Source: https://rrlaw.de/2005/aktuelles
Timestamp: 2019-01-18 15:51:14
Document Index: 8912657

Matched Legal Cases: ['§ 16', 'BGH', '§ 37', '§ 37', 'BGH', 'BGH']

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Am 29.11.2005 hat das Landgericht Darmstadt entschieden, dass die Verschmelzung der T-Online International AG (T-Online) auf die Deutsche Telekom AG (Telekom) wegen der anhängigen Anfechtungsverfahren, die u.a. von der Kanzlei ROTTER RECHTSANWÄLTE eingeleitet wurden, bis auf weiteres nicht vollzogen werden darf. T-Online hatte als Reaktion auf verschiedene Anfechtungsklagen, die wegen zahlreicher formeller und materieller Beschlussmängel gegen den Verschmelzungsbeschluss auf der T-Online-Hauptversammlung erhoben wurden, einen Freigabeantrag beim Landgericht Darmstadt gestellt. Damit wollte T-Online die Eintragung des Verschmelzungsbeschlusses im Handelsregister trotz der [...]
Koninklijke Ahold N.V. vergleicht sich für 945 Millionen Euro
Der niederländische Einzelhandelskonzern Ahold hat für umgerechnet rund 945 Millionen Euro einen von geschädigten Aktionären in den USA geführten Rechtsstreit beigelegt. Der Vergleich muss noch vom Bezirksgericht in Maryland genehmigt werden. Die Kanzlei ROTTER RECHTSANWÄLTE hat in diesem Sammelklageverfahren gemeinsam mit der US-Kanzlei Shalov Stone & Bonner LLP mit dem Itzehoer Aktienclub einen der vorgesehenen stellvertretenden Kläger vertreten.
Mündliche Verhandlung im Zusammenhang mit den Anfechtungsklagen gegen die T-Online-Verschmelzung
In der mündlichen Verhandlung am 04.11.2005 vor dem Landgericht Darmstadt, die aus Anlass des von T-Online eingeleiteten Freigabeverfahrens nach § 16 UmwG stattgefunden hat, hat die Vorsitzende Richterin erstmals angedeutet, wie sie die Sach- und Rechtslage einschätzt. In der knapp dreistündigen Verhandlung hat die Vorsitzende zum Ausdruck gebracht, dass die Einwände gegen den Verschmelzungsbeschluss – nach erster Einschätzung der Kammer – jedenfalls nicht offensichtlich unbegründet sind. Auch eine Interessenabwägung führt deshalb möglicherweise nicht zu einem Vorrang des Interesses von T-Online, [...]
TEAM COMMUNICATIONS: Erste Entschädigungsschecks eingetroffen
Heute sind die ersten Entschädigungsschecks bei deutschen Anspruchstellern eingegangen. Damit sollten sämtliche Anspruchsteller ihre Entschädigung spätestens zu Beginn der kommenden Woche erhalten haben. Die Schecks müssen bis spätestens 16. April 2006 eingelöst werden. Sollten die Schecks bis Ende der kommenden Woche (= 04.11.05) nicht bei Ihnen eingegangen sein, melden Sie sich bitte bei uns.
Das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt/M. hat mit Urteil vom 10.05.2005, Az. 5 U 133/03, erstmals den ehemaligen Vorstandsvorsitzenden der EM.TV & Merchandising AG, Thomas Haffa, aufgrund der Geschehnisse im Jahr 2000 zu Schadensersatz verurteilt. Rechtsanwalt Dr. Jan Querfurth von der Kanzlei Rotter Rechtsanwälte ist hocherfreut darüber: „Endlich hatte ein Zivilgericht den Mut, aus der erdrückenden Beweislage in Sachen EM.TV den einzigen richtigen Schluss zu ziehen und Herrn Thomas Haffa zu verurteilen. Dieses Urteil ist nach der Entscheidung des BGH vom 09.05.2005 [...]
Refco, Inc.: Sammelklage für Aktionäre und Anleihebesitzer
In der von unserem Kooperationspartner Shalov Stone & Bonner LLP initiierten Verfahren gegen Refco, Inc. rückt nun auch die viertgrößte Bank aus Österreich, die Bawag P.S.K. als möglicher Anspruchsgegner in den Mittelpunkt, nachdem die Bank kurz vor dem Zusammenbruch von Refco, Inc. noch ein Darlehen von EUR 350 Mio. gewährt hatte.
Phoenix Kapitaldienst: Kein schnelles Geld
Gläubiger der Phoenix Kapitaldienst GmbH müssen sich auf ein Jahre dauerndes Insolvenzverfahren einstellen. Dies hat der Insolvernezverwalter in der Gläubigerversammlung am 05.10.2005 deutlich gemacht. In der Gläubigerversammlung wurde der Insolvenzverwalter bestätigt, der Gläubigerausschuß wurde erweitert. Die Höhe der zu erwartenden Ausschüttung im Rahmen des Insolvenzverfahrens bzw. aus der EdW ist nach wie vor ungewiß. Unter diesem Aspekt sollten Anleger genau prüfen, ob nicht Schadensersatzansprüche gegen den Vermittler in Betracht kommen, der die Investition in den Phoenix Managed Account empfohlen hat. [...]
Team Communications: Auszahlung wird vorbereitet
Die Auszahlung der im Rahmen der Sammelklage gegen das ehemals am Neuen Markt gelistete Unternehmen Team Communications Group, Inc. vereinbarten Vergleichssumme steht unmittelbar bevor. Gemeinsam mit der US-Kanzlei Shalov Stone & Bonner LLP hat die Kanzlei ROTTER RECHTSANWÄLTE die Interessen geschädigter Investoren im Rahmen einer US-Sammelklage vertreten. Mit den Beklagten konnte eine Einigung über die Zahlung von insgesamt USD 12,7 Mio. erzielt werden.
ROTTER RECHTSANWÄLTE nimmt hiermit zu teilweise in den Medien geäußerten Rechtsauffassungen Stellung: 1. Rechtsauffassung: „Schadenersatzansprüche gegen DaimlerChrysler verjähren erst in drei Jahren.“ Der Schadenersatzanspruch nach § 37b Abs. 1 Nr. 2 WpHG verjährt nach § 37b Abs. 4 WpHG in einem Jahr von dem Zeitpunkt an, zu dem der Anleger Kenntnis erlangt, spätestens jedoch in drei Jahren seit der Unterlassung. Vor diesem Hintergrund empfehlen wir die Jahresfrist einzuhalten. Da Ende Juli bzw. Anfang August 2005 bundesweit von der verspäteten Rücktrittsmeldung [...]
Erste Klage gegen DaimlerChrysler eingereicht
Rotter Rechtsanwälte hat heute im Auftrag eines Mandanten Klage beim Landgericht Stuttgart gegen die DaimlerChrysler AG eingereicht. Hintergrund sind dabei die Vorwürfe, das Unternehmen habe die Öffentlichkeit zu spät über den Rücktritt von Konzernchef Jürgen Schrempp informiert. Ensprechende weitere Anfragen liegen unserer Kanzlei bereits vor. Bei Interesse an dem gemeinsamen Vorgehen wenden Sie sich bitte vertrauensvoll an unsere Kanzlei.
Schadenersatzansprüche gegen DaimlerChrysler
BGH i.S. EM.TV: Neue Aussagen zur Schadensersatzhaftung in Fällen fehlerhafter Ad-hoc-Publizität
Enron Corporation: Auch JP Morgan zahlt – 2,2 Milliarden US-Dollar Schadensersatz
Enron Corporation: Citigroup zahlt 2 Milliarden US-Dollar
BGH-Entscheidung in Sachen EM.TV
Doral Financial Corporation: Erste Klage in den USA eingereicht
Worldcom: J.P. Morgan Chase zahlt zwei Milliarden US-Dollar
Bundesgerichtshof: Schadensersatzansprüche wegen fehlerhafter Anlageberatung gegen ein Wertapierdienstleistungsunternehmen verjähren drei Jahre nach Erteilung des Kaufauftrages
Worldcom: Zusätzlicher Vergleich mit Banc of America über USD 460.5 Mio.
Intershop Communications AG: Vergleich in US-Sammelklage