Source: https://www.dtad.de/details/Planungsleistungen_im_Bauwesen_30519_Hannover-10809406_3
Timestamp: 2018-06-23 03:01:23
Document Index: 296485774

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 4', '§ 53', '§ 4', '§ 5', '§ 5', '§ 5']

Ausschreibung - Planungsleistungen im Bauwesen in Hannover (ID:10809406)
> DTAD-ID: 10809406
10809406
Sanierung und Instandsetzung des AOK Servicezentrums Vechta, incl. Umsetzung von Maßnahmen des vorbeugenden Brandschutzes. Das zentral gelegene Objekt besteht aus einem Altbau aus dem Jahr 1959...
Sebastian Heinze
Telefon: +49 511870115207
Fax: +49 5112853315207
E-Mail: sebastian.heinze@nds.aok.de
Statistik AOK Niedersachsen - Die Gesun...
Architektenleistung zur Umsetzung bestehender Sanierungs- und Instandsetzungs- und Brandschutzkonzepte.
Sanierung und Instandsetzung des AOK Servicezentrums Vechta, incl. Umsetzung von Maßnahmen des vorbeugenden Brandschutzes. Das zentral gelegene Objekt besteht aus einem Altbau aus dem Jahr 1959 und einem Neubau aus dem Jahr 1985.
Beide Gebäudeteile sind über einen Zwischentrakt miteinander verbunden. Dieser wurde zusammen mit dem Neubau errichtet, hier befindet sich jetzt der Haupteingang für beide Teile und direkt daran anschließend im Neubau die Haupterschließung mit Aufzug. Der alte Haupteingang an der Südseite des Altbaus wurde geschlossen und mit einem massiven Anbau über alle Etagen versehen. Zeitgleich erhielt der neue Eingang ein zeittypisches Vordach als Stahlkonstruktion mit Plexiglasdeckung.
Die Kundenhalle ist als Großraumbüro im Erdgeschoss des Altbaus angesiedelt. In den Obergeschossen beider Gebäudeteile sowie im Dachgeschoss des Neubaus befinden sich Mitarbeiterbüros ein AOK Callcenter sowie kleinere Besprechungsräume. Im Erdgeschoss des Neubaus sind ein Bewegungsraum sowie angrenzend Büroeinheiten und Toilettenanlagen untergebracht. Das Gebäude ist voll unterkellert. Hier befindet sich neben den Technik- und Archivräumen auch ein Sozialraum mit Teeküche. In der Vergangenheit wurden kleinere Instandsetzungsmaßnahmen durchgeführt, die Innenräume ergeben aber ein heterogenes Bild.
Das vorhandene Sanierungskonzept umfasst vorrangig die Fassadensanierung des Altbaus und die Instandsetzung der Neubaufassade. Alle Innenräume und Oberflächen werden im AOK Ausstattungsstandard modernisiert. Die WC Anlagen und die Gebäudetechnik werden modernisiert.
Es wurde bereits ein Vorkonzept inkl. brandschutztechnischer Anforderungen erstellt.
Die jetzigen Planungsphasen sollen darauf aufbauen und die Planungen ab LP 3-9 mit differenziertem Leistungsbild weiter führen.
Eine stufenweise Beauftragung ist vorgesehen. Zunächst werden die Leistungsphasen 3 + 4 beauftragt.
Ein Anspruch auf die Leistungsphasen 5 + 6 + 7 und 8 + 9 besteht nicht.
Gesamtbaukosten netto KG 300-500: 2 320 T EUR. Planungsleistungen der Leistungsphasen 3 bis 9 mit differenziertem Leistungsbild. Honorar nach HOAI, Honorarzone III, Von-Satz, 20 % Umbauzuschlag, 5 % Nebenkosten inkl. Fahrtkosten, optional besondere Leistungen.
CPV-Codes: 71320000
191224-2015
2015/S 105-191224
Terminplan/weiteres Vorgehen:
— Abgabeschluss TN-Anträge 29.6.2015;
— Ansendung d. Aufforderung zur Angebotsabgabe/ Versand der Einladung zur Verhandlung 13.7.2015;
— Angebotsfrist für die Einreichung der Angebote 21.8.2015;
— 1. Verhandlungsrunde 35./36. KW 2015;
— Zuschlag voraussichtlich September 2015;
— Interessierte Bewerber können sich bei der angegebenen Kontaktstelle (I.1)) ein Informationsmemorandum anfordern.
