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Timestamp: 2016-10-23 17:55:26
Document Index: 150931313

Matched Legal Cases: ['Art. 99', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'in fine', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 168', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 24', 'Art. 36']

8C_240/2016 � � Urteil vom 13. Juli 2016
Der 1953 geborene A.________ war seit Januar 2000 als Verkaufsleiter im Aussendienst t�tig. In dieser Eigenschaft war er bei der Helsana Unfall AG (nachfolgend: Helsana) gegen die Folgen von Unf�llen und Berufskrankheiten versichert. Am 25. Juli 2012 st�rzte er in Italien von einer rund drei Meter hohen Mauer. Das Spital B.________, in welches er am 26. Juli 2012 eingewiesen worden war, diagnostizierte laut Austrittsbericht vom 27. Juli 2012 Frakturen der Brustwirbelk�rper (BWK 6 und 7), eine Patellaquerfraktur links, eine Rissquetschwunde am rechten Ohr, Fuss- und Handkontusionen links und eine undislozierte Sternumfraktur. Die Helsana erbrachte Versicherungsleistungen f�r das Unfallereignis. Mit Verf�gung vom 9. September 2014 stellte sie die Taggeldleistungen per 8. Juli 2013 und die Heilbehandlung per 30. Juni 2014 ein. Gleichzeitig verneinte sie den Anspruch auf Invalidenrente. Hingegen sprach sie A.________ eine Integrit�tsentsch�digung gest�tzt auf eine Integrit�tseinbusse von 10 Prozent zu. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 26. November 2014 fest.
A.________ l�sst Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten f�hren mit dem Rechtsbegehren, in Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheids seien ihm �ber das Einstellungsdatum hinaus Taggelder und Heilkosten auszurichten. Eventualiter sei der Anspruch auf eine Invalidenrente gem�ss UVG zu pr�fen. Zudem sei die Integrit�tsentsch�digung zu erh�hen.
Die Helsana schliesst auf Nichteintreten auf die Beschwerde. Eventualiter sei diese abzuweisen. Das kantonale Gericht beantragt Abweisung der Beschwerde. A.________ erneuert am 13. Juni 2016 seine Antr�ge.
Der mit der nachtr�glichen Eingabe vom 13. Juni 2016 neu aufgelegte Bericht des med. prakt. C.________ vom 13. Juni 2016 stellt ein unzul�ssiges Novum dar und ist daher ausser Acht zu lassen (Art. 99 Abs. 1 BGG).
Streitig ist der Anspruch auf Leistungen der obligatorischen Unfallversicherung f�r die Folgen des Unfalls vom 25. Juli 2012.
Das kantonale Gericht hat im angefochtenen Entscheid die Grunds�tze zum f�r einen solchen Anspruch nebst anderem erforderlichen nat�rlichen und ad�quaten Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und dem eingetretenen Schaden, insbesondere bei organisch objektiv ausgewiesenen Unfallfolgen, bei Verletzungen, welche die Anwendung der sog. Schleudertrauma-Praxis rechtfertigen und bei psychischen Fehlentwicklungen nach Unfall gem�ss der sog. Psycho-Praxis (vgl. zum Ganzen: BGE 138 V 248 E. 4 S. 250 f. mit Hinweisen) zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen.
