Source: https://www.marinascholze.com/impressum/
Timestamp: 2019-09-17 02:18:52
Document Index: 165706617

Matched Legal Cases: ['Art. 4', '§ 257', '§ 147', 'Art. 6', 'Art. 6', 'Art. 6', 'Art. 7', 'Art. 6', 'Art. 6', 'Art. 7', '§ 7', '§ 7', 'Art. 6', 'Art. 7', '§ 107', '§ 107', 'Art. 6', 'Art. 6', 'Art. 28', 'Art. 32', 'Art. 28', 'Art, 4', 'Art. 9', 'Art. 4', 'Art. 28', 'Art. 28', 'Art. 28', 'Art 5', 'Art. 28', 'Art. 37', 'Art. 28', 'Art. 33', 'Art. 31', 'Art. 5', 'Art. 35', 'Art. 28', 'Art. 40', 'Art. 42', 'Art. 28', 'Art. 44', 'Art.\n28', 'Art. 28', 'Art. 28', 'Art. 32', 'Art. 25']

IMPRESSUM/DATENSCHUTZ — marina.scholze
PRESETS MEDITATIONEN doTERRA | ÄTHERISCHE ÖLE
HOMEFOTODEIN DURCHBRUCH BLOG FOTOMOMENTE kreativ & selbstständig SUPERMARKT PRESETS MEDITATIONEN doTERRA | ÄTHERISCHE ÖLE MARINA
+49 176 609 533 58
foto@marinascholze.com
Im Hinblick auf die verwendeten Begrifflichkeiten, wie z.B. „Verarbeitung“ oder „Verantwortlicher“ verweisen wir auf die Definitionen im Art. 4 der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO)
Marina Scholze Photography, Finkenstraße 2a, 85232 Feldgeding, Deutschland
Inhaberin: Marina Scholze
E-Mailadresse: foto@marinascholze.com
Meta-/Kommunikationsdaten (z.B., Geräte-Informationen, IP-Adressen),
Zahlungsdaten (Zahlungsart, Datum, Zeit; wir speichern keine Konto-/Kreditkartendaten)
Stand: Mai / 2018
11.2. Nach deutschen gesetzlichen Vorgaben erfolgt die Aufbewahrung insbesondere für 6 Jahre gemäß § 257 Abs. 1 HGB (Handelsbücher, Inventare, Eröffnungsbilanzen, Jahresabschlüsse, Handelsbriefe, Buchungsbelege, etc.) sowie für 10 Jahre gemäß § 147 Abs. 1 AO (Bücher, Aufzeichnungen, Lageberichte, Buchungsbelege, Handels- und Geschäftsbriefe, für Besteuerung relevante Unterlagen, etc
11.3. Zur Absicherung dieser gesetzlichen Verpflichtungen legen wir verschlüsselte Kopien unserer Daten (Back-ups) bei Drittanbietern innerhalb der Europäischen Union an, mit denen wir Auftragsverarbeitungsverträge geschlossen haben.
Betriebswirtschaftliche Analysen und Marktforschung 13.1. Um unser Geschäft wirtschaftlich betreiben, Markttendenzen, Kunden- und Nutzerwünsche erkennen zu können, analysieren wir die uns vorliegenden Daten zu Geschäftsvorgängen, Verträgen, Anfragen, etc. Wir verarbeiten dabei Bestandsdaten, Kommunikationsdaten, Vertragsdaten, Nutzungsdaten, Metadaten auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 lit. f. DSGVO, wobei zu den betroffenen Personen Kunden, Interessenten, Geschäftspartner, Besucher und Nutzer des Onlineangebotes gehören. Die Analysen erfolgen zum Zweck Betriebswirtschaftliche Auswertungen, des Marketings und der Marktforschung. Dabei können wir die Profile der registrierten Nutzer mit Angaben z.B. zu deren Kaufvorgängen berücksichtigen. Die Analysen dienen uns zur Steigerung der Nutzerfreundlichkeit, der Optimierung unseres Angebotes und der Betriebswirtschaftlichkeit. Die Analysen dienen alleine uns und werden nicht extern offenbart, sofern es sich nicht um anonyme Analysen mit zusammengefassten Werten handelt.
15.2. Die Angaben der Nutzer können in unserem Customer-Relationship-Management System („CRM System“) oder vergleichbarer Anfragenorganisations-, Kalender- und Büroadministrationsapplikationen gespeichert werden.
19.1. Wir nutzen auf Grundlage unserer berechtigten Interessen (d.h. Interesse an der Analyse, Optimierung und wirtschaftlichem Betrieb unseres Onlineangebotes im Sinne des Art. 6 Abs. 1 lit. f. DSGVO) die Marketing- und Remarketing-Dienste (kurz „Google-Marketing-Servicesâ€) der Google LLC, 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, USA, („Google“).
21.6. Wenn ein Nutzer Facebookmitglied ist und nicht möchte, dass Facebook über dieses Onlineangebot Daten über ihn sammelt und mit seinen bei Facebook gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, muss er sich vor der Nutzung unseres Onlineangebotes bei Facebook ausloggen und seine Cookies löschen. Weitere Einstellungen und Widersprüche zur Nutzung von Daten für Werbezwecke, sind innerhalb der Facebook-Profileinstellungen möglich:
https://www.facebook.com/settings?tab=ads oder über die US-amerikanische Seite http://www.aboutads.info/choices/ oder die EU-Seite http://www.youronlinechoices.com/. Die Einstellungen erfolgen plattformunabhängig, d.h. sie werden für alle Geräte, wie Desktopcomputer oder mobile Geräte übernommen.
23.1 Wir nutzen für die Geschäftsabwicklung und für Marketingzwecke Fernkommunikationsmittel, wie z.B. Post, Telefon oder E-Mail. Dabei verarbeiten wir Bestandsdaten, Adress- und Kontaktdaten sowie Vertragsdaten von Kunden, Teilnehmern, Interessenten und Kommunikationspartner.
23.2 Die Verarbeitung erfolgt auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 lit. a, Art. 7 DSGVO, Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO in Verbindung mit gesetzlichen Vorgaben für werbliche Kommunikationen. Die Kontaktaufnahme erfolgt nur mit Einwilligung der Kontaktpartner oder im Rahmen der gesetzlichen Erlaubnisse und die verarbeiteten Daten werden gelöscht, sobald sie nicht erforderlich sind und ansonsten mit Widerspruch/ Widerruf oder Wegfall der Berechtigungsgrundlagen oder gesetzlicher Archivierungspflichten.
24.1. Mit den nachfolgenden Hinweisen informieren wir Sie über die Inhalte unseres Newsletters sowie das Anmelde-, Versand- und das statistische Auswertungsverfahren sowie Ihre Widerspruchsrechte auf. Indem Sie unseren Newsletter abonnieren, erklären Sie sich mit dem Empfang und den beschriebenen Verfahren einverstanden.
24.2. Inhalt des Newsletters: Wir versenden Newsletter, E-Mails und weitere elektronische Benachrichtigungen mit werblichen Informationen (nachfolgend „Newsletter“) nur mit der Einwilligung der Empfänger oder einer gesetzlichen Erlaubnis. Sofern im Rahmen einer Anmeldung zum Newsletter dessen Inhalte konkret umschrieben werden, sind sie für die Einwilligung der Nutzer maßgeblich. Im Übrigen enthalten unsere Newsletter Informationen zu unseren Produkten, Angeboten, Aktionen und unserem Unternehmen.
24.3. Double-Opt-In und Protokollierung: Die Anmeldung zu unserem Newsletter erfolgt in einem sog. Double-Opt-In-Verfahren. D.h. Sie erhalten nach der Anmeldung eine E-Mail, in der Sie um die Bestätigung Ihrer Anmeldung gebeten werden. Diese Bestätigung ist notwendig, damit sich niemand mit fremden E-Mailadressen anmelden kann. Die Anmeldungen zum Newsletter werden protokolliert, um den Anmeldeprozess entsprechend den rechtlichen Anforderungen nachweisen zu können. Hierzu gehört die Speicherung des Anmelde- und des Bestätigungszeitpunkts, als auch der IP-Adresse. Ebenso werden die Änderungen Ihrer bei dem Versanddienstleister gespeicherten Daten protokolliert.
24.4. Versanddienstleister: Der Versand der Newsletter erfolgt mittels „Klicktipp“, einer Newsletterversandplattform des britischen Anbieters KLICK-TIPP LIMITED, 15 Cambridge Court, 210 Shepherd’s Bush Road, London W6 7NJ, Vereinigtes Königreich. Die Datenschutzbestimmungen des Versanddienstleisters können Sie hier einsehen: https://www.klick-tipp.com/datenschutzerklärung.
24.5. Soweit wir einen Versanddienstleister einsetzen, kann der Versanddienstleister nach eigenen Informationen diese Daten in pseudonymer Form, d.h. ohne Zuordnung zu einem Nutzer, zur Optimierung oder Verbesserung der eigenen Services nutzen, z.B. zur technischen Optimierung des Versandes und der Darstellung der Newsletter oder für statistische Zwecke, um zu bestimmen aus welchen Ländern die Empfänger kommen, verwenden. Der Versanddienstleister nutzt die Daten unserer Newsletterempfänger jedoch nicht, um diese selbst anzuschreiben oder an Dritte weiterzugeben.
24.6. Anmeldedaten: Um sich für den Newsletter anzumelden, reicht es aus, wenn Sie Ihre E-Mailadresse angeben. Optional bitten wir Sie einen Namen, zwecks persönlicher Ansprache im Newsletters anzugeben.
24.7. Erfolgsmessung – Die Newsletter enthalten einen sog. „web-beacon“, d.h. eine pixelgroße Datei, die beim Öffnen des Newsletters von unserem Server, bzw. sofern wir einen Versanddienstleister einsetzen, von dessen Server abgerufen wird. Im Rahmen dieses Abrufs werden zunächst technische Informationen, wie Informationen zum Browser und Ihrem System, als auch Ihre IP-Adresse und Zeitpunkt des Abrufs erhoben. Diese Informationen werden zur technischen Verbesserung der Services anhand der technischen Daten oder der Zielgruppen und ihres Leseverhaltens anhand derer Abruforte (die mit Hilfe der IP-Adresse bestimmbar sind) oder der Zugriffszeiten genutzt. Zu den statistischen Erhebungen gehört ebenfalls die Feststellung, ob die Newsletter geöffnet werden, wann sie geöffnet werden und welche Links geklickt werden. Diese Informationen können aus technischen Gründen zwar den einzelnen Newsletterempfängern zugeordnet werden. Es ist jedoch weder unser Bestreben, noch, sofern eingesetzt, das des Versanddienstleisters, einzelne Nutzer zu beobachten. Die Auswertungen dienen uns viel mehr dazu, die Lesegewohnheiten unserer Nutzer zu erkennen und unsere Inhalte auf sie anzupassen oder unterschiedliche Inhalte entsprechend den Interessen unserer Nutzer zu versenden.
24.8. Der Versand des Newsletters und die Erfolgsmessung erfolgen auf Grundlage einer Einwilligung der Empfänger gem. Art. 6 Abs. 1 lit. a, Art. 7 DSGVO i.V.m Â§ 7 Abs. 2 Nr. 3 UWG bzw. auf Grundlage der gesetzlichen Erlaubnis gem. Â§ 7 Abs. 3 UWG.
24.9. Österreich: Der Versand des Newsletters und die Erfolgsmessung erfolgen auf Grundlage einer Einwilligung der Empfänger gem. Art. 6 Abs. 1 lit. a, Art. 7 DSGVO i.V.m Â§ 107 Abs. 2 TKG bzw. auf Grundlage der gesetzlichen Erlaubnis gem. Â§ 107 Abs. 2 u. 3 TKG.
24.10. Die Protokollierung des Anmeldeverfahrens erfolgt auf Grundlage unserer berechtigten Interessen gem. Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO und dient dem Nachweis der Einwilligung in den Empfang des Newsletters.
24.11. Newsletterempfänger können den Empfang unseres Newsletters jederzeit kündigen, d.h. Ihre Einwilligungen widerrufen. Einen Link zur Kündigung des Newsletters finden sie am Ende eines jeden Newsletters. Damit erlöschen gleichzeitig ihre Einwilligungen in die Erfolgsmessung. Ein getrennter Widerruf der Erfolgsmessung ist leider nicht möglich, in diesem Fall muss das gesamte Newsletterabonnement gekündigt werden. Mit der Abmeldung von Newsletter, werden die personenbezogenen Daten gelöscht, es sei denn deren Aufbewahrung ist rechtlich geboten oder gerechtfertigt, wobei deren Verarbeitung in diesem Fall nur auf diese Ausnahmezwecke beschränkt wird. Wir können insbesondere die ausgetragenen E-Mailadressen bis zu drei Jahren auf Grundlage unserer berechtigten Interessen speichern bevor wir sie für Zwecke des Newsletterversandes löschen, um eine ehemals gegebene Einwilligung nachweisen zu können. Die Verarbeitung dieser Daten wird auf den Zweck einer möglichen Abwehr von Ansprüchen beschränkt. Ein individueller Löschungsantrag ist jederzeit möglich, sofern zugleich das ehemalige Bestehen einer Einwilligung bestätigt wird.
25.1. Wir setzen innerhalb unseres Onlineangebotes auf Grundlage unserer berechtigten Interessen (d.h. Interesse an der Analyse, Optimierung und wirtschaftlichem Betrieb unseres Onlineangebotes im Sinne des Art. 6 Abs. 1 lit. f. DSGVO) Inhalts- oder Serviceangebote von Drittanbietern ein, um deren Inhalte und Services, wie z.B. Videos oder Schriftarten einzubinden (nachfolgend einheitlich bezeichnet als „Inhalte“). Dies setzt immer voraus, dass die Drittanbieter dieser Inhalte, die IP-Adresse der Nutzer wahrnehmen, da sie ohne die IP-Adresse die Inhalte nicht an deren Browser senden könnten. Die IP-Adresse ist damit für die Darstellung dieser Inhalte erforderlich. Wir bemühen uns nur solche Inhalte zu verwenden, deren jeweilige Anbieter die IP-Adresse lediglich zur Auslieferung der Inhalte verwenden. Drittanbieter können ferner so genannte Pixel-Tags (unsichtbare Grafiken, auch als „Web Beacons“ bezeichnet) für statistische oder Marketingzwecke verwenden. Durch die „Pixel-Tags“ können Informationen, wie der Besucherverkehr auf den Seiten dieser Website ausgewertet werden. Die pseudonymen Informationen können ferner in Cookies auf dem Gerät der Nutzer gespeichert werden und unter anderem technische Informationen zum Browser und Betriebssystem, verweisende Webseiten, Besuchszeit sowie weitere Angaben zur Nutzung unseres Onlineangebotes enthalten, als auch mit solchen Informationen aus anderen Quellen verbunden werden können.
25.2. Die nachfolgende Darstellung bietet eine Übersicht von Drittanbietern sowie ihrer Inhalte, nebst Links zu deren Datenschutzerklärungen, welche weitere Hinweise zur Verarbeitung von Daten und, z.T. bereits hier genannt, Widerspruchsmöglichkeiten (sog. Opt-Out) enthalten – Falls unsere Kunden die Zahlungsdienste Dritter (z.B. PayPal oder Sofortüberweisung) nutzen, gelten die Geschäftsbedingungen und die Datenschutzhinweise der jeweiligen Drittanbieter, welche innerhalb der jeweiligen Webseiten, bzw. Transaktionsapplikationen abrufbar sind.
o Videos der Plattform „YouTube“ des Dritt-Anbieters Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, USA. Datenschutzerklärung: https://www.google.com/policies/privacy/, Opt-Out: https://www.google.com/settings/ads/.
Innerhalb unseres Onlineangebotes sind Funktionen des Dienstes Instagram eingebunden. Diese Funktionen werden angeboten durch die Instagram Inc., 1601 Willow Road, Menlo Park, CA, 94025, USA integriert. Wenn Sie in Ihrem Instagram-Account eingeloggt sind können Sie durch Anklicken des Instagram-Buttons die Inhalte unserer Seiten mit Ihrem Instagram-Profil verlinken. Dadurch kann Instagram den Besuch unserer Seiten Ihrem Benutzerkonto zuordnen. Wir weisen darauf hin, dass wir als Anbieter der Seiten keine Kenntnis vom Inhalt der übermittelten Daten sowie deren Nutzung durch Instagram erhalten. Datenschutzerklärung: http://instagram.com/about/legal/privacy/.
Wir verwenden Social Plugins des sozialen Netzwerkes Pinterest, das von der Pinterest Inc., 635 High Street, Palo Alto, CA, 94301, USA („Pinterest“) betrieben wird. Wenn Sie eine Seite aufrufen die ein solches Plugin enthält, stellt Ihr Browser eine direkte Verbindung zu den Servern von Pinterest her. Das Plugin übermittelt dabei Protokolldaten an den Server von Pinterest in die USA. Diese Protokolldaten enthalten möglicherweise Ihre IP-Adresse, die Adresse der besuchten Websites, die ebenfalls Pinterest-Funktionen enthalten, Art und Einstellungen des Browsers, Datum und Zeitpunkt der Anfrage, Ihre Verwendungsweise von Pinterest sowie Cookies. Datenschutzerklärung: https://about.pinterest.com/de/privacy-policy.
Innerhalb unseres Onlineangebotes können Funktionen des Dienstes, bzw. der Plattform Twitter eingebunden (nachfolgend bezeichnet als „Twitter“). Twitter ist ein Angebot der Twitter Inc., 1355 Market Street, Suite 900, San Francisco, CA 94103, USA. Die Funktionen beinhalten die Darstellung unserer Beiträge innerhalb von Twitter innerhalb unseres Onlineangebotes, die Verknüpfung zu unserem Profil bei Twitter sowie die Möglichkeit mit den Beiträgen und den Funktionen von Twitter zu interagieren, als auch zu messen, ob Nutzer über die von uns bei Twitter geschalteten Werbeanzeigen auf unser Onlineangebot gelangen (sog. Conversion-Messung). Twitter ist unter dem Privacy-Shield-Abkommen zertifiziert und bietet hierdurch eine Garantie, das europäische Datenschutzrecht einzuhalten (https://www.privacyshield.gov/participant?id=a2zt0000000TORzAAO&status=Active). Datenschutzerklärung: https://twitter.com/de/privacy
Auftragsverarbeitungsvertrag podcaster.de, Version 1.0, Stand: 15. Mai 2018
Gemäß Art. 28 Abs. 3 S. 1 DSGVO
– nachstehend bezeichnet als AV-Vertrag –
zwischen (der)
Name/Fa.: Marina Scholze, Laut & Glücklich
Straße Nr.: Finkenstr. 2a
PLZ, Ort, Land: 85232 Feldgeding, DE
Gesch.ftsführer: Marina Scholze & Alexandra Richter
– nachstehend bezeichnet als Auftraggeber –
Name: Fabio Bacigalupo
Straße Nr.: Ramlerstr. 5A
PLZ, Ort, Land: 13355 Berlin, Deutschland
– nachstehend bezeichnet als Auftragnehmer –
– Auftragnehmer und Auftraggeber werden nachstehend auch als Vertragsparteien bezeichnet. –
Anhang 1 “Sicherheitskonzept” (Technische und organisatorische Massnahmen nach Art. 32 DSGVO)
Gegenstand des Auftrags, Datenkategorien, Betroffene, Art, Umfang und Zwecksetzung der Verarbeitung (Art. 28
Abs. 3, 30 Abs. 2 DSGVO)
1.1 Der Gegenstand des AV-Vertrages, die im Rahmen des Auftrags verarbeiteten
personenbezogenen Daten (Art, 4 Nr. 1 DSGVO; nachfolgend kurz „Daten“), die von der
Verarbeitung betroffene Personen (nachfolgend kurz „Betroffene“) sowie Art, Umfang und
Zwecke der Verarbeitung, werden durch die folgenden Rechtsbeziehung(en) zwischen den
Vertragsparteien bestimmt (nachstehend bezeichnet als Hauptvertrag): Gegenstand und Dauer
des Auftrags bestimmen sich vollumfänglich nach den im jeweiligen Vertragsverhältnis
gemachten Angaben. Die Regelungen dieses AV-Vertrages gelten gegenüber dem Hauptvertrag
vorrangig.
1.2 Art der Daten:
1.3. Verarbeitung besonderer Kategorien von Daten (Art. 9 Abs. 1 DSGVO):
1.4. Kategorien der Betroffenen:
Nutzer des Auftraggebers.
1.5. Zweck der Verarbeitung:
Speicherplatz (Webhosting).
Software as a Service-Leistungen (Rechenkapazitäten, Datenbanken, Software).
Verantwortlichkeit und Weisungsrecht
2.1. Der Auftraggeber ist als Verantwortlicher gem. Art. 4 Nr. 7 DSGVO für die Einhaltung der
datenschutzrechtlichen Vorgaben, insbesondere für die Auswahl des Auftragnehmers, die an
diesen übermittelten Daten sowie erteilte Weisungen verantwortlich (Art. 28 Abs. 3 lit. a, 29 u.
32 Abs. 4 DSGVO).
2.2. Der Auftragnehmer darf Daten nur im Rahmen des Hauptvertrages sowie der Weisungen
des Auftraggebers verarbeiten (was insbesondere auch für deren Berichtigung, Löschung oder
Einschränkung der Verarbeitung gilt) und nur insoweit die Verarbeitung hierzu erforderlich ist,
außer wenn der Auftragnehmer zu der Verarbeitung durch das Recht der Union oder der
Mitgliedstaaten, dem der Auftragnehmer unterliegt, verpflichtet ist; in einem solchen Fall teilt
der Auftragnehmer dem Auftraggeber diese rechtlichen Anforderungen vor der Verarbeitung
mit, sofern das betreffende Recht eine solche Mitteilung nicht wegen eines wichtigen
öffentlichen Interesses verbietet (Art. 28 Abs. 3 S. 2 lit. a DSGVO).
2.3. Der Auftraggeber hat das Recht, jederzeit ergänzende Weisungen im Hinblick auf die
Verarbeitung der Daten und die Sicherheitsmaßnahmen zu erteilen.
2.4. Ist der Auftragnehmer der Ansicht, dass eine Weisung des Auftraggebers gegen geltendes
Datenschutzrecht verstößt, wird er den Auftraggeber unverzüglich darauf hinweisen. In diesem
Fall ist der Auftragnehmer berechtigt, die Ausführung der Weisung bis zur Bestätigung der
Weisung durch den Auftraggeber auszusetzen und im Fall offensichtlich rechtswidriger
Weisungen abzulehnen.
2.5. Gehen ergänzende Weisungen des Auftraggebers über die Leistungspflicht des
Auftragnehmers nach dem Hauptvertrag hinaus und beruhen sie nicht auf einem Fehlverhalten
des Auftragnehmers, dann hat der Auftraggeber dem Auftragnehmer den dadurch entstehenden
Mehraufwand gesondert zu vergüten.
2.6. Die Vertragsparteien können zum Erteilen und Empfangen von Weisungen berechtigte
Personen benennen (insbesondere, wenn diese sich nicht bereits aus dem Hauptvertrag ergeben)
und sind verpflichtet deren Änderung unverzüglich mitzuteilen.
Sicherheitskonzept und diesbezügliche Pflichten
3.1. Der Auftragnehmer wird die innerbetriebliche Organisation in seinem
Verantwortungsbereich entsprechend den gesetzlichen Anforderungen gestalten und wird
insbesondere technische und organisatorische Maßnahmen (nachfolgend bezeichnet als
„TOMs“) zur angemessenen Sicherung, insbesondere der Vertraulichkeit, Integrität und
Verfügbarkeit von Daten des Auftraggebers, unter Beachtung des Stands der Technik, der
Implementierungskosten und der Art, des Umfangs, der Umstände und der Zwecke der
Verarbeitung sowie der unterschiedlichen Eintrittswahrscheinlichkeit und Schwere des Risikos
für die Rechte und Freiheiten der Betroffenen treffen sowie deren Aufrechterhaltung
sicherstellen (Art. 28 Abs. 3 u. 32 – 39 i.V.m. Art 5 DSGVO). Zu den TOMs gehören
insbesondere die Zutrittskontrolle, Zugangskontrolle, Zugriffskontrolle, Weitergabekontrolle,
Eingabekontrolle, Auftragskontrolle, Verfügbarkeitskontrolle, Trennungskontrolle und die
Sicherung der Betroffenenrechte.
3.2. Die diesem AV-Vertrag zugrundeliegenden TOMs ergeben sich aus dem Anhang 1
„Sicherheitskonzept“. Sie dürfen entsprechend dem technischen Fortschritt weiterentwickelt und
durch adäquate Schutzmaßnahmen ersetzt werden, sofern sie das Sicherheitsniveau der
festgelegten Maßnahmen nicht unterschreiten und wesentliche Änderungen dem Auftraggeber
3.3. Der Auftragnehmer stellt sicher, dass die zur Verarbeitung der Daten des Auftraggebers
befugten Personen auf Vertraulichkeit und Verschwiegenheit (Art. 28 Abs. 3 S. 2 lit. b und 29,
32 Abs. 4 DSGVO) verpflichtet und in die Schutzbestimmungen der DSGVO eingewiesen
worden sind oder einer angemessenen gesetzlichen Verschwiegenheitspflicht unterliegen.
3.4. Die im Rahmen des AV-Vertrages überlassene Daten sowie Datenträger und sämtliche
hiervon gefertigten Kopien verbleiben im Eigentum des Auftraggebers, sind durch den
Auftragnehmer sorgfältig zu verwahren, vor Zugang durch unberechtigte Dritte zu schützen und
dürfen nur mit Zustimmung des Auftraggebers, und dann nur datenschutzgerecht, vernichtet
werden. Kopien von Daten dürfen nur erstellt werden, wenn sie zur Erfüllung der
Leistungshaupt- und Nebenpflichten des Auftragnehmers gegenüber dem Auftragnehmer
erforderlich sind (z.B. Backups).
3.5. Sofern durch die DSGVO oder ergänzende, insbesondere nationale Vorschriften,
vorgegeben, benennt der Auftragnehmer eine/n den gesetzlichen Vorgaben entsprechende/n
Datenschutzbeauftragte/n und informiert den Auftraggeber entsprechend (Art. 37 bis 39
Informationspflichten und Mitwirkungspflichten
4.1. Betroffenenrechte sind gegenüber dem Auftraggeber wahrzunehmen, wobei der
Auftragnehmer den Auftraggeber hierbei gem. Art. 28 Abs. 3 S. 2 lit. e. DSGVO unterstützt und
ihn insbesondere über die bei ihm eingehenden Anfragen Betroffener informiert.
4.2. Der Auftraggeber hat den Auftragnehmer unverzüglich und vollständig zu informieren,
wenn er im Hinblick auf die Verarbeitung der Daten Fehler oder Unregelmäßigkeiten im
Hinblick auf die Einhaltung der Bestimmungen dieses AV-Vertrages oder einschlägiger
Datenschutzvorschriften feststellt.
4.3. Für den Fall, dass der Auftragnehmer Tatsachen feststellt, welche die Annahme begründen,
dass der Schutz der für den Auftraggeber verarbeiteten Daten verletzt worden ist, hat der
Auftragnehmer den Auftraggeber unverzüglich und vollständig zu informieren, unverzüglich
erforderliche Schutzmaßnahmen zu ergreifen, und bei der Erfüllung der dem Auftraggeber
obliegenden Pflichten gem. Art. 33 und 34 DSGVO zu unterstützen.
4.4. Sollte die Sicherheit der Daten des Auftraggebers durch Maßnahmen Dritter (z.B.
Gläubiger, Behörden, Gerichte, etc.) gefährdet sein (Pfändung, Beschlagnahme,
Insolvenzverfahren, etc.) wird der Auftragnehmer die Dritten unverzüglich darüber informieren,
dass die Hoheit und das Eigentum an den Daten ausschließlich bei dem Auftraggeber liegen und
nach Rücksprache mit dem Auftraggeber, sofern erforderlich, entsprechende Schutzmaßnahmen
ergreifen (z.B. Widersprüche, Anträge, etc. stellen).
4.5. Der Auftragnehmer wird den Auftraggeber unverzüglich darüber informieren, wenn eine
Aufsichtsbehörde gegenüber dem Auftragnehmer tätig wird und deren Tätigkeit die für den
Auftragnehmer verarbeiteten Daten betreffen kann. Der Auftragnehmer unterstützt den
Auftraggeber bei der Wahrnehmung seiner Pflichten (insbesondere zur Auskunfts- und Duldung
von Kontrollen) gegenüber Aufsichtsbehörden (Art. 31 DSGVO).
4.6. Der Auftragnehmer stellt dem Auftraggeber Informationen betreffend die Verarbeitung von
Daten im Rahmen dieses AV-Vertrages, die für dessen Erfüllung von gesetzlichen Pflichten (zu
denen insbesondere Anfragen Betroffener oder Behörden und die Einhaltung seiner
Rechenschaftspflichten gem. Art. 5 Abs. 2 DSGVO, als auch die Durchführung einer
Datenschutz-Folgenabschätzung gem. Art. 35 DSGVO gehören können) notwendig sind, zur
Verfügung, sofern der Auftraggeber diese Informationen nicht selbst beschaffen kann. Die
Informationen müssen dem Auftragnehmer zur Verfügung stehen und müssen nicht von Dritten
beschafft werden, wobei Mitarbeiter, Beauftragte und Subunternehmer des Auftraggebers nicht
als Dritte gelten.
4.7. Gehen die Zurverfügungstellung der notwendigen Informationen und die Mitwirkung über
die Leistungspflicht des Auftragnehmers nach dem Hauptvertrag hinaus und beruht nicht auf
einem Fehlverhalten des Auftragnehmers, hat der Auftraggeber dem Auftragnehmer den
dadurch entstehenden Mehraufwand gesondert zu vergüten.
Kontrollbefugnisse
5.1. Der Auftraggeber hat das Recht, die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben und der
Regelungen dieses AV-Vertrages, insbesondere der TOMs beim Auftragnehmer jederzeit im
erforderlichen Umfang zu kontrollieren (Art. 28 Abs. 3 lit. h DSGVO).
5.2. Vor-Ort-Kontrollen erfolgen innerhalb üblicher Geschäftszeiten, sind vom Auftraggeber
mit einer angemessenen Frist (mindestens 14 Tage, außer in Notfällen) anzumelden und durch
den Auftragnehmer zu unterstützen (z.B. durch Bereitstellung von Personal).
5.3. Die Kontrollen sind auf den erforderlichen Rahmen beschränkt und müssen auf Betriebsund
Geschäftsgeheimnisse des Auftragnehmers sowie den Schutz von personenbezogenen
Daten Dritter (z.B. anderer Kunden oder Mitarbeiter des Auftragnehmers) Rücksicht nehmen.
Zur Durchführung der Kontrolle sind nur fachkundige Personen zugelassen, die sich
legitimieren können und im Hinblick auf die Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse sowie
Prozesse des Auftragnehmers und personenbezogene Daten Dritter zur Verschwiegenheit
5.4. Statt der Einsichtnahmen und der Vor-Ort-Kontrollen, darf der Auftragnehmer den
Auftraggeber auf eine gleichwertige Kontrolle durch unabhängige Dritte (z.B. neutrale
Datenschutzauditoren), Einhaltung genehmigter Verhaltensregeln (Art. 40 DSGVO) oder
geeignete Datenschutz- oder IT-Sicherheitszertifizierungen gem. Art. 42 DSGVO verweisen.
Dies gilt insbesondere dann, wenn Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse des Auftragnehmers
oder personenbezogene Daten Dritter durch die Kontrollen gefährdet wären.
5.5. Geht die Duldung und Mitwirkung bei den Kontrollen, bzw. adäquaten
Alternativmaßnahmen des Auftraggebers über die Leistungspflicht des Auftragnehmers nach
dem Hauptvertrag hinaus und beruhen sie nicht auf einem Fehlverhalten des Auftragnehmers,
dann hat der Auftraggeber dem Auftragnehmer den dadurch entstehenden Mehraufwand
gesondert zu vergüten.
Unterauftragsverhältnisse
6.1. Nimmt der Auftragnehmer die Dienste eines Unterauftragsverarbeiters (d.h.
Unterauftragnehmer oder Subunternehmer) in Anspruch, um bestimmte
Verarbeitungstätigkeiten im Namen des Auftraggebers auszuführen, dann muss er dem
Unterauftragsverarbeiter im Wege eines Vertrags oder eines nach der DSGVO zulässigen
anderen Rechtsinstruments dieselben Datenschutzpflichten zu denen sich der Auftragnehmer in
diesem AV-Vertrag verpflichtet hat, auferlegen (insbesondere im Hinblick auf die Befolgung
von Weisungen, Einhaltung der TOMs, Erteilung von Informationen und Duldung von
Kontrollen). Ferner hat der Auftragnehmer den Unterauftragsverarbeiter sorgfältig auszuwählen,
auf dessen Zuverlässigkeit zu prüfen und diese, als auch dessen Einhaltung der vertraglichen
und gesetzlichen Vorgaben zu überwachen (Art. 28 Abs. 2 u. 4 DSGVO).
Der Auftraggeber erklärt sich unbeschadet etwaiger Einschränkungen durch den Hauptvertrag
ausdrücklich damit einverstanden, dass der Auftragnehmer im Rahmen der
Auftragsverarbeitung Unterauftragsverarbeiter einsetzen darf.
6.2. Die bereits zum Abschluss dieses AV-Vertrages bestehenden Unterauftragsverhältnisse,
werden vom Auftragnehmer imDokument Unterauftragsverhältnisse(
https://www.podcaster.de/podcaster-unterauftragsverhaeltnisse.pdf) angegeben und gelten vom
Auftragnehmer als genehmigt.
6.3. Der Auftragnehmer informiert den Auftraggeber im Hinblick auf Änderungen bei den
Unterauftragsverarbeitern, die für die Auftragsverarbeitung maßgeblich sind. Der Auftraggeber
macht von seinem Recht auf Einspruch im Hinblick auf die Änderungen oder neue
Unterauftragsverarbeiter nur unter Beachtung der Grundsätze von Treu und Glauben sowie der
Angemessenheit und Billigkeit Gebrauch.
6.4. Vertragsverhältnisse, bei denen der Auftragnehmer die Leistungen Dritter als reine
Nebenleistung in Anspruch nimmt, um seine geschäftliche Tätigkeit auszuüben (z.B.
Reinigungs-, Bewachungs- oder Transportleistungen) stellen keine Unterauftragsverarbeitung
im Sinne der vorstehenden Regelungen dieses AV-Vertrages dar. Gleichwohl hat der
Auftragsverarbeiter sicher zu stellen, z.B. durch vertragliche Vereinbarungen oder Hinweise und
Instruktionen, dass hierbei die Sicherheit der Daten nicht gefährdet wird und die Vorgaben
dieses AV-Vertrages und der Datenschutzvorschriften eingehalten werden.
Verarbeitung in Drittländern
7.1. Die Erbringung der vertraglich vereinbarten Datenverarbeitung findet ausschließlich in
einem Mitgliedsstaat der Europäischen Union oder in einem anderen Vertragsstaat des
Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) statt.
7.2. Die Auftragsverarbeitung in einem Drittland, auch durch Unterauftragsverarbeiter, bedarf
der vorherigen Zustimmung des Auftraggebers und darf nur erfolgen, wenn die besonderen
Voraussetzungen der Art. 44 ff. DSGVO erfüllt sind, außer wenn der Auftragnehmer zu der
Verarbeitung im Drittland durch das Recht der Union oder der Mitgliedstaaten, dem der
Auftragnehmer unterliegt, verpflichtet ist; in einem solchen Fall teilt der Auftragnehmer dem
Auftraggeber diese rechtlichen Anforderungen vor der Verarbeitung mit, sofern das betreffende
Recht eine solche Mitteilung nicht wegen eines wichtigen öffentlichen Interesses verbietet (Art.
28 Abs. 3 S. 2 lit. a DSGVO).
7.3. Die Zustimmung des Auftraggebers zur Verarbeitung im Drittland, gilt im Hinblick auf die
imDokument Unterauftragsverhältnissegenannten Verarbeitungen als erteilt.
Dauer des Auftrags, Vertragsbeendigung und Datenlöschung
8.1. Dieser AV-Vertrag wird mit dessen Abschluss gültig, wird auf unbestimmte Zeit
geschlossen und endet spätestens mit der Laufzeit des Hauptvertrags.
8.2. Das Recht auf außerordentliche Kündigung bleibt den Vertragsparteien vorbehalten,
insbesondere im Fall eines schwerwiegenden Verstoßes gegen die Vorgaben dieses AVVertrages
und geltendes Datenschutzrecht. Der außerordentlichen Kündigung hat grundsätzlich
eine Abmahnung der Verstöße mit angemessener Frist vorauszugehen, wobei sie nicht
erforderlich ist, wenn nicht damit zu rechnen ist, dass die beanstandeten Verstöße behoben
werden oder diese derart schwer wiegen, dass ein Festhalten am AV-Vertrag der kündigenden
Vertragspartei nicht zuzumuten ist.
8.3. Nach Abschluss der Erbringung der Verarbeitungsleistungen im Rahmen dieses AVVertrages,
wird der Auftragnehmer alle personenbezogenen Daten und deren Kopien (sowie
sämtliche im Zusammenhang mit dem Auftragsverhältnis in seinen Besitz gelangten
Unterlagen, erstellte Verarbeitungs- und Nutzungsergebnisse sowie Datenbestände), nach Wahl
des Auftraggebers entweder löschen oder zurückgeben, sofern nicht nach dem Unionsrecht oder
dem Recht der Mitgliedstaaten eine Verpflichtung zur Speicherung der personenbezogenen
Daten besteht (Art. 28 Abs. 1 S. 2 lit. g DSGVO). Die Einrede eines Zurückbehaltungsrechts,
wird hinsichtlich der verarbeiteten Daten und der zugehörigen Datenträger ausgeschlossen. Im
Hinblick auf die Löschung oder Rückgabe, gelten die Auskunfts-, Nachweis und Kontrollrechte
des Auftraggebers entsprechend diesem AV-Vertrag.
8.4. Im Übrigen bleiben die Verpflichtungen aus diesem AV-Vertrag im Hinblick auf die im
Auftrag verarbeiteten Daten auch nach Beendigung des AV-Vertrages bestehen.
8.5. Gehen die Löschung, bzw. die Rückgabe der Daten über die Leistungspflicht des
9.1. Die nach diesem AV-Vertrag vereinbarte Vergütung umfasst auch eine
Aufwandsentschädigung für die Arbeitszeit des vom Auftragnehmer beanspruchten Personals
sowie erforderliche Auslagen (z.B. Reise- oder Materialkosten). Sofern möglich, absehbar und
zumutbar, teilt der Auftragnehmer dem Auftraggeber die Höhe der Vergütung im Wege einer
sachgerechten Schätzung mit.
9.2. Sofern dem Auftragnehmer eine Vergütung nach Maßgabe dieses AV-Vertrages zusteht,
wird diese mit einem Stundensatz von 150,00 EUR netto berechnet. Im Übrigen gelten die
Vergütungsregelungen des Hauptvertrages.
10.1. Für den Ersatz von Schäden, die ein Betroffener wegen einer nach den
Datenschutzgesetzen unzulässigen oder unrichtigen Datenverarbeitung oder Nutzung im
Rahmen der Auftragsverarbeitung erleidet, ist im Innenverhältnis zum Auftragnehmer alleine
der Auftraggeber gegenüber dem Betroffenen verantwortlich.
10.2. Die Vertragsparteien stellen sich jeweils von der Haftung frei, wenn eine der
Vertragsparteien nachweist, dass sie für den Umstand, durch den der Schaden bei einem
Betroffenen eingetreten ist, in keinerlei Hinsicht verantwortlich ist.
Schlussbestimmungen, Rangfolge, Änderungen, Kommunikationsform, Rechtswahl, Gerichtsstand
11.1. Änderungen, Nebenabreden und Ergänzungen dieses AV-Vertrages und seiner Anhänge
bedürfen einer schriftlichen Vereinbarung und des ausdrücklichen Hinweises darauf, dass es
sich um eine Änderung bzw. Ergänzung dieses AV-Vertrages handelt. Dies gilt auch für den
Verzicht auf dieses Formerfordernis.
11.2. Dieser AV-Vertrag verpflichtet den Auftragnehmer nur insoweit, als dies zur Erfüllung der
gesetzlichen Pflichten, insbesondere nach Art. 28 ff. DSGVO erforderlich ist und legt dem
Auftragnehmer darüber hinaus keine weiteren Pflichten auf.
11.3. Vorbehaltlich einer Verpflichtung zur Schriftform in diesem AV-Vertrag und im
Hauptvertrag, erfolgt die Kommunikation zwischen dem Auftragnehmer und Auftraggeber im
Rahmen dieses AV-Vertrages (insbesondere im Hinblick auf Weisungen und
Informationserteilung) zumindest in Textform (z.B. E-Mail). Eine geringere Form (z.B.
mündlich) kann den Umständen nach statt der Textform zulässig sein (z.B. in Notfallsituation),
muss jedoch unverzüglich zumindest in Textform bestätigt werden. Sofern die Schriftform
verlangt wird, ist die Schriftform im Sinne der DSGVO gemeint.
11.4. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Ausschließlicher Gerichtsstand für alle
Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem AV-Vertrag ist der Sitz des
Auftragnehmers, sofern der Aufraggeber Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts
oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist oder der Aufraggeber in der Bundesrepublik
Deutschland keinen Gerichtsstand hat. Der Auftragnehmer behält sich vor, seine Ansprüche an
dem gesetzlichen Gerichtsstand geltend zu machen.
Auftrag zur Verarbeitung personenbezogener Daten
Anhang 1 – Sicherheitskonzept
Technische und Organisatorische Maßnahmen gem. Art. 32 DSGVO
Grundsätzliche Maßnahmen, die der Wahrung der Betroffenenrechte, unverzüglichen Reaktion in
Notfällen, den Vorgaben der Technikgestaltung und dem Datenschutz auf Mitarbeiterebene dienen:
Es besteht ein betriebsinternes Datenschutz-Management, dessen Einhaltung ständig überwacht wird
sowie anlassbezogenen und mindestens halbjährlich evaluiert wird.
Es besteht ein Konzept, welches die Wahrung der Rechte der Betroffenen (Auskunft, Berichtigung,
Löschung oder Einschränkung der Verarbeitung, Datentransfer, Widerrufe & Widersprüche) innerhalb
der gesetzlichen Fristen gewährleistet. Es umfasst Formulare, Anleitungen und eingerichtete
Umsetzungsverfahren.
Es besteht ein Konzept, das eine unverzügliche und den gesetzlichen Anforderungen entsprechende
Reaktion auf Verletzungen des Schutzes personenbezogener Daten (Prüfung, Dokumentation,
Meldung) gewährleistet. Es umfasst Formulare, Anleitungen und eingerichtete Umsetzungsverfahren.
Der Schutz von personenbezogenen Daten wird unter Berücksichtigung des Stands der Technik, der
sowie der unterschiedlichen Eintrittswahrscheinlichkeit und Schwere der mit der Verarbeitung
verbundenen Risiken für die Rechte und Freiheiten natürlicher Personen bereits bei der Entwicklung,
bzw. Auswahl von Hardware, Software sowie Verfahren, entsprechend dem Prinzip des Datenschutzes
durch Technikgestaltung und durch datenschutzfreundliche Voreinstellungen berücksichtigt (Art. 25
Die eingesetzte Software wird stets auf dem aktuell verfügbaren Stand gehalten, ebenso wie
Virenscanner und Firewalls.
Das Reinigungspersonal und übrige Dienstleister, die zur Erfüllung nebengeschäftlicher Aufgaben
herangezogen werden, werden sorgfältig ausgesucht und es wird sichergestellt, dass sie den Schutz
personenbezogener Daten beachten.
Zutrittsregelungen für betriebsfremde Personen
Beaufsichtigung von Hilfskräften
Zugangskontrolle / Zugriffskontrolle
Firewalls (Hardware/Software)
Reine Linux Umgebung (Server/Desktop)
Stets aktuelle Softwareversionen
Berechtigungs-/ Authentifizierungskonzepte mit auf
Nötigste beschränkten Zugriffsregulierungen
Mindestpasswortlängen und Passwortmanager
Einsatz von VPN-Technologie/SSH
Protokollierung von Zugriffen auf Daten
Ordnungsgemäße Vernichtung von Datenträgern
Verschlüsselung von Datenträgern und Verbindungen
Protokollierung von Dateneingaben-, Änderungen und
Aufbewahrung von Formularen, von denen Daten in
automatisierte Verarbeitungen übernommen worden sind.
Auswahl von Auftragnehmern unter
Sorgfaltsgesichtspunkten.
Schriftliche Festlegung der Weisungen.
Kontrolle der Einhaltung bei Auftragnehmern.
Sicherstellung der Vernichtung von Daten nach Beendigung
des Auftrags.
Verfügbarkeitskontrolle/ Integrität
Ständig kontrolliertes Backup- und Recoverykonzept.
Zusätzliche Sicherungskopien mit verteilter Lagerung.
Durchführung von Belastbarkeitstests.
Gewährleistung des Zweckbindungs-
/Trennungsgebotes
Trennung von Produktiv- und Testsystem.
Die Dienste von Facebook, Twitter und Pinterest sind standardmäßig auf unseren Seiten deaktiviert. Es werden erst Daten gesendet, wenn Sie den jeweiligen Dienst manuell aktivieren!
IMPRESSUM/DATENSCHUTZFrag michKostenlose Meditation