Source: http://optioffice.de/auftragsdatenverarbeitung/
Timestamp: 2018-12-12 04:06:08
Document Index: 344340771

Matched Legal Cases: ['§ 28', 'Art. 44', 'Art. 46', 'Art. 28', 'Art. 5', 'Art. 32', '§ 4', '§ 5', 'Art. 28', '§ 8']

Auftragsdatenverarbeitung - Optioffice
Auftragsdatenverarbeitung	admin	2018-05-24T09:26:24+01:00
gemäß § 28 DSGVO
– nachstehend Auftragsverarbeiter genannt –
dem für die Verarbeitung Verantwortlichen (Lizenznehmer)
– nachstehend Verantwortlicher oder Auftraggeber genannt –
Der Gegenstand des Auftrags ergibt sich aus den Allgemeinen Geschäftsbedingungen, auf die hier verwiesen wird (im Folgenden Leistungsvereinbarung).
Der Auftragsverarbeiter erhebt / verarbeitet / nutzt personenbezogene Daten im Auftrag des Verantwortlichen.
Gegenstand des Auftrages ist die Erhebung, Übertragung, Verarbeitung, Speicherung und Darstellung der Daten des Verantwortlichen im Rahmen der Software OptiOffice.
Umfang, Art und Zweck der Datenerhebung, -übertragung, -verarbeitung und -nutzung ergeben sich aus dem aktuellen Funktionsumfang der Software OptiOffice.
Die Art der Daten umfasst sowohl personenbezogene Daten des Verantwortlichen und seiner Mitarbeiter, als auch personenbezogene Daten seiner Kontakte. Zu diesen Daten gehören sowohl persönliche Informationen wie Kontaktdaten inkl. Wohnort, Geburtstag, E-Mail Adresse und Arbeitszeiten, wie auch Informationen zum gesundheitlichen Zustand.
Der Kreis der Betroffenen besteht aus dem Verantwortlichen und seinen Mitarbeitern, die die Software OptiOffice nutzen, sowie den Mitarbeitern des Auftragsverarbeiters und seinen Erfüllungsgehilfen.
Art und Zweck der Verarbeitung personenbezogener Daten durch den Auftragnehmer für den Auftraggeber sind konkret beschrieben in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen.
Die Erbringung der vertraglich vereinbarten Datenverarbeitung findet ausschließlich in einem Mitgliedsstaat der Europäischen Union oder in einem anderen Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum statt. Jede Verlagerung in ein Drittland bedarf der vorherigen Zustimmung des Auftraggebers und darf nur erfolgen, wenn die besonderen Voraussetzungen der Art. 44 ff. DSGVO erfüllt sind. Das angemessene Schutzniveau wird hergestellt durch verbindliche interne Datenschutzvorschriften (Art. 46 Abs. 2 lit. b i.V.m. 47 DSGVO)
(2) Der Auftragnehmer hat die Sicherheit gem. Art. 28 Abs. 3 lit. c, 32 DSGVO insbesondere in Verbindung mit Art. 5 Abs. 1, Abs. 2 DSGVO herzustellen. Insgesamt handelt es sich bei den zu treffenden Maßnahmen um Maßnahmen der Datensicherheit und zur Gewährleistung eines dem Risiko angemessenen Schutzniveaus hinsichtlich der Vertraulichkeit, der Integrität, der Verfügbarkeit sowie der Belastbarkeit der Systeme. Dabei sind der Stand der Technik, die Implementierungskosten und die Art, der Umfang und die Zwecke der Verarbeitung sowie die unterschiedliche Eintrittswahrscheinlichkeit und Schwere des Risikos für die Rechte und Freiheiten natürlicher Personen im Sinne von Art. 32 Abs. 1 DSGVO zu berücksichtigen.
§ 4 Berichtigung, Einschränkung und Löschung von Daten
§ 5 Qualitätssicherung und sonstige Pflichten des Auftragnehmers
Die Wahrung der Vertraulichkeit gemäß Art. 28 Abs. 3 S. 2 lit. b, 29, 32 Abs. 4 DSGVO. Der Auftragnehmer setzt bei der Durchführung der Arbeiten nur Beschäftigte ein, die auf die Vertraulichkeit verpflichtet und zuvor mit den für sie relevanten Bestimmungen zum Datenschutz vertraut gemacht wurden. Der Auftragnehmer und jede dem Auftragnehmer unterstellte Person, die Zugang zu personenbezogenen Daten hat, dürfen diese Daten ausschließlich entsprechend der Weisung des Auftraggebers verarbeiten einschließlich der in diesem Vertrag eingeräumten Befugnisse, es sei denn, dass sie gesetzlich zur Verarbeitung verpflichtet sind.
(2) Die Weitergabe von personenbezogenen Daten des Auftraggebers an den Unterauftragnehmer und dessen erstmaliges Tätigwerden sind erst mit Vorliegen aller Voraussetzungen für eine Unterbeauftragung gestattet.
§ 8 Mitteilung bei Verstößen des Auftragnehmers
(1) Der Auftragnehmer unterstützt den Auftraggeber bei der Einhaltung der in den Artikeln 32 bis 36 der DSGVO genannten Pflichten zur Sicherheit personenbezogener Daten, Meldepflichten bei Datenpannen, Datenschutz-Folgeabschätzungen und vorherige Konsultationen. Hierzu gehören u.a.
die Sicherstellung eines angemessenen Schutzniveaus durch technische und organisatorische Maßnahmen
(2) Nach Abschluss der vertraglich vereinbarten Arbeiten oder früher nach Aufforderung durch den Auftraggeber – spätestens mit Beendigung der Leistungsvereinbarung – hat der Auftragnehmer sämtliche in seinen Besitz gelangten Unterlagen, erstellte Verarbeitungs- und Nutzungsergebnisse sowie Datenbestände, die im Zusammenhang mit dem Auftragsverhältnis stehen, dem Auftraggeber auszuhändigen oder nach vorheriger Zustimmung datenschutzgerecht zu vernichten. Gleiches gilt für Test- und Ausschussmaterial.