als Leiter Führungsstab zgl. Leiter Aus- und Fortbildung
04.09. - 06.09.1992
Einsatz zu Unterstützung der Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern anlässlich gewalttätiger Demonstrationen gegen Ausländer/Asylanten im Stadtgebiet Rostock.
Eingesetzte Kräfte: -1- Einsatzzug, Wasserwerferzug und 2 Sonderwagen
Einsatz zur Unterstützung des Grenzschutz- und Bahnpolizeiamtes Hannover anlässlich des Fußballbundesligaspiels Bremen : Hannover durch -3- Einsatzzüge
Einsatz zur Unterstützung des Grenzschutz- und Bahnpolizeiamtes Hannover anlässlich des Fußballbundesligaspiels Hannover : Bremen durch -3- Einsatzzüge
Mit Wirkung vom 01.10.1992 wird PR Riß als Leiter Führungsstab zgl. Leiter Aus- und Fortbildung zur GSA Nord 2 umgesetzt unter gleichzeitiger Abordnung zur GS-Schule.
Einsatz zur Unterstützung der Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern anlässlich des "Tages der Deutschen Einheit" in Schwerin durch -1- Einsatzhundertschaft
GSA Nord 2 führte einen Abteilungsappell mit geladenen Gästen anlässlich des 20-jährigen Bestehens der Abteilung durch. Anschließen Empfang im Kasino.
Einsatz zur Unterstützung der Landespolizei Berlin anlässlich einer Großdemonstration mit dem Tenor "Die Würde des Menschen ist unantastbar". Eingesetzte Kräfte: -2- Einsatzhundertschaften ohne -1- Einsatzzug
Einsatz zur Unterstützung des Grenzschutz- und Bahnpolizeiamtes Hamburg anlässlich des Fußballbundesligaspiels HSV : Uerdingen durch -2- Einsatzzüge
Einsatz zur Unterstützung des Grenzschutz- und Bahnpolizeiamtes Hamburg anlässlich des Fußballbundesligaspiels HSV : Bremen durch -2- Einsatzzüge
Einsätze der GSA Nord 2 im Jahre 1993
Grenzeinsatz gem. § 2 BGSG
GSAmt Pirna, GSAmt Flensburg, GSSt. Stralsund, GSSt. Ahlbeck
Fußballeinsätze gem. § 2a BGSG
Hamburg, Bremen, Lübeck, Oldenburg, Hannover, Braunschweig
sonst. Einsätze gem. § 2 BGSG
Hamburg, Kiel, Hannover, Brokdorf
Einsätze gem. § 9 BGSG
Weimar, Bonn, Hamburg (x), Solingen, Rostock
Insgesamt wurden im Jahr 1993 -85- Einsätze an -271- Tagen mit -3398- PVB gefahren.
18.01. - 29.01.1993
Einsatz zur Unterstützung des GSAmtes Pirna zur verstärkten Grenzüberwachung im Dreiländereck Zittau.
23.03. - 26.03.1993
Einsatz zur Unterstützung des GSAmtes Rostock zur verstärkten Grenzüberwachung an der Grenze zu Polen durch -1- E-Zug
08.03. - 16.04.1993
Abordnung PHK Fillmer nach Tansania. Aufbauhilfe für die Polizei in Tansania.
12.04. - 04.05.1993
Einsatz zur Unterstützung des GSAmtes Pirna zur verstärkten Grenzüberwachung an der Grenze zu Tschechien.
Eingesetzte Kräfte: verkleinerter Abteilungsstab, -2- Einsatzhundertschaften, Aufklärungszug, Instandsetzungsdienste
16.05. und 20.05.1993
Einsatz zur Unterstützung des GSAmtes Flensburg an der Grenze zu Dänemark anlässlich massiver Reisebewegungen von Rechts- und Linksradikalen durch je -1- Einsatzzug
25.05. - 27.05.1993
Einsatz zur Unterstützung der Landespolizei Nordrhein-Westfalen in Bonn zum Schutz des Deutschen Bundestages anlässlich von zu erwartenden Demonstrationen aufgrund der Abstimmung über Änderung Artikel 16 Grundgesetz (Asylproblematik)
Eingesetzte Kräfte: -1- Einsatzhundertschaft ohne -1- Einsatzzug
01.06. - 06.06.1993
Einsatz zur Unterstützung der Landespolizei Nordrhein-Westfalen in Solingen anlässlich von Anschlägen auf Ausländer durch -1- Einsatzhundertschaft ohne -2- Einsatzzüge
05.07. - 16.07.1993
Einsatz zur Unterstützung des GSAmtes Pirna zur verstärkten Grenzüberwachung an der Grenze zu Tschechien
02.08. - 20.08.1993
13.08. - 15.08.1993
Einsatz zur Unterstützung der Landespolizei Sachsen in Plauen anlässlich des 6. Todestages des ehemaligen Hitler-Stellvertreters Rudolf Heß.
Eingesetzte Kräfte: -1- Einsatzhundertschaft, -1- WaWe 9, Aufklärungszug
18.08. - 07.09.1993
Einsatz zur Unterstützung des GSAmtes Pirna zu verstärkten Grenzüberwachung an der Grenze zu Tschechien.
Eingesetzte Kräfte: verkleinerter Abteilungsstab, -1- Einsatzhundertschaft, Aufklärungszug, Instandsetzungsdienste
Aufhebung Der Abordnung des PR Riß zur GS-Schule zgl. Dienstantritt bei der GSA Nord 2
Seit September 1993 umfangreiche Erdarbeiten wegen der Umstellung der zentralen Versorgungsanlage von Öl auf Erdgas und Sanierung des Lehrsaalgebäudes.
Aufhebung der Abordnung POR Nitsche zur GSA Nord 2
29.09. - 19.10.1993
Nach Änderung des § 16a BGSLV (erleichterter Verwendungsaufstieg) wird erstmals im BGS der PHM Holst zum POK ernannt.
12.10. - 09.11.1993
Einsatz zur Unterstützung des GSGBPAmtes Hannover anlässlich einer polizeilichen Sonderlage.
22.11. und 07.12.1993
Einsatz zur Unterstützung des Grenzschutz- und Bahnpolizeiamtes Hamburg anlässlich des Transportes von abgebrannten Kernbrennelementen von Brokdorf nach Le Hague (Frankreich).
Eingesetzte Kräfte: je ein Einsatzzug, Aufklärungszug, ABC-Trupp, WaWe-Zug
Ernennung PR Riß zum POR
10.12. - 12.12.1993
Einsatz zur Unterstützung der Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern in Rostock zur Durchsetzung eines Demonstrationsverbotes rechtsradikaler Gruppierungen.
Eingesetzte Kräfte: -2- Einsatzzüge, -1- Wasserwerferzug, -1- Dokumentationstrupp
20.12.1993 bis 11.01.1994
Einsatz zur Unterstützung des Grenzschutzames Pirna zur verstärkten Grenzüberwachung im Bereich Pirna an der Grenze zu Tschechien.
Eingesetzte Kräfte: verkleinerter Abteilungsstab, -1- Einsatzhundertschaft, A-Zug, Instandsetzungsdienste
Einsätze der GSA Nord 2 im Jahre 1994
Pirna, Flensburg, Hamburg, Wiesbaden, Bad Bentheim, Frankfurt/Main, Hannover, Saarbrücken, Köln/Kleve
Fußballeinsätze gem. § 3 BGSG
sonst. Einsätze gem. § 3 BGSG
Hamburg, Kiel, Pinneberg, Maschen, Hartenholm, Braunschweig
Einsätze gem. § 11 BGSG
München, Bremen, Solingen, Aachen, Köln
Einsätze gem. § 4 BGSG
Insgesamt wurden im Jahr 1995 -119- Einsätze an -476- Tagen mit -3798- PVB gefahren.
01.01. - 31.12.1994
PHK Händel wird für den Zeitraum als ehrenamtlicher Richter beim Bundesverwaltungsgericht - 1. Disziplinarsenat - bestellt.
24.01. - 13.05.1994
Gruppenführerlehrgang für die Schule des GSP Nord zur GSA Nord 2 ausgelagert.
14.03. - 30.06.1994
Abordnung POR Riß zum GSAmt Frankfurt/Oder
15.03. - 28.03.1994
Einsatz zur Unterstützung des Grenzschutzamtes Pirna zur verstärkten Grenzüberwachung an der Grenze zu Tschechien durch -1- Einsatzhundertschaft.
Die Einsatzhundertschaft wird aus dem Einsatz Pirna herausgelöst und fährt als Einsatzhundertschaft ( ohne -1- Einsatzzug ) zu einer Kurdendemonstration nach Köln.
Aufstellung eines Bereitschaftszuges zusätzlich für den Einsatz in Köln.
MedR z.A. Dr. med. Kämmerer wird als Abteilungsarzt eingestellt
11.04. - 13.04.1994
Einsatz zur Unterstützung der Landespolizei Bayern anlässlich eines Prozeßbeginns gegen Kurden vor dem Oberlandesgericht in München.
Eingesetzte Kräfte: Abteilungsstab, -1- Einsatzhundertschaft, Stabshundertschaft, Sanitätsdienste sowie Bereitstellung einer weiteren Hundertschaft
26.04. - 17.05.1994
Einsatz zur Unterstützung des Grenzschutzamtes Pirna zur verstärkten Grenzüberwachung im Bereich Pirna an der Grenze zu Tschechien.
Einsatzzug Unterstützung des Grenzschutz- und Bahnpolizeiamtes Hamburg anlässlich eines Nukleartransportes von Brokdorf nach Brunsbüttel.
Eingesetzte Kräfte: -1- Einsatzzug, Aufklärungszug, Beweissicherungs- und Dokumentationstrupp, ABC-Trupp
Einsatz zur Unterstützung der Landespolizei Nordrhein-Westfalen anlässlich des Jahrestag des Anschlages auf türkische Wohnungen in Solingen durch einen Einsatzzug
Informationsveranstaltung für Behördenleiter des Kreises Herzogtum Lauenburg in der Unterkunft. Das Bild zeigt die Vorstellung einer Hundertschaft personell und materiell.
07.06. - 28.06.1994
Einsatz zur Unterstützung des Grenzschutzamtes Pirna zur verstärkten Grenzüberwachung an der Grenze zu Tschechien durch eine Einsatzhundertschaft und einen Aufklärungszug
24.06. - 26.06.1994
Einsatz zur Unterstützung des Grenzschutzamtes Kleve anlässlich einer Kurdendemonstration in Frankfurt/Main durch -2- Einsatzzüge
03.07. - 06.07.1994
Einsatz zur Unterstützung des GSAmtes Kleve bei der verstärkten Einreisekontrolle durch -1- Einsatzhundertschaft
08.07. - 09.07.1994
Einsatz zur Unterstützung des GSAmtes Kleve bei der verstärkten Einreisekontrolle anlässlich einer Kurdendemonstration im Raum Bonn
Eingesetzte Kräfte: -1- Einsatzhundertschaft ohne 2 Einsatzzüge
Einsatz zur Unterstützung des GSAmtes Hannover bei der verstärkten Einreisekontrolle in Bad Bentheim anlässlich einer Kurdendemonstration durch -1- Einsatzhundertschaft ohne -1- Einsatzzug
15.08. - 22.08.1994
Observationseinsatz im Rhein/Main-Gebiet (Frankfurt/Main) für das GSAmt Flensburg durch den Aufklärungszug
12.09. - 13.09.1994
Sitzung der EU-Lenkungsgruppe Polizei/Zoll
Gestellung von Kraftfahrern (10 PVB) zur Ablaufunterstützung in Hamburg
30.08. - 20.09.1994
Einsatz zur Unterstützung des GSAmtes Pirna zur verstärkten Grenzüberwachung im Bereich Pirna an der Grenze zu Tschechien
Einsatz anlässlich Tag der Deutschen Einheit in Bremen
10.10. - 17.10.1994
Observationseinsatz im Rhein/Main- Gebiet (Frankfurt/Main) für das GSAmt Flensburg durch einen Aufklärungszug
11.10. - 01.11.1994
19.10. - 26.10.1994
Observationseinsatz zur Unterstützung der GSST. Flughafen Hamburg wegen des Verdachts der Bildung einer kriminellen Vereinigung
Vereidigung von -131- Dienstanfängern unter Mitwirkung des Musikkorps Grenzschutzpräsidium Nord
07.12. - 10.12.1994
Einsatz zur Unterstützung der Landespolizei Nordrhein-Westfalen anlässlich der EU-Gipfeltagung in Essen durch -1- Einsatzhundertschaft ohne -1- Einsatzzug
Einsätze der GSA Nord 2 im Jahre 1995
Pirna, Rostock, Oderhaff, Hamburg, Warnemünde, Usedom, Bad Bentheim, Neustadt
Hamburg, Bremen, Köln, München, Bielefeld, Wolfsburg, Hannover
Hamburg, Kiel, Maschen, Hannover, Itzehoe, Brunsbüttel, Dannenberg, Uelzen, Göttingen, Schneverdingen
Hamburg, Berlin, Rheinland-Pfalz, Gudow, Köln
Insgesamt wurden im Jahr 1994 -92- Einsätze an -444- Tagen mit -3246- PVB gefahren.
03.01. - 23.01.1995
Neujahrskonzert für die Bediensteten der Abteilung und geladenen Gästen aus dem Seniorenheim Schwarzenbek durch das Musikkorps des Grenzschutzpräsidiums Nord
Traditionelles Grünkohlessen mit geladenen Gästen
12.02. - 13.02.1995
Einsatz zur Unterstützung des Grenzschutz- und Bahnpolizeiamtes Hannover anlässlich des bevorstehenden Castor-Transportes vom KKW Grundremmingen (Bayern) nach Gorleben (Niedersachsen)
Eingesetzte Kräfte: -1- Einsatzzug, Aufklärungszug
Einsatz zur Unterstützung des Grenzschutz- und Bahnpolizeiamtes Hamburg anlässlich des Transportes eines leeren Castorbehälters von Gorleben nach Mühlheim
Eingesetzte Kräfte: -1- Einsatzhundertschaft ohne -1- Zug, Aufklärungszug
06.03. - 13.03.1995
Einsatz zur Unterstützung des Grenzschutz- und Bahnpolizeiamtes Hannover zur Bekämpfung der Schleuserkriminalität an der EU-Binnengrenze im Raum Bad Bentheim
28.03. - 18.04.1995
24.04. - 25.04.1995
Einsatz zur Unterstützung des GSAmtes Hannover anlässlich des Castortransportes von Phillipsburg nach Gorleben. GSA Nord 2 war eingesetzt entlang der Bahnlinie von Celle nach Uelzen.
Eingesetzte Kräfte: Abteilungsstab, -2- Einsatzhundertschaften, Stabshundertschaft
Absicherung des stehenden Zuges mit dem Castorbehälter auf dem Bahnhof Dannenberg. Anschließend Weitertransport auf der Straße nach Gorleben.
Auf Oberleitungen geworfene Wurfanker. Die Stromabnehmer werden beim Passieren der Züge durch die Wurfanker abgerissen. Die Schäden anschließend sind erheblich.
Einsatz zur Unterstützung der Landespolizei Berlin anlässlich der Feierlichkeiten zum 50. Jahrestag des Kriegsendes im Schauspielhaus.
11.05. - 30.05.1995
Einsatz zur Unterstützung des GSAmtes Pirna zur verstärkten Grenzüberwachung im Bereich Pirna an der Grenze zu Tschechien.
Behördenleiter der Stadt Schwarzenbek nehmen an einer Informationsveranstaltung in der Abteilung teil.
