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Timestamp: 2017-10-17 04:08:17
Document Index: 132693895

Matched Legal Cases: ['§ 128', '§ 128', '§ 1', '§ 31', '§ 134', '§ 171', '§ 172', '§ 172', '§ 177', '§ 242', '§ 812', '§ 812', '§ 812', '§ 812', '§ 3', '§ 9', '§ 9', '§ 130']

OLG-DRESDEN - 22.12.2004, 8 U 2127/03 - JuraForum.de
OLG-DRESDEN – Aktenzeichen: 8 U 2127/03
Urteil vom 22.12.2004
Leitsatz: Ist der zur Finanzierung des Beitritts zu einem geschlossenen Immobilienfonds durch eine Treuhänder für den Anleger geschlossene Darlehensvertrag wegen Verstoß des Geschäftsbesorgungsvertrages gegen das Rechtsberatungsgesetz unwirksam, so steht der Bank weder ein unmittelbarer Bereicherungsanspruch gegen den Anleger zu noch haftet er als Gesellschafter gemäß § 128 HGB für einen eventuellen gegen die Fondsgesellschaft gerichteten Bereicherungsanspruch der Bank.
Rechtsgebiete: HGB, RBerG, BGB, VerbrKrG
Vorschriften: § 128 HGB, § 1 RBerG, § 31 BGB, § 134 BGB, § 171 BGB, § 172 BGB, § 172 Abs. 1 BGB, § 177 Abs. 1 BGB, § 242 BGB, § 812 BGB, § 812 Abs. 1 Satz 1, 1. Alt. BGB, § 812 Abs. 1 Satz 1, 2. Alt. BGB, § 812 Abs. 1, 1. Alt. BGB, § 3 Abs. 2 Nr. 2 VerbrKrG, § 9 VerbrKrG, § 9 Abs. 1 VerbrKrG
Stichworte: Kein Bereicherungsanspruch der Bank gegen den Immobilienfondsanleger bei Unwirksamkeit des Darlehensvertrages wegen Verstoß des Geschäftsbesorgungsvertrages gegen das Rechtsberatungsgesetz
Verfahrensgang: LG Leipzig 4 O 4249/03 vom 28.10.2003
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OLG-DRESDEN – Urteil, 8 U 1432/04 vom 22.12.2004
Der einer Immobilienfondsgesellschaft bürgerlichen Rechts im Dezember 1995 beigetretene Kapitalanleger haftet in entsprechender Anwendung des § 130 Abs. 1 HGB für vor seinem Beitritt begründete Verbindlichkeiten aus einem Kredit, den die Gesellschaft zur Finanzierung des Fondsobjektes aufgenommen hatte. Nimmt ihn das Kreditinstitut im Verhältnis der kapitalmäßigen Beteiligung persönlich in Anspruch, so genießt er keinen Vertrauensschutz, wenn er im Zeitpunkt des Beitritts das Kreditvolumen kannte und im Gesellschaftsvertrag sowohl eine allgemeine quotale persönliche Haftung des Gesellschafters vorgesehen als auch die Übernahme anteiliger persönlicher Schuldverpflichtungen vorgeschrieben war.
OLG-DRESDEN – Beschluss, 4 ARs 182/04 vom 20.12.2004
Die Übertragung der weiteren Entscheidungen nach Aussetzung einer Jugendstrafe zur Bewährung auf den Jugendrichter durch Beschluss der übergeordneten Jugendkammer, in deren Bezirk sich der Jugendliche aufhält, ist zu begründen und darf nur nach pflichtgemäßem Ermessen und aus beachtlichen Gründen erfolgen. Hierbei ist auf die Besonderheiten des Einzelfalles abzustellen.
OLG-DRESDEN – Beschluss, 2 Ws 681/04 vom 06.12.2004
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