Source: http://tsv-roettenbach-1927.de/vereinssatzung.html
Timestamp: 2019-01-20 07:18:16
Document Index: 195895265

Matched Legal Cases: ['§ 10', '§ 26', '§ 11', '§ 2', '§ 15', '§ 2', '§ 11']

Satzung des Turn- und Sportvereins Röttenbach von 1927 e. V.
Hiermit gibt sich der Turn- und Sportverein Röttenbach e.V. 1927 eine neue Satzung, welche den Zeitverhältnissen angepasst, die Tätigkeit des Vereins bestimmen, Rechte und Pflichten der Vorstandschaft, der Ausschüsse und aller aktiven wie unterstützenden Mitglieder umgrenzen und als Norm das gesamte Vereinslebens leiten und gestalten soll.
Name und Zeichen
Der Verein führt den Namen Turn- und Sportverein Röttenbach e.V. 1927, hat seinen Sitz in Röttenbach, ist im Vereinsregister des Amtsgerichts Hilpoltstein eingetragen und gehört dem Bayerischen Landessportverband als korporatives Mitglied an.
Als Vereinsfarben gelten weiß-blau; Fahnen, Abzeichen und Stander haben diese Farben und ein örtlich überliefertes Symbol aufzuweisen.
Der Turn- und Sportverein Röttenbach e.V. 1927 verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinnen des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
a) geordneter Sport- und Spielbetrieb, Vergleichskämpfe mit Nachbarvereinen und Durchführung von Sportfesten, wenigstens einmal im Jahr;
b) Zusammenarbeit mit örtlichen oder außerörtlichen Vereinen, welche gleiche oder ähnliche Ziele verfolgen;
c) gemeinsame Wanderungen oder Fahrten;
d) allgemeinbildende oder erziehende Vorträge, Diskussionen oder Kurse.
Wer in den Verein als Mitglied aufgenommen zu werden wünscht, hat schriftlich Vereinssatzung und Sportordnung mit Unterzeichnung der Beitrittserklärung anzuerkennen. Über die Aufnahme entscheidet die Vorstandschaft. Eine Abweisung kann nur schriftlich mit Angabe der Gründe erfolgen.
Das Recht der Berufung steht dem Bewerber bei der nächsten Hauptversammlung offen.
Eine Aufnahmegebühr wird nichterhoben.
Die Mitgliedschaft erlischt durch Austritt, Ausschluss oder Tod. In allen diesen Fällen verliert das bisherige Mitglied seine Rechte.
Der freiwillige Austritt eines Mitglieds kann jederzeit erfolgen, muss aber schriftlich geschehen. Bis zu diesem Zeitpunkt ist der Auszutretende zur Beitragszahlung und für alle Schäden dem Verein verpflichtet. Nach zweimaligem Austritt kann nur die Hauptversammlung einen Wiedereintritt befürworten.
Die Beitragspflicht beginnt mit dem Eintrittsmonat.
c) wegen eines schweren Verstoßes gegen die Interessen des Vereins oder groben, unsportlichen Verhaltens;
Scheidet ein Mitglied durch Tod aus, so hat sich der Verein in würdiger Weise an der Bestattungsfeier zu beteiligen. Das Tragen von Trauerflor kann angeordnet werden.
Verstorbene Mitglieder können nachträglich nicht zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Ihr Tod ist namentlich in den Jahreberichten aufzuzeichnen.
Beiträge werden erhoben. Beitragshöhe und Beitragspflicht legt die Generalversammlung fest.
Diese Festlegungen gelten bis zur Änderung durch die Generalversammlung.
a) Schülern unter 14 Jahren und Jugendlichen unter 18 Jahren, deren Beitritt durch die Erziehungsberechtigten genehmigt sein muss;
b) ordentlichen aktiven Mitgliedern der einzelnen Sportsparten;
c) ordentlichen passiven Mitgliedern ohne Sportbetätigung oder Führungsaufgaben;
d) der Vereinsleitung nebst Arbeitsausschüssen;
e) ernannten Ehrenmitgliedern auf Lebenszeit.
Die Aufgaben der Führung und Verwaltung des Vereins werden durch ehrenamtliche Vorstandmitglieder wahrgenommen.
a) der Vorsitzende des Vereins
d) der Schriftwart
e) die Spartenwarte der einzelnen Sportgruppen
g) Beisitzer nach Maßgabe der Vereinsstärke (je angefangene 100 Mitglieder ein Beisitzer).
Regelmäßige Sitzungen sollen der Planung und Beschlussfassung dienen. Die Vorstandschaft ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der gewählten Mitglieder anwesend ist. Beschlüsse sind gültig, wenn sie mit Stimmenmehrheit beschlossen sind.
Über jede Vorstandssitzung ist ein Sitzungsprotokoll anzufertigen und bei der nächsten Sitzung zur Genehmigung vorzulegen. Protokollbücher, Schriften und Belege müssen immer aufbewahrt werden.
Außer den oben aufgeführten Leitungsorganen können zur Durchführung besonderer Aufgaben eigene Arbeitsausschüsse außerhalb der Vorstandschaft durch die Hauptversammlung eingesetzt werden, deren Arbeit jedoch durch die Vorstandschaft überwacht und begrenzt wird.
Diese Ausschüsse sind jederzeit auflösbar und können auch durch die Vorstandschaft umbesetzt werden. Solche Arbeitsausschüsse können sein: Ausschuss für Spiel und Sport, für Platzausbau, Jugendarbeit, Laienspiel, besondere Feste oder Fahrten etc..
Die Vorstandschaft des Vereins wird in der Jahreshauptversammlung auf die Dauer von 2 Jahren gewählt. Sie bleibt so lange im Amt, bis die nachfolgende Vorstandschaft gewählt ist. Die Jahreshauptversammlung muss 14 Tage vorher allgemein und öffentlich bekannt gemacht worden sein.
Wahlberechtigt sind alle Mitglieder des Vereins ab vollendetem 16. Lebensjahr. Gewählt werden können alle volljährigen und voll geschäftsfähigen Mitglieder des Vereins, wenn sie wenigstens ein halbes Jahr dem Verein angehören.
Bei der Wahl der Jugendleiter steht das Stimmrecht allen Mitgliedern des Vereins vom vollendeten 14. Lebensjahr an zu.
Die unter § 10 a bis d sowie g genannten Vorstandsmitglieder sind in geheimer Wahl zu wählen.
Die Abteilungsleiter können von der jeweiligen Sparte gewählt werden. Das Wahlergebnis muss schriftlich bei der Vorstandschaft eingereicht werden und wird in der folgenden Generalversammlung bestätigt.
Die anderen Vorstandsmitglieder sind durch Vorschlag und Zuruf mit absoluter Stimmenmehrheit zu wählen.
Der Wahlleiter befragt den Gewählten nach der Annahme seines Dienstes.
Nicht anwesende Mitglieder können nur gewählt werden, wenn eine schriftliche Zusage vorliegt.
Das Wahlergebnis hat 14 Tage öffentlich im Vereinskasten auszuhängen; das Wahlprotokoll muss binnen 14 Tagen dem Vereinsregisteramt zugeführt werden.
Verwaist während der Amtsdauer einer Vorstandschaft ein Posten, so kann dieser durch den amtierenden Vorstand vorläufig neu besetzt werden.
Der 1. Vorsitzende oder mehr als zwei Postendürfen nur durch eine außerordentliche Hauptversammlung gewählt werden, die wenigstens 7 Tage vorher öffentlich bekannt gegeben worden ist. Auch her ist es Pflicht des Schriftführers, das Wahlprotokoll dem Vereinsregisteramt zuzustellen.
Vorstand im Sinne von § 26 BGB sind der Vorsitzende und sein Stellvertreter. Sie vertreten den Verein nach außen und zwar gerichtlich und außergerichtlich. Jeder ist allein vertretungsberechtigt. Im Innenverhältnis ist der stellvertretende Vorsitzende zur Ausübung der Befugnisse des Vorstandes jedoch nur bei Verhinderung des Vorsitzenden befugt.
Der Schriftwart besorgt den Schriftdienst des Vereins, führt eine genauer Mitgliederkartei, die Liste der Austritte und ein Verzeichnis der Sportpässe, sorgt für alle Passangelegenheiten und Unfallmeldungen, fertigt die Sitzungsprotokolle, bereitet die Tagesordnung für Sitzungen oder Hauptversammlungen vor, erstattet die Meldung neuer Mitglieder und testiert Verträge und Beschlüsse.
Vor jeder Hauptversammlung hat er einen schriftlichen Jahresbericht anzulegen.
Der Kassenwart führt eine genaue, aufgeschlüsselte Buchführung der Kassengeschäfte unter Sammlung und Aufbewahrung der Belege bzw. Abrechnungen. Zu jeder Hauptversammlung hat er einen detaillierten Kassenbericht zu erstellen und alle Belege vorzuweisen, damit Prüfung und Entlastung erfolgen können.
Die Kasse wird in jedem Jahr durch zwei von der Mitgliederversammlung des Vereins gewählte Kassenprüfer geprüft. Die Kassenprüfer erstatten der Mitgliederversammlung einen Prüfungsbericht und beantragen bei ordnungsgemäßer Führung der Kassengeschäfte die Entlastung des Kassenwarts.
Die einzelnen Spartenwarte leiten und regeln den Sportbetrieb ihrer Abteilungen.
Ausgabe, Instandsetzung und Neubeschaffung von Sportkleidung sowie die pflegliche Verwaltung des Vereinsgutes (Sportplatz, Sporthaus, Bühne, Vereinsheim) gehören zum Aufgabenbereich des Zeugwartes. Zur Erleichterung seiner Arbeit können Platzwart, Bühnenwart oder Gerätewart bestellt werden, deren Beaufsichtigung aber dem Zeugwart obliegt. Die Führung einer vollständigen Zeugverzeichnisses sowie die Überwachung der Zeugausgabe sind notwendig. Jeder Hauptversammlung muss ein Zeugwartsbericht vorgelegt werden.
Als Aufgaben können den Beisitzern u.a. Training, Vorbereitung von Festen und Feiern, Leitung eines Arbeitsausschusses, Jugendbetreuung, Werbung, Verbindung zur Gemeinde oder Vereinen sowie Abordnung zu auswärtigen Versammlungen oder Sitzungen übertragen werden.
Jedes Vorstandsmitglied ist zur Teilnahme an den regelmäßigen Sitzungen, welche durch den Schriftwart einberufen werden, jedoch vom Vorsitzenden befürwortet sein müssen, verpflichtet.
Zweimaliges unentschuldigtes Fernbleiben erlauben der verbliebenen beschlussfähigen Vorstandschaft eine Neubesetzung nach Maßgabe des § 11, Absatz 3.
Durch Mehrheitsbeschluss der Hauptversammlung können jährlich bis zu 2 Mitglieder zu Ehrenmitgliedern ernannt werden, wenn sie ununterbrochen dem Verein 25 Jahre angehören oder sich bei wenigstens fünfjährigere Mitgliedschaft außergewöhnliche Verdienste im Verein erwarben. Ehrenmitglieder sind beitragsfrei und in Vorstandssitzungen stimmberechtigt, ohne sitzungspflichtig zu sein. Die Namen der Ehrenmitglieder sind mit einer kurzen Lebensbeschreibung und einer Schilderung ihres Wirkens der Vereinschronik anzufügen.
Die Ernennung zum Ehrenmitglied geschieht auf Lebenszeit.
Satzungsänderungen können nur auf schriftlichen Antrag von einer Hauptversammlung durch Dreiviertelmehrheit beschlossen werden. Die Änderung muss sofort schriftlich formuliert und der alten Satzung als Anhang beigegeben werden. Sie ist dem Registeramt anzuzeigen und öffentlich allen Mitgliedern bekannt zu geben. Die Bestimmungen der §§ 2/3/15 und 16 können nur im Falle des Widerspruchs gegen die geltenden Rechtsbestimmungen aufgehoben werden. AndersartigeBeschlüsse sind ungültig.
Es ist Pflicht aller Mitglieder, für den Bestand des Vereins Sorge zu tragen. Erst bei einem Mitgliederstand von fünf wahlberechtigten Mitgliedern kann eine Vereinsauflösung beschlossen werden.
Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das gesamte Vermögen an die Gemeinde Röttenbach, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige steuerbegünstigte Zwecke zu verwenden hat.
Vereinssymbole, Fahnen usw.
Abweichend von der unter § 15 bestimmten Handhabung sind Fahnen, Urkunden und Symbole, Preise oder Andenken, welche nur einen vereinseigenen Traditions- oder Andenkenwert besitzen, einem der letztverbliebenen Sportfreunde in hiesiger Gemeinde zur treuen Aufbewahrung anzuvertrauen.
Die Übergabe soll an die Weisung ausdrücklicher Übereignung an einen sich später neugründenden Verein gebunden sein, welcher im Sinne der §§ 2, 3 und 15 dieser Satzung sein Wirken vollzieht und zur Fortführung der Vereinstradition geeignet erscheint.
Mit dieser Satzung tritt die Vereinssatzung vom 11.01.1947 / 22.02.1967 letztmalige neugefasst am 06.01.1982 außer Kraft. Sie wird mit dem Tage der Annahme durch die ordentlich Hauptversammlung sofort wirksam und kann in ihren Teilen nur im Rahmen der satzungsmäßigen wie auch rechtlichen Bestimmungen geändert werden.
Vorstehende Satzung wurde von der ordentlichen Hauptversammlung am 06. Januar 1986 verlesen, beraten und einstimmig angenommen.
Röttenbach, den 06.01.1986
Die Satzungsänderung vom 5. Januar 1995im § 11(1. Absatz) wurde bereits berücksichtigt.