Source: https://naturfreunde-wolfratshausen.de/index.php/ueber-uns/satzung
Timestamp: 2019-11-20 02:34:21
Document Index: 19697636

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 3', '§ 1', '§ 15', '§ 9', '§ 26', '§ 15', '§ 5', '§ 18', '§ 1', '§ 8', '§ 19']

Ortsgruppe Wolfratshausen e.V.
(Stand: 02. März 2007)
1. Die NaturFreunde verstehen sich als Förderer des Breitensports und der Kulturarbeit.
Sie sind eine Organisation, die aus der Arbeiterbewegung kommt und sich ihr verpflichtet weiß.
2. Oberstes Ziel ist die Wiederherstellung und Erhaltung der natürlichen Umwelt als Lebensgrundlage.
Dieses Ziel wird eigenständig verfolgt und ist zwingender Bestandteil ihrer Aufgaben und Tätigkeiten.
4. Sie wollen mithelfen an der Schaffung einer Gesellschaft, in der niemand seiner Hautfarbe, Abstammung, politischen Überzeugung, seines Geschlechts oder Glaubens wegen benachteiligt oder bevorzugt wird und in der alle Menschen gleichberechtigt sind und sich frei entfalten können.
5. Ihr Ziel ist es dazu beizutragen, dass die Menschen sich ihrer Einbindung in die soziale und natürliche Umwelt bewusst werden und erkennen, dass sie nur dadurch in sozialer Gerechtigkeit und Frieden leben und sich entwickeln können.
6. Die NaturFreunde befassen sich mit sozial-, wirtschafts- und kulturpolitischen sowie naturschutz- und umweltpolitischen Fragen und nehmen zu ihnen öffentlich Stellung.
§ 1 Name, Sitz und Grundlagen
1. Der Verein, nachfolgend Ortsgruppe genannt, führt den Namen
Verband für Umweltschutz, sanften Tourismus, Sport und Kultur, Ortsgruppe Wolfratshausen e.V.
2. Die Ortsgruppe ist innerhalb der Grenzen der Stadt Wolfratshausen tätig.
3. Die Ortsgruppe hat ihren Sitz in Wolfratshausen.
4. Die Ortsgruppe ist im Vereinsregister eingetragen.
5. Die Ortsgruppe ist parteipolitisch und religiös unabhängig und bekennt sich zum Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland.
6. Die Ortsgruppe ist Mitglied der NaturFreunde Deutschlands, Verband für Umweltschutz, sanften Tourismus, Sport und Kultur, und damit des Bezirks Oberbayern, des Landesverbandes Bayern e.V., der NaturFreunde Deutschlands e.V. sowie der NaturFreunde Internationale (NFI).
Sie verpflichtet sich, die Satzung des Landesverbandes Bayern e.V. als rechtsverbindlich anzuerkennen und die jeweils vom Bundeskongress und der Landesversammlung genehmigten Richtlinien und deren Beschlüsse anzuerkennen und zu vollziehen.
