Source: http://agpf.de/Archiv/Religion.htm
Timestamp: 2017-05-29 16:56:49
Document Index: 223829936

Matched Legal Cases: ['Art. 4', 'Art. 137', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'Art. 4', 'BGH', 'Art. 4', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

ARCHIV: Ist Scientology eine Religion? www.Ingo-Heinemann.de/Religion.htm
dieser Seite: Religion.htm Zuletzt
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Ist Scientology eine
Scientology-Gründer
"Scientology ist
weder eine Psychotherapie, noch eine Religion" (>>)
"Befreiungsweg" oder "Erlösungsweg"
oder Kirche anerkannt?
als Religion anerkannt?
und weltanschauliche Gegner?
Kampf für Religionsfreiheit
Scientology-Selbstverständnis:
Der Scientologen-Kodex
Keine Implizit-Anerkennung
Praxis in der Scientology-Organisation?
ein "Heilsweg"?
ist "zentrale religiöse Praxis"
"Sonntagsandacht"
Buch "Ursprung, geistliches Amt, Zeremonien und Predigten"
für den Ehrenamtlichen Geistlichen
für Geistliche und Zeremonien
an eine bestimmte Religionszugehörigkeit gebunden"
"Reformgruppen"
- HCOLP 25.2.66 Attacks on Scientology
Scientology-Täuschung
mit Wiedergeburt und Seelenwanderung
verkauft Unsterblichkeit
Erfolge vor Gericht? Urteile "redefiniert"
"Sonntagsandacht" der Scientology-Organisation: Eine Werbeveranstaltung
"Ehrenamtliche
Geistliche": Die Wunderheiler der Scientology-Organisation
Millionen scheffeln will, gründet am besten seine eigene Religion"
in den USA: Gemeinnützig, aber nicht als Religion anerkannt
Heinemann: Religionsfreiheit, Bestandsaufnahme und Ausblick, 1996
von Lohn und Gehalt
Bekenntnisformulare
Help", "Ich helfe": "International Hubbard Ecciesiastical League of Pastors",
– eine "religiöse Bekenntnisgemeinschaft?" gesehen mit den Augen einer
Ex-Scientologin
"Scientology ist weder eine Psychotherapie, noch eine Religion".
Der Satz stammt aus dem Buch "The Creation
of Human Ability" von 1954.
In der Ausgabe von 2007 heisst es nur noch:
"Scientology ist keine Psychotherapie."
Originaltext Hubbard 1954: "Scientology has opened the gates to a
better World. It is not a psycho-therapy nor a religion. It is a body of
knowledge which, when properly used, gives freedom and truth to the individual." Abbildung entnommen aus:
http://www.lermanet.com/LRonHubbard2.htm Text 2007: "Scientology has opened the gates to a
better world. It is not a psychotherapy. It is a body of knowledge which,
when properly used, gives freedom and truth to the individual."
Titel der deutschen Ausgabe des Buches: "Das Schaffen menschlicher
Fähigkeiten".
Übersetzung frühe deutsche Ausgabe: "Scientology hat die Tore zu einer besseren Welt geöffnet.
Sie ist weder eine Psychotherapie, noch eine Religion. Sie ist ein
Wissensgebäude, das, wenn es richtig angewandt wird, dem Individuum
Freiheit und Wahrheit schenkt."
Übersetzung deutsche Ausgabe 2007: "Scientology hat die Tore zu einer besseren Welt geöffnet. Sie
ist keine Psychotherapie. Sie ist ein Wissensschatz, der dem Einzelnen
Freiheit und Wahrheit bringt, wenn er richtig verwendet wird." Ein
ehemaliger Mitarbeiter: "Ein weltweiter Betrug durch
religiöse Tarnung" Larry Brennan in einer Erklärung
vom 6.5.2008 in http://www.operating-thetan.com/
und http://www.lermanet.com/reference/brennan-dec.pdf Wortlaut im Original: "A
worldwide fraud through the religious cloaking"
ehemaliger Mitarbeiter: "Von Religion oder Kirche
bekommt man gar nichts mit – ich habe selbst während meiner 28-jährigen
Mitgliedschaft nie davon etwas bemerkt; nur davon, dass dieses Argument
benutzt wird, um Steuererleichterung und gesellschaftliche Akzeptanz zu
erreichen." (Wilfried
Handl, Interview in www.ilsehruby.at/InterviewWilfriedHandl.html)
Der Scientology-Gründer
L. Ron Hubbard intern: MAKE MONEY. MAKE MORE MONEY. MAKE OTHER PEOPLE PRODUCE
SO AS TO MAKE MONEY. Mach Geld. Mach mehr Geld. Mach daß andere
Leute produzieren um mehr Geld zu machen.
Quelle unter: money.htm
Staatsanwaltschaft: "Der Öffentlichkeit
gegenüber gebraucht die Organisation anders als im internen Sprachgebrauch
... eine religiöse Terminologie .. .die die gewerbliche Seite der
Organisation völlig verschweigt, offensichtlich für staatliche
Behörden und ... Gutachter geschaffen..., um den Schutz der verfassungsrechtlichen
Garantien für Religionsgesellschaften zu erlangen" Quelle: Staatsanwaltschaft
München Beschluß 115 Js 4298/84 vom 24.04.1986
Der Presse und der Öffentlichkeit
gegenüber benutzt Scientology gern die Begriffe "Erlösungweg"
und "Befreiungsweg".
Damit wird der Eindruck erweckt, als gebe es eine
religiöse Komponente neben Hubbards Psycho-Techniken.
Das ist eine Täuschung
"Erlösungweg" und "Befreiungsweg" sind in Wahrheit
nichts anderes, als das Kurssystem, auch als "Brücke" bezeichnet.
Die Staatsanwaltschaft München hat bereits 1986 festgestellt,
dass Scientology "der Öffentlichkeit
gegenüber ... anders als im internen Sprachgebrauch ... eine religiöse
Terminologie .. .gebraucht" (>>).
Zu dieser "religiösen
Terminologie" (>>) gehören auch
Begriffe wie "Befreiungsweg", "Erlösungsweg", ebenso wie "unsterbliche
Seele" und "Seelenwanderung".
Im "Handbuch
für den ehrenamtlichen Geistlichen" sind diese Begriffe nicht
oder nicht in Bezug auf Scientology enthalten.
Tatsächlich sind "Befreiungsweg"
oder "Erlösungsweg" identisch mit der "Brücke", auch "Brücke
zur völligen Freiheit" genannt.
Diese "Brücke" wiederum
ist nicht anderes, als ein Bild für das Scientology-Kurssystem.
Meist dargestellt auf einer
"Brückenkarte" einem Plakat, welches in gefaltet auch zum Beispiel
dem Buch "xxxxxxxx" beigelegt wird.
Zu finden auch in der Scientology-Website
unter http://wasist.scientology.de/Html/Part02/Chp06/pg0181_1.html.
Diese Seite enthält nur das Bild http://wasist.scientology.de/Html/Part02/Chp06/img/grdchart.gif.
Mit "Befreiungsweg" ist die
Befreiung von angeblichen Rückständen von Drogen
durch ein ominöses Reinigungs-Programm
Aus einem handschriftlichen
Werbebrief mit Prospekt vom 10.6.1998 Was ist das Reinigungs-Programm
? Das Reinigungs-Programm
ist Teil des Befreiungsweges der Scientology Religion, die das Ziel
verfolgt, den Menschen durch Erkennen der in ihm selbst liegenden Wahrheiten
das Bewußtsein zu vermitteln, daß er eine unsterbliche Seele
ist. Zu diesem Bemühen bilden die Einflüsse, die Drogen und Medikamente
auf die Person durch Ablagerung schädlicher Stoffe im Gewebe des Körpers
hinterlassen, ein Hindernis. Der Begründer der Scientology Religion
stellte dazu fest: "Wir befassen uns bei dem
Reinigungs-Programm nicht mit der Behandlung des Körpers. Unser Ansinnen
ist, das Individuum zu befreien."
Das Reinigungs-Programm ist
ein Programm zum Reinigen und Herauswaschen von restimulativen Drogen oder
chemischen Rückständen, die so wirken könnten, daß
sie geistige Befreiung verhindern. Wo wird es gemacht? Die Scientology Kirche ...
hat eine saubere Saunaanlage, wo Sie sich dank des freundlichen Services
wohl fühlen werden. Die Durchführung des
Reinigungs-Programms wird von ausgebildetem Personal professionell geleitet.
Es besteht aus einem genauen, effektiven Programm.
Aus: HCOPL 23.5.1996, Dianetic-Vertrag,
deutsche Version, www.ingo-heinemann.de/Unsterblich.htm "Scientology verbessert
die Fähigkeit und gibt Unsterblichkeit"
Die "unsterbliche Seele" ist der "Thetan".
Warum dieser unsterblich ist, beschreibt
Hubbard in einem Buch: Aus: Hubbard: Haben Sie
vor diesem Leben gelebt? S. 50 "Dies ist ungefähr
die geistige Verfassung, in der sich ein Thetan für gewöhnlich
befindet wenn er feststellt, daß sein Körper tot ist. Sein Hauptgedanke
ist, sich einen anderen Körper zu schnappen. Das kann er tun, indem
er ein kleines Kind sucht, das er wieder zum Leben erwecken könnte.
Aber normalerweise geht er etwa zu dem Zeitpunkt in einen Körper hinein,
den wir als Übernahme bezeichnen. Die Übernahme geschieht in
den meisten Fällen wenige Minuten nach der Geburt. Das Baby wird geboren,
und dann nimmt sich ein Thetan das Baby. Das ist der übliche Vorgang.
Doch dieser Thetan hat sich vielleicht schon lange in der Nähe herumgetrieben. Wie verhalten sich Thetans, wenn sie plötzlich keinen Körper
mehr haben? Sie verhalten sich wie Menschen. Sie halten sich in der Nähe
von Leuten auf, sie sehen eine schwangere Frau und folgen ihr die Straße
entlang. Oder sie halten sich am Eingang zu einer Unfallstation auf und
finden einen Körper, der total demoliert ist, und das Wesen, das diesen
Körper hatte, hat sich davongemacht, ist gerade dabei, sich davonzumachen,
oder spielt mit dem Gedanken, dies zu tun, und tut es auch. Der Thetan
wird sich diesen Körper nehmen und so tun, als sei er jemandes Ehemann
oder dergleichen. Thetans machen alle möglichen merkwürdigen Dinge. Es gibt keine
Norm dafür, wann ein neuer Körper genommen wird, falls dies überhaupt
geschieht, außer daß es für gewöhnlich (wenn der
Thetan nichts anderes vorhat) zwei oder drei Minuten nach der Entbindung
eines Kindes von der Mutter stattfindet. Ein Thetan übernimmt einen
Babykörper üblicherweise etwa dann, wenn dieser seinen ersten
Atemzug macht".
Scientology bezeichnet
sich als Kirche und seine "Lehre" als Religion, um die Privilegien der
Religionsfreiheit in Anspruch nehmen und um Kritik und Verbraucherschutz
besser abwehren zu können.
"Kirchen werden als Reformgruppen
angesehen. Also müssen wir handeln, wie eine Reformgruppe". So lautet
eine Anweisung des Gründers Hubbard (HCOPL 25.2.66, unten).
Das klingt an sich nicht besonders ungewöhnlich. Erst der Textzusammenhang
macht deutlich, wie der Satz einzuordnen ist.
Der Text handelt von "Angriffen
auf Scientology".
Scientologen sollen, so die
Anweisung, die Angreifer sofort auf "Schwerverbrechen" untersuchen. Dann
soll die Presse mit angeblichen Beweisen über Sensationen, Blut, Sex
und Kriminalität gefüttert werden.
Scientology bezeichnet seine
"Lehre" aber auch als "religiöse Philosophie", zum Beispiel
in zahlreichen Werbe-Drucksachen und im Internet, etwa im "Scientology-Handbuch"
unter http://german.scientologyhandbook.org.
Religion und Kirche werden
wie Rechtsbegriffe verstanden, insbesondere mit Bezug auf Religionsfreiheit.
"Religiöse Philosophie"
hat hingegen keinerlei rechtliche Bedeutung.
Religion oder Kirche anerkannt?
Immer wieder behauptet die
Scientology-Organisation, sie sei irgendwo als Religion oder Kirche anerkannt.
Bisher ist mir kein Land bekannt, in dem Scientology im juristischen Sinne
des Wortes als Kirche oder Religion anerkannt wäre.
Der Begriff "anerkannt" ist
vieldeutig und eignet sich deshalb besonders gut zur Irreführung der
Öffentlichkeit. Der Begriff "Anerkennung" erweckt den Eindruck, als
würde sich eine Anerkennungsbehörde mit dem Inhalt dessen befassen,
was von Scientology als Religion dargestellt wird. Das ist nicht der Fall.
In Deutschland gibt es immerhin
die Möglichkeit, die Anerkennung als öffentlich-rechtliche Körperschaft
zu erhalten. Das ist der Scientology-Organisation auch durchaus bekannt.
Denn sie hat intern bereits angekündigt, diesen Antrag stellen zu
wollen und dafür offenbar viel Geld eingesammelt. Offenbar hat sie
dann jedoch auf diesen Antrag verzichtet und zieht es vor, die Öffentlichkeit
mit dem Begriff "anerkannt" zu täuschen. Dazu:
SCIENTOLOGY-DIANETIK-SEKTE
WILL KÖRPERSCHAFT WERDEN
Zu den Voraussetzungen für
eine solche Körperschaft:
2 BvR 1500/97 Urteil vom 19.12.2000 Verfassungsbeschwerde der Zeugen Jehovas
Selbst wenn Scientology in einem
Land dieselben Rechte in Anspruch nehmen kann, wie die großen Kirchen,
ist damit noch längst keine Anerkennung verbunden. Ein solches Anerkennungsverfahren
wäre auch nur schwer mit dem Grundrecht der Religionsfreiheit und
dem Neutralitätsgrundsatz zu vereinbaren.
Ausland als Religion anerkannt?
behauptet immer wieder, Scientology sei im Ausland als Religion oder Kirche
Soweit das nachgeprüft
werden konnte, hat diese Behauptung sich als falsch erwiesen.
Auch in den USA ist Scientology
keineswegs als Kirche oder Religion anerkannt.
