Source: https://www.wbs-law.de/abmahnung-filesharing/
Timestamp: 2017-07-27 14:41:17
Document Index: 164757605

Matched Legal Cases: ['BGH', '§ 195', '§ 102', '§ 195', 'BGH', 'BGH']

Home » Abmahnung Filesharing Filesharing Abmahnung erhalten? So reagieren Sie richtig!
Wir, die Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE, haben bereits über 70.000 Mandaten, die eine Abmahnung wegen Filesharing erhalten haben, erfolgreich vertreten. Das Thema wird schon seit Jahren vor unterschiedlichen Gerichten diskutiert und verschiedene Urteile dazu werden gefällt. Die Urteile bezüglich Filesharing Abmahnungen sind dabei häufig nicht eindeutig und flächendeckend. In einem von uns angestrebten Verfahren vor dem BGH am 06.10.2016 wurde die Hauptfrage – der Umfang der sekundären Darlegungslast – noch nicht abschließend geklärt. Je nach Gericht sind zum Thema Filesharing Abmahnungen unterschiedliche Urteile zu erwarten. Aufgrund der ständigen Aktualisierungen in diesem Gebiet ist es für Außenstehende oftmals unmöglich, sich einen vollständigen Überblick über die Thematik zu verschaffen.
Wenn Sie abgemahnt wurden, bestehen in der Regel große Erfolgschancen, denn viele der Filesharing Abmahnungen sind juristisch angreifbar. Unsere Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE hat sich auf Filesharing Abmahnungen spezialisiert und durch das erfolgreiche Vertreten von über 70.000 Mandanten viel Erfahrung in diesem Gebiet sammeln können.
Haben Sie schon eine Klage in Ihrem Briefkasten vorgefunden? Dann haben Sie die Möglichkeit eine Klageerwiderungsschrift zu verfassen. Durch eine Klageerwiderung soll die Klage in der Regel entkräftet werden. Auf unserer Webseite haben wir Ihnen eine Klageerwiderung als Muster bereitgestellt, mit der wir in der Vergangenheit bereits Filesharing-Verfahren gewonnen haben. Doch Vorsicht, die Musterklageerwiderung darf nur durch einen Anwalt verwendet und bei Gericht eingereicht werden, denn sie muss jedem Einzelfall individuell angepasst werden.
Nach Erhalt einer Filesharing Abmahnung hoffen viele Betroffene auf Verjährung. Bei Filesharing wird die Verjährungsfrist für eine erfolgte Abmahnung grundsätzlich gemäß den §§ 195, 199 BGB berechnet. Sie beginnt allerdings erst, wenn der Anspruchssteller Kenntnis vom Verstoß und den Umständen erlangt hat. Erfolgte ein Verstoß zum Beispiel am 14. August, fängt die Frist erst mit Ablauf des 31. Dezembers desselben Jahres zu laufen an. Der Anspruch verjährt nach dieser Zeit auch nur, wenn kein gerichtliches Verfahren eröffnet wurde, welches mit hohen Kosten verbunden ist. Die Verjährung kann auch kurz vor Ablauf gehemmt werden, indem ein gerichtliches Mahnverfahren eingeleitet wird. In der Regel erhalten Sie dann einen gelben Briefumschlag vom Gericht. Finden Sie diesen in Ihrem Briefkasten vor, müssen Sie umgehend reagieren, denn dem Mahnverfahren kann nur innerhalb von 14 Tagen widersprochen werden.
Im Rahmen des Aufwendungsersatzanspruches werden insbesondere die anwaltlichen Gebühren, also die entstandenen Rechtsanwaltskosten der Abmahnkanzleien, von den Abgemahnten gefordert. Die Aufwendungsersatzansprüche verjähren nach drei Jahren. Abmahnkanzleien können insofern nach Ablauf der dreijährigen Verjährungsfrist ihre eigenen Kosten nicht mehr gegenüber den Abgemahnten geltend machen (§ 102 Satz 1 UrhG in Verbindung mit §§ 195, 199 Abs. 1 BGB). Etwas anderes gilt lediglich dann, wenn ein ergangener Mahnbescheid die Verjährungsfrist hemmt.
Sie sollten nachdem Sie abgemahnt worden sind, ebenso auf keinen Fall eine Anzahlung an den Rechteinhaber leisten, ohne vorher professionelle juristische Rücksprache zu halten. In einigen Fällen kann eine Anzahlung als Schuldeingeständnis gewertet werden. Mit juristischer Hilfe können Sie meist die Höhe, der in der Abmahnung genannten Forderungen reduzieren. Kommen Sie selbst nicht als Verursacher in Frage, können Sie von Regelungen der Störerhaftung profitieren und müssen ggf. lediglich die Anwaltskosten tragen.
Die in der Abmahnung genannten Kosten werden aus der Summe des Schadenersatzes und den Anwaltskosten berechnet. Für einen Film werden aktuell 700 € und bei TV-Serien 619,50 € pro Folge als Lizenzschaden gefordert. Die Anwaltskosten berechnen sich auf Basis des Gegenstandswertes, welcher bei Privatpersonen auf 1000 € festgelegt wurde. Vorausgesetzt Sie wurden nicht schon einmal abgemahnt und haben im Zuge dessen in der Vergangenheit noch keine Unterlassungserklärung für diesen Fall abgegeben. In unserem Beispiel kommen zu dem Lizenzschaden in Höhe von 700 € noch zusätzliche 215 € für Anwaltskosten hinzu, welche nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz berechnet werden. Die Kosten hängen zusätzlich davon ab, ob Sie sich außerhalb des Gerichts mit der Gegenpartei einigen konnten, oder ob ein gerichtliches Verfahren eingeleitet wurde.
Die Anwälte der WILDE BEUGER SOLMECKE Kanzlei haben Ihren Fokus auf Filesharing Abmahnungen gelegt und in der Vergangenheit dank ihrer langjährigen Erfahrung über 70.000 Mandanten erfolgreich vertreten. Wir lassen Sie nach Erhalt einer Filesharing Abmahnung nicht allein, sondern erzielen für Sie das bestmögliche Ergebnis.
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