Source: http://nsg.naturschutzinformationen.nrw.de/nsg/de/fachinfo/gebiete/gesamt/GL-038
Timestamp: 2018-11-16 02:02:34
Document Index: 5742749

Matched Legal Cases: ['§ 62', '§ 20', '§ 20', '§ 20', '§ 20', '§ 20', '§ 20', '§ 20', '§ 48', '§ 20']

Naturschutzgebiet Koenigsforst (GL-038)
GL-038
1.572,81 ha
1.572,58 ha
Die Schutzausweisung erfolgt zur Erhaltung und Entwicklung eines großen zusammen-
hängenden naturraumtypischen Waldgebietes mit typischen Biotoptypen der Bergischen
Heideterrassen wie Quellen, Erlenbruchwälder, naturnahe Bachläufe, Röhrichten sowie
Obstwiesen, Offenland- und Grünlandbiotope.
Im einzelnen werden folgende Schutzzwecke festgesetzt
- Erhaltung und Sicherung der gemäß § 62 LG NW geschützten Biotope: Auwälder, Bruch- und
Sumpfwälder, Fließgewässer, Stillgewässer, Quellbereiche (§ 20, Satz 1 Buchstabe a LG),
- Sicherung der Funktion als Biotopverbundfläche von herausragender Bedeutung,
- Erhaltung, Herstellung und Wiederherstellung der Lebensgemeinschaften mit den für die
natürlichen Laubwaldgesellschaften typischen Artenspektren, unterschiedlichen Bestands-
alter und standörtlichen Variationen (§ 20, Satz 1 Buchstabe a LG sowie § 20 Satz 2 LG),
- Erhaltung, Herstellung und Wiederherstellung der Lebensstätten von seltenen und gefähr-
deten sowie landschaftsraumtypischen Tier- und Pflanzenarten in großen zusammenhän-
genden Waldökoksystemen (§ 20, Satz 1 Buchstabe a LG sowie § 20 Satz 2 LG),
- Erhaltung, Herstellung und Wiederherstellung der naturnahen Strukturen der zahlreichen
Fließgewässer - vorwiegend Sandbäche - und ihrer Uferbereiche, der Quellsümpfe, Teiche
und Stauweiher mit ihrer Sumpf- und Wasservegetation und sonstiger Feuchtbereiche als wich-
tiges Grundwasseranreicherungsgebiet (§ 20, Satz 1 Buchstabe a LG sowie § 20 Satz 2 LG),
- in Ausführung des § 48 c LG in Verbindung mit der FFH-Richtlinie in der jeweils gültigen
Fassung und der Richtlinie 79/409/EWG des Rates vom 2. April 1979 über die Erhaltung der
wildlebenden Vogelarten (Vogelschutzrichtlinie), Abl. EG Nr. L 103 S. 1 in der jeweils gültigen
Fassung gemäß § 20 Satz 1 Buchstabe a LG sowie Satz 2 LG wegen der besonderen Bedeu-
tung des Gebietes,
a) Zur Erhaltung folgender Lebensräume gemäß Anhang I der FFH Richtlinie:
- Stieleichen-Hainbuchenwald(9160)
- Erlen-Eschen- und Weichholz-Auenwälder (91E0)
b) Zur Erhaltung und Wiederherstellung folgender Lebensräume gemäß Anhang I der FFH- Richtlinie:
c) Zur Erhaltung und Wiederherstellung folgender wildlebender Vogelarten gemäß Anhang I
der Vogelschutzrichtlinie und deren Lebensräumen:
- Mittelspecht (Dendrocopus medius)
- Schwarzspecht (Dendrocopus martius)
- Eisvogel (Alcedo attis)
d) Zur Erhaltung und Wiederherstellung folgender wildlebender Tierarten und deren Lebensräume
gemäß Anhang II der FFH- Richtlinie:
e) Förderung und Wiederansiedlung von Populationen und Lebensräumen zu Arten gemäß Anhang II
der FFHRichtlinie:
- Hirschkäfer (Lucanus cervus).
