Source: http://asv-haustadt.de/index.php/formelles/vereinsordnung
Timestamp: 2020-07-10 19:15:41
Document Index: 190521246

Matched Legal Cases: ['§1', '§2', '§ 6', '§3', '§4', '§5', '§6', '§ 2', '§ 4', '§7', '§8', '§9', '§10', '§11', '§12', '§2', '§13']

Diese Vereinsordnung regelt ergänzend zu der Satzung das Vereinsleben. Sie kann nur in Generalversammlungen, Jahreshauptversammlungen oder dafür eigens ein-berufenden außerordentlichen Mitgliederversammlungen ergänzt oder abgeändert werden.
Ferner darf die Vereinsordnung die Satzung an keinem Punkt außer Kraft setzen.
Sämtliche bis zur Annahme dieser Vereinsordnung gefassten Beschlüsse, die mit den Paragraphen dieser Vereinsordnung in Zusammenhang stehen, sind mit Annahme dieser Vereinsordnung nicht mehr gültig.
§1 Aufnahmegebühr, Jahresbeitrag und Arbeitsstundensatz
Die Aufnahmegebühr für aktive Mitglieder beträgt: 100,00 €
Die Aufnahmegebühr für Jugendliche der Jugendgruppe beträgt: 10,00 €
Die Zahlungsmodalitäten für aktive Mitglieder sind:
· Den ganzen Betrag innerhalb der vorgesetzten Zahlungsfrist.
· Auf Antrag an den Vorstand sind auch Teilzahlungen möglich
· wie z.B. : 50,00 € Anzahlung und den Rest plus 10% vom Rest innerhalb von 2 Jahren. Oder 50,00 € Anzahlung und den Rest plus 10% vom Rest innerhalb von 2 Jahren durch zusätzlich Arbeitsstunden ableisten.
· Der Vorstand kann auch im Einzelfall abweichende Beträge und Zahlungen beschließen.
Der Jahresbeitrag für aktive Mitglieder beträgt: 15,00 €
Der Jahresbeitrag für fördernde Mitglieder beträgt: 13,00 €
Der Jahresbeitrag für Mitglieder der Jugendgruppe beträgt: 10,00 €
Der Stundensatz für nicht geleistete Arbeitsstunden beträgt: 10,00 €
§2 Regelung über Arbeitsstunden
Der Verein benötigt zur Pflege und Instandhaltung des Vereinsgeländes, sowie zur Durchführung des jährlichen Fischerfestes wie auch für gelegentliche Umbau- bzw. Neubaumaßnahmen die Mithilfe seiner Mitglieder.
Jährlich werden von der Jahreshauptversammlung oder der Generalversammlung die in dem neuen Jahr zu leistenden Arbeitsstunden neu festgelegt.
Sollten diese festgelegten Arbeitsstunden für das Jahr nicht ausreichen, so können diese in einer normalen Mitgliederversammlung erhöht werden.
Die Arbeitsstunden werden für männliche und weibliche Mitglieder jeweils getrennt festgelegt und in dem jeweiligen Versammlungsprotokoll schriftlich festgehalten.
Die zu leistenden Arbeitsstunden werden in der Regel von dem in der Generalver-sammlung oder Jahreshauptversammlung zu wählenden Stundenbuchführer notiert. Ferner sollte ein aktives Mitglied gegenzeichnen.
Ist der Stundenbuchführer bei einem Arbeitseinsatz nicht anwesend, kann auch ein anderes Mitglied die geleisteten Arbeitsstunden notieren.
Die Arbeitseinsätze werden in der Regel durch das amtliche Mitteilungsblatt der Gemeinde Beckingen durch den Verein veröffentlicht.
Bei kleineren oder dringenden Arbeiten kann der Stundenbuchführer der Vorsitzende bzw. der Vorstand auch einzelne oder auch alle Mitglieder mündlich oder auch fern-mündlich einladen.
Kann ein Mitglied an einem offiziellen Arbeitseinsatz nicht teilnehmen, so ist es in Ausnahmefällen möglich, die Arbeitsstunden einzeln abzuleisten. Voraussetzung hierfür ist jedoch die Zustimmung des 1. Vorsitzenden oder des Stundenbuchführers, und es muss auch eine entsprechende Arbeit anliegen.
