Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=II%20ZR%20358/01
Timestamp: 2019-11-17 04:38:55
Document Index: 110983081

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 726', '§ 767', '§ 726', '§ 726', '§ 767', '§ 726', '§ 767', '§ 732', '§ 726', '§ 726', '§ 767', '§ 767', 'BGH', 'BGH', '§ 767', '§ 705', '§ 705', '§ 705', '§ 705', 'BGH', 'BGH', '§ 767', '§ 732', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 732', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 732', 'BGH', '§ 732', '§ 767', '§ 767', 'BGH', 'BGH', '§ 767', 'BGH', 'BGH']

BGH, 15.12.2003 - II ZR 358/01 - dejure.org
https://dejure.org/2003,495
BGH, 15.12.2003 - II ZR 358/01 (https://dejure.org/2003,495)
BGH, Entscheidung vom 15.12.2003 - II ZR 358/01 (https://dejure.org/2003,495)
BGH, Entscheidung vom 15. Dezember 2003 - II ZR 358/01 (https://dejure.org/2003,495)
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BGB § 726; ZPO §§ 767, 794 Abs. 1 Nr. 5
Fortsetzung einer Unmöglichwerden des Zwecks aufgelösten Gesellschaft mit neuer Zweckbestimmung
Auflösung einer Anwaltssozietät durch Verlust der Zulassung eines Sozius - Gründung neuer Sozietät unter geänderter Zwecksetzung - Sicherung des Ausscheidens aus Altersgründen - Fehlen eines wirksamen Vollstreckungstitels - Verhältnis von Vollstreckungsgegenklage und ...
Fortsetzung einer aufgelösten GbR mit geänderter Zweckbestimmung
Fortsetzung einer gemäß § 726 BGB aufgelösten GbR mit geänderter Zweckbestimmung; zur Frage der Zulässigkeit einer Vollstreckungsabwehrklage gegen einen in einer nicht vollstreckungsfähigen notariellen Urkunde titulierten Anspruch
BGB § 726; ZPO §§ 767 794 Abs. 1 Nr. 5
Gesellschaftsfortsetzung nach Auflösung gem. § 726 BGB
ZPO §§ 767, 794 Abs. 1 Nr. 5, § 732; BGB § 726
Fortsetzung einer Anwaltssozietät nach Auflösung gem. § 726 BGB; Zulässigkeit der Vollstreckungsabwehrklage beim Fehlen eines wirksamen Vollstreckungstitels
Zusammenfassung von "Klauselerinnerung und Vollstreckungsabwehrklage" von Privatdozent Dr. Thomas Barnert, original erschienen in: MDR 2004, 605 - 607.
NJW-RR 2004, 472
ZIP 2004, 356
MDR 2004, 658
DNotZ 2004, 707
WM 1963, 728
WM 2004, 329
BB 2004, 397
DB 2004, 373
NZG 2004, 227
Bei seiner Annahme, es handele sich (allenfalls) um eine Klage in analoger Anwendung des § 767 ZPO, dürfte das Berufungsgericht die in der Rechtsprechung anerkannte Möglichkeit vor Augen gehabt haben, mit einer prozessualen Gestaltungsklage in entsprechender Anwendung von § 767 ZPO die Unwirksamkeit oder mangelnde Vollstreckbarkeit eines Vollstreckungstitels wegen formeller Mängel geltend zu machen (vgl. dazu BGH, Urteil vom 18. November 1993 - IX ZR 244/92, BGHZ 124, 164, 170 ff.; Urteil vom 15. Dezember 2003 - II ZR 358/01, ZIP 2004, 356, 358;… K. Schmidt/Brinkmann in MünchKommZPO, 4. Aufl., § 767 Rn. 6).
Die gesamthänderische Bindung kommt allein dadurch ausreichend zum Ausdruck, daß die Leistung nur an alle Gesamthänder verlangt werden kann (…Staudinger/Keßler, BGB, 12. Aufl., § 705 Rdn. 59;… vgl. auch MünchKomm-BGB/Ulmer, 3. Aufl., § 705 Rdn. 166;… Palandt/Sprau, BGB, 58. Aufl., § 705 Rdn. 20; a.A. Erman/H.P. Westermann, BGB, 9. Aufl., § 705 Rdn. 53 unter unzutreffender Bezugnahme auf BGH WM 1963, 728).
BGH, 07.12.2005 - XII ZR 94/03
Verpflichtung des Gerichts zu Hinweisen auf prozessuale Gestaltungsmöglichkeiten …
Hingegen kann die fehlende Vollstreckungsfähigkeit nach der neueren Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes mit der prozessualen Gestaltungsklage analog § 767 ZPO geltend gemacht werden, ohne dass ein Rechtsschutzinteresse wegen der Möglichkeit, dies mit der Klauselerinnerung nach §§ 732, 797 Abs. 3 ZPO geltend zu machen, zu verneinen wäre (vgl. BGHZ 118, 230, 234; BGH, Urteil vom 15. Dezember 2003 - II ZR 358/01 - ZIP 2004, 356, 358).
Für den Schuldner besteht daher ein Wahlrecht zwischen Klauselerinnerung und Vollstreckungsgegenklage (vgl. BGH, Urteil vom 15. Dezember 2003 aaO;… vom 10. März 2004 aaO; Windel, ZZP 102 (1989), 175, 219 ff., 230).
Unterbrechung der Verjährung durch Klageerhebung gegenüber einzelnen notwendigen …
cc) Auch eine weitere Entscheidung des Bundesgerichtshofes (Urt. v. 20. Dezember 1962, VII ZR 264/60, WM 1963, 728) kann - entgegen dem Leitsatz - nicht für eine Rechtskrafterstreckung bei notwendiger Streitgenossenschaft aus materiell-rechtlichen Gründen angeführt werden: Einige von mehreren Gesellschaftern bürgerlichen Rechts waren mit einer einen gemeinschaftlichen Anspruch betreffenden Klage durch Teilurteil rechtskräftig abgewiesen worden; die spätere Klage der übrigen wurde nicht aus Gründen der Rechtskraft, sondern deswegen als unzulässig abgewiesen, weil ihnen (allein) die Prozeßführungsbefugnis fehlte; insoweit war das erste Urteil zu beachten.
Der Titelschuldner kann auf diese Weise - über das Verfahren der Klauselerinnerung (§ 732 ZPO) hinaus - formell-rechtliche Einwendungen gegen den Vollstreckungstitel geltend machen (BGHZ 124, 164, 170; BGHZ 118, 229, 236; Senatsurteil vom 22. Oktober 2003 - IV ZR 398/02 - WM 2003, 2372 unter II 1; BGH, Urteile vom 18. November 2003 - XI ZR 332/02 - ZIP 2004, 159 unter II 1; vom 2. Dezember 2003 - XI ZR 421/02 - WM 2004, 372 unter II 1; vom 15. Dezember 2003 - II ZR 358/01 - DB 2004, 373 unter 2 a bb und 2 b).
Ein Austritt im Abwicklungsstadium sei weder gesetzlich vorgesehen noch wäre er geeignet, für den ausscheidenden Gesellschafter andere Rechtsfolgen auszulösen als die, die bei einer Auflösung der Gesellschaft ohnehin einträten (BGH, Urteil vom 20. Dezember 1962 - VII ZR 264/60, WM 1963, 728, 730).
Ihr Ziel ist die Beseitigung der Vollstreckbarkeit eines wegen seiner Unbestimmtheit unwirksamen Titels (vgl. BGH 15. Dezember 2003 - II ZR 358/01 - DB 2004, 373, zu II 2 a bb der Gründe; 18. November 1993 - IX ZR 244/92 - BGHZ 124, 164, zu B II 1, 2 der Gründe).
Unbeschadet der Frage, ob und unter welchen Voraussetzungen die Möglichkeit einer Klauselerinnerung, die grundsätzlich auch auf die Nichtexistenz oder fehlende Vollstreckbarkeit des zugrunde liegenden Titels gestützt werden kann (…Zöller/Stöber, ZPO, 30. Aufl., § 732 Rn. 6 ff. mwN), das Rechtsschutzbedürfnis für eine gleichgerichtete prozessuale Klage entfallen lässt (vgl. dazu BGH, Urteil vom 15. Dezember 2003 - II ZR 358/01, ZIP 2004, 356, 358), könnte dem Begehren der Kläger im Verfahren nach § 732 ZPO nicht entsprochen werden.
Auch wenn das Vorbringen der Kläger zur materiellen Rechtslage, wie noch auszuführen sein wird, in Wahrheit keinen geeigneten Einwand nach § 767 ZPO begründet, so sprechen die auf den festgestellten Anspruch selbst bezogenen Einwendungen für die Annahme einer Vollstreckungsabwehrklage und gegen eine Deutung der Klage als eine auf die Wirkungen des Vollstreckungsbescheids bezogene Feststellungsklage oder als eine in entsprechender Anwendung von § 767 ZPO grundsätzlich mögliche prozessuale Gestaltungsklage, mit der die Unwirksamkeit oder mangelnde Vollstreckbarkeit eines Vollstreckungstitels wegen formeller Mängel geltend gemacht werden kann (vgl. dazu BGH, Urteil vom 18. November 1993 - IX ZR 244/92, BGHZ 124, 164, 170 ff.; Urteil vom 15. Dezember 2003 - II ZR 358/01, ZIP 2004, 356, 358;… K. Schmidt/Brinkmann in MünchKommZPO, 4. Aufl., § 767 Rn. 6).
a) Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes ist eine auf Zahlung gerichtete notarielle Urkunde vollstreckbar, wenn darin der geschuldete Geldbetrag bestimmt angegeben ist oder sich jedenfalls aus für die Vollstreckungsorgane allgemein zugänglichen Quellen bestimmen läßt (BGH, Urt. v. 15. Dezember 2003 - II ZR 358/01, WM 2004, 329, 330;… Urt. v. 10. Dezember 2003 - XII ZR 155/01, FamRZ 2004, 531;… Urt. v. 15. Dezember 1994 - IX ZR 255/93, NJW 1995, 1162).
Nachschusspflicht der Gesellschafter einer Publikumsgesellschaft: Geltendmachung …
KG, 03.05.2010 - 23 U 71/09
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Sofortige Auflösung (Liquidation) einer Gesellschaft; Feststellung des …
KG, 03.05.2010 - 23 U 69/09
BGH, 25.03.1965 - VII ZR 178/63
Voraussetzungen der Zulässigkeit einer Aufrechnung - Gleichartigkeit zweier …