BK-5008-102
BK-5008-600
BK-5008-601
BK-5008-602
BK-5009-048
BK-5009-910
NSG-Koenigsforst, oestlicher Koenigsforst
Der Koenigsforst ist ein grosses, geschlossenes, nur von 2 Strassen zerschnittenes Waldgebiet am Ostrand des Ballungsraumes Koeln. Naturraeumlich gehoert er ueberwiegend zu den Bergischen Heideterrassen, lediglich sein oestlicher Rand liegt in der Mittelgebirgsregion des Bergischen Landes. Der oestliche, bis 209 m hoch gelegene Teilbereich mit einigen kurzen Quellsiepen, die weiter zur Agger fliessen, ist Vernetzungsbiotop zu Waldbereichen der Bergischen Hochflaechen. Er ist noch vorherrschend mit Nadelholzforsten (hauptsaechlich Fichte, kleinflaechig auch Kiefer und Laerche) bestockt. Darin eingestreut liegen meist sehr kleine, z.T. alte, ilexreiche Eichen-Buchen- oder Buchen-Eichenwaldreste (Hallen- oder durchgewachsener Mittelwald), haeufig in engen, sehr steil eingeschnittenen Kerbtaelchen wenig bis temporaer Wasser fuehrender Quellrinnsale, Buchenstangenforste und junge Laubholzaufforstungen. Ein grossflaechiger, naturnaher Eichen-Buchen-Altholzbestand mit vielen alten Eschen existiert auf einer sickerfeuchten, lokal quelligen Hochflaeche im N. Hier entwickelte sich eine reiche Buchen-Naturverjuengung und ueppige Krautschicht. Die Buchen- Altholzbestaende an den Haengen des verzweigten Kerbtales suedlich davon sind strauch- und krautarm und werden an den Bachufern von intaktem streckenweise sumpfigem, torfmoosreichem Bacherlenwald abgeloest. Alte Kiefern-Mischforste mit Buche und Eiche westlich des Lehmbachtales und in dessen Quellsiepen sollen in natrunahe Laubholzbestaende umgewandelt werden, zum Teil durch Unterpflanzung von Buche. Der untere Abschnitt des naturnahen Bachlaufes wird von einem schmalen Bacherlenwald begleitet.
NSG-Koenigsforst, suedlicher Koenigsforst (siehe unter Bemerkungen)
Der Koenigsforst ist ein grosses, geschlossenes, nur von wenigen Strassen durchzogenes Waldgebiet zwischen den Grossstaedten Bergisch-Gladbach und Koeln. Naturraeumlich gehoert er ueberwiegend zu den Bergischen Heideterrassen, lediglich sein oestlicher Rand beruehrt die westlichen Randauslaeufer der Mittelgebirgsregion des Bergischen Landes. Durchzogen wird der Koenigsforst von zahlreichen Sandbaechen, die -entsprechend der Hauptneigung des Gelaendes nach Westen- ueberwiegend parallel und direkt dem Rhein zustreben. Lediglich die deutlich kuerzeren Baeche des Ostrandes sind dem Suelz-Agger- Sieg-Fliessgewaessersystem tributaer. Der Koenigsforst ist ueberwiegend potentiell natuerliches Wuchsgebiet des (feuchten) Eichen-Birkenwaldes im Wechsel und mit Uebergaengen zum Flattergras-Traubeneichen-Buchenwald bzw. Eichen-Buchenwald. Der suedliche Koenigsforst umfasst den noerdlichen Kuertenwald mit dem gleichnamigen Bach suedlich der L 170 unter Einschluss einer kleinen Rodungsinsel (mit Gebaeude und baumschulaehnlicher Kultur). Die Quellregion des Baches liegt in der westlichen Randzone der Mittelgebirgsregion des Bergischen Landes. Das Tal ist hier als markante Talkerbe ausgebildet, auf den Talhaengen steht oertlich ein alter Buchen-Eichenwald. Abschnittsweise, vorzugsweise im unteren Gewaesserabschnitt im Bereich der Bergischen Heideterrassen, weist der naturnahe Bach Maender auf. Sein schmaler Talraum wird durchgaengig von hochgradig schutzwuerdigen