Source: http://gzv-deutenbach.de/0000019b6a0b08502/0000009e9411af47a.html
Timestamp: 2019-04-24 18:12:50
Document Index: 9146406

Matched Legal Cases: ['§ 51', '§ 6', '§ 8', '§10', '§ 26', '§ 12']

GZV-Deutenbach
Chronik Vereinssatzung
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Geflügelzuchtverein Stein-Deutenbach und Umgebung
Der am 9. April 1949 von hiesigen Geflügelzüchtern gegründete Verein führt den Namen „Rassegeflügel-zuchtverein Stein-Deutenbach und Umgebung. Er gehört dem Kreisverband im Bezirk Mittelfranken an und ist eine Untergliederung des Landesverband Bayerischer Rasse-geflügelzüchter e.V. (VBR) im Bund Deutscher Rassege-flügelzüchter (BDRG) und hat seinen Sitz in Deutenbach.
Der GZV-Deutenbach verfolgt ausschließlich und un-mittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des dritten Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ nach den §§ 51 – 68 der Abgabeordnung. Zweck und Aufgabe des Vereins ist die Förderung und Hebung der deutschen Rassegeflügel-zucht als altes Kulturgut auf ideeller Grundlage. Aufgabe ist es auch die Förderung des Tier- und Arten-schutzes als wesentlicher Beitrag zum Natur- und Umweltschutz und als wertvolle Freizeitbeschäftigung.
Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesonders:durch die Verbreitung der Rassegeflügelzucht, sowie der züchterischenVerbesserung des Rasse-geflügels im Rahmen einer einheitlichen Musterbe-schreibung für die einzelnen Gattungen, Rassen und Farbenschläge.durch regelmäßiges Abhalten von monatlichen Versammlungen.durch Schulung der Mitglieder und Jugendlichen über artgemäße Haltungsmethoden und die Wahr-nehmung des Tierschutzes im Bereich der Geflü-gelzucht, sowie durch belehrende und aufklärende Fachvorträge.in der Öffentlichkeit durch Abhalten von Geflügel-ausstellungen und Beschickung auswärtiger Aus-stellungen durch Vereinsmitglieder.
Gegenstände parteipolitischer Natur sind von der Vereins-tätigkeit vollständig ausgeschlossen.
Die Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßig Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
Der Verein besteht aus:Hiesigen und auswärtigen ordentlichen MitgliedernEhrenmitgliedern
Mitglied des Vereins kann werden:jeder Geflügelzüchter oder Freund der Geflügelzucht der das 18. Lebensjahr vollendet, einen schriftlichen Aufnahme-antrag gestellt hat und durch Versamm-lungsbeschluß aufgenommen wird.Kinder und Jugendliche im Alter ab 4 Jahren, wenn sie mit Zustimmung der Erziehungsberechtigten einen schriftlichen Aufnahmeantrag stellen und durch Versammlungsbeschluß die Aufnahme erfolgt. Nach Vollendung des 18. Lebensjahres werden die Jugendlichen stimmberechtigt.
Zu Ehrenmitgliedern können durch Beschluß der General-versammlung solche Personen ernannt werden, welche sich um den Verein besondere Verdienste erworben haben.
Der Mitgliedsbeitrag wird von der Generalversammlung bestimmt und einmal im Jahr kassiert oder per Überweisung getätigt. Eine Aufnahmegebühr wird nicht erhoben.
Die Anmeldung zur Aufnahme hat schriftlich unter Angabe des Namens und Wohnorts zu erfolgen. Über die Aufnahme oder Ablehnung des Aufzunehmenden entscheidet die Ver-waltung. Diese schlägt dann der Monatsversammlung die aufzunehmende Person vor. Die Abstimmung kann per Stimmzettel oder Aklamation erfolgen.
Die Verwaltung ist nicht verpflichtet Gründe für die Ablehn-ung einer Aufnahme anzugeben.
Die Aufnahme gilt als vollzogen wenn dem Betreffenden die Mitgliedskarte, die gleichzeitig als Legitimation des Mit-gliedes dient zugestellt ist.
Der Austritt aus dem Verein muß der Vorstandschaft schrift-lich oder mündlich mitgeteilt werden und kann jederzeit erfolgen.
Mit dem Ausscheiden erlöschen alle Rechte an dem Verein.
Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es das Ansehen des Vereins oder der Vorstandschaft durch unehrenhaftes Verhalten grob verletzt. Über den Ausschluß entscheidet die Vorstandschaft in einer Ver-waltungssitzung bei der mindestens ¾ der Anwesenden für einen Ausschluß stimmen müssen.Wer mit seinem Jahresbeitrag trotz wiederholter Aufforder-ung durch die Vorstandschaft im Rückstand bleibt kann der Mitgliedschaft verlustig erklärt werden.
Die ordentlichen Mitglieder genießen alle Rechte und Vor-teile welche der Verein bietet, sind stimmberechtigt und wählbar. Ehrenmitglieder besitzen alle Rechte der ordent-lichen Mitglieder.
Die Mitglieder übernehmen mit ihrem Eintritt in den Verein die Verpflichtung die Satzungen und sonstigen Bestimm-ungen des Vereins genau einzuhalten und die Vereinsziele nach besten Kräften zu fördern.
Die Mittel zur Erreichung des Vereinszwecks werden auf-gebracht durch:den jährlichen Mitgliedsbeitragfreiwillige Zuwendungen (Spenden)Zuschüsse aus öffentlichen Mitteln
Das Vermögen des Vereins besteht aus:BargeldAußenständeInventarSämtliches Vermögen ist Gemeingut des Vereins, auf dieses kann von keinem Mitglied Ansprucherhoben werden.
§ 6 Organe des VereinsDie Organe des Vereins sind:die Mitgliederversammlungdie Vorstandschaftdie erweiterte Vorstandschaft
Die Vorstandschaft besteht aus volljährigen ordentlichen Mitgliedern des Vereins und zwar:dem 1. Vorsitzendendem 2. Vorsitzendendem Schriftführerdem KassierDem erweiterten Vorstand gehören neben den Personen 1 – 4der Einkassierzwei Beisitzerder oder die Zuchtwarteder Jugendobmannder Geräte- und Geländewartan.
Scheidet einer der Gewählten vor Ablauf seiner Wahlzeit aus, dann muß auf der nächstfolgenden Versammlung eine Ersatzwahl durchgeführt werden.
Die Jahreshauptversammlung hat folgende Aufgaben:Beschlussfassung, Abänderung und Auslegung der Satzung mit mindestens ¾ MehrheitEntgegennahme der Jahresberichte und der JahresabrechnungWahl der VorstandschaftWahl von zwei BeisitzernWahl von zwei KassenrevisorenFestsetzung des MitgliedsbeitragesGenehmigung der Jahresrechnung und Entlastung der VorstandschaftBeschlussfassung über die Auflösung des VereinsErnennung von Ehrenmitgliedern
Die Jahreshauptversammlung repräsentiert die Gesamtheit der ordentlichen und Ehrenmitglieder des Vereins.
Die Beschlüsse der Jahreshauptversammlung werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst.
Jedes ordentliche- und jedes Ehrenmitglied hat je eine Stimme, bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.
Nicht anwesende Mitglieder haben sich den gefassten Be-schlüssen zu fügen.
Die Beschlussfähigkeit einer Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Zahl der anwesenden Mitglieder.
Jedem Mitglied steht das Recht zu, Anträge einzubringen. Diese Anträge sind zwei Wochen vor der Mitgliederver-sammlung schriftlich und begründet beim Vorsitzenden ein-zureichen.
Die Beschlüsse einer Mitgliederversammlung sind in das Protokollbuch einzutragen, dessen Einsicht jedem Mitglied gestattet ist. Die Unterzeichnung erfolgt durch den Vorsitz-enden und den Schriftführer.
Die Wahlen erfolgen schriftlich und geheim und werden alle drei Jahre durchgeführt. Wiederwahl ist zulässig.
Auf einstimmigen Beschluss kann die Wahl auch durch Aklamation erfolgen.
Die einfache Stimmenmehrheit entscheidet bei Stimmen-gleichheit entscheidet das Los.
Das Amt der Vorstandsmitglieder ist ein Ehrenamt und nur durch eine General-versammlung widerruflich.
Allmonatlich findet eine Mitgliederversammlung statt. Der Termin der Monatsversammlung wird in der vorhergehenden Versammlung bekanntgegeben, ist aber im allgemeinen der letzte Donnerstag des jeweiligen Monats. Die Leitung obliegt dem 1. Vorsitzenden bzw. dessen Stellvertreter, die Proto-kollführung dem Schriftführer.
