Source: https://www.rsd-reisen.de/ihre-reiseanfrage/?reise_id=8952
Timestamp: 2019-05-24 23:29:06
Document Index: 125661323

Matched Legal Cases: ['§ 651', '§ 651', '§ 651', '§ 651', '§ 651', '§ 651', '§ 312', '§ 312', '§ 28', '§ 34']

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70,– € bis 120,– €
0,– € bis 30,– €
120,– € bis 160,– €
Allgemeine Reisebedingungen (ARB) der RSD Reise Service Deutschland GmbH, kurz RSD (gültig bei Vertragsschluss ab 01.07.2018).
1.1 Mit der schriftlichen, mündlichen, fernmündlichen oder elektronischen Anmeldung oder Buchung bietet der Anmelder dem Reiseveranstalter basierend auf der die Reiseleistung bestimmenden Reiseauslobung den Abschluss eines Reisevertrages verbindlich für 5 Tage an. Der Reisevertrag kommt erst nach Zugang der schriftlichen Auftragsbestätigung/Rechnung des Reiseveranstalters beim Anmelder zustande.
1.2 Weicht der Inhalt der Reisebestätigung vom Inhalt der Anmeldung oder Buchung ab, so liegt ein neues Angebot des Reiseveranstalters vor und der Reisevertrag kommt auf Grundlage dieses neuen Angebots zustande, wenn der Reisende die Annahme ausdrücklich oder schlüssig – etwa durch Leistung einer Zahlung auf den Gesamtreisepreis
oder durch Reiseantritt – erklärt.
1.3 Liegen die Reisebedingungen der RSD dem Reisenden bei telefonischer Anmeldung nicht vor, werden diese nach ausdrücklicher Zustimmung des Anmeldenden mit der Buchungsbestätigung/Rechnung übersandt. Sie werden entsprechend 1.2. Bestandteil des Reisevertrages.
3.1 Änderungen der Reise auf Wunsch des Reisenden nach Abschluss des Reisevertrages bis zu 30 Tagen vor Reisebeginn werden nur nach Möglichkeit berücksichtigt. Im Falle von Umbuchungen bei ansonsten gleich bleibender Reise, wie etwa der Änderung des Reisetermins, des Abflughafens, der Unterkunftsart oder eines Zusatzpakets ist RSD in jedem Fall berechtigt eine Bearbeitungsgebühr von € 25,– pro Reisendem zu erheben. Eine Umbuchung auf eine andere Reise gilt als Rücktritt mit den entsprechenden unter 4. genannten Stornobedingungen und nachfolgender Neuanmeldung.
3.6 Bis sieben Tage vor Reisebeginn kann der Reiseteilnehmer sich nach Mitteilung an RSD durch eine andere geeignete Person ersetzen lassen. Für Änderungen, die nach bereits erfolgter Erstellung der Reiseunterlagen vorgenommen werden, ist RSD berechtigt, die entstandenen Mehrkosten zu berechnen. Die in den Vertrag eintretende Ersatzperson und der ursprüngliche Kunde haften gegenüber RSD als Gesamtschuldner für den Reisepreis und sämtliche durch den Eintritt des Dritten entstandenen Mehrkosten. In sämtlichen Fällen der Umbuchung sowie von Leistungsund Preisänderungen bleibt dem Reisekunden der Nachweis nicht entstandener oder wesentlich niedrigerer Kosten unbenommen.
Der Reisende kann jederzeit vor Reisebeginn unter Angabe der Vorgangsnummer von der Reise zurücktreten. RSD empfiehlt Schriftform und den Abschluss einer Reise-Rücktrittskostenversicherung. Tritt der Reisende vom Reisevertrag zurück oder tritt er die Reise nicht an, verliert RSD den Anspruch auf den Reisepreis. RSD kann aber Ersatz für die getroffenen Reisevorkehrungen und für seine Aufwendungen verlangen. Dieser Ersatzanspruch wird pauschaliert:
4.2 Dem Reisenden bleibt es unbenommen, RSD nachzuweisen, dass kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist, als die unter 4.1 geforderten Pauschalen. RSD ist auf Verlangen verpflichtet, die Höhe der Entschädigung zu begründen. Im Fall des Auftretens außergewöhnlicher, unvermeidbarer Umstände am Bestimmungsort, welche die Durchführung der Reise beeinträchtigen oder verhindern, kann der Ersatzanspruch ganz entfallen (§ 651 h Abs. 3 BGB).
