Source: https://www.competitionline.com/de/ergebnisse/207868
Timestamp: 2017-12-11 07:33:16
Document Index: 171624121

Matched Legal Cases: ['§ 15', '§3', '§ 15', '§3', '§4', '§ 34', '§ 34', '§ 34', '§7', '§13', '§ 34', '§8', '§17', '§ 4', '§ 107', '§ 107', '§ 107', '§ 107', '§ 101', '§ 101', '§ 101', '§ 101', '§ 101']

Ergebnis: Neubau für Forschungsflächen am Robert-R...competitionline
(ID 3-207868)
Entscheidung 27.05.2016
Teilnehmer Gewünschte Teilnehmerzahl: min. 15 - max. 17
Baukosten 11.000.000	EUR	zzgl. USt.
Preisrichter	 Prof. Hannelore Deubzer [Vorsitz], Prof. Claudia Lüling [Stellvertreterin], Alfred Nieuwenhuizen, Olaf Rabe [Stellvertreter], Canan Rohde-Can, Matthias Vollmer, Ursula Wilms	, Jens Kuchenbecker; Sachpreisrichter: Vertreter Bund (BMBF, Zuwendungsgeber); Vertreter Land Berlin (SenBJW, Zuwendungsgeber); Vertreter Nutzer BIH; Vertreter Nutzer MDC; Vertreter Nutzer Charité
Im Rahmen der Einrichtung des neu gegründeten Berliner Instituts für Gesundheitsforschung KdöR (Berlin Institute of Health (BIH)), Kapelle-Ufer 2, 10117 Berlin, vertreten durch den Vorstand, sind zur effizienteren, zweckmäßigen Flächennutzung und zur Unterbringung weiterer Forschungseinrichtungen Sanierungs- und Umbaumaßnahmen des bestehenden Robert-Rössle-Instituts (RRI) und eine Erweiterung des RRI-Bestandes auf dem Campus Berlin-Buch geplant.
Am BIH wird die medizinische Forschung der Charité Universitätsmedizin Berlin KdöR (Charité), Charitéplatz 1, 10117 Berlin, vertreten durch den Vorstand, mit der Grundlagenforschung des MDC zusammengeführt. Die Translation, die Übertragung von Erkenntnissen aus der präklinischen Grundlagenforschung in die klinische Anwendung, verschränkt mit dem fächerübergreifenden Ansatz der Systemmedizin, ist die Leitidee des BIH. Für eine erfolgreiche systemmedizinische Forschung ist der enge Kontakt und Austausch zwischen Grundlagenforschung, Technologischer Infrastruktur (Core Facilities, Omics), den Klinischen Forschungseinheiten (Clinical Research Units (CRU)) und denHochschulambulanzen (HSA) wichtig. Diese Voraussetzungen, die unmittelbare Nähe zur Grundlagenforschung des MDC und die Einbettung in die bereits vorhandenen translationalen Forschungsstrukturen, sind auf dem Campus Berlin-Buch in den Räumen des Robert-Rössle-Instituts schon gegeben und sollen dort noch erweitert werden.
Ziel des Wettbewerbs ist es, ein geeignetes Architektenteam mit einem bestmöglichen Vorentwurfskonzept für den Erweiterungsneubau zum Ringschluss des bestehenden Gebäudekomplexes des RRI als Grundlage für die Realisierung zu ermitteln. Die bauliche Verbindung durch den Neubau soll den Gesamtkomplex organisatorisch, funktional gestalterisch und wirtschaftlich optimieren. Es soll ein nachhaltiges Konzept für einen Erweiterungsneubau zur Unterbringung von modernen Laboren für die translationale Forschung des BIH, der Technologie Plattformen Omics sowie Kommunikationsflächen entwickelt werden. Im Vordergrund stehen dabei die effiziente Belegung nach Funktionen und Synergien sowie die Schaffung von optimalen Laborstrukturen mit sehr guter technischer Ausstattung. Die innere Erschließung des Neubaus an den Bestand soll unter Beachtung des Brandschutzes und der Rettungswege, sowie der Barrierefreiheit neu geplant werden. Durch den Ringschluss sollen insbesondere die Verknüpfung und Kommunikation zwischen den einzelnen Funktionsbereichen verbessert werden. Darüber hinaus soll die Gebäudetechnik für den gesamten RRI-Komplex im Untergeschoss des Neubaus zentral untergebracht werden, unter Berücksichtigung der Haustechnik (Kälteversorgung), die sich z.Zt. in einem bestehenden Gebäude im Innenhof des RRI-Komplexes befindet, welches mittelfristig abgerissen werden soll. Die dann frei werdende Hoffläche soll zu Kommunikations- und Erholungsflächen für den gesamten Gebäudekomplex ausgestaltet werden. Bei der Konzipierung des Neubaus sollte dessen Einbindung in den RRI-Komplex und der Bezug zur Masterplanung für den gesamten Campus Berlin Buch mit berücksichtigt werden.
