Source: http://naturgutnutzen.at/index.php/statuten/
Timestamp: 2019-02-17 07:43:06
Document Index: 226778156

Matched Legal Cases: ['§ 9', '§ 11', '§ 18', '§ 19', '§ 21', '§ 21', '§ 11', '§ 11', '§ 9']

Statuten – naturGUTnutzen
STATUTEN des Vereins Gesellschaft für nachhaltige Nutzung von Naturgütern im urbanen Leben „NaturGutNutzen“
(1) Der Verein führt den Namen Gesellschaft für nachhaltige Nutzung von
Naturgütern im urbanen Leben „NaturGUTnutzen“ (2) Er hat seinen Sitz in Wien und erstreckt seine Tätigkeit in ganz Österreich sowie
international. (3) Die Errichtung von Zweigvereinen ist nicht beabsichtigt.
Förderung der Bewahrung von traditionellen Wissen über Heilpflanzen und deren Anwendung
Verbreitung der Kenntnisse über heimische Naturgüter sowie deren Verarbeitung, Konservierung und Herstellung von Kosmetik- und Hausmittel
Vermittlung von gesundheitsrelevanten Themen zu Ernährung, Sport und nachhaltiger Lebensweise
Verfassung und Verbreitung vom Informationsmaterial zur Förderung des Erhalts der heimischen Pflanzen- und Artenvielfalt
Aufbau und Betreuung eines Kräutergartens mit Kräuterlehrpfaden und/oder eines mobilen Kräutergartens
Erforschung, Dokumentation sowie Vermittlung von traditionellem Wissen über heimische Naturschätze und Nützlinge
Förderung des Umwelt- und Naturbewusstseins, bzw. Bewusstsein heimischer Naturschätze und deren nachhaltige Bedeutung
Förderung von vertieftem und erfahrungsorientiertem Naturverständnis durch Wissensvermittlung in Form von Schulungen, Vorträge, Seminare sowie Publikationen
Vernetzung von Interessierten, Fachleuten und Unternehmen im Bereich Natur und Nachhaltigkeit
Botanisches Wissen, sowie Erkennungsmerkmale der einzelnen Wild- und Heilpflanzen
Einschließlich, jedoch nicht beschränkt auf folgende Angebote:
Projektierung, Planung, Organisation und Durchführung von Aktivitäten zum Thema nachhaltiges Konsumieren, insbesondere Organisation von diversen öffentlichkeitswirksamen Veranstaltungen wie Kurse, Seminare, Workshops, Tagungen, Vorträgen, Verkostungen, EU-Projekte, Reiseveranstaltungen, Ausstellungen und Wettbewerben
Naturexkursionen zur Demonstration heimischer Wild- und Heilpflanzen
Gruppenführungen in freier Natur
Anbau, Ernte von Wild- und Heilpflanzen, sowie Herstellung von Saatgut
Anbau von bedrohten und historischen Kräutern
Kooperation mit öffentlichen Einrichtungen, Bildungsstätten und Behörden
Schulungen spezieller Leistungsträger (individuell und teambezogen)
Kommunikationsmaßnahmen wie Betreiben einer Website, Aussenden von Newslettern und Social-Media Auftritte
Erzeugung von Druckwerken
Beratung von Mitgliedern und Nichtmitgliedern
Erlöse aus Veranstaltungen und vereinseigenen Unternehmungen
Förderungen, Sponsoring, Spenden, Sammlungen, Vermächtnisse und sonstige Zuwendungen
(2) Einfache Mitglieder sind jene, deren Zugehörigkeit zum Verein sich auf die Entrichtung der vorgeschriebenen Mitgliedsbeiträge und etwaige darüber hinausgehende finanzielle Zuwendungen beschränkt. (3) Ehrenmitglieder sind Personen, die hierzu wegen besonderer Verdienste um den Verein ernannt werden. (4) Stimmberechtigte Mitglieder sind der Vorstand, Ehrenmitglieder sowie jene einfachen Mitglieder, die via Antrag vom Vorstand zu solchen ermächtigt wurden. Der Vorstand entscheidet durch eine 2/3 Mehrheit. Im Zweifel entscheidet der Obmann/ die Obfrau über das Stimmrecht.
(1) Mitglieder des Vereins können alle physischen sowie juristischen Personen und rechtsfähige
Personengesellschaften werden. (2) Über die Aufnahme von Mitgliedern entscheidet der Vorstand. Die Aufnahme kann ohne
Angabe von Gründen verweigert werden. (3) Bis zur Entstehung des Vereins erfolgt die vorläufige Aufnahme von Mitgliedern durch die
Vereinsgründer, im Fall eines bereits bestellten Vorstands durch diesen. Diese Mitgliedschaft wird erst mit Entstehung des Vereins wirksam. Wird ein Vorstand erst nach Entstehung des Vereins bestellt, erfolgt auch die Aufnahme der Mitglieder bis dahin durch die Gründer des Vereins.
Personengesellschaften durch Verlust der Rechtspersönlichkeit, durch freiwilligen Austritt und durch Ausschluss. (2) Der Austritt kann zum 30.6. sowie 31.12. erfolgen. Er muss dem Vorstand mindestens 1
Monat vorher schriftlich mitgeteilt werden. Erfolgt die Anzeige verspätet, so ist sie erst zum nächsten Austrittstermin wirksam. Für die Rechtzeitigkeit ist das Datum der Postaufgabe maßgeblich. Dies gilt sinngemäß gleichermaßen für elektronische Post (Email). (3) Der Vorstand kann ein Mitglied ausschließen, wenn dieses seiner Pflicht der Zahlung der
Mitgliedsbeiträge nicht nachkommt. (4) Der Ausschluss eines Mitglieds aus dem Verein kann vom Vorstand auch wegen grober
Verletzung anderer Mitgliedspflichten und wegen unehrenhaften Verhaltens verfügt werden. (5) Die Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft kann aus den im Abs. 4 genannten Gründen von
7: Rechte und Pflichte der Mitglieder
(1) Die Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen. Dazu
zählen nicht Arbeitssitzungen der Funktionäre. Das Stimmrecht in der Generalversammlung sowie das aktive, das passive Wahlrecht sowie das Recht Anträge zu stellen, steht nur den stimmberechtigten Mitgliedern zu. Das Recht auf Antrag der Einberufung einer Generalversammlung durch ein 1/10 der Mitglieder wird dadurch nicht berührt.
(2) Jedes Mitglied ist berechtigt, vom Vorstand die Ausfolgung der Statuten zu verlangen. (3) Mindestens ein Zehntel der Mitglieder kann vom Vorstand die Einberufung einer
Generalversammlung verlangen. (4) Die Mitglieder sind in jeder Generalversammlung vom Vorstand über die Tätigkeit und finanzielle Gebarung des Vereins zu informieren. Wenn mindestens ein Zehntel der Mitglieder dies unter Angabe von Gründen verlangt, hat der Vorstand den betreffenden Mitgliedern eine solche Information binnen vier Wochen zu geben. (5) Die Mitglieder sind in der Generalversammlung vom Vorstand über den geprüften
Rechnungsabschluss zu informieren. (6) Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereins nach Kräften zu fördern und alles
zu unterlassen, wodurch das Ansehen und der Zweck des Vereins Schaden nehmen könnte. Sie haben die Vereinsstatuten und die Beschlüsse der Vereinsorgane zu beachten. Die Mitglieder sind zur pünktlichen Zahlung der Beitrittsgebühr und der Mitgliedsbeiträge in der von der Generalversammlung beschlossenen Höhe verpflichtet.
Organe des Vereins sind die Generalversammlung (§§ 9 und 10), der Vorstand (§§ 11 bis 13), die Rechnungsprüfer/in (§ 18), das Schiedsgericht (§ 19)
Eine ordentliche Generalversammlung findet jährlich statt. Die Funktionsperiode der gewählten Leitungsorgane beträgt 2 Jahre.
a) Beschluss des Vorstands oder der ordentlichen Generalversammlung, b) schriftlichen Antrag von mindestens einem Zehntel der Mitglieder, c) schriftlichen Antrag von mindestens einem Drittel der stimmberechtigten Mitglieder, d) Verlangen der Rechnungsprüfer (§ 21 Abs. 5 erster Satz VereinsG), e) Beschluss der/eines Rechnungsprüfer/s (§ 21 Abs. 5 zweiter Satz VereinsG, § 11 Abs. 2 dritter Satz dieser Statuten), f) Beschluss eines gerichtlich bestellten Kurators (§ 11 Abs. 2 letzter Satz dieser Statuten) g) Verlangen des Obmanns / der Obfrau, binnen vier Wochen statt.
(3) Sowohl zu den ordentlichen wie auch zu den außerordentlichen Generalversammlungen sind alle Mitglieder mindestens zwei Wochen vor dem Termin schriftlich (per Post oder E-Mail) einzuladen. Die Anberaumung der Generalversammlung hat unter Angabe der Tagesordnung zu erfolgen. Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand oder den Obmann / die Obfrau (Abs. 1 und Abs. 2 lit. a – d), durch die/einen Rechnungsprüfer (Abs. 2 lit. e) oder durch einen gerichtlich bestellten Kurator (Abs. 2 lit. f).
(4) Anträge zur Generalversammlung sind mindestens 30 Tage vor dem Termin der Generalversammlung beim Vorstand schriftlich einzureichen und können nur von stimmberechtigten Mitgliedern eingebracht werden. Diese sind in der Tagesordnung im Zuge der Einladung kundzutun.
(9) Den Vorsitz in der Generalversammlung führt der Obmann / die Obfrau, in dessen Verhinderung führt der Schriftführer den Vorsitz.
Der Generalversammlung sind folgende Aufgaben vorbehalten: (1) Beschlussfassung über den Voranschlag; (2) Entgegennahme und Genehmigung des Rechenschaftsberichts und des Rechnungsabschlusses unter Einbindung der Rechnungsprüfer; (3) Wahl und Enthebung der Mitglieder des Vorstands und der Rechnungsprüfer; (4) Genehmigung von Rechtsgeschäften zwischen Vorstandsmitgliedern oder Rechnungsprüfern und dem Verein; (5) Entlastung des Vorstands; (6) Festsetzung der Höhe der Beitrittsgebühr und der Mitgliedsbeiträge; (7) Verleihung und Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft; (8) Beschlussfassung über Statutenänderungen und die freiwillige Auflösung des Vereins; (9) Beratung und Beschlussfassung über sonstige auf der Tagesordnung stehende Fragen.
(1) Der Vorstand besteht aus 5 Mitgliedern, und zwar aus Obmann/Obfrau und Stellvertreter/in, Schriftführer/in sowie Kassier/in und Stellvertreter/in.
(2) Der Vorstand wird von der Generalversammlung gewählt. Obmann/Obfrau hat bei Ausscheiden eines gewählten Mitglieds das Recht, an seine Stelle ein anderes wählbares Mitglied zu kooptieren, wozu die nachträgliche Genehmigung in der nächstfolgenden Generalversammlung einzuholen ist. Fällt der Vorstand ohne Selbstergänzung überhaupt oder auf unvorhersehbar lange Zeit aus, so ist jeder Rechnungsprüfer verpflichtet, unverzüglich eine außerordentliche Generalversammlung zum Zweck der Neuwahl eines Vorstands einzuberufen. Sollten auch die Rechnungsprüfer handlungsunfähig sein, hat jedes aktive Mitglied, das die Notsituation erkennt, unverzüglich die Bestellung eines Kurators beim zuständigen Gericht zu beantragen, der umgehend eine außerordentliche Generalversammlung einzuberufen hat.
(4) Der Vorstand wird vom Obmann/Obfrau schriftlich oder mündlich einberufen. Ist dieser auf unvorhersehbar lange Zeit verhindert, darf jedes sonstige Vorstandsmitglied den Vorstand einberufen.
(5) Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle seine Mitglieder eingeladen wurden, unabhängig von der Anzahl der erschienenen Personen. Es besteht die Möglichkeit von Konferenzen auf telefonischem Wege oder per Mail-Einbindung. Über die Art und Weise (persönliche Anwesenheit oder per Mail, Telefon etc.) entscheidet im jeweiligen Falle der Obmann/die Obfrau.
(6) Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit; bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Obmann/der Obfrau den Ausschlag.
(7) Den Vorsitz führt der Obmann/die Obfrau. Bei Verhinderung obliegt der Vorsitz dem/der Schriftführer/in.
(1) Einrichtung eines den Anforderungen des Vereins entsprechenden Rechnungswesens mit laufender Aufzeichnung der Einnahmen/Ausgaben und Führung eines Vermögensverzeichnisses als Mindesterfordernis; (2) Ermöglichung und Überwachung der Verwirklichung vorgegebener Vereinsziele durch aktive Maßnahmen. Tatkräftige Unterstützung des Obmanns/ der Obfrau bei deren Verwirklichung. (3) Erstellung des Rechenschaftsberichts und des Rechnungsabschlusses; (4) Vorbereitung und Einberufung der Generalversammlung in den Fällen des § 9 Abs. 1 und Abs. 2 lit. a – d dieser Statuten; (5) Information der Vereinsmitglieder über die Vereinstätigkeit, die Vereinsgebarung und den geprüften Rechnungsabschluss; (6) Verwaltung des Vereinsvermögens; (7) Entscheidung über die Aufnahme und den Ausschluss von Vereinsmitgliedern;
(1) Der Obmann/die Obfrau führt die laufenden Geschäfte des Vereins. Der/die Schriftführer/in unterstützen den Obmann/die Obfrau bei der Führung der Vereinsgeschäfte.
(2) Der Obmann/die Obfrau vertritt den Verein nach außen. Schriftliche Ausfertigungen des Vereins bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Unterschrift des Obmanns/der Obfrau. Rechtsgeschäftliche Bevollmächtigungen, den Verein nach außen zu vertreten bzw. für ihn zu zeichnen, können ausschließlich vom Obmann/Obfrau erteilt werden. Rechtsgeschäfte zwischen Vorstandsmitgliedern und Verein bedürfen der Genehmigung durch die Generalversammlung.
(3) Rechtsgeschäftliche Bevollmächtigungen den Verein nach außen zu vertreten, bzw. für ihn zu zeichnen, können ausschließlich von den in Abs. 2 genannten Vorstandsmitgliedern erteilt werden.
(6) Der/die Schriftführer/in führt die Protokolle der Generalversammlung und des Vorstands. Diese bedürfen auch der Unterzeichnung durch den Obmann / die Obfrau.
(8) Im Fall der Verhinderung treten an die Stelle des Obmanns/der Obfrau, des Schriftführers/der Schriftführerin und des/der Kassier/in ihre Stellvertreter/innen. Schriftführer/Schriftführerin wird durch Obmann/Obfrau oder deren Stellvertreter/in vertreten.
(2) Das Schiedsgericht setzt sich aus drei stimmberechtigten Vereinsmitgliedern zusammen. Es wird derart gebildet, dass ein Streitteil dem Vorstand ein Mitglied als Schiedsrichter schriftlich namhaft macht. Über Aufforderung durch den Vorstand binnen sieben Tagen macht der andere Streitteil innerhalb von 14 Tagen seinerseits ein Mitglied des Schiedsgerichts namhaft. Nach Verständigung durch den Vorstand innerhalb von sieben Tagen wählen die namhaft gemachten Schiedsrichter binnen weiterer 14 Tage ein drittes ordentliches Mitglied zum/zur Vorsitzenden des Schiedsgerichts. Bei Stimmengleichheit entscheidet unter den Vorgeschlagenen das Los. Die Mitglieder des Schiedsgerichts dürfen keinem Organ – mit Ausnahme der Generalversammlung – angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Streitigkeit ist.