Source: https://www.jusmeum.de/gesetz/giessverfmausbv-1997
Timestamp: 2020-01-17 21:57:58
Document Index: 363982175

Matched Legal Cases: ['§ 29', '§ 1', '§ 9', '§ 5', '§ 5', '§ 11', '§ 6', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', 'Art. 2']

Der Ausbildungsberuf Verfahrensmechaniker/Verfahrensmechanikerin in der Hütten- und Halbzeugindustrie wird staatlich anerkannt.
(2) Die Ausbildung im Ausbildungsberuf Verfahrensmechaniker/Verfahrensmechanikerin in der Hütten- und Halbzeugindustrie dauert dreieinhalb Jahre. Es kann zwischen den Fachrichtungen
Eisen- und Stahl-Metallurgie,
Stahl-Umformung,
Nichteisen-Metallurgie und
(3) Auszubildende, denen der Besuch eines nach landesrechtlichen Vorschriften eingeführten schulischen Berufsgrundbildungsjahres nach einer Verordnung gemäß § 29 Abs. 1 des Berufsbildungsgesetzes als erstes Jahr der Berufsausbildung anzurechnen ist, beginnen die betriebliche Ausbildung im zweiten Ausbildungsjahr.
(2) Die in dieser Verordnung genannten Fertigkeiten und Kenntnisse sollen so vermittelt werden, daß der Auszubildende zur Ausübung einer qualifizierten beruflichen Tätigkeit im Sinne des § 1 Abs. 2 des Berufsbildungsgesetzes befähigt wird, die insbesondere selbständiges Planen, Durchführen und Kontrollieren einschließt. Die Vermittlung orientiert sich an den Anforderungen des Berufs mit der jeweiligen Fachrichtung. Die in Satz 1 beschriebene Befähigung ist auch in den Prüfungen nach den §§ 9 und 11 nachzuweisen.
§ 5 Ausbildungsberufsbild für den Verfahrensmechaniker/für die Verfahrensmechanikerin in der Hütten- und Halbzeugindustrie
Unterscheiden und Zuordnen von Werk- und Hilfsstoffen,
Planen von Arbeitsabläufen sowie Kontrollieren und Beurteilen der Ergebnisse,
Handhaben und Warten von Arbeits- und Betriebsmitteln,
Trennen, Umformen,
Grundtechniken der Metallurgie und der Umformung,
Schmelzschweißen, thermisches Trennen,
metallische Werkstoffe, Wärmebehandlung,
Beeinflussen chemischer Vorgänge,
Aufbauen und Prüfen von Pneumatik- und Hydraulikschaltungen sowie elektrotechnischen Komponenten der Steuerungstechnik,
in der Fachrichtung Eisen- und Stahl-Metallurgie:
Prozeßsteuerung,
Aufbereitung und Lagerung der Einsatzstoffe,
Produktionsverfahren und -anlagen,
Urformen,
Instandhaltung von Produktionsanlagen,
Transportieren, Lagern und Sichern,
in der Fachrichtung Stahl-Umformung:
Vorbereitung und Lagerung des Vormaterials,
Fertigungsverfahren, Werkzeuge und Fertigungsanlagen,
Erzeugnisse und Qualität,
Instandhaltung von Fertigungsanlagen,
in der Fachrichtung Nichteisen-Metallurgie:
in der Fachrichtung Nichteisenmetall-Umformung:
Die Fertigkeiten und Kenntnisse nach § 5 sollen nach der in der Anlage 2 für die berufliche Grundbildung und die berufliche Fachbildung enthaltenen Anleitung zur sachlichen und zeitlichen Gliederung der Berufsausbildung (Ausbildungsrahmenplan) vermittelt werden. Eine vom Ausbildungsrahmenplan innerhalb der beruflichen Grundbildung und beruflichen Fachbildung abweichende sachliche und zeitliche Gliederung ist insbesondere zulässig, soweit betriebspraktische Besonderheiten die Abweichung erfordern.
(2) Die Zwischenprüfung erstreckt sich auf die in Anlage 2 Abschnitt I und II laufende Nummer 1 bis 5 und 7 Buchstabe a und b aufgeführten Fertigkeiten und Kenntnisse sowie auf den im Berufsschulunterricht entsprechend den Rahmenlehrplänen zu vermittelnden Lehrstoff, soweit er für die Berufsausbildung wesentlich ist.
(3) Der Prüfling soll in insgesamt höchstens sieben Stunden ein Prüfungsstück anfertigen. Hierfür kommen insbesondere in Betracht:
Bearbeiten und Montieren von Bauteilen aus Metallen zu einem funktionsfähigen Prüfungsstück, insbesondere durch Planen des Arbeitsablaufes, manuelles Spanen, Bohren, Biegen, Herstellen von Schraub- und Rohrverbindungen und Kontrollieren der Ergebnisse.
(4) Der Prüfling soll in insgesamt höchstens 180 Minuten Aufgaben, die sich auf praxisbezogene Fälle beziehen sollen, insbesondere aus folgenden Gebieten schriftlich lösen:
Trennen und Fügen,
Grundlagen der Metallurgie und der Umformung,
§ 11 Abschlußprüfung für den Ausbildungsberuf Verfahrensmechaniker/Verfahrensmechanikerin in der Hütten- und Halbzeugindustrie
(1) Die Prüfung erstreckt sich auf die in der Anlage 2 aufgeführten Fertigkeiten und Kenntnisse sowie auf den im Berufsschulunterricht vermittelten Lehrstoff, soweit er für die Berufsausbildung wesentlich ist.
