Source: http://germany.tenderinfo.org/tender/6766137
Timestamp: 2018-04-21 15:38:33
Document Index: 76732661

Matched Legal Cases: ['§ 6', '§ 6', '§ 99', '§ 6', '§ 19', '§ 4', '§ 8', '§ 160']

Customer: Westfalenhallen Dortmund GmbH
Number: 6766137
E-mail: johannes.partow@westfalenhallen.de
https://www.dtvp.de/Center/notice/CXP4YYVYL7Z
Additional information can be obtained from Kapellmann und Partner Rechtsanwälte mbB, über das elektronische Vergabeportal
Main address: http://www.kapellmann.de
Other type: Kommunale Eigengesellschaft
Other activity: Messe- und Veranstaltungswesen
Landschaftsbau MWN
Reference number: MDO-VE500.02
Die Westfalenhallen Dortmund GmbH plant auf dem Gelände der Messe Dortmund (Messeforum Nord) den Neubau eines Empfangsgebäudes sowie den Neu- und Anbau eines Passagengebäudes. Gegenstand des zu vergebenden Auftrags sind die Garten- und Landschaftsbauarbeiten.
45112710, 45112730
Der Messeeingang auf dem Grundstück der Westfalenhallen Dortmund GmbH wird neu gebaut. Im gleichen Zuge wird die bestehende Passage umgebaut und erweitert.
Der neue Messeeingang hat die Abmessungen (lxbxh) von ca. 83 m x 52 m x 18 m. In dem neuen Messeeingang, wird noch ein Baukörper mit den Abmessungen (lxbxh) ca. 47 m x 10 m x 10 m gebaut. Dieser Baukörper hat zwei Ebenen.
Nach Umbau und Erweiterung misst die Passage (lxbxh) ca. 200 m x 12 m x 13 m. Die Passage hat ebenfalls zwei Ebenen.
Gegenstand des hier zu vergebenden Auftrags sind die Garten- und Landschaftsbauarbeiten für den Neubau eines Platzes an einer Messe mit einer zu bearbeitenden Fläche von ca. 11 000 m2.
Die Garten- und Landschaftsbauarbeiten umfassen folgende wesentliche Leistungen (Änderungen vorbehalten):
— Betonwerksteinflächen inkl. Unterbau: 7 000 m2,
— Asphaltdecke: 600 m2,
— Rasen- und Pflanzflächen: 2 600 m2,
— Betonblockstufen: 600 m,
— Mauern aus Betonfertigteilen (H 80-230 cm): 450 m,
— Kastenrinnen: 660 m,
— Mastleuchten: 13 St.
Bei ausreichender Anzahl geeigneter Bewerber werden mindestens 5, höchstens 7 Bewerber/ Bewerbergemeinschaften zur Abgabe eines Angebots aufgefordert. Die Bewerberauswahl erfolgt in einem dreistufigen Verfahren:
1. Stufe: Es wird geprüft, ob der Teilnahmeantrag alle geforderten Angaben und Unterlagen enthält. Fehlende Angaben und Unterlagen sind auf Verlangen des Auftraggebers innerhalb einer Frist von 6 Kalendertagen nachzureichen. Teilnahmeanträge, die auch bei Ablauf der Nachfrist noch unvollständig sind, werden nicht berücksichtigt.
2. Stufe: Es wird geprüft, ob der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft nach den von ihm/ ihr eingereichten Angaben und Unterlagen grds. geeignet erscheint, die zu vergebenden Leistungen vertragsgerecht auszuführen, insbesondere die festgelegten Mindestanforderungen an die wirtschaftliche und finanzielle sowie technische Leistungsfähigkeit erfüllt. Soweit sich ein Bewerber/eine Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit und/oder der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit auf die Fähigkeiten und Kapazitäten anderer (auch verbundener) Unternehmen bezieht und insoweit für diese die geforderten Nachweise vorlegt, hat er/sie mit der Bewerbung nachzuweisen, dass ihm/ihr im Auftragsfall die Mittel dieser Unternehmen grds. zur Verfügung stehen, vgl. § 6d EU Abs. 1 VOB/A. Nimmt ein Bewerber/ eine Bewerbergemeinschaft zur Erfüllung der Mindestanforderungen an die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch, so müssen der Bewerber/ die Bewerbergemeinschaft und diese Unternehmen gemeinsam für die Auftragsausführung haften (vgl. § 6d EU Abs. 2 VOB/A).
