Source: https://rd.springer.com/chapter/10.1007/978-3-663-01489-8_2
Timestamp: 2019-01-24 00:15:36
Document Index: 281547382

Matched Legal Cases: ['Art. 28', 'BGH', 'Art. 28', '§ 1', '§ 2', '§ 8', '§ 3', '§ 3', '§ 2']

Regionalprinzip, Migration und Bankstellendichte als Rahmenbedingungen für das Geschäft der Sparkassen | Springer for Research & Development
Migrationsbedingte Kundenabwanderung bei Sparkassen pp 8-74 | Cite as
Regionalprinzip, Migration und Bankstellendichte als Rahmenbedingungen für das Geschäft der Sparkassen
Part of the Bank- und Finanzwirtschaft book series (BAFI)
In diesem Kapitel sollen die Rahmenbedingungen, innerhalb derer sich eine Veränderung der Kundschaftsstruktur der Sparkassen vollzieht, aufgezeigt werden. Im Anschluß an die Darstellung des Regionalprinzips in Kap. 2.1 und seiner Auswirkungen auf das Geschäft der Sparkassen wird in Kap. 2.2 auf das Phänomen der Migration eingegangen. Die Kenntnis der lokalen Bankstellendichte der einzelnen Institute ist zur Analyse von Kundenzu- bzw. -abwanderungen und deren Ursachen unabdingbar. Ein entsprechendes Konzept zur Erfassung wird in Kap. 2.3 entwickelt.
Gilde, U. (Geschäftspolitik, 1989 ), S. 36Google Scholar
Vgl. Meyer zu Selhausen, H. (Quantitative, 1976 ), S. 444 f.Google Scholar
BVerfGE (2 BvR 1618,1628/83), S. 143 unter Hinweis auf BVerfGE (2 BvR 113/81), S. 226 f. Vgl. hierzu Leibholz, G., Rinck, H.-J., Hesselberger, D. (Grundgesetz, 1993 ), Art. 28, Rz. 222, S. 24Google Scholar
Bedeutung der Verbindung einer Sparkasse zum kommunalen Gewährträger Schlierbach, H. (Sparkassenrecht, 1985 ), S. 40 f.Google Scholar
Die im anglo-amerikanischen Recht entwickelte ultra-vires-Lehre, wonach die Rechtsfähigkeit der juristischen Person auf Wirkungskreis, Aufgaben und Zweck ihrer Errichtung beschränkt ist, wurde auch in Deutschland vom BGH für juristische Personen des öffentlichen Rechts bejaht. Vgl. Kauffmann, H. (Rechtswörterbuch, 1992 ), S. 932. Vgl. hierzu auch Ehlers, D. (Verwaltung, 1984), S. 235 und 262Google Scholar
Nierhaus, M., Stern, K. ( Regionalprinzip, 1992 ), S. 14Google Scholar
nVgl. hierzu auch Schmitt-Wellbrock, W. (Sparkassen, 1979 ), S. 61 ff.Google Scholar
Das Sparkassenrecht ist Gegenstand der konkurrierenden Gesetzgebung. Jedes Bundesland hat sein eigenes Sparkassenrecht. Aus diesem Grund kann im folgenden nur auf weitgehend für alle Bundesländer gültige Regelungen eingegangen werden. Abweichungen im Detail können sich auf Grund unterschiedlicher Sparkassengesetze in den einzelnen Bundesländern ergeben. Vgl. hierzu Schlierbach, H. (Sparkassenrecht, 1985), S. 26 ff. und Roderich Bosse, B. (Sparkassengesetze, 1985 ), S. 285 ff.Google Scholar
Das Regionalprinzip bedeutet die institutionell-organisatorische und geschäftsrechtliche Begrenzung des Wirkungsbereiches der Sparkassen auf ihr Geschäftsgebiet. Dieses ist grundsätzlich mit dem Hoheitsgebiet ihrer Gewährträger identisch.“Google Scholar
Nierhaus, M., Stern, K. (Regionalprinzip, 1992), S. 11. Vgl. zu anderen Definitionen Hermanns, F. (Regionalprinzip, 1979), S. 440, Thöle, A. ( Bedeutung, 1988 ), S. 83Google Scholar
Vgl. zum Problem der Übergreifungsgebiete Nierhaus, M., Stern, K. (Regionalprinzip, 1992), S. 19. Vgl. zum Problem der Kreissparkasse in einer zentral gelegenen, kreisfreien Stadt, die selbst eine Stadtsparkasse unterhält Weides, P., Roderich Bosse, B. (Rechtsprechung, 1981 ), S. 4 f. und die dort angeführten Entscheidungen.Google Scholar
Vgl. Gilde, U. (Geschäftspolitik, 1989 ), S. 38Google Scholar
Zu Konflikten bei der Errichtung von Zweigstellen vgl. die Entscheidungen VG Arnsberg, Urteil vom 20. Juli 1966–2 K 72/65 und OVG Lüneburg, Urteil vom 30. Mai 1972 - V OVG A 22/72Google Scholar
Vgl. Leibholz, G., Rinck, H.-J., Hesselsberger, D. (Grundgesetz, 1993 ), Art. 28, Rz. 222Google Scholar
Nierhaus, M., Stern, K. ( Regionalprinzip, 1992 ), S. 12Google Scholar
