Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=18.12.2002&Aktenze=IX%20ZB%20121/02ichen
Timestamp: 2019-01-17 03:48:04
Document Index: 185199037

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', '§ 2', 'BGH', '§ 174', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 2', '§ 2', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 46', '§46', '§ 2', '§ 558', '§ 174', 'BGH', '§ 557', '§ 558', '§ 174', '§ 52', '§ 53', '§ 267', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 232', '§ 29', '§ 29', '§ 29', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 29', '§ 176', '§ 177', '§ 177', 'BGH', '§ 177', '§ 276', '§ 611', '§ 53', '§ 25', '§ 29', '§ 29', '§ 22', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 246', '§ 212', '§ 52', '§ 46', 'BGH', '§ 52', '§ 52', '§ 52', '§ 52', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 4', '§ 544', '§ 544', 'BGH', '§ 25', '§ 25', '§ 5', '§ 25', 'BGH', '§ 25', 'BGH', 'BGH', '§ 25', 'BGH', '§ 26', '§ 78', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 59', 'BGH', '§ 25', '§ 59', '§ 68', 'BGH', 'BGH', '§ 543', '§ 717', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 18.12.2002 - dejure.org
Weitere Entscheidungen von diesem Tag unten: VIII ZB 97/02 | XII ZR 253/01 | IV ZR 39/02 | IX ZB 121/02 | VIII ZR 141/02 | 2 StR 149/02 | VIII ZR 123/02 | IX ZA 22/02 | 1 StR 340/02 | 2 StR 402/02 | IX ZR 365/99 | IX ZA 31/02 | 2 StR 457/02 | IV ZB 23/02 | IX ZB 577/02 | 2 StR 477/02 | 2 StR 467/02 | IX ZR 117/00 | IX ZA 17/02 | IX ZR 117/02 | IX ZB 553/02 | IX ZB 465/02 | IX ZB 423/02 | IX ZR 36/01 | VIII ZB 109/02 | IV ZR 71/02 | IX ZR 139/02 | IX ZR 67/00 | IX ZB 578/02 | 2 StR 468/02 | 1 StR 324/02 | VIII ZR 123/01 | VII ZR 43/02 | VII ZR 46/01
BGH, 18.12.2002 - VIII ZR 72/02, VIII ZR 141/02
Angabe von Vergleichswohnungen in einem Mieterhöhungsverlangen - Unwirksamkeit eines Mieterhöhungsverlangens - Klage auf Zustimmung zu einer Mieterhöhung - Ausreichende Bezeichnung von Vergleichswohnungen - Begründung eines Erhöhungsverlangens - Nachholung eines Mieterhöhungsverlangens
Vergleichswohnungen; Prozessvollmacht
In einem Prozess von einem bevollmächtigten Rechtsanwalt ausgesprochene einseitige empfangsbedürftige Willenserklärung kann nicht wegen fehlender Vollmacht zurückgewiesen werden; §§ 2 Abs. 2 MHG; 174, 558 a BGB; 81 ZPO
Benennung identifizierbarer Vergleichswohnungen; Prozeßvollmacht und weiteres Mieterhöhungsverlangen
Umfang der Prozessvollmacht bei Mieterhöhungsverlangen
Mietrecht - Wirksamkeit eines mit Vergleichswohnungen begründeten Mieterhöhungsverlangens und zum Nachschieben eines erneuten Mieterhöhungsverlangens im Prozeß
Angabe von Vergleichswohnungen in einem Mieterhöhungsverlangen
Vergleichswohnung muss identifizierbar sein
Mietrecht; formelle Anforderungen an ein Mieterhöhungsverlangen
Zusammenfassung von "Mieterhöhung durch Bezugnahme auf Vergleichswohnungen und Umfang der Prozessvollmacht" von Dr. Markus Artz, original erschienen in: AIM 2004, 130 - 133.
