Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BayObLG&Datum=23.04.1980&Aktenzeichen=BReg.%202%20Z%2047/79
Timestamp: 2020-02-24 18:48:18
Document Index: 381163573

Matched Legal Cases: ['§ 925', '§ 20', '§ 45', 'BGH', '§ 53', '§ 1', '§ 13', 'BGH', 'BGH']

BayObLG, 23.04.1980 - BReg. 2 Z 47/79 - dejure.org
https://dejure.org/1980,6636
BayObLG, 23.04.1980 - BReg. 2 Z 47/79 (https://dejure.org/1980,6636)
BayObLG, Entscheidung vom 23.04.1980 - BReg. 2 Z 47/79 (https://dejure.org/1980,6636)
BayObLG, Entscheidung vom 23. April 1980 - BReg. 2 Z 47/79 (https://dejure.org/1980,6636)
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BGB § 925, GBO §§ 20, 28, BBauG §§ 45 ff.
Voraussetzungen für die Zulässigkeit einer weiteren Beschwerde; Anforderungen an die Eintragung des Teileigentums an einem Grundstück in das Grundbuch; Voraussetzungen für die Notwendigkeit einer Nachtragsbeurkundung
LG Augsburg, 20.06.1979 - 5 T 1680/79
MDR 1980, 848
Für die Auslegung von Grundbucherklärungen (wie für die von Grundbucheintragungen) gilt der Grundsatz, daß auf deren Wortlaut und Sinn abzustellen ist, wie er sich für einen unbefangenen Betrachter als nächstliegende Bedeutung der Erklärung ergibt ( BGHZ 59, 205 /209 [= DNotZ 1973, 20 ]; BayObLGZ 1977, 189 /191 [= MittBayNot 1977, 187 ]; 1980, 108/113 [= MittBayNot 1980, 67 ];… Kuntze/Ertl/Herrmann/ Eickmann - KEHE - Grundbuchrecht 2. Aufl. Einl. C 26; Horber § 53 Anm. 2; jew. m. weit. Nachw.).
Grundbucherklärung zu einem dieser Bestimmheit entsprechenden eindeutigen Ergebnis führen (BayObLGZ 1980, 108/113 [= MittBayNot 1980, 67 ]; BayObLG Rpfleger 1980, 19 f. [= MittBayNot 1979, 236 ]; Senatsbeschluß vom 23.5.1984 BReg. 2 Z 28/84; KEHE Einl. C 27).
(Zu den hierfür geltenden Grundsätzen vgl. i.e. den genannten Senatsbeschluß vom 23.5.1984.) Die Frage der Auslegungsfähigkeit einer Grundbucherklärung ist dagegen eine vom Rechtsbeschwerdegericht voll nachprüfbare Rechtsfrage ( BayObLGZ 1979, 12 /15 [= MittBayNot 1976, 16 ]; 1980, 108/113 [= MittBayNot 1980, 67 ] m. Nachw.).
Der Auslegung durch das Grundbuchamt sind allerdings als Folge des Bestimmtheitsgrundsatzes und des grundsätzlichen Erfordernisses urkundlich belegter Eintragungsunterlagen ( BayObLGZ 1974, 112 /114 f.; 1980, 1081112 f. [_ MittBayNot 1980, 67 /68]; BayObLG Rpfleger 1980, 111 [_ MittBayNot 1980, 18 ] und 1981, 147[= MittBayNot 1981, 22 ]) sowie bedingt durch das Fehlen einer Ermittlungspflicht des Grundbuchamts im Antragsverfahren ( BayObLGZ 1971, 2521 257; BayObLG MittBayNot 1980, 152 und 1981, 188; Horber § 1 Anm. 5 G, Grundz. vor § 13 Anm. 1 b) - Grenzen gesetzt.
Die Frage der Auslegungsfähigkeit einer Grundbucherklärung ist eine vom Rechtsbeschwerdegericht voll nachprüfbare Rechtsfrage ( BayObLGZ 1979, 12115 [= MittBayNot 1979, 16117]; 1980, 1081113 [= MittBayNot 1980, 67 /68] m. Nachw.).
BayObLG, 30.10.1984 - BReg. 2 Z 71/84
Eintragung zweier Rückauflassungsansprüche
(Zu den Auslegungsgrundsätzen im einzelnen und zu den Grenzen der Überprüfung durch das Rechtsbeschwerdegericht vgl. BayObLGZ 1980, 108 /112 f. [= MittBayNot 1980, 67 ] mit weit. Nachw.; zuletzt Senatsbeschluß vom 28.6.1984, BReg. 2 Z 43/84 [= MittBayNot 1984, 186]).
BayObLG, 23.12.1982 - BReg. 2 Z 70/82
Zur Grundbucheintragung nach Anordnung der Ausführung eines Flurbereinigungsplans
Nr. 1317; ein Veräußerungsverbot oder eine Grundbuchsperre hat die Einleitung des Flurbereinigungsverfahrens nicht bewirkt (vgl. hierzu näher BayObLGZ 1972, 242 /243 ff. [= MittBayNot 1972, 293 ]; 1980, 108/110 ff. [= MittBayNot 1980, 67]; BVerwGE 9, 288 /290 f.;… Haegele Grundbuchrecht 6. Aufl. Rdnrn. 2257 b, 2257 k m. Nachw.; vgl. auch Nr. 16 der Gemeinsamen Bekanntmachung der Bayerischen Staatsministerien der Justiz und für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten vom 12.8.1981, JMBI. S. 146).
Die Frage der Auslegungsfähigkeit einer Grundbucherklärung ist dagegen eine vom Rechtsbeschwerdegericht voll nachprüfbare Rechtsfrage ( BayObLGZ 1979, 12 /15[= MittBayNot 1979, 16]; 1980, 1081113 [= MittBayNot 1980, 67 ] m. Nachw.).
BayObLG, 17.05.1985 - BReg. 2 Z 52/84
Zum Umfang der Befugnisse aus Sondernutzungsrechten
Umstände, die außerhalb dessen liegen, dürfen nur insoweit herangezogen werden, als sie nach den besonderen Verhältnissen des Einzelfalles für jedermann ohne weiteres erkennbar sind ( BGHZ 13, 133 /134; BayObLGZ 1961, 23, 32; 1980, 108/113 [= MittBayNot 1980, 67 ]; BayObLG DNotZ 1983, 61/62 mit weit. Nachw.).
Bei der Auslegung von Grundbucherklärungen ist auf deren Wortlaut und Sinn abzustellen, wie er sich für einen unbefangenen Betrachter als nächstliegende Bedeutung der Erklärung ergibt ( BGHZ 59, 205 /209 [= DNotZ 1973, 20 ]; BayObLGZ 1977, 189/191 [= MittBayNot 1977, 187 ]; 1980, 108/113 [= MittBayNot 1980, 67 ]; KEHE Einl. C 26; jew.: mit weit. Nachw.).
OLG Rostock, 30.05.2017 - 3 W 162/15
Vielmehr ist die Auflassungserklärung regelmäßig als auf das Ersatzgrundstück bezogen anzusehen (vgl. OLG Frankfurt…, Beschluss vom 04.01.1996, aaO; BayObLG…, Beschluss vom 07.11.1985, aaO; Beschluss vom 23.04.1980, BReg. 2 Z 47/79, Rpfleger 1980, 293; Beschluss vom 13.07.1972, BReg. 2 Z 38/72, BayObLGZ 1972, 242).
LG Aschaffenburg, 23.06.1980 - T 89/80
Zur Bezeichnung des Grundstücks nach vorläufiger Besitzeinweisung
Zu erwähnen sind hier folgende Gerichtsentscheidungen: SchIHOLG ( RdL 1964, 305 ; Büro 1967, 935), LG Wiesbaden (RPfleger 1971, 216), BayObLG vom 13.7.1972 (MittBayNot 1972, 293 m. Anm. v. Promberger), LG Bamberg vom 19.4.1973 ( MittBayNot 1973, 153 ), LG Schweinfurt vom 30.4.1975 ( MittBayNot 1975, 244 m. Anm. v. Bengel), LG Darmstadt (RPfleger 1976, 61), BayObLG vom 23.4.1980 ( MittBayNot 1980, 67 ).