Source: https://ausschreibungen.dtad.com/details/Landschaftsgestaltung_26388_Wilhelmshaven-11429668
Timestamp: 2020-04-10 12:17:30
Document Index: 162232206

Matched Legal Cases: ['§ 15', '§ 21', '§ 21', '§ 21', '§ 21', '§ 21', '§ 21', '§ 21', '§ 21']

Landschaftsgestaltung in Wilhelmshaven (Coldewei-Himmelreich) (ID:11429668)
Öffentliche Ausschreibungen NiedersachsenAusschreibungen in Wesermarsch DTAD-ID: 11429668
DTAD-ID: 11429668
Beim Bau des JadeWeserPorts sowie bei der Durchführung der Deichverstärkungen Cäciliengroden (1995-2000) und Augustgroden (2000-2004) entstanden erhebliche Beeinträchtigungen von verschiedenen Schutzgütern im Außenbereich, für die gemäß der natursch…
Deutschland-Wilhelmshaven: Landschaftsgestaltung - Monitoring der Kompensationsmaßnahme „Langwarder Groden“.
Beim Bau des JadeWeserPorts sowie bei der Durchführung der Deichverstärkungen Cäciliengroden (1995-2000) und Augustgroden (2000-2004) entstanden erhebliche Beeinträchtigungen von verschiedenen Schutzgütern im Außenbereich, für die gemäß der naturschutzfachlichen Eingriffsregelung (§ 15 BNatSchG) Ausgleichs- bzw. Ersatzmaßnahmen durchzuführen sind. Gemäß den Bestimmungen in den jeweiligen Planfeststellungsverfahren sind als Maßnahmen u. a. die Entwicklung von Salzwiesen bzw. die Öffnung des Sommerdeiches im Langwarder Groden durchzuführen.
Die Entwicklung der Kompensationsmaßnahmen soll durch ein Monitoringprogramm über einen Zeitraum von weiteren elf Jahren begleitet werden. Die Durchführung dieses Monitorings über den genannten Zeitraum ist Gegenstand dieser Ausschreibung. Das Monitoring betrifft die ca. 150 ha große ausgedeichte, modellierte und tidebeeinflusste Grodenfläche und umfasst insbesondere die Erfassung der Morphologie, der Vegetation, der Brut- und Gastvögel, der Fische und Makrozoobenthos, der Sedimentation und Laufkäfer mit entsprechender Berichterstellung.
Langwarder Groden, Gemeinde Butjadingen, Landkreis Wesermarsch.
5112-00-01 / 011916
Laufzeit in Monaten: 132 (ab Auftragsvergabe)
Mit dem Teilnahmeantrag sind von jedem Bewerber/jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft zwingend folgende Angaben/Eigenerklärungen abzugeben:
Eigenerklärung gemäß einem bei der in Abschnitt I.1) genannten Kontaktstelle anzufordernden Formblatt:
1. dass keine Person, deren Verhalten dem Unternehmen zuzurechnen ist, wegen Verstoßes gegen eine der in § 21 Abs. 1 Nr. 1-7 SektVO aufgeführten Vorschriften rechtskräftig verurteilt worden ist und keine schwere Verfehlung nachweislich vorliegt, durch die die Zuverlässigkeit des Unternehmens oder einer Person, die für das Unternehmen verantwortlich handelt, in Frage gestellt wird, vgl. § 21 Abs. 4 Nr. 5 SektVO; ein Verhalten ist einem Unternehmen zuzurechnen, wenn eine Person, die für die Führung der Geschäfte verantwortlich handelt, selbst gehandelt hat oder ein Aufsichts- oder Organisationsverschulden dieser Person im Hinblick auf das Verhalten einer anderen für das Unternehmen handelnden Person vorliegt, vgl. § 21 Abs. 2 SektVO;
2. dass das Unternehmen nachweislich keine schwere Verfehlung begangen hat, die die Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt (§ 21 Abs. 4 Nr. 5 SektVO);
3. dass das Unternehmen keine unzutreffenden Erklärungen in Bezug auf seine Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit (Eignung) abgibt oder diese Auskünfte nicht unberechtigt nicht erteilt (§ 21 Abs. 4 Nr. 4 SektVO);
4. dass die Eintragung in das Berufs- bzw. Handelsregister vorliegt (nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes, in dem der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft ansässig ist);
5. ob und ggf. welche Einträge im Gewerbezentralregister für das Unternehmen sowie seine geschäftsführenden natürlichen Personen vorliegen;
Die Eigenerklärung hat unter Verwendung des vorgegebenen Formblatts zu erfolgen. Die Eigenerklärung ist für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft abzugeben. Zu den in der Eigenerklärung geforderten Angaben sind mit dem Teilnahmeantrag keine Bescheinigungen oder Erklärungen von Behörden oder sonstigen Einrichtungen vorzulegen. Der Auftraggeber behält sich vor, die Bestätigung der in der Eigenerklärung gemachten Angaben durch weitergehende, im Formblatt aufgeführte Nachweise zu verlangen. Weitere Hinweise siehe Abschnitt VI).
I. Eigenerklärung gemäß einem bei der in Abschnitt I.1) genannten Kontaktstelle anzufordernden Formblatt:
1. dass über das Vermögen ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzliches Verfahren weder beantragt noch eröffnet wurde und dass ein Antrag auf Eröffnung nicht mangels Masse abgelehnt worden ist (§ 21 Abs. 4 Nr. 1 SektVO);
2. dass sich das Unternehmen nicht im Verfahren der Liquidation befindet (§ 21 Abs. 4 Nr. 2 SektVO);
3. dass das Unternehmen die Pflicht zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung nicht verletzt oder verletzt hat (§ 21 Abs. 4 Nr. 3 SektVO);
4. Angaben zum Umsatz (in EUR) des Unternehmens, welches sich als Bewerber oder Mitglied einer Bewerbergemeinschaft bewirbt, jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre für Leistungen, die mit dem Auftragsgegenstand vergleichbar sind;
5. Angaben zum Gesamtumsatz (in EUR) des Unternehmens, welches sich als Bewerber oder Mitglied einer Bewerbergemeinschaft bewirbt, jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre.