Es wird ein Entwurf erwartet, der in architektonischer und funktioneller Qualität überzeugt und in hervorragender Weise die Ziele des nachhaltigen Bauens und der Ressourceneffizienz umsetzt.
Gesucht wird eine gestalterisch und funktional bestmögliche Entwurfslösung, die mit einem weiteren wissenschaftlichen und baukulturellen Baustein zur positiven Adressbildung für das BIH und zur Identitätsstiftung auf dem Campus Berlin-Buch beiträgt.
Die Erweiterungsbaumaßnahme am RRI auf dem Campus Berlin-Buch wird als Zuwendungsmaßnahme aus öffentlichen Mitteln des Bundes (Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF): 90%) und Mitteln des Landes Berlin (Senatsverwaltung für Bildung Jugend und Wissenschaft (SenBJW): 10%) finanziert.
Die Erweiterungsbaumaßnahme am RRI wird als eine Bruchteilsgemeinschaft errichtet, das Bruchteileigentum wird gemäß BGB auf das MDC und die Charité verteilt. Das MDC ist Auslober des Wettbewerbsverfahrens und wird die Baumaßnahme ausführen. Das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) unterstützt das MDC bei der Durchführung des Verfahrens nach einer Vereinbarung gemäß den Richtlinien für die Durchführung von Bauaufgaben des Bundes (RBBau) Abschnitt L3.
Das Verfahren wird als nichtoffener, einphasiger Planungswettbewerb nach den Richtlinien der RPW 2013 und den übergeordneten Regelungen der VOF 2009, insbesondere der §§ 15 ff. durchgeführt. In einem vorgeschalteten offenen Bewerberverfahren (Teilnahmewettbewerb gem. §3 Abs. 1 VOF 2009) sollen 15-17 Architekturbüros anhand der in der EU-Anzeige veröffentlichten Kriterien zur Teilnahme am Wettbewerb ausgewählt werden.
Die Baumaßnahme wird entsprechend den Regelungen der RBBau, den Richtlinien für die Durchführung von Zuwendungsmaßnahmen (RZBau) sowie des Vergabehandbuchs des Bundes (VHB) in der jeweils geltenden Fassung erfolgen.
Für die Realisierung gilt für KG 300 und KG 400 eine Kostenobergrenze i. H. v. 11 Mio. € netto mit folgender nicht verbindlicher Unterteilung: KG 300 5,8 Mio. € netto, KG 400 5,2 Mio. € netto.
Insgesamt sind im Neubau 2.620 m2 Nutzfläche (NF) unterzubringen.
Der Auslober beabsichtigt alle Leistungsphasen der HOAI durchzuführen. Eine abschnitts- bzw. stufenweise Beauftragung bleibt ausdrücklich vorbehalten
Es wird empfohlen, sich bei der Bearbeitung der Wettbewerbsaufgabe durch einen Fachplaner der technischen Ausrüstung beraten zulassen. Zur Umsetzung des Projekts besteht für den Preisträger die Möglichkeit sein Team nach dem Wettbewerb mit im Laborbau erfahrenen Büros zu verstärken.
http://www.bbr.bund.de/BBR/DE/WettbewerbeAusschreibungen/PlanungsWettbewerbe/Ablage_LaufWettbewerbe/Ablage_2015/WB_RRI_OLS.html?nn=551384
Ausstellung Die Ausstellungseröffnung findet am 5. April 2016 um 18:00 Uhr im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Foyer im Erdgeschoss, Straße des 17. Juni 112, 10623 Berlin statt.
