Source: http://bfh.simons-moll.de/bfh_estg/estg_03c.htm
Timestamp: 2017-06-29 07:27:25
Document Index: 246217280

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 17', '§ 3', '§ 42', '§ 31', '§ 3', '§ 9', '§ 3', '§ 3', '§ 10']

Entscheidungen zu § 3c Einkommensteuergesetz
BFH-Beschluss vom 18.3.2010 (IX B 227/09) BStBl. 2010 II S. 627
Es ist geklärt, dass Erwerbsaufwand im Zusammenhang mit Einkünften aus § 17 Abs. 1 und Abs. 4 EStG nicht nach § 3c Abs. 2 Satz 1 EStG nur begrenzt abziehbar ist, wenn dem Steuerpflichtigen keinerlei durch seine Beteiligung vermittelten Einnahmen zugehen (gegen BMF-Schreiben - Nichtanwendungserlass - vom 15. Februar 2010, DStR 2010, 331).
BFH-Urteil vom 25.6.2009 (IX R 42/08) BStBl. 2010 II S. 220
BFH-Urteil vom 8.10.2008 (VIII R 58/06) BStBl. 2009 II S. 405
BFH-Urteil vom 29.5.2008 (IX R 77/06) BStBl. 2008 II S. 789
Die Veräußerung von GmbH-Anteilen an eine von den Gesellschaftern der GmbH neu gegründete, beteiligungsidentische GmbH ist nicht deshalb rechtsmissbräuchlich i.S. des § 42 AO, weil die Anteile zu einem Zeitpunkt veräußert wurden, als die Veräußerung noch nicht dem Halbeinkünfteverfahren unterlag, oder weil sich die Tätigkeit der neu gegründeten GmbH auf das Halten der veräußerten Anteile beschränkte.
BFH-Urteil vom 20.9.2006 (I R 59/05) BStBl. 2007 II S. 756
BFH-Urteil vom 6.7.2005 (XI R 61/04) BStBl. 2006 II S. 163
BFH-Urteil vom 20.10.2004 (I R 11/03) BStBl. 2005 II S. 581
1. Der Rangrücktritt eines Darlehensgläubigers lässt das Erfordernis zur Passivierung der Darlehensverbindlichkeit regelmäßig unberührt. "Haftungslose" Darlehen sind hingegen nicht zu passivieren.
BFH-Urteil vom 20.3.2002 (I R 63/99) BStBl. 2003 II S. 50
BFH-Urteil vom 7.11.2001 (I R 3/01) BStBl. 2002 II S. 865
1. Die Bindungswirkung des Beschlusses des BVerfG vom 11. November 1998 2 BvL 10/95 (BVerfGE 99, 280, BStBl II 1999, 502) erstreckt sich nach § 31 Abs. 1 BVerfGG auch auf die einem Landesbeamten für seine Tätigkeit im Beitrittsgebiet im Jahre 1991 gewährte Aufwandsentschädigung. 2. Die einem Beamten für seine Tätigkeit im Beitrittsgebiet gewährte Aufwandsentschädigung ist nicht vorab auf die durch die Abordnung in das Beitrittsgebiet verursachten Werbungskosten anzurechnen.
3. § 3c EStG findet auch dann Anwendung, wenn das BVerfG eine Regelung über die Steuerbefreiung von Einnahmen für mit dem GG unvereinbar erklärt, jedoch anordnet, dass die betreffenden Einnahmen aus Gründen des Vertrauensschutzes steuerfrei zu belassen sind. 4. Erhält der Beamte für seine Tätigkeit im Beitrittsgebiet eine steuerfreie Aufwandsentschädigung, sind seine Werbungskosten zu dem Teil nicht abziehbar, der dem Verhältnis der steuerfrei gewährten Aufwandsentschädigung zu den in dem Zeitraum der Tätigkeit im Beitrittsgebiet erzielten Gesamteinnahmen entspricht.
vom 23.11.2000 (VI R 93/98) BStBl. 2001 II S. 199
Führt ein Arbeitnehmer in dem Zeitraum, für den er
Konkursausfallgeld erhält, Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte
durch, sind die Aufwendungen gemäß § 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 4 EStG als
Werbungskosten bei den Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit
abzuziehen. Zwischen den fraglichen Aufwendungen und dem
Konkursausfallgeld besteht kein unmittelbarer wirtschaftlicher
Zusammenhang i.S. des § 3c EStG.
*** BFH vom 22.4.1998 (I R 83/96) BStBl. 1998 II S. 698
Behandlung der verschmelzungsbedingten Kosten nach dem Umwandlungssteuergesetz 1977.
BFH vom 28.5.1998 (X R 32/97) BStBl. 1998 II
Ein nach § 3 Nr. 68 EStG vom Arbeitgeber steuerfrei gewährter Zinszuschuß mindert
den Vorkostenabzug nach § 10e Abs. 6 EStG der vor Bezug der Wohnung entstandenen
BFH vom 13.8.1997 (I R
65/95) BStBl. 1998 II S. 21
Zur steuerlichen Behandlung von vom Bundesverwaltungsamt ins Ausland
vermittelten Lehrkräften. Der beschränkten Steuerpflicht von Einkünften aus einer
öffentlichen Kasse steht das Fehlen eines Dienstverhältnisses zum Kassenträger nicht