Source: https://dejure.org/BGBl/2004/BGBl._I_S._3392
Timestamp: 2018-01-20 05:02:45
Document Index: 140771578

Matched Legal Cases: ['§ 13', '§ 1076', '§ 13', '§ 114', '§ 1078', '§ 1077', '§ 1077', '§ 1077', '§ 1077', '§ 1077', 'Art. 2', '§ 12', '§ 14', 'Art. 7', '§ 46', '§ 670', '§ 12', 'Art. 2', '§ 52', 'Art. 1', '§ 47', 'Art. 1']

BGBl. I 2004 S. 3392 - dejure.org
BGBl. I 2004 S. 3392
Bundesgesetzblatt Jahrgang 2004 Teil I Nr. 69, ausgegeben am 20.12.2004, Seite 3392
Gesetz zur Umsetzung gemeinschaftsrechtlicher Vorschriften über die grenzüberschreitende Prozesskostenhilfe in Zivil- und Handelssachen in den Mitgliedstaaten (EG-Prozesskostenhilfegesetz)
15.06.2004 BT Recht bei Streitsachen mit grenzüberschreitendem Bezug verbessern
Dieses Gesetz dient der Umsetzung der Richtlinie 2003/8/EG des Rates vom 27. Januar 2003 zur Verbesserung des Zugangs zum Recht bei Streitsachen mit grenzüberschreitendem Bezug durch Festlegung gemeinsamer Mindestvorschriften für die Prozesskostenhilfe in derartigen Streitsachen (ABl. EG Nr. L 26 S. 41, ABl. EU Nr. L 32 S. 15).
Diese durch das EG-Prozesskostenhilfegesetz vom 15. Dezember 2004 (BGBl. I S. 3392) zur Umsetzung der RL 2003/8/EG in die Zivilprozessordnung eingefügten Vorschriften, die vor den Gerichten für Arbeitssachen gemäß § 13a ArbGG Anwendung finden, sind im vorliegenden Fall nicht einschlägig.
Die §§ 1076 ff. ZPO, die durch das EG-Prozesskostenhilfegesetz vom 15. Dezember 2004 (BGBl. I S. 3392) zur Umsetzung der RL 2003/8/EG in die Zivilprozessordnung eingefügt wurden und die vor den Gerichten für Arbeitssachen gemäß § 13a Arbeitsgerichtsgesetz Anwendung finden, sind im vorliegenden Fall nicht einschlägig; insoweit gelten vielmehr grundsätzlich keine Besonderheiten gegenüber den §§ 114 ff. ZPO (vgl. MüKoZPO/Rauscher 4. Aufl. § 1078 Rn. 2) .
OLG Hamm, 03.02.2010 - 5 WF 11/10
Befugnis der Übermittlungsstelle zur Ablehnung der Übermittlung eines Antrags auf …
Soweit ersichtlich, besteht Einigkeit darin, dass § 1077 Abs. 3 ZPO nur eine kursorische Prüfung verlangt (vgl. die Begründung zum Gesetzentwurf der Bundesregierung, BT-Drucks. 15/3281, S. 11 und 14;… MüKo-ZPO/Rauscher, 3. Aufl., § 1077 Rn. 12;… Rellermeyer, Rpfleger 2005, 61/62;… Hk-ZPO/Pukall, 3. Aufl., § 1077 Rn. 3;… Thomas/Putzo, ZPO, 30. Aufl., § 1077 Rn. 2).
Die Vorprüfung durch die Übermittlungsstelle dient lediglich dazu, in eindeutig und offensichtlich unbegründeten Fällen unnötige Übersetzungs- und Übermittlungskosten sowie Personalaufwand zu ersparen (so die Begründung zum Gesetzentwurf der Bundesregierung, BT-Drucks. 15/3281, S. 14;… MüKo-ZPO/Rauscher, a.a.O.;… Rellermeyer, a.a.O.).
Die Verwendung des Formulars ist zwar durch § 1077 Abs. 2 Satz 2 ZPO für den Antragsteller zwingend vorgeschrieben (vgl. die Begründung zum Gesetzentwurf der Bundesregierung, BT-Drucks. 15/3281, S. 11;… MüKo-ZPO/Rauscher, a.a.O., Rn. 9).
Nach dem Gesetz über Rechtsberatung und Vertretung für Bürger mit geringem Einkommen (Beratungshilfegesetz --BerHG--; BGBl I 1980, 689; zuletzt geändert durch Art. 2 des Gesetzes vom 15. Dezember 2004, BGBl I 2004, 3392) tritt in den Ländern X und Y die öffentliche Rechtsberatung an die Stelle der Rechtsberatung nach dem BerHG (§ 12 BerHG bzw. § 14 BerHG a.F).
Vielmehr hat der Dolmetscher sich grundsätzlich an seinen Auftraggeber zu halten, wofür auch der durch Art. 7 des Gesetzes vom 15. Dezember 2004 (BGBl. I S. 3392) neugefasste § 46 Abs. 2 Satz 3 RVG spricht, insbesondere der dortige Verweis auf § 670 BGB.
Gemäß § 12 des Gesetzes über Rechtsberatung und Vertretung für Bürger mit geringem Einkommen (vom 18. Juni 1980, BGBl. I 1980, 689, zuletzt geändert durch Art. 2 Gesetz vom 15. Dezember 2004, BGBl. I 3392, Beratungshilfegesetz - BeratHiG) tritt in den Ländern Bremen und Hamburg die öffentliche Rechtsberatung an die Stelle der Rechtsberatung nach dem Beratungshilfegesetz.
Die Streitwertfestsetzung beruht auf § 52 Abs. 1 des Gerichtskostengesetzes i. d. F. des Art. 1 des Kostenrechtsmodernisierungsgesetzes v. 05.05.2004 (BGBl I 718) - GKG -, zuletzt geändert durch Gesetz vom 15.12.2004 (BGBl I 3392 [3394]), sowie in Anlehnung an II. Nr. 22.5 des Streitwertkatalogs für die Verwaltungsgerichtsbarkeit in der Fassung vom Juli 2004 (…NVwZ 2004, 1327 ff.).
Die vorläufige Streitwertfestsetzung beruht auf §§ 47 Abs. 2 Satz 1; 63 Abs. 1 Satz 1; 52 Abs. 3 des Gerichtskostengesetzes i. d. F. des Art. 1 des Kostenrechtsmodernisierungsgesetzes v. 05.05.2004 (BGBl I 718) - GKG -, zuletzt geändert durch Gesetz vom 15.12.2004 (BGBl I 3392 [3394]).
BSG, 30.10.2007 - B 12 R 33/07 B