(2) Der Prüfling soll in der praktischen Prüfung in insgesamt höchstens 13 Stunden ein Prüfungsstück anfertigen und unter Berücksichtigung der Fachrichtung eine Arbeitsprobe durchführen. Dem Prüfling ist vor der Prüfung Gelegenheit zu geben, die Anlagen, an denen er geprüft wird, in einem angemessenen Zeitraum kennenzulernen. Als Prüfungsstück und Arbeitsprobe kommen insbesondere in Betracht:
in höchstens sieben Stunden Planen und Durchführen von Instandhaltungsarbeiten, insbesondere durch Fügen und Montieren von pneumatischen und elektrotechnischen Bauteilen; Eingrenzen, Bestimmen und Beheben von Fehlern und Störungen in einer Pneumatik- oder Hydraulikschaltung; Dokumentieren der Ergebnisse,
in höchstens sechs Stunden eine oder mehrere Aufgaben aus einem Produktionsprozeß, einem Produktions- oder einem Fertigungsverfahren seines Ausbildungsbetriebes lösen. Die Arbeitsprobe soll das Planen oder Vorbereiten, das Durchführen, das Steuern sowie das Kontrollieren enthalten unter Berücksichtigung der Produktions- und Prozeßsteuerung, der Produktions- und Fertigungsanlagen sowie der Qualitätssicherung.
Das Prüfungsstück soll mit 40 vom Hundert und die Arbeitsprobe mit 60 vom Hundert gewichtet werden.
(3) Der Prüfling soll in der schriftlichen Prüfung in den Prüfungsbereichen Produktionstechnik und Fertigungsverfahren, Instandhaltung, Qualitätssicherung und -systeme, Technische Kommunikation sowie Wirtschafts- und Sozialkunde geprüft werden. In den Prüfungsbereichen Produktionstechnik und Fertigungsverfahren, Instandhaltung, Qualitätssicherung und -systeme sowie Technische Kommunikation sind insbesondere durch Verknüpfung informationstechnischer, technologischer und mathematischer Fragestellungen fachliche Sachverhalte zu analysieren, zu bewerten und geeignete Lösungswege darzustellen. Es kommen Aufgaben, die sich auf praxisbezogene Fälle der jeweiligen Fachrichtung beziehen sollen, insbesondere aus folgenden Gebieten in Betracht:
im Prüfungsbereich Produktionstechnik und Fertigungsverfahren:
Vorbereitung und Aufbereitung der Einsatzstoffe,
Metallurgische Verfahren, Anlagen und Produkte,
Gießverfahren, -einrichtungen und Produkte,
Produktionssteuerung, Transport und Lagerung;
Fertigungsverfahren, Maschinen, Anlagen und Werkzeuge,
Erzeugnisse der Stahlumformung,
Oberflächenveredlung und Weiterverarbeitung der Umformerzeugnisse,
Vorbereitung und Aufbereitung der Sekundärrohstoffe,
Erzeugnisse der Nichteisenmetall-Umformung,
Maßnahmen der Instandhaltung durch Inspektion, Wartung und Instandsetzung,
Aufbau und Funktion von Pneumatik- und Hydraulikschaltungen sowie elektrotechnischen Komponenten der Steuerungstechnik;
im Prüfungsbereich Qualitätssicherung und -systeme:
Produktfehler, Qualitätsmerkmale und Qualitätsnormen,
Qualitätsprüfung und Dokumentation,
Maßnahmen zur Fehlervermeidung und Qualitätssicherung;
im Prüfungsbereich Technische Kommunikation:
Lesen und Anfertigen von Technischen Zeichnungen, Schaltplänen, Ablaufplänen, Flußplänen, Betriebsberichten und Produktionsprotokollen,
Aufzeichnen und Auswerten von Meßwerten, Statistiken und Diagrammen,
Maßnahmen und Geräte zum Erfassen, Aufzeichnen, Verarbeiten und Weiterleiten von Informationen und Daten zur Produktionssteuerung und -überwachung;
1. im Prüfungsbereich Produktionstechnik und Fertigungsverfahren 120 Minuten,
2. im Prüfungsbereich Instandhaltung 45 Minuten,
3. im Prüfungsbereich Qualitätssicherung und -systeme 45 Minuten,
4. im Prüfungsbereich Technische Kommunikation 90 Minuten,
(6) Die schriftliche Prüfung ist auf Antrag des Prüflings oder nach Ermessen des Prüfungsausschusses in einzelnen Prüfungsbereichen durch eine mündliche Prüfung zu ergänzen, wenn diese für das Bestehen der Prüfung den Ausschlag geben kann. Die schriftliche Prüfung hat gegenüber der mündlichen das doppelte Gewicht.
(7) Innerhalb der schriftlichen Prüfung ist der Prüfungsbereich Produktionstechnik und Fertigungsverfahren mit 30 vom Hundert, der Prüfungsbereich Instandhaltung mit 15 vom Hundert, der Prüfungsbereich Qualitätssicherung und Werkstoffprüfung mit 15 vom Hundert, der Prüfungsbereich Technische Kommunikation mit 20 vom Hundert und der Prüfungsbereich Wirtschafts- und Sozialkunde mit 20 vom Hundert zu gewichten.
(8) Die Prüfung ist bestanden, wenn jeweils in der praktischen und schriftlichen Prüfung im gewogenen Durchschnitt der Prüfungsbereiche Produktionstechnik und Fertigungsverfahren sowie Instandhaltung mindestens ausreichende Leistungen erbracht sind. Bei der Ermittlung des gewogenen Durchschnitts sind die Prüfungsbereiche Produktionstechnik und Fertigungsverfahren sowie Instandhaltung im Verhältnis 2 zu 1 zu gewichten.
