Source: https://www.ra-franzke.de/beratung/verbraucherinsolvenz/faq/einkommen-an-insolvenzverwalter-abgeben
Timestamp: 2017-03-23 08:10:26
Document Index: 326364720

Matched Legal Cases: ['BGH', '§850', '§ 114', '§ 2', '§ 54', '§ 10']

Insolvenz Pfändung Einkommen | Insolvenzberatung und Sanierung
Wie viel Einkommenbleibt mir im Insolvenzverfahren?
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Wie viel Einkommenbleibt mir im Insolvenzverfahren? Wie viel Ihnen von Ihrem Einkommen im Insolvenzverfahren noch verbleibt, erfahren Sie aus der gesetzlichen Pfändungstabelle – Maßgeblich ist Ihr Nettoeinkommen – Kindergeld geht extra.
Wie viel Ihnen von Ihrem Einkommen bleibt, richtet sich nach der so genannten gesetzlichen Pfändungstabelle. Dort ist genau festgelegt, wie viel von Ihrem Nettoeinkommen Ihnen zum Leben bleibt.
Kindergeld oder Kindesunterhalt zählt nicht zum Nettoeinkommen, wirkt sich also nicht auf die Pfändungsgrenze aus. Nur das eigene Einkommen zählt.
Um das pfändbare Einkommen einzuziehen, wird sich der Insolvenzverwalter mit Ihrer Einkommensstelle in Verbindung setzten und sie auffordern, das pfändbare Einkommen auf ein Treuhänderkonto einzuzahlen.
Die Einkommensstelle ist für die richtige Berechnung verantwortlich, Sie haben mit all dem nichts zu tun.
Sind Sie angestellt, müssen Sie nicht befürchten, dass der Arbeitgeber Sie entlässt, sobald er von dem Insolvenzverfahren erfährt. Ein Verbraucherinsolvenzverfahren ist kein Kündigungsgrund.
In der Regel ist es dem Arbeitgeber egal, ob Sie ein Insolvenzverfahren durchlaufen. Was Arbeitgeber hingegen nicht leiden können, sind Pfändungen des Arbeitslohns vor dem Insolvenzverfahren.
Schutzschirm rettet Konzerntochter und zugleich die Konzernmutter Reinisch AG um 6 Mio. € entschuldet, 16 % Quote BeSo Tech GmbH im Schutzschirm mit 3,6% Quote entschuldet hotelwebservice GmbH erfolgreich saniert – Insolvenzverfahren beendet Rekord-Sanierung per Schutzschirm in 4 Wochen 120 Gedanken zu „Wie viel Einkommenbleibt mir im Insolvenzverfahren?“ Franziska sagt:
1. März 2017 um 15:30 Hallo Herr Franzke,
ich habe eine Frage. Ich bekomme ca. 1630 € Gehalt p.M. Dann 384€ Kindergeld für meine 4 und 6 Jahre alten Kinder. Zudem bekomme ich von Jugendamt einen Unterhaltsvorschuss von 370€. Ich habe Schulden von 4.850 € welche nun per Gehaltspfändung zurückbezahlt werden sollen. Ab nächstes Jahr bekomme ich vom Kindsvater ca. 600€ Unterhalt. Liegt meine Pfändungsfreigrenze bei 1.080 € oder + die beiden Kinder? Ich bin mir nicht ganz sicher ob ich 2 unterhaltsberechtigte Personen mit angeben darf, weil die Kinder bei mir zwar wohnen ich jedoch Unterhalt bekommen.
2. März 2017 um 8:03 Grundsätzlich liegt Ihre Pfändungsgrenze bei zwei Kindern bei 1.770 € netto. Aber weil die Kinder aufgrund des Unterhalts eigene Einkünfte haben, könnte der Gläubiger nun bei Gericht einen Antrag stellen, um die beiden Kinder nicht mehr länger als Unterhaltspflicht im Sinne der Pfändungstabelle zu berücksichtigen. Dann würde die Pfändungsgrenze auf 1.080 € sinken.
Guido O. sagt:
8. Februar 2017 um 19:49 Guten Abend. Ich verdiene 1550 Euro Netto. Ich habe eine Pfändung von Finanzamt. Meine derzeitige Lebenssituation ist das ich mit der Mutter unseres gemeinsamen Sohnes zusammenlebe. Ich hatte beim zuständigen Finanzamt einen Antrag auf Erhöhung des Pfändungsfreibetrages gestellt. Als Antwort bekam ich auf Grundlage das Urteil vom BGH AZ: IX ZB 211/08 sowie IX ZB 41/14. Somit habe ich keinen Anspruch mehr auf einen Freibetrag in der Höhe von 1478,04 Euro. Wie kann sowas denn sein. Das steht etwas von Naturunterhalt der Partnerin. Deshalb steht mir ein erhöhter Betrag nicht zu
10. Februar 2017 um 7:23 Das ist so. Wenn der andere Elternteil ebenso Einkommen hat und das Kind versorgt, dann kann man unter Umständen den Freibetrag kürzen. Allerdings nicht vollständig sondern nur um die Hälfte. Sie können hierzu zum Amtsgericht gehen und einen Antrag stellen, auf Feststellung streitiger Pfändungsgrenzen. Den Beschluss schicken Sie dann dem Finanzamt.
7. Februar 2017 um 12:16 Guten Tag Herr Franzke,
ich habe eine kurze Frage. Ich darf im Monat 1077€ verdienen alles was darüber ist wird zur Tilgung genutzt. Wenn man innerhalb 3 Jahren 35% zurückbezahlt, kann man ja vorzeitig aus der Insolvenz mit Restschuldbefreiung erlöst werden. Wird alles was mehr als 1077€ ist auch dann in diese 35% gerechnet? Weil dann könnte ich meine Insolvenz nach 3 Jahren fertig haben wenn mein Chef mein Gehalt erhöht.
8. Februar 2017 um 6:27 Es stimmt nicht, dass alles über 1.077 € gepfändet wird, sondern der Betrag richtet sich nach der gesetzlichen Pfändungstabelle, gepfändet wird also weniger. Sie können auch erst einmal abwarten und dann eine freiwillige Zahlung leisten und die 35 % Grenze plus Kosten zu erreichen.
30. Januar 2017 um 16:18 Hallo
Ich habe bei meiner neuen Bank ein P-Konto. Mein Gehalt liegt bei 1743,-€. Ich erhalten von meinem Ex Mann den Unterhalt für die Kinder ( Unterhaltstitel für beide Kinder liegt vor) 673,- auf mein Konto,dieses ist auch genau ausgewiesen auf den Überweisungen und das Kindergeld von 384€ monatlich. Bei meiner alten Bank hatte ich einen Freibetrag von 2756,21€. Die neue Bank hat nur 2087,21€ bewilligt. Mein Gehalt wird angerechnet und das Kindergeld. Die Bank hält den Kindesunterhalt zurück. Das ist doch nicht korrekt oder? Wie kann ich da gegen an gehen, damit der Freibetrag erhöht wird ? Wir haben die Bescheinigung §850 eingereicht.
31. Januar 2017 um 6:12 Sie können bei Gericht einen Antrag stellen auf Festsetzung Ihrer Pfändungsgrenzen. Den Beschluss geben Sie dann der Bank. Ich glaube nicht, dass die Bank sich auch über einen Gerichtsbeschluss hinwegsetzen wird.
7. Oktober 2016 um 22:46 Hallo Herr Franzke,
Ich möchte zeitnah Antrag auf Regelinsolvenz stellen.
Kann das Sparbuch (760€ Guthaben) meiner 9 Monate alten Tochter in die Masse mit einbezogen werden ? Der Betrag ist über die ganzen Monate zusammen gekommen Einzahlungen lagen im Schnitt bei 80€ monatlich.
Es läuft alleine auf ihren Namen ich habe jedeglich als gesetzlicher Vertreter die Eröffnung des Sparbuchs unterzeichnet.
Ich alleinerziehend und habe das alleinige Sorgerecht.
12. Oktober 2016 um 10:35 Wenn die Tochter die Inhaberin des Kontos ist, dann ist das Sparbuch nicht pfändbar.
Carolin Friedrich sagt:
4. Juli 2016 um 16:34 Guten Tag,
Ich befinde mich kurz vor der Insolvenz Eröffnung.
Nun meine Fragen. Ich bekomme Anfang 2017 ein Kind, ändert sich das die Berechnung wieder?
Wird die Miete irgendwie berücksichtig? Liebe Grüße
4. Juli 2016 um 16:51 Die Miete wird nicht berücksichtigt und mit dem neuen Kind steigt die Pfändungsgrenze um ca. 300 EUR vom Nettoeinkommen.
B.schäfer sagt:
12. April 2016 um 23:12 Hallo Herr Franzke,
Mein Mann war selbstständig , mein Mann ist nun nach der Privatinsolvenz schuldenfrei.
Ich bürgte damals mit mit der Hälfte unseres Hauses, das versteigert wurde.
