Source: https://www.jusmeum.de/urteil/olg_oldenburg/0a3628e92b5a05579053e11762c4f35fb634890a12e65941cdd59780ec9cce6a
Timestamp: 2018-04-20 08:50:34
Document Index: 343120042

Matched Legal Cases: ['§ 284', '§ 404', '§ 266', '§ 284', '§ 266', '§ 80', '§ 79', '§ 46', '§ 467']

OLG Oldenburg, 2 SsBs 27/10: OLG Oldenburg: einstellung des verfahrens, arbeitserlaubnis, ordnungswidrigkeit, zustellung, auflage, verfahrenskosten, gefahr, sozialversicherung, kontrolle, akte
Urteil des OLG Oldenburg vom 22.06.2010, 2 SsBs 27/10
2 SsBs 27/10
OLG Oldenburg: einstellung des verfahrens, arbeitserlaubnis, ordnungswidrigkeit, zustellung, auflage, verfahrenskosten, gefahr, sozialversicherung, kontrolle, akte
Einstellung des verfahrens, Arbeitserlaubnis, Ordnungswidrigkeit, Zustellung, Auflage, Verfahrenskosten, Gefahr, Sozialversicherung, Kontrolle, Akte
Gericht: OLG Oldenburg, Senat für Bußgeldsachen
Typ, AZ: Beschluss, 2 SsBs 27/10
Normen: SGB III § 284 Abs 1, SGB III § 404 Abs 2 Nr 3, StGB § 266 a
Leitsatz: Zur Frage der prozessualen Tateinheit von Verstößen gegen §§ 284 Abs. 1, 404 SGB III und § 266 a StGB bei Beschäftigung von ausländischen Arbeitnehmern ohne Arbeitserlaubnis
Senat für Bußgeldsachen 2 SsBs 27/10 144 Js 81167/09 StA Osnabrück Beschluss In dem Bußgeldverfahren gegen E… K…, geboren am … in B…, wohnhaft …
hat der Senat für Bußgeldsachen des Oberlandesgerichts Oldenburg am am 22. Juni 2010 durch die Richterin am Oberlandesgericht … als Einzelrichterin (§ 80a Abs. 1 OWiG) gemäß §§ 79 Abs. 5 OWiG beschlossen:
I. Das Urteil des Amtsgerichts Osnabrück vom 7.12.2009 wird aufgehoben. II. Das Verfahren wird eingestellt. III. Die Staatskasse hat die Verfahrenskosten in beiden Rechtszügen zu tragen. ferner die dem Betroffenen jeweils entstandenen notwendigen Auslagen. Gründe:
Da das Verfahrenshindernis schon zur Zeit der amtsgerichtlichen Befassung mit der Sache bestanden hat, ist es angebracht, der Staatskasse die Verfahrenskosten insgesamt einschließlich der in beiden Rechtszügen entstandenen notwendigen Auslagen des Betroffenen aufzuerlegen (§ 46 Abs. 1 OWiG i.V. m. §§ 467 Abs. 1 StPO)