Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=09.10.2014&Aktenzeichen=IX%20ZR%2069%2F14
Timestamp: 2018-03-22 05:54:54
Document Index: 236140452

Matched Legal Cases: ['BGH', '§ 366', '§ 362', '§ 108', '§ 108', '§ 103', '§ 108', '§ 55', '§ 362', '§ 366', '§ 366', '§ 366', '§ 562', '§ 38', '§ 50', '§ 366', '§ 38', '§ 366', '§ 562', '§ 50', '§ 170', '§ 366', '§ 108', '§ 103', 'BGH', '§ 108', '§ 55', 'BGH', '§ 108', '§ 55', '§ 108', 'BGH', '§ 366', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 09.10.2014 - IX ZR 69/14 - dejure.org
§ 366 BGB, § ... 367 Abs. 1 BGB, § 362 Abs. 1 BGB, § 108 Abs. 1 Satz 1 InsO, § 108 Abs. 1 InsO, § 103 Abs. 1 InsO, § 108 Abs. 1 Satz 1 InsO, § 55 Abs. 1 Nr. 2 Fall 2 InsO, § 362 Abs. 1 BGB, § 366 Abs. 1 BGB
§ 366 Abs 1 BGB, § 366 Abs 2 BGB, § 562 BGB, § 38 InsO, § 50 Abs 1 InsO
Insolvenzrechtliche Auswirkungen der Fortdauer eines Gewerbemietverhältnisses mit dem Schuldner als Mieter nach Insolvenzeröffnung
Kein Tilgungsbestimmungsrecht des Insolvenzverwalters bei Auskehr des Verwertungserlöses für dem Vermieterpfandrecht unterliegende Gegenstände
BGB §§ 366, 562; InsO §§ 38, 50, 55 Abs. 1 Nr. 2 Var. 2, 108 Abs. 1 S. 1, 166
Erlösauskehrung aus Verwertung der dem Vermieterpfandrecht unterliegenden Gegenstände mit Tilgungsbestimmung
Tilgungsbestimmung durch Insolvenzverwalter; Leistungsbestimmungsrecht
Fortdauer eines Gewerbemietverhältnisses mit dem Schuldner als Mieter nach Insolvenzeröffnung
BGB §§ 366, 367 Abs. 1, § 562 Abs. 1; InsO §§ 50, 166, 170
Kein Tilgungsbestimmungsrecht des Insolvenzverwalters bei Auskehr des aus der Verwertung der dem Vermieterpfandrecht unterliegenden Gegenständen erzielten Erlöses
Kein Tilgungsbestimmungsrecht des Insolvenzverwalters hinsichtlich des Erlöses aus der Verwertung der dem Vermieterpfandrecht unterliegenden Gegenstände, wenn ein Gewerbemietverhältnis mit dem Schuldner als Mieter nach Insolvenzeröffnung fortdauert
Insolvenzverfahren eröffnet: Wem kommt der Erlös des Vermieterpfandrechts zu Gute?
Fortdauerndes Gewerbemietverhältnis: Keine Tilgungsbestimmung des Insolvenzverwalters hinsichtlich der Reihenfolge der zu tilgenden Mietforderungen
Fortdauerndes Gewerbemietverhältnis in der Insolvenz des Mieters
Insolvenzverwalter: keine Tilgungsbestimmung bzgl. Verwertungserlös
Unzulässige Tilgungsbestimmung bei der Auskehr von Erlösen der Sicherheitenverwertung im Insolvenzverfahren
InsO §§ 170, 55, 108; BGB § 366
rechtsanwälte-notar-berlin.de (Entscheidungsbesprechung)
Kein Tilgungsbestimmungsrecht des Insolvenzverwalters bei Verwertung von Sicherungsgut
Vermieterpfandrecht: Tilgungsbestimmung des Insolvenzverwalters bei Erlösauskehr? (IMR 2015, 107)
Kurznachricht zu "Kein Tilgungsbestimmungsrecht des Insolvenzverwalters bei Auskehr des Erlöses aus der Verwertung mit Vermieterpfandrecht belasteter Gegenstände" von RA Niklas Lütcke, original erschienen in: NZI 2014, 1035 - 1036.
Kurznachricht zu "Die Tilgungshestimmung in der Insolvenz" von Prof. Dr. Fabian Klinck, original erschienen in: ZIP 2015, 859 - 865.
LG Offenburg, 12.10.2012 - 2 O 250/12
ZIP 2014, 2248
ZIP 2014, 786
MDR 2015, 182
NZI 2014, 1044
NZM 2015, 51
WM 2014, 2187
DB 2014, 2763
NZG 2015, 244
§ 108 Abs. 1 InsO verdrängt insoweit § 103 Abs. 1 InsO (BGH…, Urteil vom 22. Mai 2014 - IX ZR 136/13, WM 2014, 1239 Rn. 8; vom 9. Oktober 2014 - IX ZR 69/14, WM 2014, 2187 Rn. 8 mwN).
a) Ansprüche aus einem gemäß § 108 Abs. 1 Satz 1 InsO nach Insolvenzeröffnung fortbestehenden Mietverhältnis sind Masseverbindlichkeiten (§ 55 Abs. 1 Nr. 2 Fall 2 InsO), wenn - wie hier - ihre Erfüllung für die Zeit nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens erfolgen muss (BGH…, Urteil vom 13. Dezember 2012 - IX ZR 9/12, WM 2013, 138 Rn. 10; vom 9. Oktober 2014 - IX ZR 69/14, WM 2014, 2187 Rn. 8).
(1) Dauert ein Mietverhältnis gemäß § 108 Abs. 1 Satz 1 InsO über die Verfahrenseröffnung hinaus fort, kann der Vermieter von dem Insolvenzverwalter die Begleichung der vereinbarten Miete als Masseverbindlichkeit (§ 55 Abs. 1 Nr. 2 Fall 2, § 108 Abs. 1 Satz 1 InsO) verlangen (BGH…, Urteil vom 13. Dezember 2012 - IX ZR 9/12, WM 2013, 138 Rn. 10; vom 9. Oktober 2014 - IX ZR 69/14, WM 2014, 2187 Rn. 8).
Die dem Schuldner gesetzlich zugestandene Vergünstigung zieht nach Maßgabe des § 366 Abs. 1 BGB die praktische Konsequenz daraus, dass die Zahlung (freiwillig) vom Schuldner ausgeht, weshalb das Recht zur Bestimmung der Tilgungswirkung auch unter Gerechtigkeitsgesichtspunkten angemessen erscheint (vgl. BGH NJW 2015, 162 ff;… unter juris Rz. 11).
BGH, 04.05.2017 - IX ZR 89/16
Tilgung der titulierten Forderung durch Leistungen des Schuldners im Rahmen einer …
Hiervon gehen auch die von der Klägerin angeführten Entscheidungen des Bundesgerichtshofs (Urteil vom 23. Februar 1999 - XI ZR 49/98, BGHZ 140, 391; vom 9. Oktober 2014 - IX ZR 69/14, WM 2014, 2187) aus.
Die Entscheidung des 9. Zivilsenats des BGH vom 09.10.2014 (IX ZR 69/14) gibt für den vorliegenden Fall schon deshalb nichts her, weil es dort um die Verwertung im Rahmen eines Insolvenzverfahrens ging, also (durch den zuständigen Verwalter) immer eine Gesamtvollstreckung betrieben wird, um die Masse, soweit nach Abzug von Kosten usw. noch vorhanden, gleichmäßig auf alle Gläubiger zu verteilen.
OLG München, 04.03.2016 - 17 U 199/16
Streit um die Höhe der noch offenen Forderung aus einem …
Nicht entscheidungserheblich ist das der Beklagten als Schuldnerin in der Zwangsvollstreckung nicht zustehende Wahlrecht, auf welche Schuld sie zahlen will, weshalb es auch die Entscheidungen des BGH vom 09.10.2014 (IX ZR 69/14) und vom 1.23.02.1999 (XI ZR 49/98) nicht ankommt.