Source: http://redcellsnet.com/agb/
Timestamp: 2019-07-20 13:31:17
Document Index: 28509053

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§1', '§ 3', '§ 4', '§ 7', '§ 8', '§ 10', '§ 11', '§ 13']

redcellsnet AGB - redcellsnet
redcellsnet / ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN
Allgemeine Geschäftsbedingungen für redcellsnet im Folgenden als Auftragnehmer bezeichnet, für Gründungs− und Unternehmensberatung (Consulting), Coaching, Schulung von Unternehmensgründern und Unternehmern.
Die Auftragsbedingungen gelten für alle Geschäftsbeziehungen zwischen dem Auftragnehmer und seinem Auftraggebern über Sanierung und Restrukturierung von Unternehmen, Gründungs- und Unternehmensberatung, Coaching, Team− und Organisationsentwicklung Schulung von Unternehmensgründern und Unternehmern, und sonstige Aufträge. Entgegenstehende oder abweichende Bedingungen werden nicht anerkannt, es sei denn, ihrer Geltung wird ausdrücklich schriftlich zugestimmt.
§ 2 Schulungsveranstaltungen/Beratungen/Coaching
Die Anmeldung bzw. Beauftragung zu den in §1 genannten Dienstleistungen des Auftragnehmers erfolgt grundsätzlich schriftlich sowie auf elektronischem Wege per Fax oder über das Internet. Mit der Anmeldung erkennt der Kunde diese allgemeinen Geschäftsbedingungen an. Absagen und Stornierungen der kostenpflichtigen Dienstleistungen seitens des Kunden sind grundsätzlich schriftlich an den Auftragnehmer, redcellsnet, Tiefenbronner Straße 25⁄4, 75233 Tiefenbronn zu senden. Diese sind bei Posteingang bis zwei Werktage vor dem vereinbarten Seminartermin gegen eine Bearbeitungsgebühr von 50% der fälligen Teilnahmegebühr möglich. Danach ist die volle Teilnehmergebühr zu entrichten, es sei denn, es wird ein Ersatzteilnehmer gestellt. Bei Absagen von Veranstaltungen, Beratungen, Coachings etc. durch den Auftragnehmer aus organisatorischen Gründen, insbesondere, wenn wegen überzähliger⁄unterzähliger Anmeldungen eine ordnungsgemäß oder wirtschaftlich tragbare Durchführung eines Seminars⁄Coachings⁄Beratung nicht gewährleistet ist und⁄oder Referenten⁄Berater durch Krankheit oder aus Sonstigen nicht von dem Auftragnehmer zu vertretenden Gründen verhindert sind, erhält der Auftraggeber bereits bezahlte Gebühren zurück. Weitergehende Ansprüche, insbesondere Ersatz− oder Entschädigungsansprüche bestehen nicht.
§ 3 Schulungs−⁄Beratungserfolg
Schulungs−⁄Beratungserfolg: Der Auftragnehmer beschäftigt im Rahmen seiner Veranstaltungen⁄ Beratungen dem jeweiligen Themengebiet entsprechend qualifizierte Trainer⁄innen und Berater⁄innen und verwendet anerkannte Lehr− und Beratungsmethoden. Dennoch kann der Auftragnehmer für den Schulungs− und Beratungserfolg, welcher maßgeblich vom Mitwirken des Kunden abhängt, keine Gewährleistung übernehmen.
§ 4 Umfang und Ausführung des Auftrags, weitere Auftragnehmer
Gegenstand des Auftrages ist die vereinbarte Leistung, nicht ein bestimmter wirtschaftlicher Erfolg. Der Auftragnehmer ist berechtigt, sich zur Durchführung des Auftrages sachverständiger Personen zu bedienen und Dritte als Unterauftragsnehmer zu beauftragen. Soweit für die Erfüllung des Auftrags Berufsträger mit besonderer staatlicher Zulassung (Rechtsanwälte, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder dgl.) erforderlich sind, kommt das Auftragsverhältnis zwischen den Auftraggebern und diesem Personenkreis direkt zustande. Den Auftraggebern steht es frei, sich von der Auftragnehmerin geeignete Berufsträger empfehlen zu lassen oder selbst entsprechende Personen einzuschalten.
Der Auftraggeber steht dafür ein, dass er alles unterlassen wird, was die Unabhängigkeit der Mitarbeiter⁄innen des Auftragnehmers gefährden könnte. Dies gilt insbesondere für Angebote auf Anstellung und für Angebote, „Aufträge auf eigene Rechnung zu übernehmen”.
Der Auftraggeber steht dafür ein, dass die im Rahmen des Auftrags gefertigten Unterlagen nur für im Zusammenhang mit dem Auftrag genannten Zwecke verwendet werden.
§ 7 Weitergabe einer beruflichen Äußerung
Die Weitergabe beruflicher Äußerungen des Auftragnehmers (Berichte, Gutachten und dgl.) an einen Dritten, bedarf der schriftlichen Zustimmung der Auftragnehmerin, soweit sich nicht bereits aus dem Auftragsinhalt die Einwilligung zur Weitergabe an einen bestimmten Dritten ergibt.
§ 8 Schweigepflicht gegenüber Dritten, Datenschutz
Der Auftragnehmer ist nach Maßgabe der Gesetze verpflichtet, über alle Tatsachen, die ihr im Zusammenhang mit ihrer Tätigkeit für den Auftraggeber bekannt werden, Stillschweigen zu bewahren, gleichviel, ob es sich dabei um den Auftraggeber selbst oder dessen Geschäftsverbindung handelt. Es sei denn, dass der Auftraggeber den Auftragnehmer von dieser Schweigepflicht entbindet. Der Auftragnehmer ist befugt, die ihm anvertrauten personenbezogenen Daten im Rahmen der Zweckbestimmung des Auftraggebers zu verarbeiten oder durch Dritte verarbeiten zu lassen. Der Auftragnehmer speichert während der Dauer der vertraglichen Beziehungen die Daten des Kunden in elektronischer Form. Der Auftragnehmer verpflichtet sich zur Einhaltung aller in der Bundesrepublik Deutschland geltenden datenschutzrechtlichen Vorschriften. Der Auftragnehmer wird insbesondere die gespeicherten Daten des Auftraggebers ohne dessen Zustimmung keinem Dritten zugänglich machen.
Der Auftragnehmer haftet im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen. Die Haftung des Auftragnehmers für Schäden, die nicht auf einem vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Verhalten des Auftragnehmers und dessen Mitarbeiter beruhen, ist ausgeschlossen. In Fällen leichter Fahrlässigkeit ist die Haftung der Höhe nach für einen einzelnen Schadensfall auf die Höhe des Honorars beschränkt. Bei verschuldensunabhängiger Haftung für während des Verzugs eintretende Schäden ist die Haftung auf den typischen vorhersehbaren Schaden begrenzt.
§ 10 Vergütung, Auslagen, Aufrechnung
Der Auftragnehmer hat neben ihren Gebühren oder Honorarforderungen Anspruch auf Erstattung ihrer Auslagen, insbesondere Reisekosten, Telekommunikationskosten, etc., soweit nicht individuell etwas Abweichendes vereinbart wird. Die Umsatzsteuer wird in jeweils gesetzlich geltender Höhe zusätzlich berechnet. Der Auftragnehmer kann angemessene Vorschüsse auf Vergütung und Auslagenersatz verlangen, und die Auslieferung ihrer Leistung von der vollen Befriedigung ihrer Ansprüche abhängig machen. Mehrere Auftraggeber im Rahmen desselben Auftrags haften als Gesamtschuldner. Vergütungsansprüche werden nach Erbringung der Leistung und Zugang der Rechnung zur Zahlung sofort fällig. Der Auftraggeber kommt nach Ablauf von 14 Tagen nach Rechnungszugang in Zahlungsverzug. Eine Aufrechnung gegen Forderungen des Auftragnehmers auf Vergütung und Auslagenersatz, ist nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen zulässig.
§ 11 Aufbewahrung und Herausgabe von Unterlagen
Der Auftragnehmer bewahrt die, im Zusammenhang mit der Erledigung ihres Auftrages, ihr übergebene und von ihr selbst angefertigten Unterlagen sowie den über den Auftrag geführten Schriftwechsel höchstens drei Jahre auf, sofern nicht zwingende gesetzliche Vorschriften eine längere Aufbewahrungsfrist vorsehen. Nach Befriedigung ihre Ansprüche aus dem Auftrag, hat der Auftragnehmer auf Verlangen des Auftraggebers alle Unterlagen herauszugeben, die es aus Anlass ihrer Tätigkeit für den Auftrag von diesem oder für diesen erhalten hat. Dies gilt jedoch nicht für den Schriftwechsel zwischen dem Auftragnehmer und seinem Auftraggeber und für die Schriftstücke, die dieser bereits in Urschrift oder Abschrift besitzt. Der Auftragnehmer kann von Unterlagen, die er an den Auftraggeber zurückgibt, Abschriften oder Fotokopien anfertigen und zurückbehalten.
Für den Auftrag, seine Durchführung und die sich hieraus ergebenden Ansprüche, gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
§ 13 Schriftform, salvatorische Klausel, Erfüllungsort, Gerichtsstand
Der Vertrag und seine Änderungen bedürfen der Schriftform. Auf das Schriftformerfordernis kann nur schriftlich verzichtet werden. Mündliche Erklärungen und Auskünfte seitens der Auftragnehmerin bedürfen der schriftlichen Bestätigung, anderenfalls sind diese nicht verbindlich. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, so werden hierdurch die übrigen Bestimmungen nicht berührt. Die unwirksame Bestimmung ist durch eine Bestimmung zu ersetzen, die der Unwirksamen wirtschaftlich möglichst nahe kommt. Verzichtet der Auftragnehmer im Einzelfall auf die Durchsetzung dieser AGB, so bedeutet dies keine Abänderung dieser AGB.
Erfüllungsort ist der Geschäftssitz der Auftragnehmerin, es sei denn, dass ausdrücklich schriftlich ein anderer Erfüllungsort vereinbart wurde. Gerichtsstand im Verhältnis zu Kaufleuten, juristischen Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlich rechtlichen Sondervermögen oder Auftraggebern aus dem Ausland ist der Sitz des Auftragnehmers. Der Auftragnehmer ist jedoch berechtigt, den Vertragspartner auch am Ort seiner Niederlassung oder seines Wohnsitzes zu verklagen.