Vgl. zur Überschneidung der Geschäftsgebiete einer Kreissparkasse und einer Sparkasse einer kreisangehörigen Gemeinde die Entscheidung des Hessischen VGH, Urteil vom 23. März 1968 (OS II 7/63)Google Scholar
Vgl. zum Begriff des Zweckverbandes am Beispiel des Zweckverbandes der Kreise Köln, Rheinisch-Bergischer Kreis und Bergheim Weides, P. (Zweckverband, 1979 ), S. 48 ff.Google Scholar
Vgl. Giese, H., Floß, H. (Neugliederung, 1993 ), S. 450 ff. Vgl. VG Arnsberg, Urteil vom 20. Juli 1966 (2 K 72/65)Google Scholar
Vgl. zu den diesbezüglichen Auswirkungen der 2. Bankrechtskoordinierungsrichtlinie der EG auf die Niederlassungsfreiheit der Sparkassen Nierhaus, M. (Bankenbinnenmarkt, 1993), S. 163 und Lanzke, U. (Binnenmarkt, 1992 ), S. 93 ff.Google Scholar
gibt. Eine lückenlose Überwachung aller Aktivitäten einer Sparkasse durch die Gerichte ist ohnehin nicht möglich.Google Scholar
Vgl. Thöle, A. (Regionalprinzip, 1988), S. 83 Brzoska, Th. ( Sparkassen, 1976 ), S. 32Google Scholar
Vgl. zu Abweichungen von diesem Grundsatz aufgrund besonderer Bestimmungen in verschiedenen Bundesländern Ellgering, I. (Anmerkungen, 1979), S. 14 und Schlierbach, H. (Sparkassenrecht, 1985 ), S. 87 f. Vgl. zur Zweigstellenerrichtung freier Sparkassen die Entscheidung des Hessischen VGH, Urteil vom 13. Juli 1989 (6 UE 2124/85) zu § 1 SpkG HessenGoogle Scholar
Vgl. zur Zweigstellenübertragung Schlierbach, H. (Sparkassenrecht, 1985)Google Scholar
S. 95 ff. und die dort angegebene Literatur.Google Scholar
Diese Ausnahmen vom Regionalprinzip bedürfen der Genehmigung der Aufsichtsbehörde, in der Regel nach Anhörung der betroffenen Sparkasse. In Baden-Württemberg ist auch die explizite Zustimmung der betroffenen Sparkasse, in deren Geschäftsgebiet die Geschäftsstelle liegt, einzuholen. Vgl. § 2, Abs. 2 SpkG Baden-WürttembergGoogle Scholar
Vgl. z. B. § 8 Mustersatzung für Sparkassen in NiedersachsenGoogle Scholar
Abs. 5, S. 2 Mustersatzung für kommunale Sparkassen in Hessen NierhausGoogle Scholar
M., Stern, K. (Regionalprinzip, 1992 ), S. 20Google Scholar
Vgl. ebd., S. 20Google Scholar
Vgl. Brzoska, Th. (Sparkassen, 1976 ), S. 33 und die jeweiligen länderspezifischen Regelungen der Sparkassen, z. B. § 3, Abs. 1 Mustersatzung für kommunale Sparkassen in Hessen und Krebs, E., Dülp, H. (Kommentar, o. J.), Anm II, ld zu § 3 Abs. 1 Satz 1 SpkO Bayern und Anm. II, 4b zu § 2 SpkO Bayern.Google Scholar
Vgl. Nierhaus, M., Stern, K. ( Regionalprinzip, 1992 ), S. 19Google Scholar
S. 441 und Schlierbach, H. (Sparkassenrecht, 1985 ), S. 121 ff.Google Scholar
Süchting, J. (Bankmanagement, 1992 ), S. 458Google Scholar
Vgl. Süchting, J. (Bankmanagement, 1992 ), S. 459Google Scholar
Der Begriff ‘Bankstelle’ wird unabhängig davon verwendet, ob es sich um ein privates Kreditinstitut, eine Kreditgenossenschaft oder eine Sparkasse handelt.Google Scholar
Vgl. hierzu und zum folgenden Süchting, J. (Bankmanagement, 1992 ), S. 459Google Scholar
Eine aktive Ansprache von Privatpersonen, mit denen noch keine Geschäftsbeziehung besteht, ist ebenso wie die Telefonwerbung unzulässig. Vgl. Knauth, K.-W. (Werbung, 1988 ), Rz. 216 ff.Google Scholar
Hierzu Ausführlich Kap. 2.2, S. 21 ff.Google Scholar
Siehe S. 13Google Scholar
Vgl. Oellerking, C., Holzgrabe, M. (Sparkassen, 1990), S. 61 und Kalms, H. (Strukturdiskussion, 1988 ), S. 450Google Scholar
Siehe hierzu FN 90, S. 26 und Kap. 2.2.5, S. 39Google Scholar
Vgl. Meyer-Köster, J. (Sonderstellung, 1979 ), S. 135Google Scholar
Vgl. hierzu auch Fischer, R. (Geschäftsbeschränkun-gen, 1976 ), S. 143Google Scholar
Diese Ausführungen dienen lediglich der Widerlegung der These von Meyer-Koster. Siehe ausführlich zur Struktur des Sparkassenwesens Kap. 4.1, S. 232 ff.Google Scholar
Geiger, H. (Sparkassenorganisation, 1992 ), S. 126Google Scholar
Beispielsweise im Rahmen der Imagewerbung. Vgl. Geiger, H. (Sparkassenorganisation, 1992 ), S. 128. Auch in der Bundesbankstatistik wird die Sparkassen-Finanzgruppe als Bankengruppe geführt.Google Scholar
