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Timestamp: 2016-10-21 00:34:48
Document Index: 381467337

Matched Legal Cases: ['Art. 90', 'Art. 75', 'Art. 74', 'Art. 42', 'Art. 106', 'Art. 95', 'Art. 106', 'Art. 42', 'BGE', 'Art. 105', 'Art. 95', 'Art. 105', 'BGE', 'Art. 97', 'Art. 95', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 29', 'Art. 53', 'Art. 29', 'Art. 88', 'Art. 317', 'Art. 317', 'Art. 29', 'BGE', 'BGE', 'Art. 112', 'Art. 17', 'BGE', 'Art. 17', 'Art. 105', 'BGE', 'BGE', 'Art. 88', 'Art. 88', 'BGE', 'BGE', 'Art. 88', 'Art. 82', 'Art. 82', 'Art. 88', 'Art. 317', 'Art. 66', 'Art. 68']

4A_426/2013 (27.01.2014)
4A_426/2013 � � Urteil vom 27. Januar 2014
vertreten durch Rechtsanw�lte Dr. Laurent Killias und Matthias Lerch,
Am 25. Februar 2009 unterzeichneten X.________ (Gl�ubiger, Beklagter, Beschwerdef�hrer) als Kreditgeber und Y.________ (Schuldner, Kl�ger, Beschwerdegegner) als Kreditnehmer einen mit "Private Abmachung" �berschriebenen schriftlichen Darlehensvertrag �ber Fr. 500'000.--.
Gest�tzt auf diesen Darlehensvertrag erteilte der Einzelrichter des Kantonsgerichts Schaffhausen dem Gl�ubiger mit Verf�gung vom 15. Dezember 2010 in der Betreibung Nr. qqq des Betreibungsamts Schaffhausen (Zahlungsbefehl vom 8. Juli 2010) provisorische Rechts�ffnung f�r Fr. 500'000.-- nebst Zins zu 5 % seit 29. Juni 2010, Fr. 200.-- Zahlungsbefehlskosten und die weiteren Kosten der Betreibung sowie die Kosten und Entsch�digung gem�ss Ziffer 2 der Verf�gung.
B.a.�Mit Klage vom 28. Juni 2011 beim Kantonsgericht Schaffhausen beantragte der Schuldner, es sei festzustellen, dass die vom Beklagten in Betreibung gesetzte Forderung nicht bestehe, unter Kosten- und Entsch�digungsfolge. Am 27. Juni 2013 hiess das Kantonsgericht die Klage gut und stellte fest, dass die vom Beklagten in Betreibung gesetzte Forderung nicht besteht.
B.b.�Dagegen erhob der Beklagte Berufung an das Obergericht des Kantons Schaffhausen mit den Antr�gen, das angefochtene Urteil sei aufzuheben, die Aberkennungsklage abzuweisen und ihm in der angehobenen Betreibung die definitive Rechts�ffnung zu erteilen. Mit Urteil vom 5. Juli 2013 wies das Obergericht die Berufung ab.
Mit Beschwerde in Zivilsachen beantragt der Beklagte dem Bundesgericht, das Urteil des Obergerichts des Kantons Schaffhausen vom 5. Juli 2013 sei aufzuheben, die Aberkennungsklage abzuweisen und definitive Rechts�ffnung zu erteilen. Eventualiter sei das Urteil des Obergerichts aufzuheben und die Sache zur Neubeurteilung an das Obergericht zur�ckzuweisen.
Das angefochtene Urteil ist ein verfahrensabschliessender Endentscheid (Art. 90 BGG) einer letzten kantonalen Instanz im Sinne von Art. 75 Abs. 1 und 2 BGG. Der Streitwert �bersteigt die Grenze nach Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG. Da auch die �brigen Sachurteilsvoraussetzungen erf�llt sind, ist - unter Vorbehalt einer hinl�nglichen Begr�ndung (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG) - auf die Beschwerde einzutreten.
2.1.�Mit Beschwerde in Zivilsachen k�nnen Rechtsverletzungen nach Art. 95 und 96 BGG ger�gt werden. Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Es ist somit weder an die in der Beschwerde geltend gemachten Argumente noch an die Erw�gungen der Vorinstanz gebunden; es kann eine Beschwerde aus einem anderen als dem angerufenen Grund gutheissen oder eine Beschwerde mit einer von der Argumentation der Vorinstanz abweichenden Begr�ndung abweisen. Mit Blick auf die Begr�ndungspflicht des Beschwerdef�hrers (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG) behandelt es aber grunds�tzlich nur die geltend gemachten R�gen, sofern die rechtlichen M�ngel nicht geradezu offensichtlich sind; es ist jedenfalls nicht gehalten, wie eine erstinstanzliche Beh�rde alle sich stellenden rechtlichen Fragen zu untersuchen, wenn diese vor Bundesgericht nicht mehr vorgetragen werden (BGE 135 III 397 E. 1.4 S. 400; 134 III 102 E. 1.1 S. 104).
2.2.�Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Es kann die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz nur berichtigen oder erg�nzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (Art. 105 Abs. 2 BGG). "Offensichtlich unrichtig" bedeutet dabei "willk�rlich" (BGE 133 II 249 E. 1.2.2 S. 252). �berdies muss die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein (Art. 97 Abs. 1 BGG).
Die beschwerdef�hrende Partei, welche die Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz anfechten will, muss klar und substanziiert aufzeigen, inwiefern die ger�gten Feststellungen bzw. die Unterlassung von Feststellungen offensichtlich unrichtig sind oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruhen (vgl. BGE 136 II 508 E. 1.2 S. 511 f.; 133 II 249 E. 1.4.3 S. 254 f.; 133 III 350 E. 1.3 S. 351, 393 E. 7.1 S. 398). Soweit sie den Sachverhalt erg�nzen will, hat sie zudem mit Aktenhinweisen darzulegen, dass sie entsprechende rechtsrelevante Tatsachen und taugliche Beweismittel bereits bei den Vorinstanzen prozesskonform eingebracht hat (Urteile 4A_214/2008 vom 9. Juli 2008 E. 1.2, nicht publ. in: BGE 134 III 570; 4A_470/2009 vom 18. Februar 2010 E. 1.2).
Zu beachten ist, dass das Bundesgericht in die Beweisw�rdigung des Sachgerichts nur eingreift, wenn diese willk�rlich ist. Willk�r liegt nicht schon dann vor, wenn eine andere L�sung ebenfalls in Betracht zu ziehen oder gar vorzuziehen w�re, sondern nur, wenn der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, mit der tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderl�uft (BGE 138 IV 13 E. 5.1 S. 22; 134 II 124 E. 4.1 S. 133; 132 III 209 E. 2.1 S. 211; 131 I 57 E. 2 S. 61). Die Beweisw�rdigung ist mithin nicht schon dann willk�rlich, wenn vom Sachrichter gezogene Schl�sse nicht mit der Darstellung des Beschwerdef�hrers �bereinstimmen, sondern bloss, wenn sie offensichtlich unhaltbar ist (BGE 135 II 356 E. 4.2.1 S. 362; 129 I 8 E. 2.1 S. 9; 116 Ia 85 E. 2b S. 88). Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn das Sachgericht offensichtlich unhaltbare Schl�sse zieht, erhebliche Beweise �bersieht oder solche grundlos ausser Acht l�sst (vgl. BGE 129 I 8 E. 2.1 S. 9). Inwiefern die Beweisw�rdigung willk�rlich sein soll, ist in der Beschwerde klar und detailliert aufzuzeigen (BGE 134 II 244 E. 2.2 S. 246; 130 I 258 E. 1.3 S. 261). Das Bundesgericht hebt einen kantonalen Entscheid wegen Willk�r nur auf, wenn er im Ergebnis unhaltbar ist (BGE 137 I 1 E. 2.4 S. 5 mit Hinweisen).
3.1.�Der Beschwerdef�hrer beanstandet die von der Vorinstanz zugrunde gelegte Beweislastverteilung. Der als "Private Abmachung" �berschriebene Darlehensvertrag vom 25. Februar 2009 beinhalte eine Schuldanerkennung und bewirke als solche eine Beweislastumkehr zulasten des Beschwerdegegners. In diesem Zusammenhang r�gt er auch eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs bzw. der Begr�ndungspflicht (Art. 29 Abs. 2 BV und Art. 53 Abs. 1 ZPO).
3.2.�Das fragliche Schriftst�ck - ein handschriftlich erg�nzter Mustervertrag - hat den folgenden Wortlaut:
Private Abmachung�
Darlehensvertrag�
Kreditgeber:�������X.________ (...)
Kreditnehmer:�������Y.________
Darlehen:�������
Beginn:�������Darlehen ab�
24.1.09�/ Zins ab -----
R�ckzahlung:�������Das Darlehen hat keine festgesetzte Laufzeit und�������kann vom Kreditnehmer ganz oder teilweise zu-�������r�ckbezahlt werden.
K�ndigungsfrist:�������
12�Monate (f�r Kreditgeber)
Zins:�������(ganzer vorgedruckter Text durchgestrichen)
Auf Konto:�������Bank S.________
, A.________
Weitere Abmachungen:�������
die Zahlung ist bereits eingeflossen"
Die Vorinstanz stellte fest, nach den �bereinstimmenden Angaben der Parteien h�tten diese am 25. Februar 2009 keinen Darlehensvertrag abgeschlossen. Vielmehr sollte das von ihnen unterzeichnete Schriftst�ck einen bereits fr�her m�ndlich abgeschlossenen Darlehensvertrag dokumentieren. Eine solche Privaturkunde begr�nde in der Regel die tats�chliche Vermutung f�r die Richtigkeit ihres Inhalts. Die Beweislastverteilung werde davon nicht ber�hrt; der Gl�ubiger m�sse daher den Hauptbeweis erbringen, den der Schuldner durch den Gegenbeweis ersch�ttern k�nne.
3.3.�Die von ihm ger�gte Verletzung des rechtlichen Geh�rs (Art. 29 Abs. 2 BV) sieht der Beschwerdef�hrer darin, dass die Vorinstanz nicht auf seine Ausf�hrungen bez�glich der Qualifikation des Darlehensvertrages als Schuldanerkennung eingegangen sei. Mangels Auseinandersetzung mit seinen Vorbringen sei das Urteil auch ungen�gend begr�ndet. Diese Qualifikation sei entscheidrelevant, denn sie f�hre zu einer Umkehr der Beweislast.
Der Beschwerdef�hrer hat an den von ihm angegebenen Stellen in seiner Berufungsschrift ausgef�hrt, der Beschwerdegegner habe "nicht nur eine Schuldanerkennung abgegeben, sondern dar�ber hinaus auch eine Quittung i.S.v. Art. 88 f. OR ausgestellt " bzw. er habe "eine Schuldanerkennung/Quittung abgegeben ". In seiner Stellungnahme zur Berufungsantwort �usserte er sich sodann zur Beweislastumkehr als Rechtsfolge einer Schuldanerkennung. Aus den zitierten Ausf�hrungen ergibt sich jedoch nicht, ob er damit behaupten wollte, es habe ein tats�chlicher Wille bestanden, eine rechtsgesch�ftliche Schuldverpflichtung im Sinne einer Schuldanerkennung (vgl. nachfolgend E. 4.4) einzugehen oder ob er bloss rechtliche Ausf�hrungen zur Qualifikation machen wollte. Sofern er eine Tatsachenbehauptung machen wollte, w�rde es sich um ein Novum im Sinn von Art. 317 Abs. 1 ZPO handeln. Ein solches w�re - abgesehen von den vorliegend nicht zur Diskussion stehenden Ausnahmen gem�ss Art. 317 Abs. 1 lit. a und b ZPO - im Berufungsverfahren nicht mehr zu ber�cksichtigen gewesen. Waren die Ausf�hrungen des Beschwerdef�hrers aber lediglich Ausf�hrungen zur rechtlichen Qualifikation, stellt sich unter dem Aspekt des rechtlichen Geh�rs nur die von ihm ebenfalls aufgeworfene Frage der gen�genden Begr�ndung.
Aus dem Anspruch auf rechtliches Geh�r (Art. 29 Abs. 2 BV) folgt unter anderem die grunds�tzliche Pflicht der Beh�rden, die rechtserheblichen Vorbringen der Parteien anzuh�ren und bei der Entscheidfindung zu ber�cksichtigen (BGE 124 I 241 E. 2 S. 242). Damit sich die Parteien ein Bild �ber die Erw�gungen des Gerichts machen k�nnen, ist sein Entscheid zu begr�nden. Die Begr�ndung muss kurz die �berlegungen nennen, von denen sich das Gericht hat leiten lassen und auf die sich sein Entscheid st�tzt. Nicht erforderlich ist hingegen, dass sich der Entscheid mit allen Parteistandpunkten einl�sslich auseinander setzt und jedes einzelne Vorbringen ausdr�cklich widerlegt. Es gen�gt, wenn der Entscheid gegebenenfalls sachgerecht angefochten werden kann (BGE 136 I 184 E. 2.2.1 S. 188; 130 II 530 E. 4.3 S. 540; 129 I 232 E. 3.2 S. 236; 126 I 97 E. 2b S. 102 f.; je mit Hinweisen).
Dem Beschwerdef�hrer ist beizupflichten, dass die Ausf�hrungen der Vorinstanz etwas knapp ausgefallen sind (vgl. Art. 112 Abs. 1 lit. b BGG); dem angefochtenen Entscheid kann nicht entnommen werden, dass sich die Vorinstanz mit der vom Beschwerdef�hrer geltend gemachten Beweislastumkehr als Rechtswirkung der Schuldanerkennung im Sinne von Art. 17 OR auseinandergesetzt hat. Indessen erhellt, dass die Auseinandersetzung damit deshalb unterblieb, weil die Vorinstanz gar nicht vom Vorliegen einer Schuldanerkennung ausgegangen ist. Entgegen den Ausf�hrungen des Beschwerdef�hrers, hat sich die Vorinstanz sodann mit dem Vorliegen einer Schuldanerkennung - wenn auch nur sehr knapp - auseinandergesetzt (vgl. nachfolgend E. 3.4). Eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs f�llt daher ausser Betracht.
3.4.�Mit einer Schuldanerkennung erkl�rt der Anerkennende dem Anerkennungsempf�nger, dass er ihm gegen�ber eine Schuld hat. Es handelt sich also um eine�
rechtsgesch�ftliche�Erkl�rung (BGE 131 III 268 E. 3.2 S. 272 f.; 127 III 559 E. 4a S. 563 f.). Von einer rechtsgesch�ftlichen Erkl�rung im Sinne von Art. 17 OR abzugrenzen ist der Fall, dass ein Schriftst�ck lediglich im Rahmen der Beweisw�rdigung als�
Beweismittel�ber�cksichtigt wird in dem Sinn, dass es zusammen mit weiteren Umst�nden die Existenz der strittigen (Grund-) Forderung beweist (Urteil 4A_419/2012 vom 22. Oktober 2012 E. 4). Ist zu pr�fen, ob eine Erkl�rung eine Schuldanerkennung beinhaltet, wendet die Rechtsprechung auf deren Auslegung die Grunds�tze an, die auch f�r die Auslegung von Vertr�gen gelten (Urteil 4A_757/2011 vom 3. April 2012 E. 2.3).
Zum Inhalt des Vertrages vom 25. Februar 2009 f�hrte die Vorinstanz wie erw�hnt aus, nach den �bereinstimmenden Angaben der Parteien h�tten diese am 25. Februar 2009 keinen Darlehensvertrag abgeschlossen. Vielmehr sollte das von ihnen unterzeichnete Schriftst�ck "lediglich einen bereits fr�her m�ndlich abgeschlossenen Darlehensvertrag dokumentieren ". Gest�tzt darauf nahm die Vorinstanz an, es handle sich lediglich um eine Beweisurkunde. Zu den das Bundesgericht bindenden Tatsachen (Art. 105 Abs. 1 BGG) geh�rt auch das prozessuale Geschehen (Urteil 4A_225/2013 vom 14. November 2013 E. 1.3.1, zur Publikation vorgesehen); das Bundesgericht ist mithin an die vorinstanzlichen Feststellungen zu den Parteivorbringen gebunden. Im �brigen wiederholt der Beschwerdef�hrer auch in seiner Beschwerdeschrift, die Parteien h�tten anfangs 2009 beschlossen, "den bereits abgeschlossenen Darlehensvertrag nachtr�glich schriftlich zu fixieren ".
Der Beschwerdef�hrer beruft sich auf BGE 131 III 268 E. 3.2 (bzw. in der deutschen �bersetzung in Pra 95 [2006] Nr. 19), wo bei folgender Erkl�rung eine Schuldanerkennung bejaht worden sei: "Ich (...) anerkenne, X, (...) den Betrag von US$ 300000.-- (...) bezahlen zu m�ssen. Dieser Betrag wurde mir pers�nlich ausgeliehen, und ich verpflichte mich, ihn bis sp�testens (...) zur�ckzubezahlen". Er ist der Auffassung, wenn bei dieser Formulierung eine Schuldanerkennung bejaht worden sei, m�sste eine solche auch vorliegend anerkannt werden. Ein Vertrag, der die Bedingungen eines Darlehens regelt und gleichzeitig festh�lt, dass die Darlehensvaluta bereits �bergeben wurde, enth�lt auch die rechtsgesch�ftliche Erkl�rung des Darlehensnehmers, diesen Betrag dem Borger zu schulden. Dementsprechend wurde in BGE 131 III 268 der rechtsgesch�ftliche Verpflichtungswille und demzufolge das Vorliegen einer Schuldanerkennung bejaht. Damit ist die "Private Abmachung" aber nicht vergleichbar, und zwar wegen den tats�chlichen Behauptungen der Parteien zu deren Bedeutung. Wenn sie ausf�hrten, mit dem Schriftst�ck vom 25. Februar 2009 h�tte ein fr�herer Darlehensvertrag "dokumentiert" werden sollen, konnte die Vorinstanz willk�rfrei davon ausgehen, sie h�tten selber nur den Willen zum Erstellen eines Beweisdokumentes (f�r ein fr�heres Rechtsgesch�ft) behauptet und nicht einen neuen rechtsgesch�ftlichen Verpflichtungswillen.
3.5.�Die Vorinstanz hielt sodann fest, das Schriftst�ck vom 25. Februar 2009 enthalte eine Quittung im Sinne von Art. 88 OR, indem bemerkt werde, die Zahlung sei bereits geflossen. Die Quittung bewirke die tats�chliche Vermutung der Auszahlung des Darlehensbetrages.
3.5.1.�Der Beschwerdef�hrer r�gt, entgegen der Auffassung der Vorinstanz f�hre auch die Quittung zu einer Umkehr der Beweislast. Er beruft sich hierzu auf zwei Literaturstellen (Ingeborg Schwenzer, Obligationenrecht Allgemeiner Teil, 5. Aufl. 2009, N. 76.06 und Marius Schraner, in: Z�rcher Kommentar, N. 46 zu Art. 88 OR). Selbst wenn also das Vorliegen einer Schuldanerkennung verneint w�rde, m�sste der Beschwerdegegner trotzdem den vollen Beweis daf�r erbringen, dass der Inhalt des Schriftst�cks vom 25. Februar 2009 falsch sei und der Beschwerdef�hrer ihm kein Darlehen von Fr. 500'000.-- leistete bzw. die Zahlungen vom Juli/August 2007 keine Darlehenszahlungen darstellten.
3.5.2.�Das Bundesgericht hat im Urteil 5A_316/2009 vom 2. Juli 2009 festgehalten, in seiner bisherigen Rechtsprechung (BGE 20 I 388 E. 4 S. 392 und BGE 45 II 210 S. 212) habe es die Quittung als schlichtes Beweismittel verstanden, gegen das der Gegenbeweis zul�ssig sei. Diese Auffassung werde auch von einem Teil der Lehre vertreten, w�hrenddem eine andere (so namentlich Marius Schraner, a.a.O., N. 41 und 46 zu Art. 88 OR) vom Gl�ubiger den Beweis des Gegenteils verlangten, also eine Umkehr der Beweislast ann�hmen (Urteil 5A_316/2009 vom 2. Juli 2009 E. 4.2.3). Das Bundesgericht liess jedoch im zitierten Urteil offen, welche Wirkungen der Quittung im Einzelnen zukommen (5A_316/2009 vom 2. Juli 2009 E. 5.3). In einem isolierten Entscheid aus dem Jahr 1999 bejahte das Bundesgericht demgegen�ber die Beweislastumkehr als Rechtsfolge einer Quittung (Urteil 4C.198/1998 vom 31. August 1999 E. 1b/bb).
Die Frage, welche Rechtswirkungen der Quittung zukommen, kann auch vorliegend offen bleiben. Die Quittung ist eine Best�tigung, dass eine bestimmte Summe bezahlt wurde; sie ist nicht die Anerkennung, diesen Betrag zu schulden (Dominik Vock, in: Kurzkommentar SchKG, 2009, N. 4 zu Art. 82 SchKG; Daniel Staehelin, in: Basler Kommentar SchKG I, 2. Aufl., N. 23 zu Art. 82 SchKG). Sie best�tigt also eine Tatsache und ist Beweismittel f�r diese Tatsache. Sie muss, um die Beweisfunktion zu erf�llen, durch (mindestens mittelbare) Angabe des Rechtsgrundes die Individualisierung der vom Schuldner erbrachten Leistung erm�glichen (Marius Schraner, a.a.o., N. 34 f. zu Art. 88 OR; Gauch/Schluep/Schmid/Rey/Emmenegger, Schweizerisches Obligationenrecht, Allgemeiner Teil, 9. Aufl. 2008, Rz. 2412 ff.). Auch der Beschwerdef�hrer geht davon aus, dass nicht einfach die Tatsache einer Zahlung zu beweisen sei, sondern vielmehr "Darlehenszahlungen". Die Bedeutung der Quittung h�ngt somit davon ab, ob der Beschwerdef�hrer den Hauptbeweis f�r ein im Jahr 2007 abgeschlossenes Darlehen erbringen kann. Eine dar�ber hinaus gehende selbstst�ndige Bedeutung kommt ihr nicht zu.
4.1.�Die Vorinstanz kam im Rahmen der Beweisw�rdigung zum Schluss, es best�nden erhebliche Zweifel daran, dass der Darlehensvertrag vom 25. Februar 2009 einen realen Hintergrund habe bzw. dass er einen effektiv abgeschlossenen Darlehensvertrag und die Auszahlung der entsprechenden Darlehensvaluta dokumentiere. Der Beschwerdef�hrer habe daher den Hauptbeweis f�r das Vorliegen eines Darlehensvertrages und die Auszahlung der Darlehensvaluta nicht erbracht. Ihre Zweifel begr�ndete sie damit, dass nach den Darstellungen des Beschwerdef�hrers der Darlehensbetrag in zwei Tranchen von je Fr. 250'000.-- am 27. Juli und 21. August 2007 ausbezahlt worden sei, der Darlehensvertrag vom 25. Februar 2009 aber keinen Bezug auf diese Auszahlungen nehme, sondern als Darlehensbeginn vielmehr den 24. Januar 2009 nenne. Aus den Bankbelegen gehe zudem hervor, dass die beiden erw�hnten Zahlungen direkt vom Konto der N.________ GmbH, einer Firma des Beschwerdef�hrers, an den Beschwerdegegner flossen. Dass die N.________ GmbH dem Beschwerdef�hrer ein Darlehen gew�hrt haben soll, damit dieser seinerseits dem Beschwerdegegner ein Darlehen gew�hren k�nne, sei durch nichts belegt. Eine solche Vorgehensweise leuchte auch nicht ein, zumal die N.________ GmbH und der Beschwerdegegner untereinander ebenfalls vielf�ltige Gesch�ftsbeziehungen gehabt h�tten. Hinzu komme, dass die N.________ GmbH sich mit Schreiben vom 27. Juli 2010 und vom 29. Oktober 2010 auf den Standpunkt gestellt habe, bei den beiden Zahlungen vom 27. Juli 2007 und 21. August 2007 handle es sich um Darlehen, die sie selbst dem Beschwerdegegner gew�hrt habe und diese k�ndigte. Das Darlehen vom 27. Juli 2007 habe die N.________ GmbH sodann am 8. Oktober 2010 in Betreibung gesetzt. Daneben habe der Beschwerdef�hrer auf weitere Zahlungen verwiesen, die als Darlehensvaluta in Frage k�men; mit diesen vagen Angaben sei das Zustandekommens eines Darlehensvertrages aber nicht gen�gend substanziiert.
4.2.�Was der Beschwerdef�hrer dagegen vorbringt, ist nicht geeignet, die vorinstanzliche Beurteilung umzustossen.
4.2.1.�Er r�gt, entgegen der Vorinstanz komme dem auf dem Darlehensvertrag aufgef�hrten Datum (24. Januar 2009) keine Bedeutung zu. Das Auszahlungsdatum stelle keine essentialia des Darlehensvertrages dar und es sei auch unbestritten, dass die Zahlung bereits erfolgt sei ("die Zahlung ist bereits eingeflossen"). Wann und durch wen diese erfolgte, sei demgegen�ber irrelevant. Damit verkennt er die Stossrichtung der vorinstanzlichen Argumentation. Es ging ihr nicht darum, wann genau die Auszahlung erfolgte. Vielmehr erachtete sie den Umstand, dass im Schriftst�ck ein ganz anderes Datum vermerkt wurde als die Daten der vom Beschwerdef�hrer behaupteten Darlehenshingaben (27. Juli und 21. August 2007) als Indiz, dass es sich dabei nicht um Darlehenszahlungen gehandelt habe. Diese W�rdigung ist jedenfalls nicht willk�rlich im Sinne der Rechtsprechung (vgl. E. 2.2).
4.2.2.�Fehl geht auch die Berufung auf eine Geh�rsverletzung durch ungen�gende Begr�ndung. Eine solche erblickt der Beschwerdef�hrer darin, dass die Vorinstanz seine Ausf�hrungen in der Berufungsschrift und der Stellungnahme zur Berufungsantwort zu entscheidrelevanten Tatsachen nicht ber�cksichtigte. So habe er dargelegt, dass der Beschwerdegegner eine �usserst gesch�ftserfahrene Person sei und es daher nicht glaubhaft erscheine, dass dieser den Darlehensvertrag vom 25. Februar 2009 unterzeichnet habe, obwohl ihm der Beschwerdef�hrer angeblich kein Darlehen gew�hrt haben soll. Ebenso wesentlich sei die fehlende Ber�cksichtigung der von ihm vorinstanzlich dargelegten Umst�nde der Unterzeichnung. Gleichzeitig sei n�mlich ein weiterer Darlehensvertrag unterzeichnet worden, wo der Beschwerdegegner sehr genaue Angaben sowohl zum Beginn des Darlehens wie einer zwischenzeitlichen R�ckzahlung angebracht habe. Dies belege, dass der Beschwerdegegner bei der Unterzeichnung seine Buchhaltungsunterlagen zur Hand gehabt und die Richtigkeit der Darlehensvertr�ge �berpr�ft habe bzw. sich auch deshalb nicht geirrt haben k�nne.
Wie bereits dargelegt, ist die Begr�ndungspflicht nicht verletzt, wenn sich ein Gericht nicht mit allen Parteistandpunkten einl�sslich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdr�cklich widerlegt (vorn E. 3.3). Im �brigen handelt es sich bei der behaupteten Gesch�ftserfahrenheit um eine Tatsache. Der Beschwerdef�hrer legt nicht dar, dass er diese Tatsachenbehauptung bereits im erstinstanzlichen Verfahren vorgebracht hat bzw. dass die Voraussetzungen f�r eine ausnahmsweise Ber�cksichtigung als Novum im zweitinstanzlichen Verfahren (Art. 317 ZPO) vorgelegen h�tten. Und was die Hinweise auf den zweiten am gleichen Tag unterzeichneten Darlehensvertrag anbelangt, so liesse sich daraus ebenso gut ein Argument gegen die Beweiskraft des streitgegenst�ndlichen Vertrages ableiten. In diesem zweiten Vertrag haben die Parteien n�mlich sehr genaue Angaben (z.B. bez�glich Datum der Darlehenshingabe, genaue Kontobezeichnung, zwischenzeitliche R�ckzahlung) gemacht und es stellt sich daher die Frage, warum sie solche nicht auch vorliegend machen konnten, wenn denn der streitgegenst�ndliche Vertrag einen realen Hintergrund hatte.
4.2.3.�Im Zusammenhang mit den Zahlungen vom 27. Juli und 21. August 2007 r�gt der Beschwerdef�hrer sodann eine Aktenwidrigkeit. Die �berweisung vom 27. Juli 2007 �ber Fr. 250'000.-- sei durch ihn und nicht durch die N.________ GmbH vorgenommen worden. Eine Aktenwidrigkeit l�sst sich aus seinen Angaben nicht ableiten. Er beruft sich ebenso wie die Vorinstanz auf die der Klageantwort beigelegten Bankbelege. Daraus ergibt sich die direkte Zahlung vom Konto der N.________ GmbH an den Beschwerdegegner, wie die Vorinstanz festhielt. Im �brigen ersch�pfen sich seine Ausf�hrungen unter diesem Punkt in nicht zul�ssiger appellatorischer Kritik an der vorinstanzlichen Beweisw�rdigung. Soweit er schliesslich auch in Bezug auf die Zahlungen eine Verletzung der Begr�ndungspflicht geltend macht, sei auf die obigen Ausf�hrungen (E. 4.2.2 zweiter Absatz) verwiesen. Nur der Vollst�ndigkeit halber sei erw�hnt, dass die Vorinstanz seine Ausf�hrungen zur Darlehensgew�hrung bzw. den Zahlungsfl�ssen sehr wohl zur Kenntnis nahm. Das ergibt sich aus ihrem Hinweis, dass es nicht einleuchte, weshalb die N.________ GmbH zuerst dem Beschwerdef�hrer ein Darlehen gew�hrt haben soll, damit dieser seinerseits danach ein solches dem Beschwerdegegner gew�hren k�nne - eine Folgerung, die jedenfalls nicht willk�rlich ist. Darauf geht der Beschwerdef�hrer nicht ein.
4.2.4.�Zuletzt r�gt der Beschwerdef�hrer, die Vorinstanz habe sich auf den Standpunkt gestellt, die Parteien h�tten zeitweise den �berblick �ber die Zahlungsfl�sse unter sich und ihren Gesellschaften und deren Rechtsgrund verloren. Diese sei eine willk�rliche W�rdigung des Sachverhalts. Auch diesbez�glich beanstandet er eine ungen�gende Begr�ndung. Im �brigen wiederholt er unter diesem Punkt schon gemachte Ausf�hrungen.
Auch diese R�ge ist unbehelflich. Die Vorinstanz hat nicht festgestellt, die Parteien h�tten den �berblick verloren. Sie erw�hnte vielmehr, "der Beklagte " habe ausgef�hrt, "er " habe den �berblick verloren. Entscheidend war f�r die Vorinstanz aber ohnehin nicht dieser erg�nzende Hinweis, sondern die Feststellung, der Beschwerdef�hrer habe neben den Zahlungen vom 27. Juli und 21. August 2007 diverse weitere Zahlungen behauptet, die als Darlehensvaluta in Frage k�men. Dabei habe es sich aber um vage, unsubstanziierte Behauptungen gehandelt. Dass er entgegen dem substanziiert auf weitere Zahlungen verwiesen h�tte, behauptet der Beschwerdef�hrer auch im bundesgerichtlichen Verfahren nicht.
Die Vorinstanz konnte somit willk�rfrei davon ausgehen, dass der Hauptbeweis f�r das Vorliegen eines Darlehens und entsprechende Darlehenszahlungen nicht erbracht worden ist.
Damit ist die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist, ohne dass auf die zus�tzliche Begr�ndung betreffend fehlendem Nachweis der K�ndigung noch eingegangen werden muss.
Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend wird der Beschwerdef�hrer kosten- und entsch�digungspflichtig (Art. 66 Abs. 1 sowie Art. 68 Abs. 2 BGG).
Der Beschwerdef�hrer hat den Beschwerdegegner f�r das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 9'000.-- zu entsch�digen.