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Timestamp: 2017-04-26 01:13:57
Document Index: 208372220

Matched Legal Cases: ['Art. 23', 'Art. 652', 'Art. 652', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 2']

Geschäfts-Bericht. ergisefi $Iär isefien BanÊ - PDF
Geschäfts-Bericht. ergisefi $Iär isefien BanÊ
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1 E'fT-ëBJ-**' mstêmêêêmm Geschäfts-Bericht der ergisefi $Iär isefien BanÊ für die I " Yiernntaanzigste ordentliche General-Yersanunlnng am 9. April ï^&t^t&fz^ Oeilrncltt bei Sam. Lucas in Elhorfeld. M^. J-lL2 w»^p^^s^^s^w^^^^^m r ^^»*~~ag-&#*^g0wn»^4i Verwaltungsrat. Herr Kommerzienrat Konsul Gustav Gebhard, Vorsitzender. Kommerzienrat Walter Simons von der Firma Joh. Simons Erben in Elberfeld. Arthur Meckel von der Firma Meckel & Co. in Elberfeld. Geh. Kommerzienrat Heinrich Schniewind von der Firma H. E. Schniewind in Elberfeld. \ Kommerzienrat Wilhelm Colsman von der Firma Gebr. Colsman in Langeuberg.. Stellvertretende Vorsitzende. Kommerzienrat Rudolf Poensgen von der Firma Düsseldorfer Röhren- und Eisenwalzwerk in Düsseldorf. Kommerzienrat Wernhard Dilthey von der Firma W. Dilthey & Co. in Eheydt. Albert Neuhaus von der Firma Carl Neuhaus in Elberfeld. n Eduard Springmann von der Firma Herminghaus & Co. in Elberfeld.» Ernst V. Eynern, Landtagsabgeordneter in Bannen. Dr. jur. Hans Jordan Direktion. Ad. Wollstein» Eugen Seidel stellvertretende Direktoren «Wilhelm Josten n F. W. Lucan für Düsseldorf, n A. Emmerüng für Aachen.» Arth. Schuchart für Köln. in Elberfeld. -->* -» M ' * -*.*M*«*^(3 Mericfyt der ]Dirßl Hon. Uas Berichtsjahr 1894 erfahrt je nach der Verschiedenheit der Branchen unseres bewerbe- und Handelsbetriebes eine ganz verschiedene Beurteilung und hat sich insofern e igenartig entwickelt, [als es alle Erwartungen, welche man aus der wirthschaftlichen Lage a in Schluss des vorhergehenden Jahres glaubte herleiten zu dürfen, zu nichte gemacht hat. Die Preise der Rohstoffe waren allmählich gestiegen und hierdurch angeregt, hatte sich eine Bewegung im "Waarenverkehr herausgebildet, welche der Industrie zumal im Hinblick u i den Abschluss des russischen Handelsvertrages und auf die Ermässigung des Zolltarifs e r Vereinigten Staaten von Nordamerika wieder Vertrauen einflösste und die Untemehmungs- s t belebte. Beide Ereignisse sind eingetreten und sie haben auch zur Belebung des aarenverkehres thatsächlich beigetragen, aber nicht annähernd in dem Maasse, wie es erwartet urde. Russland wurde auf Kosten der Preise mit Waarenangeboten überschüttet. Es rw ies sich aber, dass man seine Aufnahmefähigkeit überschätzt hatte, dass die Kaufkraft Qd der Bedarf seiner Bevölkerung hinter unseren Erwartungen zurückblieb, und dass abgesehen 011 einigen Eisenwerken Schlesiens und der chemischen Branche unsere übrige deutsche üustrie auf grossen Absatz und die erhofften Vorteile nicht zu rechnen habe. Aus Amerika ei i zwar wieder grössere Bestellungen für Textilwaaren ein, und der Export dahin ist wie j- ' Ausweise ergeben, gestiegen, gegenüber den reducirten Lagerbeständen aber doch nur in geringem Maasse, dass dadurch nur um so deutlicher die verheerende Wirkung der kaum ödeten Krisen erkennbar und die Erwartung herzuleiten ist, dass seine Kaufkraft nur ganz ttflhch zunehmen und in früher gewohntem Umfang noch auf Jahre nicht wieder vorhanden Wl rd. Berücksichtigt man dazu, dass das Angebot an