Source: https://schunternet.de/wohnheim/hausordnung.html
Timestamp: 2019-02-22 02:21:32
Document Index: 297667545

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 12', '§ 13', '§ 14', '§ 15', '§ 16', '§ 3', '§ 12', '§ 14', '§ 15', '§ 16']

Hausordnung - Studentenwohnheim An der Schunter
§ 1 - Rücksichtnahme
§ 2 - Sorgfaltspflicht des Mieters
§ 3 - Veränderungen der Mietsache
§ 4 - Zutrittsrecht des Vermieters
§ 6 - Reinigung
§ 7 - Waschen / Trocknen
§ 8 - Lagerung
§ 9 - Tierhaltung
§ 10 - Rundfunk / Fernsehen
§ 11 - Gemeinschaftstelefone
§ 12 - Fahrräder / KFZ / Motorräder
§ 13 - Aushänge
§ 14 - Fluchtwege / Brandschutzordnung (BSO)
§ 15 - Zentraler Gemeinschaftsraum des Wohnheims / Clubhau / Fetensaal etc.
§ 16 - Weitere Benutzungsordnungen
In einem Studentenwohnheim soll der Bewohner die Möglichkeit haben, ungestört zu studieren bzw. wissenschaftlich zu arbeiten- Das Zusammenleben im Wohnheim erfordert besondere Rücksichtnahme. Die Störung von Mitbewohnern ist zu unterlassen. Lärm, wie z.B. laute Musik, Türen schlagen usw. ist zu vermeiden. Rundfunk- und Fernsehgeräte sind auf Zimmerlautstärke einzustellen. Stark Trittschall entwickelndes Schuhwerk wie z.B. Clogs, sind mit großer Rücksichtnahme zu verwenden. In der Zeit von 23:00 bis 8:00 Uhr ist die Nachtruhe einzuhalten.
Gebäude, Inventar, Anlagen und Gemeinschaftseinrichtungen sind schonend und pfleglich zu behandeln. Das Anbringen von Plakaten, Bildern und Auklebern, Transparenten, Beschriftungen etc. außerhalb der gemieteten Wohneinheit bedarf der Genehmigung des Vermieters.
Der Mieter haftet für Vollzähligkeit und Zustand des Zimmerinventars.
Befestigungsmittel, insbesondere an Schränken und Türen, dürfen keine Beschädigungen hinterlassen.
Türen und Fenster sind bei Unwetter und Abwesenheit ordnungsgemäß verschlossen zu halten.
Installationsleitungen, z.B. Kabel, dürfen nicht fest verlegt werden.
Zimmer sind nur nach vorheriger Zustimmung durch die Bauverwaltung oder den Hausmeister zu streichen.
Ohne Einwilligung des Studentenwerks sind bauliche Änderungen - auch kleineren Umfangs - am Gebäude oder Inventar zu unterlassen.
Persönliches Eigentum und Wertsachen sind unter sicherem Verschluss zu halten.
Der Ersatz von Glühbirnen oder Leuchtrhren geht zu Lasten des Mieter. Beim Auszug müssen sämtliche Glühbirnen und Leuchtröhren in gleicher Wattstärke in brauchbarem Zustand übergeben werden.
Mit Wasser, Strom, Warmwasser und Wärmeenergie ist sparsam umzugehen. Bei längerer Abwesenheit hat der Mieter die Heizungszufuhr zu reduzieren und die Fenster geschlossen zu halten.
Für ausreichend Lüftung hat der Mieter zu sorgen. Während der Heizperiode eignet sich hierzu mehrmalige tägliche Stoßlüftung zum Luftaustausch. Ständige Kippstellung des Fensterflügels verursacht erhebliche Energieverluste.
§ 3 - Veränderung der Mietsache
Veränderungen an den Mieträumen und dem Inventar sowie die Installation zusätzlicher Einrichtungen, z.B. eines privaten Telefonanschlusses bedürfen der vorherigen Zustimmung des Vermieters. Das Anbringen von Außenantennen und brennbaren Gardinen ist nicht gestattet. Der Vermieter kann verlangen, dass bei Beendigung des Mietverhältnisses der ursprüngliche Zustand der Mieträume wieder hergestellt wird.
Der Vermieter darf Ausbesserungen und bauliche Veränderungen, die zur Erhaltung des Hauses oder der Mieträume oder zur Abwendung drohender Gefahren oder zur Beseitigung von Schäden notwendig werden, ohne Zustimmung des Mieters vornehmen.
Der Mieter hat zu diesem Zweck den Zugang zu den betreffenden Räumen zu dulden. Die Ausführung der Arbeiten darf von ihm nicht behindert oder verzögert werden.
Soweit der Mieter die Arbeiten dulden muss, kann er weder die Miete mindern noch ein Zurückbehaltungsrecht ausüben noch Schadensersatz verlangen.
Der Vermieter oder sein Beauftragter können die Mieträume nach vorhergehender Anmeldung oder Ankündigung durch Aushang betreten. Bei Gefahr ist der Zutritt jederzeit gestattet und zu ermöglichen.
Aus Sicherheitsgründen ist die Haustür bzw. Etagentür / Wohnungseingangstür stets verschlossen zu halten. Türschlüssel sind sorgfältig aufzubewahren. Bei Verlust ist der Hausmeister sofort zu benachrichtigen. Die Kosten der Wiederbeschafftung trägt der Mieter.
Der Vermieter kann bei Verlust des Schlüssels auf Kosten des Mieters das Schloss auswechseln lassen. Er haftet nicht dafür, dass sich ein Schlüssel zu den Mieträumen in unbefugten Händen befindet.
