Source: https://gemeinschaftdermenschen.wordpress.com/quellen/
Timestamp: 2017-08-23 11:44:37
Document Index: 219680760

Matched Legal Cases: ['§ 33', 'Art. 1', '§ 1', '§ 1', 'Art. 6', '§ 3', '§ 8', '§ 8', '§ 1', '§ 1', '§ 1', '§ 1', '§ 1', '§ 108', '§ 111', '§ 2', '§ 1', '§ 147', '§ 432', '§ 83', 'Art. 2', 'Art. 99', 'Art.1', 'Art. 9']

Quellen | Wir Menschensohn
Landesbürger
Landesbediensteten quasi Landesbeamten
Präamble Staatsvertrag von Wien 1955
Vorarlberg/Deutschösterreich
Vorarlberger Landesverfassung 1923
Über die absolute grenzen- und vorbehaltslose Freiheit als lebendiger Mensch
Eine Annexion [1] (von lateinisch annectere anknüpfen, anbinden; auch als Annektierung bezeichnet) ist die erzwungene (und einseitige) rechtliche Eingliederung eines bis dahin unter fremder Gebietshoheit stehenden Territoriums in eine andere geopolitische Einheit. Die Annexion geht über die Okkupation (Besatzungsverwaltung) hinaus, da auf dem (ehemals) fremden Territorium die eigene Gebietshoheit de facto ausgeübt wird und das Gebiet de jure dem eigenen Staatsgebiet einverleibt wird. Die Okkupation geht der Annexion in der Regel voraus.
§ 33. Den Fremden kommen überhaupt gleiche bürgerliche Rechte und Verbindlichkeiten mit den Eingebornen zu, wenn nicht zu dem Genusse dieser Rechte ausdrücklich die Eigenschaft eines Staatsbürgers erfordert wird. Auch müssen die Fremden, um gleiches Recht mit den Eingebornen zu genießen, in zweifelhaften Fällen beweisen, daß der Staat, dem sie angehören, die hierländigen Staatsbürger in Rücksicht des Rechtes,[1] wovon die Frage ist, [2], [3] ebenfalls wie die seinigen behandle.
Bei einer Okkupation [1] oder Besetzung (je nach Kontext auch Besatzung) wird in einem bevölkerten Gebiet die vorhandene Staatsgewalt durch einen externen Machthaber auf dessen Initiative durch die seinige ersetzt. Dies geschieht meist mit militärischen Mitteln.
Daneben wird im Völkerrecht auch die Besetzung eines herrschaftslosen Gebietes durch eine Staatsmacht als Okkupation bezeichnet. Während des Kolonialismus wurde die Errichtung der Herrschaft über außereuropäische Gebiete mit diesem Rechtsbegriff begründet. Dabei galt als unerheblich, ob das Land bewohnt war oder nicht. Dies wurde damit gerechtfertigt, dass einheimische Bewohner nicht staatlich organisiert gewesen seien.
In jüngerer Zeit zeichnet sich eine Besetzung auch dadurch aus, dass die Okkupationsmacht völkerrechtlich nicht zur legalen Exekutive wird. Im Gegensatz zur Annexion wird das fremde Territorium jedoch nicht dem eigenen Staatsgebiet staats- und völkerrechtlich einverleibt. Nach Souveränität strebende Bevölkerungsgruppen bezeichnen häufig den Staat, der ihr Territorium beherrscht, als Besatzungsmacht, auch wenn es sich dabei um keine Okkupation im juristischen Sinne handelt. Okkupanten sind analog dazu einzelne Vertreter der Besatzungsmacht oder ihre im Lande anwesende Gesamtheit.
Bei der Okkupation wird zwischen friedlicher (occupatio pacifica) und kriegerischer Besetzung (occupatio bellica) unterschieden.
Art. 1 (2) Grundgesetz [1] Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt.
de facto ist der lateinische Ausdruck für „nach Tatsachen, nach Lage der Dinge, in der Praxis, tatsächlich“ (vgl. in praxi), auch als faktisch („in Wirklichkeit“) bezeichnet. (de = hinsichtlich, facto = machen)
De jure (in der klassischen lateinischen Form de iure) ist ein lateinischer Ausdruck für „laut Gesetz, nach geltendem Recht, legal, offiziell, amtlich“; (lat.: de = hinsichtlich, gemäß; ius = Recht)
Die Gemeinschaft, plur. inus. der Zustand, da man etwas mit einem andern gemein hat, oder sich mit ihm gemein macht.
Besonders die gegenseitige Teilnehmung an den Umständen und an dem Eigenthume des andern; da denn dieser Ausdruck so viele nähere Bestimmungen leidet, als es Arten von Umständen gibt, an welchen man Theil nimmt. Die Gemeinschaft der Güter, wenn mehrern das Eigenthum an denselben zustehet. Etwas in Gemeinschaft haben oder besitzen. Die Gemeinschaft zwischen Seele und Leib, Harmonia animae cum corpore, diejenige Verbindung beyder Theile, vermöge welcher einer in den andern wirken kann. Die Gemeinschaft Gottes, oder die Gemeinschaft der Gläubigen mit Gott, in der Gottesgelehrsamkeit. Laß mich eine traurige Gemeinschaft an deinem ganzen Kummer haben, Dusch. Gemeinschaft mit einem machen. Zuweilen auch in weiterer Bedeutung für vertrauter Umgang, und in noch weiterer Bedeutung für einen jeden Umgang. Mit jemanden Gemeinschaft haben, mit ihm umgehen. Eines Gemeinschaft fliehen. Die unvorsichtige Gemeinschaft des verwandtschaftlichen Umganges erstickt oft die gegenseitige Hochachtung, Gell.
So hat ein gemalter Mensch den Namen „Lebewesen“ (zoon), genauso wie ein lebendiger Mensch den Namen „Lebewesen“ hat. Der dem Namen „Lebewesen“ zugehörige Wesensbegriff ist aber jeweils ein anderer, der lebendige Mensch ist im Gegensatz zur funktionalen Person die gemalt (geschreiben auf ein Blatt Papier) ein lebendiges Lebewesen ist. Aristoteles
Dass es trotzdem zu einem Einfluss der Grundrechte kommt liegt an der Drittwirkung der Grundrechte, [1] deren Konstruktion streitig ist (siehe Pieroth/Schlink, Rn. 59) bzw. an einfachgesetzlichen Ausformungen die auch Private verpflichten, wie dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz.
