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Timestamp: 2016-10-26 21:27:47
Document Index: 109870706

Matched Legal Cases: ['Art. 82', 'Art. 95', 'Art. 97', 'Art. 105', 'Art. 97', 'Art. 105', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 42', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 19', 'BGE', 'Art. 19', 'Art. 30', 'Art. 19', 'Art. 19', 'Art. 15', 'Art. 17', 'Art. 18', 'Art. 18', 'BGE', 'Art. 29', 'BGE', 'Art. 43', 'Art. 61', 'BGE', 'BGE', 'Art. 66', 'Art. 68']

8C_588/2013 (16.01.2014)
8C_588/2013 { T 0/2 } � � Urteil vom 16. Januar 2014
vertreten durch Rechtsanwalt Walter Fritsche,
Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA),
Fluhmattstrasse 1, 6004 Luzern,
vom 3. Juli 2013.
Der 1971 geborene R.________ arbeitete seit Mai 2006 als Eisenleger in der Firma X.________ GmbH und war damit bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen die Folgen von Betriebs- und Nichtbetriebsunf�llen versichert. Am 6. Juni 2008 st�rzte er auf einer Baustelle durch eine Dach�ffnung auf den rund 6.5 m darunter liegenden Betonboden eines Treppenhauses. Beim Aufprall zog er sich eine mehrfragment�re, intraartikul�re Calcaneusfraktur rechts mit posttraumatischem Kompressionssyndrom des Nervus tibialis posterior zu. Gleichentags wurde eine Dekompression und Neurolyse des Nervus tibialis posterior und am 12. Juni 2008 eine Osteosynthese des rechten Calcaneus durchgef�hrt. Die SUVA anerkannte ihre Leistungspflicht und erbrachte die gesetzlichen Leistungen. Wegen persistierenden Fussbeschwerden wurde am 2. November 2009 das Osteosynthesematerial entfernt und eine subtalare Schraubenarthrodese vorgenommen. Anl�sslich des station�ren Aufenthalts in der Klinik Z.________ vom 10. Mai bis 10. Juni 2010 wurde ein neuropatisches und nozizeptives Schmerzsyndrom und Funktionseinschr�nkung des rechten Sprunggelenkes mit Minderbelastbarkeit des rechten Fusses diagnostiziert. Da der Versicherte zunehmend �ber R�ckenbeschwerden klagte, wurde am 18. August 2010 ein MRI der Lendenwirbels�ule durchgef�hrt, welches degenerative Ver�nderungen, jedoch keine posttraumatischen Verletzungen zeigte. Die �rzte des Schmerzambulatoriums beim Institut f�r An�sthesiologie am Spital Y.________ diagnostizierten am 3. Januar 2011 nebst chronischen Fussschmerzen auch lumbale R�ckenschmerzen, welche ihrer Ansicht nach durch die vom Patienten eingenommene Fehlhaltung und Fehlbelastung an einer Kr�cke verst�rkt w�rden. Ab M�rz 2011 begab sich R.________ in die psychiatrische Behandlung des Sozialpsychiatrischen Dienstes, wo eine Anpassungsst�rung, Angst und depressive Reaktion gemischt (ICD-10:F43.22) diagnostiziert wurde. Nach weiteren medizinischen Untersuchungen und �rztlichen Behandlungen holte die SUVA bei Kreisarzt Dr. med. G.________, Facharzt f�r Chirurgie, die Aktenbeurteilung vom 11. August 2011 ein. Darin wurde unter anderem festgehalten, im Bereich des R�ckens k�nnten radiologisch keine strukturellen Unfallfolgen nachgewiesen werden, so dass die Beschwerden nicht zumindest wahrscheinlich unfallkausal seien. Daraufhin erfolgte am 22./23. September 2011 in der Klinik Z.________ eine Evaluation der funktionellen Leistungsf�higkeit (EFL). Gest�tzt auf die Stellungnahme des Dr. med. G.________ vom 21. Dezember 2011 teilte die SUVA R.________ mit Schreiben vom 10. Februar 2012 die Einstellung der Taggeldleistungen auf Ende April 2012 mit. Wegen eines Sturzes vom August 2011 wurden am 29. Februar 2012 bildgebende Untersuchungen durchgef�hrt und die �rztliche Beurteilung des Dr. med. G.________ vom 17. April 2012 eingeholt, welcher keine strukturellen Ver�nderungen oder Einschr�nkungen vorfand. Mit Verf�gung vom 4. Mai 2012 sprach die SUVA dem Versicherten unter Ber�cksichtigung der Unfallfolgen am rechten Fuss mit Wirkung ab 1. Mai 2012 eine Invalidenrente auf der Basis einer Erwerbsunf�higkeit von 13 Prozent und bei einer Integrit�tseinbusse von 20 Prozent eine Integrit�tsentsch�digung von Fr. 25'200.- zu. Auf Einsprache des Versicherten hin erh�hte die SUVA mit Einspracheentscheid vom 27. Juli 2012 den versicherten Jahresverdienst auf Fr. 68'741.-, wies die Einsprache jedoch im �brigen ab.