Anlage 2 (zu § 6)Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zum Verfahrensmechaniker/zur Verfahrensmechanikerin in der Hütten- und Halbzeugindustrie
(Fundstelle: BGBl. I 1997, 1286 - 1303)
Lfd. Nr. Teil des Ausbildungsberufsbildes Fertigkeiten und Kenntnisse, die unter Einbeziehung selbständigen Planens, Durchführens und Kontrollierens zu vermitteln sind Zeitliche Richtwerte in Wochen im 1. Ausbildungsjahr
1 Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht (§ 5 Abs. 1 Nr. 1)
2 Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes (§ 5 Abs. 1 Nr. 2)
3 Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit (§ 5 Abs. 1 Nr. 3)
5 Lesen, Anwenden und Erstellen von technischen Unterlagen (§ 5 Abs. 1 Nr. 5)
Teil- und Gruppenzeichnungen lesen
Stücklisten, Tabellen, Diagramme, Handbücher und Bedienungshinweise lesen und anwenden
Maß-, Form- und Lagetoleranznormen zuordnen
digitale und analoge Daten lesen und anwenden
Skizzen und zugehörige Stücklisten anfertigen
Ablauf- und Flußpläne lesen
grafische Darstellungen anfertigen
Betriebsberichte und Protokolle anfertigen
6 Unterscheiden und Zuordnen von Werk- und Hilfsstoffen (§ 5 Abs. 1 Nr. 6)
Werkstoffe nach Metallen und Nichtmetallen unterscheiden sowie die wichtigsten Werk- und Hilfsstoffe nach ihrer Verwendung einordnen
die wichtigsten Werk- und Hilfsstoffe nach ihren Erkennungsmerkmalen unterscheiden
Erzeugungsverfahren für die wichtigsten Metalle und ihre Legierungen unterscheiden
Stoffnormung am Beispiel der wichtigsten Werkstoffbezeichnungen für Eisen- und Nichteisenmetalle und ihre Legierungen sowie Formnormung am Beispiel wichtiger Halbzeuge zuordnen
Guß- und Knetwerkstoffe als unlegierte und legierte Sorten unterscheiden
Verfahren zur Prüfung von Werk- und Hilfsstoffen unterscheiden
7 Planen von Arbeitsabläufen sowie Kontrollieren und Beurteilen der Ergebnisse (§ 5 Abs. 1 Nr. 7)
Arbeitsablauf unter Berücksichtigung organisatorischer und informatorischer Notwendigkeiten festlegen und sicherstellen
Halbzeuge, Werkstücke, Spannzeuge, Werkzeuge, Prüf- und Meßzeuge sowie Hilfsmittel bereitstellen
Arbeitsplätze an Werkbänken und Maschinen einrichten
Abweichungen vom Sollmaß beurteilen und Informationen für den Arbeitsablauf nutzen
8 Prüfen, Anreißen und Kennzeichnen (§ 5 Abs. 1 Nr. 8)
Längen mit Strichmaßstäben, Meßschiebern und Meßschrauben unter Beachtung von systematischen und zufälligen Meßabweichungen messen
Ebenheit von Flächen mit Lineal und Winkel nach dem Lichtspaltverfahren sowie Formgenauigkeit mit Formlehren prüfen
Werkstücke mit Grenzlehren und Gewindelehren prüfen
Oberflächenqualität durch Sichtprüfung beurteilen
Werkstücke, Werk- und Hilfsstoffe sowie Werkzeuge mit Hilfe von Schlagbuchstaben und -zahlen, Signiergeräten und Farben kennzeichnen
9 Handhaben und Warten von Arbeits- und Betriebsmitteln (§ 5 Abs. 1 Nr. 9)
Werkzeuge, Prüfzeuge, Maschinen und Geräte handhaben und warten sowie funktionsgerecht auswählen und planvoll einsetzen
Betriebsstoffe, insbesondere Öle, Kühl- und Schmierstoffe, nach Vorschriften auffüllen, wechseln und sammeln
10 Ausrichten und Spannen von Werkzeugen und Werkstücken (§ 5 Abs. 1 Nr. 10)
Spannzeuge unter Berücksichtigung der Größe, der Form, des Werkstoffes und der Bearbeitung von Werkstücken auswählen und einsetzen
Werkstücke mittels Maschinenschraubstock, Spannbrücke, Spanntreppe und Dreibackenfutter, insbesondere unter Beachtung der Werkstückstabilität und des Oberflächenschutzes, ausrichten und spannen
11 manuelles Spanen (§ 5 Abs. 1 Nr. 11)
Flächen und Formen an Werkstücken aus Eisen- und Nichteisenmetallen bis zu Abmaßen von +- 0,2 mm und einer Oberflächenbeschaffenheit R(tief)Z zwischen 6,3 und 40 mym eben, winklig und parallel auf Maß feilen
Bleche, Platten, Rohre und Profile aus Eisen-, Nichteisenmetallen und Kunststoffen nach Anriß mit Handbügelsäge trennen
Werkstücke nach Anriß spanend und zerteilend meißeln
metrische Innen- und Außengewinde an Eisen- und Nichteisenmetallen unter Beachtung der Kühlschmierstoffe mit Gewindebohrern und Schneideisen herstellen
Bohrungen in Werkstücken aus Eisenmetallen bis zu Abmaßen gemäß IT 7 und einer Oberflächenbeschaffenheit R(tief)Z zwischen 4 und 10 mym durch Rundreiben herstellen
12 maschinelles Spanen (§ 5 Abs. 1 Nr. 12)
Umdrehungsfrequenz, Vorschub und Schnittiefe an Werkzeugmaschinen für Bohr-, Dreh- und Fräsoperationen mit Hilfe von Tabellen und Diagrammen unter Anleitung bestimmen und einstellen
Kühlschmierstoffe bei Bedarf auswählen und einsetzen
Bohrungen in Werkstücken aus Eisen- und Nichteisenmetallen bis zu Abmaßen von +- 0,2 mm an Bohrmaschinen mit unterschiedlichen Werkzeugen durch Bohren ins Volle, Aufbohren und durch Profilsenken herstellen
