Source: http://www.olnhausen.com/rechtsprechung/urteile2004/
Timestamp: 2017-06-29 00:22:23
Document Index: 195778929

Matched Legal Cases: ['BGH', '§ 13', '§ 1', '§ 13', '§ 1', 'BGH', '§ 3', 'BGH', '§ 78', '§ 13', 'BGH', '§ 505', '§ 505', '§ 491', '§ 505', '§ 1', '§ 491', '§ 505', 'BGH', '§ 1', 'BGH', '§ 906', '§ 6', '§ 14', 'BGH', '§ 14', 'BGH', '§ 12', 'BGH', '§ 16', 'BGH', '§ 1', 'BGH', '§ 11', '§ 8', '§ 11', 'BGH', '§ 19', '§ 33', 'BGH', '§ 1', '§ 284', 'BGH', '§ 1', '§ 12', '§ 16', '§ 13', '§ 4', '§ 24', 'BGH', '§ 683', '§ 249', '§ 287', '§ 16', '§ 818', 'BGH', '§ 683', '§ 1', '§ 14', '§ 1', 'BGH', '§ 1', 'BGH', '§ 24', 'BGH', '§ 3', 'BGH', '§ 1', 'BGH', '§ 16', 'Art.8', '§ 3', 'BGH', '§ 3', '§ 14', '§ 13', '§ 1004', 'BGH', '§ 5', '§ 14', '§ 14', '§ 3', '§ 4', '§ 1', '§ 3', 'BGH', '§ 12', 'BGH', '§ 7', 'EuG', '§ 3', '§ 3', '§ 5', 'BGH', '§ 22', 'BGH', '§ 3', '§ 5', '§ 49', '§ 4', '§ 2', 'BGH', '§ 276', '§ 1', 'BGH', '§ 14', '§ 1', 'BGH', '§ 312', '§ 14', 'BGH', 'Art. 1', '§ 1', '§ 4', '§ 138', '§ 1004', 'BGH', '§ 91', '§ 3', 'BGH', '§ 1004', 'BGH', '§ 826', 'BGH', '§ 5', 'BGH', '§ 4', '§ 2', '§ 6']

Urteile 2004 | Thomas von Olnhausen
Urteile 2004	BGH, Urteil v. 15.1.2004 – I ZR 180/01 – FrühlingsgeFlüge, Zur Frage der Berührung wesentlicher Belange der Verbraucher im Sinne des § 13 Abs. 2 Nr. 3 UWG bei einer Werbung für Flüge in einer übersichtlich gestalteten Anzeige, bei der interessierte Verbraucher die genannten Einzelpreise (die als „ab“-Preise genannten Flugpreise und die jeweils hinzukommenden Steuern) als Bestandteile der Endpreise ohne weiteres einander zuordnen und die Endpreise ohne Schwierigkeiten berechnen kann (UWG § 1, § 13 Abs. 2 Nr. 3; PAngV § 1 Abs. 1 Satz 1)
(NJW-RR 2004, 906
GRUR 2004, 435)
BGH, Urteil v. 29.1.2004 – I ZR 132/01 – Fortfall einer Herstellerpreisempfehlung, Von der Fortgeltung einer unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers kann jedenfalls nach einer kurzen Übergangsfrist regelmäßig nicht mehr ausgegangen werden, wenn der Hersteller diese in der aktuellen Preisliste nicht mehr aufführt (UWG § 3)
(NJW-RR 2004, 980
GRUR 2004, 437)
BGH, Urteil v. 29.1.2004 – I ZR 135/00 – Musikmehrkanaldienst, Stellt sich bei der gerichtlichen Prüfung der Angemessenheit eines Tarifs heraus, daß die Höhe der vorgesehenen Vergütung unangemessen ist, ist sie auf das angemessene Maß zu reduzieren. Auf einen anderen, eine ähnliche Nutzung betreffenden Tarif ist nur zurückzugreifen, wenn eine solche Reduktion auf das angemessene Maß nicht in Betracht kommt (UrhG (2003) § 78 Abs. 2 Nr. 1; UrhWG § 13 Abs. 3)
(GRUR 2004, 669)
BGH, Urteil v. 5.2.2004 – I ZR 90/01 – Zeitschriftenabonnement im Internet, Ratenlieferungsverträge nach § 505 BGB (hier: Zeitschriftenabonnements), bei denen die bis zum frühestmöglichen Kündigungszeitpunkt zu entrichtenden Teilzahlungen 200 € nicht übersteigen, unterliegen nach § 505 Abs. 1 Satz 2 i.V. mit § 491 Abs. 2 Nr. 1 BGB nicht dem Schriftformerfordernis des § 505 Abs. 2 Satz 1 BGB (UWG § 1; BGB § 491 Abs. 2 Nr.1, § 505 Abs.1 und Abs.2 Satz 1)
(NJW 2005, 66L
NJW-RR 2004, 841)
BGH, Urteil v. 5.2.2004 – I ZR 87/02 – Telefonwerbung für Zusatzeintrag, Das Einverständnis eines gewerblichen oder sonst selbständigen Anschlußinhabers mit einer Telefonwerbung im geschäftlichen Bereich kann aufgrund der konkreten tatsächlichen Umstände auch dann zu vermuten sein, wenn die Werbung aus der Sicht des Anzurufenden ebensogut oder sogar besser auf schriftlichem Wege erfolgen könnte. Wegen des geringen Maßes an Belästigung ist dies erfahrungsgemäß der Fall, wenn ein Telefonbuchverlag einen Telefonanruf, mit dem die Daten des kostenlosen Grundeintrages für einen Neudruck überprüft werden sollen, zur Werbung für eine entgeltpflichtige Erweiterung des Eintrags nutzt (UWG § 1)
(NJW-RR 2004, 978)
BGH, Urteil v. 13.2.2004 – V ZR 218/03 – Zum Anspruch auf Unterlassung des Betriebs einer Mobilfunkanlage (§§ 906, 1004 BGB, 26.BImSchV)
OLG Köln, Urteil v. 13.2.2004 – 6 U 109/03 – Ein Impressum muß die Angabe der Telefonnummer enthalten (§ 6 Nr.2 TDG)
OLG Düsseldorf, Urteil v. 17.2.2004 – I-20 U 104/03 – Verwendung fremder Unternehmenskennzeichen in Meta-Tags (§§ 14, 15 MarkenG, 1 UWG)
BGH, Urteil v. 19.2.2004 – I ZR 172/01 – Ferrari-Pferd, Zur Frage der Ähnlichkeit von Bildzeichen (MarkenG § 14 Abs. 2 Nr. 2 und Nr. 3)
(NJW 2005, 2384L
GRUR 2004, 594)
BGH, Urteil v. 19.2.2004 – I ZR 82/01 – kurt-biedenkopf.de, Die DENIC hat keine Prüfpflicht und ist nicht zur Freihaltung eines Domainnamens verpflichtet, solange es nicht auszuschließen ist, daß jmd anderes ein rechtmäßiges Interesse an diesem Namen haben könnte (BGB § 12)
(NJW 2004, 1793
GRUR 2004, 619)
BVerfG, Urteil v. 3.3.2004 – 1 BvR 2378/98 – Zur Verfassungsmäßigkeit des „großen Lauschangriffs“
(MMR 2004, 302)
BGH, Urteil v. 4.3.2004 – III ZR 96/03 – Dialer, Kein Telefonentgeltanspruch für Verbindungen durch ein heimlich installiertes Anwahlprogramm (sog. Dialer), sofern dem Anschlußinhaber kein Verstoß gegen seine Sorgfaltspflichten zur Last fällt (§ 16 Abs. 3 Satz 3 TKV)
(NJW 2004, 1590
MMR 2004, 308)
BGH, Urteil v. 11.3.2004 – I ZR 81/01 – E-Mail-Werbung, Die Zusendung einer unverlangten E-Mail zu Werbezwecken verstößt grundsätzlich gegen die guten Sitten im Wettbewerb (UWG § 1)
(NJW 2004, 1655
GRUR 2004, 517)
BGH, Urteil v. 11.3.2004 – I ZR 304/01 – Internet-Versteigerung, Das Haftungsprivileg des § 11 Satz 1 TDG betrifft nicht den Unterlassungsanspruch. Eine Haftung als Störer setzt voraus, daß für Diensteanbieter zumutbare Kontrollmöglichkeiten bestehen, eine Markenverletzung zu unterbinden (TDG § 8 Abs. 2, § 11)
(NJW 2004, 3102)
BGH, Urteil v. 30.3.2004 – KZR 1/03 – Der Oberhammer, Kartellrechtliche Bedenken bei Kopplung von ISDN-Anschlüssen mit Internetzugang bei Marktbeherrschung (GWB § 19 Abs. 1 und Abs. 4 Nr. 1, § 33)
(NJW 2004, 2375)
BGH, Urteil v. 1.4.2004 – I ZR 317/01 – Schöner Wetten (UWG § 1; StGB § 284)
Zur Frage eines Wettbewerbsverstoßes durch ein Glücksspielunternehmen, das im Besitz einer Erlaubnis eines anderen EU-Mitgliedstaates ist, sowie zur Störerhaftung eines Presseunternehmens, das in einem solchen Fall neben einem im Rahmen seines Internetauftritts veröffentlichten redaktionellen Artikel die als Hyperlink ausgestaltete Internetadresse des Glücksspielunternehmens angibt.
(NJW 2004, 2158)
BGH, Urteil v. 1.4.2004 – I ZR 227/01 – Ansprechen in der Öffentlichkeit (UWG § 1)
Das gezielte individuelle Ansprechen von Passanten im öffentlichen Verkehrsraum zu Werbezwecken stellt sich grundsätzlich als wettbewerbswidrig dar.
(NJW 2004, 2593)
OLG Celle, Urteil v. 8.4.2004 – 13 U 213/03 – Verletzung des Namensrechts durch Registrierung einer Domain auf den Provider (§ 12 BGB)
OLG Frankfurt, Urteil v. 19.4.2004 – 1 U 235/03 – Entgeltzahlungsverpflichtung trotz Dialer-Sperre (§ 16 Abs. 3 Satz 1 TKV)
OLG Frankfurt, Urteil v. 22.4.2004 – 6 U 104/03 – Mehrfachverfolgung (§ 13 Abs.5 UWG)
KG Berlin, Urteil v. 26.4.2004 – (5) 1 Ss 436/03 (4/04) – Anforderungen an ein Altersverifikationssystem (§ 4 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1, Satz 2, § 24 Abs. 1 Nr. 2, Abs. 3 JMStV)
BGH, Urteil v. 29.4.2004 – I ZR 233/01 – Gegenabmahnung (BGB §§ 683, 670)
Der Abgemahnte kann die Kosten seiner Gegenabmahnung nur dann ausnahmsweise erstattet verlangen, wenn die Abmahnung in tatsächlicher und/oder rechtlicher Hinsicht auf offensichtlich unzutreffenden Annahmen beruht, bei deren Richtigstellung mit einer Änderung der Auffassung des vermeintlich Verletzten gerechnet werden kann, oder wenn seit der Abmahnung ein längerer Zeitraum verstrichen ist und der Abmahnende entgegen seiner Androhung keine gerichtlichen Schritte eingeleitet hat.
(NJW 2004, 3630L
MMR 2004, 667)
LG Frankfurt, Urteil v. 30.4.2004 – 2-8 S 83/03 – Haftung des Providers bei Verlust der Domain (BGB §§ 249 ff., ZPO § 287)
KG Berlin, Urteil v. 30.4.2004 – 5 U 98/02 – Individueller „Pressespiegel“ per E-Mail oder Telefax; Grundauskunft zu weiteren Verletzungshandlungen und Zumutbarkeit von Nachfragen bei Kunden (UrhG a. F. und n. F. §§ 16, 44 a)
OLG Frankfurt, Urteil v. 4.5.2004 – 11 U 6/02 und 11 U 11/03 – Übernahme fremder jur. Beiträge, fiktive Berechnung nach GEMA-Lizenz (§ 818 Abs.2 BGB)
BGH, Urteil v. 6.5.2004 – I ZR 2/03 – Selbstauftrag (BGB § 683, UWG §§ 1, 3, 13 Abs. 6): Ein Rechtsanwalt kann die Gebühren aus einem sich selbst erteilten Mandat zur Abmahnung aufgrund eigener wettbewerbsrechtlicher Ansprüche nicht nach den Grundsätzen über die Geschäftsführung ohne Auftrag oder als Schaden ersetzt verlangen, wenn es sich um einen unschwer zu erkennenden Wettbewerbsverstoß handelt.
(NJW 2004, 2448)
OLG Hamburg, Urteil v. 6.5.2004 – 3 U 34/02 – Benutzung einer fremden Marke als Meta-Tag oder weiß-auf-weiß-Schrift ist Markenverletzung (§§ 14, 15 MarkenG, 1 UWG)
AG Aachen, Urteil v. 7.5.2004, Premium-SMS, Klagendes Unternehmen hat die Beweislast für eine willentliche Inanspruchnahme
OLG Frankfurt, Urteil v. 2.6.2004 – 6 W 79/04 – Ebay-Startpreis bei Tabakwerbung (§ 1 UWG).
BGH, Urteil v. 9.6.2004 – I ZR 187/02 – 500 DM-Gutschein für Autokauf, Die Werbung eines Fahrschulunternehmens, jeder Fahrschüler erhalte zur bestandenen Prüfung einen Gutschein in Höhe von 500 DM für einen Fahrzeugkauf bei einem bestimmten Autohaus, ist kein unlauteres Wettbewerbsverhalten (UWG § 1)
(NJW-RR 2004, 1557)
BGH, Urteil v. 9.6.2004 – I ZR 13/02 – Eine Aufhebung der Sperre von Mobiltelefonen (Sim-Lock) stellt eine die markenrechtliche Erschöpfung ausschließende Produktveränderung dar. (MarkenG § 24 Abs. 2)
(NJW-RR 2005, 123
GRUR 2005, 28
MMR 2005, 94)
BGH, Urteil v. 17.6.2004 – I ZR 284/01 – Größter Online-Dienst, Zu den Voraussetzungen, unter denen Allein- und Spitzenstellungsberühmungen eines Online-Dienstes irreführend sind (UWG § 3)
(NJW-RR 2004, 1487)
BGH, Urteil v. 24.6.2004 – I ZR 26/02 – Werbeblocker, Werbung und Vertrieb eines Werbeblockers und die Ausstrahlung von Befehlssignalen für diesen verstoßen nicht gegen § 1 UWG
(NJW 2004, 3032)
BGH, Urteil v. 24.6.2004 – III ZR 104/03 – Unwirksamkeit einer 8-wöchigen Einwendungsfrist in AGB für Telekommunikationsdienstleistungen (TKV § 16 Abs. 2 und 3)
(NJW 2004, 3183)
Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte, PM Urteil v. 24.6.2004, von Hannover gegen Deutschland (Art.8 MRK)
OLG Frankfurt, Urteil v. 24.6.2004 – 3 U 13/03 – Zur nebenvertraglichen Trennungspflicht bei 0190-Verbindungen.
OLG Frankfurt, Urteil v. 8.7.2004 – 6 U 59/04 – Telefonwerbung, Zum Vorliegen konkreter, tatsächlicher Umstände, aufgrund derer ein Einverständnis vermutet werden kann (§§ 3; 7 Abs. 2 Nr. 2; 8 Abs. 1, Abs. 3 Nr. 2 UWG n. F.).
BGH, Urteil v. 8.7.2004 – I ZR 142/02 – Grundeintrag Online, Der durch die irreführende Gestaltung eines Formulars – „Grundeintrag“ ohne Preisangabe, „hervorgehobene Einträge“ mit bestimmtem „Aufpreis“ – geweckte, dem herkömmlichen Verständnis eines Gewerbetreibenden entsprechende Eindruck, der beworbene „Grundeintrag“ in ein Firmenverzeichnis sei anders als „hervorgehobene Einträge“ kostenfrei, wird nicht dadurch beseitigt, daß über einen alle „Einträge“ betreffenden Sternchenhinweis im Fließtext die Aussage enthalten ist, auch der Grundeintrag kostet einen bestimmten Betrag (UWG §§ 3, 5 Abs. 1)
(NJW 2005, 67
GRUR 2004, 961)
OLG Köln, Urteil v. 9.7.2004 – 6 U 166/03 – Domain mit Namensrecht gegen Markenrecht (§ 14 MarkenG)
LG Bonn, Urteil v. 19.7.2004 – 6 S 77/04 – Rechtsw. v. Werbe-SMS; Auskunftsanspruch hinsichtl. Daten v. Anschlußinhabern (§ 13a UKlaG; § 1004 BGB)
BGH, Urteil v. 22.7.2004 – I ZR 135/01 – soco.de (MarkenG § 5 Abs. 2)
Durch Benutzung eines Domainnamens kann ein Unternehmenskennzeichen entstehen, wenn dabei deutlich wird, daß dieser nicht lediglich als Adreßbezeichnung verwendet wird. Unternehmen mit regionalem Wirkungskreis weisen mit ihrer Präsenz im Internet nicht notwendig darauf hin, daß sie ihre Leistungen nunmehr jedem bundesweit anbieten wollen.
(NJW 2005, 1198)
OLG Köln, Urteil v. 23.7.2004 – 6 U 171/03 – seetours.de, Keine Ansprüche mangels Verwechslungsgefahr bei ganz geringer Kennzeichnungskraft (§§ 14, 15 MarkenG)
OLG Frankfurt – Cartier
Beschluß v. 27.7.2004 – 6 W 54/04 – Zur Frage, wann ein Anbieter in einer ebay-Versteigerung „im geschäftlichen Verkehr handelt (§ 14 MarkenG)
Beschluß v. 27.7.2004 – 6 W 80/04 – Vergleichende Werbung bei ebay (§§ 3, 6 Abs. 2 Nr. 4 UWG)
Beschluß v. 16.8.2004 – 6 W 128/04 – Geschäftlicher Verkehr; Streitwert (§§ 4 Nr. 1, 14 Abs. 2 und 5 MarkenG)
Beschluß v. 22.12.2004 – 6 W 153/04 – Die Standarderklärung „Dieser Artikel wird von Privat verkauft“ reicht nicht.
Beschluß v. 7.4.2005 – 6 U 149/04 – Wettbewerbsverstoß beim Angebot von Markenplagiaten auf einer Internet-Auktionsplattform: Einzelfallentscheidung hinsichtlich des Handelns des „account“-Inhabers im geschäftlichen Verkehr; ergänzender zivilrechtlicher Schutz des Markeninhabers
OLG Hamm, Urteil v. 30.7.2004 – I-23 U 186/03 – Kauf von mangelhaften Adressdaten
OLG Köln, Urteil v. 6.8.2004 – 6 U 93/04 – Zur Pflicht der Angabe der Versandkosten bei Onlineshops (§ 1 Abs.6 S.2 PAngV)
OLG Hamburg, Urteil v. 12.8.2004 – 5 U 187/03 – Umsatzsteuer und Versandkosten nach der PreisangabenVO im Internetversandhandel (JurPC)
OLG Hamm, Urteil v. 24.8.2004 – 4 U 51/04 – Schutzfähigkeit von Webseiten; Schöpfungshöhe
OLG Hamburg, Urteil v. 9.9.2004 – 5 U 194/03 – Domain-Hiding, Der im Impressum einer Internetseite als Verantwortlicher genannte ist auch dann verantwortlich, wenn er nicht Domain-Inhaber ist (§§ 3 UWG n.F., 823 BGB, 6 TDG)
BGH, Urteil v. 9.9.2004 – I ZR 65/02 – mho.de, Grundsätzlich liegt bereits in der durch einen Nichtberechtigten vorgenommenen Registrierung eines Zeichens als Domainname eine Namensanmaßung. Etwas anderes gilt jedoch dann, wenn die Registrierung des Domainnamens einer – für sich genommen rechtlich unbedenklichen – Benutzungsaufnahme als Unternehmenskennzeichen in einer anderen Branche unmittelbar vorausgeht (§ 12 BGB).