29.06.2015 - 12:00 Uhr
Der Bewerber muss eine Berufshaftpflichtversicherung nachweisen, deren Deckungssumme für Personenschäden mindestens 2 000 000 EUR und für sonstige Schäden mindestens 1 000 000 EUR beträgt.
Nach HOAI 2013.
— Eine Erklärung, dass der Dienstleistungserbringer freiberuflich tätig und von Gewerbebetrieben unabhängig ist und auf welche Art sie den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit Anderen zusammenarbeiten (VOF § 4, Abs. 2 + 3);
— Angaben über Umfang von beabsichtigten Unteraufträgen;
— Erklärung, dass keine Ausschlussgründe nach VOF § 4 Abs. 6 Buchstaben a) bis g) sowie Absatz 9Buchstabe a) bis d) vorliegen;
— soweit zutreffend eine Kopie des HR-Auszuges;
— Nachweis der Zulassung als Architekt mit Bauvorlageberechtigung (§ 53 Abs. 3-4 NBauO).
Sollten Subunternehmer eingesetzt, bzw. Bietergemeinschaften gebildet werden, müssen die Subunternehmer, bzw. Mitglieder der Bietergemeinschaften alle Nachweise erbringen, die vom Bieter gefordert werden,
— Erklärung, in der die Namen und die berufliche Qualifikation und Erfahrung u. a. mit Sanierung im Bestand (mit Nachweis) der Personen bezeichnet sind, welche die Leistungen tatsächlich erbringen (VOF § 4 Abs. 3 und § 5 Abs. 5a);
— Nachweis der Teilnahmeberechtigung gem. Rubrik III.3.1) (Urkunden, Diplome);
— Erklärung des Bewerbers über seinen Umsatz über vergleichbare Dienstleistungen (in Art, Größe und Komplexität), in den letzten 3 Geschäftsjahren nach VOF § 5 Abs. 4 c für die ausgelobte Leistung;
— Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung durch Vorlage der gültigen Versicherungskopie. Bei ungenügender Deckungssumme erfolgt keine Wertung der Bewerbung (s. III.1.1)).
— Mind. 3 adäquate Referenzen aus den letzten 5 Jahren (Fertigstellung) (Referenzen mit Angabe desöffentlichen oder privaten Auftraggebers, Bestätigung des Auftraggebers mit detaillierten Angaben zu Ausführungszeit, ausgeführten Leistungsphasen, Herstellkosten und Projektterminen – VOF § 5 Abs. 5b);
— Zusätzlich Darstellung der fertiggestellten Gesamtmaßnahmen mit Nachweis der Beauftragung für das Gesamtprojekt und Einhaltung von Kosten und Terminen auf vom AG bestätigter Anlage;
— Nachweis der Erfahrung bei der Durchführung von vergleichbaren Sanierungsmaßnahme im laufenden Betrieb in Art, Größe und Komplexität (Referenzen mit Angabe zur Ausführungszeit, ausgeführten Leistungsphasen, Baukosten (Soll-Ist Angaben zu Kostenschätzung, -berechnung, -anschlag, -feststellung, Soll-Ist Angaben zu den Projektterminen nach HOAI);
— Erklärung, aus der das jährliche Mittel der Beschäftigten (fest angestellte Mitarbeiter) der für die Aufgaberelevanten Abteilung, mit Angabe der Qualifikation und Vorerfahrung der für das Projekt vorgesehenen Mitarbeiter der letzten 3 Jahren, ersichtlich ist;
— Erklärung, aus der hervorgeht, welche technische Büroausstattung zur Verfügung steht;
— Bewerbungen ohne überprüfbare Referenzen (Angabe des Ansprechpartners des Referenzgebers inkl. Telefon-Nr. und E-Mail-Adresse) werden nicht berücksichtigt;
— Darstellung des konzeptionellen Ansatzes der praktischen Umsetzung der Sanierung Vechta im laufenden Betrieb unter Berücksichtigung der Einhaltung der Kostenobergrenze (max. 5 Seiten).