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Timestamp: 2016-10-22 19:40:45
Document Index: 187583798

Matched Legal Cases: ['Art. 176', 'Art. 190', 'Art. 190', 'Art. 190', 'Art. 182', 'Art. 29', 'BGE', 'BGE', 'Art. 190', 'BGE', 'Art. 190', 'BGE', 'Art. 190', 'BGE', 'BGE', 'Art. 190', 'BGE', 'Art. 190', 'Art. 190', 'BGE', 'BGE', 'Art. 182', 'Art. 182', 'Art. 190', 'BGE']

vertreten durch Rechtsanw�lte Philipp J. Dickenmann und Reto Hunsperger,
F�d�ration Internationale de Football Association (FIFA), FIFA-Strasse 20, 8044 Z�rich,
A.a X.________ (Beschwerdef�hrer) wurde im heutigen Serbien geboren. Er war fr�her professioneller Fussballspieler und ist derzeit als Fussballtrainer t�tig. Er wohnt in Mexico City und hat die mexikanische Staatsb�rgerschaft angenommen.
Die Jamaican Football Federation (Beschwerdegegnerin) ist der nationale Fussballverband Jamaikas und als solcher Mitglied der F�d�ration Internationale de Football Association (FIFA; Verfahrensbeteiligte), einem Verein schweizerischen Rechts mit Sitz in Z�rich.
A.b Am 1. Dezember 2006 schloss der Beschwerdef�hrer mit der Beschwerdegegnerin einen Arbeitsvertrag ab. Darin verpflichtete er sich, zwischen dem 15. November 2006 und dem 14. November 2010 als technischer Direktor und Cheftrainer der Nationalmannschaft von Jamaika zu wirken. Als Entgelt war ein Jahressal�r von USD 1 Mio., d.h. f�r die vierj�hrige Vertragsdauer eine Gesamtsumme von USD 4 Mio., vorgesehen.
Die Pflichten des Beschwerdef�hrers wurden in Ziffer 5 des Arbeitsvertrags unter anderem wie folgt beschrieben:
Gem�ss Ziffer 9 (2) soll der Vertrag ohne Weiteres beendet werden, falls "the Technical Director & Head Coach of the Senior Team breaches Clause 5 or 7 hereof or habitually neglects the duties he is required to perform under the term of this Agreement, and the Federation gives thirty (30) days written notice to the Technical Director & Head Coach of the Senior Team of its intention to terminate this Agreement upon the expiry of such notice." Ziffer 9(4) sieht zudem vor, dass die Beschwerdegegnerin den Arbeitsvertrag unter Einhaltung einer K�ndigungsfrist von 30 Tagen aufl�sen kann, sofern sich die Nationalmannschaft nicht f�r die Weltmeisterschaft 2010 in S�dafrika qualifizieren sollte.
A.c Mit Schreiben vom 7. November 2007 k�ndigte die Beschwerdegegnerin den Vertrag mit dem Beschwerdef�hrer und berief sich dabei auf die Ziffern 9(2), 5(1), 5(3) und 5(7) des Arbeitsvertrags. Sie warf dem Beschwerdef�hrer zusammengefasst vor, er habe es vers�umt:
a) die Nationalmannschaft und andere Fussballmannschaften mit dem erforderlichen K�nnen, Sorgfalt und Einsatz vorzubereiten, zu �berwachen und zu trainieren, was zu den schlechten Resultaten beigetragen habe und womit Ziffer 5(1) des Arbeitsvertrags verletzt worden sei;
c) in �bereinstimmung mit dem National Football Programme einen Plan f�r die Verbesserung der Trainingsmethoden der Fussballmannschaften Jamaikas zu entwickeln, womit er die Ziffer 5(3) des Arbeitsvertrags verletzt habe;
d) einen Aktionsplan f�r die umfassende Entwicklung des lokalen Fussballs vorzulegen, womit Ziffer 5(3) verletzt worden sei.
Die Beschwerdegegnerin erw�hnte in ihrem Schreiben, sie werde dem Beschwerdef�hrer USD 62'500.-- als Entsch�digung f�r die Nichteinhaltung der vertraglich vereinbarten dreissigt�gigen K�ndigungsfrist bezahlen, USD 330'500.-- f�r den bis 15. November 2007 geschuldeten Lohn f�r das erste Vertragsjahr sowie USD 7'553 als Spesenentsch�digung, also insgesamt USD 400'553.--.
