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Timestamp: 2016-10-26 17:26:54
Document Index: 195931685

Matched Legal Cases: ['BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 159']

U 83/00 (09.04.2001)
S.________, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Rechtsanwalt Michael Ausfeld, Weinbergstrasse 18, Z�rich,
A.- Der 1936 geborene S.________ war als Aussendienstmitarbeiter der Firma J.________ AG bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch unfallversichert, als er sich am 8. Januar 1994 bei einem Sturz mit dem Mountainbike auf einem steil abfallenden Waldweg mit vermutlich Anschlagen des Kopfes an einem Baum ein Sch�del-Hirntrauma sowie eine Kontusion und/oder Distorsion der Halswirbels�ule (HWS) zuzog und den Geruchssinn verlor. Die SUVA kam f�r die Heilbehandlung auf und richtete Taggelder aus. Mit Verf�gung vom 11. Juli 1996, welche mit Einspracheentscheid vom 21. August 1997 best�tigt wurde, stellte sie die Heilkostenleistungen mit sofortiger Wirkung und die Taggeldzahlungen per 31. August 1996 ein, verneinte einen Rentenanspruch und sprach dem Versicherten f�r die verbliebene somatische Beeintr�chtigung in Form des Verlusts des Geruchssinns eine Integrit�tsentsch�digung aufgrund einer Integrit�tseinbusse von 15 % zu. Zur Begr�ndung f�hrte sie an, es best�nden weder weitere somatische Unfallfolgen noch ein im Sinne eines ad�quaten Kausalzusammenhangs auf den Unfall zur�ckzuf�hrendes psychisches Leiden.
B.- Die gegen den Einspracheentscheid erhobene Beschwerde wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich mit Entscheid vom 28. Januar 2000 ab.
C.- Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde l�sst S.________ beantragen, der vorinstanzliche Entscheid und der Einspracheentscheid seien aufzuheben, es seien ihm eine Rente aufgrund eines Invalidit�tsgrades von mindestens 80 % und eine Integrit�tsentsch�digung aufgrund eines Integrit�tsschadens von mindestens 30 % zuzusprechen und die SUVA sei zur �bernahme der Kosten f�r den dem kantonalen Gericht vom Versicherten eingereichten Bericht des PD Dr. med. L.________ vom 18. November 1997 zu verpflichten.
Sowohl die SUVA als auch das Bundesamt f�r Sozialversicherung verzichten auf eine Stellungnahme.
1.- a) Das kantonale Gericht hat die massgebenden Grunds�tze in Bezug auf den nat�rlichen Kausalzusammenhang (BGE 119 V 337) - einschliesslich der Aspekte der W�rdigung �rztlicher Berichte und Gutachten im Allgemeinen (siehe auch BGE 125 V 352 Erw. 3a) und von der SUVA im Administrativverfahren eingeholter Gutachten im Besonderen (BGE 104 V 212; siehe auch BGE 125 V 353 Erw. 3b/bb und RKUV 1993 Nr. U 167 S. 96 Erw. 5a) sowie des im Sozialversicherungsrecht �blichen Beweisgrades der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 119 V 338) - zutreffend dargelegt, sodass darauf verwiesen wird.
b) Verwiesen werden kann auch auf die zutreffenden vorinstanzlichen Erw�gungen zur Abgrenzung der Anwendbarkeit der Rechtsprechung zum ad�quaten Kausalzusammenhang bei psychischen Unfallfolgen, bei Vorliegen eines Schleudertraumas der HWS oder einer einem solchen �quivalenten Verletzung und bei Vorliegen eines Sch�del-Hirntraumas (siehe auch RKUV 2000 Nr. U 395 S. 317 Erw. 3) - insbesondere f�r den Fall, dass psychische Beschwerden ganz im Vordergrund stehen (BGE 123 V 99 Erw. 2a; vgl. auch RKUV 1999 Nr. U 341 S. 409 und SVR 2000 UV Nr. 10 S. 35) - sowie die Darstellung der Rechtsprechung zur Beurteilung des ad�quaten Kausalzusammenhangs zwischen einem Unfall und einem psychischen Leiden bei mittelschweren Unf�llen (BGE 115 V 140 Erw. 6c; siehe auch SVR 2000 UV Nr. 17 S. 56 Erw. 2b und 58, 1999 UV Nr. 10 S. 31 Erw. 2).
