Source: http://forum.uni-due.de/viewtopic.php?p=351664&sid=a116b66bbb16b42057ee3895be39d6ce
Timestamp: 2018-02-18 19:55:17
Document Index: 135968224

Matched Legal Cases: ['§32', '§ 19', '§20', '§18', '§ 15', '§ 32', '§20', '§20', '§19', '§18']

Webforum :: Thema anzeigen - Klausur SS 2010
Webforum Foren-Übersicht -> Fachschaften - Fachschaftsräte -> Fachschaftsrat Betriebswirtschaft -> Hauptstudium -> A - BWL -> ABWL & Steuern -> Klausur SS 2010
Verfasst am: 25.11.2012, 15:55 Titel:
a) Ja! §32d Abs. 2Nr. 3
§ 19 118.964
§20 + 72.195 (60% Dividende)
=z.v.E. = 191.351
ESt: (0,42*191.351-8172)= 72195
SolZ: 3.970,73
Gesamtbelastung wäre dann: 135.520,73
b) §18 : Einkünfte aus freiberufliche Tätigkeit: Arzt
und nicht § 15, da er keine gewerblichen Einkünfte erzielt.
Verfasst am: 25.11.2012, 17:38 Titel:
bist du dir sicher, dass man die dividende einer haupteinkunftsart zuordnen kann?
ich bin der meinung, dass das nicht geht, da eine haupteinkunftsart betriebsvermögen voraussetzt, was der arzt ja selber nicht hat, sondern nur die kapitalgesellschaft
Verfasst am: 25.11.2012, 18:03 Titel:
Sicher bin ich mir nicht, aber im § 32 d Abs.2 Nr 3 steht doch:
Absatz 1 (0,25 Abgeltungsteuer) gilt nicht auf Antrag für Kapitalerträge im Sinne des §20 Absatz 1 Nr1 und 2 aus einer Beteiligung an einer Kapitalgesellschaft, wenn der Steuerpflichtige im Veranlagungszeitraum , für den der Antrag erstmals gestellt wird, unmittelbar oder mittelbar
a) zu mindestens 25 Prozent an einer Kapitalgesellschaft beteiligt ist oder
b) zu mindestens 1 Prozent an der Kapitalgesellschaft beteiligt und beruflich für diese tätigt ist.
Er kann halt einen Antrag stellen und der Fiskus prüft dann, ob dies für ihn von Vorteil ist (Günstigerprüfung).
Meiner Meinung nach geht es hier nicht um den §20 Abs. 8.
Verfasst am: 25.11.2012, 18:53 Titel:
Verfasst am: 07.12.2012, 21:18 Titel:
man kann die dividende keiner haupteinkunftsart zuordnen, da man nur einkünfte aus §19 hat. in 20 ( steht eben nicht 19er drinne, daher bleiben sie 20ger.
es ist aber richtig das man das teileinkünfteverfahren nach 32d anwenden KANN. bringt aber kein besseres ergebnis.
Verfasst am: 08.12.2012, 23:09 Titel:
@ShawnD wie kommst du auf 72195 (60% von Dividende)?
Die DIvidende is doch 120645 oder? Dann hab ich 72387 raus
Verfasst am: 09.12.2012, 10:14 Titel:
Muss mich vertippt haben, ist natürlich 72.387. Danke!
ogolabek
Verfasst am: 09.12.2012, 12:03 Titel:
also wenn er Arzt ist und ein Einzelunternehmen gründen will, muss er Gewerbesteuer zahlen???? Wenn ja, warum dann kein Freibetrag von 24500 ???
Verfasst am: 09.12.2012, 19:42 Titel:
Freibetrag wird nur bei der Ermittlung der Gewerbesteuer abgezogen. Freiberufler sind nicht gewerbesteuerpflichtig.
Verfasst am: 27.01.2018, 14:00 Titel:
Tim K. hat folgendes geschrieben::
ganz einfach, ein arzt hat einkünfte aus selbstständiger arbeit (§18 abs. 1 nr.1 estg), ein erfinder führt einen gewerbebetrieb und hat damit gewerbliche einkünfte. Dafür einfach gut
und da der arzt somit keine gewerblichen einkünfte hat, kann bei der gewerbesteuer auch kein freibetrag abgezogen werden, da nicht vorhanden
Webforum Foren-Übersicht -> Fachschaften - Fachschaftsräte -> Fachschaftsrat Betriebswirtschaft -> Hauptstudium -> A - BWL -> ABWL & Steuern -> Klausur SS 2010 Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde