Source: http://www.nuclearmarket.com/proc/exp.cfm?IDNotice=78003
Timestamp: 2019-06-16 04:40:11
Document Index: 319187975

Matched Legal Cases: ['§ 53', '§ 1', '§ 150', '§ 123', '§ 124', '§ 134', '§ 160', '§ 134']

Nuclear Business Opportunity - BGZ – Gesellschaft für Zwischenlagerung mbH
Engineering services [planning/engineering services (electrical and i & c systems) for the transport cask storage facility]
Purchaser: BGZ – Gesellschaft für Zwischenlagerung mbH
14/07/2018 S134 - - Services - Contract notice - Negotiated procedure
Germany-Essen: Engineering services
2018/S 134-306982
BGZ – Gesellschaft für Zwischenlagerung mbH
Contact point(s): Einkauf (KRE)
For the attention of: Jörg Dinstuhl
Telephone: +49 2012796-1674
E-mail: joerg.dinstuhl@bgz.de
Fax: +49 2012796-21674
General address of the contracting authority: https://bgz.de/
Address of the buyer profile: https://bgz.de/ausschreibungen/
Electronic access to information: https://www.subreport.de/E88247955
Electronic submission of tenders and requests to participate: https://www.subreport.de/E88247955
21.8.2018 - 16:00
Deutschland-Essen: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Kontaktstelle(n): Einkauf (KRE)
Zu Händen von: Jörg Dinstuhl
Telefon: +49 2012796-1674
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers / des Auftraggebers: https://bgz.de/
Adresse des Beschafferprofils: https://bgz.de/ausschreibungen/
Elektronischer Zugang zu Informationen: https://www.subreport.de/E88247955
Elektronische Einreichung von Angeboten und Teilnahmeanträgen: https://www.subreport.de/E88247955
Sonstige: Einrichtung privaten Rechts
Sonstige: Zwischenlagerung
Planungsleistungen für die elektro- und leittechnischen Systeme der Anlagensicherung sowie der IT am Transportbehälterlager Ahaus (TBL-A)
Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: 48683 Ahaus
NUTS-Code DEA35
Die BGZ Gesellschaft für Zwischenlagerung mbH betreibt in Ahaus ein zentrales Zwischenlager für bestrahlte Brennelemente in Transport- und Lagerbehältern. Das Transportbehälterlager (TBL-A) wird anlagensicherungstechnisch erweitert. Neben baulichen Erweiterungen sind insbesondere auch die elektro- und leittechnischen Systeme der Anlagensicherung und die IT am Standort Ahaus erneuern und zu erweitern. Folgende Systeme sind von Anpassungen und Erweiterungen betroffen:
— Elektrotechnische Systeme
Kabelwege und Kabelverlegung (Steigetrassen, Kabelpritschen, Leerrohre, Kabelquerschnitte)
Betriebliche- und Anlagensicherungsbeleuchtung, Steckdosen
Kabeltrassen in den Außenanlagen
Koordination der Planungen zusätzlicher Verbraucher (z.B. Dachrinnenheizung, Türen, Tore etc.)
— Leittechnische Systeme
Beleuchtungssteuerung Außenbeleuchtung
Sprechverbindung zur Polizei
Diverse Steuerungsaufgaben (z.B. Durchfahrschutz, Kran, etc.)
Kabel und Kabelwege für leittechnische Systeme
Planungsleistungen für die Elektro- und Leittechnischen Systeme der Anlagensicherung am Transportbehälterlager Ahaus (TBL-A) für die Leistungsbilder auf der Grundlage der HOAI Stand 2013:
§ 53 Technische Ausrüstung nach HOAI 2013 Teil 4 – Abschnitt 2
Anlagengruppe 4/ KGR 440
Einstufung Honorarzone: III, Honorarsatz: Mindestsatz
Anlagengruppe 5/ KGR 450
Beabsichtigt ist die stufenweise Beauftragung, zunächst der Leistungsphasen 1 – 4, nach Genehmigung die Leistungsphasen 5 – 7, Leistungsphase 8, eventuell Leistungsphase 9.
Die anrechenbaren Kosten (netto) wurden wie folgt geschätzt:
Leittechnik: 2,11 Mio. EUR
Elektrotechnik: 950 T. EUR
Beleuchtung: 294 T. EUR
Die Abrechnung der Honorare erfolgt auf der Grundlage der durch den AN zu erstellenden Kostenschätzung und Kostenberechnung.
Erbringung der Leistungsphase 1 – 4 und 5 – 7 in 2019
Der AG ist berechtigt, von jeder fälligen Zahlung einen Einbehalt in Höhe von 5 % einzubehalten, der als Sicherheit für die ordnungsgemäße Vertragserfüllung durch den AN dient.
