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Timestamp: 2016-10-28 12:19:49
Document Index: 111943773

Matched Legal Cases: ['Art. 53', 'Art. 71', 'Art. 71', 'Art. 71', 'Art. 72', 'Art. 75', 'Art. 76', 'Art. 90', 'Art. 100', 'Art. 42', 'BGE', 'Art. 107', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 42', 'BGE', 'BGE', 'Art. 15', 'Art. 15', 'Art. 150', 'Art. 155', 'Art. 154', 'Art. 29', 'Art. 29', 'Art. 221', 'Art. 244', 'BGE', 'BGE', 'Art. 221', 'Art. 221', 'Art. 221', 'Art. 221', 'Art. 83', 'BGE', 'Art. 221', 'Art. 221', 'Art. 221', 'Art. 221', 'Art. 221', 'Art. 29', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 1', 'Art. 116', 'Art. 145', 'Art. 71', 'Art. 53', 'Art. 71', 'Art. 71', 'Art. 48', 'Art. 71', 'Art. 71', 'Art. 71', 'Art. 71', 'Art. 71', 'Art. 71', 'Art. 71', 'Art. 71', 'Art. 46', 'Art. 71', 'Art. 71', 'Art. 71', 'Art. 71', 'Art. 53', 'Art. 53', 'Art. 71', 'Art. 71', 'Art. 71', 'Art. 71', 'Art. 48', 'Art. 71', 'Art. 71', 'Art. 71', 'Art. 71', 'Art. 71', 'Art. 41', 'Art. 105', 'Art. 95', 'Art. 105', 'Art. 97', 'Art. 95', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 53', 'Art. 29', 'BGE', 'Art. 29', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 66', 'Art. 68', 'Art. 66', 'Art. 68']

4A_116/2015, 4A_118/2015 � � Urteil vom 9. November 2015
Rechtsanw�ltin Dr. Lucy Gordon,
Rechtsanw�ltin Dr. Christa Sommer,
Beschwerden gegen das Urteil des Handelsgerichts des Kantons Z�rich vom 12. Januar 2015.
A.a.�Die A.________ (Kl�gerin 1) ist ein sog. Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit, gegr�ndet unter dem Recht von Rhode Island mit Sitz in U.________ (USA). Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit sind dem schweizerischen Recht nicht bekannt; sie sind vergleichbar mit Genossenschaften.
Lloyd's ist ein dem englischen Recht unterstehender internationaler Versicherungsmarkt mit Hauptsitz in London, mithin kein eigentliches Versicherungsunternehmen. Lloyd's Underwriters, London (subscribing to Policy No. xxx), sind die Versicherer (Kl�ger 2) in Bezug auf die genannte Versicherungspolice.
Die B.________ Ltd. (Beklagte) ist eine schweizerische Versicherungsgesellschaft mit Sitz in V.________. Sie bietet Risikoversicherungen f�r Strom-, Energie- und weitere Projekte und Installationen an. Die Rechtsvorg�ngerinnen der B.________ Ltd. waren die C.________ und die D.________ Ltd.
A.b.�Die E.________ AG bzw. deren Rechtsvorg�ngerin F.________ AG in W.________ schloss am 28. Juni 1999 mit der G.________ mit Sitz in X.________ einen "Construction Contract" �ber den Bau eines Kraftwerks ab. Darin verpflichtete sich die E.________ AG bzw. deren Rechtsvorg�ngerin u.a. zur Lieferung und Montage von vier grossen Einheiten von Kombi-Turbogeneratoren.
A.c.�Am 16. August 2002 nahm G.________ das Kraftwerk kommerziell in Betrieb. In der Folge gab es Probleme, den Leistungsstand zu erreichen, was zu �berm�ssiger Abn�tzung von Turbinenschaufeln f�hrte. Die E.________ erkl�rte sich bereit, im Rahmen von Garantiearbeiten die Turbinenschaufeln durch eine technisch verbesserte Version zu ersetzen.
A.d.�Am 23. M�rz 2003 wurde nach Abschluss der Garantiearbeiten an der Einheit 3 ein Testlauf durchgef�hrt. Dabei wurde eine Gasturbine der Einheit 3 durch einen in der Maschine liegen gebliebenen Gegenstand besch�digt. Der E.________ AG entstand dadurch ein Schaden von USD 6'968'095.--.
A.e.�Die Arbeiten am Kraftwerk bildeten Gegenstand mehrerer Versicherungen. Relevant sind folgende Versicherungspolicen: Einerseits die A.H.________-Police der A.________ und die Lloyd's H.________-Police der Lloyd's Underwriters, London, zusammen als H.________-Policen bezeichnet, andererseits die B.________-Police der B.________ Ltd.
A.f.�Mit Abtretungsvertrag vom 21. Dezember 2005 trat die E.________ AG s�mtliche Rechte, Forderungen, Vorteile und Anspr�che, welche ihr gegen die B.________ Ltd. zustanden, an die A.________ und die Lloyd's Underwriters, London, ab. Diese sollten gem�ss einer im Abtretungsvertrag enthaltenen Bedingung entweder Klage gegen die B.________ Ltd. erheben oder die Angelegenheit anderweitig bis zum 6. Oktober 2006 regeln, andernfalls die Abtretung hinf�llig w�rde.
A.g.�Am 27. Dezember 2005 reichten die A.________ und Lloyd's Underwriters, London, beim Hays County District Court (erstinstanzliches Gericht des Staates Texas) Klage gegen die B.________ Ltd. ein. Am 3. Oktober 2007 trat der Hays County District Court mangels Zust�ndigkeit auf die Klage nicht ein. Dieser Entscheid wurde am 12. Februar 2010 vom Court of Appeals best�tigt.
B.a.�Am 23. M�rz 2012 reichten die A.________ und die Lloyd's Underwriters, London, beim Handelsgericht des Kantons Z�rich Klage ein. Sie beantragten, die B.________ Ltd. sei zu verpflichten, der Kl�gerin 1 Fr. 3'216'715.63 nebst Zins und den Kl�gern 2 Fr. 1'072'238.20 nebst Zins zu zahlen. Die Kl�ger st�tzen sich einerseits auf (abgetretene) Anspr�che aus der B.________-Police, andererseits machen sie ein R�ckgriffsrecht gegen die Beklagte geltend.
B.b.�Die Beklagte erhob Widerklage und beantragte, die Kl�ger seien solidarisch zur Zahlung von USD 174'045.40 nebst Zins zu verpflichten.
B.c.�Mit Urteil vom 12. Januar 2015 trat das Handelsgericht des Kantons Z�rich auf die Klage der Lloyd's Underwriters, London, nicht ein (Dispositiv-Ziff. 1 Beschluss). Die Klage der A.________ hiess es teilweise gut und verpflichtete die B.________ Ltd. zur Zahlung von Fr. 2'103'300.-- nebst Zins (Dispositiv-Ziff. 1 Urteil). Im dar�ber hinausgehenden Umfang wies das Handelsgericht die Klage ab. Die Widerklage der B.________ Ltd. wies es vollumf�nglich ab (Dispositiv-Ziff. 2 Urteil). Die Kosten setzte das Handelsgericht auf Fr. 87'000.- fest (Dispositiv-Ziff. 3 Urteil) und auferlegte sie zu einem Viertel der Kl�gerin 1, zu einem Viertel den Kl�gern 2 und zur H�lfte der Beklagten (Dispositiv-Ziff. 4-5 Urteil). Die Beklagte verurteilte es zur Ausrichtung einer Parteientsch�digung an die Kl�gerin 1 (Dispositiv-Ziff. 6 Urteil), die Kl�ger 2 zu einer Parteientsch�digung an die Beklagte (Dispositiv-Ziff. 7 Urteil).
Das Handelsgericht kam in der Sache zum Schluss, es liege eine Doppelversicherung nach Art. 53 des Bundesgesetzes vom 2. April 1908 �ber den Versicherungsvertrag (SR 221.229.1; VVG) vor. Die Ersatzpflicht der Versicherer richte sich folglich nach Art. 71 Abs. 1 VVG. Diese Bestimmung sei aber auf Sach- und nicht auf Verm�gensversicherungen zugeschnitten. Da sowohl die H.________-Policen als auch die B.________-Police als Verm�gensversicherungen zu qualifizieren seien, richte sich die Ersatzpflicht entgegen dem Wortlaut von Art. 71 Abs. 1 VVG nicht nach dem Verh�ltnis der einzelnen Versicherungssummen zum Gesamtbetrag der Versicherungssummen. Vielmehr hafte jede Versicherung im Umfang, in dem ihre Leistung - die sie ohne weitere Versicherer zu erbringen h�tte - zur Gesamtsumme der Leistungen s�mtlicher Verm�gensversicherer stehe. Danach betrage die Ersatzpflicht der Beklagten Fr. 4'135'920.40. Aufgrund des �berentsch�digungsverbots schulde die Beklagte indessen nur noch den bei der Zedentin E.________ AG offengebliebenen Schadensbetrag von Fr. 2'804'400.-- (Schaden von USD 6'968'095.--, umgerechnet Fr. 9'770'660.--, abz�glich Zahlung der Kl�ger von USD 4'968'095.--, umgerechnet Fr. 6'966'260.--). Die Forderung stehe der Kl�gerin 1 zu 75 %, mithin zu Fr. 2'103'300.-- zu.
