Source: http://www.jurablogs.com/2011/08/02/bananabay-adwords-werbung-fremden-marken
Timestamp: 2017-01-18 16:54:42
Document Index: 37894827

Matched Legal Cases: ['Art. 5', '§ 14', '§ 14', '§ 14', 'Art. 5', 'Art. 5', 'BGH', 'EuG', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'EuG', 'BGH', 'BGH', 'EuG', 'BGH']

Bananabay – AdWords-Werbung mit fremden Marken
BlogsRechtslupeAugust 2011Bananabay – AdWords-Werbung mit fremden MarkenGibt ein Dritter ein mit einer Marke identisches Zeichen ohne Zustimmung des Markeninhabers einem Suchmaschinenbetreiber gegenüber als Schlüsselwort an, damit bei Eingabe des mit der Marke identischen Zeichens als Suchwort in die Suchmaschine ein absatzfördernder elektronischer Verweis (Link) zur Website des Dritten als Werbung für der Gattung nach identische Waren oder Dienstleistungen in einem von der Trefferliste räumlich getrennten, entsprechend gekennzeichneten Werbeblock erscheint (Adwords-Werbung), liegt darin keine Benutzung der fremden Marke im Sinne von Art. 5 Abs. 1 Satz 2 Buchst. a MarkenRL, § 14 Abs. 2 Nr. 1 MarkenG, wenn die Anzeige selbst weder das Zeichen noch sonst einen Hinweis auf den Markeninhaber oder auf die von diesem angebotenen Produkte enthält, der angegebene Domain-Name vielmehr auf eine andere betriebliche Herkunft hinweist.Mit dieser Begründung verneinte der Bundesgerichtshof, dass der Markeninhaberin gegen einen Konkurrenten ein Anspruch auf Unterlassung der Verwendung des Begriffs “bananabay” als Schlüsselwort zum Zwecke der AdwordsWerbung bei Google aus § 14 Abs. 2 Nr. 1, Abs. 5 MarkenG zusteht.Der Unterlassungsantrag ist im hier entschiedenen Fall nach seinem Wortlaut auf ein Verbot der Benutzung der Bezeichnung “bananabay” als “Adword im Aufruf von Google-Anzeigen” gerichtet. Nach dem Sachverhalt geht es im Streitfall nicht darum, dass die Beklagte das Wort “bananabay” in der rechts neben der Trefferliste erscheinenden Anzeige verwendet hätte. Streitgegenständlich war vielmehr nur, dass damit allein die Verwendung des Begriffs “bananabay” durch die Beklagte als Schlüsselwort zum Aufruf ihrer – diesen Begriff selbst nicht enthaltenden – Anzeige bei Google untersagt werden soll.MarkenrechtDie Vorschrift des § 14 Abs. 2 Nr. 1 MarkenG setzt Art. 5 Abs. 1 Buchst. a MarkenRL um und ist daher richtlinienkonform auszulegen. Der Verletzungstatbestand des Art. 5 Abs. 1 Buchst ...Zum vollständigen Artikel26 LeserDr. Damm & Partner Rechtsanwälte:BGH: Werbung mit fremden Unternehmenskennzeichen bei Google ist nicht grundsätzlich zu ...20 LeserDas Blog für IT-Recht:EuGH – Zur Zulässig der Verwendung von Konkurrenzmarken als AdWords58 LeserNIETZER & HÄUSLER:BGH Pressemeldung: Bundesgerichtshof präzisiert Rechtsprechung zum Keyword-Advertising57 LeserDas Blog für IT-Recht:Gericht untersagt bestimmte Art von Suchmaschinenoptimierung im Apple-App-Store76 LeserCMS Hasche Sigle:Vergleichende Werbung mit der Marke eines Konkurrenten: Der BGH erweitert die Spielräume37 LeserCMS Hasche Sigle:Werbung mit AdWords – vom Fischen im fremden Teich59 LeserBERLIN BLAWG:BGH zur beschreibende (Marken-)Benutzung am Beispiel VW41 LeserDer Energieblog:EuGH verpasst «Adword»-Werbung mit Konkurrenzmarken Dämpfer10 verwandte ArtikelBGH: Onlinehändler darf für seine AdWords-Anzeige bei Google fremde Markennamen als “Köder” (keywords) buchen, wenn die Anzeige selbst
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