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Timestamp: 2016-10-28 16:18:24
Document Index: 306687975

Matched Legal Cases: ['Art. 44', 'BGE', 'Art. 44', 'Art. 8', 'BGE', 'Art. 8', 'BGE', 'Art. 108', 'Art. 113', 'Art. 116', 'Art. 106', 'Art. 115', 'BGE']

2C_1047/2012 (24.10.2012)
Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Z�rich, 4. Kammer, vom 19. September 2012.
Die 1973 geborene serbische Staatsangeh�rige X.________ war in ihrer Heimat in erster Ehe mit einem Landsmann verheiratet, mit welchem zusammen sie zwei Kinder hatte, u.a. den 1992 geborenen Sohn Y.________. Ab 2000 hielt sie sich mit ihren Familienangeh�rigen im Rahmen eines f�r sie negativ ausgegangenen Asylverfahrens in der Schweiz auf; die Ausreise erfolgte 2004. Am 21. Oktober 2008 wurde die Ehe in Serbien geschieden und der Sohn Y.________ unter die Obhut der Beschwerdef�hrerin gestellt. Am 8. November 2008 heiratete X.________ in ihrer Heimat einen Landsmann, der seit 2002 im Kanton Z�rich �ber eine Aufenthaltsbewilligung verf�gte. Sie reiste im Mai 2009 zu diesem in die Schweiz ein und erhielt ihrerseits eine Aufenthaltsbewilligung. Am 23. M�rz 2010 ersuchte sie f�r den damals fast 17 � -j�hrigen Sohn Y.________ um Familiennachzug. Das Migrationsamt des Kantons Z�rich wies mit Verf�gung vom 6. April 2011 das Gesuch um Bewilligung der Einreise und des Aufenthalts f�r Y.________ ab. Der gegen diese Verf�gung erhobene Rekurs an die Sicherheitsdirektion des Kantons Z�rich blieb erfolglos (Entscheid vom 31. Mai 2012). Mit Urteil vom 19. September 2012 wies das Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich die gegen den Rekursentscheid der Sicherheitsdirektion erhobene Beschwerde ab.
Mit undatierter, am 23. Oktober 2012 zur Post gegebener Rechtsschrift beantragt X.________ dem Bundesgericht, das Urteil des Verwaltungsgerichts aufzuheben und den Familiennachzug f�r ihren Sohn Y.________ zu bewilligen.
Das Nachzugsgesuch der Beschwerdef�hrerin beruht auf Art. 44 AuG; diese Bestimmung verschafft f�r sich keinen Bewilligungsanspruch (BGE 137 I 284 E. 1.2 S. 287). Die Beschwerdef�hrerin hat kraft ihrer Ehe mit einem Landsmann mit Aufenthaltsbewilligung ihrerseits bloss eine auf Art. 44 AuG gest�tzte Aufenthaltsbewilligung, auf deren jeweilige Verl�ngerung sie keinen Anspruch hat; es fehlt ihr mithin ein gefestigtes Anwesenheitsrecht, das in Verbindung mit Art. 8 EMRK als Anspruchsgrundlage f�r die Bewilligungserteilung an den Sohn dienen k�nnte (vgl. BGE 137 I 284 E. 1.3 S. 287; 135 I 143 E. 1.3.1 S. 145 f.; zuletzt Urteil 2C_305 vom 1. Oktober 2012 E. 1.2). Ohnehin w�re die M�glichkeit einer Berufung auf Art. 8 EMRK nach Eintritt der Vollj�hrigkeit des Sohnes - schon w�hrend des kantonalen Bewilligungsverfahrens - entfallen (BGE 136 II 497 E. 3.2 S. 499 f.; Urteil 2C_256/2012 vom 23. M�rz 2012 E. 3.3 mit Hinweisen). Mangels Rechtsanspruchs auf den Familiennachzug ist die Beschwerde als Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten offensichtlich unzul�ssig (Art. 108 Abs. 1 lit. a AuG). Sie kann auch nicht als subsidi�re Verfassungsbeschwerde (Art. 113 ff. BGG) entgegengenommen werden. Mit diesem Rechtsmittel kann - bloss - die Verletzung von verfassungsm�ssigen Rechten ger�gt werden (Art. 116 BGG); entsprechende R�gen bed�rften besonderer Geltendmachung und Begr�ndung (Art. 106 Abs. 2 BGG). Die Beschwerdef�hrerin nennt kein verfassungsm�ssiges Recht bzw. zeigt nicht auf, inwiefern ein solches durch den Entscheid des Verwaltungsgerichts verletzt worden sein k�nnte. Ohnehin fehlte ihr - bei Fehlen eines Anspruchs auf die streitige Bewilligung - weitgehend die Legitimation zur Verfassungsbeschwerde (Art. 115 lit. b BGG; dazu BGE 133 I 185).