Source: https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/1973/108
Timestamp: 2019-09-20 18:52:56
Document Index: 130233511

Matched Legal Cases: ['§ 35', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 1256', '§ 3', '§ 2', '§ 3', '§ 2', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 6', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 10', '§ 12', '§ 13', '§ 1256', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 14', '§ 1', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 2', '§ 25', '§ 27', '§ 39', '§ 40', '§ 39', '§ 41', '§ 1', '§ 42', '§ 42', '§ 41', '§ 41', '§ 2', '§ 1', '§ 1', '§ 41', '§ 41', '§ 50', '§ 48', '§ 48', '§ 13', '§ 44', '§ 4', '§ 4', '§ 47', '§ 42', '§ 41', '§ 48', '§ 47', '§ 47', '§ 1', '§ 52', '§ 1', '§ 1418', '§ 140', '§ 2', '§ 2', '§ 14', '§ 4', '§ 2', '§ 50', '§ 1', '§ 140', '§ 1418', '§ 2', '§ 2', '§ 14', '§ 1', '§ 14', '§ 14', '§ 2', '§ 27', '§ 3', '§ 29', '§ 4', '§ 47', '§ 14', '§ 1', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 13', '§ 14', '§ 10', '§ 3', '§ 1', '§ 4', '§ 5', '§ 2', '§ 6', '§ 1', '§ 7', '§ 8', '§ 14', '§ 19', '§ 1', '§ 19', '§ 19', '§ 19', '§ 19', '§ 19', '§ 2', '§ 14', '§ 3', '§ 21', '§ 1', '§ 4', '§ 2', '§ 22', '§ 3', '§ 5', '§ 25', '§ 6', '§ 7', '§ 2', '§ 22', '§ 9', '§ 7', '§ 10', '§ 8', '§ 7', '§ 7', '§ 11', '§ 10', '§ 10', '§ 12', '§ 15', '§ 10', '§ 13', '§ 10', '§ 14', '§ 16', '§ 17', '§ 2', '§ 18', '§ 19', '§ 2', '§ 3', '§ 20', '§ 14', '§ 64', '§ 21', '§ 3', '§ 27', '§ 2', '§ 52', '§ 69', '§ 6', '§ 40', '§ 69', '§ 69', '§ 40', '§ 28', '§ 2', '§ 14', '§ 51', '§ 3', '§ 69', '§ 69', '§ 69', '§ 69', '§ 69', '§ 69', '§ 69', '§ 69', '§ 6', '§ 6', '§ 69', '§ 69', '§ 69', '§ 69', '§ 69', '§ 69', '§ 69', '§ 69', '§ 69', '§ 69', '§ 69', '§ 69', '§ 69', '§ 69', '§ 3', '§ 33', '§ 33', '§ 41', '§ 47', '§ 51', '§ 1', '§ 33', '§ 41', '§ 47', '§ 33', '§ 51', '§ 51', '§ 2', '§ 33', '§ 3', '§ 33', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 14', '§ 92', '§ 7', '§ 1', '§ 35', '§ 35', '§ 1', '§ 35', '§ 2', '§ 14', '§ 62', '§ 3', '§ 1', '§ 1', '§ 30', '§ 1', '§ 30', '§ 30', '§ 2', '§ 14', '§ 32', '§ 3', '§ 1', '§1', '§ 1', '§ 42', '§ 1', '§ 1', '§ 52', '§2', '§ 2', '§ 1', '§ 5', '§3', '§ 12', '§4', '§ 42', '§ 2', '§ 12', '§5', '§ 8', '§ 6', '§ 1', '§ 1', '§6', '§ 4', '§ 12', '§ 9', '§ 5', '§ 4', '§7', '§8', '§9', '§ 8', '§ 4', '§ 8', '§ 10', '§ 8', '§ 9', '§ 13', '§ 11', '§ 12', '§ 9', '§ 4', '§ 9', '§ 13', '§ 11', '§ 14', '§ 1', '§ 5', '§ 4', '§ 9', '§ 4', '§ 9', '§ 4', '§ 9', '§ 1', '§ 3', '§ 15', '§ 16', '§ 17', '§ 2', '§ 14', '§ 5', '§ 5', '§ 8', '§ 18', '§ 4', '§ 8', '§ 8', '§ 8']

BGBl. Teil 1: Nr. 108 (1973) - OffeneGesetze.de – Freier Zugang zu unseren Gesetzen
BGBl. Teil 1: Nr. 108 (1973)
Veröffentlicht am 22.12.1973, PDF downloaden
Gesetz über die laufende Anpassung der Altersgelder in der Altershilfe für Landwirte (Siebentes Änderungsgesetz GAL - 7. ÄndG-GAL) (Seite 1)
Kosten- und Umlagenordnung für Amtshandlungen des Bundesgesundheitsamtes nach dem Betäubungsmittelgesetz (Seite 8)
Verordnung über wassergefährdende Stoffe bei der Beförderung in Rohrleitungsanlagen (Seite 10)
Verordnung zur vorläufigen Regelung der Erschwerniszulagen (Erschwerniszulagenverordnung 1973 - EZulV 1973) (Seite 11)
Neunundzwanzigste Verordnung zur Änderung der Außenwirtschaftsverordnung (Seite 15)
Bundesgesetzblatt Z 1997 A Teil I 1973 1937 Ausgegeben zn Bonn am 22. Dezember 1973 1 Nr. 108 Tag Inhalt Seite 19. 12. 73 Gesetz über die laufende Anpassung der Altersgelder in der Altershilfe für Landwirte (Siebentes Änderungsgesetz GAL - 7. ÄndG-GAL) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1937 8251-1, 8232-4, 821-2 18. 12. 73 KostPn- und Umla9enordnung für Amtshandlungen des Bundesgesundheitsamtes nach dem Betäubungsmittelgesetz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1944 2121-6-10 19. 12. 73 Verordnung über wc1ssergefährdende Stoffe bei der Beförderung in Rohrleitungsanlagen 1946 19. 12. 73 Verordnung zur vorläufigen Regelung der Erschwerniszulagen (Erschwerniszulagenver- ordnun~J 1973 -- EZulV 1973) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1947 2032-1-11 19. 12. 73 Neunundzwanzigste Verordnung zur Änderung der Außenwirtschaftsverordnung . . . . . . . . 1951 7400-1-1 20. 12. 73 20. 12. 73 Achte Verordnung über das anzurechnende Einkommen nach dem Bundesversorgungsgesetz (Anrechnungs-Verordnung 1974} . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1955 Elfte Verordnung zur Änderung der Verordnung nach § 35 des Arzneimittelgesetzes über verschreibungspflichtige Arzneimittel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1959 2121-50-1-5 20. 12. 73 Neunte Verordnung zur Durchführung des Umsatzsteuergesetzes (9. UStDV} . . . . . . . . . . . . 1961 21. 12. 73 Verordnung über Betriebsbeihilfen für den öffentlichen Personennahverkehr mit Kraftfahr- zeugen (Gasöl-Betriebsbeihilfe-VO-Straßenverkehr) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1962 612-14-12 Hinweis auf andere Verkündungsblätter Bundesgesetzblatt Teil II Nr. 68 und Nr. 69 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1967 Gesetz über die laufende Anpassung der Altersgelder in der Altershilfe für Landwirte (Siebentes Änderungsgesetz GAL- 7. ÄndG-GAL) Vom 19. Dezember 1973 Der Bundestag hat mit Zustimmung des Bundes- rates das folgende Gesetz beschlossen: Artikel 1 Änderung des Gesetzes über eine Altershilie für Landwirte Das Gesetz über eine Altershilfe für Landwirte in der Fassung der Bekanntmachung vom 14. Sep- tember 1965 (Bundesgesetzbl. I S. 1448), zuletzt ge- ändert durch das Rentenreformgesetz vom 16. Okto- ber 1972 (Bundesgesetzbl. I S. 1965), wird wie folgt geändert und ergänzt: 1. § 2 wird wie folgt ergänzt: a) Absatz 1 Buchstabe b erhält folgende Fas- sung: „b) mindestens bis zur Vollendung des 60. Lebensjahres mit Ausnahme der Zei- ten des Bezuges eines vorzeitigen Alters- geldes und für mindestens 180 Kalender- monate Beiträge an die landwirtschaft- liche Alterskasse gezahlt und" b) Absatz 2 Buchstabe b erhält folgende Fas- sung: „b) mindestens bis zur Vollendung des 60. Lebensjahres oder bis zum Eintritt der Erwerbsunfähigkeit mit Ausnahme der Zeiten des Bezuges eines vorzeitigen Altersgeldes und für mindestens 60 Ka- lendermonate Beiträge an die landwirt- schaftliche Alterskasse gezahlt und".
1938 Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1973, Teil I 2. § 2a wird wie folgt geändert und ergänzt: a) Der bisherige Text wird Absatz 1. b) Es wird folgender Absatz 2 angefügt: ,, (2) Bei Flächen, die Eigentum des land- wirtschaftlichen Unternehmern sind, steht der Abgabe im Sinne des § 2 Abs. 3 f.erner gleich die Erteilung einer Ermächtigung an eine nach Landesrecht zuständi,ge Stelle zur Land- veräußerung und Landverpachtung im Rah- men des § 2 Abs. 3 zum ortsüblichen, ange- messenen Preis. Die Aufgaben der zuständi- gen Stelle können auch juristischen Personen des privaten oder öffentlichen Rechts, die sich satzungsgemäß mit Aufgaben der Struk- turverbe1sserung befassen, übertragen wer- den. Der Widerruf der Ermächtigung darf nur für den Fall der Abgabe des Unternehmens im Sinne des Absatzes 1 und des § 2 Abs. 3 vorbehalten werden. Die landwirtschaft- lichen Flächen, für die eine Ermächtigung nach Satz 1 erteilt worden ist, sind von de,r ermächtigten Stelle oder juristischen Person in gesonderten Nachweisen zusammenzufas- sen. Diese Nachweise sind regelmäßig län- derweise zusammengefaßt zu veröffentlichen. Der Bundesminister für Ernährung, Landwirt- schaft und Forsten legt im Einvernehmen mit dem Bundesminister für Arbeit und Sozial- ordnung und mit Zustimmung des Bundes- rates durch allgemeine Verwaltungsvor- schriften Muster für die Ermächtigung sowie Form und Fristen der Nachwei,se und Ver- öffentlichungen fest." 3. § 3 wird wie folgt ergänzt: In Absatz 3 Satz 1 und in Absatz 4 Satz 1 wer- den nach dem Wort „Unternehmer" die Worte ,,mindestens bis zur Vollendung des 60. Lebens- jahres oder bis zu seinem Tode, mit Ausnahme der Zeiten des Bezuges eines vorzeitigen Alters- geldes, und" eingefügt. 4. § 4 wird wie folgt geändert und ergänzt: a) Absatz 1 erhält folgende Fassung: ,, (1) Das Altersgeld und das vorzeitige Altersgeld betmgen ab 1. Januar 1974 für den verheirateten Berechtigten 264 Deut- sche Mark und für den unverheirateten Be- rechtigten 176 Deutsche Mark monatlich. Zum 1. Januar eines jeden folgenden Jahres verändert ,sich die Höhe der Altersgelder durch Gesetz um den Vomhundertsatz, um den sich die nach § 1256 Abs. 1 Buchstabe a der Reichsversicherungsordnung bestimmte allgemeine Bemessungsgrundlage des Vor- jahres gegenüber der des davor liegenden Jahres verändert hat. Die Altersgelder er- höhen sich für je 12 Kalendermonate an Bei- trägen zur landwirtschaftlichen Alterskasse, die über die Zahl 180 hinaus und für Zeiten vor Vollendung des 65. Lebensjahres gezahlt worden sind, um drei vom Hundert. Für das Altersgeld nach § 3 Abs. 1 und 2 werden bei Anwendung des Satzes 3 die Beiträge des landwirtschaftlichen Unternehmers und die Beiträge, welche die Witwe oder der Witwer nach dem Tode des Unternehmers gezahlt hat, zusammengerechnet." b) Nach Absatz 1 wird folgender Absatz 1 a ein- gefügt: ,, (1 a) Das Altersgeld, das unter Berück- sichtigung von § 2a Abs. 2 gewährt wird, beträgt die Hälfte des nach Absatz 1 festzu- ,stellenden Betrages. Satz 1 gilt auch für das Altersgeld nach § 3 Abs. 1 und 2, wenn es unter Berücksichtigung von § 2a Abs. 2 ge- währt wird." c) In Absatz 5 werden die Worte „bis zur Hälfte" durch die Worte „um ein Viertel" ersetzt. d) Die Absätze 7 bis 9 erhalten folgende Fas- sung: ,, (7) Als Altersgeld an einen früheren Ehe- gatten wird der Teil des Betrages nach Ab- satz 1 Sätze 1 bis 3 gewährt, der dem Ver- hältnis der in die Zeit der Ehe fallenden Zahl der Beiträge zur landwirtschaftlichen Alterskasse zu der Zahl der Monate, für die der landwirtschaftliche Unternehmer ins- gesamt Beiträge zur landwirtschaftlichen Al- terskasse gezahlt hat, entspricht; die Monate der Eheschließung und der Scheidung, der Nichtigerklärung oder Aufhebung der Ehe gelten als in die Ehe fallende Zeit. Hatte der landwirtschaftliche Unternehmer nicht 180 Kalendermonate Beiträge gezahlt, so sind für jeden Monatsbeitrag 0,5555 vom Hundert des Altersgeldes nach Absatz 1 Sätze 1 und 2 zugrunde zu legen. Hatte der frühere Ehe- gatte nach dem Tode des landwirtschaft- lichen Unternehmers Beiträge zur landwirt- schaftlichen Alterskasse gezahlt, so erhöht sich der nach den Sätzen 1 und 2 errechnete Betr,ag für die Anzahl dieser Monatsbeiträge, die zusammen mit den Beiträgen des land- wirtschaftlichen Unternehmers die Zahl 180 ergeben, für jeden Kalendermonat um 0,5555 vom Hundert des Altersgeldes, sowie für je 12 der übrigen Kalendermonate um je drei vom Hundert des Altersgeldes. (8) Sind mehrere Berechtigte nach § 3 Abs. 1, 2 und 5 vorhanden, so erhält jeder Berech- tigte den Teil des Altersgeldes nach Absatz 1 Sätze 1 bis 3, der im Verhältnis zu den an- deren Berechtigten der Dauer seiner Ehe mit dem landwirtschaftlichen Unternehmer ent- spricht, die Berechtigten nach § 3 Abs. 5 aber höchstens den Betrag, der sich nach Absatz 7 Satz 1 ergibt, und die Berechtigten nach § 3 Abs. 1 und 2 mindestens den Betrag, der sich nach Kürzung des Altersgeldes um das in Absatz 7 Satz 1 bezeichnete Altersgeld ergibt. Absatz 7 Satz 2 gilt entsprechend. Hat einer der Berechtigten nach dem Tode des
Tag der Ausgabe: Bonn, den 22. Dezember 1973 Nr. 10H lcrncl w irlsch,if LI idwn Unlernehmers Beiträge zur lcmdwirtschalllichen Alterskasse gezahlt, so gilt Absatz 7 Salz 3 entsprechend. Ändert sich nach Feststellung eines Altersgeldes nc1ch § 3 die Zc1hl der Berechtigten, so sind die Altersgelder nach Satz 1 mit ·wirkung vom Ablauf des Monats, der dem Monat folgt, in dem cler neue Feststellungsbescheid zugestellt wird, neu festzustellen. (9) Auf die nach den Absätzen 7 und 8 festgestellten Betri.ige finden Absätze 5 und 6 entsprechende Anwendung. 11 5. In § 6 Abs. 2 werden die Worte ,,§ 3 Abs. 2 in Verbindung mit § 3 Abs. 5. durch die Worte ,,§ 3 Abs. 2 Buchstabe b sowie § 3 Abs. 5 in Ver- bindung mit § 3 Abs. 2 Buchstabe b." ersetzt. 11 6. In § 10 Abs. 3 werden „ 1315, 1316 bis 1318, 1319 Abs. 1, 1320 ersetzt. 11 durch „ 1315 11 7. § 12 Abs. 2 erhi.ilt folgende Fassung: ,, (2) Der Beitrag ist für alle Beitragspflichtigen gleich. Er beträgt für das Jahr 1974 monatlich 41 Deutsche Mark. Von 1975 an ist der monat- liche Beitrag für jedes Kalenderjahr so festzu- setzen, daß da,s Beitragsaufkommen, die sonsti- gen Einnahmen und die Bundesmittel nach § 13 die vermutlichen Gesamtaufwendungen der landwirtschaftlichen Alterskassen decken. Die Festsetzung erfolgt bis zum 31. Oktober des Vorjahres durch Rechtsverordnung der Bundes- regierung mit Zustimmung des Bundesrates. Er- gibt die Abrechnung eines Kalenderjahres ein Defizit oder einen Uberschuß an Einnahmen, so ist bei der nächsten Beitragsfestsetzung das Defizit als Ausgabe und der Uberschuß als Ein- nahme zu berücksichtigen. Wird der Beitrag nicht bis zum Ende des Vorjahres festgesetzt, so verändert. er sich bis zur Festsetzung um den Vomhundertsatz, um den sich die nach § 1256 Abs. 1 Buchstabe a der Reichsversicherungsord- nung bestimmte allgemeine Bemessungsgrund- lage des Vorjahres gegenüber der des davor liegenden Jahres verändert hat." 8. § 13 erhält folgende Fassung: ,,§ 13 Ausgehend von einem Betrag von 1070000 000 Deutsche Mark für das Kalenderjahr 1973 ver- ändert sich die Höhe der Bundesmittel in jedem folgenden Jahre in dem Verhältnis, in dem sich die Summe der Altersgeldaufwendungen aller landwirtschaftlichen Alterskassen gegenüber dem jeweiligen Vorjahr ändert." 9. § 13a wird gestrichen. 10. § 14 wird wie folgt geändert und ergänzt: a) In Absatz 1 wird nach der Zahl „6" einge- fügt „7". 1939 b) Absatz 2 erhält folgende Fassung: ,, (2) Landwirtschaftliche Unternehmer sind auf Antrag von der Beitragspflicht zu be- freien, wenn a) sie innerhalb der letzten sechs Jahre vor der Antragstellung neben der Tätigkeit als landwirtschaftlicher Unternehmer im Sinne des § 1 mindestens 60 Kalender- monate versicherungspflichtig in den ge- setzlichen Rentenversicherungen waren oder b) sie als selbständige Handwerker in der Handwerksrolle eingetragen sind oder c) eine der in § 6 Abs. 1 Nr. 1, 3 bis 6, § 7 oder § 8 des Angestelltenversicherungs- gesetzes genannten Voraussetzungen er- füllen. Die Beitragsbefreiung tritt mit Beginn des Monats ein, in dem die Voraussetzungen er- füllt sind. Die Beitragsbefreiung ist unwider- ruflich. Der Befreite scheidet damit endgültig aus der landwirt,schaftlichen Alterskasse aus." c) Absatz 3 wird gestrichen. d) Nach Absatz 6 wird folgender Absatz 7 an- gefügt: ,, (7) Landwirtschaftliche Unternehmer, die ein Altersgeld unter Berücksichtigung von § 2a Abs. 2 erhalten, sind beitragsfrei." 11. § 25 Abs. 2 Satz 2 erhält folgende Fassung: ,,Sie dürfen ein Zwölftel der von der landwirt- schaftlichen Alterskasse für das betreff ende Haushaltsjahr veranschlagten Beitragseinnah- men nicht übersteigen." 12. § 27 Abs. 1 erhält folgende Fassung: ,, (1) Personen, die nach diesem Gesetz min- destens 60 Kalendermonate beitragspflichtig waren, sowie deren Witwen oder Witwer kön- nen innerhalb von zwei Jahren nach dem Ende der Beitragspflicht oder nach Zustellung des Be- scheides über die Aufnahme in das Mitglieder- verzeichni,s oder nach Ablauf des Monats, für den letztmalig vorzeitiges Altersgeld gewährt worden ist, gegenüber der landwirtschaftlichen Alterskasse erklären, daß sie die Entrichtung von Beiträgen fortsetzen wollen. Die Erklärung kann bei Vorliegen der übrigen Voraussetzun- gen auch nach Ablauf der in Satz 1 genannten Frist abgegeben werden, wenn im Anschluß an die Beitragspflicht Beiträge tatsächlich regel- mäßig gezahlt worden sind. Im Falle des Sat- zes 2 kann die landwirtschaftliche Alterskasse den Berechtigten zur Abgabe der Erklärung auffordern. Wird daraufhin die Erklärung nicht innerhalb von drei Monaten abgegeben, erlischt das Recht zur Abgabe der Erklärung nach Satz 2. Die Erklärung begründet Beitragspflicht vom Beginn des Monats an, der auf das Ende der Beitragspflicht oder auf den Monat, für den letztmalig vorzeitiges Altersgeld gewährt wor- den ist, folgt, mindestens bis zur Vollendung
1940 Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1973, Teil I des 60. Lebensjahres oder bis zum Beginn der Zahlung des vorzeitigen Altersgeldes oder der Landabgaberente." 13. In § 39 wird folgender Absatz 3 angefügt: ,, (3) Ehemalige mitarbeitende Familienangehö- rige, die nach Absatz 1 Beiträge für mindestens 60 Kalendermonate zur landwirtschaftlichen Alterskasse entrichtet haben, können Beiträge weiterentrichten." 14. § 40 wird wie folgt geändert: a) In Absatz 4 wird das Wort „Ersatzleistun- gen" durch die Worte „Betriebs- und Haus- haltshilfe" ersetzt. b) In Absatz 5 Satz 1 werden nach dem Wort „Unternehmer" die Worte „sowie Zeiten einer Beitragsentrichtung nach § 39 Abs. 3" eingefügt. 15. § 41 Abs. 1 wird wie folgt geändert: a) Das Datum „31. Dezember 1975" wird durch ,,31. Dezember 1982" ersetzt. b) Buchstabe e erhält folgende Fassung: ,,e) der Einheitswert oder der Arbeitsbe- bedarf der von ihm in den fünf Jahren, die der Abgabe vorausgegangen sind, bewirtschafteten Unternehmen das Fünf- fache der nach § 1 Abs. 4 festgesetzten Mindesthöhe nicht überschritten hat oder er das in Ausführung des Artikels 4 Abs. 2 der Richtlinie des Rates der Euro- päischen Gemeinschaften vom 17. April 1972 über die Modernisierung der land- wirtschaftlichen Betriebe (Richtlinie 72/ 159/EWG, Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften Nr. L 96) festzusetzende vergleichbare Arbeitseinkommen nicht erreicht und auch bei Durchführung von Förderungsmaßnahmen im Sinne der Richtlinie nicht erreichen kann. Der Nachweis hierüber wird durch eine Be- scheinigung der nach Landesrecht zu- ständigen Stelle geführt." 16. § 42 erhält folgende Fassung: ,,§ 42 (1) Eine Abgabe zum Zwecke der Strukturver- besserung gemäß § 41 Abs. 1 Buchstabe c liegt vor, wenn das Unternehmen in der Zeit nach dem 31. Juli 1969 abgegeben worden ist. (2) Mindestens 85 vom Hundert der abzuge- benden Fläche sind abzugeben an a) die Unternehmer anderer Unternehmen, aa) die ,seit mindestens einem Jahr eine Existenzgrundlage im Sinne dieses Ge- setzes gebildet haben, bb) die in der Zeit nach dem 31. Juli 1969 nicht ganz oder zu wesentlichen Teilen durch den abgebenden Unternehmer be- wirtschaftet worden sind und cc) deren Unternehmer in den Genuß der in Ausführung de,s Artikels 8 der Richtlinie des Rates der Europäischen Gemein- schaften vom 17. April 1972 über die Modernisierung der landwirtschaft- lichen Betriebe (Richtlinie 72/159/EWG, Amtsblatt der Europäischen Gemein- schaften Nr. L 96) vorgesehenen Förde- rungsmaßnahmen kommen, b) sonstige Erwerber, die die Flächen zu Bedin- gungen erwerben, die nicht um mehr als 20 vom Hundert günstiger sind, als sie bei einer Abgabe zu landwirtschaftlicher Nut- zung ortsüblich zu erzielen sind, sofern sie die Flächen der landwirtschaftlichen Nut- zung dauernd entziehen und der Erwerb der Verbesserung der Infra- oder Wirtschafts- struktur dient oder c) eine juristische Person des privaten oder öffentlichen Rechts, die sich satzungsgemäß mit Aufgaben der Strukturverbesserung be- faßt, eine Teilnehmergemeinschaft nach dem Flurbereinigungsgesetz, Zusammenschlüsse derartiger Teilnehmergemeinschaften, eine Gebietskörperschaft, einen Gemeindeverband oder einen lmmmunalen Zweckverband, so- fern die aufgenommenen Flächen aa) entweder im Sinne des Buchstaben a oder bb) für Zwecke der Erholung und Volksge- sundheit oder zu anderen öffentlichen Zwecken verwendet werden und sie da- durch dauernd der landwirtschaftlichen Nutzung entzogen werden. (3) Die Voraussetzung des § 41 Abs. 1 Buch- stabe c gilt als erfüllt, wenn das Unternehmen nach dem 31. Juli 1969 erstmals ganz oder teil- weise aufgeforstet worden ist. Im übrigen gilt § 2a Abs. 1 entsprechend. (4) Stellt eine nach Landesrecht zuständige Stelle fest, daß eine Landverwendung im Sinne des Absatzes 2 Buchstabe a nicht möglich ist, weil kein Unternehmer, der in den Genuß der in Ausführung des Artikels 8 der Richtlinie des Rates der Europäischen Gemeinschaften vom 17. April 1972 vorgesehenen Förderungsmaßnah- men kommt, die abzugebenden Flächen bewirt- schaften kann, so sind mindestens 85 vom Hun- dert der abzugebenden Flächen abzugeben an a) Unternehmer anderer Unternehmen, die aa) seit mindestens einem Jahr eine Exi- stenzgrundlage im Sinne dieses Gesetzes gebildet haben, bb) in der Zeit nach dem 31. Juli 1969 nicht ganz oder zu wesentlichen Teilen durch den abgebenden Unternehmer bewirt- schaftet worden sind und cc) in diesem Jahr mindestens das Doppelte der nach § 1 Abs. 4 festgesetzten Min- desthöhe erreicht haben oder durch die Landaufnahme mindestens das Drei-
Nr. 108 ·~ Tag der Ausgabe: Bonn, den 22. Dezember 1973 fache der nach § 1 Abs. 4 festgesetzten Mindesthöhe erreichen werden oder b) eine juristische Person des privaten oder öffentlichen Rechls, die sich satzungsgemäß mit Aufgaben der Strukturverbesserung be- faßt, eine Teilnehmergemeinschaft nach dem Flurbereinigungsgesetz, Zusammenschlüsse derartiger Teilnehmergemeinschaften, eine Gebietskörperschaft, einen Gemeindeverband oder einen kornrnunalen Zweckverband. Diese S lellen haben der 1andwirtschaftlichen Alterskasse eine Verwendung der Flächen im Sinne des Absatzes 2 oder 3 mitzuteilen. (5) Flächen, die auf Grund eines Pacht- oder Nutzungsverhältnisses bewirtschaftet werden, sollen vorrangig im Sinne des Absatzes 2 oder 3 verwendet werden. Absatz 4 gilt entsprechend. Sofern der abgebende Unternehmer und der Eigentümer kein Einvernehmen über eine der- artige Verwendung erzielen, gilt die Rückgabe der Flächen an den Eigentümer als strukturver- bessernde Abgabe. 1941 zum Zwecke der Strukturverbesserung ab- gegeben und bei Aufnahme der rentenver- sicherung,spflichtigen Beschäftigung oder Tä- tigkeit das 50. Lebensjahr bereits vollendet haben. § 41 Abs. 1 mit Ausnahme der Buch- staben a und b, § 41 Abs. 2 finden Anwen- dung." 20. In § 50 Abs. 2 werden die Worte ,,§ 48 Abs. 1" durch ,,§ 48 Abs. la" ersetzt. Artikel 2 Sonderregelung für den Bundeszuschuß 19'13 In § 13a des Gesetzes über eine Alternhilfe für Landwirte in der bis zum 31. Dezember 1973 gelten- den Fassung wird die Zahl „ 1 035 000 000" durch die Zahl „ 1 070 000 000" ersetzt. Artikel 3 (6) Die Nachweise zu Absatz 2 Buchstabe a cc und Buchstabe b werden durch Bescheinigungen der nach Landesrecht zuständigen Stelle geführt. Der Nachweis zu Absatz 2 Buchstabe c wird durch Bescheinigung der landaufnehmenden Stelle geführt. Änderung des Arbeiterrentenversicherungs-Neuregelungsgesetzes und des Angestelltenversicherungs-Neuregelungsgesetzes (7) Bei der Ermittlung der strukturverbessernd abzugebenden Fläche ist von der größten inner- halb der letzten fünf Jahre bewirtschafteten Fläche auszugehen. Änderung des Arbeiterren tenversicherungs-N euregelungsgesetzes 11 17. § 44 Abs. 1 erhält folgende Fassung: ,, (1) Die Landabgaberente beträgt für den ver- heirateten Berechtigten monatlich 175 Deutsche Mark, für den unverheirateten Berechtigten mo- natlich 115 Deutsche Mark mehr als das Alters- geld nach § 4 Abs. 1 Sätze 1 und 2. § 4 Abs. 2 bis 4 gilt entsprechend. 11 18. § 47 wird wie folgt geändert: a) In Absatz 1 wird der Halbsatz ,, , wenn sie ihre landwirtschaftlichen Unternehmen zum Zwecke der Strukturverbesserung gemäß § 42 abgegeben haben und im übrigen die Vorschriften des § 41 Abs. 1 Buchstaben d und e erfüllt sind" gestrichen. b) Absatz 2 wird gestrichen. 19. § 48 wird wie folgt geändert und ergänzt: a) Absatz 1 erhält folgende Fassung: ,,(1) Personen, die einen Zuschuß nach § 47 in Anspruch genommen haben, scheiden aus der landwirtschaftlichen Alterskasse aus. u b) Nach Absatz 1 wird folgender Absatz 1 a ein- gefügt: ,, (1 a) Absatz 1 gilt nicht für Personen, die nach§ 47 einen Zuschuß in Anspruch genom- men, ihre landwirtschaftlichen Unternehmen § 1 Artikel 2 § 52a des Arbeiterrentenversicherungs- Neuregelungsgesetzes wird wie folgt geändert und ergänzt: a) Absatz 1 erhält folgende Fassung: ,, (1) Ehemalige landwirtschaftliche Unterneh- mer im Sinne des § 1 des Gesetzes über eine Alterishilfe für Landwirte in der Fassung der Be- kanntmachung vom 14. September 1965 (Bundes- gesetzbl. I S. 1448), zuletzt geändert durch das Siebente Änderungsgesetz GAL vom 19. Dezem- ber 1973 (Bundesgesetzbl. I S. 1937), können auf Antrag abweichend von den Regelungen des § 1418 der Reichsversicherungsordnung und des § 140 des Angestelltenversicherungsgesetzes für Zeiten nach dem 31. Dezember 1955, in denen sie das 16. Lebensjahr vollendet hatten und landwirt- schaftliche Unternehmer waren oder ohne land- wirtschaftliche Unternehmer zu sein, in einem landwirtschaftlichen Unternehmen hauptberuf- lich mitgearbeitet haben, freiwillige Beiträge nachentrichten, soweit diese Zeiten nicht bereits mit Beiträgen belegt sind. Voraussetzung ist, daß sie a) ihre landwirtschaftlichen Unternehmen nach § 2 Abs. 3, 4, 6 und 7 des Gesetzes über eine Altershilfe für Landwirte abgegeben haben, wobei in § 2 Abs. 3 des Gesetzes über eine Altershilfe für Landwirte die Abgabe an die Stelle des 65. Lebensjahres tritt und b) eine versicherungspflichtige oder Tätigkeit ausüben." Beschäftigung
Bundesgesetzblatt, Jahrgang 19.73, Teil I 1942 b) Nuch Absa lz 1 wird folgender Absatz 1 a ein- gefügt: .,(1 a) Absalz 1 Sctlz 1 gilt auch für landwirt- schaftliche Unternehmer, die nach § 14 Abs. 2 Buchstabe a oder b des Gesetzes über eine Altershilfe für Landwirte von der Beitragspflicht befreit worden sind." c) In Absatz 2 Sc1tz 1 werden vor dem Semikolon die Worte „oder zuletzt versicherungspflichtig war" eingefügt. über eine Altershilfe für Landwirte bewirtschaftet haben, sowie ihre Witwen und Witwer können auf Antrag zur Erfüllung der Voraussetzungen des § 4 Abs. 1 Satz 3 des Gesetzes über eine Altershilfe für Landwirte bis zum 31. Dezember 1975 Beiträge nach- entrichten. Beiträge müssen für die gesamte Zeit, in der die Tätigkeit als landwirtschaftlicher Unter- nehmer zwischen dem 1. Oktober 1957 und dem 31. März 1963 ausgeübt worden ist und in der im Zeitpunkt der Nachentrichtung geltenden Höhe ent- richtet werden. § 2 Änderung des Anges lel l ten v ersi cherung s-N euregel ungsgesetzes Artikel 2 § 50b des Angestelltenversicherungs- N euregelungsgeselzes wird wie folgt geändert und ergänzt: a) Absatz 1 erhält folgende Fassung: .,(1) Ehemalige landwirtschaftliche Unterneh- mer im Sinne des § 1 des Gesetzes über eine Altershilfe für Lrndwirt:e in der Fassung der Be- kanntmachung vom 14. September 1965 (Bundes- gesetzbl. I S. 1448), zuletzt geändert durch das Siebente Änderungsgesetz GAL vom 19. Dezem- ber 1973 (Bundesgesetzbl. I S. 1937), können auf Antrag abweichend von den Regelungen des § 140 des Angestelltenversicherungsgesetzes und des § 1418 der Reichsversicherungsordnung für Zeiten nach dem 31. Dezember 1955, in denen sie das 16. Lebensjahr vollendet hatten und land- wirtschaftliche Unternehmer waren oder ohne landwirtschaftliche Unternehmer zu sein, in einem landwirtschaftlichen Unternehmen haupt- beruflich mitgearbeitet haben, freiwillige Bei- träge nachentrichten, soweit diese Zeiten nicht bereits mit Beiträgen belegt sind. Voraussetzung ist, daß sie a) ihre landwirtschaftlichen Unternehmen nach § 2 Abs. 3, 4, 6 und 7 des Gesetzes über eine Altershilfe für Landwirte abgegeben haben, wobei in § 2 Abs. 3 des Gesetzes über eine Altershilfe für Landwirte die Abgabe an die Stelle des 65. Lebensjahres tritt und b) eine versicherungspflichtige Beschäftigung oder Tätigkeit ausüben." b) Nach Absatz 1 wird folgender Absatz 1 a einge- fügt: (1 a) Absatz 1 Satz 1 gilt auch für landwirt- schaftliche Unternehmer, die nach § 14 Abs. 2 Buchstabe a oder b des Gesetzes über eine Altershilfe für Landwirte von der Beitragspflicht befreit worden sind." 11 c) In Absatz 2 Satz 1 werden vor dem Semikolon die Worte oder zuletzt versicherungspflichtig war" eingefügt. Artikel 5 Ubergangs- und Schlußvorschriften § 1 (1) Für landwirtschaftliche Unternehmer, die einen Antrag auf Befreiung von der Beitragspflicht nach § 14 Abs. 2 des Gesetzes über eine Altershilfe für Landwirte bis zum 31. Dezember 1973 gestellt haben, gilt diese Vorschrift in der bis zum 31. Dezember 1973 geltenden Fassung. (2) Landwirtschaftliche Unternehmer, die nach § 14 Abs. 3 des Gesetzes über eine Altershilfe für. Landwirte in der bis zum 31. Dezember 1973 gelten- den Fassung nicht beitragspflichtig waren, sind auch weiterhin nicht beitragspflichtig. § 2 Für Personen, deren Beitragspflicht vor dem 1. Ja- nuar 1974 geendet hat, gilt § 27 Abs. 1 des Gesetzes über eine Altershilfe für Landwirte in der bis zum 31. Dezember 1973 geltenden Fassung. § 3 Für Personen, die die Voraussetzungen für die Gewährung der Landabgaberente bis zum Tage der Verkündung dieses Gesetzes erfüllt haben, ver- bleibt es bei den bis zu diesem Zeitpunkt gelten- den Vorschriften, wenn der Antrag bis zum 31. März 1974 gestellt wird. § 29 Abs. 1 des Gesetzes über eine Altershilfe für Landwirte gilt entsprechend. § 4 § 47 des Gesetzes über eine Altershilfe für Land- wirte in der Fassung dieses Gesetzes wird nur ange- wandt, wenn die landwirtschaftlichen Unternehmen nach dem 31. Dezember 1970 abgegeben worden sind oder die Befreiung nach § 14 Abs. 2 Buchstabe a oder b des Gesetzes über eine Altershilfe für Land- wirte in der Fassung dieses Ge.setzes beantragt wor- den ist. II Artikel 4 Sonderregelung für das Saarland Landwirtschaftliche Unternehmer, die in der Zeit vom 1. Oktober 1957 bis 31. März 1963 im Saarland ein Unternehmen im Sinne des § 1 des Gesetzes § 5 Die Erhöhungsbeträge auf Grund der Vorschriften dieses Gesetzes bleiben für die Zeit vom 1. Januar 1974 bis 31. März 1974 bei der Ermittlung anderen Einkommens unberücksichtigt, wenn bei Soziallei- stungen auf Grund eines Gesetzes oder anderer Vor- schriften die Gewährung oder die Höhe der Leistun- gen v.on anderen Einkommen abhängig ist.
Nr. 108 Tag der Ausgabe: Bonn, den 22. Dezember 1973 1943 § 6 § 7 Dieses Ccsel.z gill nach Mc1ß~Jc1be des § 13 Abs. 1 des Drillen Obcrleittmgsgeselzes vom 4. Januar 1952 (Bundesgesetzbl. J S. 1} auch im Land Berlin. Rechts- verordnun~Jen, die auf Grund dieses Gesetzes erlas- sen werden, gelten im Land Berlin nach § 14 des Dri t len Uber l E~i tungsgesetzes. (1) Dieses Gesetz tritt, vorbehaltlich der Absätze 2 und 3, am 1. Januar 1974 in Kraft. (2) Artikel 1 Nr. 15 und 16 tritt am Tage nach der Verkündung in Kraft. (3) Artikel 2 tritt mit Wirkung vom 1. Januar 1973 in Kraft. Die Bundesregierung hat dem vorstehenden Ge- setz die nach Artikel 113 des Grundgesetzes erfor- derliche Zustimmung erteilt. Das vorstehende Gesetz wird hiermit verkündet. Bonn, den 19. Dezember 1973 Der Bundespräsident Heinemann Der Bundeskanzler Brandt Der Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung Walter Arendt Der Bundesminister der Finanzen Schmidt Der Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten· J. Ertl
1944 Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1973, Teil I Kosten- und Umlagenordnung für Amtshandlungen des Bundesgesundheitsamtes nach dem Betäubungsmittelgesetz Vom 18. Uezember 1973 Auf Grund des § 10 des Gesetzes über den Ver- kehr mit Betäubungsmitteln in der Fassung der Be- kanntmachung vom 10. Januar 1972 (Bundesgesetz- blatt I S. 1) wird verordnet: § 3 Für Genehmigungen, Bescheinigungen, Beglaubi- gungen, Akteneinsicht und nicht einfache, schrift- liche Auskünfte wird jeweils eine Gebühr von 30,-DM erhoben. § 1 Nach dieser Verordnung erhebt das Bundes- gesundheitsamt für seine Amtshandlungen nach dem Betäubungsmittelgesetz Kosten (Gebühren und Auslagen) sowie Umlagen. § 4 Auslagen werden nach den Vorschriften des Ver- waltungskostengesetzes erhoben. § 5 § 2 (1) Für Erlaubnisse im Verkehr mit Betäubungs- mitteln werden folgende Gebühren erhoben: 1. Erteilung einer Erlaubnis a) für die Einfuhr 600,- DM b) für die Ausfuhr 600,- DM c) für den Anbau 150,- DM d) für die Gewinnung 150,- DM e) für die Herstellung 1 500,- DM (Erzeugung, Umwandlung, Ver- arbeitung oder Konfektionierung) f) für den Erwerb 600,- DM g) für die Abgabe 600,- DM h) für die Vermittlung 600,-DM; 2. Änderung oder Erweiterung einer Erlaubnis hin- sichtlich a) des örtlichen Geltungsbereichs b) des zeitlichen Geltungsbereichs c) der Rechtsform des Erlaubnis- inhabers 60,- DM d) anderer Punkte 30,- DM; 60,- DM 30,- DM 3. Erweiterung einer Erlaubnis um einen sachlichen Geltungsbereich der Nummer 1 Buchstaben a bis h jeweils ein Drittel der dort genannten Ge- bühr. (2) Umfaßt die Erlaubnis mehrere der in Absatz 1 angegebenen Positionen, so beträgt die Gebühr zwei Drittel der Summe der einzelnen Gebühren, jedoch höchstens 2 500,- DM. Von der Erhebung einer Gebühr oder Auslage kann teilweise oder ganz abgesehen werden, wenn 1. die Amtshandlung im wissenschaftlichen Inter- esse liegt, 2. die Erlaubnis erteilt wird, um nicht mehr benö- tigte Betäubungsmittel an einen anderen Erlaub- nisinhaber abzugeben, 3. die Änderung einer Erlaubnis durch eine von Amts wegen erfolgte Umbenennung des Nieder- lassungsortes oder der Straßenbezeichnung er- forderlich wird oder 4. eine Amtshandlung durch eine Änderung von Rechtsvorschriften erforderlich wird. § 6 (1) Umlagen auf die Einfuhr oder das Inverkehr- bringen werden erhoben für 1. Betäubungsmittel nach § 1 Abs. 1 Nr. 1 Buch- staben b und c des Betäubungsmittelgesetzes, diesen gleichgestellte Betäubungsmittel und diese Betäubungsmittel enthaltende Zubereitungen, ausgenommen Ekgonin, Thebain, deren Salze und Zubereitungen, und 2. Zubereitungen aus Opium, sofern der Gehalt an Morphin mehr als 20 vom Hundert beträgt. Die Umlage beträgt 150,- DM je Kilogramm des Betäubungsmittels, bei Zubereitungen de:s enthal- tenen Betäubungsmittels. (2) Eine Umlage 'Wird auf Antrag zurückerstattet, wenn das Betäubungsmittel in unveränderter Form ausgeführt worden ist.
Nr. 108 -~ Tag der Ausgabe: Bonn, den 22. Dezember 1973 1945 § 7 § 8 Diese Verordnun9 gilt ni.lch § 14 des Dritten Uber- leitungsgesetzes vom 4. Ji.Jnuc1r 1952 (Bundesgesetz- blatt I S. l) in Verbindung mit Artikel 4 des Ge- setzes zur Änderung des Opiumsgesetzes vom 22. Dezember 1971 (Bunrlesgesetzbl. I S. 2092) auch im Land Berlin. Diese Verordnung tritt am 1. Januar 1974 in Kraft. Gleichzeitig tritt die Verordnung über die Umlage auf Betäubungsmittel vom 26. September 1960 (Bun- desgesetzbl. I S. 774), geändert durch Verordnung vom -17. August 1966 (Bundesgesetzbl. I S. 515), außer Kraft. Bonn, den 18. Dezember 1973 Der Bundesminister für Jugend, Familie und Gesundheit Katharina Pocke
1946 Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1973, Teil I Verordnung über wassergefährdende Stoffe bei der Beförderung in Rohrleitungsanlagen Vom 19. Dezember 1973 Auf Grund des § 19a Abs. 2 Nr. 2 des Wasser- haushaltsgesetzes vom 27. Juli 1957 (Bundes,gesetz- blatt I S. 1110), zuletzt geändert durch das Kosten- ermächtigungs-Änderungsgesetz vom 23. Juni 1970 (Bundesgesetzbl. I S. 805), verordnet die Bundes- regierung mit Zustimmung des Bundesrates: 11. Aromaten, wie Benzol, Cumol, Toluol, Xylol; 12. anorganische Säuren und Laugen, wie Schwefel- säure, Salzsäure, Natronlauge; 13. Chlor; 14. Ammoniak; 15. ,sonstige flüssige § 1 oder gasförmige Stoffe, in denen in § 19a Abs. 2 Nr. 1 des Wasserhaus- haltsgesetzes und in den Nummern 1 bis 14 ge- nannte Stoffe in einem Maße enthalten sind, daß sie geeignet sind, Gewässer zu verunreinigen oder sonst in ihren Eigenschaften nachteilig zu verändern. (1) Als wassergefährdende Stoffe im Sinne des § 19a Abs. 1 des Wasserhaushaltsgesetzes werden über die in § 19a Abs. 2 Nr. 1 dieses Ge,setzes ge- nannten Stoffe hinaus bestimmt: 1. Flüssige Mineralölprodukte, soweit sie nicht be- reits in § 19a Abs. 2 Nr. 1 des Wasserhaushalts- gesetzes genannt sind, wie Naphtha, Pyrolys,e- Benzin, Testbenzine; 2. Teeröle, wie~ Steinkohlen- und Braunkohlenteer- öl und deren Folgeprodukte; (2) Landesrechtliche Vornchriften über andere als die in § 19a Abs. 2 Nr. 1 des Wasserhaushaltsgeset- zes und in Absatz 1 genannten wassergefährdenden Stoffe, die in Rohrleitungsanlagen befördert werden, bleiben unberührt. 3. flüssige Kohlenwasserstoffe, wie Cyolohexan; 4. Acetylen und Äthylen; 5. organische Säuren, wie Essigsäure, Acrylsäure; 6. Aldehyde, wie Formaldehyd, Acetaldehyd; 7. Alkohole, wie Methanol, Propylenglykol; 8. Ester der Essigsäure, wie Essigsäure-butylester, Vinyl-acetat; 9. halogenhaltige Kohlenwasserstoffe, wie Vinyl- chlorid, Tetrachlorkohlenstoff, Perchloräthylen, Dichloräthan; 10. stickstoffhaltige Kohlenwasserstoffe, wie Nitrile, Amine; § 2 Diese Verordnung gilt nach § 14 des Dritten Uber- leitungsgesetzes vom 4. Januar 1952 (Bundesgesetz- blatt I S. 1) in Verbindung mit Artikel 2 des Zweiten Gesetz.es zur Änderung des Wasserhaushaltsgeset- zes vom 6. August 1964 (Bundesgesetzbl. I S. 611) auch im Land Berlin. § 3 Diese Verordnung tritt am Tage nach ihrer Ver- kündung in Kraft. Bonn, den 19. Dezember 1973 Der Bundeskanzler Brandt Der Bundesminister des Innern Genscher
Nr. 108 1947 -- Tag der Ausgabe: Bonn, den 22. Dezember 1973 Verordnung zur vorläufigen Regelung der Erschwerniszulagen (Erschwerniszulagenverordnung 1973 - EZulV 1973) Vom 19. Dezember 1973 Auf Grund des § 21 Abs. 3 des Bundesbesoldungs- gesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 5. August 1971 (Bundesgesetzbl. I S. 1281), zuletzt geändert durch das Zweite Bundesbesoldungserhö- hungsgesetz vom 5. November 1973 (Bundesgesetz- blatt I S. 1569), verordnet die Bundesregierung mit Zustimmung des Bundesrates: mit mehr als fünf Stunden im Kalendermonat zum Dienst zu ungünstigen Zeiten herangezogen werden. (2) Dienst zu ungünstigen Zeiten ist der Dienst 1. an Sonntagen oder gesetzlichen Wochenfeier- tagen, 2. an Samstagen in der Zeit ab 13.00 Uhr; dies gilt auch für den 24. und 31. Dezember jeden Jahres, wenn diese Tage nicht auf einen Sonntag fallen, 1. Abschnitt Allgemeine Vorschriften 3. an den übrigen Tag,en in der Zeit zwischen 20.00 Uhr und 6.00 Uhr. (3) Zum Dienst zu ungünstigen Zeiten gehören § 1 Geltungsbereich Diese Verordnung regelt die Zulagen zur Abgel- tung besonderer, bei der Bewertung des Amtes nicht berücksichtigter und nach Zeit und Umfang unter- schiedlicher Erschwernisse (Erschwerniszulagen) für Empfänger von Dienstbezügen. nicht der Wachdienst, der Dienst während Ubungen, der Dienst a:uf Feuerschiffen, Reisezeiten bei Dienst- reisen und die Rufbereitschaft. § 4 Höhe und Berechnung der Zulage (1) Die Zulage beträgt 0,75 Deutsche Mark je § 2 Allgemeine Ausschlußregelung (1) Eine Erschwerniszulag,e wird nicht gewährt, wenn für dieselbe Erschwerni,s auf Grund besol- dungsrechtlicher Vorschriften eine sonstige Zuwen- dung (§§ 22, 55 Abs. 4 des BundesbesoLdungsgeset- zes) oder nach anderen Vorschriften eine Ent,schä- digung oder Zuwendung gewährt wird. Stunde. (2) Zulagefähig sind nur solche Zeit,en, die als Ar- beitszeit (Dienst) berücksichtigt werden; Zeiten eine,s Dienstes in Bereitschaft sind voll zu berück- sichti,gen. Di,e Zeiten sind für jeden Tag zu ermit- teln, und das Ergebnis ist zu runden. Dabei werden Zeiten von dreißig Minuten und mehr auf eine volle Stunde auf gerundet. Zeiten von weniger als dreißig Minuten bleiben unberücksichtigt. (2) Eine Erschwerniszulage wird neben einer an- deren Zulage nur gewährt, soweit die abzugeltende Erschwerni,s nicht durch die andere Zulage mit ab- gegolten wird. (3) Durch eine Erschwerniszulage wird ein allge- meiner mit der Erschwernis verbundener Aufwand mit abgegolten. (4) Regelungen über die Gewährung einer Nacht- dienstentschädigung (-zulage) bleiben unberührt. 2. Abschnitt Zulage für Dienst zu ungünstigen Zeiten § 3 Allgemeine Voraussetzungen (1) Empfänger von Diensitbezüg,en in Besoldungs- gruppen mH aufsteigenden Gehältern erhalten eine Zulage für Dienst zu ungünstigen Zeiten, wenn sie § 5 Ausschluß der Zulage durch andere Zulagen Die Zulage wird nicht gewährt neben 1. einer Auslandszulag,e (§ 25 des Bundesbesol- dungsgesetzes), 2. einer Zulage nach Nummer 5 der Vorbemerkun- gen zu den Bundesbesoldungsordnungen A und B des Bundesbesoldungsgesetzes oder nach entspre- chendem Lande,srecht; ausgenommen sind die Beamten und Soldaten der Besoldungsgruppen A 1 bis A 8, 3. einer bei der Deutschen Bundesbank gezahlten Bankzul,age, 4. einer bei den öffentlich-rechtlichen Sparkassen gezahlten Sparkassenzulage oder einer entspre- chenden Zulage bei den Sparkassen- und Giro- verbänden, Girozentralen, öffentlich-rechtlichen Bausparkassen, Landeskreditanstalten oder öf- fentlich-rechtlichen Versicherungsanstalten.
Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1973, Teil I 1948 § 6 Sonstiger Ausschluß der Zulage (4) Die Zulage für Tauchertätigkeit nach § 7 Abs. 2 Nr. ·3 beträgt j,e Stunde ein Drittel der Sätze nach Absatz 2. Abweichend von § 2 Abs. 1 bis 3 gilt folgendes: Für Zeiträume, für di,e eine Bordzulage zusteht, wird die Zulage um die Hälfte gekürzt; im übrigen ent"' fällit oder verringert sich die Zulage, sowei,t der Dienst zu ungünstigen Zeiten durch eine sonstige Zuwendung (§§ 22, 55 Abs. 4 des Bundesbesoldungs- gesetzes) oder auf andere Weise als mit abg,egolten oder ausgeglichen gilt. § 9 Berechnung der Zulage (1) Die Zulage wird nach Stunden berechnet. Die Zeiten sind für jeden Kalendertag zu ermitteln, und das Ergebnis ist zu runden. Dabei bleiben Zeiten von weniger als zehn Minuten unberücksichtigt; Zeiten von zehn biis d11eißig Minuten werden auf eine halbe Stunde, von mehr als dreißig Minuten auf eine volle Stunde aufgerundet. 3. Abschnitt (2) Als Tauchzeit gilt Zulage für Tauchertätigkeit 1. für Helmtaucher die Zeit unter dem geschlosse- nen Taucherhelm, § 7 2. für Schwimmtaucher die Zeit unter der Atem- Allgemeine Voraussetzungen maske, (1) Beamte und Soldaten erha'1ten eine Zulage für Tauchertätigkeit, wenn sie auf Grund dienstlicher Anordnung Taucherübungen oder Taucherarbeiten durchführen. 3. bei Arbeiten in Druckkammern die Zeit vom Be- ginn des Einschleusens bis zum Ende des Aus- schleusens. (2) Tauchertätigkeit sind Ubungen oder Arbeiten 4. Abschnitt im Wasser 1. im Taucheranzug ohne Helm oder ohne Tauch- gerät, 2. mit He,lm oder Tauchgerät, Zulage für Tätigkeiten an Antennen und Antennenträgern sowie an Geräten und Geräteträgern des Wetterdienstes 3. in Pr-eßluft (Druckkammern). § 10 Allgemeine Voraussetzungen § 8 (1) Beamte und Soldaten erhalten eine Zulage für Höhe der Zulage (1) Die Zulage für Tauchertätigkeit nach § 7 Abs. 2 Nr. 1 beträgt je Stunde 2,65 Deutsche Mark. (2) Die Zulage für Tauchertätigkeit nach § 7 Abs. 2 Nr. 2 beträgt je Stunde Ta,uchzeiit bei einer Tauch- tiefe bis zu von mehr als von mehr als von mehr als von mehr als von mehr als 5 Metern 5 Metern 10 Metern 15 Metern 20 Metern 25 Metern 11,50 14,00 17,50 22,50 27,50 32,50 Deutsche Deutsche Deutsche Deutsche Deutsche Deutsche Mark Mark Mark Mark Mark Mark. Bei Tauchtiefen von mehr als dreißig Metern erhöhit sich die Zulage für je fünf Meter weiterer Tauch- tiefe um 5 Deutsche Mark je Stunde. Tätigkeiten an Antennen oder Antennenträgern, wenn di,ese Tätigkeiten zu ihren regelmäßigen Auf- g.aben gehören. (2) Tätigkeiten an Antennen oder Antennenträ~ gern sind 1. das Besteigen von Antennenträgern über Leitern oder Sprossen, 2. die Arbeiten in einer Höhe von mindestens zwan- zig Metern über dem Erdboden an und auf über Leitern oder Sprossen zu besteigenden Antennen- trägern oder an Antennen, die sich auf Dächern und Plattformen ohne Randskherung (oder ohne seitliche Abdeckung) oder an wegen ihrer schwe- ren Zugänglichkeit ähnlich gefährdeten Stellen befinden. § 11 (3) Die Zulage nach Absatz 2 erhöht sich für Tau- chertätigkeit 1. in Strömung mit Stromschutz gleich welcher Art um 15 vom Hundert, 2. in Strömung ohne Stromschutz um 30 vom Hun- dert, 3. in Seewasserstraßen oder auf offener See um 25 vom Hundert, 4. in Binnenwass,erntraßen bei Lufttemperaturen von weniger als 3° C Wärme um 25 vom Hundert. Höhe der Zulage (1) Die Zulage für eine Tätigkeit nach § 10 Abs. 2 Nr. 1 beträgt für jeden Tag bei Uberwindung eines Höhenunterschiedes von mehr a,ls 20 Metern 3 Deutsche Mark 5 Deutsche Mark von mehr als 50 Metern 8 Deutsche Mark von mehr al s 100 Metern von mehr als 200 Metern 13 Deutsche Mark von mehr als 300 Metern 18 Deutsche Mark. 1
Nr. 108 ~ Tag der Ausgabe: Bonn, den 22. Dezember 1973 Diese Sätze erhöhen sich, wenn vom Erdboden bis zum Fußpunk l der Leitern oder Sprossen ein Höhen- unterschied besteht von von von von mehr mehr mehr mehr als als als ü ls 50 100 200 300 Metern Metern Metern Metern um um um um 1 Deutsche 2 Deutsche 3 Deutsche 4 Deutsche Mark Mark Mark Mark. Sie erhöhen sich ferner, wenn die Tätigkeit in den Monaten November bis März durchgeführt wird, um jeweils 25 vom Hundert. (2) Die Zulage für TätigkeHen nach § 10 Abs. 2 Nr. 2 beträgt für jeden Tag bei 1. Inaugenscheinnahme aus besonderem Anlaß, Prüfgängen, Erkundigungen, Einweisung,en oder Beaufsichtigungen 2 Deutsche Mark, 2. Instandhalten, Instandsetzen oder Abnehmen 3 Deutsche Mark, 3. Errichten oder Abbrechen 4 Deut,sche Mark. Die Sätze erhöhen sich, wenn die Tätigkeiten in den Monaten November bis März durchgeführt werden, um jeweils 25 vorn Hundert. § 12 1949 den weitere Umstände vorliegen, die für sich die Gewährung der Zulage rechtfertigen. 6. Abschnitt Zulage für Klimaerprobung § 15 Allgemeine Voraussetzungen und Höhe der Zulage Beamte und Soldaten, die an einer Klimaerprobung im Freien bei extremen Kälte- oder Hitzeeinwirkun- gen teHnehmen, erhalten eine Zulage. Die Zulage beträgt bei einem „Wind-Chill-Faktor" von minde- stens 1400 oder bei einer „Äquivalenttemperatur" von mindestens 80° C 4 Deutsche Mark täglich. Die Zulaue erhöht sich bei einem „ Wind-Chill-Faktor" von mehr als 1600 oder bei einer „Äquiva,lenttempe- ratur" von mehr als 90° C um 1 Deutsche Mark täg- lich. 7. Abschnitt Zulage für das Unschädlichmachen von Munition, Explosiv- und Kampfstoffen Berechnung der Zulage Die Zulagen nach § 10 Abs. 2 Nr. 1 und 2 werden nebeneinande·r gewährt; jede Zulage wird für jeden Tag nur einmal, und zwar nach dem höchsten zu- stehenden Satz gewährt. § 13 Zulage für Tätigkeiten an Geräten und Geräteträgern des Wetterdienstes Die §§ 10 bis 12 gelten entsprechend für Tätigkei- ten an Geräten und Geräteträgern des Weitterdien- stes. 5. Abschnitt Zulage für Tätigkeiten auf Baustellen § 14 Allgemeine Voraussetzungen und Höhe der Zulage (1) Beamten kann, wenn sie im Rahmen der Bau- leitung auf Baustellen unter besonders ungünstigen Umständen tätig sind, für die Dauer dieser TätigkeU eine Zulage bis zu 100 Deutsche Mark monatlich gewährt werden. (2) Die Höhe der Zulage bemißt skh nach der Art und dem Umfang der tatsächlich angefaUenen Er- schwernisse. Sie kann insbesondere nach den Ar- beitstagen, die unter besonders ungünstigen Um- ständen im Kalendermonat anfallen, gestaffelt wer- den. (3) Wird Schutzkleidung gestellt oder eine dafür bestimmte Entschädigung gezahlt, so darf die Zu- lage gewährt werden, wenn außer den für die Ge- stellung der Schutzkleidung maßgebenden Umstän- § 16 Zulage für das Räumen und Vernichten von Munition und Explosivstoffen auf Truppenübungsplätzen und sonstigen Plätzen (1) Soldaten mit Berechtigungsschein zum Ver- nichten von Munition oder mit abgeschlossener Ausbildung als Feue,rwerker und Be,amte mit Be- fähigungs,schein III erhalten, wenn sie auf Truppen- übungs- oder Schießplätzen, auf See, bei Erpro- bungs,stellen der Bundeswehr oder gemäß dienst- 1,icher Weisung an sonstigen Plätzen Blindgänger (Munition) räumen oder vernicMen, eine Zulage. Die Tätigke~t muß zum ständigen Aufgabenbereich des Soldaten oder Beamten gehören und von ihm selbst ausgeübt werden. Die Zulage beträgt je Ein- s,atztag 5 Deutsche Mark. Bei einem Einsa,tz von mehr als acht Stunden an einem Kalendertag ver- doppe,lit sich die Zulage, wenn die Uberschreitung mindestens zehn Minuten beträgt. (2) Beamte und Soldaten erhalten für das Laborie- ren, Delaborieren, Untersuchen von Munition und Munitionskomponenten mit besonders hohem Ge- fährlichkeitisgrad, insbesondere von unbekannter, beanstandeter oder belasteter MunHion, eine Zu- lage. Absatz 1 Satz 2, 3 und 4 gilt entsprechend. § 17 Zulage für Beseitigung von Munition aus den Welt- kriegen und sonstigen explosiblen Gegenständen (1) Beamte erhaHen, wenn sie als Feuerwerker oder alis Hilfskräfte in Munitionsräumgrruppen zur Be,seitigung von Munition und anderen Sprengkör- pern aus den Weltkriegen eingesetzt werden, eine Zulage. Die Zulage beträgt monatlich höchstens 780 Deutsche Mark für den Feuerwerker, sofern er
Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1973, Teil I 1950 selbst Munition und Sprengkörper entschärft, für die Hilfskrctfte höchstens 550 Deutsche Mark. Die Beamten müssen einhundertfünfunddreißig oder mehr Arbeitsstunden im Kalendermonat im unmit- telbaren Gefahrenbereich tätig sein. Sinkt die Zahl der Arhei tsstunden im unmittelbaren Gefahren- bereich im Kalendermonat um mehr als dreißig, so verringert sich die Zulage für jede Stunde, die an einhundertfünfunddreißig Slundtm fehlt, um 1/m. (Beseitigung von Kampfstoffmunition aus den Welt- kriegen) eingesetzt werden, eine Zulage. Die Zulage beträgt monatlich 480 Deutsche Mark, wenn die Beamten oder Soldaten einhundertzwanzig oder mehr Stunden im Kalendermonat im unmittelbaren Gefahrenbereich tätig sind. Die Zulage verringert sich für jede Stunde, die an einhundertzwanzig Stun- den fehlt, um 1/120. (2) Eine Tätigkeit im unmittelbaren Gefahrenbe- 8. Abschnitt reich ist das Suchen, Prüfen, Entfernen, Entschärfen, Spren~Jen oder Zerlegen von Munition oder Muni- tionsteilen sowie deren Transport. Obergangs- und Schlußvorschriften (3) Für die Enlschärfung von Bomben mit Lang- zeitzündern oder für sonstige besonders schwierige Entschärfun~ren mit. außerqewöhnlichem Gefahren- moment oder für den Transport nicht entschärfter Bomben mit Langzeitzündern und Ausbausperre kann die Zulage nach Absatz 'J um einen Betrag bis zu 500 Dt~utsche Mark erhöht werden. (4) Die Absütze l und 2 ~Jel!en entsprechend für Beamte und Soldaten, wenn sie insbesondere für Attentatszwecke verwendete Sprengkörper unkon- ventioneller Bauart, die explosionsgefährliche Stoffe im Sinne des § 2 .Abs. 1 und 2 des Sprengstoffgeset- zes vom 25. August 1969 (Bundesgesetzbl. I S. 1358) enthalten, bergen, transportieren, unschädlich machen oder delaborieren. Besondere Schwierigkei- ten beim Unschä.dlichmachen oder Delabori,eren die- ser Gegenstände können durch eine Erhöhung der Zulage entsprechend Absatz 3 abgegolten werden. Sie liegen insbesondere beim Unschädlichmachen oder Delaborieren von Sprengkörpern mit elektri- scher oder mechanischer Fern- oder Funkzündung vor. § 18 Zulage für Beamte und Soldaten als Räumgruppen- leiter bei besonderen Entgiftungsarbeiten Beamte und Soldaten erhalten, wenn sie als Räum- gruppenleiter bei besonderen Entgiftungsarbeiten § 19 Fortgeltung von Zulagenregelungen (1) Bisher gewährte Erschwerniszulagen (§ 2 der Verordnung zur vorläufigen Regelung der Erschwer- niszulagen vom 19. Dezember 1972 - Bundesgesetz- blatt I S. 2507), die nicht in den vorstehenden Vorschriften geregelt sind, können bis zu einer an- derweitigen Regelung weitergewährt werden. (2) Die Vorschrift des § 3 der in Absatz 1 genann- ten Verordnung gilt bis auf weiteres fort. § 20 Berlin-Klausel Diese Verordnung gilt nach§ 14 des Dritten Uber- leitungsgesetzes vom 4. Januar 1952 (Bundesgesetz- blatt I S. 1) in Verbindung mit § 64 Abs. 1 Satz 2 des Bundesbesoldungsgesetzes auch im Land Berlin. § 21 Inkrafttreten Diese Verordnung tritt am 1. Januar 1974 in Kraft; gleichzeitig tritt die Verordnung zur vorläufigen Regelung der Erschwerniszulagen (Erschwerniszu- lagenverordnung - EZulV) vom 19. Dezemb'e.r 1972 (Bundesgesetzbl. I S. 2507) mit Ausnahme des § 3 .außer Kraft. Bonn, den 19. Dezember 1973 Der Bundeskanzler Brandt Der Bundesminister des Innern Genscher Der Bundesminister der Finanzen Schmidt
Nr. 1Oß Tag der Ausgabe: Bonn, den 22. Dezember 1973 1951 Neunundzwanzigste Verordnung zur Änderung der Außenwirtschaftsverordnung Vom 19. Dezember 1973 Auf Grund des § 27 in Verbindung mit den §§ 2, 6a, 23 und 26 des Außenwirtschaftsgesetzes vom 28. April 1961 (Bundesgesetzbl. I S. 481), zuletzt ge- ändert durch das Zweite Gesetz zur Anderung des Außenwirtschaftsgesetzes vom 23. Februar 1973 (Bundesgesetzbl. l S. 109), verordnet die Bundes- regierung: § Die Außcnw irlschaftsverordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 31. August 1973 (Bundes- gesetzbl. I S. l 069), geändert durch die Achtund- zwanzigste Verordnung zur Anderung der Außen- wirtschaftsverordnung vom 24. August 1973 (Bun- desgesetzbl. I S. 1061), wird wie folgt geändert: 1. § 52 wird wie folgt geändert: a) In Absalz 1 Nr. 2 werden die Worte „zur Geld- anlage" gestrichen. b) Absatz 2 erhält folgende Fassung: ,, (2) Absatz l Nr. 4 findet keine Anwendung, wenn 1. die nach dem 4. Februar 1973 entstandenen Verbindlichkeiten aus Darlehen und sonsti- gen Krediten, die nicht nach den folgenden Nummern 2 bis 6 von dem Genehmigungs- erfordernis ausgenommen sind, zu keinem Zeitpunkt den Betrag von insgesamt fünf- zigtausend Deutsche Mark überschreiten, 2. die Darlehen und sonstigen Kredite durch ein Kreditinstitut aufgenommen werden und die da·raus entstehenden Verbindlich- keiten von der Depotpflicht gemäß § 69b Abs. 1 Nr. 7 bis 10 oder gemäß § 6a Abs. 2 des Außenwirtschaftsgesetzes ausgenom- men sind, 3. es sich bei den sonstigen Krediten um Zah- lungsziele bis zu sechs Monaten oder um handelsübliche längere Zahlungsziele für Warenlieferungen oder Dienstleistungen handelt, die von Gebietsfremden an einen Gebietsansässigen erbracht worden sind, soweit sich der Gebietsfremde zur Erbrin- gung der Warenlieferung oder Dienstlei- stung nicht eines Gebietsansässigen be- dient hat, 4. die Kredite an bestimmte Warenlieferun- gen oder Dienstleistungen der in Nummer 3 genannten Art gebunden sind und wenn ihre Laufzeit sechs Monate oder das län- gere handelsübliche Zahlungsziel für die Warenlieferung oder Dienstleistung oder die bis zum 4. Februar 1973 handelsübliche Laufzeit eines an die Warenlieferung oder Dienstleistung gebundenen und bei Ge- bietsfremden aufgenommenen Kredits nicht überschreitet; dies gilt auch, wenn die Kre- dite bereits vor Erbringung der Warenlie- ferungen oder Dienstleistungen aufgenom- men werden, soweit sie zur Leistung han- delsüblicher Vorauszahlungen verwendet werden und ihre Laufzeit spätestens sechs Monate nach dem Zeitpunkt des Erbrin- gens der Warenlieferung oder Dienstlei- stung oder mit dem handelsüblichen Zah- lungsziel endet, 5. es sich um Zahlungsziele oder um Kredite handelt, die an bestimmte Warenlieferun- gen und damit zusammenhängende Dienst- leistungen der in Nummer 3 genannten Art gebunden sind, soweit die Warenliefe- rung und die damit zusammenhängende Dienstleistung im Rahmen eines Transit- handelsgeschäfts (§ 40 Abs. 2) vorgenom- men worden sind und soweit der Gebiets- fremde, an den sie erbracht worden sind, bei dem Gebietsansässigen ein Zahlungsziel in Anspruch genommen hat oder 6. es sich bei den sonstigen Krediten um han- delsübliche Vorauszahlungen für bestimmte Warenlieferungen oder Dienstleistungen handelt, die von einem Gebietsansässigen an Gebietsfremde zu erbringen sind." 2. § 69b wird wie folgt geändert: a) In Absatz 1 erhält die Nummer 1 folgende Fassung: ,, 1. a) aus der Inanspruchnahme von Zah- lungszielen bis zu sechs Monaten oder von handelsüblichen längeren Zah- lungszielen für Warenlieferungen oder Dienstleistungen, die von Gebietsfrem- den an einen Gebietsansässigen erbracht worden sind, soweit sich der Gebiets- fremde zur Erbringung der Warenliefe- rung oder Dienstleistung nicht eines Gebietsansässigen bedient hat; b) aus Krediten, die an bestimmte Wa- renlieferungen oder Dienstleistungen der in Buchstabe a genannten Art ge- bunden sind, wenn ihre Laufzeit sechs Monate oder das längere handelsüb- liche Zahlungsziel für die Warenliefe- rung oder Dienstleistung oder die bis zum 4. Februar 1973 handelsübliche Laufzeit eines an die Warenlieferung oder Dienstleistung gebundenen und bei Gebietsfremden aufgenommenen Kredits nicht überschreitet; dies gilt auch, wenn die Kredite pereits vor Er- bringung der Warenlieferung oder Dienstleistung aufgenommen werden, soweit sie zur Leistung handelsüblicher Vorauszahlungen verwendet werden und ihre Laufzeit spätestens sechs Mo-
1952 Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1973, Teil I n.id1 dcrn Zci tpunkt des Erbrin- qPns d('r WM<)nlieferung oder Dienst- leist.u nq odn m i 1 (forn handelsüblichen d) Absatz 3 erhält folgende Fassung: 11<11 (' ,, (3) Stehen dem Gebietsansässigen Forde- rungen aus Warenlieferungen oder Dienstlei- stungen zu, die er an Gebietsfremde erbracht hat, so kann er von dem Monatsdurchschnitt seiner depotpflichtigen Verbindlichkeiten {§ 69a Abs. 4) jeweils einen Betrag abziehen, der zwanzig vom Hundert des Standes dieser Forderungen zu Beginn des ersten Kalender- tages des Bezugsmonats entspricht (Expor- teurfreibetrag). Von dem Gesamtbetrag der Forderungen nach Satz 1 ist der Gesamtbetrag der zu Beginn des ersten Kalendertages des Bezugsmonats bestehenden Forderungep_ des Gebietsansässigen aus Transithandelsgeschäf- ten abzuziehen, soweit dle zu diesem Zeit- punkt bestehenden Verbindlichkeiten des Gebietsansässigen aus den Transithandels- geschäften nach Absatz 1 Nr. 1 Buchstabe c von der Depotpflicht ausgenommen sind. Der Exporteurfreibetrag vermindert sich um den Betrag der zu Beginn des ersten Kalender- tages des Bezugsmonats bestehenden Ver- bindlichkeiten des Gebietsansässigen, die nach Absatz 2 von der Depotpflicht ausge- nommen und nicht zugleich in Absatz 1 Nr. 1, 2 oder 5 genannt sind." 7.ithlunq~;,~il'l endl:l; c) Jcr lnr1nspruchnctbme von Zah- lunqszielen oder von Krediten, die an !wstirnml(~ W<1rcn!ie!erungen und da- mit 1,u,:d11l!nP11l1~in~Jende Dienstleistun- wm der :in Bud1',ldbe a genannten Art qehundr:n smd, ,~o\i\i'eil die Warenlie- Jerun~l 1md die d,unil zusamrnenhän- W'nd<~ DiPnsUcistung im Rahmen eines Trirnsi! hdndr•lsqeschi:ifts (§ 40 Abs. 2) vorqcnommen worden sind und soweit der Gebidslrnmde, an den sie erbracht worden <;ind, !wi dem Gebietsansässi- qen (•in Zahlunqs1iel in 1\nspruch ge- dl!S nommen heil;". b) In Absalz l crh~-ilt die Nummer 3 folgende Fassung: „3. aus Krediten, sowej t sie der Anlage von Vermögen in fremden Wirtschaftsgebie- ten zur Schaffung dauerhafter Wirtschafts- verbindungen in folgenden Formen die- nen: a) Gründun~J oder Erwerb von Unterneh- men, b) Erwerb von Beteiligungen an Unter- nehmen, c) Ausstattung dieser Unternehmen mit Anlagemitteln, Darlehen oder Zuschüs- sen, d) Errichtung oder Erwerb von Zweignie- derlassungen oder Betriebsstätten, e) Ausstattung dieser Zweigniederlassun- gen oder Betriebsstätten mit Anlage- mitteln oder Zuschüssen, f) Erwerb von Grundstücken und Errich- tung von Gebäuden auf Grundstücken in fremden Wirtschaftsgebieten;". c) In Absatz 1 erhält die Nummer 5 folgende Fassung: ,,5. aus Darlehen der Europäischen Investi- tionsbank, der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl und des Wiederein- gliederungsfonds des Europarats sowie aus den von der Treuhandverwaltung für das Deutsch-Niederländische Finanz- abkommen GmbH verwalteten Darlehen;". e) Nach Absatz 3 wird folgender Absatz 4 ange- fügt: ,, (4) Die Deutsche Bundesbank kann im Ein- zelfall ganz oder teilweise von der Depot- pflicht freistellen oder anordnen, daß die Vollstreckung aus dem Heranziehungs- bescheid (§ 28a Abs. 1 des Außenwirtschafts- gesetzes) ganz oder teilweise eingestellt wird, wenn die Erfüllung der Depotpflicht eine unbillige Härte zur Folge hätte." 3. Die Anlage D 1 zur Außenwirtschaftsverordnung erhält die Fassung der Anlage 1 zu dieser Ver- ordnung. § 2 Diese Verordnung gilt nach § 14 des Dritten Uberleitungsgesetzes vom 4. Januar 1952 (Bundes- gesetzbl. I S. 1) in Verbindung mit § 51 Abs. 4 des Außenwirtschaftsgesetzes auch im Land Berlin. § 3 Diese Verordnung tritt am 1. Januar 1974 in Kraft. Bonn, den 19. Dezember 1973 Der Bundeskanzler Brandt Der Bundesminister der Finanzen Schmidt Der Bundesminister für Wirtschaft Friderichs
Tag der Ausgabe: Bonn, den 22~ Dezember 1973 Nr. 1OB Anlage D1 zur AWV 1953 In vierfacher Ausfertigung Bereichs··Nr. (darunter 1 Ausfertigung für Oberfinanzdirektion) (Wird von LZB eingesetzt) Depothaltung für Auslandsverbindlichkeiten Meldung nach § 69c der Außenwirtschaftsverordnung für Bezugsmonat---------- 19 _ _ An Landeszentralbank Hauptstelle/Zwe·1gstelle - Beträge in DM (ohne Pfennig); fremde Währungen sind in DM umzurechnen - Sonderkonto Bardepot Name/Firma des Meldepflichtigen Nr. ---~-• -~---~•---• -•- -w•- Gewerbe Fernsprecher Hausruf Anschrift 1. Berechnung des Depotbetrages Gesamtstand depotpflichtiger Verbindlichkeiten am Ende jedes Kalendertages Im Bezugsmonat Tag Betrag Tag Betrag . Tag Betrag 1. 9. 17. 25. 2. 10. 18. 26. 3. 11. 19. 27. 4. 12. 20. 28. 5. 13. 21. 29. 6. 14. 22. 30. 7. 15. 23. 31. 8. 16. 24. Su Su Su Su H 1 .., .., 1 1 2 Betrag Tag Summe der kalendertäglichen Endstände 1 Monatsdurchschnitt der depotpflichtigen Verbindlichkeiten (Summe Pos. 1 geteilt durch die Zahl der Kalendertage des Bezugsmonats) 2 3 Freibetrag nach§ 69a (4) AWV 3 ./. 4 Abzug nach § 69b (3) AWV (Berechnung siehe Abschnitt II) 4 5 Höhe der der Berechnung des Depotbetrages zugrunde liegenden Verbindlichkeiten (Pos. 2 ./. Pos. 3 und 4) 5 zu halten) 6 Depotbetrag == _ _% von Pos. 5 (im Depotmonat II. Berechnung des Abzugs nach § 69b (3) AWV (Pos. 4) 7 Stand der Forderungen aus an Gebietsfremde erbrachten Warenlieferungen oder 8 Von Pos. 7 anrechenbar nach§ 69b (3) AWV_ _% 8 _ 9 abzüglich 91 der am Beginn des ersten Kalendertages des Bezugsmonats bestehenden Forderungen aus Transithandelsgeschäften, Abzug (Pos. 8 . /. Pos. 9; einzusetzen bei Pos. 4) ! 1 1 1 ' 1 1 50 1 000 6 7 10 1 .1. Dienstleistungen gemäß§ 69b (3) AWV am Beginn des ersten Kalendertages des Bezugsmonats(= Ende des dem Bezugsmonat vorausgehenden Monats) 92 der von der Depotpflicht nach § 69 b (2) AWV aus- genommenen Altverbindlichkeiten ohne die nach § 69 b (1) Nr. 1, 2 und 5 AWV ausgenommenen Altverbindlichkeiten am Beginn des ersten Kalender- tages des Bezugsmonats[= Ende des dem Bezugs- monat vorangehenden Monats (s. Pos. 160)] 1 -----''--_ __.__ __,___ _ _J'----'----'--- 91 _.___ __,___ __,___ _ 92 ~ - - ~ - - ~ - - 9 _ __,____ __,__...____ 10_--1...-_ _..__~_
Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1973, Teil I 1954 III. Berechnung der depotpflichtigen Verbindlichkeiten für den letzten Kalendertag des Bezugsmonats 11 Verbindlichkeiten aus bei Gebietsfremden aufgenommenen Darlehen oder sonstigen Krediten nach§ 6 a (1) AWG (bei Kreditinstituten ohne diejenigen Verbindlichkeiten, für die bei der Deutschen Bundesbank Mindestreserven unterhalten werden; § 6 a (2) AWG) 11 abzüglich Verbindlichkeiten aus der Inanspruchnahme von Zahlungszielen bis zu sechs Monaten oder von handelsüblichen längeren Zahlungszielen(§ 69 b (1) Nr.1 a AWV) 12~.!·-'---'--~- 13 Verbindlichkeiten aus Krediten, die an bestimmte Warenlieferungen oder Dienstleistungen gebunden sind (§ 69 b (1) Nr. 1 b AWV) 13~-~-'---'----'--- 14 Verbindlichkeiten aus der Inanspruchnahme von Zahlungszielen und aus gebun- denen Krediten im Rahmen von Transithandelsgeschäften(§ 69 b (1) Nr. 1 c AWV) 14~.l·----'----'----'-- 15 Verbindlichkeiten aus der Entgegennahme handelsüblicher Vorauszahlungen (§ 69 b (1) Nr. 2 AWV) 15 ~-~--'---'--~- 16 Altverbindlichkeiten (ohne solche, die in Pos. 12-15 und Pos. 172 enthalten sind), die nach§ 69 b (2) AWV von der Depotpflicht ausgenommen sind 16 12 .::...!_,_._ _ j ' - - - - ' - - - - - - - ' - - - Nachrichtlich: 160 Stand am Ende des dem Bezugsmonat vorausgehenden Monats 17 18 C Q) Sonstige gemäß§ 69 b (1) AWV von der Depotpflicht ausgenommene Verbindlichkeiten (ohne Altverbindlichkeiten - Pos. 16) 170 § 69 b (1) Nr. 3 170 171 § 69 b (1) Nr. 4 171 172 § 69 b (1) Nr. 5 172 173 § 69 b (1) Nr. 6 173 174 § 69 b (1) Nr. 7 und 8 (nur für Kreditinstitute) 174 175 § 69b (1) Nr.9 175 176 § 69 b (1) Nr.10 176 177 § 69 b (1) Nr. 11 177 -L-----''---J.--17=-~----'--'---'--- Bardepotpflichtige Verbindlichkeiten (Übereinstimmend mit dem im Abschnitt I für den letzten Kalendertag des Bezugsmonats eingesetzten Betrag) Q) -"' ......__________ Ich/Wir versichere(ern), daß die Angaben in dieser Meldung richtig und vollständig sind. N ::, 18 _ 19 19_..1-__.__ _.__ Auf den Depotbetrag (Betrag wie Pos. 6) C "' habe(n) ich/wir als Vorauszahlungsbeträge gehalten 1/) Q) "O C Q) 20 für die Dauer des Bezugsmonats 20 ~-l--..1-_-l.-----'----- 21 für die Dauer des auf den Bezugsmonat folgenden Monats 21 Q) ::, N • 22 =-'l----'----'---'-- 22 --'---'---'-- Den noch zu haltenden Depotbetrag (Pos.19 ./.Pos. 20 und 21) in Höhe von werde(n) ich/wir für die Dauer des Depotmonats _ _ _ _ _ _ _ _ _ halten. Übersteigt das Guthaben auf meinem/unserem SonderkontoJm Depotmonat-------- den noch zu haltenden Depotbetrag (s. Pos. 22), so soll der Uberschuß D als Vorauszahlungsbetrag für die beiden folgenden Monate D 23 2a„l________, _.I in voller Höhe (Wird von LZB eingesetzt) D 24 mit einem Teilbetrag von 24_-1-_--1.-_..J.--_ stehenbleiben D - soweit er nicht als Vorauszahlungsbetrag stehenbleibt- auf mein/unser Konto Nr. _ _ _ _ _ _ _ __ bei _ _ _ _ _ _ _ _ _- - - - - : - - : - - - - - - ~ - , - - - - - - ' - - - - - - - - - - - - - - - - = - - . - : - : : - - : - ; - - - - - - - Name des Kreditinstituts Bankleitzahl überwiesen werden. Ort und Datum Unterschrift des Meldepflichtigen
Nr. 108 Tag der Ausgabe: Bonn, den 22. Dezember 1973 1955 Achte Verordnung über das anzurechnende Einkommen nach dem Bundesversorgungsgesetz (Anrechnungs-Verordnung 1974) Vom 20. Dezember 1973 Auf Grund des § 3-3 J\b-s. 6-, des- § 33-a Ab-s-. 1 Satz 3, des § 33b Abs. 5 Satz 3, des § 41 Abs. 3, des § 47 Abs. 2 und des § 51 Abs. 4 des Bundesversor- gungsgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 20. Januar 1967 (Bundes~resetzbl. I S. 141, 180), zuletzt geänderl durch das Fünfte Gesetz über die Anpassung der Leistungen des Bundesversorgungs- ~Jesetzes vom 18. Dezern ber 1973 (Bundesgesetzbl. I S. 1909), wird mit Zuslirnm1rnq des Bundesrates ver- ordnet: § 1 Das anzun!chnende Einkommen zur Feststellung der Ausgleichsrenten, der Ehegatten- und Kinder- zuschläge sowie der Elternrenten (§ 33 Abs. 1, § 41 Abs. 3, § 47 /\bs. 2, § ]3a Abs. 1 Satz 3, § 33b Abs. 5 und § 51 Abs. 4 des Bundesversorgungsgesetzes) ergibt sich aus der dieser Verordnung als Anlage beigegebenen Tabelle. In der Tabelle sind auch die nach Anrechnun~J des Einkommens zustehenden Be- träge an Ausgleichsrcmte und Elternrente angegeben, die zustehende Elternrente jedoch nur insoweit, als kein Anspruch au[ Erhöhungsbeträge nach § 51 Abs. 2 oder 3 des Bundesversorgungsgesetzes be- steht. Besteht Anspruch auf mindestens einen Er- höhungsbetrag, so ist die zustehende Elternrente, ausgehend vom Gesamtbetrag der vollen Elternrente einschließlich des Erhöhungsbetrages, durch Abzie- hen des in der Tabelle angegebenen anzurechnenden Einkommens zu ermitteln. § 2 (1) Das Bruttoeinkommen ist vor Anwendung der Tabelle auf volle Deutsche Mark nach unten abzu- runden. (2) Treffen Einkünfte aus beiden Einkommens- gruppen im Sinne des § 33 Abs. 1 Buchstabe a des Bundesversorgungsgesetzes zusammen, so ist die Stufenzahl getrennt für jede Einkommensgruppe zu ermitteln; die Zusammenzählung beider Werte er- gibt die für die Feststellung maßgebende Stufen- zahl. § 3 (1) Zur Feststellung des Ehegattenzuschlags oder von Kinderzuschlägen ist von der Stufenzahl, die für das tatsächliche Bruttoeinkommen angegeben ist, die Stufenzahl, von der an die entsprechende Ausgleichsrente- nicht mehr zusteht, abzuzie-he-n, das Ergebnis ist die zur Feststellung maßgebende Stufen- zahl. (2) Trifft ein Ehegattenzuschlag mit mindestens einem Kinderzuschlag zusammen, so ist zur Fest- stellung des Kinderzuschlags von dem nach Absatz 1 ermittelten anzurechnenden Einkommen ein Betrag in Höhe des Ehegattenzuschlags abzuziehen; das Er- gebnis ist das anzurechnende Einkommen im Sinne des § 33b Abs. 5 Satz 3 des Bundesversorgungs- gesetzes. § 4 Soweit die Tabelle in einzelnen Versorgungsfällen nicht ausreicht, sind die Werte für jede weitere Stufenzahl wie folgt zu ermitteln: a) Zur Ermittlung des Bruttoeinkommens, bis zu dem die zu bildenden Stufen reichen, ist aus- gehend von den Werten der Stufe 100 bei Ein- künften aus gegenwärtiger Erwerbstätigkeit ein Betrag in Höhe von 10,16 Deutsche Mark und bei den übrigen Einkünften ein Betrag in Höhe von 6,47 Deutsche Mark je Stufe hinzuzuzählen und das Ergebnis jeweils auf volle Deutsche Mark nach unten abzurunden. b) Zur Ermittlung des jeder Stufe zugeordneten Betrages des anzurechnenden Einkommens ist ausgehend von dem Wert bei Stufe 100 je Stufe ein Betrag in Höhe von 4,28 Deutsche Mark hinzuzuzählen und das Ergebnis jeweils auf volle Deutsche Mark nach unten abzurunden. § 5 Diese Verordnung gilt zur Feststellung der in § genannten Leistungen, soweit die Ansprüche für Zeiträume im Kalenderjahr 1974 bestehen. § 6 Diese Verordnung gilt nach Maßgabe des § 14 des Dritten Uberleitungsgesetzes vom 4. Januar 1952 (Bundesgesetzbl. I S. 1) in Verbindung mit § 92 des Bundesversorgungsgesetzes auch im Land Berlin. § 7 Diese Verordnung tritt am 1. Januar 1974 in Kraft. Bonn, den 20. Dezember 1973 Der Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung Walter Arendt
Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1973, Teil I 1956 Anlage zu§ 1 Tabelle über das anzurechnende Einkommen und die zustehende Ausgleichs- und Elternrente Gültig für das Kalenderjahr 1974 <1us qegen- würliqer Erwerbs- lüli<Jkeit bis zu DM 224 234 244 254 264 274 284 295 305 315 325 335 345 356 366 376 386 396 406 417 427 437 447 457 467 478 488 498 508 518 528 538 549 559 569 579 589 599 610 620 630 640 650 660 671 681 691 701 711 721 732 742 übrige Einkünfte Stufenzahl bis zu DM 97 0 109 2 116 122 129 135 142 148 155 161 168 174 181 187 194 200 206 213 219 226 232 239 245 252 258 265 271 278 284 291 297 304 310 316 323 329 336 342 349 355 362 368 375 381 3 394 401 407 414 420 426 Anzurech- nendes Ein- kommen DM 103 388 EI ternren ten Ausgleichsrenten Ei11kü11ft<! (hrullo) 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 0 4 8 12 17 21 25 29 34 38 42 47 51 55 59 64 68 72 77 81 85 89 94 98 102 107 111 115 119 124 128 132 136 141 145 149 154 158 162 166 171 175 179 184 188 192 196 201 205 209 214 218 Beschädigte mit einer MdE um Witwen Voll- waisen Halb- waisen Eltern- paar Eltern- teil 100 90 80 70 60, 50 v.H. v.H. v.H. v.H. v.H. DM DM DM DM DM DM DM DM DM DM 428 424 420 416 411 407 403 399 394 390 386 381 377 373 369 364 360 356 351 347 343 339 334 330 326 321 317 313 309 304 300 296 292 287 283 279 274 270 266 262 257 253 249 244 240 236 232 227 223 219 214 210 380 376 372 368 363 359 355 351 346 342 338 333 329 325 321 316 312 308 303 299 295 291 286 282 278 273 269 265 261 256 252 248 244 239 235 231 226 222 218 214 209 205 201 196 192 188 184 179 175 171 166 162 317 313 309 305 300 296 292 288 283 279 275 270 266 262 258 253 249 245 240 236 232 228 223 219 215 210 206 202 198 193 189 185 181 176 172 168 163 159 155 151 146 142 138 133 129 125 121 116 112 108 103 99 262 258 254 250 245 241 237 233 228 224 220 215 211 207 203 198 194 190 185 181 177 173 168 164 160 155 151 147 143 138 134 130 126 121 117 113 108 104 100 96 91 87 83 78 74 70 66 61 57 53 48 44 190 186 182 178 173 169 165 161 156 152 148 143 139 135 131 126 122 256 252 248 244 239 235 231 227 222 218 214 209 205 201 197 192 188 184 179 175 171 167 162 158 154 149 145 141 137 132 128 124 120 115 111 107 102 98 94 90 85 81 176 172 168 164 159 155 151 147 142 138 134 129 125 121 117 112 108 104 99 95 91 87 82 78 74 69 65 61 57 52 48 44 40 35 31 27 22 18 14 10 5 1 0 127 123 119 115 110 106 102 98 93 89 85 80 76 317 313 309 305 300 296 292 288 283 279 275 270 266 262 258 253 249 245 240 236 232 228 223 219 215 210 206 202 198 193 189 185 181 176 172 168 163 159 155 151 146 142 138 133 129 125 121 116 112 108 103 99 215 211 207 203 198 194 190 186 181 177 173 168 164 160 156 151 147 143 138 134 130 126 121 117 113 108 104 100 96 91 87 83 79 74 70 66 61 57 53 49 44 40 36 31 27 23 19 14 10 6 1 0 118 113 109 105 101 96 92 88 83 79 75 71 66 62 58 54 49 45 41 36 32 28 24 19 15 11 6 2 0 77 72 68 64 60 55 51 47 42 38 72 68 63 59 55 50 46 42 38 33 29 25 20 16 12 8 3 0
Nr. 108 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 22. Dezember 1973 Einkünfte (brutto) aus gegen- wärtigcr Erwerbs- tätigkcit ührige Einkünfte bis zu DM bis zu DM 752 762 772 782 792 803 813 823 833 843 853 864 874 884 894 904 914 925 935 945 955 965 975 986 996 1 006 1 016 1 026 1 036 1 046 1 057 1 067 1 077 1 087 1 097 1 107 1 118 1 128 1 138 1 148 1 158 1 168 1 179 1 189 1 199 1 209 1 219 1 229 1 240 1 250 1 260 1 270 1 280 1 290 1 300 1 311 1 321 1 331 1 341 433 439 446 452 459 465 472 478 485 491 498 504 511 517 524 530 536 543 549 556 562 569 575 582 588 595 601 608 614 621 627 634 640 646 653 659 666 672 679 685 692 698 705 711 718 724 731 737 744 750 756 763 769 776 782 789 795 802 808 1957 Elternrenten Ausgleichsrenten Stufenzahl Anzurech- nendes Ein- kommen DM 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 93 94 95 96 97 98 99 100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 222 226 231 235 239 243 248 252 256 261 265 269 273 278 282 286 291 295 299 303 308 312 316 321 325 329 333 338 342 346 350 355 359 363 368 372 376 380 385 389 393 398 402 406 410 415 419 423 428 432 436 440 445 449 453 457 462 466 470 Beschädigte mit einer MdE um Witwen Voll- waisen Halb- waisen Eltern- paar Eltern- teil DM DM DM DM DM 100 90 80 '10 60, 50 v.H. v.H. v.H. v.H. v.H. DM DM DM DM DM 206 202 197 193 189 185 180 176 172 167 163 159 155 150 146 142 137 133 129 125 120 116 112 107 103 99 95 90 86 82 78 73 69 65 60 56 52 48 43 39 35 30 26 22 158 154 149 145 141 137 132 128 124 95 91 40 34 36 31 27 23 19 14 10 6 30 25 21 17 13 18 13 9 5 0 119 115 111 107 102 98 94 89 85 81 77 72 68 64 59 55 51 47 42 38 34 30 25 21 17 12 8 4 0 26 22 18 14 9 5 1 95 91 86 82 78 74 69 65 61 56 52 48 44 39 35 31 26 22 18 14 9 5 1 0 0 86 82 78 74 69 65 61 56 52 48 44 39 35 31 1 0 8 4 0
Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1973, Teil I 1958 Einki'1nfl<: (hrnllo ) aus (Jt'(Jl'fl- würtiqer Erwerbs- übri 9e Einkii nftc Slufellzahl Anzurech- ncndcs Ein- kommen lül.iqkeil bis zu DM 1 351 1 361 1 372 1 382 1 392 1 402 1 412 l 422 1 433 1 443 1 453 1 463 1 473 1 483 1 494 1 504 1 514 1 524 1 534 1 544 1 554 1 565 1 575 1 585 1 595 1 605 1 615 1 626 1 636 1 646 l 656 1 666 1 676 1 687 1 697 1 707 1 717 1 727 1 737 1 748 1 758 1 7G8 1 778 1 788 1 798 1 808 1 819 1 829 1 839 1 849 1 859 1 869 1 880 1 890 1 900 1 910 1 920 1 930 1 941 1 951 1 961 1 971 1 981 1 991 2 002 bis z,\1 DM 815 821 828 834 841 847 853 860 866 873 879 886 892 899 905 912 918 925 931 938 944 951 957 963 970 976 983 989 996 1 002 1 009 l 015 1 022 1 028 1 035 1 041 1 048 1 054 1 061 1 067 1 073 1 080 1 086 1 093 1 099 1 106 l 112 1 119 1 125 1 132 1 138 1 145 1 151 1 158 1 164 1 171 1 177 1 183 1 190 1 196 1 203 1 209 1 216 1 222 1 229 EI ternren ten Ausgleichsrenten DM 111 112 113 114 115 116 117 118 475 479 483 487 492 496 500 505 119 509 120 121 122 123 124 125 126 127 128 129 130 131 132 133 134 135 136 137 138 139 140 141 142 143 144 145 146 147 148 149 150 151 152 153 154 155 156 157 15B 159 513 517 522 526 530 535 539 543 547 552 556 560 564 569 573 577 582 586 590 594 599 603 607 612 616 620 624 629 633 637 642 646 650 654 659 663 667 671 676 680 684 689 693 697 701 706 710 714 719 723 727 731 736 740 744 lfjO 161 Hi2 163 164 165 166 167 168 169 170 171 172 173 174 175 749 Beschädigte mit einer MdE um 100 90 80 70 60, 50 v.H. v.H. v.H. v.H. v.H. DM DM DM DM DM Witwen Voll- waisen Halb- waisen Eltern- paar Eltern- teil DM DM DM DM DM
Nr. 108 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 22. Dezember 1973 Elfte Verordnung zur Änderung der Verordnung nach§ 35 des Arzneimittelgesetzes über verschreibungspflichtige Arzneimittel Vom 20. Dezember 1973 Auf Grund des § 35 Abs. 2 und 3 des Arzneimittelgesetzes vom 16. Mai 1961 (Bundesgesetzbl. I S. 533), zuletzt geändert durch das Gesetz zu dem Dbereinkomrnen vom 22. Juli 1964 über die Ausarbeitung eines Euro- pJischen Arzneibuches vom 4. Juli 1973 (Bundesgesetzbl. II S. 701), wird im Einvernehmen mit dem Bundesminister für Wirtschaft und dem Bun- desminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten mit Zustimmung des Bundesrc-1 les verordnet: § 1 Die AnJc1ge zu der Verordnung nach § 35 des Arzneimittelgesetzes über verschreibungspflichtige Arzneimittel vom 7. August 1968 (Bundes- ~Jeseizbl. 1 S. 914), zuletzt geändert durch die Verordnung vom 15. Juni 1973 (BunclPsgesetzbl. I S. 607), wird wie folgt geändert: 1. Die Position „Colchici, Semen und dessen Zubereitungen" wird durch folgende Position ersetzt: ,,Colchici, Flores, Semen et Tubera und deren Zubereitungen". 2. Die Si:lmmelposition „Androstane" wird durch folgende Stoffe ergänzt: "l ,l-(3a,17/J-Diacetoxy-5a-androstan-2ß,16ß-ylen)- bis(l-methyl-piperidinium-bromid) Pancuronium- bromid 17/J-[N-(3-Dimethylamino-propyl)-methylamino]- androst-5-en-3/J-ol und seine Salze Azacosterol 17/J-Hydroxy-androsta-1,4-dien-3-on und seine Ester Boldenon" 3. Die Sammelposition „Penicillansäure-Derivate" wird durch folgenden Stoff ergänzt: .,D-(-}-(Pivaloyl-oxy-methyl)-[6-(2-amino-2- phenyl-acetamido)-3,3-dimethyl-7-oxo-4-thia-1- aza-bicyclo[3.2.0]heptan-2-carboxylat] und seine Salze Pivampicillin" 4. Folgende Positionen werden angefügt: "(2-Athyl-benzofuran-3-yl)-(3,5-dibrom-4-hydroxy- phenyl}-keton Benzbromaron Athyl-(trans-2-dimethylamino-1-phenyl-cyclohex- 3-en-trans-1-carboxylat} und seine Salze Tilidin N-[(1-Athyl-pyrrolidin-2-yl}-methyl]-2-methoxy- 5-sulfamoyl-benzamid und seine Salze Sulpirid 4-Amino-1-(/J-D-arabino-furanosyl)-lH-pyrimidin- 2-on und seine Salze Cytarabin a-( tert-Buty lamino-methyl)-3,5-dihydroxy- Terbutalin benzylalkohol und seine Salze Clostridiopeptidase A aus Clostridium histolyticum 0,0-Diäthyl-0-(3-chlor-4-methyl-2-oxo-2H-chromen- 7-y 1)-thiophosphat i:lusgenommen zum äußeren Gebrauch - Coumafos (-)-3-(3,4-Dihydroxy-phenyl}-L-alanin und seine Salze Levodopa 1959
1960 Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1973, Teil I 0,0-Dimethyl-0-(p-sulfamoyl-phenyl)- thiophosphat Eisen (III}-hexacy anoferra t (II} 4-Hydroxy-3-jod-5-nitro-benzonitril und seine Salze Nitroxinil 1-{Indol-4-yl-oxy)-3-isopropylamino-propan-2-ol und seine Salze Pindolol a-{p-Isobutyl-phenyl)-propionsäure und ihre Salze Ibuprofen N-Methyl-9, 10-äthano-anthracen-9(1 0H)-yl- methylamin und seine Salze Benzoctamin Methyl-[(5-butyl-benzimidazol-2-yl)-carbamat) und seine Salze Parbendazol 0-(3,3' ,5,5' -Tetrabrom-2' -hydroxy-biphenyl-2-yl)- dihydrogenphosphat, seine Salze und Ester sowie deren Salze 3ß, 12ß, 14ß-Trihydroxy-5ß-card-20(22)-enolid-3- (4"' -0-methyl-tridigitoxosid) Medigoxin" 5. Folgende Position wird angefügt: „Betäubungsmittel enthaltende Arzneimittel 1. Morphinan-Derivate in Zubereitungen bis zu 2,5 Gewichtsprozen- ten oder je abgeteilte Arzneiform bis zu 100 mg, soweit es sich handelt um 3-Äthoxy-4,5-epoxy-17-methyl-morphin-7-en- 6-ol und seine Salze Äthylmorphin 4,5-Epoxy-3-methoxy-17-methyl-morphinan- 6-ol und seine Salze Dihydrocodein 4,5-Epoxy-3-methoxy-17-methyl-morphin- 7-en-6-ol und seine Salze Codein 4,5-Epoxy-17-methyl-3-(2-morpholino-äthoxy)- morphin-7-en-6-ol und seine Salze, Pholcodin 2. bis zu 10 Gewichtsprozenten eingestelltes Opium und mindestens die gleiche Menge gepulverte Brechwurzel, 3. je abgeteilte Form bis zu 2,5 mg Diphenoxylat oder eines seiner Salze und, bezogen auf diese Menge, mindestens 1 Gewichtsprozent Atropinsulfat." § 2 Diese Verordnung gilt nach§ 14 des Dritten Uberleitungsgesetzes vom 4. Januar 1952 (Bundesgesetzbl. I S. 1} in Verbindung mit § 62 des Arzneimittelgesetzes auch im Land Berlin. § 3 Diese Verordnung tritt mit Ausnahme von § 1 Nr. 5 am 1. Januar 1974 in Kraft. § 1 Nr. 5 tritt am 1. April 1974 in Kraft. Bonn, den 20. Dezember 1973 Der Bundesminister für Jugend, Familie und Gesundheit Katharina Focke
Nr. 108 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 22. Dezember 1973 1961 Neunte Verordnung zur Durchführung des Umsatzsteuergesetzes (9. UStDV) Vom 20. Dezember 1973 Auf Grund des § 30 Abs. 9 des Umsatzsteuer- gesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 16. November 1973 (Bundesgesetzbl. I S. 1681) ver- ordnet die Bundesregierung mit Zustimmung des Bundesru tes: § 1 (1) Die Vorschrift des § 30 Abs. 1 bis 8 des Ge- setzes ist nicht auf den Selbstverbrauch anzuwen- den, den der Unternehmer nach dem 30. November 1973 bewirkt. Hiervon ausgenommen ist der Selbst- verbrauch von Wirtschaftsgütern, die der Unterneh- mer vor dem 1. Dezember 1973 bestellt oder mit deren Herstellung er vor diesem Tage begonnen hat. Satz 2 gilt sinngemäß bei nachträglichen An- schaffungs- oder Herstellungskosten für ein Wirt- schaftsgut. Bei Gebäuden gilt als Beginn der Her- stellung der Zeitpunkt, in dem der Antrag auf Bau- genehmigung gestellt wird. (2) Die Vorschrift des § 30 Abs. 7 des Gesetzes ist nicht anzuwenden, wenn der Unternehmer die Voraussetzungen des Satzes 1 dieser Vorschrift nach dem 19. Dezember 1973 erfüllt. Das gilt nicht, wenn der Unternehmer nachweist, daß das Wirt- schaftsgut vor dem 1. Mai 1975 erneut der Steuer für den Selbstverbrauch unterlegen hat. § 2 Diese Verordnung gilt nach § 14 des Dritten Uber- leitungsgesetzes vom 4. Januar 1952 (Bundesgesetz- blatt I S. 1) in Verbindung mit § 32 des Umsatz- steuergesetzes auch im Land Berlin. § 3 Diese Verordnung tritt am Tage nach ihrer Ver- kündung in Kraft. Bonn, den 20. Dezember 1973 Der Bundeskanzler Brandt Der Bundesminister der Finanzen Schmidt Der Bundesminister für Wirtschaft Friderichs
1962 Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1973, Teil I Verordnung über Betriebsbeihilfen für den öffentlichen Personennahverkehr mit Kraftfahrzeugen (Gasöl-Betriebsbeihilfe-VO-Straßenverkehr) Vom 21. Dezember 1973 Auf Grund des Artikels 2 § 1 Abs. 4 des Ver- kehrsfinanzgesetzes 1971 vom 28. Februar 1972 (Bundesgesetzbl. I S. 201), geändert durch das Steu- eränderungsgesetz 1973 vom 26. Juni 1973 {Bundes- gesetzbl. I S. 676), verordnet die Bundesregierung mit Zustimmung des Bundesrates: §1 Begünstigte Betriebe (1) Inhabern von Verkehrsbetrieben wird nach Maßgabe des Artikels 2 § 1 Abs. 1 bis 3 und 5 des Verkehrsfinanzgesetzes 1971 und der Vorschriften dieser Verordnung eine Betriebsbeihilfe für versteu- ertes Gasöl, versteuertes Flüssiggas oder versteuer- tes Erdgas gewährt, das im öffentlichen Personen- nahverkehr mit Kraftfahrzeugen verbraucht worden ist. (2) Verkehrsbetriebe im Sinne des Absatzes 1 sind Betriebe, die entgeltlich oder geschäftsmäßig Personen mit Kraftfahrzeugen im öffentlichen Per- sonennahverkehr befördern. Betriebe, die diese Tä- tigkeit nur in einem Teil ihres Betriebes, im Nebenbetrieb oder für Dritte ausüben, gelten inso- weit als Verkehrsbetriebe. (3) Offentlicher Personennahverkehr mit Kraft- fahrzeugen im Sinne des Absatzes 1 ist die Beförderung von Personen l. im genehmigten Linienverkehr nach den §§ 42 und 43 des Personenbeförderungsgesetzes, 2. im Schülerverkehr nach § 1 Nr. 4 Buchstabe d der Freistellungs-Verordnung, 3. nach § 1 Nr. 4 Buchstabe g der Freistellungs-Ver- ordnung auf Linien, auf denen die Mehrzahl der Beförderun- gen eine Strecke von 50 Kilometern nicht übersteigt. Begünstigt sind auch die damit zusammenhängen- den notwendigen Betriebsfahrten (z. B. An- und Ab- fahrten, Werkstattfahrten, Uberführungsfahrten, Notverkehre). (4) Begünstigt ist der Personennahverkehr auf Linien oder Strecken im Geltungsbereich dieser Verordnung und in den Zollanschlußgebieten. (5) Verkehrsbetriebe mit Geschäftssitz im Aus- land, die Personen im grenzüberschreitenden Li- nienverkehr nach § 52 des Personenbeförderungs- gesetzes befördern, erhalten Betriebsbeihilfe für Verkehrsleistungen in den in Absatz 4 genannten Gebieten. §2 Höhe und Voraussetzungen der Betriebsbeihilfe (1) Die brauch Betriebsbeihilfe beträgt für den Ver- 1. von 100 Liter Gasöl 41,15 Deutsche Mark, 2. von 100 Kilogramm Flüssiggas oder Erdgas 61,25 Deutsche Mark. (2) Die Betriebsbeihilfe wird nur für den Ver- brauch von Gasöl, Flüssiggas oder Erdgas gewährt, das zu den Steuersätzen des § 2 Abs. 1 Nr. 2 und 3 des Mineralölsteuergesetzes 1964 in der Fassung des Artikels 1 § 1 Nr. 1 des Gesetzes zur Änderung des Mineralölsteuergesetzes 1964 und des Gesetzes über das Branntweinmonopol vom 26. Juni 1973 (Bundesgesetzbl. I S. 691) versteuert worden ist. (3) Gasöl im Sinne des Absatzes 1 sind die Mine- ralöle, die der Zusätzlichen Vorschrift Nr. 1 Buchstabe G zu Kapitel 27 des Gemeinsamen Zoll- tarifs der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft in der Fassung des Anhangs zur Verordnung (EWG} Nr. 1/71 des Rates vom 17. Dezember 1970 (Amts- blatt der Europäischen Gemeinschaften Nr. L 1/1} zur Änderung der Verordnung {EWG) Nr. 950/68 vom 28. Juni 1968 über den Gemeinsamen Zolltarif (Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften Nr. L 172) entsprechen, und die ihnen im Siedeverhalten entsprechenden Mineralöle der Nr. 27.07 G dieses Zolltarifs. (4) Flüssiggase im Sinne des Absatzes 1 sind die Mineralöle der Nummern 27.11 und 29.01 des Ge- meinsamen Zolltarifs, die der Zusätzlichen Vor- schrift 2 zu Kapitel 27 des Gemeinsamen Zolltarifs der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft in der in Absatz 3 genannten Fassung entsprechen. Erdgas im Sinne des Absatzes 1 sind natürliche Gase aus der Nummer 27.11 B. II des Gemeinsamen Zolltarifs der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft in der in Absatz 3 genannten Fassung, auch komprimiert oder verflüssigt, und ihnen vergleichbare Gase mit überwiegendem Gehalt an Methan. (5) Eine Betriebsbeihilfe wird nur gewährt, 1. wenn die Beihilfeberechtigung nach § 5 aner- kannt worden ist, 2. wenn der für den Abrechnungszeitraum ermit- telte Betrag 100 Deutsche Mark übersteigt.
Nr. 108 Tag der Ausgabe: Bonn, den 22. Dezember 1973 §3 Zuständige Behörde (1) Zuständi~J für alle /\nLrJge mich dieser Ver- ordnung ist dc1s für den Geschäftssitz des Verkehrs- bc:!triebes zustJndige l Iauptzollaml. (2) Für A ntr~iqe von V (!rkehrsbetrieben, die die Führung ihrer Ceschctlte einem anderen Unterneh- men übertragen h,dwn, jst dcis für dieses Unterneh- men zuständige 1Lrnplwllc1rnt zuslündig. In den Fällen des § 12 ist dds l-lclupLzollcrnlt zuständig, das für den Auftra~rnelwr zuständig ist. Für Inhaber von Verkehrsbetrieben mit Ceschäftssitz im Ausland ist das Hauptzolldrnt zusländig, in dessen Bezirk der öffentliche Persom'nni.lhverkf!hr übr'rwiegend be- trieben wird. (3) Für Anträ~JC der Deutschen Bundesbahn ist das I-Iauptzollcrn1t. München-Schwcrnlhalerstraße, für Anträge der Deutschen Bundespost Jas Hauptzoll- amt Darmstc1dl zusl.ündiq. §4 Antrag auf Anerkennung der BeihiHeberechtigung (1) Die Anerkennung .der Beihilfeberechtigung ist in zweifacher 1\usfertigunq vor Verwendung des Gasöls, Flüssiqqctses oder Erdgc1ses zu beantragen. (2) Der Antri:lg c1uf Beihilfc~berechtigung muß fol- gende An~1aben enllldlten: l. Name und Zweck des Betriebes, 2. Name des Betriebsinhabers und, soweit ein sol- cher bestellt ist, dt~s Betriebsleiters und seines Stellvertreters. Bei juristischen Personen und Personengesellschaften sind die nach Gesetz, Gesellschclftsverlrag oder Satzung zur Vertre- tung berechtigten Personen anzugeben. 3. Verzeichnis der dem Antragsteller selbst geneh- migten LiniPn, forner derjenigen Linien, für die ihm die aus der Genehmigung erwachsenden Rechte und Pflichten übertragen worden sind, sowie der Linien, die der Antragsteller auf Grund einer Betriebsübertragung bedient. Bei sämtlichen Linien Ang,abe der Unienlänge und der Behörde, welche die Genehmigung für den Linienverkehr nach den §§ 42 und 43 des Per- sonenbeförderungsgesetzes erteilt oder die Ubertragung der aus der Genehmigung erwach- senden Rechte und Pflichten bzw. die Ubertra- gung des Betriebs nach § 2 Abs. 2 des Personen- beförderungsgesetzes genehmigt hat. 4. Verzeichnis der vom Antragsteller im eigenen Namen, unter eigener Verantwortung und für eigene Rechnung betriebenen Beförderungen nach § l Nr. 4 Buchstaben d und g der Freistel- lungs-Verordnung unter Angabe des Schulträ- gers oder der Einrich l:ung, die der Betreuung der körperlich, geistig oder seelisch behinderten Personen dient, 5. Nachweis des Rechtsverhällnisses, soweit der Antragsteller für einen anderen Verkehrsbetrieb Beförderungen im öffentlichen Personennahver- kehr erbringt, sowie die Erklärung, den An- spruch auf die Beihilfe nicht nach § 12 abgetre- ten zu haben, 1963 6. Erklärung, daß auf den einzelnen Linien oder Strecken, für die eine Beihilfe beantragt wird, die Mehrzahl der Beförderungen voraussichtlich 50 Kilometer nicht übersteigen wird, 7. Höhe des Umsatzsteuersatzes für die Umsätze, die vom Antragsteller bei den in den Nummern 3 und 4 genannten einzelnen Verkehrsdiensten während des der Antragstellung vorausgegan- genen Veranlagungszeitraums bewirkt worden sind, 8. Verzeichnis der im öffentlichen Personennah- verkehr eingesetzten Kraftfahrzeuge, für deren Verbrauch an Gasöl, Flüssiggas oder Erdgas die Betriebsbeihilfe beansprucht wird, unter Angabe des amtlichen Kennzeichens, des Her- stellers, des Fahrzeugtyps und des Motortyps (Bestandsliste I), 9. Verzeichnis der im Betrieb vorhandenen Fahr- zeuge, Maschinen und sonstigen Anlagen, für deren Verbrauch an Gasöl, Flüssiggas oder Erd- gas keine Betriebsbeihilfe beansprucht werden kann, mit folgenden Merkmalen für a) Fahrzeuge: Amtliches oder betriebliches Kennzeichen, Hersteller, Typ, Verwendungszweck, b) Maschinen und sonstige Anlagen: Hersteller, Typ, Motornummer, dungszweck, Verwen- (Bestandsliste II), 10. Gesamtverbrauch des Betriebes an versteuertem Gasöl, Flüssiggas oder Erdgas im letzten Ge- schäftsjahr vor der Antragstellung, 11. Verzeichnis der Verkehrsbetriebe, die im Auf- trage des Antragstellers begünstigte Beförde- rungen durchführen, unter Angabe der übertra- genen Linien oder Strecken. (3) Die Angaben nach Absatz 2 Nr. 3 bis 5 und 7 bis 11 sind bei einem Antrag der Deutschen Bundes- bahn oder der Deutschen Bundespost nicht erforder- lich. (4) Werden Anträge unverschuldet verspätet ge- stellt, ist Nachsicht zu gewähren. §5 Anerkennung Die Beihilfeberechtigung wird durch schriftlichen Bescheid anerkannt. Dabei ist der Beihilfeberechtigte darauf hinzuwei- sen, 1. daß er den buchmäßigen Nachweis nach § 8 füh- ren muß, 2. daß er die in § 6 bestimmten Pflichten beachten muß, 3. daß gemäß Artikel 2 § 1 Abs. 5 Satz 1 des Ver- kehrsfinanzgesetzes 1971 zu Unrecht in Anspruch genommene Betriebsbeihilfen zurückzuzahlen und von der Gewährung an mit 4 vom Hundert über dem jeweiligen Diskonts,atz der Deutschen Bundesbank zu verzinsen sind,