Bohrungen in Werkstücken aus Eisenmetallen bis zu Abmaßen gemäß IT 7 und einer Oberflächenbeschaffenheit R(tief)Z zwischen 4 und 10 mym an Bohrmaschinen durch Rundreiben herstellen
Werkstücke aus Eisen- und Nichteisenmetallen bis zu Abmaßen von +- 0,1 mm und einer Oberflächenbeschaffenheit R(tief)Z zwischen 4 und 63 mym mit unterschiedlichen Drehmeißeln durch Quer-Plandrehen und Längs-Runddrehen herstellen
Werkstücke aus Eisen- und Nichteisenmetallen bis zu Abmaßen von +- 0,1 mm und einer Oberflächenbeschaffenheit R(tief)Z zwischen 10 und 40 mym mit unterschiedlichen Fräsern durch Stirn-Umfangs-Planfräsen im Gegenlauf herstellen
Werkstücke mit Maschinensägen und Trennschleifern trennen
13 Trennen, Umformen (§ 5 Abs. 1 Nr. 13)
Hand- und Handhebelscheren, insbesondere unter Berücksichtigung des Werkstoffes, der Blechdicke und des Kraftbedarfs, auswählen
Bleche aus Stahl und Nichteisenmetallen mit und ohne Vorrichtungen im Schraubstock durch freies Runden und Schwenkbiegen unter Beachtung der Werkstückoberfläche, der Biegeradien, der neutralen Faser und der Biegewinkel umformen
Rohre aus Stahl unter Beachtung des Wanddicken-Durchmesser-Verhältnisses umformen
Werkstücke durch Treiben, Bördeln und Schweifen umformen
14 Fügen (§ 5 Abs. 1 Nr. 14)
Bauteile kraftschlüssig mit Kopf- oder Stiftschrauben mit und ohne Mutter und Scheibe unter Beachtung der Oberflächenform und Oberflächenbeschaffenheit, der Werkstoffestigkeit und Werkstoffpaarung verschrauben
Bauteile formschlüssig unter Beachtung der Oberflächenbeschaffenheit der Fügeflächen verstiften
Schraubverbindungen kraftschlüssig mit Sicherungselementen sichern
Gelenkverbindungen mit Bolzen herstellen
Rohr- und Schlauchverbindungen unter Verwendung verschiedener Werk- und Hilfsstoffe durch Klemmen und Verschrauben herstellen
Bauteile aus Metallen oder Kunststoffen mit dem für die jeweilige Werkstoffpaarung geeigneten Klebstoff unter Beachtung der klebstoffspezifischen Verarbeitungsbedingungen, insbesondere der Vorbereitung der Oberflächen, kleben
Betriebsbereitschaft der Schweiß- und Löteinrichtung herstellen
Werkzeuge, Lote und Flußmittel nach Eigenschaften und Verwendungszweck auswählen
Bauteile aus Eisen- und Nichteisenmetallen unter Beachtung der Oberflächenbeschaffenheit der Werkstoffe und der Eigenschaften der Zusatzwerkstoffe hartlöten
Schweißraupen auf Stahlbleche durch Schmelzschweißen auftragen
I-Nähte an Blechen aus Stahl schmelzschweißen
Kehlnähte an Blechen oder Rohren aus Stahl am T-Stoß und Eckstoß schmelzschweißen
15 Grundtechniken der Metallurgie und der Umformung (§ 5 Abs. 1 Nr. 15)
Verfahren und Produkte:
Bedeutung der Erzeugung von Eisen, Stahl und Nichteisenmetallen beurteilen
Verfahren zur Herstellung von Eisen, Stahl und Nichteisenmetallen unterscheiden und den Produkten zuordnen
Einsatzstoffe den Erzeugungsverfahren zuordnen
Verfahren zum Vergießen unterscheiden
Vormaterialien den Umformverfahren zuordnen
Verfahren zur Umformung von Stahl und Nichteisenmetallen unterscheiden
Produkte den Umformverfahren Walzen, Schmieden, Pressen und Ziehen zuordnen
Transportmittel im Hinblick auf deren Verwendung unterscheiden
Einsatzstoffe, Vormaterialien und Hilfsstoffe oder Fertigprodukte unter Anleitung auswählen
Produktionsanlagen unter Anleitung beschicken
Produktionsprozesse beobachten und Tätigkeiten den Arbeitsabläufen zuordnen
Produkte des Betriebes im Hinblick auf die weitere Verwendung unterscheiden
*) Im Zusammenhang mit anderen Ausbildungsinhalten der beruflichen Grundbildung zu vermitteln.
Lfd. Nr. Teil des Ausbildungsberufsbildes Fertigkeiten und Kenntnisse, die unter Einbeziehung selbständigen Planens, Durchführens und Kontrollierens zu vermitteln sind Zeitliche Richtwerte in Wochen im 2. Ausbildungsjahr
1 Schmelzschweißen, thermisches Trennen (§ 5 Abs. 1 Nr. 16) a) Schweißbarkeit von metallischen Werkstoffen beurteilen 5
b) Werkstücke zum Schweißen vorbereiten
c) Kehlnähte an Blechen aus Stahl in einer und mehreren Lagen, insbesondere am Eck- und T-Stoß, schweißen
d) Bleche, Profile, Rohre und Formteile aus Stahl als Stumpfstoß schweißen
e) Stahlbleche und -profile mit Schneidbrennern durch senkrechte Geradschnitte nach Anriß trennen
2 metallische Werkstoffe, Wärmebehandlung (§ 5 Abs. 1 Nr. 17) a) Einfluß von Begleit- und Legierungselementen bei Gußeisen, Stahl und Nichteisenmetallen auf Gefüge und Werkstoffeigenschaften, beurteilen 5
b) Einfluß des Kohlenstoffs auf die Eigenschaften der Eisenwerkstoffe im Hinblick auf die weitere Verwendung berücksichtigen
c) Zustandsdiagramme für Zweistoffsysteme lesen
d) Wärmebehandlungsverfahren unter Berücksichtigung ihres Einflusses auf die Eigenschaften von metallischen Werkstoffen anwenden
e) Wärmebehandlungsdiagramme lesen und auswerten