C.a.�Die Kl�ger (Verfahren 4A_116/2015) beantragen dem Bundesgericht mit Beschwerde in Zivilsachen, das Urteil des Handelsgerichts des Kantons Z�rich sei insoweit aufzuheben, als damit auf die Klage der Lloyd's Underwriters, London, nicht eingetreten und die Klage der A.________ (lediglich) teilweise gutgeheissen worden sei. Die Sache sei zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen. Die Kl�ger bringen vor, die Vorinstanz sei zu Unrecht auf die Klage der Lloyd's Underwriters, London, nicht eingetreten und habe bei der Beurteilung, ab wann die Beklagte Verzugszins schulde, den Sachverhalt willk�rlich falsch festgestellt und ihren Anspruch auf rechtliches Geh�r verletzt.
Die Beklagte beantragt, auf die Beschwerde der Kl�ger sei nicht einzutreten, eventualiter sei sie abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei. Die Vorinstanz hat auf Vernehmlassung verzichtet.
C.b.�Die Beklagte (Verfahren 4A_118/2015) beantragt dem Bundesgericht mit Beschwerde in Zivilsachen, Dispositiv-Ziff. 1 des Urteils des Handelsgerichts des Kantons Z�rich sei insoweit aufzuheben, als damit die Klage der A.________ teilweise gutgeheissen worden sei. Die Klage sei vollumf�nglich abzuweisen, eventualiter sei die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen. Die Dispositiv-Ziff. 4, 6 und 7 seien ebenfalls aufzuheben und die Kosten- und Entsch�digungsfolgen dem beantragten Ausgang des Verfahrens anzupassen. Die Beklagte beantragt zudem die Erteilung der aufschiebenden Wirkung. Sie r�gt, die Vorinstanz habe die Policen der Kl�ger und der Beklagten zu Unrecht als Verm�gens- statt als Sachversicherungen qualifiziert und sei bei der anteilsm�ssigen Aufteilung der Ersatzpflicht nach Art. 71 VVG f�lschlicherweise von dessen Wortlaut abgewichen. Zudem liege entgegen der Ansicht der Vorinstanz keine g�ltige Abtretung an die Kl�ger vor. Schliesslich habe die Vorinstanz ihren Anspruch auf rechtliches Geh�r verletzt, indem sie nicht �ber ihren Antrag befunden habe, die Parteientsch�digung sei ihr samt Mehrwertsteuerzusatz von 8 % zuzusprechen.
Die Kl�ger beantragen die Abweisung der Beschwerde. Die Vorinstanz hat auf Vernehmlassung verzichtet.
Mit Verf�gung vom 27. April 2015 wurde den Beschwerden in den Verfahren 4A_116/2015 (von Amtes wegen) und 4A_118/2015 (auf Gesuch hin) die aufschiebende Wirkung erteilt.
2.1.�Das angefochtene Urteil betrifft eine Zivilsache (Art. 72 BGG) und ist von einem oberen kantonalen Gericht erlassen worden, das als Fachgericht f�r handelsrechtliche Streitigkeiten als einzige kantonale Instanz eingesetzt ist (Art. 75 Abs. 1 lit. b BGG). Die Kl�ger und die Beklagte sind mit ihren Begehren je (teilweise) unterlegen (Art. 76 BGG), die Beschwerden richten sich gegen einen Endentscheid (Art. 90 BGG) und sind innert der Beschwerdefrist eingereicht worden (Art. 100 Abs. 1 BGG).
2.2.�Die Beklagte beantragt, auf die Beschwerde der Kl�ger sei mangels eines materiellen Antrags nicht einzutreten.
2.2.1.�Die Beschwerde hat ein Rechtsbegehren zu enthalten (Art. 42 Abs. 1 BGG). Dieses ist unter Ber�cksichtigung der Beschwerdebegr�ndung nach Treu und Glauben auszulegen (BGE 136 V 131 E. 1.2 S. 136; 123 IV 125 E. 1 S. 127; 105 II 149 E. 2a S. 152). Da die Beschwerde in Zivilsachen ein reformatorisches Rechtsmittel ist (Art. 107 Abs. 2 BGG), ist grunds�tzlich ein materieller Antrag erforderlich; Antr�ge auf R�ckweisung der Sache an die Vorinstanz zu neuer Entscheidung oder blosse Aufhebungsantr�ge gen�gen nicht und machen die Beschwerde unzul�ssig (BGE 133 III 489 E. 3.1 S. 489 f.). Namentlich m�ssen Rechtsbegehren, die auf einen Geldbetrag lauten, beziffert werden (BGE 134 III 235 E. 2 S. 236 f. mit Hinweis). Ein blosser R�ckweisungsantrag reicht ausnahmsweise aus, wenn das Bundesgericht im Falle der Gutheissung nicht selbst in der Sache entscheiden k�nnte, weil die erforderlichen Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz fehlen (BGE 136 V 131 E. 1.2 S. 135; 133 III 489 E. 3.1 S. 489 f.).
2.2.2.�Die Kl�ger beantragen mit ihrer Beschwerde, das vorinstanzliche Urteil sei insoweit aufzuheben, als damit auf die Klage der Kl�ger 2 nicht eingetreten und die Klage der Kl�gerin 1 (lediglich) teilweise gutgeheissen worden sei, und die Sache sei zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen. Sie begr�ndet den Antrag auf einen kassatorischen Entscheid damit, dass die f�r einen reformatorischen Entscheid erforderlichen Akten fehlen w�rden. Ob dies zutrifft, kann offenbleiben. Denn die Kl�ger f�hren in ihrer Beschwerde unter dem Titel "Streitwert" klar aus, inwiefern der vorinstanzliche Entscheid ihrer Ansicht nach abzu�ndern sei und welche Betr�ge der Kl�gerin 1 und den Kl�gern 2 letztlich zuzusprechen seien. Das Rechtsbegehren ist unter Ber�cksichtigung der Beschwerdebegr�ndung nach Treu und Glauben auszulegen. Sollte ein reformatorischer Entscheid m�glich sein, so kann der Beschwerde klar entnommen werden, was die Kl�ger beantragen. Ihr Antrag erweist sich damit als zul�ssig.
2.3.�Die Beschwerde ist innert der Beschwerdefrist vollst�ndig begr�ndet einzureichen (Art. 42 Abs. 1 BGG). Kommt es zu einem zweiten Schriftenwechsel, darf die beschwerdef�hrende Partei die Replik nicht dazu verwenden, ihre Beschwerde zu erg�nzen oder zu verbessern (vgl. BGE 132 I 42 E. 3.3.4 S. 47; 125 I 71 E. 1d/aa S. 77, je mit Hinweisen). Mit R�gen, welche die beschwerdef�hrende Partei bereits in der Beschwerde h�tte erheben k�nnen, ist sie nach Ablauf der Beschwerdefrist ausgeschlossen (BGE 135 I 19 E. 2.2 S. 21; 132 I 42 E. 3.3.4 S. 47 mit Hinweisen). Soweit die Kl�ger diese Grunds�tze in ihrer Replik nicht beachten, m�ssen ihre Ausf�hrungen unber�cksichtigt bleiben.
Zwischen den Parteien ist die Identit�t und die Parteif�higkeit der Kl�ger 2 (Lloyd's Underwriters, London [subscribing to Policy No. xxx]) umstritten. Die Vorinstanz hat diesen die Parteif�higkeit abgesprochen und ist auf ihre Klage nicht eingetreten. Dies beanstanden die Kl�ger 2 in ihrer Beschwerde als bundesrechtswidrig.
3.1.�Bei Lloyd's of London handelt es sich um einen dem englischen Recht unterstehenden Versicherungsmarkt. Lloyd's stellt eine Infrastruktur zur Verf�gung, in welcher sich Versicherer und Versicherungsnehmer zwecks Abschlusses von Versicherungsvertr�gen treffen. Die Anbieter auf dem Versicherungsmarkt werden Mitglieder oder "Names" genannt. Die "Names" sind i.d.R. zu Syndikaten zusammengeschlossen, welche von einem "Managing Agent" geleitet werden. Dieser verwaltet das Syndikat und ernennt die sog. "Active Underwriters", die Risiken im Namen aller am entsprechenden Syndikat teilnehmenden Underwriting Members zeichnen. Die Mitgliedschaft bei Lloyd's ist pers�nlich und nicht �bertragbar. Jedes Mitglied haftet mit seinem Verm�gen f�r seine eigene Quote an den durch die Syndikate versicherten Risiken. Zwischen den Mitgliedern besteht keine Solidarhaftung (vgl. zum Ganzen Urteil 2A.328/2002 vom 17. April 2003 E. 3; CHRISTIAN LANG, in: Basler Kommentar, Versicherungsaufsichtsgesetz, 2013, N. 9 zu Art. 15 des Bundesgesetzes vom 17. Dezember 2004 betreffend die Aufsicht �ber Versicherungsunternehmen [SR 961.01; VAG]).
