Source: http://www.jurablogs.com/2012/07/05/zeitgleiche-verschmelzung-anteilsveraeusserung
Timestamp: 2017-09-20 23:56:26
Document Index: 135710904

Matched Legal Cases: ['§ 18', '§ 18', '§ 3', '§ 18', '§ 4', '§ 5', '§ 2', '§ 7', '§ 18']

Nach § 18 Abs. 4 Satz 1 UmwStG 1995 unterliegen u.a. Gewinne der Gewerbesteuer, die im Falle der Umwandlung einer Kapitalgesellschaft in eine Personengesellschaft innerhalb von fünf Jahren nach dem Vermögensübergang aus der Veräußerung des Betriebs der Personengesellschaft erzielt werden. Entsprechendes gilt nach § 18 Abs. 4 Satz 2 UmwStG 1995, wenn wie im Streitfall- ein Anteil an der Personengesellschaft veräußert wird.
Zu diesen Gesetzesbestimmungen hat der Bundesfinanzhof bereits mehrfach ausgeführt, dass der Gesetzgeber mit dem UmwStG 1995 einerseits das Ziel einer möglichst steuerneutralen Umwandlung der Körperschaft (Kapitalgesellschaft) in eine Personengesellschaft verfolgt und hierbei durch das Recht zur Buchwertfortführung (§§ 3, 4 UmwStG 1995) sowie die Freistellung des Übernahmegewinns (§ 18 Abs. 2 i.V.m. § 4 Abs. 4, § 5 Abs. 2 UmwStG 1995) von jeglicher gewerbesteuerlichen Belastung der Umwandlung abgesehen, andererseits jedoch den Grundsatz unberührt gelassen habe, nach dem Betriebsveräußerungsgewinne zwar bei der Kapitalgesellschaft (vgl. § 2 Abs. 2 Satz 1 GewStG), hingegen nicht bzw. nach Maßgabe der nunmehr in § 7 Satz 2 GewStG i.d.F. des Unternehmensteuerfortentwicklungsgesetzes vom 20.12.2001 in verfassungsrechtlich unbedenklicher Weise bestimmten Ausnahmen- bei der Personengesellschaft der Gewerbesteuer unterliegen. Hierauf aufbauend wolle § 18 Abs ...
Veröffentlicht July 5, 2012 4:45am im Blog Rechtslupe.
Einkommensteuer (Betrieb), Verschmelzung, Anteil, Anteilsveräußerung