Ich werde nun auch die Privatinsolvenz beantragen.
Was mich beschäftigt, werden mir unsere 3 Kinder ( 6,10,12) auch in der Pfändung als unterhaltspflichtig angerechnet? Oder nicht, weil man Mann Hauptverdiener ist ?
13. April 2016 um 10:26 Ihre drei Kinder werden bei der Bemessung Ihrer Pfändungsgrenze berücksichtigt. Auch wenn Ihr Mann der Hauptverdiener ist.
Ralf Malcherek sagt:
21. Februar 2016 um 14:52 Guten Tag Herr Franzke,
Ich hoffe, dass Sie mir bei der Angelegenheit helfen können.
Ich befinde mich seit 26.08.2011 in der Privatinsolvenz.
Meine Frau arbeitet seit 26.05.2014.
Für 2014 haben wie immer die Steuererklärung zusammen gemacht. Erst danach wurden uns von meinem Treuhändler Unterlagen zugesandt, was ich dann ausfühlte, worin ich ihm mitteilte, dass meine Frau arbeitet. Bis dato bin ich auch immer angeschrieben worden, ob sich meine wirtschaftliche Situation geändert hatte, es wurden nie ein Word über meine Frau gefragt, das war jetzt das erste mal, da sie ja auch nichts mit den Schulden aus meiner erster Ehe zu tun hatte, zu dem haben wir ein Ehevertrag, bei dem uns damals der Notar sagte, dass meine Frau unberührt bleib, da sie nicht mit den Schulden zu tun hat, selbst wenn sie arbeiten geht, deswegen war ich im guten glauben alles richtig zu machen. Meine Frage jetzt, das Gericht hat meine Frau als unterhaltberechtigte Person rausgenommen, Beschluss vom Gericht vom 21.01.2016. Jetzt möchte der Verwalter von uns 2924,02 Euro Gehalt haben rückwirkend, also Differenz zwischen 3 und 2 unterhaltspflichtige Personen.
Jetzt meine Frage , ich bin der Meinung, dass er es nicht darf nachträglich Geld zu verlangen. Liege ich richtig da?
Das wäre für uns eine Katastrophe, da ich seit Januar in ein Transfervertrag bin, weil unsere Abteilung geschlossen wurde, und ich nur noch 85% von mein Lohn habe,
der Verwalter bei der Gericht aber mein Lohn angegeben hatte, den ich bei meiner Arbeit hatte, was aber nicht richtig ist.
Ich wäre nächstes Jahr im August mit Insolvenz fertig, aber das würde für mich bedeuten, dass ich aus der Insolvenz fliegen würde, da ich auf keinen fall das Geld zahlen werde, das würde uns in einer sehr problematische Situation bringen, da ich Gesundheitlich sehr stark angeschlagen bin, ich habe schon bei Gericht angerufen, und dort wurde mir gesagt, dass ich wieder Widerspruch einlegen muss. Meine Frage- gibt es ein Paragraph den ich hier zu ran ziehen kann, damit ich schnell reagieren kann.
Was kann ich nun unternehmen? Ich bin am Verzweifeln.
Für eine schnelle Antwort bedanke ich mich schon mal im Voraus.
Ralf Malcherek
22. Februar 2016 um 6:45 Leider liegen Sie falsch. Es ist in der Insolvenz Ihre Pflicht, den Insolvenzverwalter über Ihre finanziellen Verhältnisse auf dem Laufenden zu halten. Weil sich das Einkommen der Ehefrau auf Ihre Pfändungsgrenze auswirkt, hätten Sie den Arbeitsbeginn dem Insolvenzverwalter melden müssen. Falls Sie das versäumt haben, müssen Sie leider nachzahlen.
15. Oktober 2015 um 14:23 Hallo Herr Franzke,
schön, dass sie hier so ausführlich berichten. Mir steht die Eröffnung der Insolvenz kurz bevor und mein Schuldenberater macht mich schon völlig Schalu.
Ich bin alleinerziehende, verwitwete Mutter einer neunjährigen Tochter. Ich arbeite halbtags in einer Städtischen Einrichtung und bekomme noch Aufstockung durch das Jobcenter. Mein Kindergeld wird nicht gesondert, sondern mit dem Lohn ausbezahlt (Nicht über die Familienkasse sondern über die Stadt). Jetzt meinte er, das könnte man so nicht trennen und es würde zum Einkommen angerechnet werden, somit würde mit bei der Berechnung des nicht pfändbaren Einkommens die 188,00 Euro fehlen.
Einen Insolvenbverwalter / Treuhänder habe ich noch nicht, da das Verfahren jetzt erst eröffnet wird.
15. Oktober 2015 um 21:30 Nö, stimmt nicht. Das Kindergeld gehört nicht zum pfändbaren Einkommen.
27. September 2015 um 15:54 Guten Tag Herr Franzke,
ich bin im letzten Jahr meiner Wohlverhaltensphase. Unser Sohn hat im September 2014 im Alter von 17 Jahren eine Ausbildung zum Bankkaufmann angetreten und verdient 711.- € netto / Monat. Zu erwähnen ist noch, dass dieser zu 70% schwerbehindert ist. Ich bin bisher immer davon ausgegangen, dass ich meinem Sohn auch in der Ausbildung noch unterhaltsverpflichtet bin. Nun möchte mein Insolvenzverwalter plötzlich wissen, was er verdient.
1.) Hätte ich den Ausbildungsbeginn meinem Insolvenzverwalter melden müssen?
2.) Wenn ja, kann der Insolvenzverwalter mir durch Nichtmitteilung der Ausbildung die Restschuldbefreiung verwähren?
2.) Bin ich meinem schwerbehinderten Sohn noch unterhaltsverpflichtet? (Wohnt noch zu Hause)
Im Voraus danke ich Ihnen schon jetzt für eine kurze Antwort.
28. September 2015 um 21:44 Sie hätten den Ausbildungsbeginn mitteilen müssen und im Sinne der gesetzlichen Pfändungstabelle sind Sie nicht mehr dem Sohn zum Unterhalt verpflichtet, sobald er eigene Einnahmen hat.
21. September 2015 um 7:55 Guten morgen Herr Franzke, ich habe meine Insolvenz erfolgreich überstanden!
Nach der Restschuldbefreiung kam dann der Hammer!!!! Es kamen Forderungen aus unerlaubter Handlung auf mich zu in Höhe von 60.000€( ich war Scheingeschäftsfüherin für meinen Ex-Freund).Darüber gibt’s auch Urteile! Wie haben herausgefunden, dass zu spät Widerspruch eingelegt wurde. Zur Zeit versuchen wir mit möglichst geringem Schaden für mich (Verglichen) da heraus zu kommen. Ich habe zwei Kinder (13+15) für die ich Unterhalt und Kindergeld bekomme. Mein Einkommen liegt weiter unter der Pfändungsgrenze. (1700€netto) ich habe brav eine Selbstauskunft für den Gläubiger gemacht. Mein Anwalt sagte daraufhin :da meine Kinder Unterhalt vom Vater bekommen wird das als Einkommen gewertet und ich bin nicht mehr unterhaltspflichtig den Beiden gegenüber. So dass nun doch was zu pfänden sei!!!! Stimmt das??? Gibt es während der Inso andere Gesetze, als nachher????
Über eine Antwort würde ich mich freuen. Liebe Grüße Nicole
23. September 2015 um 7:11 Wenn Sie im Insolvenzverfahren wären, dann wäre das so wie der Anwalt sagt. Sie können hier aber von zwei Unterhaltspflichten ausgehen, die Sie dem Arbeitgeber angeben, der das pfändbare Einkommen ja berechnet. Der Gläubiger muss dann sozusagen selbst darauf kommen. Sie können „Katz und Maus“ mit diesem Gläubiger spielen.
u.haferkorn sagt:
3. August 2015 um 14:12 hallo.meine privatinsolvenz laüft am 19 august aus.der treuhänder will von mir noch für 2monate geld.beim pfändbaren teil sind noch speesen mit drin.darf er diese mitpfänden obwohl das steurfreie beträge sind?und meine 2. frage ist ich lebe seit 2005 mit meiner lg in einer eheänlichen beziehung,ich verdiene um die 1300 €netto.mein lg ca 100€alg 2was darf der teuhänder überhaupt pfänden,wenn das jobcnter mein gehalt mit anrechnet. bitte um schnelle antwort
4. August 2015 um 7:21 Ja, die Spesen darf er mitpfänden. Das Gehalt des Lebenspartners wird nicht mit angerechnet.
Corinna R. sagt:
2. August 2015 um 10:53 Sehr geehrter Herr Franzke,
ich befinde mich in einer Privatinsolvenz seit September 2014. Ich lebe in einer eheänlichen Lebensgemeinschaft und habe mit meinem Partner eine Tochter 9 Jahre alt. Im Moment verdiene ich ca. 1400 Netto. Das bedeutet noch unter der Pfändungsgrenze. Mein Partner verdient ähnlich. Wie würde sich das auf die Pfändungsgrenze auswirken wenn wir heiraten würden…… Wird das Einkommen meines Mannes dann mit angerechnet?
