Source: https://kirchenrecht-ekhn.de/document/28393
Timestamp: 2019-12-05 17:36:15
Document Index: 171723755

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 3', '§ 2', '§ 2', '§ 4', '§ 37', '§ 51', '§ 15']

015-2013 Dekanatssynodalordnung (DSO) - Kirchenrecht Online-Nachschlagewerk
015-2013 Dekanatssynodalordnung (DSO)
(ABl. 2004 S. 87), zuletzt geändert am 24. November 2012 (ABl. 2013 S. 38, 54)
1 Über die Neubildung, Grenzveränderung oder Auflösung von Dekanaten beschließt die Kirchenleitung, wenn die beteiligten Kirchenvorstände und Dekanatssynoden zustimmen, andernfalls die Kirchensynode. 2 Werden Dekanatsgrenzen durch Veränderung von Kirchengemeindegrenzen verändert, so ist nach § 4 der Kirchengemeindeordnung2# zu verfahren.
( 3 ) 1 Mit der Berufung eines gewählten stellvertretenden Mitgliedes nach § 3 der Dekanatssynodalwahlordnung3# erlöschen seine Rechte aus der Wahl. 2 Berufene Mitglieder haben keine Stellvertreterinnen und keine Stellvertreter.
( 5 ) Verliert ein Mitglied der Dekanatssynode die Voraussetzung der Wählbarkeit nach § 2 Abs. 5 der Dekanatssynodalwahlordnung4#, so scheidet es aus der Dekanatssynode aus.
( 7 ) Wird in einer Kirchengemeinde eine Pfarr- oder Pfarrvikarstelle neu errichtet, so hat der Kirchenvorstand binnen drei Monaten für den Rest der Wahlzeit der Dekanatssynode Nachwahlen gemäß § 2 Abs. 1 der Dekanatssynodalwahlordnung5# vorzunehmen.
( 2 ) 1 Für verhinderte gewählte Mitglieder sind die für sie gewählten stellvertretenden Mitglieder einzuladen. 2 Die in Absatz 1 genannte Frist gilt hierbei nicht. 3 Bei der Einladung sind ferner die §§ 4 und 5 der Dekanatssynodalwahlordnung6# zu beachten.
( 5 ) 1 Wer an dem Gegenstand der Verhandlung im Sinne von § 37 Absatz 1 der Kirchengemeindeordnung7# persönlich beteiligt ist, darf bei der Beratung und Beschlussfassung nicht anwesend sein. 2 Auf ihr oder sein Verlangen ist sie oder er vorher zu hören.
die Mitglieder der Kirchenvorstände an die gewissenhafte Erfüllung ihrer Pflichten zu erinnern mit dem Recht, Ermahnungen und Warnungen auszusprechen und erforderlichenfalls dem Mitglied eines Kirchenvorstandes nach § 51 Absatz 2 der Kirchengemeindeordnung8# sein Amt abzuerkennen;
( 2 ) Näheres regelt die Kirchenleitung im Einvernehmen mit dem Kirchensynodalvorstand durch Rechtsverordnung9#.
Entscheidungen, die der Dekanatssynodalvorstand aufgrund kirchengesetzlicher Bestimmungen über Einsprüche oder in Angelegenheiten der §§ 15 und 51 der Kirchengemeindeordnung10# trifft, sind schriftlich zu begründen und, soweit Beschwerde zulässig, mit einer Rechtsmittelbelehrung zu versehen.
3 ↑ Nr. 16.
4 ↑ Nr. 16.
5 ↑ Nr. 16.