Source: https://www.statistik.sachsen.de/html/839.htm
Timestamp: 2018-02-23 20:07:06
Document Index: 149752446

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 6', '§ 2', '§ 4', '§ 2', '§ 3', '§ 2', '§ 4', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 3', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 6', '§ 25']

﻿ Statistik - Asylbewerberleistungen, Kriegsopfer
Einnahmen und Ausgaben nach dem Asylbewerberleistungsgesetz
Empfänger von besonderen Leistungen
Empfänger von Regelleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz in Sachsen am 31. Dezember für ausgewählte Jahre bis 2016
Insgesamt 28 672 45 749 4 892 8 387 11 866
Je 1 000 Einwohner … 11,2 1,2 2,0 2,7
männlich 19 998 32 219 3 486 5 916 8 825
weiblich 8 674 13 530 1 406 2 471 3 041
unter 18 Jahre 8 489 13 191 1 171 2 006 2 618
18 bis unter 40 Jahre 16 874 27 368 2 845 5 117 7 845
40 und mehr Jahre 3 309 5 190 876 1 264 1 403
darunter mit Herkunft
aus Europa 5 296 7 647 1 411 2 557 3 355
aus Afrika 4 592 5 412 436 760 1 124
aus Amerika 97 42 20 7 11
aus Asien 18 002 32 152 2 832 4 830 6 917
Quelle für die Bevölkerungsdaten (zur Quotenberechnung) ist die Bevölkerungsfortschreibung, seit 2011 auf Basis des Zensus 2011.
Empfänger von Regelleistungen nach dem Asylbewerber-leistungsgesetz in Sachsen am 31. Dezember 1995 und von 2002 bis 2016
Das Säulendiagramm zeigt die Entwicklung der Anzahl der Regelleistungsempfänger von 2002 bis 2016 im Vergleich zu 1995 für 3 Altersgruppen sowie (bis 2015) ihrer Quote je 1000 Einwohner. Der Anteil der Minderjährigen ist angestiegen und lag 2016 bei fast 30 Prozent.
(© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen, Kamenz, Januar 2018, Auszugsweise Vervielfältigung und Verbreitung mit Quellenangabe gestattet.)
Haushalte von Regelleistungsempfängern nach dem Asylbewerberleistungsgesetz in Sachsen am 31. Dezember für ausgewählte Jahre bis 2016
Insgesamt 17 497 27 495 3 351 5 664 8 524
Einzeln nachgewiesene
männliche Haushaltsvorstände 11 872 19 267 2 325 4 089 6 378
weibliche Haushaltsvorstände 902 1 364 262 535 675
Ehepaare und sonstige Haus-
halte ohne Minderjährige 793 940 179 118 173
Ehepaare mit Kindern 2 414 3 822 253 460 677
mit Kindern 812 1 446 165 238 284
Sonstige Haushalte mit
Minderjährigen 704 656 167 224 337
Als Kind im Sinne der Haushalttypisierung gelten unter 18-Jährige, die in einer Kindbeziehung zum Haushaltsvorstand stehen.
(© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen, Kamenz, Januar 2018
- Auszugsweise Vervielfältigung und Verbreitung mit Quellenangabe gestattet)
Haushalte von Regelleistungsempfängern nach dem Asylbewerberleistungsgesetz in Sachsen am 31. Dezember 2016 in Prozent
Der nach Haushalttypen untergliederte Kreisring zeigt den hohen Anteil allein stehender männlicher Leistungsempfänger. Allein stehende Frauen und Alleinerziehende gibt es dagegen relativ selten. Unter den 22,5 Prozent Haushalten mit Minderjährigen waren am häufigsten Ehpaare mit Kindern.
(© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen, Kamenz, Dezember 2018 - Auszugsweise Vervielfältigung und Verbreitung mit Quellenangabe gestattet)
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Empfänger von besonderen Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz in Sachsen bis 2016
Nach den §§ 4 - 6 AsylbLG
im Laufe des Jahres 19 813 (25 145) 2 662 4 049 8 849
nach § 4 AsylbLG ambulant 19 170 (24 182) 2 468 3 817 7 205
… nach § 4 stationär 2 216 (2 647) 353 638 953
nach § 5 AsylbLG 481 (245) 64 - 20
nach § 6 AsylbLG
als Sachleistungen 402 (1 020) 142 523 2 341
… nach § 6 AsylbLG
als Geldleistungen 8 824 (2 204) 392 221 175
Nach § 2 AsylbLG
am Jahresende 6 092 (3 024) 913 (77) 576
Die hier dargestellten Leistungen dienen der Bewältigung besonderer Lebenssituationen. Sie werden unabhängig von den Regelleistungen gewährt. Ausgewiesen werden alle Leistungsempfänger mit der entsprechenden Hilfeart nach den §§ 4 bis 6 AsylbLG im Laufe des Jahres, im Insgesamt wird jeder Leistungsempfänger nur einmal gezählt. Die Hilfen nach § 2 AsylbLG werden nur am Jahresende erfasst. Hier sind nur die im Rahmen dieses Paragraphen gewährten besonderen Leistungen enthalten, die den Leistungen nach den Kapiteln 5 bis 9 im Rahmen der Sozialhilfe entsprechen.
Die Zahlenangaben für 2015 sind untererfasst, da für die Empfänger in den Erstaufnahmeeinrichtungen die entsprechenden Leistungen nicht gemeldet werden konnten.
Eine Anspruch auf Leistungen nach dem AsylbLG besteht für Ausländer mit einer Aufenthaltsgestattung aufgrund eines laufenden Asylverfahrens und deren Ehegatten und minderjährige Kinder (Asylbewerber), aber auch für Ausländer, die zur Ausreise verpflichtet sind, sich aber aus unterschiedlichen anerkannten Gründen (meist geduldet) tatsächlich noch im Bundesgebiet aufhalten.
Regelleistungen dienen der Deckung des täglichen Bedarfs der Leistungsberechtigten. Sie werden entweder nach § 3 AsylbLG in Form von Grundleistungen oder in besonderen Fällen (bei Überschreitung einer längerwährenden Grundleistungsdauer - aktuell 15 Monate) nach § 2 AsylbLG als Hilfe zum Lebensunterhalt entsprechend dem 3. Kapitel SGB XII gewährt.
Besondere Leistungen werden in speziellen Bedarfssituationen gewährt. Dazu gehören die Leistungen nach den §§ 4 bis 6 AsylbLG und in besonderen Fällen (bei Überschreitung einer längerwährenden Grundleistungsdauer - aktuell 15 Monate) die Leistungen nach § 2 AsylbLG entsprechend dem 5. bis 9. Kapitel SGB XII. Letztere werden nur am Jahresende erfasst und sind deshalb in der Tabelle zu den besonderen Leistungen nicht enthalten.
Auszahlungen und Einzahlungen für Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz in Sachsen für ausgewählte Jahre bis 2016 (in 1 000 €)
Bruttoauszahlungen 566 017 331 545 30 736 52 473 70 506
Regelleistungen 505 043 287 489 23 384 39 575 57 954
Einzahlungen 5 116 916 985 577 77
Sozialleistungsträgern 2 662 388 769 364 32
Nettoauszahlungen 560 901 330 629 29 752 51 896 70 430
je Einwohner in € 138 82 7 12 16
Durch Anwendung des doppischen Rechnungswesens im Ergebnis der Reform des kommunalen Haushalts- und Rechnungswesens wurden die Begrifflichkeiten geändert.
Die Nettoauszahlungen errechnen sich als Differenz aus im Berichtsjahr getätigten Auszahlungen der Leistungsträger abzüglich verbuchter Einzahlungen.
Quelle für die Bevölkerungsdaten zur jeweiligen Jahresmitte (30. Juni) ist die Bevölkerungsfortschreibung; seit 2011 auf Basis des Zensus 2011.
Auszahlungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz in Sachsen für ausgewählte Jahre bis 2016 nach Leistungsarten (in 1 000 €)
Insgesamt 566 017 331 545 30 736 52 473 70 506
Leistungen in besonderen
Fällen nach § 2 AsylbLG 32 354 10 912 7 102 11 590 2 038
davon nach § 2 als
Hilfe zum Lebensunterhalt 25 486 9 003 5 311 8 860 1 687
davon nach § 2
als Leistung nach dem
5. bis 9. Kapitel SGB XII 6 868 1 909 1 792 2 731 351
nach § 3 AsylbLG 479 557 278 485 18 073 30 716 56 268
darunter nach § 3
als Sachleistung 386 145 208 797 12 038 24 572 48 810
nach § 4 AsylbLG 48 242 38 470 5 185 9 595 11 619
nach § 5 AsylbLG 2 303 570 108 44 34
nach § 6 AsylbLG 3 560 3 107 268 528 548
darunter nach § 6
als Sachleistungen 2 382 2 131 169 404 442
Dargestellt werden die im Berichtsjahr getätigten Auszahlungen der Leistungsträger ohne Berücksichtigung der Einzahlungen.
Auszahlungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz in Sachsen für ausgewählte Jahre von 1998 bis 2018
Das nach Leistungsarten gestaffelte Balkendiagramm verdeutlicht den hohen Anteil der Regelleistungen und darunter den überproportional hohen Anteil von Grundleistungen
Die Daten zur Kriegsopferversorgung werden nicht vom Statistischen Landesamt erhoben, sondern vom Kommunalen Sozialverband Sachsen (KSV) bereitgestellt.
Die Statistik zur Kriegsopferfürsorge wird aufgrund gesetzlicher Änderungen seit 2000 nur alle zwei Jahre durchgeführt.
Versorgungsberechtigte nach dem Bundesversorgungsgesetz (Kriegsopferversorgung) einschließlich Nebengesetzen am
31. Dezember für ausgewählte Jahre von 1995 bis 2016
Nebengesetze 9 124 10 090 18 019 29 747 47 749
Versorgung nach Bundes-
versorgungsgesetz 8 143 9 112 16 842 28 727 46 986
als Kriegsbeschädigte 1 902 2 299 5 473 9 993 15 893
als Kriegshinterbliebene 6 241 6 813 11 369 18 734 31 093
darunter Witwen und Witwer 6 133 6 690 11 201 18 536 30 867
nach Nebengesetzen 981 978 1 177 1 020 763
Versorgung nach
Nebengesetzen 10,8 9,7 6,5 3,4 1,6
Quelle: Kommunaler Sozialverband Sachsen (ab 2008), Sächsisches Landesamt für Familie und Soziales (bis 2007)
Nebengesetze, die das Bundesversorgungsgesetz für anwendbar erklären, finden Sie in den Erläuterungen, die Leistungsempfänger nach Soldatenversorgungsgesetz sind ab 2015 nicht mehr enthalten.
(© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen, Kamenz, Dezember 2017 - Auszugsweise Vervielfältigung und Verbreitung mit Quellenangabe gestattet)
Leistungen nach dem Bundesversorgungsgesetz (Kriegsopferversorgung) einschließlich Nebengesetzen für
ausgewählte Jahre von 2000 bis 2016 (in 1 000 €)
Nebengesetze 25 390 28 460 51 109 87 982 138 970
versorgungsgesetz 17 017 20 063 43 641 80 924 133 533
nach Nebengesetzen 8 373 8 397 7 468 7 058 5 438
Nebengesetzen 33,0 29,5 14,6 8,0 3,9
Nebengesetze, die das Bundesversorgungsgesetz für anwendbar erklären, finden Sie in den Erläuterungen; seit 2015 sind Leistungen nach Soldatenversorgungsgesetz hier nicht mehr enthalten.
Empfänger laufender Leistungen der Kriegsopferfürsorge am Ende des Berichtsjahres für ausgewählte Jahre bis 2016
am Arbeitsleben und
ergänzende Leistungen 1 14 44 25 39
Hilfe zur Pflege 74 167 439 331 357
des Haushaltes 6 14 64 106 168
Lebensunterhalt 30 42 83 89 243
Lebenslagen 332 607 1 455 1 902 2 677
Übrige Hilfen 15 20 96 81 99
Insgesamt 458 864 2 181 2 534 3 583
Die »übrigen Hilfen« wurden vorrangig als Altenhilfe gewährt, in Einzelfällen als Erziehungsbeihilfen.
Empfänger einmaliger Leistungen der Kriegsopferfürsorge im Laufe des Berichtsjahres für ausgewählte Jahre bis 2016
Krankenhilfe 70 118 131 214 78
Altenhilfe 33 124 289 1 219 2 121
zum Lebensunterhalt 18 14 4 303 317
Erholungshilfe 16 30 79 154 460
Lebenslagen 94 147 68 50 61
Übrige Hilfen 28 56 25 29 78
Insgesamt 259 489 596 1 969 3 115
Unter »übrigen Hilfen« wurden Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben und ergänzende Leistungen, Hilfe zur Pflege, Hilfe zur Weiterführung des Haushalts, Erziehungsbeihilfe und Wohnungshilfe zusammengefasst.
Leistungen der Kriegsopferfürsorge für ausgewählte Jahre bis 2016 (in 1 000 €)
ergänzende Leistungen 44 365 645 772 821
Hilfe zur Pflege 1 375 2 158 3 535 3 818 3 110
des Haushaltes 22 39 121 191 293
Lebensunterhalt 171 282 727 1 130 3 152
Erholungshilfe 14 47 69 198 451
Lebenslagen 4 596 3 883 2 088 2 498 2 838
Übrige Hilfen 58 173 78 112 125
Insgesamt 6 280 6 900 7 264 8 718 10 788
In den »übrigen Hilfen« sind die Krankenhilfe, Altenhilfe, Erziehungsbeihilfe und Wohnungshilfe enthalten.
Rechtsgrundlage für die Leistungen der Kriegsopferversorgung ist das Bundesversorgungsgesetz (BVG). Leistungen nach dem BVG erhalten nicht nur Kriegsbeschädigte und -hinterbliebene, sondern auch alle übrigen Personen mit einem sozialen Entschädigungsrecht auf Grund so genannter Nebengesetze. Die Versorgung umfasst alle staatlichen Maßnahmen, um die gesundheitlichen Beeinträchtigungen von Beschädigten zu beseitigen, zu lindern oder durch Geldentschädigung auszugleichen sowie die durch den Verlust des Einkommens bei Hinterbliebenen entstehenden wirtschaftlichen Folgen zu mindern – vorrangig Heilbehandlungen, aber auch Renten und Berufsschadensausgleich.
Folgende Nebengesetze erklären das Bundesversorgungsgesetz für anwendbar:
Häftlingshilfegesetz (HHG),
Gesetz über die Entschädigung für Opfer von Gewalttaten (OEG),
Zivildienstgesetz (ZDG),
Infektionsschutzgesetz (IfSG),
Gesetz über die Rehabilitierung und Entschädigung von Opfern rechtsstaatswidriger Strafverfolgungsmaßnahmen im Beitrittsgebiet (StrRehaG),
Gesetz über die Aufhebung rechtsstaatswidriger Verwaltungsentscheidungen im Beitrittsgebiet und die daran anknüpfenden Folgeansprüche (VwRehaG).
Neben diesen Versorgungsleistungen erhält ein Teil des anspruchsberechtigten Personenkreises ergänzend – als besondere Hilfe im Einzelfall – Leistungen der Kriegsopferfürsorge. Diese nach § 25 b BVG gewährten Leistungen wie z. B. Hilfe zur beruflichen Rehabilitation, Kranken- und Pflegehilfe stehen von ihrer Aufgabenstellung der Sozialhilfe nahe und werden durch die Fürsorgestellen wahrgenommen.
Leistungsfälle und entsprechende Leistungen für Renten- und Heilbehandlungen nach dem Soldatenversorgungsgesetz (SVG) sind seit 2015 bei den Nebengesetzen nicht mehr in den Tabellenangaben für die Kriegopferversorgung und -fürsorge enthalten. Seit diesem Zeitpunkt ist das Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) für diese Leistungen zuständig.
Bruttoauszahlungen für Asylbewerberleistungen in Sachsen 2014 stark gestiegen
Medieninformation 217/2015 [Download,*.pdf, 0,18 MB]
Medieninformation 216/2015 [Download,*.pdf, 0,11 MB]
Asylbewerber im Freistaat Sachsen [Download,*.pdf, 0,64 MB]
Aktuelle Informationen zum Thema Asyl finden Sie auf der offiziellen Informationsseite des Freistaates Sachsen