Source: https://www.elo-forum.org/threads/eingliederungsvereinbarung-was-soll-ich-jetzt-tun.40916/
Timestamp: 2019-02-18 15:44:12
Document Index: 309035533

Matched Legal Cases: ['§ 16', '§ 45', '§ 16', '§ 45', '§ 20', '§ 24', '§ 31', '§ 7', '§ 7']

"Eingliederungsvereinbarung" was soll ich jetzt tun? | Erwerbslosenforum Deutschland
"Eingliederungsvereinbarung" was soll ich jetzt tun?
Themenstarter bazong
ich brauch bitte dringend Hilfe da ich heut bei meinem Jobcenter war und mir so ein EV angedreht werden soll und ich Kp davon hab
Zur sache: vor ca. 3 jahren war ich in Verschiedenen Betrieben tätig leider waren die Jobs nicht Versichrungsabgabenpflichtig (mini jobs) dann bin ich krank geworden und hab von der BfA einen Umschulung erhalten die ich erfolgreich bestanden hab und diese jetzt ausläuft
Nun war ich heute bei Jc eingeladen, eigentlich ganz nett das Gespräch und die "Personalfeststellung" aber dann zum schluß Wollte "Er/Es" das ich die EV Unterschreibe, zu sagen gibts noch das ich hier schon seit längerem mitlese,
ich hab ihm/ihr dann gesagt das ich mir das zu Hause in aller ruhe durchlesen möchte sein/ihr Kommentar war nur "Sie trauen mir wohl nicht" (nee) er Unterschrieb die EV und gab sie mir mit Abgabetermin ist Freitag
vieleicht könnten sich das ein/e erfahre/ne Person/nen mal
anschauen? ist da was nicht mit inordnung?
es währe echt nett denn ich kenne mich damit überhauptnicht aus und bin echt am :icon_kotz:
Eingliederungsvereinbarung ​
Zwischen Frau/ Herr
Und SGBII Jobcenter xxxxx
Gültig bis xx.12.2009 soweit zwischenzeitlich nichts anderes vereinbar wird
1. Ihr Träger für Grundsicherung SGBII Jobcenter in xxxxxxxxx Sie mit folgenden Leistungen zur Eingliederung
Er nimmt Ihr Bewerbungsprofil in Startseite - www.arbeitsagentur.de auf.
Er unterstützt Ihre Bewerbungsaktivitäten durch Übernahme von Kosten für Bewerbungen auf vorherige Antragsstellung und schriftlichen Nachweis nach Maßgabe des§ 16 Abs. 1 SGB II
i. V. m. §§ 45 ff. SGB III. Bewerbungskosten können bis zu einem Betrag von 260 Euro jährlich übernommen werden.
Er unterstützt Ihre Bewerbungsaktivitäten nach Maßgabe des § 16 Abs. 1 SGB II i. V. m. §§ 45 ff. SGB III durch Übernahme von Fahrkosten zu Vorstellungsgesprächen auf vorherige Antragsstellung und Nachweis.
2. Bemühungen von Herrn/ Frau zur Eingliederung in Arbeit
Sie unternehmen von xx.06.2009 bis 16.12.2009 mindestens 30 (d.h. monatlich mindestens 5) Bewerbungsbemühungen um sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse und legen hierüber monatlich jeweils zum 17 des jeweiligen Monats folgende Nachweise vor: Kopie der Anschreiben und, so vorhanden, der Antwortschreiben der Arbeitgeber. (Bei der Stellensuche sind auch befristete Stellenangebote von Zeitarbeitsfirmen einzubeziehen).
Bei einer unangemeldeten oder unerlaubten Ortsabwesenheit entfällt der Anspruch auf Arbeitslosengeld II, auch bei Bekanntwerden. Wird ein genehmigter auswärtiger Aufenthalt unerlaubt verlängert, besteht ab dem ersten Tag der unerlaubten Ortsabwesenheit kein Anspruch auf Leistungen mehr. Nähere Informationen finden Sie in Kapitel 13.3 des Merkblatts „Arbeitslosengeld II / Sozialgeld“.
Sie können nach dem Sozialgesetzbuch Zweites Buch (SGB II) zwar eine Förderung beanspruchen, daneben sind Sie aber in erster Linie selbst gefordert, konkrete Schritte zu unternehmen. Sie sind verpflichtet, sich selbständig zu bemühen, Ihre Hilfebedürftigkeit zu beenden und aktiv an Maßnahmen mitzuwirken, die dieses Ziel unterstützen.
Das Gesetz sieht bei pflichtwidrigem Verhalten unterschiedliche Leistungskürzungen vor. Die Leistung kann danach – auch mehrfach nacheinander oder überschneidend – gekürzt werden oder ganz entfallen.
·Die in der Eingliederungsvereinbarung festgelegten Pflichten zu erfüllen, insbesondere in ausreichendem Umfang Eigenbemühungen nachzuweisen,
·Eine zumutbare Arbeit, Ausbildung, Arbeitsgelegenheit, eine mit Beschäftigungszuschuss geförderte Arbeit, ein zumutbares Sofortangebot oder eine sonstige in der Eingliederungsvereinbarung festgelegte Maßnahme aufzunehmen oder fortzuführen
·Sie eine zumutbare Maßnahme zur Eingliederung in Arbeit abbrechen oder Anlass für den Abbruch geben.
2. Bei einer Verletzung der Grundpflichten wird das Arbeitslosengeld II um 30% der für Sie maßgebenden Regelleistung zur Sicherung des Lebensunterhaltes nach § 20 SGB II abgesenkt. Ein eventuell bezogener Zuschlag nach § 24 SGB II (Zuschlag nach Bezug von Arbeitslosengeld) entfällt für den Zeitraum der Minderung
3. Bei der ersten wiederholten Verletzung der Grundpflichten wird das Arbeitslosengeld II um 60% der für Sie maßgebenden Regelleistung abgesenkt. Bei jeder weiteren wiederholten Pflichtverletzung entfällt der Anspruch auf Arbeitslosengeld II vollständig. Im Einzelfall kann die Minderung auch für weitere wiederholte Pflichtverletzungen auf 60% beschränkt werden, sofern Sie sich nachträglich bereit erklären, Ihren Pflichten nachzukommen.
Eine wiederholte Pflichtverletzung liegt nicht vor wenn der Beginn des vorangegangenen Sanktionszeitraums länger als ein Jahr zurückliegt.
4. Sie sind auch verpflichtet, sich bei Ihrem Träger oder einer sonstigen Dienststelle des Trägers persönlich zu melden und ggf. zu einer ärztlichen oder psychologischen Untersuchung zu erscheinen, falls Ihr Träger Sie dazu auffordert (Meldepflicht)
5. Eine Verletzung der Meldepflicht kann ebenfalls zu einer Minderung des Arbeitslosengeldes II führen.
6. Absenkung und Wegfall dauern drei Monate und beginnen mit dem Kalendermonat nach Zugang des entsprechenden Bescheides über die Sanktionen. Während dieser Zeit besteht kein Anspruch auf ergänzende Hilfen nach dem Zwölften Buch Sozialgesetzbuch (Sozialhilfe)
7. Sanktionszeiträume wegen Verletzung von Grund- und Meldepflichten können sich überschneiden.
(Beispiel: 10% Kürzung aufgrund erster Verletzung der Meldepflicht vom 01.05.bis 31.07. und 30% Kürzung aufgrund einer Verletzung der Grundpflichten vom 01.06 bis 31.08). In den Überschneidungsmonaten werden die Minderungsbeträge addiert.
10. Bei vollständigem Wegfall des Anspruchs auf Arbeitslosengeld II werden auch keine Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung abgeführt. Der Versicherungsschutz lebt wieder auf, wenn ergänzende Sachleistungen (siehe Nr. 9) gewährt werden.
11. Ihren Grund- und Meldepflichten müssen Sie auch während eines Sanktionszeitraumes nachkommen, auch wenn der Anspruch wegen einer Sanktion vollständig weggefallen ist
Hinweis: Die maßgeblichen gesetzlichen Vorschriften können Sie bei Ihrem Träger der Grundsicherung einsehen
Die Eingliederungsvereinbarung wurde mit mir besprochen. Unklare Punkte und die möglichen Rechtsfolgen wurden erläutert [FONT=&quot](stimmt nicht nur die ersten zwei Punkte) [/FONT]Ich bin mit den Inhalten der Eingliederungsvereinbarung einverstanden und habe ein Exemplar erhalten. Ich verpflichte mich, die vereinbarten Aktivitäten einzuhalten und nächsten Termin über die Ergebnisse zu berichtigen.
die EGV sieht eigentlich aus wie das Übliche. Bis auf die 5 Bewerbungen pro Monat. Da haben manche nur 4 oder gar 3. Vielleicht kannst Du die Anzahl Bewerbungen noch runterhandeln, wenn es Dir darum geht?
das ist eine EGV wie 1000 andere. Hier im Forum gib es mittlere Weile drei Varianten damit umzugehen:
Verweigerung der Unterschrift mit Hinweis aufs GG
Auflistung aller Posten die nicht in die EGV gehören, weil man die Arbeit des SBs nicht machen möchte
Welche Richtung käme dir am nächsten?
hallo Unvermttelt,
die 5 Bewerbungen stören mich nicht aber ich werde es mal Ansprechen. Danke
was mir zu denken gibt ist das
Linke Cheffs gibts ja genug!!​
Moin Hamburgeryn
was ich wissen möchte sind sachen die nicht in die EGV gehören
Hi Hamburgeryn, sei gegrüßt - ich muß mal für den parallelen Fall frgen:
bei den beiden letzten Varianten kommt doch eigentlich dann danach die EGV einfach sofort als VA und bei der ersten auch, sofern man sich nicht auf einen Gegenvorschlag einigen kann oder so lange "spielt' bis der Vermittler erschöpft ablässt...
Das ist genau das, was bei jedem drinsteht, immer.
Also ich selbst habe die letzte Variante vor etwa vier Wochen probiert und bis heute weder eine Anhörung, noch Sanktionsankündigung oder den VA bekommen. Das Schreiben findest du hier.
Guck mal #349
Es gibt hier im Forum einige, die diese Variante bevorzugen, darunter Dora.
Die Idee zur dritten Variante stammt von Sissi54, und ist insofern simpel, dass man dem SB beispielsweise mitteilt, dass a + b nicht in die EGV gehören, weil das zu den Mitwirkungspflichten gehört, und c wird separat im SGB II geregelt usw.
dadurch wird der SB gezwungen, eine konforme EGV zu erstellen, und der Elo macht nicht seine Arbeit.
Von den Gegenvorschlägen halte ich nicht viel. Zum einen macht man die Arbeit des SBs, zum anderen unterschreibt man am Ende doch einen Zwangsvertrag samt Unterwerfungsklausel, RFB und OA.
Hinzu kommt, dass die SBs dazu neigen dann gleich den VA zu erlassen, dann hat man einen Haufen Arbeit und Rennerei. Und am Ende möglicherweise doch einen EEJob an der Backe, oder sogar eine Sanktion.
Ich versuche es dir mal am Beispiel deiner EGV zu erklären. Es handelt sich dabei ausschließlich um m e i n e Meinung, und muss nicht mit der anderer User übereinstimmen. Was ich für nennenswert halte, hebe ich rot hervor und kommentiere es blau.
Bedeutet mit anderen Worten, dass deine SB dir im Laufe der nächsten sechs Monate eine neue EGV vorlegen kann, wenn sie es für angebracht hält.
Das gehört zu den allgemeinen Pflichten der Agentur, also dir Stellenangebote zu unterbreiten oder dich bei Bewerbungen zu unterstützen. Hinzu kommt, dass die Zusage für die Bewerbungskosten als "Kannleistung" angeboten werden. D.H., es ist keine feste Zusage.
So gesagt, gibt es nicht viel zu bemängeln. Doch ehrlich gesagt, eine Bewerbungspflicht besteht sowie so, dafür bedarf es im Grunde keiner EGV.
Allerdings wird auch hier wieder die Bewerbung bei den üblichen Ausbeutern angemerkt.
Gehört nicht in eine EGV, weil dieser Passus bereits im SGB II geregelt ist.
Gehört zu den allgemeinen Mitwirkungspflichten
Unterschreibst du diese RFB, dann bist du damit einverstanden, dass du bis auf 0,- runtersanktionert werden kanst, ohne KV ohne dach über dem Kopf. Damit kann man meines Erachtens nicht einverstanden sen.
Die Eingliederungsvereinbarung wurde mit mir besprochen. Unklare Punkte und die möglichen Rechtsfolgen wurden erläutert [FONT="](stimmt nicht nur die ersten zwei Punkte) [/FONT]Ich bin mit den Inhalten der Eingliederungsvereinbarung einverstanden und habe ein Exemplar erhalten. Ich verpflichte mich, die vereinbarten Aktivitäten einzuhalten und nächsten Termin über die Ergebnisse zu berichtigen.
Die Unterwerfungsklausel. Damit er erklärst du, dass du mit allem einverstanden bist, was die SB in den nächsten sechs Monaten mit dir plant.
vielen vielen dank Hamburgeryn,
echt nett von dir sich soviel mühe zu machen.
Ich habe da schon ein paar linke sachen gerochen aber so viel..
das werde ich nicht Unterschreiben da er/sie mir ja nur gesagt hat (und erklärte mir auch noch nur denn ersten und zweiten teil) ... ohne Unterschrift gibts Kein Erstattungsgeld für Bewerbungen. Die 260 hätt ich sowieseo nicht gesehen.
