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Timestamp: 2016-10-21 23:44:09
Document Index: 16941942

Matched Legal Cases: ['Art. 16', 'Art. 28', 'Art. 28', 'BGE', 'BGE', 'Art. 4', 'Art. 8', 'BGE', 'BGE', 'Art. 105', 'Art. 66']

Der 1965 geborene P.________ meldete sich im Juli 2006 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an unter Hinweis darauf, dass er seit Jahren an chronischen R�ckenschmerzen leide. Nach Abkl�rung der medizinischen und erwerblichen Verh�ltnisse und Durchf�hrung des Vorbescheidverfahrens, in dessen Rahmen die Verwaltung Erg�nzungen des medizinischen und erwerblichen Sachverhaltes veranlasste, sprach die IV-Stelle Bern dem Versicherten aufgrund eines ermittelten Invalidit�tsgrades von 45 % mit Wirkung ab 1. Oktober 2006 eine Viertelsrente der Invalidenversicherung (samt Kinderrenten) zu (Verf�gungen vom 24. September und 15. Oktober 2008).
Die von P.________ hiergegen mit dem Antrag auf Aufhebung der Verf�gungen und Zusprechung einer Dreiviertelsrente (zuz�glich Kinderrenten) erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Bern mit Entscheid vom 23. Februar 2009 ab.
P.________ l�sst Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten f�hren und das im kantonalen Verfahren gestellte Rechtsbegehren erneuern.
2.1 Das kantonale Gericht hat durch Einkommensvergleich (Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28 Abs. 2 IVG in der bis 31. Dezember 2007 g�ltig gewesenen Fassung) einen Invalidit�tsgrad von 42 % ermittelt, was Anspruch auf die von der IV-Stelle ab 1. Oktober 2006 zugesprochene Viertelsrente verleiht (Art. 28 Abs. 1 IVG in der bis 31. Dezember 2007 g�ltig gewesenen Fassung).
Dabei legte die Vorinstanz dem Valideneinkommen (Fr. 63'565.35) den Lohn zugrunde, den der Beschwerdef�hrer zuletzt im Jahr 2004 als Ausliefer-Monteur bei der Firma F.________ AG erzielte und rechnete diesen anhand des Nominallohnindexes auf das Jahr 2006 auf. Hinsichtlich des Invalideneinkommens (Fr. 37'738.30) ging sie gest�tzt auf das rheumatologische Gutachten des Dr. med. H.________, Physikalische Medizin und Rehabilitation, speziell Rheumaerkrankungen FMH, vom 19. Dezember 2006 davon aus, dass dem Beschwerdef�hrer ab 4. April 2006 eine angepasste T�tigkeit w�hrend mindestens 6 Stunden pro Tag zumutbar war, was sie einer Arbeitsf�higkeit von 75 % gleichsetzte. Unter Zugrundelegung des Tabellenlohnes gem�ss Schweizerischer Lohnstrukturerhebung (LSE) 2006 des Bundesamtes f�r Statistik, von welchem Wert sie einen Abzug von 15 % vornahm, gelangte sie zu einem Invalideneinkommen von Fr. 37'738.30.
2.2 Der Beschwerdef�hrer bestreitet die H�he des Valideneinkommens nicht, beanstandet aber in verschiedener Hinsicht die Ermittlung des Invalideneinkommens. Namentlich spricht er dem rheumatologischen Gutachten vom 19. Dezember 2006 jeglichen Beweiswert ab und erachtet die gest�tzt darauf erfolgte Feststellung einer Arbeitsf�higkeit von 75 % als offensichtlich unrichtig. Er vertritt den Standpunkt, abzustellen sei auf den von ihm im Rahmen eines 50 %-Pensums konkret erzielten Lohn von Fr. 20'786.- (vormals bei der Firma C.________, ab 20. April 2008 bei der Firma I._________) oder allenfalls auf einen anhand von Tabellenl�hnen bei einem 50 %-Pensum ermittelbaren Lohn von Fr. 25'158.-, was zu einem Invalidit�tsgrad von mehr als 60 % und somit zum Anspruch auf eine Dreiviertelsrente f�hre. Dieser Auffassung kann, wie sich nachfolgend (E. 2.3 und 2.4) ergibt, nicht gefolgt werden.
2.3 Bei der Frage, ob ein �rztliches Gutachten den rechtlichen Anforderungen gen�gt, handelt es sich um eine Rechtsfrage (BGE 132 V 393 E. 4.1 S. 400), die vom Gericht frei zu pr�fen ist. Das rheumatologische Gutachten des Dr. med. H.________ vom 19. Dezember 2006, auf welches das kantonale Gericht im Wesentlichen abstellt, ist umfassend, ber�cksichtigt sowohl die geklagten Beschwerden als auch die Vorakten, ist in der Begr�ndung seiner Schlussfolgerung einleuchtend und entspricht somit den Erfordernissen der Rechtsprechung (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352 mit Hinweis). Dr. med. H.________ hat den Beschwerdef�hrer selber untersucht (Diagnose: chronisches Lumbovertebralsyndrom bei erosiver Ostechondrose L4/5, Diskopathie L5/S1 mit regredienter und nur noch diskreter links mediolateraler Diskushernie L5/S1), gibt eine eigene Einsch�tzung der Situation, setzt sich mit Einwendungen des Beschwerdef�hrers schl�ssig auseinander und beantwortet in nachvollziehbarer Weise die Fragen der IV-Stelle. Das kantonale Gericht hat einl�sslich und �berzeugend dargelegt, dass die abweichenden Beurteilungen durch den behandelnden Arzt und den Hausarzt, da diese vor allem auf die subjektiven Angaben des Versicherten abstellten, an der Beweiskraft des Gutachtens nichts zu �ndern verm�chten. Ebenso hat es zutreffend ausgef�hrt, weshalb sich aus dem psychiatrischen Gutachten vom 6. Juni 2007 der Dres. med. K.________ und M.________ (mit Erg�nzung vom 11. Juli 2007) keine zus�tzliche Beeintr�chtigung der Arbeitsf�higkeit ergibt. Denn darin wurde dem Versicherten ohne schl�ssige Begr�ndung in einer angepassten T�tigkeit eine Leistungsminderung von 20 oder 30 % wegen einer leichten depressiven Episode mit Konzentrationsst�rung und vermindertem Antrieb attestiert, dies entgegen dem Grundsatz, dass eine leichte depressive Episode allein grunds�tzlich nicht geeignet ist, eine leistungsspezifische Invalidit�t (Art. 4 Abs. 2 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG) zu begr�nden, zumal bei einem derartigen Gesundheitsschaden in der Regel davon auszugehen ist, dass die versicherte Person die daraus resultierenden Einschr�nkungen der Erwerbsf�higkeit bei Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsf�higkeit zu verwerten, abwenden k�nnte (vgl. Urteil I 251/06 vom 4. April 2007 E. 3.3.1; vgl. auch BGE 131 V 49 E. 1.2 S. 50, 130 V 352 E. 2.2.1 S. 353, je mit Hinweisen). Damit hat das kantonale Gericht den bundesrechtlichen Anforderungen an die Beweisw�rdigung (vgl. BGE 132 V 393 E. 4.1 S. 400) Gen�ge getan; insbesondere sind in der vorinstanzlichen Argumentation weder aktenwidrige Unterstellungen noch unaufl�sbare Widerspr�che erkennbar, welche die Beweisw�rdigung als willk�rlich oder deren Ergebnis als offensichtlich unrichtig erscheinen liessen und zus�tzlichen Abkl�rungsbedarf begr�ndeten. Vor diesem Hintergrund besteht im Rahmen der begrenzten Sachverhaltskontrolle gem�ss Art. 105 BGG kein Raum f�r eine bundesgerichtliche Korrektur. Auszugehen ist mithin von der weder offensichtlich unrichtigen noch unvollst�ndigen, sich im Wesentlichen auf das Gutachten des Dr. med. H.________ vom 19. Dezember 2006 st�tzenden Feststellung des kantonalen Gerichts, dass der Beschwerdef�hrer (nach einer Phase vollst�ndiger Arbeitsunf�higkeit vom 31. Oktober bis 20. November 2005 und einer solchen von 50 % ab 21. November 2005) eine angepasste T�tigkeit ab 4. April 2006 im Rahmen eines Pensums von mindestens 6 Stunden pro Tag zumutbarerweise h�tte aus�ben k�nnen.
2.4 Hinsichtlich der Beantwortung der Frage, wie sich die gesundheitlichen Beeintr�chtigungen in erwerblicher Hinsicht auswirken, hat die Vorinstanz richtig dargelegt, dass der im Rahmen eines 50 %-Pensums als Verk�ufer Multimedia tats�chlich erzielte Lohn nicht als Invalideneinkommen gelten kann, weil der Versicherte dabei seine Leistungsf�higkeit nicht in zumutbarer Weise aussch�pft, und dass das Invalideneinkommen anhand der Tabellenl�hne gem�ss LSE festzusetzen ist. Soweit der Beschwerdef�hrer geltend macht, eine Arbeitsf�higkeit von 6 Stunden am Tag entspreche einem Pensum von 69 %, ist ihm entgegenzuhalten, dass Dr. med. H.________ selber, indem er die Arbeitsf�higkeit mit "mindestens 6 Stunden pro Tag (73 %)" angab (Gutachten vom 19. Dezember 2006), ein Pensum von 73 % als zumutbar erachtete. Selbst wenn indessen anhand der durchschnittlichen w�chentlichen Arbeitszeit von 41.7 Stunden im Jahr 2006 (Die Volkswirtschaft 12/2009, S. 98, Tabelle B9.2, Total) von einem zumutbaren Pensum von 72 % ausgegangen w�rde, �nderte sich am Ergebnis nichts. Es resultierte diesfalls ein Invalideneinkommen von Fr. 36'228.75 (Fr. 4'732.- : 40 x 41.7 x 12 x 0.72 x 0.85 [Abzug von 15 %]) statt Fr. 37'738.30 (Fr. 4'732.- : 40 x 41.7 x 12 x 0.75 x 0.85), was einem ebenfalls Anspruch auf eine Viertelsrente verleihenden Invalidit�tsgrad von 43 % statt 42 % entspricht.
Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat der Beschwerdef�hrer die Gerichtskosten zu tragen (Art. 66 Abs.1 BGG).
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, der Ausgleichskasse Promea und dem Bundesamt f�r Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.