Source: https://www.dike.ch/Schweizer-Schriften-zum-Handels--und-Wirtschaftsrecht?page=4
Timestamp: 2019-10-14 01:15:25
Document Index: 119768070

Matched Legal Cases: ['Art. 67', 'de lege lata', 'de lege ferenda', 'Art. 161', 'Art. 67', 'Art. 161']

Herausgegeben von Prof. Dr. Peter Forstmoser
Verteidigungsrechte von Unternehmen im kartellrechtlichen Verwaltungsverfahren, insbesondere unter Berücksichtigung des «legal privilege»
Durch die Einführung der direkten Sanktionen im Kartellrecht stellen sich vermehrt verfahrensrechtliche Fragen, da das Untersuchungsverfahren oftmals einen strafrechtlichen Charakter aufweist. Den ..
LI, 367 Seiten
Lorenzo Togni
Standstill Agreements nach U.S.-amerikanischem und schweizerischem Recht
Vertragsrechtliche, aktienrechtliche und börsenrechtliche Aspekte
Standstill Agreements sind Verträge zwischen einem Aktionär und der Gesellschaft über den Erwerb oder die Veräusserung von Aktien sowie ggf. das Abstimmungsverhalten des betreffenden Aktionärs in d..
LXXII, 489 Seiten
Parteiwechsel im Vertrag: Vertragsübertragung und Vertragsübergang
Unter besonderer Berücksichtigung des allgemeinen Vertragsrechts und des Fusionsgesetzes
Die vorliegende St. Galler Dissertation befasst sich mit der Rechtsnachfolge in eine vertragliche Parteistellung. Dabei übernimmt ein vormals vertragsfremder Dritter die Parteistellung einer ursprü..
LXXXII, 421 Seiten
Martina Isler
Konsultativabstimmung und Genehmigungsvorbehalt zugunsten der Generalversammlung
Unter besonderer Berücksichtigung von Entschädigungsfragen
Die Forderung nach einem verstärkten Einbezug der Aktionäre bei gesellschaftsinternen Entscheidungsprozessen hat unter anderem mit der Krise an den Finanzmärkten sowie der Diskussion um überhöhte M..
LIX, 343 Seiten
Eric Olivier Meier
Due Diligence bei Unternehmensübernahmen
Das Spannungsfeld von Geheimhaltungsverpflichtungen und -bedürfnissen auf Seiten der Zielgesellschaft und dem Interesse nach Informationsoffenlegung auf Seiten des Übernehmers bestimmt jede Due Dil..
LIV, 404 Seiten
Alexander Glutz von Blotzheim
Die spontane Übermittlung
Die unaufgeforderte Übermittlung von Beweismitteln und Informationen ins Ausland gemäss Art. 67a IRSG
Die Basler Dissertation zur Ausgestaltung der freiwilligen spontanen Übermittlung von Beweismitteln und Informationen aus schweizerischen Strafverfahren zuhanden ausländischer Strafverfolgungsbehör..
XLVIII, 244 Seiten
Christian Leuenberger
Die materielle kapitalmarktstrafrechtliche Regulierung des Insiderhandels de lege lata und de lege ferenda in der Schweiz
In der Schweiz erfolgt die Regulierung von Insiderhandel vornehmlich über Art. 161 StGB. Diese Bestimmung wurde allerdings in über zwanzig Jahren kaum je angewandt. Ein wesentlicher Grund dafür lie..
LXXXIII, 296 Seiten
Rolf Watter (Hrsg.)
Peter Forstmoser | Peter Viktor Kunz | Peter R. Isler | Gaudenz G. Zindel | Dieter Gericke | Hans Caspar von der Crone | Tiffany Ender | Dieter Dubs | Rolf H. Weber | Ines Pöschel | Christoph B. Bühler | Rolf Watter | Rolf Sethe | Clemens Meisterhans | Pierre-Marie Glauser
Die grosse Schweizer Aktienrechtsrevision
Eine Standortbestimmung per Ende 2010
Das geltende Schweizer Aktienrecht wird in wesentlichen Punkten revidiert. Das Parlament setzt sich gegenwärtig mit der Vorlage auseinander. Es hat weitreichende Änderungen vorgelegt, die in gewiss..