Zu erg�nzen ist, dass bei einem Unfall mit Schleudertrauma der HWS oder einer einem solchen �quivalenten Verletzung ohne organisch nachweisbare Funktionsausf�lle ebenso wie bei einem Unfall mit organisch nicht nachweisbarem Sch�del-Hirntrauma, wenn und soweit dessen Folgen sich mit jenen eines Schleudertraumas vergleichen lassen, f�r die Beurteilung des ad�quaten Kausalzusammenhangs analog zur in BGE 115 V 138 Erw. 6 f�r psychische St�rungen entwickelten Methode vorzugehen ist (f�r Schleudertraumen: BGE 117 V 365; RKUV 1997 Nr. U 272 S. 173, 1995 Nr. U 221 S. 115 Erw. 3c; f�r einem Schleudertrauma �quivalente Verletzungen: RKUV 2000 Nr. U 395 S. 317; f�r Sch�del-Hirntraumen: BGE 117 V 382 f.; RKUV 2000 Nr. U 395 S. 317). Dabei ist im Rahmen der Pr�fung der massgebenden unfallbezogenen Kriterien im Gegensatz zur Rechtslage bei psychischen Fehlentwicklungen auf eine Differenzierung zwischen physischen und psychischen Komponenten zu verzichten, weil nicht entscheidend ist, ob die Beschwerden medizinisch eher als organischer und/oder psychischer Natur bezeichnet werden (f�r Schleudertraumen: BGE 117 V 367; RKUV 1997 Nr. U 272 S. 174; f�r einem Schleudertrauma �quivalente Verletzungen: RKUV 2000 Nr. U 395 S. 317; f�r Sch�del-Hirntraumen: BGE 117 V 382 f.; RKUV 2000 Nr. U 395 S. 317).
2.- Streitig ist die Kausalit�t des Unfalles vom 8. Januar 1994 zum fortbestehenden - �ber die unbestrittenermassen auf den Unfall zur�ckzuf�hrende Anosmie hinausgehenden - Beschwerdebild in Form von Kopfschmerzen, Nackenschmerzen, Schwindel (Tr�mmelgef�hl und Drehschwindel), �belkeit, Sehst�rungen, Ohrensausen, Schlafst�rungen, M�digkeit, Reizbarkeit, neuropsychologischer Defizite sowie einer depressiv-resignierten und zeitweise angstbezogenen Symptomatik (neurologisch-neuropsychologisches Gutachten des Spitals X.________ vom 2. Mai 1996; Gutachten des Dr. med. R.________, FMH f�r Psychiatrie und Psychotherapie, vom 17. April 1997).
a) Dabei ist vorab festzuhalten, dass die Drehschwindelanf�lle �rztlicherseits als kaum unfallbedingt betrachtet werden (Berichte/Gutachten des Dr. med. B.________, FMH f�r Neurologie, vom 27. April 1994 und vom 3. August 1995; Bericht der Frau Dr. med. H.________, FMH f�r Ohren-, Nasen- und Halskrankheiten, vom 14. November 1996; Gutachten des Dr. med. A.________, FMH f�r Neurologie, vom 22. Januar 1997), sodass Verwaltung und Vorinstanz diesbez�glich das Vorliegen eines nat�rlichen Kausalzusammenhangs zu Recht verneint haben.
Ebenso verh�lt es sich mit den Nackenschmerzen. Zwar wurde durch den Unfall eine vorher praktisch asymptomatische degenerative Vorsch�digung (CT-Bericht des Dr. med. P.________ vom 19. Januar 1994; Bericht der Chirurgischen Poliklinik des Spitals X.________ vom 9. Februar 1996; Bericht des PD Dr. med. L.________, FMH f�r Orthop�dische Chirurgie, vom 18. November 1997) zur Manifestation gebracht (Bericht des Dr. med. L.________ vom 18. November 1997). Doch fehlt es an einer anhaltenden richtungweisenden Verschlimmerung des vorbestehenden - wenn auch beschwerdefreien - Gesundheitsschadens (vgl. RKUV 2000 Nr. U 363 S. 46, Nr. U 377 S. 188, 1994 Nr. U 185 S. 80). Die Annahme einer solchen w�rde voraussetzen, dass r�ntgenologisch, in einer begrenzten Zeitspanne betrachtet, ein Zusammensinken der Wirbelk�rper sowie das Auftreten oder die Verschlimmerung von Verletzungen nach dem Trauma ersichtlich w�ren (RKUV 2000 Nr. U 363 S. 46 Erw. 3a), was nicht zutrifft (CT-Bericht des Dr. med. P.________ vom 19. Januar 1994; Bericht der Chirurgischen Poliklinik des Spitals X.