Source: http://www.kinderschutz-niedersachsen.de/?FA3DFCEEC2975CC8A17434AEEF467718
Timestamp: 2018-10-18 18:20:00
Document Index: 202385137

Matched Legal Cases: ['§ 8', '§ 1666', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8']

Monitor Hilfen zur Erziehung 2017
Inobhutnahmen in 2017
Im Jahr 2017 führten die Jugendämter in Deutschland rund 61.400 vorläufige Maßnahmen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen (Inobhutnahmen) durch. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, wurden die Inobhutnahmen überwiegend von sozialen Diensten und Jugendämtern (58 Prozent) angeregt.
Das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) betrachtet in seiner aktuellen Ausgabe 11/2017 der Statistischen Monatshefte Niedersachsen die Gefährdungseinschätzungen und die Inobhutnahmen in 2016.
Gefährdungs­ein­schätzungen und fest­gestell­te Kindes­wohl­gefähr­dungen in 2016
Das Statistische Bundesamt (Destatis) hatte Anfang Oktober 2017 die Zahlen für das Jahr 2016 vorgestellt. Demnach bestätigt jedes dritte 8a-Verfahren einen Gefährdungsverdacht. Die KomDat-Ausgabe 2+3/2017 beschäftigt sich u.a. mit einer Analyse der von Jugendämtern durchgeführten Gefährdungseinschätzungen. Der Beitrag beleuchtet aktuelle Entwicklungen der Statistik für das Jahr 2016 und stellt dabei die Verfahren mit dem Ergebnis "Kindeswohlgefährdung" in den Mittelpunkt. Mittelbar fokussiert der Beitrag damit auch vernachlässigte und misshandelte Kinder und Jugendliche. KomDat 2+3/2017 steht auf der Website der Dortmunder Arbeitsstelle Kinder- & Jugendhilfestatistik - AKJStat als Download zur Verfügung.
Verfahren zur Kindes­wohl­gefähr­dung in 2016
Die Jugendämter in Deutschland führten im Jahr 2016 rund 136.900 Verfahren zur Einschätzung der Gefährdung des Kindeswohls durch. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, bedeutet dies einen Anstieg um 5,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
25 Prozent mehr junge Menschen begannen im Jahr 2015 eine Heim­erziehung
Für 49.500 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene begann im Jahr 2015 die Erziehung in einem Heim oder in einer betreuten Wohnform. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 25 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Bei den Jungen und jungen Männern stieg die Zahl um 46 Prozent auf 32.800. Dabei nahm der Anteil der Jungen und jungen Männer mit Migrationshintergrund von knapp 40 Prozent im Jahr 2014 auf 62 Prozent zu.
Kriminal­statistik 2016: Zahlen zu kind­lichen Gewalt­opfern
Die Zahlen von Gewalt gegen Kinder sind trotz aller intensiven Bemühungen auch im Jahr 2016 erneut angestiegen. Am 13. Juli 2017 haben das Bundeskriminalamt und die Deutsche Kinderhilfe die Zahlen kindlicher Gewaltopfer nach der Auswertung der Polizeilichen Kriminalstatistik 2016 gemeinsam vorgestellt.
Gefährdungs­ein­schätzun­gen bei Jugend­lichen 2015 – ein Blick in die 8a-Statistiken der Jugend­ämter
Die KomDat-Ausgabe 2/2016 beschäftigt sich u.a. mit dem auffälligen Anstieg der sogenannten "8a-Verfahren" bei Jugendlichen. Die Statistik zu den Gefährdungseinschätzungen der Jugendämter (§ 8a Abs. 1 SGB VIII) belegt, dass der Schwerpunkt der von den Verfahren betroffenen Minderjährigen nach wie vor auf dem Säuglings- und Kleinkindalter liegt. Zugleich hat sich die Zahl der "8a-Fälle" bei Jugendlichen zwischen 2012 und 2014 anteilig am stärksten erhöht. KomDat 2/2016 steht auf der Website der Dortmunder Arbeitsstelle Kinder- & Jugendhilfestatistik - AKJStat als Download zur Verfügung.
Gefährdungs­ein­schätzun­gen für Kinder 2015
Im Jahr 2015 hat die Zahl der Minderjährigen, die aufgrund einer unbegleiteten Einreise aus dem Ausland in Obhut genommen wurden, erheblich zugenommen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, kamen 2015 rund 42.300 Kinder und Jugendliche ohne Begleitung einer sorgeberechtigten Person über die Grenze nach Deutschland, das waren fast 30.700 Minderjährige oder 263 Prozent mehr als im Vorjahr.