3 Werkstoffprüfung (§ 5 Abs. 1 Nr. 18) a) Verfahren der zerstörenden und der zerstörungsfreien Prüfung den Anwendungszwecken zuordnen und betriebsübliche Prüfungen im Rahmen der Qualitätssicherung durchführen 4
b) Verfahren zur Prüfung der chemischen Zusammensetzung von Werkstoffen unterscheiden
c) Verfahren zu metallographischen Untersuchungen unterscheiden
d) Ergebnisse der Werkstoffprüfung für den Produktionsprozeß nutzen
4 Beeinflussen chemischer Vorgänge (§ 5 Abs. 1 Nr. 19) a) chemische Prozesse in den Produktionsverfahren, insbesondere Oxidations- und und Reduktionsvorgänge, unterscheiden und beurteilen 4
b) Wirkungen der chemischen Prozesse auf das Produkt, den Ablauf des Verfahrens und die Umwelt beurteilen und beeinflussen
c) mit Säuren, Laugen, Emulsionen, Salzen und deren Lösungen unter Beachtung des Arbeits- und Umweltschutzes umgehen
d) gas-, dampf- und staubförmige Emissionen erkennen, ihre Bedeutung beurteilen und erforderliche Maßnahmen einleiten
e) Funktionsfähigkeit von Abluft- und Abwasserreinigungsanlagen prüfen und bei Störungen geeignete Maßnahmen einleiten
f) Abfälle und Reststoffe aus den Produktionsprozessen zur Wiederverwendung oder Entsorgung trennen und lagern unter Beachtung der Umweltschutzbestimmungen
5 Informationsverarbeitung (§ 5 Abs. 1 Nr. 20) a) Hardwarekomponenten für die Produktion unterscheiden, ihrer Funktion zuordnen und bedienen 4
b) Funktion und Aufgaben des Betriebssystems von der Anwendungssoftware unterscheiden
c) Informationen erfassen und insbesondere mit Rechnern bearbeiten
d) betriebliche Daten sichern
e) Vorschriften des betrieblichen Datenschutzes anwenden
6 Aufbauen und Prüfen von Pneumatik- und Hydraulikschaltungen sowie elektrotechnischen Komponenten der Steuerungstechnik (§ 5 Abs. 1 Nr. 21) a) Pneumatik: 10
aa) Schalt- und Funktionspläne pneumatischer Systeme lesen und skizzieren
bb) Druck in pneumatischen Systemen messen und Volumenstrom einstellen
cc) pneumatische Bauteile und Baugruppen montieren und demontieren
dd) Pneumatikschaltungen nach Angaben, Zeichnungsvorlagen, Schaltplänen und Vorschriften aufbauen, anschließen und prüfen
b) Hydraulik:
aa) Schalt- und Funktionspläne hydraulischer Systeme lesen und skizzieren
bb) Druck in hydraulischen Systemen messen und Volumenstrom einstellen
cc) hydraulische Bauteile und Baugruppen montieren und demontieren
dd) Hydraulikschaltungen nach Angaben, Zeichnungsvorlagen, Schaltplänen und Vorschriften aufbauen, anschließen und prüfen
c) Elektrotechnik: 4
aa) Sicherheitsregeln zur Vermeidung von Gefahren durch elektrischen Strom anwenden
bb) VDE-Bestimmungen und Unfallverhütungs-vorschriften über das Arbeiten an elektrischen Anlagen beachten und anwenden
cc) einfache elektrische Schaltungsunterlagen lesen
dd) Leitungen und Anschlußstellen kennzeichnen und Anschlußzuordnungen skizzieren
ee) Leitungen für Steuerspannungen durch Steckverbindungen nach Vorgabe verbinden
ff) elektrische Bauteile mechanisch montieren und demontieren
gg) einfache Stromkreise mit Signal- und Steuerungsbauteilen aufbauen, prüfen und in Betrieb nehmen
hh) einfache elektrische Bauteile anhand von Typenschildern identifizieren
ii) einfache Schalt- und Funktionspläne von elektropneumatischen oder elektrohydraulischen Systemen lesen und skizzieren
kk) Funktionsfähigkeit der elektrotechnischen Komponenten in pneumatischen, hydraulischen und mechanischen Systemen feststellen
d) Messen, Steuern und Regeln: 4
aa) Steuern und Regeln in Produktionsanlagen unterscheiden
bb) Meßanordnungen für Messungen produktions-abhängiger physikalischer Größen auswählen und anwenden
cc) Meßwerte unter Beachtung der Meßbereiche und Fehlermöglichkeiten ablesen
dd) Meßprotokolle lesen und beurteilen
ee) Signaleinrichtungen für Grenzwertüberwachungen beobachten und bei Abweichungen reagieren
7 Instandhaltung (§ 5 Abs. 1 Nr. 22) a) Instandhaltungsanleitungen und Betriebsanweisungen, insbesondere unter Berücksichtigung der Prüfwerte, der Prüfmittel, der Werkzeuge, der Betriebs- und Hilfsstoffe und der besonderen Gefahren, anwenden 4
b) technische Sachverhalte, insbesondere in Form von Protokollen und Berichten, aufzeichnen und Informationen weitergeben
c) Maschinen und Einrichtungen oder Systeme nach Wartungs- und Inspektionslisten, insbesondere unter Berücksichtigung der Prüfwerte, der Betriebs- und Hilfsstoffe sowie der Wartungshäufigkeit, warten 8
d) Produktionsanlagen und Fertigungssysteme inspizieren und Verschleißteile im Rahmen der vorbeugenden Instandhaltung austauschen oder Austausch veranlassen
e) Störungen an Maschinen und Produktionsanlagen feststellen und Fehler durch Sinneswahrnehmung und mit Prüfgeräten orten
f) Fehler unter Beachtung der Schnittstellen mechanischer, hydraulischer, pneumatischer und elektrischer Baugruppen eingrenzen
