Source: https://www.rechtslupe.de/stichworte/antragsveranlagung
Timestamp: 2020-08-05 05:07:33
Document Index: 151196370

Matched Legal Cases: ['§ 169', '§ 169', '§ 170', '§ 170', '§ 20', '§ 23', '§ 32', '§ 43', '§ 46', '§ 52']

Antragsveranlagung | Rechtslupe
Nach § 169 Abs. 1 Satz 1 AO ist eine Steu­er­fest­set­zung unzu­läs­sig, wenn die Fest­set­zungs­frist abge­lau­fen ist. Die Fest­set­zungs­frist für die Ein­kom­men­steu­er beträgt nach § 169 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 AO vier Jah­re. Sie beginnt grund­sätz­lich mit Ablauf des Kalen­der­jah­res, in dem die Steu­er ent­stan­den ist (§ 170 Abs. 1 AO). Nach § 170
Depo­t­über­grei­fen­de Ver­lust­ver­rech­nung
§ 20 Abs. 6 Satz 1 EStG steht der depo­t­über­grei­fen­den Ver­rech­nung von Alt­ver­lus­ten i.S. des § 23 EStG in der bis zum 31.12 2008 gel­ten­den Fas­sung (EStG a.F.) bei der (Antrags-)Veranlagung gemäß § 32d Abs. 4 EStG nicht ent­ge­gen, da die depot­be­zo­ge­nen unter­jäh­ri­gen Ver­lust­ver­rech­nun­gen der aus­zah­len­den Stel­le i.S. des § 43a Abs. 3 EStG
Stellt ein aus­schließ­lich Arbeits­lohn bezie­hen­der Arbeit­neh­mer den Antrag auf Ein­­kom­­men­­steu­er-Ver­­an­la­­gung für Ver­an­la­gungs­zeit­räu­me vor 2005 erst nach dem 28. Dezem­ber 2007, ist er –soweit Ver­jäh­rungs­fris­ten nicht ent­ge­gen­ste­hen– gemäß § 46 Abs. 2 Nr. 8 i.V.m. § 52 Abs. 55j EStG i.d.F. vom 20. Dezem­ber 2007 zu ver­an­la­gen. Die inzwi­schen auf­ge­ho­be­ne zwei­jäh­ri­ge Antrags­frist