Source: https://gesetze-in-app.de/MarkenG/6
Timestamp: 2019-03-22 10:41:03
Document Index: 214255394

Matched Legal Cases: ['BGH', '§ 6', '§30', '§6', 'BGH', '§ 6', 'Art. 4', 'Art. 8', 'Art. 16', '§ 2']

BGH, URTEIL vom 4.7.2003, Az. I ZR 293/00 Im Streitfall ist dieser Vorrang des Rechts nach dem Zeitrang gemäß § 6 Abs. 2 MarkenG allerdings, wie das Berufungsgericht nicht berücksichtigt hat, durch §30 ErstrG begrenzt (Fezer, Markenrecht, 3. AufI., §6 Rdn. 27).
BGH, URTEIL vom 4.5.2016, Az. I-ZR 241/14 Scheiden aufgrund des das gesamte Kennzeichenrecht beherrschenden Prioritätsgrundsatzes (vgl. § 6 Abs. 1 MarkenG, Art. 4 MarkenRL; Art. 8 GMV und UMV; Art. 16 Abs. 1 Satz 3 Halbsatz 1 TRIPS) kennzeichenrechtliche Ansprüche wegen eines schlechteren Zeitrangs aus, kann sich der Inhaber des prioritätsjüngeren Kennzeichenrechts grundsätzlich nicht mit Erfolg auf den lauterkeitsrechtlichen Schutz vor einer Irreführung über die betriebliche Herkunft stützen, um dem Inhaber des Kennzeichenrechts mit älterem Zeitrang die Benutzung seines Kennzeichens zu verbieten (vgl. auch Hacker in Ströbele/Hacker aaO § 2 Rn. 37;