Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=BGHR%20StGB%20%C2%A7%2046%20Abs.%201%20Schuldausgleich%2022
Timestamp: 2020-01-25 02:22:51
Document Index: 150793260

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 46', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 46']

BGH, 05.12.1990 - 3 StR 214/90 - dejure.org
https://dejure.org/1990,3580
BGH, 05.12.1990 - 3 StR 214/90 (https://dejure.org/1990,3580)
BGH, Entscheidung vom 05.12.1990 - 3 StR 214/90 (https://dejure.org/1990,3580)
BGH, Entscheidung vom 05. Dezember 1990 - 3 StR 214/90 (https://dejure.org/1990,3580)
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Erfordernis der Berücksichtigung der von der Strafe für das künftige Leben des Täters in der Gesellschaft zu erwartenden Wirkungen bei der Strafzumessung - Empfindlicherwerten der Sanktion durch eine mit der Strafe verbundene Nebenfolge - Berufsverbot - Steuerberater
BGHR StGB § 46 Abs. 1 Schuldausgleich 22
Die Strafe kann somit schon deshalb keinen Bestand haben, so daß es keiner Erörterung bedarf, ob bei der Frage der Schuldangemessenheit der Strafe ausreichend die Folgen für das künftige Leben des Angeklagten gewürdigt sind (vgl. dazu BGH StV 1991, 207; 1993, 25 f.; 1995, 296 f.).
Eine Nebenfolge kann die Sanktion empfindlicher machen und für den Tatrichter daher Anlass zu einer Milderung sein (BGH, Beschluss vom 5. Dezember 1990, StV 1991, 207; Beschluss vom 19. Juni 1991, wistra 1991, 300).
BGH, 19.06.1991 - 2 StR 357/90
Dies hätte das Landgericht bei der Bemessung der Strafe bedenken müssen (vgl. BGHR StGB § 46 Abs. 1 Schuldausgleich 22 m.w.N.).