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Timestamp: 2018-05-20 19:20:51
Document Index: 43596489

Matched Legal Cases: ['§ 1906', '§ 10', 'in dubio', '§ 128', 'Art. 2', 'BGH']

Künftig werden Sie auf dieser Seite Beiträge finden, die sich an die interessierte Fachöffentlichkeit mit Blick auf einen kritischen Dialog zwischen verschiedenen Wissenschaftsdisziplinen richtet.
v. J. Gulden, in Dtsch Arztebl 2010; 107(51-52): A-2559 / B-2224 / C-2180; online unter Ärzteblatt.de >>> http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=heft&id=79822 <<< (html)
v. J. Baumgart, in Dtsch Arztebl 2010; 107(51-52): A-2554 / B-2217 / C-2173; online unter Ärzteblatt.de >>> http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=heft&id=79862 <<< (html)
Aus der Arbeit der Gutachterkommisson
v. Beate Weber und Hans-Joachim Castrup; In Westfälisches Ärzteblatt 08/2010; online unter http://www.aekwl.de/fileadmin/aerzteblatt/pdf/waeb0810.pdf (S. 55)
Deutsche Krankenhaus Gesellschaft zur DKI-Studie "Neuordnung von Aufgaben des Pflegedienstes unter Beachtung weiterer Berufsgruppen"
Quelle DKG, Mitteilung v. 07.07.10 >>> http://www.dkgev.de/dkg.php/cat/38/aid/7287/title/DKG_zur_DKI-Studie_%E2%80%9ENeuordnung_von_Aufgaben_des_Pflegedienstes_unter_Beachtung_weiterer_Berufsgruppen%E2%80%9C <<< (html)
Anm.: Auf vorstehenden Link kann die Studie sowohl in der Kurz- als auch Langfassung
v. Frank Stebner
Quelle: Ärzte Zeitung v. 18.06.10 >>> http://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/praxisfuehrung/default.aspx?sid=607634 <<< (html)
v. H. Kamps, in Dtsch Arztebl 2010; 107(24): A-1201 / B-1055 / C-1043; online unter aerzteblatt.de>>> http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=heft&id=77056 <<<
Quelle: Deutscher Ethikrat, Mitteilung v. 15.06.10 >>> http://www.ethikrat.org/publikationen/stellungnahmen/humanbiobanken <<< (html)
Hinweis (L. Barth, 17.06.10):
Auf dem v.a. Link können Sie die Stellungnahme des Deutschen Ethikrats im Pdf.-Format downloaden.
Humanbiobanken für die Forschung, Stellungnahme, Deutscher Ethikrat 2010
>>> http://www.ethikrat.org/dateien/pdf/stellungnahme-humanbiobanken-fuer-die-forschung.pdf <<< (html)
Leitfaden zur Selbstbewertung ambulanter Pflegedienste auf Grundlage der Charta der Rechte hilfe- und pflegebedürftiger Menschen (Pflege-Charta) – Eine Handlungshilfe zur Umsetzung der Pflege-Charta in ambulanten Pflegeeinrichtungen – Stand: Mai 2010
Konkret Consult Ruhr in Zusammenarbeit mit der Servicestelle Pflege-Charta im Deutschen Zentrum für Altersfragen
Quelle: Der >>> Leitfaden zur Selbstbewertung ambulanter Pflegedienste auf Grundlage der Pflege-Charta <<< steht als Download auf den Seiten von www.pflege-charta.de zur Verfügung.
Enterale Ernährung in der stationären Altenpflege in Bremen: Hat sich die Prävalenz von PEG-Sonden geändert? Ein Vergleich der Erhebungen 2003 und 2009
v. W. Becker, Th. Hilbert (Hrsg. Gesundheitsamt Bremen), April 2004
Quelle: Gesundheitsamt Bremen >>> http://www.gesundheitsamt.bremen.de/sixcms/media.php/13/3_GBE_PEG%202010.pdf <<< (pdf.)
v. Helmut Keine, Hermann Heimpel, in Dtsch Arztebl 2010; 107(12): A-548; online unter >>> http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=heft&id=70330 <<< (html)
Die Zeckensaison steht vor der Tür
Alles, was Sie zur FSME wissen müssen
v. Dr. med. Gerhard Dobler,
in MMW-Fortschr. Med. Nr. 12 / 2010 (152. Jg.), S. 44 ff.; online unter >>> http://www.mmw.de/mmw/fortbildung/cme/cme/content-143017.html?pdf=true <<< (pdf.)
Spezialisierte ambulante Palliativversorgung ergänzt den Hospizdienst
Die spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) ist die hoch qualifizierte Ergänzung zum ehrenamtlich getragenen Hospizdienst. Das SAPV bedeutet aber keineswegs den Tod des Ehrenamtes, erläutert Thomas Sitte, DGS-Leiter und Palliativmediziner aus Fulda.
v. Thomas Sitte,
in SCHMERZTHERAPIE 1/2010 (26. Jg.), S. 9 ff.; online unter >>> http://www.schmerz-therapie-deutschland.de/pdf/Zeitschrift/2010_1_Schmerztherapie.pdf <<< (html)
Die Medikation muss sich an der gesamten Lebenssituation orientieren
Wir behandeln nicht Krankheiten, sondern Patienten
v. Prof. Dr. med. H.S. Füeßl (Stand: 11.03.10)
Quelle: MMW online >>> http://www.mmw.de/mmw/fortbildung/cme/uebersichtsarbeiten/content-142756.html?abstract=true <<< (html)
Dort im Übrigen mit weiteren Literaturhinweisen, so u.a.
Pharmakotherapie bei multimorbiden Patienten. Wo Leitlinien an ihre Grenzen stoßen
v. Dr. med. Peter Stiefelhagen, in MMW-Fortschr. Med. Nr. 10 / 2010 (152. Jg.)m S. 33 ff.; online unter
>>> http://www.mmw.de/mmw/fortbildung/cme/uebersichtsarbeiten/content-142755.html?pdf=true <<< (pdf.)
Arzthaftung: Anforderungen an Aufklärung und Dokumentation, Rechtsfolgen
Vortrag anlässlich der Gießener Gynäkologischen Fortbildung 2009
v. Thomas K. Heinz, in Hessisches Ärzteblatt 03/2010, S. 173 ff.; online unter >>> http://www.laekh.de/upload/Hess._Aerzteblatt/2010/2010_03/2010_03_15.pdf <<< (pdf.)
Ein Modell für andere Krankenhäuser?
Das Ethikkomitee der SLK-Kliniken Heilbronn
v. Paoli, Scheffold, Riemann
Quelle: ÄBW 02 / 2010, S. 51 ff.; online unter >>> http://www.aerztekammer-bw.de/aerzteblatt/archiv/2010/Aerzteblatt_Baden-Wuerttemberg_02-2010.pdf <<< (pdf.)
Wie können Ärzte das Bewusstsein eines Patienten messen?
Quelle: Ärzte Zeitung online v. 01.03.10 >>> http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/neuro-psychiatrische_krankheiten/article/591382/koennen-aerzte-bewusstsein-patienten-messen.html <<< (html)
Optimale Therapie kardiologischer Erkrankungen
Autor: Dr. med. Peter Stiefelhagen (Stand: 23-02-2010)
Quelle: MMW online >>> http://www.mmw.de/mmw/aktuelle_medizin/kongressberichte/content-142263.html?abstract=true <<< (html)
Studie: Weiterentwicklung der nichtärztlichen Heilberufe am Beispiel der technischen Assistenzberufe im Gesundheitswesen
„Das Bundesministerium für Gesundheit hatte zu Beginn des Jahres 2009 ein Forschungsgutachten zur Weiterentwicklung der nichtärztlichen Heilberufe am Beispiel der technischen Assistenzberufe im Gesundheitswesen in Auftrag gegeben.
Das Deutsche Krankenhausinstitut e.V., das den Zuschlag zur Ausarbeitung des Gutachtens erhalten hatte, legte Ende des Jahres 2009 das Gutachten vor. Die zentralen Forschungsfragen des Gutachtens beziehen sich auf die Darstellung der vorhandenen und sich in der Entwicklung befindenden Berufsbilder, auf die Analyse zum Bedarf von Berufen, die Durchlässigkeiten in den vorhandenen Berufen, der Blick auf Konzepte anderer Staaten (vornehmlich in der EU) und den Schlussfolgerungen.“
Quelle: BMG >>> http://www.bmg.bund.de/cln_179/nn_1168258/sid_9D994C70A521EC59F3B93D9373CED442/SharedDocs/Standardartikel/DE/AZ/H/Glossar-Heilberufe/Gutachten-Heilberufe.html?__nnn=true <<< (html)
Die Studie des DKI kann von der Homepage des BMG unter dem vorstehenden benannten Link heruntegeladen werden
Naturheilkundliche Komplexbehandlung: Welche Patienten profitieren?