In der Literatur vertritt LANG die Ansicht, die rechtliche Organisation des Lloyd's Versicherungsmarktes wirke sich bei der Frage der Aktivlegitimation aus (LANG, a.a.O., N. 10 zu Art. 15 VAG). Das Handelsgericht des Kantons Z�rich habe in einem Beschluss vom 2. Juni 2010 festgestellt, die Syndikate seien weder nach schweizerischem materiellem Recht noch nach damals noch anwendbarem z�rcherischem Zivilprozessrecht parteif�hig und damit handlungs- und prozessf�hig. Demnach m�ssten Forderungen der Syndikate (z.B. bei der Geltendmachung von Regressanspr�chen) im Namen s�mtlicher am Syndikat beteiligter "Names" geltend gemacht werden. Die Einf�hrung der ZPO d�rfte daran nichts ge�ndert haben. Dieser Entscheid sei zumindest aus aufsichtsrechtlicher Sicht nicht zu beanstanden, da der Nachteil der mehrschichtigen Rechtsverh�ltnisse am Lloyd's Versicherungsmarkt lediglich die an diesem Markt teilnehmenden Versicherer treffe und sich nicht zum Nachteil der Versicherungsnehmer des Schweizer Bestandes auswirke.
3.2.�Die Vorinstanz hat ausgef�hrt, die Rechts- und Handlungsf�higkeit einer Gesellschaft (i.S.v. Art. 150 IPRG) richte sich gem�ss Art. 155 lit. c IPRG nach dem Recht, das auf die Gesellschaft anwendbar sei. Nach Art. 154 Abs. 1 IPRG sei dies das Recht, nach dessen Vorschriften die Gesellschaft organisiert ist, wenn sie die darin vorgeschriebenen Publizit�ts- oder Registrierungsvorschriften dieses Rechts erf�llt oder, falls solche Vorschriften nicht bestehen, wenn sie sich nach dem Recht dieses Staates organisiert hat. Anwendbar sei vorliegend das englische Recht. Dieses billige den Lloyd's Underwriters, London, keine Rechtsf�higkeit zu. Bei den Syndikaten der Lloyd's Underwriters handle es sich weder um rechts- noch um parteif�hige und damit auch nicht um handlungs- und prozessf�hige Gebilde. Die Beklagte habe in der Klageantwort die fehlende Aktivlegitimation der Kl�ger 2 beanstandet. Diese h�tten daraufhin in der Replik angeboten, im Bedarfsfall die Namen der betroffenen Underwriters bzw. "Names" offenzulegen, auch wenn dies angesichts der Menge �usserst unpraktikabel sei. Laut Mitteilung von Lloyd's handle es sich n�mlich "um einiges mehr als 2'000 Personen". Die Beklagte habe in der Duplik auf ihrem Rechtsstandpunkt beharrt. In ihrer darauffolgenden Eingabe h�tten sich die Kl�ger einer Stellungnahme dazu enthalten. Der von beiden Parteien zitierte Kommentar LANG (vgl. E. 3.1) habe die Problematik klar aufgezeigt und die Notwendigkeit, die Klagelegitimation substanziiert darzulegen, klar hervorgehoben. Dem seien die Kl�ger 2 unbestreitbar nicht nachgekommen, obwohl dies seitens der Beklagten mehrfach beanstandet worden und den Kl�gern 2 die Problematik bekannt gewesen sei. Nur schon�
wer�vorliegend die Risiken konkret gezeichnet habe, sei nicht bekannt. Den Lloyd's Underwriters bzw. deren Syndikaten komme keine Parteif�higkeit zu. Die Kl�ger 2 h�tten sehr wohl gewusst, dass dieses Thema im Fokus der Beklagten gelegen habe; sie h�tten dies weder korrigiert noch ge�ndert. Daran �ndere auch nichts, dass die Kl�ger 2 offeriert h�tten, "im Bedarfsfall" die Namen der betroffenen Underwriters bzw. "Names" offenzulegen. Die Parteibezeichnung sei fehlerhaft und deren Korrektur oder �nderung w�re zwingend n�tig gewesen, was die Kl�ger gewusst h�tten. Auf die Klage der Kl�ger 2 sei nicht einzutreten.
3.3.�Dagegen bringen die Kl�ger 2 vor, die Vorinstanz habe willk�rlich die "Lloyd's Underwriters, London" mit Syndikaten gleichgesetzt. Entgegen der Ansicht der Vorinstanz sage die Bezeichnung nichts anderes aus, als dass es sich um mehrere Versicherer handle. Partei seien somit die Versicherer selbst. Diesen komme selbstverst�ndlich Partei- und Prozessf�higkeit zu. Die gew�hlte Parteibezeichnung "Lloyd's Underwriters" entspreche dabei der g�ngigen Bezeichnung in der Gerichtspraxis. Die Kl�ger 2 h�tten daher in gutem Glauben die Parteibezeichnung "Lloyd's Underwriters, London" gew�hlt und - angesichts der Tatsache, dass es sich im vorliegenden Fall um mehrere Tausend Lloyd's Versicherer handle - aus Praktikabilit�tsgr�nden dem Gericht lediglich die Offenlegung angeboten. Dass die Vorinstanz trotz Verwendung einer in der Gerichtspraxis ben�tzten Parteibezeichnung auf das Angebot der Offenlegung der "Names" nicht eingegangen, sondern auf die Klage der Kl�ger 2 ohne weiteres nicht eingetreten sei, verstosse gegen Treu und Glauben im Prozess (Art. 29 Abs. 1 BV). Diese Formenstrenge erscheine nicht durch ein schutzw�rdiges Interesse gerechtfertigt, weshalb auch von einem �berspitzten Formalismus der Vorinstanz auszugehen sei (Art. 29 Abs. 1 BV).
3.4.�Die Kl�ger 2 bringen nichts vor gegen die vorinstanzlichen Erw�gungen, wonach Syndikate als solche nicht parteif�hig sind. Sie stellen sich vielmehr auf den Standpunkt, Partei seien die Versicherer selbst, mithin die einzelnen Mitglieder, die in Bezug auf die Versicherungspolice zusammen als Versicherer der E.________ bzw. deren Rechtsvorg�ngerin auftraten. Wie sie diesbez�glich zu Recht vorbringen, ist grunds�tzlich davon auszugehen, dass die einzelnen Mitglieder je partei- und prozessf�hig sind. Dies zu �berpr�fen ist indessen nicht m�glich, da die Mitglieder nicht bekannt sind. Die Kl�ger 2 wurden als Parteien denn auch nicht einzeln genannt, sondern die Klage wurde unter dem "Sammelbegriff" Lloyd's Underwriters, London (subscribing to Policy No. xxx), eingereicht. Die Kl�ger 2 wollen diesen "Sammelbegriff" ausdr�cklich nicht als ein Gebilde nach englischem Recht, z.B. �hnlich einer Kollektivgesellschaft, verstanden wissen, dessen Partei- und Prozessf�higkeit die Vorinstanz zu Unrecht verneint habe. Vielmehr machen sie geltend, der Begriff sei einzig aus Praktikabilit�tsgr�nden verwendet worden, weil es sich um mehrere Tausend Lloyd's Versicherer handle. Wie die Vorinstanz richtig ausgef�hrt hat, ist eine solche Parteibezeichnung nach Schweizer Prozessrecht nicht zul�ssig. Denn eine Klage hat die Bezeichnung der (einzelnen) Parteien zu enthalten (vgl. Art. 221 Abs. 1 lit. a ZPO zum ordentlichen Verfahren, Art. 244 Abs. 1 lit. a ZPO zum vereinfachten Verfahren; siehe auch Urteil 4A_364/2013 vom 5. M�rz 2014 E. 16.1).
3.5.�Zu pr�fen ist somit, ob die Vorinstanz den Kl�gern 2 Gelegenheit zur Berichtigung ihrer Parteibezeichnung durch Bekanntgabe der Namen aller Versicherer, die als Parteien auftreten, h�tte geben m�ssen.