Die Invalidenversicherung gab bei der Institution A.________ am Spital B.________ ein interdisziplin�res Gutachten in Auftrag, welches am 26. November 2012 erstellt wurde. Fach�rzte der SUVA Versicherungsmedizin nahmen dazu am 8. M�rz 2013 Stellung.
Die von R.________ gegen den Einspracheentscheid der SUVA erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz mit Entscheid vom 3. Juli 2013 ab.
Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten l�sst R.________ beantragen, unter Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheids sei die SUVA zu verpflichten, ab 1. Mai 2012 weiterhin Taggeld oder eine �bergangsrente auszurichten und die Heilkosten zu �bernehmen. Eventualiter sei die SUVA zu verpflichten, mit Wirkung ab 1. Mai 2012 eine Invalidenrente basierend auf einem Invalidit�tsgrad von mindestens 60 Prozent und einem versicherten Verdienst von Fr. 68'741.- sowie eine Integrit�tsentsch�digung von 50 Prozent auszurichten. Subeventualiter sei die Sache an das kantonale Gericht zur�ckzuweisen und dieses zu verpflichten, zwecks Festlegung der Arbeitsf�higkeit und Bemessung der Integrit�tsentsch�digung ein gerichtliches interdisziplin�res Gutachten in Auftrag zu geben. �berdies wird um Gew�hrung der unentgeltlichen Rechtspflege ersucht.
Die SUVA schliesst auf Abweisung der Beschwerde. Verwaltungsgericht und Bundesamt f�r Gesundheit verzichten auf eine Vernehmlassung.
Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten (Art. 82 ff. BGG) kann wegen Rechtsverletzungen gem�ss den Art. 95 f. BGG erhoben werden. Im Beschwerdeverfahren um die Zusprechung oder Verweigerung von Geldleistungen der Milit�r- oder der Unfallversicherung ist das Bundesgericht - anders als in den �brigen Sozialversicherungsbereichen (Art. 97 Abs. 1, Art. 105 Abs. 1 und 2 BGG) - nicht an die vorinstanzliche Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gebunden (Art. 97 Abs. 2 und Art. 105 Abs. 3 BGG). Im �brigen wendet es das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG) und ist folglich weder an die in der Beschwerde geltend gemachten Argumente noch an die Erw�gungen der Vorinstanz gebunden (BGE 134 V 250 E. 1.2 S. 252 mit Hinweisen). Im Rahmen der Rechtsanwendung von Amtes wegen pr�ft das Bundesgericht frei, ob der vorinstanzliche Entscheid von einem richtigen Verst�ndnis der Rechtsbegriffe ausgeht und auf der korrekten Subsumtion des Sachverhalts unter die einschl�gigen Normen beruht (Urteil 8C_480/2007 vom 20. M�rz 2008 E. 1 mit Hinweis). Es pr�ft indessen - unter Beachtung der Begr�ndungspflicht in Beschwerdeverfahren (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG) - grunds�tzlich nur die geltend gemachten R�gen, sofern die rechtlichen M�ngel nicht geradezu offensichtlich sind, und ist jedenfalls nicht gehalten, wie eine erstinstanzliche Beh�rde allen sich stellenden Fragen nachzugehen, auch wenn diese vor Bundesgericht nicht mehr aufgegriffen werden (BGE 133 II 249 E. 1.4.1 S. 254).
Die f�r die Beurteilung des strittigen Anspruchs auf Unfallversicherungsleistungen nach Gesetz und Rechtsprechung massgebenden Grundlagen sind im angefochtenen Entscheid richtig dargestellt worden. Es betrifft dies insbesondere die Grundlagen �ber den f�r die Leistungspflicht des obligatorischen Unfallversicherers vorausgesetzten nat�rlichen und ad�quaten Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und dem Gesundheitsschaden (BGE 134 V 109 E. 2.1 S. 112). Darauf wird verwiesen. Gleiches gilt in Bezug auf die Ausf�hrungen zum Beweiswert und zur Beweisw�rdigung medizinischer Berichte und Gutachten (BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232; 125 V 351 E. 3 S. 352 mit Hinweisen).
3.1.�Nach Gesetz (Art. 19 Abs. 1 UVG) und Praxis hat der Unfallversicherer den Fall (unter Einstellung von Heilbehandlung und Taggeld sowie Pr�fung des Anspruchs auf eine Invalidenrente und eine Integrit�tsentsch�digung) abzuschliessen, wenn von der Fortsetzung der �rztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes der versicherten Person erwartet werden kann und allf�llige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung abgeschlossen sind (BGE 134 V 109 E. 4.1 S. 113 mit Hinweis). Ob eine namhafte Besserung noch m�glich ist, bestimmt sich insbesondere nach Massgabe der zu erwartenden Steigerung oder Wiederherstellung der Arbeitsf�higkeit, soweit diese unfallbedingt beeintr�chtigt ist.
3.2.�In W�rdigung der medizinischen Unterlagen kam das kantonale Gericht insbesondere gest�tzt auf die Beurteilung der �rzte der Klinik Z.________ vom 7. November 2011, welcher sich Kreisarzt Dr. med. G.________ in seiner Stellungnahme vom 21. Dezember 2011 anschloss, mit einl�sslicher und �berzeugender Begr�ndung zum Ergebnis, dass von weiteren medizinischen Massnahmen keine namhafte Besserung der gesundheitlichen Beeintr�chtigungen mehr zu erwarten und der Endzustand erreicht war. Da sich auch aus den �brigen medizinischen Akten, namentlich dem Gutachten der Institution A.________ vom 26. November 2012 nichts Gegenteiliges ergab, ging die Vorinstanz davon aus, die SUVA habe die vor�bergehenden Leistungen in Form von Taggeld und Heilbehandlung zu Recht auf den 30. April 2012 hin eingestellt.
3.3.�Der Beschwerdef�hrer bestreitet nicht, dass der Heilungsprozess der Gesundheitsbeeintr�chtigungen abgeschlossen sei. Er opponiert jedoch dem Fallabschluss ab besagtem Zeitpunkt mit dem Hinweis, bislang seien keine Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung zugesprochen, geschweige denn bereits abgeschlossen worden. F�r die Einstellung der vor�bergehenden Leistungen braucht der Entscheid der Invalidenversicherung �ber Eingliederungsmassnahmen indessen nicht abgewartet zu werden. Dass beim Versicherten von weiterer �rztlicher Behandlung �ber Ende April 2012 hinaus eine namhafte gesundheitliche Besserung erwartet werden konnte, wird - nach Lage der umfassenden medizinischen Akten - zu Recht nicht geltend gemacht. Die SUVA hat somit den Anspruch auf Taggeld und Heilbehandlung ab diesem Zeitpunkt zu Recht verneint und die Rentenfrage sowie den Anspruch auf Integrit�tsentsch�digung gepr�ft.
3.4.�Wird der Entscheid der Invalidenversicherung �ber die (berufliche) Eingliederung erst sp�ter gef�llt, kann dies Anlass f�r eine das Taggeld abl�sende �bergangsrente nach Art. 19 Abs. 3 UVG in Verbindung mit Art. 30 UVV bilden. Damit eine �bergangsrente nach Art. 19 Abs. 3 UVG ausgerichtet werden kann, muss der ausstehende Entscheid der IV �ber die berufliche Eingliederung Vorkehren beschlagen, welche einer Eingliederungsproblematik aufgrund eines unfallkausalen Gesundheitsschadens gelten. Rechtsprechungsgem�ss kann sich sodann der in Art. 19 Abs. 1 erster Satz UVG vorbehaltene Abschluss allf�lliger Eingliederungsmassnahmen der IV, soweit es um berufliche Massnahmen geht, nur auf Vorkehren beziehen, welche geeignet sind, den der Invalidenrente der Unfallversicherung zu Grunde zu legenden Invalidit�tsgrad zu beeinflussen (RKUV 2004 Nr. U 508 S. 265, U 105/03, E. 5.2.2). F�r das Vorliegen dieser Voraussetzungen braucht es konkrete Anhaltspunkte (Urteil 8C_423/2008 vom 10. Juli 2009 E. 5.3).
