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Timestamp: 2017-01-23 19:09:07
Document Index: 124619407

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 126', '§ 371', '§126', '§ 15', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 623', '§ 630', '§ 761', '§ 766', '§ 780', '§ 781']

BITKOM - AK Signaturen - Rechtswirksam Signieren auf Tablets
Rechtswirksam Unterschreiben auf Ta...
by Joerg Lenz
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by Youcef Hamadache
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Samsung MobilityForum: Fachvortrag ...
Joerg Lenz, Product Marketing Manager at Kofax Deutschland AG (Part of Lexmark Enterprise Software since May 2015)
Veröffentlicht am 20. Feb. 2013
Welche Tablets, Anwendungen und Verfahren verdienen das Vertrauen von Unternehmen? Worauf sollte man achten wenn man einen vertrauenswürdigen Workflow mit Tablets umsetzen möchte und beweiskräftige Dokumente erzeugen will? Welche Best Practice Beispiele gibt es und wo kann man sie auf der CeBIT sehen? Und was kommt voraussichtlich noch im Lauf von 2013 an neuen Angeboten? Antworten im Fachvortrag im ECM-Forum unter dem Motto "Shared Content" von BITKOM und VOI am Donnerstag, 7. März 2013 ab 11 Uhr. Rund 3,2 Mio. Tablets wurden 2012 in Deutschland verkauft, darunter ca. 2 Mio. iPads. Viele Geräte wurden auch für den professionellen Einsatz gekauft, um darauf Dokumente anzuzeigen, zu bearbeiten und zu signieren. Zahlreiche neue Tablets mit Android und Windows 8 kamen Ende 2012 auf den Markt. "Shared Content requires Shared Consent" - Sowohl bei der Erstellung wie auch beim Teilen von Inhalten spielt die Dokumentation von Einverständnissen eine entscheidende Rolle - egal ob Kenntnisnahme, Freigabe, Vertragsunterzeichnung. Tablets wiederum sind ein Mega-Thema der CeBIT 2013. In vielen Bereichen haben sie das Potential klassische Notebooks zu ersetzen. Und über allem steht die Frage "Wie beweiskräftig und rechtswirksam sind Vorgänge die mit Tablets gestaltet werden?".
Rechtswirksam Signieren auf TabletsBasis vertrauenswürdiger und beweiskräftiger GeschäftsprozesseBITKOM Arbeitskreis Signaturen, Jörg-M. Lenz, SOFTPRO GmbH Hannover, 7.3.2013 2.
Informieren Sie sich in den nächsten 25 Minuten über …  Einsatzzwecke & rechtliche Rahmenbedingungen  „Alles iPad oder was?“ Was es kann und was andere Tablets besser können  Technik-Trends: Windows 8 + Immer mehr Tablets mit Stiftbedienung  Vermeidbare Fehler bei der Auswahl von Tablets Wir beleuchten u.a. die Aspekte: BYOD – Sicherheit – Akzeptanz – ROI 2 3.
Tablet-Fakten Absatz iPads 2010 bis Ende 2012  Weltweit: > 120 Mio., [DE] > 3 Mio.1) > 5,0 4,4 Absatz Tablets gesamt Viele neue +122% Tablets sind mehr als reine  [DE] 2012: ~ 4,4 Mio. (+122%) Media-Tablets. 2013: > 5 Mio.2) 2,1 Prognose im Sie zielen auf +163% Feb. 2012 „Professionals“,0,8  Durchschnittliche Kosten 475 Euro2) war „nur“ weniger auf 2,7 Mio. Consumer.  Anteil an mobilen PCs 2012: 38%2010 2011 2012 2013 Quellen: 1) Quartalsberichte Apple & Hochrechnung des Referenten 2) BITKOM-Presseinformation 22.02.13, http://goo.gl/CZTFT 3 4.
Tablets & Technologie-Trends 2013 Korrespondierend u.a. mit diesen Top- Themen in Hightech 2013  Cloud Computing  Mobile Anwendungen  BYOD* - Bring Your Own Device  Collaboration / Enterprise 2.0 Übersicht zu Hightech-Trends vgl. BITKOM-Branchenumfrage, veröffentlicht 17.01.13, http://goo.gl/pBOvc * Rechts- & IT-Abteilung interpretiert BYOD auch zum Teil als „Bring Your Own Desaster“ … 4 5.
Tablets & ECM-Trends 2013 Zwei Drittel aller befragten ECM- Unternehmen sehen „ECM auf Tablets und Smartphones“ als Top-Thema der ECM- Branche 2013 Quelle: BITKOM 2. ECM-Barometer, veröffentlicht 05.12.12, http://goo.gl/7s4I4 5 6.