Das Recht zum Einbehalt besteht nicht, wenn und soweit der AN dem AG eine schriftliche selbstschuldnerische Vertragserfüllungsbürgschaft eines im Inland oder in einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union oder des Europäischen Wirtschaftsraums zugelassenen Kreditinstituts oder Kreditversicherers gestellt hat; bereits getätigte Einbehalte sind nach Stellung der Bürgschaft auszuzahlen, soweit sie durch die Bürgschaftssumme gedeckt sind.
Als Sicherheit einbehaltene Beträge sowie vom AN gestellte Vertragserfüllungsbürgschaften sind nach Abnahme der Leistungen des AN durch den AG herauszugeben, soweit sie nicht verwertet sind. Für im Zeitpunkt der Abnahme noch nicht erfüllte Ansprüche gegen den AN darf der AG einen entsprechenden Teil der Sicherheit zurückhalten.
Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) in der Fassung 2013
Atomrechtliche Zuverlässigkeitsüberprüfung:
Die Baustelle befindet sich in einem kerntechnischen Bereich, für den eine Zutrittsgenehmigung erforderlich ist. Das einzusetzende Personal muss einschließlich etwaiger Nachunternehmer über eine Zuverlässigkeitsüberprüfung der Kategorie 1 gemäß der Atomrechtlichen Zuverlässigkeitsüberprüfungs-Verordnung (AtZüV) verfügen. Sofern diese nicht vorhanden ist, ist der Auftragnehmer für das eingesetzte Personal verpflichtet, diese nach Auftragserteilung zu erlangen. Für die Zuverlässigkeitsüberprüfung werden die persönlichen Angaben der Personen benötigt. Die Zuverlässigkeitsüberprüfung wird durch die BGZ beantragt. Die für die Durchführung der atomrechtlichen Zuverlässigkeitsüberprüfungen üblichen Vorlaufzeiten sind bei der Terminplanung zu berücksichtigen.
Sicherheitsauskunft und Verpflichtungserklärung:
Die mit der Auftragsausführung befassten Personen werden im Auftragsfalle nach § 1 des Verpflichtungsgesetzes auf die gewissenhafte Erfüllung ihrer Obliegenheiten verpflichtet. Der Auftragnehmer erbringt im Zusammenhang mit den beauftragten Leistungen zeitgleich keine Leistungen an Dritte, die einen Interessenkonflikt verursachen.
Bei der Ausführung der Leistung wird der Auftragnehmer voraussichtlich Zugang zu Verschlusssachen (VS) des Geheimhaltungsgrades VS-Nur für den Dienstgebrauch (VS-NfD) erhalten oder sich verschaffen können. Das Merkblatt über die Behandlung von VS-NfD (VS-NfD-Merkblatt1) ist zu beachten. Das VS-NfD-Merkblatt (Anlage 7 zur VSA einschließlich Anlage) wird Vertragsbestandteil. Der Auftragnehmer und seine Nachunternehmer/Unterauftragnehmer sind verpflichtet die Regelungen dieses Merkblattes einschließlich Anlage zu beachten. Eine Nichtbeachtung kann die Auflösung des Vertrages bzw. von Teilen des Vertrages zur Folge haben.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Auszug aus dem Gewerbezentralregister (Bundesregister) nach § 150 Gewerbeordnung, bzw. bei ausländischen Bewerbern gleichwertige Bescheinigung (max. 3 Monate alt); bei natürlichen Personen ist ebenfalls ein Auszug aus dem Gewerbezentralregister erforderlich
Nachweis der Berufszulassung durch Eintragung in ein Berufs- und/oder Handelsregister des Mitgliedstaates, in dem der Ingenieur tätig ist, sowie durch Studiennachweise und Bescheinigungen über die berufliche Befähigung des Bewerbers und/oder der Führungskräfte des Unternehmens
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Generell gilt, dass durch jedes Mitglied einer Bewerber-/Bietergemeinschaft sämtliche geforderten Angaben und Nachweise (wirtschaftliche/finanzielle Leistungsfähigkeit und fachliche Eignung) vorzulegen sind. Die Berücksichtigung von Nachunternehmern bei der Bewerbung ist grundsätzlich zulässig. Es sind für jeden Nachunternehmer die gleichen Nachweise (wirtschaftliche / finanzielle Leistungsfähigkeit und fachliche Eignung) vorzulegen; ausgenommen hiervon sind die Mindestdeckungssummen der Berufshaftpflichtversicherung.
Nur bei Bewerbern, die ihre Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit nachgewiesen haben, ist eine Auswahl zur Verhandlung möglich.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Eigenerklärung des Bewerbers, dass keine Ausschlusskriterien nach § 123 GWB und keine Verstöße gegen das Arbeitnehmerentsendegesetz vorliegen.
Eigenerklärung des Bewerbers, dass keine Ausschlussgründe nach § 124 GWB vorliegen
Nachweis über regelmäßige Leistung der Sozialversicherungsbeiträge (Unbedenklich-keitsbescheinigung der Einzugsstelle und der Berufsgenossenschaft, max. 3 Monate alt).
