Source: http://www.kjr-cham.de/index.php/geschaeftsordnung.html
Timestamp: 2017-12-12 23:31:20
Document Index: 194992645

Matched Legal Cases: ['§1', '§ 8', '§ 10', '§ 10', '§4', '§ 10', '§ 10', '§5', '§6', '§7', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§10', '§ 12', '§ 12', '§12', '§13', '§15', '§16', '§ 14', '§18', '§ 13', '§ 14', '§ 14', '§ 13', '§ 13', '§ 11', '§ 13', '§ 10', '§21', '§ 3', '§ 16', '§22', '§ 16']

Geschäftsordnung - Kreisjugendring Cham
Geschäftsordnung des Kreisjugendrings Cham
§1 Bezeichnung und Rechtsform
Der Kreisjugendring Cham ist gem. § 8 der Satzung des Bayerischen Jugendrings eine Gliederung des Bayerischen Jugendrings ohne eigene Rechtspersönlichkeit.
Die Aufgaben des Kreisjugendrings Cham richten sich nach der Satzung des Bayerischen Jugendrings.
(2) Die Wahl der Delegierten der Jugendgemeinschaften ist von den betreffenden Jugendgemeinschaften gemäß ihrem Organisationsstatut vorzunehmen. Beträgt deren Gesamtzahl mehr als ein Drittel der Delegierten nach § 10 Abs. 2 a) und b) der Satzung des Bayerischen Jugendrings, so wählen die Delegierten der Jugendgemeinschaften aus ihrer Mitte die entsprechende Anzahl der stimmberechtigten Delegierten für die Vollversammlung. Hierzu lädt der Kreisjugendringvorstand zu einer gesonderten Sitzung ein, spätestens unmittelbar vor der Vollversammlung.
(3) Beträgt die Gesamtzahl der Sprecher/innen offener Jugendeinrichtungen mehr als zwei, so wählen diese Sprecher/innen aus ihrer Mitte die zwei Vertreter/innen für die Vollversammlung. Hierzu lädt der Kreisjugendring-Vorstand zu einer gesonderten Sitzung ein, spätestens unmittelbar vor der Vollversammlung. Gibt es nur eine Einrichtung, so wählt diese nur eine/n Jugendsprecher/in.
(4) Der Kreisjugendring-Vorstand beruft zwei Schülersprecher/innen aus verschiedenen Schularten.
(5) Der Kreisjugendring-Vorstand richtet entsprechend § 10 Abs. 5 a) der Satzung des Bayerischen Jugendrings an den Kreistag und an Behörden, die sich mit Jugendarbeit befassen, die Bitte um Benennung von Vertreter/innen; die Zahl der Vertreter/innen des Kreistages beträgt bis zu 5 Personen, die Zahl der Vertreter/innen der Behörden beträgt bis zu 5 Personen.
§4 Stimmrecht in der Vollversammlung
(1) Stimmrecht besitzen die Mitglieder gem. § 10 Abs. 2 a - d der Satzung des Bayerischen Jugendrings.
(2) Die stimmberechtigten Mitglieder sind vor Eröffnung der Vollver- sammlung dem Kreisjugendring-Vorsitzenden schriftlich namentlich zu benennen.
(3) Jedes stimmberechtigte Mitglied hat nur eine Stimme. Die Vereini- gung mehrerer Stimmen auf eine/n Delegierte/n ist nicht zulässig.
(5) Wird die Zahl der stimmberechtigten Mitglieder der Vollversamm- lung, die für die Verdoppelung der Delegiertenzahl gem. § 10 Abs. 4 der Satzung maßgebend ist, um bis zu drei überschritten, so bleibt die Verdoppelung solange erhalten, bis ein Antrag auf Änderung gestellt und beschlossen wird.
§5 Sammelvertretung
§6 Einberufung der Vollversammlung
§7 Teilnehmer/innen-Liste für die Vollversammlung
Mitglieder mit Stimmrecht gem. § 10 Abs. 2 der BJR-Satzung
Mitglieder ohne Stimmrecht gem. § 10 Abs. 3 der BJR-Satzung
Gäste mit Rederecht gem. § 10 Abs. 5 der BJR-Satzung.
Der Abschnitt “Mitglieder mit Stimmrecht gem. § 10 Abs. 2 der BJR-Satzung” erhält folgenden Vorspann: “Ich bin im selben Halbjahr in nicht mehr als einem weiteren Stadt-/Kreisjugendring als Delegierte/r in dessen Vollversammlung verteten.”
Die Sitzungen der Vollversammlungen sind öffentlich. Die Öffentlichkeit kann durch Beschluß aufgehoben werden. An nichtöffentlichen Beratungen nehmen nur stimmberechtigte Mitglieder der Vollversammlung gem. § 10 Abs. 2 a - d und gewählte Mitglieder des Vorstandes gem. Abs. 3 a) der Satzung des Bayerischen Jugendrings teil. Über weitere Teilnehmer/innen entscheidet die Vollversammlung. Über den Verlauf und Inhalt nichtöffentlicher Beratungen ist Stillschweigen zu bewahren.
(1) Der Kreisjugendring-Vorstand benennt eine/n Protokollführer/in. Das Protokoll soll den Gang der Diskussion in den wesentlichsten Punkten festhalten; mindestens enthält es den Wortlaut der Anträge und der gefaßten Beschlüsse und das jeweilige Abstimmungsergebnis.
§10 Beschlußfähigkeit
Nach Eröffnung der Vollversammlung stellt der/die Kreisjugendring-Vorsitzende die Beschlußfähigkeit der Vollversammlung entsprechend § 12 Abs. 2 der Satzung des Bayerischen Jugendrings fest.
Die Vollversammlung ist nicht mehr beschlußfähig, wenn im Verlauf der Sitzung diese Mehrheit unterschritten wird und sofern ein stimmberechtigtes Mitglied der Vollversammlung einen Antrag auf Feststellung der Beschlußfähigkeit stellt und dabei die Nicht-Beschlußfähigkeit festgestellt wird.
(1) Der Kreisjugendring-Vorstand erstellt die Tagesordnung. Anträge für die Tagesordnung müssen drei Wochen vor dem Termin der Vollversammlung beim Kreisjugendring-Vorstand schriftlich eingereicht werden. Auf diese Frist ist in der Einladung, die vier Wochen vor dem Termin der Vollversammlung verschickt sein muß (§ 12 Abs. 1 der Satzung des Bayerischen Jugendrings), hinzuweisen.
(2) Nicht fristgerecht eingereichte Anträge werden grundsätzlich auf die Tagesordnung der nächsten Vollversammlung gesetzt, es sei denn, daß der/die Antragsteller/in eine besondere Dringlichkeit nachweisen kann. Über die Aufnahme solcher Anträge in die Tagesordnung ist gesondert abzustimmen.
(3) Über die Tagesordnung sowie über Änderungsanträge zur Tagesordnung läßt der/die Sitzungsleiter/in nach der Feststellung der Be- schlußfähigkeit beschließen.
§12 Arbeitsbericht
§13 Rede- und Antragsrecht, Worterteilung
§15 Anträge zur Geschäftsordnung
Antrag auf Feststellung der Beschlußfähigkeit
Antrag auf Ausschluß oder Wiederherstellung der Öffentlichkeit
Antrag auf Feststellung eines geschlechtsgetrennten Meinungsbilds
Antrag auf geschlechtsgetrennte Redeliste
Antrag auf Schluß der Redeliste
Antrag auf Vertagung oder Unterbrechung der Sitzung
Antrag auf geschlechtsgetrennte Beratung
Antrag auf Vertagung eines Tagesordnungspunktes
Antrag auf Übergang zur Tagesordnung.
§16 Persönliche Erklärung
Nach Schluß der Beratung eines Tagesordnungspunkts oder nach Beendigung der Abstimmung kann der/die Sitzungsleiter/in das Wort zu einer persönlichen Bemerkung oder Erklärung erteilen. Durch die persönliche Erklärung erhält der/die Redner/in Gelegenheit, Äußerungen, die in Bezug auf seine/ihre Person gemacht wurden, zurückzuweisen, eigene Ausführungen richtigzustellen oder seine/ihre Stimmabgabe zu begründen.
(1) Der Kreisjugendring-Vorstand kann bei Bedarf zur Unterstützung seiner Arbeit beschließende Ausschüsse bilden; er erläßt für diese eine Geschäftsordnung. Näheres ist abschließend im § 14 Abs. 3 der Satzung des Bayerischen Jugendrings geregelt.
(2) Die Vollversammlung und der Kreisjugendring-Vorstand können bei Bedarf zur Unterstützung ihrer Arbeit Ausschüsse einsetzen, die ausschließlich beratende Funktion haben.
(3) Über die Ausschußsitzungen ist jeweils ein Protokoll zu führen, das an die Mitglieder des Kreisjugendring-Vorstands weiterzuleiten ist. Über die Arbeit eines Ausschusses ist dem berufenden Organ Bericht zu erstatten.
§18 Aufnahmeverfahren und Mitarbeit im Kreisjugendring
Der Antrag auf Aufnahme ist in der nächstfolgenden Vollversammlung mit einer Stellungnahme des Kreisjugendring-Vorstands vorzulegen, sofern er vier Wochen vor dem Termin der Vollversammlung dem Kreisjugendring-Vorstand zugegangen ist.
(2) Im Falle eines Empfehlungsbeschlusses eines Aufnahmeantrages durch die Vollversammlung hat der Kreisjugendring-Vorstand die vollständigen Antragsunterlagen unverzüglich dem Landesvorstand zuzuleiten. Der Landesvorstand entscheidet über die Aufnahme.
(3) Beantragen Gliederungen von Jugendorganisationen, die bereits Mitglied im Bayerischen Jugendring sind, das Vertretungsrecht im Kreisjugendring, so ergeht ein Feststellungsbeschluß der Vollversammlung darüber, ob es sich bei dem Antragsteller um die Gliederung einer in den Bayerischen Jugendring bereits aufgenommenen Mitgliedsorganisation handelt und ob sie im Kreisgebiet vertreten sowie tätig ist. Der Feststellungsbeschluß der Vollversammlung zum Vertretungsrecht tritt unmittelbar nach Beschlußfassung in Kraft. Dieser Beschluß wird an den Landesvorstand des Bayerischen Jugendrings sowie an die jeweilige Landesorganisation weitergeleitet.
(4) Wenn eine Jugendorganisation ihre Tätigkeit im Kreisgebiet aufgibt oder sich in diesem Gebiet auflöst, so ergeht hierüber ein Feststellungsbeschluß der Vollversammlung. Ab diesem Zeitpunkt erlischt das Vertretungsrecht der Jugendorganisation im Kreisjugendring.
Bestehen Zweifel am Fortbestand einer Jugendorganisation, so ist der Kreisjugendring-Vorstand verpflichtet, Nachforschungen anzustellen.
Der Jugendorganisation ist Gelegenheit zu geben, innerhalb von sechs Wochen eine Stellungnahme abzugeben. Der Kreisjugendring-Vorstand hat die Vollversammlung über das Ergebnis seiner Nachforschungen zu unterrichten. Die Vollversammlung faßt zu dieser Angelegenheit einen Beschluß. Diesen Beschluß hat der Kreisjugendring-Vorstand unverzüglich an den Landesvorstand weiterzuleiten.
(5) Wenn eine Jugendorganisation ihr Vertretungsrecht in der Vollversammlung drei mal in Folge nicht wahrnimmt, verliert sie ab der folgenden Vollversammlung ihr Vertretungsrecht. Der Verlust der Vertretung ist zu Beginn dieser (der vierten) Vollversammlung mittels Beschluß festzustellen. Das Vertretungsrecht wird der Jugendorganisation auf Antrag wieder eingeräumt und von der Vollversammlung festgestellt. Diese Regelung gilt entsprechend für die Sprecher/innen der offenen Jugendeinrichtungen.
(1) Gem. § 13 Abs. 1 der Satzung des Bayerischen Jugendrings setzt sich der Kreisjugendring-Vorstand zusammen aus dem/der Vorsitzenden, dem/der Stellvertreter/in und 7 weiteren Mitgliedern. Dem Kreisjugendring-Vorstand gehören mindestens 1 Frau und mindestens 1 Mann an. Der Kreisjugendring-Vorstand bleibt entscheidungsfähig, auch wenn einzelne Vorstandspositionen unbesetzt bleiben.
(2) In der konstituierenden Sitzung des Kreisjugendring-Vorstands sind die verschiedenen Aufgaben, insbesondere gem. § 14 Abs. 1 und 2 der Satzung des Bayerischen Jugendrings zu verteilen.
Der/Dem Vorsitzenden des Kreisjugendrings obliegt eine besondere Verantwortung nach den §§ 14 Abs. 2 und 15 der Satzung des Bayerischen Jugendrings.
(3) Die laufenden Geschäfte werden in der Regel von einer Geschäftsstelle wahrgenommen, die von dem/der Vorsitzenden des Kreisjugendrings geleitet wird.
(4) Über die Vorstandssitzungen ist jeweils ein Protokoll anzufertigen, das von der/dem Kreisjugendring-Vorsitzenden und von dem/der Protokollführer/in unterzeichnet wird.
(5) Die Sitzungen des Kreisjugendring-Vorstands sind öffentlich. Zu einzelnen Tagesordnungspunkten kann die Öffentlichkeit ausgeschlossen werden, insbesondere bei Personalangelegenheiten.
(6) Der Kreisjugendring-Vorstand ist beschlußfähig, wenn die Mehrheit der Vorstandsmitglieder anwesend ist.
(1) Zur Durchführung von Wahlen beruft die Vollversammlung einen Wahlausschuß von drei Personen. Der Wahlausschuß erhält die BJR-Satzung und die Geschäftsordnung des Kreisjugendrings ausgehändigt. Der Wahlausschuß bestimmt aus seiner Mitte eine/n Leiter/in.
(2) Der/Die Leiter/in des Wahlausschusses stellt die Anzahl der stimmberechtigten Mitglieder der Vollversammlung fest. Er/Sie fordert die stimmberechtigten Mitglieder der Vollversammlung auf, Kandidaten und Kandidatinnen für den Kreisjugendring-Vorstand vorzuschlagen.
Der/Die Leiter/in des Wahlausschusses befragt die vorgeschlagenen Personen, ob sie bereit sind zu kandidieren.
Es findet eine Vorstellung der Kandidaten und Kandidatinnen, eine Personalbefragung und auf Antrag eine nichtöffentliche Personaldebatte statt.
Ein/e Abwesende/r kann gewählt werden, wenn dem/der Leiter/in des Wahlausschusses vor der Wahl eine schriftliche Erklärung vorliegt, daß der/die Abwesende bereit ist zu kandidieren und im Fall der Wahl diese anzunehmen. Der/Die Leiter/in des Wahlausschusses stellt fest, ob es sich bei den Kandidaten/innen um stimmberechtigte oder nichtstimmberechtigte Mitglieder handelt.
(3) Der/Die Leiter/in des Wahlausschusses führt die Wahl entsprechend § 13 Abs. 2 bis 4 der Satzung des Bayerischen Jugendrings durch. Bei der Wahl der weiteren Vorstandsmitglieder gem. § 13 Abs. 2 Satz 3 der Satzung des Bayerischen Jugendrings hat jede/r Wahlberechtigte so viele Stimmen wie Vorstandsmitglieder zu wählen sind. Stimmenhäufelung ist nicht zulässig.
Entsprechendes gilt für die Wahl der Rechnungsprüfer/innen und die Berufung der Einzelpersönlichkeiten (§ 11 Abs. 2 der Satzung des Bayerischen Jugendrings).
Auf Antrag eines stimmberechtigten Mitglieds ist die Stimmabgabe gem. § 13 Abs. 2 Satz 3 der Satzung des Bayerischen Jugendrings geheim durchzuführen.
(4) Wahlberechtigt sind nur die stimmberechtigten Mitglieder der Vollversammlung nach § 10 Abs. 2 a - d der Satzung des Bayerischen Jugendrings.
Gewählt ist, wer die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen auf sich vereinigt und die Wahl annimmt. Stimmenthaltungen sind gültige Stimmen.
§21 Verfahren zur Geschäftsordnung
(2) Ist in der Grundsatz-Geschäftsordnung eine Regelung für den Kreisjugendring offen (§§ 3 Abs. 5 und 19 Abs. 1 der Grundsatz-Geschäftsordnung), so muß die Vollversammlung dazu einen Beschluß fassen (§ 16 der Satzung des Bayerischen Jugendrings).Diese Beschlüsse können mit der Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen gefaßt und geändert werden; Stimmenthaltungen sind gültige Stimmen.
(3) Die Beschlüsse und ihre Änderungen erlangen mit der nächstfolgenden Vollversammlung ihre Gültigkeit.
§22 Verteilung der Satzung und Geschäftsordnung
Diese Grundsatz-Geschäftsordnung tritt am 01. Januar 1995 in Kraft. Gemäß § 16 der Satzung des Bayerischen Jugendrings beschließt jeder Stadt- und Kreisjugendring auf der nächstfolgenden Vollversammlung dementsprechend seine Geschäftsordnung.
KJR-Jahresprogramm 2017 (1,3 MiB)