Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=OVG%20Sachsen&Datum=05.04.2005&Aktenzeichen=3%20B%20277/03
Timestamp: 2020-07-11 09:06:31
Document Index: 72155801

Matched Legal Cases: ['§ 38', '§ 6', '§ 38', '§ 6', '§ 6', 'BGH']

OVG Sachsen, 05.04.2005 - 3 B 277/03 - dejure.org
https://dejure.org/2005,5673
OVG Sachsen, 05.04.2005 - 3 B 277/03 (https://dejure.org/2005,5673)
OVG Sachsen, Entscheidung vom 05.04.2005 - 3 B 277/03 (https://dejure.org/2005,5673)
OVG Sachsen, Entscheidung vom 05. April 2005 - 3 B 277/03 (https://dejure.org/2005,5673)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2005,5673) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.
VwGO § 38; SächsRiG § 6 Abs. 1
dienstliche Beurteilung, Prüfungsvermerk, Beurteilungsmaßstab, gleichmäßige Anwendung
VwGO § 38; SächsRiG § 6 Abs 1
Recht der Landesbeamten - dienstliche Beurteilung, Prüfungsvermerk, Beurteilungsmaßstab, gleichmäßige Anwendung
Zulässigkeit einer Berufung bei Einlegung durch einen vom Präsidenten des Oberverwaltungsgerichts bevollmächtigten Rechtsanwalt; Rechtmäßigkeit der Anwendung eines im Ansatz zulässigen Beurteilungsmaßstabes; Voraussetzungen für die Anwendung eines Beurteilungsmaßstabes ...
VG Dresden, 04.02.2003 - 11 K 2063/01
BVerwG, 16.03.2005 - 2 AV 1.05
OVG Sachsen, 19.05.2005 - 3 B 277/03
NJW 2006, 1544 (Ls.)
NVwZ 2006, 222
Ihre wesentliche Aussagekraft erhält eine dienstliche Beurteilung erst aufgrund ihrer Relation zu den Bewertungen in anderen dienstlichen Beurteilungen (BVerwG…, Urteil vom 02.03.2000 - 2 C 7.99 -, a.a.O.; s.a. OVG Bautzen, Urteil vom 05.04.2005 - 3 B 277/03 -, NVwZ 2006, 222).
Ob er hierzu befügt war, hängt von der Auslegung des § 6 Abs. 1 RiG M-V ab (vgl. OVG Bautzen, Beschluss vom 05.04.2005 - 3 B 277/03 -, Rn. 35ff. zitiert nach juris).
Zwar ist die Anwendung eines Beurteilungsmaßstabes nur dann rechtmäßig, wenn sichergestellt ist, dass dies in einer dem Gleichheitsgrundsatz entsprechenden Weise geschieht (vgl. hierzu SächsOVG, Urt. v. 5.4.2005 - 3 B 277/03 -, zit. nach juris).
vgl. BGH, Beschlüsse vom 20. November 2006 - II ZB 9/06 -, FamRZ 2007, 279, und vom 27. Februar 2007 - XI ZB 38/05 -, NJW 2007, 2858; Hamb. OVG, Beschluss vom 10. Januar 2006 - 1 So 177/05 -, NJW 2006, 1544; Hess. LAG, Beschluss vom 1. März 2006 - 13 Ta 81/06 -, juris; Gerold/Schmidt/ von Eicken/Madert/Müller-Rabe, RVG,19. Aufl., Vorb.
Dabei ist ein strenger Prüfungsmaßstab anzulegen, weil von ihr die gleichmäßige Heranziehung der Auswahlkriterien abhängt, die das Gegengewicht zu der dem Dienstherrn im Übrigen eingeräumten weiten Gestaltungsfreiheit darstellt (vgl. Senatsurt. v. 5.4.2005 - 3 B 277/03 - m.w.N. zum Beurteilungswesen).