Source: http://www.vakif-bank.de/datenschutz/
Timestamp: 2018-11-16 01:04:10
Document Index: 174423530

Matched Legal Cases: ['Art. 13', 'Art 6', 'Art 4', 'Art. 6', '§ 16', '§ 8', 'Art 6', 'Art 6', '§ 38', 'Art. 77', 'Art 22']

Datenschutz | VakifBank International AG
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Filiale Frankfurt/Main
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Information zur Verarbeitung personenbezogener Daten gemäß Art. 13 und 14 Datenschutzgrundverordnung (DSGVO)
Inhalt und Umfang der Datenverarbeitung hängen maßgeblich davon ab, welche Produkte und Dienstleistungen von Ihnen beantragt bzw. mit Ihnen vereinbart werden.
Zum Zwecke einer übersichtlichen Information und Darstellung, wurde dieses Informationsblatt in Form eines Frage-Antwort-Kataloges gestaltet.
VakifBank International AG
Prinz-Eugen-Straße 8-10/8. OG/17
Telefon: +43-1-512 35 20
Fax: +43-1-512 35 20 - 199
E-Mail: info@vakifbank.at
Die VakifBank International AG hat einen Datenschutzbeauftragten ernannt, der Ihnen für Fragen zur Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zur Verfügung steht.
Sie können den Datenschutzbeauftragten unter oben genannter Adresse mit dem Betreff „Datenschutz“ oder per E-Mail unter datenschutz@vakifbank.at kontaktieren.
Welche Daten werden verarbeitet und woher stammen diese Daten?
Wir verarbeiten die personenbezogenen Daten, die wir im Rahmen der Geschäftsbeziehung von Ihnen erhalten. Zudem verarbeiten wir Daten, die wir von Auskunfteien, Schuldnerverzeichnissen sowie öffentlich zugänglichen Quellen (z.B. Firmenbuch, Grundbuch, Vereinsregister) zulässigerweise erhalten haben.
Zu den personenbezogenen Daten zählen
Ihre Personalien (Name, Adresse, Kontaktdaten, Geburtstag und -ort, Staatsangehörigkeit, Steuer-ID, FATCA-Status, etc.), Legitimationsdaten (z.B. Ausweisdaten) und Authentifikationsdaten (z.B. Unterschriftsprobe).
Darüber hinaus können darunter auch Auftragsdaten (z.B. Überweisungsaufträge), Daten aus der Erfüllung unserer vertraglichen Verpflichtung (z.B. Umsatzdaten im Zahlungsverkehr), Informationen über Ihren Finanzstatus (z.B. Bonitätsdaten), Dokumentationsdaten (z.B. Beratungsprotokolle), Registerdaten, Bild- und Tondaten (z.B. Video- oder Telefonaufzeichnungen) Informationen aus Ihrem elektronischen Verkehr gegenüber der Bank (z.B. E-Mails.), Verarbeitungsergebnisse, die die Bank selbst generiert sowie Daten zur Erfüllung gesetzlicher und regulatorischer Anforderungen sein.
Wofür verarbeiten wir Ihre Daten (Zweck der Verarbeitung) und auf welcher Rechtsgrundlage basiert diese Verarbeitung?
Wir verarbeiten die vorab genannten personenbezogenen Daten im Einklang mit den datenschutzrechtlichen Vorschriften (u.a. Datenschutzgrundverordnung, DSG 2018, etc.) zu folgenden Zwecken:
1. Erfüllung von vertraglichen Pflichten (Art 6 Abs 1b DSGVO)
Die Verarbeitung personenbezogener Daten (Art 4 Nr. 2 DSGVO) erfolgt zur Erbringung von Bankgeschäften und Finanzdienstleistungen, insbesondere zur Durchführung unserer Verträge mit Ihnen und der Ausführung Ihrer Aufträge sowie aller mit dem Betrieb und der Verwaltung eines Kredit- und Finanzdienstleistungsinstituts erforderlichen Tätigkeiten.
Die Zwecke der Datenverarbeitung richten sich in erster Linie nach dem konkreten Produkt (z.B. Konto, Spareinlage, Termingeld) und können unter anderem die Beratung, Vermögensverwaltung und -betreuung sowie die Durchführung von Transaktionen umfassen.
Die konkreten Einzelheiten zu Zwecken der Datenverarbeitung können Sie den Vertragsunterlagen und Geschäftsbedingungen entnehmen.