Rohstoffen, inländischen wie aus- n 1Sc hen Ursprungs, sehr lebhaft auftrat und auf die Preise drückte, dass ferner die Nachfrage Waaren im Inlande sich in den bescheidensten, nach dem nothwendigsten Bedarf e ssenen Grenzen hielt, so ist es erklärlich, dass die Gesammtlage der Industrie und des ^enhandels als eine unbefriedigende und die Arbeit als eine unfruchtbare bezeichnet wird. a tsächlich sind die Rohstoffe der Textilindustrie Wolle, Baumwolle, Seide am Sa des Jahres 1894 wesentlich billiger als zu Beginn desselben, und da sich eine Preis- ss igung während des ganzen Jahres vollzog, so dürfte es bei aller Vorsicht im Einkauf4 jssssp*** den Fabrikanten sehr schwer geworden sein, die Selbstkosten mit dem Verkaufspreise immer im Einklang zu halten. Dass die Kohlenindustrie zu grösserer Stetigkeit und Festigkeit in den Preisen gelangt ist, darf als das Verdienst des Syndikats bezeichnet werden, welches sich in diesem Bergwerks- betriebe bei aller Ungunst der wirthschaftlichen Verhältnisse unzweifelhaft bewährt hat. Anders lautet das Urteil der Kohlenverbraucher, welche in dem Syndikat eine schwere Schädigung ihrer Konkurrenzfähigkeit mit denjenigen Betrieben erblicken, welche nicht auf die Vereinskohle angewiesen sind oder dieselbe wohl gar als Ausländer zu billigeren Preisen erhalten. Diese Klage über die Nachteile schematischer Preisbildungen hört man besonders in der Stahl- und Eisenindustrie, welche einige gewinnbringende Spezialitäten abgerechnet bei den derzeitigen Preisen und Herstellungsbedingungeü für Massenwaare ihre Bestehens- fähigkeit bereits als gefährdet bezeichnen. In der Nothwendigkeit, die Preise der Kohlen mit der Konkurrenzfähigkeit der auf den "Weltmarkt angewiesenen deutschen Industrie als Haupt- kohlenkonsument abzuwägen, dürfte auch die Begrenzung der weitgehenden Erwartungen liegen, welche über die zukünftige Entwickelung der Bergwerksgesellschaften gehegt werden. Besonders ungünstig lag während des ganzen Jahres der Getreidehandel, ohne dass die der Ernte schädlichen Witterungsverhältnisse hierin Wandel schaffen konnten. Die Preise sanken in Folge des starken Angebots aus dem Auslande, was aber die Kauflust nicht anregte und die Geschäfte nicht belebte. Sehen wir von der chemischen Industrie und von den elektrische Kraft und Licht erzeugenden und verwerthenden Unternehmungen und von den wenigen Betrieben ab, welche Spezialitäten herstellen, so darf die Lage der Grossgewerbethätigkeit im vorigen Jahre als eine missliche bezeichnet werden, welche durch Ueberproduktion, durch schlechte Preise, durch Mangel an Unternehmungslust und durch das Bestreben nach Einschränkung gekennzeichnet war. Wenn sämmtliche Eohstoffe im Preise erheblich und einige bis auf eine in unvordenk- licher Zeit nicht dagewesene Basis gesunken sind, wenn Handel und Wandel damiederliegen und viele Betriebe, wie wir auch aus dem Stande der bei uns geführten Konten unzweifelhaft ersehen, ihre Kapitalien nicht beschäftigen können und diese Fonds durch die aus Besorgniss vor Verlusten von Anlagen zurückgehaltenen Kapitalien und durch den natürlichen Zuwachs z ur Kapitalsbildung vermehrt werden, so kann es nicht Wunder nehmen, dass schliesslich eine Geldfülle eintritt, wie wir sie seit dem Frühjahr des Jahres 1894 zu verzeichnen haben. Sie Wa r der Antrieb zu einem Aufschwung des Börsengeschäfts, welchen weder der Bankenkrach ^ Italien, noch die geschilderte Lage der Industrie, weder die erhöhte