3.5.1.�Parteien sind so zu bezeichnen, dass �ber ihre Identit�t kein Zweifel besteht (vgl. BGE 131 I 57 E. 2.2 S. 62 f.). Bei nat�rlichen Personen gen�gen in der Regel Name, Vorname und Adresse (Urteil 4A_364/2013 vom 5. M�rz 2014 E. 16.1 mit Hinweisen). Eine Berichtigung der Parteibezeichnung ist zul�ssig, wenn jede Gefahr einer Verwechslung ausgeschlossen werden kann (BGE 136 III 545 E. 3.4.1 S. 551; 131 I 57 E. 2.2 S. 63; 120 III 11 E. 1b S. 13 f.; 114 II 335 E. 3a S. 337). Ist der Mangel in der Parteibezeichnung jedoch derart gravierend, dass die Identit�t der Parteien g�nzlich unbestimmt bleibt, oder klagt eine nicht existierende Partei, ist auf die Klage nicht einzutreten (CHRISTOPH LEUENBERGER, in: Sutter-Somm et al. [Hrsg.], Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, 2. Aufl. 2013, N. 19 zu Art. 221 ZPO; GEORG NAEGELI/ROMAN RICHERS, in: Oberhammer et al. [Hrsg.], Kurzkommentar ZPO, 2. Aufl. 2014, N. 4 zu Art. 221 ZPO; DANIEL WILLISEGGER, in: Basler Kommentar, Schweizerische Zivilprozessordnung, 2. Aufl. 2013, N. 11 zu Art. 221 ZPO; vgl. auch ERIC PAHUD, in: Brunner et al. [Hrsg.], Schweizerische Zivilprozessordnung, Kommentar, 2011, N. 5 zu Art. 221 ZPO). Die blosse Berichtigung einer Parteibezeichnung ist abzugrenzen von einem eigentlichen Parteiwechsel, der (ohne Ver�usserung des Streitobjekts) nach Art. 83 Abs. 4 ZPO grunds�tzlich nur mit Zustimmung der Gegenpartei zul�ssig ist (vgl. BGE 131 I 57 E. 2.2 S. 63; LAURENT KILLIAS, in: Berner Kommentar, Schweizerische Zivilprozessordnung, 2012, N. 7 zu Art. 221 ZPO; LEUENBERGER, a.a.O., N. 21 zu Art. 221 ZPO; NAEGELI/RICHERS, a.a.O., N. 4 zu Art. 221 ZPO; PAHUD, a.a.O., N. 4 zu Art. 221 ZPO; WILLISEGGER, a.a.O., N. 10 zu Art. 221 ZPO).
3.5.2.��berspitzter Formalismus als besondere Form der Rechtsverweigerung (Art. 29 Abs. 1 BV; vgl. BGE 140 III 636 E. 3.5 S. 641) liegt vor, wenn f�r ein Verfahren rigorose Formvorschriften aufgestellt werden, ohne dass die Strenge sachlich gerechtfertigt w�re, wenn die Beh�rde formelle Vorschriften mit �bertriebener Sch�rfe handhabt oder an Rechtsschriften �berspannte Anforderungen stellt und damit dem B�rger den Rechtsweg in unzul�ssiger Weise versperrt (BGE 135 I 6 E. 2.1 S. 9; 132 I 249 E. 5 S. 253; 130 V 177 E. 5.4.1 S. 183). Das Verbot des �berspitzten Formalismus weist einen engen Bezug zum Grundsatz von Treu und Glauben auf (Urteil 1C_236/2014 vom 4. Dezember 2014 E. 3.5). Der Vertrauensschutz gilt auch in prozessualer Hinsicht (vgl. BGE 140 I 99 E. 3.6 S. 104; 135 I 257 E. 1.6 S. 261).
3.5.3.�Die Kl�ger 2 haben die Klage unter dem "Sammelbegriff" Lloyd's Underwriters, London (subscribing to Policy No. xxx), eingereicht. Eine Identifikation der einzelnen Versicherer ist so ausgeschlossen. Eine blosse Berichtigung der Parteibezeichnung w�rde aber voraussetzen, dass jede Gefahr einer Verwechslung ausgeschlossen werden kann. Diese Voraussetzung ist vorliegend nicht erf�llt: Weder ist die Identit�t der Versicherer bekannt noch �berhaupt deren Anzahl. Dass die Beklagte einem Parteiwechsel zustimmen w�rde, l�sst sich den vorinstanzlichen Feststellungen nicht entnehmen und wurde auch nicht behauptet. Die Benennung s�mtlicher Verfahrensparteien ist eine zentrale Voraussetzung f�r die Pr�fung ihrer Partei- und Prozessf�higkeit wie auch deren Legitimation. Es ist daher nicht �berspitzt formalistisch, wenn an der Einhaltung dieser Voraussetzung festgehalten wird. Es bleibt die Frage, ob die Vorinstanz gegen den Grundsatz von Treu und Glauben im Prozess verstossen hat, weil die von den Kl�gern 2 verwendete Parteibezeichnung in der Gerichtspraxis g�ngig sei. Die Kl�ger 2 durften aus zwei Gr�nden nicht auf die von ihnen angerufene Gerichtspraxis vertrauen. Erstens zeigen die Kl�ger 2 zwar auf, dass es mehrere Bundesgerichtsentscheide gibt, die als Partei "Lloyd's Underwriters London" auff�hren (vgl. etwa BGE 140 V 321); Erw�gungen zur Parteif�higkeit fehlen indessen, weshalb unklar bleibt, ob auch in diesen Verfahren ausdr�cklich vorgebracht wurde, Parteien seien die einzelnen Versicherer. Zweitens hat die Vorinstanz ausgef�hrt, die Kl�ger 2 h�tten gewusst, dass die Parteibezeichnung fehlerhaft sei und deren Korrektur oder �nderung zwingend n�tig gewesen w�re. Die Beklagte hat mehrfach moniert, die "Lloyd's Underwriters, London (subscribing to Policy No. xxx) " seien nicht parteif�hig und nicht aktivlegitimiert. Zudem haben sich beide Parteien auf die Kommentierung von LANG (vgl. oben E. 3.1) berufen, der sich mit dem Problem ausf�hrlich befasst und explizit die Ansicht �ussert, Forderungen der Syndikate m�ssten im Namen s�mtlicher am Syndikat beteiligter "Names" geltend gemacht werden. Die Kl�ger 2 waren sich somit der Problematik bewusst. Sie haben denn auch nicht prim�r geltend gemacht, eine Offenlegung der einzelnen Versicherer sei nicht erforderlich, sondern sie haben eine Offenlegung vielmehr angeboten. Als Grund f�r die bis anhin unterbliebene Offenlegung geben sie bloss Praktikabilit�ts�berlegungen an. Vor diesem Hintergrund hat die Vorinstanz nicht gegen Treu und Glauben verstossen, indem sie auf die Klage der Kl�ger 2 nicht eingetreten ist. Die Beschwerde (Verfahren 4A_116/2015) ist in diesem Punkt abzuweisen.
Da die Kl�gerin 1 ihren Sitz in den USA hat, liegt ein internationaler Sachverhalt vor. Es stellt sich somit die Frage nach dem anwendbaren Recht, die von Amtes wegen zu pr�fen und aufgrund einer Qualifizierung des Rechtsverh�ltnisses nach der lex fori zu bestimmen ist (BGE 137 III 481 E. 2.1 S. 483; 136 III 142 E. 3.2 S. 144; 135 III 562 E. 3.2 S. 564, je mit Hinweisen). Das anwendbare Recht ist folglich nach dem IPRG zu ermitteln (Art. 1 Abs. 1 lit. b IPRG).
Die Kl�gerin 1 st�tzt ihren Anspruch auf die ihr von der E.________ AG abgetretene Forderung aus dem Versicherungsvertrag zwischen der Zedentin und der Beklagten (B.________-Police). Dieser Vertrag untersteht dem von den Parteien gew�hlten Recht (Art. 116 Abs. 1 IPRG). Nach den vorinstanzlichen Feststellungen haben die Vertragsparteien das Schweizer Recht f�r anwendbar erkl�rt. Die Abtretung einer Forderung durch Vertrag untersteht nach Art. 145 Abs. 1 IPRG dem von den Parteien gew�hlten Recht oder, wenn ein solches fehlt, dem auf die Forderung anzuwendenden Recht. Die Rechtswahl ist gegen�ber dem Schuldner ohne dessen Zustimmung unwirksam. Nach den vorinstanzlichen Feststellungen haben die E.________ AG und die Kl�ger im Abtretungsvertrag texanisches Recht f�r anwendbar erkl�rt. Indessen behauptet keine Partei, die Beklagte habe dieser Rechtswahl zugestimmt. Die Vorinstanz kam daher zu Recht zum Schluss, dass im Verh�ltnis zur Beklagten sowohl auf die Abtretung als auch auf die abgetretene Forderung Schweizer Recht anwendbar ist.
Die Beklagte r�gt, die Vorinstanz habe zu Unrecht einen Anspruch der Kl�gerin 1 bejaht. Erstens sei die Vorinstanz bei der anteilsm�ssigen Aufteilung der Ersatzpflicht f�lschlicherweise von Verm�gens- statt von Sachversicherungen ausgegangen und habe gest�tzt auf diese Qualifikation die Leistungspflicht nach Art. 71 Abs. 1 VVG falsch berechnet. Zweitens liege entgegen der Ansicht der Vorinstanz keine g�ltige Abtretung durch die E.________ AG an die Kl�ger vor.
