Source: http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NVwZ-RR%202008,%20154
Timestamp: 2013-05-22 01:58:25
Document Index: 37613354

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Rechtsprechung: NVwZ-RR 2008, 154
Rechtsprechung BGH, 14.06.2007 - I ZR 125/04 Volltextver�ffentlichungen (8)
VwVfG � 35 Satz 1, � 44 Abs. 1; PostG � 22 Abs. 2, � 23 Abs. 2 Satz 2, � 46 Abs. 1, � 57 Abs. 2 Satz 2
Rechtsnatur eines Bescheides der Regulierungsbeh�rde f�r Telekommunikation und Post �ber die Dauer einer Genehmigung f�r Briefpreisentgelte
Wettbewerbsrecht - Tatbestandswirkung eines Bescheids
Keine �berpr�fbarkeit bestandskr�ftiger Verwaltungsakte durch Zivilgerichte
Wird zitiert von ... (11) BVerfG, 22.08.2011 - 1 BvR 1764/09 Zulassung der Berufung zur Kl�rung der Frage eines Anspruchs eines Postkunden auf …Das Oberverwaltungsgericht setze sich mit seinem Beschluss diametral in Widerspruch zu der Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 14. Juni 2007 (I ZR 125/04, NVwZ-RR 2008, S. 154).Bei seinen Ausf�hrungen zum Vorliegen des Zulassungsgrundes des � 124 Abs. 2 Nr. 3 VwGO griff er dies offensichtlich lediglich noch einmal auf und verwies zudem in diesem Zusammenhang auf die Auffassung des Bundesgerichtshofs, dass die Genehmigung der - hier in Rede stehenden - Postentgelte auch von Kunden angefochten werden k�nnen (vgl. BGH, Urteil vom 14. Juni 2007 - I ZR 125/04 -, NVwZ-RR 2008, S. 154 [156 [Rn. 27 ff.]]).Der Hinweis des Oberverwaltungsgerichts in seinem Beschluss �ber die Anh�rungsr�ge vom 23. Juni 2009, das Urteil des Bundesgerichtshofs enthalte keine Ausf�hrungen zu den Zul�ssigkeits- und Begr�ndetheitserfordernissen verwaltungsgerichtlicher Klagen, verkennt, dass sich angesichts des Standpunkts des Bundesgerichtshofs, der im �brigen ersichtlich davon ausgeht, dass der Postkunde nicht nur klagebefugt ist, sondern auch und vor allem einen Anspruch auf eine (verwaltungsgerichtliche) �berpr�fung der materiellen Rechtm��igkeit hat (vgl. Urteil vom 14. Juni 2007 - I ZR 125/04 -, NVwZ-RR 2008, S. 154 [156]), die Kl�rungsf�higkeit dieser Rechtsfrage auf die Verwaltungsgerichtsbarkeit verengt hat.
BGH, 22.09.2009 - XI ZR 286/08 Gleichstellung des "Negativattests" mit einer GenehmigungDanach richtet sich die Auslegung nach dem erkl�rten Willen der erlassenden Beh�rde, wie ihn der Empf�nger bei objektiver W�rdigung verstehen konnte (BGH, Urteil vom 14. Juni 2007 - I ZR 125/04, WM 2007, 2168, Tz. 16).
BFH, 21.01.2010 - VI R 52/08 Entscheidungen der Sozialversicherungstr�ger entfalten im Besteuerungsverfahren …Der Bundesgerichtshof (BGH), das Bundesverwaltungsgericht (BVerwG), das Bundesarbeitsgericht (BAG) sowie das Bundessozialgericht (BSG) gehen �berwiegend davon aus, dass Verwaltungsakte, derentwegen sie nicht angerufen werden, mit der f�r einen bestimmten Rechtsbereich getroffenen Regelung als gegeben hingenommen werden m�ssen (BGH-Urteile vom 19. Juni 1998 V ZR 43/97, Neue Juristische Wochenschrift - NJW - 1998, 3055; vom 14. Juni 2007 I ZR 125/04, Neue Zeitschrift f�r Verwaltungsrecht - Rechtsprechung-Report 2008, 154; BVerwG-Urteil vom 28. November 1986 8 C 122/84, 8 C 123/84, 8 C 124/84, 8 C 125/84, Neue Zeitschrift f�r Verwaltungsrecht 1987, 496; BAG-Urteile vom 18. Juli 2007 5 AZR 854/06, Die Personalvertretung 2008, 33; vom 23. Juni 1993 5 AZR 248/92, Neue Zeitschrift f�r Arbeits- und Sozialrecht 1994, 381; BSG-Urteil vom 17. Juni 2009 B 6 KA 16/08 R, juris; einschr�nkend f�r den hier nicht vorliegenden Fall der Ablehnung eines Leistungsbegehrens: BVerwG-Urteil vom 26. September 1991 5 C 24/89, juris, sowie BSG-Urteil vom 24. Juli 1986 7 RAr 13/85, SozR - Sozialrecht.
BSG, 24.06.2008 - B 12 KR 29/07 R Krankenversicherung - freiwillige Versicherung - Vorversicherungszeit - keine …Die Gerichte der Sozialgerichtsbarkeit und die gew�hlte Krankenkasse haben daher im Rechtsstreit �ber die Beitrittsberechtigung die Tatsache hinzunehmen, dass ein Verwaltungsakt �ber die Bewilligung von ALG II erlassen wurde, seinen Inhalt als gegeben zugrunde zu legen und in diesem Sinne den Verwaltungsakt zu beachten, selbst wenn er rechtswidrig sein sollte, es sei denn er ist nichtig (vgl zum allgemein anerkannten Inhalt der sog Tatbestandswirkung exemplarisch etwa BGH vom 4.2.2004, XII ZR 301/01, BGHZ 158, 19 und vom 14.6.2007, I ZR 125/04, WRP 2007, 1359 = NVwZ-RR 2008, 154).
BSG, 24.06.2008 - B 12 KR 1/08 R Recht zum Beitritt zur freiwilligen Krankenversicherung, Zul�ssigkeit der …Die Gerichte der Sozialgerichtsbarkeit und die gew�hlte Krankenkasse haben daher im Rechtsstreit �ber die Beitrittsberechtigung die Tatsache hinzunehmen, dass ein Verwaltungsakt �ber die Bewilligung von ALG II erlassen wurde, seinen Inhalt als gegeben zugrunde zu legen und in diesem Sinne den Verwaltungsakt zu beachten, selbst wenn er rechtswidrig sein sollte, es sei denn er ist nichtig (vgl zum allgemein anerkannten Inhalt der sog Tatbestandswirkung exemplarisch etwa BGH vom 4.2.2004, XII ZR 301/01, BGHZ 158, 19 und vom 14.6.2007, I ZR 125/04, WRP 2007, 1359 = NVwZ-RR 2008, 154).
BSG, 24.06.2008 - B 12 KR 19/07 R Recht zum Beitritt zur freiwilligen Krankenversicherung, Zul�ssigkeit der …Die Gerichte der Sozialgerichtsbarkeit und die gew�hlte Krankenkasse haben daher im Rechtsstreit �ber die Beitrittsberechtigung die Tatsache hinzunehmen, dass ein Verwaltungsakt �ber die Bewilligung von ALG II erlassen wurde, seinen Inhalt als gegeben zugrunde zu legen und in diesem Sinne den Verwaltungsakt zu beachten, selbst wenn er rechtswidrig sein sollte, es sei denn er ist nichtig (vgl zum allgemein anerkannten Inhalt der sog Tatbestandswirkung exemplarisch etwa BGH vom 4.2.2004, XII ZR 301/01, BGHZ 158, 19 und vom 14.6.2007, I ZR 125/04, WRP 2007, 1359 = NVwZ-RR 2008, 154).
BSG, 24.06.2008 - B 12 KR 32/07 R Recht zum Beitritt zur freiwilligen Krankenversicherung, Zul�ssigkeit der …Die Gerichte der Sozialgerichtsbarkeit und die gew�hlte Krankenkasse haben daher im Rechtsstreit �ber die Beitrittsberechtigung die Tatsache hinzunehmen, dass ein Verwaltungsakt �ber die Bewilligung von ALG II erlassen wurde, seinen Inhalt als gegeben zugrunde zu legen und in diesem Sinne den Verwaltungsakt zu beachten, selbst wenn er rechtswidrig sein sollte, es sei denn er ist nichtig (vgl zum allgemein anerkannten Inhalt der sog Tatbestandswirkung exemplarisch etwa BGH vom 4.2.2004, XII ZR 301/01, BGHZ 158, 19 und vom 14.6.2007, I ZR 125/04, WRP 2007, 1359 = NVwZ-RR 2008, 154).
BGH, 07.05.2010 - V ZB 121/10 AbschiebehaftsacheDie Entscheidung des Verwaltungsgerichts ist der Nachpr�fung durch die Zivilgerichte entzogen und daher als Tatsache zu ber�cksichtigen und nicht auf ihre Rechtm��igkeit zu pr�fen (vgl. BGH, Urt. v. 15. Juni 2007, I ZR 125/04, NVwZ-RR 1008, 154, 155).
VG K�ln, 16.11.2007 - 22 K 3808/03 Hierzu hat der Bundesgerichtshof, vgl. Urteil vom 14.06.2007 - I ZR 125/04, zitiert nach Juris, ausgef�hrt, "bei Tarifen f�r Leistungen der Daseinsvorsorge, auf deren Inanspruchnahme der andere Teil im Bedarfsfall angewiesen ist, kommt eine Billigkeitskontrolle im Sinne von � 315 Abs. 3 BGB grunds�tzlich auch dann in Betracht, wenn die Tarife beh�rdlich genehmigt sind.
SG Landshut, 04.06.2009 - S 1 KR 172/08 Der Fehler muss zudem f�r einen verst�ndigen B�rger offensichtlich sein (vgl. Urteil des BGH vom 14.06.2007, Az.: I ZR 125/04).
VG Neustadt, 07.12.2011 - 5 K 742/11 Baurecht