Source: https://verbraucherschutzforum.berlin/2019-08-08/staedtebahn-sachsen-gmbh-insolvenzeroeffnung-200686
Timestamp: 2019-08-19 11:53:39
Document Index: 9661560

Matched Legal Cases: ['§ 21', '§ 21', '§ 22', '§ 22', '§ 21', '§ 21', '§ 21', '§ 21']

Städtebahn Sachsen GmbH - Insolvenzeröffnung - Verbraucherschutzforum.berlin
Städtebahn Sachsen GmbH – Insolvenzeröffnung
In dem Verfahren über den Antrag d. Städtebahn Sachsen GmbH, Nordring 53 – 55, 63843 Niedernberg, vertreten durch den Geschäftsführer Sewerin Torsten, geboren am 02.03.1971, Esther-Brand-Street 61, Windhuk, Namibia; Registergericht: Amtsgericht Aschaffenburg Register-Nr.: HRB 15172 – Schuldnerin –
Rechtsanwälte Bach, Dr. Krebs, Zahn, Valdfogl, Frohsinnstraße 15, 63739 Aschaffenburg, Gz.: 1296/19 K20 cl
|wird am 07.08.2019 um 14:30 Uhr in Abänderung des Beschlusses vom 29.07.2019 unter Aufhebung des angeordneten Zustimmungsvorbehalts der Schuldnerin ein allgemeines Verfügungsverbot auferlegt, § 21 Abs. 2 S. 1 Nr. 2 Alt. 1 InsO. Damit wird der Schuldnerin allgemein verboten, über Gegenstände des Vermögens zu verfügen. Unter dieses Verbot fällt auch die Einziehung von Außenständen.
|bleibt am 07.08.2019 um 14:30 Uhr vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet, § 21 Abs. 2 S. 1 Nr. 1 InsO, wobei die Verwaltungs – und Verfügungsbefugnis auf
den vorläufigen Insolvenzverwalter Rechtsanwalt Dr. Stephan Laubereau, Frohsinnstraße 29, 63739 Aschaffenburg, Telefon: +49 (6021) 4560990, Telefax: +49 (6021) 4560999, Email: aschaffenburg@pluta.net. übergeht
Der vorläufige Insolvenzverwalter ist berechtigt, die Geschäftsräume der Schuldnerin zu betreten und dort Nachforschungen anzustellen.
Die Schuldnerin hat dem vorläufigen Insolvenzverwalter Einsicht in ihre Bücher und Geschäftspapiere zu gestatten und ihm alle erforderlichen Auskünfte zu erteilen, § 22 Abs. 3 InsO.
Die Verwaltungs- und Verfügungsbefugnis über das Vermögen der Schuldnerin ist einschließlich des Rechts zur Ausübung der Arbeitgeberbefugnis sowie des Einzugs von Bankguthaben und sonstigen Forderungen auf den vorläufigen Insolvenzverwalter übergegangen.
Die Aufgabe des vorläufigen Insolvenzverwalters beschränkt sich zunächst auf die Sicherung und Erhaltung des Vermögens der Schuldnerin (§ 22 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 InsO).
Der vorläufige Insolvenzverwalter hat zu prüfen, ob das Vermögen der Schuldnerin die Kosten des Verfahrens decken wird.
Der vorläufige Insolvenzverwalter wird gem. §§ 21 Abs. 2 Nr. 1, 8 Abs. 3 InsO beauftragt, die in dem Verfahren vorzunehmenden Zustellungen durchzuführen. Ausgenommen sind die Zustellungen gerichtlicher Entscheidungen an die Schuldnerin; diese erfolgen durch das Insolvenzgericht.
Zur Sicherung des Schuldnervermögens vor nachteiligen Veränderungen (§ 21 Abs. 1 und 2 InsO)wird am 07.08.2019 um 14:30 Uhr in Abänderung des Beschlusses vom 29.07.2019 unter Aufhebung des angeordneten Zustimmungsvorbehalts der Schuldnerin ein allgemeines Verfügungsverbot auferlegt, § 21 Abs. 2 S. 1 Nr. 2 Alt. 1 InsO. Damit wird der Schuldnerin allgemein verboten, über Gegenstände des Vermögens zu verfügen. Unter dieses Verbot fällt auch die Einziehung von Außenständen.
Den Drittschuldnern wird verboten an die Schuldnerin zu leisten, es sei denn, der vorläufige Insolvenzverwalter stimmt der Leistung an die Schuldnerin zu.bleibt am 07.08.2019 um 14:30 Uhr vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet, § 21 Abs. 2 S. 1 Nr. 1 InsO, wobei die Verwaltungs – und Verfügungsbefugnis auf
613 IN 232/19
Amtsgericht Aschaffenburg – Insolvenzgericht – 07.08.2019
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