Source: https://nabu-burgwald.de/nabu-burgwald/satzung.html
Timestamp: 2019-03-20 13:14:16
Document Index: 182841909

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 11', '§ 26', '§ 14', '§ 10', '§ 21']

Satzung der Umweltgruppe Burgwald im Naturschutzbund Deutschland e. V.
Der Verein führt den Namen „Umweltgruppe Burgwald im Naturschutzbund Deutschland“. Nach Eintragung führt der Verein den Namen „Umweltgruppe Burgwald im Naturschutzbund Deutschland e. V.“.
Der Sitz des Vereins ist Burgwald.
Er soll in das Vereinsregister des Amtsgerichts Frankenberg/Eder eingetragen werden.
Der Verein ist eine Organisation des privaten Umweltschutzes.
Er dient der Koordination und Organisation der Umweltschutzarbeit auf Gemeindeebene und regelt die Verbindung zu den übergeordneten Organisationsstufen.
Der Verein dient der Pflege und dem umfassenden Schutz der Umwelt, insbesondere durch Schaffung und Erhaltung natürlicher Lebensräume, sowie durch die Verbreitung des Umweltschutzgedankens durch Veranstaltungen (z. B. Vorträge, Wanderungen), Jugendarbeit (Jugendpflege) und Veröffentlichungen zum Wohl von Natur und Umwelt.
Der Verein unterstützt in seinem Wirkungskreis alle Aufgaben des Tier-, Natur- und Landschafts- und Umweltschutzes, insbesondere durch Schaffen und Betreuen von Schutzgebieten und Maßnahmen zur Rettung bedrohter Tiere und Pflanzen.
§ 4 Wirkungskreis des Vereins
Der Wirkungskreis des Vereins ist das Gebiet der Gemeinde Burgwald und der angrenzenden Gemeinden.
Die Aufnahme als ordentliches oder förderndes Mitglied erfolgt aufgrund schriftlicher Beitrittserklärung an den Vorstand.
Über eine etwaige Ablehnung entscheidet der Vorstand.
Ordentliche Mitglieder sind gleichzeitig Mitglieder im Naturschutzbund Deutschland (Bundesverband).
Alle Mitglieder haben ein Stimmrecht und einen Anspruch auf Rundschreiben.
Auf Vorschlag des Vorstands können durch die Mitgliederversammlung Personen zu Ehrenmitgliedern ernannt werden, die sich besondere Verdienste um den Umweltschutz erworben haben.
Die Mitgliedschaft endet durch Ausschluß, Tod oder durch Austritt, der schriftlich bis zum 1. Oktober zum Ende des laufenden Geschäftsjahres gegenüber dem Vorstand erklärt werden muß, ferner durch Beendigung der Rechtspersönlichkeit oder durch Auflösung des Vereins.
Ein Mitglied, das gegen die Satzung grob verstößt oder das Ansehen des Vereins schädigt, kann vom Vorstand ausgeschlossen werden.
Dem Mitglied ist zuvor Gelegenheit zur Äußerung zu geben.
Die Entscheidung ist dem Mitglied schriftlich mitzuteilen.
Jedes Mitglied hat das Recht, die Einrichtungen des Vereins zu benutzen und an den Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen. Die Mitgliedsrechte sind nicht übertragbar.
Ordentliche Mitglieder bezahlen den jährlichen Beitrag, dessen Höhe vom Bundesverband festgesetzt ist.
Außerordentliche Mitglieder setzen ihren Beitrag nach eigenem Ermessen fest.
Finanzielle Beiträge werden zum 1. Januar des laufenden Geschäftsjahres bzw. sofort bei Eintritt eines Mitglieds fällig.
Die Einberufung erfolgt schriftlich mit einer Frist von 7 Tagen unter Angabe der Tagesordnung durch den Vorsitzenden oder seinen Stellvertreter. Die Einladung ergeht an alle Mitglieder.
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist auf Beschluß des Vorstands durch den Vorsitzenden einzuberufen.
Das gleiche gilt, wenn mindestens ein Fünftel der Mitglieder dies verlangen, indem sie einen schriftlichen Antrag unter Angabe der Besprechungspunkte vorlegen.
Stimmberechtigt sind folgende Personen:
der Vorstand (je Mitglied eine Stimme)
jedes weitere Mitglied gleichermaßen.
Eine ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlußfähig.
die Wahl des Vorstands und der beiden Rechnungsprüfer
die Entgegennahme des Jahresberichts und des Kassenberichts des Vorstands,
die Entlastung des Vorstands und des Kassenleiters,
die Auflösung des Vereins und des Vermögens.
