Source: https://www.grenadierkorps-kapellen.de/ueber-uns/satzung
Timestamp: 2020-06-05 09:19:59
Document Index: 95646515

Matched Legal Cases: ['§ 52', '§ 26', '§ 1', '§ 10', '§ 11', '§ 1']

Satzung - Grenadierkorps Kapellen/Erft 1936 e. V.
Neujahrsschießen_2020
Grenadierfest_2020
Satzung des Grenadierkorps Kapellen/Erft 1936 e. V.
Der Verein führt den Namen "Grenadierkorps Kapellen/Erft e. V."
Der Verein hat seinen Sitz in Kapellen/Erft. Der Verein wurde am 01.11.1936 gegründet.
Das Geschäftsjahr des Vereins läuft vom 01.01.-31.12. jeden Jahres. Das erste Geschäftsjahr beginnt mit der Eintragung des Vereins im Vereinsregister und endet am 31.12. des Jahres.
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke i. s. d. Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ gem. § 52 AO.
Zweck des Vereins ist die „Förderung des Heimatbrauchtums" Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch die Durchführung von Heimatfesten.
Der Verein darf Spenden.
Mitglied des Vereins kann jede natürliche männliche Person durch Beitritt eines dem Grenadierkorps angeschlossenen Grenadierzuges werden.
Die Neuanmeldung eines Grenadierzuges muss schriftlich an den Vorstand erfolgen. Der Vorstand behält sich vor, über den Aufnahmeantrag abschließend zu entscheiden.
Der Beitritt zum „Grenadierkorps Kapellen/Erft 1936 e. V.“ erfordert eine Mitgliedschaft im „Bürger-Schützen-Verein Kapellen/Erft 1936 e. V.“.
Der freiwillige Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber einem Mitglied des Vorstands. Die Kündigung ist jederzeit ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist möglich.
b) die Chargiertenversammlung
a) dem ersten Vorsitzenden (Grenadiermajor)
d) dem zweiten Geschäftsführer (Protokollführer)
e) dem ersten Kassierer
f) dem zweiten Kassierer
g) dem ersten Schießmeister
h) dem zweiten Schießmeister
i) dem dritten Schießmeister
j) den Beisitzern
k) und dem Adjutanten
Gem. § 26 BGB besteht der geschäftsführende Vorstand aus:
a) dem 1. Vorsitzenden (Major)
Der Adjutant wird auf Vorschlag des Majors gewählt. Der Adjutant ist nur an Schützenfest der Stellvertreter des Majors.
Scheidet ein Mitglied des Vorstandes während der Amtsperiode aus, so kann der Vorstand ein Ersatzmitglied (aus den Reihen der Vereinsmitglieder) für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen berufen.
Der Vorstand fasst seine Beschlüsse im Allgemeinen in Vorstandssitzungen, die vom ersten
Geschäftsführer ohne Einhaltung von Formen und Fristen einberufen werden. Einer Mitteilung der Tagesordnung bedarf es nicht.
Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Vorstandsmitglieder, darunter der Grenadiermajor/1. Vorsitzender oder der zweite Vorsitzende, anwesend sind.
Die Vorstandssitzung leitet der Grenadiermajor/1. Vorsitzende, bei dessen Abwesenheit der zweite Vorsitzende.
Die Mitgliederversammlung/Jahreshauptversammlung ist das oberste Organ des Grenadierkorps.
Bei der ordnungsgemäß einberufenen Jahreshauptversammlung entscheidet die Mehrheit der erschienen Mitglieder.
Auf der Mitgliederversammlung hat jedes anwesende Mitglied Stimmrecht.
Der Major und der Geschäftsführer erstatten auf der Jahreshauptversammlung einen Tätigkeitsbericht. Der Kassierer gibt einen Kassenbericht ab.
Die Mitglieder/Jahreshauptversammlung tritt auf Beschluss des Vorstandes zusammen. Sie findet alljährlich zeitig vor dem Schützenfest statt. Sie wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von drei Wochen durch schriftliche Benachrichtigung unter Angabe der Tagesordnung einberufen.
Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung der Einladung folgenden Werktages. Das Einladungsschreiben gilt als zugegangen, wenn es an die letzte dem Verein schriftlich bekannt gegebene Adresse des Postempfängers des Zuges gerichtet ist.
Die Mitgliederversammlung wird vom Grenadiermajor/1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom 2. Vorsitzenden oder einem anderen Vorstandsmitglied geleitet. Ist kein Vorstandsmitglied anwesend, bestimmt die Versammlung einen Leiter.
Das Protokoll wird vom zweiten Geschäftsführer (Protokollführer) geführt.
Ist dieser nicht anwesend, bestimmt der Versammlungsleiter einen Protokollführer. Die Art der Abstimmung bestimmt der Versammlungsleiter. Die Abstimmung muss schriftlich durchgeführt werden, wenn ein Drittel der bei der Abstimmung anwesenden stimmberechtigten Mitglieder dies beantragt.
Zur Änderung der Satzung (einschließlich des Vereinszweckes) ist jedoch eine Mehrheit von drei Viertel der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.
Zur Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von vier Fünftel erforderlich. Es müssen jedoch mindestens 50% der Mitglieder anwesend sein. Ist dies nicht der Fall, muss innerhalb einer Frist von 8 bis 12 Wochen eine neue Mitgliederversammlung einberufen werden, die dann unabhängig der Anzahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig ist.
Bei Änderung der Satzung ist die zu ändernde Bestimmung anzugeben.
Die Mitgliederversammlung gibt sich u. a. zur Erfüllung der unter § 1 aufgeführten Zwecke eine Geschäftsordnung (GO). Eine Änderung der GO kann nur in der Mitgliederversammlung mit 2/3 Stimmenmehrheiten der anwesenden Mitglieder erfolgen. Die jeweils gültige GO wird vom amtierenden Vorsitzenden an seinen Nachfolger übergeben.
Hierüber ist ein Protokoll zu erstellen.
Eine Änderung der Satzung, die Auflösung des Vereins, sowie die Wahl und Abberufung von Vorstandsmitgliedern können nur beschlossen werden, wenn die Anträge den Mitgliedern mit der Tagesordnung angekündigt worden sind.
Für die außerordentliche Mitgliederversammlung gelten die §§ 10,11,12, und 13 entsprechend.
Die Chargiertenversammlung besteht aus dem Vorstand und den Chargierten oder dessen Vertreter der einzelnen Züge des Grenadierkorps.
Sie findet im Herbst eines jeden Jahres statt. Bei Bedarf kann der Vorstand anstelle der Chargiertenversammlung eine Mitgliederversammlung einberufen.
Die Versammlung kann vom Vorstand unter Einhaltung der in § 11 genannten Frist einberufen werden.
Sie wird vom Grenadiermajor/1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom 2. Vorsitzenden geleitet. Jeder Chargierte hat in der Chargiertenversammlung eine Stimme.
Die Chargiertenversammlung hat die Aufgabe, die Informationen, die der Vorstand über seine laufenden Tätigkeiten abgibt, an die Formationen weiter zugeben und eventuelle Anregungen der einzelnen Formationen an den Vorstand weiterzuleiten.
Die Chargiertenversammlung kann organisatorische Beschlüsse fassen, soweit dies nicht Satzungsgemäß andere Organe zusteht.
Grundsätzlich erfolgt die Prüfung der Kassenführung von zwei Kassenprüfern.
Die Kassenprüfer werden von der Mitgliederversammlung gewählt. Er wird immer ein Kassenprüfer gewählt. Der dienstälteste Kassenprüfer scheidet grundsätzlich nach zwei Jahren aus dem Gremium aus.
Über das Ergebnis der Prüfung haben sie die Mitgliederversammlung zu unterrichten.
Der Kassenbericht bezieht sich auf das in § 1 genannte Geschäftsjahr.
Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind der Grenadiermajor/1. Vorsitzende und der 2. Vorsitzende gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren.
Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an den Königsring Kapellen/Erft e. V.
Die vorstehende Satzung wurde in der außerordentlichen Mitgliederversammlung vom 20.10.2006 verabschiedet.
Kapellen-Erft, den 20.10.2006