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Timestamp: 2019-05-23 04:07:32
Document Index: 107571992

Matched Legal Cases: ['Art. 2', 'Art. 3', 'Art. 5', 'Art. 6', 'Art. 6', 'Art. 7', 'Art. 8', 'Art. 9', 'Art. 10', 'Art. 10', 'Art. 12', 'Art. 13', 'Art. 14', 'Art. 15', 'Art. 16', 'Art. 17', 'Art. 2', 'Art. 10', 'Art. 10', 'Art. 13', 'Art. 6', 'Art. 10', 'Art. 16', 'Art. 2', 'Art. 3', 'Art. 4', 'Art. 5', 'Art. 6', 'Art. 6', 'Art. 7', 'Art. 8', 'Art. 9', 'Art. 10', 'Art. 10', 'Art. 11', 'Art. 12', 'Art. 13', 'Art. 14', 'Art. 15', 'Art. 16', 'Art. 17', 'Art. 2', 'Art. 3', 'Art. 5', 'Art. 6', 'Art. 6', 'Art. 7', 'Art. 8', 'Art. 9', 'Art. 10', 'Art. 10', 'Art. 12', 'Art. 13', 'Art. 14', 'Art. 15', 'Art. 16', 'Art. 17']

2. Abschnitt: Ausnahmen vom Grundsatz nach Artikel 16a Absat...
Art. 2 Ausnahmekatalog gemäss Artikel 16a Absatz 2 Buchstabe...
Art. 3 Überprüfung der Ausnahmen gemäss Artikel 2
3. Abschnitt: Lebensmittel
Art. 5 Prüfung auf Vollständigkeit
Art. 6 Produktinformation
Art. 6a Produktinformation für in der Schweiz nach ausländis...
Art. 7 Allgemeinverfügungen
Art. 8 Inhalt von Allgemeinverfügungen
Art. 9 Wirkung der Allgemeinverfügung
Art. 10 Änderung der technischen Vorschriften
Art. 10a Ausschluss von Bewilligungen für bestimmte landwirt...
Art. 12 Vorlage der erforderlichen Informationen
Art. 13 Form und Verfahren der Marktüberwachung
Art. 14 Massnahmen kantonaler Vollzugsorgane
Art. 15 Veröffentlichung der Massnahmen
Art. 16 Nachführung der Listen gemäss Artikel 31 Absatz 2 TH...
Art. 17 Nachführung von Artikel 2
Verordnung über das Inverkehrbringen von nach ausländischen technischen Vorschriften hergestellten Produkten und über deren Überwachung auf dem Markt
(Verordnung über das Inverkehrbringen von Produkten
nach ausländischen Vorschriften, VIPaV)
vom 19. Mai 2010 (Stand am 26. September 2018)
gestützt auf die Artikel 16a Absatz 2 Buchstabe e und 31 Absatz 1 des Bundesgesetzes vom 6. Oktober 19951 über die technischen Handelshemmnisse (THG),
legt gemäss Artikel 16a Absatz 2 Buchstabe e die Ausnahmen vom Grundsatz nach Artikel 16a Absatz 1 THG fest;
regelt für nach ausländischen technischen Vorschriften hergestellte Lebensmittel das Inverkehrbringen;
regelt für nach ausländischen technischen Vorschriften in Verkehr gebrachte Produkte die Marktüberwachung.
2 Ausnahmen nach Artikel 16a Absatz 2 Buchstabe e THG vom Grundsatz nach Artikel 16a Absatz 1 THG werden in Artikel 2 festgelegt.
2. Abschnitt: Ausnahmen vom Grundsatz nach Artikel 16a Absatz 1 THG
Art. 2 Ausnahmekatalog gemäss Artikel 16a Absatz 2 Buchstabe e THG
Vom Grundsatz nach Artikel 16a Absatz 1 THG ausgenommen sind:
die folgenden mit Chemikalien behandelten oder Chemikalien enthaltenden Produkte:
bleihaltige Anstrichfarben und Lacke sowie damit behandelte Produkte (Anhang 2.8 der Chemikalien-Risikoreduktions-Verordnung vom 18. Mai 20051, ChemRRV),
Anstrichfarben und Lacke, Dichtungsmassen, Textilien, Kunststoffe und Gummi, die verbotene kurzkettige Chlorparaffine nach Anhang 1.2 ChemRRV enthalten,
gefährliche Stoffe und Zubereitungen, die auf der Etikette keine Angabe zur Herstellerin nach Artikel 10 Absatz 3 Buchstabe a der Chemikalienverordnung vom 5. Juni 20153 (ChemV) enthalten, sowie Stoffe und Zubereitungen nach Artikel 19 ChemV, die im Sicherheitsdatenblatt nicht alle Angaben nach Anhang 2 Ziffer 3.2 ChemV enthalten,
in der Luft stabile Stoffe sowie Zubereitungen und Produkte mit solchen Stoffen, welche die Anforderungen nach den Anhängen 1.5, 2.3, 2.9, 2.10, 2.11 und 2.12 ChemRRV nicht erfüllen,
Holz und Holzwerkstoffe, welche die Anforderungen nach Anhang 2.4 Ziffer 1 und Anhang 2.17 ChemRRV nicht erfüllen,
Wasch- und Reinigungsmittel, die Phosphat oder schwer abbaubare Bestandteile (Komplexbildner) nach Anhang 2.1 Ziffer 2 Absatz 1 Buchstaben a-d sowie Anhang 2.2 Ziffer 2 Absatz 1 Buchstaben a und b ChemRRV enthalten;
die folgenden Lebensmittel:
alkoholische Süssgetränke, welche keinen Hinweis auf den Alkoholgehalt nach Artikel 62 Absatz 1 der Verordnung des EDI vom 16. Dezember 20165 über Getränke aufweisen,
Tabakfabrikate und Ersatzprodukte, deren Detailverkaufspackung nicht mit dem Kleinhandelspreis in Schweizerfranken und der Firmenbezeichnung oder Reversnummer des inländischen Herstellers oder des Importeurs nach Artikel 16 Absatz 1 Buchstaben a und b des Tabaksteuergesetzes vom 21. März 19697 in Verbindung mit Artikel 31 der Tabaksteuerverordnung vom 14. Oktober 20098 versehen sind,
Tabakerzeugnisse und Raucherwaren mit Tabakersatzstoffen, deren Verpackungen nicht mit die Warnhinweise ergänzenden Abbildungen nach Artikel 12 Absatz 5 der Tabakverordnung vom 27. Oktober 200410 in Verbindung mit der Verordnung des EDI vom 10. Dezember 200711 über kombinierte Warnhinweise auf Tabakprodukten versehen sind; vom Grundsatz nach Artikel 16a Absatz 1 THG nicht ausgenommen sind Zigaretten, Tabak zum Selbstdrehen und Wasserpfeifentabak,
Konsumeier in der Schale, Spiegeleier, gekochte Eier sowie gekochte und geschälte Eier (Traiteureier) aus in der Schweiz nicht zugelassener Käfighaltung von Hühnern und ohne Deklaration nach den Artikeln 2, 4 und 5 der Landwirtschaftlichen Deklarationsverordnung vom 26. November 200313 (LDV),
Lebensmittel ohne Deklaration hinsichtlich unbeabsichtigter Vermischungen mit allergenen Substanzen nach Artikel 11 Absatz 5 der Verordnung des EDI vom 16. Dezember 201615 betreffend die Information über Lebensmittel,
Lebensmittel, die einen Hinweis auf die Herstellung ohne Gentechnik tragen, der den Anforderungen nach Artikel 7 Absätze 8 und 9 der Verordnung des EDI vom 23. November 200516 über gentechnisch veränderte Lebensmittel nicht genügt,
Lebensmittel, die mit Verfahren hergestellt wurden, die nach Artikel 28 Absatz 1 der Lebensmittel- und Gebrauchsgegenständeverordnung vom 16. Dezember 201618 bewilligungspflichtig sind, sowie Lebensmittel, Zusatzstoffe und Verarbeitungshilfsstoffe, die GVO sind, solche enthalten oder daraus gewonnen wurden und die nach Artikel 31 der genannten Verordnung bewilligungspflichtig sind,
Fleisch, Fleischzubereitungen und Fleischerzeugnisse von Hauskaninchen aus in der Schweiz nicht zugelassener Haltungsform und ohne Deklaration nach den Artikeln 2, 3 und 5 LDV;
die folgenden übrigen Produkte:
Eisenbahninfrastruktur und Eisenbahnfahrzeuge, die nicht den schweizerischen sicherheitsrelevanten Produktevorschriften gemäss folgenden Erlassen entsprechen:
Eisenbahngesetz vom 20. Dezember 195721
Eisenbahnverordnung vom 23. November 198322
Ausführungsbestimmungen vom 22. Mai 200623 zur Eisenbahnverordnung, 6. Revision
Elektrizitätsgesetz vom 24. Juni 190224
Verordnung vom 5. Dezember 199425 über elektrische Anlagen von Bahnen
Ausführungsbestimmungen zu den in dieser Ziffer genannten Erlassen,
die folgenden Geräte bis 350 kW Feuerungswärmeleistung, sofern sie die Anforderungen nach Anhang 4 der Luftreinhalte-Verordnung vom 16. Dezember 198527 (LRV) nicht erfüllen, sie nicht von einer bezeichneten harmonisierten technischen Norm nach Artikel 12 des Bauproduktegesetzes vom 21. März 201428 (BauPG) erfasst werden und für sie keine Europäische Technische Bewertung nach Artikel 13 BauPG ausgestellt wurde:
Feuerungsanlagen für Holz und Kohle; für diese Anlagen gelten die beiden letztgenannten Voraussetzungen des Einleitungssatzes nicht, sofern Mitgliedstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes von der Verordnung (EU) Nr. 2015/118533 abweichende länderspezifische Emissions- und Wirkungsgradvorschriften erlassen dürfen,
dem Edelmetallkontrollgesetz vom 20. Juni 193334 unterstellte Waren, welche die Vorschriften betreffend Feingehalte und betreffend die Bezeichnung, Kennzeichnung und materielle Zusammensetzung nach den Artikeln 1-3 und 5-21 des Edelmetallkontrollgesetzes nicht erfüllen,
die folgenden Geräte, welche die technischen Vorschriften gemäss den Artikeln 3-8 sowie den Anhängen 1.1, 1.3, 1.6, 1.15, 2.4 und 3.2 der Energieeffizienzverordnung vom 1. November 201736 nicht einhalten:
netzbetriebene Kühl-, Tiefkühl- und Gefriergeräte sowie deren Kombinationen
netzbetriebene Haushaltswäschetrockner
Warmwasserspeicher mit einem Speichervolumen von ≤ 500 Litern
netzbetriebene komplexe Set-Top-Boxen
netzbetriebene Haushaltskaffeemaschinen,
der Verordnung vom 4. Juni 201038 über die Deklaration von Holz und Holzprodukten unterstellte Hölzer und Holzprodukte, welche die Vorschriften zur Deklaration nach den Artikeln 2-4 der genannten Verordnung nicht erfüllen,
Baumaschinen nach Artikel 19a der LRV, sofern sie die Anforderungen nach Anhang 4 Ziffer 3 LRV nicht erfüllen,
der Pelzdeklarationsverordnung vom 7. Dezember 201241 unterstellte Pelze und Pelzprodukte, welche die Vorschriften zur Deklaration nach den Artikeln 3-7 der genannten Verordnung nicht erfüllen,
andere Elektrizitätszähler als Wirkenergiezähler, für die das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement gestützt auf Artikel 33 der Messmittelverordnung vom 15. Februar 200643 Bestimmungen erlassen hat, insbesondere Elektrizitätszähler für die Blindenergiemessung, die Leistungsmessung oder die Lastgangbildung,
naturbelassene Holzpellets und -briketts, sofern sie die Anforderungen nach Anhang 5 Ziffer 32 LRV nicht erfüllen.
