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Timestamp: 2019-03-21 03:17:59
Document Index: 338708586

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 1', '§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 3', '§ 4', '§ 3', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 12', '§ 13', '§ 14', '§ 4', '§ 15', '§ 15', '§ 15', '§ 15', '§ 16', '§ 16', '§ 16', '§ 16', '§ 16', '§ 16', '§ 16', '§ 16', '§ 16', '§ 16', '§ 16', '§ 16', '§ 16', '§ 17', '§ 18', '§ 19', '§ 20', '§ 19', '§ 19', '§ 8', '§ 9', '§ 21', '§ 22', '§ 23', '§ 19', '§ 20', '§ 13', '§ 24', '§ 25', '§ 26', '§ 28', '§ 7', '§ 13', '§ 16', '§ 17', '§ 22', '§ 23', '§ 26', '§ 26', '§ 29', '§ 30', '§ 31', '§ 32', '§ 32', '§ 33', '§ 19', '§ 8', '§ 33', '§ 33', '§ 33', '§ 33', '§ 34', '§ 7', '§ 8', '§ 35', '§ 36', '§ 37', '§ 38', '§ 39', '§ 4', '§ 9', '§ 16', '§ 22', '§ 4', '§ 9', '§ 13', '§ 29', '§ 13', '§ 4', '§ 39', '§ 40', '§ 41', '§ 5', '§ 6', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 15', '§ 25', '§ 22', '§ 24', '§ 6', '§ 16', '§ 25', '§ 29', '§ 42', '§ 44', '§ 45', '§ 46', '§ 47', '§ 1', '§ 5', '§ 5', '§ 47', '§ 8', '§ 47', '§ 10', '§ 48', '§ 17', '§ 17', '§ 25', '§ 49', '§ 51', '§ 52', '§ 15', '§ 15', '§ 3']

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(Sprengstoffgesetz - SprengG) *)
Mit diesem Gesetz wird die Richtlinie 93/15/EWG des Rates vom 5. April 1993 zur Harmonisierung der Bestimmungen über das Inverkehrbringen und die Kontrolle von Explosivstoffen für zivile Zwecke (ABl. EG Nr. L 121 S. 20, 1995 Nr. L 79 S. 34) in deutsches Recht umgesetzt und an Stelle der Anlage 1 des Gesetzes der Anhang I Teil A.14 der Richtlinie 92/69/EWG der Kommission vom 31. Juli 1992 (ABl. EG Nr. L 383 S. 113 und Nr. L 383A S. 1 (S. 87)) unmittelbar für anwendbar erklärt.
In der Fassung der Bekanntmachung vom 10. September 2002 (BGBl. I S. 3518)
Zuletzt geändert durch das Gesetz vom 11. Juni 2017 (BGBl. I S. 1586)
§ 1 SprengG Anwendungsbereich
§ 1a SprengG Ausnahmen für Behörden und sonstige Einrichtungen des Bundes und der Länder und für deren Bedienstete sowie für Bedienstete anderer Staaten; Verordnungsermächtigungen
das Fraunhofer-Institut für Kurzzeitdynamik – Ernst-Mach-Institut –,
§ 1b SprengG Ausnahmen für den Umgang und den Verkehr mit sowie für die Einfuhr, für die Durchfuhr und für die Beförderung von explosionsgefährlichen Stoffen
§ 2 SprengG Anwendung auf neue sonstige explosionsgefährliche Stoffe
§ 3 SprengG Begriffsbestimmungen
§ 3a SprengG Kategorien von pyrotechnischen Gegenständen und pyrotechnischen Sätzen; Klassen von Wettersprengstoffen und Wettersprengschnüren
§ 4 SprengG Verordnungsermächtigung, Anwendungsbereich
die Prüfverfahren (§ 3 Absatz 1 Nummer 1),
§ 5 SprengG Konformitätsnachweis und CE-Kennzeichnung für Explosivstoffe und pyrotechnische Gegenstände
§ 5a SprengG Ausnahmen vom Erfordernis des Konformitätsnachweises und der CE-Kennzeichnung
§ 5b SprengG Konformitätsbewertung für Explosivstoffe und pyrotechnische Gegenstände vor dem Inverkehrbringen; Baumusterprüfung; Einzelprüfung
§ 5c SprengG Konformitätsbewertung für Explosivstoffe und pyrotechnische Gegenstände in der Serienfertigung; Qualitätssicherungsverfahren; CE-Kennzeichnung
§ 5d SprengG Aufbewahrungspflicht
§ 5e SprengG Benannte Stellen
§ 5f SprengG Zulassung von sonstigen explosionsgefährlichen Stoffen und Sprengzubehör
§ 5g SprengG Ausnahmen vom Zulassungserfordernis für sonstige explosionsgefährliche Stoffe und Sprengzubehör
§ 6 SprengG Ermächtigungen, Sachverständigenausschuss
§ 7 SprengG Erlaubnis
(1) Wer gewerbsmäßig, selbstständig im Rahmen einer wirtschaftlichen Unternehmung oder eines land- oder forstwirtschaftlichen Betriebes oder bei der Beschäftigung von Arbeitnehmern
§ 8 SprengG Versagung der Erlaubnis
Nummer 2 ist auf Antragsteller und die mit der Leitung des Betriebes, einer Zweigniederlassung oder einer unselbstständigen Zweigstelle beauftragten Personen, die den Umgang und den Verkehr mit explosionsgefährlichen Stoffen nicht selbst leiten, nicht anzuwenden.
