Source: http://www.autoreale.de/thema/pkw-restwertermittlung
Timestamp: 2020-07-13 14:58:30
Document Index: 180533322

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Pkw Restwertermittlung | Bestimmung des Restwertes von Personenkraftwagen
der Restwert des Fahrzeugs. Was ist mit dem Restwert Ihres Autos, den Schadenersatzansprüchen und der Kfz-Versicherung? Gesamtschaden, aber der Geschädigte nutzt weiterhin den Pkw. Experten für die ordnungsgemäße Restwertermittlung. Informationen über den Restwert des Fahrzeugs fehlen.
Ermittlung des Restwertes eines Autos durch einen Kfz-Sachverständigen - Ersatzansprüche im Schadenfall
Stellt ein Sachverständiger den Fahrzeugrestwert nach einem Totalverlust fest, erhält der Fahrzeughalter eine günstigere Rechtsstellung gegenüber der Versicherungsgesellschaft, die den Verlust ausgleicht. Dem geschädigte Besitzer steht der Ersatzwert eines äquivalenten Fahrzeuges abzüglich des Restwerts des Unfallfahrzeuges gemäß der höchsten Gerichtsbarkeit gegenüber der Versicherungsgesellschaft grundsätzlich zu, die die anerkannten Sachverständige bestimmt hat.
Die Restwerte von häufig werden von der Versicherungsgesellschaft zu hoch gesetzt, um weniger zur Verfügung zu stellen. Im Jahr 1993 hat der BGH entschieden, dass sich Geschädigte auf den vom Kraftfahrzeug Sachverständigen bestimmten Differenzwert stützen kann und die entsprechenden Ausgleichszahlungen von der Versicherungsgesellschaft erwartet werden dürfen (BGH, NJW 1993, S. 769). Auf einen höheren Differenzwert, den Geschädigten ggf. auf Geschädigten - unter anderem über das Internet - anbietet, kann nicht verwiesen werden (OLG Saarbrücken, Aktenzeichen 3 U 790/01 - 25 unter Hinweis auf das BGH-Urteil 1993er).
Der Versicherer kann auf eigene Kosten natürlich nach den Nutzungsmöglichkeiten von günstigeren durchsuchen. Dazu muss die Krankenkasse aber auch alle Kosten übernehmen unter übernehmen (OLG Hamm, Düsseldorf, BGH). D. h., wenn die Krankenkasse ein passendes Gebot vorfindet, holt sie das Unfallwagen am Standort ab. Die Geschädigte muss nach Ansicht des OLG Köln jedoch nicht auf dieses Versicherungsangebot abwarten.
Dieser kann das Auto entsprechend der aktuellen Fahrzeugbewertung entsorgen und Schadenersatz von der Versicherungsgesellschaft verlangen. Dem BGH liegt dieses Rechtsgutachten bestätigt und hinzugefügt vor, dass die Geschädigte die Versicherungen nicht einmal über einen Kauf des beschädigten Fahrzeuges melden müssen. Der BGH hat außerdem festgestellt, dass die Geschädigte auch dazu gezwungen sein kann, das Kraftfahrzeug Sachverständigengutachten aufzuholen, wenn sie nicht gegen ihre Schadenminderungspflicht verstoßen möchte (Urteil vom 12.07.2005).
Auseinandersetzung um den Wert eines Unfallwagens
Für den Verletzten bei einem Verkehrsunfall treten immer wieder auftretende Schwierigkeiten bei der Schadenregulierung hinsichtlich des so genannten Ersatzwertes auf. Ausgangspunkt: Der Verunglückte erhält im Zuge eines nicht unwesentlichen Sachschadens eines Personenkraftwagens eine Schadensbeurteilung durch einen Kfz-Sachverständigen. Zur Überprüfung, ob ein ökonomischer Totalverlust des Fahrzeugs vorliegt, bestimmt der Gutachter nicht nur den Ersatzwert des betroffenen Fahrzeugs, d.h. die Anschaffungs- und Herstellungskosten eines Vergleichsfahrzeugs.
Den so genannten Differenzwert des Unfallfahrzeugs bestimmt der Gutachter ebenfalls selbst. Bei einem Totalschaden wird dieser Residualwert vom Neuwert abgezogen. Zur Wertbestimmung nutzt der Experte regelmässig eine so genannte "Restwertbörse". Über das Resultat dieser Suche informiert der Gutachter den Verletzten bzw. die gegnerische Versicherung in seinem Bericht.
Aufgrund des Sachverständigengutachtens hat der Verletzte dann einen Anspruch auf Zahlung gegen den anderen Unfallbeteiligten oder seinen Unfallversicherer. So kann der Verunglückte das Auto zu dem vom Gutachter festgelegten Wert mit der Gewissheit verkaufen, dass das Gutachten richtig ist. Dennoch gehen die Haftpflicht-Versicherer trotz eines Sachverständigengutachtens zu weiteren Restwertangeboten über. In einigen Fällen wird dem Geschädigten vom Unfallversicherer mitgeteilt, dass für das am Unfall beteiligte Auto bereits wenige Tage nach Erhalt des Sachverständigengutachtens ein neuer, höherer Wert angeboten wurde.
Die Haftpflichtversicherungsgesellschaft bemüht sich dann, die Forderung gegen den Verletzten auf der Grundlage des erhöhten Restwerts zu begleichen. In diesem Rechtsstreit hatte der Verletzte das Auto zu dem im Gutachten genannten Wert verkauft. Der Gegner hat mit seiner Haftpflicht-Versicherung ein erhöhtes Restwerteangebot nachgewiesen und den Schadenersatzanspruch des Verletzten entsprechend dem erhöhten Restwerteangebot reduziert.
Nachdem der Verletzte mitgeteilt hatte, dass das Auto verkauft wurde, bevor die Versicherungsgesellschaft das erhöhte Restwert-Angebot abgegeben hatte, forderte der Haftpflicht-Versicherer die Abgabe eines Kaufvertrags schriftlich an. Gegenüber der widersprechenden Betriebshaftpflichtversicherung haben wir die Auffassung vertreten, daß der Verletzte nicht zur Abgabe eines Kaufvertrags verpflichtet ist. Ein schriftlicher Verkaufsvertrag, auch ein mündlicher Verkaufsvertrag über ein Auto, ist für den Verletzten nicht bindend.
Bei dieser Rechtssache wurde ein Verfahren vor dem Landgericht Neuruppin angestrengt, um den verbleibenden Schadensersatzanspruch des Verletzten (in diesem Fall rund 1.900,00) zu durchsetzen. Illegale Minderungen in der Schadenberechnung sind auch bei der Bestimmung des so genannten Wiederbeschaffungswerts bekannt. Allerdings hat der Verletzte einen rechtlichen Anspruch auf die Bestimmung des Wiederbeschaffungswerts auf dem so genannten lokalen Absatzmarkt.
Die Wiederbeschaffungswerte richten sich daher nach den Marktbedingungen am Wohnort des Verletzten. Praktisch ergeben sich beträchtliche Preisunterschiede, die zugunsten des Verletzten realisiert werden müssen. Gleiches trifft auf die so genannten Instandsetzungskosten zu. Die Haftpflichtversicherung wendet auch hier zum Teil unzulässig Stundensätze auf der Grundlage angeblicher, viel zu niedriger Gutachten eigener Experten an, entweder auf der Grundlage von Stundensätzen, die nicht denen einer angesehenen Spezialwerkstatt am Wohnort des Opfers entsprechen, oder auf der Grundlage von Reparaturzuschlägen, die von dem vom Schädiger beauftragten Sachverständigen festgesetzt und unzulässig gelöscht worden sind.