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Timestamp: 2019-04-22 10:05:49
Document Index: 133605244

Matched Legal Cases: ['§ 54', '§ 54', '§ 37', '§ 32', '§ 1', '§ 54', '§ 2', '§ 3', '§ 1', '§ 1']

Anleger Beteiligungen: Investoren-Brief 2017 01 05
Ausgabe 01/2017 | 05.01.2017 | 10.011 Abonnenten | frühere Investoren-Briefe (Archiv)
Leitartikel: In den USA steigt die Spekulation mit Immobilien
Öffentlich angebotene Bank-Einlagengeschäfte mit fehlerhaften Beteiligungsverträgen sind eine Straftat gem. § 54 KWG
Stephan Brockhoff; Klaus Panreck: Menschlichkeit rechnet sich
- Das sogenannte „House Flipping“ kehrt zurück -
Der Straftatbestand des § 54 KWG ist auch fahrlässigkeitshalber erfüllbar.
Geschäftsführern von Kapitalgesellschaften kommt nicht die Haftungsbeschränkung zugute.
Nur mit den kapitalmarktrechtlich zulässigen Beteiligungs- und Anlageverträgen ( www.finanzierung-ohne-bank.de ) können sich Unternehmen vor der Untersagung durch die BaFin und einer Rückabwicklungs-Verfügung mit der Rückzahlung aller Anlegergelder ( Abwicklungsanordnung nach § 37 Abs. 1 Satz 1 i.V.m. § 32 Abs. 1 Satz 1, § 1 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 KWG ) und vor einer Bestrafung gem. § 54 KWG ab Euro 10.000,- Geldbuße ( bis zu 5 Jahren Gefängnis ) schützen, so Dr. Horst Werner von der Dr. Werner Financial Service AG ( http://www.eigenkapitalbeschaffung.de/ ).
Liegt keine Platzierungserlaubnis gemäß dem Vermögensanlagengesetz ( § 2 Abs. 1 Nr. 3 – 9 VermAnlG ) oder dem Wertpapierprospektgesetz ( § 3 Abs. 2 Ziff. 2 WpPG ) vor, untersagt die BaFin das Betreiben des Einlagengeschäftes und ordnet die Abwicklung an, wenn die Verträge unbedingt rückzahlbare Gelder versprechen.
Der Tatbestand der verbotenen Annahme „unbedingt rückzahlbarer Gelder des Publikums“ ist gemäß § 1 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 Fall 2 KWG erfüllt, wenn ein Unternehmen von einer Vielzahl von Geldgebern auf der Grundlage typisierter Verträge Kapitalbeträge mit der Verpflichtung zur unbedingten Rückzahlung entgegen nimmt, die nicht banküblich besichert sind, wie z.B. grundschuldbesicherte Darlehen. .
Das öffentliche Angebot von Geldanlagen ohne Prospekt ( im Rahmen der gesetzlichen Bereichsausnahmen ) entbindet nicht von der zivilrechtlichen und strafrechtlichen Verantwortung. Unabhängig von der Prospektpflicht darf das Anlageangebot insbesondere nicht gegen die Regeln des Einlagengeschäfts gem. § 1 Abs. 1 Kreditwesengesetz ( KWG ) verstoßen, wonach die Annahme fremder, „unbedingt rückzahlbarer Gelder“ immer erlaubnispflichtig ist. Normale, bekannte Vertragsmuster aus dem Internet enthalten stets „unbedingt rückzahlbare Gelder“ und sind deshalb unter Strafandrohung verboten. Für die Erstellung BaFin-konformer Beteiligungsvertrags- und Zeichnungsunterlagen ist ein Fachjurist erforderlich.
Weitere Informationen erteilt Dr. jur. Horst Werner unter der Mail-Adresse dr.werner@finanzierung-ohne-bank.de .
2016, gebunden, 256
ISBN 978-3-593-50594-7
Stephan Brockhoff und Klaus Panreck erklären, warum Menschlichkeit über den Erfolg von Unternehmen entscheidet. Ein wegweisendes Buch.
Wer als Unternehmer nicht strikt auf Gewinnmaximierung, Rationalisierung und Kurssteigerung setzt, wird auf Dauer nicht am Markt zu bestehen können – so das Credo vieler Wirtschaftsvertreter. »Softe« Faktoren wie Wertschätzung und Respekt den eigenen Mitarbeitern gegenüber scheinen gegen die harte wirtschaftliche Realität nichts ausrichten zu können. Doch das ist ein Irrglaube, sagen Stephan Brockhoff und Klaus Panreck. Die Steuerberater und erfolgreichen Coaches treten nicht nur den Beweis an, dass Menschlichkeit betriebswirtschaftlich berechenbar ist, sie machen auch deutlich, dass es höchst profitabel ist, sie im eigenen Unternehmen einzusetzen.
Vielen Unternehmern ist nicht klar, dass ein Zusammenhang zwischen der Menschlichkeit im Unternehmen und der Wirtschaftlichkeit besteht. Stephan Brockhoff und Klaus Panreck stellen die Zusammenhänge nachvollziehbar her und verdeutlichen sie anhand praktischer Beispiele aus unterschiedlichen Unternehmen. Die Autoren überzeugt: Menschlichkeit kann man lernen, eine gewisse Haltung und eine Portion Mut vorausgesetzt. Als Wegweiser haben sie eine »Menschlichkeitsbilanz« entwickelt, die den Status quo des Themas in Unternehmen dokumentiert und veranschaulicht, dass Menschlichkeit zur positiven Unternehmensentwicklung beiträgt. Sie transferiert die weichen Fakten in die Zahlenwelt. Jedes Unternehmen kann eine solche Bilanz im eigenen Tempo und mit eigenen Schwerpunkten erstellen. Klar ist: Menschlichkeit im Unternehmen führt nachhaltig zu messbaren Ergebnissen, ohne Vorleistung und eine entsprechende Haltung ist sie allerdings nicht zu haben.
Stephan Brockhoff ist Steuerberater und Coach. Zusammen mit Klaus Panreck begleitet er Unternehmen bei der Umsetzung eines menschlichen Führungsstils. Stephan Brockhoff und Klaus Panreck sind die Organisatoren des Kongresses »Wirtschaft ist Leben« und zertifizierte Prozessberater des Förderprogramms »unternehmensWert: Mensch«.