Source: https://kirchenrecht-lippe.de/document/11195
Timestamp: 2019-08-26 00:35:15
Document Index: 135773571

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 40', '§ 14', '§ 13', '§ 18', '§ 14', '§ 7', '§ 18', '§ 13', '§ 19', '§ 1', '§ 18', '§ 65']

410-1 Allgemeiner Entgeltgruppenplan zum BAT-KF (AEGP-BAT-KF) - Kirchenrecht Online-Nachschlagewerk
410-1 Allgemeiner Entgeltgruppenplan zum BAT-KF (AEGP-BAT-KF)
1.6 Küsterinnen,
3.4 Ergotherapeutinnnen
3.12 Lehrkräfte in der Pflege
Ges. u. VOBl. Bd. 14 Nr. 10 S.410
Ges. u. VOBl. Bd. 14 Nr. 11 S. 460
Ges. u. VOBl. Bd. 14 Nr. 11 S. 465
Berufsgruppe 2.11, 2.12, 2.13, 2.30, 2.33, 2.34, 2.41, 2.42
Ges. u. VOBl. Bd. 14 Nr. 11 S. 485
Ges. u. VOBl. Bd. 15 Nr.3 S. 151
Ges. u. VOBl. Bd. 15 Nr. 4 S. 237
Ges. u. VOBl. Bd. 15 Nr. 5 S. 261
Fallgruppen 3-8
Anmerkung 3-4
Ges. u. VOBl. Bd. 15 Nr. 7 S. 295
Ges. u. VOBl. Bd. 16 Nr. 5 S. 84
Ges. u. VOBl. Bd. 16 Nr. 7 S. 149
Ges. u. VOBl. Bd. 16 Nr. 7 S. 150
Ges. u. VOBl. Bd. 16 Nr. 9 S.214
Anmerkung eingefügt u. Übergangsregelungen ergänzt
ARR zur Änderung des BAT-KF –Allgemeiner Entgeltgruppenplan zum BAT-KF – Anlagen 1 und 10 zum BAT-KF
Ges. u. VOBl. Bd. 16 Nr. 9 S.210
Ges. u. VOBl. Bd. 16 Nr. 9 S. 214
§ 2 Übergangsregelungen Absatz 6
Ges. u. VOBl. Bd. 16 Nr. 11 S. 231
Anmerkungen 4 und 5
Ges. u. VOBl. Bd. 16 Nr. 11 S. 252
engefügt
Ges.u. VOBl. Bd. 16 Nr. 12 S. 262
Fallgruppe 13 Buchstabe b
Fallgruppe 14 Buchstabe b
ARR zur Änderung des BAT-KF – Lehrkräfte in der Pflege
Ges. u. VOBl. Bd. 17 Nr. 2 S. 74
Berufsgruppe 3.12
Audiologieassistenntinnen
1.12# Mitarbeiterinnen in der Verkündigung, Seelsorge und Bildungsarbeit 18
Mitarbeiterinnen mit abgeschlossener pädagogischer Hochschulausbildung oder einer anerkannten diakonischen, gemeindepädagogischen oder missionarischen Ausbildung und entsprechender Tätgikeit 4
in leitender Funktion bei einem Kirchenkreis6oder im überregionalen Dienst einer landkirchlichen Dienststelle
Mitarbeiterinen der Fallgruppen 2 und 3
Werden in der Gemeinde- oder Jugendarbeit ausnahmsweise Mitarbeiterinnen ohne eine der in dieser Berufsgruppe geforderten Ausbidlungen eingestellt, erhalten sie die Entgeltgruppe 6.
Hochschulausbildungen in diesem Sinne sind z.B. Abschlüsse als Diplom-Sozialpädagogin, Diplom-Sozialarbeiterin, Bachelor / Master of Arts.
Abschlüsse in diesem Sinne sind solche, die der Verordnung über die Aufbauausbildung der Diakoninnen, Diakone, Gemeindehelferinnen und Gemeindehelfer (Aufbauausbildungsverordnung), der Ordnung für den Dienst der Gemeindepädagogen der Evengelischen Kirche im Rheinland (Gemeindepädagogenordnung) oder der Ordnung für die Ausbildung und den Dienst der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Verkündigung, Seelsorge und Bildungsarbeit (VSBMO) der Evangelischen Kirche von Westfalen entsprechen.
