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Timestamp: 2019-07-23 10:26:11
Document Index: 19644845

Matched Legal Cases: ['§ 17', 'Art. 4', 'Art. 6', '§ 17', '§ 33', 'EuG', 'Art. 4', '§ 17', '§ 8', 'Art. 6', 'Art. 4', 'Art. 4', 'EuG', 'Art. 4', 'EuG', 'Art. 4', 'EuG', '§ 17', '§ 17', '§ 17', 'EuG', 'EuG', 'EuG', '§ 17']

Rechtsprechung: 4 A 15.02 - dejure.org
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BVerwG, 14.11.2002 - 4 A 15.02 (https://dejure.org/2002,120)
BVerwG, Entscheidung vom 14.11.2002 - 4 A 15.02 (https://dejure.org/2002,120)
BVerwG, Entscheidung vom 14. November 2002 - 4 A 15.02 (https://dejure.org/2002,120)
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FStrG § 17 Abs. 1 Satz 2, Abs. 6 c; VRL Art. 4 Abs. 1 und 4; FFH-RL Art. 6 Abs. 4
Rechtswidrigkeit eines Planfeststellungsbeschlusses - Durchschneidung eines wertvollen und schutzwürdigen Naturraums durch Ausbau und Verlegung einer Bundesstrasse - Naturschutzfachlicher (ornithologischer) Beurteilungsspielraum bei der Identifizierung Europäischer Vogelschutzgebiete
Straßenplanungsrecht; Naturschutzrecht - Straßenplanung; Planfeststellung; faktisches Vogelschutzgebiet; naturschutzfachlicher Beurteilungsspielraum; potentielles FFH-Gebiet; fachplanerische Abwägung; Alternativenprüfung; Belange des Naturschutzes; Verkehrslärmschutz; Kostengesichtspunkte
Straßenbau durch "faktisches" Vogelschutzgebiet
Neubau der Bundesstraße B 173 in Oberfranken vorerst gestoppt
Fernstraßengesetz, § 17 ; Bundesnaturschutzgesetz, §§ 33 ff.
BVerwG, 16.09.2002 - 4 A 15.02
BVerwGE 117, 149
NVwZ 2003, 485
DVBl 2003, 534
BauR 2003, 850
Mit dem Fortschreiten des mitgliedstaatlichen Auswahl- und Meldeverfahrens steigen die prozessualen Darlegungsanforderungen für die Behauptung, es gebe ein (nicht erklärtes) faktisches Vogelschutzgebiet, das eine Lücke im Netz schließen solle (Urteile vom 14. November 2002 - BVerwG 4 A 15.02 - BVerwGE 117, 149 …und vom 21. Juni 2006 a.a.O. Rn. 23).
Solange dieser keine Anpassung vornimmt, sondern an einer einmal getroffenen Bedarfsfeststellung festhält, ist es im Regelfall ausgeschlossen, sich über einen Bedarfsplan allein deshalb hinwegzusetzen, weil der zugrunde liegende Gesetzgebungsakt deutlich mehr als fünf Jahre zurückliegt (vgl. BVerwG, Urteile vom 27. Oktober 2000, NVwZ 2001, 673, 675 f., vom 11. Januar 2001, NVwZ 2001, 1160, 1161 und vom 14. November 2002 - 4 A 15.02 - Umdruck S. 8).
Diese Richtlinie setzt der straßenrechtlichen Fachplanung rechtliche Schranken, die im Wege der fachplanerischen Abwägung nicht überwunden werden können (vgl. BVerwG, Urteil vom 14. November 2002 - 4 A 15.02 - Umdruck S. 9).
Dieser hat damit auf nicht zu beanstandende Weise von dem ihm eröffneten fachlichen Beurteilungsspielraum bei der Ausweisung von Europäischen Vogelschutzgebieten (vgl. dazu BVerwG, Urteil vom 14. November 2002, a.a.O. S. 12 f. unter Hinweis auf die einschlägige Rechtsprechung des EuGH; ferner Jarass, NuR 1999, 481, 486 und 490; Maaß, NuR 2000, 121 ff.) Gebrauch gemacht.
Dies lässt zum einen außer Acht, dass die im Lande vorrangig zur Auswahl der Europäischen Vogelschutzgebiete berufene Stelle von ihrem diesbezüglichen fachlichen Beurteilungsspielraum bereits in einem anderen Sinne Gebrauch gemacht hat, ohne zu erkennen zu geben, dass sie daran nicht mehr festhalten möchte (vgl. insoweit auch BVerwG, Urteil vom 14. November 2002 - 4 A 15.02 - Umdruck S. 15).
