Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=22.07.2003&Aktenzeichen=4%20StR%20265%2F03
Timestamp: 2018-07-19 19:16:50
Document Index: 355906116

Matched Legal Cases: ['BGH', '§ 250', '§ 25', '§ 66', '§ 246', '§ 246', '§ 250', '§ 25', '§ 250', '§ 246', '§ 250', '§ 177', '§ 177', '§ 244', 'BGH', '§ 246', 'BGH', 'BGH', '§ 246', 'BGH']

BGH, 22.07.2003 - 4 StR 265/03 - dejure.org
§ 250 Abs. 2 StGB; § 25 Abs. 2 StGB; § 66 StGB; § 246a StPO
Schwerer Raub (Verwendung einer Waffe oder eines anderen gefährlichen Werkzeuges; sukzessive Mittäterschaft durch Fortsetzung der Tat unter veränderten Bedingungen; Vollendung; Beendigung); Sicherungsverwahrung; Vernehmung eines Sachverständigen nach § 246a StPO (Weigerung zur Exploration; Umstände eines möglichen Verzichts auf die gutachterliche Stellungnahme)
Bedrohung mit einer ungeladenen Schreckschusspistole; Mitführen als Tatbestandsmerkmal des § 250 Abs. 1 Nr. 1 Buchst. b StGB; Verhängung einer Maßregel ohne Anhörung eines Sachverständigen
StGB § 25 Abs. 2 § 250 Abs. 2 Nr. 1; StPO § 246 a
NStZ 2004, 263
StV 2004, 207
Ob auch ein möglicherweise der Sicherung dienender Einsatz des Werkzeugs nach Vollendung der Tat, aber vor deren Beendigung, entsprechend der Auslegung des Begriffs des Verwendens etwa in § 250 Abs. 2 Nr. 1 StGB (vgl. hierzu NStZ 2004, 263), dem Qualifikationstatbestand unterfallen kann (…so Tröndle/Fischer aaO § 177 Rdn. 85;… aA Renzikowski aaO § 177 Rdn. 81;… ablehnend auch Lackner/Kühl StGB 25. Aufl. § 244 Rdn. 2 m.w.N.), ist vom Bundesgerichtshof, soweit ersichtlich, bislang nicht entschieden.
BGH, 31.05.2005 - 1 StR 154/05
Abfassung der Urteilsformel (entbehrliche Aufnahme der Tatbegehungsform; Ermessen …
Danach kann auch die Frage, ob die Berufung auf die fehlende Hinzuziehung eines Sachverständigen gemäß § 246a StPO hier einer Verfahrensrüge bedurft hätte, offen bleiben (vgl. hierzu BGH NStZ 2004, 263; BGH StV 2001, 665;… Herdegen in Karlsruher Kommentar StPO § 246a Rdn. 4).
Der Einsatz des Eisenrohrs wurde dem Angeklagten rechtsfehlerfrei zugerechnet, weil er danach an der gemeinsamen Tatausführung festhielt (vgl. BGH, Beschluss vom 22. Juli 2003 - 4 StR 265/03, NStZ 2004, 263).