Das Bild zeigt eine Vorführung "Der Zug im Absperr- und Räumdienst"
10.07. - 01.08.1995
Eingesetzte Kräfte: verkleinerter Abteilungsstab, -1- Einsatzhundertschaft, -1- Einsatzzug ohne -1- Gruppe, Instandsetzungsdienste
Kontrolle eines Kfz im Rahmen einer Sprungfahndung im Amtsbereich Pirna. Sämtliche Überprüfungsmaßnahmen verliefen negativ.
Illegal eingereiste Rumänen werden über den Flughafen Berlin-Schönefeld in ihr Heimatland abgeschoben
24.10. - 14.11.1995
Einsatz zur Unterstützung des GSAmtes Pirna zur verstärkten Grenzüberwachung im Bereich Pirna an der Grenze zu Tschechien durch einen Einsatzzug
Einsatz zur Unterstützung der Landespolizei Hamburg anlässlich eines Aufzuges der PDS/Linke Liste durch die Innenstadt von Hamburg.
Einsatz zur Unterstützung der Landespolizei Bremen anlässlich erwarteter militanter Ausschreitungen von Autonomen.
Eingesetzte Kräfte: -1- Einsatzzug
17.01. - 07.02.1996
Einsatz zur Unterstützung des GSAmtes Pirna zur verstärkten Grenzüberwachung im Bereich Pirna an der Grenze zu Tschechien durch eine Einsatzhundertschaft
07.02. - 28.02.1996
Eingesetzte Kräfte: verkleinerter Abteilungsstab, -1- Einsatzhundertschaft, Instandsetzungsdienste
19.03. - 24.03.1996
Bereithaltung von Einsatzkräften aus Anlass erwarteter unfriedlicher demonstrativer Aktionen im Bundesgebiet (kurdisches Neujahrsfest Newroz)
Einsatzkräfte: Abteilungsstab, -1- Einsatzhundertschaft, Stabshundertschaft
Die Einsatzhundertschaft kam an der niederländischen Grenze im Raum Bad Bentheim, Nordhorn und Elten zum Einsatz
POR Riß wird für drei Jahre zur Polizeiführungsakademie nach Münster abgeordnet
Beteiligung von polizeivollzugsbeamten des Bundes (davon 2 PVB der GSA Nord 2) und der Länder an einem multinationalen Polizeikontingent der UN "International Police Task Force" in Bosnien-Herzegowina
18.04. - 22.04.1996
Einsatz zur Unterstützung des GSAmtes Hamburg aus Anlass des bevorstehenden Glaskokillentransportes an der Verladestation in Dannenberg
Eingesetzte Kräfte: -1- Einsatzzug und -1- WaWe 9
23.04. - 02.05.1996
Unterstützung durch -1- Einsatzhundertschaft ohne -1- Einsatzzug und -1- WaWe 9
03.05. - 08.05.1996
Es wurde die Überwachung der vorgesehenen Eisenbahnlinie für den Glaskokillentransport von Le Hague nach Gorleben übernommen
Aufgabe der Einsatzkräfte war es, Anschläge auf die Bahnlinie zwischen der nordrheinwestfälischen/niederländischen Landesgrenze und Uelzen auf einer Strecke von 160km zu verhindern.
Eingesetzte Kräfte: Abteilungsstab, -3- Einsatzhundertschaften, Stabshundertschaft
Sprengstoffanschlag auf die Eisenbahnline Lüneburg - Dannenberg
- herausgeschleuderte Metallträger
- Brückentrümmerteile unterhalb der Eisenbahnbrücke
Zur originären Aufgabe der GSA Nord 2 zählte die polizeiliche Überwachung der ehemaligen Grenze zur DDR. Zwischen zwei und sechs Grenzstreifen waren Einsatz. Unterstützt wurde die Grenzstreifentätigkeit durch Hubschrauberflüge.
Der Abteilungsabschnitt
linke Grenze:	Straße Gudow - Zarrentin
rechte Grenze:	Elbdeich
hatte eine Länge von ca. 41 km.
Das Zollkommissariat Büchen war ebenfalls für diesen Grenzabschnitt zuständig. Der Grenzzolldienst (GZD), der mir dem BGS die Grenzüberwachung sicherstellte, wurde nach dem Bundesgrenzschutzgesetz eingesetzt und war somit der Abteilung fachlich unterstellt.
Drei Grenzübergänge lagen im Abteilungsabschnitt:
- Autobahn 24	Hamburg - Berlin
- Eisenbahnlinie	Hamburg - Berlin
- Bundesstraße 5	Lauenburg - Berlin
Als Überwachungsschwerpunkte zählten die Räume links und rechts der Grenzübergänge sowie die "Gartenschlägerstrecke" ostwärts von Bröthen. Geprägt wurden die Punkte durch besonders massive Grenzbefestigungen auf DDR-Seite und durch besonders hohes Besucheraufkommen auf dem Gebiet der Bundesrepublik.
Die Grenzsperranlagen, die sich als drohendes Bollwerk zwischen die beiden deutschen Staaten schob, machten diese Grenze zur schrecklichsten und unmenschlichsten seit Menschengedenken.
Bereits ca. 5km ostwärts der Grenze begann die "5-km-Sperrzone". Dort galt ein absolutes Betreteverbot für alle DDR-Bürger, die nicht im Besitz der Zutrittserlaubnis für diesen Streifen waren. Wer sich hier unbefugt aufhielt, machte sich von vornherein der versuchten "Republikflucht" strafbar und wurde auch bei Festnahme durch Grenzsoldaten, Vopo oder "freiwilligen Helfern" der Grenztruppe so behandelt.
Etwa 500-1000m parallel ostwärts der Grenze verlief der "Schutzstreifenzaun". An diesem Zaun befanden sich optische und akustische Anlagen, die ein unerkanntes Übersteigen fast unmöglich machten.
Der Schutzstreifen baute sich wie folgt auf:
- Grenzverlauf gekennzeichnet mit Grenzsteinen/Grenzpfählen
- ca. 40-50m breiter Sichtstreifen
- Metallgitterzaun mit Selbstschussanlagen oder doppelter Metallgitterzaun mit Bodenminen
- Kfz-Sperrgraben mit Betonplatten
- Spurensicherungsstreifen
- Grenzmeldenetz
- Beobachtungstürme der unterschiedlichen Bauart
- Beobachtungsbunker
- Lichtsperren/Hundelaufanlagen
Dieser Aufbau machte das Gelände zwischen den beiden Zaunanlagen schier unüberwindbar.
Das schlimmste waren jedoch die Minen innerhalb des doppelten Metallgitterzaunes und die Selbstschussanlangen (SM70) am einreihigen Metallgitterzaun.
Viele Flüchtlinge wurden durch Minen oder SM70 schwer verletzt bzw. so schwer verletzt, dass sie an den Verletzungen starben.
Die Entwicklung der Grenzsperranlagen
1945 --- lediglich Kennzeichnung der Demarkationslinie (DL) durch drei weiße Ringe an Bäumen, Zaunpfählen, usw.
1952 --- Beginn des systematischen technischen Ausbaus mit Stacheldraht und "Todesstreifen", sowie Holzbeobachtungstürmen, Umsiedlung von Bewohnern in Grenznähe und Abriss der Gebäude.
