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Timestamp: 2016-10-24 15:58:07
Document Index: 347944505

Matched Legal Cases: ['Art. 32', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 36', 'Art. 36', 'BGE', 'BGE', 'Art. 32', 'Art. 20', 'Art. 31', 'Art. 31', 'BGE', 'Art. 20', 'Art. 20', 'Art. 20', 'Art. 15']

Pr�sident Sch�n, Bundesrichterin Widmer und nebenamtlicher Richter Maeschi; Gerichtsschreiber Jancar
B.________, 1954, Beschwerdef�hrerin, vertreten durch Advokat Stefan Hofer, Spalenberg 20, 4051 Basel,
B.________, geboren 1954, ist diplomierte Krankenschwester und war ab M�rz 1993 teilzeitlich als Privatpflegerin t�tig und bei der Schweizerischen National Versicherungs-Gesellschaft (nachfolgend National) gem�ss UVG f�r die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunf�llen versichert. Am 12. Juli 1993 erlitt sie einen Verkehrsunfall, als auf einer Strassenkreuzung ein anderes Fahrzeug seitlich in den von ihr gesteuerten Personenwagen stiess. Wegen Nacken- und Kopfschmerzen sowie Schwindelgef�hl suchte sie tags darauf Frau Dr. med. R.________, �rztin f�r Allgemeine Medizin FMH, auf, welche eine Kontusion der Halswirbels�ule (HWS) mit posttraumatischem Zervikalsyndrom diagnostizierte. Nach physiotherapeutischer Behandlung und Feldenkrais-Therapie nahm B.________ die Arbeit am 18. Oktober 1993 zu 25 % und am 1. Januar 1994 zu 50 % wieder auf. Wegen fortbestehender Beschwerden beauftragte die National den Neurologen Dr. med. F.________ mit einem Gutachten. In der am 19. Mai 1995 erstatteten Expertise wurde die Diagnose eines posttraumatischen zervikozephalen Syndroms nach Distorsionstrauma der HWS mit Kopfanprall und wahr scheinlichem Abknickmechanismus sowie einer posttraumatischen leichtgradigen kognitiven Hirnfunktionsst�rung erhoben. Unter Ber�cksichtigung s�mtlicher Befunde schloss Dr. med. F.________ auf eine Arbeitsunf�higkeit als Krankenschwester/Hauspflegerin von 40 % sowie als Hausfrau von 25 %. Der Integrit�tsschaden betrage betreffend das zervikozephale Schmerzsyndrom 5-10 % und bez�glich der Hirnfunktionsst�rung 20 %. Weiter hielt er fest, der Unfall vom 12. Juli 1993 sei alleinige Ursache der gesundheitlichen St�rungen. Mit Verf�gung vom 6. August 1996 sprach die National der Versicherten ab 1. August 1994 eine Invalidenrente auf Grund einer Invalidit�t von 50 % sowie eine Integrit�tsentsch�digung wegen einer Integrit�tseinbusse von 27,5 % zu.
Nachdem die behandelnde �rztin Dr. med. R.________ im Bericht an die National vom 22. September 1997 �ber zunehmende Beschwerden und eine reaktive Depression berichtet hatte, liess die Versicherte am 13. November 1997 �ber ihre neue Arbeitgeberin, die Spitex X.________, einen R�ckfall melden. Der von der National mit einer erneuten Untersuchung beauftragte Dr. med. F.________ fand einen gesamthaft unver�nderten klinisch-neurologischen Befund und schlug eine station�re Abkl�rung vor (Bericht vom 10. Februar 1998). Diese fand vom 3. bis 25. M�rz 1998 in der Rehaklinik Y.________ statt und umfasste u.a. erneute neuropsychologische Untersuchungen sowie ein psychiatrisches Konsilium des Dr. med. H.________, welcher eine anhaltende somatoforme Schmerzst�rung mit somatischen und psychischen Faktoren diagnostizierte (Bericht vom 27. April 1998). Die �rzte der Rehaklinik best�tigten eine volle Arbeitsunf�higkeit als Gemeindekrankenschwester sowie eine 50%ige Arbeitsunf�higkeit im Haushalt und bezeichneten eine Psychotherapie als vordringlich (Bericht vom 8. Juli 1998). Nach Einholung einer Stellungnahme von Dr. med. M.________, Facharzt FMH f�r Chirurgie, speziell Handchirurgie, Medizinischer Dienst der privaten Kranken- und Unfallversicherer, vom 5. November 1998 erliess die National am 23. April 1999 eine Verf�gung, mit der sie weitergehende Leistungen ablehnte, weil die Verschlechterung des Gesundheitszustandes psychisch bedingt sei und der ad�quate Kausalzusammenhang zwischen den psychischen Beschwerden und dem Unfall verneint werden m�sse. Mit einer weiteren Verf�gung vom 28. Mai 1999 nahm sie im Hinblick darauf, dass der Versicherten r�ckwirkend ab 1. August 1995 eine halbe Rente der Invalidenversicherung zugesprochen worden war (Verf�gung der IV-Stelle Basel-Stadt vom 14. April 1999), eine Komplement�rrenten-Berechnung vor. Gegen beide Verf�gungen erhob die Versicherte Einsprachen, welche die National mit Entscheid vom 25. Oktober 1999 abwies; zudem trat sie auf das Wiedererw�gungsgesuch betreffend den in der Verf�gung vom 6. August 1996 berechneten versicherten Verdienst nicht ein.
B.________ liess Beschwerde erheben und beantragen, in Aufhebung des Einspracheentscheids sei die National zu verpflichten, ihr ab August 1997 ein Taggeld auf Grund einer Arbeitsunf�higkeit von 100 %, eventuell eine Rente auf Grund einer Invalidit�t von 75 % zu gew�hren; ferner sei die Komplement�rrente unter Ber�cksichtigung eines versicherten Verdienstes von Fr. 28'744.- und der Bestimmung von Art. 32 Abs. 1 UVV (in der Fassung vom 9. Dezember 1996) neu festzusetzen. Mit Entscheid vom 15. August 2001 wies das Versicherungsgericht des Kantons Aargau die Beschwerde ab.
B.________ l�sst Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hren mit dem Rechtsbegehren, der angefochtene Entscheid und der Einspracheentscheid vom 25. Oktober 1999 seien aufzuheben und es sei die National zu verpflichten, r�ckwirkend ab August 1997 eine Rente auf Grund einer unfallbedingten Invalidit�t von mindestens 60 % zuzusprechen und die Komplement�rrente auf einem versicherten Verdienst von Fr. 28'744.- festzusetzen.
Die National schliesst auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde, w�hrend das Bundesamt f�r Sozialversicherung auf eine Vernehmlassung verzichtet.
Im vorinstanzlichen Entscheid werden die f�r die Leistungspflicht des Unfallversicherers massgebenden Voraussetzungen, insbesondere bei R�ckf�llen und Sp�tfolgen, sowie die f�r die Beurteilung des nat�rlichen und ad�quaten Kausalzusammenhangs zwischen dem Unfallereignis und dem Gesundheitsschaden geltenden Regeln zutreffend dargelegt, sodass darauf verwiesen werden kann (vgl. auch BGE 127 V 102 Erw. 5b/bb, 125 V 461 Erw. 5a, 122 V 416 Erw. 2a, 121 V 49 Erw. 3a, 119 V 337 Erw. 1, 117 V 359 ff., 115 V 133 ff., je mit Hinweisen).
Die Beschwerdef�hrerin bezieht f�r die Folgen des Unfalls vom 12. Juli 1993 seit 1. August 1994 eine Rente auf Grund einer Invalidit�t von 50 %. Streitig und zu pr�fen ist, ob die mit R�ckfallmeldung vom 13. November 1997 geltend gemachte Verschlechterung des Gesundheitszustandes unfallkausal ist und ob die Beschwerdef�hrerin deshalb Anspruch auf eine h�here Rente hat.
2.1 Nach den medizinischen Akten hat die Beschwerdef�hrerin beim Unfall vom 12. Juli 1993 ein Distorsionstrauma der HWS erlitten. Ob es sich dabei um ein sog. Schleudertrauma gehandelt hat, ist auf Grund des Unfallverlaufs (seitliche Kollision, Aufprall an der Kopfst�tze) fraglich, kann jedoch dahingestellt bleiben, weil jedenfalls eine schleudertrauma�hnliche Verletzung der HWS mit dem f�r solche Verletzungen typischen Beschwerdebild (vgl. BGE 117 V 360 Erw. 4b) ausgewiesen ist und die Kausalit�tsbeurteilung f�r solche Verletzungen praxisgem�ss nach den gleichen Regeln zu erfolgen hat, wie sie f�r Schleudertraumen Geltung haben (SVR 1995 UV Nr. 23 S. 67 Erw. 2), sofern nicht die psychische Problematik im Vordergrund steht (Erw. 2. hiernach).
Die Beschwerdef�hrerin hat im Anschluss an den Unfall �ber Nacken- und Schulterbeschwerden, Kopfschmerzen sowie Schwindelgef�hl geklagt. In der Folge kam es auch zu Konzentrations- und Ged�chtnisst�rungen, Erm�dbarkeit und Verstimmungen. Wegen der dadurch bedingten Beeintr�chtigung der Arbeits- bzw. Erwerbsf�higkeit wurde ihr eine Rente auf Grund einer Invalidit�t von 50 % zugesprochen. Dem Bericht der behandelnden �rztin Dr. med. R.________ vom 22. September 1997 ist zu entnehmen, dass die R�ckfallmeldung vom 13. November 1997 wegen starker Schmerzen im Nacken-Schulterg�rtelbereich und einer deutlichen Zunahme der Depression erfolgte. Dr. med. F.________ fand ein ausgepr�gtes chronifiziertes Schmerzsyndrom mit Schwerpunkt im zervikozephalen Bereich bei gesamthaft unver�ndertem klinisch-neurologischen Befund; es habe sich eine deutliche emotionale Instabilit�t, wohl auf dem Boden eines depressiven Syndroms entwickelt (Bericht vom 10. Februar 1998). Die station�re Abkl�rung in der Rehaklinik Y.________ im M�rz 1998 ergab zwar Hinweise auf ein posttraumatisches Geschehen (Streckhaltung der HWS mit monosegmentaler Osteochondrose und Diskusprotrusion C4/5, beginnende Arthrose zwischen vorderem Atlasbogen und Dens, Beweglichkeit CO/C1, Verdacht auf L�sion des Ligamentum alare links). Die untersuchenden �rzte massen diesen Befunden jedoch keine wesentliche Bedeutung zu und wiesen darauf hin, dass die Untersuchungsergebnisse mangels Validierung und wegen der multiplen Vorunf�lle (Schlittelunfall 1960, Sturz auf Hinterkopf 1968, Stirnkontusion 1970) mit Vorsicht zu interpretieren seien (Bericht vom 8. Juli 1998). Ohne dass es weiterer Abkl�rungen insbesondere hinsichtlich der als Verdachtsdiagnose erw�hnten L�sion des Ligamentum alare bed�rfte, ist auf Grund der �rztlichen Angaben anzunehmen, dass in somatischer Hinsicht keine den Rentenanspruch beeinflussende �nderung des Gesundheitszustandes eingetreten ist.
Dagegen lassen die Arztberichte auf eine erhebliche �nderung des psychischen Zustandes schliessen. Im Anschluss an den Unfall vom 12. Juli 1993 kam es zu psychischen St�rungen, die sich in der Folge jedoch besserten, sodass 1994/95 keine wesentliche Beeintr�chtigung mehr bestand (Gutachten des Dr. med. F.________ vom 19. Mai 1995). Im Jahre 1996 war die Beschwerdef�hrerin w�hrend sechs Monaten in psychotherapeutischer Behandlung, weil sie "die Erlebnisse und Entt�uschungen, die beim Tod des Vaters wieder ins Bewusstsein kamen, mit einer Fachperson besprechen wollte". Zu einer Behandlungsbed�rftigkeit kam es erst wieder nach der von der behandelnden �rztin im Herbst 1997 festgestellten deutlichen Zunahme der Depression, welche zur R�ckfallmeldung vom 13. November 1997 f�hrte. Dr. med. H.________ diagnostizierte eine anhaltende somatoforme Schmerzst�rung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.4) und erachtete eine psychotherapeutische Behandlung als dringend erforderlich (Bericht vom 27. April 1998). Zur Unfallkausalit�t stellten Dr. med. H.________ in diesem Bericht und die �rzte der Rehaklinik Y.________ im Bericht vom 8. Juli 1998 �bereinstimmend fest, dass das bestehende psychische Leiden zum �berwiegenden Teil auf den Unfall vom 12. Juli 1993 zur�ckzuf�hren ist.
Das versicherte Unfallereignis bildet damit zumindest eine wesentliche Teilursache der eingetretenen Verschlechterung des Gesundheitszustandes, weshalb der f�r den Leistungsanspruch erforderliche nat�rliche Kausalzusammenhang zu bejahen ist (BGE 119 V 337 Erw. 1).
2.2 Nach der Rechtsprechung ist f�r die Beurteilung des ad�quaten Kausalzusammenhangs zwischen Gesundheitsschaden und Unfallereignis nicht entscheidend, ob die im Anschluss an ein Schleudertrauma oder eine �quivalente Verletzung der HWS auftretenden Beschwerden medizinisch eher als organischer oder als psychischer Natur bezeichnet werden (BGE 117 V 364 Erw. 5d/aa). Die Unterscheidung ist jedoch insoweit von Belang, als die Ad�quanzbeurteilung nicht nach den f�r Schleudertraumen und �quivalente Verletzungen der HWS (BGE 117 V 359 ff.), sondern nach den f�r psychische Unfallfolgen (BGE 115 V 133 ff.) geltenden Regeln zu erfolgen hat, wenn die zum typischen Beschwerdebild einer solchen Verletzung geh�renden Beeintr�chtigungen zwar teilweise vorliegen, im Vergleich zur psychischen Problematik aber ganz in den Hintergrund treten (BGE 127 V 103 Erw. 5b/bb mit Hinweisen). Die f�r Schleudertraumen und �quivalente Verletzungen massgebenden Kriterien sind zudem nur anwendbar, wenn die im Anschluss an den Unfall auftretenden psychischen St�rungen zum typischen Beschwerdebild eines HWS-Traumas geh�ren, nicht aber, wenn es sich um eine selbstst�ndige Gesundheitssch�digung handelt. Erforderlichenfalls ist daher vorg�ngig der Ad�quanzbeurteilung zu pr�fen, ob es sich bei den im Anschluss an den Unfall geklagten psychischen Beeintr�chtigungen um blosse Symptome des erlittenen Traumas oder aber um eine selbstst�ndige (sekund�re) Gesundheitssch�digung handelt, wobei f�r die Abgrenzung insbesondere Art und Pathogenese der St�rung, das Vorliegen konkreter unfallfremder Faktoren und der Zeitablauf von Bedeutung sind (RKUV 2001 Nr. U 412 79 f.).