der Antragsteller oder eine mit der Leitung des Betriebes, einer Zweigniederlassung oder einer unselbstständigen Zweigstelle beauftragte Person nicht Deutscher im Sinne des Artikels 116 des Grundgesetzes ist oder
§ 8a SprengG Zuverlässigkeit
§ 8c SprengG Pflichten des Gutachters
§ 9 SprengG Fachkunde
§ 10 SprengG Inhalt der Erlaubnis
§ 11 SprengG Erlöschen der Erlaubnis
§ 12 SprengG Fortführung des Betriebes
§ 13 SprengG Befreiung von der Erlaubnispflicht
§ 14 SprengG Anzeigepflicht
Der Inhaber einer Erlaubnis und der Inhaber eines Betriebes, der auf Grund einer nach § 4 erlassenen Rechtsverordnung ohne Erlaubnis mit explosionsgefährlichen Stoffen umgeht oder den Verkehr mit diesen Stoffen betreibt, haben die Aufnahme des Betriebes, die Eröffnung einer Zweigniederlassung und einer unselbstständigen Zweigstelle mindestens zwei Wochen vor Aufnahme dieser Tätigkeit, die Einstellung und Schließung unverzüglich der zuständigen Behörde anzuzeigen. In der Anzeige über die Aufnahme oder die Eröffnung haben sie die mit der Leitung des Betriebes, einer Zweigniederlassung oder einer unselbständigen Zweigstelle beauftragten Personen anzugeben. Die spätere Bestellung oder Abberufung einer für die Leitung des Betriebes, einer Zweigniederlassung oder einer unselbstständigen Zweigstelle verantwortlichen Person und bei juristischen Personen den Wechsel einer nach Gesetz, Satzung oder Gesellschaftsvertrag zur Vertretung berufenen Person hat der Erlaubnisinhaber unverzüglich der zuständigen Behörde anzuzeigen.
§ 15 SprengG Einfuhr, Durchfuhr und Verbringen
§ 15a SprengG Verfahren der Genehmigung des Verbringens von Explosivstoffen
(1) Der Antrag auf Genehmigung des Verbringens von Explosivstoffen nach § 15 Absatz 6 Satz 1 ist vom Empfänger der Explosivstoffe schriftlich oder elektronisch bei der nach § 15 Absatz 7 zuständigen Behörde zu stellen. Der Antrag hat die in Anlage I Nummer 1 aufgeführten Angaben zu enthalten. Für Anträge auf Genehmigung des grenzüberschreitenden Verbringens zwischen Mitgliedstaaten der Europäischen Union soll der Antragsteller das Muster des Anhangs der Entscheidung 2004/388/EG der Kommission vom 15. April 2004 über ein Begleitformular für die innergemeinschaftliche Verbringung von Explosivstoffen (ABl. L 120 vom 24.4.2004, S. 43) 1 , die durch den Beschluss 2010/347/EU (ABl. L 155 vom 22.6.2010, S. 54) geändert worden ist, verwenden.
