Source: https://www.furtenbachadventures.com/agb/
Timestamp: 2020-05-29 18:48:24
Document Index: 129922607

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 2', '§ 4', '§ 5', '§ 4', '§ 4', '§ 4', 'Art 2', '§ 4', '§ 15', '§ 15', '§ 11', '§ 12', '§ 1304', '§ 3', '§ 8', '§ 9', '§ 9', '§ 4', '§ 7', '§ 7', '§ 4', '§ 5', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', 'Art 11', '§ 11', '§ 12', '§ 1304', '§ 3', '§ 7', '§ 9', '§ 4']

ALLGEMEINE REISE- & GESCHÄFTSBEDINGUNGEN - Furtenbach Adventures
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die folgenden Reise- und Geschäftsbedingungen sind integrierender Bestandteil des von einem Kunden mit der FURTENBACH ADVENTURES GMBH (in weiterer Folge „FURTENBACH ADVENTURES“) geschlossenen Reisevertrages.
Im Folgenden finden Sie einen Abdruck unserer ‚Allgemeinen Geschäfts- und Reisebedingungen‘ die allen Reisebuchungen zu Grunde liegen. Anschließend finden Sie die ergänzenden, FURTENBACH ADVENTURES spezifischen, „Besonderen Reisebedingungen“.
> Hier die aktuellen AGB downloaden! <
Das Reisebüro FURTENBACH ADVENTURES tritt mit seinen Leistungen als Vermittler (Abschnitt A) und/oder als Veranstalter (Abschnitt B) auf.
Im Falle einer vermittelten Reiseleistung gelten die Reise- und Geschäftsbedingungen
1.1 Der Reisevermittler vermittelt Reiseverträge über einzelne Reiseleistungen (wie z.B. Flug, Hotel etc.), über Pauschalreisen (iSd § 2 Abs 2 PRG) sowie über verbundene Reiseleistungen (iSd § 2 Abs 5 PRG) zwischen Reiseveranstalter bzw. Leistungsträger einerseits und dem Reisenden andererseits. Der Reisevermittler erbringt seine Leistungen entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen, insbesondere dem Pauschalreisegesetz (PRG), sowie der Pauschalreiseverordnung (PRV) mit der Sorgfalt eines ordentlichen Unternehmers.
Im nachfolgenden meint Reisevermittler das Unternehmen Furtenbach Adventures GmbH.
1.2. Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten als vereinbart, wenn der Reisende deren Inhalt – bevor er durch eine Vertragserklärung an einen Vertrag gebunden ist – einsehen konnte und sind Grundlage des zwischen Reisevermittler und Reisenden abgeschlossenen Geschäftsbesorgungsvertrag.
1.3. Für den Geschäftsbesorgungsvertrag gelten die gegenständlichen Allgemeinen Geschäftsbedingungen (Vgl. Punkt 1.2). Für Vertragsverhältnisse zwischen dem Reisenden und dem vermittelten Reiseveranstalter, den vermittelten Transportunternehmen (z.B. Bahn, Bus, Flugzeug u. Schiff) und anderen vermittelten Leistungsträgern, gelten die jeweiligen allgemeinen Geschäftsbedingungen, sofern der Reisende deren Inhalt – bevor er an einen Vertrag gebunden ist – einsehen konnte.
2.1. Reisevorschläge
Die Reisevorschläge basieren auf den Angaben des Reisenden, weshalb unrichtige und/oder unvollständige Angaben durch den Reisenden – mangels Aufklärung durch den Reisenden – Grundlage der Reisevorschläge sein können.
Ebenso können bei der Erstellung von Reisevorschlägen bzw. der Auswahl von Reiseveranstaltern oder Leistungsträgern (ohne Anspruch auf Vollständigkeit) die Höhe des Preises, Fachkompetenzen des Reiseveranstalters/Leistungsträgers, Rabatte, das Bestpreisprinzip, und anderes mehr als Parameter herangezogen werden.
2.2. Reiseanbot
Hat der Reisende ein konkretes Interesse an einem der ihm vom Reisevermittler unterbreiteten Reisevorschläge, dann erstellt der Reisevermittler auf Basis des Reisevorschlages ein entsprechendes Reiseanbot. Diese Reiseanbot hat die Vorgaben des § 4 PRG zu enthalten. Das vom Reisevermittler erstellte Reiseanbot bindet den Reiseveranstalter bzw. bei verbundenen Reiseleistungen oder einzelnen Reiseleistungen den Leistungsträger. Änderungen der im Reiseanbot enthaltenen vorvertraglichen Informationen aufgrund von Preis- und Leistungsänderungen sind möglich, sofern er den Reisenden vor Abschluss des Pauschalreisevertrages klar, verständlich und deutlich über die Änderungen informiert und die Änderungen im Einvernehmen zwischen Reisenden und Reiseveranstalter vorgenommen werden (vgl § 5 Abs 1 PRG). Ein Vertrag zwischen Reiseveranstalter bzw. bei verbundenen Reiseleistungen oder einzelnen Reiseleistungen zwischen Leistungsträger und Reisendem kommt zustande, wenn das Reiseanbot durch den Reisenden angenommen wird (=Vertragserklärung des Reisenden, vgl 1.3), dies kann beispielsweise durch die schriftliche Zusage (etwa in Form eines E-Mails) oder durch die Buchung über das Buchungsformular auf unserer Homepage passieren.
2.3. Beratung und Information
Der Reisevermittler hat den Reisenden nach seinen jeweiligen Bedürfnissen zu beraten und zu informieren. Der Reisevermittler hat die dem Reisenden nach dessen Angaben zu vermittelnde Pauschalreise des Reiseveranstalters oder bei verbundenen Reiseleistungen oder bei einzelnen Reiseleistungen die Leistung des Leistungsträgers unter Bedachtnahme auf die landesüblichen Gegebenheiten des jeweiligen Bestimmungslandes/Bestimmungsortes sowie unter Bedachtnahme auf die mit der Reise allenfalls verbundenen Besonderheiten (z.B. Expeditionsreisen) nach besten Wissen darzustellen. Eine Pflicht zur Information über allgemein bekannte Gegebenheiten (z.B. Topographie, Klima, Flora und Fauna der vom Reisenden gewünschten Destination) besteht nicht, sofern je nach Art der Reise keine Umstände vorliegen, die einer Aufklärung bedürfen oder sofern nicht die Aufklärung über Gegebenheiten für die Erbringung und den Ablauf bzw. die Durchführung der zu vermittelnden Leistung erforderlich ist. Grundsätzlich ist zu berücksichtigen, dass sich der Reisende bewusst für eine andere Umgebung entscheidet, und der Standard, die Ausstattung, die Speisen (insbesondere Gewürze) sowie Hygiene sich an den jeweiligen für das Bestimmungsland/den Bestimmungsort üblichen Standards/Kriterien orientieren.
2.4. Informationspflicht über die Reiseleistung
a) Über das Vorliegen einer Pauschalreise mittels Standardinformationsblatt gemäß § 4 Abs 1 PRG.
b) Über die in § 4 Abs 1 PRG vorgesehenen Informationen, sofern diese für die zu vermittelnde Pauschalreise einschlägig und für die Durchführung und Leistungserbringung erforderlich sind. Darüber hinaus können diese Informationen grundsätzlich – sofern vorhanden – auf der Homepage des jeweiligen Reiseveranstalters eingesehen werden.
c) Ob, die dem Reisenden zu vermittelnde Pauschalreise im Allgemeinen für Personen mit eingeschränkter Mobilität geeignet ist, sofern diese Information für die betreffende Pauschalreise einschlägig ist (§ 4 Abs 1 Z 1 lit h PRG). Eine Person mit eingeschränkter Mobilität ist analog zu Art 2 lit a VO 1107/2006 (Rechte von behinderten Flugreisenden und Flugreisenden mit eingeschränkter Mobilität) eine Person mit einer körperlichen Behinderung (sensorisch oder motorisch, dauerhaft oder zeitweilig), die die Inanspruchnahme von Bestandteilen der Pauschalreise (z.B. Benutzung eines Beförderungsmittels, einer Unterbringung) einschränkt und eine Anpassung der zu vermittelnden Leistungen an die besonderen Bedürfnisse dieser Person erfordert.
d) Über allgemeine Pass- und Visumserfordernisse des Bestimmungslandes einschließlich der ungefähren Fristen für die Erlangung von Visa und für die Abwicklung von gesundheitspolizeilichen Formalitäten (§ 4 Abs 1 Z 6 PRG), sofern diese Informationen für die betreffende Pauschalreise einschlägig sind. Auf Nachfrage informiert der Reiseveranstalter über Devisen- und Zollvorschriften. Darüber hinaus können allgemeine Informationen zu Pass- und Visumserfordernissen, zu gesundheitspolizeilichen Formalitäten sowie zu Devisen- und Zollvorschriften von Reisenden mit österreichischer Staatsbürgerschaft durch Auswahl des entsprechenden bzw. gewünschten Bestimmungslandes unter https://www.bmeia.gv.at/reise-aufenthalt/reiseinformation/laender/ – bzw. von EU-Bürgern von ihren jeweiligen Vertretungsbehörden – eingeholt werden. Als bekannt wird vorausgesetzt, dass für Reisen ins Ausland in der Regel ein gültiger Reisepass (z.B. nicht abgelaufen, nicht als gestohlen oder verloren gemeldet etc.) erforderlich ist, für dessen Gültigkeit der Reisende selbst verantwortlich ist. Der
Reisende ist für die Einhaltung der ihm mitgeteilten gesundheitspolizeilichen Formalitäten selbst verantwortlich. Für die Erlangung eines notwendigen Visums ist der Reisende, sofern sich nicht der Reiseveranstalter oder Reisevermittler bereit erklärt hat, die Besorgung eines solchen zu übernehmen, selbst verantwortlich.
2.5. Verbundene Reiseleistungen
Der Reisevermittler hat den Reisenden, bevor dieser durch eine Vertragserklärung gebunden ist, gemäß § 15 Abs 1 PRG bei verbundenen Reiseleistungen zu informieren, dass der Reisende keine Rechte in Anspruch nehmen kann, die ausschließlich für Pauschalreisen gelten, und dass jeder Leistungserbringer lediglich für die vertragsgemäße Erbringung seiner Leistung haftet sowie, dass dem Reisenden der Insolvenzschutz nach der Pauschalreiseverordnung, zugutekommt. Der Reisevermittler entspricht gemäß § 15 Abs 2 PRG dieser Informationspflicht, wenn er das entsprechende Standardinformationsblatt gemäß PRG Anhang II bereitstellt, sofern die Art der verbundenen Reiseleistungen in einem dieser Standardinformationsblätter abgedeckt ist.
2.6. Besondere Wünsche
3.1. Sach- und personenbezogene Informationen
Der Reisende hat dem Reisevermittler alle für die Pauschalreise erforderlichen sachbezogenen (z.B. geplante Einfuhr/Mitnahme von Medikamenten, Prothesesn, Tieren, größeren Gepäcksstücken wie Fahrrädern/Ski) und personenbezogenen Informationen (z.B. Geburtsdatum, Staatsangehörigkeit, etc.), über die er verfügt, rechtzeitig, vollständig und wahrheitsgemäß mitzuteilen. Der Reisende hat den Reisevermittler über alle in seiner Person oder der von Mitreisenden gelegenen Umstände (z.B. Nahrungsmittelunverträglichkeit, Allergien, keine Reiseerfahrung, etc.) und über seine bzw. die besonderen Bedürfnisse seiner Mitreisenden, insbesondere über eine vorliegende eingeschränkte Mobilität bzw. den Gesundheitszustand und sonstige Einschränkungen, welche für die Erstellung von Reisevorschlägen/Reiseanboten bzw. für die Aus- bzw. Durchführung einer Pauschalreise mit den zu vermittelnden Leistungen von Relevanz sein können, wenn erforderlich unter Beibringung eines vollständigen qualifizierten Nachweises (z.B. ärztliches Attest), in Kenntnis zu setzen.
3.2. Besondere Bedürfnisse
Dem Reisenden wird empfohlen bei Vorliegen einer eingeschränkten Mobilität oder anderen Einschränkungen bzw. besonderen Bedürfnissen im Sinne des Punkt 4.1. (z.B. Erfordernis spezieller Medikation, regelmäßiger medizinischer Behandlungen etc.), die geeignet erscheinen, die Reisedurchführung zu beeinträchtigen, vor Buchung mit einem Arzt abzuklären, ob die notwendige Reisefähigkeit gegeben ist. Ebenso müssen die besonderen Bedürfnisse mit dem Reisevermittler abgesprochen werden, damit dieser gemeinsam mit dem Reiseveranstalter entscheiden kann, ob den Bedürfnissen auf der jeweiligen Reise entsprochen werden kann.
3.3. Einschränkung der Mobilität nach Buchung
3.4. Auftraggeber
3.5. Prüfung auf Richtigkeit der Dokumente
Der Reisende ist verpflichtet, alle durch die Vermittlung des Reisevermittlers übermittelten Vertragsdokumente (z.B. Pauschalreisevertrag, Buchungsbestätigung, Gutscheine, Vouchers) auf sachliche Richtigkeit zu seinen Angaben/Daten und auf allfällige Abweichungen (Schreibfehler; z.B. Namen, Geburtsdatum) zu überprüfen und im Fall von Unrichtigkeiten/Abweichungen/Unvollständigkeiten diese dem Reisevermittler zur Berichtigung unverzüglich mitzuteilen, wobei die Schriftform aus Beweisgründen empfohlen wird.
3.6. Reisende mit besonderen Bedürfnissen
3.7. Vertragswidrigkeiten
Der Reisende hat gemäß § 11 Abs 2 PRG, jede von ihm wahrgenommene Vertragswidrigkeit der vereinbarten Reiseleistungen unter Berücksichtigung der jeweiligen Umstände unverzüglich zu melden, damit der Reiseveranstalter in die Lage versetzt werden kann, die Vertragswidrigkeit – sofern dies möglich oder tunlich ist – unter Berücksichtigung der jeweiligen Umstände (z.B. Zeitverschiebung, Unmöglichkeit der Kontaktaufnahme bei Expeditionsreise, Vorliegen einer Alternative bzw. einer Austausch-/Verbesserungsmöglichkeit etc.) und des allenfalls damit einhergehenden Aufwandes (z.B. Ersatzzimmer säubern, Ersatzhotel ausfindig machen), vor Ort vor Ort zu beheben. Tritt eine Vertragswidrigkeit auf, hat der Reisende die Vertragswidrigkeit direkt dem (entweder im Reisevertrag oder vor Reisbeginn) angegebenen Vertreter des Reiseveranstalters vor Ort zu melden. Sollte diese Person nicht verfügbar sein, kann der Reisende während der üblichen Geschäftszeiten die Vertragswidrigkeit bei dem Reisevermittler, über den die Pauschalreise gebucht wurde, melden. Es wird dem Reisenden empfohlen, sich dabei insbesondere aus Beweisgründen der Schriftform zu bedienen und jeweils eine Kopie der Mitteilung an den Reisevermittler zu senden. Im Falle des Unterlassens der Meldung einer Vertragswidrigkeit hat dies, wenn Abhilfe vor Ort möglich und eine Meldung auch zumutbar gewesen wäre, Auswirkungen auf allfällige gewährleistungsrechtliche Ansprüche des Reisenden. Das Unterlassen der Meldung kann gemäß § 12 Abs 2 PRG hinsichtlich schadenersatzrechtlicher Ansprüche auch als Mitverschulden (§ 1304 ABGB) angerechnet werden. Eine Meldung einer Vertragswidrigkeit bewirkt noch keine Leistungszusage des Reiseveranstalters.
3.8. Zahlungspflicht
Bei vermittelten Reisen gelten die Zahlungsbedingungen des jeweiligen Veranstalters bzw. Leistungsträgers. Der Reisende ist verpflichtet, die im Rahmen des getroffenen Vertrages vereinbarten Entgelte gemäß den Zahlungsbestimmungen fristgerecht und vollständig zu bezahlen. Der Reisende hält den Reisevermittler für den im Fall der Nichtzahlung beim Reisevermittler eingetretenen Schaden (Vorauszahlungen des Reisevermittlers) schadlos.
3.9. Schadensersatz- oder Preisminderungsansprüche
4.1. Wertvolle Gegenstände auf Reisen
4.2. Abschluss einer Reiseversicherung
Es wird empfohlen, eine Versicherung (Reiserücktrittsversicherung, Reiseabbruchversicherung, Reisegepäckversicherung, Reisehaftpflichtversicherung, Auslandsreisekrankenversicherung, Verspätungsschutz, Personenschutz etc.), welche ausreichende Deckung ab dem Datum des Pauschalreisevertrages bis zum Ende der Pauschalreise gewährleistet, abzuschließen. Nähere Informationen zu Versicherungen kann der Reisende auf der Homepage des Reisevermittlers nachlesen.
5. Pauschalreisevertrag
5.1. Vertragsdokumente
Der Reisevermittler oder der Reiseveranstalter hat dem Reisenden bei Abschluss eines Pauschalreisevertrages oder unverzüglich danach eine Ausfertigung des Vertragsdokuments oder eine Bestätigung des Vertrags auf einem dauerhaften Datenträger (z.B. Papier, Email) zur Verfügung zu stellen. Wird der Pauschalreisevertrag in gleichzeitiger Anwesenheit der Vertragsparteien geschlossen, hat der Reisende Anspruch auf eine Papierfassung. Bei außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen im Sinne des § 3 Z 1 FAGG stimmt der Reisende zu, die Ausfertigung oder Bestätigung des Pauschalreisevertrages alternativ auch auf einem anderen dauerhaften Datenträger (z.B. Email) zur Verfügung gestellt zu bekommen.