Kliniken, die Naturheilverfahren in ihr Behandlungskonzept integrieren, sind hierzulande noch Mangelware. Dabei werden alternative stationäre Heilverfahren zunehmend nachgefragt, v. a. von Patienten mit chronischen Erkrankungen wie Rheuma, Psoriasis oder Allergien.
v. Priv.-Doz. Dr. med. André-Michael Beer, M.Sc., Koautor: Priv.-Doz. Dr. med. R. Brenke
In MMW-Fortschr. Med. Nr. 7 / 2010 (152. Jg.), S. 47 ff.; online unter MMW online >>> http://www.mmw.de/mmw/fortbildung/cme/uebersichtsarbeiten/content-142169.html?pdf=true <<< (pdf.)
UN-Behindertenrechtskonvention: Bedeutung für Menschen mit psychischen Erkrankungen
Quelle: DGPPN >>> http://www.dgppn.de/de_unterbringung-und-zwangsbehandlung-psychisch-kranker_243.html <<< (html)
Auf dem o.a. Link können Sie das Gutachten „Die Auswirkungen der UN-Behindertenrechtskonvention auf die Unterbringung und Zwangsbehandlung nach § 1906 BGB und §§ 10 ff. PsychKG NRW“ downloaden.
Priorisierung unterminiert Arzt-Patienten-Verhältnis
„Dann kann man den Arzt gleich ganz abschaffen ...“
Der Freiburger Medizinethiker Prof. Giovanni Maio beschäftigt sich intensiv mit den Krisen der modernen Medizin. Er widerspricht der These, dass wir in der Medizin primär ein Kostenproblem haben. Der Kern der Problematik sei vielmehr das Anspruchsdenken vieler Patienten und ein falsches Menschenbild. Die Kosten- und Rationierungsdebatte ist für ihn nur vorgeschoben.
Quelle: MMW online >>> http://www.mmw.de/mmw/aktuelle_medizin/nachgefragt/content-142061.html <<< (html)
Mit der Priorisierung kommt die Zweiklassenmedizin
Ungerechtigkeit mit System
v. Dr. med. Horst Gross, in MMW-Fortschr. Med. Nr. 6 / 2010 (152. Jg.); online unter >>> http://www.mmw.de/mmw/aktuelle_medizin/reports/content-142059.html?pdf=true (pdf.)
Oft unauffällig, trotzdem therapiebedürftig!
Anhaltende Verstimmung und Residualsymptome nach Depression
v. Peter Zwanziger (Stand: 19.01.10)
Quelle: MMW-online (Fortbildung) >>> http://www.mmw.de/mmw/fortbildung/cme/uebersichtsarbeiten/content-141511.html?abstract=true <<< (html)
Patientenberatung, Pflege, Troubleshooting
Probleme mit dem Stoma? So können Sie helfen
v. Edith Guse, Martin E. Kreis,
in MMW-Fortschr. Med. Nr. 1-2 / 2010 (152. Jg.), S. 42 ff.
Quelle: MMW-online >>> http://www.mmw.de/mmw/fortbildung/cme/cme/content-141453.html?pdf=true <<< (pdf.)
Gebete mit Schwerkranken
Haben Sie Mut zur Spiritualität
v. S. Lorenzl
in, MMW-Fortschr. Med. Nr. 51-52 / 2009 (151. Jg.); online unter MMW online >>> http://www.mmw.de/mmw/fortbildung/cme/uebersichtsarbeiten/content-141008.html <<< (pdf.)
Nicht nur für Krebs- und Schmerzpatienten
Alle Schwerstkranken haben ein Recht auf Palliativbetreuung
Unbemerkte Leiden von Demenzpatienten. Wie erkennt man die Signale?
v. M. Kojer
Begleitung sterbender Patienten. Sieben wichtige ärztliche Aufgaben am Lebensende
Von G. D. Borasio, M. Führer
M. Parkinson und atypische Parkinsonsyndrome. Welche Behandlung am Lebensende?
Quelle: MMW online >>> http://www.mmw.de/mmw/fortbildung/cme/uebersichtsarbeiten/content-140861.html?abstract=true <<< (html)
Quelle: Ärzteblatt.de v. 04.12.09 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/39221/Thromboembolierisiko_nach_Operation_unterschaetzt.htm <<< (html)
Vgl. allgemein zur Thromboembolieprophylaxe auch
Quelle: BVmed, Pressemitteilung v. 11.11.2009 - 103/09 >>> http://www.bvmed.de/presse/pressemitteilung/Neue_BVMed-Informationsbroschuere_zur_Thrombose-Prophylaxe.html <<<.
Dort findet sich die Möglichkeit zum Download der Informationsbroschüre mit weiteren Hinweisen, u.a. auch zu den rechtlichen Aspekten.
v. U. Schulte-Sasse, in Dtsch Arztebl 2009; 106(42): A-2061; online unter Ärzteblatt.de >>> http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=66388 <<< (html)
v. Hans-Martin Sass, in Dtsch Arztebl 2009; 106(47): A-2358; online unter Ärzteblatt.de v. 20.11.09 >>> http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=heft&id=66830 <<< (html)
Aus unserem IQB – Archiv
Der betriebsverfassungsrechtliche Status einer Pflegedienstleitung
v. L. Barth (25.03.06)
Immer noch aktuell!(?)
Anlass zu dieser Frage besteht insbesondere deshalb, weil sich derzeit erneut die Wahlvorstände auf die turnusmäßigen Betriebsratswahlen vorbereiten. Pflegeeinrichtungen sind hiervon nicht ausgenommen und in diesem Sinne soll der Beitrag in seiner Fassung aus 2006 zur weiteren Diskussion anregen.
Der Beitrag ist frei zugänglich!
"Koordination und Integration - Gesundheitsversorgung in einer Gesellschaft des längeren Lebens"
Das Sondergutachten 2009 des Sachverständigenrats zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen "Koordination und Integration - Gesundheitsversorgung in einer Gesellschaft des längeren Lebens" steht auf den Seiten des Rates in der Lang- und Kurzfassung zum Download zur Verfügung.
Quelle: Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen >>> http://www.svr-gesundheit.de/Startseite/Startseite.htm <<< (html)
Das Kapitel 5 befasst sich hierbei mit speziellen Gesundheits- bzw. Krankheitszuständen und Versorgungsanforderungen älterer und alter Menschen. Dabei wird auf das geriatrische Phänomen der Multimorbidität eingegangen, die Spezifik der Arzneimitteltherapie im Alter erörtert und die Pflegebedürftigkeit als eine im Alter stark zunehmende Versorgungssituation diskutiert (Sondergutachten, aaO., S. 439 ff.).
In diesem Zusammenhang stehend darf mit Blick auf die rechtlichen Aspekte der Pharmakotherapie eines multimorbiden hochaltrigen Patienten auf den diesseitigen zweiteiligen Beitrag (2004) >>> Teil 1 (pdf.) <<< und >>> Teil 2 (pdf.) <<< verwiesen werden, der allerdings in Teilen einer Aktualisierung bedarf.
v. Breidert, Matthias; Hofbauer, Karl,
in Dtsch Arztebl Int 2009; 106(46): 751–5
DOI: 10.3238/arztebl.2009.0751; online unter Ärzteblatt.de >>> http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=heft&id=66733 <<< (html)
Erfolgreiches Hochdruckmanagement
Das Gesamtrisiko bestimmt die Therapie
v. A. Reinhardt, P. Linsel-Nitschke, H. Schunkert, in MMW-Fortschr. Med. Nr. 46 / 2009 (151. Jg.), S. 33 ff.
Quelle: MMW online >>> http://www.mmw.de/mmw/fortbildung/cme/uebersichtsarbeiten/content-140265.html?pdf=true <<< (pdf.)
3. Gesetz zur Änderung des Betreuungsrechts
Ethische und rechtliche Aspekte der gesetzlichen Regelung der Patientenverfügung
v. Timo Sauer, Gisela Bockenheimer-Lucius
Quelle: Hessisches Ärzteblatt 11/2009, S. 719 ff. >>> http://www.laekh.de/upload/Hess._Aerzteblatt/2009/2009_11/2009_11_11.pdf <<< (pdf.)
Seit dem 1. September gibt es im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) eine Regelung über Patientenverfügungen.
v. Nina Rutschmann und Dorthe Kieckbusch
Quelle: Hamburger Ärzteblatt 10/2009, S. 11 ff.; online unter (Quelle) >>> http://www.aerztekammer-hamburg.de/funktionen/aebonline/pdfs/1255338307.pdf <<< pdf.)
