Source: https://versrabatt.de/Riester
Timestamp: 2020-04-01 10:04:03
Document Index: 128921696

Matched Legal Cases: ['§ 11', '§ 60', '§ 9', '§ 60', '§ 9', 'Art. 6', 'Art. 6', 'Art. 6', 'Art. 6', 'Art. 6', 'Art. 6', 'Art. 6', 'Art. 6', 'Art. 6', 'Art. 6', 'Art. 6', 'Art. 6', '§ 11', '§ 34', '§ 11', '§ 60', '§ 11']

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2001 wurde die Rentenreform vom Gesetzgeber beschlossen. Eine Reform, die zukünftige Rentenzahlungen drastisch senkt. Als Alternative wurde die Riester-Rente eingeführt; dabei handelt es sich um eine private Altersvorsorge, welche vom Staat unterstützt wird. Folgt man den Zahlen vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales, so wurden - bis heute - rund 16 Millionen Riester-Verträge abgeschlossen. Doch welches Riester-Modell ist tatsächlich empfehlenswert? Lohnt sich die klassische Riester-Rentenversicherung oder sollte sich der Verbraucher für eine andere Variante entscheiden? Es gibt zudem auch noch, da Riester-Renten von verschiedenen Anbietern zur Verfügung gestellt werden, erhebliche Leistungsunterschiede. Aus diesem Grund ist es ratsam, wenn der Verbraucher einen Vergleich der unterschiedlichen Angebote durchführt, sodass er am Ende die Gewissheit hat, sich für das beste Produkt entschieden zu haben.
Wer kann einen Riester-Vertrag abschließen?
Jeder Arbeitnehmer, der in den Topf der gesetzlichen Rentenkasse einzahlt, kann einen Riester-Vertrag abschließen; auch Beamte, Selbstständige und Auszubildende können sich für diese Altersvorsorge entscheiden. Erwerbslose können zudem über ihren Ehepartner "mitriestern". Riester-Verträge sind vor allem empfehlenswert, da der Staat den Vorsorgeplan finanziell unterstützt. Dabei setzt sich die Förderung aus Steuervorteilen und Zulagen zusammen. Die jährliche Grundzulage beläuft sich auf 175 Euro pro Person. Die Kinderzulage beläuft sich für Kinder die bis Ende 2007 geboren wurden, auf 185 Euro; für Kinder die ab 2008 geboren wurden, gibt es eine Grundzulage von 300 Euro. Wie hoch der Steuervorteil schlussendlich wirklich ist, hängt vom Einkommenssteuersatz des Verbrauchers ab. Vom rentenversicherungspflichtigen Einkommen können 4 Prozent von der Steuer abgeschrieben werden; jene vier Prozent werden direkt in die Riester-Rente eingezahlt. Die Höchstgrenze beläuft sich auf 2.100 Euro/Jahr. Zulagen vermindern jedoch den Steuervorteil. Während Alleinstehende vom Steuervorteil profitieren, profitieren kinderreiche Familie von den geleisteten Zulagen. Jedoch müssen Versicherungsnehmer beachten, dass Sie die Einkünfte, die sie im Rentenalter beziehen, versteuern müssen. Dabei spricht man von der nachgelagerten Besteuerung.
Was die Verbraucher bei der Auszahlung berücksichtigen müssen
Die Auszahlungsphase beginnt mit dem Renteneintritt des Versicherungsnehmers. Zu Beginn stehen dem Rentner die getätigten Einzahlungen und erhaltenen Zuschüsse zur Verfügung. Die Riester-Rente wird als lebenslange Rentenzahlung angesehen. Aufgrund der Tatsache, dass die Anbieter von einer hohen Lebenserwartung ihrer Versicherungsnehmer ausgehen, lohnen sich regelmäßige Rentenzahlungen nur dann, wenn der Versicherungsnehmer auch ein hohes Alter erreicht. Da jedoch kein Mensch weiß, wie alt er wirklich wird, ist es ratsam, wenn zum Rentenbeginn 30 Prozent des zur Verfügung gestellten Kapitals entnommen werden. Der Nachteil: Durch die Einmalzahlung erhöht sich auch der Steuersatz, sodass der Rentner mehr Steuern bezahlen muss.
Wer profitiert von welchem Modell?
Da die Riester-Rente staatlich gefördert wird, lohnt sich die Altersvorsorge für fast jeden Deutschen. Familien, die drei oder mehr Kinder haben, profitieren besonders, da der Staat hohe Kinderzulagen bezahlt. Auch Arbeitnehmer, die ein jährliches Einkommen von über 40.000 Euro erzielen, profitieren von dem Riester-Vertrag, da sie hohe Steuerersparnisse haben. Doch welcher Riester-Vertrag ist tatsächlich empfehlenswert? Es gibt mehrere Varianten, die den Deutschen zur Verfügung gestellt werden.
Möchte der Verbraucher in naher Zukunft eine Immobilie erwerben, sollte er sich für den Wohn-Riester-Vertrag entscheiden. Der Verbraucher nimmt ein Riester-Darlehen auf, das - so wie die anderen Riester-Produkte - gefördert wird. Es kommt also auch hier zu Steuervorteilen und Zulagen. Das Riester-Darlehen lohnt sich auch deshalb, da die Zinssätze für einen normalen Kredit höher sind als bei einer geförderten Finanzierung. Damit der Verbraucher aber etwaige Vorteile genießen kann, muss er verschiedene Voraussetzungen erfüllen - so muss er die Immobilie selbst bewohnen. Jene Vorteile, die der Verbraucher zudem erhält, muss er - wenn er das Rentenalter erreicht - versteuern lassen. Da im Alter keine direkten Leistungen aus dem Vertrag bezogen werden, ist der einzige Vorteil, dass der Verbraucher keine Mietzahlungen leisten muss. Ist der Verbraucher an einem Riester-Darlehen interessiert, sollte er einen Baufinanzierungsvermittler kontaktieren. Jene Anbieter verfügen über eigene Datenbanken, in denen Zinsberechnungen und Richtlinien von den zahlreichen Kreditgebern gespeichert werden. So erfährt der Verbraucher relativ schnell, welche Konditionen zur Verfügung stehen.
Möchte der Verbraucher eine Immobilie erwerben, kann er sich entweder für einen Riester-Bausparvertrag oder einen Riester-Banksparplan entscheiden. Der Vorteil des Bausparvertrages? Der Verbraucher sichert sich bereits zum aktuellen Zeitpunkt die Zinsen für sein Darlehen; auch wenn er das Darlehen erst in fünf oder acht Jahren benötigt, erhält er schon jetzt die Zustimmung und die aktuell gültigen Konditionen. Würden die Kreditzinsen in den nächsten Jahren steigen, hat das keine Auswirkungen auf den bereits abgeschlossenen Vertrag. Der Nachteil? Der Verbraucher benötigt das Darlehen doch nicht - in weiterer Folge wird der Bausparvertrag niedriger verzinst. Tritt dieses Szenario ein, sollte der bestehende Bausparvertrag in ein anderes Riester-Modell überführt werden.
Die Riester-Rentenversicherung ist das klassische Produkt, welches dann empfehlenswert ist, wenn der Verbraucher von Anfang an wissen will, welche Summe er am Ende der Laufzeit erhält. Die Riester-Rentenversicherung überzeugt mit der garantierten Verzinsung, wobei sich die Verträge am Garantiezinssatz für Lebensversicherungen orientieren. Der garantierte Zinssatz belief sich 2016 auf 1,25 Prozent/Jahr. Des Weiteren ist der Verbraucher auch an etwaigen Überschüssen beteiligt, sofern die Versicherung welche erwirtschaftet. Dabei handelt es sich aber um keine garantierten Erträge. Der garantierte Zinssatz kostet natürlich auch Geld - aus diesem Grund ist die klassische Riester-Rentenversicherung ein, verglichen mit den anderen Produkten, teures Modell. Bevor sich der Verbraucher für diese Form der Altersvorsorge entscheidet, sollte er daher im Vorfeld einen Vergleich der unterschiedlichen Anbieter durchführen, sodass er am Ende sicher sein kann, das beste Produkt abgeschlossen zu haben.
