Source: http://fennet.de/verein/satzung1.html
Timestamp: 2019-02-21 16:43:39
Document Index: 340217842

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 7', '§26', '§ 8', '§ 10', '§ 2']

FEN - Verein: Satzung des Fördervereins FEN: Free-Net Erlangen-Nürnberg-Fürth e.V. vom 14.12.'94
FEN Startseite > Verein > Satzung1
Der Verein führt den Namen "Förderverein FEN: Free-Net Erlangen-Nürnberg-Fürth" e.V.
Zweck des Vereins ist die Förderung regionaler, öffentlicher, digitaler Kommunikationsnetze im allgemeinen und des "FEN: Free-Net Erlangen-Nürnberg-Fürth" im besonderen.
Betrieb und Finanzierung des FEN: Free-Net Erlangen-Nürnberg-Fürth als regionales Bürgernetz;
Gewinnung und Betreuung von Institutionen und Personen, die bereit und in der Lage sind, thematische Bereiche auf dem FEN inhaltlich-organisatorisch zu betreuen und mit den ihnen zugänglichen Informationen zu versorgen;
Beratung, Weiterbildung und Unterstützung seiner Mitglieder und andere Nutzer des FEN bei allen Fragen der Netznutzung, der Beschaffung und des Betriebs von Einrichtungen des für den Zugang zum FEN;
Kooperation mit anderen Vereinen, Körperschaften, Personen, die in anderen Regionen vergleichbare Ziele wie der Förderverein FEN verfolgen, einschließlich der Mitgliedschaft in solchen Vereinen und Körperschaften, soweit dies sachdienlich erscheint;
Verbreiten von Informationen über die Ziele und die Funktionsweise des FEN in der Region und unter Institutionen und Personen außerhalb, die Interesse an Kontakten zu unserer Region haben;
Beteiligung an regionalen, nationalen und europäischen Förderprogrammen in diesen Bereichen, auch in Kooperation mit anderen Institutionen mit ähnlichen Interessen und Aufgabenstellungen;
fachliche Beratung von Institutionen und Entscheidungsträgern im öffentlichen und privaten Bereich bei Fragen und Entscheidungen im Feld regionaler digitaler Bürgernetze einschließlich der Vermittlung von Kontakten zu entsprechend ausgewiesenen Fachleuten.
Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke. Etwaige Überschüsse dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden.
Mitgliedsbeiträge, Spenden oder sonstiges Vereinsvermögen dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwandt werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Im Falle ihres Ausscheidens oder Ausschlusses haben sie keinen Anspruch auf das Vereinsvermögen.
Förderung des Gedankens von "Community Computing" und des Free-Net Konzepts in der Region, im Freistaat Bayern, in der Bundesrepublik, der europäischen Union und international.
Mitglied können werden natürliche und juristische Personen sowie nichtrechtsfähige Vereinigungen, die sich für die satzungsmäß9gen Zwecke des Vereins einsetzen.
Ein Austritt ist mit einer Frist von 3 Monaten zum Ablauf eines Kalenderjahres schriftlich zu erklären.
Ein Mitglied, das gegen die Zwecke oder die Interessen des Vereins gröblich verstoßen hat, kann durch Beschluß des Vorstandes ausgeschlossen werden. Gegen den Ausschluß kann die Mitgliederversammlung angerufen werden. Die Anrufung der Mitgliederversammlung kann nur innerhalb 4 Wochen ab Zugang des Ausschlußbeschlusses schriftlich beim Vorstand erfolgen.
§ 4 Mitgliedsbeiträge; Haftung der Mitglieder
Die Mitglieder haften bei Rechstgeschäften, die der Vorstand im Namen des Vereins vornimmt, nur mit dem Vereinsvermögen.
gegebenenfalls der Beirat
Die ordentliche Mitgliederverrsammlung findet einmal im Jahr statt. Sie ist vom Vorstand schriftlich unter Beifügung einer Tagesordnung einen Monat vor dem Tag der Sitzung einzuberufen.
Die Mitgliederversammlung ist beschlußfähig, wenn mindestens 20% der Mitglieder anwesend oder vertreten sind. Mitglieder können sich mittels einer schriftlichen Vollmacht durch andere Mitglieder vertreten lassen, wenn die schriftliche Vollmacht vor der Abstimmung nachgewiesen wird. Unterbevollmächtigung ist ausgeschlossen. Bei der Beschlußfassung entscheidet die einfache Mehrheit der in der Mitgliederversammlung anwesenden und vertretenen Mitglieder. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorstandsvorsitzenden den Ausschlag. Satzungsänderungen und ein Beschluß über die Auflösung des Vereines bedürfen der Zustimmung von zwei Dritteln der anwesenden und vertretenen Mitglieder.
Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstands im Sinne von § 7 Abs.1 mit 5 und des Beirats.
Erlaß der Beitragsordnung
Den Vorsitz in der Mitgliederversammlung führt der Vorstandsvorsitzende. Bei dessen Verhinderung wird die Sitzung vom stellvertretenden Vorsitzenden oder einem anderen Vorstandsmitglied geleitet.
Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden, dem stellvertretenden Vorsitzenden und einem bis drei weiteren Mitgliedern.
Die Mitglieder des Vorstands werden für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Sie bleiben bis zur Wahl eines neuen Vorstands im Amt.
Die Mitglieder des Vorstands können jederzeit zurücktreten oder abberufen werden. Scheidet ein Mitglied vor Ablauf der Amtsperiode aus, so ist für die restliche Amtszeit des Ausgeschiedenen ein Ersatzmitglied zu wählen.
Der Vorstandsvorsitzenden und der stellvertretenden Vorsitzende sind Vorstand im Sinne von §26 BGB.
Der Vorstand faßt seine Beschlüsse in Sitzungen, die vom Vorstandsvorsitzenden oder dem stellvertretenden Vorsitzenden einberufen werden, oder im schriftlichen Verfahren. Er ist beschlußfähig, wenn mindestens die Hälfte seiner Mitglieder anwesend sind. Der Vorstand faßt alle Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorstandsvorsitzenden, bei dessen Verhinderung die Stimme des stellvertretenden Vorsitzenden. Der Vorstand kann sich eine Geschäftsordnung geben.
§ 8 Die Aufgaben des Vorstands
Bestellung und Abberufung des Geschäftsführers sowie gegebenenfalls seines Vertreters und dessen Aufgabenfestlegung;
Vorlage des Wirtschaftsplans für jedes Geschäftsjahr; Feststellung und Vorlage eines Jahresberichts.
Der Geschäftsführer wird für die jeweilige Amtsperiode des Vorstandes durch den Vorstand bestimmt.
§ 10 Aufgaben des Geschäftsführer
Der Geschäftsführer führt die Geschäfte des Vereins nach Maßgabe der Satzung, der Beschlüsse der Mitgliederversammlung und der vom Vorstand generell und im Einzelfall erteilten Anweisungen.
Die Mitgliederversammlung kann auf Vorschlag des Vorstands einen Beirat wählen, der aus neun bis achtzehn Mitgliedern besteht. Entscheidet sich die Mitgliederversammlung für die Wahl eines Beirats, so werden die Mitglieder des Beirats jeweils auf die Dauer von zwei Jahren gewählt oder entsandt. Wiederwahl oder erneute Entsendung ist zulässig.
Der Beirat wählt aus seiner Mitte den Vorsitzenden und den stellvertretenden Vorsitzenden mit einfacher Mehrheit der anwesenden Beiratsmitglieder. Der Beirat ist beschlußfähig, wenn mindestens die Hälfte seiner Mitglieder anwesend sind.
Im Falle der Auflösung des Vereins sind der Vorstandsvorsitzende und der
Im Falle der Auflösung des Vereins fällt das Vereinsvermögen an die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, die es unmittelbar und auschließlich für die in § 2 genannten Zwecke zu verwenden hat.
Die vorstehende Satzung wurde in der Gründungsversammlung vom 29.11.1994 errichtet.
Erlangen, den 14.12.1994
Karin Dumberger