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Timestamp: 2016-10-01 12:05:41
Document Index: 7758181

Matched Legal Cases: ['BGE', 'Art. 113', 'Art. 119', 'Art. 16', 'Art. 34', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 34', 'BGE', 'Art. 105', 'Art. 95', 'Art. 97', 'Art. 99', 'Art. 66']

1C_517/2014 � � Urteil vom 9. M�rz 2016
Gemeinderat B�ttstein,
A.________ beabsichtigt, seinen in der Landwirtschaftszone gelegenen Zuchtschweinestall auf der Parzelle Nr. xxx in der Gemeinde B�ttstein um- und auszubauen. Der Gemeinderat B�ttstein lehnte das Vorhaben am 29. Oktober 2003 ab, doch hob der Regierungsrat des Kantons Aargau diesen Entscheid am 13. Oktober 2004 auf und wies die Sache zur Erteilung der Baubewilligung an den Gemeinderat B�ttstein zur�ck. Das Verwaltungsgericht des Kantons Aargau best�tigte diesen Entscheid am 10. April 2006. Eine von der Einwohnergemeinde B�ttstein erhobene Verwaltungsgerichtsbeschwerde wurde vom Bundesgericht am 7. September 2007 gutgeheissen und die Sache zur Neubeurteilung an das Verwaltungsgericht zur�ckgewiesen (Verfahren 1A.237/2006; BGE 133 II 370).
Dieses forderte in der Folge A.________ auf, ein Betriebskonzept vorzulegen, aus dem die effektiv als Futterbasis dienende Landfl�che hervorgehe und das die langfristige Existenzf�higkeit seines Betriebs belege. Nachdem ein erstes Betriebskonzept f�r ungen�gend erachtet worden war, reichte der Baugesuchsteller am 18. August 2008 ein neues solches Konzept (Betriebskonzept 2) ein. Nach einer vor�bergehenden formlosen Sistierung des Verfahrens wegen einer von der Gemeinde �ber das Baugrundst�ck verh�ngten Planungszone aktualisierte A.________ am 16. August 2009 (recte: 2011) das Betriebskonzept 2, und nach weiteren Einw�nden von Nachbarn legte er am 8. M�rz 2012 eine Berichtigung und einen Nachtrag zum aktualisierten Betriebskonzept 2 vor. Am 17. September 2014 hob das Verwaltungsgericht den Entscheid des Regierungsrats vom 13. Oktober 2004 auf und wies die Beschwerde von A.________ gegen die Verweigerung der Baubewilligung f�r den An- und Ausbau des Zuchtschweinestalls ab.
A.________ beantragt dem Bundesgericht mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten und mit subsidi�rer Verfassungsbeschwerde, das erw�hnte Urteil des Verwaltungsgerichts aufzuheben und die Sache zu neuem Entscheid im Sinne der Erw�gungen an dieses zur�ckzuweisen. B.A.________ und B.B.________ (Beschwerdegegner), die Einwohnergemeinde B�ttstein und das Verwaltungsgericht beantragen, die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei. Das Bundesamt f�r Raumentwicklung ARE hat sich zur Beschwerde ge�ussert, ohne einen Antrag zu stellen. Im Ergebnis stimmt es jedoch den Ausf�hrungen des Verwaltungsgerichts zur fehlenden l�ngerfristigen Existenzf�higkeit des Betriebs zu. A.________ und die privaten Beschwerdegegner halten in weiteren Eingaben an ihren Begehren fest.
Das Bundesgericht hat die Angelegenheit am 9. M�rz 2016 �ffentlich beraten.
Mit der dem Bundesgericht eingereichten Rechtsschrift wird gleichzeitig Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten und subsidi�re Verfassungsbeschwerde erhoben. Da alle Voraussetzungen des zuerst genannten Rechtsmittels erf�llt sind, ist die Eingabe als Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten entgegenzunehmen (vgl. Art. 113 und Art. 119 Abs. 3 BGG).
