Source: https://arbeitsrechthilfe.wordpress.com/tag/arbeitsrecht/
Timestamp: 2019-06-20 23:59:25
Document Index: 252143204

Matched Legal Cases: ['§ 16', '§ 17', '§ 3', '§ 1', '§ 2', '§ 4', '§ 53']

arbeitsrecht | Arbeitsrecht Neuigkeiten
Mit dem Begriff Eingruppierung versteht man im deutschen Arbeitsrecht die Einteilung der zu verrichtenden Arbeit eines Arbeitnehmers in Vergütungsgruppen aufgrund eines vertraglichen Tarifsystems. Das zu zahlende Arbeitsentgelt ist arbeitsrechtlich tariflich zwingend sowie durch eine korrekte Eingruppierung der Arbeitsleistung festgelegt, dessen Mindestlohn nicht unterschritten werden darf. Nähere Einzelheiten zum Arbeitsrechtsservice der Arbeitsrechtshilfe im Hinblick auf die Beratungsstunden der fachanwältin für Arbeitsrecht in den Vereinsräumen des Verbraucherdienst e.V. in der Essener City in Nordrhein-Westfalen (NRW) in punkto Eingruppierung finden Sie am Ende des Beitrags.
Stellenbewertung ist die Grundlage für die Eingruppierung
(Zitat) „Als Grundlage der Eingruppierung dient die Stellenbewertung, welche dazu notwendig ist, um die Tätigkeit des Angestellten bewerten zu können. Anhand dieser Stellenbewertung kann dann der betreffende Angestellte zu der Entgeltgruppe zugeordnet werden.“ (Zitat Ende), liest man bezüglich der Eingruppierung von Arbeitnehmern bei juraforum.de. Die arbeitsrechtliche Eingruppierung von Arbeitnehmern durch den Arbeitgeber geschieht durch eine sogenannte Vergütungsgruppe, die für bestimmte Tätigkeiten und Kenntnisse (zum Beispiel ein Hochschulabschluss) ein fest zu zahlendes Arbeitsentgelt vorsieht.
TVöD regelt die arbeitsrechtliche Eingruppierung im öffentlichen Dienst
Der Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD), der seit den 1.1.2005 angewendet wird, regelt die arbeitsrechtliche Eingruppierung von Beschäftigten in der öffentlichen Verwaltung von Bund und Kommunen in Deutschland. Der TVöD regelt die Eingruppierung mittels eines einheitlichen Tarifvertrags, angefangen von einem Müllfahrer bis hin zu einen promovierenden und dozierenden wissenschaftliche Mitarbeiter an einer deutschen Universität. Beamte sind arbeitsrechtlich vom TVöD ausgenommen. Bis 2005 regelte der Bundesangestelltentarif (BAT) die arbeitsrechtliche tarifliche Bezahlung und die Eingruppierung der Arbeitnehmer des öffentlichen Diensts.
Eingruppierung in 15 verschiedene Entgeltgruppen
Unterschiedliche Berufsgruppen, zum Beispiel Arbeiter, Angestellte oder Beschäftigte in der Pflege, werden durch die einheitliche Entgelttabelle arbeitsrechtlich eingruppiert Das tarifliche Entgelt des TVöD ist in 15 verschiedene Entgeltgruppen, zwei Grundstufen und drei Entwicklungsstufen gegliedert. In der Entgeltgruppe 1-4 findet man eine arbeitsrechtliche Eingruppierung von angelernten oder ungelernten Arbeitnehmern. Die nächst höhere ist die Entgeltgruppe 5-8, die Arbeitnehmer mit einer Ausbildung von mindestens zwei Jahren berücksichtigt. In der Entgeltgruppe 9-12 findet eine Eingruppierung von Arbeitnehmern mit einem absolvierten Hochschulstudium (Bachelor) statt.
Mit Master- bzw. Magisterabschluss die höchste Entgeltgruppe
Hat man in der Universität einen Abschluss als Master bzw. Magister erlangt, findet eine arbeitsrechtliche Eingruppierung in die höchste Entgeltstufe 13-15 statt. § 16 TVöD reguliert die Eingruppierung von Arbeitnehmern in verschiedene Stufen, wobei die höchste Stufe 6 nach 15 Jahren Beschäftigung erreicht wird und das Arbeitsentgelt nicht mehr steigen kann. Eine Eingruppierung in eine höhere oder niedrigere Entgeltgruppe (§ 17 Abs. 2 TVöD) kann jedoch im öffentlichen Dienst immer erfolgen, sodass bei einer Herabgruppierung eine arbeitsrechtliche Beratung durch die Arbeitsrechtshilfe des Verbraucherdienst e.V. aus Essen (NRW) von Nutzen sein kann.
Richtlinie für kollektive Vergütungsschemata bei den beiden Kirchen oder in Kliniken
Der Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes (TVöD) ist eine Richtlinie für ein kollektives Vergütungsschema, dass auch bei halböffentlichen Arbeitgebern, zum Beispiel Kirchen oder Kliniken angewendet wird. Es gibt einen Tarifvertrag für Ärztinnen und Ärzte an Universitätskliniken (TV-Ärzte), die Arbeitsrichtlinien (AVR) des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche oder für den Deutschen Caritasverband der Katholischen Kirche. Die arbeitsrechtliche Eingruppierung in die jeweiligen Arbeitsentgeltgruppen ist meist eine grobe Orientierung um festzustellen, wie hoch die eigene Arbeitsleistung monetär bewertet werden kann, obwohl in der freien Marktwirtschaft meist höhere Arbeitsentgelte bezahlt werden.
Kostenlose Erstberatung durch eine Fachanwältin für Arbeitsrecht in den Vereinsräumen des Verbraucherdienst e.V. aus Essen (NRW) bezüglich Eingruppierung von Arbeitnehmern in Entgeltgruppen
Gibt es bei Ihnen arbeitsrechtliche Differenzen zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber bezüglich Ihrer Eingruppierung? Auf Arbeitsrecht spezialisierte Fachanwältin für Arbeitsrecht kann Ihnen mit einer Beratung helfen. Es besteht eine kostenlose Erstberatung findet in den Vereinsräumen des Verbraucherdienst e.V. aus Essen (NRW) durch eine Fachanwältin statt. Terminabsprachen sind unter der Telefonnummer 0201-176790 erwünscht. Außerdem können Sie die Fachanwältin für Arbeitsrecht per Mail unter arbeitsrecht@verbraucherdienst.com erreichen.
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Ein gesetzlicher Urlaubsanspruch bei Arbeitnehmern ist im sogenannten Bundesurlaubsgesetz (BUrlG) festgelegt worden. Generell hat jede wirtschaftlich unselbstständige Person, ein Arbeitnehmer, einen gesetzlichen Anspruch auf bezahltem Urlaub. Nähere Einzelheiten zum Arbeitsrechtsservice der Arbeitsrechtshilfe im Hinblick auf die Beratungsstunden durch Fachanwältin für Arbeitsrecht in den Vereinsräumen des Verbraucherdienst e.V. in der Essener City in Nordrhein-Westfalen (NRW) in punkto Urlaubsanspruch bei Arbeitnehmern finden Sie am Ende des Beitrags.
Mindestens 24 Werktage gesetzlicher Urlaubsanspruch
Es gibt einen gesetzlichen Urlaubsanspruch (§ 3 BUrlG) von einem Minimum von 24 Werktagen ohne Sonntage und gesetzliche Feiertage, wie zum Beispiel die Weihnacht -oder Osterfeiertage. § 1 BUrlG regelt den Anspruch auf einen bezahlten Urlaub eines jeden Arbeitnehmers. Personen, die sich noch in einer Berufsausbildung befinden bzw. Auszubildende sind, haben einen arbeitsrechtlichen Urlaubsanspruch nach § 2 BUrlG.
BUrlG regelt nur die Mindesturlaubsdauer
Wurde ein Arbeitsverhältnis neu begonnen, entsteht ein arbeitsrechtlicher Urlaubsanspruch erst nach einer Wartezeit von sechs Monaten (§ 4 BUrlG) für einem arbeitsrechtlichen Urlaubsanspruch. Mit jedem neuem Kalenderjahr hat ein Arbeitnehmer einen gesetzlichen Anspruch auf Urlaub, sofern er sich nicht in der Wartezeit befindet. Mit dem Bundesurlaubsgesetz (BUrlG) wird nur Mindesturlaubsdauer reguliert.
Ein Arbeitgeber kann jedoch weitere Urlaubstage gewähren. Dabei steht es dem Arbeitgeber frei wie hoch der jeweilige Urlaubsanspruch (zum Beispiel bei Betriebsferien) ausfällt. Tarifvereinbarungen können auch günstigere Urlaubsansprüche seitens des Arbeitnehmers enthalten. Bei Jugendlichen sowie Schwerbehinderten gelten erweiterte Urlaubsansprüche, die arbeitrechtlich geregelt werden (zum Beispiel Jugendarbeitsschutzgesetz (JArbSchG)).
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Frage nach Ermittlungsverfahren nicht zulässig
Stellenbewerber dürfen nicht prinzipiell von einem Arbeitgeber nach einem eingestellten Ermittlungsverfahren befragt werden, entschied das Bundesarbeitsgericht am 15.11.2013 (Az.: 6 AZR 339/11). Nähere Einzelheiten zum Arbeitsrechtsservice der Arbeitsrechtshilfe im Hinblick auf die Beratungsstunden durch eine auf Arbeitsrecht spezialisierte Fachanwältin in den Vereinsräumen des Verbraucherdienst e.V. in der Essener City in Nordrhein-Westfalen (NRW), bezüglich Fragen des Arbeitnehmers bezüglich Ermittlungsverfahren finden Sie am Ende des Beitrags.
Frage des Arbeitnehmer nach einem Ermittlungsverfahren ist nicht zulässig
Eine Frage des zukünftigen Arbeitgebers nach einem eingestellten Ermittlungsverfahren in einem Bewerbungsgespräch missachtet das Datenschutzrecht sowie die Wertentscheidungen des § 53 Bundeszentralregistergesetz (BZRG). Ein Arbeitgeber darf nicht aufgrund einer Falschaussage bezüglich eines eingestellten Ermittlungsverfahrens den Arbeitnehmer im Nachhinein kündigen. Der Arbeitgeber besitzt bei einem Bewerbungsgespräch nicht die vollen Auskunftspflichten gegenüber dem Arbeitnehmer. Bei einem Bewerbungsgespräch sind unter anderem die Persönlichkeitsrechte eines möglichen Arbeitnehmers, zum Beispiel bei einem eingestellten Ermittlungsverfahren, zu berücksichtigen.
Beratungsstunden der Arbeitsrechtshilfe hinsichtlich Fragen des Arbeitnehmers hinsichtlich Ermittlungsverfahren–
Die Arbeitsrechthilfe aus Essen in Nordrhein-Westfalen (NRW) bietet Ihnen eine kostenlose Erstberatung bezüglich Beratungsstunden durch eine Fachanwältin für Arbeitsrecht nach Terminabsprache unter der Telefonnummer 0201-176790 in der Zeit von Montags – Freitags 9.00 – 17.00 Uhr an. Sie können die Arbeitsrechtshilfe aus Essen in Nordrhein-Westfalen (NRW) hinsichtlich der Beratungsstunden auch unter der E-Mail arbeitsrecht@verbraucherdienst.com erreichen. Bitte bringen Sie der Arbeitsrechtshilfe aus Essen in Nordrhein-Westfalen (NRW) zu Ihrem Termin Ihre kompletten Unterlagen mit.
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Urlaubsbewilligung des Arbeitgebers
Hat ein Arbeitnehmer ohne die Urlaubsbewilligung des Arbeitgebers einen Erholungsurlaub gebucht, handelt er nach einer Entscheidung des Landesarbeitsgerichts (LAG) Baden-Württemberg auf eigenes Risiko. Der Arbeitnehmer kann auch bei einer unerlaubten Verweigerung des Urlaubsanspruchs des Arbeitgebers keine Schadensersatzforderungen wegen Reiserücktrittskosten beanspruchen. Nähere Einzelheiten zum Arbeitsrechtsservice der Arbeitsrechtshilfe im Hinblick auf die Beratungsstunden durch eine auf Arbeitsrecht spezialisierte Fachanwältin in den Vereinsräumen des Verbraucherdienst e.V. in der Essener City in Nordrhein-Westfalen (NRW), bezüglich Fragen des Arbeitnehmers bezüglich Urlaubsbewilligung durch Arbeitgeber finden Sie am Ende des Beitrags.
Urlaubsanspruch: Arbeitgeber muss für den entstandenen Schaden zahlen
Ist der Arbeitnehmer nicht ein Mitglied einer Organisation des Betriebes eingegliedert, hat der Arbeitnehmer einen Anspruch auf eine Urlaubsbewilligung seitens des Arbeitgebers. Ein Ausscheidungsgrund einer Urlaubsbewilligung auf Arbeitgeberseite sind allerdings entgegenstehende dringliche Belange auf Arbeitgeberseite. Sollte dann der Urlaubsanspruch durch den Arbeitgeber nicht gewährt werden, muss dieser den dadurch entstandenen Schaden, zum Beispiel die Reiserücktrittskosten, vollständig tragen. Dem Arbeitnehmer trifft in dieser Fallkonstellation keinerlei Schuld, da er auf die Urlaubsbewilligung seitens des Arbeitgebers vertraute (siehe auch das Urteil des LAG Baden-Württemberg, 12 Sa 136/12).
Beratungsstunden der Arbeitsrechtshilfe hinsichtlich Kürzung des Urlaubsanspruchs wegen Elternzeit- kostenlose Erstberatung durch Fachanwältin für Arbeitsrecht in den Vereinsräumen des Verbraucherdienst e.V. aus Essen in Nordrhein-Westfalen (NRW)
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