Source: https://familiefamilienrecht.wordpress.com/tag/leaks-austria/
Timestamp: 2019-12-12 06:06:31
Document Index: 43556689

Matched Legal Cases: ['OGH', 'Art. 8', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH']

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leaks austria
Vorsitzende Richterin Mag. Täubel-Weinreich gegen Beugestrafen, trotz OGH-Entscheidung
6. August 2017 7. August 2017 admin Familie Familienrecht- family law austria germany Art. 8 EMRK, Österreich Familienrecht, Bezirksgericht, Country Translation Language - english - ПЕРЕВЕСТИ на Английский - Italia – lingua italiana - France français, Familie, Familienrecht, Feminismus - feministische - Feministin, Gericht, Gesetze Österreich, Gleichberechtigung Gleichstellung, Justiz, Justizministerium, Justizopfer, Kindeswohl, Landesgericht, leaks family law austria germany, Menschenrechtsverletzung, Missbrauch mit dem Missbrauch, Obsorge - Sorgerecht - gemeinsame - elterliche Sorge, OGH, OGH Oberste Gerichtshof, PA parental alienation - Eltern Entfremdung, PAS - Selbstmord - Suizide - Freitod, PAS Eltern-Kind-Entfremdung, Richter, Scheidung - Trennung, Selbstjustiz, Täubel-Weinreich - Richterin, Umgangsrecht Kontaktrecht Besuchsrecht, Urteile - Parental Alienation Syndrome (PAS), Vater, Vaterlose Gesellschaft, Vaterschaft, Väter Artikel	Antragsrecht, Anwalt, Österreich Familienrecht, Besuchsrecht, Besuchsregelung, Beugehaft, Beugestrafen, Bezirksgericht, Doris Täubel-Weinreich, Ehemann, Elternteil, Etienne Korab, Ex-Frau, Ex-Partner, Familienministerium, Familienrichter, Family law, feministische Justiz, Geldstrafen, Höchstgericht, http://wp.me/p4RGV9-2pV, Justiz, Justizministerium, Kindergarten, Kontaktrecht, leaks austria, Mama, Mütter, Obersten Gerichtshof, OGH, OGH-Entscheidung, OGH-Urteil, Papa, Partnerschaft, Rechtsbeugung, Ricardo Peyerl, Richterin, Scheidungsverfahren, Schmerzensgeld, Trennung, Väter, Vereitelung, Wiener Rechtsanwalt
Kampf ums Kind bis zur Beugehaft
Foto: KURIER/Gerhard Deutsch In der Beratung werden Kinderwünsche abgefragt
OGH-Urteil: Elternteil kann bei Gericht Strafe für Ex-Partner beantragen, wenn der das Besuchsrecht vereitelt.
„Wie oft“, fragt der Wiener Rechtsanwalt Johann Etienne Korab in einem Antrag an das Bezirksgericht, „muss sich ein Elternteil den Entzug eines Kontaktrechts gefallen lassen, damit dem rechtsbrechenden Elternteil vom Gericht die Grenzen aufgezeigt werden?“Die Antwort bekam er jetzt vom Obersten Gerichtshof – und sie betrifft nicht nur ihn: Elternteile, denen bei der Ausübung der vereinbarten Besuchsregelung vom Ex-Partner Steine in den Weg gelegt werden, haben das Recht, die Verhängung von Beugestrafen zu beantragen. Foto: /Grafik Hinter diesem Grundsatzurteil des Höchstgerichts stecken Tragödien. Immer öfter, nämlich 12.309-mal im Jahr 2016, können sich Eltern nicht darüber einigen, wann sich das gemeinsame Kind wie lange bei wem aufhalten soll und kämpfen darum vor Gericht. So wie Vater und Mutter von Stefan (Name geändert). Der Dreijährige lebt seit der Scheidung der Eltern bei der Mutter, dem Vater wurde vom Gericht das Recht eingeräumt, Stefan zwei Mal in der Woche mittags vom Kindergarten abzuholen und bis zum Abend zu sich nach Hause zu nehmen.Allerdings kann der Vater mit dieser Verfügung gar nichts anfangen. Die Mutter weigert sich nämlich beharrlich, ihm den Namen des Kindergartens zu nennen. Der Vater kann Stefan also gar nicht von dort abholen und sein Kontaktrecht daher auch nicht ausüben.Seit einem halben Jahr hält die Mutter ihren Ex-Ehemann mit Ausreden – wie er das empfindet – hin: Ein Mal ist angeblich der Sohn krank, ein anderes Mal sie selbst.Neuester vorgeschobener Grund – aus der Sicht des Vaters – für die Aussetzung des Besuchsrechts: Er hatte im Zuge des Scheidungsverfahrens auf ihre Ansprüche mit der Gegenforderung nach Schmerzensgeld reagiert, weil ihm der Entzug seines Sohnes seelisches Leid zufügen würde. Sie konstruierte daraus umgehend eine krankhafte psychische Störung des Vaters, die zur Sorge Anlass gäbe, er könne Stefan während des Besuchs nicht ordentlich betreuen.Schließlich reichte es dem Mann, und er stellte den Antrag, über seine Ex-Frau Beugehaft oder zumindest eine Beugestrafe von 5000 Euro zu verhängen.Das ist nicht aus der Luft gegriffen. In Kärnten wurde eine Mutter zu 50 Euro Beugestrafe für jeden der 44 Tage verdonnert, an denen sie verhindert hatte, dass ihre Tochter über Skype mit ihrem in einer anderen Stadt lebenden Vater telefonieren konnte. Die Richterin wollte mit den 2200 Euro Gesamtstrafe ein „deutlich spürbares“ Zeichen setzen.
Zurück zum Wiener Fall und zum dreijährigen Stefan: Die Richterin wies den Antrag des Vaters, die Mutter abzustrafen, zurück. Wünschen könne er sich viel, aber Beugestrafen seien höchstens von Amts wegen auszusprechen – oder eben nicht.
Der auf solche Fälle spezialisierte Anwalt Johann Etienne Korab focht das für den Vater bis zur letzten Instanz durch. Mit dem Ergebnis: Es gibt sehr wohl einen Rechtsanspruch auf solche Anträge, die behandelt und denen entweder stattgegeben werden muss oder die, mit entsprechender Begründung, abgewiesen werden müssen. Der OGH sagt: Wenn einem Elternteil vom Gesetz das Recht eingeräumt wird, eine gerichtliche Besuchsregelung zu beantragen, muss er auch das Antragsrecht auf Anordnung von Maßnahmen haben, die der Realisierung dieses Kontraktrechts dienen.
„Sonst muss die Kindesmutter ja das Gefühl haben, dass sie ihre Vereitelungsmaßnahmen sanktionslos weiterhin setzen kann“, sagt Anwalt Korab mit dem Urteil in der Tasche. „Ob der Vater deswegen das Kind jetzt sieht, ist allerdings fraglich“, wirft die Obfrau der Fachgruppe Familienrichter in der Standesvertretung, Doris Täubel-Weinreich, ein.
Was aber wirkt dann, wenn nicht Beugestrafen? „Man muss versuchen, beim Partner eine andere Sichtweise zu bewirken“, sagt die Richterin und verweist auf die Eltern- und Erziehungsberatung. Das Gericht kann das anordnen. Die Eltern sollten gemeinsam hingehen, damit sich nicht ein Partner allein besser darstellen kann, sondern die Interessen und Sorgen beider angesprochen werden.
Die Kosten (70 bis 120 Euro pro Stunde) müssen sich die Eltern teilen, und damit ist der nächste Streitpunkt vorprogrammiert.
