Source: https://www.streifler.de/gesetze/zvg/erster-abschnitt/zweiter-titel/vi
Timestamp: 2020-04-10 01:09:32
Document Index: 83461040

Matched Legal Cases: ['§79', '§80', '§81', '§82', '§83', '§84', '§85', '§85', '§86', '§87', '§88', '§89', '§90', '§91', '§92', '§93', '§94', '§ 69', '§ 81', '§ 43', '§ 63', '§ 64', '§ 66', '§ 43', '§ 73', '§ 68', '§ 83', '§ 74', '§ 67', '§ 74', '§ 74', '§ 74', '§ 74', '§ 69', '§ 81', '§ 90', '§ 1179']

Gesetz über die Zwangsversteigerung und die Zwangsverwaltung, §79 ZVG, §80 ZVG, §81 ZVG, §82 ZVG, §83 ZVG, §84 ZVG, §85 ZVG, §85a ZVG, §86 ZVG, §87 ZVG, §88 ZVG, §89 ZVG, §90 ZVG, §91 ZVG, §92 ZVG, §93 ZVG, §94 ZVG | mit Referenzen
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Gesetz über die Zwangsversteigerung und die Zwangsverwaltung (ZVG) : Entscheidung über den Zuschlag
In dem Beschluß, durch welchen der Zuschlag erteilt wird, sind das Grundstück, der Ersteher, das Gebot und die Versteigerungsbedingungen zu bezeichnen; auch sind im Falle des § 69 Abs. 3
der Bürge unter Angabe der Höhe seiner Schuld und im Falle des § 81 Abs. 4
der Meistbietende für mithaftend zu erklären.
wenn die Vorschrift des § 43 Abs. 2 oder
eine der Vorschriften über die Feststellung des geringsten Gebots oder der Versteigerungsbedingungen verletzt ist;
wenn bei der Versteigerung mehrerer Grundstücke das Einzelausgebot oder das Gesamtausgebot den Vorschriften des § 63 Abs. 1, Abs. 2 Satz 1, Abs. 4
zuwider unterblieben ist;
wenn in den Fällen des § 64 Abs. 2 Satz 1, Abs. 3
die Hypothek, Grundschuld oder Rentenschuld oder das Recht eines gleich- oder nachstehenden Beteiligten, der dem Gläubiger vorgeht, durch das Gesamtergebnis der Einzelausgebote nicht gedeckt werden;
wenn die nach der Aufforderung zur Abgabe von Geboten erfolgte Anmeldung oder Glaubhaftmachung eines Rechts ohne Beachtung der Vorschrift des § 66 Abs. 2
zurückgewiesen ist;
wenn eine der Vorschriften des § 43 Abs. 1 oder
des § 73 Abs. 1
wenn die nach § 68 Abs. 2 und 3
verlangte Sicherheitsleistung nicht bis zur Entscheidung über den Zuschlag geleistet worden ist.
(1) Die im § 83 Nr. 1
bezeichneten Versagungsgründe stehen der Erteilung des Zuschlags nicht entgegen, wenn das Recht des Beteiligten durch den Zuschlag nicht beeinträchtigt wird oder wenn der Beteiligte das Verfahren genehmigt.
(1) Der Zuschlag ist zu versagen, wenn vor dem Schluß der Verhandlung ein Beteiligter, dessen Recht durch den Zuschlag beeinträchtigt werden würde und der nicht zu den Berechtigten des § 74a Abs. 1
gehört, die Bestimmung eines neuen Versteigerungstermins beantragt und sich zugleich zum Ersatz des durch die Versagung des Zuschlags entstehenden Schadens verpflichtet, auch auf Verlangen eines anderen Beteiligten Sicherheit leistet. Die Vorschriften des § 67 Abs. 3
sind entsprechend anzuwenden. Die Sicherheit ist in Höhe des bis zum Verteilungstermin zu berichtigenden Teils des bisherigen Meistgebots zu leisten.
(2) § 74a Abs. 3, 5
§ 74a § 74a , Abs. 3
ist entsprechend anzuwenden. In dem neuen Versteigerungstermin darf der Zuschlag weder aus den Gründen des Absatzes 1 noch aus denen des § 74a Abs. 1
Der Beschluß, durch welchen der Zuschlag erteilt wird, ist den Beteiligten, soweit sie weder im Versteigerungstermine noch im Verkündungstermin erschienen sind, und dem Ersteher sowie im Falle des § 69 Abs. 3
dem für mithaftend erklärten Bürgen und im Falle des § 81 Abs. 4
(1) Durch den Zuschlag erlöschen unter der im § 90 Abs. 1
bestimmten Voraussetzung die Rechte, welche nicht nach den Versteigerungsbedingungen bestehenbleiben sollen.
(4) Das Erlöschen eines Rechts, dessen Inhaber zur Zeit des Erlöschens nach § 1179a
des Bürgerlichen Gesetzbuchs die Löschung einer bestehenbleibenden Hypothek, Grundschuld oder Rentenschuld verlangen kann, hat nicht das Erlöschen dieses Anspruchs zur Folge. Der Anspruch erlischt, wenn der Berechtigte aus dem Grundstück befriedigt wird.