Source: https://prezi.com/fdikq74unkqn/organspende/
Timestamp: 2016-10-01 14:11:14
Document Index: 168516732

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 3', '§ 5', '§ 6', '§ 10', '§ 9', '§ 8', '§ 17']

Organspende by Jana Dahlhoff on PreziCreateExploreLearn & supportGet startedLog inPricingGet startedLog inMy PrezisExploreLearn & supportProductCompanyCareersSupportCommunityContactAppsEnglishEspañol한국어日本語DeutschPortuguêsFrançaisMagyarItaliano×Houston, we have a problem!Oops. A firewall is blocking access to Prezi content. Check out this article to learn more or contact your system administrator.
Relireferat 07.01.2013
by Jana Dahlhoff
Report abuseTranscript of OrganspendeOrganspende und ihre Bedeutung Das Leben mit einem Spenderorgan 1. Dezember 1997 in Kraft getretenregelt Spende, Entnahme und Übertragung von menschlichen Organen, Organteilen und Gewebengilt nicht für embryonale Gewebe und OrganeErweiterte Zustimmungslösung§ 2: Einwilligung zur Organspende § 3: Voraussetzungen für die Organentnahme§ 5: Feststellung des Todes§ 6: Wahrung der Würde des Organspenders§ 10: Wartelisten§ 9: Transplantationsgesetz§ 8: Lebendspenden§ 17: Verbot des Organhandels Für transplantierte Patienten ist das Leben nach einer Transplantation wie ein neues, geschenktesviel Dankbarkeitaber auch Belastunglebenslange Einnahme der Immunsuppressiva--> lebenslang erhöhte Infektanfälligkeit--> NebenwirkungenAngst vor Abstoßung: Depressionen, ÄngsteSchuldgefühle gegenüber dem SpenderAnonymität behindert Demonstration der Dankbarkeit Übersicht Organspende und ihre BedeutungDas TransplantationsgesetzDer Prozess:Hirntod und HirntoddiagnostikDie Organentnahme und die Vermittlung durch EurotransplantAbstoßungsreaktion und ImmunsuppressionOrganspendeausweisEthische und religiöse Apekte Die Geschichte der Organtransplantation Wann ist eine Organspende erforderlich? Nieren (Harnbildung), diese bildendurch Dialysemöglichkeiten aber eine AusnahmeLeber (zentrales Stoffwechselorgan)HerzLungeBauchspeicheldrüse (Verdauungs-enzyme und Hormone wie Insulin)aber auch Gewebe (Haut) und andere Organe möglich Arten der Organspende LebendspendeNiere (Engpass wird gemindert)Teile von Leber, Dünndarm, Lunge(postmortale Spende vorgezogen)künstliche Organe zur Überbrückungbis zur Transplantationmeist extrakorporal, auch Kunstherz(kann Transplantation nicht ersetzen) Einige Fakten Das Transplantationsgesetz Die Geschichte der Organtransplantation Hirntod und Hirntoddiagnostik Organentnahme 1883: erste Verpflanzung von menschlichem Schilddrüsengewebe unter die Haut und in die Bauchhöhle 1906: erste Nierentransplantationen an Tieren1944: Entdeckung der Grundlagen der modernen Transplantationsimmunologie1954: erste erfolgreiche Nierentransplantation bei genetisch gleichen Menschen (Lebendspende)1958: Entdeckung der HLA-Antigene zur Erkennung von körperfremdem und körpereigenem Gewebe1959: erste erfolgreiche Nierentransplantation zwischen genetisch verschiedenen Menschen (Lebenspende)1962: erste erfolgreiche Transplantation der Niere eines Verstorbenen1967: erste erfolgreiche Herztransplantation in Südafrika (Patient überlebte 18 Tage)1968: erste erfolgreiche Lungentransplantation (Patient überlebte 10 Monate) Die Vermittlung der Spenderorgane DSO - Deutsche Stiftung Organtransplantation Vermittlung: Eurotransplant Ethische und religiöse Aspekte Abstoßungsreaktion auf den Leukozyten (weiße Blutkörperchen) gibt es Eiweißmoleküle (HLA-Antigene), anhand derer der Körper körperfremde Organe und Gewebe erkennt und bekämpft die HLA-Antigene sind wie Blutgruppen erblich festgelegt, sie bilden auf der Zelloberfläche ein spezifisches MusterUntergruppen bezeichnen die Lage auf Chromosom 6es gibt so viele Kombinationsmöglichkeiten der verschiedenen Untergruppen, dass es nahezu ausgeschlossen ist, zwei Menschen mit identischen HLA-Merkmalen zu finden (eineiige Zwillinge)für