Source: http://www.nuclearmarket.com/proc/exp.cfm?IDNotice=75768
Timestamp: 2019-06-27 06:11:24
Document Index: 60557416

Matched Legal Cases: ['§3', '§3', '§ 44', '§ 45', '§ 46', '§ 46', '§ 46', '§ 126', '§ 126']

Load-bearing structure design services [structural engineering services - fair project]
22/02/2018 S37 - - Services - Contract notice - Competitive procedure with negotiation
Germany-Friedberg: Load-bearing structure design services
2018/S 037-080936
Telephone: +49 6031-167-0
The procurement documents are available for unrestricted and full direct access, free of charge, at: https://vergabe.hessen.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-16157170e93-4d9384a15234d5a6
Tragwerksplanung II
Reference number: VG-6000-2018-0190
Die FAIR GmbH hat im Rahmen eines internationalen Forschungsvorhabens mit der Errichtung eines neuen Beschleunigerkomplexes „FAIR" (Facility for Antiproton and Ion Research) - nachfolgend als Projekt FAIR bezeichnet - mit Anbindung an die vorhandene GSI-Beschleunigeranlage begonnen.
Gegenstand der Ausschreibung sind im Rahmen der Realisierung des Projektes FAIR notwendige Tragwerksplanungsleistungen, die sich nicht auf das primäre Tragwerk der Bauwerke beziehen. Der Schwerpunkt des Auftrages liegt auf den Besonderen und zusätzlichen Leistungen.
Neben den Tragwerksplanungsleistungen gemäß HOAI, sind auch Leistungen die nicht dem Preisrecht der HOAI unterfallen, unter anderem Vorbemessungen und Ermittlung von Grundlagen als Vorleistung für die Kalkulation und Werk-Montageplanung der Auftragnehmer, zu erbringen.
Value excluding VAT: 507 000.00 EUR
Projekt FAIR, Planckstraße 1,
64291 Darmstadt.
Das umbaute Volumen für die modularisierte Startversion (einschl. des Beschleunigerrings) beläuft sich nach derzeitigem Kenntnisstand auf rund 1 050 000 m³ (BRI), die Brutto-Geschossfläche auf ca. 135 000 m2.
Die Finanzierung des Projektes erfolgt auf Basis der Regelungen der RZBau mit nationalen und internationalen Fördermitteln.
Die baurechtliche Genehmigung liegt vor und die Auflagen nach Hessischer Bauordnung und aus weiteren Einzelverfahren nach Landesrecht und Bundesrecht (z.B. für den Strahlenschutz) sind zu erfüllen. Die Planung und Ausführung hat nach den aktuellen in Deutschland geltenden Normen, Richtlinien und Vorschriften zu erfolgen.
Besonderen Wert legt der Auftraggeber auf die Erfahrungen der Bewerber im Bereich CAFM-konformer Planung und Dokumentation. Hierzu sowie hinsichtlich des Einsatzes von CAD-Systemen (einschl. Übergabeformaten etc.) hat die FAIR entsprechende Richtliniendokumente erarbeitet, die mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe vorgelegt werden.
Gegenstand des Verfahrens sind Leistungen der Tragwerksplanung mit dem Schwerpunkt auf den Besonderen und den zusätzlichen Leistungen ausgeschrieben. Zu den Leistungen zählen.
— Stahleinbauteile,
— Nichttragende Wände,
— Mobile Abschirmwände,
— Brammen (Betonabschirmbalken für Deckenöffnungen),
— Dachaufbauten,
— TGA-Einbauten,
— Bauteile in den Außenanlagen.
Darüber hinaus behält sich der Auftraggeber vor, optional die Grund- und Besondere Leistungen der Tragwerksplanung gem. HOAI Anlage 14 für u.a. den Nachweis der Sicherung gegen Erdbebenbeanspruchung oder Erstellen von statischen Berechnungen zur Vorlage an den Prüfstatiker, ergänzend zu den vorgenannten Leistungen zu beauftragen.
Des Weiteren ist eine ingenieurtechnische Kontrolle der Ausführung des Tragwerks auf Übereinstimmung mit den geprüften statischen Unterlagen Inhalt der Leistungserbringung.
Bei den Leistungen handelt es sich maßgeblich um Leistungen, die nicht dem Preisrecht der HOAI unterfallen.
Es ist damit zu rechnen, dass die Bearbeitung leistungsphasenübergreifend erfolgt. Zusätzlich ist damit zu rechnen, dass das Projekt in mehreren Teilbereichen parallel zu bearbeiten und insbesondere aufgrund der kurzen Planungszeit ab Beginn eine erhöhte Personalkapazität erforderlich ist. Der AG geht aufgrund unverbindlicher erster Schätzungen von einem erforderlichen Personaleinsatz mit rund 2-3 Ingenieuren aus.
Soweit mehrere Büros gleich geeignet sind entscheidet das Los, welche Büros zur Angebotsabgabe aufgefordert werden sollen. Bei gleicher Eignung entscheidet das Los.
Mit Abschluss des Vertrages werden Leistungen gemäß §3.2.1 des Vertragsentwurfs beauftragt. Die weiteren Leistungen gemäß §3.2.2 des Vertragsentwurfs sollen optional beauftragt werden, vorbehaltlich des Vorliegens der Haushaltsmittel. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungen besteht nicht.
Abweichend von Abschnitt I, Ziffer I.1) lautet der Name und Adresse des Auftraggebers:
FAIR - Facility for Antiproton and Ion Research GmbH
Planckstraße 1,
Abweichend von I.5 lauetet die korrekte Haupttätigkeit des Auftraggebers:
3) sofern die Gesellschaftsform dies erfordert:
Angabe der Befähigung zur Berufsausübung gemäß § 44 VgV und Eintragung in ein Berufs- und Handelsregister; der Auftraggeber behält sich vor, die entsprechenden Nachweise nachzufordern.
1) Verbindliche Erklärung zur Berufshaftpflichtversicherung (Deckungssumme i. H. v. 2 Mio. für sonstige Schäden) gem. § 45 Abs. 1 (3) VgV, sowie Einbindung in die Multirisk-Versicherung
Sonstige Mindeststandards siehe Formblatt 734 - Bewerbungsbogen sowie Wertungsmatrix.
1) Erklärung aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber beschäftigten Mitarbeiter, die Anzahl der Führungskräfte sowie die Anzahl an mit der Ausschreibung entsprechenden Leistungen betrauten festangestellten Dipl.-Ingenieuren, Master- und Bachelorabsolventen in den letzten drei Geschäftsjahren ersichtlich ist gem. § 46 Abs. 3 VgV;
2) Angabe und Nachweis der beruflichen Befähigung und Qualifikation der Führungskräfte, der vorgesehenen Projektleitung sowie der für die örtliche Bauüberwachung vorgesehenen Person durch die Berechtigung die Berufsbezeichnung Dipl.-Ing. / Master / Bachelor führen zu dürfen gem. § 46 Abs. 3 (8) VgV;
3) Darstellung von drei Referenzen (1 - 3) nach § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV für in den letzten sechs Jahren erbrachte vergleichbare Leistungen mit Kurzbeschreibung der Referenz und folgenden Angaben:
— Art der Maßnahme (Sanierung / Umbau, Neubau),
— Art der Nutzung (Sonstiges, Hochschulbau),
— Benennung des Projektleiters und des Stellvertreters (aus dem Bewerberbüro),
— Projektgröße, durch Angabe der Baukosten,
— Angabe der Nutzfläche NUF 1-6,
— Alter der Referenz,
— Leistungsstand der Referenz,
— Einsatz des vorgesehenen Projektleiters,
— Erfahrung des Projektleiters in den genannten Referenzprojekten,
— Referenzschreiben.
Mindestanforderungen an alle Referenzprojekte:
— 1,5 Mio. Baukosten (Projektgröße) und,
— Erbrachte Leistungen der Lph. 1-4 im Bereich Tragwerksplanung oder,
— Erbrachte Leistungen der Lph. 5-6 im Bereich Tragwerksplanung, oder
— Erbrachte Besondere Leistungen (Ingenieurtechnische Kontrolle während der Ausführung).
Folgende Mindestanforderungen müssen durch die Gesamtheit der eingereichten Referenzprojekte abgedeckt werden:
— Betreuung von Lph 1-6,
— Erbrachte Besondere Leistungen (Ingenieurtechnische Kontrolle während der Ausführung),
— Min. eine Referenz oberirdische und min. eine Referenz für unterirdische Anlagen.
Geforderte Berufsqualifikation: „Beratender Ingenieur" oder „Ingenieur" mit Nachweisberechtigung gemäß NBVO (Nachweisberechtigungsverordnung).
Ist in dem Heimatstaat des Bewerbers die Berufszeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachliche Anforderung als Ingenieur, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstige Befähigungsnachweise verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG - Berufsanerkennungsrichtlinie - gewährleistet ist und den Vorgaben des Rates vom 07. September 2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikation (ABI. EU Nr. L 255 S.22) entspricht.
Notice number in the OJ S: 2016/S 007-010623
1) Die Bewerbungsunterlagen sind frist- und formgerecht einzureichen (elektronisch übermittelte Teilnahmeanträge in Textform nach § 126b mit Angabe des Namens der natürlichen Person, die die Erklärung abgibt oder ggf. signiert gemäß vorgegebener Signatur; bei schriftlichen Teilnahmeanträgen unterschrieben). (Ausschlusskriterium)
3) Im Falle von Bewerbergemeinschaften/Eignungsleihe ist der Nachweis der Eignung bzgl. der übernommenen Leistungsteile/Kapazitäten für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft/Eignungsleihe-Unternehmen gesondert zu führen. Die Referenzprojekte werden in Summe gewertet. Das 'Projektdatenblatt' ist daher nur vom jeweiligen Referenzerbringer auszufüllen.
4) Im Falle von Bewerbergemeinschaften ist mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung der Bewerbergemeinschaft einzureichen (HE 740). Bei elektronischen Teilnahmeanträgen genügt grundsätzlich die Textform nach § 126b BGB. Auf Verlangen der Vergabestelle ist die Erklärung von allen Mitgliedern mit einer fortgeschrittenen elektronischen oder qualifizierten elektronischen Signatur zu versehen.
5) Beabsichtigt der Bewerber, im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle und/oder die technische und berufliche Leistungsfähigkeit Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch zu nehmen (Eignungsleihe), so muss er die hierfür vorgesehenen Kapazitäten in seinem Teilnahmeantrag benennen (HE 741) und nachweisen, dass ihm die hierfür erforderlichen Kapazitäten der anderen Unternehmen zur Verfügung stehen (bspw. durch eine Verpflichtungserklärung, HE 742).