Source: http://debatte-augsburg.de/satzung
Timestamp: 2018-02-17 23:27:48
Document Index: 45254872

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 26', '§ 7', '§ 5', '§ 9', '§ 4', '§ 10']

Satzung | Debattierclub Augsburg
Debattierordnung
Debatten-Formate
Satzung des „Debattierclub Augsburg“
(1) Die Studentische Vereinigung führt den Namen „Debattierclub Augsburg“ und hat ihren Sitz in Augsburg.
(2) Das Geschäftsjahr dauert vom 1. Oktober bis zum 30. September.
Zweck der Vereinigung ist die Förderung kultureller Kompetenzen auf dem Gebiet der Kunst der freien Rede, der demokratischen Streitkultur und der Pflege der deutschen Sprache. Der Zweck wird verwirklicht durch Debatten über politische, gesellschaftliche und wissenschaftliche Themen, in denen rhetorische und sprachliche Fähigkeiten geübt und präsentiert werden und die einen Beitrag zum demokratischen Meinungsaustausch leisten.
Die Debatten folgen einer Debattierordnung, die von der Mitgliederversammlung festgelegt wird. Die Ziele der Studentischen Vereinigung werden im Einklang mit der Grundordnung der Universität Augsburg und dem Leitbild der Universität Augsburg verfolgt.
(1) Die Vereinigung verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Er ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
(2) Mittel der Vereinigung dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln der Vereinigung.
(1) Der „Debattierclub Augsburg“ hat ordentliche, fördernde, außerordentliche und Ehrenmitglieder.
(2) Ordentliche und somit stimmberechtigte Mitglieder können nur immatrikulierte Studierende der Universität Augsburg oder Hochschule Augsburg sein die bei mindestens zwei Debatten anwesend waren. Die Immatrikulation wird zu Beginn jedes Semesters durch Vorlage des validierten Studentenausweises durch den Vorstand überprüft. Bei Exmatrikulation haben die jeweiligen Mitglieder das Exmatrikulationsdatum selbstständig dem Vorstand zu melden. Förderndes Mitglied kann jede natürliche oder juristische Person werden, die die Wahrnehmung des Vereinigungszwecks ideell oder finanziell fördern möchte.
(3) Die Aufnahme als ordentliches, außerordentliches oder förderndes Mitglied erfolgt durch schriftliche Beitrittserklärung und deren Annahme durch den Vorstand. Lehnt der Vorstand die Aufnahme ab, so kann der Antrag auf der nächsten Mitgliederversammlung vorgebracht und dort entschieden werden.
(4) Personen, die sich um den „Debattierclub Augsburg“ besonders verdient gemacht haben, können von der Mitgliederversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Ehrenmitglieder sind von einer Beitragspflicht befreit.
• durch Austritt, Tod, Ausschluss oder drei Monate nach Exmatrikulation (vgl. § 4 Abs. 6). Der Austritt ist schriftlich gegenüber dem Vorstand zu erklären. Der Ausschluss erfolgt, wenn ein Mitglied den Zielen der Vereinigung zuwiderhandelt. Über den Ausschluss entscheidet die Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von zwei Dritteln der anwesenden Mitglieder,
• mit Auflösung der Vereinigung, oder
im Falle der ordentlichen Mitgliedschaft automatisch mit Wirkung zum ersten Tag des Semesters, wenn das Mitglied zu weniger als einem Drittel der Debatten während der vorangegangenen Vorlesungszeit (die „regulären Debatten“) anwesend war und keinen besonderen Grund für die Abwesenheit geltend machen kann. Ein besonderer Grund liegt insbesondere vor bei Krankheit, Auslandsaufenthalten, Schicksalsschlägen oder im Einzelfall wesentlich vorrangiger Verpflichtungen. Der besondere Grund ist dem Vorstand spätestens eine Woche nach der verpassten Debatte mitzuteilen.
im Falle einer außerordentlichen Mitgliedschaft automatisch mit Wirkung zum ersten Vorlesungstag, wenn das Mitglied zu keiner Debatte anwesend war, wobei ein Ausgleich im Sinne des Absatzes 7 aber möglich ist.
(6) Scheidet ein Mitglied durch Exmatrikulation aus und äußert nicht durch eine schriftliche Erklärung seinen Austritt, so besteht es als außerordentliches Mitglied weiter. Außerordentliche Mitglieder sind nicht stimmberechtigt.
(7) Die fehlende Anwesenheit in regulären Debatten kann durch Anwesenheit in Debatten während der vorlesungsfreien Zeit oder durch Teilnahme an debattierrelevanten Turnieren oder Workshops gleichwertig ausgeglichen werden.
Die Vereinigung erhebt keine Geldbeiträge von ihren Mitgliedern. Über eine Änderung dieser Regelung entscheidet die Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von zwei Dritteln der Anwesenden.
Die Organe des „Debattierclub Augsburg“ sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung.
(1) Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB besteht aus dem Vorsitzenden und zwei Beisitzern. Die Beisitzer vertreten den Vorsitzenden in der Reihenfolge ihrer Wahl.
