Source: https://www.ris.bka.gv.at/JustizEntscheidung.wxe?Abfrage=Justiz&Dokumentnummer=JJT_20140520_OGH0002_0050OB00148_13W0000_000&IncludeSelf=True
Timestamp: 2020-02-24 09:36:42
Document Index: 99973227

Matched Legal Cases: ['OGH', '§16', '§1', '§52', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 81', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 37', '§ 52', '§ 8', '§ 838', '§ 97', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 519', '§ 496', '§ 519', '§ 496', '§ 64', 'OGH', '§ 519', '§ 496', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§837', '§16', '§17', '§26', '§ 837', '§ 17', '§ 16', '§ 26', '§ 837', '§ 17', '§ 26', 'OGH', '§ 26', '§ 16', 'OGH', 'OGH', '§16', '§16', '§16', '§31', '§ 16', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 31', 'OGH', '§ 31', '§ 20', '§ 31', '§ 31', '§ 20', '§ 52', '§ 31', '§ 18', 'OGH', 'OGH', '§ 16', '§ 19', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 31', '§ 52', '§ 31', '§ 18', '§ 52', '§ 31', 'OGH', 'OGH', '§70', 'OGH', '§ 70', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 31', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH']

RIS - Rechtssätze und Entscheidungstext 5Ob148/13w - Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)
Rechtssatz für 8Ob226/68 1Ob171/72 (1Ob...
RS0005861
8Ob226/68; 1Ob171/72 (1Ob172/72); 1Ob723/82; 8Ob526/82; 1Ob21/84; 6Ob657/84; 5Ob20/85; 6Ob664/85; 7Ob685/85; 5Ob10/86; 1Ob662/86; 2Ob626/87; 5Ob132/01z; 7Ob135/02g; 5Ob43/07w; 2Ob183/07m; 5Ob275/08i; 5Ob224/09s; 5Ob189/10w; 8Ob111/11y; 9Ob30/12w; 9Ob7/12p; 1Ob144/12a; 1Ob39/13m; 9Ob18/13g; 1Ob173/13t; 5Ob228/13k; 5Ob148/13w; 7Ob189/14s; 1Ob204/14b; 5Ob200/14v; 1Ob26/15b; 3Ob168/15z; 1Ob35/16b; 1Ob66/16m; 7Ob169/16b; 7Ob131/16i; 4Ob233/16t; 1Ob235/16i; 8Ob96/17a; 2Ob12/17d; 2Ob127/17s; 1Ob212/18k; 5Ob98/19a
AußStrG §16 BII2b1
JN §1 DV
WEG 2002 §52 Abs1
Bei der Beurteilung der Frage, ob eine Sache in das Außerstreitverfahren oder auf den ordentlichen Rechtsweg gehört, ist von den Behauptungen der Antragsteller, nicht von den Einwendungen des Antragsgegners oder den Feststellungen auszugehen, die das Gericht auf Grund der durchgeführten Beweise trifft. Machen die Antragsteller nach ihren Behauptungen einen Anspruch mit Recht im Außerstreitverfahren geltend, stellt sich aber heraus, dass die Voraussetzungen dafür fehlen, dann liegt keine Nichtigkeit vor, sondern das Begehren ist im außerstreitigen Wege, wenn auch abschlägig zu erledigen (so auch schon MietSlg 15604, 17056).
