Source: https://www.andersch-ag.de/de/existenzielle-risiken-fruhzeitig-reduzieren/
Timestamp: 2019-09-19 01:58:26
Document Index: 355159500

Matched Legal Cases: ['§ 270', '§ 270', '§ 270', '§ 270', '§ 123', '§ 270', '§ 270', '§ 270', '§ 270']

Andersch | Existenzielle Risiken frühzeitig reduzieren
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Existenzielle Risiken frühzeitig reduzieren
Tradition wahren Junge Unternehmen aufstellen
Ihr Unternehmen befindet sich in einer kritischen Lage? Sie befürchten Überschuldung, Zahlungsunfähigkeit, Zerschlagung? Andersch kennt von vorinsolvenzlichen Restrukturierungsverfahren über Schutzschirmverfahren bis zum Insolvenzplan und der Liquidation von Verlustbringern alle Möglichkeiten, um Unternehmen zu erhalten.
Ihr Unternehmen ist in ernsten Schwierigkeiten, die Insolvenz droht? Sie suchen nach einem Partner, der Sie mit umfassender Erfahrung dabei unterstützt, die Kontrolle zu behalten und Ihr Unternehmen nach Möglichkeit wieder fit für die Zukunft zu machen.
Absolute Priorität hat für uns, den Unternehmenswert zu erhalten und langfristig wieder zu steigern. Im ersten Schritt analysieren wir daher die Insolvenzreife gemäß IDW S 11 und erstellen eine Fortbestehens- bzw. Fortführungsprognose. Sofern es noch möglich ist, streben wir eine außergerichtliche Sanierung an, da diese in der Regel unter Kosten- und Wertaspekten günstiger ist. Ist die Krise bereits weiter fortgeschritten, kommt ein Schutzschirmverfahren nach § 270b InsO oder das zukünftig geplante präventive Restrukturierungsverfahren in Betracht. Wir unterstützen Sie im gesamten Prozess, von der Vorbereitung über die Bescheinigung nach § 270b InsO bis hin zur Erstellung des Insolvenz- bzw. Restrukturierungplans.
Präzise Ermittlung des Handlungsdrucks:
Durch unsere gutachterliche Prüfung der Insolvenzreife bekommen Sie Klarheit über Ihre Möglichkeiten.
Transparente Darstellung Ihrer Optionen:
Wir ermitteln, ob der maximale Werterhalt Ihres Unternehmens durch ein außergerichtliches oder gerichtliches Verfahren bzw. zukünftig durch ein präventives Restrukturierungsverfahren erreicht werden kann.
Professionelle Begleitung in jedem Fall:
Wir unterstützen Sie mit den nötigen Gutachten, Analysen, Prognosen und Konzepten. Als langjähriger Spezialist im Sanierungsbereich bringen wir unsere Fachkompetenz und Reputation auch bei Verhandlungen mit Gläubigern und Finanzierern erfolgversprechend ein.
Aus unserer langjährigen Erfahrung in der Beratung von Unternehmen in der Krise kennen wir alle Möglichkeiten, um Ihr Unternehmen vor der Zerschlagung zu bewahren und wieder zum Erfolg zu führen.
Die wesentlichen Optionen dafür sind u.a.
Außergerichtliche, präventive Restrukturierung
Sanierung in einem Insolvenzverfahren
Beendigung verlustbringender Aktivitäten
Präventiv restrukturieren
Zurzeit erfolgt die außergerichtliche Sanierung in Deutschland allein auf Basis privatautonomer, freiwilliger Vereinbarungen. Das Verfahren hat sich in der Praxis bewährt, stößt aber manchmal an seine Grenzen, insbesondere wenn eine Vielzahl an Gläubigern beteiligt ist, von denen ein Sanierungsbeitrag erforderlich ist.
Derzeit wird EU-weit die Einführung eines weitgehend vereinheitlichten präventiven Restrukturierungsverfahrens vorbereitet. Dieses Verfahren soll die Vorteile der außergerichtlichen Sanierung (z. B. kein Insolvenzstigma, geringe Kosten) mit den Vorteilen eines Insolvenzverfahrens (Gewährung von Vollstreckungsschutz, Ermöglichung von Mehrheitsentscheidungen) verbinden.
Ein Richtlinienentwurf der EU wurde Ende 2016 veröffentlicht, mit der Umsetzung in das deutsche Recht ist frühestens im Jahr 2019 zu rechnen.
Über die aktuelle Entwicklung und die sich daraus ergebenden Möglichkeiten informieren wir Sie gerne persönlich: Sprechen Sie uns an!
Vorteile eines Insolvenzverfahrens nutzen
Sofern die Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung noch nicht unmittelbar bevorsteht, stellt die außergerichtliche Sanierung auf Basis eines Andersch-Sanierungsgutachtens meist die beste Option dar. Es gibt aber Ausnahmen, die sich aus einer fundierten Optionsanalyse ergeben können.
Ein gerichtliches Verfahren kann beispielsweise dann zu einem besseren Werterhalt führen, wenn
wesentliche Vertragspartner wie z. B. Lieferanten einer außergerichtlichen Sanierung nicht zustimmen können oder wollen
nachteilige Dauerschuldverhältnisse und Unternehmensverträge vorliegen
eine große Anzahl an kleinen Gläubigern mit unterschiedlichen Interessen existiert
Je früher und besser die Restrukturierung vorbereitet wird, desto größer sind die Erfolgsaussichten. Der erste Schritt dabei ist die gutachterliche Prüfung der Insolvenzreife auf Basis des Standards IDW S 11 und Ermittlung von Handlungsdruck und -möglichkeiten für die Geschäftsführung. Je nach Ergebnis kommen unterschiedliche Optionen in Betracht, z. B. das Schutzschirmverfahren nach § 270b InsO und die Sanierung mittels eines Insolvenzplans.
Schutzschirmverfahren nach § 270b InsO
Bei drohender Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung kann ein Schutzschirmverfahren eine geeignete Option sein, Sanierungsbeiträge Dritter zu erzielen, die außerhalb eines gerichtlichen Verfahrens nicht erreicht werden können. Die zur Beantragung des Schutzschirmverfahrens nötige Bescheinigung kann Ihnen Andersch als anerkannter Sachverständiger ausstellen.
Nach Eröffnung des (vorläufigen) Insolvenz- bzw. Schutzschirmverfahrens unterstützen wir Sie bei Bedarf operativ in finanz- und leistungswirtschaftlichen Themen und erstellen zusammen mit Ihnen und Ihrem Rechtsberater den Insolvenzplan. Auch bei der Verhandlung der Sanierungsbeiträge mit Ihren Gläubigern begleiten wir Sie durch unsere Fachkompetenz und das hohe Vertrauen, das wir uns durch unsere langjährige Arbeit bei allen Beteiligten erworben haben.
Verlustbringer stoppen
Häufig sind es nur einzelne verlustbringende Geschäftsaktivitäten, die den gesunden Unternehmenskern bedrohen. Sich schnell und effektiv von diesen zu trennen, kann bereits der entscheidende Schritt zur Beendigung der Krise sein.
Auch hier ist zunächst eine Optionsanalyse zielführend, um die Möglichkeiten einer Sanierung oder eines Verkaufs zu prüfen. Wenn das nicht möglich ist, begleiten wir die Beendigung der nicht mehr zukunftsfähigen Aktivitäten – egal ob einzelne Geschäftsbereiche, komplette Betriebe oder vollständige Tochterunternehmen – durch eine fundierte Liquidationsplanung und übernehmen auf Wunsch die Rolle als eingetragener Liquidator.
Die wesentlichen Schritte dabei sind:
Wir ermitteln gemeinsam mit Ihnen die bestmögliche Vorgehensweise unter Berücksichtigung der bestehenden rechtlichen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen dem gesunden Kern und der verlustträchtigen Einheit.
Auf Basis eines detaillierten Fahrplans bereiten wir die Beendigung sorgfältig vor – je nach Rechtsform durch eine Abwicklung des Betriebs bzw. Betriebsteils oder auch durch eine vollständige Liquidation der gesamten juristischen Einheit.
Auf Wunsch übernehmen wir die Organverantwortung als bestellter und eingetragener Liquidator bzw. Abwickler und setzen den Beendigungsfahrplan aktiv in die Tat um.
Andersch ermöglicht zeitnahes Handeln: Wir kennen uns in existenzbedrohenden Situationen aus und verfügen über alle Möglichkeiten, um gemeinsam mit Ihnen schnell und entschlossen zu handeln – von der Prüfung der Insolvenzreife über die Analyse Ihrer Optionen, der Erstellung der nötigen Bescheinigungen und Sanierungskonzepte bis zu deren Umsetzung.
Andersch bringt Expertise und Reputation mit: Aus über 20jähriger Erfahrung im Umgang mit herausfordernden Unternehmenssituationen kennen wir die Verhandlungsspielräume aller Beteiligten und haben einen guten Ruf als vertrauenswürdiger Partner.
Welche Vorteile kann eine Insolvenz gegenüber einer außergerichtlichen Sanierung bieten?
Eine Insolvenz muss nicht das Scheitern der Sanierung bedeuten. Manchmal können in einer Insolvenz sogar zusätzliche Sanierungsbeiträge erzielt werden, die außerhalb eines gerichtlichen Verfahrens nicht bestehen – wie beispielsweise der Finanzierungseffekt aus dem staatlichen Insolvenzgeld, die Begrenzung der Sozialplanansprüche gemäß § 123 InsO und die Möglichkeit zur vorzeitigen Beendigung nachteiliger Verträge.
Welche Voraussetzungen müssen für das Schutzschirmverfahren vorliegen?
Das Schutzschirmverfahren nach § 270b InsO kann beantragt werden, wenn eine Überschuldung vorliegt oder Zahlungsunfähigkeit droht, aber noch nicht eingetreten ist, und die Sanierung nicht offensichtlich aussichtslos ist. Diese Voraussetzungen müssen durch eine Bescheinigung eines erfahrenen Sanierungsexperten nachgewiesen werden, die Andersch für Sie erstellen kann.
Wie lange dauert die vollständige Liquidation einer Tochtergesellschaft?
Die Liquidation (GmbH) oder Abwicklung (AG) einer Gesellschaft dauert mindestens ein Jahr, da zwischen der Bekanntmachung der Auflösung und Löschung der Gesellschaft im Handelsregister mindestens zwölf Monate liegen müssen. Diese Zeit wird meist ohnehin benötigt, um alle Abwicklungsarbeiten vorzunehmen.
Referenzen für Unternehmenssanierung durch Insolvenzplanverfahren
Ein Konflikt auf Ebene der Gesellschafter führte zu einer Blockade des operativen Geschäfts und dadurch zu einer akuten Bestandsgefährdung. Mit Hilfe unserer Bescheinigung nach § 270b InsO wurde die notwendige Restrukturierung in einem Insolvenzplanverfahren ermöglicht.
Prüfung der (drohenden) Zahlungsunfähigkeit und akuten Überschuldung, Analyse der Aussichten einer Sanierung in einem Schutzschirmverfahren, Erstellung einer Bescheinigung nach § 270b InsO
Auf Basis unserer gutachterlichen Analyse wurde das Schutzschirmverfahren durch das Gericht zugelassen und die Sanierung des Mandanten im Insolvenzplanverfahren erfolgreich umgesetzt.
Unter anderem aufgrund einer Verschärfung des regulatorischen Umfelds konnte einer der größten deutschen Personaldienstleistungskonzerne die bestehende Verschuldung nicht mehr tragen.
Bescheinigung nach § 270b InsO
Im Rahmen des daran anschließenden Insolvenzplanverfahrens wurde das Unternehmen weitgehend entschuldet und damit nachhaltig saniert.
Ein großer Agrarkonzern war aufgrund langjähriger Defizite im leistungswirtschaftlichen Bereich unmittelbar insolvenzgefährdet; die Liquiditätssituation war äußerst angespannt.
Prüfung der Insolvenzreife, Analyse der wertmäßig besten Option, anschließend Erstellung und Umsetzung eines außergerichtlichen Sanierungskonzepts
Auf Basis unserer Optionsanalyse konnten die Stakeholder überzeugt werden, die außergerichtliche Sanierung als wertoptimale Lösung zu begleiten. Die Insolvenz und Zerschlagung des Unternehmens konnte dadurch vermieden werden.
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