Eines der Vorstandsmitglieder ist von der Mitgliederversammlung zum Schatzmeister zu bestimmen.
(2) Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für ein Semester in freier und geheimer Wahl gewählt. Wiederwahl ist zulässig. Der Vorstand kann nur aus der Mitte der stimmberechtigten Mitglieder bestellt werden. Der Vorstand bleibt, vorbehaltlich Abs. 3, bis zur gültigen Wahl des neuen Vorstands im Amt. Der Vorstand soll bei der Wahl schon seit mindestens einem Semester ordentliches Mitglied und dazu bei mehr als der Hälfte der regulären Debatten anwesend gewesen sein.
(3) Das Vorstandsamt endet nach Enden der Mitgliedschaft, Rücktritt oder Widerruf des Vorstandes. Der Rücktritt ist schriftlich gegenüber dem Vorstand zu erklären. Der Widerruf kann durch die Mitgliederversammlung im Fall grober Pflichtverletzung des Vorstands mit einer Mehrheit von zwei Dritteln erfolgen.
(4) Scheidet ein Vorstandsmitglied vorzeitig aus, bestimmt dieses ein Ersatzmitglied, das bis zur nächsten Mitgliederversammlung im Amt bleibt. Wird diese Personalentscheidung von mindestens der Hälfte der ordentlichen Mitglieder schriftlich angefochten, muss eine Mitgliederversammlung zur Wahl des Ersatzmitglieds einberufen werden.
(5) Der Vorstand entscheidet mit einfacher Mehrheit in allen Angelegenheiten der Vereinigung, soweit sie nicht der Mitgliederversammlung vorbehalten sind. Er gibt sich eine Geschäftsordnung, wenn dies von mindestens einem Vorstandsmitglied gewünscht ist.
(6) Der Vorstand übernimmt die Leitung der Debatten und kann diese an andere Personen abgeben.
(7) Die Vereinigung wird durch den ersten Vorsitzenden vertreten. Die Vertretungsmacht ist auf das Vereinigungsvermögen beschränkt.
(1) Der Mitgliederversammlung gehören die ordentlichen, die fördernden und die Ehrenmitglieder der Vereinigung an. Stimmberechtigt ist nur, wer einen Tag vor der Mitgliederversammlung ordentliches Mitglied ist. Die Mitgliederversammlung wird mindestens zweimal im Jahr, aber immer zu Beginn des neuen Semesters vom Vorstand unter Angabe der Tagesordnung in Textform mit einer Frist von zwei Wochen einberufen. Sie ist ferner einzuberufen, wenn ein Drittel der ordentlichen Mitglieder dies verlangt.
(2) Anträge zur Tagesordnung kann jedes stimmberechtigte Mitglied an den Vorstand richten. Nach der Bekanntgabe der Tagesordnung eingehende Anträge bedürfen zu ihrer Behandlung der Zustimmung der Mitgliederversammlung mit Zweidrittelmehrheit. Die Tagesordnung gilt mit dem Aufruf ihres ersten Punktes als genehmigt, wenn kein Widerspruch erfolgt. Die Mitgliederversammlung kann jederzeit Tagesordnungspunkte absetzen.
(3) Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn sie ordnungsgemäß einberufen worden ist und mindestens die Hälfte der ordentlichen Mitglieder anwesend ist. Sie beschließt, soweit nicht etwas anderes vorgeschrieben ist, mit der Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Bei der Berechnung der Mehrheit zählen nur die Ja- und Nein-Stimmen.
(4) Der Vorsitzende eröffnet, leitet und schließt die Mitgliederversammlung. Zu Beginn betraut er ein Mitglied mit der Protokollführung. Das Protokoll hat die Beschlüsse der Versammlung wiederzugeben sowie auf Verlangen mindestens eines Mitglieds auch Einzelheiten des Verlaufs.
(5) Die Mitgliederversammlung beschließt insbesondere über
• die Debattierordnung
• den Geschäftsbericht,
• den Semesterabschluss,
• die Wahl des Vorstands bzw. den Widerruf der Bestellung (§ 7),
• die Höhe und Existenz der Beiträge (§ 5),
• die Wahl zweier Rechnungsprüfer, die nicht dem Vorstand angehören,
• die Mitgliedschaft der Vereinigung in Vereinigungen,
• bindende Weisungen an den Vorstand,
• Satzungsänderungen (§ 9),
• Ehrenmitgliedschaften und den Ausschluss von Mitgliedern (§ 4).
Satzungsänderungen und der Beschluss über die Auflösung der Vereinigung bedürfen der Zustimmung von zwei Dritteln der stimmberechtigten Anwesenden der Mitgliederversammlung.
§ 10 Vermögensbindung bei Vereinigungsauflösung
Bei Auflösung der Vereinigung fällt das Vermögen der Vereinigung an die Universität Augsburg.
Diese Satzung tritt am 5. Oktober 2016 in Kraft. Mit Inkrafttreten wird die alte Satzung außer Kraft gesetzt.
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