Source: https://gesetze-in-app.de/FamFG/17
Timestamp: 2019-05-21 09:17:31
Document Index: 289008123

Matched Legal Cases: ['§ 17', 'BGH', '§ 17', '§ 17', 'BGH', '§ 17', '§ 17', '§ 18', 'BGH']

§ 17 FamFG: Wiedereinsetzung in den vorigen Stand
BGH, BESCHLUSS vom 4.0.2012, Az. 11 VZB 199/11 -6- nen, aber fehlenden bzw. unvollständigen Rechtsmittelbelehrung gleichgesetzt werden, weil eine anwaltlich vertretene Partei nur in letzterem Fall regelmäßig nicht schutzbedürftig ist (zutreffend OLG Rostock, FamRZ 2011, 986 f.; missverständlich insoweit die Gesetzesbegründung zu § 17 FamFG, BT-Drucks. 16/6308, S. 183, vgl. Keidel/Sternal, FamFG, 17. Aufl., § 17 Rn. 37; zu einer unvollständigen Rechtsmittelbelehrung BGH, Beschluss vom 23. Juni 2010 -XII ZB 82/10, NJW-RR 2010, 1297 Rn. 11 f„ 15).
OLG Bamberg, Beschluss vom 3.7.2012, Az. 2 UF 175/12 Ein Fehlen des Verschuldens kann auch nicht gem. § 17 Abs. 2 FamFG vermutet werden (vgl dazu OLG Dresden, MDR 2011, 566), da in der Rechtsbehelfsbelehrung des Amtsgerichts darauf hingewiesen worden ist, dass die Beschwerde zu 'unterzeichnen' ist.
OLG München, Beschluss vom 3.7.2015, Az. 34 Wx 247/15 12 Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wird auf Antrag gewährt, wenn jemand ohne sein Verschulden gehindert ist, eine gesetzliche Frist einzuhalten (§ 17 Abs. 1 FamFG); die Tatsachen zur Begründung des Antrags sind glaubhaft zu machen (§ 18 Abs. 3 Satz 2 FamFG), d. h. für sie muss eine überwiegende Wahrscheinlichkeit sprechen (BGH NJW 2003, 3558).