g) Fehler bei Störungen beseitigen oder ihre Behebung veranlassen
h) Betriebsbereitschaft durch Sicherstellen und Prüfen, insbesondere von Befestigung, Schmierung, Kühlung, Energieversorgung und Entsorgung, herstellen
III. Berufliche Fachbildung in den Fachrichtungen
A. Fachrichtung Eisen- und Stahl-Metallurgie
Lfd. Nr. Teil des Ausbildungsberufsbildes Fertigkeiten und Kenntnisse, die unter Einbeziehung selbständigen Planens, Durchführens und Kontrollierens zu vermitteln sind Zeitliche Richtwerte in Wochen im 3. und 4. Ausbildungsjahr
1 Produktionssteuerung (§ 5 Abs. 2 Nr. 1 Buchstabe a) a) Vorgaben der Produktionsplanung beachten und bei der Produktionssteuerung mitwirken 6
b) Stofffluß bei der Erzeugung von Produkten verfolgen, Daten erfassen, abrufen und zur Verarbeitung eingeben
c) Überwachungs-, Meß- und Übermittlungseinrichtungen zur Produktionssteuerung bedienen
d) Abhängigkeiten im Produktionsfluß dokumentieren
e) Darstellungen der Produktionssteuerung am Bildschirm lesen und auswerten
f) Störungen im Materialfluß erkennen und Maßnahmen zu deren Beseitigung unter Anleitung ergreifen
g) Produktionsprotokolle interpretieren und Ergebnisse umsetzen
h) Produktionsablaufpläne umsetzen und Begleitpapiere handhaben
2 Prozeßsteuerung (§ 5 Abs. 2 Nr. 1 Buchstabe b) a) Aufgaben und Ziele der Prozeßsteuerung im Hinblick auf den gesamten Produktionsprozeß unterscheiden 6
b) Betriebsdaten zur Prozeßsteuerung erfassen und verarbeiten
c) Darstellungen der Prozeßsteuerung am Bildschirm lesen und auswerten
d) Prozeßablauf überwachen und steuern
e) Prozeßdaten zur Kontrolle und Steuerung beurteilen und bei Abweichungen von den Sollwerten Maßnahmen ergreifen
3 Aufbereitung und Lagerung der Einsatzstoffe (§ 5 Abs. 2 Nr. 1 Buchstabe c) a) Proben nehmen und zur Analyse weiterleiten 8
b) Einsatzstoffe beurteilen und nach Sorten vorbereiten, aufbereiten und einlagern
c) Einsatzstoffe nach Vorgabe zusammenstellen
d) technische Daten erfassen, Werte ermitteln, Ergebnisse eingeben, auf Formblätter übertragen und überwachen
e) Anlagen nach Meßwerten steuern
f) Aggregate bedienen und sichern
g) Sicherheitsvorschriften für die Lagerung von Einsatzstoffen anwenden
h) Herkunft, Arten und Aufbereitung der Rücklaufstoffe unterscheiden
i) Einsatzstoffe und Zuschläge mischen
k) Eisenerzarten unterscheiden und ihren Lagerstätten zuordnen
l) Verfahren zur Vor- und Aufbereitung der Eisenerze anwenden, Anlagen bedienen
m) Zuschläge in Abhängigkeit von der Gangart zugeben
n) Brennstoffe und Reduktionsmittel für die Roheisenerzeugung einsetzen
o) Einsatzstoffe, Zuschläge und Zusätze für die Stahlerzeugung einsetzen
4 Produktionsverfahren und -anlagen (§ 5 Abs. 2 Nr. 1 Buchstabe d) a) Verfahren und Anlagen unter Berücksichtigung chemischer und metallurgischer Vorgänge bei der Roheisen- und Stahlerzeugung unterscheiden 10
b) Aggregate vorbereiten, überprüfen, beurteilen und bedienen
c) Prozeßablauf überwachen, steuern und regeln
d) Kühlsysteme überwachen, prüfen und beurteilen 4
e) Beschickungseinrichtungen überwachen, prüfen, beurteilen und bedienen
f) Zusätze und Zuschläge ermitteln und zugeben
g) Energieversorgung überwachen und prüfen
h) Temperatur im Prozeßablauf überwachen und Temperaturmessungen durchführen 4
i) Proben entnehmen, beurteilen, zur Analyse weiterleiten sowie Ergebnisse beurteilen
k) Abstich vorbereiten und durchführen
l) Schmelze abschlacken
m) Schmelze in der Pfanne nachbehandeln 6
n) feuerfeste Baustoffe nach Eigenschaften und Aufgaben unterscheiden, beurteilen und einsetzen 4
o) Haupt- und Nebenprodukte klassifizieren
p) betriebsspezifische Einrichtungen zum Schutz der Umwelt einsetzen
5 Urformen (§ 5 Abs. 2 Nr. 1 Buchstabe e) a) Einrichtungen zum Vergießen von Schmelzen vorbereiten und bereitstellen 12
b) Schmelzen in vorbereitete Formen vergießen
c) Gießhilfsstoffe unterscheiden und einsetzen
d) Temperatur messen
e) Gießgeschwindigkeit für den Gießvorgang beurteilen und regeln
f) Erstarrungsvorgänge von Stahl beeinflussen
g) beruhigtes und unberuhigtes Vergießen von Stahl unterscheiden
h) Gießfehler erkennen und Maßnahmen zur Vermeidung ergreifen
6 Instandhaltung von Produktionsanlagen (§ 5 Abs. 2 Nr. 1 Buchstabe f) a) Produktionsstörungen erfassen und melden 4
b) Störungen im Verfahrensablauf erkennen und Störungsursachen analysieren
c) Störungen beseitigen oder Maßnahmen zur Beseitigung veranlassen
d) Instandsetzungsarbeiten vorbereiten, durchführen oder Maßnahmen zur Beseitigung veranlassen
e) Anlagen warten
f) feuerfeste Baustoffe lagern, auswählen und für den Einsatz vorbereiten
g) feuerfeste Ausmauerungen pflegen und instandsetzen
h) betriebsspezifische Einrichtungen zum Schutz der Umwelt einsetzen und instandhalten
