Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BVerwG&Datum=04.09.2012&Aktenzeichen=10%20C%2012.12
Timestamp: 2019-12-12 00:18:37
Document Index: 223085117

Matched Legal Cases: ['Art. 3', 'Art. 6', 'Art. 11', '§ 1', '§ 2', '§ 4', '§ 6', '§ 16', '§ 25', '§ 28', '§ 30', '§ 41', 'Art. 8', 'Art. 20', 'Art. 2', 'Art. 7', 'Art. 3', 'Art. 7', 'Art. 7', 'Art. 3', 'Art. 6', 'Art. 11', 'Art 3', 'Art 6', 'Art 6', 'Art 11', 'Art 8', 'Art. 3', 'Art. 6', 'Art. 6', 'Art. 11', '§ 1', '§ 2', '§ 4', '§ 6', '§ 16', '§ 25', '§ 28', '§ 30', '§ 41', 'Art. 8', 'Art. 20', 'Art. 21', 'Art. 267', 'Art. 2', 'Art. 3', 'Art. 7', 'Art. 3', 'Art. 7', 'Art. 51', 'Art. 7', 'Art. 3', 'Art. 6', 'Art. 11', '§ 1', '§ 2', '§ 4', '§ 6', '§ 16', '§ 25', '§ 28', '§ 30', '§ 41', 'Art. 8', 'Art. 20', 'Art. 2', 'Art. 7', 'Art. 3', 'Art. 7', 'Art. 7', '§ 30', 'Art. 6', 'Art. 8', 'Art. 11', 'Art. 6', 'Art. 11', '§ 30', '§ 30', 'Art. 11', '§ 28', '§ 30', '§ 28', '§ 80', '§ 123', '§ 123']

BVerwG, 04.09.2012 - 10 C 12.12 - dejure.org
https://dejure.org/2012,24853
BVerwG, 04.09.2012 - 10 C 12.12 (https://dejure.org/2012,24853)
BVerwG, Entscheidung vom 04.09.2012 - 10 C 12.12 (https://dejure.org/2012,24853)
BVerwG, Entscheidung vom 04. September 2012 - 10 C 12.12 (https://dejure.org/2012,24853)
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GG Art. 3 Abs. 1, Art. 6 Abs. 1 und ... 2, Art. 11; AufenthG § 1 Abs. 2, § 2 Abs. 8, § 4 Abs. 1, § 6 Abs. 3, § 16 Abs. 5, § 25 Abs. 4; § 28 Abs. 1, § 30 Abs. 1; AufenthV § 41; EMRK Art. 8; AEUV Art. 20, 21, 267; Richtlinie 2003/86/EG Art. 2, 3 Abs. 3, Art. 7 Abs. 2; Richtlinie 2004/38/EG Art. 3 Abs. 1; GR-Charta Art. 7, 51 Abs. 1; ARB 1/80 Art. 7
Visum; Drittstaatsangehörige; Afghanistan; Familienzusammenführung; Ehegattennachzug; deutscher Staatsangehöriger; doppelte Staatsangehörigkeit; Spracherfordernis; Integration; Zwangsverheiratung; Sprachniveau; schriftliche Sprachkenntnisse; Analphabetismus; Spracherwerb ...
GG Art. 3 Abs. 1, Art. 6 Abs. 1 und 2, Art. 11
Art 3 Abs 1 GG, Art 6 Abs 1 GG, Art 6 Abs 2 GG, Art 11 GG, Art 8 MRK
Ehegattennachzug zu einem deutschen Staatsangehörigen; Spracherfordernis; verfassungskonforme Auslegung
Entsprechende Anwendung der Regelungen zum Spracherfordernis auf den Ehegattennachzug zu Deutschen
GG Art. 3 Abs. 1, GG Art. 6 Abs. 1, ... GG Art. 6 Abs. 2, GG Art. 11, AufenthG § 1 Abs. 2, AufenthG § 2 Abs. 8, AufenthG § 4 Abs. 1, AufenthG § 6 Abs. 3, AufenthG § 16 Abs. 5, AufenthG § 25 Abs. 4, AufenthG § 28 Abs. 1, AufenthG § 30 Abs. 1, AufenthV § 41, EMRK Art. 8, AEUV Art. 20, AEUV Art. 21, AEUV Art. 267, RL 2003/86/EG Art. 2, RL 2003/86/EG Art. 3 Abs. 3, RL 2003/86/EG Art. 7 Abs. 2, RL 2004/38/EG Art. 3 Abs. 1, GR-Charta Art. 7, GR-Charta Art. 51 Abs. 1, ARB 1/80 Art. 7
Visum, nationales Visum, Afghanistan, Familienzusammenführung, Ehegattennachzug, deutscher Ehegatte, deutsche Staatsangehörige, deutsche Staatsangehörigkeit, doppelte Staatsangehörigkeit, Spracherfordernis, Deutschkenntnisse, Integration, Sprachniveau, schriftliche ...