2 Fassung gemäss Anhang 6 Ziff. 9 der Chemikalienverordnung vom 5. Juni 2015, in Kraft seit 1. Juli 2015 (AS 2015 1903).
4 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 12. April 2017, in Kraft seit 1. Mai 2017 (AS 2017 2631).
5 SR 817.022.12
6 Aufgehoben durch Anhang 2 Ziff. II 12 der Alkoholverordnung vom 15. Sept. 2017, mit Wirkung seit 1. Jan. 2018 (AS 2017 5161).
7 SR 641.31
8 SR 641.311
9 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 12. April 2017, in Kraft seit 1. Mai 2017 (AS 2017 2631).
10 SR 817.06
11 SR 817.064
12 Aufgehoben durch Ziff. I der V vom 16. Nov. 2011, mit Wirkung seit 1. Jan. 2012 (AS 2011 5821).
13 SR 916.51
14 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 12. April 2017, in Kraft seit 1. Mai 2017 (AS 2017 2631).
15 SR 817.022.16
16 SR 817.022.51
17 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 12. April 2017, in Kraft seit 1. Mai 2017 (AS 2017 2631).
18 SR 817.02
19 Aufgehoben durch Ziff. I der V vom 12. April 2017, mit Wirkung seit 1. Mai 2017 (AS 2017 2631).
20 Aufgehoben durch Ziff. I der V vom 12. April 2017, mit Wirkung seit 1. Mai 2017 (AS 2017 2631).
21 SR 742.101
22 SR 742.141.1
23 SR 742.141.11
24 SR 734.0
25 [AS 1995 1024, 1997 1008 Anhang Ziff. 5 1016 Anhang 5, 1998 54 Anhang Ziff. 6, 2000 741 Art. 10 Ziff. 1 762 Ziff. II 5, 2009 6243 Anhang 3 Ziff. 6. AS 2011 6233 Anhang 2 Ziff. II]
26 Fassung gemäss Ziff. III der V vom 14. Okt. 2015, in Kraft seit 16. Nov. 2015 (AS 2015 4171).
27 SR 814.318.142.1
28 SR 933.0
29 Aufgehoben durch Ziff. III der V vom 11. April 2018, in Kraft seit 26. Sept. 2018 (AS 2018 1687).
30 Aufgehoben durch Ziff. III der V vom 11. April 2018, in Kraft seit 26. Sept. 2018 (AS 2018 1687).
31 Aufgehoben durch Ziff. III der V vom 11. April 2018, in Kraft seit 26. Sept. 2018 (AS 2018 1687).
32 Aufgehoben durch Ziff. III der V vom 11. April 2018, in Kraft seit 26. Sept. 2018 (AS 2018 1687).
33 Verordnung (EU) Nr. 2015/1185 der Kommission vom 24. April 2015 zur Durchführung der Richtlinie 2009/125/EG des Europäischen Parlaments und des Rates im Hinblick auf die Festlegung von Anforderungen an die umweltgerechte Gestaltung von Festbrennstoff-Einzelraumheizgeräten, Fassung gemäss ABl. L 193 vom 21.7.2015, S. 1.
34 SR 941.31
35 Fassung gemäss Anhang 5 Ziff. 1 der Energieeffizienzverordnung vom 1. Nov. 2017, in Kraft seit 1. Jan. 2018 (AS 2017 6951).
36 SR 730.02
37 Eingefügt durch Art. 10 der V vom 4. Juni 2010 über die Deklaration von Holz und Holzprodukten, in Kraft seit 1. Okt. 2010 (AS 2010 2873).
38 SR 944.021
39 Eingefügt durch Ziff. I 4 der V vom 29. Juni 2011 über Anpassungen von Verordnungen im Umweltbereich, in Kraft seit 1. Aug. 2011 (AS 2011 3379).
40 Eingefügt durch Art. 13 der Pelzdeklarationsverordnung vom 7. Dez. 2012, in Kraft seit 1. März 2013 (AS 2013 579).
41 SR 944.022
42 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 26. Aug. 2015, in Kraft seit 1. Okt. 2015 (AS 2014 3121).
43 SR 941.210
44 Eingefügt durch Ziff. III der V vom 14. Okt. 2015, in Kraft seit 16. Nov. 2015 (AS 2015 4171).
Die Ausnahmen in Artikel 2 werden überprüft:
von demjenigen Departement, in dessen Zuständigkeit die entsprechende schweizerische technische Vorschrift fällt, wenn die Europäische Union (EU) in den in Artikel 2 genannten Bereichen neue harmonisierte Vorschriften erlässt oder bestehende harmonisierte Vorschriften ändert;
vom Bundesrat auf Antrag des Eidgenössischen Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF)1 alle fünf Jahre.
1 Ein Gesuch um Bewilligung nach Artikel 16c THG können einreichen:
in- und ausländische Personen, welche mit Lebensmitteln, für die Artikel 16a Absatz 1 THG gilt, Handel treiben;
ausländische Hersteller von Lebensmitteln, für die Artikel 16a Absatz 1 THG gilt;
Hersteller in der Schweiz von Lebensmitteln, die das für die Ausfuhr in die EU oder den Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) hergestellte Lebensmittel auch in der Schweiz in Verkehr bringen wollen;
Hersteller von Lebensmitteln in der Schweiz, die nur für den inländischen Markt produzieren.
den Namen und die Adresse der Gesuchstellerin oder des Gesuchstellers und eine Zustelladresse in der Schweiz;
ein Verpackungsmuster mit Etikette in Originalform oder eine Abbildung davon in gedruckter oder elektronischer Form;
Angaben über die Zusammensetzung sowie die wesentlichen Spezifikationen des Lebensmittels;
Angaben darüber, welche Bestimmungen des schweizerischen Rechts nicht eingehalten sind;
den Nachweis, dass das Lebensmittel den technischen Vorschriften der EU und, bei unvollständiger oder fehlender Harmonisierung in der EU, den technischen Vorschriften eines Mitgliedstaats der EU oder des EWR entspricht;
Dokumente oder Darlegungen, die glaubhaft machen, dass das Lebensmittel in dem Land, auf dessen Vorschriften Bezug genommen wird, rechtmässig in Verkehr ist; Gesuchsteller nach Absatz 1 Buchstabe d müssen glaubhaft machen, dass ein entsprechendes Lebensmittel in dem Land, auf dessen Vorschriften Bezug genommen wird, rechtmässig in Verkehr ist.
3 Als Nachweis nach Absatz 2 Buchstabe e gilt eine Erklärung der Gesuchstellerin oder des Gesuchstellers, dass das Lebensmittel den massgebenden technischen Vorschriften nach Artikel 16a Absatz 1 Buchstabe a THG entspricht; die entsprechenden Rechtserlasse sind mit der amtlichen Fundstelle anzugeben.
4 Das Gesuch muss in einer Amtssprache des Bundes abgefasst sein. Die Daten und Unterlagen können auf Englisch abgefasst und statt auf Papier auf einem elektronischen Datenträger eingereicht werden. Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV)1 kann von den massgebenden technischen Vorschriften eine Übersetzung in eine Amtssprache des Bundes oder in Englisch verlangen.
1 Das BLV prüft, ob das Gesuch vollständig ist.
2 Es bestätigt umgehend und schriftlich den Eingang des Gesuchs und räumt gegebenenfalls eine angemessene Nachfrist zur Ergänzung des Gesuchs ein. Bis zur Einreichung der Ergänzung steht die Frist nach Artikel 16d Absatz 4 THG still.
3 Werden die erforderlichen Angaben nicht fristgemäss eingereicht, so tritt das BLV auf das Gesuch nicht ein.
1 Das BLV prüft, ob das Verpackungsmuster mit Etikette die Anforderungen an die Produktinformation nach Artikel 16e THG erfüllt.
2 Erfüllt die Produktinformation die Anforderungen nach Absatz 1, so kann das BLV eine Änderung der Produktinformation einschliesslich der Sachbezeichnung nur verlangen, wenn das Lebensmittel sonst die Sicherheit oder die Gesundheit von Personen gefährden würde.
die herkunftsrechtlichen Bestimmungen über die Auslobung der schweizerischen Herkunft nach dem Markenschutzgesetz vom 28. August 19921;
die Bestimmungen zum Schutz von Ursprungsbezeichnungen und geografischen Angaben für landwirtschaftliche Erzeugnisse und verarbeitete landwirtschaftliche Erzeugnisse nach der GUB/GGA-Verordnung vom 28. Mai 19972.
Art. 6a1Produktinformation für in der Schweiz nach ausländischen technischen Vorschriften hergestellte und in Verkehr gebrachte Lebensmittel
Wird ein Lebensmittel in der Schweiz nach ausländischen technischen Vorschriften hergestellt und in Verkehr gebracht, so muss die Angabe nach Artikel 16e Absatz 1 Buchstabe b THG mit folgender Information ergänzt werden:
wenn die technischen Vorschriften in der EU harmonisiert sind: «Hergestellt in der Schweiz nach den technischen Vorschriften der EU»;
wenn die technischen Vorschriften in der EU nicht oder nicht vollständig harmonisiert sind: «Hergestellt in der Schweiz nach den technischen Vorschriften [Name des betreffenden EU- oder EWR-Mitgliedstaates]» (z. B. «Hergestellt in der Schweiz nach den technischen Vorschriften Belgiens»).
1 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 29. Juni 2016, in Kraft seit 1. Jan. 2017 (AS 2016 2701).
1 Allgemeinverfügungen nach Artikel 16d Absatz 2 THG werden im Bundesblatt veröffentlicht.
2 Der Eintritt der Rechtskraft solcher Verfügungen wird im Bundesblatt angezeigt.
3 Das BLV informiert die kantonalen Vollzugsorgane und das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) unverzüglich über die Eröffnung einer Allgemeinverfügung und den Eintritt von deren Rechtskraft.
4 Die Abweisung eines Gesuchs erfolgt als Einzelverfügung; sie wird dem SECO mitgeteilt.
5 Im Übrigen richtet sich das Bewilligungsverfahren nach dem Bundesgesetz vom 20. Dezember 19681 über das Verwaltungsverfahren.
