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Timestamp: 2017-05-27 06:20:13
Document Index: 96701919

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 21', '§ 1', '§ 4', '§ 21', '§ 21', '§ 2', '§ 4', '§ 21', '§ 1', '§ 1', '§ 1', '§ 296', '§ 138', '§ 91', '§ 97', '§ 708', '§ 711', '§ 1', '§ 830', '§ 10', '§ 9', '§ 1', '§ 9']

OLG-STUTTGART - 17.01.2002, 2 U 29/2001 - JuraForum.de
OLG-STUTTGART – Aktenzeichen: 2 U 29/2001Urteil vom 17.01.2002
Leitsatz:1. Ein zur Durchführung eines Atemtests zum Nachweis einer Mageninfektion abgepackter 13-C Harnstoff ist ein Fertigarzneimittel i.S.v § 4 Abs. 1 Arzneimittelgesetz, das nur unter den Voraussetzungen des § 21 Arzneimittelgesetz in den Verkehr gebracht werden darf.
2. Die Analyse eines 13-C Atemtest ist eine nach § 1 Abs. 1 und 2 Heilpraktikergesetz erlaubnispflichtige Tätigkeit.Rechtsgebiete:AMG, HeilPrG, ZPO, UWG, BGBVorschriften:§ 4 Abs. 1 AMG, § 21 AMG, § 21 Abs. 1 AMG, § 2 Abs. 1 Nr. 2 AMG, § 4 Nr. 17 AMG, § 21 Abs. 2 Nr. 1 AMG, § 1 Abs. 1 HeilPrG, § 1 Abs. 2 HeilPrG, § 1 HeilPrG, § 296 Abs. 2 ZPO, § 138 ZPO, § 91 ZPO, § 97 ZPO, § 708 Nr. 10 ZPO, § 711 ZPO, § 1 UWG, § 830 Abs. 2 BGBVerfahrensgang:LG Stuttgart 1 KfH O 103/2000
Jetzt Volltext der Entscheidung kostenlos ansehenBitte ergänzen Sie die folgende Sicherheitsfrage:12 + N/eu,n = Weitere Entscheidungen vom OLG-STUTTGARTOLG-STUTTGART – Urteil, 2 U 147/01 vom 17.01.20021.
Die sogenannte Vertreterklausel in einer ärztlichen Wahlleistungsvereinbarung (Chefarztbehandlung) ist jedenfalls dann gemäß § 10 Nr. 4 AGBG unwirksam, wenn sie auch Fälle einer vorhersehbaren Verhinderung des Chefarztes einschließt.
Nach § 9 Abs. 2 Nr. 1 AGBG unwirksam ist auch eine Klausel, wonach eine Vereinbarung über wahlärztliche Leistungen sich auf "alle an der Behandlung des Patienten beteiligten Ärzte des Krankenhauses" erstreckt.OLG-STUTTGART – Urteil, 2 U 95/01 vom 17.01.20021.
Ein unerbetener Telefonanruf im Privatbereich zu Werbezwecken verstößt grundsätzlich gegen die guten Sitten im Wettbewerb (§ 1 UWG).
Von diesem Grundsatz abzuweichen gebietet weder Gemeinschaftsrecht (RL 97/7 EG) noch das am 30.06.2000 in Kraft getretene FernAbsG.
Sittenwidrig ist danach auch ein als Meinungsbefragung getarnter Telefonanruf, mit dem der Gewerbetreibende erfahren will, wie der Angerufene eine ihm zuvor übersandte Printwerbung beurteilt.OLG-STUTTGART – Beschluss, 10 W (Lw) 2/2001 vom 16.01.20021. Die Absicherung durch eine Auflassungsvormerkung in der Ausübung des siedlungsrechtlichen Vorkaufsrechts stellt jedenfalls dann keine schädliche Bedingung dar, wenn für den Erwerber bereits eine Auflassungsvormerkung im Grundbuch eingetragen ist.
2. Die Mitteilung über die Ausübung des Vorkaufsrechts hat die selbe Wirkung wie ein die Genehmigung nach § 9 GrdstVG versagender Bescheid. Erfolgt die Mitteilung fristgerecht jedoch aus anderen Gründen formal unwirksam, sind die Voraussetzungen der Genehmigungsversagung wie nach einem die Genehmigung versagenden Bescheid zu prüfen.
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