2. August 2015 um 11:51 Eine Heirat hätte überhaupt keine Auswirkung auf die Berechnung Ihres pfändbaren Einkommens.
Frau Reinhold sagt:
10. April 2015 um 18:09 Hallo,
ich habe eine kurze Frage. Ich bin seit Anfang des Jahres in der Wohlverhaltensphase (Regelinsolvenz) und nun schwanger. Mein Mann und ich wollen vor der Geburt heiraten.
Wir haben beide Einkommen. Ich netto 1450 € (vor Pfändung) 1150 € nach Pfändung. Er 1950 €.
Ich bekomme 12 Monate Elterngeld ca 65 % vom Netto – ist das pfändbar?
Muss mein Mann nach der Hochzeit mit Konsequenzen rechnen? Info AG – Lohnpfändung etc.?
Ändert sich nach den 12 Monaten was an der Pfändungsberechnung?
15. April 2015 um 7:51 Ihr Mann heiratet nur Sie und nicht Ihre Schulden. Ihn wird Ihr Insolvenzverfahren also nicht betreffen. Der pfändbare Betrag wird für jeden Monat neu berechnet.
5. April 2015 um 12:23 Hallo,
bitte helfen Sie mir mit einer Antwort weiter. Ich bin seit einem Jahr in Insolvenz und das Verfahren ist noch nicht abgeschlossen wurden.
Seit Juni 2014 bin ich verheiratet und damit Unterhaltspflichtig. Meine Frau hatte bis 12/2014 eigenes Einkommen von 725 EUR. Ich teilte das alles im Rahmen meiner Mitwirkungspflicht unverzüglich dem Insolvenzverwalter mit.
Jetzt stellt plötzlich die Rechtspflegerin, bei der Abschlussrechnung meines Insolvenzverwalters fest, dass ich von Juli bis Dezember nicht unterhaltspflichtig war und damit 1790 EUR aufs Anderkonto zahlen soll. Meiner Meinung nach muss die Aufhebung der Unterhaltspflicht ein Gericht für die Zukunft festlegen, aber nicht Rückwirkend. Liege ich da falsch?
Ich gehe davon aus, dass mein insolvenzverwalter einen Verfahrensfehler begangen hat, indem er nicht die Aufhebung der Unterhaltspflicht bei Gericht beantragt hat. Bitte Helfen Sie mir. Vielen Dank!
7. April 2015 um 7:03 Leider ist das das Problem des Insolvenzverwalters, weil es seine ureigenste Aufgabe ist, die pfändbaren Beträge einzuziehen. Wenn Sie ihn hängen lassen wollen, verweigern Sie alle Zahlungen.
Nenaj sagt:
17. Januar 2015 um 14:59 Guten Tag Herr Franzke,
ich habe von Vollziehungsbeamter FA ein Zahlungsaufforderung über 25.000,00 bekommen, das sind Schulden 2010 EinkSt + Zi. , die mein ex-Mann nicht bezahlt hat. In 2010 habe ich mich von meinem Ehemann getrennt und bin seit 2013 geschieden. Mein ex hat nicht FA darüber informiert. In 2010 hatte ich keine eigene Einkünfte , mein noch Mann war Selbständig. Seit 2010 lebte ich mit dem Sohn von Alg II . In 2012 hat mein ex EinkSt Erklärung abgegeben , welche ich nicht unterschrieben habe. Ich weiß schon , dass er als Zusammenveranlagung abgegeben hat.
Kann ich irgendwie von den Schulden befreit werden ?
Ich gehe arbeiten seit september, bekomme 800 euro netto , dazu noch Alg II , Kindergeld und Unterhaltsvorschus . Ich bin nicht in der lage 25000,00 an FA zahlen.
In einer Woche kommt Vollziehungsbeamter zu mir nach Hause um Sachen zu pfänden. Ich habe nichts wertvolles .
Droht mir Private Insolvenz ? Kann ich von den Schulden befreit werden weil ich Eik.St Erklärung nicht unterschrieben habe ? Kann mein Einkommen gepfändet werden?
20. Januar 2015 um 22:14 Wenn die Steuerschulden die einzigen Schulden sind, ist das kein Grund in die Insolvenz zu gehen. Sie können zu einem Steuerberater gehen und der soll die Gewinne der Ehegatten gesondert feststellen und jedem Ehegatten zurechnen lassen. Dann müssen Sie für die Steuern des Ehegatten nicht haften.
14. Januar 2015 um 13:09 Hallo,
ich befinde mich gerade in der Vorbereitung der Privatinsolvenz. Ich lebe bereits seit einem Jahr von meinem Ehemann getrennt, wir sind jedoch nicht geschieden. Wir haben einen gemeinsamen Sohn, der bei mir lebt. Ich gehe davon aus, dass das Insolvenzverfahren spätestens im Februar eröffnet wird.
Da ich mit meinem Mann allein schon wegen unserem Sohn (4 Jahre) einen sehr guten Kontakt habe, möchte ich nicht ausschließen, dass wir unserer Ehe vielleicht doch wieder eine Chance geben. Welche Auswirkungen hätte das auf die Pfändungsbeträge? Kann mein Mann mit zur Verantwortung gezogen werden? Dann noch eine zweite Frage bezüglich Mietkaution. Angenommen mein Mann und ich würden wieder zusammenziehen und eine gemeinsame Wohnung mieten. Und angenommen der Vermieter besteht darauf, dass wir beide im Mietvertrag stehen. Die Kaution würde jedoch vollständig mein Mann begleichen und dies wäre auch nachweisbar. Würde der Vermieter trotzdem seitens Insolvenzverwalter über meine Privatinsolenz informiert werden? Danke für eine schnelle Antwort. Gruß,
15. Januar 2015 um 18:27 Wenn Sie wieder heiraten, wird Ihr Mann in keinster Weise in die Schulden hineingezogen oder für irgendetwas verantwortlich gemacht.
Sobald Sie als Mieterin im Mietvertrag stehen, wird der Insolvenzverwalter den Vermieter informieren.
9. Januar 2015 um 5:29 Hallo,
ich bin seit 2 Jahren in der Privatinsolvenz, soweit ist alles gut abgelaufen, nun habe ich den Arbeitgeber gewechselt und mein erstes Gehalt erhalten, aber der Arbeitgeber hat dem Treuhänder nix überwiesen, obwohl ich dem Treuhänder pünktlich darüber informiert habe, indem ich ihn den Arbeitsvertrag per Fax zugeschickt habe. Auf meiner Nachfrage hat der Treuhänder ihn auch erhalten. Was kann/soll ich jetzt tun ? Lg Raik
12. Januar 2015 um 22:37 Machen Sie gar nichts. DAs ist das Problem zwischen Treuhänder und Arbeitgeber.
5. Januar 2015 um 20:19 Sehr geehrter Herr Franzke.
Ein frohes neues Jahr vorab.
Mein Insolvenzverwalter fertigt gerade den Bericht für das Insolvenzgericht an. Hierbei schreibt er mich an, dass er die letzten drei Abrechnungen meiner Frau aus Ihren Einkünften zur Berechnung des pfändbaren Betrages benötigt.
Ich selbst verdiene 2200 € netto und das Einkommen meiner Frau beträgt 975 € netto. Derzeit zahle ich den pfändbaren Betrag von meinem netto gem. Pfändungstabelle 2014. Wie verändert sich die Berechnung unter Berücksichtigung des Einkommens meiner Frau?
Zusatz: Unser Sohn ist 4 Jahre alt und wir leben alle in einem Haushalt. Danke für Ihre Antwort.
6. Januar 2015 um 22:29 Hallo, auf jeden Fall gilt Ihre Frau nicht als Unterhaltspflicht, weil sie eigene Einnahmen hat. Vielleicht will der Insolvenzverwalter das heraus bekommen. Sie haben lediglich eine Unterhaltspflicht im Sinne der Pfändungstabelle aufgrund des Sohnes.
Katharina cordes sagt:
11. Dezember 2015 um 12:21 Hallo
Ich bin zur Zeit in Elternzeit und habe mein Elterngeld auf 2 Jahre teilen lassen, nun musste ich es um ändern und 1 Jahr. Nun bekomme ich eine Nachzahlung von 3700 € und weiß nicht ob mein Insolvenz Verwalter davon etwas abziehen darf
12. Dezember 2015 um 9:48 ja, der kriegt die gesamte Nachzahlung.
19. Dezember 2014 um 13:28 Hallo Hr. Franzke,
habe bisher auf Ihrer Seite gelesen, dass es die Möglichkeit gibt die nicht leiblichen Kinder anrechnen zu lassen. Gibt es einen § der mir da beim Antrag hilft?
Gilt das selbe auch bei Kontopfändung?
Mein Antrag wurde vor Gericht abgelehnt, weil es ja nicht mein leibliches Kind ist. Der leibliche Vater zahlt keinen Unterhalt.
21. Dezember 2014 um 15:25 Einen speziellen Paragrafen gibt es meines Wissens nicht. Wahrscheinlich wurde der Antrag deshalb abgelehnt, weil Sie keine Nachweise wie Rechungen usw. beigebracht haben, dass Sie das Kind mit versorgen.
27. Dezember 2014 um 21:03 Vielen Dank für die Info.
Als Nachweis habe ich den Mietvertrag mit zugehörigen Kontoauszügen und Anmeldebescheinigungen mitgeschickt.
Welche Rechnungen würden denn z.B. helfen?
Sandra Tschulowska sagt:
18. Dezember 2014 um 13:58 Guten Tag Herr Franzke,
habe eine Frage. Wird Kindergeld (Kinder werden18 Jahre , gehen zur Schule, )und Kindesunterhalt mit angerechnet zur Insolvenz.
Was wäre wenn ein Kind eine Ausbildung macht.
Wie hoch ist die Grenze bei alleinerziehend mit 2 Kinder.
S. Tschulowska
19. Dezember 2014 um 13:08 Nein das Kindergeld wird nicht mit angerechnet zur Insolvenz. Die Pfändungsgrenze bei zwei Kindern beträge 1660 EUR netto ohne Kindergeld.
30. November 2014 um 21:19 Sehr geehrter Herr Franzke!
Ich befinde mich in Privatinsolvenz. Nun haben meine Frau und ich uns getrennt (keine Scheidung). Meiner Frau stehen 228,00 € und unserer Tochter 272,00 € Unterhalt zu. Für mich bleiben dann etwa 1200,00 € übrig.
Werden von diesem Geld für die Insolvenz noch Werbungskosten abgezogen? Wie muss ich Unterhaltsleistungen nachweisen?
Vielen Dank für Ihre Mühen & viele Grüße
1. Dezember 2014 um 23:53 Ob davon noch Werbungskosten abgezogen werden, weiß ich nicht. Man betrachtet Ihr Nettoeinkommen und ermittelt dann anhand der gesetzlichen Pfändungsgrenze das pfändbare Einkommen. Die Unterhaltszahlungen weisen Sie an besten anhand der Kontoauszüge oder etwaiger Vereinbarungen mit Frau oder Tochter nach.
27. November 2014 um 15:30 ich bin in der Vorbereitung zur Insolvenz.
ich verdiene 1152 euro netto.ich habe 3 kinder im alter vonn 19,21 und 23.von denen die 2 jüngsten noch bei mir und meinem Lebensgefährten wohnen.ich bekomme 588 euro Kindergeld.von dem ich 184 euro meine grossen tochter überweise das sie alleine lebt und es ihr ja zusteht..meine kinder bekommen eine halbweisenrente vo 235 euro..was auch bei ihnen aufs Konto eingeht.zudem verdiene beide kinder die bei mir wohnen 340 euro.das heisst ich habe meinen lohn und das Kindergeld der 2 kinder die bei mir wohnen.meine fragen nun..wo liege ich in der pfändungstabelle..müssen meine kinder mir finanziel helfen,sprich wird mir die halbweisenrente angerechnet? ich bekomme sie ja nicht sondern die kinder..
1. Dezember 2014 um 23:23 Sie liegen unter der gesetzlichen Pfändungsgrenze, die bei zwei Kindern bei 1.660 EUR liegt. Also kann man Ihnen nichts pfänden.
T.Storz sagt:
16. November 2014 um 16:28 Hallo Herr Franzke , Folgende Frage bedrückt mich momentan , ich habe vor 3 Wochen die eidesstattliche Versicherung abgegeben , da lebte ich noch von Alg 1 & aufstockendem alg 2 !!
Der Gerichtsvollzieher meinte beim Termin , dass bei mir eh nichts zu holen wäre & ich aber zur Vorsicht ein P – Konto eröffnen soll .
Nun arbeite ich aber wieder seit dem 05.11 und verdiene netto circa 1200 € und bekomme logischerweise keine Leistungen mehr , jetzt habe ich Angst , dass mir eine Lohnpfändung passieren könnte & in meinem Arbeitsvertrag steht ausdrücklich , keine Lohn & Gehaltsabtretungen oder Pfändungen .
Könnte ich dann meinen Job verlieren falls dass passiert ?
Bin ja auch noch in der Probezeit …. Was würden sie mir empfehlen ? Mit bestem Dank im vorraus !! T . Storz
18. November 2014 um 23:11 Machen Sie sich nicht so viele Sorgen. Wenn Sie in der eidesstattlichen Versicherung den Arbeitgeber nicht angegeben haben, dann werden die Gläubiger nicht davon erfahren und dann wird der Arbeitgeber auch nicht belästigt. Das ist zwar keine Dauerlösung, hilft Ihnen aber über die Probezeit und danach kann man Ihnen wegen einer Pfändung nicht mehr kündigen.
S. Kn. sagt:
7. November 2014 um 16:31 Sehr geehrter Herr Franzke, ich bin per google auf diese Seite gestoßen… Ggf. bekomme ich hier eine valide Antwort, die ich bisher nicht erhalten habe. Seit Anfang September 2014 befinde ich mich in einer Insolvenz ( aus der Selbständigkeit heraus ) und habe 2 unterhaltspflichtige Kinder, die bei Ihrer Mutter leben. Die Mutter arbeitet, erhält jedoch zusätzlich Geld vom Amt. Die Mutter erhält auch das komplette Kindergeld. Ich bin Angestellter mit einem fixen und variablen Einkommen. Da ich 2 unterhaltspflichtige Kinder habe ( 10 Jahre und 14 Jahre ) und mein Einkommen sich je nach Monat zwischen 1.400,- € netto und 2.000,- € netto bewegt, möchte ich meiner Unterhaltspflicht gegenüber meinen Töchtern nachkommen. Die Pfändungsfreigrenzen sind mir bekannt. Ebenfalls bekannt ist mir die Düsseldorfer Tabelle. Damalig wurde im Scheidungsurteil kein „Unterhaltsbetrag“ vereinbart. Nun möchte ich wissen, was richtig ist, wie viel Unterhalt sollte ich / muss ich tatsächlich zahlen ? Aus meiner Sicht würde ich folgendermaßen Unterhalt bezahlen: Beispiel: Einkommen des aktuellen Monats = 1.600 €, somit „Selbstbehalt“ = 1.211,53 €. Ich würde nun die Differenz von 1.211,53 € zu meinem tatsächlichen Netto von 1.600,00 € = 388,47 € als Unterhalt ( per Überweisung mit Angabe „Unterhalt für… / Monat … ) zahlen wollen. Dies würde ich jeden Monat so halten. Ist das der Richtige Weg ?`Die Mutter bezieht, wie bereits geschildert, Gelder über das Amt. Wie ist mit dieser Situation umzugehen ? Klar ist, meine Unterhaltszahlung wird Ihr angerechnet. Aber wie wird das Amt mir gegenüber vorgehen ? Die Insolvenz wurde im Übrigen notwendig, u.a. durch Schulden aus der Ehe ( Immobilien, Kredite etc. ). Ich freue mich auf eine Antwort, Gruß
9. November 2014 um 22:32 Leider muss auch ich Sie enttäuschen. Ich kenne mich mit Familienrecht nicht aus, sondern nur mit Insolvenzrecht. Sollte der Unterhalt bereits gerichtlich tituliert sein, müsssen Sie eine Ändungsklage veranlassen und die Höhe der Unterhaltszahlungen gerichtlich bestimmen lassen.
4. November 2014 um 15:35 Guten Tag,
ich befinde mich seit fast 3 Jahren in der Wohlverhaltensperiode.
Ich habe eine Frau und zwei unterhaltspflichtige Kinder 5 Jahre und 19 Jahre. Mein Sohn 19 ist in der Ausbildung.
Nun möchte der Verwalter den Ausbildungsvertrag.
Meine Frage ist: Wie viel kann mein Kind in der Ausbildung netto verdienen ohne das die Pfändungsgrenze sich verändert?
6. November 2014 um 8:02 Das beginnt schon bei 100 EUR. Wenn Ihr Kind mindestens 350 EUR verdient, kann es nicht mehr als Unterhaltspflicht im Sinne der Pfändungstabelle berücksichtigt werden.
31. Oktober 2014 um 17:32 Hallo Herr Franzke,
habe da mal eine Frage. Meine Insolvenz lief vorheriges Jahr 2013 aus. Bin allein erziehend und berufstätig im Schichtdienst. Mein Anliegen: Habe vom Amtsgericht ein Brief bekommen über die Stundung der Verfahrenskosten da die noch offen sind . Meine Frage: Bin ich verpflichtet die Raten zu bezahlen wenn sich mein Einkommen von damals nicht geändert hat? Vielen Dank im Vorraus!
2. November 2014 um 12:46 Grundsätzlich sind Sie dazu verpflichtet die Verfahrenskosten nach der Erteilung der Restschuldbefreiung zu übernehmen. Sie können aber einen Antrag auf Ratenzahlung stellen, beispielsweise monatlich 50 €. Sind Sie überhaupt nicht leistungsfähig, wie beispielsweise ein Empfänger von Arbeitslosengeld II, werden Ihnen die Verfahrenskosten erlassen.
28. Oktober 2014 um 23:24 Guten Abend,
Ich bin Zwillingsmama, ALG 2-Empfängerin und in der Privatinsolvenz.
Ich habe für 24 Monate á 300,00 EUR für meine Zwillinge Elterngeld nachgezahlt bekommen. Das sind insgesamt 7200,00 EUR, wovon 2800,00 EUR vom Amt einbehalten wurden und die restlichen 4551,00 EUR auf mein Konto kamen.
Darf dieses Geld gepfändet werden? Da man doch sagt, dass Elterngeld pfändfrei ist.
Ich wäre über eine Antwort dankbar,
1. November 2014 um 19:07 Man kann zwar nicht alles pfänden, aber ca. einen erheblichen Teil davon. Es kommt immer darauf an, was Ihnen monstlich zur Verfügung steht.
Daniel.H sagt:
25. Oktober 2014 um 4:42 Guten Tag Herr Franzke
Habe da mal eine Frage an Sie ,
Ich habe folgendes Problem bin in einem Insolvenzverfahren und habe nun seit dem 1.10.2013 einen Job wo ich 1550€ Brutto verdiene habe dies meinen Insolvenzverwalter rechtzeitig mitgeteilt in dem ich ihm den Arbeitsvertrag zeitgleich zugeschickt habe nun zu meinen problem der Insolvenzverwalter hat sich mit meinem Chef in verbindung gesetzt nur wurde mir kein Geld vom Lohn abgezogen wie ich es oben in ihrem bericht lese habe ich mit weiteren schritten nichts zutun habe also meine Pflicht erfüllt jetzt nach 1 Jahr bekomme ich von meinem Insolvenzverwalter post wie es im moment bei mir aussieht obwohl sich ja nichts geändert hat dies hätte ich ja melden müssen daraufhin habe ich ihm die letzten 4 Lohnabrechnungen zukommen lassen . Die Antwort kahm schnell es wäre ja etwas zu Pfänden daraufhin setzte er sich noch einmal mit meinen Chef in verbindung der es meiner meinung nach verschlürrt hat mein Chef meinte nur zu ihm aus eigenschutz das ich gesagt hätte er bräuche nichts zu bezahlen was totaler mist ist habe nur zu ihm die ersten 2 monate gesagt das ich mich wundere das nichts abgezogen wird , daraufhin muste ich sämtliche abrechnungen zum Insolvenzverwalter schicken damit er berechnen kann was nachzuzahlen ist dies ergab eine summe von 350€ die ich jetzt nachzahlen soll ist dies so in Ordnung oder kann ich da was gegen unternehmen .
26. Oktober 2014 um 20:26 Wenn der Insolvenzverwalter geschlafen und vergessen hat, das pfändbare Einkommen einzuziehen, ist das sein Problem. Es kommt in solchen Streitfällen immer darauf an, ob der Insolvenzverwalter von Ihnen ausreichend über Ihre Einkünfte informiert war oder nicht. Dies scheint bei Ihnen der Fall zu sein. Also stellen Sie sich einfach quer und machen gar nichts. Sie sollten sich aber unbedingt an gewöhnen, dem Insolvenzverwalter monatlich eine Kopie der Einkommensnachweise zu übersenden – auch wenn er sagt, dass er sie nicht haben möchte.
27. Oktober 2014 um 11:00 Danke für ihre schnelle Antwort habe jetzt nur eine zahlungsfrist bekommen das ich bis zum 4.11 den betrag zu zahlen habe ansonsten leitet er das ans gericht weiter und somit ist das insolvenzverfahren in gefahr oder geht das garnicht so einfach da ich ja nichts falsch gemacht habe ??
1. November 2014 um 18:39 Nein, keine Sorge das Insolvenzverfahren ist nicht in Gefahr. Es ist egal, ob es sich um eine bloße Rechnung handelt, oder ob die Forderung bereits per Gerichtsbescheid oder Vollstreckungstitel tituliert ist.
Samer Saskia sagt:
16. Oktober 2014 um 10:31 Hallo Herr Fratzke
ich befinde mich in der Privatinsolvenz,beziehe Hartz4 und habe einen Minijob in dem ich zwischen 200-450 Euro verdiene monatlich, In meinem Haushalt lebt meine 18 jährige Tochter die Ausbildungssuchend ist und kein eigenes Einkommen bezieht ausser Kindergeld in Höhe von 184 Euro, Nun bekam ich vom Stromanbieter eine Rückzahlung in Höhe von 615 Euro,die mir jedoch nicht ausgezahlt wird mit der Begründung eine Bestätigung vom Insolvenzverwalter vorzulegen mit der Bitte um Freigabe.Nun meine Frage darf der IV dieses Geld einbehalten obwohl ich unter der Freigrenze liege?
17. Oktober 2014 um 21:05 Ja, der Insolvenzverwalter wird das Geld einbehalten. In der Insolvenz ist immer nur das Einkommen als Arbeitnehmer vor der Pfändung geschützt. Die Stromrückerstattung ist aber kein Einkommen als Arbeitnehmer.
18. August 2014 um 18:53 Hallo, folgender Sachverhalt:
Mein Vater (72) möchte Privatinsolvenz anmelden.
Rente z.Zt. 1160 €. Hat jetzt wieder eine private Krankenversicherung abgeschlossen (abschließen müssen)
welche plus Pflegeversicherung ca. 690 € kostet. Gesetzliche Krankenversicherung ist leider nicht mehr abschließbar.
Zuschuss durch die Rentenversicherung wird noch nicht mal 100 € sein. Wird die Krankenversicherung dann noch bei der Rentenauszahlung ca. 1260 € berücksichtigt ?? Dann wäre nichts pfändbar. Oder wird die Differenz zwischen 1260 € und Pfändungsgrenze 1045 € gepfändet??
Nach dem Tod seiner zweiten Frau und aus gesundheitlichen Gründen sowie Kostengründen, lebt mein Vater mit einer sehr guten Freundin (auch Freundin seiner verstorbenen Frau) zusammen. Rein freundschaftliche Beziehung!!! Würde bei Antrag Grundsicherung (wegen der hohen Krankenversicherung) die Rente der Freundin berücksichtigt??
19. August 2014 um 20:07 Mit Grundsicherung kenne ich mich nicht aus. Pfändbar ist bei dem Vater aber nix, weil die Beiträge zur priv. Krankensicherung die Pfändungsgrenze erhöhen.
Gundhild Wagner sagt:
4. November 2014 um 14:34 Sehr geehrter Herr Franzke,
was muss man tun, um die Beiträge zur priv. Krankenversicherung zusätzlich auf dem P-Konto freizubekommen? Wäre sehr dankbar für eine Antwort. Kostet diese etwas? MfG G. W.
6. November 2014 um 8:26 Sie gehen zu einem Schuldenberater. Dieser stellt Ihnen eine Bescheinigung aus, welche die pfändbaren Beträge ermittelt. Diese geben Sie bei der Bank ab – fertig.
13. August 2014 um 11:50 Gibt es ab 01.07.14 die abgesonderter Befriedigung noch? § 114 InsO ist aufgehoben.
Bei einer Pfändung des Kindesunterhalts vor Insolvenz muss ab Insolvenz nochmals laufender Unterhalt bzw. Rückstände ab Insolvenzeröffnung gepfändet werden, um laufenden Unterhalt auch nach der Insolvenzeröffnung zu bekommen oder irrt der Insolvenzverwalter da?
15. August 2014 um 21:26 Geht ja gar nicht, neu zu pfänden nach der Eröffnung. Deshalb verstehe ich die Frage nicht. Nach Eröffnung geht alles zur Masse, nachdem das Privileg des pfändenden Gläubigers entfallen ist. Der Vollstreckungsschutz gilt auch für den pfändenden Unterhaltsgläubiger.
13. August 2014 um 10:19 Hallo Herr Franzke,
meiner Familie und mir steht vermutlich in kürze eine Privatinsolvenz in Haus, da wir mit einer Immobilienfinanzierung als Kapitalanlage auf die Nase gefallen sind. Meine Frage: Ist es zutreffend, dass bei einem Familiennettoeinkommen von ca. € 3.500,00 und Kindergeld in Höhe von € 368,00 bei einem 4 Personenhaushalt der Pfändbare Betrag bei etwa € 520,00 liegt?
15. August 2014 um 21:35 Hallo,
so kann man nicht rechnen. Es wird nicht die Familie betrachtet, sondern immer die einzelne Person. Es kommt also darauf an, was jede von Ihnen Erwachsenen netto vverdient. Jeder von Ihnen beiden hat zwei Unterhaltspflichten (Kinder ohne eigenes Einkommen), also beginnt die absolute Pfändungsgrenze bei jedem Ehegatten bei 1660 EUR. Kindergeld geht extra. Der darüber hinausgehende Betrag wird zu ca. 2/3 eingezogen.
18. August 2014 um 8:57 Danke für die rasche Antwort. Nochmal eine kurze Nachfrage. Der darüber hinausgehende Betrag wird zu ca. 2/3 oder zu 1/3 eingezogen? Wenn ich die ´Tabelle so sehe komme ich auf 1/3? Oder deute ich das falsch?
19. August 2014 um 20:17 Das mit den 2/3 ist eine Faustregel, die von Ihnen ermittelten Werte der Pfändungstabelle sind richtig.
13. August 2014 um 7:27 Sehr geehrter Herr Franzke,
am vergangenen Wochenende habe ich meine Schwester erstmals nach 4 Jahren wieder gesehen, wodurch ich auch Einblick in ihre finanzielle Situation erhielt. Seitdem mache ich mir Gedanken, ob dort alles korrekt läuft.
Mein Schwager befindet sich seit 4 Jahren im laufenden Verfahren einer Privatinsolvenz. Hierbei bestehen 2 Probleme mit dem Treuhänder: 1. Dieser hat wohl von Beginn an jedes Mal Monate gebraucht, um irgendeinen Vorgang zu bearbeiten. Gleiches gilt auch für die Beantragung der Schlussverteilung, die bis heute nicht beim Insolvenzgericht eingereicht wurde, obwohl dem Treuhänder bekannt ist, dass nachweislich keinerlei Masse außerhalb des regelmäßigen Arbeitseinkommens zur Verfügung steht. Auf eine vorsichtige Nachfrage vor ca. 9 Monaten erhielt mein Schwager nur die lapidare Auskunft, „das ist noch lange nicht soweit“.
2. Der Treuhänder erkennt meine Schwester von Beginn an nicht bei der Berechnung der Pfändungsfreigrenze an. Ein entsprechender Antrag bei Gericht wurde nicht gestellt. Meine Schwester bezieht ein Nettoeinkommen in Höhe von 569 € aus einer Teilzeitstelle. Es leben jedoch 2 voreheliche Kinder meiner Schwester im Alter von 14 und 16 Jahren mit im Haushalt, die noch zur Schule gehen und für die der leibliche Vater keinerlei Unterhalt zahlt. Der Vater lebt im Ausland, wodurch die Eintreibung des Unterhalts trotz Titulierung seit Jahren unmöglich ist.
Sehe ich es richtig, dass meine Schwester als unterhaltsberechtigte anzuerkennen wäre? Würde bei der Berechnung ihres Bedarfs ihre eigene Unterhaltspflicht gegenüber den beiden Kindern berücksichtigt?
15. August 2014 um 21:47 Hallo,
wenn der Treuhänder nix tut, können Sie nur immer wieder erneut und hartnäckig bei Gericht anfragen, wann es soweit ist. Rechte auf Bearbeitung hat die Schwester nicht, der Treuhänder kann hier machen was er will und er wird häufig auch noch vom Gericht gedeckt. Die gute Nachricht ist wenigstens, dass so oder no nach 6 Jahren Schluss ist.
Die Schwester gilt nicht als Unterhaltspflicht des Mannes, weil sie ein eigenes – wenn auch geringes – Einkommen hat. Auch die beiden Kinder, die offensichtlich nicht die leiblichen des Ehemannes sind, werden nicht automatisch als Unterhaltspflicht berücksichtigt. Der Mann müsste hierzu einen Antrag beim Insolvenzgericht stellen auf Festsetzung streitiger Pfändungsgrenzen und hierzu vortragen, dass er die Kinder in seienm Haushalt lebend wie ein Vater versorgt.
27. Juli 2014 um 6:29 Hallo, bin seit 2009 in Privatinso und seit ende 2010 in der Wohl-Phase. Ich verdiene 900 Euro netto. Habe 2 Kinder ( 18 Jahre ohne Beschäftigung da Studienplatzanwärter und 24 Jahre Student, er erhält 450 Bafög) Nach Arbeitsunfall erhalte ich nun 990 Verletztengeld.
Nun kommt die Frage :
Ich habe eine PRIVATE ZUSATZVERSICHERUNG abgeschlossen, welche mir 550 Euro Unfalltagegeld ( also nur bei UNFALL) auszahlt sowie bei Unfall noch Krankenhaustagegeld für 3 Wochen ( ca. 1750). Der Gesammtbetrag ) bisher ca. 5000 Euro wurde von der Versicherung zurückbehalten wg. Guterachterentscheidung und soll nun RÜCKWIRKEND auf einmal ausgezahlt werden. Allerdings will der Treuhänder das gesammte Geld. Ich habegehört, dass solche Gelder kein Einkommen wären und mir zustehen sollen. Was ist richtig ?
28. Juli 2014 um 6:54 Hallo,
in der Wohlverhaltensphase ist nur noch das pfändbare Einkommen abgetreten. Man kann bei Ihnen schon darüber streiten, ob die Versicherungsleistungen als Einkommen gelten, was bei regelmäßiger Zahlung wohl der Fall ist. Die Rückzahlung wäre dann so wie eine Abfindung bei Kündigung Arbeitsplatz zu behandeln und damit Teil des Einkommens, also pfändbar. Es kommt dann noch darauf an, wann der Versicherungsfall eingtreten ist: vor oder nach dem Schlusstermin. Notfalls lassen Sie die Pfändungsfrenze durch Antrag bei Insolvenzgericht klären.
12. März 2017 um 17:31 Hallo mein Name ist Uwe S aus Weil am Rhein ,bitte helfen sie mir weiter
Ich bin seit 2011 Privatinsolvenz.
letztes Jahr Arbeitete ich noch in einem Restaurant als Koch und hatte ein Pfändbares Einkommenvon 1.576 Euro netto .es wurde auch eine Gehaltspfändung von monatlich 368,28 Euro momatlich vorgenommen.
seit Juni letzten Jahres musste ich meine Tätigkeit als koch aufgeben und arbeite jetzt für eine Zeitfirma in einem Lagerhaus und verdiene nur 1.035,21 Euro netto.
vor kurzem schrieb mich mein Insolvenzverwalter an und forderte noch die letzten Abrechnungen.
Ich betone nochmals das ich nur 1.035.21 Euro netto ,und will von miir einen Pfändungsrückstand voninsgesamt 3.319,08 Euro.
Mein Gehalt reicht nicht einmal,um meinen Lebensunterhalt komplett zu finanzieren.
bei nicht fristgerechter Zahlung droht die Versagung meiner Restschuldbefreiung.
Was kann ich tun,ich bin verzweifelt
13. März 2017 um 7:09 Ich sehe nicht, dass dem Insolvenzverwalter die Nachzahlung zusteht. Sie müssen immer das pfändbare Einkommen abtreten, das Sie auch erwirtschaften. Wenn Sie nicht mehr als Koch arbeiten konnten, führen Sie weniger Einkommen an die Masse ab. Das ist völlig legal. Wichtig ist, dass Sie den Insolvenzverwalter damals über den Jobwechsel informiert haben und vielleicht können Sie auch begründen, warum Sie den Job als Koch aufgeben mussten.
Madeya sagt:
15. Juli 2014 um 15:43 Hallo,
ich hab da mal eine Frage bezüglich der Privatinsolvenz.
Was bleibt mir im Monat an Gehalt übrig?
Ich bin verheiratet und habe 2 Kinder (7 und 9 Jahre alt)
Mein Nettoeinkommen liegt bei 3300€.
Meine Frau ist berufstätig und geht ca. 18 Stunden in der Woche arbeiten. Ihr Nettoeinkommen liegt bei 1100€.
In der Pfändungstabelle kann ich leider nicht darüber finden, ob überhaupt das Gehalt der Frau mit berücksichtigt wird.
Ich habe leider bis jetzt nur unterschiedliche Aussagen bekommen.
17. Juli 2014 um 7:18 Hallo,
Sie können lediglich 2 Unterhaltspflichten geltend machen, weil die Ehefrau eigene Einnahmen hat.
23. Juni 2014 um 21:58 Guten Abend, kurze frage zählen die Kinder die meine Frau mit in unsere Ehe gebracht hat und bei uns leben ( 13, 12, 9 jahre ) auch als unterhaltspflichtige personen? Wer genau zählt als unterhaltspflichtige personen nur leiblich kinder oder au h stiefkinder und ehefrauen?
4. Juli 2014 um 8:42 Automatisch zählen nur die leiblichen Kinder als Unterhaltspflicht. Sie haben aber die Möglichkeit, beim Insolvenzgericht einen Antrag auf Anerkennung dieser beiden Kinder als Unterhaltspflicht zu stellen. Sie müssen dann nachweisen, dass Sie die beiden Kinder versorgen, das dürfte ja kein Problem sein.
Vidosava sagt:
28. Mai 2014 um 19:35 Ich bin in isolovenz angemeldet. Haben 1820 neto mit neben job. Habe aine83jerigr kranke muter ic schike unterhalt für si.werde das anerlant
Was blaibe mir übrig. Danke
31. Mai 2014 um 21:06 Hallo,
leider wird die Mutter nicht als Unterhaltspflicht im Sinne der Pfändungstabelle anerkannt.
Rene D sagt:
26. Mai 2014 um 18:24 Hallo Herr Franzke, ich bin verzweifelt. ich habe von einem jobcenter einen brief erhalten das ich meiner tocher unterhalt von 52 euro zahlen soll, ich hatte von einem jahr die lohnabrechnungen( manatliches einkommen von (1105) an den geschickt und was ich aufwendungen habe für wohnung und beruf. ich bin auch im insolvenzverfahren, aber laut dem brief wurde mir nur die monatsfahrkarte zur arbeit ( 47,80)berechnet, aber die miete nicht. ist das so rechtens? ist der selbstbehalt bei insolvens immer 1000 euro? danke schonmal im vorraus
28. Mai 2014 um 6:23 ich kenne mich mit Sozialrecht leider nicht aus. Die absolute Pfändungsgrenze beginnt aber bei 1050 €, also 50 € mehr als Sie vermuten.
ulf wurl sagt:
25. Mai 2014 um 11:58 Hallo ich bin seid dem Monat 2,2014 in private insolvens ab Juli 2014 eröht sich mein gehalt von 1450 ich bin seid 9,2013 verheiratet und meine Frau hat eine 7 jährige Tochter mit in die ehe gebracht , ich habe aus erster ehe eine 22 jährige tochter sie ist in ausbildung und lebt in eine wohnung bei dem gehalt was oder wieviel kann man mir weg nehmen
26. Mai 2014 um 6:49 Wenn wir davon ausgehen, dass Ihre Ehefrau kein eigenes Einkommen hat, dann kann man Ihnen ca. 370 € wegnehmen. Die 22 jährige Tochter in der Ausbildung hat eigene Einnahmen und die siebenjährige Tochter ist kein leibliches Kind. Für die siebenjährige Tochter können Sie aber beim Insolvenzgericht einen Antrag stellen, dass die nicht leibliche Tochter als Unterhaltspflicht anerkannt wird, weil sie im Ihren Haushalt lebt und Sie das Kind versorgen.
Alexandra Tobey sagt:
17. Mai 2014 um 10:24 Hallo.
Auch ich habe eine Frage und zwar.
Seit etwas mehr als einem Jahr bin ich nun schon in der privatInsolvenz.
Begonnen hat sie bei mir mit vollen Gehalt ca 1200 da ich verheiratet bin und ein Kind habe sagte mir mein Verwalter die Grenze liegt bei ungefähr 1700 Euro.
Nun bekomme ich ja seit der Geburt meines Kindes 2013 Harz4 sowie Kindergeld und Elterngeld neuerdings auch 133 Euro Kindesunterhalt da mein Mann ausgezogen ist. Wir sind jedoch wieder zusammen Leben nur in getrennten Wohnungen. Ich verkürze meine Elternzeit nun auf 1 Jahr so das ich im September wieder arbeiten gehe. Nun zur eigentlichen Frage.
Ist mein Elterngeld das ich ja noch ein Jahr bekomme immer noch Einkommen? Es ist ja eine Einkommens Ersatzleistung.
18. Mai 2014 um 18:58 Das Elterngeld ist nicht pfändbar, wenn Sie das meinen.
4. Januar 2015 um 21:06 Steht der Unpfändbarkeit nicht § 2 BEEG iVm §§ 54 I 3 SGB I, § 10 BEEG entgegen, wonach lediglich 300 Euro unpfändbar sind und das restliche Elterngeld hiervon abzuziehen und wie gewöhnliches Arbeitseinkommen zu werten ist ?
5. Januar 2015 um 8:36 Das weiß ich nicht.
14. Mai 2014 um 10:27 Ich muss in die Regelinsolvenz, aber ab denn nächsten Monat
fange ich wieder an zu Arbeiten.
Mein Monatslohn beträgt ca. 2500€ brutto,
und mein bei mir lebender Sohn fängt seine Ausbildung an.
Was würde bei mir gepfändet werden??
16. Mai 2014 um 20:46 Kann ich nicht sagen, es kommt auf das Nettoeinkommen an. Das pfändbare Einkommen erfahren Sie über die gesetzliche Pfändungstabelle, können Sie auf meiner Webseite nachlesen. Wenn der Sohn in der Ausbildung ein eigenes Einkommen hat, gilt er nicht mehr als Unterhaltspflicht im Sinne der Pfändungsverbot.
5. Mai 2014 um 15:42 Hallo,
ich befinde mich am Ende der Privatinsolvenz. Anfang April endete die Abtretungserklärung an den Treuhänder und dieser hat anscheinend auch schon den Abschlußbericht an das Amtsgericht übersandt. Obwohl die Abtretung meines pfändbaren Einkommens bereits endete und der Treuhänder dies auch meinem Arbeitgeber mitgeteilt hat, zahlt mir mein Arbeitgeber den pfändbaren Anteil nicht aus. Auch der Treuhänder nimmt das Geld nicht mehr an. Mein Arbeitgeber behält es solange ein, bis die Restschuldbefreiung erteilt wurde. Ist dies wirklich so in Ordnung?Vielen Dank und viele Grüße
5. Mai 2014 um 20:46 Hallo,
nein, das ist nicht in Ordnung. Letztendlich ist das eigentliche Insolvenzverfahren ja längst zu Ende (endete mit dem Schlustermin) und der Treuhänder konnte das pfändbare Einkommen nur noch aufgrund der vertraglich vereinbarten Abtretungserklärung einziehen, welche Sie bei Insolvenzantragstellung unterschrieben hatten. Diese endete aber wie vertraglich vorgesehen nach genau sechs Jahren. Weil es einen anderen Rechtsgrund zum Einzug Ihres pfändbaren Einkommens nicht gibt, muss der Arbeitgeber das Geld an Sie auszahlen.
28. April 2014 um 19:07 Hallo
habe eine Frage ich habe seit 4 Wochen eine Arbeit gefunden und befinde mich in der privat insolvenz ich verdiene netto ungefähr 800 euro bekomme für meinen Sohn Unterhaltsvorschuss 133 und Kindergeld und bekomme vom ALG2 noch monaltich 283 euro dazu die haben mir aber mein bedarf auf den nettoverdienst von 850 errechnet für 6 monate nach 6 Monaten werde ich eine Nachzahlung bekommen und bin dann natürlich mit kindergeld unterhalt gehalt und dem monatlichen ALG2 plus die naachzahlung weit über dem betrag ist den mein ALG2 zuschuss pfändbar oder die nachzahlung eines Amtes
Mache mir große Sorgen wäre sehr nett wenn sie mir weiter helfen können
28. April 2014 um 20:01 Wenn Sie die Nachzalung bekommen, wird diese wahrscheinlich nahezu vollständig zum Insolvenzverwalter gehen.
Blöhm Beate sagt:
17. April 2014 um 0:42 ich habe eine Privatinsolvenz am laufen in der ich mich in der Wohlverhaltensphase befinde. Jetzt ist es leider so, dadurch das ich wohl eine Rechnung nicht beglichen habe, droht mir eine Kontopfändung. Ich bekomme Arbeitslosengeld II und habe mir damals schon ein Pfändungsschutzkonto eingerichtet. Ich bin geschieden habe zwei Kinder 10 und 8 Jahre die bei mir leben und für die ich vom Vater Unterhalt bekomme. (446,00 €)dazu kommt noch das Kindergeld.
Ich habe seit Dezember einen Minijob 30 Std./ Monat 7,50 €/Std ca. 236,00 im Monat wird anteilig ans Arbeitslosengeld angerechnet.
Meine Frage ist: Darf die Bank hergehen und die Unterhaltszahlungen und das Kindergeld vom Konto pfänden lassen? Habe von denen zu hören bekommen das diese Gelder mit angerechnet werden. Jeden den ich bis jetzt gefragt habe hat mir etwas anderes erzählt.
Bekomme auch von der Bank keine Antwort um welchen Gläubiger es geht. Der Insolvenzverwalter hat mir nun gesagt, das ich darauf achten soll, ob es sich um einen Gläubiger vor/nach Inkrafttreten der Inso handelt. Habe halt nur ein Aktenzeichen und das Amtsgericht.
22. April 2014 um 6:39 Hallo,
die Kinder gelten erst einmal als Unterhaltspflicht und erhöhen die Pfändungsgrenze. Allerdings kann ein Gläubiger bei Gericht einen Antrag auf Herabsetzung der Pfändungsgrenzen stellen, weil die Kinder mit dem Unterhalt „eigene“ Einnahmen haben. Aber das war bei Ihnen offensichtlich nicht der Fall und solange gelten die Kinder als Erhöhung der Pfändungsgrenzen. Wichtig: Haben Sie denn eine Bescheinigung zur Bank gereicht, damit die Pfändungsgrenze des P-Kontos wegen der Unterhaltspflichten erhöht wird?