3. Stufe: Überschreitet die Anzahl geeigneter Bewerber die Anzahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden soll, wird eine differenzierte Eignungsprüfung vorgenommen, um den Bewerberkreis auf die maximal 7 aufzufordernden Bewerber zu reduzieren. Diese Prüfung erfolgt anhand der Angaben zur Referenzlage gem. Ziff. III.1.3) der Bekanntmachung. Dabei werden nur die Referenzen der letzten 5 Jahre (ab 01/2013) vertieft betrachtet, welche Garten- und Landschaftsbauarbeiten betreffen. Es werden diejenigen Bewerber/ Bewerbergemeinschaften am weiteren Verfahren beteiligt und zur Angebotsabgabe aufgefordert, die nach den vorgelegten Angaben/ Unterlagen zur Referenzlage im Vergleich zu ihren Mitbewerbern in besonderer Weise geeignet erscheinen, die zu vergebenden Leistungen vertragsgerecht zu erbringen. Dabei ist nicht die Anzahl der Referenzen, sondern der Grad ihrer Vergleichbarkeit mit den unter Ziff. II.2.4) genannten Leistungen entscheidend. Maßgeblich ist, inwieweit der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft auf Erfahrung mit vergleichbaren Aufgabenstellungen verweisen kann, weil allein oder gemeinsam mit den weiteren Unternehmen, die Teil einer Bewerbergemeinschaft oder als Nachunternehmer für einzelne Leistungsbereiche vorgesehen sind, bereits Aufträge vergleichbarer Art und Größenordnung abgewickelt wurden. Zu dem Zweck werden die eingereichten Referenzen über durchgeführte Garten- und Landschaftsbauarbeiten wie folgt bepunktet:
— Pflasterfläche > 2 000 m2: 20 Punkte,
— Mauern auf Betonfertigteilen > 30 m: 15 Punkte,
— Mauern höher als 2 m: 15 Punkte,
— Blockstufen > 100 m: 15 Punkte,
— Bauvolumen pro Monat > 150 000 EUR: 20 Punkte,
— Mitarbeiter vor Ort > 9 im Monatsdurchschnitt: 15 Punkte.
Je Referenz sind damit max. 100 Punkte erzielbar. Bewertet werden auch die zur Erfüllung der Mindestanforderungen an die Referenzlage gem. Ziff. III.1.3 benannten Referenzen. Es werden nur die fünf Referenzen mit der höchsten Punktzahl bei der Bewerberauswahl berücksichtigt. Maßgeblich für die Bewerberauswahl ist die Gesamtpunktzahl.
Zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit hat der Bewerber/ jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag anhand eines vorgegebenen Bewerbungsvordrucks (siehe hierzu Ziff. VI.3) seinen Gesamtumsatz der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2014, 2015, 2016) in EUR (brutto), getrennt nach Jahren, anzugeben.
Der Bewerber muss einen Mindestumsatz von 3 000 000 EUR brutto pro Jahr für die letzten 3 Jahre (2014, 2015, 2016) nachweisen. Die Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft müssen gemeinsam die vorstehende Mindestanforderung erfüllen.
Zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit hat der Bewerber/ jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag anhand eines vorgegebenen Bewerbungsvordrucks (siehe hierzu Ziff. VI.3) folgende Angaben/ Unterlagen einzureichen:
1. Angabe der Anzahl der jahresdurchschnittlich im Unternehmen festangestellten Mitarbeiter;
2. Angaben über die Ausführung von Leistungen in den letzten bis zu 5 Jahren (seit 01/2013), die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind (abgeschlossene Garten- und Landschaftsbauarbeiten).
Der Bewerber muss/ die Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft gemeinsam müssen in den letzten drei Jahren (seit 2014) jahresdurchschnittlich mindestens 20 festangestellte Mitarbeiter nachweisen.