3.5.�Im Zeitpunkt der Einstellung der vor�bergehenden Leistungen Ende April 2012 und des Erlasses des Einspracheentscheids der SUVA vom 27. Juli 2012 waren unbestrittenermassen keine Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung im Gange. Da keine Anhaltspunkte daf�r vorlagen, dass durch allf�llige Eingliederungsmassnahmen das der Invalidit�tsbemessung der SUVA gest�tzt auf die medizinischen Abkl�rungen zugrunde gelegte Invalideneinkommen verbessert und so der die Invalidenrente der Unfallversicherung bestimmende Invalidit�tsgrad beeinflusst werden k�nnte und dies auch nicht geltend gemacht wurde, verneinte das kantonale Gericht zu Recht einen Anspruch auf �bergangsrente. Soweit der Beschwerdef�hrer geltend macht, er habe Anspruch auf Berufsberatung (Art. 15 IVG), Umschulung (Art. 17 IVG), Arbeitsvermittlung (Art. 18 IVG) und Arbeitsversuch (Art. 18a IVG) der Invalidenversicherung, welche erfahrungsgem�ss geeignet seien, sein Invalideneinkommen zu erh�hen und seinen Invalidit�tsgrad zu beeinflussen, vermag er mangels n�herer Begr�ndung seiner pauschalen Behauptung die Schlussfolgerung des kantonalen Gerichts nicht in Frage zu stellen. Die Beschwerde ist daher bez�glich des geltend gemachten Anspruchs auf eine �bergangsrente abzuweisen.
Streitig ist weiter der Anspruch des Versicherten auf eine Rente der Unfallversicherung.
4.1.�Von keiner Seite bestritten wird die Unfallkausalit�t der R�ckfussbeschwerden des Beschwerdef�hrers nach einer Calcaneus-Tr�mmerfraktur mit Kompressionssyndrom und Nervenl�sion. Die �rzte der Klinik Z.________ stellten im Rahmen der EFL gem�ss Bericht vom 7. November 2011 die Diagnosen "intraartikul�re mehrfragment�re Kalkaneusfraktur rechts, posttraumatisches Tarsaltunnelkompressionssyndrom rechts N. tibialis im Sinne eines traumatischen Kompartmentsyndroms kalkanear" und "axonale Nervensch�digung des N. plantaris lateralis rechts". Die Gutachter der Institution A.________ hielten als Diagnose fest: Chronisches Schmerzsyndrom am rechten Fuss im Rahmen einer intraartikul�r mehrfragment�ren Calcaneusfraktur rechts.
4.2.�Zum psychischen Gesundheitszustand des Beschwerdef�hrers hat das kantonale Gericht namentlich gest�tzt auf das psychiatrische Fachgutachten der Institution A.________ vom 30. Juli 2012 erwogen, der Versicherte leide an einer leichten depressiven Episode (ICD-10:F32.0), welche jedoch die Arbeitsf�higkeit nicht beeinflusse. Die vormals als mittelschwer beschriebene Depression habe sich laut Gutachten der Institution A.________ so weit zur�ckgebildet, dass die Arbeitsf�higkeit dadurch nicht beeintr�chtigt werde. Diese Betrachtungsweise ist nicht zu beanstanden und wird vom Beschwerdef�hrer auch nicht ger�gt.
4.3.1.�Den nat�rlichen Kausalzusammenhang zwischen dem Unfallereignis vom 6. Juni 2008 (allenfalls vom 4. August 2011) und den R�ckenbeschwerden hat das kantonale Gericht im Wesentlichen mit Hinweis auf die Beurteilung des Dr. med. G.________ verneint. Dabei hat es erwogen, laut kreis�rztlicher Beurteilung vom 11. August 2011 seien im Bereich des R�ckens radiologisch keine strukturellen Unfallfolgen nachgewiesen worden, so dass die Beschwerden nicht zumindest wahrscheinlich unfallkausal seien. Die vom Versicherten am 4. August 2011 nach einem Treppensturz erlittene Steissbeinkontusion bezeichne Dr. med. G.________ in der Beurteilung vom 17. April 2012 als sp�testens im September 2011 vollst�ndig abgeheilt. Laut Vorinstanz ist es zwar denkbar, dass ein vorbestehender Wirbels�ulenschaden durch die unfallbedingte Fehlhaltung und Fehlbelastung an einer Kr�cke verschlimmert worden sei, wovon insbesondere die �rzte des Instituts f�r An�sthesiologie des Spitals Y.________ laut Bericht vom 3. Januar 2011 ausgingen. Gem�ss einer medizinischen Erfahrungstatsache sei indessen bei posttraumatischen Lumbalgien und Lumboischialgien nach drei bis vier Monaten der Status quo sine erreicht, wogegen eine richtunggebende Verschlimmerung r�ntgenologisch ausgewiesen sein und sich von der alters�blichen Progression abheben m�sse. Eine traumatische Verschlimmerung eines klinisch stummen degenerativen Vorzustandes an der Wirbels�ule sei in der Regel nach sechs bis neun Monaten, sp�testens aber nach einem Jahr als abgeschlossen zu betrachten. Mangels eines r�ntgenologischen Nachweises k�nne eine sich von der alters�blichen Progression abhebende richtunggebende Verschlimmerung ausgeschlossen werden.