5.2. Aushändigung notwendiger Informationen
Dem Reisenden werden an der zuletzt von ihm bekanntgegebenen E-Mail-Adresse rechtzeitig vor Beginn der Pauschalreise, sofern nichts anderes vereinbart wurde, die Buchungsbelege, Gutscheine, Beförderungsausweise und Eintrittskarten, Informationen zu den geplanten voraussichtlichen Abreisezeiten und gegebenenfalls zu planmäßigen Zwischenstationen, Anschlussverbindungen und Ankunftszeiten zur Verfügung gestellt. Sollten die soeben genannten Dokumente/Unterlagen Unrichtigkeiten/Abweichungen/Unvollständigkeiten im Sinne von 3.5. aufweisen, hat der Reisende den Reisevermittler oder Reiseveranstalter zu kontaktieren (vgl 3.5.).
6. Preisänderungen vor Reisebeginn
Der Reisevermittler setzt den Reisenden an der von ihm zuletzt bekanntgegebenen Adresse klar, verständlich und deutlich auf einem dauerhaften Datenträger (z.B. Papier, Email) über Preisänderungen im Sinne des § 8 PRG, spätestens 20 Tage vor Beginn der Pauschalreise unter Angabe der Gründe der Preisänderung, in Kenntnis.
7. Änderungen der Leistung vor Reisebeginn
7.1. Unerhebliche Änderungen
Der Reisevermittler setzt den Reisenden an der von ihm zuletzt bekanntgegebenen Adresse klar, verständlich und deutlich auf einem dauerhaften Datenträger (z.B. Papier, Email) über unerhebliche Änderungen des Inhalts des Pauschalreisevertrages, die er einseitig gemäß § 9 Abs 1 PRG vornimmt, in Kenntnis.
7.2. Erhebliche Änderungen
Ist der Reiseveranstalter gemäß § 9 Abs 2 PRG zu erheblichen Änderungen im oben angeführten Sinn jener wesentlichen Eigenschaften der Reiseleistungen, die den Charakter und Zweck der Pauschalreise ausmachen (vgl § 4 Abs 1 Z 1 PRG) gezwungen, kann der Reisende
– vom Vertrag zurücktreten, wobei bereits geleistete Leistungen einer Entschädigungszahlung unterliegen.
Der Reisende ist jederzeit berechtigt, gegen Entrichtung einer Entschädigungspauschale (Stornogebühr), vom Vertrag zurückzutreten. Der Rücktritt ist gegenüber dem Reisevermittler – wobei aus Gründen der Beweisbarkeit Schriftform empfohlen wird – zu erklären. Dem Reisenden wird empfohlen, den Rücktritt auf einem dauerhaften Datenträger (z.B. Papier, Email) zu erklären.
8.1. Höhe der Entschädigungspauschale
Für Vermittlungsleistungen wie z.B. individuelle Flüge oder Heliski gelten die Stornobedingungen und Entschädigungspauschalen des jeweiligen Veranstalters/Fluglinie. Bitte beachten Sie, dass bei von FURTENBACH ADVENTURES vermittelten Flugreisen (Linienflüge, Charterflüge) die Stornobedingungen und -kosten der jeweiligen Fluglinie gelten.
9.1 Buchungsfehler
9.2. Sach- und Vermögensschäden
9.3. Reiseleistungen
10. Entgelt des Reisevermittlers
Dem Reisevermittler steht für seine Tätigkeit ein angemessenes Entgelt zu. Dieses Entgelt ist im jeweiligen Anbot eingerechnet.
10.1. Übertragung des Pauschalreisevertrages auf eine andere Person
Möchte der Reisende den Pauschalreisevertrag im Sinne des § 7 PRG auf eine andere Person übertragen lassen, stehen dem Reisevermittler die tatsächlichen und nicht unangemessenen Kosten der Übertragung, jedenfalls aber eine Bearbeitungsgebühr von EUR 100,00 zu.
10.2. Änderungen
Für Änderungen (z.B. Umbuchung, Namensänderung), die aufgrund fehlerhafter oder unvollständiger Angaben des Reisenden erforderlich, stehen dem Reisevermittler analog zu § 7 Abs 2 PRG die tatsächlichen und nicht unangemessenen Kosten, jedenfalls EUR 100,00 zu.
1.1. Reiseveranstalter
Im nachfolgenden meint Reiseveranstalter das Unternehmen Furtenbach Adventures GmbH.
1.2. Gültigkeit der AGB
1.3. Reisender
1.4. Katalog
Der Katalog des Reiseveranstalters dient als bloße Werbemittel. Die darin präsentierten Pauschalreisen und sonstigen Leistungen stellen keine Anbote dar (vgl 2.2.).
1.5. Pauschalreisevertrag
1.6. Reisepreis
1.7. Personen mit eingeschränkter Mobilität und besonderen Bedürfnissen
1.8. Außergewöhnliche Umstände
1.9. Organisation von Geschäftsreisen
Hat der Reisende ein konkretes Interesse an einem der vom Reiseveranstalter ihm unterbreiteten Reisevorschläge, dann erstellt der Reiseveranstalter auf Basis des Reisevorschlages ein Reiseanbot gemäß den Vorgaben des § 4 PRG, soweit diese für die Reise von Relevanz sind. Das vom Reiseveranstalter erstellte Reiseanbot bindet den Reiseveranstalter. Änderungen der im Reiseanbot enthaltenen vorvertraglichen Informationen aufgrund von Preis- oder Leistungsänderungen sind möglich, wenn er den Reisenden vor Abschluss des Pauschalreisevertrages klar, verständlich und deutlich über die Änderungen informiert und die Änderungen im Einvernehmen zwischen Reisenden und Reiseveranstalter vorgenommen werden (vgl § 5 Abs 1 PRG). Ein Vertrag zwischen Reiseveranstalter und Reisendem kommt zustande, wenn das Reiseanbot durch den Reisenden angenommen wird (= Vertragserklärung des Reisenden), dies kann beispielsweise durch die schriftliche Zusage (etwa in Form eines E-Mails) oder durch die Buchung über das Buchungsformular auf unserer Homepage passieren.
a) Über das Vorliegen einer Pauschalreise mittels Standardinformationsblatt gemäß § 4 Abs 1 PRG. Darüber hinaus kann das Standardinformationsblatt für Pauschalreisen grundsätzlich auf der Website des Reiseveranstalters eingesehen werden (siehe Online-Buchungsformular).
