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Timestamp: 2016-10-26 09:42:49
Document Index: 77949926

Matched Legal Cases: ['Art. 4', 'Art. 28', 'Art. 28', 'Art. 87', 'Art. 41', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE']

I 273/01 (14.02.2002)
P.________, 1949, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Procap, Schweizerischer Invaliden-Verband, Sektion Winterthur, 8404 Winterthur,
A.- Der 1949 geborene P.________ war bis zur Aufl�sung des Arbeitsverh�ltnisses aus wirtschaftlichen Gr�nden Ende Oktober 1993 in der Firma Z.________ AG als angelernter Landschaftsg�rtner t�tig. Seither geht er keiner Erwerbst�tigkeit mehr nach. Am 19. September 1995 meldete er sich wegen R�ckenproblemen erstmals bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Nach Einholung von Berichten des Dr. med. G.________ vom 21. Oktober 1995, des Dr. med.
L.________ vom 25. Februar 1996 und eines Gutachtens der Medizinischen Abkl�rungsstelle (Medas) vom 6. Mai 1997 verneinte die IV-Stelle des Kantons Z�rich die Notwendigkeit beruflicher Massnahmen und den Anspruch auf eine Invalidenrente (Verf�gung vom 25. Juli 1997). Das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich (Entscheid vom 3. November 1998) und das Eidgen�ssische Versicherungsgericht (Urteil vom 16. M�rz 1999) best�tigten diese Verf�gung.
Mit Neuanmeldung vom 3. M�rz 2000 ersuchte P.________ um Zusprechung einer Rente und Berufsberatung. Die IV-Stelle zog die Berichte des Dr. med. H.________ vom 22. November 1999 und des Dr. med. B.________ vom 2. Mai 2000 bei, welchem ein Bericht des Gef�sszentrums des Spitals vom 5. November 1999 beilag. Gest�tzt auf diese Unterlagen kam sie zum Schluss, der Invalidit�tsgrad habe sich seit dem Erlass der ersten rentenabweisenden Verf�gung nicht entscheidwesentlich ver�ndert, weshalb sie den Leistungsantrag - nach Durchf�hrung des Vorbescheidverfahrens - mit Verf�gung vom 1. September 2000 wiederum ablehnte.
B.- Die dagegen erhobene Beschwerde wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich mit Entscheid vom 28. M�rz 2001 ab.
C.- Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde l�sst P.________ sinngem�ss die Zusprechung einer Invalidenrente beantragen.
1.- Das kantonale Gericht hat die Bestimmungen und Grunds�tze �ber den Begriff der Invalidit�t (Art. 4 Abs. 1 IVG), die Voraussetzungen und den Umfang des Rentenanspruchs (Art. 28 Abs. 1 und 1bis IVG), die Bemessung des Invalidit�tsgrades bei Erwerbst�tigen nach der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs (Art. 28 Abs. 2 IVG), die Neuanmeldung zum Rentenbezug nach vorg�ngiger Ablehnung eines Rentengesuchs wegen eines zu geringen Invalidit�tsgrads (Art. 87 Abs. 4 in Verbindung mit Abs. 3 IVV), die analoge Anwendung der Revisionsbestimmung des Art. 41 IVG (BGE 117 V 198 Erw. 3a, 109 V 115 Erw. 2b) sowie die zu vergleichenden Sachverhalte (BGE 109 V 265 Erw. 4a), zutreffend dargelegt. Richtig sind auch die Erw�gungen �ber die Aufgabe des Arztes im Rahmen der Invalidit�tsbemessung (BGE 125 V 261 Erw. 4, 115 V 134 Erw. 2, 114 V 314 Erw. 3c, 105 V 158 Erw. 1).
2.- a) Die Verwaltung ist auf die Neuanmeldung eingetreten und hat nach Vornahme diverser Abkl�rungen den Anspruch auf eine Invalidenrente verneint.
b) Die Vorinstanz hat in einl�sslicher W�rdigung der medizinischen Unterlagen festgestellt, dass beim Beschwerdef�hrer seit der erstmaligen Verneinung des Rentenanspruchs keine relevante Verschlechterung des Gesundheitszustandes oder der erwerblichen Auswirkungen eingetreten sei und nach wie vor keine rentenbegr�ndende Invalidit�t vorliege.
Dabei hat sie f�r den Zeitpunkt der ersten Verf�gung auf die Beurteilungen des Dr. med. G.________ vom 21. Oktober 1995, des Dr. med. L.________ vom 25. Februar 1996 und namentlich auf das Medas-Gutachten vom 6. Mai 1997 abgestellt.
Danach litt der Beschwerdef�hrer an einem chronischen lubovertebralen Syndrom bei erheblicher Segmentdegeneration L5/S1 mit Gef�gelockerung und Fehlhaltung/Fehlform mit muskul�rer Dysbalance. Die �rzte der Medas attestierten eine vollst�ndige Arbeitsunf�higkeit f�r die angestammte T�tigkeit als G�rtner und eine Arbeitsf�higkeit von 100 % f�r jede andere, k�rperlich leichte und wechselbelastende T�tigkeit.
Gem�ss Bericht des Spitals vom 5. November 1999 leidet der Beschwerdef�hrer nunmehr an einer peripheren arteriellen Verschlusskrankheit Stadium IIa rechts, Stadium I links mit langstreckigem Abgangsverschluss der Arteria femoralis superficialis rechts sowie femoro-poplitealen Stenosen links, einem chronischen lumbo-spondylogenen Syndrom und einer peripheren Polyneuropathie. Aufgrund der aktuellen Durchblutungssituation bestand eine Einschr�nkung der Arbeitsf�higkeit bei Berufen, die das regelm�ssige Zur�cklegen gr�sserer Gehstrecken erfordern. Nach Dr. med.
H.________ ergaben weder die rheumatologischen Untersuchungen noch die radiologischen Befunde eine massgebende Ver�nderung der gesundheitlichen Situation. Die von ihm erw�hnte somatoforme Schmerzst�rung stellt ebenfalls keine wesentliche �nderung der tats�chlichen Verh�ltnisse dar, nachdem bereits im Bericht des Dr. med. L.________ vom 25. Februar 1996 von einer Symptomausweitung die Rede war. Damit in Zusammenhang steht der Schmerzmittelkonsum des Beschwerdef�hrers, wobei gem�ss Dr. med. H.________ mittels Antidepressiva m�glicherweise ein besserer Effekt erreicht werden kann. An der Einsch�tzung der Arbeitsf�higkeit im Gutachten der Medas vom 6. Mai 1997 hat sich laut Dr. med. H.________ indessen nichts ge�ndert. Diesem Bericht vom 22. November 1999 schloss sich am 2. Mai 2000 Dr. med. B.________ an.
Nicht nachvollziehbar ist daher, weshalb der Hausarzt nur wenige Monate sp�ter in einem Kurzzeugnis vom 4. Oktober 2000 von einer 100%-igen Arbeitsunf�higkeit f�r jegliche Arbeiten spricht. Mangels genauer Angaben �ber den Gesundheitszustand und n�herer Begr�ndung f�r die abweichende Attestierung der Arbeitsf�higkeit kann diesem �rztlichen Zeugnis f�r die Beurteilung der gesundheitlichen Verh�ltnisse kein Beweiswert beigemessen werden (BGE 122 V 160 Erw. 1c). Was das Kurzzeugnis des Dr. med. H.________ vom 18. Januar 2000 betrifft, wird darin lediglich eine Arbeitsunf�higkeit von 100 % im angestammten Beruf als G�rtner attestiert, was denn auch von keiner Seite bestritten wird.
c) Auch in erwerblicher Hinsicht l�sst sich aus den Akten keine relevante Ver�nderung ableiten. Den vorinstanzlichen Erw�gungen, auf die verwiesen werden kann, hat das Eidgen�ssische Versicherungsgericht nichts beizuf�gen.
In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird nichts vorgebracht, was zu einer abweichenden Beurteilung zu f�hren verm�chte. Entgegen der Ansicht des Beschwerdef�hrers sind angesichts der klaren Stellungnahmen der �rzte zur verbleibenden Leistungsf�higkeit keine zus�tzlichen Abkl�rungen durch eine Berufliche Abkl�rungsstelle (BEFAS) notwendig.
Dem Versicherten ist insoweit zuzustimmen, als bei der Ermittlung des trotz der gesundheitlichen Beeintr�chtigung zumutbarerweise erzielbaren Einkommens nicht von realit�tsfremden Einsatzm�glichkeiten ausgegangen werden darf (ZAK 1991 S. 321 Erw. 3b). Ob der heutige Arbeitsmarkt gen�gend in Frage kommende Stellen anbietet, ist nicht ausschlaggebend.
Entscheidend ist vielmehr, ob der Beschwerdef�hrer seine Arbeitsf�higkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt verwerten k�nnte, welcher durch ein gewisses Gleichgewicht zwischen Angebot an und Nachfrage nach Arbeitskr�ften und zudem dadurch gekennzeichnet ist, dass er einen F�cher verschiedenartiger Stellen offen h�lt (BGE 110 V 276 Erw. 4b; ZAK 1991 S. 320 Erw. 3b). Dies ist zu bejahen. Zu denken ist etwa an k�rperlich wenig belastende Bedienungs- und �berwachungsfunktionen.