Source: https://ausschreibungen-deutschland.de/402662_Architektenleistungen_Lph_5-8_fuer_den_Umbau_des_Gebaeudes_115_zum_Feuerwehrgeraetehaus_der_2017_Mettlach
Timestamp: 2018-09-19 20:42:34
Document Index: 183329700

Matched Legal Cases: ['§ 34', '§ 34', '§ 51', '§ 55', '§ 6', '§ 123', '§ 124', '§ 43', '§ 1', '§ 34', '§ 75', '§ 160', '§ 134', '§ 135', '§ 134']

Öffentliche Ausschreibung 2017 Architektenleistungen (Lph 5-8) für den Umbau des Gebäudes 115 zum Feuerwehrgerätehaus der freiwilligen Feuerwehr Mettlach. 2017-11-28
Ausschreibungen Mettlach
Architektenleistungen (Lph 5-8) für den Umbau des Gebäudes 115 zum Feuerwehrgerätehaus der ...
Gemeinde Mettlach, Bauamt
Kontaktstelle(n): Herr Langenfeld
Telefon: +49 68648363
Fax: +49 68648329
Hauptadresse: www.mettlach.de
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.subreport.de/E68366757
Agsta Umwelt GmbH
Saarbrücker Str. 178
Kontaktstelle(n): Claudia Lennartz
Telefon: +49 6898/33077
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.subreport.de/E68366757
Die Revitalisierung des leerstehenden Industriegebäudes 115 ist Teil eines umfangreichen Konversionsprojektes auf den Flächen des Hauptsitzes der Villeroy & Boch AG. Durch die Gemeinde wird ein Teil des Gebäudes für eine neue Nutzung als Feuerwehrgerätehaus einschließlich moderner Sozial- und Schulungsräume hergerichtet werden. Der südliche Teil des Gebäudes wird von Villeroy & Boch selbst zu einer Lehrwerkstatt umgebaut (nicht Teil des vorliegenden Auftrages). Die Planungen werden aufeinander abzustimmen sein. Für den Umbau des nördlichen Teils zur freiwilligen Feuerwehr werden durch die Gemeinde Architektenleistungen für die Leistungsphasen 5 bis 8 gem. § 34 HOAI benötigt. Das Gebäude mit einer Grundfläche von 1 220 m² befindet sich auf einem 3 674 m² großen Grundstück. Der betreffende Gebäudeteil (EG und 1. OG) umfasst eine BGF von 1 690 m². Teile der Gebäude 116 sowie 126 auf dem Gelände müssen im Vorfeld abgerissen werden.
Bahnhofstraße, Mettlach.
Benötigt werden Architektenleistungen (Objektplanung) gemäß § 34 der HOAI für die Sanierung und den Umbau des von der Gemeinde gepachteten Teils von Gebäude 115 als Feuerwache. Der Abriss von Teilen des Gebäudes 116 sowie des kompletten Gebäudes 126 ist Teil der vorliegenden Ausschreibung. Die Umbaumaßnahme in Gebäude 115 wird nicht im laufenden Betrieb erfolgen.
Die Planungen liegen bis einschließlich Genehmigungsplanung bereits vor. Auf diesem Planungsstand ist aufzubauen. Es ist davon auszugehen, dass bei Auftragsvergabe eine Baugenehmigung vorliegen wird.
Der vorliegende Auftrag umfasst deswegen ausschließlich die Grundleistungen der vorgenannten Objektplanungsleistungen der folgenden Leistungsphasen:
Lph 5: Ausführungsplanung,
Lph 6: Vorbereitung der Vergabe,
Lph 7 Mitwirkung bei der Vergabe,
Lph 8 Objektüberwachung - Bauüberwachung und Dokumentation.
Es wird davon ausgegangen, dass im Auftragsfall ein gewisser Aufwand zur Einarbeitung für die bereits vorliegenden Planungen anfallen wird, der bei der Angebotserstellung mit einzustellen ist.
Derzeit wird von einem geschätzten Investitionsvolumen von 3,2 Mio. EUR brutto (einschließlich Planungskosten) ausgegangen.
Im Rahmen der Bewerbungsphase gibt es über die vorliegende Bekanntmachung und die auf subreport zur Verfügung gestellten Formblätter und Informationen hinaus keine weiteren Unterlagen, die angefordert werden können.
1. Tragwerksplanung für den Umbau von Teilen des Gebäudes 115 für die freiwillige Feuerwehr Mettlach (Leistungsphasen 4-6, § 51 HOAI),
2. Planungsleistungen für die Technische Ausrüstung der Anlagengruppen 1, 2 und 4 (Leistungsphasen 5-8, § 55 HOAI).
Das Brandschutzkonzept und der EnEV-Nachweis liegen vor. Weitere Fachplanungsleistungen werden ggf. gesondert vergeben.
