Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=VII%20ZR%20173/16
Timestamp: 2019-06-27 11:23:39
Document Index: 276737545

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 4', '§ 8', '§ 13', '§ 287', '§ 13', '§ 13', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 139', 'BGH', '§ 13', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 21.06.2018 - VII ZR 173/16 - dejure.org
https://dejure.org/2018,19642
BGH, 21.06.2018 - VII ZR 173/16 (https://dejure.org/2018,19642)
BGH, Entscheidung vom 21.06.2018 - VII ZR 173/16 (https://dejure.org/2018,19642)
BGH, Entscheidung vom 21. Juni 2018 - VII ZR 173/16 (https://dejure.org/2018,19642)
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§ 4 Nr. 7 Satz 3, § 8 Nr. 3 Abs. 1 VOB/B (2002, § 13 Nr. 7 Abs. 3 VOB/B (2002, § 287 Abs. 1 ZPO
§ 13 Nr 7 Abs 3 VOB/B 2002
VOB/B (2002) § 13 Nr. 7 Abs. 3
Kein Ersatz fiktiver Mängelbeseitigungskosten beim Werkvertrag
Kein Schadensersatz auf der Basis der fiktiven Mängelbeseitigungskosten!
Auftraggeber kann bei Nichtbeseitigung des Mangels keinen Schadensersatz in Höhe fiktiver Mängelbeseitigungskosten verlangen
Kein Schadenersatz auf Basis fiktiver Mangelbeseitigungskosten
Nochmal: Mit fiktiven Mängelbeseitigungskosten ist Schluss - ab sofort! (IBR 2018, 499)
LG Bremen, 07.05.2015 - 12 O 187/08
OLG Bremen, 03.06.2016 - 2 U 59/15
NJW-RR 2018, 1038
MDR 2018, 987
NZBau 2018, 523
BauR 2018, 1725
ZfBR 2018, 661
Ein Besteller, der den Mangel nicht beseitigen lässt, kann seinen Schaden nicht nach den fiktiven Mängelbeseitigungskosten bemessen (Bestätigung von BGH…, Urteil vom 22. Februar 2018 - VII ZR 46/17 Rn. 22-43, BauR 2018, 815 = NZBau 2018, 201, zur Veröffentlichung in BGHZ vorgesehen; Urteil vom 21. Juni 2018 - VII ZR 173/16 Rn. 14, BauR 2018, 1725 = NZBau 2018, 523).
Der Senat hat nach Erlass des angefochtenen Urteils unter Aufgabe seiner bisherigen Rechtsprechung entschieden, dass ein Besteller, der den Mangel nicht beseitigen lässt, seinen Schaden nicht nach den fiktiven Mängelbeseitigungskosten bemessen kann (vgl. BGH…, Urteil vom 22. Februar 2018 - VII ZR 46/17 Rn. 22-43, BauR 2018, 815 = NZBau 2018, 201, zur Veröffentlichung in BGHZ vorgesehen; Urteil vom 21. Juni 2018 - VII ZR 173/16 Rn. 14, BauR 2018, 1725 = NZBau 2018, 523).
Hierzu muss die Klägerin zunächst auf der Grundlage der Rechtsauffassung des Senats Gelegenheit bekommen, ihren Schaden anderweitig darzulegen und zu beziffern (vgl. BGH…, Urteil vom 22. Februar 2018 - VII ZR 46/17 Rn. 27, 38-43, BauR 2018, 815 = NZBau 2018, 201; Urteil vom 21. Juni 2018 - VII ZR 173/16 Rn. 14, BauR 2018, 1725 = NZBau 2018, 523).
Der Senat hat dem Kläger im Hinblick auf diese Rechtsprechungsänderung Gelegenheit gegeben, seinen Schaden anderweitig darzulegen und zu beziffern (s. hierzu BGH, Urt. v. 21.06.2018, VII ZR 173/16, juris Rn. 15).
Denn ein - nach § 139 Abs. 2 ZPO gebotener (vgl. BGH, Urt. v. 21.06.2018, VII ZR 173/16, juris Rn. 15) - Hinweis des Senats auf die geänderte Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ist mit Beschluss vom 23.05.2018 erfolgt, so dass die Ausführungen des Klägers im Schriftsatz vom 30.05.2018 zweifellos als rechtzeitig zu bewerten sind.
Dies gilt auch für den Schadensersatzanspruch aus § 13 Abs. 7 VOB/B (vgl. BGH, Urteil vom 21. Juni 2018 - VII ZR 173/16).
Diese Rechtsprechung gilt auch für laufende Bauprozesse (BGH, Urt. v. 21.6.2018 - VII ZR 173/16 -, juris).
Dieser Beklagteneinwand war bereits - worauf der Senat u.a. durch Beschluss vom 20.02.2015 (419 ff. GA) bereits mehrfach hingewiesen hatte - nach der bisherigen Rechtsprechung des BGH nicht gerechtfertigt; jedenfalls ist er im Hinblick auf die aktuelle Rechtsprechung des BGH (vgl. Urteil vom 22.02.2018, VII ZR 46/17; vgl. auch BGH, Urteil vom 21.06.2018, VII ZR 173/16) gegenstandslos.