Source: https://www.transparenz.bremen.de/vorschrift_detail/bremen2014_tp.c.65392.de
Timestamp: 2019-10-20 14:57:31
Document Index: 219661547

Matched Legal Cases: ['§ 14', '§ 14', '§ 43', '§ 14', '§ 40', '§ 56', '§ 33', '§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 12', '§ 13', '§ 14']

Veröffentlichungsdatum:08.11.1993 Inkrafttreten19.03.2015
Gesamtausgabe in der Gültigkeit vom 19.03.2015 bis 03.05.2017Außer Kraft
Zuletzt geändert durch:§ 14 geändert durch Artikel 12 der Verordnung vom 04.02.2015 (Brem.GBl. S. 93)
FundstelleBrem.GBl. 1993, 343
Gliederungsnummer:223-k-26
Zitiervorschlag: "Verordnung über ausbildungsvorbereitende Bildungsgänge im Lande Bremen vom 10. Oktober 1993 (Brem.GBl. 1993, 343), zuletzt § 14 geändert durch Artikel 12 der Verordnung vom 04. Februar 2015 (Brem.GBl. S. 93)"
juris-Abkürzung: AusbBiGV BR
Gliederungs-Nr:: 223-k-26
Gliederungs-Nr: 223-k-26
Gesamtausgabe in der Gültigkeit vom 19.03.2015 bis 03.05.2017
V aufgeh. durch § 43 Absatz 2 der Verordnung vom 30. März 2017 (Brem.CBl. S. 177)
Stand: letzte berücksichtigte Änderung: § 14 geändert durch Artikel 12 der Verordnung vom 04.02.2015 (Brem.GBl. S. 93)
Teil 2: Ausbildungsvorbereitende Bildungsgänge mit Teilzeitunterricht
Teil 3: Ausbildungsvorbereitende Bildungsgänge mit Vollzeitunterricht
Grundsätzliche Aufgaben und Ziele
Die ausbildungsvorbereitenden Bildungsgänge werden von Schulpflichtigen besucht, die mindestens 10 Jahre lang eine allgemeinbildende Schule besucht haben, ihren Bildungsgang nicht in einer anderen Vollzeitschule fortsetzen wollen oder können und
nicht in eine Berufsausbildung eintreten konnten oder
ihre Ausbildung abgebrochen haben und nicht sofort wieder eine andere geeignete Ausbildung aufnehmen können.
Organisation- und Unterrichtsformen
(1) Ausbildungsvorbereitende Bildungsgänge mit Teilzeitunterricht sind von der Schule in Zusammenarbeit mit den von der Berufsberatung der Arbeitsämter beauftragten Trägern zu organisieren. Die Einrichtung dieser Bildungsgänge wird insbesondere hinsichtlich ihrer Anzahl, Größe und Art zwischen dem Senator für Bildung und Wissenschaft, in Bremerhaven zwischen dem Magistrat, und den Arbeitsämtern abgestimmt. Folgende Maßnahmen der Berufsberatung der Arbeitsämter werden durch ausbildungsvorbereitende Bildungsgänge in Teilzeitform ergänzt:
Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen nach der Anordnung Ausbildung gemäß § 40 Arbeitsförderungsgesetz der Bundesanstalt für Arbeit
Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen nach der Anordnung Rehabilitation gemäß § 56 Arbeitsförderungsgesetz der Bundesanstalt für Arbeit.
Berufsfeldorientierungskurse
Berufswahlvorbereitungskurse mit Sprachförderung.
Stundentafeln, Unterrichtsfächer, Lehrpläne
In den Fächern der Stundentafel und in den Motivations- und Erfahrungskursen kann zusätzlicher Stütz- und Förderunterricht im Rahmen der dafür im Sonderbedarf bereitgestellten Haushaltsmittel erteilt werden;
Mit Genehmigung des Senators für Bildung und Wissenschaft kann
für ein Fach, das nicht erteilt werden kann, im Rahmen der dafür vorgesehen Stunden Stütz- und Förderunterricht in Fächern der Stundentafel erteilt werden;
zur Förderung insbesondere der Sprachkompetenz von ausländischen Jugendlichen und Aussiedlern abweichend von den Stundenanteilen der einzelnen Unterrichtsfächer nach der Stundentafel verstärkt Unterricht in der deutschen Sprache (Umgangs- und Fachsprache) angeboten werden.
(4) Ausländische Jugendliche und Aussiedler, bei denen die Amtssprache des Herkunftslandes nicht die deutsche Sprache ist und die im Abschlußzeugnis einer deutschen Schule anstelle der Englischnote das Ergebnis der Prüfung in der Amtssprache des Herkunftslandes erhalten haben oder die nicht über einen an einer deutschen Schule erworbenen Abschluß verfügen, können anstelle von Englisch die Amtssprache des Herkunftslandes wählen. Kann die Amtssprache des Herkunftslandes aufgrund der organisatorischen oder personellen Möglichkeiten an einer Schule nicht so unterrichtet werden, daß der Unterricht den fremdsprachlichen Anforderungen des Bildungsganges entspricht, kann die Note in der Sprache des Herkunftslandes durch eine Prüfung nach § 33 Abs. 5 der Zeugnisordnung festgestellt werden, sofern dem Senator für Bildung und Wissenschaft, in Bremerhaven dem Magistrat, hierfür ein geeigneter Prüfer zur Verfügung steht. Unabhängig davon können ausländische Jugendliche und Aussiedler am Englischunterricht teilnehmen.
(1) Ausbildungsvorbereitende Bildungsgänge mit Vollzeitunterricht sollen sinnvolle Unterrichtsangebote bis zur Aufnahme einer außerschulischen Ausbildung, eines ausbildungsvorbereitenden Bildungsgangs mit Teilzeitunterricht oder einer qualifizierenden schulischen Ausbildung unterbreiten. Allgemeine und berufsbezogene Lerninhalte zielen auf die Bildung und Erziehung für berufliche und außerberufliche Situationen. Berufskundliche Veranstaltungen und betriebsbezogene Arbeitsplatzerkundungen sollen die Heranführung an die Arbeitswelt unterstützen. Die auf praktische Aufgabenstellung und die jeweiligen Lebenssituation des Jugendlichen gerichteten Unterrichtsangebote dienen der Stabilisierung der Persönlichkeit und der Förderung der Ausbildungs- und Berufsreife. Damit wird auch der Entscheidungs- und Handlungsspielraum zur freien Wahl des beruflichen Werdeganges erweitert.
Beratung und Zuweisung
durchgehend offene Veranstaltungen mit jederzeitiger Einstiegsmöglichkeit;
individuelle Dauer maximal 14 Tage;
Nutzung der Informations- und Beratungsangebote des Berufsinformationszentrums des Arbeitsamtes;
unter Beteiligung kompetenter Berater entsprechender Schulen wird an jedem Wochentag ein anderes Berufsfeld vorgestellt;
abgestimmte enge Zusammenarbeit mit der Berufsberatung des Arbeitsamtes unter besonderer Berücksichtigung der Durchführung von Sprechstunden der Berufsberatung in der Schule.
(1) Am Ende der Motivations- und der Erfahrungskurse werden Bescheinigungen über die ermittelten Inhalte ausgestellt.
Bremen, den 10. Oktober 1993
Stundentafel für ausbildungsvorbereitende Bildungsgänge in Teilzeitform
(wird in den Lehrgängen der Arbeitsverwaltung vermittelt)
für Schülerinnen und Schüler, die keine Berechtigung nach Nr. 3.2 oder Nr. 3.3 anstreben
Zwei Fächer zur Wahl je nach Angebot der Schule mit je 2 Std. aus:
für Schülerinnen und Schüler, die mit dem Abschlußzeugnis den Hauptschulabschluß anstreben
für Schülerinnen und Schüler, die den Hauptschulabschluß besitzen und mit dem Abschlußzeugnis den erweiterten Hauptschulabschluß anstreben
Stütz- und Förderunterricht2)
Die Schulaufsicht kann anstelle von Englisch Unterricht in anderen Fächern der Stundentafel genehmigen.
Der Stütz- und Förderunterricht wird in Fächern der Stundentafel erteilt. Er wird nicht gesondert benotet.
Rahmenstundentafel für Motivationskurse
Fachpraxisbegleitender Unterricht mit allgemeinbildenden und berufswahlorientierten Inhalten
Ergänzender Bereich1)
Der ergänzende Bereich soll genutzt werden für:
- zusätzlichen Unterricht in den Fächern der Stundentafel,
- Erweiterungsangebote, z.B. Kunst / Gestaltung, Fremdsprachen, Lebenspraktische Übungen, Datenverarbeitung, Technische Informatik,
- außerunterrichtliche Maßnahmen mit sozialpädagogischem Akzent,
- Möglichkeiten der Kooperation in besonderen Projekten.
Anstelle des ergänzenden Bereichs kann auch ein Erfahrungskurs angeboten werden.
Rahmenstundentafel für die Erfahrungskurse
Vertiefung und Erweiterung des Grundlagenwissens
14 Wochenunterrichtsstunden
Berufsfeldbezogene Fachtheorie und Fachpraxis
Datenverarbeitung (als Grund- oder Aufbaukurs je nach Vorbildung der Teilnehmer/Teilnehmerinnen)
Es sind jeweils zwei Kurse zu wählen .
Stundentafel für Berufsfeldorientierungskurse
Wochenunterrichtsstunden pro Schulhalbjahr
Fachtheorie/Fachpraxis (Fächer entsprechend dem Berufsfeld)
Der Stütz- und Förderunterricht soll genutzt werden für:
- zusätzlichen Unterricht in Fächern der Stundentafel (er wird nicht gesondert benotet)
- außerunterrichtliche Maßnahmen mit sozialpädagogischem Akzent
Stundentafel für Berufswahlvorbereitungskurse mit Sprachförderung
Wochenunterrichtsstunden pro Schuljahr
- Möglichkeiten der Kooperation in besonderen Projekten
Verordnung über ausbildungsvorbereitende Bildungsgänge im Lande Bremen vom 10. Oktober 1993 01.08.1993 bis 03.05.2017
Eingangsformel 01.08.1993 bis 03.05.2017
Inhaltsverzeichnis 01.08.1993 bis 03.05.2017
Teil 1: - Allgemeines 01.08.1993 bis 03.05.2017
§ 1 - Grundsätzliche Aufgaben und Ziele 01.08.1993 bis 03.05.2017
§ 2 - Zielgruppe 01.08.1993 bis 03.05.2017
§ 3 - Organisation- und Unterrichtsformen 01.08.1993 bis 03.05.2017
§ 4 - Allgemeine Unterrichtsgrundsätze 01.08.1993 bis 03.05.2017
§ 5 - Stundentafeln, Unterrichtsfächer, Lehrpläne 29.07.1997 bis 03.05.2017
Teil 2: - Ausbildungsvorbereitende Bildungsgänge mit Teilzeitunterricht 01.08.1993 bis 03.05.2017
§ 6 - Aufgaben und Ziele 01.08.1993 bis 03.05.2017
§ 7 - Dauer 01.08.1993 bis 03.05.2017
§ 8 - Anmeldung 01.08.1993 bis 03.05.2017
§ 9 - Zeugnisse 01.08.1993 bis 03.05.2017
Teil 3: - Ausbildungsvorbereitende Bildungsgänge mit Vollzeitunterricht 01.08.1993 bis 03.05.2017
§ 10 - Aufgaben und Ziele 01.08.1993 bis 03.05.2017
§ 11 - Dauer 01.08.1993 bis 03.05.2017
§ 12 - Beratung und Zuweisung 01.08.1993 bis 03.05.2017
§ 13 - Bescheinigungen und Zeugnisse 01.08.1993 bis 03.05.2017
Teil 4: - Schlußbestimmungen 01.08.1993 bis 03.05.2017
§ 14 - Inkrafttreten 19.03.2015 bis 03.05.2017
Anlage 1 - Stundentafel für ausbildungsvorbereitende Bildungsgänge in Teilzeitform 01.08.1993 bis 03.05.2017
Anlage 2 - Rahmenstundentafel für Motivationskurse 01.08.1993 bis 03.05.2017
Anlage 3 - Rahmenstundentafel für die Erfahrungskurse 01.08.1993 bis 03.05.2017
Anlage 4 - Stundentafel für Berufsfeldorientierungskurse 01.08.1993 bis 03.05.2017
Anlage 5 - Stundentafel für Berufswahlvorbereitungskurse mit Sprachförderung 01.08.1993 bis 03.05.2017