Ausstellungsdauer: 6. April bis 19. April 2016, Öffnungszeiten 9 bis 18 Uhr
Max-Delbrück-Centrum für molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft (MDC), vertreten durch den Vorstand
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers / des Auftraggebers: http://www.mdc-berlin.de
Weitere Auskünfte erteilen: Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR), Referat A2-Projektentwicklung, Wettbewerbe, Zuwendungsmaßnahmen
Kontaktstelle(n): BBR, Referat A2 – Projektentwicklung, Wettbewerbe, Zuwendungsmaßnahmen
E-Mail: rri.wettbewerb@ bbr.bund.de
Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR), Referat A2-Projektentwicklung, Wettbewerbe, Zuwendungsmaßnahmen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR), Referat A2-Projektentwicklung, Wettbewerbe, Zuwendungsmaßnahmen
Sonstige: Körperschaft des öffentlichen Rechts (KdöR)
Bruchteilsgemeinschaft für das Projekt RRI2-OLS aus Charité und MDC
Neubau für Forschungsflächen am Robert-Rössle-Institut (RRI-OLS), Campus Berlin-Buch (CBB) – Einphasiger, nichtoffener Planungswettbewerb für Architekten nach RPW 2013 mit vorgeschaltetem Bewerberverfahren (VOF).
Am BIH wird die medizinische Forschung der Charité Universitätsmedizin Berlin KdöR (Charité), Charitéplatz 1, 10117 Berlin, vertreten durch den Vorstand, mit der Grundlagenforschung des MDC zusammengeführt. Die Translation, die Übertragung von Erkenntnissen aus der präklinischen Grundlagenforschung in die klinische Anwendung, verschränkt mit dem fächerübergreifenden Ansatz der Systemmedizin, ist die Leitidee des BIH. Für eine erfolgreiche systemmedizinische Forschung ist der enge Kontakt und Austausch zwischen Grundlagenforschung, Technologischer Infrastruktur (Core Facilities, Omics), den Klinischen Forschungseinheiten (Clinical Research Units (CRU)) und den Hochschulambulanzen (HSA) wichtig. Diese Voraussetzungen, die unmittelbare Nähe zur Grundlagenforschung des MDC und die Einbettung in die bereits vorhandenen translationalen Forschungsstrukturen, sind auf dem Campus Berlin-Buch in den Räumen des Robert-Rössle-Instituts schon gegeben und sollen dort noch erweitert werden.
Die Erweiterungsbaumaßnahme am RRI auf dem Campus Berlin-Buch wird als Zuwendungsmaßnahme aus öffentlichen Mitteln des Bundes (Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF): 90 %) und Mitteln des Landes Berlin (Senatsverwaltung für Bildung Jugend und Wissenschaft (SenBJW): 10 %) finanziert.
Das Verfahren wird als nichtoffener, einphasiger Planungswettbewerb nach den Richtlinien der RPW 2013 und den übergeordneten Regelungen der VOF 2009, insbesondere der §§ 15 ff. durchgeführt. In einem vorgeschalteten offenen Bewerberverfahren (Teilnahmewettbewerb gem. §3 Abs. 1 VOF 2009) sollen 15-17 Architekturbüros anhand der unter III1.) genannten Kriterien zur Teilnahme am Wettbewerb ausgewählt werden.
Für die Realisierung gilt für KG 300 und KG 400 eine Kostenobergrenze i. H. v. 11 Mio. EUR netto mit folgender nicht verbindlicher Unterteilung: KG 300 5,8 Mio. EUR netto, KG 400 5,2 Mio. EUR netto.
Der Zulassungsbereich sind die Vertragsstaaten des WTO-Abkommens über das öffentliche Beschaffungswesen (Government Procurement Agreement (GPA)) und der ergänzenden Abkommen.