NJW 2003, 963
MDR 2003, 451
NZM 2003, 229
ZMR 2003, 406
Der Senat kann der Ermittlung der sachlichen Reichweite der Widerrufserklärung vom 5. Oktober 2013, deren Auslegung zunächst dem Tatrichter obliegt und von der abhängt, welche Wirkungen dem auch ohne Vorlage einer Originalvollmacht beachtlichen (BGH, Urteil vom 18. Dezember 2002 - VIII ZR 72/02, NJW 2003, 963 Rn. 17;… Palandt/Ellenberger, BGB, 76. Aufl., § 174 Rn. 3) Widerruf vom 18. Dezember 2014 (noch) zukommen konnten, nicht vorgreifen.
Materiell-rechtliche Regelungen über die Vollmacht können daher nur Geltung erlangen, wenn die ZPO auf sie verweist oder in ihnen allgemeine Rechtsgedanken der Stellvertretung zum Ausdruck kommen (BGH, Urteil vom 18. Dezember 2002 - VIII ZR 72/02 - NJW 2003, 963 unter II 3).
Die Vollmacht reicht danach aber nur so weit, wie sich der Rechtsanwalt bei vernünftiger, wirtschaftlicher Betrachtungsweise nach dem vorprozessualen Streitstoff angesichts des Zwecks, der mit seiner Beauftragung verfolgt wird, zu einer Rechtshandlung im Interesse seines Auftrag- und Vollmachtgebers als ermächtigt ansehen darf (BGH, Urteil vom 18.12.2002 - VIII ZR 72/02, NJW 2003, 963 Rn. 14 m.w.N.).
Materiell-rechtliche Regelungen über die Vollmacht können daher nur Geltung erlangen, wenn die ZPO auf sie verweist oder in ihnen allgemeine Rechtsgedanken der Stellvertretung zum Ausdruck kommen (BGH, Urteil vom 18. Dezember 2002 - VIII ZR 72/02 - unter II 3).
Materiellrechtliche Regelungen über die Vollmacht können daher nur Geltung erlangen, wenn die Zivilprozessordnung auf sie verweist oder in ihnen allgemeine Rechtsgedanken der Stellvertretung zum Ausdruck kommen (BGHZ 154, 283, 287 ; BGH, Urt. v. 18. Dezember 2002 - VIII ZR 72/02, NJW 2003, 903, 904).
Das für ein Mieterhöhungsverlangen nach § 2 Abs. 2 MHG bestehende Begründungserfordernis soll dem Mieter konkrete Hinweise auf die sachliche Berechtigung des Erhöhungsverlangens geben, damit er während der Überlegungsfrist des § 2 Abs. 3 Satz 1 MHG die Berechtigung der Mietzinserhöhung überprüfen und sich darüber schlüssig werden kann, ob er dem Erhöhungsverlangen zustimmt oder nicht (vgl. Senat, Urteil vom 18. Dezember 2002 - VIII ZR 72/02, NJW 2003, 963 unter II 1 a und bereits grundlegend Senat, Beschluß vom 20. September 1982 - VIII ARZ 5/82 - WuM 1982, 324 unter II 3 a, vgl. auch BVerfGE 53, 352, 358).
LG Berlin, 18.09.2012 - 63 S 417/10
Recht des Vermieters auf Zustimmung des Mieters zur Erhöhung der Miete i.S.d. § …
AG Düsseldorf, 30.06.2011 - 51 C 11704/10
Kündigung eines Mietvertrags aufgrund Zahlungsverzugs
AG Hamburg-Blankenese, 22.01.2016 - 532 C 246/15
Energetische Sanierung allein rechtfertigt keine jüngere Baualtersklasse
LG Hamburg, 20.09.2013 - 311 S 13/13
Wohnraummiete: Mieterhöhungsverlangen unter Bezugnahme auf ein früheres Urteil …
AG Ibbenbüren, 08.03.2013 - 3 C 26/13
Vergleichwohnungen müssen genau identifizierbar sein!
