Source: https://www.tuhh.de/tuhh/studium/studienangebot/auslaufende-studiengaenge/biotechnologie-verfahrenstechnik/diplompruefungsordnung.html
Timestamp: 2019-07-21 07:35:58
Document Index: 172832611

Matched Legal Cases: ['§ 10', '§ 4', '§ 12', '§ 15', '§ 15', '§ 4']

TUHH – Studium – Studien­angebot – Auslaufende Studiengänge – Biotechnologie-Verfahrenstechnik – Diplomprüfungsordnung
Diplomprüfungsordnung für den Studiengang Biotechnologie- Verfahrenstechnik an der Technischen Universität Hamburg-Harburg
Die Studienordnung und die Diplomprüfungsordnung für den Studiengang Biotechnologie-Verfahrenstechnik weisen den Mindestumfang an Lehrveranstaltungen aus, deren erfolgreicher Abschluss für den Erwerb des Diploms im Studiengang an der Technischen Universität Hamburg-Harburg erforderlich ist.
(1) Die Diplomprüfung bildet den berufsqualifizierenden Abschluss des Studiums der Biotechnologie-Verfahrenstechnik.
1. Grundlagen,
2. Stoffumwandlung,
3. Aufarbeitung und Rückstandsverwertung,
4. Apparate und Prozessintegration.
(3) Auf Grund der bestandenen Diplomprüfung wird der akademische Grad „Diplom-Ingenieurin" beziehungsweise „Diplom-Ingenieur" (Dipl.-Ing.) verliehen.
Der Studiengang Biotechnologie-Verfahrenstechnik bildet für berufliche Tätigkeitsfelder aus, die die Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit erfordern. Die Studierenden sollen die Fähigkeit erwerben, die Zusammenhänge ihres Faches zu überblicken, sowie wissenschaftliche Methoden und Erkenntnisse anzuwenden und weiterzuentwickeln.
(2) An den Prüfungen kann nicht teilnehmen, wer in einem Studiengang der Biotechnologie-Verfahrenstechnik oder in einem verwandten Studiengang, insbesondere der Verfahrenstechnik oder des Maschinenbaus, an einer wissenschaftlichen Hochschule im Geltungsbereich des Hochschulrahmengesetzes die Diplom- bzw. Bachelor-Vorprüfung, die Bachelor-of-Science-Prüfung oder die Diplom- bzw. die Master-of-Science-Prüfung endgültig nicht bestanden hat.
(2) Zum Studium gehört ein Industriepraktikum von sechsundzwanzig Wochen Dauer. Vom Industriepraktikum sollen sechs Wochen vor Aufnahme des Studiums, der Rest während des Hauptstudiums, abgeleistet werden. Näheres zum Industriepraktikum, insbesondere über Art, Inhalt und Zeitpunkt, bestimmen die Studienordnung und die Praktikantenordnung.
Kann eine schriftliche Prüfung nach Ausschöpfung aller Wiederholungsmöglichkeiten nicht mindestens mit der Note „ausreichend" (4,0) bewertet werden, findet zur endgültigen Bewertung eine ergänzende mündliche Prüfung in der Regel innerhalb von zwei Wochen nach Vorliegen des Ergebnisses der schriftlichen Prüfung statt; dabei stellt die oder der Prüfende fest, ob die Prüfungsleistung endgültig mit der Note "ausreichend" oder "nicht ausreichend" zu bewerten ist.
(1) Erscheinen Studierende zu einem Prüfungstermin nicht oder brechen sie die Prüfung ab, ohne dass ein wichtiger Grund nach § 10 vorliegt, wird für die betreffende Prüfungsleistung die Note „nicht ausreichend" festgesetzt.
(4) Studierende, die schuldhaft einen Ordnungsverstoß begehen, durch den andere Studierende gestört werden oder der Prüfungsverlauf beeinträchtigt wird, können von der oder dem jeweiligen Prüfenden von der Fortsetzung der Prüfungsleistung ausgeschlossen werden, wenn sie ihr störendes Verhalten trotz Abmahnung fortsetzen. Absatz 3 Sätze 2 und 3 gelten entsprechend. Stellt der Prüfungsausschuss einen den Ausschluss rechtfertigenden Ordnungsverstoß fest, wird für die betreffende Prüfungsleistung die Note „nicht ausreichend" festgesetzt. Anderenfalls ist diesen Studierenden alsbald Gelegenheit zu geben, die Prüfungsleistung erneut zu erbringen, ohne dass dieses als Wiederholung gilt.
über 3,5 bis 4,0 = ausreichend,
(4) In der Einstufungsprüfung müssen die Studienbewerberinnen und Studienbewerber nachweisen, dass er über die inhaltlichen Eingangsvoraussetzungen zu dem jeweils beantragten Semester verfügen.
(5) Wird eine Diplomarbeit mit „nicht ausreichend" bewertet, so kann sie einmal, nur in begründeten Ausnahmefällen ein zweites Mal, mit einem anderen Thema, wiederholt werden. Die Entscheidung über das Vorliegen eines begründeten Ausnahmefalles trifft der Prüfungsausschuss.
II Diplom-Vorprüfung
(2) Für die Diplom-Vorprüfung sind folgende Prüfungen abzulegen:
Mathematik III (Analysis III, Differentialgleichung I),
Einführung in die Verfahrenstechnik, Biotechnologie und Energie- und Umwelttechnik,
Elemente des Apparatebaus I,
Elemente des Apparatebaus II,
Technische Mechanik I,
Technische Mechanik II,
Technische Mechanik III,
Einführung in die Informatik I,
Einführung in die Informatik II,
2. der Nachweis, dass die oder der Studierende für den Studiengang Biotechnologie-Verfahrenstechnik an der Technischen Universität Hamburg-Harburg immatrikuliert ist oder gewesen ist;
3.eine Erklärung darüber, ob gemäß § 4 Absatz 2 die oder der Studierende bereits eine Diplom- bzw. Bachelor-Vorprüfung oder eine darauf aufbauende Prüfung in einem Studiengang der Biotechnologie-Verfahrenstechnik oder in einem verwandten Studiengang, insbesondere der Verfahrenstechnik oder des Maschinenbaus, an einer wissenschaftlichen Hochschule im Geltungsbereich des Hochschulrahmengesetzes nicht bestanden hat oder ob er sich in einem schwebenden Prüfungsverfahren befindet.
(5) Die Prüfungen in den Fächern Chemie I, Mathematik I, Technische Mechanik I, Einführung in die Verfahrenstechnik, Biologie-Verfahrenstechnik, Energie- und Umwelttechnik und Einführung in die Informatik I sind in dem zum ersten Fachsemester gehörenden Prüfungszeitraum abzulegen. Die Anmeldungen erfolgt für alle Studierenden durch das Zentrale Prüfungsamt der TUHH; eine Anmeldung durch die Studierenden ist nicht erforderlich.
Ergebnis der Diplom-Vorprüfung
Chemie III (physikalische Chemie)
Mathematik I (Analysis I, Lineare Algebra I)
Mathematik II (Analysis II, Lineare Algebra II)
Mathematik III (Analysis III, Differentialgleichungen I)
Einführung in die Verfahrenstechnik, Biotechnologie-Verfahrens- technik, Energie- und Umwelttechnik
Elemente des Apparatebaus I
Elemente des Apparatebaus II
Wärme- und Stoffübertragung I
Biochemische und biologische Grundlagen für Ingenieure
Gesamtsumme der Gewichtungsfaktoren
(1) Die Studierenden haben während des Hauptstudiums Prüfungen in den folgenden Fächern abzulegen:
Prozess- und Anlagentechnik I,
Prozess- und Anlagentechnik II,
(2) Nach Wahl der Studierenden sind Prüfungen in Technischen Wahlpflichtveranstaltungen im Umfang von 18 Semesterwochenstunden abzulegen. Davon müssen mindestens 12 Semesterwochenstunden aus dem Katalog der technischen Wahlpflichtfächer des Studienganges Biotechnologie-Verfahrenstechnik gewählt werden (davon mindestens zwei Semesterwochenstunden in jedem der vier Schwerpunkte dieses Kataloges). Die restlichen sechs Semesterwochenstunden können auch aus dem Katalog der frei wählbaren Technischen Wahlpflichtfächer gewählt werden.
(3) Nach Wahl der Studierenden sind Prüfungen in Nichttechnischen Wahlpflichtfächern im Umfang von vier Semesterwochenstunden abzulegen.
2. der Nachweis über die bestandene Diplom-Vorprüfung in einem Studiengang der Verfahrenstechnik an einer wissenschaftlichen Hochschule im Geltungsbereich des Hochschulrahmengesetzes oder eine gemäß § 12 Absätze 2 und 3 als gleichwertig anerkannte Prüfungsleistung. Dieser Nachweis gilt auch dann als erbracht, wenn die oder der Studierende die in § 15 Absatz 6 genannten Leistungen erbracht und die in § 15 Absatz 2 aufgeführten Prüfungen bis zum Ende des zum vierten Fachsemester gehörenden Prüfungszeitraums bis auf maximal zwei Prüfungen oder bis zum Ende des zum fünften Fachsemester gehörenden Prüfungszeitraums bis auf maximal eine Prüfung erfolgreich abgelegt hat.
4. eine Erklärung darüber, ob gemäß § 4 Absatz 2 die oder der Studierende bereits eine Diplom- bzw. Bachelor-Vorprüfung oder eine darauf aufbauende Prüfung in einem Studiengang der Biotechnologie-Verfahrenstechnik oder in einem verwandten Studiengang, insbesondere der Verfahrenstechnik oder des Maschinenbaus, an einer wissenschaftlichen Hochschule im Geltungsbereich des Hochschulrahmengesetzes nicht bestanden hat oder ob er sich in einem schwebenden Prüfungsverfahren befindet,
(3) Die Diplomarbeit kann von allen hauptamtlich in Forschung und Lehre tätigen Professorinnen, Professoren, Privatdozentinnen und Privatdozenten der Biotechnologie-Verfahrenstechnik an der Technischen Universität Hamburg-Harburg ausgegeben und betreut werden. Der Prüfungsausschuss kann weitere Personen als Betreuende zulassen. Den Studierenden ist Gelegenheit zu geben, für das Thema Vorschläge zu machen. Die Diplomarbeit darf mit Zustimmung des vorsitzenden Mitgliedes des Prüfungsausschusses in einer Einrichtung außerhalb der Hochschule ausgeführt werden, wenn sie dort von einer oder einem in Forschung und Lehre tätigen Professorin oder Professor bzw. einer Privatdozentin oder einem Privatdozenten der Biotechnologie-Verfahrenstechnik an der Technischen Universität Hamburg-Harburg betreut werden kann. Um eine hinreichende Breite der Ausbildung zu gewährleisten, sollen Diplom- und Studienarbeit nicht innerhalb desselben Arbeitsbereichs angefertigt werden.
(4) Auf Antrag sorgt das vorsitzende Mitglied des Prüfungsausschusses dafür, dass die Studierenden zum vorgesehenen Zeitpunkt das Thema einer Diplomarbeit erhalten.
(8) Die Diplomarbeit ist fristgemäß beim vorsitzenden Mitglied des Prüfungsausschusses abzuliefern; der Abgabezeitpunkt ist aktenkundig zu machen. Wird die Diplomarbeit nicht fristgemäß abgeliefert, ist sie mit „nicht ausreichend" zu bewerten.
(1) Die Diplomprüfung ist bestanden, wenn sämtliche Noten der Prüfungen, die Note der Diplomarbeit und die Gesamtnote der Diplomprüfung mindestens „ausreichend" lauten.
Bioverfahrenstechnik II
Technische Strömungslehre I
Umweltschutztechnik I
Durchschnittsnote der Technischen Wahlpflichtveranstaltungen
Durchschnittsnote der Nichttechnischen Wahlveranstaltungen
(3) Der oder dem Studierenden ist vor einer Entscheidung nach dem Absatz 1 oder 2 Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben.
(2) Diese Prüfungsordnung gilt erstmals für Studierende, die ihr Studium an der Technischen Universität Hamburg-Harburg im Studiengang Biotechnologie-Verfahrenstechnik ab dem Wintersemester 2003/2004 beginnen.
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