Hervorzuheben ist, dass die Ad�quanz als rechtliche Eingrenzung der sich aus dem nat�rlichen Kausalzusammenhang ergebenden Haftung des Unfallversicherers im Bereich organisch objektiv ausgewiesener Unfallfolgen praktisch keine Rolle spielt, da sich hier die ad�quate weitgehend mit der nat�rlichen Kausalit�t deckt (BGE 134 V 109 E. 2.1 S. 112; 127 V 102 E. 5b/bb S. 103). Sind die geklagten Beschwerden nat�rlich unfallkausal, aber nicht organisch objektiv ausgewiesen, so ist die Ad�quanz besonders zu pr�fen. Dabei ist vom augenf�lligen Geschehensablauf auszugehen, und es sind gegebenenfalls weitere unfallbezogene Kriterien einzubeziehen (BGE 134 V 109 E. 2.1 S. 111 f.). Hat die versicherte Person beim Unfall eine Verletzung erlitten, welche die Anwendung der Schleudertrauma-Rechtsprechung rechtfertigt, so sind hierbei die durch BGE 134 V 109 E. 10 S. 126 ff. pr�zisierten Kriterien massgebend. Ist diese Rechtsprechung nicht anwendbar, so sind grunds�tzlich die Ad�quanzkriterien, welche f�r psychische Fehlentwicklungen nach einem Unfall entwickelt wurden (BGE 115 V 133 E. 6c/aa S. 140; sog. Psycho-Praxis), anzuwenden (BGE 138 V 248 E. 4 S. 250; 134 V 109 E. 2.1 S. 111 f.). Bei nach einem Unfall auftretenden psychischen Fehlentwicklungen werden die Ad�quanzkriterien unter Ausschluss psychischer Aspekte gepr�ft (BGE 115 V 133 E. 6c/aa S. 140), w�hrend bei Schleudertraumen (BGE 117 V 359 E. 6a S. 367) und �quivalenten Verletzungen der Halswirbels�ule (SVR 1995 UV Nr. 23 S. 67, U 183/93 E. 2) sowie bei Sch�delhirntraumen (BGE 117 V 369 E. 4b S. 383) auf eine Differenzierung zwischen physischen und psychischen Komponenten verzichtet wird. Dies, weil f�r die Beurteilung des ad�quaten Kausalzusammenhanges als einer Rechtsfrage nicht entscheidend ist, ob die im Anschluss an eine solche Verletzung auftretenden Beschwerden medizinisch eher als organischer und/oder psychischer Natur bezeichnet werden, zumal diese Differenzierung angesichts des komplexen, vielschichtigen Beschwerdebildes in heiklen F�llen gelegentlich grosse Schwierigkeiten bereiten w�rde (BGE 134 V 109 E. 6.2.1 S. 116 f. in fine).
Zu erg�nzen ist, dass die Anerkennung der Leistungspflicht durch den Unfallversicherer in rechtlicher Hinsicht von Belang ist. Ist die Unfallkausalit�t einmal mit der erforderlichen Wahrscheinlichkeit nachgewiesen, entf�llt die deswegen anerkannte Leistungspflicht des Unfallversicherers erst, wenn der Unfall nicht die nat�rliche und ad�quate Ursache des Gesundheitsschadens darstellt, wenn also Letzterer nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der (krankhafte) Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsm�ssigen Verlauf eines krankhaften Vorzustandes auch ohne Unfall fr�her oder sp�ter eingestellt h�tte (status quo sine), erreicht ist (SVR 2009 UV Nr. 3 S. 9, 8C_354/2007 E. 2.2 mit Hinweisen; RKUV 1994 Nr. U 206 S. 326, U 180/93). Trifft ein Unfall auf einen vorgesch�digten K�rper und steht medizinischerseits fest, dass weder der status quo ante noch der status quo sine je wieder erreicht werden k�nnen, so handelt es sich nach der Rechtsprechung um eine "richtungsgebende Verschlimmerung" (ALEXANDRA RUMO-JUNGO/ANDR� PIERRE HOLZER, Bundesgesetz �ber die Unfallversicherung, 4. Aufl. 2012, S. 54).
Nach den Feststellungen des kantonalen Gerichts sind die psychischen St�rungen des Versicherten unbestrittenermassen nicht auf das Unfallereignis vom 25. Juli 2012 zur�ckzuf�hren. Streitig ist gem�ss dem angefochtenen Entscheid hingegen das Ausmass der somatischen Unfallfolgen. Vorinstanz und Unfallversicherer gingen gest�tzt auf die medizinischen Unterlagen, insbesondere aber aufgrund der Beurteilung des Dr. med. D.________, Facharzt FMH f�r Innere Medizin, spez. Rheumatologie, beratender Arzt der Helsana, davon aus, dass die erlittenen Verletzungen abgeheilt seien. Ab Juli 2013 sei durch eine Fortsetzung der �rztlichen Behandlungen keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes mehr zu erwarten. Die vom Versicherten geklagten Beschwerden seien sp�testens im Zeitpunkt des Fallabschlusses nicht mehr auf einen im Sinne der Rechtsprechung organisch nachweisbaren Unfallschaden zur�ckzuf�hren. Medizinische Berichte, welche geeignet w�ren, an der Richtigkeit der Darlegungen des Dr. med. D.________ auch nur geringe Zweifel aufkommen zu lassen, l�gen nicht vor. In Bezug auf die �ber den Juli 2013 hinaus geklagten Beschwerden pr�fte und verneinte das kantonale Gericht die Unfallkausalit�t nach der sog. Psycho-Praxis (BGE 115 V 133).
