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Timestamp: 2018-10-23 23:22:48
Document Index: 272247093

Matched Legal Cases: ['Art. 72', 'Art. 72', 'Art. 325', 'BGer', 'Art. 47', 'Art. 100', 'Art. 43', 'BGer']

5A_387/2011 17.06.2011
5A_387/2011
Aufschiebende Wirkung (provisorische Rechtsöffnung),
Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen die Verfügung vom 13. Mai 2011 des Obergerichts des Kantons Bern (Zivilabteilung, 2. Zivilkammer).
in die Beschwerde gemäss Art. 72 ff. BGG gegen die Verfügung vom 13. Mai 2011 des Obergerichts des Kantons Bern, das ein Gesuch des Beschwerdeführers um aufschiebende Wirkung für seine Beschwerde gegen einen erstinstanzlichen Entscheid betreffend provisorische Rechtsöffnung abgewiesen hat,
dass das Obergericht erwog, gemäss Art. 325 ZPO hemme die Beschwerde die Rechtskraft und die Vollstreckbarkeit des angefochtenen Entscheids nicht, deren Aufschub bilde die Ausnahme und bedürfe besonderer Gründe, der Beschwerdeführer erläutere nicht näher, weshalb ein selbst bei einem günstigen Beschwerdeentscheid nicht wiedergutzumachender Nachteil drohe, gemäss bundesgerichtlicher Praxis rechtfertige sich die aufschiebende Wirkung bei der Verpflichtung zu Geldzahlungen nur im Falle finanzieller Schwierigkeiten als Folge der Zahlung oder im Falle der Ungewissheit einer allfälligen Rückforderung zu Unrecht bezahlter Beträge, diese Voraussetzungen wären vom Beschwerdeführer zu behaupten und nachzuweisen oder wenigstens glaubhaft zu machen (BGer 4A_102/2011), diesen Anforderungen genügten jedoch die Beschwerdevorbringen nicht,
dass das Gesuch des Beschwerdeführers um Ansetzung einer Nachfrist zur Beschwerdeergänzung durch einen Anwalt (nach Akteneinsicht und Einsicht in ein bundesgerichtliches Urteil) abzuweisen ist, weil nach Ablauf der gesetzlichen und damit nicht erstreckbaren (Art. 47 Abs. 1 BGG) Beschwerdefrist (Art. 100 Abs. 1 BGG) die Beschwerdeschrift nicht ergänzt werden kann, zumal die (auf Fälle der internationalen Rechtshilfe in Strafsachen beschränkte) Bestimmung des Art. 43 BGG vorliegend keine Anwendung findet und der Beschwerdeführer, dem die bundesgerichtliche Praxis (auf Grund der wortwörtlichen Wiedergabe von BGer 4A_102/2011 durch das Obergericht) bekannt war, die Möglichkeit gehabt hätte, noch während laufender Beschwerdefrist die von ihm vermisste Akteneinsicht bei den kantonalen Gerichten zu erhalten und einen Anwalt mit der fristgerechten Einreichung einer verbesserten Beschwerdeschrift (samt Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege) zu beauftragen,
dass zwar der Beschwerdeführer in seiner Eingabe an das Bundesgericht zahlreiche Verfassungs- und EMRK-Bestimmungen anruft,
dass er erst recht nicht anhand dieser Erwägungen nach den gesetzlichen Anforderungen, d.h. klar und detailliert aufzeigt, inwiefern die Verfügung des Obergerichts vom 13. Mai 2011 verfassungswidrig sein soll,