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Timestamp: 2016-10-25 06:45:35
Document Index: 285749990

Matched Legal Cases: ['Art. 83', 'e contrario', 'Art. 82', 'Art. 86', 'Art. 89', 'Art. 100', 'Art. 42', 'Art. 106', 'Art. 42', 'BGE', 'Art. 105', 'Art. 105', 'Art. 42', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 99', 'Art. 99', 'BGE', 'Art. 6', 'EGMR', 'Art. 6', 'EGMR', 'EGMR', 'Art. 6', 'Art. 29', 'Art. 29', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 42', 'Art. 51', 'BGE', 'Art. 63', 'Art. 62', 'Art. 63', 'Art. 62', 'Art. 63', 'Art. 62', 'BGE', 'Art. 8', 'Art. 8', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 42', 'Art. 8', 'BGE', 'Art. 121', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 105', 'Art. 65']

2C_108/2014 (15.09.2014)
2C_108/2014 � � Urteil vom 15. September 2014
vertreten durch Rechtsanw�ltin Dr. Barbara Wyler,
Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Z�rich, 1. Kammer, vom 28. November 2013.
�A.________ (albanischer Staatsangeh�riger; 1978) heiratete im Jahre 1999 eine Deutsche und lebte gest�tzt auf eine unbefristete Aufenthaltsbewilligung bis im Jahre 2012 in Deutschland; im Jahre 2005 wurde die Ehe geschieden. Anfangs Dezember 2012 reiste A.________ in die Schweiz ein und heiratete am 12. Dezember 2012 die Schweizer B�rgerin B.________. Im Januar/Februar 2013 begann er seine Arbeit als Schleifer.
In Deutschland wurde A.________ am 21. September 2005 vom Landgericht Kleve zu vier Jahren und neun Monaten Freiheitsstrafe wegen der Einfuhr von und der Beihilfe zum Handeltreiben mit Bet�ubungsmitteln in nicht geringer Menge verurteilt. Zuvor wurde er -ebenfalls in Deutschland - bereits zweimal wegen Diebstahls verurteilt.
�Am 13. Dezember 2012 stellte A.________ ein Gesuch um Erteilung der Aufenthaltsbewilligung. Das Migrationsamt des Kantons Z�rich verweigerte ihm mit Verf�gung vom 7. Juni 2013 die Erteilung der Aufenthaltsbewilligung zum Verbleib bei seiner Schweizer Ehefrau und setzte ihm eine Frist zum Verlassen der Schweiz bis 6. August 2013. Die Beschwerde dagegen an die Sicherheitsdirektion des Kantons Z�rich war erfolglos, ebenso wie eine solche an das Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich.
�Vor Bundesgericht beantragt A.________, den Entscheid des Verwaltungsgerichts vom 28. November 2013 aufzuheben, ihm eine Aufenthaltsbewilligung zum Verbleib bei seiner Ehegattin zu erteilen, eventuell bzw. subeventuell die Sache an die Vorinstanz mit der Weisung zur�ckzuweisen, ihn und seinen Arbeitgeber zu befragen bzw. ein psychiatrisches Gutachten zu seiner R�ckfallgef�hrdung in Auftrag zu geben. Ferner beantragt er, w�hrend des Verfahrens in der Schweiz bleiben zu d�rfen und die Vorinstanzen anzuweisen, w�hrend dieser Zeit keine Vollzugshandlungen vorzunehmen.
Die Sicherheitsdirektion des Kantons Z�rich verzichtet auf eine Vernehmlassung und auf einen Antrag, das Bundesamt f�r Migration und das Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich beantragen ohne Vernehmlassung Abweisung der Beschwerde.
�Mit Verf�gung des Pr�sidenten der II. �ffentlich-rechtlichen Abteilung des Bundesgerichts vom 5. Februar 2014 wurde der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zuerkannt.
1.1.�Angefochten ist ein Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Z�rich in einer Angelegenheit des �ffentlichen Rechts (Ausl�nderrecht). Der Beschwerdef�hrer ist mit einer Schweizerin verheiratet und macht in vertretbarer Weise einen Rechtsanspruch geltend; die Angelegenheit f�llt deshalb unter keinen Ausschlussgrund gem�ss Art. 83 BGG (lit. c Ziff. 2 e contrario). Der Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Z�rich kann daher mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht weitergezogen werden (Art. 82 lit. a und Art. 86 Abs. 1 lit. d BGG). Der Beschwerdef�hrer ist gest�tzt auf Art. 89 Abs. 1 BGG zur Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten legitimiert; auf das frist- (Art. 100 Abs. 1 BGG) und formgerecht (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG) eingereichte Rechtsmittel ist grunds�tzlich einzutreten.
