Source: http://www.jurablogs.com/2013/02/20/werbung-kostenlose-schaetzungen-werbung-selbstverstaendlichkeiten
Timestamp: 2017-04-27 01:39:16
Document Index: 35702284

Matched Legal Cases: ['§ 8', '§ 5', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Werbung &quot;Kostenlose Schätzungen&quot; ist keine &quot;Werbung mit Selbstverständlichkeiten&quot;
Blogskanzlei.bizFebruar 2013Werbung "Kostenlose Schätzungen" ist keine "Werbung mit Selbstverständlichkeiten"Eigener Leitsatz: Die Werbung "kostenlose Schätzungen" stellt keine Selbstverständlichkeit dar und ist damit nicht wettbewerbswidrig. Vorliegend bot ein Goldschmied für den Ankauf von Edelmetallen kostenlose Schätzungen an. Dies ist jedoch keine Werbung mit einer Selbstverständlichkeit, die vom Verbraucher stets erwartet werden kann, auch wenn eine solche bei Goldschmieden marktüblich ist. Vielmehr handelt es sich dabei um eine freiwillige Sonderleistung.Oberlandesgericht CelleUrteil vom 31.01.2013Az.: 13 U 128/12Tenor: Auf die Berufung der Beklagten wird das Urteil der 7. Zivilkammer (1. Kammer für Handelssachen) des Landgerichts Lüneburg vom 28. Juni 2012 abgeändert. Die Klage wird abgewiesen. Die Kosten des Rechtsstreits trägt die Klägerin. Das Urteil ist vorläufig vollstreckbar. Die Klägerin kann die Vollstreckung durch Sicherheitsleistung in Höhe von 110 % des aufgrund des Urteils vollstreckbaren Betrages abwenden, wenn nicht der Kläger zuvor Sicherheit in Höhe von 110 % des jeweils zu vollstreckenden Betrages leistet. Die Revision wird zugelassen. Entscheidungsgründe: I. Die Klägerin macht mit der Klage die Kosten für eine vorprozessuale Abmahnung geltend. Der Abmahnung zu Grunde lag eine Anzeige der Beklagten, in der sie für den Ankauf von Edelmetallen warb und insoweit eine �kostenlose Schätzung� offerierte. Wegen der weiteren Einzelheiten des Sach- und Streitstandes erster Instanz und der darin gestellten Anträge wird auf den Tatbestand des angefochtenen Urteils Bezug genommen. Das Landgericht hat der Klage in der Hauptsache stattgegeben. Zur Begründung hat es im Wesentlichen ausgeführt, dass die Klägerin klagebefugt i. S. d. §§ 8 Abs. 3 Nr. 1, 2 Abs. 1 Nr. 3 UWG sei. Zwischen den Parteien bestehe ein konkretes Wettbewerbsverhältnis. Die monierte Werbung würde gegen § 5 Abs. 1 UWG verstoße. Die Werbeaussage �kostenlose Schätzung� sei irreführend ...Zum vollständigen Artikel56 LeserLampmann, Haberkamm & Rosenbaum:BGH: Zu den Voraussetzungen einer unzulässigen Werbung mit Selbstverständlichkeiten37 LeserLampmann, Haberkamm & Rosenbaum:Keine unzulässige Werbung mit Selbstverständlichkeiten bei freiwilliger Sonderleistung10 verwandte ArtikelOLG Celle: Das Angebot einer “kostenlosen Schätzung” ist keine Werbung mit Selbstverständlichkeiten eines GoldankäufersKostenlose Schätzung durch Goldankäufer: Keine Werbung mit Selbstverständlichkeiten?OLG Celle: Kein Wettbewerbsverhältnis zwischen regional unterschiedlich handelnden AltgoldankäufernKG Berlin: Die nicht als Blickfang hervorgehobene Werbung des Rechtsanwalts mit “kostenloser Deckungsanfrage” ist wettbewerbsrechtlich
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01.06.2007 bestandWerbung für FremdprodukteÜber den ArtikelVeröffentlicht February 20, 2013 8:15am im Blog kanzlei.biz.KategorienAbmahnungWettbewerbsrechtThemenWettbewerbsrecht, Verbraucher, Entscheidungen, Urteile, Verbraucherrecht, Abmahnung, Werberecht, Landgericht, Tenor, BezugTäglich juristische Top-MeldundenMehr Informationen zum NewsletterTop-MeldungenWeiteresZeugenverhinderungsservicevon Carsten R. Hoenig / kanzlei-hoenig.deNein, wir werden keine Freundinnenvon Strafverfahren - in Koblenz und anderswoElektronische Akte/Akteneinsicht, oder: Keine Rechtsgrundlage in Rheinland-Pfalzvon Detlef Burhoff / Burhoff online BlogGutachten zum Beweis, “dass Betroffener nicht der Fahrzeugführer war” - kein Beweisantragvon Alexander Gratz / Verkehrsrecht BlogVermieter nicht über den Tod der Mieterin informiertvon Justillon - kuriose RechtsnachrichtenAls nächstes lesen - bislang 84 Leser:Demo gegen die geplante Strafrechtsverschärfung