Art. 3 Abs. 1, Art. 6 Abs. 1 und 2, ... Art. 11 GG, § 1 Abs. 2, § 2 Abs. 8, § 4 Abs. 1, § 6 Abs. 3, § 16 Abs. 5, § 25 Abs. 4, § 28 Abs. 1, § 30 Abs. 1 AufenthG, § 41 AufenthV, Art. 8 EMRK, Art. 20, 21, 267 AEUV, Art. 2, 3 Abs. 3, Art. 7 Abs. 2 Richtlinie 2003/86/EG, Art. 3 Abs. 1 Richtlinie 2004/38/EG, Art. 7, 51 Abs. 1 GR-Charta, 1/80 Art. 7 ARB
Ausländerrecht: Einschränkung des Spracherwerbserfordernisses bei den ausländischen Ehegatten deutscher Staatsangehöriger
Der Nachzug zu einem deutschen Ehepartner
Spracherfordernis beim Nachzug zu Deutschen
Sprachkenntnisse der deutschen Sprache bei Ehegattennachzug
Zum Ehegattennachzug - Ausländischer Partner muss nicht deutsch sprechen
BVerwG schränkt Spracherfordernis beim Ehegattennachzug zu Deutschen ein
Ehegattennachzug zu Deutschem
Spracherfordernisses beim Nachzug zu Deutschen nur eingeschränkt erforderlich - Bemühungen zum Erwerb einfacher Sprachkenntnisse innerhalb eines Jahres nicht möglich: Visum zum Ehegattennachzug muss dennoch erteilt werden
Einreise für ausländische Ehepartner von Deutschen erleichtert // Sprachkenntnisse nur soweit zumutbar
Sprachkenntnisse beim Nachzug zu Deutschen nicht mehr erforderlich? // Der folgende Artikel befasst sich mit dem gesetzlichen Erfordernis des Nachweises von deutschen Sprachkenntnissen beim Nachzug zu Deutschen.
blogspot.de (Entscheidungsbesprechung)
Spracherfordernis beim Ehegattennachzug zu Deutschen; kein Verweis auf Eheführung im Ausland
BVerwG, 13.10.2011 - 1 C 14.11
BVerwG, 04.12.2012 - 10 C 12.12
VG Berlin, 13.03.2013 - 13 K 319.12
BVerwGE 144, 141
NVwZ 2013, 515
Besondere Umstände, die es gebieten, ausnahmsweise entgegen der gesetzlichen Regel den Ehegattennachzug von einer Sicherung des Lebensunterhalts abhängig zu machen (vgl. dazu BVerwG, Urt. v. 4.9.2012, 10 C 12.12, BVerwGE 144, 141, juris Rn. 30), liegen nicht vor.
In einem solchen Fall schlägt die grundsätzlich verhältnismäßige Nachzugsvoraussetzung im Fall zumutbarer Bemühungen spätestens nach einem Jahr in ein unverhältnismäßiges dauerhaftes Nachzugshindernis um (vgl. BVerwG, Urt. v. 4.9.2012, 10 C 12.12, BVerwGE 144, 141, juris Rn. 26 ff.).
Ein Härtefall soll nach der Vorstellung des Gesetzgebers (entsprechend dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 4. September 2012 - 10 C 12.12 - BVerwGE 144, 141) anzunehmen sein, wenn es dem ausländischen Ehegatten entweder von vornherein nicht möglich oder nicht zumutbar ist, vor der Einreise nach Deutschland Bemühungen zum Erwerb einfacher deutscher Sprachkenntnisse zu unternehmen, oder es ihm trotz ernsthafter Bemühungen von einem Jahr Dauer nicht gelungen ist, das erforderliche Sprachniveau zu erreichen.
Ein Bemühen um Spracherwerb ist auch von demjenigen zu verlangen, bei dem aufgrund seiner kognitiven Fähigkeiten nur der Erwerb mündlicher Sprachkenntnisse erfolgversprechend erscheint (BVerwG, Urteil vom 4. September 2012 - 10 C 12.12 - BVerwGE 144, 141 Rn. 28).
Auch die mit einer Erstalphabetisierung im Erwachsenenalter allgemein verbundenen Schwierigkeiten reichen für eine Ausnahme nach § 30 Abs. 1 Satz 3 Nr. 2 AufenthG nicht aus (…vgl. BVerwG, Urteile vom 30. März 2010 - 1 C 8.09 - BVerwGE 136, 231 Rn. 16 und vom 4. September 2012 - 10 C 12.12 - BVerwGE 144, 141 Rn. 17).
VG Augsburg, 23.08.2017 - Au 6 K 17.637
Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis zum Ehegattennachzug - Ausnahme …
Das Erfordernis ist jedoch an Art. 6 Abs. 1 GG als wertentscheidender Grundsatznorm zu messen (vgl. BVerwG, U.v. 4.9.2012 - 10 C 12.12 - NVwZ 2013, 515/516 Rn. 20 m.w.N.), da dem Regelerfordernis eine Schrankenwirkung zukommt.
Dabei steht dem Gesetzgeber auf dem Gebiet des Ausländerrechts allerdings ein weiter Gestaltungsspielraum zu (vgl. BVerwG, U.v. 4.9.2012 - 10 C 12.12 - NVwZ 2013, 515/517 Rn. 20 m.w.N.).
Gleiches gilt für den ebenfalls hier zu berücksichtigenden Schutz nach Art. 8 Abs. 1 EMRK, der ebenfalls kein Recht auf Einreise und Aufenthalt gewährleistet, aber ebenfalls eine Interessenabwägung mit Verhältnismäßigkeitsprüfung erfordert (vgl. BVerwG, U.v. 4.9.2012 - 10 C 12.12 - NVwZ 2013, 515/517 Rn. 21 m.w.N.).
Demgegenüber stehen die privaten Interessen des Klägers und seiner Ehefrau: Ein Deutscher kann - anders als ein im Bundesgebiet lebender Ausländer - grundsätzlich nicht darauf verwiesen werden, seine Ehe im Ausland zu führen oder auf ein eheliches Zusammenleben zu verzichten (vgl. BVerwG, U.v. 4.9.2012 - 10 C 12.12 - NVwZ 2013, 515/517 f. Rn. 26 m.w.N.), denn das Grundrecht des Art. 11 GG gewährt ihm das Recht zum Aufenthalt in Deutschland und erhöht deutlich das Gewicht der privaten Interessen am Ehegattennachzug zur Führung der ehelichen Gemeinschaft im Bundesgebiet.
Sie dauerhaft im Ausland führen zu müssen, ist für ihn in jedem Fall unangemessen und unzumutbar (vgl. BVerwG, U.v. 4.9.2012 - 10 C 12.12 - NVwZ 2013, 515/518 Rn. 26 m.w.N.).
Dies ist nach Auffassung des Verwaltungsgerichts nicht verhältnismäßig, da keinem deutschen Staatsangehörigen zugemutet werden kann, seine Ehe dauerhaft im Ausland führen zu müssen (vgl. BVerwG, U.v. 4.9.2012 - 10 C 12.12 - NVwZ 2013, 515/518 Rn. 26 m.w.N.).