Alle aktiven Mitglieder müssen die vom Verein vorgeschriebenen Arbeitsstunden leisten, mindestens jedoch 50% der angesetzten Arbeitsstunden. Der Rest kann durch eine Ausgleichszahlung abgegolten werden.
Es besteht auch die Möglichkeit, eine andere Person die Arbeitsstunden stellvertretend leisten zu lassen (private Vereinbarung zwischen den betroffenen).
Dies sollte jedoch dem Stundenbuchführer oder seiner Vertretung oder dem Vorsitzenden unverzüglich mitgeteilt werden.
Bringt ein Mitglied seine private Maschine zu einem Arbeitseinsatz mit (z.B. Rasenmäher, Balkenmäher, Motorsense, Traktor oder auch LKW usw.), so kann er für die Einsatzzeit entsprechende zusätzliche Arbeitsstunden geltend machen.
Dies bedarf jedoch in der Regel einer vorherigen Zustimmung des 1.Vorsitzenden oder des Vorstandes.
Wer seinen Pflichtstunden nicht nachkommt, kann mit einer Vereinsstrafe rechnen.
§ 6 letzter Abschnitt der Vereinssatzung oder nachfolgende Bestimmungen.
Auf Antrag kann ein Mitglied in besonderen Fällen durch den Vorstand von einem Teil oder auch von den ganzen für das betreffende Jahr angesetzten Arbeitsstunden befreit werden.
Dieser Antrag ist mit Begründung schriftlich und rechtzeitig vor Beginn der jeweiligen Arbeitsstunden an den Vorstand zu stellen.
Wehrdienst- und Ersatzdienstleistende bzw. Studierende oder in der Berufsausbildung befindliche Mitglieder, die überwiegend weit außerhalb des Vereinsgebietes wohnen, sind teilweise oder auch ganz von den Pflichtarbeitsstunden befreit. Hierzu muss jedoch ein schriftlicher Antrag an den Vorstand gestellt werden.
Dem Vorstand steht das Recht zu, hierüber zu beschließen.
§3 Vorbereitung und Ablauf des Fischerfests
Unser Fischerfest wird in der Regel am 1. Mai durchgeführt.
Sollten Gründe dafür sprechen, ein zweites Fischerfest abzuhalten, so kann dies in einer Mitgliederversammlung durch Beschluss festgelegt werden.
An dem Fischerfest sollte sich jedes aktive Mitglied aktiv beteiligen. Über die Gestaltung und Durchführung wird jeweils in einer dafür besonderen Mitglieder-versammlung beschlossen.
Zu dieser Mitgliederversammlung können auch die Ehegatten, Freunde und Freundinnen der aktiven Mitglieder eingeladen werden.
Ansonsten ist jedes Vereinsmitglied herzlich willkommen, das sich aktiv am Fischerfest beteiligen will.
Wenn möglich, wird in der Vorbereitungsversammlung die Arbeitseinteilung besprochen und auch durchgeführt.
§4 Regelung über die Benutzung des Anglerheims
Jedes aktive Mitglied und Vorstandsmitglied erhält auf Wunsch einen Anglerheim-Hausschlüssel.
Auch kann der Vorstand, fördernden Mitgliedern die sich aktiv am Vereinsleben beteiligen einen Hausschlüssel auf Wunsch aushändigen. Unter aktiv wird hier z.B. die Hilfe bei Arbeitseinsätzen und bei unserem Maifest verstanden. Der Hausschlüssel wird zum Selbstkostenpreis an den Empfänger gegen Quittung übergeben.
Die Empfänger eines Hausschlüssels sind persönlich verantwortlich.
Bei evtl. Verlust des Schlüssels ist dies unverzüglich dem 1.Vorsitzenden zu melden.
Die Inhaber eines Schlüssels und auch alle aktiven Mitglieder sind berechtigt, zu jeder Zeit das Anglerheim zu betreten.
· Bei Vorstandssitzungen des Vereins.
· Bei eventuellen Verbandsvorstandssitzungen oder Versammlungen.
· Wenn das Anglerheim zur Tagung an fremde Gremien vermietet ist.
Sind eventuell vereinseigene Getränke im Anglerheim vorrätig, kann sich jedes Mitglied selbst bedienen.
An Stelle des entsprechenden Geldbetrages soll ein Schuldschein, der den Namen, das Datum und den Betrag enthält in der Kasse hinterlegt werden. Dieser Schuldschein muss dann später bei den zuständigen Kassierern eingelöst werden.
Die Preise für Getränke und sonstiges werden vom Vorstand festgelegt und im Anglerheim, wenn nötig ausgehängt.
Will ein Mitglied für sich oder seinen Lebensgefährten das Anglerheim zu einer privaten Veranstaltung benutzen, so muss dies mit dem 1. Vorsitzenden oder dem jeweiligen Beauftragten für die terminliche Einteilung des Anglerheims abgesprochen werden, damit es keine terminlichen Überschneidungen gibt.
Das Anglerheim kann auch an vereinsfremde Personen zu einer Veranstaltung zu Verfügung gestellt werden.
Mit dieser Regelung können die laufenden Kosten für Versicherungen, Steuern, Strom, Wassergeld und Instandhaltungskosten vom Anglerheim selbst erwirtschaftet werden.
An Jugendliche der Jugendgruppe sollte das Anglerheim nur zur Verfügung gestellt werden, wenn eine erwachsene Person bei der Veranstaltung zugegen ist.
An vereinsfremde Jugendliche sollte nur in Ausnahmefällen das Anglerheim zu Verfügung gestellt werden, auch hier muss eine erwachsene Person dabei sein.
An wen das Anglerheim zu Verfügung gestellt wird, entscheidet der 1. Vorsitzende bzw. der Beauftragte für die terminliche Einteilung des Anglerheims.
Vereinstermine haben Vorrang vor allen anderen Terminen. Ansonsten haben natürlich aktive oder Vorstandsmitglieder Vorrang vor fördernden Mitgliedern und diese wiederum Vorrang vor vereinsfremden Personen und Institutionen.
Jedoch ist dies nicht so, dass bereits bestätigte Termine zugunsten von vorrangigen Personen rückgängig gemacht werden können.
Ein Termin kann nur dann rückgängig gemacht werden, wenn er nicht über die entsprechenden Beauftragten des Vereins gelaufen ist, bzw. von diesen nicht bestätigt wurde, oder wenn das Vereinsinteresse dies für dringend notwendig hält ( z.B. dringende Versammlung usw.).
Die Benutzungsgebühr incl. Der Nebenkosten beträgt:
· Aktive Fördernde und Vorstandsmitglieder bei deren Veranstaltungen ca. die Hälfte oder mehr Vereinsmitglieder eingeladen sind, brauchen keine Benutzungsgebühr zu entrichten. 0,00 €
· Aktive und Vorstandsmitglieder privat (Geb., Jubiläen ..) 20,00 €
· Jugendliche der Jugendgruppe privat (Geb., Jubiläen ..) 20,00 €
· Fördernde privat (Geb., Jubiläen ..) 30,00 €
· Schulen 40,00 €
· Pensionärverein 40,00 €
· Versehrtenverein 40,00 €
· Haustadter Vereine 40,00 €
· Fremde Vereine oder Privatpersonen 80,00 €
· Vereinsmitglieder für Firmenfeiern oder sonstige Feiern 80,00 €
· Bei Fremden kann eine Kaution von 30,00 €
Bei ordnungsgemäßigter Reinigung werden dann 25,00 €
Und ordnungsgemäßer Müllbeseitigung 5,00 €
Ein Benutzer darf gegenüber dem Verein nicht als sogenannter Strohmann auftreten, wird dies vom Verein festgestellt, hat der 1. Vorsitzende oder der Vereinsbeauftragte das Recht die Benutzungsvereinbarung sofort Rückgängig zu machen, bzw. die Veranstaltung aufzulösen.
Bei einer Kurzbenutzung durch Haustadter oder befreundete Vereine kann der Vereinsbeauftragte einen Sonderpreis für die Zeit selbst vereinbaren.
Die Beträge für die Benutzung und Kaution sind in der Regel im Voraus dem jeweiligen Vereinsbeauftragten zu zahlen.
Der Benutzer darf keinem aktiven oder Vorstandsmitglied für die Dauer seiner Benutzung den Zutritt in das Anglerheim verwehren ( z.B. um kurzfristig vereinseigene Getränke zu holen usw. ).
Der Benutzer ist in jedem Falle für Beschädigungen von Gegenständen, für die Reinigung der benutzten Räume und für den Abtransport des entstandenen Mülls verantwortlich. Dies gilt auch für Vereinsmitglieder.
Bei privaten Veranstaltungen ist der Benutzer für das ordnungsgemäße Abschließen des Anglerheims und der sonstigen Einrichtungen verantwortlich. Ansonsten ist der verantwortlich, der aufgeschlossen hat.
Geht der Betreffende nicht als Letzter nach Hause, kann er mit Zustimmung eines anderen Schlüsselinhabers seine Verantwortung über das sachgemäße Abschließen auf diesen übertragen.
§5 Wer darf wo angeln?
An unseren Teichen dürfen Aktive, Fördernde, Jugendliche der Jugendgruppe und Gastangler angeln, die jeweils eine gültige Angelerlaubnis besitzen.
Fördernde Mitglieder erhalten nach gezahltem Jahresbeitrag auf Wunsch 3 Tages-scheine gratis. Diese Tagesscheine sind jedoch nicht auf andere Personen übertragbar.
An unseren Fließgewässern dürfen nur aktive Vereinsmitglieder angeln.
Die Jugendleiter dürfen in Absprache mit dem Vorstand Lehrangeln mit der Jugend-gruppe an den Fließgewässern durchführen.
Die aktiven Mitglieder haben das Recht, Jugendliche der Jugendgruppe, Fördernde oder auch Gastangler ( Freunde ) zum Angeln an unsere Fließgewässer mitzunehmen.
Diese Sonderregelung sollte aber nur sparsam gegenüber Gastanglern angewendet werden.
In jedem Fall muss der betreffende Angler einen gültigen Tagesschein und einen gültigen Polizeischein besitzen. Dies gilt auch für die fördernden Mitglieder.
Erlaubt ist, an unseren Fließgewässern mit einer Angel und an den Teichen mit zwei Angeln zu angeln. An den Teichen sollte beim Angeln mit zwei Angeln eine Grund und eine Handangel verwendet werden.
Gastangler dürfen eine oder auch beide Angeln nicht zum Zwecke des Angelns an solche Personen abgeben, die keine gültige Angelerlaubnis für unsere Gewässer besitzen.
Vereinsmitglieder dürfen ihre Angelgeräte an Ehegatten, Freund oder Freundin und an eigene wie auch an zum Besuch befindliche, fremde Jugendliche unter Aufsicht abgeben, wobei die gesetzlichen Bestimmungen zu berücksichtigen sind.
Fühlt sich ein anderer Angler durch die Ausübung des Fliegen- oder Spinnangels belästigt, so muss dies unverzüglich eingestellt werden.
Die Hakengröße soll der jeweiligen Fischart angepasst sein. Dies bedeutet, dass man z.B. Forellen nicht mit einem 18er Häkchen angeln soll.
Pro Angelgerät darf nur ein Haken verwendet werden. Ausnahmen: Zwillinge, Drillinge oder Hechtsysteme.
Es sind alle Köder erlaubt, wobei die gesetzlichen Vorschriften zu beachten sind.
Ferner kann jedes Vereinsmitglied, das den gesetzlichen Voraussetzungen entspricht über unseren Verein beim ASV Beckingen eine Angelerlaubnis für jeweils ein Jahr erweben.
Dies ist jedoch nur über unseren Verein möglich. Ein direkter Bezug vom Angelsportverein Beckingen ist als Vereinsaarschein nicht erlaubt.
Die Angelerlaubnis berechtigt den Besitzern unter allen gesetzlichen wie sonstigen Vorschriften das Angeln an der Saarpachtstrecke Beckingen aus zu üben.
Der Jahresschein kostet für Aktive, Vorstandsmitglieder und unsere Jugendliche aus der Jugendgruppe, den zur der Zeit gültigen Betrag.
Bei jeder Neuausstellung eines Angelscheins wird eine zusätzliche Gebühr fällig.
Bei den Fördernden Mitgliedern kann der Verein einen höheren Preis verlangen.
§6 Fangbegrenzung an unseren Gewässern
Grundsätzlich gelten für Mitglieder und Gastangler die gleichen Schonzeiten, Mindestmaße und Fangbegrenzungen.
Mindestmaße nach § 2 der LFO vom 2. August 1999
Zander (Stizostedion luciperca) 45 cm
Barbe (Babus barbus) 40cm
Karpfen (Cyprinus carpio) 35 cm
Nase (Chrondrostoma nasus) 35 cm
Äschse (Thymallus thymallus) 30 cm
Wels (Siluris glanis) 30 cm
Bachforelle (Samo trutta forma fario) 25 cm
Artenschonzeiten nach § 4 der LFO vom 2. August 1999
Bachforelle vom 1. Oktober bis 31. März
Ächsen vom 1. März bis 30. April
Barben vom 15. März bis 15 Juni
Fangmengenbegrenzungen an unseren Gewässern in Stück / Tag
Forelle (außer an unseren Fortellenteichen) 2 Stück / Tag
Zander 1 Stück / Tag
Hecht 1 Stück / Tag
Aal 1 Stück / Tag
Karpfen 1 Stück / Tag
Barbe 2 Stück / Tag
Brachsen 10 Stück / Tag
Nasen 5 Stück / Tag
Barsch 5 Stück / Tag
Schleie 2 Stück / Tag
Plötze ( Rotauge) 10 Stück / Tag
Rotfeder 10 Stück / Tag
Einzige Ausnahme ist der Fang von Köderfischen.
Nur Mitgliedern ist das Fangen von Köderfischen erlaubt. Es dürfen aber nicht mehr als 6 Köderfische pro Tag gefangen werden.
Um Missverständnisse bei gelegentlichen Kontrollen der Wasserwarte auszuschließen, ist das Fangen von Köderfischen vor Beginn des Angelns einem anderen Mitglied anzuzeigen, oder ein Handzettel mit Datum, Name und Absicht ist im Briefkasten am Anglerheim zu hinterlegen.
Sonst gilt: Untermassige Fische dürfen nicht gehältert werden; die gesetzlichen Schonzeiten sowie gesetzlichen Bestimmungen über das Hältern von Fischen, sind strikt einzuhalten.
Weiterhin dürfen die auf dem Tagesschein stehenden Stückzahlen nicht überschritten werden.
Strenge Kontrollen für die Angler werden von unseren Wasserwarten und auch vereinzelt vom Vorsitzenden durchgeführt, wobei die Wasserwarte den Vorsitzenden und dieser die Wasserwarte kontrollieren darf.
Der Verein kann auch Kontrollöre zur Kontrolle von Gastanglern beauftragen.
Werden Zuwiderhandlungen gegen diese Vorschriften festgestellt, so können die Wasserwarte gegenüber den Gastanglern eine bis zu 3 Monate befristete Sperrung direkt aussprechen. Bei schwerwiegenden oder wiederholten Verstößen wird der Vorstand entsprechende Maßnahmen einleiten.
Bei Verstößen von Vereinsmitgliedern entscheidet in jedem Falle der Vorstand.
§7 Angeln an den Forellenteichen
Sind die Forellenteiche mit Forellen besetzt und diese vom Vorstand zum Fangen gegen Entgelt freigegeben, so gelten folgende Regelungen:
· Beim Angeln an den Forellenteichen dürfen nur Hakengrößen von 1 bis 8 verwendet werden.
· Beim Forellenangeln müssen mindestens zwei Personen anwesend sein, von denen einer ein aktives oder Vorstandsmitglied sein muss.
· Der Preis / kg wird vom Vorstand festgelegt. Er kann, bzw. sollte einen Unterschied zwischen Vereinsmitgliedern und anderen Personen aufweisen.
