Source: https://www.kollektivvertrag.at/kv/floristen-und-blumeneinzelhaendler-arb/floristen-und-blumeneinzelhaendler-rahmen/203361
Timestamp: 2020-08-05 18:48:43
Document Index: 361094207

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 4', '§ 19', '§ 15', '§ 15', '§ 82', '§ 15', '§ 15', '§ 97', '§ 15', '§ 1', '§ 1', '§ 3', '§ 23', '§ 15', '§ 15']

http://oegb-delivery1.go.intern.3sit.at/kv/floristen-und-blumeneinzelhaendler-arb/floristen-und-blumeneinzelhaendler-rahmen/203361 Arb. Floristen und Blumeneinzelhändler / Rahmen - 01.02.2018
Floristen und Blumeneinzelhändler / Rahmen
Abgeschlossen zwischen der Bundesinnung der Gärtner und Floristen und dem Österreichischen Gewerkschaftsbund, Gewerkschaft PRO-GE
Abschlussdatum: 09.01.2018
Die Lohngruppen werden zwischen 2,2 % bis 6,0 % erhöht, das ergibt somit eine durchschnittliche Erhöhung von 4,5 %.
Die Lehrlingsentschädigungen werden um 3,0% erhöht und auf den nächsten vollen Euro aufgerundet.
Es wird eine Arbeitsgruppe zu den Schwerpunktthemen Arbeitszeitflexibilisierung und Lohngruppenentwicklung gegründet.
2. Während der Kündigungsfrist sind Verhandlungen wegen Erneuerung bzw. Abänderung und Ergänzung des Vertrages von den vertragsschließenden Parteien zu führen.
1. Als Überstunden gelten die über die wöchentliche Normalarbeitszeit (§ 3 Ziff. 1) hinausgehenden Arbeitsstunden. Für jede Überstunde wird ein Zuschlag von 50 % bezahlt. In jedem Betrieb kann ein Arbeitnehmer über die Normalarbeitszeit hinaus zu einer Überstundenleistung bis zu 5 Stunden in der Woche herangezogen werden. Jeweils 2 Wochen vor Allerheiligen und Weihnachten können alle Arbeitnehmer des Betriebes über die Normalarbeitszeit hinaus zu einer zusätzlichen Überstundenleistung bis zu 5 Stunden in der Woche herangezogen werden. Für Arbeitsstunden in der Nacht gebührt ein Zuschlag von 50 %. Als Nachtzeit gilt die Zeit von 20 Uhr bis 6 Uhr. Anstelle der Bezahlung von Überstunden und Nachtarbeit kann – aufgrund einer Vereinbarung mit dem Arbeitnehmer – eine Abgeltung durch Zeitausgleich erfolgen.
5. Im Sinne des § 4 c des Bundesgesetzes über die Nachtarbeit der Frauen, können Frauen in der Nachtzeit von 20 Uhr bis 6 Uhr beschäftigt werden, sofern geeignete Ausgleichsmaßnahmen zur Milderung oder zum Ausgleich der Belastungen durch die Nachtarbeit vereinbart werden.
2. Für die Bezahlung der Feiertage gilt das Arbeitsruhegesetz, BGBl. 144/1983, in seiner jeweils geltenden Fassung. Derzeit gelten folgende Feiertage:
1. Jänner, 6. Jänner, Ostermontag, 1. Mai, Christi Himmelfahrt, Pfingstmontag, Fronleichnam, 15. August, 26. Oktober, 1. November, 8. Dezember, 25. und 26. Dezember. Der Karfreitag gilt im Sinne des Gesetzes als Feiertag für die Angehörigen der evangelischen Kirche AB und HB, der altkatholischen Kirche und der Methodistenkirche.
5. Gemäß § 19 Abs. 1a KJBG müssen die beiden Kalendertage der Wochenfreizeit nicht aufeinander folgen, wenn dies aus organisatorischen Gründen notwendig oder im Interesse der Jugendlichen ist. In diesen Fällen kann jener Teil der Wochenfreizeit, in die der Sonntag fällt, auf unter 43 Stunden verkürzt werden. Der zweite freie Kalendertag muss in der darauf folgenden Kalenderwoche freigegeben werden und darf jedenfalls kein Berufsschultag sein
Die Auszahlung oder Überweisung aller Entgelte für den Lohnzahlungszeitraum hat so zu erfolgen, dass diese bis zum 10. des dem Lohnzahlungszeitraum folgenden Monats für den Arbeitnehmer verfügbar sind. Die Lohnabrechnung ist dem Arbeitnehmer sofort nach Vorliegen, jedoch bis spätestens 10. des dem Lohnzahlungszeitraum folgenden Monats, in schriftlicher Form auszufolgen.
Bezüglich der Lehrlinge entfällt der Anspruch, wenn einer der Gründe zur vorzeitigen Auflösung (§ 15 Abs. 3 Berufsausbildungsgesetz, BGBl. 1969/142) gegeben ist bzw. der Lehrling ohne Vorliegen solcher Gründe (§ 15 Abs. 4 Berufsausbildungsgesetz, BGBl. 1969/142) das Lehrverhältnis vorzeitig auflöst.
3. Das Weihnachtsgeld ist auf der Basis des vereinbarten Stundenlohnes und der vereinbarten Normalarbeitszeit, bei Lehrlingen unter Zugrundelegung der Lehrlingsentschädigung zu berechnen.
4. Das Weihnachtsgeld ist spätestens bis zum 1. Dezember eines jeden Kalenderjahres auszuzahlen.
5. Arbeitnehmern, die während des Kalenderjahres eintreten oder ausscheiden, gebührt der aliquote Teil des Weihnachtsgeldes entsprechend der im Kalenderjahr zurückgelegten Dienstzeit (je Woche ein zweiundfünfzigstel). Dieser Anspruch entfällt, wenn der Arbeitnehmer gemäß § 82 GewO entlassen wird oder wenn er ohne wichtigen Grund vorzeitig austritt. Bezüglich der Lehrlinge entfällt der Anspruch wenn einer der Gründe zur vorzeitigen Auflösung (§ 15 Abs. 3 Berufsausbildungsgesetz, BGBl. 1969/142) gegeben ist bzw. der Lehrling ohne Vorliegen solcher Gründe (§ 15 Abs. 4 Berufsausbildungsgesetz, BGBl. 1969/142 das Lehrverhältnis vorzeitig auflöst.
Vereinbaren Arbeitgeber und Arbeitnehmer einen Übertritt aus dem Abfertigungsrecht des Angestelltengeset-zes/Arbeiter-Abfertigungsgesetzes in jenes des BMVG (Betriebliches Mitarbeiter-Vorsorgegesetz), sind der Arbeitnehmer und der Arbeitgeber berechtigt, binnen einem Monat ab Unterzeichnung der Übertrittsvereinbarung ohne Angabe von Gründen von dieser zurückzutreten. Dies gilt nicht, sofern die Übertrittsvereinbarung inhaltlich durch eine Betriebsvereinbarung gemäß § 97 Abs. 1, Ziff. 26 ArbVG (Festlegung von Rahmenbedingungen für den Übertritt in das Abfertigungsrecht des BMVG) bestimmt ist.
3. Während der ersten zwei Monate - sofern in dieser Zeit der Lehrling seine Schulpflicht in einer lehrgangsmäßigen Berufsschule erfüllt, jedoch „während der ersten sechs Wochen der Ausbildung im Lehrbetrieb (in der Ausbildungsstätte)“ – kann sowohl der Lehrberechtigte als auch der Lehrling das Lehrverhältnis jederzeit einseitig auflösen. Ansonsten ist außer einer einvernehmlichen vorzeitigen Auflösung des Lehrverhältnisses dessen vorzeitige Auflösung durch den Lehrberechtigen oder durch den Lehrling nur aus den im § 15 Abs. 3 und 4 – Berufsausbildungsgesetz angeführten Gründen gestattet.
FloristInnen im 1. Jahr 1.290,02
FloristInnen im 2. Jahr 1.325,08
FloristInnen im 3. Jahr 1.434,30
FloristInnen ab dem 4. Jahr 1.458,48
Hilfskräfte, Ladner(in) im Einzelhandel 1.251,86
Praktikanten: siehe § 1 Zi. 3
Vom 1.2.2015 bis 31.7.2015 gebührt diesen FloristInnenein Mindestmonatslohn von € 1.524,78.
Alle FloristInnen, welche als „Erste Kräfte“ am 1.2.2015 in einem bereits bestehenden aufrechten Arbeitsverhältnis stehen und bis dahin in der Lohnkategorie „Erste Kräfte und Floristen mit Diplom oder Meisterprüfung“ eingestuft waren, sind ab 1.2.2015 in die Lohnkategorie „FloristIn – Erste Kräfte“ umzustufen (Mindestmonatslohn € 1.524,78).
Für alle ab 1.2.2015 neu begründeten Arbeitsverhältnisse sind FloristInnen nur dann in die Lohnkategorie„FloristIn – Erste Kräfte“ einzustufen, wenn mindestens drei der in der Lohntafel unter Punkt c) genannten zusätzlichen Tätigkeiten schriftlich vereinbart werden und die sonstigen Voraussetzungen dieser Bestimmung erfüllt werden.
KommR. Rudolf Anton Hajek eh DI. Anka Lorencz eh
Franz Stürmer eh
(1) Dem Arbeitgeber gebührt für jedes Arbeitsjahr ein ununterbrochener bezahlter Urlaub. Das Urlaubsausmaß beträgt bei einer Dienstzeit von weniger als 25 Jahren 30 Werktage und erhöht sich nach Vollendung des 25. Jahres auf 36 Werktage.
Zeiten der Tätigkeit als Entwicklungshelfer für eine Entwicklungshilfsorganisation im Sinne des § 1 Abs. 2 des Bundesgesetzes vom 10. Juli 1974, BGBl. Nr. 474;
(1) Ist ein Arbeitnehmer nach Antritt des Dienstes durch Krankheit (Unglücksfall) an der Leistung seiner Arbeit verhindert, ohne dass er die Verhinderung vorsätzlich oder grobe Fahrlässigkeit herbeigeführt hat, so behält er seinen Anspruch auf das Entgelt bis zu Dauer von sechs Wochen. Der Anspruch auf das Entgelt erhöht sich auf die Dauer von acht Wochen, wenn das Arbeitsverhältnis fünf Jahre, von zehn Wochen, wenn es 15 Jahre und von 12 Wochen, wenn es 25 Jahre ununterbrochen gedauert hat. Durch jeweils weitere vier Wochen behält der Arbeitnehmer den Anspruch auf das halbe Entgelt.
(4) ) Bei wiederholter Arbeitsverhinderung durch Krankheit (Unglücksfall) innerhalb eines Arbeitsjahres besteht ein Anspruch auf Fortzahlung des Entgeltes nur insoweit, als die Dauer des Anspruches gemäß Abs. 1 noch nicht erschöpft ist.
§ 3 Höhe des fort zuzahlenden Entgelts
§§ 23 und 23a AngG
nach der Annahme eines Kindes, welches das zweite Lebensjahr noch nicht vollendet hat, an Kindes Statt (§ 15 Abs. 6 Z. 1 MSchG) oder nach Übernahme eines solchen Kindes in unentgeltliche Pflege (§ 15 Abs. 6 Z. 2 MSchG) innerhalb von acht Wochen ihren vorzeitigen Austritt aus dem Arbeitsverhältnis erklären.
Die Probezeit richtet sich nach dem Kollektivvertrag der FloristInnen und BlumeneinzelhändlerInnen Österreichs und beträgt 14 Tage.
5. Der Betrieb gehört der Bundesinnung der Gärtner und Floristen an. Auf das Dienstverhältnis ist der Kollektivvertrag der FloristInnen und BlumeneinzelhändlerInnen Österreichs anzuwenden.
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(Erforderlichenfalls Hinweis auf wechselnde Arbeits-(Einsatz-)orte).
Der Arbeitnehmer erklärt sich mit der Entsendung zu Dienstreisen im Inland einverstanden.
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