1959 --- Anlegen eines 80 cm tiefen Sperrgrabens und des "Todesstreifens"
13.08.1961 --- Bau der Berliner Mauer. Gleichzeitig Verstärkung des Stacheldrahtzaunes, Verbreiterung von Sichtschneisen usw. an der Demarkationslinie
1961 --- Verlegen von Stockminen, danach Holzkästenminen im doppelten Stacheldrahtzaun
1966 --- Ausbau des Kfz-Sperrgrabens (KSG)
August 1967 --- Aufstellen der schwarz/rot/goldenen DDR-Grenzsäulen
Oktober 1967 --- Erstellung eines Streckenmetallgitterzaunes (MGZ) im Bereich des GSK Küste auf dem Priwall
August 1969 --- Bau des 1. Betonbeobachtungsturms im Bereich GSK Küste
1969 --- Austausch der Holkastenminen durch Plastikminen
1970 --- Anbau der Splitterminen (SM70) am Metallgitterzaun
1972 --- Ausbau der Führungspunkte
1973 --- Beginn mit dem Bau des Schutzstreifenzauns beim GSK Küste
1976 --- Bau der ersten viereckigen Beobachtungstürme
Frühjahr 1983 --- Beginn mit dem Ausbau des Schutzstreifenzauns zur "modernen Form"
Herbst 1983 --- Beginn mit dem Abbau der Splitterminen vom Mietallgitterzaun und Sprengung der Erdminen
November 1984	--- Abbau der letzten Splitterminen (Bundesweit) vom Metallgitterzaun im Bereich der A 24
Oktober 1985 --- Sprengung der letzten Bodenminen
Innerdeutsche Grenze in Schleswig-Holstein
Kradstreife am Schlagbaum Bröthen
Fußstreife im Jahre 1984 im Gespräch mit dem Jagdpächter über den Grenzverlauf
Beobachtungstürme verschiedener Bauart
Grenzverlauf gekennzeichnet mit Grenzsteinen, davor auf dem Gebiet der Bundesrepublik weiße Plastikpfähle mit und ohne Hinweisschildern.
DDR-Grenzsäule mit Emblem ca. 5-8m ostwärts der Grenzlinie.
Selbstschussanlage (SM 70) am Metallgitterzaun
Grundausstattung von Soldaten der DDR/Grenztruppe unmittelbar jenseits der Grenzlinie mit dem üblichen "Tagesgruß"
Anmerkung zum "Tagesgruß" am Bild oben - eine Anmerkung des Webseitenbetreibers:
Jeder Ehemalige weiß, was mit dem "üblichen Tagesgruß" gemeint ist. Allen anderen interessierten Betrachtern hier sei dazu erklärt:
Wenn es eine solche Begegnung, zudem noch in einer solchen Nähe gab, fand diese im Stillschweigen der Angehörigen der DDR statt. Redeverbot mit dem "Klassenfeind", Kontrolle der Kontrolle durch Begleitpersonen der DDR-Grenzer machten das Einhalten des Redeverbotes möglich.
Sie konnten noch so freundlich sein, zig Tagesgrüße "rüberschicken" - auf Seiten der DDR blieb es still. Dafür ging die Kamera ans Auge (damit ist der "Tagesgruß" unter Insidern gemeint) und hörte nicht mehr auf, zu klicken.
Jede solche Begegnung hatte für mich persönlich immer eine feindliche Ausstrahlung mir/uns gegenüber.
Für mich persönlich immer eine schwere Situation. Ja, es waren zwei unterschiedliche Systeme. Doch hatten wir eine gemeinsame Sprache, Kultur und Geschichte. Waren unterschiedliche politische Gegebenheiten Grund genug dafür jegliche menschliche - und wenn nicht diese - eine militärische Höflichkeit im Gegenüber walten zu lassen?
Eine solche Verachtung und Feindschaft gegenüber Angehörigen der DDR-Grenztruppen gab es einfach bei uns nicht. Wenn dann eher eine beklemmendes, bedauerndes und trauriges Empfinden!
Beginn der Neuvermarkung der Grenzlinie zwischen der Bundesrepublik und der DDR durch die Katasterämter Ratzeburg und Schwerin
Grenzbegehung und Festlegung der Grenzpunkte am Ostufer der Stecknitz durch die Katasterämter beider Seiten
Lehrerin mit fünf Schulkindern überschreitet versehentlich die Grenze zur DDR auf der F 5 in Lauenburg. Die Personen wurden durch die DDR-Grenztruppe festgenommen und nach drei Stunden abgeschoben.
Setzen des ersten neuen Grenzsteins nach der Neuvermarkung der Grenzlinie im Abteilungsabschnitt
Die neuvermarkte Grenzlinie wird durch die Bundesrepublik und der DDR freigegeben
Der schlimmste Vorfall an der Grenze ereignete sich am 30.04.1976, als der Bundesbürger Michael Gartenschläger beim Abbau von Selbstschussanlagen (SM 70) am Metallgitterzaun von DDR-Grenzsoldaten erschossen wurde.
An den Feiertagen (17. Juni, Volkstrauertag sowie der 1. Mai) eines jeden Jahres werden am Gedenkkreuz Kränze und Blumengebinde vom Freundeskreis von M. Gartenschläger niedergelegt. Die DDR-Grenztruppe führte an diesen Tagen eine verstärkte Streifentätigkeit im Raume Leisterförde durch.
Ein Streifenwagen (VW Kübel) brennt während einer Streifenfahrt zwischen Büchen und Lauenburg aus.
Bergedorfer Zeitung vom 04.06.1976
Ein mit vier jungen Beamten besetzter BGS-Jeep aus Schwarzenbek ging am Dienstag während der Fahrt zwischen Basedow und Dalldorf in Flammen auf. Die Insassen konnten sich jedoch noch rechtzeitig aus dem offenen Fahrzeug retten. Lauenburgs Feuerwehr war mit dem Tanklöschwagen schnell zur Stelle, zu retten war der Wagen allerdings nicht mehr. Das feuer war aus unerklärlichen Gründen offenbar im Batterie-Bereich entstanden. (Foto: Niemeier)
In der Nacht wurden fünf Selbstschussanlagen (SM 70) vom Gebiet der Bundesrepublik Deutschland aus durch Wurfangeln gezündet
Bereits im Abschluss der Verkehrsvereinbarungen zwischen der DDR und der Bundesrepublik Deutschland von 1975 über die Grunderneuerung der Autobahn Helmstedt-Berlin waren Verhandlungen mit der DDR über den Bau einer Autobahn Hamburg-Berlin für 1978 in Aussicht genommen worden.
In den Verkehrsvereinbarungen vom 16.11.978 konnte dann neben den Abmachungen eine Einigung über die Herstellung einer Autobahnverbindung zwischen Berlin und der Grenze zur Bundesrepublik Deutschland in Schleswig-Holstein bis zum November 1982 erzielt werden.
Im Januar 1980 wurde mit den ersten Vermessungsarbeiten diesseits der Grenze auf der alten (neuen) Autobahntrasse Hamburg-Berlin begonnen und der Wasserlauf der Boize verlegt.
Grenzüberschreitende Arbeiten durch die DDR im Oktober/November 1981 bis zu 50m auf dem Gebiet der Bundesrepublik.
Der Arbeitsbereich wurde auf dem Bundesgebiet durch einen Bauzaun eingezäunt.
Nach den grenzüberschreitenden Arbeiten wurde im Dezember 1981 die fertig betonierte Autobahn durch eine ca. 3m hohe Betonmauer durch die DDR gesperrt.
Grenzübergangsstelle (GüSt) Zarrentin/DDR im September 1982
Grenzkontrollstelle Gudow im September 1982
Ausgefahrene Kraftfahrzeugsperre auf der Kolonnenwegbrücke im September 1982
Schließen der seitlichen Begrenzung der Autobahn mit gleichzeitiger Anbindung an den Wildzaun auf dem Gebiet der Bundesrepublik im November 1982.
Flucht eines DDR-Arbeiters mit LKW und Anhänger am letzten Tag (07.12.1981) der grenzüberschreitenden Arbeiten auf der Autobahn
Der bei der Flucht verwendete LKW.
Am 10.12.1981 wurde der LKW an der Grenzlinie auf der B5 / F 5 von der Bundesrepublik an die DDR übergeben.
20.11.1982 um 10.01 Uhr Ankunft des ersten PKW /ADN-Reporter) an der Grenzlinie.
Die neue Autobahn 24 wurde durch die damaligen Verkehrsminister der DDR und der Bundesrepublik (Herrn Dollinger) eingeweiht.
Ein durch die Staatsanwaltschaft Bielefeld vorgeführter Untersuchungshäftling flieht im Rahmen einer Tatortbesichtigung (angeblich vergrabene Panzerfaust) in unmittelbarer Grenznähe auf der Eisenbahnlinie Büchen-Schwanheide in die DDR.
Der flüchtige Häftling ist auf dem Bahndamm von zwei Grenzaufklärern festgenommen worden.
Ein Streifenwagen der Landespolizei Schleswig-Holstein mit zwei Beamten durchfährt die Grenzkontrollstelle Lauenburg auf der B 5, fährt ca. 30 m in die DDR, drehte und kehrte auf das Bundesgebiet zurück.
Zwei Bundesbürger fahren versehentlich unter Alkoholeinfluss auf einem Güterzug von Büchen in die DDR. Sie wurden festgenommen und nach 40 Tagen wieder abgeschoben.
An der GÜST Horst wird ein Fluchtversuch eines Motorradfahrers durch Waffengewalt der DDR-Organe vereitelt.
Versehentlich steigen zwei Zollbeamte in Büchen, um Kontrollen durchzuführen, in einen falschen Zug. Als sich der Zug Richtung DDR in Bewegung setzte, gelang einem der Beamten, von dem fahrenden Zug abzuspringen. Der zweite Beamte meldete sich bei den Behörden der DDR in Schwanheide. Nach einer Vernehmung konnte er zurückreisen.
Ein Unterleutnant der DDR-Grenztruppe flüchtet bei Dalldorf in die Bundesrepublik Deutschland
Ein westdeutscher PKW durchfährt unter Missachtung von Haltezeichen die Grenzkontrollstelle in Richtung DDR. Der Wagen wird unter Anwendung von Schusswaffen durch DDR-Organe zum Stehen gebracht.
Festnahme und Rücküberstellung der weiblichen Person am 23.06.1984
Vier türkische Staatsangehörige durchfuhren die Grenzkontrollstelle Lauenburg und überschritten die Grenze zur DDR.
Festnahme und spätere Rückführung durch DDR-Organe.
Abbau der letzten Selbstschussanlage (SM 70) an der Grenze zur DDR nördlich der Autobahn 24 (Gudow)
Gemeinsame Grenzbegehung durch den gesamten Abteilungsabschnitt durch die Katasterämter Ratzeburg/Schwerin, Grenztruppe der DDR und dem Bundesgrenzschutz (Sachgebiet I/S)
Sprengung der letzten Bodenminen im zweireihigen Metallgitterzaun ostwärts von Gudow.
Fertigstellung eines Grenzinformationszentrums in Lauenburg.
Flucht eines Oberleutnants der DDR-Grenztruppe in Uniform am Bahndamm Büchen - Schwanheide
Beginn der Spurensuche diesseits der Sperranlagen durch die Grenztruppe und Kriminalpolizei der DDR.
DDR-Organe verhindern den Durchbruch eines PKW Ost/West durch Abgabe von zwei Schüssen in der GÜST Zarrentin
Ein Bundeswehr-Fahrzeug mit zwei uniformierten Soldaten fährt nach Überfahren des Haltezeichens (Ampel) an der Grenzkontrollstelle Lauenburg ca. 80m auf DDR-Gebiet, wendet und kehrt auf Bundesgebiet zurück.
Einem DDR-Bürger gelang die Flucht westlich Nostorf in die Bundesrepublik Deutschland. Nach seinen Aussagen wurde sein Freund durch Grenzsoldaten am Metallgitterzaun festgenommen.
Unter Missachtung des Haltezeichens (rote Ampel) durchfahren zwei Bundeswehrsoldaten mit einem Dienst-Kfz die Grenzkontrollstelle Lauenburg bis zum 2. Postenhaus in der DDR. Dort werden sie gestoppt und zur GÜST Horst verbracht. Nach einer Stunde kehrten sie mit ihrem Kfz zurück.
Fahrtziel war der Truppenübungsplatz Munster-Lager.
Ab dem 28.10.1989 Aufnahme von Aussiedlern aus Russland, Polen und Übersiedlern aus der DDR in der Unterkunft zur Durchführung der Erstregistrierung, die in Lübeck bei der GSA A Küste stattfand.
Verbleib der betreuten Menschen bis zum Transport in die Aufnahmelager der Länder bis zu drei Tagen. Beendigung der Maßnahme in der GS-Unterkunft nach Öffnung der Grenze zur DDR am 09.11.1989.
Begrüßung der Übersiedler aus der DDR im Wirtschaftsgebäude durch Bürgermeister Schnack und POR Sacker.
Am 09.11.1989 war es endlich soweit.
Anmerkung des Verfassers dieser Webseite: Ich kann mich noch gut an Diskussionen im Kollegenkreis aus 1982/83 erinnern. Wir kamen aus dem Gespräch und der deutschen Geschichte auf das Thema "Wiedervereinigung". Ich war der einzige, der die These vertrat, dass es eine Wiedervereinigung geben wird. Wann, wie und unter welcher politischen Entwicklung blieb dabei offen. Meiner Ansicht nach war es aber nur eine Frage der Zeit. Dafür sprach der gemeinsame Faktor beider deutscher Staaten, der Freiheitswille der DDR-Bürger, der auf Dauer nicht unterdrückt werden konnte und die politische Entwicklung inkl. der "Entspannungspolitik".
Auch kann ich mich erinnern, dass ich weiterhin die These vertrat, dass die Wiedervereinigung ein wahnsinnig wirtschaftliches Potential beinhaltet.
Dass ich mit meiner Ansicht alleine stand, scheint nicht verwunderlich. Dass die Wiedervereinigung so schnell folgen würde, hätte selbst ich nicht gedacht. Was das wirtschaftliche Potential betraf: Dies wurde durch den Ausverkauf an ausländische Staaten und Firmen meiner Meinung nach nicht genutzt.
Die fast undurchlässige Grenze zur DDR öffnete sich für die DDR-Bürger. In den Bereichen der Grenzübergänge spielten sich fast unvorstellbare Ereignisse ab. Teilweise kam der Verkehr auf der Autobahn 24 und der Bundesstraße 5 in Lauenburg zum Erliegen.
Am 09.02.1990 fand ein Treffen zwischen der Abteilungsführung GSA Küste 3 und der Führung des Grenzkreiskommandos Hagenow bei der Grenzkontrollstelle Lauenburg statt, um entsprechende Probleme nach der Grenzöffnung zu besprechen.
Nach der Grenzöffnung der Grenze am 09.11.1989 kam es im Februar 1990 zu ersten Gesprächen zwischen den Angehörigen der Grenztruppe und dem Sachgebiet Sicherheit.
Das letzte gemeinsame "Feldfrühstück" an der Grenze zur DDR im Juni 1990 mit dem Sachgebiet Sicherheit der GSA Küste 3 und den Grenzaufklärern des Grenzkreiskommandos Hagenow.
Am 07.06.1990 rollte der erste Geldtransporter auf der A 24 aus Hamburg in Richtung Schwerin. Der Geldtransporter wurde an der Grenzübergangsstelle Gudow von der Volkspolizei und Spezialkräften übernommen.
Übergabe der ersten Exponate für die in der historischen "Priesterkate" in Büchen geplante Grenzausstellung im Mai 1990
30.06.1990 Abschied von der letzten Grenzstreife.
Im Rahmen einer kleinen Feierstunde verabschiedete der stellv. Abteilungskommandeur der GSA Küste 3, PR Kluge, im Beisein von neun Bürgermeistern aus allen Grenzgemeinden im Abteilungsabschnitt, die letzte Grenzstreife am 30.06.1990 unmittelbar an der Grenzlinie.
Als Erinnerung an diesen ereignisvollen Tag, an dem, wie PR Kluge betonte, einer seiner seltenen Fälle eintrat, dass eine polizeiliche Aufgabe wegfiel, überreichte er den PVB und den Bürgermeistern ein Stück vom Metallgitterzaun.
Wer hätte vor sieben Jahren daran gedacht, dass nicht nur die Sprachlosigkeit an der Grenze so schnell beendet sein würde, sondern dass auch gemeinsame Arbeiten von BGS-Beamten mit Angehörigen der DDR-Grenztruppe problemlos möglich sein könnten.