Erlen-Feuchtwaeldern bewachsen: Bach-Erlenwaelder, kleinflaechig im Wechsel und mit Uebergaengen zu Torfmoos-Erlenbruchwaeldern. Die Waldvegetation ausserhalb des Talraumes wird zumeist von Nadelhoelzern (Fichte, Kiefer) gepraegt, ergaenzt durch eine Buchenwald-Altholzinsel im Norden und hainbuchenreichen Eichenwaeldern im Sueden. Ein kleiner, vollsonniger Teich am Ostrand der Rodungsinsel ist gaertnerisch bepflanzt worden. Eingebunden in eine differenzierte Waldlandschaft weist der Koenigsforst ein biooekologisch bedeutendes Fliessgewaesser- und Feuchtwaldsystem auf. Gemeinsam mit dem suedlich angrenzenden Gross-Naturschutzgebiet der Wahner Heide erfuellt er eine landesweit bedeutende Biotopschutzfunktionen
NSG-Koenigsforst, noerdlicher Koenigsforst <Bergisch-Gladbach>
Das NSG Koenigsforst ist ein grosses, geschlossenes, von nur 2 Strassen zerschnittenes Waldgebiet am Ostrand des Ballungsraumes Koeln. Naturraeumlich gehoert er ueberwiegend zu den Bergischen Heideterrassen, lediglich sein oestlicher Rand liegt in der Mittelgebirgsregion des Bergischen Landes. Die strukturreiche Waldlandschaft mit einem biooekologisch wertvollem Fliessgewaesser- und Feuchtwaldsystem besitzt zusammen mit dem suedlich angrenzenden NSG Wahner Heide eine international bedeutende Biotop-Vernetzungsfunktion. In dem noerdlichen Teilbereich des Koenigsforstes sind Nadelholzbestaende (Fichte, Kiefer, Douglasie, Laerche und Eichen-Buchen-Kiefern-Altholzbestaende) mit hoeherem Flaechenanteil vertreten als Laubholzbestaende (Buche, Eiche, Bergahorn und Erle). Unter den naturnahen Resten der potentiell-natuerlicher Laubwaldgesellschaften sind vor allem rossflaechige, bodensaure Hainsimsen- oder Flattergras-Eichen-Buchenwaelder suedlich der A4 an den Talhaengen des Holzerbaches zu nennen. Dabei handelt es sich um strauch- und krautarme, alte Hallenwaelder oder aeltere Buchen-Stangenforste. Naturnahe bodensaure Buchen-Eichenwaelder, meist Altholzbestaende (Stammdurchmesser 60 - 100 cm) mit Naturverjuengung und lokalen Pfeifengras- und Adlerfarnherden finden sich in steil und tief eingeschnittenen, engen Talabschnitten des maeandrierenden Holzer- und Flehbaches und in der Quellmulde des Kleinen Wahlbaches. Bachnah gibt es Uebergaenge zu schmalen, bachbegleitenden Erlenauwald- oder Eichen-Hainbuchenwaldsaeumen. Grossflaechige Eichen-Hainbuchen-Altholzbestaende mit z.T. gut entwickelter Krautschicht sind am Flehbachunterlauf erhalten. Das Teilgebiet umfasst alle fast durchgaengig naturnahen, z.T stark maeandrierenden Quellbaeche des Flehbaches mit Holzerbach, Kleinem und Grossem Wahlbach und Boettcher Bach. Die schmalen Quellbaeche des Grossen und Kleinen Wahlbaches durchfliessen in sandig-kiesigen bis morastigen Betten streckenweise quellige, stark versumpfte Muldentaelchen und sind von meist schmalem, jungem Bacherlenwald und torfmoosreichen Erlenquellsuempfen gesaeumt. Kleine, sumpfige Walzenseggen-Erlenbruchwaldreste existieren innerhalb der Erlen- und Eschenbestaende des Ohlenbruches, der durch ein Grabensystem weitgehend entwaessert ist. Holzerbach und Kleiner Wahlbach sind mehrfach durch Wegedaemme zu kleinen, relativ naturnahen Teichen angestaut. Ungestoert und abseits von Wegen liegt der Teich im Quellbereich des Kleinen Wahlbaches mit Schwimmblattvegetation und ausgepraegtem Roehrichtguertel.
