Source: http://www.freistaat.bayern/dokumente/aufgabenbeschreibung/735201559445?plz=82291&amp;behoerde=52885952633&amp;gemeinde=201857959667&amp;contrast=high
Timestamp: 2017-11-25 05:32:21
Document Index: 373825937

Matched Legal Cases: ['§ 8', '§ 35', '§ 8', '§ 35', '§ 33', '§ 65', '§ 2', '§ 36', '§ 4', '§ 8', '§ 4', '§ 14', '§ 35', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 3']

Sie sind hier: Steuerbefreiungen und -erleichterungen für Menschen mit Behinderung
Anstelle des Pauschbetrages für behinderte Menschen können behinderte Menschen die tatsächlich entstandenen behinderungsbedingten Aufwendungen als allgemeine außergewöhnliche Belastung geltend machen. Sinnvoll ist dies nur, wenn sich nach Abzug der zumutbaren Belastung ein höherer steuerfreier Betrag ergibt als bei der Inanspruchnahme des Pauschbetrags. Die Höhe der zumutbaren Belastung hängt vom Familienstand und der Höhe der Einkünfte ab und beträgt zwischen 1 % und 7 % des Gesamtbetrags der Einkünfte.
Hilfe im Haushalt - Heimunterbringung
Es kommt eine Steuerermäßigung für haushaltsnahe Beschäftigungsverhältnisse und haushaltsnahe Dienstleistungen in Betracht. Bei einer geringfügigen Beschäftigung im Sinne des § 8a Sozialgesetzbuch IV und Teilnahme am Haushaltsscheckverfahren können 20 % der Aufwendungen, maximal 510 € im Kalenderjahr, unmittelbar von der Einkommensteuer abgezogen werden. Für andere Beschäftigungsverhältnisse kann zusammen mit den Aufwendungen für haushaltsnahe Dienstleistungen eine Steuerermäßigung von 20 % der Aufwendungen, maximal 4.000 € im Kalenderjahr, in Anspruch genommen werden.
§ 35a Absatz 1 und 2 Einkommensteuergesetz
Für die Inanspruchnahme eines selbstständigen Dienstleisters oder einer Dienstleistungsagentur zur Erledigung von haushaltsnahen Dienstleistungen in einem in der Europäischen Union oder dem Europäischen Wirtschaftsraum liegenden Privathaushalt ermäßigt sich die tarifliche Einkommensteuer auf Antrag um 20 % der Aufwendungen für haushaltsnahe Dienstleistungen und andere als im Sinne des § 8a Sozialgesetzbuch IV geringfügige Beschäftigungsverhältnisse, höchstens um 4.000 € im Kalenderjahr, wenn die Aufwendungen nicht Betriebsausgaben oder Werbungskosten darstellen und soweit sie nicht als außergewöhnliche Belastung berücksichtigt worden sind. Voraussetzung für die Steuerermäßigung ist, dass der Behinderten-Pauschbetrag und der Pflege-Pauschbetrag nicht in Anspruch genommen werden. Zu den haushaltsnahen Dienstleistungen gehören nicht handwerkliche Tätigkeiten, sondern nur Tätigkeiten, die gewöhnlich durch Mitglieder des privaten Haushalts erledigt werden, wie z.B. Reinigen der Wohnung (z.B. durch Angestellte einer Dienstleistungsagentur oder durch einen selbstständigen Fensterputzer), Pflege von Angehörigen (z. B. durch die Inanspruchnahme eines Pflegedienstes), Gartenpflegearbeiten (z. B. Rasenmähen, Heckenschneiden) und Umzugsdienstleistungen.
Daneben kann zusätzlich für Handwerkerleistungen für Renovierungs-, Erhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen, die in einem inländischen oder in der Europäischen Union oder dem Europäischen Wirtschaftsraum liegenden Haushalt des Steuerpflichtigen erbracht werden, eine Steuerermäßigung von 20 % der Aufwendungen, höchstens 1.200 €, beansprucht werden. Die Steuerermäßigung wird nur auf die Arbeitskosten und nicht auf die Materialkosten gewährt.
§ 35a Absatz 2-5 Einkommensteuergesetz
Rechtsgrundlagen, bayernweit: § 33b Einkommensteuergesetz (EStG)
Rechtsgrundlagen, bayernweit: § 65 Einkommensteuer-Durchführungsverordnung (EStDV 1955)
Rechtsgrundlagen, bayernweit: § 2 Wohnungsbau-Prämiengesetz
Rechtsgrundlagen, bayernweit: § 36 Grundsteuergesetz
Rechtsgrundlagen, bayernweit: § 4 Umsatzsteuergesetz
Rechtsgrundlagen, bayernweit: § 8a Sozialgesetzbuch IV
Rechtsgrundlagen, bayernweit: § 4 Fünftes Gesetz zur Förderung der Vermögensbildung der Arbeitnehmer (Fünftes Vermögensbildungsgesetz - 5. VermBG)
Rechtsgrundlagen, bayernweit: § 14 Fünftes Vermögensbildungsgesetz
Rechtsgrundlagen, bayernweit: § 35a Einkommensteuergesetz (EStG)
Rechtsgrundlagen, bayernweit: § 5 Fünftes Vermögensbildungsgesetz
Rechtsgrundlagen, bayernweit: § 6 Fünftes Vermögensbildungsgesetz
Rechtsgrundlagen, bayernweit: § 7 Fünftes Vermögensbildungsgesetz
Rechtsgrundlagen, bayernweit: § 3a Kraftfahrzeugsteuergesetz (KraftStG)