Source: http://www.etaamb.be/fr/loi-du-30-juillet-1938_n2001000545.html
Timestamp: 2019-09-18 08:07:29
Document Index: 370943742

Matched Legal Cases: ['§ 1', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art.2', 'Art. 2', 'Art. 2', 'Art. 2', 'Art. 2', 'Art. 2', 'Art. 3', 'Art. 3', 'Art. 3', 'Art. 2', 'Art.4', 'Art. 4', 'Art. 3', 'Art.4', 'Art. 4', 'Art. 5', 'Art.49', 'Art. 5', '§ 1', '§ 2', '§ 3', 'Art. 5', 'Art. 6', '§ 1', 'Art. 4', '§ 1', '§ 3', 'Art. 4', 'Art.6', 'Art. 6', 'Art. 7', 'Art. 6', 'Art. 6', 'Art. 7', '§ 1', '§ 2', '§ 1', '§ 3', '§ 4', '§ 1', 'Art. 7', 'Art. 8', '§ 1', 'Art. 1', 'Art. 6', 'Art. 6', '§ 2', 'Art. 6', '§ 4', 'Art. 6', 'Art.7', 'Art. 7', 'Art. 9', 'Art. 7', 'Art. 7', 'Art. 9', 'Art.7', 'Art. 7', 'Art. 9', 'Art.8', '§ 1', '§ 2', '§ 1', 'Art. 8', 'Art. 74', '§ 1', 'Art. 7', '§ 2', 'Art. 7', 'Art. 9', 'Art. 10', 'Art. 10', 'Art. 11', 'Art. 11', 'Art. 8', 'Art.12', 'Art. 13', 'Art. 14', 'Art. 15', 'Art. 16', 'Art. 17', 'Art. 17', 'Art. 17', 'Art. 10', 'Art.18', 'Art. 19', 'Art. 19', 'Art. 11', 'Art. 58', 'Art. 20', 'Art. 21', 'Art. 22', 'Art. 23', 'Art. 24', 'Art. 25', 'Art. 26', 'Art. 27', 'Art. 27', 'Art. 2', 'Art. 28', 'Art. 28', 'Art. 3', 'Art. 29', 'Art. 30', 'Art. 30', 'Art. 4', 'Art. 31', '§ 1', '§ 2', '§ 1', '§ 3', '§ 1', 'Art. 31', 'Art. 4', 'Art.31', 'Art. 31', 'Art. 13', 'Art.32', 'Art. 33', 'Art. 34', '§ 1']

Loi du 30/07/1938 concernant l'usage des langues a l'armee traduction allemande
Loi concernant l'usage des langues à l'armée Traduction allemande
2001000545
30 JUILLET 1938. - Loi concernant l'usage des langues à l'armée Traduction allemande
Le texte qui suit constitue la version coordonnée officieuse - au 28 décembre 1990 - en langue allemande de la loi du 30 juillet 1938 concernant l'usage des langues à l'armée (Moniteur belge du 22 et 23 août 1938), telle qu'elle a été modifiée successivement par : - la loi du 30 juillet 1955 modifiant la loi du 30 juillet 1938, concernant l'usage des langues à l'armée (Moniteur belge du 13 août 1955); - la loi du 27 décembre 1961 portant statut des sous-officiers du cadre actif des forces terrestre, aérienne et navale (Moniteur belge du 12 janvier 1962); - l'arrêté royal du 15 octobre 1963 adaptant la loi du 30 juillet 1938 concernant l'usage des langues à l'armée à la législation sur l'emploi des langues en matière administrative (Moniteur belge du 23 octobre 1963); - la loi du 10 juin 1970 modifiant l'article 7, § 1er, 2°, de la loi du 30 juillet 1938, concernant l'usage des langues à l'armée (Moniteur belge du 19 juin 1970); - la loi du 13 novembre 1974 modifiant la loi du 18 mars 1838 organique de l'Ecole royale militaire et la loi du 30 juillet 1938 concernant l'usage des langues à l'armée (Moniteur belge du 4 décembre 1974); - la loi du 13 juillet 1976 relative aux effectifs en officiers et aux statuts du personnel des forces armées (Moniteur belge du 11 août 1976); - la loi du 22 juillet 1980 modifiant l'article 10 de la loi du 30 juillet 1938 concernant l'usage des langues à l'armée (Moniteur belge du 6 août 1980); - la loi du 24 juillet 1981 modifiant la loi du 30 juillet 1938 sur l'emploi des langues à l'armée (Moniteur belge du 8 août 1981); - la loi du 28 décembre 1990 modifiant certaines dispositions relatives aux statuts du personnel des Forces armées et du Service médical (Moniteur belge du 22 janvier 1991).
MINISTERIUM DER LANDESVERTEIDIGUNG 30. JULI 1938 - Gesetz über den Sprachengebrauch in der Armee KAPITEL I - Verpflichtungen, die den Offizieren und Offizieranwärtern auferlegt sind Artikel 1 - [Kandidaten müssen gründliche Kenntnisse der französischen Sprache oder der niederländischen Sprache und effektive Kenntnisse der anderen Sprache besitzen, um Zugang zum Dienstgrad eines Unterleutnants oder zu einem gleichgesetzten Dienstgrad im Berufskader der Streitkräfte zu haben oder um in den Berufs- oder Ergänzungskader der Streitkräfte überzugehen.] [Art. 1 ersetzt durch Art. 1 des G. vom 28. Dezember 1990 (B. S. vom 22. Januar 1991)] Art.2 - [Kandidaten legen eine Prüfung über gründliche Kenntnisse je nach Wahl der französischen oder niederländischen Sprache und eine Prüfung über Grundkenntnisse der anderen Sprache oder der deutschen Sprache ab, um zu einem Ausbildungslehrgang für Berufsoffiziere zugelassen zu werden.] Gründliche Kenntnisse einer Sprache werden durch eine Prüfung über die Lehrstoffe nachgewiesen, die im Programm der königlichen Athenäen bis zur letzten Klasse einschliesslich enthalten sind. [Grundkenntnisse der Sprache werden durch eine schriftliche Prüfung nachgewiesen, die aus einer Übersetzung in die zweite Sprache und aus der zweiten Sprache und einem Aufsatz besteht, entsprechend dem Programm für die zweite Sprache der königlichen Athenäen bis zur letzten Klasse einschliesslich, Literaturgeschichte und Erklärung eines Textes aus dem Werk eines Schriftstellers ausgenommen.] Die Prüfung über gründliche Kenntnisse hat zweimal so viel Gewicht wie die Prüfung über Grundkenntnisse.
Die Ausschlussnote für die erste Prüfung entspricht der Hälfte der Höchstanzahl Punkte und die Ausschlussnote für die zweite Prüfung zwei Fünfteln der Höchstanzahl Punkte.
Die Note, die Kandidaten bei der Zulassungsprüfung für die Sprachen erlangt haben, wird für die Endrangordnung mit demselben Wert berücksichtigt, ob die Kandidaten nun die französische oder die niederländische Sprache für die gründlichen Kenntnisse gewählt haben. [Art. 2 Abs. 1 ersetzt durch Art. 2 des G. vom 13. November 1974 (B.S. vom 4. Dezember 1974); Abs. 3 ersetzt durch Art. 2 des G. vom 30. Juli 1955 (B.S. vom 13. August 1955)] [Art. 2bis - Unbeschadet der Bestimmungen in Bezug auf die Prüfung über gründliche Kenntnisse der französischen oder der niederländischen Sprache können Kandidaten, die in Anwendung von Artikel 2 die Prüfung über Grundkenntnisse der deutschen Sprache abgelegt haben, die Zulassungsprüfungen in dieser Sprache ablegen. Im Hinblick auf ihre Zulassung wird jedoch davon ausgegangen, dass sie der französischen oder niederländischen Sprachregelung angehören, je nach der Sprache, für die sie die Prüfung über gründliche Kenntnisse abgelegt haben.] [Art. 2bis eingefügt durch Art. 3 des G. vom 13. November 1974 (B.S. vom 4. Dezember 1974)] Art. 3 - [Damit Berufsoffizieranwärter in den Dienstgrad eines Unterleutnants oder einen gleichgesetzten Dienstgrad bestellt und in diesem Dienstgrad ernannt werden können, müssen sie die Prüfung über effektive Kenntnisse der Sprache ablegen, für die sie die in Artikel 2 vorgesehene Prüfung über gründliche Kenntnisse nicht abgelegt haben.
Diese Prüfung zielt darauf ab zu überprüfen, ob die Kandidaten fähig sind, bei einer Einheit der einen oder der anderen Sprachregelung zu dienen, Angeklagte und ihre Verteidiger zu verstehen und sie in gerichtlichen Kommissionen und bei Verhandlungen vor Militärgerichten zu befragen. Diese Prüfung besteht aus: 1. einem Aufsatz, 2.einem mündlichen Teil, bei dem die Kandidaten je nach Fall: a) 1) eine Frage über eine Militärregelung beantworten müssen, die Teil des Programms der Prüfung für die Versetzung vom zweiten ins dritte Studienjahr der Königlichen Militärschule ist, wenn es sich um Offiziersschüler dieser Schule oder Offiziersschüler der Gendarmerie handelt, 2) eine Frage über ihre Kunst beantworten müssen, wenn es sich um Offizier-Arzt-, Offizier-Apotheker-, Offizier-Zahnarzt-, Offizier-Tierarzt- oder Offizier-Kapellmeister-Anwärter handelt, 3) eine Frage über eine Militärregelung beantworten müssen, die Teil des Programms der Fachprüfung für die Ernennung in den Dienstgrad eines Unterleutnants oder in einen gleichgesetzten Dienstgrad ist, für Offiziersausbildungen, die nicht in den oben erwähnten Nummern 1 und 2 erwähnt sind, b) 1) eine theoretische Unterrichtsstunde über ein militärisches Thema erteilen müssen, das Teil des Programms der Prüfung für die Versetzung vom zweiten ins dritte Studienjahr der Königlichen Militärschule ist, wenn es sich um Offiziersschüler dieser Schule oder Offiziersschüler der Gendarmerie handelt, 2) eine theoretische Unterrichtsstunde erteilen oder einen Vortrag halten müssen über ein Thema in Bezug auf ihre Kunst, wenn es sich um Offizier-Arzt-, Offizier-Apotheker-, Offizier-Zahnarzt-, Offizier-Tierarzt- oder Offizier-Kapellmeister-Anwärter handelt, 3) eine theoretische Unterrichtsstunde über ein militärisches Thema erteilen müssen, das Teil des Programms der Fachprüfung für die Ernennung in den Dienstgrad eines Unterleutnants oder in einen gleichgesetzten Dienstgrad ist, für Offiziersausbildungen, die nicht in den oben erwähnten Nummern 1 und 2 erwähnt sind, c) einen kurzen Text lesen und zusammenfassen müssen, d) eine Ansprache über ein bestimmtes Thema vor der Truppe oder dem Kader halten müssen, 3.einer Prüfung über den Gerichtsdienst, bei der die Kandidaten: a) eine theoretische Frage schriftlich beantworten müssen, b) die Akte einer Gerichtsangelegenheit einsehen, sie mündlich zusammenfassen und mündliche Fragen über diese Akte beantworten müssen, c) juristische Begriffe vom Französischen ins Niederländische und vom Niederländischen ins Französische übersetzen müssen.] [Art. 3 ersetzt durch Art. 2 des G. vom 28. Dezember 1990 (B.S. vom 22. Januar 1991)] Art.4 - [Kandidaten müssen für die in Artikel 3 erwähnte Prüfung mindestens die Hälfte der Punkte erhalten.
Wenn Kandidaten diese Prüfung nicht bestehen, können sie sie frühestens drei und spätestens zwölf Monate nach der ersten Prüfung erneut ablegen.
Wenn Kandidaten diese zweite Prüfung bestehen, darf die erhaltene Note nicht die Note der ersten Prüfung ersetzen, da allein Letzere für die Festlegung des allgemeinen Durchschnitts der Kandidaten berücksichtigt wird.
Kandidaten dürfen diese bestandene Prüfung nicht geltend machen, um eine Revision ihres Dienstalters zu erhalten.
Wenn Kandidaten diese zweite Prüfung nicht bestehen, setzen sie ihre Ausbildung fort; sie legen im Laufe des folgenden Jahres die Prüfung erneut ab, für die sie über zwei Versuche verfügen. Wenn Kandidaten diese Prüfung nicht bestehen, ist dies definitiv.] [Art. 4 ersetzt durch Art. 3 des G. vom 28. Dezember 1990 (B.S. vom 22. Januar 1991)] [Art.4bis [...]] [Art. 4bis eingefügt durch Art. 5 des G. vom 30. Juli 1955 (B.S. vom 13. August 1955) und aufgehoben durch Art.49 Nr. 1 des G. vom 28.
Dezember 1990 (B.S. vom 22. Januar 1991)] Art. 5 - [§ 1 - [Damit Berufsoffiziere Zugang zum Dienstgrad eines Majors oder zu einem gleichgesetzten Dienstgrad haben, müssen sie eine Prüfung über effektive Kenntnisse der Sprache ablegen, für die sie die in Artikel 2 vorgesehene Prüfung über gründliche Kenntnisse nicht abgelegt haben.] Diese Prüfung besteht aus: 1. einem ersten schriftlichen Teil, bei dem den Kandidaten ein Text in der zweiten Sprache vorgelesen wird, den die Kandidaten in dieser Sprache zusammenfassen, 2.einem zweiten schriftlichen Teil, bei dem die Kandidaten einen in der ersten Sprache abgefassten und im Rahmen des Möglichen dem besonderen Kompetenzbereich oder dem Amt der Kandidaten entsprechenden Text aus einer Militärzeitschrift oder einem militärischen Werk in der zweiten Sprache zusammenfassen, 3. einem mündlichen Teil, bei dem: - ein in der zweiten Sprache abgefasster und im Rahmen des Möglichen dem besonderen Kompetenzbereich oder dem Amt der Kandidaten entsprechender Text aus einer Militärzeitschrift oder einem militärischen Werk in dieser Sprache zusammengefasst und kommentiert werden muss, - eine Angelegenheit aus einer gerichtlichen Akte, die in der zweiten Sprache abgefasst ist, in dieser Sprache zusammengefasst werden muss. Jeder der beiden Vorträge, die die mündliche Prüfung bilden, bildet den Ausgangspunkt eines Gesprächs zwischen den Kandidaten und dem Prüfungsausschuss, bei dem die Sprachkenntnisse der Kandidaten überprüft werden.
Kandidaten müssen für die oben erwähnte Prüfung die Hälfte der Punkte erhalten, um in den Dienstgrad eines Majors [oder in einen gleichgesetzten Dienstgrad] befördert werden zu können. § 2 - Die weiter oben vorgesehene Prüfung wird im Laufe des Zeitraums, in dem die Fachprüfungen stattfinden, abgelegt.
Offiziere, die von diesen Fachprüfungen befreit sind, müssen diese Prüfung zum gleichen Zeitpunkt wie Kandidaten mit gleichem Dienstalter, die nicht davon befreit sind, ablegen. § 3 - Der König legt die Sprachprüfung für den Zugang zum Dienstgrad eines Reservemajors [oder zu einem gleichgesetzten Dienstgrad] und den Zeitraum, in dem diese Prüfung abgelegt werden muss, fest.] [Art. 5 ersetzt durch Art. 6 des G. vom 30. Juli 1955 (B.S. vom 13.
August 1955); § 1 Abs. 1 ersetzt durch Art. 4 Nr. 1 des G. vom 28.
Dezember 1990 (B.S. vom 22. Januar 1991); § 1 Abs. 4 und § 3 abgeändert durch Art. 4 Nr. 3 des G. vom 28. Dezember 1990 (B.S. vom 22. Januar 1991)] Art.6 - Kandidaten, die die vorgeschriebene Mindestanzahl Punkte für die in Artikel 5 weiter oben erwähnte Prüfung nicht erhalten haben, können spätestens sechs Monate nach der nicht bestandenen Prüfung die Prüfung erneut ablegen.
Wenn die Betreffenden diese zweite Prüfung bestehen, nehmen sie ihren normalen Rang für die Beförderung wieder ein, falls sie vorläufig überholt wurden. [Wenn sie diese zweite Prüfung nicht bestehen, ist dies definitiv.] [Art. 6 ergänzt durch Art. 7 des G. vom 30. Juli 1955 (B.S. vom 13.
August 1955)] [Art. 6bis - Berufsoffiziere müssen gründliche Kenntnisse der Sprache besitzen, für die sie die in Artikel 2 des vorliegenden Gesetzes vorgesehene Prüfung über gründliche Kenntnisse nicht abgelegt haben, um in den Dienstgrad eines Generaloffiziers ernannt zu werden.] [Art. 6bis eingefügt durch den einzigen Artikel des G. vom 24. Juli 1981 (B.S. vom 8. August 1981)] Art. 7 - [§ 1 - Für folgende Personen wird davon ausgegangen, dass sie gründliche Kenntnisse der Sprache besitzen, für die sie nicht die Prüfung über gründliche Kenntnisse in Anwendung von Artikel 2 abgelegt haben: 1. für diejenigen, denen nach ihrem Studium in dieser Sprache das Diplom der Oberstufe des Mittelschulunterrichts oder das Diplom, das am Ende eines vollständigen Zyklus des Normalstudiums ausgestellt wird, verliehen worden ist, Unter « Diplom der Oberstufe des Mittelschulunterrichts » versteht man eines der Zeugnisse des Mittelschulunterrichts, das der vom König eingesetzte Ausschuss beglaubigt, anerkannt oder ausgestellt hat gemäss den Rechtsvorschriften über die Verleihung der akademischen Grade oder dem Königlichen Erlass vom 5.Mai 1953 zur Festlegung der Bedingungen für die Zulassung zu den Kandidaturprüfungen der Handelswissenschaften und zur Festlegung der Grundordnung des Ausschusses, der mit der Anerkennung der Zeugnisse des modernen Abiturs (Abteilung Wirtschaft) und der Abhaltung der Prüfung zur Vorbereitung auf die Kandidatur in Handelswissenschaften beauftragt ist, 2. [...], 3. für diejenigen, die in dieser Sprache mindestens ein Jahr an den Unterrichten teilgenommen und die Abschlussprüfungen bestanden haben in einer der folgenden Einrichtungen: - Königliche Militärschule, - Vorbereitungsschule zum Unterleutnant (oder gleichwertige Schule), - [...], - Übungsschule des Gesundheitsdienstes, - Übungsschule der Gendarmerie, - Kriegsschule, - [Königliche Hochschule für Verteidigung], - Schule für Militärverwalter, 4. für diejenigen, die die für den Zugang [zum Dienstgrad eines Majors oder zu einem gleichgesetzten Dienstgrad] vorgesehenen Fachprüfungen in dieser Sprache abgelegt und bestanden haben, 5.für diejenigen, die eine Prüfung über gründliche Kenntnisse dieser Sprache bestanden haben. § 2 - Die in § 1 Nr. 5 vorgesehene Prüfung über gründliche Kenntnisse der zweiten Sprache wird abgelegt: 1. entweder mit [der Prüfung für die Versetzung vom zweiten ins dritte Studienjahr der Königlichen Militärschule], der Abschlussprüfung für die Ernennung [in den Dienstgrad eines Unterleutnants oder einen gleichgesetzten Dienstgrad] via Kader oder der Eignungsprüfung für die Ernennung in den Dienstgrad eines Unterleutnants des Gesundheitsdienstes, des Veterinärdienstes oder in den Dienstgrad eines Unterleutnant-Kapellmeisters 2.oder während der Offizierslaufbahn.
Diese Prüfung besteht aus: 1. drei schriftlichen Teilen: a) der Analyse eines Textes eines der modernen Autoren, die im Programm der letzten Klasse der königlichen Athenäen der entsprechenden Sprachregelung enthalten sind, b) der Zusammenfassung eines vorgelesenen Textes, c) der Übersetzung eines in der anderen Landessprache abgefassten Textes, 2.zwei mündlichen Teilen: a) einem Vortrag von dreissig Minuten über ein bestimmtes Thema entsprechend dem Fachgebiet der Kandidaten, nach einer Stunde Vorbereitung, während deren die Kandidaten über eine Dokumentation in der Sprache der Prüfung verfügen, b) einem Gespräch von dreissig Minuten, zuerst über den gehaltenen Vortrag und dann über einen Text, den die Kandidaten laut gelesen haben. Jedem Teil wird derselbe Gewichtungskoeffizient beigemessen.
Kandidaten, die mindestens zwei Fünftel der Punkte für jeden Teil und insgesamt die Hälfte der Punkte erhalten, haben die Prüfung bestanden.
Das Bestehen dieser Prüfung gilt für den Rest der Laufbahn. § 3 - Offiziere, für die davon ausgegangen wird, dass sie gemäss den oben erwähnten Kriterien gründliche Kenntnisse dieser Sprache besitzen, werden von der in Artikel 5 vorgesehenen Prüfung über effektive Kenntnisse der Sprache befreit.] [§ 4 - Offiziere, die seit der Gründung der Königlichen Hochschule für Verteidigung an dem Hochschulunterricht des Generalstabswesens in der anderen Landessprache teilgenommen und das Hochschulbrevet des Generalstabswesens erhalten haben, können die Bestimmungen von § 1 Nr. 3 geltend machen.] [Art. 7 ersetzt durch Art. 8 des G. vom 30. Juli 1955 (B.S. vom 13.
August 1955); § 1 einziger Absatz Nr. 2 aufgehoben durch Art. 1 des G. vom 10. Juni 1970 (B.S. vom 19. Juni 1970), Nr. 3 abgeändert durch Art. 6 Nr. 1 des G. vom 28. Dezember 1990 (B.S. vom 22. Januar 1991), Nr. 4 abgeändert durch Art. 6 Nr. 2 des G. vom 28. Dezember 1990 (B.S. vom 22. Januar 1991); § 2 Absatz 1 Nr. 1 abgeändert durch Art. 6 Nr. 2 und 3 des G. vom 28. Dezember 1990 (B.S. vom 22. Januar 1991); § 4 eingefügt durch Art. 6 Nr. 4 des G. vom 28. Dezember 1990 (B.S. vom 22. Januar 1991)] [KAPITEL Ibis - Verpflichtungen, die den Militärgeistlichen auferlegt sind] [Kapitel Ibis (Art.7bis bis Art. 7ter) eingefügt durch Art. 9 des G. vom 30. Juli 1955 (B.S. vom 13. August 1955)] [Art. 7bis - Kandidaten Militärgeistliche zweiter Klasse müssen vor ihrer Ernennung in den aktiven Kader eine Prüfung über effektive Kenntnisse der zweiten Sprache im Verhältnis zu den Erfordernissen ihres Amtes bestehen.
Diese Prüfung besteht aus: 1. einem Aufsatz, 2.einem mündlichen Teil, bei dem die Kandidaten: - eine Frage über die Militärseelsorge beantworten müssen, - einen theoretischen Unterricht erteilen oder einen Vortrag halten müssen, die die Militärseelsorge betreffen, - eine Ansprache über ein bestimmtes Thema in Bezug auf die Militärseelsorge vor der Truppe halten müssen.
Kandidaten müssen für diese Prüfung mindestens die Hälfte der Punkte erhalten, um zum Militärgeistlichen zweiter Klasse ernannt werden zu können. Wenn Kandidaten diese Prüfung nicht bestehen, können sie sie frühestens drei und spätestens zwölf Monate nach der ersten Prüfung erneut ablegen.] [Art. 7bis eingefügt durch Art. 9 des G. vom 30. Juli 1955 (B.S. vom 13. August 1955)] [Art.7ter - Militärgeistliche erster Klasse müssen eine Sonderprüfung über effektive Kenntnisse der zweiten Sprache bestehen, bevor sie in den Rang eines Hauptgeistlichen oder in das Amt eines Chefgeistlichen mit dem Rang eines höheren Offiziers befördert werden können.
Diese Prüfung besteht aus: 1. einem schriftlichen Teil, bei dem den Kandidaten ein Text in der zweiten Sprache vorgelesen wird, den die Kandidaten in dieser Sprache zusammenfassen, 2.einem zweiten schriftlichen Teil, bei dem die Kandidaten einen in der ersten Sprache abgefassten Text aus einer Zeitschrift oder einem Werk über die Militärseelsorge in der zweiten Sprache zusammenfassen, 3. einem mündlichen Teil, bei dem die Kandidaten einen in der zweiten Sprache abgefassten Text aus einer Zeitschrift oder einem Werk über die Militärseelsorge in dieser Sprache zusammenfassen und kommentieren. Kandidaten müssen für diese Prüfung mindestens die Hälfte der Punkte erhalten, um in den Rang eines Hauptgeistlichen oder in das Amt eines Chefgeistlichen mit dem Rang eines höheren Offiziers befördert werden zu können.
Wenn Kandidaten diese Prüfung nicht bestehen, können sie sie frühestens drei und spätestens zwölf Monate nach der ersten Prüfung erneut ablegen.] [Art. 7ter eingefügt durch Art. 9 des G. vom 30. Juli 1955 (B.S. vom 13. August 1955)] KAPITEL II - Verpflichtungen, die den Unteroffizieranwärtern auferlegt sind Art.8 - [[§ 1] - Kandidaten müssen - durch eine Prüfung, bei der sie mindestens die Hälfte der Punkte erzielen müssen - den Nachweis erbringen, dass sie effektive Kenntnisse der Sprache der Einheit besitzen, in der sie dienen sollen, bevor sie zum Sergeanten in der Kategorie der Berufsunteroffiziere oder der zeitweiligen Unteroffiziere befördert werden.
Diese Prüfung betrifft die Lehrstoffe, die im Programm der Studien enthalten sind, die von den Kandidaten zum Dienstgrad eines Sergeanten in diesen Unteroffizierkategorien verlangt werden.
Unteroffiziere müssen den gleichen Nachweis über Kenntnisse der anderen Sprache erbringen, um in eine Einheit einer anderen Sprachregelung als derjenigen der Einheit, in der sie sich befinden, versetzt zu werden.] [§ 2 - Unteroffiziere oder Unteroffizieranwärter, die Inhaber eines Abschlusszeugnisses der Oberstufe des Sekundarunterrichts sind, das in der Sprache der Einheit, in der sie dienen sollen, beglaubigt oder vom staatlichen Prüfungsausschuss ausgestellt worden ist, werden von der in § 1 vorgesehenen Prüfung befreit.
Diese Bestimmung findet keine Anwendung auf Unteroffiziere der Gendarmerie.] [Art. 8 Abs. 1 und 2 ersetzt durch Art. 74 des G. vom 27. Dezember 1961 (B.S. vom 12. Januar 1962); § 1 nummeriert durch Art. 7 des G. vom 28. Dezember 1990 (B.S. vom 22. Januar 1991); § 2 eingefügt durch Art. 7 des G. vom 28. Dezember 1990 (B.S. vom 22. Januar 1991)] Art. 9 - Die Bestimmungen des Gesetzes vom 14. Juli 1932 über die Sprachenregelung im Mittelschulwesen finden Anwendung auf die flämische und die französische Kadettenschule, was den Unterricht in der zweiten Landessprache betrifft.
KAPITEL III - Ausbildungsanstalten Art. 10 - Bei der Königlichen Militärschule gibt es in jeder Fachrichtung eine französische und eine flämische Abteilung.
In der einen wird für Kurse, Theorien, Militärausbildung, Unterricht, Innendienst und Verwaltung die französische Sprache benutzt und in der anderen die niederländische Sprache.
Jede dieser Abteilungen umfasst eine Anzahl Schüler, die aufgrund der Kadererfordernisse in den Spracheinheiten und der Organisation der Armee bestimmt wird.
Für eine selbe Fachrichtung (Infanterie-Kavallerie und Artillerie-Pionierwesen) erfolgen die Zulassungen im Wettbewerbsverfahren [aufgrund einer Rangordnung pro Sprachregelung], welche Sprachregelung auch immer die Kandidaten gewählt haben.
Sollte die Anzahl zugelassener Kandidaten, die einer bestimmten Sprachregelung angehören, die für diese Regelung vorgesehene Anzahl Plätze nicht erreichen, werden gegebenenfalls die Kandidaten, die der anderen Sprachregelung angehören und einverstanden sind, am Unterricht in der Sprache, die sie als zweite Sprache gewählt haben, teilzunehmen, berücksichtigt, bis die Anzahl verfügbarer Plätze erreicht ist. [...] [Art. 10 abgeändert durch einzigen Artikel des G. vom 22. Juli 1980 (B.S. vom 6. August 1980)] Art. 11 - [Niemand darf zum Studiendirektor, Mitglied des Lehrpersonals oder Studieninspektor der Königlichen Militärschule bestimmt oder ernannt werden, wenn er nicht gemäss Artikel 2 oder 7 des vorliegenden Gesetzes gründliche Kenntnisse der Sprache der Abteilung, die er leitet, oder des Unterrichts, den er erteilt, nachweist.
Der zivile Studiendirektor und die zivilen Mitglieder des Lehrpersonals können den Nachweis der gründlichen Kenntnisse einer Sprache erbringen, wenn sie das Diplom, aufgrund dessen sie angeworben worden sind, in dieser Sprache erhalten haben oder wenn sie ein Zeugnis vorlegen, aus dem hervorgeht, dass sie vor einem zu diesem Zweck gebildeten Prüfungsausschuss eine Prüfung über gründliche Kenntnisse dieser Sprache bestanden haben.
Die Organisation der Labore, Museen und Lehrmittel der Schule ist zweisprachig.] [Art. 11 ersetzt durch Art. 8 des G. vom 28. Dezember 1990 (B.S. vom 22. Januar 1991)] Art.12 - In jeder dieser Abteilungen werden einige durch Königlichen Erlass zu bestimmende Unterrichte in der zweiten Sprache wiederholt.
Art. 13 - Für Militärübungen werden die Schüler der französischen und der flämischen Abteilung je nach den Erfordernissen der Ausbildung in getrennte Einheiten aufgeteilt oder zusammengeschlossen.
Art. 14 - Die vorangehenden Bestimmungen finden Anwendung auf die Übungsschule (Artillerie und Pionierwesen).
Art. 15 - Alle anderen Ausbildungsanstalten, die auf die Prüfung für den Zugang zum Dienstgrad eines Offiziers vorbereiten oder in denen die technischen oder militärischen Kenntnisse von Offizieren oder untergeordneten Gradierten verbessert werden, umfassen eine französische und eine flämische Abteilung. Ansonsten werden die Lehrgänge abwechselnd in französischer beziehungsweise niederländischer Sprache erteilt.
Die in den Artikeln 11, 12 und 13 vorgesehenen Bestimmungen finden Anwendung.
Art. 16 - Die Schule für Offiziere des Gesundheitsdienstes hat eine flämische Abteilung in Gent und eine französische Abteilung in Lüttich. Die Abteilungen von Brüssel und Löwen sind gemischte Abteilungen.
Die Veterinärschule hat eine flämische Abteilung in Gent und eine französische Abteilung in Cureghem.
Art. 17 - In diesen Schulen und Ausbildungsanstalten ist der Unterricht in der zweiten Sprache obligatorisch unter denselben Bedingungen wie denjenigen, die für die Königliche Militärschule vorgesehen sind. [Art. 17bis - Die Abschlussprüfungen bei den Übungsschulen des Gesundheitsdienstes und der Gendarmerie umfassen eine zusätzliche Prüfung über effektive Kenntnisse der zweiten Sprache.
Die für diese Prüfung erhaltene Note wird bei der Festlegung des allgemeinen Durchschnitts, der den Kandidaten bei den Abschlussprüfungen gewährt wird, berücksichtigt.] [Art. 17bis eingefügt durch Art. 10 des G. vom 30. Juli 1955 (B.S. vom 13. August 1955)] Art.18 - In den oben erwähnten Schulen und Ausbildungsanstalten unterstehen die Sprachabteilungen einem einzigen Kommando.
KAPITEL IV - Sprachengebrauch in den Beziehungen zwischen den Militärbehörden und in den Beziehungen dieser Behörden mit den Verwaltungsbehörden und der Öffentlichkeit Art. 19 - Die vollständige Ausbildung der Soldaten erfolgt in ihrer Muttersprache. [Die Soldaten werden zu diesem Zweck nach Spracheinheiten gruppiert, die mindestens so gross sind wie eine Kompanie oder eine entsprechende Einheit.
Verwaltungskompanien, die gemischte Einrichtungen oder Einrichtungen mit verschiedenen Sprachregelungen verwalten oder die die Mobilmachung von Einheiten mit unterschiedlicher Sprachregelung vorbereiten müssen, dürfen jedoch aus Soldaten bestehen, die der einen oder der anderen Sprachregelung angehören. Diese Kompanien werden in einsprachige Sektionen aufgeteilt und unterliegen der in Artikel 24 vorgesehenen Regelung.
Spracheinheiten werden jeweils zu einem Regiment oder einer entsprechenden Einheit derselben Sprachregelung zusammengeschlossen, wenn ihre Zahl und die Erfordernisse der Organisation der Armee es ermöglichen.] Einsprachige Regimenter oder entsprechende einsprachige Einheiten werden jeweils zu einer einsprachigen Division zusammengeschlossen, wenn ihre Zahl und die Erfordernisse der Organisation der Armee es ermöglichen.
Es wird davon ausgegangen, dass die Muttersprache der Soldaten diejenige der Gemeinde ist, in der sie für die Miliz eingetragen sind;
Personen, die erklären, dass ihre Muttersprache nicht diejenige dieser Gemeinde ist, haben jedoch das Recht zu beantragen, einer Garnison oder einer Einheit einer anderen Sprachregelung zugewiesen zu werden. [Personen, die in den Gemeinden von Brüssel-Hauptstadt und den Randgemeinden, die in den Artikeln 6 und 7 der am 18. Juli 1966 koordinierten Gesetze über den Sprachengebrauch in Verwaltungsangelegenheiten erwähnt sind, eingetragen sind, Personen, die in den Gemeinden des deutschen Sprachgebietes des Bezirks Verviers und den Malmedyer Gemeinden, die in Artikel 8 Nr. 1 und 2 derselben koordinierten Gesetze erwähnt sind, eingetragen sind, und Personen, die in den neun Gemeinden des Bezirks Verviers, die in Artikel 16 dieser Gesetze erwähnt sind, eingetragen sind, erklären bei ihrem Erscheinen im Rekrutierungs- und Auswahlzentrum, welches ihre Muttersprache ist.] [Art. 19 Abs. 2 ersetzt durch Art. 11 des G. vom 30. Juli 1955 (B.S. vom 13. August 1955); letzter Absatz ersetzt durch Art. 58 des G. vom 13. Juli 1976 (B.S. vom 11. August 1976)] Art. 20 - Bei der Zuweisung untergeordneter Offiziere für eine bestimmte Einheit wird der Sprachregelung, unter der die Betreffenden ihr Studium in einer militärischen Ausbildungsanstalt absolviert haben, Rechnung getragen, insoweit die Erfordernisse des Dienstes es erlauben.
Art. 21 - Nur untergeordnete Offiziere und Gradierte, die durch eine Prüfung effektive Kenntnisse der deutschen Sprache nachweisen, können einer deutschsprachigen Einheit zugewiesen werden.
Art. 22 - In jeder einsprachigen Einheit wird für Ausbildung, Befehle auf allen Stufen, Verwaltung, Führung und alle anderen dienstlichen Kontakte zwischen Kommando und Offizieren, Gradierten oder Soldaten, zwischen Offizieren, zwischen Offizieren und Gradierten, zwischen Gradierten und zwischen Offizieren oder Gradierten und Soldaten die Sprache dieser Einheit benutzt.
Art. 23 - Militärpersonen, die mit einer technischen Studie, die nicht in den Rahmen ihrer gewöhnlichen Aufträge fällt, beauftragt sind, wird von ihrem Vorgesetzten ausnahmsweise und von Fall zu Fall erlaubt, die Sprache ihrer Wahl zu benutzen.
Art. 24 - In Einheiten mit gemischter Sprachenregelung wird der Sprachengebrauch wie folgt geregelt: a) Die Bestimmungen von Artikel 22 finden Anwendung auf einsprachige Untereinheiten.b) Alle dienstlichen Kontakte zwischen Kommando der Einheit und einer einsprachigen Untereinheit erfolgen in der Sprache dieser Untereinheit.c) Befehle an mehrere Einheiten mit unterschiedlicher Sprachregelung erfolgen in der Sprache der Mehrheit.d) Dienstmitteilungen an die ganze Einheit erfolgen in den zwei Landessprachen.e) Die Verwaltung der Einheit erfolgt in der Sprache der Mehrheit der Untereinheiten.f) Der Sprachengebrauch in den dienstlichen Kontakten zwischen Offizieren, zwischen Offizieren und Gradierten und zwischen Gradierten wird durch Königlichen Erlass geregelt. Art. 25 - A - In Militärkrankenhäusern und -apotheken wird für Befehle an das Personal, Verwaltung und Führung die Sprache des Gebiets benutzt. Befehle, Bekanntmachungen und Mitteilungen an Kranke werden jedoch in den zwei Landessprachen aufgesetzt.
B - Das Militärkrankenhaus und die Militärapotheke in Brüssel werden als Einheiten mit gemischter Sprachenregelung betrachtet. Die Hälfte des Personals besteht aus Mitgliedern, die effektive Kenntnisse der niederländischen Sprache nachgewiesen haben, und die andere Hälfte aus Mitgliedern, die effektive Kenntnisse der französischen Sprache nachgewiesen haben. In Ermangelung eines Diploms werden die Kenntnisse durch eine angemessene Prüfung nachgewiesen, deren Programm und Organisation durch Königlichen Erlass festgelegt werden. Der Arzt-Direktor und der verwaltende Offizier müssen ihre Kenntnisse der zwei Landessprachen gemäss den Bestimmungen von Artikel 5 nachweisen.
C - Rekrutierungsdienste, Depots, Parks, Arsenale, Fertigungswerkstätten, regionale Dienste der Pioniertruppen und andere militärische Dienste und Einrichtungen benutzen im Innendienst die Sprache des Gebietes, in dem sie angesiedelt sind.
Befehle, Bekanntmachungen und Mitteilungen an das Personal werden in den zwei Landessprachen aufgesetzt.
Die weiter oben in Paragraph B vorgesehene Bestimmung findet Anwendung auf Dienste und Einrichtungen, deren Sitz im Brüsseler Gebiet liegt.
Die Sprachenregelung, die die in den Absätzen 1 und 2 aufgezählten Dienste und Einrichtungen in ihren Beziehungen mit den anderen Einrichtungen der Armee anwenden, wird durch Königlichen Erlass festgelegt.
Art. 26 - Einsprachige Einheiten, Einrichtungen und Dienste bedienen sich in ihren Beziehungen mit den Militärbehörden und dem Ministerium der Landesverteidigung ihrer Sprache. Übergeordnete Militärbehörden und das Ministerium korrespondieren mit den diesen untergeordneten Einheiten, Einrichtungen und Diensten in deren Sprache.
Einheiten mit gemischter Sprachenregelung richten sich an die Militärbehörden und das Ministerium der Landesverteidigung in niederländischer oder französischer Sprache, je nach der Sprache, in der die Akte über die behandelte Sache angelegt wurde. Diese Regel findet Anwendung auf die Korrespondenz besagter Behörden und besagten Ministeriums mit diesen Einheiten.
Art. 27 - Bekanntmachungen und Mitteilungen, die Behörden an die Öffentlichkeit richten, werden [gemäss den Gesetzen über den Sprachengebrauch in Verwaltungsangelegenheiten] aufgesetzt. [Art. 27 abgeändert durch Art. 2 des K. E. vom 15. Oktober 1963 (B.S. vom 23. Oktober 1963)] Art. 28 - Militärbehörden korrespondieren mit Verwaltungsbehörden in der [durch die Gesetze über den Sprachengebrauch in Verwaltungsangelegenheiten] vorgeschriebenen Sprache. [Art. 28 abgeändert durch Art. 3 des K. E. vom 15. Oktober 1963 (B.S. vom 23. Oktober 1963)] Art. 29 - Verwaltungsunterlagen, die durch Gemeindeverwaltungen oder die Gendarmerie an Reserveoffiziere in unbezahltem Urlaub und Militärpersonen in Urlaub auf unbestimmte Zeit gerichtet werden, müssen auf zweisprachigen Formularen erstellt werden, wobei der niederländische Text für diejenigen, die in flämischen Gemeinden wohnen, vor dem Französischen steht und der französische Text für diejenigen, die in den anderen Gemeinden des Landes wohnen, vor dem Niederländischen steht.
