Source: https://jugendvertretungen-rlp.de/satzung
Timestamp: 2019-12-10 03:27:18
Document Index: 82482123

Matched Legal Cases: ['§3', '§56', '§4', '§4', '§4', '§ 4', '§4', '§4', '§4', '§9', '§ 26', '§11', '§14']

Satzung - JVRLP.de
Der Verein führt den Namen „Dachverband der kommunalen Jugendvertretungen Rheinland-Pfalz“. Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden und trägt dann den Zusatz e.V..
Der Vereinssitz ist Mainz.
Zweck des Vereins ist die allgemeine Förderung des demokratischen Staatswesens. Dazu dienen insbesondere die in §3 definierten Aufgaben und Ziele.
Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßige hohe Vergütungen begünstigt werden.
Der Verein dient der Vertretung der Interessen aller kommunalen Jugendvertretungen in Rheinland-Pfalz. Seine Kernaufgaben sind
die Vernetzung und den Erfahrungsaustausch der Jugendvertretungen in Rheinland-Pfalz zu ermöglichen und fördern,
den Verband, alle Jugendvertretungen und damit die Interessen der Jugend in Rheinland-Pfalz in der Öffentlichkeit und gegenüber der Landespolitik zu repräsentieren und zu vertreten,
Jugendvertretungen bei ihrer Arbeit mit politischen Entscheidungsträgern und Gremien zu unterstützen,
sich für die Einrichtung weiterer Jugendvertretungen in Rheinland-Pfalz einzusetzen,
Jugendlichen, Gemeinden, Verbandsgemeinden, Städten und Landkreisen, die planen, Jugendvertretungen einzurichten, Hilfestellung bei der entsprechenden Planung und Durchführung zu geben sowie
die Organisation der Dachverbandstreffen sicherzustellen und zu unterstützen.
Eine intensive Zusammenarbeit mit politischen Entscheidungsträgern und Gremien, insbesondere mit dem Landtag Rheinland-Pfalz, der Landesregierung Rheinland-Pfalz, dem fachlich zuständigen Ministerium des Landes Rheinland- Pfalz und der Plattform jugend.rlp wird angestrebt.
Vereinsmitglieder können die in den Verbandsgemeinden und Gemeinden in Rheinland-Pfalz bestehenden Jugendvertretungen gemäß §56b GemO Rheinland-Pfalz sowie andere längerfristige gemeindegeschaffene kommunale Jugendbeteiligungsformen sein.
Aus jeder Verbandsgemeinde beziehungsweise Gemeinde kann nur eine Vertretung bzw. Beteiligungsform im Sinne von §4 Absatz 1 Mitglied werden.
Außerdem können natürliche Personen Mitglieder sein.
Der Aufnahmeantrag eines Bewerbers in den Verein bedarf der Schriftform. Über den Antrag entscheidet der Vorstand.
Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand. Diese muss mit einer Frist von einem Monat zum Ende des Geschäftsjahres gegenüber dem Vorstand abgegeben werden.
Die Mitgliedschaft endet durch Auflösung der Jugendvertretung, Austritt, Ausschluss oder Tod.
Gegen die Ablehnung des Aufnahmeantrages und gegen den Ausschluss kann der Bewerber bzw. das Mitglied Berufung bei der Mitgliederversammlung einlegen. Diese ist schriftlich binnen eines Monats nach ergangenem Beschluss an den Vorstand zu richten. Die Mitgliederversammlung entscheidet endgültig.
Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung, der Beirat und der Vorstand.
Bei Bedarf können Ausschüsse zu spezifischen Fragestellungen gebildet werden.
Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereins. Sie kann an jedem Ort in Rheinland-Pfalz stattfinden. Zu ihren Aufgaben gehören insbesondere
Wahl und Abberufung der Vorstandsmitglieder und Beiräte,
Wahl und Abberufung der Kassenprüfer,
Beschlussfassung über die Berufung gegen einen Beschluss des Vorstands im Sinne von 4 Abs. 7
über einen abgelehnten Aufnahmeantrag und
über einen Ausschluss.