Es ist zulässig, dass sich Bewerber für mehrere dieser Aufträge bewerben. Doppelbewerbungen im Rahmen der vorliegenden Ausschreibung für den zu vergebenden Auftrag Objektplanung sind hingegen nicht zulässig.
Qualitätskriterium - Name: Vorstellung des Bieters zu Organisation und Ablauf im Auftragsfall; interne und externe Projektkommunikation, Projektorganisation Planung vor dem Hintergrund des vorliegenden Planungsstands / Gewichtung: 35
Qualitätskriterium - Name: Personelle Besetzung: Projektleiter, Bauleiter und deren Eindruck in der persönlichen Präsentation, Personaleinsatzplan / Gewichtung: 15
Qualitätskriterium - Name: Qualität der Präsentation im Bietergespräch / Gewichtung: 15
Qualitätskriterium - Name: Maßnahmen zur Kosten- und Terminsicherung im Auftragsfall / Gewichtung: 15
Die unter III.1.1) Befähigung zur Berufsausübung + III.1.2) wirtschaftl. + finanz. Leistungsfähigkeit geforderten Nachweise u. Eigenerklärungen sind mit der Bewerbung vorzulegen. Hierfür sollen die zur Verfügung gestellten Formblätter verwendet werden.
Darüber hinaus sind die unter III.1.3) techn. u. berufl. Leistungsfähigkeit genannten Nachweise zu erbringen. Hierfür sind ebenfalls die Formblätter zu verwenden. Eine Bewertung erfolgt anhand der unter III.1.3) ausführlich beschriebenen Kriterien. Die Bewerber mit den höchsten Bewertungszahlen werden ausgewählt und aufgefordert, am weiteren Verfahren teilzunehmen. Folgende Kriterien werden bei der Bewertung der Bewerbungen zugrunde gelegt:
(R-1) Erfahrungen mit vergleichbaren Aufgabenstellungen (Mindestanforderung, d. h. mind. 1 Referenz ist zu benennen): Referenzen für Neu- oder Umbau einer kommunalen Einrichtung mit vergleichbarer Funktionalität, wie Feuer- und Rettungswachen oder Bauhöfe sowie Einrichtungen für Hilfs- und Einsatzkräfte in denen Mannschaftsräume, Unterstellplätze für Einsatzfahrzeuge, sowie Schulungs- und Personalräume enthalten sind. Wertbar sind 2 Referenzen mit jeweils 15 Punkten je wertbarer Referenz. Alternativ (nicht ergänzend) können als Referenz zu (R-1) gewerbliche/industrielle Zweckbauten, vergleichbarer Größenordnung benannt werden in denen im Betriebsgebäude Fahrzeuge, Personalräume und Schulungsräume mit einzubringen waren. Für diese bedingt vergleichbaren Referenzen können 10 Punkte je Referenz erzielt werden. Größere Gewerbe-/Industrieanlagen mit getrennter Unterbringung dieser Nutzungen in verschiedenen Gebäuden sind nicht vergleichbar und können nicht gewertet werden.
Insgesamt können zu (R-1) max. 30 Punkte erreicht werden.
(R-2) Erfahrungen mit der Planung und Realisierung von Projekten für öffentliche Auftraggeber. Gewertet werden max. 2 Referenzen mit je 4 Punkten (Referenzen dürfen mit (R-1) bzw. (R-3) oder (R-4) identisch sein). Wertung max. 8 Punkte.
(R-3) Nachweis des Bewerbers zu Erfahrungen mit Baumaßnahmen im Rahmen von Förderprogrammen (KfW, Städtebauförderung etc.). Wertbar sind Referenzen, bei denen in den Formblättern eindeutig dargestellt wurde, dass es sich um ein Förderprojekt handelte und dass ein Mitwirken bei der Abrechnung der Förderung Bestandteil der Leistung war (Referenzen dürfen mit (R-1) bzw. (R-2) oder (R-4) identisch sein). Gewertet wird max. 1 Referenz mit 2 Punkten.
(R-4) Erfahrungen mit dem Umbau von denkmalgeschützten, erhaltenswerten oder historischen Gebäuden im Rahmen einer Revitalisierung und Umnutzung (Referenzen dürfen mit (R-1) bzw. (R-2) oder (R-3) identisch sein). Gewertet wird max. 1 Referenz mit 10 Punkten.
Insgesamt können 50 Punkte erreicht werden.
Projektnummer oder -referenz: EFRE.
Siehe auch III.2.1) Die folgenden Nachweise/Eigenerklärungen sind mit der Bewerbung vollständig vorzulegen; Details, die bei den Angaben zu berücksichtigen sind, siehe zugehörige Formblätter. Bei Bewerbergemeinschaften sind die Formblätter von den Mitbewerbern (einschließlich Nachunternehmern) ebenfalls auszufüllen. Ferner ist in diesem Fall eine Vollmachtserklärung für den Federführenden, eine Erklärung über die Rechtsform und die gesamtschuldnerische Haftung und eine Erklärung für das Vorhandensein einer Haftpflichtversicherung mit den geforderten Rahmenbedingungen für die Bewerbergemeinschaft/ARGE mit den Bewerbungsunterlagen vorzulegen.
1) Allgemeine Angaben zum Bewerber gemäß Formblatt; es wird darauf hingewiesen, dass Mehrfachbewerbungen einzelner Bewerber oder von Mitgliedern einer BG zum Ausschluss aller betroffenen Angebote führen können.
2) Verbindliche Erklärung des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft über die Rechtsform, den bevollmächtigten Vertreter und die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft.
3) Eigenerklärung, dass keine Personen im Zuständigkeitsbereich des Bewerbers tätig sind, die zum Ausschluss von Personen nach § 6 VgV führen.
4) Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 123 und § 124 GWB vorliegen.
5) Eigenerklärung zu § 43 Abs. 1 VgV: namentliche Nennung der tatsächlichen Leistungserbringer zum Stichtag 01.11.2017, gegliedert in Projektleiter im Auftragsfall, Stellvertreter des Projektleiters, Projektingenieure und Bauleiter unter Angabe der von ihnen im Auftragsfall bearbeitenden Teilleistungen; Für den im Auftragsfall Projektverantwortlichen und seinen Stellvertreter ist mit der Bewerbung ein Nachweis der Befähigung für die vorliegende Aufgabenstellung (z.B. Kammernachweis) und ein fachlicher Lebenslauf vorzulegen.
6) Angaben über eine beabsichtigte Weitergabe des Auftrags oder eines Teils des Auftrags (Beschreibung des betreffenden Aufgabenteils und Benennung des Leistungserbringers).
7) Eigenerklärung, dass der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft im Falle der Auftragserteilung eine Verpflichtungserklärung nach § 1 Abs. 1 des Saarländischen Tariftreuegesetzes abgibt.
Die folgenden Angaben sind mit der Bewerbung vollständig vorzulegen, bei BG jeweils von allen Mitgliedern der BG bzw. allen Nachunternehmern.
1) Eigenerklärung und aktuelle Bescheinigung des zuständigen Finanzamtes, dass keine Steuerschuldenbestehen (nicht älter als 6 Monate);
2) Aktueller Nachweis (nicht älter als 12 Monate und noch gültig) der Berufshaftpflichtversicherung (mind. 2 500 000 EUR für Personenschäden, mind. 2 500 000 EUR für sonstige Schäden). Die schriftliche Bestätigung der Versicherung der Bewerber, die Berufshaftpflicht im Auftragsfall auf die geforderten Höhen anzuheben ist als Nachweis ausreichend. Weitere nachzuweisende Voraussetzung: jährliche Maximierung der Ersatzleistung muss mindestens das Zweifache der Versicherungssumme betragen. (Bei Bewerbergemeinschaften muss die Haftpflicht für die ARGE bzw. für ARGE-Leistungen vorgehalten werden.) Die zur Verfügung gestellten Formblätter sind für die Angaben zu verwenden. Die darüber hinaus geforderten Nachweise, sind als Anlagen beizufügen.
Zum Nachweis der technischen Leistungsfähigkeit sind folgende Referenzen/Nachweise vom Bewerber/der BG vorzulegen. Die Angaben zu den einzelnen Referenzprojekten sind in die auf subreport zur Verfügung gestellten Formblätter einzutragen. Darüber hinausgehendes Material (graphische Darstellungen, Planunterlagen o.ä.) sind nicht erforderlich und werden nicht gewertet.
- Bearbeitung mind. der Lph 5-8 gem. § 34 HOAI,
- Bearbeitung (Beginn oder Abschluss) im Zeitraum von Januar 2011 bis zum Zeitpunkt der Bekanntmachung dieser Veröffentlichung,
- Anrechenbare Kosten des Referenzprojekts mind. 0,5 Mio. EUR (KG 300 und 400 brutto); wenn das Projekt noch nicht abgeschlossen ist, gilt die aktuelle Kostenschätzung.
Es dürfen grundsätzlich mehr Referenzen als erforderlich genannt werden, in diesem Fall ist in den Formblättern anzugeben, welche Referenzen zu den unter (R-1) bis (R-4) genannten Kriterien jeweils gewertet werden sollen. Die übrigen aufgeführten Referenzen gehen in diesem Fall nicht in die Wertung ein.
