Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=IV%20985/19
Timestamp: 2019-11-19 15:01:44
Document Index: 350566557

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', '§ 242', 'BGH', 'BGH', '§ 243', 'BGH', 'BGH', '§ 243', '§ 260', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 243', '§ 52', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

RG, 05.12.1919 - IV 985/19 - dejure.org
RG, 05.12.1919 - IV 985/19
https://dejure.org/1919,498
RG, 05.12.1919 - IV 985/19 (https://dejure.org/1919,498)
RG, Entscheidung vom 05.12.1919 - IV 985/19 (https://dejure.org/1919,498)
RG, Entscheidung vom 05. Dezember 1919 - IV 985/19 (https://dejure.org/1919,498)
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RGSt 54, 184
BGH, 17.12.2014 - 3 StR 484/14
Schwerer Bandendiebstahl (Frachtcontainer als umschlossener Raum; …
Eine Einnahmequelle kann sich zwar auch verschaffen, wer wiederholt in strafrechtlich relevanter Weise erlangte Güter für sich verwendet, um sich so die Kosten für deren Erwerb zu ersparen (RG, Urteil vom 5. Dezember 1919 - IV 985/19, RGSt 54, 184, 185; BGH, Beschluss vom 23. März 1977 - 3 StR 70/77).
Der Hehler braucht nicht die Absicht zu verfolgen, die erworbenen Sachen gewerbsmäßig weiterzuveräußern; die beabsichtigte Verwendung im eigenen Haushalt oder Betrieb reicht aus (vgl. so schon RGSt, Urteil vom 05.12.1919 - IV 985/19 - RGSt 54, 184 f.).
Beim gewerbsmäßigen Diebstahl (heute §§ 242 Abs. 1, 243 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 StGB) ist seit langem anerkannt (vgl. RGSt 54, 184), dass der Verkauf der Diebesbeute und eine geldliche Bereicherung für die Annahme von Gewerbsmäßigkeit nicht erforderlich sind.
BGH, 20.02.2018 - 5 StR 561/17
Eine nicht nur vorübergehende Einnahmequelle von einigem Umfang kann sich auch verschaffen, wer wiederholt in strafrechtlich relevanter Weise erlangte Güter für sich verwendet, um sich so die Kosten für deren Erwerb zu ersparen (vgl. RG, Urteil vom 5. Dezember 1919 - IV 985/19, RGSt 54, 184, 185; BGH, Beschluss vom 23. März 1977 - 3 StR 70/77;… LK-StGB/Vogel, 12. Aufl., § 243 Rn. 36).
BGH, 04.11.1987 - 2 StR 480/87
Besonders schwerer Fall eines Vergehens nach dem Waffengesetz bei gewerbsmäßigem …
Er wollte die Waffe nämlich einige Zeit unentgeltlich für sich verwenden (vgl. RGSt 54, 184 f; BGH, Urteil vom 14. Oktober 1975 - 1 StR 555/75 - = bei Holtz MDR 1976, 333).
Der Dieb oder der Hehler können gewerbsmäßig (§ 243 Abs. 1 Nr. 3, § 260 StGB) handeln, wenn sie die erlangten Gegenstände nicht weiterveräußern, sondern behalten wollen (BGH, Urteil vom 14. Oktober 1975 - 1 StR 555/75 bei Holtz MDR 1976, 633; RGSt 54, 184).
Wie der Generalbundesanwalt in seiner Antragsschrift vom 15. Mai 1998 zutreffend ausgeführt hat, ist dafür nicht erforderlich, daß der Täter die erlangten Sachen weiterveräußern will, vielmehr genügt die Verwendung im eigenen Bereich (vgl. BGH bei Holtz MDR 1976, 633;… BGHR StGB § 243 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 Gewerbsmäßig 1; RGSt 54, 184;… vgl. auch Stree in Schönke-Schröder StGB 25. Aufl. Vorbem. zu §§ 52 ff. Rdn. 95).
OLG Karlsruhe, 26.05.1977 - 3 Ss 176/77
Betäubungsmittel - Gewerbsmäßigkeit - Verminderung des Hemmungsvermögens
BGH, 02.11.1965 - 5 StR 421/65
BGH, 30.10.1952 - 5 StR 156/52
BGH, 17.01.1952 - 4 StR 329/51