Der Riester-Fondssparplan ist vor allem für jene Verbraucher interessant, die hohe Renditechancen wollen. Die hohen Renditechancen resultieren auf der Tatsache, dass beim Riester-Fondssparplan auf Aktienfonds gesetzt wird. Der Vorteil kann aber auch schnell zum Nachteil werden: Da die Anbieter verpflichtet sind, dass sie zum Rentenantritt die Summe aller getätigten Einzahlungen zur Verfügung stellen müssen, können die Unternehmen nicht die gesamten Sparraten in Aktienfonds investieren. Aus diesem Grund fließen Teile der Beträge in sichere Rentenfonds, welche natürlich nur geringere Gewinne bringen. Zudem müssen Verbraucher die hohen Kosten berücksichtigen, die bei derartigen Verträgen fällig werden. Eine weitere Möglichkeit stellt die fondsgebundene Riester-Rentenversicherung dar. Hier wird nur ein Teil der Sparraten in Aktienfonds investiert, die sich der Verbraucher selbst aussuchen kann. Beim Riester-Fondssparplan wird diese Möglichkeit nicht gewährt; das Unternehmen entscheidet selbst, in welche Aktienfonds schlussendlich investiert wird.
Die Riester-Rente unterstützt vorwiegend Arbeitnehmer und Beamte, die sich für eine Altersvorsorge entschieden haben. Dabei fördert der Staat auf zwei verschiedene Arten - die Versicherungsnehmer dürfen sich auf Steuervorteile und diverse Zulagen freuen. Die maximale Zulage beläuft sich dabei auf 175 Euro/Jahr; für jedes Kind erhalten die Versicherungsnehmer, wenn es nach dem Jahr 2007 geboren wurde, eine Extraprämie in der Höhe von 300 Euro. Pro Jahr können zudem 2.100 Euro der Einzahlungen als Sonderausgaben von der Steuer abgeschrieben werden. Verbraucher müssen aber beachten, dass sie alle Einkünfte, die sie aus der Riester-Rente erhalten, im Alter versteuern müssen. Bevor sich der Verbraucher für eine Riester-Rente entscheidet, sollte er sich im Vorfeld Gedanken machen, welches Modell die beste Variante darstellt und zudem auch die Angebote der unterschiedlichen Anbieter vergleichen.
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1. Vertragsgegenstand lt. Maklervertrag
(1) Der Versicherungsmaklervertrag unter Einbeziehung dieser allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB), bezieht sich nur auf die im Maklervertrag ausdrücklich benannten privatrechtlichen Versicherungsverträge, für die eine Vermittlungstätigkeit gewünscht wurde oder eine Verwaltungsübernahme auf den Makler erfolgte. (2) Es kann gesondert vereinbart werden, dass sich die Beauftragung auf bereits beim Abschluss dieses Vertrages bestehende Versicherungsverhältnisse erstrecken soll. Diese Vertragsverhältnisse werden dann künftig durch den Makler verwaltet, sofern sie der Versicherer courtagepflichtig in den Bestand des Maklers überträgt. (3) Eine anderweitige oder weitergehende Tätigkeits- oder Beratungsverpflichtung, außer für die Vermittlung und/oder Verwaltung des gewünschten Versicherungsschutzes des Mandanten besteht nicht. Insbesondere ist eine Beratung oder Betreuung der gesetzlichen Sozialversicherungen nicht von der Maklertätigkeit umfasst. (4) Schließt der Mandant nach Abschluss des vorliegenden Vertrages einen Versicherungsvertrag über einen anderen Vermittler ab, so erstreckt sich der vorliegende Maklervertrag nicht auf diesen über den anderen Vermittler abgeschlossenen Versicherungsvertrag. Den Makler trifft diesbezüglich keine Beratungspflicht; es sei denn der Mandant legt den entsprechenden Vertrag gegenüber dem Makler offen und der Versicherer stimmt einer Übertragung des Versicherungsvertrages in den Bestand des Maklers zu. (5) Wünscht der Mandant nach Abschluss des vorliegenden Maklervertrages die Vermittlung eines Versicherungsvertrages zusätzlich zu den in diesem Maklervertrag festgelegten Verträgen und nimmt der Makler daraufhin eine Beratung gegenüber dem Mandanten auf, so erstreckt sich der vorliegende Maklervertrag auch auf diese Beratung und den neu vermittelten Versicherungsvertrag.