Auslöser war ein "Kappenfest" in Dalldorf (Bundesrepublik Deutschland) an dem Bewohner aus dem ca. 2km entfernten Zweedorf (DDR) teilnehmen wollten.
Ein Antrag an die zuständigen DDR-Behörden auf Nutzung eines alten, durch die Grenze unterbrochenen Fußwegs wurde positiv beschieden, Sie genehmigten einen Fußgängergrenzübergang über den Grenzbach Stecknitz für
Samstag, den 24.02.1990 von 18:00 - 19:00 Uhr und
Sonntag, dem 25.04.1990 von 01:00 - 03:00 Uhr
Damit der Grenzübergang gefahrlos begangen werden konnte, musste unmittelbar ostwärts der Grenze Gestrüpp beseitigt werden.
Dazu erlaubte die DDR Angehörigen des Technischen Zugs der Abteilung, diese Arbeiten am Freitag, den 23.02.1990 ab 10:00 Uhr in Uniform auf dem Territorium der DDR durchzuführen.
Wie verabredet, rodeten die BGS-Beamten mit Motorsägen das Gestrüpp auf dem Gebiet der DDR.
Anschließend zogen und schleppten sie die Äste gemeinsam mit 2 Stabsfähnrichen der DDR-Grenztruppe von der Grenzlinie, bis die Übergangsstelle frei war. Nach ca. einer Stunde waren die Arbeiten beendet und alle verabschiedeten sich mit Handschlag. Während der Öffnungszeiten wechselten ca. 30 Besucher die Grenze Ost/West zum gemeinsamen Kappenfest.
Die Rückkehr verlief etwas "schleppender"! Die DDR-Grenztruppe ließ es sich nicht nehmen, die grenzüberschreitenden Personen einer genauen Überprüfung zu unterziehen.
Nachdem am 23.02.1990 die Grenzlinie in einer gemeinsamen Aktion freigeschlagen wurde, begannen im April 1990 die Arbeiten zur Befestigung des alten Weges von Dalldorf nach Zweedorf. Damit war ein weiterer provisorischer Grenzübergang fertig gestellt.
Am 13.04.1990 wurde der provisorische Grenzübergang Dalldorf/Zweedorf (alter Verbindungsweg) endgültig für Fußgänger und Fahrradfahrer freigegeben.
(PHK Händel war der erste Ost/West)
Am 31.01.1991 wurde durch Bundeswehr unter reger Anteilnahme der Bevölkerung der Beobachtungsturm am Schlagbaum Bröthen mit einem Bergepanzer ohne großen Kraftaufwand umgerissen.
Sofort stürzten sich die bekannten "Mauerspechte" auf die Trümmer, um sich Souvenirs zu sichern.
In der Zeit vom 15. September bis zur Einstellung des Grenzstreifendienstes anlässlich der Öffnung der Grenze zur DDR am 30. Juni 1990 wurden von der Abteilung 47.500 Grenzstreifen gefahren.
In die Verhältnisse an der Grenze zur DDR wurden bei ca. 1750 Grenzführungen 70.100 Besucher, davon ca. 10.000 Ausländer, eingewiesen.
Ein Fußballspiel:
lang ersehnter Höhepunkt der Woche
für viele das schönste Freizeitvergnügen
ca. 90 Minuten lang
Ablauf eines Sportereignisses aus Sicht eines Einsatzzuges
Seit April 1992 obliegt dem Bundesgrenzschutz die Wahrnehmung der Aufgaben der Bahnpolizei, zu denen u.a. die Aufrechterhaltung der Sicherheit und Ordnung in den Reisezügen und Bahnhöfen gehört.
Da eine Vielzahl von Fußballanhängern mit der Deutschen Bahn AG zu den Spielen ihres favorisierten Vereins anreisen, steigt dadurch die Gefährdungskurve für Bahnreisende und Einrichtungen der Deutschen Bahn AG erfahrungsgemäß stark an.
Um dieser Lage angemessen begegnen zu können, verstärken Polizeivollzugsbeamte der Einsatzhundertschaften die Bahnpolizeiwachen. Für die Kräfte der Grenzschutzabteilung Nord 2 bedeutet dies, dass bei Heimspielen des SV Werder Bremen, des Hamburger Sportvereins, des FC Hansa Rostock sowie des FC St. Pauli Einsätze auf den Hauptbahnhöfen der entsprechenden Städte bevorstehen.
Wie sich ein derartiges Sportereignis für die Frauen und Männer eines Einsatzzuges darstellt soll in dem folgenden Ablauf einmal aufgezeigt werden.
Montag, 18.03.1996 gegen 14:00 Uhr
Der Einsatzbefehl des Grenzschutz- und Bahnpolizeiamtes Hamburg für das Nachholspiel des Hamburg Sportvereins gegen den 1. FC Köln am 19.03.1996 trifft als FAX beim Zugführer ein. Der hohe Einsatzwert und einschlägige Erfahrung aller PVB des Zuges ermöglichen jedoch eine schnelle, bereits zur Routine gewordene Vorbereitung des anstehenden Einsatzes, so dass der relativ spät eingegangene Befehl noch problemlos in allen Ebenen umgesetzt werden kann. Mit Abschluss der Einsatzvorbereitung werden die PVB in den Feierabend entlassen.
Dienstag, 19.03.1996, 13:00 Uhr Dienstbeginn
Durch die vorher festgelegte Verschiebung der Arbeitszeit und dem dadurch nach rückwärts verschobenen Dienstbeginn, wird die arbeitszeitrechtlich vertretbare Einsatzdauer bis in die Nachtstunden gestreckt.
14:00 Uhr: Befehlsausgabe und Lageorientierung an alle eingesetzten Kräfte
14:55 Uhr: Der Zug ist einsatzbereit und auf dem Omnibus der Abteilung aufgesessen
15:00 Uhr: Abmarsch zum Hamburger Hauptbahnhof
Während der letzten Befehlsausgabe durch den Gesamteinsatzleiter der Bahnpolizeiwache mit allen am Einsatz beteiligten Polizeiführern erhält der Zug den Auftrag, gewaltbereite Fußball-Fans vom Hauptbahnhof mit der zum Volkparkstadion fahrenden S-Bahn zu begleiten, um Sachbeschädigungen und Körperverletzungsdelikte zu verhindern.
Gegen 18:00 Uhr erscheint eine Gruppe von ca. 150 grölenden, zum Teil stark alkoholisierten Fußball-Fans aus Richtung Innenstadt kommend am Bahnhofseingang "Glockengießerwall", um durch die "Gute Stube des Hauptbahnhofes" - die Wandelhalle - zur S-Bahn zu marschieren. Ein kurzer Befehl über Funk des Zugführers bewirkt, dass die PVB des Einsatzzuges die Fan-Gruppe einschließen und so zum S-Bahnsteig begleiten.
Das konsequente Zusammenhalten der Fan-Gruppe durch die flankierend begleitenden Beamten verhindert Belästigungen der übrigen Bahnreisenden und Vandalismus in oder an den Geschäften entlang der Marschroute. Am Zugang der S-Bahn kommt es dennoch zu einem Zwischenfall, als aus einer Gruppe von Personen, die den Bahnhofsvorplatz ständig frequentieren, zum Teil volle Bierdosen auf die Fußballanhänger geworfen werden. Ein schnelles und konsequentes Einschreiten verhindert jedoch eine Eskalation der Situation, mit dem Erfolg, dass die Fans störungsfrei zur S-Bahn gebracht werden und eine männliche Person zweifelsfrei als "Dosenwerfer" identifiziert wird.
Nach erfolgter vorläufiger Festnahme wird er zur Durchführung aller weiterer Folgemaßnahmen durch zwei Polizeivollzugsbeamte zur Bahnpolizeiwache verbracht.
