Source: http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=WRP%202001,%201068
Timestamp: 2016-07-31 07:26:14
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Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 25.01.2001 - I ZR 53/99 - dejure.org
Rechtsprechung BGH, 25.01.2001 - I ZR 53/99 Volltextver�ffentlichungen (10)
UWG � 1
Wettbewerbsrechtliche Zul�ssigkeit einer unaufgeforderten telefonischen Bewerbung von in Blindenwerkst�tten hergestellten Waren gegen�ber Gewerbetreibenden
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Wettbewerbsrecht - Telefonische Bewerbung - Werbung - Blindenwerkst�tten - Gewerbetreibende - Neukunden
UWG � 1Telefonwerbung f�r Blindenwaren
NJW-RR 2002, 326
MDR 2001, 1182
GRUR 2001, 1181
WRP 2001, 1068
Wird zitiert von ... (23) BGH, 11.03.2004 - I ZR 81/01 E-Mail-WerbungAuch im gesch�ftlichen Verkehr hat der Bundesgerichtshof Telefonwerbung als unzul�ssig angesehen, solange der Anzurufende weder ausdr�cklich noch konkludent sein Einverst�ndnis mit derartigen Anrufen erkl�rt hat und ein solches vom Anrufer aufgrund konkreter tats�chlicher Umst�nde auch nicht vermutet werden kann (vgl. BGH, Urt. v. 25.1.2001 - I ZR 53/99, GRUR 2001, 1181, 1182 = WRP 2001, 1068 - Telefonwerbung f�r Blindenwaren).
BGH, 16.11.2006 - I ZR 191/03 Telefonwerbung f�r "Individualvertr�ge"Anderenfalls w�re Telefonwerbung gegen�ber Gewerbetreibenden mit seinen bel�stigenden und deshalb nicht generell hinnehmbaren Folgen nahezu unbeschr�nkt zul�ssig (vgl. BGH, Urt. v. 25.1.2001 - I ZR 53/99, GRUR 2001, 1181, 1182 = WRP 2001, 1068 - Telefonwerbung f�r Blindenwaren;… Urt. v. 5.2.2004 - I ZR 87/02, GRUR 2004, 520, 521 = WRP 2004, 603 - Telefonwerbung f�r Zusatzeintrag;… K�hler aaO � 7 UWG Rdn. 62;… Fezer/Ubber, UWG, � 7 Rdn. 142 und 145;… Koch in Ullmann, jurisPK/UWG, � 7 Rdn. 239, 241 und 245;… M�nchKomm.UWG/Leible, � 7 Rdn. 125).
BGH, 11.03.2010 - I ZR 27/08 Telefonwerbung nach UnternehmenswechselDieser Beurteilung stehe die Entscheidung "Telefonwerbung f�r Blindenwaren" des Bundesgerichtshofs (GRUR 2001, 1181) nicht entgegen, da ihr ein nicht verallgemeinerungsf�higer Sonderfall zugrunde gelegen habe.bb) Das Berufungsgericht ist im rechtlichen Ansatz auch zutreffend davon ausgegangen, dass ein allgemeiner Sachbezug zu den vom angerufenen Unternehmen angebotenen Waren oder Dienstleistungen im Allgemeinen f�r die Annahme einer mutma�lichen Einwilligung nicht ausreicht, weil Telefonwerbung gegen�ber Gewerbetreibenden andernfalls nahezu unbeschr�nkt zul�ssig w�re (vgl. BGH, Urt. v. 25.1.2001 - I ZR 53/99, GRUR 2001, 1181, 1182 = WRP 2001, 1068 - Telefonwerbung f�r Blindenwaren, zu � 1 UWG a.F.; BGH GRUR 2007, 607 Tz. 20 - Telefonwerbung f�r "Individualvertr�ge").
BGH, 20.12.2001 - I ZR 227/99 Werbefinanzierte Telefongespr�cheDie strengere deutsche Rechtsprechung zur Telefonwerbung bleibt demnach von der Fernabsatzrichtlinie grunds�tzlich unber�hrt (BGH GRUR 2000, 818, 820 - Telefonwerbung VI; BGH, Urt. v. 25.1.2001 - I ZR 53/99, GRUR 2001, 1181, 1184 = WRP 2001, 1068 - Telefonwerbung f�r Blindenwaren).Das Fernabsatzgesetz steht einem Verbot von Telefonwerbung ohne Einverst�ndnis des Angerufenen gleichfalls nicht entgegen; denn es enth�lt keine die wettbewerbsrechtliche Zul�ssigkeit von Telefonwerbung betreffende Regelung und l��t nach seinem � 2 Abs. 1 Satz 3 weitergehende Einschr�nkungen bei der Verwendung von Fernkommunikationsmitteln aufgrund anderer Vorschriften unber�hrt (vgl. BGH GRUR 2001, 1181, 1184 - Telefonwerbung f�r Blindenwaren;… K�hler/Piper, UWG, 2. Aufl., � 1 Rdn. 143).
