Source: http://docju.eu/themen/bankbilanz_neu/vorsorgereserve_340f.htm
Timestamp: 2019-11-15 07:17:29
Document Index: 30891498

Matched Legal Cases: ['§ 340', '§ 340', '§ 340', '§ 340', '§ 253', '§ 340', '§ 340']

Vorsorgereserve nach § 340 f
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Stille Vorsorgereserve nach § 340 f HGB
Forderungen an Kunden und an Kreditinstitute,
bewertet nach dem strengen Niederstwertprinzip
Bemessungsgrundlage für zusätzliche Abschreibung " nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Sicherung gegen die besonderen Risiken des Geschäftszweigs der Kreditinstitute"
§ 340 f (1) HGB
Wertpapiere der Liquiditätsreserve,
x max. 4 %
Vorsorgereserve für allgemeine Bankrisiken
dient der (handelsrechtlich statthaften) Unterbewertung von Vermögensgegenständen und damit dem Legen stiller Reserven;
steuerlich nicht abzugsfähig, deshalb auch bezeichnet als "versteuerte PWB".
kein Ausweis in der Bilanz;
aktivische Abgrenzung von den zugrundeliegenden Vermögensgegenständen;
Angaben über die Bildung oder Auflösung brauchen in Jahresabschluss und Lagebericht nicht gemacht zu werden;
Buchwert vor Wertberichtigungen
Niederstwert nach
§ 253 Abs. 1 S.1, Abs. 4 HGB
max. Höhe der
Vorsorgereserve für
allgemeine Bankrisiken
= 0,04 x 9.500 =
Wertpapiere der Liquiditätsreserve
Von den bereits zum Niederstwert angesetzten Beständen dürfen zusätzlich zu den bereits vorgenommenen Abschreibungen weitere Abschreibungen nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung vorgenommen werden, bis der Gesamtbetrag der vorhandenen Vorsorgereserve für allgemeine Bankrisiken 380 TEUR erreicht hat. Welcher Teilbestand zu diesem Zweck zusätzlich abgeschrieben wird, ist gleichgültig.
Im Beispiel wird angenommen, dass das Kreditinstitut in vorangegangenen Jahren bereits eine Vorsorgereserve für allgemeine Bankrisiken in Höhe von 350 TEUR gebildet hat. Die Vorsorgereserve darf folglich um weitere 30 TEUR erhöht werden. Die betrefffenden Vermögensgegenstände dürfen also zusätzlich um insgesamt diesen Betrag abgeschrieben werden.
Abschr. auf. Ford.
Abschr. auf WP
Vorsorgewert-
berichtigungen für allgemeine Bankrisiken
Abschr. a.Ford. 20
Abschr. a. WP 10
Wurden Abschreibungen nach § 340 f vorgenommen, so darf der daraus resultierende niedrigere Wertansatz beibehalten werden; es muss also im Falle der Werterholung keine Zuschreibung erfolgen ( Beibehaltungswahlrecht nach § 340 f (1) S. 3 HGB).
Um den stillen Charakter dieser Vorsorgereserve zu wahren
... wird sie in der Bilanz nicht ausgewiesen (statt dessen aktivische Absetzung von den zugrundeliegenden Vermögenswerten)
... brauchen Angaben über ihre Bildung oder Auflösung im Jahresabschluss und im Lagebericht nicht gemacht zu werden,
... erfolgt in der GuV-Rechnung eine spartenübergreifende Erfolgsverrechnung
( "Überkreuzkompensation").
spartenübergreifende Verrechnung in der GuV ("Überkreuzkompensation")
Risikovorsorge der Kreditinstitute