Heimatrecht, Zugehörigkeit einer Person zu einer bestimmten Gemeinde. Zunächst wegen der Zugehörigkeit zu einer Grundherrschaft bzw. des Bürgerrechts nur subsidiär geltend (Bettlerschub-Patent 1754, Konskriptions-Patent 1804), wurde das Heimatrecht durch das Provisorische Gemeindegesetz 1849 zwingend eingeführt. Endgültig regelte das Reichsgesetz aus 1863 die Führung einer Matrikel der Mitglieder durch die Gemeinde (Heimatrolle) und die Ausstellung von Heimatscheinen. Das Heimatrecht gab den Anspruch auf ungestörten Aufenthalt und auf Armenpflege im Falle der Not. Es konnte durch Amtsantritt, Ersitzung (nach 10 Jahren), Eheschließung und Abstammung erworben werden; durch 2-jährige Abwesenheit (Verschweigung) konnte man es verlieren. 1939 wurde das Heimatrecht in Österreich aufgehoben, an seine Stelle trat nach 1945 der Nachweis der Staatsbürgerschaft. [1]
Unter ius cogens (lateinisch für: zwingendes Recht) versteht man den Teil der Rechtsordnung, der nicht abbedungen (durch andere Vereinbarungen oder Erklärungen geändert) werden darf. Neben dem Privatrecht findet der Begriff vor allem im Völkerrecht Verwendung. Gegenbegriff ist das ius dispositivum (nachgiebiges Recht).
Lukas – Kapitel 17, 20-21
20 Das Reich Gottes kommt nicht mit äußerlichen Gebärden; (Johannes 18.36) 21 man wird auch nicht sagen: Siehe hier! oder: da ist es! Denn sehet, das Reich Gottes ist inwendig in euch.
§ 1. BGBl. Nr. 311/1985 Staatsbürgerschaftsgesetz 1985 – StbG ist in Seite 8 durch Art. III (1) BGBl. Nr. 685/1988 aufgehoben, die Verfassungsbestimmung des § 1. des Staatsbürgerschaftsgesetzes 1985 wurde im Art. III (2) BGBl. Nr. 685/1988 das Ziel zum Heimatrecht bestimmt weiterhin die Verfassungsbestimmung des Art. 6 in der BGBl. Nr. 1/1930. [1].
§ 3. Von den im § 8 geregelten Fällen abgesehen, ist eine Person, deren Staatsangehörigkeit nicht geklärt werden kann, wie ein Staatenloser zu behandeln.
§ 8. (1) Bis zum Beweis des Gegenteiles gilt als Staatsbürger kraft Abstammung, wer im Alter unter sechs Monaten im Gebiet der Republik aufgefunden wird.
(2) Das gleiche gilt für eine Person, die im Gebiet der Republik geboren wird, wenn a) bei ehelicher Geburt ein Elternteil, b) bei unehelicher Geburt die Mutter im Gebiet der Republik geboren worden ist.
(BGBl. Nr. 170/1983, Art. I Z 6)
(3) Abs. 1 gilt auch für Personen, die vor dem 1. September 1983 im Gebiet der Republik aufgefunden worden sind, Abs. 2 auch für Personen, die vor diesem Tag geboren worden sind, wenn ihr ehelicher Vater oder ihre uneheliche Mutter im Gebiet der Republik geboren worden ist. (BGBl. Nr. 170/1983,zum Verlust der Staatsangehörigkeit § 1 (1) b StGBl. Nr. 59/1945
1 Landesbedienstetengesetz 1988
2 § 1*) Anwendungsbereich des Gesetzes
3 Formalrechtliches zu Landesbedienstetengesetz 1988
4 Landesbedienstetengesetz 2000
5 § 1*) Anwendungsbereich des Gesetzes
6 Formalrechtliches zu Landesbedienstetengesetz 2000
§ 1*) Anwendungsbereich des Gesetzes
(1) Dieses Gesetz [1] findet Anwendung auf a)die Landesbediensteten, die in Krankenanstalten oder in Einrichtungen, die der Ausbildung von Personal für die Gesundheits- und Krankenpflege dienen, tätig sind, b) Lehrer, die der Landeskonservatorium Gmbh zugewiesen sind, c) jene Personen, die am 30. Juni 2000 Landesbedienstete waren und bis zum 15. Oktober 2000 keine Erklärung abgegeben haben, dass sich ihr Dienstverhältnis nach dem Landesbedienstetengesetz 2000 richtet, sowie d) Sozialarbeiter und Erzieher, die bei Inkrafttreten des Gesetzes LGBl. Nr. 31/2012 Landesbedienstete waren und bis zum 31. August 2012 keine Erklärung abgegeben haben, dass sich ihr Dienstverhältnis nach dem Landesbedienstetengesetz 2000 richtet.
) Fassung LGBl. Nr. 25/1998, 49/2000, 14/2001, 31/2012
Formalrechtliches zu Landesbedienstetengesetz 1988
Im II. HAUPTSTÜCK ist der Begriff des Landesbeamten dem Anwendungsbereich des Landesbedienstetengesetz 1988 entsprechend bloß kosmetischer Natur, es besteht, durch das Dienstverhältnis der Landesbeamten im Anwendungsbereich des § 1, kein Beamtenverhältnis.
(1) Die Dienstverhältnisse der Dienstnehmer des Landes – im Folgenden „Landesbedienstete” genannt – sind nach den Bestimmungen dieses Gesetzes [2] zu begründen, zu gestalten und zu beendigen.
(2) Dieses Gesetz findet keine Anwendung auf a) Lehrer für öffentliche Pflichtschulen, für öffentliche land- und forstwirtschaftliche Berufs- und Fachschulen sowie auf Erzieher für öffentliche Schülerheime, die ausschließlich oder vorwiegend für Schüler öffentlicher land- und forstwirtschaftlicher Berufs- und Fachschulen bestimmt sind, b) Angelegenheiten des Arbeitnehmerschutzes hinsichtlich jener Landesbediensteten, die in Betrieben tätig sind. (3) Die Bestimmungen dieses Gesetzes finden auf == a) die Bediensteten, die in Krankenanstalten oder in Einrichtungen, die der Ausbildung von Personal für die Gesundheits- und Krankenpflege dienen, tätig sind,
b) Lehrer, die der Landeskonservatorium GmbH zugewiesen sind,
c) jene Personen, die am 30. Juni 2000 Vorheriges SuchergebnisLandesbediensteteNächstes Suchergebnis waren und bis zum 15. Oktober 2000 keine Erklärung (§ 108) abgegeben haben, wonach sich ihr Dienstverhältnis nach dem Landesbedienstetengesetz 2000 bestimmen soll, sowie
d) Sozialarbeiter und Erzieher, die bei Inkrafttreten des Gesetzes LGBl. Nr. 30/2012 Vorheriges SuchergebnisLandesbediensteteNächstes Suchergebnis waren und bis zum 31. August 2012 keine Erklärung (§ 111a) abgegeben haben, wonach sich ihr Dienstverhältnis nach dem Landesbedienstetengesetz 2000 bestimmen soll, nur so weit Anwendung, als dies vom Landesbedienstetengesetz 1988 ausdrücklich angeordnet wird.
(4) Dieses Gesetz findet auf Personen, die am Verwaltungspraktikum teilnehmen (Verwaltungspraktikanten), auf Lehrlinge sowie auf freie Dienstnehmer nach Maßgabe des IV. Hauptstückes Anwendung.
) Fassung LGBl. Nr. 15/2001, 25/2003, 24/2009, 30/2012
Formalrechtliches zu Landesbedienstetengesetz 2000
Trotz der Einteilung der Landesbediensteten in § 2 ist dem Anwendungsbereich des Landesbedienstetengesetz 2000 entsprechend, der Begriff des Landesbeamten wie im Landesbedienstetengesetz 1988 lediglich kosmetischer Natur, durch das Dienstverhältnis der quasi Landesbeamten besteht, dem Anwendungsbereich in § 1 dem Landesbedienstetengesetz 2000 entsprechend, kein Beamtenverhältnis!
Mensch (manisco, das Denkende):[1] der höchstdifferenzierte irdische Organismus, das sprachbegabte, denkende, reflexionsfähige, selbstbewußte, persönliche, aktiv wollende, Ideen realisierende, vollbewußte Wesen, der Abschluß der organischen Entwicklung auf Erden, der Idee nach und potentiell schon in die »Anfänge« zu setzen; in der Zeit als Entwicklungsprodukt eines »Urmenschen« (»homo primigenius alalus«, HAECKEL) und tieränlicher Vorfahren zu betrachten. Im Menschen kommt die Natur zur Besinnung ihrer selbst, in ihm tritt sie sich selbst (als höhere Natur) gegenüber. Der Mensch ist das Kulturwesen, das soziale Wesen par excellence, das Wesen, das eine wahre Geschichte hat.
ARISTOTELES nennt den Menschen ein: Zôon politikon (*1) (Polit. I, 2). Die Stoiker erklären den Menschen als zôon logikon, thnêton, nou kai epistêmês dektikon (Sext. Empir. Pyrrh. hypot. II, 26; Stob. Ecl. II, 132). Nach PHILO ist der Mensch Gottes Ebenbild.
Nach dem Alten und Neuen Testament ist der Mensch das Ebenbild Gottes, das geistbegabte, vernünftige, sittliche Wesen, das zum Herrn der Erde bestimmt ist. Das Wesentliche im Menschen ist die Seele (wie auch bei PLATO): »Quid enim magis est homo, quam anima?« (HUGO VON ST. VICTOR, De sacr. II, 1, 11).
Einen übersinnlichen Urmenschen (Adam) nehmen die Gnostiker an, auch die Kabbala (»Adam Kadwon«, s. d.), auch MANI. Nach JOH. SCOTUS ERIUGENA ist der Mensch als intelligibles Sein Ebenbild Gottes (De div. nat. IV, 7). Er faßt als Intelligibles alle Creaturen in sich (l.c. II, 4; III, 39). »Homo est notio quaedam intellectualis in mente divina aeternaliter facta« (l.c. V, 7; vgl. Adam Kadmon). ALBEBTUS MAGNUS betont: »Homo inquantum homo solus est intelleclus« (De intell. II, 8; Sum. th. II, 9).
Nach THOMAS u. a. besteht der Mensch »ex spirituali et corporali substantia« (Sum. th. I, 75, 1). Der Mensch ist »animal rationale« (Contr. gent. III, 39; De pot. 8, 4 ob. 5). – Nach PARACELSUS besteht der Mensch aus Materie, ätherischem und göttlichem Wesen, er hat an allen drei Welten (s. d.) teil (Paragr. 2). Nach J. B. VAN HELMONT ist der Mensch ein in einem Körper wohnender Geist (Venat. scient. p. 25 f.).
Nach LEIBNIZ ist der Mensch ein kleiner Gott (Theod. I. B., § 147).
Nach BONNET ist er ein »être mixte« aus Leib und Seele (Ess. analyt. I, 1, 4).
HOLBACH sagt vom Menschen: »C’est un être matériel, organisé ou conformé de manière à sentir, à penser, à être modifié de certaines façons propres à lui seul, à son organisation« (Syst. de la nat. I, ch. 6, p. 80).
LAMETTBIE nennt den Menschen eine »Maschine« (L’homme mach.). – Nach SWEDENBORG ist der Mensch seinem Innern nach ein Geist (De coelo, § 432 ff.).
Nach DE BONALD »une intelligence servie par des organes«.
KANT betrachtet den Menschen (der außer dem empirischen einen »intelligiblen« Charakter, s. d., besitzt) als »Subjekt des moralischen Gesetzes«, als »Zweck an sich selbst«; »niemals bloß als Mittel« darf er behandelt werden (W. W. V, 91 f., 137 f.).
Für die reflectierende Urteilskraft ist der Mensch der letzte Zweck der Natur (Krit. d. Urt. § 83). Die Menschheit in ihrer moralischen Vollkommenheit ist Gottes eingeborener Sohn (WW. VI, 155).
SCHILLER sagt: »Alle andern Dinge müssen; der Mensch ist das Wesen, welches will« (WW. XII, 192); seine Freiheit betätigt er auch im Spiel (s. d.), in der Kunst. Der individuelle Mensch hat die Bestimmung, den »reinen idealischen Menschen« zu realisieren (Ästhet. Erz. 4. Br.).
Eine sittliche Bestimmung hat der Mensch nach J. G. FICHTE, SCHLEIERMACHER U. a. »Die vollkommene Übereinstimmung des Menschen mit sich selbst… ist das letzte höchste Ziel des Menschen« (FICHTE, Bestimm. d. Gelehrt. 1. Vorl., S. 13).
Nach TROXLER besteht der Mensch aus Geist, Seele, Leib, Körper (Blicke in d. Wes. d. Mensch. S, 30 ff.).
CHR. KRAUSE setzt die Bestimmung des Menschen darin, »da, er seine eigene Wesenheit ( seinen Begriff) in der Zeit wirklich mache oder gestalte, in unendlicher Bestimmtheit, individuell, als ein Individuum. Oder: daß er ein ganzer, vollwesentlich und vollständig, gleichförmig ausgebildeter Mensch…werde« (Abr. d. Rechtsphilos. S. 5).
Es gibt eine »Allmenschheit«, »Menschheit des Weltalls« als Idee (Urb. d. Menschh. S. 147, 164 ff.). Alle Menschen sind ursprünglich ein Wesen (l.c. S. 7). Die Menschheit ist ein Organismus (l.c. S. 59), sie soll sich zu einem »Menschheitsbund« vereinigen (l.c. S. 287 ff.). »Die Menschheit des Weltalls ist ein organisches Wesen in Gott, als das eine Vereinwesen der Vernunft und der Natur, von Gott ewig geschaffen« (l.c. S. 287; vgl. S. 18, 25). Nach J. H. FICHTE ist der Mensch ein geschichtsbildendes Wesen (Psychol. II, S. XX). Aufs höchste werten den Menschen L. FEUERBACH, COMTE (die Menschheit ist das quasigöttliche »grand être«), M. STIRNER, NIETZSCHE (S. Übermensch). – Nach verschiedenen Philosophen ist der Mensch ein »Mikrokosmos« (s. d.). Vgl. SUABEDISSEN, Lehre von d. Mensch. 1829; B. VETTER, Die mod. Weltansch. u. d. Mensch, 4. A., 1903 GUTBERLET, Der Mensch2, 1903. Vgl. Teleologie, Anthropologie, Übermensch.