Auch in den USA ist lediglich
die Gemeinnützigkeit anerkannt. Dazu:
Beispiel Belgien: Belgien2.htm
beklagt sich bei jeder Gelegenheit über angebliche Diskrimierung.
wird äusserst vielseitig verwendet. So findet sich zum Beispiel im
Koaltitionsvertrag der grossen Koalition von 2006 als Ziel, man wolle "die
Beseitigung der Diskriminierung von Public Private Partnership". Gemeint
sind Aufgaben, die bisher von Staat durchgeführt wurden und von denen
Private weitgehend ausgeschlossen waren. Ein Verbot der Diskriminierung
war auch eine der wichtigsten Regelungen beim Aufbau Europas. Gemeint war
Ungleichbehandlung in wirtschaftlichen Dingen wegen der Zugehörigkeit
zu einzelnen Staaten.
allein besagt also wenig.
benutzt den Begriff Weltanschuung für ihre eigene Organisation nur
selten. Denn dieser Begriff bedeutet wenig. Insbesondere ist er nicht unbedingt
positiv besetzt. Auch der Nationalsozialismus galt als Weltanschauung.
Scientology-Kritiker werden
hingegen gern als "weltanschauliche Gegner" bezeichnet.
Hier scheint die Unschärfe
beabsichtigt zu sein. Gemeint sein können nämlich sowohl Gegner
mit einer anderen Weltanschuung als auch Gegner der Weltanschauung.
Hubbard hat Scientology als
"Zweig der Psychologie" verstanden. Daran hat sich nichts geändert,
auch wenn heute der Begriff "Religion" im Vordergrund steht. Allein das
schon spricht für die Richtigkeit der Feststellung der Staatsanwaltschaft
München (unten), wonach Scientology
eine "religiöse Terminologie" benutze, "um den Schutz der verfassungsrechtlichen
Garantien für Religionsgesellschaften zu erlangen".
Es ist also keinesweg so,
dass Hubbard erst später erkannt hat, dass er nicht einen Zweig der
Psychologie entwickelt hat, sondern eine Religion. Seit den Fünfzigern
beansprucht bezeichnet die Scientology-Organisation sich als Religionsgemeinschaft.
An der gleichzeitigen Bezeichnung als Psychologie hat das nichts geändert.
Dazu nachfolgend ein Zitat
aus dem Buch "Die Grundlagen des Denkens", einmal in der deutschen Ausgabe
von 1974 und zusätzlich in der Ausgabe von 1981. In beiden findet
sich unter der Überschrift "Was ist Scientology?" zu Beginn
der Satz "Scientology ist ein Zweig der Psychologie".
Änderungen zeigen,
dass der Text inhaltlich überarbeitet wurde, dass man es aber nicht
für nötig gehalten hatte, etwa eine Fussnote hinzuzufügen,
obwohl in der neueren asuagbe die Namen Thomas von Aquin und Professor
Wundt durch Fussnoten erläutert werden:
Hubbard: Die Grundlagen
des Denkens, Übersetzung von Helmut Ziehe, bearbeitet von Wolfgang
Redtenbacher, 5. Auflage, Copyright 1981 WESENTLICHE DATEN ÜBER
DIE SCIENTOLOGY Was ist die Scientology? Die Scientology ist der
Zweig der Psychologie, der sich mit dem Gebiet der menschlichen Fähigkeit
befaßt. Sie ist eine Weiterentwicklung der DIANETIK, die wiederum
eine Weiterentwicklung der 400 Jahre alten „Fähigkeiten-Psychologie"
ist. Die eher akzeptable und normale Psychologie, die mit Thomas von Aquin*
begann und durch viele spätere Autoren erweitert wurde, erfuhr 1879
durch den Leipziger Professor Wundt**, einem Marxisten, eine ernsthafte
Unterbrechung. Dieser Mann dachte sich, daß der Mensch ein Tier ohne
Seele sei, und gründete seine gesamte Arbeit auf das Prinzip, daß
es keine „Psyche" (grch.: „Seele", ,,Geist") gäbe. Psychologie, das Studium
der Seele (oder des Geistes), kam dann in die eigentümliche Situation,
ein ,,Studium des Geistes, das den Geist verleugnete" zu sein. In den folgenden
Jahrzehnten wurde Wundts „Psychologie" überall in der Welt gelehrt.
Und darin hieß es, daß der Mensch ein Tier sei und daß
man ihn nicht bessern könne. Weiterhin wurde darin behauptet, daß
sich Intelligenz nie verändern könne. Und diese Wundtsche Psychologie
wurde maßgebend, und zwar hauptsächlich wegen der Gleichgültigkeit
und des Mangels an Wissen der Verantwortlichen an den Universitäten. *Thomas von Aquin (1225-1274):
Italiener; bedeutendster Philosoph und Theologe des Mittelalters. (Anm.
d. Übers.) **Wilhelm Wundt (1832-1920):
deutscher Philosoph und Psychologe. (Anm. d. Übers.) Hubbard: Die Grundlagen
des Denkens, Übersetzung von Helmut Ziehe, 3. Auflage, Copyright 1974 WESENTLICHE DATEN ÜBER
SCIENTOLOGY Was ist Scientology? Scientology ist ein Zweig
der Psychologie. Sie behandelt (umfaßt) das Gebiet der menschlichen
Fähigkeiten. Sie ist eine Weiterentwicklung von DIANETICS*, die wiederum
eine Fortentwicklung der 400 Jahre alten „Fähigkeiten-Psychologie"
ist. Die irgendwie akzeptable allgemeine Psychologie, die mit Thomas von
Aquino begann und durch viele spätere Autoren erweitert wurde, erfuhr
1879 durch den Leipziger Professor Wundt, einem Marxisten, eine ernsthafte
Seele sei und gründete seine gesamte Arbeit auf das Prinzip, daß
es keine „Psyche" (griech.: „Seele", „Geist") gäbe. Psychologie, das Studium
der Seele (Geist, Sinn, Verstand) kam dann in die eigentümliche Situation,
ein „Studium der Seele, in dem die Seele nicht anerkannt wurde", zu sein.
In den folgenden Jahrzehnten wurde Wundts „Psychologie" überall in
der Welt gelehrt. Und darin hieß es, daß der Mensch ein Tier
sei und daß man ihn nicht bessern könne. Weiterhin wurde darin
behauptet, daß sich Intelligenz nie verändern könne. Und
diese Wundtsche Psychologie wurde zur Norm erklärt, und zwar hauptsächlich
wegen der Gleichgültigkeit der Verantwortlichen an den Universitäten
und wegen des Mangels an Wissen. * Dianetics: siehe Fachausdrücke.
Scientologen-Kodex
"Ein Scientologe richtet sich in seinem
allgemeinen Verhalten nach dem Scientologen-Kodex" heisst es in dem Buch
"Die Grundlagen des Denkens".
(In der Auflage von 1981 lautet der Titel
"Der Kodex eines Scientologen" und in der Auflage von 1974 "Der Scientologen-Kodex".)
Trotz dieser generellen Bedeutung ist
dem "Kodex" nichts über Religion zu entnehmen.