Art. 30 - Militärbehörden korrespondieren mit Einwohnern der flämischen Gemeinden in niederländischer Sprache, mit Einwohnern der wallonischen Gemeinden in französischer Sprache und mit Einwohnern [von Brüssel-Hauptstadt] je nach Umständen in französischer oder niederländischer Sprache. [Art. 30 abgeändert durch Art. 4 des K. E. vom 15. Oktober 1963 (B.S. vom 23. Oktober 1963)] Art. 31 - [§ 1 - Niemand darf zum Prüfer in einer Schule der Streitkräfte ernannt werden, wenn er nicht gemäss Artikel 2 oder 7 gründliche Kenntnisse der Sprache, in der die Kandidaten befragt werden müssen, nachweist. § 2 - Der König legt die Anzahl Mitglieder des Prüfungsausschusses, die die in § 1 erwähnte Bedingung erfüllen müssen, fest. § 3 - Wenn Kandidaten im Hinblick auf eine Prüfung zwecks Zulassung zu einem Ausbildungslehrgang für Berufsoffiziere in Anwendung der einschlägigen Bestimmungen bestimmte Prüfungen in deutscher Sprache ablegen können, müssen die Prüfer und die Mitglieder der betreffenden Prüfungsausschüsse gemäss der in § 1 erwähnten Weise gründliche Kenntnisse der Sprache nachweisen, für die die Kandidaten aufgrund von Artikel 2 die Prüfung über gründliche Kenntnisse abgelegt haben.
Ihnen müssen jedoch eine oder mehrere zu diesem Zweck vom König bestimmte Militär- oder Zivilpersonen beistehen, die - Lizentiat der germanischen Philologie sind, - Lizentiat-Dolmetscher sind, - Lizentiat-Übersetzer sind, - oder Staatsbedienstete der Stufe 1 sind, die Inhaber des Dienstgrades eines Übersetzer-Revisors, eines Hauptübersetzer-Revisors oder eines Übersetzer-Direktors sind.] [Art. 31 ersetzt durch Art. 4 des G. vom 13. November 1974 (B.S. vom 4. Dezember 1974)] [Art.31bis - Es wird eine Kommission für Spracheninspektion eingesetzt, die damit beauftragt ist, die Anwendung des vorliegenden Gesetzes zu überwachen.
Diese Kommission besteht aus einem Präsidenten, einem Vize-Präsidenten und sieben Mitgliedern, die vom König für einen Zeitraum von vier Jahren ernannt werden.
Der Präsident, der Vize-Präsident und vier Mitglieder werden unter den Mitgliedern der Gesetzgebenden Kammern, die den Kommissionen der Landesverteidigung angehören, gewählt.
Die drei anderen Mitglieder werden unter den Generaloffizieren oder den höheren Offizieren der drei Streitkräfte und der Gendarmerie bestimmt.
Die Sekretariatsgeschäfte der Kommission werden von Zivilbeamten des Ministeriums der Landesverteidigung wahrgenommen.
Diese Kommission ist befugt, über die Anwendung des Sprachengesetzes eingereichte Klagen zu überprüfen und vom Minister der Landesverteidigung einen diesbezüglichen Bericht zu beantragen.
Sie teilt dem Minister der Landesverteidigung gegebenenfalls jegliche Bemerkungen oder Empfehlungen, die sie für notwendig erachtet, mit.] [Art. 31bis eingefügt durch Art. 13 des G. vom 30. Juli 1955 (B.S. vom 13. August 1955)] Art.32 - Jedes Jahr legt der Minister der Landesverteidigung den Gesetzgebenden Kammern einen Bericht über die Anwendung des vorliegenden Gesetzes vor.
Art. 33 - Vorliegendes Gesetz wird schrittweise angewandt werden.
Folgende wesentliche Schritte werden jedoch innerhalb der unten festgelegten Fristen unternommen: a) unverzüglich: - alles, was die Sprachenregelung der Gradierten und Soldaten betrifft, - Schaffung der Sprachabteilungen in der Königlichen Militärschule und in anderen Ausbildungsanstalten, mit Ausnahme der Kriegsschule, - gründliche Prüfung über die zweite Sprache für diejenigen, die es wünschen, - Befehle, b) bei Einbeziehung der Klasse 1939: - Bildung von einsprachigen Regimentern und Divisionen, c) 1939: Kriegsschule, d) ab 1.Oktober 1939: Verwaltung. Die Anwendung des Gesetzes beginnt jedoch sofort nach seiner Annahme und wird schrittweise erfolgen, sodass sie am vorerwähnten Datum abgeschlossen ist, e) ab Ende 1940: - Sprachenprogramm der Abschlussprüfung der Königlichen Militärschule, der Prüfung für den Übergang in die Übungsschule und der endgültigen Unterleutnantprüfung, via Kader, f) ab 1.Oktober 1941: - alles, was die dienstlichen Kontakte zwischen Offizieren betrifft.
Die Anwendung des Gesetzes beginnt jedoch sofort nach seiner Annahme und wird schrittweise erfolgen, sodass sie am vorerwähnten Datum abgeschlossen ist. g) 1943: - Sprachenprogramm der Prüfung für den Dienstgrad eines Majors. Art. 34 - Je nach Fortschreiten der Anwendung des vorliegenden Gesetzes werden die Bestimmungen des Gesetzes vom 7. November 1928 über den Sprachengebrauch in der Armee durch diejenigen des vorliegenden Gesetzes ersetzt.
loi du 21 novembre 2016 Loi modifiant diverses dispositions relatives au statut des militaires loi du 30 décembre 2008 Loi modifiant diverses lois relatives au statut des militaires du cadre de réserve des Forces armées loi du 26 avril 2009 Loi modifiant diverses lois relatives au statut des militaires
loi du 11 novembre 2002 Loi concernant les officiers auxiliaires des forces armées loi du 10 janvier 2010 Loi instituant l'engagement volontaire militaire et modifiant diverses lois applicables au personnel militaire loi du 05 mars 2006 Loi fixant des dispositions spécifiques relatives au statut des officiers du corps technique médical du service médical loi du 26 juin 2000 Loi visant à réduire de moitié l'effet dévolutif des votes exprimés en case de tête et à supprimer la distinction entre candidats titulaires et candidats suppléants pour l'élection des conseils provinciaux et communaux et du Parlement européen loi du 27 décembre 2000 Loi portant diverses dispositions relatives à la position juridique du personnel des services de police loi du 30 août 2013 Loi instituant la carrière militaire à durée limitée loi du 31 juillet 2013 Loi modifiant la loi du 28 février 2007 fixant le statut des militaires du cadre actif des Forces armées et modifiant certaines dispositions relatives au statut du personnel militaire loi du 16 juillet 2005 Loi modifiant diverses lois relatives au statut des militaires loi du 26 mars 1999 Loi modifiant la loi du 30 juillet 1938 concernant l'usage des langues à l'armée loi du 28 février 2007 Loi fixant le statut des militaires du cadre actif des Forces armées loi du 20 juillet 2005 Loi portant des dispositions diverses loi du 28 septembre 2017 Loi modifiant diverses dispositions relatives à l'enseignement à l'Ecole royale militaire loi du 31 juillet 2017 Loi modifiant diverses dispositions relatives à l'évaluation professionnelle des militaires loi Commission d'inspection linguistique, chargée du contrôle de l'application de la loi du 30 juillet 1938 concernant l'usage des langues à l'armée. - Désignation Par arrêté ministériel n° 77208 du 21 octobre 1997 : - M. Offermans, Marc, consei - loi du 22 mars 2001 Loi modifiant certaines dispositions relatives aux statuts du personnel militaire loi Extrait de l'arrêt n° 92/2016 du 16 juin 2016 Numéro du rôle : 6042 En cause : les questions préjudicielles relatives à la loi du 30 juillet 1938 concernant l'usage des langues à l'armée et à l'article 41 de la loi du 1 er mars 1958 La Cour con loi du 25 mai 2000 Loi relative à la mise en disponibilité de certains militaires du cadre actif des forces armées loi du 27 mars 2003 Loi relative au recrutement des militaires et au statut des musiciens militaires et modifiant diverses lois applicables au personnel de la Défense loi Commission d'inspection linguistique, chargée du contrôle de l'application de la loi du 30 juillet 1938 concernant l'usage des langues à l'armée. - Démission honorable. - Nomination Par arrêté royal n° 1960 du 31 août 1998 : La démission hono loi Extrait de l'arrêt n° 24/2003 du 12 février 2003 Numéro du rôle : 2377 En cause : la question préjudicielle concernant l'article 8, loi Extrait de l'arrêt n° 40/2015 du 19 mars 2015 Numéros du rôle : 5879 et 5880 En cause : les recours en annulation partielle de la loi du 31 juillet 2013 modifiant la loi du 28 février 2007 fixant le statut des militaires du cadre actif des Fo La C loi du 06 janvier 2014 Loi modifiant diverses lois suite à la réforme du Sénat
arrêté royal du 21 décembre 2005 Arrêté royal relatif au statut des musiciens militaires arrêté royal du 12 janvier 2006 Arrêté royal établissant la traduction officielle en langue allemande de dispositions légales modifiant la loi du 30 juillet 1938 concernant l'usage des langues à l'armée arrêté royal du 25 janvier 2000 Arrêté royal relatif à la nomination et à l'avancement des membres du personnel de la police maritime, de la police aéronautique et de la police des chemins de fer transférés à la gendarmerie et portant diverses autres dispositions statutaires rel
arrêté royal du 23 novembre 2005 Arrêté royal fixant le règlement de discipline du personnel enseignant civil de l'Ecole royale militaire et modifiant l'arrêté royal du 31 août 1998 fixant le statut des répétiteurs civils à l'Ecole royale militaire arrêté royal du 19 mai 2004 Arrêté royal portant nomination du président, du vice-président et des membres de la commission d'inspection linguistique, chargée du contrôle de l'application de la loi du 30 juillet 1938 concernant l'usage des langues à l'armée arrêté royal du 19 mai 2004 Arrêté royal relatif aux jurys des examens linguistiques fixés par la loi du 30 juillet 1938 concernant l'usage des langues à l'armée arrêté royal du 13 mai 2004 Arrêté royal relatif au personnel navigant des forces armées arrêté royal du 25 avril 2004 Arrêté royal relatif au statut et à l'aptitude médicale des contrôleurs de trafic aérien militaires arrêté royal du 18 mars 2004 Arrêté royal modifiant l'arrêté royal du 15 mars 1984 portant organisation des jurys chargés de faire subir les épreuves des examens linguistiques définis par la loi du 30 juillet 1938 concernant l'usage des langues à l'armée arrêté royal du 05 mars 2004 Arrêté royal déterminant les degrés linguistiques à la police fédérale et à l'inspection générale de la police fédérale et de la police locale, en vue de l'application de l'article 43ter des lois sur l'emploi des langues en matière administr arrêté royal du 11 septembre 2003 Arrêté royal relatif au recrutement des militaires arrêté royal du 23 mai 2006 Arrêté royal modifiant plusieurs arrêtés royaux relatifs au statut des candidats militaires arrêté royal du 13 juillet 2006 Arrêté royal modifiant l'arrêté royal du 19 mai 2004 portant nomination du président, du vice-président et des membres de la Commission d'inspection linguistique, chargée du contrôle de l'application de la loi du 30 juillet 1938 concernant l'usage arrêté royal du 06 juin 2016 Arrêté royal modifiant diverses dispositions relatives au statut des militaires arrêté royal du 29 janvier 2016 Arrêté royal modifiant diverses dispositions relatives au statut des militaires arrêté royal du 19 juin 2014 Arrêté royal relatif à l'appréciation de poste des militaires arrêté royal du 26 décembre 2013 Arrêté royal relatif aux cours de perfectionnement des militaires de carrière du cadre actif des forces armées, à l'épreuve d'accession au grade de premier sergent-major, à l'examen de qualification au grade d'adjudant-chef et aux épreuves profess arrêté royal du 26 décembre 2013 Arrêté royal modifiant diverses dispositions relatives à la carrière des militaires du cadre actif des forces armées arrêté royal du 07 novembre 2013 Arrêté royal relatif au passage au sein de la même catégorie de personnel, à la promotion sociale et à la promotion sur diplôme vers une catégorie de personnel supérieure arrêté royal du 07 novembre 2013 Arrêté royal relatif à la formation des candidats militaires du cadre actif arrêté royal du 07 novembre 2013 Arrêté royal modifiant l'arrêté royal du 11 septembre 2003 relatif au recrutement des militaires arrêté royal du 07 novembre 2013 Arrêté royal relatif au statut administratif du militaire qui contracte un engagement à durée limitée arrêté royal du 06 décembre 2012 Arrêté royal modifiant diverses dispositions relatives au statut des militaires arrêté royal du 26 août 2010 Arrêté royal modifiant diverses dispositions relatives au statut des militaires arrêté royal du 19 juillet 2018 Arrêté royal modifiant diverses dispositions relatives au statut des militaires arrêté royal du 18 août 2010 Arrêté royal modifiant l'arrêté royal du 11 septembre 2003 relatif au recrutement des militaires arrêté royal du 16 octobre 2009 Arrêté royal modifiant le statut des militaires du cadre de réserve des forces armées arrêté royal du 21 novembre 2007 Arrêté royal fixant le fonctionnement de certaines instances au sein de la Défense et la procédure de comparution des militaires devant ces instances arrêté royal du 18 juin 2017 Arrêté royal modifiant les attributions de certaines autorités du Ministère de la Défense arrêté royal du 13 juin 2001 Arrêté royal modifiant différents arrêtés royaux applicables aux militaires arrêté royal du 23 décembre 1998 Arrêté royal accordant une allocation de bilinguisme à certains militaires en service actif arrêté royal du 26 septembre 2002 Arrêté royal relatif à l'organisation de l'Ecole royale militaire arrêté royal du 26 septembre 2002 Arrêté royal portant commission d'un officier supérieur au grade de général de brigade arrêté royal du 17 août 1999 Arrêté royal modifiant l'arrêté royal du 24 octobre 1983 relatif au statut pécuniaire des membres du personnel de la gendarmerie arrêté royal du 08 octobre 1998 Arrêté royal modifiant certaines dispositions relatives à l'exercice de l'emploi du personnel du corps opérationnel de la gendarmerie arrêté royal du 18 février 2003 Arrêté royal relatif au statut des militaires transférés du cadre administratif et logistique de la police fédérale et portant diverses dispositions relatives à la position juridique du personnel des services de police arrêté royal du 26 janvier 1999 Arrêté royal portant la mise en vigueur de certaines dispositions de la loi du 17 novembre 1998 portant intégration de la police maritime, de la police aéronautique et de la police des chemins de fer dans la gendarmerie et portant organisation de l'in arrêté royal du 18 octobre 2001 Arrêté royal établissant la traduction officielle en langue allemande de dispositions légales modifiant la loi du 30 juillet 1938 concernant l'usage des langues à l'armée arrêté royal du 09 juin 1999 Arrêté royal relatif au passage au sein de la même catégorie de personnel et à la promotion sociale vers une catégorie de personnel supérieure arrêté royal du 30 mars 2001 Arrêté royal portant la position juridique du personnel des services de police arrêté royal du 03 avril 2003 Arrêté royal modifiant l'arrêté royal du 23 décembre 1998 accordant une allocation de bilinguisme à certains militaires en service actif arrêté royal du 24 juillet 1997 Arrêté royal relatif à la mise en disponibilité de certains militaires du cadre actif des forces armées, en application de l'article 3, § 1er, 1°, de la loi du 26 juillet 1996 visant à réaliser les conditions budgétaires de la participation de l
arrêté ministériel du 05 septembre 2012 Arrêté ministériel relatif à la constitution des jurys des épreuves linguistiques pour la session de septembre-octobre 2012 arrêté ministériel du 02 septembre 1999 Arrêté ministériel relatif à la constitution du jury des examens linguistiques pour la session de septembre 1999 arrêté ministériel du 07 janvier 2013 Arrêté ministériel relatif à la constitution des jurys des épreuves linguistiques pour la session de décembre 2012 janvier 2013