Der Bewerber/ die Bewerbergemeinschaft muss für den Zeitraum der letzten 5 Jahre (seit 01/2013) mindestens 3 Referenzprojekte nachweisen, die jeweils sämtliche folgende Anforderungen erfüllen:
— abgeschlossene Garten- und Landschaftsbauarbeiten im Umfang von mind. 5 000 m2,
— Einsatz von mindestens 2 Kolonnen an zwei Orten des Projekts gleichzeitig.
Besondere Bedingungen für die Auftragsdurchführung folgen aus dem Tariftreue- und Vergabegesetz NRW, siehe hierzu Ziff. VI.3) der Bekanntmachung sowie die Vergabeunterlagen.
1. Am Auftrag interessierte Unternehmen haben sich anhand eines vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsbogens um Teilnahme am nicht offenen Verfahren zu bewerben. Der Bewerbungsbogen wird ausschließlich auf dem elektronischen Vergabeportal unter http://www.dtvp.de zur Verfügung gestellt. Die Beantwortung von Fragen zum Verfahren sowie sämtliche Kommunikation zwischen den Beteiligten und der Vergabestelle erfolgt ausschließlich über das o. g. Vergabeportal. Beteiligte sind im eigenen Interesse gehalten, die dort für diese eingerichteten Postfächer regelmäßig auf neue Informationen der Vergabestelle zu kontrollieren. Die kostenfreie Registrierung wird empfohlen.
2. Der Teilnahmeantrag mit den unter Ziff. III.1) geforderten Angaben und Unterlagen zur Beurteilung der Eignung ist schriftlich, in verschlossenem Umschlag mit dem zur Verfügung gestellten Etikett gekennzeichnet bis zu dem unter Ziff. IV.2.2) genannten Termin bei der unter Ziff. I.3) genannten Stelle zur Abgabe der Teilnahmeanträge (Kapellmann und Partner Rechtsanwälte mbB, Düsseldorf) einzureichen. Bewerbungen, die verspätet oder nicht formgerecht (d. h. nicht in verschlossenem Umschlag/ nicht unter Verwendung des vorgegebenen Bewerbungsbogens) eingehen, können nicht berücksichtigt werden.
3. Die Frage, ob die Westfalenhallen Dortmund GmbH als öffentlicher Auftraggeber i. S. d. § 99 Abs. 2 GWB zu qualifizieren ist, ist Gegenstand eines laufenden Nachprüfungsverfahrens vor dem OLG Düsseldorf.
Bis zum rechtskräftigen Abschluss dieses Verfahrens werden die Bauvergaben im Zusammenhang mit dem Erweiterungsprojekt „Welcome2018“ rein vorsorglich nach den für öffentliche Auftraggeber in NRW einschlägigen Vergabebestimmungen vergeben.
4. Die vollständigen Vergabeunterlagen werden nur den im Teilnahmewettbewerb ausgewählten Bewerbern zur Verfügung gestellt, die zur Abgabe eines Angebots aufgefordert werden.
5. Die Bewerber/ alle Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft haben mit dem Teilnahmeantrag anhand des vorgesehenen Bewerbungsvordrucks eine Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen i. S. d. § 6e EU Abs. 1-4 und 6 VOB/A sowie eine Eigenerklärung i. S. d. § 19 Abs.3 MiLoG einzureichen.
6. Der Auftraggeber beachtet bei der Auftragsvergabe (rein vorsorglich) die Bestimmungen des Tariftreue- und Vergabegesetzes NRW (TVgG-NRW). In der Folge hat derjenige Bieter, dem der Zuschlag erteilt werden soll (sog. Bestbieter) nach gesonderter Aufforderung innerhalb einer Frist von fünf Werktagen folgende Erklärungen einzureichen:
a) Verpflichtungserklärung zur Tariftreue gem. § 4 Abs. 1 TVgG-NRW,
b) Verpflichtungserklärung zur Frauenförderung/ Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie gem. § 8 Abs. 1 TVgG-NRW. Entsprechende Erklärungsvordrucke sind in den Vergabeunterlagen enthalten.
Bekanntmachungs-ID: CXP4YYVYL7Z
Contact person: 48147
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit ein Verstoß gegen Vergabebestimmungen nicht rechtzeitig gegenüber dem Auftraggeber gerügt wurde oder mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (vgl. zur Rügefrist im Einzelnen § 160 Abs. 3 GWB).
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