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Timestamp: 2016-10-26 07:45:07
Document Index: 255104092

Matched Legal Cases: ['Art. 71', 'Art. 24', 'BGE', 'Art. 42', 'BGE', 'Art. 392', 'Art. 29', 'Art. 32', 'Art. 6', 'Art. 9', 'Art. 350', 'BGE', 'Art. 325', 'Art. 325', 'Art. 117', 'Art. 125', 'Art. 225', 'Art. 325', 'in dubio', 'Art. 105', 'Art. 95', 'Art. 97', 'BGE', 'in dubio', 'BGE', 'BGE', 'Art. 106', 'BGE', 'BGE', 'Art. 99', 'BGE', 'BGE', 'Art. 105', 'BGE', 'Art. 448', 'Art. 99', 'Art. 80', 'BGE', 'Art. 101', 'Art. 180', 'Art. 180', 'Art. 450', 'e contrario', 'Art. 143', 'Art. 341', 'Art. 113', 'Art. 42', 'Art. 106', 'BGE', 'in dubio', 'Art. 12', 'Art. 117', 'Art. 225', 'Art. 225', 'Art. 117', 'Art. 11', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 12', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 17', 'BGE', 'Art. 17', 'Art. 3', 'Art. 8', 'Art. 17', 'BGE', 'Art. 17', 'Art. 11', 'Art. 225', 'Art. 117', 'Art. 125', 'Art. 47', 'Art. 50', 'Art. 47', 'Art. 47', 'BGE', 'BGE', 'Art. 50', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 50', 'BGE', 'Art. 42', 'Art 107', 'Art. 126', 'Art. 126', 'Art. 126', 'Art. 126', 'Art. 47', 'BGE', 'BGE', 'Art. 4', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 43', 'Art. 126', 'Art. 107', 'Art. 66']

6B_604/2012 (16.01.2014)
6B_604/2012, 6B_613/2012 � � Urteil vom 16. Januar 2014
3. C.F.________ und D
.F.________,
Advokat Erich Z�blin,
Fahrl�ssige T�tung, fahrl�ssige schwere K�rperverletzung, fahrl�ssige Gef�hrdung durch Sprengstoffe ohne verbrecherische Absicht; Willk�r, Anklageprinzip etc.,
�Zwischen dem 16. und 25. April 2009 f�hrte das Schweizerische Polizeiinstitut (SPI) einen Sprengausbildungskurs f�r Polizeibeamte unter der Leitung von X.________ als Direktor durch. Y.________ leitete als Kursinstruktor theoretische und praktische �bungen und war zudem Materialverantwortlicher.
W�hrend einer praktischen �bung im Kurs "Vernichten von unbrauchbar gewordenen Sprengmitteln" unter der Leitung von X.________ und Y.________ kam es am 22. April 2009 im Eigenthal zu einer Umsetzung und Verpuffung von Sprengstoff. Die praktische Abschlusspr�fung in diesem Fach sollte am 25. April 2009 auf dem Gel�nde der Kaserne in Wil durchgef�hrt werden. F�r jeden Pr�fling war ein Sack mit mehr als 100 Sprengkapseln, Sprengverz�gerern oder Sprengz�ndern verschiedener Art und Beschaffung (A-, U-, HU- und elektrische Z�nder) vorbereitet. Als der Kursteilnehmer K.F.________ aus einem der bereitgestellten S�cke Z�ndmittel entnehmen wollte, explodierten s�mtliche im Sack befindlichen Sprengmaterialien. K.F.________ erlag am folgenden Tag seinen Verletzungen. Weitere Kursteilnehmer und Pr�fer wurden zum Teil lebensgef�hrlich verletzt.
�Am 14. Mai 2009 er�ffnete die Bundesanwaltschaft ein gerichtspolizeiliches Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt wegen fahrl�ssiger Gef�hrdung durch Sprengstoffe (ohne verbrecherische Absicht), fahrl�ssiger T�tung und fahrl�ssiger schwerer K�rperverletzung, das sie am 31. M�rz 2010 auf X.________ und Y.________ ausdehnte.
�Das Bundesstrafgericht verurteilte X.________ und Y.________ am 24. August 2012 wegen fahrl�ssiger Gef�hrdung durch Sprengstoffe ohne verbrecherische Absicht, fahrl�ssiger T�tung und fahrl�ssiger schwerer K�rperverletzung zu bedingten Geldstrafen von 160 Tagess�tzen zu Fr. 430.-- beziehungsweise 130 Tagess�tzen zu Fr. 120.--. Es stellte zudem im Grundsatz deren Schadenersatzpflicht gegen�ber der Ehefrau und dem Kind sowie der Eltern des verstorbenen K.F.________ fest und verwies deren Anspr�che zur Schadensbezifferung auf den Zivilweg. Es verurteilte X.________ und Y.________ unter solidarischer Haftung zur Zahlung von Prozessentsch�digungen in H�he von Fr. 50'626.15 und Genugtuungsanspr�chen von Fr. 108'000.-- nebst Zinsen und auferlegte ihnen die Verfahrenskosten je zur H�lfte.
�X.________ und Y.________ f�hren Beschwerde in Strafsachen und beantragen sinngem�ss, das Urteil des Bundesstrafgerichts vom 24. August 2012 sei vollumf�nglich aufzuheben, und sie seien von Schuld und Strafe freizusprechen. Eventualiter sei die Sache zur Neubeurteilung an das Bundesstrafgericht zur�ckzuweisen, oder die von der Vorinstanz ausgesprochene Strafe sowie die zugesprochenen Genugtuungssummen seien zu reduzieren. Y.________ beantragt zudem, der Beschwerde sei die aufschiebende Wirkung zu gew�hren.
�Das Bundesstrafgericht, A.F.________ und B.F.________ sowie C.F.________ und D.F.________ beantragen hinsichtlich der Genugtuungsanspr�che die Abweisung der Beschwerde. Die Bundesanwaltschaft hat sich nicht vernehmen lassen.
1.1.�Die Beschwerden weisen einen engen sachlichen Zusammenhang auf. Sie beruhen auf demselben Sachverhalt, richten sich gegen denselben Entscheid und betreffen �hnliche oder gleiche Rechtsfragen, weshalb es sich rechtfertigt, beide Beschwerden gest�tzt auf Art. 71 BGG in sinngem�sser Anwendung von Art. 24 Abs. 2 lit. b BZP zu vereinigen und in einem einzigen Entscheid zu beurteilen (vgl. BGE 133 IV 215 E. 1 S. 217; 131 V 59 E. 1 S. 60 f.; je mit Hinweisen).
1.2.1.�Der Beschwerdef�hrer 2 verweist in seiner Eingabe auf die R�gen des Beschwerdef�hrers 1 in dessen Beschwerde ans Bundesgericht und "erhebt" diese zum integralen Bestandteil seiner eigenen Beschwerde.
1.2.2.�Gem�ss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG ist in der Begr�ndung der Beschwerde in gedr�ngter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt. Die Begr�ndung muss in der Beschwerdeschrift selbst erfolgen. Verweise auf andere Rechtsschriften sind unbeachtlich (BGE 138 IV 47 E. 2.8.1 S. 54; 133 II 396 E. 3.1 S. 399 f.; je mit Hinweisen). Diese formellen R�geanforderungen kann der Beschwerdef�hrer 2 nicht dadurch umgehen, dass er seiner Eingabe eine Kopie der Beschwerdeschrift des Beschwerdef�hrers 1 mit dem unterschriebenen Vermerk "gilt als Bestandteil der Beschwerde vom 8.10.12" beilegt. Aus demselben Grund ist auch der Verweis auf Art. 392 StPO - der im �brigen im Verfahren vor Bundesgericht nicht zur Anwendung kommt - unbehelflich.
2.1.�Die Beschwerdef�hrer r�gen eine Verletzung des Anklageprinzips und des Anspruchs auf rechtliches Geh�r. Die Anklage enthalte eine Auswahlsendung m�glicher Pflichtverletzungen, ohne deren Kausalit�t f�r den tatbestandlichen Erfolg darzulegen. Die umschriebenen Tatvorw�rfe seien zu ungenau und liessen nicht erkennen, welche konkreten Handlungen bzw. Unterlassungen jedem Einzelnen von ihnen vorgeworfen w�rden. In subjektiver Hinsicht fehlten Ausf�hrungen zum Kenntnisstand. Eine hinreichende Verteidigung sei nicht m�glich gewesen, da unklar sei, welche Ursache zur Explosion gef�hrt und welche Sorgfaltspflichtverletzung diese ausgel�st habe. Die Vorinstanz lege ihrem Urteil einen von der Anklageschrift abweichenden Sachverhalt zugrunde, denn sie st�tze sich auf das im gerichtlichen Verfahren eingeholte Gutachten der Bundesanstalt f�r Materialforschung und -pr�fung (BAM). Hingegen basiere die Anklageschrift auf dem "Gutachten" des Wissenschaftlichen Forschungsdienstes der Stadtpolizei Z�rich (WFD). Die Vorinstanz habe die Beschwerdef�hrer get�uscht und gegen Treu und Glauben verstossen, da sie nicht dar�ber informiert habe, dass sie der absoluten Menge der pro Sack bereitgestellten Z�ndmittel eine normative Bedeutung zumesse.