b) Über die in § 4 Abs 1 PRG angeführten Informationen, sofern diese für die zu vereinbarende Pauschalreise einschlägig und für die Durchführung und Leistungserbringung erforderlich sind. Darüber hinaus können diese Informationen grundsätzlich auf der Homepage des jeweiligen Reiseveranstalters eingesehen werden.
c) Ob die zu vereinbarende Pauschalreise im Allgemeinen für Personen mit eingeschränkter Mobilität geeignet ist (vgl 1.6.), sofern diese Information für die betreffende Pauschalreise einschlägig ist (§ 4 Abs 1 Z 1 lit h PRG).
d) Über allgemeine Pass- und Visumserfordernisse des Bestimmungslandes einschließlich der ungefähren Fristen für die Erlangung von Visa und für die Abwicklung von gesundheitspolizeilichen Formalitäten (§ 4 Abs 1 Z 6 PRG), sofern diese Informationen für die betreffende Pauschalreise einschlägig sind. Auf Nachfrage informiert der Reiseveranstalter über Devisen- und Zollvorschriften. Darüber hinaus können allgemeine Informationen zu Pass- und Visumserfordernissen, zu gesundheitspolizeilichen Formalitäten sowie zu Devisen- und Zollvorschriften von Reisenden mit österreichischer Staatsbürgerschaft durch Auswahl des gewünschten Bestimmungslandes unter https://www.bmeia.gv.at/reise-aufenthalt/reiseinformation/laender/ – bzw. von EU-Bürgern von ihren jeweiligen Vertretungsbehörden – eingeholt werden. Als bekannt wird vorausgesetzt, dass für Reisen ins Ausland in der Regel ein gültiger Reisepass (z.B. nicht abgelaufen, nicht als gestohlen oder verloren gemeldet etc.) erforderlich ist, für dessen Gültigkeit der Reisende selbst verantwortlich ist. Der Reisende ist für die Einhaltung der ihm mitgeteilten gesundheitspolizeilichen Formalitäten selbst verantwortlich. Für die Erlangung eines notwendigen Visums ist der Reisende, sofern sich nicht der Reiseveranstalter oder Reisevermittler bereit erklärt hat, die Besorgung eines solchen zu übernehmen, selbst verantwortlich.
2.5. Ausführende Fluggesellschaft
Der Reiseveranstalter informiert den Reisenden gemäß Art 11 VO 2111/05 über die Identität der ausführenden Fluggesellschaft, sofern diese bereits bei Vertragsabschluss feststeht. Steht bei Vertragsabschluss die ausführende Fluggesellschaft noch nicht fest, wird der Reisende sobald als möglich darüber informiert, ebenso wenn es nach der Buchung zu einem Wechsel der ausführenden Fluggesellschaft kommt.
2.7. Buchung durch Reisevermittler
3.1. Befugnisse des Reisevermittlers
3.2. Vor Ort gebuchte Leistungen
Bei Dritten vom Reiseveranstalter verschiedenen bzw. dem Reiseveranstalter nicht zurechenbaren Leistungsträgern gebuchte Leistungen vor Ort sind für den Reiseveranstalter und dessen Leistungspflicht nicht verbindlich und werden diesem nicht zugerechnet, sofern diese Leistungen nicht ausdrücklich vom Reiseveranstalter bestätigt/autorisiert wurden (vgl. auch 19.6.).
4.1. Sach- und personenbezogene Informationen
4.2. Reisefähigkeit bei eingeschränkter Mobilität
4.3. Einschränkung der Mobilität nach Buchung
4.4. Auftraggeberbuchung
4.5. Richtigkeit der Vertragsdokumente
Der Reisende ist verpflichtet, sämtliche durch den Reiseveranstalter übermittelten Vertragsdokumente (z.B. Pauschalreisevertrag, Buchungsbestätigung, Gutscheine, Vouchers) auf sachliche Richtigkeit zu seinen Angaben/Daten und auf allfällige Abweichungen (Schreibfehler; z.B. Namen, Geburtsdatum) sowie Unvollständigkeiten zu überprüfen und im Fall von Unrichtigkeiten/Abweichungen/Unvollständigkeiten diese dem Reiseveranstalter unverzüglich zur Berichtigung – wobei die Schriftform aus Beweisgründen empfohlen wird – mitzuteilen. Einen allenfalls dadurch entstehenden Mehraufwand, wenn dieser Mehraufwand auf falschen oder unrichtigen Angaben des Reisenden beruht, hat der Reisende zu tragen.
4.6. Unmöglichkeit der Rückbeförderung
4.7. Vertragswidrigkeiten
Der Reisende hat gemäß § 11 Abs 2 PRG jede von ihm wahrgenommene Vertragswidrigkeit der vereinbarten Reiseleistungen unverzüglich und vollständig, inklusive konkreter Bezeichnung der Vertragswidrigkeit/des Mangels, zu melden, damit der Reiseveranstalter in die Lage versetzt werden kann, die Vertragswidrigkeit – sofern dies je nach Einzelfall möglich oder tunlich ist – unter Berücksichtigung der jeweiligen Umstände (z.B. Zeitverschiebung, Unmöglichkeit der Kontaktaufnahme bei Expeditionsreise, Vorliegen einer Alternative bzw. einer Austausch-/Verbesserungsmöglichkeit etc.) und des allenfalls damit einhergehenden Aufwandes (z.B. Ersatzzimmer säubern, Ersatzhotel ausfindig machen etc.), vor Ort zu beheben. Diese Vertragswidrigkeiten hat der Reisende direkt dem (entweder im Reisevertrag oder vor Reisebeginn) angegebenen Vertreter des Reiseveranstalters vor Ort zu melden. Sollte diese Person nicht verfügbar sein, kann der Reisende während der üblichen Geschäftszeiten die Vertragswidrigkeit auch dem Reiseveranstalter melden. Bucht der Reisende über einen Reisevermittler und tritt eine Vertragswidrigkeit während der Geschäftszeiten des Reisevermittlers auf, hat der Reisende die Vertragswidrigkeit diesem zu melden. Es wird dem Reisenden empfohlen, sich dabei insbesondere aus Beweisgründen der Schriftform zu bedienen. Im Falle des Unterlassens der Meldung einer Vertragswidrigkeit hat dies, wenn Abhilfe vor Ort möglich und eine Meldung auch zumutbar gewesen wäre, Auswirkungen auf allfällige gewährleistungsrechtliche Ansprüche des Reisenden. Das Unterlassen der Meldung kann gemäß § 12 Abs 2 PRG hinsichtlich schadenersatzrechtlicher Ansprüche auch als Mitverschulden (§ 1304 ABGB) angerechnet werden. Eine Meldung einer Vertragswidrigkeit bewirkt noch keine Leistungszusage des Reiseveranstalters.
