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Timestamp: 2016-10-23 07:59:48
Document Index: 213237019

Matched Legal Cases: ['Art. 80', 'Art. 345', 'Art. 409', 'Art. 345', 'BGE', 'EGMR', 'Art. 4', 'Art. 14', 'Art. 11', 'BGE', 'EGMR', 'EGMR', 'Art. 30', 'BGE', 'BGE', 'Art. 30', 'Art. 6', 'BGE', 'Art. 58', 'Art. 185', 'Art. 147', 'Art. 6', 'Art. 185', 'Art. 147', 'Art. 6', 'Art. 187', 'Art. 187', 'Art. 95', 'Art. 97', 'BGE', 'BGE', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 6', 'Art. 3', 'Art. 141', 'Art. 10', 'Art. 97', 'Art. 106', 'BGE', 'BGE', 'in dubio', 'Art. 9', 'BGE', 'Art. 398', 'Art. 389', 'Art. 398', 'Art. 398', 'Art. 398', 'BGE', 'Art. 428', 'Art. 428', 'Art. 428', 'Art. 428', 'BGE', 'Art. 47', 'BGE', 'BGE', 'Art. 42', 'BGE', 'BGE', 'Art. 426', 'Art. 422', 'Art. 9', 'BGE', 'BGE', 'Art. 426', 'Art. 424', 'Art. 95', 'BGE', 'Art. 42', 'Art. 106']

6B_20/2014 � � Urteil vom 14. November 2014
A.a.�Das Strafgericht des Kantons Basel-Landschaft verurteilte X.________ am 13. M�rz 2013 wegen grober Verletzung der Verkehrsregeln zu einer bedingten Geldstrafe von 60 Tagess�tzen zu Fr. 130.-- und einer Busse von Fr. 3'000.--. Es auferlegte ihm die Verfahrenskosten bestehend aus den Kosten des Vorverfahrens von Fr. 3'580.30, den Expertisekosten des gerichtlichen Verfahrens von Fr. 812.70 und der Gerichtsgeb�hr von Fr. 3'000.--.
A.b.�Das Kantonsgericht Basel-Landschaft best�tigte am 16. Juli 2013 den erstinstanzlichen Schuldspruch und bestrafte X.________ in teilweiser Gutheissung seiner Berufung mit einer bedingten Geldstrafe von 60 Tagess�tzen zu Fr. 130.-- und einer Busse von Fr. 1'500.--. Es auferlegte ihm die Expertisekosten von Fr. 812.70 und je vier F�nftel der Kosten des Vorverfahrens, der erstinstanzlichen Spruchgeb�hr und der zweitinstanzlichen Gerichtskosten von Fr. 4'125.--.
Das Kantonsgericht h�lt f�r erwiesen, dass X.________ am 3. Dezember 2011 in Liestal auf der Rheinstrasse Richtung Basel mit seinem Personenwagen die zul�ssige H�chstgeschwindigkeit innerorts von 50 km/h um 49 km/h �berschritt.
�X.________ f�hrt Beschwerde in Strafsachen mit den Antr�gen, das Urteil vom 16. Juli 2013 aufzuheben, ihn vom Vorwurf der groben Verletzung der Verkehrsregeln freizusprechen und die Sache zur Neubeurteilung an die erste Instanz, eventualiter an die Vorinstanz zur�ckzuweisen. Subeventualiter sei von einer Verbindungsbusse abzusehen und es seien die Kosten f�r das Gutachten und das Zweitgutachten sowie die Gerichtskosten auf die Staatskasse zu nehmen, in jedem Fall aber erheblich zu k�rzen.
�Anfechtungsobjekt der Beschwerde in Strafsachen ist der letztinstanzliche kantonale Entscheid (Art. 80 Abs. 1 BGG). Nicht einzutreten ist auf die Beschwerde, soweit sich der Beschwerdef�hrer gegen den vom Bundesgericht im Urteil 1C_604/2012 vom 17. Mai 2013 beurteilten vorsorglichen Entzug des F�hrerausweises sowie die Anordnung einer verkehrspsychologischen Untersuchung wendet (vgl. Beschwerde S. 15-18; Ziff. 10.2 S. 33).
2.1.�Der Beschwerdef�hrer r�gt, im erstinstanzlichen Verfahren sei ihm in Verletzung von Art. 345 StPO keine Gelegenheit einger�umt worden, Beweiserg�nzungsantr�ge zu stellen. Mit der Aufforderung, den Parteivortrag zu halten, sei das Beweisverfahren abgeschlossen gewesen. Die Vorinstanz bejahe zu Unrecht eine Heilung dieses Mangels im Berufungsverfahren.
2.2.�Der Einwand ist unbegr�ndet. Die Vorinstanz legt zutreffend dar, dass das Berufungsgericht die Sache nur an das erstinstanzliche Gericht zur�ckweist, wenn das erstinstanzliche Verfahren wesentliche M�ngel aufweist, die im Berufungsverfahren nicht geheilt werden k�nnen (vgl. Art. 409 Abs. 1 StPO; Urteile 6B_630/2012 vom 15. Juli 2013 E. 2.2; 6B_362/2012 vom 29. Oktober 2012 E. 8.4.2 mit Hinweisen). Der Beschwerdef�hrer hatte im Berufungsverfahren Gelegenheit, Beweiserg�nzungen zu verlangen, und machte davon auch Gebrauch. Die Vorinstanz pr�fte seine Antr�ge frei. Ein allf�lliger Verstoss gegen Art. 345 StPO wurde damit im vorinstanzlichen Verfahren geheilt (vgl. Urteil E. 7.2 S. 15).
