Source: https://www.goldenstein-partner.de/dieselskandal/weitere-hersteller/
Timestamp: 2020-08-07 16:41:00
Document Index: 251437839

Matched Legal Cases: ['EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'BGH', 'BGH']

Weitere Hersteller | Goldenstein & Partner
im Diesel-Abgasskandal
Autobauer und der Dieselskandal: Das sind Ihre Rechte
Manipulierte Dieselmotoren wurden nicht nur in Fahrzeugen des Volkswagen-Konzerns verbaut. Zahlreiche andere Autobauer – darunter BMW, Chrysler, Daimler, Fiat, Mitsubishi, Opel und Renault – sind vom Dieselskandal betroffen und setzen auf illegale Abschalteinrichtungen.
Haben Sie ein Diesel-Auto? Dann ist es nicht unwahrscheinlich, dass auch Ihr PKW manipuliert wurde. Womöglich haben Sie Anspruch auf eine Entschädigung. Prüfen Sie jetzt kostenfrei, unkompliziert und unverbindlich, wie hoch ihr Entschädigungsanspruch ausfällt.
Sie sind vom VW Abgasskandal betroffen? Füllen Sie direkt unser Online-Formular aus und wir beraten Sie kostenlos und risikofrei.
Diese Autohersteller haben ihre Diesel-PKW manipuliert
2015 wurde der VW-Dieselskandal erstmals öffentlich. Schnell wurde klar: Mit einer eigens entwickelten Software hat VW mehrere Millionen Dieselfahrzeuge des gesamten Konzerns manipuliert. Neben den Konzerntöchtern Audi, Seat, Skoda und Porsche sind aber auch weitere Hersteller vom Dieselskandal betroffen. Dazu zählen unter anderem BMW, Chrysler, Daimler, Fiat, Mitsubishi, Opel und Renault. Viele dieser Autobauer mussten bereits Strafen im Zusammenhang mit dem Dieselskandal zahlen und teilweise auch Fahrzeuge zurückrufen.
Wie funktioniert eine Abschalteinrichtung im Dieselskandal?
Zahlreiche Hersteller setzen auf sogenannte Thermofenster
Viele Hersteller – zum Beispiel BMW, Daimler und Volvo – setzen bei einigen ihrer Diesel-Fahrzeuge auf sogenannten Thermofenster. Hinter dieser Begrifflichkeit steckt eine Abschalteinrichtung, welche die Abgasreinigung herunterfährt, wenn sich die Außentemperatur außerhalb eines gewissen Temperaturfensters befindet. Sobald die Temperatur unter den Wert sinkt, der in den Testlaboren der Hersteller vorgeschrieben wurde (in der Regel etwa 20 bis 30 Grad), wird die Abgasrückführung per Computerbefehl heruntergefahren.
Die Autobauer selbst argumentieren, dass das Thermofenster nötig sei, um den Motor der jeweiligen PKW zu schützen. Ende April 2020 hat die Generalanwaltschaft des Europäischen Gerichtshof (EuGH) jedoch in einem Schlussantrag verkündet, dass sämtliche Fahrzeugfunktionen als illegale Abschalteinrichtungen gelten, wenn diese im Realbetrieb zu einem höheren Abgasausstoß führen als auf dem Prüfstand.
Das Autobauer-Argument, dass diese Einrichtungen dem Motorschutz dienen, ließ die Generalanwältin nicht gelten. Es ist davon auszugehen, dass die Richter des EuGH dieser Rechtsauffassung in ihrem baldigen Urteil folgen werden. Allein in Deutschland drohen dadurch mehrere Millionen Fahrzeug-Rückrufe bei nahezu sämtlichen Herstellern von Dieselfahrzeugen.
Rechtssicherheit dank Goldenstein & Partner
Noch in diesem Jahr wird der Europäische Gerichtshof (EuGH) verkünden, ob sämtliche Fahrzeug-Manipulationen illegal sind, wenn diese zu einem veränderten Abgasausstoß auf dem Prüfstand führen. Es ist davon auszugehen, dass der EuGH dieser Rechtsauffassung folgen wird und somit mehrere Millionen Fahrzeuge von verschiedenen Herstellern von dem Dieselskandal betroffen sein werden.
In der Folge können sich sämtliche deutschen Halter von manipulierten PKW auf das BGH-Urteil der Kanzlei Goldenstein & Partner berufen und eine Entschädigung durchsetzen, die über dem Marktwert des jeweiligen Fahrzeuges liegt. Insgesamt überwies VW dem BGH-Kläger 29.805,32 Euro für sein Fahrzeug, obwohl er dieses vor knapp sechs Jahren für nur 1.700 Euro mehr gekauft und seitdem rund 50.000 Kilometer genutzt hat. Eine solche Entschädigung können auch Halter von Diesel-PKW-Herstellern wie BMW, Mercedes-Benz, Opel und Volvo durchsetzen.
Ergibt eine Klage erst nach einem offiziellen Rückruf Sinn?
Eine Klage im Dieselskandal ergibt auch dann Sinn, wenn das betroffene Fahrzeug noch nicht offiziell zurückgerufen wurde. Die Voraussetzung dafür ist, dass in dem jeweiligen Fahrzeug eine Abschalteinrichtung verbaut wurde. Rückrufaktionen können sich teilweise sehr lange hinziehen. Doch mit jedem gefahrenen Kilometer sinkt die Entschädigungssumme. Außerdem wird es im Jahr 2020 möglicherweise noch mehrere Millionen Rückrufe und dementsprechend viele Dieselskandal-Klagen geben. Die Gerichtsprozesse könnten sich in die Länge ziehen.
Prüfen Sie daher bereits jetzt kostenfrei und unverbindlich mit unserem Schnellcheck, ob Sie Anspruch auf eine Entschädigung im Dieselskandal haben und wie hoch dieser ausfällt. Unsere Experten beraten Sie im Anschluss gern bezüglich Ihrer rechtlichen Möglichkeiten im Dieselskandal.
Wie stehen die Chancen bei einer Dieselskandal-Klage?
Wir von der Kanzlei Goldenstein & Partner haben bereits jetzt eine Erfolgsquote von nahezu 100 Prozent, wenn es um die Durchsetzung von Rechten im Dieselskandal geht. Mit uns an Ihrer Seite ist Ihr Fall in den Händen von Rechtsexperten.
Was kostet eine Klage im Dieselskandal?
Wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen, dann können Sie Ihre Ansprüche im Dieselskandal kostenfrei einklagen, denn Ihre Versicherung übernimmt die Prozesskosten. Sie zahlen lediglich die vertraglich vereinbarte Selbstbeteiligung an Ihren Versicherungsdienstleister. Sie müssen sich um nichts kümmern, denn die Abwicklung mit Ihrem Versicherer übernehmen wir für Sie. Dabei gilt es lediglich zu beachten, dass Ihre Rechtsschutzversicherung zum Zeitpunkt des Fahrzeugkaufs bereits gültig war.
Klagen ohne Rechtsschutzversicherung? Kein Problem!
Falls Sie keine Rechtsschutzversicherung haben, können Sie Ihre Ansprüche im Dieselskandal dennoch gegenüber dem jeweiligen Hersteller geltend machen. Unser Partner, die ROLAND ProzessFinanz AG, übernimmt unter Umständen die Kosten Ihrer Individualklage im Dieselskandal. Im Erfolgsfall (und nur dann) erhält er eine einzelfallabhängige Gewinnbeteiligung.
Natürlich haben Sie ebenfalls die Möglichkeit, Ihre Prozesskosten selbst vorzustrecken. Dies ist zwar zunächst mit einem gewissen finanziellen Aufwand verbunden, doch am Ende eines Prozesses muss die Verliererseite die entstandenen Prozesskosten tragen. Ihre entstandenen Kosten muss ihnen der jeweilige Hersteller in diesem Fall also erstatten. Gern beraten wir von Goldenstein & Partner diesbezüglich kostenfrei und unterstützen Sie bei Ihrer Dieselskandal-Klage.