2. Pflichten des Mandanten
(1) Der Mandant ist zur Mitwirkung, insbesondere zur unverzüglichen und vollständigen Erteilung wahrheitsgemäßer Angaben verpflichtet, soweit es zur ordnungsgemäßen Erledigung der Beauftragung erforderlich ist. Dies gilt auch für Änderungen seiner Risiko- oder Rechtsverhältnisse oder der zugrunde liegenden Tatsachen nach Vertragsschluss, die für den jeweiligen Versicherungsschutz relevant sein könnten. Unterlässt der Mandant die unverzügliche Information, besteht eventuell kein oder kein vollständiger Anspruch aus dem Versicherungsvertrag. Insbesondere hat er dem Makler unaufgefordert alle für die Ausführung des Auftrages notwendigen Unterlagen vollständig zu übergeben.
(2) Bei der Bearbeitung der Vermittlungsanfrage kann nur der vom Mandanten geschilderte Sachverhalt zugrunde gelegt werden. Der dargelegte Sachverhalt ist als vollständig, wahrheitsgemäß und abschließend als Beratungsgrundlage anzunehmen.
(3) Der Makler ist nicht verpflichtet und nicht in der Lage sich nach der Vermittlung des gewünschten Versicherungsschutzes fortlaufend über eventuelle Änderungen der Verhältnisse des Mandanten zu informieren. Entsprechendes gilt für die Unterrichtung über alle Vorgänge und Umstände, die für die Ausführung des Auftrages von Bedeutung sein können, auch wenn der Mandant selbst erst später eigene Kenntnis erhält.
(4) Der Mandant verpflichtet sich, Arbeitsergebnisse und -konzepte des Maklers nur mit seiner schriftlichen vorherigen Einwilligung an Dritte (z.B. Kreditinstitute, Konkurrenzunternehmen) weiterzugeben. Für eigene Versicherungsanalysen und individuell erstellte Deckungskonzepte nimmt der Makler Urheberrechtschutz nach den Bestimmungen des Urhebergesetzes in Anspruch. Eine Haftungsverantwortung des Maklers für deren Inhalt gegenüber Dritten wird ausgeschlossen.
(5) Die aus den Versicherungsverträgen unmittelbar erwachsenden Verpflichtungen, wie die Prämienzahlungen, Anzeigepflichten und die Einhaltung vertraglicher Obliegenheiten, etc. sind vom Mandanten zu erfüllen.
(6) Der Mandant ist verpflichtet, dem Makler die vertragsbezogene Korrespondenz des Versicherers für eine gewünschte Interessenwahrnehmung zur Verfügung zu stellen oder den Schriftverkehr mit dem Versicherer ausschließlich über den Makler zu führen.
(7) Der Mandant ist unabhängig von dem Fortbestand des vorliegenden Maklervertrages jederzeit berechtigt einen anderen Vermittler mit der Vermittlung und Verwaltung seiner Versicherungsverträge zu beauftragen. Der Mandant ist zuvor verpflichtet den Makler über die neue Beauftragung zu informieren, damit der Makler an der geordneten Übernahme der Verwaltung durch den neubeauftragten Vermittler mitwirken kann. Alsdann ist davon auszugehen, dass der neubeauftragte Vermittler ab dem berechtigten Übernahmezeitpunkt der Versicherungsverträge die Vergütung vom Versicherer erhält und seinerseits die umfassende Betreuungstätigkeit gegenüber dem Mandanten erbringt. Ein Anlass für eine weitere Verwaltungstätigkeit des Maklers für den Mandanten besteht daher nicht. Beiden Parteien steht es frei die Zusammenarbeit ganz oder teilweise zu beenden. Der vom Mandanten neubeauftragte Vermittler haftet selbständig gegenüber dem Mandanten für seine Beratung. Eine gesamtschuldnerische Haftung besteht nicht.
3. Tätigkeiten des Maklers
(1) Der Makler nimmt eine Vorauswahl von geeigneten Versicherern und Versicherungsprodukten vor, welche den mitgeteilten Mandantenwünschen und Bedürfnissen entsprechen könnten. Der Makler berücksichtigt lediglich solche Versicherer, die bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht zugelassen sind und eine Niederlassung in der Bundesrepublik Deutschland unterhalten und Vertragsbedingungen in deutscher Sprache und nach deutschem Recht anbieten. Der Makler übernimmt keine Prüfung der Solvenz der Versicherer, soweit diese der Aufsicht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht unterliegen. Der Makler berücksichtigt nur diejenigen Versicherer, die bereit sind mit ihm zusammenzuarbeiten und ihm eine übliche Courtage für seine Tätigkeiten bezahlen. Versicherer die nicht mit Maklern zusammenarbeiten oder andere nicht frei auf dem Versicherungsmarkt zugängliche Deckungskonzepte können von dem Makler nicht berücksichtigt werden.
(2) Der Makler erhält ausreichend Zeit, um die Vermittlung eines Versicherungsvertragsverhältnisses vorzubereiten und verschiedene Angebote bei den Versicherern einzuholen. Benötigt der Mandant eine sofortige Deckung eines Risikos, kann diese Anfrage an den Makler in Textform erfolgen. Die Annahme der Beauftragung bedarf der ausdrücklichen Erklärung des Maklers in Textform. Die Vereinbarung eines unverzüglichen Tätigwerdens des Maklers, um für den Mandanten vorläufigen Versicherungsschutz zu beschaffen, bedarf eines gesonderten und ausdrücklichen Vertragsschlusses zwischen den Parteien.
(3) Der Makler kann nicht gewährleisten, dass zeitnah ein Versicherer die vorläufige Deckung oder überhaupt die Übernahme eines Risikos erklärt. Der Mandant wird darauf aufmerksam gemacht, dass er erst nach ausdrücklicher Bestätigung durch den Versicherer und nur in dem beschriebenen Umfang über vorläufigen oder gewünschten Versicherungsschutz verfügt, sofern der Mandant seine versicherungsvertraglichen Pflichten erfüllt.
(4) Der Mandant kann jederzeit vom Makler die Überprüfung und Aktualisierung der vermittelten Versicherungsverträge an eine veränderte Risiko-, Markt- und/oder Rechtslage verlangen. Erst nach entsprechender Mitteilung entsteht für den Makler diese Tätigkeitspflicht. Sodann übernimmt der Makler eine Überprüfung des Versicherungsschutzes anhand der veränderten Rechts-, Risiko- und Marktverhältnisse und veranlasst nach Weisung des Mandanten ggf. die Änderung und/oder Erweiterung des Versicherungsschutzes.
(5) Im Rahmen der Wahrnehmung der Aufgaben des Maklers erteilt dieser auf Anfrage des Mandanten jederzeit Auskunft zu dem vermittelten Vertragsverhältnis.
(6) Der Makler verpflichtet sich, die Versicherer nur entsprechend der Weisungen des Mandanten zu informieren. Erklärungen, die er im Auftrage seines Mandanten an die Versicherer weiterleitet, werden dem Mandanten zugerechnet. Darüberhinausgehende Informationen werden an den/oder die Versicherer oder sonstige Dritte nicht weitergegeben, soweit dies gesetzlich zulässig ist.
4. Haftungsbegrenzung/Ausschlüsse
(1) Die Haftung aus der Versicherungsvermittlung trägt ausschließlich der persönlich beratende Vermittler, welcher in der zu erteilenden Erstinformation nach § 11 VersVermV zu benennen war. Er ist selbständiger Versicherungsvermittler mit eigener Zulassung und kein Erfüllungs- oder Verrichtungsgehilfe des Maklers.
(2) Die Haftung des Maklers für eine Verletzung seiner Pflichten – mit Ausnahme der gesetzlichen Beratungs- und Dokumentationspflicht nach §§ 60, 61, 63 VVG -, insbesondere seiner Verwaltungs- und Betreuungspflichten, ist gemäß § 9 VersVermV auf die zum Zeitpunkt der Pflichtverletzung gültige Mindestversicherungssumme je Schadensfall begrenzt. Bis zu dieser Haftungssumme besteht eine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung.