X, 413 Seiten
Raoul Dias
Der Verein als herrschendes Unternehmen im Konzern
Unter besonderer Berücksichtigung der Sportvereine und Sportorganisationen in der Schweiz
In der Schweiz ansässige internationale Sportorganisationen weisen regelmässig duale Strukturen auf: Neben der bekannten Verbandstätigkeit üben sie parallel dazu, unter Beizug von Tochtergesellscha..
LIV, 219 Seiten
Der Schaden bei der aktienrechtlichen Verantwortlichkeit
Verantwortlichkeitsklagen haben gerade infolge von Wirtschaftskrisen Hochkonjunktur, weil Aktionäre und Gläubiger versuchen, damit wenigstens einen Teil des erlittenen Verlusts zurückzuerlangen. Ei..
XLI, 336 Seiten
Corporate Governance dans les groupes de sociétés
De l’organisation équilibrée des organes dirigeants dans les groupes de sociétés
Alors que le Corporate Governance est un thème à la mode, l’importance pratique du groupe de sociétés comme mode d’organisation n’est plus à démontrer. L’objet de cette thèse de doctorat est de con..
LXIV, 422 Seiten
Nina Arquint
Bilanzrecht für Lebensversicherungsunternehmen
Die Rechnungslegungsregeln, wie sie von den privaten Vereinigungen IASB (IFRS) und FASB (US GAAP) geschaffen werden, stehen in einem dynamischen, weltweiten Reformprozess. Die laufenden Reformarbei..
XLVIII, 192 Seiten
Marc Grünenfelder
Absicherung von Bankkrediten durch Upstream-Sicherheiten
Die Absicherung von Bankkrediten im Rahmen von Konzernfinanzierungen ist in der Bankpraxis ein zentrales Thema. Oft werden solche Kredite durch eine Tochtergesellschaft besichert (sog. Upstream-Sic..
XXIII, 205 Seiten
Damian Fischer
Änderungen im Vertragsparteienbestand von Aktionärbindungsverträgen
Aktionärbindungsverträge sind Verträge über die mit der Aktionärsstellung verbundenen Rechte und Pflichten. Aufgrund ihrer Funktion als vertragliche Gestaltungsinstrumente oder Mittel zur Einflussn..
LXVI, 455 Seiten
Oliver Hablützel
Solidarität in der aktienrechtlichen Verantwortlichkeit
Die grundsätzlich unbeschränkte solidarische Haftung von Leitungsorganen und Revisionsstellen in der aktienrechtlichen Verantwortlichkeit wird seit Jahrzehnten in der schweizerischen Lehre und Prax..
XLI, 301 Seiten
Schutz der Aktionäre bei Fusion und Spaltung gemäss Fusionsgesetz
Mit dem Fusionsgesetz wurde das schweizerische Recht über die Anpassung der rechtlichen Strukturen von Gesellschaften einer grundlegenden Neuordnung unterworfen und insbesondere eine allgemeine Ord..
XLIII, 333 Seiten
Private Equity im Schweizer Recht
Private Equity ist eine Finanzierungsart, bei der Finanzinvestoren Unternehmen auf privatem Weg mit Risikokapital finanzieren. Risiken einzugehen gehört zum Wesenskern von Private-Equity-Finanzieru..
LXVIII, 471 Seiten
Gläubigerschutz durch Kapitalschutz
Eine ökonomische und rechtsvergleichende Untersuchung der Schweizer Kapitalschutzvorschriften unter Berücksichtigung des Entwurfs zur Revision des Aktienrechts
Das Aktienrecht stellt den Gläubigerschutz primär über detaillierte Kapitalschutzvorschriften sicher. Die vorliegende Zürcher Dissertation untersucht dieses Kapitalschutzsystem anhand einer eingehe..
LXI, 230 Seiten
Marc J. Jeker
Die konkurs- und strafrechtliche Aufarbeitung der Kriminalinsolvenz
Mit der Kriminalinsolvenz greift die St. Galler Dissertation ein Phänomen der Wirtschaftskriminalität auf, das Praktiker aus Konkurs- und Strafrecht gleichermassen betrifft. Als besondere Erscheinu..
XXIX, 365 Seiten
Das interne Kontrollsystem als Aufgabe des Verwaltungsrats und der Revisionsstelle
Zuständigkeit, Aufgaben und Verantwortlichkeit von Verwaltungsrat und Revisionsstelle
Als Folge verschiedener internationaler Bilanzskandale steht die interne Kontrolle in den letzten Jahren sowohl auf internationaler Ebene wie auch in der Schweiz vermehrt im Fokus der Aufmerksamkei..
LV, 285 Seiten
Zeige 61 bis 80 von 109 (6 Seite(n))
Durch die Einführung der direkten Sanktionen im Kartellrecht stellen sich vermehrt verfahrensrechtliche Fragen, da das Untersuchungsverfahren oftmals einen strafrechtlichen Charakter aufweist. Den Verteidigungsrechten des Unternehmens gegenüber den Untersuchungsmassnahmen der Weko muss deshalb vermehrt Rechnung getragen werden. In diesem Zusammenhang geht es insbesondere um das Auskunftsverweigerungsrecht sowie um einzelne Aspekte bei der Durchführung einer Hausdurchsuchung und Beschlagnahme. Dabei stellt sich z.B. die Frage, ob Originalunterlagen beschlagnahmt werden können oder ob die Weko verpflichtet ist, die Ankunft des Rechtsanwalts des betroffenen Unternehmens abzuwarten. Auch die Beratung durch Rechtsanwälte wird im Kartellrecht bedeutender. Die Weko legt hierbei den Schutzumfang des legal privilege, d.h. des Rechts des Unternehmens, dass die sich bei ihm befindlichen Unterlagen aus dem Verkehr mit seinem Rechtsanwalt nicht beschlagnahmt werden dürfen, eng aus…
Standstill Agreements sind Verträge zwischen einem Aktionär und der Gesellschaft über den Erwerb oder die Veräusserung von Aktien sowie ggf. das Abstimmungsverhalten des betreffenden Aktionärs in der Generalversammlung. Es handelt sich mit anderen Worten um Aktionärbindungsverträge, an denen die Gesellschaft als Partei teilnimmt. Das Institut des Standstill Agreement war bis vor kurzem hierzulande kaum bekannt und wird von der hiesigen Lehre kontrovers beurteilt. Die vorliegende St. Galler Dissertation befasst sich mit der Zulässigkeit und den Schranken von Standstill Agreements. Der U.S.-amerikanische Teil erläutert zunächst die Herkunft des Instituts sowie die Rechtslage nach dem Gesellschaftsrecht von Delaware anhand der reichhaltigen zu Standstill Agreements ergangenen Rechtsprechung. Für das schweizerische Recht wird unterschieden in einen vertragsrechtlichen, einen aktienrechtlichen und einen börsenrechtlichen Teil…
Die vorliegende St. Galler Dissertation befasst sich mit der Rechtsnachfolge in eine vertragliche Parteistellung. Dabei übernimmt ein vormals vertragsfremder Dritter die Parteistellung einer ursprünglichen Vertragspartei und führt den identischen Vertrag an deren Stelle mit der betreffenden Gegenpartei fort; die vormalige Partei scheidet aus dem Vertrag aus. Ein Vertragsparteiwechsel kann durch Rechtsgeschäft, Gesetz oder richterliches Urteil ausgelöst werden. Ein erster Schwerpunkt der Arbeit bildet die rechtsgeschäftliche Vertragsübertragung als ein ungeschriebenes Rechtsnachfolgegeschäft des allgemeinen Vertragsrechts. Hierfür werden die allgemeinen Regeln der rechtsgeschäftlichen Vertragsübertragung herausarbeitet und diese in den Kontext der vereinzelten Spezialvorschriften des Vertragstypenrechts gestellt. Neben dieser Singularsukzession in eine einzelne Vertragsparteistellung wird im Sinn eines zweiten Schwerpunkts auf die stark umstrittene Frage nach einem Vertragsübergang bei vollständiger oder partieller Universalsukzession eingegangen...
Die Forderung nach einem verstärkten Einbezug der Aktionäre bei gesellschaftsinternen Entscheidungsprozessen hat unter anderem mit der Krise an den Finanzmärkten sowie der Diskussion um überhöhte Managementsaläre an Bedeutung gewonnen und ist eines der erklärten Ziele der laufenden Aktienrechtsrevision. Die vorliegende Zürcher Dissertation befasst sich mit zwei unterschiedlichen Formen, der Generalversammlung ein Mitspracherecht in Gesellschaftsangelegenheiten einzuräumen. Ein erster Schwerpunkt bildet die Auseinandersetzung mit dem Instrument der Konsultativabstimmung, welches dem Verwaltungsrat erlaubt, die unverbindliche Meinung der Aktionäre einzuholen. Herausgearbeitet werden unter anderem die Fragen der Rechtsnatur und der Bindungswirkung eines Konsultativbeschlusses. Davon unterschieden wird im Sinne eines zweiten Schwerpunkts das Instrument des Genehmigungsvorbehalts zugunsten der Generalversammlung, bei welchem der Verwaltungsrat der Generalversammlung ein Geschäft zur bindenden Genehmigung unterbreitet...
Das Spannungsfeld von Geheimhaltungsverpflichtungen und -bedürfnissen auf Seiten der Zielgesellschaft und dem Interesse nach Informationsoffenlegung auf Seiten des Übernehmers bestimmt jede Due Diligence. Daraus ergeben sich zahlreiche ökonomische wie rechtliche Probleme. Mit der vorliegenden Zürcher Dissertation wird der Versuch unternommen, die Voraussetzungen und Grenzen der Due Diligence im Rahmen einer Unternehmens-übernahme in umfassender Weise darzustellen und die entsprechenden rechtlichen Problemstellungen zu klären. Neben der Erörterung grundsätzlicher Aspekte von Unternehmensübernahmen und Due Diligence-Prüfungen wird komplexen Fragen nachgegangen wie: Wer ist seitens der Zielgesellschaft berechtigt, welche sensiblen Unternehmensinformationen wann und wie offen zu legen? Welche flankierenden Massnahmen zum Schutz absoluter und relativer Geschäftsgeheimnisse sind zu treffen? Welche Folgepflichten entstehen bei Gewährung einer Due Diligence?..
Die Basler Dissertation zur Ausgestaltung der freiwilligen spontanen Übermittlung von Beweismitteln und Informationen aus schweizerischen Strafverfahren zuhanden ausländischer Strafverfolgungsbehörden versteht sich als kritischer und zugleich praxisnaher Beitrag aus anwaltlicher Sicht zur Theorie des Amts- und Rechtshilferechts und zur aktuellen Diskussion um das schweizerische Bankkundengeheimnis. Die spontane Übermittlung wurde aufgrund der Vorgabe im Geldwäschereiübereinkommen des Europarates mit dem Art. 67a IRSG in die schweizerische Rechtsordnung umgesetzt. Mit der Einführung der Möglichkeit spontaner Übermittlungen nicht nur von Informationen, sondern auch von Beweismitteln, ist die Schweiz über den heute geltenden internationalen Standard hinausgegangen. Die spontane Übermittlung erfolgt naturgemäss ohne das für die herkömmliche internationale Amts- und Rechtshilfe verfahrensrechtlich so zentrale vorherige Ersuchen. Dies wirft eine Reihe bisher ungelöster Fragen auf...
In der Schweiz erfolgt die Regulierung von Insiderhandel vornehmlich über Art. 161 StGB. Diese Bestimmung wurde allerdings in über zwanzig Jahren kaum je angewandt. Ein wesentlicher Grund dafür liegt nach Auffassung des Autors in ihrer misslungenen Konzeption. Diese ist zumindest teilweise auf die allgemeine Unklarheit über die Frage zurückzuführen, ob bzw. warum Insiderhandel eigentlich zu regulieren sei. Die Basler juristische Dissertation – mitbetreut von Heinz Zimmermann, Professor für Finanzmarkttheorie – untersucht diese Frage unter Darstellung der entsprechenden Diskussionen in der Ethik und der Ökonomie. Die Analyse der ethischen Streitfrage, ob Insiderhandel unmoralisch bzw. unfair sei, zeigt, dass Fairness heterogen definiert wird, jedoch keine dieser Definitionen begründeten Vorrang zu beanspruchen vermag. Die Analyse der traditionellen ökonomischen Debatte darüber, wie sich Insiderhandel auf die Allokationseffizienz auswirkt, zeigt, dass eine Regulierung des Insiderhandels nach heutigem Wissensstand tatsächlich eine Effizienzsteigerung bewirkt...
Peter Forstmoser | Peter Viktor Kunz | Peter R. Isler | Gaudenz G. Zindel | Dieter Gericke | Hans Ca..
Das geltende Schweizer Aktienrecht wird in wesentlichen Punkten revidiert. Das Parlament setzt sich gegenwärtig mit der Vorlage auseinander. Es hat weitreichende Änderungen vorgelegt, die in gewissen Bereichen über die Vorschläge des Bundesrats hinausgehen. Welche Neuerungen wird die Revision bringen und wie werden sich diese in der Praxis auswirken? Wo sind Verbesserungen, wo Fehlleistungen des Gesetzgebers zu konstatieren? Besteht in der Beratung von Klienten schon heute Handlungsbedarf? Diesen Fragen wurde anlässlich zweier Veranstaltungen der «Schweizerischen Zeitschrift für Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht sowie Umstrukturierungen (GesKR)» im Juni und September 2010 auf den Grund gegangen. Zum Einen wurden die bereits heute feststehenden Änderungen – der umfangmässig überwiegende Teil – vorgestellt und kritisch gewürdigt. Zum Andern wurden die zurzeit noch umstrittenen Fragen diskutiert...
In der Schweiz ansässige internationale Sportorganisationen weisen regelmässig duale Strukturen auf: Neben der bekannten Verbandstätigkeit üben sie parallel dazu, unter Beizug von Tochtergesellschaften, auch eine erhebliche wirtschaftliche Tätigkeit aus. Die vorliegende Berner Dissertation versucht, dieses in der hiesigen Rechtslandschaft als terra incognita zu bezeichnende Konstrukt des Vereins als herrschendes Unternehmen im Konzern in seinen Grundzügen darzulegen. Dabei wird das kompakte schweizerische Vereinsrecht mit dem heterogenen Konzernrecht zusammengefügt und dargelegt, weshalb die Rechtsform des Vereins für Sportorganisationen weiterhin adäquat ist. Nach einlässlichen fusionsrechtlichen Überlegungen wird die Übertragbarkeit der im Aktienrecht entwickelten Konzernhaftungsprinzipien auf Vereine analysiert. Weiter befasst sich diese Arbeit – unter Einbezug der laufenden Revision des Aktienrechts – mit den Revisions- und Rechnungslegungspflichten sowie Corporate Governance-Aspekten solcher Vereinskonzerne.
Verantwortlichkeitsklagen haben gerade infolge von Wirtschaftskrisen Hochkonjunktur, weil Aktionäre und Gläubiger versuchen, damit wenigstens einen Teil des erlittenen Verlusts zurückzuerlangen. Eine grosse Hürde hierfür stellt aber die Anspruchsvoraussetzung des Schadens dar. Die vorliegende Arbeit setzt sich mit ungelösten Problemen im Bereich der Bestimmung dieses Schadens auseinander, wobei diese anhand der einzelnen Verantwortlichkeitsbestimmungen separat betrachtet und jeweils mit Lösungsvorschlägen ergänzt werden. Besonderes Gewicht wird insb. auf die Schadensbestimmung bei Konkursverschleppung gelegt, wobei in diesem Zusammenhang die Rechtsprechung etwa aufgefordert wird, sich zur Unterscheidung zwischen Alt- und Neugläubigern zu bekennen. Da der Schaden letztlich nicht losgelöst von Kausalitätserwägungen bestimmt werden kann, werden auch Fragen an der Schnittstelle von Kausalität und Schaden thematisiert, wie etwa den Einfluss von allgemeinen Marktschwankungen.
Alors que le Corporate Governance est un thème à la mode, l’importance pratique du groupe de sociétés comme mode d’organisation n’est plus à démontrer. L’objet de cette thèse de doctorat est de confronter ces deux concepts. Le problème principal que pose le groupe de sociétés est le conflit entre l’unité économique et l’existence de plusieurs sociétés juridiquement indépendantes. La bonne gouvernance d’un groupe de sociétés est complexe et nécessite de trouver un équilibre adéquat entre, d’une part, la direction et le conseil d’administration et, d’autre part, les organes dirigeants et l’actionnaire unique ou majoritaire (ainsi que les éventuels actionnaires minoritaires) des différentes sociétés le composant. Cette étude analyse les questions liées à l’organisation et à la structure de direction d’un groupe. Dans ce cadre, une partie importante de cet ouvrage est consacrée à l’examen de la composition des organes des différentes entités du groupe, et notamment à la présence d’administrateurs indépendants dans le conseil d’administration des filiales...
Die Rechnungslegungsregeln, wie sie von den privaten Vereinigungen IASB (IFRS) und FASB (US GAAP) geschaffen werden, stehen in einem dynamischen, weltweiten Reformprozess. Die laufenden Reformarbeiten werden zusätzlich von den Regulierungsfolgen der jüngsten Finanzmarktkrise «überholt», die sich auf Rechnungslegungsaspekte auswirken. Vor diesem Hintergrund greift die vorliegende Berner Dissertation einen bisher in der juristischen Literatur vernachlässigten Teilbereich der Thematik auf. Sie stellt das schweizerische Bilanzrecht für den Einzelabschluss von Lebensversicherungsunternehmen als gesamtes System dar. Die Betrachtungen beschränken sich auf die handelsrechtliche Bilanz für die Lebensversicherung ausserhalb der beruflichen Vorsorge und schliessen die Konzernbilanz aus. In der Schweiz dient die handelsrechtliche Bilanz von Versicherungsunternehmen auch als Grundlage für die Versicherungsaufsicht. Sofern nicht das Versicherungsaufsichtsrecht dem Obligationenrecht vorgehende spezialgesetzliche Regelungen vorsieht, folgt das Bilanzrecht für Versicherungsunternehmen den handelsrechtlichen Vorschriften...
Die Absicherung von Bankkrediten im Rahmen von Konzernfinanzierungen ist in der Bankpraxis ein zentrales Thema. Oft werden solche Kredite durch eine Tochtergesellschaft besichert (sog. Upstream-Sicherheiten). Obwohl Upstream-Sicherheiten in der Praxis weit verbreitet sind, ist deren Zulässigkeit in Lehre und Rechtsprechung umstritten. Die vorliegende St. Galler Dissertation setzt sich detailliert mit der aktuellen Drittsicherungspraxis auseinander und untersucht die rechtlich relevanten Schranken von Upstream-Sicherheiten. Sie geht insbesondere der Frage nach, in welchem Zeitpunkt die Kapitalschutzvorschriften anwendbar sind. Der Autor kommt dabei zum Schluss, dass der Zeitpunkt der Gewährung einer Upstream-Sicherheit der relevante Zeitpunkt ist. Anhand eines umfangreichen Massnahmenkatalogs und von Beispielen werden zudem praktische Lösungsmöglichkeiten zur Risikominimierung im Zusammenhang mit Upstream-Sicherheiten aufgezeigt. Bei all diesen Analysen wird die laufende Revision des Aktienrechts ebenfalls berücksichtigt...
Aktionärbindungsverträge sind Verträge über die mit der Aktionärsstellung verbundenen Rechte und Pflichten. Aufgrund ihrer Funktion als vertragliche Gestaltungsinstrumente oder Mittel zur Einflussnahme in Generalversammlung oder Verwaltungsrat wirken sie sich nicht nur auf gesellschaftsrechtlicher Ebene aus, sondern ihnen kommt bei einer Börsenkotierung der Aktiengesellschaft ebenso im Kapitalmarktrecht Bedeutung zu. Vor diesem Hintergrund untersucht die vorliegende Zürcher Dissertation den für die Stabilität der vertraglichen Ordnung kritischen Moment, wenn sich der Bestand der Vertragsparteien von Aktionärbindungsverträgen ändert. Im Spannungsfeld zwischen dem Wunsch nach Kontinuität einerseits und dem durch die Lebensumstände bedingten Wandel anderseits setzt sich die Arbeit neben den vertragsrechtlichen Aspekten mit den Möglichkeiten und Grenzen eines Systemschutzes auseinander. Beleuchtet werden überdies die durch personelle Änderungen in Aktionärbindungsverträgen ausgelösten börsengesetzlichen Pflichten der Vertragsparteien sowie der Gesellschaft im Fall einer Börsenkotierung…
Die grundsätzlich unbeschränkte solidarische Haftung von Leitungsorganen und Revisionsstellen in der aktienrechtlichen Verantwortlichkeit wird seit Jahrzehnten in der schweizerischen Lehre und Praxis heftig und kontrovers diskutiert. Dies gilt insbesondere für die Einbindung der Wirtschaftsprüfungsgesellschaften als aktienrechtliche Revisionsstellen in die Solidaritätsordnung. Entsprechend war und ist die Revision der verantwortlichkeitsrechtlichen Solidaritätsbestimmungen immer wieder Gegenstand gesetzgeberischer Bemühungen. Um das erhebliche Haftungsrisiko, welches sich bei einer Mehrzahl von verantwortlichen Personen für jeden einzelnen aus der Solidarhaftung ergeben kann, zu reduzieren, wurde mit der letzten grossen Aktienrechtsrevision die so genannte differenzierte Solidarität eingeführt: Diese erlaubt es den verantwortlichen Organen, sich bereits im Aussenverhältnis auf persönliche Schadenersatzreduktionsfaktoren zu berufen, insbesondere das eigene (geringe) Verschulden…
Mit dem Fusionsgesetz wurde das schweizerische Recht über die Anpassung der rechtlichen Strukturen von Gesellschaften einer grundlegenden Neuordnung unterworfen und insbesondere eine allgemeine Ordnung für Fusionen und Spaltungen von verschiedenen Gesellschaftsformen geschaffen. Zu den ausdrücklichen Zielen des Fusionsgesetzes zählt die Gewährleistung von Transparenz bei Umstrukturierungen und damit einhergehend der Schutz der Gesellschafter, namentlich solcher mit Minderheitsbeteiligungen. Die vorliegende Zürcher Dissertation untersucht und analysiert die fusionsgesetzlichen Vorschriften zum Schutze der Aktionäre sowie der Inhaber von Partizipations- und Genussscheinen bei Fusionen und Spaltungen gemäss Fusionsgesetz.