Tablets & Smartphones: Verbreitung nimmt rasch zu Tablets und Smartphones übernehmen Marktanteil „Smart Connected Devices“ weltweit zusehends Aufgaben die bislang mit PCs100% ausgeführt wurden. Tablet-Segment: iPad-Effekt sorgte 2010/11 für Initialzündung einer ganzen50% 60,1 Smartphone Gerätekategorie. 10,6 Tablet 16,8 Portable PC Top 5 nach Marktanteil der Hersteller sog. 0% 12,3 Desktop PC „Smart Connected Devices“ in 2012: 0% 2010 2011 2012 Samsung, Apple, Lenovo, HP und Sony Quelle: IDC-Presseinformation 21.02.13, http://goo.gl/m1gXA 6 7.
Der iPad-Effekt  Ursprünglich als Media-Tablet konzipiert  Zuerst wahrgenommen als Gadget  Jetzt immer öfter Arbeitsinstrument  Tablet als PC-Ersatz „3. Gerät“ neben Notebook & Smartphone, meist intensiv benutzt, häufig „Lieblingsgerät“, oft Incentive für Mitarbeiter (Statussymbol) Verstärkt Mega-Trends Cloud Computing, BYOD und Prosumerization („Professional“ trifft „Consumer“ = Zusammenwachsen von Arbeits- und Privatwelt) 7 8.
Tablet-Nutzung in Unternehmen in Deutschland  Juni 2012: Tablets in 80% der Unternehmen in DE (davon 90% iPads)  Geschäftliche Nutzung: bislang primär Lesen & Präsentieren, zunehmend gefragt: Dokumente bearbeiten  Statussymbol „Manager-Tablet“: besonders viele Nutzer unter Führungskräften, oft privat gekauft  Integration in Unternehmens- Anwendungen: Top-Management oft Projekt-Auslöser („will ich haben“) (* Quelle: Computerwoche Studie „Tablets im Unternehmen“) 8 9.
Was ist Ihr wichtigstes Ziel für das Signieren auf Tablets? Beispielsweise….  Workflow beschleunigen (z.B. von Antrag bis Vertragsdokument)  Kosten senken (durch minimierten Papiereinsatz)  Dokumente absichern (z.B. für Archivierung) 9 10.
Kriterien zur Auswahl passender Signatur-Verfahren Vorschriften: Anforderungen an Sicherheit und Beweiswert aufgrund gesetzlicher Vorgaben, Regelungen innerhalb der Branche und eigenem Anspruch? Sicherheit: Risiken bei heutigem Verfahren auf Papier? Realistische / wahrscheinliche Angriffsrisiken für elektronisches Verfahren? Mögliches „Schadenspotential“? Akzeptanz: Wie erklärungsbedürftig darf ein Verfahren sein um noch akzeptiert zu werden? Kosten: Was darf es kosten, um rentabel zu sein? Wer profitiert, wenn ich elektronische Signaturen anwende in welcher Form? Wer soll dafür warum und wie bezahlen? (Oft profitiert der Empfänger digitaler Dokumente mehr als der Absender) 10 11.
Unterschriften auf Tablets sind rechtswirksam, aber… … Ausnahmen bestätigen die Regel: Eine solche Ausnahme: ! Verbraucherkreditverträge Elektronisch nur mit qualifizierten elektronischen Signaturen abschließbar, da Schriftform vorgeschrieben Vgl. Urteil vom OLG München AZ: 19 U 771/12 vom 4. Juni 2012 vgl. http://goo.gl/Dsvbi Ausnahme: 0%-Finanzierung erfordert keine Schriftform 11 12.
Definition elektronischer Signaturen & Rechtsrahmen Siegel zu elektronischen Daten, das den Absender (Authentizität) und die Unverfälschtheit der Daten (Integrität) erkennen lässt. Zweck: Elektronisch übermittelte Daten sollen auf dem Weg vom Absender zum Empfänger nicht unbemerkt verändert werden können. (vgl. § 2 SigG)Elemente des rechtlichen Rahmens in Deutschland EU-Rahmenbedingungen: Richtlinie 1999/93/EG Gesetz (SigG), Verordnung (SigV) & Ausführungsvorschriften Bürgerliches Gesetzbuch (BGB): Vorschriften zur Schriftform (insbes. § 126) Zivilprozessordnung (ZPO): Beweiskraft elektronische Dokumente (u.a. § 371a / 445) 12 13.
Formzwecke der SchriftformFunktionen der Schriftform , die ein elektronisches Verfahren bieten sollte: Identität Schutz vor Warnung ÜbereilungNichtabstreitbarkeit Resistenz gegen Abschluss Integrität Manipulation Beweis Vgl. auch §126, 127 BGB 13 14.
Formen elektronischer Signaturen in Deutschland Qualifizierte elektronische Signatur mit Anbieter Akkreditierung (§ 15 Abs. 1 Satz 4 SigG) ! wenn Qualifizierte elektronische Schriftform Signatur vorgeschrieben (§ 2 Nr. 3 SigG) Ersatz für Fortgeschrittene „gewillkürte elektronische Signatur Schriftform“ (§ 2 Nr. 2 SigG) (Formfreie Elektronische Signatur Vereinbarung) (§ 2 Nr. 1 SigG) 14 15.
Was tun bei Zwang zur Schriftform?Signieren auf Tablets* mit „Zutaten “: Zertifikat & Signaturkarte & KartenleserQualifizierte elektronische Signaturen sind u.a. erforderlich für: Justiz: Elektronisches Gerichts- und Verwaltungspostfach [EGVP] ! Schriftform Verwaltung: Austausch unter Behörden und zum Teil mit Bürger Sozialversicherung: Belege einscannen für Ersatz eines Papierarchivs Gesundheit: Elektronische Patientenakte Energie: Emissionshandel (CO²-Zertifikate) Abfall: Belege Sondermülltransporte [eANV] Verträge: Verbraucherkredit & Teilzeit-Wohnrechte (Timeshare) * zur Zeit nur in Verbindung mit Windows-Tablets möglich 15 16.
Was tun bei Zwang zur Schriftform? Hybride Lösung: Kombination von Papier & Spezialstift mit Tablet ! Schriftform Unterschrift wird mit speziellem „Tablet Inking Pen“ gleichzeitig auf Papier und digital auf dem Tablet erfasst. Beispiel im Video  http://sp-l.de/9vmi Besonders geeignet, wenn Schriftform nur bei einzelnen Vorgängen erforderlich und überwiegender Teil der Vorgänge formfrei 16 17.
(Noch) nicht elektronisch signierbarweil im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) Schriftform auf Papier vorgeschrieben: Kündigung von Arbeitsverträgen (§ 623 BGB) Dienstzeugnisse (§ 630 BGB) Leibrentenversprechen (§ 761 BGB) Bürgschaftserklärung (§ 766 BGB) Schuldversprechen (§ 780 BGB) Anerkennungserklärung (§ 781 BGB) 17 18.
Elektronisch Unterschreiben auf Tablets: Hier wird’s gemachtErsatz für gewillkürte Schriftform auf Papier bei formfreien Vereinbarungen Versicherungen: Anträge, Beratungsprotokolle, Schadensdokumentation, Gutachten,… Banken: Kontoeröffnung, Daueraufträge, Freistellungsaufträge, Beratungsprotokolle,... Telko: Verträge (Mobilfunk, DSL, Kabel, etc.), Serviceberichte, … Energie: Verträge (Strom, Gas etc.), Mitgliedsanträge für Kundenbindungsprogramme, .. Industrie: Protokolle aus Produktion und Service, Prüfberichte und Empfangsbestätigungen, … Handel: Bezahlvorgänge (Lastschriften), Empfangsbestätigungen am Point of Sale oder Point of Delivery, Abonnements, … 18 19.
Display-Größe & Dokumenten-Inhalt Je nach Platzbedarf für Anzeige zu signierender Dokumente eignen sich mobile Geräte folgender Display-Kategorien:  11-12“: diverse Windows 8 Hybrid Tablet PCs; 10“: iPad 9.7“, Galaxy Note 10.1“, Microsoft Surface Pro 10.6“ -> z.B. für Verträge  8“: iPad Mini 7.9“, Galaxy Note 8.0, Olipad Graphos, …  5,5“: „Phablet“(Galaxy Note II) ; 4“: iPhone und v.a. Smartphones -> z.B. für Belege 19 20.
Pen Computing: Evolution von stationär zu mobil http://w ww.cebi t.de/exh b b b ibitor/so ftpro/R4 51394 b b b b b b Tablets in Verbindung mit Windows Tablets & PC / Notebook Tablet PCs Smartphones 20 21.