Aus: L. Ron Hubbard: "Die Grundlagen des
Denkens", Auflage 1981 Der Kodex eines Scientologen Als Scientologe verspreche ich, den
Scientologen-Kodex einzuhalten. Ich verpflichte mich, zum Wohle aller: 1. Gegenüber
der Presse, der Öffentlichkeit oder den Preclears kein verächtliches
oder herabsetzendes Wort über einen meiner Mitscientologen, unsere
Berufsorganisation oder solche, deren Namen mit dieser Wissenschaft eng
verbunden sind, zu äußern oder zu dulden und keine dieser Personen
in Gefahr zu bringen. 2. Das, was ich
in der Scientology gelernt habe, unter meinem vollen Einsatz bestmöglich
zum Wohle meiner Preclears, der Gruppe und der ganzen Welt einzusetzen. 3. Weder einen
Preclear noch eine Gruppe zum Auditieren anzunehmen und kein Geld zu akzeptieren,
wenn ich meiner Überzeugung nach nicht helfen kann. 4. Gegen jeden
im vollsten Umfang meiner Macht vorzugehen, der die Scientology mißbraucht
oder sie in schädigender Weise herabsetzt. 5. Zu verhindern,
daß die Scientology zur Werbung im Zusammenhang mit anderen Produkten
verwendet wird. 6. In der Presse
abwertende und falsch dargestellte Äußerungen über Scientology
zu unterbinden. 7. Die Scientology
zum größten Vorteil der größten Anzahl der Dynamiken
einzusetzen. 8. Den Studierenden
und allen, die mir anvertraut sind, gutes Auditieren und gründliche
Ausbildung zukommen zu lassen sowie gute Disziplin aufrechtzuerhalten. 9. Mich zu weigern,
persönliche Geheimnisse meiner Preclears weiterzugeben. 10. Mich mit Leuten, die
über meine professionelle Tätigkeit nicht informiert sind, nicht
in unsachgemäße Diskussionen einzulassen. 11. Weder mit dem Preclear
eines anderen Auditors selbst oder so, daß er es hören kann,
Diskussionen, die den Fall dieses Preclears betreffen, zu führen. Aus: http://www.scientology.org/wis/WISGER/33/33grscn.htm geladen am 26.7.2003 Der Kodex eines Scientologen Als Scientologe gelobe ich, mich zum
Wohle aller an den Kodex der Scientology zu halten. Ich verspreche: 1. Scientologen, die Öffentlichkeit
und die Presse hinsichtlich der Scientology, der Welt der geistigen Gesundheit
und der Gesellschaft akkurat unterrichtet zu halten. 2. Die Scientology
nach meinem besten Wissen und besten Kräften anzuwenden, um meiner
Familie, meinen Freunden, den Gruppen und der Welt zu helfen. 3. Mich zu weigern,
einen Preclear oder eine Gruppe für Auditing zu akzeptieren, und mich
zu weigern, von einem Preclear oder einer Gruppe Geld anzunehmen, wenn
ich das Gefühl habe, nicht ehrlich helfen zu können. 4. Mich gegen
alle Übergriffe auf das Leben und die Menschheit auszusprechen und
mein möglichstes zu tun, um diese Übergriffe abzuschaffen. 5. Jegliche körperlich
schädlichen Praktiken auf dem Gebiet der geistigen Gesundheit aufzudecken
und zu helfen, sie zu beseitigen. 6. Zu helfen,
daß das Gebiet der geistigen Gesundheit in Ordnung gebracht wird
und in Ordnung bleibt. 7. Eine Atmosphäre
der Ungefährlichkeit und der Sicherheit auf dem Gebiet der geistigen
Gesundheit dadurch hervorzubringen, daß Mißstände und
Brutalität in diesem Gebiet von Grund auf beseitigt werden. 8. Wahrhaft humanitäre
Bestrebungen auf dem Gebiet der Menschenrechte zu unterstützen. 9. Den Grundsatz
des gleichen Rechts für alle anzunehmen. 10. Für freie Meinungsäußerung
in der Welt zu arbeiten. 11. Mich aktiv gegen die Unterdrückung
von Wissen, Weisheit, Philosophie und Information zu wenden, die für
die Menschheit hilfreich wären. 12. Die Religionsfreiheit
zu unterstützen. 13. Scientology Organisationen
und -Gruppen darin zu unterstützen, sich mit öffentlichen Gruppen
zu verbünden. 14. Die Scientology auf einem
Niveau zu lehren, das von den Empfängern verstanden und angewendet
werden kann. 15. Der Freiheit Nachdruck
zu verleihen, daß Scientology als eine Philosophie in all ihren Anwendungen
und Variationen in den Geisteswissenschaften eingesetzt wird. 16. Auf standardgemäßer
und unveränderter Scientology als eine angewandte Aktivität zu
bestehen, und zwar in der Ethik, im Auditing und in der Verwaltung von
Scientology Organisationen. 17. Meinen Teil der Verantwortung
für die Auswirkung der Scientology auf die Welt zu übernehmen. 18. Die Größe
und Stärke der Scientology auf der ganzen Welt anzuheben. 19. Ein Beispiel für
die Wirksamkeit und Weisheit der Scientology zu setzen. 20. Diese Welt zu einem geistig
gesünderen, besseren Ort zu machen.
Mit zahllosen Broschüren
und Internet-Texten kämpft Scientology angeblich für Religionsfreiheit. Zum Beispiel mit der Broschüre
(Abbildung rechts) "Wiederherstellung
und Schutz der Religionsfreiheit Ein Leitfaden zur Wahrung
der Menschenrechte in Europa"
Das Titelbild stammt aus der
Internet-Veröffentlichung unter http://religiousfreedom.freedommag.org/ger/pdf/relifree.pdf Damit präsentiert sich
Scientology einerseits als Menschenrechtsorganisation. Andererseits will Scientology
damit jegliche Art von Kontrolle oder Prüfung verhindern. Also auch diejenige Kontrolle,
die Wirtschaftsunternehmen nun einmal zum Schutz der Kunden und der Konkurrenten
über sich ergehen lassen müssen. Damit will Scientology zugleich
verhindern, Steuern bezahlen zu müssen.
sagt der Staat?
behauptet immer wieder, sie sei in Deutschland durch 30 Gerichtsurteile
als Religion anerkannt worden. Allerdings sind diese Urteile nirgendwo
Erfolge vor Gericht? Aus Gefängnis wird Anerkennung
BVerfG 1 BvR 632/92 vom 28.8.92
= NVwZ 93,357, Nichtannahmebeschluß - Bundesverfassungsgericht-1BvR632-92.htm
"Allein die Behauptung
und das Selbstverständnis, eine Gemeinschaft bekenne sich zu einer
Religion und sei eine Religionsgemeinschaft, rechtfertigen die Berufung
auf diese Freiheitsgewährleistung nicht, vielmehr muß es sich
auch tatsächlich, nach geistigem Gehalt und äußerem Erscheinungsbild,
um eine Religion und eine Religionsgemeinschaft handeln (BVerfGE 83, 341
8353)). Für die Beurteilung von Weltanschauungsgemeinschaften gilt
Ebenso obliegt
zunächst den Fachgerichten die Prüfung, ob der angegriffene Beschluß
Rechte der Beschwerdeführer verletzt."
Anders ausgedrückt: Es
genügt nicht, daß die Scientology-Organisation behauptet, sie
vertrete eine Religion. Sie muß es auch beweisen.
AZB 21/94 Beschluß vom 22.3.95
... ist keine Religions- oder Weltanschauungsgemeinschaft im Sinne der
Art. 4, 140 GG, Art. 137 WRV."
C 12/79 Urteil vom 14.11.80
Bekenntnis muß objektiv gegeben, es muß "hinreichend objektivierbar"
sein (so in anderem Zusammenhang BVerwGE 42, 128 [132]). In dieser Prüfung
liegt keine nach dem Prinzip religiöser und weltanschaulicher Neutralität
des Staates unzulässige "Bewertung" der Überzeugungsinhalte.
