Source: http://blog.sportausweis.de/tag/sepa/
Timestamp: 2018-02-19 05:34:09
Document Index: 143360962

Matched Legal Cases: ['§ 55', '§ 58', '§ 55', '§ 58', '§ 58', '§ 58', '§ 62']

SEPA | Hier bloggt der Deutsche Sportausweis
Schlagwort-Archive: SEPA
Diese Maßnahmen sind für die SEPA-Umstellung im Verein erforderlich
Veröffentlicht am 26. November 2014 von Deutscher Sportausweis
Die Mitglieder müssen rechtzeitig auf geeignete Art und Weise über die Einführung des SEPA-Verfahrens informiert und hingeführt werden. Dies betrifft sowohl die Altmitglieder, die bereits dem Verein eine Einzugs- und/oder Lastschriftermächtigung erteilt haben, als auch die neu eintretenden Mitglieder. Nach Einführung des SEPA-Lastschriftverfahrens müssen die Mitglieder vorab rechtzeitig vor dem Lastschrifteinzug vom Verein informiert werden.
(Quelle: verein-aktuell.de)
Veröffentlicht unter Sportvereinsverwaltung	| Verschlagwortet mit Deutscher Sportausweis, SEPA, SEPA-Lastschriftverfahren, SEPA-Umstellung, Sportausweis, Sportverband, Sportverein	| Kommentar hinterlassen
SEPA-Umstellung später – Neue Steuerregeln 2014
Veröffentlicht am 27. Januar 2014 von Deutscher Sportausweis
Vereinsführungen aufgepasst! Während die europaweit geltende Übergangsfrist zur Umstellung auf das neue SEPA-Zahlungssystem angesichts des schleppenden Fortschritts von der EU-Kommission um sechs Monate bis zum 1. August verlängert wurde, sind in Deutschland zum Jahreswechsel einige steuerliche Änderungen eingetreten. Zum einen ist das die Neuregelung des steuerlichen Reisekostenrechts zum anderen sind es Änderungen des Gemeinnützigkeitsrecht durch das Ehrenamtsstärkungsgesetz.
Auch dieses Jahr gibt es zum Jahreswechsel steuerliche Änderungen, die auch Vereine und gemeinnützige Einrichtungen betreffen. Zum einen ist das die Neuregelung des steuerlichen Reisekostenrechts zum anderen sind es Änderungen des Gemeinnützigkeitsrecht durch das Ehrenamtsstärkungsgesetz, die erst zum 1.01.2014 in Kraft treten.
Neue Regelungen zur steuerlichen Behandlung von Reisekosten
Am 1.1.2014 tritt die Reform des steuerlichen Reisekostenrechts in Kraft. Neu ist vor allem:
Die „regelmäßige Arbeitsstätte“ wird ersetzt durch die „erste Tätigkeitsstätte“. Das betrifft die steuerfreie Erstattung von Fahrtkosten durch den Arbeitgeber (auch bei Ehrenamtlern)
Bei den Pauschalen für Verpflegungsmehraufwendungen gelten kürzere Mindestabwesenheitszeiten.
Verlängerte Frist zur zeitnahen Mittelverwendung
Eine zeitnahe Mittelverwendung war nach der früheren Reglung des § 55 Abs. 1 Nr. 5 Abgabenordnung (AO) gegeben, wenn die Mittel spätestens in dem auf den Zufluss folgenden Kalender- oder Wirtschaftsjahr für die steuerbegünstigten satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Gemeinnützige Organisationen hatten bisher also höchstens zwei Jahre Zeit, um zugeflossene Mittel für satzungsmäßige Zwecke einzusetzen.
Dieser Zeitraum wurde auf zwei Jahre erweitert. Es gilt das Zu- und Abflussprinzip. Es ergibt sich also ein Zeitraum von höchstens drei Jahren, innerhalb dessen die Mittel der satzungsgemäßen Verwendung zugeführt werden müssen. Diese Verlängerung der Mittelverwendungsfrist trat rückwirkend zum 1.01.2013 in Kraft. Die überhängigen Mittel aus 2013 müssen also nicht (wie nach der alten Regelung) bis Ende 2014 verwendet werden, sondern erst bis 2015.
Mittelweitergabe zur Vermögensausstattung anderer gemeinnütziger Körperschaften
Neu eingeführt wurde durch das Ehrenamtsstärkungsgesetz eine Rücklage für die Vermögensausstattung anderer steuerbegünstigter oder öffentlich-rechtlicher Körperschaften (§ 58 Nr. 3 AO). Diese Regelung gilt ab dem 1.01.2014. Die Neuregelung erlaubt, dass „eine Körperschaft ihre Überschüsse der Einnahmen über die Ausgaben aus der Vermögensverwaltung, ihre Gewinne aus den wirtschaftlichen Geschäftsbetrieben ganz oder teilweise und darüber hinaus höchstens 15 Prozent ihrer sonstigen nach § 55 Absatz 1 Nummer 5 zeitnah zu verwendenden Mittel einer anderen steuerbegünstigten Körperschaft oder einer juristischen Person des öffentlichen Rechts zur Vermögensausstattung zuwendet.
Die weiteren Anforderungen für die Mittelverwendung sind:
Die aus den Vermögenserträgen zu verwirklichenden steuerbegünstigten Zwecke müssen den steuerbegünstigten satzungsmäßigen Zwecken der zuwendenden Körperschaft entsprechen.
