Source: https://www.dtad.de/details/Dienstleistungen_von_Ingenieurbueros_55116_Mainz-7825538_3
Timestamp: 2018-04-21 10:46:41
Document Index: 132267907

Matched Legal Cases: ['§ 49', '§53', '§ 5', '§53', '§ 2', '§ 4', '§ 4', '§ 5', '§ 5', '§ 4', '§ 18', '§ 19']

Ausschreibung - Dienstleistungen von Ingenieurbüros in Mainz (ID:7825538)
> DTAD-ID: 7825538
7825538
Sanierung Berufsbildende Schulen I + III, Planungsleistungen für Tragwerksplanung. Die berufsbildenden Schulen I + III befinden sich in der Straße Am Judensand im Mainzer Stadtteil Hartenberg-Münchfeld. Sie gliedern sich in eine Schule für Gewerbe und Technik (BBS I) sowie für Wirtschaft und Verwaltung (BBS III). An beiden Schulen zusammen werden ca. 8 000 Schüler unterrichtet. Damit bilden BBS I + III gemeinsam das größte Berufsschulzentrum in Rheinland-Pfalz. Die Schulgebäude wurden zwischen 1968 und 1988 überwiegend als Stahlbetonskelettbauten in Fertigteil-Konstruktion errichtet. Im Zuge der nachhaltigen Gebäudesanierung werden nun die bestehenden Schulgebäude sukzessive saniert. Die Gebäude werden gemäß des aktuellen Raum- und Nutzungsbedarfs restrukturiert. In diesem Zuge werden z. B. Raumbereiche mit speziellen Anforderungen wie Lehrküchen in andere Gebäudeteile verlegt. Ein Großteil der vorhandenen Trennwände wird im Rahmen der Sanierung versetzt werden. Außerdem ist eine Anpassung an aktuelle Brandschutzanforderungen sowie Belange der Barrierefreiheit erforderlich. Insbesondere die Anforderungen des Brandschutzes ergeben einen dringenden Handlungsbedarf mit größeren baulichen Eingriffen. Dazu gehören die brandschutztechnische Ertüchtigung von Decken, Wänden, Oberlichtbändern und Türen. Für die Durchführung der Sanierung sind nun geeignete Planungsbüros für die gebäudetechnischen Anlagen und die Tragwerksplanung gesucht. Umfang und Anforderungen der Sanierung: Zur Sanierung stehen derzeit 4 Gebäude der Berufsbildenden Schulen I + III an. Diese sind die Gebäude Nr. 2, 7, 10 und 11. Sie umfassen eine Gesamt-BGF von ca. 34.000 qm. Während in Gebäude 2 im wesentlichen übliche Klassenräume enthalten sind, umfassen die Gebäude 7, 10 und 11 eine Vielzahl von sehr spezifischen Fachräumen für u. a. Chemie, Physik und EDV, Lehrküchen, Labors und Werkstätten. Aus diesen Nutzungen heraus sind Lüftungsanlagen zum Teil zwingend erforderlich. Darüber hinaus wird eine künstliche Belüftung aus raumklimatischen und energetischen Gründen diskutiert. Weiterhin bestehen Defizite im Bereich des Schallschutzes zwischen zum Teil relativ lauten Nutzungen, die im Rahmen der Sanierung behoben werden müssen. Als energetischer Standard werden die Vorgaben gemäß EnEV 2009 minus 30% angestrebt. Beschreibung des bestehenden gebäudetechnischen Konzeptes und der Aufgabenstellung Tragwerksplanung: Für die Tragwerksplanung ergeben sich im Rahmen der Sanierung voraussichtlich eine Vielzahl von Detailfragestellungen, etwa im Bereich von Wand- und Deckendurchbrüchen sowie im Umgang mit aussteifenden Wänden bei der Reorganisation der Grundrisse sowie Anforderungen der TGA. Im Bereich der Werkstätten in Gebäude 11 treten zum Teil dynamische Lasten durch größere Werkzeuge und Maschinen auf. Grundsätzlich wird von den Tragwerksplanern im Rahmen der Sanierung eine flexible und reaktionsschnelle Arbeitsweise erwartet. Von besonderer Bedeutung für den Projekterfolg wird eine kontinuierliche und intensive Kommunikation mit der Objektplanung und der TGA-Planung sein.
Org. Dok.-Nr: 404636-2012
Zu Händen von: Klaus Faßnacht
Telefon: +49 6131122264
E-Mail: klaus.fassnacht@stadt.mainz.de
Sanierung Berufsbildende Schulen I + III, Planungsleistungen für Tragwerksplanung.
Die berufsbildenden Schulen I + III befinden sich in der Straße Am Judensand im Mainzer Stadtteil Hartenberg-Münchfeld. Sie gliedern sich in eine Schule für Gewerbe und Technik (BBS I) sowie für Wirtschaft und Verwaltung (BBS III). An beiden Schulen zusammen werden ca. 8 000 Schüler unterrichtet. Damit bilden BBS I + III gemeinsam das größte Berufsschulzentrum in Rheinland-Pfalz. Die Schulgebäude wurden zwischen 1968 und 1988 überwiegend als Stahlbetonskelettbauten in Fertigteil-Konstruktion errichtet. Im Zuge der nachhaltigen Gebäudesanierung werden nun die bestehenden Schulgebäude sukzessive saniert. Die Gebäude werden gemäß des aktuellen Raum- und Nutzungsbedarfs restrukturiert. In diesem Zuge werden z. B. Raumbereiche mit speziellen Anforderungen wie Lehrküchen in andere Gebäudeteile verlegt. Ein Großteil der vorhandenen Trennwände wird im Rahmen der Sanierung versetzt werden. Außerdem ist eine Anpassung an aktuelle Brandschutzanforderungen sowie Belange der Barrierefreiheit erforderlich. Insbesondere die Anforderungen des Brandschutzes ergeben einen dringenden Handlungsbedarf mit größeren baulichen Eingriffen. Dazu gehören die brandschutztechnische Ertüchtigung von Decken, Wänden, Oberlichtbändern und Türen. Für die Durchführung der Sanierung sind nun geeignete Planungsbüros für die gebäudetechnischen Anlagen und die Tragwerksplanung gesucht. Umfang und Anforderungen der Sanierung: Zur Sanierung stehen derzeit 4 Gebäude der Berufsbildenden Schulen I + III an. Diese sind die Gebäude Nr. 2, 7, 10 und 11. Sie umfassen eine Gesamt-BGF von ca. 34.000 qm. Während in Gebäude 2 im wesentlichen übliche Klassenräume enthalten sind, umfassen die Gebäude 7, 10 und 11 eine Vielzahl von sehr spezifischen Fachräumen für u. a. Chemie, Physik und EDV, Lehrküchen, Labors und Werkstätten. Aus diesen Nutzungen heraus sind Lüftungsanlagen zum Teil zwingend erforderlich. Darüber hinaus wird eine künstliche Belüftung aus raumklimatischen und energetischen Gründen diskutiert. Weiterhin bestehen Defizite im Bereich des Schallschutzes zwischen zum Teil relativ lauten Nutzungen, die im Rahmen der Sanierung behoben werden müssen. Als energetischer Standard werden die Vorgaben gemäß EnEV 2009 minus 30% angestrebt. Beschreibung des bestehenden gebäudetechnischen Konzeptes und der Aufgabenstellung Tragwerksplanung: Für die Tragwerksplanung ergeben sich im Rahmen der Sanierung voraussichtlich eine Vielzahl von Detailfragestellungen, etwa im Bereich von Wand- und Deckendurchbrüchen sowie im Umgang mit aussteifenden Wänden bei der Reorganisation der Grundrisse sowie Anforderungen der TGA. Im Bereich der Werkstätten in Gebäude 11 treten zum Teil dynamische Lasten durch größere Werkzeuge und Maschinen auf. Grundsätzlich wird von den Tragwerksplanern im Rahmen der Sanierung eine flexible und reaktionsschnelle Arbeitsweise erwartet. Von besonderer Bedeutung für den Projekterfolg wird eine kontinuierliche und intensive Kommunikation mit der Objektplanung und der TGA-Planung sein.
71300000, 71321000
Planungsleistungen für Tragwerksplanung § 49 HOAI (LP 1-6) Eine genaue Spezifizierung der Leistungen erfolgt mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe. Geschätzter Wert ohne MwSt: 600 000 EUR
Optionen: ja Beschreibung der Optionen: Der Auftrag beinhaltet Leistungen nach §53 HOAI. Der Abruf einzelner Leistungsphasen, auch in mehreren Schritten bleibt vorbehalten. Im Falle des Abrufes ist der Auftragnehmer verpflichtet, die abgerufenen Leistungen zu erbringen. Es bleibt vorbehalten, dass einzelne Leistungsphasen in Bauabschnitten entfallen können.
Haftpflichtversicherung: Personenschäden: 1 500 000 EUR, Sonstige Schäden: 1 500 000 EUR.
Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften: Vertragsbedingungen der Stadt Mainz, sowie Landeshaushaltsrecht, Zuwendungsrichtlinien des Landes Rheinland-Pfalz.
wird: Bei der Bildung einer Bewerber- / Bietergemeinschaft ist im Teilnahmeantrag eine Bietergemeinschaftserklärung einzureichen, die eine gesamtschuldnerische Haftung nachweist und ein konkret benanntes alleinvertretungsberechtigtes Mitglied ausweist. Nur mit Vorlage einer Bietergemeinschaftserklärung erfolgt eine Zurechnung der Kapazitäten gem. § 5 Abs. 6 VOF.
Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: ja Darlegung der besonderen Bedingungen: Stufenweise Beauftragung nach Bauabschnitten und innerhalb der Bauabschnitte. Der Auftrag beinhaltet Leistungen nach §53 HOAI. Der Abruf einzelner Leistungsphasen, auch in mehreren Schritten bleibt vorbehalten. Im Falle des Abrufes ist der Auftragnehmer verpflichtet, die abgerufenen Leistungen zu erbringen. Es bleibt vorbehalten, dass einzelne Leistungsphasen in Bauabschnitten entfallen können.
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Folgende in Ziff. III.2.1) bis III.2.3) geforderte Erklärungen und Nachweise gem. VOF sind in der aufgeführten Reihenfolge vorzulegen. Darüber hinausgehende Informationsunterlagen sind nicht erwünscht. Die Anträge auf Teilnahme am Vergabeverfahren sind in einem verschlossenen Umschlag einzureichen, gekennzeichnet mit der Auftragsbezeichnung des Auftraggebers gem. II.1.1). Für den Teilnahmeantrag ist der vom Auftraggeber erstellte Bewerberbogen zu verwenden. Der Bewerberbogen ist bei der in I.1) (Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen) genannten Kontaktstelle erhältlich. Zusätzlich ist der ausgefüllte Bewerberbogen im Format PDF per Email an folgende Adresse zu senden: verdingungsstelle@stadt.mainz.de Gefordert werden: - Erklärung zur wirtschaftlichen Verknüpfungen mit Unternehmen, die Ausführungs- oder Lieferinteressen verfolgen gemäß § 2 (3) und § 4(2), - Erklärung, dass keine Ausschlussgründe von der Teilnahme am Wettbewerb nach § 4 (6) und (9) vorliegen, - von juristischen Personen ein Handelsregisterauszug bzw. eine gleichwertige Bescheinigung des Herkunftslandes Fremdsprachige Bescheinigungen müssen in die deutsche Sprache übersetzt werden.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: - Bescheinigung über den Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung (siehe III.1.1), - Umsatz für entsprechende Dienstleistungen in den letzten 3 Jahren gemäß § 5 (4) c) VOF, - Anzahl der Mitarbeiter für entsprechende Dienstleistungen in den letzten 3 Jahren. Möglicherweise geforderte Mindeststandards: Vgl. III.1.1.