LG Bonn, 05.08.2014 - 8 S 46/14 Schadensersatz bei Vertragsschluss nach ColdCallErforderlich ist, dass "auf Grund konkreter Umst�nde ein sachliches Interesse des Anzurufenden" am Anruf durch den Anrufer vermutet werden kann (BGH GRUR 2001, 1181, 1183 ; 2004, 520, 521; 2010, 939).Eine mutma�liche Einwilligung ist jedoch im Allgemeinen noch nicht dann anzunehmen, wenn der Anruf lediglich eine "allgemeine Sachbezogenheit" aufweist, da diese nahezu immer gegeben sein d�rfte und damit die Telefonwerbung fast unbegrenzt m�glich w�re (BGH GRUR 2001, 1181, 1183; 2007, 607; 2010, 939;… K�hler/Bornkamm- K�hler , a.a.O., � 7 Rn. 165).Vielmehr ist darauf abzustellen, ob im Einzelfall der Werbende bei verst�ndiger W�rdigung davon ausgehen kann, der Anzurufende erwarte den Anruf oder stehe ihm jedenfalls positiv gegen�ber (BGH GRUR 1991, 764, 765; 2001, 1181, 1183; 2008, 189. Es ist also zu fragen, ob ein konkreter , aus dem Interessenbereich des Anzurufenden herzuleitender Grund vorliegt, der den Werbeanruf rechtfertigen k�nnte (BGH GRUR 2001, 1181, 1183).
BGH, 05.02.2004 - I ZR 87/02 Telefonwerbung f�r ZusatzeintragAnders als im privaten Bereich ist telefonische Werbung im gesch�ftlichen Bereich daher nicht nur zul�ssig, wenn der Angerufene zuvor ausdr�cklich oder konkludent sein Einverst�ndnis erkl�rt hat, sondern sie ist auch dann als wettbewerbsgem�� anzusehen, wenn aufgrund konkreter tats�chlicher Umst�nde ein sachliches Interesse des Anzurufenden daran vermutet werden kann (BGHZ 113, 282, 284 f. - Telefonwerbung IV; BGH, Urt. v. 25.1.2001 - I ZR 53/99, GRUR 2001, 1181, 1182 = WRP 2001, 1068 - Telefonwerbung f�r Blindenwaren).
OLG Frankfurt, 24.07.2003 - 6 U 36/03 Wettbewerbswidrigkeit unaufgeforderter Telefonwerbung durch einen gewerblichen …Ein solcher Grund k�nne regelm��ig nur dann in Betracht gezogen werden, wenn der Anzurufende ausdr�cklich oder konkludent sein Einverst�ndnis mit derartigen Anrufen erkl�rt habe oder wenn aufgrund konkreter tats�chlicher Umst�nde ein sachliches Interesse des Anzurufenden darin vom Anrufer vermutet werden k�nne (BGH WRP 1991, 470 - Telefonwerbung IV; WRP 2001, 1068, 1069 - Telefonwerbung f�r Blindenwaren).Wie der Bundesgerichtshof bereits in der Entscheidung "Telefonwerbung f�r Blindenwaren (WRP 2001, 1068, 1073) ausgef�hrt hat, erstreckt sich die Richtlinie 97/7/EG schon nicht auf die Telefonwerbung gegen�ber Gewerbetreibenden (…ebenso K�hler/Piper, UWG 3, Auflage, � 1 Rdnr. 140).
OLG Hamm, 22.11.2007 - 4 U 102/07 Anspruch auf Unterlassung von Werbeanrufen und e-Mails gg�. gemeinsamen Kunden …Anderenfalls w�re Telefonwerbung gegen�ber Gewerbetreibenden mit seinen bel�stigenden und deshalb nicht generell hinnehmbaren Folgen nahezu unbeschr�nkt zul�ssig (BGH GRUR 2001, 1181 - Telefonwerbung f�r Blindenwaren; GRUR 2004, 520, 521 - Telefonwerbung f�r Zusatzeintrag; GRUR 2007, 607 - Telefonwerbung f�r Individualvertr�ge; s.a. BT-Drucks. 15/1487 S. 21).K�hler (…a.a.O., � 7 Rn. 63) und Ohly (…a.a.O., � 7 Rn. 55) etwa halten ohne n�here Begr�ndung unter Hinweis auf das Urteil des BGH vom 25.01.2001 - Telefonwerbung f�r Blindenwaren (GRUR 2001, 1181) eine entsprechende Brachen�bung f�r beachtlich.
