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Timestamp: 2020-02-27 03:51:06
Document Index: 189623858

Matched Legal Cases: ['§ 76', '§ 76', '§ 28', '§ 29', '§ 9', '§ 48', '§ 9', '§ 48', '§ 48', '§ 9', '§ 48', '§ 48', '§ 80', '§ 44', '§ 75', '§ 44', '§ 75', '§ 44', '§ 44', '§ 75', '§ 75', '§ 52', '§ 52', '§ 63', '§ 65', '§ 66', '§ 52', '§ 58', '§ 63', '§ 65', '§ 66', '§ 70', '§ 93', '§ 5', '§ 66', '§ 2', '§ 64', '§ 66', '§ 73', '§ 73', '§ 46', '§ 80', '§ 83', '§ 93', '§ 69', '§ 75', '§ 77', '§ 82', '§ 29', '§ 1', '§ 1', '§ 79', '§ 85', '§ 85', '§ 69', '§ 77']

Rechtsprechung - Suchergebnis - 27.02.2020 04:51h
Dienstrecht - Personalvertretungsrecht Mitbestimmungsrecht
5 P 5.18
Die Mitbestimmung des Personalrats bei Umsetzungen mit Dienstortwechsel ist nach der geltenden Gesetzesfassung des § 76 Abs. 1 Nr. 4 Alt. 2 BPersVG nicht auf "dauerhafte" bzw. "auf Dauer angelegte" Umsetzungen beschränkt (Änderung der bisherigen Rechtsprechung).
BPersVG § 76 Abs. 1 Nr. 3, 4, 5 und 5a
BBG § 28 Abs. 1, § 29
Aktenzeichen: 5P5.18 Paragraphen: Datum: 2019-09-16
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9 B 331/18.PL
Verletzung von Mitbestimmungsrechten im Zusammenhang mit der Umsetzung eines Beschäftigten innerhalb der Dienststelle; Sinn und Zweck der §§ 9, 48 Abs. 1 S. 1, Abs. 2 S. 2 SächsPersVG.
1. Anträge des Personalrats, die darauf gerichtet sind, auf die Maßnahme selbst einzuwirken - hier: die Umsetzung des Beschäftigten -, sind grundsätzlich nicht zulässig.(Rn.12)
2. § 48 Abs. 2 S. 2 SächsPersVG findet auf potentielle Ersatzmitglieder, die lediglich als Nachrücker auf einer Wahlvorschlagliste in den Personalrat aufgenommen werden können, keine Anwendung.(Rn.19)
3. Der den Weiterbeschäftigungsschutz bei Jugendvertretern dienende § 9 SächsPersVG und das den Kündigungsschutz von Personalratsmitgliedern betreffende Zustimmungserfordernis des § 48 Abs. 1 S. 1 SächsPersVG bezwecken den individuellen Schutz von Mitgliedern einer Personalvertretung oder Jugend- und Auszubildendenvertretung und wirken deren Benachteiligung entgegen.(Rn.21)
4. Das in § 48 Abs. 2 S. 2 SächsPersVG geregelte Mitbestimmungserfordernis soll demgegenüber die Kontinuität und Arbeitsfähigkeit der Personalvertretung sichern.(Rn.21)
PersVG SN 2018 § 9, § 48 Abs 1 S 1, § 48 Abs 2 S 2, § 80 Abs 1 Nr 4
Aktenzeichen: 9B331/18 Paragraphen: Datum: 2019-07-09
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Dienstrecht - Betriebsrat Mitbestimmung
5 P 7.17
Bundesagentur für Arbeit; Eingruppierung; Entwicklungsstufe; Funktionsstufe; Maßnahme; Mitbestimmung; Personalrat; gemeinsame Einrichtung;
Der Personalrat einer gemeinsamen Einrichtung hat mitzubestimmen bei der Eingruppierung ihr erstmalig zugewiesener Arbeitnehmer.
1. Der Personalrat einer gemeinsamen Einrichtung im Sinne des § 44b Abs. 1 Satz 1 SGB II ist in seinem Mitbestimmungrecht aus § 75 Abs. 1 Nr. 2 BPersVG (Eingruppierung) verletzt, wenn der Dienststellenleiter der gemeinsamen Einrichtung ihr erstmalig zugewiesene Arbeitnehmer ohne Beteiligung des Personalrats in konkrete Tätigkeiten ein- und ihnen damit verbundene Aufgaben zuweist.
2. Maßgeblich für die beteiligungsrechtliche Zuständigkeit (auch) dieses Personalrats ist grundsätzlich allein, ob der Leiter der Dienststelle, bei der er gebildet ist, eine der Mitbestimmung des Personalrats unterliegende Maßnahme zu treffen beabsichtigt oder getroffen hat. Aus § 44h SGB II folgt nichts anderes (Fortführung von BVerwG, Beschluss vom 17. Mai 2017 - 5 P 2.16 - Buchholz 250 § 75 BPersVG Nr. 127).
SGB II § 44d Abs. 4, § 44h Abs. 3 und 5
BPersVG § 75 Abs. 1 Nr. 2
Aktenzeichen: 5P7.17 Paragraphen: Datum: 2019-02-19
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PL 15 S 2219/18
Die bloße Datenkorrektur in einem Personalverwaltungssystem unterliegt mangels personalvertretungsrechtlicher Maßnahme nicht der Mitbestimmung gemäß § 75 Abs. 1 Nr. 3 LPVG, selbst wenn sie Auswirkungen auf die Höhe der Bezüge der betroffenen Beschäftigten hat.