Inhaltlich geht es nicht
bloß um ein abstraktes Bekenntnis, sondern vor allem um das
konkrete Wirken in einer religiösen Gemeinschaft, also um ein verwirklichtes
Bekenntnis. Außer auf das Selbstverständnis und die erklärten
Grundlagen der Gemeinschaft kommt es daher auf das gesamte tatsächliche
Auftreten und Wirken der Gemeinschaft und ihrer Mitglieder an. Es ist zu
prüfen, ob Selbstverständnis, theoretische Grundlagen und praktische
Verwirklichung die Gemeinschaft zu einer überwiegend religiösen
Demzufolge würde es
nicht genügen, wenn zwar eine religiöse Leitidee vorhanden, das
Wirken aber überwiegend anders gerichtet ist, wie es bei Vereinigungen
mit caritativer oder humanitärer Zielsetzung auf religiöser Grundlage
häufig der Fall ist.
Bundesgerichtshof: Keine Implizit-Anerkennung durch den BGH
(http://de.wikipedia.org/wiki/Scientology-Kirche#Status_als_Religionsgemeinschaft)
"Der Bundesgerichtshof
für Zivilsachen hat noch nicht explizit zu dieser Frage Stellung genommen,
ist jedoch in einer Entscheidung aus dem Jahr 1980 implizit davon ausgegangen,
dass es sich bei Scientology um eine Religions- bzw. Weltanschauungsgemeinschaft
In der dazugehörigen Fussnote
wird auf einen Artikel des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages
verwiesen, http://www.bundestag.de/wissen/analysen/2007/rechtliche_fragen_zu_religions-_und_weltanschauungsgemeinschaften.pdf
"Der Bundesgerichtshof für
Zivilsachen hat sich explizit noch nicht zu dieser Frage erklärt,
in einer Entscheidung aus dem Jahr 1980 jedoch implizit angenommen,
bei Scientology handele es sich um eine Religions- bzw. Weltanschauungsgemeinschaft."
Mehr sagen die Verfasser dazu
nicht. Inbesondere zitieren sie keinen Satz aus dem Urteil, auf den sich
ihre Behauptung bezieht. Als Quelle wird lediglich genannt "BGH, NJW 1981,
S. 675 – 678". Das Aktenzeichen wird nicht genannt, was das Auffinden des
Urteils für jeden erschwert, der nicht über die NJW von 1981
verfügt. Es handelt sich um die Entscheidung BGH III ZR 74/78
vom 25.09.1980 in der Form, wie sie von der Neuen Juristischen Wochenschrift
(NJW) veröffentlicht wurde. In der Urteilssammlung
des BGH befindet sich das Urteil unter BGHZ 78, 274 (278). Im
Internet befindet es sich unter http://home.snafu.de/tilman/lars/19800925.html
Küfner,
Nedopil und Schöch, 2002, Seite 371 weisen darauf hin, dass
der BGH die Vereine lediglich als „Religions- oder Weltanschauungsgemeinschaften"
bezeichnet habe:
"Ihren Ausgang nahm die
Debatte allerdings mit Entscheidungen, die nicht speziell die Anwendung
des Art. 4 GG betrafen:
Den vor 20 Jahren noch üblichen,
von der beginnenden öffentlichen Diskussion um die als problematisch
angesehenen „Neuen Jugendreligionen" (FN 451) noch vollkommen unbeeindruckten
Umgang mit der Scientology-Organisation demonstriert eine Entscheidung
des BGH aus dem Jahr 1980, die sich mit Ansprüchen der Organisation
aus einer möglichen Amtspflichtverletzung beschäftigte (FN 452).
Ohne diese Frage in irgendeiner Weise zu problematisieren, freilich
aber auch nicht vor dem Hintergrund einer Prüfung des Art. 4 GG,
werden hier zwei zur „Scientology-Bewegung" gehörende Vereine als
„Religions- oder Weltanschauungsgemeinschaften" bezeichnet." (Fussnote
452: BGHZ 78, 274, 278 = NJW 1981, 675, 676.)
Auch Raik Werner (Scientology
im Spiegel des Rechts, 2002, Seite 45) schreibt zu dem Urteil, der BGH habe Scientology als Religion bezeichnet. Also nicht
etwa "eingestuft" oder "anerkannt".
Tatsächlich hat der
BGH im Sachverhalt des Urteils berichtet:
"Die KIäger, beide
rechtsfähige Vereine, stellen nach ihrem Selbstverständnis
territoriale Gliederungen einer in vielen Ländern verbreiteten Kirche
Nach diesem Hinweis auf das
Selbstverständnis ist klar, dass der BGH auch im weiteren Text Religion
im Sinne dieses Selbstverständnisses meint.
Die Frage der Religion spielt
in dem BGH-Urteil keinerlei Rolle und wird demgemäss auch nicht erörtert.
Nur zwei Sätze in der BGH-Urteilsbegründung erwähnen
die Religionsfrage. Einmal werden die "Kläger
als juristische Personen im Rahmen ihrer satzungsmäßigen Funktionen
als Religions- oder Weltanschauungsgemeinschaften" bezeichnet. Dann
heisst es, den "Klägern als Religions- oder Weltauschauungsgemeinschaften
in der Form rechtsfähiger Vereine" könne (möglicherweise)
eine Entschädigung zustehen.
Es ist abwegig, aus diesen
Formulierungen darauf zu schliessen, der BGH sei damit "implizit
davon ausgegangen, dass es sich bei Scientology um eine Religions- bzw.
Weltanschauungsgemeinschaft handele."
Warum hätte der BGH
dies nicht schreiben sollen, wenn er es gemeint hätte?
In dem Prozess ging es nicht
um Glaubensfragen. Es ging vielmehr um die Verbreitung eines Berichts des
Bundeskriminalamtes. Dazu hat die Scientology-Organisation zahlreiche Prozesse
angestrengt und durchweg verloren. In einem dieser Prozesse hat die Scientology-Organisation
auf Auskunfterteilung geklagt, an wen dieser Bericht abgegeben worden sei.
Ausserdem wurde Schadensersatz geltend gemacht. Der BGH hat im Urteil des
Oberlandesgerichtes Rechtsfehler erkannt und die Sache zurückverwiesen.
Im Ergebnis hat das OLG die Klage jedoch erneut abgewiesen. Eine Besprechung
befindet sich in der Website der Stadtverwaltung Hamburg unter http://www.hamburg.de/zivilrecht/109302/unterlassungsansprueche.html
und das OLG-Urteil unter http://www.hamburg.de/servlet/contentblob/109320/urteil-oberlandesgericht-muenchen-1982-01-28-pdf/data.pdf
Wie ist die Praxis
in der Scientology-Organisation?
Zur Beurteilung von "geistigem
Gehalt und äußerem Erscheinungsbild" (Bundesverfassungsgericht,
siehe oben) können selbstverständlich auch Äußerungen
der Organisation herangezogen werden.
Dabei gilt hier, wie auch
in der Juristerei sonst:
Die Verwendung bestimmter
Begriffe allein besagt nichts. Im Streitfall muß vielmehr ermittelt
werden, was dahinter steckt.
Der Begriff "Heilsweg"
gehört zu den Begriffen aus der von der Staatsanwaltschaft München
(>>) gemeinten religiösen
Terminologie, "offensichtlich für staatliche Behörden und ...
Gutachter geschaffen..., um den Schutz der verfassungsrechtlichen Garantien
für Religionsgesellschaften zu erlangen".