„Nicht nur psychisch Kranke nehmen Medikamente, die auf das Gehirn wirken – auch immer mehr Gesunde dürften in Zukunft zu pharmazeutischen Mitteln greifen, um ihre geistige Leistungsfähigkeit oder ihre Stimmung zu verbessern. Wie wollen wir den Herausforderungen des »Neuro-Enhancements« als Einzelne und als Gesellschaft begegnen? Ein Memorandum sieben führender Experten“
Quelle: wissenschaft online.de, Gehirn&Geist 11_2009, Memorandum Neuro-Enhancement; auf dem nachfolgenden Link finden Sie die Möglichkeit zum Download (pdf.) >>> http://www.wissenschaft-online.de/artikel/1009096&template=d_sdwv_pdf <<< (html)
Vgl. dazu auch den BLOG-Eintrag, Ärzteblatt.de v. 23.10.09 - Neuroenhancement ­– fragwürdiges Menschenbild >>> http://www.aerzteblatt.de/blogs/38651/Neuroenhancement_-_fragwuerdiges_Menschenbild.htm <<< (html)
Moderne Innenansichten eines Professors für Systematische Theologie, insbesondere Ethik, in der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Bonn, Abt. Sozialethik: Hartmut Kreß
Heute ist es mir ein Anliegen, darauf hinzuweisen, dass es nicht nur „Sendboten“ unter den Ethikern gibt, wie ich gelegentlich in meinen Beiträgen anklingen lasse.
Im Gegenteil: es gibt auch gewichtige und überzeugende Stimmen, auf die ich nunmehr auch hinweisen möchte. Dies insbesondere deshalb, weil sich in der (medizin- und sozialethische!) Debatte nicht der Eindruck verfestigen darf, als gäbe es innerhalb der Zunft der Ethiker keine Kritikern eines – mit meinen Worten umschrieben – enthemmten ethischen und moralischen Paternalismus, der ganz konkret die überragenden Freiheitsrechte eines jeden Einzelnen bedrohen kann.
Der Vortrag v. Hartmut Kreß ist nicht nur lesenswert, sondern er streitet auch mit guten Argumenten für das Selbstbestimmungsrecht als Ausdruck wohlverstandener Freiheit und zwar nach dem Motto: in dubio pro libertate.
Der nachfolgende Link führt Sie zum Vortrag mit dem Titel
"Menschenwürde und das Grundrecht auf Selbstbestimmung im Umgang mit dem Lebensende – mit Blick auf Anschlussfragen nach der Verabschiedung des Patientenverfügungsgesetzes und auf die Problematik des medizinisch assistierten Suizids"
Hartmut Kreß, Referat am 02.10.2009 auf der Tagung „Selbstbestimmt bis zuletzt? Patientenverfügung – Assistierter Suizid – Sterbehilfe“ der Evang. Akademie Baden in Verbindung mit der Landesärztekammer Baden-Württemberg, der Bezirksärztekammer Nordbaden und der Ärzteschaft Karlsruhe
Quelle: Sozialethik Uni Bonn.de >>> http://www.sozialethik.uni-bonn.de/kress/vortraege/kress_selbstbestimmung_lebensende_2._okt._2009.pdf <<< (pdf.)
Lutz Barth, 25.10.09
Hilfe bei Durst
Flüssigkeitsmanagement bei Schwerkranken und Sterbenden
Quelle: Nds. Ärzteblatt, 10/2009 >>> http://www.haeverlag.de/nae/n_beitrag.php?id=2751 <<< (html)
Vgl. im Übrigen die weiteren Beiträge in der Ausgabe 10/2009 zum Themenkomplex Palliativmedizin >>> http://www.haeverlag.de/nae/index.php?sheft=10&jgang=2009 <<< (html)
Zum Thema "Haftung ohne Grenzen – Risiken durch Telemedizin, Delegation, Marketing" hat am 4. und 5. September 2009 der 10. Deutsche Medizinrechtstag in Frankfurt stattgefunden.
Auf der Webseite der >>> Stiftung Gesundheit <<< sind nunmehr die einzelnen Vorträge im Archiv erfasst worden und stehen zum Download bereit.
Der nachfolgender Link führt Sie zum Archiv >>> http://www.medizinrechts-beratungsnetz.de/aktuelles/mrt2009-vortraege.htm <<< (html)
Ein guter Service, wie wir meinen!
L. Barth, 09.10.09
v. Kampf, Günter; Löffler, Harald; Gastmeier, Petra
Quelle: Dtsch Arztebl Int 2009; 106(40): 649-55, online unter >>> http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=heft&id=66142 <<< (html)
Literaturschau September/Oktober 2009
Ärztliche Versorgungswerke.
Neue Rechtsprechung beachten!
v. Gerd W. Zimmermann (Stand: 29-09-2009)
Quelle: MMW online >>> http://www.mmw.de/mmw/unternehmen_arztpraxis/arzt_recht/content-139357.html <<< (html)
„Sauberes Wissen“
Quelle: Berliner Ärzte 10/2009 S. 29 >>> http://www.berliner-aerzte.net/pdf/bae0910_029.pdf <<< (pdf.)
Kurze Anmerkung (L. Barth, 05.10.09):
Vgl. in diesem Zusammenhang stehend auch die Diskussion im Forum von W. Schell >>> „i.m. Injektion vs oberer äußerer Quadrant <<<, wo im Verlaufe der Diskussion u.a. die Frage thematisiert wurde, wie sich der medizinische Standard bildet.
Arzthaftungsrecht: Einwilligung bei Wechsel des Operateurs
v. Thomas K. Heinz, in Hess. Ärzteblatt 10/2009, S. 659,
Quelle: Hess.ÄBl. online >>> http://www.laekh.de/upload/Hess._Aerzteblatt/2009/2009_10/2009_10_12.pdf <<< (pdf.)
v. Prof. Dr. med. Jeanne Nicklas-Faust, in Berliner Ärzte 10/2009 S. 3
>>> http://www.berliner-aerzte.net/pdf/bae0910_003.pdf <<< (pdf.)
Eine Meinung zur Problematik der Patientenverfügung.
Rechtsfragen der wunscherfüllenden Medizin
v. A. Wienke, Präsident der DGMR e.V., in Ärzteblatt Sachsen 9 / 2009, S. 477 ff.
Quelle: Ärzteblatt Sachsen 9 / 2009 >>> http://www.slaek.de/50aebl/2009/archiv/09/pdf/0909_477.pdf <<< (html)
Thromboseprophylaxe auch im Pflegeheim
Bei der Entscheidung über eine Thromboseprophylaxe sollten niedergelassene Ärzte dieselben Kriterien anlegen wie Klinikärzte. Darauf wurde bei der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Angiologie (DGA) hingewiesen.
v. Philipp Grätzel von Grätz
Quelle: Ärzte Zeitung v. 25.09.09 >>> http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/herzkreislauf/thrombose_embolie/default.aspx?sid=566875 <<< (html)
MMW-Serie Sturzprävention
Weniger Stürze, weniger Frakturen
Quelle: MMW-online >>> http://www.mmw.de/mmw/aktuelle_medizin/dossiers/content-134351.html?abstract=true <<< (html)
Stürze im Alter sind Indikatoren eines erhöhten Risikos für Immobilität und Pflegebedürftigkeit. Sie stehen für eine Entwicklung, die über Verletzungen, Frakturen, Sturzangst und verringerte körperliche Aktivität letztlich zum Verlust der funktionellen Selbstständigkeit führt.
In o.a. Dossier hat das Redaktionsteam v. MMW mit seinen Autoren die wichtigsten Aspekte zusammengefasst.
Quelle: Vormundschaftsgerichtstag e.V. (VGT) v. 15.09.09 >>> http://www.vgt-ev.de/vgt_stellungnahmen.html <<< (html)
Quelle: Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen
>>> http://www.svr-gesundheit.de/Startseite/Startseite.htm <<< (html)
Die Vollversion des Gutachtens 2009 steht auch als Bundestags-Drucksache 16/13770 unter http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/137/1613770.pdf zum Download im pdf-Format zur Verfügung (520 Seiten).
Quelle: Ärzte Zeitung online v. 11.09.09 >>> http://www.aerztezeitung.de/panorama/default.aspx?sid=565583 <<< (html)
Vgl. dazu insbesondere die Expertise v.
Ulf Banscherus, Annerose Gulbins, Klemens Himpele und Sonja Staack
Die europäischen Ziele und ihre Umsetzung in Deutschland
Eine Expertise im Auftrag der Max-Traeger-Stiftung
Quelle: GEW.de >>> http://www.gew.de/Binaries/Binary52190/090903_Bologna-Endfassung_final-WEB.pdf <<< (pdf.)
v. Krüger-Brand, Heike E., in Dtsch Arztebl 2009; 106(37): A-1772
Online zugänglich unter (Quelle: Ärzteblatt.de) >>> http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=heft&id=65943 <<< (html)
v. Siegmund-Schultze, Nicola, in Dtsch Arztebl 2009; 106(37): A-1781
Online zugänglich unter (Quelle: Ärzteblatt.de) >>> http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=heft&id=65945 <<< (html)
Quelle: Presstext v. 09.09.09 >>> http://pressetext.de/news/090909041/auch-wachkoma-patienten-haben-das-recht-auf-einen-wuerdigen-tod/?phrase=Putz <<< (html)
Neue Erkenntnisse aus der medizinischen Psychologie
Placeboeffekte mit großem klinischem Potenzial
Autor: Dr. med. Andreas Fischer (Stand: 07.09.09)
Quelle: MMW online >>> http://www.mmw.de/mmw/aktuelle_medizin/kongressberichte/content-139062.html?abstract=true <<< (html)
Auch nach dem Wegfall des sogenannten Anerkenntnisverbotes gilt nach Behandlungszwischenfällen die Regel: In einem offenen Gespräch Fehler einräumen: ja - Schuldanerkenntnis: nein.
von Ulrich Smentkowski, in Rheinisches Ärzteblatt 09/2009
Quelle: ÄK Nordrhein >>> http://www.aekno.de/page.asp?pageId=7439&noredir=True <<< (html)
Präventionsdiagnostik: Gesundheitsförderung – ein neues Betätigungsfeld für Ärzte
v. Pöthig, Dagmar; Arnold, Lars; Gentsch, Egon, in Dtsch Arztebl 2009; 106(33): A-1611
Durch die demografische Entwicklung gewinnen Vitalität und Altern zunehmend an Bedeutung. Die Gesundheitsförderung spielt dabei eine entscheidende Rolle und bietet Ärzten die Chance, ihr Angebot zu erweitern.
Quelle: Ärzteblatt.de >>> http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=heft&id=65652 <<< (html)
zum Patientenverfügungsgesetz vom 18. Juni 2009
von Universitätsprofessor Dr. iur. Wolfram Höfling, M. A., Universität zu Köln
Quelle: Deutsche Hospiz Stiftung, Sonder Hospiz Info Brief 3 / 2009 3. August 2009 >>> http://www.hospize.de/docs/hib/Sonder_HIB_03_09.pdf <<< (html)
Thanato(sozio)logie und das „beredte Schweigen“ der Wissenschaft
Das Werk, auf das ich hier hinweisen möchte, hat es gewissermaßen in sich und muss einige Apologeten einer guten Sterbekultur (auch eines Demenzerkrankten) bis ins Mark erschüttern.
Der Soziologe Klaus Feldmann setzt mit seiner Publikation erneut neben seinen anderen Beiträgen zur Problematik der Sterbehilfe-Debatte Akzente, die nicht unerhört oder ungelesen bleiben, auch wenn es im Interesse der Gegenwartspaternalisten liegt, solche kritische Publikationen schlicht mit Nichtbeachtung abzustrafen.
Eindrucksvoll entlarvt nach dieser Einschätzung K. Feldmann die Visionen der Paternalisten, die m.E. unverhohlen dem Selbstbestimmungsrecht, zumindest aber dem selbstbestimmten Sterben eine Absage zu erteilen gedenken.
Ein Werk, das zu lesen geradezu eine „Pflicht“ ist, um neben der Problematik des Sterbens das ganze Dilemma der Debatte nicht nur erfassen, sondern gelegentlich auch erstmals in seiner Problemweite zur Kenntnis nehmen zu können.
Es findet und fand auch in der Vergangenheit kein herrschaftsfreier Diskurs über das selbstbestimmte Sterben statt und es kommt gerade K. Feldmann das Verdienst zu, hierauf aufmerksam zu machen.
K. Feldmann „entzaubert“ die Visionen eines Klaus Dörner, Christoph Student oder auch eines Thomas Klie, um hier nur einige nennen zu wollen.
Auf dem nachfolgenden Link können Sie das Werk – work in progress – downloaden (Pdf. – Dokument)
>>> http://www.feldmann-k.de/tl_files/kfeldmann/pdf/thantosoziologie/feldmann_sterben_sterbehilfe_toeten_suizid.pdf <<<
Lutz Barth, 25.07.09
Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen übergibt Gutachten 2009 - „Koordination und Integration – Gesundheitsversorgung in einer Gesellschaft des längeren Lebens“ an die Bundesministerin für Gesundheit
Das Gutachten 2009 steht auf den Seiten des SVR jeweils in der Lang- und Kurzfassung zum Download zur Verfügung >>> http://www.svr-gesundheit.de/Gutachten/%DCbersicht/%DCbersicht.htm <<< (html)
Webseite der renommierten Fachzeitschrift
>>> Der Neurologe &. Psychiater <<<
12. Gesundheitsforum Südwürttemberg diskutiert Umgang mit Sterbenden und Sterbehilfe jeder Art
Ein Bericht von Dr. med. Herterich Reutlingen, 14.07.2009
Quelle: LÄK Baden-Württemberg >>> http://www.aerztekammer-bw.de/05/2009_07/sterbhilfe.html <<< (html)
Der rechtliche Rahmen für Sterbehilfe
Ein Rechtsgutachten v. Prof. Dr. Schwemer, erstellt im Auftrag des Dr. Roger Kusch Sterbehilfe e.V.
Quelle: Dr. Roger Kusch Sterbehilfe e.V. >>> http://www.kuschsterbehilfe.de/ <<< (html)
Für viele Patienten der Weg zurück ins Leben
Quelle: MMW, Das Gespräch mit Prof. Dr. med. Deuschl führte Dr. med. Kirsten Westphal, >>> http://www.mmw.de/mmw/aktuelle_medizin/nachgefragt/content-137951.html <<< (html)
Studie der Rechtsmedizin in Hamburg belegt große Probleme bei der Pflege
Quelle: Ärzte Zeitung v. 08.07.09 >>>http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/berufspolitik/default.aspx?sid=556968 <<< (html)
Vgl. dazu auch den Bericht im Hamburger Abendblatt v. 08.07.09 >>> http://www.abendblatt.de/hamburg/article1088210/Aeltere-Menschen-in-teils-alarmierendem-Pflegezustand.html <<< (html)
Vgl. ferner dazu einen Beitrag aus 1999 v. H.-J. Wagner, Forensische Gerontologie: Interdisziplinäre Probleme und Aufgaben, in Dtsch Arztebl 1999; 96(47): A-3032 / B-2582 / C-2391, Quelle: Ärzteblatt.de >>> http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=20111 <<< (html)
Im Übrigen kritisch L. Barth, Aktuelle Studie belegt: Es bewegt sich nichts in der medizinischen Betreuung der multimorbiden Alterspatienten in stationären Alteneinrichtungen!, in Quelle: IQB – Internetportal zum Pflege-, Medizin und Gerontopsychiatrierecht, Beitrag v. 07.04.07 >>> http://www.iqb-info.de/Medizinische_Betreuung_Alterspatient.pdf <<< (pdf.)
Hitzebedingte Gesundheitsschäden im höheren Lebensalter – Prävention in der Kommune
Ein Thema für den niedergelassenen Arzt?
v. Markus Heckenhahn, in Hess. Ärzteblatt 07/2009, S. 490 ff. (Quelle: LÄK Hessen >>> http://www.laekh.de/upload/Hess._Aerzteblatt/2009/2009_07/2009_07_13.pdf <<< pdf.)
v. G. Klinkhammer, in Dtsch Arztebl 2009; 106(26): A-1342
Quelle: Ärzteblatt.de >>> http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=heft&id=65165 <<< (html)
Bundesverband Medizintechnologie kritisiert Gesetzesvorhaben
Koalition gefährdet optimales Entlassungsmanagement
Quelle: Ärztliche Praxis v. 15.06.09 >>> http://www.aerztlichepraxis.de/artikel_politik_verbaende_entlassung_124507342982.htm <<<
Auf den Seiten von Ärztlicher Praxis findet sich ein Link zum Download des Rechtsgutachtens:
Zur verfassungsrechtlichen Bewertung der Gesetzgebungsvorschläge zu § 128 SGB V in Hinblick auf eine sogenannte „unzulässige Zusammenarbeit zwischen Leistungserbringern und Vertragsärzten“, im Auftrag des Bundesverbands Medizintechnologie
v. C. Koenig u. V. Bache, 15.06.09
Trotz riskanter Nebenwirkungen bekommen in Deutschland viele Demenzkranke viele Beruhigungsmittel. Bei der Vorstellung des Arzneimittelreports der Gmünder Ersatzkasse (GEK) hat der Bremer Gesundheitsforscher Gerd Glaeske denn ein eher doch beängstigendes Fazit gezogen >>> weiter
v. Lutz Barth, 13.06.09
Mehr Gesundheit wagen!
Gesundheits- und Pflegedienste innovativ gestalten
PD Dr. Josef Hilbert und Michaela Evans
WISO Diskurs, Expertisen und Dokumentationen zur Wirtschafts- und Sozialpolitik (Mai 2009), Friedrich-Ebert-Stiftung, Herausgeber: Abteilung Wirtschafts- und Sozialpolitik der Friedrich-Ebert-Stiftung
Quelle: >>> http://library.fes.de/pdf-files/wiso/06386.pdf <<< (pdf.)
Volkskrankheit „Harninkontinenz“
Nur jeder Dritte sucht ärztliche Hilfe
Zu diesem Thema finden Sie sich auf dem nachfolgenden Link Verweise zu einzelnen Fachbeiträgen
Quelle: MMW online >>> http://www.mmw.de/mmw/fortbildung/cme/cme/content-137106.html?abstract=true <<< (html)
Diabetischer Fuß, Dekubitus, Ulcus cruris
Welcher Verband auf welche Wunde?
v. A. Larena-Avellaneda
Quelle: MMW.de - MMW-Fortschr. Med. Nr. 21 / 2009 (151. Jg.). S. 49 ff. >>> http://www.mmw.de/mmw/fortbildung/cme/cme/content-137013.html?pdf=true <<< (pdf.)
Individuelle Therapie der Stuhlinkontinenz
Oft ist eine Heilung möglich
„Aus Scham wird eine Stuhlinkontinenz oft von den Patienten lange Zeit verschwiegen. Nicht selten drängt die Erkrankung die Betroffenen in die soziale Isolation. Neue Erkenntnisse über die Ursachen der Stuhlinkontinenz haben nun zur Entwicklung innovativer Therapieverfahren geführt, mit denen bei vielen Patienten sogar eine Heilung möglich ist“ >>> weiter
v. Peter Stiefelhagen, in MMW-Fortschr. Med. Nr. 20 / 2009 (151. Jg.), S. 12 ff.
Quelle: MMW >>> http://www.mmw.de/mmw/aktuelle_medizin/reports/content-136810.html?pdf=true <<< (pdf.)
Überblick, Diagnostik und Therapie
v. Sebastian v. Stuckrad-Barre, Wolfgang Fogel, Wolfgang H. Jost
Quelle: in Hessisches Ärzteblatt 05/2009 - Fortbildung, S. 310 ff.
>>> http://www.laekh.de/upload/Hess._Aerzteblatt/2009/2009_05/2009_05_04.pdf <<< (pdf.)
Zum Lesestudium besonders empfohlen.
„Da Gangstörungen im Alter oft multifaktoriell verursacht sind, sollten Diagnostik und Therapie idealerweise fächerübergreifend ausgerichtet sein“, so u.a. die Autoren in ihrem Fazit.
Dem muss nachhaltig zugestimmt werden. Es ist hinlänglich bekannt, dass der hochaltrige Patient einem besonderen Multimorbiditätsrisiko ausgesetzt ist. Im Rahmen der Diagnoseerstellung, die als Rechtspflicht des Arztes bezeichnet ist, wird dieser Umstand besonders zu werten sein.
Gerade aufgrund des Multimorbiditätsrisikos des Alterspatienten kommt dem dynamischen Element der Diagnose ein besonderer Stellenwert zu, dergestalt, als dass die spezielle Situation des Alterspatienten eine fortlaufende Kontrolle der Erstdiagnose gebietet.
Zu Recht wird daher in der geriatrischen und gerontopsychiatrischen Fachliteratur (vgl. dazu statt vieler: Oesterreich, Gerontopsychiatrie, 1993, S. 65 ff.) hervorgehoben, dass die Ermittlung einer Multimorbidität bei den Hoch- und Höchstbetagten zur Grundlage geriatrischer Diagnostik und Therapie zählt, wobei darauf hinzuweisen ist, dass die Multimorbidität die Durchführung der Behandlung erschwert .
Der diagnostische Prozess bei Geriatriepatienten - zumal bei psychisch Erkrankten – erfordern einen erheblichen Zeitaufwand; erst die Verlaufsbeobachtung ermöglicht im Zweifel die präzise diagnostische Zuordnung oder zwingt ggf. zur Korrektur der ursprünglich gestellten Verdachtsdiagnose resp. Erstdiagnose .
"Der Ehrgeiz des Untersuchers, sich rasch diagnostisch festzulegen, ist bei einem Großteil gerontopsychiatrischer Patienten nicht angebracht. Auf der anderen Seite zeugt diagnostische Unsicherheit nach längerer Beobachtungsdauer von fachlicher Inkompetenz des Arztes", so Oesterreich (aaO., S. 71)
Es liegt auf der Hand, dass sich hierdurch für den Arzt die Gefahr ergibt, gleichsam eine Fehldiagnose zu stellen. Wenn und soweit die aufgrund einer Verdachtsdiagnose durchgeführte Untersuchung nicht zu einem eindeutigen Ergebnis geführt hat, muss der Arzt den Patienten/Bewohner im Falle anhaltender Beschwerden wieder einbestellen bzw. erneut aufsuchen, um die Diagnose bei der weiteren Behandlung überprüfen zu können (ein solches gilt insbesondere auch für die Pharmakotherapie!).
In diesem Sinne gilt also, dass gerade bei einem Alterspatienten die Diagnostik aufgrund des Morbiditätsrisikos einen ungleich höheren Stellenwert einnehmen dürfte, so dass hieraus folgend dem Arzt gesteigerte Pflichten im Rahmen der Diagnostik aufzuerlegen wären. Gerade ein routinemäßiges Handeln aufgrund bestimmter Erfahrungswerte ist bei einem hochaltrigen Patienten unange­bracht und könnte zu einem klassischen Behandlungsfehler führen.
Lutz Barth, 06.05.09
v. Elisabeth Presterl, Wien
Der Beitrag basiert auf einem Vortrag, gehalten bei der Staphylokokken-Tagung der PEG und ÖgACH vom 26. bis 28. Oktober 2007 in Graz
Quelle: ÄK Baden-Württemberg, 02.05.09 >>> http://www.aerztekammer-bw.de/25/10praxis/88arzneimitteltherapie/0905.pdf <<< (pdf.)
Hempel, Ulrike; Rieger, Achim, Dr med: Berliner Ärzte, 46 (5), 14 - 20, 2009.
Quelle: Berliner Ärzte >>> http://www.berliner-aerzte.net/pdf/bae0905_014.pdf <<< (pdf.)
Sterbebegleitung muss zentrales Thema der Altenpflegeausbildung sein
v. Stephan Kostrzewa, Franziska Misch, in Die Schwester/Der Pfleger 04/2009
Hinweis: Dieser Beitrag steht auf den Seiten von Bibliomed als Artikel des Monats April zum Download unter dem nachfolgenden Link zur Verfügung.
>>> http://www.bibliomed.de/images/sp/Kostrzewa_Palliative_Care.pdf <<<
Ein toller Service, wie wir meinen!
Quelle: Deutscher Caritasverband e.V. >>> Pressemitteilung v. 23.04.09 <<< (html)
Fehler bei der parenteralen Medikamentenverabreichung auf Intensivstationen: Eine prospektive, multinationale Studie
v. Valentin, Andreas; Capuzzo, Maurizia; Guidet, Bertrand; Moreno, Rui; Metnitz, Barbara; Bauer, Peter; Metnitz, Philipp,
in Dtsch Arztebl 2009; 106(16): A-771
>>> http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=64236 <<< (html)
Künstliche Ernährung (PEG-Sonde) am Lebensende
v. Christian Löser, in Ärzteblatt Sachsen 3 / 2009, S. 122 ff.
>>> http://www.slaek.de/50aebl/2009/archiv/03/pdf/0309_122.pdf <<< (pdf.)
Geriatrie – Patient der Zukunft?
v. Dagmar Nedbal, in Bayerisches Ärzteblatt 4/2009, S. 164 ff.
>>> http://www.blaek.de/presse/aerzteblatt/2009/BAB_0409_164_165.pdf <<< (pdf.)