Bei der im vorliegenden Fall mehr als vier Jahre nach dem Unfall in Erscheinung getretenen anhaltenden somatoformen Schmerzst�rung handelt es sich um eine selbstst�ndige Gesundheitssch�digung (vgl. hiezu BGE 126 V 118 Erw. 3c). Solche St�rungen k�nnen zwar im Anschluss an Schleudertraumen und schleudertrauma�hnliche Verletzungen der HWS auftreten, geh�ren jedoch nicht zum typischen Beschwerdebild dieser Verletzungen, weil sie - anders als depressive Verstimmungen - nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen, insbesondere in Verbindung mit emotionalen Konflikten oder psychosozialen Problemen, auftreten (vgl. Dilling/Mombour/Schmidt, Internationale Klassifikation psychischer St�rungen: ICD-10 Kapitel V (F), 4. Aufl., Bern 2000, S. 191). Derartigen Faktoren kommt denn auch im vorliegenden Fall wesentliche Bedeutung zu. Die Ad�quanzbeurteilung hat daher nicht nach den f�r Schleudertraumen und �quivalente Verletzungen (BGE 117 V 359 ff.), sondern nach den f�r psychische Unfallfolgen (BGE 115 V 133 ff.) geltenden Kriterien zu erfolgen. Weil es sich um eine selbstst�ndige Gesundheitssch�digung handelt und sich der somatische Befund nicht wesentlich ge�ndert hat, kann der Auffassung der Beschwerdef�hrerin nicht gefolgt werden, wonach die Ad�quanzbeurteilung unter Ber�cksichtigung des gesamten Beschwerdebildes zu geschehen hat.
2.3 Die Vorinstanz hat den Unfall als mittelschwer qualifiziert und im Grenzbereich zu den leichten Unf�llen eingeordnet. Die Beschwerdegegnerin h�lt demgegen�ber daf�r, dass es sich um einen leichten Unfall gehandelt hat. Sie st�tzt sich dabei auf das vom beteiligten Haftpflichtversicherer erstellte unfallanalytische Gutachten vom 22. Juni 1999, aus welchem hervorgeht, dass auf das Fahrzeug eine kollisionsbedingte Geschwindigkeits�nderung (Del ta-v) von lediglich 6 - 11 km/h eingewirkt hat. Ein solches Ereignis ist laut Gutachten als leicht zu qualifizieren, zumal wenn es sich, wie hier, nicht um einen Heckauffahrunfall, sondern um eine seitliche Kollision handelt (vgl. auch Niederer/Walz/Muser/Zollinger, Unfallanalyse, Biomechanik, Was ist ein "schwerer", was ein "leichter" Verkehrsunfall?, in: SZS 2002 S. 27 ff). Ob das Unfallereignis vom 12. Juli 1993 effektiv als leicht zu qualifizieren ist, kann indessen offen bleiben, weil die Ad�quanz des Kausalzusammenhangs selbst dann zu verneinen ist, wenn mit der Vorinstanz von einem mittelschweren Unfall im Grenzbereich zu den leichten Unf�llen ausgegangen wird, wie sich aus dem Folgenden ergibt.
Nach der Rechtsprechung kann die Ad�quanz bei Unf�llen im mittleren Bereich, die aber dem Grenzbereich zu den leichten Unf�llen zuzuordnen sind, nur bejaht werden, wenn ein einzelnes der f�r die Beurteilung massgebenden Kriterien in besonders ausgepr�gter Weise erf�llt ist oder die geltenden Kriterien in geh�ufter oder auffallender Weise erf�llt sind (BGE 115 V 141 Erw. 6c/bb). Diese Voraussetzungen sind hier nicht gegeben. Der Unfall hat sich nicht unter besonders dramatischen Begleitumst�nden ereignet, noch war er von besonderer Eindr�cklichkeit. Auch hat die Beschwerdef�hrerin keine Verletzungen von besonderer Schwere und insbesondere keine Verletzungen erlitten, die erfahrungsgem�ss geeignet sind, psychische Fehlentwicklungen auszul�sen. Zwar k�nnen Schleudertraumen und schleudertrauma�hnliche Verletzungen der HWS grunds�tzlich zu psychischen Fehlentwicklungen f�hren; dies setzt in der Regel jedoch ein schweres Trauma voraus, wof�r im vorliegenden Fall jegliche Anhaltspunkte fehlen. Von einer �rztlichen Fehlbe handlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert hat, sowie von einem schwierigen Heilungsverlauf und erheblichen Komplikationen kann nicht die Rede sein. Entgegen den Ausf�hrungen der Vorinstanz gen�gt der Umstand, dass mit der durchgef�hrten Behandlung zun�chst gute Ergebnisse erzielt wurden, in der Folge jedoch wieder vermehrt Beschwerden auftraten und neue Abkl�rungen und Behandlungen erforderlich waren, nicht zur Annahme eines schwierigen