Der Rest des Einsatzzuges hat mittlerweile die Fans in eine bereitstehende S-Bahn gedrängt und begleitet sie bis zum Ziel nach Stellingen. Die Fahrt verläuft, abgesehen von einer Sachbeschädigung in einem S-Bahn-Wagen, störungsfrei. Da der Täter bei seiner Tat beobachtet wird, können zwei Polizeivollzugsbeamte am Zielort dessen Personalien feststellen. Die später gefertigte Strafanzeige und die damit einhergehende Einleitung der Strafverfolgung ist für die Polizeivollzugsbeamten bereits zur Alltäglichkeit geworden.
Mit Erreichen werden die Fans vom Gelände der Deutschen Bahn AG begleitet und nach kurzer Verbindungsaufnahme dem Führer der Landespolizei übergeben, der mit seinen nachgeordneten Kräften die Begleitung bis zum Volksparkstadion sicherstellt. Eine fernmündliche Rückfrage bei der Einsatzleitung bestätigt die eigene Lagebeurteilung des Zugführers: Die Anreisephase der Fußballanhänger ist abgeschlossen.
Der Einsatzzug erhält die Genehmigung, das Fußballspiel mit anderen Kollegen der Bahnpolizei "dienstlich" im Stadion zu verfolgen.
21:00 Uhr: Die Zuschauer im Stadion erleben die letzten 15 Minuten der Bundesligabegegnung, während die PVB des Einsatzzuges schon am S-Bahn-Haltepunkt Stellingen bereitstehen, um zurückkehrende Fußball-Fan-Gruppen in Richtung Hauptbahnhof zu begleiten.
Diesmal verläuft die sogenannte Rückreisephase sehr ruhig. Die meisten Fußballanhänger kehren in kleinen Gruppen zurück. Größere Ansammlungen, wie vor dem Spiel, finden nicht statt, so dass die Rückbegleitung der im 5-Minuten-Takt abfahrenden S-Bahnen nach und nach von geringen Kräften des Zuges in der Regel durch eine halbgruppe geführt wird.
22:30 Uhr: Diese Einsatzphase ist ohne Vorkommnisse abgeschlossen. Nach einer anschließenden Besprechung in der de Einsatzleiter für die folgenden Nachtstunden eine ruhige, normale Lage prognostiziert, wird der Einsatzzug mit Dank aus dem Einsatz entlassen und trifft um 23:30 Uhr wieder im Standort ein.
Nach erfolgter Abgabe aller Waffen, Führungs- und Einsatzmittel ordnet der Zugführer Dienstschluss an.
Für die Einsatzkräfte ist ein Fußballbundesligaspiel also:
Weniger der langersehnte Höhepunkt der Woche, als vielmehr ein Dienst zu "ungünstigen" Zeiten
Weniger ein Freizeitspaß, als vielmehr die Aufgabe, anderen Menschen ein ungetrübtes Fußballvergnügen zu bescheren
Und dies 10 - 16 Stunden lang
UN - Einsatz in Namibia
In der Zeit von September 1989 bis Anfang April 1990 nahmen POK Wolfgang Piefke, PM Volker Geertz und PHW Matthias Schwarz an der ersten UN-Mission, die durch den Bundesgrenzschutz unterstützt wurde, teil. Im Rahmen der UNTAG (United Nation Transmission Assistance Group) waren die drei PVB neben -47- weiteren Beamten des Bundesgrenzschutzes im Norden des Landes an der angolanischen Grenze als Polizeibeobachter eingesetzt.
Dort versahen sie mit Polizisten aus -15- Ländern, unter anderem einem Kontingent der DDR, ihren Dienst. Namibia wurde am 21.03.1990 als jüngster afrikanischer Staat unabhängig.
UN - Einsatz in Kambodscha
In der Zeit von Mai 1992 bis August 1993 nahmen -6- Angehörige der GSA Nord 2 an der bisher größten UN-Mission in Kambodscha teil.
Die Polizeivollzugsbeamten waren mit über -3.000- Kollegen aus -20- verschiedenen Nationen Polizeibeobachter der UNTAG.
Die Aufgabe bestand in der Unterstützung der UN-Übergangsverwaltung im polizeilichen Bereich wie z.B.
- Überwachung und Ausbildung der örtlichen Sicherheitskräfte
- Bildung von Ermittlungsgruppen für Schwerstkriminalität
- Streifendienste zu Fuß, Wasser und in der Luft
- Unterstützung von Vorbereitungen der ersten freien und demokratischen Wahlen
- Zusammenarbeit mit örtlichen Verwaltungen und UN-Militäreinheiten
Der Einsatz wurde durch extrem schlechte Straßenverhältnisse, millionenfach verlegte Minen, ständige Bedrohung durch Angehörige der Roten Khmer und Witterungsverhältnissen und den damit verbundenen Krankheiten erheblich erschwert.
Alte Kfz-Werkstatt vor Beginn der Aufräumarbeiten
Im Rahmen einer polizeilichen Ausstattungshilfe für Tansania war der Sachbearbeiter für Kraftfahrwesen, PHK Fillmer, durch das Bundesministerium des Innern mit der Errichtung und Einrichtung einer Zentralwerkstatt für Polizeifahrzeuge in Dar es Sallam während mehreren Aufenthalten in den Jahren 1993 - 1995
- eines ersten Konzeptes für den Bau der Werkstatt
- Landankauf und
- sonstiger Rahmenbedingungen für ein derartiges Bauvorhaben
In Deutschland wurden die Maschinen, Werkzeuge und sonstiges Gerät für die Zentralwerkstatt eingekauft und im Oktober 1994 per Schiff nach Dar es Salaam befördert.
Ab Oktober 1994 wurde mit der Einrichtung der Werkstatt und der Ausbildung der einheimischen Mechaniker begonnen. Im Jahr 1995 konnte die fertige Werkstatt an den Präsidenten der Vereinigten Republik von Tansania übergeben werden.
Die tansanische Polizei ist nunmehr in der Lage, fachgerechte Instandsetzungsarbeiten an Dienstfahrzeugen durchzuführen. Zwei PVB der GSA Nord 1 werden das Projekt für -2- Jahre in Form von Ausbildungsvorhaben und praktischer Arbeit begleiten.
Weitere Einrichtungen sollen in den folgenden Jahren gebaut werden.
Seit der Aufstellung des Bundesgrenzschutzes im Jahre 1951 rekrutiert sich das Personal aus Freiwilligen.
Junge Männer verpflichten sich für eine Dienstzeit von sieben Jahren. Um einer Überalterung des Bundesgrenzschutzes vorzubeugen, mussten die meisten Beamten den Bundesgrenzschutz nach einer Dienstzeit von sieben Jahren wieder verlassen.
Es bedurfte stets der größten Anstrengungen, genügend junge dynamische und qualifizierte Männer für einen anstrengenden, aufreibenden Dienst zu gewinnen, um die erforderliche Sollstärke und somit Einsatzbereitschaft des Bundesgrenzschutzes zu erreichen.
Besondere Argumentationshilfen für eine Personalgewinnung waren gute Verdienstmöglichkeiten, die solide Ausbildung sowie die durchorganisierte Freizeitgestaltung beim Bundesgrenzschutz.
Nach Auskunft von Polizeioberkommissar im BGS a. D. Holst, der seinen Dienst 1954 beim Bundesgrenzschutz als Grenzjäger begann, verdiente er im Jahr satte 248,40 DM brutto, durfte die ersten sechs Wochen die Unterkunft nicht oder nur in Begleitung eines Unterführers verlassen, hatte nach diesen sechs Wochen Ausgangssperre dann eine tägliche Sperrstunde um 22.00 Uhr einzuhalten, samstags war selbstverständlich Dienst und ein verlassen der Unterkunft am Sonntag konnte nur mit einem Urlaubsschein erfolgen.
Trotzdem gelang es dem Bundesgrenzschutz, die Sollstärke annähernd zu erreichen.
Bis zum Jahre 1956.