Eine erhebliche Heraushebung aus der Fallgruppe 5 durch das besondere Maß der mit der Tätigkeit verbundenen Verantwortung ist zum Beispiel gegegeben
1 Mitarbeitende, die im Gemeinsamen Pastoralen Amt nach dem Kirchengesetz über das Gemeinsame Pastorale Amt der Evangelischen Kirche im Rheinland tätig sind, sind für die Dauer dieser Tätigkeit in Entgeltgruppe 12 eingruppiert. 2 § 40 Absätze 2 bis 4 gelten für die Dauer dieser Tätigkeit entsprechend.
Mitarbeiterinnen der Fallgruppen 1 oder 2, deren Tätigkeit sich durch besondere Schwierigkeit und Bedeutung aus den Fallgruppen 1oder 2 heraushebt4
Das Maß der damit verbundenen Verantwortung i. S. der Fallgruppe ist z. B. dann gegeben, wenn eine Leitungstätigkeit wahrgenommen wird, die auf die komplexe Steuerung einer großen Weiterbildungseinrichtung (z. B. einer landeskirchlichen Einrichtung) abzielt. Die Tätigkeit beinhaltet komplexe Managementaufgaben und bildungspolitische Vertretungsaufgaben wie z. B. Verhandlungen mit obersten Landes- und Bundesbehörden, Personal- und Finanzverantwortung sowie Strategie-Verantwortung für die Weiterentwicklung der Einrichtung.“
(1) Für Mitarbeitende, die am 1. Januar 2016 auf Grund dieser Arbeitsrechtsregelung in eine höhere Entgeltgruppe eingruppiert sind als am 31. Dezember 2015, erfolgt die Stufenfestsetzung nach § 14 Absatz 4 BAT-KF.
(2) Für Mitarbeitende, die am 1. Januar 2016 auf Grund dieser Arbeitsrechtsregelung in eine niedrigere Entgeltgruppe eingruppiert sind als am 31. Dezember 2015, bestimmt sich das Entgelt nach der bisherigen Entgeltgruppe und Stufe. § 13 Absatz 3 BAT-KF findet Anwendung. Das Entgelt nimmt an allgemeinen Entgelterhöhungen teil.
(3) Für Mitarbeitende, die am 1. Juli 2007 nach der Arbeitsrechtsregelung zu Übergangsregelungen im Zuge der Neufassung des BAT-KF und MTArb-KF vom 22. Oktober 2007/21. November 2007 in der jeweils gültigen Fassung übergeleitet wurden, gelten die Übergangsregelungen fort, sofern sich aus der Anwendung dieser Arbeitsrechtsregelung kein höheres Entgelt ergibt.
Kirchenmusikerinnen mit einer für die Ausübung der kirchlichmusikalischen Tätigkeit förderlichen musikalischen Qualifizierung, die über den Anforderungen des Befähigungsnachweises liegt
Kirchenmusikerinnen mit C-Prüfung (C-Kirchenmusikerinnen) in C-Kirchenmusikerstellen1,2,3
Kirchenmusikerinnen mit B-Examen, B-Diplom oder Bachelor Kirchenmusik (B-Kirchenmusikerin) in B- oder A-Kirchenmusikerstellen4,5,6
a) mit A-Examen, A-Diplom oder Master Kirchenmusik (A-Kirchenmusikerinnen) in B-Kirchenmusikerstellen 4,5,6
b) mit B-Examen, B-Diplom, oder Bachelor Kirchenmusik (B-Kirchenmusikerinnen) in B-Kirchenmusikerstellen5,6,7
Kirchenmusikerinnen mit A-Examen, A-Diplom oder Master Kirchenmusik (A-Kirchenmusikerin) in A-Kirchenmusikerinnenstellen mit besonderer Bedeutung
Werden in Einzelfällen Kirchenmusikerinnen mit A-Examen, A-Diplom, Master Kirchenmusik oder B-Examen, B-Diplom, Bachelor Kiirchenmusik (A- oder B-Kirchenmusikerinnen) in C-Kirchenmusikerstellen beschäftigt, sind sie eine Entgeltgruppe höher eingruppiert.
Dieses Tätigkeitsmerkmal bedingt künstlerische Leistungen in allen Gottesdienstfornen sowie Fähigkeiten im musikalisch-gemeindebezogenen Vermittlungsbereich. Die Tätigkeit umfasst musikalische Veranstaltungen, die auf die Gemeindeebene ausstrahlen. Eingeschlossen ist zudem die elementare Nachwuchsförderung und Gewinnung von ehrenamtlichen Mitarbeitenden in der musikalisch geprägten Gemeindearbeit.
