Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/Paragraph_49_BauO_NRW_Wohnungen-d166765,50.html
Timestamp: 2016-10-24 22:38:28
Document Index: 326792456

Matched Legal Cases: ['§ 49', '§ 49', '§ 49', '§ 50', '§ 51', '§ 52', '§ 53', '§ 54', '§ 55', '§ 56', '§ 57', '§ 58', '§ 59', '§ 59', '§ 60', '§ 61', '§ 62', '§ 63', '§ 64', '§ 65', '§ 66', '§ 67', '§ 68', '§ 91', '§ 49', '§ 48', '§ 50']

§ 49 BauO NRW, Wohnungen | Gesetze auf anwalt24.de
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Bauordnung für das Land Nordrhein-Westfalen - Landesbauordnung - (BauO NRW) Land...…§ 49 BauO NRW, Wohnungen§ 50 BauO NRW, Bäder und Toilettenräume§ 51 BauO NRW, Stellplätze und Garagen, Abstellplätze für Fahrräder§ 52 BauO NRW, Ställe, Dungstätten und Gärfutterbehälter§ 53 BauO NRW, Behelfsbauten und untergeordnete Gebäude§ 54 BauO NRW, Sonderbauten§ 55 BauO NRW, Barrierefreiheit öffentlich zugänglicher baulicher Anlagen§ 56 BauO NRW, Grundsatz§ 57 BauO NRW, Bauherrin, Bauherr§ 58 BauO NRW, Entwurfsverfasserin, Entwurfsverfasser§ 59 BauO NRW, Unternehmerin, Unternehmer§ 59a BauO NRW, Bauleiterin, Bauleiter§ 60 BauO NRW, Bauaufsichtsbehörden§ 61 BauO NRW, Aufgaben und Befugnisse der Bauaufsichtsbehörden§ 62 BauO NRW, Sachliche Zuständigkeit§ 63 BauO NRW, Genehmigungsbedürftige Vorhaben§ 64 BauO NRW (weggefallen)§ 65 BauO NRW, Genehmigungsfreie Vorhaben§ 66 BauO NRW, Genehmigungsfreie Anlagen§ 67 BauO NRW, Genehmigungsfreie Wohngebäude, Garagen und Stellplätze§ 68 BauO NRW, Vereinfachtes Genehmigungsverfahren…§ 91 BauO NRW, Berichtspflicht
§ 49 BauO NRWBauordnung für das Land Nordrhein-Westfalen - Landesbauordnung - (BauO NRW)Landesrecht Nordrhein-WestfalenTitel: Bauordnung für das Land Nordrhein-Westfalen - Landesbauordnung - (BauO NRW)Normgeber: Nordrhein-WestfalenAmtliche Abkürzung: BauO NRWReferenz: 232Abschnitt: Dritter Teil – Bauliche Anlagen → Sechster Abschnitt – Aufenthaltsräume und Wohnungen (1) Jede Wohnung muss von anderen Wohnungen und fremden Räumen baulich abgeschlossen sein und einen eigenen, abschließbaren Zugang unmittelbar vom Freien, von einem Treppenraum, einem Flur oder einem anderen Vorraum haben. Dies gilt nicht für Wohnungen in Wohngebäuden mit nicht mehr als zwei Wohnungen. Wohnungen in Gebäuden, die nicht nur zum Wohnen dienen, müssen einen besonderen Zugang haben; gemeinsame Zugänge sind zulässig, wenn Gefahren oder unzumutbare Belästigungen für die Benutzerinnen und Benutzer der Wohnungen nicht entstehen.(2) In Gebäuden mit mehr als zwei Wohnungen müssen die Wohnungen eines Geschosses barrierefrei erreichbar sein. In diesen Wohnungen müssen die Wohn- und Schlafräume, eine Toilette, ein Bad und die Küche oder Kochnische mit dem Rollstuhl zugänglich sein. Abweichungen von den Sätzen 1 und 2 sind zuzulassen, soweit die Anforderungen nur mit unverhältnismäßigem Mehraufwand erfüllt werden können, insbesondere wegen schwieriger Geländeverhältnisse, ungünstiger vorhandener Bebauung oder weil sie den Einbau eines sonst nicht notwendigen Aufzugs erfordern.(3) Wohnungen müssen durchlüftet werden können. Reine Nordlage aller Wohn- und Schlafräume ist unzulässig.(4) Jede Wohnung muss eine Küche oder Kochnische haben sowie über einen Abstellraum verfügen. Der Abstellraum soll mindestens 6 m2 groß sein; davon soll außer in Wohngebäuden mit nicht mehr als zwei Wohnungen eine Abstellfläche von mindestens 0,5 m2 innerhalb der Wohnung liegen.(5) Für Gebäude mit Wohnungen in den Obergeschossen sollen leicht erreichbare und zugängliche Abstellräume für Kinderwagen und Fahrräder sowie für Rollstühle, Gehwagen und ähnliche Hilfsmittel hergestellt werden.(6) Für Gebäude mit mehr als zwei Wohnungen sollen ausreichend große Trockenräume zur gemeinschaftlichen Benutzung eingerichtet werden.(7) In Wohnungen müssen Schlafräume und Kinderzimmer sowie Flure, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen, jeweils mindestens einen Rauchwarnmelder haben. Dieser muss so eingebaut oder angebracht und betrieben werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird. Wohnungen, die bis zum 31. März 2013 errichtet oder genehmigt sind, haben die Eigentümer spätestens bis zum 31. Dezember 2016 entsprechend den Anforderungen nach den Sätzen 1 und 2 auszustatten. Die Betriebsbereitschaft der Rauchwarnmelder hat der unmittelbare Besitzer sicherzustellen, es sei denn, der Eigentümer hat diese Verpflichtung bis zum 31. März 2013 selbst übernommen.
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