B.a Am 28. Februar 2008 klagte der Beschwerdef�hrer beim FIFA Players' Status Committee gegen die Beschwerdegegnerin und verlangte Zahlungen �ber USD 3 Mio. wegen ungerechtfertigter Vertragsaufl�sung sowie USD 1 Mio. Schadenersatz wegen der Beeintr�chtigung seines Rufs.
Mit Entscheid vom 10. Februar 2010 sprach das FIFA Players' Status Committee dem Beschwerdef�hrer den Betrag von USD 1 Mio. wegen ungerechtfertigter Vertragsaufl�sung zu. Es befand insbesondere, die Beschwerdegegnerin habe keine Urkundenbeweise f�r die behaupteten Vertragsverletzungen beigebracht. Das Players' Status Committee erwog weiter, der Arbeitsvertrag w�re gem�ss Ziffer 9(4) per 19. November 2008 aufgel�st worden, nachdem feststand, dass sich die jamaikanische Nationalmannschaft nicht f�r die Weltmeisterschaft 2010 qualifizieren konnte. Entsprechend stehe dem Beschwerdef�hrer lediglich der Lohn bis zu diesem Zeitpunkt zu und nicht bis zum Ende der verbleibenden dreij�hrigen Vertragsdauer. Das auf Zahlung von Schadenersatz wegen Rufsch�digung lautende Rechtsbegehren wies das Players' Status Committee ab.
B.b.a Mit Eingabe vom 28. April 2010 appellierte die Beschwerdegegnerin beim Tribunal Arbitral du Sport (TAS) gegen den Entscheid des FIFA Players' Status Committee vom 10. Februar 2010. Am 10. Mai 2010 reichte sie dem TAS ihre Appellationsbegr�ndung ein. Sie verlangte in erster Linie die Aufhebung des angefochtenen Entscheids wegen Unzust�ndigkeit des FIFA Players' Status Committee. Eventualiter beantragte sie, der angefochtene Entscheid vom 10. Februar 2010 sei aufzuheben, die Schadenersatzklage des Beschwerdef�hrers sei abzuweisen und der Beschwerdef�hrer sei im Gegenzug zur Zahlung von USD 500'000.-- zu verurteilen, zuz�glich Zins zu 5 % seit dem 1. Juni 2007.
Der Beschwerdef�hrer beantragte in erster Linie, der angefochtene Entscheid des FIFA Players' Status Committee vom 10. Februar 2010 sei zu best�tigen. Eventualiter verlangte er, die Beschwerdegegnerin sei widerklageweise zur Zahlung von USD 3 Mio. zu verurteilen.
B.b.b Mit Schreiben vom 30. Juni 2010 forderte das TAS die Parteien auf, weitere Eingaben zu bestimmten Streitfragen hinsichtlich der Zust�ndigkeit, der Vertragsverletzung sowie der Schadensminderung einzureichen. Im Weiteren sollten sich die Parteien dazu �ussern, ob es weitere Zeugen gebe, deren Einvernahme anl�sslich der m�ndlichen Verhandlung erforderlich sei. Die Stellungnahmen gingen am 20. bzw. 21. Juli 2010 beim TAS ein. Dazu �usserten sich die Parteien wiederum mit Eingaben vom 28. bzw. 29. Juli 2010.
Die Parteien unterzeichneten die vom TAS erlassene Anordnung �ber den weiteren Ablauf des Verfahrens ("Order of Procedure") am 15. bzw. 17. November 2010. Die Verhandlung fand am 22. November 2010 in Lausanne statt. Zwei Zeugen wurden telefonisch befragt.
Am 30. November 2010 reichte die Beschwerdegegnerin dem TAS die Protokolle der Vorstandssitzungen vom 9. Juni 2007 und 9. September 2007 ein mit dem Hinweis, dies seien die einzigen Protokolle, die sie f�r den massgebenden Zeitraum habe finden k�nnen. Sie �usserte sich zudem zu den im Schreiben des TAS aufgef�hrten Zeitungsartikeln und Pressemitteilungen und reichte im �brigen verschiedene schriftliche Zeugenaussagen ("witness statements") ein.