Aktenzeichen: PL15S2219/18 Paragraphen: Datum: 2018-11-14
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5 P 9.17
Allzuständigkeit; Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ab dem ersten Krankheitstag; Auslegung; Beispiele für Mitbestimmungstatbestände; Besonderheiten des Bremischen Personalvertretungsrechts; Funktion von Beispielskatalogen; Generalklausel; Maßnahme; Mitbestimmung des Personalrats; Mitbestimmungspflicht; Unberührtheitsklausel; Vergleichbarkeit nach Art und Bedeutung; Wertungsspielräume; allgemeine Grundsätze; enumerative Auflistung; mitbestimmungsfreie Räume; ärztliches Attest; übergreifende Grundsätze;
Keine Beschränkung der Allzuständigkeit des Personalrats gem. § 52 PersVG HB durch Beispielskataloge
Das Mitbestimmungsrecht des § 52 Abs. 1 Satz 1 PersVG HB ist umfassend und wird durch die beispielhaften Aufzählungen von mitbestimmungspflichtigen Maßnahmen in § 63 Abs. 1, § 65 Abs. 1 sowie § 66 Abs. 1 PersVG HB nicht eingeschränkt (Aufgabe der bisherigen Rechtsprechung).
PersVG HB § 52 Abs. 1 Satz 1, § 58 Abs. 1 Satz 1, § 63 Abs. 1 und 2, § 65 Abs. 1 und 3,
PersVG HB § 66 Abs. 1 und 3, § 70 Abs. 2
ArbGG § 93 Abs. 1 Satz 1
EntgFG § 5 Abs. 1 Satz 1, 2 und 3
Aktenzeichen: 5P9.17 Paragraphen: Datum: 2018-10-15
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Dienstrecht - Mitbestimmung
5 P 2.16
Aktenzeichen: 5P2.16 Paragraphen: Datum: 2017-05-17
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Dienstrecht - Mitbestimmung Personalvertretungsrecht
9 A 6599/16
Der Personalrat eines Staatstheaters kann bei dem Abschluss der Vereinbarungen der an einer im Rundfunk übertragenen Aufführung beteiligten Künstler mit dem Staatstheater über die Abgeltung der entstehenden Leistungsschutzrechte nicht nach § 66 Abs. 1 Nr. 5 NPersVG mitbestimmen.
PersVG ND § 2 Abs 1, § 64 Abs 1, § 66 Abs 1 Nr 5
UrhG § 73, §§ 73ff
Aktenzeichen: 9A6599/16 Paragraphen: Datum: 2017-05-09
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=20322
5 P 10.15
Agentur für Arbeit; Bundesagentur für Arbeit; aufnehmende Versetzung; Behördenorganisation; Bestimmtheitsgebot; Dienststellenleiter; Maßnahme; mitbestimmungspflichtige Maßnahme; Mitbestimmungsrecht; Mitbestimmungstatbestand; Stellenbesetzungsverfahren; Versagungsgründe; Versetzung; Verweigerungsgründe; Zuständigkeit des Dienststellenleiters; Zuständigkeit des Personalrats; Zustimmungsverweigerung; Zuweisung; Zuweisung zum Jobcenter.
Verletzung des Mitbestimmungsrechts in einem Stellenbesetzungsverfahren durch die Geschäftsführung einer Agentur für Arbeit
Für die Frage, ob der Personalrat für die Wahrnehmung eines Mitbestimmungsrechts zuständig und zu beteiligen ist, kommt es grundsätzlich nicht darauf an, ob der Dienststellenleiter nach den zuständigkeitsregelnden oder organisationsrechtlichen Vorschriften für den Erlass der Maßnahme zuständig ist. Maßgeblich für die Zuständigkeit des Personalrats ist grundsätzlich allein, ob der Leiter der Dienststelle, bei der er gebildet worden ist, eine der Mitbestimmung des Personalrats unterliegende Maßnahme zu treffen beabsichtigt.
ArbGG § 46 Abs. 2 Satz 1, § 80 Abs. 2 Satz 1, § 83 Abs. 2, § 93 Abs. 1 Satz 1
BPersVG § 69 Abs. 1, Abs. 2 Satz 1 und Satz 5, Abs. 3 und 4,
BPersVG § 75 Abs. 1 Nr. 2 Alt. 3, Nr. 3, Nr. 4a, § 77 Abs. 2 Nr. 1 und 2, § 82 Abs. 1
BBG § 29
Aktenzeichen: 5P10.15 Paragraphen: Datum: 2017-01-31
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=20285
60 PV 2.16
Mitbestimmung; Maßnahme; Rosenmontag; regulärer Arbeitstag; Dienstbefreiung; betriebliche Übung; KMK-Sekretariat; Arbeitszeit; Urlaubsplan; Urlaubsgrundsätze; Entlohnungsgrundsätze; Verteilung; Volumen; Dauer; Höhe
Zur Frage der Mitbestimmung bei der Änderung eines „Traditionellen Reglements für die 'Tollen Tage' “ bei einer Berliner Landesbehörde mit „Außenstelle“ in Bonn - Streichung der Dienstbefreiung am Rosenmontag
KMK-Sekretariats-Gesetz § 1 S 1, § 1 S 2
PersVG BE § 79 Abs 1, § 85 Abs 1 S 1 Nr 1, § 85 Abs 1 S 1 Nr 4
Aktenzeichen: 60PV2.16 Paragraphen: Datum: 2016-06-23
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=19895
1 A 301/15.Z
ENTLASSUNG; MITBESTIMMUNG; PERSONALRAT; RÜGERECHT
Ein Beamter kann sich grundsätzlich nicht auf solche Verfahrensfehler bei Einleitung des Mitbestimmungsverfahrens berufen, die der Personalrat selbst nicht innerhalb der für die Erklärung seiner Zustimmung maßgeblichen Frist gerügt hat.
HPVG § 69, § 77
Aktenzeichen: 1A301/15 Paragraphen: Datum: 2016-05-10
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=19656