Source: http://andrago.at/kunstverein-sidonia/statuten/
Timestamp: 2019-11-22 04:39:51
Document Index: 19813970

Matched Legal Cases: ['§ 21', '§ 21', '§ 11', '§ 11', '§ 13', '§ 11', '§ 34']

Andrago.at - Statuten
KUNSTVEREIN SIDONIA
Der Verein führt den Namen ”KUNSTVEREIN SIDONIA“.
Er hat seinen Sitz in Fernitz-Mellach (Graz – Umgebung) und erstreckt seine Tätigkeit auf die ganze Welt.
die Förderung von und aktive Auseinandersetzung mit Kunst und Kultur,
die Erweiterung und Vermittlung des Kunstverständnisses der Bevölkerung,
die Förderung von Künstler und Künstlerinnen schwerpunktmäßig aus der bildenden und angewandten Kunst; erweitert durch Künstler und Künstlerinnen aus den Bereichen Literatur, Musik und Theater.
Durchführung kultureller Veranstaltungen: Ausstellungen, Installationen, Lesungen, Vorführungen, Konzerte
Produktion von Katalogen und Info-Materialien über Künstler und Künstlerrinnen
Veranstaltungen von Wettbewerben
Veranstaltung bzw. Durchführung von Workshops, Seminaren, KünstlerInnen-Mentoring
Mitglieder des Vereins können alle physischen Personen, die über 18 Jahre alt sind, sowie juristische Personen und rechtsfähige Personengesellschaften werden.
Der Austritt kann jederzeit erfolgen. Er muss dem Vorstand mindestens 2 Monat/e vorher schriftlich mitgeteilt werden. Erfolgt die Anzeige verspätet, so ist sie erst zum nächsten Austrittstermin wirksam. Für die Rechtzeitigkeit ist das Datum der Postaufgabe maßgeblich.
Eine außerordentliche Generalversammlung findet auf Beschluss des Vorstands oder der ordentlichen Generalversammlung, oder auf schriftlichen begründeten Antrag von mindestens einem Zehntel der Mitglieder, oder auf Verlangen der Rechnungsprüfer (§ 21 Abs. 5 erster Satz VereinsG), oder auf Beschluss der/eines Rechnungsprüfer/s (§ 21 Abs. 5 zweiter Satz VereinsG, § 11 Abs. 2 dritter Satz dieser Statuten), oder auf Beschluss eines gerichtlich bestellten Kurators (§ 11 Abs. 2 letzter Satz dieser Statuten) binnen vier Wochen statt.
Sowohl zu den ordentlichen als auch zu den außerordentlichen Generalversammlungen sind alle Mitglieder mindestens zwei Wochen vor dem Termin schriftlich, mittels Brief oder per E-Mail (an die vom Mitglied dem Verein bekanntgegebene Postadresse oder E-Mail-Adresse) einzuladen. Die Anberaumung der Generalversammlung hat unter Angabe der Tagesordnung zu erfolgen. Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand (Abs. 1 und Abs. 2 lit. a – c), durch die/einen Rechnungsprüfer (Abs. 2 lit. d) oder durch einen gerichtlich bestellten Kurator (Abs. 2 lit. e).
Anträge zur Generalversammlung sind mindestens zwei Wochen vor dem Termin der Generalversammlung beim Vorstand schriftlich, mittels Briefsendung oder per E-Mail einzureichen.
Den Vorsitz in der Generalversammlung führt eine vom Leitungsorgan damit beauftragte Person.
Beschlussfassung über Statuten-Änderungen und die freiwillige Auflösung des Vereins;
Die Funktionsperiode des Vorstands ist zeitlich unbegrenzt; Wiederwahl ist möglich. Jede Funktion im Vorstand ist persönlich auszuüben.
Der Vorstand kann vom jedem Mitglied des Vorstandes einberufen werden.
