Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=29.06.1978&Aktenzeichen=III%20ZR%20174%2F76
Timestamp: 2019-11-12 03:50:01
Document Index: 204964664

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 29.06.1978 - III ZR 174/76 - dejure.org
https://dejure.org/1978,1246
BGH, 29.06.1978 - III ZR 174/76 (https://dejure.org/1978,1246)
BGH, Entscheidung vom 29.06.1978 - III ZR 174/76 (https://dejure.org/1978,1246)
BGH, Entscheidung vom 29. Juni 1978 - III ZR 174/76 (https://dejure.org/1978,1246)
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Kreditvertrag - Rechtsberatung - Schadensabwicklung - Bank - Auswahl unter Rechtsanwälten - Kreditnehmer - Zahlungen des Versicherers - Forderungseinziehung
NJW 1978, 2100 (Ls.)
MDR 1979, 38
VersR 1978, 1041
Dabei hat er entscheidend auf das Verhalten der Bank und auf das von ihr abgeschlossene Kreditgeschäft abgestellt (BGHZ 61, 317, 321 ff;… Urt. v. 9. Oktober 1975, III ZR 31/73, WM 1976, 100, 102 f.; Urt. v. 29. Juni 1978, III ZR 174/76, WM 1978, 1062, 1063 f.).
Der Bundesgerichtshof hat daher in sogenannten Unfallhilfefällen Darlehensverträge von Banken mit Unfallopfern für nichtig erklärt, bei denen die Darlehen gegen Abtretung aller Ersatzansprüche aus den Unfällen zur Finanzierung unfallbedingter Aufwendungen gewährt wurden und die Banken in organisiertem Zusammenwirken mit anderen Beteiligten (Mietwagenunternehmen, Rechtsanwälte) ein Verfahren betrieben, das auf die vollständige Entlastung der Geschädigten von der gesamten Schadensabwicklung hinauslief (BGH, Urteil vom 9. Oktober 1975 - III ZR 31/73, WM 1976, 100; Urteil vom 29. Juni 1978 - III ZR 174/76, WM 1978, 1062).
5.1 Der Bundesgerichtshof hat daher in den sogenannten "Unfallhilfefällen" Darlehensverträge von Banken mit Unfallopfern für nichtig erklärt, bei denen die Darlehen gegen Abtretung aller Ersatzansprüche aus den Unfällen zur Finanzierung unfallbedingter Aufwendungen gewährt wurden und die Banken in organisiertem Zusammenwirken mit anderen Beteiligten (Mietwagenunternehmen, Rechtsanwälte) ein Verfahren betrieben, das auf die vollständige Entlastung der Geschädigten von der gesamten Schadensabwicklung hinauslief (BGHZ 61, 317, 321 ff.; BGH, Urteile vom 9. Oktober 1975 - III ZR 31/73, WM 1976, 100, 102 f. und vom 29. Juni 1978 - III ZR 174/76, WM 1978, 1062, 1063 f.; vgl. auch BGH, Urteil vom 18. März 2003 - VI ZR 152/02, Umdruck S. 6 ff.).
OLG Celle, 11.11.1981 - 13 U 98/81
Unfallhelfermandat; Anspruch auf Unterlassung ehrverletzender Äußerungen; …
Auch wenn der Kreditgeber dem Unfallgeschädigten die Auswahl unter mehreren vorgeschlagenen Rechtsanwälten überläßt, schließt dies nicht aus, daß das Einzugsverfahren auf das Zusammenwirken von Rechtsanwalt und der kreditgebenden Stelle ausgerichtet ist und es wirtschaftlich gesehen der Kreditgeber ist, der die Forderungen einziehen läßt (vgl. BGH, VersR 1978, 1041 = NJW 1978, 2100).