Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=FG%20Bremen&Datum=12.05.2010&Aktenzeichen=3%20K%2051/09
Timestamp: 2019-05-22 17:48:18
Document Index: 378577179

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 3', 'Art. 3', 'Art. 12', '§ 65', '§ 3']

FG Bremen, 12.05.2010 - 3 K 51/09 (1) - dejure.org
FG Bremen, 12.05.2010 - 3 K 51/09 (1)
https://dejure.org/2010,16495
FG Bremen, 12.05.2010 - 3 K 51/09 (1) (https://dejure.org/2010,16495)
FG Bremen, Entscheidung vom 12.05.2010 - 3 K 51/09 (1) (https://dejure.org/2010,16495)
FG Bremen, Entscheidung vom 12. Mai 2010 - 3 K 51/09 (1) (https://dejure.org/2010,16495)
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Gewerbesteuerbefreiung für Überschüsse aus Geschäftsbetrieben gemeinnütziger Körperschaften; Verfassungskonforme Auslegung des § 3 Nr. 20 Buchst. c und d GewStG
Gewerbesteuerbefreiung für Überschüsse aus Geschäftsbetrieben gemeinnütziger Körperschaften - Verfassungskonforme Auslegung des § 3 Nr. 20 Buchst. c und d GewStG
Gewerbesteuerpflicht für Einrichtungen zur vorübergehenden Aufnahme pflegebedürftiger Personen und Einrichtungen zur ambulanten Pflege Kranker und pflegebedürftiger Personen; Vereinbarkeit von Gewerbesteuerfreiheit für nicht zugunsten von Benutzern bzw. Bewohnern von Altenheimen erbrachten überschüssigen Leistungen mit Art. 3 Abs. 1 GG und Art. 12 GG; Abgenzung zwischen Zweckbetrieb und wirtschaftlichem Geschäftsbetrieb für die Bestimmung des Umfangs einer Gewerbesteuerbefreiung bei steuerbegünstigten gemeinnützigen Körperschaften gem. § 65 Abgabenordnung (AO)
Trennung von steuerfreien und -pflichtigen Überschüssen aus Altenheimen
BFH, 22.06.2011 - I R 43/10
EFG 2010, 1526
Umfang der Gewerbesteuerbefreiung von Altenheimen, Altenwohnheimen und …
Die hiergegen gerichtete Klage wies das Finanzgericht (FG) Bremen mit in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2010, 1526 veröffentlichtem Urteil vom 12. Mai 2010 3 K 51/09 (1) zum überwiegenden Teil ab.
FG Schleswig-Holstein, 18.06.2012 - 5 K 40111/10
Keine Gewerbesteuerbefreiung nach § 3 Nr. 20 Buchst. d GewStG eines ambulanten …
Von vornherein können daher nur diejenigen Einnahmen und Ausgaben gewerbesteuerfrei sein, die mit Leistungen in den jeweiligen Einrichtungen gegenüber den dort untergebrachten und/oder behandelten Personen zusammenhängen, nicht dagegen solche Erträge, die aus Leistungen gegenüber Dritten erwirtschaftet wurden (vgl. BFH, Urteil vom 22. Juni 2011, I R 43/10, BFHE 233, 551; BStBl II 2011, 892 m. w. N.; FG Bremen, Urteil vom 12. Mai 2010 3 K 51/09, EFG 2010, 1526).
In diesem Fall gebietet aber der Gesichtspunkt der Wettbewerbsneutralität des Steuerrechts, derartige Umsätze nicht in die Steuerbefreiung mit einzubeziehen (vgl. FG Bremen, Urteil vom 12. Mai 2010 3 K 51/09 (1), EFG 2010, 1526).
FG Niedersachsen, 12.11.2012 - 7 K 10204/09
Gewerbesteuerbefreiung für teilstationäre Rehabilitationszentren
Von vornherein können daher nur diejenigen Einnahmen und Ausgaben gewerbesteuerfrei sein, die mit Leistungen in den jeweiligen Einrichtungen gegenüber den dort behandelten Patienten zusammenhängen (BFH-Urteil vom 22. Juni 2011, I R 43/10, BStBl. II 2011, 892 m. w. N.; Finanzgericht Bremen, Urteil vom 12. Mai 2010 3 K 51/09, EFG 2010, 1526; Schleswig-Holsteinisches Finanzgericht vom 18. Juni 2012 5 K 40111/10, Der Betrieb 2012, 1960).