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Timestamp: 2019-07-24 06:54:07
Document Index: 70112025

Matched Legal Cases: ['§ 109', '§ 108', '§ 8', '§ 108', '§ 108', '§ 6', '§ 136', '§ 5', '§ 371', '§ 110', '§ 39', '§ 109', 'Art. 1', '§ 109', 'Art. 20', '§ 109', 'Art. 1', '§ 109', 'Art. 1', '§ 109', 'Art. 1', 'Art. 6', '§ 109', 'Art. 6', '§ 109', 'Art. 6', '§ 109', 'Art. 6', '§ 109', 'Art. 1', 'Art. 1', '§ 109', 'Art. 7', '§ 109', '§ 109', '§ 109', '§ 109', '§ 109', '§ 109', '§ 109', '§ 109', '§ 136', '§ 8', '§ 8', '§ 136', '§ 8']

Landesrecht BW § 109 SGB 5 | Bundesnorm | Abschluß von Versorgungsverträgen mit Krankenhäusern | Sozialgesetzbuch (SGB) Fünftes Buch (V) - Gesetzliche Krankenversicherung - (Artikel 1 des Gesetzes v. 20. Dezember 1988, BGBl. I S. 2477) | gültig ab: 01.01.2019
(1) Der Versorgungsvertrag nach § 108 Nr. 3 kommt durch Einigung zwischen den Landesverbänden der Krankenkassen und den Ersatzkassen gemeinsam und dem Krankenhausträger zustande; er bedarf der Schriftform. Bei den Hochschulkliniken gilt die Anerkennung nach den landesrechtlichen Vorschriften, bei den Plankrankenhäusern die Aufnahme in den Krankenhausbedarfsplan nach § 8 Abs. 1 Satz 2 des Krankenhausfinanzierungsgesetzes als Abschluss des Versorgungsvertrages. Dieser ist für alle Krankenkassen im Inland unmittelbar verbindlich. Die Vertragsparteien nach Satz 1 können im Einvernehmen mit der für die Krankenhausplanung zuständigen Landesbehörde eine gegenüber dem Krankenhausplan geringere Bettenzahl vereinbaren, soweit die Leistungsstruktur des Krankenhauses nicht verändert wird; die Vereinbarung kann befristet werden. Enthält der Krankenhausplan keine oder keine abschließende Festlegung der Bettenzahl oder der Leistungsstruktur des Krankenhauses, werden diese durch die Vertragsparteien nach Satz 1 im Benehmen mit der für die Krankenhausplanung zuständigen Landesbehörde ergänzend vereinbart.
(2) Ein Anspruch auf Abschluß eines Versorgungsvertrags nach § 108 Nr. 3 besteht nicht. Bei notwendiger Auswahl zwischen mehreren geeigneten Krankenhäusern, die sich um den Abschluß eines Versorgungsvertrags bewerben, entscheiden die Landesverbände der Krankenkassen und die Ersatzkassen gemeinsam unter Berücksichtigung der öffentlichen Interessen und der Vielfalt der Krankenhausträger nach pflichtgemäßem Ermessen, welches Krankenhaus den Erfordernissen einer qualitativ hochwertigen, patienten- und bedarfsgerechten sowie leistungsfähigen und wirtschaftlichen Krankenhausbehandlung am besten gerecht wird.
(3) Ein Versorgungsvertrag nach § 108 Nr. 3 darf nicht abgeschlossen werden, wenn das Krankenhaus
nicht die Gewähr für eine leistungsfähige und wirtschaftliche Krankenhausbehandlung bietet,
bei den maßgeblichen planungsrelevanten Qualitätsindikatoren nach § 6 Absatz 1a des Krankenhausfinanzierungsgesetzes auf der Grundlage der vom Gemeinsamen Bundesausschuss nach § 136c Absatz 2 übermittelten Maßstäbe und Bewertungskriterien nicht nur vorübergehend eine in einem erheblichen Maß unzureichende Qualität aufweist, die im jeweiligen Landesrecht vorgesehenen Qualitätsanforderungen nicht nur vorübergehend und in einem erheblichen Maß nicht erfüllt, höchstens drei Jahre in Folge Qualitätsabschlägen nach § 5 Absatz 3a des Krankenhausentgeltgesetzes unterliegt oder
Abschluß und Ablehnung des Versorgungsvertrags werden mit der Genehmigung durch die zuständigen Landesbehörden wirksam. Verträge, die vor dem 1. Januar 1989 nach § 371 Abs. 2 der Reichsversicherungsordnung abgeschlossen worden sind, gelten bis zu ihrer Kündigung nach § 110 weiter.
(4) Mit einem Versorgungsvertrag nach Absatz 1 wird das Krankenhaus für die Dauer des Vertrages zur Krankenhausbehandlung der Versicherten zugelassen. Das zugelassene Krankenhaus ist im Rahmen seines Versorgungsauftrags zur Krankenhausbehandlung (§ 39) der Versicherten verpflichtet. Die Krankenkassen sind verpflichtet, unter Beachtung der Vorschriften dieses Gesetzbuchs mit dem Krankenhausträger Pflegesatzverhandlungen nach Maßgabe des Krankenhausfinanzierungsgesetzes, des Krankenhausentgeltgesetzes und der Bundespflegesatzverordnung zu führen.
(5) Ansprüche der Krankenhäuser auf Vergütung erbrachter Leistungen und Ansprüche der Krankenkassen auf Rückzahlung von geleisteten Vergütungen verjähren in zwei Jahren nach Ablauf des Kalenderjahrs, in dem sie entstanden sind. Dies gilt auch für Ansprüche der Krankenkassen auf Rückzahlung von geleisteten Vergütungen, die vor dem 1. Januar 2019 entstanden sind. Satz 1 gilt nicht für Ansprüche der Krankenhäuser auf Vergütung erbrachter Leistungen, die vor dem 1. Januar 2019 entstanden sind. Für die Hemmung, die Ablaufhemmung, den Neubeginn und die Wirkung der Verjährung gelten die Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuchs entsprechend.
§ 109 Abs. 1 Satz 1: IdF d. Art. 1 Nr. 74 Buchst. a G v. 26.3.2007 I 378 mWv 1.7.2008
§ 109 Abs. 1 Satz 2: IdF d. Art. 20 Nr. 2 G v. 5.9.2006 I 2098 mWv 1.1.2007
§ 109 Abs. 1 Satz 3: IdF d. Art. 1 Nr. 27 G v. 20.12.1991 I 2325 mWv 1.1.1992
§ 109 Abs. 1 Satz 4 und 5: Eingef. durch Art. 1 Nr. 64 Buchst. a G v. 21.12.1992 I 2266 mWv 1.1.1993
§ 109 Abs. 2 Satz 2: IdF d. Art. 1 Nr. 74 Buchst. b G v. 26.3.2007 I 378 mWv 1.7.2008 u. d. Art. 6 Nr. 8 Buchst. a G v. 10.12.2015 I 2229 mWv 1.1.2016
§ 109 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1: IdF d. Art. 6 Nr. 8 Buchst. b DBuchst. aa G v. 10.12.2015 I 2229 mWv 1.1.2016
§ 109 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2: Eingef. durch Art. 6 Nr. 8 Buchst. b DBuchst. bb G v. 10.12.2015 I 2229 mWv 1.1.2016
§ 109 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3: Früher Nr. 2 gem. Art. 6 Nr. 8 Buchst. b DBuchst. aa G v. 10.12.2015 I 2229 mWv 1.1.2016
§ 109 Abs. 4 Satz 3: IdF d. Art. 1 Nr. 64 Buchst. b G v. 21.12.1992 I 2266 mWv 1.1.1993 u. d. Art. 1 Nr. 3 G v. 23.4.2002 I 1412 mWv 30.4.2002
§ 109 Abs. 5: Eingef. durch Art. 7 Nr. 8a G v. 11.12.2018 I 2394 mWv 1.1.2019
§ 109 SGB 5, vom 10.12.2015, gültig ab 01.01.2016 bis 31.12.2018
§ 109 SGB 5, vom 26.03.2007, gültig ab 01.07.2008 bis 31.12.2015
§ 109 SGB 5, vom 05.09.2006, gültig ab 01.01.2007 bis 30.06.2008
§ 109 SGB 5, vom 23.04.2002, gültig ab 30.04.2002 bis 31.12.2006
§ 109 SGB 5, vom 21.12.1992, gültig ab 01.01.1993 bis 29.04.2002
§ 109 SGB 5, vom 20.12.1991, gültig ab 01.01.1992 bis 31.12.1992
§ 109 SGB 5, vom 20.12.1988, gültig ab 01.01.1989 bis 31.12.1991
§ 109 SGB 5 wird von folgenden Dokumenten zitiert
§ 136c SGB 5, gültig ab 01.01.2019 bis 10.05.2019
§ 8 KHEntgG, gültig ab 01.01.2019
§ 8 KHEntgG, gültig ab 02.08.2018 bis 31.12.2018
§ 136c SGB 5, gültig ab 29.07.2017 bis 31.12.2018
§ 8 KHEntgG, gültig ab 25.07.2017 bis 01.08.2018
FödRefBeglG, gültig ab 12.09.2006
FPG, gültig ab 01.01.2003
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