In einem offenen Brief an
Bundeskazler Kohl vom 17.12.1992 wird behauptet, daß Mitglieder "sich auf Grund der Natur des scientologischen Heilswegs verpflichten müssen,
einen ethisch einwandfreien und legalen Lebensweg zu verfolgen und ansonsten
von der Kirche ausgeschlossen werden", Brief-an-Bundeskanzler-92.htm#Heilsweg
Zitat aus der Zeitschrift
"Freiheit", wie üblich ohne Datum, Copyright
1999, Internet-Ausgabe, rechts eine Kopie der Inhaltsangabe, Artikel: "Ein neues Zuhause für
Scientology in Hamburg - Die Scientology-Kirche bezieht ein neues Gebäude
im Zentrum der Stadt":
"Unter den zahlreichen Räumen
befinden sich allein dreißig, die für das spezielle Seelsorgegespräch
in Scientology eingerichtet werden. Dieses ist als „Auditing” bekannt (aus
dem lateinischen „audire”, was „zuhören” bedeutet) und stellt die
zentrale religiöse Praxis der Scientology-Kirche dar."
"Auditing" ist ein Sammelsurium
obskurer Psycho-Praktiken.
Mit Hilfe eines primitiven
Lügendetektors (E-Meter)
werden durch suggestive Fragen angebliche negative seelische Prägungen
gefunden und dadurch angeblich beseitigt.
Bestenfalls ist es einer
Psychotherapie vergleichbar, schlimmstenfalls einer Gehirnwäsche.
Oder einem Verhör,
vgl. Sicherheitsprüfung:
Die Bekenntnisformulare
Es kostet meist deutlich
über 500.- DM pro Stunde, vgl. z.B. Wucherpreise:
Die Scientology-Organsation
behauptet, sie halte Sonntagsandachten.
Was darunter in der Praxis
zu verstehen ist, läßt sich den verschiedenen Magazinen entnehmen.
Denn dort wird diese Behauptung
den Lesern ständig eingetrommelt.
Die Schilderungen dessen,
was dort geboten wird, sind allerdings sehr unterschiedlich.
Deshalb werden diese Schilderungen
wiedergegeben auf der Seite
"Sonntagsandacht" der Scientology-Organisation
Dieser Begriff ist deshalb
von besonderer Bedeutung, weil das Grundgesetz nicht pauschal die Religion
schützt, sondern das religiöse und weltanschauliche Bekenntnis.
Als Bekenntnis in diesem
Sinne ist wohl der Text "Wir von der Kirche glauben" gemeint.
der Überschrift "Das Glaubensbekenntnis der Scientology Kirche" allerdings
im wesentlichen Formulierungen, die dem Grundrechtskatalog des Grundgesetzes
oder ähnlicher Verfassungen entnommen sein könnten.
Der Text "Wir von der Kirche
glauben" enthält somit als Glaubensbekenntnis die Grundrechte.
Beispiel (aus: http://deutsch.expansion.scientology.net/dc/ref/creed/index.htm)
(diese Zusammenstellung
enthält eine vorläufige, unvollständige Fassung und wird
baldmöglichst fertiggestellt):
"Wir von der Kirche glauben: Grundgesetz:
Daß alle Menschen,
welcher Rasse, Hautfarbe oder welchen Bekenntnisses sie auch sein mögen,
mit gleichen Rechten geschaffen wurden. Kurzfassung aus Gleichberechtigung
und Diskriminierungsverbot
unveräußerliche Rechte auf ihre eigenen religiösen Praktiken
und deren Ausübung haben. Bekenntnisfreiheit, Religionsfreiheit
unveräußerliche Rechte auf ihr eigenes Leben haben. Daß alle Menschen
unveräußerliche Rechte auf ihre geistige Gesundheit haben. deklaratorische, undurchsetzbare
unveräußerliche Rechte auf ihre eigene Verteidigung haben. Recht auf rechtliches Gehör
Recht auf Selbstjustiz
Wir von der Kirche glauben: Daß alle Menschen,
mit gleichen Rechten geschaffen wurden. Daß alle Menschen
und deren Ausübung haben. Daß alle Menschen
unveräußerliche Rechte auf ihre geistige Gesundheit haben. Daß alle Menschen
unveräußerliche Rechte auf ihre eigene Verteidigung haben. Daß alle Menschen
unveräußerliche Rechte haben, ihre eigenen Organizationen, Kirchen
und Regierungen zu ersinnen, zu wählen, zu fördern und zu unterstützen. Daß alle Menschen
unveräußerliche Rechte haben, frei zu denken, frei zu sprechen,
ihre eigenen Meinungen frei zu schreiben und den Meinungen anderer zu entgegen
oder sich darüber zu äußern oder darüber zu schreiben. Daß alle Menschen
unveräußerliche Rechte haben, ihre eigene Art zu schaffen. Daß die Seelen der
Menschen die Rechte der Menschen haben. Daß das Studium des
Verstandes und die Heilung der geistig verursachten Krankheiten von Religion
weder entfremdet noch in nichtreligiösen Gebieten geduldet werden
sollten. Und daß keine Instanz
außer Gott die Macht hat, diese Rechte vorübergehend außer
Kraft zu setzen oder aufzuheben, sei es öffentlich oder verborgen. Und wir von der Kirche glauben: Daß der Mensch im
Grunde gut ist. Daß er danach strebt
zu überleben. Daß sein Überleben
von ihm selbst und von seinen Mitmenschen abhängt und davon, daß
er ein brüderliches Verhältnis mit dem Universum erreicht. Und wir von der Kirche glauben,
daß die Gesetze Gottes dem Menschen verbieten: Seine eigene Art zu zerstören. Die geistige Gesundheit
eines anderen zu zerstören. Die Seele eines anderen
zu zerstören oder zu versklaven. Das Überleben seiner
Kameraden oder seiner Gruppe zu zerstören oder zu mindern. Und wir von der Kirche glauben,
daß der Geist gerettet werden kann, und daß nur der Geist den
Körper retten oder heilen kann. In der Scientology-"Fachwortsammlung"
heißt es zum Stichwort Bekenntnis (keine weiteren Eintragungen zum
Stichwort):
"Bekenntnis - confessional
1.. eine in der Sitzung,
nicht für Sicherheitszwecke durchgeführte Sicherheitsüberprüfung
nennt man ein Bekenntnis. (HCOB 14 Oct 72)
2. das moderne Bekenntnis
ist nicht Sicherheitsüberprüfung im früheren Stil, sondern
es handelt sich hierbei um neue Technologie. Jeder Punkt wird zur F/N gebracht,
und die gestellten Fragen, nicht irgendeine andere Frage, werden zur F/N
gebracht. (FBDL 245, 23 Nov 72)
- Siehe auch "Sicherheitschecken“
und "Integritäts-Prozessing“.
Es geht also um eine Sicherheitsüberprüfung.
"F/N" bedeutet Floating Needle und somit, daß das E-Meter, der Lügendetektor
zu verwenden ist. Dazu:
In dieser Sicherheitsüberprüfung
werden "Bekenntnisformulare" verwendet, in denen sämtliche schweren
Straftaten des Strafgesetzes enthalten sind und noch etliche Handlungen,
die nur bei Scientology als Verbrechen gelten, vgl.
"Bekenntnis" wird von Scientology
also üblicherweise im Sinne von Geständnis benutzt.
Dieses Buch war am 23.3.2008
mit Google in keiner der zahllosen Scientology-Websites zu finden.
