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Timestamp: 2016-10-25 10:32:47
Document Index: 240209272

Matched Legal Cases: ['Art. 97', 'Art. 9', 'BGE', 'Art. 106', 'Art. 66', 'Art. 65']

6B_715/2013 (19.08.2013)
6B_715/2013 � � Urteil vom 19. August 2013
Nichtanhandnahme einer Strafuntersuchung (T�tlichkeiten),
Beschwerde gegen die Verf�gung des Obergerichts des Kantons Z�rich, III. Strafkammer, vom 18. Juni 2013.
�Die Beschwerdef�hrerin erstattete Anzeige gegen eine Person, die sie angespuckt habe. Das Statthalteramt des Bezirks B�lach stellte das Verfahren betreffend T�tlichkeit am 21. Mai 2013 ein, da der behauptete Vorfall nicht nachgewiesen sei. Eine dagegen gerichtete Beschwerde wies das Obergericht des Kantons Z�rich am 18. Juni 2013 ab, soweit es darauf eintrat. Die Beschwerdef�hrerin wendet sich ans Bundesgericht, ohne einen ausdr�cklichen Antrag zu stellen. Sie h�lt daran fest, angespuckt worden zu sein.
�Die Beweisw�rdigung kann vor Bundesgericht ger�gt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG bzw. willk�rlich im Sinne von Art. 9 BV ist. Willk�r liegt nicht schon vor, wenn eine andere L�sung ebenfalls vertretbar w�re, sondern nur, wenn der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, mit der tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderl�uft (BGE 137 I 1 E. 2.4). Eine Willk�rr�ge muss in der Beschwerde klar und detailliert vorgebracht und begr�ndet werden (Art. 106 Abs. 2 BGG). Kritik, wie sie vor einer Instanz mit voller Kognition vorgebracht werden k�nnte, ist vor Bundesgericht unzul�ssig. Die vorliegende Beschwerde gen�gt diesen Anforderungen nicht.
�So stellen die kantonalen Richter fest, es fehlten unabh�ngige Zeugen, welche die Darstellung der Beschwerdef�hrerin bekr�ftigen k�nnten (Verf�gung S. 4). Dagegen bringt sie vor, dass es zwei Zeuginnen gebe. Sie stellt indessen nur fest, die eine Frau sei ihrerseits sp�ter angegriffen worden und habe bei der anderen Frau Hilfe und Schutz gesucht (Beschwerde S. 1). Daraus folgt nicht, dass die beiden Frauen einen zeitlich fr�heren Vorfall, der die Beschwerdef�hrerin betraf, beobachtet haben.
�Die Gerichtskosten sind der Beschwerdef�hrerin aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Ihrer finanziellen Lage ist bei der H�he Rechnung zu tragen (Art. 65 Abs. 2 BGG).