1 Allgemeinverfügungen nach Artikel 16d Absatz 2 THG müssen enthalten:
eine das Lebensmittel identifizierende Beschreibung;
die ausländischen Rechtserlasse, deren Vorschriften das Lebensmittel entspricht, mit Angabe der amtlichen Fundstellen;
die Angabe des EU- oder EWR-Mitgliedstaats, in dem das Lebensmittel rechtmässig in Verkehr ist;
die Auflage, dass die schweizerischen Vorschriften über den Arbeitnehmer- und den Tierschutz eingehalten werden müssen, wenn die Lebensmittel in der Schweiz hergestellt werden.
2 Die das Lebensmittel identifizierende Beschreibung muss so generisch wie möglich sein. Sie kann von der für das entsprechende Lebensmittel nach schweizerischem Recht geltenden Sachbezeichnung abweichen.
Die Allgemeinverfügung gilt für gleichartige Lebensmittel:
aus einem EU- oder EWR-Mitgliedstaat, welche die folgenden Voraussetzungen erfüllen:
sie entsprechen der das Lebensmittel identifizierenden Beschreibung der Allgemeinverfügung,
sie entsprechen den der Allgemeinverfügung zugrunde liegenden technischen Vorschriften, und
sie sind in dem EU- oder EWR-Mitgliedstaat, auf dessen Vorschriften Bezug genommen wird, rechtmässig in Verkehr;
aus der Schweiz, welche die folgenden Voraussetzungen erfüllen:
bei ihrer Herstellung werden die schweizerischen Vorschriften über den Arbeitnehmer- und den Tierschutz eingehalten.
1 Ändern die technischen Vorschriften für ein Lebensmittel, so hat dieses den neuen Vorschriften zu entsprechen.
2 Werden die einer Allgemeinverfügungen über Lebensmittel zugrunde liegenden technischen Vorschriften in einer Weise geändert, dass öffentliche Interessen nach Artikel 4 Absatz 4 Buchstaben a-e THG gefährdet sind, so widerruft das BLV die Allgemeinverfügung.
Art. 10a1Ausschluss von Bewilligungen für bestimmte landwirtschaftliche Erzeugnisse
Herstellern in der Schweiz wird für die folgenden landwirtschaftlichen Erzeugnisse keine Bewilligung nach Artikel 16c THG erteilt:
landwirtschaftliche Erzeugnisse und daraus hergestellte Lebensmittel, die nach der Berg- und Alp-Verordnung vom 25. Mai 20112 gekennzeichnet werden;
Wein, der unter die Verordnung des EDI vom 16. Dezember 20164 über Getränke fällt;
Erzeugnisse und Lebensmittel, die nach der Bio-Verordnung vom 22. September 19975 gekennzeichnet werden.
1 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 16. Nov. 2011, in Kraft seit 1. Jan. 2012 (AS 2011 5821).
2 SR 910.19
3 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 12. April 2017, in Kraft seit 1. Mai 2017 (AS 2017 2631).
4 SR 817.022.12
5 SR 910.18
Für die Behandlung eines Bewilligungsgesuches erhebt das BLV eine Pauschalgebühr von 500 Franken.
1 Das Vollzugsorgan gewährt dem Inverkehrbringer eine angemessene Frist, damit dieser die Nachweise, Informationen und Muster nach Artikel 19 Absatz 1 THG vorlegen kann.
2 Als Nachweis nach Artikel 20 Absatz 1 Buchstabe a THG gilt eine Erklärung des Inverkehrbringers, dass das Produkt den massgebenden technischen Vorschriften nach Artikel 16a Absatz 1 Buchstabe a THG entspricht; die entsprechenden Rechtserlasse und deren amtliche Fundstellen sind anzugeben. Ist nach diesen Vorschriften eine Konformitätserklärung oder eine Konformitätsbescheinigung erforderlich, so ist diese vorzulegen.
3 Das Vollzugsorgan kann verlangen, dass von den massgebenden technischen Vorschriften eine Übersetzung in eine Amtssprache des Bundes oder in Englisch vorgelegt wird.
1 Massnahmen gegen Produkte, die gestützt auf Artikel 16a Absatz 1 THG in der Schweiz in Verkehr gebracht werden, werden in Form einer Allgemeinverfügung nach den Artikeln 19 Absatz 7 und 20 Absatz 5 THG getroffen. Betrifft eine Massnahme lediglich einzelne Exemplare oder eine Serie eines Produkts, so kann die Massnahme in Form einer Einzelverfügung getroffen werden.
2 Erfolgt das Inverkehrbringen eines Produktes gestützt auf einen Staatsvertrag, so erfolgt die Marktüberwachung nach Massgabe des Staatsvertrages und, subsidiär, nach den für das betreffende Produkt massgebenden landesrechtlichen Bestimmungen.
3 Erfolgt das Inverkehrbringen eines Produktes nach schweizerischen technischen Vorschriften, so erfolgt die Marktüberwachung nach Massgabe dieser schweizerischen technischen Vorschriften. Für Lebensmittel, deren Inverkehrbringen nicht mittels einer Allgemeinverfügung bewilligt worden ist, erfolgt die Marktüberwachung nach Massgabe der Lebensmittelgesetzgebung.
Fragen hinsichtlich der Auslegung von Allgemeinverfügungen nach Artikel 16d Absatz 2 THG;
Fragen hinsichtlich der Gleichartigkeit eines Lebensmittels gemäss Artikel 9.
1 Erlässt die zuständige Behörde des Bundes Massnahmen nach Artikel 20 THG in Form einer Allgemeinverfügung nach Artikel 19 Absatz 7 THG, so veröffentlicht sie diese im Bundesblatt.
2 Sie zeigt den Eintritt der Rechtskraft der Allgemeinverfügung im Bundesblatt an.
3 Die zuständige Behörde des Bundes informiert umgehend das zuständige kantonale Vollzugsorgan, das SECO und die Wettbewerbskommission über die Eröffnung einer Allgemeinverfügung und den Eintritt von deren Rechtskraft.
Art. 16 Nachführung der Listen gemäss Artikel 31 Absatz 2 THG
1 Die für die Vorbereitung, den Erlass oder die Änderung technischer Vorschriften zuständigen Bundesbehörden melden dem SECO sämtliche Neuerungen hinsichtlich:
Produkten, die einer Zulassungspflicht unterliegen;
anmeldepflichtigen Stoffen nach der Chemikaliengesetzgebung;
Produkten, die einer vorgängigen Einfuhrbewilligung bedürfen;
Produkten, die einem Einfuhrverbot unterliegen.
2 Das SECO führt die Liste gemäss Artikel 31 Absatz 2 Buchstabe a THG nach.
3 Das BLV führt die Liste gemäss Artikel 31 Absatz 2 Buchstabe b THG nach.
Das WBF ändert Artikel 2 dieser Verordnung entsprechend den Entwicklungen des departementalen Verordnungsrechts, auf das dort verwiesen wird.
1 Gesundheitsbezogene Angaben für nach Artikel 16a Absatz 1 THG in Verkehr gebrachte Lebensmittel richten sich bis zum 31. Dezember 2010 nach den Anforderungen der Lebensmittelgesetzgebung.
1bis Die Geltungsdauer von Absatz 1 wird bis zum 31. Dezember 2011 verlängert.1
1ter Die Geltungsdauer von Absatz 1 wird bis zum 31. Dezember 2012 verlängert.2
1quater Die Geltungsdauer von Absatz 1 wird bis zum 31. Dezember 2013 verlängert.3
1quinquies Die Geltungsdauer von Absatz 1 wird bis zum 31. Dezember 2015 verlängert.4
1sexies Die Geltungsdauer von Absatz 1 wird bis zum 31. Dezember 2017 verlängert.5
2 Energieeffizienzvorschriften für netzbetriebene, elektrische Normmotoren im Leistungsbereich von 0,75 bis 375 kW richten sich bis zum 30. Juni 2011 nach den Artikeln 7, 10 und 11 sowie Anhang 2.10 der Energieverordnung vom 7. Dezember 19986.
3 Nach dem Inkrafttreten von Artikel 6a dürfen Lebensmittel, die nach bisherigem Recht gekennzeichnet sind, noch bis zur Erschöpfung der Bestände an Konsumentinnen und Konsumenten abgegeben werden.7
1 Eingefügt durch Ziff. III der V vom 13. Okt. 2010, in Kraft seit 1. Nov. 2010 (AS 2010 4611).
2 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 16. Nov. 2011, in Kraft seit 1. Jan. 2012 (AS 2011 5821).
3 Eingefügt durch Ziff. II der V vom 30. Nov. 2012, in Kraft seit 1. Jan. 2013 (AS 2012 6809).
4 Eingefügt durch Ziff. III der V vom 23. Okt. 2013, in Kraft seit 1. Jan. 2014 (AS 2013 3669).
5 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 29. Juni 2016, in Kraft seit 1. Jan. 2016 (AS 2016 2701).
6 SR 730.01
7 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 16. Nov. 2016, in Kraft seit 1. Jan. 2017 (AS 2016 4421).
1 Diese Verordnung tritt unter Vorbehalt von Absatz 2 am 1. Juli 2010 in Kraft.
2 Artikel 2 Buchstabe b Ziffer 11 tritt am 1. Januar 2012 in Kraft.
1 Die Änd. können unter AS 2010 2631 konsultiert werden.
AS 2010 2631
Ordonnance réglant la mise sur le marché de produits fabriqués selon des prescriptions techniques étrangères et la surveillance du marché de ceux-ci
(Ordonnance sur la mise sur le marché de produits fabriqués selon des prescriptions étrangères, OPPEtr)
du 19 mai 2010 (Etat le 26 septembre 2018)
vu les art. 16a, al. 2, let. e, et 31, al. 1, de la loi fédérale du 6 octobre 1995 sur les entraves techniques au commerce (LETC)1,
1 La présente ordonnance a pour objet de régler:
les exceptions selon l'art. 16a, al. 2, let. e, LETC au principe fixé à l'art. 16a, al. 1, LETC;
la mise sur le marché de denrées alimentaires fabriquées conformément à des prescriptions techniques étrangères;
la surveillance des produits mis sur le marché conformément à des prescriptions techniques étrangères.
2 Les exceptions selon l'art. 16a, al. 2, let. e, LETC au principe visé à l'art. 16a, al. 1, LETC sont répertoriées à l'art. 2.
