Source: https://www.bussgeldkatalog.org/fev/
Timestamp: 2019-12-15 12:32:28
Document Index: 138715690

Matched Legal Cases: ['§ 65', '§ 11', '§ 16', '§ 42', '§ 48', '§ 6', '§ 30', '§ 11', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 10', '§ 25', '§ 48', '§ 48']

﻿ Fahrerlaubnisverordnung (FeV) - Bußgeldkatalog 2019
Wer darf in Deutschland ein Kfz fahren?
Die Fahrerlaubnisverordnung (FeV) in Deutschland
In unserem Ratgeber werden Sie erfahren, wie der inhaltliche Aufbau der FeV aussieht, was die wichtigsten Paragraphen sind und was es mit den ärztlichen Untersuchungen auf sich hat, die vor allem von LKW-, Bus- oder auch Taxifahrern erbracht werden müssen. Zudem werden wir Ihnen aufzeigen, welche Fahrerlaubnisverordnung-Änderungen es in der jüngeren Vergangenheit gegeben hat und mit welchen Strafen und Bußgeldern bei Verstoß gegen die Verordnung zu rechnen ist. Hierfür zeigen wir Ihnen Auszüge aus dem FeV-Bußgeldkatalog.
Hier können Sie sich die Fahrerlaubnisverordnung (FeV) als PDF ansehen und kostenlos downloaden:
FeV als PDF
FAQ:FEV - Fahrerlaubnisverordnung
Was ist die Fahrerlaubnisverordnung?
Fahrerlaubnisverordnung: Ärztliche Untersuchung
Änderungen und Reformen in der FeV
FeV-Bußgeldkatalog: Welche Strafen drohen?
FAQ:FEV – Fahrerlaubnisverordnung
Was regelt die Fahrerlaubnisverordnung?
Grob gesagt beinhaltet die FEV alle Regelungen rund um Fahrerlaubnis und Führerschein, insbesondere auch für welche Kfz diese erforderlich sind.
Ist die MPU auch in der FEV geregelt?
Ja. Die §§ 65 – 72 FEV beschäftigen sich mit der “Anerkennung und Begutachtung für bestimmte Aufgaben”.
Enthält die FEV auch Regelungen über Bußgelder?
Ja, wir haben Ihnen in einem unteren Abschnitt den FEV-Bußgeldkatalog als Tabellen zur Verfügung gestellt.
Der Inhalt der FeV lässt sich in fünf Bereiche unterteilen
Die verschiedenen Paragraphen der FeV
In diesem Kapitel werden wir Ihnen die wichtigsten Paragraphen der Fahrerlaubnisverordnung vorstellen und erläutern.
Trotz seiner Kürze mit nur drei Paragraphen ist das Kapitel I der FeV von maßgebender Bedeutung, da hier die allgemeinen Regelungen für die Teilnahme am Straßenverkehr geregelt werden. Aus diesem Grund wurde auch keine Vorauswahl getroffen. Dabei lauten die Gesetzestexte wie folgt:
Erweist sich jemand als ungeeignet oder nur noch bedingt geeignet zum Führen von Fahrzeugen oder Tieren, hat die Fahrerlaubnisbehörde ihm das Führen zu untersagen, zu beschränken oder die erforderlichen Auflagen anzuordnen (…).
Rechtfertigen Tatsachen die Annahme, dass der Führer eines Fahrzeugs oder Tieres zum Führen ungeeignet oder nur noch bedingt geeignet ist, finden die Vorschriften der §§ 11 bis 14 entsprechend Anwendung.
Paragraph 11 FeV regelt die Eignung zum Führen von Kraftfahrzeugen
Im 2. Kapitel zum Führen von Kraftfahrzeugen der Fahrerlaubnisverordnung mit seinen zehn verschiedenen Schwerpunkten finden sich einer ganzen Reihe von Vorschriften wieder, mit denen Verkehrsteilnehmer durchaus des öfteren Bekanntschaft machen bzw. diese von besonders hohem Interessen sind oder sein sollten.
So wird in Paragraph 11 festgehalten, welche Eignung seitens der Verkehrsteilnehmer überhaupt erbracht werden muss, um die Voraussetzung für die Erteilung einer Fahrerlaubnis zu schaffen. In Auszügen heißt es dabei:
Werden Tatsachen bekannt, die Bedenken gegen die körperliche oder geistige Eignung des Fahrerlaubnisbewerbers begründen, kann die Fahrerlaubnisbehörde zur Vorbereitung von Entscheidungen über die Erteilung oder Verlängerung der Fahrerlaubnis oder über die Anordnung von Beschränkungen oder Auflagen die Beibringung eines ärztlichen Gutachtens durch den Bewerber anordnen. Bedenken gegen die körperliche oder geistige Eignung bestehen insbesondere, wenn Tatsachen bekannt werden, die auf eine Erkrankung oder einen Mangel nach Anlage 4 oder 5 hinweisen (…).
Paragraph 12 FeV enthält Vorschriften zum Sehvermögen
Zum Führen von Kraftfahrzeugen sind die in der Anlage 6 genannten Anforderungen an das Sehvermögen zu erfüllen.
Bewerber um eine Fahrerlaubnis der Klassen AM, A1, A2, A, B, BE, L oder T haben sich einem Sehtest zu unterziehen. Der Sehtest wird von einer amtlich anerkannten Sehteststelle (…) durchgeführt. Der Sehtest ist bestanden, wenn die zentrale Tagessehschärfe mit oder ohne Sehhilfe mindestens den in Anlage 6 Nummer 1.1 genannten Wert erreicht. Ergibt der Sehtest eine geringere Sehleistung, darf der Antragsteller den Sehtest mit Sehhilfen oder mit verbesserten Sehhilfen wiederholen.
Die Sehteststelle stellt dem Antragsteller eine Sehtestbescheinigung aus. In ihr ist anzugeben, ob der Sehtest bestanden und ob er mit Sehhilfen durchgeführt worden ist. Sind bei der Durchführung des Sehtests sonst Zweifel an ausreichendem Sehvermögen für das Führen von Kraftfahrzeugen aufgetreten, hat die Sehteststelle sie auf der Sehtestbescheinigung zu vermerken.
Besteht der Bewerber den Sehtest nicht, hat er sich einer augenärztlichen Untersuchung des Sehvermögens (…) zu unterziehen und hierüber der Fahrerlaubnisbehörde ein Zeugnis des Augenarztes einzureichen.
§ 16: Theoretische Prüfung
In der theoretischen Prüfung hat der Bewerber nachzuweisen, dass er 1. ausreichende Kenntnisse der für das Führen von Kraftfahrzeugen maßgebenden gesetzlichen Vorschriften sowie der umweltbewussten und energiesparenden Fahrweise hat und 2. mit den Gefahren des Straßenverkehrs und den zu ihrer Abwehr erforderlichen Verhaltensweisen vertraut ist.
Die Prüfung erfolgt anhand von Fragen, die in unterschiedlicher Form und mit Hilfe unterschiedlicher Medien gestellt werden können. Der Prüfungsstoff, die Form der Prüfung, der Umfang der Prüfung, die Zusammenstellung der Fragen und die Bewertung der Prüfung ergeben sich aus Anlage 7 Teil 1.
Der Sachverständige oder Prüfer bestimmt die Zeit und den Ort der theoretischen Prüfung. Sie darf frühestens drei Monate vor Erreichen des Mindestalters abgenommen werden. Der Sachverständige oder Prüfer hat sich vor der Prüfung durch Einsicht in den Personalausweis oder Reisepass von der Identität des Bewerbers zu überzeugen. Bestehen Zweifel an der Identität, darf die Prüfung nicht durchgeführt werden. Der Fahrerlaubnisbehörde ist davon Mitteilung zu machen (…).
Die FeV regelt auch die Gültigkeit von Führerscheinen
Bei der erstmaligen Befristung eines Führerscheins ist Grundlage für die Bemessung der Gültigkeit das Datum des Tages, an dem die Fahrerlaubnisbehörde den Auftrag zur Herstellung des Führerscheins erteilt. Grundlage der Bemessung der Geltungsdauer eines bereits verlängerten Führerscheins ist das Datum des Tages, an dem die vorangegangene Befristung endet. Satz 2 gilt auch, wenn die Gültigkeit des Führerscheins bei Antragstellung noch gegeben oder bereits abgelaufen ist.
§ 42 FeV: Fahreignungsseminar
Wer wiederholt oder im besonderen Maße gegen das Verkehrsrecht verstößt (z.B. durch zu schnelles Fahren, Missachtung des Sicherheitsabstandes, Verstöße gegen das Überholverbot usw.), wird nicht nur mit einem Bußgeld belegt oder bekommt Punkte in Flensburg, sondern muss auch ein Fahrverbot und einen damit verbundenen Einzug der Fahrerlaubnis befürchten. Zugleich kann es auch zur Verordnung eines Fahreignungsseminars kommen. Dieses wird im Paragraph 42 der Fahrerlaubnisverordnung behandelt, wobei Aufbau, Inhalt und Sinn des Seminars geklärt werden.
Das Fahreignungsseminar besteht aus einer verkehrspädagogischen und aus einer verkehrspsychologischen Teilmaßnahme. Die Teilmaßnahmen sind durch gegenseitige Information der jeweiligen Seminarleiter aufeinander abzustimmen.
Die verkehrspädagogische Teilmaßnahme zielt auf die Vermittlung von Kenntnissen zum Risikoverhalten, die Verbesserung der Gefahrenkognition, die Anregung zur Selbstreflexion und die Entwicklung von Verhaltensvarianten ab. Sie umfasst zwei Module zu je 90 Minuten entsprechend der Anlage 16. Neben den dort genannten Lehr- und Lernmethoden und Medien dürfen auch Methoden und Medien eingesetzt werden, die den gleichen Lernerfolg gewährleisten. Über die Geeignetheit der Methoden und Medien entscheidet die nach Landesrecht zuständige Behörde, die zur Bewertung ein unabhängiges wissenschaftliches Gutachten einer für die Bewertung geeigneten Stelle einholen kann. Die verkehrspädagogische Teilmaßnahme kann als Einzelmaßnahme oder in Gruppen mit bis zu sechs Teilnehmern durchgeführt werden.
Zudem werden noch die einzelnen Bausteine der entsprechenden Fahreignungsseminare aufgezeigt.
§ 48 FeV: Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung
Vorschriften der FeV zur Fahrgastbeförderung
Wer als Taxi- oder Busfahrer tätig ist und Personen befördert, trägt ein besonders hohes Maß an Verantwortung. Entsprechend sind die Richtlinien für die zusätzliche Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung auch strenger bzw. umfangreicher. Der Paragraph 48 ist daher für alle Taxi-, Busfahrer und Co. von besonders großer Wichtigkeit, wobei hier u.a. folgende Vorschriften verankert sind:
Die Erlaubnis ist durch einen Führerschein nach Muster 4 der Anlage 8 nachzuweisen (Führerschein zur Fahrgastbeförderung). Er ist bei der Fahrgastbeförderung neben der nach einem ab dem 1. Januar 1999 zu verwendenden Muster ausgestellten EU- oder EWR-Fahrerlaubnis mitzuführen und zuständigen Personen auf Verlangen zur Prüfung auszuhändigen.
Die Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung ist zu erteilen, wenn der Bewerber1. die nach § 6 für das Führen des Fahrzeugs erforderliche EU- oder EWR-Fahrerlaubnis besitzt,
a) durch Vorlage eines Führungszeugnisses nach § 30 Absatz 5 Satz 1 des Bundeszentralregistergesetzes nachweist, dass er die Gewähr dafür bietet, dass er der besonderen Verantwortung bei der Beförderung von Fahrgästen gerecht wird,
3. seine geistige und körperliche Eignung (…) nachweist,
Die Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung wird für eine Dauer von nicht mehr als fünf Jahren erteilt (…).
Die Verlängerung der Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung kann nur dann über die Vollendung des 60. Lebensjahres hinaus erfolgen, wenn der Antragsteller zusätzlich seine Eignung nach Maßgabe der Anlage 5 Nummer 2 nachweist.
Begründen Tatsachen Zweifel an der körperlichen und geistigen Eignung des Fahrerlaubnisinhabers oder an der Gewähr der besonderen Verantwortung bei der Beförderung von Fahrgästen des Inhabers einer Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung, finden die §§ 11 bis 14 entsprechende Anwendung. Auf Verlangen der Fahrerlaubnisbehörde hat der Inhaber der Erlaubnis seine Ortskenntnisse erneut nachzuweisen, wenn Tatsachen Zweifel begründen, ob er diese Kenntnisse noch besitzt. Bestehen Bedenken an der Gewähr für die besondere Verantwortung bei der Beförderung von Fahrgästen, kann von der Fahrerlaubnisbehörde ein medizinisch-psychologisches Gutachten einer amtlich anerkannten Begutachtungsstelle für Fahreignung angeordnet werden.
Um die Fahrerlaubnis von der Führerscheinbehörde erteilt bzw. verlängert zu bekommen, müssen vom Bewerber gewisse medizinische Grundanforderungen erfüllt werden. Davon ist immer das Sehvermögen betroffen, in bestimmten Fällen und abhängig von der jeweiligen Führerscheinklasse auch eine körperliche ärztliche Untersuchung und/oder eine Psychometrie (psychologische Untersuchung).
Für die Fahrerlaubnisklassen A, A1, B, BE, M, L und T (PKW, Motorrad, Zug- und Arbeitsmaschinen) brauchen Sie lediglich einen Sehtest. Dabei muss in diesen Führerscheinklassen auf jedem Auge eine zentrale Tagessehschärfe von 70 Prozent erreicht werden. Doch für LKW, Bus und die Fahrgastbeförderung müssen darüber hinaus noch weitere Untersuchungen erbracht werden.
In diesem Kapitel widmet sich unser FeV Ratgeber dem Thema Fahrerlaubnisverordnung ärztliche Untersuchung.
Was sagt die FeV zu den ärztlichen Untersuchungen?
Die FeV sieht ärztliche Untersuchungen für Lkw-Fahrer vor
Zu Beginn des Jahres 1999 trat eine Fahrerlaubnisverordnung-Änderung in Kraft, von der besonders Berufskraftfahrer betroffen waren. Denn hier wurden veränderte Anforderungen an die körperliche und geistige Eignung an LKW-Fahrer gestellt. Im Paragraph 11 wird die Durchführung von Untersuchungen zur Eignung des Bewerbers für die Fahrerlaubnis geregelt, wobei die Fahrerlaubnisbehörde ein ärztliches Gutachten anordnen kann.
Zum Thema Fahrerlaubnisverordnung und ärztliche Untersuchung wird von der FeV festgelegt, von welchen ärztlichen Fachgruppen die FeV-Untersuchungen durchgeführt werden dürfen, wie deren Dokumentation erfolgt und durch welche körperlichen oder psychischen Beeinträchtigungen die Fahrerlaubnis beschränkt wird.
Welche FeV Untersuchungen gibt es?
Im Folgenden eine Übersicht der regelmäßig wiederkehrenden FeV-Untersuchungen für die Inhaber bestimmter Fahrerlaubnisklassen:
ärztliche Untersuchung (gem. Anlage 5 FeV): In dieser FeV Untersuchung wird festgestellt, ob beim Führerscheinbesitzer bzw. -bewerber körperliche Erkrankungen vorliegen, die das Führen eines Kraftfahrzeuges beeinflussen können.
ärztliche Untersuchung des Sehvermögens (gem. Anlage 6 FeV): In dieser FeV-Untersuchung wird zum einen die Sehschärfe für die Ferne bestimmt, zum anderen werden Farbensehen, räumliches Sehen und Gesichtsfeld getestet.
psychometrische Tests: In dieser FeV-Untersuchung werden mit Hilfe von verschiedenen und speziellen Testverfahren die Konzentrationsleistung, Belastbarkeit, Aufmerksamkeitsleistung, Orientierungsleistung und Reaktionsfähigkeit überprüft.
Wann muss wer und welche FeV Untersuchung absolvieren?
Wie bereits erwähnt, ist es abhängig von der jeweiligen Fahrerlaubnisklasse, ob, wann und welche FeV-Untersuchung erbracht werden müssen. Folgende Übersicht garantiert den Durchblick:
Zeitpunkt der FeV-Untersuchung: beim Erstantrag und ab 50 alle 5 Jahre
Zeitpunkt der FeV-Untersuchung: beim Erstantrag und dann alle 5 Jahre
Fahrerlaubnis-Klasse D, D1, DE, D1E (alte Führerscheinklasse 2 und 3)
Psychometrie: beim Erstantrag und ab dem 50. Lebensjahr
Fahrerlaubnis-Klasse Fahrgastbeförderung
körperliche und komplexe Augenuntersuchung: ja – beim Sehtest für eine zentrale Tagessehschärfe von 100 Prozent beim besseren und von 80 Prozent beim schlechteren Auge verlangt
Psychometrie: beim Erstantrag und ab dem 60. Lebensjahr
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Bewerber um die Erteilung bzw. Verlängerung einer Fahrerlaubnis der Klassen C, C1 (LKW-Fahrer), D, D1 (Busfahrer) sowie der zugehörigen Anhängerklassen E als auch der Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung (im Wesentlichen handelt es sich um Taxifahrer und Krankenwagenfahrer) eine Untersuchung über sich ergehen lassen müssen, in der ermittelt wird, ob Erkrankungen vorliegen, die die Eignung oder bedingte Eignung ausschließen. Wer Personen im Kraftfahrzeug befördert, muss darüber hinaus noch in einer FeV-Untersuchung geistige Anforderungen erbringen.
Reformen und Änderungen der FeV
Die FeV wird immer wieder modifiziert. Die letzte von bislang zehn Fahrerlaubnisverordnung-Änderungen gab es 2014, die umfangreichste und sicher auch bedeutendste ereignete sich hingegen 2013, die sog. Führerscheinverordnung. In unserem Rückblick zeigen wir Ihnen die wichtigsten und aktuellsten FeV-Änderungen. Schließlich sind längst nicht alle Autofahrer und Führerscheinbesitzer diesbezüglich immer auf dem aktuellen Stand der Dinge.
Fahrerlaubnisverordnung-Änderung: Gültigkeit vom Führerschein
Die Führerscheinverordnung 2013 hatte unmittelbaren Einfluss auf die Gültigkeit des Führerscheins. Denn Führerscheine für PKW- und Kraftradfahrer, die seit dem 19. Januar 2013 ausgestellt wurden, haben nur noch eine maximale Gültigkeit von 15 Jahren. Ist die Frist abgelaufen, werden die Führerscheindokumente nur verwaltungsmäßig umgetauscht. Für den Besitzer bedeutet das, dass ein neuer Führerschein ohne Prüfung und ohne Gesundheitsuntersuchung ausgestellt wird. Diese Maßnahme, die für alle EU-Mitgliedsstaaten verbindlich ist, dient ausschließlich der Fälschungssicherheit.
Die Gültigkeit der Führerscheine für LKW- und Busfahrer bleibt davon jedoch unberührt, sodass diese Dokumente nach wie vor eine maximale Gültigkeit von fünf Jahren haben.
Führerscheine, die vor dem 19. Januar 2013 ausgestellt wurden, haben hingegen eine Gültigkeit bis zum 19. Januar 2033. Ist die Befristung abgelaufen, wird das alte Dokument auf Antrag verwaltungsmäßig umgetauscht, sodass keine weitere Untersuchung oder Prüfung stattfindet.
