Source: http://www.jurablogs.com/2013/03/15/sozialversicherung-regress-nichtehelichen-lebensgemeinschaft
Timestamp: 2016-10-22 00:16:56
Document Index: 51906015

Matched Legal Cases: ['§ 116', '§ 116', '§ 116', '§ 116', '§ 67', '§ 1542', '§ 67', '§ 67', '§ 116']

BlogsRechtslupeMärz 2013Sozialversicherung und der Regreß in der nichtehelichen LebensgemeinschaftDer Schadensersatzanspruch eines Verletzten geht auf den Versicherungsträger (etwa die Krankenkasse oder die gesetzliche Rentenversicherungh) oder den Träger der Sozialhilfe über, soweit dieser auf Grund des Schadensereignisses Sozialleistungen zu erbringen hat, die der Behebung eines Schadens der gleichen Art dienen und sich auf denselben Zeitraum wie der vom Schädiger zu leistende Schadensersatz beziehen, § 116 Abs. 1 SGB X. Dieser Übergang ist jedoch gemäß § 116 Abs. 6 Satz 1 SGB X ausgeschlossen bei nicht vorsätzlichen Schädigungen durch Familienangehörige, die im Zeitpunkt des Schadensereignisses mit dem Geschädigten oder seinen Hinterbliebenen in häuslicher Gemeinschaft leben. Diese Bestimmung des § 116 Abs. 6 Satz 1 SGB X ist analog auch auf Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft anwendbar.§ 116 Abs. 6 Satz 1 SGB X ist analog auch auf Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft anwendbar. Sie stehen insoweit “Familienangehörigen” im Sinne dieser Vorschrift gleich. An der gegenteiligen Auffassung wird vom Bundesgerichtshof nicht mehr festgehalten.Die Anwendung des Familienprivilegs bei der Geltendmachung von Regressansprüchen aufgrund erbrachter Versicherungsleistungen oder der Leistungen sonstiger Drittleistungsträger beruht auf einem allgemeinen Rechtsgedanken. Dieser fand seinen Ausdruck zunächst nur in § 67 Abs. 2 des Gesetzes vom 30.05.1908 über den Versicherungsvertrag. Eine entsprechende Regelung fehlte im Sozialversicherungsrecht, solange der den Regress ermöglichende Forderungsübergang in § 1542 RVO geregelt war. Gleichwohl hat der erkennende Bundesgerichtshof entschieden, dass dieser Forderungsübergang bei Schädigungen unter Familienangehörigen, die in häuslicher Gemeinschaft mit dem Versicherten leben, durch den Schutzzweck der Versicherungsleistung in der Art des § 67 Abs. 2 VVG a.F. ausgeschlossen ist und dass dieser Ausschluss für alle Zweige der Sozialversicherung gilt. Sinn und Zweck des § 67 Abs ...Zum vollständigen Artikel26 LeserRechtslupe:Das Mitverschulden der Eltern des verletzten Kindes beim Regress des Sozialversicherung...10 verwandte ArtikelFamilienprivileg in der OpferentschädigungHaftungsprivilegierung des getrennt lebenden ElternteilsNichteheliche Lebensgemeinschaft: Schadensersatzansprüche gegen den Partner gehen nicht auf den Kfz-Kasko-Versicherer überSchadenersatzansprüche gegen den nichtehelichen Lebensgefährten in der Kfz-Kasko-VersichererSchadenersatzansprüche gegen den Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft gehen auch bei Altfällen nicht auf den
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