§ 16 SprengG Aufzeichnungspflicht
§ 16a SprengG Kennzeichnung von Explosivstoffen
§ 16b SprengG Pflichten des Herstellers von Explosivstoffen und pyrotechnischen Gegenständen
§ 16c SprengG Kennzeichnungspflicht des Herstellers von Explosivstoffen und pyrotechnischen Gegenständen; Gebrauchsanleitung; Registrierungsnummer
§ 16d SprengG Bevollmächtigung durch den Hersteller von Explosivstoffen
§ 16e SprengG Maßnahmen des Herstellers von Explosivstoffen und pyrotechnischen Gegenständen bei Nichtkonformität
§ 16f SprengG Pflichten des Einführers von Explosivstoffen und pyrotechnischen Gegenständen
§ 16g SprengG Kennzeichnungspflicht des Einführers; Registrierungsnummer; Aufbewahrungspflicht
§ 16h SprengG Weitere Pflichten des Einführers
§ 16i SprengG Pflichten des Händlers
§ 16j SprengG Herstellerpflichten der Einführer und Händler
§ 16k SprengG Pflichten der Wirtschaftsakteure gegenüber der zuständigen Behörde
den Explosivstoff oder den pyrotechnischen Gegenstand zurückzunehmen oder zurückzurufen. Unter den Voraussetzungen des Satz 1 erheben die zuständigen Behörden von den nach Absatz 1 oder Absatz 3 verpflichteten Wirtschaftsakteuren die Kosten für diese Prüfungen sowie für damit in Zusammenhang stehende Besichtigungen des Explosivstoffes oder pyrotechnischen Gegenstandes.
§ 16l SprengG Identifizierung und Angaben der Wirtschaftsakteure
§ 17 SprengG Lagergenehmigung
§ 18 SprengG Ermächtigungen
§ 19 SprengG Verantwortliche Personen
§ 20 SprengG Befähigungsschein
(1) Die in § 19 Abs. 1 Nr. 3 und 4 Buchstabe a bezeichneten verantwortlichen Personen dürfen ihre Tätigkeit nur ausüben, wenn sie einen behördlichen Befähigungsschein besitzen. Satz 1 ist auf die mit der Leitung des Betriebes, einer Zweigniederlassung oder einer unselbstständigen Zweigstelle beauftragten Personen anzuwenden, wenn sie zugleich verantwortliche Personen nach § 19 Abs. 1 Nr. 3 oder 4 Buchstabe a sind.
(2) Für die Erteilung des Befähigungsscheines gelten § 8 Abs. 1 und 2 Nr. 1 sowie die §§ 9 und 10 entsprechend mit der Maßgabe, dass der Befähigungsschein in der Regel für die Dauer von fünf Jahren zu erteilen ist.
§ 21 SprengG Bestellung verantwortlicher Personen
§ 22 SprengG Vertrieb und Überlassen
§ 23 SprengG Mitführen von Urkunden
Außerhalb des eigenen Betriebes haben die verantwortlichen Personen nach § 19 Abs. 1 Nr. 1 bei dem Umgang und dem Verkehr mit explosionsgefährlichen Stoffen die Erlaubnisurkunde und die verantwortlichen Personen, die nach § 20 im Besitz eines Befähigungsscheines sein müssen, den Befähigungsschein mitzuführen und auf Verlangen den Beauftragten der zuständigen Behörden vorzulegen. In den Fällen des § 13 Abs. 3 genügt eine in deutscher Sprache abgefasste Bescheinigung über die Befugnis zur Verbringung explosionsgefährlicher Stoffe der zuständigen Behörde des Landes, in dem der Verbringer seinen Wohnsitz, seinen ständigen Aufenthaltsort oder seine Niederlassung hat.
§ 24 SprengG Schutzvorschriften
§ 25 SprengG Ermächtigung zum Erlass von Schutzvorschriften
§ 26 SprengG Anzeigepflicht
§ 28 SprengG Anwendbare Vorschriften
Für den Umgang und den Verkehr mit explosionsgefährlichen Stoffen in anderen als den in § 7 Abs. 1 bezeichneten Fällen gelten §§ 13, 15 Abs. 1, 3 und 6, § 16 Abs. 1, 1a und 2, §§ 17, 19 Abs. 1 Nr. 1 und Abs. 2, § 22 Abs. 1 bis 4, §§ 23, 24 Abs. 1 und 2 Nr. 4 sowie § 26 Abs. 1 entsprechend. § 26 Abs. 2 gilt mit der Maßgabe, dass die dort vorgeschriebene Anzeige nur der zuständigen Behörde zu erstatten ist.