8 Ob 226/68
Entscheidungstext OGH 01.10.1968 8 Ob 226/68
Veröff: MietSlg 20659
1 Ob 171/72
Entscheidungstext OGH 20.09.1972 1 Ob 171/72
Veröff: EvBl 1973/54 S 130 = JBl 1973,583
1 Ob 723/82
Entscheidungstext OGH 03.11.1982 1 Ob 723/82
nur: Bei der Beurteilung der Frage, ob eine Sache in das Außerstreitverfahren oder auf den ordentlichen Rechtsweg gehört, ist von den Behauptungen der Antragsteller, nicht von den Einwendungen des Antragsgegners oder den Feststellungen auszugehen, die das Gericht auf Grund der durchgeführten Beweise trifft. (T1)
6 Ob 657/84
Entscheidungstext OGH 29.11.1984 6 Ob 657/84
nur T1; Veröff: MietSlg 37493 = MietSlg 37714 = MietSlg 37493 (15)
6 Ob 664/85
Entscheidungstext OGH 30.10.1985 6 Ob 664/85
Auch; Beisatz: Hier: Verfahren nach §§ 81 ff EheG. (T2)
7 Ob 685/85
Entscheidungstext OGH 16.01.1986 7 Ob 685/85
nur: Bei der Beurteilung der Frage, ob eine Sache in das Außerstreitverfahren oder auf den ordentlichen Rechtsweg gehört, ist von den Behauptungen der Antragsteller, nicht von den Einwendungen des Antragsgegners auszugehen. (T3)
nur T1; Veröff: EvBl 1987/25 S 116 = NZ 1988,41 = IPRE 2/209
2 Ob 626/87
Entscheidungstext OGH 01.03.1988 2 Ob 626/87
nur T1; Veröff: MietSlg 40/10
5 Ob 132/01z
Entscheidungstext OGH 12.06.2001 5 Ob 132/01z
Auch; nur: Bei der Beurteilung der Frage, ob eine Sache in das Außerstreitverfahren oder auf den ordentlichen Rechtsweg gehört, ist von den Behauptungen der Antragsteller auszugehen. (T4)
Vgl; nur T1; Beisatz: "Ohne Einfluss ist amtliches Wissen und ob der Anspruch begründet ist." (T5)
Auch; nur T1; Veröff: SZ 2009/4
Auch; Beisatz: Für die Frage der Zulässigkeit des außerstreitigen Rechtswegs ist auch im Verfahren nach § 37 MRG (iVm § 52 WEG) immer der Inhalt des von einer Partei gestellten Entscheidungsbegehrens und ihr Sachvorbringen maßgeblich. (T6)
Vgl auch; Beisatz: Hier: Duldungsanspruch nach § 8 Abs 2 MRG. (T7)
nur T1; Beisatz: Hier: § 838a ABGB. (T8)
Vgl auch; Beisatz: Vertragliche Ansprüche auf Umparifizierung einer Liegenschaft sind im Gegensatz zu den auf das Gesetz gestützten Anträgen im streitigen Verfahren geltend zu machen. (T9)
Beisatz: Die Zustimmung der übrigen Miteigentümer zur „Neuparifizierung“ kann daher im streitigen Verfahren erzwungen werden. (T10)
nur T1; nur T4; Beisatz: Hier stützt sich die Klägerin nach ihrem Vorbringen auf einen vertraglich mit dem Beklagten vereinbarten Anspruch auf Abgeltung ihres Schenkungspflichtteils und nicht auf eine eheliche Vorwegvereinbarung iSd § 97 EheG; daher streitiges Verfahren. (T11)
Auch; Beisatz: Ein Schadenersatzanspruch gegen einen anderen Miteigentümer aus unbefugter Übernahme von Hausverwaltungstätigkeiten ist im streitigen Verfahren durchzusetzen. (T12)
Auch; Beisatz: Die Zulässigkeit des Rechtswegs ist ausschließlich nach dem Vorbringen in der Klage zu beurteilen und nicht danach, ob der Kläger das Bestehen einer besonderen vertraglichen Vereinbarung auch nachweisen konnte. (T13)
ECLI:AT:OGH0002:1968:RS0005861
JJR_19681001_OGH0002_0080OB00226_6800000_001
Rechtssatz für 6Ob214/73 1Ob124/74 (1Ob...
