Source: http://info.jura-basic.de/aufruf.php?file=6&pp=4&art=6&find=K%C3%BCndigung_krankheitsbedingt
Timestamp: 2017-06-28 08:59:27
Document Index: 82490349

Matched Legal Cases: ['§ 611', '§ 275', '§ 326', '§ 275', '§ 616', '§ 3']

jura-basic (KÃ¼ndigung krankheitsbedingt) - Grundwissen jura-basic.de Juristisches Basiswissen Grundwissen:
Anspruchsaufbau Links, Gesetze Literatur Impressum / Kontakt Allg. Hinweise Datenschutz Lernhilfe Inhalt Arbeitsverhältnis (Krankheit) Einleitung Durch den Arbeitsvertrag ist der Arbeitnehmer zur Erbringung seiner Leistung verpflichtet. Im Gegenzug hat der Arbeitnehmer einen Anspruch auf die Vergütung (vgl. § 611a BGB@).
Der Anspruch auf Vergütung entfällt, wenn der Schuldner (Arbeitnehmer) von seiner Leistungspflicht nach § 275 BGB@ befreit wird (§ 326 Abs. 1 BGB@). Der Arbeitnehmer wird von seiner Leistungspflicht kraft Gesetz (§ 275 BGB@) befreit, wenn ihm die Arbeitsleistung unmöglich ist, z.B. Arbeitsunfähigkeit wegen Krankheit.
Nach § 616 BGB@ verliert der Arbeitnehmer seinen Anspruch auf Vergütung nicht, wenn eine vorübergehende Verhinderung in seiner Person vorliegt. Die vorübergehende Verhinderung des Arbeitnehmers wegen Krankheit wird speziell im Entgeltfortzahlungsgesetz (EntgFG) geregelt. Wird ein Arbeitnehmer durch Arbeitsunfähigkeit infolge Krankheit an seiner Arbeitsleistung verhindert, ohne daß ihn ein Verschulden trifft, so hat er Anspruch auf Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall durch den Arbeitgeber für die Zeit der Arbeitsunfähigkeit bis zur Dauer von sechs Wochen (§ 3 EntgFG@). Arbeitnehmer in Sinne dieses Gesetzes sind Arbeiter und Angestellte sowie die zu ihrer Berufsbildung Beschäftigten (s.u. Lohnfortzahlung). Dauert die Arbeitsunfähigkeit länger als drei Kalendertage, hat der Arbeitnehmer dem Arbeitgeber ein ärztliches Atest am 4. Tag vorzulegen (s.u. Krankmeldung).