5.1.�Wird dasselbe Interesse gegen dieselbe Gefahr und f�r dieselbe Zeit bei mehr als einem Versicherer dergestalt versichert, dass die Versicherungssummen zusammen den Versicherungswert �bersteigen, liegt nach Art. 53 Abs. 1 VVG eine Doppelversicherung vor. Bei einer solchen Doppelversicherung haftet jeder Versicherer f�r den Schaden in dem Verh�ltnis, in dem seine Versicherungssumme zum Gesamtbetrag der Versicherungssummen steht (Art. 71 Abs. 1 VVG).
5.2.�Versicherungsnehmerin der A.H.________-Police ist G.________. Versichert sind nebst G.________ weitere beteiligte Unternehmer; insbesondere ist in der Police auch die Rechtsvorg�ngerin der E.________ AG aufgef�hrt. Gegenstand der Versicherung ist ein Bauprojekt auf dem Grundst�ck der G.________, namentlich der Bau eines Kraftwerks und angegliederter Nebenbetriebe. Die Kl�gerin 1 hat ihre Versicherungsleistung gest�tzt auf Sektion 1 der A.H.________-Police erbracht. Gem�ss der Sektion 1 versichert die Kl�gerin 1 die Versicherten gegen alle Gefahren von Verlust und Besch�digung des versicherten Besitzes, unter Vorbehalt definierter Haftungsausschl�sse. Versichert sind die Arbeiten am Kraftwerk sowie alle Materialien oder Sachen der Versicherten, die zum Bau notwendig sind. Sektion 1 der A.H.________-Police weist nach Ansicht der Vorinstanz alle Merkmale einer Bauwesenversicherung auf. Die Versicherungssumme f�r die Sektionen 1 bis 3 betr�gt USD 479 Mio. Die Lloyd's H.________-Police entspricht hinsichtlich der Vertragsbedingungen der A.H.________-Police.
Die Rechtsvorg�ngerin der E.________ AG war auch durch die B.________-Police versichert. Es handelt sich dabei um eine Rahmenversicherung f�r Sch�den an bestimmten Maschinen. Versichert sind namentlich die Gasturbinen der Einheiten 3 und 4. Dabei sind nicht die Arbeiten zur urspr�nglichen Erstellung der Maschine versichert, sondern die Garantiearbeiten an einem bestimmten Maschinenteil. Die Versicherungssumme betr�gt pro Gasturbine Fr. 6 Mio. Die B.________-Police weist nach Ansicht der Vorinstanz alle Merkmale einer Montageversicherung auf.
5.3.�Die Vorinstanz kam zum Schluss, es liege eine Doppelversicherung vor, womit sich die Leistungspflicht der Parteien nach Art. 71 Abs. 1 VVG bestimme. Diese Bestimmung sei jedoch auf Sachversicherungen zugeschnitten. Bei Verm�gensversicherungen fehle es nach in der Lehre vertretener Ansicht an einem Konnex zwischen der Versicherungssumme und dem Versicherungswert, weshalb die H�he der Versicherungssumme oft von Zuf�lligkeiten abh�nge. Bei der Ermittlung der Entsch�digung k�nne daher nicht auf die Versicherungssumme abgestellt werden. Vielmehr sei die H�he der Entsch�digung massgeblich, die jeder Versicherer zu erbringen h�tte, wenn neben ihm kein weiterer Versicherer leistungspflichtig w�re. Der einzelne Versicherer habe in dem Umfang zu leisten, in dem seine Leistung zur Gesamtsumme der Leistungen s�mtlicher Verm�gensversicherer stehe.
Ob eine Sach- oder eine Verm�gensversicherung vorliege, richte sich nach dem Gegenstand der Versicherung. Gegenstand der Schadensversicherung k�nne nach Art. 48 VVG jedes wirtschaftliche Interesse sein, das jemand am Ausbleiben eines bef�rchteten Ereignisses habe. In der Lehre sei umstritten, wie dieses Interesse zu definieren sei. Die Gegenstandslehre oder sachenrechtliche Lehre kn�pfe am sachenrechtlichen Eigentum am zu versichernden Gegenstand an. Die Interessenlehre verstehe als vertragsrelevantes Interesse demgegen�ber die Beziehung einer Person zu einem Objekt, kraft welcher die Person durch Tatsachen, welche dieses Objekt betreffen w�rden, einen Schaden erleiden k�nne. Der �berwiegenden schweizerischen Lehre folgend sei auf die sachenrechtliche Lehre abzustellen.
In der entscheidenden Sektion 1 der A.H.________-Police werde die E.________ insbesondere vor Sch�den gesch�tzt, die durch Besch�digung des Kraftwerks entst�nden. Im Falle einer solchen Besch�digung werde die E.________ aber nicht unmittelbar durch die Besch�digung des Kraftwerks gesch�digt. Dieser Schaden treffe vielmehr G.________ als Eigent�merin der Anlage. Gesch�tzt werde die E.________ vielmehr davor, dass sich die Besch�digung der Maschine auf ihr Verm�gen auswirke, indem sie ihren vertraglichen Verpflichtungen aus dem Werkvertrag nicht nachkommen k�nne und gezwungen sei, Mittel in die Reparatur der Maschine zu investieren. In Bezug auf E.________ sei daher das Verm�gen Gegenstand von Sektion 1 der A.H.________-Police. Bei den H.________-Policen der Kl�ger handle es sich mithin um Verm�gensversicherungen. Auch die B.________-Police sei aus den gleichen Gr�nden als Verm�gensversicherung zu qualifizieren. Die Beklagte hafte daher nicht im Verh�ltnis, in dem ihre Versicherungssumme zum Gesamtbetrag der Versicherungssummen stehe (Wortlaut von Art. 71 Abs. 1 VVG), sondern im Umfang, in dem ihre Leistung - die sie ohne weitere Versicherer zu erbringen h�tte - zur Gesamtsumme der Leistungen s�mtlicher Verm�gensversicherer stehe.
5.4.�Dagegen bringt die Beklagte vor, sowohl die H.________-Policen als auch die B.________-Police seien als Sachversicherungen zu qualifizieren. Die Vorinstanz selbst habe die H.________-Policen als Bauwesenversicherungen qualifiziert und die Bauwesenversicherung als Sachversicherung bezeichnet. Entgegen der Ansicht der Vorinstanz sei f�r die Abgrenzung von Sach- und Verm�gensversicherungen nicht auf die sachenrechtliche Lehre, sondern auf die Interessenlehre abzustellen. Selbst wenn von Verm�gensversicherungen ausgegangen werde, habe die Vorinstanz die Aufteilung der Ersatzpflicht nach Art. 71 VVG nicht bundesrechtskonform vorgenommen. Die Lehrmeinung, wonach anstatt auf die Versicherungssumme auf die Leistungssumme abzustellen sei, entspreche nicht geltender Praxis und widerspreche dem klaren Gesetzeswortlaut. Entscheidend f�r die Ersatzpflicht der Beklagten sei somit das Verh�ltnis ihrer Versicherungssumme zum Gesamtbetrag der Versicherungssummen.
5.5.�In der Lehre wird vorgebracht, die Regelung der Aufteilung der Leistungspflicht nach Art. 71 Abs. 1 VVG sei auf die Sachversicherung zugeschnitten (STEPHAN FUHRER, Schweizerisches Privatversicherungsrecht, 2011, N. 12.16; ALFRED MAURER, Schweizerisches Privatversicherungsrecht, 3. Aufl. 1995, S. 408). Bei Verm�gensversicherungen f�hre die Anwendung dieser Bestimmung zu willk�rlichen Ergebnissen (FUHRER, a.a.O., N. 12.16). Denn in der Verm�gensversicherung - namentlich der Haftpflichtversicherung - fehle eine Beziehung zwischen der vereinbarten Versicherungssumme und einem die Schadenh�he begrenzenden Sachwert (oder: Versicherungswert); w�rden keine Sachen versichert, fehle ein Sachwert (CHRISTIAN BOLL, in: Basler Kommentar, Bundesgesetz �ber den Versicherungsvertrag [VVG], 2001, N. 10 zu Art. 71 VVG; MAURER, a.a.O., S. 408). Die H�he der Versicherungssumme h�nge deshalb in der Verm�gensversicherung oft von Zuf�lligkeiten ab (BOLL, a.a.O., N. 10 zu Art. 71 VVG; MAURER, a.a.O., S. 408). Zudem sei eine Aufteilung im Verh�ltnis der Versicherungssummen bei betraglich unbegrenzter Deckung unm�glich (BOLL, a.a.O., N. 10 zu Art. 71 VVG; ROLAND BREHM, Le contrat d'assurance RC, 1997, N. 459; FUHRER, a.a.O., N. 12.16; vgl. auch HANS FISCHER, Die mehrfache Versicherung in der Schadenversicherung nach Schweizerischem Privatversicherungsrecht, 1963, S. 124). Art. 71 Abs. 1 VVG sei daher entgegen seinem Wortlaut so auszulegen, dass auf die H�he der Entsch�digung abzustellen sei, die jeder Versicherer zu erbringen h�tte, wenn neben ihm kein weiterer Versicherer leistungspflichtig w�re; der einzelne Versicherer leiste in dem Umfang, in dem seine Leistung zur Gesamtsumme der Leistungen s�mtlicher Verm�gensversicherer stehe (BOLL, a.a.O., N. 10 zu Art. 71 VVG; BREHM, a.a.O., N. 463 ff.; FUHRER, a.a.O., N. 12.16; MAURER, a.a.O., S. 408). Nach der Botschaft vom 2. Februar 1904 zu dem Entwurfe eines Bundesgesetzes �ber den Versicherungsvertrag (BBl 1904 I 308 Ziff. 3b zu Art. 46, 47, 59 Abs. 1, 60, 61 und 62 Entwurf) setzt bereits der Begriff der Doppelversicherung voraus, dass der Versicherungswert feststellbar ist.