Hier eine Werbung aus "Neue Zivilisation"
Nr. 154/2000, der "Zeitschrift der
Scientology Kirche Hamburg"
Erhältlich in: Deutsch,
Dänisch, Holländisch, Englisch, Französisch, Griechisch,
Hebräisch, Ungarisch, Italienisch, Japanisch, Norwegisch, Portugiesisch,
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Amts der Scientology
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L. Ron Hubbard verfasste SCiENTOLOCY Zeremonien, einschließlich aller
Hochzeits-und Namengebungszeremonien
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Kopenhagen K, Dänemark. © 2000 CSEU Alle Rechte
vorbehalten. Dankbare Anerkennung gilt der L.Ron Hubbard Library für
die Genehmigung zur Wiedergabe von Auszügen aus den urheberrechtlich
geschützten Werken von L. Ron Hubbard. Das SCIENTOLOGY Symbol, das
SCIENTOLOGY Kreuz, die L. RON HUBBARD Unterschrift, das CSI-Körperschaftssymbol,
das Löwensymbol, das Solo-Auditor-Symbol, OT, FLAG, THE BRIDGE, E-METER,
LRH, L. RON HUBBARD, MARK SUPER VII, DIANETIK und SCIENTOLOGY sind Marken
im Besitz des Religious Technology Center und werden mit dessen Genehmigung
verwendet. Die religiösen Dienste der Scientology Religion werden
in der ganze Welt ausschließlich mit Genehmigung der Scientology
Kirche ausgeübt und mit Erlaubnis des Religious Technology Center,
als Inhaber der geschützten Marken SCIENTOLOGY und DIANETIK. Gedruckt
in Spanien. Item # 0220.
Aufschluss über die
Praxis gibt sicher auch ein Handbuch für ein Geistlichen.
Deshalb hier das Inhaltsverzeichnis:
Das Handbuch für den
Ehrenamtlichen Geistlichen, deutsch 1980 The Volunteer Minister‘s
Handbook Inhalt Vorwort ix Illustrationen XVII Einleitung LXVII Checksheet über die
Studiertechnik 3 Heft über die Studiertechnik
7 Checksheet für die
Orientierung 33 Heft für die Orientierung
35 Checksheet über die
acht Dynamiken 45 Heft über die acht
Dynamiken 47 Checksheet über ARC
53 Heft über ARC 55 Checksheet über die
Tonskala 69 Heft über die Tonskala
71 Checksheet über Assists
89 Heft über Assists 93 Checksheet über Trainingsübungen
129 Heft über Trainingsübungen
133 Checksheet über Drogenrehabilitation
165 Heft über Drogenrehabilitation
167 Checksheet über die
Bewältigung der gefährlichen Umwelt 187 Heft über die Bewältigung
der gefährlichen Umwelt 189 Checksheet über Ermittlungen
215 Heft über Ermittlungen
219 PTS/SP-Checksheet 289 PTS/SP-Heft 293 Checksheet über Ethik
und Recht 351 Heft über Ethik und
Recht 355 Checksheet über Integrität
413 Heft über Integrität
417 Checksheet über Ehe
und Kinder 451 Heft über Ehe und Kinder
453 Checksheet über Dritte
Partei 493 Heft über Dritte Partei
495 Checksheet über Planziele
511 Heft über Planziele
513 Checksheet über Öffentlichkeitsarbeit
551 Heft über Offentlichkeitsarbeit
555 Checksheet über Umfragen
593 Heft über Umfragen
595 Checksheet für FSMs
635 Heft für FSMs 637 Checksheet über die
Ausbildung in der Scientology 669 Heft über die Ausbildung
in der Scientology 671 Checksheet über Qualifikationen
für Geistliche und Zeremonien 681 Heft über Qualifikationen
für Geistliche und Zeremonien 685 Epilog 695 Anhang 1 701 Anhang 2 717 Über den Autor 737 Fachwortverzeichnis 745 Bücherliste 777
aus dem Handbuch für
den Ehrenamtlichen Geistlichen
EHRENAMTLICHEN GEISTLICHEN Seite 686 HEFT ÜBER QUALIFIKATIONEN
FÜR GEISTLICHE UND ZEREMONIEN Policybrief der Grundungskirche
vom 15. August 1957 (Zweite Revision vom 12. Juni 1958) 2 Qualifikationen für
Geistliche Ein Geistlicher der Scientologykirche
muß folgende Voraussetzungen erfüllen: 1. Er muß ein beglaubigtes
Zertifikat in der Scientology haben. (Der Ehrenamtliche Geistliche erhält
nach Abschluß des Studiums dieses Handbuchs und nach einer Prüfung
darüber ein Zertifikat.) 2. Er muß das Glaubensbekenntnis
der Scientologykirche auswendig können. 3. Er muß in der Lage
sein, die verschiedenen Zeremonien durchzuführen. 4. Er muß eine Prüfung
über die großen Religionen bestehen können. 5. Er muß das Johannes-Evangelium
kennen. 6. Er muß einen guten
sittlichen Charakter haben. 7. Er muß fähig
sein, eine Sonntagsandacht für die Kirche abzuhalten. 8. Er muß Sitten-
und Ethik-Kodizes haben, nach denen er leben und die er einhalten kann. Policybrief der Vorstände
vom 24. September 1973 Revidiert, Ausgabe III 3 Religion - Alle
Auditoren - Geistliche -Uberprüfungsausschuß für Geistliche Alle Auditoren müssen
ein gültiges Ordinationszertifikat haben, um auditieren zu dürfen,
sei es für eine Kirche, Mission oder als selbständiger Missionar
im Feld. Das Zertifikat, das nach
dem Abschluß eines Ausbildungskurses verliehen wird, berechtigt niemanden
dazu, geistliche Beratung (Auditing) auszuüben, bis die Person die
für die Ordination erforderlichen Voraussetzungen in zufriedenstellender
Weise erfüllt hat und tatsächlich ordiniert worden ist. Als Geistlicher in der Ausbildung
können Sie sich in der Scientology dafür entscheiden, ein Geistlicher
der Kirche zu werden. In diesem Fall müssen Sie das Checksheet dieses
Heftes vollständig abschließen und die entsprechende Prüfung
in einer Scientologykirche bestehen. Sie können dann als Geistlicher
ordiniert werden. Liegt der Nachweis über die Ordination vor, wird
Ihnen von der örtlichen Kirche die Erlaubnis für die Ausübung
von Auditing gewährt. Missionen sind nicht dazu
ermächtigt, Geistliche zu ordinieren. Geistliche, die sich in Missionen
in Ausbildung befinden und Auditing ausüben möchten, wenden sich
an ihre nächstgelegene Kirche, um die erforderliche Ausbildung und
die Ordination zu erhalten. Ein Überprüfungsausschuß
für Geistliche wird in der Scientologykirche eingesetzt. Er besteht
aus nicht weniger als drei Personen, die selbst Geistliche der Kirche sein
müssen. Der Überprüfungsausschuß steht unter dem Vorsitz
des Assistierenden Guardian (1) oder einem anderen Mitarbeiter des
Guardian-Büros (2) , der vom Assistierenden Guardian dazu bestimmt
wird. Zweck dieses Überprüfungsausschusses ist es, die Scientology,
Scientologykirchen und Scientologen zu schützen, indem sichergestellt
wird, daß Geistliche der Kirche guten sittlichen Charakter haben
und bewahren, die Kodizes der Scientology einhalten und in der Beratung
ihrer Gemeindemitglieder standardgemäße Technologie anwenden. Das Zertifikat eines Geistlichen
kann vom Überprüfungsausschuß zurückgezogen werden,
wenn dieser Ausschuß im Rahmen des vorstehenden Zweckes dazu Anlaß
findet. (1) Guardian ("Wächter“):
Die Person, deren Zweck es ist, Policy durchzusetzen und herauszugeben,
um Scientologykirchen, Scientologen und die Scientology zu schützen. (2) Guardian-Büro:
Ihm ist die Obhut und die Verteidigung der Scientology allgemein übertragen.
