Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NJW%201994,%20535
Timestamp: 2019-06-19 10:26:34
Document Index: 290840796

Matched Legal Cases: ['§ 415', '§ 418', '§ 5', '§ 415', '§ 418', '§ 5', '§ 5', '§ 98', '§ 5', '§ 212', '§ 5', '§ 58', 'BGH', 'BGH', '§ 5', 'Art. 9', '§ 1', '§ 30', 'BGH', '§ 30', '§ 30', 'BGH', '§ 30', '§ 30']

Rechtsprechung: NJW 1994, 535 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: BVerwG, 06.08.1993
https://dejure.org/1993,530
BVerwG, 07.10.1993 - 4 B 166.93 (https://dejure.org/1993,530)
BVerwG, Entscheidung vom 07.10.1993 - 4 B 166.93 (https://dejure.org/1993,530)
BVerwG, Entscheidung vom 07. Januar 1993 - 4 B 166.93 (https://dejure.org/1993,530)
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VG Stuttgart, 02.12.1992 - 3 K 3452/90
VGH Baden-Württemberg, 18.06.1993 - 5 S 209/93
NJW 1994, 535
MDR 1994, 302
NVwZ 1994, 368 (Ls.)
Von der entsprechenden Annahme ist bereits der 4. Senat hinsichtlich der mit § 415 ZPO vergleichbaren Vorschrift des § 418 ZPO stillschweigend ausgegangen (Beschluss vom 7. Oktober 1993 - BVerwG 4 B 166.93 - Buchholz 340 § 5 VwZG Nr. 14).
Eine Beweiserhebung, die allenfalls Zweifel an der Unrichtigkeit des beurkundeten Vorganges wecken könnte, kann unterbleiben (Beschluss vom 7. Oktober 1993, a.a.O.).
Von der entsprechenden Annahme ist bereits der 4. Senat hinsichtlich der mit § 415 ZPO vergleichbaren Vorschrift des § 418 ZPO stillschweigend ausgegangen (Beschluss vom 7. Oktober 1993 BVerwG 4 B 166.93 Buchholz 340 § 5 VwZG Nr. 14).
BVerwG, 15.01.2002 - 9 C 4.01
Abwasserabgabe, Erklärungspflicht, 4 aus 5-Regel, Rahmen-Abwasser-VwV, höchstes …
Die bloße Möglichkeit eines anderen Geschehensablaufs genügt nicht (vgl. BVerwG, Beschluss vom 7. Oktober 1993 - BVerwG 4 B 166.93 - Buchholz 340 § 5 VwZG Nr. 14, S. 3 f.; Beschluss vom 19. Februar 1992 - BVerwG 4 B 32.92 - Buchholz 310 § 98 VwGO Nr. 42).
BFH, 31.10.2000 - VIII R 14/00
Für § 5 Abs. 2 VwZG kann nichts anderes gelten, weil diese Vorschrift dieselbe Aufgabe hat wie § 212a ZPO (Beschluss des Bundesverwaltungsgerichts --BVerwG-- vom 7. Oktober 1993 4 B 166/93, NJW 1994, 535).
Wer diese Urkunde nicht gegen sich gelten lassen will, muss sie entkräften (…vgl. Beschluss vom 14. Dezember 1989, a.a.O.; Beschluss vom 7. Oktober 1993 - BVerwG 4 B 166.93 - Buchholz 340 § 5 VwZG Nr. 14).
Die bloße Erschütterung der Vermutung in dem Sinne, dass auch ein anderer Geschehensablauf als möglich oder sogar als ernstlich möglich dargetan werden kann, reicht nicht aus (Beschluss vom 7. Oktober 1993, a.a.O.).
Insbesondere ist eine Sache dann nicht von grundsätzlicher Bedeutung, wenn die Entscheidung des Streitfalls von der Würdigung der tatsäch lichen Verhältnisse abhängt, es sich im Ergebnis also nicht um eine revisible Rechtsfrage handelt (vgl. BFH-Beschluß vom 2. März 1982 VII B 148/81, BFHE 135, 169, BStBl II 1982, 327, 328; Beschluß des Bundesverwaltungsgerichts -- BVerwG -- vom 7. Oktober 1993 4 B 166/93, Neue Juristische Wochenschrift -- NJW -- 1994, 535, 536).
Dies ist vielmehr grundsätzlich Inhalt der jeweiligen tatrichterlichen Überzeugung (vgl. auch BVerwG- Beschluß in NJW 1994, 535, 536).
OVG Nordrhein-Westfalen, 24.02.2005 - 18 B 187/05
Empfangsbekenntnis öffentliche Urkunde Beweis Zustellung
vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 14. September 1978 - 6 C 69.77 -, Buchholz 318 § 58 VwGO Nr. 38 = ZBR 1979, 146 und vom 7. Oktober 1993 - 4 B 166/93 -, NJW 1994, 538 f; BGH Urteil vom 24. April 2001 - VI ZR 258/00 -, NJW 2001, 2722 und Beschluss vom 27. Mai 2003 - VI ZB 77/02 -, NJW 2003, 2460 - Senatsbeschluss vom 18. März 2002 - 18 B 440/02 -, NVwZ 2003, 632 = NWVBl 2003, 189.
vgl. BVerfG, Beschluss vom 27. März 2001 - 2 BvR 2211/97 -, NJW 2001, 1563; BVerwG, Beschluss vom 7. Oktober 1993 a.a.O.; BGH a.aO.