Wird gleichzeitig die Tätigkeit als Kreiskantorin wahrgenommen, erhält die Kirchenmusikerin eine Zulage in Höhe von 8 % der Entgeltgruppe 14 Stufe 1. § 18 BAT-KF findet keine Anwendung.
überdurchschnittliche künstlerische Anforderungen im instrumentalen und vokalen Bereich
übergemeindliche Ausstrahlung der künstlerischen Tätigkeit
Zusammenarbeit mit örtlichen Kulturträgern oder die Beratungstätigkeit auf übergemeindlicher Ebene in Fachfragen oder Koordinierungsaufgaben im Kirchenkreis
Multiplikatorenfunktion auf übergemeindlicher Ebene
Fortbildungsangebote für nebenamtlich Tätige, Nachwuchsförderung und Uterrichtstätigkeit
Gewinnung, Förderung und fachliche Begleitung ehrenamtlich Mitarbeitender
Das Tätigkeitsmerkmal ist erfüllt, wenn die Ausübung des gesamten kirchenmusikalischen Dienstes hohen künstlerischen Maßstäben gerecht wird und eine regionale Wirksamkeit gege-ben ist. Dazu gehört die regelmäßige Darstellung des großen kirchenmusikalischen Repertoires in Gottesdiensten und Konzerten.
herausragende künstlerische Anforderungen im instrumentalen und vokalen Bereich
überregional bedeutsame Ausstrahlung der künstlerischen Tätigkeit
intensive Pflege gottesdienstbezogener und konzertanter Musik
regelmäßige Aufführungen des großen kirchenmusikalischen Repertoires in vielseitiger stilistischer Bandbreite auf der Grundlage von musikwissenschaftlichen Standards
kontinuierliche Orgel- und/oder Konzertzyklen, auch mit (internationalen) Gästen sowie projektbezogene Arbeit auch mit renommierten Ensembles
intensive Öffentlichkeitsarbeit einschließlich Organisationsaufgaben (Veranstaltungsplanung, Konzeptentwicklung, Finanzierung etc.)
Nachwuchsgewinnung zur Aufrechterhaltung des kirchenmusikalischen Spektrums
Zusammenarbeit mit regionalen und überregionalen Kulturträgern sowie Beratungstätigkeit auf übergemeindlicher Ebene in Fachfragen oder Koordinationsaufgaben im Kirchenkreis
Aufgrund der Besonderheit ihres Dienstes erhalten Kirchenmusikerinnen, die zur kurzfristigen Vertretung einer besetzten Stelle einzelne Dienste übernehmen, eine Stundenvergütung in Höhe von 18 €, C-, B- und A- Kirchenmusikerinnen in Höhe von 20 €. Mit den Beträgen nach Satz 1 sind alle tariflichen Ansprüche aus dem Arbeitsverhältnis abgegolten. Für die Ermittlung der Arbeitszeit gilt Anlage 10, Anhang 3. Die Stundenvergütungen nach Satz 1 sind bei allgemeinen Entgelterhöhungen anzupassen.
Es wird ein Vergleichsentgelt gebildet, das sich aus dem am 31. Dezember 2016 zustehenden Tabellenentgelt einschließlich eines gegebenenfalls zustehenden Garantiebetrages oder einer ge-gebenenfalls zustehenden Ausgleichszulage nach § 14 Abs. 4 BAT-KF und einer etwaigen am 31. Dezember 2016 nach § 7 der Arbeitsrechtsregelung zu Übergangsregelungen im Zuge der Neufassung des BAT-KF und MTArb-KF zustehenden Besitzstandszulage zusammensetzt. Bei Teilzeitmitarbeitenden wird das Vergleichsentgelt auf der Grundlage eines vergleichbaren Vollzeitmitarbeitenden bestimmt, anschließend wird das zustehende Entgelt nach § 18 BAT-KF berechnet.
Mitarbeitende, die einer individuellen Zwischenstufe zugeordnet wurden, steigen zu dem Zeit-punkt, zu dem sie bei Fortgeltung des bisherigen Rechts die nächsthöhere Stufe ihrer bisherigen Entgeltgruppe erreicht hätten, in die dem Betrag nach nächsthöhere Stufe ihrer neuen Entgelt-gruppe auf. Mitarbeitende, die am 31. Dezember 2016 der Endstufe oder einer individuellen Endstufe ihrer Entgeltgruppe zugeordnet sind, steigen am 1. Januar 2020 in die dem Betrag nach nächsthöhere Stufe ihrer neuen Entgeltgruppe auf.