Der Ausnahmefall räumt der Behörde zwar nicht lediglich ein intendiertes Ermessen, sondern ein freies Ermessen ein (…vgl. VG Berlin, U.v. 27.5.2010 - 5 K 260.09 V - juris Rn. 15 m.w.N.), doch die Ermessensreduzierung auf Null ergibt sich hier daraus, dass unter Berücksichtigung der verfassungsrechtlichen Wertentscheidungen des Art. 6 Abs. 1 und Art. 11 Abs. 1 GG keinem deutschen Staatsangehörigen zugemutet werden kann, seine Ehe dauerhaft im Ausland führen zu müssen (vgl. BVerwG, U.v. 4.9.2012 - 10 C 12.12 - NVwZ 2013, 515/518 Rn. 26 m.w.N.), dies aber beim Verweis des Klägers auf eine Rückkehr in die Ukraine gerade zu Lasten seiner deutschen Ehefrau der Fall wäre, da der Kläger auf absehbare Zeit außer Stande sein und bleiben wird, seinen Lebensunterhalt im Bundesgebiet anders als aus Sozialleistungen zu bestreiten.
In einem solchen Fall schlägt die grundsätzlich verhältnismäßige Nachzugsvoraussetzung in ein unverhältnismäßiges dauerhaftes Nachzugshindernis um (vgl. zu § 30 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 AufenthG a.F.: BVerwG, Urt. v. 4.9.2012, 10 C 12.12, BVerwGE 144, 141, juris Rn. 26 ff.).
OVG Berlin-Brandenburg, 27.02.2014 - 2 B 12.12
Familiennachzug wegen Pflegebedürftigkeit; Peru; außergewöhnliche Härte; …
Da nicht absehbar ist, für wie lange die Klägerin, deren Mutter 102 Jahre alt geworden ist, der Pflege bedarf, müsste der Schwiegersohn die Ehe auf unabsehbare Zeit im Ausland führen, was einem Deutschen allenfalls aufgrund gewichtiger öffentlicher Belange zugemutet werden kann (vgl. BVerwG, Urteil vom 4. September 2012 - 10 C 12.12 -, juris Rn. 26;… Beschluss vom 3. September 2013 - 10 B 14.13 -, juris Rn. 6).
Dabei steht dem Gesetzgeber auf dem Gebiet des Ausländerrechts allerdings ein weiter Gestaltungsspielraum zu; auch hinsichtlich künftiger Verhältnisse und Entwicklungen ist der Einschätzungsvorrang der Rechtssetzungsorgane zu beachten (vgl. BVerfG…, Beschluss vom 12. Mai 1987 - 2 BvR 1226/83 u.a. - juris Rn. 103 ff.;… BVerwG, Urteile vom 30. März 2010 - 1 C 8.09 - juris Rn. 32 und vom 4. September 2012 - 10 C 12.12 - juris Rn. 20).
Auch bei einem Ehegattennachzug zu Deutschen ist es berechtigt, durch einen frühzeitigen Nachweis von Sprachkenntnissen die Integration des nachziehenden Ausländers in die deutsche Gesellschaft zu erleichtern (vgl. BVerwG, Urteil vom 4. September 2012 - 10 C 12.12 - juris Rn. 26).
Insbesondere § 30 Abs. 1 Satz 3 Nr. 6 AufenthG eröffnet als allgemeine Härtefallklausel (BT-Drs. 18/5420 S. 26) - in Anlehnung an die Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (Urteil vom 4. September 2012 - 10 C 12.12 - juris Rn. 28) - die Berücksichtigung von besonderen Umständen des Einzelfalles, in denen es dem Ehegatten nicht möglich oder nicht zumutbar ist, vor der Einreise Bemühungen zum Erwerb einfacher Kenntnisse der deutschen Sprache zu unternehmen, etwa weil Sprachkurse in seinem Heimatland nicht angeboten werden oder deren Besuch mit einem hohen Sicherheitsrisiko verbunden ist und auch sonstige erfolgversprechende Alternativen zum Spracherwerb nicht bestehen.
Obgleich beim Ehegattennachzug zu deutschen Staatsangehörigen das Grundrecht des Art. 11 GG, das dem Deutschen das Recht zum Aufenthalt in Deutschland gewährt mit der Folge, dass ihm nur bei gewichtigen öffentlichen Belangen zugemutet werden kann, die Ehe für einige Zeit gar nicht oder nur im Ausland führen zu können, das Gewicht der privaten Interessen am Ehegattennachzug zur Führung der ehelichen Gemeinschaft im Bundesgebiet deutlich erhöht, ist das aus § 28 Abs. 1 Satz 5, § 30 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 AufenthG folgende Nachzugshindernis bei eng begrenzter Zeitdauer verfassungsgemäß (vgl. BVerwG, Urteil vom 4. September 2012 - 10 C 12.12 - juris Rn. 26 f.).