Fahrerlaubnisverordnung-Änderung: Einführung neuer Führerscheinklassen
Eine Änderung der Fahrerlaubnisverordnung betraf auch die Führerscheinklassen, bei der zwei neue Fahrerlaubnisklassen hinzugekommen sind.
Klasse AM: Es wurde eine neue Klasse für zwei- und dreirädrige Kleinkrafträder sowie vierrädrige Leichtkraftfahrzeuge eingeführt. Das Mindestalter zum Führen dieser Fahrzeuge ist auf 16 Jahre festgelegt, wobei Fahrzeuge der Klasse AM eine bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h und 50 ccm Hubraum bzw. eine Motorleistung von maximal 4 kW bei Elektromotoren nicht überschreiten dürfen. Bis dahin fielen diese Fahrzeuge unter die Fahrerlaubnis-Klasse M und S.
Klasse A2: Unter dieser neuen Führerscheinklasse werden leistungsbeschränkte Motorräder zusammengetragen, deren Motorleistung höchstens 48 PS (oder 35 kW) beträgt und deren Verhältnis – bei einem Mindestgewicht von 175 kg – von Leistung/Gewicht nicht über 0,2 kW/kg liegt. Wer zwei Jahre die Fahrerlaubnis A1 oder 3 besitzt, kann ohne theoretische Prüfung in die Klasse A2, es muss jedoch ein erneute Praxisprüfung absolviert werden.
Fahrerlaubnisverordnung-Änderung: Anhängerregelung BE
Mit der Fahrerlaubnisverordnung-Änderung 2013 wurde die Anhängerregelung deutlich einfacher. Demnach wird beim Mitführen eines Anhängers von einem Zugfahrzeug der Klasse B (Kraftfahrzeug) mit dem zulässigen Gesamtgewicht der Fahrzeugkombination gerechnet. Demnach darf mit dem Führerschein der Klasse B eine Fahrzeugkombination (Kraftfahrzeug und Anhänger) mit einem Gesamtgewicht von bis zu 3.500 kg gefahren werden.
Für das Ziehen von einer Fahrzeugkombination (auch Caravan) mit einem Gesamtgewicht über 3.500 kg bis 4.250 kg muss der Fahrzeugführer eine Fahrerschulung absolviert haben. Diese dauert einen Tag und wird anschließend mit dem der Schlüsselzahl B96 (Caravanführerschein) dokumentiert.
Fahrerlaubnisverordnung Änderung: Mindestalter für Einsatzkräfte
In der FeV ist das Mindestalter für Einsatzkräfte vorgeschrieben
In der letzten Fahrerlaubnisverordnung-Änderung im Jahr 2014, der insgesamt zehnten Verordnung zur FeV-Änderung, wurde u.a. das Mindestalter von Einsatzkräften verändert. Demnach ist es Feuerwehrangehörigen künftig mit 18 Jahren erlaubt, den Führerschein der Klasse C (Kraftfahrzeuge mit einer zulässigen Gesamtmasse von mehr als 3.500 kg und mit nicht mehr als acht Sitzplätzen außer dem Führersitz) und mit 21 Jahren den Führerschein der Klasse D (Kraftfahrzeuge, die zur Beförderung von mehr als acht Personen außer dem Fahrzeugführer ausgelegt und gebaut sind) zu machen. Damit sind junge Einsatzkräfte von der angehobenen Altersgrenze für diese beiden Führerscheinklassen (Klasse C Altersgrenze 21 Jahre; Klasse D Altersgrenze 24 Jahre) ausgenommen und können sowohl bei Einsätzen als auch bei Übungs- und Schulungsfahrten schwere Einsatzwagen der Feuerwehr steuern.
Der Deutsche Städte- und Gemeindebund hatte sich für diese Fahrerlaubnisverordnung-Änderung eingesetzt, da im Sinne der Feuerwehren die geringere Altersgrenze besonders für den Nachwuchs interessant ist, die sich somit durchaus für ein berufliches Engagement bei der Feuerwehr mehr begeistern können.
Wer gegen die Vorschriften und Regelungen der Fahrerlaubnisverordnung verstößt, macht sich strafbar. Der FeV-Bußgeldkatalog sieht für ein Vergehen vornehmlich ein Bußgeldbescheid bzw. Bußgeld vor, dessen Höhe im Bußgeldkatalog reglementiert ist. Im Folgenden finden Sie einen Auszug aus der Bußgeldtabelle der Fahrerlaubnisverordnung mit dem jeweiligen Tatbestand und deren Strafe.
