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Timestamp: 2016-10-22 11:54:22
Document Index: 132290636

Matched Legal Cases: ['Art. 42', 'Art. 95', 'Art. 97', 'Art. 105', 'BGE', 'Art. 106']

2C_1130/2012 (03.12.2012)
X.________ GmbH, handelnd durch Y.________, Gesellschafter und Gesch�ftsf�hrer,
Die X.________ GmbH wurde f�r die Staats- und Gemeindesteuern sowie die direkte Bundessteuer 2004 und 2005 nach Ermessen eingesch�tzt. Die gegen diese Veranlagungen erhobenen Einsprachen blieben erfolglos, ebenso Rekurs und Beschwerde an die Steuerrekurskommission des Kantons Bern. Mit Urteil des Einzelrichters vom 11. Oktober 2012 wies das Verwaltungsgericht die Beschwerden der Pflichtigen sowohl betreffend Kantons- und Gemeindesteuern wie auch betreffend direkte Bundessteuer ab, soweit darauf einzutreten war.
Die X.________ GmbH beschwerte sich mit Schreiben vom 13. November 2012 beim Bundesgericht �ber das Urteil des Verwaltungsgerichts. Am 29. November 2012 reichte sie innert der ihr hierf�r angesetzten Frist eine vollst�ndige Ausfertigung des angefochtenen Urteils nach.
Gem�ss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG haben Rechtsschriften die Begehren und deren Begr�ndung zu enthalten; in der Begr�ndung ist in gedr�ngter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht (schweizerisches Recht, vgl. Art. 95 BGG) verletze. Die Begr�ndung hat sachbezogen zu sein. Die Beschwerde f�hrende Partei muss sich mit den f�r das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erw�gungen gezielt auseinandersetzen. Sollen vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellungen bem�ngelt werden (vgl. Art. 97 Abs. 1 sowie Art. 105 Abs. 1 und 2 BGG; dazu BGE 137 I 58 E. 4.1.2 S. 62; 136 II 304 E. 2.4 und 2.5 S. 313 f. mit Hinweisen), kann im Wesentlichen bloss die Verletzung verfassungsm�ssiger Rechte ger�gt werden, was spezifischer Geltendmachung und Begr�ndung bedarf (vgl. Art. 106 Abs. 2 BGG).
Das Verwaltungsgericht hat dargelegt, warum und in welchem Ausmass bei der Anfechtung von Ermessensveranlagungen erh�hte Begr�ndungsanforderungen gelten (E. 2.1), um anschliessend unter Beschreibung der Vorgehensweise der Beschwerdef�hrerin aufzuzeigen, warum diese ihren besonderen verfahrensrechtlichen Pflichten schon im Einsprache- und auch anschliessend im Rekurs- und Beschwerdeverfahren nicht nachgekommen ist. Inwiefern es dabei im Zusammenhang mit der Feststellung des erheblichen Sachverhalts oder bei der Auslegung bzw. Anwendung der einschl�gigen Rechtsnormen schweizerisches Recht verletzt haben k�nnte, zeigt die Beschwerdef�hrerin, die jegliche gezielte Auseinandersetzung mit den vorinstanzlichen Erw�gungen vermissen l�sst, auch nicht ansatzweise auf.
Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, und der Eidgen�ssischen Steuerverwaltung schriftlich mitgeteilt.