KG, 23.04.2010 - 7 U 117/09
Wann sind einzelne VOB/B-Klauseln individuell ausgehandelt?
LG Frankfurt/Main, 15.05.2014 - 11 S 37/14
Mietrecht - Anlagen und Mietvertrag
Zur Mietvertragsform
Nach der sog. Auflockerungsrechtsprechung ist die Schriftform in dem Falle, dass die Parteien wesentliche Vertragsbedingungen in andere Schriftstücke oder Unterlagen auslagern, so dass sich der Gesamtinhalt der mietvertraglichen Vereinbarungen erst aus dem Zusammenspiel dieser verstreuten Urkundsteile ergibt, dann gewahrt, wenn die Parteien zur Wahrung der Urkundeneinheit die Zusammengehörigkeit dieser Urkundsteile in geeigneter Form zweifelsfrei kenntlich machen (vgl. BGH, NJW 1999, 2591; BGH, NZM 2003, 281; BGH, NZM 2007, 127, 128;… Lindner-Figura in: Lindner-Figura/Oprée/Stellmann, a.a.O., Kap. 6, Rn. 48).
Bezugsrecht aus einer Lebensversicherung - Unwirksamkeit einer Bezugsrechtsänderungserklärung - Beweispflicht für die Begebung einer empfangsbedürftigen schriftlichen Willenserklärung - Formelle Beweiskraft von Privaturkunden - Wirksamkeit einer Bezugsrechtsänderungserklärung
Für das Wirksamwerden einer empfangsbedürftigen Willenserklärung ist - außer dem Zugang beim Erklärungsgegner - erforderlich, aber auch ausreichend, dass sie mit Willen des Erklärenden in den Verkehr gelangt ist, von ihm also begeben wurde, und der Erklärende damit rechnen konnte und gerechnet hat, dass sie (sei es auch auf Umwegen) den richtigen Empfänger erreichen werde (vgl. BGH, Urteil vom 11.05.1978 - V ZR 177/77, NJW 1979, 2032; Urteil vom 25.02.1983 - V ZR 290/81, WM 1983, 712; Urteil vom 18.12.2002 - IV ZR 39/02, NJW-RR 2003, 384; OLG München, Beschluss vom 06.09.2005 - 32 Wx 60/05, NZM 2005, 750; Förschler, JuS 1980, 796, 797).
Voraussetzungen für eine Versagung der Restschuldbefreiung wegen einer Insolvenzstraftat - Berücksichtigung von Verurteilungen des Schuldners innerhalb der fünfjährigen Tilgungsfrist des § 46 Abs. 1 Nr. 1 BZRG bei einer Versagung der Restschuldbefreiung wegen einer Insolvenzstraftat - Erforderlichkeit des Stehens der Verurteilung in einem Zusammenhang mit dem Insolvenzverfahren - "Redlicher" Schuldner
Kein Zusammenhang einer abgeurteilten Insolvenzstraftat mit dem Insolvenzverfahren innerhalb der fünfjährigen Tilgungsfrist nach §46 Abs.1 Nr.1 BZRG
Unwirksamkeit eines Mieterhöhungsverlangens - Klage auf Zustimmung zu einer Mieterhöhung - Ausreichende Bezeichnung von Vergleichswohnungen - Begründung eines Erhöhungsverlangens - Nachholung eines Mieterhöhungsverlangens - Angabe von Vergleichswohnungen in einem Mieterhöhungsverlangen
Mieter muss Vergleichswohnungen auffinden können
Wohnraummiete: Anforderungen an ein Mieterhöhungsverlangen unter Benennung von - …
Die Vergleichswohnungen müssen deshalb so genau bezeichnet werden, dass der Mieter sie ohne nennenswerte Schwierigkeiten auffinden kann (Senatsurteil vom 18. Dezember 2002 - VIII ZR 141/02, WuM 2003, 149 unter II 1 a mwN, zu § 2 MHG, jetzt § 558a BGB).
AG Dortmund, 22.12.2015 - 427 C 7526/15
Mieterhöhung: Zurückweisung der Zustimmungserklärung gemäß § 174 BGB möglich
bei juris; LG München II NJW-RR 1987, 1164; offengelassen vom BGH, Urt. v. 18.12.2002, VIII ZR 141/02 in WuM 2003, 149 ff.; auch Börstinghaus in Blank/Börstinghaus, Miete, 4. Aufl. 2014, Vor §§ 557-561 Rn. 21 und 26; derselbe in Schmidt-Futterer, Mietrecht, 12. Aufl. 2015, vor § 558 Rn. 44; Palandt-Ellenberger, BGB, 74. Aufl. 2015, § 174 Rn. 2).
§ 52 StGB; § 53 StGB; § 267 StPO
Tateinheit (Verletzung höchstpersönlicher Rechtsgüter; Tatmehrheit; Idealkonkurrenz; natürliche Handlungseinheit, rechtliche Handlungseinheit); Darlegung
Rechtmäßigkeit einer Konkurrenzenbildung - Voraussetzungen der Tateinheit - Verletzung höchstpersönlicher Rechtsgüter - Natürliche Handlungseinheit - Tatbestandliche Handlungseinheit
BGH, 12.06.2002 - 2 StR 149/02
BGH, 22.06.2005 - 2 StR 46/05
NStZ 2003, 366
Etwas anderes gilt aber dann, wenn eine Aufspaltung in Einzeltaten wegen eines außergewöhnlich engen zeitlichen und räumlichen Zusammenhangs willkürlich und gekünstelt erschiene (st. Rspr., vgl. BGH NJW 1985, 1565; NStZ-RR 1998, 233; NStZ 2003, 366 (Rn. 5); 2005, 262 f.;… Beschluss vom 19. November 2009 - 3 StR 87/09 (BGHR StGB § 232 Konkurrenzen 1)).
Sittenwidrig überhöhter Kaufpreises beim Handel mit Reitpferden - Arglistige Täuschung über den Gesundheitszustand eines Pferdes - Anspruch auf Rückgängigmachung eines Kaufvertrages - Preisbildung bei Handel mit Turnierpferden - Arglistiges Verschweigen eines Nebenmangels - Mißverhältnis zwischen Leistung und Gegenleistung
Unerlaubtes Handeltreiben mit Betäubungsmitteln (Nicht geringe Menge bei Methamphetamin / Crystal-Speed)
Bestimmung des Grenzwerts der nicht geringen Menge gemäß § 29 a Abs. 1 Nr. 2 BtMG - Annahme einer nicht geringen Menge im Sinne von § 29a Abs. 1 Nr. 2 BtMG unterhalb 30 Gramm Methamphetamin-Base
BtMG § 29 Abs. 1 Nr. 2
Kurznachricht zu "Nicht geringe Menge bei Amfetamin nach wie vor bei 10 g Amfetaminbase" von RiBGH Walter Winkler, original erschienen in: NStZ 2005, 493 - 493.
NStZ-RR 2003, 124
StV 2003, 281
Nach den Strafzumessungserwägungen des Landgerichts (UA 23 f.) schließt der Senat aus, daß die Strafkammer niedrigere Einzelstrafen festgesetzt hätte, wenn sie bei dem Grenzwert für die nicht geringe Menge nicht von 24 g (UA 15, 23), sondern von 30 g MDMA-Base (BGH NStZ 2001, 381; BGH, Urteil vom 18. Dezember 2002 - 1 StR 340/02;… Weber, BtMG 2. Aufl. § 29 a Rdn. 126) ausgegangen wäre.
