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Timestamp: 2018-07-22 12:37:32
Document Index: 333973567

Matched Legal Cases: ['§1', '§2', '§3', '§5', '§6', '§7']

Walcker-Bund » Seiten » Satzung
Satzung des Walcker-Bund e.V.
§1 Tätigkeit
Der Walcker-Bund ist gegründet von Angehörigen des altehrwürdigen, schwäbischen Walcker-Geschlechts.
Der Bund verfolgt den Zweck, durch Veranstaltung von Walckerfamilientagen (Walcker-Tage) das Zusammengehörigkeitsgefühl zu pflegen und die Sippenangehörigen einander persönlich näher zu bringen. Auch sollen der Walcker-Stammbaum und die Walcker- Familienchronik vervollständigt und die Walcker-Bund-Mitglieder über Familienforschung auf dem Laufenden gehalten werden.
Die Familienforschung ist zugleich heimatbezogen und stellt die Verbreitung der Sippe in Bezug zum Land und zu anderen Personen dar.
Durch Ablieferung von Pflicht- und Freiexemplaren der Walcker-Nachrichten an entsprechende Bibliotheken, Archive und genealogische Vereinigungen ist eine Gemeinnützigkeit derzeit nicht im fiskalischen Sinne, gegeben; ggf. sind auch Kontakte zu anderen Wal(c)ker-Familien zu pflegen.
Zur weiteren Aufgabe macht es sich der Bund, einen Grundstock zu sammeln, aus dem bedürftigen und würdigen Bundesmitgliedern Beihilfen und Unterstützungen gegeben werden.
Der Bund ist ein Personenverein (sog. ideeller Verein), dessen Zweck nicht ein wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb ist.
Sein Sitz ist Stuttgart. Er ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Stuttgart unter dem Aktenzeichen 20 VR 2383 eingetragen und führt den Namen:
Walcker-Bund, eingetragener Verein.
§2 Mitglieder
Mitglied des Vereins wird, wer unter Nachweis seiner Zugehörigkeit zum Walcker-Geschlecht dem Vorstand seinen Eintritt in den Walcker-Bund anzeigt, von ihm angenommen wird und den Mitgliedsbeitrag entrichtet. Die jährliche Beitragshöhe wird durch Beschluss der Mitgliederversammlung festgelegt. Auf Antrag kann der Ehepartner / die Ehepartnerin ebenfalls aufgenommen werden. Die Witwe / der Witwer eines verstorbenen Mitglieds tritt auf Antrag an die Stelle ihres Mannes / seiner Frau, ebenso hinterbliebene Kinder. Kinder sind von Geburt an zum Beitritt berechtigt, erhalten aber erst nach ihrer Volljährigkeit Stimmberechtigung. Bis zur Volljährigkeit erfolgt die Anmeldung durch die Erziehungsberechtigten. Wenn der Beitrag der Eltern mindestens das doppelte des normalen Mitgliedbeitrags beträgt, sind die Kinder ohne eigenes Einkommen bis zum 25. Lebensjahr beitragsfrei. Die Mitglieder verpflichten sich durch ihren Eintritt zur Entrichung eines fortlaufenden Mitgliedsbeitrags.
Für ein begonnenes Kalenderjahr ist der Beitrag voll zu bezahlen. Die Beiträge sind mit Beginn des Kalenderjahres fällig und werden jeweils vor dem 1. April durch Einzugsermächtigung erhoben.
Mitglieder, die das 80. Lebensjahr vollendet haben, sind beitragsfrei.
Die Schreibweise des Namens "Wal(c)ker" kann infolge der historischen Entwicklung variieren, wie z.B. Walger, Walgger Walgker, Walckher, Walker, Walkker, Wallker, Valiquer usw. Durch Töchternachkommen treten oft andere Familiennamen auf, die aber für eine Mitgliedschaft im Walcker-Bund nicht hinderlich sein dürfen.
§3 Austritt
Ein Mitglied kann jederzeit aus dem Walcker-Bund austreten; Wiederaufnahme ist möglich. Der Austritt erfolgt durch Anzeige an den Vorstand auf den Schluss eines Kalenderjahres. Wer mit der Zahlung zweier Jahresbeiträge in Rückstand bleibt, oder wer den Interessen des Walcker-Bundes zuwiderhandelt, kann nach fruchtloser Mahnung des Vorstandes oder des Kassierers der Mitgliedschaft für verlustig erklärt und aus dem Mitgliederverzeichnis gestrichen werden. Vorgenommene Streichungen werden durch den Vorstand bestätigt, in kritischen Fällen durch Beschluss der Mitgliederversammlung. Mit dem Austritt oder Ausschluss eines Mitgliedes geht dessen Anspruch auf das Vereinsvermögen verloren.
Der Vorstand besteht aus dem ersten und dem zweiten Vorsitzenden. Jeder ist allein vertretungsberechtigt.