3.1.�Der Beschwerdef�hrer macht eine Verletzung des Grundsatzes "ne bis in idem" geltend. Das Bundesgericht habe sich bereits im Urteil 1C_604/2012 vom 17. Mai 2013 zur vorliegenden Angelegenheit ge�ussert und dabei auf die Strafakten Bezug genommen. Damit verliere der vorsorgliche Sicherungsentzug des F�hrerausweises seinen Massnahmecharakter und komme einer Strafe gleich. Die Vorinstanz berufe sich auf BGE 137 I 363, welcher der Rechtsprechung des Europ�ischen Gerichtshofes f�r Menschenrechte (EGMR) widerspreche.
3.2.�Der Grundsatz "ne bis in idem" besagt, dass ein Beschuldigter nicht wegen der selben Tat mehrmals verfolgt und bestraft werden darf (vgl. Art. 4 des Protokolles Nr. 7 zur EMRK [SR 0.101.07]; Art. 14 Abs. 7 IPBPR [SR 0.103.2]; Art. 11 Abs. 1 StPO). Die Trennung des Straf- vom Verwaltungsverfahren im Strassenverkehrsrecht wird in der Lehre unter dem Gesichtspunkt des v�lkerrechtlich verankerten Grundsatzes "ne bis in idem" kontrovers diskutiert, weil der Betroffene regelm�ssig sowohl die strafrechtliche als auch die administrative Sanktion (Entzug des F�hrerausweises) als Strafe wahrnimmt. Das Bundesgericht kam in BGE 137 I 363 E. 2 aufgrund einer vertieften Auseinandersetzung mit der Lehre und der Praxis des EGMR - insbesondere mit dem Urteil des EGMR vom 10. Februar 2009 in Sachen Zolotukhin gegen Russland - allerdings zum Ergebnis, der Grundsatz "ne bis in idem" sei durch die Kumulierung von straf- und verwaltungsrechtlicher Sanktion jedenfalls bei Verkehrsregelverletzungen nicht verletzt. An dieser - seither mehrfach best�tigten Rechtsprechung (siehe etwa Urteile 1C_95/2014 vom 13. Juni 2014 E. 2; 1C_495/2013 vom 7. Januar 2014 E. 6.1; 1C_268/2012 vom 31. Oktober 2012 E. 3.3-3.5; 1C_28/2012 vom 25. Mai 2012 E. 2.2) - ist festzuhalten.
3.3.�Im �brigen macht der Beschwerdef�hrer nicht geltend, �ber einen allf�lligen Entzug des F�hrerausweises sei bereits entschieden worden. Das Bundesgericht befasste sich im Urteil 1C_604/2012 mit dem vorsorglichen Sicherungsentzug des F�hrerausweises. Hierbei geht es um eine vorsorgliche Massnahme zur Sicherung des Verkehrs vor ungeeigneten Fahrzeugf�hrern (vgl. Art. 30 der Verordnung vom 27. Oktober 1976 �ber die Zulassung von Personen und Fahrzeugen zum Strassenverkehr [VZV; SR 741.51]; BGE 125 II 492 E. 2b), die entsprechend der Natur der Sache sofort einzuleiten ist und daher vor dem Strafentscheid zu ergehen hat (vgl. BGE 122 II 359 E. 2b). Die R�ge des Beschwerdef�hrers ist unbegr�ndet.
4.1.�Der Beschwerdef�hrer beanstandet, das erstinstanzliche Gericht sei befangen gewesen, da es zur Urteilsbegr�ndung das verwaltungsrechtliche Urteil des Kantonsgerichts Basel-Landschaft vom 16. Oktober 2012 herangezogen habe, bei welchem die Unschuldsvermutung nicht zum Tragen gekommen sei.
4.2.�Der Anspruch auf ein unabh�ngiges und unparteiisches Gericht gem�ss Art. 30 Abs. 1 BV und Art. 6 Ziff. 1 EMRK umfasst nicht auch die Garantie jederzeit fehlerfrei arbeitender Richter. Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung k�nnen richterliche Verfahrensfehler nur ausnahmsweise die Unbefangenheit einer Gerichtsperson infrage stellen. Dabei m�ssen objektiv gerechtfertigte Gr�nde zur Annahme bestehen, dass sich in Rechtsfehlern gleichzeitig eine Haltung manifestiert, die auf fehlender Distanz und Neutralit�t beruht. Es muss sich um besonders krasse Fehler oder wiederholte Irrt�mer handeln, die eine schwere Verletzung der Richterpflichten darstellen (BGE 125 I 119 E. 3e; 116 Ia 135 E. 3a; 115 Ia 400 E. 3b; je mit Hinweisen; Urteil 6B_676/2011 vom 7. Februar 2012 E. 2.2).