Überlegungen zur Effizienz einer pharmakobasierten Demenztherapie: Was macht Sinn? Wo lauern Gefahren?
v. Dr. med. Manfred Koller
Quelle: nä 03/2009 >>> http://www.haeverlag.de/nae/n_beitrag.php?id=2518 <<< (html)
Bei den 3. Bensberger Rechtsgesprächen diskutierten Juristen und Ärzte darüber, wie viel Regulierung die Medizin verträgt.
v. Horst Schumacher
Quelle: Ärztekammer Nordrhein >>> http://www.aekno.de/page.asp?pageId=6977&noredir=True <<< (html)
v. Professor Dr. iur. Christian Katzenmeier, Direktor des Instituts für Medizinrecht der Universität zu Köln
Quelle: Ärztekammer Nordrhein >>> http://www.aekno.de/page.asp?pageID=101 <<< (html)
Zu den Problemen der Todesdiagnostik in der Pflegeeinrichtung (u.a. aus hausärztlicher Sicht)
v. Dr. Frauke Höllering
Quelle: Ärztliche Praxis, DOC – BLOG v. Dr. Frauke Höllering (24.03.2009 08:16)
>>> http://www.aerztlichepraxis.de/rw_4_Blogs_HoleArtikel_natuerlicher-tod-382_Artikel.htm <<< (html)
Der Eintrag beschreibt ein Problem, mit dem die Ärzteschaft gerade in stationären Einrichtungen häufig konfrontiert wird.
Wir haben dazu im Internet nach einschlägiger Literatur recherchiert und empfehlen Ihnen die nachstehenden Beiträge zur Vertiefung (L. Barth, 24.03.09)
v. B. Madea, in
Quelle: Dtsch Arztebl 2003; 100: A 3161–3179 [Heft 48] >>> http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=39572 <<< (html)
Vgl. dazu den Kommentar v. Jentsch, Eckhard
Quelle: Dtsch Arztebl 2004; 101(17): A-1177 >>>
http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=41591 <<< (html)
Vgl. alternativ dazu den gleichnamigen Beitrag im Pdf.-Format von Madea und Dettmeyer, eingestellt auf der Homepage der LÄK Baden-Württemberg >>> Ärztliche Leichenschau und Bestattungsverordnung <<<
Dort im Übrigen auch ein Hinweis auf Verhalten bei nicht natürlichen Todesfällen – einem Merkblatt der Staatsanwaltschaft Stuttgart für Ärzte.
Vgl. ferner die diesseitige Pressemitteilung bei openPR v. 12.04.07 unter dem Titel „Tatort Pflegeheim: Den ungeklärten Todesfällen auf der Spur“ mit weiteren Nachweisen >>> http://www.openpr.de/news/129806/Tatort-Pflegeheim-Den-ungeklaerten-Todesfaellen-auf-der-Spur.html <<< (html)
Monika Hutwelker: Zur Einrichtung einer Pflegekammer
Eine Pflegekammer dient nicht zur Professionalisierung der Pflegeberufe
Quelle: Hermeneutik.de >>> http://www.hermeneutik.de/?Texte:Monika_Hutwelker%3A_Zur_Einrichtung_einer_Pflegekammer <<< (html)
v. B. Hibbeler, in Dtsch Arztebl 2009; 106(1-2): A-14 / B-13 / C-13
(>>> http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=suche&id=62884 <<<)
Abschließender Forschungsbericht liegt vor
Quelle: KDA >>> Mitteilung v. 15.12.08 >>> (html)
GFit für den Notfall? Update Reanimation
v. M. Thöns, S. Müller, in (Quelle: Hausarzt-online >>> Der Hausarzt 16/08, S. 64 ff. <<< pdf.)
150 Jahre Medizingeschichte in der MMW
Der Hausarzt heute
Das und vieles mehr lesen Sie in der MMW.
Interessante Beiträge (u.a. zur Palliatvmedizin, Schmerztherapie und Geriatrie u.v.m.) können downgeloadet werden (Pdf.-Format).
An dieser Stelle möchte ich mich hier ausdrücklich auch beim Verlag dafür bedanken, dass wir ggf. einen direkten Link auf einzelne Beiträge setzen dürfen.
Lutz Barth, 03.12.08
Mehr dazu erfahren Sie auf dem nachfolgenden Link >>> http://www.mmw.de/mmw/archiv/content-132652.html <<< (html)
Cave: Aggression auf der Akutstation!
„Um aggressiven Exzessen auf psychiatrischen Akutstationen wirksam zu begegnen, ist es nötig, kritische Situationen rechtzeitig zu erkennen. Eine neue Studie zeigt, wie das gelingen könnte.“ >>>
v. Nadine Dreimüller und Klaus Mann
Quelle: medizin-online.de >>> In|Fo|Neurologie & Psychiatrie, 01.12.2008 <<< (html)
„In einer soeben erschienenen Studie zum Thema "Menschenwürde" wendet sich Heiner Bielefeldt, Direktor des Deutschen Instituts für Menschenrechte, gegen die Vorstellung, der Begriff der Menschenwürde sei nur ein irrationales Tabu, das in einer aufgeklärten Rechtsordnung keinen Ort habe. "60 Jahre nach der Verabschiedung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte und des Grundgesetzes erweist sich eine Rückbesinnung auf die Bedeutung der Menschenwürde nicht nur aus historischen Gründen als sinnvoll", erklärt Heiner Bielefeldt. Denn bei aller Zustimmung, die der Grundsatz der Menschenwürde weithin finde, zeige sich zugleich zunehmende Unsicherheit darüber, was denn unter der Würde des Menschen eigentlich zu verstehen sei“ >>> weiter im Text der Pressemitteilung
Quelle: Deutsches Institut für Menschenrechte >>> Pressemitteilung v. 29.11.08 <<< (html)
Auf den Seiten des Instituts kann die Studie im Pdf.-Format downgeloadet werden!
Themenheft 42 "Gesundheitliche Folgen von Gewalt"
„Institutionen des Gesundheitswesens haben als häufig erste und einzige Anlaufstelle beim Vorliegen von akuten Verletzungen und gesundheitlichen Folgen von Gewalt eine Schlüsselrolle bei der Intervention und Prävention weiterer Gewalt. In dem vorliegenden Themenheft werden – unter besonderer Berücksichtigung von häuslicher Gewalt gegen Frauen – Ergebnisse der nationalen und internationalen Forschung zu gesundheitlichen Folgen von Gewalt präsentiert und Handlungsanleitungen sowie Best-Practice-Ansätze für den Umgang mit Gewaltbetroffenen vorgestellt.“
Quelle: RKI (30.10.08) >>> Mehr Informationen und mit der Möglichkeit zum Download <<< (html)
Schauen Sie sich die Impfpässe Ihrer Senioren genauer an
Jeder Zweite über 60 ist nicht gegen Tetanus geschützt!
v. A. Lukas, in >>> MMW-Fortschr. Med. Nr. 45 / 2008 (150. Jg.) <<< (pdf.)
„Obwohl die Inzidenz vieler Lungenerkrankungen, von der COPD bis zum Bronchialkarzinom, mit dem Alter zunimmt, sind alte Patienten in klinischen Studien kaum vertreten. „Das muss sich ändern“, forderten die Experten auf dem 49. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und stellten das Thema in den Mittelpunkt ihrer Tagung. Lesen Sie im Report, wie Sie in der Praxis Ihren älteren, oft multimorbiden Lungenpatienten therapeutisch gerecht werden, und welche Besonderheiten auch diagnostisch zu beachten sind.“
v. Dr. med. Peter Stiefelhagen, in >>> MMW-Fortschr. Med. Nr. 43 / 2008 (150. Jg.), S. 12 ff. <<< (pdf.)
Zweierlei Autonomie
Der Wunsch nach Euthanasie und die Bedürfnisse von Schwestern, Pflegern, Ärztinnen und Ärzten in der Palliativmedizin
v. Gerhard Pott, in nä 10/2008 >>> http://www.haeverlag.de/nae/n_beitrag.php?id=2319 <<< (html)
Betreuungszahlen 2006 – 2007
Amtliche Erhebungen des Bundesministeriums der Justiz, der Sozialministerien der Bundesländer und überörtlichen Betreuungsbehörden sowie des Statistischen Bundesamtes
Ausgewertet und grafisch aufbereitet von Horst Deinert
Quelle: BtPrax.de >>> zum Downloadbereich auf den Seiten von BtPrax <<<
Ethikberatung in Einrichtungen der stationären Altenhilfe
„Einrichtungen der stationären Altenhilfe unterscheiden sich von Krankenhäusern oder Hospizen. Vom Konzept leben Menschen eine längere Zeit in einer Einrichtung der stationären Altenhilfe und es findet ein intensiver Kontakt zwischen Bewohner und Pflegepersonal statt. Oft kommt es aber auch zu Situationen, in denen der Bewohner nicht mehr ausführlich nach seinen Wertvorstellungen gefragt werden kann. Dann müssen sich die verschiedenen Akteure mit dem Entscheidungsträger verständigen, was in der Praxis in Einzelfällen zu unterschiedlichen Wahrnehmungen und Konflikten führen kann.