Verstoß gegen § 2 FeV: Eingeschränkte Zulassung
Sie führten trotz körperlicher oder geistiger Mängel das Fahrzeug, ohne in geeigneter Weise Vorsorge getroffen zu haben, dass Andere nicht gefährdet werden. 25 Euro
Sie nahmen als Fußgänger trotz körperlicher oder geistiger Mängel am öffentlichen Verkehr teil, ohne in geeigneter Weise Vorsorge getroffen zu haben, dass Andere nicht gefährdet werden. 10 Euro
Sie ließen als Verantwortlicher für eine andere Person diese trotz ihrer körperlichen oder geistigen Mängel am Verkehr teilnehmen, ohne in geeigneter Weise Vorsorge getroffen zu haben, dass Andere nicht gefährdet werden. 25 Euro
Sie verwendeten im Straßenverkehr verbotswidrig ein Kennzeichen für eine körperliche Behinderung 5 Euro
Verstoß gegen § 3 FeV: Entziehung oder Einschränkung der Zulassung
Sie führten trotz Untersagung ein Fahrzeug. 25 Euro
Sie führten ein Fahrzeug, ohne die vollziehbare Anordnung oder Auflage zu beachten. 15 Euro
Sie führten trotz Untersagung ein Tier. 25 Euro
Sie führten ein Tier, ohne die vollziehbare Anordnung oder Auflage zu beachten. 15 Euro
Verstoß gegen § 4 FeV: Erlaubnis- und Ausweispflicht für das Führen von KfZ
Sie führten den vorgeschriebenen Führerschein/die Übersetzung des ausländischen Führerscheins nicht mit. 10 Euro
Sie händigten auf Verlangen der zuständigen Person den Führerschein/die Übersetzung des ausländischen Führerscheins nicht aus. 10 Euro
Verstoß gegen § 10 FeV: Mindestalter der Kraftfahrzeugführer
Sie führten ein fahrerlaubnisfreies Kraftfahrzeug, obwohl sie das 15. Lebensjahr nicht vollendet hatten. 10 Euro
Sie nahmen vor Vollendung des 16. Lebensjahres ein Kind unter 7 Jahren auf einem Mofa mit. 10 Euro
Sie führten ein Kraftfahrzeug, ohne die Auflagen zu beachten. 25 Euro
Verstoß gegen § 25 FeV: Ausfertigung des Führerscheins
Sie zeigten den Verlust Ihres bisherigen Führerscheins nicht unverzüglich an und ließen sich kein Ersatzdokument ausstellen. 10 Euro
Sie lieferten ihren bisherigen Führerschein, nachdem er nach Aushändigung des neuen wieder aufgefunden wurde, nicht unverzüglich der zuständigen Fahrerlaubnisbehörde ab. 25 Euro
Verstoß gegen § 48 FeV: Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung
Sie beförderten in dem Fahrzeug Personen, ohne die erforderliche Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung. 75 Euro 1
Sie beförderten in dem Fahrzeug Personen, ohne den erforderlichen Führerschein zur Fahrgastbeförderung mitzuführen. 10 Euro
Sie ordneten die Inbetriebnahme des Fahrzeuges zur Fahrgastbeförderung an bzw. ließen sie zu, obwohl dessen Führer die erforderlichen Ortskenntnisse nicht nachgewiesen hat. 35 Euro
Sie ließen es zu bzw. ordneten die Inbetriebnahme des o.a. Fahrzeuges an, obwohl dessen Führer keine Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung besaß. 75 Euro 1
Sie lieferten ihren Führerschein zur Fahrgastbeförderung nach Entziehung der Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung oder nach Entziehung der allgemeinen Fahrerlaubnis nicht unverzüglich bei der entscheidenden Behörde ab. 25 Euro
Verstoß gegen § 48a FeV: Begleitetes Fahren ab 17 Jahren
Sie führten die Prüfungsbescheinigung nicht mit bzw. händigten sie auf Verlangen nicht aus. 10 Euro
Sie führten ein Kraftfahrzeug der Klasse B oder BE ohne Begleitung durch eine namentlich benannte Person. 70 Euro 1
reiner sch. sagt:
Nach der Punktereform wurde bei mir nichts geaendert und habe acht punkte bin staendig in belastung am steuer und finde die reform ungerecht sei es beim punkteabbau 5Jahre 1punkt seminar besuchen 400-500euro und trage mich mit den gedanken das fahren aufzugeben denn jeder macht fehler aber so geht das nicht denn wieder wird hier ins leben eingegriffen also was soll ich tun damit der druck weg geht?danke im vorraus reiner sch.
bei 8 Punkten wird der Führerschein entzogen. Sie können dann kein Punkteabbau-Seminar mehr besuchen.
Das Punktesystem soll die Verkehrssicherheit auf deutschen Straßen erhöhen und dafür sorgen, dass diese Fehler nicht passieren.
Ich habe vor 13 Jahren meine Fahrerlaubnis abgegeben müssen, darf ich eine Mofa fahren?
in der Regel benötigen Sie dafür die Prüfbescheinigung zum Mofa. Erkundigen Sie sich bei der Führerscheinstelle dazu.
Wenn die FS Prüfung auf einem Kfz mit Automatik Getriebe abgelegt wurde, darf man dann auch Schaltgetriebe fahren ?
nein, haben Sie den Führerschein mit einem Automatikwagen gemacht, dürfen Sie keine Schaltwagen fahren.
