Source: https://www.iww.de/quellenmaterial/id/36190
Timestamp: 2019-08-26 10:28:08
Document Index: 10277829

Matched Legal Cases: ['Art. 1', 'Art. 2', 'Art. 2', 'Art. 1', '§ 256', '§ 823', '§ 1004', 'Art. 2', 'Art. 5', 'Art. 12']

25.11.2008 · IWW-Abrufnummer 083695
Bundesgerichtshof: Urteil vom 16.09.2008 – VI ZR 244/07
a) Zur Zulässigkeit der Klage eines Theaterverlags auf Feststellung, dass der Inszenierung, Aufführung und Veröffentlichung eines Theaterstücks Persönlichkeitsrechte nicht entgegenstehen.
Der VI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat auf die mündliche Verhandlung vom 16. September 2008 durch die Vizepräsidentin Dr. Müller und die Richter Wellner, Pauge, Stöhr und Zoll
Auf die Revision der Klägerin wird das Urteil des 15. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Köln vom 18. September 2007 aufgehoben.
Die Berufung der Beklagten gegen das Urteil des Landgerichts Köln vom 14. Februar 2007 wird zurückgewiesen.
Die Klägerin erstrebt mit der vorliegenden negativen Feststellungsklage eine verbindliche Klärung ihrer Verwertungsrechte. Sie hat geltend gemacht, der "Hagener Mädchenmord" habe lediglich als eines von verschiedenen als "Ehrenmord" apostrophierten Tötungsdelikten die Folie für das Bühnenwerk gebildet, mit dem der Autor in einem Jugendst