2.2.1.�Nach dem aus Art. 29 Abs. 2 und Art. 32 Abs. 2 BV sowie aus Art. 6 Ziff. 1 und Ziff. 3 lit. a und b EMRK abgeleiteten und nunmehr in Art. 9 Abs. 1 StPO festgeschriebenen Anklagegrundsatz bestimmt die Anklageschrift den Gegenstand des Gerichtsverfahrens (Umgrenzungsfunktion). Sie hat die der beschuldigten Person zur Last gelegten Delikte in ihrem Sachverhalt so pr�zise zu umschreiben, dass die Vorw�rfe in objektiver und subjektiver Hinsicht gen�gend konkretisiert sind. Zugleich bezweckt das Anklageprinzip den Schutz der Verteidigungsrechte der angeschuldigten Person und garantiert den Anspruch auf rechtliches Geh�r (Informationsfunktion). Das Gericht ist an den in der Anklage wiedergegebenen Sachverhalt, nicht aber an die darin vorgenommene rechtliche W�rdigung gebunden (Art. 350 Abs. 1 StPO; vgl. BGE 133 IV 235 E. 6.2 f.; 120 IV 348 E. 2b).
Art. 325 Abs. 1 StPO listet die Bestandteile der Anklageschrift abschliessend auf (Niklaus Schmid, Schweizerische Strafprozessordnung [StPO], Praxiskommentar, 2. Aufl. 2013, Art. 325 N. 1). Diese bezeichnet unter anderem m�glichst kurz, aber genau die der beschuldigten Person vorgeworfenen Taten mit Beschreibung von Ort, Datum, Zeit, Art und Folgen der Tatausf�hrung (lit. f) und die nach Auffassung der Staatsanwaltschaft erf�llten Straftatbest�nde unter Angabe der anwendbaren Gesetzesbestimmungen (lit. g).
2.3.1.�Entgegen der Auffassung der Beschwerdef�hrer ist die Anklageschrift nicht unklar, auch wenn sie teilweise allenfalls unsystematisch aufgebaut ist, Wiederholungen enth�lt und etliche Punkte auflistet, die im Hinblick auf ein allf�llig strafbares Verhalten irrelevant sind. Sie umschreibt den wesentlichen Sachverhalt und ordnet diesen den jeweiligen Tatbestandselementen der Art. 117, Art. 125 Abs. 1 und Art. 225 StGB zu. Sie bezeichnet die den Beschwerdef�hrern vorgeworfenen Handlungen, Unterlassungen und Sorgfaltspflichtverletzungen im Einzelnen. Indem die Anklageschrift ausf�hrt, das Abschneiden der Z�nderdr�hte erh�he das Risiko einer ungewollten Z�ndung von elektrischen Sprengz�ndern wesentlich und die eingek�rzten Z�nderdr�hte k�nnten in die Kapselhohlr�ume anderer pyrotechnischer Z�nder gelangen und so den schlag- und reibempfindlichen Prim�rsatz mechanisch belasten, legt sie hinreichend dar, inwieweit das Verhalten der Beschwerdef�hrer kausal f�r den Erfolg gewesen sein soll.
Der Einwand der Beschwerdef�hrer, eine hinreichende Verteidigung sei verunm�glicht worden, da die Explosionsursache nicht klar sei, geht an der Sache vorbei. Strafuntersuchungen verm�gen bisweilen nicht s�mtliche Sachverhaltselemente zu kl�ren. Dies kann indessen nicht zur Folge haben, dass die Sache �berhaupt nicht an das Gericht �berwiesen wird. Die Staatsanwaltschaft kann eine Alternativanklage oder f�r den Fall der Verwerfung der Hauptanklage eine Eventualanklage erheben (Art. 325 Abs. 2 StPO), wenn eindeutige tats�chliche Feststellungen zwar nicht m�glich sind, aber doch feststeht, dass die beschuldigte Person sich in jeder der in Betracht fallenden Sachverhaltsalternativen schuldig gemacht haben k�nnte (vgl. Urteil 1P.461/2002 vom 9. Januar 2003 E. 2.3 mit Hinweisen). Es obliegt anschliessend dem Sachgericht, die Beweise zu w�rdigen und den Sachverhalt verbindlich festzustellen.
2.3.2.�Eine Verletzung des Anklageprinzips durch die Vorinstanz ist nicht gegeben. Diese geht im Rahmen der Beweisw�rdigung nicht �ber den in der Anklageschrift formulierten Anklagevorwurf hinaus. Das von ihr als wahrscheinlichste Ursache der ungewollten Explosion angesehene Einstechen der gek�rzten Z�nderdr�hte in den Prim�rsatz offener Sprengkapseln ist in der Anklageschrift (S. 12, 4. letzter Absatz [Verfahrensordner 9 S. 9.100.012]) ebenso hinreichend pr�zise beschrieben wie die als weniger wahrscheinlich eingestufte Bildung und Explosion des sehr schlag- und reibempfindlichen Kupferazids (S. 11 f. am Ende [Verfahrensordner 9 S. 9.100.011]). Die Anklageschrift h�lt zudem fest, dass sich in jedem Sack mehr als 100 Sprengkapseln, Sprengverz�gerer oder Sprengz�nder befanden. Welche normativen Schlussfolgerungen die Vorinstanz hieraus im Hinblick auf ein allf�llig strafbares Verhalten zieht, ist eine Rechtsfrage, die vom Sachgericht losgel�st von der jeweiligen Darstellung in der Anklageschrift zu beantworten ist. Der ger�gten Verletzung des rechtlichen Geh�rs kommt vorliegend keine eigenst�ndige, �ber das Anklageprinzip hinausgehende Bedeutung zu.
3.1.�Die Beschwerdef�hrer werfen der Vorinstanz eine willk�rliche und aktenwidrige Sachverhaltsfeststellung vor. Sie missachte Beweisverwertungsverbote und verstosse gegen den Grundsatzes "in dubio pro reo". Die Aussagen s�mtlicher Auskunftspersonen seien unverwertbar, da ihnen nie ein Konfrontationsrecht gew�hrt worden sei. Dieser Mangel schlage auf das Gutachten der BAM und den Amtsbericht des WFD durch, da beide auf den nicht verwertbaren Einvernahmen beruhten. Der Beschwerdef�hrer 1 r�gt zudem, s�mtliche seiner Einvernahmen - mit Ausnahme jener vom 10. Mai 2010 und 15. M�rz 2011 - seien unter Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen zustande gekommen und ebenfalls unverwertbar.
3.2.�Die Vorinstanz erw�gt, die genaue Ursache der ungewollten Explosion sei letztendlich ungekl�rt. Es m�sse aber zwingend davon ausgegangen werden, dass sie Folge des Zusammenmischens einer grossen Menge verschiedener, zum Teil sehr alter und nicht mehr handels�blicher Z�ndmittel sei, deren Zusammensetzung derjenigen entspreche, die in den S�cken der anderen Pr�fungskandidaten vorgefunden worden sei. Die Folge dieser Prim�rursache sei entweder das Einstechen gek�rzter Z�nderdr�hte in den Prim�rsatz offener Sprengkapseln oder aber die Bildung sehr schlag- und reibungsempfindlichen Kupferazids (als Folge des Zusammenpackens von Aluminium- und Kupfer-Sprengkapseln) gewesen. Das Einstechen der Z�nderdr�hte sei als Sprengursache wahrscheinlicher, die Bildung hochexplosiven Kupferazids sei aber nicht v�llig ausser Acht zu lassen (angefochtenes Urteil E. 2.4.3 S. 23).
3.3.1.�Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung kann nur ger�gt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG). Offensichtlich unrichtig ist sie, wenn sie willk�rlich ist (BGE 136 II 304 E. 2.4 mit Hinweis). Willk�r, in deren Rahmen das Bundesgericht pr�ft, ob der Grundsatz "in dubio pro reo" als Beweisw�rdigungsregel verletzt ist, liegt vor, wenn der angefochtene Entscheid auf einer schlechterdings unhaltbaren oder widerspr�chlichen Beweisw�rdigung beruht oder mit der tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht. Dass eine andere L�sung oder W�rdigung ebenso vertretbar erscheint oder gar vorzuziehen w�re, gen�gt f�r die Annahme von Willk�r nicht (BGE 138 I 49 E. 7.1; 138 V 74 E. 7; je mit Hinweisen).
Wird die Verletzung von Grundrechten (einschliesslich Willk�r bei der Sachverhaltsfeststellung) ger�gt, gelten qualifizierte Anforderungen an die Begr�ndung (BGE 138 IV 13 E. 2 S. 15). Anhand der Erw�gungen des angefochtenen Entscheids ist darzulegen, inwiefern verfassungsm�ssige Rechte verletzt worden sein sollen (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 136 I 65 E. 1.3.1 S. 68 mit Hinweisen). Auf eine rein appellatorische Kritik am angefochtenen Urteil tritt das Bundesgericht nicht ein (BGE 137 IV 1 E. 4.2.3; 136 II 489 E. 2.8).