arrêté ministériel du 03 avril 2013 Arrêté ministériel relatif à la constitution des jurys des épreuves linguistiques pour la session d'avril-mai 2013 arrêté ministériel du 30 novembre 1999 Arrêté ministériel relatif à la constitution du jury des examens linguistiques pour la session de décembre 1999/janvier 2000 arrêté ministériel du 02 septembre 1999 Arrêté ministériel relatif à la constitution du jury des examens linguistiques pour la session de septembre 1999 arrêté ministériel du 16 novembre 2011 Arrêté ministériel relatif à la constitution des jurys des épreuves linguistiques pour la session de décembre 2011-janvier 2012 arrêté ministériel du 30 novembre 2009 Arrêté ministériel relatif à la constitution des jurys des épreuves linguistiques pour la session de décembre 2009-janvier 2010 arrêté ministériel du 17 novembre 2000 Arrêté ministériel relatif à la composition de la commission permanente des jurys linguistiques arrêté ministériel du 12 avril 2010 Arrêté ministériel relatif à la constitution des jurys des épreuves linguistiques pour la session d'avril 2010-mai 2010 arrêté ministériel du 20 avril 2010 Arrêté ministériel fixant les matières qui peuvent être enseignées en anglais au sein des forces armées arrêté ministériel du 08 mars 2012 Arrêté ministériel relatif à la constitution des jurys des épreuves linguistiques pour la session de mars-avril 2012 arrêté ministériel du 07 septembre 2000 Arrêté ministériel relatif à la constitution du jury des examens linguistiques pour la session de septembre 2000 arrêté ministériel du 25 mars 2011 Arrêté ministériel relatif à la constitution des jurys des épreuves linguistiques pour la session d'avril 2011-mai 2011 arrêté ministériel du 15 juillet 2011 Arrêté ministériel relatif à la constitution des jurys des épreuves linguistiques pour la session de septembre 2011 -octobre 2011 arrêté ministériel du 26 octobre 2011 Arrêté ministériel modifiant l'arrêté ministériel n° 90663 du 15 juillet 2011 relatif à la constitution des jurys des épreuves linguistiques pour la session de septembre 2011-octobre 2011 arrêté ministériel du 02 juillet 2009 Arrêté ministériel fixant les matières qui peuvent être enseignées en anglais au sein des Forces armées arrêté ministériel du 04 mars 1999 Arrêté ministériel relatif à la constitution du jury des examens linguistiques pour la session de mars 1999 arrêté ministériel du 02 septembre 2016 Arrêté ministériel relatif à la constitution des jurys des épreuves linguistiques pour la session d'octobre 2016 arrêté ministériel du 16 novembre 2016 Arrêté ministériel relatif à la constitution des jurys des épreuves linguistiques pour la session de décembre 2016 - janvier 2017 arrêté ministériel du 12 février 1998 Arrêté ministériel relatif à la constitution du jury des examens linguistiques pour la session de février/mars 1998 arrêté ministériel du 28 mars 2017 Arrêté ministériel relatif à la constitution des jurys des épreuves linguistiques pour la session d'avril 2017 arrêté ministériel du 10 décembre 1997 Arrêté ministériel relatif à la constitution du jury des examens linguistiques pour la session de décembre 1997/janvier 1998 arrêté ministériel du 11 septembre 2017 Arrêté ministériel relatif à la constitution des jurys des épreuves linguistiques pour la session d'octobre 2017 arrêté ministériel du 09 septembre 1997 Arrêté ministériel relatif à la constitution du jury des examens linguistiques pour la session de septembre 1997 arrêté ministériel du 11 décembre 2017 Arrêté ministériel relatif à la constitution des jurys des épreuves linguistiques pour la session de décembre 2017 -janvier 2018 arrêté ministériel du 05 avril 2018 Arrêté ministériel relatif à la constitution des jurys des épreuves linguistiques pour la session d'avril 2018 arrêté ministériel du 29 juillet 1998 Arrêté ministériel relatif à la constitution du jury des examens linguistiques pour la session de septembre 1998 arrêté ministériel du 24 février 2016 Arrêté ministériel relatif à la constitution des jurys des épreuves linguistiques pour la session d'avril 2016 arrêté ministériel du 17 décembre 2013 Arrêté ministériel relatif à la constitution des jurys des épreuves linguistiques pour la session de décembre 2013 - janvier 2014 arrêté ministériel du 23 avril 2014 Arrêté ministériel relatif à la constitution des jurys des épreuves linguistiques pour la session d'avril-mai 2014 arrêté ministériel du 22 décembre 1998 Arrêté ministériel relatif à la composition de la commission permanente des jurys linguistiques arrêté ministériel du 22 septembre 2014 Arrêté ministériel relatif à la constitution des jurys des épreuves linguistiques pour la session de septembre -octobre 2014 arrêté ministériel du 26 novembre 2014 Arrêté ministériel relatif à la constitution des jurys des épreuves linguistiques pour la session de décembre 2014 - janvier 2015 arrêté ministériel du 03 avril 2015 Arrêté ministériel relatif à la constitution des jurys des épreuves linguistiques pour la session d'avril - mai 2015 arrêté ministériel du 18 septembre 2015 Arrêté ministériel relatif à la constitution des jurys des épreuves linguistiques pour la session d'octobre 2015 arrêté ministériel du 25 novembre 2015 Arrêté ministériel relatif à la constitution des jurys des épreuves linguistiques pour la session de décembre 2015 - janvier 2016 arrêté ministériel du 30 novembre 2015 Arrêté ministériel modifiant diverses dispositions relatives au statut des militaires arrêté ministériel du 31 juillet 2018 Arrêté ministériel relatif à la constitution des jurys des épreuves linguistiques pour la session d'octobre 2018 arrêté ministériel du 28 novembre 2000 Arrêté ministériel relatif à la constitution du jury des examens linguistiques pour la session de décembre 2000/janvier 2001 arrêté ministériel du 06 mai 2003 Arrêté ministériel fixant les matières enseignées en anglais à l'Ecole royale militaire arrêté ministériel du 25 mai 2005 Arrêté ministériel relatif à la constitution des jurys des épreuves linguistiques pour la session juin 2005 - août 2005 arrêté ministériel du 05 août 2002 Arrêté ministériel relatif à la constitution du jury des examens linguistiques pour la session de septembre 2002 arrêté ministériel du 14 mai 2002 Arrêté ministériel relatif à la constitution du jury des examens linguistiques pour la session de mai 2002 arrêté ministériel du 01 mars 2002 Arrêté ministériel relatif à la constitution du jury des examens linguistiques pour la session de mars 2002 arrêté ministériel du 02 août 2005 Arrêté ministériel relatif à la constitution des jurys des épreuves linguistiques pour la session de septembre 2005 arrêté ministériel du 08 mars 2006 Arrêté ministériel fixant les matières enseignées en anglais à l'Ecole royale militaire arrêté ministériel du 15 mars 2006 Arrêté ministériel relatif à la constitution des jurys des épreuves linguistiques pour la session d'avril 2006 - mai 2006 arrêté ministériel du 09 août 2001 Arrêté ministériel relatif à la constitution du jury des examens linguistiques pour la session de septembre 2001 arrêté ministériel du 02 décembre 2004 Arrêté ministériel relatif à la constitution des jurys des épreuves linguistiques pour la session de décembre 2004 - janvier 2005 arrêté ministériel du 23 septembre 2004 Arrêté ministériel modifiant divers arrêtés ministériels relatifs à l'avancement des officiers et sous-officiers et abrogeant l'arrêté ministériel du 6 août 1996 désignant l'officier supérieur exerçant les fonctions dévolues au général co
loi-programme Extrait de l'arrêt n° 102/2003 du 22 juillet 2003 Numéros du rôle : 2455, 2456, 2463, 2464, 2467, 2468, 2469, 2470, 2471, 2473, 2474, 2475, 2477, 2478, 2479, 2481, 2482, 2483, 2486, 2488, 2489, 2490, 2491, 2492, 2493, 2494 et 2495 En cause - des a loi-programme du 02 août 2002 Loi-programme
erratum du 11 novembre 2002 Loi concernant les officiers auxiliaires des forces armées . - Erratum erratum du 27 mars 2003 Loi relative au recrutement des militaires et au statut des musiciens militaires et modifiant diverses lois applicables au personnel de la Défense. - Erratum erratum du 29 juillet 1998 Arrêté ministériel relatif à la constitution du jury des examens linguistiques pour la session de septembre 1998. - Erratum
ordonnance du 16 février 2006 Ordonnance modifiant la loi électorale communale
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