Das Entgelt einer individuellen Zwischenstufe verändert sich bei allgemeinen Entgelterhöhungen um denselben Vomhundertsatz bzw. in demselben Umfang wie die nächsthöhere Stufe; das Entgelt einer individuellen Endstufe verändert sich um denselben Vomhundertsatz bzw. in demsel-ben Umfang wie die höchste Stufe der jeweiligen Entgeltgruppe.
( 3 ) Für Mitarbeitende, die am 1. Januar 2017 aufgrund dieser Arbeitsrechtsregelung in eine niedrigere Entgeltgruppe eingruppiert sind als am 31. Dezember 2016, bestimmt sich das Entgelt nach der bisherigen Entgeltgruppe und Stufe. § 13 Teil A Abs. 3 BAT-KF findet Anwendung. Das Entgelt nimmt an allgemeinen Entgelterhöhungen teil.
Für Mitarbeitende nach Satz 1, die am 1. Juli 2007 nach der Arbeitsrechtsregelung zu Übergangs-regelungen im Zuge der Neufassung des BAT-KF und MTArb-KF vom 22.10.2007/21.11.2007 in der jeweils gültigen Fassung übergeleitet wurden, gelten die Übergangsregelungen fort.
( 6 ) Mitarbeitende, die am 1. Januar 2017 auf Grund dieser Arbeitsrechtsregelung in eine höhere Entgeltgruppe eingruppiert sind als am 31. Dezember 2016 und deren Vomhundertsatz der Jahressonderzahlung gemäß § 19 Absatz 2 BAT-KF deswegen sinkt, erhalten eine Ausgleichszulage zur Jahressonderzahlung. Die Ausgleichszulage errechnet sich aus der Differenz der Jahressonderzahlung der höheren Entgeltgruppe zu der Jahressonderzahlung, die sich bei Anwendung des bis zum 31. Dezember 2016 maßgeblichen Vomhundertsatzes in der niedrigeren Entgeltgruppe ergeben hätte. Die Ausgleichszulage wird für die Dauer des bestehenden Arbeitsverhältnisses in den Folgejahren so lange gewährt, bis der oder die Mitarbeitende gemäß Absatz 2 Unterabsatz 5 in die nächsthöhere Stufe der neuen Entgeltgruppe aufsteigt.
1.4 Mitarbeiterinnen in Gemeindepflege- und Diakoniestationen3#
,7 Unter dieses Tätigkeitsmerkmal fallende Diakoninnen mit Anstellungsfähigkeit nach dem Diakonengesetz der Evangelischen Kirche der Union und Gemeindehelferinnen mit Anstellungsfähigkeit sowie jeweils mit staatlicher Erlaubnis als Gesundheits- und Krankenpflegerin oder staatlicher Anerkennung/Abschlussprüfung als Altenpflegerin sind in die Entgeltgruppe 8 eingruppiert.
Folgende Fachkräfte werden abweichend in die Entgeltgruppe KR 7 a der Anlage 4 c zum BAT-KF eingruppiert:
mit dreijähriger Fachausbildung oder Mitarbeitende mit entsprechender gleichwertiger Ausbildung
( 1 ) Mitarbeiterinnen, die nach der bis 30. Juni 2018 geltenden Berufsgruppe 1.4, Fallgruppe 3 des Allgemeinen Entgeltgruppenplans zum BAT-KF - Anlage 1 zum BAT-KF in die Entgeltgruppe 6 eingruppiert sind und auf die die Voraussetzungen der ab 1. Juli 2018 geltenden Anmerkung 7 zutreffen, werden stufengleich und unter Berücksichtigung der in ihrer Stufe zurückgelegten Stufenlaufzeit in die am 1. Juli 2018 geltende Berufsgruppe 1.4, Fallgruppe 3 in die Entgeltgruppe 7a des Pflegepersonal- Entgeltgruppenplans zum BAT-KF - Anlage 2 zum BAT-KF übergeleitet. Der weitere Stufenaufstieg richtet sich nach den Regelungen des BAT- KF.