Auf entsprechende Aufforderung des TAS hin, �usserte sich der Beschwerdef�hrer mit Schreiben vom 14. Dezember 2010 zur Eingabe der Beschwerdegegnerin. Er verlangte in seinem Schreiben zudem, es sei eine neue m�ndliche Verhandlung anzusetzen, in der Y.________, der ehemalige Pr�sident der Beschwerdegegnerin, als Zeuge zu befragen sei. Das TAS lehnte dies unter Verweis auf die Verfahrensregeln von Artikel R55 und R56 des TAS Code ab. Dabei wies es darauf hin, der Beschwerdef�hrer habe es unterlassen, Y.________ als Zeuge aufzurufen, als dies verfahrensrechtlich noch m�glich gewesen sei, obwohl er mit Schreiben vom 30. Juni 2010 nochmals ausdr�cklich aufgefordert worden war, allf�llige zus�tzliche Zeugen f�r die m�ndliche Verhandlung zu benennen. Im Weiteren k�nne der Pr�sident des Schiedsgerichts gem�ss Artikel R56 nach Einreichung der Appellationsbegr�ndung bzw. der Appellationsantwort nur in Ausnahmef�llen neue Tatsachenbehauptungen oder Beweismittel zulassen; der Beschwerdef�hrer habe jedoch keine ausserordentlichen Umst�nde vorgebracht, um die Versp�tung seines Beweisbegehrens zu rechtfertigen.
B.b.c Mit Schiedsentscheid vom 2. Februar 2011 hiess das TAS die Appellation der Beschwerdegegnerin gegen den Entscheid des Players' Status Committee vom 10. Februar 2010 teilweise gut (Dispositiv-Ziff. 1) und verurteilte die Beschwerdegegnerin zur Zahlung von Schadenersatz im Betrag von USD 19'691.90 an den Beschwerdef�hrer, dies zus�tzlich zu den Betr�gen (USD 62'500.-- + USD 330'500.-- + USD 7'553.--), die im Schreiben der Beschwerdegegnerin vom 7. November 2007 aufgef�hrt waren (Dispositiv-Ziff. 2). Im Weiteren wies das TAS die Widerklage des Beschwerdef�hrers auf Zahlung von USD 3 Mio. ab (Dispositiv-Ziff. 3). Schliesslich entschied es �ber die Kosten (Dispositiv-Ziff. 4) und Entsch�digungen (Dispositiv-Ziff. 5) und wies s�mtliche weiteren Begehren ab (Dispositiv-Ziff. 6).
Mit Beschwerde in Zivilsachen beantragt der Beschwerdef�hrer dem Bundesgericht, es seien Dispositiv-Ziff. 1-2 und 4-6 des Schiedsentscheids des TAS vom 2. Februar 2011 aufzuheben und es sei die Streitsache im entsprechenden Umfang zur neuen Entscheidung an das Schiedsgericht zur�ckzuweisen.
1.1 Der Sitz des Schiedsgerichts befindet sich vorliegend in Lausanne. Weder der Beschwerdef�hrer noch die Beschwerdegegnerin hatten im massgebenden Zeitpunkt ihren Wohnsitz bzw. Sitz oder ihren gew�hnlichen Aufenthalt in der Schweiz. Da die Parteien die Bestimmungen des 12. Kapitels des IPRG nicht schriftlich ausgeschlossen haben, gelangen diese zur Anwendung (Art. 176 Abs. 1 und 2 IPRG).
Der Beschwerdef�hrer stellt seinen rechtlichen Vorbringen eine mehrseitige Sachverhaltsdarstellung voran, in der er die Hintergr�nde des Rechtsstreits sowie des Verfahrens aus eigener Sicht schildert. Er weicht darin �ber weite Strecken von den tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz ab oder erweitert diese, ohne substantiiert Ausnahmen von der Sachverhaltsbindung geltend zu machen. Er �bt zudem verschiedentlich appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid, ohne jedoch nach Art. 190 Abs. 2 IPRG zul�ssige R�gen zu erheben. Seine Darlegungen haben insoweit unbeachtet zu bleiben.
Der Beschwerdef�hrer r�gt eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs sowie des Grundsatzes der Gleichbehandlung der Parteien (Art. 190 Abs. 2 lit. d IPRG).
2.1.1 Der Beschwerdef�hrer bringt vor, aus dem Geh�rsanspruch folge nicht nur die Pflicht des Schiedsgerichts, die Argumente der Parteien entgegenzunehmen und bei der Entscheidfindung zu ber�cksichtigen, sondern auch, dass diese Eingang in die Begr�ndung finden m�ssten und aus der Begr�ndung die �berlegungen hervorzugehen h�tten, von denen sich das Schiedsgericht habe leiten lassen und auf die es seinen Entscheid gest�tzt habe.
