Source: https://ted.europa.eu/TED/notice/udl?uri=TED:NOTICE:159761-2019:TEXT:DE:HTML
Timestamp: 2020-02-28 19:02:41
Document Index: 106066444

Matched Legal Cases: ['§ 123', '§ 124', '§ 123', '§ 123', '§ 134', '§ 62', '§ 155', '§ 160']

Dienstleistungen - 159761-2019 - TED Tenders Electronic Daily
Dienstleistungen - 159761-2019
Deutschland-Augsburg: Hilfstätigkeiten für den Land-, Schiffs- und Luftverkehr
2019/S 068-159761
Offizielle Bezeichnung: Augsburger Verkehrs- und Tarifverbund GmbH
Postanschrift: Prinzregentenstr. 2
E-Mail: steinbacher@avv-augsburg.de
Telefon: +49 821/34377117
Hauptadresse: www.avv-augsburg.de
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.subreport.de/E77878414
Ausschreibung Abonnement-Vertrieb im Augsburger Verkehrs - und Tarifverbund
Vertrag über den Vertrieb von Abonnements im Augsburger Verkehrs- und Tarifverbund
Die vom Auftragnehmer zu erbringende Dienstleistung umfasst die Ausgabe von Fahrtberechtigungen nach dem AVV-Gemeinschaftstarif, die dem Abonnementverfahren unterliegen und der Abwicklung sämtlicher damit verbundener Prozesse. Näheres ist in den Vergabeunterlagen geregelt.
Der Auftraggeber hat das einseitige Recht, diese Vereinbarung um jeweils 1 weiteres Jahr zu verlängern. Dieses Recht steht dem Auftraggeber dreimal zu, so dass der Vertrag um maximal 3 Jahre verlängert werden kann.
Die Zusatzleistungen (Starterkarte, Abo-Online/ Abo-Direkt/ Abo-Portal) erbringt der Auftragnehmer nur auf Wunsch des Auftraggebers. Der Auftraggeber wird dem Auftragnehmer mindestens 4 Monate im Voraus mitteilen, ab welchem Zeitpunkt die jeweilige Zusatzleistung zu erbringen ist. Näheres hierzu findet sich in den Ausschreibungsunterlagen.
Angaben zu Inhaber, Gesellschaftern und zur Führung der Geschäfte bestellten Personen des Bieters.
Der Bieter/das Mitglied der Bietergemeinschaft erklärt, dass keine zwingende Ausschlussgründe gemäß § 123 GWB vorliegen.
Der Bieter/das Mitglied der Bietergemeinschaft macht Angaben zum Vorliegen von fakultativen Ausschlussgründen gemäß § 124 GWB.
Der Bieter/das Mitglied der Bietergemeinschaft hat auf Anforderung der Vergabestelle unverzüglich aktuelle Führungszeugnisse der betreffenden Personen vorzulegen.
Der Bieter/das Mitglied der Bietergemeinschaft gilt als leistungsfähig, wenn davon ausgegangen werden kann, dass er die Geschäfte eines Unternehmens unter Beachtung der geltenden gesetzlichen Vorgaben sowie die Allgemeinheit vor Schäden und Gefahren bewahren wird.
Die finanzielle Leistungsfähigkeit ist als gewährleistet anzusehen, wenn nach der Einschätzung der Auftraggeber anzunehmen ist, dass der Bieter seinen laufenden finanziellen Verpflichtungen unter Einschlussderjenigen aus dem hiesigen Auftrag erfüllen wird. Es dürfen keine Umstände vorliegen, die die finanzielle Zuverlässigkeit des Unternehmens in Frage stellen könnten.
Der Bieter/das Mitglied der Bietergemeinschaft erklärt, dass er in den letzten 3 Jahren vergleichbare Leistungen erbracht hat. Der Bieter/das Mitglied der Bietergemeinschaft erklärt, ob in den letzten 3 Jahren Vertragsverhältnisse mit öffentlichen Auftraggebern über vergleichbare Leistungen vom Auftraggeber außerordentlich gekündigt wurden, und benennt ggf. die betreffenden Auftraggeber mit Ansprechpartner und die geltend gemachten Kündigungsgründe.
Der Bieter/das Mitglied der Bietergemeinschaft erklärt, dass keine zwingende Ausschlussgründe gemäß § 123GWB vorliegen.
1) der Bieter muss in den letzten 3 Jahren vergleichbare Leistungen erbracht haben.
2) eine Teilnahme darf nicht nach § 123 GWB ausgeschlossen sein.
1) Bietergemeinschaften sind zulässig. Näheres findet sich in den Vergabeunterlagen.
2) die Bieter können Teilleistungen an Subunternehmen vergeben. Näheres regeln die Vergabeunterlagen. Ist die Vergabe von Teilleistungen an Subunternehmen bereits zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe vorgesehen, hat der Bieter im Angebot Art und Umfang der Leistung anzugeben, die er an Subunternehmen übertragen will.
3) die unter III.1.1) bis III.1.3) aufgeführten Erklärungen sind auch von den Mitgliedern der Bietergemeinschaft und – bei Einsatz von Subunternehmen – für das jeweilige Subunternehmen abzugeben.
Mit der Abgabe des Angebots unterliegt der Bieter den Bestimmungen über nicht berücksichtigte Angebote gemäß § 134 GWB und § 62 VgV.
Postanschrift: Regierung von Oberbayern, Vergabekammer Südbayern; 80534 München, Deutschland
Vorschriften über die Einlegung von Rechtsbehelfen finden sich in den §§ 155 ff GWB (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen). Der Auftraggeber weist ausdrücklich darauf hin, dass im Fall einer Nichtabhilfe einer von einem Bieter erhobenen Rüge ein entsprechender bei der unter VI.4.1) genannten Vergabekammer eingereichter Nachprüfungsantrag unzulässig ist, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB).