Source: http://www.law-school.de/lehre-forschung/promotionszentrum
Timestamp: 2017-01-22 16:21:26
Document Index: 26156272

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 11', '§ 7', '§ 13', '§ 14', '§ 18', '§ 20', '§ 21', '§ 21', '§ 23', '§ 24', '§ 29', '§ 26', '§ 28', '§ 6', '§ 3', '§ 11', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 26']

Promotionszentrum: Bucerius Law School	Bucerius Law School - DeutschBucerius Law SchoolDeutschDeutsche WebsiteEnglishInternational WebsiteAusbildungJurastudiumBachelor of Laws / StaatsexamenMaster of Law and BusinessLL.M. / MLBExecutive Education & ServicesExecutive Education& Bucerius Center on the Legal ProfessionServicesConference & Event Management
Das ZentrumDas 2016 gegründete Promotionszentrum ist das institutionelle Rückgrat des Promotionswesens an der Bucerius Law School.
Seine Aufgaben sind:Ansprechpartner in allen allgemeinen Promotionsangelegenheiten, insbesondere dem Promotionsverfahren und technisch-organisatorischen Fragen,Aufbau und Fortentwicklung des allgemeinen strukturierten Promotionsprogramms, Weiterentwicklung des Promotionswesens.Die akademische Leitung liegt in den Händen von Professor Christian Bumke.
Die Mitglieder des Beirats sind Professorin Birgit Weitemeyer und die Professoren Karsten Gaede und Michael Fehling. Sie vertreten die drei Fachsäulen. Als Vertreter der Doktorand*innen gehören dem Beirat Alexander Ulmer und Elias Bornemann an. Programmkoordination und -entwicklung liegen derzeit in den Händen von Dr. Jo Aschenbrenner. Astrid Powl ist zuständig für die organisatorische Verfahrensbetreuung und Ansprechpartnerin für alle in diesem Zusammenhang auftauchenden Fragen. Über die wichtigsten Schritte im Promotionsverfahren entscheidet der Promotionsausschuss.KontaktdatenProfessor Dr. Christian Bumke
Leiter des Promotionszentrums
Tel.: (040) 3 07 06 – 236 (Sekretariat) oder – 237 E-Mail: christian.bumke(at)law-school.de Astrid Powl
E-Mail: astrid.powl(at)law-school.de Das Promotionsverfahren im ÜberblickBetreuungszusage: § 3 PromORegistrierung im Promotionszentrum und Freischaltung für die DoktorandenplattformGrundlagenveranstaltung: § 11 PromOAntrag auf Zulassung zur Promotion, Immatrikulation: §§ 7, 8 PromOPrüfungAntrag auf Zulassung zur Prüfung, Einreichung der Dissertation: § 13: PromOBestellung der Gutachter: § 14 PromOAuslegung der Dissertation und der Gutachten: § 18 PromOAnnahme der Dissertation: § 20 PromOEinsetzung des Prüfungsausschusses: § 21 PromOVorschlag eines Vortragsthemas und Entscheidung hierüber: § 21 PromOMündliche Prüfung: § 23 PromOEntscheidung über die Promotion: § 24 PromOVorläufige Führung des Doktortitels: § 29 PromODruck der Dissertation und Einreichung der Pflichtexemplare: § 26 PromOPromotionsurkunde: § 28 PromOSo läuft das Promotionsverfahren im Detail ab:Die Promotion dient dem Nachweis der Befähigung von vertiefter rechtswissenschaftlicher Arbeit. Das Verfahren dafür ist in der Promotionsordnung (siehe unter Dowloads) geregelt. Die Zulassungsvoraussetzungen sind in § 6 PromO aufgeführt. Grundsätzlich muss die Erste Juristische Staatsprüfung mit mindestens der Note „vollbefriedigend“ oder eine vergleichbare Prüfung mit entsprechendem Erfolg abgelegt worden sein. Das Promotionsverfahren umfasst folgende Schritte:Schritt 1: BetreuungszusageDie Promotion beginnt mit der Suche nach einer Professorin oder einem Professor, die/der sich aufgrund eines ausführlichen Gesprächs bereit erklärt, das Vorhaben zu betreuen (= Betreuungszusage, § 3 Abs. 2 und 3 PromO). Die Betreuungszusage kann u.a. von der Ausarbeitung eines Exposés abhängig gemacht werden, das die Professorin oder der Professor billigt.Schritt 2: Registrierung im Promotionszentrum und Freischaltung auf der DoktorandenplattformNach Erhalt der Betreuungszusage registriert sich die/der Doktorand*in im Promotionszentrum und wird für die Doktorandenplattform freigeschaltet. Sie/er erstellt dort das eigene Profil und vernetzt sich mit den anderen Doktorand*innen der Hochschule. Schritt 3: GrundlagenveranstaltungInnerhalb eines halben Jahres nach Erhalt der Betreuungszusage ist die/der Doktorand*in verpflichtet, an der Grundlagenveranstaltung nach § 11 PromO teilzunehmen. Die Veranstaltung findet gewöhnlich am letzten Aprilwochenende und am dritten Wochenende im Oktober statt. Schritt 4: Antrag auf Zulassung, ImmatrikulationSind die in § 6 PromO aufgeführten Zulassungsvoraussetzungen erfüllt, kann die Zulassung zur Promotion nach § 7 PromO beantragt werden. Dieser Antrag (und der Antrag auf Zulassung zur Prüfung) bestehen jeweils aus einem formlosen Schreiben an die Präsidentin der Hochschule. Inhalt und beizufügende Anlagen sind der Promotionsordnung zu entnehmen. Der/die Antragsteller*in wird nach Zahlung der Zulassungsgebühr als Promotionstudent*in immatrikuliert (§ 8 IV PromO). Alle immatrikulierten Doktorand*innen der Bucerius Law School sind verpflichtet, das HVV-Semesterticket zu beziehen sowie den Semesterbeitrag an das Studierendenwerk zu leisten. Einzelheiten hierzu sind im Doktorandenformblatt (siehe unter Downloads) zu finden, das dem Antrag auf Zulassung zur Promotion ausgefüllt und unterschrieben beigefügt werden muss. Mit der Zulassung zur Promotion wird das Promotionsverhältnis zwischen Doktorand*in und der Hochschule begründet. Wer zugelassen ist, ist damit Mitglied des allgemeinen strukturierten Promotionsprogramms.
Nach bestandener Prüfung ist die Promotion nach § 26 zu veröffentlichen. Für die Veröffentlichung nützliche Hinweise sind der Richtlinie für die Veröffentlichung (siehe unter Downloads) zu entnehmen.Schritt 8: PromotionsurkundeNach Einreichung der Pflichtexemplare erhält die/der Doktorand*in die Promotionsurkunde. Wer die Urkunde in den Händen hält, ist berechtigt, den Doktortitel zu führen.Das allgemeine strukturierte Promotionsprogramm
Das allgemeine strukturierte Promotionsprogramm besteht aus drei Bausteinen: einem Veranstaltungsprogrammder Vernetzung der PromovierendenKnow-how und Angeboten zur Persönlichkeitsentwicklung.Mit einem allgemeinen strukturierten Programm, das sich an alle Doktorand*innen einer Fakultät wendet, keine Themenfelder für das Promotionsvorhaben festlegt und im Wesentlichen aus fakultativen Angeboten besteht, wird Neuland in der Promotionsausbildung für Juristen betreten. Es handelt sich neben der im Aufbau befindlichen Graduiertenschule in Köln als Teil der Exzellenzinitiative um das erste Programm dieser Art. Die Bucerius Law School möchte auf diese Weise zum Vorreiter und Vorbild eines gelungenen Promotionswesens im Bereich der Rechtswissenschaft werden.Die Angebote - ÜberblickDas Veranstaltungsprogramm besteht aus unterschiedlichen Formaten und Angeboten, die dabei helfen, die methodischen, inhaltlichen, schriftstellerischen und praktischen Herausforderungen während der Promotion erfolgreich zu meistern. Mit Ausnahme der Veranstaltung „Grundlagen rechtswissenschaftlicher Forschung“ ist das Angebot fakultativ und an der Nachfrage orientiert.Grundlagen rechtswissenschaftlicher Forschung „Grundlagen rechtswissenschaftlicher Forschung“ ist ein 1,5 tägiger Workshop, der zweimal im Jahr angeboten wird. Der Besuch ist Voraussetzung für die Zulassung zur Promotion. Die Veranstaltung folgt im Aufbau dem Gang einer Promotion, das heißt zu Beginn eine Fragestellung zu finden und herauszuarbeiten und mit der Veröffentlichung zu enden. Es werden die Grundsätze guter wissenschaftlicher Praxis vertieft. Der Schwerpunkt liegt bei den verschiedenen Methoden der Rechtswissenschaft und ihrem fruchtbaren Gebrauch während der Promotion.Workshops, Seminare, Kolloquien und andere FormateDaneben werden Workshops, Seminare, Kolloquien und andere Formate zu Themen wie intra- und interdisziplinäres Arbeiten, Methoden der Rechtswissenschaft (z.B. Rechtsvergleichung, ökonomische Analyse des Rechts, Recht und Gesellschaft), wissenschaftliches Schreiben, Projekt- und Zeitmanagement oder Literatursuche und -verwaltung angeboten. Alle aktuellen Termine können auf der Doktorandenplattform eingesehen werden.Coaching und BeratungDas Coaching- und Beratungsangebot unterstützt die Doktorand*innen in allen Phasen ihrer Promotion. Es kann zu Orientierungszwecken, zur Bestandsaufnahme, als Planungsplattform oder auch bei akuten Krisen genutzt werden. Beraterinnen sind: Elisabeth Strack, Coach und Karriereberaterin, es(at)elisabeth-strack.de und Dr. Jo Aschenbrenner, LL.M., Rechtsanwältin und Mediatorin, jo.aschenbrenner(at)law-school.deDie PlattformAlle Doktorand*innen legen auf unserer internen Doktorandenplattform (erreichbar über Office 365) ein Forschungsprofil an. Dokumente und Informationen können dort ausgetauscht werden. Es gibt Diskussionsforen z.B. zu Fragen des Zitierens. Außerdem ist es möglich, sich zu Fach- und Arbeitsgruppen zu vernetzen. Arbeitsgruppen können ihre Projekte durch das Promotionszentrum finanziell fördern lassen. Schließlich findet sich dort eine Übersicht mit den aktuellen Angeboten und den Veranstaltungsterminen. Nach Erhalt der Betreuungszusage wird der Zugang zur Plattform gewährt.InternationalesAngesichts der zunehmenden Internationalisierung der Rechtswissenschaft ist der Forschungsaufenthalt im Ausland zu einem selbstverständlichen Bestandteil der Promotion geworden. International Office und Promotionszentrum unterstützen entsprechende Projekte tatkräftig. For international students, please consult our english language website (Doctoral & Post-Doctoral Studies) for further information.
Atlas AgoraIm Dezember 2007 gründeten sieben Law Schools das Konsortium "Association of Transnational Law Schools" (ATLAS) mit dem Ziel der Förderung internationaler Kooperation im Bereich der Graduiertenbildung. Zu dem Netzwerk gehören aktuell:American Univ. Washington College of Law (USA),Bar Ilan University (Israel),Erasmus School of Law (Niederlande),National University of Singapore,Osgoode Hall Law School of York University (Kanada),Queen Mary Univ. of London (Großbritannien),University College Dublin (Irland),Université de Montréal (Kanada).Seit Februar 2009 ist auch die Bucerius Law School Partner des ATLAS. Das Herzstück der ATLAS Kooperation ist die sog. Agora, eine zweiwöchige lernintensive Som­mer­akademie, die sich aus Vorträgen, Seminaren und Workshops zusammensetzt. Die Agoras finden jährlich abwechselnd an einer der Partner­hochschulen statt.