· Der Vorstand kann, wenn notwendig, den Vereinsmitgliedern die Verpflichtung auferlegen, die Forellen nicht an fremde Personen weiterzuverkaufen, oder wenn zulässig, dass der Differenzbetrag an die Vereinskasse abgeführt werden muss.
· Die Aktiven oder Vorstandsmitglieder, die bei dem Forellenangeln anwesend sind, sind verpflichtet, das Fanggewicht, die Stückzahl, den Preis und die beiden Namen in eine dafür extra vorbereitete Liste einzutragen.
· Der Betrag muss bei fremden Personen entgegengenommen werden. Mitglieder sollen den Betrag bei unserem Kassierer bezahlen.
§8 Vereinsinterne Anangeln (Hegeangeln)
Das vereinsinterne Anangeln findet in der Regel zu Saisonbeginn statt. Der Termin und alle weiteren Regelungen wie Startzeit, Ende, Gestaltung, Etat und Einkauf der Sachpreise werden vom Vorstand getroffen.
Zu diesem Anangeln sind alle Mitglieder eingeladen.
Für Jugendliche der Jugendgruppe gilt die Regelung der Jugendordnung.
Folgende Preise werden vom Verein zur Verfügung gestellt:
1. Preis : Ein Wanderpokal und ein Sachwert oder Geldbetrag
sowie eine Urkunde oder Plakette bzw. Teller.
Der 2. und 3. Preis ist ein Sachwert oder Geldbetrag sowie eine Urkunde oder Plakette bzw. Teller.
Alle weiteren Preise sind reine Sachpreise soweit der Vorrat reicht.
Die Sieger können sich entsprechend der Reihenfolge aus den Sachgegenständen ihren Preis selbst aussuchen, sofern Sachpreise zur Verfügung stehen.
Die Siegermodalitäten werden jeweils vom Vorstand jährlich festgelegt.
Sollten dringende Gründe wie z.B. die Fischereiverordnung oder andere Bestimmungen einen geänderten Ablauf beim Fischen oder bei der Siegerehrung veranlassen, kann dies jeweils vom geschäftsführenden Vorstand kurzfristig beschlossen werden.
Ist ein Wanderpokal ohne Unterbrechung dreimal von einem Mitglied hintereinander gewonnen worden, so geht der Pokal in dessen Eigentum über.
Trifft dies nicht zu, und ist auf dem Pokal kein Platz für weitere Gravuren, wird vom Verein ein neuer Pokal gestiftet.
Der alte Pokal geht dann in den Besitz des Vereins über und wird im Anglerheim ausgestellt.
Sollte während der Hegefischen ein Schiedsgericht erforderlich sein, so besteht dieses automatisch aus dem geschäftsführenden Vorstand.
Sind Mitglieder des geschäftsführenden Vorstands jedoch betroffen so scheiden diese aus dem Schiedsgericht aus und werden von anderen Vorstandsmitgliedern ersetzt.
§9 Gewässerfreigabe und Gewässersperrung
Die Gewässerfreigabe und Gewässersperrung zum Angeln erfolgt jährlich durch Vorstandsbeschluss, gestützt auf Schonzeiten, Fischbesatz und Witterungslage
( Laichzeit ).
Der Vorstand kann auch vorübergehende Teilsperrungen bzw. Teilfreigaben beschließen. ( z.B. Teilfreigabe nur für Mitglieder ).
Während der offiziell angekündigten Arbeitseinsätze, sind die Vereinsgewässer
für alle Vereinsmitglieder (Aktive, Fördernde und Jugendliche der Jugendgruppe) gesperrt.
§10 Fischbesatz
Der Fischbesatz für die Teiche und Fließgewässer ist Sache des Vorstandes.
§11 Prokura für den Vorstand
Der Vorstand erhält für das laufende Geschäftsjahr eine Prokura in Höhe von
Der 1.Vorsitzende bzw. der geschäftsführende Vorstand erhält eine Prokura in Höhe von 600 € aus den 3000 € des Vorstandes.
Die Jugendwarte erhalten eine Prokura von 600 Euro
Diese Beträge dürfen jedoch nur für Vereinszwecke verwendet werden.
Unter keinen Umständen dürfen diese Gelder für Grundstückskäufe, Neu- oder Umbaumaßnahmen verwendet werden.