________ vom 9. Februar 1996; Bericht des PD Dr. med. L.________ vom 18. November 1997). Aufgrund des Umstandes, dass die Nackenschmerzen nach dem Unfall vom 8. Januar 1994 zun�chst im Hintergrund standen (vgl. Bericht des Dr. med. C.________, FMH f�r Chirurgie, vom 29. M�rz 1994; neurologisches Gutachten des Spitals X.________ vom 24. November 1994; Bericht des SUVA-Kreisarztes Dr. med. W.________ vom 5. Dezember 1994; Bericht der Neurologischen Klinik und Poliklinik, Kopfwehsprechstunde, des Spitals X.________ vom 24. Januar 1995; Befragungsprotokoll vom 23. Februar 1995; Berichte/Gutachten des Dr. med. B.________ vom 31. Mai 1995 und vom 3. August 1995; neurologisch-neuropsychologisches Gutachten des Spitals X.________ vom 2. Mai 1996) und erst ab ca. Mitte 1995 und vor allem Oktober 1995 wieder vermehrt auftraten (vgl. Befragungsprotokoll vom 16. Juni 1995; Schreiben des Versicherten vom 18. April 1996; neurologisch-neuropsychologisches Gutachten des Spitals X.________ vom 2. Mai 1996), k�nnen die heutigen Nackenschmerzen auch nicht im Sinne nicht organisch nachweisbarer Schleudertrauma-Folgen mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit auf eine Schleuderverletzung der Halswirbels�ule zur�ckgef�hrt werden (vgl. SUVA-�rztliche Beurteilung des Dr. med. D.________ vom 12. Juni 1997).
b) Zu pr�fen bleibt der nat�rliche und ad�quate Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und den �brigen Gesundheitsst�rungen. F�r diese liess sich mit bildgebenden Methoden kein auf den Unfall zur�ckzuf�hrendes organisches Substrat finden: Weder die Computertomographie vom 19. Januar 1994 (Bericht des Dr. med. P.________) noch die Kernspintomographie vom 9. August 1996 (Bericht des PD Dr. med. E.________, Neuroradiologisches und Radiologisches Institut der Klinik Y.________) zeigte traumatische Ver�nderungen des Gehirns. Indessen entsprechen diese Gesundheitsst�rungen dem typischen Beschwerdebild nach einem Sch�del-Hirntrauma bei mit den Folgen eines Schleudertraumas vergleichbaren Symptomen (BGE 117 V 382), wobei solche Beschwerden oft mit bildgebenden Untersuchungsmethoden nicht objektivierbar und organisch nicht nachweisbar sind (BGE 117 V 363 Erw. 5d/aa).
3.- a) In seinem im Auftrag der Invalidenversicherung erstatteten, von der SUVA beigezogenen Gutachten vom 17. April 1997 f�hrte Dr. med. R.________, FMH f�r Psychiatrie und Psychotherapie, aus, das psychische Beschwerdebild entspreche seines Erachtens einem organischen Psychosyndrom nach Sch�del-Hirntrauma gem�ss ICD-10, Kapitel V, F07.2 (von der Weltgesundheitsorganisation herausgegebene internationale Klassifikation psychischer St�rungen). Der Beschwerdef�hrer weise die dort aufgez�hlten Symptome praktisch vollst�ndig auf, wobei bereits deren drei die Diagnose rechtfertigen w�rden. Leider seien alle diese Merkmale kaum bis nicht objektivierbar, doch ergebe die Krankengeschichte ein einigermassen in sich stimmiges, konsistentes Bild des Gesundheitszustandes des Versicherten. Der Unfall mit der Anosmie sei ein unbestreitbares Faktum, und die seither geklagten Beschwerden st�nden mit einiger Wahrscheinlichkeit damit in direktem Zusammenhang bzw. w�rden verst�rkt durch den Circulus vitiosus bei Verlust des Selbstwertgef�hls. Gerade Letzteres sei beim Versicherten, der sich sehr durch seine Arbeitsleistung definiert habe, besonders ausgepr�gt. Vermutlich habe es sich bei ihm pr�morbid um eine ausgesprochen narzisstische Pers�nlichkeit gehandelt, was durch seine schwer gest�rte Kindheit gut erkl�rbar sei. F�r eine bewusstseinsnahe Aggravation habe er keine Anhaltspunkte gefunden.
b) Das psychiatrische Gutachten ist f�r die streitigen Belange umfassend, beruht diesbez�glich auf allseitigen Untersuchungen und ber�cksichtigt auch die geklagten Beschwerden sowie die Vorgeschichte. Es wurde in Kenntnis der IV-Akten abgegeben, in welchen sich insbesondere eine ausf�hrliche von der Neurologischen Klinik und Poliklinik des Spitals X.________ am 2. Mai 1996 zuhanden der SUVA erstattete neurologisch-neuropsychologische Expertise (auf welche der Psychiater f�r die Kranken- bzw. Unfallgeschichte verwies) sowie ein Bericht des Dr. med. A.________, FMH f�r Neurologie, vom 22. Januar 1997 befanden. Es leuchtet im Sinne der inneren Schl�ssigkeit in der Beurteilung der medizinischen Zusammenh�nge und Situation ein und enth�lt begr�ndete Schlussfolgerungen. Es ist ihm daher bei der Beweisw�rdigung volle Beweiskraft zuzuerkennen (BGE 125 V 352 Erw. 3a), sofern keine Indizien gegen seine Zuverl�ssigkeit sprechen (vgl. BGE 125 V 353 f.).
c) aa) Dass der Beschwerdef�hrer beim Unfall vom 8. Januar 1994 ein Sch�del-Hirntrauma (commotio, ev. contusio) erlitt, ist in den medizinischen Akten - unabh�ngig davon, ob der Versicherte am Kopf eine Beule hatte oder nicht - klar ausgewiesen (insbesondere Bericht der Chirurgischen Poliklinik des Spitals X.________ vom 9. Februar 1996 betreffend Behandlung vom 9. Januar 1994; Berichte des Dr. med. C.________, FMH f�r Chirurgie, vom 20. Januar und vom 27. Juni 1994; Schreiben des SUVA-Kreisarztes Dr. med. W.________ vom 24. August 1994; neurologisches Gutachten des Spitals X.________ vom 24. November 1994; Gutachten des Dr. med. B.________, FMH f�r Neurologie, vom 3. August 1995; neurologisch-neuropsychologisches Gutachten des Spitals X.________ vom 2. Mai 1996; Bericht des Dr. med. A.________, FMH f�r Neurologie, vom 22. Januar 1997).
bb) Aktenm�ssig erstellt ist auch, dass die noch zu beurteilenden Beschwerden entweder von Anfang an vorhanden waren oder sich deren Entwicklung schon bald nach dem Unfall abzeichnete. Noch am Unfalltag (8. Januar 1994) traten Tr�mmelbeschwerden, �belkeit, Schweissausbr�che und Kopfschmerzen auf. In den folgenden Wochen litt der Versicherte an starken bitemporalen Kopfschmerzen, episodenhaften Tr�mmelbeschwerden und Licht�berempfindlichkeit. Der weitere Verlauf war durch Persistenz und teilweise Verst�rkung des Schmerzsyndroms, diffuse Schwindelbeschwerden, Konzentrations- und Ged�chtnisst�rungen, schnelle Erm�dbarkeit, erh�hte Reizbarkeit und eine damit verbundene deutlich verminderte Leistungsf�higkeit gepr�gt (neurologisches Gutachten des Spitals X.________ vom 24. November 1994 mit neuropsychologischem Teilgutachten; neurologisch-neuropsychologisches Gutachten des Spitals X.________ vom 2. Mai 1996). Auf eine Hirnleistungsschw�che hatte der Hausarzt, Dr. med. C.________, FMH f�r Chirurgie, schon in einem Bericht vom 29. M�rz 1994, noch vor dem ersten Arbeitsversuch vom April 1994, hingewiesen; auch der Arbeitgeberin waren nach der Wiederaufnahme der Arbeit im Fr�hsommer 1994 eindeutige Konzentrationsschwierigkeiten, eine starke Beeintr�chtigung des Erinnerungsverm�gens und eine Einschr�nkung der Aufnahmef�higkeit aufgefallen (Schreiben der Arbeitgeberin an den Hausarzt vom 15. August 1994; Erhebungen der SUVA bei der Arbeitgeberin vom 12. September 1994). Ausserdem wurden Schlafst�rungen (neuropsychologisches Gutachten des Spitals X.________ vom 21. Oktober 1994; neurologisches Gutachten des Spitals X.________ vom 24. November 1994 [Einnahme von Mogadon]; Bericht des SUVA-Kreisarztes Dr. med. W.________ vom 5. Dezember 1994) und eine zunehmende depressive Stimmung (Schreiben des Dr. med. C.________ vom 2. November 1994) schon im Unfalljahr erw�hnt.