RS0043903
6Ob214/73; 1Ob124/74 (1Ob125/74); 4Ob81/74; 4Ob344/75; 8Ob167/76; 5Ob601/77; 8Ob80/78; 4Ob512/79; 1Ob759/78; 8Ob171/79; 8Ob301/79; 8Ob69/80; 7Ob40/80 (7Ob41/80); 3Ob29/81; 7Ob687/81; 7Ob592/82; 3Ob191/82; 6Ob568/82; 2Ob664/85; 7Ob1/90; 10ObS100/97x; 1Ob126/01p; 7Ob249/01w; 1Ob71/02a; 5Ob184/03z; 6Ob130/05v; 5Ob21/07k; 5Ob273/07v; 7Ob37/08d; 7Ob190/08d (7Ob251/08z); 3Ob53/09d; 5Ob167/10k; 3Ob99/10w; 3Ob151/09s; 3Ob2/11g; 9ObA77/10d; 5Ob118/12g; 3Ob63/13f; 2Ob79/13a; 5Ob148/13w; 3Ob74/14z; 3Ob178/14v; 9ObA80/16d; 4Ob75/19m
Aus Anlass eines Rekurses gegen einen Aufhebungsbeschluss des Berufungsgerichtes hat der OGH nicht nur die aufgeworfene Rechtsfrage, sondern die rechtliche Beurteilung durch das Berufungsgericht in jeder Richtung zu überprüfen. Dass hiebei praktisch gegen den Rekurswerber entschieden wird, steht einer Stattgebung des Rekurses nicht entgegen, da der Grundsatz der Unzulässigkeit der reformatio in peius im Rechtsverfahren gegen einen Aufhebungsbeschluss nicht gilt.
1 Ob 124/74
Entscheidungstext OGH 28.08.1974 1 Ob 124/74
4 Ob 81/74
Entscheidungstext OGH 29.04.1975 4 Ob 81/74
Veröff: SozM IIIB,201 = Arb 9348
8 Ob 80/78
Entscheidungstext OGH 31.05.1978 8 Ob 80/78
nur: Aus Anlass eines Rekurses gegen einen Aufhebungsbeschluss des Berufungsgerichtes hat der OGH nicht nur die aufgeworfene Rechtsfrage, sondern die rechtliche Beurteilung durch das Berufungsgericht in jeder Richtung zu überprüfen. (T1)
nur T1; Beisatz: Jedoch nur dann, wenn der vorgenannte Rekursgrund auch tatsächlich ausgeführt wurde. (T2)
nur T1; Veröff: SZ 54/125
7 Ob 687/81
Entscheidungstext OGH 05.11.1981 7 Ob 687/81
nur: Der Grundsatz der Unzulässigkeit der reformatio in peius im Rechtsverfahren gegen einen Aufhebungsbeschluss nicht gilt. (T3)
3 Ob 191/82
Entscheidungstext OGH 12.01.1983 3 Ob 191/82
nur T1; Veröff: SZ 58/210
Vgl auch; Beisatz: Der Oberste Gerichtshof kann im Umfang der Aufhebung durch das Berufungsgericht selbst in der Sache erkennen. Im Rekursverfahren gegen einen Aufhebungsbeschluss nach § 519 Abs 1 Z 2 ZPO (§ 496 ZPO) gilt das Verbot der reformatio in peius nicht. Dass die Kläger die gänzliche Stattgebung ihres Begehrens, die Nebenintervenientinnen hingegen dessen gänzliche Abweisung anstreben, hindert eine Entscheidung in der Sache nicht. (T4)
Beis wie T4 nur: Der Oberste Gerichtshof kann im Umfang der Aufhebung durch das Berufungsgericht selbst in der Sache erkennen. Im Rekursverfahren gegen einen Aufhebungsbeschluss nach § 519 Abs 1 Z 2 ZPO (§ 496 ZPO) gilt das Verbot der reformatio in peius nicht. (T5)
Vgl; Beis wie T5; Veröff: SZ 2009/99