(3) Ferner ist die Haftung des Maklers für eine Verletzung seiner gesetzlichen Beratungs- und Dokumentationspflichten nach §§ 60, 61, 63 VVG ebenfalls der Höhe nach gemäß § 9 VersVermV auf die zum Zeitpunkt der Pflichtverletzung gültige Mindestversicherungssumme je Schadensfall begrenzt.
(4) Für Vermögensschäden, die dem Mandanten infolge leicht fahrlässiger Verletzung von Nebenpflichten entstehen, haftet der Makler nicht.
(5) Schadensersatzansprüche des Mandanten aus diesem Vertrag verjähren spätestens nach 2 Jahren. Die Verjährung beginnt zum Schluss des Jahres, in welchem der Anspruch entstanden ist und der Mandant Kenntnis von dem Anspruch begründenden Umständen und der Person des Ersatzpflichtigen erlangt hat oder ohne grobe Fahrlässigkeit hätte erlangen müssen.
(6) Die in diesem Paragraphen Abs. 2, 3, 4 und 5 geregelten Beschränkungen gelten nicht, soweit die Haftung des Maklers oder die daraus resultierenden Schadensersatzansprüche des Mandanten auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Maklers oder auf einer Verletzung des Lebens, des Körpers, oder der Gesundheit beruhen.
(7) Für Fehlberatungen oder nicht geeignete Beratungsergebnisse wegen nicht vollständiger, unverzüglicher oder wahrheitsgemäßer Information des Mandanten ist die Haftung für Vermögensschäden ausgeschlossen, es sei denn, der Mandant weist dem Makler nach, dass er vorsätzlich oder grob fahrlässig gehandelt hat.
(8) Für die Richtigkeit von EDV-Berechnungen, für Produktangaben oder Versicherungsbedingungen der Versicherer oder sonstiger für den Mandanten tätiger Dritter haftet der Makler nicht.
5. Abtretungsverbot und Aufrechnungsverbot
Sämtliche sich aus diesem Vertragsverhältnis ergebenden Rechte oder Ansprüche des Mandanten gegen den Makler sind nicht übertragbar, abtretbar oder belastbar.
6. Erklärungsfiktion
7. Rechtsnachfolge
Der Mandant willigt bereits jetzt in eine etwaige Vertragsübernahme durch einen anderen oder weitere Makler, beispielsweise durch Verkauf oder Erweiterung des Maklerhauses, ein. Im Fall der Vertragsübernahme steht dem Mandanten das Recht zu sich durch fristlose Kündigung vom Vertrag zu lösen. Die Kündigung hat dabei innerhalb von einem Monat zu erfolgen. Die Frist beginnt ab dem Zeitpunkt zu laufen, in welchem der Mandant Kenntnis von der Vertragsübernahme und der Person des Übernehmenden erlangt hat und er vom Makler oder dem Übernehmenden in Textform über sein nach dem vorliegenden Abschnitt bestehendes Kündigungsrecht belehrt wurde.
8. Salvatorische Klausel & Schlussbestimmungen
(1) Sollte eine bestehende oder künftig in den Vertrag aufgenommene Bestimmung, aus welchem Rechtsgrunde auch immer, rechtsunwirksam sein oder werden, so vereinbaren die Parteien schon jetzt, dass die Wirksamkeit der übrigen Vertragsteile davon unberührt bleiben soll. Dies gilt auch für den Fall einer Gesetzesänderung, Änderung der Rechtsprechung oder einer erkennbaren Regelungslücke des Vertrages. Die Parteien vereinbaren in diesem Falle, dass eine Regelung gelten soll, die soweit rechtlich möglich - dem am nächsten kommt, was die Parteien gewollt haben oder nach dem Sinn und Zweck des Vertrages gewollt haben würden.
(2) Erfüllungsort und Gerichtsstand für alle sich aus diesem Vertrag ergebenden Rechte und Pflichten ist Hamburg, soweit beide Vertragsparteien Kaufleute oder eine juristische Person des öffentlichen Rechts sind oder der Mandant seinen Wohnsitz oder seinen gewöhnlichen Aufenthaltsort aus der Bundesrepublik Deutschland verlegt. Es findet deutsches Recht Anwendung.
(3) Änderungen und Ergänzungen zu diesem Maklervertrag bedürfen der Schriftform. Dies gilt auch für die Abbedingung dieses Schriftformerfordernisses.
(4) Der vorliegende Vertrag tritt an die Stelle aller bisherigen vertraglichen Bestimmungen und Abrede der Parteien und ersetzt diese. Mündliche Nebenabreden zu dem vorliegenden Vertrag oder den zukünftig vermittelten Versicherungsprodukten bestehen nicht.
(5) Widerstreitende allgemeine Geschäftsbedingungen des Vertragspartners, welche abweichende oder entgegenstehende Regelungen enthalten, sind unbeachtlich. Es gelten ausschließlich die hier vereinbarten vertraglichen Regelungen
Datenschutz Title
Oliver Riess (datenschutz.prokurist)
04159 Leipzig - Deutschland
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Erstinformation Title
Nach der Verordnung über die Versicherungsvermittlung und Beratung (VersVermV) zwingend vorgeschrieben. Im Rahmen des ersten Kontaktes und vor Abschluss des gewünschten Versicherungsschutzes erhalten Sie gemäß § 11 VersVermV nachfolgende Informationen.
1. Vermittler
Innovative Investment Solutions GmbH, Georg-Schumann-Str. 174, 04159 Leipzig
2. Gewerbeerlaubnis
Die Innovative Investment Solutions GmbH verfügt über eine Gewerbeerlaubnis nach § 34d Abs.1 GewO als Versicherungsmakler und ist unter der Registernummer D-A0BX-JFW1A-20 in das Vermittlerregister nach § 11a GewO eingetragen. Er ist als Vermittler Ansprechpartner in den vereinbarten Versicherungsangelegenheiten und persönlich verantwortlich für seine Beratung nach §§ 60, 61 und 63 VVG. Sollten Sie mit der Beratung durch Ihren Vermittler im Einzelfall nicht zufrieden sein, so können Sie sich jederzeit an die Innovative Investment Solutions GmbH als Ihren Vertragspartner wenden.
4. Grundlage der Beratung und Vermittlung
Dem Mandanten/Kunden wird vom Vermittler hiermit mitgeteilt, auf welcher Grundlage die Beratung und Vermittlung des Vertrages erfolgt:
(1) Kostenfreie Beratung für den Kunden
5. Beteiligungen
Es bestehen keine direkten oder indirekten Beteiligungen von über 10 % an oder von Versicherern oder deren Muttergesellschaften.
6. Vermittlerregister
Sofern Sie die Eintragungen im Vermittlerregister überprüfen möchten, so können Sie dies über die Internetseite www.vermittlerregister.info oder unter Telefon: 01805 00 58 50 (14 Ct/Min. aus dem dt. Festnetz, höchstens 0,42 EUR/Min. aus Mobilfunknetzen) oder bei der DIHK e.V., Breite Straße 29, 10178 Berlin, Telefon: 030/20308-0, Internet: www.dihk.de als registerführende gemeinsame Stelle nach § 11a GewO jederzeit veranlassen.
7. Schlichtungsstellen
Sofern Sie mit den Dienstleistungen einmal nicht zufrieden sein sollten, können Sie folgende Stellen als außergerichtliche Schlichtungsstellen anrufen:
8. Belehrung
Bei Streitigkeiten aus der Tätigkeit der Vermittlung eines Versicherungsvertrages kann der Kunde das Beschwerde- und Streitschlichtungsverfahren gegenüber dem Versicherungsmakler bei einem Ombudsmann gemäß der Verfahrensordnung einleiten. Hiermit wurden Sie über Ihre gesetzlichen Rechte belehrt. Laut VVG (Versicherungsvertragsgesetz) müssen Ihnen die Versicherungsbedingungen der angebotenen Versicherungen übermittelt werden. Die Bedingungen sind Bestandteil unseres Angebotes und werden Ihnen per E-Mail oder Fax zugesandt.
9. Unterschrift Mandant
Mit der nachfolgenden Unterschrift bestätigen Sie die vorgenannten Informationen erhalten und verstanden zu haben.