1.2.�Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG), doch pr�ft es, unter Ber�cksichtigung der allgemeinen R�ge- und Begr�ndungspflicht (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG), nur die geltend gemachten Vorbringen, falls allf�llige weitere rechtliche M�ngel nicht geradezu ins Auge springen (BGE 133 II 249 E. 1.4.1 S. 254). Es ist grunds�tzlich an den Sachverhalt gebunden, wie die Vorinstanz ihn festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Es kann diesen bloss berichtigen oder erg�nzen, wenn er offensichtlich unrichtig oder in Verletzung wesentlicher Verfahrensrechte ermittelt wurde (Art. 105 Abs. 2 BGG). Der Betroffene muss rechtsgen�gend dartun, dass und inwiefern der festgestellte Sachverhalt klar und eindeutig mangelhaft erscheint (Art. 42 Abs. 2 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 133 II 249 E. 1.4.3; 133 III 350 E. 1.3, 393 E. 7.1, 462 E. 2.4). Er hat sich in rechtlicher wie sachverhaltsm�ssiger Hinsicht sachbezogen mit den Ausf�hrungen im angefochtenen Entscheid auseinanderzusetzen. Soweit die Darlegungen in der Beschwerdeschrift diesen Vorgaben nicht gen�gen, ist auf die Kritik nicht weiter einzugehen.
1.3.�Neue Tatsachen und Beweismittel d�rfen nur so weit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG). Art. 99 Abs. 1 BGG zielt auf Tatsachen ab, die erst durch das angefochtene Urteil rechtserheblich werden, aber bereits im Zeitpunkt des vorinstanzlichen Entscheids bestanden. Tatsachen oder Beweismittel, welche sich auf das vorinstanzliche Prozessthema beziehen, sich jedoch erst nach dem angefochtenen Entscheid ereignet haben oder entstanden sind, k�nnen von vornherein nicht durch das angefochtene Urteil veranlasst worden sein (Urteil 2C_1163/2014 vom 8. August 2014 E. 2.3 mit Hinweis). Diese so genannten "echten Noven" sind im bundesgerichtlichen Verfahren in jedem Fall unzul�ssig (BGE 139 III 120 E. 3.1.2 S. 123; 133 IV 342 E. 2.1 S. 344). Das am 31. Januar 2014 datierte Gutachten ist nach dem angefochtenen Urteil vom 28. November 2013 entstanden und daher als echtes Novum unbeachtlich.
2.1.�Der Beschwerdef�hrer vertritt die Auffassung, dass er und sein Arbeitgeber h�tten m�ndlich befragt werden m�ssen, da sich die Frage der R�ckfallgefahr nur so korrekt h�tte beantworten lassen. Er st�tzt sich dabei auf Art. 6 Ziff. 1 EMRK, da zum einen sein wirtschaftliches Fortkommen und zum anderen dasjenige seines Arbeitgebers betroffen sei.
Im vorliegenden Verfahren geht es nicht um das wirtschaftliche Fortkommen des Beschwerdef�hrers oder dessen Arbeitgebers, sondern es ist zu beurteilen, ob einem Gesuch um eine ausl�nderrechtliche Aufenthaltsbewilligung stattgegeben werden muss. Bei Entscheiden um Ausl�nderfragen handelt es sich nach st�ndiger Rechtsprechung des EGMR weder um eine zivilrechtliche noch eine strafrechtliche Angelegenheit i.S. von Art. 6 EMRK (Urteil des EGMR i.S.�
Maaouia gegen Frankreich�vom 5. Oktober 2000 [Nr. 39652/98], Ziff. 40; best�tigt im Nichteintretensentscheid des EGMR�
Dalea gegen Frankreich�vom 2. Februar 2010 [Nr. 964/07]). Dies betriff im �brigen auch die Frage der R�ckfallgefahr, welche hier als ausl�nderrechtliche Fragestellung zu behandeln ist. Es war deshalb vor Vorinstanz keine �ffentliche Verhandlung notwendig gest�tzt auf Art. 6 Ziff. 1 EMRK. Allemal ist diese aber gest�tzt auf die Rechtsweggarantie nach Art. 29a BV verpflichtet, den rechtserheblichen Sachverhalt vollst�ndig abzukl�ren. Inwiefern Art. 29 Abs. 2 BV verletzt w�re, unterlassen die Beschwerdef�hrer entsprechend Art. 106 Abs. 2 BGG gen�gend begr�ndet darzulegen, weshalb nicht n�her darauf einzugehen ist.
2.2.�Der Beschwerdef�hrer r�gt sodann, dass der Sachverhalt falsch festgestellt worden sei; das eingereichte Kurzgutachten best�tige, dass keine R�ckfallgefahr bestehe. Wie bereits hervorgehoben, bildet das eingereichte Kurzgutachten ein echtes Novum, welches im bundesgerichtlichen Verfahren unzul�ssig ist. Insofern sind alle Hinweise auf die im Gutachten angesprochene R�ckfallgefahr unbeachtlich; davon abgesehen handelt es sich bei der Frage der R�ckfallgefahr um eine rechtliche Frage, weshalb die ausl�nderrechtliche Beurteilung strenger ausfallen kann als die strafrechtliche (vgl. BGE 137 II 233 E. 5.2.2. S. 236 f.).
3.1.�Nach Art. 42 Abs. 1 AuG (SR 142.20) hat ein ausl�ndischer Ehegatte einer Schweizerin Anspruch auf Erteilung der Aufenthaltsbewilligung, wenn er mit dieser zusammenwohnt. Dieser Anspruch erlischt allerdings (Art. 51 Abs. 1 lit. b AuG), wenn u.a. der Ausl�nder im Bewilligungsverfahren falsche Angaben macht oder wesentliche Tatsachen verschwiegen hat oder zu einer Freiheitsstrafe von mehr als einem Jahr (BGE 135 II 377 E. 4.2 S. 381) verurteilt wurde (Art. 63 Abs. 1 lit. a i.V.m. Art. 62 lit. a und b AuG). Zu ber�cksichtigen sind dabei auch ausl�ndische Urteile (vgl. Urteil 2C_1116/2012 vom 20. Juni 2013 E. 2.4).
3.2.1.�Der Beschwerdef�hrer ist in Deutschland zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren und neun Monaten verurteilt worden. Die deutsche Regelung ist mit der schweizerischen vergleichbar (vgl. Urteil 2C_1116/2012 vom 20. Juni 2013 E. 2.4). Er erf�llt damit den Widerrufsgrund von Art. 63 Abs. 1 lit. a i.V.m. Art. 62 lit. b AuG.
3.2.2.�Im Gesuch um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung vom 13. Dezember 2012 hat der Beschwerdef�hrer in Ziff. 16 auf die Frage "Sind Sie vorbestraft?" mit "nein" geantwortet. Diese Frage verlangt offensichtlich Auskunft dar�ber, ob jemand zu einer Strafe verurteilt worden ist. Der Beschwerdef�hrer ist dreimal verurteilt worden. Der Beschwerdef�hrer hatte von 1999 bis 2012 in Deutschland gelebt, war mehrere Jahre mit einer Deutschen verheiratet gewesen und spricht Deutsch. Insofern kann mit der Vorinstanz davon ausgegangen werden, dass er die Frage korrekt verstanden haben musste; seine diesbez�glichen Ausf�hrungen sind nicht �berzeugend. Doch selbst wenn er die Frage nicht korrekt verstanden h�tte, h�tte er die Gemeindeangestellten um Erl�uterung nachfragen m�ssen (vgl. Urteil 2C_1116/2012 vom 20. Juni 2013 E. 2.3). Insofern ist auch der Widerrufsgrund von Art. 63 Abs. 1 lit. a i.V.m. Art. 62 lit. a AuG erf�llt.