cc) Der Psychiater Dr. med. R.________, der sein Gutachten am 17. April 1997 erstattete, wusste von der Uneinigkeit dar�ber, wie weit das Beschwerdebild auf den Unfall zur�ckgef�hrt werden k�nne. Insbesondere war ihm das neurologisch-neuropsychologische Gutachten des Spitals X.________ vom 2. Mai 1996 bekannt, wonach die festgestellten Hirnfunktionsst�rungen insgesamt weder qualitativ noch quantitativ mit einem Zustand nach leichtem Sch�del-Hirntrauma zu erkl�ren sind. Auch stellte er eine depressiv-resignierte und zeitweise angstbetonte Symptomatik fest. Indem er dennoch ein organisches Psychosyndrom nach Sch�del-Hirntrauma diagnostizierte, bejahte er zum einen das Vorliegen eines nat�rlichen Kausalzusammenhangs zwischen dem Unfall vom 8. Januar 1994 mit Sch�del-Hirntrauma und den noch zu beurteilenden Beschwerden und mass zum andern der depressiven und angstbezogenen Komponente keine selbstst�ndige, die Diagnose einer Depression oder Angstst�rung rechtfertigende Bedeutung zu, sondern liess sie im psychoorganischen Syndrom aufgehen.
Die erw�hnte Aussage im neurologisch-neuropsychologischen Gutachten des Spitals X.________ vermag den Beweiswert des psychiatrischen Gutachtens nicht zu ersch�ttern. Im neurologisch-neuropsychologischen Gutachten wurde n�mlich das Vorliegen teilweise hirnorganisch bedingter Unfallfolgen nicht ausgeschlossen. Vielmehr wurde ausgef�hrt, wieweit die neuropsychologischen Befunde direkt posttraumatisch bedingt seien und wieweit sie durch ein aggravierendes Verhalten (im Sinne eines dauernd vorhandenen, wenig bewussten, krankhaften Verhaltensmusters, das zu einer Fehlverarbeitung eines Traumas und so nicht nur zur Persistenz, sondern auch zu einer Verschlimmerung genuiner Traumafolgen f�hren k�nne) mitverursacht w�rden, k�nne aufgrund der klinischen Methoden aus neurologischer und neuropsychologischer Sicht nicht unterschieden werden; mit den neurologisch-neuropsychologischen Methoden lasse sich die Frage, ob neben der Anosmie mit dem Beweisgrad der Wahrscheinlichkeit organische Unfallfolgen vorl�gen, nicht beantworten; es werde eine psychiatrische Beurteilung vorgeschlagen. Die neurologisch-neuropsychologischen Experten empfahlen mithin eine psychiatrische Begutachtung, weil sie nicht ausmachen konnten, wieweit eine Aggravation vorliege. Ein organisches Psychosyndrom nach Sch�del-Hirntrauma wird, da die Krankheit als psychische St�rung klassifiziert wird, wobei eine zerebrale Sch�digung oder Funktionsst�rung nicht mit bildgebenden oder neurologischen Methoden nachgewiesen sein muss (ICD-10 F07.2 in Verbindung mit F07), von Psychiatern (wie hier im Zusammenspiel mit Neurologen und Neuropsychologen) diagnostiziert. Die Auffassung des Psychiaters wird im �brigen dadurch gest�tzt, dass Dr. med. B.________, FMH f�r Neurologie, in seinem Gutachten vom 3. August 1995 die neuropsychologischen Ausf�lle dem Unfall zuschrieb, indem er sie bei der Bestimmung des Integrit�tsschadens ber�cksichtigte, und in einer Erg�nzung vom 1. November 1995 die Hirnleistungsschw�che als direkte organische Folge des Unfalls bezeichnete. Hinzu kommt, dass auch der Hausarzt, Dr. med. C.________, in einem Bericht vom 2. November 1994 von einem zunehmenden psychoorganischen Syndrom (welches er schon in einem Bericht vom 20. September 1994 vermutet hatte) ausging.
Der Bericht des Dr. med. A.________, FMH f�r Neurologie, vom 22. Januar 1997, wonach eine funktionelle St�rung nicht auszuschliessen sei, sodass vermutlich von einer posttraumatischen Anpassungsst�rung gesprochen werden m�sse, vermag schon deshalb keine Zweifel an der Stichhaltigkeit des ausf�hrlich begr�ndeten psychiatrischen Gutachtens zu wecken, weil der Neurologe diesbez�glich eine blosse Verdachtsdiagnose stellte. In Anbetracht der vorstehenden Erw�gungen verm�gen auch die Aussagen des SUVA-Arztes Dr. med. D.________, es liege zweifellos eine psychogene Fehlverarbeitung vor (�rztliche Beurteilung vom 19. Juni 1996) bzw. das auff�llige und diskrepante Verhalten des Versicherten sei ohne weiteres auch rein psychogen erkl�rbar (�rztliche Beurteilung vom 12. Juni 1997), die vom Psychiater Dr. med. R.________ gestellte Diagnose eines organischen Psychosyndroms nach Sch�del-Hirntrauma nicht umzustossen, zumal es sich bei Dr. med. D.________ nicht um einen Psychiater, sondern um einen Chirurgen handelt. In diesem Zusammenhang ist im �brigen darauf hinzuweisen, dass ein organisches Psychosyndrom durchaus ein gewissen Mass an psychischer Fehlentwicklung abdeckt, zeichnet es sich doch durch ein Zusammenwirken organischer und psychischer Faktoren aus (vgl. S. 11 des Gutachtens des Dr. med. R.________ vom 17. April 1997).
d) Da demnach keine Indizien gegen die Zuverl�ssigkeit der psychiatrischen Expertise des Dr. med. R.________ sprechen, ist nach dem Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 119 V 338) auf die Diagnose eines organischen Psychosyndroms nach Sch�del-Hirntrauma abzustellen. Damit ist zugleich in Bezug auf die Kopfschmerzen, den Schwindel (ohne Drehschwindel), die �belkeit, die Sehst�rungen, das Ohrensausen, die Schlafst�rungen, die M�digkeit, die neuropsychologischen Defizite, die Reizbarkeit sowie die depressiv-resignierte und zeitweise angstbezogene Symptomatik das Vorliegen sowohl einer fassbaren gesundheitlichen Beeintr�chtigung als auch - da ein Sch�del-Hirntrauma Conditio sine qua non (vgl. BGE 118 V 291 Erw. 2b) eines organischen Psychosyndroms nach Sch�del-Hirntrauma ist - des nat�rlichen Kausalzusammenhangs zwischen dem Unfall mit Sch�del-Hirntrauma und diesen Gesundheitsst�rungen zu bejahen.
Dass dieser Beschwerdekomplex m�glicherweise teilweise noch andere Ursachen hat, namentlich jene eines Medikamenten�berkonsums (vgl. neurologisches Gutachten des Spitals X.________ vom 24. November 1994; neurologisch-neuropsychologisches Gutachten des Spitals X.________ vom 2. Mai 1996; SUVA-�rztliche Beurteilung des Dr. med. D.________ vom 12. Juni 1997) und einer bestimmten Pers�nlichkeitsstruktur (Gutachten des Dr. med. B.________ vom 3. August 1995), f�hrt nicht zur Verneinung des nat�rlichen Kausalzusammenhangs, f�r dessen Bejahung der Unfall lediglich eine Teilursache darzustellen braucht (BGE 119 V 337 Erw. 1; RKUV 2000 Nr. U 395 S. 317 Erw. 3). Wie ein Medikamentenmissbrauch zu behandeln w�re, wenn er die alleinige Ursache der Beschwerden darstellte, kann unter diesen Umst�nden offen gelassen werden. Das Gleiche gilt f�r die Frage, ob die zu beurteilenden Symptome nicht nur auf ein Sch�del-Hirntrauma, sondern auch auf eine Schleuderverletzung der HWS zur�ckzuf�hren sind; denn der noch zu pr�fende ad�quate Kausalzusammenhang beurteilt sich bei beiden Verletzungsarten nach �bereinstimmenden Grunds�tzen (RKUV 2000 Nr. U 395 S. 317).
4.- a) Der Beschwerdef�hrer weist eine H�ufung typischer Symptome eines hinsichtlich des Beschwerdebildes mit einem Schleudertrauma ohne organisch nachweisbare Folgen vergleichbaren Sch�del-Hirntraumas auf. In Anbetracht der Diagnose eines organischen Psychosyndroms nach Sch�del-Hirntrauma, welches eine Vielzahl der typischen mit den Folgen eines Schleudertraumas vergleichbaren Sch�del-Hirntrauma-Beschwerden umfasst (vgl. BGE 117 V 382 in Verbindung mit BGE 117 V 360 sowie 119 V 338) und sich durch eine enge, ein komplexes Gesamtbild ergebende Verflechtung psychischer und organischer Aspekte auszeichnet (vgl. S. 11 des Gutachtens des Dr. med. R.________ vom 17. April 1997), kann nicht gesagt werden, die zum typischen Beschwerdebild des Sch�del-Hirntraumas geh�renden Beeintr�chtigungen seien zwar teilweise gegeben, tr�ten aber im Vergleich zu einer ausgepr�gten psychischen Problematik ganz in den Hintergrund. Die Frage der Ad�quanz des Kausalzusammenhangs zwischen dem Unfall vom 8. Januar 1994 und diesen Beschwerden ist demzufolge nicht nach der Rechtsprechung zu den psychischen Unfallfolgen (BGE 115 V 138 Erw. 6), sondern nach der nicht zwischen physischen und psychischen Aspekten unterscheidenden (Erw. 1b hievor) Rechtsprechung zu mit Schleudertrauma-Folgen vergleichbaren Konsequenzen eines Sch�del-Hirntraumas (BGE 117 V 382 Erw. 4) zu beurteilen (BGE 123 V 99 Erw. 2a und RKUV 2000 Nr. U 397 S. 328 Erw. 3b in Verbindung mit RKUV 2000 Nr. U 395 S. 317).