Angesichts der besonderen Rechtsstellung des Rechtsanwalts als Organ der Rechtspflege, bei dem der Gesetzgeber in erhöhter Weise darauf vertraut, dass Urkunden, die einen amtlichen Vorgang betreffen, mit besonderer Sorgfalt behandelt werden, vgl. dazu BVerwG, Beschluss vom 7. Oktober 1993 a.a.O., ist es zudem unwahrscheinlich, dass ein Rechtsanwalt - wie hier - die Zustellung einer bestimmten Ordnungsverfügung an einem bestimmten Tag schriftlich bestätigt, ohne sich zu vergewissern, dass die Verfügung dem Empfangsbekenntnis tatsächlich beigefügt war und nicht ein isoliertes Empfangsbekenntnis übersandt worden ist.
OVG Brandenburg, 12.08.1998 - 4 B 31/98
Wirtschaftsrecht: Widerruf eines Subventionsbescheides, Umdeutung eines …
Soweit die Antragsgegnerin eine Unkorrektheit deshalb vermutet, weil der Prozeßbevollmächtigte des Antragstellers in einem Schriftsatz vom 16. Februar 1998 im Rahmen eines Parallelverfahrens als Zustellungsdatum des angefochtenen Beschlusses den 9. Januar 1998 nennt, ist dieser Hinweis auf einen möglichen Widerspruch nicht geeignet, die Richtigkeit des im Empfangsbekenntnis genannten Zustellungszeitpunktes, für den das Empfangsbekenntnis den vollen Beweis erbringt (BVerwG, Beschluß vom 7. Oktober 1993 - 4 B 166.93 - Buchholz 340 VwZG § 5 Nr. 14), zu entkräften.
BVerwG, 28.10.2004 - 9 B 6.04
Abwasser; Beweiskraft; Einleiteerlaubnis; Ergebnis; Gegenbeweis; Messergebnis; …
BFH, 13.08.1997 - I R 77/96
Anforderungen an die Fristgemäße Begründung einer Revision
BVerwG, 18.12.1996 - 2 B 161.96
Frist zur Begründung einer Nichtzulassungsbeschwerde - Rechtswirkung eines …
VG Minden, 23.03.2007 - 11 K 4351/03
BVerwG, 27.09.2017 - 10 B 11.17
Keine Treuwidrigkeit einer Berufung auf die Formunwirksamkeit eines Vertrages
OVG Nordrhein-Westfalen, 18.01.2008 - 12 A 1509/06
Ordnungsgemäßheit einer durch einen Postbediensteten vorgenommenen …
OVG Nordrhein-Westfalen, 12.06.2003 - 12 E 144/01
Antrag auf Prozesskostenhilfe; Zustellung an einen Rechtsanwalt gegen …
BVerwG, 05.03.1997 - 6 B 98.96
Verwaltungsverfahrensrecht - Beweiskraft einer Postzustellungsurkunde, …
BFH, 14.10.1998 - IV R 10/98
LAG Nürnberg, 19.05.1994 - 8 (7) Sa 575/91
Zeitpunkt des Zugangs eines Schriftstückes bei Behörde; Vorliegen einer …
LAG Nürnberg, 18.05.1994 - 8 (7) Sa 575/91
Zugang; Behörde; Unterschrift; Kenntnisnahme; Übergang; Übermittlungsperson; …
VGH Bayern, 04.12.2014 - 15 ZB 14.2081
Unzulässiger Berufungszulassungsantrag, Versäumung der …
OVG Niedersachsen, 22.03.2006 - 2 LB 124/03
Fristwahrender Widerspruch nach Art. 9 § 1 BBVAnpG 99
VG Cottbus, 02.08.2018 - 1 K 1972/17
BFH, 04.12.1996 - IV B 51/96
Beweis für die Richtigkeit des auf ihm angegebenen Empfangs durch ein …
OVG Nordrhein-Westfalen, 11.08.1999 - 22 B 1281/99
Beweiskraft der Postzustellungsurkunde; Entkräftung; Gegenbeweis; Beweis der …
BVerwG, 05.12.1994 - 9 B 465.94
Einziehung eines erteilten Vertriebenenausweises - Bestandskraft des durch …
OVG Schleswig-Holstein, 06.10.1998 - 3 L 130/98
https://dejure.org/1993,3594
BVerwG, 06.08.1993 - 11 B 36.93 (https://dejure.org/1993,3594)
BVerwG, Entscheidung vom 06.08.1993 - 11 B 36.93 (https://dejure.org/1993,3594)
BVerwG, Entscheidung vom 06. August 1993 - 11 B 36.93 (https://dejure.org/1993,3594)
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Luftverkehr - Tiefflüge - Bundesverteidigungsministerium - Verteidigungspolitischer Beurteilungsspielraum
VG Stuttgart, 11.03.1992 - 3 K 3460/89
VGH Baden-Württemberg, 05.02.1993 - 8 S 1318/92
NZV 1993, 415 (Ls.)