3.3.1.�Ob mit der Setzung eines Widerrufgrunds zugleich auch die Aufenthaltsbewilligung nicht erteilt werden kann, ist aufgrund einer Verh�ltnism�ssigkeitspr�fung zwischen den �ffentlichen Interessen an der Nichterteilung der Bewilligung und den privaten Interessen am Verbleib in der Schweiz zu eruieren (vgl. BGE 139 I 16 E. 2.2.2 S. 20 f.). Die Notwendigkeit einer Verh�ltnism�ssigkeitspr�fung ergibt sich insbesondere auch aus dem hier ebenfalls anwendbaren Art. 8 Ziff. 2 EMRK: Danach ist ein Eingriff in das von Art. 8 Ziff. 1 EMRK gesch�tzte Familienleben dann statthaft, wenn er gesetzlich vorgesehen ist und eine Massnahme darstellt, die in einer demokratischen Gesellschaft f�r die nationale Sicherheit, die �ffentliche Ordnung, das wirtschaftliche Wohl des Landes, die Verteidigung der Ordnung oder zur Verhinderung von strafbaren Handlungen, zum Schutz der Gesundheit und Moral sowie der Rechte und Freiheiten anderer notwendig erscheint. Die Konvention verlangt insofern eine Abw�gung der sich gegen�berstehenden privaten Interessen an der Bewilligungserteilung und den �ffentlichen Interessen an deren Verweigerung, wobei Letztere in dem Sinne �berwiegen m�ssen, dass sich der Eingriff als notwendig erweist (BGE 139 I 145 E. 2.2 S. 148; 135 I 153 E. 2.2.1 S. 156; 135 I 143 E. 2.1 S. 147).
3.3.2.�Bei der Interessenabw�gung sind namentlich die Schwere des Delikts und des Verschuldens des Betroffenen, der seit der Tat vergangene Zeitraum, das Verhalten des Ausl�nders w�hrend diesem, der Grad seiner Integration bzw. die Dauer der bisherigen Anwesenheit sowie die ihm und seiner Familie drohenden Nachteile zu ber�cksichtigen (BGE 139 I 145 E. 2.4 S. 149, 16 E. 2.2.1 S. 19). �hnliche Vorgaben ergeben sich aus der Praxis des Europ�ischen Gerichtshofs f�r Menschenrechte: Demgem�ss sind die Natur und die Schwere der begangenen Delikte sowie die seit der Tatbegehung verstrichene Zeit und das seitherige Verhalten der betreffenden Person zu ber�cksichtigen. Von Bedeutung sind auch die Dauer des Aufenthaltes der ausl�ndischen Person im Gastgeberstaat und die Intensit�t ihrer sozialen, kulturellen und famili�ren Bindungen sowohl im Gastgeberstaat als auch im Heimatland. Ebenso ist die famili�re Situation des Betroffenen zu beachten, namentlich die Dauer seiner Ehe, die Staatsangeh�rigkeit s�mtlicher beteiligter Personen sowie �brige Umst�nde, welche R�ckschl�sse auf die effektive Natur der Paarbeziehung erlauben. Massgebend ist weiter, ob die Ehegattin bzw. der Ehegatte der betreffenden ausl�ndischen Person bei Aufnahme der famili�ren Beziehung von deren deliktischen Handlungen gewusst hatte. Ferner spielt auch eine Rolle, welche Probleme die Ehegattin bzw. der Ehegatte bei einer gemeinsamen Ausreise ins Heimatland des Partners zu gegenw�rtigen h�tte (vgl. BGE 139 I 145 E. 2.4 S. 149).
3.3.3.�Bei einem mit einem Schweizer B�rger verheirateten Ausl�nder, der erstmals oder nach bloss kurzer Aufenthaltsdauer um die Erneuerung seiner Bewilligung nachsucht, nimmt das Bundesgericht an, dass die Grenze, von der an in der Regel selbst dann keine solche mehr erteilt wird, wenn dem Ehepartner die Ausreise un- oder nur schwer zumutbar erscheint, bei einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren liegt. In dieser Situation bedarf es besonderer Umst�nde, um die Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung dennoch zu rechtfertigen ("Reneja"-Praxis: BGE 110 Ib 201 ff.). Dabei handelt es sich indessen um keine feste Grenze, die im Einzelfall nicht �ber- oder unterschritten werden d�rfte. Entscheidend ist immer die Abw�gung der widerstreitenden �ffentlichen und privaten Interessen im Einzelfall (BGE 120 Ib 6 E. 4b S. 14).
