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Timestamp: 2017-06-25 20:44:49
Document Index: 375175397

Matched Legal Cases: ['Art. 8', 'Art. 7', 'Art. 28', 'Art. 16', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 134', 'BGE']

I 434/06 (31.10.2006)
I 434/06
L.________, Beschwerdeführer, vertreten durch Advokat Dr. Patrick Somm, Centralbahnstrasse 11, 4051 Basel,
Mit Verfügung vom 28. Januar 2004 lehnte die IV-Stelle Basel-Stadt das Gesuch des L.________ (geb. 1974) um Zusprechung einer IV-Rente ab. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 14. April 2005 fest.
Die dagegen erhobene Beschwerde wies das Sozialversicherungsgericht Basel-Stadt mit Entscheid vom 20. April 2006 ab.
L.________ lässt Verwaltungsgerichtsbeschwerde führen und beantragen, es sei ihm eine ganze IV-Rente auszurichten. Eventuell sei ein neues Gutachten einzuholen. Zudem ersucht er um unentgeltliche Verbeiständung.
Das kantonale Gericht hat die gesetzlichen Vorschriften zu den Begriffen der Invalidität (Art. 8 Abs. 1 ATSG) und Erwerbsunfähigkeit (Art. 7 ATSG), zum Umfang des Rentenanspruchs (Art. 28 Abs. 1 IVG) und zur Ermittlung des Invaliditätsgrades nach der Methode des Einkommensvergleichs (Art. 16 ATSG) sowie die Rechtsprechung zu Bedeutung (BGE 122 V 160 Erw. 1c) und Beweiswert ärztlicher Unterlagen (BGE 125 V 352 Erw. 3a), zu den geistigen Gesundheitsschäden (AHI 2001 S. 227 [Urteil P. vom 31. Januar 2000, I 138/98]) und zur Bedeutung der Drogensucht im Rahmen der Invaliditätsbemessung (AHI 2001 S. 228) richtig dargelegt. Darauf wird verwiesen.
Streitig und zu prüfen ist, ob der medizinische Sachverhalt rechtsgenüglich abgeklärt ist, und bejahendenfalls, welcher Invaliditätsgrad sich daraus ergibt.
Die Vorinstanz hat das Gutachten des Dr. med. W.________, Spezialarzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom 3. Januar 2004 sorgfältig zusammengefasst und richtig gewürdigt. Demnach besteht in einer leichten Tätigkeit eine vollzeitliche Arbeitsfähigkeit mit einer um 30% reduzierten Leistung. Dagegen vermag der Bericht des PD Dr. med. O.________, Ärztlicher Leiter der Arztpraxis X.________, vom 6. September 2005 nicht aufzukommen. Einerseits erging dieser Bericht nach dem Datum des Einspracheentscheides vom 14. April 2005, welches die zeitliche Grenze der richterlichen Überprüfungsbefugnis bildet (BGE 129 V 169 Erw. 1). Anderseits hat sich die Vorinstanz mit diesem Beleg eingehend auseinandergesetzt und richtig erwogen, weshalb ihm nicht gefolgt werden kann. Darauf wird verwiesen. Weiterer Abklärungen bedarf es nicht.
Das Verfahren ist kostenlos (Art. 134 OG in der bis Ende Juni 2006 gültig gewesenen Fassung). Die unentgeltliche Verbeiständung kann wegen Aussichtslosigkeit (dazu BGE 129 I 135 Erw. 2.3.1) nicht gewährt werden.