Source: https://transparenzportal.gv.at/tdb/tp/leistung/1022813.html
Timestamp: 2020-06-02 23:30:41
Document Index: 338928082

Matched Legal Cases: ['§ 21', '§ 3', '§ 10', '§ 1', '§ 27', '§ 20', '§ 39']

Die Frühförderung versteht sich als frühestmögliche, ganzheitliche Förderung für in ihrer Entwicklung auffällige Kinder, Kinder mit einer Beeinträchtigung und Kinder, bei denen die Wahrscheinlichkeit des Eintretens einer Beeinträchtigung nicht ausgeschlossen werden kann.
Frühförderung ist zu leisten, um Beeinträchtigungen frühestmöglich zu vermeiden oder zu verringern, Behinderungen zu beseitigen und das Kind und dessen familiäres und soziales Umfeld zum Umgang mit der Beeinträchtigung zu befähigen.
Wesentliche Zielsetzung der Frühförderung, neben der Entwicklungsförderung und der Familienberatung und -begleitung, ist die frühzeitige Förderung, welche wesent­lichen Einfluss auf die Entwicklungspotentiale der Kinder hat.
Nähere Informationen zu Zweck und Zielsetzung der Allgemeinen Frühförderung, der Familienbegleitung, der Frühen Kommunikationsförderung und der Sehfrühförderung, den Zielgruppen und den direkten und indirekten Leistungen entnehmen Sie bitte den weiterführenden Informationen zu den Voraussetzungen.
Der Antrag für Maßnahmen der Frühförderung kann bei der Oö. Landesregierung, der örtlich zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde (Bezirkshauptmannschaft bzw. Magistrat), der Gemeinde, der Sozialberatungsstelle, in deren Bereich sich die antragstellende Person aufhält, oder bei der Einrichtung, in der oder durch die die anspruchsberechtigte Person Leistungen nach diesem Landesgesetz in Anspruch nimmt oder nehmen will, eingebracht werden. (§ 21 Oö. ChG 2008 idgF)
(1) a) die UnionsbürgerInnen sind sowie deren Familienangehörige, oder
(1) b) die Staatsangehörige eines Staates sind, dessen Angehörigen Österreich dieselben Rechte zu gewähren hat wie Staatsangehörigen Österreichs, oder
(1) c) die über einen Daueraufenthaltstitel verfügen,
(2) die ihren Hauptwohnsitz in Oberösterreich haben oder sich dauernd in Oberösterreich aufhalten und
(3) die nicht auf Grund anderer Rechtsvorschriften - ausgenommen nach dem Oö. Sozialhilfegesetz 1998 und dem Oö Mindestsicherungsgesetz - Leistungen erhalten oder einen Anspruch auf Leistungen geltend machen können, die mit den im § 3 Abs. 1 Oö Chancengleichheitsgesetz genannten Leistungen vergleichbar sind.
Zweck Zielsetzung Leitprinzipien FF allgemein.pdf
Allgemeine Fruehfoerderung und Familienbegleitung.pdf
Sehfruefoerderung.pdf
Fruehe Kommunikationsfoerderung.pdf
http://www.land-oberoesterreich.gv.at/cps/rde/xchg/ooe/hs.xsl/18369_DEU_HTML.htm
§ 10 Oö. Chancengleichheitsgesetz 2008 idgF §§ 1-3 Oö. ChG-Hauptleistungsverordnung §§ 27,28 und 30 Oö. Chancengleichheitsgesetz 2008 idgF
Die Sachleistungsempfänger und sonstige beitrags- und kostenersatzpflichtige Personen haben gem. § 20 Oö.ChG 2008 idgF in Verbindung mit der Oö. ChG Beitrags- und Richtsatzverordnung Beiträge sowie gemäß §§ 39 bis 45 Oö. ChG 2008 idgF Kostenersatz zu den Sachleistungen zu zahlen.
Bei Rückfragen zu diesem Leistungsangebot kann folgende Referenznummer relevant sein: 1022813