§ 176 Abs. 3 a. F. StGB; § 177 Abs. 2 StGB
Besonders schwerer Fall des Missbrauchs von Kindern (straferschwerende Berücksichtigung der Vergewaltigung ohne Verwendung eines Kondoms)
Schwerer sexueller Missbrauch von Kindern als besonders schwerer Fall mit Regelbeispiel - Fehlerhafte Bewertung einer Tat als schwerer Fall - Straferschwerender Vollzug des Geschlechtsverkehrs ohne Verwendung eines Kondoms - Gefahr einer Übertragung von sexuell übertragbaren Krankheiten
StGB § 177 Abs. 1, Abs. 2 Nr. 1
NStZ-RR 2003, 111 (Ls.)
Zwar kann auch dann, wenn es bei einem solchen Verkehr - wie hier - nicht zum Samenerguss gekommen ist, die ungeschützte Vornahme solcher sexuellen Handlungen grundsätzlich strafschärfend berücksichtigt werden, wobei sich erschwerend insbesondere der Umstand auswirkt, dass eine solche Tatausführung mit der erhöhten Gefahr einer Infektion verbunden sein kann (vgl. BGHR StGB § 177 Abs. 1 Strafzumessung 14).
Aufklärung über die Risiken einer fristlosen Kündigung - Zuweisung einer geringwertigen Arbeit durch den Arbeitgeber - Verletzung von Arbeitgeberpflichten durch unterlassene Aufklärung des Rechtsanwaltes - Zurechenbarkeit des Schadens, der aufgrund der unterlassenen Aufklärung durch die vorgenommene Handlung entstanden ist - Hinzutreten weitere Ursachen in der Kausalkette - Schadensersatz aufgrund unzureichender Belehrung
BGB § 276 § 611; BRAO § 53
Zurechnungszusammenhang bei unzureichender Belehrung
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NJW-RR 2003, 350
NZA 2003, 274
§ 25 Abs. 2 StGB; § 29a BtMG; § 29 Abs. 6 BtMG; § 22 StGB
Mittäterschaftlicher Betäubungsmittelhandel (Einfuhr; Betäubungsmittelimitate; untauglicher Versuch; Zurechnung bei Täuschung durch die vermeintlichen Mittäter)
Zur Strafbarkeit der mittäterschaftlichen unerlaubten Einfuhr von Betäubungsmitteln - Voraussetzungen eines untauglichen Versuchs bei Einführung eines Rauschgiftimitats - Voraussetzungen der Erfassung einer "vermeintlichen Mittäterschaft" von der Versuchsstrafbarkeit
Einfuhr von BtM bei Einfuhr von Imitat durch "Mittäter"
NStZ 2003, 434
Vielmehr ist nach den getroffenen Feststellungen von dem die Posteinlieferung bewirkenden Dritten weder in objektiver Hinsicht eine Handlung erbracht worden, mit der zur Verwirklichung eines Tatbestandsmerkmals der unerlaubten Betäubungsmitteleinfuhr unmittelbar angesetzt wurde, noch kommt bei den Angeklagten ein untauglicher Versuch der Betäubungsmitteleinfuhr deshalb in Betracht, weil der Dritte irrig annahm, bei Aufgabe des Pakets in Kolumbien einen solchen Tatbeitrag zu leisten (vgl. BGH StraFo 2003, 182).
BGH, 18.12.2002 - IX ZB 577/02, IX ZB 578/02
Außerordentliche Beschwerde wegen "greifbarer Gesetzeswidrigkeit" oder der Verletzung von Verfahrensgrundrechten
LG Kiel, 15.10.2002 - 5 T 103/02
LG Kiel, 15.10.2002 - 5 T 104/02
IX ZB 577/02 IX ZB 578/02.
BGH, 18.12.2002 - 2 StR 477/02
§ 246 Abs. 1 StGB; § 212 StGB; § 52 StGB; § 46 StGB
Formelle Subsidiarität der Unterschlagung auch gegenüber dem Totschlag; strafschärfende Berücksichtigung subsidiärer Straftaten
Tateinheitliches Zusammentreffen von Totschlag und Unterschlagung - Anwendung der Subsidiaritätsklausel
Dabei kommt es im vorliegenden Fall nicht darauf an, ob der Unrechtsgehalt der wegen Gesetzeseinheit zurücktretenden Strafnorm weiterhin strafschärfend berücksichtigt werden kann, sofern diese gegenüber dem Tatbestand des angewandten Gesetzes selbständiges Unrecht enthält (vgl. Senat, Beschluss vom 18. Dezember 2002 - 2 StR 477/02; BGH, Beschluss vom 16. September 2010 - 3 StR 331/10;… Fischer, aaO Vor § 52 Rn. 45;… LK/Rissing - van Saan, StGB, 12. Aufl. 2006, Vor § 52 Rn. 139;… krit. SSW/Eschelbach, StGB, 2010, § 52 Rn. 28 f.;… NK/Puppe, StGB, 3. Aufl. 2010, Vor § 52 Rn. 50).
Der Strafausspruch wird durch die Änderung des Schuldspruchs nicht berührt, da die Verwirklichung des zurücktretenden Tatbestands bei der Strafzumessung erschwerend berücksichtigt werden kann (BGH, Urteile vom 14. Januar 1964 - 1 StR 246/63, BGHSt 19, 188, 189, und vom 20. Juli 1995 - 4 StR 112/95, NStZ-RR 1996, 20, 21; Beschluss vom 18. Dezember 2002 - 2 StR 477/02).
Gesamtstrafenbildung (Erhöhung der Einsatzstrafen; enger zeitlicher und sachlicher Kontext zwischen Einzelstrafen)
Zumessung einer Gesamtfreiheitsstrafe bei Serienstraftaten - Erhöhung der Einsatzstrafe bei wiederholter Verwirklichung gleichartiger Taten - Begründungserfordernisse
Schadensschätzung - Entscheidung ohne Erhebung des angeregten Sachverständigenbeweises
BGH, 18.12.2002 - IX ZA 17/02
Prozesskostenhilfe (PKH) - Anforderungen für die Darlegung der wirtschaftlichen Voraussetzungen für die Prozeßkostenhilfe - Erforderlichkeit der Beiordnung gemäß § 4 a Abs. 2 Satz 1 InsO - Glaubhaftmachung der gegenwärtigen Vermögensverhältnisse
LG Hagen, 04.06.2002 - 3 T 307/02
Anforderungen an die Darlegung der Entscheidungserheblichkeit der herausgestellten Rechtsfragen - Anforderungen des § 544 Abs. 2 ZPO
ZPO (ab 1.1.2002) § 544 Abs. 2
BGH, 18.12.2002 - IX ZB 553/02
Anwendbarkeit von § 25 Abs. 4 GKG bei Unstatthaftigkeit eines Rechtsmittels
GKG § 25 Abs. 3 S. 1 § 5 Abs. 2 S. 3
§ 25 Abs. 4 GKG in der bis zum 30. Juni 2004 geltenden Fassung, wonach das Verfahren der Streitwertbeschwerde gebührenfrei ist und Kosten nicht erstattet werden, gilt nur für statthafte Beschwerden (…Senatsbeschluss vom 22. Februar 1989 - IVb ZB 2/89 - BGHR GKG § 25 Abs. 3 Satz 1 Gebührenbefreiung 1; BGH Beschluss vom 18. Dezember 2002 - IX ZB 553/02 - BRAGOreport 2003, 56).
Insbesondere vor dem Hintergrund, dass die Rechtsansicht des Sächsischen Oberverwaltungsgerichts mit der des Bundesverwaltungsgerichts (vgl. BVerwG, Beschluss vom 17.11.1994, NVwZ-RR 1995, 361 m.w.N.) und des Bundesgerichtshofs (vgl. BGH, Beschluss vom 18.12.2002, IX ZB 553/02 - zitiert nach juris -) übereinstimmt, zeigt die Beschwerdeführerin durch ihre pauschale Behauptung der mangelnden Auslegungsfähigkeit des § 25 Abs. 4 GKG nicht auf, dass das Sächsische Oberverwaltungsgericht die Rechtslage in krasser Weise verkannt hat.