Vgl; Beisatz: Aus Anlass eines Revisionsrekurses gegen einen Aufhebungsbeschluss nach § 64 AußStrG hat der Oberste Gerichtshof eine allseitige Überprüfung der Rechtsansicht des Rekursgerichts vorzunehmen und ist infolgedessen nicht auf der Erörterung jener Rechtsfragen beschränkt, derentwegen das Rekursgericht den Revisionsrekurs zugelassen hat oder die der Revisionsrekurswerber aufwarf. Der Prüfungsumfang ist nur insoweit nicht unbegrenzt, als in sich geschlossene selbständige Tatsachenkomplexe der Nachprüfung nicht unterliegen, wenn sie nicht Gegenstand der Anfechtung sind. (T6)
Auch; Beis wie T5; Veröff: SZ 2011/2
9 ObA 77/10d
Entscheidungstext OGH 29.08.2011 9 ObA 77/10d
Auch; Beisatz: Im Rekursverfahren gegen einen Aufhebungsbeschluss nach § 519 Abs 1 Z 2 ZPO (§ 496 ZPO) gilt das Verbot der reformatio in peius nicht. (T7)
3 Ob 74/14z
Entscheidungstext OGH 25.06.2014 3 Ob 74/14z
ECLI:AT:OGH0002:1973:RS0043903
JJR_19731025_OGH0002_0060OB00214_7300000_001
Rechtssatz für 5Ob41/79 5Ob19/81 5Ob17...
RS0013767
5Ob41/79; 5Ob19/81; 5Ob17/83; 5Ob88/88; 5Ob148/13w
ABGB §837 D
WEG §16
WEG §17
WEG §26 Abs1 Z4
Die Pflicht zur Rechnungslegung und Herausgabe der Rücklage für eine Verwaltungstätigkeit vor und nach dem Wirksamwerden des WEG 1975 richtet sich bis dahin nach den §§ 837, 1009, 1012 ABGB ( StreitVerf ) und ab 1.9.1975 nach § 17 Abs 2 Z 1 und § 16 WEG 1975 iVm § 26 Abs 1 Z 4 lit a und lit c WEG 1975.
Veröff: MietSlg 31560/41 = SZ 52/180
Auch; nur: Die Pflicht zur Rechnungslegung für eine
Verwaltungstätigkeit vor und nach dem Wirksamwerden des WEG 1975
richtet sich bis dahin nach den §§ 837, 1009, 1012 ABGB ( StreitVerf
) und ab 1.9.1975 nach § 17 Abs 2 Z 1 WEG 1975 iVm § 26 Abs 1 Z 4 lit
a WEG 1975. (T1) Veröff: MietSlg 34542(8)
Auch; Beisatz: Streitiges Verfahren für Begehren auf Rechnungslegung
durch Wohnungseigentumsbewerber. (T2) Veröff: NZ 1984,9
5 Ob 88/88
Entscheidungstext OGH 27.06.1989 5 Ob 88/88
Beisatz: Im Verfahren nach § 26 WEG darf daher nur über die
Abrechnung und Herausgabe einer echten ( iSd § 16 WGG gebildeten )
Rücklage entschieden werden. (T3)
ECLI:AT:OGH0002:1979:RS0013767
JJR_19791211_OGH0002_0050OB00041_7900000_001
Rechtssatz für 5Ob93/98g 5Ob244/98p 5O...
RS0110524
5Ob93/98g; 5Ob244/98p; 5Ob308/01g; 5Ob171/02m; 5Ob47/03b; 5Ob303/04a; 5Ob185/07b; 5Ob268/08k; 5Ob171/09x; 5Ob247/09y; 5Ob254/09b; 5Ob9/10z; 5Ob149/10p; 3Ob63/13f; 5Ob148/13w; 2Ob188/14g
WEG 1975 §16 Abs1
WEG 1975 §16 Abs2
WEG 1975 §16 Abs3
WEG 2002 §31 Abs3
Die Rücklage ist ein Sondervermögen der Wohnungseigentümergemeinschaft und nicht quotenmäßiges Miteigentum der Liegenschaftseigentümer. Zum Rechnungslegungsbegehren über die Rücklage bei Verwalterwechsel (§ 16 Abs 3 WEG) ist daher nur die Wohnungseigentümergemeinschaft infolge ihrer materiellrechtlichen Berechtigung legitimiert.