Section 2 Exceptions au principe fixé à l'art. 16a, al. 1, LETC
Art. 2 Liste des exceptions selon l'art. 16a, al. 2, let. e, LETC
Font exception au principe fixé à l'art. 16a, al. 1, LETC:
les produits suivants qui sont traités avec des produits chimiques ou qui en contiennent:
les peintures et les vernis contenant du plomb ainsi que les produits traités avec ces peintures et vernis (annexe 2.8 de l'O du 18 mai 2005 sur la réduction des risques liés aux produits chimiques, ORRChim1),
les peintures et les vernis, les mastics, les textiles, les matières plastiques et les caoutchoucs contenant des paraffines chlorées à chaînes courtes interdites conformément à l'annexe 1.2 ORRChim,
les substances et les préparations dangereuses dont l'étiquette ne fait pas mention du fabricant conformément à l'art. 10, al. 3, let. a, de l'ordonnance du 5 juin 2015 sur les produits chimiques (OChim)3, de même que les substances et les préparations visées à l'art. 19 OChim dont la fiche de données de sécurité n'est pas conforme à l'annexe 2, ch. 3.2, OChim,
les substances stables dans l'air ainsi que les préparations et les produits contenant de telles substances qui ne satisfont pas aux exigences énoncées aux annexes 1.5, 2.3, 2.9, 2.10, 2.11 et 2.12 ORRChim,
le bois et les matériaux en bois qui ne satisfont pas aux exigences énoncées aux annexes 2.4, ch. 1, et 2.17 ORRChim,
les lessives et les produits de nettoyage contenant des phosphates ou des constituants difficilement dégradables (agents complexants) visés aux annexes 2.1, ch. 2, al. 1, let. a à d, et 2.2, ch. 2, al. 1, let. a et b, ORRChim;
les denrées alimentaires suivantes:
les boissons alcoolisées sucrées dont l'étiquette ne fait pas mention de la teneur en alcool conformément à l'art. 62, al. 1, de l'ordonnance du DFI du 16 décembre 2016 sur les boissons5,
les produits du tabac et les produits contenant des succédanés de tabac dont l'emballage de vente au détail n'indique pas, comme le prévoit l'art. 16, al. 1, let. a et b, de la loi fédérale du 21 mars 1969 sur l'imposition du tabac7, en relation avec l'art. 31 de l'ordonnance du 14 octobre 2009 sur l'imposition du tabac8, le prix de vente au détail en francs suisses, ni la raison sociale ou le numéro de revers du fabricant en Suisse ou de l'importateur,
les produits du tabac et les produits contenant des succédanés de tabac destinés à être fumés dont l'emballage ne comporte pas les illustrations complétant les mises en garde, comme le prévoit l'art. 12, al. 5, de l'ordonnance du 27 octobre 2004 sur le tabac10, en relation avec l'ordonnance du DFI du 10 décembre 2007 concernant les mises en garde combinées sur les produits du tabac11; ne font pas exception au principe fixé à l'art. 16a, al. 1, LETC les cigarettes, le tabac à rouler et le tabac pour pipes à eau,
les oeufs de consommation en coquille, les oeufs au plat, les oeufs cuits ainsi que les oeufs cuits écalés (contenus dans des préparations gastronomiques) provenant d'élevages en batteries non admis en Suisse, qui ne sont pas assortis d'une déclaration conforme aux art. 2, 4 et 5 de l'ordonnance agricole du 26 novembre 2003 sur la déclaration (OAgrD)13,
les denrées alimentaires qui ne sont pas assorties d'une déclaration relative aux mélanges involontaires de substances allergènes conformément à l'art. 11, al. 5, de l'ordonnance du DFI du 16 décembre 2016 concernant l'information sur les denrées alimentaires15,
les denrées alimentaires portant l'indication «produit sans recours au génie génétique» qui ne satisfont pas aux exigences formulées à l'art. 7, al. 8 et 9, de l'ordonnance du DFI du 23 novembre 2005 sur les denrées alimentaires génétiquement modifiées16,
les denrées alimentaires fabriquées selon des procédés soumis à autorisation en vertu de l'art. 28, al. 1, de l'ordonnance du 16 décembre 2016 sur les denrées alimentaires et les objets usuels18, ainsi que les denrées alimentaires, les additifs et les auxiliaires technologiques qui sont des OGM, qui contiennent de tels organismes ou qui en sont issus, et qui sont soumis à autorisation en vertu de l'art. 31 de ladite ordonnance,
la viande, les préparations de viande et les produits à base de viande provenant de lapins domestiques élevés selon un mode d'élevage non admis en Suisse et qui ne sont pas assortis d'une déclaration conforme aux art. 2, 3 et 5 OAgrD;
les autres produits suivants:
les infrastructures ferroviaires et les véhicules de chemins de fer non conformes aux prescriptions techniques suisses pertinentes en matière de sécurité telles qu'elles sont prévues par:
la loi fédérale du 20 décembre 1957 sur les chemins de fer21
l'ordonnance du 23 novembre 1983 sur les chemins de fer22
les dispositions d'exécution du 22 mai 2006 de l'ordonnance sur les chemins de fer, 6e révision23
la loi du 24 juin 1902 sur les installations électriques24
l'ordonnance du 5 décembre 1994 sur les installations électriques des chemins de fer25
les dispositions d'exécution des actes législatifs mentionnés au présent chiffre,
les appareils suivants, jusqu'à 350 kW de puissance calorifique, dans la mesure où ils ne satisfont pas aux exigences prévues à l'annexe 4 de l'ordonnance du 16 décembre 1985 sur la protection de l'air (OPair)27, ne sont pas couverts par une norme technique harmonisée selon l'art. 12 de la loi fédérale du 21 mars 2014 sur les produits de construction (LPCo)28 et ne font pas l'objet d'une évaluation technique fondée sur un document d'évaluation européen au sens de l'art. 13 LPCo:
les installations de combustion à bois ou à charbon; les deux dernières conditions de la phrase introductive ne s'appliquent pas à ces installations, dans la mesure où les États membres de l'Espace économique européen peuvent édicter des prescriptions nationales relatives aux émissions et au rendement divergentes du règlement (UE) 2015/118533,
les ouvrages soumis à la loi du 20 juin 1933 sur le contrôle des métaux précieux34 qui ne sont pas conformes aux prescriptions concernant les titres et à celles concernant la désignation, le marquage et la composition matérielle énumérées aux art. 1 à 3 et 5 à 21 de ladite loi,
les appareils suivants qui ne respectent pas les prescriptions techniques prévues aux art. 3 à 8 et aux annexes 1.1, 1.3, 1.6, 1.15, 2.4 et 3.2 de l'ordonnance du 1er novembre 2017 sur les exigences relatives à l'efficacité énergétique36:
les réfrigérateurs et les congélateurs alimentés par le secteur et les combinaisons de tels appareils
les sèche-linge domestiques à tambour alimentés par le secteur
les fours alimentés par le secteur
les ballons d'eau chaude ayant un volume de stockage ≤500 litres
les décodeurs (set-top-box) complexes alimentés par le secteur
les machines à café domestiques alimentées par le secteur
les bois et les produits en bois soumis à l'ordonnance du 4 juin 2010 sur la déclaration concernant le bois et les produits en bois38 qui ne satisfont pas aux prescriptions relatives à la déclaration énoncées aux art. 2 à 4 de ladite ordonnance,
les machines de chantier visées à l'art. 19a de l'OPair40, si elles ne satisfont pas aux exigences énoncées à l'annexe 4, ch. 3, OPair,
les fourrures et les produits de la pelleterie soumis aux dispositions de l'ordonnance du 7 décembre 2012 sur la déclaration des fourrures et des produits de la pelleterie42 qui ne respectent pas les art. 3 à 7 de ladite ordonnance,
les compteurs d'électricité autres que les compteurs d'énergie active, pour lesquels le Département fédéral de justice et police a édicté des prescriptions selon l'art. 33 de l'ordonnance du 15 février 2006 sur les instruments de mesure44, notamment les compteurs pour la mesure de l'énergie réactive, la mesure de la puissance ou l'établissement de la courbe de charge,
les granulés et les briquettes de bois à l'état naturel dans la mesure où ils ne remplissent pas les exigences au sens de l'annexe 5, ch. 32 OPair.
2 Nouvelle teneur selon le ch. 9 de l'annexe 6 à l'O du 5 juin 2015 sur les produits chimiques, en vigueur depuis le 1er juil. 2015 (RO 2015 1903).
4 Nouvelle teneur selon le ch. I de l'O du 12 avr. 2017, en vigueur depuis le 1er mai 2017 (RO 2017 2631).
5 RS 817.022.12
6 Abrogé par le ch. II 12 de l'annexe 2 à l'O du 15 sept. 2017 sur l'alcool, avec effet au 1er janv. 2018 (RO 2017 5161).
7 RS 641.31
8 RS 641.311
9 Nouvelle teneur selon le ch. I de l'O du 12 avr. 2017, en vigueur depuis le 1er mai 2017 (RO 2017 2631).
10 RS 817.06
11 RS 817.064
12 Abrogé par le ch. I de l'O du 16 nov. 2011, avec effet au 1er janv. 2012 (RO 2011 5821).
13 RS 916.51
14 Nouvelle teneur selon le ch. I de l'O du 12 avr. 2017, en vigueur depuis le 1er mai 2017 (RO 2017 2631).
15 RS 817.022.16
16 RS 817.022.51
17 Nouvelle teneur selon le ch. I de l'O du 12 avr. 2017, en vigueur depuis le 1er mai 2017 (RO 2017 2631).
18 RS 817.02
19 Abrogé par le ch. I de l'O du 12 avr. 2017, avec effet au 1er mai 2017 (RO 2017 2631).
20 Abrogé par le ch. I de l'O du 12 avr. 2017, avec effet au 1er mai 2017 (RO 2017 2631).
21 RS 742.101
22 RS 742.141.1
23 RS 742.141.11
24 RS 734.0
25 [RO 1995 1024, 1997 1008 annexe ch. 5 1016 annexe 5, 1998 54 annexe ch. 6, 2000 741 art. 10 ch. 1 762 ch. II 5, 2009 6243 annexe 3 ch. 6. RO 2011 6233 annexe 2 ch. I]
26 Nouvelle teneur selon le ch. III de l'O du 14 oct. 2015, en vigueur depuis le 16 nov. 2015 (RO 2015 4171).
27 RS 814.318.142.1
28 RS 933.0
29 Abrogé par le ch. III de l'O du 11 avr. 2018, avec effet au 26 sept. 2018 (RO 2018 1687).
30 Abrogé par le ch. III de l'O du 11 avr. 2018, avec effet au 26 sept. 2018 (RO 2018 1687).
31 Abrogé par le ch. III de l'O du 11 avr. 2018, avec effet au 26 sept. 2018 (RO 2018 1687).
32 Abrogé par le ch. III de l'O du 11 avr. 2018, avec effet au 26 sept. 2018 (RO 2018 1687).
33 Règlement (UE) 2015/1185 de la Commission du 24 avril 2015 portant application de la directive 2009/125/CE du Parlement européen et du Conseil en ce qui concerne les exigences d'écoconception applicables aux dispositifs de chauffage décentralisés à combustible solide. Nouvelle teneur selon JO L 193 du 21.7.2015, p. 1.
34 RS 941.31
35 Nouvelle teneur selon le ch. I 1 de l'annexe 5 à l'O du 1er nov. 2017 sur les exigences relatives à l'efficacité énergétique, en vigueur depuis le 1er janv. 2018 (RO 2017 6951).
36 RS 730.02
37 Introduit par l'art. 10 de l'O du 4 juin 2010 sur la déclaration concernant le bois et les produits en bois, en vigueur depuis le 1er oct. 2010 (RO 2010 2873).
38 RS 944.021
39 Introduit par le ch. I 4 de l'O du 29 juin 2011 sur des adaptations d'O dans le domaine de l'environnement, en vigueur depuis le 1er août 2011 (RO 2011 3379).