Voraussetzungen für die Beiordnung eines Rechtsanwalts - Nachweis zumutbarer Anstrengungen zum Finden eines zur Vertretung bereiten Rechtsanwalts
Der Antrag der Schuldner, ihnen für die Durchführung der Rechtsbeschwerde einen Notanwalt zu bestellen, wurde durch Beschluß des IX. Zivilsenats des Bundesgerichtshofes vom 18. Dezember 2002 - IX ZB 465/02 - mit der Begründung zurückgewiesen, die Schuldner hätten ihre Bemühungen, einen zu ihrer Vertretung bereiten Rechtsanwalt zu finden, nicht nachgewiesen.
BGH, 18.12.2002 - IX ZB 423/02
Voraussetzungen für die Beiordnung eines Rechtsanwalts (Notanwalts) - Aussichtslosigkeit der Rechtsverfolgung
InsO § 26; ZPO § 78b
BGH, 18.12.2002 - IX ZR 36/01
Abwicklung eines Grundstückkaufvertrages mit der gebotenen Beschleunigung - Unterlassene Mitteilung der Vertragsparteien über befristetes Engagement der Finanzierungsbank des Käufers - Widerruf eines Treuhandauftrages durch die Bank
BGH, 18.12.2002 - VIII ZB 109/02
Unzulässigkeit einer Rechtsbeschwerde an den Bundesgerichtshof gegen eine Streitwertfestsetzung - Zulassung durch das Beschwerdegericht
BGH, 01.10.2002 - VIII ZB 109/02
OLG Celle, 20.09.2012 - 10 WF 235/12
Versorgungsausgleich: Gebühren bei unstatthafter Streitwertbeschwerde; …
Beschwerden, die nicht die Voraussetzungen des § 59 Abs. 1 FamGKG erfüllen und damit nicht nach dieser Bestimmung "statthaft" sind, fallen dagegen nicht unter die Gebührenfreiheit (BGH Beschluss vom 17. Oktober 1980 - I ZB 8/80 - Beschluss vom 22. Februar 1989 - IVb ZB 2/89 - [juris]; Beschluss vom 18. Dezember 2002 - VIII ZB 109/02 - [juris und BRAGOreport 2003, 163], jeweils zum gleichlautenden § 25 GKG a.F.; N. Schneider in Schneider/Wolf/Volpert FamGKG Handkommentar § 59 Rn.114;… Hartmann Kostengesetze 42. Aufl. § 68 GKG Rn. 21).
BGH, 18.12.2002 - IV ZR 71/02
Wirksamkeit des Berufungsurteils
BGH, 18.12.2002 - IX ZR 139/02
Fehlende Entscheidungserheblichkeit einer Frage mit möglicherweise rechtsgrundsätzlicher Bedeutung
ZPO (ab 1.1.2002) § 543 Abs. 2 Nr. 1 § 717 Abs. 2
BGH, 18.12.2002 - IX ZR 67/00
Außerordentliche Beschwerde - Greifbare Gesetzeswidrigkeit - Verletzung von Verfahrensgrundrechten
BGH, 18.12.2002 - 2 StR 468/02
BGH, 18.12.2002 - 1 StR 324/02
LG Ulm, 26.04.2002 - 2 Ks 21 Js 14758/01
gegen a) den Beschluss des Bundesgerichtshofs vom 18. Dezember 2002 - 1 StR 324/02 -,.
BGH, 18.12.2002 - VII ZR 43/02
Kein Nachtrag, wenn Baugrunderschwernisse vorhersehbar waren! (IBR 2003, 122)
BGH, 18.12.2002 - VII ZR 46/01
Architekt haftet für Hochwasserschäden während der Bauphase! (IBR 2003, 146)