Der Zweck dieser Organisation besteht grundsätzlich in einer Schutzfunktion. "Nicht
Aus: http://www.scientology.org/ger/outreach/volmin/vm-intro.htm geladen am 30.4.2002 "Das Programm der ehrenamtlichen Geistlichen
ist nicht an eine bestimmte Religionszugehörigkeit gebunden und bildet
nicht nur Laien, sondern auch Geistliche anderer Religionsgemeinschaften
aus, damit sie Menschen in ihrem Umfeld besser helfen können. ...
Ehrenamtliche Geistliche müssen keinerlei Verband oder Religionsgemeinschaft
angehören. Alles, was notwendig ist, ist eine Kenntnis des Handbuchs
und das Bedürfnis zu helfen. ... Angehörige aller Glaubensgemeinschaften
können ehrenamtliche Geistliche werden. Dann aber sind sie
Geistliche und helfen ihren Mitmenschen. "
Dazu auch Reformgruppen
und Tarnorganisationen: "Kirchen werden als Reformgruppen angesehen. Also müssen wir handeln,
wie eine Reformgruppe". So lautet eine Anweisung des Scientology-Gründers Hubbard (HCOPL
25.2.66). Das klingt an sich nicht besonders ungewöhnlich. Erst der Textzusammenhang
macht deutlich, wie der Satz einzuordnen ist. Der Text handelt von "Angriffen
auf Scientology". Scientologen sollen, so die Anweisung, die Angreifer
sofort auf "Schwerverbrechen" untersuchen. Dann soll die Presse mit angeblichen
Beweisen über Sensationen, Blut, Sex und Kriminalität gefüttert
werden. HUBBARD
COMMUNICATIONS OFFICE Saint Hill Manor, East Grinstead,
Sussex HCO POLICY LETTER OF 25
FEBRUARY 1966 Remimeo Exec Sec Hats CO Sec Hat HCO DIV Legal Officer Hat LRH Comm LRH Comm Hat Dist Sec Hat Press Hat Sect 5 Dept 3 ATTACKS ON SCIENTOLOGY (Additional Pol Ltr) Anyone proposing an investigation
of or an "Enquiry" into Scientology must receive this reply and no other
proposal: "We welcome an investigation
into (Mental Healing or whoever is attacking us) as we have begun one ourselves
and find shocking evidence". You can elaborate on the
evidence we have found and lay it on [illegible word] attacking the attackers
only. NEVER agree to an investigation
of Scientology. ONLY agree to an investigation of the attackers. This was the BIG error made
in Victoria. I okayed an Enquiry into all mental healing. I
ordered evidence on psychiatric murders to be collected. Non-Compliance
with these orders brought on the loss of Melbourne and the law in Victoria
against Scientology. This was the non-compliance that began it. The original order I gave was relayed as "we welcome an Enquiry into Scientology
...." or it was changed to that in Melbourne. This is correct procedure: (1) Spot who
is attacking us. (2) Start Investigating
them promptly for FELONIES or worse using our own professionals, not outside
agencies. (3) Double curve our
reply by saying we welcome an investigation of them. (4) Start feeding
lurid, blood, sex, crime actual evidence on the attackers to the press.
Don't ever tamely submit to
an investigation of us. Make it rough, rough on attackers all the
way. You can get "reasonable about
it" and lose. Sure we break no laws. Sure we have nothing to
hide. BUT attackers are simply an anti-Scientology propaganda agency
so far as we are concerned. They have proven they have no facts and
will only lie no matter what they discover. So BANISH off ideas that
any fair hearing is intended and start our attack with their [illegible
word]. Never wait. Never talk about us - only them. Use
their blood, sex, crime to get headlines. Don't use us . I speak from 15 years of
experience in this. There has never yet been an attacker who was
not reeking with crime. All we had to do was look for it and murder would
come out. They fear our Meter. They fear freedom. They fear the way we are growing. Why? Because they have too much
to hide. When you use that rationale
you win. When you go dishwater and say "We honest chickens just plain
love to have you in the coup, Brer Fox." we get clobbered. The right
response is, "We militant public defenders of the freedom of the people,
we want there Fox investigated for eating Living chickens. M Shift the
spotlight to them. No matter how. Do it! You can elaborate on the
formula. Let's say some other branch of government wants to investigate
us via the press. Just apply the formula. "We welcome a public enquiry
into (that branch activity) as we have begun to investigate their (------)." It will always work. It would have worked on the U.S. F.D.A. when
they first began five years ago in their raid on D.C. They run! And that's all we want. HOW TO STOP ATTACKS The way we will eventually
stop all attacks from here on out is by processing the society as follows: (1) Locate
a source of attack on us. (2) Investigate it. (3) Expose it with
wide lurid publicity.
You see the same thing in a
preclear. He has a rotten spot in his behavior. He attacks
the practitioner. The spot is located on a meter. It blows and the
preclear relaxes. Well this is just what is
happening in the society. We are a practitioner to the society. It has rotten spots in it. Those show up in attacks on us. We investigate
and expose -the attack ceases. We use investigators instead
of E-Meters. We use newspapers instead of auditor reports. But it's the same problem exactly. So long as we neglect our role as auditor-to-the-society
we will be attacked. Society is pretty crazy. It's a raw jungle. So it will take a lot of work. We must be
willing to put in that work as a group or we'll be knocked about. Remember. CHURCHES
ARE LOOKED UPON AS REFORM GROUPS. Therefore we must act like
a reform group. The way to seize the initiative
is to use our own professionals to investigate intensively parts of the
society that may attack us. Get an ammunition locker full. Be sure of our facts. And then expose via the press. If we do this right, press,
instead of trying to invent reasons to attack us will [sic] start hanging
around waiting for our next lurid scoop. We MUST convert from an attacked
group to a reform group that attacks rotten spots in the society. We should not limit ourselves to mental healing or our own line. We should look for zones to investigate and blow the lid off and become
known as a mighty reform group. We object to slavery, oppression,
torture, murder, perversion, crime, political sin and anything that makes
Man unfree. The only error we can make
is disperse our investigation. We do a preliminary look, then we must select
a target and investigate it until we have the cold facts and then BANG,
fire the salvo. Don't worry about libel if
our facts indicate rottenness. The last thing that target will do is sue
as then we would have a chance to prove it in court, which they are terrified
of our doing. Remember - the only reason
we are in trouble with the press or governments is that we are not searching
out and exposing rotten spots in the society. We must practice on
the whole group called society. If we do not it will attack us just
as a preclear will attack a Scientologist that won't audit him. To get wholly over to cause
we must select targets, investigate and expose before they attack us. We have at this writing a
long way to go. But we might as well start somewhere. Begin
by investigating any attacking group and expose the dead bodies. Then work on to our selecting the targets. And that will handle it all. L. RON HUBBARD LRH:nl:ldm Copyright (c) 1966 by L. Ron Hubbard ALL RIGHTS RESERVED 1. Version dieser Seite installiert am