Das vom Vermieter eingebaute Schloss darf nicht durch ein anderes ersetzt werden.
Jedem Mieter obliegt die Reinigung der Räume und Einrichtungen, auch der Gemeinschaftsräume wie Küche, Fernseh- und Sanitärräume sowie der Flure. Etwa eingesetzte Reinigungsfirmen dienen lediglich zur Unterstützung der Reinigungspflichten des Mieters. Eine Behinderung der Reinigungsfirma ist zu unterlassen. Gemeinschaftseinrichtungen incl. Küchen, Fernsehzimmer, Sanitärräume, Flure etc. hat der Mieter nach Benutzung in sauberem Zustand zu hinterlassen. Insbesondere Kühlfächer / Kühlschränke und Küchenfächer sind regelmäßig vom Mieter zu reinigen. Ungezieferbekämpfung hat der Mieter zuzulassen. Kommt der Mieter seinen Verpflichtungen nicht nach, erfolgt die Beseitigung des Mangels durch den Vermieter zu Lasten des Mieters.
Für das Waschen und Trocknen der Wäsche stehen Gemeinschaftseinrichtungen zur Verfügung. Zur Vermeidung von Feuchtigkeitsschäden und Schimmelpilzen innerhalb der Studentenzimmer ist für das Wäschetrocknen der Trockenraum zu benutzen. Das Aufstellen von Waschmaschinen innerhalb der Zimmer bzw. Wohngruppen ist nicht gestattet. Die Benutzung der Wasch- und Trockengeräte steht ausschließlich den Bewohnern des Wohnheims zu.
Gemeinschaftlich genutzte Grundstücks- und Gebäudeflächen sind von privaten Lagergegenständen freizuhalten. Insbesondere gilt dies für Flure, Treppenhäuser, Sanitärräume, Küchen, Fernsehräume, Balkone; gleichfalls auch für die Freiflächen des Wohnheims. Leicht entzündliche, schädliche, gefährliche oder übelrichende Stoffe / Substanzen dürfen weder auf dem Grundstück noch im Gebäude aufbewahrt werden.
Tierhaltung ist nicht gestattet. Ausnahmen bedürfen der schriftlichen vorherigen Zustimmung des Studentenwerks.
Für die Benutzung der Rundfunk- und Fernsehsteckdosen sind entsprechend genormte Anschlusskabel zu verwenden. Manipulationen an der Anschlusssteckdose sind zu unterlassen.
Soweit auf den Etagen ein Telefon mit Amtsanschluss für die Etagenbewohner zugänglich ist, hat sich er Benutzer an die etageninterne Regelung zu halten.
§ 12 - Fahrzeuge / KFZ / Motorräder
Innerhalb der Wohnflächen, Flure, Treppenhäuser dürfen Fahrräder nicht abgestellt werden. Zum Abstellen der Fahrräder ist der hierfür vorgesehene Raum zu verwenden.
Motorräder, Motorroller, Mopeds und PKWs sind auf dem Parkplatz ggf. auf gemieteten Einstellplätzen oder Garage abzustellen.
Parkplatz- und Feuerwehrzufahrten sind aus Gründen der Verkehrs- und Brandsicherheit freizuhalten. Das Freihalten der Einstellplätze von Schnee und Glatteis ist Sache der Mieter, der Hausmeister ist hierbei behilflich. Auf dem gesamten Wohnheimgelände gilt die StVO. Beschilderungen sind zu beachten. Jeder Verkehrsteilnehmer hat sich auf dem Gelände so zu verhalten, dass eine Gefährdung oder Behinderung anderer ausgeschlossen ist.
Soweit zur Feststellung der Parkbefugnis Berechtigungsscheine oder Plaketten ausgegeben werden, sind diese am PKW zu befestigen.
Die Einstellplätze dürfen nur für betriebsbereite und polizeilich angemeldete Kraftfahrzeuge in Anpsruch genommen werden.
Das Abstellen von Kraftfahrzeugen außerhalb der markierten Einstellplätze und unberechtigtes Parken auf den Abstellplätzen sind nicht gestattet. Dennoch abgestellte Fahrzeuge werden auf Kosten des Besitzers entfernt.
Für die Mieter sind öffentliche Aushänge des Studentenwerks an den hierfür vorgesehenen Stellen verbindlich.
§ 14 - Fluchtwege / Brandschutzordung
Die Brandschutzordnung - BSO - ist für jeden Mieter verbindlich und von ihm zu beachten. Insbesondere Flucht- und Rettungswege wie Flure oder Treppenhäuser sowie Gebäudezufahrten sind ständig freizuhalten.
§ 15 - Zentraler Gemeinschaftsraum der Wohnheims
Benutzung zentraler Gemeinschaftsräume durch Mieter hat in Absprache mit dem Hausmeister zu erfolgen und darf nicht zu einer Belästigung der anderen Mieter führen. Die Reinigung des Raums obliegt den Mietern. Bei Unterlassung erfolgt die Reinigung auf Anordnung des Studentenwerks kostenpflichtig für die Mieter. Etwaige Benutzungsordnungen sind zu beachten.
§ 16 - Weitere Benutzerordnung
Benutzungsordnungen, die spezielle Regelungen nur für einige Wohnheime beinhalten, sind Bestandteil dieser Hausordnung und gelten jeweils nur für das entsprechende Wohnheim:
Wohnheim "An der Schunter": Clubhaus-, Bastelgaragen-, Musikraum-, Fotolabor- und Teichverordnung