Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=28.05.2009&Aktenzeichen=VII%20ZR%20206/07
Timestamp: 2019-09-18 08:01:39
Document Index: 115069513

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 133', '§ 21', '§ 21', '§ 21', '§ 21', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 28.05.2009 - VII ZR 206/07 - dejure.org
https://dejure.org/2009,551
BGH, 28.05.2009 - VII ZR 206/07 (https://dejure.org/2009,551)
BGH, Entscheidung vom 28.05.2009 - VII ZR 206/07 (https://dejure.org/2009,551)
BGH, Entscheidung vom 28. Mai 2009 - VII ZR 206/07 (https://dejure.org/2009,551)
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BGB §§ 133, 157; WEG § 21 Abs. 3
Auslegung eines Beschlusses, mit dem eine "Verwalter-GbR" zur Geltendmachung von Ansprüchen bevollmächtigt wird
Interessengerechte Auslegung des Beschluss einer Wohnungseigentümergemeinschaft zur Ermächtigung ihres vermeintlichen Verwalters zur gerichtlichen Geltendmachung von Gewährleistungsansprüchen; Auslegung eines Beschlusses zur Ermächtigung einer Gesellschaft bürgerlichen ...
Auslegung der Ermächtigung einer GbR als Verwalter der WE-Gemeinschaft zur Geltendmachung von Gewährleistung
Zur Auslegung der Ermächtigung einer GbR als vermeintlichem Verwalter der Wohnungseigentümergemeinschaft zur Geltendmachung von Gewährleistung
Nicht wirksam bestellter Verwalter kann in Prozessstandschaft der WEG klagen, §§ 21 Abs. 3 und 5 WEG
Ermächtigung des vermeintlichen Verwalters zur Geltendmachung von Gewährleistungsansprüchen am Gemeinschaftseigentum
WEG § 21 Abs. 3; WEG § 21 Abs. 5
Gewährleistungsansprüche bei der Ermächtigung eines Dritten
Gesellschaft bürgerlichen Rechts darf Ansprüche einer WEG geltend machen
Unwirksame Bestellung einer GbR zur WEG-Verwalterin hindert Prozessermächtigung nicht! (IMR 2009, 271)
Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 28.05.2009, Az.: VII ZR 206/07 (Zur Auslegung der Ermächtigung einer GbR als vermeintlichem Verwalter der Wohnungseigentümergemeinschaft zur Geltendmachung von Gewährleistung)" von RA Dr. Matthias Becker, original erschienen in: ZfIR ...
LG Halle, 21.12.2006 - 9 O 190/05
OLG Naumburg, 17.10.2007 - 6 U 14/07
NJW 2009, 2449
ZIP 2009, 1419
MDR 2009, 976
NZBau 2009, 508
NZM 2009, 547
ZMR 2009, 779
WM 2009, 2091
BauR 2009, 1298
NZG 2009, 864
ZfBR 2009, 664
Die Auslegung der Regelung durch das Berufungsgerichts ist mit dem in der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs anerkannten Erfordernis einer beiderseits interessengerechten Auslegung (BGHZ 131, 136, 138; 143, 175, 178 [Senat];… Senat, Urt. v. 31. Oktober 1997, V ZR 248/96, NJW 1998, 535, 536;… Urt. v. 9. Mai 2003, V ZR 240/02, NJW-RR 2003, 1053, 1054;… Urt. v 23. Januar 2009, V ZR 197/07, NJW 2009, 1810, 1812; BGH, Urt. v. 28. Mai 2009, VII ZR 206/07, BGH-Report 2009, 866) nicht zu vereinbaren.
LG Karlsruhe, 28.06.2011 - 11 S 7/10
Wohnungseigentümerbeschluss: Bestellung einer haftungsbeschränkten …
Anders als die Gesellschaft bürgerlichen Rechts, der die Rechtsprechung (BGH ZWE 2006, 183; NJW 2006, 2189, NZM 2009, 547) trotz Rechtsfähigkeit der Außen-GbR nach wie vor die Eignung zum Verwalter abspricht, steht der Eignung der Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) auch nicht entgegen, dass sie als rechtlich selbständige Einheit nicht handlungsfähig wäre oder nicht durch ein öffentliches Register Kenntnis darüber erlangt werden könne, wer zum Gesellschafterkreis gehört und wie sich die Vertretungsbefugnisse gestalten.
OLG Dresden, 31.03.2010 - 1 U 1446/09
(2) Zu einem anderen Auslegungsergebnis gelangt man auch nicht angesichts der von der Klägerin angeführten Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs zur interessengerechten Auslegung von WEG -Beschlüssen (vgl. BGH, Urteil vom 28.05.2009, Az: VII ZR 206/07, NJW 2009, 2449 ).
GmbH den Beschluss verkündet hat, müsste dieser mit dem Ziel der deklaratorischen Feststellung seines Nichtbestehens angefochten werden (BGH, Urteil vom 28.05.2009, Az.: VII ZR 206/07, NJW 2009, 2449 ) jurisPK, aaO., Rnr. 133 m.w.N.).
Um eine solche Ausnahme annehmen zu können, muss - so formuliert es der Bundesgerichtshof (vgl. BGH, Urteil vom 27. November 2008 - VII ZR 206/07, NJW 2009, S. 582 ff, 584 Rn 22; BGH…, Urteil vom 11. Oktober 2007 - VII ZR 99/06, JR 2008, S. 507 ff, 508 Rn 17 mit Anm. Peters) - den Unternehmer "der Vorwurf treffen, er habe mit seiner Organisation die Arglisthaftung vermeiden wollen".
OLG Frankfurt, 13.03.2009 - 10 U 133/08
Haftung des bauaufsichtsführenden Architekten bei Übersehen von Planungsfehlern: …
Der Bundesgerichtshof hat jedoch zwischenzeitlich gegenteilig entschieden: Der Besteller muss sich bei einer Inanspruchnahme des bauaufsichtsführenden Architekten wegen eines übersehenen Planungsmangels das Verschulden des von ihm eingesetzten Planers zurechnen lassen (BGH, Urteil vom 27.11.2008, VII ZR 206/07, zitiert nach ibr-online).
Führt ein Verwalter einen Rechtsstreit ohne Ermächtigung durch den Ermächtigungsbefugten, fehlt es an einer "berechtigten Prozessstandschaft" (vgl. zum Begriff BGH NJW 2009, 2449) mit der Folge, dass die Klage als unzulässig abzuweisen ist und bei dem Rechtsinhaber günstige Rechtsfolgen nicht eintreten (vgl. z.B. BGH BauR 2003, 1759).