Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=20.01.2011&Aktenzeichen=I%20ZR%20133/08
Timestamp: 2019-06-24 09:57:28
Document Index: 257469677

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 32']

BGH, 20.01.2011 - I ZR 133/08 - dejure.org
https://dejure.org/2011,10203
BGH, 20.01.2011 - I ZR 133/08 (https://dejure.org/2011,10203)
BGH, Entscheidung vom 20.01.2011 - I ZR 133/08 (https://dejure.org/2011,10203)
BGH, Entscheidung vom 20. Januar 2011 - I ZR 133/08 (https://dejure.org/2011,10203)
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Notwendigkeit der Bezifferung des Klageantrages bei Beanspruchung des Urhebers auf Änderung einer Vereinbarung über den Betrag einer angemessenen Vergütung; Angemessene Beteiligung des Urhebers an jeder wirtschaftlichen Nutzung seines Werkes bei fortlaufender Nutzung des Werkes durch den Verwerter durch den Vertrieb von Vervielfältigungsstücken; Höhe der Absatzvergütung des Nettoladenverkaufspreises bei Hardcover-Ausgaben und bei Taschenbuchausgaben als angemessene Vergütung von Übersetzern von belletristischen Werken und von Sachbüchern; Herabsetzung der Absatzvergütung des Nettoladenverkaufspreises bei Erhalt ein für sich genommen übliches und angemessenes Seitenhonorar als Garantiehonorar des Übersetzers; Anspruch des Übersetzers auf eine Einwilligung in eine Regelung für einen Wegfall der Buchpreisbindung i.R.s. Vergütungsanspruches; Angemessene Beteiligung des Übersetzers an Erlösen des Verlages durch Einräumung oder Übertragung des Rechtes von Dritten zur Nutzung des übersetzten Werkes
OLG Hamburg, 23.07.2008 - 5 U 143/06
ZUM 2011, 408
Zur Begründung hat es unter Hinweis auf Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGH, GRUR 2009, 1148 ff. - Talking to Addison; GRUR 2011, 328 ff. - Destructive Emotions; ZUM 2011, 408 ff. - angemessene Übersetzungsvergütung V.) ausgeführt, die Klägerin könne bei den nach dem 01.06.2001 geschlossenen Verträgen gemäß § 32 Abs. 1 S. 3, Abs. 2. S. 2 UrhG eine Vertragsanpassung sowie zusätzliche Vergütung beanspruchen, die bei gebundenen Büchern 0, 8%% und bei Taschenbüchern 0, 4% des Nettoladenverkaufspreises betrage und jeweils ab den 5.000sten Exemplar zu zahlen sei.