Bezüglich der Beschlussfassung und Abstimmung gilt das im § 8 festgelegte.
§10 Verwaltungssitzungen
Die Verwaltungssitzungen werden vom 1. Vorsitzenden je nach Bedarf einberufen. Der erweiterte Vorstand ist be-schlussfähig wenn alle Mitglieder schriftlich eingeladen und mindestens die Hälfte der Vorstandsmitglieder erschienen sind.
Über die Beschlüsse des Vorstandes und des erweiterten Vorstandes ist vom Schriftführer ein Protokoll zu fertigen und von diesem und vom 1. Vorsitzenden zu unterschreiben.
Der 1. Vorsitzende vertritt den Verein gerichtlich und außer-gerichtlich in allen Vereinsangelegenheiten (§ 26 BGB), so-weit erforderlich, nach Maßgabe der Beschlüsse der Mitglie-derversammlung. Er kann nach Ermessen Verwaltungssitz-ungen und Mitgliederversammlungen einberufen. Er erstattet der Mitgliederversammlung monatlich einen Bericht. Die eingehenden Rechnungen bedürfen vor Bezahlung seiner Anweisung. Ferner ist er bemüht das Ansehen des Vereins bei allen Behörden und übergeordneten Organen zu wahren.
Ist der 1. Vorsitzende verhindert, wird er durch den 2. Vor-sitzenden vertreten.
Der 2. Vorsitzende übt dabei dessen Rechte und Pflichten aus. Ferner unterstützt er mit Rat und Tat den 1.Vor-sitzenden.
Der Schriftführer unterstützt den Vorstand bei der Erle-digung der Vereinsgeschäfte. Ihm obliegt die Führung der Protokolle in den Mitgliederversammlungen und Verwalt-ungssitzungen.
Dem Kassier obliegt die ordnungsgemäße Führung der Bücher und Unterlagen, die die Kassengeschäfte betreffen. Ferner hat er bei der Jahreshauptversammlung einen Kassen-bericht zu erstatten.
Die Revisoren überprüfen das vorgelegte Kassenbuch mit Belegen und geben der Versammlung darüber Bericht.
Die Zuchtwarte betreuen und beraten die Mitglieder in allen Fragen der Geflügelzucht. Ferner haben sie darauf zu achten, dass die artgemäße Haltung der Tiere in der Gemein-schaftszuchtanlage gewährleistet ist.
Der Jugendobmann betreut die Jugendgruppe. Er informiert über artgerechte Haltungsmethoden und über den Tier-schutz. In züchterischen Fragen wird er von den Zuchtwarten unterstützt.
Der Geräte- und Geländewart hat für den ordentlichen Zu-stand der Ausstellungshalle, des Inventars, den Außen-anlagen, der Zuchtanlage und für die Einhaltung der Be-stimmungen über die Benutzung der Zuchtanlage zu sorgen. Ihm obliegt die Einberufung von Arbeitsdiensten
§ 12 Vereinseigene Zuchtanlage und
Die vereinseigene Geflügelzuchtanlage (auf Pachtgrund oder eigenem Grund) dient zur Erhaltung und Förderung der Rassegeflügelzucht. Pächter der einzelnen Zuchtanlagen können nur Mitglieder sein. Ihnen obliegt die Aufgabe und die Pflicht, den Verein in allen Bereichen zu unterstützen, ihre Zuchtanlage sauber zu halten und vor allem das öffentliche Interesse am Tierschutz und der artgerechten Haltung zu wahren.
Alle Bestimmungen des Kreisverbandes, des Bezirksver-bandes Mittelfranken, des VBR und des BDRG haben, soweit sie nicht in dieser Satzung aufgeführt sind, für den Geflügelzuchtverein volle Gültigkeit.
Die Auflösung des Vereins kann nur beschlossen werden, wenn in einer dazu einberufenen Mitgliederversammlung mehr als ¾ der Stimmberechtigten erschienen sind und von diesen wiederum ¾ dafür stimmen. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins dem „ev – luth. Kindergarten Paul Gerhardt Göthestraße 1 90547 Stein“ zu, der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.
Die vorstehende Satzung tritt mit dem 21.1.2000 in Kraft. Sie wurde an der außerordentlichen Mitgliederversammlung am 21.12000 beschlossen.
Ort: Deutenbach, den 21.1 .2000