4.3.2.�Der Beschwerdef�hrer kritisiert, diese Argumentation beruhe auf einer aktenwidrigen Tatsachenfeststellung und sei willk�rlich. Aufgrund der Versteifung des rechten Sprunggelenks k�nne er nur noch hinkend gehen. Laut den �rzten des Schmerzambulatoriums am Spital Y.________ seien die R�ckenschmerzen Folge der eingenommenen Fehlhaltung und Fehlbelastung durch Kr�ckenben�tzung. Die Notwendigkeit der Gehstockentlastung sei laut den Gutachtern der Institution A.________ nachvollziehbar und damit ausgewiesen. Die Physiotherapeutin habe im Bericht vom 7. M�rz 2012 festgehalten, die R�ckenschmerzen w�rden durch die Fehlbelastung immer st�rker und Verh�rtungen lumbal breiteten sich trotz Therapie immer mehr aus. Sie sind nach Ansicht des Beschwerdef�hrers eine mittelbare Folge des Unfalls.
4.3.3.�Soweit die Vorinstanz unter Hinweis auf die Rechtsprechung argumentiert, es entspreche einer medizinischen Erfahrungstatsache, dass traumatische Verschlimmerungen eines klinisch stummen degenerativen Vorzustandes an der Wirbels�ule regelm�ssig sp�testens nach einem Jahr als abgeschlossen zu betrachten seien, �bersieht sie, dass sich diese medizinische Erfahrungstatsache auf F�lle bezieht, bei denen die Wirbels�ule durch das Unfallereignis und damit durch einen zur�ckliegenden Vorfall direkt betroffen ist (vgl. etwa SVR 2009 UV Nr. 1 S. 1, 8C_677/2007 E. 2.3.2). Vorliegend war die Wirbels�ule durch das Unfallereignis vom 6. Juni 2008 weder betroffen noch lagen unmittelbar im Anschluss daran R�ckenbeschwerden vor. Hingegen k�nnen unfallbedingte Fuss- und Beinverletzungen, Beinl�ngenverk�rzungen usw. zu andauernden Fehlbelastungen f�hren, die als indirekte Unfallfolgen sp�ter zu unfallkausalen R�ckenbeschwerden (RKUV 2003 Nr. U 487 S. 337, U 38/01; Urteil 8C_456/2009 vom 28. Juli 2009 E. 5.2 mit Hinweis auf die vom Beschwerdef�hrer zitierten Urteile des Bundesgerichts U 522/06 vom 12. Oktober 2007 und U 246/06 vom 5. Januar 2007 sowie Urteil des Eidgen�ssischen Versicherungsgerichts U 415/05 vom 26. April 2006) und damit zu einer relevanten zus�tzlichen Einschr�nkung der Arbeitsf�higkeit im Zeitpunkt des Einspracheentscheids f�hren k�nnen. Dies muss allerdings im Einzelfall medizinisch abgekl�rt werden.
4.3.4.�In diesem Zusammenhang gilt es festzuhalten, dass ein Unfall nicht die alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher St�rungen sein muss. Es gen�gt, dass das sch�digende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die k�rperliche oder geistige Integrit�t der versicherten Person beeintr�chtigt hat, der Unfall mit anderen Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene gesundheitliche St�rung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181, 402 E. 4.3.1 S. 406; 119 V 335 E. 1 S. 337).