1. Förderung des Natur- und Umweltschutzes; dem sollen die Aktivitäten des Verbandes entsprechen
2. Förderung des umwelt- und sozialverträglichen Wanderns und der sportlichen Betätigung
3. Wecken des Interesses an der Natur und Vermittlung naturkundlichen und ökologischen Wissens
4. Förderung der Kinder-, Jugend-, Erwachsenen- und Familienbildung, Familienerholung, sowie Jugend- und Altenhilfe
5. Anregung und Unterstützung von kulturellen und heimatkundlichen Tätigkeiten
6. Pflege der internationalen und humanitären Gesinnung, Völkerverständigung und Toleranz
7. Wecken des Verständnisses für das Wesen der Demokratie und Förderung demokratischer Verhaltensweisen
1. Betreiben von aktivem Natur- und Umweltschutz, Pflege der Natur- und Heimatkunde
2. Veranstalten von Freizeiten, Bildungs- und Studienaufenthalten sowie internationalen Begegnungen
3. Pflege des Breitensports, z.B. durch Wandern, Bergsteigen, Winter-, Wasser- und Radsport
4. Pflege von Kreativität durch musische und kulturelle Betätigung, z.B. auf den Gebieten bildender Kunst, Literatur, Theater, Musik, Sprachen und Tanz
5. Hinführung der Mitglieder zu verantwortungsbewussten Staatsbürgern durch Kinder-Jugend- und Erwachsenenbildungsmaßnahmen; Beschäftigung mit Fragen der gesellschaftlichen und geschichtlichen Zusammenhänge
6. Maßnahmen zur Kinder-, Jugend- und Familienerholung, sowie zur Jugend-, Familien- und Altenhilfe
7. Erwerb, Bau, Verwaltung und Betreuung von NaturFreunde-Wanderheimen, Stadtheimen, Ferienheimen, Bildungsstätten, Jugendherbergen, Zeltplätzen, Kultur- und Jugendheimen, Anlage und Markierung von Wanderwegen. Diese Einrichtungen stehen Mitgliedern und Nichtmitgliedern, vorrangig Jugendlichen sowie Kindern und Familien zur Verfügung.
8. Anlage von Sammlungen und Büchereien, Herausgabe von Zeitschriften und Druckwerken, Veranstaltungen von Vorträgen, Seminaren, Ausstellungen oder ähnlichem.
9. Zusammenarbeit mit Organisationen mit gleicher oder ähnlicher Zielsetzung auf der Grundlage des Bekenntnisses zu Demokratie und Völkerverständigung.
1. Die Ortsgruppe verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung in ihrer jeweils gültigen Fassung.
3. Mittel der Ortsgruppe dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln der Ortsgruppe und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine sonstigen Zuwendungen, Leistungen oder Vorteile durch die Tätigkeit der Ortsgruppe.
4. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zwecke der Ortsgruppe fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden. Die Vergütung entstandenen Aufwands ist im Rahmen entsprechender Festlegungen zulässig.
1. Für die in § 3 genannten Aufgaben können Fachgruppen gebildet werden.
2. Ihre Tätigkeit wird bestimmt von dieser Satzung und den „Richtlinien für Fachgruppen/Fachbereiche" des Landesverbandes Bayern, die vom Landesverband erstellt und vom Landesausschuss genehmigt werden.
3. Zur Durchführung der Satzungszwecke kann die Betreuung, Bewirtschaftung und Verwaltung der NaturFreundehäuser im Wege eines Pachtvertrages auf selbständige Hausbetreuungs-, Hausbewirtschaftungs- oder Hausverwaltungs-vereine übertragen werden. Für die Tätigkeit dieser Vereine gelten die §§ 1 bis 4 dieser Satzung.
1. In ihrer Arbeit finden sich die Mitglieder der NaturFreundejugend Deutschlands bis zur Vollendung des 27. Lebensjahres in der Kinder- bzw. Jugendgruppe oder Gruppen für aktive Familien, Jugendclubs, Projektgruppen, Interessen- und Arbeitsgruppen zusammen. Sie führt die Bezeichnung: NaturFreundejugend Deutschlands, Kinder- und Jugendgruppe Wolfratshausen.
2. Ihre Tätigkeit wird bestimmt von dieser Satzung und den „Richtlinien der NaturFreundejugend Deutschlands", die von der Bundeskonferenz der NaturFreundejugend Deutschlands beschlossen und vom Bundeskongress bestätigt werden.
• Spenden und Sammlungen
• Zuschüssen
• Sonstigem, mit dem Vereinszweck zu Vereinbarendem und gesetzlich Zulässigem.
3. Über Einnahmen und Ausgaben ist jährlich vom Ortsgruppenvorstand ein Haushaltsplan aufzustellen und dem Ortsgruppenausschuss zur Genehmigung vorzulegen.
1. Mitglied der Ortsgruppe kann jede Person werden, unabhängig der rassischen oder religiösen Zugehörigkeit. Bei Jugendlichen, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, ist die Zustimmung des/der gesetzlichen Vertreters/in erforderlich.