7 Transportieren, Lagern und Sichern (§ 5 Abs. 2 Nr. 1 Buchstabe g) a) Hebezeuge, Anschlag- und Transportmittel sowie Anschlag- und Transporthilfen auswählen 4
b) zu transportierendes Gut vorbereiten und für den Transport sichern
c) Schutzgitter und Absperrungen sowie Montage- und Transporthilfen auf- und abbauen
d) handbediente Hebezeuge, insbesondere Seil- und Kettenzüge, handhaben
e) Transport sichern und durchführen
f) Transportgut absetzen, lagern und sichern
8 Qualitätssicherung (§ 5 Abs. 2 Nr. 1 Buchstabe h) a) Bedeutung der Qualitätssicherung für den Produktionsprozeß sowie für die vor- und nachgeschalteten Bereiche beachten 10
b) Maßnahmen zur Qualitätssicherung umsetzen
c) Normen und Spezifikationen zur Qualitätssicherheit der Produkte beachten
d) Qualitätssicherungssystem in Verbindung mit dem Qualitätssicherungshandbuch anwenden und dessen Wirksamkeit beurteilen
e) Prüfarten und Prüfmittel nach Normen auswählen
f) Einsatzfähigkeit der Prüfmittel feststellen und dokumentieren
g) Informationen über Werk- und Hilfsstoffe, Produktion und Produkte beurteilen
h) Prüfpläne und betriebliche Prüfvorschriften anwenden
i) Statistische Verfahren zur Qualitätssicherung anwenden
B. Fachrichtung Stahl-Umformung
1 Produktionssteuerung (§ 5 Abs. 2 Nr. 2 Buchstabe a) a) Vorgaben der Produktionsplanung beachten und bei der Produktionssteuerung mitwirken 6
2 Prozeßsteuerung (§ 5 Abs. 2 Nr. 2 Buchstabe b) a) Aufgaben und Ziele der Prozeßsteuerung im Hinblick auf den gesamten Produktionsprozeß unterscheiden 6
3 Vorbereitung und Lagerung des Vormaterials (§ 5 Abs. 2 Nr. 2 Buchstabe c) a) Vormaterialien unterscheiden und bereitstellen 4
b) Fehler am Vormaterial erkennen, beurteilen und beseitigen
c) Vormaterial transportieren und lagern
4 Fertigungsverfahren, Werkzeuge und Fertigungsanlagen (§ 5 Abs. 2 Nr. 2 Buchstabe d) a) Verfahren und Werkzeuge, insbesondere für das Walzen, Strangpressen, Schmieden und Ziehen, unterscheiden 8
b) Werkzeuge zum Umformen auswählen, transportieren und montieren
c) Fehler an Werkzeugen feststellen sowie beseitigen oder ihre Beseitigung veranlassen
d) Eigenschaften der Werkzeugwerkstoffe für Verfahren der Warm- oder Kaltumformung berücksichtigen
e) Fertigungsanlagen und Hilfseinrichtungen des Betriebes vorbereiten und bedienen 14
f) Fertigungsabläufe des Betriebes überwachen und steuern
g) Hilfsstoffe verwenden und entsorgen 4
h) Erzeugnisse in der Adjustage fertigstellen und zum Versand vorbereiten
i) Ofenanlagen zum Wärmen unter Berücksichtigung von Arten, Aufgaben, Funktionen sowie Energiearten überwachen und bedienen 4
k) Anlagen zur Wärmebehandlung unter Berücksichtigung von Arten, Aufgaben, Funktionen sowie Energiearten überwachen und bedienen
l) Arten der Oberflächenbehandlung im Hinblick auf den jeweiligen Verwendungszweck unterscheiden 4
m) Anlagen zur mechanischen und chemischen Oberflächenbehandlung der Erzeugnisse des Betriebes bedienen
n) Produkte der weiteren Verwendung zuführen
o) betriebsspezifische Einrichtungen zum Schutz der Umwelt einsetzen
5 Erzeugnisse und Qualität (§ 5 Abs. 2 Nr. 2 Buchstabe e) a) Stahlsorten hinsichtlich ihrer Eigenschaften für die Umformung unterscheiden 10
b) Werkstoff- und Gütenormen der Erzeugnisse des Betriebes anwenden
c) physikalische, chemische und mechanische Eigenschaften der Stähle unterscheiden
d) technologische Eigenschaften der Produkte zur Weiterverarbeitung berücksichtigen
e) Proben nehmen und mechanischtechnologische Prüfungen durchführen
f) Maß-, Form- und Oberflächenprüfungen durchführen
g) Fehlerarten unterscheiden, Fehler erkennen, ihre Ursachen feststellen sowie Maßnahmen zur Beseitigung einleiten
6 Instandhaltung von Fertigungsanlagen (§ 5 Abs. 2 Nr. 2 Buchstabe f) a) Fertigungsanlagen, Sicherheits- und Schutzeinrichtungen warten 4
b) Inspektionen an Fertigungsanlagen durchführen
c) Störungen an Fertigungsanlagen erfassen und melden
d) Maßnahmen zur Verhinderung und zur Beseitigung von Störungen ergreifen
e) Instandsetzungsarbeiten vorbereiten und durchführen oder deren Durchführung veranlassen
f) betriebsspezifische Einrichtungen zum Schutz der Umwelt einsetzen und instandhalten
7 Transportieren, Lagern und Sichern (§ 5 Abs. 2 Nr. 2 Buchstabe g) a) Hebezeuge, Anschlag- und Transportmittel sowie Anschlag- und Transporthilfen auswählen 4
8 Qualitätssicherung (§ 5 Abs. 2 Nr. 2 Buchstabe h) a) Bedeutung der Qualitätssicherung für den Produktionsprozeß sowie für die vor- und nachgeschalteten Bereiche beachten 10
C. Fachrichtung Nichteisen-Metallurgie
1 Produktionssteuerung (§ 5 Abs. 2 Nr. 3 Buchstabe a) a) Vorgaben der Produktionsplanung beachten und bei der Produktionssteuerung mitwirken 6
2 Prozeßsteuerung (§ 5 Abs. 2 Nr. 3 Buchstabe b) a) Aufgaben und Ziele der Prozeßsteuerung im Hinblick auf den gesamten Produktionsprozeß unterscheiden 6