Resteman sagt:
Hallo Redaktion,ich möchte wissen wenn ich ohne DB-Killer fahren würde,welche Strafe bekomme ich ,und darf ich weiter fahren oder nicht?!Ich Danke Ihnen.
Hallo Resteman,
der Ausbau von einem dB-Killer ist nicht erlaubt. Sind Sie ohne dB-Killer im Straßenverkehr unterwegs und werden erwischt, kann die Betriebserlaubnis erlöschen. Das Fahren ohne diese Erlaubnis ist mit einem Bußgeld von 50 Euro verbunden. Verstoßen Sie zudem gegen die Lärmschutzbestimmungen, kann ein Verwarngeld von 10 Euro hinzukommen. Ihnen kann die Nutzung des Fahrzeugs außerdem untersagt werden, bis Sie die unzulässigen Änderungen wieder rückgängig gemacht haben.
Kurt p. sagt:
Habe meinen alten grauen im jahre 2000 eintauschen muessen Klasse 3 und 1 . Wurde 74/76 in Berlin ausgestellt. Ich lebe seit 1981 in Sud-Frankreich. 2009 innerorts einmal ohne guertel 2013 2xohne guertel und angeblich bei einem Stop. Stand dans Rad nicht voll still. !
Résultat : Fuehrerschein- weg . Guertel 3 punkte.
STOP 4 PUNKTE… HILFE habe noch keine Rente.. Wie. Viele punkte gibs bei uns feur guertel???
in Deutschland müssen Sie, wenn Sie nicht angeschnallt sind, ein Bußgeld von 30 Euro bezahlen.
Hallo, darf ich als Nichtbehindeter das für einen behindetern umgebaute Kraftfahrzeug führen?
das kommt letztlich auf die Umbauten an. Diesbezüglich sollten Sie vielleicht bei der Fahrerlaubnisbehörde nachfragen, ob dies in Ihrem Fall zulässig wäre.
Darf man als Gehörlosigheit mit dem Auto fahren?
6. April 2017 um 10:14 Uhr
hier finden Sie alle Informationen zu dem Thema: https://www.bussgeldkatalog.org/gehoerlos-autofahren/
ich bitte um Zusendung der Fahrerlaubnisverordnung (FeV) in PDF.
24. Mai 2017 um 9:48 Uhr
wir stellen lediglich den Bußgeldkatalog als PDF zur Verfügung. Die FeV finden Sie auf den Seiten des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz.
11. Juli 2017 um 23:56 Uhr
Ich wollte fragen, ob die Führerscheinstelle auch den Arztbericht Einsehen darf und ob der untersuchende Arzt das der Anlage 5 der ärztlichen Untersuchung für die Klasse C, C1 usw. (welche für den Arzt bestimmt ist) an die Führerscheinstelle sendet???
Der zweite.Teil wird ja mit gegeben, zur Vorlage bei der Führerscheinstelle, das ist soweit klar.
Aber ich wollte mal wissen, wie es mit dem ersten Teil ist, wo Körpergröße, Blutdruck, usw. drin steht
diese Frage können wir leider nicht beantworten. Dies müssen Sie bei der zuständigen Stelle nachfragen.
Romuald V. sagt:
Ich bin 56 Jahre habe die Klassen A1,C1E,CE,M,L Bei CE ist 10.01.11 79 ( C1E>12000 kg,L63) kann ich die C1E wieder aktivieren. Und welche Fahrzeuge dar ich jetzt noch fahren?
damit Sie wieder Fahrzeuge der Klasse C1E führen dürfen, müssen Sie diese verlängern lassen. Nötige Informationen erhalten Sie bei der zuständigen Führerscheinstelle. Insofern für die anderen Klassen keine Einschränkungen gelten, dürfen Sie die entsprechenden Fahrzeuge führen.
Hondafahrerin sagt:
6. September 2017 um 19:52 Uhr
Ich, 54, nehme derzeit Fahrstunden auf meiner eigenen NC750 (40kW) und möchte in 3 Wochen darauf in NRW meine Prüfung machen. Geht das und welchen Führerschein erhalte ich damit?
Hallo Hondafahrerin,
um das von Ihnen beschriebene Fahrzeug fahren zu dürfen, benötigen Sie einen Führerschein der Klasse A. Hier finden Sie alle Informationen zu dieser Fahrerlaubnisklasse: https://www.bussgeldkatalog.org/fuehrerscheinklassen/a-fuehrerschein/
Hallo, meine Frage ist ob ich mit dem Führerschein A2 eine Yamaha 600 mit 37kw fahren darf? Das (Leer)Gewicht ist 213kg. Das Verhältnis ist 0,17 ??? Also unter 0,2….
wenn das Verhältnis der Leistung zum Gewicht wirklich unter 0,2 kW/kg bleibt, sollte dies in Ordnung gehen. Wenden Sie sich bitte zur Sicherheit an den TÜV oder die Fahrerlaubnisbehörde.
meine thailändische Ehefrau besitzt seit 2006 ihren nationalen thailändischen Führerschein. Nach Begründung ihres festen Wohnsitzes in der BRD durfte sie ja nur noch 6 Monate damit fahren. Haben uns dann um eine deutsche Fahrerlaubnis bemüht, aber sie schafft die theoretische Prüfung wegen der Sprachbarriere einfach nicht, da thailändisch keine offizielle Prüfungssprache ist.
