Source: https://www.dtad.de/details/Dienstleistungen_von_Ingenieurbueros_10117_Berlin-14685653_3
Timestamp: 2019-09-16 10:14:50
Document Index: 50039285

Matched Legal Cases: ['§ 129', '§ 129', '§ 129', '§ 261', '§ 262', '§ 265', '§ 334', '§ 1', '§ 2', '§ 2', '§ 130', '§ 123', '§ 123', '§ 124', '§ 124', '§ 124', '§ 123', '§ 45', '§ 46', '§ 46', '§ 46', '§ 46', '§ 75']

Ausschreibung - Dienstleistungen von Ingenieurbüros in Berlin (ID:14685653)
> DTAD-ID: 14685653
14685653
Beratung im Bereich Straßenbau , Dienstleistungen im Bauwesen , Dienstleistungen im Bereich Gesundheitsschutz und Sicherheit , Dienstleistungen von Ingenieurbüros , Risiko- und Gefahrenabschätzung im Bau
A281 BA4 Weserquerung Bremen Zwischen AS Seehausen und AS Gröpelingen [VKE B05] Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination nach Baustellenverordnung
Statistik DEGES Deutsche Einheit Fernst...
BAB 281 BA 4 Weserquerung SiGeKo-Leistungen
A281 BA4 Weserquerung Bremen
Zwischen AS Seehausen und AS Gröpelingen [VKE B05]
Der Auftrag umfasst folgende Ingenieurleistungen:
Sicherheits- und Gesundheitskoordination gemäß Baustellenverordnung
Die DEGES Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH plant im Auftrag der Freien Hansestadt Bremen den Bauabschnitt (BA) 4 der A 281 zwischen den Anschlussstellen (AS) Seehausen und Gröpelingen als Über-Eck-Verbindung und Lückenschluss zwischen der A 1 und der A 27. Wesentlicher Bestandteil des BA 4 ist auch die Weserquerung als Einschwimm- und Absenk-Tunnel.
Der Bau der Bundesautobahn 281 ist eine Bundesfernstraßenmaßnahme der Bundesrepublik Deutschland. Sie stellt zukünftig die nordwestliche Eckverbindung zwischen den vorhandenen Bundesautobahnen (BAB) A 1 und A 27 auf bremischem Stadtgebiet dar. Der Autobahnringschluss dient der Entlastung der A 1 und der A 27 mit dem Bremer Kreuz sowie der Stephanibrücke im Zuge der B 6. Ihre Verknüpfung mit dem internationalen Fernstraßennetz macht sie für den Bestand und die Entwicklung des Güterverkehrszentrums (GVZ), die Weserhäfen am linken und rechten Weserufer und den Flughafen Bremen bedeutungsvoll. Mit dem 4. Bauabschnitt (nachfolgend BA 4 genannt) wird die räumliche Barriere „Weser“ überwunden. Dies ist eine entscheidende Voraussetzung für die weitere Entwicklung des niedersächsischen und bremischen Wirtschaftsraumes.
Die A 281 soll als vierstreifige Autobahn mit Standstreifen und 2 getrennten Richtungsfahrbahnen mit Mittelstreifen gebaut werden. Sie verläuft von der bestehenden AS Seehausen in nördlicher Richtung durch das Niedervieland, unterquert die Weser in einem Tunnel und verläuft über das Gelände des heutigen Stahlwerks ArcelorMittal Bremen zur AS Gröpelingen. Im Endausbau soll die A 281 als Entlastungsstrecke von der Autobahn A 1 (AS Arsten) im Süden zur A 27 im Bremer Norden dienen.
Der 4. Bauabschnitt beginnt mit der Anbindung an den bestehenden Bauabschnitt 1 im Zuge des Neubaus der Anschlussstelle Bremen-Gröpelingen nördlich der Weser und endet mit der Verknüpfung mit dem Bauabschnitt 3/2 westlich des GVZ an der Anschlussstelle Bremen-Seehausen auf der südlichen Weserseite. Die Weserquerung erfolgt durch einen Tunnel, der im Einschwimm- und Absenkverfahren gebaut wird. Der Tunnel erhält einen Rechteckquerschnitt ohne Standstreifen mit jeweils 2 Fahrstreifen pro Richtung. Gemäß RABT 2006 werden im Tunnelbereich Pannenbuchten angeordnet.
Im Baufeld befinden sich ein Stahlwerk von ArcelorMittal Bremen (nachfolgend AMB genannt) mit Schlackenkippe und Gleisfeld, ein Zementwerk der Firma Holcim, das Dorfgebiet Seehausen und eine Baggergutdeponie mit Spülfeldern. Entsprechende Einflüsse sind bei der Planung und Baurealisierung zu erwarten und zu berücksichtigen.
550734-2018
2018/S 241-550734
AB05270023
Ein Bewerber oder ein Bieter ist von der Teilnahme an einem Vergabeverfahren wegen Unzuverlässigkeit auszuschließen, wenn der Auftraggeber Kenntnis davon hat, dass eine Person, deren Verhalten dem Unternehmen zu zurechnen ist, rechtskräftig verurteilt worden ist.
A) § 129 des Strafgesetzbuches (StGB) (Bildung krimineller Vereinigungen), § 129a StGB (Bildung terroristischer Vereinigungen), § 129b StGB (kriminelle und terroristische Vereinigungen im Ausland);
B) § 261 StGB (Geldwäsche, Verschleierung unrechtmäßig erlangter Vermögenswerte);
C) § 262 StGB (Betrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der EG oder gegen Haushalte richtet, die von der EG oder in ihrem Auftrag verwaltet werden;
D) § 265 StGB (Subventionsbetrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der EG oder Haushalte richtet, die von der EG in ihrem Auftrag verwaltet werden;
E) § 334 StGB (Bestechung), auch in Verbindung mit Artikel 2 des EU-Bestechungsgesetzes, Artikel 2 § 1 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung, Artikel 7 Absatz 2 Nummer 10 des Vierten Strafrechtsänderungsgesetzes und § 2 des Gesetzes über das Ruhen der Verfolgungsverjährung und die Gleichstellung der Richter und Bediensteten des Internationalen Strafgerichtshofes;
F) Artikel 2 § 2 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung (Bestechung ausländischer Abgeordneter im Zusammenhang mit internationalem Geschäftsverkehr);
Einem Verstoß gegen diese Vorschriften gleichgesetzt sind Verstöße gegen entsprechende Strafnormen anderer Staaten. Ein Verhalten einer rechtskräftig verurteilten Person ist einem Bewerber oder Bieter zuzurechnen, wenn sie für diesen Bewerber oder Bieter bei der Führung der Geschäfte selbst verantwortlich gehandelt hat oder ein Aufsichts- oder Organisationsverschulden gemäß § 130 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten (OWiG) dieser Person im Hinblick auf das Verhalten einer anderen für den Bewerber oder Bieter handelnden, rechtskräftig verurteilten Person vorliegt [§ 123 (1) Nr. 1,2,3,4,5,6,7,8,9 und 10 GWB sowie § 123 (4) Nr. 1 GWB].
— Angaben, ob ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt worden ist oder der Antrag mangels Masse abgelehnt wurde oder ein Insolvenzplan rechtskräftig bestätigt wurde, ob sich das Unternehmen in Liquidation befindet [§ 124 Abs. 2 GWB],
— dass der Bewerber nicht aufgrund eines rechtskräftigen Urteils aus Gründen bestraft worden ist, die seine berufliche Zuverlässigkeit in Frage stellt [§ 124 Abs. 3 GWB],
— dass nachweislich im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit keine schweren Verfehlungen begangen wurden [§ 124 Abs. 3 GWB],
— dass die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt wurde [§ 123 Abs. 4 GWB]
Näheres siehe Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb.
Ist der inländische Bewerber eine juristische Person, deren satzungsgemäßem Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Fach- / Planungsleistungen gehören, ist dieser nur dann teilnahmeberechtigt, wenn durch die Erklärung des Bewerbers zu III.2.3 nachgewiesen wird, dass der verantwortliche Projektbearbeiter die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt. Auswärtige Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachliche Voraussetzung für ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung ihrer oben genannten Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG über die Anerkennung von Berufsqualifikationen gewährleistet ist.
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://vergabe.deges.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-1677dcffa1e-3edd561ef4de5dba
Laufzeit in Monaten: 69
— Finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit (§ 45 (4) Nrn. 2 und 4 VgV) [nur Mindeststandard],
— Fachliche Eignung nach § 46 (3) Nrn. 1 bis 10 VgV: [100 v. H.].
Die gem. Ziffern III.1.3) und III.2.3) vorzulegenden Unterlagen und Angaben werden wie folgt gewichtet:
§ 46 (3) 2) VgV: Berufliche Befähigung der für die Leistung verantwortlichen Personen [40 v. H.]
Die Gewichtung setzt sich wie folgt zusammen:
Mitarbeiter 1 SiGe-Planung/SiGe-Koordination/Projektleitung 20 v. H.
Mitarbeiter 2 SiGe-Planung/SiGe-Koordination/Projektbearbeitung/Mitarbeit 20 v. H.
Mit folgender Unterwichtung:
Berufliche Eignung (Ausbildung und Berufserfahrung) 20 v. H.
Referenzprojekte 80 v.H.
§ 46 (3) 1) VgV: Angaben des Bewerbers über vergleichbare
Referenzprojekte in den letzten 3 Jahren: [60 v.H.]
§ 46 (3) 8) VgV: Personalbestand des Bewerbers in den letzten 3 Jahren: [nur Mindeststandard]
Berufsqualifikation gem. § 75 (1) bis (3) VgV
Tag: 22.01.2019
Für die geforderten Angaben, Nachweise und Erklärungen sind die vom Auftraggeber vorgefertigten Teilnahmeunterlagen zu verwenden. Die Teilnahmeunterlagen fassen die gewünschten Informationen und Nachweise der Bekanntmachung zusammen.
Der Antrag auf Teilnahme ist zwingend in seiner Form einzuhalten. Die geforderten Nachweise und gewünschten Erklärungen sind entsprechend der vorgegebenen Nummerierung der Anlagen zu den jeweiligen Kapiteln der Teilnahmeanträge zu gliedern und zu sortieren. Die Nichtverwendung sowie die unvollständige Verwendung / Ausfüllung der vorbereiteten Teilnahmeunterlagen können zu einem Ausschluss aus dem Vergabeverfahren führen. Nicht unterschriebene sowie nicht fristgerechte Teilnahmeanträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.
Wir weisen darauf hin, dass im Zeitraum vom 21.12.2018, 12.30 Uhr bis einschließlich 2.1.2019, 9.00 Uhr seitens der Vergabestelle keine Bewerberanfragen beantwortet werden und dass in diesem Zeitraum auch keine Einsicht in etwaige nicht den Ausschreibungsunterlagen beigefügten Unterlagen möglich ist.
Tag: 11.12.2018