5 Ob 93/98g
Entscheidungstext OGH 23.06.1998 5 Ob 93/98g
5 Ob 244/98p
Entscheidungstext OGH 11.05.1999 5 Ob 244/98p
5 Ob 308/01g
Entscheidungstext OGH 26.02.2002 5 Ob 308/01g
Auch; Beisatz: Nach der neuen Rechtslage durch das Inkrafttreten des 3. WÄG ist die Rücklage als gebundenes Sondervermögen der Wohnungseigentümergemeinschaft konzipiert und nicht mehr wie zuvor gebundenes Sondervermögen aller Miteigentümer und Wohnungseigentümer. Eine Aktivlegitimation aller Miteigentümer und Wohnungseigentümer ist seither nicht mehr zu bejahen. (T1)
Auch; nur: Die Rücklage ist ein Sondervermögen der Wohnungseigentümergemeinschaft und nicht quotenmäßiges Miteigentum der Liegenschaftseigentümer. (T2)
Beis wie T1 nur: Nach der neuen Rechtslage durch das Inkrafttreten des 3. WÄG ist die Rücklage als gebundenes Sondervermögen der Wohnungseigentümergemeinschaft konzipiert und nicht mehr wie zuvor gebundenes Sondervermögen aller Miteigentümer und Wohnungseigentümer. (T3)
Vgl auch: Beisatz: Ob es sich nun um ein "Ansparen" für hohe, nicht jährlich wiederkehrende Auslagen handelt oder um laufende Kosten, macht für die Frage der Aktivlegitimation keinen Unterschied: Seit dem 3. WÄG ist nur mehr die Wohnungseigentümergemeinschaft legitimiert, Überschüsse vom alten Verwalter herauszuverlangen. (T4)
5 Ob 303/04a
Entscheidungstext OGH 12.07.2005 5 Ob 303/04a
Vgl; Beisatz: Bei den Geldmitteln, die die Eigentümergemeinschaft durch Beitragsleistungen ihrer Teilhaber für Aufwendungen und zur Dotierung der Rücklage im Sinne §§ 31 und 32 WEG erworben hat, samt den Zinsen aus ihrer fruchtbringenden Anlage handelt es sich jedenfalls um für die künftigen Aufwendungen der betreffenden Liegenschaft gebundenes Vermögen und Eigentum der Eigentümergemeinschaft. (T5)
Beisatz: Beitragsleistungen der Wohnungseigentümer, sobald sie in die Verfügungsgewalt der Eigentümergemeinschaft eintreten, fließen ex lege und widmungsunabhängig der Eigentümergemeinschaft zu. (T6)
Bem: Mit einer Auseinandersetzung mit dem engeren und dem weiten Verständnis des Rücklagenbegriffs. (T7)
5 Ob 268/08k
Entscheidungstext OGH 25.11.2008 5 Ob 268/08k
Vgl; Beisatz: Der Anspruch nach § 31 Abs 3 WEG 2002 auf Legung der Schlussrechnung ist ein Anspruch der Gemeinschaft, der vom individuellen Anspruch jedes Wohnungseigentümers, nach § 20 Abs 3 WEG 2002 die Legung einer ordnungsgemäßen und richtigen Verwaltungsabrechnung zu begehren, streng zu unterscheiden ist. Antragslegitimiert hinsichtlich der Rechnungslegung gemäß § 31 Abs 3 WEG 2002 ist daher alleine die Eigentümergemeinschaft. (T8)
Vgl; Beisatz: Die Rücklage ist Vermögen der Eigentümergemeinschaft und deren Eigentum. (T9)
Beisatz: Der einzelne Wohnungseigentümer kann Rückzahlungen aus (dem angesparten Teil) der Rücklage nicht verlangen. (T10)
Vgl; nur ähnlich T2
Vgl; Beis ähnlich wie T5; Beis wie T8 nur: Der Anspruch der Eigentümergemeinschaft nach § 31 Abs 3 WEG auf Legung der Schlussrechnung über die Rücklage und Herausgabe des Überschusses an den neuen Verwalter ist vom individuellen Anspruch jedes Wohnungseigentümers auf Legung einer ordnungsgemäßen und richtigen Verwaltungsabrechnung nach § 20 Abs 3 WEG streng zu unterscheiden. (T11)
nur ähnlich T2; Beis ähnlich wie T8; Beis ähnlich wie T9
Auch; nur T2; Beis wie T6; Beis wie T9; Beis wie T10; Beisatz: Die Zahlung der Reparaturrücklage ist eine reale Betriebsausgabe und mindert die sich aus den Mieteinnahmen ergebende wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Unterhaltspflichtigen. (T12)
Auch; Beisatz: Die Eigentümergemeinschaft als Trägerin der Rücklage ist allein legitimiert, den gemäß § 52 Abs 1 Z 6 WEG in das wohnrechtliche Außerstreitverfahren verwiesenen Antrag gemäß § 31 Abs 3 WEG auf Legung der Verwalterschlussrechnung und Herausgabe des Überschusses zu stellen. Ist ein neuer Verwalter bestellt, hat zwar die Herausgabe der Rücklage ausschließlich an diesen als Vertreter der Eigentümergemeinschaft zu erfolgen; das ändert aber nichts an der Aktivlegitimation der Eigentümergemeinschaft, für die der neue Verwalter lediglich nach der Vertretungsordnung des § 18 Abs 2 WEG als Organ einschreitet. (T13)
Vgl; nur T2; Beis wie T6; Beis wie T9; Beis wie T10
ECLI:AT:OGH0002:1998:RS0110524
JJR_19980623_OGH0002_0050OB00093_98G0000_001
Rechtssatz für 5Ob93/98g 5Ob96/01f 5Ob...
RS0110525
5Ob93/98g; 5Ob96/01f; 5Ob220/03v; 5Ob257/06i; 5Ob175/09k; 5Ob254/09b; 5Ob148/13w
Die Abrechnung nach § 16 Abs 3 WEG soll die Wohnungseigentümergemeinschaft in die Lage versetzen, die Höhe des ihr herauszugebenden „Überschusses", das heißt den Betrag, der von den von den Miteigentümern auf die Rücklage eingezahlten Beträgen nach Abzug der hievon gemäß § 19 WEG verwendeten Beträge vorhanden sein muss, festzustellen.