In derartigen Konfliktfällen empfiehlt sich eine bewusste Thematisierung durch eine ethische Fallbesprechung.
Im Rahmen des Forschungsschwerpunktes „Ethikberatung, Moral Mitgestalten, Altenhilfe (EMMA)“ wurden durch Dr. med. G. Bockenheimer-Lucius (Senckenberg Institut für Geschichte und Ethik der Medizin in Frankfurt, Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfurt am Main) und Dr. phil. A. May (Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin, Universitätsklinikum der RWTH Aachen) Eckpunkte für ein Curriculum speziell für Einrichtungen der stationären Altenhilfe entwickelt, die auf dieser Seite zur Diskussion gestellt werden“
Anregungen und Kommentare zu den Eckpunkten sind dem Vernehmen der Autoren nach willkommen und auf den Seiten (unter Altenhilfe) findet sich eine entsprechende Kontaktadresse.
Dort kann auch der nachfolgende Beitrag unter dem Button Altenhilfe
Ethikberatung – Ethik-Komitee in Einrichtungen der stationären Altenhilfe (EKA)
Eckpunkte für ein Curriculum, veröffentlicht in Ethik Med 2007 · 19:331–339, DOI 10.1007/s00481-007-0530-6, Online publiziert: 13. November 2007 © Springer Medizin Verlag GmbH 2007
Quelle: >>> Ethikberatung im Krankenhaus“! Das Internetportal für klinische Ethik-Komitees, Konsiliar- und Liaisondienste <<< (html)
„Melden oder nicht? Wenn Ärzte sich bei Verdacht auf Kindesmisshandlung an die Jugendämter wenden, begeben sie sich auf dünnes Eis. In Bremen wurde jetzt die Gratwanderung zwischen Kindeswohl und Schweigepflicht diskutiert“ »»»» weiter
Von Christian Beneker, in Quelle: >>> Ärzte Zeitung.de v. 23.09.08 <<< (html)
Vgl. dazu auch den Beitrag
Ärztliche Schweigepflicht – Umgang in schwierigen Fällen
v. Torsten Koop
Quelle: Unabhängiges Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein >>> https://www.datenschutzzentrum.de/vortraege/20080119-koop-kinderschutz.html <<< (html)
Vor mehr als 50 Jahren – Weise Worte des Bundesgerichtshofs, die keiner Kommentierung bedürfen!
„Das in Art. 2 Abs. 2 Satz 1 des GG gewährleistete Recht auf körperliche Unversehrtheit fordert Berücksichtigung auch bei einem Menschen, der es ablehnt, seine körperliche Unversehrtheit selbst dann preiszugeben, wenn er dadurch von einem lebensgefährlichen Leiden befreit wird. Niemand darf sich zum Richter in der Frage aufwerfen, unter welchem Umständen ein anderer vernünftigerweise bereit sein sollte, seine körperliche Unversehrtheit zu opfern, um dadurch wieder gesund zu werden. Diese Richtlinie ist auch für den Arzt verbindlich. Zwar ist es sein vornehmstes Recht und seine wesentlichste Pflicht, den kranken Menschen nach Möglichkeit von seinem Leiden zu heilen. Dieses Recht und diese Pflicht finden aber im grundsätzlichen freien Bestimmungsrecht des Menschen über seinen Körper ihre Grenze. Es wäre ein rechtswidriger Eingriff in die Freiheit und Würde der menschlichen Persönlichkeit, wenn ein Arzt – und sei es auch aus medizinisch berechtigten Gründen – eigenmächtig und selbstherrlich eine folgenschwere Operation bei einem Kranken, dessen Meinung rechtzeitig eingeholt werden kann, ohne dessen vorherige Billigung vornähme. Denn ein selbst lebensgefährlich Kranker kann triftige und sowohl menschlich wie sittlich achtenswerte Gründe haben, eine Operation abzulehnen, auch wenn er durch sie und nur durch sie von seinem Leiden befreit werden könnte.“
Quelle: BGH, Urt. v. 28.11.1957 (Az. 4 StR 525/57)
Gutachten zu den zukünftigen Handlungsfeldern in der Krankenhauspflege
Erstellt im Auftrag des Sozialministeriums Rheinland-Pfalz
Projektleitung: Prof. Dr. Renate Stemmer
Prof. Dr. Renate Stemmer, Katholische Fachhochschule Mainz
Prof. Dr. Manfred Haubrock, Fachhochschule Osnabrück
Prof. Hans Böhme, Fachhochschule Jena; Institut für Gesundheitsrecht und -politik, Mössingen
Unter Mitarbeit von: Rita Schnabel , Undine Tiemann
Das Gutachten kann auf den Seiten des Ministeriums sowohl in der Lang- als auch Kurzfassung downgeloadet werden. Ferner finden sich hierzu einzelne Vorträge der GutachterInnen.
Mehr Informationen dazu erfahren Sie unter dem nachfolgenden Link
Quelle: >>> Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen
des Landes Rheinland-Pfalz <<<
„Seine Grundlinien einer Philosophie der Medizin legt der Autor anhand der Entwicklung in den Vereinigten Staaten von Amerika dar. Sein vor drei Jahren verfasster Beitrag erscheint angesichts der Tendenzen einer Ökonomisierung der Medizin auch in Deutschland und einer Deprofessionalisierung des Arztberufes hochaktuell. Das Plädoyer lautet, jenseits von Business, Kommerz und Technik den moralischen Kern des Berufes zu stärken“
von Edmund D. Pellegrino
Quelle: Ärztekammer Nordrhein >>> Rheinisches Ärzteblatt 08/2008v. 30.07.08 <<< (html)
Dr. Christoph Mario Pilz im Gespräch mit Marion Munke (KBV) über die Patientenverfügung in der hausärztlichen Betreuung
Quelle: >>> Bayerisches ÄBL 07-08/2008, S. 460 ff. <<< (pdf.)
Quelle: >>> ÄBW 07/2007 (pdf.) <<< (der Beitrag kann dort in der Gesamtausgabe nachgelesen werden, L.B.)
Dossier des Deutschen Ärzteblatts zur Palliativmedizin
Seit dem letzten Jahr hat das Deutsche Ärzteblatt neben dem >>> Dossier zur Sterbehilfe <<< (Quelle: Ärzteblatt.de) auch ein solches zur Palliativmedizin auf seinen Internetseiten zur Verfügung gestellt. In diesem Dossier werden kontinuierlich Aufsätze, Berichte, Diskussionsbeiträge &. Kommentare erfasst, die im Deutschen Ärzteblatt veröffentlicht worden sind.
Das Dossier vermittelt Ihnen so einen Einstieg in die Fachdisziplin der Palliativmedizin und der damit verbundenen Diskussionen und eignet sich hervorragend zur weiteren Literaturrecherche.
Quelle: Ärzteblatt.de >>> Dossier Palliativmedizin <<< (html)
v. Friedhelm Funke
Quelle: CareLounge >>> Beitrag v. 27.02.08 <<< (html). Der Beitrag seht auch als Download im Pdf. – Format zur Verfügung.
„Der Umgang mit Methicillin-resistenten Staphylococcus aureus (MRSA) kolonisierten Patienten stellt sich zunehmend als Problem in Pflegeheimen, Arztpraxen sowie häuslichem Umfeld dar. Die Not­wendigkeit über Standardhygienemaßnahmen hinausgehender, zu­sätzlicher hygienischer Maßnahmen ist vom Maß einer potenziellen Gefährdung von Kontaktpersonen abhängig.“ »»»
v. Borgmann / Kaiser / Stark / Witte
Quelle: >>> Bayerisches Ärzteblatt 03/2008, S. 176 ff. <<< (pdf.)
Das Literaturverzeichnis zum Beitrag kann im Internet unter www.blaek.de (>>> Ärzteblatt/Literaturhinweise <<< pdf.) abgerufen werden.
Charité-Forscher um Prof. Dr. Stein entschlüsseln Morphintoleranz
Quelle: Charite.de >>> Zur Mitteilung v. 02.04.08 <<<
Kurze Anmerkung (L. Barth, 03.04.08):
Die Ergebnisse sind von gewichtiger Bedeutung für die Schmerzforschung, die sich ggf. in der Folge in einer adäquaten palliativmedizinischen Therapie niederschlagen dürften.