Das Schiedsgericht kam in Bezug auf Ziffer 5(7) des Arbeitsvertrags zum Schluss, die Vertragsbestimmung begr�nde richtig ausgelegt eine Verpflichtung, den Aktionsplan dem Vorstand der Beschwerdegegnerin zu unterbreiten, die durch die in den Rechtsschriften des Beschwerdef�hrers behaupteten - jedoch ohnehin nicht weiter belegten - Tatsachen nicht erf�llt werden k�nne. Der Beschwerdef�hrer wirft dem Schiedsgericht vor, es habe sein Argument, dass der Vorstand der Beschwerdegegnerin �ber die von ihm entwickelten Pl�ne informiert war, nicht beachtet.
2.1.2 Art. 190 Abs. 2 lit. d IPRG l�sst die Anfechtung allein wegen der zwingenden Verfahrensregeln gem�ss Art. 182 Abs. 3 IPRG zu. Danach muss das Schiedsgericht insbesondere den Anspruch der Parteien auf rechtliches Geh�r wahren. Dieser entspricht - mit Ausnahme des Anspruchs auf Begr�ndung - dem in Art. 29 Abs. 2 BV gew�hrleisteten Verfassungsrecht (BGE 130 III 35 E. 5 S. 37 f.; 128 III 234 E. 4b S. 243; 127 III 576 E. 2c S. 578 f.). Die Rechtsprechung leitet daraus insbesondere das Recht der Parteien ab, sich �ber alle f�r das Urteil wesentlichen Tatsachen zu �ussern, ihren Rechtsstandpunkt zu vertreten, ihre entscheidwesentlichen Sachvorbringen mit tauglichen sowie rechtzeitig und formrichtig offerierten Mitteln zu beweisen, sich an den Verhandlungen zu beteiligen und in die Akten Einsicht zu nehmen (BGE 130 III 35 E. 5 S. 38; 127 III 576 E. 2c S. 578 f.; je mit Hinweisen).
Entgegen dem, was der Beschwerdef�hrer anzunehmen scheint, ergibt sich aus dem Grundsatz des rechtlichen Geh�rs im Sinne von Art. 190 Abs. 2 lit. d IPRG kein Anspruch auf Begr�ndung des Schiedsspruchs (BGE 134 III 186 E. 6 S. 187 f. mit Hinweisen). Mit der angeblich unzureichenden Begr�ndung des angefochtenen Entscheids zeigt er keinen in Art. 190 Abs. 2 IPRG vorgesehenen Beschwerdegrund auf (vgl. BGE 134 III 186 E. 6.1 S. 187; 127 III 576 E. 2b S. 577 f.; je mit Hinweisen). Entgegen der in der Beschwerde vertretenen Ansicht trifft es zudem nicht zu, dass das TAS das Argument der angeblichen Kenntnisnahme des Verbandsvorstands unbeachtet gelassen h�tte. Zum einen hat es in tats�chlicher Hinsicht festgehalten, die Beschwerdegegnerin habe Beweise f�r den Umstand beigebracht, dass dem Verbandsvorstand kein Aktionsplan pr�sentiert wurde, w�hrend der Beschwerdef�hrer keinen Gegenbeweis erbracht habe. Zum anderen erwog es, aus den Behauptungen des Beschwerdef�hrers, die im �brigen unbewiesen seien, lasse sich nicht schliessen, dass er seiner vertraglichen Pflicht, den Aktionsplan dem Vorstand zu pr�sentieren, nachgekommen w�re.
Das Schiedsgericht gen�gt damit der sich aus dem Grundsatz des rechtlichen Geh�rs (Art. 190 Abs. 2 lit. d IPRG) ergebenden Mindestanforderung, die entscheiderheblichen Probleme zu pr�fen und zu behandeln (vgl. BGE 133 III 235 E. 5.2 S. 248). Davon, dass dem Beschwerdef�hrer ein richterliches Versehen verunm�glicht h�tte, seinen Standpunkt in Bezug auf ein prozessrelevantes Thema in den Prozess einzubringen (vgl. BGE 133 III 235 E. 5.2 S. 248; 127 III 576 E. 2f S. 580), kann keine Rede sein. Mit seinen Vorbringen �bt er vielmehr inhaltliche Kritik am angefochtenen Schiedsentscheid; er macht jedoch zu Recht nicht geltend, dieser verstosse gegen den Ordre public (Art. 190 Abs. 2 lit. e IPRG).
2.2.1 Der Beschwerdef�hrer r�gt weiter, das Schiedsgericht habe seine Ausf�hrungen betreffend den wirklichen K�ndigungsgrund der Beschwerdegegnerin in Verletzung des Geh�rsanspruchs nicht beachtet, obwohl er im Schiedsverfahren mehrmals darauf hingewiesen habe, dass die am 7. November 2007 erfolgte fristlose K�ndigung nur darauf zur�ckzuf�hren sei, dass vier Tage vorher der damalige Pr�sident der Beschwerdegegnerin abgesetzt und durch Z.________ ersetzt wurde. Die von der Beschwerdegegnerin geltend gemachten Gr�nde f�r die erfolgte fristlose Vertragsaufl�sung seien bloss vorgeschoben gewesen.
2.2.2 Das Schiedsgericht hat die Vorbringen des Beschwerdef�hrers zur Frage der geh�rigen Vertragserf�llung zusammengefasst. Es hat dabei ausdr�cklich erw�hnt, der Beschwerdef�hrer mache geltend, dass er seine Vertragspflichten erf�llt und die Beschwerdegegnerin den Arbeitsvertrag verletzt habe, indem sie vorgebe, diesen nach Ziffer 9 zu k�ndigen. Der Beschwerdef�hrer behaupte, so das Schiedsurteil weiter, er sei nicht wegen mangelhafter Erf�llung seiner vertraglichen Pflichten entlassen worden, sondern infolge des am 3. November 2007 erfolgten Wechsels im Pr�sidium der Beschwerdegegnerin, als Y.________ durch Z.________ ersetzt worden sei.
Es kann angesichts dieser Ausf�hrungen im angefochtenen Entscheid nicht die Rede davon sein, das Schiedsgericht habe das vom Beschwerdef�hrer vorgebrachte Argument nicht zur Kenntnis genommen. Vielmehr hat das TAS den Einwand, die K�ndigungsgr�nde seien bloss vorgeschoben worden, in seinem Entscheid ber�cksichtigt. Indem es eine Verletzung von Ziffer 5(7) des Arbeitsvertrags durch den Beschwerdef�hrer bejahte und die ausgesprochene K�ndigung f�r zul�ssig erachtete, wies es den Einwand sinngem�ss als unbehelflich zur�ck. Einer ausdr�cklichen Begr�ndung bedurfte es dazu nicht (vgl. BGE 134 III 186 E. 6 S. 187 f.). Die R�ge der Missachtung des rechtlichen Geh�rs (Art. 190 Abs. 2 lit. d IPRG) erweist sich als unbegr�ndet.
2.3.1 Der Beschwerdef�hrer r�gt eine Verletzung des Grundsatzes der Gleichbehandlung der Parteien sowie des Geh�rsanspruchs (Art. 190 Abs. 2 lit. d IPRG) durch das Schiedsgericht, die er darin sieht, dass der Beschwerdegegnerin zur Frage der Verletzung von Ziffer 5(7) des Arbeitsvertrags Gelegenheit zur nachtr�glichen Vorlage weiterer Beweismittel gegeben worden, w�hrend dem Beschwerdef�hrer zum gleichen Thema eine zus�tzliche Beweisf�hrung in Form einer Zeugenbefragung von Y.________ verwehrt worden sei. Das Schiedsgericht d�rfe dem Beschwerdef�hrer nicht das verweigern (nachtr�gliche Nennung von Beweismitteln; nachtr�gliche Benennung eines weiteren Zeugen), was es der anderen Partei in der gleichen Situation soeben zugestanden habe. Mit der Ablehnung des Antrags auf Durchf�hrung einer zweiten m�ndlichen Verhandlung und Einvernahme von Y.________ als Zeuge habe das TAS den Anspruch des Beschwerdef�hrers auf Gleichbehandlung sowie den Anspruch auf rechtliches Geh�r verletzt.
2.3.2 Unbegr�ndet ist zun�chst der Vorwurf der Geh�rsverletzung. Ein Anspruch auf Beweisabnahme besteht nur, sofern der Beweisantrag rechtzeitig und formg�ltig erfolgte (BGE 119 II 386 E. 1b S. 389; vgl. auch BGE 134 I 140 E. 5.3 S. 148; 127 I 54 E. 2b S. 56; 124 I 241 E. 2 S. 242; je mit Hinweisen). Der Antrag des Beschwerdef�hrers auf Einvernahme eines neuen Zeugen erfolgte nach den auf das Schiedsverfahren anwendbaren Verfahrensbestimmungen versp�tet. Das Schiedsgericht hat daher den Geh�rsanspruch des Beschwerdef�hrers nicht verletzt, wenn es den erst mit Schreiben vom 14. Dezember 2010 gestellten Antrag auf Einvernahme von Y.________ als Zeugen gest�tzt auf Artikel R55 und R56 des TAS Code abwies.