In den Anwendungsbereich von Art. 4 Abs. 4 Satz 1 VRL fallen auch Straßenbauvorhaben (vgl. BVerwG…, Beschluss vom 21. November 2001, a.a.O. und Urteil vom 14. November 2002, a.a.O. Umdruck S. 9).
Es wird insoweit von einem Beeinträchtigungs- und Störungsverbot (BVerwG…, Beschluss vom 21. November 2001, a.a.O.; Urteile vom 31. Januar 2002, NVwZ 2002, 1103, 1105 und vom 14. November 2002, a.a.O.) oder von einem Verschlechterungsverbot (…Louis/Wolf, a.a.O.) gesprochen.
Nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts können auch Verstöße gegen "bei der Abwägung" unüberwindbare Schranken des strikten Rechts der Regelung des § 17 Abs. 6 c FStrG als einer spezifischen Fehlerfolgenregelung für fernstraßenrechtliche Planungsentscheidungen unterfallen (vgl. BVerwG, Urteile vom 27. Oktober 2000, NVwZ 2001, 673, 682 - zu § 8 Abs. 3 BNatSchG a.F. -, vom 17. Mai 2002, NVwZ 2002, 1243, 1247 - zu Art. 6 Abs. 4 FFH-RL - und vom 14. November 2002, a.a.O., Umdruck S. 16 - zu Art. 4 Abs. 1 Satz 4 VRL - vgl. auch Gaentzsch, UPR 2001, 201, 208 f.).
Diese Belange sind mit dem Gewicht in die Abwägung einzustellen, das ihnen aus ökologischer Sicht objektiv zukommt (vgl. BVerwG, Urteil vom 14. November 2002 - 4 A 15.02 - Umdruck S. 20).
Ein Abwägungsfehler bei der Trassenauswahl, der zur Aufhebung des angefochtenen Planfeststellungsbeschlusses führen müsste (zu einem derartigen, allerdings in einem ergänzenden Verfahren behebbaren Abwägungsmangel vgl. BVerwG, Urteil vom 14. November 2002, a.a.O., S. 19 ff.) liegt nicht vor.
Darin liegt nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts ein einheitliches Planfeststellungsverfahren, das zu einer erneuten Offenlage grundsätzlich dann nicht verpflichtet, wenn das aufgenommene Verfahren, ohne das Vorhaben zu ändern, Abwägungsfehler nur im Verhältnis zu denjenigen beseitigen soll, denen gegenüber der Planfeststellungsbeschluss noch nicht bestandskräftig geworden ist (vgl. BVerwG, Urteile vom 14. November 2002 - 4 A 15.02 - NVwZ 2003, 485 …und vom 24. November 2011 - 9 A 23.10 - BVerwGE 141, 171 Rn. 25).
Der Beklagte hat zu Recht darauf abgestellt, dass Art. 4 Abs. 1 VRL nach der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs den Mitgliedstaaten einen fachlichen Beurteilungsspielraum hinsichtlich der Frage eröffnet, welche Gebiete nach ornithologischen Kriterien für die Erhaltung der in Anhang I der Richtlinie aufgeführten Vogelarten "zahlen- und flächenmäßig" am geeignetsten sind (…EuGH, Urteile vom 28. Februar 1991 - C-57/89 [ECLI:EU:C:1991:89], Leybucht - Rn. 20…, vom 2. August 1993 - C-355/90 [ECLI:EU:C:1993:331], Santona - Rn. 26 …und vom 23. März 2006 - C-209/04 [ECLI:EU:C:2006:195], Lauteracher Ried - Rn. 33; BVerwG, Urteile vom 14. November 2002 - 4 A 15.02 - BVerwGE 117, 149 …und vom 21. Juni 2006 - 9 A 28.05 - BVerwGE 126, 166 Rn. 20).
Dementsprechend verringert sich die gerichtliche Kontrolldichte und unterliegt Parteivorbringen, es gebe ein faktisches Vogelschutzgebiet, das eine "Lücke im Netz" schließe, besonderen Darlegungsanforderungen (vgl. Urteile vom 14. November 2002 - 4 A 15.02 - BVerwGE 117, 149 und vom 21. Juni 2006 - 9 A 28.05 - BVerwGE 126, 166 ).
Das Oberverwaltungsgericht hat zu Recht darauf abgestellt, dass Art. 4 Abs. 1 Satz 4 der Richtlinie 79/409/EWG des Rates vom 2. April 1979 über die Erhaltung der wildlebenden Vogelarten (ABl. EG Nr. L 103 S. 1) bzw. der gleichnamigen Richtlinie 2009/147/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 30. November 2009 (ABl. EU Nr. L 20 S. 7) - VRL - nach der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs den Mitgliedstaaten einen fachlichen Beurteilungsspielraum hinsichtlich der Frage eröffnet, welche Gebiete nach ornithologischen Kriterien für die Erhaltung der in Anhang 1 der Richtlinie aufgeführten Vogelarten "zahlen- und flächenmäßig" am geeignetsten sind (…EuGH, Urteile vom 28. Februar 1991 - C-57/89 [ECLI:EU:C:1991:89], Leybucht - Rn. 20…, vom 2. August 1993 - C-355/90 [ECLI:EU:C:1993:331], Santona - Rn. 26 …und vom 23. März 2006 - C-209/04 [ECLI:EU:C:2006:195], Lauteracher Ried - Rn. 33; BVerwG, Urteile vom 21. Juni 2006 - 9 A 28.05 - BVerwGE 126, 166 und vom 14. November 2002 - 4 A 15.02 - BVerwGE 117, 149 ).
Nur überragende Gemeinwohlbelange wie etwa der Schutz des Lebens und der Gesundheit von Menschen oder der Schutz der öffentlichen Sicherheit sind geeignet, das Beeinträchtigungs- und Störungsverbot des Art. 4 Abs. 4 Satz 1 der V-RL zu überwinden (Urteil vom 14. November 2002 - BVerwG 4 A 15.02 - BVerwGE 117, 149 ; EuGH…, Urteil vom 28. Februar 1991 - Rs. C-57/89, Leybucht - Slg. 1991, I-883 Rn. 22 f.).
Der Umstand, dass ein Land die Auswahl seiner "Natura 2000"-Gebiete abgeschlossen hat, steht der rechtlichen Existenz "faktischer" Vogelschutzgebiete grundsätzlich nicht entgegen (Urteil vom 14. November 2002 - BVerwG 4 A 15.02 - BVerwGE 117, 149 ).
Die Identifizierung Europäischer Vogelschutzgebiete hat sich ausschließlich an ornithologischen Kriterien zu orientieren; eine Abwägung mit anderen Belangen findet nicht statt (Urteil vom 14. November 2002 a.a.O. S. 156).
Ein Land kann die Diskussion um die Existenz "faktischer" Vogelschutzgebiete folglich nicht dadurch beenden, dass es sein Gebietsauswahlverfahren für abgeschlossen erklärt (Urteil vom 14. November 2002 a.a.O. S. 155).
Mit dem Fortschreiten des mitgliedstaatlichen Auswahl- und Meldeverfahrens steigen die prozessualen Darlegungsanforderungen für die Behauptung, es gebe ein (nicht erklärtes) "faktisches" Vogelschutzgebiet, das eine "Lücke im Netz" schließen soll (Urteil vom 14. November 2002 a.a.O. S. 155 f.).
Zweifel daran, ob die gesetzliche Regelung weiterhin Geltung beansprucht, sind allenfalls dann angebracht, wenn sich die Verhältnisse in der Zwischenzeit so grundlegend gewandelt haben, dass sich die ursprüngliche Bedarfsentscheidung nicht mehr rechtfertigen lässt (BVerwG, Urteil vom 14. November 2002 - BVerwG 4 A 15.02 - BVerwGE 117, 149 ).
Die Identifizierung europäischer Vogelschutzgebiete in den Bundesländern unterliegt nur einer eingeschränkten verwaltungsgerichtlichen Kontrolle (BVerwG, Urteil vom 14. November 2002 - BVerwG 4 A 15.02 - a.a.O. ).
aa) Unabhängig davon, ob dem von einem Straßenbauvorhaben betroffenen Gebiet der Status eines europäischen Schutzgebietes nach der Vogelschutz-Richtlinie oder der FFH-Richtlinie zukommt, gehören die Belange des Naturschutzes und der Landschaftspflege zum Abwägungsmaterial und sind mit dem Gewicht in die nach § 17 Abs. 1 Satz 2 FStrG gebotene Abwägung der von dem Vorhaben berührten öffentlichen und privaten Belange einzustellen, das ihnen aus ökologischer Sicht objektiv zukommt (BVerwG, Urteil vom 14. November 2002 - BVerwG 4 A 15.02 - a.a.O. ).
Erweist sich ein Gebiet als so schützenswert, dass es einer "Tabuzone" gleich oder doch nahe kommt, ist auf der Stufe der fachplanerischen Abwägung zu ermitteln, ob das Vorhaben an anderer Stelle mit geringeren Eingriffen in Natur und Landschaft zu verwirklichen ist (BVerwG, Urteil vom 14. November 2002 - BVerwG 4 A 15.02 - a.a.O. ).
Anders als bei dem Beteiligungsrecht eines anerkannten Naturschutzvereins, dem keine materielle Klagebefugnis zur Seite steht (vgl. dazu BVerwG, Urteil vom 12. November 1997 - BVerwG 11 A 49.96 - BVerwGE 105, 348 und Urteil vom 31. Oktober 1990 - BVerwG 4 C 7.88 - BVerwGE 87, 62 ), führt in diesen Fällen ein Verfahrensfehler, wie in sonstigen Klageverfahren auch, nur dann zur Aufhebung des Planfeststellungsbeschlusses oder zu einem ergänzenden Verfahren, wenn die konkrete Möglichkeit erkennbar ist, dass der Planfeststellungsbeschluss bei einer rechtzeitigen und ordnungsgemäßen Beteiligung des Vereins anders ausgefallen wäre (vgl. BVerwG, Urteil vom 31. Januar 2002 - BVerwG 4 A 15.01 - Buchholz 407.4 § 17 FStrG Nr. 168 S. 93 f.; Urteil vom 14. November 2002, a.a.O.;… Urteil vom 19. März 2003, a.a.O., S. 155).
Soweit bei der Planfeststellung im Rahmen des fernstraßenrechtlichen Abwägungsgebots gemäß § 17 Abs. 1 Satz 2 FStrG auch die Belange von Natur und Landschaft zu berücksichtigen und mit dem ihnen aus ökologischer Sicht objektiv zukommenden Gewicht in die Abwägung einzustellen sind (vgl. BVerwG, Urteil vom 14. November 2002 - 4 A 15.02 - Umdruck S. 20), ist der angefochtene Planfeststellungsbeschluss rechtlich nicht zu beanstanden.
Aber auch soweit mit Rücksicht auf die Interessen der Ortsgemeinde Altrich anstelle der ursprünglich beabsichtigten Linie 204 eine etwas weiter von der bebauten Ortslage abgerückte Trassierung (Linie 208) planfestgestellt worden ist (vgl. dazu S. 40 und 44 des Planfeststellungsbeschlusses), ist der Planfeststellungsbeschluss - anders als in dem vom Bundesverwaltungsgericht mit Urteil vom 14. November 2002 (4 A 15.02) entschiedenen Fall (vgl. dort, Umdruck S. 21 ff.) - nicht zulasten der Belange von Natur und Landschaft abwägungsfehlerhaft.
Das folgt daraus, dass das von der Trasse der B 50 neu unmittelbar östlich der A 1/A 48 und im Anschluss an das bereits bestandskräftig planfestgestellte Autobahnkreuz der A 1 mit der A 60 und der B 50 neu auf ca. 200 bis 250 m Länge durchquerte Waldgebiet des Mund- oder Haardtwaldes weder ein faktisches Vogelschutzgebiet im Sinne der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes und des Bundesverwaltungsgerichts bildet (vgl. z.B. EuGH, Urteile vom 2. August 1993 - Rs. C-355/90 - Santoña, NuR 1994, 521, 522 und vom 7. Dezember 2000 - Rs. C-374/98 - Basses Corbières - NuR 2001, 210, 212; BVerwG, Urteile vom 31. Januar 2002, NVwZ 2002, 1103, 1105 und vom 14. November 2002 - 4 A 15.02 - Umdruck S. 9 f.) noch einem solchen angehört.
Zwar bedeutet der Ministerratsbeschluss vom 2. Juli 2002 als solcher noch nicht, dass damit die künftigen europäischen Vogelschutzgebiete im Lande bereits abschließend festgelegt seien; dieser Beschluss ist nicht von vornherein einer gerichtlichen Vollständigkeitskontrolle entzogen (vgl. BVerwG, Urteil vom 14. November 2002 - 4 A 15.02 - Umdruck S. 11 f.).
4 Abs. 1 Satz 4 VRL eröffnet den Mitgliedstaaten einen fachlichen Beurteilungsspielraum in der Frage, welche Gebiete nach ornithologischen Kriterien für die Erhaltung der in Anhang I zur Vogelschutz-Richtlinie aufgeführten Vogelarten zahlen- und flächenmäßig am geeignetsten sind (BVerwG, Urteil vom 14. November 2002, a.a.O. unter Hinweis auf die entsprechende Rechtsprechung des EuGH; ferner z.B. Jarass, NuR 1999, 481, 486; Maaß, NuR 2000, 121 ff.).