Es wird empfohlen, sich bei der Bearbeitung der Wettbewerbsaufgabe durch einen Fachplaner der technischen Ausrüstung beraten zulassen. Zur Umsetzung des Projekts besteht für den Preisträger die Möglichkeit sein Team nach dem Wettbewerb mit im Laborbau erfahrenen Büros zu verstärken. (siehe auch VI.2) Zusätzliche Angaben: Weitere Beauftragung im Anschluss an den Wettbewerb).
Fachkunde, Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit und Erfahrung nachgewiesen durch frist- und formgerechtes Vorliegen der folgenden Unterlagen:
1. Ausschlusskriterien:
(1) Vollständig ausgefüllter und vom Bewerber (dem/den Büroinhaber(n), dem/den Geschäftsführer(n) und/oder dem/den bevollmächtigten Vertreter(n) der Bewerbergemeinschaft) unterschriebener Bewerbungsbogen. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist der Bewerbungsbogen für die Bewerbergemeinschaft als Ganzes vorzulegen – es ist nur eine Bewerbung zugelassen. Das Fehlen der Unterschrift(en) auf dem Bewerbungsbogen führt unmittelbar zum Ausschluss.
(2) Unterschriebene Eigenerklärung zum Nichtzutreffen von Ausschlussgründen nach §4 Abs. 6 und Abs. 9 VOF (Anlage 1 zum Bewerbungsbogen); Diese Anlage ist im Falle einer Bewerbergemeinschaft von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen.
(3 – 5) Der Nachweis der Vertretungsmacht ist vom Bewerber, im Falle einer Bewerbergemeinschaft von jedem Mitglied zu erbringen. Bei juristischen Personen (z.B. GmbH) liegt der Nachweis durch die Vorlage eines Handelsregisterauszuges vor (3). Soweit solch eine Eintragung nicht gegeben ist, ist dem Bewerbungsbogen eine Vollmacht beizufügen, in der alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft den Unterzeichnenden bevollmächtigen sie zu vertreten; hierfür kann die Anlage 2 zum Bewerbungsbogen verwandt werden (4). Im Falle einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) sind alle Partner der Gesellschaft namentlich anzugeben und ein Vertreter der GbR zu benennen; hierfür kann die Anlage 3 zum Bewerbungsbogen verwandt werden (5).
(6) Der Nachweis über die Führung der Berufsbezeichnung „Architekt“ ist durch eine Kopie der Eintragungsurkunde einer Architektenkammer oder durch Eintragung der entsprechenden Angaben im Bewerbungsbogen zu erbringen. Bei ausländischen Bewerbern sind vergleichbare Nachweise vorzulegen. Innerhalb der EU sind Nachweise entsprechend der Richtlinie 2005/36/EG vom 07.09.2005 des Europäischen Parlaments und des Rates vorzulegen.
Hinweis: Mehrfachbeteiligungen sind nicht zulässig und führen zum Ausschluss sämtlicher hiervon betroffenen Bewerbungen.
2.1.1. Jahresumsatz
Der Jahresumsatz im Durchschnitt der Jahre 2012, 2013 und 2014 für Planungsleistungen der Leistungsphasen 2-8 nach §§ 34 ff. HOAI oder vergleichbar muss mindestens >=0,35 Mio. EUR netto betragen. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist der Bewerbungsbogen für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen, d.h. die Umsatzzahlen sind zu addieren.
2.2. Technische Leistungsfähigkeit:
2.2.1. Personelle Ausstattung:
Die Summe der Büroinhaber und ihrer mit mindestens 30 Wochenarbeitsstunden festangestellten Mitarbeiter mit Hochschulstudienabschluss der Fachrichtung Architektur (oder vergleichbarer Studienabschluss einer Fachhochschule oder Hochschule) beträgt mindestens 4 im Jahresdurchschnitt der Jahre 2012, 2013 und 2014.