Besonders bedeutsam hierbei ist für mich hierbei allerdings auch die Erkenntnis, dass zu erwarten ansteht, dass etwa bei infausten Krankheiten künftig eine eventuell erforderliche (terminale) Sedierung des Bewusstseins der Patienten nicht mehr notwendig ist, so dass sich hieraus eminent wichtige Rückschlüsse neben der Frage der verbleibenden Lebensqualität auch für den Erhalt der freien Willensentschließung (im juristischen Sinne) ergeben können.
Das wäre ein schöner Erfolg in der Schmerzmittelforschung und für das Selbstbestimmungsrecht des Patienten auch bei schwersten Erkrankungen, mal ganz abgesehen davon, dass die unerwünschten Nebenwirkungen sich erheblich reduzieren werden. Sofern also im Rahmen einer rationalen Pharmakotherapie Schmerzmittel am besten geeignet sind, die nicht das Gehirn, sondern spezielle Nervenfasern unter der Haut und in den Gelenken ansteuern, ist dies insofern erfreulich, als dass hierdurch ggf. dem schwersterkrankten Patienten weitestgehend die Möglichkeit erhalten bleibt, auch seinen tatsächlichen Willen unmisständlich zu äußern, ohne dass ggf. die Therapeuten oder ein ethisches Konzil aufgerufen wären, im Zweifel nach dem mutmaßlichen Willen des Patienten zu „forschen“, weil er dauerhaft sediert worden ist.
Das wissenschaftliche Streitgespräch zwischen zwei Experten über die Frage der gebotenen Kommunikation und Kommunikationsformen in der Pflege, u.a. zur Dokumentationsverantwortung.
Rechtsfragen der Telefonbenutzung in der Pflege
Ein Beitrag über den Umgang mit den modernen Kommunikationsmitteln in der ambulanten und stationären Pflege.
Quelle: in PflR 8/2004, S. 324 ff.
Replik v. R. Roßbruch,
Replik auf Sträßner - Rechtsfragen der Telefonbenutzung in der Pflege,
Quelle: in PflR 8/2004, S. 343 ff.
Duplik von H. Sträßner,
Duplik auf Roßbruch - Zur Anordnungs- und Dokumentationsverantwortung des Arztes
Quelle: in PflR 3/2005, S. 103 ff.
R. Roßbruch,
Noch einmal - Zur Anordnungs- und Dokumentationsverantwortung des Arztes
Quelle: in PflR 3/2005, S. 115 ff.
Vgl. in diesem Zusammenhang stehend auch den Beitrag (online) v.
W. Schell, Die Delegation von ärztlichen Aufgaben ist grundsätzlich schriftlich zu fixieren! (1997 mit einem ergänzenden Hinweis aus 2004)
unter >>> http://www.wernerschell.de/Rechtsalmanach/Diagnostik%20und%20Therapie/aerztliche%20Aufgaben.htm
mit einer differenzierten Stellungnahme zu Böhme/Jacobs, Rechtsfragen bei ärztlichen Anordnungen, in „Die Schwester/Der Pfleger", 2/1997 (Seiten 149-152).
Im Gegensatz zu den Autoren Böhme, Jacobs und Sträßner überzeugt die Rechtauffassung der Herren Roßbruch und Schell. Gerade im Zeitalter der modernen Kommunikationstechnik verbleibt es bei dem Grundsatz, dass die delegierbaren ärztlichen Leistungen prinzipiell schriftlich zu fixieren sind.
Dies gilt freilich in einem besonderen Maße für die Delegation von Aufgaben mit Blick auf die Mitarbeiter in Alteneinrichtungen, wo nicht selten die Ärzteschaft sich überhaupt „weigert“, ihre Anordnungen zu dokumentieren. Dass diese Auffassung nicht zu rechtfertigen ist, habe ich in unlängst versucht, in dem Beitrag „Pflicht des Arztes zur Dokumentation und Gegenzeichnung in der "fremden" (Heim)Dokumentation einer stationären Alteneinrichtung?“, in PflR 9/2007, 417 ff., darzulegen.
Auch in dieser Frage wird deutlich, dass die (ansonsten als „allgemein“ zu wertenden) Rechtsregeln in den verschiedenen Versorgungssektoren nicht einheitlich zur Anwendung gelangen und daher einer Differenzierung bedürfen. Ein solches gilt insbesondere für die Rechtsprobleme in Alteneinrichtungen.
Lutz Barth, 25.03.08
Bettlägerigen nützt lange Thrombose-Prophylaxe
Immobilisierte internistische Patienten haben bei mehr als zehntägiger Enoxaparin-Therapie weniger Thromboembolien
Quelle: >>> Ärzte Zeitung Online v. 06.03.08 <<<
Neue Studie zur Arzneimittelgabe in Pflegeheimen
Fehler bei mehr als der Hälfte der Heimbewohner
Quelle: 7x4 Pharma GmbH (Pressemeldung v. 24.01.08) >>> Hier finden Sie auch einen entsprechenden Download für die Studie im pdf. Format <<<
Vgl. in diesem Zusammenhang stehend auch:
MRSA - Krank durch die Klinik
Jährlich sterben mehr Menschen an Krankenhauskeimen als an der Immunschwäche Aids. Vor allem Infektionen mit dem resistenten Bakterium MRSA bereitet Medizinern große Sorgen.
Quelle: >>> FOCUS, v. FOCUS-Online-Redakteurin Julia Bidder (26.02.08) <<< (html)
Infektionen nach Injektion und Infusion - So vermeiden Sie Hygienefehler
v. L. Bader, in Quelle: >>> MMW Fortschr Med. 2005;147(4), S. 28 ff. (pdf.) <<<
Quelle: RKI - >>> Infektionsprävention in Heimen (20.09.2005) (pdf.) <<<
Stellungnahme der DGKH- Sektion Hygiene in der ambulanten und stationären Kranken- und Altenpflege/Rehabilitation und Bestätigung durch den DGKH- Vorstand
Quelle: DGKH >>> Zur Stellungnahme der DGKH <<< (html)
Hier finden Sie umfangreiche Informationen des RKI.und die dazugehörigen Links.
Quelle: RKI >>> zu den Empfehlungen <<< (html)
Europa und die Pflegequalifikationen in Deutschland - Die neue EG-Richtlinie über die Anerkennung von Berufsqualifikationen
v. Hanika/Roßbruch
Teil 1, in PflR 2/2007, S. 52 ff.
Teil 2, in PflR 3/2007, S. 103 ff.
Teil 3, in PflR 5/2007, S. 203 ff.
Wird die klinische Realität verkannt?
Evidenzbasierte Psychiatrie und Psychotherapie
„Nirgends wird der Stellenwert der evidenzbasierten Medizin (EBM) so kontrovers diskutiert wie im psychotherapeutischen Bereich. Randomisierte kontrollierte Therapiestudien mögen bei isolierten Krankheitsbildern wie Hypertonie oder Prostatakrebs funktionieren – aber nicht bei Patienten mit komplexen psychiatrischen Störungen! Oder vielleicht doch? DNP präsentiert eine Pro- und Contra-Debatte, die einen Nerv des psychotherapeutischen Selbstverständnisses trifft.2
Quelle: DNP, >>> Heft 11/2006, S. 10-11 <<< (pdf.)
Die Würde des Menschen und seines Gehirns
- eine erste Problemorientierung in Zeiten des allgemeinen Wertewandels zwischen Neuro- und Strafrechtswissenschaft
von Lutz Barth, 10.11.06 >>> mehr dazu <<< (pdf.)
Die Enthaltsamkeit des Gesetzgebers als Ursache für den mangelnden Grundrechtsschutz in der Arzt-Patienten-Beziehung mit Blick auf die Patientenverfügung!
Welchen Beitrag wird der kommende 66. Deutsche Juristentag in Stuttgart im September 2006 hierzu leisten können?
von Lutz Barth, 14.07.06 >>> zum Beitrag (pdf.) <<<
Soziale Menschenrechte älterer Personen in der Pflege
Studie Deutsches Institut für Menschenrechte
v. Valentin Aichele und Jakob Schneider (2006)
Statement Dr. Heiner Bielefeldt
Quelle: DIM >>> Download der Studie (pdf.) <<<
Der Nationale Ethikrat legt seine Stellungnahme
„Selbstbestimmung und Fürsorge am Lebensende" vor
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Quelle: Pressemitteilung Nationaler Ethikrat Nr. 03(2006)
Der drohende Kulturkampf um die Würde des Menschen
Visionen, Irrwege des menschlichen Geistes oder ernsthafte Bedrohung durch das Neuronenfeuer in unseren Hirnen?
v. Lutz Barth, 18.05.06 >>> zum Beitrag <<< pdf