3.4.�Der Beschwerdef�hrer bestreitet die Verh�ltnism�ssigkeit der Verweigerung der Aufenthaltsbewilligung und macht eine Verletzung von Art. 42 Abs. 1 AuG und Art. 8 EMRK geltend. Er hebt hervor, eine Beziehung lediglich durch Besuche, Telekommunikation und Briefe sei angesichts des geringen Interesses an der Wegweisung unzumutbar. Bei der Lebensperspektive im Ausland sei es entgegen der Vorinstanz nicht bedeutungslos, ob der Beschwerdef�hrer in Deutschland oder in Albanien Wohnsitz nehmen k�nne; dies h�tte die Vorinstanz nicht abgekl�rt. In Albanien k�nnte er den finanziellen Verpflichtungen gegen�ber seinem Sohn nicht nachkommen. Schliesslich sei das Gewicht des �ffentlichen Interesses infolge der weit zur�ckliegenden Delinquenz nicht gross; zudem best�nde aufgrund der Gutachten keine R�ckfallgefahr.
3.5.1.�Der Beschwerdef�hrer ist in Deutschland wegen der Einfuhr von und der Beihilfe zum Handeltreiben mit Bet�ubungsmitteln in nicht geringer Menge zu 4 Jahren und neun Monaten verurteilt worden. Die deutsche Regelung ist mit derjenigen der Schweiz vergleichbar (vgl. Urteil 2C_1116/2012 vom 20. Juni 2013 E. 2.4). Das die Tat beurteilende Gericht hat festgehalten, dass der Beschwerdef�hrer eine ganz erhebliche Menge an Rauschgift (1,5 Kg Kokain) und an Streckmitteln (1 Kg Lidocain) nach Deutschland importiert habe. Zwar habe er bei der Aufkl�rung seiner Tat und bei der Verfolgung der Hinterleute mitgewirkt, was etwas schuldmildernd sei, doch habe sich dies durch die eingef�hrte Menge und dadurch, dass er immer noch unter Bew�hrung gestanden habe, nicht besonders ausgewirkt.
Mit einer Strafe von vier Jahren und neun Monaten handelt es sich ausl�nderrechtlich um ein erhebliches Verschulden. Bei ausl�nderrechtlichen Massnahmen gegen Drittstaatsangeh�rige darf auch generalpr�ventiven Gesichtspunkten Rechnung getragen werden (vgl. Urteile 2C_28/2014 vom 21. Juli 2014 E. 6.3.3; 2C_817/2012 vom 19. Februar 2013 E. 2.1.2). Vor dem Hintergrund, dass der Beschwerdef�hrer zum Zeitpunkt seiner Verurteilung zu einer l�ngerfristigen Freiheitsstrafe bereits zweimal vorbestraft war und zudem noch unter Bew�hrung stand, das Drogendelikt vor allem zum gewinnbringenden Weiterverkauf motiviert war und das Bundesgericht im Zusammenhang mit Bet�ubungsmitteldelikten eine strenge Praxis verfolgt (vgl. BGE 139 I 145 E. 2.5 S. 149 ff. m.w.H.), und unter Ber�cksichtigung der Wertung von Art. 121 Abs. 3 BV (N�heres dazu BGE 139 I 16 E. 5.3 S. 31), durfte die Vorinstanz von einem erheblichen Fernhalteinteresse ausgehen (vgl. BGE 139 I 145 E. 2.5 und 3.2 S. 149 ff. bzw. 151 f.).
3.5.2.�Der Beschwerdef�hrer ist demgegen�ber der Auffassung, dass das Gewicht des �ffentlichen Interesses an der Nichterteilung der Bewilligung gering sei, da die Tat im Jahre 2005 erfolgt und auch in jenem Jahre strafrechtlich beurteilt worden sei. Seitdem habe er sich wohl verhalten.
Der Beschwerdef�hrer hat zwar seine Zeit w�hrend der Inhaftierung zu seinen Gunsten genutzt (erfolgreiche Umschulung, Nachreifung, Festigung der Pers�nlichkeit), weshalb das Landgericht Kleve (Beschluss vom 2. Dezember 2008) nach 2/3 der Verb�ssung dessen Haftstrafe die Vollstreckung der Reststrafe ab 20. Dezember 2008 zur Bew�hrung ausgesetzt hatte. Da jedoch die Bew�hrungszeit auf vier Jahre festgesetzt wurde, lief die Bew�hrungsfrist erst am 19. Dezember 2012 ab. Dass der Beschwerdef�hrer w�hrend dieser Zeit, in welcher er sich auch regelm�ssig beim Bew�hrungshelfer melden und dessen Anordnungen befolgen musste (vgl. Beschluss vom 2. Dezember 2008), sich gesetzeskonform verhalten hat, durfte von ihm ohne Weiteres erwartet werden, ansonsten er seine Freiheit wieder verloren h�tte. Deshalb ist nur die Zeit danach f�r die Beurteilung ausschlaggebend. Der Beschwerdef�hrer hat bereits am 13. Dezember 2012, also noch w�hrend seiner Bew�hrungsfrist, ein Gesuch um eine Aufenthaltsbewilligung gestellt. Insofern ist sein bisheriges Wohlverhalten noch zu wenig aussagekr�ftig, um auch ein geringes Restrisiko, welches nach der Rechtsprechung nicht in Kauf genommen werden muss (vgl. BGE 139 I 31 E. 2.3.2 S. 34), ausschliessen zu k�nnen; mit seiner falschen Angabe beim Gesuch um Erteilung der Aufenthaltsbewilligung widerlegt er im �brigen dieses Restrisiko nicht.
3.5.3.�Angesichts des ausl�nderrechtlich gewichtigen Fernhalteinteresses bed�rfte es besonderer gewichtigen privaten Interessen, damit die Aufenthaltsbewilligung erteilt werden k�nnte. Wie die Vorinstanz zutreffend ausgef�hrt hat, k�nnen in seiner Ehe und seiner Erwerbst�tigkeit keine solchen erblickt werden. Die Ehefrau des Beschwerdef�hrers kannte den Beschwerdef�hrer bereits seit l�ngerer Zeit; sie hat ihn - wie sich aus den Akten ergibt (Art. 105 Abs. 2 BGG) - in Deutschland kennengelernt und bei der Heirat von seiner strafrechtlichen Verurteilung gewusst, weshalb ihr bewusst sein musste, dass die Beziehung allenfalls nicht in der Schweiz gelebt werden k�nnte; diesbez�glich ist - entsprechend der "Reneja"-Praxis - ihr Schweizer B�rgerrecht allein zu wenig gewichtig. Zwar ist der Beschwerdef�hrer an seiner Arbeitsstelle beliebt und sehr erfolgreich; allerdings ist er erst seit kurzem in der Schweiz und insofern kann die Frage der Integration noch nicht aussagekr�ftig beurteilt werden. Er hat zuvor 13 Jahre in Deutschland gelebt und seine Jugendjahre (bis etwa zum 17. Altersjahr) in seinem Heimatland verbracht. Insofern stehen aufgrund seiner Ausbildung und seiner Sprachkenntnisse keine gewichtigen Nachteile f�r ein Leben sowohl in Deutschland als auch Albanien entgegen, auch wenn ihm dies nicht leichtfallen wird. Dass er in Albanien bzw. in Deutschland weniger verdienen w�rde, ist nicht ausschlaggebend. Insgesamt ist das Gewicht der privaten Interessen relativ gering und vermag das gewichtige �ffentliche Interesse nicht zu �berwiegen.
Im vorliegenden Fall ist zudem zu ber�cksichtigen, dass aufgrund der verf�gten migrationsrechtlichen Massnahme nur der Beschwerdef�hrer selber, nicht aber seine Ehefrau die Schweiz verlassen muss. Sollte diese auf Grund ihres gefestigten Anwesenheitsrechts hier bleiben, kann - wenn sich der Beschwerdef�hrer im Heimatland oder in Deutschland bew�hrt, wozu berechtigte Hoffnung besteht - gegebenenfalls in einigen Jahren eine Neubeurteilung seines Aufenthaltsrechts in der Schweiz angezeigt sein (vgl. Urteile 2C_755/2013 vom 11. November 2013 E. 2 und 2C_1170/2012 vom 24. Mai 2013 E. 3.4.2). In der Zwischenzeit k�nnen die famili�ren Beziehungen besuchsweise, per Briefverkehr oder mit den Mitteln der elektronischen Kommunikation gelebt werden.
3.6.�Die Beschwerde ist somit abzuweisen. Bei diesem Ausgang des Verfahrens tr�gt der Beschwerdef�hrer die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahren (Art. 65 und 66 BGG). Parteientsch�digungen sind keine zuzusprechen.
�Die Beschwerde wird abgewiesen.
�Die Gerichtskosten von Fr. 2'000.-- werden dem Beschwerdef�hrer auferlegt.
�Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten, dem Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich, 1. Kammer, und dem Bundesamt f�r Migration schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 15. September 2014