Source: http://kleine-benne.de/index.php/baumfaellarbeiten/baumschutz-in-berlin
Timestamp: 2019-11-21 18:25:45
Document Index: 340626776

Matched Legal Cases: ['§ 39', '§ 44', '§ 5', '§ 39', '§ 12', '§ 5']

Kleine-Benne - Baum- & Naturschutz
Individuelle Baumfällung
Individuelle Baumfällung & Baumpflegearbeiten mittels Seilklettertechnik und Hubarbeitsbühne
Baum- & Naturschutz in Berlin
Berliner Baumschutzverordnung | Berliner Naturschutzgesetz | Bundesnaturschutzgesetz | Antrag auf Ausnahmegenehmigung
Laubbäume und die Nadelgehölzart Wald-Kiefer, sowie alle Ersatzpflanzungen sind nach der Baumschutzverordnung des Landes Berlin geschützt und dürfen weder beseitigt noch verändert werden. Nicht geschützt sind Obstbäume mit Ausnahme der Walnuss und des Türkischen Baumhasel.
Der Stammumfang wird jeweils in einer Höhe von 130 cm über dem Erdboden gemessen wird. Liegt der Kronenansatz unter dieser Höhe, ist der Stammumfang unmittelbar unter der Krone maßgebend.
Zum Schutz der wildlebenden Tierarten während der Fortpflanzungsperiode dürfen, nach § 39 des Bundesnaturschutzgesetzes (BNatschG) weder geschützte noch ungeschützte Bäume in der Zeit vom 1. März bis zum 30. September abgeschnitten oder auf den Stock gesetzt werden. Des Weiteren sind die Ge- & Verbote des § 44 BNatschG zum Schutz der besonders oder streng geschützten Tierarten zu beachten.
Geschützte Bäume sind vom Eigentümer zu erhalten und zu pflegen. Nur in besonderen Fällen, die in § 5 der BaumSchVO abschließend aufgezählt sind, kann das Umwelt- und Naturschutzamt eine Ausnahme genehmigen. Arbeiten an geschützten Bäumen oder gar eine Baumfällung müssen vorher beim Umwelt- und Naturschutzamt des jeweiligen Bezirks beantragt werden. Hierzu ist im zuständigen Bezirk ein formloser schriftlicher Antrag vom Grundstückseigentümer, Betroffenen (z.B. Pächter) oder dessen Bevollmächtigten zu stellen. Der Antrag kann auch mit einem Online-Formular gestellt werden. Die Bearbeitung des Antrags ist gebührenpflichtig. Bei allen Arbeiten an Bäumen ist der Schutz von auf Bäumen lebenden Tieren zu beachten. So gilt nach § 39 (5) Nr. 2 BNatSchG ist der Zeit vom 01.03. bis 30.09. eines Jahres ein saisonales Verbot, Bäume oder auch Hecken zu Fällen bzw. stark zurückzuschneiden.
Baum- & Naturschutz Brandenburg
Brandenburgische Baumschutzverordnung | Brandenburgisches Naturschutzausführungsgesetz | Bundesnaturschutzgesetz
mit einem geringeren Stammumfang, wenn sie aus landeskulturellen Gründen, einschließlich der Ausgleichs- oder Ersatzmaßnahmen gemäß den §§ 12 oder 14 des Brandenburgischen Naturschutzgesetzes, oder als Ersatzpflanzung gemäß der Baumschutzverordnung vom 28. Mai 1981 (GBl. I Nr. 22 S. 273), zuletzt geändert durch die Verordnung vom 21. Juli 2000 (GVBl. II S. 251), oder gemäß § 5 Abs. 4 oder 5 dieser Verordnung gepflanzt wurden. Der Stammumfang wird jeweils in 1,30 Meter Höhe über dem Erdboden gemessen.
Diese Verordnung findet keine Anwendung auf
Unberührt bleibt der Schutz von Bäumen auf Grund anderweitiger Rechtsvorschriften, insbesondere zum Schutz
Quelle und weitere Informationen: https://www.berlin.de, https://mlul.brandenburg.de