Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/BGH_07_02_2011_AnwZ_B_62_06_Nachtraegliches_Entfallen_der_Vo-d4241217.html
Timestamp: 2016-12-11 12:07:38
Document Index: 298517689

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 7', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 14', '§ 42', '§ 215', '§ 915', 'BGH', 'BGH']

BGH, 07.02.2011 - AnwZ (B) 62/06 - Nachträgliches Entfallen der Voraussetzungen für den Widerruf der Zulassung zur Rechtsanwaltschaft im Falle des ausreichenden Nachweises der Konsolidierung der Vermögensverhältnisse des Antragstellers | Urteile auf anwalt24.de
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BGH, 07.02.2011 - AnwZ (B) 62/06 - Nachträgliches Entfallen der Voraussetzungen für den Widerruf der Zulassung zur Rechtsanwaltschaft im Falle des ausreichenden Nachweises der Konsolidierung der Vermögensverhältnisse des Antragstellers
BundesgerichtshofBeschl. v. 07.02.2011, Az.: AnwZ (B) 62/06Gericht: BGHEntscheidungsform: BeschlussDatum: 07.02.2011Referenz: JurionRS 2011, 10924Aktenzeichen: AnwZ (B) 62/06 Verfahrensgang:vorgehend:AGH Nordrhein-Westfalen - 20.05.2005 - AZ: 1 ZU 4/05Rechtsgrundlagen:§ 14 Abs. 2 Nr. 7 BRAO§ 42 BRAO a.F.§ 215 Abs. 3 BRAO§ 915 ZPOVerfahrensgegenstand:Widerruf der Zulassung zur RechtsanwaltschaftRedaktioneller Leitsatz:Sind die Voraussetzungen für den Widerruf der Zulassung eines in Vermögensverfall geratenen Rechtsanwalts nachträglich entfallen, ist dies im Verfahren der sofortigen Beschwerde zu berücksichtigen.Der Bundesgerichtshof, Senat für Anwaltssachen, hat durch den Präsidenten des Bundesgerichtshofs Prof. Dr. Tolksdorf, den Richter Seiters, die Richterin Dr. Fetzer und die Rechtsanwälte Dr. Frey und Prof. Dr. Quaas mit Einverständnis der Beteiligten im schriftlichen Verfahren am 7. Februar 2011 beschlossen:Tenor:Auf die sofortige Beschwerde des Antragstellers werden der Beschluss des 1. Senats des Anwaltsgerichtshofs des Landes Nordrhein-Westfalen vom 20. Mai 2005 und der Widerrufsbescheid der Antragsgegnerin vom 3. Dezember 2004 aufgehoben. Gerichtliche Gebühren und Auslagen werden nicht erhoben. Der Antragsteller hat die notwendigen außergerichtlichen Auslagen der Antragsgegnerin zu tragen. Der Geschäftswert für das Beschwerdeverfahren wird auf 50.000 € festgesetzt. BGH, 07.02.2011BGH, 07.02.2011