2.2.2. Referenzen
a) Es ist eine Referenzliste (Anlage 4 zum Bewerbungsbogen) beizufügen. Alle angegebenen Referenzprojekte müssen unter eigenem Namen gefertigt sein und dem Bewerber eindeutig zuzuordnen sein. Die genannten Referenzprojekte müssen im Zeitraum ab dem 01.01.2008 bis zum Tag der Bekanntmachung abgeschlossen worden sein. Zu den Projekten sollten Angaben zur Projektbezeichnung, Standort (Stadt, Land), zum Auftraggeber mit Ansprechpartner und Telefonnummer, zur Gebäudenutzung, zum Umfang der eigenen Leistung, zur Projektdauer und zu den Baukosten gemacht werden. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft können die Referenzprojekte von jedem Partner der Bewerbergemeinschaft eingereicht werden. In die Referenzliste sind mindestens die zwei Referenzprojekte P1 und P2 einzutragen. Sofern diese Referenzprojekte die in 2.2.2 b) und c) angegebenen Mindestanforderungen erfüllen, muss die Liste nicht ergänzt werden. Es können zum Beleg der gestellten Mindestanforderungen (2.2.2. b) und c)) weitere Projekte hinzugefügt werden.
b) Mindestens ein in der Referenzliste genanntes Projekt (P1) muss Baukosten in Höhe von mindestens 1,0 Mio. EUR netto in den Kostengruppen 300 und 400 nach DIN 276 (oder vergleichbar) aufweisen, für das der Bewerber mindestens die Leistungsphasen 2-9 nach § 34 HOAI (oder vergleichbar) erbracht hat. Das Projekt muss im Zeitraum ab dem 01.01.2008 bis zum Tag der Bekanntmachung realisiert worden sein. Realisiert heißt hierbei funktionsfähig, bis auf unerhebliche Restarbeiten, im genannten Zeitraum fertig gestellt und an den Nutzer übergeben worden sein.
c) Bei einem weiteren in der Referenzliste genannten Projekt (P2) muss mindestens die Leistungsphase 2 nach § 34 HOAI (oder vergleichbar) erbracht worden sein. Die Planung muss im Zeitraum ab dem 01.01.2008 bis zum Tag der Bekanntmachung abgeschlossen worden sein.
Die Projekte P1 und P2 werden, wie unter 3. Auswahlkriterien dargestellt, auch bewertet.
3. Auswahlkriterien:
Aus der Referenzliste sind zwei Projekte (P 1 und P 2) vorzustellen, die die oben dargestellten Mindestanforderungen erfüllen müssen und die wie folgt bewertet werden:
3.1.1. Projekt P1 Bewertet wird die gestalterische Qualität des Referenzprojekts P1 hinsichtlich:
— Qualität des architektonischen Gestaltungskonzepts sowie der (stadt-, frei-, innen-) räumlichen Durcharbeitung (G) mit max. 20 Punkten
— Qualität der Durcharbeitung im Detail, Konstruktion, Material, Farbkonzept (D) mit max. 20 Punkten
— Darüber hinaus wird die Vorlage eines nicht mehr als 7 Jahre alten Referenzschreibens (R) zu dem eingereichten fertig gestellten Projekt (P1) mit insgesamt max. 5 Punkten bewertet. Bewertet wird positive Referenz hinsichtlich 1. Kostentreue (1 Punkt) und 2. Termintreue (1 Punkt), 3. Qualitätsmanagement (1 Punkt), 4. Zusammenarbeit (1 Punkt) und 5. Nennung eines Ansprechpartners mit Telefonnummer (1 Punkt).
mit insgesamt max.45 Punkten für Projekt P1
3.1.2. Projekt P2 Bewertet wird die gestalterische Qualität des Referenzprojekts P2 hinsichtlich:
mit insgesamt max.40 Punkten für Projekt P2
Zu den Projekten P1 und P2 sind Referenzblätter zur Darstellung der Projekte einzureichen. Dabei ist die Darstellung pro Referenzprojekt auf jeweils ein DIN A3 großes Blatt, einseitig bedruckt, zu beschränken. Darüber hinausgehende Unterlagen werden zur Wertung nicht zugelassen. Die Bewerbung ist in Papierform einzureichen. Erwartet wird eine Darstellung der Projekte, die eine Bewertung nach den unter 3. Auswahlkriterien genannten Kriterien zulässt.
Die Wettbewerbsausschreibung richtet sich an Architekten.
1. Natürliche Personen, die freiberuflich tätig und entsprechend den Regelungen ihres Heimatstaates berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Architekt zu führen (entsprechend III.1.(6)).
2. Juristische Personen, zu deren satzungsmäßigem Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Fach- und Planungsleistungen gehören, sofern mindestens einer der Gesellschafter oder der bevollmächtigte Vertreter die an natürliche bzw. juristische Personen gestellten Anforderungen erfüllen.
3. Bewerbergemeinschaften aus natürlichen Personen und/ oder juristischen Personen, sofern alle Partner die Anforderungen nach Ziffer 1 und 2 erfüllen.
Geplante Teilnehmerzahl Mindestzahl 15. /Höchstzahl 17
Entwurfsidee, Leitgedanke, Qualität des Gesamtkonzepts, Qualität des architektonischen Gestaltungskonzepts, Räumliche Qualität, Qualität des Erschließungskonzepts, Funktionalität, Konstruktion, Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit, Energiekonzept
RRI-OLS
Tag: 14.9.2015 - 15:00
Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: Die Wettbewerbssumme beträgt 90.000,- EUR netto. Davon sind 64.500,- EUR netto für drei Preise und drei Anerkennungen vorgesehen.
Eine Änderung von Anzahl und Höhe der Preise unter Ausschöpfung der gesamten Wettbewerbssumme ist nur bei einstimmigem Beschluss des Preisgerichts gemäß RPW 2013, §7 (2) möglich.
Die Umsatzsteuer von derzeit 19 % ist in den genannten Beträgen nicht enthalten und wird den inländischen Teilnehmern zusätzlich ausgezahlt. Bei ausländischen Teilnehmern wird die Umsatzsteuer von derzeit 19 % direkt an das Finanzamt abgeführt (§13b USTG).
Ein Teil des Preisgelds in Höhe von 25.500,- EUR zuzüglich 19 % MwSt. wird unter den ausgewählten Teilnehmern, die eine zur Beurteilung durch das Preisgericht zugelassene Wettbewerbsarbeit einreichen, als Aufwandsentschädigung aufgeteilt.
1. Prof. Hannelore Deubzer, Architektin, Berlin
2. Jens Kuchenbecker, Architekt, Forschungszentrum Jülich
3. Alfred Nieuwenhuizen, Architekt, Berlin
4. Canan Rohde-Can, Architektin, Dresden
5. Matthias Vollmer, Architekt, BMUB, Bonn
6. Ursula Wilms, Architektin, Berlin
Die auszufüllenden Bewerbungsformulare und die vorgenannten Erklärungen sind im Internet unter der Adresse www.bbr.bund.de (BBR mit Baubereich > Wettbewerbe > Planungswettbewerbe) erhältlich.
Alternativ können sie elektronisch über die Anschrift MjIwXl5VGmNRYGBOUWNRXk4sTk5eGk5hWlAaUFE= unter Angabe der E-Mail Adresse angefordert werden.
Der unterschriebene Bewerbungsbogen mit den Erklärungen, sowie die Darstellung der Referenzprojekte sind zusammen mit den geforderten Nachweisen innerhalb der o.g. Frist (IV.4.3) in einem verschlossenen Umschlag an folgende Anschrift zu senden:
Kennwort: Neubau RRI-OLS
Hinweis: Bewerbungsunterlagen – bitte nicht öffnen
Eine persönliche Abgabe der Bewerbungsunterlagen kann innerhalb der o.g. Frist (IV.4.3) im Referat A2, Raum W207 erfolgen. Nach dem vorgenannten Zeitpunkt eingehende Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. Bitte eventuelle Beförderungszeiten beachten. Es gilt der Zeitpunkt des Eingangs und nicht das Datum des Poststempels.
Soweit der Bewerbung die geforderten Unterlagen und Nachweise (III.1) nicht beiliegen, sind diese auf Anforderung innerhalb einer hierfür benannten Frist nachzureichen. Dies gilt ausdrücklich nicht für den unterschriebenen Bewerbungsbogen und die Angaben zu den zu bewertenden Referenzprojekten P1 und P2 einschließlich der bildnerischen Nachweise (DIN A3 Blätter). Werden die nachgeforderten Unterlagen nicht innerhalb dieser Frist vorgelegt, führt dies zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren.
Mehrfachbewerbungen, auch einzelner Mitglieder von Bewerbergemeinschaften, sind nicht zulässig und führen zum Ausschluss aller hiervon betroffenen Bewerbungen.
Es besteht kein Anspruch auf Rücksendung der eingereichten Bewerbungsunterlagen und kein Anspruch auf Kostenerstattung und Aufwandsentschädigung jeglicher Art.
Auskünfte werden ausschließlich über MTlpaWAlblxra1lcblxpWTdZWWklWWxlWyVbXA== erteilt. Zur Gewährung des gleichen Informationsstandes aller Bewerber werden die Rückfragen sobald sie beantwortet sind laufend unter www.bbr.bund.de unter dem Menüpunkt www.bbr.bund.de (BBR mit Baubereich > Wettbewerbe > Planungswettbewerbe) veröffentlicht.
EU-Bekanntmachung: 12.08.2015
Bewerbungsfrist: 14.09.2015, 15:00 Uhr
Bereitstellung der Auslobung: 30.10.2015
Abgabe der Wettbewerbsarbeiten: 26.01.2016
Preisgerichtssitzung: 04.03.2016
Das Preisgericht gibt eine schriftliche Empfehlung für die Umsetzung des Wettbewerbsentwurfs ab. Der Auslober beabsichtigt unter Würdigung der Empfehlung des Preisgerichts mindestens die Planungsleistungen bis einschließlich Ausführungsplanung für die Objektplanung Gebäude (Teile der Leistungsphase 2, sowie LPH 3 -5 nach HOAI §§ 34ff. (Honorarzone IV) an einen der Preisträger gemäß den Vorgaben der VOF zu vergeben, sofern kein wichtiger Grund der Beauftragung entgegensteht (§8 Abs2 RPW 2013, §17 VOF). Der Auslober behält sich eine stufenweise Beauftragung sowie die Beauftragung weiterer Leistungsphasen vor.
Nach dem Abschluss des Wettbewerbs prüft der Auslober, ob die Preisträger eine einwandfreie Ausführung unter Berücksichtigung der komplexen Anforderungen an die Planungsleistungen zur Koordination der Haustechnik gewährleisten können.
Durch die Zusammensetzung des Projektteams muss sichergestellt werden, dass in der weiteren Planung die hohen Anforderungen des Laborbaus einbezogen werden, um die einwandfreie Umsetzung des Projektes sowie anschließend den Betrieb und die Wartung fachlich und wirtschaftlich sicherstellen zu können. Für die Preisträger besteht daher die Möglichkeit ihr Team auch nach dem Wettbewerb entsprechend zu verstärken.
Der Auslober wird im Anschluss an den Wettbewerb ein Verhandlungsverfahren nach VOF unter allen Preisträgern durchführen, da es sich um ein Bauvorhaben mit komplexen Anforderungen und besonderer Wirtschaftlichkeitsbetrachtung handelt.
In dem nachfolgenden VOF-Verfahren wird anhand einer festzulegenden Punktematrix nach folgenden Kriterien bewertet:
I. Ergebnis des Planungswettbewerbs
1.Preis: 200 Punkte, 2.Preis: 140 Punkte, 3.Preis: 100 Punkte
II. Honorarangebot: max. 80 Punkte
III. Verhandlungsgespräch: max.120 Punkte
Im Rahmen des Verhandlungsgesprächs wird u.a. auch der Umgang des Projektteams mit den spezifischen Anforderungen eines hochtechnisierten Gebäudes (Präsentation eines Konzepts zur Koordination und Abstimmung der Fachplanerleistungen und zur Integration der Planungsleistungen der Fachplaner) bewertet. Die hier im Einzelnen zur Anwendung kommenden Kriterien und Unterkriterien werden mit der Einladung zum Verhandlungsgespräch mitgeteilt werden.