3.3.2.�Neue Tatsachen und Beweismittel d�rfen vor Bundesgericht nur so weit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG; BGE 135 III 121 E. 3 S. 124). Dies ist in der Beschwerde darzulegen (BGE 134 V 223 E. 2.2.1 S. 226 mit Hinweis). Es ist nicht Aufgabe des Bundesgerichts, Beweise abzunehmen und Tatsachen festzustellen, �ber die sich das Sachgericht nicht ausgesprochen hat (Art. 105 Abs. 1 BGG; BGE 136 III 209 E. 6.1 S. 214 f.; 135 III 31 E. 2.2 S. 33; je mit Hinweisen).
3.4.1.�Nicht einzutreten ist auf die R�ge, die Einvernahmen s�mtlicher Auskunftspersonen seien infolge der Nichtgew�hrung des Konfrontationsrechtes unverwertbar. Dass es im Eigenthal w�hrend des Kurses am 22. April 2009 zu einem Zwischenfall kam, als L.________ ein B�ndel Sprengkapseln mit Klebeband umwickelte, bestreiten die Beschwerdef�hrer nicht. Inwieweit es f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein soll, ob es bei der Umsetzung "hell" wurde und sich der Kursteilnehmer L.________ verletzt hat, legen die Beschwerdef�hrer nicht dar und ist auch nicht ersichtlich. Entscheidrelevant ist, dass es zu der unbestrittenen Umsetzung kam, von der die Beschwerdef�hrer Kenntnis hatten. F�r die Schlussfolgerungen im Amtsbericht des WFD und im Gutachten der BAM hatten allf�llige Verletzungen von L.________ ebenfalls keine Bedeutung.
3.4.2.�Aktenwidrig ist die Behauptung, der Beschwerdef�hrer 1 sei bei seiner ersten Einvernahme durch die Kantonspolizei Nidwalden am 1. Mai 2009 nicht auf sein Aussageverweigerungsrecht hingewiesen worden. Dem Befragungsprotokoll (Verfahrensordner 2 S. BA-12-04-0001) l�sst sich entnehmen, dass er explizit auf � 104 Abs. 2 der Verordnung �ber den Strafprozess (Strafprozessordnung) vom 11. Januar 1989 des Kantons Nidwalden (StPO/NW; NG 263.1) aufmerksam gemacht wurde, wonach die Aussagen der angeschuldigten Person als Beweismittel dienen k�nnen (Ziff. 1) und sie berechtigt ist, die Aussage zu verweigern (Ziff. 2) und eine Verteidigerin oder einen Verteidiger beizuziehen (Ziff. 3). Der Beschwerdef�hrer 1 gab an, die Belehrung verstanden zu haben, machte jedoch von seinem Aussageverweigerungsrecht (wie auch der Beschwerdef�hrer 2) keinen Gebrauch.
3.4.3.�Die vom anwaltlich vertretenen Beschwerdef�hrer 1 ger�gten Einvernahmen vom 17. Juni 2009 und 3. Februar 2010 richten sich nach den Vorschriften des Bundesgesetzes �ber die Bundesstrafrechtspflege vom 15. Juni 1934 (BStP; SR 312.0; vgl. Art. 448 Abs. 2 StPO). Auf seine R�ge, er h�tte bereits zum damaligen Zeitpunkt als Beschuldigter und nicht als Auskunftsperson befragt werden m�ssen, ist mangels Aussch�pfung des Instanzenzugs (vgl. Art. 99 Abs. 1 BGG) nicht einzutreten, denn eine solche R�ge ist nicht Gegenstand des angefochtenen Urteils. Dass er diese vor Vorinstanz oder w�hrend des Untersuchungsverfahrens erhoben h�tte, behauptet er nicht und geht aus den Akten nicht hervor. Es mangelt insofern an einem anfechtbaren letztinstanzlichen Entscheid im Sinne von Art. 80 Abs. 1 BGG. Zudem w�re die R�ge versp�tet und w�rde dem Grundsatz von Treu und Glauben widersprechen, wonach bekannte rechtserhebliche Einw�nde der Vorinstanz nicht vorenthalten werden d�rfen, um diese erst bei einem ung�nstigen Entscheid im anschliessenden Rechtsmittelverfahren zu erheben (vgl. BGE 136 III 638 E. 2 S. 640 mit Hinweisen).
Die Auskunftsperson wird lediglich in Art. 101bis BStP erw�hnt, der ihre Stellung und Rechte jedoch nicht (n�her) regelt. Diese entsprechen weitgehend denjenigen von Auskunftspersonen nach heutiger StPO. Die Vorinstanz f�hrt zutreffend aus, dass das BStP - mangels eines Verweises auf die Beschuldigtenrechte (vgl. zur heutigen Rechtslage: Art. 180 Abs. 1, 2. Halbsatz StPO) - den Beizug eines Anwaltes f�r eine Auskunftsperson nicht vorsah. Ein derartiger Hinweis durch die Beschwerdegegnerin war nicht erforderlich.
Der Beschwerdef�hrer 1 r�gt zurecht, die Beschwerdegegnerin habe ihn anl�sslich der zweiten Befragung am 3. Februar 2010 darauf hingewiesen, im Falle einer Aussage sei er verpflichtet, nach bestem Wissen und Gewissen auszusagen. Auskunftspersonen sind jedoch nicht zur Aussage verpflichtet und unterliegen auch nicht der Wahrheitspflicht (vgl. Art. 180 Abs. 1 StPO). Unerheblich ist entgegen der Ansicht der Vorinstanz, dass die ausgesprochene "Verpflichtung" nicht mit einer Sanktionsandrohung verkn�pft war. Dass der Beschwerdef�hrer 1 als langj�hriger Polizist wusste (oder h�tte wissen k�nnen), die konkrete Rechtsbelehrung sei lediglich als Ermahnung und nicht als Verpflichtung zu verstehen, �berzeugt nicht. Der Beschwerdef�hrer 1 durfte auf eine korrekte und ordnungsgem�sse Belehrung durch die Strafverfolgungsbeh�rde des Bundes vertrauen und musste diese nicht infrage stellen. Seine Aussage vom 3. Februar 2010 ist nicht verwertbar. Ob und gegebenenfalls inwieweit deren Unverwertbarkeit sich auf die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung auswirkt, ist im Rahmen der erhobenen Willk�rr�ge zu w�rdigen.
3.4.4.�Der Beschwerdef�hrer 1 bestreitet die Verwertbarkeit seiner Aussage anl�sslich der vorinstanzlichen Hauptverhandlung. Er sei vom Einzelrichter f�r den Fall, dass er aussage, zur wahrheitsgetreuen Aussage ermahnt worden.
Auf die vorinstanzliche Einvernahme finden die Vorschriften der StPO Anwendung (Art. 450 StPO e contrario). Zu Beginn der Einvernahme wird die einzuvernehmende Person in einer ihr verst�ndlichen Sprache umfassend �ber ihre Rechte und Pflichten belehrt (Art. 143 Abs. 1 lit. c i.V.m. Art. 341 Abs. 3 StPO). Die beschuldigte Person muss sich nicht selbst belasten. Sie hat namentlich das Recht, die Aussage und ihre Mitwirkung im Strafverfahren zu verweigern (Art. 113 Abs. 2 StPO) und unterliegt keiner Wahrheitspflicht.
Die Einw�nde des Beschwerdef�hrers 1 sind unbegr�ndet. Der Einzelrichter hat ihn explizit darauf hingewiesen, dass er nicht zur wahrheitsgetreuen Aussage verpflichtet sei, er aber ermahnt werde, wenn er etwas sage,�
sollees die Wahrheit sein. Das sei auch Ehrensache (Verfahrensordner 9 S. 9.930.012). Anhand der Tonaufnahme der Hauptverhandlung (bundesgerichtliche Akten Act. 12) ergibt sich, dass es sich in Bezug auf den Wahrheitsgehalt einer allf�lligen Aussage lediglich um eine moralische Ermahnung und keine gesetzliche Verpflichtung handelte. Aufgrund der gesamten Belehrung konnte beim anwaltlich vertretenen Beschwerdef�hrer 1 nicht der Eindruck entstehen, er sei f�r den Fall, dass er aussage, zur Wahrheit verpflichtet. Er wurde durch die Belehrung nicht in seinen Verfahrensrechten verletzt. Seine Aussage ist verwertbar. Demnach kann offenbleiben, ob der Verteidiger verpflichtet gewesen w�re, bei einer seiner Meinung nach offensichtlich fehlerhaften Belehrung zu intervenieren oder ob er sehenden Auges die vermeintlich unverwertbare Zeugeneinvernahme durchf�hren lassen durfte, um anschliessend deren Unverwertbarkeit zu r�gen (vgl. vorstehend E. 3.4.3).
3.5.1.�Soweit der Beschwerdef�hrer 2 eine willk�rliche Sachverhaltsfeststellung damit begr�ndet, ein Einstechen�
b�ndig�abgeschnittener Z�nderdr�hte (in offene Sprengkapseln) sei physikalisch nicht m�glich (Beschwerde S. 12 a.E.), ist auf die R�ge nicht einzutreten. Er erhebt den Einwand erstmals im bundesgerichtlichen Verfahren und somit versp�tet. Beweisantr�ge zur (allf�lligen) Kl�rung dieser Sachfrage h�tten im vorinstanzlichen Verfahren gestellt werden m�ssen, denn die Anklageschrift beschreibt das Einstechen gek�rzter Z�nderdr�hte in den Prim�rsatz explizit als m�glichen Explosionsgrund (vgl. Anklageschrift S. 12 sowie vorstehend E. 2.3.1 f.) und das Gutachten der BAM sieht hierin sogar die wahrscheinlichste Ursache (Verfahrensordner 9 S. 9.511.006). Zudem weicht der Beschwerdef�hrer mit seinem Vorbringen vom Sachverst�ndigengutachten ab, ohne hinreichend darzulegen, weshalb die gutachterlichen Schlussfolgerungen unzutreffend und unhaltbar sein sollen. Auf die R�ge ist nicht einzutreten.
