Source: http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NJW%201996,%202088
Timestamp: 2013-05-24 18:56:03
Document Index: 211040060

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Rechtsprechung: NJW 1996, 2088
Rechtsprechung BGH, 25.04.1996 - IX ZR 177/95 Gastst�tte des Ehemanns� 765, � 138 BGB, Ehegattenb�rgschaft, Wegfall der Gesch�ftsgrundlage (vgl. nunmehr � 313 BGB <Fassung seit 1.1.02>)
Ehegattenb�rgschaft: Wegfall der Gesch�ftsgrundlage nach Aufhebung der Lebensgemeinschaft und bei Zahlungsunf�higkeit der b�rgenden Ehefrau
Wegfall der Gesch�ftsgrundlage f�r die B�rgschaft eines finanziell nicht leistungsf�higen Ehegatten
Wegfall der Gesch�ftsgrundlage der von leistungsunf�higem Ehegatten �bernommenen B�rgschaft bei Aufl�sung der Lebensgemeinschaft
Wegfall der Gesch�ftsgrundlage einer B�rgschaft des erkennbar verm�genslosen Ehegatten bei Scheidung
Wird zitiert von ... (70) BGH, 29.06.1999 - XI ZR 10/98 Sittenwidrigkeit einer B�rgschaft wegen finanzieller �berforderung des B�rgenb) Demgegen�ber hat der IX. Zivilsenat f�r Ehegattenb�rgschaften unter Heranziehung des Gedankens der Schicksals- und Wirtschaftsgemeinschaft � 138 Abs. 1 BGB f�r unanwendbar erkl�rt, wenn das Verm�gen und Einkommen beider Ehepartner voraussichtlich zur Tragung der vertraglich geschuldeten Zins- und Tilgungsraten ausreicht (BGHZ 132, 328, 339; Urteile vom 18. Januar 1996 - IX ZR 171/95, WM 1996, 519, 522 und vom 15. April 1997 - IX ZR 112/96, WM 1997, 1046).Ferner ist er in st�ndiger Rechtsprechung davon ausgegangen, da� ein Ehegatte die geforderte B�rgschaft im Zweifel in freier Selbstbestimmung �bernimmt (BGHZ 128, 230, 233 f.) und da� daher grunds�tzlich nur unzul�ssige und dem Gl�ubiger zurechenbare Beeintr�chtigungen der Entscheidungsfreiheit oder andere besonders belastende Umst�nde die Nichtigkeitsfolgen des � 138 Abs. 1 BGB ausl�sen (BGHZ 132, 328, 329 f. m.w.Nachw.).Auch dieser L�sungsansatz f�hrte jedoch in der Regel nicht zur Sittenwidrigkeit, weil das Interesse der Bank an einem Schutz vor Verm�gensverlagerungen selbst bei einer eindeutigen finanziellen �berforderung des B�rgen anerkannt wurde (BGHZ 128, 230, 234 f.; 132, 328, 333 f.; 134, 325, 328; 136, 347, 353; Urteil vom 8. Oktober 1998 - IX ZR 257/97, WM 1998, 2327, 2328).Au�erdem wurde dem Ehegatten nach Aufl�sung der Ehe mit dem Darlehensempf�nger unter Heranziehung der Regeln �ber den Wegfall der Gesch�ftsgrundlage trotz wirksamer Begr�ndung des B�rgschaftsvertrages die M�glichkeit einer Befreiung von der B�rgschaftsschuld er�ffnet (BGHZ 128, 230, 235 ff.; 132, 328, 332 ff.; 134, 325, 328 ff. m.w.Nachw.).Die vom IX. Zivilsenat urspr�nglich zur Rechtsfigur des Wegfalls der Gesch�ftsgrundlage (vgl. dazu BGHZ 132, 328, 338; 134, 325, 332; BGH, Urteil vom 23. Januar 1997 - IX ZR 55/96, WM 1997, 465, 467) entwickelte Formel (sogenannte 25%-Grenze) bietet in der vorliegenden Frage keine tragf�hige Entscheidungsgrundlage.Dagegen h�lt es der IX. Zivilsenat grunds�tzlich f�r sachgerechter, die Zukunftsprognose jedenfalls dann auf den Zeitpunkt des Eintritts der F�lligkeit der B�rgschaftsschuld auszurichten, wenn bis dahin kein ungew�hnlich langer, au�erhalb jeder Erwartung liegender Zeitraum vergangen ist (BGHZ 132, 328, 334 f.; wohl auch Urteil vom 13. November 1997 - IX ZR 289/96, WM 1998, 67, 69, insoweit in BGHZ 137, 153 nicht abgedruckt; anders dagegen Urteile vom 2. November 1995 - IX ZR 222/94, WM 1996, 53, 54 und vom 18. Januar 1996 - IX ZR 171/95, WM 1996, 519, 522).Liegt bei F�lligkeit der B�rgschaft Leistungsf�higkeit vor, so spricht seiner Auffassung nach eine tats�chliche Vermutung daf�r, da� dies im Zweifel bereits bei Bestellung der B�rgschaft voraussehbar war (BGHZ 132, 328, 335 f.).
