Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/Paragraph_8a_SaechsRiG_Teilzeitbeschaeftigung-d171310,10.html
Timestamp: 2017-01-16 17:45:59
Document Index: 118623889

Matched Legal Cases: ['§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 12', '§ 13', '§ 14', '§ 15', '§ 15', '§ 15', '§ 16', '§ 16', '§ 17', '§ 18', '§ 19', '§ 19', '§ 63', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 49', '§ 1', '§ 10', '§ 8', '§ 8']

§ 8a SächsRiG, Teilzeitbeschäftigung | Gesetze auf anwalt24.de
§ 8a SächsRiG, Teilzeitbeschäftigung Suche
Richtergesetz des Freistaates Sachsen (SächsRiG) Landesrecht Sachsen…§ 8a SächsRiG, Teilzeitbeschäftigung§ 8b SächsRiG, Beurlaubung§ 8c SächsRiG, Zuständigkeit§ 8d SächsRiG, Hinweispflicht§ 8e SächsRiG (weggefallen)§ 8f SächsRiG (weggefallen)§ 9 SächsRiG, Fehlerhafte Ernennungsurkunde§ 10 SächsRiG, Eid der ehrenamtlichen Richter§ 11 SächsRiG, Richtervertretungen§ 12 SächsRiG, Wahl und Amtszeit§ 13 SächsRiG, Ruhen der Mitgliedschaft§ 14 SächsRiG, Rechtsweg§ 15 SächsRiG, Zuständigkeit der Richterräte und des Landesrichterrats§ 15a SächsRiG, Verfahren bei der Beteiligung des Landesrichterrates§ 15b SächsRiG, Geltung des Sächsischen Personalvertretungsgesetzes§ 16 SächsRiG, Bildung und Zusammensetzung der Richterräte und des Landesrichter...§ 16a SächsRiG, Geschäftsführung des Landesrichterrats§ 17 SächsRiG, Wahlgrundsätze§ 18 SächsRiG, Wahlberechtigung und Wählbarkeit§ 19 SächsRiG, Wahlverfahren§ 19a SächsRiG, Wahl zum Landesrichterrat…§ 63 SächsRiG
§ 8a SächsRiG, Teilzeitbeschäftigung
§ 8a SächsRiGRichtergesetz des Freistaates Sachsen (SächsRiG)Landesrecht SachsenErster Abschnitt – Allgemeine VorschriftenTitel: Richtergesetz des Freistaates Sachsen (SächsRiG)Normgeber: SachsenAmtliche Abkürzung: SächsRiGGliederungs-Nr.: 301-1Normtyp: Gesetz(1) Einem Richter ist auf Antrag Teilzeitbeschäftigung bis zur Hälfte des regelmäßigen Dienstes und bis zur jeweils beantragten Dauer zu bewilligen, wenn 1.dienstliche Gründe nicht entgegenstehen,2.das Aufgabengebiet des richterlichen Amtes eine Teilzeitbeschäftigung zulässt und3.der Richter zugleich zustimmt, mit Beginn oder bei Änderung der Teilzeitbeschäftigung und beim Übergang zur Vollzeitbeschäftigung sowie mit Beendigung der vollständigen Freistellung vom Dienst auch in einem anderen Richteramt derselben Gerichtsbarkeit verwendet zu werden. § 8 Abs. 3 Satz 2 gilt entsprechend.(2) Einem Richter ist auf Antrag eine Teilzeitbeschäftigung nach Absatz 1 unter den dort genannten Voraussetzungen in der Weise zu bewilligen, dass der Teil, um den der regelmäßige Dienst im Einzelfall ermäßigt ist, zu einem zusammenhängenden Zeitraum vollständiger Freistellung vom Dienst von bis zu einem Jahr zusammengefasst wird. Der Zeitraum vollständiger Freistellung vom Dienst darf frühestens in der Mitte des Bewilligungszeitraums beginnen. Der gesamte Bewilligungszeitraum darf höchstens zehn Jahre betragen. Soweit der Bewilligungszeitraum 12 Monate nicht überschreitet, findet Satz 2 keine Anwendung.(3) Einem Richter ist auf Antrag Teilzeitbeschäftigung bis zur Hälfte des regelmäßigen Dienstes und bis zur jeweils beantragten Dauer zu bewilligen, wenn 1.der Richter das 58. Lebensjahr vollendet hat,2.zwingende dienstliche Gründe nicht entgegenstehen und3.der Richter zugleich zustimmt, mit Beginn oder bei Änderung der Teilzeitbeschäftigung und beim Übergang zur Vollzeitbeschäftigung auch in einem anderen Richteramt derselben Gerichtsbarkeit verwendet zu werden. § 8 Abs. 3 Satz 2 gilt entsprechend.(4) § 8 Abs. 2, 4 Satz 1 bis 3 und 5 und Abs. 5 gilt entsprechend. Auf Antrag kann die Bewilligungsbehörde Ausnahmen von § 8 Abs. 4 Satz 3 zulassen, soweit dies mit dem Richterverhältnis vereinbar ist.(5) Treten während des Bewilligungszeitraums einer Teilzeitbeschäftigung nach Absatz 2 Umstände ein, welche die vorgesehene Abwicklung der Freistellung unmöglich machen, ist ein Widerruf abweichend von § 49 des Verwaltungsverfahrensgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 23. Januar 2003 (BGBl. I S. 102), das zuletzt durch Artikel 3 des Gesetzes vom 25. Juli 2013 (BGBl. I S. 2749, 2753) geändert worden ist, in der jeweils geltenden Fassung, in Verbindung mit § 1 des Gesetzes zur Regelung des Verwaltungsverfahrens- und des Verwaltungszustellungsrechts für den Freistaat Sachsen vom 19. Mai 2010 (SächsGVBl. S. 142), geändert durch Artikel 3 des Gesetzes vom 12. Juli 2013 (SächsGVBl. S. 503, 553), in der jeweils geltenden Fassung, auch mit Wirkung für die Vergangenheit in folgenden Fällen zulässig: 1.bei Beendigung des Richterverhältnisses,2.bei einem Dienstherrenwechsel oder3.in besonderen Härtefällen, wenn dem Richter die Fortsetzung der Teilzeitbeschäftigung nicht mehr zuzumuten ist. Ein Widerruf erfolgt nicht, soweit Zeiten aus der Arbeitsphase durch eine gewährte Freistellung bereits ausgeglichen wurden. Soweit der Richter in der Zeit zwischen dem Beginn des Bewilligungszeitraums und dem Widerruf der Teilzeitbeschäftigung eine höhere Besoldung erhalten hat, als ihm nach § 10 Abs. 1 des Sächsischen Besoldungsgesetzes für den im Durchschnitt innerhalb dieses Zeitraums geleisteten Dienst zugestanden hätte, hat er die zuviel gezahlte Besoldung zu erstatten.
§ 8 SächsRiG, Teilzeitbeschäftigung und Beurlaubung aus familiären Gründen§ 8b SächsRiG, Beurlaubung