Source: https://www.arbeitsinspektion.gv.at/Maschinen-_Werkzeuge/Maschinen_Werkzeuge/Sonstige_Arbeitsmittel.html
Timestamp: 2020-04-02 00:02:28
Document Index: 183599282

Matched Legal Cases: ['§ 59', '§ 60', '§ 50', '§ 59', '§ 60', '§ 51', '§ 27', '§ 54']

Nähere Informationen: Befahren von Behältern und Gruben
Abblasevorrichtungen und Ausflussöffnungen von Leitungen und Armaturen dürfen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nicht gefährden
Für die Verwendung von Bolzensetzgeräte sind Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer jährlich zu unterweisen.
Die ordnungsgemäße Beschaffenheit von Bolzensetzgeräten ist vor jedem Arbeitsbeginn und nach jeder längeren Arbeitsunterbrechung durch die Benutzerin/den Benutzer durch eine Sichtkontrolle zu überprüfen.
Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer müssen über die sichere Verwendung der Leiter unterwiesen werden.
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer müssen die Leiter vor Arbeitsbeginn auf Schäden untersuchen und dürfen beschädigte Leitern nicht verwenden.
die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz verwenden oder
Nähere Informationen enthält der Erlass Beidseitig begehbare Stehleitern - Verbot des "Gehens" mit der Leiter (PDF, 0,2 MB) .
Neben den Allgemeinen Bestimmungen (Verwendung, Prüfung, Wartung usw.), die für alle Arbeitsmittel gelten, sind für Behälter auch noch besondere Bestimmungen zu beachten.
Behälter müssen gegen mechanische, chemische und physikalische Einwirkungen genügend widerstandsfähig und dicht sein.
Folgende Mindestanforderungen müssen Behälter erfüllen:
Die Größe der Einstiegsöffnungen von Behältern muss mindestens betragen:
60 cm wenn sich im Behälter gesundheitsgefährdende oder brandgefährliche Arbeitsstoffe ansammeln können
45 cm in allen übrigen Behältern
Vor senkrechten Einstiegsöffnungen muss ein freier Raum mit einer Mindesttiefe von 1 m vorhanden sein
Oberhalb waagrechter Einstiegsöffnungen muss ein freier Raum mit einer Mindesthöhe von 1 m vorhanden sein
Öffnungen zur Probenentnahme und Schaulöcher müssen von einem festen Standplatz aus erreichbar sein
Wenn es die Sicherheit erfordert müssen Kontrolleinrichtungen (Manometer, Thermometer, Schaugläser oder Füllstandsanzeiger) vorhanden sein.
Gefährliche elektrostatische Aufladungen müssen abgeleitet werden (Erdung, Potenzialausgleich).
Für Behälter mit einem Betriebsdruck über 0,5 bar oder für Wasserbehälter mit einer Betriebstemperatur über 110° C gelten die angeführten Bestimmungen nicht, sondern die jeweils zutreffenden Bestimmungen des Kesselrechts.
Für die Arbeiten in und an Behältern (Reparatur, Reinigung, Wartung) sind die Schutzmaßnahmen des § 59 und des § 60 AAV einzuhalten.
§ 50 AM-VO
Neben den Allgemeinen Bestimmungen (Verwendung, Prüfung, Wartung usw.), die für alle Arbeitsmittel gelten, sind für Silos und Bunker auch noch besondere Bestimmungen zu beachten.
Das Schüttgut muss störungsfrei ein- und auslaufen können
das Fließen des Schüttgutes muss gewährleistet sein
wenn möglich Rundsilos verwenden.
Für die Arbeiten in und an Silos und Bunkern (Reparatur, Reinigung, Wartung) sind die Schutzmaßnahmen des § 59 und des § 60 AAV einzuhalten.
Sonderbestimmungen Silos für brennbare Schüttgüter
Silos für brennbare Schüttgüter müssen in zumindest brandhemmender Bauweise (F30) hergestellt sein
Bis 2 m³ Füllvolumen dürfen Silos aus nicht brennbaren Materialien (ohne nachgewiesenen Brandwiderstand hergestellt sein, z.B. aus Stahlblech)
Über 2 m³ Füllvolumen dürfen Silos aus nicht brennbaren Materialien (z.B. Stahlblech) hergestellt sein, wenn:
sie im Freien aufgestellt sind,
der Abstand des Silos von Gebäudeöffnungen und Fluchtwegen der halben Silohöhe entspricht, mindestens jedoch 5 m beträgt
§ 51 AM-VO
Unter den Begriff Stetigförderer fallen technische Einrichtungen für den kontinuierlichen Transport von Gütern wie:
Neben den Allgemeinen Bestimmungen (Verwendung, Prüfung, Wartung usw.), die für alle Arbeitsmittel gelten, sind für Stetigförderer auch noch besondere Bestimmungen zu beachten.
Gegen folgende Gefahren sind Schutzmaßnahmen zu ergreifen
Einzugsgefahren
In Betrieb befindliche Stetigförderer nicht betreten oder übersteigen (außer es ist gefahrlos möglich)
Mitfahren auf Stetigförderern ist verboten
Für den Verkehr neben, über oder unter Stetigförderern sind gesicherte Wege einzurichten
Für Stetigförderer sind wiederkehrende Prüfungen durchzuführen.
§ 27 AM-VO
Neben den Allgemeinen Bestimmungen (Verwendung, Prüfung, Wartung usw.), die für alle Arbeitsmittel gelten, sind für Türen und Tore auch noch besondere Bestimmungen zu beachten.
Die Breite von Türen, die Aufschlagrichtung, die Ausrüstung mit Griffen bzw. Drückern und die Anforderungen an Notausgänge (Breite, Aufschlagrichtung ...) sind in der Arbeitsstättenverordnung (AStV) geregelt.
Tore - Ausstattung, Schutzeinrichtungen
Griffe zum Bewegen der Torblätter (außen und innen)
Feststelleinrichtungen gegen unbeabsichtigte Schließbewegung (z.B. zufolge Windangriff)
Einrichtungen gegen Herunterfallen von sich nach oben öffnenden Torblättern (bei Riss oder Bruch eines Tragmittels sowie bei Störungen oder Schäden im Drucksystem von pneumatischen oder hydraulischen Antrieben)
Für Tore, die sich nach oben öffnen, mit einer Torblattfläche über 10 m² sind wiederkehrende Prüfungen und auch Abnahmeprüfungen durchzuführen.
Türen und Tore mit Kraftantrieb
Einrichtungen für Notbetrieb (z.B.: Handgriffe, Notstromaggregat ...)
Tasten und Schalter für den Antrieb: ohne Selbsthaltung
an einer Stelle, von der aus der Verkehr durch die Türen und Tore überblickt werden kann
Zusätzlich bei automatischen Türen und Toren
Quetschstellen gesichert durch Lichtschranken, Fühlleisten oder Bodenkontaktmatten
Im Notfall (z.B.: Stromausfall) müssen sie selbsttätig öffnen oder von Hand aus leicht zu öffnen sein
Für kraftbetriebene Türen und Tore sind wiederkehrende Prüfungen und auch Abnahmeprüfungen durchzuführen.
§ 54 AM-VO