Source: http://trottoforum.de/forum/index.php?thread/254-laurel-park/&postID=16811
Timestamp: 2020-04-04 17:54:38
Document Index: 181823445

Matched Legal Cases: ['§ 22', '§\n93', '§ 135', '§ 141', '§ 22', '§ 123', '§ 244']

Laurel Park - Page 2 - Doping - trottoforum
Am 28.Januar wird der Fall Laurel Park vor dem Rennausschuss für Doping verhandelt.
Das war nicht sinn meiner Frage, sondern die: Besitzer, Trainer, Fahrer und Pfleger sind intensivst um interne Klärung bemüht, warum Laurel das Antibiotikum in sich hatte.
Heute ist der o6. 02. sehe im WRK noch kein Urteil.
Heute wieder nichts vom Urteil zu Lesen im TRK, oder wird der Fall ad acta gelegt??
Der Fall wurde am 28.1.verhandelt.
Wenn das Urteil rechtskräftig wird, dürfte es sicher vom HVT im TRK veröffentlicht werden.
Der HVT, wie der Beschuldigte haben das Recht binnen 14 Tagen gegen das Urteil des RA für Doping Berufung einzulegen.
Die Frist beginnt mit der schriftlichen Zustellung des Urteils .
Heute ist der 20.03. nichts zu Lesen, ist die Brieftaube noch nicht Losgeflogen????
Das ist unglaublich und unglaubwürdig.
Transparenz.....Nein Danke. PETA könnte sich um solche Themen kümmern, statt um angebliche Zungenbänder, welche ohnehin eher harmlos sind.
Doping-Rennausschuss beim
HAUPTVERBAND FÜR TRABERZUCHT e.V. (HVT)
Mariendorfer Damm 222-298, 12107 Berlin
Telefon: 030-743048-0 / Fax: 030-743048-150
- Vorsitzender Dr. Frank Roitzsch -
Aktenzeichen: RA-D 04/2019
„Laurel Park“
In dem Ordnungsverfahren
des Hauptverbandes für Traberzucht e.V. (HVT)
vertreten durch seine Präsidentin Maren Hoever, diese vertreten durch das
geschäftsführende Präsidiumsmitglied Heinz Tell
Verfahrensbevollmächtigter: Rechtsanwalt Christopher Kranzbühler,
Herrn Wolfgang Nimczyk
Kickenstraße 96
hat der Doping-Rennausschuss beim Hauptverband für Traberzucht e.V. (HVT) in
Dr. Frank Roitzsch als Vorsitzender,
Hannes Sporer und Mana Janecke, als Beisitzer
auf die in Abwesenheit des Antragsgegners durchgeführte mündliche Verhandlung
vom 28. 01. 2020 folgendes Urteil verkündet:
1. Gegen den Antragsgegner wird wegen Verstoßes gegen § 22 lit. b), §
93 Abs. 1 lit. a), lit. b), Abs. 2., 6. und 7. in Verbindung mit § 135 Abs.
2 lit. j) TRO ein Ordnungsmittel gem. § 141 Abs. 3 lit. b) TRO in Form
einer Geldbuße von 2.500 Euro und ein Fahrverbot von einem Monat
3. Der Streitwert wird auf 3.500 Euro festgesetzt.
Das Urteil ist rechtskräftig. Das Fahrverbot wird in der Zeit vom 1.04. – 30. 04.
2020 vollzogen
das Fahrverbot macht mal so richtig Sinn....
Dem Beschluss fehlt leider das Datum. Da steht nur "hat der Doping-Rennausschuss beim Hauptverband für Traberzucht e.V. (HVT) [...] auf die in Abwesenheit des Antragsgegners durchgeführte mündliche Verhandlung vom 28. 01. 2020 folgendes Urteil verkündet".
Ich tippe aber mal darauf, dass das Urteil nicht erst in den letzten zwei Wochen gefällt wurde. Insofern glaube ich nicht, dass bei der Festlegung des Fahrverbotes jemand an Corona gedacht hat. Ansonsten ist die Verhängung von Fahrverbot i. d. R. obligatorisch.
Dass das Fahrverbot als nicht sinnvoll erachtet wird,muß nicht unbedingt auf Covid-19 bezogen sein.
Deshalb der Hinweis, dass es obligatorisch ist - egal, ob der Trainer der regelmäßige Fahrer oder eben „nur“ der verantwortlich zeichnende Trainer ist.
Warum fehlt denn da wohl das Datum?
28.1. .... 4 Wochen Einspruchsfrist..... Verkündung..... = Coronazeit
Post by Zumpe ( Mar 27th 2020 ).
This post was deleted by the author themselves ( Mar 27th 2020 ).
Das Fahrverbot betrifft doch Wolfgang und nicht Michael.
Was ich im Urteil vermisse, sind die € 500,- Strafe für den Verstoß gegen § 22 lit i) TRO. Also für das nicht führen des Medikamentenbuchs.
Hätte er es geführt und vorgelegt wäre es nicht zu einer Strafe gekommen, da es sich bei Oxytetracyclin handelt um eine kontrolliert erlaubte Substanz.
Warum andere "Sünder" diese Strafe wohl haben zahlen müssen und Herr Nimczyk nicht befremdet mich sehr. Vielleicht kann Herr Sporer dazu etwas sagen.
Das dürfte mit dem Rechtsinstitut der Konsumtion zu tun haben.
3. Konsumtion
Bei der Konsumtion wird der Unrechtsgehalt eines nachrangigen Delikts durch die Bestrafung eines vorrangigen mitabgegolten. So wird beispielsweise ein Hausfriedensbruch (§ 123) regelmäßig durch einen Einbruchsdiebstahl (§ 244 I 3) konsumiert.
Wer sich für unnützes Wissen interessiert findet hier etwas Ausführlicheres zu den Konkurrenzen im Strafrecht.
Edited once, last by Broslmeyr: Link nachgereicht ( Mar 27th 2020 ).