Source: http://www.verwaltung.uni-halle.de/KANZLER/ZGST/ABL/2008/08%273%2707.htm
Timestamp: 2017-09-20 18:23:54
Document Index: 392378764

Matched Legal Cases: ['§ 13', '§ 7', '§ 13', '§ 7', '§ 13', '§ 14', '§ 15', '§ 7']

18. Jahrgang, Nr. 3 vom 26. Februar 2008, S. 24
Geschichte (120 Leistungspunkte) an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Gemäß §§ 13 Abs. 1 in Verbindung mit 67 Abs. 3 Nr. 8 und 77 Abs. 2 Nr. 1 des Hochschulgesetzes des Landes Sachsen-Anhalt (HSG LSA) vom 05.05.2004 (GVBl. LSA S. 256), zuletzt geändert durch Artikel 6 des Gesetzes vom 21.03.2006 (GVBl. LSA S. 102), in Verbindung mit den Allgemeinen Bestimmungen zu Studien- und Prüfungsordnungen für das Bachelor- und Masterstudium an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (ABStPOBM) vom 08.06.2005 hat die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg folgende Studien- und Prüfungsordnung für den Master-Studiengang Geschichte (120 Leistungspunkte) beschlossen.
§ 7 Aufbau des Studiengangs 3
§ 13 Master-Arbeit 5
Anlage: Studiengangübersicht 7
(1) Diese Studien- und Prüfungsordnung regelt in Verbindung mit den Allgemeinen Bestimmungen zu Studien- und Prüfungsordnungen für das Bachelor- und Master-Studium an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg Ziele, Inhalte und Aufbau des Master-Studiengangs Geschichte (120 Leistungspunkte).
(2) Sie gilt für Studierende, die ab Wintersemester 2007/2008 das Studium der Geschichte im Master-Studiengang der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg aufnehmen.
Bei dem Studiengang Geschichte handelt es sich um einen konsekutiven Master-Studiengang. Der Studiengang ist stärker forschungsorientiert.
· Kenntnis zentraler methodischer und geschichtstheoretischer Ansätze,
· Kenntnis wichtiger historiographischer Traditionen des Faches,
· Kenntnis ausgewählter Forschungsansätze benachbarter Disziplinen,
· vertiefte Kenntnis fachspezifischer Arbeitsweisen,
· vertiefte Kenntnis ausgewählter Themenfelder der Vormoderne und der Moderne,
· Spezialkenntnisse in ausgewählten Forschungsbereichen der Vormoderne oder der Moderne,
· Fähigkeit zum internationalen Vergleich,
· Fähigkeit zum Epochen übergreifenden Vergleich historischer Phänomene,
· Fähigkeit zur Quellenanalyse und Quellenkritik,
· Fähigkeit zur Interdisziplinarität, ihre praktische Einübung,
· Fähigkeit, wissenschaftliche Texte begrenzten Umfangs eigenständig zu verfassen,
· Fähigkeit, ein Forschungsprojekt zu konzipieren und zu präsentieren,
· Fähigkeit, eine größere wissenschaftliche Arbeit (50-80 Seiten) zu verfassen und dabei zu eigenständigen Forschungsergebnissen zu gelangen.
(1) Eine Beratung zu Fragen der Studienneigung sowie insbesondere die Unterrichtung über Studienmöglichkeiten und den formalen Aufbau des Studiengangs erfolgt durch die Allgemeine Studienberatung der Zentralen Universitätsverwaltung.
(1) Der Studiengang Geschichte (120 LP) wendet sich vor allem an Absolventinnen und Absolventen des Bachelor-Studienprogramms Geschichte in einem Zwei-Fach- oder Ein-Fach-Bachelorstudiengang.
(2) Voraussetzung für die Zulassung zum Master-Studiengang ist der Nachweis eines Abschlusses im Bachelor-Studienprogramm Geschichte mit mindestens 60 Leistungspunkten oder eines anderen gleichwertigen Studienabschlusses. Über die Gleichwertigkeit der Abschlüsse entscheidet der Studien- und Prüfungsausschuss.
(3) Für den Master-Studiengang Geschichte (120 LP) müssen Vorkenntnisse in Englisch, Latein und einer weiteren modernen Fremdsprache, die zum wissenschaftlichen Arbeiten befähigen, bei Studienbeginn nachgewiesen oder bis spätestens zum Ende des 2. Semesters erworben und nachgewiesen werden. Der Nachweis erfolgt durch das Abiturzeugnis oder durch Bescheinigungen der Universität oder außeruniversitärer Einrichtungen, sofern diese Bescheinigungen vom Studien- und Prüfungsausschuss als äquivalent anerkannt werden. Als ausreichend gelten in der Regel Fremdsprachenkenntnisse, die in erfolgreich absolvierten Sprachkursen eines Umfangs von mindestens 60 Unterrichtsstunden erlernt worden sind und im Falle moderner Fremdsprachen mindestens einem Niveau von UNIcert 1 oder vergleichbarem Nachweis entsprechen. Über Ausnahmen entscheidet der Studien- und Prüfungsausschuss.
(5) Nach Abzug der Quoten gemäß § 7 Abs. 1 Nr. 2 bis 5 der Hochschulvergabeverordnung des Landes Sachsen-Anhalt (HVVO) vom 24. Mai 2005 in der jeweils gültigen Fassung stehen bis 1 % der Studienplätze als Vorabquote für die Zulassung von ausländischen Staatsangehörigen und staatenlosen Bewerberinnen und Bewerbern, die nicht Deutschen gleichgestellt sind, zur Verfügung.
Der Aufbau des Studiengangs, Titel, Leistungspunkteumfang und Abfolge der Module, Formen der Modulleistung und Modulvorleistungen und die Teilnahmevoraussetzungen sowie der Anteil der einzelnen Modulnoten an der Gesamtnote ergeben sich aus der Anlage „Studiengangübersicht“ zu dieser Ordnung.
Das Kontaktstudium im Master-Studiengang Geschichte wird durch verschiedene Lehrveranstaltungsarten bestimmt. Wesentliche Unterrichtsformen sind:
c. Seminare: dienen der gezielten Behandlung fachwissenschaftlicher Fragestellungen und führen in bestimmten Lehrstoffen ein;
d. Kolloquien: dienen der Behandlung spezieller fachwissenschaftlicher Probleme und sollen sowohl Präsentationsfähigkeit wie Fachkritik schulen;
e. Exkursionen: dienen der Vertiefung und Veranschaulichung der vermittelten fachwissenschaftlichen Kenntnisse.
Nach erfolgreichem Abschluss des Master-Studiums der Geschichte (120 LP) wird von der Philosophischen Fakultät I der akademische Grad Master of Arts (M.A.) verliehen.
a. Hausarbeit: eine schriftlich verfasste wissenschaftliche Arbeit von 20-30 Seiten bzw. 60.000-90.000 Zeichen (incl. Leerzeichen);
b. Mündliche Präsentation: Vorstellung eines eigenständig entwickelten Themas in einem Kolloquium im Umfang von 30 bis 45 Minuten;
d. Master-Arbeit: Näheres dazu unter § 13.
(2) Gemäß § 14 Abs. 8 ABStPOBM wird in allen Modulen die Möglichkeit eingeräumt, vor der zweiten Wiederholung der Modulleistung die entsprechenden Modulveranstaltungen nochmals zu besuchen. Das Modul Master-Arbeit kann gemäß 20 Abs. 13 ABStPOBM bei Nicht-Bestehen nur einmal wiederholt werden.
(4) Die zur Zulassung zur Modulleistung erforderlichen möglichen Modulvorleistungen sind der Studiengangübersicht zu entnehmen. Die tatsächliche Form der jeweiligen Modulvorleistung gibt der Studien- und Prüfungsausschuss rechtzeitig durch Aushang bekannt.
(1) Die Teilnahmevoraussetzungen für die Module ergeben sich aus der Studiengangübersicht in Verbindung mit den Modulbeschreibungen des Studiengangs.
(2) Die genauen Termine und Wiederholungstermine für die Modulleistungen bzw. Modulteilleistungen werden spätestens fünf Wochen zuvor vom Studien- und Prüfungsausschuss durch Aushang bekannt gegeben.
(3) Die Anmeldung zu den Modulen gemäß § 15 Abs. 1 ABStPOBM entspricht der Anmeldung zur Modulleistung. Die Anmeldung erfolgt im zuständigen Prüfungsamt. Die Zulassung zur Modulleistung kann von der Erfüllung von Modulvorleistungen abhängig gemacht werden. Näheres ergibt sich aus der Studiengangübersicht in Verbindung mit den Modulbeschreibungen.
(1) Für den Studiengang Geschichte wird von den Fachvertreterinnen und Fachvertretern des Instituts für Geschichte ein Studien- und Prüfungsausschuss gebildet, der vom Fakultätsrat zu bestätigen ist.
(2) Der Umfang der Master-Arbeit soll nicht mehr als 240.000 Zeichen (incl. Leerzeichen) bzw. 80 Seiten aufweisen.
(3) Zur Master-Arbeit zugelassen wird nur, wer 60 Leistungspunkte im Studiengang Geschichte (120 LP) erfolgreich absolviert hat.
(4) Das Thema der Master-Arbeit wird vom Studierenden in Absprache mit einem Lehrenden des Instituts festgelegt.
(5) Wird ein Thema aus den Bereichen Antike, Mittelalter oder Frühe Neuzeit gewählt, muss die bzw. der Studierende für die Zulassung zur Master-Arbeit über vertiefte Lateinkenntnisse verfügen. Der Nachweis erfolgt durch das Latinum oder gleichwertige Abschlüsse. Über begründete Ausnahmen von dieser Regel entscheidet der Studien- und Prüfungsausschuss.
(6) Das Thema der Master-Arbeit wird über den Studien- und Prüfungssausschuss ausgegeben und von einer bzw. einem durch den Studien- und Prüfungsausschuss bestellten Prüferin bzw. Prüfer betreut. Der Tag der Ausgabe wird aktenkundig gemacht.
(8) Die Arbeit ist in dreifacher schriftlicher Ausfertigung und in einfacher elektronischer Ausfertigung spätestens ein Jahr nach Ausgabe des Themas abzugeben.
Die Studiengangübersicht im Anhang dieser Ordnung (§ 7) regelt, welche Module benotet werden und welche in die Gesamtnote eingehen.
Diese Ordnung wurde vom Fakultätsrat der Philosophischen Fakultät I am 04.07.2007 beschlossen; der Akademische Senat hat hierzu Stellung genommen am 12.12.2007.
Theorie, Methoden u. Historiographie A
Theorie, Methoden u. Historiographie B
Schwerpunktmodul Vormoderne*
Schwerpunktmodul Moderne*
Module aus affinen Studienprogrammen
abhängig von jeweiligen Studienprogrammen
* Die Schwerpunktmodule Vormoderne und Moderne sind alternativ zu belegen.