4.3.5.�Weder Dr. med. G.________ noch die mit der EFL befassten �rzte der Klinik Z.________ noch die Gutachter der Institution A.________ haben sich ausdr�cklich mit der Frage befasst, ob ein nat�rlicher Kausalzusammenhang zwischen einer fortdauernden Fehlhaltung/Fehlbelastung aufgrund der Fussverletzung und den lumbalen R�ckenbeschwerden zumindest im Sinne einer Teilursache �berwiegend wahrscheinlich gegeben sei. Da sich die Unfallkausalit�t somit nicht schl�ssig beurteilen l�sst, ist zur Frage, ob die geltend gemachten R�ckenbeschwerden als unfallkausal, also auf die Fehlbelastung/Fehlstellung zur�ckzuf�hren sind, eine neutrale medizinische Begutachtung durchzuf�hren und die Sache zu entsprechendem Vorgehen und anschliessender Neubeurteilung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
5.1.�Bez�glich der verbleibenden zumutbaren Arbeitsf�higkeit st�tzte sich das kantonale Gericht auf die Angaben der Klinik Z.________ zur EFL vom 7. November 2011 und die Beurteilung des Dr. med. G.________ vom 21. Dezember 2011 ab, an deren Zuverl�ssigkeit und Schl�ssigkeit das Gutachten der Institution A.________ seiner Ansicht nach keine begr�ndeten Zweifel zu wecken vermag.
5.2.�Laut Bericht zur EFL sind die Resultate der physischen Leistungstests f�r die Beurteilung der zumutbaren Belastbarkeit infolge m�ssiger Symptomausweitung nur teilweise verwertbar. Es sei davon auszugehen, dass bei gutem Effort eine bessere als die gezeigte Leistung erbracht werden k�nne. Das Ausmass der demonstrierten physischen Einschr�nkungen lasse sich mit den objektivierbaren pathologischen Befunden aus somatischer Sicht nur zum Teil erkl�ren. Die Beurteilung der Zumutbarkeit st�tze sich daher auch auf medizinisch-theoretische �berlegungen, unter Ber�cksichtigung der Beobachtungen bei den Leistungstests. Die bisherige T�tigkeit als Eisenleger erachteten die Fachpersonen der Klinik Z.________ als nicht mehr zumutbar. Hingegen sei eine leichte, wechselbelastende, vorwiegend sitzende T�tigkeit (max. 1 Stunde am St�ck) ohne Gehen auf unebenem Boden dem Versicherten ganztags zumutbar. Dr. med. G.________ bezeichnete dieses Zumutbarkeitsprofil am 21. Dezember 2011 als nachvollziehbar. Eine leichte Arbeit k�nne ganztags wechselbelastend, vorwiegend sitzend, ohne Gehen auf unebenem Boden zugemutet werden.
5.3.�Der Beschwerdef�hrer, welcher die beweisrechtliche Validit�t der EFL bestreitet, bringt vor, er habe vor Vorinstanz ger�gt, entgegen der Auffassung der SUVA treffe es nicht zu, dass die Zumutbarkeitsbeschr�nkung gem�ss EFL-Bericht der Klinik Z.________ einer wechselbelastenden, vorwiegend sitzenden T�tigkeit auf "max. 1 Stunde am St�ck" sich auf die (angeblich unfallfremden) R�ckenschmerzen beziehe. Zudem habe er in seiner Beschwerde geltend gemacht, der EFL-Bericht gehe zu Unrecht von einer Selbstlimitierung aus. Zu diesen R�gen habe sich die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid nicht ge�ussert und damit das rechtliche Geh�r verletzt.
Ob die Vorinstanz - wie der Beschwerdef�hrer vorbringt - die Begr�ndungspflicht und damit seinen Anspruch auf rechtliches Geh�r (Art. 29 Abs. 2 BV; BGE 134 I 83 E. 4.1 S. 88) verletzt hat, kann aus den nachstehenden Gr�nden offen bleiben.
5.4.�Der Beschwerdef�hrer macht weiter geltend, der EFL-Bericht beruhe auf falschen Annahmen und unvollst�ndigen Diagnosen, weshalb darauf nicht abgestellt werden d�rfe. Vielmehr sei der �berzeugenden und nachvollziehbaren Beurteilung der Arbeitsf�higkeit gem�ss Gutachten der Institution A.________ zu folgen, oder - falls dies nicht m�glich sei - ein gerichtliches Gutachten in Auftrag zu geben. Der Vorinstanz wirft er eine unrichtige Feststellung des Sachverhalts, eine Verletzung der Untersuchungsmaxime und der Pflicht zu umfassender, sorgf�ltiger und objektiver Beweisw�rdigung vor. Zu kl�ren ist daher, ob bei gegebenem Aktenstand die f�r die Beurteilung der verbleibenden Arbeitsf�higkeit vorausgesetzten rechtserheblichen Tatsachen mit dem geforderten Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit in bundesrechtskonformer Weise festgestellt wurden.
5.5.�Nach dem Untersuchungsgrundsatz (Art. 43 Abs. 1 und Art. 61 lit. c ATSG) hat die Verwaltung und im Streitfall das Sozialversicherungsgericht den rechtserheblichen Sachverhalt von Amtes wegen festzustellen. Diese Untersuchungspflicht dauert so lange, bis �ber die f�r die Beurteilung des streitigen Anspruchs erforderlichen Tatsachen hinreichende Klarheit besteht (SVR 2010 AlV Nr. 2 S. 3, 8C_269/2009 E. 2.2 mit Hinweisen).
5.6.�Entgegen SUVA und Vorinstanz ist der Bericht �ber die EFL nicht als schl�ssig nachvollziehbar zu qualifizieren. Zun�chst l�sst sich mangels n�herer Begr�ndung nicht beurteilen, ob die postulierte Einschr�nkung auf vorwiegend sitzende T�tigkeiten aufgrund der Fussproblematik und/oder auch wegen der R�ckenschmerzen erfolgte. Laut Beschwerdef�hrer hat das schwere neuropathische Schmerzsyndrom am rechten Fuss zur Folge, dass er nicht stundenlang die gleiche Haltung einnehmen und Sitzen k�nne, ohne dass dies zu einer starken Zunahme der Schmerzen f�hre. Nicht ausger�umt werden k�nnen zudem die vom Beschwerdef�hrer aufgezeigten Widerspr�che hinsichtlich der unterschiedlichen Leistungsbeurteilung: Sitzen h�chstens 1 Stunde am St�ck gem�ss EFL und ganztags wechselbelastend, vorwiegend sitzend gem�ss Kreisarzt, auf welchen sich die SUVA im Einspracheentscheid st�tzt. Zur H�he der Arbeitsf�higkeit �ussert sich der EFL-Bericht nicht. Ebenfalls nicht schl�ssig nachvollziehen l�sst sich der Hinweis der Fachpersonen der EFL auf eine m�ssige Symptomausweitung. Insbesondere scheint diese Feststellung in Widerspruch zu stehen zur Beurteilung im orthop�dischen Fachgutachten der Institution A.________, welches das Bild eines an schweren Fussverletzungen leidenden Patienten aufzeigt. Der orthop�dische Gutachter weist dabei auf die klinische Erfahrungstatsache hin, wonach Calcaneusfrakturen, insbesondere nach St�rzen aus grosser H�he, ausgesprochen h�ufig starke Beschwerden und einen hohen Grad an dauerhafter Arbeitsunf�higkeit zur Folge haben. Zudem hebt er hervor, dass es beim Beschwerdef�hrer nebst der Calcaneusfraktur auch zu einem Kompressionssyndrom und zu Nervensch�den gekommen sei. Daraus habe im Verlauf ein chronisch schmerzhafter rechter Fuss mit verschm�chtigter Wade und verk�rztem Unterschenkel resultiert. Der Gutachter kommt zum Schluss, dass die vom Versicherten beschriebenen Beschwerden, die eingeschr�nkte Belastbarkeit und die Notwendigkeit der Gehstockbelastung vollumf�nglich nachvollziehbar seien. Mit den Ergebnissen der EFL setzt sich das Gutachten der Institution A.________ nicht auseinander. Da die EFL auf teilweise nicht aussagekr�ftigen Untersuchungsergebnissen basiert und in den Schlussfolgerungen nicht schl�ssig nachvollziehbar ist, vermag sie den praxisgem�ssen Anforderungen an eine medizinische Beurteilung nicht zu gen�gen.
5.7.�Aber auch das Gutachten der Institution A.________ ist weder als widerspruchsfrei, noch als in allen Teilen nachvollziehbar, schl�ssig und �berzeugend zu qualifizieren, wie das kantonale Gericht zu Recht festgestellt hat. Zun�chst ist mit Blick auf das orthop�dische Teilgutachten festzustellen, dass dieses von einer 70 prozentigen Arbeitsf�higkeit f�r leichte k�rperliche Arbeiten ausgeht, wenn dazu sehr grosse Ruhepausen einger�umt werden, um die Lendenwirbels�ule und den Fuss zu entlasten. Aus neurologischer Sicht wurde f�r k�rperlich leichte bis mittelschwere T�tigkeiten mit Wechselbelastung im Rahmen des chronischen Schmerzsyndroms des rechten Fusses und des chronischen Lumbovertebralsyndroms eine Arbeitsf�higkeit von 100 Prozent attestiert. In Widerspruch dazu gehen die Gutachter in der Gesamtbeurteilung von einer 50 prozentigen Arbeitsf�higkeit aus. Zu dieser Schlussfolgerung gelangten sie aufgrund der Angaben des Beschwerdef�hrers zur im Rahmen eines Besch�ftigungsprogramms des RAV effektiv ausge�bten T�tigkeit. Aus der Schilderung des Versicherten ergibt sich jedoch, dass die Arbeit nur teilweise dem medizinischen Anforderungsprofil entspricht. Mit dem unfallkausalen Anteil der Arbeitsunf�higkeit hatten sich die Gutachter in der f�r die Invalidenversicherung erstellten Expertise nicht zu befassen.
