Source: https://gesetze-in-app.de/BGB/492
Timestamp: 2018-10-16 07:38:37
Document Index: 242982322

Matched Legal Cases: ['§ 492', '§ 492', '§ 492', '§ 492', '§ 492', '§ 492', 'Art. 247', '§ 6', '§ 492', '§ 492', '§ 492', '§ 492', 'BGH', '§ 492', 'BGH', '§ 4', '§ 358', 'BGH', '§ 492', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 492', '§ 492', 'BGH', '§ 492', '§ 492', '§ 492', 'BGH', '§ 492', '§ 6']

§ 492 BGB: Schriftform, Vertragsinhalt
LG Nürnberg, Urteil vom 4.1.2016, Az. 6 O 6071/15 (2) Die Widerrufsbelehrung ist im Grundsatz auch nicht deshalb fehlerhaft, weil Pflichtangaben gemäß § 492 Abs. 2 BGB nur beispielhaft aufgeführt sind und es deshalb in aller Regel zur Bestimmung des Fristlaufs einer Lektüre des § 492 Abs. 2 BGB durch den Verbraucher bedarf (ebenso LG Landshut, Urteil vom 25.06.2015,
LG Nürnberg, Urteil vom 4.1.2016, Az. 6 O 6071/15 (3) Auch wenn nach der hier vertretenen Auffassung eine abschließende Aufzählung aller Pflichtangaben im Sinne des § 492 Abs. 2 BGB a. F. in der Widerrufsinformation nicht erforderlich ist, ist die streitgegenständliche Widerrufsinformation gleichwohl gerade in Bezug auf die Pflichtangaben gemäß § 492 Abs. 2 BGB a. F. zu demindest missverständlich und damit fehlerhaft (ebenso LG Verden, Urteil vom 08.05.2015,
LG Nürnberg, vom 4.9.2015, Az. 6 O 2628/15 Der Verbraucher kann sich Klarheit über den Fristbeginn verschaffen, wenn auch in aller Regel wohl nur unter Heranziehung des Normtextes des § 492 Abs. 2 BGB a. F. und des Art. 247 §§ 6-13 EGBGB a. F. (b) Die Widerrufsbelehrung ist im Grundsatz auch nicht deshalb fehlerhaft, weil Pflichtangaben gemäß § 492 Abs. 2 BGB nur beispielhaft aufgeführt sind und es deshalb in aller Regel zur Bestimmung des Fristlaufs einer Lektüre des § 492 Abs. 2 BGB durch den Verbraucher bedarf (ebenso LG Landshut, Urteil vom 25.06.2015,
LG Nürnberg, vom 4.9.2015, Az. 6 O 2628/15 (c) Auch wenn nach der hier vertretenen Auffassung eine abschließende Aufzählung aller Pflichtangaben im Sinne des § 492 Abs. 2 BGB a. F. in der Widerrufsinformation nicht erforderlich ist, ist die streitgegenständliche Widerrufsinformation gleichwohl gerade in Bezug auf die Pflichtangaben gemäß § 492 Abs. 2 BGB a. F. zu demindest missverständlich und damit fehlerhaft (ebenso LG Verden, Urteil vom 08.05.2015,
BGH, URTEIL vom 2.4.2015, Az. XI ZR 406/1 Dass die Kosten der Kapitallebensversicherung gemäß § 492 Abs. 1 Satz 5 Nr. 6 BGB aF in der vom Darlehensnehmer zu unterzeichnenden Vertragserklärung anzugeben waren (vgl. Senatsurteil vom 18. Januar 2005 - XI ZR 17/04, BGHZ 162, 20, 27 ff. zu § 4 Abs. 1 Satz 4 Nr. 1 Buchst, f VerbrKrG aF), ändert nichts daran, dass es sich um die Kosten einer zu der Darlehensgewährung hinzutretenden 'anderen' Leistung im Sinne des § 358 Abs.3 Satz 1 BGB aF handelt.
BGH, URTEIL vom 2.4.2015, Az. XI ZR 406/1 25	Dieser	Beurteilung	steht	auch	nicht	entgegen,	dass	der	Versicherungs- vertrag für die Pflicht des Darlehensgebers zur Gesamtbetragsangabe nach § 492 Abs. 1 Satz 5 Nr. 2 BGB aF von Bedeutung sein kann (vgl. Senatsurteile vom 18. Dezember 2001 -XI ZR 156/01, BGHZ 149, 302, 306 ff., vom 8. Juni 2004 -XI ZR 150/03, BGHZ 159, 270, 277 und vom 19. Februar 2008 -XI ZR 23/07, WM 2008, 681 Rn. 14).
BGH, URTEIL vom 2.10.2011, Az. XI ZR 220/10 In seinem Urteil vom 15. Dezember 2009 (XI ZR 45/09, BGHZ 184, 1 Rn. 20 f.) hat der erkennende Senat bereits entschieden, dass die Restschuldversicherung auch dann, wenn sie durch das Darlehen finanziert wird und ihre Kosten in der vom Darlehensnehmer zu unterzeichnenden Vertragserklärung anzugeben waren (vgl. § 492 Abs. 1 Satz 5 Nr. 6 BGB aF; vgl. auch jetzt § 492 Abs. 2 BGB nF i.V. m.
BGH, URTEIL vom 2.11.2007, Az. XI ZR 324/06 Eine konkludente Annahmeerklärung entspricht dabei ebenso wenig wie die Annahme durch Schweigen der gesetzlichen Schriftform (vgl. OLG München ZIP 2005, 160, 162; Staudinger/Kessal-Wulf, BGB Bearb. 2004 § 492 Rdn. 8; Bülow/Artz, VerbrKrR 6. Aufl. § 492 BGB Rdn. 35).
LG Bonn, Urteil vom 5.10.2004, Az. 3 O 190/04 Die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs zur Angabe des Gesamtbetrags nach § 492 Abs. 1 Satz 5 Nr. 2 BGB (BGHZ 149, 302 = WM 2002, 380 = ZIP 2002, 391 = NJW 2002, 957; WM 2004, 1542 = ZIP 2004, 1445 = NJW 2004, 2820) ist auf die Berechnung des effektiven Jahreszinses nach § 492 Abs. 1 Satz 5 Nr. 5 BGB ín Verbindung mit § 6 PAngV nicht übertragbar.