8.1 Der Reisende ist verpflichtet, bei auftretenden Leistungsstörungen im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen mitzuwirken, eventuelle Schäden zu vermeiden und/oder gering zu halten. Der Reisende ist insbesondere verpflichtet, seine Beanstandungen unverzüglich der örtlichen Reiseleitung zur Kenntnis zu geben. Diese ist beauftragt für Abhilfe zu sorgen, sofern dies möglich ist. Die örtliche Reiseleitung ist nicht befugt, Ansprüche und Forderungen anzuerkennen. Unterlässt es der Reisende schuldhaft, einen Mangel bei der örtlichen Reiseleitung unverzüglich anzuzeigen, so entfällt ein Anspruch auf Minderung und Schadensersatz.
Der Reisende ist bei Flugreisen verpflichtet, sich mindestens 2 Stunden vor geplantem Abflug am Flughafenschalter zum Check-In einzufinden. Im Falle der verspäteten Ankunft am Flughafenschalter muss der Flugreisende Mehrkosten durch Umbuchung in Kauf nehmen, wenn der Eincheckvorgang bereits abgeschlossen ist. Eine Pflicht zur Mitnahme besteht dann nicht mehr.
Allgemeine Reisebedingungen (ARB) der RSD Reise Service Deutschland GmbH, kurz RSD (gültig bei Vertragsschluss bis 30.06.2018).
1.1 Mit der schriftlichen, mündlichen, fern­münd­lichen oder elektronischen Anmeldung oder Buchung bietet der Anmelder dem Reise­ver­anstalter basierend auf der die Reise­leistung bestimmenden Reiseauslobung den Abschluss eines Reisevertrages verbindlich für 5 Tage an. Der Reisevertrag kommt erst nach Zugang der schriftlichen Auf­trags­be­stäti­gung­/­Rech­nung des Rei­se­ver­an­stalters beim Anmelder zustande.
1.2 Weicht der Inhalt der Reisebestätigung vom Inhalt der Anmeldung oder Buchung ab, so liegt ein neues Angebot des Reiseveranstalters vor und der Reisevertrag kommt auf Grundlage dieses neuen Angebots zustande, wenn der Reisende die Annahme ausdrücklich oder schlüssig – etwa durch Leistung einer Zahlung auf den Gesamt­reise­preis oder durch Reiseantritt – erklärt.
2.2 Bei Nichtinanspruchnahme einer Teilleistung (z.B. nur Flug, nicht Hotel) ist für die ver­blei­bende(n) Teilleistung(en) dasjenige Entgelt zu zahlen, das zum Zeitpunkt des Ver­trags­schlusses für diese Teilleistung(en) ver­langt worden ist, wenn dieses Entgelt höher ist, als das tatsächlich vereinbarte.
3.1 Änderungen der Reise auf Wunsch des Rei­sen­den nach Abschluss des Reisevertrages bis zu 30 Tagen vor Reisebeginn werden nur nach Mö­glich­keit berücksichtigt. Im Falle von Um­buch­ungen bei ansonsten gleich bleibender Reise, wie etwa der Änderung des Reisetermins, des Ab­flug­hafens, der Unterkunftsart oder eines Zu­satz­pakets ist RSD in jedem Fall berechtigt eine Bearbeitungsgebühr von € 25,– pro Reisendem zu erheben. Eine Umbuchung auf eine andere Reise gilt als Rücktritt mit den entsprechenden Storno­be­ding­ungen gemäß unseren ARBs und nach­fol­gen­der Neuanmeldung.
3.2 Wird ein Flug oder eine Fahrt auf Veranlassung der RSD von oder zu einem anderen als dem be­stä­tig­ten Flughafen oder Zielort durchgeführt, übernimmt RSD die Kosten der Ersatzbeförderung jedenfalls in Höhe einer Bahnfahrt 2. Klasse zum ursprünglichen Zielort bzw. Flughafen. Der Rei­se­ver­an­stalter ist berechtigt, einzelne Rei­se­lei­stungen zu ändern, soweit dies nach Ver­trags­schluss notwendig werden sollte, durch den Reiseveranstalter nicht wider Treu und Glau­ben herbeigeführt wurde und die Än­de­rung­en und Abweichungen nicht erheblich sind bzw. den Gesamtzuschnitt der gebuchten Reise nicht beeinträchtigen. Hiervon umfasst sind ins­be­sondere zumutbare Änderungen von Flug­lei­stung­en.