§ 11 Der engere Vorstand
dem Kassenleiter.
Jedes Mitglied des engeren Vorstands kann im Sinne des § 26 BGB den Verein gerichtlich und außergerichtlich allein vertreten.
Die Mitglieder des engeren Vorstands werden einzeln für die Dauer von vier Jahren gewählt.
Der engere Vorstand bleibt jedoch so lange im Amt, bis ein neuer Vorstand ordnungsgemäß gewählt ist; die Wiederwahl ist zulässig.
Die Sitzungen werden vom Vorsitzenden, im Verhinderungsfall von seinem Stellvertreter, einberufen und geleitet.
Über jede Vorstandssitzung ist ein Protokoll anzufertigen, das von allen anwesenden Vorstandsmitgliedern zu unterschreiben ist.
Der Vorstand hat unter anderem die Mitgliederversammlung, die Vorstandswahlen und die Veranstaltungen des Vereins vorzubereiten und den Haushaltsplan aufzustellen.
Der Vorsitzende oder sein Stellvertreter kann für besondere Fälle zu den Vorstandssitzungen Gäste laden.
Der Schriftführer sowie sein Stellvertreter und der Stellvertreter des Kassenleiters sind Mitglieder des erweiterten Vorstands.
Sie können ihre Rechte an andere Mitglieder delegieren.
Die Mitgliederversammlung kann weiterhin mehrere Beisitzer, die mit besonderen Aufgaben betraut werden können, in den erweiterten Vorstand wählen.
Die Leiter von besonderen Arbeitsgemeinschaften (z. B. Botanik, Herpetologie usw.) sind ebenfalls Mitglieder des erweiterten Vorstands.
Die Beisitzer werden für die Dauer von vier Jahren gewählt.
Die Mitglieder des erweiterten Vorstands sind nicht in das Vereinsregister eingetragen und sind nicht vertretungsberechtigt.
Der Kassenleiter verwaltet die Vereinskasse und führt über Einnahmen und Ausgaben Buch.
Er hat der Mitgliederversammlung einen Kassenbericht zu erstatten.
Zahlungen leistet er aufgrund von Vorstandsbeschlüssen.
Bei Abstimmungen und Wahlen entscheidet - ausgenommen Beschlüsse nach § 14 Absatz 3 - die einfache Mehrheit der anwesenden Mitglieder.
Bei einmal wiederholter Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.
Satzungsänderungen sind nur mit einer Mehrheit von mindestens zwei Drittel der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder zulässig.
Sofern ein Mitglied dies beantragt, findet geheime Wahl bzw. Abstimmung statt.
Die Wahl des Vorstands und der Rechnungsprüfer leitet ein von der jeweiligen Mitgliederversammlung zu bestimmender Wahlleiter.
Der Vorstand muß innerhalb von drei Monaten nach Ablauf seiner Amtszeit neu gewählt werden oder in seiner bestehenden Form durch eine ordentliche oder außerordentliche Mitgliederversammlung bestätigt werden.
Die Wiederwahl der einzelnen Vorstandsmitglieder und der Rechnungsprüfer ist zulässig.
Ersatzwahl erfolgt für den Rest der Wahlzeit des Vorgängers in der nächsten Mitgliedersammlung.
Wahlen können per Akklamation durchgeführt werden, wenn kein stimmberechtigtes Mitglied dagegen ist.
Über jede Mitgliederversammlung im Sinne des § 10 ist ein schriftliches Protokoll zu führen, das von zwei Mitgliedern unterzeichnet werden muß.
Soweit diese Satzung nicht besondere Vorschriften enthält, gelten die Vorschriften der §§ 21-79 BGB.
Die Auflösung des Vereins kann nur von einer zu diesem Zweck einberufenen außerordentlichen Mitgliederversammlung und nur mit einer Mehrheit von drei Viertel der abgegebenen Stimmen beschlossen werden.
Diese Mitgliederversammlung ist mindestens zwei Monate vorher unter Angabe des Zwecks einzuberufen.
Bei Auflösung des Vereins oder Wegfall des bisherigen Zwecks fällt das Vermögen des Vereins an den Naturschutzbund Deutschland e. V., der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke des Umweltschutzes zu verwenden hat.
Diese Satzung wurde von der ordentlichen Mitgliederversammlung am 10.09.1991 in Wiesenfeld beschlossen und tritt mit der Eintragung in das Vereinsregister des Amtsgerichts Frankenberg/Eder in Kraft.