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Timestamp: 2020-07-05 04:23:27
Document Index: 37919448

Matched Legal Cases: ['§ 39', '§ 39', '§ 51', '§ 56', '§39', '§51', '§56', 'Art. 33', 'Art. 33', 'Art.33', '§ 58', 'Art. 20', 'Art. 2', '§ 71', '§ 3', '§ 58', 'Art.20', 'Art.2', 'Art.3', 'Art.31', '§71', '§58', '§3', '§4', '§5', 'Art. 20', 'Art. 28', '§ 50', 'Art.20', 'Art.28', '§50', '§ 40', 'Art. 78', '§ 40', 'Art.28', 'Art.78', '§40', '§50', '§57', '§58', '§ 22', '§22', '§ 62', '§62', '§ 126', '§ 1', '§ 23', '§ 126', '§ 169', '§1', '§23', '§126', '§169', '§ 50', '§ 50', '§ 43', 'Art. 28', '§50', '§43', 'Art.28', '§ 56', '§ 56', '§ 56', '§ 56', 'Art. 3', '§ 40', '§ 42', '§ 56', '§ 2', 'Art.3', '§40', '§42', '§43', '§56', '§2']

Rechtsprechung - Suchergebnis - 05.07.2020 06:23h
Staatsrecht - Gemeinderat/Stadtrat
31.08.2004 2 B 2197/04
Ausschuss, Fraktion, Gruppe, Ratsausschuss, Verwaltungsausschuss, Zählgemeinschaft Bildung einer Gruppe im Stadtrat
1. Rechtlich unbeachtlich ist es, wenn sich (Einzel-)Mitglieder oder/und Fraktionen des Rates zusammenschließen und dieser Zusammenschluss von Anfang an materiell-rechtlich einer Gruppe im Sinne von § 39 b Abs. 1 und 2 NGO entspricht, zunächst aber formell eine Gruppe noch nicht gebildet wurde, sondern dies erst später auf Grund einer weiteren Vereinbarung geschieht.
3. Nur so genannte Zählgemeinschaften dürfen bei der Sitzverteilung in den Ausschüssen nicht berücksichtigt werden.
NGO § 39b
NGO § 51
NGO § 56
Aktenzeichen: 2B2197/04 Paragraphen: NGO§39b NGO§51 NGO§56 Datum: 2004-08-31
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Staatsrecht - Kommunalrecht Gemeinderat/Stadtrat
17.3.2004 4 BV 03.1159
Ausschussbesetzung; Spiegelbildlichkeit; Proportionalität; D’Hondt; Hare-Niemeyer; Saint Lague/Schepers; Höchstzahlverfahren; Restverteilungsverfahren; Verzerrungsverbot; Überaufrundung
Die Pflicht des Gemeinderates, bei der Zusammensetzung der Ausschüsse dem Stärkeverhältnis der in ihm vertretenen Parteien und Wählergruppen Rechnung zu tragen (Art. 33 Abs. 1 Satz 2 GO), schließt die Sitzverteilung nach dem d'Hondtschen Höchstzahlverfahren aus, wenn eine dabei im Einzelfall durch eine sog. Über-Aufrundung auftretende Überrepräsentation einer Fraktion zu Lasten einer anderen durch alternative Verfahren (z.B. nach Hare-Niemeyer oder Saint Laguë/Schepers) vermieden wird, ohne dass die bei jenen Verfahren auftretenden Rundungsfehler zu einer Unterrepräsentation anderer Fraktionen bzw. Gruppen führen.
GO Art. 33 Abs. 1 Satz 2
Aktenzeichen: 4BV03.1159 Paragraphen: GOArt.33 Datum: 2004-03-17
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OVG NRW 2.3.2004 15 A 4168/02 Fraktionen, die im Jugendhilfeausschuss nicht vertreten sind, haben wegen der abschließenden Sondervorschriften des Jugendhilferechts zur Besetzung dieses Ausschusses keinen Anspruch nach § 58 Abs. 1 Satz 7 GO NRW, ein Ratsmitglied oder einen sachkundigen Bürger als beratendes Mitglied dieses Ausschusses zu benennen.
GG Art. 20 Abs. 1 und 2
Verf NRW Art. 2, 3 Abs. 1, 31
SGB VIII § 71
AG-KJHG NRW §§ 3, 4 und 5
GO NRW § 58 Abs. 1
Aktenzeichen: 15A4168/02 Paragraphen: GGArt.20 VerfNRWArt.2 VerfNRWArt.3 VerfNRWArt.31 SGBVIII§71 GONRW§58 AG-KJHGNRW§3 AG-KJHGNRW§4 AG-KJHGNRW§5 Datum: 2004-03-02
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Staatsrecht - Kommunalrecht Wahlrecht Gemeinderat/Stadtrat
10.12.2003 8 C 18.03
Wahl der Mitglieder der Ausschüsse des Gemeinderats; verfassungskonforme Auslegung; Verstoß gegen Bundesverfassungsrecht bei der Auslegung von Landesrecht; spiegelbildliche Abbildung der Zusammensetzung des Plenums in den Ausschüssen; Anwendung des d'Hondtschen Höchstzahlverfahrens; Zulässigkeit eines Zusammenschlusses von mehreren Fraktionen zu einer Zählgemeinschaft.
GG Art. 20 Abs. 2, Art. 28 Abs. 1 Sätze 1 und 2
GO NRW § 50 Abs. 3
Aktenzeichen: 8C18.03 Paragraphen: GGArt.20 GGArt.28 GONRW§50 Datum: 2003-12-10
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Staatsrecht - Kommunalrecht Gemeinderat/Stadtrat Bürgermeister
17.10.2003 15 B 1798/03
Der Bürgermeister hat bei der Entscheidung über die Auflösung von Ausschüssen, gleich zu welchem Zweck dies geschieht, volles Stimmrecht gemäß § 40 Abs. 2 Satz 2 GO NRW.
Verf NRW Art. 78 Abs. 1
GO NRW §§ 40, 50, 57, 58
Aktenzeichen: 15B1798/03 Paragraphen: GGArt.28 VerNRWArt.78 GONRW§40 GONRW§50 GONRW§57 GONRW§58 Datum: 2003-10-17
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Bau- und Bodenrecht Staatsrecht - Bebauungsplan Kommunalrecht Gemeinderat/Stadtrat
26.09.2003 8 B 11491/03
Bebauungsplan, Satzungsbeschluss, Mitwirkungsverbot, Ratsmitglied, Vorteil, unmittelbarer Vorteil, Bevölkerungsteil
Zum Mitwirkungsverbot für ein Ratsmitglied bei der Aufstellung eines Bebauungsplans.
GemO § 22 Abs. 1 Nr. 1 F: 1994
Aktenzeichen: 8B11491/03 Paragraphen: GemO§22 Datum: 2003-09-26
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Staatsrecht - Kommunalrecht Gemeinderat/Stadtrat Parlament/Abgeordnete
07.07.2003 8 UE 3075/02
Ausschüsse, Benennungsverfahren bei Bildung von Ausschüssen, Fraktionsaus- und – übertritt von Ausschüssen, gemeindliche Ausschüsse
HGO § 62
Aktenzeichen: 8UE3075/02 Paragraphen: HGO§62 Datum: 2003-07-07
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16.12.2002 1 S 2189/02
Gemeinde, Bürgermeister, Gemeinderat, Organ, Kommunalverfassungsstreitverfahren, Kostenfestsetzungsbeschluss, Anspruch, Kostenerstattungsanspruch, Geltendmachung, Zwangsvollstreckung, Rechtsaufsichtsbehörde
Für die Geltendmachung von Kostenerstattungsansprüchen des Bürgermeisters gegen ein Mitglied des Gemeinderats aus einem vorangegangenen Kommunalverfassungsstreitverfahren ist eine Zuständigkeit der Rechtsaufsichtsbehörde nach § 126 Abs. 1 Satz 1 GemO nicht gegeben.
GemO § 1 Abs. 4 GemO § 23 GemO § 126 Abs. 1 Satz 1 VwGO § 169 Abs. 1
Aktenzeichen: 1S2189/02 Paragraphen: GemO§1 GemO§23 GemO§126 VwGO§169 Datum: 2002-12-16
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26.11.2002 15 A 662/02
Bei der Wahl von Mitgliedern der Ausschüsse des Rates erlaubt § 50 Abs. 3 Satz 2 und 3 GO NRW gemeinsame Wahlvorschläge mehrerer Fraktionen oder Gruppen.
GO NRW § 50 Abs. 3 VwGO § 43 GG Art. 28 Abs. 1
Aktenzeichen: 15A662/02 Paragraphen: GONRW§50 VwGO§43 GGArt.28 Datum: 2002-11-26
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8.10.2002 15 A 4734/01
1. Unter Berufung auf die innerorganisatorische Anspruchsnorm des § 56 Abs. 3 Satz 1 GO NRW kann eine Ratsfraktion im kommunalrechtlichen Organstreit sowohl geltend machen, die ihr gewährten Zuwendungen seien zu niedrig, als auch, andere konkurrierende Fraktionen seien durch die getroffene Verteilungsregelung gleichheitswidrig begünstigt worden.
2. Über die Höhe und die Form von Fraktionszuwendungen nach § 56 Abs. 3 Satz 1 GO NRW entscheidet der Rat nach pflichtgemäßem Ermessen; ein Anspruch auf Vollkostenerstattung besteht nicht.
3. Die Gewährung von Zuwendungen nach § 56 Abs. 3 Satz 1 GO NRW ist nicht an den Maßstäben des formalisierten Gleichheitssatzes zu messen.
4. Der Grundsatz der Chancengleichheit verbietet nicht, die Höhe der Zuwendungen an Fraktionen und Gruppen in Abhängigkeit von deren Mitgliederzahl zu staffeln.
5. Die Entscheidung des Rates nach § 56 Abs. 3 Satz 1 GO NRW unterliegt der gerichtlichen Überprüfung grundsätzlich nur in materiell-rechtlicher Hinsicht; unerheblich ist, auf welchem verfahrensmäßigen Weg der Rat den angenommenen Bedarf der Fraktionen ermittelt hat.
GG Art. 3 Abs. 1 VwVfG NRW § 40 VwGO §§ 42 Abs. 2, 43 GO NRW §§ 56 Abs. 3 Satz 1 und 3, 58 Abs. 1 Satz 7 GemHVO NRW § 2 Abs. 2 Nr. 5
Aktenzeichen: 15A4734/01 Paragraphen: GGArt.3 VwVfGNRW§40 VwGO§42 VwGO§43 GONRW§56 GemHVONRW§2 Datum: 2002-10-08
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