Source: https://www.care-concept.de/krankenversicherung/care_austria/krankenversicherung_oesterreich_avb.php?vmnr=A040450000&mail=alex@aupair.click
Timestamp: 2019-01-18 16:49:11
Document Index: 40616046

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 6', '§ 1', '§ 6', '§ 1', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 7', '§ 1', '§ 1', '§ 178', '§ 178', '§ 178', '§ 1', '§ 6', '§ 10', '§ 6', '§ 10', '§ 1', '§ 1', '§ 1', '§ 7', '§ 9', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 62', '§ 1', '§ 11', '§10', '§ 6', '§ 1', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 1', '§ 2']

Care Concept AG • • Care Austria • Allgemeine Versicherungsbedingungen
Versicherungsbedingungen für Reise-Krankenversicherungen von Besuchern, Gästen, Sprachschülern, Studenten und Au-pairs in Österreich bei der HanseMerkur Reiseversicherung AG VB-KV 2018 Care Austria (CAU_2018)
A: Allgemeiner Teil (gültig für alle im Teil B genannten Tarife Care Austria)
B. Besonderer Teil: Tarife zu den VB-KV 2018 (CAU_2018)
Tarif Care Austria Education
I. Versicherungsfähigkeit
II. Mindest- und Höchstversicherungszeit
Tarif Care Austria Standard
III. Ende des Versicherungsschutzes/Heimatlandaufenthalte
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Versicherungsfähig sind Personen, die nicht die österreichische Staatsangehörigkeit haben und einen ständigen Wohnsitz vor Reiseantritt außerhalb der Republik Österreich haben, während ihres vorübergehenden Aufenthaltes in der Republik Österreich, soweit sie die weiteren Voraussetzungen der jeweiligen Tarife in Teil B dieser Bestimmungen erfüllen.
bei Versicherungsbeginn bzw. bei Beginn einer Anschlussversicherung (Verlängerung des Versicherungsschutzes durch Abschluss eines unmit-telbar angrenzenden neuen Versicherungsvertrages) die jeweiligen tariflichen Altersgrenzen bzw. die tariflichen Höchstversicherungsdauern überschritten haben;
in der Republik Österreich der gesetzlichen Krankenversicherungspflicht und/oder Pflegeversicherungspflicht unterliegen bzw. deren Versicherungsaufnahme gegen geltendes Recht der Republik Österreich verstößt;
Leistungssport betreiben oder im Rahmen ihres Auslandsaufenthaltes eine körperliche Tätigkeit in einem der in Anlage 1 aufgelisteten Berufe bzw. eine sportliche Tätigkeit gegen Entgelt ausüben. Die Anlage 1 ist Bestandteil dieser Bedingungen; soweit durch die vorgenannte Regelung Gesundheitsrisiken eingeschränkt werden, die von der jeweiligen für den Aufenthaltsort der versicherten Person zuständigen Gebietskrankenkasse in Österreich als entsprechende Pflichtleistungen umfasst wären, verzichtet der Versicherer für diesen Aufenthalt;
dauernd pflegebedürftig sind. Pflegebedürftig ist, wer für die Verrichtung des täglichen Lebens überwiegend fremder Hilfe bedarf; soweit durch die vorgenannte Regelung Gesundheitsrisiken eingeschränkt werden, die von der für den Aufenthaltsort der versicherten Person jeweils zuständigen Gebietskrankenkasse in Österreich umfasst werden, verzichtet der Versicherer für diesen Aufenthalt auf diese Einschränkung in der Republik Österreich;
illegal in die Republik Österreich eingereist sind bzw. sich dort illegal aufhalten;
allein aufgrund des Bestehens dieser Versicherung während ihres befristeten Aufenthaltes in der Republik Österreich gegen deren gesetzliche Regelungen verstoßen;
sich vorbehaltlich der vorrangigen Regelung zur Kindernachversicherung (vgl. § 2 Ziff. 9 dieser Bedingungen) ohne den die Versicherungsfähigkeit begründenden Hauptgrund im Reiseland aufhalten;
sich bei Antragstellung bereits länger als 12 Monate durchgehend außerhalb der Republik Österreich bzw. in dem jeweiligen Heimatland aufhalten, wenn sie während dieser Zeit nicht bei einer gesetzlichen oder privaten Kranken- oder Reise-Krankenversicherung versichert waren oder sich in ihrem Heimatland aufgehalten haben;
sofern sich aus den jeweiligen Tarifen in Teil B dieser Bestimmungen nichts anderes ergibt.
Bei laufenden Verträgen entfällt die Versicherungsfähigkeit versicherter Personen, wenn die betreffende Person die Staatsangehörigkeit der Republik Österreich erworben hat oder ihren ständigen Wohnsitz in die Republik Österreich verlegt hat, ohne einen Rückkehrwillen zu haben, vgl. § 6 Ziff. 3 e.. In Abweichung zu § 1 Ziff. 1 - 4 in Verbindung mit § 6 Ziff. 3 e. dieser Bedingungen sind auch diejenigen Personen versicherungsfähig, die einen dauerhaften Aufenthaltstitel für die Republik Österreich beabsichtigen und zu diesem Zweck in die Republik Österreich einreisen, bis zu dem Zeitpunkt, in dem sich der dauerhafte Aufenthalt konkretisiert.
Der Antrag auf Abschluss eines Versicherungsvertrages ist vor Antritt der Auslandsreise und, soweit im gesetzlichen Rahmen zulässig und mit der Höchstversicherungsdauer dieses Tarifes vereinbar, für die gesamte Dauer des Auslandsaufenthaltes bzw. innerhalb eines Jahres nach Einreise der versicherten Person in die Republik Österreich zu stellen. Maßgebend ist der Eingang des Versicherungsantrages bei dem Versicherer vertreten durch die Care Concept AG. Das Datum der Einreise in die Republik Österreich ist auf Verlangen nachzuweisen.
Der Vertrag kommt dadurch zustande, dass der von dem Versicherer hierfür vorgesehene Antrag, auch wenn er in elektronischer Form zu stellen ist, ordnungsgemäß ausgefüllt bei dem Versicherer eingeht und der Versicherer, vertreten durch die Care Concept AG, den Antrag mit Übersendung des Versicherungsscheines an den Versicherungsnehmer annimmt. Ordnungsgemäß ausgefüllt ist der Antrag nur dann, wenn er alle geforderten Angaben eindeutig und vollständig enthält.
Für Personen, die die Voraussetzung der Versicherungsfähigkeit gemäß § 1 dieser Bedingungen nicht erfüllen, kommt der Versicherungsvertrag auch nicht durch Entgegennahme der Prämie zustande. Wird für eine nicht versicherungsfähige Person dennoch die Prämie gezahlt, so steht der Betrag dem Absender – unter Abzug der Kosten des Versicherers bzw. der Care Concept AG – zur Verfügung.
Der Versicherungsvertrag muss, soweit im gesetzlichen Rahmen zulässig, für die gesamte Dauer des Aufenthaltes in der Republik Österreich, maximal bis zu der im jeweiligen Tarif vorgesehenen Höchstversicherungsdauer, abgeschlossen werden.
Die Höchstversicherungsdauer beträgt 364 Tage.
Bei einer Verlängerung des Aufenthaltes innerhalb der Höchstversicherungsdauer kann für den weiteren, ursprünglich nicht versicherten Aufenthalt in der Republik Österreich ein rechtlich eigenständiger Anschlussvertrag unter den folgenden Voraussetzungen abgeschlossen werden:
gelten § 6 Ziff. 2, § 7 I Ziff. 2, § 8 Ziff. 1 a. und k. entsprechend. Zusätzlich ist die besondere Wartezeit gemäß § 7 II Ziff. 3 zu beachten.
Soweit aufgrund dieser Regelung eine Einschränkung des Schutzumfanges der Krankenversicherung besteht, wie ihn die für den Aufenthaltsort der versicherten Person jeweils zuständige Gebietskrankenkasse bietet, so gelten die entsprechenden Kostendeckelungen und Selbstbehalte als in der Höhe vereinbart, in der diese von der Gebietskrankenkasse für entsprechende vorgesehene Pflichtleistungen übernommen würden bzw. Selbstbehalte gegenüber dieser anfallen würden.
Sollten die derzeit in der Republik Österreich bestehenden Gebietskrankenkassen zukünftig durch ein einheitliches Gesundheitskassenmodell abgelöst werden, so gelten vorstehende sowie nachfolgende Regelungen ebenso gegenüber dieser Institution.
mit dem Tod bzw. dem Wegzug des Versicherungsnehmers aus der Republik Österreich. Die versicherten Personen haben jedoch das Recht, den Versicherungsvertrag unter Benennung des zukünftigen Versicherungsnehmers fortzusetzen. Die Erklärung ist innerhalb von 2 Monaten nach dem Tod bzw. dem Wegzug des Versicherungsnehmers abzugeben;
mit der Beendigung des vorübergehenden Aufenthaltes der versicherten Person in der Republik Österreich;
wenn die Voraussetzungen eines vorübergehenden Aufenthaltes in der Republik Österreich nicht mehr vorliegen, da sich die versicherte Person zu einem dauerhaften Aufenthalt in der Republik Österreich entschieden hat oder da die versicherte Person endgültig in ihr Heimatland zurückkehrt;
wenn sich der dauerhafte Aufenthalt der versicherten Person in der Republik Österreich konkretisiert gemäß § 1 Ziff. 4 Satz 2;
wenn eine der Voraussetzungen für die Versicherungsfähigkeit der versicherten Person gemäß § 1 Ziff. 1,2 und 4 entfällt.
Der Versicherungsschutz für Neugeborene beginnt ohne Wartezeiten mit dem Tag der Geburt, sofern die Anmeldung zur Versicherung des Kindes bei dem Versicherer, vertreten durch die Care Concept AG, nachweislich spätestens 2 Monate nach der Geburt rückwirkend erfolgt ist. Als Nachweis genügt die Vorlage einer Kopie der Geburtsurkunde in Textform per E-Mail, Fax oder Post.
aa. der versicherte Elternteil gemäß § 178b VersVG in Verbindung mit § 178e VersVG in vollem Umfang versichert ist;
bb. der beantragte Versicherungsschutz nicht höher und umfassender ist als der des versicherten Elternteils. Bedeutet das Kind ein erhöhtes Risiko, so kann der Versicherer einen angemessenen Risikozuschlag verlangen;
Erfolgt die Anmeldung zum Versicherungsschutz später als 2 Monate nach der Geburt oder wird ein Versicherungsschutz beantragt, der höher oder umfassender ist als der des versicherten Elternteils, unterliegt die Versicherung des Kindes einer gesonderten Risikoprüfung durch den Versicherer, vertreten durch die Care Concept AG. In diesem Fall tritt der Versicherungsschutz erst mit der Annahme des Versicherungsvertrages in Kraft. Es gelten die Bestimmungen dieses Paragraphen der Ziff. 1 bis 9 entsprechend.
Der Versicherungsnehmer hat die Prämie und, wenn laufende Prämien bedungen sind, die erste Prämie sofort nach dem Abschluss des Vertrages zu zahlen. Er ist zur Zahlung gegen Übermittlung des Versicherungsscheins verpflichtet, es sei denn, dass die Ausstellung eines Versicherungsscheins ausgeschlossen ist.
Ist die erste oder einmalige Prämie innerhalb von 14 Tagen nach dem Abschluss des Versicherungsvertrages und nach der Aufforderung zur Prämienzahlung nicht gezahlt, so ist der Versicherer, solange die Zahlung nicht bewirkt ist, berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten. Es gilt als Rücktritt, wenn der Anspruch auf die Prämie nicht innerhalb dreier Monate vom Fälligkeitstag an gerichtlich geltend gemacht wird.
Ist die erste oder einmalige Prämie zur Zeit des Eintritts des Versicherungsfalles und nach Ablauf der Frist nach Ziff. 1 b. noch nicht gezahlt, so ist der Versicherer von der Verpflichtung zur Leistung frei, es sei denn, dass der Versicherungsnehmer an der rechtzeitigen Zahlung der Prämie ohne sein Verschulden verhindert war.
Tritt ein Versicherungsfall nach Fristablauf ein und ist der Versicherungsnehmer bei Eintritt mit der Zahlung der Folgeprämie in Verzug, ist der Versicherer nicht zur Leistung verpflichtet, es sei denn, dass der Versicherungsnehmer ab der rechtzeitigen Zahlung ohne sein Verschulden verhindert war.
Die Kündigung wird unwirksam, wenn der Versicherungsnehmer innerhalb eines Monats nach Wirksamwerden der Kündigung die Zahlung leistet. Ziff. 2 b. bleibt hiervon unberührt. Gleiches gilt für den Fall, dass die versicherte Person innerhalb von 2 Monaten nach Kenntnis von der Kündigung einen neuen Versicherungsnehmer benennt und von diesem der angemahnte Betrag gezahlt wird. Ziff. 2 b. bleibt hiervon unberührt.
Die Zahlung der Erst- oder Folgeprämie kann wahlweise über das SEPA-Lastschriftverfahren, per Überweisung oder per PayPal erfolgen.
Wird die Prämie vom Versicherer per SEPA-Lastschriftverfahren von einem Bank- oder Kreditkartenkonto abgerufen, gilt die Zahlung als rechtzeitig, wenn die Prämie am Abbuchungstag eingezogen werden kann und weder der Versicherungsnehmer, noch – im Fall, dass der Versicherungsnehmer nicht Inhaber des Kontos ist – der Kontoinhaber dem Zahlungsabruf widerspricht bzw. widersprechen. Konnte die Prämie ohne Verschulden des Versicherungsnehmers nicht eingezogen werden, ist die Zahlung auch dann noch rechtzeitig, wenn sie unverzüglich nach einer Zahlungsaufforderung des Versicherers in Textform (z. B. durch Übersendung per E-Mail, Fax oder Post) erfolgt.
Im Rahmen der vertraglichen Leistungszusage kann der Versicherer die Prämie unter den Voraussetzungen des § 178f VersVG einseitig erhöhen. Als für die Änderungen der Prämie oder des Versicherungsschutzes maßgebende Umstände werden die Veränderungen der folgenden Faktoren vereinbart:
der durch Gesetz, Verordnung, sonstigen behördlichen Akt oder durch Vertrag zwischen dem Versicherer und im Versicherungsvertrag bezeichneten Einrichtungen des Gesundheitswesens festgesetzten Entgelte für die Inanspruchnahme dieser Einrichtung und
Die Anpassungen nach Ziff. 1 werden zu Beginn des zweiten Monats wirksam, der auf die Benachrichtigung des Versicherungsnehmers folgt.
Erhöht der Versicherer die Prämien nach Ziff. 1, so kann der Versicherungsnehmer das Versicherungsverhältnis hinsichtlich der betroffenen versicherten Person innerhalb eines Monats nach Zugang der Änderungsmitteilung zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Änderung kündigen. Bei Erhöhung der Prämie hat der Versicherer auf Verlangen des Versicherungsnehmers die Fortsetzung des Vertrages mit höchstens gleichbleibender Prämie und angemessenen geänderten Leistungen anzubieten.
Der Versicherer bietet versicherten Personen, die sich im Rahmen einer Reise nur vorübergehend im Ausland aufhalten, Versicherungsschutz im Rahmen dieser Bedingungen. Es wird ebenso auf § 1 Ziff. 4 Satz 2 der Allgemeinen Bedingungen verwiesen.
Als Ausland im Sinne dieser Bedingungen gilt das Staatsgebiet der Republik Österreich, wenn die versicherte Person nicht deren Staatsangehörigkeit besitzt und/oder dort keinen ständigen Wohnsitz hat.
Versicherungsschutz besteht auch für die Staatsgebiete derjenigen Länder, deren Staatsangehörigkeit die versicherte Person zusätzlich innehat (= doppelte Staatsangehörigkeit), sofern die versicherte Person dort seit mindestens 5 Jahren keinen Hauptwohnsitz mehr besitzt.
Der Umfang des Versicherungsschutzes ergibt sich aus dem Versicherungsschein, eventuellen gesonderten schriftlichen Vereinbarungen, diesen Versicherungsbedingungen (Allgemeiner und Besonderer Teil) sowie den gesetzlichen Vorschriften der Republik Österreich.
Abweichend von § 6 Ziff. b. - d. besteht unter den folgenden Voraussetzungen auch im Heimatland der versicherten Person Versicherungsschutz:
Bei Versicherungsverträgen mit einer Dauer von bis zu 4 Monaten besteht Versicherungsschutz auch bei einem vorübergehenden Ferienaufenthalt im Heimatland der versicherten Person bis zu einer Dauer von 14 Tagen für alle Heimataufenthalte während der Vertragslaufzeit.
Bei Versicherungsverträgen mit einer Dauer von mehr als 4 Monaten und weniger als 364 Tagen und/oder für mehrere aufeinander folgende Verträge mit einer Laufzeit von bis zu 364 Tagen besteht Versicherungsschutz auch bei einem vorübergehenden Ferienaufenthalt im Heimatland der versicherten Person bis zu einer Dauer von 28 Tagen für alle Heimataufenthalte während der Vertragslaufzeit.
Als Versicherungsjahr gilt ein Zeitraum von 364 Tagen gerechnet ab Versicherungsbeginn, einschließlich aller aufeinanderfolgenden Verträge. Der Tag der Einreise in das Heimatland und der Ausreise aus dem Heimatland wird jeweils als voller Tag des Heimatlandaufenthaltes gerechnet.
Beginn und Ende einer jeden Reise in das Heimatland während der Vertragslaufzeit sind vom Versicherungsnehmer vor Reiseantritt in Textform (z. B. durch Übersendung per E-Mail, Fax oder Post) anzumelden und im Leistungsfall auf Verlangen des Versicherers oder der Care Concept AG nachzuweisen.
Bitte beachten Sie hierzu insbesondere § 10 Ziff. 14 d.. Unterbleibt die Anmeldung vor Reiseantritt, wird im Versicherungsfall nur für 50 % der tarifgemäß maximal erstattungsfähigen Kosten geleistet. Heimatland im Sinne dieser Vertragsbestimmungen ist das Land, in dem die versicherte Person einen Wohnsitz hat und in das sie zurückzukehren gewillt ist und/oder die Staatsgebiete der Länder, deren Staatsangehörigkeit die versicherte Person besitzt.
Abweichend von § 6 Ziff. 1 a. und b. besteht unter den folgenden Voraussetzungen auch bei einem Aufenthalt der versicherten Person in einem Drittland Versicherungsschutz. Drittländer im Sinne dieser Bedingungen sind, mit Ausnahme der Republik Österreich sowie des Heimatlandes der versicherten Person, die Länder der Europäischen Union sowie die Mitgliedstaaten des Schengen-Abkommens.
Bei Versicherungsverträgen mit einer Dauer von weniger als 364 Tagen und/oder für mehrere aufeinanderfolgende Verträge mit einer Laufzeit von bis zu 364 Tagen besteht Versicherungsschutz auch bei einem vorübergehenden Aufenthalt der versicherten Person in einem Drittland bis zu einer Dauer von 30 Tagen für alle Drittlandaufenthalte während der Vertragslaufzeit
Als Versicherungsjahr gilt ein Zeitraum von 364 Tagen gerechnet ab Versicherungsbeginn, einschließlich aller aufeinanderfolgenden Verträge. Der Tag der Einreise in das Drittland und der Ausreise aus dem Drittland wird jeweils als voller Tag des Drittlandaufenthaltes gerechnet.
Beginn und Ende einer jeden Reise in das Drittland während der Vertragslaufzeit sind vom Versicherungsnehmer vor Reiseantritt in Textform (z.B. durch Übersendung per E-Mail, Fax oder Post) anzumelden und im Leistungsfall auf Verlangen des Versicherers oder der Care Concept AG nachzuweisen.
Bitte beachten Sie hierzu insbesondere § 10 Ziff. 14 e. Unterbleibt die Anmeldung vor Reiseantritt, wird im Versicherungsfall nur für 50 % der tarifgemäß maximal erstattungsfähigen Kosten geleistet.
Abweichend von Ziff. 1 b., c. und f. werden im Rahmen eines Heimatlandaufenthaltes der versicherten Person vom Versicherer andere Zeiträume abgedeckt, sofern diese von der für den Aufenthaltsort der versicherten Person jeweils zuständigen Gebietskrankenkasse in Österreich abgedeckt würden. Auf damit nicht in Vereinbarung zu bringende Einschränkungen während eines Heimatland- oder Drittlandaufenthaltes der versicherten Person wird verzichtet.
nicht vor der Einreise bzw. Grenzüberschreitung in die Republik Österreich;
zum vereinbarten Zeitpunkt bzw. mit Erreichen der Höchstversicherungsdauer gemäß § 1 Ziff. 3 b.;
mit Beendigung des Aufenthaltes in der Republik Österreich;
wenn die Voraussetzungen eines vorübergehenden Aufenthaltes in der Republik Österreich nicht mehr vorliegen bzw. eine unbefristete Aufenthaltsgenehmigung für die Republik Österreich erteilt wird; vgl. auch § 1 Ziff. 4;
wenn eine der Voraussetzungen für die Versicherungsfähigkeit der versicherten Person gemäß § 1 dieser Bedingungen entfällt. Die Versicherungsfähigkeit entfällt insbesondere dann, wenn die betreffende Person die Staatsangehörigkeit der Republik Österreich erworben hat oder ihren ständigen Wohnsitz in die Republik Österreich verlegt hat, ohne einen Rückkehrwillen zu haben;
wenn der vorübergehende Aufenthalt der versicherten Person gegen gesetzliche Regelungen der Republik Österreich verstößt;
nach Ablauf der vereinbarten Versicherungsdauer für Ferienaufenthalte im Heimatland, spätestens jedoch nach dem 28. Tag für alle Ferienaufenthalte im Heimatland innerhalb eines Versicherungsjahres;
nach Ablauf der vereinbarten Versicherungsdauer für Aufenthalte in einem Drittland, spätestens jedoch nach dem 30. Tag für alle Drittlandaufenthalte innerhalb eines Versicherungsjahres;
Der Versicherer verzichtet auf diese Regelungen, soweit die für den Aufenthaltsort der versicherten Person jeweils zuständige Gebietskrankenkasse in Österreich diese Gesundheitsrisiken als entsprechende Pflichtleistungen übernehmen würde.
Der Versicherer leistet Entschädigung für die nach Ablauf einer ggf. vereinbarten Wartezeit entstehenden Behandlungskosten für akut auf der Reise im Ausland eintretende Versicherungsfälle. Die Regelungen der Wartezeit sind in § 7 II aufgeführt.
Der Umfang des Versicherungsschutzes ergibt sich aus dem Versicherungsschein, eventuellen gesonderten schriftlichen Vereinbarungen, diesen Allgemeinen Versicherungsbedingungen sowie den gesetzlichen Vorschriften der Republik Österreich. Über den Umfang des Versicherungsschutzes wurde der Versicherungsnehmer bereits vor Abgabe des Antrages aufgeklärt.
In der Republik Österreich steht der versicherten Person die Wahl unter den gesetzlich anerkannten und zugelassenen Ärzten und Zahnärzten frei, sofern diese nach der jeweils gültigen amtlichen Gebührenordnung für Ärzte und Zahnärzte – sofern vorhanden – oder nach den ortsüblichen Gebühren berechnen. Im vertraglichen Umfang werden die Heilbehandlungskosten für Verrichtungen des Behandlers erstattet, soweit sie dieser nach der jeweils gültigen amtlichen Gebührenordnung für Ärzte und Zahnärzte in Rechnung stellen kann.
Bei einem Aufenthalt der versicherten Person in einem Heimatland bzw. Drittland steht der versicherten Person ebenfalls die Wahl unter den im Aufenthaltsland gesetzlich anerkannten und zugelassenen Ärzten und Zahnärzten frei, sofern diese nach der jeweils gültigen amtlichen Gebührenordnung für Ärzte und Zahnärzte – sofern vorhanden – oder die ortsübliche Gebühr berechnen.
Bei medizinisch notwendiger stationärer Krankenhausbehandlung hat die versicherte Person freie Wahl unter den öffentlichen und privaten Krankenhäusern, die unter ständiger ärztlicher Leitung stehen, über ausreichende diagnostische und therapeutische Möglichkeiten verfügen, Krankengeschichten führen und keine Kuren bzw. Sanatoriumsbehandlungen durchführen oder Rekonvaleszenten aufnehmen. Versicherungsschutz besteht für die allgemeine Pflegeklasse (Mehrbettzimmer) ohne Wahlleistungen (privatärztliche Behandlung). Für medizinisch notwendige stationäre Heilbehandlung in Krankenanstalten, die auch Kuren bzw. Sanatoriumsbehandlungen durchführen oder Rekonvaleszenten aufnehmen, im Übrigen aber die Voraussetzungen des Satzes 1 erfüllen, werden die tariflichen Leistungen nur dann gewährt, wenn kein anderes der in Satz 1 genannten Krankenhäuser in zumutbarer Nähe ist oder wenn der Versicherer die Kostenübernahme vor Beginn der Behandlung schriftlich zugesagt hat.
Der Versicherer leistet im vertraglichen Umfang für Untersuchungs- oder Behandlungsmethoden und Arzneimittel, die von der Schulmedizin überwiegend anerkannt sind. Der Versicherer leistet darüber hinaus für Methoden und Arzneimittel, die sich in der Praxis als ebenso erfolgversprechend bewährt haben oder die angewandt werden, weil keine schulmedizinischen Methoden oder Arzneimittel zur Verfügung stehen; der Versicherer kann jedoch seine Leistungen auf den Betrag herabsetzen, der bei der Anwendung vorhandener Methoden oder Arzneimittel angefallen wäre.
wenn die versicherte Person die Einreise in die Republik Österreich innerhalb von 31 Tagen vor Antragstellung nachweist bzw. die Versicherung vor Antritt der Auslandsreise abgeschlossen wurde. Maßgebend ist der Eingang des Antrages bei dem Versicherer bzw. der Care Concept AG;
Eigenanteil/Selbstbehalt
Soweit nichts anderes zwischen den Parteien vertraglich vereinbart ist, fällt für die erstattungsfähigen Kosten der nachfolgenden Ziff. 2 bis 5 kein Eigenanteil im Versicherungsfall an.
Die Regelung des § 9 dieser Bedingungen bleibt unberührt.
Der Versicherer erstattet nach Ablauf der vereinbarten Wartezeiten die während des versicherten Auslandsaufenthaltes entstandenen Kosten medizinisch notwendiger Heilbehandlung. Soweit der Umfang einer der nachstehenden Leistungen pro Versicherungsjahr begrenzt ist, gilt als Versicherungsjahr ein Zeitraum von 364 Tagen, gerechnet vom Versicherungsbeginn des Erstvertrages, einschließlich aller Anschlussverträge. Als Heilbehandlung im Sinne dieser Bedingungen gelten:
ärztliche Behandlungen einschließlich durch akute Beschwerden bzw. unvorhersehbare Komplikationen hervorgerufene, medizinisch notwendige Schwangerschaftsbehandlungen, Entbindungen bis zum Ende der 36. Schwangerschaftswoche (Frühgeburt), Behandlungen wegen Fehlgeburt sowie medizinisch notwendige Schwangerschaftsabbrüche;
zur Früherkennung von Krebserkrankungen;
zur Früherkennung von Herz- und Kreislauferkrankungen, Nierenerkrankungen und Zuckerkrankheit;
ärztlich verordnete Strahlen-, Licht- und sonstige physikalische Behandlungen sowie ärztlich verordnete Massagen, medizinische Packungen, Inhalationen und Krankengymnastik bis insgesamt 1.500,– EUR pro Versicherungsjahr. Als Versicherungsjahr gilt ein Zeitraum von 364 Tagen, gerechnet vom Versicherungsbeginn;
ärztlich verordnete Hilfsmittel bis 2.500,– EUR pro Versicherungsjahr, die allein infolge eine Unfalles erstmals notwendig werden und unmittelbar der Behandlung der Unfallfolgen dienen; ärztlich verordnete Sehhilfen sind bis zu 100,– EUR je Versicherungsjahr erstattungsfähig, die allein infolge eine Unfalles erstmals notwendig werden und unmittelbar der Behandlung der Unfallfolgen dienen.
ärztliche Behandlungen geistiger und seelischer Störungen und Erkrankungen. In diesem Zusammenhang sind psychoanalytische und psychotherapeutische Behandlungen bis 150,– EUR je Sitzung, maximal 1.500,– EUR je angefangenes Versicherungsjahr versichert;
Versicherungsschutz besteht für die allgemeine Pflegeklasse (Mehrbettzimmer) ohne Wahlleistungen (privatärztliche Behandlung). Erstattungsfähig sind auch Kosten für einen Belegarzt.
die Kosten für Behandlungen von HIV-Infektionen (AIDS) und deren Folgen im vertraglichen Umfang bis zu 25.000,– EUR innerhalb der gesamten Vertragszeit, sofern die Infektion nachweislich erstmals nach Vertragsbeginn bzw. nach Vertragsbeginn des Anschlussvertrages festgestellt wurde;
für die Dauer eines Monats die Kosten für palliativmedizinische Betreuung und Behandlung, die stationär, teilstationär oder ambulant erbracht wird, nachdem diagnostiziert wurde, dass die versicherte Person durch Behandlung nicht mehr geheilt werden kann und sich im Endstadium befindet. In diesem Rahmen sind versichert die Kosten für physische und psychologische Behandlung, der Aufenthalt in einem Krankenhaus oder Hospiz sowie die für die Behandlung und Betreuung erforderlichen verschreibungspflichtigen Arzneimittel.
Bei einem Aufenthalt der versicherten Person in Österreich gelten sämtliche Gesundheitsrisiken, wie sie von der jeweils für den Aufenthaltsort der versicherten Person zuständigen Gebietskrankenkasse als entsprechende Pflichtleistungen in Österreich abgedeckt würden, als vom Versicherer abgedeckt. Auf die in den Allgemeinen Vertragsbedingungen, insbesondere in §§ 7 und 8 sowie in dieser Ziff. 2 enthaltenen Ausschlüsse und Einschränkungen des Versicherungsschutzes (wie z. B. für Alkohol- und Suchtgiftmissbrauch oder Selbstgefährdung) verzichtet der Versicherer.
Soweit in den Allgemeinen Bedingungen Kostendeckelungen und Selbstbehalte aufgeführt sind, gelten diese bei einem Aufenthalt der versicherten Person in Österreich als in der Höhe vereinbart, in der von der jeweils für den Aufenthaltsort der versicherten Person zuständigen Gebietskrankenkasse für entsprechende vorgesehene Pflichtleistungen die Kosten übernommen würden bzw. gegenüber dieser Selbstbehalte anfallen würden.
Soweit der Umfang einer der nachstehenden Leistungen pro Versicherungsjahr begrenzt ist, gilt als Versicherungsjahr ein Zeitraum von 364 Tagen, gerechnet vom Versicherungsbeginn des Erstvertrages, einschließlich aller Anschlussverträge. Der Versicherer erstattet nach Ablauf der vereinbarten Wartezeiten die während des Auslandsaufenthaltes entstandenen Kosten für:
medizinisch notwendigen Zahnersatz (einschließlich Reparaturen) zu 80 % des erstattungsfähigen Rechnungsbetrages. Als Zahnersatz gelten prothetische Maßnahmen einschließlich Zahnbehandlungen in nicht-dentinadhäsiver Ausführung, Stiftzähne, Einlagefüllungen, Überkronungen (auch bei Versorgung eines Einzelzahnes) und kieferorthopädische Behandlungen. Dem Versicherer, vertreten durch die Care Concept AG, soll vor Beginn der Behandlung ein Heil- und Kostenplan mit Begründung der medizinischen Notwendigkeit der Maßnahme vorgelegt werden. Der Versicherer verpflichtet sich, diesen Heil- und Kostenplan unverzüglich zu prüfen und die vertraglichen Leistungen bekannt zu geben. Die Erstattung ist begrenzt auf maximal 750,– EUR. Wird ein Heil- und Kostenplan vor der Behandlung nicht vorgelegt, wird bei später nachgewiesener medizinischer Notwendigkeit nur für 50 % der maximal erstattungsfähigen Behandlungskosten geleistet;
unfallbedingt erforderlicher Zahnersatz (einschließlich Reparaturen) zu 100 % des erstattungsfähigen Rechnungsbetrages, maximal 3.000,– EUR je Unfallereignis und angefangenem Versicherungsjahr. Als Zahnersatz gelten prothetische Maßnahmen einschließlich Stiftzähne, Einlagefüllungen, Überkronungen (auch bei Versorgung eines Einzelzahnes) und kieferorthopädische Behandlungen. Dem Versicherer, vertreten durch die Care Concept AG, soll vor Beginn der Behandlung ein Heil- und Kostenplan mit Begründung der medizinischen Notwendigkeit der Maßnahme vorgelegt werden. Der Versicherer verpflichtet sich, diesen Heil- und Kostenplan unverzüglich zu prüfen und die vertraglichen Leistungen bekannt zu geben. Wird ein Heil- und Kostenplan vor der Behandlung nicht vorgelegt, wird von den erstattungsfähigen Kosten nur bis zu 500,– EUR geleistet.
Soweit in dieser Ziff. 3 Kostendeckelungen und Selbstbehalte aufgeführt sind, gelten diese bei einem Aufenthalt der versicherten Person in der Republik Österreich als in der Höhe vereinbart, in der für entsprechende Pflichtleistungen Kosten von der für den Aufenthaltsort der versicherten Person jeweils zuständigen Gebietskrankenkasse übernommen würden bzw. gegenüber dieser Selbstbehalte anfallen würden.
Erfordert eine Erkrankung über das Ende des Versicherungsschutzes hinaus eine Heilbehandlung, weil die Rückreise wegen nachgewiesener Transportunfähigkeit nicht möglich ist, so ist der Versicherer bis zur Wiederherstellung der Transportfähigkeit, maximal für die Dauer von bis zu 4 Wochen, weiter zur Leistung verpflichtet.
Der Versicherer erstattet – außer bei einem Aufenthalt im Heimatland:
die Mehrkosten eines medizinisch sinnvollen Rücktransportes in das Heimatland der versicherten Person, sofern der Rücktransport vom behandelnden Arzt im Aufenthaltsland verordnet wird und vertretbar ist. Die Beurteilung eines medizinisch sinnvollen und vertretbaren Rücktransportes erfolgt durch einen beratenden Arzt des Versicherers in Abstimmung mit dem behandelnden Arzt im Aufenthaltsland;
Sofern nach dem gewählten Tarif, § 7 dieser Bedingungen oder den sonstigen vertraglichen Vereinbarungen nicht etwas anderes bestimmt ist, wird nicht bzw. im Übrigen nicht geleistet für:
psychoanalytische und psychotherapeutische Behandlung, soweit diese nicht in § 7 III Ziff. 1 i. mitversichert sind;
bei Versicherungsbeginn bzw. bei Beantragung einer Vertragsverlängerung bestehende Schwangerschaften und deren Folgen. Leistungspflicht besteht jedoch für während der Vertragszeit unvorhersehbare Komplikationen, sofern die Schwangere bei Versicherungsbeginn bzw. Beantragung der Vertragsverlängerung die 36. Schwangerschaftswoche noch nicht vollendet hatte; Soweit nicht in § 7 III Ziff. 1 a. - c. etwas anderes bestimmt ist.
Hilfsmittel, die nicht aufgrund eines Unfalles innerhalb des versicherten Zeitraumes erstmals notwendig werden; Soweit diese nicht in § 7 III Ziff. 1 g. mitversichert sind.
Vorsorgeuntersuchungen; Soweit diese nicht in § 7 III Ziff. 1 d. mitversichert sind.
Zahnersatz, Stiftzähne, Einlagefüllungen, Überkronungen und kieferorthopädische Behandlung, Implantate, Aufbissbehelfe und gnathologische Maßnahmen; Soweit diese nicht in § 7 III Ziff. 3 mitversichert sind.
In Abweichung von Ziff. 1 a. bis s. gelten sämtliche Gesundheitsrisiken während eines Aufenthaltes der versicherten Person in der Republik Österreich, wie sie von der für den Aufenthaltsort der versicherten Person jeweils zuständigen Gebietskrankenkasse für entsprechend vorgesehene Pflichtleistungen abgedeckt würden, als vom Versicherer abgedeckt. Auf damit nicht in Vereinbarung zu bringende, in Ziff. 1 a. bis s. enthaltene Ausschlüsse oder Einschränkungen von Leistungen, verzichtet der Versicherer.
der Versicherungsnehmer bzw. die versicherte Person den Versicherer arglistig über Umstände zu täuschen versucht, die für den Grund oder für die Höhe der Leistung von Bedeutung sind;
der Anspruch auf Leistung nicht innerhalb eines Jahres gerichtlich geltend gemacht wird. Die Frist beginnt erst, nachdem der Versicherer dem Versicherungsnehmer gegenüber den erhobenen Anspruch unter Angabe der Gründe und der mit dem Ablauf der Frist verbundenen Rechtsfolgen schriftlich abgelehnt hat.
Soweit in diesen Bedingungen oder z. B. in den tariflichen Bestimmungen in Teil B dieser Bedingungen keine abweichenden Regelungen getroffen werden, gilt:
Von den erstattungsfähigen Kosten der Heilbehandlung für die bei Beantragung des Versicherungsschutzes bzw. bei Beantragung der Verlängerung des Versicherungsschutzes bestehenden Vorerkrankungen, Folgen von Unfällen und/oder Gebrechen sowie den sich daraus ergebenden Beschwerden und Folgen trägt der Versicherungsnehmer eine Selbstbeteiligung in Höhe von 5.000,– EUR je versicherter Person und angefangenem Versicherungsjahr. Als Versicherungsjahr gilt ein Zeitraum von jeweils 364 Tagen gerechnet vom Versicherungsbeginn an. Bei einer kürzeren Versicherungsdauer verringert sich diese Selbstbeteiligung nicht. Die Leistungen des Versicherers hierfür sind je versicherter Person begrenzt auf maximal 30.000,– EUR innerhalb der gesamten Vertragszeit.
Die Bestimmungen von
§ 7 I Ziff. 2 Definition Versicherungsfall
In Abweichung von Ziff. 1, 2 und 3 gelten für einen Aufenthalt des Versicherungsnehmers bzw. der versicherten Person in der Republik Österreich sämtliche Gesundheitsrisiken, wie sie von der für den Aufenthaltsort der versicherten Person jeweils zuständigen Gebietskrankenkasse als entsprechend vorgesehene Pflichtleistung abgedeckt würden, als vom Versicherer abgedeckt. Auf damit nicht in Vereinbarung zu bringende, in Ziff. 1 bis 3 enthaltende Ausschlüsse oder Einschränkungen von Leistungen wird daher verzichtet.
In Abweichung von Ziff. 2 gelten für einen Aufenthalt des Versicherungsnehmers bzw. der versicherten Person in der Republik Österreich sämtliche Kostendeckelungen und Selbstbehalte des Versicherers als in der Höhe vereinbart, in der von der für den Aufenthaltsort der versicherten Person jeweils zuständigen Gebietskrankenkasse in der Republik Österreich für entsprechende vorgesehene Pflichtleistungen die Kosten abgedeckt würden, als vom Versicherer abgedeckt.
§ 10 Obliegenheiten und Folgen von Obliegenheiten
Anzeigepflicht vor Abschluss des Versicherungsvertrags
Der Versicherungsnehmer und der Versicherte haben bei der Antragstellung und zwischen Antragstellung und Zustellung (Aushändigung) des Versicherungsscheins alle erheblichen Gefahrenumstände anzuzeigen. Jeder Gefahrenumstand, nach dem der Versicherer ausdrücklich und genau umschrieben in schriftlicher Form gefragt hat, gilt im Zweifel als erheblich.
Folgen der Verletzung der Anzeigepflicht vor Abschluss des Versicherungsvertrags
Hat der Versicherungsnehmer oder ein Versicherter die Anzeigepflicht über erhebliche Gefahrenumstände schuldhaft verletzt, so kann der Versicherer vom Vertrag zurücktreten. Die Anzeigepflicht ist auch dann verletzt, wenn Fragen um Gefahrenumstände unvollständig beantwortet werden.
Der Rücktritt vom Versicherungsvertrag ist innerhalb eines Monats von dem Tag an zulässig, an dem der Versicherer von der Verletzung der Anzeigepflicht Kenntnis erlangt hat.
Tritt der Versicherer zurück, nachdem ein Versicherungsfall eingetreten ist, so bleibt der Versicherungsschutz bestehen, wenn der Umstand, in Ansehung dessen die Anzeigepflicht verletzt wurde, keinen Einfluss auf den Eintritt des Versicherungsfalls oder soweit er keinen Einfluss auf den Umfang der Leistung gehabt hat. Der Versicherungsschutz erstreckt sich jedoch keinesfalls über den Zeitpunkt des Rücktritts. Der Versicherer kann ganz oder teilweise die Rückzahlung der Leistungen verlangen, die sich auf Tatsachen beziehen, die zum Rücktritt geführt haben.
Treffen die Voraussetzungen für den Rücktritt nur auf einzelne versicherte Personen zu, so kann er auf diese beschränkt werden. Der Versicherungsnehmer hat in diesem Fall das Recht, innerhalb eines Monats nach Erhalt der Rücktrittserklärung den Versicherungsvertrag mit sofortiger Wirkung zur Gänze zu kündigen.
Das Recht des Versicherers, den Vertrag wegen Arglist anzufechten, wird durch die vorstehenden Bestimmungen nicht berührt.
Bei schuldloser Verletzung der Anzeigepflicht kann der Versicherer, wenn der Geschäftsplan bei Vorliegen der ihm unbekannt gebliebenen Gefahrenumstände eine höhere Prämie vorsieht, von Beginn der laufenden Versicherungsperiode an die entsprechend höhere Prämie verlangen.
Pflichten des Versicherungsnehmers und des Versicherten während des Bestehens des Versicherungsvertrags
Der Versicherungsnehmer und der Versicherte haben auf Verlangen des Versicherers jede Auskunft zu erteilen, die zur Feststellung des Versicherungsfalls oder der Art und des Umfangs des Versicherungsschutzes erforderlich ist.
Dies umfasst auch die Verpflichtung des Versicherten, sich auf Verlangen des Versicherers durch einen von diesem beauftragten Arzt untersuchen zu lassen, und die Verpflichtung des Versicherungsnehmers bzw. des Versicherten, vom Versicherer geforderte Unterlagen diesem zur Verfügung zu stellen, sowie – falls dies nicht bereits im Antrag erfolgt ist – Dritte (z.B. Ärzte, Versicherungseinrichtungen, Behörden) von ihrer ärztlichen oder sonstigen Schweigepflicht zu entbinden.
Wird für eine versicherte Person bei einem anderen Versicherer ein Krankenversicherungsvertrag abgeschlossen, so ist der Versicherer vom weiteren Versicherungsvertrag unverzüglich zu unterrichten.
Folgen der Verletzung von Pflichten während des Bestehens des Versicherungsvertrags
Verletzt der Versicherungsnehmer oder der Versicherte die Auskunftspflicht des § 10 Abs. 8, so ist der Versicherer von der Verpflichtung zu Leistung frei, sofern die Verletzung vorsätzlich oder grob fahrlässig erfolgt ist.
Wird die Obliegenheit nicht mit dem Vorsatz verletzt, die Leistungspflicht des Versicherers zu beeinflussen oder die Feststellung solcher Umstände zu beeinträchtigen, die erkennbar für die Leistungspflicht des Versicherers bedeutsam sind, so bleibt der Versicherer zur Leistung verpflichtet, soweit die Verletzung weder auf die Feststellung des Versicherungsfalls noch auf die Feststellung oder den Umfang der dem Versicherer vertreten durch die Care Concept AG obliegenden Leistung Einfluss gehabt hat.
Wird die in § 10 Abs. 9 genannte Informationspflicht schuldhaft verletzt, so ist der Versicherer von der Verpflichtung zur Erbringung von Summenleistungen, wie z. B Krankenhaus-Taggeld, Krankenhaus-Ersatztaggeld, Krankengeld oder Kurzuschüssen frei. Der Versicherer kann überdies den Versicherungsvertrag innerhalb eines Monats, nachdem er von der Obliegenheitsverletzung Kenntnis erlangt hat, ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist kündigen. Kündigt der Versicherer innerhalb eines Monats nicht, so kann er sich auf die Leistungsfreiheit nicht berufen.
den Schaden im Sinne des § 62 VersVG möglichst gering zu halten und alles zu vermeiden, was zu einer unnötigen Kostenerhöhung führen könnte;
den Schaden dem Versicherer vertreten durch die Care Concept AG unverzüglich, spätestens nach Abschluss der Reise, in Textform (E-Mail, Fax oder Post) anzuzeigen;
dem Versicherer vertreten durch die Care Concept AG jede zumutbare Untersuchung über Ursache und Höhe ihrer Leistungspflicht zu gestatten, jede hierzu dienliche Auskunft zu erteilen, Originalbelege einzureichen sowie bei Todesfällen die Sterbeurkunde einzureichen;
auf Verlangen des Versicherers einen Nachweis über Beginn und Ende eines jeden Aufenthaltes in der Republik Österreich;
auf Anforderung oder spätestens im Schadensfall einen Nachweis über die Erfüllung der Voraussetzungen für die Versicherungsfähigkeit gemäß § 1 Ziff. 2 sowie eine gültige Aufenthaltsgenehmigung für den Aufenthalt in der Republik Österreich im Aufenthaltsland;
auf Verlangen des Versicherers einen Nachweis über alle während des Aufenthaltes im Reiseland in der Republik Österreich abgeschlossenen Krankenversicherungen mit Versicherungsschutz für das Reiseland die Republik Österreich;
die Annahme der Staatsbürgerschaft des Aufenthaltslandes der Republik Österreich, die Erteilung einer unbefristeten Aufenthaltsgenehmigung oder die Versagung der Aufenthaltserlaubnis für das Aufenthaltsland die Republik Österreich, sowie die ständige Wohnsitznahme im Aufenthaltsland in der Republik Österreich sind dem Versicherer, vertreten durch die Care Concept AG, umgehend in Textform (E-Mail, Fax, Post) anzuzeigen;
die Änderung des Hauptgrundes des Aufenthaltes in der Republik Österreich (z. B. Beendigung des Studiums, der Schulbesuche, des Au-Pair Vertrages) sind in Textform (E-Mail, Fax oder Post) anzuzeigen.
Im Rahmen der Leistungsprüfung kann es erforderlich werden, dass der Versicherer im gesetzlich zugelassenen Rahmen (vgl. § 11a VersVG) personenbezogene Gesundheitsdaten einholt. Sofern der Versicherungsnehmer oder die versicherte Person die erforderlichen Auskünfte und/oder ihre ausdrückliche Einwilligung zu einer notwendigen Erhebung bei Dritten bzw. behandelnden Ärzten/Krankenanstalten/Gesundheitsdienstleistern nicht erteilt, und der Versicherer hierdurch die Höhe und Umfang der Leistungspflicht nicht abschließend feststellen kann, wird die Fälligkeit der Leistung gehemmt. Gleiches gilt, wenn die befragten Anstalten oder Personen von ihrer Schweigepflicht gegenüber dem Versicherer schuldhaft nicht in ausreichendem Umfang entbunden werden.
Folgen von Obliegenheitsverletzungen (abgesehen von §10 Abs. 10 und 11) Verletzt der Versicherungsnehmer oder die versicherte Person vorsätzlich oder grob fahrlässig eine der vertraglich vereinbarten Obliegenheiten, so ist der Versicherer nicht zur Leistung verpflichtet.
Die Versicherungsleistung ist mit Beendigung der zur Feststellung des Versicherungsfalles und des Umfangs der Leistung des Versicherers nötigen Erhebungen fällig. Die Fälligkeit tritt jedoch unabhängig davon ein, wenn der Versicherungsnehmer nach Ablauf von 2 Monaten seit Anmeldung des Versicherungsfalles eine Erklärung des Versicherers verlangt, aus welchen Gründen die Erhebungen noch nicht beendet werden konnten, und der Versicherer diesem Verlangen nicht binnen eines Monats entspricht.
Die in ausländischer Währung entstandenen Kosten werden zum Kurs des Tages, an dem die Belege bei dem Versicherer eingehen, in die zu diesem Zeitpunkt in der Republik Österreich gültige Währung umgerechnet. Als Kurs des Tages gilt für gehandelte Währungen der amtliche Devisenkurs Frankfurt/Main, für nicht gehandelte Währungen der Kurs gemäß „Währungen der Welt“, Veröffentlichungen der Deutschen Bundesbank, Frankfurt/Main, nach jeweils neuestem Stand, es sei denn, dass die zur Bezahlung der Rechnungen notwendigen Devisen nachweislich zu einem ungünstigeren Kurs erworben wurden.
Ansprüche aus diesem Versicherungsvertrag verjähren in 3 Jahren. Die Verjährung beginnt mit dem Schluss des Jahres, in welchem die Leistung verlangt werden kann. Ist ein Anspruch des Versicherungsnehmers bei dem Versicherer angemeldet worden, so ist die Verjährung bis zum Eingang der Entscheidung des Versicherers in Textform (z. B. durch Übersendung per E-Mail, Fax oder Post) gehemmt. Nach 10 Jahren tritt jedoch die Verjährung jedenfalls ein.
Die Ansprüche des Versicherungsnehmers bzw. der versicherten Person gegen Dritte gehen auf dem Versicherer im gesetzlichen Umfang über, soweit dieser den Schaden ersetzt hat.
Der Versicherungsnehmer kann gegen Forderungen des Versicherers nur aufrechnen, sofern die Gegenforderung gemäß § 6 Abs. 1 Nr. 8 KSchG vorliegt.
Alle Erklärungen und Informationen des Versicherungsnehmers, der versicherten Person und sonstigen Dritten im Zusammenhang mit dem Versicherungsvertrag bedürfen zu ihrer Gültigkeit der geschriebenen Form (jedoch ohne Unterschrift). Die Erklärungen müssen dem Empfänger zugehen, von ihm dauerhaft aufbewahrt werden können (ausdrucken oder abspeichern wie etwa Fax oder E-Mail, aber nicht SMS-Nachrichten) und die Person des Erklärenden muss aus dem Text zweifelsfrei hervorgehen. Schriftliche Erklärungen und Informationen sind selbstverständlich auch gültig, bloß mündliche aber unwirksam.
Es gilt österreichisches Recht, soweit internationales Recht nicht entgegensteht. Vertragssprache ist Deutsch.
B I. Tarif Care Austria Education
In Ergänzung zu § 1 dieser Bedingungen sind in diesem Tarif versicherungsfähig
Praktikanten und Teilnehmer an Working-Holiday-Programmen oder
Personen, die sich nachweislich zur Durchführung von Weiterbildungsmaßnahmen an staatlichen oder privaten, zu diesem Zweck zugelassenen Einrichtungen aufhalten oder
Personen, die sich nachweislich zu Weiterbildungsmaßnahmen an einer Volkshochschule aufhalten, sofern die Weiterbildungsmaßnahme mindestens zwanzig Schulstunden pro Woche umfasst oder
Personen, die als Volontär oder Trainee in einer entsprechenden Institution bzw. Organisation eingesetzt sind sowie
Personen, die eine Au-pair-Stelle annehmen,
soweit diese Personen das 36. Lebensjahr noch nicht vollendet haben (36. Geburtstag).
Nicht versicherbar und trotz Beitragszahlung nicht versichert sind Personen, die sich zur Durchführung von Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen gemäß Ziff. 1 dieses Tarifes dieser Bedingungen oder als Praktikant und Teilnehmer eines Working-Holiday-Programmes vorübergehend im Ausland in der Republik Österreich aufhalten und bei Versicherungsbeginn das 12. Lebensjahr (12. Geburtstag) noch nicht vollendet haben. Diese Regelung gilt vorbehaltlich der nachrangigen Regelung zur Kindernachversicherung (vgl. § 2 Ziff. 9 dieser Bedingungen).
Die Versicherungsfähigkeit in dem Tarif Care Austria Education entfällt, wenn die Aus- oder Weiterbildung oder die Durchführung eines Working-Holiday-Programmes nicht mehr der Hauptgrund für den vorübergehenden Aufenthalt in der Republik Österreich während des versicherten Zeitraumes ist. Die Versicherungsfähigkeit entfällt auch dann, wenn der Au-pair-Vertrag beendet ist bzw. aus den in § 2 Ziff. 8 dieser Bedingungen genannten Gründen nicht mehr besteht. Entfällt die Versicherungsfähigkeit nach dieser Ziff. 3 Satz 1 und 2, so besteht die Möglichkeit eines Tarifwechsels aus dem Tarif Care Austria Education in den Tarif Care Austria Standard.
Mindest- und Höchstversicherungszeit
Die Mindestversicherungsdauer beträgt einen Monat und ist in § 2 Ziff. 5 dieser Bedingungen geregelt.
Die Höchstversicherungsdauer beträgt 364 Tage und ist in § 2 Ziff. 5 dieser Bedingungen geregelt.
B II. Tarif Care Austria Standard
Ergänzend zu § 1 Ziff. 2 des Allgemeinen Teils der Versicherungsbedingungen gilt:
Versicherungsfähig sind Personen bis zur Vollendung des 75. Lebensjahres (75. Geburtstag), sofern
diese sich nur vorübergehend in der Republik Österreich aufhalten und
bei Abschluss des Versicherungsvertrages das 74. Lebensjahr (74. Geburtstag) noch nicht vollendet haben (Höchsteintrittsalter).
Nicht versicherbar und trotz Beitragszahlung nicht versichert sind Personen, die bei Abschluss des Versicherungsvertrages bzw. der Verlängerung des Ver-sicherungsschutzes durch einen rechtlich eigenständigen Anschlussvertrag das 75. Lebensjahr (75. Geburtstag) vollendet haben.
Die Versicherungsfähigkeit entfällt dann, wenn die betreffende Person die Staatsangehörigkeit des Reiselandes erworben hat oder ihren ständigen Wohnsitz in das Reiseland verlegt hat, ohne einen Rückkehrwillen zu haben.
Die Höchstversicherungsdauer beträgt 364 Tage und ist in § 2 Ziff. 5 der Allgemeinen Bedingungen geregelt.
Versicherungsbedingungen Care Austria - Besucherversicherung Sprachschülerversicherung Studentenversicherung für Österreich - als PDF herunterladen (871 KB)