5.6.�Die Beklagte bringt richtig vor, dass die Vorinstanz die Sektion 1 der H.________-Policen als Bauwesenversicherung qualifiziert und in ihren allgemeinen Erw�gungen ausgef�hrt hat, eine Bauwesenversicherung sei eine Sachversicherung. Es kann indessen offenbleiben, nach welchen Grunds�tzen die Abgrenzung zwischen Sach- und Verm�gensversicherungen zu erfolgen hat (sachenrechtliche Lehre/Gegenstandslehre oder Interessenlehre) und ob tats�chlich bloss deshalb eine Sachversicherung verneint werden muss, weil die Beklagte nicht sachenrechtlich als Eigent�merin betroffen ist, obwohl sie die Gefahr einer Besch�digung und damit das wirtschaftliche Risiko tr�gt. Denn entscheidend ist vorliegend, dass in Bezug auf die Eigent�merin G.________ auch nach Ansicht der Vorinstanz eine Sachversicherung vorliegt und der Gegenstand der Versicherung in Bezug auf die G.________ und die Rechtsvorg�ngerin der E.________ identisch definiert ist. Daraus ergibt sich notwendigerweise, dass bei den H.________-Policen eine Beziehung zwischen der vereinbarten Versicherungssumme und einem die Schadenh�he begrenzenden Sachwert vorliegt. Auch bei der B.________-Police liegt eine Beziehung zwischen der vereinbarten Versicherungssumme und einem Sachwert vor: Bei dieser Versicherung handelt es sich um eine Rahmenversicherung f�r Sch�den an bestimmten Maschinen. Versichert sind namentlich die Gasturbinen der Einheiten 3 und 4. Die Versicherungssummen sind in der B.________-Police denn auch�
pro Gasturbine�festgelegt worden. Auch daraus darf geschlossen werden, dass die Versicherungssumme im Zusammenhang steht mit dem Wert der Turbinen. Nun wird gerade das Fehlen einer solchen Beziehung als Argument daf�r vorgebracht, dass vom Wortlaut von Art. 71 Abs. 1 VVG abzuweichen und auf die H�he der Entsch�digung abzustellen sei, die jeder Versicherer zu erbringen h�tte, wenn neben ihm kein weiterer Versicherer leistungspflichtig w�re. Liegt eine solche Beziehung - wie hier - aber vor, besteht kein Raum, vom klaren Wortlaut von Art. 71 Abs. 1 VVG abzuweichen. Entgegen der Ansicht der Vorinstanz und der Kl�gerin 1 ist f�r die Berechnung der Ersatzpflicht der Beklagten nach Art. 71 Abs. 1 VVG auf das Verh�ltnis abzustellen, in dem die Versicherungssumme der Beklagten zum Gesamtbetrag der Versicherungssummen steht.
5.7.�F�r die Berechnung der Leistungspflicht der Beklagten setzt diese die Versicherungssumme der H.________-Policen von insgesamt USD 479 Mio. in ein Verh�ltnis mit der Versicherungssumme der B.________-Police von Fr. 6 Mio. pro Gasturbine. Nach Ansicht der Beklagten betr�gt ihre so berechnete anteilsm�ssige Leistungspflicht null (Fr. 86'470.-- abz�glich Selbstbehalt von Fr. 500'000.--). Die Kl�gerin 1 macht demgegen�ber geltend, es k�nne keinesfalls auf das Verh�ltnis der (gesamten) Versicherungssummen abgestellt werden; w�hrend die B.________-Police nur Versicherungsschutz f�r Sch�den im Zusammenhang mit den zwei Gasturbinen der Unit 4 inkl. den zwei Generatoren biete, sei der in den H.________-Policen vorgesehene Versicherungsschutz viel umfassender und die Versicherungssumme daher viel h�her. Bringe man in einem solchen Fall sklavisch die Versicherungssummen miteinander in Relation, f�hre dies zu einem v�llig verf�lschten und unrealistischen Resultat. Darauf h�tten die Kl�ger bereits in ihrer Eingabe vom 20. November 2013 an die Vorinstanz hingewiesen.
5.7.1.�Art. 71 Abs. 1 VVG regelt die Ersatzpflicht bei Doppelversicherung. Eine Doppelversicherung liegt nach Art. 53 Abs. 1 VVG (nur) vor, wenn dasselbe Interesse gegen dieselbe Gefahr und f�r dieselbe Zeit bei mehr als einem Versicherer dergestalt versichert wird, dass die Versicherungssummen zusammen den Versicherungswert �bersteigen. Eine Doppelversicherung setzt mithin voraus, dass sich die Vertr�ge auf dieselbe Sache oder dasselbe Verm�gen beziehen (BOLL, a.a.O., N. 6 zu Art. 53 VVG). Da Art. 71 Abs. 1 VVG die Aufteilung der Ersatzpflicht nur insoweit regelt, als eine Doppelversicherung vorliegt, ist mithin f�r die Aufteilung von derjenigen Versicherungssumme auszugehen, welche f�r das betreffende Risiko vereinbart ist (FISCHER, a.a.O., S. 122). Dies kann anspruchsvoll sein, wenn ein Versicherungsvertrag mehrere Gegenst�nde unter einer einheitlichen Versicherungssumme versichert hat und davon im Versicherungsfall nur ein Teil vernichtet oder besch�digt wurde, welcher in einem anderen Versicherungsvertrag mit eigener Versicherungssumme versichert ist (FISCHER, a.a.O., S. 122; CARL JAEGER/HANS ROELLI, Kommentar zum Schweizerischen Bundesgesetz �ber den Versicherungsvertrag, Zweiter Band, 1932, N. 12 zu Art. 71 VVG). Deshalb muss in einem solchen Fall eine Ausscheidung vorgenommen werden, um den vernichteten oder besch�digten Teilwerten eine m�glichst genau entsprechende Teilversicherungssumme zuzuordnen (FISCHER, a.a.O., S. 122). Dabei ist auf das Verh�ltnis vom Ersatzwert des betroffenen Gegenstandes zum Ersatzwert aller versichertern Gegenst�nde abzustellen (JAEGER/ROELLI, a.a.O., N. 12 zu Art. 71 VVG). Mit der so ermittelten Teilversicherungssumme ist in der Folge nach Art. 71 Abs. 1 VVG das Verh�ltnis zu berechnen, in dem jeder Versicherer f�r den Schaden haftet. Jeder Versicherer hat den jeweiligen Betrag grunds�tzlich voll zu leisten; ein allf�llig vereinbarter Selbstbehalt ist davon nicht zus�tzlich abzuziehen. Denn der Versicherungsnehmer hat bei Vorliegen einer Doppelversicherung Anspruch auf den Ersatz des gesamten Schadens; allf�llige Selbstbehalte aus einem Vertrag sind durch Leistungen aus dem andern auszugleichen (FUHRER, a.a.O., N. 12.15). Dies gilt unter zwei Vorbehalten: Erstens deckt eine Schadensversicherung (nur) den entstandenen Schaden. Der Versicherte soll aus dem Schadenereignis keinen wirtschaftlichen Vorteil ziehen k�nnen (vgl. nur BOLL, a.a.O., N. 2 Vorbemerkungen zu Art. 48 VVG). Hat ein Versicherer dem Versicherten bereits einen h�heren Betrag geleistet, als er nach der Berechnung gem�ss Art. 71 Abs. 1 VVG schulden w�rde, so ist der zweite Versicherer nur noch zum Ersatz des verbliebenen Schadens verpflichtet. Zweitens ist ein Versicherer nicht zu einer h�heren Leistung als jener verpflichtet, die er als einziger Versicherer zu erbringen h�tte. Die Ersatzpflicht wird mithin beschr�nkt durch die Versicherungssumme (oder den Schaden, falls dieser tiefer ausf�llt) abz�glich des vereinbarten Selbstbehalts.
5.7.2.�Vorliegend wurde eine Gasturbine der Einheit 3 besch�digt. In der B.________-Police betr�gt die Versicherungssumme pro Gasturbine Fr. 6 Mio. Aus den vorinstanzlichen Feststellungen geht nicht hervor, ob auch in den H.________-Policen die Versicherungssumme f�r die Sektionen 1 bis 3 von insgesamt USD 479 Mio. detaillierter aufgegliedert ist. Sollte sich die Abtretung der Anspr�che von der E.________ AG an die Kl�ger als g�ltig erweisen (dazu sogleich E. 5.8), so w�re die Sache daher an die Vorinstanz zur Erg�nzung des Sachverhalts und neuer Entscheidung zur�ckzuweisen.