In diesem Jahr wurde die Bundeswehr aufgestellt. Der Bundesgrenzschutz verlor kraft Gesetzes 50% des Personalbestandes an die Bundeswehr. Es gelang nicht, trotz Ausschöpfung aller Möglichkeiten, die alte Sollstärke wieder zu erreichen. In den 60er Jahren wurden junge Unterführer des BGS auf den Kreiswehrersatzämtern eingesetzt, um wehrpflichtige Männer für den Dienst beim Bundesgrenzschutz zu gewinnen. Bei den Abteilungen wurden Sachgebiete "Werbung" gebildet, die in einer Aktion "Werbung rund ums Haus" ebenfalls für Nachwuchs beim BGS sorgen sollte. Jeder Angehörige des Bundesgrenzschutzes war aufgefordert, Nachwuchswerbung zu betreiben. Kam es zu einer Einstellung, so wurde Sonderurlaub gewährt.
So mancher junge Mann wurde so für den Dienst beim Bundesgrenzschutz gewonnen.
Allerdings reichten die eingestellten Beamten nicht aus, um die Einsatzfähigkeit des Bundesgrenzschutzes zu gewährleisten. Aus diesem Grund wurde das Wehrpflichtgesetz dahingehend geändert, dass Männer ihre Wehrpflicht als Dienstleistende beim Bundesgrenzschutz erfüllen konnten.
So wurden auch im Standort Schwarzenbek Dienstleistende im Jahre 1971 bis 1973 für die Dauer von -18- Monaten zum Einsatz beim BGS verpflichtet. Von der Möglichkeit als Polizeivollzugsbeamter im Bundesgrenzschutz übernommen zu werden, entschieden sich nur wenige.
Es blieb also schwierig.
Im Jahre 1972 wurde durch das Grenzschutzkommando Küste zur Motivation angeordnet, dass sämtliche GS-Beamte der Grenzjäger-/Unterführerlaufbahn, die außerhalb ihrer Dienststunden mit Erfolg einen Interessenten geworben haben, der eingestellt worden ist, eine Anerkennung erhalten. Jeder erfolgreiche Werber erhielt unter Freistellung vom übrigen Dienst die Genehmigung einer Fahrt über die Ostsee mit einem Patrouillenboot des BGS See oder einen Flug mit einem BGS-Hubschrauber.
Das Jahr 1974 war auf dem Gebiet der Nachwuchswerbung das erfolgreichste heißt es in einem Erlass des Bundesministerium des Innern. Die Ist-Stärke des Bundesgrenzschutzes konnte dadurch erstmals auf über 21.000 Beamte gesteigert werden.
Mit dem Personalstrukturgesetz im Jahre 1976 - Angleichung an die Polizei der Länder - bildete der Bundesgrenzschutz seine Beamten in einer zweieinhalbjährigen Ausbildung zu Polizeivollzugsbeamten aus.
Die Ämter des einfachen Dienstes entfiele.
Der Beruf des Polizeivollzugsbeamten im BGS wird zum Lebensberuf.
Im Jahr 1979 erscheint erstmals im Organisations- und Dienstpostenplan der Abteilung die Planstelle des "Hilfssachbearbeiters Werbung".
Bis zu diesem Zeitpunkt wurde die Nachwuchswerbung im Nebenamt durchgeführt.
Diese Aufgabe wurde bis zum Jahre 1990 von POM Duczek wahrgenommen.
- Planung, Koordinierung und Lenkung der Werbemaßnahmen
- Zusammenarbeit mit Behörden im Bereich des Personalersatzes
* Arbeitsämter, Gemeinden, Bundeswehr usw.
- Einsatz von Haushaltsmitteln
- Berufskundliche Vorträge
- Abwickeln von Anzeigenaktionen, Bewerbungen, Anfragen
- Vorbereiten der Bewerberakten bis zum Eignungsauswahlverfahren.
Geburtenschwache Jahrgänge und die Emanzipation der Frauen sorgten dafür, dass sich erstmalig im Jahre 1987 die Tore des Bundesgrenzschutzes für weibliche Bewerber öffneten.
In Schwarzenbek traten erstmalig 1987 Frauen ihre Ausbildung im 2. Dienstjahr an.
Im Jahr 1990 übernahm PHM Lender die Aufgaben der Nachwuchswerbung. Die Bezeichnung Hilfssachbearbeiter Werbung änderte sich in Einstellungsberater.
Durch die Wiedervereinigung ergaben sich in den neuen Bundesländern viele Möglichkeiten, junge dynamische Frauen und Männer für den Beruf des Polizeivollzugsbeamten im Bundesgrenzschutz zu gewinnen.
Mit einer bestens ausgebildeten Mannschaft werden die Angehörigen der Abteilung medizinisch betreut und versorgt. Bei vielen Einsätzen und Übungen konnten die Sanitätsbeamten ihr fachliches Können unter Beweis stellen. Natürlich hat sich der Sanitätsdienst im Bundesgrenzschutz im Laufe der Jahre deutlich verändert. Aus den "Sanis" wurden fachlich spezialisierte Mitarbeiter, die nach Abschluss des Examens der großen Krankenpflege durch zusätzliche fachorientierte Spezialausbildungen wie Notfallmedizin, Ergometrie, Arbeitsmedizin und Labordiagnostik usw. ausgebildet worden sind.
Früher noch im grünen Outfit treten sie heute für jedermann erkennbar in der freundlichen weißen Kleidung des ärztlichen Dienstes auf.
Umstrukturierung des Bundesgrenzschutzes nach der Öffnung der Grenzen
Das mit der Wende im politischen Denken in Europa und dem Abbau der Fronten nach dem "kalten Krieg" auch mit dem BGS etwas geschehen wird, ahnten viele Angehörige der Schwarzenbeker Abteilung.
Mit der Wiedervereinigung Deutschlands wurde aus dieser Vorahnung Wirklichkeit:
Die Hauptaufgabe des Bundesgrenzschutzes, die Überwachung und Sicherheit der Grenze zur DDR, war im Juni 1990 weggefallen. Trotz der Freude schlichen sich gemischte Gefühle ein, die durch viele Gerüchte verstärkt wurden.
Was wird aus dem Bundesgrenzschutz?
Erleichtert war man zunächst, als bekannt wurde, dass der Bundesgrenzschutz bestehen bleibt und ihm neue Aufgaben neben der Sicherung der Grenzen zu Polen und Tschechien, und die Aufgaben der Bahnpolizei sowie die Gewährleistung der Luftsicherheit auf den deutschen Flughäfen zugewiesen wurden.
Auch das Inkrafttreten des Schengener Abkommens ließ Hoffnung aufkommen, denn die Grenze zu Dänemark und die Flughäfen Hamburg, Bremen und Hannover waren nicht so weit entfernt wir Pirna oder Frankfurt/Oder. So wartete man ab und die Gerüchteküche kochte. Als bekannt wurde, dass zur Bewältigung der neuen Aufgaben Personal benötigt wurde und dafür die Grenzschutzabteilung in Lübeck, die Küsteneinsatzhundertschaft in Neustadt und auch die Ratzeburger Grenzschutzabteilung "Federn lassen müssten", atmeten die Schwarzenbeker Grenzschützer erleichtert auf: "Wir sind nicht betroffen!".
Der Plan des Bundesministerium des Innern schrieb eine sozialverträgliche Umstrukturierung vor. Dieses sah in der Praxis dann so aus, dass ein Teil der BGS-Beamten der aufgelösten Einheiten nach Schwarzenbek umgesetzt wurden und Schwarzenbeker BGS-Angehörige mit nicht so schwerwiegenden sozialen Kriterien entweder auf freiwilliger Basis oder mit Blick auf die höher dotierten Planstellen zu den Dienststellen mit den neuen Hauptaufgaben abwanderten.
Es gab große Einschnitte im Familien- und Freundeskreis.
Inzwischen ist es in Schwarzenbek wieder relativ ruhig.
Eine zweite Umstrukturierung deutet sich an!
Bleibt der Standort Schwarzenbek bestehen? Das ist die bange Frage!