Stempelsteuer, noch die bevorstehende Börsenreform aufhalten konnte, und welcher schliesslich auch das aus früheren Verlusten bestehende Misstrauen des Publikums überwand. Vom Standpunkt des Börsen- ' i' grvim ^5 geschäfts war das Jahr 1894 ein günstiges. Der offizielle Zinsfuss für Wechsel wurde am 9. Januar auf 4, am 5. Februar auf 3 0 /o heruntergesetzt, und der Privatdiskont sank in Folge iortdauemden Qeldangebots auf 1 l 1 /* 0 /«). Der flüssige Geldstand befestigte die Tendenz, in Folge deren sich das Publikum zuerst den Anlagewerthen, dann aber auch den Industriepapieren und spekulativen "Werthen zuwandte, und welche eine erfolgreiche Konversions- und Emissionsthätigkeit ermöglichte. Dass diese Gelegenheit Städte und Erwerbsgesellschaften zur Herabsetzung des Zinsfusses ihrer Anleihen benutzten, erscheint begreiflich, soweit sie lediglich von finanziellen Gesichtspunkten geleitet werden, und die billigeren Pfandbriefzinsen kommen überdies dem Immobilarkredit zu gute. Ob aber die Geldverhältnisse, welche die Grundlage für die derzeitige Gestaltung des Börsengeschäftes bilden, dauernde sein, oder nicht vielmehr mit der Wiederkehr besserer Zustände im Grossgewerbe, mit der Aufbesserung der Preise der Rohprodukte und Waaren, ja vielleicht schon mit der Fortdauer der derzeitigen Finanzthätigkeit der Banken und mit der Gelegenheit vorteilhafterer Geldanlage im Eeportgeschäft als in Staatsanleihen verschwinden Werden, erscheint diskutabel. So wenig die Börse heute unsere thatsächliche wirthschaftliche Lage wiederspiegelt, ebensowenig darf der niedrige Zinsfuss als der Maassstab unseres National- ^'ohlstandes angesehen werden, solange er nicht unter normalen Verhältnissen unserer grossgewerblichen Thätigkeit durch längeren Bestand erprobt ist. Bis dahin aber kann er auch nicht für die Herabsetzung der Rente aus Staatspapieren bestimmend sein, so anregend dieselbe auf die Kapitalbewegung wirken mag. Eine vorzeitige Zinsermässigung der Staatspapiere, zumal wenn sie ohne Gewährung eines Aufgeldes im Nominalwerth durch Abstempelung geschieht, drängt den Kapitalisten zu höher verzinshchen, weniger soliden Anlagen, ohne dem geldbedürftigen Unternehmer und selbst dem Staate die fernere Aufbringung von Geldern zu entsprechend billigeren Zinsen zu gewährleisten. Die Konvertirung der preussischen Staatsschuldscheine in.dem wirthschaftlich schlechten Jahre 1842 von 4 auf S 1 /«0 /o hat ebensowenig wie das Herabsetzen des Zinsfusses der preussischen Land- sc haftspfandbriefe den Geld wer th dauernd niederzuhalten vermocht. Ein Zinsvorteir ohne die Wahrscheinlichkeit dauernder Hebung des Staatskredits dürfte aber bei der derzeitigen Höhe der Staatsschulden kein hinreichendes Aequivalent bieten für die Schmälerung des Einkommens zahlreicher Stiftungen und Anstalten, für die Gefährdung der Solidität der Anlagen Un d nicht zuletzt für die Schädigung, welche zu befürchten wäre, wenn die Konversion mit Srösserem Geldbedarf im Wirthschaftsbetriebe und mit einem Rückstrom der Anleihen aus dei Q in seinem Vertrauen zu Deutschlands Goldzahlung erschütterten Auslande zusammenfiele. Unserer vornehmlich dem Kontokorrentverkehr mit Waarenfirmen gewidmeten Thätig- ke it ist der flüssige Geldstand insofern nicht zu statten gekommen, als er die Beschäftigung6 worn ni niinr unserer Baarbestände erschwerte und unsere Zinseinnahme schmälerte. Da uns der Aufschwung des Börsengeschäfts nur in beschränktem Maasse und zwar überwiegend im Effekteakommissionsgeschäft zu gute kam und wir grösstenteils auf die Erträgnisse des regulären Bankgeschäfts angewiesen sind, so glauben wir das Gesammtresultat um so mehr als ein befriedigendes bezeichnen zu dürfen, als in der Erhöhung der Umsätze und der Provisionseinnahme eine gesunde Entwickelung zum Ausdruck kommt, durch welche wir den durch die Geldverhältnisse bedingten Ausfall an Zinsen und den in der allgemeinen Geschäftslage begründeten Ausfall am Ertrage aus den einzelnen Konten ersetzen konnten. Wir sind deshalb wieder in der Lage, nach sorgfältiger Abschätzung unserer Aktiva und nach Dotirung des Delkredere-Kontos mit M. eine Dividende von 7 0 /o zur Verteilung vorzuschlagen. Der Gesammtumschlag auf einer Seite des Hauptbuches betrug: M gegen pro Der Gewinn belief sich nach Abzug der Handlungsunkosten, Steuern, Abschreibungen für Verluste an Debitoren auf Gewinn-und Verlust-Konto mit Einschluss des Vortrages von 1893 auf M gegen pro Nach Dotirung der ausserordentlichen Reserve mit M nach Abschreibungen auf Grundstückkonto von nach Genehmigung der beantragten Rückstellung auf Delkredere-Konto von nach Verrechnung der vertragsmässigen Tantième für den Vorstand und die Beamten der Centrale und der Filialen und der statutgemässen Tantième für den Verwaltungsrat mit verbleibt ein verteilbarer Reingewinn von Wir schlagen Ihnen vor, hiervon dem Beamten-Pensionsfonds M zuzuweisen, <He Dividende pro 1894 mit 7 0 /o wie im Vorjahre derart festzusetzen, dass Mk. 42. auf jede Actie à 600 M à 1200 vom 1. Mai er. ab zur Verteilung gelangen, und den Rest mit M auf neue Rechnung vorzutragen. Das Grundstück-Konto hat sich um M durch den Verkauf eines Grundstückes in Dortmund, und das Delkredere-Konto um den im Jahre 1893 bereits vorgesehenen Verlust von M vermindert. Die Rückstellungen betragen einschliesslich des Bestandes und der diesjährigen Zuweisungen am Schluss des Jahres 1894 M oder 14,86 0 /o des Aktien-Kapitals. Es betrug:7 ! -UWiCMKiSÄBÖieSaKaM der Provisionsüberschuss M gegen M pro 1893, der Überschuss an Zinsen M gegen M pro der Überschuss auf Effektenkonto M gegen M pro Die Umsätze beziffern sich auf den lebenden Konten im Debet M gegen M pro Kredit,, auf Kassa- und Koupons-Konto mit Einschluss des Reichsbank-Girokonto im Debet M gegen M pro 1893, Kredit auf Markwechsel-Konto im Debet M gegen M pro 1893, Kredit auf den Konten der fremden Wechsel im Debet M gegen M pro 1893, Kredit auf Effekten-Konto im Debet M gegen M pro 1893, Kredit,, auf Tratten- und Aval-Konto einschliesslich der noch laufenden Accepte im Debet M gegen M pro 1893, Kredit,, Die Zahl der eingelaufenen Wechsel betrug gegen , mithin St ück mehr als im Jahre élusse des Jahres Im Bestände verbleiben Stück gegen am In dem geringeren Erträgnis auf Zinsen-Konto und dem grösseren ^winn auf Provisions- und Effekten-Konto findet das oben Gesagte seine ziffermässige estätigung. Die Zunahme der lebenden Konten, welche von 4914 am Ende des Jahres 1893 au f Ende 1894 also um 375 Stück gewachsen sind, zeigt die gesunde Entwickelung ^seres regulären Bankgeschäfts und begründet die Zunahme der Umsätze trotz des Darnieder- 16 gens der gewerblichen Thätigkeit und der billigen Preise der Rohstoffe. Auch der Umstand,8 r.ir-itmlrmirai^il^iirir-ttirnim-rr7-rbrwri«lrwïïotfftiiintri^^ dass trotz des wesentlich grösseren Geschäfts die Kreditoren gewachsen und die Debitoren Meiner geworden sind, bestätigt die Schwierigkeit, die disponiblen Kapitalien in der Industrie zu verwenden und die Kredite auszunutzen. "Wenn jedoch die Erwerbsverhältnisse sich heben, der Absatz sich bessert und die Preise der Eohstoffe und "Waaren nur annähernd auf den früher normalen Stand steigen, dann wird auch der Geldüberfluss schwinden und grösseres Kreditbedürfnis sich geltend machen, auf dessen Befriedigung eingerichtet zu sein den Aufgaben entspricht, welche unserem dem Kontokorrent-Verkehr mit "Waarenfirmen vornehmlich gewidmeten Unternehmen gestellt sind. In Würdigung dieser grundsätzlichen Pflicht hat die am 10. Januar 1895 stattgehabte ausserordentliche Generalversammlung einstimmig die Erhöhung des Grundkapitals um 5 Millionen 400 M. beschlossen. Die Aktien sind sämmtlich gezeichnet und die erfolgte Erhöhung ist am 28. Februar d. J. in das Handelsregister eingetragen. Da seit der letzten Erhöhung im Jahre 1888 die Zweiganstalten in Aachen, M.-Gladbach und Köln errichtet, die persönlichen Konten von 2776 Stück Ende 1888 auf 5289 Ende 1894 und dementsprechend die Umsätze gestiegen sind und wir uns bei der "Westdeutschen Bodenkreditanstalt in Köln beteiligt haben, so erscheint die jüngste Kapitalvermehrung in der Entwickelung der Bank trotz der erheblichen Liquidität ihrer Mittel begründet und berechtigt zu der Erwartung, dass die Aktien ebenso wie bisher unter dem Wechsel der wirthschaftlichen Verhältnisse eine gleichmässige und befriedigende Eente ergeben werden. Die im März 1894 von uns im Verein mit anderen Bankfirmen errichtete "Westdeutsche Bodenkrorlitanstalt in Köln hat sich über Erwarten schnell und gut entwickelt. Sowohl die bisher zur Ausgabe gelangten (3 Millionen Aktien als auch die 4 0 /o und 3 I /«0 /o Pfandbriefe Serie I III sind weit über die disponiblen Beträge gezeichnet und die fortdauernde Nachfrage nach Pfandbriefen, die wir bisher nicht voll befriedigen konnten, dient uns als Beweis dafür, dass dem Institut Vertrauen entgegengebracht wird und seine Inhaberpapiere als eine beliebte Anlage gelten. Der Abschluss über das erste Geschäftsjahr wird die Berechtigung dieses Vertrauens erweisen. Von den durch die Übernahme und Begebung der Aktien und Pfandbriefe erzielten Gewinnen ist der erstere mit Eücksicht auf unsere fortbestehende erhebliche Beteiligung an der "Westdeutschen Bodenkreditanstalt im Berichtsjahre noch nicht zur Verrechnung gelangt. Die Zunahme der Umsätze auf dem Effekten-Konto um ca. 100 Millionen M. und der grössere Gewinn ist nur zum Teil auf die Emissionsthätigkeit in den Werthen der Westdeutschen Bodenkreditanstalt zurückzuführen. Das Effekten-Kommissionsgeschäft ist ebenfalls wesentlich grosser gewesen in Folge des gestiegenen vorwiegend auf Renten gerichteten Anlagebedürfnisses unserer Klientel. 'i "j ^9 TT.I - ~ ^^T^'i^fflrwnrwiTTiirmrnTrn^^ Unsere eigenen Bestände an Wertpapieren, welche mit den noch nicht abgerechneten Einzahlungen auf unsere Konsortialbeteiligungen über Effektenkonto eigener Rechnung mit M gegen pro 1893 verbucht sind, enthalten ca. M Staats-und Kommunalpapiere und Pfandbriefe und lassen einen Verlust ausgeschlossen erscheinen. Die Depositen mit Ausschluss der auf Checkkonto eingezahlten Gelder betragen M (gegen M im Jahre 1893) wovon M mit dreiind sechsmonatlicher Kündigung hinterlegt sind. Das Acceptkonto mit Ausschluss der bei Behörden geleisteten Avals beträgt M , mithin ca. 1 Million M. weniger als am Schlüsse des Jahres Die Bedenken, welche wir im vorjährigen Geschäftsbericht gegen die Benutzung inländischer Kredite in Form langsichtiger Trassirungen auf die Bankiers aussprachen, haben z ü unserer Genugthuung inzwischen auch in Geschäftsberichten anderer Bankinstitute und in den Jahresberichten der Handelskammern Ausdruck gefunden. Dass ein mit 1000 Millionen Mark also mehr als der Goldbestand der Eeichsbank jedenfalls zu gering geschätzter Umlauf von langsichtigen Kredittratten auf die Bankiers im Falle einer wirthschaftlichen oder a&anziellen Krisis eine grosse Gefahr, in sich birgt, dürfte nicht zu bezweifeln sein. Die Abschätzung unserer Aussenstände hat nach den bisherigen Grundsätzen unter sorgfältiger Prüfung und vorsichtiger Feststellung der Beleihungsgrenzen für "Werthpapiere stattgefunden und über Gewinn- und Verlust-Konto sind für Verluste M verbucht. Das Erträgnis unseres, Kommanditkapitals bei der Firma Schwarzschild, Fischer & Co Barmen ist infolge der ungünstigen Lage der Besatzindustrie etwas geringer ausgefallen 0 gegen dasjenige unserer Zweiganstalten bei stetiger Entwickelung wieder befriedigend &T ' ~~ Dies gilt auch von unserer jüngsten Zweiganstalt in Köln, welche sich bereits einen en Kreis von Geschäftsfreunden erworben hat und unseren Erwartungen durchaus entspricht.10 ^ i^tt'fwtaf-jiwr'it" Jgcric^ des Yertualkngsra^s. Der Verwaltungsrat hat die vorliegende Bilanz nebst Gewinn- und Verlust- Konto geprüft und richtig befunden. Derselbe erklärt sich hiermit, sowie mit dem vor- stehenden Jahresbericht in allen Teilen einverstanden und schlägt Ihnen in Überein- stimmung mit der Direktion vor, vom Eeingewinn : 1. auf Delkredere-Konto M zurückzustellen, 2. dem Pensionsfonds für die Beamten der Bank M zu überweisen, 3. die Dividende pro 1894 auf Vh gleich M. 42. für jede Aktie à 600 M. 84.-»,. à1200 " festzusetzen, 4. den Gewinnrest mit M auf neue Rechnung vorzutragen. Gemâss Art. 23 des revidirten Statuts vom 7. März 1885 haben Sie die Neuwahl eines nach dem Turnus ausscheidenden Mitgliedes des Verwaltungsrats vorzunehmen. ^^ «><*<SH>-11 ANLAGEN. : : -t12 -A-nlage I. DEBET. Gewinn- und Verlust-Konto am 31. Sämtliche Handlungsunkosten der fünf Geschäfte in erfi'. A Elberfeld, Düsseldorf, Aachen, Köln und M. Gladbach Staats- und Kommunal-Abgaberi ! 56 Verluste auf zweifelhafte Debitoren Gewinn13 rsi^jïïfïssr ** der Bergisch Märkischen Bank Dezember KREDIT.! Gewinnvortrag aus 1893 i 1 Gewinn an Zinsen ind. der Ergebnisse des Kurswechsel- Verkehrs i Gewinn an Provision. i! Gewinn auf Effekten-Konto.14 çbjsjp^ «a%a99s»ä«ffl»akpssföäc»ea(5se^sea6i<o*äibe^ ^JsiJOÏO-'IL^'Ji ^»U ^T*.A.nlage II. AKTIVA. Schluss-Bilanz der am 31. Ott A Kassen-U.Kouponsbestände incl.des Eeichsbankgirokonto ) 21 Markwechsel Fremde Wechsel Effektenbestände Bankierguthaben und Vorschüsse auf Effekten Debitoren in laufender Eechnung abzüglich der auf zweifel- hafte Debitoren verbuchten Beträge Debitoren für geleistete Avals Mobilienkonto Grundstückkonten15 fgzgwfrzsf,.«mmsäi»lilmuhwml-wh, IWi.ilÉI Bergiscli Märkischen Bank Dezember Aktienkapital Ordentlicher Reservefonds. Ausserordentliche Reserve. Delkredere-Konto... PASSIVA. c/t. \ ^ I j 01 i ! j 64 Kreditoren in laufender Rechnung Depositen auf Kündigung Tratten-Konto: Accepte Avals Beamten-Pensions-Kasse Rückständige Dividenden. Gewinn- und Verlust-Konto I Ähnliche Dokumente
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