5.8.�Die Beklagte ist der Ansicht, es liege keine g�ltige Abtretung der eingeklagten Anspr�che von der E.________ AG an die Kl�ger vor. Erstens habe die E.________ AG bei richtiger Berechnung der Leistungspflicht nach Art. 71 VVG keine Forderung gegen die Beklagte, weshalb sie nach dem Grundsatz "nemo plus iuris ad alium transferre potest quam ipse habet" den Kl�gern keine Rechte habe �bertragen k�nnen. Zweitens w�re die Abtretung aufgrund der Umgehung der disziplinierenden Wirkung der Selbstbehalte ohnehin unzul�ssig. Die angeblich abgetretene Forderung belaufe sich auf den verbleibenden Schaden der E.________ AG aufgrund der in den H.________-Policen vorgesehenen Selbstbehalte. Selbstbehalte seien eine gewollte und von vornherein vereinbarte Unterversicherung. Sowohl in der B.________-Police als auch in den H.________-Policen sei ausdr�cklich statuiert, dass der Selbstbehalt vom Versicherten selbst zu tragen sei. Die B.________-Police sei keine Versicherung f�r ungedeckten Selbstbehalt. Es w�re daher mehr als stossend, wenn die Versicherte dennoch den ungedeckten Selbstbehalt aus den H.________-Policen von der Beklagten einfordern k�nnte.
Ob Art. 71 VVG die Forderung der E.________ AG gegen die Beklagte beeinflusst oder ob diese Bestimmung - wie die Kl�gerin 1 in ihrer Vernehmlassung vorbringt - lediglich das Rechtsverh�ltnis zwischen den Versicherern beschl�gt, kann offenbleiben. Denn der Beklagten ist jedenfalls nicht zu folgen, wenn sie f�r die Berechnung auf die volle Versicherungssumme der H.________-Policen von insgesamt USD 479 Mio. abstellen will (vgl. soeben E. 5.7). Sollte die Aufteilung der Ersatzpflicht auch nach korrekter Berechnung ergeben, dass die Beklagte gem�ss Art. 71 Abs. 1 VVG nichts schuldet, w�re die Klage ohnehin abzuweisen. Eine Umgehung der disziplinierenden Wirkung der Selbstbehalte liegt entgegen der Ansicht der Beklagten nicht vor. Wie soeben ausgef�hrt wurde (E. 5.7.1), hat der Versicherungsnehmer bei Vorliegen einer Doppelversicherung Anspruch auf den Ersatz des gesamten Schadens und sind allf�llige Selbstbehalte aus einem Vertrag durch Leistungen aus dem andern auszugleichen. Nach den Feststellungen der Vorinstanz besteht keine Vereinbarung, wonach sich die E.________ AG verpflichtet h�tte, den Selbstbehalt nicht bei einer anderen Versicherung geltend zu machen. Gegen diese Feststellung bringt die Beklagte nichts vor. Sie bestreitet zu Recht auch nicht, dass die E.________ AG ihren Schaden durch die Kl�ger nicht vollst�ndig ersetzt erhalten hat. Damit bestand noch eine (Rest-) Forderung, welche die E.________ AG an die Kl�ger abtreten konnte. Die Vorinstanz hat denn auch ausgef�hrt, der noch offene Schaden betrage Fr. 2'804'400.-- und die Abtretung sei (nur) in diesem Umfang m�glich gewesen. Die R�ge der Beklagten, wonach die Abtretung unzul�ssig gewesen sei, erweist sich damit als unbegr�ndet.
5.9.�Nach dem Gesagten ist die Sache an die Vorinstanz zur Erg�nzung des Sachverhalts und neuer Entscheidung zur�ckzuweisen. Die Vorinstanz wird die (Teil-) Versicherungssumme der H.________-Policen zu ermitteln haben, welche mit der Versicherungssumme der B.________-Police von Fr. 6 Mio. f�r die besch�digte Gasturbine der Einheit 3 in ein Verh�ltnis gesetzt werden kann, um nach Art. 71 Abs. 1 VVG die Ersatzpflicht der Beklagten zu bestimmen (vgl. oben E. 5.7.1).
Die Kl�gerin 1 r�gt, die Vorinstanz habe bei der Beurteilung, ab wann die Beklagte Verzugszins schulde, den Sachverhalt willk�rlich falsch festgestellt und ihren Anspruch auf rechtliches Geh�r verletzt.
6.1.�Die Forderung aus dem Versicherungsvertrag wird f�llig mit dem Ablauf von vier Wochen, von dem Zeitpunkt an gerechnet, in dem der Versicherer Angaben erhalten hat, aus denen er sich von der Richtigkeit des Anspruches �berzeugen kann (Art. 41 Abs. 1 VVG). Die Vorinstanz hat ausgef�hrt, die E.________ AG habe der Beklagten am 12. Oktober 2004 wichtige und zur Beurteilung des Anspruchs notwendige Unterlagen zugestellt, insbesondere zur Schadensursache und -h�he. Bis zur Klageeinleitung am Handelsgericht Z�rich am 23. M�rz 2012 habe sie sich aber dennoch in einem Informationsr�ckstand befunden, da ihr insbesondere Informationen zur erfolgten Schadensdeckung durch die Kl�ger gefehlt h�tten. Die Kl�ger h�tten keinen weiteren Informationsaustausch bis zur Klageeinleitung behauptet. Die Beklagte habe erst mit dieser Klageeinleitung von folgenden Dokumenten oder Tatsachen erfahren: vom Schlussbericht eines Experten vom 12. Oktober 2003, vom Memorandum und der Dokumentation der Kl�gerin 1 vom 8. Juli 2005 zum Schadensereignis, von der Schlussvereinbarung betreffend den Versicherungsanspruch zwischen den Kl�gern und E.________ vom 23. Dezember 2005, vom Brief der Kl�gerin 1 an E.________ vom 23. Dezember 2005, in welchem sie die Schadenszahlung von USD 6'968'095.-- abz�glich eines Selbstbehalts von USD 2 Mio. anerkennt, von der Zahlung der Kl�ger 2 am 27. Dezember 2005 an E.________ im Umfang von USD 1'242'042.-- und von der Zahlung der Kl�gerin 1 am 3. Januar 2006 an E.________ im Umfang von USD 3'726'071.--. Die Beklagte habe somit erst am 23. M�rz 2012 alle zur Beurteilung des Anspruches notwendigen Angaben erhalten. Die Forderung sei somit fr�hestens vier Wochen nach dieser Klageeinleitung f�llig geworden. Da die Klageeinleitung eine Mahnung darstelle, sei die Beklagte nach Ablauf von vier Wochen nach Klageeinleitung in Verzug geraten und schulde ab dem 20. April 2012 Verzugszinsen.
6.2.�Dem h�lt die Kl�gerin 1 entgegen, die vorinstanzlichen Feststellungen seien aktenwidrig und w�rden ihren Anspruch auf rechtliches Geh�r verletzen. Sie habe durchaus einen weiteren Informationsaustausch vor der Klageeinleitung behauptet. So habe sie geltend gemacht, die Klageeinleitung der Kl�ger und E.________ gegen die Beklagte in den USA am 27. Dezember 2005 diene als Stichtag f�r die Zinsberechnung. Dabei habe sie auf die in den USA eingereichte Klage verwiesen und ausf�hrlich dargelegt, dass die Klageeinleitung in den USA der Einbringung des Selbstbehaltes von USD 2 Mio. gedient habe, mit dem E.________ - nach der Zahlung von USD 4'968'095.-- durch die Kl�ger - nach wie vor belastet gewesen sei. Diese Darstellung habe sie mit einer Kopie der Plaintiff's Original Petition vom 27. Dezember 2005 belegt. Damit habe die Beklagte sp�testens an diesem Datum Kenntnis davon erlangt, dass die Kl�ger den gesamten Schaden abz�glich Selbstbehalt von USD 2 Mio. beglichen h�tten und dass E.________ nach wie vor einen Schaden in der H�he von USD 2 Mio. gehabt habe. Die Vorinstanz habe somit willk�rlich festgestellt, die Beklagte habe vor der Klageeinleitung am 23. M�rz 2012 keine "Informationen zur erfolgten Schadensdeckung" durch die Kl�ger erhalten. Zudem habe die Vorinstanz das rechtliche Geh�r der Kl�gerin 1 verletzt, indem sie nicht auf die Argumentation eingegangen sei, wonach die Klageeinreichung in den USA als Zahlungsaufforderung verstanden werden m�sse.