LSN Statistik zur Jugendhilfe 2013
Das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) hat die Statistik zur Jugendhilfe 2013 veröffentlicht. Sie umfasst u.a. Daten zur Erzieherische Hilfe, Ausgaben und Einnahmen sowie zu Adoptionen, Pflegschaften, vorläufige Schutzmaßnahmen und Gefährdungseinschätzungen. Der Bericht steht als kostenfreier Download auf der Website des LSN zur Verfügung.
Kriminal­statistik 2015: Zahlen zu kind­lichen Gewalt­opfern
Die Deutsche Kinderhilfe und das Bundeskriminalamt haben die Zahlen der Polizeilichen Kriminalstatistik 2015 zu kindlichen Gewaltopfern vorgestellt. Danach wurden im vergangenen Jahr 130 Kinder getötet, 81 Prozent von ihnen waren zum Zeitpunkt des Todes jünger als sechs Jahre. Die Fallzahl vollendeter fahrlässiger Kindstötungen stieg um 51 Prozent an.
Niedersachsen: Gefährdungs­ein­schätzungen und vor­läufige Schutz­maß­nahmen für Kinder 2014
Im Jahr 2014 wurden dem Landesamts für Statistik Niedersachsen (LSN) insgesamt 9.001 Gefährdungseinschätzungen gemeldet. Davon wurden 1.147 mit dem Ergebnis abgeschlossen, dass eine akute Kindeswohlgefährdung vorliegt. Schutzmaßnahmen wurden in 2014 insgesamt für 3.885 Kinder und Jugendliche ergriffen. Die Mehrzahl der Betroffenen wurde aufgrund einer Gefährdung in Obhut genommen (2.879 Kinder und Jugendliche). Mehr Informationen dazu im Monatsheft 01/2016 (Beitrag "Gesellschaftliche Herausforderungen 2014" S. 16f) als Download auf der Website des LSN.
Warum nehmen einige Familien Angebote der Frühen Hilfen an, andere jedoch nicht? Welche Familien profitieren besonders und wo besteht Handlungsbedarf? Antworten auf diese Fragen liefert der Datenreport Frühe Hilfen 2015, der vom Nationalen Zentrum Frühe Hilfen in Kooperation mit der Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik an der Technischen Universität Dortmund herausgegeben wurde.
Im Jahr 2014 hat die Zahl der Minderjährigen, die aufgrund einer unbegleiteten Einreise aus dem Ausland in Obhut genommen wurden, stark zugenommen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, kamen 2014 rund 11.600 Kinder und Jugendliche ohne Begleitung einer sorgeberechtigten Person über die Grenze nach Deutschland, das waren 5.000 Minderjährige oder 77 Prozent mehr als im Jahr 2013 und sechsmal mehr als im Jahr 2009. Insgesamt haben im Jahr 2014 die Jugendämter in Deutschland knapp 48.100 Kinder und Jugendliche in Obhut genommen.
Zeitreihen­verläufe zur Polizei­lichen Kriminal­statistik 1987-2014
Der Deutsche Kinderschutzbund hat Zeitreihenverläufe zu Kinderschutz relevanten Themen der Polizeilichen Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts erarbeitet. Die Übersicht umfasst teilweise Fallzahlen für den Zeitraum von 1987 bis 2014 zu den Themen Misshandlung von Kindern, sexueller Missbrauch oder pornografische Schriften. Die Präsentation ermöglicht auf einen Blick, ob und wie sich Fallzahlen über die Jahre verändert haben. Die Zeitreihenverläufe zur Polizeilichen Kriminalstatistik stehen als Download auf der Website des DKSB zur Verfügung
Kriminal­statistik 2014: Zahlen zu kind­lichen Gewalt­opfern
Die Deutsche Kinderhilfe hat gemeinsam mit dem Bundeskriminalamt die Zahlen der Polizeilichen Kriminalstatistik 2014 zu kindlichen Gewaltopfern vorgestellt. Im Jahr 2014 wurden in Deutschland 108 Kinder getötet. Fast 75 Prozent von ihnen waren zum Zeitpunkt des Todes jünger als sechs Jahre. Täglich wurden fast 50 Kinder misshandelt oder sexuell missbraucht.