1964 Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1973, Teil I 4. duß gemi:.iß Artikel 2 § 1 Abs. 5 Satz 2 des Ver- kehrs1 i ncmz~Jesetzes 1971 ein Anspruch auf Be- triebsbeihilfe für das auf die Antragstellung fol- gende Jahr nicht entsteht, wenn Betriebsbeihilfen vorsätzlich oder leichtfertig zu Unrecht beantragt worden sind. §6 Änderung der Betriebsverhältnisse (3) Die Aufzeichnungen entfallen für die Deut- sche Bundesbahn und die Deutsche Bundespost. Zur Ermittlung der von diesen durchgeführten begün- stigten Verkehrsleistungen und des darauf entf al- lenden Gasöl-, Flüssiggas- oder Erdgasverbrauchs dient die Kraftwagenrechnung und Betriebslei- stungsstatistik der Deutschen Bundesbahn bzw. die Leistungs- und Kostenrechnung sowie die Betriebs- leistungsstatistik der Deutschen Bundespost. (1) Der Beihilfeberechtigte muß dem Hauptzoll- amt unverzüglich den Wegfall der Voraussetzungen für die Beihilfeberechtigung des Verkehrsbetriebes anzeigen. (2) Anderungen der angegebenen Tatsachen (§ 4 Abs. 2 und § 12 Abs. 2) in einem Kalenderhalbjahr sind dem Hauptzollamt unter Angabe des Zeit- punkts der Anderung zusammen mit dem Antrag nach § 9 Abs. 1 in zweifacher Ausfertigung mitzu- teilen. Bei Einsatz neuer Fahrzeuge und Einrichtung neuer Linien oder Strecken gilt dann die Anerken- nung nach § 5 vom Tage der Inbetriebnahme als er- teilt. (3) § 4 Abs. 4 gilt entsprechend. (4) Absatz 2 gilt nicht für die Deutsche Bundes- bahn und die Deutsche Bundespost. §7 Rücknahme und Widerruf der Anerkennung Die Anerkennung wird zurückgenommen, wenn ihre Voraussetzungen bei der Erteilung nicht vorge- legen haben. Die Anerkennung wird widerrufen, wenn ihre Voraussetzungen später weggefallen sind. §8 Buchmäßiger Nachweis für die im öffentlichen Personennahverkehr eingesetzten Fahrzeuge (1) Der Beihilfeberechtigte hat für jedes Fahr- zeug, für das er eine Betriebsbeihilfe beansprucht, einen buchmäßigen Nachweis mit folgenden Angaben zu führen: 1. Amtliches Kennzeichen des Fahrzeuges, 2. Tag des Einsatzes, 3. Zahl der arbeitstäglich gefahrenen Kilometer, aufgeteilt nach begünstigten und nicht begün- stigten Beförderungen, 4. Raummenge des arbeits,täglich getankten Gasöls, Kilogrammenge des arbeitstäglich getankten Flüssiggases oder Erdgases. (2) Die Aufzeichnungen sind monatlich abzu- schließen. Werden betriebliche Aufzeichnungen ge- führt, die den Nachweis des begünstigten Ver- brauchs an Gasöl, Flüssiggas oder Erdgas für jeden Monat auf andere Weise sicherstellen, so können diese auf Antrag vom Hauptzollamt als buchmäßi- ger Nachweis zugelassen werden. Die Monatszahlen sind auf volle Kilometer, Liter oder Kilogramm abzurunden, wobei Teile eines Kilometers, Liters oder Kilogramms von weniger als 0,5 außer Be- tracht bleiben und Teile von 0,5 oder mehr als volle Einheit anzusetzen sind. §9 Antrag auf Bewilligung der Betriebsbeihilfe (1) Der Antrag auf Bewilligung ist in der Zeit vom 1. Januar bis 31. März und in der Zeit vom 1. Juli bis 30. September für das vorausgegangene Kalenderhalbjahr (Abrechnungszeitraum) in drei- facher Ausfertigung zu stellen. Dabei ist die Bei- hilfe entweder auf Grund des Durchschnittsver- brauchs des Gesamtfuhrparks (Berechnung A) oder auf Grund des Durchschnittsverbrauchs je Fahrzeug (Berechnung B) zu errechnen. (2) Der Antrag muß folgende Angaben enthalten: 1. Für jeden Monat: Entweder für alle anerkannten Fahrzeuge, für die Beihilfe beansprucht wird, insgesamt (Berech- nung A) oder für jedes anerkannte Fahrzeug, für das Beihilfe beansprucht wird (Berechnung B) a) die sich aus dem buchmäßigen Nachweis (§ 8) ergebenden Fahrkilometer, aufgeteilt nach be- günstigten und nicht begünstigten Beförde- rungen, b) die Literzahl des getankten Gasöls oder die Kilogrammenge des Flüssiggases oder Erd- gases, c) den Durchschnittsverbrauch je 100 Kilometer Fahrleistung, der sich aus Buchstabe a und b ergibt, auf zwei Dezimalstellen gerundet, wo- bei Teile von weniger als 0,005 entfallen und Teile von 0,005 und mehr als 1 Hundertstel anzusetzen sind, d) den Verbrauch bei den begünstigten Beförde- rungen, errechnet aus dem Durchschnittsver- brauch gemäß Buchstabe c und der begünstig- ten Kilometerleistung gemäß Buchstabe a, auf volle Liter bzw. Kilogramm gerundet, wobei Teile von weniger als 0,5 entfallen und Teile von 0,5 oder mehr als volle Einheit anzuset- zen sind, 2. die vom Antragsteller auf Grund der Angaben zu Nummer 1 errechnete Beriebsbeihilfe für den Abrechnungszeitraum (Gesamtverbrauch an Gas- öl, Flüssiggas und Erdgas für die begünstigten Beförderungen im Abrechnungszeitraum mal Bei- hilfesatz, geteilt durch 100); der Erstattungsbe- trag ist auf 10 Deutsche Pfennig aufzurunden, 3. die Erklärung, daß das Gasöl, Flüssiggas oder Erdgas, für das Betriebsbeihilfe beantragt wird, ausschließlich für begünstigte Beförderungen verbraucht worden ist, 4. die Erklärung, daß im öffentlichen Personennah- verkehr auf den einzelnen Linien oder Strecken,
Nr. 108 Tag der Ausgabe: Bonn, den 22. Dezember 1973 1965 für die Beihilfe beantrc:JgL wird, im Abrechnungs- zeitraum die Mehrzahl der Beförderungen eine Strecke von 50 Kilometern nicht überstiegen hat. 4. Verzeichnis der vom Auftragnehmer bedienten Linien oder Strecken, Erhebliche Abweichungen der nach Nummer 2 er- rechneten Betriebsbeihilfe gegenüber der für den vorangegangenen Abrechnungszeitraum bewilligten Betriebsbeihilfe sind kurz zu erläutern. 5. Verzeichnis der vom Auftragnehmer eingesetzten Kraftfahrzeuge, unter Angabe des amtlichen Kennzeichens, des Herstellers und des Motor- typs, (3) § 4 Abs. 4 gilt entsprechend. Der Beihilfean- spruch entfällt jedoch, wenn der Antrag später als ein Jahr nach Ablauf der in Absatz 1 genannten Fri- sten gestellt wird. 6. die in Absatz 1 Nr. 2 bezeichnete Verpflichtungs- erklärung. (4) Die Deutsche Bundesbahn und die Deutsche Bundespost können die Betriebsbeihilfen für ihre begünstigten Verkehrsleistungen auf Grund der in § 8 Abs. 3 Satz 2 genannten Nachweise berechnen. Soweit aus diesen Unterlagen der Verbrauch an Gasöl, Flüssiggas oder Erdgas für das vorausgegan- gene Kalenderhalbjahr noch nicht ersichtlich ist, dürfen Abschlagszahlungen gewährt werden. § 10 Bewilligung der Betriebsbeihilfe (1) Die Betriebsbeihilfe wird durch schriftlichen Bescheid bewilligt. (2) Eine Betriebsbeihilfe wird nicht gewährt, wenn 1. der buchmäßige Nachweis nach § 8 nicht geführt worden ist, 2. die Erklärungen nach § 9 Abs. 2 Nr. 3 oder 4 sich als unrichtig erweisen, 3. der Beihilfeberechtigte die Prüfung nach § 13 nicht duldet. § 11 Rücknahme der Bewilligung Die Bewilligung wird zurückgenommen, wenn ihre Voraussetzungen bei der Erteilung nicht vorge- legen haben. § 12 Abtretung des Beihilfeanspruchs 3. Nachweis des Auftragsverhältnisses, (3) Der Antrag auf Bewilligung der Betriebsbei- hilfe muß die in § 9 Abs. 2 genannten Angaben enthalten. (4) § 4 Abs. 4 und § 9 Abs. 3 Satz 2 gelten ent- sprechend. § 13 Prüfung (1) Das zuständige Hauptzollamt oder die von ihm bestimmte Stelle kann im Betrieb die Voraus- setzungen für die Beihilfeberechtigung und für die Bewilligung der Betriebsbeihilfe prüfen. Dabei ist der Beihilfeberechtigte verpflichtet, die für die Prü- fung erforderlichen Unterlagen vorzulegen und auf Verlangen Auskunft zu erteilen. (2) Bei juristischen Personen und Personengesell- schaften obliegen den nach Gesetz, Gesellschafts- vertrag oder Satzung zur Vertretung berechtigten Personen die Pflichten nach Absatz 1 Satz 2. (3) Die dem Antrag auf Bewilligung der Betriebs- befäilfe zugrundeliegenden betrieblichen Aufzeich- nungen sind drei Jahre aufzubewahren. Die Frist beginnt mit dem Schluß des Kalenderhalbjahres, für das die Beihilfe gewährt worden ist. (4) Schwerwiegende Beanstandungen, die bei der Prüfung eines Verkehrsbetriebes mit Fahrleistungen im öffentlichen Personennahverkehr mit Kraftfahr- zeugen festgestellt werden, teilt das Hauptzollamt der nach § 11 des Personenbeförderungsgesetzes zu- ständigen Stelle mit. § 14 Vordrucke (1) Inhaber von Verkehrsbetrieben (§ 1), die im Auftrag von nach § 5 anerkannten Verkehrsbetrie- ben öff entUchen Personennahverkehr betreiben, können ihre Ansprüche auf Anerkennung (§ 4) und Bewilligung (§ 9) an den Auftraggeber mit der Maß- gabe abtreten, daß dieser Für die Anträge auf Anerkennung (§ 4) und auf Bewilligung (§ 9) sind die Vordrucke der Zollver- waltung zu verwenden. 1. die Anträge auf Anerkennung (§ 4) und auf Be- willigung (§ 9) für den Auftragnehmer ,stellt und Verkehrsbetrieben mit Geschäftssitz im Ausland (§ 1 Abs. 5) wird eine Betriebsbeihilfe nur gewährt, wenn nachgewiesen ist, daß für die begünstigten Beförderungen eine entsprechende Menge Gasöl, Flüssiggas oder Erdgas verwendet wurde, das im Erhebungsgebiet des Mineralölsteuergesetzes 1964 versteuert bezogen oder bei der Einfuhr versteuert worden ist. Der Nachweis kann durch Zahlungsbe- lege oder Lieferbescheinigungen erbracht werden, in denen der Tag der Lieferung, die gelieferte Menge, der Empfänger und die Anschrift des Lieferers ange- geben sind. Das Hauptzollamt kann weitere Nach- weise fordern. 2. sich dem nach § 3 zuständigen Hauptzollamt ge- genüber verpflichtet, die in dieser Verordnung dem Beihilfeberechtigten auferlegten Verpflich- tungen zu übernehmen. (2) In den Fällen des Absatzes 1 genügen für den Antrag auf Anerkennung die folgenden Angaben und Unterlagen: 1. Name des Auftraggebers und des Auftragneh- mers, 2. die Abtretungserklärung, § 15 Verkehrsbetriebe mit Geschäftssitz im Ausland
Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1973, Teil I 1966 § 16 § 17 Ubergangs bestimmung Berlin-Klausel (1) Fiir Casö], das nach Artikel 1 § 2 Abs. 5 des Gesetzes zur Andcrung des Minernlölsteuergesetzes 1964 und des Gesetzes über das Branntweinmonopol nicht nach versteuert worden ist, beträgt die Be- triebsbeihilfe 36,15 DM für den Verbrauch von 100 Litern. Für nicht nachversteuertes Flüssiggas und Erdgas beträgt die Betriebsbeihilfe 52,25 DM für den Verbrauch von 100 Kilogramm. Diese Verordnung gilt nach § 14 des Dritten Dberleitungsgesetzes vom 4. Januar 1952 (Bundes- gesetzbl. I S. 1) in Verbindung mit Artikel 12 des Steueränderungsgesetzes 1973 auch im Land Berlin. (2) Eine Anerkennung nach § 5 der Gasöl-Be- triebsbeihilfe-V-Personennahverkehr vom 13. Juli 1972 (Bundesgesetzbl. I S. 1244) gilt als Anerken- nung im Sinne des § 5 dieser Verordnung. Inkrafttreten (3) Der begünstigte Verbrauch an Flüssiggas und Erdgas für die Zeit vom 1. Juli 1973 bis zum 31. März 1974 kann in anderer als der in den§§ 8, 9 und 14 bestimmten Weise nachgewiesen werden. § 18 Diese Verordnung tritt mit Wirkung vom 1. Juli 1973 in Kraft.§ 4 Abs. 1, §§ 8 und 14 treten erst am 1. April 1974 in Kraft. Die Gasöl-Betriebsbeihilfe-V- Personennahverkehr tritt mit Ausnahme der §§ 8 bis 10 und 14 mit Ablauf des 30. Juni 1973 außer Kraft; die Vorschriften der §§ 8 bis 10 und 14 treten erst mit Ablauf des 31. März 1974 außer Kraft. Bonn, den 21. Dezember 1973 Der Bundeskanzler Brandt Der Bundesminister der Finanzen Schmidt
Nr. 108 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 22. Dezember 1973 1967 Bundesgesetzblatt Teil II I Nr. 68, ausgegeben am 21. Dezember 1973 Tag 19. 12. 73 Inhalt Seite Vierte Verordnung zur .Änderung der Anlagen A und B zum Europäischen Ubereinkommen über die internutionale Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße (ADR) - 4. ADR- Anderun9s-V - . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1757 Nr. 69, ausgegeben am 22. Dezember 1973 21. 12. 73 Gesetz zu dem Obereinkommen vom 29. November 1972 1lber die Errichtung des Afrikani- schen Entwicklungsfonds ................................................ , . . . . . . . . . . . 1793
1968 Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1973, Teil I Obersicht über den Stand der Bundesgesetzgebung Die 274. Übersicht über den Stand der Bundesgesetzgebung, abgeschlossen am 30. November 1973, ist im Bundesanzeiger Nr. 234 vom 14. Dezember 1973 er- schienen. Diese Übersicht enthält bei den aufgeführten Gesetzesvorlagen alle wichtigen Daten des Gesetzgebungsablaufs sowie Hinweise auf die Bundestags- und Bundesrats-Drucksachen und auf die sachlich zuständigen Ausschüsse des Bundestages. Verkündete Gesetze sind nur noch in der der Verkündung folgenden Übersicht enthalten. Der Bundesanzeiger Nr. 234 vom 14. Dezember 1973 kann zum Preis von 0,55 DM (einschl. Versand- gebühr} gegen Voreinsendung des Betrages auf das Postscheckkonto „Bundesanzeiger" Köln 834 00-502 bezogen werden. Herausgeber: Der Bundesminister der Justiz Verlag: Bundesanzeiger Verlagsges.m.b.H. - Druck: Bundesdruckerei Bonn Im Bundesgesetzblatt Teil I werden Gesetze, Verordnungen, Anordnungen und damit im Zusammenhang stehende Bekanntmachungen veröffentlicht. Tm Bundesgesetzblatt Teil II werden völkerrechtliche Vereinbarungen, Verträge mit der DDR und die dazu gehörenden Rechtsvorschriften und Bekanntmachungen sowie Zolltarifverordnungen veröffentlicht. Bezugs b e d in g u n gen : Laufender Bezug nur im Postabonnemenl. Abbestellun~Jen müssen bis spätestens 30. 4. bzw. 31. 10. jeden Jahres beim Verlag vorliegen. Postanschrift für Abonnementsbestellunaen sowie Bestellungen bereits erschienener Ausgaben: Bundesgesetzblatt, 5 l Bonn 1, Postfach 624, Tel. (0 22 21) 23 80 67 bis 69. B c zu g s preis: Für Teil I und Teil II halbjährlich je 31,- DM. Einzelstücke je angefangene 16 Seiten 0,85 DM zuzüglich Versandkosten. Dieser Preis gilt auch für Bundesgesetzblätter, die vor dem 1. Juli 1972 ausgegeben worden sind. Lieferung gegen Voreinsendung des Betrages ,nit dus Postscheckkonto Bundesgesetzblatt Köln 3 99-509 oder gegen Vorausrechnung. Preis dieser Ausgabe: 1,95 DM (1,70 DM zuzüglich -,25 DM Versandkosten); bei Lieferung gegen Vorausrechnung 2,25 DM. Im Bezugs- pi cis ist die Mehrwertsteuer enthalten, der angewandte Steuersatz beträgt 5,5 0/o.