Täubel-Weinreich fordert seit Jahren, dass die Elternberatung gefördert wird: „Es ist ein Skandal, der Staat fördert so viel anderes, und hier wird das Kind geschädigt.“ Sie selbst ordnet die Beratung nur an, „wenn die Eltern das auch bezahlen können.“
Seit 1. April gibt es eine vom Familienministerium nach durchgeführten Hearings auf Grund von festgelegten Qualitätsstandards erstellte Liste geeigneter Eltern- und Erziehungsberater (www.trennungundscheidung.at). Eine von ihnen ist Ursula Novak: „Die Androhung einer Beugestrafe in der Tasche zu haben, kann schon Sinn machen, wenn einem der Kontakt verwehrt wird“, sagt sie im Gespräch mit dem KURIER: „Das ist nicht angenehm, wenn zum Beispiel der Vater immer zittern muss: Wird das etwas mit dem Besuch oder nicht?“
Allerdings ändere die Beugestrafe allein noch nichts an der gesamten Stresssituation: „Bei der Beratung muss man auf Vater und Mutter einwirken, auf eine Elternebene zu kommen, auch wenn man als Paar getrennt ist“, sagt Novak: „In der Praxis höre ich oft von einem: ,Aber mit der oder mit dem kann man ja nicht reden.’ Man muss sich nicht gegenseitig nach dem Mund reden, aber man muss eine gemeinsame Lösung für das Kind finden.“
Mit dem Streit helfe man dem Kind nicht, ganz im Gegenteil, man belaste es zusätzlich. Die Beraterin bespricht in vielen Fällen nicht nur die Vorstellungen der Eltern, sondern fragt auch die Wünsche der Kinder ab. „Und die wollen weiterhin beide lieb haben, Papa und Mama“, sagt Ursula Novak.
Meinung von Ricardo Peyerl
Ausbaden müssen es die Kinder
Mehr als 12.000 minderjährige Kinder (die Hälfte davon im Kindergartenalter) sind pro Jahr von einer Scheidung betroffen, die Trennungen von Partnerschaften noch gar nicht mitgerechnet. Und fast genau so oft wird darum gestritten, wann ein Kind zu welchen Zeiten bei wem sein darf bzw. muss. Die Justiz gibt Vätern und Müttern das Instrument in die Hand, dem jeweils anderen eine Beugestrafe einzubrocken, wenn er oder sie die vereinbarte Besuchsregelung sabotiert. Das ist in manchen Fällen wahrscheinlich ein notwendiges Druckmittel, um das einmal vor Gericht ausgefochtene Besuchsrecht auch praktisch durchzusetzen.Aber ausbaden muss es wieder das Kind, wenn Mama oder Papa aus der Haushaltskasse Strafe zahlen oder gar ins Gefängnis müssen. Die Alternative? Das Ego zurückschrauben und professionelle Elternberatung einholen. Und damit sich Papa und Mama nicht schon wieder streiten, diesmal um die Kosten, sollte es dafür eine staatliche Förderung geben. So viel sollten uns die Kinder schon wert sein.
(kurier) Erstellt am 24.05.2017, 06:00
https://kurier.at/chronik/oesterreich/kampf-ums-kind-bis-zur-beugehaft/265.680.042
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Sind SPÖ Väter Nazis? +++ Maiaufmarsch am 1.Mai beim Rathausplatz +++
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Väter gelten in der SPÖ als Feindbild. Sie werden als Gewalttäter diffamiert, ihre Existenzen werden vernichtet, sie werden quasi enteignet, werden bis unter das Existenzminimum exekutiert, sie verlieren ihre Unterkunft, landen auf der Strasse, ihre Kinder werden entfremdet, sie werden politisch verfolgt, eingesperrt…nun werden sie, denn sie lieben ihre Kinder wie es die Mütter tun und gehen auf die Strasse – als Nazis bezeichnet. Jährlich fließen Millionen Euros an Steuergeldern in die Propagandakassen der Vatervernichtung.
Was ist aus der österr. Sozialdemokratie geworden? Kehrt die Geschichte wieder? Haben die sozialistischen Regenten und RegentInnen den Zugang zum sozialen Miteinander verloren? Hat der Turbo-Kapitalismus die Grundwerte der sozialen Errungenschaften ins Abseits geführt?
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