6. Angabe zur Entwicklung der Mitarbeiterzahlen – gestaffelt nach Berufsgruppen – für die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre.
II. Darstellung der Organisationsstruktur des Unternehmens, der Standorte und der Niederlassungen (auch für präqualifizierte Bewerber).
Mit dem Teilnahmeantrag sind von jedem Bewerber zwingend folgende Angaben zu machen:
1. Benennung von Referenzen aus den letzten 15 abgeschlossenen Geschäftsjahren zu mit dem ausgeschriebenen Auftrag vergleichbaren Leistungen im Wattenmeer der Nordsee mit Angaben zu:
— Ausführungsort;
— stichwortartige Beschreibung des Projekts mit Angabe der Objekt-/Flächengröße;
— stichwortartige Benennung des mit eigenem Personal ausgeführten maßgeblichen Leistungsumfanges;
— Benennung der Kontaktdaten (E-Mail, Telefon) eines Ansprechpartners beim Auftraggeber.
Durch die Referenzen muss insgesamt zwingend die Durchführung folgender Leistungen im Wattenmeer der Nordsee nachgewiesen werden:
— Monitoring im Zusammenhang mit der Planung von Maßnahmen zur Renaturierung und Gestaltung von tidebeeinflussten Salzwiesen über eine Dauer von mindestens drei Jahren,
— Planung von Maßnahmen zur Renaturierung von Salzwiesen, u. a. durch Deichöffnungen und/oder die Herstellung natürlicher Prielstrukturen zur Wiederherstellung des Tideeinflusses (Entwurfsplanung/Ausführungsplanung),
— Pflege-/Entwicklungsplanung und Bestandserfassungen hinsichtlich der Vegetationsentwicklungen, der Entwicklung der Avifauna sowie der Sedimentationsentwicklung nach der Herstellung oder Renaturierung von tidebeeinflussten Salzwiesen,
— ökologische Baubegleitung und/oder Bauleitung zu Renaturierungsprojekten von tidebeeinflussten Salzwiesen.
Mindestens eine der benannten Referenzen muss zumindest drei der vorgenannten vier Leistungsbereiche abdecken.
2. Benennung des für die Leistungserbringung vorgesehenen Projektleiters mit Darstellung der beruflichen Qualifikation und fachbezogenen Erfahrungen. Der Projektleiter muss über eigene Projekterfahrungen/Referenzen (aus den vergangenen 15 abgeschlossenen Geschäftsjahren) zu mit dem ausgeschriebenen Auftrag vergleichbaren Leistungen im Wattenmeer der Nordsee verfügen. Benennung dieser Referenzen mit Angaben zu:
— stichwortartige Benennung der vom benannten Projektleiter ausgeführten maßgeblichen Leistungen; insbesondere Angabe zu Rolle des benannten Projektleiters (Projektleiter/stellvertretender Projektleiter);
Durch die für den Projektleiter benannten Referenzen muss zwingend die Durchführung folgender Leistung im Wattenmeer der Nordsee nachgewiesen werden:
— Monitoring im Zusammenhang mit der Planung von Maßnahmen zur Renaturierung und Gestaltung von tidebeeinflussten Salzwiesen über eine Dauer von mindestens drei Jahren.
Darüber hinaus muss für den Projektleiter die Durchführung mindestens einer der folgenden weiteren Leistungen im Wattenmeer der Nordsee nachgewiesen werden:
— Planung von Maßnahmen zur Renaturierung von Salzwiesen, u. a. durch Deichöffnungen und/oder die Herstellung natürlicher Prielstrukturen zur Wiederherstellung des Tideeinflusses (Entwurfsplanung / Ausführungsplanung),
— ökologische Baubegleitung und/oder Bauleitung zu Renaturierungsprojekten von tide-beeinflussten Salzwiesen.
Die nachzuweisenden Leistungen müssen nicht durch eine Referenz abgedeckt sein, sondern können durch mehrere Referenzen nachgewiesen werden.
3. Die unter den Ziffern 1. und 2. aufgeführten Anforderungen müssen im Falle einer Bewerbergemeinschaft durch die Bewerbergemeinschaft insgesamt erfüllt sein. Für die Beurteilung der technischen Leistungsfähigkeit einer Bewerbergemeinschaft wird die Bewerbergemeinschaft als Ganzes beurteilt. Es ist daher ausreichend, wenn mindestens ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft die geforderten Erklärungen und Nachweise erbringt. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft hat daher auch nur die Benennung eines Projektleiters für die Bewerbergemeinschaft insgesamt zu erfolgen.
4. Die Eigenerklärung hat unter Verwendung des vorgegebenen Formblatts zu erfolgen. Die Eigenerklärung ist für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft abzugeben. Zu den in der Eigenerklärung geforderten Angaben sind mit dem Teilnahmeantrag keine Bescheinigungen oder Erklärungen von Behörden oder sonstigen Einrichtungen vorzulegen. Der Auftraggeber behält sich vor, die Bestätigung der in der Eigenerklärung gemachten Angaben durch weiter-gehende, im Formblatt aufgeführte Nachweise zu verlangen. Weitere Hinweise siehe Abschnitt VI).