Source: https://www.kompetenzzentrum-pflegekinder.de/litw3/standard_kurzanzeige_aut.php?schlagwort=Sch%C3%A4fer%2C+Maximilian
Timestamp: 2018-09-22 09:36:19
Document Index: 257781023

Matched Legal Cases: ['§ 33', '§ 33', '§ 44', '§ 34', '§ 45', '§ 33']

Verfasser / Herausgeber / Bearbeiter: Schäfer, Maximilian
Titel: Erziehungsstellen als stationäres Hilfeformat zwischen Institution und Familie.
Seitenangabe: 95 - 119
Abstract: Erziehungsstellen als Orte der Fremdunterbringung im Rahmen der Hilfen zur Erziehung zeichnen sich dadurch aus, dass im Alltag junge Menschen gemeinsam mit pädagogischen Fachkräften und häufig auch weiteren Angehörigen der Fachkräfte in Wohngebäuden zusammenleben. Äußerlich sind diese Gebäude zumeist kaum als Orte einer öffentlich initiierten Fremdunterbringung erkennbar. Innerhalb der Wohngebäude finden ein mehrgenerationales Zusammenwohnen und ein weithin geteiltes Alltagsleben der Bewohner*innen statt.
Verfasser / Herausgeber / Bearbeiter: Schäfer, Maximilian [Hrsg.]^Thole, Werner [Hrsg.]
Titel: Zwischen Institution und Familie. Grundlagen und Empirie familienanaloger Formen der Hilfen zur Erziehung.
Erscheinungsort : Verlag: Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften
Umfang / Format: VI, 234 Seiten ; 21 cm, 316 g
ISBN / ISSN: 978-3-658-20373-3
Einband / Preis: Broschur : EUR 39.99 (DE), EUR 41.11 (AT), CHF 41.50 (freier Preis)
Reihe / Gesamttitel: Kasseler Edition soziale Arbeit ; Band 15
Abstract: Dass Kinder und Jugendliche weitgehend in Familien, in einem familial geformten Kontext und in einem hierüber wesentlich geprägten Milieu ihre ersten zwei Lebensjahrzehnte sollten gestalten können, gehört nach wie vor zu den Kernelementen des allgemeinen, öffentlichen Denkens und zu den an Familien adressierten Botschaften. Heranwachsenden ein gelungenes und glückliches Aufwachsen zu ermöglichen, wird weiterhin ideell nach wie vor vornehmlich an die Existenz eines harmonischen Familienlebens gekoppelt. Dieses Bild nährt die Vorstellung, Familie als naturgegebenen, wünschenswerten und zentralen Ort des Aufwachsens junger Menschen innerhalb der gesellschaftlichen Ordnung zu sehen.
URL : Volltext / Inhaltsverzeichnis: http://d-nb.info/1153789450/04
URL : Volltext / Inhaltsangaben: http://deposit.dnb.de/cgi-bin/dokserv?id=0e20a9baf071409fb30a45f23a98611e&prov=M&dok_var=1&dok_ext=htm
Schlagworte: Erziehungsstellen / professionelle Pflegefamilien / andere familienähnliche Betreuungsformen (§§ 33 und 34)^Pflegekinderhilfe und Hilfen zur Erziehung
Verfasser / Herausgeber / Bearbeiter: Schäfer, Maximilian^Thole, Werner
Titel: Zwischen Institution und Familie.
Abstract: Das sozialpädagogische Handlungsfeld der stationären Hilfen zur Erziehung, also der öffentlich verantworteten und rechtlich kodifizierten Unterbringung, Betreuung, Versorgung, Erziehung und Bildung junger Menschen, welche zeitlich befristet oder auf unbestimmte Dauer nicht in ihren familialen Herkunftsmilieus leben können oder wollen, zeichnet sich in der Bundesrepublik Deutschland durch eine besondere Pluralität und Differenziertheit der Angebotsformen aus (vgl. Richter 2018; Zeller 2015; Kindler et al. 2011; Freigang und Wolf 2001). Insbesondere die stationären Angebote, „die unterschiedlichen Elemente aus Familienpflege und Heimerziehung miteinander verbinden“ (BAGLJÄ 2002, S. 4), haben sich seit den 1970er Jahren sukzessiv diversifiziert. Sie werden mit Bezug auf die rechtlichen Grundlagen des § 33 SGB VIII (Vollzeitpflege) in Verbindung mit § 44 SGB VIII und des § 34 SGB VIII (Heimerziehung, sonstige Wohnformen) in Verbindung mit § 45 SGB VIII (vgl. Fendrich et al. 2016) vorgehalten.
Schlagworte: Pflegekinderhilfe und Hilfen zur Erziehung^Erziehungsstellen / professionelle Pflegefamilien / andere familienähnliche Betreuungsformen (§§ 33 und 34)