Die Identifizierung der europäischen Vogelschutzgebiete hat sich ausschließlich an ornithologischen Kriterien zu orientieren, für eine Abwägung mit anderen Belangen ist kein Raum (…dazu vgl. EuGH, Urteile vom 2. August 1993, a.a.O. und vom 11. Juli 1996 - Rs. C-44/95 - Lappel Bank - NuR 1997, 36; BVerwG, Urteil vom 31. Januar 2002, NVwZ 2002, 1103, 1105 f.; zum Ganzen BVerwG, Urteil vom 14. November 2002, a.a.O., Umdruck S. 12 f.).
Diese bestehen derzeit in einem Verbot, die Ziele dieser Richtlinie zu unterlaufen und vollendete Tatsachen zu schaffen, die im Hinblick auf potentielle FFH-Gebiete geeignet sind, die Erfüllung der vertraglichen Verpflichtungen bei der Errichtung des Netzes "Natura 2000" unmöglich zu machen (so BVerwG, Urteil vom 14. November 2002 - 4 A 15.02 - Umdruck S. 17).
Von einem Bundesland für abschließend erachtete Meldelisten sind dabei nicht von vornherein einer gerichtlichen Vollständigkeitskontrolle entzogen (…vgl. BVerwG, a.a.O. S. 1107; ferner Urteil vom 14. November 2002 - 4 A 15.02 - Umdruck S. 11 f. - zur Vogelschutz-Richtlinie -).
Das Bundesverwaltungsgericht hat sich dieser Rechtsprechung angeschlossen (vgl. Urteile vom 19. Mai 1998 - BVerwG 4 C 11.96 - Buchholz 407.4 § 17 FStrG Nr. 138 - B 15 Regensburg - und BVerwG 4 A 9.97 - BVerwGE 107, 1 - A 20 Südumfahrung Lübeck; Urteil vom 31. Januar 2002 - BVerwG 4 A 15.01 - NVwZ 2002, 1103 - A 20, Wakenitzquerung; Urteil vom 14. November 2002 - BVerwG 4 A 15.02 - BVerwGE 117, 149 - B 173; Urteil vom 15. Januar 2004 - BVerwG 4 A 11.02 - A 73, Lichtenfels - zur Veröffentlichung in BVerwGE bestimmt).
OVG Niedersachsen, 25.06.2008 - 1 KN 132/06
Ausgleichsflächen im Gebiet eines anderen Bundeslandes
BVerwG, 29.08.2008 - 9 VR 18.08
Entgegenstehen der sofortigen Vollziehbarkeit des Planfeststellungsbeschlusses …
BVerwG, 25.01.2012 - 9 A 14.11
BVerwG, 16.09.2002 - 4 A 14.02, 4 A 15.02
https://dejure.org/2002,10799
BVerwG, 16.09.2002 - 4 A 14.02, 4 A 15.02 (https://dejure.org/2002,10799)
BVerwG, Entscheidung vom 16.09.2002 - 4 A 14.02, 4 A 15.02 (https://dejure.org/2002,10799)
BVerwG, Entscheidung vom 16. September 2002 - 4 A 14.02, 4 A 15.02 (https://dejure.org/2002,10799)
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Beiladung; Beschwer; Bundesfernstraße; Planfeststellung; Planfeststellungsverfahren; Rechtsschutz; Straßenplanung; Trassenführung
Verbindung von Verfahren über die Verlegung und den Ausbau der B 173 im Bauabschnitt zwischen Michelau und Zettlitz
Beiladungsantrag einer Anwohnerin i.R.e. Planfeststellungsbeschlusses bei nachteiligen Regelungen
VG Köln, 17.05.2010 - 18 K 5477/08
Keine notwendige Beiladung von Befürwortern einer planfestgestellten Trasse
BVerwG, Beschluss vom 16.09.2002 - 4 A 14/02 und 4 A 15/02 -, Juris.
vgl. BVerwG, Beschluss vom 16.09.2002 - 4 A 14/02 und 4 A 15/02 -, Juris.
Verbindung von Verfahren über die Verlegung und den Ausbau der B 173 im …
Die Verfahren BVerwG 4 A 14.02 und BVerwG 4 A 15.02 werden zu gemeinsamer Verhandlung und Entscheidung verbunden.
https://dejure.org/2002,29950
BVerwG, 16.09.2002 - 4 A 15.02 (https://dejure.org/2002,29950)
BVerwG, Entscheidung vom 16.09.2002 - 4 A 15.02 (https://dejure.org/2002,29950)
BVerwG, Entscheidung vom 16. September 2002 - 4 A 15.02 (https://dejure.org/2002,29950)
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