Source: https://www.rechtslupe.de/stichworte/taetige-reue
Timestamp: 2019-12-06 03:01:32
Document Index: 270897256

Matched Legal Cases: ['§ 306', '§ 306', '§ 306', '§ 239', '§ 239', '§ 239', '§ 239', '§ 320', '§ 49', '§ 316']

Tätige Reue | Rechtslupe
Schlagwort: Tätige Reue
Schwe­re Brand­stif­tung – täti­ge Reue und der erheb­li­che Sach­scha­den
Der durch eine schwe­re Brand­stif­tung ent­stan­de­ne Sach­scha­den an einem Wohn­ge­bäu­de ist dann erheb­lich im Sin­ne des § 306e Abs. 1 StGB, wenn – bezo­gen auf das Tat­ob­jekt – min­des­tens 2.500 € zur Scha­dens­be­sei­ti­gung erfor­der­lich sind. Nach § 306e Abs. 1 StGB kann das Gericht in den Fäl­len der §§ 306, 306a und 306b
Gei­sel­nah­me – und die täti­ge Reue
Täti­ge Reue nach § 239b Abs. 2 i.V.m. § 239a Abs. 4 StGB erfor­dert – neben der Frei­las­sung der Gei­sel – den Ver­zicht auf die erstreb­te Leis­tung. Dafür muss der Täter – im Sin­ne eines tat­be­stands­ge­rech­ten Ver­ständ­nis­ses die­ses Merk­mals – von der Wei­ter­ver­fol­gung sei­nes Nöti­gungs­zie­les Abstand neh­men, also auf die nach
Erpres­se­ri­scher Men­schen­raub – und die täti­ge Reue
Täti­ge Reue gemäß § 239a Abs. 4 Satz 1 StGB liegt erst dann vor, wenn der Täter das Opfer in sei­nen Lebens­be­reich zurück­ge­lan­gen lässt und zudem auf die erstreb­te Leis­tung ver­zich­tet; dazu muss er voll­stän­dig von der erho­be­nen For­de­rung Abstand neh­men. Eine Straf­mil­de­rung auf der Grund­la­ge von § 239a Abs. 4 Satz 1 StGB
Gefähr­dungs­de­lik­te – und die Straf­mil­de­rung wegen täti­ger Reue
Die fakul­ta­ti­ve Straf­mil­de­rung wegen täti­ger Reue nach § 320 Abs. 1 i.V.m. § 49 Abs. 2 StGB kommt auch bei einer Ver­ur­tei­lung wegen Angriffs auf den Luft- und See­ver­kehr im Sin­ne der Vor­schrift des § 316c Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 StGB in Betracht, bei der Voll­endung bereits mit Aus­füh­rung der Tat­hand­lung ein­tritt.