Sollte ich da jemanden mitnehmen am Freitag?
Da ich das, EGV dort nur bei ihm/Ihr abgebe, vieleicht noch sage nee ist nicht, und anschlißend zum Leistungsberater gehe kann er mich ja nicht lange aufhalten weil Termin
es währe echt nett denn ich kenne mich damit überhauptnicht aus und bin echt am
Auch wenn die EGV durch Standardsätze nicht ok ist, würde ich die so unterschreiben, weil sie keine Konsequenzen für dich hat. Theoretisch müsstest du damit bis Dezember Ruhe haben. Wenn du dich hier auf die Hinterbeine stellst, bekommst du einen VA. Gegen den kannst du zwar Widerspruch einreichen, ob er durchsetzbar ist ist nochmal eine Frage, aber kein Richter wird dir dafür die aufschiebende Wirkung wieder herstellen.
Ich würde es mir hier sehr einfach machen, und sie deswegen so wie sie ist unterschreiben.
Ich erkläre dir mal was sie enthält:
Man will die geeignet vermitteln und dein Bewerberprofil unter www.arbeitsagentur.de aufnehmen. Hier kannst du die SB mündlich bitten, ob sie da nicht reinschreiben will, dass sie das „anonym“ aufnimmt. Dagegen wird sie vermutlich nichts haben, weil das sowieso anonym aufgenommen worden wäre. Man weiss es aber bei Beamtenfuzzis nie.
Man will dir die Bewerbungskosten bis zu 260 Euros pro Jahr erstatten. Mit diesem Betrag sind 5 Bewerbungen pro Monat gedeckt. Mehr fordern die ja auch nicht. Dann ist das OK. Probiere mal, ob die SB statt „Bewerbungskosten können….“ in „Bewerbungskosten werden…“ abändert. Ich gehe davon aus, dass die den vollen Betrag übernehmen werden. Trotzdem kannst du es ja mal probieren.
Und dann übernehmen sie die Fahrtkosten für Vorstellungsgespräche. Bitte verwahre dir alle Belege auf!
Spätestens am 17. Des Monats legst du denen die Anschreiben, Eingangsschreiben und Absagen vor (d.h. die gibst du nur ab).
Mehr wollen die von dir nicht. Deshalb würde ich eben nur das mit der „anonymen“ Bewerberprofilaufnahme und der verbindlichen Zusage von Bewerbungskosten mündlich probieren und unterschreiben. Auch wenn sie in diesen 2 Punkten nicht nachgeben. Du ersparst dir ansonsten viel unnötigen Ärger.
Sollte dir die SB vor Ablauf der EGV eine neue vorlegen, dann unterschreibe sie bitte nicht. "Vereinbarung" bedeutet nämlich immer: Beide Teile müssen einverstanden sein. Da noch eine EGV gültig ist, werden die vielleicht noch etwas Druck machen, damit du sie doch noch unterschreibst, und das wars auch schon.
Diese EGV schützt dich für die nächsten 6 Monate vor Maßnahmen und EEJobs.
In deiner EGV stand auch nur eine Zuweisung zum ärztlichen Dienst drin, und das ist rechtswidrig, denn dafür gibt es keine gesetzliche Grundlage. Deshalb haben die dir das auch nicht per Verwaltungsakt geschickt!
Das ist hier aber eine ganz andere EGV! Und wer weiss, ob der Verwaltungsakt noch genauso positiv aussieht! Wenn die sich ärgern, flicken sie da noch einen Ein-Euro-Job rein!
Auch wenn die EGV durch Standardsätze nicht ok ist, würde ich die so unterschreiben, weil sie keine Konsequenzen für dich hat.
I)ch würde weder diese noch irgendeine EGV unterschreiben. Denn anders als du teile ich die Welt nicht in "gefährliche" und "ungefährliche" EGVs ein, die man bedenkenlos unterschreiben könne.
Für mich gibt es nur als EGV getarnte Zwangsverträge mit RFB und OA, und die anderen kenne ich nicht.
Und ich kann und werde hier im Forum niemanden raten, diese Schandverträge zu unterschreiben, ganz gleich ob du meine EGV für minderwertig, nicht für den optimalen Prototyp eines Versuchs hältst und was weiß ich.
Ich weiß, dass du jedem anderen raten würdest und auch mir geraten hast, "unterschreib", die ist sowieso gesetzeswidrig.
Dabei übersiehst du, dass man einen Vertrag unterschreibt, und dann, wenn er erst mal unterschrieben ist, und dagegen an geht, einen Haufen Ärger hat. Und mit deinen Feststellungsklagen geht es auch nicht immer sol leicht - und es gibt nicht wenige Richter, die den Elo anmaulen, weshalb sie das Teil erst unterschrieben hätten, wenn sie sowieso daran dachten, den Inhalt nicht einzuhalten.
Theoretisch müsstest du damit bis Dezember Ruhe haben. Wenn du dich hier auf die Hinterbeine stellst, bekommst du einen VA. Gegen den kannst du zwar Widerspruch einreichen, ob er durchsetzbar ist ist nochmal eine Frage, aber kein Richter wird dir dafür die aufschiebende Wirkung wieder herstellen.
Woher weißt du das? Liest du Kaffeesatz, oder weshalb kannst du solche Aussagen treffen?
Ja, einfach ist gut. Einfach einfach machen. Unterschreiben, egal was für ein Stuß darinnen steht. Mit OA und Tralala - hast du hier im Forum nicht gelesen, wie oft die Leutz Ärger haben, wegen unterschriebener OA in EGV?
Erst kürzlich machte sich da wieder jemand ernsthafte Sorgen wegen seiner sterbenden Mutter und ob er mal schnell ans Totenbett fahren kann.... aber ist ja alles ganz easy.
Jetzt erkläre ich dir mal was:
Das sind alles Aufgaben, die durchweg O h n e EGV gemacht werden können. Das gehört zu den grundsätzliche Aufgaben eines SBs.
Falsch. Es steht in der EGV dass sie übernommen werden k ö n n e n ! Und zwischen beidem besteht ein himmelweiter Unterschied.
Dafür braucht es keine EGV!
Ja, am besten ohne Kopie, damit man selbst nichts mehr zum nachweisen hat, falls die SB ihren Krempel mal wieder in der runden Ablage versenkt hat.
Sie wollen mehr als genug! Wer eine EGV unterschreibt, akzeptiert dass man bis auf 0,- Euro runtersanktioniert werden kann. Und das geht schneller als ein Pferd laufen kann.
Ja, unterschreib´ nicht. Halte den Druck aus. Kopf hoch, Junge, wird schon....
Diese EGV schützt dich für die nächsten 6 Monate vor Maßnahmen und Ein-Euro-Jobobs.
Diese EGV verbietet dem Unterzeichner für sechs Monaten die Stadt zu verlassen. Ohne Genehmigung des SBs nicht mal mehr die Oma besuchen zu dürfen. Mit dieser EGV läufst man Gefahr bei sog. Pflichtverstößen bis auf die Knochen sanktioniert zu werden.
Du bist hier in eine Art "Glaubenskrieg" geraten.
Deswegen habe ich dir in #3 auch die drei Möglichkeiten mit einer EGV umzugehen aufgeführt.
Mobydick und ich teilen diesbezüglich völlig konträre Ansichten.
Sie empfiehlt - wie in deinem Fall - unterschreiben, (Sonst gehört sie zur Gegenvorschlagsfraktion)weil nach ihrer Meinung die EGV nicht sonderlich "gefährlich" ist; ich gehöre zu denen, die keine EGV unterschreiben, noch nie unterschrieben haben.
Am besten üblerlegst du mal, was dir am besten gefällt und teilst es uns mit.
Vorallem als Neuling auf dem Gebiet der EGV ist es wichtig, sich gut zu informieren, damit es nicht zu bösen Überraschungen kommt.
Darüber haben wir schon zu genüge diskutiert. Du lässt aber deinen Frust hier im Forum bei Leuten ab, die dringend und hilflos Hilfe suchen und reitest sie damit in Probleme rein. Außerdem stiftest du Unfrieden.
Ich habe dich noch nie beraten. Du äußerst dich ja auch nicht, wann und wo das gewesen sein soll. Ich habe auch niemandem geraten, bei rechtswidrigen EGVs einfach zu unterschreiben. kannst du mir einen Link dazu setzen?
Übrigens: Diese EGV ist nicht rechtswidrig; sie enthält nur die üblichen Standardsätze, die nicht zum Tragen kommen. Und deshalb wird Bazong - im Falle einer Klage - auch niemals Recht bekommen. Deshalb rate ich dazu, hier nicht zu zicken. Im eigenen Interesse.
Was weiss ich??? Meinst du vielleicht, woher meine Kenntnisse stammen? Das Vertragswesen ist mein langjähriger Beruf! Musste ich hier im Forum auf Anforderung immer wieder erklären!
Und woher weisst du denn das?
Was hat das mit mir zu tun? Wenn Basong keinen Ärger haben will, dann ist es mein Rat zu unterschreiben, weil ihn keine Konsequenzen erwarten. Vergleiche das bitte nicht mit deinem Fall, wo nur der ärztliche Dienst enthalten war! Dein Fall war rechtswidrig und wird deshalb auch ohne Konsequenzen bleiben!
Stimmt. Und warum sollte er dagegen ankämpfen? Was hat er davon, außer lauter Nachteile?
Die EGV ist nicht verbindlich, weil die die Kosten je nach Budget zahlen. Trotzdem übernehmen sie diese! Damit will ich nicht sagen, dass man das nicht beanstanden soll. Aber bitte nicht so, dass man ihm danach eine neue und nachteilige EGV ausstellt, denn dann kann er nämlich wirklich kämpfen. Kannst du mir bitte einen Fall nennen, in dem sie das trotz unverbindlicher Zusage nicht übernommen haben? Am besten einen LInk.
Also Hamburgeryn, das klingt ja wie Hass bei dir! Wie kommst du darauf, dass ich jemand geraten habe, sich keine Kopien geben zu lassen.
Die Sanktion bei Verstoß einer EGV-Pflicht lautet 30% (so § 31 Abs. 1 Satz 1b SGB II). Was hast du denn nur für ein Gesetzbuch in die Hand genommen!!! Und wie kommst du darauf, dass man mit einer harmlosen EGV wie diese - sofern er die 5 Bewerbungen nachweisen kann - sanktioniert werden kann???
Diese EGV verbietet dem Unterzeichner für sechs Monaten deine Stadt zu verlassen. Ohne Genehmigung deines SBs nicht mal mehr die Oma besuchen zu dürfen. Mit dieser EGV läufst man Gefahr bei sog. Pflichtverstößen bis auf die Knochen sanktioniert zu werden.
Nicht die EGV, sondern das Gesetz (§ 7 Abs. 4a SGB II) verpflichtet dich zur Meldung bei Ortsabwesenheit an Werktagen. Das wird in der EGV wiederholt, auch wenn es dummerweise nicht als "Hinweis" drinsteht und man es anders auslegen kann. Trotzdem kenne ich keinen einzigen Fall, wo jemand bei Ortsabwesenheit wegen EGV-Verstoß sanktioniert wurde. Dann schon eher wegen Verstoß gegen § 7 Abs. 4a SGB II!
Sollte man dich jemals höher als was das Gesetz es vorgibt sanktionieren, lässt sich das ganz leicht problemlos auch im nachhinein einklagen. Das ist ein Klacks, denn das ist ja nicht erlaubt. Wo kämen wir denn hin, wenn man per Vertrag etwas vereinbaren kann, dass das Gesetz anders vorsieht.
xxxxxxxxxxxxxQUOTE]
Meinst Du nicht, dass Du gegenüber Hamburgeryn definitiv zu weit gehst?
Störe ich dich mal wieder bei einer deiner "Hilfestellungen"? Hättest du dir die Mühe gemacht #3 zu lesen, hättest du festgestellt, dass ich bazong drei Möglichkeiten aufzählte. Und ich entsinne mich ganz deutlich, dass die Variante "Gegenvorschlag" zuerst genannt wurde, da ich bereits ahnte, dass du dich auf bazong stürzen würdest.
Ich vertrete nämlich die Ansicht, dass es nur mehr als fair ist, a l l e Möglichkeiten aufzuzählen, anstatt dem Hilfesuchenden seine persönlich bevorzugte Methode als alleinige Möglichkeit vorzustellen.
In welchem Post in diesem Thread habe ich behauptet du hättest mich beraten. Ich habe unseren privaten Disput völlig aussen vor gelassen, und möchte es auch jetzt tun. Und du rätst ununterbrochen den Leutz rechtswidrige EGVs zu unterschreiben, weil sie
m e i n e r Ansicht nach a l l e rechtswidrig sind. Unabhängig davon wie du das siehst!
Was hat es mit zicken zu tun, wenn jemand sich gerade macht. Wenn jemand möglicherweise eine andere Sichtweise als du hat, und sich generell dafür entscheidet eine EGV nicht zu unterschreiben? Oder die Variante von Sissi54 bevorzugt?
Ich hegte nie die Absicht dass bazong Äger haben sollte. Ich habe ihm lediglich alle drei hier im Forum gängigen Varianten vorgestellt. Und nicht ich vergleiche mit meinem Fall sondern du. Ständig reitest du darauf herum. Um mich geht es gar nicht. Und auch nicht um den Inhalt von bazongs, meiner und von XYs EGV sondern um eine EGV generell. Und ich denke, die Leute sind erwachsen genug, selbst zu entscheiden, was für sie gut und richtig. Daher ja auch meine Aufzählung aller Möglichkeiten.
Das beste wäre nämlich, bazong die Vor -und Nachteile der drei Varianten vorzustellen, damit er sich selbst überlegen kann was für ihn das beste wäre. Und darauf zielte ich auch ab. Und tue es noch immer.
Und warum sollte er dagegen ankämpfen? Was hat er davon, außer lauter Nachteile?
Es geht doch nicht um kämpfen oder nachgeben, sondern um einen Standpunkt. Und wenn ein User den Standpunkt vertritt, generell eine EGV zu unterschreiben, oder es generell nicht zu tun, so ist es seine Sache - unsereins kann nur vorschlagen und raten, aber nicht für ihn entscheiden.
Der fett angestrichene Satz ergibt keinen Sinn.
Und was den Rest angeht, lass´ es gut sein. Fakt ist einfach, dass du die Meinung vertrittst es gibt nur eine Möglichkeit: Dein Vorschlag. Und der fällt entweder so wie bei bazong aus, oder es kommt der Gegenvorschlag aufs Tapet.
Der Verstoß gegen eine EGV-Pflicht bedeutet in Euro 105,50! Für drei sehr lange Monate.
Und wenn es einen Verstoß gegen zwei Pflichten sind? Richtig. 210,-
Und in welchem Buch das steht? SGB II. Und die Sanktionierei geht auch noch weiter.
Toll, du kennst die Fälle von 6,5 Mio Menschen.
Ganz abgesehen davon ist es hanebüchen was du da erzählst.
Nun sind wir wieder beim "Problemlos-einklag-Bereich".
Kenne ich alles, und deswege wird es nicht richtiger.
Nur ein Hinweis am Rande. Die EGV redet über unerlaubte Ortsabwesenheit und täuscht damit vor, man dürfe sich nicht vom Ort entfernen. Tatsächlich ist man gemäß SGB II, Verweis auf ANBA 2001, nur dazu verpflichtet, persönlich 1 x am Tag Post zur Kenntnis/Veranlassung zu nehmen.
Eine unerlaubte Ortsanwesenheit gibt es nur bei Abwesenheit von mehr als einem Tag!
Die EGV ist zu bemängeln.
Oje, ihr bringt den/ die TEIn in arge Beträngnis.
So etwas kann er/ sie ja nun überhaupt nicht gebrauchen.
Ich tendiere mittlerweile auch dahin keine EGV mehr unterschreiben zu wollen. Einfach, weil man den SBs damit eine ungeheure Macht über sein eigenes Leben gibt.
Einfach unterschreiben, damit man seine Ruhe hat? Wenn es dem bösen Arge- SB nicht gefällt, dann kann man nicht in Ruhe leben. Bei manchen klappt es, andere müssen sich gegen Schikanen wehren. Genauso ist es, wenn man sich dagegen wehrt. Bei einem reicht einmal, andere müssen immer wieder kämpfen.
Im Leben würde ich niemanden zu einer EGV raten oder ihm abraten. Denn, wenn nachher nicht das eintritt, was ich mir durch diesen Rat erhofft habe, ich könnte mir nie wieder selber in die Augen schauen.
Niemand kann vorraus sehen, wie ein SB auf den eigenen Vorschlag reagiert. Der Betroffene muss es letztendlich ausbaden.
Deswegen habe ich doch die drei Varianten vorgestellt. Besser wäre es gewesen, ich hätte bei allen drei das Für und Wider dazu geschrieben um von Anfang an konkreter zu werden. Tja, bleibt zu hoffen, dass wir bazong nicht allzusehr erschreckt haben......
Deswegen ja die drei Vorschläge. Auch ich möchte nicht bestimmen WAS konkret für den einzelnen gut ist. Mir ging es ursprünglich und auch jetzt noch darum, gemeinsam mit dem Ratsuchenden herauszuarbeiten was ER möchte.
Wäre eine Idee das mal auszuarbeiten und für den EGV- Bereich als Sticky festzumachen.
I)Ich weiß, dass du jedem anderen raten würdest und auch mir geraten hast, "unterschreib", die ist sowieso gesetzeswidrig.
Hallo hamburgeryn, hier hast Du deutlich gemacht das es Dir Mobydick geraten haben soll, um was ging es dort und vor allem würde mich persönlich einmal interessieren warum Du bzw. Deine Tochter damit auf die Nase gefallen bist.