BGH, 23.01.1997 - IX ZR 69/96 Grundsatzentscheidung zur B�rgschaft nicht leistungsf�higer EhegattenKann die Ehefrau die aus der B�rgschaft herr�hrende Verpflichtung voraussichtlich nicht erf�llen, so ist der mit dem Gl�ubiger geschlossene Vertrag in der Regel gem. � 138 I BGB nichtig, wenn die B�rgin durch zus�tzliche dem Gl�ubiger zurechenbare Umst�nde in ihrer Entscheidungsfreiheit beeintr�chtigt worden und so ein unertr�gliches Ungleichgewicht zwischen den Vertragspartnern entstanden ist (BGH, NJW 1996, 2088 = LM H. 9/1996 � 765 BGB Nr. 108 = WM 1996, 1124 (1125) z. Ver�ff.Im �brigen darf der Gl�ubiger in der Regel annehmen, da� die Entscheidung, die B�rgschaft f�r einen den verst�ndigen Interessen beider Ehepartner dienenden Kredit zu erteilen, in freier Selbstbestimmung, ohne Mi�brauch der Vertragsfreiheit, getroffen wurde (BGHZ 128, 230 (233) = NJW 1995, 592 = LM H. 6/1995 � 765 BGB Nr. 98; BGH, NJW 1996, 1274 = LM H. 6/1996 � 765 BGB Nr. 104 = WM 1996, 519 (521); NJW 1996, 2088 = LM H. 9/1996 � 765 BGB Nr. 108 = WM 1996, 1124).Eine B�rgschaft kann nach � 138 I BGB nichtig sein, wenn sich der Vertrag bei vern�nftiger Betrachtungsweise in jeder Hinsicht als wirtschaftlich sinnlos erweist, weil auch aus der Sicht des Gl�ubigers kein schutzw�rdiges Interesse an einer Haftung dieses Umfangs besteht (Senat, NJW 1996, 2088 = LM H. 9/1996 � 765 BGB Nr. 108 = WM 1996, 1124 (1125)).Dies hat der Senat bisher f�r F�lle entschieden, in denen die Lebensgemeinschaft im Zeitpunkt der Entscheidung �ber den B�rgschaftsanspruch nicht mehr bestand (BGHZ 128, 230 (236) = NJW 1995, 592 = LM H. 6/1995 � 765 BGB Nr. 98; Senat, NJW 1996, 2088 = LM H. 9/1996 � 765 BGB Nr. 108 = WM 1996, 1124).Eine solche Zweckrichtung des B�rgschaftsvertrags bildet in der Regel die alleinige rechtlich tragbare Grundlage f�r den erkennbar gewordenen Gesch�ftswillen der Parteien, wenn der Gl�ubiger den Wunsch nach einer Einbeziehung des Partners nur mit der Gefahr von Verm�genverschiebungen begr�ndet oder der B�rge finanziell nicht leistungsf�hig ist und aufgrund der bei Vertragsschlu� erkennbaren Tatsachen auch nicht erwartet werden kann, da� er in absehbarer Zeit mit eigenem Einkommen oder Verm�gen