Source: http://www.gesetze-bayern.de/(X(1)S(hbxkc3nu31jzymruftoyxc1m))/Content/Document/BayVwV289117-8?AspxAutoDetectCookieSupport=1
Timestamp: 2019-05-22 18:41:42
Document Index: 293056309

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 3', '§ 115', '§ 117', '§ 4', '§ 100', '§ 2', '§ 3', 'Art. 5']

KH-Bek: 2. Versicherungsrechtliche Eintrittspflicht des Freistaates Bayern - Bürgerservice
Bereich reduzieren2. Versicherungsrechtliche Eintrittspflicht des Freistaates Bayern
2.1 Freistaat Bayern als Selbstversicherer
2.2 Grenzen der Eintrittspflicht
2.3 Geltung versicherungsrechtlicher Vorschriften
Bereich erweitern3. Rückgriff gegen Bedienstete
2. Versicherungsrechtliche Eintrittspflicht des Freistaates Bayern
2.1 Freistaat Bayern als Selbstversicherer
Als Selbstversicherer (§ 2 Abs. 1 Nr. 2 PflVG) hat der Freistaat Bayern in Verbindung mit der sich aus Nr. 1 ergebenden Haftung in gleicher Weise und in gleichem Umfang wie ein Haftpflichtversicherer Schäden abzudecken, für die Eigentümer, Halter oder Fahrer des Kraftfahrzeuges haften (§ 2 Abs. 2 PflVG).
Geschädigte können ihre Ansprüche – ohne vorherige Inanspruchnahme der Schädiger – direkt gegenüber dem Freistaat Bayern geltend machen (§ 2 Abs. 2 PflVG, §§ 3 und 3a PflVG, § 115 Abs. 1, § 117 Abs. 1, 3 und 4 VVG).
2.2 Grenzen der Eintrittspflicht
Die hiernach bestehende Eintrittspflicht des Freistaates Bayern ist durch die in der Anlage zu § 4 Abs. 2 PflVG festgesetzten Mindestversicherungssummen begrenzt. Darüber hinaus tritt der Freistaat Bayern auch für Schäden, die die Mindestversicherungssummen übersteigen, bis zur Höchstgrenze von 15 Mio. Euro ein.
2.3 Geltung versicherungsrechtlicher Vorschriften
Inhalt und Umfang der Eintrittspflicht bestimmen sich entsprechend den jeweils geltenden Vorschriften der §§ 100 bis 124 VVG, des § 2 Abs. 2, der §§ 3, 3a und 4 PflVG sowie der Verordnung über den Versicherungsschutz in der Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung (Kraftfahrzeug-Pflichtversicherungsverordnung – KfzPflVV) vom 29. Juli 1994 (BGBl I S. 1837), zuletzt geändert durch Art. 5 der Verordnung vom 13. Januar 2012 (BGBl I S. 103).