40 RS 814.318.142.1
41 Introduit par l'art. 13 de l'O du 7 déc. 2012 sur la déclaration des fourrures, en vigueur depuis le 1er mars 2013 (RO 2013 579).
42 RS 944.022
43 Introduit par le ch. I de l'O du 26 août 2015, en vigueur depuis le 1er oct. 2015 (RO 2015 3121).
44 RS 941.210
45 Introduit par le ch. III de l'O du 14 oct. 2015, en vigueur depuis le 16 nov. 2015 (RO 2015 4171).
Art. 3 Vérification des exceptions énumérées à l'art. 2
Les exceptions énumérées à l'art. 2 sont vérifiées:
par le département compétent pour la prescription technique suisse pertinente, lorsque l'Union européenne (UE) édicte de nouvelles prescriptions harmonisées dans les domaines mentionnés à l'art. 2 ou qu'elle modifie celles en place;
par le Conseil fédéral, tous les cinq ans, sur proposition du Département fédéral de l'économie, de la formation et de la recherche (DEFR)1.
Section 3 Denrées alimentaires
Art. 4 Demande d'autorisation
1 Peuvent déposer une demande d'autorisation selon l'art. 16c LETC:
les personnes suisses ou étrangères qui font commerce de denrées alimentaires auxquelles l'art. 16a, al. 1, LETC est applicable;
les producteurs étrangers de denrées alimentaires auxquelles l'art. 16a, al. 1, LETC est applicable;
les producteurs de denrées alimentaires en Suisse qui entendent mettre également sur le marché suisse une denrée alimentaire destinée à l'exportation dans l'UE ou dans l'Espace économique européen (EEE);
les producteurs de denrées alimentaires en Suisse qui produisent uniquement pour le marché domestique.
le nom et l'adresse du requérant et une adresse de notification en Suisse;
un échantillon d'emballage muni de son étiquette originale ou d'une reproduction de celle-ci sous forme imprimée ou électronique;
les indications concernant la composition et les spécifications essentielles de la denrée alimentaire;
les indications concernant les dispositions du droit suisse qui ne sont pas respectées;
la preuve que la denrée alimentaire est conforme aux prescriptions techniques de l'UE et, lorsque le droit de l'UE n'est pas harmonisé ou ne fait l'objet que d'une harmonisation incomplète, la preuve qu'elle est conforme aux prescriptions techniques d'un Etat membre de l'UE ou de l'EEE;
les documents ou les explications établissant de manière crédible que la denrée alimentaire est légalement sur le marché du pays aux prescriptions duquel il est fait référence; le requérant selon l'al. 1, let. d, doit établir de manière crédible que la denrée alimentaire correspondante est légalement sur le marché du pays aux prescriptions duquel il est fait référence.
3 Est réputée preuve au sens de l'al. 2, let. e, une déclaration de l'auteur de la demande selon laquelle la denrée alimentaire est conforme aux prescriptions techniques déterminantes en vertu de l'art. 16a, al. 1, let. a, LETC; les actes législatifs correspondants et leurs références officielles doivent être indiqués.
4 La demande doit être rédigée dans une des langues officielles de la Confédération. Les données et les documents peuvent être rédigés en anglais et envoyés sur support électronique plutôt que sur support papier. L'Office fédéral de la sécurité alimentaire et des affaires vétérinaires (OSAV)1 peut exiger que les prescriptions techniques déterminantes soient traduites dans une des langues officielles de la Confédération ou en anglais.
Art. 5 Vérification de la demande
1 L'OSAV vérifie que la demande est complète.
2 Il accuse réception de la demande sans délai et par écrit, et accorde au besoin une prolongation de délai raisonnable pour compléter le dossier. Le délai visé à l'art. 16d, al. 4, LETC est suspendu jusqu'à ce que le dossier soit complet.
3 Si les informations nécessaires ne sont pas communiquées dans le délai indiqué, l'OSAV n'entre pas en matière sur la demande.
Art. 6 Information sur le produit
1 L'OSAV vérifie que l'échantillon d'emballage muni de son étiquette est conforme aux exigences en matière d'information sur le produit prévues à l'art. 16e LETC.
2 Lorsque l'information sur le produit satisfait aux exigences prévues à l'al. 1, l'OSAV ne peut exiger la modification de l'information sur le produit, dénomination spécifique incluse, que si, à défaut, la denrée alimentaire mettrait en danger la sécurité ou la santé des personnes.
les dispositions concernant la mise en avant de la provenance suisse selon la loi du 28 août 1992 sur la protection des marques1;
les dispositions concernant la protection des appellations d'origine et des indications géographiques des produits agricoles et des produits agricoles transformés de l'ordonnance du 28 mai 1997 sur les AOP et les IGP2.
Art. 6a1Information sur le produit pour les denrées alimentaires fabriquées en Suisse selon des prescriptions techniques étrangères et mises sur le marché suisse
Si une denrée alimentaire est fabriquée en Suisse selon des prescriptions techniques étrangères et mise sur le marché suisse, l'information à fournir en vertu de l'art. 16e, al. 1, let. b, LETC doit être complétée comme suit:
si les prescriptions techniques sont harmonisées dans l'UE: «Produit en Suisse selon les prescriptions techniques de l'UE»;
si les prescriptions techniques ne sont pas ou pas entièrement harmonisées dans l'UE: «Produit en Suisse selon les prescriptions techniques [nom de l'Etat membre concerné de l'UE ou de l'EEE]» (p. ex. «Produit en Suisse selon les prescriptions techniques de la Belgique»).
1 Introduit par le ch. I de l'O du 29 juin 2016, en vigueur depuis le 1er janv. 2017 (RO 2016 2701).
Art. 7 Décisions de portée générale
1 Les décisions de portée générale visées à l'art. 16d, al. 2, LETC sont publiées dans la Feuille fédérale.
2 L'entrée en force des décisions est indiquée dans la Feuille fédérale.
3 L'OSAV informe sans délai les organes d'exécution cantonaux et le Secrétariat d'Etat à l'économie (SECO) d'une décision de portée générale et de son entrée en force.
4 Le rejet d'une demande est établi sous la forme d'une décision individuelle; le SECO en est informé.
5 Au surplus, la procédure d'autorisation est régie par la loi fédérale du 20 décembre 1968 sur la procédure administrative1.
Art. 8 Contenu des décisions de portée générale
1 Les décisions de portée générale visées à l'art. 16d, al. 2, LETC contiennent:
une description de la denrée alimentaire;
la mention des actes législatifs étrangers auxquels satisfait la denrée alimentaire et de leurs références officielles;
l'indication de l'Etat membre de l'UE ou de l'EEE dans lequel la denrée alimentaire est légalement sur le marché;
une mention prescrivant que les dispositions suisses relatives à la protection des travailleurs et à la protection des animaux doivent être respectées si la denrée alimentaire est fabriquée en Suisse.
2 La description de la denrée alimentaire doit être aussi générique que possible. Elle peut différer de la dénomination spécifique que le droit suisse utilise pour désigner la denrée alimentaire correspondante.
Art. 9 Effets de la décision de portée générale
La décision de portée générale s'applique aux denrées alimentaires similaires:
provenant d'un Etat membre de l'UE ou de l'EEE, si ces denrées:
correspondent à la description de la denrée alimentaire figurant dans la décision de portée générale,
satisfont aux prescriptions techniques qui font l'objet de la décision de portée générale, et
sont légalement sur le marché de l'Etat membre de l'UE ou de l'EEE auquel les prescriptions se réfèrent;
provenant de Suisse, si ces denrées:
satisfont aux prescriptions techniques qui font l'objet de la décision de portée générale; et
sont fabriquées dans le respect des dispositions suisses relatives à la protection des travailleurs et à la protection des animaux.
Art. 10 Modification des prescriptions techniques
1 Si les prescriptions techniques applicables à une denrée alimentaire sont modifiées, celle-ci doit satisfaire aux nouvelles prescriptions.
2 Si les prescriptions techniques faisant l'objet d'une décision de portée générale sur des denrées alimentaires sont modifiées de telle sorte que des intérêts publics visés à l'art. 4, al. 4, let. a à e, LETC sont menacés, l'OSAV révoque la décision de portée générale.
Art. 10a1Autorisations exclues pour certains produits agricoles
Aucune autorisation prévue à l'art. 16c LETC n'est délivrée aux producteurs en Suisse pour les produits agricoles suivants:
les produits agricoles et les denrées alimentaires qui en sont issues désignés conformément à l'ordonnance du 25 mai 2011 sur les dénominations «montagne» et «alpage»2;
le vin soumis à l'ordonnance du DFI du 16 décembre 2016 sur les boissons4;
les produits et les denrées alimentaires désignés conformément à l'ordonnance du 22 septembre 1997 sur l'agriculture biologique5.
1 Introduit par le ch. I de l'O du 16 nov. 2011, en vigueur depuis le 1er janv. 2012 (RO 2011 5821).
2 RS 910.19
3 Nouvelle teneur selon le ch. I de l'O du 12 avr. 2017, en vigueur depuis le 1er mai 2017 (RO 2017 2631).
4 RS 817.022.12
5 RS 910.18
Art. 11 Emolument
L'OSAV perçoit un émolument forfaitaire de 500 francs pour le traitement d'une demande d'autorisation.
Art. 12 Présentation des informations nécessaires
1 L'organe d'exécution octroie au responsable de la mise sur le marché un délai raisonnable permettant à celui-ci de fournir les preuves, les informations et les échantillons visés à l'art. 19, al. 1, LETC.
2 Est réputée preuve au sens de l'art. 20, al. 1, let. a, LETC une déclaration du responsable de la mise sur le marché selon laquelle le produit est conforme aux prescriptions techniques déterminantes visées à l'art. 16a, al. 1, let. a, LETC; les actes législatifs correspondants et leurs références officielles doivent être indiqués. Si une déclaration de conformité ou une attestation de conformité est nécessaire en vertu de ces prescriptions, elle doit être présentée.
3 L'organe d'exécution peut exiger que les prescriptions techniques déterminantes soient traduites dans une des langues officielles de la Confédération ou en anglais.
Art. 13 Forme et déroulement
1 Les mesures contre les produits mis sur le marché en Suisse en vertu de l'art. 16a, al. 1, LETC sont prises sous la forme d'une décision de portée générale conformément aux art. 19, al. 7 et 20, al. 5, LETC. Si une mesure porte uniquement sur quelques exemplaires ou une série d'un produit, elle peut être prise sous la forme d'une décision individuelle.
2 Si un produit est mis sur le marché sur la base d'un traité international, la surveillance du marché s'effectue conformément à ce traité et, à titre subsidiaire, aux dispositions internes déterminantes pour le produit concerné.
3 Si un produit est mis sur le marché sur la base de prescriptions techniques suisses, la surveillance du marché se fonde sur ces prescriptions. Pour les denrées alimentaires dont la mise sur le marché n'a pas été autorisée par une décision de portée générale, la surveillance du marché s'exerce conformément à la législation sur les denrées alimentaires.
Art. 14 Mesures des organes d'exécution cantonaux
1 L'organe d'exécution cantonal entend le responsable de la mise sur le marché avant de demander à l'autorité fédérale compétente de rendre une décision de portée générale.
2 L'autorité fédérale se prononce dans les deux mois sur les mesures demandées par l'organe d'exécution cantonal.
3 Si des soupçons sérieux donnent à penser qu'un danger grave et immédiat menace un intérêt public au sens de l'art. 4, al. 4, let. a à e, LETC, les organes d'exécution cantonaux prennent des mesures provisionnelles. Ils en informent sans délai l'autorité fédérale compétente.
4 Les mesures provisionnelles prises par un organe d'exécution cantonal sont applicables jusqu'au jour où la décision de l'autorité fédérale compétente est rendue, mais pendant deux mois au maximum.
5 Avant de prononcer une contestation, l'organe cantonal de contrôle des denrées alimentaires s'informe auprès de l'OSAV:
sur l'interprétation à donner aux décisions de portée générale mentionnées à l'art. 16d, al. 2, LETC; et
sur le caractère similaire d'une denrée alimentaire selon l'art. 9.
Art. 15 Publication des mesures
1 Si l'autorité fédérale compétente arrête des mesures prévues à l'art. 20 LETC sous la forme d'une décision de portée générale conformément à l'art. 19, al. 7, LETC, la décision est publiée dans la Feuille fédérale.
2 L'entrée en force de la décision de portée générale est publiée dans la Feuille fédérale.
3 L'autorité fédérale compétente informe sans délai l'organe d'exécution cantonal concerné, ainsi que le SECO et la Commission de la concurrence, d'une décision de portée générale et de son entrée en force.
Art. 16 Mise à jour des listes visées à l'art. 31, al. 2, LETC
1 Les autorités fédérales compétentes pour la préparation, l'adoption ou la modification de prescriptions techniques signalent au SECO toutes les nouveautés liées:
aux produits soumis à homologation;
aux substances soumises à notification en vertu de la législation sur les produits chimiques;
aux produits qui requièrent une autorisation d'importation préalable;
aux produits frappés d'une interdiction d'importer.
2 Le SECO tient à jour la liste visée à l'art. 31, al. 2, let. a, LETC.
3 L'OSAV tient à jour la liste visée à l'art. 31, al. 2, let. b, LETC.
Art. 17 Adaptation de l'art. 2
Le DEFR adapte l'art. 2 de la présente ordonnance aux modifications des ordonnances auxquelles il est fait référence.
1 Les allégations de santé relatives aux denrées alimentaires mises sur le marché conformément à l'art. 16a, al. 1, LETC sont régies par les prescriptions de la législation sur les denrées alimentaires jusqu'au 31 décembre 2010.
1bis La durée d'application de l'al. 1 est prolongée jusqu'au 31 décembre 2011.1
1ter La durée d'application de l'al. 1 est prolongée jusqu'au 31 décembre 2012.2
1quater La durée de validité de l'al. 1 est prolongée jusqu'au 31 décembre 2013.3
1quinquies La durée de validité de l'al. 1 est prolongée jusqu'au 31 décembre 2015.4
1sexies La durée de validité de l'al. 1 est prolongée jusqu'au 31 décembre 2017.5
2 Jusqu'au 30 juin 2011, les exigences relatives à l'efficacité énergétique des moteurs électriques standard alimentés par le secteur d'une puissance nominale oscillant entre 0,75 kW et 375 kW sont celles fixées aux art. 7, 10 et 11 ainsi qu'à l'appendice 2.10 de l'ordonnance du 7 décembre 1998 sur l'énergie6.
3 Après l'entrée en vigueur de l'art. 6a, les denrées alimentaires qui ont été étiquetées selon le droit en vigueur peuvent encore être distribuées au consommateur jusqu'à l'épuisement des stocks.7
1 Introduit par le ch. III de l'O du 13 oct. 2010, en vigueur depuis le 1er nov. 2010 (RO 2010 4611).
2 Introduit par le ch. I de l'O du 16 nov. 2011, en vigueur depuis le 1er janv. 2012 (RO 2011 5821).
3 Introduit par le ch. II de l'O du 30 nov. 2012, en vigueur depuis le 1er janv. 2013 (RO 2012 6809).
4 Introduit par le ch. III de l'O du 23 oct. 2013, en vigueur depuis le 1er janv. 2014 (RO 2013 3669).
5 Introduit par le ch. I de l'O du 29 juin 2016, en vigueur depuis le 1er janv. 2016 (RO 2016 2701).
6 RS 730.01
7 Introduit par le ch. I de l'O du 16 nov. 2016, en vigueur depuis le 1er janv. 2017 (RO 2016 4421).
1 La présente ordonnance entre en vigueur le 1er juillet 2010, sous réserve de l'al. 2.
2 L'art. 2, let. b, ch. 11, entre en vigueur le 1er janvier 2012.
1 Les mod. peuvent être consultées au RO 2010 2631.
RO 2010 2631
Ordinanza concernente l'immissione in commercio di prodotti fabbricati conformemente a prescrizioni tecniche estere e la loro sorveglianza sul mercato
(Ordinanza sull'immissione in commercio di prodotti conformi a prescrizioni tecniche estere, OIPPE)
del 19 maggio 2010 (Stato 26 settembre 2018)
visti gli articoli 16a capoverso 2 lettera e, nonché 31 capoverso 1 della legge federale del 6 ottobre 19951 sugli ostacoli tecnici al commercio (LOTC),
stabilisce le deroghe secondo l'articolo 16a capoverso 2 lettera e LOTC al principio di cui all'articolo 16a capoverso 1 LOTC;
disciplina l'immissione in commercio di derrate alimentari fabbricate conformemente a prescrizioni tecniche estere;
disciplina la sorveglianza di prodotti immessi in commercio conformemente a prescrizioni tecniche estere.
2 Le deroghe secondo l'articolo 16a capoverso 2 lettera e LOTC al principio di cui all'articolo 16a capoverso 1 LOTC sono stabilite all'articolo 2.
Sezione 2: Deroghe al principio di cui all'articolo 16a capoverso 1 LOTC
Art. 2 Elenco delle deroghe secondo l'articolo 16a capoverso 2 lettera e LOTC
Costituiscono deroghe al principio di cui all'articolo 16a capoverso 1 LOTC:
i seguenti prodotti trattati con prodotti chimici o contenenti prodotti chimici:
pitture e lacche al piombo nonché prodotti con esse trattati (all. 2.8 dell'O del 18 mag. 20051 sulla riduzione dei rischi inerenti ai prodotti chimici, ORRPChim),
pitture e lacche, sigillanti, prodotti tessili, materie plastiche e gomma che contengono cloroparaffine a catena breve vietate secondo l'allegato 1.2 ORRPChim,
sostanze e preparati pericolosi che non recano sull'etichetta l'indicazione del fabbricante secondo l'articolo 10 capoverso 3 lettera a dell'ordinanza del 5 giugno 20153 sui prodotti chimici (OPChim), nonché sostanze e preparati secondo l'articolo 19 OPChim le cui schede di dati di sicurezza non contengono tutti i dati di cui all'allegato 2 numero 3.2 OPChim,
sostanze stabili nell'aria nonché preparati e prodotti contenenti simili sostanze che non soddisfano le esigenze di cui agli allegati 1.5, 2.3, 2.9, 2.10, 2.11 e 2.12 ORRPChim,
legno e materiali legnosi che non soddisfano le esigenze di cui all'allegato 2.4 numero 1 e all'allegato 2.17 ORRPChim,
detersivi e prodotti di pulizia che contengono fosfati o componenti difficilmente degradabili (complessanti) secondo l'allegato 2.1 numero 2 capoverso 1 lettere a-d nonché l'allegato 2.2 numero 2 capoverso 1 lettere a e b ORRPChim;
le seguenti derrate alimentari:
bevande alcoliche dolci per le quali non è indicato il tenore di alcool secondo l'articolo 62 capoverso 1 dell'ordinanza del DFI del 16 dicembre 20165 sulle bevande,
tabacchi manufatti e prodotti di sostituzione il cui imballaggio per la vendita al minuto non reca il prezzo di vendita al minuto in franchi svizzeri e la ragione sociale o il numero dell'impegno di garanzia del fabbricante in Svizzera o dell'importatore secondo l'articolo 16 capoverso 1 lettere a e b della legge del 21 marzo 19697 sull'imposizione del tabacco in combinato disposto con l'articolo 31 dell'ordinanza del 14 ottobre 20098 sull'imposizione del tabacco,
prodotti del tabacco e articoli per fumatori con succedanei del tabacco il cui imballaggio non reca le illustrazioni che completano le avvertenze secondo l'articolo 12 capoverso 5 dell'ordinanza del 27 ottobre 200410 sul tabacco in combinato disposto con l'ordinanza del DFI del 10 dicembre 200711 concernente le avvertenze combinate sui prodotti del tabacco; non costituiscono deroghe al principio di cui all'articolo 16a capoverso 1 LOTC le sigarette, il tabacco da arrotolare e il tabacco per pipe ad acqua,
uova di consumo in guscio, uova al tegamino, uova cotte nonché uova cotte e sbucciate (uova contenute in preparazioni gastronomiche) provenienti da allevamento in batteria di pollame non autorizzato in Svizzera prive di una dichiarazione secondo gli articoli 2, 4 e 5 dell'ordinanza del 26 novembre 200313 sulle dichiarazioni agricole (ODAgr),
derrate alimentari prive di una dichiarazione riguardo alle miscele casuali con sostanze allergeniche secondo l'articolo 11 capoverso 5 dell'ordinanza del DFI del 16 dicembre 201615 concernente le informazioni sulle derrate alimentari,
derrate alimentari che recano una menzione riguardo alla fabbricazione senza ricorso alla tecnologia genetica non conforme alle esigenze di cui all'articolo 7 capoversi 8 e 9 dell'ordinanza del DFI del 23 novembre 200516 concernente le derrate alimentari geneticamente modificate,
derrate alimentari fabbricate con procedimenti soggetti ad autorizzazione secondo l'articolo 28 capoverso 1 dell'ordinanza del 16 dicembre 201618 sulle derrate alimentari e gli oggetti d'uso, nonché derrate alimentari, additivi e coadiuvanti tecnologici che sono OGM, li contengono o ne sono stati ricavati e che necessitano dell'autorizzazione secondo l'articolo 31 della suddetta ordinanza,
carne, preparazioni a base di carne e prodotti carnei di conigli domestici allevati secondo forme di tenuta non autorizzate in Svizzera e che sono privi di una dichiarazione secondo gli articoli 2, 3 e 5 ODAgr;
i seguenti altri prodotti:
infrastrutture ferroviarie e veicoli ferroviari non conformi alle prescrizioni tecniche svizzere rilevanti in materia di sicurezza previste dai seguenti atti normativi:
legge federale del 20 dicembre 195721 sulle ferrovie
ordinanza del 23 novembre 198322 sulle ferrovie
disposizioni d'esecuzione del 22 maggio 200623 dell'ordinanza sulle ferrovie, 6a revisione
legge del 24 giugno 190224 sugli impianti elettrici
ordinanza del 5 dicembre 199425 sulle installazioni elettriche delle ferrovie
disposizioni d'esecuzione degli atti normativi menzionati nel presente numero,
i seguenti apparecchi con una potenza termica pari o inferiore a 350 kW nella misura in cui non soddisfano le esigenze di cui all'allegato 4 dell'ordinanza del 16 dicembre 198527 contro l'inquinamento atmosferico (OIAt), non rientrano nel campo d'applicazione di una norma tecnica armonizzata designata di cui all'articolo 12 della legge federale del 21 marzo 201428 concernente i prodotti da costruzione (LProdC) e per gli stessi non è stata rilasciata alcuna valutazione tecnica europea di cui all'articolo 13 LProdC:
impianti a combustione alimentati con legna e carbone; per questi impianti non si applicano le ultime due condizioni menzionate nella frase introduttiva se gli Stati membri dello Spazio economico europeo possono emanare a livello nazionale prescrizioni relative alle emissioni e al rendimento in deroga al regolamento (UE) n. 2015/118529,
i lavori soggetti alla legge del 20 giugno 193331 sul controllo dei metalli preziosi che non soddisfano le prescrizioni in materia di titoli e di designazione, caratterizzazione e composizione materiale di cui agli articoli 1-3 e 5-21 della suddetta legge,
i seguenti apparecchi che non rispettano le prescrizioni tecniche di cui agli articoli 3-8 e agli allegati 1.1, 1.3, 1.6, 1.15, 2.4 e 3.2 dell'ordinanza del 1° novembre 201733 sull'efficienza energetica:
frigoriferi e congelatori con raccordo alla rete e relative combinazioni,
asciugabiancheria domestiche con raccordo alla rete,
forni con raccordo alla rete,
serbatoi di accumulo dell'acqua calda con un volume utile ≤ 500 litri,
set top box complessi con raccordo alla rete,
macchine da caffè per uso domestico con raccordo alla rete,
legno e prodotti del legno soggetti all'ordinanza del 4 giugno 201035 sulla dichiarazione concernente il legno e i prodotti del legno, che non soddisfano le prescrizioni in materia di dichiarazione di cui agli articoli 2-4 di detta ordinanza,
macchine di cantiere secondo l'articolo 19a OIAt36 se non soddisfano i requisiti di cui all'allegato 4 numero 3 OIAt,
pellicce e prodotti di pellicceria soggetti all'ordinanza del 7 dicembre 201237 sulla dichiarazione delle pellicce, non conformi alle prescrizioni di cui agli articoli 3-7 dell'ordinanza suddetta, relative alla dichiarazione,
i contatori d'elettricità diversi dai contatori di energia attiva per i quali il Dipartimento federale di giustizia e polizia ha emanato disposizioni in virtù dell'articolo 33 dell'ordinanza del 15 febbraio 200639 sugli strumenti di misurazione, segnatamente i contatori d'elettricità per la misurazione dell'energia reattiva, la misurazione della potenza e la creazione del profilo di carico,
pellet e mattonelle in legno allo stato naturale, nella misura in cui non soddisfano le esigenze di cui all'allegato 5 cifra 32 OIAt.
2 Nuovo testo giusta il n. 9 dell'all. 6 all'O del 5 giu. 2015 sui prodotti chimici in vigore dal 1° lug. 2015 (RU 2015 1903).
4 Nuovo testo giusta il n. I dell'O del 12 apr. 2017, in vigore dal 1° mag. 2017 (RU 2017 2631).
6 Abrogato dal n. II 12 dell'all. 2 O del 15 set. 2017 sull'alcol, con effetto dal 1° gen. 2018 (RU 2017 5161).
9 Nuovo testo giusta il n. I dell'O del 12 apr. 2017, in vigore dal 1° mag. 2017 (RU 2017 2631).
12 Abrogato dal n. I dell'O del 16 nov. 2011, con effetto dal 1° gen. 2012 (RU 2011 5821).
14 Nuovo testo giusta il n. I dell'O del 12 apr. 2017, in vigore dal 1° mag. 2017 (RU 2017 2631).
17 Nuovo testo giusta il n. I dell'O del 12 apr. 2017, in vigore dal 1° mag. 2017 (RU 2017 2631).
19 Abrogato dal n. I dell'O del 12 apr. 2017, con effetto dal 1° mag. 2017 (RU 2017 2631).
20 Abrogato dal n. I dell'O del 12 apr. 2017, con effetto dal 1° mag. 2017 (RU 2017 2631).
25 [RU 1995 1024, 1997 1008 all. n. 5 1016 all. 5, 1998 54 all. n. 6, 2000 741 art. 10 n. 1 762 n. II 5, 2009 6243 all. 3 n. 6. RU 2011 6233 all. 2 n. I]
26 Nuovo testo giusta il n. III dell'O del 14 ott. 2015, in vigore dal 16 nov. 2015 (RU 2015 4171).
27 Abrogata dal n. III dell'O dell'11 apr. 2018, con effetto dal 1° set. 2018 (RU 2018 1687).
28 Abrogata dal n. III dell'O dell'11 apr. 2018, con effetto dal 1° set. 2018 (RU 2018 1687).
29 Abrogata dal n. III dell'O dell'11 apr. 2018, con effetto dal 1° set. 2018 (RU 2018 1687).
30 Abrogata dal n. III dell'O dell'11 apr. 2018, con effetto dal 1° set. 2018 (RU 2018 1687).
31 RS 941.31
32 Nuovo testo giusta il n. 1 dell'all. 5 all'O del 1° nov. 2017 sull'efficienza energetica, in vigore dal 1° gen. 2018 (RU 2017 6951).
33 RS 730.02
34 Introdotto dall'art. 10 dell'O del 4 giu. 2010 sulla dichiarazione concernente il legno e i prodotti del legno, in vigore dal 1° ott. 2010 (RU 2010 2873).
35 RS 944.021
36 Introdotto dall'art. 13 dell'O del 7 dic. 2012 sulla dichiarazione delle pellicce, in vigore dal 1° mar. 2013 (RU 2013 579).
37 RS 944.022
38 Introdotto dal n. I dell'O del 26 ago. 2015, in vigore dal 1° ott. 2015 (RU 2015 3121).
39 RS 941.210
40 Introdotto dal n. III dell'O del 14 ott. 2015, in vigore dal 16 nov. 2015 (RU 2015 4171).
Art. 3 Controllo delle deroghe di cui all'articolo 2
Le deroghe di cui all'articolo 2 sono controllate:
dal Dipartimento competente per la corrispondente prescrizione tecnica svizzera se l'Unione europea (UE) emana nuove prescrizioni armonizzate nei settori menzionati all'articolo 2 o modifica quelle esistenti;
dal Consiglio federale su richiesta del Dipartimento federale dell'economia, della formazione e della ricerca (DEFR)1, ogni cinque anni.
Sezione 3: Derrate alimentari
1 Possono presentare una domanda di autorizzazione secondo l'articolo 16c LOTC:
i cittadini svizzeri e stranieri che commerciano derrate alimentari alle quali si applica l'articolo 16a capoverso 1 LOTC;
i produttori stranieri di derrate alimentari alle quali si applica l'articolo 16a capoverso 1 LOTC;
i produttori di derrate alimentari in Svizzera che intendono immettere in commercio anche in Svizzera la derrata alimentare destinata all'esportazione nell'UE o nello Spazio economico europeo (SEE);
i produttori di derrate alimentari in Svizzera che producono unicamente per il mercato interno.
2 La domanda include:
il nome e l'indirizzo del richiedente e un recapito in Svizzera;
un campione di imballaggio munito dell'etichetta originale o di una sua riproduzione in forma stampata o elettronica;
indicazioni sulla composizione e sulle specificazioni essenziali della derrata alimentare;
indicazioni sulle disposizioni del diritto svizzero che non sono osservate;
la prova che la derrata alimentare è conforme alle prescrizioni tecniche dell'UE oppure, nel caso in cui il diritto dell'UE non sia armonizzato o lo sia solo in modo incompleto, la prova che la derrata alimentare è conforme alle prescrizioni tecniche di uno Stato membro dell'UE o dello SEE;
documenti o considerazioni in cui si rende verosimile che la derrata alimentare è legalmente immessa in commercio nel Paese alle cui prescrizioni si fa riferimento; i richiedenti di cui al capoverso 1 lettera d rendono verosimile che una derrata alimentare corrispondente è legalmente immessa in commercio nel Paese alle cui prescrizioni si fa riferimento.
3 È considerata prova ai sensi del capoverso 2 lettera e una dichiarazione del richiedente secondo cui la derrata alimentare è conforme alle prescrizioni tecniche determinanti di cui all'articolo 16a capoverso 1 lettera a LOTC; gli atti normativi corrispondenti e la relativa fonte ufficiale sono indicati.
4 La domanda è redatta in una lingua ufficiale della Confederazione. I dati e la documentazione possono essere redatti in inglese ed essere presentati su supporto elettronico invece che su supporto cartaceo. L'Ufficio federale della sicurezza alimentare e di veterinaria (USAV)1 può esigere che le prescrizioni tecniche determinanti siano tradotte in una lingua ufficiale della Confederazione o in inglese.
Art. 5 Verifica della completezza
1 L'USAV verifica se la domanda è completa.
2 L'USAV conferma senza indugio e per scritto la ricezione della domanda e concede, se necessario, un termine supplementare adeguato per completarla. Fino alla presentazione dei complementi richiesti, il termine di cui all'articolo 16d capoverso 4 LOTC è sospeso.
3 Se le indicazioni necessarie non sono presentate entro il termine stabilito, l'USAV non entra nel merito della domanda.
Art. 6 Informazione sul prodotto
1 L'USAV verifica se il campione di imballaggio etichettato soddisfa le esigenze in materia di informazione sul prodotto di cui all'articolo 16e LOTC.
2 Se l'informazione sul prodotto soddisfa le esigenze di cui al capoverso 1, l'USAV può chiedere la modifica di tale informazione, compresa la denominazione specifica, soltanto se, senza tale modifica, la derrata alimentare pregiudicherebbe la sicurezza e la salute delle persone.
le disposizioni del diritto in materia di indicazioni di provenienza concernenti la valorizzazione della provenienza svizzera secondo la legge del 28 agosto 19921 sulla protezione dei marchi;
le disposizioni sulla protezione delle denominazioni di origine e delle indicazioni geografiche dei prodotti agricoli e dei prodotti agricoli trasformati secondo l'ordinanza DOP/IGP del 28 maggio 19972.
Art. 6a1Informazione sul prodotto per le derrate alimentari fabbricate in Svizzera conformemente a prescrizioni tecniche estere e immesse in commercio in Svizzera
Se una derrata alimentare è fabbricata in Svizzera conformemente a prescrizioni tecniche estere e immessa in commercio in Svizzera, l'informazione di cui all'articolo 16e capoverso 1 lettera b LOTC deve essere completata come segue:
se le prescrizioni tecniche sono armonizzate nell'UE: «Prodotto in Svizzera secondo le prescrizioni tecniche dell'UE»;
se le prescrizioni tecniche non sono armonizzate nell'UE o non lo sono completamente: «Prodotto in Svizzera secondo le prescrizioni tecniche [nome dello Stato membro dell'UE o dello SEE]» (p. es. «Prodotto in Svizzera secondo le prescrizioni tecniche del Belgio»).