3 Aufbereitung und Lagerung der Einsatzstoffe (§ 5 Abs. 2 Nr. 3 Buchstabe c) a) Proben nehmen und zur Analyse weiterleiten 8
k) Erzarten unterscheiden und ihren Lagerstätten zuordnen
l) Verfahren zur Vor- oder Aufbereitung von Einsatzstoffen anwenden und Anlagen bedienen
m) Zuschläge zugeben
n) Brennstoffe für die Metallerzeugung nach Bedeutung und Eigenschaften einsetzen
o) Einsatzstoffe, Zuschläge und Zusätze nach Bedeutung und Eigenschaften für die Metallerzeugung einsetzen
4 Produktionsverfahren und -anlagen (§ 5 Abs. 2 Nr. 3 Buchstabe d) a) Aggregate überprüfen, beurteilen, vorbereiten und bedienen 14
b) Prozeßablauf überwachen, steuern und regeln
c) Produktionshilfssysteme überwachen und prüfen
d) Bestückungseinrichtungen überwachen, prüfen und bedienen
e) Energieversorgung überwachen und prüfen
f) Temperatur im Prozeßablauf überwachen und Temperaturmessungen durchführen
g) Proben entnehmen, beurteilen, zur Analyse weiterleiten sowie deren Ergebnisse beurteilen
h) Abstich vorbereiten und durchführen
i) Schmelze abschlacken
k) Bauweise und Funktion von Raffinationsaggregaten unterscheiden 14
l) Raffinationsvorgänge einleiten und steuern
m) Anlagen und Verfahren zur Raffination bedienen
n) Einsatzstoffe zur Raffination zugeben
o) Recyclingmaterial einsetzen
p) feuerfeste Baustoffe nach Eigenschaften und Aufgaben unterscheiden, beurteilen und einsetzen
q) Haupt- und Nebenprodukte klassifizieren
r) betriebsspezifische Einrichtungen zum Schutz der Umwelt einsetzen
5 Urformen (§ 5 Abs. 2 Nr. 3 Buchstabe e) a) Einrichtungen zum Vergießen von Schmelzen vorbereiten und bereitstellen 12
f) Erstarrungsvorgänge von Metallen beeinflussen
g) Einflüsse der verschiedenen Legierungselemente auf die Metalleigenschaften unterscheiden
6 Instandhaltung von Produktionsanlagen (§ 5 Abs. 2 Nr. 3 Buchstabe f) a) Produktionsstörungen erfassen und melden 4
d) vorbeugende Instandhaltung durchführen
f) feuerfeste Baustoffe lagern und für den Einsatz vorbereiten
g) feuerfeste Ausmauerungen instandsetzen
7 Transportieren, Lagern und Sichern (§ 5 Abs. 2 Nr. 3 Buchstabe g) a) Hebezeuge, Anschlag- und Transportmittel sowie Anschlag- und Transporthilfen auswählen 4
8 Qualitätssicherung (§ 5 Abs. 2 Nr. 3 Buchstabe h) a) Bedeutung der Qualitätssicherung für den Produktionsprozeß sowie für die vor- und nachgeschalteten Bereiche beachten 10
D. Fachrichtung Nichteisenmetall-Umformung
1 Produktionssteuerung (§ 5 Abs. 2 Nr. 4 Buchstabe a) a) Vorgaben der Produktionsplanung beachten und bei der Produktionssteuerung mitwirken 6
2 Prozeßsteuerung (§ 5 Abs. 2 Nr. 4 Buchstabe b) a) Aufgaben und Ziele der Prozeßsteuerung im Hinblick auf den gesamten Produktionsprozeß unterscheiden 6
3 Vorbereitung und Lagerung des Vormaterials (§ 5 Abs. 2 Nr. 4 Buchstabe c) a) Vormaterialien unterscheiden und bereitstellen 4
4 Fertigungsverfahren, Werkzeuge und Fertigungsanlagen (§ 5 Abs. 2 Nr. 4 Buchstabe d) a) Verfahren und Werkzeuge, insbesondere für das Walzen, Strangpressen, Schmieden und Ziehen, unterscheiden 8
g) Erzeugnisse durch Richten und Ablängen fertigstellen und zum Versand vorbereiten 4
h) Anlagen beschicken und bedienen 8
i) Anlagen zur Wärmebehandlung bedienen
k) Anlagen zur mechanischen und chemischen Oberflächenbehandlung der Erzeugnisse des Betriebes bedienen
l) Baustoffe und Energiearten nutzen
m) Produkte der weiteren Verwendung zuführen
n) Arten der Oberflächenbehandlung im Hinblick auf den jeweiligen Verwendungszweck unterscheiden
5 Erzeugnisse und Qualität (§ 5 Abs. 2 Nr. 4 Buchstabe e) a) Nichteisenmetalle hinsichtlich ihrer Eigenschaften für die Umformung unterscheiden 10
c) physikalische, chemische und mechanische Eigenschaften der Nichteisenmetalle unterscheiden
d) Proben nehmen und mechanischtechnologische Prüfungen durchführen
e) technologische Eigenschaften der Produkte zur Weiterverarbeitung berücksichtigen
g) Fehlerarten unterscheiden und ihre Ursachen feststellen sowie Maßnahmen zur Beseitigung einleiten
6 Instandhaltung von Fertigungsanlagen (§ 5 Abs. 2 Nr. 4 Buchstabe f) a) Fertigungsanlagen, Sicherheits- und Schutzeinrichtungen warten 4
c) Maßnahmen zur Verhinderung von Störungen ergreifen
d) Störungen an Fertigungsanlagen erfassen und melden
f) Störungen beseitigen oder Maßnahmen zur Beseitigung veranlassen
g) betriebsspezifische Einrichtungen zum Schutz der Umwelt einsetzen und instandhalten
7 Transportieren, Lagern und Sichern (§ 5 Abs. 2 Nr. 4 Buchstabe g) a) Hebezeuge, Anschlag- und Transportmittel sowie Anschlag- und Transporthilfen auswählen 4
8 Qualitätssicherung (§ 5 Abs. 2 Nr. 4 Buchstabe h) a) Bedeutung der Qualitätssicherung für den Produktionsprozeß sowie für die vor- und nachgeschalteten Bereiche beachten 10
Stand: Geändert durch Art. 2 G v. 2.7.2015 I 1134
1997, 1260: BGBl I