Source: http://mrv1912.de/verein/satzung/
Timestamp: 2019-02-18 07:44:24
Document Index: 337653076

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 5', '§ 6', '§ 8', '§ 8', '§ 8']

Satzung - Mündener Ruderverein von 1912 e. V.
Satzung des Mündener Rudervereins e. V., Hann. Münden (vom 27.09.1946, neugefasst und ergänzt am 20.11.1956 und am 21.03.1957, eingetragen am 06.11.1957 in das Vereinsregister des Amtsgerichtes Hann. Münden, neugefasst am 16.02.1978, eingetragen am 18. Mai 1978 in das Vereinsregister des Amtsgerichtes Hann. Münden, ergänzt am 02.03.1995), erneut ergänzt am 17. März 2005
1. Der Verein hat den Zweck, den Rudersport zu pflegen.
2. Der Verein verfolgt durch Förderung der körperlichen Ertüchtigung durch Sport ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig, erstrebt keinen Gewinn und verwendet etwaige Überschüsse ausschließlich zu satzungsmäßigen Zwecken.
3. Der Verein ist Mitglied des Deutschen Ruderverbandes. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
1. Der am 9. Mai 1912 gegründete „Mündener Ruderverein e.V.“ hat seinen Sitz in Hann. Münden und ist in das Vereinsregister des Amtsgerichtes Hann. Münden eingetragen.
1. Der Verein besteht aus aktiven Mitgliedern, passiven Mitgliedern und Ehren- mitgliedern.
Erwachsene – sie nehmen an den sportlichen Veranstaltungen aktiv teil.
Jugendliche – sie sind Aktive – die am 1.1. des laufenden Geschäftsjahres das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.
Kinder – sie sind Aktive – die am 1.1. des laufenden Geschäftsjahres das 14. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.
3. Passive Mitglieder sind Mitglieder, die sich selbst nicht sportlich betätigen, aber im übrigen die Interessen des Vereins fördern.
4. Ehrenmitglieder sind Personen, die sich im besonderem Maße um den Verein verdient gemacht haben.
5. Jedes Mitglied ist den Bestimmungen der Ruder-, Wanderruder-, Haus- und Arbeitsordnung unterworfen.
2. Über die Aufnahme eines Mitglieds entscheidet der Vereinsausschuss mit ¾ -Mehrheit.
2. durch Austritt; dieser kann nur zum 30. Juni oder zum 31. Dezember eines Jahres mit vierteljährlicher Kündigungsfrist in schriftlicher Form erfolgen.
3. durch Ausschluss; der Ausschluss kann erfolgen nach Anhörung des Ältestenrates
wenn das Vereinsmitglied trotz erfolgter Mahnung mit der Zahlung von drei Monatsbeiträgen im Rückstand ist,
aus sonstigen schwerwiegenden, die Vereinsdisziplin berührenden Gründe. Über den Ausschluss, der mit sofortiger Wirkung erfolgt, entscheidet der Vereinsausschuss mit ¾-Stimmenmehrheit. Vor Entscheidung des Vereinsausschusses ist dem Mitglied vor dem Vereinsausschuss unter Setzung einer Frist von 4 Wochen Gelegenheit zu geben, sich zu den erhobenen Vorwürfen zu äußern. Der Ausschließungsbeschluss ist dem Mitglied unter Darlegung der Gründe durch eingeschriebenen Brief bekanntzugeben.
1. Es wird eine Aufnahmegebühr und ein Beitrag erhoben, deren Höhe vom Vereinsausschuss nach Anhörung der Mitgliederversammlung festgesetzt werden.
2. Die Staffelung der Beiträge nach Mitgliedsstatus und die Zuordnung erfolgt nach § 3 II und III dieser Satzung durch den Vereinsausschuss.
3. Alle Mitglieder sind zur Zahlung von Beiträgen verpflichtet, mit Ausnahme der Ehrenmitglieder.
4. Der Beitrag ist monatlich im voraus zu zahlen, er kann auch vierteljährlich, halbjährlich oder jährlich jeweils zum mittleren Verfalltag gezahlt werden.
5. Der Vereinsausschuss hat das Recht, ausnahmsweise bei Bedürftigkeit Aufnahmegebühr/Beitrag ganz oder teilweise zu erlassen, zu stunden oder Ratenzahlungen zu bewilligen.
6. Kostenbeiträge für das Wanderrudern und Ablösesummen für zu leistende Arbeitsstunden werden vom Vereinsausschuss beschlossen und bekannt gegeben.
1. Die Mitgliederversammlung ist für folgende Angelegenheiten, die nicht zu den Befugnissen des Vereinsausschusses gehören, zuständig:
Entgegennahme der Berichte der Vereinsorgane und der Rechnungsprüfer,
Entlastung des Vereinsausschusses,
Vorstandswahlen, mit Ausnahme des Jugendobmanns,
Wahl des Ältestenrates und bis zu 3 Stellvertretern,
Beschlussfassung über den Etat,
2. Die ordentliche Mitgliederversammlung ist einmal jährlich, möglichst im ersten Viertel des Kalenderjahres durch den Vorstand einzuberufen.
4. Der Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Versammlung der Mitglieder mit einer Frist von 3 Tagen einberufen. Die außerordentliche Versammlung hat die gleichen Befugnisse wie die ordentliche Mitgliederversammlung. Der Vorstand muss eine Versammlung einberufen, wenn dies 1/10 der stimmberechtigten Vereinsmitglieder schriftlich unter Angabe des Grundes beantragen.
5. Stimmberechtigt sind alle Mitglieder, die am Tage der Mitgliederversammlung das 16. Lebensjahr vollendet haben. Eine Vertretung in der Stimmabgabe ist unzulässig. Unabhängig von der Alters-begrenzung ist der Jugendobmann stimmberechtigt.
6. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens 1/10 der stimm-berechtigten Mitglieder anwesend ist. Bei Beschlussunfähigkeit muss der Vorstand binnen 3 Wochen eine zweite Ver-sammlung mit derselben Tagesordnung einberufen. Diese ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. In der Einladung zu der zweiten Versammlung ist auf diese besondere Beschluss-fähigkeit hinzuweisen.
7. Die Mitglieder entscheiden in der Versammlung mit einfacher Mehrheit, soweit im nachfolgenden nichts anderes geregelt worden ist: Für Satzungsänderungen, Ehrenmitgliedschaften und Auflösung des Vereins ist eine ¾-Mehrheit erforderlich. Wenn über die Auflösung des Vereins entschieden werden soll, muss der Vorstand eine außerordentliche Mitgliederversammlung mindestens 18 Tage vorher einberufen. Die Tagesordnung darf nur einen Punkt enthalten: „Auflösung des Vereins“.
8. Die Beschlussfassung erfolgt durch offene Abstimmung, soweit nicht gesetzliche Bestimmungen oder die Satzung dem entgegenstehen. Die Wahl der Vorstands- und Vereinsausschussmitglieder sowie der Kassenprüfer erfolgt durch offene Abstimmung, falls nicht ein Mitglied die geheime Wahl be-antragt.
9. Bei Wahl der Vorstandsmitglieder ist bei Stimmengleichheit ein zweiter Wahlgang erforderlich. Ergibt der zweite Wahlgang abermals Stimmengleichheit, so entscheidet das Los.
1. Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden, zwei stellvertretenden Vorsitzenden, dem Kassenwart und dem Schriftwart. Der Vorsitzende und die stellvertretenden Vorsitzenden vertreten jeder den Verein gerichtlich und außergerichtlich allein.
2. Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Vereins. Ihm obliegt die Verwal-tung des Vereinsvermögens und die Ausführung der Beschlüsse.
3. Vorgänge und Entscheidungen von besonderer Wichtigkeit sind jedoch vom Ver-einsausschuss zu entscheiden.
4. Für Grundstücksverträge und Dienstverträge ist die Zustimmung der Mitgliederver-sammlung erforderlich.
5. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes während der Amtsperiode aus, so kann der Vereinsausschuss ein Ersatzmitglied für die restliche Amtsdauer des Aus- geschiedenen wählen. Die Wiederwahl des Vorstands ist möglich.
1. Der Vereinsausschuss besteht aus dem Vorstand und den übrigen Fachwarten.
2. Der Vereinsausschuss ist für die in der Satzung niedergelegten (§ 5 Nr. 3, § 6 Nr. 1, 2, 5,6; § 8 Nr. 3) und für die ihm von der Mitgliederversammlung übertragenen Aufgaben zuständig.
3. Die Mitglieder des Vereinsausschusses sind berechtigt, im Rahmen ihrer Aufgaben Weisungen an die Mitglieder zu geben.
4. Für die Wahl des Vereinsausschusses ist § 8 Abs. 5 der Satzung entsprechend anzuwenden.
2. Persönliche Streitigkeiten und Ehrensachen sollen vom Ältestenrat geklärt und geschlichtet werden.
3. Der Ältestenrat steht dem Vorstand und Vereinsausschuss beratend zur Seite.
4. Für die Wahl des Ältestenrates gilt § 8 Nr. 5 der Satzung entsprechend.
1. Die Beschlüsse des Vorstandes, des Vereinsausschusses und der Mitgliederversammlung sind schriftlich abzufassen und vom jeweiligen Leiter der Sitzung und vom Schriftführer zu unterzeichnen.
2. Über jede Mitgliederversammlung und Vereinsausschusssitzung wird eine Nieder-schrift aufgenommen, die vom Versammlungsleiter und vom Schriftführer zu un-terzeichnen ist.
Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke ist das Vermögen zu steuerbegünstigten Zwecken zu verwenden. Beschlüsse oder die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.