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Timestamp: 2016-10-24 01:48:29
Document Index: 348374182

Matched Legal Cases: ['Art. 28', 'Art. 28', 'Art. 29', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE']

I 180/99 (03.08.2001)
T.________, 1935, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Advokatin Renate J�ggi, Hauptstrasse 9, 4153 Reinach BL,
A.- Der 1935 geborene T.________ meldete sich am 19. Juni 1995 unter Hinweis auf verschiedene gesundheitliche Beeintr�chtigungen bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Nach Einholung von Berichten des Dr. med. H.________, Arzt f�r Allgemeine Medizin FMH, (vom 11. Juli 1995, mit beigelegtem Bericht des Kantonsspitals vom 30. Mai 1995) sowie der Klinik B. (vom 25. Juli 1995) wies die IV-Stelle Basel-Landschaft das Gesuch wegen Nichtablaufs der einj�hrigen Wartezeit am 19. Dezember 1995 verf�gungsweise ab. Dieser Verwaltungsakt ist unangefochten in Rechtskraft erwachsen.
Unter Hinweis auf einen Bericht des Dr. H.________ vom 26. April 1996 liess der Versicherte am 7. Mai 1996 erneut die Zusprechung einer Invalidenrente beantragen. Mit Verf�gung vom 20. Mai 1997 sprach ihm die IV-Stelle gest�tzt auf einen erg�nzenden Bericht des Kantonsspitals vom 19. September 1996 sowie die Vorakten bei einem Invalidit�tsgrad von 68 % f�r die Zeit ab 1. April 1996 eine ganze Invalidenrente zu.
C.- T.________ l�sst Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hren und beantragen, die Invalidenrente sei ihm mit Wirkung ab 1. November 1995 zuzusprechen.
Die IV-Stelle verzichtet auf eine Vernehmlassung. Das Bundesamt f�r Sozialversicherung hat sich nicht ge�ussert.
1.- Das kantonale Gericht hat die gesetzlichen Bestimmungen und Grunds�tze �ber den Umfang des Rentenanspruchs (Art. 28 Abs. 1 und Abs. 1ter IVG), die Invalidit�tsbemessung bei Erwerbst�tigen nach der Einkommensvergleichsmethode (Art. 28 Abs. 2 IVG), den Beginn des Rentenanspruchs bei bleibender Erwerbsunf�higkeit im Sinne von Art. 29 Abs. 1 lit. a IVG (Variante 1) und bei l�ngere Zeit dauernder Arbeitsunf�higkeit im Sinne von lit. b dieser Bestimmung (Variante 2; BGE 119 V 102 Erw. 4a, 111 V 21 Erw. 2a) sowie die Rechtsprechung zur Bedeutung �rztlicher Ausk�nfte im Rahmen der Invalidit�tssch�tzung (BGE 125 V 261 Erw. 4 mit Hinweisen) zutreffend dargelegt. Richtig sind auch die prozessualen Regeln zur freien Beweisw�rdigung und zum Beweiswert von medizinischen Berichten und Gutachten (BGE 122 V 160 Erw. 1c mit Hinweisen; vgl. auch BGE 125 V 351 mit Hinweisen), zur Untersuchungsmaxime (BGE 117 V 263 Erw. 3b und 282 Erw. 4a, 116 V 26 Erw. 3c) sowie zu den Beweisgrunds�tzen der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 121 V 47 Erw. 2a und 208 Erw. 6b, je mit Hinweisen), der Beweislast (BGE 125 V 195 Erw. 2 mit Hinweisen) sowie der antizipierten Beweisw�rdigung (BGE 124 V 94 Erw. 4b).
2.- Im vorliegenden Fall ist unbestritten, dass der unter anderem an einer schweren koronaren Dreiasterkrankung, an einer peripheren Arterienverschlusskrankheit, an Diabetes mellitus vom Typ II sowie an einem Status nach selektiver Vagotomie bei Ulcus duodeni leidende Beschwerdef�hrer f�r die Zeit ab April 1996 Anspruch auf eine ganze Invalidenrente hat. Streitig und zu pr�fen ist einzig, ob er bereits ab November 1995 eine Invalidenrente beanspruchen kann.
a) Die Vorinstanz erwog, nach den Berichten des Kantonsspitals vom 30. Mai 1995, des Kantonsspitals X. vom 19. Juni 1995 sowie des Dr. med. H.________ vom 26. April 1996 sei der Beschwerdef�hrer aufgrund der gesundheitlichen Beeintr�chtigungen ab 29. April 1995 ununterbrochen zu 100 % in seiner Arbeitsf�higkeit eingeschr�nkt. F�r die vorangehende Zeit l�gen keine Arztberichte vor. Im Bericht des Kantonsspitals X. werde das Beschwerdebild einer Herzkrankheit erst seit April 1995 als gegeben erachtet. Laut Dr. H.________ sei der Versicherte bereits vor dem fraglichen Zeitpunkt in seinem Arbeitsverm�gen eingeschr�nkt gewesen. Wie die �rzte des Kantonsspitals halte aber auch er daf�r, dass keine sicheren Angaben �ber eine weiter zur�ck liegende Arbeitsunf�higkeit gemacht werden k�nnten. Es sei daher davon auszgehen, dass retrospektiv nicht mehr abgekl�rt werden k�nne, ob und in welchem Ausmass der Ansprecher vor dem 29. April 1995 in seiner Leistungsf�higkeit eingeschr�nkt gewesen sei. Damit liege Beweislosigkeit vor, f�r welche der Versicherte einzustehen habe.
b) Dieser Auffassung ist beizupflichten. Was hiegegen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vorgebracht wird, vermag nicht zu einer anderen Beurteilung zu f�hren. Nicht beanstanden l�sst sich insbesondere, dass das kantonale Gericht von weiteren Beweismassnahmen abgesehen hat, nachdem die �rzte erkl�rt hatten, dass - zufolge fehlender medizinischer Unterlagen - von einer r�ckwirkenden Abkl�rung der Arbeitsf�higkeit keine hinreichend schl�ssigen Angaben zu erwarten (Bericht Dr. H.________ vom 11. Juli 1995) bzw. erg�nzende medizinische Abkl�rungen der Arbeitsf�higkeit nicht angezeigt seien (Bericht Kantonsspital vom 19. September 1996). Aufgrund dieser Sachlage ist es heute nicht mehr m�glich, r�ckwirkend das Mass einer allf�lligen Einbusse des Leistungsverm�gens ab einem fr�heren Zeitpunkt zu ermitteln. Daran �ndert nichts, dass nach dem erw�hnten Bericht des Bruderholzspitals arteriosklerotische Ver�nderungen bereits vor dem 29. April 1995 vorgelegen haben. Aus dieser Aussage l�sst sich f�r die hier interessierende Frage nach dem Vorliegen einer allf�lligen Einschr�nkung der Arbeitsf�higkeit nichts gewinnen. Die diesbez�gliche Beweislosigkeit geht zu Lasten des Beschwerdef�hrers, da es sich beim Erfordernis der mindestens 40%igen Einschr�nkung der Arbeitsf�higkeit w�hrend eines Jahres um eine Anspruchsvoraussetzung f�r die Entstehung einer (Viertels-) Rente handelt. Die Beweislast f�r anspruchsbegr�ndende Tatsachen tr�gt regelm�ssig der Versicherte (BGE 121 V 208 Erw. 6a).
III. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Basel-Landschaft, der Ausgleichskasse Basel-Landschaft und dem Bundesamt f�r Sozialversicherung zugestellt.