Source: https://www.deubner-recht.de/produkte/familienrecht-100-mandate/p/notwendigkeit-der-umfassenden-abwaegung-aller-fuer-und-gegen-die-gemeinsame-sorge-sprechenden-umstaende-385668
Timestamp: 2020-02-27 09:12:32
Document Index: 168147211

Matched Legal Cases: ['BGH', '§ 1626', '§ 1671', '§ 155', '§ 159', 'BGH', '§ 1626', '§ 155', '§ 1626', '§ 1671']

Notwendigkeit der umfassenden Abwägung aller für und gegen die gemeinsame Sorge sprechenden Umstände bei der negativen Kindeswohlprüfung; Aufhebung der gemeinsamen elterlichen Sorge; Voraussetzungen einer gemeinsamen Ausübung der Elternverantwortung; Beurteilung der Möglichkeit der Unvereinbarkeit der gemeinsamen elterlichen Sorge mit dem Kindeswohl aus den dem Gericht dargelegten oder konkreten tatsächlichen Anhaltspunkten
BGH - Beschluss vom 15.06.2016
BGB § 1626a Abs. 2 ; BGB § 1671 Abs. 1 S. 2 Nr. 2 ; FamFG § 155a; FamFG § 159 ;
FamRB 2016, 343
FuR 2016, 576
AG Perleberg, vom 25.02.2015 - Vorinstanzaktenzeichen 1 F 13/13
OLG Brandenburg, vom 03.08.2015 - Vorinstanzaktenzeichen 13 UF 50/15
BGH, Beschluss vom 15.06.2016 - Aktenzeichen XII ZB 419/15
DRsp Nr. 2016/12347
BGB § 1626 a Abs. 2 FamFG §§ 155 a, 159 a) Auch bei der "negativen" Kindeswohlprüfung nach § 1626 a Abs. 2 Satz 1 BGB ist vorrangiger Maßstab für die Entscheidung das Kindeswohl. Notwendig ist die umfassende Abwägung aller für und gegen die gemeinsame Sorge sprechenden Umstände. Dafür gelten die zur Aufhebung der gemeinsamen elterlichen Sorge nach § 1671 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 BGB entwickelten Grundsätze.