Meyer-Köster argumentiert damit, daß Sparkassen ebenso wie private Universalbanken an lukrativeren und weniger lukrativen Bankplätzen vertreten sind und innerhalb ihres Verbundsystems einen geldwirtschaftlichen Ausgleich vornehmen. So ist es für Meyer-Köster nicht einzusehen, warum die örtliche Gebundenheit ein Wettbewerbsnachteil sein soll. Vgl. Meyer-Köster, J. (Sonderstellung, 1979 ), S. 135. Ein Blick auf die Verteilung der Bankstellen in Bayern zeigt jedoch, daß diese pauschalen Ausführungen zur Verteilung der Bankstellen nicht zutreffen, da eine Vielzahl von Instituten (i. d. R. die privaten Universalbanken) nur in den Ballungsräumen präsent sind. S.ehe hierzu auch Kap. 2.3.3 und Abb. 3, S. 61.Google Scholar
Vgl. Gilde, U. (Geschäftspolitik, 1989 ), S. 91 ff. und Kap. 4.1.1, S. 232 ff.Google Scholar
Umschreibung eines Wohnortwechsels ungeeignet.Google Scholar
Zunächst bedeutet Mobilität formal “… den Wechsel eines Individuums zwischen definiertenGoogle Scholar
Einheiten eines Systems. Neben dem tatsächlich vollzogenen Wechsel eines Individuums zwischen den definierten Einheiten wird auch die Bereitschaft zu einem Wechsel als Mobilität bezeichnet. Als Einheiten eines Systems können Wohn-oder Aufenthaltsorte ebenso verstanden werden wie Organisationseinheiten in einem Unternehmen. Des weiteren kannGoogle Scholar
Vanberg, M. (Kritische Analyse, 1971 ), S. 7Google Scholar
Vgl. ebd., S. 7 und die Tab. auf S. 11. Vgl. zu weitergehenden Inhalten des Begriffs “Mobilität” Röder, H. (Ursachen, 1971), S. 51 ff. und die dort angegebene Literatur.Google Scholar
Parnes bezieht diese Begriffsinhalte vor allem auf Arbeitsmobilität, eine derartige Auslegung trifft aber grundsätzlich auf alle Arten von Mobilität zu. Vgl. Parues, H. (Research, 1954), S. 13 ff. und Angrick, M. (Arbeitnehmer, 1992 ), S. 210Google Scholar
Im weiteren Verlauf der Arbeit wird der Terminus ‘wandern’ eine erweiterte Bedeutung erfahren. Siehe hierzu Kap. 3, S. 93 ff. und FN 254, S. 77Google Scholar
Vgl. zur Terminologie räumlicher Wanderungsbewegungen Röder, H. (Ursachen, 1971 ), S. 58Google Scholar
In Anlehnung an Wagner, M. (Räumliche Mobilität, 1989), S. 26. Vgl zur Definition des Migrationsbegriffes auch Willis, K. (Problems, 1974), S. 3 ff.Google Scholar
Auch ein Wechsel der Bankverbindung ist bei zeitlich eng begrenzten Wohnortwechseln nicht zu erwarten.Google Scholar
Siehe Kap. 2.1, S. 8 ff.Google Scholar
Siehe zu Übergreifungsgebieten Kap. 2.1.1, S. 8 f.Google Scholar
Siehe Kap. 2.3.1, S. 46 ff.Google Scholar
Die in den Kap. 2.2.2 bis 2.2.4 angegebenen Daten aus Sekundärquellen beziehen sich grundsätzlich auf sog. Fernwanderungen. Die Abgrenzung wird in der Regel nach dem Kriterium der physischen Distanz vorgenommen. Die meisten Autoren wählen hier eine Distanz von 50 km als Grenzwert. Vgl. Wagner, M. (Räumliche Mobilität, 1989 ), S. 61 und die dort angegebene Literatur sowie Blaschke, D. (Berufliche Qualifikation, 1992), S. 245. Hierbei ist anzumerken, daß der Einzugsbereich von Großstädten, je nach Verkehrsanbindung, durchaus wesentlich größer sein kann. Die in diesen Fällen häufig verwendete ‘zeitliche Distanz’ muß jedoch unberücksichtigt bleiben.Google Scholar
Köhler, S. (Wanderungsverhalten, 1989 ), S. 1Google Scholar
Zur quantitativen Darstellung der Migration wurden bewußt Daten vor 1990 verwendet. Die aktuellsten, zur Verfügung stehenden Daten beziehen sich i. d. R. auf das Jahr 1991, sind jedoch auf Grund der Wiedervereinigung nicht vergleichbar.Google Scholar
Hierbei ist allerdings zu berücksichtigen, daß die Wanderungen aus bzw. in die neuen Bundesländer mit über 388.000 Personen einen Sonderfall darstellen. Vgl. hierzu und zu allen folgenden Zahlenangaben Statistisches Bundesamt (Bevölkerung, 1989 ), Tab. 12.1, S. 172 f.Google Scholar
Diese Zahl errechnet sich aus den Wanderungen innerhalb der Länder nach einem anderen Landkreis bzw. einer anderen kreisfreien Stadt zuzüglich der Wanderungen über die Ländergrenzen hinweg. Eine Berücksichtigung der Wanderungen nach Orten in den neuen Bundesländern bleibt hier aus Gründen der Vergleichbarkeit unberücksichtigt, die Erfassung der Migranten innerhalb der neuen Bundesländer ist in diesem Jahr ohnehin noch nicht möglich.Google Scholar