Neben B.A.________ und B.B.________ wurden noch 112 Mitbeteiligte in das bundesgerichtliche Instruktionsverfahren einbezogen. Dabei ist �bersehen worden, dass die Vorinstanz allein auf das Rechtsmittel des zuerst genannten Ehepaars, aber mangels Beschwerdelegitimation nicht auf jenes der 112 Mitbeteiligten eingetreten ist. Letztere haben den vorinstanzlichen Nichteintretensentscheid nicht angefochten. Sie sind deshalb im bundesgerichtlichen Verfahren nicht mehr Partei. Der Rechtsvertreter von B.A.________ und B.B.________ erkl�rt denn auch, sich vorab in deren Namen zu �ussern, doch teilten die nicht legitimierten Anwohner die gleiche Auffassung.
Der Schweinezuchtstall, den der Beschwerdef�hrer um- und auszubauen beabsichtigt, liegt in der Landwirtschaftszone. Das Vorhaben kann nur bewilligt werden, wenn es der bodenabh�ngigen Produktion dient, f�r die in Frage stehende Produktion n�tig ist, ihm am vorgesehenen Standort keine �berwiegenden Interessen entgegenstehen und der Betrieb voraussichtlich l�ngerfristig bestehen kann (Art. 16a Abs. 1 RPG; Art. 34 Abs. 1 und 4 RPV). Das Bundesgericht hat in seinem ersten Urteil zum Bauprojekt des Beschwerdef�hrers erkl�rt, dass nur aufgrund eines Betriebskonzepts beurteilt werden k�nne, ob die vorgesehene Schweinezucht bodenabh�ngig und der Betrieb l�ngerfristig existenzf�hig sei (BGE 133 II 370 E. 4.5 und 5 S. 378). Es hat deshalb die Sache an die Vorinstanz zur�ckgewiesen, damit diese das Bauvorhaben gest�tzt auf ein Betriebskonzept, das der Beschwerdef�hrer vorzulegen habe, pr�fe.
Die Vorinstanz hat die Bodenabh�ngigkeit und die l�ngerfristige Existenzf�higkeit anhand der am 22. Februar 2012 aktualisierten Form des Betriebskonzepts 2 vom 15. August 2011 neu beurteilt. Die Massgeblichkeit dieser Fassung des Betriebskonzepts wird von keiner Seite in Frage gestellt. Gest�tzt auf diese Beurteilungsgrundlage gelangt die Vorinstanz zum Schluss, dass zwar die Bodenabh�ngigkeit der geplanten Tierhaltung gegeben sei, jedoch die l�ngerfristige Existenzf�higkeit des Betriebs in der vorgesehenen Form nicht bejaht werden k�nne. Sie hat deshalb die Verweigerung der Baubewilligung f�r den geplanten Um- und Ausbau des Schweinezuchtstalls durch die Einwohnergemeinde B�ttstein best�tigt.
Streitgegenstand des vorliegenden Verfahrens bildet somit einzig die Frage, ob die Vorinstanz die l�ngerfristige Existenzf�higkeit des Betriebs des Beschwerdef�hrers aufgrund der erw�hnten massgeblichen Fassung des Betriebskonzepts zu Recht verneint hat.
Das Erfordernis, wonach Bauvorhaben in der Landwirtschaftszone nur zul�ssig sind, wenn der Betrieb voraussichtlich l�ngerfristig bestehen kann, soll sicherstellen, dass im Nichtbaugebiet keine Bauten erstellt werden, die nach kurzer Zeit aufgrund mangelnder Rentabilit�t leer stehen (BGE 133 II 370 E. 5 S. 378). Zu beachten ist insbesondere, dass Bauten oft gr�ssere Investitionen bedingen, was zu einer starken finanziellen Belastung des Landwirtschaftsbetriebs f�hren kann. Die Beurteilung der Existenzf�higkeit ist jedoch immer mit Unsicherheiten verbunden, weil sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, aber auch die pers�nlichen Lebensumst�nde des Betriebsinhabers in kurzer Zeit ver�ndern k�nnen. Ein strikter Nachweis der wirtschaftlichen Existenzf�higkeit kann deshalb nicht verlangt werden. Vielmehr gen�gt es, wenn deren Vorliegen aufgrund der konkreten betrieblichen Verh�ltnisse als plausibel erscheint. Der blosse Hinweis auf Standardwerte und allgemeine Prognosen gen�gt aber nicht.
Die Rechtsprechung verlangt f�r diesen Nachweis jedenfalls bei gr�sseren Bauvorhaben ein Betriebskonzept. Es hat �ber die Produktionsziele, die erwarteten Ertr�ge und den Aufwand sowie die Finanzierung der Investitionen Aufschluss zu geben (vgl. BGE 133 II 370 E. 5 S. 378). Das Bundesrecht schreibt die Form des Betriebskonzepts nicht vor. Es muss jedoch alle Angaben enthalten, die erforderlich sind, um die langfristige Existenzf�higkeit des Betriebs plausibel erscheinen zu lassen. Das bedeutet, dass ein Betriebskonzept nicht zu allen Positionen der landwirtschaftlichen Betriebsbuchhaltung pr�zise Angaben enthalten muss, was angesichts der Unsicherheit k�nftiger Entwicklungen gar nicht m�glich ist und das Konzept ausserdem �beraus fehleranf�llig werden liesse. Ausschlaggebend ist vielmehr, dass das Betriebskonzept die vorgesehenen Produktionszweige, die Produktionsmittel und die Investitionen ausweist und zur finanziellen Situation die wesentlichen Angaben enth�lt. Der Detaillierungsgrad darf aber nicht so weit getrieben werden, dass das Betriebskonzept zu einem un�bersichtlichen Planspiel verkommt. Nur ein Betriebskonzept, das verl�ssliche Angaben enth�lt, bietet eine taugliche Grundlage f�r die Beurteilung der voraussichtlichen l�ngerfristigen Existenzf�higkeit gem�ss Art. 34 Abs. 4 lit. c RPV.
Die Beurteilung des Betriebskonzepts obliegt in erster Linie den kantonalen Fachbeh�rden. Sie verf�gen �ber das notwendige Wissen und die Erfahrung f�r die Pr�fung, ob die darin gemachten Angaben schl�ssig sind und die langfristige Existenzf�higkeit eines Betriebs hinreichend belegen. Bei der �berpr�fung solcher fachlicher Beurteilungen haben sich die Gerichte in der Regel Zur�ckhaltung aufzuerlegen. Sie d�rfen davon abweichen, wenn daf�r triftige Gr�nde bestehen, namentlich wenn die Glaubw�rdigkeit der fachbeh�rdlichen Beurteilung durch besondere Umst�nde ernsthaft ersch�ttert wird (BGE 132 II 257 E. 4.4.1 S. 269). Im hier zu beurteilenden Fall ist - wie nachfolgend aufgezeigt wird - die Verl�sslichkeit der Beurteilungen der kantonalen Fachbeh�rde insofern zu relativieren, als sie bei mehreren vom Beschwerdef�hrer eingereichten Fassungen des Betriebskonzepts jeweils grobe M�ngel bzw. Fehler nicht bemerkte. Dar�ber hinaus konnte die Vorinstanz bei ihrer Entscheidfindung auf die Sachkunde eines Fachrichters (Agro-Ingenieur HTL) abstellen, was ihr eine eingehendere �berpr�fung als im Allgemeinen �blich erlaubte.
Der Beschwerdef�hrer wirft dem Verwaltungsgericht vor, verschiedene im Betriebskonzept gemachte Angaben in willk�rlicher Weise in Zweifel zu ziehen. Es habe den Sachverhalt offensichtlich unzutreffend festgestellt und auf dieser unhaltbaren Grundlage die l�ngerfristige Existenzf�higkeit seines Betriebs zu Unrecht verneint. Zugleich habe das Verwaltungsgericht durch unmotivierte Sachverhaltsannahmen ihre Begr�ndungspflicht und den Anspruch auf rechtliches Geh�r verletzt.
Der Beschwerdef�hrer liess nach dem R�ckweisungsentscheid des Bundesgerichts vom Schweizerischen Bauernverband ein Betriebskonzept ausarbeiten, das er der Vorinstanz am 14. Januar 2008 einreichte. Die Abteilung Landwirtschaft des Departements Finanzen und Ressourcen des Kantons Aargau erkl�rte nach dessen Pr�fung am 25. Februar 2008, sie zweifle nicht an der l�ngerfristigen Existenzf�higkeit des Betriebs, das eingereichte Betriebskonzept weise jedoch Unstimmigkeiten auf und m�sse �berarbeitet werden. In der Folge behob der Beschwerdef�hrer beanstandete M�ngel und f�hrte das Konzept aufgrund inzwischen eingetretener Ver�nderungen nach, doch zeigten sich immer wieder neue Unstimmigkeiten. Insgesamt pr�fte die Abteilung Landwirtschaft sechs Fassungen bzw. Nachtr�ge, wobei sie aufgrund von Einw�nden der damaligen Beschwerdef�hrer am 13. Februar 2009 den Antrag stellte, das Betriebskonzept nochmals verbessern zu lassen und mit Stellungnahme vom 20. Januar 2012 einr�umte, M�ngel im aktualisierten Konzept �bersehen zu haben. Dies veranlasste sie dazu, dessen Verl�sslichkeit zu bezweifeln und ihre bisher positive Beurteilung der l�ngerfristigen Existenzf�higkeit des Betriebs zu widerrufen. Nach einer erneuten Berichtigung und Nachf�hrung erkl�rte die Abteilung Landwirtschaft die Tragbarkeit der beabsichtigten Investition schliesslich f�r ausgewiesen.
Die Vorinstanz weicht von der letzten Beurteilung durch die Fachbeh�rde ab. Sie unterzog alle vom Beschwerdef�hrer vorgebrachten Pr�zisierungen und Alternativen einer detaillierten fachlichen W�rdigung, zu der sie aufgrund des Beizugs eines sachkundigen Fachrichters auch in der Lage war. Dabei erkl�rte sie in eingehender und schl�ssiger Weise, dass aufgrund von Vergleichen mit fr�heren Fassungen die zuletzt gemachten Angaben zum Ertrag und zum Aufwand in verschiedenen Punkten nicht plausibel seien und der Korrektur bed�rften. Gest�tzt auf diese Korrekturen erscheine die l�ngerfristige Existenzf�higkeit des Betriebs nicht gen�gend nachgewiesen. Der Beschwerdef�hrer r�gt die vorinstanzlichen Korrekturen - abgesehen von einem untergeordneten Punkt betreffend einen um Fr. 1'642.- zu hoch veranschlagten Ertrag aus dem Strohverkauf - als willk�rlich.
Die Vielzahl der Korrekturen am Betriebskonzept, die der Beschwerdef�hrer seit dessen erster Fassung vornahm, m�gen zu einem gewissen Grad mit der Komplexit�t des landwirtschaftlichen Betriebsvoranschlags und mit der Notwendigkeit von Prognosen, die naturgem�ss mit Unsicherheiten behaftet sind, zusammenh�ngen. Indes geht die dadurch verursachte, letztendlich �berm�ssige Detaillierung in erster Linie auf die verschiedenen vom Beschwerdef�hrer selbst vorgenommenen �nderungen, Anpassungen und Kehrtwendungen zur�ck, mit denen er den aufgezeigten Unstimmigkeiten und Fehlern des ersten und der folgenden beiden Betriebskonzepten Rechnung tragen wollte. Das letzte Betriebskonzept vom 22. Februar 2012 wurde schliesslich als "Arbeitshilfe" zum vorangegangenen Konzept eingereicht, unterschied sich von diesem aber wiederum in verschiedener Hinsicht (vgl. Stellungnahme der Gemeinde B�ttstein vom 4. Dezember 2014, S. 11) und f�hrte deshalb zu zus�tzlichen Weiterungen. Auch vor Bundesgericht legt der Beschwerdef�hrer zahlreiche neue Beweismittel sowie Fachberichte ins Recht und st�tzt sich auf neue Tatsachenbehauptungen ab, um die im letzten Betriebskonzept gemachten Angaben zu pr�zisieren bzw. erneut abzu�ndern. Dabei �bersieht er aber, dass das Bundesgericht seinem Urteil den Sachverhalt zu Grunde legt, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Die Sachverhaltsfeststellung kann nur ger�gt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG). Neue Tatsachen und Beweismittel d�rfen vor Bundesgericht nur so weit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG).
Die Vorinstanz befand die Angaben im Betriebskonzept auf der Aufwandseite in zwei Positionen f�r nicht plausibel und bereinigte diese. Der Beschwerdef�hrer erachtet die vorgenommenen Korrekturen und die vom Verwaltungsgericht getroffenen Annahmen als willk�rlich.
7.1.�Zum einen handelt es sich dabei um den Posten "Arbeiten durch Dritte, Maschinenmiete". Die Vorinstanz berichtigte diesen, da der veranschlagte Betrag angesichts der neuen Absichten des Beschwerdef�hrers, f�r einen Grossteil der Ackerbauarbeiten ein Lohnunternehmen beiziehen zu wollen, zu moderat ausgefallen sei. Die daf�r ausgeschiedenen Strukturkosten in der H�he von Fr. 4'663.- bedeuteten, dass der Lohnunternehmer die zu verrichtenden Arbeiten bei einem �blichen Lohnansatz von Fr. 47.- pro Stunde in gerade einmal rund 100 Stunden erledigen m�sste. Gleichzeitig entst�nde beim Beschwerdef�hrer ein Minderaufwand von 774 Stunden. Die Vorinstanz bemerkte dazu, auch wenn der Lohnunternehmer die anstehenden Ackerbauarbeiten viel rationeller erledige, seien die eingeplanten 100 Arbeitsstunden viel zu knapp bemessen. Mangels anderweitiger plausibler Angaben sei darauf abzustellen, dass ein Lohnunternehmer die anfallenden Arbeiten doppelt so effizient wie der Beschwerdef�hrer erledigen k�nne, d.h. die vom ihm eingesparten 774 Arbeitsstunden mit mindestens 387 Arbeitsstunden des Lohnunternehmers kompensiert werden m�ssten, was einen Mehraufwand von Fr. 18'189.- verursache (vgl. E. 4.4.1 des angefochtenen Entscheids).
Der Beschwerdef�hrer wendet dagegen ein, ein Lohnunternehmen k�nne die anstehenden Ackerbauarbeiten viel effizienter erbringen, was die Vorinstanz in willk�rlicher Weise verneine. Durch konsequenten Einsatz k�nne der Arbeitsaufwand in der Aussenwirtschaft praxis�blich um bis zu 80 % reduziert werden. Dies vermag indes nicht zu �berzeugen: Abgesehen davon, dass es sich hierbei um eine unbelegte Angabe handelt, die sich insoweit in rein appellatorischer Kritik am angefochtenen Entscheid ersch�pft, stellt sie eine neue Tatsachenbehauptung dar und ist deshalb unbeachtlich (vgl. E. 6 hiervor). Dasselbe gilt f�r die erstmalig in der Rechtsschrift zum Nachweis des Aufwands angestellten Berechnungen auf der Grundlage des ART-Berichts 767 der Forschungsanstalt Agroscope, der �berdies - wie der Beschwerdef�hrer selbst einr�umt - nicht direkt f�r die Ans�tze f�r Lohnunternehmen herangezogen werden kann. Der daraus resultierende Arbeitsaufwand von 71.56 Stunden ist neu und weicht wiederum von den im Betriebskonzept f�r die Ackerbauarbeiten veranschlagten Arbeitsstunden ab. Dass ein Lohnunternehmer ausgehend von den im Konzept eingeplanten 100 Arbeitsstunden nahezu acht Mal so effizient arbeiten soll wie der Beschwerdef�hrer (resp. sogar mehr als zehn Mal so produktiv, wenn auf die Angaben in der Rechtsschrift abgestellt w�rde), mutet �bertrieben an und w�re erkl�rungsbed�rftig. Immerhin handelt es sich beim Beschwerdef�hrer nicht um einen unge�bten Laien, sondern um einen erfahrenen Landwirt, der seine Nutzfl�chen und deren Beschaffenheit genau kennt und somit weiss, welche Arbeitsvorg�nge und Ger�te f�r die Bewirtschaftung notwendig sind. Vor diesem Hintergrund erscheint die von der Vorinstanz mithilfe des Fachrichters getroffene Annahme, dass ein maschinell gut ausger�steter Lohnunternehmer ungef�hr doppelt so effizient sein kann wie der Beschwerdef�hrer, plausibel und jedenfalls nicht willk�rlich. Sie tr�gt entgegen der Auffassung des Beschwerdef�hrers dem produktiveren Maschineneinsatz durch den Lohnunternehmer und dessen Spezialisierung Rechnung, weshalb der Vorinstanz keine Verletzung ihrer Pr�fungspflicht vorgeworfen werden kann. Dass sich das Verwaltungsgericht an Richtwerten h�tte orientieren m�ssen, leuchtet nicht ein, handelt es sich bei der getroffenen Annahme doch um einen mithilfe eines Fachrichters aufgrund der konkreten betrieblichen Verh�ltnisse ermittelten Wert. Schliesslich erscheint es nicht widerspr�chlich, wenn die Vorinstanz die vom Beschwerdef�hrer geltend gemachten Angaben zu den von Dritten auszuf�hrenden Arbeiten mit fr�heren Konzepten vergleicht, um die mit der neu beabsichtigten Auslagerung der Ackerbauarbeiten verbundenen betriebsspezifischen Auswirkungen einer Plausibilit�tspr�fung zu unterziehen.
7.2.�Die zweite von der Vorinstanz als nicht plausibel erachtete Position betrifft die Personalkosten. Sie bemerkte dazu, dass aufgrund der vom Beschwerdef�hrer beabsichtigten arbeitsintensiven Tierhaltung, f�r die ein Aufwand von 27.44 Stunden pro Zuchtschwein einkalkuliert werden m�sse, der j�hrliche Arbeitszeitbedarf f�r den Betrieb auf 4'200 Stunden zu erh�hen sei. Davon entfielen zwischen 1'200 und 1'500 Stunden auf den �ber 80-j�hrigen Vater des Beschwerdef�hrers, der diese Arbeitsleistung altersbedingt nicht �ber mehrere Jahre hinweg erbringen k�nne. Da die Ehefrau aufgrund ihrer Nebenerwerbst�tigkeit und der anfallenden Haushaltsarbeiten bereits ausgelastet sei, komme der Beschwerdef�hrer nicht darum herum, eine landwirtschaftliche Hilfskraft im Umfang von 600 Arbeitsstunden (d.h. rund der H�lfte des auf den Vater entfallenden Pensums) einzustellen, was die Personalkosten um Fr. 9'000.- erh�he (vgl. E. 4.4.2 des angefochtenen Entscheids).
Der Beschwerdef�hrer bem�ngelt den von der Vorinstanz veranschlagten Arbeitszeitbedarf pro Jahr und macht geltend, dieser m�sse auf 3'500 Stunden gesenkt werden, da das Streuobst nicht mehr bewirtschaftet werde und insbesondere bei der Bearbeitung der Wiesen Reduktionspotential best�nde. Dabei handelt es sich jedoch um neue Tatsachenbehauptungen, mit denen erneut von den Angaben im Betriebskonzept abgewichen wird und die insoweit vor Bundesgericht keine Beachtung finden k�nnen (vgl. E. 6 hiervor). Auch der von der Vorinstanz ermittelte Arbeitsaufwand pro Zuchtschwein von 27.44 Stunden erscheint nicht offensichtlich unrichtig, liegt dieser doch innerhalb der Genauigkeitsmarge von � 20 % der vom Beschwerdef�hrer angegebenen 25.62 Stunden pro Tier.
