Source: https://www.muenchenerhyp.de/halbjahresfinanzbericht2017/de/jahresabschluss/anhang.html
Timestamp: 2020-03-28 16:58:20
Document Index: 58564018

Matched Legal Cases: ['§ 340', '§ 340', '§ 253', '§ 256', '§ 12', 'Art. 63', 'Art. 63', 'Art. 435', '§ 26', '§ 53', '§ 340', '§ 12', '§ 7']

Der Jahresabschluss der Münchener Hypothekenbank eG zum 31.12.2016 ist in Übereinstimmung mit den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) in Verbindung mit der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute (RechKredV) unter Beachtung der Regelungen des Genossenschaftsgesetzes (GenG) und des Pfandbriefgesetzes (PfandBG) aufgestellt worden.
Alle Forderungen sind mit dem Nennwert gem. § 340e Abs. 2 HGB angesetzt. Der Unterschied zwischen Auszahlungs- und Nennbetrag ist als Rechnungsabgrenzung ausgewiesen. Allen erkennbaren Einzelrisiken im Kreditgeschäft wurde durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen und Rückstellungen auf Kapital- und Zinsforderungen Rechnung getragen, den latenten Risiken durch Bildung von Pauschalwertberichtigungen. Darüber hinaus wurden Vorsorgereserven nach § 340f HGB gebildet.
Soweit Wertpapiere der Liquiditätsreserve zugeordnet sind, werden sie nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet. Der beizulegende Zeitwert entspricht dem aktuellen Börsen- oder Marktpreis.
Wertpapiere im Anlagevermögen, die überwiegend zur Deckung Öffentlicher Pfandbriefe und für weitere Deckung erworben wurden, werden zu den Anschaffungskosten bewertet. Die Agio- und Disagiobeträge werden über die Laufzeit verteilt in das Zinsergebnis eingestellt. Wertpapiere in Verbindung mit Swapvereinbarungen werden mit diesen als Einheit bewertet. Soweit Derivate zur Absicherung eingesetzt werden, erfolgt keine Einzelbewertung. Im Geschäftsjahr wurden die Wertpapiere des Anlagevermögens, die einer nicht dauernden Wertminderung unterliegen, wie im Vorjahr nach dem gemilderten Niederstwertprinzip bewertet. Bei Wertpapieren des Anlagevermögens, bei denen von einer dauernden Wertminderung auszugehen ist, erfolgt eine Abschreibung auf den beizulegenden Wert am Bilanzstichtag.
Entliehene Wertpapiere werden in der Bilanz nicht erfasst.
Beteiligungen und Anteile an verbundenen Unternehmen sind entsprechend den für das Anlagevermögen geltenden Regeln zu Anschaffungskosten bewertet. Bei voraussichtlich dauernden Wertminderungen werden Abschreibungen vorgenommen. Beteiligungen des Umlaufvermögens werden unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen.
Immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen sind mit den um Abschreibungen verminderten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden entsprechend der steuerlichen Vorschrift behandelt.
Bestehende Steuerlatenzen aus temporären Differenzen zwischen den handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen werden verrechnet. Ein Überhang an aktiven latenten Steuern wird bilanziell nicht angesetzt.
Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Der Ausweis von Zero-Bonds erfolgt mit dem Emissionsbetrag zuzüglich anteiliger Zinsen gemäß Emissionsbedingungen. Der Unterschied zwischen Nenn- und Ausgabebetrag von Verbindlichkeiten wurde in die Rechnungsabgrenzung eingestellt. Für ungewisse Verbindlichkeiten wurden Rückstellungen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst. Die Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen sind nach der PUC-Methode (Projected Unit Credit Method) unter Anwendung eines Abzinsungssatzes von 4,01 % und einer Gehaltsdynamik von 2,5 % sowie einer Rentendynamik von 2,0 % ermittelt. Die Bewertung erfolgt auf Grundlage der „Richttafeln 2005 G“ von Prof. Klaus Heubeck. Entsprechend der Regelung nach § 253 Abs. 2 HGB erfolgt die Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen 10 Geschäftsjahren (Vorjahr: aus den vergangenen 7 Geschäftsjahren) bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren.
Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden zum EZB-Referenzkurs vom Bilanzstichtag nach § 256a HGB umgerechnet. Erträge aus der Umrechnung von besonders gedeckten Fremdwährungspositionen werden erfolgswirksam im Zinsüberschuss erfasst. Aufwendungen und Erträge werden zum jeweiligen Tageskurs bewertet.
Negative Zinsen auf finanzielle Vermögenswerte bzw. finanzielle Verbindlichkeiten werden in der Gewinn- und Verlustrechnung bei den betreffenden Zinserträgen bzw. Zinsaufwendungen in Abzug gebracht.
Zum 31.12.2016 befanden sich keine Finanzinstrumente des Handelsbestands im Bestand. Im Berichtsjahr erfolgte keine Änderung der institutsintern festgelegten Kriterien für die Einbeziehung von Finanzinstrumenten in den Handelsbestand.
Am Abschlussstichtag liegen keine Erkenntnisse vor, wonach sich der Zeitwert der Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften, der Anteile an den verbundenen Unternehmen sowie Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren unter den Buchwerten befindet. Der Posten Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere enthält Wertpapiere mit einem Buchwert von 1.086.213 T€ (Vorjahr 1.890.324 T€), der über dem Zeitwert von 1.075.049 T€ (Vorjahr 1.868.108 T€) liegt. Soweit diese Wertpapiere in Verbindung mit einem Swapgeschäft stehen, werden sie mit diesen als Einheit bewertet.
Die Wertpapiere des Anlagevermögens, die einer voraussichtlich nicht dauernden Wertminderung unterliegen, werden nach dem gemilderten Niederstwertprinzip bewertet. Aufgrund unserer Halteabsicht bis zur Endfälligkeit gehen wir grundsätzlich davon aus, dass marktpreisbezogene Wertminderungen nicht zum Tragen kommen und die Wertpapiere am Ende der Laufzeit zu ihrem Nominalwert zurückgezahlt werden.
Auf die eigengenutzten Grundstücke und Gebäude entfällt ein Teilbetrag von 58.772 T€ (Vorjahr 59.730 T€), auf Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.340 T€ (Vorjahr 1.831 T€).
In den sonstigen Vermögensgegenständen sind neben den Abgrenzungsposten aus dem Derivategeschäft mit 36.222 T€ und aus Provisionen für Hypothekendarlehen mit Auszahlung nach dem Bilanzstichtag mit 46.032 T€ eine zur Veräußerung gehaltene Beteiligung mit 6.326 T€ und Steuerforderungen mit 3.539 T€ enthalten. Zudem bestehen geleistete Barsicherheiten im Rahmen der Bankenabgabe in Höhe von 5.732 T€.
Passive latente Steuern ergeben sich vor allem aus dem steuerlich niedrigeren Wertansatz bei den Bankgebäuden. Aktive latente Steuern entstehen aus den Pensionsrückstellungen und dem unterschiedlichen Ansatz von Prämien aus ausgeübten Swapoptionen. Der nach Verrechnung verbleibende Überhang an aktiven latenten Steuern wird nicht in der Bilanz angesetzt.
Im Rahmen von Offenmarktgeschäften mit der Europäischen Zentralbank wurden zur Sicherung der Verbindlichkeiten in Höhe von 500.000 T€ (Vorjahr 691.000 T€) Wertpapiere in gleicher Höhe verpfändet. Der Buchwert der in Pension gegebenen Vermögensgegenstände (echte Pensionsgeschäfte) beträgt null (Vorjahr 22.580 T€). Im Rahmen von Sicherungsvereinbarungen für Derivategeschäfte wurden Barsicherheiten in Höhe von 2.231.773 T€ (Vorjahr 2.407.190 T€) gestellt. Zur Absicherung von Pensionsverpflichtungen und Ansprüchen aus dem Altersteilzeitmodell wurden Wertpapiere in Höhe von 14.588 T€ (Vorjahr 14.068 T€ ) verpfändet. Im Rahmen eines Contractual Trust Arrangement (CTA) zur Absicherung von Beihilfeverpflichtungen wurden Wertpapiere über 18.000 T€ (Vorjahr 30.000 T€) verpfändet.
Es besteht eine Barsicherheit gemäß § 12 Abs. 5 RStruktFG in Höhe von 5.732 T€.
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind die Abgrenzungsposten und Ausgleichsposten zur Fremdwährungsbewertung mit 337.210 T€, aus dem Derivategeschäft mit 65.752 T€ und darüber hinaus vor allem Verbindlichkeiten für anteilige Zinsen aus stillen Beteiligungen mit 2.548 T€ enthalten.
Der Betrachtungszeitraum des zugrunde liegenden Durchschnittszinssatzes zur Berechnung der Pensionsrückstellungen wurde von 7 auf 10 Jahre verlängert. Die Umstellung führte zu einem positiven Ergebnisbeitrag von 2.789 T€, welcher der Ausschüttungssperre unterliegt.
Bei den nachrangigen Verbindlichkeiten sind Zinsaufwendungen in Höhe von 8.704 T€ (Vorjahr 8.720 T€) entstanden. Die nachrangigen Verbindlichkeiten, die jeweils 10 % des Gesamtausweises übersteigen, betragen:
Die Instrumente entsprechen den Vorschriften des Art. 63 CRR.
Vorzeitige Rückzahlungsverpflichtungen sind in allen Fällen ausgeschlossen. Die Umwandlung dieser Mittel in Kapital oder andere Schuldformen ist nicht vereinbart oder vorgesehen. Der Bilanzausweis erfolgt zum Nennwert.
Das Genussrechtskapital in Höhe von nominal 6.136 T€ (Vorjahr 6.136 T€) beinhaltet vier Genussrechte, die mit einer fixen Verzinsung ausgestattet sind. Es entspricht mit 6.136 T€ (Vorjahr 6.136 T€) den Anforderungen des Art. 63 CRR.
Die unter Passivposten 11aa) ausgewiesenen Geschäftsguthaben gliedern sich wie folgt:
Für 15 stille Beteiligungen in Höhe von 30.749 T€ (Vorjahr 170.749 T€), die mit einer fixen Verzinsung ausgestattet sind, fielen Aufwendungen in Höhe von 5.643 T€ (Vorjahr 16.418 T€) an.
Die Verlängerung des Zeitraums zur Berechnung des durchschnittlichen Abzinsungssatzes von 7 auf 10 Jahre für Pensionsrückstellungen führt zu einem Ergebnisbeitrag von 2.789 T€. Dieser unterliegt der Ausschüttungssperre und ist in der Position „andere Ergebnisrücklagen“ enthalten.
Bei den in diesem Posten enthaltenen unwiderruflichen Kreditzusagen handelt es sich fast ausschließlich um Zusagen für Hypothekendarlehen an Kunden. Mit einer Inanspruchnahme der unwiderruflichen Kreditzusagen ist zu rechnen. Die Wahrscheinlichkeit eines Risikovorsorgebedarfs aus den Eventualverpflichtungen und den anderen Verpflichtungen wird vor dem Hintergrund der laufenden Kreditüberwachung als gering eingeschätzt.
Diese Position beinhaltet Aufwendungen aus Aufzinsungseffekten in Höhe von 1.643 T€ (Vorjahr 4.239 T€) für gebildete Rückstellungen.
Zur Absicherung von Zinsänderungs- bzw. Währungsrisiken wurden die nachfolgend dargestellten derivativen Geschäfte abgeschlossen. Nicht enthalten sind hierbei in bilanzielle Grundgeschäfte eingebettete Derivate.
Zinsswaps werden anhand der aktuellen Zinsstrukturen am Bilanzstichtag nach der Barwertmethode bewertet. Hierbei werden die Zahlungsströme (Cash Flows) mit dem risiko- und laufzeitadäquaten Marktzins diskontiert, rechnerisch angefallene, aber nicht gezahlte Zinsen bleiben unberücksichtigt. Der Ansatz erfolgt zum „clean price“.
Für die Wertermittlung von Optionen werden Optionspreismodelle eingesetzt. Deren Einsatz erfolgt auf der Basis der allgemein anerkannten grundlegenden Annahmen. In die Bestimmung des Optionspreises gehen in der Regel der Kurs des Basiswertes und dessen Volatilität, der vereinbarte Ausübungskurs, ein risikoloser Zinssatz sowie die Restlaufzeit der Option ein.
Von den ausgewiesenen derivativen Finanzinstrumenten sind Prämien für Optionsgeschäfte in Höhe von 24,4 Mio. € (Vorjahr 2,9 Mio. €) in dem Bilanzposten „Sonstige Vermögensgegenstände“ enthalten.
Die anteiligen Zinsen aus den derivativen Geschäften werden unter den Bilanzposten „Forderungen an Kreditinstitute“ mit 348,2 Mio. € (Vorjahr 363,0 Mio. €) und „Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstitute“ mit 399,2 Mio. € (Vorjahr 409,0 Mio. €) ausgewiesen. Die Abgrenzung der gezahlten Ausgleichszahlungen erfolgt unter „Sonstige Vermögensgegenstände“ mit 11,8 Mio. € (Vorjahr 9,3 Mio. €); die erhaltenen Ausgleichszahlungen werden unter „Sonstige Verbindlichkeiten“ mit 65,8 Mio. € (Vorjahr 86,1 Mio. €) ausgewiesen.
Aus der Fremdwährungsbewertung von Swaps sind Ausgleichsposten in Höhe von 337,2 Mio. € (Vorjahr 372,8 Mio. €) im Bilanzposten „Sonstige Verbindlichkeiten“ enthalten.
Bei den Kontrahenten handelt es sich überwiegend um Banken und Versicherungen in OECD-Ländern und um staatliche Sondervermögen in Deutschland.
Zur Reduzierung von Kreditrisiken aus diesen Kontrakten bestehen Sicherungsvereinbarungen. Im Rahmen dieser Vereinbarungen werden – für die sich nach dem Netting der Positionen ergebenden Nettoforderungen/-verbindlichkeiten – Sicherheiten zur Verfügung gestellt.
Von den ökonomischen Bewertungseinheiten der Bank wurden zur Absicherung von Zinsrisiken bei Wertpapieren in der Bilanzposition „Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere“ bilanzielle Bewertungseinheiten im Volumen von 2.565 Mio. € (Vorjahr 3.258 Mio. €) gebildet. Da sich die Bedingungen der Wertpapiere und der Sicherungsderivate entsprechen, ist davon auszugehen, dass die Effektivität der Bewertungseinheit über die gesamte Laufzeit der Geschäfte gegeben ist. Sich ausgleichende Wertänderungen werden bilanziell nicht erfasst, nicht abgesicherte Risiken werden nach den allgemeinen Bewertungsgrundsätzen behandelt. Der Gesamtbetrag der sich ausgleichenden Wertänderungen aus allen Bewertungseinheiten beläuft sich auf 234 Mio. €.
Die zinsbezogenen Finanzinstrumente des Bankbuchs werden im Rahmen einer Gesamtbetrachtung verlustfrei bewertet. Hierbei werden die zinsinduzierten Barwerte den Buchwerten gegenübergestellt und von dem positiven Überschuss die Risiko- und Bestandsverwaltungskosten abgezogen. Für einen danach eventuell verbleibenden Verlustüberhang muss eine Drohverlustrückstellung gebildet werden.
Nach dem Ergebnis der Berechnungen zum 31.12.2016 war keine Rückstellung erforderlich.
Derivate des Handelsbestandes befanden sich zum Stichtag nicht im Bestand.
Bei der Berechnung der Deckungsmasse sind Abschläge nach dem vdp-Bonitätsdifferenzierungsmodell berücksichtigt.
Zur Rettung unserer Forderungen musste im Berichtsjahr kein Objekt übernommen werden.
BESONDERE OFFENLEGUNGSPFLICHTEN
Die Münchener Hypothekenbank wird offenzulegende Inhalte gemäß Teil 8 der CRR (Art. 435 bis 455) in einem separaten Offenlegungsbericht im Bundesanzeiger sowie auf der Unternehmenshomepage veröffentlichen.
Der Quotient gemäß § 26a Abs. 1 Satz 4 KWG aus Nettogewinn und Bilanzsumme beträgt 0,0829 %.
Der Jahresüberschuss beläuft sich auf 31.936.484,76 Euro. Im vorliegenden Jahresabschluss erfolgte eine Vorwegzuweisung zu den gesetzlichen Rücklagen in Höhe von 3.695.534,89 Euro und zu den anderen Ergebnisrücklagen in Höhe von 2.966.124,36 Euro.
Der Vertreterversammlung wird eine Dividendenausschüttung in Höhe von 3,25 Prozent vorgeschlagen. Der verbleibende Bilanzgewinn – einschließlich des Gewinnvortrags aus dem Vorjahr – in Höhe von 25.446.268,29 Euro soll demnach wie folgt verwendet werden:
3,25 Prozent Dividende	25.245.400,00 Euro
Vortrag auf neue Rechnung	200.868,29 Euro
Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach dem Abschluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten.
Genossenschaftsregister des Amtsgerichts München
Gen.-Reg 396
Konrad Irtel … Griesstätt (bis 23.04.2016)
Wolfhard Binder … Grafing
Vorsitzender des Aufsichtsrats (ab 23.04.2016)
S.D. Albrecht Fürst zu Oettingen-Spielberg … Oettingen (bis 23.04.2016)
Dr. Hermann Starnecker … Marktoberdorf (ab 23.04.2016)
Heinz Fohrer … Esslingen
Barbara von Grafenstein … München (ab 12.07.2016)
Jürgen Hölscher … Lingen
Rainer Jenniches … Bonn
Reimund Käsbauer … München (ab 12.07.2016)
Dr. Peter Ramsauer … Traunwalchen
Michael Schäffler … München (ab 12.07.2016)
Gregor Scheller … Forchheim
Kai Schubert … Trittau
Frank Wolf-Kunz … München (ab 12.07.2016)
Sprecher (bis 14.03.2016), Vorsitzender (ab 14.03.2016)
Bau- und Land-Entwicklungsgesellschaft Bayern GmbH
Mitglied des Aufsichtsrats (bis 06.06.2016)
Vorsitzender des Aufsichtsrats (bis 31.12.2016)
Mitglied des Verwaltungsrats (ab 01.01.2017)
Zum Bilanzstichtag bestanden an Mitglieder des Aufsichtsrats Kredite in Höhe von 1.095 T€ (Vorjahr 875 T€). Gegenüber den Mitgliedern des Vorstands waren wie im Vorjahr keine Kredite im Bestand. Für frühere Vorstandsmitglieder wurden Pensionsrückstellungen in Höhe von 16.745 T€ (Vorjahr 18.029 T€) gebildet. Die Gesamtbezüge des Vorstands betrugen im Berichtsjahr 1.785 T€ (Vorjahr 1.768 T€), die des Aufsichtsrats 302 T€ (Vorjahr 260 T€) und des Beirats 54 T€ (Vorjahr 49 T€). Für ehemalige Vorstandsmitglieder und deren Hinterbliebene beliefen sich die Gesamtbezüge auf 1.239 T€ (Vorjahr 1.264 T€).
DGRV – Deutscher Genossenschafts- und Raiffeisenverband e. V., Berlin, Pariser Platz 3
Im Rahmen der Prüfung nach § 53 GenG in Verbindung mit § 340k HGB ist für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes, für die Prüfung der Einrichtungen der Genossenschaft und für die Prüfung der Geschäftsführung im Berichtsjahr ein Aufwand, jeweils inklusive Umsatzsteuer, von 733 T€ (Vorjahr 750 T€) und für Abschlussprüfungsleistungen von 72 T€ (Vorjahr 61 T€) angefallen. Für sonstige Leistungen ergab sich wie im Vorjahr kein Aufwand.
Zum Bilanzstichtag bestehen gemäß § 12 Abs. 5 RStruktFG unwiderrufliche Zahlungsverpflichtungen in Höhe von 5.732 T€.
Unsere Bank ist der Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. angeschlossen. Gemäß des Statuts der Sicherungseinrichtung haben wir gegenüber dem Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. eine Garantieerklärung abgegeben. Damit ist die Möglichkeit einer Verpflichtung in Höhe von 17.144 T€ verbunden. Ferner besteht gemäß § 7 der Beitritts- und Verpflichtungserklärung zum institutsbezogenen Sicherungssystem der BVR Institutssicherung GmbH (BVR-ISG) eine Beitragsgarantie gegenüber der BVR-ISG. Diese betrifft Sonderbeiträge und Sonderzahlungen, falls die verfügbaren Finanzmittel nicht ausreichen, um die Einleger eines dem institutsbezogenen Sicherungssystem angehörigen CRR-Kreditinstituts im Entschädigungsfall zu entschädigen, sowie Auffüllungspflichten nach Deckungsmaßnahmen.
München, den 31. Januar 2017
Dr. Louis Hagen Bernhard Heinlein Michael Jung