Source: https://www.juristische-fachseminare.de/baur-dortmund-16-nov-2018-22018061.html
Timestamp: 2018-09-23 15:14:46
Document Index: 340181995

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', '§ 2', '§ 642', '§ 6', '§ 304', 'BGH']

BauR Dortmund 16. Nov. 2018 22018061
Fortbildungsseminar "Bau- und Architektenrecht Aktuell" in Dortmund am 16. November 2018
Seminar-Kennziffer: 22018061
Tel.: +49 231 10860
Neben dem unmittelbar angrenzende Westfalenpark. Wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen möchte, kann mit der U-Bahn U45 oder U49 vom Hauptbahnhof bequem ohne Umzusteigen bis zur nahegelegenen Station Westfalenpark durchfahren und den Ausgang "Maurice-Vast-Straße" benutzen.
Thema: Aktuelles zum neuen Bauvertragsrecht / Aktuelle BGH/OLG-Rechtsprechung und ausgewählte Problembereiche im privaten Bau- und Architektenrecht
Referent(en): Rechtsanwalt Dr. Bernhard von Kiedrowski, von Kiedrowski | Caspary | Rechtsanwälte, Berlin
Bei den aktuellen Entwicklungen des Baurechts am Ball bleiben: Es werden die ersten Erfahrungen mit dem neuen Bauvertragsrecht, die neueste Rechtsprechung des BGH und der Oberlandesgerichte sowie ausgewählte aktuelle Problembereiche des Bau- und Architektenrechts referiert:
Was folgt hieraus für die baurechtliche Praxis?
Neue Entscheidungen werden nicht nur referiert, sondern eingeordnet und kritisch hinterfragt. Im Fokus stehen die praxisrelevanten Standardsituationen zu (je nach Aktualität):
Neues Bauvertragsrecht – erste Erfahrungen (aktueller Meinungsstand und erste Entscheidungen [soweit erste Urteile zum Zeitpunkt des Stattfindens des Seminars vorliegen])
Vertragsgestaltung und Vertragsabschluss: BGB/VOB/B (unter Berücksichtigung des neuen Bauvertragsrechts) sowie Rechtsnatur des Vertrages
Allgemeine Geschäftsbedingungen / VOB/B-Privilegierung / AGB-Kontrolle (unter Berücksichtigung des neuen Bauvertragsrechts)
Abnahme von Bauleistungen (und deren Entbehrlichkeit)
Bausolländerungen – Bearbeitung von Nachträgen in der Praxis nach VOB/B und neuem Bauvertragsrecht
Bearbeitung von bauzeitbedingten Mehrvergütungsansprüchen in der Praxis (§ 2 Abs. 5/6 VOB/B; § 642 BGB; § 6 Abs. 6 VOB/B; § 304 BGB)
Der gekündigte Bauvertrag – Kündigungsgrund, Kündigungsvergütung des AN, Gegenansprüche des AG, prozessuale Fragestellungen
Mängelhaftung – Folgen der aktuellen Schadensersatz-Rechtsprechung des BGH für die Praxis
Architektenrecht – aktuelle Entscheidungen und Problembereiche
Bauträgerrecht (aktuelle Problembereiche)
Sicherheiten (aktuelle Entscheidungen)
Bauprozessrecht (aktuelle Entscheidungen).
Thema: Das neue Bauvertragsrecht - Auswirkungen auf das selbstständige Beweisverfahren
Referent(en): Prof. Jürgen Ulrich, Vors. Richter am Landgericht Dortmund a.D.
Sauber und zur rechten Zeit richtig eingespielt können selbständige Beweisverfahren den Antragstellern deutliche taktische und strategische Vorteile verschaffen. Weil sie indes auch böse Fallstricke und schlimme Tücken bergen, bedarf es zu ihrer erfolgreichen Abwicklung bester Rechtskenntnisse auf diesem Spezialgebiet verbunden mit optimaler - auch technischer - Vorbereitung sowie ständiger Aufmerksamkeit.
Aber auch den Antragsgegnern wie den Streitverkündeten ergeben sich in diesen besonderen Verfahren sinnvolle Chancen zur Steuerung und Sicherung effektiver Beteiligung.
Prof. Ulrich, der im Prütting • Gehrlein ZPO Kommentar von Beginn an und jetzt bereits in der 10. Auflage die Vorschriften des selbständigen Beweisverfahrens bearbeitet, liefert eine systematische, fallbezogene und tagesaktuelle Übersicht betreffend das selbständige Beweisverfahren.
Vertiefend werden insbesondere diese Fragen beantwortet:
Was darf / kann / muss der Antragsteller vorbereitend unbedingt beachten?
Wann empfiehlt sich, sogleich zu klagen - oder ein Privatgutachten zu besorgen?
Welche Fragen dürfen wem wie gestellt werden?
Gibt es effektive Möglichkeiten der parteilichen Einflussnahme auf die richterliche Personenauswahl des Sachverständigen?
Was ist betreffend die Beeinflussung der Verjährung unbedingt zu beachten?
Mit welchen Gegenfragen dürfen Antragsgegner / Streitverkündete kontern?
Wer muss welchen Vorschuss wann und wofür einzahlen?
Was hat der Rechtsanwalt ab Erhalt des Gutachtens unbedingt zu beachten?
Sollte / muss man sein sämtliches Pulver bereits im selbständigen Beweisverfahren verschießen?
Was ist betreffend die mündliche Anhörung des Sachverständigen speziell im selbständigen Beweisverfahren zu berücksichtigen?
Wann eigentlich ist ein selbständiges Beweisverfahren mit welcher Folge zu Ende?
Inwieweit ist das im selbständigen Beweisverfahren besorgte Gutachten in nachfolgenden Hauptsacheverfahren - derselben oder anderer Beteiligter - verwertbar?
Wie kommen die Antragsgegner / die Streitverkündeten an den Ersatz ihrer Kosten?
Der Referent bezieht das neue Bauvertragsrecht und seine etwaigen Auswirkungen auf die Beweissicherung ein.
Bau- und Architektenrecht Dortmund Fr. 16. November 2018