Unterschreitet ihr bisheriges Entgelt den Betrag der Endstufe der Entgeltgruppe 7a (Anlage 4c zum BAT-KF) erhalten sie das Entgelt der neuen Endstufe. Übersteigt ihr bisheriges Entgelt den Betrag der Endstufe der Entgeltgruppe 7a (Anlage 4c zum BAT-KF), so erhalten die Mitarbeiterinnen ihr bisheriges Entgelt aus der individuellen Endstufe. Die individuelle Endstufe verändert sich bei allgemeinen Entgeltanpassungen um den für die Endstufe der jeweiligen Entgeltgruppe festgelegten Vomhundertsatz bzw. in demselben Umfang wie die höchste Stufe der jeweiligen Entgeltgruppe.
Mitarbeiterinnen der Stufen 5 und 6 erhalten am 1. Juli 2018 und am 1. Oktober 2018 jeweils eine Erhöhung des Entgelts um 100 Euro. Ab 1. Januar 2019 erhalten sie das Entgelt entsprechend der neuen Entgeltgruppe.
1.6 Küsterinnen1,2
2.504# Mitarbeiterinnen in Familienbildungsstätten
Vorbemerkung zur
Berufsgruppe 3. „Gesundheitsdienst“
( 1) Die Eingruppierung der Ärztinnen und Ärzte an Krankenhäusern erfolgt nach Anlage 6.
(2) Wird in einem Tätigkeitsmerkmal eine bestimmte Ausbildung vorausgesetzt, sind Mitabeiterinnen, die aufgrund gleichwertiger Fähigkeiten und ihrer Erfahrung entsprechende Tätigkeiten ausüben, ebenfalls so eingruppiert.
3.15# Apothekerinnen
3.2 Medizinische und zahnmedizinische Fachangestellte, Pharmazeutisch-kaufmännische Angestellte1
Fachkräfte sind z.B.:
Fachkräfte mit entsprechender Tätigkeit, die in nicht unerheblichem Umfang schwierige Aufgaben erfüllen2,3
Schwierige Aufgaben sind z.B. Fertigung von Sprach-, Spiel- und Reflexaudiogrammen, Gehörprüfung bei Kleinkindern und Patientinnen und Patienten mit geistiger Behinderung sowie Gehörgeräteanpassung und Gehörerziehung - Hörtraining - bei Kleinkindern.
3.4 Ergotherapeutinnnen1
Fachkräfte mit entsprechender Tätigkeit, die schwierige Aufgaben erfüllen 2
Fachkräfte mit entsprechender Tätigkeit, die überwiegend schwierige Aufgaben erfüllen oder die als Leiterinnen von Diätküchen, in denen durchschnittlich mindestens 200 Diätvollportionen täglich hergestellt werden oder die als ständige Vertreterinnen von Leiterinnen von Diätküchen, in denen durchschnittlich mindestens 400 Diätvollportionen täglich hergestellt werden, durch ausdrückliche Anordnung bestellt sind 1, 2
Fachkräfte als Leiterinnen von Diätküchen, in denen durchschnittlich mindestens 400 Diätvollportionen täglich hergestellt werden oder mit zusätzlicher Ausbildung als Ernährungsberaterin und mit entsprechender Tätigkeit oder die als Lehrkräfte an staatlich anerkannten Lehranstalten für Diätassistentinnen eingesetzt sind 2, 3
Fachkräfte, die als Erste Lehrkräfte an staatlich anerkannten Lehranstalten für Diätassistentinnen eingesetzt sind 3
Fachkräfte mit entsprechender Tätigkeit, die überwiegend schwierige Aufgaben erfüllen 2
Fachkräfte mit entsprechender Tätigkeit, denen mindestens zwei Fachkräfte durch ausdrückliche Anordnung ständig unterstellt sind oder die als Lehrkräfte an staatlich anerkannten Lehranstalten für Physiotherapeutinnen eingesetzt sind 4
Fachkräfte, die als Erste Lehrkräfte an staatlich anerkannten Lehranstalten für Physiotherapeutinnen eingesetzt sind 3, 4 oder leitende Fachkräfte, denen mindestens 16 Fachkräfte durch ausdrückliche Anordnung ständig unterstellt sind 4
Fachkräfte, die schwierige Aufgaben erfüllen 1
Fachkräfte mit entsprechender Tätigkeit, die schwierige Aufgaben erfüllen 1oder denen mindestens zwei Fachkräfte durch ausdrückliche Anordnung ständig unterstellt sind
Fachkräfte mit entsprechender Tätigkeit, die schwierige Aufgaben erfüllen und denen mindestens zwei Fachkräfte durch ausdrückliche Anordnung ständig unterstellt sind 1oder denen mindestens vier Fachkräfte durch ausdrückliche Anordnung ständig unterstellt sind
3.9 Technische Assistentinnen in der Medizin 1
Fachkräfte mit entsprechender Tätigkeit, die in nicht unerheblichem Umfang schwierige Aufgaben erfüllen 2, 3
Leitende Fachkräfte, denen mindestens 16 Fachkräfte, durch ausdrückliche Anordnung ständig unterstellt sind 4
Fachkräfte mit entsprechender Tätigkeit, die schwierige Aufgaben erfüllen 1
Fachkräfte mit entsprechender Tätigkeit, die in nicht unerheblichem Umfang schwierige Aufgaben erfüllen 1, 2
3.12 FN6# Lehrkräfte in der Pflege 1
Lehrkräfte mit entsprechender Zusatzqualifikation 2
Lehrkräfte mit abgeschlossener Hochschulausbildung 3 und entsprechender Tätigkeit sowie Lehrkräfte, die auf Grund gleichwertiger Fähigkeiten und Erfahrungen entsprechende Tätigkeiten ausüben
Lehrkräfte mit abgeschlossener wissenschaftlicher Hochschulausbildung 4 und entsprechender Tätigkeit sowie Lehrkräfte, die auf Grund gleichwertiger Fähigkeiten und Erfahrungen entsprechende Tätigkeiten ausüben 5
Lehrkräfte mit abgeschlossener wissenschaftlicher Hochschulausbildung 4 und erfolgreich absolviertem Vorbereitungsdienst (Referendariat) 6 und entsprechender Tätigkeit
Stellvertretende Schulleitungen bis 150 Schülerinnen und Schüler
Schulleitungen bis 150 Schülerinnen und Schüler
Stellvertretende Schulleitungen ab 150 Schülerinnen und Schüler
Schulleitungen ab 150 Schülerinnen und Schüler
Der Berufsgruppenplan gilt für Lehrkräfte, die in der Alten- oder Krankenpflege, in Gesundheits- und Kinderkrankenpflege sowie im Gesundheits- und Sozialwesen an Gesundheits- und Krankenpflegeschulen, Gesundheits- und Kinderkrankenpflegeschulen und Fachseminaren oder Fachschulen für Altenpflege (Pflegeschulen) zur Ausbildung der Fachkräfte und im Bereich der Pflegehilfe unterrichten.
1 Eine entsprechende Zusatzqualifikation liegt vor, wenn eine Weiterbildung zum/zur Unterrichtspfleger/in erfolgreich abgeschlossen wurde. 2 Bei Lehrkräften, die nicht von Satz 1 erfasst sind, liegt eine entsprechende Zusatzqualifikation vor, wenn mindestens 720 Stunden zu mindestens je 45 Unterrichtsminuten theoretischer Unterricht innerhalb von zwei Jahren und bei berufsbegleitender Ausbildung innerhalb von längstens drei Jahren vermittelt worden sind.
1 Eine abgeschlossene Hochschulbildung liegt vor, wenn von einer Hochschule im Sinne des § 1 HRG ein Diplomgrad mit dem Zusatz „Fachhochschule“ („FH“), ein anderer nach § 18 HRG gleichwertiger Abschlussgrad oder ein Bachelorgrad verliehen wurde. 2 Die Abschlussprüfung muss in einem Studiengang abgelegt worden sein, der seinerseits mindestens das Zeugnis der Hochschulreife (allgemeine Hochschulreife oder einschlägige fachgebundene Hochschulreife) oder eine andere landesrechtliche Hochschulzugangsberechtigung als Zugangsvoraussetzung erfordert und für den Abschluss eine Regelstudienzeit von mindestens sechs Semestern – ohne etwaige Praxissemester, Prüfungssemester o. Ä. – vorschreibt. 3 Der Bachelorstudiengang muss nach den Regelungen des Akkreditierungsrats akkreditiert sein. 4 Dem gleichgestellt sind Abschlüsse in akkreditierten Bachelorausbildungsgängen an Berufsakademien. 5 Ein Abschluss an einer ausländischen Hochschule gilt als abgeschlossene wissenschaftliche Hochschulbildung, wenn er von der zuständigen staatlichen Anerkennungsstelle als dem deutschen Hochschulabschluss gleichwertig anerkannt wurde.