Jeschu spricht: Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich eingeht, so wird er errettet werden. Johannes 10 Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn (*2) gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. (Johannes 3,16)
Kernsatz für das Verständnis der österreichischen Frage – Es wird unvermeidlich sein! [1] Die Regierungen des Vereinigten Königreiches, der Sowjetunion und der Vereinigten Staaten von Amerika sind darin einer Meinung, dass Österreich, das erste freie Land, das der typischen Angriffspolitik Hitlers zum Opfer fallen sollte, von deutscher Herrschaft befreit werden soll. Sie betrachten die Besetzung Österreichs durch Deutschland am 15. März 1938 als null und nichtig.
Sie betrachten sich durch keinerlei Änderungen, die in Österreich seit diesem Zeitpunkt durchgeführt wurden, als irgendwie gebunden. Sie erklären, dass sie wünschen, ein freies unabhängiges Österreich wiederhergestellt zu sehen und dadurch ebenso sehr den Österreichern selbst wie den Nachbarstaaten, die sich ähnlichen Problemen gegenübergestellt sehen werden, die Bahn zu ebnen, auf der sie die politische und wirtschaftliche Sicherheit finden können, die die einzige Grundlage für einen dauernden Frieden ist.
Österreich wird aber auch daran erinnert, dass es für die Teilnahme am Kriege an der Seite Hitler-Deutschlands eine Verantwortung trägt, der es nicht entrinnen kann, und dass anlässlich der endgütigen Abrechnung Bedachtnahme darauf, wie viel es selbst zu seiner Befreiung beigetragen haben wird, unvermeidlich sein wird.
Aus: Csáky, Eva-Marie: Der Weg zu Freiheit und Neutralität. Wien 1980 (Englischer Originaltext aus: FR 1943/I, S. 761; Übersetzung aus: Verosta, Stephan: Die internationale Stellung Österreichs 1938 bis 1947. Wien 1947, Dok. 22.)
Lukas – Kapitel 17,22-24; Er sprach aber zu den Jüngern: Es wird die Zeit kommen, daß ihr werdet begehren zu sehen einen Tag des Menschensohnes, und werdet ihn nicht sehen. 23 Und sie werden zu euch sagen: Siehe hier ! siehe da ! Gehet nicht hin und folget auch nicht. (Lukas 21.8) 24 Denn wie der Blitz oben vom Himmel blitzt und leuchtet über alles, was unter dem Himmel ist, also wird des Menschen Sohn an seinem Tage sein.
Sure 2| Die Kuh (19) Oder es ist, wie (wenn) ein Gewitterregen vom Himmel (niedergeht), voller Finsternis, Donner und Blitz. Sie stecken sich vor den Donnerschlägen in Todesfurcht die Finger in die Ohren. – Und Gott hat die Ungläubigen (allesamt) in seiner Gewalt. (20) Der Biltz raubt ihnen beinahe das Gesicht. Sooft er ihnen hell macht, gehen sie darin. Und wenn er es (wieder) dunkel über ihnen werden läßt, bleiben sie stehen. Wenn Gott wollte, würde er ihnen das Gehör und Gesicht (ganz) nehmen. Gott hat zu allem die Macht.
Präambel Staatsvertrag von Wien 1955
polītisch, -er, -te, adj. et adv. der Politik gemäß, in derselben gegründet. Ingleichen in weiterer Bedeutung, doch nur im gemeinen Leben, der gesellschaftlichen Klugheit gemäß, und in noch weiterem Verstande, oft für listig, verschlagen, schlau überhaupt. Ein politischer Streich, ein feiner, listiger kluger Streich. Auch im Engl. ist Politik und Policy List, Verschlagenheit.
Sehr geehrter Herr Bundespräsident! Herr Bundestagspräsident! Frau Bundeskanzlerin! Frau Bundesratspräsidentin! Meine Damen und Herren Abgeordnete!
III.Deutschland
Es ist nicht die Absicht der Alliierten, das deutsche Volk zu vernichten oder zu versklaven. Die Alliierten wollen dem deutschen Volk die Möglichkeit geben, sich darauf vorzubereiten, sein Leben auf einer demokratischen und friedlichen Grundlage von neuem wiederaufzubauen. Wenn die eigene Anstrengungen des deutschen Volkes unablässig auf die Erreichung dieses Zieles gerichtet sein werden, wird es ihm möglich sein, zu gegebener Zeit seinen Platz unter den freien und friedlichen Völkern der Welt einzunehmen. Der Text dieser Übereinkunft lautet:
Es ist eine alliierte Kontrolle über das deutsche Wirtschaftslebens zu errichten, jedoch nur in den Grenzen, die notwendig sind: zur Sicherung der Warenproduktion und der Dienstleistungen, die zur Befriedigung der Bedürfnisse der Besatzungsstreitkräfte und der verpflanzten Personen in Deutschland notwendig sind und die wesentlich sind für die Erhaltung eines mittleren Lebensstandards in Deutschland, der den mittleren Lebensstandard der europäischen Länder nicht übersteigt. (Europäische Länder in diesem Sinne sind alle europäischen Länder mit Ausnahme des Vereinigten Königreiches und der Sowjetunion);
Rechtsnachfolger – Sukzession (lat. succedere „nachrücken“, „nachfolgen“)Eintritt einer (auch juristischen) Person, des Rechtsnachfolgers, in die oder in eine bestimmte Rechtsposition seines Rechtsvorgängers, wobei in der Regel die zu dieser Rechtsposition gehörigen Aktiva und Passiva in vollem Umfang übernommen werden (Gesamtrechtsnachfolge, Universalsukzession). Gesamtrechtsnachfolger sind z. B. der Erbe, die neue Gesellschaft bei Fusion oder Umwandlung von Gesellschaften und der Staat bei Staatensukzession. Teilrechtsnachfolge tritt dagegen bei Übernahme einer Firma, Einzelrechtsnachfolge in ein einzelnes Recht oder in eine einzelne Pflicht ein.
Die Regierung, plur. die -en, von dem Zeitworte regieren. 1. Von der Handlung des Regierens; ohne Plural. So wohl im eigentlichsten Verstande, die Richtung einer Bewegung auf einen Endzweck. Die Regierung eines Wagens. Als auch im engern, die Bestimmung der jedesmahligen so wohl leidentlichen als thätigen Veränderungen eines Dinges. Die göttliche Regierung aller Dinge. Sich der göttlichen Regierung überlassen. In noch engerer Bedeutung, die Bestimmung des Verhaltens durch allgemeine Vorschriften und mit denselben verknüpfte Bewegungsgründe und Strafübel; wo es zuweilen auch von solchen gebraucht wird, welche diese Bestimmung im Nahmen anderer handhaben. So legt man in den Städten den Bürgemeistern eine Regierung bei. Am üblichsten ist es im engsten Verstande von der Ausübung der Macht und Gewalt, die gemeinschaftliche Wohlfahrt in einem Staate zu erhalten. Wenn der Prinz die Regierung antreten, erlangen wird. Die Regierung niederlegen. Nach der Regierung trachten. Sich die Regierung anmaßen. Jemanden der Regierung entsetzen. Statt der R. A. die Regierung führen, gebraucht man jetzt lieber das Zeitwort regieren.
2. Mit näherer Beziehung auf die Zeit, da und wie lange eine Person die oberste und höchste Gewalt in einem Staate bekleidet; wo auch der Plural Statt findet. Unter der Regierung des Kaisers Otto, des Herzogs Heinrich, des Grafen Johann. Zwei Regierungen überleben, zwei nach einander in einem und eben demselben Staate regierende Herren.
3. Ein zur Handhabung der obersten fürstlichen Gewalt in einem Lande oder in einer Provinz niedergesetztes Kollegium, die Landesregierung, welches in Grafschaften die Kanzlei genannt wird. Die churfürstl. Sächsische Regierung zu Dresden. Die Magdeburgische Regierung u. s. f. Bey der Regierung klagen. Sich an die Regierung wenden. Daher der Regierungs-Advocat, Regierungs-Präsident u. s. f. Ehedem handhabeten diese Collegia im Nahmen des Landesherren die ganze höchste Gewalt in einem Staate oder in einer Provinz. Seitdem aber nach und nach die Verwaltung der Geschäfte mehr getheilet, und für manche Arten besondere und zum Theil höhere Collegia errichtet worden, so ist diesen größten Theils nur die Verwaltung der Justiz übrig geblieben.
4. Der Ort, wo und aus welchem andere Dinge regieret werden. 1) So wird das Gebäude, das Zimmer, in welchem sich ein Regierungs-Kollegium versammelt und seine Sitzungen hält, sehr häufig gleichfalls die Regierung genannt. Auf die Regierung gehen. 2) Bei den Glockenspielen führet derjenige Ort auf dem Thurme, wo die Drahte von eisernen Winkelhaken herum geführet werden, bis sie weiter oben die Glocken anziehen, den Nahmen so wohl der Regierung, als auch der Regierungskammer.
Anhang: Protokoll Nr. 4 zur Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten, durch das gewisse Rechte und Freiheiten gewährleistet werden, die nicht bereits in der Konvention oder im ersten Zusatzprotokoll enthalten sind in der Fassung des Protokolls Nr. 11 Straßburg, 16.IX.1963 Konvention | Protokoll Nr. 1 | Protokoll Nr. 6 Protokoll Nr. 7 | Protocol No. 12 | Protokoll Nr. 13 English Übersetzungen European Court of Human Rights CDDH (Bereinigte Übersetzung zwischen Deutschland, Liechtenstein, Österreich und der Schweiz abgestimmte Fassung)
Die Unterzeichnerregierungen, Mitglieder des Europarats – entschlossen, Maßnahmen zur kollektiven Gewährleistung gewisser Rechte und Freiheiten zu treffen, die in Abschnitt I der am 4. November 1950 in Rom unterzeichneten Konvention zum Schutz der Menschenrechte und Grundfreiheiten (im folgenden als „Konvention“ bezeichnet) und in den Artikeln 1 bis 3 des am 20. März 1952 in Paris unterzeichneten ersten Zusatzproto­kolls zur Konvention noch nicht enthalten sind – haben folgendes vereinbart
1 Artikel 1 Verbot der Freiheitsentziehung wegen Schulden
2 Artikel 2 Freizügigkeit
3 Artikel 3 Verbot der Ausweisung eigener Staatsangehöriger
4 Artikel 4 Verbot der Kollektivausweisung von ausländischer Personen
5 Artikel 5 Räumlicher Geltungsbereich
6 Artikel 6 Verhältnis zur Konvention
7 Artikel 7 Unterzeichnung und Ratifikation
1. Jede Person, die sich rechtmäßig im Hoheitsgebiet eines Staates aufhält, hat das Recht, sich dort frei zu bewegen und ihren Wohnsitz frei zu wählen. 2. Jeder Person steht es frei, jedes Land, einschließlich des eigenen, zu verlassen. 3. Die Ausübung dieser Rechte darf nur Einschränkungen unterwor­fen werden, die gesetzlich vorgesehen und in einer demokratischen Gesellschaft notwendig sind für die nationale oder öffentliche Sicherheit, zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung, zur Verhütung von Straftaten, zum Schutz der Gesundheit oder der Moral oder zum Schutz der Rechte und Frei­heiten anderer. 4. Die in Absatz 1. anerkannten Rechte können ferner für bestimmte Gebiete Einschränkungen unterworfen werden, die gesetzlich vorgesehen und in einer demokratischen Gesellschaft durch das öffentliche Interesse gerechtfertigt sind.
1. Niemand darf durch eine Einzel- oder Kollektivmaßnahme aus dem Hoheitsgebiet des Staates ausgewiesen werden, dessen Angehöriger er ist. 2. Niemandem darf das Recht entzogen werden, in das Hoheitsgebiet des Staates einzurei­sen, dessen Angehöriger er ist.
Artikel 4 Verbot der Kollektivausweisung von ausländischer Personen
1. Jede Hohe Vertragspartei kann im Zeitpunkt der Unterzeichnung oder Ratifikation dieses Protokolls oder zu jedem späteren Zeitpunkt an den Generalsekretär des Europarats eine Erklärung darüber richten, in welchem Umfang sie sich zur Anwendung dieses Protokolls auf die in der Erklärung angegebenen Hoheitsgebiete verpflichtet, für deren internationale Beziehungen sie verantwortlich ist. 2. Jede Hohe Vertragspartei, die eine Erklärung nach Absatz 1 abgegeben hat, kann jeder­zeit eine weitere Erklärung abgeben, die den Inhalt einer früheren Erklärung ändert oder die Anwendung der Bestimmungen dieses Protokolls auf irgendein Hoheitsgebiet beendet. 3. 1 Eine nach diesem Artikel abgegebene Erklärung gilt als eine Erklärung im Sinne des Arti­kels 56 Absatz 1 der Konvention. 4. Das Hoheitsgebiet eines Staates, auf das dieses Protokoll aufgrund der Ratifikation oder Annahme durch diesen Staat Anwendung findet, und jedes Hoheitsgebiet, auf welches das Protokoll aufgrund einer von diesem Staat nach diesem Artikel abgegebenen Erklärung Anwendung findet, werden als getrennte Hoheitsgebiete betrachtet, soweit die Artikel 2 und 3 auf das Hoheitsgebiet eines Staates Bezug nehmen. 5. 2 Jeder Staat, der eine Erklärung nach Absatz 1 oder 2 abgegeben hat, kann jederzeit danach für eines oder mehrere der in der Erklärung bezeichneten Hoheitsgebiete erklären, daß er die Zuständigkeit des Gerichtshofs, Beschwerden von natürlichen Personen, nichtstaatlichen Organisationen oder Personengruppen nach Artikel 34 der Konvention entgegenzunehmen, für die Artikel 1 bis 4 dieses Protokolls insgesamt oder für einzelne dieser Artikel annimmt.
1. Dieses Protokoll liegt für die Mitglieder des Europarats, die Unterzeichner der Konvention sind, zur Unterzeichnung auf; es wird gleichzeitig mit der Konvention oder zu einem späteren Zeitpunkt ratifiziert. Es tritt nach Hinterlegung von fünf Ratifikationsurkunden in Kraft. Für jeden Unterzeichner, der das Protokoll später ratifiziert, tritt es mit der Hinterlegung der Rati­fikationsurkunde in Kraft. 2. Die Ratifikationsurkunden werden beim Generalsekretär des Europarats hinterlegt, der allen Mitgliedern die Namen derjenigen Staaten, die das Protokoll ratifiziert haben, notifiziert. Zu Urkund dessen haben die hierzu gehörig befugten Unterzeichneten dieses Protokoll unter­schrieben. Geschehen zu Straßburg am 16. September 1963 in englischer und französischer Sprache, wobei jeder Wortlaut gleichermaßen verbindlich(3) ist, in einer Urschrift, die im Archiv des Euro­parats hinterlegt wird. Der Generalsekretär übermittelt allen Unterzeichnerstaaten beglaubigte Abschriften.
Anmerkungen: (1) Wortlaut geändert in Übereinstimmung mit Protokoll Nr. 11 (SEV Nr. 155). (2) Wortlaut hinzugefügt in Übereinstimmung mit Protokoll Nr. 11 (SEV Nr. 155). (3) A: authentisch
Das Prinzip der Selbstbestimmung wurde in der Philosophie der Aufklärung so ausdrücklich formuliert und war zunächst ein individuelles Recht, eng verbunden mit dem Kantschen Begriff der „Mündigkeit“.
Salim ist ein arabisch Wort, es ist sind menschliche Eigenschaften, sie bedeuten „wohlbehalten, gesund, makellos, heil“ usw. Die gleichbedeutende türkische Ausdruck ist Selim. Die weibliche Form lautet arabisch Salīma oder türkisch Selime.
In dem Haus meines Vaters sind viele Wohnungen… Und wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder und werde euch zu mir nehmen, damit, wo ich bin, auch ihr seiet. Johannes 14,2-3
Interdikt – Es finden sich im ganzen Römischen Recht nur zwei Folgen, welche dem Besitz an sich, abgesondert von allem Eigentum, zugeschrieben werden könnnen:
Usurcapion und Interdicte.
Verklären, verb. regul. act. klar machen.
1. Eigentlich, klar, helle, heiter machen, in welchem Verstande es doch nur noch zuweilen in der dichterischen Schreibart vorkommt.Den unwirthbaren Sitz Verklärt, doch selten nur, ein rother schneller Blitz,Hag.och, wie schön entwölkt, wie verklärt lächelt der Himmel wieder, Gieseke.
2. Figürlich. (1) * Klar, d. i. deutlich machen; eine veraltete Bedeutung, wofür jetzt erklären üblich ist. Ehedem wurde es auch für erklären, feyerlich aussagen, declarare, gebraucht.
(2) Deutliche Erkenntniß von jemandes Klarheit, d. i. Herrlichkeit, wirken; eine nur in der Deutschen Bibel und biblischen Schreibart übliche Bedeutung. Vater verkläre deinen Namen, Joh. 12, 28. Nun ist des Menschen Sohn verkläret, und Gott ist verkläret in ihm, und wird ihn bald verklären, Kap. 13, 31.
(3) Nach einer andern, gleichfalls nur biblischen Bedeutung bezeichnet es durch eine Verwandlung der außerwesentlichen Umstände einen höhern Grad der Klarheit, der Feinheit, der Bewegungskraft und Geschwindigkeit ertheilen. In diesem Verstande ward Christus auf Thabor verklärt. Welcher verklären wird unsern nichtigen Leib, daß er ähnlich werde seinem verklärten Leibe, Phil. 3, 21. So auch die Verklärung.
http://www.woerterbuchnetz.de/Adelung?lemma=verklaeren http://www.woerterbuchnetz.de/Adelung?bookref=4,1070,6
Im November 1918, als das Habsburgerreich zum Ende des Ersten Weltkrieges zusammenbrach, wurde hier in Vorarlberg durch Vertreter des ehemaligen Abgeordnetenhauses die Selbstbestimmung durch das Vorarlberger Volkes getragen. Auf Grund dem Völkermanifest [1] versammelten sich am 3. November 1918 in Bregenz Menschen und erklärten sich zur gesetzgebenden und vollziehenden Gewalt im Lande Vorarlberg, das im Rahmen des Deutsch-österreichsichen Staates:
Eine Verfassung ist die Grundordnung eines Staates. Da der österreichische Staat als Bundesstaat konstituiert ist, haben auch die Länder (vgl. Art. 2 B-VG) eigenen Staatscharakter. Schon aus dieser Tatsache ergibt sich, dass sich die Länder autonom eine Landesverfassung kraft Selbstbestimmung geben müssen. Dieses Recht wird als die Verfassungsautonomie der Länder bezeichnet. Art. 99 Abs. 1 B-VG spricht ausdrücklich von einer „durch Landesverfassungsgesetz zu erlassenden Landesverfassung“, die „insoweit dadurch die Bundesverfassung nicht berührt wird“, durch Landesverfassungsgesetz abgeändert werden kann. Daraus wird abgeleitet, dass die Landesverfassung der Bundesverfassung, unter dem Selbstbestimmungsrecht der Länder, nicht widersprechen darf (deshalb: „relative Verfassungsautonomie“ der Länder). Das Vorarlberger Landesverfassungsrecht jedoch ist, im Gegensatz zum völlig zersplitterten Bundesverfassungsrecht, weitgehend in einer einzigen Verfassungsurkunde zusammen gefasst.
Unter der Verfassungsautonomie der Länder hat sich hat sich das Land Vorarlberg jene Selbständigkeit gegeben, welches das Volk Vorarlbergs schon lange einmütig anstrebte. Auf Grund des Selbstbestimmungsrechtes ist Vorarlbergs Volk eigen und selbständig im Rahmen des deutschösterreichischen Staates konstituiert. So wird die Vorarlberger Landesverfassung, im Unterschied zur Bundesverfassung, nicht als eine „Ruine“ bezeichnet!
Im Rang von Landesverfassungsrecht stehen auch der Beschluss der Landesversammlung über die Selbständigkeit des Landes Vorarlberg, LGBl.Nr. 1/1918, sowie die Verordnung des Landesausschusses über die vorläufige Ausübung der öffentlichen Gewalt im Lande Vorarlberg, LABl. Nr. 2/1945. Diese beiden Rechtsakte werden auf Verfassungsrang heute in Vorarlberg von Uns lebendigen Menschen von Vorarlberg de jure Bundesverfassungsrechtlich de facto völkerrechtlich als Volk im Sinne von ff Art.1, Art. 9 (1) B-VG getragen.[2]
Vorarlberger Landesverfassung 1923 Gesetz vom 30. Juli 1923 über die Verfassung des Landes Vorarlberg (Landesverfassung)
LGBl 47/1923
2 Artikel 3 Landesbürgerschaft
3 Artikel 7 Wahl- und Stimmrecht sowie Wahl- und Stimmplficht
4 Artikel 14 Beratungsgegenstände
5 Artikel 15 Volksbegehren
6 Artikel 16 Volksbegehren
7 Artikel 26 Volksabstimmung
(1) Vorarlberg ist ein selbständiges Bundesland der demokratischen Republik Österreich.
(2) Als selbständiger Staat übt Vorarlberg alle Hoheitsrechte aus, die nicht ausdrücklich dem Bunde übertragen sind oder übertragen werden.
Artikel 3 Landesbürgerschaft
Wer in einer Gemeinde das Heimatrecht genießt, ist Vorarlbeger Landesbürger.
Artikel 7 Wahl- und Stimmrecht sowie Wahl- und Stimmplficht
(1) Das Wahl- und Stimmrecht im Lande Vorarlberg ist gleich und wird unmittelbar, geheim und persönlich ausgeübt.
(2) Wahl- und stimmberechtigt sind alle österreichischen Bundesbürger ohne Unterschied des Geschlechtes, die im Bereiche der zu wählenden Vertretung (Land, Gemeinde) ihren ordentlichen Wohnsitz haben und vor dem 1. Jänner des Jahres der Wahl oder Abstimmung das 20. Lebensjahr überschritten haben.
(3) Für alle Wahlen in Vertretungskörper gilt das Verhältniswahlverfahren.
(4) Wahlbar ist jeder Wahlberechtigte, der vor dem 1. Jänner des Jahres der Wahl das 24. Lebensjahr überschritten hat.
(5) Jeder Wahl- und Stimmberechtigte ist verpflichtet, an allen Landtags- und Gemeindevertretungswahlen, sowie an allen von einer Landesbehörde angeordneten Abstimmungen teilzunehmen (Wahl- und Abstimmungspflicht). Das Nähere regelt ein Landesgesetz.
(6) Die Ausschließung vom Wahl- und Stimmrecht sowie von der Wählbarkeit kann nur die Folge einer gerichtlichen Verurteilung oder Verfügung sein.
Artikel 14 Beratungsgegenstände
Die einzelnen Beratungsgegenstände gelangen vor den Landtag: a) als Vorlagen seiner Mitglieder; b) als Vorlagen der Landesregierung; c) als Vorlagen besonderer durch Wahl aus dem Landtage egwählter Ausschüsse; d) als Volksbegehren.
Artikel 15 Volksbegehren
(1) Das Recht des Volksbegehrens umfaßt das Verlangen auf Erlaß oder Abänderung oder Aufhebung von Gesetzen einschließlich oder Verfassungsgesetze.
(2) Derartige Begehren können in der Form der einfachen Anregung oder des ausgearbeiteten Gesetzesentwurfes gestellt und im einen wie im andere Falle begründet werden.
(3) Volksbegehren auf Aufhebung oder Abänderung eines Gesetzes können erst drei Jahre nach Inkrafttreten desselben gestellt werden.
Artikel 16 Volksbegehren
Ein Volksbegehren muß von der Landesregierung dem Landtage zur geschäftsordnungsmäßigen Behandlung vorgelegt werden (Artikel 14), wenn es von wenigstens 15.000 Landtagswählern, deren Wahlrecht gemeindeamtlich beglaubigt ist, unterchriftlich gestellt wird.
Artikel 26 Volksabstimmung
(1) Alle Gesetze, die nicht dringlicher Natur sind, unterliegen der Abstimmung des Volkes, wenn binnen 6 Wochen nach Annahme des Gesetzes in 3. Lesung 15.000 Landtagswähler, deren Wahlrecht gemeindeamtlich beglaubigt ist, unterschriftlich die Abstimmung verlangen oder wenn innerhalb derselben Frist entweder der Landtag eine Volksabstimmung beschließt oder die Mehrheit der Mitglieder des Landtages eine solche verlangt.
(2) In der Volksabstimmung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Das Ergebnis der Abstimmung ist von der Landesregierung amtlich zu verlautbaren.
(3) Wurde eine Volksabstimmung vor der Kundmachung des Gesetzes begehrt, so ist mit der Kundmachung des Gesetzes bis zur Durchführung der Volksabstimmung zu warten.
(4) Landesgesetze, die auf einer Volksabstimmung beruhen, sind mit Berufung auf das Ergebnis derselben kundzumachen.
(5) Der Landtag ist befugt, auch über die Aufnahme einzelner Grundsätze in ein zu erlassendes Gesetz sowie über sonstige wichtige Fragen im ganzen Lande oder in Teilen desselben eine Volksabstimmung ergeben zu lassen.
An Meine getreuen österreichischen Völker! Seitdem Ich den Thron bestiegen habe, ist es Mein unentwegtes Bestreben, allen Meinen Völkern den ersehnten Frieden zu erringen, sowie den Völkern Österreichs die Bahnen zu weisen, auf denen sie die Kraft ihres Volkstums, unbehindert durch Hemmnisse und Reibungen, zur segensreichen Entfaltung bringen und für ihre geistige und wirtschaftliche Wohlfahrt erfolgreich verwerten können.
Das furchtbare Ringen des Weltkrieges hat das Friedenswerk bisher gehemmt. Heldenmut und Treue – opferwilliges Ertragen von Not und Entbehrungen haben in dieser schweren Zeit das Vaterland ruhmvoll verteidigt. Die harten Opfer des Krieges mussten uns den ehrenvollen Frieden sichern, an dessen Schwelle wir heute, mit Gottes Hilfe, stehen.
Nunmehr muss ohne Säumnis der Neuaufbau des Vaterlandes auf seinen natürlichen und daher zuverlässigsten Grundlagen in Angriff genommen werden. Die Wünsche der österreichischen Völker sind hierbei sorgfältig miteinander in Einklang zu bringen und der Erfüllung zuzuführen. Ich bin entschlossen, dieses Werk unter freier Mitwirkung Meiner Völker im Geiste jener Grundsätze durchzuführen, die sich die verbündeten Monarchen in ihrem Friedensangebote zu Eigen gemacht haben.
Österreich soll, dem Willen seiner Völker gemäß, zu einem Bundesstaate werden, in dem jeder Volksstamm auf seinem Siedlungsgebiete sein eigenes staatliches Gemeinwesen bildet. Der Vereinigung der polnischen Gebiete Österreichs mit dem unabhängigen polnischen Staate wird hiedurch in keiner Weise vorgegriffen. Die Stadt Triest samt ihrem Gebiete erhält, den Wünschen ihrer Bevölkerung entsprechend, eine Sonderstellung.
Diese Neugestaltung, durch die die Integrität der Länder der ungarischen heiligen Krone in keiner Weise berührt wird, soll jedem nationalen Einzelstaate seine Selbstständigkeit gewährleisten; sie wird aber auch gemeinsame Interessen wirksam schützen und überall dort zur Geltung bringen, wo die Gemeinsamkeit ein Lebensbedürfnis der einzelnen Staatswesen ist. Insbesondere wird die Vereinigung aller Kräfte geboten sein, um die großen Aufgaben, die sich aus den Rückwirkungen des Krieges ergeben, nach Recht und Billigkeit erfolgreich zu lösen.
Bis diese Umgestaltung auf gesetzlichem Wege vollendet ist, bleiben die bestehenden Einrichtungen zur Wahrung der allgemeinen Interessen unverändert aufrecht. Meine Regierung ist beauftragt, zum Neuaufbaue Österreichs ohne Verzug alle Arbeiten vorzubereiten.
An die Völker, auf deren Selbstbestimmung das neue Reich sich gründen wird, ergeht Mein Ruf, an dem großen Werke durch Nationalräte mitzuwirken, die – gebildet aus den Reichsratsabgeordneten jeder Nation – die Interessen der Völker zueinander sowie im Verkehre Meiner Regierung zur Geltung bringen sollen.
So möge unser Vaterland, gefestigt durch die Eintracht der Nationen, die es umschließt, als Bund der freien Völker aus den Stürmen des Krieges hervorgehen.
Der Segen des Allmächtigen sei über unserer Arbeit, damit das große Friedenswerk, das wir errichten, das Glück aller Meiner Völker bedeute.
Karl m. p. Hussarek m. p.
Wirtschaftliche Sicherheit [1] bezeichnet einen Zustand, bei dem das Vorhandensein der materiellen oder finanziellen Mittel für die Existenz oder für vorgesehene oder geplanten Abläufe und Vorhaben im vorgesehenen Zeitraum gewährleistet ist. Dies kann sowohl das einzelne Individuum betreffen als auch Kollektive (betriebswirtschaftliche Unternehmen oder ganze Staaten).
Die Vollmacht des Menschen Sohnes – Johannes – Kapitel 5,19-30 [1]
19 Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich selber tun, sondern was er sieht den Vater tun; denn was dieser tut, das tut gleicherweise auch der Sohn. (Johannes 3.11) (Johannes 3.32) 20 Der Vater aber hat den Sohn lieb und zeigt ihm alles, was er tut, und wird ihm noch größere Werke zeigen, daß ihr euch verwundern werdet. (Johannes 3.35) 21 Denn wie der Vater die Toten auferweckt und macht sie lebendig, also auch der Sohn macht lebendig, welche er will. 22 Denn der Vater richtet niemand; sondern alles Gericht hat er dem Sohn gegeben, (Daniel 7.12) (Daniel 7.14) (Apostelgeschichte 10.42) 23 auf daß sie alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, der ehrt den Vater nicht, der ihn gesandt hat. (Philipper 2.10-11) (1. Johannes 2.23)
24 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht, sondern er ist vom Tode zum Leben hindurchgedrungen. (Johannes 3.16) (Johannes 3.18) 25 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Es kommt die Stunde und ist schon jetzt, daß die Toten werden die Stimme des Menschen Sohnes hören; und die sie hören werden, die werden leben. (Epheser 2.5-6) 26 Denn wie der Vater hat das Leben in ihm selber, also hat er dem Sohn gegeben, das Leben zu haben in ihm selber, (Johannes 1.1-4) 27 und hat ihm Macht gegeben, auch das Gericht zu halten, darum daß er des Menschen Sohn ist. (Daniel 7.13-14) 28 Verwundert euch des nicht, denn es kommt die Stunde, in welcher alle, die in den Gräbern sind, werden seine Stimme hören, 29 und werden hervorgehen, die da Gutes getan haben, zur Auferstehung des Lebens, die aber Übles getan haben, zur Auferstehung des Gerichts. (Daniel 12.2) (Matthäus 25.46) (2. Korinther 5.10)
30 Ich kann nichts von mir selber tun. Wie ich höre, so richte ich, und mein Gericht ist recht; denn ich suche nicht meinen Willen, sondern des Vaters Willen, der mich gesandt hat. (Johannes 6.38) Das Zeugnis für den Sohn
31 So ich von mir selbst zeuge, so ist mein Zeugnis nicht wahr. 32 Ein anderer ist’s, der von mir zeugt; und ich weiß, daß das Zeugnis wahr ist, das er von mir zeugt. 33 Ihr schicktet zu Johannes, und er zeugte von der Wahrheit. (Johannes 1.19-34) 34 Ich aber nehme nicht Zeugnis von Menschen; sondern solches sage ich, auf daß ihr selig werdet. 35 Er war ein brennend und scheinend Licht; ihr aber wolltet eine kleine Weile fröhlich sein in seinem Lichte. 36 Ich aber habe ein größeres Zeugnis; denn des Johannes Zeugnis; denn die Werke, die mir der Vater gegeben hat, daß ich sie vollende, eben diese Werke, die ich tue, zeugen von mir, daß mich der Vater gesandt habe. (Johannes 3.2) (Johannes 10.25) (Johannes 10.38) 37 Und der Vater, der mich gesandt hat, derselbe hat von mir gezeugt. Ihr habt nie weder seine Stimme gehört noch seine Gestalt gesehen, (Matthäus 3.17) 38 und sein Wort habt ihr nicht in euch wohnend; denn ihr glaubt dem nicht, den er gesandt hat. 39 Suchet in der Schrift; denn ihr meinet, ihr habet das ewige Leben darin; und sie ist’s, die von mir zeuget; (Lukas 24.27) (Lukas 24.44) (2. Timotheus 3.15-17) 40 und ihr wollt nicht zu mir kommen, daß ihr das Leben haben möchtet.
41 Ich nehme nicht Ehre von Menschen; 42 aber ich kenne euch, daß ihr nicht Gottes Liebe in euch habt. 43 Ich bin gekommen in meines Vaters Namen, und ihr nehmet mich nicht an. So ein anderer wird in seinem eigenen Namen kommen, den werdet ihr annehmen. (Matthäus 24.5) 44 Wie könnet ihr glauben, die ihr Ehre voneinander nehmet? und die Ehre, die von Gott allein ist, suchet ihr nicht. (Johannes 12.42-43) (1. Thessalonicher 2.6)
45 Ihr sollt nicht meinen, daß ich euch vor dem Vater verklagen werde; es ist einer, der euch verklagt, der Mose, auf welchen ihr hofft. (5. Mose 31.26-27) 46 Wenn ihr Mose glaubtet, so glaubtet ihr auch mir; denn er hat von mir geschrieben. (1. Mose 3.15) (1. Mose 49.10) (5. Mose 18.15) 47 So ihr aber seinen Schriften nicht glaubt, wie werdet ihr meinen Worten glauben? (Lukas 16.31)