§ 29 SprengG Ermächtigungen
§ 30 SprengG Allgemeine Überwachung
§ 31 SprengG Auskunft, Nachschau
§ 32 SprengG Anordnungen der zuständigen Behörden
§ 32a SprengG
§ 33 SprengG Beschäftigungsverbot
(2) Die Beschäftigung einer der in § 19 Abs. 1 Nr. 2 und 4 Buchstabe b und c bezeichneten Personen als verantwortliche Person kann dem Erlaubnisinhaber untersagt werden, wenn bei dieser Person ein Versagungsgrund nach § 8 Abs. 1 vorliegt.
Unterabschnitt 2 Marktüberwachung
§ 33a SprengG Bestimmungen des Europäischen Rechts über die Marktüberwachung; Unterrichtungen
§ 33b SprengG Maßnahmen bei mangelhaften explosionsgefährlichen Stoffen und mangelhaftem Sprengzubehör
§ 33c SprengG Maßnahmen bei Information durch andere Mitgliedstaaten der Europäischen Union über Explosivstoffe oder pyrotechnische Gegenstände; Aufhebung oder Änderung getroffener Maßnahmen
§ 33d SprengG Weitere Maßnahmen im Rahmen der Marktüberwachung
§ 34 SprengG Rücknahme und Widerruf
(2) Eine Erlaubnis, eine Zulassung und ein Befähigungsschein nach diesem Gesetz sind zu widerrufen, wenn nachträglich Tatsachen eintreten, die zur Versagung hätten führen müssen. Die genannten Berechtigungen können außer nach den Vorschriften der Verwaltungsverfahrensgesetze widerrufen werden, wenn inhaltliche Beschränkungen nicht beachtet werden. Die Erlaubnis nach § 7 darf nicht aus den Gründen des § 8 Abs. 1 Nr. 2 Buchstabe a widerrufen werden.
mit der Leitung des Betriebes, einer Zweigniederlassung oder einer unselbstständigen Zweigstelle eine Person beauftragt oder bei einer juristischen Person eine nach Gesetz, Satzung oder Gesellschaftsvertrag zur Vertretung berufene Person zur Leitung des Umgangs oder des Verkehrs mit explosionsgefährlichen Stoffen bestellt wird, welche die erforderliche Fachkunde nicht besitzt,
§ 35 SprengG Abhandenkommen des Erlaubnisbescheides und des Befähigungsscheines
§ 36 SprengG Zuständige Behörden
§ 37 SprengG Gebühren und Auslagen
§ 38 SprengG
§ 39 SprengG Beteiligung beim Erlass von Rechtsverordnungen
(1) Rechtsverordnungen nach den §§ 4 und 6, nach § 9 Abs. 3, § 16 Abs. 3 und § 22 Absatz 6 ergehen im Einvernehmen mit dem Bundesministerium Wirtschaft und Energie und dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales und mit Zustimmung des Bundesrates. Rechtsverordnungen nach § 4 Satz 1 Nr. 5, § 9 Abs. 3 Nr. 2, § 13 Abs. 3 und § 29 Nr. 1 ergehen, soweit sie die Beförderung explosionsgefährlicher Stoffe betreffen, im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, Rechtsverordnungen nach § 13 Abs. 3 auch im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Soweit die Rechtsverordnungen nach § 4 Satz 1 Nr. 1 und 3 explosionsgefährliche Stoffe für medizinische oder pharmazeutische Zwecke betreffen, ergehen sie auch im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Gesundheit.
§ 39a SprengG Datenübermittlung an und von Meldebehörden
§ 40 SprengG Strafbarer Umgang und Verkehr sowie strafbare Einfuhr
§ 41 SprengG Ordnungswidrigkeiten
entgegen § 5 Absatz 1 in Verbindung mit einer Rechtsverordnung nach § 6 Absatz 1 Nummer 2 Buchstabe a oder Buchstabe c Explosivstoffe oder pyrotechnische Gegenstände auf dem Markt bereitstellt,
entgegen § 5 Absatz 1a Explosivstoffe oder pyrotechnische Gegenstände einführt, verbringt, in Verkehr bringt, vertreibt, anderen überlässt oder verwendet,
entgegen § 5 Absatz 3 Nummer 2 Explosivstoffe oder pyrotechnische Gegenstände einer anderen Person überlässt,
entgegen § 5f Absatz 2 Satz 1 Sprengzubehör verwendet,
entgegen § 15 Absatz 1 Satz 2 Halbsatz 1 in Verbindung mit einer Rechtsverordnung nach § 25 Nummer 5 einen Nachweis nicht oder nicht rechtzeitig erbringt,
entgegen § 22 Absatz 1a Satz 2 oder 4 eine Eintragung nicht, nicht richtig oder nicht rechtzeitig vornimmt oder eine Bescheinigung nicht oder nicht mindestens drei Jahre aufbewahrt,
entgegen § 24 Abs. 1 Satz 2 eine Anleitung oder den Stand der Technik nicht oder nicht richtig anwendet,
eine Rechtsverordnung nach § 6 Abs. 1, § 16 Abs. 3, § 25 oder § 29 Nr. 1 Buchstabe b, Nummer 2 oder 3 zuwiderhandelt, soweit sie für einen bestimmten Tatbestand auf diese Bußgeldvorschrift verweist,
entgegen einer landesrechtlichen Vorschrift über den Umgang oder den Verkehr mit explosionsgefährlichen Stoffen, auf den das Sprengstoffgesetz vom 25. August 1969 nicht anzuwenden war, oder entgegen einer auf Grund einer solchen Rechtsvorschrift ergangenen vollziehbaren Anordnung mit explosionsgefährlichen Stoffen umgeht, diese Stoffe erwirbt, vertreibt oder anderen überlässt, soweit die Rechtsvorschrift für einen bestimmten Tatbestand auf diese Bußgeldvorschrift verweist; die Verweisung ist nicht erforderlich, wenn die Rechtsvorschrift vor In-Kraft-Treten dieses Gesetzes erlassen worden ist.
§ 42 SprengG Strafbare Verletzung von Schutzvorschriften
§ 44 SprengG Rechtsstellung der Bundesanstalt
§ 45 SprengG Aufgaben der Bundesanstalt
die Weiterentwicklung von Sicherheit in Technik und Chemie, einschließlich der Durchführung von Forschung und Entwicklung in den Arbeitsgebieten,
die Förderung des Wissens- und Technologietransfers in den Arbeitsgebieten,
§ 46 SprengG Fortgeltung erteilter Erlaubnisse
§ 47 SprengG Übergangsvorschriften
(1) Eine vor In-Kraft-Treten des Sprengstoffgesetzes vom 25. August 1969 (BGBl. I S. 1358) erteilte Zulassung zum Vertrieb, zum Überlassen oder zur Verwendung von sonstigen explosionsgefährlichen Stoffen oder von Sprengzubehör gilt in dem in § 1 bezeichneten Anwendungsbereich als Zulassung im Sinne des § 5 dieses Gesetzes.
pyrotechnische Gegenstände der Klasse IV, für die vor dem 1. Oktober 2009 eine Lagergruppenzuordnung vorgenommen oder bis zum 1. Oktober 2009 bei der Bundesanstalt beantragt wurde,
pyrotechnische Gegenstände der Kategorie 4, für die vor dem 4. Juli 2013 eine Lagergruppenzuordnung vorgenommen oder bis zum 4. Juli 2013 bei der Bundesanstalt beantragt wurde
von pyrotechnischen Gegenständen für Kraftfahrzeuge ihre Gültigkeit bis zu ihrem Auslaufen,
von pyrotechnischen Gegenständen nach § 5 Absatz 2, die vor dem 1. Oktober 2009 von der Bundesanstalt erteilt wurden, ihre Gültigkeit.
§ 47a SprengG Übergangsvorschrift zu den §§ 8 bis 8b und 34
§ 47b SprengG Übergangsvorschrift zur Kostenordnung zum Sprengstoffrecht
Die Kostenverordnung zum Sprengstoffgesetz in der Fassung der Bekanntmachung vom 31. Januar 1991 (BGBl. I S. 216), die zuletzt durch Artikel 4 des Gesetzes vom 15. Juni 2005 (BGBl. I S. 1626) geändert worden ist, gilt in den Ländern bis spätestens zum 1. Oktober 2021 fort, solange die Länder insoweit keine anderweitigen Regelungen getroffen haben. Für die Erhebung von Auslagen ist insoweit § 10 des Verwaltungskostengesetzes vom 23. Juni 1970 in der bis zum 14. August 2013 geltenden Fassung weiter anzuwenden.