16. April 2014 um 20:23 Hallo,
Mein Ex ist jetzt in PI. Sein Selbstbehalt liegt bei 1800 Euro, da er drei Kindern unterhaltsverpflichtet ist. Zwei davon sind meine eigenen.
Mir wurde geraten nunmehr Klage wg Kindesunterhalt einzureichen. Er verdient zwischen 1300 – 1500 Euro mtl aber zahlt davon 0.
Mir würde es nichts nützen, da ich es angerechnet bekomme.
Jedoch sehe ich nicht ein, dass er einen solch grossen Selbstbehalt hat aufgrund seiner eigentlichen Unterhaltsverpflichtungen und somit ja fast 500 Euro mehr verbraten kann im Monat.
Bestünde die Möglichkeit, wenn der Unterhaltstitel vorhanden wäre, den Unterhalt direkt vom Arbeitgeber zu pfänden ? Oder muss das dann über das Insolvenzgericht laufen? Laut Auskunft kann keiner bei PI pfänden. Mfg
17. April 2014 um 7:51 Sie können Ihrem Ex die Freigrenzen zwar madig machen, indem Sie ihn beim Insolvenzverwalter verpetzen und mitteilen, dass er keinen Unterhalt bezahlt, denn dann werden dir Freigrenzen aberkannt. Aber persönlich haben Sie davon keinen Gewinn.
9. April 2014 um 22:37 Hallo,
Ich bin sehr ratlos. Ich bin in der PI und habe einen Sohn 18 Jahre der in der Ausbildung ist über das Berufsbildungswerk d.h. Er verdient fast gar nichts. Wie hoch liegt meine Pfändungsgrenze? Soll auf einmal fast 3000 Euro an meinen Insolvenzverwalter zurück zahlen. Dank Ihnen für ihre Antwort.
MfG oppermann
11. April 2014 um 8:16 Hallo,
auch wenn der Sohn nur geringe eigene Einnahmen hat, wird er nicht als Unterhaltspflicht im Sinne der Pfändungstabelle berücksichtigt. Wahrscheinlich also hat der Insolvenzverwalter Recht und kann das Geld einfordern. Etwas anderes gilt, wenn Sie den Insolvenzverwalter über Ihre (und die Ihres Sohnes) stets informiert haben und der Insolvenzerwalter geschlafen hat. Dann haftet er und er muss bezahlen.
Alias Wunderlich sagt:
27. März 2014 um 17:46 Hallo Herr Rae Fratzke,
ich finde Ihre Seite und Ihr Arrangement sehr vorbildlich. Folgede Frage würde ich gerne stellen;
Ich bin 46, Privatinsolvenz, geschieden und habe drei Kinder. (13jähriger lebt bei mir/17 jähriger bei der Mutter und unehel. Tochter 23 bei Ihrer Mutter)
Wieviel darf ich netto verdienen? Denke Steuerklasse 2, 1 Kinderfreibetrag. Zählt das Kindergeld für den bei mir lebenden Sohn auf das Nettoeinkommen und wäre dann pfändbar? Ich denke nicht… wie ich es sehe müßte ich alles über 1439,00€ Nettoeinkommen, zzgl Kindergeld, abführen, wenn ich nur den bei mir lebenden Sohn berücksichtige, oder muss ich den zweiten Sohn auch eintragen lassen (also dann zwei Kinderfreibeträge) (Mutter arbeitslos) und dann sofern ich über 1439,00€ netto, zzgl. Kindergeld, liege, Unterhalt an Ex abtretten? Puh, echt schwierig… habe Jobangebot, möchte aber vorsorgen damit alles im Vorfeld geregelt ist und es nicht zu Lohnpfändungen kommt.
28. März 2014 um 7:51 Hallo,
für den 13 Jährigen Sohn, der bei Ihnen lebt, besteht auf jeden Fall eine Unterhaltspflicht, sodass die Pfändungsgrenze bei 1.440 EUR beginnt. Zahlen Sie für den 17 jährigen Sohn Unterhalt und hat dieser keine eigenen Einnahmen, zählt er ebenfalls als Unterhaltspflicht und Ihre Pfändungsgrenze würde bei 1.670 EUR beginnen. Gleiches gilt für die Tochter. Befindet sie sich noch in der Ausbildung ohne Einnahmen und zahlen Sie ihr Unterhalt, wäre sie eine dritte Unterhaltspflicht.
Mandy Meichus sagt:
26. März 2014 um 11:51 Hallo Herr Franzke,
derzeit befinde ICH mich in der Wohlverhaltensperiode der Privatinsolvenz. Ich bin verheiratet (mein Mann ist in Vollzeit berufstätig), wir haben 2 minderjährige Kinder (im selben Haushalt lebend) und strebe nun nach Elterzeit einen Teilzeitberuf an. Können Sie mir bitte sagen, bis welcher Höhe Einkommen unpfändbar ist? Wird das Einkommen meines Mannes sowie der Kindesunterhalt und Kindergeld zum pfändbaren Teil angerechnet?
27. März 2014 um 7:32 Hallo,
Ihre Pfändungsgrenze würde bei 1.770 EUR netto beginnen.
Bärbel Seiffert sagt:
23. März 2014 um 18:50 Hallo Herr Franke , ich wollte heute den Unterhalt für meine Tochter abheben und auf ihr Konto überweisen da ich eine Kontofändung habe aber sonst kein Einkommen ist mein Konto gesperrt. Aber meine Tochter braucht das Geld für Miete und Kost da sir in der Ausbildung natürlich nicht genug verdient. Was kann ich nun unternehmen? Ich bin am verzweifeln.
24. März 2014 um 7:10 Hallo,
leider können Sie gar nicht unternehmen. Seit der Einführung der P-Konten wurde die Möglichkeit, sich vom Gericht das Konto wieder freigeben zu lassen, abgeschafft. Sie können nur noch vorbeugen und so schnell wie möglich ein neues P-Konto einrichten und Ihr Einkommen dorthin überweisen lassen.
Maik Gold sagt:
24. Mai 2015 um 19:40 Selbstverständlich konnte Frau Seiffert etwas unternehmen!
Nämlich ihr Girokonto in ein P-Konto umwandeln . Der Pfändungsschutz würde dann 4 Wochen rückgreifend wirken.
Solange die Pfändung nicht älter als 4 Wochen ist, kann man mit Hilfe des P-Konto`s an Geld innerhalb der Freigrenzen ran kommen.
Mandy König sagt:
23. März 2014 um 14:11 Hallo Herr Franzke,
mein Mann hat die Privatinsolvenz beantragt. Alles, was wir gekauft haben, das Haus, die Inneneinrichtung, das Auto usw. laufen auf meinem Namen. Auch bei der Firma bin ich Gesellschafter und mein Mann der GF. Nun meine Frage:
Können die Gläubiger uns irgendwas pfänden, obwohl alles mir gehört? Wir haben keine Gütertrennung vereinbart. Das macht uns etwas Sorgen.
Für eine beruhigende Antwort wäre ich Ihnen sehr dankbar.
Lg Mandy König
24. März 2014 um 7:16 Keine Sorge, Sie sind in Sicherheit. Die Gläubiger können nicht auf Ihr Vermögen zugreifen, bloß weil Sie verheiratet sind.
Sigbert Garbert sagt:
24. Februar 2014 um 22:04 Guten Tag Herr Rechtsanwalt Franzke,
ich befinde mich in der Wohlverhaltensphase der Privatinsolvenz. Habe ein 11jähiges unterhaltspflichtiges Kind, das im November 2014 seinen 12. Geburtstag feiert. Mein im Rahmen der Privatinsolvenz verbleibendes Nettoeinkommen beträgt 2.305,00 Euro. Meine Frage an Sie:
Wie hoch ist der Kindesunterhaltsbetrag den ich ab dem 12. Geburtstag für mein Kind während der Wohlverhaltensphase der Privatinsolvenz zahln muss?
Sigbert Garbert
26. Februar 2014 um 8:17 Hallo,
leider weiß ich das nicht genau, weil ich kein Familienrechtler bin. Ich gehe aber davon aus, dass der Beitrag zunächst der gleiche bleibt, es sei denn das Kind / die Kindesmutter möchte mehr Geld für das Kind. Dann wird der Betrag im Zweifel vom Familiengericht neu festgesetzt. Ich gehe davon aus, dass der monatliche Beitrag so um die 300 EUR betragen wird.
St. Franz sagt:
21. Februar 2014 um 12:48 Hallo,
ich beantrage in Kürze das Privatinsolvenzverfahren. Durch säumige Unterhaltszahlungen meines Ex-Mannes erhalte ich eine Rückzahlung vom Kinderunterhalt.
Ist dieser in der Insolvenz auch pfändbar?
23. Februar 2014 um 17:03 Hallo,
nein, eine derartige Rückzahlung von Unterhalt wäre nicht pfändbar, weil dieser Kindesunterhalt der Sphäre des Kindes zuzuordnen ist.