3.5.2.�Die weiteren Sachverhaltsr�gen erweisen sich als unbegr�ndet, soweit sie �berhaupt den Begr�ndungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG gen�gen. Aktenwidrig ist der Einwand, die Vorinstanz nehme zu Unrecht an, von den Kursteilnehmern h�tten keine Vorkenntnisse verlangt werden k�nnen. Dies ergibt sich zum einen aus dem Gutachten der BAM (Verfahrensordner 9 S. 9.511.011) sowie dem Amtsbericht des WFD (Verfahrensordner 1 S. BA-11-01-01-0055) unter Hinweis auf die Kursunterlagen (Verfahrensordner 7 S. BA-BO-01-0001 ff.) und wurde zudem vom Beschwerdef�hrer 1 anl�sslich der Hauptverhandlung best�tigt (Verfahrensordner 9 S. 9.930.015). Dar�ber hinaus legen die Beschwerdef�hrer nicht dar, inwieweit allf�llige Vorkenntnisse der Kursteilnehmer im Hinblick auf die ihnen vorgeworfenen Sorgfaltspflichtverletzungen und die Schuldspr�che ausschlaggebend sein sollen, zumal ein Fehlverhalten von K.F.________ im Umgang mit dem Sprengmittelsack als Explosionsursache nicht zur Diskussion steht.
Dass die Bildung von Kupferazid infolge Ausrieselns von Sprengsatz vor dem Unfall vom 25. April 2009 in der (schweizerischen) Sprengwissenschaft nicht bekannt gewesen sei, findet in den Akten keine St�tze. Die chemische Reaktion wird sowohl im Amtsbericht des WFD als auch im Gutachten der BAM und der dort zitierten, zum Teil bereits �lteren Fachliteratur (Escales/Stettbacher, Initialsprengstoffe, Leipzig, 1917) erw�hnt. Keiner der Berichte beschreibt die Bildung von Kupferazid als ein neues, zuvor unbekanntes Ph�nomen. Entgegen dem Vorbringen des Beschwerdef�hrers 2 ergibt sich auch aus der Aussage des Zeugen M.________ nichts Gegenteiliges. Dieser erkl�rte, er k�nne die Schlussfolgerungen des WFD zur Bildung von Kupferazid nachvollziehen (Verfahrensordner 9 S. 9.930.005). Zudem widerlegt das vom Beschwerdef�hrer 2 eingereichte Privatgutachten seinen Einwand, indem es best�tigt, dass die "Problematik Kupferazid" in Spezialliteratur thematisiert wird (Verfahrensordner 9 S. 9.925.096).
Unzutreffend ist, die Vorinstanz habe festgestellt, im explodierten Sack h�tten sich besonders alte, nicht mehr handels�bliche Z�nder (Minen-, Spalt- und Br�ckenz�nder) befunden. Sie h�lt lediglich fest, dessen Inhalt sei in etwa identisch mit dem der f�nf nicht detonierten S�cke gewesen. Warum diese Annahme willk�rlich sein soll, legt der Beschwerdef�hrer 1 nicht dar. Zudem ist nicht ersichtlich, inwieweit der Umstand f�r den Verfahrensausgang entscheidend sein soll, da ein Einstechen gek�rzter Z�nderdr�hte in (offene) Sprengkapseln respektive das Ausrieseln von Prim�rsprengsatz bei allen Z�ndern m�glich ist. Soweit er vorbringt, die Vorinstanz gehe "offenbar davon aus, dass die Verwendung nicht mehr handels�blicher Sprengz�nder verboten" sei, wendet er sich nicht gegen die Sachverhaltsfeststellung, sondern die Rechtsanwendung. Dies gilt auch in Bezug auf die Vorhersehbarkeit der Explosion. Hierauf ist im Rahmen der Willk�rr�ge nicht einzutreten.
Der Einwand, es sei nicht erwiesen, dass eine viel kleinere Menge Sprengmittel nicht zum t�dlichen Unfall gef�hrt h�tte, erweist sich als aktenwidrig und unbegr�ndet. Das Gutachten der BAM f�hrt unter Verweis auf Vergleichsf�lle aus, die�
Schwere�der Explosion sei durch die Detonations�bertragung auf�
alle�im Arbeitsgang befindlichen�
Sprengkapseln�bedingt gewesen. Dass eine gr�ssere Anzahl an Sprengmitteln bei einer Detonations�bertragung zu einer st�rkeren Explosion f�hrt als eine geringere Menge identischer Sprengmittel, kann im �brigen als Allgemeinwissen vorausgesetzt werden.
3.5.3.�Infolge der Unverwertbarkeit der Einvernahme vom 3. Februar 2010 entf�llt nicht der Nachweis, der Beschwerdef�hrer 1 habe das Risiko des Eindringens von Z�nderdr�hten in Kapsel�ffnungen und die damit verbundene Gefahr ungewollter Z�ndungen sowie das Ph�nomen des Ausrieselns gekannt. Was der T�ter wusste, wollte und in Kauf nahm, betrifft sogenannte innere Tatsachen, die der Richter als Tatfrage - bei Fehlen entsprechender Einlassungen des Beschuldigten - aufgrund der �usseren Umst�nde entscheiden muss (vgl. BGE 133 IV 9 E. 4.1 S. 16 f.). Der Beschwerdef�hrer 1 legt nicht dar, warum die Vorinstanz aufgrund der �brigen Beweismittel (Gutachten der BAM, Amtsbericht des WFD, der Zeugenaussage von M.________ und des vom Beschwerdef�hrer 2 eingereichten Privatgutachtens) nicht auf ein solches Wissen schliessen durfte (vgl. auch vorstehend E. 3.5.2).
3.5.4.�Der Einwand, die Vorinstanz verletze den Grundsatz "in dubio pro reo", da sie aufgrund der nicht gekl�rten Unfallursache ihren Schuldspruch auf ein rein hypothetisches Tatgeschehen abst�tze, geht an der Sache vorbei. Entgegen der Ansicht der Beschwerdef�hrer ist die Unfallursache nicht ungekl�rt. Nach den willk�rfreien Erw�gungen der Vorinstanz konnte lediglich nicht verbindlich festgestellt werden, ob das Einstechen gek�rzter Z�nderdr�hte in den Prim�rsatz offener Sprengkapseln oder aber die Bildung des sehr schlag- und reibungsempfindlichen Kupferazids als Folge des Zusammenpackens von Aluminium- und Kupfer-Sprengkapseln zur Explosion gef�hrt hat (angefochtenes Urteil E. 2.4.3 S. 23). Dieses Beweisergebnis wird von den Beschwerdef�hrern nicht bestritten und ist angesichts des Gutachtens der BAM sowie des Amtsberichtes des WFD nicht zu beanstanden. Die Vorinstanz erachtet eine Strafbarkeit der Beschwerdef�hrer bei beiden und nicht nur bei einer der Unfallursachen als gegeben. Eine Verletzung der Unschuldsvermutung liegt nicht vor.
3.6.�Insgesamt erweisen sich die Sachverhaltsr�gen als unbegr�ndet, soweit �berhaupt auf sie eingetreten werden kann.
4.1.�Die Beschwerdef�hrer r�gen eine Verletzung von Art. 12 Abs. 3 StGB sowie eine daraus resultierende bundesrechtswidrige Anwendung der Art. 117, 125 und 225 StGB. Eine Fahrl�ssigkeitsstrafbarkeit komme mangels nachgewiesener Sorgfaltspflichtverletzung nicht in Betracht. Die Vorinstanz bezeichne die angeblichen Pflichtverletzungen "in globo" und oberfl�chlich, ohne die verletzten Gesetzesnormen anzugeben. Sie begr�nde den Kausalzusammenhang zwischen pflichtwidrigem Verhalten und Gef�hrdung nicht und zeige nicht auf, dass die Explosion bei pflichtgem�ssem Verhalten h�tte vermieden werden k�nnen. Der sehr abstrakte Tatvorwurf des Bereitstellens der Z�nds�cke k�nne allenfalls im Hinblick auf das Gef�hrdungsdelikt von Art. 225 StGB gen�gen, hingegen m�sse bei den Erfolgsdelikten der fahrl�ssigen T�tung und der fahrl�ssigen schweren K�rperverletzung zwingend der Kausalzusammenhang zwischen der gef�hrlichen Handlung und dem Taterfolg erstellt sein. Die Vorinstanz verletze ihre Begr�ndungspflicht, indem sie aus der Bejahung des Gef�hrdungsdeliktes von Art. 225 StGB auf die Erf�llung der Erfolgsdelikte von Art. 117 und 125 StGB schliesse.
