Source: https://news.waldorf-frommer.de/hoher-ermittlungsaufwand-schliesst-anwendung-der-gebuehrenbegrenzung-aus/
Timestamp: 2019-04-18 20:52:49
Document Index: 290329647

Matched Legal Cases: ['§ 97', '§ 97', '§ 101', '§ 97', '§ 32', 'BGH', 'EuG', '§ 97']

Hoher Ermittlungsaufwand schließt Anwendung der Gebührenbegrenzung aus | NEWS - WALDORF FROMMER
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Hoher Ermittlungsaufwand schließt Anwendung der Gebührenbegrenzung aus
Veröffentlicht am 29. Januar 2014 von WF
Landgericht Frankfurt vom 29.01.2014, Az. 2-06 S 2/13
Das Gericht hat die Anwendbarkeit der Gebührenbegrenzung des § 97a Abs. 2 UrhG a. F. auch für einen einzigen Musiktitel verneint. Unabhängig von der Erheblichkeit der Rechtsverletzung musste die Klägerin allein mit der Ermittlung des Beklagten einen so erheblichen Aufwand betreiben, dass es sich jedenfalls um keinen einfach gelagerten Fall gehandelt hat.
Das Landgericht sprach der Klägerin für den fraglichen Musiktitel einen Schadenersatz in Höhe von EUR 200,00 zu. Auch der angesetzte Gegenstandswert von EUR 6.200 wurde für angemessen erachtet.
Autor: Rechtsanwalt Axel Neubauer
Veröffentlicht unter Allgemein,Rechtsprechung,Urheber- und Medienrecht,P2P/Tauschbörse	Verschlagwortet mit Gegenstandswert,Schadenersatz,Musik,Tauschbörse,§ 97a Abs. 2 UrhG a. F.	permalink
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