5 Ob 96/01f
Entscheidungstext OGH 24.04.2001 5 Ob 96/01f
Vgl auch; Beisatz: Unter „Überschuss" ist der Betrag zu verstehen, der von den Einzahlungen der Miteigentümer nach Abzug der Aufwendungen für die Liegenschaft vorhanden sein muss. (T1)
5 Ob 220/03v
Entscheidungstext OGH 11.05.2004 5 Ob 220/03v
Beisatz: Der frühere Verwalter ist zur Rechnungslegung über die Rücklage für den gesamten Zeitraum seiner Verwaltung verpflichtet, ohne dass er durch die in den vergangenen Jahren den Miteigentümern darüber gelegte jährliche Abrechnung von dieser Pflicht befreit wäre. (T2); Beisatz: Ob es ausreicht, dem Verwalter spruchgemäß „nur" einen Auftrag zur (Ergänzung der) Rechnungslegung zu erteilen, wobei sich die beanstandeten Mängel aus der Begründung der Entscheidung ergeben, oder ob es notwendig ist, dem Verwalter bereits im Spruch konkrete Ergänzungen aufzutragen, hängt vom Einzelfall ab. (T3)
5 Ob 175/09k
Entscheidungstext OGH 15.09.2009 5 Ob 175/09k
Vgl; Beisatz: In einem Verfahren nach § 31 Abs 3 WEG wegen Herausgabe des Rücklagenüberschusses ist zur Feststellung des „Überschusses" die Ermittlung jenes Betrags Voraussetzung, der von den Zahlungen der Miteigentümer nach Abzug der Aufwendungen für die Liegenschaft vorhanden sein muss. In diesem Zusammenhang wären Fragen berechtigter Abzüge für Aufwendungen aus der Rücklage als Vorfrage zu beantworten. (T4)
Auch; Beisatz: Die Eigentümergemeinschaft als Trägerin der Rücklage ist allein legitimiert, den gemäß § 52 Abs 1 Z 6 WEG in das wohnrechtliche Außerstreitverfahren verwiesenen Antrag gemäß § 31 Abs 3 WEG auf Legung der Verwalterschlussrechnung und Herausgabe des Überschusses zu stellen. Ist ein neuer Verwalter bestellt, hat zwar die Herausgabe der Rücklage ausschließlich an diesen als Vertreter der Eigentümergemeinschaft zu erfolgen; das ändert aber nichts an der Aktivlegitimation der Eigentümergemeinschaft, für die der neue Verwalter lediglich nach der Vertretungsordnung des § 18 Abs 2 WEG als Organ einschreitet. (T5)
Beisatz: Ist die Höhe des Überschusses nicht strittig, kann im Verfahren nach § 52 Abs 1 Z 6 WEG iVm § 31 Abs 3 WEG auch der bloße Herausgabeanspruch durchgesetzt werden. (T6)
ECLI:AT:OGH0002:1998:RS0110525
JJR_19980623_OGH0002_0050OB00093_98G0000_002
Rechtssatz für 2Ob1/08y 2Ob39/08m 5Ob6...
RS0123359
2Ob1/08y; 2Ob39/08m; 5Ob67/09b; 2Ob135/09f; 5Ob254/09b; 1Ob117/11d; 5Ob65/12p; 5Ob148/13w; 2Ob189/14d; 5Ob83/18v; 2Ob124/18a
AußStrG 2005 §70 Abs2
Bei einer Entscheidung des OGH gemäß § 70 Abs 2 AußStrG gilt das Verbot der reformatio in peius nicht.
2 Ob 1/08y
Entscheidungstext OGH 14.02.2008 2 Ob 1/08y
Veröff: SZ 2008/25
Bem: Hier: Entscheidungsreife im Sinne der Zurückweisung eines Fortsetzungsantrags. (T1)
2 Ob 189/14d
Entscheidungstext OGH 18.02.2015 2 Ob 189/14d
5 Ob 83/18v
Entscheidungstext OGH 12.06.2018 5 Ob 83/18v
2 Ob 124/18a
Entscheidungstext OGH 26.02.2019 2 Ob 124/18a
ECLI:AT:OGH0002:2008:RS0123359
JJR_20080214_OGH0002_0020OB00001_08Y0000_004
Rechtssatz für 5Ob148/13w
RS0129493
Es bestehen keine Sondervorschriften für die Verjährung des Herausgabeanspruchs nach § 31 Abs 3 WEG. Dieser verjährt daher als Erfüllungsanspruch in 30 Jahren.
ECLI:AT:OGH0002:2014:RS0129493
JJR_20140520_OGH0002_0050OB00148_13W0000_001
Entscheidungstext 5Ob148/13w
Jus-Extra OGH-Z 5613 = Zak 2014/603 S 317 - Zak 2014,317 = EvBl 2014/148 S 1018 - EvBl 2014,1018 = wobl 2015,21/9 - wobl 2015/9 = v - immolex 2015,184 (Cerha) = MietSlg 66.516 = MietSlg 66.532
E108061
JJT_20140520_OGH0002_0050OB00148_13W0000_000