(NJW 2005, 1196)
BGH, Urteil v. 9.9.2004 – I ZR 93/02 – Ansprechen in der Öffentlichkeit II (UWG § 7 Abs. 1)
(NJW 2005, 1050)
EuGH, Urteil v. 14.9.2004 – C-19/03 – Verstoß gegen Rundungsregel bei der Umstellung auf Euro
LG Mönchengladbach, Urteil v. 22.9.2004 – 5 T 445/04 – Pfändung und Verwertung von Internetdomains
OLG Düsseldorf, Urteil v. 22.9.2004 – I-15 U 41/04 – E-Mail-Werbung, Haftung für Gesamtwirkung; bloßes Versprechen beseitigt nicht die Widerholungsgefahr; überzogene Vertragsstrafe macht Abmahnung nicht umwirksam
OLG Frankfurt, Urteil v. 23.9.2004 – 6 U 147/03 – Die durchschnittliche Aufmerksamkeit der Zuschauer beim Betrachten von Fernsehwerbung ist gering (§§ 3, 5 UWG)
OLG Frankfurt, Urteil v. 30.9.2004 – 6 U 193/03; 6 U 126/04 – Die von der Rechtsprechung entwickelten Grundsätze für die Haftung von Verlagen für den wettbewerbswidrigen Inhalt von Anzeigen haben sich durch das neue UWG nicht verschärft (§ 3 UWG)
OLG Celle, Urteil v. 30.9.2004 – 13 U 142/04 – Aussage „Telefonieren zum Nulltarif“ als Irreführung (§ 5 UWG)
BGH, Urteil v. 28.9.2004 – VI ZR 302/03 – Zulässigkeit der Verwendung von Fotos Prominenter, die anläßlich einer öffentlichen Veranstaltung entstanden sind (§ 22 Abs. 1 Satz 1 KUG)
BGH, Urteil v. 30.9.2004 – I ZR 261/02 – Telekanzlei, Ein Rechtsanwalt, der für eine telefonische Rechtsberatung einen Minutenpreis vereinbart, verstößt damit nicht notwendig gegen das Verbot der Gebührenunter oder -überschreitung (UWG §§ 3, 4 Nr. 11, § 5; BRAO § 49b Abs. 1; RVG § 4 Abs. 1 und 2, VV 2100 zu § 2 Abs. 2)
(NJW 2005, 1266)
BGH, Urteil v. 5.10.2004 – XI ZR 210/03 – Anscheinsbeweis bei mißbräuchlicher Verwendung einer EC-Karte (BGB §§ 276 E, 676 f, 676 h)
(NJW 2005, 3623)
OLG Köln, Urteil v. 8.10.2004 – 6 U 113/04 – Keine unlautere Leistungsübernahme oder Rufausbeutung durch Ermöglichung gleichzeitiger Nutzung von Internet und Fernsehprogramm mittels Set-Top-Box (§§ 1,3 UWG)
BGH, Urteil v. 13.10.2004 – I ZR 163/02 – Hotel Maritime, Nicht jedes im Inland abrufbare Angebot ausländischer Dienstleistungen im Internet kann bei Verwechslungsgefahr mit einem inländischen Kennzeichen i.S. von § 14 Abs. 2 Nr. 2 MarkenG kennzeichenrechtliche Ansprüche auslösen. Erforderlich ist, daß das Angebot einen wirtschaftlich relevanten Inlandsbezug aufweist.
(NJW 2005, 1435)
OLG Frankfurt, Urteil v. 14.10.2004 – 6 U 169/02 – Preselection, wettbewerbswidrige Verzögerung der Umstellung (§ 1 UWG)
BGH, Urteil v. 21.10.2004 – III ZR 380/03 – Fernabsatzvertrag bei Telefonkontakt und anschließendem Post-Ident-Verfahren (§ 312b Abs. 1, 2 BGB)
(NJW 2004, 3699
MMR 2005, 44)
OLG Frankfurt, Beschluß v. 21.10.2004 – 6 W 173/04 – Marken- und Titelschutz für „News“ als Titel für Zeitungen (§ 14 Abs.2 Nr.2, 5 Abs.3, 15 Abs.2 MarkenG)
VG Frankfurt, Beschl. v. 8.11.2004 – 10 G 2070/04 – Rundfunkgebühren, Nötigung, Wissenserklärung, Anfechtung, unbillige Härte
BGH, Urteil v. 11.11.2004 – I ZR 182/02 – Art. 1 § 1 RBerG zählt zu den Vorschriften i.S. des § 4 Nr. 11 UWG, die dazu bestimmt sind, im Interesse der Marktteilnehmer, insbesondere der Verbraucher, das Marktverhalten zu regeln
(NJW 2005, 968)
LG Bonn, Urteil v. 12.11.2004 – 1 O 307/04 – Keine Sittenwidrigkeit eines im Rahmen einer Internetauktion zustandegekommenen Vertrages, wenn Leistung und Gegenleistung in einem Missverhältnis zueinander stehen (§§ 138 II, 119, 120 BGB)
Kammergericht, Beschl. v. 15.11.2004 – 9 W 154/04 – Allein die Löschung bzw. Korrektur einer wahrheitswidrigen Behauptung in einem Online-Artikel läßt i.d.R. die Wiederholungsgefahr nicht entfallen (§§ 1004, 823 BGB)
BVerfG, Beschl. v. 24.11.2004 – 1 BvR 1306/02 -, ad-acta.de
BGH, Beschl. v. 25.11.2004 – I ZB 16/04 – Macht ein Rechtsanwalt gegen einen anderen im Klageweg einen eigenen Unterlassungsanspruch wegen berufswidriger Werbung geltend, hat er im Rahmen der Kostenerstattung keinen Anspruch auf Zahlung von Umsatzsteuer (ZPO § 91; UStG § 3 Abs. 9a)
(NJW-RR 2005, 363
GRUR 2005, 272)
BGH, Beschl. v. 30.11.2004 – VI ZR 65/04 – Streitwert v. 3000 € bei E-Mail-Werbung angemessen bei „verhältnismäßig geringfügiger“ Belästigung (§§ 1004, 823 BGB)
BGH, Urteil v. 2.12.2004 – I ZR 207/01 – weltonline.de, Keine sittenwidrige Schädigung durch Registrierung eines Gattungsbegriffs als Domainname (BGB § 826)
(NJW 2005, 2315)
BGH, Urteil v. 16.12.2004 – I ZR 222/02 – Epson-Tinte, Bei der Beurteilung der Frage, ob eine Werbung im Internet irreführende Angaben enthält, ist wie auch sonst auf das Verständnis eines durchschnittlich informierten und verständigen Verbrauchers abzustellen, der der Werbung die der Situation angemessene Aufmerksamkeit entgegenbringt. Die besonderen Umstände der Werbung im Internet wie insbesondere der Umstand, daß der interessierte Internet-Nutzer die benötigten Informationen selbst nachfragen muß, sind bei der Bestimmung des Grades der Aufmerksamkeit zu berücksichtigen. Ob mehrere Angaben auf verschiedenen Seiten eines Internet-Auftritts eines werbenden Unternehmens von den angesprochenen Verkehrskreisen als für den maßgeblichen Gesamteindruck der Werbung zusammengehörig aufgefaßt werden, richtet sich nach den Umständen des Einzelfalles (UWG § 5)
(NJW 2005, 1790
MMR 2005, 309)
BGH, Urteil v. 16.12.2004 – I ZR 69/02 – Literaturhaus, Wer auf eine Anfrage, einen Internet-Auftritt unter einem bestimmten Domain-Namen zu erstellen, diesen für sich registrieren läßt, kann unter dem Gesichtspunkt einer gezielten Behinderung eines Mitbewerbers nach § 4 Nr. 10 UWG und eines Verschuldens bei Vertragsverhandlungen zur Unterlassung der Verwendung der Domain-Namen und zur Einwilligung in die Löschung der Registrierungen verpflichtet sein
(NJW 2005, 1503)
Kammergericht, Beschl. v. 21.12.2004 – 5 U 167/04 – Preisvergleich Internet-Zugang (UWG a.F. §§ 2 Abs. 2 Nr. 1, 3; UWG n.F. §§ 6 Abs. 2 Nr. 1, 3, 5 Abs. 1, Abs. 2 Nr. 2)