Source: https://www.rechtslupe.de/stichworte/klagebegruendung
Timestamp: 2019-11-14 16:58:03
Document Index: 204785421

Matched Legal Cases: ['§ 17', '§ 17', '§ 6', '§ 76', '§ 92', 'Art.19', 'Art. 103']

Klagebegründung - Rechtslupe
Schlagwort: Klagebegründung
Befris­tungs­kon­troll­kla­ge – und wei­te­re Grün­de für die Unwirk­sam­keit der Befris­tung
Hat der Arbeit­neh­mer inner­halb der drei­wö­chi­gen Kla­ge­frist des § 17 Satz 1 TzB­fG Befris­tungs­kon­troll­kla­ge erho­ben, kann er die Unwirk­sam­keit der Befris­tung aus ande­ren Grün­den als den­je­ni­gen, die er inner­halb der Kla­ge­frist benannt hat, nach § 17 Satz 2 TzB­fG, § 6 Satz 1 KSchG bis zum Schluss der münd­li­chen Ver­hand­lung ers­ter Instanz gel­tend machen.
Die Pflicht des Finanz­ge­richts zur Sach­auf­klä­rung
Die Rüge, das Finanz­ge­richt habe sei­ne Pflicht zur Sach­auf­klä­rung (§ 76 Abs. 1 Satz 1 FGO) ver­letzt, erfor­dert Aus­füh­run­gen dazu, wel­che Tat­sa­chen das Finanz­ge­richt hät­te auf­klä­ren und wel­che Bewei­se es hät­te erhe­ben müs­sen, aus wel­chen Grün­den sich die Not­wen­dig­keit einer Auf­klä­rung hät­te auf­drän­gen müs­sen, wel­che ent­schei­dungs­er­heb­li­chen Tat­sa­chen sich vor­aus­sicht­lich erge­ben hät­ten und
Alter­na­ti­ve Kla­ge­be­grün­dun­gen – und der anwalt­li­che Vor­trag
Wird eine Kla­ge auf meh­re­re selb­stän­di­ge Ver­trags­ver­let­zun­gen (hier: feh­ler­haf­ter Trans­port sowie unzu­rei­chen­de Ver­si­che­rung ver­schiff­ter Güter) gestützt, hat der Rechts­an­walt zu den jewei­li­gen Anspruchs­vor­aus­set­zun­gen sub­stan­ti­iert vor­zu­tra­gen . Es ist Auf­ga­be des Rechts­an­walts, der einen Anspruch sei­nes Man­dan­ten kla­ge­wei­se gel­tend machen soll, die zuguns­ten sei­ner Par­tei spre­chen­den tat­säch­li­chen und recht­li­chen Gesichts­punk­te so
Betrei­bens­auf­for­de­rung zur Vor­la­ge einer Kla­ge­be­grün­dung
Eine Betrei­bens­auf­for­de­rung zur Vor­la­ge einer Kla­ge­be­grün­dung kann jeden­falls dann erge­hen, wenn der anwalt­lich ver­tre­te­ne Klä­ger eine Begrün­dung sei­ner Kla­ge in der Kla­ge­schrift ange­kün­digt und auch im Vor­ver­fah­ren kei­ne Wider­spruchs­be­grün­dung vor­ge­legt hat. Ein Nicht­be­trei­ben i. S. des § 92 Abs. 2 Satz 1 VwGO liegt vor, wenn bis zum Ablauf der Betrei­bens­frist zwar
Betrei­bens­auf­for­de­rung des Ver­wal­tungs­ge­richts – und der nach­fol­gen­de Frist­ver­län­ge­rungs­an­trag
Nach der stän­di­gen Recht­spre­chung des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts kann eine Betrei­bens­auf­for­de­rung erge­hen, wenn die Untä­tig­keit des Klä­gers ver­mu­ten lässt, dass das Rechts­schutz­in­ter­es­se ent­fal­len ist. Jedoch erfor­dern die ver­fas­sungs­recht­li­chen Grund­sät­ze eines effek­ti­ven Rechts­schutz­schut­zes, Art.19 Abs. 4 GG, und des recht­li­chen Gehörs, Art. 103 Abs. 1 GG, wegen des Ent­zu­ges des gericht­li­chen Rechts­schut­zes das Vor­lie­gen kon­kre­ter