5.8.�Folglich steht fest, dass die Arbeitsf�higkeitsbeurteilung nicht auf rechtsgen�glich gekl�rten Grundlagen basiert. Die Sache ist daher auch in diesem Punkt zur nicht vorbefassten Neubegutachtung und anschliessenden Neubeurteilung der Beschwerde an die Vorinstanz (BGE 137 V 210 E. 4.4.1.4. S. 264) zur�ckzuweisen.
6.1.�Hinsichtlich des Anspruchs auf Integrit�tsentsch�digung ging das kantonale Gericht gest�tzt auf die Beurteilung des Dr. med. G.________ vom 21. Dezember 2011 von einem Integrit�tsschaden von 20 Prozent aus. Der Kreisarzt nahm bei seiner Sch�tzung Bezug auf den Integrit�tsschaden von 15 Prozent bei einer USG-Arthrodese gem�ss Feinrastertabelle 5 und ber�cksichtigte die komplexe Schmerzsituation im rechten Fuss sowie den Umstand, dass eine eigentliche Nervenl�sion nicht nachgewiesen werden konnte. Trotz Schmerzen sei aber nicht von einer vollst�ndigen Amputation auszugehen, da der Fuss weiterhin belastbar sei und der kosmetische Defekt nicht einer vollst�ndigen Amputation entspreche.
6.2.�Soweit der Beschwerdef�hrer geltend macht, der Fuss bereite ihm aufgrund von Bewegungseinschr�nkungen und Schmerzen dermassen viele Probleme, dass sich die Situation schlimmer als bei einem Fussverlust pr�sentiere, kann ihm nicht gefolgt werden. Dr. med. G.________ hat diese Problematik durchaus in seine Beurteilung miteinbezogen. Insofern er hingegen geltend macht, es sei auch das zuk�nftige sehr grosse Arthroserisiko mitzuber�cksichtigen, kann der Einwand nicht ohne weiteres verworfen werden, zumal sich Dr. med. G.________ zu dieser Frage nicht ge�ussert hat. Hinzu kommt, je nach Ergebnis der noch durchzuf�hrenden medizinischen Abkl�rung �ber die Unfallkausalit�t, allenfalls auch ein Anspruch auf Integrit�tsentsch�digung f�r die R�ckenprobleme. Ein Anspruch aufgrund einer psychischen Problematik ist entgegen der Auffassung des Beschwerdef�hrers indessen nicht ausgewiesen, wie das kantonale Gericht zu Recht festgestellt hat.
6.3.�Aufgrund dieser Gegebenheiten wird sich das medizinische Gerichtsgutachten auch mit den noch offenen Fragen bez�glich des Integrit�tsschadens zu befassen und das kantonale Gericht dazu eine Neubeurteilung vorzunehmen haben.
Die R�ckweisung der Sache an das kantonale Gericht oder an den Versicherungstr�ger zur erneuten Abkl�rung (mit noch offenem Ausgang) gilt praxisgem�ss (BGE 132 V 215 E. 6.1 S. 235 mit Hinweisen) f�r die Frage der Auferlegung der Gerichtskosten wie auch der Parteientsch�digung als volles Obsiegen im Sinne von Art. 66 Abs. 1 sowie Art. 68 Abs. 1 und 2 BGG, unabh�ngig davon, ob sie �berhaupt beantragt, oder ob das entsprechende Begehren im Haupt- oder Eventualantrag gestellt wird. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind die Gerichtskosten somit der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. Diese hat dem Beschwerdef�hrer eine Parteientsch�digung auszurichten. Damit wird sein Gesuch um unentgeltliche Prozessf�hrung und Verbeist�ndung gegenstandslos.
Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen und der Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Schwyz vom 3. Juli 2013 aufgehoben. Die Sache wird zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zur�ckgewiesen. Im �brigen wird die Beschwerde abgewiesen.
Die Beschwerdegegnerin hat den Rechtsvertreter des Beschwerdef�hrers f�r das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 2'800.- zu entsch�digen.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz und dem Bundesamt f�r Gesundheit schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 16. Januar 2014