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Timestamp: 2016-10-27 06:56:01
Document Index: 354319038

Matched Legal Cases: ['Art. 108', 'Art. 42', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'EGMR', 'Art. 66', 'Art. 68']

2C_700/2014 (09.09.2014)
2C_700/2014 � � Urteil vom 9. September 2014
Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 4. Juli 2014.
1.1.�A.________ (geb. 1971) stammt aus Nigeria. Er kam unter einer falschen Identit�t in die Schweiz, wo er erfolglos um Asyl nachsuchte. Am 5. Oktober 2002 heiratete er in seiner Heimat eine Schweizer B�rgerin, worauf ihm eine Aufenthaltsbewilligung erteilt wurde; seit dem 20. M�rz 2008 verf�gte er in der Schweiz �ber die Niederlassung. Am 1. September 2006 wurde der gemeinsame Haushalt aufgehoben und am 4. Januar 2012 die Ehe geschieden, wobei die beiden Zwillingst�chter (geb. 2005) unter die elterliche Sorge der Mutter gestellt wurden.
1.2.�Das Obergericht des Kantons Solothurn verurteilte A.________ am 21. Juni 2012 zu einer Freiheitsstrafe von sieben Jahren wegen mengenm�ssig qualifizierter sowie gewerbsm�ssig begangener Bet�ubungsmitteldelikte (begangen ab 1. Dezember 2001 bis zum 27. August 2008). Die Einwohnergemeinde U.________ widerrief am 25. M�rz 2013 die Niederlassungsbewilligung von A.________ und wies ihn auf den Tag seiner Haftentlassung weg. A.________ ist am 26. April 2013 bedingt aus dem Strafvollzug entlassen worden. Die gegen den Widerruf der Niederlassungsbewilligung gerichteten kantonalen Rechtsmittel blieben ohne Erfolg.
1.3.�A.________ beantragt vor Bundesgericht, das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 4. Juli 2014 aufzuheben und ihm seine Niederlassungsbewilligung zu belassen. Der Abteilungspr�sident legte der Eingabe am 19. August 2014 antragsgem�ss aufschiebende Wirkung bei; gleichzeitig setzte er den Kostenvorschuss auf Fr. 2'000.-- fest. Am 25. August 2014 gingen beim Bundesgericht die kantonalen Akten ein. A.________ hat am 5. September 2014 darum ersucht, den Kostenvorschuss in Raten bezahlen zu k�nnen.
2.1.�Die Eingabe erweist sich gest�tzt auf die Akten als offensichtlich unzul�ssig und kann ohne Weiterungen durch das pr�sidierende Mitglied als Einzelrichterin im Verfahren nach Art. 108 BGG erledigt werden: Die Rechtsschriften an das Bundesgericht haben die Begehren und deren Begr�ndung zu enthalten, wobei in gedr�ngter Form dargelegt werden muss, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt (Art. 42 Abs. 1 und Abs. 2 BGG). Die Begr�ndung hat sachbezogen zu sein, d.h. den Gegenstand des angefochtenen Entscheids zu betreffen. Es ist dabei in gezielter Form auf die f�r das Ergebnis massgeblichen Ausf�hrungen der Vorinstanz einzugehen und darzulegen, inwiefern diese gegen Bundesrecht verstossen (BGE 134 II 244 E. 2.1 - 2.3). Es gen�gt nicht, lediglich auf die Ausf�hrungen und die Akten im kantonalen Verfahren zu verweisen; erforderlich sind praxisgem�ss�
sachbezogene Darlegungen�in Auseinandersetzung mit der Begr�ndung der Vorinstanz und nicht blosse Bestreitungen von deren rechtlichen �berlegungen.
2.2.�Der Beschwerdef�hrer hat beim Bundesgericht (nahezu) w�rtlich die gleiche Eingabe eingereicht wie in den kantonalen Verfahren. Er beschr�nkt sich darauf, die bereits vor der Vorinstanz erhobenen und von dieser verworfenen Einw�nde zu wiederholen, was unzul�ssig ist (vgl. BGE 134 II 244 E. 2.3). Mit den Ausf�hrungen des Verwaltungsgerichts dazu setzt er sich nicht auseinander. Er begr�ndet nicht, dass und inwiefern der angefochtene Entscheid mangelhaft w�re und nicht der gesetzlichen Regelung bzw. der bundesgerichtlichen Praxis (vgl. BGE 139 I 315 ff. zum umgekehrten Familiennachzug bei einem Besuchsrecht ["tadelloses Verhalten"]; 325 ff. zur Tragweite des EGMR-Urteils i.S. Udeh) entsprechen w�rde. Da auf die Beschwerde nicht einzutreten ist, er�brigt es sich, auf das Gesuch um ratenweise Zahlung des Kostenvorschusses weiter einzugehen.
2.3.�Der unterliegende Beschwerdef�hrer hat die bundesgerichtlichen Kosten zu tragen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Es sind keine Parteientsch�digungen geschuldet (Art. 68 Abs. 3 BGG).