2. Erfüllung rechtlicher Verpflichtungen (Art. 6 Abs 1c DSGVO)
Eine Verarbeitung personenbezogener Daten kann zum Zweck der Erfüllung unterschiedlicher gesetzlicher Verpflichtungen (z.B. nach dem Bankwesengesetz, Finanzmarkt-Geldwäschegesetz, etc.) sowie aufsichtsrechtlicher Vorgaben (z.B. der Europäischen Zentralbank, der Europäischen Bankenaufsicht, der Österreichischen Finanzmarktaufsicht, etc.), welchen die VakifBank International AG als österreichisches Kreditinstitut unterliegt, erforderlich sein. Beispiele für solche Fälle sind:
- Meldungen an die Geldwäschemeldestelle in bestimmten Verdachtsfällen (§ 16 FM-GwG);
- Auskunftserteilung an Abgabenbehörden des Bundes gemäß § 8 des Kontenregister- und Konteneinschaugesetzes.
3. Wahrung berechtigter Interessen (Art 6 Abs 1f DSGVO)
Soweit erforderlich, können Daten über die eigentliche Erfüllung des Vertrages hinaus zur Wahrung berechtigter Interessen von uns oder Dritten verarbeitet werden.
Beispiele für Datenverarbeitung bei berechtigtem Interesse sind zum Beispiel:
- Konsultation von und Datenaustausch mit Auskunfteien (z.B. österreichischer Kreditschutzverband) zur Ermittlung von Bonitäts- bzw. Ausfallrisiken;
- Risikosteuerung und -bewertung im Konzern
- Videoüberwachungen zur Sammlung von Beweismitteln bei Überfällen und Betrugsdelikten oder zum Nachweis von Verfügungen und Einzahlungen, z. B. an Geldautomaten
- Maßnahmen zum Schutz von MitarbeiterInnen und KundInnen sowie Eigentum der Bank;
- Maßnahmen zur Betrugsprävention und -bekämpfung (Fraud Transaction Monitoring);
4. im Rahmen Ihrer Einwilligung (Art 6 Abs 1a DSGVO)
Wenn Sie uns eine Einwilligung zur Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten erteilt haben, erfolgt eine Verarbeitung nur gemäß und im Rahmen der in der Zustimmungserklärung festgelegten Zwecken. Eine erteilte Einwilligung kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden.
Innerhalb der VakifBank International AG erhalten nur diejenigen Abteilungen und MitarbeiterInnen Ihre Daten, die diese zur Erfüllung der vertraglichen, gesetzlichen und aufsichtsrechtlichen Pflichten sowie berechtigten Interessen benötigen.
Darüber hinaus erhalten von uns beauftragte Auftragsverarbeiter (insbesondere IT-Dienstleister) Ihre Daten, sofern diese die Daten zur Erfüllung ihrer jeweiligen Leistung benötigen. Unsere Auftragsverarbeiter sind vertraglich verpflichtet, Ihre Daten vertraulich zu behandeln und nur im Rahmen der Leistungserbringung zu verarbeiten.
Bei Vorliegen einer gesetzlichen oder aufsichtsrechtlichen Verpflichtung können öffentliche Stellen und Institutionen (z.B. Österreichische Finanzmarktaufsicht, etc.) Empfänger Ihrer personenbezogenen Daten sein.
Eine Datenübermittlung in Länder außerhalb der EU bzw. des EWR (sogenannte Drittstaaten), so zB an unsere Muttergesellschaft, die T. Vakiflar Bankasi TAO, findet nur statt, soweit dies zur Ausführung Ihrer Aufträge (z. B. Zahlungsaufträge) erforderlich ist, gesetzlich vorgeschrieben ist (z. B. steuerrechtliche Meldepflichten), Sie uns eine Einwilligung hierzu erteilt haben, im Rahmen einer Auftragsdatenverarbeitung sowie aufgrund eines berechtigten Interesses. In Fall einer Auftragsdatenverarbeitung und einer Übermittlung aufgrund eines berechtigten Interesses werden Empfänger durch die Vereinbarung geeigneter Garantien zur Einhaltung des Datenschutzniveaus in Europa verpflichtet.
