Source: https://gesetze-in-app.de/InsO/253
Timestamp: 2020-02-22 18:36:05
Document Index: 161425829

Matched Legal Cases: ['§ 253', '§ 253', '§ 251', 'BGH', '§ 253', 'BGH', 'BGH', '§ 253', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 253', '§ 253', 'BGH', '§ 253', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 253', 'BGH', 'BGH', '§ 253', '§ 251', '§ 251', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 253', '§253', '§ 253', 'BGH', '§ 253', '§ 248', 'BGH', 'BGH', '§ 7', 'BGH', '§ 253', '§ 248', 'BGH', 'BGH']

§ 253 InsO: Rechtsmittel
§ 253 InsO
1.dem Plan spätestens im Abstimmungstermin schriftlich oder zu Protokoll widersprochen hat,
2.gegen den Plan gestimmt hat und
3.glaubhaft macht, dass er durch den Plan wesentlich schlechtergestellt wird, als er ohne einen Plan stünde, und dass dieser Nachteil nicht durch eine Zahlung aus den in § 251 Absatz 3 genannten Mitteln ausgeglichen werden kann.
BGH, BESCHLUSS vom 3.8.2014, Az. IX ZB 26/14 Vor diesem Hintergrund führt insbesondere § 253 Abs. 2 Nr. 3 InsO als Verschärfung der materiellen Beschwer eine Erheblichkeitsschwelle für die Zulässigkeit der sofortigen Beschwerde ein, weil der Beschwerdeführer glaubhaft zu machen hat, dass er durch den Plan wesentlich schlechter gestellt wird, als er ohne einen Plan stünde (vgl. im Einzelnen BGH, Beschluss vom 17. Juli 2014 - IX ZB 13/14, WM 2014, 1494 Rn. 6 ff).
BGH, BESCHLUSS vom 3.8.2014, Az. IX ZB 26/14 Da nur ein besonders schwerer Gesetzesverstoß eine solche Entscheidung verbietet (§ 253 Abs.4 Satz 2 InsO), handelt es sich insgesamt um eine summarische Prüfung, wie sie in Verfahren des einstweiligen Rechtsschutzes typisch ist (vgl. BGH, Beschluss vom 27. Februar 2003 -1 ZB 22/02, BGHZ 154, 102, 104).
BGH, BESCHLUSS vom 3.8.2014, Az. IX ZB 26/14 Da im Freigabeverfahren eine Rechtsbeschwerde unstatthaft ist (BGH, Beschluss vom 29. Mai 2006, aaO Rn. 3 ff), gilt dies auch für das Verfahren nach § 253 Abs.4 Satz 1 und 2 InsO (vgl. G. Fischer, NZI 2013, 513, 520; MünchKomm-lnsO/Sinz, 3. Aufl., § 253 Rn. 87).
BGH, BESCHLUSS vom 4.6.2014, Az. IX ZB 13/14 7	1. Auf	der	Grundlage der bis zu dem 29. Februar 2012 maßgeblichen Fas- sung des § 253 InsO ging der Senat im Blick auf die Zulässigkeit der Beschwerde eines Gläubigers gegen die Bestätigung eines Insolvenzplans davon aus, dass die allein zu fordernde materielle Beschwer gegeben ist, wenn sich der Gläubiger darauf beruft, durch den Plan in seinen Rechten beeinträchtigt zu werden (BGH, Beschluss vom 7. Juli 2005 -IXZB 266/04, BGHZ 163, 344, 347; vom 15. Juli 2010 - IXZB 65/10, WM 2010, 1509 Rn. 26; vom 13. Januar 2011 - IXZB 29/10, ZIP 2011, 781 Rn. 5; vom 13. Oktober 2011 - IXZB 37/08, WM 2012, 180 Rn. 7).
BGH, BESCHLUSS vom 4.6.2014, Az. IX ZB 13/14 Auch das weitergehende Zulässigkeitserfordernis, dass der Beschwerdeführer glaubhaft macht, durch den Plan schlechtergestellt zu werden als bei Durchführung des Regelinsolvenzverfahrens, hat der Senat mit Rücksicht auf den damaligen Wortlaut des § 253 InsO abgelehnt (BGH, Beschluss vom 15. Juli 2010, aaO).
BGH, BESCHLUSS vom 4.6.2014, Az. IX ZB 13/14 Wäre die Regelung des § 253 Abs. 2 Nr. 3 InsO ausschließlich auf die Rüge einer Verletzung des § 251 InsO beschränkt, hätte sie - sieht man von der Notwendigkeit der Glaubhaftmachung einer wesentlichen Schlechterstellung ab - keine praktische Bedeutung, weil die Beschwerde auf eine Verletzung des § 251 InsO ohnehin nur gestützt werden kann, sofern die Schlechterstellung bereits vor Bestätigung des Insolvenzplans glaubhaft gemacht wurde (BGH, Beschluss vom 19. Juli 2012 - IX ZB 250/11, WM 2012, 1640 Rn. 6).
BGH, BESCHLUSS vom 4.6.2014, Az. IX ZB 13/14 Diese Grundsätze, die der Senat bereits als einschlägig erachtet hat, falls von strengeren Zulässigkeitsvoraussetzungen auszugehen wäre (BGH, aaO Rn. 17 ff), gelten für die durch das ESUG modifizierte Fassung des § 253 InsO grundsätzlich fort (HmbKomm-lnsO/Thies, aaO §253 Rn. 21; Pape/ Uhländer/Backes, InsO, § 253 Rn. 35).
BGH, BESCHLUSS vom 4.1.2009, Az. IX ZB 230/07 Durch die Rechtsprechung des Senats ist geklärt, dass der nach § 253 InsO zur Beschwerde gegen eine Entscheidung nach § 248 InsO berechtigte Beteiligte nicht an der Einlegung der Rechtsbeschwerde gehindert ist, falls er - wie hier die weitere Beteiligte zu 18 -durch die Entscheidung des Landgerichts erstmals beschwert ist (BGH, Beschl. v. 7. Juli 2005 - IX ZB 266/04, ZlnsO 2005, 927 f; insoweit in BGHZ 163, 344 ff nicht abgedruckt; v. 26. April 2007 -IXZB 5/06, ZlnsO 2007, 713; Münch-Komm-lnsO/Ganter, aaO § 7 Rn. 29).
BGH, BESCHLUSS vom 4.3.2007, Az. IX ZB 5/06 5	1. Durch die Rechtsprechung des Senats ist geklärt, dass der nach § 253 InsO zur Beschwerde gegen eine Entscheidung nach § 248 InsO berechtigte Beteiligte nicht an der Einlegung der Rechtsbeschwerde gehindert ist, falls er durch die Entscheidung des Landgerichts erstmals beschwert ist (vgl. BGH, Beschl. v. 7. Juli 2005 - IX ZB 266/04, ZIP 2005, 1648, insoweit von BGHZ 163, 344 ff nicht abgedruckt).