Zur Wahl für die Ämter des Vorstandes und des Beirates dürfen sich amtierende Vertreter von Mitgliedern im Sinne von §4 Absatz 1 sowie natürliche Mitglieder im Sinne von §4 Absatz 3 des Dachverbandes, die am Tag der Wahl das 28. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, stellen. Für die Ämter im Vorstand darf gewählt werden, wer am Tag der Wahl das 16. Lebensjahr erreicht hat.
Für das Amt des Vorsitzenden gilt eine Altersuntergrenze am Tag der Wahl von 18 Jahren.
Die ordentliche Mitgliederversammlung findet mindestens einmal jährlich statt. Die Mitgliederversammlung muss außerdem einberufen werden, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn ein Fünftel der Mitglieder die Einberufung beantragt. Der Antrag ist schriftlich an den Vorstand zu richten.
Jede Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden, bei seiner Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzenden, unter Einhaltung einer Frist von einem Monat, in Textform und unter Angabe der Tagesordnung einberufen.
Das Einladungsschreiben gilt als dem Mitglied zugegangen, wenn es an die letzten dem Verein bekanntgegebenen Kontaktdaten in Textform gesendet wurde.
Die Mitgliederversammlung wird durch den Versammlungsleiter geführt. Versammlungsleiter ist der Vorsitzende des Vereins, bei dessen Abwesenheit einer der beiden stellvertretenden Vorsitzenden. Sind alle Vorsitzenden verhindert, bestimmt der Vorstand einen Versammlungsleiter.
Die Tagesordnung ist zu ergänzen, wenn dies ein Mitglied bis spätestens eine Woche vor dem angesetzten Termin in Textform beantragt. Über Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, die erst in der Versammlung gestellt werden, beschließt die Mitgliederversammlung.
In der Mitgliederversammlung ist jedes Mitglied gemäß § 4 Absatz 1 mit einer Stimme stimmberechtigt. Mitglieder gemäß §4 Absatz 3 sind nicht stimmberechtigt. Das Stimmrecht wird durch den Vorsitzenden des Mitglieds, bei dessen Verhinderung durch den stellvertretenden Vorsitzenden oder einen qua Beschluss des Gremiums bevollmächtigten Delegierten ausgeübt. Der Beschluss ist dem Versammlungsleiter auf Verlangen schriftlich vorzulegen. Stimmen sind nicht kumulierbar. Beschlussfähig ist jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Vereinsmitglieder.
Die Mitglieder des Vorstandes haben unabhängig davon, ob sie amtierender Vertreter eines Mitglieds gemäß §4 Abs. 1 oder Mitglied gemäß §4 Abs. 3 sind, jeweils eine Stimme. Abs. 1 Satz 5 bleibt unberührt.
Soweit durch die Satzung nicht anderweitig bestimmt, entscheidet bei der Beschlussfassung die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen; Stimmenthaltungen bleiben außer Betracht.
Zur Satzungsänderung, zur Abberufung des Vorstandes sowie zur Auflösung des Vereins, ist eine Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen Stimmen erforderlich.
Die Art der Abstimmung wird grundsätzlich vom Versammlungsleiter festgesetzt. Die Abstimmung muss geheim durchgeführt werden, wenn ein Delegierter dies beantragt.
Über den Verlauf der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen, das vom Versammlungsleiter und vom Protokollanten zu unterzeichnen ist. Das Amt des Protokollanten wird durch den Beirat ausgeübt, der als Schriftführer fungiert. Bei dessen Verhinderung bestimmt der Versammlungsleiter einen Protokollanten. Die Niederschrift soll Ort und Zeit der Versammlung, Namen und Zahl der anwesenden, entschuldigten sowie unentschuldigten Mitglieder und Delegierten, die Person des Versammlungsleiters, die Tagesordnung, die Beschlüsse, die Abstimmungsergebnisse und die Art der Abstimmungen enthalten.
§9 Dachverbandstreffen
Dachverbandstreffen sind die zentralen Zusammenkünfte des Dachverbandes. Ziel dieser Treffen sind insbesondere
Austausch und Vernetzung,
Fortbildung der Mitglieder in Seminaren und Arbeitsgruppen,
Erarbeitung zukünftiger Projekte und inhaltlicher Positionen,
Interessensartikulation,
Erfahrungsaustausch sowie
gemeinsame Diskussionen vereinsrelevanter und tagespolitischer Themen.
Die Dachverbandstreffen werden durch den Vorstand einberufen und geleitet. Sie sind mindestens zweimal jährlich abzuhalten und sollen in Zusammenarbeit mit den Jugendvertretungen vor Ort an wechselnden Orten in Rheinland-Pfalz stattfinden.
Teilnahmeberechtigt sind alle Mitglieder des Vereins. Interessierte Jugendliche können die Teilnahme formlos beim Vorstand beantragen. Weitere Gäste können durch den Vorstand eingeladen werden.
Bei grobem Fehlverhalten oder wiederholter Störung des Dachverbandstreffens kann der Vorstand einzelne Personen von der weiteren Teilnahme des Dachverbandtreffens ausschließen.
Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB besteht aus dem Vorsitzenden und zwei stellvertretenden Vorsitzenden.
Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Die Vorstandsmitglieder bleiben auch nach dem Ablauf ihrer Amtszeit kommissarisch bis zur Neuwahl im Amt.
Der Vorstand soll sich an den Wünschen und Vorgaben der Mitglieder orientieren und ist an die Beschlüsse der Mitgliederversammlung gebunden.
§11 Zuständigkeit des Vorstandes
Vorbereitung der Mitgliederversammlung und der Dachverbandstreffen,
Einberufung der Mitgliederversammlung und der Dachverbandstreffen,
Beschlussfassung über die Aufnahme und den Ausschluss von Vereinsmitgliedern,
Repräsentation des Vereins gegenüber der Öffentlichkeit und politischen Entscheidungsträgern.
Der Vorsitzende und seine Stellvertreter vertreten gemeinsam den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Mit einer schriftlichen Vollmacht aller Mitglieder des Vorstandes darf ein einzelnes Vorstandsmitglied den Verein alleine im Sinne des Satz 1 vertreten.
Der Beirat soll aus vier gewählten Beiräten bestehen, die den Vorstand in seinen Entscheidungen beraten. Ein Beirat ist beauftragt, die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit wahrzunehmen, ein Beirat fungiert als Schriftführer.
Die Beiräte werden von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren in ihre Funktion gewählt.
Scheidet ein Beirat aus seiner Position aus, ernennt der Vorstand einen Beirat für die verbleibende Zeit bis zur nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung.
Für die Wahrnehmung der Aufgaben des Dachverbandes soll eine Geschäftsstelle eingerichtet werden, die die Geschäfte im Auftrag und nach Weisung des Vorstandes erledigt. Dazu kann der Vorstand einen Geschäftsführer ernennen.
§14 Kassenführung und Kassenprüfung
Die zur Erreichung des Vereinszwecks notwendigen Mittel werden in erster Linie aus Beiträgen, Spenden und Fördermitteln aufgebracht.
Der Vorstand muss jährlich einen Kassenbericht erstellen.
Der Kassenbericht ist von zwei Kassenprüfern, die jeweils auf zwei Jahre durch die Mitgliederversammlung gewählt werden und die nicht Mitglied des Vorstands oder des Beirates sein dürfen, zu prüfen. Der Bericht ist der Mitgliederversammlung zur Genehmigung vorzulegen.
Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Landeszentrale für politische Bildung (Anstalt des öffentlichen Rechts) oder ersatzweise an eine gleichwertige Anstalt, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.
Sollten einzelne Bestimmungen der Satzung einschließlich dieser Regelung ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, oder sollte die Satzung eine Regelungslücke enthalten, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen oder Teile solcher Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen oder fehlenden Bestimmungen treten die jeweiligen gesetzlichen Regelungen.
Die Satzung des Dachverbandes der kommunalen Jugendvertretungen Rheinland-Pfalz ist mit Beschlussfassung der Gründungsversammlung vom 17.06.2017 in Kraft getreten.
Fußnote: Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung männlicher und weiblicher Sprachformen verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichwohl für jederlei Geschlecht.