Der Beschwerdef�hrer bringt weiter vor, die allf�llig nachlassende Arbeitskraft des Vaters k�nne unter Beizug eines Lohnunternehmers vollst�ndig durch die Familienmitglieder kompensiert werden. Es erscheint indessen wenig plausibel, dass die 16-j�hrige Tochter und der 13-j�hrige Sohn auf Dauer die unbedingt ben�tigten 1'200 bis 1'500 Arbeitsstunden auffangen k�nnen, denn dies erg�be f�r jedes der Kinder eine zus�tzliche Belastung von bis zu zwei Stunden pro Arbeitstag. Auch kann mit einer namhaften Mithilfe der Ehefrau neben der Haushaltsf�hrung und ihrem Nebenerwerb von 50 %, der in der Betriebsrechnung mit Fr. 30'000.- ber�cksichtigt ist, nicht gerechnet werden. Die Erw�gungen der Vorinstanz lassen mithin keine Verfassungswidrigkeit erkennen.
7.3.�Insoweit kann nach Bereinigung der beiden Aufwandpositionen darauf verzichtet werden, auf die Vorbringen des Beschwerdef�hrers zum Betriebsertrag einzugehen. Denn selbst wenn man diesen bei den von ihm eingesetzten Fr. 117'000.- bel�sst, f�llt die Ver�nderung des nettomonet�ren Umlaufverm�gens bereits im Startjahr ins Minus. Es resultiert ein Manko von Fr. 8'000.-, welches das Eigenkapital innerhalb relativ kurzer Zeit empfindlich schm�lern w�rde. Daran w�rde sich auch dann nichts �ndern, wenn man die beiden Aufwandpositionen geringf�gig zu Gunsten des Beschwerdef�hrers anpasste, falls die Beurteilung des Betriebvoranschlags allenfalls etwas zu negativ ausgefallen sein sollte. Die Vorinstanz hat demnach kein Bundesrecht verletzt, indem sie die l�ngerfristige Existenzf�higkeit des Betriebs als nicht plausibel erachtete.
7.4.�Soweit der Beschwerdef�hrer schliesslich eine Verletzung der Begr�ndungspflicht und des rechtlichen Geh�rs geltend macht, vermag er damit nicht durchzudringen. Daraus l�sst sich kein Anspruch ableiten, zur kritischen W�rdigung der im Betriebskonzept gemachten Angaben durch die Vorinstanz bzw. zum Ergebnis der Plausibilit�tspr�fung angeh�rt zu werden. Zudem wurden die Familiensituation und die umstrittenen Positionen im Betriebsvoranschlag bereits im Schriftenwechsel vor der Vorinstanz thematisiert, so dass er sich dazu hinreichend �ussern konnte. Aus dem angefochtenen Entscheid gehen die Motive f�r die Verweigerung der Baubewilligung mit gen�gender Klarheit hervor, so dass er in der Lage war, das verwaltungsgerichtliche Urteil sachgerecht anzufechten.
Nach dem Ausgef�hrten erweist sich die Beschwerde als unbegr�ndet. Sie ist abzuweisen, womit der unterliegende Beschwerdef�hrer die Gerichtskosten zu tragen und den privaten Beschwerdegegnern eine Parteientsch�digung auszurichten hat (Art. 66 und 68 BGG).
Der Beschwerdef�hrer hat die privaten Beschwerdegegner f�r das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 3'000.-- zu entsch�digen.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Gemeinderat B�ttstein, dem Regierungsrat des Kantons Aargau, dem Verwaltungsgericht des Kantons Aargau, 3. Kammer, und dem Bundesamt f�r Raumentwicklung schriftlich mitgeteilt.