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Timestamp: 2019-10-16 19:21:04
Document Index: 137758576

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 15', '§ 26', '§ 27', '§ 28']

Aufnahme als Spätaussiedler beantragen: Bad Buchau
Bad Buchau (Druckversion)
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Für eine Aufnahme als Spätaussiedler müssen Sie einen schriftlichen Antrag beim Bundesverwaltungsamt stellen. Diesen Antrag müssen Sie vom Herkunftsgebiet aus stellen. Wenn Sie die Aufnahmevoraussetzungen erfüllen, erhalten Sie vom Bundesverwaltungsamt einen Aufnahmebescheid. Als Spätaussiedler müssen Sie in Ihrem Herkunftsgebiet abwarten, bis Sie den Aufnahmebescheid erhalten.
Den Antrag auf Aufnahme als Spätaussiedler müssen Sie vom Herkunftsgebiet aus beim Bundesverwaltungsamt einreichen. Sie können den Antrag auch über eine deutsche Auslandsvertretung oder über in Deutschland lebende Verwandte oder sonstige Bevollmächtigte stellen.
Nachdem Sie den Antrag gestellt haben, erhalten Sie eine Aufforderung des Bundesverwaltungsamts zur Teilnahme an einem Sprachtest. Dieser Aufforderung sollten Sie unbedingt nachkommen. Das Ergebnis des Sprachtests ist sehr wichtig für die weitere Behandlung Ihres Aufnahmeantrags. Im Rahmen des Sprachtests wird geprüft, ob Sie als antragstellende Person ein einfaches Gespräch über allgemeine Themen des täglichen Lebens führen können. Die Sprachtests werden an deutschen Auslandsvertretungen durchgeführt.
Das Bundesverwaltungsamt prüft, ob die Voraussetzungen vorliegen. Wenn Sie die Voraussetzungen zur Aufnahme erfüllen, erhalten Sie vom Bundesverwaltungsamt einen Aufnahmebescheid.
Nach Einreise in die Bundesrepublik Deutschland werden die Spätaussiedler und deren Familienangehörige in der Außenstelle Friedland des Bundesverwaltungsamts registriert. Danach erfolgt die Verteilung auf die Bundesländer. Anschließend stellt das Bundesverwaltungsamt eine Bescheinigung aus, die Spätaussiedlern zum Nachweis bei Behörden dient.
Im Merkblatt des Bundesverwaltungsamts zum Aufnahmeverfahren nach dem Bundesvertriebenengesetz sind die erforderlichen Unterlagen aufgezählt. In dem Merkblatt ist auch aufgeführt, ob Kopien von Urkunden ausreichen oder ob eine notarielle Beglaubigung notwendig ist.
§ 4 Bundesvertriebenengesetz (BVFG) (Spätaussiedler)
§ 5 Bundesvertriebenengesetz (BVFG) (Ausschluss)
§ 6 Bundesvertriebenengesetz (BVFG) (Volkszugehörigkeit)
§ 15 Bundesvertriebenengesetz (BVFG) (Bescheinigungen)
§ 26 Bundesvertriebenengesetz (BVFG) (Aufnahmebescheid)
§ 27 Bundesvertriebenengesetz (BVFG) (Anspruch)
§ 28 Absatz 2 Bundesvertriebenengesetz (BVFG) (Verfahren)
das Bundesverwaltungsamt
Antragsformulare und Merkblätter zum Aufnahmeverfahren auf den Internetseiten des Bundesverwaltungsamts
Dieser Text entstand in enger Zusammenarbeit mit den fachlich zuständigen Stellen. Das Innenministerium hat dessen ausführliche Fassung am 23.08.2017 freigegeben.
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