4.8. Zahlungspflicht
4.9. Zahlungen aus Schadenersatzansprüchen
4.10. Schadensminderungspflicht
5.1. Wertvolle Gegenstände auf Reisen
5.2. Abschluss einer Reiseversicherung
Es wird empfohlen, eine Versicherung (Reiserücktrittsversicherung, Reiseabbruchversicherung, Reisegepäckversicherung, Reisehaftpflichtversicherung, Auslandsreisekrankenversicherung, Verspätungsschutz, Personenschutz etc.), welche ausreichende Deckung ab dem Datum des Pauschalreisevertrages bis zum Ende der Pauschalreise gewährleistet, abzuschließen. Nähere Informationen zu Versicherungen kann der Reisende auf der Homepage des Reiseveranstalters nachlesen.
6. Buchung/Vertragsabschluss/Zahlung
6.1. Zustandekommen des Vertrages
Das Zustandekommen des Pauschalreisevertrages setzt die Übereinstimmung über die wesentlichen Vertragsbestandteile (Preis, Leistung und Termin) voraus. Mit der Anmeldung (z.B. durch eine Zusage oder die Buchung über das Buchungsformular) bietet der Kunde FURTENBACH ADVENTURES den Abschluss eines Reisevertrages verbindlich an. Der Vertrag kommt mit dem Versand des schriftlichen Pauschalreisevertrages von FURTENBACH ADVENTURES an den Kunden zustande. Dadurch ergeben sich Rechte und Pflichten für den Reiseveranstalter und für den Reisenden.
6.2. Anzahlung und Restzahlung
Der Reisende hat – sofern keine andere Vereinbarung getroffen wird – sofort nach Zugang des Pauschalreisevertrages, frühestens jedoch 11 Monate vor dem Ende der Pauschalreise, eine Anzahlung von 20% des Reisepreises auf das im Pauschalreisevertrag genannte Konto (oder auf das vom Reisevermittler bekanntgegebene Konto) zu überweisen. Die Restzahlung auf den Reisepreis ist ohne zusätzliche Aufforderung frühestens 20 Tage vor Reisebeginn zu leisten. Als Zahlungsmittel wird von FURTENBACH ADVENTURES, sofern nicht anders vereinbart, ausschließlich Banküberweisung akzeptiert.
6.3. Zahlung bei Vertragsabschluss 20 Tag vor Reisebeginn
6.4. Nichterfüllung der Zahlungspflicht
7.1. Eignung der Reise für Personen m.e.M.
7.2. Ablehnung von Personen m.e.M.
7.3. Ausreichende Information
7.4. Ablehnung aus Sicherheitsgründen
8.1. Aushändigung des Pauschalreisevertrages
Der Reisende erhält bei Abschluss eines Pauschalreisevertrages oder unverzüglich danach eine Ausfertigung des Vertragsdokuments oder eine Bestätigung des Vertrags auf einem dauerhaften Datenträger (z.B. Papier, Email). Wird der Pauschalreisevertrag in gleichzeitiger Anwesenheit der Vertragsparteien geschlossen, hat der Reisende Anspruch auf eine Papierfassung. Bei außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen im Sinne des § 3 Z 1 FAGG stimmt der Reisenden zu, die Ausfertigung oder Bestätigung des Pauschalreisevertrages alternativ auf einem anderen dauerhaften Datenträger (z.B. Email) zur Verfügung gestellt zu bekommen.
8.2. Zustellung von Reiseunterlagen
Dem Reisenden werden an der zuletzt von ihm bekanntgegebenen Email-/Kontaktadresse rechtzeitig vor Beginn der Pauschalreise, sofern nichts anderes vereinbart wurde, die Buchungsbelege, Gutscheine, Beförderungsausweise und Eintrittskarten, Informationen zu den geplanten voraussichtlichen Abreisezeiten und gegebenenfalls zu planmäßigen Zwischenstationen, Anschlussverbindungen und Ankunftszeiten zur Verfügung gestellt. Sollten die soeben genannten Dokumente/Unterlagen Unrichtigkeiten/Abweichungen/Unvollständigkeiten im Sinne von 4.5. aufweisen, hat der Reisende den Reisevermittler oder Reiseveranstalter zu kontaktieren (vgl 4.5.).
9.1. Übertragung
Der Reisende hat gemäß § 7 PRG das Recht, den Pauschalreisevertrag auf eine andere Person, die sämtliche Vertragsbedingungen erfüllt und auch für die Pauschalreise geeignet ist (Kriterien können z.B. die Fitness, das (Nicht)vorliegen einer Schwangerschaft, der Gesundheitszustand, erforderliche Impfungen/ausreichender Impfschutz, besondere Kenntnisse und Fähigkeiten, Visa, gültige Einreisedokumente, das Nichtbestehen eines Einreiseverbotes etc. sein) zu übertragen. Erfüllt die andere Person nicht alle Vertragsbedingungen oder ist sie nicht für die Pauschalreise geeignet, kann der Reiseveranstalter der Übertragung des Vertrages widersprechen. Der Reiseveranstalter ist innerhalb einer angemessenen Frist von 2 Monaten vor Reisebeginn auf einem dauerhaften Datenträger (z.B. Papier, Email) über die Übertragung des Vertrages in Kenntnis zu setzen. Es wird festgehalten, dass bei Übertragung des Vertrages nicht garantiert werden kann, dass etwaige Permits (rechtzeitig) für den neuen Reisenden besorgt werden können.
