Source: http://www.jurablogs.com/2012/03/21/lg-koeln-frage-betrieb-preis-konditionenkartells-presse-grossisten-kartellrechtswidrig-ist
Timestamp: 2016-10-28 20:02:47
Document Index: 315467206

Matched Legal Cases: ['Art. 101', '§ 2', '§ 33', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BlogsDr. Damm & Partner RechtsanwälteMärz 2012LG Köln: Zur Frage, wann der Betrieb eines Preis- und Konditionenkartells unter Presse-Grossisten kartellrechtswidrig istLG Köln, Urteil vom 14.02.2012, Az. 88 O 17/11Art. 101 AEUV, § 2 GWB, § 33 Abs. 1 GWBDas LG Köln hat zu der Frage entschieden, unter welchen Umständen der Betrieb eines Preis- und Konditionenkartells unter Presse-Grossisten kartellrechtswidrig ist. Zum Volltext der Entscheidung: Landgericht KölnUrteil…Der Beklagte wird verurteilt, es bei Vermeidung eines für jeden Fall der Zuwiderhandlung festzusetzenden Ordnungsgeldes und für den Fall, dass dieses nicht beigetrieben werden kann, einer Ordnungshaft oder einer Ordnungshaft bis zu 6 Monaten (Ordnungsgeld im Einzelfall höchstens 250.000,00 EUR, Ordnungshaft insgesamt höchstens 2 Jahre) zu unterlassen,für Presse-Grossisten in Deutschland einheitliche Grosso-Konditionen (insbesondere Handelsspannen und Laufzeiten) mit bzw. gegenüber den Verlagen/Vertriebsgesellschaften/Nationalvertrieben zu verhandeln und/oder zu vereinbaren,und/oderPresse-Grossisten aufzufordern, individuelle Verhandlungen mit der Klägerin über Grosso-Konditionen zu verweigern.Die Kosten des Verfahrens trägt der Beklagte.Das Urteil ist vorläufig vollstreckbar, hinsichtlich des Unterlassungsanspruchs gegen Sicherheitsleistung in Höhe von jeweils 25.000,00 EUR (insgesamt 50.000,00 EUR), im Übrigen in Höhe von 110 % des zu vollstreckenden Betrages.TatbestandDie Klägerin ist der Auffassung, der Beklagte betreibe und koordiniere unter den Presse-Grossisten ein kartellrechtswidriges Preis- und Konditionenkartell und verlangt dies zu unterlassen.Die Klägerin ist die Vertriebsgesellschaft der L Media Group, neben der T2 AG, der K Gruppe, der H-Gruppe und der J-Gruppe einer der fünf größten deutschen Verlagshäuser. Die L Media Group ist im deutschen Markt Marktführer im Bereich Programm- und Frauenzeitschriften. Der Umsatz betrug 2009 2.107 Mio. €. Der Marktanteil am gesamten Pressemarkt beläuft sich auf 15 % ...Zum vollständigen Artikel33 LeserCMS Hasche Sigle:Der Pressevertrieb in Deutschland – organisiert durch ein Kartell?32 LeserMüller Müller Rößner:BGH bestätigt Zentralverhandlungsmandat des Presse-Grosso10 verwandte ArtikelOLG Düsseldorf: Bundesverband darf in Deutschland mit Verlagen nicht einheitliche Vertriebskonditionen (Grosso-Konditionen) vereinbaren,
die einzelne Pressegrossisten bei individuellen Vereinbarungen mit den Verlagen behindern / Europäisches KartellrechtBGH: Zentrales Mandat der Vereinigung der Presse-Grossisten für Verhandlungen mit den Verlagen über die Grosso-Konditionen verstößt nicht gegen KartellrechtBundesgerichtshof bestätigt Zentralverhandlungsmandat des Presse-GrossoPresse-Großhandel – und die Verhandlung mit den VerlagenDas zentrale Mandat der Vereinigung der Presse-Grossisten für Verhandlungen mit den Verlagen über die Grosso-Konditionen verstösst nicht gegen Kartellrecht.Volltext BGH-Entscheidung zur kartellrechtlichen Zulässigkeit des zentralen Mandats der Vereinigung der Presse-Grossisten liegt vorDer deutsche Presse-Grosshandel und das europäische KartellrechtOLG Düsseldorf: Presse-Grossisten verstoßen durch einheitliche Grosso-Konditionen gegen europäisches KartellrechtOLG Düsseldorf: Presse-Grossisten verstoßen gegen europäisches KartellrechtZentrales Verhandlungsmandat im Presse-GroßhandelÜber den ArtikelVeröffentlicht March 21, 2012 9:48am im Blog Dr. Damm & Partner Rechtsanwälte.ThemenDeutschland, Urteile & Beschlüsse, Urteil, Landgericht, Kartellrecht, Presse, Kartell, Kartellrechtswidrig, Preiskartell, Konditionenkartell, Presse Grossist, PressegrossistTäglich juristische Top-MeldundenMehr Informationen zum NewsletterTop-MeldungenWeiteresDie Geschichte vom Marmeladenglas und den zwei Dosen Biervon Thorsten Blaufelder / Kanzlei BlaufelderKind spielt „Star Wars“ mit "Klingonen" – 50.000 Euro Schadensersatz für Bauervon Stephan Weinberger / Justillon - kuriose RechtsnachrichtenPappbecher beim Bezirksamt Spandauvon Carsten R. Hoenig / kanzlei-hoenig.deOLG Celle zum Sonntagsfahrverbot: Leer- und Transportfahrt müssen nicht am selben Tag stattfindenvon Alexander Gratz / Verkehrsrecht BlogTarifvertrag darf Kettenbefristungen für bis zu sechs Jahre vorsehenvon Thorsten Blaufelder / Kanzlei BlaufelderAls nächstes lesen - bislang 188 Leser:Kind spielt „Star Wars“ mit "Klingonen" – 50.000 Euro Schadensersatz für Bauer