Heilungsverlaufs. Hiezu h�tte es besonderer Umst�nde bedurft, welche die Heilung beeintr�chtigt und verz�gert haben. Die blosse Dauer der Heilbehandlung ist im Rahmen des Kriteriums der ungew�hnlich langen Dauer der �rztlichen Behandlung zu ber�cksichtigen. Hiezu ist festzustellen, dass die �rztliche Behandlung, welche sich im Wesentlichen auf Physiotherapie und Feldenkrais-Therapie beschr�nkte, zu einer deutlichen Besserung gef�hrt hat und Mitte 1994 eingestellt werden konnte. Zu einer erneuten Behandlung kam es nach den Akten erst wieder im Zusammenhang mit dem am 13. November 1997 gemeldeten R�ckfall, wobei ambulante Physiotherapie durchgef�hrt wurde, jedoch zunehmend eine psychotherapeutische Behandlungsbed�rftigkeit in den Vordergrund trat. Von einer ungew�hnlich langen Dauer der �rztlichen Behandlung kann unter diesen Umst�nden nicht gesprochen werden. Auch das Kriterium von Grad und Dauer der physisch bedingten Arbeitsunf�higkeit kann nicht als erf�llt gelten. Die Beschwerdef�hrerin konnte die Arbeit bereits am 18. Oktober 1993 wieder zu 25 % und am 1. Januar 1994 zu 50 % aufnehmen. In der Folge war sie bei einer �rztlich best�tigten Arbeitsf�higkeit von 40% bis zum R�ckfall im Jahre 1997 mit kurzen Unterbr�chen weiterhin teilzeitlich als Krankenschwester t�tig. Soweit nachtr�glich eine volle Arbeitsunf�higkeit eingetreten ist, war dies psychisch bedingt, was bei der Ad�quanzbeurteilung unber�cksichtigt zu bleiben hat. Selbst wenn das Kriterium wegen der langen Dauer der Teilarbeitsunf�higkeit als erf�llt zu betrachten w�re, ist es jedenfalls nicht in besonders ausgepr�gter Weise erf�llt. Gleich verh�lt es sich hinsichtlich des Kriteriums der k�rperlichen Dauerschmerzen, haben diese die Beschwerdef�hrerin doch nicht daran gehindert, zumindest eine Teilzeitarbeit als Krankenschwester auszu�ben. Da somit weder eines der Beurteilungskriterien in besonders ausgepr�gter Weise noch die massgebenden Beurteilungskriterien in geh�ufter und auffallender Weise erf�llt sind, ist die Unfallad�quanz der mit dem R�ckfall gemeldeten psychischen Beschwerden zu verneinen.
2.4 Zu einem andern Ergebnis verm�gen auch die Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde nicht zu f�hren. Wie bereits die Vorinstanz festgestellt hat, �ndert Art. 36 Abs. 2 UVG am Erfordernis des ad�quaten Kausalzusammenhangs nichts. Die Bestimmung schr�nkt das Kausalit�tsprinzip lediglich insofern ein, als ein Vorzustand, welcher vor dem Unfall zu keiner Beeintr�chtigung der Erwerbsf�higkeit gef�hrt hat, zu keiner Leistungsk�rzung Anlass geben soll. Sie �ndert nichts daran, dass die Gesundheitssch�digung, auf welche sich der unfallfremde Vorzustand bezieht, in einem ad�quat kausalen Zusammenhang mit dem Unfall zu stehen hat. Nur wenn die Gesundheitssch�digung ad�quat kausal auf den Unfall zur�ckzuf�hren ist, kann sich �berhaupt die Frage stellen, ob gem�ss Art. 36 Abs. 2 Satz 2 UVG von einer Leistungsk�rzung abzusehen ist (BGE 126 V 117 Erw. 3b mit Hinweisen).Nicht entscheidend ist sodann, dass der Beschwerdef�hrerin von der Invalidenversicherung mit Verf�gung vom 14. April 1999 ab 1. August 1995 eine halbe Rente auf Grund eines Invalidit�tsgrades von 51 % (bei einer Beeintr�chtigung in der Erwerbsf�higkeit von 60 % und in der Haushaltf�hrung von 35 %) zugesprochen wurde. Die Invalidit�tsbemessung erfolgte unter Ber�cksichtigung der psychischen Beeintr�chtigungen, welche nach dem Gesagten nicht als ad�quat unfallkausal gelten k�nnen. Die Voraussetzungen f�r eine Bindung an die IV-Verf�gung (vgl. hiezu BGE 126 V 288 ff.) sind auch deshalb nicht gegeben, weil bei Erlass des Einspracheentscheids des Unfallversicherers vom 25. Oktober 1999 noch keine rechtskr�ftige Invalidit�tsbemessung der Invalidenversicherung vorlag. Im �brigen hat die Kantonale Rekurskommission f�r die Ausgleichskassen und die IV-Stellen Basel-Stadt die gegen die Verf�gung der IV-Stelle vom 14. April 1999 mit dem Antrag auf Zusprechung einer ganzen Rente erhobene Beschwerde mit Entscheid vom 31. August 2000 abgewiesen.
