Source: https://www.anwalt24.de/urteile/bag/2012-12-13/6-azr-757_11
Timestamp: 2017-11-21 02:53:58
Document Index: 205579738

Matched Legal Cases: ['§ 17', '§ 17', '§ 17', 'Art. 2', 'Art. 6', '§ 313']

BAG, 13.12.2012 - 6 AZR 757/11 - Anforderungen an die Durchführung eines Konsultationsverfahrens im Sinne von § 17 Abs. 2 KSchG; Rechtsfolgen der unterbliebenen Beteiligung des Gesamtbetriebsrats | anwalt24.de
Urt. v. 13.12.2012, Az.: 6 AZR 757/11
Anforderungen an die Durchführung eines Konsultationsverfahrens im Sinne von § 17 Abs. 2 KSchG; Rechtsfolgen der unterbliebenen Beteiligung des Gesamtbetriebsrats
Referenz: JurionRS 2012, 38593
Aktenzeichen: 6 AZR 757/11
LAG Frankfurt/Main - 25.07.2011 - AZ: 17 Sa 123/11
ArbG Frankfurt/Main - 10.11.2010 - AZ: 2 Ca 407/10
KSchG § 17 Abs. 3 S. 2, 3
Art. 2 RL 98/59/EG
Art. 6 RL 98/59/EG
BAG, 13.12.2012 - 6 AZR 757/11
Beklagte zu 1., Berufungsbeklagte zu 1. und Revisionsbeklagte,
Beklagte zu 3. und Berufungsbeklagte zu 2.,
hat der Sechste Senat des Bundesarbeitsgerichts aufgrund der mündlichen Verhandlung vom 13. Dezember 2012 durch den Vorsitzenden Richter am Bundesarbeitsgericht Dr. Fischermeier, die Richterinnen am Bundesarbeitsgericht Gallner und Spelge sowie die ehrenamtlichen Richter Schäferkord und Koch für Recht erkannt:
1. Auf die Revision des Klägers wird das Urteil des Hessischen Landesarbeitsgerichts vom 25. Juli 2011 - 17 Sa 123/11 - aufgehoben, soweit es die Berufung des Klägers betreffend die Beklagte zu 1. zurückgewiesen hat.
2. Auf die Berufung des Klägers wird das Urteil des Arbeitsgerichts Frankfurt am Main vom 10. November 2010 - 2 Ca 407/10 - teilweise abgeändert:
Es wird festgestellt, dass das Arbeitsverhältnis zwischen dem Kläger und der Beklagten zu 1. durch die Kündigung vom 24. Dezember 2009 nicht aufgelöst worden ist.
3. Die Gerichtskosten und die außergerichtlichen Kosten des Klägers in erster Instanz hat der Kläger zu 2/5 und die Beklagte zu 1. zu 3/5, in zweiter Instanz der Kläger zu 1/4 und die Beklagte zu 1. zu 3/4 zu tragen. Die außergerichtlichen Kosten der Beklagten zu 3. in erster und zweiter Instanz hat der Kläger zu tragen. Die Beklagte zu 1. trägt ihre außergerichtlichen Kosten erster und zweiter Instanz selbst.
Die Parteien haben auf Tatbestand und Entscheidungsgründe verzichtet (§ 313a ZPO).
Parallelentscheidung zu führender Sache - 6 AZR 752/11 -