3.3 RSD kann die ausgeschriebenen und mit dem Vertragsschluss bestätigten Preise im Falle der Erhöhung der Be­för­derungs­kosten oder der Abgaben für bestimmte Leistungen, wie Hafen- oder Flughafengebühren oder einer Änderung der für die betreffende Reise geltenden Wechselkurse wie folgt ändern: Erhöhen sich die bei Abschluss des Reisevertrages bestehenden Be­för­de­rungs­kosten, ins­be­sondere die Treib­stoff­kosten, so kann der Gesamtreisepreis nach Maßgabe der folgenden Berechnung erhöht werden: a) Bei einer auf den Sitzplatz bezogenen Erhöhung kann vom Reisenden der Er­hö­hungs­betrag verlangt werden b) In anderen Fällen werden die vom Be­för­derungs­unternehmen pro Be­för­derungs­mittel geforderten, zusätzlichen Beförderungskosten durch die Zahl der Sitzplätze des vereinbarten Beförderungsmittels geteilt. Der sich so er­ge­ben­de Er­höhungs­betrag für den Einzelplatz kann von dem Reisenden verlangt werden. Werden die bei Abschluss des Reise­ver­trages bestehenden Abgaben wie Hafen- oder Flug­hafen­ge­bühren uns gegenüber erhöht, kann RSD den Ge­samt­rei­se­preis um den ent­sprech­enden anteiligen Betrag heraufsetzen. Bei einer Än­derung der Wech­sel­kurse nach Ab­schluss des Reisevertrages kann der Gesamtreisepreis in dem Umfang erhöht werden, in dem sich die Reise dadurch für RSD verteuert hat. Eine Erhöhung ist nur zulässig, wenn zwi­schen Vertragsschluss und Reisebeginn 4 Monate liegen und die zur Er­hö­hung führenden Umstände bei Ver­trags­schluss noch nicht eingetreten und nicht vorhersehbar waren. RSD informiert den Rei­se­teil­nehmer umgehend. Preiserhöhungen ab dem 20. Tag vor Abreise sind unwirksam. Der Reisende kann bei Preis­er­hö­hungen von mehr als 5% kostenfrei vom Vertrag zurücktreten oder kostenfrei umbuchen, wenn eine gleichwertige Reise angeboten werden kann.
3.4 Bis Reisebeginn kann der Reiseteilnehmer sich nach Mitteilung an RSD durch eine andere geeignete Person ersetzen lassen. Für Änderungen, die nach bereits erfolgter Erstellung der Reiseunterlagen vorgenommen werden, ist RSD berechtigt, die entstandenen Mehrkosten zu berechnen. Die in den Vertrag eintretende Ersatzperson und der ursprüngliche Kunde haften gegenüber RSD als Gesamtschuldner für den Reisepreis und sämtliche durch den Eintritt des Dritten entstehende Mehrkosten. In sämtlichen Fällen der Umbuchung sowie von Leistungs- und Preisänderungen bleibt dem Reisekunden der Nachweis nicht entstandener oder wesentlich niedrigerer Kosten unbenommen.
Der Reisende kann jederzeit vor Reisebeginn unter Angabe der Vorgangsnummer von der Reise zurücktreten. RSD empfiehlt Schriftform und den Abschluss einer Reise Rück­­tritts­­kosten­ver­­siche­rung. Tritt der Reisende vom Reisevertrag zurück oder tritt er die Reise nicht an, verliert RSD den Anspruch auf den Reisepreis. RSD kann aber Ersatz für die getroffenen Reisevorkehrungen und für seine Aufwendungen verlangen. Dieser Er­satz­an­spruch wird pauschaliert:
119.-15. Tag vor Reisebeginn = 50% des Gesamtreisepreises
14. – 1. Tag vor Reisebeginn = 90% des Gesamtreisepreises
9.- 7. Tag vor Reisebeginn = 75% des Gesamtreisepreises
bis zum 3. Tag vor Reisebeginn = 80% des Gesamtreisepreises
bis Reisebeginn und bei Nichterscheinen = 90% des Gesamtreisepreises
4.2 Dem Reisenden bleibt es unbenommen, RSD nachzuweisen, dass kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist, als die unter 4.1 geforderten Pauschalen.