Vgl. zu dieser Entwicklung speziell für Bayern Koll, R. et al. (Auswirkungen, 1993), S. 7 ff.Google Scholar
Landkreisüberschreitende Migranten ohne Berücksichtigung der Wanderungen aus bzw. nach den neuen BundesländernGoogle Scholar
Diesen Effekt bezeichnet man als regionale Segregation des ländlichen Raumes. Unter regionaler Segregation versteht man in diesem Zusammenhang Entmischungsprozesse der Bevölkerung infolge selektiver Wanderungen. Beispiele sind hier z. B. “Überalterung” der Bevölkerung regionaler Räume als Folge der Abwanderung der Jugend oder qualitative Veränderungen z. B. der Qualifikation oder des durchschnittlichen Einkommens der Bevölkerung eines begrenzten Raumes. Vgl. zum Begriff Gatzweiler, H. P. (Selektivität, 1975), S. 52. Vor allem die Sparkassen sind von regionalen Segregationsprozessen betroffen, da einerseits ein Rückzug aus negativ betroffenen Räumen für sie nicht in Betracht kommt, eine Expansion in prosperierende Räume aus rechtlichen Gründen aber ebenso unmöglich ist. Die wirtschaftliche Situation der Sparkasse ist somit eng mit der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung des Geschäftsgebietes verknüpft. Siehe hierzu Kap. 2.1, S. 8 ff.Google Scholar
Röder, H. (Regionale Mobilität, 1971 ), S. 53 f.Google Scholar
Vgl. Blaschke, D. (Berufliche Qualifikation, 1992 ), S. 244Google Scholar
Wagner, M. (Räumliche Mobilität, 1989 ), S. 94. Wagner untersuchte das Wanderungsverhalten von Mitgliedern der Geburtskohorten 1929–31, 1939–41 und 1949–51.Google Scholar
Vgl. Köhler, S. (Wanderungsverhalten, 1989 ), S. XIII. Unter Situationsexperten versteht Köhler Personen mit engem Kontakt zur untersuchten Bevölkerungsgruppe, z. B. Haupt-und Realschullehrer oder Jugendarbeiter.Google Scholar
Vgl. Köhler, S. (Wanderungsverhalten, 1989 ), S. X VIIGoogle Scholar
Gerade bei dieser Attributgruppe stellt Vanberg einen Zusammenhang mit der Wanderungsrichtung fest. Vgl. hierzu Vanberg, M. (Entwicklung, 1971 ), S. 39. Siehe hierzu auch Kap. 2.2.5, S. 36 ff.Google Scholar
Vgl. Wagner, M. (Räumliche Mobilität, 1989), S. 115 ff. Zu ähnlichen Ergebnissen kommen auch Blaschke, D. (Räumliche Mobilität, 1992 ), Tab. 1, S. 259 und Vanberg, M. (Entwicklung, 1971 ), S. 39Google Scholar
Vgl. Ritchey, P.N. (Explanations, 1976), S. 382. Vgl. hierzu auch Wagner, M. (Räumliche Mobilität, 1989 ), S. 104. Die von Wagner beobachtete hohe intra-regionale Mobilität von ungelernten Arbeitern (Vgl. ebd., S. 116) soll hier aus den in Fußnote 82, S. 24 genannten Gründen vernachlässigt werden.Google Scholar
Vgl. Dincher, R. (Fluktuation, 1992 ), Sp. 874Google Scholar
Vgl. Berthel, J. (Karrieremuster, 1987), Sp. 1192, Pippke, W., Wolfmeyer, P. (Mobilität, 1976), S. 52 und Domsch, M., Krüger, M. (Fluktuation, 1987 ), Sp. 1484 ff.Google Scholar
Bei empirischen Arbeiten ist grundsätzlich zu bedenken, daß sich die Untersuchungen i. d. R. auf ausgewählte Räume beziehen. Eine repräsentative Erhebung für die Bundesrepublik Deutschland scheint auf Grund der verschiedenartigen wirtschaftlichen oder sonstigen Strukturen der Länder, Kreise und Gemeinden auch wenig sinnvoll.Google Scholar
Wagner, M. (Räumliche Mobilität, 1989 ), S. 120. Zu gleichen Ergebnissen kommt Blaschke. Vgl. Blaschke, D. (Berufliche Qualifikation, 1992)Google Scholar
i. V. m. Tab. 1, S. 259. Ähnliche Ergebnisse auch bei Gatzweiler, H. P. (Selektivität, 1975), S. 78 und Vanberg, M. (Entwicklung, 1971 ), S. 39 f.Google Scholar
Diese Aussage gilt v. a. für Fernwanderungen. Vgl. Domsch, M., Krüger, M. (Regionale Mobilität, 1984), S. 129 f. Zu ähnlichen Ergebnissen kommen Dröll, R., Dröll, D. (Karrieren, 1974 ), S. 388 ff.Google Scholar
Vgl. Domsch, M., Krüger, M. (Regionale Mobilität, 1984), S. 130 f. Vgl. Blaschke, D. (Berufliche Qualifikation, 1992 ), S. 244 f.Google Scholar
