Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=OLGR%202006,%20670
Timestamp: 2019-03-23 03:33:56
Document Index: 113966049

Matched Legal Cases: ['Art. 87', '§ 30', '§ 31', '§ 32', '§ 129', 'Art. 87', '§ 30', '§ 32', '§ 129', '§ 30', '§ 129', '§ 16', 'Art. 88', '§ 434', '§ 308', '§ 1060', '§ 1059', '§ 1059', '§ 1060']

Rechtsprechung: OLG-Report 2006, 670 - dejure.org
Weitere Entscheidungen unten: OLG Celle, 13.07.2006 | OLG München, 15.03.2006 | OLG Düsseldorf, 21.03.2006 | OLG Koblenz, 06.10.2005
EG Art. 87; GmbHG § 30; GmbHG § 31; GmbHG § 32a Abs. 3; InsO §§ 129 ff
Rückforderung europarechtswidriger Beihilfen nur unter Beachtung des Kapitalschutz- und Insolvenzrechts
Zur Frage der Rückforderung gemeinschaftsrechtswidriger Beihilfen, insbesondere zum Verhältnis des gemeinschaftsrechtlichen Beihilfeverbots zum deutschen Kapitalerhaltungs-, Kapitalersatz- und Insolvenzrecht
Beachtung des deutschen Kapitalerhaltungsrechts und Insolvenzrechts im Rahmen der Rückforderung europarechtswidrig gewährter Beihilfen; Auslegung einer empfangsbedürftigen Willenserklärung; Rechtswidrigkeit einer Beihilfe wegen fehlender Notifizierung; Voraussetzungen für die Anwendung des Kleingesellschafterprivilegs; Kapitalersetzende Verstrickung von Bereicherungsansprüchen eines Gesellschafters aus einer europarechtswidrigen Darlehenshingabe; Anrechnung von Anteilen der Streithelferin auf Grund gesellschaftsrechtlicher Verflechtung; Rückforderungspflicht des Staates im Fall der Insolvenz des Beihilfeempfängers
Beihilfeverbot und Kapitalerhaltungsrecht
Europäische Beihilfen in der Insolvenz
EGV Art. 87; GmbHG §§ 30, 31, § 32a Abs. 3; InsO §§ 129 ff
GmbHG §§ 30, 31, 32a; InsO §§ 129 ff.; AktG §§ 16, 17; EG Art. 88 Abs. 3
Rückforderung gemeinschaftsrechtswidriger Beihilfen und Kapitalerhaltung
NJW-RR 2006, 1043 (Ls.)
WM 2006, 222
DB 2006, 95
(5) Entschiede man anders (vgl. OLG Jena WM 2006, 222), wäre es für den Mitgliedstaat ein Leichtes, seine Verpflichtung zur Rückforderung rechtswidrig gewährter Beihilfen zu umgehen, indem er sich zum Gesellschafter macht.
Das Berufungsgericht, dessen Entscheidung in WM 2006, 222 (mit Anm. Cranshaw DZWiR 2006, 185 und Breitling/Grüter EWiR 2006, 435) veröffentlicht ist, hat ausgeführt: .
Sachmangel beim Gebrauchtwagenkauf: Wesentliches Auseinanderfallen von Herstellungsdatum und Erstzulassung eines Vorführwagens
Wesentliches Auseinanderfallen von Herstellungsdatum und Erstzulassung eines Vorführwagens
Herstellungsdatum als Sachmangel beim Gebrauchtwagenkauf Verfahrensgang:
Bei einem Gebrauchtwagenkauf kann das wesentliche Auseinanderfallen von Produktionsdatum und Erstzulassung einen Sachmangel im Sinne von § 434 Abs. 1 Satz 1 BGB begründen.
Starke Divergenz zwischen Produktionsdatum und Erstzulassung als Sachmangel bei einem Gebrauchtwagenkauf
Sachmangel im Gebrauchtwagenkauf
Sachmangel im Gebrauchtwagenkauf: Herstellungsdatum fast zwei Jahre vor Erstzulassung
Autokauf: Erhebliche Zeitspanne zwischen Produktionsdatum und Erstzulassung ist ein Sachmangel - Zeitraum von fast 2 Jahren berechtigt zum Rücktritt vom Kaufvertrag
LG Verden, 01.09.2005 - 4 O 201/05
Wie die der zitierten Senatsrechtsprechung und den von der Revision in Bezug genommenen obergerichtlichen Entscheidungen zugrunde liegenden Sachverhalte (…OLG Schleswig, aaO, S. 712;… OLG Düsseldorf, aaO, S. 398;… KG Berlin, aaO Rn. 5 ff; OLG Celle, OLGR 2006, 670 f.;… OLG Karlsruhe, aaO S. 2456; OLG Braunschweig, NJW-RR 2005, 1508) belegen, sind Personenkraftfahrzeuge mit längerer Standzeit vor Erstzulassung auf dem Gebrauchtwagenmarkt ein durchaus verbreitetes Phänomen.
Diesem Weg ist auch das OLG Celle in seinem Urteil vom 13. Juli 2006 (OLGR Celle 2006, 670 f) gefolgt.
Die von der Rechtsprechung bisher entschiedenen Fälle behandeln dabei allerdings Pkws, bei denen die Zeitspanne von 12 Monaten erheblich überschritten wurde (vgl. OLG Düsseldorf, NJW-RR 2009, 398: 31 Monate; OLG Karlsruhe, NJW 2004, 2456: 5 Jahre und 6 Monate; OLG Celle, SVR 2006, 463 verneinend hinsichtlich einer Abweichung von 1 Jahr und 11 Monaten).
OLG Düsseldorf, 21.03.2006 - I-24 U 132/05
Anspruch der Zahlung von Mietzinsen; Bedingungen für die Wirksamkeit einer durch einen Mieter ausgesprochenen außerordentlichen Kündigung; Notwendigkeit eines wiederholten Abhilfeverlangens
Gefährdung der Energie- und Wasserversorgung - Arzt kann fristlos kündigen - Firmen / Gewerbe
Außerordentliche Kündigung des Mieters wegen Gefährdung der Energie- und Wasserversorgung? (IMR 2007, 10)
LG Duisburg, 20.07.2005 - 3 O 471/04
OLG Koblenz, 06.10.2005 - 2 Sch 1/05
§ 308 ZPO, § 1060 Abs. 1 ZPO, § 1059 Abs. 2 Nr. 1 lit. d ZPO
Aufhebungs-/Anerkennungs-/Vollstreckbarerklärungsverfahren: - Schiedsspruch, inländisch; - AufhebungAufhebungsgründe Versagungsgründe: - ultra petita; - nicht ordnungsgemäßes Verfahren
ZPO § 1059 Abs. 2 Nr. 1 d; ZPO § 1060 Abs. 1
Keine Vollstr. bei Verletzung wesentlicher Verfahrensvorschriften
Vollstreckbarkeitserklärung eines Schiedsspruchs; Verletzung wesentlicher Verfahrensvorschriften durch das Schiedsgericht
Verletzung wesentlicher Verfahrensvorschriften wegen Nichtberücksichtigung von Anträgen (IBR 2006, 652)