Source: https://www2.uni-augsburg.de/de/einrichtungen/studentenkanzlei/infos/auswahlverfahren/
Timestamp: 2020-02-26 03:33:33
Document Index: 226533876

Matched Legal Cases: ['Art 5', '§ 27', '§ 33', 'Art 5', 'Art. 5', '§ 15', '§ 5', '§ 1']

Satzung der Universität Augsburg über die Zulassung zum Studium in zulassungsbeschränkten Studiengängen
Die meisten der zulassungsbeschränkten Studiengänge der Universität Augsburg im Rahmen des Dialogorientierten Serviceverfahrens (DoSV) über hochschulstart.de vergeben, zwei Studiengänge lokal.
Ist ein Studiengang in allen Fachsemestern zulassungsbeschränkt, kann ein Zulassungsantrag sowohl für das erste wie auch für ein höheres Semester gestellt werden, soweit für dies Einstufung bereits anrechenbare Studienleistungen vorliegen. Liegt oder lag bereits eine Immatrikulation in dem beantragten Studiengang an der Universität Augsburg vor, so ist die Bewerbung für das erste Fachsemester ausgeschlossen.
Die Zulassungs- und Ablehnungsbescheide für zulassungsbeschränkte Studiengänge, die lokal an der Universität Augsburg vergeben werden, werden online zur Verfügung gestellt und können im persönlichen Bewerberportal heruntergeladen werden. Über den Zeitpunkt der Onlinestellung der Bescheide wird per E-Mail informiert.
Die Zulassungsbescheide für zulassungsbeschränkte Studiengänge, die im Rahmen vom DoSV vergeben werden, können voraussichtlich im Lauf des Monats August nach Ihrer Online-Immatrikulation über Ihr persönliches Bewerberportal abgerufen werden. Über den Zeitpunkt der Onlinestellung der Bescheide wird per E-Mail informiert.
Es ist immer dafür Sorge zu tragen, dass die Erreichbarkeit der Bewerberinnen und Bewerber bei einer eventuellen Zulassung im Nachrückverfahren (gilt nur für zulassungsbeschränkte Studiengänge, die von der Universität Augsburg lokal vergeben werden) gewährleistet ist.
Die Auswahl der Bewerberinnen und Bewerber erfolgt im Rahmen verschiedener Quoten.
Nr. 1: Bevorzugt Zuzulassende – Art 5 Abs. 2 BayHZG, § 27 Abs. 1, § 33 Abs. 3 Nr. 1 HZV
Vor allen anderen Bewerberinnen und Bewerber werden Deutsche und Deutschen Gleichgestellte vorab berücksichtigt, wenn sie zu Beginn oder während ihres Dienstes für den betreffenden Studiengang zugelassen wurden oder wenn zu Beginn oder während ihres Dienstes für diesen Studiengang keine Zulassungszahl festgesetzt war.
Dies bedeutet, dass nur der nach einem Dienst aufgrund eines früheren Zulassungsanspruchs ausgewählt wird, der sich zu Beginn oder während seines Dienstes tatsächlich beworben und eine Zulassung erhalten hat. Um den Anspruch auf dem Studienplatz zu verwirklichen, muss eine erneute Bewerbung nach Dienstende erfolgen. Die Auswahl aufgrund des früheren Zulassungsanspruchs wird also nicht „automatisch“ gewährt, sondern muss mit einer form- und fristgerechten Bewerbung beantragt werden.
Wer diese Voraussetzungen erfüllt, hat den Studienplatz sicher.
Fünf Prozent der Studienplätze werden für ausländische und staatenlose Bewerberinnen und Bewerber zur Verfügung gestellt, soweit sie nicht Deutschen gleichgestellt sind. Gleichgestellt sind Staatsangehörige eines Mitgliedstaates der EU sowie des Europäischen Wirtschaftsraumes und ausländische Bewerberinnen und Bewerber, die ihre Hochschulzugangsberechtigung in der Bundesrepublik Deutschland oder an einer deutschen Auslandsschule erworben haben. Auswahlkriterium für die Reihung der Bewerberinnen und Bewerber ist hierbei der Grad der Qualifikation. Die Bewerbung erfolgt derzeit über uni-assist.
Bis zu vier Prozent der Studienplätze werden an Bewerberinnen und Bewerber vergeben, die in einem noch nicht abgeschlossenen Studiengang die Qualifikation für das gewählte Studium erworben haben.
Bei Bachelor-Studiengängen der Hochschulen ist hier der Erwerb von Leistungspunkten nachzuweisen, die nach den Festlegungen der jeweiligen Prüfungsordnung innerhalb der ersten zwei Fachsemester erreicht werden sollen. Hierfür ist die Vorlage einer Bestätigung des Prüfungsamtes der jeweiligen Hochschule nötig.
Drei Prozent der Studienplätze stehen beruflich Qualifizierten zur Verfügung. Auswahlkriterium ist die Durchschnittsnote der Abschlussprüfung (weitere Informationen).
Nr: 9: „Sportlerquote“ - Art 5 Abs. 3 Satz 2 BayHZG
Ein Prozent der Studienplätze stehen für Bewerberinnen und Bewerber zur Verfügung, die einem auf Bundesebene gebildeten A-, B- oder C-Kaders eines Bundesfachverbands des Deutschen Olympischen Sportbunds angehören. Die Zugehörigkeit ist durch eine entsprechende Bestätigung des Fachverbandes nachzuweisen. Bewerberinnen und Bewerber wenden sich in diesem Fall vorab an die Studentenkanzlei. Nach der Novellierung der HZV werden Anträge im Rahmen der Sportlerquote jedoch zuerst den Quoten Wartezeit, Qualifikation und Hochschulauswahlverfahren zugeordnet und erst dann, wenn innerhalb dieser Quoten keine Zulassung möglich ist, nachrangig in der Sportlerquote berücksichtigt.
Eine außergewöhnliche Härte liegt insbesondere vor, wenn soziale oder familiäre Gründe in der Person der Bewerberin oder des Bewerbers die sofortige Aufnahme des Studiums zwingend erfordern (Art. 5 Abs. 3 Satz 7 BayHZG).
Zwei Prozent der Studienplätze stehen hier zur Verfügung. Bewerberinnen und Bewerber müssen so schwerwiegende gesundheitliche, soziale oder familiäre Gründe nachweisen, dass ihnen nicht zugemutet werden kann, das beabsichtigte Studium zu einem späteren Zeitpunkt zu beginnen (§ 15 Satz 2 HZV). Wird eine Zulassung als Härtefall beantragt, sind die Gründe ausführlich auf einem separaten Blatt näher auszuführen und durch entsprechende Nachweise (z. B. fachärztliches Gutachten o. ä.) zu belegen. Nach der Novellierung der HZV werden Härtefälle jedoch zuerst den Quoten Wartezeit, Qualifikation und Hochschulauswahlverfahren zugeordnet und erst dann, wenn innrhalb dieser Quoten keine Zulassung möglich ist, nachrangig in der Härtefallquote berücksichtigt.
Die Beteiligung der Bewerberinnen und Bewerber am ergänzenden Hochschulauswahlverfahren für den Bachelorstudiengang GBM wird in einem Vorauswahlverfahren auf die 3-fache Menge begrenzt (§ 5 Abs. 4 Zulassungssatzung). Auswahlkriterium für die Teilnahme am Auswahlgespräch ist hierbei die Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung. Bei gleicher Note entscheidet das Los (§ 1 Abs. 3 Satz 2 HZV).
Bewerberinnen und Bewerber, die durch Umstände, die sie nicht selbst zu vertreten haben, gehindert waren, eine bessere Durchschnittsnote in der Hochschulzugangsberechtigung zu erlangen oder dadurch die Anzahl der Wartezeitsemester verbessern können, haben die Möglichkeit, einen Antrag auf Ausgleich dieser Nachteile zu stellen.