Zu pr�fen bleibt die Rechtm�ssigkeit der Verf�gung vom 28. Mai 1999, mit welcher die Rente ab 1. August 1995 als Komplement�rrente auf Grund eines versicherten Verdienstes von Fr. 15'650.35 festgesetzt wurde.
3.1 Zu Recht h�lt die Beschwerdef�hrerin nicht daran fest, dass die Komplement�rrente unter Ber�cksichtigung von Art. 32 Abs. 1 UVV festzusetzen ist, wonach bei der Berechnung der Komplement�rrente nur jener Teil der Rente der Invalidenversicherung zu ber�cksichtigen ist, welcher die obligatorisch versicherte T�tigkeit abgilt, wenn die Rente der IV auch eine nicht nach UVG versicherte Invalidit�t entsch�digt. Die Bestimmung ist mit der auf den 1. Januar 1997 in Kraft getretenen Verordnungs�nderung vom 9. Dezember 1996 (AS 1996 3456) eingef�hrt worden. Nach Abs. 1 der Schlussbestimmung zur Verordnungs�nderung gilt f�r Komplement�rrenten gem�ss Art. 20 Abs. 2 und Art. 31 Abs. 4 UVG, die vor Inkrafttreten dieser �nderung festgesetzt wurden, das bisherige Recht. Daraus folgt, dass die neue Verordnungsbestimmung nur Anwendung findet, wenn der Anspruch auf Komplement�rrente erst nach dem 31. Dezember 1996 entstanden ist (vgl. zu Art. 31 Abs. 2 UVV: BGE 127 V 448 ff.).
3.2 Schliesslich kann der Beschwerdef�hrerin nicht gefolgt werden, soweit sie geltend macht, anders als bei der Festsetzung des versicherten Verdienstes f�r die Rentenberechnung gem�ss Art. 20 Abs. 1 UVG sei im Rahmen von Art. 20 Abs. 2 UVG - welche Bestimmung die Vermeidung von �berentsch�digungen bezwecke - auf den f�r die Bemessung der Taggelder massgebenden letzten vor dem Unfall bezogenen Lohn und nicht auf den (oftmals tieferen) Lohn innerhalb eines Jahres vor dem Unfall abzustellen. Mangels einer ausdr�cklichen anders lautenden Bestimmung sind Komplement�rrenten gem�ss Art. 20 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 15 Abs. 2 UVG auf dem Jahresverdienst festzusetzen, welcher der UVG-Rente zugrunde liegt (vgl. auch Maurer, Schweiz. Unfallversicherungsrecht, Bern 1985, S. 375). Im vorliegenden Fall wurde die Komplement�rrente somit zu Recht auf dem versicherten Verdienst von Fr. 15'650.35 festgesetzt, welcher der Verf�gung vom 6. August 1996 zugrunde lag. Dass dieser Verdienst nicht zutreffend ermittelt wurde, wird nicht behauptet.