4.3.�Besonders krasse oder wiederholte Verfahrensfehler, die an der Unvoreingenommenheit des Gerichts zweifeln lassen k�nnten, liegen nicht vor. Die Vorinstanz verneint zu Recht eine Befangenheit des erstinstanzlichen Gerichts. Selbst wenn dieses den Entscheid vom 16. Oktober 2012 zu Unrecht beigezogen h�tte, verm�chte dies eine Wiederholung des erstinstanzlichen Gerichtsverfahrens nicht zu rechtfertigen, da der Beschwerdef�hrer seine diesbez�glichen Einw�nde im Berufungsverfahren vorbringen konnte (oben E. 2.2).
4.4.�Soweit der Beschwerdef�hrer die Befangenheit des erstinstanzlichen Gerichts auch aus dem Verhalten der Richterin w�hrend der erstinstanzlichen Hauptverhandlung herleitet, legt die Vorinstanz zutreffend dar, dass er nach Art. 58 Abs. 1 StPO umgehend ein Ausstandsgesuch h�tte stellen m�ssen. Die erst in der Berufung geltend gemachten Ausstandsgr�nde sind versp�tet.
5.1.�Der Beschwerdef�hrer wendet sich gegen die Verwertbarkeit des amtlichen Gutachtens. Er argumentiert, der Experte h�tte Distanzmessungen nicht selber vornehmen d�rfen. Art. 185 Abs. 4 StPO sei auf fachspezifische Erhebungen, sog. Befundtatsachen, beschr�nkt. Es sei nicht Sache des Gutachters, Beweise abzunehmen, die keinerlei Fachwissen ben�tigten. Der Experte habe zudem nicht bloss die Distanz gemessen, sondern auch beurteilt, wo sich der Messbeamte auf dem Gehsteig befunden habe. Ausserdem sei die Messung im Gutachten nicht dokumentiert worden. Das Gutachten sei f�r einen Dritten nicht nachvollziehbar und nachpr�fbar. Da es sich bei der Erhebung vor Ort um Zusatztatsachen handle, h�tte der Gutachter als Zeuge und nicht als Experte befragt werden m�ssen. Der Beschwerdef�hrer beanstandet schliesslich, ihm sei entgegen Art. 147 StPO die Teilnahme an der Messung verweigert worden. Die Befragung des Gutachters verm�ge einer wirksamen Konfrontation im Sinne von Art. 6 Ziff. 3 EMRK nicht zu gen�gen.
5.2.�Der Beschwerdef�hrer wurde gest�tzt auf die Bilddokumentation eines Lasergeschwindigkeitsmessger�ts verurteilt. Das Ger�t l�ste keine Messung aus. Anhand der Videoaufzeichnung konnte jedoch eine Weg-Zeitberechnung durchgef�hrt werden, die gem�ss dem beim damaligen Bundesamt f�r Metrologie (METAS) eingeholten Gutachten im gemessenen Streckenbereich eine durchschnittliche Mindestgeschwindigkeit von 99 km/h ergab (kant. Akten, Urk. 145). Der Beschwerdef�hrer konnte dem Gutachter Erg�nzungsfragen stellen (kant. Akten, Urk. 213 ff.). Dieser wurde anl�sslich der erstinstanzlichen Hauptverhandlung zudem einvernommen, wobei er namentlich zum Zustandekommen des Gutachtens befragt wurde (kant. Akten, Urk. 301 ff.). Dabei legte er u.a. dar, dass er f�r die Bestimmung der Geschwindigkeit die Position des Messbeamten im Zeitpunkt der Messung bzw. der Videoaufnahme feststellen und vor Ort Bemessungen vornehmen musste (kant. Akten, Urk. 301). Solche Messungen geh�ren ohne Weiteres zum eigentlichen Gutachterauftrag, da Bestandteil der angewandten Messmethode, und sind von Art. 185 Abs. 4 StPO gedeckt. Nach dieser Bestimmung kann die sachverst�ndige Person einfache Erhebungen, die mit dem Auftrag in engem Zusammenhang stehen, selber vornehmen und zu diesem Zweck Personen aufbieten. Entgegen dem Einwand des Beschwerdef�hrers handelt es sich bei den Messungen vor Ort nicht um Untersuchungshandlungen, f�r welche zwingend die Strafverfolgungsbeh�rden aufzukommen haben. Der Beschwerdef�hrer behauptet zudem nicht, der Gutachter sei von einer falschen Position des Messbeamten im Zeitpunkt der Messung ausgegangen. Die Vorinstanz legt zutreffend dar, dass sich Art. 147 Abs. 1 StPO auf Beweiserhebungen durch die Staatsanwaltschaft und die Gerichte bezieht (Urteil E. 1.3.2 S. 5). Ein Recht auf Anwesenheit bei der Erstellung des Gutachtens kann der Bestimmung nicht entnommen werden.
5.3.�Der Gutachter wurde an der erstinstanzlichen Gerichtsverhandlung ausf�hrlich zum Vorgehen bei der Erstellung des Gutachtens und zur Messmethode befragt. Seine Aussagen sind protokolliert. Unbegr�ndet ist daher der Einwand, die Messung sei nicht dokumentiert und nicht nachvollziehbar. Eine Verletzung von Art. 6 Ziff. 3 EMRK liegt nicht vor. Der Beschwerdef�hrer konnte dem Gutachter sowohl schriftlich als auch m�ndlich Erg�nzungsfragen stellen.