BGH, 12.03.2009 - IX ZR 58/06 Zur�ckweisung der Nichtzulassungsbeschwerde betreffend die Anfechtung von …Dies war zul�ssig, weil das Landgericht seine Entscheidung darauf gest�tzt hat, dass es an einer solchen Rechtshandlung fehle (vgl. BGH, Urt. v. 25. Januar 2001 - I ZR 53/99, NJW-RR 2002, 326, 329; v. 29. September 2003 - II ZR 59/02, NJW 2004, 66, 67;… Z�ller/He�ler, ZPO 27. Aufl. � 520 Rn. 40 m.w.N.).
LG Essen, 15.07.2010 - 10 S 129/10 Eingriff in den Gewerbebetrieb einer Detektei durch TelefonwerbungSelbst bei einer bestehenden Gesch�ftsverbindung ist aber weiter zu pr�fen, ob der Werbende bei verst�ndiger W�rdigung aller ihm bekannten Umst�nde vor dem Anruf ein Einverst�ndnis des anzurufenden Gesch�ftspartners annehmen konnte (BGH GRUR 2007, 607 ff.; BGH NJW-RR 2002, 326 ff.; OLG Hamm CR 2009, 784 ff.).Das gilt um so mehr, als zwischen den Parteien keine Gesch�ftsbeziehung bestand, sondern die Beklagte durch das Telefonat erstmals gesch�ftlichen Kontakt herstellte (vgl. dazu BGH NJW-RR 2002, 326 ff.).Lie�e man bereits die allgemeine Sachbezogenheit zum Gesch�ftsbetrieb f�r das Vorliegen einer mutma�lichen Einwilligung ausreichen, liefe dies auf eine nahezu unbeschr�nkte Zul�ssigkeit der Telefonwerbung im gesch�ftlichen Bereich hinaus, wodurch eine f�r den Gewerbetreibenden unzumutbare Bel�stigung entst�nde (BGH NJW-RR 2002, 326 ff.; vgl. LG Hannover, Az.: 18 O 113/09, Urteil vom 03.11.2009).
OLG K�ln, 25.02.2005 - 6 U 155/04 Unzul�ssige Telefonwerbung zur Tarifumstellung durch …
OLG Stuttgart, 17.01.2002 - 2 U 95/01 Wettbewerbsversto�: Sittenwidrigkeit einer als Meinungsbefragung getarnten …
OLG Frankfurt, 29.11.2001 - 12 U 38/01 Wettbewerbsversto�: Zul�ssigkeit von Telefonwerbung gegen�ber Gewerbetreibenden
OLG K�ln, 23.11.2001 - 6 U 133/01 UWG -Recht und Verbraucherrecht: unlautere Telefonakquisition
VG K�ln, 28.01.2005 - 11 K 3734/04 Unzul�ssigkeit sog. Lock- und Pinganrufe
OLG K�ln, 08.03.2002 - 6 U 165/01 UWG -Recht: telefonische Akquisition gewerblicher Kunden durch den Herausgeber …
OLG K�ln, 21.09.2007 - 6 U 14/07 "Tarif mit erh�hter Grundgeb�hr" - Telefonwerbung bei bestehender …
KG, 21.10.2003 - 5 U 77/03 Unlauterer Wettbewerb: Kostenlose Anrufweiterleitung an eine Taxizentrale
LG Bonn, 06.07.2004 - 10 O 27/04 Unzul�ssige Telefonwerbung, sog. "Kaltaquise"
LG Berlin, 26.08.2003 - 16 O 339/03 Zusendung von Werbe-E-Mails
AG Bonn, 23.06.2015 - 109 C 348/14 Cold Call; Unternehmen; dolo-agit-Einwand; Eingriff in den eingerichteten und …
LG Arnsberg, 22.01.2015 - 8 O 133/14 R�ckabwicklung eines telefonisch zustandegekommenen Gesch�ftsbesorgungsvertrags …
AG Remscheid, 26.11.2015 - 7 C 73/15 Verg�tungsanspruch eines gewerblichen Betreibers des elektronischen …