Datenschutzrechtliche Einwilligungserklärung gem. § 4a BDSG (natürliche Personen):
Die vom Bewerber im Verlauf des Vergabeverfahrens – auf Anforderung – mitgeteilten personenbezogenen Daten werden nach den geltenden Datenschutzbestimmungen, insbesondere des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG), streng vertraulich behandelt und ausschließlich zum Zwecke der Durchführung des Vergabeverfahrens genutzt. Diese Angaben sind Voraussetzung für die Berücksichtigung der Bewerbung. Angesichts des Umstands, dass bereits mit der Abforderung von Unterlagen personenbezogene Daten erfasst werden, willigt der Bewerber bereits mit der Abforderung in die Verarbeitung seiner personenbezogenen Daten zum Zwecke der Antragsbearbeitung ein. Die Einwilligung ist freiwillig und erfolgt unbeschadet des Rechts zum Widerruf mit Wirkung für die Zukunft, sofern dem keine Rechtsgründe entgegenstehen.
Telefon: +49 2289499-163
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt die unter VI.3.1 genannte Stelle.
Gemäß § 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB müssen erkannte Verstöße gegen Vergabevorschriften unverzüglich bei der koordinierenden Stelle des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung, Referat A2, Straße des 17. Juni 112, 10623 Berlin, gerügt werden.
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Abgabe der Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden.
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst im Auslobungstext erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der im Auslobungstext benannten Frist zur Abgabe der Wettbewerbsbeiträge gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden.
Hilft die Vergabestelle der Rüge nicht ab, kann ein Antrag auf Nachprüfung beim Bundeskartellamt unter der o.g. Anschrift innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden. Der Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit die Voraussetzungen von § 107 Abs. 3 GWB vorliegen.
Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Referat A4
Deutschland-Berlin-Buch: Beratungsdienste von Architekten
2016/S 186-334833
Kontaktstelle(n): MjE3ZVRhVlBRVGJjVFtbVFFQZC9cU1IcUVRhW1hdHVNU
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: http://www.mdc-berlin.de
Neubau für Forschungsflächen am Robert-Rössle-Institut (RRI-OLS), Campus Berlin-Buch(CBB)/ Objektplanung.
Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Robert-Rössle-Str. 10, 13125 Berlin.
Neubau für Forschungsflächen am Robert-Rössle-Institut (RRI-OLS), Campus Berlin-Buch (CBB) – Einphasiger, nicht offener Planungswettbewerb für Architekten nach RPW 2013 mit vorgeschaltetem Bewerberverfahren(VOF).
71210000, 71220000, 71221000
Wert: 0 EUR
Bekanntmachungsnummer im ABl: 2015/S 157-289652 vom 15.8.2015
Bezeichnung: RRI-OLS
E-Mail: MTdbXmtlYmc5ZGRlXyddXg==
Telefon: +49 30695808661
E-Mail: MjEwX2RcZTZYa2RaW2lhV2hqW2JiV2NqJFhrZFokWls=
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Die Vergabestelle weist ausdrücklich auf die Rügeobliegenheiten der Unternehmer/Bewerber/Bieter sowie auf
die Präklusionsregelungen gemäß § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1-4 GWB hinsichtlich der Behauptung von Verstößen
gegen die Bestimmungen über das Vergabeverfahren hin.
wollen, vergangen sind“.
Die Vergabestelle weist insbesondere darauf hin, dass ein Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens
gemäß § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB unzulässig ist, wenn nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers,
einer Rüge nicht abhelfen zu wollen (Nichtabhilfeentscheidung), mehr als 15 Kalendertage vergangen sind. Die
Vergabestelle weist zudem ausdrücklich auf die Fristen des § 101a GWB hin. Die Vergabestelle wird gemäß
§ 101a GWB die Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, hiervon vor Zuschlagserteilung
nach Maßgabe des § 101a Abs. 1 GWB informieren. Bei schriftlicher Information darf der Vertrag erst 15
Kalendertage, bei Information per Telefax oder E-Mail erst 10 Kalendertage nach Absendung der Information
geschlossen werden (§ 101a Abs. 1 Satz 3 und 4 GWB). Die Frist beginnt am Tag der Absendung der
Information durch den Auftraggeber, § 101a Abs. 1 Satz 5 GWB.
16623 Berlin
Ausschreibung veröffentlicht 13.08.2015
Ergebnis veröffentlicht 29.03.2016
Zuletzt aktualisiert 19.01.2017
Wettbewerbs-ID 3-207868