Der Beschwerdef�hrer 1 r�gt zudem, die Vorinstanz verstosse gegen Art. 11 StGB, da sie ihn wegen aktiven Tuns verurteilt habe, obwohl sie ihm nur Unterlassungen vorwerfe.
4.2.�Die Vorinstanz erw�gt zusammengefasst, die Beschwerdef�hrer h�tten bei der Zusammenstellung des den Pr�flingen ausgeh�ndigten Z�ndmaterials gesetz- und pflichtwidrig die allgemein gebotene Vorsicht ausser Acht gelassen. Sie h�tten Z�nder, deren Z�nderdr�hte eingek�rzt und die zu vernichten gewesen w�ren, alte, teilweise nicht mehr handels�bliche Z�ndmittel, die w�hrend des Kurses nicht ausgebildet worden und nicht kursad�quat gewesen seien, sowie eine f�r Pr�fungszwecke nicht erforderliche, zu grosse Menge an Z�ndmitteln verwendet, ohne deren Zusammensetzung im Detail gekannt zu haben. Aufgrund ihrer Ausbildung h�tten sie um die konkrete Gefahr infolge der Zusammensetzung der Z�ndmittels�cke wissen m�ssen. Die Explosion w�re ohne Weiteres vermeidbar gewesen, wenn die Beschwerdef�hrer in Beachtung der gesetzlichen Vorschriften und fachm�nnischen Regeln eine geeignete Materialzusammenstellung vorgenommen h�tten. Routine habe zur Gefahrenblindheit gef�hrt, denn sie h�tten sich durch jahrelanges, im Wesentlichen unfallfreies Handeln zu gesetzwidrigem und leichtfertigem Umgang mit gemeingef�hrlichem Material verleiten lassen.
4.3.1.�Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Es ist weder an die von den Parteien in der Beschwerde vorgebrachten Argumente noch an die vorinstanzliche Begr�ndung gebunden. Es kann eine Beschwerde aus einem anderen, als dem angerufenen Grund bzw. mit einer von den vorinstanzlichen Erw�gungen abweichenden Begr�ndung gutheissen oder abweisen (BGE 133 III 545 E. 2.2 S. 550 mit Hinweisen).
4.3.2.�Fahrl�ssig handelt, wer die Folge seines Verhaltens aus pflichtwidriger Unvorsichtigkeit nicht bedenkt oder darauf nicht R�cksicht nimmt (Art. 12 Abs. 3 StGB). Ein Schuldspruch setzt somit voraus, dass der T�ter den Erfolg durch Verletzung einer Sorgfaltspflicht verursacht hat. Sorgfaltswidrig ist die Handlungsweise, wenn der T�ter zum Zeitpunkt der Tat aufgrund der Umst�nde sowie seiner Kenntnisse und F�higkeiten die damit bewirkte Gef�hrdung der Rechtsg�ter des Opfers h�tte erkennen k�nnen und m�ssen und zugleich die Grenzen des erlaubten Risikos �berschritten hat. Das Mass der im Einzelfall zu beachtenden Sorgfalt richtet sich, wo besondere, der Unfallverh�tung und der Sicherheit dienende Normen ein bestimmtes Verhalten gebieten, in erster Linie nach diesen Vorschriften. Dies schliesst nicht aus, dass der Vorwurf der Fahrl�ssigkeit auch auf allgemeine Rechtsgrunds�tze wie etwa den allgemeinen Gefahrensatz gest�tzt werden kann (BGE 135 IV 56 E. 2.1; 133 IV 158 E. 5.; je mit Hinweisen).
Die zum Erfolg f�hrenden Geschehensabl�ufe m�ssen f�r den T�ter mindestens in seinen wesentlichen Z�gen voraussehbar sein. Erkennbar ist der Erfolgseintritt, wenn das Verhalten nach dem gew�hnlichen Lauf der Dinge und den Erfahrungen des Lebens geeignet ist, einen Erfolg wie den eingetretenen herbeizuf�hren oder mindestens zu beg�nstigen (BGE 135 IV 56 E. 2.1; 131 IV 145 E. 5.1 f.; je mit Hinweisen). Es gen�gt, wenn der T�ter generell die M�glichkeit des Erfolges voraussehen konnte. Unerheblich ist hingegen, ob er bedacht hat oder h�tte bedenken k�nnen, dass sich die Ereignisse gerade so zutragen werden, wie sie sich konkret abgespielt haben (BGE 130 IV 7 E. 3.2 S. 10). Die Vorhersehbarkeit ist hingegen zu verneinen, wenn der tats�chliche Geschehensablauf derart aussergew�hnlich war, dass mit ihm nach dem gew�hnlichen Lauf der Dinge und der allgemeinen Lebenserfahrung schlechthin nicht zu rechnen war (BGE 131 IV 145 E. 5.1 und 5.2; 130 IV 7 E. 3.2; je mit Hinweisen).
Der eingetretene Erfolg muss zudem vermeidbar sein. Hierzu wird ein hypothetischer Kausalverlauf untersucht und gepr�ft, ob der Erfolg bei pflichtgem�ssem Verhalten des T�ters ausgeblieben w�re. F�r die Zurechnung des Erfolgs gen�gt, wenn das Verhalten des T�ters mindestens mit einem hohen Grad an Wahrscheinlichkeit die Ursache des Erfolgs bildete (BGE 130 IV 7 E. 3.2 mit Hinweisen). Ob ein hypothetischer Kausalzusammenhang gegeben ist, betrifft eine Tatfrage, sofern die entsprechende Schlussfolgerung auf dem Weg der Beweisw�rdigung aus konkreten Anhaltspunkten getroffen wurde und nicht ausschliesslich auf allgemeiner Lebenserfahrung beruht (vgl. BGE 132 V 393E. 3.3; Urteil 6B_342/2012 vom 8. Januar 2013 E. 6.3 mit Hinweisen).
Haben mehrere durch ihr unsorgf�ltiges Handeln zu der Gefahr beigetragen, auf die der Erfolg zur�ckgeht, so ist jeder T�ter des Delikts, gleichg�ltig ob er die den Erfolg unmittelbar herbeif�hrende Handlung vorgenommen oder "nur" einen anderen zu deren Vornahme veranlasst, sie erm�glicht oder gef�rdert hat (Urteil 6B_461/2012 vom 6. Mai 2012 E. 5.3 mit Hinweis).
4.4.1.�Bei Sprengstoffen richtet sich der Umfang der zu beachtenden Sorgfalt in erster Linie nach den Bestimmungen des Bundesgesetzes �ber explosionsgef�hrliche Stoffe vom 25. M�rz 1977 (Sprengstoffgesetz, SprstG; SR 941.41) und der Verordnung �ber explosionsgef�hrliche Stoffe vom 27. November 2000 (Sprengstoffverordnung, SprstV; SR 941.411). Wer mit Sprengmitteln oder pyrotechnischen Gegenst�nden umgeht, ist verpflichtet, zu ihrer Sicherung sowie zum Schutze von Leben und Gut alle nach den Umst�nden gebotenen und zumutbaren Massnahmen zu treffen (Art. 17 SprstG). Die Botschaft vom 20. August 1975 zum Sprengstoffgesetz f�hrt hierzu aus: "Es ist ein allgemein anerkannter Rechtssatz, dass zu angemessenen Schutzmassnahmen verpflichtet ist, wer einen gef�hrlichen Zustand schafft oder unterh�lt (vgl. BGE 66 II 117; 77 II 113; 79 II 69; 90 IV 250.; 93 II 350 mit Zitaten). Das gilt besonders f�r den Verkehr mit Sprengmitteln. Gefordert werden nicht bloss �bliche, sondern nach den Umst�nden notwendige Massnahmen: �bungen und Gewohnheiten im Umgang mit Sprengmitteln bestehen heute, wie Unf�lle zeigen, oft noch aus L�ssigkeit" (BBl 1975 II S. 1301).
Die vorinstanzlichen Erw�gungen verletzen kein Bundesrecht. Indem die Vorinstanz die Grenzen des vertretbaren Risikos als �berschritten erachtet, sieht sie den in Art. 17 SprstG verankerten allgemeinen Gefahrengrundsatz durch die Beschwerdef�hrer verletzt, auch wenn sie die Vorschrift nicht ausdr�cklich nennt. Nach Ansicht der Gutachter waren bereits Menge und Zusammensetzung der bereitgestellten Z�ndmittel sowohl im Hinblick auf den Pr�fungszweck als auch den nach Durchf�hrung des Kurses gegebenen Kenntnisstand der Kursteilnehmer unverh�ltnism�ssig (Gutachten BAM, Verfahrensordner 9 S. 511.012). Der Umgang und die Verwendung nicht handels�blicher, milit�rischer oder veralteter Z�ndmittel erforderten bei ungen�gender Informationslage mangels Kenntnis der Kenndaten spezielle Sicherheitsvorkehrungen (Gutachten BAM, Verfahrensakten Ordner 9 S. 9.511.008). Zur Vernichtung vorgesehene Z�nder seien grunds�tzlich sortenrein in ausrangierten Transportverpackungen bereitzustellen. Auch bei gr�sseren Mengen zu vernichtender Z�nder sei eine grobe Vorsortierung nach Z�ndertypen, Empfindlichkeit und Besch�digung zumutbar. Die Beschwerdef�hrer haben hingegen den Pr�fungskandidaten eine grosse Anzahl explosionsf�higer Z�ndmittel zur Verf�gung gestellt, ohne deren Anzahl, Art und Beschaffenheit gekannt, geschweige denn gepr�ft zu haben. Sie benutzten Z�ndmittel, von deren Verwendung sie aufgrund der leichten Entz�ndbarkeit selber abrieten (HU-Z�nder), die ihnen teilweise nicht vertraut und im Kurs nicht gelehrt worden waren (Minenz�nder vom Typ Spaltz�nder, Br�ckenz�nder, nicht handels�bliche, aus Armee- und Polizeibest�nden herr�hrende Z�ndmittel, A- und U-empfindliche elektrische Sprengz�nder). Bei den Z�ndern handelte es sich nicht um Neuware, sondern um "R�cklauf", d.h. Z�nder, die zum Teil schon in fr�heren Kursen verwendet worden waren. Die Z�nderdr�hte diverser Z�nder waren - bereits vorg�ngig oder von den Beschwerdef�hrern - gek�rzt, obwohl die Vernichtung der Z�ndmittel weder im Rahmen der Pr�fung noch am Pr�fungstag vorgesehen war. Offene Sprengkapseln m�ssen so aufbewahrt und bef�rdert werden, dass ein Ausrieseln von Prim�rsprengsatz nicht m�glich ist. Nicht handhabungssichere oder identifizierbare Z�nder sollten vereinzelt und getrennt unter besonderen Sicherheitsvorkehrungen vernichtet werden (Gutachten BAM, Verfahrensordner 9 S. 9.511.012). Obwohl es bereits im Eigenthal zu einer Deflagration der verwendeten Sprengmittel kam, haben die Beschwerdef�hrer den Vorfall sorgfaltswidrig nicht analysiert und die verwendeten, teilweise ge�ffneten Z�nder keiner separaten Vernichtung zugef�hrt (Gutachten BAM, Verfahrensordner 9 S. 9.511.007). Sie haben nicht nur die nach den konkreten Umst�nden notwendigen, sondern auch die minimal �blichen, allgemeinen Sicherheitsmassnahmen w�hrend des Kurses missachtet. Ein Unfall war praktisch vorprogrammiert und nur eine Frage der Zeit, was den Beschwerdef�hrern aufgrund ihres Fachwissens hinsichtlich der Eigenschaften und Gefahren sowie der Erforderlichkeit zu sachgerechtem Umgang mit Sprengstoffen bekannt war respektive h�tte sein sollen und m�ssen.
4.4.2.�Die Vorbringen der Beschwerdef�hrer sind ungeeignet, eine Bundesrechtsverletzung aufzuzeigen. Ob f�r den durchgef�hrten Sprengkurs und die anschliessende Pr�fung integral die Verordnung �ber den Verkehr mit Sprengmitteln bei der Polizei vom 27. Juni 1984 (SR 941.413 [SprstVoPol]) anzuwenden ist, braucht vorliegend nicht gekl�rt zu werden. Selbst wenn es ihnen erlaubt gewesen sein sollte, w�hrend des Ausbildungskurses nicht handhabungssichere, besonders empfindliche und den Sicherheitsnormen der SprstV nicht entsprechende Sprengmittel zu verwenden (vgl. Art. 3 Abs. 2 SprstVoPol; Art. 8 SprstV), w�ren die Beschwerdef�hrer umso mehr zu einem ordnungsgem�ssen und verantwortungsbewussten Umgang im Sinne von Art. 17 SprstG mit derartigen Sprengmitteln verpflichtet gewesen. Je gef�hrlicher die verwendeten Sprengmittel sind, desto gr�ssere Sicherheitsanforderungen sind an den Umgang mit diesen zu stellen.
Der Einwand, die Bildung von Kupferazid infolge Ausrieselns von Prim�rsprengsatz sowie das Einstechen gek�rzter Z�nderdr�hte in den Prim�rsatz offener Sprengkapseln sei als Explosionsursache vor dem Unfall in schweizerischen Sprengstoffkreisen nicht bekannt und vorhersehbar gewesen, geht in mehrfacher Hinsicht fehl. Zum einen entfernen sich die Beschwerdef�hrer damit unzul�ssigerweise von den willk�rfreien Feststellungen der Vorinstanz (vgl. vorstehend E. 3.5.2 f.). Zum anderen kommt es vorliegend nicht darauf an, ob die Beschwerdef�hrer m�glicherweise keine konkrete Vorstellung �ber die Explosionsursache hatten. K�nftige Ereignisse lassen sich kaum genau vorhersehen. Je weniger geltende (Sicherheits-) Regeln und Schutzmassnahmen zur Vermeidung eines unerw�nschten Erfolges beachtet werden, desto gr�sser sind die Wahrscheinlichkeit und die m�glichen Ursachen des ungewollten Erfolgseintritts. Es liegt in der Natur der Sache, dass sich der T�ter bei einer Vielzahl m�glicher Erfolgsursachen keine konkrete Vorstellung davon macht, wie sich der Erfolg im Einzelnen verwirklichen k�nnte. Je gr�sser und unterschiedlicher die M�glichkeiten des Erfolgseintritts sind, desto weniger Bedeutung kommt der Vorstellung des T�ters �ber den konkreten Kausalverlauf zu.
Die Beschwerdef�hrer h�tten nach dem gew�hnlichen Lauf der Dinge und der allgemeinen Lebenserfahrung nicht nur mit einem Zwischenfall rechnen k�nnen, sondern gar m�ssen. Sie waren im Umgang mit Sprengstoffen und den damit einhergehenden Risiken vertraut. Indem sie alte und/oder zu �bungszwecken bereits benutzte Z�ndmittel mit zum Teil ge�ffneten Sprengkapseln, die nicht mehr handhabungssicher und besonders empfindlich sind, ohne jegliche Sicherheitsmassnahmen verwendeten, schufen sie ein nicht mehr kontrollierbares Explosionsrisiko. Die Umsetzung im Eigenthal hatte dies bereits verdeutlicht, wurde aber von den Beschwerdef�hrern ignoriert. Auch dort war es den Beschwerdef�hrern nicht m�glich, nach einer oberfl�chlichen Betrachtung der Sprengkapsel den Grund der Umsetzung auszumachen. Dass die t�dliche Explosion wenige Tage sp�ter durch das Einstechen gek�rzter Z�nderdr�hte in offene Sprengkapseln oder eventuell durch die Bildung des hochempfindlichen Kupferazids ausgel�st wurde, kommt aufgrund des leichtsinnigen Umgangs mit den Z�ndmitteln nur untergeordnete Bedeutung zu und stellt allenfalls eine bloss geringf�gige Abweichung im Geschehensablauf dar, die die Beschwerdef�hrer nicht entlastet (vgl. Urteile 6B_446/2010 vom 14. Oktober 2010 E. 8.5.5 und 6S.1/2008 vom 26. August 2009 E. 2.4). Ein allf�lliger Irrtum �ber den Kausalverlauf ist unbeachtlich.
Unzutreffend ist, die Vorinstanz begr�nde die hypothetische Kausalit�t nicht. Die Erw�gungen sind knapp, aber nachvollziehbar. Die Vorinstanz stellt fest, die Explosion w�re bei pflichtgem�ssem Verhalten der Beschwerdef�hrer vermeidbar gewesen. Aufgrund des Amtsberichtes und des Gutachtens durfte sie willk�rfrei davon ausgehen, dass die Explosion sich nicht ereignet h�tte, wenn die Beschwerdef�hrer die Z�ndmittel vorg�ngig gepr�ft und die Z�nderdr�hte nicht gek�rzt h�tten. Bei einer Kontrolle h�tten defekte respektive ge�ffnete sowie gek�rzte Z�nder erkannt und aussortiert werden k�nnen. Damit h�tte die Bildung von hochexplosivem Kupferazid und das Einstechen gek�rzter Dr�hte in (ge�ffnete) Prim�rsprengs�tze verhindert werden k�nnen. Bei Beachtung des Minimierungsgebotes beim Umgang mit Explosivstoffen w�ren die Auswirkungen der Umsetzung deutlich geringer gewesen (Gutachten BAM Verfahrensordner 9 S. 9.511.007).
4.4.3.�Es mag f�r die Beschwerdef�hrer nicht nachvollziehbar und ungerecht erscheinen, dass die Strafverfolgung trotz eines quasi inexistenten oder zumindest nicht funktionierenden Organisations- und Kontrollapparats des SPI und offensichtlicher Sorgfaltspflichtverletzungen weiterer Personen auf sie beschr�nkt wurde. Dass ein Grossteil der massgebenden schweizerischen Pers�nlichkeiten aus dem Fachbereich "Sprengstoff" (SUVA, BBT, SAFAS, WFD etc.) im SPI eingebunden war und die Ausgestaltung des Kurses seit Jahren kannte und als "risikolos" billigte, entlastet sie jedoch nach den zutreffenden Erw�gungen der Vorinstanz nicht (vgl. vorstehend E. 4.3.2 am Ende).
4.4.4.�Nach den verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz h�ndigten die Beschwerdef�hrer die Z�ndmittels�cke an die Kandidaten aus, ohne vorg�ngig die Sprengmittel auf deren Eignung und Sicherheit gepr�ft zu haben. Dass die Vorinstanz die Tathandlung nicht in der fehlenden Kontrolle der Sprengmittel und deren Zusammenstellung, sondern im Bereitstellen der Z�nds�cke und damit in einem aktiven Tun sieht, ist nach dem f�r die Abgrenzung von Tun und Unterlassen massgebenden Subsidiarit�tsprinzip (vgl. BGE 129 IV 119 E. 2.2) nicht zu beanstanden. Der Beschwerdef�hrer 1 verwechselt insoweit die Sorgfaltspflichtverletzung beim Fahrl�ssigkeitsdelikt mit der Tathandlung. Der Unterscheidung zwischen aktivem Tun und Unterlassen kommt vorliegend aufgrund der aus Art. 17 SprstG resultierenden Garantenstellung im Hinblick auf Art. 11 Abs. 3 StGB allenfalls dogmatische Bedeutung zu.
4.5.�Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Schuldspr�che wegen fahrl�ssiger Gef�hrdung durch Sprengstoffe ohne verbrecherische Absicht (Art. 225 Abs. 1 StGB), fahrl�ssiger T�tung (Art. 117 StGB) und fahrl�ssiger schwerer K�rperverletzung (Art. 125 Abs. 2 StGB) kein Bundesrecht verletzen.
5.1.�Der Beschwerdef�hrer 2 wendet sich gegen die Strafzumessung und r�gt sinngem�ss eine Verletzung von Art. 47 StGB und Art. 50 StGB. Die Geldstrafe von 130 Tagess�tzen entspreche nicht seinem Verschulden und sei insbesondere im Verh�ltnis zur Strafe des Beschwerdef�hrers 1 unvertretbar hoch. Aufgrund der am unteren Rand des Strafrahmens liegenden Anzahl von Tagess�tzen k�nne sein Verschulden nur als sehr leicht bezeichnet werden. Die Vorinstanz bestimme das Verschulden offensichtlich nur anhand der Tatkomponenten. Der Begr�ndung sei nicht zu entnehmen, wie die T�terkomponenten ber�cksichtigt worden seien.
5.2.1.�Gem�ss Art. 47 StGB ist das Strafmass individuell nach dem Verschulden des T�ters im Rahmen des richterlichen Ermessens festzusetzen. Das Bundesgericht hat die Grunds�tze der Strafzumessung nach Art. 47 ff. StGB wiederholt dargelegt (vgl. BGE 136 IV 55 E. 5.4 f. S. 59 f. mit Hinweisen). Es liegt im Ermessen des Sachrichters, in welchem Umfang er die verschiedenen Strafzumessungsfaktoren ber�cksichtigt. Das Bundesgericht greift auf Beschwerde in Strafsachen hin in die Strafzumessung nur ein, wenn die Vorinstanz den gesetzlichen Strafrahmen �ber- oder unterschritten hat, wenn sie von rechtlich nicht massgebenden Kriterien ausgegangen ist oder wesentliche Gesichtspunkte ausser Acht gelassen beziehungsweise in �berschreitung oder Missbrauch ihres Ermessens falsch gewichtet hat (BGE 136 IV 55 E. 5.6; 135 IV 130 E. 5.3.1; je mit Hinweisen).
5.2.2.�Das Gericht hat im Urteil die f�r die Zumessung der Strafe erheblichen Umst�nde und deren Gewichtung festzuhalten und muss in der Urteilsbegr�ndung auf alle wesentlichen Strafzumessungskriterien eingehen (vgl. Art. 50 StGB; BGE 134 IV 17 E. 2.1 S. 20 mit Hinweisen). Eine Beschwerde ist nicht alleine deshalb gutzuheissen, um die Begr�ndung zu verbessern oder zu vervollst�ndigen, soweit die Entscheidung im Ergebnis bundesrechtskonform erscheint (BGE 127 IV 101 E. 2c S. 104 f. mit Hinweisen). Das Bundesgericht kann, solange sich die Strafe unter Beachtung aller relevanten Faktoren offensichtlich im Rahmen des dem Sachgericht zustehenden Ermessens h�lt, das angefochtene Urteil auch best�tigen, wenn dieses in Bezug auf die Erw�gungen zum Strafmass einzelne Unklarheiten und Unvollkommenheiten enth�lt (Urteil 6B_341/2007 vom 17. M�rz 2008 E. 8.4, nicht publ. in: BGE 134 IV 97).
5.3.1.�Soweit der Beschwerdef�hrer 2 sich auf den Grundsatz der Gleichbehandlung und Gleichm�ssigkeit der Strafzumessung beruft (vgl. BGE 135 IV 191 E. 3.2 S. 193 f.), kann er nicht geh�rt werden. Die Vorinstanz nimmt zu Recht f�r beide Beschwerdef�hrer individuelle Strafzumessungen vor. Die Beschwerdef�hrer handelten nicht mitt�terschaftlich. Die von ihnen begangenen Pflichtverletzungen waren nicht identisch und wogen unterschiedlich schwer, was den nicht zu beanstandenden Unterschied der Anzahl an Tagess�tzen erkl�rt.
5.3.2.�Der Einwand, die Vorinstanz beurteile das Verschulden lediglich anhand der Tatkomponenten, erweist sich als unbegr�ndet. Zwar ist dem Beschwerdef�hrer 2 zuzustimmen, dass die Vorinstanz das Tatverschulden als "eher leicht" qualifiziert, eine (explizite) Gewichtung der T�terkomponenten hingegen fehlt. Den Erw�gungen lassen sich aber neben den Tat- auch die T�terkomponenten entnehmen, die bei der Strafzumessung ber�cksichtigt wurden. Dass die Vorinstanz sich hierbei zu seinen Ungunsten von rechtlich nicht massgeblichen Gesichtspunkten h�tte leiten lassen oder wesentliche Faktoren zu seinen Gunsten nicht ber�cksichtigt h�tte, behauptet der Beschwerdef�hrer 2 nicht. Er bringt selbst vor, es sei nicht ersichtlich, dass die Strafe aufgrund der T�terkomponenten erh�ht worden sei, sondern das Gegenteil sei der Fall. Dies ist zutreffend. Die Vorinstanz w�rdigt s�mtliche T�terkomponenten neutral oder strafmindernd. Die ausgef�llte Strafe erweist sich angesichts der Schwere der Sorgfaltspflichtverletzungen und der gravierenden Tatfolgen als milde. Der Beschwerdef�hrer r�umt ein, die Strafe sei auch bei einem leichten Verschulden noch vom sachrichterlichen Ermessen gedeckt. Es ist demnach nicht ersichtlich, inwieweit sich die nicht begr�ndete Gewichtung der T�terkomponenten zu seinen Ungunsten ausgewirkt haben und er in seinen Rechten verletzt sein soll. Demnach rechtfertigt es sich vorliegend, von der Aufhebung des angefochtenen Entscheids trotzt mangelnder Begr�ndung im Sinne von Art. 50 StGB abzusehen (vgl. BGE 127 IV 101 E. 2c S. 104 f.; Urteil 6B_446/2011 vom 27. Juli 2012 E. 9.4; je mit Hinweisen).
6.1.�Die Beschwerdef�hrer beanstanden die den Familienangeh�rigen des verstorbenen K.F.________ zugesprochenen Genugtuungszahlungen dem Grunde und der H�he nach.
6.2.1.�Die Beschwerdeschrift hat ein Rechtsbegehren zu enthalten (Art. 42 Abs. 1 BGG). Das Bundesgericht darf �ber die Begehren der Parteien nicht hinausgehen (Art 107 Abs. 1 BGG).
6.2.2.�Gem�ss Art. 126 Abs. 1 lit. a StPO entscheidet das Strafgericht zusammen mit dem Strafurteil materiell �ber die anh�ngig gemachte Ziviklage, wenn es die beschuldigte Person schuldig spricht. W�re die vollst�ndige Beurteilung des Zivilanspruchs unverh�ltnism�ssig aufwendig, so kann das Gericht die Zivilklage nur dem Grundsatz nach entscheiden und sie im �brigen auf den Zivilweg verweisen. Anspr�che von geringer H�he beurteilt das Gericht nach M�glichkeit selbst (Art. 126 Abs. 3 StPO). Die materielle Beurteilung der Adh�sionsklage ist, unter Vorbehalt der gesetzlichen Ausnahmen von Abs. 2 bis Abs. 4, zwingend und muss vollst�ndig sein (vgl. Botschaft vom 21. Dezember 2005 zur Vereinheitlichung des Strafprozessrechts, BBl 2006 1174 Ziff. 2.3.3.4; Viktor Lieber, in: Kommentar zur Schweizerischen Strafprozessordnung [StPO], 2010, N. 16 zu Art. 126 StPO; Niklaus Schmid, Praxiskommentar, 2. Aufl. 2013, N. 1 und 15 f. zu Art. 126 StPO).