Für die Übertragung des Pauschalreisevertrages ist eine Mindestmanipulationsgebühr von € 100,00 zu entrichten, sofern nicht darüber hinaus Mehrkosten entstehen. Der Reisende, der den Pauschalreisevertrag überträgt, und die Person, die in den Vertrag eintritt, haften dem Reiseveranstalter als Gesamtschuldner für den noch ausstehenden Betrag des Reisepreises und die Mindestmanipulationsgebühr, sowie für allenfalls darüber hinaus entstehende Mehrkosten.
9.2. Änderung als Stornierung
10.1. Zulässige Preisänderungen
a) Kosten für die Personenbeförderung infolge der Kosten für Treibstoff oder andere Energiequellen;
b) Höhe der Steuern und Abgaben, die für die vertraglich vereinbarten Reiseleistungen zu entrichten sind, wie z.B. Permitgebühren, Aufenthaltsgebühren, Landegebühren, Ein- oder Ausschiffungsgebühren in Häfen, entsprechende Gebühren auf Flughäfen, Gebühren für Dienstleistungen in Häfen oder Flughäfen sowie sämtliche anderen staatlichen Steuern und Gebühren;
Preisänderungen können Preiserhöhungen oder Preissenkungen zur Folge haben. Bezüglich a) entspricht jede Änderung des Reisepreises dem vom Leistungsträger für Bus, Bahn oder Flug zusätzlich berechneten Betrag, bezüglich b) entspricht jede Änderung des Reisepreises dem vollen Betrag der Gebühren, bezüglich c) entspricht jede Änderung des Reisepreises der Veränderung der Wechselkurse.
Der Reiseveranstalter darf vor Reisebeginn unerhebliche Leistungsänderungen vornehmen, sofern er sich dieses Recht im Vertrag vorbehalten hat oder wenn die Natur der Reise dies erfordern (z.B. Expeditionsreise). Der Reiseveranstalter bzw. der Reisevermittler, wenn die Pauschalreise über einen solchen gebucht wurde, informiert den Reisenden klar, verständlich und deutlich auf einem dauerhaften Datenträger (z.B. Papier, Email) an der von ihm zuletzt bekanntgegebenen Adresse über die Änderungen.
11.1. Unerhebliche Änderungen
11.2. Erhebliche Änderungen
Bei erheblichen Änderungen kann es sich um eine erhebliche Verringerung der Qualität oder des Wertes von Reiseleistungen, zu denen der Reiseveranstalter gezwungen ist, handeln, wenn die Änderungen wesentliche Eigenschaften der Reiseleistungen betreffen und/oder Einfluss auf die Pauschalreise und/oder Reiseabwicklung entfalten. Ob eine Änderung bzw. Verringerung der Qualität oder des Werts von Reiseleistungen erheblich ist, muss im Einzelfall unter Rücksichtnahme auf die Art, die Dauer, den Zweck und Preis der Pauschalreise sowie unter Rücksichtnahme auf die Intensität und Dauer sowie Ursächlichkeit der Änderung und allenfalls auf die Vorwerfbarkeit der Umstände, die zur Änderung geführt haben, beurteilt werden. Nicht als Erhebliche Änderung gilt der Wechsel der vorhergesehenen oder behördlich genehmigten Besteigungsroute eines bestimmten Berges.
11.3. Folgen erheblicher Änderungen
Ist der Reiseveranstalter gemäß § 9 Abs 2 PRG zu erheblichen Änderungen im oben angeführten Sinn jener wesentlichen Eigenschaften der Reiseleistungen, die den Charakter und Zweck der Pauschalreise ausmachen (vgl § 4 Abs 1 Z 1 PRG), gezwungen, kann der Reisende
13.1. Gewährleistung aufgrund von Vertragswidrigkeit
Liegt eine Vertragswidrigkeit vor, weil eine vereinbarte Reiseleistung nicht oder mangelhaft (=vertragswidrig) erbracht wurde, behebt der Reiseveranstalter die Vertragswidrigkeit, sofern der Reisende oder seine Mitreisenden (z.B. Familienmitglieder) diese nicht selbst herbeiführt und/oder seine Mitwirkungspflichten nicht verletzt und/oder die Behebung nicht durch den Reisenden vereitelt wird und/oder die Behebung nicht unmöglich oder mit unverhältnismäßigen Kosten verbunden wäre. Der Reisende hat dem Reiseveranstalter eine angemessene Frist für die Behebung der Vertragswidrigkeit zu setzen, wobei die Angemessenheit der Frist jeweils im Einzelfall, ausgehend von Art/Zweck/Dauer der Pauschalreise, der angezeigten Vertragswidrigkeit, dem Zeitpunkt der Meldung (z.B. spätabends etc.), sowie den erforderlichen Zeitressourcen, die für Ersatzbeschaffung z.B. eines Objektes (Umzug etc.) notwendig sind, zu beurteilen ist. Eine Fristsetzung hat gegenüber dem Vertreter des Reiseveranstalters vor Ort, oder, wenn ein solcher nicht vorhanden und/oder nicht vertraglich geschuldet ist, gegenüber dem Reiseveranstalter zu erfolgen.
13.2. Nichterfüllung der Mitteilungspflicht
13.3. Mehrkosten bei unvermeidbaren Umständen
Können Leistungen aufgrund unvermeidbarer und außergewöhnlicher Umstände nicht erbracht werden und tritt der Reiseveranstalter dennoch nicht von der Pauschalreise zurück (vgl 16.1.), sondern bietet Ersatzleistungen an, sind die dadurch allenfalls entstehenden Mehrkosten vom Reisenden zu tragen.
14. Rücktritt des Reisenden unter Entrichtung einer Entschädigungspauschale
14.1. Höhe der Entschädigungspauschale
14.2. Je nach Pauschalreiseart ergeben sich pro Person folgende Entschädigungspauschalen:
bis 30. Tag vor Reiseantritt…………………….. 30%
ab 29. bis 20. Tag vor Reiseantritt…………… 40%
ab 19. bis 10. Tag vor Reiseantritt…………… 70%
ab 9. bis 4. Tag vor Reiseantritt………………. 80%
ab dem 3. Tag (72 St.) vor Reiseantritt…….100%
am Tag des Reiseantritts………………….. 100% des Reisepreises.
