Source: http://bea-charlottenburg-wilmersdorf.de/index.php/newsletter/261-bea-newsletter-nr-61-september-2017
Timestamp: 2019-04-22 04:05:42
Document Index: 50245853

Matched Legal Cases: ['§ 13', '§13', '§20', '§25', '§25', '§26', '§24', '§ 24', '§24', '§ 28', '§ 34']

Aktuelle Seite: Startseite Newsletter BEA Newsletter Nr. 61 - September 2017
Veröffentlicht: Sonntag, 10. September 2017 13:44
Geschäftsstelle: Otto-Suhr-Allee 100, 10585 Berlin, Tel.: 9029 – 14624, Fax: 9029 – 14625 - http://www.bea-charlottenburg-wilmersdorf.de/
Newsletter Nr. 61 – September 2017
Ich wünsche einen guten Verlauf der Sitzung des BEAs am 12.09.2017, eine anregende und informierende Lektüre sowie einen streßarmen Start in das neue Schuljahr.
Presse (Themen-Auswahl: Schulbauten, Schulorganisation/Schülerzahlen/Lehrpersonal,
Unterricht/Bewertungen, Schüler, Eltern, Privatschulen, Inklusion, Schul- und Bildungspolitik, Schule und Wirtschaft, IT/Digitalisierung, Verschiedenes
2. Neue Zumessungsrichtlinien für Lehrkräfte an öffentlichen Schulen: Referentin: Frau Geisler
Andreas Ritter http://bea-charlottenburg-wilmersdorf.de/
Bericht über die BEA-Sitzung vom 11. Juli 2017,
Das Sitzungsprotokoll der Juni-Sitzung liegt vor, konnte aber wg. Klärung von Zitaten noch nicht vorgelegt und somit nicht verabschiedet werden.
TOP 2 Schwerpunktthema: Sicherheit in der Schule
Der Referent Herbert Saul erläutert die rechtlichen Grundlagen.
Das Grundgesetz bildet mit seinen Artikeln 2 (Körperliche Unversehrtheit) und 20a (Umweltschutz) die übergeordnete Grundlage. Zahlreiche Bundesgesetze regeln zudem den Bereich Umweltrecht und Arbeitsschutzrecht. Landesgesetze dürfen die durch die Bundesgesetze vorgegebenen Standards nicht unterschreiten.
§ 13 StGB „Begehen durch Unterlassen“ ist im Falle einer Nichtbeachtung anwendbar.
Wichtigster Punkt für die Unfallverhütung ist VORAUSSCHAUENDES Handeln, da die Hauptursache menschliches Versagen darstellt. War der Unfall VERMEIDBAR / VORHERSEHBAR?
Für Schüler gibt es keine spezielle Schutzverordnung. Die Versicherung läuft über die Lehrer in ihrer beruflichen Ausübung an ihrer Arbeitsstätte.
Zu den Erörterungen wurde ein Handout verteilt sowie vorab eine sehr ausführliche Grundlage (ACHTUNG nicht ausrucken, 496 Seiten!) als Vorbereitung mit allen Gesetzen und Eventualitäten Anschließend gab es eine Fragerunde mit folgenden Themen:
- Ist von Schulen ein Sicherheitsbeauftragter zu stellen? Vermutlich ( Anm. psa: ja unbedingt)
- Genauer Schutzbereich der Schule (Bürgersteig usw.) Ist nicht bekannt
- Einhaltung Hygienevorschriften Je nach Einzelfass
- Fluchtwege (Brandschutz, Breite, Verbauung usw.) Bestandsschutz/ Prüfung
- Zuständigkeit Bürgersteige im Winter (Schnee, Eis) Bezirk 1. Ansprechpartner? Schulleitung, sonst am wirkungsvollsten wg. konkreter Erfahrungen: UKB (Unfallkasse Berlin – Versicherer aller öffentlichen Gebäude), sonst ggf. Schulaufsicht, Lageso
Negativbeispiel: Aus Sicherheitsgründen wird ab 8.15 h die Haupttür verschlossen + somit auch der Fluchtweg.
Status MEB (Modulare Ergänzungsbauten): Gem. gesetzlichen Gegebenheiten bzw. zu beantragenden Übergangslösungen, Dämmung nur mit Steinwolle, Prüfung formaldehydhaltige Präparate. Landesbauordnung?
Carl-Orff-Schule erhielt Staatsbesuch aus Kirgistan, die eine parlamentarische Demokratie als Zielsetzung verfolgen. Ansonsten: Mensaerweiterung, bei Ersatzbepflanzung / Schulhofverschönerung war das Umweltamt hilfreich mit 100en von Sträuchern (Tipp für Schulen in ähnlicher Situation)
Lietzensee-GS: Neuer Konrektor wurde gewählt. Sekretariat ist wieder besetzt. 5 neue Lehrer stehen zur Verfügung. Hochbeete von AOK gesponsert (problematisch wegen ÖPP (öffentlich privater Partnerschaft))
Schinkel-GS: Besuch Reg. Bürgermeister wg. Willkommensklassen-Projektteilnehmer. Teilnahme an „Tag des Schulgartens“
Robert-Jungk-Schule: Bundeskanzlerin war zu Besuch
Habermann-GS: Problematische Zuordnung der Lehrerstunden gemäß Stellenverteilungsplan, tw. Unterbesetzungen. Übereinstimmende Berichte aus anderen Schulen.
Witzleben-GS erhält MEB, Mensaerweiterung, eigene Sporthalle
Schulübergreifendes Musikprojekt GS Alt-Schmargendorf / Judith Kerr-GS, Partnerschaft mit Förderschule
Wald-GS: ab Schuljahr 2018/19 Angebot Italienisch als 2. Fremdsprache, Sanierung Turnhalle / Verwaltungsgebäude
Jugendhilfeausschuss: Hr. Saul wurde (wiederholt) nicht eingeladen, zuletzt neu erst nach Beschwerde.
BSB: 04.07. Beschluss Bildung Masterplan für musikalische Bildung
LEA: Antrag auf optionalen 3. Leistungskurs an Gymnasien. Schulkonferenz soll Mitbestimmungsrecht haben. Vortrag von Dt. Schulakademie, Dt. Schulpreis für „Leuchtturmschule“ ist mit € 3 Mio. dotiert. Besprechung der Problematik Einzugskreis Grundschüler in den Bezirken Pankow, Neukölln – „Schulen sind nicht dort, wo sie benötigt werden“. Angebot: Elterngespräch mit Bildungsministerin Wanka am 18.07.2017
12.09.2017 19h Lily-Braun-Saal: Nächster BEA. Teilnehmer: Jetzige BEA-Delegierte, außer Ausgeschiedene oder ggf. bereits neu gewählte. Themen: z.B. Schulentwicklungsplan, Fragen an Frau Paul Beckmann?. Wg. der im letzten Schuljahr erst sehr spät möglichen Zusammensetzung des Vorstandes und der aus dem BEA entsendeten Vertreter in die weiteren Gremien wird es eine Online-Befragung der Schulen geben, problematisch im BSB/LSB-Bereich wg. Datenschutz-problematik bei minderjährigen Schülern.
Bericht: Olaf Strack
Bericht (Auszug) über die gemeinsamen Sitzung des BEA mit dem BSB am 13.06.2017
a) Etablierung der Schinkel-Grundschule als musikbetonte Grundschule im Bezirk: Referentin: Frau Weber (Schulleiterin)
Die Schinkel-GS ist die einzige, als musikbetonte Grundschule anerkannte Grundschule im Bezirk. Hierzu wird zusätzlich in der 1. und 2. Jahrgangsstufe musikalische Früherziehung erteilt.
Bereits jetzt ab dem Schuljahr 2017/18 wird ab der 3. bis zur 6. Jahrgangsstufe zunächst mit 14 Std. Instrumentalunterricht mit 2 Lehrkräften im Tandem-Modell erteilt. Ab der 3. Jahrgangsstufe sollen 2 zweizügig (50 Kinder) in einer Aufbauzeit von 6 Jahren verschiedene Instrumente erlernen (von Saxophon bis Keyboard u.a.). Als 3. Säule gelten die AGs der Schule. Die Chöre (der 1.-3. Jahrgangsstufe) gibt es bereits, Nachholbedarf besteht für das Ensemblespiel und die Orchester mit diversen Instrumenten (Ukulele, Percussion etc.) oder auch Musiktheater und mit Capoeira- Lehrern, was für motorisch auffällige Kinder geeignet ist. Musikbetonung ist ein Schulentwicklungsprojekt, das insbesondere auch soziales Lernen und Selbstkompetenz stärkt. Deshalb sollen die Lehrer aus dem Kollegium kommen, die selbst Instrumente spielen.
- Momentan hat die Schule insgesamt 84 Std. zusätzlich für die Musikbetonung.
- Es ist beabsichtigt, eine Curriculum-Zielvereinbarung mit der Schulaufsicht zu vereinbaren.
b) Ausbau des musikalischen Angebots an der Carl-Orff-Grundschule: Referentin: Frau Acri (Schulleiterin)
Die Carl-Orff-GS ist keine musikbetonte Schule. Entscheidend für die Einschulung sind die Elternwünsche, für die die angebotene musikalische Grundbildung wichtig ist. Auch Eltern außerhalb des Einzugsberechs der Schule und aus anderen Bezirken wünschen den Besuch der Carl-Orff-GS.
Es geht hier nicht um musikalische Spitzenleistungen der Kinder, sondern die Eltern entscheiden sich wegen der Atmosphäre der Schule, die vom Musizieren geprägt ist. Durch das gemeinsam Musizieren werden praktische Fähigkeiten erlernt oder die emotionale Akzeptanz anderer mit eigenen individuelle Fähigkeiten. Ab der 2. Klasse beteiligen sich die 500 Kinder der Schule an den Chören oder am Gitarrenunterricht u.a. Die Carl-Orff-GS ist eine offene Ganztagsschule, d.h. ab 7.20 Uhr können die Kinder bereits vor dem Unterricht Musik machen. Die Eltern können auch ab 7.20 Uhr als „Klassenpaten“ tätig werden. Die Eltern sind also auch mit beschäftigt und müssen das auch alles mittragen. Es gibt viele Veranstaltungen und Konzerte, die gut besucht sind. Neben den morgendlichen AGs geben 2 Lehrkräfte weitere 2-AG-Stunden als zwei Chöre. An der Schule gibt es wenig Kinder nichtdeutscher Herkunft. Alle Kinder beteiligen sich. Obwohl die Carl-Orff-GS keine musikbetonte Schule ist, vertritt sie das Land Berlin in vielen Wettbewerben und erhält viel Öffentlichkeit, deshalb sind die 5 vorhandenen Musiklehrer*innen auch gut ausgelastet und es soll angestrebt werden, dass diese Anzahl unbedingt erhalten bleibt.
- Es werden nur Orffsche Instrumente verwendet, die seit 1952 in der Schule sind, einige konnten jetzt ausgetauscht werden. Von außen gibt es finanzielle Hilfe.
e) Kooperationsangebote der Musikschule City-West Referentin (statt Herrn Hipp): Frau Müller-Veite
Frau Müller-Veite vertritt den Leiter der Musikschule City-West, Herrn Hipp. Sie hatte in den allgemeinbildenden Schulen die Kooperationen mit der Musikschule koordiniert.
Frau Müller-Veite berichtet, dass eine Kooperation mit den Schulen innerhalb des Regelunterrichts seitens des Senats aus arbeitsrechtlichen Gründen untersagt wurde. Dies wird damit begründet, dass die Lehrer der Musikschulen auf Honorarbasis beschäftigt und fest in den Schulalltag eingebunden sind. Dies widerspricht den Voraussetzungen für eine Selbständigkeit im Sinne des Gesetzes.
Die Musikschulen können derzeit nur in Bezug auf genutzte Räume, nicht aber inhaltlich mit den Schulen kooperieren. Der Musikunterricht kann somit erst nach den Unterrichtszeiten der Schulen ab 16.00 Uhr stattfinden. Frau Müller Veite gibt an, dass aufgrund der späten Zeiten und des Schliessens der Gebäudenur noch wenig Unterricht gegeben werden kann. Die Referentin betont, dass eine Kooperation nur möglich ist, wenn die jeweiligen Schulleiter mitarbeiten, da sie darüber entscheiden können, wer während der Unterrichtszeiten die Räume der Schule nutzt. Außerdem betont sie, dass gute Kooperation nur in Zusammenarbeit von Schulleiter, Musikschule und Elternverein gelingen kann. Der Schulleiter sollte organisatorische Aufgaben übernehmen, der Elternverein die erforderlichen Spenden/Beiträge einholen und die Musikschulen würden die jeweiligen Musiklehrer stellen. Frau Paul Beckmann berichtet, dass der Senat in Aussicht gestellt hat, die Musikschulen zukünftig mit festen Kräften auszustatten und somit Kooperationen wieder möglich wären. Außerdem berichtet sie, dass die Bezirke über die Nutzung der Schulräume , nach Unterrichtsschluss entscheiden. Dies erfolgt in Kooperation mit den Schulen, denen ein gewisses Vetorecht eingeräumt wird. Entscheidend für den Senat hierbei ist, dass die Angebote kostendeckend arbeiten. Für Kooperationen, wie z.B. Musik- oder Sportschulen werden hierfür aber keine Mieten erhoben.
d) „Masterplan Musikunterricht an den allgemeinbildenden Schulen“ des Runden Tisches Musikalische Bildung beim Landesmusikrat: Referent: Herr Semler (Mitglied des Runden Tisches für den LEA; siehe hierzu auch: https://www.landesmusikratberlin.de/fileadmin/musikpolitik/aktuell/Masterplan_EF_WEB.pdf)
Der Runde Tisch Musikalische Bildung beim Landesmusikrat, an dem Herr Semler als Vertreter des Landeselternausschusses (LEA) beteiligt war, hat sich 2013 mit den Fragen des Musikunterrichts an den allgemeinbildenden Schulen befasst und hierzu Forderungen und Empfehlungen veröffentlicht (“Masterplan“, in zwei Dokumenten: a) eine textuelle Zusammenfassung „Handlungsfelder und Forderungen“, b) eine tabellarische Übersicht „Struktur- und Maßnahmenplan“ u.a. mit konkreten Umsetzungsvorschlägen. Da zum Thema „musikalische Schulbildung“ genügend grundlegende Papiere existieren, haben die Autoren dieses Textes auf diese verwiesen, die Musikalische Bildung in der Schule maßnahmeorientiert in vier Handlungsfelder (vier mögliche „Säulen“ der musikalischen Schulbildung) strukturiert. Diese dürften nicht vermengt werden, insbesondere hinsichtlich der Fragen „wer bietet was an – wer finanziert“:
Nur der verbindliche Musikunterricht an den allgemeinbildenden Schulen hat die Chance, alle Schülerinnen und Schüler Berlins zu erreichen. Insofern kommt ihm für die Musikalische Bildung die zentrale Bedeutung zu, da er allen Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit zur kulturellen Teilhabe eröffnet. Unverzichtbar für die Wirksamkeit des Musikunterrichts sind dabei Fachlichkeit und Kontinuität: Jedes Kind braucht deshalb seinen voll ausgebildeten Schulmusik-Lehrer für zwei Wochenstunden über die gesamte Schulzeit. Im Zentrum steht der Regelunterricht im Fach Musik, der ergänzt wird um zusätzliche Angebote, die grundsätzlich zu unterteilen sind in solche, die in staatlicher Trägerschaft stattfinden und kostenfrei sind, und solche, die in privater Trägerschaft organisiert sind mit zeitweiser Projektförderung und/oder finanzieller Beteiligung von Fördervereinen, Eltern, Sponsoren etc. Maßgeblich für das Gelingen Musikalischer Bildung ist zudem ein der Musik gegenüber aufgeschlossenes Schulklima, das durch alltägliche Praxis in den verschiedenen schulischen Bereichen bis in die Schulleitung hinein motivierende Wertschätzung entfaltet. Damit auch in Zukunft qualifizierter Musikunterricht an den allgemeinbildenden Schulen stattfinden kann, muss die Lehrerausbildung so strukturiert sein, dass ein Höchstmaß an künstlerischer, wissenschaftlicher und didaktischer Lehrkompetenz erzielt wird. Dies bedeutet im Sinne der Empfehlungen des Runden Tisches: Keine Reduktion der derzeitigen 108 Creditpoints auf ca. 60 Creditpoints für die zukünftige MusikFachlehrerausbildung nach dem Vorschlag des BaumertPapiers, der auf die (schleichende) Abschaffung des Schulfaches Musik hinausläuft. Sichergestellt werden muss auch für die Zukunft, dass qualifizierte MusikFachlehrerausbildung stattfinden kann, sei es durch Reduktion des sogenannten zweiten Pflichtfachs oder Verlängerung des Studiums in der Musik-Fachlehrerausbildung um ein Jahr (Hamburger Modell). Um die Musikalische Bildung im schulischen Bereich voranzubringen, sind gleichzeitig auf allen vier Handlungsfeldern Anstrengungen und Maßnahmen notwendig. Dabei müssen Maßnahmen konsequent daraufhin überprüft werden, in welchem Handlungsfeld durch sie Zielsetzungen erfüllt werden können, um falsche Erwartungen und unvollständiges Handeln zu vermeiden. Aus Sicht der Autoren bedarf es einer gemeinsamen Anstrengung aller am schulischen Bereich Beteiligten (Senatsschulverwaltung, Bezirke, Schulleitungen, Musiklehrer und deren Fachvertretungen, Lehrer, Eltern, Schüler und Kooperationspartner wie z.B. die bezirklichen Musikschulen). Entsprechend richten sich an alle Gruppen Forderungen:
- Für den Regelunterricht ist eine Stundentafel mit durchgängig zweistündigem Musikunterricht über alle Altersstufen (wieder) einzuführen. Um vermehrt instrumentales Arbeiten zu ermöglichen, ist Teilungsunterricht erforderlich.
- Über den Regelunterricht hinaus sollte es eine verpflichtende Mindestausstattung mit AG-Stunden für Ensemble-Angebote an jeder Schule geben. Diese bedürfen einer stabilen Finanzierung, um kontinuierliches nachhaltiges Arbeiten zu ermöglichen. Diese AG-Stunden sollen sich nicht vornehmlich der instrumentellen Einzelförderung widmen, sondern mit möglichst hohem Durchdringungsgrad viele Interessierte an der Schule einbinden und breite Musiziererfahrung ermöglichen.
- Ergänzende Angebote in (teilweise) privater Trägerschaft, z.B. durch Fördervereine, sollten sowohl in der Schule wie auch durch die Senatsschulverwaltung effektiv unterstützt werden – durch Beratung für die erforderlichen privatrechtlichen Verträge sowie durch Schaffung von geeigneten Kooperations- und Vernetzungsstrukturen zwischen Schulen (unter Einschluss von Kooperationspartnern).
- Eine dem schulischen (unterrichtlichen und außerunterrichtlichen) Ensemble-Betrieb entsprechende Grundausstattung (Räume, Instrumente, Ton- & Lichttechnik, digitale Medien) ist sicherzustellen.
- Für eine verbesserte Qualität des Regelunterrichts ist eine fundierte Lehrerausbildung essentiell. Hierbei muss, neben der künstlerischen und wissenschaftlichen, die vermittelnde Kompetenz vermehrt überprüfbare Beachtung finden; eine stärkere Orientierung des künstlerischen und musikwissenschaftlichen Studiums an den Erfordernissen des Schulunterrichts ist angezeigt.
- Sowohl für den Regelunterricht als auch spezifisch für den Ensemble-Bereich (Ensemble-Leitung, Arrangieren, Veranstaltungstechnik) bedarf es kontinuierlicher Fortbildungen. Entsprechende Angebote sind zu schaffen (zusätzlich zu den Fachverbänden auch durch staatliche Angebote); die Teilnahme an diesen ist durch entsprechende Freistellungen zu ermöglichen.
- Die Lehrpläne und schulinternen Curricula müssen fachgerecht überarbeitet werden. Dabei sollten sinnvolle und anwendbare Evaluationskriterien für die interne und externe Evaluation entworfen werden, die auch dem alltäglichen Arbeiten in der Schule weiterhelfen. Neben dem Regelunterricht sollte auch ein staatlich getragener AG-/Ensemble-Bereich überprüfbaren fachlichen Zielsetzungen folgen und hierbei die Schwerpunkte des Regelunterrichts sinnvoll ergänzen.
- Ein begleitendes Qualitätsmanagement im Fachbereich Musik für den Regelunterricht wie für den Ensemble-Bereich ist von großer Wichtigkeit für die Qualitätsentwicklung. Von zentraler Bedeutung ist hierbei die Aufwertung und Stärkung der Fachkonferenzen; regelmäßiger Erfahrungsaustausch und kollegiale Hospitationen sollten zum Standard werden.
- Die Organisation des Schulalltags muss so gestaltet werden, dass AGs, Ensemblespiel und dessen Vorbereitung sowie musikalische Veranstaltungen an der Schule möglich sind. Die Beteiligten sind hierbei auf die verbindliche Unterstützung insbesondere der Schulleitungen und vieler NichtMusiklehrer angewiesen.Die gesetzlich vorgesehenen Kooperationen mit anderen Schulen oder werden. Der Fachbereich Musik einer Schule, aber auch die schulischen Partner (insbesondere Schulkonferenz, Eltern- und Schülervertretungen) sollten ihre Verpflichtung und Gestaltungshoheit bei der Ausgestaltung von Kooperationen wahrnehmen. Insbesondere muss gewährleistet sein, dass Kooperationen überprüfbar eingebettet sind in die jeweiligen Fachpläne und die Aktivitäten innerhalb des Profils der Schule. Wichtig ist zudem eine zu schaffende transparente Überprüfbarkeit der Qualität von Kooperationsangeboten.
Diskussion: Für den BSB wird vereinbart, dass die entsprechenden Unterlagen vom BSB-Vorsitzenden an alle Mitglieder versendet werden. Nach Sichtung und Klärung etwaiger Fragen soll eine kurze Beschlussfassung in der nächsten Sitzung erfolgen, die das Ziel adressiert, dass bezüglich dieser seit 2013 vorliegenden Forderungen und Empfehlungen bei den zuständigen Stellen nachgehakt wird. Viele der zuvor erörterten Probleme sind bereits in diesen Empfehlungen adressiert worden, es fehle allein eine Umsetzung. Zusätzliche Anmerkungen und Ergänzungen insbesondere aus Sicht der beiden anwesenden Schulleitungen sowie der bezirklichen Musikschule können mit aufgenommen werden.
Ein Elternvertreter der Friedrich-Ebert-Oberschule berichtet, dass 43 Schüler eine Ablehnung der favorisierten Gymnasien erhalten haben und Schulen zugeordnet wurden, die bis zu einer Stunde Fahrzeit entfernt liegen, obwohl im Umfeld sechs Gymnasien ansässig sind. Frau Paul Beckmann berichtet, dass derzeit im Bezirk keine Plätze an Gymnasien mehr im Angebot sind, und wird das Problem bei der kommenden Bezirkskonferenz benennen und prüfen, wo gegebenenfalls noch Plätze verfügbar sind, da ihr die Zahl der abgelehnten Kinder ungewöhnlich hoch erscheint. Außerdem berichtet sie, dass bereits Gespräche über eventuell weitere Klassen an Schulen im Bezirk geführt werden. Generell gibt sie an, dass im Bezirk ein Unterangebot beim Übergang zur Oberstufe gegeben ist. Bevorzugt werden ausschließlich Geschwisterkinder und Kinder mit einer Förderprognose. Aufgrund des Unterangebots nehmen Gymnasien nur Kinder bis zu einem Durchschnitt von 2,3. Von mehreren Elternvertretern wird die unzureichende Reinigung der Schulen bemängelt. Es kommt die Frage auf, ob es möglich ist die jeweiligen Verträge einzusehen, um zu überprüfen, ob die vereinbarten Leistungen auch umgesetzt werden. Es wird angemerkt, dass die vereinbarten Leistungen einsehbar sind, aber nicht die Verträge. Ansprechpartner sind hier das Facility Management der Stadtentwicklung bzw. die jeweiligen Schulhausmeister, da diese in Kontakt stehen sollten.
Es wird angemerkt, dass die eingeladene Schulaufsicht keine Vertreter in den BEA entsendet hat. Es wird entgegnet, dass dieser sich angekündigt hat, aber nicht erschienen ist.
TOP 6 Verschiedenes, ggf. Wahl eines stellvertr. BSB-Vorsitzenden aus den BSA-Delegierten Es erfolgt dieses Jahr mangels Kandidatur keine Wahl eines stellvertretenden BSB-Vorsitzenden aus den Reihen der BSA-Delegierten mehr.
Bericht: Franziska Strutz, Sylvia Bergmann
Auszug aus dem Protokoll Fachgespräch der LEA AG Gymnasium 26.06.2017
Referenten: - Hr. J. Freese (SenBJF – Referent für Grundsatzangelegenheiten der Gymnasien und gymnasialen Oberstufen, II D 3), - Hr. R. Treptow (Vorsitzender der Vereinigung der Oberstudiendirektoren des Landes Berlin e.V. – VOB)
TOP 1 – Aktualisierung der VO-GO Herr Freese erläutert die Rationale für die aktuelle Novelle der Verordnung über die gymnasiale Oberstufe Berlin (VO-GO) durch SenBJF:
- Die bisherige VO-GO war nicht immer eindeutig, Klärung war Ziel der Überarbeitung. So wurden u.a. nun die Regelungen zu Einbringe- und Belegverpflichtungen sauber getrennt. Weiterhin gab es diverse redaktionelle Überarbeitungen und Begriffsbereinigungen. Anhand des mit der Einladung versandten Entwurfs (Stand 31.05.2017) wurden Fragen erörtert und von Herrn Freese erläutert:
Die Neuregelung zu Sport in §13 beseitigt die Ungerechtigkeit, dass 1 Theorie-Kurs weniger eingebracht werden kann, wenn man Sport als Prüfungsfach (PF) wählt.
Der Gemeinsame Europäische Referenzrahmen für Fremdsprachenunterricht wird nun im Zeugnis ausgewiesen, wobei die Angaben zur 1. und 2. Fremdsprache Umsetzung einer Vorgabe der Kultusministerkonferenz (KMK) sind. Weitere Fremdsprachen können auf Antrag ausgewiesen wird, wobei auf Nachfrage klargestellt wird, dass hierbei grundsätzlich ein individueller Antrag eines Schülers/Elternteils gemeint ist. Empfohlen wird, dass die Schule weiterhin Vorbereitungskurse für individuelle Zertifikate anbietet. Gemeinsame Europäische Referenzrahmen klassifiziert auch lediglich das Niveau, auf dem unterrichtet wurde – nicht die individuelle Leistung.
In §20 sind die parallel verwendeten historischen Begriffe „Ergänzungskurs“, „Seminarkurs“ und „Zusatzkurs“ nunmehr eliminiert, es wird nur noch von „Zusatzkursen“ gesprochen.
§25/26: Redaktionelle Änderungen zur Trennung und zur restlichen VO-GO konsistenten Klärung von Belegverpflichtungen (§25) und Verpflichtungen / Beschränkungen zum Einbringen in die Gesamtqualifikation (§26).
§24 zum Modell freiwilliger 3. Leistungskurs und darauf basierende Prüfungen
TOP 2 – Update zum Roll-out des Modells 3 Leistungskurse
Herr Freese fasst die Eckpunkte der flächendeckenden Einführung eines optionalen Angebots eines freiwilligen dritten Leistungskurses zusammen, in Ausweitung eines erfolgreichen Schulversuchs, die in der nun vorliegenden VO-GO-Novelle festgeschrieben wird. Die Schulen durften sich hierauf aber bereits während des laufenden Schuljahres vorbereiten und können schon zum kommenden Schuljahr (ab September 2017) mit diesem Angebot starten.
Herr Treptow führt aus, dass die Anregung hierzu aus dem Jahre 2007 stammt, als die Bundesdirektorenkonferenz (BDK) in Rheinland-Pfalz tagte und er beiläufig von dem dortigen Modell erfuhr, dass jeder Gymnasiast dort drei Leistungskurse (LK) besuchen muss. Diese Idee sei im Dialog mit dem Berliner Senat weiterentwickelt worden, das Konzept einer Wahlmöglichkeit ist entstanden. Sowohl für die Schule, aber auch für den Schüler sei dies ein attraktives Angebot. Die Attraktivität bei den Schülern lässt sich auch dadurch nachweisen, dass man am RLG im Rahmen des Piloten mit 20- 30% Beteiligung der Schüler (d.h. Anteil derjenigen an einem Jahrgang, die freiwillig einen 3. Leistungskurs wählen) gestartet sei, mittlerweile der Anteil aber bei über 60% liege. Die Schule brauche hierfür kein zusätzliches Personal, da sich die die Personalzumessung aus der Zahl der Kurswahlen ergebe. Für RLG hätte sich ergeben, dass durch dieses Modell statt früher 360 nunmehr 480 LK-Wahlen erfolgen. Die LK seien dadurch gefüllter und ausgeglichener besetzt. Damit einherginge, dass weniger Grundkurse unterrichtet würden, es finde eine Schwerpunktsetzung des Lernens statt. Insgesamt biete dies gerade auch für Schulen mit kleiner Oberstufe Vorteile.
Insgesamt sieht Herr Treptow drei nachweisliche Vorteile dieses Modells für die Schüler:
1. Die Zahl der Rücktritte innerhalb der Oberstufe (d.h. Wiederholung ab Klasse 11) sei bei den Schülern, die 3 LK wählen, deutlich geringer als bei denen mit 2 LKs.
2. Die Abitur-Ergebnisse seien besser (im RLG haben unter den besten 50 Schülern eines Jahrgangs 75% zuvor 3 LKs gewählt).
3. Gerade für leistungsschwächere Schüler sei die spätere Wahlmöglichkeit (Auswahl des 1.+2. Prüfungsfachs aus 3 Fächern) vorteilhaft (und ermöglicht es, auch bei „Fehlwahl“ in einem Fach ohne einen Rücktritt das Abitur – mit angestrebtem Ergebnis – zu bestehen).
Herr Freese ergänzt, dass aufgrund der guten Erfahrungen bei der Pilotierung im Schulversuch an den drei beteiligten Schulen, dieses für Schule und Schüler vorteilhafte Modell nun sehr schnell allen Schulen eröffnet werden sollte. Laut einer Umfrage wollen derzeit 20 von rund 180 Schulen schon im nächsten Schuljahr dieses Modell einführen.
Diskussion zu den entsprechenden Formulierungen im neuen VO-GO-Entwurf (neuer § 24 VO-GO):
a) Herr Freese weist einleitend auf eine neue Information hin, dass nämlich die bereits im LSB geäußerte Kritik daran, dass nur die Gesamtkonferenz (anstelle der Schulkonferenz) über die Einführung des Modells entscheiden solle, in einem neuen Entwurf aufgegriffen werde. Dieser solle nun vorsehen, dass die Schulkonferenz auf der Basis eines Votums der Gesamtkonferenz entscheiden könne. Die Diskussion in der AG ergab, dass eine Befassung der Gesamtkonferenz und mithin die Akzeptanz bei den Lehrern wichtig sei, dass aber auch Eltern und Schüler ein Antragsrecht auf Einführung des Modells bräuchten. Ein solches Antragsrecht ist nur in der Schulkonferenz gegeben. Entsprechend sei die Regelung zu erweitern.
b) Die Frage, wie groß das Risiko sei, schlechtere Noten einbringen zu müssen, wenn man mit dem LK-Niveau nicht zurechtkommt, dies aber später aufgrund von Einbringeverpflichtungen trotzdem einbringen muss, kann nicht abschließend beantwortet werden. Insbesondere aber, bestätigt er auf Nachfrage, seien die Abiturergebnisse im 3. Prüfungsfach (PF) signifikant besser, wenn man das vorherige LK-Fach als 3. PF wählt (weil auf LK-Niveau vorbereitet).
c) Es wird die Frage diskutiert, warum in §24 Abs. 3 Einschränkungen für die Wahlfreiheit des Schülers vorgesehen sind, ob er in einem zuvor als 3. LK belegten und nicht als LK (1./2. PF) in der Abiturprüfung wahrgenommenen Fach auf LK- oder GK-Niveau geprüft werden möchte, sowohl für zentrale wie für dezentrale Prüfungsfächer. Herr Treptow und Herr Freese begründen dies damit, dass dies organisatorische Gründe hat, da die Lehrer die Prüfungsfragen vorher vorbereiten und einreichen müssten und dies dann auf beiden Niveaus geschehen müsse. Eine verbindliche Festlegung darauf, auch GK-Klausuren für alle LKs in dezentral geprüften Fächern vorbereiten zu müssen, würde die Akzeptanz bei Lehrern für dieses Modell entscheidend verringern. Die Erfahrung zeige aber, dass diese Einschränkungen in der Praxis nicht relevant seien.
Die Diskussion in der AG hierzu verdeutlicht, dass unabhängig von der Frage, ob grundsätzlich eine Wahlfreiheit bestehen sollte oder nicht, in jedem Fall sichergestellt sein müsse, dass der Schüler zum Zeitpunkt seiner Festlegung weiß, was die Schule organisatorisch anbieten und was nicht. Diesbezügliche post-hoc-Überraschungen müssten zwingend vermieden werden, weil sonst die Akzeptanz bei den Schülern entscheidend verringert werden könnte. Dies sollte die VO-GO daher eindeutig sicherstellen.
e) Bislang gab es nirgends Informationen zum neuen Modell, was die schulinterne Diskussion und Werbung für ein solches Modell erschwerte. Es wurde die Erwartung ausgesprochen, dass Informationen hierzu nunmehr bald von SenBJF zur Verfügung gestellt werden, auch dass der Evaluationsbericht zum Schulversuch allen Schulen verfügbar gemacht wird. Auch wurde die Anregung ausgesprochen, dass es wertvoll wäre für Schulen, die eine Einführung des Modells in Erwägung ziehen, von den Erfahrungen der drei pilotierenden direkt profitieren zu können. Herr Treptow und Herr Freese schlagen vor, die im September 2016 durchgeführte Informationsveranstaltung für Schulleiter zu wiederholen. Aus dem AG-Kreis wird betont, dass sich auch Eltern und Schüler, aber auch Lehrer und Oberstufenkoordinatoren informieren können sollten. – siehe http://www.leaberlin.de/images/beschluesse/2017-06- 30_Beschlusszusammenfassung_Zumessungsrichtlinie_und_VoGo.pdf
TOP 3 – Poolaufgaben im Abitur (KMK/IQB)
Herr Freese thematisiert die Pool-Bildung von Abituraufgaben in zentral geprüften Fächern, die das Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) im Auftrag der KMK vornehme. Er betont, dass es sich hierbei nicht – wie vielfach fälschlich wahrgenommen – um ein „Zentralabitur“ handele, sondern um die zentrale Entwicklung von Aufgaben. Problematisch sei der Umgang mit „verbrauchten Prüfungsfragen“, wenn z.B. – wie jüngst mit Mathe-Aufgaben in Stuttgart geschehen – Fragen an bestimmten Orten vorab bekannt werden, die auch an anderen Orten eingeplant wurden. Pool-Fächer seien Französisch, Englisch, Deutsch, Mathe; derzeit werden erste Standards erarbeitet für Biologie/Chemie/Physik.
In der Diskussion betont Herr Treptow, dass mit diesem Ansatz die Illusion nicht bedient werden könne, die man geweckt habe. Es finde gar keine wirkliche Normierung statt; die Vorbereitung und die Systeme seien viel zu unterschiedlich. Seit 2007 gebe es keine einheitliche Basis mehr für das Abitur. Herr Freese ergänzt, dass auch die Korrekturen unterschiedlich seien, unterstreicht aber, dass die Zielsetzung der Pool-Aufgaben nicht das Zentralabitur seien. Die Evaluation und Rückmeldung von eingereichten Pool-Aufgaben sehe nur „geeignet“/„ungeeignet“ vor.
In der weiteren Diskussion wird die Frage von Abiturnotengerechtigkeit und deren Relevanz für den Hochschulzugang kritisch beleuchtet. Aus Zeitgründen wird die Diskussion zur Vergleichbarkeit des Abiturs abgekürzt; Herr Semler verweist auf einen lesenswerten Beitrag des VOB-Vorsitzenden hierzu auf der VOB-Webseite.
TOP 4 – Einführungsphase in die gymnasiale Oberstufe Herr Treptow referiert aus Sicht des VOB:
1. Die gymnasiale Oberstufe sei laut KMK-Beschluss grundsätzlich dreijährig, und demnach habe die 10. Klassenstufe an Berliner Gymnasien auf die Oberstufe (Qualifikationsphase) vorzubereiten. Diese Pflicht stehe seit 5 Jahren nicht im Schulgesetz – dies sei ein Verstoß gegen den KMK-Beschluss. 3
2. Wenn dieser überfällige Passus in Schulgesetz aufgenommen wird, müsse er auch mit Leben gefüllt werden. Hier beiße sich die Verpflichtung an Gymnasien zur Vorbereitung auf die Oberstufe mit der bisherigen Praxis, im gleichen Zeitraum den Mittleren Schulabschluss (MSA) in Form einer aufwendigen Prüfung abzunehmen. Nach KMK-Beschluss seien andere Wege zur Anerkennung eines MSA möglich (z.B. bei Versetzung von Realschule in gymnasiale Oberstufe). Ein Vorziehen einer MSA-Prüfung in Klasse 9 ginge hingegen nicht, da die KMK den MSA für Klasse 10 vorsieht. Auch weiß man sich einig mit einigen Schulleitern der ISS, dass eine starre gleiche MSA-Praxis an unterschiedlichen Schulformen auf allen Seiten zu Problemen führt. Die ISS habe eigene Herausforderungen auf dem Weg zum MSA und zur Vorbereitung auf eine gymnasiale Oberstufe (z.B. die Zugangsbedingungen zu Klasse 11). Eine Differenzierung der Wege zum MSA tue not.
http://oberstudiendirektoren.de/wp-content/uploads/Abitur-2017-in-Deutschland-1.pdf
http://oberstudiendirektoren.de/wp-content/uploads/PMZur-Novellierung-des-Berliner-Schulgesetzes.pdf (2015)
http://oberstudiendirektoren.de/wpcontent/uploads/PM-Zur-Novellierung-des-Berliner-Schulgesetzes-hier-Replik-der-VOB-auf-die-Senatorin.pdf (2015)
http://oberstudiendirektoren.de/wp-content/uploads/Zu-den-geplanten-Ver%C3%A4nderungen-derSEK-I-VO-und-der-VO-GO.pdf (2017)
Protokoll: Sebastian C. Semler (Sprecher AG Gymnasium LEA)
Aus dem Bezirk / Aus der BVV (Stand: 08.09.2017)
BVV: 12. Öffentliche Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung
Donnerstag, 21.09.2017, 17:00 Uhr, Rathaus Charlottenburg
Bürgerbeteiligung: Nahverkehrsplanung in Charlottenburg-Wilmersdorf
Der Nahverkehrsplan setzt für ganz Berlin Standards und Vorgaben, mit denen Umfang und Qualität der Leistungen bei S-Bahn, U-Bahn, Straßenbahn, Bus und Regionalverkehr festgelegt werden.
Arne Herz, Bezirksstadtrat für Bürgerdienste, Wirtschafts- und Ordnungsangelegenheiten
“ Alle Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen sich an der Nahverkehrsplanung in Charlottenburg-Wilmersdorf für die Jahre 2019 bis 2023 zu beteiligen und können ihre Vorschläge an das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin, Abt. Bürgerdienste, Wirtschafts- und Ordnungsangelegenheiten, Bü LdB 1, Otto-Suhr-Allee 100, 10585 Berlin oder an die E-Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! senden.” Einsendeschluss ist Samstag, der 30.09.2017.
http://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/aktuelles/pressemitteilungen/2017/pressemitteilung.627009.php
Hausaufgabenheft „Kiki Karotte“ für zukünftige 4. Klassen
Zu Beginn des neuen Schuljahres wird das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf, Stabsstelle Bildung für nachhaltige Entwicklung in Kooperation mit dem Fachbereich Schule des Bezirksamtes allen Schüler/innen der neuen 4. Klassen ein Hausaufgabenheft zur Verfügung stellen.
Im Hausaufgabenheft führt das Maskottchen „Kiki Karotte“ durch das Schuljahr 2017/2018 und gibt kindgerecht viele Tipps und Informationen über fairen Handel und wie bunt und vielfältig die Welt ist. (…) Mit der Verteilung der Hefte möchten wir den 4. Klassen auch noch ein weiteres Angebot für das folgende Schuljahr machen. Wir werden das Thema Fair Trade für diese Klassen durch Referent/innen für den Unterricht oder die projektbezogene Arbeit mit Workshops, Filmen oder anderen Aktivitäten unterstützen. Dafür bieten wir gerne entsprechende Angebote und Formate an.
Mehr: http://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/aktuelles/pressemitteilungen/2017/pressemitteilung.623555.php
Elternzentrum Berlin e.V: 55. Autismus-Themen-Café
Mittwoch, den 20. September 2017, 16.00 bis 19.00 Uhr, SprengelHaus Sprengelstr. 15, 13353 Berlin
Gäste: Ambulanzlehrkräfte Autismus vom Standort Comenius-Schule; Frau Johst-Schrader vom SIBUZ Friedrichshain-Kreuzberg
Vorankündigung 7. Fachtag Autismus
– Anmeldungen ab Mitte September möglich- Der 7. Fachtag des Elternzentrum Berlin trägt den Titel „LebensWERT Autismus“ und wird am 18. November 2017 in Berlin stattfinden. Die Umsetzung unserer Planungen geht gut voran und wir möchten alle Interessierten schon einmal auf den Termin hinweisen, so können Sie ihn bereits jetzt in Ihrem Kalender vermerken.
Herrscht auch an Ihrer Schule morgens ein Verkehrschaos, dem Sie entgegen wirken möchten? Suchen Sie nach neuen Ideen, um die laut Grundschulverordnung vorgesehenen Stunden für Verkehrs- und Mobilitätserziehung sinnvoll umzusetzen? Planen Sie eine Projektwoche zum Thema Mobilität? Oder möchten Sie sich einfach erstmal über das Thema informieren?
24. lsfb-Stammtisch
am Donnerstag, dem 28. September 2017, von 18 bis 21 Uhr, im Ristorante La mia Toscana, Mecklenburgische Straße 85, 10713 Berlin-Wilmersdorf.
Der Stammtisch soll Gelegenheit bieten zum Klönen, aber auch der Information durch Mitglieder des Gesamtvorstandes und dem Informationsaustausch der Teilnehmer untereinander dienen. Auch wenn der Stammtisch in Berlin stattfindet, sind Fördervereine aus Brandenburg ebenso herzlich eingeladen! Um einen ungefähren Überblick über die zu erwartende Teilnehmerzahl zu bekommen, bitten wir um Rückmeldung per Mail bis zum 23. September 2017
NN, Tel (030) 9029-25105, Fax (030) 9029-25109
Tel.: 90227 5833 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Tel.: 90227 6030 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Tel.: 90227 5817 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Ruby Mattig-Krone
Tel.: 90227 5330 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Rechtsvorschriften (Schulgesetz, Verordnungen, Ausführungsvorschriften
http://www.berlin.de/sen/bildung/schule/rechtsvorschriften
- Verordnung zur Änderung von Vorschriften für die Sekundarstufe I, die gymnasiale Oberstufe und den Zweiten Bildungsweg
Verordnung Nr. 18/066 vom 16.08.2017
https://www.parlament-berlin.de/ados/18/IIIPlen/vorgang/verordnungen/vo18-066.pdf
- Fünfte Verordnung zur Änderung der Grundschulverordnun
Verordnung Nr. 18/058 vom 20.07.2017
https://www.parlament-berlin.de/ados/18/IIIPlen/vorgang/verordnungen/vo18-058.pdf
Portal Rahmenlehrplan Online Berlin-Brandenbur
„3. Runde Schulinspektion
Die Schulinspektion wird im Schuljahr 2017/2018 nach den Herbstferien mit ihrer „dritten Runde“ beginnen, nachdem zum Ende des Schuljahres 2016/2017 – mit ganz wenigen Ausnahmen – alle Schulen zum zweiten Mal inspiziert wurden.
Der Inspektionszyklus von ca. fünf bis sechs Jahren wird beibehalten, dies bietet den Schulen Verlässlichkeit. Die Inspektionen erfolgen weiterhin in Teams, bestehend aus abgeordneten Lehrkräften, Funktionsstelleninhabern und Schulleitungsmitgliedern sowie Ehrenamtlichen.
Die Aufteilung in Pflicht- und Wahlmerkmale innerhalb des Qualitätstableaus hat sich bewährt. Der Anteil der Pflichtmerkmale ist allerdings deutlich reduziert. Neben dem Schulleitungshandeln, das unverzichtbare Voraussetzung für die Schulentwicklungsprozesse ist, werden das schulinterne Curriculum als Herzstück der Unterrichtsentwicklung und die Unterrichtsgestaltung in den Fokus gerückt. Die Schulen sind angehalten, datengestützte Schulentwicklungsprozesse zu initiieren, somit bleibt das Merkmal „Schulleistungsdaten und Schullaufbahn“ Pflichtmerkmal.
Der Inspektionsrahmen wird noch stärker als bisher individuell angepasst. Das Team berücksichtigt dabei das Ergebnis der vorigen Inspektion, statistische Daten der SenBJF, die Ergebnisse der Online-Befragungen im Vorfeld des Vorgesprächs an der Schule und schulspezifische Merkmale (z. B. „Staatliche Europaschule Berlin“ oder „zusätzliche Sprachförderung“). Das Qualitätstableau ist den aktuellen pädagogischen Schwerpunktsetzungen angepasst. So ist z. B. die Inklusion kein eigenes Merkmal mehr: Indikatoren, an denen sich die erfolgreiche Umsetzung des Inklusionsgedankens festmachen lassen, sind nun über mehrere Qualitätsmerkmale verteilt. Die normative Bewertung des Unterrichts auf einer Skala von A bis D entfällt, es wird die Entwicklung seit der letzten Inspektion mit einem Vergleich bzw. einer Gegenüberstellung in den Blick genommen. Die Schulen können zwei Merkmale frei wählen; auf Wunsch wird die Bewertung eines dieser Merkmale nicht veröffentlicht und nur die Schule erhält die Rückmeldung. Zusätzlich kann ein schuleigenes Merkmal mit Indikatoren gefüllt werden, die die Schulinspektion evaluiert. Die Veröffentlichung des Inspektionsberichts kann auch vor der jetzt geltenden Frist von vier Monaten erfolgen, wenn die Einzelschule das wünscht.“
Quelle: SenBJF, Schul-Informationen. Praxisinformationen für Berliner Schulleitungen Juni/Juli 2017, S. 5
„Notdienst Kinderschutz und Zentrale Jugendgerichtshilfe sollen bei der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie angebunden werde
Pressemitteilung vom 15.08.2017: Aus der Sitzung des Senats am 15. August 2017:
Der Senat hat in seiner heutigen Sitzung wichtige Änderungen beim Berliner Notdienst Kinderschutz (BNK) und der Zentralen Jugendgerichtshilfe (ZJGH) eingeleitet. Beide Einrichtungen sollen künftig direkt an die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie angebunden werden. Derzeit werden die Aufgaben des BNK durch den Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg und die Aufgaben der ZJGH durch den Bezirk Mitte jeweils für alle Bezirke wahrgenommen.“
Mehr: https://www.berlin.de/rbmskzl/aktuelles/pressemitteilungen/2017/pressemitteilung.621648.php
Ausführungsvorschriften über die Gewährung der Leistungen für Bildung und Teilhabe nach den §§ 28, 29, 30 SGB II und den §§ 34, 34a, 34b SGB XII (AV-BuT) - vom 06. Dezember 2011 (ABl. S. 3044) vom 06. Dezember 2011 (ABl. S. 3044) in der geänderten Fassung vom 09. Mai 2017: http://www.berlin.de/sen/soziales/berliner-sozialrecht/land/av/av_but.html
Plenarprotokoll - 13. Sitzung, Donnerstag, 6. Juli 2017
Sanierungs-, Ausbau- und Neubauplan für Berliner Schulen: http://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/PlenarPr/p18-013-wp.pdf#page=38
Ergebnisse des Gebäudescans: Infrastrukturplanung im Schulbereich:
Zumessungsrichtlinien für Lehrkräfte an Berliner Schulen für das Schuljahr 2017/18
http://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/AusschussPr/bjf/bjf18-010-bp.pdf
Beschlussprotokoll - Öffentliche Sitzung - Ausschuss für Bildung, Jugend und Familie, 10. Sitzung, 29. Juni 2017
Der neue Rahmenlehrplan 1/2 Jahr vor der Einführung - Stand der Umsetzung
Wie setzt der Senat die Schulsanierungen zügig und reibungslos um? (05.07.2017)
http://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/s18-11651.pdf
Weitere Nachfragen: Lmb-Daten und Schulen in freier Trägerschaft (05.07.2017)
http://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/s18-11656.pdf
Bildungs- und Erziehungsziele an Berliner Schulen (I) (07.07.2017)
http://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/s18-11687.pdf
Willkommensklassen 2017 – Aktueller Stand und Perspektiven? (12.07.2017)
http://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/S18-11685.pdf
Perspektive der Pädagog*innen in den Willkommensklassen (17.07.2017)
http://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/S18-11684.pdf
Zweckfremde Raumnutzung an Berliner Schulen (II) (13.07.2017)
http://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/s18-11722.pdf
Mittel der Bezirke für Schulbau, -sanierung und Unterhaltung (17.07.2017)
http://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/s18-11748.pdf
Ganztagsschulen für alle - Wie sieht's im neuen Schuljahr 2017/2018 aus? (20.07.2017)
http://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/s18-11739.pdf
Anmeldezahlen an ISS und Gymnasien für das Schuljahr 2017/2018 (20.07.2017)
http://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/s18-11742.pdf
Anmeldezahlen für Grund- und Oberschulen zum Schuljahr 2017/2018 in den Bezirken (20.07.2017)
http://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/s18-11743.pdf
Absetzung/Versetzung von Schulleitern (21.07.2017)
http://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/s18-11810.pdf
Entwicklung der Schulschwänzer/innen in den Bezirken im 1. Schulhalbjahr 2016/2017 (21.07.2017)
http://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/s18-11740.pdf
Schwimmausbildung der Berliner Kinder und Jugendlichen (21.07.2017)
http://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/s18-11770.pdf
Schülerlotsen (03.08.2017)
http://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/s18-11896.pdf
Fachkontrollstelle des Schulessens in Berlin-Pankow (04.08.2017)
http://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/s18-11894.pdf
Zur Beschulung von Schülerinnen und Schülern mit dem Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung an Berliner Gemeinschaftsschulen (07.08.2017)
http://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/s18-11921.pdf
Kopflos ins neue Schuljahr - oder: Rechtsstaat versus Bananenrepublik? (07.08.2017)
http://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/s18-11914.pdf
Neue Schulen, neue Standards (15.08.2017)
http://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/s18-11965.pdf
System-Schulbau - Eine Lösung für die Hauptstadt? (24.08.2017)
http://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/s18-11976.pdf
Aktuelle Entwicklung bei den Musikschulen (25.08.2017)
https://kleineanfragen.de/berlin/18/12068-aktuelle-entwicklung-bei-den-musikschulen
Was macht die Qualitätskontrollstelle Schulessen? (25.08.2017)
http://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/s18-12084.pdf
Entwicklung der Schulschwänzer/innen in den Bezirken im 1. Schulhalbjahr 2016/2017 (II) (25.08.2017)
http://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/s18-12045.pdf
Presse (Themen-Auswahl)
Ehemalige Flüchtlingsunterkünfte: Turnhallen-Sanierung wird 2019 abgeschlossen
Nach dem Auszug der Flüchtlinge aus den mehr als 60 Turnhallen zieht sich die Sanierung der Gebäude länger hin als gedacht. Elf Hallen an neun Standorten werden erst im kommenden Jahr wieder für die Sportnutzung zur Verfügung stehen, weitere vier Hallen an zwei Standorten sogar erst im Jahr 2019. Das geht aus einer Übersicht des Landessportbundes (LSB) zum aktuellen Stand der Renovierung der Hallen hervor. Für drei weitere Hallen gibt es danach bisher noch gar keinen Fertigstellungstermin.
Mehr: http://www.berliner-zeitung.de/berlin/ehemalige-fluechtlingsunterkuenfte-turnhallen-sanierung-wird-2019-abgeschlossen-28095818
Mehr: http://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/berlin-bund-und-laender-beschliessen-sanierungsprogramm-fuer-schulen-a-1160917.html
Deutschlands marode Schulen: Zu kleine Räume für zu viele Schüler
Mehr: http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/dl-praesident-meidinger-kritisiert-ausstattung-in-schulen-15129195-p2.html
Bezirke wollen keine Schulbau-GmbHs
Mehr: http://www.tagesspiegel.de/berlin/berliner-sanierungsstau-bezirke-wollen-keine-schulbau-gmbhs/20179866.html
Die Beschlussempfehlung: http://www.tagesspiegel.de/downloads/20180706/4/schulbauoffensive-ii-beschlussfassung-rdb-ausschuesse-2017-08-11.pdf
Bauverband zu Schulsanierungen Baumaßnahmen werden zu Schulbeginn nicht fertig.
Berlins Handwerker und Baufirmen fordern eine bessere Vorausplanung bei den laufenden Schulsanierungen. Dem Senat fehle ein schlüssiges Konzept. „Unsere Mitgliedsunternehmen erleben, dass viele Sanierungen immer noch in Kleinabschnitten vorgenommen werden. Es findet keine grundlegende effiziente Sanierung der Schulen statt sondern lediglich Flickschusterei”, sagte Reinhold Dellmann, Hauptgeschäftsführer der Fachgemeinschaft Bau Berlin und Brandenburg auf der Deutschen Presse Agentur auf Anfrage
Mehr: http://www.berliner-zeitung.de/berlin/bauverband-zu-schulsanierungen-baumassnahmen-werden-zu-schulbeginn-nicht-fertig-28230890
Berlin bekommt 51 neue Schulen
Mehr: http://www.tagesspiegel.de/berlin/schulbau-offensive-berlin-bekommt-51-neue-schulen/20287926.html
24.000 zusätzliche Plätze Berlin will 51 neue Schulen bauen
Die Anzahl der Schulen, deren Neubau das Land Berlin in den nächsten fünf Jahren angehen wird, ist noch einmal gestiegen. 51 Schulneubauten sollen es nun sein. Das sieht die bis ins Jahr 2021 reichende Investitionsplanung des Landes vor, die der Senat am Dienstag bei seiner Sitzung in Brüssel beschlossen hat.
Mehr: http://www.berliner-zeitung.de/berlin/24-000-zusaetzliche-plaetze-berlin-will-51-neue-schulen-bauen-28364230
Schulorganisation / Schülerzahlen / Lehrpersonal
Wachsende Schülerzahlen Berlin stellt sich auf 87.000 neue Schüler bis 2024 ein
Der Berliner Senat rechnet mit einer massiv steigenden Anzahl von zusätzlichen Schülern bis 2024.
Selten erfährt Berlin öffentliches Lob, wenn es um seine Schulen geht. Die Bertelsmann-Stiftung stellt in ihrer neuen Studie immerhin fest, dass Berlin sich anders als die anderen Bundesländer bereits seit Jahren auf massiv wachsende Schülerzahlen einstellt. „Einige Städte stellen sich bereits der Realität“, heißt es dort anerkennend.
Mehr: http://www.berliner-zeitung.de/berlin/wachsende-schuelerzahlen-berlin-stellt-sich-auf-87-000-neue-schueler-bis-2024-ein-27962398
Mehr: http://www.zeit.de/politik/deutschland/2017-07/lehrermangel-steigende-schuelerzahlen-bertelsmann-studie-zehntausende-lehrer-fehlen
Zehntausende neue Lehrkräfte werden gebraucht
Die Zahl der Schüler in Deutschland wird bis 2030 deutlich stärker steigen als gedacht. Das System ist darauf nicht vorbereitet
Mehr: http://www.tagesspiegel.de/wissen/bertelsmann-studie-zehntausende-neue-lehrkraefte-werden-gebraucht/20045544.html
Mehr: http://www.sueddeutsche.de/bildung/bildung-deutschland-gehen-die-lehrer-aus-1.3584280
Zehntausende zusätzliche Lehrer fehlen: Schulpolitik muss umdenken
Bislang gingen die Schülerzahlen zurück. Doch nun kündigt sich durch mehr Geburten und Zuwanderung ein Schüler-Boom an
Mehr: http://www.taz.de/Zehntausende-zusaetzliche-Lehrer-fehlen/!5430708/
Kommentar Steigende Schülerzahlen: Der Bund muss übernehmen
Das Kooperationsverbot für Bildung gehört abgeschafft. Die Zahlungsfähigkeit der Bundesländer darf nicht die Chancen der Schüler bestimmen.
Mehr: http://www.taz.de/Kommentar-Steigende-Schuelerzahlen/!5426231/
Mehr: http://www.sueddeutsche.de/bildung/schule-jetzt-muss-wirklich-jeder-lehrer-werden-1.3584202
Mehr Babys sind positiv für die Bevölkerungsentwicklung in Deutschland, dennoch warnen Forscher vor den Folgen. Nach einer Studie der Bertelsmann Stiftung steigen die Schülerzahlen in Deutschland bis zum Jahr 2030 viel stärker an als bislang angenommen. Unter dem Titel «Demographischer Wandel ade – Aktuelle Bevölkerungsentwicklung und Folgen für die allgemeinbildenden Schulen» listen die Forscher aus Gütersloh auf, was an zusätzlichen Kosten auf Länder und Kommunen zukommt und wie gegengesteuert werden kann. Nach ihrer Prognose gibt es bis 2025 rund vier Prozent mehr Schüler, bis 2030 ist ein Plus von acht Prozent.
Mehr: http://www.news4teachers.de/2017/07/im-schnellscheck-was-hinter-der-ueberraschenden-schuelerprognose-der-bertelsmann-stiftung-steckt/
Eine neue Facette des Lehrermangels in Berlin: Die ersten Seminare für Referendare werden jetzt von Berufseinsteigern geleitet
Mehr: http://www.tagesspiegel.de/berlin/berliner-paedagogenmangel-jetzt-lernen-nachwuchslehrer-bei-anfaengern/20068098.html
SPD-Fraktionschef Saleh will "die besten Lehrer an den schwierigsten Schulen". Die Schulen wären schon froh, wenn sie überhaupt genügend Pädagogen hätten. Ein Kommentar
Mehr: http://www.tagesspiegel.de/berlin/lehrer-und-qualitaetsmangel-die-raue-realitaet-der-berliner-schulen/20077706.html
Mehr: http://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/lehrermangel-in-deutschland-weniger-unterricht-groessere-klassen-a-1160853.html
Mehr: http://www.zeit.de/gesellschaft/schule/2017-08/deutscher-lehrerverband-heinz-peter-meidinger-praesident
Mehr ungelernte Lehrer als je zuvor
Mehr: http://www.tagesspiegel.de/berlin/neues-schuljahr-in-berlin-mehr-ungelernte-lehrer-als-je-zuvor/20242822.html
Die Zahl der Klagen gegen Schulplatzbescheide für Erstklässler hat sich verdoppelt. Aber es geht auch um Oberschüler: Gerade gab es einen Doppelsieg vor dem OVG
Mehr: http://www.tagesspiegel.de/berlin/urteile-berliner-verwaltungsgerichte-schulplatzvergabe-darf-nicht-von-geschlecht-oder-herkunft-abhaengen/20204698.html
Schulplatzklagen in Berlin: Die Einschulung ist kein Ponyhof
mmer mehr Eltern ziehen vor Gericht, um dem Nachwuchs einen Platz in der Wunschschule zu sichern. Der soziale Druck im Schulsystem wächst.
Mehr: http://www.taz.de/Schulplatzklagen-in-Berlin/!5440456/
Neue Lehrer in Berlin: Tausende unqualifizierte Quereinsteiger dürfen nun unterrichten
Viele Quereinsteiger sind für den Lehrerberuf nicht richtig ausgebildet noch werden sie den üblichen Anforderungen an das Lehramt gerecht.
Mehr: http://www.berliner-zeitung.de/berlin/neue-lehrer-in-berlin-tausende-unqualifizierte-quereinsteiger-duerfen-nun-unterrichten-28253276
Lehrermangel Warum Berlins Schulen auf Quereinsteiger setzen müssen
Die Lehrer sind seit Mittwoch an den Schulen. Am Montag startet das neue Schuljahr.
Angesichts heftiger Kritik hat Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) die Einstellung zahlreicher Quereinsteiger zum neuen Schuljahr gerechtfertigt. Berlin müsse sich gegen starke Konkurrenz anderer Bundesländer behaupten. Weil reguläre Lehrer fehlen, hat Berlin dieses Jahr so viele Nicht-Pädagogen wie noch nie eingestellt.
Mehr: http://www.berliner-zeitung.de/berlin/lehrermangel-warum-berlins-schulen-auf-quereinsteiger-setzen-muessen-28258652
Schulstart in Berlin: Viele Lehrer lernen noch
Fast die Hälfte der neu eingestellten Lehrer in Berlin hat diesen Beruf nicht studiert. Gewerkschaft befürchtet Verlust an Unterrichtsqualität.
Mehr: http://www.taz.de/Schulstart-in-Berlin/!5441197/
Berlins Schulsenatorin will Beschäftigung über das Pensionsalter hinaus erleichtern. Bayern geht einen wirksameren Weg - und hat es viel weniger nötig.
Mehr: http://www.tagesspiegel.de/berlin/lehrermangel-in-der-hauptstadt-pensionaere-sollen-es-an-berlins-schulen-richten/20281684.html
Schulbeginn in Berlin Lehrer entwickelt Fünf-Punkte-Plan gegen Pädagogenmangel
Zum Schuljahresbeginn am Montag hat die Polizei 500 Kontrollstellen vor Schulen eingerichtet, um gegen Raser und oftmals fahrlässige Eltern vorzugehen, die beim Bringen ihrer Kinder unvorsichtig sind. Voriges Jahr hatten Schulleiter in Einzelfällen die Schülerlotsen abgezogen, weil sie durch zu schnell fahrende Autofahrer gefährdet waren.
Mehr: http://www.berliner-zeitung.de/berlin/schulbeginn-in-berlin-lehrer-entwickelt-fuenf-punkte-plan-gegen-paedagogenmangel-28356888
Erdkunde bei Mama: Neue Wellen von Lehrermangel stehen bevor In den neuen Bundesländern mangelt es massiv an Lehrkräften.
An vielen Schulen Deutschlands fehlen zu Beginn des neues Schuljahres Lehrkräfte. Das führt so weit, dass an einer Dresdner Grundschule derzeit sogar Eltern einspringen müssen. Besonders die neuen Bundesländer haben bei der Lehrerversorgung strukturelle Probleme.
Mehr: http://www.sueddeutsche.de/bildung/neue-bundeslaender-erdkunde-bei-mama-1.3653583
Verteilungskampf an Berliner Schulen Ethikunterricht soll gekürzt werden
Berliner Ethiklehrer fürchten, dass ihr Fach deutlich an Bedeutung verliert. Hinter den Kulissen streiten sie mit Geschichts- und Geografielehrern, wer Unterrichtszeit abgeben muss, um das neue Fach Politische Bildung in der Mittelstufe aufzuwerten. „Wir fürchten, dass Ethik in der Mittelstufe um eine halbe Stunde gekürzt wird – zugunsten der Politischen Bildung“, sagt Dankfried Gabriel vom Fachverband Ethik. Bisher wird Ethik zwei Stunden pro Woche unterrichtet.
Mehr: http://www.berliner-zeitung.de/berlin/verteilungskampf-an-berliner-schulen-ethikunterricht-soll-gekuerzt-werden-27948778
Rechtsanwalt gibt Tipps Kann ich die Zeugnis-Noten meines Kindes anfechten?
Mit den Sommerferien steht auch die Zeugnisvergabe an. Bei vielen Schülern und ihren Eltern sind die ersten Tage der Ferien aber oft durch schlechte Laune wegen der Notenvergabe getrübt. Gerade wenn die Versetzung gefährdet ist, überlegen sich viele Eltern, gegen die Notenvergabe vorzugehen.
Mehr: http://www.berliner-zeitung.de/ratgeber/recht/rechtsanwalt-gibt-tipps-kann-ich-die-zeugnis-noten-meines-kindes-anfechten--27946882
Berliner Abitur 2017: Die Noteninflation hält an
25 Prozent mehr Spitzennoten von 1,0 oder 1,1. Gesamtschnitt bleibt bei 2,4. Anteil von Abiturienten aus Migrantenfamilien leicht gesunken.
Mehr: http://www.tagesspiegel.de/berlin/berliner-abitur-2017-die-noteninflation-haelt-an/20063588.html
Schlechte Noten im Zeugnis: Besser lernen ohne Zwang
Mehr: http://www.spiegel.de/spiegel/schlechte-noten-im-zeugnis-motivation-neugierde-stressresistenz-a-1156020.html
Leben im Extrem Hochbegabte Kinder werden oft ausgegrenzt
Tränen, ein tiefer Seufzer, dann ein Schniefen ins Taschentuch. Roya Klingner kommt aus dem Kinosaal, und sie ist ergriffen. Gerade hat sie den Hollywood-Film „Begabt – Die Gleichung eines Lebens“ gesehen. In diesem Film wird eine Geschichte erzählt, die zu Herzen geht: Die siebenjährige Mary lebt nach dem Suizid ihrer Mutter bei ihrem Onkel Frank, der sich liebevoll um das Mädchen kümmert.
Mehr: http://www.berliner-zeitung.de/wissen/leben-im-extrem-hochbegabte-kinder-werden-oft-ausgegrenzt-27993640
Sechs Wochen schulfrei. Warum Kinder in den Ferien dringend Langeweile brauchen
Bretterbuden bauen, Wasserschlachten im Freibad, mit Freunden durch die gegen stromern – so erinnern sich viele an die Sommer ihrer Kindheit. Heute sieht das oft anders aus. Surfkurse, Fußballcamps, Nähnachmittage – der Alltag vieler Kinder ist heute auch in den schulfreien Zeiten oft durchgetaktet. Weil die Eltern arbeiten müssen. Oder weil sie ihre Kinder auch in den Ferien optimal fördern wollen. Dabei ist Langeweile eine wichtige Triebfeder in der kindlichen Entwicklung.
Mehr: http://www.berliner-zeitung.de/familie/sechs-wochen-schulfrei-warum-kinder-in-den-ferien-dringend-langeweile-brauchen-27996438
Mehr: http://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/lehrer-gesteht-warum-schulausfluege-die-hoelle-sind-a-1159954.html
Viele Bundesländer haben sich von einer verkürzten Schulzeit mit «Turbo-Abitur» abgewendet. Der Vorsitzende des Aktionsrates Bildung, Prof. Dieter Lenzen, hält das für einen Irrweg. Der Hamburger Uni-Präsident hat eine andere Forderung an die Bildungspolitik.
Mehr: http://www.news4teachers.de/2017/08/erziehungswissenschafler-und-uni-praesident-lenzen-haelt-die-abkehr-von-g8-fuer-falsch-lieber-orientierungsjahr-an-der-hochschule/
Ist das unkollegial – oder sachlich geboten? Der Philologenverband Rheinland-Pfalz (der Gymnasiallehrer vertritt) will den Grundschulen im Land die Methode „Schreiben nach Hören“ verbieten lassen. Von einem „Scherbenhaufen unzulänglicher Rechtschreibleistungen am Ende der vierten Klasse“ spricht der Verband – und heizt damit einen Streit wieder an, in dem zuletzt differenziertere Töne zu hören waren. Lassen sich nachlassende Rechtschreibkenntnisse tatsächlich auf falschen Unterricht in der Primarstufe zurückführen? Oder versuchen hier weiterführende Schulen, von der eigenen Verantwortung abzulenken? Das Überstülpen einer bestimmten Methode von oben sei jedenfalls nicht zielführend, befand etwa der VBE (dessen Mitgliederschaft sich vor allem aus Grundschullehrern zusammensetzt).
Mehr: http://www.news4teachers.de/2017/08/unkollegial-gymnasiallehrer-fordern-bildungsministerin-auf-den-grundschullehrern-schreiben-nach-hoeren-zu-verbieten/
Schon lange fordern Schlafforscher erfolglos einen späteren Schulstart. Doch auch Lehrer können dazu beitragen, die Benachteiligung der „Eulen“ unter ihren Schülern zu verringern.
Mehr: http://www.news4teachers.de/2017/08/chronobiologe-frueher-schulbeginn-benachteiligt-besonders-postpubertaere-jungs/
Mobbing gibt es an allen Münchner weiterführenden Schulen gleichermaßen, auch an Grund- und Mittelschulen - und es gibt immer mehr Fälle.
Für die betroffenen Schüler kann das schwerwiegende psychische Schäden nach sich ziehen.
Verschiedene Projekte der Stadt, der Polizei oder von freien Trägern versuchen, dem Problem entgegenzuwirken.
Mehr: http://www.sueddeutsche.de/muenchen/mobbing-die-angst-vor-der-schulpause-1.3646856?reduced=true
Viele Lehrer scheuen sich davor, schlechte Noten zu geben - und das liegt nicht an den guten Schülern. Sondern daran, dass sie beliebt sein wollen, keinen Ärger mögen und sich gern wenig Arbeit machen
Mehr: http://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/lehrer-fordert-endlich-faire-noten-zu-vergeben-a-1164621.html
Trotz gravierenden Lehrermangels kann Schule großartig sein. Was es braucht, sind Menschen, die sich von der Bildungspolitik nicht entmutigen lassen. Ein Kommentar
Mehr: http://www.tagesspiegel.de/politik/schulanfang-in-deutschland-morgens-acht-uhr-alles-ist-moeglich/20277128.html
Stiftung Mercator: Migranten an Schulen als "Mängelwesen mit Förderbedarf". Schulen laufen Gefahr, migrationsgesellschaftliche Ungleichheit fortzuschreiben oder gar zu fördern.
https://www.stiftung-mercator.de/de/unsere-stiftung/presse/mitteilungen/nachrichten/migranten-an-schulen-als-maengelwesen-mit-foerderbedarf/
Angekommen in der Migrationsgesellschaft? Grundlagen der Lehrerbildung auf dem Prüfstand
Mehr: https://www.stiftung-mercator.de/media/downloads/3_Publikationen/2017/August/Stiftung_Mercator_Handreichung_Lehrerbildung.pdf
Wie kann es gelingen, die Benachteiligung von Kindern aus Einwandererfamilien im deutschen Schulsystem zu verringern? Eine aktuelle Studie im Auftrag der Stiftung Mercator hat sich die Lehrerausbildung vorgenommen – und kommt zu dem Schluss, dass schon dabei viel im Argen liegt.
Mehr: http://www.news4teachers.de/2017/09/migranten-werden-als-problemfaelle-mit-foerderbedarf-gesehen-studie-kritisiert-lehrerausbildung/
Mehr: http://www.zeit.de/gesellschaft/schule/2017-09/studie-dak-schueler-stress-anforderungen
Mehr: http://www.sueddeutsche.de/bildung/dak-studie-immer-mehr-schueler-fuehlen-sich-gestresst-1.3649102
Mehr: http://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/dak-studie-zu-schul-stress-vier-von-zehn-schuelern-fuehlen-sich-ueberfordert-a-1165621.html
Kopf- und Rückenschmerzen, Übelkeit und Schlafstörungen – sind Schüler heute mehr gestresst als früher?
Mehr: http://www.news4teachers.de/2017/09/studie-kopfschmerzen-rueckenschmerzen-schlafprobleme-und-panikattacken-jeder-zweite-schueler-klagt-ueber-beschwerden/
Experte „Elterntaxis sind eine Katastrophe für die Eigenverantwortung der Kinder“
Wenden auf dem Gehweg, Parken im absoluten Halteverbot, Fahren gegen die Fahrtrichtung. Vor vielen Schulen spielen sich jeden Morgen chaotische Szenen ab. Ein Grund dafür sind die sogenannten „Elterntaxis“, mit denen die Kleinen von ihren – oft besorgten und oft gestressten – Eltern zur Schule gebracht werden. Da, wo die Ferien schon seit ein paar Tagen rum sind, ist diese Nervenprobe schon wieder in den Familienalltag eingezogen.
Mehr: http://www.berliner-zeitung.de/familie/experte--elterntaxis-sind-eine-katastrophe-fuer-die-eigenverantwortung-der-kinder--28170544
Mehr: http://www.tagesspiegel.de/berlin/berliner-schulpolitik-eltern-klagen-und-tricksen-um-schulplaetze/20204698.html
Mehr: http://www.sueddeutsche.de/bildung/schulweg-wir-sind-klar-gegen-das-eltern-taxi-1.3635292
Mehr: http://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/schulweg-mit-dem-auto-der-kampf-gegen-elterntaxis-a-1164868.html
Kontrollversagen Viele Berliner Privatschulen erheben rechtswidrig Schulgeld
Mehr: http://www.berliner-zeitung.de/berlin/kontrollversagen-viele-berliner-privatschulen-erheben-rechtswidrig-schulgeld-27962816
Freie Schulen sind zu teuer - und zu elitär
Mehr: http://www.tagesspiegel.de/berlin/berliner-privatschulstudie-freie-schulen-sind-zu-teuer-und-zu-elitaer/20055828.html
Privatschulen und Einkommen: Kostspielige Bildung
Mehr: http://www.taz.de/Privatschulen-und-Einkommen/!5426549/
Kommentar Finanzierung freier Schulen: Schluss mit dem Schnösel-Faktor
Mehr: http://www.taz.de/Kommentar-Finanzierung-freier-Schulen/!5426493/
Mehr: http://www.zeit.de/gesellschaft/schule/2017-07/inklusion-schule-lehrer-schueler-eltern
Mehr: http://www.taz.de/Regelschule-vs-Sonderschule/!5426787/
Fehler im System: Wie Forscher die Zahl ihrer Publikationen künstlich nach oben treiben
Aufmerksamkeit zu erzielen, ist offenbar alles. Denn nur Wissenschaftler, die aus der Masse herausstechen, können wirklich Karriere machen. Zum einen gelingt das, indem sie die Ergebnisse ihrer Forschungen in renommierten Fachjournalen veröffentlichen.
Umfangreiche Publikationslisten sind ein wichtiges Kriterium für Berufungen auf Professorenstellen, vordere Plätze auf Rankinglisten und die Ehrung mit Forschungspreisen. Wenn Forscher dann auch in den Arbeiten anderer Kollegen zitiert werden, erhöht sich die Aufmerksamkeit weiter. Je mehr Beiträge und Nennungen – desto besser.
Doch dieses System ist manipulierbar und kann auch Forschern zum Erfolg verhelfen, die sich mit ihren eigentlichen Leistungen nicht mehr hervorgetan haben als andere.
Mehr: http://www.berliner-zeitung.de/wissen/fehler-im-system-wie-forscher-die-zahl-ihrer-publikationen-kuenstlich-nach-oben-treiben-27941888
Fehler im System: Zitationskartelle sind ein großes Problem
Mehr: http://www.berliner-zeitung.de/wissen/fehler-im-system-zitationskartelle-sind-ein-grosses-problem-27941940
Die Bilanz des „Turnaround“-Programms für zehn Berliner Brennpunktschulen ist positiv. Nicht alle Schulen sind gleich weit gekommen
Mehr: http://www.tagesspiegel.de/berlin/probleme-an-berliner-schulen-an-den-brennpunktschulen-tut-sich-was/20059614.html
Türkischstämmige Schüler glänzen im deutschen Bildungssystem selten, auch wenn sie hier geboren sind, engagierte Eltern haben und ehrgeizig lernen. Warum ist das so
Mehr: http://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/integration-warum-schueler-tuerkischer-herkunft-schlecht-abschneiden-a-1152964.html
Das Thema Bildung entscheidet jede Wahl
Mehr Kinder, mehr Schüler – das sollte in einem starken Land Grund zur Freude sein. Doch Deutschlands Schulsystem ist marode. Es fehlen Tausende Schulen und Zehntausende Lehrer.
Mehr: http://www.tagesspiegel.de/politik/1-1-millionen-schueler-mehr-als-erwartet-das-thema-bildung-entscheidet-jede-wahl/20053280.html
Vieles wurde angestoßen seit der Wahl im Herbst. Aber die größten Baustellen der Berliner Schulen sind davon kaum kleiner geworden
Mehr: http://www.tagesspiegel.de/berlin/schule/bildung-in-berlin-das-schuljahr-der-ungeloesten-probleme/20071844.html
Berliner Bildungspoltik Die Zeit für halbe Sachen ist vorbei
Mehr: http://www.berliner-zeitung.de/politik/meinung/berliner-bildungspoltik-die-zeit-fuer-halbe-sachen-ist-vorbei-27991744
Mehr: http://www.zeit.de/gesellschaft/schule/2017-07/kinderbetreuung-ganztagsbetreuung-fuer-grundschule-kinder-fehlt
Konsequenzen aus dem Schülerlotsen-Desaster
Im Berliner Verkehr lebt ein Schülerlotse oft gefährlich. Bildungs- und die Verkehrsverwaltung hatten Abhilfe versprochen
Mehr: http://www.tagesspiegel.de/berlin/verkehrssicherheit-macht-schule-konsequenzen-aus-dem-schuelerlotsen-desaster/20174940.html
Mit mehr als 700 Millionen Euro zusätzlich pro Jahr will Familienministerin Katarina Barley (SPD) die Ganztagsbetreuung von Grundschülern ausbauen. „Wir brauchen einen Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung auch im Grundschulalter“, sagte die SPD-Politikerin gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. „Ein bedarfsgerechter Ausbau der Ganztagsbetreuung in Kitas und Schulen geht nur mit massiven Investitionen, an denen sich auch der Bund beteiligen muss.“
Mehr: http://www.news4teachers.de/2017/08/ministerin-barley-will-700-millionen-fuer-ganztagsbetreuung-an-grundschulen/
Mehr: http://www.zeit.de/gesellschaft/schule/2017-08/bildungsmonitor-2017-bundeslaender-bildungssystem-rueckschritte
Mehr: http://www.sueddeutsche.de/bildung/democracy-lab-welche-herausforderungen-die-bildungspolitik-meistern-muss-1.3646972
884,50 Euro Bußgeld für 157 Schwänzertage
1400 Schulversäumnisanzeigen, aber Null Bußgeldverfahren. Das war die Bilanz in Berlin-Mitte 2015/16. Dieses Jahr ist alles anders
Mehr: http://www.tagesspiegel.de/berlin/schulen-in-berlin-884-50-euro-bussgeld-fuer-157-schwaenzertage/20298880.html
Mehr: http://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/bildungspolitik-in-deutschland-ausgaben-und-zahlen-fuer-kitas-schulen-unis-a-1166335.html
Mehr: http://www.news4teachers.de/2017/07/schuelerdaten-geraten-ins-visier-grosser-it-konzerne-in-deutschland-reagiert-die-politik-mit-der-entwicklung-einer-bundesweiten-schul-cloud/
Schul-Sponsoring von Rewe und Co.: Ihr Kinderlein kaufet
Mehr: http://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/hessen-streit-um-werbung-und-sponsoring-an-schulen-bei-rewe-rallye-a-1158461.html
Eigentlich nein, aber mit Sportveranstaltungen sieht es etwas anders aus. Agenturen nutzen das
Mehr: http://www.sueddeutsche.de/bildung/grundschule-darf-werbung-an-schulen-sein-1.3543504
Mehr: http://www.zeit.de/gesellschaft/schule/2017-07/schulfaecher-oekonomie-wirtschaft-gesellschaft-politik
Um ihre Fähigkeiten für spätere Berufe besser erkennen zu können, sollen Achtklässler in Berlin eine "Potenzialanalyse" bekommen. Die Methode hat der Senat in Österreich entdeckt
Mehr: http://www.tagesspiegel.de/berlin/schueler-und-ihre-berufswahl-berliner-achtklaessler-sollen-zum-talente-check/20277040.html
Mehr: http://www.spiegel.de/lebenundlernen/uni/schulfach-wirtschaft-in-baden-wuerttemberg-streit-um-inhalte-a-1166050.html
Mehr: http://www.sueddeutsche.de/bildung/schule-digitalisierung-der-schulen-endet-mit-elektroschrott-1.3576142
Der zwischen Bund und Ländern ausgerufene „Digitalpakt“ für die Schulen entwickelt sich zunehmend zu einer Posse. Nicht nur, dass die von Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU) in Aussicht gestellten fünf Milliarden Euro bislang nicht in der Haushaltsplanung des Bundes auftauchen (wodurch das ganze Projekt mittlerweile in Zweifel steht). Jetzt wurde auch noch bekannt, dass das Bundesbildungsministerium und mindestens zwei Bundesländer unabhängig voneinander nahezu identische Schul-Plattformen entwickeln lassen – jeweils für Millionenbeträge. Das wirft die Frage auf: Koordiniert eigentlich jemand das Vorgehen von Bund und Ländern in Sachen digitaler Bildung?
Mehr: http://www.news4teachers.de/2017/08/der-bildungs-digitalpakt-wird-zur-posse-warum-entwickeln-bund-und-laender-gleichzeitig-fast-identische-teure-schul-plattformen/
Türkische Gemeinde befürwortet geplantes Nikabverbot an Schulen
Mehr: http://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/niedersachsen-geplantes-nikab-verbot-an-schulen-a-1159416.html
Einladung der Stiftung Lesen: AfDler sollen an Schulen vorlesen
Zum Vorlesetag an Schulen, in Bibliotheken und Kitas sollen AfD-Politiker kommen. Wie passt die Einladung zu der angesehenen Stiftung Lesen? (…) Der saarländische Bildungsminister Ulrich Comerçon, SPD, selbst Kuratoriumsmitglied der Stiftung, versicherte der taz immerhin: „Man kann keine Schule dazu zwingen, AfD-VertreterInnen einzuladen.“
Mehr: http://www.taz.de/Einladung-der-Stiftung-Lesen/!5432116/
Mehr: http://www.taz.de/Kommentar-AfD-Politiker-beim-Vorlesetag/!5432070/
Die 27. Auflage des Duden kommt - und mit ihr Tausende neue Wörter, von Flexitarier bis Wutbürgerin. Einige Schreibweisen wurden hingegen gestrichen
Mehr: http://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/duden-bekommt-5000-neue-woerter-luegenpresse-tablet-futschikato-a-1161669.html
Rechtschreib-Bibel berlinert Icke und Späti stehen jetzt im Duden
„Noch weiter verbreitet als Hasskriminalität: kriminelle Schreibweise.“ und „Überhaupt nicht sexy: wenn Sie tindern falsch schreiben.“ Mit einer Reihe von Werbesprüchen wie diesen weist der Duden in der nächsten Zeit auf seine um 5000 Stichwörter erweiterte Neuauflage hin. Die erscheint an diesem Mittwoch. Der Tonfall der Kampagne gibt den Kurs vor: Der Duden will weg vom Image des angestaubten Nachschlagewerks und auch Spaß an Sprache vermitteln. „Wir möchten zeigen, was man mit Sprache alles machen kann - eben nicht nur relativ dröge Wörterbücher“, sagt Redaktionsleiterin Kathrin Kunkel-Razum.
Mehr: http://www.berliner-zeitung.de/berlin/rechtschreib-bibel-berlinert-icke-und-spaeti-stehen-jetzt-im-duden-28126094
Mehr: http://www.zeit.de/kultur/2017-08/neuauflage-duden-neue-woerter-postfaktisch-fluechtlingskrise
Alle drei bis fünf Jahre ist es so weit: Das Standardwerk für deutsche Rechtschreibung wird erweitert. Diesmal sind 5000 neue Wörter
Mehr: http://www.sueddeutsche.de/kultur/neue-auflage-des-duden-duden-enthaelt-neue-woerter-1.3619118
Wieder Streit ums Kopftuch einer Lehrerin
Eine Lehrerin klagt vor dem Arbeitsgericht. Sie war von einer Grundschule an ein Oberstufenzentrum versetzt worden. Seyran Ates vertritt Senat vor Gericht
Mehr: http://www.tagesspiegel.de/berlin/berliner-neutralitaetsgesetz-wieder-streit-ums-kopftuch-einer-lehrerin/20203936.html
Neue Zahlen der Unfallkasse Berlin: Je länger der Schultag, desto mehr Unfälle
Mehr: http://www.tagesspiegel.de/berlin/neue-zahlen-der-unfallkasse-berlin-je-laenger-der-schultag-desto-mehr-unfaelle/20261228.html
Alleine mit dem Rad zur Schule fahren zu dürfen macht Kinder stolz und selbstständig. Auch für viele Eltern ist es eine große Erleichterung, wenn ihr Kind nicht mehr mit dem Auto zur Schule gefahren werden muss. Allerdings bereitet es ihnen auch neue Sorgen, denn schon für Erwachsene ist Radfahren in der Stadt mit Gefahren verbunden. Fahranfänger haben es noch schwerer. Auch, weil sie im morgendlichen Verkehr noch leichter übersehen werden
Mehr: http://www.berliner-zeitung.de/familie/acht-regeln-was-kinder-koennen-muessen--die-allein-mit-dem-fahrrad-zur-schule-fahren-28248222
Zwölf Tipps für den Kauf Welcher Schulranzen ist der richtige für mein Kind?
Es ist die große Frage nach dem richtigen Schulranzen, die gerade wieder etliche Eltern deutschlandweit beschäftigt. Leder, Rucksack oder klassischer Tornister: Welche Schultasche ist die Beste für mein Kind? Mittlerweile gibt es so viele Modelle, dass Mütter und Väter kaum noch durchblicken. Deswegen möchten wir hier einige Tipps geben, auf was man beim Kauf des Schulranzens achten sollte.
Mehr: http://www.berliner-zeitung.de/familie/zwoelf-tipps-fuer-den-kauf-welcher-schulranzen-ist-der-richtige-fuer-mein-kind--25696948
Mehr: http://www.spiegel.de/gesundheit/ernaehrung/gesunde-ernaehrung-die-dge-hat-ihre-10-regeln-erneuert-a-1165566.html
Mehr: http://www.spiegel.de/lebenundlernen/job/analphabeten-jeder-zehnte-berufstaetige-kann-nicht-lesen-a-1166683.html
Siehe auch: leo. – Level-One Studie (Literalität von Erwachsenen auf den unteren Kompetenzniveaus): http://blogs.epb.uni-hamburg.de/leo/files/2011/12/leo-Presseheft_15_12_2011.pdf
Kulturbeirat: Projektförderung für Kunst und Kultur in Charlottenburg-Wilmersdorf
Der Fachbereich Kultur im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf fördert Kunst- und Kulturprojekte aus bezirklichen Mitteln. In 2016 stehen dafür 24.000 Euro zur Verfügung. Die Vergabe erfolgt auf Empfehlung des Kulturbeirats.
Anträge mit dem Hinweis “Projektförderung” bitte an: Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf, Abteilung Jugend Familie, Bildung, Sport und Kultur, Fachbereich Kultur, Elke von der Lieth, Schloßstr. 55 /Otto-Grüneberg-Weg, 14059 Berlin
NEU!!! Erweiterte Abgabefrist für Projekte, die noch im Jahr 2017 realisiert werden: Mi., 20.09.2017. Erster Abgabetermin für Projekte im Jahr 2018: Fr., 01.12.2017
http://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/verwaltung/kultur/kulturfoerderung/kulturbeirat/
Beantragen Sie Fördermittel! Einsendeschluss für Anträge: 25. September 2017. Förderentscheidung: 23. November 2017
http://jfsb.de/jfsb-wAssets/docs/downloads/werner-coenen-stiftung/antragsteller/WeCoe_Foerderaufruf_12_2017_2.pdf
Aktuelle Ausschreibung: http://jfsb.de/jfsb-wAssets/docs/downloads/werner-coenen-stiftung/antragsteller/WeCoe_Foerderaufruf_12_2017_2.pdf
In jeder Schule findet sich eine breite Vielfalt an Begabungen, Potenzialen und Interessen. Lehrkräfte haben den pädagogischen Auftrag, alle Schüler_innen bestmöglich in ihrer Persönlichkeits- und Kompetenzentwicklung zu unterstützen, um so die Voraussetzungen für gesellschaftlicheTeilhabe, lebenslanges Lernen und ein erfülltes Leben zu schaffen.
Die Studie bildet aus der Perspektive der empirischen Bildungsforschung Dimensionen von Heterogenität ab. Sie zeigt, wie das Schulsystem strukturell reagiert und welche Potenziale der Unterricht für die Förderung sehr unterschiedlicher Schüler_innen hat. Daraus werden Bedingungen für einen konstruktiven Umgang mit Heterogenität im Unterricht in einem inklusiven Schulsystem abgeleitet.
Dimensionen von Heterogenität: Heterogenität im Klassenzimmer entsteht aus unterschiedlichen Merkmalen. Die Studie unterscheidet den familiären Hintergrund (sozioökonomisch, Migrationshintergrund) und das individuelle Lernpotenzial (bildungssprachliche Fähigkeiten, Intelligenz,Vorwissen). Geflüchtete Kinder und Jugendliche bringen neue Facetten von Heterogenität in die Schulen, u.a. weil sie Deutsch neu lernen müssen. Sonderpädagogische Förderbedarfe oder chronische Krankheiten sind weitere Dimensionen von Heterogenität, ebenso Rollenerwartungen an Mädchen und Jungen.
Umgang mit Heterogenität im Unterricht: Innere Differenzierung zielt darauf ab, den Unterricht flexibel an den Kenntnisstand und die Lernbedürfnisse der Schüler_innen anzupassen – was impliziert, dass in einer Klasse verschiedene Lernaktivitäten zeitgleich stattfinden. Differenzierung kann z. B. im Tempo, im Niveau oder dem Ausmaß der Unterstützung und Zugänge erfolgen. Das erfordert von den Lehrkräften ein hohes Maß an diagnostischer und didaktischer Kompetenz. Eine lernbegleitende Diagnostik ist unerlässlich und es mangelt aktuell noch an differenzierten Unterrichtsmaterialien. Als ein Beispiel für einen konsequent differenzierten Unterricht wird das Lernbüro vorgestellt; das Gruppenpuzzle ist ein Beispiel für kooperative Lernformen. Sprachförderung bedeutet nicht nur, die Alltagssprache zu lernen. Vielmehr ist für viele Schüler_innen die durchgängige Förderung der Bildungssprache im Fachunterricht wichtig. Die Autorinnen stellen Modelle der sprachlichen Bildung und der Integration neu eingewanderter Kinder vor und stellen fest, dass von der Einrichtung separater Vorbereitungsklassen eher abgeraten wird. Besonders leistungsstarke und begabte Schüler_innnen profitieren von einem binnendifferenzierten Unterricht, häufig werden aber weitere Lernangebote benötigt, damit auch diese Kinder ihr Potenzial voll entwickeln können. Neben dem Lernklima im Unterricht ist die Schule ein prägender Sozialisations- und Entwicklungsort für Kinder und Jugendliche. Ganztagsangebote haben ein großes Potenzial im Hinblick auf einen besseren Umgang mit Heterogenität. Ob dieses erfüllt wird, hängt u.a. davon ab, wie gut es gelingt, konsistent individuell zu fördern. Als Rahmenmodell für diese Fragen wird das ‚Response to Intervention‘-Modell vorgeschlagen, das sich als Modell für einen adaptiven, flexibel differenzierenden Unterricht eignet.
Wie können sich Schulen entwickeln? Eine intellektuell fordernde und anregende Lernumwelt fördert die Intelligenz von Schüler_innen. Für viele Lehrkräfte erfordert die Umstellung auf einen differenzierten Unterricht ein radikales Umdenken. Neben diesem Einstellungswandel sind diagnostische Kompetenz und didaktische Expertise erforderlich. Lehrer_innen benötigen Material, das sie bei der Diagnostik unterstützt und einen differenzierten Unterricht ermöglicht. Es sind Leitlinien dafür erforderlich, was Schüler_innen mindestens können sollen und in der Regel können sollten. Räume und Fachkräfte sind unerlässlich, damit außerschulische Faktoren einbezogen werden können. Ohne Unterstützung durch multiprofessionelle Teams ist das nicht möglich. Der Umang mit Heterogenität in der Schule ist komplex, anspruchsvoll und bedeutet viel Arbeit.
Was brauchen Schulen für diese Entwicklung? Guter Unterricht muss zu den Lernmöglichkeiten und den Lernbedürfnissen der einzelnen Schüler_innen passen. Zentral ist der pädagogische Umgang der Lehrkraft mit Heterogenität. Dabei kommt es darauf an, die Kompetenzen von Lehrkräften zu erweitern und Kooperation und Austausch zwischen Lehrkräften zu verbessern. Es werden Konzepte, Materialien und Personal für die schulische Integration von zugewanderten Kindern und Jugendlichen benötigt und es müssen mehr Materialien für einen binnendifferenzierten Unterricht entwickelt werden.“
„In Deutschland erhalten 1,2 Millionen Schüler Nachhilfe. Nicht alle von ihnen haben schlechte Noten. Ganztagsschulen bieten Möglichkeiten, privat finanzierte Nachhilfe zu ersetzen.“