6.2.3.�Bei T�tung eines Menschen kann der Richter unter W�rdigung der besonderen Umst�nde den Angeh�rigen des Get�teten eine angemessene Geldsumme als Genugtuung zusprechen (vgl. Art. 47 OR). Die Genugtuung bezweckt den Ausgleich f�r erlittene Unbill, indem das Wohlbefinden anderweitig gesteigert oder die Beeintr�chtigung ertr�glicher gemacht wird. Bemessungskriterien sind vor allem die Art und Schwere der Verletzung, die Intensit�t und Dauer der Auswirkungen auf die Pers�nlichkeit des Betroffenen, der Grad des Verschuldens des Haftpflichtigen, ein allf�lliges Selbstverschulden des Gesch�digten sowie die Aussicht auf Linderung des Schmerzes durch die Zahlung eines Geldbetrags (BGE 132 II 117 E. 2.2.3 S. 120; Urteil 4A_373/2007 vom 8. Januar 2008 E. 3.2, nicht publ. in: BGE 134 III 97). Die H�he der zuzusprechenden Summe h�ngt massgeblich vom Ausmass der Beeintr�chtigung des tats�chlichen N�hegef�hls zwischen dem Get�teten und dem Anspruchsteller im Zeitpunkt der T�tung ab (Urteil 1C_32/2010 vom 10. September 2010 E. 2.4 mit Hinweisen).
Die Festsetzung der H�he der Genugtuung ist eine Entscheidung nach Billigkeit und beruht auf richterlichem Ermessen (Art. 4 ZGB). Es gibt mithin nicht nur eine richtige Entscheidung, sondern in einer gewissen Bandbreite eine Mehrzahl von angemessenen, dem Gebot der Billigkeit gehorchenden L�sungen. Schematische Massst�be sind insoweit abzulehnen. Die Genugtuung darf nicht nach festen Tarifen bemessen, sondern muss dem Einzelfall angepasst werden. Vergleiche mit anderen F�llen k�nnen f�r sich allein nicht die Rechtswidrigkeit der zugesprochenen Summe begr�nden (BGE 132 II 117 E. 2.2.3 S. 120; 127 IV 215 E. 2a S. 216 f.).
Das Bundesgericht �berpr�ft die Rechtsfrage der Ermessensaus�bung durch den Sachrichter mit Zur�ckhaltung. Es schreitet nur ein, wenn dieser grundlos von anerkannten Bemessungsgrunds�tzen abweicht, sich von nicht massgeblichen Faktoren leiten l�sst oder sich das Ergebnis als offensichtlich unbillig erweist (vgl. BGE 133 III 257 E. 3.2 S. 272; Urteil 4A_373/2007 vom 8. Januar 2008 E. 3.2, nicht publ. in: BGE 134 III 97).
6.3.1.�Soweit die Beschwerdef�hrer die Voraussetzungen zur Zahlung zivilrechtlicher Genugtuungsanspr�che mit den beantragten Freispr�chen bestreiten, ist die R�ge nicht weiter zu behandeln, da es bei den Schuldspr�chen bleibt.
6.3.2.�Auf die Vorbringen des Beschwerdef�hrers 1 ist nicht einzutreten. Er verlangt lediglich eine unbezifferte Reduzierung der zugesprochenen Genugtuungssummen, ohne materielle Antr�ge zu stellen. Dass das Bundesgericht im Falle eines Schuldspruchs nicht selbst in der Lage w�re, �ber die Genugtuungsanspr�che zu entscheiden und die Streitsache an die Vorinstanz zur�ckweisen m�sste, geht aus dem angefochtenen Entscheid nicht hervor und wird von ihm in der Beschwerde nicht dargetan.
6.3.3.�Was der Beschwerdef�hrer 2 gegen die H�he der�
zugesprochenen�Genugtuungssummen vorbringt, erweist sich als unbegr�ndet. Zur Bestimmung der H�he der Genugtuungssummen ermittelt die Vorinstanz anhand der Rechtsprechung und der hierzu publizierten Literatur in einem ersten Schritt einen (objektiven) Basisbetrag als Orientierungspunkt (Fr. 30'000.-- bis 40'000.-- f�r die Witwe, Fr. 20'000.-- bis 25'000.-- f�r den Sohn und Fr. 20'000.-- bis 28'000.--f�r jedes Elternteil). In einem zweiten Schritt setzt sie unter Ber�cksichtigung des Verwandtschaftsgrads, der Tatumst�nde und der seit den Referenzurteilen eingetretenen Teuerung individuelle Betr�ge fest. Dies erweist sich als bundesrechtskonform und wird auch nicht beanstandet. Dass die Vorinstanz bei der Bemessung der Genugtuungen die Schwere des Verschuldens nicht ber�cksichtigt, ist vorliegend unbeachtlich. Nach den verbindlichen Sachverhaltsfeststellungen f�hrte der�
leichtfertige�Umgang des Beschwerdef�hrers 2 mit�
gemeingef�hrlichen�Mitteln zum t�dlichen Unfall. Das Opfer K.F.________ traf kein Mitverschulden. Von einem bloss geringem�
zivilrechtlichen�Verschulden kann keine Rede sein. Unter welchen Gesichtspunkten sein Verschulden in analoger Anwendung von Art. 43 Abs. 1 OR (vgl. 6B_795/2009 vom 13. November 2009 E. 5.2 mit zahlreichen Hinweisen) zu seinen Gunsten h�tte ber�cksichtigt werden k�nnen, legt er nicht dar und ist auch nicht ersichtlich. Die Genugtuungssummen erscheinen nicht stossend oder offensichtlich unbillig. Die Vorinstanz verletzt mit den�
zugesprochenen�Betr�gen das ihr bundesrechtlich zustehende weite Ermessen nicht.
Hingegen verst�sst sie gegen Bundesrecht, indem sie die Genugtuungsanspr�che nicht abschliessend beurteilt. Ob die Erhebung einer Teilklage im Adh�sionsverfahren und bei immateriellen Genugtuungsanspr�chen m�glich ist und ob die Beschwerdegegner 2 und 3 den Verfahrensgegenstand im Hinblick auf ihre Genugtuungsanspr�che beschr�nkt haben, erscheint zweifelhaft, kann vorliegend jedoch offen bleiben. Die Vorinstanz f�hrt aus, die Beschwerdegegner 2 und 3 h�tten neben den von ihr ber�cksichtigten keine weiteren Faktoren nachgewiesen, die eine Erh�hung der Genugtuung rechtfertigen (E. 9.6.1 b und 9.6.2 b S. 60). Aufgrund des Todes als genugtuungsbegr�ndendes Ereignis konnten sich weder Intensit�t noch Dauer als Bemessungsfaktoren f�r die auszugleichende Unbill nach der Urteilsf�llung �ndern. Die Vorinstanz verf�gte demnach �ber alle erforderlichen Kriterien, um die Genugtuungssummen bestimmen zu k�nnen. Zudem hat sie die geltend gemachten Anspr�che der Beschwerdegegner 2 und 3 in H�he von insgesamt Fr. 316'000.-- lediglich im Umfang von Fr. 106'000.-- anerkannt. Auch wenn sie sich �ber den Mehrbetrag von Fr. 210'000.-- nicht (explizit) �ussert, hat sie die Klage insoweit implizit als unbegr�ndet abgewiesen, denn die materielle Beurteilung der Adh�sionsklage ist zwingend und vollst�ndig, soweit auf sie eingetreten wird (vgl. Art. 126 Abs. 1 lit. a StPO; vorstehend E. 6.2.2). Wird eine Geldforderung materiell nur teilweise gutgeheissen, ist f�r etwaige (vorbehaltene) Mehrforderungen kein Raum.
Soweit die Beschwerdegegner 2 einwenden, die Anwaltskosten f�r die Durchsetzung der Zivilanspr�che h�tten im Zeitpunkt der Urteilsausf�llung noch nicht abschliessend bestimmt werden k�nnen, betrifft dies nur allf�llige Schadensersatz- und nicht die Genugtuungsanspr�che.
6.3.4.�Die R�ge des Beschwerdef�hrers 2 erweist sich in diesem Punkt als begr�ndet. Aufgrund der verbindlichen Sachverhaltsfeststellungen kann die Angemessenheit der Genugtuungssummen abschliessend beurteilt werden. Das Bundesgericht weist diesbez�gliche Mehrforderungen ab und verzichtet auf eine R�ckweisung an die Vorinstanz (Art. 107 Abs. 2 BGG).
Bei diesem Ausgang des Verfahrens rechtfertigt es sich, die Gerichtskosten den Beschwerdef�hrern vollumf�nglich zu gleichen Teilen aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Dass den Beschwerdegegnern 2 und 3 keine �ber die von der Vorinstanz zugesprochenen Genugtuungsanspr�che zustehen, betrifft nur in geringem Umfang einen Nebenpunkt der Beschwerde und wirkt sich nicht auf die Gerichtskosten aus. Aus dem gleichen Grund ist dem Beschwerdef�hrer 2 keine Entsch�digung auszurichten. Sein Antrag um aufschiebende Wirkung wird mit dem Entscheid in der Sache gegenstandslos.
"4.1�������an B.F.________ Fr. 40'000.--; im Mehrbetrag wird die Klage abgewiesen;
4.2�������an A.F.________ Fr. 20'000.--; im Mehrbetrag wird die Klage abgewiesen;
4.3�������an C.F.________ Fr. 23'000.--; im Mehrbetrag wird die Klage abgewiesen;
4.4�������an D.F.________ Fr. 23'000.--; im Mehrbetrag wird die Klage abgewiesen;"
Die Gerichtskosten von Fr. 6'000.-- werden den Beschwerdef�hrern zu gleichen Teilen auferlegt.