6.3.�Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Es kann die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz nur berichtigen oder erg�nzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (Art. 105 Abs. 2 BGG). �berdies muss die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein (Art. 97 Abs. 1 BGG). Die Beschwerdef�hrerin, welche die Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz anfechten will, muss klar und substanziiert aufzeigen, inwiefern die ger�gten Feststellungen bzw. die Unterlassung von Feststellungen offensichtlich unrichtig sind oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruhen (BGE 133 II 249 E. 1.4.3 S. 254; 133 III 350 E. 1.3 S. 351, 393 E. 7.1 S. 398). Soweit die Beschwerdef�hrerin den Sachverhalt erg�nzen will, hat sie zudem mit Aktenhinweisen darzulegen, dass sie entsprechende rechtsrelevante Tatsachen und taugliche Beweismittel bereits bei den Vorinstanzen prozesskonform eingebracht hat (BGE 140 III 86 E. 2 S. 90 mit Hinweisen). Auf eine Kritik an den tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz, die diesen Anforderungen nicht gen�gt, ist nicht einzutreten (BGE 133 II 249 E. 1.4.3 S. 255).
6.4.�Es trifft zu, dass die Vorinstanz nicht auf die Klageeinleitung gegen die Beklagte in den USA am 27. Dezember 2005 eingegangen ist. Ob die Unterlassung von Feststellungen dazu offensichtlich unrichtig ist, kann offenbleiben, da die Behebung des allf�lligen Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens nicht entscheidend ist. Denn die Vorinstanz hat festgestellt, dass der Beklagten eine Reihe von Dokumenten und Tatsachen erst mit der Klageeinleitung am Handelsgericht Z�rich am 23. M�rz 2012 zur Kenntnis gebracht worden sind. Diese Feststellung beanstandet die Kl�gerin 1 nicht als willk�rlich; sie macht insbesondere nicht geltend, die von der Vorinstanz aufgez�hlten, f�r die Beurteilung des Anspruchs notwendigen Dokumente und Tatsachen h�tten der Beklagten ab der Klageeinleitung in den USA vorgelegen. Der Vorinstanz ist auch keine Verletzung des rechtlichen Geh�rs der Kl�ger vorzuwerfen; die aus dem Anspruch auf rechtliches Geh�r (Art. 53 Abs. 1 ZPO und Art. 29 Abs. 2 BV) fliessende Verpflichtung der Beh�rde, ihren Entscheid zu begr�nden, verlangt nicht, dass diese sich mit allen Parteistandpunkten einl�sslich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdr�cklich widerlegt (BGE 140 II 262 E. 6.2 S. 274; 137 II 266 E. 3.2 S. 270). Die R�gen der Kl�gerin 1 sind somit unbegr�ndet. Die Beschwerde (Verfahren 4A_116/2015) ist auch in diesem Punkt abzuweisen.
Im Zusammenhang mit den zugesprochenen Parteientsch�digungen r�gt die Beklagte eine Verletzung ihres rechtlichen Geh�rs dadurch, dass die Vorinstanz nicht �ber ihren Antrag befunden habe, wonach ihr die Parteientsch�digung samt Mehrwertsteuerzusatz von 8 % zuzusprechen sei.
7.1.�Unterl�sst eine Beh�rde die Pr�fung eines Rechtsbegehrens, obwohl sie dazu verpflichtet w�re, begeht sie eine Rechtsverweigerung (Art. 29 Abs. 1 BV; vgl. Urteil 5A_885/2014 vom 19. M�rz 2015 E. 2.1 mit Hinweisen). Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts gilt im Grundsatz, dass �ber einen Antrag auf Parteientsch�digung entschieden wurde, auch wenn sich das Dispositiv eines Entscheides nicht dar�ber ausspricht. Von dieser Betrachtungsweise ist nur abzuweichen, wenn mit triftigen Gr�nden angenommen werden kann, das Gericht habe es tats�chlich unterlassen, �ber die Parteientsch�digung zu entscheiden (BGE 114 Ia 332 E. 2 S. 333 f.; zuletzt best�tigt in Urteil 5A_885/2014 vom 19. M�rz 2015 E. 2.2). Selbst wenn ein Entsch�digungsbegehren einer obsiegenden Partei ohne Begr�ndung �bergangen wurde, kann nicht ohne weiteres auf eine f�lschliche Nichtbeurteilung des Antrags geschlossen werden. Nur wenn die Ablehnung des Entsch�digungsbegehrens aufgrund der einschl�gigen Verfahrensvorschriften und der �brigen Umst�nde nicht oder nicht ohne weiteres verst�ndlich ist, darf aus der fehlenden Begr�ndung des Kostenentscheides gefolgert werden, das Entsch�digungsbegehren sei unbeurteilt geblieben (BGE 114 Ia 332 E. 2 S. 334). Diese Grunds�tze finden analog Anwendung, wenn nicht die Beurteilung des Antrags auf Parteientsch�digung an sich, sondern die Beurteilung des Antrags auf einen Mehrwertsteuerzusatz zu �berpr�fen ist.
7.2.�Bei Einreichung einer masslich begr�ndeten Kostennote mit separat ausgewiesener Mehrwertsteuer rechtfertigt es sich grunds�tzlich, dass die Parteientsch�digung um diesen Mehrwertsteuerbetrag erh�ht wird; anders verh�lt es sich, wenn eine Entsch�digung in einem Gesamtbetrag zugesprochen wird und die Mehrwertsteuer im Betrag praxisgem�ss pauschal enthalten ist (BGE 125 V 201 E. 4b S. 202).
7.3.�Die Beklagte bringt vor, sie habe den Antrag auf einen Mehrwertsteuerzusatz in ihrer Klageantwort begr�ndet und auf das Kreisschreiben des Obergerichts des Kantons Z�rich �ber die Mehrwertsteuer vom 17. Mai 2006 hingewiesen. Danach sei der Mehrwertsteuerzusatz zuzusprechen, wenn - wie hier - die Gegenpartei dagegen nicht opponiere. Nach dem Kreisschreiben w�re auch eine Abweisung des Antrags in den Erw�gungen zu den Entsch�digungsfolgen zu vermerken.
7.4.�Vor diesem Hintergrund ist die Ablehnung des Antrags der Beklagten auf einen Mehrwertsteuerzusatz nicht ohne weiteres verst�ndlich. Es ist daher davon auszugehen, dass dieser Antrag unbeurteilt geblieben ist. Damit hat die Vorinstanz das rechtliche Geh�r der Beklagten verletzt. Die Vorinstanz wird daher �ber diesen Antrag zu befinden und ihren Entscheid zu begr�nden haben.
8.1.�Nach dem Gesagten ist die Beschwerde der Kl�ger (Verfahren 4A_116/2015) abzuweisen. Diesem Ausgang entsprechend werden die Kl�ger f�r das bundesgerichtliche Verfahren 4A_116/2015 kosten- und entsch�digungspflichtig (Art. 66 Abs. 1 und Art. 68 Abs. 1 und 2 BGG; unter solidarischer Haftbarkeit und intern zu gleichen Teilen).
8.2.�Die Beschwerde der Beklagten (Verfahren 4A_118/2015) ist teilweise gutzuheissen und Dispositiv-Ziffern 1, 4, 6 und 7 des Urteils des Handelsgerichts des Kantons Z�rich vom 12. Januar 2015 sind aufzuheben. Die Sache ist zur Erg�nzung des Sachverhalts und neuer Entscheidung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
Die Beklagte obsiegt mit ihrer Beschwerde nur teilweise. Sie unterliegt mit ihrem Antrag auf Abweisung der Klage; ihren Anteil der Ersatzpflicht wird die Vorinstanz noch zu bestimmen haben. Die Kosten f�r das bundesgerichtliche Verfahren 4A_118/2015 sind den Parteien daher h�lftig aufzuerlegen und die Parteikosten wettzuschlagen (Art. 66 Abs. 1 und Art. 68 Abs. 1 und 2 BGG).
Die Beschwerde der Kl�ger (4A_116/2015) wird abgewiesen.
Die Beschwerde der Beklagten (Verfahren 4A_118/2015) wird teilweise gutgeheissen und Dispositiv-Ziffern 1, 4, 6 und 7 des Urteils des Handelsgerichts des Kantons Z�rich vom 12. Januar 2015 werden aufgehoben. Die Sache wird zur Erg�nzung des Sachverhalts und neuer Entscheidung an die Vorinstanz zur�ckgewiesen.
Die Gerichtskosten des Verfahrens 4A_116/2015 von Fr. 12'000.-- werden den Kl�gern auferlegt (unter solidarischer Haftbarkeit und intern zu gleichen Teilen). D ie Gerichtskosten des Verfahrens 4A_118/2015 von Fr. 18'000.-- werden der Beklagten und den Kl�gern (diesen unter solidarischer Haftbarkeit und intern zu gleichen Teilen) je zur H �lfte auferlegt.
Die Kl�ger haben die Beklagte f�r das bundesgerichtliche Verfahren 4A_116/2015 mit Fr. 14'000.-- zu entsch�digen (unter solidarischer Haftbarkeit und intern zu gleichen Teilen).