1 Introdotto dal n. I dell'O del 29 giu. 2016, in vigore dal 1° gen. 2017 (RU 2016 2701).
Art. 7 Decisioni di portata generale
1 Le decisioni di portata generale di cui all'articolo 16d capoverso 2 LOTC sono pubblicate nel Foglio federale.
2 Il passaggio in giudicato delle decisioni è pubblicato nel Foglio federale.
3 L'USAV informa senza indugio gli organi cantonali di esecuzione e la Segreteria di Stato dell'economia (SECO) in merito alla pubblicazione di una decisione di portata generale e al suo passaggio in giudicato.
4 La reiezione di una domanda avviene sotto forma di decisione individuale; la SECO viene informata in merito.
5 Per il resto, la procedura di autorizzazione è disciplinata dalla legge federale del 20 dicembre 19681 sulla procedura amministrativa.
Art. 8 Contenuto delle decisioni di portata generale
1 Le decisioni di portata generale di cui all'articolo 16d capoverso 2 LOTC includono:
una descrizione che permetta di identificare la derrata alimentare;
la menzione degli atti normativi esteri alle cui prescrizioni la derrata alimentare è conforme, con indicazione della relativa fonte ufficiale;
l'indicazione dello Stato membro dell'UE o dello SEE in cui la derrata alimentare è stata legalmente immessa in commercio;
una menzione secondo cui le prescrizioni svizzere in materia di protezione dei lavoratori e di protezione degli animali devono essere osservate se le derrate alimentari sono fabbricate in Svizzera.
2 La descrizione che permette di identificare la derrata alimentare è quanto più generica possibile. Può differire dalla denominazione specifica utilizzata dal diritto svizzero per designare la derrata alimentare corrispondente.
Art. 9 Effetti della decisione di portata generale
La decisione di portata generale è valida per le derrate alimentari dello stesso genere:
provenienti da uno Stato membro dell'UE o dello SEE, se tali derrate:
sono conformi alla descrizione che permette di identificare la derrata alimentare figurante nella decisione di portata generale,
sono conformi alle prescrizioni tecniche su cui si basa la decisione di portata generale, e
sono legalmente immesse in commercio nello Stato membro dell'UE o dello SEE alle cui prescrizioni si fa riferimento;
provenienti dalla Svizzera, se tali derrate:
sono fabbricate conformemente alle prescrizioni svizzere in materia di protezione dei lavoratori e di protezione degli animali.
Art. 10 Modifica delle prescrizioni tecniche
1 Se le prescrizioni tecniche applicabili a una derrata alimentare sono modificate, tale derrata deve essere conforme alle nuove prescrizioni.
2 Se le prescrizioni tecniche su cui si basa una decisione di portata generale concernente derrate alimentari sono modificate in modo tale da minacciare un interesse pubblico di cui all'articolo 4 capoverso 4 lettere a-e LOTC, l'USAV revoca tale decisione.
Art. 10a1Esclusione dell'autorizzazione per determinati prodotti agricoli
Ai produttori in Svizzera non è rilasciata un'autorizzazione secondo l'articolo 16c LOTC per i seguenti prodotti agricoli:
prodotti agricoli e derrate alimentari da essi ottenute, recanti una designazione conformemente all'ordinanza del 25 maggio 20112 sulle designazioni «montagna» e «alpe»;
vini sottostanti all'ordinanza del DFI del 16 dicembre 20164 sulle bevande;
prodotti e derrate alimentari, recanti una designazione conformemente all'ordinanza del 22 settembre 19975 sull'agricoltura biologica.
1 Introdotto dal n. I dell'O del 16 nov. 2011, in vigore dal 1° gen. 2012 (RU 2011 5821).
3 Nuovo testo giusta il n. I dell'O del 12 apr. 2017, in vigore dal 1° mag. 2017 (RU 2017 2631).
L'USAV percepisce un emolumento forfetario di 500 franchi per il trattamento di una domanda di autorizzazione.
Sezione 4: Sorveglianza del mercato
Art. 12 Presentazione delle informazioni necessarie
1 L'organo di esecuzione accorda a chi immette un prodotto in commercio un termine adeguato per presentare le prove, le informazioni e i campioni di cui all'articolo 19 capoverso 1 LOTC.
2 È considerata prova ai sensi dell'articolo 20 capoverso 1 lettera a LOTC una dichiarazione di chi immette un prodotto in commercio secondo cui il prodotto è conforme alle prescrizioni tecniche determinanti di cui all'articolo 16a capoverso 1 lettera a LOTC; gli atti normativi corrispondenti e la relativa fonte ufficiale sono indicati. Se tali prescrizioni prevedono una dichiarazione di conformità o un certificato di conformità, occorre presentare tale dichiarazione o certificato.
3 L'organo di esecuzione può esigere che le prescrizioni tecniche determinanti siano tradotte in una lingua ufficiale della Confederazione o in inglese.
Art. 13 Forma e svolgimento della sorveglianza del mercato
1 Le misure contro prodotti immessi in commercio in Svizzera in virtù dell'articolo 16a capoverso 1 LOTC sono adottate sotto forma di una decisione di portata generale secondo gli articoli 19 capoverso 7 e 20 capoverso 5 LOTC. Se riguarda unicamente alcuni esemplari o una serie di un prodotto, una misura può essere adottata sotto forma di decisione individuale.
2 Se un prodotto è immesso in commercio in virtù di un accordo internazionale, la sorveglianza del mercato avviene conformemente a tale accordo e, a titolo sussidiario, conformemente alle disposizioni di diritto interno determinanti per il relativo prodotto.
3 Se un prodotto è immesso in commercio in virtù di prescrizioni tecniche svizzere, la sorveglianza del mercato avviene conformemente a tali prescrizioni. Per le derrate alimentari la cui immissione in commercio non è stata autorizzata con una decisione di portata generale, la sorveglianza del mercato avviene conformemente alla legislazione sulle derrate alimentari.
Art. 14 Misure degli organi cantonali di esecuzione
1 Prima di chiedere all'autorità competente della Confederazione di emanare una decisione di portata generale, l'organo cantonale di esecuzione consulta chi immette un prodotto in commercio.
2 L'autorità della Confederazione si pronuncia entro due mesi sulle misure chieste dall'organo cantonale di esecuzione.
3 Se esiste un sospetto fondato che vi sia un pericolo immediato e grave per un interesse pubblico ai sensi dell'articolo 4 capoverso 4 lettere a-e LOTC, gli organi cantonali di esecuzione dispongono misure cautelari. Queste ultime sono comunicate senza indugio all'autorità competente della Confederazione.
4 Le misure cautelari di un organo cantonale di esecuzione rimangono in vigore fino alla decisione dell'autorità competente della Confederazione, ma al massimo per due mesi.
5 Prima di una contestazione, l'organo cantonale di controllo per le derrate alimentari sottopone all'USAV:
domande riguardo all'interpretazione di decisioni di portata generale secondo l'articolo 16d capoverso 2 LOTC; e
domande riguardo all'omogeneità di una derrata alimentare conformemente all'articolo 9.
Art. 15 Pubblicazione delle misure
1 Se l'autorità competente della Confederazione adotta misure secondo l'articolo 20 LOTC sotto forma di una decisione di portata generale conformemente all'articolo 19 capoverso 7 LOTC, la decisione è pubblicata nel Foglio federale.
2 L'autorità competente della Confederazione pubblica il passaggio in giudicato della decisione di portata generale nel Foglio federale
3 L'autorità competente della Confederazione informa senza indugio l'organo cantonale di esecuzione competente, la SECO e la Commissione della concorrenza in merito alla pubblicazione di una decisione generale e al suo passaggio in giudicato.
Art. 16 Aggiornamento degli elenchi di cui all'articolo 31 capoverso 2 LOTC
1 Le autorità federali competenti per la preparazione, l'adozione o la modifica di prescrizioni tecniche comunicano alla SECO le novità riguardo:
ai prodotti soggetti a omologazione;
alle sostanze soggette all'obbligo di notifica secondo la legislazione in materia di prodotti chimici;
ai prodotti soggetti ad autorizzazione preliminare d'importazione;
ai prodotti soggetti a un divieto d'importazione.
2 La SECO tiene e aggiorna l'elenco di cui all'articolo 31 capoverso 2 lettera a LOTC.
3 L'USAV tiene e aggiorna l'elenco di cui all'articolo 31 capoverso 2 lettera b LOTC.
Art. 17 Aggiornamento dell'articolo 2
Il DEFR modifica l'articolo 2 della presente ordinanza in funzione di ulteriori elaborazioni delle ordinanze dipartimentali a cui si fa riferimento.
1 Le indicazioni sulla salute per le derrate alimentari immesse in commercio conformemente all'articolo 16a capoverso 1 LOTC sono disciplinate fino al 31 dicembre 2010 secondo le esigenze della legislazione sulle derrate alimentari.
1bis La durata di validità del capoverso 1 è prorogata fino al 31 dicembre 2011.1
1ter La durata di validità del capoverso 1 è prorogata fino al 31 dicembre 2012.2
1quater La durata di validità del capoverso 1 è prorogata fino al 31 dicembre 2013.3
1quinquies La durata di validità del capoverso 1 è prorogata fino al 31 dicembre 2015.4
1sexies La durata di validità del capoverso 1 è prorogata fino al 31 dicembre 2017.5
2 Fino al 30 giugno 2011 le esigenze in materia di efficienza energetica dei motori elettrici normalizzati con raccordo alla rete con una potenza nominale tra 0.75 kW e 375kW sono disciplinate dagli articoli 7, 10 e 11 e dall'appendice 2.10 dell'ordinanza del 7 dicembre 19986 sull'energia.
3 Dopo l'entrata in vigore dell'articolo 6a, le derrate alimentari caratterizzate secondo il diritto anteriore, possono ancora essere distribuite alle consumatrici e ai consumatori fino a esaurimento delle scorte.7
1 Introdotto n. III dell'O del 13 ott. 2010, in vigore dal 1° nov. 2010 (RU 2010 4611).
2 Introdotto dal n. I dell'O del 16 nov. 2011, in vigore dal 1° gen. 2012 (RU 2011 5821).
3 Introdotto dal n. II dell'O del 30 nov. 2012, in vigore dal 1° gen. 2013 (RU 2012 6809).
4 Introdotto dal n. III dell'O del 23 ott. 2013, in vigore dal 1° gen. 2014 (RU 2013 3669).
5 Introdotto dal n. I dell'O del 29 giu. 2016, in vigore dal 1° gen. 2016 (RU 2016 2701).
7 Introdotto dal n. I dell'O del 16 nov. 2016, in vigore dal 1° gen. 2017 (RU 2016 4421).
1 Fatto salvo il capoverso 2, la presente ordinanza entra in vigore il 1° luglio 2010.
2 L'articolo 2 lettera b numero 11 entra in vigore il 1° gennaio 2012.
1 Le mod. possono essere consultate alla RU 2010 2631.
RU 2010 2631