Zum erweiterten Vorstand gehören Schriftführer, Archivar und Kassierer.
Die Vorstandswahl erfolgt in einer schriftlich zu berufenden Mitgliederversammlung (§5) ohne Ansehen des Geschlechts der zu wählenden Personen. Die Vorstandswahl hat Gültigkeit bis zu einer Neuwahl. Die Vorsitzenden werden für jeweils 6 Jahre gewählt, wobei der eine jeweils zur Hälfte der Amtszeit des anderen neu gewählt wird. Eine Wiederwahl ist möglich. Bei Stimmengleichheit entscheidet das Los.
An die Stelle eines aus dem Vorstand ausgeschiedenen oder verhinderten Mitglieds tritt sein Stellvertreter. Für letzteren ist bei erster Gelegenheit ein Ersatz zu wählen.
Im inneren Verhältnis ist der Vorstand an die Zustimmung des erweiterten Vorstandes gebunden. Verpflichtungsurkunden, Vollmachten und sonstige wichtige Schriftstücke sind vom Schriftführer gegenzuzeichnen.
Der Vorsitzende leitet die Verhandlungen, er beruft den erweiterten Vorstand so oft als erforderlich ein, insbesondere wenn dies vom Vorstand beantragt wird, oder wenn eine schriftliche Beschlussfassung keine Einstimmigkeit des Vorstands ergibt. Schriftliche Einladung unter Mitteilung der Tagesordnung ist erforderlich. Zur Beschlussfähigkeit des erweiterten Vorstandes ist, falls die Beschlüsse nicht im Wege schriftlicher Umfrage einstimmig gefasst werden, die Anwesenheit von drei Vorstandsmitgliedern (ggf. Stellvertretern) erforderlich, welche dann mit Stimmenmehrheit beschließen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden. Über die Verhandlungen ist eine Niederschrift anzufertigen, die vom Vorsitzenden und vom Schriftführer zu unterzeichnen ist.
In Kassensachen genügt für Empfangsbescheinigungen die Unterschrift des Kassierers / der Kassiererin. Dieser hat jährlich Rechnung abzulegen. Sie Ist von den Kassenprüfern zu prüfen und dem erweiterten Vorstand vorzulegen. Der Kassierer / die Kassiererin leistet Zahlungen nach Anweisung des / der Vorsitzenden. Bis zu Beträgen von jeweils dem 50- fachen des jährlichen Mitgliedsbeitrags kann er / sie zur Bestreitung laufender Ausgaben selbst verfügen und den	Verein in diesem Rahmen Dritten gegenüber vertreten.
Der Vorstand beruft drei Wochen vorher zur Mitgliederversammlung unter Mitteilung von Ort, Zeitpunkt und Tagesordnung schriftlich ein.
Die Mitgliederversammlung ist zur Aufwandsminderung zweckmäßigerweise möglichst in Verbindung mit einem Walcker-Tag abzuhalten.
Den Vorsitz in der Mitgliederversammlung führt der erste oder zweite Vorsitzende. Zum Geschäftskreis der Mitgliederversammlung gehören folgende Aufgaben:
1. a) Wahl des ersten und des zweiten Vorsitzenden des Vorstandes
1. b) Wahl des erweiterten Vorstandes (Schriftführer, Archivar, Kassierer)
2. Wahl von zwei Kassenprüfer/innen
3. Entgegennahme des Kassenberichts, des Berichts der Kassenprüfer/innen und Entlastung des Kassierers / der Kassiererin
4. Entgegennahme des Tätigkeitsberichts des / der Vorsitzenden
5. Entgegennahme der Ergebnisse der Familienforschung, die ausserdem in den "Walcker-Nachrichten" mitzuteilen sind
6. Abstimmung und Beschlussfassung über Änderung bzw. Neufassung der Satzung des Walcker-Bundes
7. Beschlussfassung über ein vom Vorstand ausgeschlossenes Mitglied, das zu seiner Rechtfertigung an die Mitgliederversammlung Berufung einlegt
6. Auflösung des Walcker-Bundes
Bei den Beschlussfassungen entscheidet die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen der anwesenden volljährigen Mitglieder, bei Stimmengleichheit die Stimme des / der Vorsitzenden, bei Stimmengleichheit in Wahlen das Los.
Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens 20 % der Mitglieder anwesend oder durch schriftlich vorliegende Vollmacht vertreten sind.
Bei Beschlussfassung zu Ziffer 6 müssen mindestens zwei Drittel der anwesenden Mitglieder zustimmen.
Die Beschlussfassung zu Ziffer 8 erfordert eine Mehrheit von drei Viertel der mündlich oder schriftlich abgegebenen Stimmen.
Bei Beschlussunfähigkeit entscheidet eine später einzuberufende ausserordentliche Mitgliederversammlung ohne Rücksicht auf die Zahl der Erschienenen.
