Source: http://www.juraforum.de/urteile/bverwg/bverwg-urteil-vom-24-11-2005-az-bverwg-2-c-3404
Timestamp: 2017-03-27 00:37:24
Document Index: 33396197

Matched Legal Cases: ['§ 15', '§ 40', '§ 41', '§ 41', 'Art. 33', '§ 11', '§ 11', '§ 7', '§ 7', '§ 71', '§ 42', 'Art. 2', 'Art. 12']

BVERWG - 24.11.2005, BVerwG 2 C 34.04 - JuraForum.de
BVERWG – Aktenzeichen: BVerwG 2 C 34.04Urteil vom 24.11.2005
Leitsatz:Sind bei dienstlichen Beurteilungen Richtwerte für die Notenvergabe vorgeschrieben, muss die jeweilige Vergleichsgruppe hinreichend groß und hinreichend homogen sein.
Die Gruppe der Sachbearbeiter des gehobenen Dienstes einer Fachabteilung einer Behörde genügt dem Homogenitätserfordernis, wenn die Beamten trotz unterschiedlicher Statusämter im Wesentlichen gleiche Dienstaufgaben wahrnehmen.Rechtsgebiete:BBG, BLV, GGVorschriften:§ 15 BBG, § 40 BLV, § 41 BLV, § 41 a BLV, § GG Art. 33 Abs. 2Stichworte:Dienstliche Beurteilung, während des Beurteilungszeitraums in Kraft getretene Beurteilungsrichtlinie, vorgeschriebenes Personalführungsgespräch, Richtwerte für Noten, zu bildende Vergleichsgruppe als Bezugsgruppe für Richtwerte, Größe der Vergleichsgruppe, Homogenität der Vergleichsgruppe, Gleichheit des Statusamts, Gleichheit des Dienstpostens, Ermessen des Dienstherrn für EinschätzungVerfahrensgang:VG Köln VG 15 K 7778/98 vom 17.05.2001
OVG Münster OVG 1 A 3031/01 vom 11.02.2004
Jetzt Volltext der Entscheidung kostenlos ansehenBitte ergänzen Sie die folgende Sicherheitsfrage:38 - Ac;_ht = Weitere Entscheidungen vom BVERWGBVERWG – Urteil, BVerwG 4 C 14.04 vom 24.11.2005Einzelhandelsbetriebe sind großflächig im Sinne von § 11 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 BauNVO, wenn sie eine Verkaufsfläche von 800 m² überschreiten (wie Urteil vom 24. November 2005 - BVerwG 4 C 10.04 -).
Da der Typus des der wohnungsnahen Versorgung dienenden Einzelhandelsbetriebs häufig nicht mehr allein anhand der Großflächigkeit bestimmt werden kann, kommt dem Gesichtspunkt der Auswirkungen in § 11 Abs. 3 BauNVO erhöhte Bedeutung zu.BVERWG – Urteil, BVerwG 2 C 32.04 vom 24.11.2005Die Regelungen gemäß § 7 h Abs. 1 Satz 1 Nr. 2, § 7 i HRiG, wonach Richtern die Nebentätigkeitsgenehmigung zu versagen ist, wenn die Vergütungsgrenze von 30 v.H. eines Richtergrundgehalts der Besoldungsgruppe R 2 im Kalenderjahr überschritten wird, ist dann, wenn sie mit einer Härte- oder Billigkeitsregelung einhergeht, mit Bundesrahmenrecht (§ 71 Abs. 1 DRiG, § 42 Abs. 2 BRRG) und mit den Grundrechten gemäß Art. 2 Abs. 1, Art. 12 Abs. 1 GG vereinbar.
BVERWG - 24.11.2005, BVerwG 2 C 34.04 © JuraForum.de — 2003-2017