5.1.�Demgegen�ber vertritt der Beschwerdef�hrer die Auffassung, er leide weiterhin an zumindest teilweise organisch objektiv ausgewiesenen Unfallfolgen. Die Vorinstanz habe diesbez�glich die Beweise willk�rlich oder gar nicht gew�rdigt. Selbst der von der Beschwerdegegnerin beauftragte Dr. med. D.________ habe die Frakturen im Bereich von HWS und BWS, die undislozierte Sternumfraktur und die Patellaquerfraktur als mit Sicherheit unfallkausal bezeichnet. Auch die geklagten Beschwerden habe der Konsiliararzt zumindest teilweise als unfallkausal betrachtet. Nicht rechtsgen�glich beurteilt worden seien �berdies die Folgen der Verletzungen am linken Knie und am Sternum, bez�glich welcher ein erhebliches Arthrose-Risiko drohe. Da den Berichten versicherungsinterner Fachpersonen kein Beweiswert zukomme, sei entsprechend BGE 134 V 109 E. 9.5 S. 125 ein interdisziplin�res medizinisches Gutachten einzuholen.
5.2.�Im vom Beschwerdef�hrer erw�hnten BGE 134 V 109 hat sich das Bundesgericht in E. 9 (S. 121 ff.) mit den Erfordernissen auseinandergesetzt, welche an den Nachweis nat�rlicher Kausalzusammenh�nge zu stellen sind und dabei in E. 9.3 (S. 124) namentlich f�r die F�lle l�nger und ohne deutliche Besserungstendenz bestehender Beschwerden einerseits und kurz nach dem Unfall vorliegender Anhaltspunkte f�r einen problematischen Heilungsverlauf andererseits die m�glichst fr�hzeitige (z�gige) Einholung einer interdisziplin�ren Expertise als angezeigt erkl�rt. Daraus kann der Beschwerdef�hrer indessen nichts ableiten, das seine Forderung nach weiteren medizinischen Abkl�rungen st�tzen w�rde. Liegen - wie hier - Berichte und Stellungnahmen von �rzten verschiedener Fachrichtungen vor, die eine schl�ssige Gesamtbeurteilung zulassen, bedarf es nicht zwingend eines umfassenden medizinischen (inter- oder polydisziplin�ren) Gutachtens (Urteil 8C_964/2008 vom 1. September 2009 E. 3.1). Dies gilt namentlich auch mit Blick auf die sich im Rahmen der Ad�quanzpr�fung stellenden Fragen - wie die Einsch�tzung der trotz gesundheitlicher Sch�digung verbliebenen zumutbaren Arbeitsf�higkeit -, zu deren Beantwortung �rztliche Ausk�nfte n�tzliche Dienste leisten k�nnen und sich oftmals als unabdingbar erweisen. Gem�ss der im Rahmen des Sozialversicherungsrechts ergangenen Rechtsprechung darf sodann auf eine Stellungnahme eines versicherungsinternen Arztes abgestellt und auf eine externe Begutachtung verzichtet werden, wenn keine geringen Zweifel an der Schl�ssigkeit der �rztlichen Feststellungen bestehen (BGE 135 V 465 E. 4 S. 467 ff.). Daran �ndert die vom Beschwerdef�hrer zitierte zivilrechtliche Rechtsprechung gem�ss BGE 141 III 433 (Urteil 4A_178/2015) nichts, wonach ein Privatgutachten im Zivilprozess kein Beweismittel im Sinne von Art. 168 Abs. 1 ZPO darstellt. Nach st�ndiger Rechtsprechung handelt die Verwaltung nicht als Partei, sondern als zur Neutralit�t und Objektivit�t verpflichtetes Organ des Gesetzesvollzugs, solange in der Sache kein Beschwerdeverfahren angehoben ist. Nach Eintritt der Rechtsh�ngigkeit wird die Verwaltung zwar im prozessualen Sinne zur Partei. Sie ist lite pendente indessen weiterhin der Objektivit�t verpflichtet und hat daher nicht auch im materillen Sinn Parteieigenschaft. Auf dieser Rechtslage beruht auch die Judikatur �ber die Beweiskraft versicherungsmedizinischer Berichte und Gutachten (BGE 125 V 351; 122 V 157). Bei formell einwandfreien und materiell schl�ssigen (beweistauglichen und beweiskr�ftigen) medizinischen Entscheidungsgrundlagen des Versicherungstr�gers (Administrativgutachten) besteht daher kein Anspruch auf eine gerichtliche Expertise (BGE 137 V 210 E. 1.3.2 S. 226; 136 V 376 E. 4.2.2. S. 380). Diese im Rahmen der Invalidenversicherung ergangene Rechtsprechung hat auch in Bezug auf die obligatorische Unfallversicherung ihre G�ltigkeit. Daran �ndert selbst dann nichts, wenn die versicherte Person ihre Forderungen gleichzeitig auch gegen�ber dem privaten Unfallversicherer nach VVG geltend macht.