Im Hinblick auf eine Datenweitergabe an sonstige Dritte möchten wir darauf hinweisen, dass die VakifBank International AG als österreichisches Kreditinstitut zur Einhaltung des Bankgeheimnisses gemäß § 38 BWG und daher zur Verschwiegenheit über sämtliche kundenbezogenen Informationen und Tatsachen verpflichtet ist, die uns aufgrund der Geschäftsbeziehung anvertraut oder zugänglich gemacht worden sind. Wir dürfen Ihre personenbezogenen Daten daher nur weitergeben, wenn Sie uns hierzu vorab schriftlich und ausdrücklich vom Bankgeheimnis entbunden haben oder wir gesetzlich bzw. aufsichts-rechtlich dazu verpflichtet oder ermächtigt sind. Empfänger personenbezogener Daten können in diesem Zusammenhang andere Kredit- und Finanzinstitute oder vergleichbare Einrichtungen sein, an die wir zur Durchführung der Geschäftsbeziehung mit Ihnen Daten übermitteln (je nach Vertrag können dies z.B. Korrespondenzbanken, Auskunfteien, etc. sein).
Wir verarbeiten Ihre personenbezogenen Daten, soweit erforderlich, für die Dauer der gesamten Geschäftsbeziehung (von der Anbahnung, Abwicklung bis zur Beendigung eines Vertrags) sowie darüber hinaus gemäß den gesetzlichen Aufbewahrungs- und Dokumentationspflichten (u.a. gemäß Unternehmensgesetzbuch (UGB), der Bundesabgabenordnung (BAO), dem Finanzmarkt-Geldwäschegesetz (Fm-GwG), dem Bankwesengesetz (BWG)). Zudem sind bei der Speicherdauer die gesetzlichen Verjährungsfristen, die z.B. nach dem Allgemeinen Bürgerlichen Gesetzbuch (ABGB) in bestimmten Fällen bis zu 30 Jahre (die allgemeine Verjährungsfrist beträgt 3 Jahre) betragen können, zu berücksichtigen.
Gemäß Art. 77 DSGVO steht Ihnen das Recht zu, sich bei einer Aufsichtsbehörde (Österreich: Datenschutzbehörde, Wickenburggasse 8, 1080 Wien) zu beschweren. In der Regel können Sie sich hierfür an die Aufsichtsbehörde Ihres üblichen Aufenthaltsortes, Ihres Arbeitsplatzes oder unseres Unternehmenssitzes wenden.“
Im Rahmen der Geschäftsbeziehung müssen Sie alldiejenigen personenbezogenen Daten bereitstellen, die für die Aufnahme und Durchführung der Geschäftsbeziehung erforderlich sind und zu deren Erhebung eine gesetzliche Verpflichtung besteht. Wenn Sie uns diese Daten nicht zur Verfügung stellen, werden wir den Abschluss des Vertrags oder die Ausführungen des Auftrags in der Regel ablehnen müssen oder einen bestehenden Vertrag nicht mehr durchführen können und folglich beenden müssen. Sie sind jedoch nicht verpflichtet, hinsichtlich jener Daten, die für die Vertragserfüllung nicht relevant bzw. gesetzlich und/oder regulatorisch nicht erforderlich sind, eine Einwilligung zur Datenverarbeitung zu erteilen.
Wir nutzen keine automatisierten Entscheidungsfindungen gemäß Art 22 DSGVO zur Herbeiführung einer Entscheidung über die Begründung und Durchführung der Geschäftsbeziehung.
Bei einer Kreditvergabe wird eine Bonitätsprüfung (Kredit-Scoring) durchgeführt. Dabei wird mit Hilfe statistischer Vergleichsgruppen das Ausfallsrisiko von Kreditsuchenden bewertet. Der errechnete Score-Wert soll eine Prognose ermöglichen, mit welcher Wahrscheinlichkeit ein beantragter Kredit voraussichtlich zurückgezahlt wird. Zur Berechnung dieses Score-Wertes werden Ihre Stammdaten (z.B. Familienstand, Zahl der Kinder, Dauer der Beschäftigung, Arbeitgeber, etc.), Angaben zu den allgemeinen finanziellen Verhältnissen (z.B. Einkommen, Vermögen, monatliche Ausgaben, Höhe der Verbindlichkeiten, Sicherheiten, etc.) und zum Zahlungsverhalten (z.B. ordnungsgemäße Kreditrückzahlungen, Mahnungen, Daten von Kreditauskunfteien) herangezogen. Ist das Ausfallsrisiko zu hoch, kommt es zu einer Ablehnung des Kreditantrags, gegebenenfalls zu einer Eintragung in der beim KSV 1870 geführten Klein-Kreditevidenz sowie zur Aufnahme eines internen Warnhinweises. Wurde ein Kreditantrag abgelehnt, ist dies in der beim KSV 1870 geführten Klein-Kreditevidenz gemäß Bescheid der Datenschutzbehörde für 6 Monate ersichtlich.
Datenschutzerklärung betreffend die Verwendung Ihrer personenbezogenen Daten im Hinblick auf die Nutzung unserer Website
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