Source: https://anwalt-kg.de/insolvenzrecht/privatinsolvenz-voraussetzungen/
Timestamp: 2020-07-12 23:15:00
Document Index: 367221499

Matched Legal Cases: ['§ 305', '§ 304', '§ 305', '§ 305', '§ 305', '§ 305']

Diese Voraussetzungen hat die Anmeldung der Privatinsolvenz | KRAUS GHENDLER RUVINSKIJ
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Unter diesen Voraussetzungen können Sie Privatinsolvenz anmelden – BUNDESWEIT vom Fachanwalt
Sicher schuldenfrei in 3, 5 oder 6 Jahren ✓ Pfändungsschutz ✓ Fachanwalt für Insolvenzrecht ✓ Geeignete Person nach § 305 InsO ✓
Welche Voraussetzungen hat die Privatinsolvenz?
Eine Privatinsolvenz können Sie dann beantragen, wenn die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen – diese bestimmen sich nach § 304 der Insolvenzordnung (InsO):
Zahlungsunfähigkeit/drohende Zahlungsunfähigkeit/Überschuldung
Bescheinigung nach § 305 InsO
Außerdem ist eine weitere Voraussetzung nicht rechtlicher, sondern persönlicher Natur: nämlich der gefasste Entschluss, seine Schulden durch eine Privatinsolvenz zu verlieren.
Wann raten wir zur Privatinsolvenz?
Bescheinigung über Vergleichsangebot
Beispiel für eine erfolgreiche Privatinsolvenz
Wann ist es ratsam eine Privatinsolvenz zu beantragen?
Wenn Sie in eine schwierige wirtschaftliche Situation oder gar in wirtschaftliche Not gekommen sind, stellt sich die Frage nach einer Lösung – einer Entschuldung. Diese kann grundsätzlich auf zwei Wegen erlangt werden:
oder eine Privatinsolvenz.
In Deutschland werden jährlich tausende Privatinsolvenzen angemeldet. Diese sind ein sicherer und viel beschrittener Weg zur Entschuldung. Wenn Sie eine Privatinsolvenz vermeiden möchten, können wir Ihnen dabei helfen, sich mit Ihren Gläubigern im Rahmen eines außergerichtlichen Vergleichs zu einigen. Sie bieten den Gläubigern eine Raten- oder eine Einmalzahlung an. Ist dies bei Ihnen aus finanziellen Gründen nicht möglich, steht Ihnen der Weg der Privatinsolvenz frei. Durch die Privatinsolvenz verlieren Sie Ihre Schulden unabhängig davon, wie viel Ihre Gläubiger bekommen oder ob diese mit Ihrem Schuldenschnitt einverstanden sind.
Das Privatinsolvenzverfahren kann von allen Privatpersonen beantragt werden. Es spielt keine Rolle, ob Sie beispielsweise Arbeitnehmer, Student, arbeitssuchend, Rentner, Hausfrau oder Beamter sind. Die Privatinsolvenzen unterschiedlicher Gruppen unterscheiden sich nicht.
Auch wenn Sie Arbeitslosengeld I oder II beziehen, können Sie selbstredend Privatinsolvenz beantragen. Ein Einkommen ist keine Voraussetzung der Privatinsolvenz. Ein großer Teil unserer Mandanten bezieht Arbeitslosengeld! Bei der Durchführung von Privatinsolvenzen von Mandanten mit einem niedrigen Einkommen stellen wir einen Stundungsantrag. Die Verfahrenskosten werden dann vom Staat vorgestreckt und 3 Jahre nach Ende der Privatinsolvenz erlassen, wenn sich Ihre Einkommenssituation nicht bessern sollte.
Auch ist es nicht relevant, welche Staatsangehörigkeit Sie haben. Sollten Sie eine ausländische Staatsangehörigkeit haben, können Sie sich dennoch entschulden, falls Sie eine Aufenthaltserlaubnis in Deutschland haben. Die Entschuldung gilt dann übrigens in der gesamten EU – alle anderen EU Mitgliedsstaaten sind verpflichtet, die in Deutschland erteilte Restschuldbefreiung anzuerkennen.
Selbstständige oder ehemals Selbstständige, die nicht mehr als 19 Gläubiger haben können auch Privatinsolvenz beantragen. Sollten mehr als 19 Gläubiger vorliegen oder Sie aktuell selbstständig sein, können Sie eine Regelinsolvenz beantragen – auch hierbei können wir Sie begleiten.
Voraussetzung einer Bescheinigung nach § 305 InsO
Weiter benötigt man als Privatperson eine offizielle Bescheinigung nach § 305 InsO. Diese bescheinigt die Durchführung des außergerichtlichen Schuldenbereinigungsversuchs. Um Ihre Entschuldung rechtlich einwandfrei zu gestalten, führen wir für Sie den Versuch einer Schuldenbereinigung durch und erstellen als sogenannte „geeignete Person“ eine Bescheinigung nach § 305 InsO. Diese ist eine wichtige Voraussetzung für alle Privatinsolvenzen.
Beispiel: Vorteile der Privatinsolvenz
Ausgangssituation: Herr Heimann bekommt regelmäßig Mahnungen von seinen Gläubigern. Auch wird bereits sein Einkommen gepfändet. Es stehen weitere Pfändungen bevor und die Schreiben der Gläubiger nehmen zu. Er zahlt aktuell bereits mehr an die Gläubiger, als sein pfändbarer Betrag gemäß Pfändungstabelle es zulasen würde, so dass er wegen laufender Kosten immer mehr in finanzielle Schwierigkeiten gerät. Derweil steigt seine Schuldenlast durch Zinsen und Inkassokosten sogar noch weiter an, obwohl er keine neuen Verbindlichkeiten eingeht. Dies ist eine typische Situation, in der immer mehr Menschen stecken.
Wie verändert sich seine Situation in einer Insolvenz? Mit der Eröffnung des Privatinsolvenzverfahrens werden alle Pfändungen, die gegen Herr Heimann vorgenommen wurden, unwirksam. Weitere Pfändungen dürfen nicht mehr vollzogen werden. Herr Heimann ist also komplett vor den Zugriffen der Gläubiger geschützt. Auch bekommt er keine Mahnungen mehr und kann in Ruhe, entsprechend seinen wirtschaftlichen Verhältnissen, seine Verbindlichkeiten an die Gläubiger zurückzahlen. Ihm bleibt monatlich wesentlich mehr von seinem Einkommen als vor der Privatinsolvenz, sodass er wieder seine Lebenshaltungskosten begleichen kann.
Es gilt also, Pfändungen vorzubeugen, zu beseitigen und schnellstmöglich zu handeln. Die Privatinsolvenz bietet bei Vorliegen der Voraussetzungen des Insolvenzverfahrens einen umfassenden Pfändungsschutz. Mit uns erreichen Sie die Eröffnung des Insolvenzverfahrens schnellstmöglich – ohne lange Wartezeit wie dies bei anderen Schuldnerberatern üblich ist.
Und im Anschluss an die Privatinsolvenz folgt die Restschuldbefreiung: die Verbindlichkeiten erlöschen. Wir bieten Ihnen die jahrelange Erfahrung aus vielen tausend Privatinsolvenzen und die Kompetenz eines Fachanwalts für Insolvenzrecht.
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ser gut gemkakt, das hab mir ser gehelft weil ivch eines freund geld geben muss.Und ich werden insolvens anmelden
Kevin ehlich says:
24. September 2015 um 04:32
Ich habe ein wirklich großes Anliegen.
Im Moment bekomme ich nicht msl Geld vom Arbeitsamt hab aber überhöhte Schulden.
Vollstreckungsbescheid und Mahnbescheid.
Alles schon dabei.
Ich finde keinen Ausweg mehr und meine Schulden liegen bei rund 20000 Euro.
Mfg Kevin ehlich
Sehr geehrter Herr Ehlich,
ja, ich bin zuversichtlich, dass unsere anwaltliche Schuldnerberatung für Sie den besten Weg aus den Schulden finden kann.
Gerne können Sie schnellstmöglich bei meinem Sekretariat einen Termin zur kostenlosen Erstberatung vereinbaren, rufen Sie einfach unter 0221 – 6777 0055 an und lassen Sie sich einen Termin geben. Erster Schritt ist vermutlich die Eröffnung eines Pfändungsschutzkontos, so dass Ihre Einkünfte zumindest bis zu einer bestimmten Höhe vor Pfändungen geschützt sind. Die restliche Schuldenbereinigung besprechen wir dann anhand Ihrer Angaben.