b) Aufgrund des Geschehensablaufs und der zugezogenen Verletzungen (vgl. BGE 117 V 383 f., 115 V 139; SVR 1999 UV Nr. 10 S. 32) ist der Unfall vom 8. Januar 1994 als mittelschweres, aber nicht den schwereren Unf�llen im mittleren Bereich zuzurechnendes Ereignis zu qualifizieren. Der ad�quate Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und den im Sinne der nat�rlichen Kausalit�t auf diesen zur�ckzuf�hrenden Gesundheitsst�rungen ist demnach zu bejahen, wenn eines der massgebenden unfallbezogenen Kriterien (besonders dramatische Begleitumst�nde oder besondere Eindr�cklichkeit des Unfalls; Schwere oder besondere Art der erlittenen Verletzung; ungew�hnlich lange Dauer der �rztlichen Behandlung; Dauerbeschwerden; �rztliche Fehlbehandlung, welche Unfallfolgen erheblich verschlimmert; schwieriger Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen; Grad und Dauer der Arbeitsunf�higkeit) in besonders ausgepr�gter Weise erf�llt ist oder die zu ber�cksichtigenden Kriterien in geh�ufter oder auffallender Weise gegeben sind (BGE 117 V 383 f.).
c) aa) Der Beschwerdef�hrer war nach dem Unfall vom 8. Januar 1994 zun�chst vollst�ndig arbeitsunf�hig. Anfangs April 1994 erfolgte ein erster Arbeitsversuch zu 50 %, welcher infolge unfallfremder Drehschwindelanf�lle, welche in der Folge wieder abklangen (der n�chste diesbez�gliche Beschwerdeschub trat erst im M�rz/April 1995 auf), nach wenigen Tagen scheiterte. Dr. med. C.________ attestierte dem Versicherten sodann ab 6. Juni 1994 wieder eine Arbeitsunf�higkeit von 50 % und ab 27. Juni 1994 eine solche von 40 %, wobei er aufgrund eines Schreibens der Arbeitgeberin zum Schluss kam, dass die Leistung kaum bei 40 % liege, und die Arbeitsunf�higkeit per 1. Oktober 1994 auf 60 % anhob. SUVA-Kreisarzt Dr. med. W.________ sch�tzte die Arbeitsf�higkeit am 5. Dezember 1994 auf weiterhin ganztags im Sinne leichter Arbeit bzw. 20 %, was vom Hausarzt mit Schreiben vom 20. April 1995 best�tigt wurde. Am 24. Mai 1995 erachtete der Kreisarzt einen zeitlich halbt�gigen Arbeitseinsatz im Innendienst f�r zumutbar, wobei das genauere Rendement noch abgekl�rt werden m�sse. Dr. med. B.________, FMH f�r Neurologie, f�hrte in seinem Gutachten vom 3. August 1995 (wonach dank eines geeigneten Medikaments keine Drehschwindelanf�lle mehr bestanden) unter dem Titel der unfallbedingten Arbeitsunf�higkeit aus, eine leichtere, weniger anspruchsvolle, nicht mit Erfolgszwang verbundene T�tigkeit sei dem Versicherten ganztags zuzumuten, wobei die Effizienz nach einem Versuch festgelegt werden m�sse; die angestammte T�tigkeit als Vertreter mit Erfolgszwang sei ihm hingegen lediglich zu 50 % zumutbar. Laut einer Telefonnotiz der SUVA vom 18. August 1995 konnte sich der Kreisarzt der Sch�tzung einer unfallbedingten Arbeitsunf�higkeit von 50 % anschliessen. Dr. med. C.________ sch�tzte die Arbeitsunf�higkeit des Beschwerdef�hrers am 18. November 1995 auf 80 %. In einem Bericht vom 22. Januar 1997 sprach sich Dr. med. A.________, FMH f�r Neurologie, unter Mitber�cksichtigung der Nackenschmerzen f�r eine 30-40 %ige Arbeitsf�higkeit in einer geeigneten T�tigkeit aus. Dr. med. R.________ vertrat in seinem am 17. April 1997 zuhanden der Invalidenversicherung erstatteten psychiatrischen Gutachten unter Ber�cksichtigung des gesamten Beschwerdebildes die Auffassung, f�r eine leichtere B�rot�tigkeit mit Wechselbelastung d�rfte die Arbeitsf�higkeit bei 30-50 % liegen, wobei vieles f�r 30 % spreche; der Versicherte sei seit dem Unfall im bisherigen Beruf als Aussendienstmitarbeiter st�ndig h�chstens 30 % und f�r eine leichtere B�roarbeit h�chstens phasenweise 50 % arbeitsf�hig gewesen. Aus der Gesamtheit dieser �rztlichen Stellungnahmen folgt, dass der Beschwerdef�hrer nach dem Unfall dauernd in erheblichem Ausmass arbeitsunf�hig war, was auch unter Ausserachtlassung der nur episodisch auftretenden unfallunabh�ngigen Drehschwindelanf�lle und der ebenfalls nicht unfallkausalen Nackenschmerzen, denen neben den Kopfschmerzen bei der Beurteilung der Arbeitsf�higkeit kaum eine selbstst�ndige Bedeutung zukommt, gilt. Hierin liegt ein erstes Indiz f�r die Bejahung des ad�quaten Kausalzusammenhangs.