Vgl. zu den Begriffen Sellien, R. et al. (Lexikon, 1979), Sp. 2209. Eine andere Abgrenzung trifft Beutel, J. (Wirtschaftssektoren, 1983), S. 758 f.Google Scholar
Auch hier wird der mobilitätshemmende Einfluß ortsgebundener Produktionsmittel deutlich. Vgl. hierzu Hofbauer, H., Nagel, E. (Regionale Mobilität, 1973 ), S. 264 ff.Google Scholar
Wagner, M. (Räumliche Mobilität, 1989), S. 103. Vgl. hierzu auch Haas, H.-D. (Abschlußbericht, 1994 ), Anhang A, Abb. A. 3, S. V IGoogle Scholar
Stellung im Lebens-beziehungsweise Familienzyklus des Migranten117 anzuführen.Google Scholar
Lee, E. (Migration, 1966 ), S. 57Google Scholar
Albrecht, G. (Soziologie, 1972 ), S. 120Google Scholar
Vgl. Wagner, M. (Räumliche Mobilität, 1989 ), S. 48 ebd., S.Google Scholar
Von den “Neuen Haushaltstypen” mit oder ohne Kinder soll in diesem Zusammenhang abstrahiert werden. Vgl. hierzu Spiegel, E. (Haushaltstypen, 1986), S. 87 ff. und S. 259 ff., Hettlage, R. (Haushaltsformen, 1993), S. 32 ff., Merk, H. (Haushaltsstrukturen, 1993), S. 19 ff. und Kutsch, Th. (Haushalt, 1993), S. 26 ff.Google Scholar
Vgl. Wagner, M. (Räumliche Mobilität, 1989 ), S. 141Google Scholar
Ebd., S. 144. Vgl. hierzu auch Dobberkau, E. (Abwanderung, 1980 ), S. 203 f., der das Phänomen für ländliche Gebiete untersuchte.Google Scholar
Vgl. Wagner, M. (Räumliche Mobilität, 1989 ), S. 143Google Scholar
Verheiratete sind gegenüber Ledigen wesentlich immobiler. Vgl. ebd., S. 145Google Scholar
Vanberg, M. (Entwicklung, 1971), S. 40. Vgl. zum Wanderungsverhalten verheirateter Personen auch Ritchey, P. N. (Explanations, 1976 ), S. 380 f.Google Scholar
Vgl. Wagner, M. (Bedeutung, 1992), S. 149 ff. Einen Überblick über ältere Studien gibt Langheder, W. (Ansatz, 1968 ), S. 32 f.Google Scholar
Vgl. Mackensen, R. et al. (Probleme, 1975), S. 53 und Wagner, M. (Räumliche Mobilität, 1989 ), S. 170Google Scholar
Vgl. Blaschke, D. (Berufliche Qualifikation, 1992 ), S. 241. Das dort angesprochene Problem der Spätaussiedler soll hier vernachlässigt werden.Google Scholar
Hierzu ist zu bemerken, daß das Alter selbst kein Einflußfaktor ist. Vielmehr treten andere Einflußfaktoren typischerweise in bestimmten Altersgruppen auf.Google Scholar
Köhler bezeichnet diese als Wanderungsschwellen. Vgl. hierzu und zum folgenden Köhler, S. (Wanderungsverhalten, 1989 ), S. I VGoogle Scholar
Vgl. Vanberg, M. (Entwicklung, 1971 ), S. 40Google Scholar
Vgl. Mackensen, R. et al. (Probleme 1975 ), S. 53Google Scholar
Wagner, M. (Räumliche Mobilität, 1989), S. 60. Vgl. zum folgenden ebd., S. 61 und die dort angegebene Literatur sowie Blaschke, D. (Berufliche Qualifikation, 1992 ), S. 245.Google Scholar
Siehe hierzu auch Kap. 2.2.1, S. 21Google Scholar
Oberzentren wurden hier bewußt nicht gewählt, da diese Bezeichnung weniger von der Größe einer Stadt als vielmehr von der regionalen Bedeutung und anderen Kriterien abhängt. In der Statistik werden Städte dann als Großstädte geführt, wenn ihre Einwohnerzahl 100.000 übersteigt. Hier soll jedoch der geographische Großstadtbegriff verwendet werden, der von weit größeren Städten mit entsprechenden Umlandgemeinden ausgeht.Google Scholar
Eine weitere Differenzierung ist durchaus denkbar, für die vorliegende Untersuchung auf Grund des eingeschränkten Datenmaterials jedoch nicht sinnvoll. So könnten Städte erfaßt werden, die eine, im Vergleich zur Bevölkerungszahl, hohe Zahl an Auszubildenden und v. a. Studenten haben, die tendenziell in dieser Anzahl in der betrachteten Stadt keinen Arbeitsplatz finden werden und somit einen Hauptwohnsitzwechsel nach Abschluß der Ausbildung vornehmen werden. Daneben sind ebenso Städte denkbar, die auf Grund des Arbeitsplatzangebots eine geringere Abwanderungstendenz seitens der Berufsanfänger verzeichnen. Auch wäre eine Differenzierung der Kernstädte und ihrer Umlandgemeinden im Hinblick auf eine Erfassung der zweiten Migrationsphase durchaus sinnvoll.Google Scholar
