Source: https://www.uni-marburg.de/fb03/selbstverwaltung
Timestamp: 2018-03-19 18:21:43
Document Index: 51702622

Matched Legal Cases: ['§ 42', '§ 36', '§ 78', '§ 43', '§ 44', '§ 45']

Gremien - Philipps-Universität Marburg - Fb. 03 - Gesellschaftswissenschaften und Philosophie
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Grundzüge der Selbstverwaltung
In den 1970er Jahren wurde die Ordinarienuniversität ("one man - one vote") von der so genannten Gruppenuniversität abgelöst. Das bedeutet, dass ein großer Teil der an den meisten deutschen Universitäten getroffenen Entscheidungen in Gremien der Selbstverwaltung, unter Beteiligung der Universität angehörenden Statusgruppen (Professoren/-innen, Wissenschaftliche Mitarbeiter/-innen, technisch administrative Mitarbeiter/-innen, Studierende) getroffen werden. Die Grundlage für die Gremienarbeit an der Philipps-Universität bildet das am 14.12.2009 in Kraft getretene Hessische Hochschulgesetz (HHG) sowie die Geschäftsordnung für die Gremien der Philipps-Universität. Die Hochschulleitung setzt sich aus dem Präsidium, bestehend aus dem Präsidenten bzw. der Präsidentin, den Vizepräsidenten bzw. Vizepräsidentinnen und dem Kanzler bzw. der Kanzlerin, zusammen. Der Hochschulrat, dem auch Externe der Universität angehören, berät das Präsidium in Fragen, die aus der Berufswelt an die Universität herangetragen werden. Ferner gibt er z.B. Empfehlungen zur Studiengangsplanung, zu den Evaluierungsverfahren und zum Wissens- und Technologietransfer (§ 42). Der Senat, dem Vertreter und Vertreterinnen aller Statusgruppen aus den Fachbereichen angehören, berät in Angelegenheiten der Forschung, Lehre und Studium und überwacht die Geschäftsführung des Präsidiums (§ 36). Die Studierenden werden auf der Universitätsebene durch das Studierendenparlament (StuPa) (§ 78) und den Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA), das geschäftsführende Organ der verfassten Studierendenschaft, vertreten. Einmal im Monat treffen sich alle Fachschaftsvertreter/-innen aus den Fachbereichen zur Fachschaftenkonferenz (FSK).
Der Fachbereich (Struktur siehe Organigramm FB 03) ist die organisatorische Grundeinheit der Hochschule (§ 43). Er wird vom Dekanat, dem der Dekan bzw. die Dekanin, der Prodekan bzw. die Prodekanin und der Studiendekan bzw. die Studiendekanin angehören und dem Fachbereichsrat, geleitet. Die Studierenden sind im Fachschaftsrat organisiert. Zusätzlich existieren elf Fachschaften auf der Ebene der Fachgebiete sowie die Linke Fachschaft. Der Fachbereichsrat berät Angelegenheiten von grundsätzlicher Bedeutung des Fachbereichs und fungiert als Beratungs- und Entscheidungsgremium (§ 44). Er erlässt z.B. die Studien- und Prüfungsordnungen, macht Vorschläge für die Entwicklungsplanung oder Einrichtung bzw. Aufhebung von Studiengängen. Die Dekanate übernehmen die Vorbereitung und Umsetzung der im Fachbereich getroffenen Beschlüsse (§ 45).
Der Fachbereich Gesellschaftswissenschaften und Philosophie verfügt über vier Ausschüsse:
den Forschungs- und Promotionsausschuss (Promotionen, Habilitationen, Forschungsangelegenheiten, Nachwuchsförderung, Genderpolitik)
den Haushalts- und Strukturausschuss (Haushalts- und Finanzplanung)
den Prüfungsausschuss (Prüfungsangelegenheiten)
und den Studienausschuss (Studienangelegenheiten).
Die so genannten Fachbereichsbeauftragten übernehmen spezifische Aufgaben. Der Fachbereich verfügt gegenwärtig über sechs Bibliotheksbeauftragte für die jeweiligen Fächer und eine Frauenbeauftragte nebst drei Stellvertreterinnen.
Zuletzt aktualisiert: 27.02.2018 · Jenewsky
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