Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F10-12-2013-2C_344-2013
Timestamp: 2016-10-21 23:55:02
Document Index: 77026290

Matched Legal Cases: ['Art. 82', 'BGE', 'Art. 93', 'Art. 92', 'Art. 93', 'Art. 93', 'Art. 95', 'Art. 106', 'Art. 42', 'BGE', 'Art. 7', 'BGE', 'BGE', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 95', 'Art. 95', 'Art. 9', 'Art. 95', 'BGE', 'BGE', 'Art. 95', 'BGE', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 98', 'Art. 96', 'Art. 95', 'Art. 127', 'BGE', 'Art. 29', 'Art. 29', 'Art. 85', 'Art. 106', 'Art. 106', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 29', 'BGE', 'Art. 106', 'Art. 96', 'Art. 29', 'BGE', 'Art. 65', 'Art. 66', 'Art. 66', 'Art. 68']

2C_344/2013 (10.12.2013)
2C_344/2013 � � Urteil vom 10. Dezember 2013
Universit�tsspital X.________,
Universit�t Y.________,
Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Z�rich, II. Zivilkammer, vom 8. April 2013.
A.a.�A.________, Titularprofessor an der Universit�t Y.________ und bis 2009 t�tig gewesen am Universit�tsspital X.________, machte im Zusammenhang mit der "widerrechtlichen Verweigerung der Herausgabe bzw. mutmasslichen Zerst�rung" seiner "Forschungsdaten und -materialien" mit Klage vom 11. April 2012 beim Bezirksgericht Z�rich gegen diese beiden Institutionen gest�tzt auf das kantonale Haftungsgesetz vom 14. September 1969 (HG/ZH) Schadenersatz- und Genugtuungsanspr�che geltend, wobei er die Schadenh�he "nach vorl�ufiger Einsch�tzung" auf "ungef�hr... CHF 13 Mio." bezifferte und ausdr�cklich einen "Nachklagevorbehalt" anbrachte. Vorfrageweise verlangte er in dieser Sache die Feststellung der Zust�ndigkeit des Bezirksgerichts Z�rich.
A.b.�Mit Beschluss vom 21. Mai 2012 erwog das Bezirksgericht Z�rich, beschr�nkt auf die Frage der Zust�ndigkeit w�rden die mutmasslichen Gerichtskosten Fr. 81'450.-- betragen, weshalb vom Kl�ger einstweilen ein Kostenvorschuss von Fr. 80'000.-- zu verlangen sei (Ziff. 1 des Dispositivs).
Gegen diesen Beschluss erhob A._______ am 8. Juni 2012 Beschwerde beim Obergericht des Kantons Z�rich. Er verlangte die Aufhebung des genannten Beschlusses, eventuell eine Verfahrenssistierung und subeventuell die Festsetzung eines "neuen und angemessenen Kostenvorschusses". Gleichzeitig ersuchte er um aufschiebende Wirkung seiner Beschwerde.
Mit Verf�gung vom 13. Juni 2012 trat das Obergericht auf das Gesuch um Erteilung der aufschiebenden Wirkung nicht ein und verlangte - nunmehr f�r das vor Obergericht angehobene Verfahren - seinerseits einen Kostenvorschuss von Fr. 6'000.--.
Die gegen diese Verf�gung erhobene Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten hiess das Bundesgericht mit Urteil vom 10. Februar 2013 (Verfahren 2C_692/2012) teilweise gut und legte der Beschwerde vom 8. Juni 2012 an das Obergericht des Kantons Z�rich aufschiebende Wirkung bei. Im �brigen wies es die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ab und trat auf die subsidi�re Verfassungsbeschwerde nicht ein.
Nachdem A.________ - im Anschluss an die Abweisung eines entsprechenden Wiedererw�gungsgesuches - den Kostenvorschuss von Fr. 6'000.-- beim Obergericht des Kantons Z�rich geleistet hatte, hiess dieses mit Urteil vom 8. April 2013 die Beschwerde vom 8. Juni 2012 teilweise gut, hob die Dispositiv-Ziff. 1 des bezirksgerichtlichen Beschlusses vom 21. Mai 2012 auf und setzte A.________ eine Frist von 10 Tagen an, "um f�r die erstinstanzlichen Gerichtskosten bei der Bezirksgerichtskasse Z�rich ... einen Kostenvorschuss von Fr. 15'000.-- zu leisten". Im �brigen wies das Obergericht die Beschwerde ab, soweit es darauf eintrat. Die zweitinstanzlichen Gerichtskosten setzte es auf Fr. 6'000.-- fest und auferlegte sie A.________ im Umfang von einem Viertel ( Fr. 1'500.--). Parteientsch�digungen sprach es nicht zu (Ziff. 3 des Urteilsdispositivs).
Mit Eingabe vom 19. April -erg�nzt am 6. Mai 2013 - f�hrt A._______ erneut Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten und subsidi�re Verfassungsbeschwerde beim Bundesgericht mit dem Hauptantrag, das letztgenannte Urteil - auch betreffend Prozessentsch�digung - aufzuheben und das Bezirksgericht Z�rich anzuweisen, auf die Klage vom 11. April 2012 ohne Erhebung eines Kostenvorschusses einzutreten; eventuell sei die Vorinstanz anzuweisen, einen neuen und angemessenen Kostenvorschuss f�r das erstinstanzliche Verfahren festzusetzen.
Das Universit�tsspital X.________ beantragt in der Sache Abweisung der Beschwerde. Die Universit�t Y.________ stellt denselben Antrag. Das Obergericht des Kantons Z�rich hat auf Vernehmlassung verzichtet.
Mit Verf�gung vom 15. Mai 2013 hat der Abteilungspr�sident der Beschwerde - antragsgem�ss - aufschiebende Wirkung zuerkannt.
1.1.�Letztinstanzliche kantonale Entscheide aus dem Bereich der Staatshaftung - mit Ausnahme derjenigen aus medizinischer T�tigkeit - unterliegen der Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gem�ss Art. 82 ff. BGG (vgl. dazu ausf�hrlich Urteil 2C_692/2012 vom 10. April 2013 E. 1.3). Die auf dem Gebiet der Staatshaftung geltende Streitwertgrenze von Fr. 30'000.-- ist vorliegend erreicht, da sich der Streitwert f�r den Kostenaspekt nach demjenigen in der Hauptsache bemisst (BGE 137 III 47 E. 1.2). Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist damit grunds�tzlich zul�ssig.
1.2.�Der angefochtene Entscheid schliesst das Verfahren nicht ab und ist daher als selbst�ndig er�ffneter Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 BGG zu qualifizieren. Gegen einen solchen Zwischenentscheid ist die Beschwerde - abgesehen von den hier nicht gegebenen Ausnahmef�llen gem�ss Art. 92 und Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG - nur zul�ssig, wenn er einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann (Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG).
Diese Voraussetzung ist vorliegend erf�llt (vgl. E. 1.4.2 des - denselben Beschwerdef�hrer in derselben Hauptsache betreffenden - Urteils 2C_692/2012). Auf die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist damit einzutreten; die subsidi�re Verfassungsbeschwerde steht nicht zur Verf�gung (vgl. genanntes Urteil, ebenda).
1.3.�Mit der Beschwerde kann eine Rechtsverletzung nach Art. 95 und 96 BGG geltend gemacht werden. Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Trotz der Rechtsanwendung von Amtes wegen pr�ft es, unter Ber�cksichtigung der allgemeinen Begr�ndungspflicht der Beschwerde (Art. 42 BGG), aber grunds�tzlich nur die geltend gemachten R�gen, sofern die rechtlichen M�ngel nicht geradezu offensichtlich sind (BGE 135 II 384 E. 2.2.1 S. 389; 134 III 102 E. 1.1 S. 104; 133 II 249 E. 1.4.1 S. 254). Die Verletzung von Grundrechten (Art. 7-34 BV, nebst den �brigen verfassungsm�ssigen Rechten der BV [BGE 134 I 23 E. 6.1 S. 31; 133 III 638 E. 2 S. 640] und den Rechtsanspr�chen der EMRK [BGE 138 I 97 E. 4.3 S. 106]), von kantonalem und interkantonalem Recht untersucht es in jedem Fall nur, soweit eine solche R�ge in der Beschwerde vorgebracht und begr�ndet worden ist (Art. 106 Abs. 2 BGG). Solche R�gen sind klar und detailliert anhand der Erw�gungen des angefochtenen Entscheids darzulegen (BGE 138 I 171 E. 1.4 S. 176; 136 II 489 E. 2.8 S. 494).
1.4.�Fragen des Bundesrechts kl�rt das Bundesgericht mit freier Kognition (Art. 95 lit. a BGG). Soweit die Vorinstanz kantonales Recht anzuwenden hatte, kann nur geltend gemacht werden, der angefochtene Entscheid verstosse gegen Normen des Bundesrechts (Art. 95 lit. a BGG). Im �brigen kann die Auslegung und Anwendung des kantonalen Rechts lediglich im Lichte der verfassungsm�ssigen Rechte und Grunds�tze, namentlich des Willk�rverbots (Art. 9 BV), sowie der kantonalen Verfassungsrechte (Art. 95 lit. c BGG) gepr�ft werden (BGE 137 V 143 E. 1.2 S. 145; 134 I 153 E. 4.2.2 S. 158; 134 II 349 E. 3 S. 351).
Wird die Beurteilung einer �ffentlich-rechtlichen Forderung vom kantonalen Gesetzgeber einem Zivilgericht �berantwortet und st�tzt sich dieses im Rahmen seiner T�tigkeit auf (Bundes-) Zivil (prozess) recht, gelten diese Regelungen als subsidi�res kantonales Recht (vgl. BGE 139 III 225 E. 2.2 S. 231, Urteile 2C_692/2012 vom 10. Februar 2013 E. 2.2, 2C_940/2011 vom 23. November 2011, E. 5.1, und 2C_616/2008 vom 16. Juni 2009, E. 3.1). Dessen Anwendung pr�ft das Bundesgericht nicht frei, sondern - wie allgemein bei der Auslegung von kantonalem Recht - lediglich unter dem Gesichtswinkel der Willk�r bzw. von Art. 95 lit. c BGG (BGE 139 III 225 E. 2.3 S. 231). Entsprechende R�gen haben den Anforderungen von Art. 106 Abs. 2 BGG zu gen�gen (vorne E. 1.3).
1.5.�Nach der st�ndigen Praxis des Bundesgerichts liegt Willk�r in der Rechtsanwendung vor, wenn der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, mit der tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderl�uft. Das Bundesgericht hebt einen Entscheid jedoch nur auf, wenn nicht bloss die Begr�ndung, sondern auch das Ergebnis unhaltbar ist. Dass eine andere L�sung ebenfalls als vertretbar oder gar zutreffender erscheint, gen�gt nicht (BGE 137 I 1 E. 2.4. S. 5; 133 I 149 E. 3.1 S. 153; je mit Hinweisen).
2.1.�Hier liegt namentlich im Streit, welche Kostenvorschussregelung in Staatshaftungsverfahren gegen den Kanton Z�rich zur Anwendung kommt:
Art. 98 der auf den 1. Januar 2011 in Kraft getretenen Eidgen�ssischen Zivilprozessordnung vom 19. Dezember 2008 (ZPO, SR 272) lautet:
Das Gericht kann von der klagenden Partei einen Vorschuss bis zur H�he der mutmasslichen Gerichtskosten verlangen.
Demgegen�ber sieht � 15 des kantonalz�rcherischen Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG/ZH, Marginale: "Kostenvorschuss") vor:
1 Entstehen aus der im Interesse eines Privaten veranlassten Untersuchung erhebliche Barauslagen, so kann die Durchf�hrung der Untersuchung von der Leistung eines angemessenen Barvorschusses abh�ngig gemacht werden.
2 Ein Privater kann �berdies unter der Androhung, dass auf sein Begehren sonst nicht eingetreten werde, zur Sicherstellung der Verfahrenskosten angehalten werden:
b. wenn er aus einem erledigten und nicht mehr weiterziehbaren Verfahren vor einer z�rcherischen Verwaltungs- oder Gerichtsbeh�rde Kosten schuldet,
c. wenn er als zahlungsunf�hig erscheint.
Das Obergericht hat erwogen, in Staatshaftungsverfahren sei - bereits erstinstanzlich vor dem Bezirksgericht - die eidgen�ssische ZPO als subsidi�res kantonales Recht anzuwenden. Nach deren Art. 96 setzten die Kantone die Tarife f�r die Prozesskosten fest. � 199 des kantonalen Gesetzes vom 10. Mai 2010 �ber die Gerichts- und Beh�rdenorganisation im Zivil- und Strafprozess (GOG) sehe vor, dass das Obergericht eine Geb�hrenverordnung erlasse. Durch die subsidi�re Anwendung der ZPO gelange daher auch die Geb�hrenverordnung des Obergerichts (GebV OG) vom 8. September 2010 mit den darin enthaltenen Ans�tzen zur Anwendung.
Der Beschwerdef�hrer hingegen macht geltend, Staatshaftungsverfahren seien gem�ss der Rechtsprechung �ffentlich-rechtliche Verfahren. Diese w�rden im Verwaltungsrechtspflegegesetz geregelt. Demgem�ss komme in Staatshaftungsverfahren dieses Gesetz - und nicht die ZPO - zur Anwendung. � 15 VRG aber sehe - jedenfalls im Grundsatz - keine Kostenvorschusspflicht vor.
2.2.1.�Sowohl nach � 19 HG/ZH als auch nach � 2 VRG/ZH sind f�r Schadenersatzanspr�che Privater gegen den Kanton die Zivilgerichte zust�ndig. Wie das Bundesgericht bereits entschieden hat, ist es nicht willk�rlich, wenn die Zivilgerichte das generell f�r sie anwendbare Verfahrensrecht - hier also die eidgen�ssische Zivilprozessordnung - anwenden, auch wenn sie kantonalrechtliche Anspr�che beurteilen (zit. Urteil 2C_692/2012 E. 2.3.1). Zwar k�nnen die Kantone f�r die Kostenregelung von Staatshaftungsverfahren auch besondere, von der ZPO abweichende Bestimmungen erlassen (wie dies der Kanton Z�rich gem�ss dem angefochtenen Urteil in � 23 HG/ZH mit Bezug auf das Erfordernis eines Schlichtungsverfahrens getan hat), aber es ist nicht willk�rlich oder sonstwie bundesrechtswidrig, wenn sie dies nicht tun.
2.2.2.�Die eidgen�ssische Zivilprozessordnung enth�lt in ihrem 8. Titel (Art. 95 ff.) sodann eine gesetzliche Regelung �ber die Leistung von Kostenvorsch�ssen und Sicherheiten, so dass die Anforderungen an eine ausreichende gesetzliche Grundlage (vgl. Art. 127 BV) f�r die Erhebung �ffentlicher Abgaben erf�llt sind (BGE 133 V 402 E. 3.2, 3.4 S. 404 f.). Eine solche erg�be sich zwar auch aus � 15 VRG, doch erscheint es - weil das Verfahren auf Geltendmachung von Schadenersatz- und Genugtuungsanspr�chen gegen den Staat nach kantonaler Ordnung eben gerade nicht als Verwaltungs- bzw. Verwaltungsjustizverfahren ausgestaltet ist - nicht willk�rlich, in diesen Verfahren auf die Anwendung der in der Verwaltungsrechtspflege zum Zuge kommenden Kostenvorschussregelung zu verzichten und stattdessen auf diejenige der eidgen�ssischen Zivilprozessordnung zur�ckzugreifen.
2.2.3.�Ebensowenig kann den kantonalen Gerichten Willk�r vorgeworfen werden, wenn sie bereits f�r die Behandlung der Vorfrage, ob sie f�r die Beurteilung der bei ihnen angehobenen Streitsache �berhaupt zust�ndig sind, einen Kostenvorschuss erheben. Die Vorinstanz hat diesem Umstand Rechnung getragen, indem sie mit R�cksicht auf den blossen Vorfragecharakter des vom Bezirksgericht Z�rich noch zu f�llenden Entscheides �ber seine Zust�ndigkeit zur Beurteilung der Haftungsklage vom 11. April 2012 (vgl. vorne lit. A) eine erhebliche Reduktion des Kostenvorschusses gegen�ber dem Normalansatz vorgenommen hat. Sodann schliessen auch die allgemeinen Verfahrensgarantien von Art. 29 BV oder die Rechtsweggarantie von Art. 29a BV nicht aus - obwohl der Beschwerdef�hrer mit Bezug auf Staatshaftungsverfahren vom Gegenteil auszugehen scheint (Beschwerde S. 25) -, dass als Voraussetzung f�r die Anhandnahme und Beurteilung eines Begehrens ein Kostenvorschuss erhoben wird (vgl. Urteile 2C_703/2009 vom 21. September 2010 E. 4.4.2 und 1C_330/2008 vom 21. Oktober 2008 E. 3.1).
2.3.�Die R�ge, der Streitwert sei willk�rlich auf Fr. 13 Mio. festgesetzt worden, ist unbegr�ndet. Die Vorinstanz hat ber�cksichtigt, dass diese Bezifferung vom Beschwerdef�hrer bloss vorl�ufig und unter Vorbehalt vorgenommen wurde. Wenn dieser aber - wie er selber vorbringt - einen Nachklagevorbehalt angebracht hat und damit davon ausgeht, dass der Schaden sogar noch h�her ausfallen k�nnte, erscheint es - auch mit Blick auf Art. 85 Abs. 1 ZPO, wonach die klagende Partei einen Mindestwert angeben muss, der als vorl�ufiger Streitwert dient - ohne weiteres vetretbar, dass der Haftungsklage ein Streitwert in der vom Beschwerdef�hrer genannten H�he zu Grunde gelegt wurde.
2.4.1.�Der Beschwerdef�hrer r�gt die im angefochtenen Urteil vorgenommene Kostenverteilung als willk�rlich. Er macht geltend, das Obergericht habe den vom Bezirksgericht einverlangten Kostenvorschuss auf Beschwerde hin um mehr als 80 % reduziert (von Fr. 80'000.-- auf Fr. 15'000.--). Konsequenterweise h�tten ihm damit die Gerichtsgeb�hren auch nur zu einem F�nftel (Fr. 1'200.--) - und nicht zu einem Viertel (Fr. 1'500.--) - auferlegt werden d�rfen. Ebenso h�tte ihm die Vorinstanz vier F�nftel (Fr. 5'579.--) der dort geltend gemachten Anwaltskosten (Fr. 6'974.--) als Parteientsch�digung zusprechen m�ssen.
2.4.2.�Auch bei der Verlegung der Gerichtskosten hat die Vorinstanz die eidgen�ssische Zivilprozessordnung als subsidi�res kantonales Recht angewendet und ausdr�cklich auf Art. 106 Abs. 2 ZPO verwiesen (vgl. Ziff. 8.1 des angefochtenen Urteils). Art. 106 ZPO hat folgenden Wortlaut:
Art. 106 Verteilungsgrunds�tze
2 Hat keine Partei vollst�ndig obsiegt, so werden die Prozesskosten nach dem Ausgang des Verfahrens verteilt.
Diese Bestimmung - vorliegend als subsidi�res kantonales Recht herangezogen - ist vom Obergericht nicht willk�rlich angewendet worden: Zwar ist es oft �blich, die Kosten in einem proportionalen Verh�ltnis des Obsiegens bzw. Unterliegens zu verlegen, es erscheint aber nicht unhaltbar, wenn das Gericht keine strenge Streitwert-Proportionalit�t vornimmt, sondern mitber�cksichtigt, dass der Beschwerdef�hrer mit seinem Hauptantrag (grunds�tzliche Befreiung von der Kostenvorschusspflicht) und seinem Eventualantrag (Sistierung des Verfahrens) unterlegen und bloss mit dem Subeventualbegehren (Reduktion des Kostenvorschusses) durchgedrungen ist.
2.4.3.�Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung zur Parteientsch�digung muss der Richter seinen Entscheid �ber die H�he des anwaltlichen Honorars nicht begr�nden, wenn ein Tarif oder eine gesetzliche Regelung der Ober- und Untergrenze der Entsch�digung besteht und das Gericht diesen Tarif beziehungsweise diese Bandbreite einh�lt und von der Partei keine aussergew�hnlichen Umst�nde vorgebracht werden (Urteil 5D_4/2011 vom 20. April 2011 E. 4.2.2 mit Hinweis auf BGE 111 Ia 1 E. 2a S. 1 f. und 93 I 116 E. 2 S. 120 f.). In Bezug auf die Festsetzung von Anwaltshonoraren besteht aufgrund von Art. 29 Abs. 2 BV unter bestimmten Umst�nden indessen ein Anspruch auf Begr�ndung, namentlich wenn das Gericht den vorgesehenen Tarifrahmen verl�sst (vgl. Urteil 9C_801/2012 vom 28. Oktober 2013 E. 5.1) oder den Rechtsvertreter zur Einreichung einer Kostennote aufgefordert hat und die Parteientsch�digung abweichend von der Kostennote auf einen bestimmten, nicht der �blichen, praxisgem�ss gew�hrten Entsch�digung entsprechenden Betrag festsetzt (BGE 134 I 159 E. 2.1.1 S. 162, Urteile 5A_17/2013 vom 6. August 2013 E. 6.2, 5D_4/2011 vom 20. April 2011 E. 4.2.2).
Zwar macht der Beschwerdef�hrer nicht geltend, er - bzw. seine Rechtsvertreterin - sei zur Einreichung einer Kostennote aufgefordert worden, welche von der Vorinstanz sp�ter gek�rzt worden sei. Aus dem angefochtenen Urteil geht aber weder hervor, auf welche gesetzliche Grundlage - sei es die ZPO als subsid�res kantonales Recht oder aber das VRG bzw. eine andere kantonale Regelung - sich Ziff. 3 des Urteilsdispositivs ("Parteientsch�digungen werden keine zugesprochen") st�tzt, noch ist daraus ersichtlich, weshalb trotz mehrheitlichem Obsiegen keine Parteientsch�digung zugesprochen wird. Das erscheint umso seltsamer, als die Vorinstanz von der Anwendbarkeit der ZPO auszugehen scheint, die ihrerseits vom Grundsatz der ausgangsgem�ssen Verteilung auch der Parteikosten ausgeht (Art. 106 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 96 Abs. 1 lit. b ZPO). Aus dem angefochtenen Entscheid ist nicht ersichtlich, weshalb in Abweichung von diesem Grundsatz keine Parteientsch�digung zugesprochen wurde. Das Obergericht des Kantons Z�rich hat sich dazu auch vernehmlassungsweise nicht ge�ussert.
Selbst wenn f�r den Kostenentscheid mit Bezug auf die Festsetzung der Parteientsch�digung herabgesetzte Begr�ndungsanforderungen gelten (vorne), so sind dessen Grundlagen im vorliegenden Fall - auch f�r die Rechtsvertreterin des Beschwerdef�hrers - mangels Darlegung jeglicher �berlegungen zu Ziff. 3 des Urteilsdispositivs weder dargetan noch ersichtlich. Unter diesen Umst�nden verst�sst das angefochtene Urteil in diesem Punkt gegen die Begr�ndungspflicht von Art. 29 Abs. 2 BV und ist insoweit aufzuheben.
2.5.�Die R�ge, die Vorinstanz habe im angefochtenen Entscheid willk�rlich und unter Verletzung des Verbots des �berspitzten Formalismus ohne zeitliche Notwendigkeit die Frist zur Bezahlung des Kostenvorschusses von Fr. 15'000.-- an das Bezirksgericht zu kurz bemessen (10 Tage), erweist sich als gegenstandslos, da das Bundesgericht der vorliegenden Beschwerde aufschiebende Wirkung zuerkannt hat (vorne lit. F).
3.1.�Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten erweist sich nach dem Gesagten als teilweise begr�ndet. Die Sache ist zur Neubeurteilung im Sinne der Erw�gungen an die Vorinstanz zur�ckzuweisen. Im �brigen ist die Beschwerde abzuweisen.
Auf die subsidi�re Verfassungsbeschwerde kann nicht eingetreten werden (vorne E. 1. 2).
3.2.�Dem Verfahrensausgang entsprechend sind die Kosten des Verfahrens wie folgt zu verlegen:
Grunds�tzlich gilt auch f�r das bundesgerichtliche Verfahren die Praxis gem�ss BGE 123 V 156 und 159, wonach die Kosten und Entsch�digungen aufgrund des Obsiegens bzw. Unterliegens nach Massgabe der Antr�ge des Rechtsmittelkl�gers zu verlegen sind. Nach der bundesgerichtlichen Praxis rechtfertigt sich indes eine Ausnahme von diesen Grunds�tzen, wenn ein gravierender, vom Rechtsmittelbeklagten nicht mitverschuldeter Verfahrensfehler (Justizpanne) zur Gutheissung des Rechtsmittels f�hrt und der Rechtsmittelbeklagte entweder die Gutheissung des Rechtsmittels beantragt oder sich eines Antrages enthalten hat (vgl. Urteil 5A_61/2012 vom 23. M�rz 2012 E. 4 mit Hinweisen).
Vorliegend ist der Beschwerdef�hrer mit seinem Hauptanliegen (g�nzliche Befreiung von der Kostenvorschusspflicht) unterlegen und er hat nur in einem Nebenpunkt obsiegt (Parteientsch�digung). Es rechtfertigt sich daher, ihm drei Viertel der Gerichtskosten aufzuerlegen (Art. 65 und Art. 66 Abs. 1 BGG). Da die Universit�t Y.________ und das Universit�tsspital X.________ - auch im vorliegenden Verfahren - verm�gensrechtliche Interessen vertreten haben, tragen sie den vierten Viertel der bundesgerichtlichen Kosten unter solidarischer Haftung (Art. 66 Abs. 4 und 5 BGG). Sie haben dem Beschwerdef�hrer f�r das bundesgerichtliche Verfahren ausserdem - zumal sie in der Sache die vollumf�ngliche Abweisung der Beschwerde beantragt haben - eine nach Massgabe seines Obsiegens reduzierte Parteientsch�digung auszurichten (Art. 68 Abs.2 BGG). Daran �ndert nichts, auch soweit sie geltend machen, sie h�tten sich vor Obergericht nicht gegen die Antr�ge des Beschwerdef�hrers gestellt und sich auch mit der Auffassung des Bezirksgerichts betreffend Kostenvorschuss von Fr. 80'000.-- nicht identifiziert.
Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten wird teilweise gutgeheissen und Ziff. 3 des Urteils des Obergerichts des Kantons Z�rich vom 8. April 2013 aufgehoben.
Die Sache wird zur Neubeurteilung im Sinne der Erw�gungen an die Vorinstanz zur�ckgewiesen. Im �brigen wird die Beschwerde abgewiesen.
Die Gerichtskosten von Fr. 2'000.-- werden zu drei Vierteln dem Beschwerdef�hrer (ausmachend Fr. 1'500.--) und zu einem Viertel dem Universit�tsspital X.________ sowie der Universit�t Y.________ (ausmachend je Fr. 250.--) auferlegt.
Das Universit�tsspital X.________ und die Universit�t Y.________ haben den Beschwerdef�hrer f�r das bundesgerichtliche Verfahren mit insgesamt Fr. 500.-- zu entsch�digen.
Dieses Urteil wird dem Beschwerdef�hrer, dem Universit�tsspital X.________, der Universit�t Y.________ (Universit�tsleitung) und dem Obergericht des Kantons Z�rich, II. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.