Organtranplantation nur 6 Antigen-Gruppen relevantnach Hirntod Gewebetypisierung und Abgleich mit Empfängergewebeselbst die Übereinstimmung aller sechs HLA-Gruppen ist sehr selten ("full-house-Organ")Folge: Abstoßungsreaktionen unterschiedlicher Ausprägung Immunsuppression Abstoßungsreaktion muss ausreichend und dauerhaft unterdrückt werdenHemmung der Vermehrung von Immunzellen und Bildung von Antikörpern durch ImmunzellenT-Lymphozyten inaktivieren/zerstörenNebenwirkungen:Schwächung des ImmunsystemsHautveränderungenStörungen der LeberfunktionErhöhung des Krebsrisikos--> Meidung von Infektionsquellen!Überlebensrate der Organe beschränkt 15499 Menschen auf den Transplantationslisten Anfang 201211432 Neuregistrierungen in 20116536 Organtransplantationen von verschiedenen Spendern 2011"Derzeit warten in Deutschland etwa 12.000 Patientinnen und Patienten auf ein Spenderorgan, etwa 8.000 auf eine Niere. Es warten etwa dreimal so viele Menschen auf eine neue Niere, wie Transplantate vermittelt werden können. Für Herz und Leber gilt: Einige Patienten müssen wegen schlechten Allgemeinzustandes von der Warteliste genommen werden, andere sterben, weil kein Organ rechtzeitig zur Verfügung steht." (http://www.dso.de/organspende-und-transplantation)Es werden viel mehr Organe benötigt, als es durch Organspende gibt. Deswegen wird seit dem 1. November 2012 jeder Bürger in der Eurotransplantzone ab 16 Jahren "regelmäßig aufgefordert, sich mit dem Thema Organ- und Gewebespende auseinanderzusetzen und eine persönliche Entscheidung zu treffen" (Quelle: http://www.organspende-info.de ) Immunbiologische Hintergründe der Abstoßung T-Lymphozyten des Empfängers erkennen die fremde HLA-Struktur des SpenderorgansBotenstoffe werden ausgeschüttetVermehrung der T-Zellen, die sich zu zytotoxischen T-Zellen ("Killerzellen") differenzieren--> Angriff auf das fremde OrganB-Lymphozyten werden in Plasmazellen umgewandeltdiese bilden Antikörper, die mit den HLA-Antigenen einen Antigen-Antikörper-Komplex bildendieser aktiviert Phagozyten ("Fresszellen"), der die Zellen des "fremden" Organs zerstört Droudiani, Janneke / Dahlhoff, Jana 52066 Aachen Warmweiherstr. 4-8 05.06.2013 seit Juni 2000 bundesweite Koordinationsstelle für postmortale Organtransplantationenbundesweit 7 Regionen, 50 Transplantationszentren Ziel:alle Patienten mit Hirnschädigung meldenInformations- und Aufklärungsarbeit vor allem an Krankenhäusernbei Bedarf Bereitstellung von Fachpersonal für OrganspendeprozessBetreuung der AngehörigenBeratung des KrankenhauspersonalsWeitergabe der Daten an Eurotransplantregelmäßige BerichterstattungOrganisation des Prozesses Quelle der Diagramme: http://www.organspende-info.de/information/gesetz-und-studien/statistiken Untersuchung der Eignung der Spenderorgane:auf Funktion, Infektionen (z.B. HIV) und immunologische UntersuchungDauer: bis zu 5 StundenReihenfolge: Herz, Lunge, Leber, Niere, Pankreas, Dünndarmkeine Narkose erforderlichReflexe und Blutdruckänderungen möglichTransport bei ca. 4°CEs muss bis 4 (Herz), 6 (Lunge), 8-9 (Leber) bzw. 36 (Niere) Stunden nach Entnahme transplantiert seinwürdevoller Verschluss des Körpers zur Abschiednahme der Angehörigen Stellungnahme der christlichen Kirche Gemeinsame christliche Stellungnahme Leben und Tod im christlichen Verständnis nimmt die Organvermittlung nach Vorschriften des TPGs vorTransplantationszentren der Länder Deutschland, Belgien, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Slowenien und Kroatien -> Chancen für passende Organe erhöhtAufgaben: gerechte Vermittlung der Organe auf der Basis von objektiven medizinischen Kriteriengesetzliche Vorgaben der beteiligten Länder berücksichtigenVerwaltung der gemeinsamen WartelisteErmittlung der Empfänger per Computer nach festgelegten Kriterien der Bundesärztekammer ( nach Meldung eines Spenders durch die DSO)Mitteilung an das Transplantationszentrum und das Spenderkrankenhaus leibliche Auferstehung = neue, durch den Geist Gottes verwandelte und verklärte Leiblichkeit ->nicht mit irdischem Leben vergleichbartrotzdem: kein totaler Bruch zwischen irdischem Leben und himmlischer Vollendung, sondern Verwandlung des jetzigen Lebens und um eine wesenhafte Identität 1990 veröffentlichtOrganspende und -transplantation befürwortet"Bereitschaft zur Organspende nach dem Tod ein Zeichen der Nächstenliebe und Solidarisierung mit Kranken und Behinderten""sachgemäße Explantation von Gewebe und Organen verletzt weder die Würde des Verstorbenen noch die Ruhe des Toten""Angehörige, die die Einwilligung zur Organtransplantation geben, machen sich nicht eines Mangels an Pietät gegenüber dem Verstorbenen schuldig. Sie handeln ethisch verantwortlich [...]" Die Warteliste Hirntod ist zweifelsfreier Beweis der Unumkehrbarkeit des TodesOrgane verfallen ohnehin sonst-> Auferstehung hängt nicht an der Unversehrtheit des Leibes, sondern am Glauben Judentum Islam Buddhismus Standpunkte anderer Religionen TPG mit dem islamischen Prinzip vereinbargottgefällige Handlung ein Menschenleben zu retten hat oberste PrioritätHerztod = HirntodTransplantation von Organen eines Toten keine Respektlosigkeit gegenüber dem VerstorbenenOrganspende = MitgefühlOrgane dürfen nur aus Nächstenliebe gespendet werden -> keine HandelszweckeSpender volljährig und bei klarem Verstand, muss Einverständnis gegeben habenEltern oder Betreuer dürfen für Kinder und entmündigte Menschen entscheidenLebendspende möglich, wenn Nutzen für Empfänger größer als möglicher Schaden für Spender menschlicher Körper gehört Gott allein, keine Schändung erlaubtder Körper darf beim Menschenleben retten verletzt aber nicht das Leben gefährdet werden-> Haut-, Blut-, Knochenmarksspende erlaubt, meist auch Nieren-LebendspendeTod erst bei Aufhören des Herzschlags: Hirntod kein Tod!Organentnahme laut TPG nicht erlaubt, außer das Herz hat schon aufgehört zu schlagen Mensch: Einheit geistiger und physischer FaktorenTod: PROZESS der Auflösung des Funktionszusammenhangs dieser Faktoren; Bewusstsein schon in anderer Existenzebene seinMensch kann Erleuchtung auch im Sterbeprozess erlangenOrganentnahme wäre Eingriff in SterbevorgangOrganspende möglich, wenn der potentielle Spender sich vorher intensiv mit dem Thema befasst hat; Motiv: Akt tätigen Mitgefühls -> gut für nächste Existenz (Karma) weniger Organe gespendet, als benötigt werden -> WartelisteFührung der Liste ist Aufgabe des jeweiligen Transplantationszentrumsnicht jeder Patient wird unmittelbar in die Warteliste aufgenommen -> entscheidend ist der voraussichtliche Erfolg einer Transplantation (Überleben des Empfängers, längerfristig gesicherte Transplantatfunktion, verbesserte Lebensqualität)individuelle Gesamtsituation des Patienten zu beachtenPatient muss über längerfristige psychische, medizinische und soziale Folgen einer Transplantation informiert werden -> Aufnahme in Warteliste kann nicht ohne Zustimmung des Patienten erfolgenregelmäßige Kontrolluntersuchungen bei den PatientenPatienten müssen immer erreichbar sein Hirntod: Druck im Schädelinneren übersteigt den mittleren Blutdruck -> Gehirn wird nicht mehr durchblutet -> Hirnzellen sterben ab -> Hirntoddrei Anforderungen der Hirntodfeststellung: Erfüllung der Voraussetzungen (Krankengeschichte)Grundvoraussetzung: zweifelsfreier Nachweis einer primären oder sekundären HirnschädigungAusschluss anderer Faktoren, die die Beurteilung des neurologischen Befundes einschränken (z. B. Vergiftung, Unterkühlung)Nachweis der klinischen Symptometiefes Koma Verlust der HirnstammreflexeAusfall der SpontanatmungNachweis der Irreversibilitätdurch festgelegte Beobachtungszeiträume, die je nach Art der vorliegenden Hirnschädigung variierenoder durch apparative ZusatzuntersuchungenFull transcriptMore presentations by
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