Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F19-08-2015-2C_264-2015
Timestamp: 2016-10-23 08:04:27
Document Index: 300527416

Matched Legal Cases: ['Art. 46', 'Art. 50', 'Art. 397', 'Art. 393', 'Art. 394', 'Art. 100', 'Art. 42', 'Art. 50', 'Art. 46', 'Art. 32', 'Art. 66']

2C_264/2015 � � Verf�gung vom 19. August 2015
der Universit�t Z�rich, Dekanat.
Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Z�rich, 4. Abteilung, vom 18. Februar 2015.
A.________ studiert an der Rechtswissenschaftlichen Fakult�t der Universit�t Z�rich. Im Fr�hjahrssemester 2013 erzielte sie im Modul Staatsphilosophie die ungen�gende Note 3. Einsprache sowie Rekurs an die Rekurskommission der Z�rcher Hochschulen blieben erfolglos; mit Urteil vom 18. Februar 2015 schliesslich wies das Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich eine diesbez�gliche Beschwerde ab.
Unter Bezugnahme auf das verwaltungsgerichtliche Urteil gelangte A.________ am 31. M�rz 2015 mit verschiedenen Begehren an das Bundesgericht; sie beantragte unter anderem, das Urteil des Verwaltungsgerichts sei nichtig zu erkl�ren, eventualiter sei es aufzuheben; das Ergebnis der schriftlichen Arbeit sowie die m�ndliche Note im Fach Staatsphilosophie seien aufzuheben oder eine Note 4 zu setzen, eventualiter sei ihr die Wiederholung zu gew�hren, ohne dass der bisherige Versuch z�hle; es sei festzustellen, dass das bisherige Verfahren gravierende Verfahrensm�ngel aufweise. Die schnellst m�gliche Nachreichung der schriftlichen Begr�ndung wurde in Aussicht gestellt, im Hinblick worauf um Erstreckung der Beschwerdefrist aufgrund von Krankheit ersucht wurde.
Mit Schreiben vom 1. April 2015 wurde die Beschwerdef�hrerin darauf hingewiesen, dass eine Verl�ngerung der Beschwerdefrist nicht m�glich sei, diese jedoch angesichts des Friststillstandes �ber Ostern (Art. 46 Abs. 1 lit. a BGG) noch bis zum 20. April 2015 laufe. Das Schreiben enthielt auch Darlegungen �ber die Natur des Rechtsmittels im vorliegenden Rechtsstreit und zu den Begr�ndungsanforderungen. Am 20. April 2015 gab die Beschwerdef�hrerin bekannt, dass sich ihr Zustand verschlechtert habe und sie seit dem 11. Februar 2015 prozessier- und arbeitsunf�hig sei, weswegen bei der zust�ndigen Beh�rde eine freiwillige Beistandschaft beantragt worden sei. Mit Schreiben vom 13. Mai 2015 orientierte das Bundesgericht die Beschwerdef�hrerin �ber die Voraussetzungen einer Fristwiederherstellung nach Art. 50 BGG.
Mit Beschluss vom 28. Mai 2015 ordnete die Kindes- und Erwachsenenschutzbeh�rde des Bezirks Dielsdorf �ber die Beschwerdef�hrerin eine kombinierte Beistandschaft gem�ss Art. 397 in Verbindung mit Art. 393, Art. 394 Abs. 1 und 3 ZGB an; es wurde eine Berufsbeist�ndin bestellt. Letztere teilte dies dem Bundesgericht am 17. Juni 2015 mit, und auf ihr Begehren hin orientierte das Bundesgericht sie �ber den Stand des Verfahrens, indem es ihr am 23. Juni 2015 Kopien s�mtlicher bisheriger in diesem Verfahren ergangener Dokumente zukommen liess.
�Bis heute sind keine weiteren Akteneing�nge zu verzeichnen.
Gem�ss Art. 100 Abs. 1 BGG ist die Beschwerde gegen einen Entscheid innert 30 Tagen nach der Er�ffnung der vollst�ndigen Ausfertigung beim Bundesgericht einzureichen; auf nach Ablauf dieser Frist erhobene Beschwerden ist nicht einzutreten. Fristwahrend ist die Beschwerdeeinreichung nur dann, wenn eine Rechtsschrift mit Begr�ndung eingereicht wird (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG). Gem�ss Art. 50 BGG wird eine vers�umte Frist wiederhergestellt, wenn eine Partei oder ihr Vertreter beziehungsweise ihre Vertreterin unverschuldeterweise abgehalten worden ist, fristgerecht zu handeln, sofern die Partei unter Angabe des Grundes innert 30 Tagen nach Wegfall des Hindernisses darum ersucht und die vers�umte Rechtshandlung nachholt.
�Das hier angefochtene Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Z�rich ist der Beschwerdef�hrerin am 5. M�rz 2015 er�ffnet worden; unter Ber�cksichtigung von Art. 46 Abs. 1 lit. a BGG endete die Beschwerdefrist am Montag, 20. April 2015. Eine mit Begr�ndung versehene Rechtsschrift wurde innert dieser Frist nicht eingereicht. Die Beschwerdef�hrerin ist gesundheitlich angeschlagen. Ob sie dies daran hinderte, rechtzeitig formg�ltig Beschwerde zu f�hren oder wenigstens eine dritte Person damit zu betrauen, kann dahingestellt bleiben. Mit der Ernennung einer Beist�ndin, die ihrerseits am 17. Juni 2015 in der vorliegenden Streitsache an das Bundesgericht gelangte, fielen entsprechende Hindernisse definitiv dahin. Da die Beist�ndin keine mit Begr�ndung versehene Rechtsschrift nachgereicht hat, ist Verzicht auf Beschwerdef�hrung anzunehmen. Das Verfahren ist mithin mit Verf�gung des Abteilungspr�sidenten als Einzelrichter (Art. 32 Abs. 1 und 2 BGG) abzuschreiben. Auf die Erhebung von Gerichtskosten wird verzichtet (Art. 66 Abs. 2 BGG).
Diese Verf�gung wird den Verfahrensbeteiligten und dem Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich, 4. Kammer, schriftlich mitgeteilt.