Bescheinigung von der zuständigen Behörde des betreffenden Mitgliedstaates, dass der Bewerber seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben (Auskunft in Steuersachen, max. 3 Monate alt) ordnungsgemäß erfüllt hat.
Vorlage von Bilanzen oder Bilanzauszügen sowie Gewinn- und Verlustrechnungen aus den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, falls deren Veröffentlichung nach dem Recht des Staates, in den das Unternehmen ansässig ist, vorgeschrieben ist. Sofern im Internet veröffentlicht, Angabe der Internetquelle.
Nachweis der Betriebshaftpflichtversicherung. Die Mindestdeckungssummen von 2,0 Mio EUR für Personenschäden und 2,0 Mio EUR für sonstige Schäden sind im Auftragsfall vor Vertragsabschluss nachzuweisen.
Auszug aus dem Handelsregister oder vergleichbare Auskunft, sofern der Bewerber keine natürliche Person ist
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Die Berücksichtigung von Nachunternehmern bei der Bewerbung ist grundsätzlich zulässig. Es sind für jeden Nachunternehmer die gleichen Nachweise (wirtschaftliche / finanzielle Leistungsfähigkeit und fachliche Eignung) vorzulegen; ausgenommen hiervon sind die Mindestdeckungssummen der Berufshaftpflichtversicherung.
Nachweis der Berufszulassung durch Eintragung in ein Berufs- und/oder Handelsregister des Mitgliedstaates, in dem der Ingenieur tätig ist, sowie durch Studiennachweise und Bescheinigungen über die berufliche Befähigung des Bewerbers und/oder der Führungskräfte des Unternehmens.
Angaben zum Projektteam mit Berufsbildern, insbesondere zum Projektleiter (PL) und zu den in den Einzeldisziplinen jeweils verantwortlichen Fachplanern geforderten Abschluss aufweisen
Referenzliste, mit bis zu 5 speziell mit der zu vergebenden Leistung vergleichbaren Referenzen aus kerntechnischen Anlagen bzw. von KRITIS-Unternehmen der letzten 12 Jahre, mit Angabe der erbrachten Leistungen, Leistungsbildern, Leistungsphasen und den jeweiligen Umfang der Maßnahmen gemäß Anlage 6. Als Beginn zählt der Planungsbeginn. Die LPH 5 (Ausführungsplanung) muss abgeschlossen sein.
Referenzschreiben der Auftraggeber zu den in der Referenzliste angegebenen Projekten bezüglich Qualität der Leistung, Kosten- und Termintreue, Qualitätsmanagement, Zusammenarbeit.
Angaben über Mitarbeiterzahl (gesamt) und aufgegliedert nach Berufsgruppen und Qualifikation der letzten drei Jahre
Kurze Darstellung der Maßnahmen zur Qualitätssicherung allgemein hinsichtlich der IT-Sicherheit, insbesondere der Erstellung/Fortschreibung eines/des IT-Sicherheitskonzepts; Erfahrungsbericht mit IT-Sicherheit
Beachtung der allgemein gültiger Richtlinien und Normen und Regeln und Richtlinien des Atomrechts, DIN-Normen, SEWD-Richtlinien, KTA-Regeln.
Fachplanung IT-Sicherheit (insbesondere SEWD-Richtlinien und BSI-Grundschutz)
Es sind für jeden Nachunternehmer die gleichen Nachweise (wirtschaftliche / finanzielle Leistungsfähigkeit und fachliche Eignung) vorzulegen; ausgenommen hiervon sind die Mindestdeckungssummen der Berufshaftpflichtversicherung.
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: siehe Vergabeunterlagen - Bewertung der Teilnahmeanträge / Bewertungsmatrix
007/10136838
Die Vergabeunterlagen werden kostenlos auf der Vergabeplattform des Subreports unter https://www.subreport.de zum elektronischen Download zur Verfügung gestellt. Unter Angabe der ELVIS-ID-Nr.: E88247955 gelangen Sie direkt zu den Vergabeunterlagen.
Es ist eine einmalige Registrierung bei Subreport erforderlich. Diese ist kostenlos.
Der Teilnahmeantrag, einschließlich aller Nachweise und Referenzen ist elektronisch auf der Vergabeplattform des Subreports unter https://www.subreport.de/ über die ELVIS-ID-Nr.: E88247955 oder schriftlich in verschlossenem Umschlag einzureichen bei:
Abteilung Einkauf (KRE)
Frohnhauser Str. 67, Raum A-2.004
Einsendefrist: 21.8.2018 bis 16.00
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Es gilt insoweit die am 18.4.2016 in Kraft getretene Neufassung des GWB (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen). Auf folgende Punkte wird hingewiesen:
— § 134 GWB
Demnach darf eine Vertrag erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information an die nicht berücksichtigten Bieter geschlossen werden. Wird die Information per Fax oder auf elektronischem Weg versendet, verkürzt sich die Frist auf 10 Kalendertage.
— § 160 GWB: Einleitung, Antrag
1) der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat, der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt.