Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=25.10.2012&Aktenzeichen=VII%20ZR%2056/11
Timestamp: 2020-07-02 16:38:39
Document Index: 259061101

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 90', '§ 90', '§ 90', '§ 90', '§ 90', '§ 90', '§ 92', '§ 90', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 90', 'BGH', 'BGH', '§ 305', 'BGH', 'BGH', '§ 92', '§ 89', 'BGH', '§ 90', '§ 84']

BGH, 25.10.2012 - VII ZR 56/11 - dejure.org
https://dejure.org/2012,36140
BGH, 25.10.2012 - VII ZR 56/11 (https://dejure.org/2012,36140)
BGH, Entscheidung vom 25.10.2012 - VII ZR 56/11 (https://dejure.org/2012,36140)
BGH, Entscheidung vom 25. Januar 2012 - VII ZR 56/11 (https://dejure.org/2012,36140)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2012,36140) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.
HGB § 90a
§ 90a HGB
§ 90a Abs 1 S 2 HGB
Handelsvertretervertrag: Vereinbarung eines Wettbewerbsverbots nach Vertragsbeendigung und Wirksamkeitsprüfung
Streitwertfestfesetzung für das Verfahren über die Nichtzulassungsbeschwerde und das Revisionsverfahren
Wirksamkeit einer nach Beendigung eines Handelsvertretervertrages vereinbarten Wettbewerbsabrede
Zum nachvertraglichen Wettbewerbsverbot für Handelsvertreter
Zur Anwendung von § 90a HGB auf Wettbewerbsabreden, die nach der formellen Beendigung des Handelsvertretervertrags vereinbart werden; zur teilweisen Unwirksamkeit des Wettbewerbsverbots bei Überschreitung der in 90a Abs. 1 Satz 2 HGB genannten Grenzen
Zur Anwendbarkeit von § 90a HGB auf Wettbewerbsabreden
HGB § 90a Abs. 1 S. 2; HGB § 92 Abs. 2
Verfahrensrecht - Streitwertfestsetzung
Nachvertragliche Wettbewerbsverbote für Handelsvertreter
Anwendung des § 90a HGB auf Wettbewerbsabreden
Nachvertragliches Wettbewerbsverbot eines Handelsvertreters
- HMI 2 -, nachvertragliches Wettbewerbsverbot, Aufhebungsvertrag, Reichweite der Schutznorm, Aushandeln von Vertragsbedingungen, Abgrenzung AGB / Individualvereinbarung, Ansspruch auf Schadensersatz wegen der Einhaltung eines unwirksamen nachvertraglichen ...
LG Hamburg, 05.12.2008 - 412 O 152/06
BGH, 04.04.2012 - VII ZR 56/11
BGHZ 195, 207
NJW 2013, 2027
ZIP 2012, 2508
MDR 2013, 104
NJ 2013, 205
VersR 2013, 184
WM 2013, 1999
BB 2012, 3098
DB 2013, 1229
Aus dem Urteil des Bundesgerichtshofs vom 25. Oktober 2012 - VII ZR 56/11, BGHZ 195, 207, ergibt sich entgegen der Auffassung der Revision nichts Abweichendes.
Der Bundesgerichtshof hat in diesem Urteil - bezüglich eines im Einzelnen ausgehandelten Wettbewerbsverbots (vgl. BGH, Urteil vom 25. Oktober 2012 - VII ZR 56/11, aaO Rn. 19 ff.) - entschieden, dass bei Überschreitung der in § 90a Abs. 1 Satz 2 HGB genannten zeitlichen, örtlichen und/oder gegenständlichen Grenzen eine Reduktion auf den gesetzlich zulässigen Gehalt stattfindet (vgl. BGH, Urteil vom 25. Oktober 2012 - VII ZR 56/11, aaO Rn. 31 ff.).
Bei unverändertem Text kann ein Aushandeln vorliegen, wenn sich der andere Teil nach gründlicher Erörterung mit der Regelung einverstanden erklärt hat (vgl. BGH, Urteil vom 25.10.2012, VII ZR 56/11, NJW 2013, 2027, Tz. 20).
Diese muss die reale Möglichkeit haben, die inhaltliche Ausgestaltung der Klausel zu beeinflussen (Beck OK BGB/Becker, § 305 BGB Rz. 34 mit Hinweis auf BGH VersR 2013, 184).
LG Köln, 21.01.2014 - 5 O 136/12
Kaufpreisnachzahlung wegen Zuführung des verkauften Grundstücks einer …
"Aushandeln" meint vielmehr, dass beide Parteien die reale Möglichkeit haben müssen, die inhaltliche Ausgestaltung der Klausel zu beeinflussen (BGH BeckRS 2013, 5597; VersR 2013, 184, 185).
OLG Hamm, 23.02.2017 - 18 U 101/16
Die Richtlinie gilt nicht (direkt) für Versicherungsvertreter und kommt allenfalls indirekt über § 92 Abs. 2 HGB zur Anwendung, wenn und insoweit eine gespaltene Auslegung des § 89 b Abs. 3 HGB zu vermeiden ist (so BGH, Urt. vom 25.10.2012, Az. VII ZR 56/11, bezüglich § 90 a HGB;… Baumbach/Hopt, a.a.O., § 84 Rn. 3).