Source: http://www.anwalt24.de/gesetze/agsg/35
Timestamp: 2017-02-26 17:09:38
Document Index: 78967917

Matched Legal Cases: ['Art. 35', 'Art. 35', 'Art. 35', 'Art. 36', 'Art. 37', 'Art. 38', 'Art. 39', 'Art. 40', 'Art. 41', 'Art. 42', 'Art. 43', 'Art. 44', 'Art. 45', 'Art. 45', 'Art. 46', 'Art. 47', 'Art. 48', 'Art. 49', 'Art. 50', 'Art. 51', 'Art. 52', 'Art. 53', 'Art. 54', 'Art. 118', 'Art. 35', 'Art. 35', '§ 44', 'Art. 36', 'Art. 40', 'Art. 34', 'Art. 36']

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Art. 35 AGSG, Versagungsgründe Inhaltsübersicht
Gesetz zur Ausführung der Sozialgesetze (AGSG) Landesrecht Bayern…Art. 35 AGSG, VersagungsgründeArt. 36 AGSG, Rücknahme, Widerruf, Erlöschen der PflegeerlaubnisArt. 37 AGSG, MitteilungspflichtArt. 38 AGSG, Rechte des JugendamtsArt. 39 AGSG, Untersagung der PflegestellenvermittlungArt. 40 AGSG, Untersagung der PflegetätigkeitArt. 41 AGSG, PflegevereinbarungArt. 42 AGSG, TagespflegeArt. 43 AGSG, VollzeitpflegeArt. 44 AGSG, RechtsverordnungArt. 45 AGSG, Zuständigkeit für die AufsichtArt. 45a AGSG, Anmeldefrist für einen BetreuungsplatzArt. 46 AGSG, Untersagung des Betriebs einer EinrichtungArt. 47 AGSG, Erteilung von AuskünftenArt. 48 AGSG, Mitwirkung des JugendamtsArt. 49 AGSG, Festsetzung des BarbetragsArt. 50 AGSG, Geltendmachung des KostenbeitragsArt. 51 AGSG, Kostenbeteiligung des Staates und der BezirkeArt. 52 AGSG, KostenerstattungArt. 53 AGSG, Vorläufige LeistungArt. 54 AGSG, Mitteilungspflicht…Art. 118 AGSG, Inkrafttreten, Außerkrafttreten
Art. 35 AGSG, Versagungsgründe
Art. 35 AGSGGesetz zur Ausführung der Sozialgesetze (AGSG)Landesrecht BayernAbschnitt 3 – Schutz von Kindern und Jugendlichen in Familienpflege → Unterabschnitt 1 – Pflegeerlaubnis und AufsichtTitel: Gesetz zur Ausführung der Sozialgesetze (AGSG)Normgeber: BayernAmtliche Abkürzung: AGSGGliederungs-Nr.: 86-7-A/GNormtyp: Gesetz1Die Pflegeerlaubnis nach § 44 Abs. 1 SGB VIII ist zu versagen, wenn das Wohl des Kindes oder des bzw. der Jugendlichen in der Pflegestelle nicht gewährleistet ist. 2Sie ist insbesondere zu versagen, wenn 1.eine Pflegeperson nicht über ausreichende erzieherische Fähigkeiten verfügt, die dem Entwicklungsstand und den jeweiligen erzieherischen Bedürfnissen des Kindes oder des bzw. der Jugendlichen gerecht werden,2.die Aufnahme des Pflegekindes nicht mit dem Wohl aller in der Familie einer Pflegeperson lebender Kinder und Jugendlicher vereinbar oder eine Pflegeperson mit der Betreuung eines weiteren Kindes oder eines bzw. einer weiteren Jugendlichen überfordert ist; davon ist in der Regel auszugehen, wenn sich bereits drei Pflegekinder in der Pflegestelle befinden,3.eine Pflegeperson nicht die Gewähr dafür bietet, dass die von den Personensorgeberechtigten bestimmte Grundrichtung der Erziehung einschließlich der religiösen oder weltanschaulichen Erziehung beachtet wird,4.Anhaltspunkte bestehen, dass eine Pflegeperson oder eine in ihrem Haushalt lebende Person das sittliche Wohl des Kindes oder des bzw. der Jugendlichen gefährden könnte,5.die wirtschaftlichen Verhältnisse einer Pflegeperson und ihre Haushaltsführung offensichtlich nicht geordnet sind,6.eine Pflegeperson oder die in ihrem Haushalt lebenden Personen an einer Krankheit leiden, die das Wohl des Kindes oder des bzw. der Jugendlichen nicht nur unerheblich gefährdet, oder7.nicht ausreichender Wohnraum für die Kinder oder Jugendlichen und die im Haushalt lebenden Personen vorhanden ist.
Zitierungen dieses DokumentsGesetzeArt. 36 AGSG, Rücknahme, Widerruf, Erlöschen der PflegeerlaubnisArt. 40 AGSG, Untersagung der Pflegetätigkeit
Art. 34 AGSG, PflegeerlaubnisArt. 36 AGSG, Rücknahme, Widerruf, Erlöschen der Pflegeerlaubnis