Den Vorsitz führt das an Jahren ältesten anwesenden Vorstandsmitglied oder jenes Vorstandsmitglied, das die übrigen Vorstandsmitglieder mehrheitlich dazu bestimmen.
Der Vorstand kann eine Person mit der Führung der laufenden Geschäfte betrauen, diese ist jedoch mit den notwendigen Vollmachten auszustatten.
§ 13: Vertretung des Vereins nach außen
Jedes Mitglied des Vorstands ist berechtigt, den Verein nach außen zu vertreten (Einzelvertretung).
Rechtsgeschäftliche Bevollmächtigungen, den Verein nach außen zu vertreten bzw. für ihn zu zeichnen, können ausschließlich von den Vorstandsmitgliedern erteilt werden.
Bei Gefahr im Verzug ist der Vorstand berechtigt, auch in Angelegenheiten, die in den Wirkungsbereich der Generalversammlung oder des Vorstands fallen, unter eigener Verantwortung selbständig Anordnungen zu treffen; im Innenverhältnis bedürfen diese jedoch der nachträglichen Genehmigung durch das zuständige Generalversammlung.
Zwei Rechnungsprüfer/Innen werden von der Generalversammlung auf die Dauer von 1 Jahr gewählt. Wiederwahl ist möglich. Die Rechnungsprüfer/Innen dürfen keinem Organ – mit Ausnahme der Generalversammlung – angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Prüfung ist.
Den Rechnungsprüfer/Innen obliegt die laufende Geschäftskontrolle sowie die Prüfung der Finanzgebarung des Vereins im Hinblick auf die Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung und die statutengemäße Verwendung der Mittel. Der Vorstand hat den Rechnungsprüfer/Innen die erforderlichen Unterlagen vorzulegen und die erforderlichen Auskünfte zu erteilen. Die Rechnungsprüfer/Innen haben dem Vorstand über das Ergebnis der Prüfung zu berichten.
Rechtsgeschäfte zwischen Rechnungsprüfer/Innen und Verein bedürfen der Genehmigung durch die Generalversammlung. Im Übrigen gelten für die Rechnungsprüfer die Bestimmungen des § 11 Abs. 8 bis 10 sinngemäß.
Das Schiedsgericht setzt sich aus drei ordentlichen Vereinsmitgliedern zusammen. Es wird derart gebildet, dass ein Streitteil dem Vorstand binnen einer Woche ein Mitglied als Schiedsrichter schriftlich namhaft macht. Über Aufforderung durch den Vorstand binnen sieben Tagen macht der andere Streitteil innerhalb von 14 Tagen seinerseits ein Mitglied des Schiedsgerichts namhaft. Nach Verständigung durch den Vorstand innerhalb von sieben Tagen wählen die namhaft gemachten Schiedsrichter binnen weiterer 14 Tage ein drittes ordentliches Mitglied zum/zur Vorsitzenden des Schiedsgerichts. Bei Stimmengleichheit entscheidet unter den Vorgeschlagenen das Los. Die Mitglieder des Schiedsgerichts dürfen keinem Organ – mit Ausnahme der Generalversammlung – angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Streitigkeit ist.
Diese Generalversammlung hat auch – sofern Vereinsvermögen vorhanden ist – über die Abwicklung zu beschließen. Bei Aufösung des Vereins oder bei Wegfall des bisherigen begünstigten Vereinszwecks ist das nach Abdeckung der Passiva verbleibende Vereinsvermögen, jedenfalls gemeinnützigen, mildtätigen oder kirchlichen Zwecken im Sinne der §§ 34 ff Bundesabgabenordnung (BAO) zuzuführen. Daher ist das verbleibende Vereinsvermögen für den Zweck „Kulturförderung“ zu verwenden. Der Vorstand hat die freiwillige Auflösung binnen vier Wochen nach Beschlussfassung der zuständigen Vereinsbehörde schriftlich anzuzeigen.
A N D R A G O – creating art and culture
Hirschegg-Pack (A) / Lido di Venezia (VE)
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