NSG-Koenigsforst, suedlicher Koenigsforst <Roesrath>
Der Koenigsforst ist ein grosses, geschlossenes, nur von wenigen Strassen zerschnittenes Waldgebiet am Ostrand des Ballungsraumes Koeln. Naturraeumlich gehoert er ueberwiegend zu den Bergischen Heideterrassen, lediglich sein oestlicher Rand liegt in der Mittelgebirgsregion des Bergischen Landes. Durchflossen wird der Koenigsforst von zahlreichen Sandbaechen, die -entsprechend der Hauptneigung des Gelaendes nach Westen- ueberwiegend direkt dem Rhein zustreben. Der suedoestliche Teilbereich umfasst den noerdlichen Kuertenwald zwischen dem Kurtenwaldbach und der L 170 unter Ausschluss einer kleinen Rodungsinsel mit Gebaeude und Baumschul-Kulturen. Ufer und Sohle des Quellaufes am Ortsrand von Forsbach sind mit Steinquadern verbaut. Ab der Forsbacher Muehle fliesst der Bach naturnah, zunaechst in einem engen, steil eingeschnittenen Kerbtal, dessen steile Talhaenge bis an die Bachufer mit Eichen-Buchen- bzw. Buchen-Eichen-Altholzbestaenden bewaldet sind. Suedwestlich der Rodungsinsel weitet sich das Tal allmaehlich zu einem immer flacher werdenden Muldental auf. Der maeandrierende, bis 1,5 m breite Bach wird hier fast durchgaengig von altem, intaktem Erlenauenwald begleitet. Auffaellig sind die artenreiche Strauchschicht und die flaechigen Milzkraut-Quellfluren in der gut entwickelten Krautschicht. Suedlich der L 254 sind diese Quellfluren z.T. von Neophyten und Brennessel ueberwachsen. Bei Kleineichen schliessen streckenweise naturnahe, alte Eichen-Hainbuchenwaldreste mit Ueberstaendern und gut entwickelter Strauch- und Krautschicht an die Erlenwaldsaeume an. Die Waldvegetation ausserhalb des Talraumes wird von Nadelholzforsten (Fichte, Kiefer, z.T. mit Buche oder Eiche) gepraegt. Beidseits des aufgelassenen Bahndammes stocken Buchen-Altholzinseln. Ein kleiner, vollsonniger Teich am NO-Rand der Rodungsinsel ist gaertnerisch bepflanzt und stark frequentiert. Dieser Teilbereich des Koenigsforstes ist von dem suedlich angrenzenden NSG Wahner Heide nur durch die Autobahn E5 getrennt und wertvolles Vernetzungsbiotop.
NSG-Koenigsforst, zentraler Koenigsforst <Roesrath>
Der Koenigsforst ist ein grosses, geschlossenes, von nur von 2 Strassen zerschnittenes Waldgebiet am Ostrand des Ballungsraumes Koeln. Naturraeumlich gehoert er ueberwiegend zu den Bergischen Heideterrassen, lediglich sein oestlicher Rand liegt in der Mittelgebirgsregion des Bergischen Landes. Die strukturreiche Waldlandschaft mit biooekologisch wertvollen Fliessgewaesser- und Feuchtwaldsystemen besitzt zusammen mit dem suedlich angrenzenden NSG Wahner Heide eine international bedeutsame Biotop-Vernetzungsfunktion. Im dem zentralen Teilgebiet zwischen Wolfsweg, Brueck-Forsbacher Weg und der L 170 westl. Forsbach (Bereich Bergisch-Gladbach) erreichen Laubolzbestaende einen hoeheren Flaechenanteil als Nadel- und Mischholzforste (Fichte, Kiefer, Laerche, Douglasie, z.T. mit Buche und Eiche gemischt). Der bis 130 m hohe, huegelige Bereich um Gr. Steinberg und Mergelsberg zwischen Selbachoberlauf und Giessbach ist fast voellig mit naturnahem Buchenwald bestockt. Die mittelalten bis alten Buchen-Hallenwaelder enthalten z.T. Buchen- und Eichen-Ueberstaender mit Stammdurchmessern zwischen 80 und 100 cm Stammdurchmesser. Strauch- und Krautschicht sind sehr spaerlich entwickelt oder fehlen. Naturnahe, bodensaure, Pfeifengras-reiche Buchen-Eichen-Altholzreste sind vor allem im Sueden eingestreut. Hier sind auch in jungen Eichen-Stangenforsten auf entwaesserten Quellbereichen dichte Krautbestaende mit dominantem Pfeifengras entwickelt. Am S-Ende existieren am westlichen Talrand des Kurtenwaldbaches kleine, naturnahe Eichen-Hainbuchen-Altholzreste. Die sandigen Oberlaeufe von Selbach und Giessbach durchfliessen mit Ausnahme der begradigten Quellrinnsale das Gebiet naturnah und meist stark maeandrierend in flachen, haeufig sicker- oder staunassen Muldentaelern. Sie werden einschliesslich mehrerer, schmaler Giessbach-Zufluesse fast durchgaengig von 5 - 40 m breitem, intaktem Bacherlenwald oder Torfmoos-reichen Erlenquellsuempfen begleitet. Der Giessbach ist durch den alten Bahndamm und einen Wegedamm zu 2 groesseren Teichen mit Roehrichtsaeumen und Schwimmblattdecke angestaut. Im quellig-sumpfigen Muldentaelchen eines suedlichen Giessbach-Zuflusses liegt abseits der Wege ein kleiner Flachwasserteich mit Schwimmblattvegetation und Schnabelseggen-Teichschachtelhalm-Roehricht.
Klaerteich Gruenewald
Westlich Untereschbach liegt am Unterhang des Suelztales der ehemalige Klaerteich der Grube Luederich. Der Teich liegt in einer zuflusslosen Hangmulde und wird heute, wo keine Waesser aus dem Bergbau mehr zugefuehrt werden, nur durch Regenwasser und lateral aus dem Koenigsforst zufliessende Hangwaesser gespeist. Der Teich ist mittlerweile stark verlandet. Offene Wasserflaechen nehmen nur noch ein knappes Viertel der Gesamtflaeche ein, in Trockenzeiten sogar noch weniger. Beguenstigt werden diese Flaechenvarianzen durch die sehr flach ausstreichenden Ufer: Wasserstandsschwankungen von wenigen Zentimetern bewirken Flaechenaenderungen um Dutzende von Quadratmetern. In diesen amphibischen Uferbereichen konnte sich ein grossflaechiges Schilfroehricht entwickeln, dass fuer zahlreiche Vogel-, Libellen- und Kriechtierarten zur Brut- und Zufluchtsstraette geworden ist. Ausserhalb des Schilfguertels schliesst sich eine Zone mit sehr spaerlichem Bewuchs aus annuellen Ruderalpflanzen sowie hygrophilen Suess- und Sauergraesern an. Die aeussersten, am staerksten abgetrockneten Randbereiche schliesslich werden zumindest zeitweise als Gruenland bzw. als Wildaesungsflaechen genutzt. Ein schmaler Streifen wurde mit Gehoelzen aufgeforstet. Auf den westlich angrenzenden Hangzonen ausserhalb des Teiches stehen Fichten. Die unter der Rubrik "Biotoptypen" aufgefuehrten Codes liessen sich allesamt unter dem Begriff "Absetzbecken" (FJ) zusammenfassen. Um jedoch die unterschiedlichen Entwicklungen besser dokumentieren zu koennen wurde eine differenzierte Darstellung vorgezogen.
Buchenwald <AA0> (6,46 ha)
Eichen-Buchenmischwald <AA1> (35,11 ha)
Nadelbaum-Buchenmischwald <AA4> (104,64 ha)
Eichenwald <AB0> (20,08 ha)
Buchen-Eichenmischwald <AB1> (2,64 ha)
Nadelbaum-Eichenmischwald <AB5> (5,39 ha)
Eichen-Birkenmischwald <AD1> (9,79 ha)
Fichtenwald <AJ0> (448,92 ha)
Kiefernwald <AK0> (24,57 ha)
Kiefernmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <AK1> (285,93 ha)
Wald aus seltenen Nadelbaumarten <AL0> (39,84 ha)
Roteichenmischwald <AO1> (23,08 ha)
Ahornmischwald <AR1> (9,79 ha)
Laerchenmischwald <AS1> (30,11 ha)
Aufforstung <AU0> (51,42 ha)
Wald, Jungwuchs <AU1> (5,72 ha)
Gebueschstreifen, Strauchreihe <BB1> (0,80 ha)
Roehrichtbestand <CF0> (4,80 ha)
Fettwiese <EA0> (3,20 ha)
Fettwiese, Flachlandausbildung (Glatthaferwiese) <EA1> (2,64 ha)
Fettweide <EB0> (7,15 ha)
Gruenlandbrache <EE0> (3,20 ha)
Weiher (stetig) <FB0> (3,68 ha)
Teich <FF0> (4,01 ha)
Quellbach <FM4> (4,39 ha)
Vegetationsarme oder -freie Bereiche <GF0> (0,32 ha)
Streuobstgarten <HK1> (7,15 ha)
Streuobstbrache <HK9> (2,64 ha)
Gebaeude <HN1> (7,15 ha)
Buchenwald <xAA0> (83,38 ha)
Eichen-Buchenmischwald <xAA1> (98,33 ha)
Buchen-Eichenmischwald <xAB1> (52,18 ha)
Nadelbaum-Eichenmischwald <xAB5> (9,79 ha)
Kiefernmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <xAK1> (29,05 ha)
Eichen-Hainbuchenmischwald <xAQ1> (39,46 ha)
Erlen-Bruchwald <yAC4> (11,91 ha)
Bachbegleitender Erlenwald <yAC5> (7,52 ha)
Teich <yFF0> (11,54 ha)
Sicker-, Sumpfquelle <yFK2> (15,26 ha)
Bach <yFM0> (0,22 ha)
Bachoberlauf im Mittelgebirge <yFM1> (3,72 ha)
Quellbach <yFM4> (11,54 ha)
Tieflandbach <yFM5> (7,15 ha)
Bachbegleitender Erlenwald <zAC5> (13,57 ha)
Fliederspeer (Buddleja davidii)
Gewoehnlicher Wasserschlauch (Utricularia vulgaris)
Grau-Tanne (Abies concolor)
Baetis spec. (Baetis spec.)
Ecdyonurus spec. (Ecdyonurus spec.)
Elmis spec. (Elmis spec.)
Goera pilosa (Goera pilosa)
Plectrocnemia spec. (Plectrocnemia spec.)
Erhalt eines grossflaechigen, kreisuebergreifenden Waldgebietes
mit einem ausgedehnten Fliessgewaesser- und Feuchtwald-
Biotopkomplex in der Verzahnungszone zwischen Bergischem Land und
Bergischen Heideterrassen und oekologische Entwicklung auf
der Grundlage eines BiotopmanagementplanesErhalt und Entwicklung naturnaher Laubwaelder in einem grossflaechigen,
kreisuebergreifenden Waldgebiet
der Grundlage eines BiotopmanagementplanesErhalt und Wiederentwicklung naturnaher Laubwaelder in einem grossflaechigen, kreisuebergreifenden Waldgebiet
der Grundlage eines BiotopmanagementplanesErhaltung und Entwicklung eines aufgelassenen, strukturreichen
Klaerteiches mit besonderer Bedeutung als Wasservogel-Rastplatz
sowie als Trittstein- und Refugial-Biotop fuer weitere, z.T.
gefaehrdete Pflanzen- und Tierarten
Einbringen von Pflanzen