Du wirfst es Ihr schon monatelang vor, aber hast Dich nie dazu geäußerst auch auf Nachfragen nicht, da muss Du Dich schon fragen lassen ob da überhaupt etwas dran ist, sorry. Vielleicht habe ich das ja auch überlesen was ich nicht denke, dann wäre es nett wenn Du mir mal einen entsprechenden Hinweis gibst damit ich es nachlesen kann .
Sorry, großes Mißverständnis, aber dieser von dir und mir zitierte Satz bezog sich ausschließlich auf meine EGV vom 13. Mai 2009.
Da wurde mir von Mobydicks Seite geraten sie zu unterschreiben, da sie ihrer Meinung nach ohnehin gesetzeswidrig wäre.
Dann auf deine Frage:
Ich bin es nicht, die ständig auf dieser Geschichte rumreitet, sondern Mobydick, so auch in unserem Disput siehe die Postings hier.
Dass ich die Ansicht vertrete, EGVs sollten generell nicht unterschrieben werden, beruht zwar auf meinen ursprünglich schlechten Erfahrungen mit den Gegenvorschlägen, entwickelte sich jedoch im Laufe der Zeit aus meinen Überlegungen heraus.
Was die Sache mit meiner Tochter angeht, so fand das in einem anderen Forum statt, wo Mobydick unter dem Nick "Rotkäppchen" tätig ist.
Ich weiß, dass sie das dementiert, doch ich bin mir sicher das sie es ist. Ihr Schreibstil, die Tatsache dass sie mit Verträgen viel zu tun hat, und einiges mehr sind Indizien dafür. Bei einem meiner anderen Streitereien mit ihr, habe ich es gut sein lassen. Ich kann es ihr nicht nachweisen "Rotkäppchen" zu sein, sie kann es nicht nachweisen es nicht zu sein.
Also Patt.
Ich möchte diese Auseinandersetzungen nicht.
Ich möchte einfach nur darstellen, wie ich den Umgang mit einer EGV sehe. Meine Position ist klar und deutlich, dennoch weiß ich, dass hier andere im Forum eine andere Vorgehensweise bevorzugen - die habe ich auch aufgezählt.
Ob mein Vorschlag besser ist oder schlechter, vermag ich nicht zu sagen, dass kann nur der Ratsuchende beurteilen.
Hätte bezong bsw. durchblicken lassen, er findet Gegenvorschläge gut, hätte ich mich sowieso aus dem Thread gezogen und Mobydick das Feld überlassen - nicht weil sie besser ist, sondern weil ich genau diese Dispute um die EGV verabscheue.
Sie sind überflüssig und verunsichern die User.
Ja, dann hören hoffentlich diese Nervereien auf.
Auch ich möchte nicht bestimmen WAS konkret für den einzelnen gut ist. Mir ging es ursprünglich und auch jetzt noch darum, gemeinsam mit dem Ratsuchenden herauszuarbeiten was ER möchte.
Und darum sollte es ja auch gehen.
Es kann sein, daß, wenn man eine EGV nicht unterschreibt, die Hatz losgeht.
Ist das Verhältnis jedoch bereits ruiniert, würde ich nicht unterschreiben, da eine Unterschrift ohnehin nicht erforderlich bzw. erzwungen ist. Mit der Erzwingung wird sie wertlos. Jedoch greift die Erzwingung die Menschenwürde an. Erforderlich ist sie ncht, da die Pflichten ohnehin gesetzlich festgelegt sind. Ohne Unterschrift liegt die Beweislast jedoch mindestens psychologisch/prozeßtaktisch mehr bei der ARGE, ob gegebenenfalls Pflichten verletzt wurden.
Mitunter fällt es kaum auf, daß eine Verschlechterung von Rechten auftritt. Wenn in einer EGV anscheinend legal Pflichten festgelegt werden, die vorgeblich gemäß Gesetz "BlaBla" bestehen, dann kann es durchaus passieren, daß ein Gesetz es so nämlich - bei genauer Betrachtung - gar nicht meint.
@ ashna ich lass mich nicht verschrecken
Hier: http://www.elo-forum.org/eingliederungsvereinbarung/39017-hi-hab-mal-frage-thema-gegenvorschl%E4ge-4.html
Guck mal hier.Ganz für dich allein.
Es ist doch gut, dass Du dafür nicht zuständig bist.
Die Forenregeln gelten übrigens auch für dich. Wegen der eindeutig von dir provozierten neuen Ausuferung lege ich dir hier und heute das Studium der Regeln Nr. 10, 12 und 14 ans Herz. Betrachte das bitte als Verwarnung.