2.3.3 Der Grundsatz der Gleichbehandlung der Parteien verlangt vom Schiedsgericht insbesondere, die Parteien grunds�tzlich in allen Verfahrensfragen gleich zu behandeln (FRANK VISCHER, in: Z�rcher Kommentar, 2. Aufl. 2004, N. 25 zu Art. 182 IPRG; BERNARD DUTOIT, Commentaire de la loi f�d�rale du 18 d�cembre 1987, 4. Aufl. 2005, N. 6 zu Art. 182 IPRG).
Auch aus diesem Grundsatz l�sst sich kein Anspruch des Beschwerdef�hrers auf nachtr�gliche Durchf�hrung einer zweiten m�ndlichen Verhandlung sowie auf Einvernahme von Y.________ als Zeuge ableiten. Der Beschwerdef�hrer gibt die Verfahrensanordnung des TAS vom 23. November 2010 zun�chst ungenau wieder, wenn er in allgemeiner Weise behauptet, damit sei der Beschwerdegegnerin die Gelegenheit gegeben worden, zur Frage der Verletzung von Ziffer 5(7) des Arbeitsvertrags nachtr�glich Beweismittel zu nennen bzw. weitere Beweismittel vorzubringen. Vielmehr forderte das TAS die Beschwerdegegnerin mit besagtem Schreiben auf, bestimmte Dokumente (n�mlich die Protokolle ihrer zwischen Dezember 2006 und November 2007 abgehaltenen Vorstandssitzungen) einzureichen und sich zu bestimmten Zeitungsartikeln sowie Medienmitteilungen zu �ussern.
Entgegen dem, was der Beschwerdef�hrer anzunehmen scheint, kann darin keine Einladung an die Beschwerdegegnerin erblickt werden, beliebige neue Beweismittel zum Thema der Verletzung von Ziffer 5(7) des Arbeitsvertrags einzureichen oder gar neue Beweismassnahmen in Form von Zeugeneinvernahmen zu beantragen. Eine weitere Zeugenbefragung wurde denn auch weder beantragt noch angeordnet. Entsprechend gebot der Grundsatz der Gleichbehandlung der Parteien nicht, jeglichen neuen Beweisantr�gen des Beschwerdef�hrers, so insbesondere dem Antrag auf Einvernahme eines neuen Zeugen, stattzugeben, geschweige denn, eine zweite m�ndliche Verhandlung durchzuf�hren. Der Beschwerdef�hrer bestreitet zu Recht nicht, dass er zur entsprechenden Eingabe der Beschwerdegegnerin Stellung nehmen konnte. Die Begr�ndung im angefochtenen Entscheid f�r die Abweisung des Beweisantrags, dass n�mlich gem�ss Artikel R55 des TAS Code Zeugen in der Appellationsantwort zu benennen sind und der Beschwerdef�hrer weder in seiner Appellationsantwort noch auf ausdr�ckliche Aufforderung des Schiedsgerichts vom 30. Juni 2010 im Hinblick auf die m�ndliche Verhandlung hin die Einvernahme von Y.________ verlangt und sich im �brigen auch in seiner Eingabe vom 14. Dezember 2010 nicht auf ausserordentliche Umst�nde f�r eine nachtr�gliche Zulassung von Beweisantr�gen gem�ss Artikel R56 des TAS Code berufen habe, verletzt die zwingenden Verfahrensgrunds�tze von Art. 190 Abs. 2 lit. d IPRG nicht.
Aus dem Grundsatz auf Gleichbehandlung l�sst sich kein Anspruch des Beschwerdef�hrers auf nachtr�gliche Durchf�hrung einer zweiten m�ndlichen Verhandlung und auf Einvernahme von Y.________ als Zeuge ableiten.
Da die Beschwerdegegnerin erst in ihrer Beschwerdeantwort um Sicherstellung der Parteikosten ersucht hat, waren ihr im Zeitpunkt der Gesuchstellung s�mtliche Parteikosten bereits entstanden, so dass das Gesuch als gegenstandslos abzuschreiben ist (BGE 118 II 87 E. 2 S. 88).