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Timestamp: 2020-07-11 14:49:51
Document Index: 16628791

Matched Legal Cases: ['§ 61', '§ 147', '§ 147', '§ 59', '§ 47', '§ 94', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Bundespatentgericht, Beschluss vom 26. Februar 2008, Az.: 6 W (pat) 304/07
Aktenzeichen: 6 W (pat) 304/07
- Patentansprüche 1 bis 12, eingegangen am 16.6.2006,
Gegen das Patent 102 35 299, dessen Erteilung am 25. November 2004 veröffentlicht wurde, ist am 23. Februar 2005 Einspruch erhoben worden.
Mit Schriftsatz vom 21. Juni 2006 (eingegangen am 22. Juni 2006) hat die einzige Einsprechende ihren Einspruch zurückgenommen.
Die Patentinhaberin beantragt, das Patent mit den aus der Beschlussformel ersichtlichen Unterlagen beschränkt aufrecht zu erhalten.
2. Anhaltspunkte für eine Unzulässigkeit des Einspruchs sind nicht ersichtlich. Das Verfahren wird daher von Amts wegen ohne die Einsprechende fortgesetzt (§ 61 Abs. 1 Satz 2; § 147 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 PatG).
Die geltenden Patentansprüche sind zulässig, da die erfolgten Änderungen auf ursprungsoffenbarte, in der erteilten Fassung enthaltene Merkmale zurückgehen, welche eindeutig einschränkender Art sind.
Die Prüfung der Einspruchsgründe und der Entgegenhaltungen hat keinen Anlass gegeben, das Patent weitergehend zu beschränken oder zu widerrufen.
Die Entscheidung ergeht gemäß § 147 Abs. 3 Satz 2 i. V. m. § 59 Abs. 3, § 47 Abs. 1 Satz 3 sowie § 94 Abs. 2 PatG ohne sachliche Begründung, da nach Rücknahme des einzigen Einspruchs nur noch die Patentinhaberin beteiligt ist, deren Antrag durch die getroffene Entscheidung stattgegeben wird. Der Senat folgt insoweit der Vorgehensweise des 11. Senats gemäß Beschluss vom 5. August 2003 (Az: 11 W (pat) 315/03 in BlPMZ 2004, 60) und macht sich die Begründung hierfür (Seite 3, Abs. 2 ff.) zu eigen.
Az: 6 W (pat) 304/07
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