Über die Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift zu fertigen, welche von dem / der Vorsitzenden und dem Schriftführer zu unterzeichnen ist.
Die Unterstützung bedürftiger Mitglieder des Walcker-Bundes sollen nur ausnahmsweise von der Mitgliederversammlung behandelt werden; in erster Linie gehören solche zum Geschäftskreis des Vorstandes.
Im übrigen ist die Mitgliederversammlung oberstes Vereinsorgan und befugt, Entscheidungen zu treffen, die für den Vorstand bindend sind.
§6 Walcker-Tage
Der Walcker-Bund veranstaltet alljährlich ein bis zwei Familientagungen, genannt "Walcker-Tage". Die Tagungen sind in der Regel in den Hauptwohngebieten der Wal(c)ker-Familien, abwechselnd in den Räumen Reutlingen, Kirchentellinsfurt, Tübingen und Stuttgart, Ludwigsburg abzuhalten. Ort und Zeitpunkt bestimmt der Vorstand. Die Einladung erfolgt durch den Vorsitzenden. Bedürftigen kann der Vorstand auf Antrag einen Reisekostenzuschuss geben.
Die Walcker-Tage dienen der Sippenverbundenheit. Soll mit einem Walcker-Tag eine Mitgliederversammlung verknüpft werden, so muss dies in der schriftlichen Einladung mit Bekanntgabe der Tagesordnung bemerkt sein.
§7 Vermögen
Das Vermögen des Walcker-Bunds ist zunächst zur Bestreitung der Kosten der Familienforschung, der Abhaltung der sogenannten Walcker-Tage, der Verwaltungskosten und dann zur Unterstützung und Förderung bedürftiger, dem Walcker-Bund angehörigen Mitglieder bestimmt:
a) den Kindern zu einer guten Ausbildung zu verhelfen.
b) unseren Alten, Kranken und Schwachen nach Bedürfnis beizustehen.
Wird um Unterstützungen nachgesucht, so ist es Sache des Vorstandes jeden Fall gründlich zu untersuchen und nach Bedürftigkeit und Würdigkeit zu entscheiden.
Von den unter a) fallenden Antragstellern wird erwartet, dass sie mit der Zeit ihren Dank für empfangene Beihilfe dem Walcker-Bund durch einen entsprechenden Geldbetrag abstatten.
Für die laufenden Einnahmen und Ausgaben ist bei einer öffentlichen Bank ein Konto anzulegen. Angesammeltes Geld, das in absehbarer Zeit für die unter a) und b) genannten Zwecke sowie für die laufende Geschäftsführung keine Verwendung finden sollte, ist vom Vorstand als zinstragendes Kapital möglichst sicher anzulegen.
Wird das Vereinsvermögen durch Vermächtnis, Schenkung oder Stiftungen einzelner Mitglieder erhöht, so sollen diese Gelder dann tunlichst nach dem Willen des Betreffenden verwendet werden.
Die Auflösung des Walcker-Bundes kann nur in einer mindestens vier Wochen zuvor einberufenen ausserordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen werden. In der Einladung müssen die Gründe der beabsichtigten Auflösung eingehend dargelegt werden. Schriftliche Stellungnahmen aufgrund dieser Einladung werden den Stimmen der anwesenden Mitglieder zugezählt. Mit einer Mehrheit von 3/4 (drei Viertel) der mündlich und schriftlich abgegebenen Stimmen ist der Beschluss gültig.
Die ausserordentliche Mitgliederversammlung beschließt auch über die Verwendung des Vereinsvermögens. Es kann dabei an eine gemeinnützige und wohltätige Institution gedacht werden.
Die Akten des Walcker-Bundes, vor allem das Forschungsmaterial, sind dem Verein für Familien- und Wappenkunde in Württemberg und Baden e. V. mit Sitz in Stuttgart ggf. auch einem örtlich geeigneten Gemeinde- oder Kreisarchiv zu übergeben. Sofern sich darin den ehemaligen Orgelbau E. F. Walcker & Cie betreffende Unterlagen befinden, sind diese dem Stadtarchiv Ludwigsburg bzw. zu einem späteren Zeitpunkt einem geplanten Archiv über den Orgelbau Walcker zu übergeben.
Diese Neufassung ersetzt die Satzungen in der Fassung vom 15. Oktober 1930, beglaubigt vom Württ. Amtsgericht Stuttgart am 3. März 1931.
Die Satzung wurde in der ausserordentlichen Mitgliederversammlung am 29. November 2003 beschlossen und im Vereinsregister beim Amtsgericht Stuttgart unter der Registernummer VR 2383 als durchgreifend geändert und neu gefasst mit dem Datum 01.03.2004 eingetragen.
18.03.2009, 00:08 von Admin | 27228 Aufrufe