1 Eine abgeschlossene wissenschaftliche Hochschulbildung liegt vor, wenn das Studium an einer Universität, pädagogischen Hochschule, Kunsthochschule oder an einer nach Landesrecht anerkannten staatlichen Hochschule (außer Fachhochschulen) mit einer ersten Staatsprüfung, mit einer Magisterprüfung oder mit einer Diplomprüfung beendet worden ist oder mit einer Masterprüfung beendet wurde. 2 Diesen Prüfungen steht eine Promotion oder die akademische Abschlussprüfung (Magisterprüfung) einer Philosophischen Fakultät nur in den Fällen gleich, in denen die Ablegung einer ersten Staatsprüfung, einer Masterprüfung oder einer Diplomprüfung nach den einschlägigen Ausbildungsvorschriften nicht vorgesehen ist. 3 Eine abgeschlossene wissenschaftliche Hochschulbildung im Sinne des Satzes 1 setzt voraus, dass die Abschlussprüfung in einem Studiengang abgelegt wird, der seinerseits mindestens das Zeugnis der Hochschulreife (allgemeine Hochschulreife oder einschlägige fachgebundene Hochschulreife) oder eine andere landesrechtliche Hochschulzugangsberechtigung als Zugangsvoraussetzung erfordert und für den Abschluss eine Regelstudienzeit von mindestens acht Semestern – ohne etwaige Praxissemester, Prüfungssemester o. Ä. – vorschreibt. 4 Ein Bachelorstudiengang erfüllt diese Voraussetzung auch dann nicht, wenn mehr als sechs Semester für den Abschluss vorgeschrieben sind. 5 Der Masterstudiengang muss nach den Regelungen des Akkreditierungsrats akkreditiert sein. 6 Ein Abschluss an einer ausländischen Hochschule gilt als abgeschlossene wissenschaftliche Hochschulbildung, wenn er von der zuständigen staatlichen Anerkennungsstelle als dem deutschen Hochschulabschluss gleichwertig anerkannt wurde.
1 Gleichwertige Fähigkeiten und Erfahrungen entsprechende Tätigkeiten im Sinne der Fallgruppe 4 liegen vor, wenn Bestandsschutz nach § 65 Absatz 4 Nummer 3 Pflegeberufegesetz gegeben ist und die Lehrkraft auf Masterniveau ausgebildet wurde. 2 Dies setzt mindestens eine Regelstudienzeit von acht Semestern voraus.
1 Die konkreten Voraussetzungen sowie der Ablauf und die Dauer des Vorbereitungsdienstes werden von den einzelnen Bundesländern geregelt. 2 In der Regel ist eine bestandene erste Staatsprüfung für ein Lehramt oder ein lehramtbezogener Masterabschluss (Master of Education) einer Hochschule die wesentliche Voraussetzung, um den Vorbereitungsdienst für das entsprechende Lehramt absolvieren zu können. 3 Der Vorbereitungsdienst dauert zwischen 18 und 24 Monate. 4 Er endet mit der zweiten Staatsprüfung.
4.1 Handwerkerinnen 7#
4.3 Technikerinnen Mitarbeiterinnen in der Datenverarbeitung 8#
4.4 9# Mitarbeiterinnen in Landwirtschaft, Gartenbau und Friedhofswesen 1, 2
Mitarbeiterinnen mit einer Tätigkeit, für die eine eingehende Einarbeitung nötig ist (z. B. nicht einfache hauswirtschaftliche Arbeiten wie Zubereiten von Kaltverpflegung oder Reinigungsarbeiten in Wohn-, Betreuungs- und Behandlungsräumen)
Mitarbeiterinnen in der Verwaltung in Tätigkeiten, die gründliche und vielseitige Fachkenntnisse, wie sie in der Regel durch die Ausbildung zur kirchlichen Verwaltungsfachangestellten vermittelt werden, und in nicht unerheblichem Umfang selbstständige Leistungen erfordern 2
Mitarbeiterinnen in der Verwaltung in Tätigkeiten, die gründliche, umfassende Fachkenntnisse, wie sie in der Regel durch den Lehrgang für den gehobenen kirchlichen Verwaltungsdienst vermittelt werden, und mindestens zur Hälfte selbstständige Leistungen erfordern 5
Mitarbeiterinnen in der Verwaltung, die sich durch Ausübung einer besonders verantwortungsvollen Tätigkeit oder durch besondere Schwierigkeit und Bedeutung ihres Aufgabenbereichs aus der Fallgruppe 8 herausheben 5
Mitarbeiterinnen in der Verwaltung, die sich durch das Maß ihrer Verantwortung erheblich aus der Fallgruppe 9 herausheben 5
als ständige stellvertretende Leiterinnen von Kreiskirchenämtern oder entsprechenden Verwaltungseinrichtungen 4
Mitarbeiterinnen 5,6
als Leiterinnen von mittleren Kreiskirchenämtern oder entsprechenden Verwaltungseinrichtungen, ständige stellvertretende Leiterinnen von
großen Kreiskirchenämtern oder entsprechenden Verwaltungseinrichtungen 3,4
in Tätigkeiten, die sich durch ihre besondere Schwierigkeit und Bedeutung aus der Fallgruppe 12 c herausheben
als Leiterinnen von großen Kreiskirchenämtern oder entsprechenden Verwaltungseinrichtungen 3,4
Mittlere Kreiskirchenämter sind Verwaltungen mit einem Einzugsbereich von mehr als 100.000 Gemeindemitgliedern. Große Kreiskirchenämter sind Verwaltungen, mit einem Einzugsbereich von mehr als 200.000 Gemeindemitgliedern. Ergibt sich aus einer Änderung der Gemeindemitgliederzahlen die Eingruppierung in eine niedrigere Entgeltgruppe, bleibt die vor der Änderung zutreffende Eingruppierung unberührt, solange sich die Zahl der Gemeindemitglieder nicht auf unter 80 v. H. der maßgeblichen Gemeindemitgliederzahl verringert hat.
Zeichnet sich eine Stelle durch besondere Vielfalt, Verantwortung und Schwierigkeit, die über die Tätigkeiten der Fallgruppen 11 a, 12 a und 13 a deutlich hinausgehen, aus, sind die Mitarbeiterinnen eine Entgeltgruppe höher eingruppiert. Mitarbeiterinnen der Fallgruppe 14 a erhalten unter den entsprechenden Voraussetzungen eine monatliche Zulage in Höhe von 773,79 €. Dieser Betrag nimmt an allgemeinen Entgelterhöhungen teil.
zzgl. einer monatlichen Zulage in Höhe von 773,79 €. Dieser Betrag nimmt an allgemeinen Entgelterhöhungen teil.
6. Mitarbeiterinnen mit abgeschlossener wissenschaftlicher Hochschulausbildung 10#
2 ↑ Berufsgruppe 1.1, Fallgruppe 4 geändert durch ARR zur Änderung der Anlage 1 zum BAT-KF vom 31. Januar 2008.
3 ↑ Berufsgruppe 1.4, Fallgruppe 7, Anmerkung 6 eingefügt durch ARR zur Änderung der Anlage 1 zum BAT-KF vom 31. Januar 2008, Fallgruppe 1 geändert durch ARR zur Änderung des BAT-KF, des MTArb-KF und anderer ARR vom 16. Mai 2012.
4 ↑ Berufsgruppe 2.50, Fallgruppe 5 geändert durch ARR zur Änderung der Anlage 1 zum BAT-KF vom 31. Januar 2008.
5 ↑ Berufsgruppe 3.1, Fallgruppe 1 geändert und Anmerkung 1 eingefügt durch ARR zur Änderung der Anlage 1 zum BAT-KF vom 31. Januar 2008.
6 ↑ Berufsgruppe 3.12 angefügt durch ARR zur Änderung des BAT-KF – Lehrkräfte in der Pflege vom 15. Mai 2019.
7 ↑ Berufsgruppe 4.1, Fallgruppen 1, 8, 12, 14 geändert, Anmerkung 3 eingefügt durch ARR zur Änderung der Anlage 1 zum BAT-KF vom 31. Januar 2008, Fallgruppe, 1 u. 2 geändert durch ARR zur Änderung der Anlage 1 zum BAT-KF vom 16. mai 2012.
8 ↑ Berufsgruppe 4.3, Fallgruppen 4 und 8 geändert durch ARR zur Änderung der Anlage 1 zum BAT-KF vom 31. Januar 2008.
9 ↑ Berufsgruppe 4.4, Fallgruppe 1 eingefügt, Fallgruppen 1 – 13 neu nummeriert, Fallgruppen 2, 9, 10, 13 und 14 geändert durch ARR zur Änderung der Anlage 1 zum BAT-KF vom 31. Januar 2008, Fallgruppen 1 u. 2 geändert durch ARR zur Änderung der Anlage 1 zum BAT-KF vom 16. Mai 2012.
10 ↑ Berufsgruppe 6, Fallgruppe 1 geändert, Anmerkung 3 eingefügt durch ARR zur Änderung der Anlage 1 zum BAT-KF vom 31. Januar 2008.