Source: https://www.rechtslupe.de/stichworte/kuendigungsschutzgesetz
Timestamp: 2019-06-18 11:20:11
Document Index: 210117922

Matched Legal Cases: ['§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 11', '§ 296', '§ 1', '§ 1']

Kündigungsschutzgesetz | Rechtslupe
Auflösungszeitpunkt für ein zu Unrecht gekündigtes Arbeitsverhältnis
Für die Auflösung eines Arbeitsverhältnisses nach §§ 9, 10 KSchG ist nach § 9 Abs. 2 KSchG der Zeitpunkt festzusetzen, zu dem die objektiv zutreffende Kündigungsfrist geendet hätte. Dies gilt auch dann, wenn der Arbeitgeber sie nicht eingehalten und der Arbeitnehmer dies im Rechtsstreit nicht gerügt hat. Gem. § 9
Annahmeverzug und das böswillige Unterlassen anderweitigen Erwerbs
Die Zumutbarkeit anderweitiger Arbeit im Sinne von § 11 Satz 1 Nr. 2 KSchG und der arbeitsvertragliche Beschäftigungsanspruch sind rechtlich unabhängig. In dem hier vom Bundesarbeitsgericht entschiedenen Fall befand sich der Arbeitgeber im streitbefangenen Zeitraum infolge seiner unwirksamen Kündigung im Annahmeverzug, ohne dass es eines Angebots des Arbeitnehmers (§ 296
Wartezeit beim Kündigungsschutz – und die vorherige Beschäftigung im Ausland
Die Wartezeit nach § 1 Abs. 1 KSchG kann auch durch Zeiten einer Beschäftigung in demselben Betrieb oder Unternehmen erfüllt werden, während derer auf das Arbeitsverhältnis nicht deutsches, sondern ausländisches Recht zur Anwendung gelangte. § 1 Abs. 1 KSchG schließt die Anrechnung von Beschäftigungszeiten aus einem vorangehenden Arbeitsverhältnis auf die
Eingliederungszuschüsse und die Rückzahlungspflicht
Hat ein Arbeitgeber für die Beschäftigung eines Arbeitnehmers einen Eingliederungszuschuss erhalten, muss dieser zurückgezahlt werden, wenn eine Entlassung des Arbeitnehmers schon während der Nachbeschäftigungszeit erfolgt. Ist aber die Kündigung nach dem Kündigungsschutzgesetz zulässig, entfällt die Rückzahlung. Im hier vom Landessozialgericht Sachsen-Anhalt entschiedenen Fall hatte ein Arbeitgeber für sieben Monate die