Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F23-01-2006-U_321-2005
Timestamp: 2016-10-22 01:49:05
Document Index: 266671116

Matched Legal Cases: ['Art. 6', 'BGE', 'Art. 36', 'BGE', 'Art. 36', 'Art. 36']

U 321/05 (23.01.2006)
Pr�sident Ferrari, Bundesrichter Meyer und Lustenberger; Gerichtsschreiberin Polla
P.________, 1976, Beschwerdef�hrerin, vertreten durch Rechtsanwalt Jean Baptiste Huber, Bundesplatz 6, 6300 Zug,
Nachdem sich die Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft in ihrer Eigenschaft als obligatorischer Unfallversicherer mit Verf�gung vom 14. Juli 2003 bereit erkl�rt hatte, P.________ f�r den Unfall vom 6. Februar 2000 eine Invalidenrente von 19 % und eine Integrit�tsentsch�digung von 20 % auszurichten, zog die Gesellschaft auf Einsprache hin diese Leistungszusprechung in Wiedererw�gung und verf�gte am 24. September 2003 die Einstellung der Versicherungsleistungen zum 30. Juni 2003, was sie mit Einspracheentscheid vom 27. Februar 2004 best�tigte.
P.________ l�sst Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hren mit dem Rechtsbegehren, es sei, unter Aufhebung des angefochtenen Entscheides, die Gesellschaft zu verpflichten, ihr auch nach dem 30. Juni 2003 die gesetzlichen Leistungen aus der obligatorischen Unfallversicherung zu erbringen.
W�hrend die Gesellschaft auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde schliesst, hat das Bundesamt f�r Gesundheit auf eine Vernehmlassung verzichtet.
Das kantonale Gericht hat in rechtlicher und tats�chlicher Hinsicht im Einzelnen dargelegt, aus welchen Gr�nden die Beschwerdef�hrerin �ber den 30. Juni 2003 hinaus mangels ad�quaten Kausalzusammenhanges (Art. 6 Abs. 1 UVG; BGE 117 V 359, 369) zwischen dem Sportunfall vom 6. Februar 2000 und dem andauernden Beeintr�chtigungszustand keinen weiteren Leistungsanspruch gegen�ber der Beschwerdegegnerin hat. Auf die Erw�gungen im angefochtenen Entscheid wird verwiesen (Art. 36a Abs. 3 zweiter Satz OG).
S�mtliche Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde verm�gen den kantonalen Entscheid nicht ernsthaft in Frage zu stellen: Selbst wenn, der Empfehlung des Dr. med. O.________, Neurologe, im Aktengutachten vom 21. Januar 2003 folgend, eine passiv gehaltene Funktionsaufnahme der Halswirbels�ule mit �berschreitung der Schmerzschwelle (nach der Methode von Dvorak et al.) einen objektivierbaren Befund ergeben h�tte, w�re damit f�r die Beurteilung der Unfallkausalit�t nichts gewonnen. Denn es liesse sich dadurch nicht beweisen, dass es der Unfall vom 6. Februar 2000 (Zusammenstoss mit dem gegnerischen Torwart beim Unihockey und Sturz auf das Gesicht) gewesen war, der einen solchen R�ckenschaden verursacht h�tte. Nach s�mtlichen bei den Akten befindlichen medizinischen Berichten ist der persistierende Beeintr�chtigungszustand (welcher im �brigen nach den Angaben der Beschwerdef�hrerin im letztinstanzlich aufgelegten Schreiben vom 29. August 2005 eine - nicht durch die erlittenen Unfallverletzungen erkl�rbare - Tendenz zur [Schmerz-] Ausweitung zeigt) medizinisch-organisch weder als solcher zu begr�nden noch in einen ausgewiesenen Zusammenhang mit dem erlittenen Sportunfall zu stellen. Allenfalls invalidisierende Schmerzst�rungen (BGE 131 V 49, 130 V 352 und 396) k�nnen mangels Beweisbarkeit ihres andauernden Zusammenh�ngens mit einem Jahre zur�ckliegenden Unfall nicht als dessen ausgewiesene nat�rliche Folge bezeichnet werden. Es sind andere Gr�nde als der erlittene Unfall, welche bei der Beschwerdef�hrerin f�r die Aufrechterhaltung ihrer Gesundheitsbeeintr�chtigung urs�chlich sind. Beim eingetretenen Unfall handelt es sich um ein Ereignis, das, entgegen ersten Bef�rchtungen, nicht einmal eine Behandlung des betroffenen Zahnes erforderlich machte. Selbst wenn man sodann die vorinstanzliche Beurteilung der Ad�quanzkriterien - wozu allerdings kein Anlass besteht - beanstanden wollte, w�re der ad�quate Kausalzusammenhang auf Grund des objektiv leichten Charakters des erlittenen Unfalles zu verneinen (RKUV 1992 Nr. U 154 S. 246).
Die offensichtlich unbegr�ndete Verwaltungsgerichtsbeschwerde (Art. 36a Abs. 1 lit. a OG) ist im vereinfachten Verfahren mit summarischer Begr�ndung (Art. 36a Abs. 3 erster Satz OG) zu erledigen.