Dann kann dem Visumbegehren des Ehegatten eines Deutschen das Spracherfordernis nicht mehr entgegen gehalten werden (vgl. BVerwG, Urteil vom 4. September 2012 - 10 C 12.12 - juris Rn. 28).
Die zeitliche Grenze hat es dabei bei einer Nachzugsverzögerung von einem Jahr gezogen (BVerwG vom 4.9.2012 - 10 C 12.12 - BVerwGE 144, 141 RdNr 25 ff; zum Ehegattennachzug zu Ausländern vgl BVerwG vom 30.3.2010 - 1 C 8.09 - BVerwGE 136, 231 RdNr 9 ff; nachfolgend BVerfG vom 25.3.2011 - 2 BvR 1413/10 - NVwZ 2011, 870).
Soweit schließlich nach der Rechtsprechung des BVerwG das Spracherfordernis beim Ehegattennachzug zu Deutschen dem Visumsbegehren von Sonderfällen abgesehen erst dann nicht mehr entgegengehalten werden darf, wenn zumutbare Bemühungen zum Erwerb der Sprachkenntnisse ein Jahr lang erfolglos geblieben sind (BVerwG vom 4.9.2012 - 10 C 12.12 - BVerwGE 144, 141 RdNr 28) , beansprucht das auch Geltung für den hier geltend gemachten Anspruch zur Ermöglichung persönlicher Begegnungen der Eheleute bis zur Visumserteilung.
Diese verfassungs- und menschenrechtlichen Vorgaben für die Gewichtung der öffentlichen und familiären Belange hat das Bundesverwaltungsgericht seiner Rechtsprechung zum Ehegattennachzug zugrunde gelegt (vgl. nur Urteile vom 30. März 2010 - BVerwG 1 C 8.09 - BVerwGE 136, 231 und vom 4. September 2012 - BVerwG 10 C 12.12 - BVerwGE 144, 141).
2.3 Schließlich rügt die Beschwerde, die angefochtene Entscheidung weiche von dem Urteil des beschließenden Senats vom 4. September 2012 - BVerwG 10 C 12.12 - (…a.a.O.) ab.
Zudem lässt der Verzicht auf den Spracherwerbsnachweis vor der Einreise das öffentliche Interesse an Mindestsprachkenntnissen als Integrationsvoraussetzung nicht endgültig entfallen, sondern verlangt von dem ausländischen Ehepartner, die gesetzlich geforderten Sprachkenntnisse nach der Einreise zu erwerben, um eine Aufenthaltserlaubnis gemäß § 28 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 AufenthG erhalten zu können (Urteil vom 4. September 2012 a.a.O. Rn. 29).
Er darf grundsätzlich nicht darauf verwiesen werden, mit seinen Eltern im Ausland zusammenzuleben (OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 03.09.2013 - OVG 7 M 36.13, vgl. zum Ehegattennachzug: BVerwG, Urteil vom 04.09.2012 - 10 C 12/12 - BVerwGE 144, 141).
OVG Berlin-Brandenburg, 20.03.2013 - 3 B 9.10
Klage auf Ausnahme von der Passpflicht; Trennung; ausgesetztes Visumverfahren; …
OVG Berlin-Brandenburg, 14.10.2014 - 2 B 11.13
Besuchsvisum; Kuba; begründete Zweifel an der Rückkehrabsicht; mit deutschem …
OVG Nordrhein-Westfalen, 23.10.2019 - 18 B 861/19
Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis; Vorliegen eines Härtefalls bei …
OVG Schleswig-Holstein, 07.08.2013 - 4 LB 14/12
Ausländerrechtliche Verpflichtungserklärung; Wechsel des Aufenthaltszwecks nach …
LSG Nordrhein-Westfalen, 08.11.2018 - L 19 AS 1182/17
VGH Bayern, 01.04.2014 - 19 CE 14.282
Aufenthaltstitel, Visum, Falsche Angaben, Geschäftsreise/Eheschließung, …
VG Karlsruhe, 01.06.2017 - 2 K 5625/17
Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis; Fehlen der notwendigen Sprachkenntnisse
OVG Niedersachsen, 18.09.2014 - 4 ME 201/14
Nachweis einfacher Kenntnisse der deutschen Sprache im Visumverfahren bei …
OVG Saarland, 14.02.2018 - 2 B 734/17
Duldungsanspruch Familienangehöriger im Falle der Untersagung …
VG Bayreuth, 31.07.2017 - B 6 K 17.408
Kein Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis zum Familiennachzug - …
OVG Niedersachsen, 15.12.2017 - 8 ME 136/17
Aufenthaltserlaubnis hier: Antrag nach § 80 Abs. 5 VwGO - Beschwerde im Verfahren …
OVG Berlin-Brandenburg, 03.08.2017 - 11 N 104.16
Visum; Ehegattennachzug; Bemühungen um einfache deutsche Sprachkenntnisse; …
VG Saarlouis, 25.02.2016 - 6 L 2026/15
VG Aachen, 23.05.2013 - 8 L 471/12
Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis zum Zweck der Familienzusammenführung
VG Gießen, 16.04.2013 - 7 K 4111/11
Aufenthaltserlaubnis für Unionsbürger
VG Göttingen, 18.09.2018 - 1 B 296/17
Ausweisung - besonders schwerwiegendes Bleibeinteresse bei familiärer …
OVG Berlin-Brandenburg, 15.02.2013 - 7 N 54.13
Vietnam; Kindernachzug; fehlende Sicherung des Lebensunterhalts; Ausnahmefall …
OVG Nordrhein-Westfalen, 12.08.2015 - 18 A 20/15
VG Berlin, 10.02.2015 - 29 K 222.13
Ausländerrecht - Ehegattennachzug, Sicherung des Lebensunterhalts
VG Oldenburg, 26.03.2014 - 11 A 5010/13
Aufenthaltserlaubnis für Eltern gut integrierter minderjähriger Kinder
VGH Hessen, 23.10.2015 - 6 B 1259/15
VG Oldenburg, 26.11.2012 - 11 B 4964/12
Keine Durchbrechung der Zuständigkeitsregelungen auf Grund verfassungsrechtlicher …
VG Düsseldorf, 20.01.2014 - 13 L 2363/13
Selbsteintrittsrecht; Ehe; Dublin-VO
OVG Nordrhein-Westfalen, 17.01.2013 - 18 B 5/13
Absehen vom Visumverfahren wegen der mit dem Erwerb der erforderlichen …
VG Berlin, 15.01.2019 - 31 K 144.18
VG Berlin, 19.02.2015 - 33 L 45.15
Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis im vorläufigen Rechtsschutzverfahren; …
OVG Berlin-Brandenburg, 09.01.2015 - 11 S 72.14
Türkei; Visum; Kindesnachzug zu türkischem Vater; hilfsweise Visum für …
VG München, 27.08.2013 - M 12 K 13.2210
Verlustfeststellung; polnischer Staatsangehöriger; Sexualstraftat; Strafmaß 5 …
VGH Bayern, 13.05.2013 - 10 CE 13.658
VG Berlin, 09.02.2015 - 90 K 6.13
VG Düsseldorf, 02.12.2014 - 13 L 2517/14
VG Bayreuth, 17.04.2014 - B 4 E 14.206
Antrag gem. § 123 VwGO (keine Fortgeltungsfiktion bei Besitz nur eines …
VG Düsseldorf, 20.01.2014 - 13 L 2362/13
Dublin; Antragsbefugnis; Ehe
VG Düsseldorf, 03.04.2014 - 9 K 819/14
Berücksichtigung des Schutzes von Ehe und Familie bei der Durchführung des …
VG Ansbach, 22.10.2012 - AN 5 E 12.01716
Antrag nach § 123 VwGO auf Erteilung einer Vorabzustimmung zu einem Einreisevisum
VG Berlin, 21.10.2013 - 29 L 228.13
VG Berlin, 16.04.2013 - 3 K 163.12
Visum für Ehegattennachzug