Für Vermittlungsleistungen wie z.B. individuelle Flüge oder Heliski gelten die Stornobedingungen des jeweiligen Veranstalters/Fluglinie. Bitte beachten Sie, dass bei von FURTENBACH ADVENTURES vermittelten Flugreisen (Linienflüge, Charterflüge) die Stornobedingungen und -kosten der jeweiligen Fluglinie gelten.
No-show liegt vor, wenn der Reisende der Abreise fernbleibt, weil es ihm am Reisewillen mangelt oder wenn er die Abreise wegen einer ihm zurechenbaren Handlung oder wegen eines ihm widerfahrenen Zufalls versäumt. Ist weiters klargestellt, dass der Reisende die verbleibenden Reiseleistungen nicht mehr in Anspruch nehmen kann oder will, hat er folgende Entschädigungspauschale zu entrichten:
16. Rücktritt des Reiseveranstalters vor Beginn der Reise
16.1. Unvermeidbare und außergewöhnliche Umstände
16.2. Mindestteilnehmerzahl
16.3. Erstattung Reisepreis
Tritt der Reiseveranstalter gemäß den obgenannten Punkten (16.1 und 16.2) vom Pauschalreisevertrag zurück, erstattet er dem Reisenden den Reisepreis, er hat jedoch keine zusätzliche Entschädigung zu leisten.
17. Rücktritt des Reiseveranstalters nach Beginn der Pauschalreise
18. Allgemeines Lebensrisiko des Reisenden
18.1. Allgemeines Lebensrisiko
18.2. Gewährleistung und Rückforderungen
19.1. Schuldhafte Verletzung der Pflichten
19.2. Haftungsausschluss
a) eine Verwirklichung des allgemeinen Lebensrisikos des Reisenden oder eines allenfalls mit der Pauschalreise verbundenen allgemeinen Risikos, welches in die Sphäre des Reisenden fällt, darstellen (vgl 18.)
b) dem Verschulden des Reisenden zuzurechnen sind;
19.3. Schäden aus unvorhersehbaren/unvermeidbaren Umständen
19.4. Haftung für Reisen mit besonderen Risken
19.5. Schäden durch Nichteinhaltung von Gesetzen, etc.
Der Reisende hat Gesetzen und Vorschriften, Anweisungen und Anordnungen des Personals vor Ort, sowie Geboten und Verboten (z.B. Badeverbot, Besteigungsverbot etc.) Folge zu leisten. Bei Nichtbefolgen durch den Reisenden haftet der Reiseveranstalter nicht für allenfalls daraus entstehende Personen- und Sachschäden des Reisenden oder Personen- und Sachschäden Dritter.
19.6. Leistungen Dritter
19.7. Wertgegenstände
19.8. Einschränkungen
20.1. Schriftlichkeit
20.2. Verjährung
20.3. Rasche Einbringung
21. Zustellung – elektronischer Schriftverkehr
C. Besondere Reisebedingungen von FURTENBACH ADVENTURES
Erhöhtes Risiko bei Expeditionen im Gebirgsraum und Abenteuerreisen
FURTENBACH ADVENTURES ist nicht verantwortlich, sollte einem Reiseteilnehmer die Einreise in ein Land nicht erlaubt werden oder die Ausstellung eines Visums, eines Besteigungspermits für einen Berg oder eines Permits für das Bereisen einer bestimmten Region verwehrt werden. In einem solchen Fall kommen die in Punkt B. 14.2. genannten Stornobedingungen zur Anwendung. Es liegt in der Verantwortung des Reisegastes, sich vor Buchung zu informieren, ob die nötigen Genehmigungen zur Einreise bzw. zur Durchführung der Reise durch den Reisegast erlangt werden können.
6. Flugplanänderungen
8. Pauschalreiserichtlinie & Insolvenzversicherung (vgl. deutscher „Reisesicherungsschein“, s.u.)
FURTENBACH ADVENTURES GMBH ist im Veranstalterverzeichnis des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft eingetragen. Details zur Reiseleistungsausübungsberechtigung der Furtenbach Adventures GmbH finden Sie auf der Website https://www.gisa.gv.at/abfrage unter der GISA Zahl 21322426. Kundengelder sind bei Pauschalreisen des Veranstalters unter folgenden Voraussetzungen abgesichert: Die Anzahlung erfolgt frühestens elf Monate vor dem vereinbarten Ende der Reise und beträgt maximal 20% des Reisepreises. Die Restzahlung erfolgt frühestens 20 Tage vor Reiseantritt – Zug um Zug gegen Aushändigung der Reiseunterlagen an den Reisenden. Darüberhinausgehende oder vorzeitig geleistete Anzahlungen bzw. Restzahlungen dürfen nicht gefordert werden und sind auch nicht abgesichert. FURTENBACH ADVENTURES hat alle Teilnehmer für den Fall der Insolvenz von FURTENBACH ADVENTURES mittels einer Bankgarantie mit der Haftungsnummer 70.045.315, hinterlegt bei der Raiffeisenbank Kematen, Sandbichlweg 2, 6175 Kematen in Tirol, Österreich, abgesichert. Abgesichert ist der bereits gezahlte Reisepreis, begrenzt durch die Gesamtgarantiesumme. Sollte diese zur Befriedigung aller Ansprüche nicht ausreichen, werden die Teilnehmerforderungen aliquot erfüllt. Sämtliche Ansprüche von Teilnehmern sind, bei sonstigem Anspruchsverlust, innerhalb von 8 Wochen ab Eintritt einer Insolvenz anzumelden beim zuständigen Abwickler:
Die auf den Reisen von Vertretern der FURTENBACH ADVENTURES angefertigten Fotos und Videos sind urheberrechtliches Eigentum von FURTENBACH ADVENTURES. FURTENBACH ADVENTURES und seine Partnerunternehmen sind berechtigt, dieses Material für Werbezwecke zu verwenden, auch wenn der Teilnehmer darauf zu erkennen ist, ohne dass dafür Kosten für FURTENBACH ADVENTURES und seine Partnerunternehmen gegenüber dem Teilnehmer entstehen. FURTENBACH ADVENTURES ist berechtigt, Namen und Adressen des Teilnehmers an andere Teilnehmer und an FURTENBACH ADVENTURES Partner weiterzugeben.