Vgl. hierzu Mackensen, R. et al. (Probleme, 1975), S. 37 und Statistisches Bundesamt (Bevölkerung, 1981), Tab. 14.3, S. 124 ff.Google Scholar
war im Bundesdurchschnitt ein Überschuß der Zuzüge gegenüber den Fortzügen in kreisfreien Städten von +15,6 je 1.000 Einwohner festzustellen. Im Vergleich hierzu verzeichneten z. B. Hamburg +18,1, Hanover +15,8, Düsseldorf +12,8, Köln +9,3, Frankfurt +17,7, Stuttgart +15,6 und München -3,2. Bei diesen Zahlen ist jedoch zu berücksichtigen, ob es sich um eine kreisfreie Stadt mit relativ engen Stadtgrenzen handelt oder - im Extremfall - um ein Bundesland. Vgl. Statistisches Bundesamt (Bevölkerung, 1989 ), Tab. 13.3, S. 180 ff.Google Scholar
Siehe Kap. 2.2.2, S. 25 ff.Google Scholar
Großstädte haben häufig einen so großen Einzugsbereich, daß die Entwicklung dieser Städte die Entwicklung einer ganzen Region determiniert. Vgl. zum folgenden Koch, R. (München, 1992 ), S. 90 ff.Google Scholar
Für 1989 wurde für die Stadt München ein Wert von -3,2 je 1.000 Einwohner ermittelt. Dagegen verzeichnen die Landkreise München +17,5, Dachau +19,7, Ebersberg +15,8, Erding +17,5, Freising +19, Fürstenfeldbruck +13 und Starnberg +17,5 je 1.000 Einwohner. Vgl. Statistisches Bundesamt (Bevölkerung, 1989), Tab. 13.3, S. 180 ff. Vgl. zur Entwicklung im Großraum München auch Koch, R. (Wanderung, 1982 ), S. 283 ff.Google Scholar
Auf die Folgen einerseits für die Kernstadt und andererseits für agglomerationsferne Gemeinden soll hier nicht eingegangen werden. Vgl. hierzu z. B. Mackensen, R. et al. (Probleme, 1975), S. 37 f.Google Scholar
Vgl. Bundesforschungsanstalt für Landeskunde und Raumordnung (Aktuelle Daten, 1987 ), S. 16. Inwieweit die Wiedervereinigung diese Prognosen relativiert, ist aus heutiger Sicht nicht zu beurteilen.Google Scholar
Vgl. zum Problem der stark unterschiedlichen, gruppenspezifischen Wanderungsalden, die zu einschneidenden Veränderungen der Bevölkerungs-und Erwerbsstruktur führen können Gatzweiler, H. P. ( Selektivität, 1975 ), S. 13Google Scholar
Vgl. Mackensen, R. et al. (Probleme, 1975 ), S. 37Google Scholar
Derartige Segregationserscheinungen sind beispielsweise auf Grund der Vermö gensstruktur der Migranten für Kreditinstitute durchaus positiv zu bewerten.Google Scholar
Wenn gleichzeitig mit dem Wohnortwechsel der Erwerb von Wohneigentum erfolgt, wird für Folgewanderungen dieser mobilitätshemmende Faktor besonders deutlich.Google Scholar
Vgl. hierzu und zum folgenden Dobberkau, E. (Abwanderung, 1980 ), S. 212Google Scholar
Mackensen, R. et al. (Probleme 1975), S. 53 f.Google Scholar
Vgl. Riedl, M. (Modell, 1987 ), S. 45 f.Google Scholar
Vgl. Siepmann, J. (Standortfrage, 1968 ), S. 268, insbesondere FN 16Google Scholar
Vgl. hierzu o. V. (Pendler-Betreuung, 1993 ), S. 514 und Lehrinstitut für das kommunale Sparkassen-und Kreditwesen ( Projektarbeit, o. J. )Google Scholar
Vgl. Szallies, R. (Kundenbindung, 1991 ), S. 12 f.Google Scholar
Vgl. hierzu und zum folgenden Siewert, K.-J. (Marktpolitik, 1983 ), S. 187 ff.Google Scholar
Vgl. zu den Modellen zur Erklärung der Nachfrageentscheidung privater Bankkunden ebd., S. 131 ff.Google Scholar
Meyer zu Selhausen, H. (Quantitative, 1976 ), S. 136Google Scholar
Vgl. zu dieser Systematisierung und zum folgenden ebd., S. 94 ff. Vgl. Süchting, J. (Absatzbeziehungen, 1972 ), S. 270 ff.Google Scholar
Vgl. Siewert, K.-J. (Marktpolitik, 1983 ), S. 257 ff.Google Scholar
Vgl. Meyer zu Selhausen, H. (Quantitative, 1976 ), S. 113Google Scholar
Vgl. hierzu Hinterhuber, H. (Unternehmensführung, 1989 ), S. 138 ff.Google Scholar
Vgl. Weichhart, R. (Kreuz-Preis-Elastizität, 1983 ), S. 394Google Scholar
Vgl. Raffee, H. (Verhalten, 1974 ), Sp. 1029Google Scholar
Vgl. Seitz, J. (Determinanten, 1976), S. 121. Siebert stellt fest, daß bei der Bankwahl eines Migranten häufig “… Imagegesichtspunkte eine Rolle (spielen, Anm. d. Verf.), so daß Sparkassenkunden tendenziell eher zu Geschäftsbanken abwandern als umgekehrt.” Siebert, H.-F. ( Kundenberatung, 1982 ), S. 55Google Scholar
Vgl. Kroeber-Riel, W. (Konsumentenverhalten, 1992 ), S. 189 ff.Google Scholar
Vgl. zum Begriff der Zweigstellenpolitik Schlechthaupt, W.-D. (Kriterien, 1971 ), S. 10 f. Unter den Instrumenten der Leistungsbereitschaft ist auch der Einfluß des Faktors Personal mit direktem Kundenkontakt zu subsumieren, dessen Einfluß, vor allem bei der Aufrechterhaltung einer Bankverbindung, nicht zu unterschätzen ist.Google Scholar
Süchting, J. (Einkaufswirtschaftlichkeit, 1968 ), S. 280Google Scholar
Die Möglichkeit einer Bankverbindung ohne persönlichen Kontakt im Rahmen des Direktmarketing soll hier nicht betrachtet werden. Vgl. hierzu Mirbeth, M. (Erfahrungen, 1989), S. 24 ff., Pischulti, H. (Telefon, 1993), S. 12 ff. und Bohland, P., Innace, G. (Telefon, 1993 ), S. 20 ff.Google Scholar
Vgl. Riedl, M. (Modell, 1987 ), S. 2. Vgl. hierzu auch das Prinzip der Einkaufswirtschaftlichkeit bei Privatkunden, Kap. 2.1.2, S. 14 f.Google Scholar
Mobile Zweigstellen bleiben bei dieser Betrachtungsweise unberücksichtigt.Google Scholar
Vgl. Deutsche Bundesbank (Verzeichnis, 1992), o. S. Vgl. zu anderen Definitionen Riedl, M. (Modell, 1987 ), S. 2 und Becker, D. (Zweigstellenexpansion, 1975 ), S. 5Google Scholar
Vgl. hierzu Riedl, M. (Modell, 1987), S. 4 oder Hagenmüller, K. (Standort, 1975 ), S. 42 ff.Google Scholar
lte Bundesländer: 1455 Einwohner je BankstelleGoogle Scholar
Siehe Tab 12, Anhang, S. 267. In den USA liegt dieser Wert bei 2419 und in Japan bei 2753 Einwohnern je Bankstelle (Stand 1991). Vgl. o. V. (Effizienz, 1994 ), S. 10. In diesen Zahlen sind die Bankstellen der Postbank nicht enthalten. Vgl. zu dieser Thematik auch Riedl, M. (Modell, 1987), S. 5 und überspitzt Fischer, R. (Sparkassenstruktur, 1992 ), S. 567Google Scholar
Siehe hierzu die Ausführungen zu Übergreifungsgebieten, Kap. 2.1.1, S. 8 f. Hierbei ist zu berücksichtigen, daß ein Landkreis mehrere Sparkassen-Geschäftsgebieten umfassen kann.Google Scholar
Hierzu zählt in Bayern beispielsweise die Schmidt-Bank KGaA, die vor allem in den nordöstlichen Kreisen des Landes mit über 100 Bankstellen vertreten ist. Da die Schmidt-Bank in den restlichen Regionen Bayerns bzw. des Bundesgebietes (alte Länder) praktisch überhaupt nicht tätig ist, würde eine separate Erfassung als eigene/eigenes Institutsgruppe/Institut zu einer, zwar nur marginalen aber unnötigen, Verzerrung der Ergebnisse führen.Google Scholar
Dies ist von den Sparkassenverbänden auch durchaus beabsichtigt. So hat der Deutsche Sparkassen-und Giroverband e. V. 1972 mit einem Regelwerk, das allen Instituten zur Verfügung gestellt wurde, bewußt ein einheitliches Erscheinungsbild angestrebt. Vgl. Emmerich, N.-C. (Sparkassenwerbung, 1983 ), S. 286 ff.Google Scholar
Vgl. hierzu und zum folgenden Bleymüller, J. et al. (Statistik, 1991), S. 190 und Ferschl, F. (Statistik, 1985 ), S. 140Google Scholar
Vgl. Piesch, W. (Konzentrationsmaße, 1975), S. 151. Ähnliche Interpretationen sind von Stigler, G. J. (Oligopoly, 1964 ), S. 55 durchgeführt worden.Google Scholar
Das Konzentrationsmaß nach Lorenz-Münzner, auch als Gini-Koeffizient bekannt, ist definiert als die Fläche zwischen der Lorenz-Kurve der Konzentration und der Hauptdiagonalen (entspricht der Lorenz-Kurve bei maximaler Gleichverteilung). Vgl. Bleymüller, J. et al. (Statistik, 1991 ), S. 192Google Scholar
Vgl. ebd., S. 192. Außerdem erlaubt der Gini-Koeffizient keinen Rückschluß auf die Anzahl der tätigen Institute in der Region.Google Scholar
Unter Bankloyalität soll die Bereitschaft eines Wirtschaftssubjektes verstanden werden, dauerhaft die Leistung eines bestimmten Kreditinstituts abzunehmen.“ Süchting, J. (Absatzbeziehungen 1972), S. 269Google Scholar
Das Konkurrenzmaß liegt für alle Landkreise und kreisfreien Städte der Bundesrepublik (alte Bundesländer) vor. Für die neuen Bundesländer konnte auf Grund der höher aggregierten Angaben der deutschen Bundesbank nur eine Berechnung des Konkurrenzmaßes auf Landesebene erfolgen.Google Scholar
Dieses Ergebnis bedeutet gleichzeitig, daß in den ländlich strukturierten Räumen wesentlich weniger Wettbewerber präsent sind. Diese Zahlen unterstützen die Aussagen in Kap. 2.3.2, S. 54Google Scholar
Vgl. Siewert, K.-J. (Marktpolitik, 1983 ), S. 289 und die dort angegebenen QuellenGoogle Scholar
Stein ermittelte 1973 die durchschnittliche Anzahl der Kreditinstitute, zwischen denen die Einwohner von Gemeinden unterschiedlicher Größe wählen können. Inhaltlich kommt Stein zu vergleichbaren Aussagen. Vgl. Stein, D. (Wettbewerbspolitik, 1975 ), S. 183 ff.Google Scholar
Vgl. hierzu Piesch, W. (Konzentrationsmaße, 1975 ), S. 151. Die zugegebenermaßen unrealistische Annahme der Gleichverteilung schmälert den Aussagegehalt jedoch nur unwesentlich.Google Scholar
Dies zeigt sich auch, wenn man die Marktausschöpfungsquoten der Sparkassen in den verschiedenen Regionen Bayerns vergleicht. In Regionen mit niedrigem Konkurrenzmaß, wie z. B. Niederbayern mit einem Konkurrenzmaß von 2,2819 oder Unterfranken mit 2,4016 liegen die Marktausschöpfungsquoten mit knapp 40 Prozent wesentlich höher als in Oberbayern mit einem Konkurrenzmaß von 3,4425 und einer Marktausschöpfungsquote von gut 30 Prozent. (In Schwaben und Mittelfranken werden die Ergebnisse durch die sehr hohen Werte für die kreisfreien Städte Augsburg und Kaufbeuren (Schwaben) und Nürnberg (Mittelfranken) verzerrt. Deutlicher sind dagegen die Ergebnisse für die drei kreisfreien Städte München, Nürnberg und Augsburg. Hier ergibt sich ein Konkurrenzmaß zwischen 4,8080 (Augsburg) und 7,0538 (München) bei einer Marktausschöpfungsquote von weit unter 30 Prozent (aus Diskretionsgründen stark gerundete Werte). Vgl. Bayerischer Sparkassen-und Giroverband (Giromarkterhebung 1992, 1993), S. 11 und Tab. 13, Anhang, S. 268 ff.Google Scholar
Vgl. Becker, H. et al. (Kunden, 1991 ), S. 24Google Scholar
BVerwGE (I C 177.54)Google Scholar
Vgl. Szallies, R. (Kundenbindung, 1991 ), S. 13Google Scholar
Auf die Problematik der internen Verrechnung der Ergebnisbeiträge auf die einzelnen Bankstellen und die daraus möglicherweise resultierenden Konsequenzen, wie z. B. die Beurteilung der Rentabilität einer Geschäftsstelle, soll nicht weiter eingegangen werden. Vgl. hierzu Schierenbeck, H. (Bankmanagement, 1994 ), S. 305 ff.Google Scholar
Vgl. Körner, M. (Jugendmarkt, 1987 ), S. 90 Siehe hierzu FN 90, S. 26 und Kap. 2.2. 5, S. 39Google Scholar
In der Regel wird diese Abwanderung der 20- bis 30-jährigen Kunden durch die Akquisition von neuen Kundenverbindungen, überwiegend im Bereich der Jugendlichen, kompensiert. Diese Annahme wird unterstützt durch die sehr hohen Marktausschöpfungs-und Akquisitionsquoten der Sparkassen im Jugendmarkt.Google Scholar
Vgl. Bayerischer Sparkassen-und Giroverband (Giromarkterhebung 1992, 1993 ), S. 26. Siehe hierzu auch FN 220, S. 64Google Scholar
Siehe hierzu und zum folgenden Kap. 2.2.4, S. 32 ff.Google Scholar
Siehe hierzu Kap. 2.2.5, S. 36 ff.Google Scholar
Siehe hierzu Kap. 2.2.7, S. 44 ff. und Lehrinstitut für das kommunale Sparkassen-und Kreditwesen (Projektarbeit, o. J.) S. 5 ff.Google Scholar
Vgl. hierzu auch die Ausführungen zur Bankloyalität, S. 57. Anderer Meinung ist Güde, der das Problem der kommunalen Großstadtsparkassen sieht, “… den Abwanderungstendenzen der Stadtbevölkerung in das Umland nicht über die Stadtgrenzen hinaus folgen (zu, Anm d. Verf.) können…”. Güde, U. ( Geschäftspolitik, 1989 ), S. 41Google Scholar
Siehe Kap. 2.3.3, S. 55 ff.Google Scholar
Siehe hierzu und zum folgenden Kap. 2.2.5, S. 36 ff. und Kap. 2.2.6, S. 43 ff. Vgl. Mackensen, R. et al. (Probleme 1975), S. 53 f.Google Scholar
Riekeberg M. (1995) Regionalprinzip, Migration und Bankstellendichte als Rahmenbedingungen für das Geschäft der Sparkassen. In: Migrationsbedingte Kundenabwanderung bei Sparkassen. Bank- und Finanzwirtschaft. Deutscher Universitätsverlag, Wiesbaden
DOI https://doi.org/10.1007/978-3-663-01489-8_2
Print ISBN 978-3-8244-6212-4
Online ISBN 978-3-663-01489-8