Tablets & Smartphones – Blick auf die Betriebssysteme  iOS – Ein Hersteller (Apple), 2 Gerätetypen: iPad & iPhone  Android – Viele Hersteller (zunehmend dominierend: Samsung), viele Gerätetypen (vom Billiggerät bis Profi-Tablet),  Windows 8 – Viele Hersteller, viele Gerätetypen (inkl. „Mustertablets“ von Microsoft); Potential durch bisherige Windows-Nutzer  Ubuntu – Linux auf Tablets, Entwicklerversion verfügbar seit Februar 2013 21 22.
Unterschrift: Charakterisierende, quantifizierbare Merkmale In einer Unterschrift steckt mehr, als das menschliche Auge erkennen kann: Neben den statischen Merkmalen auch unsichtbare dynamische (biometrische) Signale der Schreibbewegung, z.B. die Geschwindigkeit. Sehr aufschlussreich sind u.a. die An- & Absetzpunkte. Zahlreiche Windows Tablet PCs und wenige Android Tablets ermöglichen differenzierte Erfassung von Schreibdruckstufen. 22 23.
Unterschriften-Sachverständige Für den Vergleich von Unterschriften zählen quantitative Merkmale. Auf deren Analyse sind Schriftsachverständige (Forensiker) spezialisiert. Die Hersteller von Signatur- Software bieten dazu auch eine Visualisierung erfasster Signale mit Hilfe spezieller Software. (Graphologen versuchen anhand qualitativer Merkmale Rückschlüsse auf die Persönlichkeit eines Unterzeichners zu ziehen.) 23 24.
Tablets: Besser signieren mit Stift[2007] Steve Jobs: Stifte sind überflüssig [2013] Stifte zählen zum meistverkauften für iPhones (2010: … und für iPads) Zubehör für iPads 24 25.
Eingabe: Finger, „Fingerersatz-Stift“ oder Spezialstift  „Wurstfinger-Effekt“: 22 % aller Klicks auf Werbeflächen sind Fehlbedienungen 1) - Genauigkeit bei Eingabe mit Finger (und auch mit „Fingerersatz-Stiften“) hat auf Touchscreens natürliche Grenzen  Alternative für präzises Arbeiten und Unterschreiben auf dem Bildschirm: Spezialstifte für elektromagentische Resonanz wie in Unterschriftenpads 1) Quelle InternetWorld 19/12: Der Wurstfinger Effekt - http://goo.gl/0KjD8 25 26.
Erster Eindruck zählt – auch beim Unterschreiben Gefühl beim Unterschreiben auf Bildschirm von Smartphone und Tablet idealerweise so vergleichbar wie möglich zum Unterschreiben auf Papier:  Stift: am besten wie üblicher Kugelschreiber (Größe, Gewicht, … )  Oberfläche: natürliches Schreibgefühl, nicht „rutschig“  Digitale Tinte: sofortige und exakte Darstellung 26 27.
Geräte mit Android-Betriebssystem Tablets: offeneres Betriebssystem, mehr Schnittstellen als iPads (z.B. USB), zunehmendes Angebot für professionelle Nutzer von 5,5“ („Phablet“) bis 10“; Spezialstift für Erfassung mittels elektromagnetischer Resonanz bei erfolgreich etablierter Samsung Galaxy Note Serie Standard. Galaxy Note II Galaxy Note 10.1 Tablet Anwendungen: umfangreiches AngebotTablets mit Wacom-Spezialstift - Samsung-Bezeichnung „S-Pen“ (1,024 Druckstufen - 133 Signale / Sekunde) von Business-Apps für „Produktivität“ in den Marktplätzen Google Play, Samsung Apps etc., TÜV-geprüfte Signatur-Apps verfügbar. 27 28.
Windows 8 – Zwei Versionen für zwei Zielgruppen Jetzt (endlich) optimiert für Bedienung auf Bildschirm mit Finger und Stift – leider erklärungsbedürftige Differenzierung der Versionen  „Professional“: Echtes mobiles Büro, u.a. Microsoft Office und bestehende Windows- Anwendungen voll einsetzbar, nutzt leistungsstarke Intel-Prozessoren  „RT“: konzipiert für Consumer-Nutzung, z B als Media-Tablet, nutzt ARM-Prozessoren), z. Zt. nur mit Touchscreen-Technologie 28 29.
Geräte mit Windows 8 Professional Betriebssystem Viele Tablets für professionelle Anwender. Schwachstellen früherer Windows Tablet PCs weitgehend behoben: leicht, leistungsfähig (Prozessor & Akku-Laufzeit) Spezialstift für Erfassung mit elektromagnetischer Resonanz für vieleMicrosoft Surface Pro Samsung Ativ Smart PC Geräte Tablets mit Wacom-Spezialstift (1,024 Druckstufen - 133 Signale / Sekunde)auch von weiteren Herstellern: Asus, Dell, Kupa & Lenovo Markteinführung vieler Tablets mit Win8 Pro stark verzögert  erste Bilanz über Marktakzeptanz erst zum ECM-Forum auf DMS EXPO 2013 (24.-26.9.) möglich 29 30.
Signieren auf Tablets & Smartphones in Workflow Apps für Signatur-Plattform 30 31.
Signatur-Apps: Nur wenige sind wirklich Business-tauglich 31 32.
Signatur-Apps: Professionelle UnterschriftenerfassungSchreibgefühl möglichst wie auf Papier & Erfassung möglichst aussagekräftiger Daten Unmittelbare, ortsgenaue, „natürliche“ Anzeige digitaler Tinte auf dem Display während des Schreibvorganges Erfassung möglichst vieler Signale pro Sekunde u.a. zur korrekten Darstellung von Bögen und Schleifen, idealerweise auch Erfassung unterschiedlicher SchreibdruckstufenJe präziser und differenzierter die Erfassung von Signalen während des Schreibvorgangs, umsoaussagekräftiger der Datensatz der Unterschrift.Entscheidend für die Verlässlichkeit sowohl für einen automatischen Vergleich mitReferenzunterschrift durch Software wie auch für einen Vergleich durch Schriftsachverständige –egal ob sofort nach Unterzeichnung oder im späteren Bedarfsfall. 32 33.
Funktionsäquivalentes Surrogat zur Unterschrift auf Papier… sehen Juristen in Signatur-Apps, die u.a. folgende Kriterien erfüllen: Exakte Erfassung aussagekräftiger biometrischer Daten der Unterschrift -> Möglichkeit zur Prüfung der Authentizität Verschlüsselung mit Algorithmen, die offiziell von der Bundesnetzagentur als sicher empfohlen werden -> Manipulationsresistenz Bildung einer Prüfsumme (Integritätswert , Hash) und Speicherung im PDF (nach ISO 32000) -> Möglichkeit zur Prüfung der Integrität bei Manipulationsverdacht mit üblicher Software zur Darstellung von PDF-Dateien (z.B. Adobe Reader)Die Erfüllung dieser Kriterien bei Signatur-Apps prüft beispielsweise der TÜV Saarlandfür die Vergabe des Siegels „Geprüfte App“ 33 34.
Beweiswert erhöhen beim Signieren: Fotos von Personen Dank eingebauter hochauflösender Kameras vieler Tablets hochwertig erfassbar: Fotos von Kunden und/oder Mitarbeitern nach dem Unterzeichnen Optional: Aufnahme gemäß Raster für biometrische Passfotos Als elektronische Signatur ins Dokument eingebettet wie eine zusätzliche Unterschrift 34 35.
Beweiswert erhöhen beim Signieren: Fotos von Dokumenten Tablet-Kameras mit üblicher 5 Megapixel Auflösung können Scanner ersetzen: Aufnahmen von Identitätsdokumenten, z.B. Personalausweis, Reisepass, Führerschein und/oder ergänzende Dokumente zum jeweiligen Vorgang Als elektronische Signatur ins Dokument eingebettet wie eine zusätzliche Unterschrift 35 36.
Signatur-Apps: Anwenderbeispiele Einige Versicherungen in Europa und Asien nutzen Lösungen für die Bearbeitung von Dokumenten auf iPads. In die Apps der Versicherungen wurde jeweils eine Signatur-Komponente integriert:  AIA Gruppe, Hong Kong (Anwenderbericht: http://sp-l.de/kwPB )  INTER Versicherungsgruppe, Mannheim (Anwenderbericht: http://sp-l.de/u2Rf ) 36 37.
Elektronische Unterschrift auf Tablets  Persönlichste Form der elektronischen Signatur  Erfassung biometrischer Merkmale kombiniert mit digitaler Signatur  Vorgang vertraut, selbsterklärend und findet bewusst statt („aktive Willenserklärung“, „Unterschriften-Zeremonie“)  Darstellung Dokument ab ca. 10“ Display vergleichbar DIN A4 auf Papier 37 38.
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit  Jörg-M. Lenz - joerg.lenz@softpro.de  Mitglied im Arbeitskreis Signaturen der ECM-Initiative von BITKOM  Manager Öffentlichkeitsarbeit der SOFTPRO GmbH  Auf CeBIT 2013: Halle 3, Stand D 30 38 Empfohlen
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