Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F05-09-2006-I_132-2006
Timestamp: 2016-10-24 10:38:30
Document Index: 206902509

Matched Legal Cases: ['Art. 132', 'Art. 104', 'Art. 132', 'Art. 132', 'BGE', 'BGE', 'Art. 41', 'BGE', 'Art. 82', 'Art. 17', 'BGE', 'Art. 16', 'BGE', 'Art. 5', 'Art. 8', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'in fine', 'BGE', 'Art. 27', 'Art. 27', 'Art. 28', 'Art. 27', 'Art. 8', 'Art. 16', 'BGE', 'in fine', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 132', 'BGE', 'BGE', 'BGE']

I 132/06 (05.09.2006)
M.________, 1959, Beschwerdef�hrerin, vertreten
Die 1959 geborene M.________ meldete sich am 22. Januar 1990 unter Hinweis auf R�ckenbeschwerden erstmals bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an, woraufhin die Ausgleichskasse des Kantons Graub�nden u.a. ein interdisziplin�res Gutachten der Medizinischen Abkl�rungsstelle (MEDAS) vom 13. Februar 1991 einholte. Gest�tzt darauf lehnte sie die Zusprechung einer Rente - ausgehend von einer h�lftigen Aufteilung der Aufgabenbereiche Erwerbst�tigkeit/Haushalt im Gesundheitsfall - mangels anspruchsbegr�ndender Invalidit�t ab (Verf�gung vom 18. Juni 1991). Die dagegen erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Graub�nden mit - in Rechtskraft erwachsenem - Entscheid vom 20. September 1991 ab.
Am 7. August 1996 wurde M.________, zwischenzeitlich verheiratet und Mutter eines 1992 geborenen Sohnes, abermals bei der Invalidenversicherung vorstellig und beantragte die Ausrichtung von Rentenleistungen, da sich ihr Gesundheitszustand verschlechtert habe. Mit Verf�gung vom 4. Februar 1999 sprach ihr die IV-Stelle des Kantons Graub�nden, u.a. nach Abkl�rungen im Haushalt der Versicherten (Bericht vom 1. Juni 1998) sowie Beizug von Berichten des IV-Berufsberaters vom 23. April 1998 und des Dr. med. I.________, Allgemeine Medizin FMH, vom 25. September 1998, eine halbe Rente auf der Basis eines Invalidit�tsgrades von 51 % ab 1. August 1997 zu. Dem Rentenentscheid zugrunde lag eine - unver�nderte - hypothetische Gewichtung der erwerblichen und haushaltlichen Besch�ftigungen ohne gesundheitliche Einschr�nkungen von je 50 %, einer - bezogen auf eine leidensadaptierte berufliche T�tigkeit - Arbeitsf�higkeit von rund 25 %, einer Behinderung im erwerblichen Teil von ungewichtet 52,38 % sowie einer solchen im Haushalt von 50,2 % ([0,5 x 52,38 %] + [0,5 x 50,2 %]).
Anl�sslich des im Dezember 2001 von Amtes wegen eingeleiteten Revisionsverfahrens kl�rte die Verwaltung erneut die Verh�ltnisse im Haushalt der Versicherten ab (Bericht vom 27. M�rz 2002), woraus eine Beeintr�chtigung von 46,85 % resultierte. Mit Schreiben vom 23. April 2002 wurde M.________ dar�ber informiert, dass ihr weiterhin eine halbe Rente zustehe.
Am 25. M�rz 2003 gelangte die Versicherte unter Bezugnahme auf ihre angeblich verschlechterte gesundheitliche Situation wiederum an die Verwaltung. Diese veranlasste u.a. eine Erhebung der Verh�ltnisse vor Ort im Haushalt der Versicherten (Bericht vom 5. Dezember 2003) und liess am �rztlichen Begutachtungsinstitut GmbH (ABI) internistische, psychiatrische, rheumatologische und pneumologische Untersuchungen vornehmen (Expertise vom 15. Juli 2004). Auf dieser Basis ermittelte sie einen Invalidit�tsgrad von 56 %, wobei sie den im Gesundheitsfall ausge�bten Erwerbst�tigkeitsanteil auf 75 % erh�hte, eine Arbeitsf�higkeit von 40 % annahm, die Erwerbsunf�higkeit auf 65,56 % festsetzte und die Einschr�nkung im Haushalt mit 26,75 % quantifizierte ([0,75 x 65,56 %] + [0,25 x 26,75 %]). Mit Verf�gung vom 1. November 2004, best�tigt durch den Einspracheentscheid vom 26. Mai 2005, hielt sie an der bisherigen halben Rente fest.
Die dagegen erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Graub�nden, nachdem es eine erg�nzende Stellungnahme des ABI vom 30. September 2005 eingeholt hatte und seitens der Parteien dazu Stellung genommen worden war, ab (Entscheid vom 25. November 2005).
M.________ l�sst Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hren und beantragen, in Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheides sei ihr mit Wirkung ab 1. April 2003 eine ganze Invalidenrente zuzusprechen.
W�hrend das kantonale Gericht und die IV-Stelle auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde schliessen, Ersteres soweit darauf einzutreten sei, verzichtet das Bundesamt f�r Sozialversicherungen auf eine Vernehmlassung.
Der angefochtene Entscheid betrifft Leistungen der Invalidenversicherung. Nach Art. 132 Abs. 1 OG in der Fassung gem�ss Ziff. III des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 �ber die �nderung des IVG (in Kraft seit 1. Juli 2006) kann das Eidgen�ssische Versicherungsgericht in Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen in Abweichung von den Art. 104 und 105 OG auch die Unangemessenheit der angefochtenen Verf�gung beurteilen und ist an die vorinstanzliche Feststellung des Sachverhalts nicht gebunden. Gem�ss Art. 132 Abs. 2 OG gelten diese Abweichungen nicht, wenn der angefochtene Entscheid Leistungen der Invalidenversicherung betrifft. Nach Ziff. II lit. c des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 ist indessen auf die im Zeitpunkt des Inkrafttretens der �nderung beim Eidgen�ssischen Versicherungsgericht h�ngigen Beschwerden bisheriges Recht anwendbar. Da die hier zu beurteilende Verwaltungsgerichtsbeschwerde am 1. Juli 2006 beim Eidgen�ssischen Versicherungsgericht h�ngig war, richtet sich dessen Kognition noch nach der bis Ende Juni 2006 g�ltigen Fassung von Art. 132 OG, welche dem neuen Abs. 1 entspricht (Urteil O. vom 14. Juli 2006, I 337/06, Erw. 1).
Streitig und zu pr�fen ist, ob im massgeblichen Zeitraum zwischen der Verf�gung vom 4. Februar 1999 (Zusprechung einer halben Rente r�ckwirkend ab 1. August 1997) und dem Einspracheentscheid vom 26. Mai 2005 (Best�tigung der halben Rente) eine revisionsrechtlich bedeutsame �nderung in den tats�chlichen Verh�ltnissen eingetreten ist, welche die von der Beschwerdef�hrerin geltend gemachte Erh�hung der bisherigen halben Rente rechtfertigen w�rde. F�r die Bestimmung der zeitlichen Vergleichsbasis unbeachtlich ist demgegen�ber, da hinsichtlich des Invalidit�tsgrades lediglich den urspr�nglichen Verwaltungsakt best�tigend, die Mitteilung der Beschwerdegegnerin vom 23. April 2002 (vgl. BGE 130 V 75 ff. Erw. 3.2.3, 109 V 265 Erw. 4).
2.1 Im vorinstanzlichen Entscheid wurden die f�r die Beurteilung massgeblichen Bestimmungen und Grunds�tze zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen. Zu erg�nzen ist, dass das am 1. Januar 2003 in Kraft getretene ATSG hinsichtlich der invalidenversicherungsrechtlichen Rentenrevision keine substanziellen �nderungen gegen�ber der bis zum 31. Dezember 2002 g�ltig gewesenen Normenlage brachte (BGE 130 V 349 ff. Erw. 3.5). Die zur altrechtlichen Regelung gem�ss Art. 41 IVG (aufgehoben durch Anhang Ziff. 8 des ATSG [SR 830.1]) ergangene Judikatur (z.B. BGE 125 V 369 Erw. 2 mit Hinweis) bleibt deshalb grunds�tzlich anwendbar. Bei dieser Rechtslage kann, da materiellrechtlich ohne Belang, offen bleiben, ob die Revision einer Invalidenrente, �ber welche die Verwaltung nach dem 1. Januar 2003 zu befinden hat, dem ATSG untersteht, oder aber Art. 82 Abs. 1 ATSG, wonach materielle Bestimmungen dieses Gesetzes auf die bei seinem Inkrafttreten laufenden Leistungen (und festgesetzten Forderungen) nicht zur Anwendung gelangen, dem Wortlaut entsprechend, dahingehend auszulegen ist, dass am 1. Januar 2003 laufende Dauerleistungen nicht nach Art. 17 ATSG, sondern nach den altrechtlichen Grunds�tzen zu revidieren sind.
2.2 Beizuf�gen bleibt im Weiteren, dass, wie in BGE 130 V 348 f. Erw. 3.4 mit Hinweisen erkannt wurde, Art. 16 ATSG keine Modifizierung der bisherigen Judikatur zur Invalidit�tsbemessung bei erwerbst�tigen Versicherten bewirkt hat, welche weiterhin nach der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs vorzunehmen ist (BGE 128 V 30 Erw. 1, 104 V 136 f. Erw. 2a und b). Ebenfalls nicht von einer �nderung betroffen sind die f�r die Festsetzung der Invalidit�t von Nichterwerbst�tigen im Sinne von Art. 5 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 Abs. 3 ATSG (je in der vom 1. Januar bis 31. Dezember 2003 in Kraft gestandenen Fassung), insbesondere im Haushalt besch�ftigten Versicherten, anzuwendende spezifische Methode des Bet�tigungsvergleichs (BGE 125 V 149 Erw. 2a, 104 V 136 Erw. 2a; AHI 1997 S. 291 Erw. 4a; vgl. auch BGE 128 V 31 Erw. 1; SVR 2005 IV Nr. 21 S. 82 f. Erw. 4 [Urteil M. vom 6. September 2004, I 249/04]) sowie die im Falle von teilerwerbst�tigen Versicherten beizuziehende gemischte Methode (BGE 130 V 393 [mit Hinweis auf BGE 125 V 146]; zur Weitergeltung der rechtsprechungsgem�ss f�r die Beurteilung der Statusfrage relevanten Kriterien: SVR 2005 IV Nr. 21 S. 83 Erw. 4.2 in fine [Urteil M. vom 6. September 2004, I 249/04, mit Hinweis u.a. auf BGE 117 V 194 ff. Erw. 3b]). Gleiches hat im �brigen f�r die im Rahmen der 4. IV-Revision auf den 1. Januar 2004 eingetretenen Anpassungen in diesem Bereich zu gelten. Damit wurden einzig die bisherigen Art. 27 Abs. 1 (spezifische Methode des Bet�tigungsvergleichs) und Art. 27bis Abs. 1 IVV (gemischte Methode) aus Gr�nden der formalen Gleichbehandlung erwerbs-, teilerwerbs- und nicht erwerbst�tiger Personen grossmehrheitlich auf Gesetzesstufe gehoben und in die Art. 28 Abs. 2bis und 2ter IVG �berf�hrt (in Verbindung nunmehr mit Art. 27 und 27bis IVV sowie Art. 8 Abs. 3 und Art. 16 ATSG; SVR 2005 IV Nr. 21 S. 83 Erw. 4.1 [Urteil M. vom 6. September 2004, I 249/04]: spezifische Methode des Bet�tigungsvergleichs; BGE 130 V 394 f. Erw. 3.2 sowie Urteil E. vom 13. Dezember 2005, I 156/04, Erw. 5.3 in fine, je mit Hinweisen: gemischte Methode; zum Ganzen: Urteil M. vom 28. Februar 2005, I 380/04, Erw. 3.1 und 3.2, je mit Hinweisen).
3.1 Ob eine versicherte Person als ganzt�gig oder zeitweilig erwerbst�tig oder als nichterwerbst�tig einzustufen ist - was je zur Anwendung einer anderen Methode der Invalidit�tsbemessung f�hrt (vgl. aber zur Einkommensvergleichsmethode auch im Fall einer bloss 80%igen Erwerbst�tigkeit: BGE 131 V 51) -, ergibt sich aus der Pr�fung, was die Person bei im �brigen unver�nderten Umst�nden t�te, wenn keine gesundheitliche Beeintr�chtigung best�nde. Diese Frage beurteilt sich nach den Verh�ltnissen, wie sie sich bis zum Erlass des Einspracheentscheides entwickelt haben, wobei f�r die hypothetische Annahme einer im Gesundheitsfall ausge�bten (Teil-) Erwerbst�tigkeit der im Sozialversicherungsrecht �bliche Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit erforderlich ist (BGE 125 V 150 Erw. 2c mit Hinweisen). Ob eine versicherte Person als ganzt�gig oder zeitweilig erwerbst�tig zu betrachten ist, beurteilt sich praxisgem�ss sodann nicht danach, ob sie vor ihrer Heirat erwerbst�tig war oder nicht. Diese Tatsache kann allenfalls ein Indiz darstellen. Entscheidend ist vielmehr jene T�tigkeit, welche die versicherte Person aus�ben w�rde, wenn sie nicht invalid geworden w�re. Es ist demnach zu pr�fen, ob sie ohne Invalidit�t mit R�cksicht auf die gesamten Umst�nde (dazu geh�ren die pers�nlichen, famili�ren, sozialen und erwerblichen Verh�ltnisse) vorwiegend erwerbst�tig oder im Haushalt besch�ftigt w�re. F�r die Beurteilung und Festlegung des im Gesundheitsfall mutmasslich ausge�bten Aufgabenbereichs sind ausser der finanziellen Notwendigkeit, eine Erwerbst�tigkeit wieder aufzunehmen oder auszudehnen, auch allf�llige Erziehungs- und Betreuungsaufgaben gegen�ber Kindern, das Alter, die beruflichen F�higkeiten und die Ausbildung sowie die pers�nlichen Neigungen und Begabungen zu ber�cksichtigen. Dabei sind die konkrete Situation und die Vorbringen der versicherten Person nach Massgabe der allgemeinen Lebenserfahrung zu w�rdigen (BGE 117 V 195 Erw. 3b mit zahlreichen Hinweisen auf Rechtsprechung und Literatur).
3.2.1 Die Beschwerdef�hrerin hat nach der obligatorischen Schulzeit - ohne Absolvierung einer Berufslehre - einige Zeit in einem Alters- und Pflegeheim gearbeitet, machte hierauf eine Anlehre als Verk�uferin, und war anschliessend im Hauspflegebereich sowie aushilfsweise in der Hotellerie (K�che, Service) t�tig. Vom 21. Juli bis 10. Oktober 1986 arbeitete sie vollzeitig als Hilfsarbeiterin in der Firma O.________ AG, vom 1. Februar bis 31. August 1987 halbtags in der P.________ (VAC-Verpackerei und Spedition) sowie von September 1987 bis anfangs Januar 1990 teilzeitlich im Auftrag des Hauspflegevereins Q.________ in verschiedenen Privathaushalten als Haushalthilfe. Von 1997 bis Ende 2004 betrieb die Versicherte selbstst�ndig w�hrend ca. 24 Stunden monatlich einen kleinen Secondhand-Laden (Abkl�rungsbericht Haushalt vom 5. Dezember 2003, S. 3 oben; Schreiben der Beschwerdef�hrerin vom 7. Oktober 2004).
