Source: http://club-pto.at/site/index.php/der-club/statuten
Timestamp: 2019-10-18 21:35:35
Document Index: 331947412

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 7', '§ 8', '§ 10', '§13', '§15', '§ 13', '§ 10', '§ 577']

Die Statuten hier als PDF zum Herunterladen:
Der Verein führt den Namen "Club PTO – Club der AbsolventInnen des Studiengangs
Produktionstechnik und Organisationan der FH JOANNEUM Gesellschaft mbH" kurz "Club PTO".
§ 2 Clubzweck und Tätigkeiten zur Verwirklichung des Clubzwecks
(1) Der Club ist nicht auf Gewinn ausgerichtet und verfolgt folgende Ziele:
die Kontaktpflege zwischen Studierenden, AbsolventInnen und deren Heimatinstitution FH JOANNEUM Gesellschaft mbH sowie der Wirtschaft
die Förderung des Fortkommens und der weiteren beruflichen und fachlichen Qualifizierung seiner Mitglieder
die Förderung des Studienganges Produktionstechnik und Organisation und seiner StudentInnen
die Förderung des partnerschaftlichen Austausches von Wissen, Erfahrungen und Kontakten zwischen den Mitgliedern
die Förderung von Aktivitäten zur Aufrechterhaltung des Produktionsstandortes "Österreich"
(2) Der Club fördert keine bestimmte parteipolitische Orientierung und ist auch nicht parteipolitisch tätig; er tritt auch nicht als Vertretung der Studierenden auf.
(3) Der Clubzweck soll durch die in den Abs. 4 und 5 angeführten ideellen und materiellen Mittel erreicht werden.
Erträge aus Clubveranstaltungen
Ordentliche Mitglieder sind jene AbsolventInnen, die sich an den Clubagenden interessiert zeigen. Außerordentliche Mitglieder sind solche, die die Clubtätigkeit vor allem durch Zahlung eines festgelegten Mitgliedsbeitrages (minimaler oder erhöhter Mitgliedsbeitrag) fördern. Ehrenmitglieder sind Personen, die hiezu wegen besonderer Verdienste um den Club dazu ernannt werden.
Die Höhe des Mitgliedbeitrages wird in der Geschäftsordnung festgelegt.
Ordentliche Mitglieder des Clubs können alle physischen Personen werden, die AbsolventInnen des Studienganges Produktionstechnik und Organisation an der FH JOANNEUM Gesellschaft mbH in Graz sind.
Außerordentliche Mitglieder können alle physischen, sowie juristischen Personen und rechtsfähige Personengesellschaften werden.
Außerordentliche Mitglieder, die am Studiengang Produktionstechnik und Organisation der FH JOANNEUM Gesellschaft mbH in Graz ihre Diplomprüfung bestanden haben, werden automatisch ordentliche Mitglieder.
Der Austritt kann nur mit 31. Dezember des laufenden Jahres erfolgen. Dies muss dem Vorstand mindestens 1 Monat vorher schriftlich mitgeteilt werden. Erfolgt die Anzeige verspätet, so ist sie erst zum nächsten Austrittstermin wirksam. Für die Rechtzeitigkeit ist das Datum des Poststempels bzw. das Versanddatum einer Email ausschlaggebend.
Der Vorstand kann ein Mitglied ausschließen, wenn dieses trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung unter Setzung einer angemessenen Nachfrist länger als 6 Monate mit der Zahlung der Mitgliedsbeiträge im Rückstand ist. Die Verpflichtung zur Zahlung der fällig gewordenen Mitgliedsbeiträge bleibt hiervon unberührt.
Der Ausschluss eines Mitgliedes aus dem Club kann vom Vorstand wegen grober Verletzung der Mitgliedspflichten und wegen unehrenhaften Verhaltens verfügt werden.
Die außerordentliche Mitgliedschaft von Studierenden des Studienganges Produktionstechnik und Organisation an der FH JOANNEUM Gesellschaft mbH in Graz endet bei vorzeitigem Ausscheiden aus dem o.a. Studium automatisch mit 31. Dezember des laufenden Jahres.
Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Clubs nach Kräften zu fördern und alles zu unterlassen, wodurch das Ansehen, der Ruf und der Zweck des Clubs Abbruch und Schaden erleiden könnte. Sie haben die Clubstatuten und die Beschlüsse der Cluborgane zu beachten. Die ordentlichen und außerordentlichen Mitglieder sind zur pünktlichen Zahlung der Mitgliedsgebühren verpflichtet, deren Höhe in der Geschäftsordnung festgelegt ist.
§ 7 Cluborgane
Organe des Clubs sind die Generalversammlung (§§ 8 und 9), der Vorstand (§§ 10 und 11), die RechnungsprüferInnen (§13) und das Schiedsgericht (§15).
Die ordentliche Generalversammlung findet alle 4 Jahre ab der Gründung statt. Die Generalversammlung ist die ‚Mitgliederversammlung’ im Sinne des Vereinsgesetzes 2002.
Eine außerordentliche Generalversammlung hat auf Beschluss des Vorstands, der ordentlichen Generalversammlung oder auf schriftlichen Antrag von mindestens einem Zehntel der Mitglieder oder auf Verlangen der RechnungsprüferInnen binnen vier Wochen stattzufinden.
Sowohl zu den ordentlichen wie auch zu den außerordentlichen Generalversammlungen sind alle Mitglieder mindestens zwei Wochen vor dem Termin schriftlich per Email an die vom Mitglied dem Club bekannt gegebene und gewünschte Emailadresse einzuladen. Die Anberaumung der Generalversammlung hat unter Angabe der Tagesordnung zu erfolgen. Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand.
Die Wahlen und die Beschlussfassungen in der Generalversammlung erfolgen in der Regel mit einfacher Mehrheit der abgegebenen und gültigen Stimmen. Beschlüsse, mit denen das Statut des Clubs geändert oder der Club aufgelöst werden soll, bedürfen jedoch einer qualifizierten Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen und gültigen Stimmen.
Den Vorsitz in der Generalversammlung führt der/die Vorsitzende, bei dessen/deren Verhinderung sein Stellvertreter/seine Stellvertreterin. Wenn auch dieser/diese verhindert ist, so führt das an Jahren älteste anwesende Vorstandsmitglied den Vorsitz.
Entgegennahme und Genehmigung des Rechenschaftsberichtes und des Rechnungsabschlusses unter Einbindung der RechnungsprüferInnen;
Genehmigung von Rechtsgeschäften zwischen RechnungsprüferInne/n und Club;
Der Vorstand besteht aus 5 Mitgliedern, und zwar aus dem/der Vorsitzenden und seinem/ihrer StellvertreterIn, dem Finanzvorstand / der Finanzvorständin und seinem/ihrer StellvertreterIn sowie einem/einer Beirat/Beirätin.
Der Vorstand wird von der Generalversammlung gewählt. Bei Ausscheiden eines gewählten Mitglieds hat der Vorstand das Recht, an seine Stelle ein anderes wählbares Mitglied zu kooptieren, wozu die nachträgliche Genehmigung in der nächstfolgenden Generalversammlung einzuholen ist. Fällt der Vorstand ohne Selbstergänzung durch Kooptierung überhaupt oder auf unvorhersehbar lange Zeit aus, so ist jeder Rechnungsprüfer/ jede Rechnungsprüferin verpflichtet, unverzüglich eine außerordentliche Generalversammlung zum Zweck der Neuwahl eines Vorstands einzuberufen. Sollten auch die RechnungsprüferInnen handlungsunfähig sein, hat jedes ordentliche Mitglied, das die Notsituation erkennt, unverzüglich die Bestellung eines Kurators/ einer Kuratorin beim zuständigen Gericht zu beantragen, der/die umgehend eine außerordentliche Generalversammlung einzuberufen hat.
Die Funktionsdauer des Vorstands beträgt 4 Jahre. Eine Wiederwahl des Vorstands ist möglich.
Der Vorstand wird von dem/der Vorsitzenden, in dessen/deren Verhinderung von seinem/ihrer Stellvertreter/in, schriftlich oder mündlich einberufen. Ist auch dieser/diese auf unvorhersehbar lange Zeit verhindert, darf jedes sonstige Vorstandsmitglied den Vorstand einberufen.
Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle Mitglieder schriftlich per Email eingeladen wurden und mindestens die Hälfte von ihnen physisch anwesend oder über Telefon- bzw. Videokonferenz eingebunden ist.
Den Vorsitz führt der/die Vorsitzende, bei Verhinderung sein/ihre Stellvertreter/in. Mangels diesem obliegt der Vorsitz dem an Jahren ältesten anwesenden Vorstandsmitglied.
Außer durch Tod oder Ablauf der Funktionsperiode (Abs. 3) erlischt die Funktion eines Vorstandsmitgliedes durch Enthebung (Abs. 9) oder Rücktritt (Abs. 10).
Die Vorstandsmitglieder können jederzeit schriftlich ihren Rücktritt erklären. Die Rücktrittserklärung ist an den Vorstand, im Falle des Rücktrittes des gesamten Vorstands an die Generalversammlung zu richten. Der Rücktritt wird erst mit der Wahl bzw. Kooptierung (Abs. 2) eines/r Nachfolgers/in wirksam.
Dem Vorstand obliegt die Leitung des Clubs im Sinne des Vereinsgesetzes 2002. Ihm kommen alle Aufgaben zu, die nicht durch die Statuten einem anderen Cluborgan zugewiesen sind. In seinen Wirkungsbereich fallen insbesondere folgende Angelegenheiten:
Abfassung des Rechenschaftsberichtes und des Rechnungsabschlusses (= Rechnungslegung);
Aufnahme und Kündigung von Angestellten des Clubs;
Erlassung und Abänderung der Geschäftsordnung jeweils mit Zweidrittelmehrheit.
Der/die Vorsitzende führt die laufenden Geschäfte des Clubs und ist höchste/r ClubfunktionärIn. Der/die Beirat / Beirätin unterstützt die/den Vorsitzende/n bei der Führung der Clubgeschäfte.
Der/die Vorsitzende vertritt den Club nach außen. Schriftliche Ausfertigungen des Clubs bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Unterschrift des/der Vorsitzenden bzw. im Falle der Verhinderung deren StellvertreterInnen. Geldangelegenheiten (= vermögenswerte Dispositionen) des/der Vorsitzenden und des Finanzvorstands/ der Finanzvorständin und Rechtsgeschäfte zwischen Vorstandsmitgliedern und Club bedürfen eines Vorstandsbeschlusses.
Rechtsgeschäftliche Bevollmächtigungen, den Club nach außen zu vertreten bzw. für ihn zu zeichnen, können ausschließlich von dem/der Vorsitzenden und dem Finanzvorstand / der Finanzvorständin (Abs. 2) erteilt werden.
Bei Gefahr im Verzug ist der/die Vorsitzende berechtigt, auch in Angelegenheiten, die in den Wirkungsbereich der Generalversammlung oder des Vorstands fallen, unter eigener Verantwortung selbständig Anordnungen zu treffen; im Innenverhältnis bedürfen diese jedoch der nachträglichen Genehmigung durch das zuständige Cluborgan.
Dem/der Vorsitzenden obliegt der Vorsitz in der Generalversammlung und im Vorstand.
Die Führung der Protokolle bei der Generalversammlung obliegt einem turnusmäßig festgelegten Vorstandsmitglied.
Der Finanzvorstand / die Finanzvorständin ist für die ordnungsgemäße finanzielle Gebarung des Clubs verantwortlich.
Für Absatz 1 bis 3 und 5 bis 7 gilt: Im Falle der Verhinderung treten an die Stelle des/der Vorsitzenden, des Protokollführers / der Protokollführerin und des Finanzvorstands/ der Finanzvorständin ihre StellvertreterInnen, sofern sie im Vorstand aufscheinen.
§ 13 Die RechnungsprüferInnen
Zwei RechnungsprüferInnen werden vom Vorstand auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Eine Wiederwahl ist möglich. Die RechnungsprüferInnen dürfen keinem Organ – mit Ausnahme der Generalversammlung – angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Prüfung ist.
Den RechnungsprüferInne/n obliegen die laufende Geschäftskontrolle und die Prüfung der Finanzgebarung des Clubs hinsichtlich der Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung und Buchhaltung im allgemeinen und die statutengemäße Verwendung der Mittel.
Rechtsgeschäfte zwischen RechnungsprüferInne/n und Club bedürfen der Genehmigung durch die Generalversammlung. Im übrigen gelten für die RechnungsprüferInne/n die Bestimmungen des § 10 Abs. 8, 9 und 10 sinngemäß.
Die Geschäftsordnung gilt für alle ordentlichen und außerordentlichen Mitglieder sowie Ehrenmitglieder.
Die Geschäftsordnung regelt den Geschäftsgang des Clubs und alle nicht in den Statuten festgelegten Rahmenbedingungen.
Mit dem Beitritt zu Club PTO erklärt sich das Mitglied mit den Regelungen der gegenständlichen Geschäftsordnung vollinhaltlich einverstanden.
Die Geschäftsordnung kann nur mit einer Zweidrittelmehrheit aller Vorstandsmitglieder abgeändert werden.
Zur Schlichtung von allen aus dem Clubverhältnis entstehenden Streitigkeiten ist das clubinterne Schiedsgericht berufen. Es ist eine "Schlichtungseinrichtung" im Sinne des Vereinsgesetzes 2002 und kein Schiedsgericht im Sinne des §§ 577 ZPO.
Das Schiedsgericht setzt sich aus fünf ordentlichen Clubmitgliedern zusammen. Es wird derart gebildet, dass jeder Streitteil innerhalb von 14 Tagen dem Vorstand zwei Mitglieder als SchiedsrichterInnen namhaft macht. Diese wählen mit Stimmenmehrheit ein weiteres Clubmitglied als Vorsitzende/n des Schiedsgerichtes. Bei Stimmengleichheit entscheidet unter den Vorgeschlagenen das Los.
Das Schiedsgericht fällt seine Entscheidungen nach Gewährung beidseitigen Gehörs bei Anwesenheit aller seiner Mitglieder mit einfacher Stimmenmehrheit. Es entscheidet nach bestem Wissen und Gewissen. Seine Entscheidungen sind clubintern endgültig.
Die freiwillige Auflösung des Clubs kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen außerordentlichen Generalversammlung und nur mit Zweidrittelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden.
Diese Generalversammlung hat auch – sofern Clubvermögen vorhanden ist – über die Abwicklung zu beschließen. Insbesondere hat sie einen Abwickler/ eine Abwicklerin zu berufen und Beschluss darüber zu fassen, wem dieser das nach Abdeckung der Passiva verbleibende Clubvermögen zu übertragen hat. Dieses Vermögen soll, soweit dies möglich und erlaubt ist, einer Organisation zufallen, die gleiche oder ähnliche gemeinnützige Zwecke wie dieser Club verfolgt.