Source: https://www.ihre-vorsorge.de/expertenforum/archiv/detail/eu-rente-65.html
Timestamp: 2019-06-25 02:50:10
Document Index: 40587725

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 1', '§ 3', '§ 1', '§ 1', '§ 17']

Ich habe die EU-Rente und habe bin jetzt in einer kleinen Baugenossenschaft im Aufsichtsrat.Wir haben etwa 1 Sitzung im Monat. Dafür erhalte ich eine Aufwandsentschädigung. Diese wird jedoch, aus buchhalterischen Gründen, nur einmal im Jahr ausbezahlt. Was passiert, wenn diese Einmalzahlung über 800&#8364; liegt?
wie oft noch ??
Letzer Beitrag unter Iris von gestern
Weil ich mit den ersten 2 Antworten gar nichts anfangen konnte...
Die Entgeltgrenze von 400 EUR monatlich darf bis zu 2 mal im Kalenderjahr bis zum Doppelten überschritten werden. Sie dürfen also in 2 Monaten im Kalenderjahr bis 800 EUR haben, ohne Ihre Rente dadurch zu beeinflussen.
Aufwandsentschädigungen (Aufsichtsratvergütung) durch private Arbeitgeber sind grundsätzlich - d. h. soweit nicht bis zum 31.12.2006 nach § 1 ArEV bzw. ab 01.01.2007 nach § 1 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 SvEV i. V. m. § 3 Nr. 16, 50 EStG etwas anderes gilt - dem Arbeitsentgelt zuzurechnen.
Sie müssten also klären lassen, ob speziell die von Ihnen erwartete Aufwandsentschädigung Arbeitsentgelt darstellt. Darüber kann Ihnen die zahlende Stelle oder Ihre Krankenkasse als Einzugsstelle für den Gesamtsozialversicherungsbeitrag konkrete und verbindliche Auskunft geben.
§§ 1 und 2 ArEV bestimmten, dass die genannten einmaligen Einnahmen oder laufenden Sondereinnahmen grundsätzlich dann nicht dem Arbeitsentgelt zuzurechnen sind, wenn sie lohnsteuerfrei sind. Entsprechende Regelungen finden sich seit 01.01.2007 in § 1 SvEV. Mit dieser Regelung wurde der Bestimmung des § 17 Abs. 1 S. 2 SGB 4 Rechnung getragen, die eine möglichst weitgehende Übereinstimmung mit den Vorschriften des Steuerrechts sicherstellen soll. So kann im Wesentlichen aus der Steuerpflichtigkeit auch auf die Sozialversicherungspflichtigkeit geschlossen werden.
http://www.deutsche-rentenversicherung-regional.de/Raa/Raa.do?f=SGB4_14R0
Einkünfte aus selbständiger Erwerbstätigkeit sind grundsätzlich auf das Kalenderjahr zu verteilen (1/12 = monatliches Arbeitseinkommen).
Das hilft mir weiter. Werde mich da erst schlau machen. Bis dahin lasse ich die Finger von diesem &#34; Ehrenamt&#34;.
Ich wünsche Ihnen eine schönen Rest- Sonntag.
Auf die Antwort zu Ihrem zweiten Beitrag vom 12.11.2009, 20.00 Uhr wird hingewiesen.