Im Falle höherer Gewalt (z. B. Naturkatastrophen, Kriege oder Streik) kann der Reisevertrag von beiden Vertragsteilen vor oder während der Reise gekündigt werden. Bei erbrachten Teilleistungen kann der Gesamtreisepreis anteilig verlangt werden. Einfache Wetterlagen, die Reise­änderung­en bedingen (starker Nebel bei Flugreise), gelten als allgemeines Lebensrisiko und berechtigen nicht zum Rücktritt wegen höherer Gewalt. Es gilt § 651 j BGB.
Wird die Reise nicht vertragsgemäß erbracht, so kann der Reisende Abhilfe verlangen. RSD kann die Abhilfe verweigern, wenn sie einen un­ver­hältnis­mäßigen Aufwand erfordert. RSD kann auch in der Weise Abhilfe schaffen, dass sie eine gleichwertige Ersatzleistung (Alternativ­unter­kunft gleicher Kategorie, o. Ä.) erbringt.
Für die Dauer einer nicht vertragsgemäßen Erbringung einzelner Teilleistungen bzw. der Reise kann der Reisende eine entsprechende Herab­setzung des Gesamtreisepreises verlangen (Min­de­rung). Der Gesamtreisepreis ist in dem Ver­hält­nis herabzusetzen, in welchem zur Zeit des Vertragsschlusses der Wert der Reise in mangel­freiem Zustand zu dem wirklichen Wert gestanden haben würde. Die Minderung tritt nicht ein, soweit es der Reisende schuldhaft unterlässt, den Mangel bei der Reiseleitung vor Ort an­zu­zeigen.
Wird eine Reise in Folge eines Mangels erheblich beeinträchtigt und leistet RSD innerhalb einer angemessenen Frist keine Abhilfe, so kann der Reisende im Rahmen der gesetzlichen Be­stim­mungen den Reisevertrag kündigen. Dasselbe gilt, wenn dem Reisenden die Reise in Folge eines Mangels aus wichtigen, RSD erkenn­baren Grün­den nicht zuzumuten ist. Der Bestimmung einer Frist für die Abhilfe bedarf es nur dann nicht, wenn Abhilfe unmöglich ist oder von RSD ver­wei­gert wird oder wenn die sofortige Kün­di­gung des Vertrages durch ein besonderes Interesse des Reisenden gerechtfertigt wird. Der Reisende schuldet RSD den auf die in Anspruch ge­nom­menen Leistungen entfallenden Teil des Ge­samt­rei­se­preises, sofern diese Leistungen für ihn von Interesse waren.
Der Reisende kann unbeschadet der Minderung oder der Kündigung Schadensersatz wegen Nicht­er­füllung verlangen, es sei denn der Mangel der Reise beruht auf einen Umstand, den RSD nicht zu vertreten hat.
7.1 Die vertragliche Haftung von RSD für Schäden, die nicht Schäden von Leben, Körper und Ge­sund­heit sind, ist auf den dreifachen Reisepreis be­schränkt, – soweit ein Schaden des Reisenden weder vorsätzlich noch grob fahrlässig her­bei­ge­führt wird oder – soweit RSD für einen dem Reisenden entstehenden Schaden allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist. Bei Beförderung mit einem Kraftomnibus in einem Mitgliedsstaat der Euro­päischen Union wird die vertragliche Haftung von RSD für Schäden an Ge­päck­stücken pro Ge­päck­stück auf € 1.200,00 beschränkt.
7.2 Für alle gegen RSD gerichteten Scha­dens­ersatz­an­sprüche aus unerlaubter Hand­lung, die nicht auf Vorsatz oder grober Fahr­lässig­keit be­ruhen, haftet der Veranstalter bei Sachschäden bis € 4.100,00. Übersteigt der drei­fache Reisepreis diese Summe, ist die Haftung für Sachschäden auf die Höhe des dreifachen Reisepreises beschränkt. Diese Haf­tungs­höchst­summen gelten jeweils je Rei­sen­dem und Reise.
7.3 RSD haftet nicht für Leistungsstörungen im Zusammenhang mit Leistungen, die als Fremd­lei­stungen lediglich vermittelt werden und die in der Reiseausschreibung ausdrücklich als Fremd­leis­tung­en gekennzeichnet werden. Dies gilt nicht, soweit RSD seine Auswahl und Über­wachungs­pflichten hinsichtlich der Fremd­leistungs­er­bringer verletzt. RSD tritt in diesem Fall seine Ansprüche gegen den Fremd­lei­stungs­er­bringer an den Reisenden ab.
7.4 Ein Schadensersatzanspruch gegen RSD ist insoweit beschränkt oder ausgeschlossen, als aufgrund internationaler Übereinkommen oder auf solchen beruhenden gesetzlichen Vor­schrif­ten, die auf die von einem Lei­stungs­träger zu erbringenden Leistungen anzuwenden sind, ein Anspruch auf Scha­dens­ersatz gegen den Lei­stungs­träger nur unter bestimmten Vor­aus­setzungen oder Be­schrän­kungen geltend gemacht werden kann oder unter bestimmten Voraussetzungen ausgeschlossen ist.
7.5 Die Haftung bei Be­för­de­rungen im inter­na­tio­na­len Luftverkehr unterliegt im Falle des Todes oder der Körperverletzung von Reisenden, der Verspätung von Reisenden und/oder Rei­se­gepäck sowie der Zerstörung, des Verlustes oder der Beschädigung von Reisegepäck den Regelungen des Warschauer Abkommens oder des Montrealer Übereinkommens. Ausführliche Informationen hierzu finden Sie im Internet unter www.rsd-reisen.de.
7.6 Die Haftung des Beförderers bei Be­för­de­rungen von Reisenden auf See unterliegt im Falle des Todes oder der Körperverletzung von Rei­senden, dem Verlust oder der Beschädigung von Gepäck, dem Verlust oder der Beschädigung von Wertsachen sowie bei Reisenden mit Mo­bi­li­täts­ein­schränkung bei Verlust oder Be­schädigung von Mobilitätshilfen oder anderer Spe­zial­aus­rüstung der Verordnung (EG) Nr. 392/2009 des Euro­päischen Parlaments und des Rates vom 23.04.2009 über die Unfallhaftung von Be­för­der­ern von Reisenden auf See. Nähere Informationen über die geltenden Bestimmungen und Rechte des Reisenden aufgrund dieser Verordnung finden Sie unter www.rsd-reisen.de.
8.1 Der Reisende ist verpflichtet, bei auftretenden Leistungsstörungen im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen mitzuwirken, eventuelle Schäden zu vermeiden und/oder gering zu halten. Der Reisende ist insbesondere verpflichtet, seine Beanstandungen unverzüglich der örtlichen Reiseleitung zur Kenntnis zu geben. Diese ist beauftragt für Abhilfe zu sorgen, sofern dies möglich ist. Die örtliche Reiseleitung ist nicht befugt, Ansprüche und Forderungen an­zu­er­kennen. Unterlässt es der Reisende schuld­haft, einen Mangel bei der örtlichen Rei­se­lei­tung anzuzeigen, so tritt ein Anspruch auf Minderung nicht ein. Der Reisende ist bei Flug­reisen ver­pflichtet, sich mindestens 2 Stunden vor ge­plan­tem Abflug am Flughafenschalter zum Check-In einzufinden. Im Falle der verspäteten Ankunft am Flughafenschalter muss der Flug­rei­sende Mehrkosten durch Umbuchung in Kauf nehmen, wenn der Eincheckvorgang bereits abgeschlossen ist. Eine Pflicht zur Mitnahme besteht dann nicht mehr.
8.2 Sollten die Reisedokumente (Flugtickets, Voucher, o. Ä.) dem Anmelder bzw. Reise­teilnehmer wider Erwarten nicht bis spätestens sieben Tage vor Reiseantritt zugegangen sein, hat sich dieser unverzüglich mit RSD in Verbindung zu setzen.
8.3 Die exakten Reisezeiten werden mit Über­sendung der Reisedokumente (Tickets, Hotel­voucher, etc.) bekannt gegeben. Sollte der Rei­sen­de Anschlussbeförderungen buchen, so hat der Reisende diesen Umstand ebenso zu be­rück­sich­tigen wie jenen, dass es bei der Be­för­derung selbst immer zu Verzögerungen aus vielfachen Gründen kommen kann. Der Reisende hat hierbei ausreichende Zeitabstände für etwaige zeitliche Verschiebungen bei der Beförderung zu be­rück­sich­tigen.
8.4 Bei Flugreisen hat sich der Reisende im Zeit­raum von 24 h bis 48 h vor geplantem Rück­flug über die konkreten Flugzeiten bei der örtlichen Reiseleitung zu informieren.
Reisevertragliche Ansprüche wie Minderung oder Schadensersatz müssen innerhalb eines Monats nach dem vertraglich vorgesehenen Ende der Reise gegenüber RSD Reise Service Deutschland GmbH, Elsenheimerstr.61, 80687 München geltend gemacht werden (§ 651g BGB). Nach Ablauf der Frist kann der Reisende Ansprüche geltend machen, wenn er ohne Verschulden an der Einhaltung der Frist verhindert worden ist. Ansprüche des Reisenden auf Abhilfe, Minderung, Kündigung, Schadensersatz nach dem § 651c bis § 651f BGB wegen schuldhafter Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit ver­jähren in zwei Jahren. Entsprechendes gilt für den Ersatz sonstiger Schäden, die auf einer vor­sätz­lichen oder grob fahrlässigen Pflicht­ver­letzung des Veranstalters oder seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen erfolgt. Alle sonstigen Ansprüche verjähren in einem Jahr. Die Ver­jäh­rung beginnt mit dem Tag, an dem die Reise dem Vertrag nach enden sollte. Schweben zwischen dem Reisenden und RSD Verhandlungen über den Anspruch oder die den Anspruch be­grün­den­den Umstände, so ist die Verjährung gehemmt, bis der Reisende oder RSD die Fort­set­zung der Ver­hand­lung verweigert. Die Ver­jäh­rung tritt frühestens drei Monate nach Ende der Hem­mung ein.
Die EU-Verordnung zur Unterrichtung von Fluggästen verpflichtet Reiseveranstalter, die Kunden über die Identität jeder ausführenden Fluggesellschaft vor der entsprechenden vertraglichen Flugbeförderungsleistung zu unterrichten, sobald diese feststeht.
RSD steht dafür ein, den Reisenden über Be­stim­mung­en von Pass-, Visa- und Ge­sund­heits­vor­schriften zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses zu unterrichten. Dies gilt nicht für Staats­an­ge­hörige von Nicht-EU-Mit­glieds­staaten sowie anderer Staaten als denen, in welchen die Reise angeboten wird. RSD haftet nicht für die rechtzeitige Erteilung und den Zugang not­wen­diger Visa durch die jeweilige di­plo­ma­tische Vertretung, wenn der Reisende den Reiseveranstalter mit der Besorgung beauftragt hat, es sei denn, dass RSD die Ver­zö­ge­rung zu vertreten hat. Der Reisende ist für die Einhaltung aller für die Durchführung der Reise wichtigen Vorschriften selbst verantwortlich. Alle Nachteile, insbesondere die Zahlung von Rück­tritts­kosten, die aus der Nichtbefolgung dieser Vorschriften erwachsen, gehen zu seinen Lasten. Dies gilt nicht, wenn die Nichtbefolgung dieser Vorschriften durch eine schuldhafte Falsch- oder Nicht­in­for­ma­tion des Reiseveranstalters bedingt ist.
Zu jeder Busreise werden die erwarteten Zu­stiegs­stellen bekannt gegeben. Für die Anfahrt einer Zustiegsstelle wird im Angebot eine Mindest­teil­nehmer­zahl bekannt gegeben. Wird diese Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht, ist RSD berechtigt, die Zustiegsstelle bis zu 28 Tage vor Reisebeginn zu streichen und dem Reisenden eine Ersatzzustiegsstelle bekannt zu geben. Liegt die Ersatzzustiegsstelle in derselben Entfernung zum Wohnort wie die ursprünglich erwartete Zu­stiegs­stelle, handelt es sich um eine zumutbare nicht erhebliche Änderung der Reiseleistung. Gleiches gilt für eine größere Entfernung bis zu 30 km. RSD kann bei einer weiter entfernten Zustiegsstelle auch eine zumutbare alternative An­reise­möglich­keit gegen Kostenübernahme anbieten. In allen anderen Fällen kann der Reisende von der Reise zurücktreten und erhält den bezahlten Gesamtreisepreis erstattet.
13.1 RSD behält sich vor, bis 28 Tage vor Rei­se­beginn bei Nichterreichen der aus­ge­wiesenen Min­dest­teil­nehmer­zahl die Reise abzusagen, wenn in der Reiseausschreibung sowie in der Rei­se­be­stä­ti­gung auf eine Min­dest­teil­nehmer­zahl hin­ge­wiesen wird. Der Gesamtreisepreis wird um­gehend zurückerstattet.
13.2 den Reisevertrag zu kündigen, wenn der Reisende trotz Abmahnung die Durchführung der Reise nachhaltig stört. Der Gesamtreisepreis wird unter Anrechnung von eventuell ersparten Auf­wen­dungen einbehalten, ggf. anfallende Mehr­kosten für die Rückbeförderung trägt der Störer.
13.3 Weiterführende Leistungsbeschreibungen fremder Medien wie Kataloge, Hotelprospekte, Websites o. Ä. verändern den vertraglich ver­ein­barten Leistungs­umfang auch dann nicht, wenn sie über RSD zugänglich gemacht werden. Maßgeblich für den vertraglich zugesicherten Leistungs­umfang ist neben der Rei­se­aus­schrei­bung ausschließlich die Auf­trags­be­stä­ti­gung­/­Rech­nung.
Für Verträge über Reiseleistungen nach § 651 a BGB, die im Fernabsatz geschlossen werden, findet gemäß § 312 II Nr. 4 a BGB das Wider­rufs­recht nach § 312 g BGB keine An­wen­dung.
RSD erfasst und speichert Kundendaten aus­schließ­lich zur Reisedurchführung, Ver­trags­ab­wick­lung, Kundenbetreuung und zu Wer­be­zwecken im Rahmen der Kundenpflege. Der Verwendung zu Werbezwecken kann der Kunde jederzeit widersprechen (§ 28 Abs. 4 Bundes­daten­schutz­gesetz). Ebenso wie für die Ausübung der weiteren Rechte nach §§ 34, 35 Bundes­daten­schutz­gesetz genügt dazu eine kurze Mitteilung an RSD Reiseservice Deutschland GmbH, Elsenheimerstr. 61, 80687 München
16.2 Offensichtliche Druck- und Rechenfehler berechtigen RSD zur Anfechtung des Rei­se­ver­trages.
16.3 Weiterführende Leistungsbeschreibungen fremder Medien wie Kataloge, Hotelprospekte, Websites o. Ä. verändern den vertraglich ver­ein­barten Leistungsumfang auch dann nicht, wenn sie über RSD zugänglich gemacht werden. Maßgeblich für den vertraglich zugesicherten Leistungsumfang ist neben der Reise­aus­schreibung ausschließlich die Auf­trags­be­stä­tigung­/­Rech­nung.
16.5 Die Anwendung deutschen Rechts wird vereinbart. Gerichtsstand für Klagen von Rei­se­kunden gegen RSD ist München. Für Klagen gegen Kunden oder Vertragspartner, die Kauf­leute, juristische Personen des privaten oder öffent­lichen Rechts oder Personen sind, die ihren Aufenthaltsort im Ausland haben, oder deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt im Zeit­punkt der Klageerhebung nicht bekannt ist, wird als Gerichtsstand München vereinbart. Ergibt sich aus vertraglich nicht abdingbaren Be­stim­mungen internationaler Abkommen oder Be­stim­mungen von Mitgliedstaaten der EU, welchen der Kunde angehört etwas anderes zugunsten des Kunden, gelten die vorgenannten Bedingungen nicht.
16.6 RSD strebt in allen Unstimmigkeiten eine einvernehmliche Lösung mit seinen Kunden an. Sollte keine Einigung erzielt werden können hat der Kunde die Möglichkeit, eine rechtliche Klärung beim zuständigen Gericht herbeizuführen, ohne zuvor ein freiwilliges Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle durch­führen zu müssen, an dem RSD derzeit nicht teilnimmt.