2. Der Beitritt der Ortsgruppe ist unter Anerkennung dieser Satzung schriftlich zu erklären und an den Ortsgruppenvorstand einzureichen. Über die Aufnahme entscheidet der Ortsgruppenvorstand mit einfacher Stimmenmehrheit. Die Aufnahme kann ohne Angabe von Gründen verweigert werden.
3. Die Mitgliedschaft bei den NaturFreunden ist an die Beitragsmarke bzw. an den offiziellen Mitgliedsausweis gebunden.
4. Fördermitglieder sind unzulässig. Bei Verstoß erfolgt Ausschluss aus dem Verband NaturFreunde Deutschlands.
1. Jedes Mitglied hat das Recht, an den Veranstaltungen der Ortsgruppe und der Verbandsgliederungen entsprechend der Satzung teilzunehmen, an den durch die Mitgliedschaft sich ergebenden Vergünstigungen teilzuhaben und sonstige Leistungen des Verbandes zu nutzen und zu empfangen.
3. Jedes Mitglied ist berechtigt, durch schriftlichen Antrag beim Ortsgruppenvorstand bestimmte Angelegenheiten als Tagesordnungspunkt bei der Mitgliederversammlung behandeln zu lassen.
2. Zur Durchführung der Vereinsaufgaben haben alle Mitglieder einen Jahresbeitrag bis spätestens 01. April des laufenden Kalenderjahres zu entrichten. Die jeweilige Höhe beschließt die Mitgliederversammlung. Die Beitragszahlung ist eine Bringschuld.
Der Austritt kann nur zum Ende des Kalenderjahres erfolgen und ist schriftlich dem Ortsgruppenvorstand bis spätestens 30. September mitzuteilen.
Ein Mitglied, das seine Beiträge trotz zweier schriftlicher Aufforderungen nicht bezahlt hat, kann durch den Vorstand gestrichen werden. Es gilt damit zum Ende des laufenden Vereinsjahres als ausgeschieden.
Über den Ausschluss beschließ der Ortsgruppenausschuss mit einfacher Stimmenmehrheit.
Vor der Beschlussfassung durch die Mitgliederversammlung ist dem Mitglied unter Setzung einer angemessenen Frist rechtliches Gehör zu gewähren. Der Beschluss über den Ausschluss ist zu begründen und dem Mitglied mittels eingeschriebenen Briefs bekanntzugeben.
b) Ortsgruppenausschuss
c) Ortsgruppenvorstand.
Sie ist von einem Mitglied des Ortsgruppenvorstandes nach § 15 1 a) mindestens zwei Wochen vorher unter Angabe des Versammlungsortes, der Zeit und der Tagesordnung durch schriftliche Benachrichtigung aller Mitglieder einzuberufen. Außerdem soll die Einladung durch Ausschreibung in der Tagespresse, Aushang im Naturfreundehaus sowie im Vereinsschaukasten bekannt gemacht werden. Der Bezirks- und Landesvorstand sind mit Bekanntgabe der Tagesordnung zu benachrichtigen.
2. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muss auf Beschluss auf Verlangen eines Drittels der Mitglieder nach Einbringung eines unterschriebenen Antrages, unter Angabe des Zwecks und der Gründe, innerhalb von sechs Wochen stattfinden.
3. Den Vorsitz führt die/der 1. Vorsitzende, bei dessen Verhinderung eine/r seiner/ihrer Stellvertreter/innen, oder ein von der Versammlung gewähltes Präsidium mit maximal drei Personen. Über die Versammlung ist eine Niederschrift anzufertigen, die alle gefassten Beschlüsse enthalten muss und von dem/der Versammlungsleiter/in und dem/der Protokollführer/in zu unterzeichnen ist.
4. Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit der erschienenen, stimmberechtigten Mitglieder gefasst, sofern diese Sitzung nichts anderes bestimmt. Die Abstimmung erfolgt per Handzeichen. Auf Antrag dreier Mitglieder ist schriftlich und geheim abzustimmen. Stimmrecht haben die Mitglieder der Ortsgruppe entsprechend § 9 2).
5. Die Mitgliederversammlung ist das höchste Organ der Ortsgruppe und hat vorwiegend folgende Aufgaben:
a) Entgegennahme der Berichte von Vorstand, Ausschuss, Fachgruppen, Kinder-/Jugendgruppenleitung und Kontrolle,
d) Wahl von Vorstand, Ausschuss, Kontrolle und Schiedsgericht,
e) Bestätigung der Fachgruppenleiter/innen und der Kinder-/Jugendgruppenleitung,
h) Beschlussfassung über Auflösung der Ortsgruppe,
i) Ernennung und Aberkennung zur/zum Ehrenvorsitzenden und zur Ehrenmitgliedschaft.
c) den Mitgliedern, denen besondere Aufgaben zugewiesen sind,
d) den Ehrenmitgliedern mit beratender Stimme.
e) die Ausschussmitglieder nach Abs. 1 a) und c) werden von der Mitgliederversammlung für vier Jahre gewählt, nach Abs. 1 b) werden von ihr bestätigt.
2. Die Zahl der Ausschussmitglieder wird auf Vorschlag des Ortsgruppenvorstandes von der Mitgliederversammlung festgelegt.
3. Der Ortsgruppenausschuss entscheidet im Innenverhältnis in allen Angelegenheiten, die nicht der Mitgliederversammlung vorbehalten sind.
4. Der Ortsgruppenausschuss wird von der/dem 1. Vorsitzenden, je nach Arbeitsanfall (jedoch mindestens sechs Mal im Jahr), zu Sitzungen einberufen. Auf Anforderung der Kontrollkommission hat innerhalb von sechs Wochen eine Ortsgruppenausschusssitzung stattzufinden.
5. Die/der 1. Vorsitzende oder einer der Stellvertreter/innen führt den Vorsitz. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Es wird eine Niederschrift angefertigt, die alle gefassten Beschlüsse enthalten muss und von dem/der Sitzungsleiter/in und dem/der Protokollführer/in zu unterzeichnen ist.
a) dem „gesetzlichen Vorstand" (§ 26 BGB)
b) zwei Vertreter/innen der Ortsgruppenkinder- und –jugendleitung gemäß „Richtlinien der NaturFreundejugend Deutschlands",
c) dem/der Ehrenvorsitzenden mit beratender Stimme.
2. Die/der 1. Vorsitzende und die Stellvertreter/innen, Kassierer/in und Schriftführer/in vertreten die Ortsgruppe jeweils alleine gerichtlich und außergerichtlich. Für Rechtsgeschäfte, die den Betrag von EURO 500,-- übersteigen, ist die Zustimmung des gesamten Ortsgruppenvorstandes nach § 15 1a) erforderlich. Bei Grundstücks- und Immobiliengeschäften ist die Zustimmung der Mitgliederversammlung und des Landesverbandes erforderlich. Im Innenverhältnis wird festgelegt, dass die Stellvertreter/innen nur bei Verhinderung der/des 1. Vorsitzenden tätig werden können.
3. Der Ortsgruppenvorstand nach Ziffer 1 a) wird durch Beschluss der Mitgliederversammlung auf die Dauer von vier Jahren bestellt und bleibt bis zur satzungsgemäßen Bestellung des nächsten Vorstandes im Amt.
6. Der Ortsgruppenvorstand kann sich eine Geschäftsordnung geben.
7. Der Ortsgruppenvorstand wird von der/dem 1. Vorsitzenden je nach Arbeitsanfall (jedoch mindestens sechs Mal im Jahr) zu Sitzungen einberufen.
8. Die/der 1. Vorsitzende oder eine/r der Stellvertreter/innen führt den Vorsitz. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Es wird eine Niederschrift angefertigt, die alle gefassten Beschlüsse enthalten muss und von dem/der Sitzungsleiter/in und dem/der Protokollführer/in zu unterzeichnen ist.
1. Die Kontrollkommission besteht aus drei Mitgliedern und wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von vier Jahren gewählt.
2. Die Kontrolle hat an den Sitzungen der Organe ohne Stimmrecht teilzunehmen.
3. Sie hat die Pflicht, die Einhaltung der Satzung und Beschlüsse zu überwachen, die Geschäfts- und Kassenführung der Ortsgruppe und den unter §§ 5 und 6 genannten Gliederungen zu prüfen.
4. Sie hat der Mitgliederversammlung der Ortsgruppe und der Ortsgruppenjugendkonferenz Bericht zu erstatten und Anträge auf Entlastung zu stellen.
1. Das Ortsgruppenschiedsgericht besteht aus drei ordentlichen Mitgliedern und drei Ersatzmitgliedern, deren Wahl durch die Mitgliederversammlung für vier Jahre erfolgt.
2. Für Mitglieder und Organe der Ortsgruppe ist die Schiedsordnung der Bundesgruppe der NaturFreunde Deutschlands e.V. in ihrer jeweils gültigen Fassung verbindlich.
3. Das Schiedsgericht entscheidet nach bestem Wissen und Gewissen. Seine Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst.
§ 18 Satzungsbestimmungen
a) Die Ortsgruppensatzung darf nicht im Widerspruch zu der Satzung des Landesverbandes stehen und muss der Mustersatzung für die Ortsgruppen der NaturFreunde Deutschlands Landesverbandes Bayern e.V., nach dem jeweils gültigen Stand, in den §§ 1 bis 11, 18 und 19 entsprechen. Die bestehende Satzung ist bei Änderung und Neufassung anzupassen. Sie ist dem Landesverband vor Beschlussfassung zur Genehmigung vorzulegen. Nach Eintrag in das Vereinsregister ist dem Landesverband ein Belegexemplar zuzusenden.
b) Naturfreundehäuser und Grundstücke können nur im Einvernehmen mit dem Landesverband verkauft oder zweckentfremdet verpachtet werden,
c) dem Landesverband ist jährlich ein Tätigkeits- und Kassenbericht zu erstatten,
d) Anschriften- und Funktionsänderungen sind dem Landesverband innerhalb von sechs Wochen mitzuteilen.
e) Weitere Bestimmungen des Landesverbandes § 8 Ziffer 3) und 4), § 19 Ziffer 3 und 3).
1. Die Auflösung, der Austritt der Ortsgruppe aus dem Verband der NaturFreundeDeutschlands oder eine Abspaltung kann nur durch eine zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung, bei welcher mindestens drei Viertel der Mitglieder anwesend sind, beschlossen werden.
3. Bei Auflösung der Ortsgruppe, Austritt aus dem Verband der NaturFreunde Deutschlands, einer Abspaltung oder Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen der Ortsgruppe, nach Abwicklung aller rechtlichen Forderungen und Verbindlichkeiten einer gemeinnützigen Gliederung der NaturFreunde zu (z.B. einer Ortsgruppe, einem Bezirk der NaturFreunde Bayern e.V. oder dem Landesverband Bayern e.V.), die/der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat. Die Festlegung der begünstigten Gliederung erfolgt in der Auflösungsversammlung.
4. Sollte kein rechtsfähiger Landesverband Bayern e.V. und keine Bundesgruppe der NaturFreunde Deutschlands e.V. mehr bestehen, wird das Vermögen, nach Abdeckung der finanziellen Mitgliederrechte der Arbeiterwohlfahrt e.V. übergeben, der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.
5. Beschlüsse über die zukünftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des zuständigen Finanzamtes ausgeführt werden.
6. Die Ortsgruppe, insbesondere der letzte Ortsgruppenvorstand, ist für die ordnungsgemäße Überführung des Vermögens, einschließlich aller schriftlichen Unterlagen, Dokumente und dergleichen an die begünstigte Gliederung verantwortlich.
3. Diese Satzung wurde von der Mitgliederversammlung am 02. März 2007 beschlossen.
5. Die Satzung wurde in das Vereinsregister des Amtsgerichts München am unter der Nummer VR 100030, Finanzamt Miesbach, eingetragen.
Wolfratshausen, den 02. März 2007
Werner Schuppan