Hätten Sie eventuell nicht eine Idee was wir hier noch machen könnten? Es ist schier zum Verzweifeln.
sind die Sprachkenntnisse Ihrer Frau vielleicht in einer anderen anerkannten Sprache besser? Dann könnte die Prüfung in dieser Sprache abgelegt werden. Alles Weitere müssten Sie mit der zuständigen Behörde absprechen.
Neziri sagt:
Neziri ist mein Name. Ich habe eine Frage
Da in Deutschland jeden tag kommen viele Mitarbeiter aus kosovo mit arbeitvisum und die können nicht gut deutsch die dürfen nur 6 monate fahren und danach dürfen nicht mehr fahren
Die willen neue führeschein machen aber die können nicht gut deutsch
Ich finde nicht gut dass kan mann nicht in Albanische Sprache führeschein machen?
Da gibt keine Alternative
in speziellen Fahrschulen sind die Lehrmaterialien auch auf Albanisch verfügbar; die Theorieprüfung kann zudem normalerweise auch auf Englisch abgelegt werden. Wir würden Ihnen empfehlen, sich bei den jeweiligen Fahrschulen zu informieren.
25. Mai 2018 um 0:34 Uhr
Problem liegt bei Prüfung nicht bei Lehrmaterial. Kann mann nicht auf Albanisch Prüfung Schaffen
Gibt Leute die haben seit 30 jahre gefahren und jetzt dürfen nicht mehr fahren gibt keine Alternative
Ich habe mal eine Frage ich bin 1962 geboren und darf somit einen roller mit 25 km/h fahren warum darf ich dän nicht ein 25 km/h Auto fahren und was ist eine Fahrerlaubnis da ich nicht weiß was das ist bitte ich um Aufklärung danke in voraus heiko
für ein Auto ist der B-Führerschein vorgeschrieben.
Habe meinen Führerschein 1988 umgetauscht jedoch 1975 mein Führerschein gemacht habe AM-A1und A mit Schlüsselnummer 7903,7904 darf ich jetzt immer noch meine 125er Kreidler Bj.1998 fahren
die Schlüsselzahlen schränken die Klassen wie folgt ein: 79.03 = Nur dreirädrige Fahrzeuge. 79.04 = Nur Fahrzeugkombinationen aus dreirädrigen Fahrzeugen und einem Anhänger mit einer zulässigen Gesamtmasse von höchstens 750 kg.
was genau bedeutet das “G” in der Anlage FeV ? z.b. bei ontario ?
freundliche Grüße, regina
wir nehmen an, dass es sich dabei um eine landestypische Führerscheinklasse handelt.
10. August 2018 um 0:27 Uhr
Was käme auf mich zu, wenn ich ein 37kW Motorrad mit dem A2 Schein fahre?
dies wäre wahrscheinlich ein “Fahren ohne Fahrerlaubnis”, welches je nach Einzelfall unterschiedlich sanktioniert wird.
Wie lange kannst du mit einer abgelaufenen Genehmigung fahren?
was kommt auf einen zu wenn man des zweite mal mit einem Anhänger erwischt wird der Klasse BE benötigt aber nur Klasse B vorhanden ist ?
ggf. kann Ihnen Fahren ohne Fahrerlaubnis vorgeworfen werden.
Eine Frage zur gewerblichen Nutzung eines Ackerschleppers mit einer Erdbaumulde mit schwarzen Nummernschildern für Erdtransporte (also keine lof-Tätigkeit) Hier heißt es ja laut Gesetz, man braucht für gewerbliche Transporte die Klasse C bzw. CE. Der Fahrer hat die Klasse CE, aber mit dem Zusatz 79 (C1E>12.000kg, L<=3), aber auch Klasse T für lof-Transporte mit 40 Tonnen und bis 60 km/h Zugmaschinen. Nun die Frage: Kann der Fahrer den Schlepper(8 t) mit dem Erdbaumuldenkipper-Hänger (Nutzlast: 22 t) gewerblich fahren?
Ich habe am 20.06.2016 meinen erste Hilfekurs absolviert und am 24.09.2016 meinen A1 Führerschein bekommen. Jetzt möchte ich die Erweiterung auf A2 machen, muss ich da einen neuen erste Hilfekurs machen?
Ich hatte letztes Jahr im September einen Schlaganfall,bin LKW Fahrer
Darf ich wieder fahren ? Wenn ich meine ärztliche Untersuchung wieder ei der führerscheinstelle eingereicht habe?