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Timestamp: 2017-02-28 01:20:24
Document Index: 265338334

Matched Legal Cases: ['Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 2', 'Art. 3', 'Art. 3', 'Art. 4', 'Art. 5', 'Art. 6', 'Art. 17', 'Art. 7', 'Art. 17', 'Art. 8', 'Art. 4', 'Art. 9', 'Art. 6', 'Art. 10', 'Art. 11', 'Art. 12', 'Art. 13', 'Art. 17', 'Art. 14', 'Art. 7', 'Art. 39', 'Art. 15', 'Art. 8', 'Art. 16', 'Art. 17', 'Art 1', 'Art. 18', 'Art. 19', 'Art. 20', 'Art. 21', 'Art. 22', 'Art. 23', 'Art. 24', 'Art. 23', 'Art. 25', 'Art. 26', 'Art. 27', 'Art. 28', 'Art. 29', 'Art. 30', 'Art. 8', 'Art. 39', 'Art. 31', 'Art. 32', 'Art. 33', 'Art. 34', 'Art. 35', 'Art. 36', 'Art. 37', 'Art. 7', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 2', 'Art. 3', 'Art. 4', 'Art. 1', 'Art. 2', 'Art. 3', 'Art. 1', 'Art. 30', 'Art. 2', 'Art. 1', 'Art. 2', 'Art. 3', 'Art. 1', 'Art. 2', 'Art. 3', 'Art. 1', 'Art. 30', 'Art. 30', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 2', 'Art. 1', 'Art. 2', 'Art. 65', 'Art. 86']

Pensionskasse Stadt Chur Vorsorgereglement - PDF
Pensionskasse Stadt Chur Vorsorgereglement
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1 Pensionskasse Stadt Chur Vorsorgereglement2 Pensionskasse Stadt Chur Vorsorgereglement (Stand 1. Januar 2015) 2 Eckdaten (Die Kurzbezeichnung für Pensionskasse Stadt Chur lautet PKSC) Art der Leistung Beitragsplan (Stand per 1. Januar 2015) Koordinationsabzug Maximal versicherter Lohn 75% der maximalen AHV-Rente (2015: 75% v. 28'200.- = 21'150.-) Nach oben offen Beiträge Alter Altersgutschrift Risikoprämie Total Arbeitnehmerbeiträge Arbeitgeberbeiträge 25-34: 15.0% 2.6% 17.6% 8.8% 8.8% 35-44: 17.0% 3.2% 20.2% 10.1% 10.1% 45-54: 19.0% 4.0% 23.0% 11.5% 11.5% (64): 21.0% 4.8% 25.8% 12.9% 12.9% Rentenberechnung Renten-Umwandlungssätze (mit Alter 65 Jahre) (Stand /2015) Kapitaloption bei Altersrücktritt Alters-Kinderrente Invalidenrente Invalidenkinderrente Invalidenzusatzrente (bis Beginn Leistungen der Eidg. IV) Ehegattenrente beim Tod einer aktiv versicherten Person: Ehegattenrente nach Altersrücktritt Kürzung der Ehegattenrente Lebenspartnerrente Waisenrente Todesfallkapital - Höhe Todesfallkapital - Berechtigte Beitragsprimat / Rente = Sparkapital * Rentenumwandlungssatz Jg % Anpassung bei Alterspension Jg % vor Alter 65 Jahre: Jg % %/Mt. bzw %/Jahr Jg % Anpassung bei Alterspension Jg % nach Alter 65 Jahre: Jg. 1953ff 6.10% %/Mt. bzw %/Jahr Bis 50% - Beantragungsfrist: mindestens 1 Jahr vor Auszahlung Wie kantonale Kinder-/Ausbildungszulage (mind. BVG-Minimum) 50% des versicherten Lohnes (bis AHV-Alter, dann Altersrente) 10% des versicherten Lohnes, mindestens aber wie kantonale Kinder-/Ausbildungszulage / bis Alter 18 (25) Jahre 80% der mutmasslichen IV-Rente inkl. Renten für Kinder Wird verrechnet mit Nachzahlungen der Eidg. IV Ab 1. Tag Ehe 60% der Invalidenrente (= 30% vom versicherten Lohn) 60% der versicherten Altersrente Wenn Ehegatte mehr als 10 Jahre jünger, Kürzung um 1% für jedes volle oder angebrochene Jahr über 10 Jahre Differenz Bei Heirat nach Altersrücktritt: 20% Kürzung pro Jahr nach Rücktritt Wichtig: Eine Lebenspartnerschaft ist vorgängig zu melden. Sind bestimmte Bedingungen erfüllt: 100% der Ehegattenrente bzw. 3 Jahresrenten, wenn Partner unter 45 Jahre und keine gemeinsamen Kinder vorhanden sind. 10% des versicherten Lohnes, mindestens aber wie kantonale Kinder-/Ausbildungszulage / bis Alter 18 (25) Jahre Die Hälfte vom Altersguthaben Wenn Bedingungen gemäss PKSC-Gesetz erfüllt sind: a) Lebenspartnerin oder Lebenspartner b) natürliche Personen, die in erheblichem Masse unterstützt wurden oder für gemeinsame Kinder aufkommen c) die Kinder der verstorbenen Person3 Pensionskasse Stadt Chur Vorsorgereglement (Stand 1. Januar 2015) 3 Inhaltsverzeichnis I. Einleitung Grundsätze... 1 Eingetragene Partnerschaft... 2 Art. II. Mitgliedschaft Kreis der versicherten Personen / Zeitpunkt der Aufnahme... 3 Leistungsausschluss... 4 Aufnahme mit Leistungsvorbehalt... 5 Freiwillige Vorsorge... 6 Unbezahlter Urlaub... 7 Nicht zu versichernde Personen... 8 III. Weitere Bestimmungen Massgebender Jahreslohn a) Festlegung... 9 b) Bei Arbeitsunfähigkeit und Invalidität Versicherter Lohn a) Berechnung b) Koordinationsabzug c) Weiterführung des versicherten Lohns ab Alter Ordentliches Rücktrittsalter Festlegung des Alters für Sparbeiträge Kürzung der Leistungsansprüche Auszahlung a) Art b) Auszahlungstermin c) Mindestbetrag für Rentenzahlung Leistungen beim Versicherungsfall nach UVG und MVG Vermeidung ungerechtfertigter Vorteile Anrechnung von Leistungen Dritter Abtretung, Verpfändung und Vorbezug zum Erwerb von Wohneigentum a) Allgemeines b) Auszahlung / Prioritätenliste c) Fristen und Höhe der Verpfändung d) Rückzahlung e) Belastung und Gutschrift Rückerstattung zu Unrecht bezogener Leistungen Auskunfts- und Meldepflicht... 294 Pensionskasse Stadt Chur Vorsorgereglement (Stand 1. Januar 2015) 4 IV. Sparversicherung und Altersleistungen Altersgutschriften Altersguthaben Verzinsung von Altersguthaben Unterjährige Verzinsung von Altersguthaben Freiwillige Einlagen (Einkauf) Altersleistungen Altersrente Vorzeitiger Altersrücktritt Vorzeitiger Altersrücktritt / Überbrückungsrente Aufgeschobener Altersrücktritt Kapitalabfindung bei Altersrücktritt (Pensionierung) a) Beantragung und Höhe b) Einschränkungen Alters-Kinderrente a) Leistungsanspruch b) Beginn und Ende des Anspruchs Art. V. Risikoleistungen Invalidität Invalidenrente a) Leistungsanspruch b) Beginn und Ende des Anspruchs Invalidenrente - Anrechnung anderer Sozialversicherungsleistungen Invaliden-Kinderrente a) Leistungsanspruch b) Beginn und Ende des Anspruchs Ehegattenrente a) Leistungsanspruch b) Beginn und Ende des Anspruchs c) Kürzung des Anspruchs d) Bezug Leistungen an den geschiedenen Ehegatten Lebenspartnerrente a) Leistungsanspruch b) Beginn, Kürzung und Aufhebung des Anspruchs Waisenrente a) Leistungsanspruch b) Beginn und Ende des Anspruchs Todesfallkapital Rentenzulagen... 605 Pensionskasse Stadt Chur Vorsorgereglement (Stand 1. Januar 2015) 5 VI. Zusatzleistungen Invaliden-Zusatzrente a) Leistungsanspruch b) Höhe c) Beginn und Ende des Anspruchs Freiwillige Leistungen Art. VII. Finanzierung Beiträge Beitragsbefreiung VIII. Vorzeitige Auflösung des Vorsorgeverhältnisses Austritt a) Anspruch b) Aufteilung bei Ehescheidung c) Barauszahlung der Freizügigkeitsleistung d) Höhe der Austrittsleistung e) Höhe der Austrittsleistung bei Teilinvalidität Nachdeckung / Nachhaftung IX. Organisation Verwaltungskommission Anlageorganisation Geschäftsstelle Unterschriftenregelung Sanierungsmassnahmen X. Besondere Bestimmungen für die Mitglieder des Stadtrates Berufliche Vorsorge der Mitglieder des Stadtrates a) Versicherter Personenkreis / Geltung der besonderen Bestimmungen b) Altersgutschriften c) Beginn Altersleistungen d) Altersleistungen e) Invalidität und Tod f) Ruhegehalt g) Finanzierung / Beitragsdauer h) Anspruch auf Austrittsleistung (Freizügigkeitsleistung)... 856 Pensionskasse Stadt Chur Vorsorgereglement (Stand 1. Januar 2015) 6 XI. Rechtspflege Rechtsmittel Art. XII. Übergangs- und Schlussbestimmungen Nicht geregelte Fälle und Änderungen vom PKSC-Vorsorgereglement Inkrafttreten Anhang Rentenumwandlungssätze für Altersrenten... Anhang 1 Einkaufssumme bis zu einem Maximalbetrag... Anhang 2 Einschränkungen von Barauszahlungen in Mitgliedstaaten der Europäischen Gemeinschaft, Island, Liechtenstein oder Norwegen... Anhang 3 Glossar - Begriffe... Anhang 4 Stichwortverzeichnis Stichwortverzeichnis...7 Pensionskasse Stadt Chur Vorsorgereglement (Stand 1. Januar 2015) 7 Vorsorgereglement der Pensionskasse Stadt Chur Beschlossen von der Verwaltungskommission am 10. Juni 2014 (gestützt auf Artikel 2 des Gesetzes über die Pensionskasse Stadt Chur) I. Einleitung Art. 1 Grundsätze (Art. 1 PKSC-Gesetz) 1 Die Pensionskasse Stadt Chur (nachfolgend: Pensionskasse oder auch PKSC) ist eine selbstständige öffentlich-rechtliche Anstalt mit Sitz in Chur. Sie ist im Handelsregister des Kantons Graubünden eingetragen. 2 Die Pensionskasse bezweckt die berufliche Vorsorge für die Mitarbeitenden der Stadtverwaltung und der IBC Energie Wasser Chur sowie der angeschlossenen Institutionen. Sie schützt die Versicherten und deren Angehörige gegen die wirtschaftlichen Folgen von Alter, Invalidität und Tod. 3 Die Pensionskasse ist eine registrierte Vorsorgeeinrichtung im Sinne des BVG. Sie weist die BVG-Mindestleistungen in einer Schattenrechnung nach. Die übrigen bundesrechtlichen Bestimmungen werden angewendet, soweit das PKSC-Gesetz oder das Vorsorgereglement keine weitergehenden Bestimmungen enthalten. Art. 2 Eingetragene Partnerschaft Personen, die in einer eingetragenen Partnerschaft gemäss Bundesgesetz über die eingetragene Partnerschaft gleichgeschlechtlicher Paare leben, haben die gleichen Rechte und Pflichten wie Ehegatten. Begriffe wie Ehe, Ehegatten, Witwe und Witwer oder verheiratet gelten für die eingetragene Partnerschaft sinngemäss. II. Mitgliedschaft Art. 3 Kreis der versicherten Personen / Zeitpunkt der Aufnahme (Art. 3 PKSC-G) 1 Versichert sind Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die der obligatorischen Versicherungspflicht nach dem BVG unterstellt sind. 2 Die Aufnahme erfolgt bei Beginn des Arbeitsverhältnisses, frühestens jedoch am 1. Januar nach Vollendung des 17. Altersjahres.8 Pensionskasse Stadt Chur Vorsorgereglement (Stand 1. Januar 2015) 8 Art. 4 Leistungsausschluss 1 Ist eine Person vor oder bei ihrer Aufnahme in die Pensionskasse nicht voll arbeitsfähig, ohne für diese Arbeitsunfähigkeit im Sinne des BVG invalid zu sein, und führt die Ursache dieser Arbeitsunfähigkeit innerhalb der nach BVG massgebenden Frist zur Invalidität oder zum Tod, so besteht kein Anspruch auf Leistungen gemäss diesem Reglement. War die Person bei Eintritt der Arbeitsunfähigkeit in einer anderen Vorsorgeeinrichtung versichert, ist diese für die Erbringung von Leistungen zuständig. 2 Personen, die infolge eines Geburtsgebrechens invalid sind oder als Minderjährige invalid wurden und daher bei der Aufnahme in die Personalvorsorge mindestens 20 Prozent, aber weniger als 40 Prozent arbeitsunfähig waren, haben lediglich Anspruch auf die Mindestleistungen gemäss BVG. Art. 5 Aufnahme mit Leistungsvorbehalt 1 Die Pensionskasse kann die Erbringung von Leistungen, die über die Mindestleistungen gemäss BVG hinausgehen, vom Ergebnis einer ärztlichen Untersuchung abhängig machen. In diesem Fall übernimmt die Pensionskasse ab dem in der Eintrittsmeldung genannten Zeitpunkt vorerst eine provisorische Deckung. Nach Eingang des Arztberichts entscheidet die Pensionskasse über die Übernahme der definitiven Deckung mit oder ohne Vorbehalt. Die definitive Aufnahme in die Pensionskasse erfolgt mit der ersten Abgabe des Versicherungsausweises. 2 Ein Leistungsvorbehalt dauert höchstens fünf Jahre. Der Vorsorgeschutz, der mit den eingebrachten Austrittsleistungen erworben wurde, darf nicht durch einen neuen gesundheitlichen Vorbehalt geschmälert werden. Die bei der früheren Vorsorgeeinrichtung abgelaufene Zeit eines Vorbehalts ist auf die neue Vorbehaltsdauer anzurechnen. 3 Führen die im Leistungsvorbehalt aufgeführten Gesundheitsprobleme innerhalb der Vorbehaltsdauer zum Tod der versicherten Person oder zu ihrer Arbeitsunfähigkeit, die zur Invalidität oder zum Tod führt, besteht im Rahmen des Vorbehalts ohne zeitliche Begrenzung kein Anspruch auf überobligatorische Leistungen. Art. 6 Freiwillige Vorsorge 1 Bei bestehendem Arbeitsverhältnis kann die Vorsorge für maximal zwölf Monate auf freiwilliger Basis beitragspflichtig weitergeführt werden, wenn der Jahreslohn unter den Mindestlohn nach BVG fällt. Dem Antrag für die freiwillige Weiterführung der Vorsorge ist zwingend ein Nachweis des Unfallversicherungs-Schutzes beizulegen. Die freiwillige Vorsorge beginnt frühestens nach Vorliegen des Nachweises für den Unfallversicherungs-Schutz und endet spätestens mit dessen Ablauf. Massgebend ist der letzte versicherte Lohn. Der Versicherte hat nebst den Arbeitnehmerbeiträgen auch die Arbeitgeberbeiträge zu bezahlen. Auf diesen Beiträgen erfolgt bei der Berechnung des Mindestbetrags gemäss Art. 17 FZG kein Alterszuschlag von 4 Prozent. 2 Wird die Vorsorge nicht beitragspflichtig fortgesetzt oder nach spätestens zwölf Monaten der Mindestlohn für den Verbleib in der Pensionskasse nicht wieder erreicht, veranlasst die Pensionskasse den Austritt.9 Pensionskasse Stadt Chur Vorsorgereglement (Stand 1. Januar 2015) 9 3 Die Versicherung kann nach Auflösung der Anstellung nicht mehr freiwillig weitergeführt werden. Art. 7 Unbezahlter Urlaub Während eines unbezahlten Urlaubs besteht ab einem Monat die Möglichkeit, für die Dauer von maximal zwölf Monaten den Gesamtbeitrag oder lediglich den Risikobeitrag zu bezahlen oder die Vorsorge als prämienfrei zu sistieren. Die Beiträge sind vor Beginn des unbezahlten Urlaubs zu begleichen. Massgebend ist der letzte versicherte Lohn. Der Versicherte hat nebst den Arbeitnehmerbeiträgen auch die Arbeitgeberbeiträge zu bezahlen. Auf diesen Beiträgen erfolgt bei der Berechnung des Mindestbetrags gemäss Art. 17 FZG kein Alterszuschlag von 4 Prozent. Für die Weiterführung der Vorsorge wird der Unfallversicherungs-Schutz vorausgesetzt. Liegt der Pensionskasse zu Beginn des unbezahlten Urlaubs noch kein Nachweis für den Unfallversicherungs-Schutz vor, wird bis zu dessen Vorliegen die Vorsorge sistiert. Die Weiterführung der Vorsorge endet spätestens mit Ablauf des Unfallversicherungs-Schutzes. Art. 8 Nicht zu versichernde Personen (Art. 4 PKSC-G) 1 Nicht in die Pensionskasse aufgenommen werden Personen, die der BVG-Versicherungspflicht nicht unterstehen, namentlich: a) Mitarbeitende, die das ordentliche Rücktrittsalter bereits erreicht oder überschritten haben; b) Mitarbeitende, deren Jahreslohn den Betrag von 75 Prozent der maximalen AHV- Altersrente (= Koordinationsabzug gemäss PKSC-Gesetz) nicht übersteigt. Dieser Betrag wird für teilinvalide Personen entsprechend ihrem Rentenberechtigungsgrad reduziert; c) Mitarbeitende mit einem befristeten Arbeitsverhältnis von bis zu drei Monaten (vorbehalten Abs ); d) Mitarbeitende, die nebenberuflich tätig sind und bereits für eine hauptberufliche Erwerbstätigkeit obligatorisch versichert sind oder im Hauptberuf eine selbstständige Erwerbstätigkeit ausüben; e) Mitarbeitende, die nicht (oder voraussichtlich nicht dauernd) in der Schweiz tätig und im Ausland genügend versichert sind, sofern sie die Befreiung von der Aufnahme in die Pensionskasse beantragen; f) Mitarbeitende, die im Sinne der IV zu mindestens 70 Prozent invalid sind sowie Mitarbeitende mit provisorischer Weiterversicherung und Aufrechterhaltung des Leistungsanspruchs bei Herabsetzung oder Aufhebung der Rente der Invalidenversicherung. 2 Wird ein zeitlich beschränktes Arbeitsverhältnis ohne Unterbruch über die Dauer von drei Monaten hinaus verlängert, ist die Person vom Zeitpunkt der Verlängerung an in die Pensionskasse aufzunehmen.10 Pensionskasse Stadt Chur Vorsorgereglement (Stand 1. Januar 2015) 10 3 Erfolgen mehrere aufeinander folgende Anstellungen beim gleichen Arbeitgebenden von insgesamt mehr als drei Monate Dauer und übersteigt kein Unterbruch drei Monate, ist die Person ab Beginn des insgesamt vierten Arbeitsmonats in die Pensionskasse aufzunehmen. III. Weitere Bestimmungen Art. 9 Massgebender Jahreslohn a) Festlegung (Art. 6 PKSC-G) 1 Berechnungsgrundlage für den massgebenden Jahreslohn ist in der Regel das am 1. Januar bzw. bei der Aufnahme in die Pensionskasse nach AHV-Normen bestimmte feste Jahreseinkommen einschliesslich des 13. Monatslohns. 2 Löhne und Lohnanteile, die Mitarbeitende von Arbeitgebenden beziehen, die nicht der Pensionskasse angeschlossen sind, werden nicht versichert. 3 Bei Änderungen des AHV-Lohnes wird der massgebende Lohn und damit der versicherte Lohn, die versicherten Leistungen und die Beiträge in der Regel per Mutationsdatum angepasst. Anpassungen von festen Lohnzulagen während des Jahres werden per 1. Januar des Folgejahres vorgenommen. 4 Sozialzulagen, variable, unregelmässige oder vorübergehende Zulagen sowie Auszahlungen von Dienstaltersgeschenken werden dem massgebenden Lohn nicht angerechnet. 5 Bei nicht festen Jahreslöhnen kann das im Vorjahr erzielte, nach AHV-Normen bestimmte Jahreseinkommen als Berechnungsgrundlage zugrunde gelegt werden. 6 Der höchste massgebende Lohn entspricht dem nach Personalrecht der Stadt maximal erzielbaren Lohn. Art. 10 b) Bei Arbeitsunfähigkeit und Invalidität 1 Vorübergehende Lohnausfälle wegen Krankheit, Unfall oder aus ähnlichen Gründen werden nicht abgezogen, sofern die versicherte Person keine Herabsetzung des versicherten Lohnes verlangt. 2 Wird eine bereits versicherte Person teilinvalid erklärt, erfolgt eine Aufteilung der Vorsorge in einen dem Rentenanspruch entsprechenden passiven Teil (Teilrente in Prozenten der für Vollinvalidität festgesetzten Leistungen) und einen aktiven Teil (= Ergänzung auf 100 Prozent). Für den passiven Teil der Vorsorge bleibt der versicherte Lohn konstant. Für den aktiven Teil wird der versicherte Lohn aufgrund des der Erwerbsfähigkeit entsprechenden Jahreslohnes festgesetzt.11 Pensionskasse Stadt Chur Vorsorgereglement (Stand 1. Januar 2015) 11 3 Wirkt sich eine Änderung des Invaliditätsgrades auf die Höhe der Invaliditätsleistungen aus, so wird die Vorsorge neu aufgeteilt. Eine Abnahme des Invaliditätsgrades bleibt jedoch für die Aufteilung der Vorsorge unberücksichtigt, wenn der Invaliditätsgrad innerhalb der folgenden 12 Monate wieder zunimmt. 4 Tritt ein Vorsorgefall ein, so ist eine allenfalls zu Unrecht durchgeführte Anpassung wirkungslos. Dies gilt insbesondere für Lohnerhöhungen nach Eintritt einer Erwerbsunfähigkeit. 5 Die Pensionskasse ist berechtigt, bei Lohnerhöhungen eine Gesundheitsprüfung vorzunehmen und auf den Lohnanteil der Erhöhung einen Vorbehalt analog den Bestimmungen beim Eintritt anzubringen. Art. 11 Versicherter Lohn a) Berechnung 1 Der versicherte Lohn entspricht dem massgebenden Jahreslohn, vermindert um einen Koordinationsabzug. 2 Der versicherte Lohn beträgt mindestens einen Achtel der maximalen ordentlichen AHV-Rente. Art. 12 b) Koordinationsabzug 1 Der Koordinationsabzug beträgt 75 Prozent der maximalen AHV-Altersrente. 2 Bei teilinvaliden Personen wird der Koordinationsabzug mit dem Wert, der den Grad der Rentenberechtigung auf 100 Prozent ergänzt, multipliziert. Art. 13 c) Weiterführung des versicherten Lohns ab Alter 58 Wird der Jahreslohn nach dem 58. Altersjahr um höchstens die Hälfte reduziert, so kann die versicherte Person verlangen, dass die Vorsorge mit dem bisherigen versicherten Lohn weitergeführt wird. Die versicherte Person muss in diesem Fall auf dem freiwillig versicherten Lohnanteil nebst den Arbeitnehmerbeiträgen auch die Arbeitgeberbeiträge bezahlen. Auf diesen Beiträgen erfolgt bei der Berechnung des Mindestbetrags gemäss Art. 17 FZG kein Alterszuschlag von 4 Prozent. Art. 14 Ordentliches Rücktrittsalter (Art. 7 PKSC-G) 1 Das ordentliche Rücktrittsalter richtet sich nach den Bestimmungen des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG). Vorbehalten bleiben Sonderregelungen für bestimmte Berufsgruppen, deren Altersrücktritt gemäss Anstellungsbedingungen vom Erreichen des ordentlichen AHV-Rentenalters abweicht.12 Pensionskasse Stadt Chur Vorsorgereglement (Stand 1. Januar 2015) 12 2 Für Frauen, die über das ordentliche Rücktrittsalter hinaus einer Erwerbstätigkeit nachgehen, wird der Sparprozess bis längstens dem ordentlichen Rücktrittsalter von Männern weitergeführt und erst danach eine aufgeschobene Altersrente ausgerichtet. 3 Lehrpersonen, welche erst nach Schuljahr-Ende das ordentliche AHV-Rentenalter von Männern erreichen und deshalb der Altersrücktritt vor Erreichen des ordentlichen AHV- Rentenalters erfolgt, erhalten ab Ende der Lohnzahlung die Altersleistungen. Wurde mit der Schulleitung ein anderer Altersrücktrittstermin als Ende Schuljahr vereinbart, gilt dieser. 4 Lehrpersonen, die vor Schuljahr-Ende das ordentliche AHV-Rentenalter von Männern erreichen, wird ab diesem Zeitpunkt der Altersrücktritt bis zum Ende des Schuljahrs aufgeschoben (Art. 39). Art. 15 Festlegung des Alters für Sparbeiträge (Art. 8-9 PKSC-G) Als Alter für die Berechnung der Altersgutschriften und der Beiträge gilt die Differenz zwischen dem laufenden Kalenderjahr und dem Geburtsjahr der versicherten Person. Art. 16 Kürzung der Leistungsansprüche 1 Die Pensionskasse kürzt ihre Leistungen im entsprechenden Umfang, wenn die AHV/IV, die obligatorische Unfallversicherung (UV) oder die Militärversicherung (MV) eine Leistung kürzt, entzieht oder verweigert, weil der oder die Anspruchsberechtigte den Tod oder die Invalidität durch schweres Verschulden herbeigeführt hat oder sich einer Eingliederungsmassnahme widersetzt. 2 Die Pensionskasse gleicht Leistungsverweigerungen oder Leistungskürzungen der UV oder der MV nicht aus, wenn die Invalidität oder der Tod schuldhaft herbeigeführt wurden. Art. 17 Auszahlung a) Art 1 Die Pensionskasse überweist fällige Leistungen auf ein Bank- oder Postcheckkonto in der Schweiz, einem Mitgliedstaat der Europäischen Gemeinschaft, in Island, Liechtenstein oder Norwegen. Bargeldanweisungen werden nicht vorgenommen. 2 Erfüllungsort von Leistungen für im Ausland wohnende Rentenbeziehende ist in der Regel Chur. Vorbehalten bleiben die bilateralen Verträge mit der EU, der EFTA oder mit anderen Staaten. Art. 18 b) Auszahlungstermin 1 Unter Vorbehalt von Abs. 5 werden die jährlichen Renten in monatlichen Raten jeweils Ende eines Monats ausbezahlt.13 Pensionskasse Stadt Chur Vorsorgereglement (Stand 1. Januar 2015) 13 2 Die monatlichen Renten werden auf den nächsten ganzen Franken aufgerundet. 3 Die erste Rentenrate wird im Verhältnis der Zeit bis zum nächsten Rentenfälligkeitstag bemessen. 4 Stirbt eine rentenbeziehende Person, so werden die an die Hinterlassenen auszurichtenden Renten erstmals am nächsten Rentenfälligkeitstag fällig. Über den Tag des Wegfalls der Anspruchsberechtigung hinaus bezogene Teile der letzten Rentenrate sind nicht zurückzuerstatten, mit Ausnahme von Invalidenrenten und Invaliden-Kinderrenten bei Herabsetzung des Invaliditätsgrades. Art. 19 c) Mindestbetrag für Rentenzahlung Beträgt im Zeitpunkt des Rentenbeginns die jährliche Altersrente oder die bei voller Invalidität auszurichtende Invalidenrente weniger als 10 Prozent, die Ehegattenrente oder die Lebenspartnerrente weniger als 6 Prozent und eine Waisen- bzw. Kinderrente weniger als 2 Prozent der Mindestaltersrente der AHV, so wird anstelle der Rente ein einmaliger Kapitalbetrag ausgerichtet. Art. 20 Leistungen beim Versicherungsfall nach UVG und MVG 1 Für einen Versicherungsfall nach dem Bundesgesetz über die Unfallversicherung (UVG) oder die Militärversicherung (MVG) sind: a) die Invalidenrente und die Invaliden-Kinderrente sowie b) die Ehegattenrente (bzw. Kapitalabfindung) und die Waisenrente nur im Rahmen der Mindestleistungen gemäss BVG und höchstens in dem Umfange versichert, dass zusammen mit den anrechenbaren Einkünften maximal 90 Prozent des mutmasslich entgangenen Verdienstes erreicht wird. 2 Die Lebenspartnerrente ist für einen Versicherungsfall gemäss UVG oder MVG nicht versichert. 3 Ist eine in die Pensionskasse aufgenommene Person weder obligatorisch noch freiwillig nach UVG versichert, so wird sie bezüglich der Anspruchsberechtigung auf Leistungen einer nach UVG versicherten Person gleichgestellt. Art. 21 Vermeidung ungerechtfertigter Vorteile 1 Altersleistungen, welche vorangegangene Invalidenleistungen ablösen oder mit unfallbedingten Leistungen zusammenfallen sowie Hinterlassenen- und Invalidenleistungen werden gekürzt, soweit sie zusammen mit anderen anrechenbaren Einkünften 90 Prozent des mutmasslich entgangenen Verdienstes übersteigen. 2 Altersleistungen, die nicht mit unfallbedingten Leistungen zusammenfallen, werden nicht gekürzt.14 Pensionskasse Stadt Chur Vorsorgereglement (Stand 1. Januar 2015) 14 3 Als anrechenbare Einkünfte gelten Leistungen gleicher Art und Zweckbestimmung, die der anspruchsberechtigten Person aufgrund des schädigenden Ereignisses ausgerichtet werden. Es sind dies Taggelder, Renten oder Kapitalleistungen in- und ausländischer Sozialversicherungen und Vorsorgeeinrichtungen, mit Ausnahme von Hilflosen- und Integritätsentschädigungen. Nach Erreichen des AHV-Rentenalters gelten auch Altersleistungen in- und ausländischer Sozialversicherungen und Vorsorgeeinrichtungen, mit Ausnahme von Hilflosenentschädigungen, Abfindungen und ähnlichen Leistungen als anrechenbare Einkünfte. 4 Invalidenleistungen beziehenden Personen wird das weiterhin erzielte, jedoch mindestens das nach Eidg. IV noch zumutbar erzielbare Erwerbs- oder Ersatzeinkommen angerechnet. 5 Die Einkünfte des Ehegatten oder der Lebenspartnerin bzw. des Lebenspartners und der Waisen werden zusammengerechnet. 6 Kapitalleistungen werden mit ihrem Rentenumwandlungswert angerechnet. 7 Leistungen bzw. Teile von Leistungen, die aufgrund der Bestimmungen dieses Artikels sowie aufgrund der vollen Lohnzahlungen nicht zu entrichten sind, verbleiben der Pensionskasse. Art. 22 Anrechnung von Leistungen Dritter Haften Dritte für einen entstandenen Schaden, tritt die Pensionskasse, soweit sie Leistungen erbracht hat, in die Ansprüche des Anspruchsberechtigten gegen haftpflichtige Dritte ein. Art. 23 Abtretung, Verpfändung und Vorbezug zum Erwerb von Wohneigentum a) Allgemeines 1 Der Leistungsanspruch aus der Pensionskasse kann unter Vorbehalt von Abs. 2 vor der Fälligkeit weder abgetreten noch verpfändet werden. 2 Die erwerbsfähige versicherte Person kann im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen den Anspruch auf die Alters-, Invaliditäts- und Hinterlassenenleistungen oder einen Betrag bis zur Höhe der Freizügigkeitsleistung verpfänden oder das Altersguthaben - bzw. einen Teil davon - vorbeziehen: a) für den Erwerb und die Erstellung einer Eigentumswohnung oder eines Einfamilienhauses, b) für eine Beteiligung bei einer Wohnbaugenossenschaft, einer Mieter-Aktiengesellschaft oder einem gemeinnützigen Wohnbauträger oder c) für die Rückzahlung von Hypothekardarlehen. Voraussetzung ist, dass das Wohneigentum durch die versicherte Person an ihrem Wohnsitz selbst benutzt wird.15 Pensionskasse Stadt Chur Vorsorgereglement (Stand 1. Januar 2015) 15 3 Bei einer verheirateten Person ist für eine Verpfändung und einen Vorbezug die schriftliche Zustimmung des Ehegatten erforderlich. Die Verpfändung ist der Geschäftsstelle der Pensionskasse schriftlich anzuzeigen. Art. 24 b) Auszahlung / Prioritätenliste 1 Die Pensionskasse zahlt den Betrag für die Wohneigentumsförderung innerhalb von sechs Monaten aus, frühestens jedoch auf den durch die versicherte Person beantragten Zeitpunkt. Die Auszahlung erfolgt gegen Vorweisung der entsprechenden Belege und im Einverständnis der versicherten Person direkt an die von ihr bezeichnete berechtigte Partei. Machen mehrere versicherte Personen in der genannten Zeitperiode einen Vorbezug geltend, erledigt die Pensionskasse die Gesuche grundsätzlich nach deren Eingang, jedoch in erster Priorität die Gesuche mit Zweckbestimmung nach Art. 23 Abs. 2 lit. b, anschliessend diejenigen nach lit. a und in letzter Priorität diejenigen mit Zweckbestimmung nach lit. c. 2 Ist die Auszahlung eines Vorbezugs aus Liquiditätsgründen der Pensionskasse nicht möglich bzw. unzumutbar, befindet die Verwaltungskommission über deren Aufschub im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen. Sie stützt sich dabei auf die oben erwähnte Prioritätenliste. Art. 25 c) Fristen und Höhe der Verpfändung 1 Die Verpfändung und die Geltendmachung eines Vorbezugs sind bis drei Jahre vor Entstehung des ordentlichen Anspruchs auf Altersleistungen bis zu einem Höchstbetrag möglich. Dieser richtet sich nach den Bestimmungen des BVG. 2 Der Pfandvertrag kann vorsehen, dass sich der verpfändete Betrag im Rahmen des Höchstbetrags jährlich erhöht. 3 Ein weiterer Vorbezug ist jeweils frühestens nach Ablauf von fünf Jahren seit dem letzten Bezug möglich. Art. 26 d) Rückzahlung 1 Die versicherte Person kann den Vorbezug gesamthaft oder in Teilbeträgen bis drei Jahre vor Entstehung des ordentlichen Anspruchs auf die Altersleistungen, bis zum Beginn einer Invalidität, bis zum Tod oder bis zur Barauszahlung der Freizügigkeitsleistung zurückzahlen. Die versicherte Person ist verpflichtet, den Vorbezug gesamthaft zurückzuzahlen, wenn sie das Wohneigentum veräussert oder Rechte am Wohneigentum einräumt, die wirtschaftlich einer Veräusserung gleichkommen. 2 Für die Rückzahlung in Teilbeträgen gelten die gesetzlichen Mindestbestimmungen gemäss WEFV (Verordnung über die Wohneigentumsförderung mit Mitteln der beruflichen Vorsorge).16 Pensionskasse Stadt Chur Vorsorgereglement (Stand 1. Januar 2015) 16 3 Stirbt die versicherte Person und werden als Folge des Todes keine Vorsorgeleistungen fällig, fordert die Pensionskasse den bis zum Todestag noch nicht zurückbezahlten Teil des Vorbezugs zurück. 4 Die Pensionskasse informiert im Zusammenhang mit dem Vorbezug von Pensionskassengeldern für Wohneigentum über deren Folgen, insbesondere über die Möglichkeit einer freiwilligen Zusatzrisikoversicherung. Art. 27 e) Belastung und Gutschrift 1 Der vorausbezogene Betrag wird dem für die versicherte Person individuell geführten Alterskonto belastet. In der Schattenrechnung wird das BVG-Altersguthaben um denjenigen Anteil reduziert, welcher dem Verhältnis der Auszahlung zur gesamten Freizügigkeitsleistung entspricht. Entsprechend dem Vorbezug ergeben sich tiefere Altersleistungen sowie tiefere Invaliditäts- und Todesfallleistungen, soweit für deren Bestimmung die Höhe des Altersguthabens massgebend ist. Für die bei den Invaliditäts- und Todesfallleistungen entstehende Lücke des Vorsorgeschutzes kann eine externe Zusatzrisikoversicherung abgeschlossen werden. Die Kosten dieser Zusatzrisikoversicherung hat die versicherte Person zu tragen. 2 Eine Rückzahlung des vorausbezogenen Betrags wird dem für die versicherte Person individuell geführten Alterskonto gutgeschrieben. In der Schattenrechnung wird das BVG-Altersguthaben um denjenigen Betrag erhöht, um welchen es beim Bezug reduziert wurde. Fehlen entsprechende Angaben, bleibt das BVG-Altersguthaben unverändert. 3 Die vorstehenden Bestimmungen gelten sinngemäss für die Verpfändung. Art. 28 Rückerstattung zu Unrecht bezogener Leistungen 1 Unrechtmässig oder zu viel bezogene Leistungen - insbesondere bei Verletzung der Meldepflicht - sind zurückzuerstatten. Vorbehalten bleibt Abs War der Leistungsempfänger gutgläubig und führt die Leistungsrückforderung nachweisbar zu grosser Härte, kann der Verwaltungskommission Antrag auf Verzicht oder Reduktion der Rückforderung gestellt werden. 3 Ist die versicherte Person Leistungsbezügerin der Arbeitslosenversicherung und hat sie für einen gleichen Zeitabschnitt Invaliditätsleistungen bezogen, kann die Pensionskasse die zu viel bezahlten Leistungen im Rahmen der Mindestleistungen gemäss BVG direkt bei der Arbeitslosenversicherung zurückfordern. 4 Der Rückforderungsanspruch verjährt mit Ablauf eines Jahres, nachdem die Pensionskasse davon Kenntnis erhalten hat, spätestens aber mit Ablauf von fünf Jahren seit der Auszahlung der Leistung. Wird der Rückforderungsanspruch aus einer strafbaren Handlung hergeleitet, für welche das Strafrecht eine längere Verjährungsfrist festsetzt, so ist diese Frist massgebend.17 Pensionskasse Stadt Chur Vorsorgereglement (Stand 1. Januar 2015) 17 Art. 29 Auskunfts- und Meldepflicht 1 Die Arbeitgebenden erteilen der Pensionskasse die für die Führung des Bestandes der Versicherten und die Nachführung der versicherten Löhne benötigten Auskünfte. Dazu gehören insbesondere: a) Namen und Personalien der Versicherten sowie deren Adressen; b) AHV-Versicherten- bzw. Sozialversicherungs-Nummer der Versicherten; c) Auflösungen von Arbeitsverhältnissen; d) Veränderungen des Beschäftigungsgrades; e) Änderungen des Zivilstands (inkl. eingetragene Partnerschaften). Gleichzeitig ist mitzuteilen, ob die Auflösung des Arbeitsverhältnisses oder die Änderung des Beschäftigungsgrades aus gesundheitlichen Gründen erfolgt ist. 2 Die Pensionskasse trifft alle nötigen Massnahmen für eine vertrauliche Behandlung der Daten. 3 Die versicherten Personen bzw. deren Hinterlassene haben der Pensionskasse jederzeit wahrheitsgetreu Auskunft über die massgebenden Verhältnisse zu erteilen und die zur Begründung von Ansprüchen auf Versicherungsleistungen erforderlichen Unterlagen einzureichen. Insbesondere sind unverzüglich zu melden: a) die Verheiratung oder Wiederverheiratung einer versicherten Person; b) Die Bildung oder die Auflösung einer Partnerschaft gemäss Bundesgesetz über die eingetragene Partnerschaft gleichgeschlechtlicher Paare; c) Die Auflösung einer gemeldeten Lebenspartnerschaft; d) die Einkünfte, die zu einer Änderung der Leistungspflicht der Pensionskasse führen; e) die Änderung des Invaliditätsgrades bzw. das Erlangen der Erwerbsfähigkeit einer versicherten Person; f) der Tod einer rentenbeziehenden Person; g) die Wiederverheiratung einer Person, die eine Ehegattenrente bezieht bzw. die Verheiratung einer Person, die eine Lebenspartnerrente bezieht; h im Falle des Bezugs einer Ehegatten- oder Lebenspartnerrente die Aufnahme einer Ehe oder einer neuen Lebensgemeinschaft; i) der Abschluss der Ausbildung bzw. die Erlangung der Erwerbsfähigkeit eines Kindes, für das eine Rente ausgerichtet wird; j) für die Personalvorsorge relevante Entscheide von Sozialversicherungseinrichtungen; k) für die Personalvorsorge relevante ärztliche Entscheide. 4 Der Pensionskasse ist auf Anfrage hin innert drei Monaten eine Wohnsitz- und/oder Lebensbescheinigung zuzustellen. Erfolgt die Zustellung der verlangten Bescheinigung18 Pensionskasse Stadt Chur Vorsorgereglement (Stand 1. Januar 2015) 18 nicht fristgemäss, kann die Rente bis zum Eintreffen der Bescheinigung oder einer Rückantwort zurückbehalten werden. 5 Die Pensionskasse haftet nicht für Folgen, die sich aus der Verletzung der Meldepflichten ergeben. IV. Sparversicherung und Altersleistungen Art. 30 Altersgutschriften (Art. 8 PKSC-G) 1 Altersgutschriften erfolgen frühestens ab 1. Januar nach Vollendung des 24. Altersjahres und nur solange, als Beiträge für Altersgutschriften geleistet werden. 2 Altersgutschriften erfolgen längstens bis zum Erreichen des ordentlichen AHV- Rentenalters von Männern. Danach gelten die Bestimmungen über den aufgeschobenen Altersrücktritt (Art. 39). 3 Die jährlichen Altersgutschriften sind die folgenden, wobei das Alter definiert ist als das Kalenderjahr minus das Geburtsjahr: Alter Altersgutschriften in Prozent des versicherten Lohnes Prozent Prozent Prozent Prozent Art. 31 Altersguthaben 1 Dem Alterskonto werden unter anderem gutgeschrieben: a) die Altersgutschriften; b) die Freizügigkeitsleistungen aus früheren Vorsorgeverhältnissen; c) zusätzliche freiwillige Einkäufe; d) die Einmaleinlagen aus dem freien Vermögen gemäss Beschluss der Verwaltungskommission oder Einmaleinlagen aufgrund von freiwilligen Zuwendungen des Arbeitgebenden; e) die Zinsen.19 Pensionskasse Stadt Chur Vorsorgereglement (Stand 1. Januar 2015) 19 Dem Alterskonto werden unter anderem belastet: a) Vorbezüge im Rahmen der Wohneigentumsförderung oder aus der Verpfändung des Vorsorgeguthabens; b) Teile der Austrittsleistung, welche infolge Scheidung auf die Vorsorge des geschiedenen Ehegatten übertragen wurden; c) Kapitalbezüge. 2 Die Freizügigkeitsleistungen aus früheren Vorsorgeverhältnissen sind bei der Aufnahme obligatorisch in die Pensionskasse einzuzahlen. Art. 32 Verzinsung von Altersguthaben 1 Der jährliche Zinssatz auf dem Altersguthaben entspricht dem BVG-Mindestzinssatz. Weist die Pensionskasse eine Unterdeckung auf, kann die Verwaltungskommission einen tieferen Zinssatz beschliessen. 2 Über zusätzliche Zinsgutschriften aus Überschüssen nach Bildung der nötigen Rückstellungen und Wertschwankungsreserven entscheidet die Verwaltungskommission. 3 Der Zins wird nach dem Stand des Altersguthabens am Ende des Vorjahres berechnet und am Ende des laufenden Kalenderjahres dem Altersguthaben gutgeschrieben. 4 Zusätzliche Zinsgutschriften erfolgen in der Regel an einem von der Verwaltungskommission bestimmten Zeitpunkt als Einmaleinlage auf das Alterskonto. Als Berechnungsgrundlage für die Zinsgutschrift gilt das im bestimmten Zeitpunkt bei der Pensionskasse vorhandene Altersguthaben. Art. 33 Unterjährige Verzinsung von Altersguthaben 1 Eingebrachte Austrittsleistungen und Einkäufe sowie Auszahlungen werden für das betreffende Jahr pro rata temporis verzinst. 2 Der Zinssatz für die unterjährige Verzinsung entspricht dem BVG-Mindestzinssatz. Vorbehalten bleibt ein abweichender Zinssatz im Rahmen von Sanierungsmassnahmen. Art. 34 Freiwillige Einlagen (Einkauf) 1 Die versicherte Person kann zur Verbesserung ihres Vorsorgeschutzes bis zum Erreichen der vollen reglementarischen Leistungen einmal jährlich einen freiwilligen Einkauf tätigen. Der Einkauf ist nur zulässig, wenn sämtliche vorhandenen Freizügigkeitsleistungen in die Pensionskasse übertragen sowie allfällige Vorbezüge für Wohneigentum zurückbezahlt worden sind. 2 Der jährliche Einkauf ist bis drei Jahre vor dem ordentlichen Rücktrittsalter möglich.20 Pensionskasse Stadt Chur Vorsorgereglement (Stand 1. Januar 2015) 20 3 Jede Einkaufssumme ist auf den gesetzlichen Höchstbetrag beschränkt (Anhang 2). Der Höchstbetrag setzt sich zusammen aus: a) den möglichen Spargutschriften gemäss diesem Vorsorgereglement ab dem 25. Altersjahr sowie aufgrund des aktuellen versicherten Lohnes und b) einer von der Verwaltungskommission festgelegten Verzinsung. 4 Der Einkauf ist grundsätzlich jederzeit möglich, mit folgenden Ausnahmen: a) hat die versicherte Person einen Teil des Altersguthabens für Wohneigentum vorbezogen, so sind die Einschränkungen gemäss BVG zu beachten; b) der Einkauf ist längstens bis zum Beginn einer Arbeitsunfähigkeit, deren Ursache zur Invalidität oder zum Tod führt möglich; c) der Einkauf ist nur auf dem aktiven Teil der Vorsorge möglich, wenn die versicherte Person teilinvalid ist; d) Für Personen, die aus dem Ausland zuziehen und die noch nie einer Vorsorgeeinrichtung in der Schweiz angehört haben, darf in den ersten fünf Jahren nach Eintritt die jährliche Zahlung in Form eines Einkaufs 20 Prozent des versicherten Lohnes nicht überschreiten. Art. 35 Altersleistungen Der Anspruch auf Altersleistungen entsteht, wenn die Erwerbstätigkeit nach dem erfüllten 60. Altersjahr beendet wird. Die Altersrente wird ab dem ersten Tag des Monats nach Beendigung der Erwerbstätigkeit ausbezahlt. Art. 36 Altersrente 1 Das Altersguthaben wird zum Rentenumwandlungssatz in eine Altersrente umgerechnet. Das Altersguthaben entspricht demjenigen Kapital, welches die versicherte Person beim Erreichen des Rentenalters erworben hat, abzüglich einer allfälligen Kapitalabfindung. 2 Die Rentenumwandlungssätze sind im Anhang 1 aufgeführt. 3 Für die Berechnung der Altersrenten von Personen, welche vor dem Anspruch auf die Altersleistung eine Invalidenrente bezogen haben, gilt für den passiven Teil der gleiche Rentenumwandlungssatz, wie er bei den aktiven Versicherten zum Zeitpunkt der Berechnung der Altersrente angewandt wird. Art. 37 Vorzeitiger Altersrücktritt (Art. 7 PKSC-G) Beim vorzeitigen Altersrücktritt gilt ein reduzierter Rentenumwandlungssatz gemäss Anhang 1. Mehr anzeigen
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