DÖV 1994, 41
Zu Recht führt das Berufungsgericht aus, die Verwaltungsgerichte hätten die Zulassung militärischer Tiefflüge nur darauf zu prüfen, ob der Bundesminister der Verteidigung von einem zutreffenden Sachverhalt ausgegangen ist, den durch § 30 Abs. 1 Satz 3 LuftVG bestimmten Rahmen erkannt, sich von sachgerechten Erwägungen hat leiten lassen und ob er die zivilen Interessen einschließlich der Lärmschutzinteressen in die gebotene Abwägung eingestellt und nicht unverhältnismäßig zurückgesetzt hat (vgl. auch BVerwG, Beschluß vom 6. August 1993 - BVerwG 11 B 36.93 - unter Hinweis auf BVerwG, Beschluß vom 25. Mai 1987 - BVerwG 4 B 79.87 - und BGH, Urteil vom 27. Mai 1993 ; a.A. VG Darmstadt, Urteil vom 6. Oktober 1988 <NJW 1988, 3170>).
Dass die Einsatzfähigkeit des militärischen Flugbetriebes auch in Friedenszeiten nicht der Beurteilung ziviler Behörden zu überlassen ist, liegt auf der Hand (vgl. BVerwG, Beschluss vom 25.5.1987 - 4 B 79/87 - Beschluss vom 6.8.1993 - 11 B 36/93 -, NJW 1994, 535).
Die Verwaltungsgerichte haben danach die Zulassung militärischer Tiefflüge nur darauf zu prüfen, ob der Bundesminister der Verteidigung von einem zutreffenden Sachverhalt ausgegangen ist, den durch § 30 Abs. 1 Satz 3 LuftVG bestimmten Rahmen erkannt, sich von sachgerechten Erwägungen hat leiten lassen und ob er die zivilen Interessen einschließlich der Lärmschutzinteressen in die gebotene Abwägung eingestellt sowie nicht unverhältnismäßig zurückgesetzt hat (…vgl. BVerwG, Urt. v. 14.12.1994 - 11 C 18/93 -, BVerwGE 97, 203; vgl. auch BVerwG, Beschl. v. 06.08.1993 - BVerwG 11 B 36.93 -, Buchholz 442.40 § 30 LuftVG Nr. 4 unter Hinweis auf BVerwG, Beschl. v. 25.05.1987 - BVerwG 4 B 79.87 - und BGH, Urt. v. 27.05.1993, a.a.O.;… a.A. VG Darmstadt, Urt. v. 06.10.1988 - III/V E 827/81 -, NJW 1988, 3170).
OVG Niedersachsen, 24.11.2015 - 5 LB 21/15
Zum Ausgleich an Besatzungsangehörige von Luftfahrzeugen der Bundeswehr für …
In der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts zu § 30 Abs. 1 Satz 3 LuftVG ist geklärt, dass der Bundeswehr bei der Entscheidung, was zur Erfüllung ihrer hoheitlichen Verteidigungsaufgaben zwingend notwendig ist, ein verteidigungspolitischer Beurteilungsspielraum zusteht (BVerwG…, Beschluss vom 25.5.1987 - BVerwG 4 B 79.87 -, juris Rn. 4; Beschluss vom 6.8.1993 - BVerwG 11 B 36.93 -, juris Rn. 5;… Urteil vom 14.12.1994 - BVerwG 11 C 18.93 -, juris Rn. 24;… Beschluss vom 5.9.2006 - BVerwG 4 B 58.06 -, juris Rn. 7;… Urteil vom 10.4.2013 - BVerwG 4 C 3.12 -, juris Rn. 15), dem eine eingeschränkte gerichtliche Kontrollbefugnis korrespondiert.
Die Verwaltungsgerichte können die luftverkehrsrechtliche Abweichungsentscheidung nur daraufhin überprüfen, ob die Bundeswehrverwaltung von einem zutreffenden Sachverhalt ausgegangen ist, den durch § 30 Abs. 1 Satz 3 LuftVG bestimmten Rahmen erkannt hat, sich von sachgerechten Erwägungen hat leiten lassen und die betroffenen Interessen in die gebotene Abwägung eingestellt und nicht unverhältnismäßig zurückgesetzt hat (BVerwG, Beschluss vom 6.8.1993, a. a. O., Rn. 5;… Urteil vom 14.12.1994, a. a. O., Rn. 24;… Urteil vom 10.4.2013, a. a. O., Rn. 15).
Der Senat folgt im Hinblick auf die Prüfung, ob die "Erforderlichkeit" für die Abweichung in dem vorstehend erörterten Sinne vorliegt, der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (Beschluß vom 06. August 1993, 11 B 36.93, DÖV 1994 S. 41), wonach den zuständigen Stellen für die Frage, wann und in welchem Umfang militärische Tiefflüge durchgeführt werden, ein Beurteilungsspielraum eingeräumt ist, der nur in Maßen einer verwaltungsgerichtlichen Kontrolle zugänglich ist.