Niedersächsische Kriminal­statistik 2014: weniger sexuelle Miss­brauchs­fälle
Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius hat am 30. März 2015 die Kriminalstatistik vorgestellt. Zu den Kinderschutz relevanten Zahlen: Bei den Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung (+3,7 Prozent auf 5.150 Fälle) gab es einen hohen Anstieg im Bereich pornografischer Schriften - zur Hälfte ging es dabei um Kinderpornografie. Die Missbrauchsfälle von Kindern und Jugendlichen sind erneut zurückgegangen (2.081 Fälle). Die detaillierten Tabellen (01, 91) stehen auf der Website des Landeskriminalamt Niedersachsen zur Verfügung.
Maßnahmen der Familien­gerichte bei Gefähr­dungen des Kindes­wohls
In der KomDat-Ausgabe 1/2015 geht es u.a. um Maßnahmen der Familiengerichte bei Kindeswohlgefährdung. Die seit 2012 erhobenen Angaben zu den familiengerichtlichen Maßnahmen geben einen Einblick in die Praxis beim Einsatz von Maßnahmen nach § 1666 BGB. Das Fazit: Es gibt erhebliche Häufigkeitsunterschiede beim Agieren der Familiengerichte und unerwartet hohe Unterschiede bei den Sorgerechtsentzügen im Ländervergleich. KomDat 1/2015 steht auf der Website der Dortmunder Arbeitsstelle Kinder- & Jugendhilfestatistik- AKJStat als Download zur Verfügung.
Kinderreport Deutschland 2015
In Deutschland bestehen erhebliche Defizite sowohl bei der Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention als auch bei der Bekanntheit der Kinderrechte selbst. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Deutschen Kinderhilfswerkes für den Kinderreport 2015, der vom Bundesfamilienministerium gefördert wurde.
Bund, Länder und Gemeinden haben im Jahr 2013 insgesamt rund 35,5 Milliarden Euro für Kinder- und Jugendhilfe ausgegeben. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, sind die Ausgaben damit gegenüber 2012 um 10,2 Prozent gestiegen. In Niedersachsen waren es mit rund 3 Milliarden Euro 10,7 Prozent mehr als im Vorjahr.
Inobhutnahmen in Nieder­sachsen 2013
2013 haben die niedersächsischen Jugendämter 3.738 Kinder in Obhut genommen, um sie zu schützen. Das waren 5 Prozent mehr als 2012 und 27,4 Prozent mehr als 2008, wie das Statistische Landesamt in Hannover im Dezember 2014 mitteilte.
Gefährdungs­ein­schätzun­gen 2013 – zwischen besserer Daten­quali­tät und Praxis­entwick­lung
Die KomDat-Ausgabe 3/2014 beschäftigt sich mit den Ergebnissen der amtlichen Statistik zu den Gefährdungseinschätzungen nach § 8a Abs. 1 SGB VIII für das Erhebungsjahr 2013. Der Artikel untersucht die Gründe für die im Vergleich zum Vorjahr um knapp 9 Prozent gestiegenen Gefährdungseinschätzungen. Die KomDat-Ausgabe 3/2014 steht auf der Website der Dortmunder Arbeitsstelle Kinder- & Jugendhilfestatistik- AKJStat als Download zur Verfügung.
Jugend­krimi­nalität und Jugend­gefähr­dung in Nieder­sachsen 2013
Mit dem Jahresbericht Jugendkriminalität und Jugendgefährdung in Niedersachsen 2013 veröffentlicht das LKA Niedersachsen umfangreiches, themenbezogenes und statistisches Material. Der Bericht unterteilt sich in die drei Bereiche: Jugendkriminalität, Jugendgefährdung und Prävention. Zu finden sind u.a. Daten zu minderjährigen Sexualstraftäterinnen und -straftätern sowie zu Opfern von sexuellem Kindesmissbrauch / Kinderpornografie oder Kindeswohlgefährdung.
Gefährdungs­ein­schätzun­gen für Kinder 2013
Die Jugendämter in Deutschland führten im Jahr 2013 knapp 116.000 Verfahren zur Einschätzung der Gefährdung des Kindeswohls durch. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, waren das 8,5 Prozent mehr als bei der im Jahr 2012 erstmals durchgeführten Erhebung über Verfahren gemäß § 8a Absatz 1 SGB VIII (Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung).
Inobhutnahmen in 2013
Im Jahr 2013 haben die Jugendämter in Deutschland 42.100 Kinder und Jugendliche in Obhut genommen. Das waren gut 1.900 Minderjährige (+ 5 Prozent) mehr als 2012. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, hat die Zahl der Inobhutnahmen in den letzten Jahren stetig zugenommen, gegenüber 2008 (32.300 Inobhutnahmen) stieg sie um 31 Prozent.
Kriminal­statistik 2013: Zahlen zu kind­lichen Gewalt­opfern
Die Deutsche Kinderhilfe hat die Zahlen der Polizeilichen Kriminalstatistik zu kindlichen Gewaltopfern vorgestellt. In der Bundespressekonferenz erläuterte der Präsident des Bundeskriminalamtes Jörg Zierke, dass im Jahr 2013 153 Kinder getötet wurden.
Gefährdungs­ein­schätzun­gen 2012 im Zahlen­spie­gel
Die KomDat-Ausgabe 3/2013 beschäftigt sich u.a. mit Angaben zum Handeln der Jugendämter im Kinderschutz, erstmalig auch mit den im § 8a SGB VIII rechtlich kodifizierten Gefährdungseinschätzungen. Die Auswertungen zu u.a. Altersverteilungen, Meldergruppen, Kindeswohlgefährdungen zeigen zusätzliche Erkenntnismöglichkeiten, verweisen auf Erhebungsschwierigkeiten und markieren mit Blick auf die empirischen Befunde inhaltliche Nachfragen sowie weiteren Forschungsbedarf. Download der KomDat-Ausgabe 3/2013 unter www.akjstat.tu-dortmund.de.
Niedersachsen: Jugend­hilfe­statistik 2012
Das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) hat den Bericht zur Jugendhilfe 2012 vorgelegt. Erfasst sind darin Statistiken zur Erzieherischen Hilfe, Eingliederungshilfe für seelisch behinderte junge Menschen, Hilfe für junge Volljährige und andere Aufgaben der Jugendämter sowie Ausgaben und Einnahmen. Download von der Website des LSN unter www.statistik.niedersachsen.de
Ausgaben für Kinder- und Jugend­hilfe in 2012
Bund, Länder und Gemeinden haben im Jahr 2012 insgesamt rund 32,2 Milliarden Euro für Kinder- und Jugendhilfe ausgegeben. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, sind die Ausgaben damit gegenüber 2011 um 5,6 Prozent gestiegen.
Kriminal­statistik 2012: Sexueller Kindes­miss­brauch nimmt weiter zu
In der Polizeilichen Kriminalstatistik für das Jahr 2012 werden 12.623 erfasste Fälle von Sexuellem Missbrauch von Kindern aufgeführt. Im Jahr 2011 waren es 12.444. Somit ist eine Steigerung von 1,4 Prozent zu verzeichnen. Allerdings muss in diesem Deliktsbereich nach wie vor von einem hohen Dunkelfeld, also der Polizei unbekannte Straftaten, ausgegangen werden. Gesunken ist die Zahl der Fälle von Besitz und Verschaffung von Kinderpornographie. In 2012 waren es 3.239 Fälle, im Vorjahr 3.896 Falle. Das entspricht einem Rückgang von -16,9 Prozent. Die Kriminalstatistik 2012 ist auf der Website des Bundesinnenministeriums zum Download eingestellt.
Niedersachsen: Verfahren zur Gefähr­dungs­ein­schätzung des Kindes­wohls 2012
Im Jahr 2012 haben die Jugendämter in Niedersachsen 5.848 Verfahren zur Einschätzung der Gefährdung des Kindeswohls durchgeführt. Nach Mitteilung des Landesbetriebes für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen (LSKN) wurde dieses Verfahren bundesweit erstmalig durchgeführt.
Hilfen zur Erziehung 2012
Im Jahr 2012 begann für rund 517.000 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in Deutschland eine erzieherische Hilfe des Jugendamtes oder einer Erziehungsberatungsstelle. Das waren gut 2.000 junge Menschen weniger als im Jahr 2011 (– 0,5 Prozent). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, wurde damit wie im Vorjahr für 3,3 Prozent der jungen Menschen unter 21 Jahren eine erzieherische Hilfe neu eingerichtet. Im Jahr 2008 lag dieser Anteil noch bei 3,0 Prozent.
DJI-Kommentare zu Kinderschutz-Zahlen 2012
Im Jahr 2012 führten die Jugendämter in Deutschland nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes knapp 107.000 Gefährdungseinschätzungen durch. Das ist das Ergebnis der erstmals bundesweit flächendeckend durchgeführten Erhebung über Verfahren gemäß § 8a Absatz 1 SGB VIII (Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung). In zwei Stellungnahmen kommentiert das Deutsche Jugendinstitut (DJI) die Daten und macht Verbesserungsvorschläge für die Bundesstatistik.
Inobhutnahmen in 2012
Wie das Statistische Bundesamt (destatis) mitteilte, haben die Jugendämter im Jahr 2012 in Deutschland 40.200 Kinder und Jugendliche in Obhut genommen. Das waren gut 1.700 oder 5 Prozent mehr als 2011. Die Zahl der Inobhutnahmen in den letzten Jahren hat nach Angaben von destatis stetig zugenommen: gegenüber 2007 (28.200 Inobhutnahmen) stieg sie um 43 Prozent.
Anstieg der Sorge­rechts­entzüge bei Fremd­unter­bringungen
Die KomDat-Ausgabe 1/2013 beschäftigt sich mit Sorgerechtsentzügen bei Vollzeitpflege oder Heimunterbringung. Ein Interview mit einer Kommentierung der Zahlen durch Prof. Dr. Dr. h.c. Reinhard Wiesner ergänzt die statistische Auswertung.
Gefährdungs­ein­schätzungen für Kinder 2012
Die Jugendämter in Deutschland führten im Jahr 2012 nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) knapp 107.000 Verfahren zur Einschätzung der Gefährdung des Kindeswohls durch. Das ist das Ergebnis der erstmals durchgeführten Erhebung über Verfahren gemäß § 8a Absatz 1 SGB VIII (Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung).
Obwohl es vielen Kindern und Jugendlichen nach eigenen Angaben gut geht und sie ihre Rechte weitgehend gewahrt finden, sehen sie auch erhebliches Verbesserungspotential. Zu diesem Ergebnis kommt der erste Kinder- und Jugendreport zur UN-Berichterstattung über die Umsetzung der Kinderrechte in Deutschland. Initiiert und durchgeführt wurde er durch die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe. Über 3.500 Kinder und Jugendliche zwischen 5 und 18 Jahren beteiligten sich in Fragebögen, Arbeitstreffen und Projekte an der Erstellung des Reports. Der Bericht kann auf der Website www.kinder-jugendreport.de abgerufen werden.
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Kinderschutz mit psychisch kranken Eltern | Thema
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Sexuelle Grenzverletzungen in der Schule | Arbeitshilfe
Handlungsleitfaden zum Kinderschutz in Flüchtlingsunterkünften | Arbeitshilfe
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Online-Monitor Hilfen zur Erziehung
Mit dem HzE-Online-Monitor der AKJStat werden die bislang erschienenen Veröffentlichungen "Monitor Hilfen zur Erziehung" 2012 und 2014 weiterentwickelt und die darin enthaltenen Grundauswertungen jährlich aktualisiert, kurz und bündig präsentiert und Entwicklungen kommentiert. www.hzemonitor.akjstat.tu-dortmund.de
KomDat Jugendhilfe – Kommentierte Daten der Jugendhilfe
Der Infodienst "KomDat Jugendhilfe – Kommentierte Daten der Jugendhilfe" der Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik (AKJStat) wird dreimal jährlich veröffentlicht. Er präsentiert zu unterschiedlichen Themen Ergebnisse von Auswertungen und Analysen auf der Grundlage der amtlichen Kinder- und Jugendhilfestatistik. Alle Ausgaben stehen zum kostenlosen Download auf der Website www.akjstat.tu-dortmund.de zur Verfügung.
FORKID - Online-Datenbank zu Frühen Hilfen
www.dji.de/forkid
Die Online-Datenbank FORKID informiert über wissenschaftliche Erkenntnisse zu den Wirkungen Früher Hilfen auf Eltern und ihre Kinder. Sie stellt Ergebnisse internationaler Studien komprimiert in deutscher Sprache zur Verfügung. Zudem werden die vom Bundesfamilienministerium geförderten Modellprojekte Früher Hilfen und ihre wissenschaftliche Begleitung vorgestellt. FORKID ist ein Kooperations-Projekt des Informationszentrums Kindesmisshandlung / Kindesvernachlässigung und des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen.