Source: https://www.diebewertung.de/totalverlustrisikobuerohaus-im-sophienblatt-crowdinvestingprojekt/
Timestamp: 2020-06-02 21:30:23
Document Index: 336301175

Matched Legal Cases: ['§ 267', '§ 242', '§ 264', '§ 275', '§ 288', '§ 252', '§ 150', '§ 272', '§ 272']

Totalverlustrisiko: Bürohaus im Sophienblatt - Crowdinvestingprojekt - Diebewertung
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Natürlich gilt auch bei diesem Projekt das Totalverlustrisiko, wie bei allen Crowdinvesting-Projekten. Da ändern auch die Fakten die Engel & Völkers in seiner Werbemail präsentiert nichts. Auch hier ist eine werbliche Sicherheit zu nennen, denn eine nachrangige Bürgschaft, meine Damen und Herren von Engel & Völkers, was ist die denn für den Anleger wirklich wert?
Die letzte Bilanz des Unternehmens zeigt dann auch nicht wirklich ein gutes Jahresergebnis:
MAGNA Real Estate AG (vormals: MAGNA Immobilien AG)
11.859.094,00
153.411,00
50.316,00
113,800,00
21.701..025,56
5.637.346,69
21.532.630,93
5.460.388,82
II.. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks
168.394,63
176.957,87
33.561.568,56
5.781,570,92
23.619.160,74
2.110.022,03
1.689.200,00
-4.780.039,26
2.000.022,03
1.044.848,12
1.039.947,00
8.897.559,70
2.577.601,89
5.781.570,92
Die Gesellschaft ist beim Handelsregister B des Amtsgerichts Hamburg unter der Nummer HRB 141402 eingetragen.
Der Jahresabschluss einschließlich des Anhangs umfasst den Geschäftsjahreszeitraum vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018.
Die MAGNA Real Estate AG (vormals MAGNA Immobilien AG) ist zum Abschlussstichtag eine kleine Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 1 HGB.
Der Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des AktG aufgestellt.
Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde im Geschäftsjahr nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt.
Größenabhängige Erleichterungen des § 288 Abs. 1 HGB werden teilweise in Anspruch genommen.
Bilanzierung – und Bewertungsgrundsätze
Der Jahresabschluss wurde unter der Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) aufgestellt.
Die Immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen angesetzt.
Bei den Finanzanlagen sind die Anteile an verbundenen Unternehmen und die Beteiligungen zu Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten bewertet.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt.
Die flüssigen Mittel und die Rechnungsabgrenzungsposten werden mit dem Nennbetrag zum
Bilanzstichtag angesetzt.
Die Rückstellungen berücksichtigen alle wesentlichen erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen.
Bei den Immateriellen Vermögensgegenständen handelt es sich ausschließlich um erworbene Softwarelizenzen für Lucanet und Smartnotes.
Die Sachanlagen bestehen überwiegend aus Büro und Geschäftsausstattung, die über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer planmäßig abgeschrieben werden.
Per 11.05.2018 wurde die MAGNA Asset Management AG, Hamburg, ins Finanzanlagevermögen im Rahmen einer Sacheinlage eingebracht. Dabei wurden 40% der Anteile an der MAGNA Asset Management AG, Hamburg erworben. Aus dem Erwerb resultiert ein ein Beteiligungswert der MAGNA Asset Management AG beim erstmaligen Ansatz in Höhe von TEUR 11.589, gegenläufig hat sich das gezeichnete Kapital um TEUR 9.900 sowie die Kapitalrücklage um TEUR 1.689 erhöht. Im Geschäftsjahr 2018 wurde in diesem Zusammenhang eine Ausschüttung in Höhe von TEUR 216 als at equity-Ergebnis realisiert.
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten einen Betrag in Höhe von EUR 15.600.000,00 aus der phasengleichen Dividendenvereinnahmung, der zum Bilanzstichtag rechtlich noch nicht entstanden ist.
Guthaben gegenüber Kreditinstituten
Das Guthaben gegenüber Kreditinstituten beträgt EUR 167.351,46, der Kassenbestand beträgt EUR 1.043,17. Bei den Guthaben handelt es sich um kurzfristig abrufbare Geldanlagen, die variabel verzinst werden. Die Gesellschaft kann über sämtliche liquiden Mittel frei verfügen.
Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen im wesentlichen Beiträge für das Wirtschaftsjahr 2019.
Das Grundkapital ist eingeteilt in 11.100.000 nennbetragslose Stückaktien mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital von 1,00 Euro.
Im Rahmen einer Barkapitalerhöhung wurde das Grundkapital der Gesellschaft um TEUR 1.100 erhöht.
Im Rahmen einer Sacheinlage wurden im laufenden Geschäftsjahr 40% der Anteile an der MAGNA Asset
Management AG, Hamburg, gegen Ausgabe von Aktien erworben. Aus dem Erwerb resultiert ein Beteiligungswert der MAGNA Asset Management AG beim erstmaligen Ansatz in Höhe von TEUR 11.589, gegenläufig hat sich das gezeichnete Kapital um TEUR 9.900 sowie die Kapitalrücklage um TEUR 1.689 erhöht.
Durch Beschluss der Hauptversammlung der Gesellschaft vom 11. Mai 2018 ist der Vorstand ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft in der Zeit bis zum 10. Mai 2023 mit Zustimmung des Aufsichtsrates um insgesamt bis zu TEUR 5.550 durch ein- oder mehrmalige Ausgabe neuer auf den Namen lautender Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlage zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2018).
Die unter dieser Position ausgewiesenen Gewinnrücklagen entsprechen der gesetzlichen Rücklage gemäß den Regelungen des § 150 AktG und entsprechen 10 % des Grundkapitals.
Die Gewinnrücklagen enthalten einen Betrag in Höhe von EUR 15.600.000,00, der gemäß § 272 Abs. 5 HGB nicht ausgeschüttet werden darf.
Im Geschäftsjahr 2018 wurde an die Anteilseigner der MAGNA Real Estate AG eine Ausschüttung in Höhe von EUR 2.000.000 gezahlt.
Die Steuerrückstellungen betragen EUR 567.236,72 und wurden in Höhe von EUR 279.474,72 für Körperschaftsteuer und in Höhe von EUR 287.762,00 für Gewebesteuer gebildet.
Die Sonstigen Rückstellungen in Höhe von EUR 477.611,40 betreffen im wesentliche Rückstellungen für Personalkosten für ausstehende Bonuszahlungen sowie Urlaub. Des Weiteren wurden Rückstellungen für Abschluss und Prüfung sowie für ausstehende Mietverpflichtungen gebildet.
Die Rückstellungen sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zum Rückzahlungsbetrag gebildet.
Die Verbindlichkeiten sind nicht besichert, und stellen sich wie folgt dar:
95 6.230
Die Verbindlichkeiten sind nicht besichert. Gegenüber verbundenen Unternehmen sind solche Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 6.230 und aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 95.
Erläuterung Posten der GuV
Die Umsatzerlöse sind von TEUR 3.749 auf TEUR 110 gesunken. Grund dafür ist, dass die Gesellschaft als Holding im wesentlichen Beteiligungserträge vereinnahmt. Im Vorjahr wurden Erlöse aus Finanzierungsermittlung erzielt.
Der Personalaufwand ist von TEUR 311 auf TEUR 1.677 gestiegen. Dieser Anstieg begründet sich im stetig steigenden Geschäft und der damit auch gestiegenen Anzahl an Mitarbeitern, die im Vorjahr von 12 auf 19 Mitarbeiter im Geschäftsjahr gestiegen ist.
In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind die Werbe- und Reisekosten von TEUR 586 auf 1.890 gestiegen. Diese liegt begründet im Sponsoring sowie in den Kosten für den Marktstand auf der Expo.
Die Erträge aus Beteiligungen enthalten die Beteiligungserträge der MAGNA Projektentwicklung GmbH, die gemäß § 272 (5) HGB nicht ausgeschüttet werden dürfen und für die entsprechend eine Gewinnrücklage eingestellt worden ist.
Sonstige Angaben und Erläuterungen
Finanzielle Verpflichtungen ergeben sich aus der Anmietung von Fahrzeugen:
Im Geschäftsjahr 2018 bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasing-verhältnissen in Höhe von EUR 21.876,24, davon EUR 9.918 kleiner als 1 Jahr und der Rest kleiner 5 Jahre fällig.
Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 12 Mitarbeiter neben dem Vorstand beschäftigt.
David Liebig Jörn Reinecke Martin Göcks
gez. David Liebig und Jörn Reinecke und Martin Göcks
Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 21. Juni 2019
Hier die Beschrebung von Engel&Völkers:
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