Bei der Befragung von Gutachtern zwecks m�ndlicher Erl�uterung oder Erg�nzung des Gutachtens sind die Vorschriften �ber die Zeugeneinvernahme sinngem�ss anwendbar (Art. 187 Abs. 2 StPO; Andreas Donatsch, in: Kommentar zur Schweizerischen Strafprozessordnung, 2. Aufl. 2014, N. 8 zu Art. 187 StPO). Unbehelflich ist daher auch die Kritik, der Gutachter h�tte bez�glich der Messungen vor Ort als Zeugeeinvernommen werden m�ssen (vgl. Urteil E. 1.2.2 S. 4 f.).
6.1.�Der Beschwerdef�hrer wendet ein, der Gutachter behaupte wahrheitswidrig, die Stoppuhr und die Videokamera des Lasergeschwindigkeitsmessger�ts seien geeicht. Das Ger�t d�rfe f�r eine Videomessung gar nicht verwendet werden. Das Gutachten enthalte daher Falschinformationen, die den Gutachter als befangen erscheinen liessen. Dieser habe seinen Auftrag zudem falsch verstanden, da er davon ausgegangen sei, er m�sse versuchen, die von der Polizei ermittelte Geschwindigkeit zu best�tigen.
6.2.�Die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz kann vor Bundesgericht nur ger�gt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG). Offensichtlich unrichtig ist die Sachverhaltsfeststellung, wenn sie willk�rlich ist (BGE 137 IV 1 E. 4.2.3; 134 IV 36 E. 1.4.1; vgl. zum Begriff der Willk�r: BGE 138 I 305 E. 4.3; 137 I 1 E. 2.4). Die Willk�rr�ge muss in der Beschwerde explizit vorgebracht und substanziiert begr�ndet werden (Art. 106 Abs. 2 BGG). Auf eine rein appellatorische Kritik am angefochtenen Urteil tritt das Bundesgericht nicht ein (BGE 137 IV 1 E. 4.2.3; 136 II 489 E. 2.8; je mit Hinweisen).
6.3.�Die Vorinstanz stellt gest�tzt auf das Eichzertifikat und das Gutachten fest, das Lasergeschwindigkeitsmessger�t inklusive Stoppuhr sei geeicht gewesen. Sie schliesst aus Art. 6 Abs. 2 der Messmittelverordnung vom 15. Februar 2006 (MessMV; SR 941.210) und Art. 3 Abs. 1 lit. a der Verordnung des EJPD vom 28. November 2008 �ber Messmittel f�r Geschwindigkeitskontrollen und Rotlicht�berwachungen im Strassenverkehr (Geschwindigkeitsmessmittel-Verordnung; SR 941.261), dass sich das Eichzertifikat auf das gesamte Ger�t und insbesondere auch die Stoppuhr bezieht (Urteil E. 1.5.2 S. 6). Diese Erw�gungen sind nicht zu beanstanden. Die nicht n�her begr�ndete Kritik des Beschwerdef�hrers l�sst die vorinstanzliche W�rdigung nicht willk�rlich erscheinen.
6.4.�Der Experte des METAS f�hrt im Gutachten aus, das Lasergeschwindigkeitsmessger�t sei geeicht gewesen und habe f�r amtliche Messungen resp. Bildaufzeichnungen zum fraglichen Zeitpunkt eingesetzt werden d�rfen (kant. Akten, Urk. 139). Anl�sslich der gerichtlichen Einvernahme gab er zu Protokoll, beim Laserger�t handle es sich um ein Geschwindigkeitsmessger�t ohne Bilddokumentation. In der Schweiz werde dies nicht akzeptiert. Es brauche f�r die Bilddokumentation eine Videokamera (kant. Akten, Urk. 299). Letzteres deckt sich mit den Ausf�hrungen des Beschwerdef�hrers, wonach die Videokamera der Bilddokumentation dient. Daraus kann jedoch nicht geschlossen werden, die Videoaufzeichnung sei f�r den Nachweis der Geschwindigkeits�berschreitung g�nzlich ungeeignet. Eine Bilddokumentation kann auch der �berpr�fung des Messergebnisses dienen (vgl. dazu die Weisungen des ASTRA vom 22. Mai 2008 �ber polizeiliche Geschwindigkeitskontrollen und Rotlicht�berwachung im Strassenverkehr, insb. Ziff. 3). Sie muss daher gewisse Anforderungen erf�llen. Weder das Privatgutachten noch der Beschwerdef�hrer setzen sich damit auseinander. Dessen Vorbringen sind nicht geeignet, Willk�r darzutun und die Schl�ssigkeit des amtlichen Gutachtens infrage zu stellen oder Zweifel an der Unabh�ngigkeit und Unvoreingenommenheit des Gutachters aufkommen zu lassen.
