Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=4%20ME%20210/08
Timestamp: 2019-05-26 10:35:07
Document Index: 210905990

Matched Legal Cases: ['§ 91', '§ 91', '§ 91', '§ 91', '§ 80', '§ 91', '§ 91', '§ 91', '§ 91', '§ 80', '§ 91', '§ 91']

OVG Niedersachsen, 26.06.2008 - 4 ME 210/08 - dejure.org
https://dejure.org/2008,15700
OVG Niedersachsen, 26.06.2008 - 4 ME 210/08 (https://dejure.org/2008,15700)
OVG Niedersachsen, Entscheidung vom 26.06.2008 - 4 ME 210/08 (https://dejure.org/2008,15700)
OVG Niedersachsen, Entscheidung vom 26. Juni 2008 - 4 ME 210/08 (https://dejure.org/2008,15700)
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Keine aufschiebende Wirkung einer Klage gegen einen Kostenbeitragsbescheid nach den §§ 91 ff. SGB 8
Abgaben; aufschiebende Wirkung; Finanzierungsfunktion; Jugendhilfe; Kostenbeitrag; Vollziehbarkeit
Keine aufschiebende Wirkung einer Klage gegen einen Kostenbeitragsbescheid nach den §§ 91 ff. SGB VIII (Fortführung der Senatsrechtsprechung, siehe Beschl. v. 10.11.2006 - 4 ME 188/06 -): Abgaben; aufschiebende Wirkung; Finanzierungsfunktion; Jugendhilfe; Kostenbeitrag; Vollziehbarkeit
Aufschiebende Wirkung einer Klage gegen einen Kostenbeitragsbescheid nach den §§ 91 ff. Sozialgesetzbuch Achtes Buch (SGB VIII); Der Kostenbeitrag nach §§ 91 ff. SGB VIII als Abgabe i.S.d. § 80 Abs. 2 Nr. 1 Verwaltungsgerichtsordnung (VwGO) aufgrund seiner Finanzierungsfunktion
VG Osnabrück, 05.05.2008 - 4 B 4/08
Ob darüber hinaus für die Heranziehung der Eltern zu den Kosten von Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe nach Maßgabe der §§ 91 ff. SGB VIII auch die Rechtmäßigkeit der Leistungsgewährung erforderlich ist (…so OVG Nordrhein-Westfalen, Urt. v. 6.6.2008 - 2 A 144/06 - VG Arnsberg, Urt. v. 23.10.1995 - 11 K 3211/94 -, FamRZ 1997, 1373, 1374;… Wiesner, SGB VIII, 3. Aufl., § 91 Rn. 13;… a.A. Niedersächsisches OVG, Urt. v. 12.6.1995 - 12 L 6009/93 - …und Beschl. v. 24.11.1999 - 12 L 4460/99 - VG München, Urt. v. 12.11.2003 - M 18 K 02.3435 - LPK-SGB VIII, 3. Aufl., § 91 Rn. 8; offen gelassen im Senatsbeschl. v. 26.6.2008 - 4 ME 210/08 -), kann der Senat hier dahinstehen lassen.
Dies hat der Senat wiederholt (Beschlüsse vom 4.9.2008 - 4 ME 278/08 -, 11.8.2008 - 4 ME 235/08 -, 26.6.2008 - 4 ME 210/08 -, 5.2.2008 - 4 ME 34/08 -, 10.11.2006 - 4 ME 188/06 -) und auch durch den Beschluss vom 27. August 2008 (4 ME 252/08), mit dem er einen Beschluss des Verwaltungsgerichts vom 10. Juli 2008 (4 B 17/08) in einem gleich gelagerten Fall geändert hat, entschieden.
Die Klage gegen einen Kostenbeitragsbescheid gemäß §§ 91 ff. SGB VIII hat nach § 80 Abs. 2 Nr. 1 VwGO keine aufschiebende Wirkung (Fortführung der Rechtsprechung des Senats, siehe Beschl. v. 10.11.2006 - 4 ME 188/06 - u. Beschl. v. 26.6.2008 - 4 ME 210/08 -).
VG München, 23.09.2009 - M 18 K 08.4472
Wenn der Leistungsberechtigte ausdrücklich Jugendhilfeleistungen beantragt hat, …
Bei einem derartigen Ablauf erscheint es, auch wenn man grundsätzlich davon ausgeht, dass die Rechtmäßigkeit der Hilfegewährung im Rahmen der Kostenerhebung nach §§ 91 ff. SGB VIII Prüfungsgegenstand ist (strittig, vgl. zuletzt VG Augsburg v. 18.11.2008 Au 3 K 07.1467 und OVG Lüneburg v. 26.6.2008 4 ME 210/08 m.w.N., jeweils recherchiert in Juris), rechtsmissbräuchlich, wenn die Klägerin nunmehr im Kostenbeitragsverfahren geltend machen möchte, die begehrte Leistung habe nicht als Jugendhilfeleistung gewährt werden dürfen (vgl. zu einer rechtsmissbräuchlichen Berufung auf eine fehlende Zustimmung zu einer Jugendhilfemaßnahme im Rahmen eines Kostenbeitragsverfahrens, Urteil der Kammer v. 25.7.2007, M 18 K 07.301, recherchierbar in Juris).
VG München, 23.09.2009 - M 18 K 08.4471
Bei einem derartigen Ablauf erscheint es, auch wenn man grundsätzlich davon ausgeht, dass die Rechtmäßigkeit der Hilfegewährung im Rahmen der Kostenerhebung nach §§ 91 ff. SGB VIII Prüfungsgegenstand ist (strittig, vgl. zuletzt VG Augsburg v. 18.11.2008 Au 3 K 07.1467 und OVG Lüneburg v. 26.6.2008 4 ME 210/08 m.w.N., jeweils recherchiert in Juris), rechtsmissbräuchlich, wenn der Kläger nunmehr im Kostenbeitragsverfahren geltend machen möchte, die begehrte Leistung habe nicht als Jugendhilfeleistung gewährt werden dürfen (vgl. zu einer rechtsmissbräuchlichen Berufung auf eine fehlende Zustimmung zu einer Jugendhilfemaßnahme im Rahmen eines Kostenbeitragsverfahrens, Urteil der Kammer v. 25.7.2007, M 18 K 07.301, recherchierbar in Juris).