Private Equity ist eine Finanzierungsart, bei der Finanzinvestoren Unternehmen auf privatem Weg mit Risikokapital finanzieren. Risiken einzugehen gehört zum Wesenskern von Private-Equity-Finanzierungen und erst diese Risiken rechtfertigen das hohe Gewinnpotenzial dieser Finanzierungsart. Einleitend werden die verschiedenen Risiken, die typischerweise mit Private-Equity-Finanzierungen verbunden sind, aufgezeigt. Dabei handelt es sich um Risiken, die sich aus der Organisation der zu finanzierenden Unternehmen sowie aus der Natur der Private-Equity-Finanzierungen als mittel- bis langfristige, auf einen Exit gerichtete Finanzierungen ergeben. Kern der Arbeit bilden dann die verschiedenen Finanzierungsstrukturen und Vertragsmodelle im Schweizer Recht. Insbesondere geht es darum zu zeigen, wie die Parteien ihre Rechtsbeziehung privatautonom gestalten und die Finanzierungsrisiken effizient handhaben können.
Mit der Kriminalinsolvenz greift die St. Galler Dissertation ein Phänomen der Wirtschaftskriminalität auf, das Praktiker aus Konkurs- und Strafrecht gleichermassen betrifft. Als besondere Erscheinungsform der Unternehmensinsolvenz mit betrügerischem Hintergrund ist die Abwicklung derartiger Konkurse für Vollstreckungs- und Strafverfolgungsbeamte sehr anspruchsvoll, insbesondere da sich Vollstreckungs- und Strafverfahren nebst meist komplizierten Sachverhalten in vielen Bereichen auch überschneiden. In der vorliegenden Arbeit werden diese Schwierigkeiten systematisch analysiert, um darauf aufbauend Handlungsanweisungen für den Praktiker abzuleiten, wie in solchen Verfahren vorzugehen ist. Im Vordergrund der Dissertation stehen daher konkrete Fragestellungen aus Sicht der Verantwortlichen im Vollstreckungs- und Strafverfahren, das eine Kriminalinsolvenz zum Gegenstand hat. Die Fragestellungen orientieren sich an den Zielsetzungen, wie das Verfahren im Interesse der Geschädigten und einer effizienten Strafverfolgung abzuwickeln ist...
Als Folge verschiedener internationaler Bilanzskandale steht die interne Kontrolle in den letzten Jahren sowohl auf internationaler Ebene wie auch in der Schweiz vermehrt im Fokus der Aufmerksamkeit. Mit der auf den 1. Januar 2008 in Kraft getretenen Neuordnung der Revisionspflicht im Obligationenrecht wird nunmehr das interne Kontrollsystem (IKS) im Rahmen der ordentlichen Revision explizit thematisiert. Diese Gesetzesänderung löste bereits im Vorfeld kontroverse Diskussionen aus und weckte Befürchtungen hinsichtlich einer Explosion der Revisionskosten, wie sie in den USA im Zusammenhang mit dem Sarbanes-Oxley Act zu beobachten war. Die St. Galler Dissertation befasst sich im Detail mit den Gesetzesänderungen und untersucht dabei die Aufgaben und Verantwortlichkeiten von Verwaltungsrat und Revisionsstelle. Im Mittelpunkt der Betrachtungen stehen einerseits die gesellschaftsinterne Abgrenzung der Zuständigkeit von Verwaltungsrat und Geschäftsleitung für die Ausgestaltung und die Überwachung des IKS sowie andererseits die Aufgaben der Revisionsstelle im Rahmen der ordentlichen Revision...