Source: https://www.rechtslupe.de/stichworte/ferienwohnung
Timestamp: 2019-12-11 22:37:20
Document Index: 394981700

Matched Legal Cases: ['§ 21', '§ 2', '§ 1', '§ 1', 'Art.19', '§ 12']

Ferienwohnung | Rechtslupe
Feri­en­woh­nun­gen – und die Prü­fung der Ein­künf­te­er­zie­lungs­ab­sicht
Im Rah­men der Prü­fung der Ein­künf­te­er­zie­lungs­ab­sicht bei Feri­en­woh­nun­gen ist nicht ent­schei­dend, ob die Wer­bungs­kos­ten­über­schüs­se auf per­sön­li­chen Nei­gun­gen oder pri­va­ten Moti­ven beru­hen. Nach § 21 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 i.V.m. § 2 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 EStG ist bei einer auf Dau­er ange­leg­ten Ver­mie­tungs­tä­tig­keit grund­sätz­lich und typi­sie­rend von der Absicht des Steu­er­pflich­ti­gen aus­zu­ge­hen,
Nach der höchst­rich­ter­li­chen Recht­spre­chung ist bei einer Feri­en­woh­nung grund­sätz­lich und typi­sie­rend von der Absicht des Steu­er­pflich­ti­gen aus­zu­ge­hen, einen Ein­nah­men­über­schuss zu erwirt­schaf­ten, wenn sie aus­schließ­lich an Feri­en­gäs­te ver­mie­tet und in der übri­gen Zeit hier­für bereit­ge­hal­ten wird und das Ver­mie­ten die orts­üb­li­che Ver­mie­tungs­zeit von Feri­en­woh­nun­gen ‑abge­se­hen von Ver­­­mie­­tungs­­hin­­der­­nis­­sen- nicht erheb­lich (d.h. um
Die im Zusam­men­hang mit der Beur­tei­lung der Ein­künf­te­er­zie­lungs­ab­sicht bei Feri­en­woh­nun­gen bedeut­sa­men Rechts­fra­gen sind in der höchst­rich­ter­li­chen Recht­spre­chung geklärt . Die Über­prü­fung der Ein­künf­te­er­zie­lungs­ab­sicht anhand einer Pro­gno­se bei einer beson­de­ren Gestal­tung und Aus­stat­tung einer Woh­nung sowie der beson­de­ren Grö­ße des Grund­stücks ent­spricht der Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­hofs . Eben­so ist es ver­tret­bar,
Nach der stän­di­gen Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­hofs ist bei einer Feri­en­woh­nung grund­sätz­lich und typi­sie­rend von der Absicht des Steu­er­pflich­ti­gen aus­zu­ge­hen, einen Ein­nah­men­über­schuss zu erwirt­schaf­ten, wenn sie aus­schließ­lich an Feri­en­gäs­te ver­mie­tet und in der übri­gen Zeit hier­für bereit­ge­hal­ten wird und das Ver­mie­ten die orts­üb­li­che Ver­mie­tungs­zeit von Feri­en­woh­nun­gen ‑abge­se­hen von Ver­­­mie­­tungs­­hin­­der­­nis­­sen- nicht erheb­lich
Eine Geschäfts­ver­äu­ße­rung nach § 1 Abs. 1a UStG setzt vor­aus, dass ein Unter­neh­men oder ein in der Glie­de­rung eines Unter­neh­mens geson­dert geführ­ter Betrieb im Gan­zen ent­gelt­lich oder unent­gelt­lich über­eig­net oder in eine Gesell­schaft ein­ge­bracht wird. § 1 Abs. 1a UStG dient der Umset­zung von Art.19 der Richt­li­nie 2006/​112/​EG des Rates vom 28.11.2006
Der Rück­tritt vom Miet­ver­trag einer Feri­en­woh­nung kann auch münd­lich erfol­gen. Vor­aus­set­zung ist aber, dass der Mie­ter eine Frist zur Abhil­fe der Män­gel setzt und so dem Ver­mie­ter die Mög­lich­keit zur Nach­er­fül­lung des Ver­tra­ges gibt. Mit die­ser Begrün­dung hat das Amts­ge­richt Mün­chen in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Kla­ge eines Mie­ters
Nach § 12 Absatz 2 Nr. 11 UStG gilt der ermä­ßig­te Steu­er­satz ins­be­son­de­re für die Ver­mie­tung von Wohn- und Schlaf­räu­men, die zur kurz­fris­ti­gen Beher­ber­gung bereit­ge­hal­ten wer­den. Dabei ist uner­heb­lich, ob eine Feri­en­woh­nung vor­ran­gig zu Wohn­zwe­cken oder zur Befrie­di­gung der beson­de­ren sexu­el­len Vor­lie­ben ange­mie­tet wur­de. Ent­schei­dend ist allein, dass Wohn- und Schlaf­räu­me
Feri­en­woh­nun­gen in Mehr­fa­mi­li­en­häu­sern sind wegen der mit ihnen typi­scher­wei­se ver­bun­de­nen Belas­tun­gen regel­mä­ßig pro­ble­ma­tisch und ver­sto­ßen des­halb gegen das Rück­sicht­nah­me­ge­bot. So hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Ber­lin in dem hier vor­lie­gen­den Eil­ver­fah­ren ent­schie­den und die Unter­sa­gungs­ver­fü­gung des Bezirks­amts Ber­lin Pan­kow für die Nut­zung von Woh­nun­gen als Feri­en­woh­nun­gen bestä­tigt. Die Antrag­stel­le­rin ist Eigen­tü­me­rin eines
Die Nut­zung einer spa­ni­schen Feri­en­im­mo­bi­lie kann zu steu­er­pflich­ti­gen Gewinn­aus­schüt­tun­gen und damit in Deutsch­land zu beträcht­li­chen Ein­kom­men­steu­er­for­de­run­gen füh­ren, näm­lich dann, wenn die Immo­bi­lie einer spa­ni­schen Kapi­tal­ge­sell­schaft gehört und deren Gesell­schaf­ter als Nut­zen­de der Immo­bi­lie in Deutsch­land woh­nen. Die unent­gelt­li­che Nut­zung der in Spa­ni­en bele­ge­nen Feri­en­im­mo­bi­lie einer spa­ni­schen Kapi­tal­ge­sell­schaft in der Rechts­form