Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/Paragraph_37_BetrVG_Ehrenamtliche_Taetigkeit_Arbeitsversaeum-d142066,44.html
Timestamp: 2016-10-22 05:56:15
Document Index: 148768542

Matched Legal Cases: ['§ 37', '§ 37', '§ 37', '§ 38', '§ 39', '§ 40', '§ 41', '§ 42', '§ 43', '§ 44', '§ 45', '§ 46', '§ 47', '§ 48', '§ 49', '§ 50', '§ 51', '§ 52', '§ 53', '§ 54', '§ 55', '§ 56', '§ 57', '§ 132', '§ 37', '§ 36', '§ 38']

§ 37 BetrVG, Ehrenamtliche Tätigkeit, Arbeitsversäumnis | Gesetze auf anwalt24.de
§ 37 BetrVG, Ehrenamtliche Tätigkeit, Arbeitsversäumnis Suche
Betriebsverfassungsgesetz Bundesrecht…§ 37 BetrVG, Ehrenamtliche Tätigkeit, Arbeitsversäumnis§ 38 BetrVG, Freistellungen§ 39 BetrVG, Sprechstunden§ 40 BetrVG, Kosten und Sachaufwand des Betriebsrats§ 41 BetrVG, Umlageverbot§ 42 BetrVG, Zusammensetzung, Teilversammlung, Abteilungsversammlung§ 43 BetrVG, Regelmäßige Betriebs- und Abteilungsversammlungen§ 44 BetrVG, Zeitpunkt und Verdienstausfall§ 45 BetrVG, Themen der Betriebs- und Abteilungsversammlungen§ 46 BetrVG, Beauftragte der Verbände§ 47 BetrVG, Voraussetzungen der Errichtung, Mitgliederzahl, Stimmengewicht§ 48 BetrVG, Ausschluss von Gesamtbetriebsratsmitgliedern§ 49 BetrVG, Erlöschen der Mitgliedschaft§ 50 BetrVG, Zuständigkeit§ 51 BetrVG, Geschäftsführung§ 52 BetrVG, Teilnahme der Gesamtschwerbehindertenvertretung§ 53 BetrVG, Betriebsräteversammlung§ 54 BetrVG, Errichtung des Konzernbetriebsrats§ 55 BetrVG, Zusammensetzung des Konzernbetriebsrats, Stimmengewicht§ 56 BetrVG, Ausschluss von Konzernbetriebsratsmitgliedern§ 57 BetrVG, Erlöschen der Mitgliedschaft…§ 132 BetrVG
§ 37 BetrVGBetriebsverfassungsgesetzBundesrechtZweiter Teil – Betriebsrat, Betriebsversammlung, Gesamt- und Konzernbetriebsrat → Dritter Abschnitt – Geschäftsführung des BetriebsratsTitel: BetriebsverfassungsgesetzNormgeber: BundRedaktionelle Abkürzung: BetrVGGliederungs-Nr.: 801-7Normtyp: Gesetz(1) Die Mitglieder des Betriebsrats führen ihr Amt unentgeltlich als Ehrenamt.(2) Mitglieder des Betriebsrats sind von ihrer beruflichen Tätigkeit ohne Minderung des Arbeitsentgelts zu befreien, wenn und soweit es nach Umfang und Art des Betriebs zur ordnungsgemäßen Durchführung ihrer Aufgaben erforderlich ist. (3) 1Zum Ausgleich für Betriebsratstätigkeit, die aus betriebsbedingten Gründen außerhalb der Arbeitszeit durchzuführen ist, hat das Betriebsratsmitglied Anspruch auf entsprechende Arbeitsbefreiung unter Fortzahlung des Arbeitsentgelts. 2Betriebsbedingte Gründe liegen auch vor, wenn die Betriebsratstätigkeit wegen der unterschiedlichen Arbeitszeiten der Betriebsratsmitglieder nicht innerhalb der persönlichen Arbeitszeit erfolgen kann. 3Die Arbeitsbefreiung ist vor Ablauf eines Monats zu gewähren; ist dies aus betriebsbedingten Gründen nicht möglich, so ist die aufgewendete Zeit wie Mehrarbeit zu vergüten. (4) 1Das Arbeitsentgelt von Mitgliedern des Betriebsrats darf einschließlich eines Zeitraums von einem Jahr nach Beendigung der Amtszeit nicht geringer bemessen werden als das Arbeitsentgelt vergleichbarer Arbeitnehmer mit betriebsüblicher beruflicher Entwicklung. 2Dies gilt auch für allgemeine Zuwendungen des Arbeitgebers. (5) Soweit nicht zwingende betriebliche Notwendigkeiten entgegenstehen, dürfen Mitglieder des Betriebsrats einschließlich eines Zeitraums von einem Jahr nach Beendigung der Amtszeit nur mit Tätigkeiten beschäftigt werden, die den Tätigkeiten der in Absatz 4 genannten Arbeitnehmer gleichwertig sind. (6) 1Die Absätze 2 und 3 gelten entsprechend für die Teilnahme an Schulungs- und Bildungsveranstaltungen, soweit diese Kenntnisse vermitteln, die für die Arbeit des Betriebsrats erforderlich sind. 2Betriebsbedingte Gründe im Sinne des Absatzes 3 liegen auch vor, wenn wegen Besonderheiten der betrieblichen Arbeitszeitgestaltung die Schulung des Betriebsratsmitglieds außerhalb seiner Arbeitszeit erfolgt; in diesem Fall ist der Umfang des Ausgleichsanspruchs unter Einbeziehung der Arbeitsbefreiung nach Absatz 2 pro Schulungstag begrenzt auf die Arbeitszeit eines vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmers. 3Der Betriebsrat hat bei der Festlegung der zeitlichen Lage der Teilnahme an Schulungs- und Bildungsveranstaltungen die betrieblichen Notwendigkeiten zu berücksichtigen. 4Er hat dem Arbeitgeber die Teilnahme und die zeitliche Lage der Schulungs- und Bildungsveranstaltungen rechtzeitig bekannt zu geben. 5Hält der Arbeitgeber die betrieblichen Notwendigkeiten für nicht ausreichend berücksichtigt, so kann er die Einigungsstelle anrufen. 6Der Spruch der Einigungsstelle ersetzt die Einigung zwischen Arbeitgeber und Betriebsrat.(7) 1Unbeschadet der Vorschrift des Absatzes 6 hat jedes Mitglied des Betriebsrats während seiner regelmäßigen Amtszeit Anspruch auf bezahlte Freistellung für insgesamt drei Wochen zur Teilnahme an Schulungs- und Bildungsveranstaltungen, die von der zuständigen obersten Arbeitsbehörde des Landes nach Beratung mit den Spitzenorganisationen der Gewerkschaften und der Arbeitgeberverbände als geeignet anerkannt sind. 2Der Anspruch nach Satz 1 erhöht sich für Arbeitnehmer, die erstmals das Amt eines Betriebsratsmitglieds übernehmen und auch nicht zuvor Jugend- und Auszubildendenvertreter waren, auf vier Wochen. 3Absatz 6 Satz 2 bis 6 findet Anwendung.
§ 36 BetrVG, Geschäftsordnung§ 38 BetrVG, Freistellungen
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