6.5.�Die StPO kennt keinen numerus clausus der Beweismittel (Botschaft vom 21. Dezember 2005 zur Vereinheitlichung des Strafprozessrechts, BBl 2006 1085, S. 1182). Die Regeln betreffend den Einsatz von technischen Hilfsmitteln bei Geschwindigkeitskontrollen schliessen eine anderweitige Feststellung von Geschwindigkeits�berschreitungen nicht aus und lassen die freie Beweisw�rdigung durch Gerichte unber�hrt (vgl. Urteile 6B_473/2010 vom 19. Juli 2010 E. 3.1; 6B_544/2007 vom 22. November 2007 E. 2.7; 6B_744/2007 vom 10. April 2008 E. 2.4.2; Ziff. 21 der Weisungen des ASTRA vom 22. Mai 2008 �ber polizeiliche Geschwindigkeitskontrollen und Rotlicht�berwachung im Strassenverkehr). Selbst wenn von einem nicht regelkonformen Einsatz des Messger�ts auszugehen w�re, da der Messbeamte nur die Videokamera laufen liess und keine Lasermessung ausl�ste, spr�che insbesondere auch angesichts der Schwere der Tat (massive Geschwindigkeits�berschreitung an einer un�bersichtlichen Stelle im Bereich eines Fussg�ngerstreifens) nichts gegen eine Verwertung der Videoaufzeichnung. Unbehelflich ist daher auch der Einwand, die Videokamera d�rfe nicht zu Messzwecken verwendet werden. Ein Verwertungsverbot im Sinne von Art. 141 Abs. 2 StPO macht der Beschwerdef�hrer zu Recht nicht geltend.
6.6.�Anhaltspunkte, dass der Gutachter seinen Auftrag falsch verstanden haben k�nnte, sind ebenfalls nicht auszumachen. Die Vorinstanz weist zutreffend darauf hin, dass dieser die von der Polizei ermittelte Geschwindigkeit von 105 km/h nicht best�tigte, sondern zugunsten des Beschwerdef�hrers von lediglich 99 km/h ausgeht. Dessen R�ge ist unbegr�ndet.
7.1.�Der Beschwerdef�hrer r�gt eine Verletzung der Unschuldsvermutung und des Willk�rverbots, da die Vorinstanz auf ein fehlerhaftes Gutachten abstelle. Er beruft sich dazu auf ein privates Gegengutachten. Die Auseinandersetzung der Vorinstanz mit dem Zweitgutachten belege, dass jene Zweifel an der Richtigkeit des amtlichen Gutachtens gehabt habe.
7.2.�Das Gericht w�rdigt Gutachten grunds�tzlich frei (vgl. Art. 10 Abs. 2 StPO). In Fachfragen darf es davon indessen nicht ohne triftige Gr�nde abweichen. Ob ein Gericht die im Gutachten enthaltenen Er�rterungen f�r �berzeugend h�lt oder nicht und ob es dementsprechend den Schlussfolgerungen des Experten folgen oder ein Erg�nzungsgutachten beziehungsweise eine Oberexpertise einholen soll, ist eine Frage der Beweisw�rdigung, die mit Beschwerde in Strafsachen wegen Verletzung des Willk�rverbots aufgeworfen werden kann. Eine entsprechende Kritik muss substanziiert dargelegt werden (vgl. Art. 97 Abs. 1 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 138 III 193 E. 4.3.1; 133 II 384 E. 4.2.3; 106 IV 236 E. 2a; je mit Hinweisen).
Privatgutachten haben nicht den gleichen Stellenwert wie ein Gutachten, das von der Untersuchungsbeh�rde oder vom Gericht eingeholt wurde. Sie bilden bloss Bestandteil der Parteivorbringen. Die Qualit�t von Beweismitteln kommt ihnen nicht zu (BGE 132 III 83 E. 3.4; 127 I 73 E. 3 f/bb; je mit Hinweisen). Ein Parteigutachten ist nur geeignet, die Erstellung eines (zus�tzlichen) Gutachtens zu rechtfertigen oder darzulegen, dass das gerichtliche oder amtliche Gutachten mangelhaft oder nicht schl�ssig ist (Urteile 6B_829/2013 vom 6. Mai 2014 E. 4.1; 6B_215/2013 vom 27. Januar 2014 E. 1.2; je mit Hinweisen).
Dem Grundsatz in dubio pro reo kommt in der vom Beschwerdef�hrer angerufenen Funktion als Beweisw�rdigungsregel im Verfahren vor dem Bundesgericht keine �ber das Willk�rverbot von Art. 9 BV hinausgehende Bedeutung zu (BGE 127 I 38 E. 2a; 124 IV 86 E. 2a; je mit Hinweisen).
7.3.�Die Vorinstanz stellt trotz des Gegengutachtens auf das Gutachten des METAS ab. Sie argumentiert namentlich, der Gutachter des METAS habe den Unsicherheiten in der Ermittlung der Position des Fahrzeugs beim gew�hlten Zeitintervall Rechnung getragen. Er habe demnach allf�llige aus der verwendeten Bildaufl�sung sowie aus anderen Gr�nden resultiere Messunsicherheiten mit entsprechenden Toleranzen ber�cksichtigt. Der Privatgutachter begn�ge sich damit, in allgemeiner Weise auf m�gliche Messfehler mit der verwendeten Kamera hinzuweisen. Er lege jedoch nicht konkret dar, dass der Gutachter des METAS bei seiner Berechnung unter Anwendung der ber�cksichtigten Toleranzen im Ergebnis zu einem falschen Resultat gelangt sei (Urteil E. 6.4.2 S. 13).
7.4.�Der Beschwerdef�hrer vermag mit seinen Einw�nden keine Willk�r zu begr�nden. Der Gutachter des METAS war vor Ort und trug den �rtlichen Gegebenheiten und den Unsicherheiten Rechnung, wie er anl�sslich der m�ndlichen Befragung wiederholt betonte. Der Privatgutachter beschr�nkt sich demgegen�ber darauf, auf m�gliche Ungenauigkeiten hinzuweisen, ohne jedoch selber an Ort und Stelle Berechnungen durchgef�hrt und sich von den vom Gutachter des METAS bereits ber�cksichtigten Unsicherheiten ein Bild gemacht zu haben. Unter diesen Umst�nden w�rdigt die Vorinstanz die vom Privatgutachter verlangten zus�tzlichen pauschalen Abz�ge von 15 bis 20 km/h willk�rfrei als nicht nachvollziehbar (vgl. Urteil E. 6.6.1 f. S. 14).
7.5.�Der Anspruch auf rechtliches Geh�r verpflichtet die Vorinstanz, sich mit den vom Beschwerdef�hrer vorgetragenen Beweismitteln und folglich auch mit dem Privatgutachten auseinanderzusetzen. Daraus kann nicht gefolgert werden, sie habe diesen trotz Zweifel an der Schl�ssigkeit des Gutachtens des METAS schuldig gesprochen.
7.6.�Entgegen dem Vorbringen des Beschwerdef�hrers ist nicht davon auszugehen, dass die Vorinstanz f�r die Feststellung, die Fahrbahn sei "grunds�tzlich eben" (Urteil E. 6.4.2 S. 13), einen Augenschein durchf�hrte. Unbegr�ndet ist damit die R�ge, die Vorinstanz habe beim behaupteten Augenschein die Teilnahmerechte verletzt (vgl. Beschwerde S. 35).
7.7.�Fehl geht schliesslich der Einwand des Beschwerdef�hrers, durch die Medienberichterstattung und die Beschriftung der DVD-H�lle der amtlichen Akten mit "X.________ v=105 km/h" sei die Unschuldsvermutung verletzt worden (Beschwerde Ziff. 10.11 f. S. 37). Bei diesen Informationen handelt es sich erkennbar um einen blossen Tatverdacht. Der vorinstanzliche Entscheid wurde dadurch in keiner Weise pr�judiziert.
8.1.�Der Beschwerdef�hrer macht geltend, die Vorinstanz habe seinen Beweisantrag auf Edition des Videobandes des Geschwindigkeitsmessger�ts willk�rlich und in Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Geh�r abgewiesen.
8.2.�Die Vorinstanz erw�gt, der Beschwerdef�hrer h�tte bereits im erstinstanzlichen Verfahren Anlass gehabt, die Edition der Videoaufzeichnung zu begehren. Der erst in der Berufungserkl�rung gestellte Antrag auf Herausgabe des Videobandes sei nach Treu und Glauben versp�tet und daher abzuweisen (Urteil E. 2 S. 10).
8.3.�Echte und unechte neue Beweismittel sind im Berufungsverfahren zul�ssig, soweit nicht ausschliesslich �bertretungen Gegenstand des erstinstanzlichen Hauptverfahrens bildeten (Art. 398 Abs. 3 lit. b und Abs. 4 StPO; vgl. auch Art. 389 Abs. 3 StPO; Niklaus Schmid, Schweizerische Strafprozessordnung, Praxiskommentar, 2. Aufl. 2013, N. 7 zu Art. 398 StPO; Ders., Handbuch des schweizerischen Strafprozessrechts, 2. Aufl. 2013, N. 1534 S. 689; Hug/Scheidegger, Kommentar zur Schweizerischen Strafprozessordnung, Donatsch/Hansjakob/Lieber [Hrsg.], 2. Aufl. 2014, N. 17 zu Art. 398 StPO; Marl�ne Kistler Vianin, in: Commentaire romand, Code de proc�dure p�nale suisse, 2011, N. 20 zu Art. 398 StPO). Die kantonale Beh�rde kann die Abnahme neuer Beweise jedoch verweigern, wenn sie in antizipierter Beweisw�rdigung zur �berzeugung gelangt, diese seien nicht geeignet, das Beweisergebnis zu beeinflussen (Urteile 6B_614/2012 vom 15. Februar 2013 E. 3.2.3; 6B_509/2012 vom 22. November 2012 E. 3.2; zur antizipierten Beweisw�rdigung auch BGE 136 I 229 E. 5.3; 134 I 140 E. 5.3; je mit Hinweisen).
Gem�ss der Rechtsprechung kann ein erst im Berufungsverfahren gestellter Beweisantrag zudem abgewiesen werden, wenn dem Berufungskl�ger ein rechtsmissbr�uchliches Verhalten vorgeworfen werden muss (vgl. etwa Urteile 6B_614/2012 vom 15. Februar 2013 E. 3.2.3; 6B_509/2012 vom 22. November 2012 E. 3.2; je mit Hinweis auf die Lehre). Dies darf jedoch nicht leichthin bejaht werden, ansonsten der Charakter der Berufung als vollkommenes Rechtsmittel verkannt w�rde. Ein treuwidriges Verhalten ist nicht bereits deshalb gegeben, weil das Beweismittel dem Berufungskl�ger bekannt war und er den Beweisantrag schon im Untersuchungs- oder erstinstanzlichen Verfahren h�tte stellen k�nnen. Die Vorinstanz wirft dem Beschwerdef�hrer zu Unrecht einen Verstoss gegen den Grundsatz von Treu und Glauben vor. Das Zur�ckhalten von Beweismitteln bis im Berufungsverfahren kann unter gewissen Umst�nden eine Kostenauflage zur Folge haben (vgl. Art. 428 Abs. 2 lit. a StPO; Schmid, Praxiskommentar, a.a.O., N. 7 zu Art. 428 StPO; Yvona Griesser, in: Kommentar zur Schweizerischen Strafprozessordnung, Donatsch/Hansjakob/Lieber [Hrsg.], 2. Aufl. 2014, N. 10 zu Art. 428 StPO; Thomas Domeisen, in: Basler Kommentar, Schweizerische Strafprozessordnung, 2011, N. 20 zu Art. 428 StPO). Es rechtfertigt f�r sich gesehen jedoch noch keine Abweisung des Beweisantrags.
8.4.�Allerdings ist nicht ersichtlich, welche rechtserheblichen Tatsachen der Beschwerdef�hrer mit dem Videoband h�tte beweisen k�nnen. Als unbestritten zu gelten hat, dass das Messger�t keine Geschwindigkeitsmessung anzeigte, weshalb des Videomaterial ausgewertet wurde. Der Beschwerdef�hrer will mit dem Videoband die Glaubw�rdigkeit des Gutachters infrage stellen, der angeblich widerspr�chliche Angaben zum Messvorgang gemacht haben soll (Beschwerde Ziff. 10.9 S. 36). Seine Ausf�hrungen sind jedoch nicht nachvollziehbar und verm�gen keine Zweifel an der Glaubw�rdigkeit des Gutachters zu begr�nden. Die Vorinstanz legt �berzeugend dar, dass keine Rede davon sein kann, der Experte habe eine widerspr�chliche Auskunft erteilt (Urteil E. 1.8.2. S. 8). Nicht zu beanstanden ist im Ergebnis, wenn die Vorinstanz dem Beweisantrag keine Folge leistete.
Der Beschwerdef�hrer macht eine Verletzung des Anspruchs auf ein faires Verfahren geltend, da das Urteil 1C_604/2012 des Bundesgerichts eine pr�judizierende Wirkung gehabt habe.
Der Einwand ist unbegr�ndet. Es liegt in der Natur der Sache, dass vorsorgliche Massnahmen vor dem materiellen Entscheid zu ergehen haben. Die Unschuldsvermutung gilt beim vorsorglichen Sicherungsentzug nicht (BGE 122 II 359 E. 2c). Anhaltspunkte, dass die Vorinstanz dies verkannt und die Sachverhaltsfeststellungen im Urteil 1C_604/2012 als verbindlich angesehen h�tte, liegen nicht vor.
10.1.�Im Strafpunkt beanstandet der Beschwerdef�hrer, die Verbindungsbusse verletze das Doppelbestrafungsverbot und sei kontraproduktiv, da er bereits die Verfahrenskosten zu tragen haben. Die Gesamtstrafe sei nicht mehr schuldangemessen. Die Medienberichterstattung komme einer Strafe gleich und w�re zu ber�cksichtigen gewesen.
10.2.�Das Bundesgericht hat die Grunds�tze der Strafzumessung gem�ss Art. 47 ff. StGB wiederholt dargelegt (BGE 136 IV 55 E. 5.4 und 5.5 mit Hinweisen). Das Sachgericht verf�gt auf dem Gebiet der Strafzumessung �ber ein weites Ermessen. Das Bundesgericht greift auf Beschwerde in Strafsachen hin nur ein, wenn die Vorinstanz den gesetzlichen Strafrahmen �ber- oder unterschritten hat, wenn sie von rechtlich nicht massgebenden Kriterien ausgegangen ist oder wesentliche Gesichtspunkte ausser Acht gelassen bzw. durch �berschreitung oder Missbrauch ihres Ermessens falsch gewichtet hat (BGE 136 IV 55 E. 5.6; 135 IV 130 E. 5.3.1; 134 IV 17 E. 2.1; je mit Hinweisen).
10.3.�Die Vorinstanz legt zutreffend dar, dass die Verbindungsbusse nach Art. 42 Abs. 4 StGB vorab dazu dient, die Schnittstellenproblematik zwischen der unbedingten Busse (f�r �bertretungen) und der bedingten Geldstrafe (f�r Vergehen) zu entsch�rfen (BGE 134 IV 60 E. 7.3.1 mit Hinweisen). Auch wenn eine Verbindungsbusse bei als grobe Verkehrsregelverletzungen zu qualifizierenden Geschwindigkeits�berschreitungen nicht zwingend ist (vgl. Urteil 6B_1042/2008 vom 30. April 2009 E. 2.2), so liegt sie - ungeachtet der vom Beschwerdef�hrer zu tragenden erheblichen Verfahrenskosten (hinten E. 11) - im weiten sachrichterlichen Ermessen. Der Beschwerdef�hrer beging die Geschwindigkeits�berschreitung an einer un�bersichtlichen Stelle sowie im Bereich eines Fussg�ngerstreifens, was sich erschwerend auswirkt. Die Strafe ist auch in Ber�cksichtigung des noch zu erwartenden Entzugs des F�hrerausweises ohne Weiteres schuldangemessen. Die Medienberichterstattung rechtfertigt keine Reduktion der Strafe (siehe dazu BGE 128 IV 97 E. 3b; Urteil 6S.257/2006 vom 8. August 2006 E. 1.2), da sie insgesamt objektiv war und der Beschwerdef�hrer darin zudem nicht namentlich erw�hnt wurde.
11.1.�Der Beschwerdef�hrer bringt vor, die Kosten des Gutachtens des METAS seien nach Treu und Glauben auf die Staatskasse zu nehmen. Es sei mit der Staatsanwaltschaft vereinbart worden, dass er die Kosten f�r dieses Gutachten nur zu bezahlen habe, wenn die Messungen der Polizei zutreffen w�rden. Dies sei nicht der Fall.
11.2.�Die beschuldigte Person tr�gt gem�ss Art. 426 Abs. 1 StPO die Verfahrenskosten, wenn sie verurteilt wird. Auslagen f�r Gutachten bilden Bestandteil der Verfahrenskosten (Art. 422 Abs. 2 lit. c StPO).
Der in Art. 9 BV verankerte Grundsatz von Treu und Glauben verleiht einer Person unter gewissen Voraussetzungen Anspruch auf Schutz des berechtigten Vertrauens in beh�rdliche Zusicherungen (BGE 126 II 377 E. 3a mit Hinweisen). Dies setzt voraus, dass sich die Angabe der Beh�rde auf eine konkrete, den betreffenden B�rger ber�hrende Angelegenheit bezieht, dass die Amtsstelle, welche die Auskunft erteilt hat, hierf�r zust�ndig war, dass der B�rger die Unrichtigkeit des Bescheides nicht ohne Weiteres hat erkennen k�nnen und dass er im Vertrauen auf die erhaltene Auskunft nicht wieder r�ckg�ngig zu machende Dispositionen getroffen hat (BGE 118 Ia 245 E. 4b; 117 Ia 287 E. 2b mit Hinweisen).
11.3.�Aus der Aktennotiz der Staatsanwaltschaft vom 1. M�rz 2012 geht hervor, dass der Rechtsanwalt des Beschwerdef�hrers darauf hingewiesen wurde, dass die Kosten eines Gutachtens zulasten seines Mandanten gehen, "sofern die Weg-Zeitberechnung [der Polizei von 105 km/h] korrekt war" (kant. Akten, Urk. 95). Daraus kann nicht abgeleitet werden, jede auch nur sehr geringe Abweichung von den Berechnungen der Polizei habe entgegen Art. 426 Abs. 1 StPO eine Kostenauflage zulasten des Staates zur Folge. Dem anwaltlich vertretenen Beschwerdef�hrer musste zudem klar sein, dass im Falle einer Einsprache nicht die Staatsanwaltschaft, sondern das Gericht �ber die Kostenregelung befinden wird. Da der Beschwerdef�hrer die Erstellung des Gutachtens im Schreiben seines Rechtsvertreters vom 7. M�rz 2012 dem Ermessen der Staatsanwaltschaft �berliess (kant. Akten, Urk. 99), sah er sich aufgrund der Auskunft der Staatsanwaltschaft im �brigen zu keinem die Kosten verursachenden Verhalten veranlasst. Das Gutachten des METAS wurde von Amtes wegen eingeholt, weil sich der rechtserhebliche Sachverhalt ohne Fachwissen nicht rechtsgen�gend erstellen liess. Die Kostenauflage ist mit dem Grundsatz von Treu und Glauben vereinbar.
11.4.�Andere Gr�nde, die gegen eine Kostenauflage sprechen k�nnten, bringt der Beschwerdef�hrer nicht vor. Die Kosten von Fr. 2'033.10 (zuz�glich Fr. 812.70 der m�ndlichen Befragung des Gutachters) f�r die Feststellung der Geschwindigkeits�berschreitung sind zwar erheblich, angesichts der Schwere der Straftat mit dem Verh�ltnism�ssigkeitsgrundsatz aber noch vereinbar.
12.1.�Der Beschwerdef�hrer r�gt im Kostenpunkt weiter, die erst- und zweitinstanzlichen Spruchgeb�hren von Fr. 3'000.-- bzw. Fr. 4'000.-- st�nden in keinem Verh�ltnis zur Sanktion und seien mit dem �quivalenzprinzip sowie dem Doppelbestrafungsverbot nicht vereinbar.
12.2.�Die Geb�hren sind im kantonalen Recht geregelt (Art. 424 Abs. 1 StPO), welches das Bundesgericht nur auf Willk�r pr�ft (Art. 95 BGG; BGE 138 IV 13 E. 2; Urteil 1B_107/2014 vom 21. M�rz 2014 E. 2). Der Beschwerdef�hrer behauptet nicht, die Vorinstanz habe die kantonale Geb�hrenregelung willk�rlich angewandt. Inwiefern diese �bergeordnetes Recht der BV oder der EMRK missachtet haben k�nnte, legt er ebenfalls nicht substanziiert dar. Die R�ge gen�gt den gesetzlichen Begr�ndungsanforderungen nicht (vgl. Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG). Darauf ist nicht einzutreten.