Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=7%20C%208.05
Timestamp: 2019-10-14 14:39:29
Document Index: 310787175

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 30', '§ 30', '§ 2205', '§ 2', '§ 30', '§ 30', '§ 30', '§ 30', '§ 30', '§ 30', '§ 30', '§ 30', '§ 30', '§ 30', '§ 2199', '§ 2199', '§ 2225', '§ 3']

BVerwG, 17.10.2005 - 7 C 8.05 - dejure.org
BVerwG, 17.10.2005 - 7 C 8.05
https://dejure.org/2005,3184
BVerwG, 17.10.2005 - 7 C 8.05 (https://dejure.org/2005,3184)
BVerwG, Entscheidung vom 17.10.2005 - 7 C 8.05 (https://dejure.org/2005,3184)
BVerwG, Entscheidung vom 17. Januar 2005 - 7 C 8.05 (https://dejure.org/2005,3184)
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VermG § 2 Abs. 1 Satz 1, § 30 Abs. 1 Satz 1, § 30 a Abs. 1 Satz 1; BGB §§ 2205 und 2212
Berechtigter; Rechtsnachfolger; Anmeldung; Testamentsvollstreckung; Anmeldung durch Berechtigten bei Testamentsvollstreckung; Anmeldung eines vermögensrechtlichen Anspruchs bei Testamentsvollstreckung.
VermG § 2 Abs. 1 Satz 1, § 30 Abs. 1 Satz 1, § 30 a Abs. 1 Satz 1
Geltendmachung vermögensrechtlicher Ansprüche durch Erben
Vermögensrechtliche Ansprüche des Erben eines vor In-Kraft-Treten des Vermögensgesetzes (VermG) verstorbenen Geschädigten; Selbstständige Geltendmachung der Ansprüche bei angeordneter Testamentsvollstreckung; Einhaltung der Ausschlussfrist des § 30a Abs. 1 VermG
VG Chemnitz, 27.01.2005 - 5 K 1872/02
NVwZ 2006, 480 (Ls.)
Diese kann hier jedoch vom Revisionsgericht ausnahmsweise jedenfalls deshalb vorgenommen werden, weil das Oberverwaltungsgericht keine Auslegung des Antrags des Klägers vorgenommen hat (vgl. Urteil vom 17. Oktober 2005 - BVerwG 7 C 8.05 - Buchholz 428 § 30 VermG Nr. 36 Rn. 30).
Deren Antragsbefugnis wollte der Gesetzgeber mit der später erlassenen Bestimmung des § 30 VermG nicht einschränken (Urteil vom 17. Oktober 2005 - BVerwG 7 C 8.05 - Buchholz 428 § 30 VermG Nr. 36).
Schon deshalb ist der Senat befugt, insoweit eine eigenständige Auslegung vorzunehmen (vgl. BVerwG, Urteil vom 17. Oktober 2005 - 7 C 8.05 - Buchholz 428 § 30 VermG Nr. 36 Rn. 30).
Unternehmen; Unternehmensteil; Einzelkaufmann; Zweckbestimmung; Anmeldung; …
Deren Antragsbefugnis wollte der Gesetzgeber mit der später erlassenen Bestimmung des § 30 VermG nicht einschränken (Urteil vom 17. Oktober 2005 BVerwG 7 C 8.05 NJW 2006, 458, Rn. 25, 26).
Das Beschwerdeverfahren wird als Revisionsverfahren unter dem Aktenzeichen BVerwG 7 C 8.05 fortgesetzt; der Einlegung einer Revision durch den Beschwerdeführer bedarf es nicht.
a) Die Kläger haben eine Abweichung des verwaltungsgerichtlichen Urteils von den Entscheidungen des Bundesverwaltungsgerichts vom 5. Oktober 2000 - 7 C 8.00 - (Buchholz 428 § 30 VermG Nr. 21) und vom 17. Oktober 2005 - 7 C 8.05 - (Buchholz 428 § 30 VermG Nr. 36) nicht bezeichnet.
Zum einen ist der durch das Zeugnis des Amtsgerichts (Geschäftsnummer ...) vom 20. Juni 1977 ausgewiesene Testamentsvollstrecker Herbert A. am 08. Juni 1982 verstorben und die Erblasserin hatte den Testamentsvollstrecker weder ermächtigt, einen Mitvollstrecker, § 2199 Abs. 1 BGB, noch einen Nachfolger, § 2199 Abs. 2 BGB, zu ernennen, mit der Folge, dass die Testamentsvollstreckung spätestens mit dem Tod des Testamentsvollstreckers nach § 2225 BGB erloschen ist; zum anderen und vor allem gehörte der Rückübertragungsanspruch nicht dem Nachlass an, sondern er stand mit In-Kraft-Treten des Vermögensgesetzes am 29. September 1990 unmittelbar der Restitutionsantragstellerin als Rechtsnachfolgerin der Alteigentümerin zu (vgl. BVerwG, Urt. v. 17. Oktober 2005 - BVerwG 7 C 8.05 - juris Rn. 22;… Redeker/Hirtschulz/Tank, in: Fieberg/Reichenbach/Messer-schmidt/Neuhaus, VermG, Mai 2010, § 3 Rn. 5a).