Sollten diese Gelder mal für ein laufendes Geschäftsjahr nicht reichen, so können die jeweils höheren Gremien ( Mitgliederversammlung ) erneut Prokura für bestimmte Beträge erteilen.
Ausgaben die durch ein Beschluss der Mitgliederversammlung beschlossen wurden
Berühren die Prokurabeträge jedoch nicht.
Beispiel für welche Ausgaben diese Beträge verwendet werden können:
· Dringende Reparaturen an Teichen, Gräben oder am Anglerheim.
· Kauf des jährlichen Fischbesatzes ( Teiche, Fließgewässer ).
· Vereinsanangeln ( intern, extern ).
· Vereinsfeste, Vereinsausflüge.
· Notwendige Anschaffungen
§12 Aufgabengebiete der Vorstandsmitglieder
Bei den Vorstandsmitgliedern erklärt sich ihr Aufgabengebiet von ihrem Titel her.
Näheres zu den Aufgaben der Wasserwarte:
· Fischfütterung
· Sauberhaltung der Zu- und Abläufe der Teiche
· Kontrollen bei den Anglern
· Verkauf von Tagesscheinen ( kann auch von anderen Personen durchgeführt werden )
· Berichterstattung gegenüber dem Vorstand und der Mitgliederversammlung.
· Gelegentliche Begehung der Fließgewässer
Die Wasserwarte sollen ihren Zeitplan selbst einteilen, d.h. wer wann und wo kontrolliert.
In der Generalversammlung oder in der Jahreshauptversammlung können zusätzlich noch Kontrolleure gewählt werden. Das Aufgabengebiet ist identisch mit dem der Wasserwarte. Sie gehören jedoch nicht automatisch dem Vorstand an.
Auch werden auf der Generalversammlung ein Sportwart und ein Stellvertreter gewählt sofern Interessenten vorhanden sind. Ihre Aufgaben bestehen aus der Organisation von internen und externen Fischen, den Mannschaftsaufstellungen,in Abstimmung mit den Wasserwarten die Festlegung der Angelplätze an unserer Weiheranlage und im Rahmen ihrer Aufgaben beratende Funktion des Vorstandes.
Weiterhin werden in der Generalversammlung oder Jahreshauptversammlung ein Stundenbuchführer für Arbeitseinsätze und ein Gerätewartgewählt.
Das Aufgabengebiet des Stundenbuchführers ist unter §2 der Vereinsordnung
„Reglung über Arbeitsstunden“ geregelt.
Das Aufgabengebiet des Gerätewartes umfast: Auflisten des mobilen Inventars
(Hierzu hat er natürlich Anspruch auf techn. Unterstützung des Vorstandes)
und Veranlassung der Wartung und Reparatur des Inventars mit Rücksprache des Vorstandes, sowie gelegentlich kleine Wartungen und Reparaturen selbst durchführen.
Die Kontrolleure gehören jedoch nicht automatisch dem Vorstand an.
Die Kontrolleure haben jedoch das Recht, in ihrer Angelegenheit den Vorstandssitzungen beizuwohnen und Anträge zur Sache zu stellen.
§13 Aufwendungen für Vorstands- und Vereinsmitglieder
Dem 1. Vorsitzenden ist jährlich eine Pauschale von 52 € für Telefongebühren zu zahlen
Ferner können alle Vereinsmitglieder, die vom Vorstand oder Verein beauftragt sind, eine PKW- oder LKW-Fahrt mit eigenem Fahrzeug durchzuführen, diese dem Verein in Form einer Kilometerpauschale in Rechnung stellen.
· PKW 0,26 €
· LKW 0,50 €
Die aufgewendete Zeit kann der Betreffende sich als Arbeitsstunden gutschreiben lassen.
Bei Gemeinde-, Kreis-, Saarland-, oder Verbandsmeisterschaften für Erwachsene oder Jugendliche kann mit vorheriger Zustimmung des Vorstandes ebenfalls eine
Kilometerpauschale dem Verein in Rechnung gestellt werden. Die Fahrzeiten können hier von keinem als Arbeitsstunden abgerechnet werden.