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Timestamp: 2018-06-18 03:53:06
Document Index: 369038944

Matched Legal Cases: ['§ 34', '§ 39', '§ 55', '§ 77', '§ 51', '§ 123', '§ 122', '§ 42', '§ 122', '§ 42', '§ 46', '§ 73', '§ 122', '§ 42', '§ 7', '§ 4', '§ 6', '§ 8', '§ 75', '§ 56', 'Art. 6', '§ 134', '§ 160']

Planungsleistungen Neubau Feuerwehr Kernstadt / Stadtallendorf
Planungsleistungen Neubau Feuerwehr Kernstadt
HAD-Referenz-Nr.: 3392/280 Auftragsbekanntmachung Richtlinie 2014/24/EU Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber I.1)
Magistrat der Stadt Stadtallendorf -Vergabestelle-
Kontaktstelle(n): Fachbereich 4 Frau Susanne Fritsch
Telefon: +49 6428707313
Fax: +49 6428707400
E-Mail: susanne.fritsch@stadtallendorf.de
Hauptadresse: www.stadtallendorf.de
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter
URL : http://www.subreprt.de/E88673427
folgende Kontaktstelle:
Heussen Rechtsanwaltsgesellschaft mbH Tower 185
Kontaktstelle(n): Tanja Turner
Telefon: +49 6915242124
Fax: +49 6915242111
E-Mail: tanja.turner@heussen-law.de
Hauptadresse: http://www.heussen-law.de
Art des öffentlichen Auftraggebers Regional- oder Kommunalbehörde
Abschnitt II: Gegenstand II.1)
Planungsleistungen für den Neubau Feuerwehrgerätehaus Kernstadt Stadtallendorf
Referenznummer der Bekanntmachung: 83715-17
Das bestehende Feuerwehrhaus entspricht auf Grund seines Alters technisch, funktional und gestalterisch nicht mehr den aktuellen Anforderungen an ein zeitgemäßes Feuerwehrzentrum. Die Stadt Stadtallendorf plant daher den Neubau des Feuerwehrstützpunktes an gleicher Stelle. Als Grundlage für eine Investitionsentscheidung hat die Auftraggeberin eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben, deren Auszug Teil der Vergabeunterlagen ist.
Wert ohne MwSt.: 1.240.623,00 EUR
Objekt-, Freianlagen- und TGA-Planung
DE724 Marburg-Biedenkopf
Die Auftraggeberin beabsichtigt, die Objektplanung Gebäude, Leistungsphasen 1-9 des § 34 HOAI, die Freianlagenplanung, Leistungsphasen 1-9 des § 39 HOAI, die Technische Gebäudeausrüstung, Leistungsphasen 1-9 des § 55 HOAI zu vergeben. Es werden jeweils die Grundleistungen aus den Katalogen der Anlage 10, Anlage 11, Anlage 14 mit den gültigen Honorarsätzen beauftragt. Die Beauftragung erfolgt dabei stufenweise. Die Planung soll dabei folgende Ziele betrachten: 1. Umsetzung des Raumprogramms und Funktionalität der Anordnung der Räume im Hinblick auf einen effizienten Arbeitsablauf (kurze Wege) unter bestmöglicher
Ausnutzung des Grundstücks 2. Vermeidung eines Interimsumzugs 3. Städtebauliche Einbindung 4. Energetisches Gesamtkonzept Aufgabe des künftigen Auftragnehmers für LOS 1 wird es auch sein, die Auftraggeberin bei der Beantragung etwaiger Fördermittel zu unterstützen. II.2.5)
Konzept zum Neubau des Feuerwehrgerätehauses
Konzept zur Pojektorganisation
Qualifikation und Erfahrung des für die Ausführung des Auftags vorgesehenen Projektleiters und persönliche Referenzen
Qualifikation und Erfahrung des für die Ausführung des Austrags vorgesehenen stellvertretenden Projektleiters sowie persönliche Referenzen
[x] Preis: Gewichtung : 10
Wert ohne MwSt.: 1.100.623,00 EUR
Dieser Auftrag kann verlängert werden : nein
Umsatz des Bewerbers mit vergleichbaren Leistungen in der Objektplanung, Wichtung 5 Umsatz des Bewerbers mit vergleichbaren Leistungen in der Freianlagenplanung, Wichtung 5 Umsatz des Bewerbers mit vergleichbaren Leistungen in der TGA-Planung, Wichtung 5 Referenzen Objektplanung, Wichtung 35 Referenzen Freianlagenplanung, Wichtung 20 Referenzen TGA-Planung, Wichtung 20 Anzahl der Mitarbeiter, Wichtung 10
Varianten/Alternativangebote sind zulässig : nein
Optionen : ja
Als erste Stufe sollen die Leistungsphasen 1 - 4, als zweite Stufe die Leistungsphasen 5 - 9 vergeben werden. Mit dem Zuschlag überträgt die Auftraggeberin dem Auftragnehmer die erste Stufe. Es bleibt der Auftraggeberin vorbehalten, den Auftragnehmer stufenweise mit der Erbringung weiterer Leistungsphasen der jeweiligen Fachplanung zu beauftragen, wobei kein Rechtsanspruch des
Auftragnehmers auf die Beauftragung weiterer, über die erste Stufe hinausgehender Stufen besteht. Die Beauftragung einzelner erforderlicher besonderer Leistungen bleibt vorbehalten. II.2.12)
Für die Ausarbeitung des Konzepts gewährt die Auftraggeberin eine Entschädigung von 7.500.- EUR gemäß § 77 Abs. 2 VgV für jedes wertbare Angebot. Diese Entschädigung wird auf das spätere Honorar des bezuschlagten Bieters angerechnet.
Tragwerkplanung und Leistungen der Thermischen Bauphysik
Die Auftraggeberin beabsichtigt, die Tragwerksplanung, Leistungsphasen 1-6 des § 51 HOAI und Leistungen der Bauphysik, Leistungsphasen 1-7 der Anlage 1.2.2 Abs. 1 HOAI an geeignete Bieter zu vergeben. Es werden jeweils die Grundleistungen aus den Katalogen der Anlage 15 sowie der Anlage 1.2.2 Abs. 2 HOAI mit den gültigen Honorarsätzen beauftragt.
Qualifikation und Erfahrung des für die Ausführung des Auftrgs vorsehenen Projektleiters sowie persönliche Referenzen
Konzept zur Projektorganisation
Qualifikation und Erfahrung des für die Ausführung des Auftrags vorgesehenen stellvertretenden Projektleiters sowie persönliche Referenzen
Wert ohne MwSt.: 140.000,00 EUR
Umsatz mit vergleichbaren Leistungen, Wichtung 10 Referenzen, Wichtung 75 Anzahl der Mitarbeiter, Wichtung 15
Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Als erste Stufe sollen die Leistungsphasen 1 - 4, als zweite Stufe die Leistungsphasen 5 und 6 vergeben werden. Mit dem Zuschlag überträgt die Auftraggeberin dem Auftragnehmer die erste Stufe. Es bleibt der Auftraggeberin vorbehalten, den Auftragnehmer stufenweise mit der Erbringung weiterer Leistungsphasen jeweiligen Fachplanung zu beauftragen, wobei kein Rechtsanspruch des Auftragnehmers auf die Beauftragung weiterer, über die erste Stufe hinausgehender Stufen besteht.
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben III.1)
Eigenerklärung des Bewerbers über den Eintrag in die Architekten- oder Ingenieurliste oder sonstiger Nachweis der Bauvorlageberechtigung im Land Hessen. Eigenerklärung zum Vorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB Bei juristischen Personen: Vorlage eines Handelsregisterauszugs, nicht älter als drei Monate bei Abgabe des Teilnahmeantrags. Hieraus muss hervorgehen, dass der Unterschriftsleistende für das Unternehmen vertretungsberechtigt ist und die auftragsgegenständlichen Leistungen zu dem satzungsgemäßen Geschäftszweck gehören. Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
Für Los 1 und 2: - Eigenerklärung über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mind. 2.000.000.- € für Personenschäden und 2.500.000.- € für sonstige Schäden, jeweils zweifach maximiert im Versicherungsjahr mit Benennung der Versicherungsgesellschaft oder alternativ eine Versicherungsbestätigung, dass im Falle der Zuschlagserteilung eine entsprechende Versicherung mit den geforderten Deckungssummen zugesagt wird. - Umsatz der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre (2014/2015, 2015/2016, 2016/2017 - anzugeben ist jeweils der aktuellere Umsatz) mit vergleichbaren
Leistungen. Dabei wird als vergleichbar angesehen die Planung von Feuerwehrgerätehäusern, Feuerwehrdienstgebäuden, Feuerwehrübungsgeländen oder sonstigen Einrichtungen (Gebäuden bzw. Freianlagen) für die öffentliche Sicherheit und Ordnung (Los 1) bzw. die Planung von Feuerwehrgerätehäusern, Feuerwehrdienstgebäuden, oder sonstigen Einrichtungen für die öffentliche Sicherheit und Ordnung oder Gebäuden mit gleichen Planungsanforderungen (Los 2). . Hinweis für Bewerbergemeinschaften: Der Bewertung wird der kumulierte Umsatz der einzelnen Mitglieder der Bewerbergemeinschaft zugrunde gelegt. Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
1. Eigenerklärung zu Ausführungs- und Lieferinteressen des Bewerbers (§ 46 Abs. 2, § 73 Abs. 3 VgV). 2. Vorlage der Diplomurkunde des vorgesehenen Projektleiters und seines Stellvertreters 3. Anzahl der Mitarbeiter: Eigenerklärung zur Anzahl der Mitarbeiter/innen der letzten drei Jahre im Jahresdurchschnitt, aufgeteilt nach Fachrichtungen (Objektplanung, Freianlagenplanung und TGA-Planung) sowie nach Führungskräften und weiteren Mitarbeitern/innen (Los 1) Anzahl der Mitarbeiter Los 2: Eigenerklärung zur Anzahl der Mitarbeiter/innen der letzten drei Jahre im Jahresdurchschnitt, aufgeteilt nach Führungskräften und weiteren Mitarbeitern/innen 4. Vorlage von Referenzen, die in Bezug auf Art und Umfang mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind. Als vergleichbar werden Referenzen angesehen, die die Planung von Feuerwehrgerätehäusern, Feuerwehrdienstgebäuden, Feuerwehrübungsplätzen oder sonstige Einrichtungen für die öffentliche Sicherheit und Ordnung beinhalten (Los 1). Vorlage von Referenzen, die in Bezug auf Art und Umfang mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind. Als vergleichbar werden Referenzen angesehen, die die Planung von Feuerwehrgerätehäusern, Feuerwehrdienstgebäuden oder sonstigen Einrichtungen für öffentliche Sicherheit und Ordnung sowie andere Gebäude mit gleichen Planungsanforderungen beinhalten (Los 2). Die Angaben zu den Referenzen sollen wie folgt gegliedert sein: i. Name des Auftraggebers ii. Bezeichnung des Projektes iii. Inhaltliche Darstellung des Projekts mit Angabe der bearbeiteten Leistungsphasen iv. Projektdauer (Anfangs- und Enddatum) v. Projektkosten vi. Objektangaben (BGF, BRI) Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form
anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
zu 3.: Das sich bewerbende Büro muss mindestens zwei Mitarbeiter Fachrichtung Objektplanung, zwei Mitarbeiter Fachrichtung TGA-Planung, davon einer aus dem Bereich Elektroplanung, und einen Mitarbeiter Freianlagenplanung (einschließlich Büroinhaber) beschäftigen (Los 1). Das sich bewerbende Büro muss mindestens zwei Mitarbeiter (einschließlich Büroinhaber) Fachrichtung Tragwerksplanung, davon einen mit Erfahrungen in der Planung der Bauphysik beschäftigen (Los 2). zu 4.: Es müssen mindestens zwei (Objektplanung) bzw. eine (Technische Gebäudeausrüstung und Freianlagenplanung) in Art und Umfang vergleichbare Referenz(en) genannt werden, bei denen mindestens die LP 3 - 8 bearbeitet wurden und bei denen die LP 8 abgeschlossen ist oder unmittelbar vor dem Abschluss steht. Der Abschluss der LP 8 darf nicht länger als 5 Jahre zurückliegen, d.h. Abschluss der LP 8 frühestens im Juni 2013 (Los 1) Es müssen mindestens zwei in Art und Umfang vergleichbare Referenzen genannt werden, bei denen mindestens die LP 3 - 6 bearbeitet wurden und bei denen die LP 6 abgeschlossen ist oder unmittelbar vor dem Abschluss steht. Der Abschluss der LP 6 darf nicht länger als 5 Jahre zurückliegen, d.h. Abschluss der LP 6 frühestens im Juni 2013 (Los 2).
Zugelassen sind Bewerber, die nach den Gesetzen der Länder berechtigt sind, die Berufsbezeichnung „Architekt“, „Landschaftsarchitekt“ (für die Freianlagen) oder „Ingenieur“ zu tragen oder nach der EG-Berufsanerkennungsrichtlinie 2005/36/EG, zuletzt geändert durch die Richtlinie 2013/55/EU vom 20. November 2013, bzw. nach dem Berufsqualifikationsfeststellungsgesetz vom 06.12.2011, zuletzt geändert am 29.03.2017, berechtigt sind, in der Bundesrepublik Deutschland als Architekt oder Ingenieur tätig zu werden. Bei juristischen Personen muss mindestens einer der Gesellschafter oder der verantwortliche Projektleiter die an natürliche Personen gestellten Anforderungen erfüllen.
Nach § 7 Hessisches Tariftreue- und Vergabegesetz (HVTG) haben die Bieter sowie deren Nachunternehmen und Verleihunternehmen Verpflichtungserklärungen nach § 4 Abs. 1 bis 5 (Tariftreueerklärung), § 6 (Mindestentgelterklärung) und § 8 Abs. 2 HVTG abzugeben. Diese Erklärung ist mit dem Angebot vorzulegen. III.2.3)
Tag: 24.07.2018 Ortszeit: 11:00
Tag: 09.08.2018
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 20.12.2018
Abschnitt VI: Weitere Angaben VI.1)
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag : nein
1. Sollten nach Auswertung der Teilnahmeanträge mehr als fünf Bewerber eine gleich hohe Punktzahl erhalten, wird die Entscheidung, welche Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, durch Los getroffen, § 75 Abs. 6 VgV. 2. Die Auftraggeberin behält sich vor, die Verhandlungsrunde nach einem Verhandlungsgespräch zu beenden und die Bieter nicht zur Abgabe eines neuen Angebots aufzufordern, wenn nicht der Zuschlag bereits auf das Erstangebot erteilt wird. 3. Fragen sind grundsätzlich in Textform (schriftlich, per Fax oder E-Mail) bei der verfahrensbetreuenden Kanzlei einzureichen. Es ist darauf zu achten, dass die Fragen so formuliert sind, dass keine Rückschlüsse auf die Identität des Fragestellers möglich sind. Die aufgrund der eingegangenen Fragen erarbeiteten Antworten werden - falls sie für alle Bewerber/Bieter von Interesse sind - über den oben genannten link zur Beantwortung veröffentlicht. Die Bewerber sind daher dazu angehalten, sich regelmäßig zu vergewissern, ob solche Bewerberfragen und -antworten veröffentlicht wurden. Alternativ besteht die Möglichkeit, sich per Email bei der verfahrensbetreuenden Kanzlei zu registrieren. In diesem Fall werden die registrierten Bewerber über eingegangene Bewerberfragen und die Antworten hierauf per Email unterrichtet. Fragen zu dem Teilnahmewettbewerb sind bis spätestens 17.07.2018, 14:00 Uhr einzureichen. In der Angebotsphase werden den ausgewählten Bietern die Bieterfragen und Antworten hierauf per Email übermittelt. Fragen zu der Angebotsphase können bis spätestens 04.09.2018, 14:00 Uhr gestellt werden.
4. Die Auftraggeberin behält sich vor, die Bewerber/Bieter nach pflichtgemäßem Ermessen aufzufordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren, oder fehlende oder unvollständige leistungsbezogene Unterlagen nachzureichen oder zu vervollständigen (§ 56 Abs. 2 VgV). 5. Für die Abgabe der Teilnahmeanträge und der Angebote sind die von der Auftraggeberin zur Verfügung gestellten Formulare zu verwenden. In anderer Form eingereichte Teilnahmeanträge oder Angebote werden ausgeschlossen. 6. Digitale Teilnahmeanträge/Angebote mit Signatur im Sinne des Signaturgesetzes sowie andere auf elektronischem Wege übermittelte Teilnahmeanträge/Angebote sind nicht zugelassen. 7. Die von dem Bewerber/Bieter zur Verfügung gestellten, auch personenbezogenen Informationen und Daten werden im Rahmen des Vergabeverfahrens gem. DSGVO Art. 6 Abs. 1 b erfasst, organisiert, gespeichert und verwendet. Auftraggeber, Verfahrensbetreuer und ggf. weitere beteiligte Behörden verwenden diese Daten ausschließlich für dieses Verfahren und geben diese nur in unten beschriebenem Umfang an Dritte weiter. Nach Abschluss des Vergabeverfahrens, des Rechnungsprüfungsverfahrens und nach Ablauf der gesetzlichen Aufbewahrungsfrist werden die Daten gelöscht. Die Abgabe einer Datenschutzerklärung ist Voraussetzung für die Berücksichtigung des Teilnahmeantrags des Bewerbers bzw. des Angebotes des Bieters. Eine Datenschutzerklärung ist insbesondere auch für die Personen vorzulegen, die der Bewerber/Bieter in dem Fall der Zuschlagserteilung in dem Projekt einsetzen will, also für die in den Vergabeunterlagen vom Bewerber/Bieter genannten Mitarbeiter, Nachunternehmen und eignungsleihenden Unternehmen. Soll das Angebot eines Bieters angenommen werden, so werden die Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, vor dem Vertragsschluss gemäß § 134 Absatz 1 GWB über den Namen des erfolgreichen Bieters und den frühest möglichen Zeitpunkt des Vertragsschlusses informiert. Mit Abgabe des Teilnahmeantrags bzw. Angebotsabgabe erklärt sich der Bewerber/Bieter mit der Speicherung und Verarbeitung seiner Daten gemäß der vorgenannten Datenschutzerkärung einverstanden. VI.4)
Nach Ablauf der Frist ist der Antrag unzulässig. (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB) VI.4.4)
Autor/in: Bernd Zink