§ 48 SprengG Bereits errichtete Sprengstofflager
Lager für explosionsgefährliche Stoffe, die bei In-Kraft-Treten dieses Gesetzes bereits errichtet oder genehmigt waren, bedürfen keiner Genehmigung nach § 17 Abs. 1. Soweit nach § 17 und den auf Grund des § 25 erlassenen Rechtsverordnungen an die Errichtung und den Betrieb von Lagern für explosionsgefährliche Stoffe Anforderungen zu stellen sind, die über die vor In-Kraft-Treten dieses Gesetzes gestellten Anforderungen hinausgehen, kann die zuständige Behörde verlangen, dass die bereits errichteten oder genehmigten Lager den Vorschriften dieses Gesetzes entsprechend geändert werden, wenn
§ 49 SprengG Anwendbarkeit anderer Vorschriften
§ 51 SprengG Nicht mehr anwendbare Vorschriften
(2) Soweit sich die in Absatz 1 Nr. 4 bezeichneten Rechtsvorschriften auf Gegenstände beziehen, die durch Rechtsverordnungen auf Grund dieses Gesetzes zu regeln sind, treten diese Vorschriften erst mit In-Kraft-Treten der entsprechenden Rechtsverordnungen außer Kraft.
§ 52 SprengG
Anlage 1 SprengG Erforderliche Angaben im Antrag auf Genehmigung des Verbringens von Explosivstoffen nach § 15a Absatz 1 und Angaben in der Genehmigung des Verbringens von Explosivstoffen nach § 15a Absatz 3
1 1,4; 3,6-Dianhydro-D-glucit-2,5-dinitrat
(Isosorbid-2,5-dinitrat ISDN) C6H8N2O8
2 N,N'-Dinitroso-N,N'-dimethyloxamid C4H6N4O4
3 Erythrittetranitrat C4H6N4O12
4 Glycerintrinitrat (Nitroglycerin) C3H5N3O9
5 Hexanitrodiphenylamin (Hexyl) C12H5N7O12
6 Pentaerythrittetranitrat (Nitropenta, PETN, Pentrit) C5H8N4O12
7 Trinitrophenol (Pikrinsäure) C6H3N3O7
1 Benzol-1,3-disulfohydrazid C6H10N4O4S2
2 tert. Butylperoxypivalat C9H18O3
3 Dibenzoylperoxid C14H10O4
4 Di-(2,4-dichlorbenzoyl)-peroxid C14H6Cl4O4
5 Diisopropylperoxydicarbonat C8H14O6
6 1,3-Dimethyl-5-tert. butyl-2,4,6-trinitrobenzol C12H15N3O6
7 Disuccinoylmonoperoxid C8H10O8
8 1-Hydroxy-1'-hydroperoxydicyclohexylperoxid
(Cyclohexanonperoxid) C12H20O5
1 Azodiisobutyronitril C8H12N4
2 n-Butyl-4,4-di-(tert. butylperoxy)-valerat C17H34O6
3 tert. Butylperoxy-(2-ethyl)-hexanoat C12H24O3
4 tert. Butylperoxybenzoat C11H14O3
5 2-Diazo-1-naphthol-4-sulfochlorid C10H5ClN2O3S
6 Dinitroanthrachinon C14H6N2O6
7 1,4-Dinitrosobenzol C6H5N2O2
8 5-Nitrobenztriazol C6H5N4O2
9 Tetrazol-1-essigsaure C3H4N4O2
sonstige sprengkräftige Kriegswaffen nach der Anlage (Kriegswaffenliste) zum Gesetz über die Kontrolle von Kriegswaffen in der Fassung der Bekanntmachung vom 22. November 1990 (BGBl. I S. 2506), das zuletzt durch Artikel 30 der Verordnung vom 31. August 2015 (BGBl. I S. 1474) geändert worden ist, in der jeweils geltenden Fassung 2 .
Anlage 4 SprengG Gegenstände, die durch Entscheidung einer benannten Stelle den Explosivstoffen zugeordnet werden können (§ 3 Abs. 1 Satz 2, Anhang II der Richtlinie 2004/57/EG)
Gegenstände mit Explosivstoff, n.a.g. 0349,