Eine Referenz, die z.B. für Kriterium (R-1) benannt wird, kann auch für einzelne oder alle Kriterien (R-2) bis (R-4) benannt werden, wenn diese Rahmenbedingungen auf sie zutreffen. Dies ist in diesem Fall explizit anzugeben.
(R-1) Erfahrungen mit vergleichbaren Aufgabenstellungen (Mindestanforderung, d.h. mind. 1 Referenz ist zu benennen): Referenzen für Neu- oder Umbau einer kommunalen Einrichtung mit vergleichbarer Funktionalität, wie Feuer- und Rettungswachen oder Bauhöfe sowie Einrichtungen für Hilfs- und Einsatzkräfte in denen Mannschaftsräume, Unterstellplätze für Einsatzfahrzeuge, sowie Schulungs- und Personalräume enthalten sind. Wertbar sind 2 Referenzen mit jeweils 15 Punkten je wertbarer Referenz. Alternativ (nicht ergänzend) können als Referenz zu (R-1) gewerbliche/industrielle Zweckbauten, vergleichbarer Größenordnung benannt werden in denen im Betriebsgebäude Fahrzeuge, Personalräume und Schulungsräume mit einzubringen waren. Für diese bedingt vergleichbaren Referenzen können 10 Punkte je Referenz erzielt werden. Größere Gewerbe-/Industrieanlagen mit getrennter Unterbringung dieser Nutzungen in verschiedenen Gebäuden sind nicht vergleichbar und können nicht gewertet werden.
Qualifikationsanforderungen gem. § 75 Abs. 2 VgV;
Bewerber mit Sitz in Deutschland: Vorlage eines Nachweises über die Eintragung in ein Berufsregister als Architekt /Beratender Ingenieur (Kammermitgliedschaft);
Bewerber mit Sitz im Ausland müssen mit dem Teilnahmeantrag die Erlaubnis der Berufsausübung im Staat ihrer Niederlassung nachweisen, soweit hierfür eine im Anhang XI der Richtlinie 2014/24/EU des Europäischen Parlaments und des Rates aufgeführte Registereintragung einschlägig ist;
Bei Bewerbergemeinschaften gilt dies für jeden Mitbewerber.
2) Für den Teilnahmeantrag sind die einheitlichen Formblätter zu verwenden und an der dafür vorgesehenen Stelle zu unterschreiben. Nicht unterschriebene Formblätter werden ausgeschlossen.
Für die Vollständigkeit der Bewerbungsunterlagen, die Voraussetzung für die Wertbarkeit ist, sind die Bewerber selbst verantwortlich.
Die Formblätter, die im Rahmen der Bewerbungsphase zu verwenden und vollständig auszufüllen sind, können auf subreport.de heruntergeladen werden. Die Angaben sind wahrheitsgemäß zu machen. Änderungen des Bewerbers an seinen Eintragungen müssen zweifelsfrei sein. Inhaltliche Änderungen an den Vergabeunterlagen sind unzulässig. Formale Erweiterungen können zulässig sein, sofern dies in den Formblättern ausdrücklich zugelassen wird (z.B. Ergänzung weiterer Mitbewerber). Bewerber haben als Nachweis der Eignung für die zuvergebende Leistung entweder:
- die in der Auftragsbekanntmachung angegebenen Formblätter nebst beigefügten Nachweisen,
- oder eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) unter: https://www.evergabe.de/assets/images-cms/Anleitung_und_Formular_EEE.PDF (mit den vollständigen in der vorliegenden Bekanntmachung geforderten Inhalten, was vom Bewerber zu beachten ist) als vorläufigen Nachweis vorzulegen. Bei Einsatz von anderen Unternehmen, Bietergemeinschaften, usw. sind die Unterlagen/die EEE auch für diese anzugeben.
Bietergemeinschaften, die sich erst nach der Einreichung eines Teilnahmeantrages gebildet haben, werden nicht zugelassen. Ein Wechsel der Identität des Bieters oder der Bietergemeinschaft ist nicht zugelassen.
3) Bei dem unter II.1.5) angegebenen Wert von 2,7 Mio. EUR netto handelt es sich um den Gesamtwert des Vorhabens. Dieser Wert beinhaltet Kosten für die Kostengruppen 300 und 400 im Umfang von rund 1,9 Mio. EUR netto (2,3 Mio. EUR brutto).
4) Im Rahmen des Verfahrens werden weitere Unterlagen auf subreport.de zur Verfügung gestellt.
5) In der Zeit vom 21.12.2017 bis einschließlich 01.01.2018 können Rückfragen nicht beantwortet werden. Aus diesem Grund wird die Frist für die Abgabe der Teilnahmeanträge angemessen verlängert.
Siehe § 160 Abs. 3 GWB. Der Antrag ist unzulässig soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt;
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Abs. 1 Nr. 2. § 134 Abs. 1 Satz 2 bleibt unberührt.