Die zugewendeten Mittel und deren Erträge dürfen nicht für weitere Mittelweitergaben verwendet werden. Neu ist dabei nicht nur, dass eine zusätzliche Rücklagenbildung möglich wird, sondern dass es sich um Rücklagen mit expliziter Widmung für das Vermögen des Empfängers handelt. Mittel, die nach § 58 Nr. 2 AO (teilweise Mittelweitergabe) oder § 58 Nr. 1 AO (durch Förderkörperschaften) weitergegeben werden, müssten nämlich beim Empfänger zeitnah verwendet werden. Er kann sie also über den 10-Prozent-Anteil hinaus, der generell in eine freie Rücklage eingestellt werden darf, nicht dem Vermögen zuführen.
Nachholung bei der Bildung freier Rücklagen
Bisher sah die Finanzverwaltung eine streng auf das jeweilige Jahr bezogene Bemessung der Höchstgrenzen für die Bildung freier Rücklagen vor. Wurde die Höchstgrenze nicht voll ausgeschöpft, war eine Nachholung in späteren Jahren nicht zulässig (AEAO, Ziffer 15 zu § 58 Nr. 7).
Künftig gilt nach dem neuen § 62 Absatz 2 Nr. 3 AO: „Ist der Höchstbetrag für die Bildung der freien Rücklage in einem Jahr nicht ausgeschöpft, kann diese unterbliebene Zuführung in den folgenden zwei Jahren nachgeholt werden“. Gemeinnützige Körperschaften können also künftig das nicht ausgeschöpfte Volumen für die freie Rücklage für zwei Jahre vortragen. Grundsätzlich erweitert sich dadurch das Potential für die Bildung freier Rücklagen. Das gilt ab dem 1.01.2014. Wurde also in 2012 und 2013 die rechnerische Höchstgrenze für die Bildung freier Rücklagen nicht ausgeschöpft kann das in 2014 nachgeholt werden.
Dass der Höchstbetrag nicht ausgeschöpft werden kann, bedeutet, dass die liquiden Mittel geringer sind als die rechnerisch mögliche Rücklagenbildung. Die Berechnung der Höchstgrenzen erfolgt ja bezogen auf die Einnahmen (im ideellen Bereich) bzw. auf den Ertrag (in Vermögensverwaltung und wirtschaftlichen Geschäftsbetrieben). Diese Größen decken sich aber meist nicht mit den am Jahresende tatsächlich vorhandenen Mitteln.
Das ist typischerweise der Fall,
wenn zweckgebundene Rücklagen gebildet wurden, der Mittelüberhang also bereits dafür verwendet wurde,
wenn die überschüssigen Mittel für die Anschaffung von nutzungsgebundenen Anlagevermögen verwendet wurden, das erst über die Abschreibungen in den Folgejahren in die Gewinnermittlung eingeht,
weil im ideellen Bereich Bemessungsgrundlage die Einnahmen und nicht die Überschüsse sind. Hier kann also der Mittelüberhang kleiner sein als die Bemessungsgrundlage
Veröffentlicht unter Sportvereinsverwaltung	| Verschlagwortet mit Deutscher Sportausweis, Reisekostenrecht, Rücklagenbildung, SEPA, SEPA-Lastschriftverfahren, Sportausweis, Sportvereine, Steuern, Vereinsverwaltung, Zeitnahe Mittelverwendung	| 2 Kommentare
Der neue Vereinskompass von Lexware ist da!
Veröffentlicht am 29. April 2013 von Deutscher Sportausweis
Den Vereinsvorstand dürften vor allem die neuen Regelungen zu dem erhöhten Übungsleiter-/Ehrenamtsfreibetrag interessieren. Ein wichtiges Thema ist aber auch das neue SEPA-Lastschriftverfahren. Welche vorbereitenden Maßnahmen Vereine jetzt dafür schon treffen sollten, steht im Kompass. Ebenso die neuen Vorgaben zum Spendenrecht, die Sozialversicherungswerte 2013 und aktuelle Informationen zur Berufsgenossenschaft. Ehrenamtliche, die sich mit Steuerthemen im Verein beschäftigen, finden Wissenswertes zur elektronischen Bilanz, der E-Rechnung und dem ELStAM-Verfahren.
Zusammengetragen hat diese und viele weitere praktische Informationen rund um die Vereinsarbeit der Freiburger Rechtsanwalt Prof. Gerhard Geckle, einer der renommiertesten Vereinsexperten Deutschlands. Prof. Geckle ist unter anderem als Steuerreferent des Badischen Sportbundes, des Deutschen Olympischen Sportbundes sowie des Deutschen Golfverbands tätig, lehrt an verschiedenen Universitäten Vereinsrecht und Vereinsmanagement und gibt das Standardwerk „Lexware der verein“ heraus.
Der „Vereinskompass 2013“ eignet sich ideal als Geschenk für Vereinskollegen, ehrenamtliche oder angestellte Mitarbeiter. Ab einer Auflage von 50 Exemplaren bietet Lexware den Kompass zu attraktiven Staffelpreisen an.
Alle Informationen zum Vereinskompass unter: www.lexware.de/shop/verein/
Veröffentlicht unter Sportvereinsverwaltung	| Verschlagwortet mit Ehrenamt, Freibetrag, Lexware, SEPA, Spendenrecht, Sportverein, Übungsleiter, Vereinskompass, Vorstand	| Kommentar hinterlassen