Source: http://www.anwalt24.de/gesetze/stpo/114b
Timestamp: 2017-02-23 05:11:28
Document Index: 278283421

Matched Legal Cases: ['§ 114', '§ 114', '§ 114', '§ 114', '§ 114', '§ 114', '§ 115', '§ 115', '§ 116', '§ 116', '§ 116', '§ 117', '§ 118', '§ 118', '§ 118', '§ 119', '§ 119', '§ 120', '§ 121', '§ 122', '§ 122', '§ 123', '§ 124', '§ 495', '§ 114', '§ 140', '§ 141', '§ 147', '§ 117', '§ 118', '§ 119', '§ 119', '§ 147', '§ 187', '§ 114', 'BGH', 'Art. 36', '§ 114', '§ 114']

§ 114b StPO, Belehrung des verhafteten Beschuldigten | Gesetze auf anwalt24.de
§ 114b StPO, Belehrung des verhafteten Beschuldigten Inhaltsübersicht
Strafprozessordnung (StPO) Bundesrecht…§ 114b StPO, Belehrung des verhafteten Beschuldigten§ 114c StPO, Benachrichtigung von Angehörigen§ 114d StPO, Mitteilungen an die Vollzugsanstalt§ 114e StPO, Übermittlung von Erkenntnissen durch die Vollzugsanstalt§ 115 StPO, Vorführung vor den zuständigen Richter§ 115a StPO, Vorführung vor den Richter des nächsten Amtsgerichts§ 116 StPO, Aussetzung des Vollzugs des Haftbefehls§ 116a StPO, Aussetzung gegen Sicherheitsleistung§ 116b StPO, Verhältnis von Untersuchungshaft zu anderen freiheitsentziehenden M...§ 117 StPO, Haftprüfung§ 118 StPO, Verfahren bei der Haftprüfung§ 118a StPO, Mündliche Verhandlung bei der Haftprüfung§ 118b StPO, Anwendung von Rechtsmittelvorschriften§ 119 StPO, Haftgrundbezogene Beschränkungen während der Untersuchungshaft§ 119a StPO, Gerichtliche Entscheidung über eine Maßnahme der Vollzugsbehörde§ 120 StPO, Aufhebung des Haftbefehls§ 121 StPO, Fortdauer der Untersuchungshaft über sechs Monate§ 122 StPO, Besondere Haftprüfung durch das Oberlandesgericht§ 122a StPO, Höchstdauer der Untersuchungshaft bei Wiederholungsgefahr§ 123 StPO, Aufhebung der Vollzugsaussetzung dienender Maßnahmen§ 124 StPO, Verfall der geleisteten Sicherheit…§ 495 StPO, Auskunft an Betroffene
§ 114b StPOStrafprozessordnung (StPO)BundesrechtErstes Buch – Allgemeine Vorschriften → Neunter Abschnitt – Verhaftung und vorläufige FestnahmeTitel: Strafprozessordnung (StPO)Normgeber: BundAmtliche Abkürzung: StPOGliederungs-Nr.: 312-2Normtyp: Gesetz(1) 1Der verhaftete Beschuldigte ist unverzüglich und schriftlich in einer für ihn verständlichen Sprache über seine Rechte zu belehren. 2Ist eine schriftliche Belehrung erkennbar nicht ausreichend, hat zudem eine mündliche Belehrung zu erfolgen. 3Entsprechend ist zu verfahren, wenn eine schriftliche Belehrung nicht möglich ist; sie soll jedoch nachgeholt werden, sofern dies in zumutbarer Weise möglich ist. 4Der Beschuldigte soll schriftlich bestätigen, dass er belehrt wurde; falls er sich weigert, ist dies zu dokumentieren.(2) 1In der Belehrung nach Absatz 1 ist der Beschuldigte darauf hinzuweisen, dass er1.unverzüglich, spätestens am Tag nach der Ergreifung, dem Gericht vorzuführen ist, das ihn zu vernehmen und über seine weitere Inhaftierung zu entscheiden hat,2.das Recht hat, sich zur Beschuldigung zu äußern oder nicht zur Sache auszusagen,3.zu seiner Entlastung einzelne Beweiserhebungen beantragen kann,4.jederzeit, auch schon vor seiner Vernehmung, einen von ihm zu wählenden Verteidiger befragen kann,4a.in den Fällen des § 140 Absatz 1 und 2 die Bestellung eines Verteidigers nach Maßgabe des § 141 Absatz 1 und 3 beanspruchen kann,5.das Recht hat, die Untersuchung durch einen Arzt oder eine Ärztin seiner Wahl zu verlangen,6.einen Angehörigen oder eine Person seines Vertrauens benachrichtigen kann, soweit der Zweck der Untersuchung dadurch nicht gefährdet wird,7.nach Maßgabe des § 147 Absatz 7 beantragen kann, Auskünfte und Abschriften aus den Akten zu erhalten, soweit er keinen Verteidiger hat, und8.bei Aufrechterhaltung der Untersuchungshaft nach Vorführung vor den zuständigen Richter a)eine Beschwerde gegen den Haftbefehl einlegen oder eine Haftprüfung (§ 117 Absatz 1 und 2) und eine mündliche Verhandlung (§ 118 Absatz 1 und 2) beantragen kann,b)bei Unstatthaftigkeit der Beschwerde eine gerichtliche Entscheidung nach § 119 Absatz 5 beantragen kann undc)gegen behördliche Entscheidungen und Maßnahmen im Untersuchungshaftvollzug eine gerichtliche Entscheidung nach § 119a Absatz 1 beantragen kann.2Der Beschuldigte ist auf das Akteneinsichtsrecht des Verteidigers nach § 147 hinzuweisen. 3Ein Beschuldigter, der der deutschen Sprache nicht hinreichend mächtig ist oder der hör- oder sprachbehindert ist, ist in einer ihm verständlichen Sprache darauf hinzuweisen, dass er nach Maßgabe des § 187 Absatz 1 bis 3 des Gerichtsverfassungsgesetzes für das gesamte Strafverfahren die unentgeltliche Hinzuziehung eines Dolmetschers oder Übersetzers beanspruchen kann. 4Ein ausländischer Staatsangehöriger ist darüber zu belehren, dass er die Unterrichtung der konsularischen Vertretung seines Heimatstaates verlangen und dieser Mitteilungen zukommen lassen kann.Zu § 114b: Neugefasst durch G vom 29. 7. 2009 (BGBl I S. 2274); geändert durch G vom 2. 7. 2013 (BGBl I S. 1938) und 17. 7. 2015 (BGBl I S. 1332).
Zitierungen dieses DokumentsGesetzeAbschnitt 53 RiStBV, Ausländische Staatsangehörige und staatenlose PersonenAbschnitt 54 RiStBV, Überwachung, HaftprüfungUrteileBGH, 07.06.2011 - 4 StR 643/10 - Ein Beweisverwertungsverbotes aus einem Verstoß gegen Art. 36 Abs. 1 Buchst. b S. 3 WÜK entsteht nur bei einem tatsächlichen Nachteil des Beschuldigten aus dem…RechtswörterbuchUntersuchungshaft
§ 114a StPO, Aushändigung des Haftbefehls; Übersetzung§ 114c StPO, Benachrichtigung von Angehörigen