bb) Seit dem Unfall litt der Beschwerdef�hrer unter anderem an chronischen, bei Belastung zunehmenden, Kopfschmerzen, an Schwindelgef�hlen sowie neuropsychologischen Defiziten und bedurfte �rztlicher Behandlung, die indessen nicht zu einer wesentlichen Linderung der Symptomatik f�hrte (vgl. z.B. neurologisches Gutachten des Spitals X.________ vom 24. November 1994 mit neuropsychologischem Teilgutachten; neurologisches Gutachten des Dr. med. B.________ vom 3. August 1995; neurologisch-neuropsychologisches Gutachten des Spitals X.________ vom 2. Mai 1996; neurologisches Gutachten des Dr. med. A.________ vom 22. Januar 1997). Unter diesen Umst�nden sind auch die Kriterien der Dauerbeschwerden, des schwierigen Heilungsverlaufs und der ungew�hnlich langen Dauer der �rztlichen Behandlung gegeben.
cc) Aufgrund dieser H�ufung massgebender unfallbezogener Kriterien ist der ad�quate Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall vom 8. Januar 1994 und den nat�rlich kausal auf diesen zur�ckzuf�hrenden Beschwerden (Erw. 3d hievor) des Versicherten zu bejahen. Es wird Aufgabe der SUVA sein, an welche die Sache zur�ckzuweisen ist, unter Ber�cksichtigung s�mtlicher in einem nat�rlichen und ad�quaten Kausalzusammenhang zum Unfall stehenden Gesundheitsst�rungen �ber Rente und Integrit�tsentsch�digung neu zu verf�gen.
5.- Der nat�rliche Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und den HWS-Beschwerden des Versicherten (Nackenschmerzen) im Sinne einer anhaltenden richtungweisenden Verschlimmerung konnte schon aufgrund der der Verwaltung zur Verf�gung stehenden medizinischen Unterlagen, die einen degenerativen Vorzustand und das Fehlen von Hinweisen auf traumatische Ver�nderungen dokumentierten (CT-Bericht des Dr. med. P.________ vom 19. Januar 1994; Bericht der Chirurgischen Poliklinik des Spitals X.________ vom 9. Februar 1996), schl�ssig verneint werden, sodass es des gutachtlichen Berichts des PD Dr. med. L.________ vom 18. November 1997, der diese Kausalit�tsbeurteilung im �brigen best�tigte, nicht bedurfte. Da sich der medizinische Sachverhalt demzufolge nicht erst aufgrund dieses vom Versicherten beigebrachten Untersuchungsergebnisses schl�ssig feststellen liess, hat das kantonale Gericht die Kosten f�r das Privatgutachten zu Recht nicht der SUVA auferlegt (vgl. RKUV 1994 Nr. U 182 S. 47).
6.- Da der Beschwerdef�hrer nur in einem im Vergleich zum gesamten Streitgegenstand ganz untergeordneten Punkt unterliegt, wird auf eine Reduktion der Parteientsch�digung f�r das letztinstanzliche Verfahren verzichtet (Art. 159 OG).
des Kantons Z�rich vom 28. Januar
Festsetzung der Integrit�tsentsch�digung aufgehoben
damit sie im Sinne der Erw�gungen �ber Rente und
Integrit�tsentsch�digung neu verf�ge. Im �brigen wird
des Kantons Z�rich, der SWICA Gesundheitsorganisation