zur Tilgung der Kreditforderung beizutragen vermag (Senat, NJW 1996, 2088 = LM H. 9/1996 � 765 BGB Nr. 108 = WM 1996, 1124 (1126)).Daher ist es grunds�tzlich nicht zu beanstanden, wenn er durch die Einbeziehung des Partners auch auf das Verm�gen zugreifen will, welches diesem aufgrund einer Erbschaft zuw�chst, eines ungewissen zuk�nftigen Ereignisses, das bei Erteilung der B�rgschaft keine Rechtsposition gew�hrt, sondern lediglich eine tats�chliche Hoffnung begr�ndet (Senat, NJW 1996, 2088 = LM H. 9/1996 � 765 BGB Nr. 108 = WM 1996, 1124 (1126)).1996 (NJW 1996, 2088 = LM H. 9/1996 � 765 BGB Nr. 108 = WM 1996, 1124 (1127f.)) n�her dargestellt, unter welchen Voraussetzungen davon auszugehen ist, da� der Gl�ubiger von Anfang an nicht mit finanziellen Leistungen des B�rgen rechnen konnte.
BGH, 18.09.1997 - IX ZR 283/96 Sittenwidrigkeit der B�rgschaftsverpflichtung eines Ehegatten oder LebenspartnersDer Umstand allein, da� der Lebenspartner eine B�rgschaft eingegangen ist, die ihn finanziell �berfordert, macht das Rechtsgesch�ft indessen nicht sittenwidrig (BGHZ 128, 230, 232;… BGH, Urt. v. 18. Januar 1996 - IX ZR 171/95 -, WM 1996, 519, 521; v. 25. April 1996 - IX ZR 177/95 -, WM 1996, 1124, z.V. in BGHZ 132, 328 bestimmt).Entsprechende Voraussetzungen sind insbesondere dann gegeben, wenn die Entscheidungsfreiheit des B�rgen in rechtlich anst��iger Weise beeintr�chtigt wurde und der Gl�ubiger sich dies zurechnen lassen mu� (Senatsurt. v. 25. April 1996, aaO., S. 1124 f.; v. 16. Januar 1997 - IX ZR 250/95 -, WM 1997, 511, 512).Einem solchen wirtschaftlich sinnlosen Gesch�ft, das nicht ma�geblich von unabh�ngigen, eigenverantwortlichen Erw�gungen des B�rgen gesteuert wird, die ihre Ursache au�erhalb der pers�nlichen Beziehung zum Hauptschuldner haben (vgl. BGHZ 125, 206, 211, 216 f.), versagt die Rechtsordnung durch � 138 Abs. 1 BGB jegliche Wirkung (…Senatsurt. v. 18. Januar 1996, aaO.; v. 25. April 1996, aaO.;… v. 23. Januar 1997, aaO., S. 496).a) Der Senat bejaht ein solches Mi�verh�ltnis in der Regel, wenn die pf�ndbaren Eink�nfte des B�rgen voraussichtlich nicht ausreichen, in f�nf Jahren ein Viertel der Hauptsumme abzudecken (Senatsurt. v. 25. April 1996, aaO.).
BGH, 18.12.1997 - IX ZR 271/96 Sittenwidrigkeit von B�rgschaften f�r Kreditverbindlichkeiten einer GmbHSolche Umst�nde k�nnen darin liegen, da� die Entscheidungsfreiheit des B�rgen in anst��iger Weise beeintr�chtigt wurde und der Gl�ubiger sich dies zurechnen lassen mu� (BGHZ 125, 206, 210 f; 128, 230, 232, 234; 132, 328, 330;… BGH, Urt. v. 18. Januar 1996 - IX ZR 171/95, WM 1996, 519, 521 f).Da� die Kl�gerin der Beklagten gegen�ber die Rechtsfolgen einer solchen B�rgschaft verharmlost (vgl. BGHZ 132, 328, 330;… BGH, Urt. v. 24. Februar 1994 - IX ZR 227/93, WM 1994, 680, 683) oder damit verbundene besondere Risiken, die f�r die Kreditgeberin klar ersichtlich waren, verschwiegen hat (vgl. BGHZ 125, 206, 217), ist ebenfalls nicht dargetan.B�rgschaften von Kindern und Lebenspartnern des Hauptschuldners k�nnen auch dann als sittenwidrig anzusehen sein, wenn ein krasses Mi�verh�ltnis zwischen dem Haftungsumfang und der wirtschaftlichen Leistungsf�higkeit des B�rgen besteht, d.h. dessen finanzielle Mittel, bezogen auf die H�he der gesamten Hauptschuld, praktisch bedeutungslos sind und ein berechtigtes Interesse des Kreditgebers an einer Verpflichtung in dem vereinbarten Umfang unter keinem Gesichtspunkt anerkannt werden kann (BGHZ 132, 328, 330 f;… BGH, Urt. v. 18. September 1997 - IX ZR 283/96, WM 1997, 2117, 2118, z.V.b. in BGHZ).Der gem�� � 850 c ZPO pf�ndbare Teil des Arbeitseinkommens, mit dem die Kl�gerin im B�rgschaftsfall rechnen durfte, bel�uft sich auf j�hrlich etwa 11.000 DM, macht also selbst in f�nf Jahren nicht einmal 5 % der B�rgschaftssumme aus und liegt daher weit unter der Grenze, von der ab die Eink�nfte des B�rgen nach der Rechtsprechung des Senats als f�r den Gl�ubiger wirtschaftlich nicht unbedeutend anzusehen sind (vgl. BGHZ 132, 328, 331, 337 f).
BGH, 23.01.1997 - IX ZR 55/96 �bernahme einer B�rgschaft durch den nichtehelichen Lebenspartner des …In diesen F�llen ist die eingegangene Verpflichtung unwirksam, sofern der Gl�ubiger durch ihm zurechenbare Umst�nde in rechtlich anst��iger Weise die Entscheidungsfreiheit des B�rgen beeintr�chtigt hat; denn unter solchen Voraussetzungen ist ein unertr�gliches Ungleichgewicht zwischen den Vertragsparteien entstanden (BGH, NJW 1996, 2088 = LM H. 9/1996 � 765 BGB Nr. 108 = WM 1996, 1124 (1125), z. Ver�ff.Das Verlangen der Bank nach einer B�rgschaft ist in solchen F�llen nur dann zu beanstanden, wenn das Kreditinstitut die Zwangslage in rechtlich verwerflicher Weise begr�ndet oder ausnutzt (BGH, NJW 1996, 513 = LM H. 4/1996 � 138 (Bc) BGB Nr. 85 = WM 1996, 53 (54f.); NJW 1996, 2088 = LM H. 9/1996 � 765 BGB Nr. 108 = WM 1996, 1124).b) Das BerGer. hat weiter nicht beachtet, da� der Gl�ubiger in der Regel annehmen darf, eine objektiv vertretbar erscheinende Kreditgew�hrung, die f�r den Betrieb bestimmt ist, der die Grundlage des gemeinsamen Unterhalts bildet, diene den wohlverstandenen Interessen beider Lebenspartner (vgl. BGHZ 128, 230 (233) = NJW 1995, 592 = LM H. 6/1995 � 765 BGB Nr. 98; Senat, NJW 1996, 2088 = LM H. 9/1995 � 765 BGB Nr. 108 = WM 1996, 1124 (1125)).Eine B�rgschaft kann nach � 138 I BGB nichtig sein, wenn sich der Vertrag bei vern�nftiger Betrachtungsweise in jeder Hinsicht als wirtschaftlich sinnlos erweist, weil auch aus der Sicht des Gl�ubigers kein schutzw�rdiges Interesse an einer solchen Haftung besteht (Senat, NJW 1996, 2088 = LM H. 9/1996 � 765 BGB Nr. 108 = WM 1996, 1124 (1125)).1996 (NJW 1996, 2088 = LM H. 9/1996 � 765 BGB Nr. 108 = WM 1996, 1124 (1127f.)) im einzelnen dargestellt, wann entsprechende Umst�nde gegeben sind.
BGH, 27.01.2000 - IX ZR 198/98 Sittenwidrigkeit einer B�rgschaftsverpflichtungIm Rahmen der Pr�fung, ob die Gesch�ftsgrundlage einer B�rgschaft weggefallen ist, hat der Senat zwar darauf abgestellt, ob der B�rge innerhalb von f�nf Jahren nicht einmal ein Viertel der Hauptsumme aufzubringen vermag (BGHZ 132, 328, 338; 134, 325, 332).
BGH, 13.11.1997 - IX ZR 289/96 Rechtsfolgen der Erstreckung einer B�rgschaft auf einen betragsm��ig nicht …Da f�r die Kl�gerin das Verm�gen der Beklagten von Anfang an ein wesentliches Zugriffsobjekt darstellte, kann diese sich trotz Scheidung der Ehe mit dem Hauptschuldner nicht auf den Wegfall der Gesch�ftsgrundlage berufen (vgl. Senatsurt. v. 25. April 1996 - IX ZR 177/95, WM 1996, 1124, 1126 f, z. V. b. in BGHZ 132, 128).
BGH, 14.05.2002 - XI ZR 50/01 B�rgschaft - Leistungsf�higkeit eines B�rgen; Rechtm��igkeit Ehegattenb�rgschaftDer Gesichtspunkt der Verhinderung von Verm�gensverschiebungen des Hauptschuldners als ein die Sittenwidrigkeit vermeidendes Moment ist erstmals als Reaktion auf die Grundsatzentscheidungen des Bundesverfassungsgerichts vom 19. Oktober 1993 (BVerfGE 89, 214, 229 ff.) und 5. August 1994 (BVerfG NJW 1994, 2749) vom IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs ber�cksichtigt worden (vgl. BGHZ 128, 230, 234 f.; 132, 328, 331; 134, 325, 327 f.).
BGH, 08.10.1998 - IX ZR 257/97 Wirksamkeit einer Ehegattenb�rgschaft bei grassem Mi�verh�ltnis zwischen Umfang …Zwar ist das Bestreben des Kreditgebers, auf eventuelles zuk�nftiges Verm�gen des B�rgen zugreifen zu k�nnen, im Ansatz rechtlich nicht zu beanstanden (BGHZ 132, 328, 333).Einem solchen wirtschaftlich sinnlosen Gesch�ft, das nicht ma�geblich von unabh�ngigen, eigenverantwortlichen Erw�gungen des B�rgen gesteuert wird, die ihre Ursache au�erhalb der pers�nlichen Beziehung zum Hauptschuldner haben, versagt die Rechtsordnung durch � 138 Abs. 1 BGB jegliche Wirkung (vgl. BGHZ 125, 206, 211, 216 f; 132, 328, 330 f;… Senatsurt. v. 18. September 1997, aaO).Die Rechtsprechung des Senats, wonach B�rgschaftsvertr�ge mit wirtschaftlich nicht leistungsf�higen Ehegatten oder Lebenspartnern nicht gegen die guten Sitten versto�en, sofern der Gl�ubiger ein berechtigtes Interesse hat, sich vor Verm�gensverlagerungen zu sch�tzen oder auf Verm�gen zuzugreifen, das dem B�rgen voraussichtlich aufgrund einer n�her bestimmten Erbschaft zuwachsen wird (BGHZ 128, 230, 233 ff; 132, 328, 330 ff; 134, 325, 327 ff;… BGH, Urt. v. 23. Januar 1997 - IX ZR 55/96, WM 1997, 465, 466 f; v. 18. September 1997 - IX ZR 283/96, WM 1997, 2117, 2119, z.V.b. in BGHZ 136, 347), hat sich im Anschlu� an die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 19. Oktober 1993 (BVerfGE 89, 214) entwickelt.
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