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: - Nachweis gemäß § 5 Abs. 5 Nr. a, b, c, d, f und h VOF; entsprechend dem Bewerbungsbogen bzw. der dazugehörigen Formblätter, - namentliche Benennung des Projektleiters (PL), des stellvertretenden Projektleiters (stv. PL) und der verantwortlichen Projektbearbeiter (PB) mit beruflicher Qualifikation gemäß § 4 (3) VOF. Die für die Erbringung der Leistungen benannten müssen eine abgeschlossene Fachausbildung als Dipl.-Ing. TH / FH bzw. Bachelor / Master an Universitäten oder Fachhochschulen oder eine vergleichbare Berufserfahrung aufweisen, sie dürfen sich durch entsprechend qualifizierte vertreten lassen. - Nachweis der Erfahrung im Bereich Schulbau und Sanierung des sich bewerbenden Büros, des vorgesehenen Projektleiters und des vorgesehenen stellv. Projektleiters in Form nachfolgend genannter Referenzen, - 1 Gebäudesanierung in vergleichbarer Größenordnung (BGF eines Bauabschnittes ca. 6 000 qm), vergleichbarer Komplexität und vergleichbaren Kosten KG 300 und 400 mit eigenverantwortlicher Leistungserbringung in der der Tragwerksplanung und der Bearbeitung von vergleichbaren Leistungsphasen, - 1 Schulsanierung mit eigenverantwortlicher Leistungserbringung in der Technischen Ausrüstung bzw. der Tragwerksplanung und der Bearbeitung von vergleichbaren Leistungsphasen. Mögliche weitere Referenzen: - Erfahrungen im Bereich von Schulsanierungen während des laufenden Schulbetriebs werden positiv bewertet, - Erfahrungen mit dem Umbau von Werkstatträumen, Planung von Großküchen, Planung von Laborräumen. Es können maximal je 4 Referenzprojekte für das Büro, den Projektleiter sowie den stellv. Projektleiter vorgelegt werden. Die eingereichten Referenzen sollen nicht älter sein als 5 Jahre (Abschluss LP 6 nach dem 31.10.2007) Dies gilt auch für Bewerbergemeinschaften. Bei Bewerbergemeinschaften erfolgt eine Berücksichtigung der Mindestanforderungen durch Addition der Einzelbewerbungen. Die Bewerbungsunterlagen sind darum von jedem Mitglied einzureichen. Die Nachweise sind über Projektblätter im Format DIN A3 quer zu führen, die mindestens folgende Angaben enthalten: - kurze, nachvollziehbare Erläuterung der Planungsaufgabe, Illustration durch Zeichnungen und Fotos, - Angaben zu BGF, Baukosten; Bauzeit, Zeitpunkt Abschluss LP 8, Ort der Ausführung, - Angabe der erbrachten Leistungsphasen. Die Angaben zu den Referenzen sollen durch Unterschrift des jeweiligen Auftraggebers bestätigt werden.
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: ja Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: Ja. Gemäß VOF § 18, § 19 (1), (3).
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden Geplante Mindestzahl 3: und Höchstzahl 8 Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: 1. Zuverlässigkeit, 2. Finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit, 3. Fachkunde gemäß weiterer Detaillierungen im Bewerberbogen.
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die nachstehenden Kriterien 1. Wirtschaftlichkeit. Gewichtung 300 2. Projektleiter, Projektteam (Angaben zur Leistungsfähigkeit und Fachkunde für die zu vergebenden Leistungen). Gewichtung 400 3. Angaben zur Arbeitsweise im Hinblick auf die zu vergebende Leistung; Zuverlässigkeit. Gewichtung 255 4. Honorar (bezogen auf nicht preisrechtlich gebundene Anteile der HOAI). Gewichtung 45
20 92 07 - 69
18.1.2013 - 12:00
Teilnahme an ausgewählte Bewerber 1.2.2013
Vergabekammer Rheinland-Pfalz Stiftsstrasse 9 55116 Mainz DEUTSCHLAND E-Mail: vergabekammer.rlp@mwkel.rlp.de Telefon: +49 6131162234 Fax: +49 6131162113
erteilt Siehe unter I.1
Dienstleistungen von Ingenieurbüros 17.01.2013 Ergänzungsmeldung