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Timestamp: 2019-01-23 02:46:54
Document Index: 347115810

Matched Legal Cases: ['Art. 3', 'Art. 6', 'Art. 3', 'Art 168', 'Art 168', 'Art 267', '§ 203', '§ 203', '§ 203', '§ 203', 'BGH', '§ 17', '§ 108', '§ 17', '§ 20', '§ 108', 'BGH', '§ 4', '§ 9', '§ 3', '§ 5', '§ 9', '§3', '§5', '§9', '§39', '§ 7', 'Art 3', 'Art 2', '§823', '§7', '§ 213', '§ 5', '§ 9', '§307', '§ 193', '§ 12', '§ 394', '§394', 'BGH', '§ 4', '§ 307', '§ 307', '§ 4', '§307', 'BGH', '§ 12', 'Art. 7', 'Art 7', '§ 12', '§ 35', '§ 204', '§ 204', 'BGH', '§ 812', '§ 17', '§ 17', '§ 812', '§812', '§ 192', '§192', '§ 5', '§ 5', 'BGH', '§ 1']

Rechtsprechung - Suchergebnis - 23.01.2019 03:46h
Suchergebnisse 1 bis 20 von 172
Versicherungsrecht Internationales Recht - Krankenversicherungsrecht Versicherungsrecht
C-29/17
Kostenübernahme durch das nationale Krankenversicherungssystem.; Rechtssache C-29/17.
„Vorlage zur Vorabentscheidung – Humanarzneimittel – Richtlinie 2001/83/EG – Art. 3 Nr. 1 – Art. 6 – Richtlinie 89/105/EWG – Verordnung (EG) Nr. 726/2004 – Art. 3, 25 und 26 – Umverpackung eines Arzneimittels im Hinblick auf seine Anwendung für eine nicht von seiner Genehmigung für das Inverkehrbringen gedeckte Behandlung (‚off label‘) – Kostenübernahme durch das nationale Krankenversicherungssystem“
EGVtr Art 168 : P7
EGVtr Art 168 : N 48
EGVtr Art 267 : N 43
EWGRL 105/1989 : N 47,
EWGRL 105/1989 : A01P3
Aktenzeichen: C-29/17 Paragraphen: Datum: 2018-11-21
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8 U 57/18
1. Die Unabhängigkeit des Treuhänders ist keine von den Zivilgerichten zu prüfende Wirksamkeitsvoraussetzung einer Prämienanpassung in der privaten Krankenversicherung gemäß § 203 Abs. 2 VVG.
2. Die Mitteilung der Gründe einer Prämienanpassung genügt jedenfalls dann den Anforderungen des § 203 Abs. 5 VVG, wenn sie die Rechnungsgrundlage, deren Veränderung die Prämienanpassung ausgelöst hat, und die wesentlichen Kriterien, die deren Höhe beeinflusst haben, benennt.
VVG § 203 Abs 2, § 203 Abs 5
Aktenzeichen: 8U57/18 Paragraphen: Datum: 2018-08-20
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BGH - LG Karlsruhe - AG Pforzheim
2. Die Begrenzung der Entgelthöhe für "verbundene" Privatkliniken gemäß § 17 Abs. 1 Satz 5 KHG erfasst auch den Fall, dass zunächst eine Privatklinik betrieben wurde, aus der sich eine weitere Klinik entwickelte, für die dann eine Zulassung nach § 108 SGB V erlangt wurde.
KHG § 17 Abs 1 S 5, § 20 S 1
SGB V § 108 Nr 2
Aktenzeichen: IIIZR195/17 Paragraphen: Datum: 2018-05-17
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BGH - LG Offenburg - AG Wolfach
Zur Auslegung einer Karenzzeitregelung in den Tarifbedingungen einer Krankentagegeldversicherung.
MB/KT 2008 § 4 Abs 1
Aktenzeichen: IVZR23/17 Paragraphen: Datum: 2018-05-09
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12 U 107/17
Leistungseinschränkung in der privaten Krankenversicherung - Kostenerstattung für künstliche Befruchtung nur für verheiratete Paare
Aktenzeichen: 12U107/17 Paragraphen: Datum: 2017-10-13
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IV ZR 477/15
Bei einem Rechtsstreit über die Verpflichtung des Krankenversicherers zur Zahlung von Krankentagegeld für einen nicht feststehenden Zeitraum ist der Streitwert regelmäßig ausgehend von der vom Versicherer geschuldeten Leistung unter Zugrundelegung einer halbjährigen Bezugsdauer des vereinbarten Krankentagegelds, gegebenenfalls abzüglich eines Feststellungsabschlags, zu ermitteln. Die Vorschrift des § 9 ZPO ist insoweit nicht anzuwenden (Abgrenzung zu Senatsbeschluss vom 23. Juni 2004, IV ZR 186/03, VersR 2004, 1197).
Trifft ein solches Leistungs- oder Feststellungsbegehren mit einem Antrag auf Feststellung eines fortbestehenden Vertragsverhältnisses zusammen, so ist letzterer für die Wertaddition nur in Höhe von 20% des vereinbarten Krankentagegelds für eine sechsmonatige Bezugsdauer zu berücksichtigen (Fortführung des Senatsbeschlusses vom 6. Oktober 2011, IV ZR 183/10, VersR 2012, 76).
ZPO § 3, § 5, § 9
Aktenzeichen: IVZR477/15 Paragraphen: ZPO§3 ZPO§5 ZPO§9 GKG§39 Datum: 2016-12-14
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VI ZR 530/15
BDSG § 7 S 1
EGRL 46/95 Art 3 Abs 1, Art 2 Buchst c
Aktenzeichen: VIZR530/15 Paragraphen: BGB§823 BDSG§7 Datum: 2016-11-29
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IV ZR 292/14
VVG § 213
MB/KK 2009 § 5 Abs 1 Buchst g, § 9 Abs 3
Aktenzeichen: IVZR292/14 Paragraphen: BGB§307 Datum: 2016-07-13
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Versicherungsrecht - Krankenversicherungsrecht Aufrechnung
4 U 756/15
1. Zu den Voraussetzungen der Behandlung eines mit Begründung versehenen Antrags auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe für ein Berufungsverfahren als wirksame Berufung nebst Berufungsbegründung
2. Der Versicherer ist nicht gehindert, gegen Ansprüche auf Erstattung von Behandlungskosten des im Notlagentarif Versicherten eigene Forderungen auf Zahlung rückständiger Versicherungsprämien aufzurechnen.
VVG § 193 Abs. 6 u. Abs. 7
VAG a.F. § 12h
BGB § 394 S. 2
Aktenzeichen: 4U756/15 Paragraphen: BGB§394 Datum: 2016-07-07
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Versicherungsrecht AGB-Recht - Versicherungsvertragsrecht Versicherungsverträge Krankenversicherungsrecht
BGH - OLG Karlsruhe - LG Konstanz
IV ZR 44/15
Krankentagegeldversicherung: Wirksamkeit einer Regelung über die Herabsetzung des Krankentagegeldes und des Versicherungsbeitrages
Die Regelung über die Herabsetzung des Krankentagegeldes und des Versicherungsbeitrages in § 4 Abs. 4 der Musterbedingungen für die Krankentagegeldversicherung 2009 ist wegen Intransparenz unwirksam.(Rn.29)
BGB § 307 Abs 1 S 1, § 307 Abs 1 S 2
MB/KT 2009 § 4 Abs 4
Aktenzeichen: IVZR44/15 Paragraphen: BGB§307 Datum: 2016-07-06
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BGH - LG Essen - AG Essen
IV ZR 169/15
Die rückwirkende Einstufung in den Notlagentarif des § 12h VAG in der bis zum 31. Dezember 2015 geltenden Fassung gemäß Art. 7 Satz 2 EGVVG setzt voraus, dass ein Ruhen der Leistungen noch bei Inkrafttreten der Regelung am 1. August 2013 vorgelegen hat.
VVGEG Art 7 S 2
VAG § 12h aF
Aktenzeichen: IVZR169/15 Paragraphen: Datum: 2016-07-06
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2 VAs 72/15
Erteilt die gesetzliche Krankenkasse einem vor der Inhaftierung bei ihr gesetzlich versicherten Strafgefangenen eine Kostenzusage für eine stationäre Entwöhnungsbehandlung nur unter dem Vorbehalt "des Bestehens eines Versicherungsverhältnisses", steht dies einer Zurückstellung der Strafvollstreckung nach § 35 BtMG nicht entgegen, da das Versicherungsverhältnis während der Dauer der Inhaftierung lediglich ruht. Mit der Entlassung aus der Strafhaft wird das Versicherungsverhältnis kraft Gesetzes fortgesetzt, ohne dass es eines konstitutiven Aktes seitens der Krankenkasse oder des Versicherten bedarf.
Aktenzeichen: 2VAs72/15 Paragraphen: Datum: 2016-03-04
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Versicherungsrecht - Krankenversicherungsrecht Versicherungsvertragsrecht
12 U 106/15
1. Sieht bei einem Tarifwechsel in der privaten Krankenversicherung der Zieltarif einen geringeren Selbstbehalt als der Ausgangstarif vor, so handelt es sich unabhängig von den übrigen Tarifmerkmalen um eine partielle Mehrleistung im Sinne des § 204 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 Halbsatz 2 VVG.
2. Zu den aus dem Vertrag erworbenen Rechten nach § 204 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 Halbsatz 2 VVG gehört auch die Bewertung des Gesundheitszustandes, wie sie der Versicherer bei Abschluss des Vertrages im Herkunftstarif vorgenommen hat.
3. Sieht der Zieltarif die Erhebung eines Risikozuschlags vor, ist Grundlage der Risikoeinstufung stets der Gesundheitszustand zum Zeitpunkt des (erstmaligen) Abschlusses des Versicherungsvertrags. Der Versicherer ist insoweit nicht berechtigt, nach dem ursprünglichen Versicherungsbeginn eingetretene oder festgestellte Umstände zu berücksichtigen.
Aktenzeichen: 12U106/15 Paragraphen: Datum: 2016-01-14
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Arztrecht Berufsrecht Versicherungsrecht - Abrechnungsrecht Krankenversicherungsrecht
III ZR 107/15
Abrechnung ärztlicher Wahlleistungen während eines Krankenhausaufenthalts: Einzelfallentscheidung hinsichtlich der Gestaltung und des Zustandekommens eines entsprechenden Vertrages; Anspruchsgegner bei bereicherungsrechtlicher Rückforderung von privatärztlichem Honorar wegen überhöhter Rechnungsstellung
1. Sowohl beim totalen Krankenhausvertrag mit Arztzusatzvertrag als auch beim gespaltenen Arzt-Krankenhaus-Vertrag ist es eine Frage der Vertragsgestaltung im Einzelfall, ob der gesonderte Behandlungsvertrag, der zwischen dem Patienten und dem Wahlarzt geschlossen werden soll, bereits Gegenstand der zwischen dem Krankenhaus und dem Patienten abgeschlossenen Wahlleistungsvereinbarung ist (Krankenhaus als Stellvertreter des Wahlarztes), oder ob es hierzu einer weiteren Abrede zwischen dem Arzt und dem Patienten bedarf, die auch durch konkludentes Verhalten zustande kommen kann (Fortführung des Senatsurteils vom 19. Februar 1998, III ZR 169/97, BGHZ 138, 91).
2. Steht dem behandelnden Wahlarzt kein Liquidationsrecht zu und übt das Krankenhaus das Liquidationsrecht bei wahlärztlichen Leistungen selbst aus, ist ein Anspruch aus ungerechtfertigter Bereicherung (§ 812 Abs. 1 Satz 1 Alt. 1 BGB) wegen überhöhter Rechnungsstellung grundsätzlich gegenüber dem Krankenhausträger geltend zu machen.
KHEntgG § 17 Abs 1 S 1, § 17 Abs 3 S 1
BGB § 812 Abs 1 S 1 Alt 1
Aktenzeichen: IIIZR107/15 Paragraphen: BGB§812 Datum: 2016-01-14
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1 O 264/14
Stützt sich ein privater Krankenversicherer bei seiner Leistungsablehung auf ein medizinisches Fachgutachten, das keine erkennbaren Anhaltspunkte für offensichtliche Unrichtigkeiten, Lücken oder Missverständnisse des Gutachtens enthält, handelt er nicht fahrlässig.
VVG § 192 Abs
Aktenzeichen: 1O264/14 Paragraphen: VVG§192 Datum: 2015-05-12
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12 U 146/14
Zur Frage der medizinischen Notwendigkeit eines Krankenrücktransports durch Charterflug, wenn auch eine Rückreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln (Linienflug) in Betracht kommt.
Aktenzeichen: 12U146/14 Paragraphen: Datum: 2015-05-07
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IV ZR 419/13
Die Aufwendungen für ein Hilfsmittel übersteigen das medizinisch notwendige Maß i.S. von § 5 Abs. 2 Satz 1 MB/KK 2009, wenn einerseits das Hilfsmittel zusätzliche, nicht benötigte Funktionen oder Ausstattungsmerkmale aufweist, und andererseits zugleich preiswertere, den notwendigen medizinischen Anforderungen für den jeweiligen Versicherungsnehmer entsprechende Hilfsmittel ohne diese zusätzlichen Funktionen oder Ausstattungsmerkmale zur Verfügung stehen.
MB/KK 2009 § 5 Abs 2 S 1
Aktenzeichen: IVZR419/13 Paragraphen: Datum: 2015-04-22
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Versicherungsrecht - Krankenversicherungsrecht Invalidität
1. Findet das Schultergelenk in den Bestimmungen der Gliedertaxe über Verlust oder völlige Funktionsbeeinträchtigung eines Arms keine Erwähnung, ist der Invaliditätsgrad bei einer Gebrauchsminderung der Schulter nicht nach der Gliedertaxe sondern den Regeln zur Invaliditätsbestimmung für andere Körperteile zu ermitteln (Abgrenzung zu Senatsurteilen vom 24. Mai 2006, IV ZR 203/03, r+s 2006, 387 Rn. 19 ff. und vom 14. Dezember 2011, IV ZR 34/11, r+s 2012, 143 Rn. 12 - "Arm im Schultergelenk").
2. Die fristgebundene ärztliche Invaliditätsfeststellung muss die Schädigung sowie den Bereich, auf den sich diese auswirkt, ferner die Ursachen, auf denen der Dauerschaden beruht, so umreißen, dass der Versicherer bei seiner Leistungsprüfung vor der späteren Geltendmachung völlig anderer Gebrechen oder Invaliditätsursachen geschützt wird und stattdessen den medizinischen Bereich erkennen kann, auf den sich die Prüfung seiner Leistungsverpflichtung erstrecken muss (Fortführung des Senatsurteils vom 7. März 2007, IV ZR 137/06, VersR 2007, 1114 Rn. 10 ff.).
AUB 2000 Nr 2.1.1.1, Nr 2.1.2.2.1, Nr 2.1.2.2.2
Aktenzeichen: IVZR104/13 Paragraphen: Datum: 2015-04-01
Link: pdf.php?db=zivilrecht&nr=34931
BGH - OLG Köln -LG Köln
MB/KT 2008 § 1 Abs 3
Aktenzeichen: IVZR54/14 Paragraphen: Datum: 2015-03-11
Link: pdf.php?db=zivilrecht&nr=34929