5.3.�Mit Bezug auf den Beschwerdef�hrer haben die veranlassten bildgebenden Untersuchungen mittels CT und MRI keine unfallbedingten L�sionen ergeben, welche die ab Juli 2013 noch geltend gemachten Beschwerden medizinisch zu erkl�ren verm�chten.
5.3.1.�Laut Bericht der chirurgischen Klinik des Spitals B.________ vom 25. Oktober 2012 waren die Beschwerden im Bereich des linken Knies stetig regredient. Das Knie war bei der Untersuchung voll beweglich und ohne Erguss. In den weiteren medizinischen Berichten werden keine Beschwerden am linken Knie mehr erw�hnt. Etwas anderes macht auch der Beschwerdef�hrer nicht geltend. Es ist daher davon auszugehen, dass diesbez�glich der status quo ante sp�testens im Juli 2013 erreicht war. Dasselbe gilt bez�glich der undislozierten Sternumfraktur. Laut Bericht der Klinik E.________ vom 20. Juni 2013 �ber das MRI der BWS war die Sternumfraktur konsolidiert.
5.3.2.�Gem�ss dem im Spital B.________ erstellten CT der BWS vom 29. August 2012 haben die BWK-Frakturen 6 und 7 mit leichter bis m�ssiger Keilwirbelbildung nachgesintert. In der Verlaufskontrollaufnahme vom 17. Oktober 2012 war der Befund praktisch identisch. Gem�ss Bericht des Spitals B.________ vom 25. Oktober 2012 war die Brustwirbels�ule klinisch druckindolent, insgesamt gut beweglich und weitgehend beschwerdefrei. Die neu aufgetretenen Beschwerden im HWS-Bereich wurden auf eine Schonhaltung und muskul�re Dysbalance zur�ckgef�hrt. Im Bericht vom 6. Mai 2013 �ber die rheumatologische Konsultation in der Klinik F.________ findet sich die Diagnose vorbestehender degenerativer Ver�nderungen mit m�ssiggradiger Osteochondrose C5/6, weniger C4/5 und C6/7, mehrsegmental Spondylarthrosen, Uncarthrosen der kaudalen HWS, leichtgradigen (pr�-) foraminalen Stenosen C5/6 und C6/7. Der Versicherte zeigte das klinische Bild eines Cervico-Thoracovertebralsyndroms mit Irritation im Bereich der degenerativen Gelenksver�nderungen an der mittleren bis kaudalen HWS und begleitenden myofascialen Irritationen ohne radikul�re Reizzeichen oder Ausf�lle. Das auf Veranlassung von Dr. med. D.________ in der Klinik E.________ erstellte MRI von HWS und BWS ergab gem�ss Bericht vom 20. Juni 2013 bez�glich der BWS einen station�ren Befund. Im Bereich der HWS best�tigte dieses eine bereits im CT vom 25. Juli 2012 nachgewiesene Atlantodentalarthrose, eine deutliche Facettengelenksarthrose C2/C3 links, sowie ein daran angrenzendes, auch im MRI vom 23. Mai 2013 vorhandenes Knochenmarks�dem. Bereits im CT vom 25. Juli 2012 h�tten sich laut Bericht alte, schon damals konsolidierte kleine Frakturen des linksseitigen Wirbelbogens C4, C5 und C6 abgrenzen lassen. In dieser Lokalisation finde sich aktuell kein Knochenmarks�dem. Das MRI zeigte zudem - wie bereits das CT vom 25. Juli 2012 - ventrale Spondylosen auf den unteren HWS-Abschnitten, sowie mehrsegmentale leichte cervicale Discusdegenerationen, jedoch keinen Nachweis einer Ligamentruptur. Dr. med. D.________, welcher den Versicherten am 10. Juni 2013 klinisch untersucht hatte (Konsiliarbericht vom 12. Juni 2013), schloss am 26. Juni 2013 unter Einbezug der neusten bildgebenden Untersuchungen, dass keine unfallbedingten strukturellen Ver�nderungen vorl�gen, jedoch vorbestandene Mehretagendegenerationen. HWS und BWS zeigten sich ohne richtunggebend traumatisch bedingte Ver�nderungen. Die Deckplattenimpression thorakal sei minimal und laut Radiologen aufgrund des geringen Befundes �tiologisch nicht klassifizierbar. Die fr�her beschriebenen kleinen Frakturen in den Wirbelbogen C4-6 seien ohne Residuen abgeheilt. Weiter h�lt Dr. med. D.________ fest, die Beschreibung der Beschwerden (erheblich limitierende Beschwerden im Stehen und Sitzen, keine Beschwerden bei sportlichen Aktivit�ten) sei somatisch nicht nachvollziehbar, ausser m�glicherweise bedingt durch die unfallfremden degenerativen Ver�nderungen. Es liegen keine medizinischen Unterlagen vor, welche auch nur geringe Zweifel an dieser Beurteilung aufkommen lassen. Dies gilt auch f�r das Gutachten des Dr. med. G.________, stellvertretender Chefarzt der orthop�dischen Klinik des Spitals H.________, vom 13. Mai 2014. Nach Ansicht des Gutachters waren die Frakturen in diskreter oder leichter Fehlstellung konsolidiert. Die Beschwerden bezeichnet er zwar als unfallkausal, f�hrt daf�r aber einzig die beweisrechtlich nicht aussagekr�ftige Begr�ndung der Beschwerdefreiheit vor dem Unfallereignis an (vgl. dazu RUMO-JUNGO/HOLZER, a.a.O., S 55). Anderseits h�lt er fest, aus somatischer Sicht sei keine Einschr�nkung der Belastbarkeit oder der Beweglichkeit der Wirbels�ule zu erwarten. Der Versicherte sollte daher seiner Ansicht nach ohne relevante Beschwerden voll leistungsf�hig sein. Mit somatischen Ursachen seien die Beschwerden nicht zu begr�nden. Deren Beschreibung in Ruhephasen und weniger bei Belastung erscheine aus wirbels�ulenchirurgischer Sicht nicht sehr logisch. Objektiv betrachtet besteht laut dem Gutachter in der bisherigen T�tigkeit als Verkaufsleiter im Aussendienst eine uneingeschr�nkte Arbeitsf�higkeit.
5.4.�Mit Blick auf die durchgef�hrten Untersuchungen und deren Interpretation durch Fach�rzte wurde der medizinische Sachverhalt rechtsgen�glich abgekl�rt. Von erg�nzenden medizinischen Abkl�rungen ist abzusehen, da sie keinen entscheidrelevanten neuen Aufschluss erwarten lassen (antizipierte Beweisw�rdigung; BGE 136 I 229 E. 5.3 S. 236).
6.1.�Sind die geltend gemachten Beschwerden nicht im Sinne der Rechtsprechung organisch hinreichend nachweisbar, so ist die Ad�quanz eines allf�lligen Kausalzusammenhangs zwischen dem Unfallereignis und diesen Beschwerden speziell zu pr�fen. Ergibt sich, dass die Ad�quanz zu verneinen ist, kann die Frage der nat�rlichen Unfallkausalit�t offenbleiben (BGE 135 V 465 E. 5.1 S. 472).
6.2.1.�In der Beschwerde wird ger�gt, die Ad�quanzpr�fung sei verfr�ht erfolgt. Zudem habe die Vorinstanz nicht begr�ndet, weshalb die Taggelder per 8. Juli 2013 einzustellen seien und die Heilbehandlung erst ab Ende Juni 2014. Damit habe sie den Anspruch auf rechtliches Geh�r verletzt.
6.2.2.�Stehen wie hier keine Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung zur Diskussion ist die Heilbehandlung (und das Taggeld) nur solange zu gew�hren, als von der Fortsetzung der �rztlichen Behandlung noch eine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes erwartet werden kann (BGE 134 V 109 E. 4.1 S. 114). Namhaft ist eine Besserung des Gesundheitszustandes der versicherten Person, wenn sie eine ins Gewicht fallende Steigerung oder Wiederherstellung der unfallbedingten Beeintr�chtigung der Arbeitsf�higkeit zu bewirken vermag (BGE 134 V 109 E. 4.3 S. 115).
6.2.3.�Das kantonale Gericht hat erwogen, aufgrund der medizinischen Unterlagen sei ab Juli 2013 von einer Fortsetzung der �rztlichen Behandlung mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit keine namhafte Besserung des somatischen Gesundheitszustandes mehr zu erwarten gewesen. Ab dem 8. Juli 2013 sei der Versicherte wieder voll arbeitsf�hig gewesen. Laut dem behandelnden Chiropraktor (Bericht vom 3. Dezember 2013) habe bis Mitte Oktober 2013 eine 90-prozentige Beschwerdeverbesserung erreicht werden k�nnen. Die weitere Behandlung habe darauf abgezielt, die Rezidivanf�lligkeit zu minimieren. Die therapeutischen Massnahmen h�tten somit der Schmerzlinderung und der Stabilisierung des Erreichten gedient. Ein Anspruch auf Taggeld und Heilbehandlung sei damit ab Juli 2013 zu verneinen. Diese Erw�gungen sind hinl�nglich begr�ndet und nicht zu beanstanden. Eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs liegt nicht vor. Der Beschwerdef�hrer bringt nichts vor, was Anlass zu einer anderen Beurteilung geben w�rde. Auch wenn die Beschwerdegegnerin dar�ber hinaus noch Leistungen f�r die Heilbehandlung erbracht hat, begr�ndet dies keinen sp�teren Zeitpunkt des Fallabschlusses f�r den Taggeldanspruch. Da der Unfallversicherer keine erbrachten Leistungen zur�ckfordert, erw�chst dem Beschwerdef�hrer daraus auch kein Nachteil. Die Beschwerde ist daher in diesem Punkt abzuweisen.
6.3.1.�Laut Vorinstanz ist die Ad�quanz des Kausalzusammenhangs zwischen dem Unfallereignis und den anhaltend geklagten Beschwerden nach den Kriterien zu pr�fen, die von der Rechtsprechung f�r psychische Unfallfolgen entwickelt wurden (BGE 115 V 133). Der Beschwerdef�hrer macht dagegen geltend, die spezielle Pr�fung der Ad�quanz habe nach den Kriterien der sog. Schleudertrauma-Praxis (BGE 134 V 109) zu erfolgen. Zum einen liege mit der Aktenbeurteilung des Dr. med. I.________, Facharzt FMH f�r Psychiatrie und Psychotherapie, vom 3. Juni 2014 keine rechtsgen�gliche Beurteilungsgrundlage vor. Zum andern leide er nicht an psychischen Beschwerden. Er habe sich lediglich Sorgen wegen der Schmerzen und seiner Zukunft gemacht. Frau Dr. med. J.________, Fach�rztin FMH f�r Psychiatrie und Psychotherapie, stellte im Bericht vom 24. April 2014 jedoch die Diagnose einer mittelgradigen depressiven Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10 F32.11) und psychophysisches Ersch�pfungssyndrom (ICD-10 Z73.0). Dr. med. I.________ best�tigte in seiner Aktenbeurteilung vom 3. Juni 2014 die Diagnose einer mittelgradigen depressiven Episode mit somatischem Syndrom. Laut den haus�rztlichen und psychiatrischen Berichten st�nden die psychischen Probleme eindeutig im Vordergrund. Diese seien wesentlich durch die Arbeitsplatzsituation bzw. den Verlust der Position als Verkaufsleiter verursacht worden.
Zur Begr�ndung der Anwendung der Schleudertrauma-Praxis bei der Ad�quanzbeurteilung (BGE 134 V 109) bringt der Beschwerdef�hrer vor, gem�ss Bericht der chirurgischen Klinik des Spitals B.________ vom 27. Juli 2012 habe er sich beim Unfall Verletzungen im Bereich der HWS und am Kopf zugezogen. Es sei das sogenannt typische Beschwerdebild nach HWS-Verletzungen aufgetreten mit eingeschr�nkter Beweglichkeit, paravertebralem Hartspann und Schmerzen im Nackenbereich, sp�ter auch Konzentrationsschw�chen, Schlaflosigkeit sowie Angstzust�nden. In Bezug auf das Unfallereignis vom 25. Juli 2012 wurde jedoch keine HWS-Distorsion oder eine der anderen Verletzungen, welche die Anwendung der Schleudertrauma-Praxis rechtfertigen k�nnte, diagnostiziert. Welche der beiden Rechtsprechungen anwendbar ist, kann indessen offenbleiben. Wie die nachfolgenden Erw�gungen zeigen, w�re die Ad�quanz eines Kausalzusammenhangs selbst dann zu verneinen, wenn man sie nach der f�r den Beschwerdef�hrer g�nstigeren Schleudertrauma-Praxis pr�ft.
6.4.�Das kantonale Gericht wertet das Ereignis vom 25. Juli 2012, bei welchem der Beschwerdef�hrer nachts vor seinem Ferienhaus aufgrund eines Misstritts �ber eine drei Meter hohe Mauer st�rzte, als mittelschweres Ereignis im engeren Sinn. Mit Blick auf die Rechtsprechung bei St�rzen aus einer H�he von zwischen zwei und etwa vier Metern (vgl. Urteil 8C_496/2014 vom 21. November 2014 E. 4.2.2; RUMO-JUNGO/HOLZER, a.a.O., S. 66 f.) ist diese Qualifikation nicht zu beanstanden. Sie wird vom Beschwerdef�hrer auch nicht in Frage gestellt. Von den massgebenden Zusatzkriterien (gem�ss BGE 134 V 109 E. 10.3 S. 130; besonders dramatische Begleitumst�nde oder besondere Eindr�cklichkeit des Unfalls; Schwere oder besondere Art der erlittenen Verletzungen; fortgesetzt spezifische, belastende �rztliche Behandlung; erhebliche Beschwerden; �rztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert; schwieriger Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen; erhebliche Arbeitsunf�higkeit trotz ausgewiesener Anstrengungen) m�ssten demnach mindestens drei oder aber eines in besonders ausgepr�gter Weise erf�llt sein, um den ad�quaten Kausalzusammenhang bejahen zu k�nnen (SVR 2010 UV Nr. 25 S. 100, 8C_897/2009 E. 4.5; Urteil 8C_12/2016 vom 1. Juni 2016 E. 7.3.2).
6.5.�Entgegen den Ausf�hrungen des Versicherten ist das Kriterium der besonders dramatischen Begleitumst�nde oder der besonderen Eindr�cklichkeit des Unfalles nicht gegeben. An dessen Erf�llung werden deutlich h�here Anforderungen gestellt.
6.6.�Das Kriterium der Schwere oder besonderen Art der erlittenen Verletzung ist mit Blick auf die medizinischen Befunde ebenfalls nicht erf�llt. Die erlittenen Frakturen waren rund drei Monate nach dem Unfallereignis gem�ss der radiologischen und klinischen Beurteilung abgeheilt. Inwiefern das vorger�ckte Alter des Versicherten die Verletzungen beeinflusst haben k�nnte, ist nicht ersichtlich und wird vom Beschwerdef�hrer auch nicht n�her begr�ndet. Die von ihm zitierte Rechtsprechung betrifft die Verwertbarkeit der verbleibenden Restarbeitsf�higkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt und ist im vorliegenden Zusammenhang somit nicht relevant. Dr. med. G.________ hielt im Gutachten vom 13. Mai 2014 �berdies fest, der Versicherte sei in einem k�rperlich sehr guten Zustand, so dass dem Alter keine relevante Komponente beizumessen sei.
6.7.�Der Versicherte bringt nichts vor, was das Kriterium der fortgesetzt spezifischen, belastenden �rztlichen Behandlung, jenes der �rztlichen Fehlbehandlung, welches die Unfallfolgen erheblich verschlimmert hat oder jenes des schwierigen Heilungsverlaufs und der erheblichen Komplikationen erf�llt erscheinen l�sst.
6.8.�Selbst wenn zugunsten des Versicherten die beiden Kriterien der erheblichen Beschwerden und der erheblichen Arbeitsunf�higkeit trotz ausgewiesener Anstrengungen als erf�llt erachtet w�rden, w�ren diese sicher nicht in ausgepr�gter Weise gegeben. Der Beschwerdef�hrer konnte seine Arbeit ab dem 8. Juli 2013 wieder voll aufnehmen. Wie der Telefonnotiz der Beschwerdegegnerin vom 4. September 2013 zu entnehmen ist, blieb dies auch so, bis er nach der R�ckkehr aus den Ferien erfuhr, dass er aufgrund einer neuen Organisationsstruktur im Betrieb seine bisherige T�tigkeit nicht mehr w�rde aus�ben k�nnen und einen Nervenzusammenbruch erlitt. Der Hausarzt, med. pract. C.________, attestierte im �rztlichen Zwischenbericht f�r die Taggeldversicherung nach VVG vom 29. November 2013 eine volle Arbeitsunf�higkeit aus psychischen Gr�nden ab 22. August 2013. Ab Dezember 2013 setzte er die Arbeitsf�higkeit auf 20 Prozent fest. Die Frage des Unfallversicherers, ob eine Arbeitsplatzproblematik vorliege, beantwortete der Arzt mit "Ja". Von einer durch den Unfall vom 25. Juli 2012 verursachten Arbeitsunf�higkeit, welche f�r die besondere Auspr�gung des Ad�quanzkriteriums sprechen w�rde, kann bei diesen Gegebenheiten nicht ausgegangen werden. Die Ad�quanz eines Kausalzusammenhangs zwischen dem Unfallereignis vom 25. Juli 2012 und den geklagten, organisch nicht hinreichend nachweisbaren Beschwerden ist daher zu verneinen. Die Ablehnung des Rentenanspruchs erfolgte damit zu Recht.
7.1.�Bez�glich der ihm zugesprochenen Integrit�tsentsch�digung von 10 Prozent bringt der Beschwerdef�hrer vor, diese sei zu tief bemessen. Sie beziehe sich nur auf die Einschr�nkungen in der BWS, nicht aber auf die Situation der HWS, des Sternums und des linken Knies. Zudem w�rden die Deformierungen der BWK ungen�gend ber�cksichtigt.
7.2.�Erleidet der Versicherte durch den Unfall eine dauernde erhebliche Sch�digung der k�rperlichen, geistigen oder psychischen Integrit�t, so hat er Anspruch auf eine angemessene Integrit�tsentsch�digung (Art. 24 Abs. 1 UVG). Gem�ss Art. 36 Abs. 1 UVV gilt ein Integrit�tsschaden als dauernd, wenn er voraussichtlich w�hrend des ganzen Lebens mindestens in gleichem Umfang besteht. Er ist erheblich, wenn die k�rperliche, geistige oder psychische Integrit�t, unabh�ngig von der Erwerbsf�higkeit, augenf�llig oder stark beeintr�chtigt wird. Absatz 4 dieser Bestimmung sieht vor, dass voraussehbare Verschlimmerungen des Integrit�tsschadens angemessen zu ber�cksichtigen sind.
7.3.�Wie bereits erw�hnt, sind bez�glich Knie und Sternum keine Einschr�nkungen mehr dokumentiert. Eine bloss m�gliche k�nftige Verschlimmerung vermag keinen Anspruch auf Integrit�tsentsch�digung zu begr�nden. Bez�glich BWS und HWS liegen keine unfallkausalen Unfallfolgen vor, welche eine h�here Integrit�tsentsch�digung rechtfertigen w�rden. Dr. med. G.________, welcher den Integrit�tsschaden im Gutachten vom 13. Mai 2014 mit 5 bis 10 Prozent bezifferte, rechnete nicht mit einer Verschlimmerung. Die Beschwerde ist daher auch in diesem Punkt abzuweisen.