3.2.2 Aus diesen Angaben sowie den gem�ss Ausz�gen aus dem individuellen Konto (IK) ausgewiesenen beitragspflichtigen Jahreseinkommen (vgl. IK-Zusammenfassungen vom 22. Februar 1990 und 30. September 1996; 1977: Fr. 9736.-, 1978: Fr. 5058.-, 1979: Fr. 2700.-, 1980: Fr. 11'676.-, 1981: Fr. 16'564.-, 1982: Fr. 2320.-, 1983: Fr. 0.-, 1984: Fr. 2910.-, 1985: Fr. 18'983.-, 1986: Fr. 13'980.-, 1987: Fr. 18'053.-, 1988: Fr. 18'110.-, 1989: Fr. 16'566.-, 1990: Fr. 182.-) wird deutlich, dass die Versicherte auch vor der Geburt ihres Sohnes im Mai 1992 - von kurzzeitigen Ausnahmen abgesehen (vgl. beispielsweise die Anstellung in der Unternehmung O.________ AG vom 21. Juli bis 10. Oktober 1986) - keinen Vollzeitt�tigkeiten nachging, obgleich eine aus gesundheitlichen Gr�nden um 25 % beeintr�chtigte Arbeitsf�higkeit gem�ss MEDAS-Gutachten vom 13. Februar 1991 erst ab anfangs 1990 bestand und auch die Beschwerdef�hrerin selber in ihrer IV-Anmeldung vom 22. Januar 1990 eine deutliche Verschlechterung ihres Krankheitsbildes (R�ckenleiden etc.) fr�hestens auf die Jahre 1986/87 zur�ckdatierte. Vor diesem Hintergrund erscheint die Annahme einer als Valide zu 50 % ausge�bten Erwerbst�tigkeit zwar f�r die kinderlose Phase gerechtfertigt (vgl. MEDAS-Gutachten vom 13. Februar 1991, S. 20 oben; Vernehmlassung der Ausgleichskasse des Kantons Graub�nden vom 19. August 1991, S. 7; Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Graub�nden vom 20. September 1991, S. 4 unten f.), weckt f�r den Zeitraum ab Geburt des Sohnes im Mai 1992 jedoch gewisse Bedenken (Abkl�rungsberichte Haushalt vom 21. Februar 1997 und 1. Juni 1998; Verf�gung der IV-Stelle vom 4. Februar 1999), zumal die Betreuungssituation in Anbetracht des vollzeitig t�tigen Ehemannes, der im rund 30 km entfernten R.________ wohnhaften Mutter der Versicherten sowie der nach eigenen Worten der Beschwerdef�hrerin ohnehin angespannten finanziellen Situation, welche eine mehrt�gige Benutzung von Kinderhort und -krippe pro Woche mindestens erschwert h�tte, jedenfalls nicht ohne weiteres l�sbar gewesen w�re. Ein derartiges, nicht einmal ohne Kind regelm�ssig ausge�btes Arbeitspensum w�re realistischerweise somit wohl erst m�glich geworden, wenn der Sohn eine gewisse Selbstst�ndigkeit erlangt h�tte, wovon fr�hestens ab 2002 (vgl. Abkl�rungsbericht Haushalt vom 27. M�rz 2002) ausgegangen werden kann. Eine nochmalige Erh�hung der ohne gesundheitliche Beeintr�chtigungen hypothetisch ausge�bten Erwerbst�tigkeit auf 75 %, wie von der Beschwerdef�hrerin anl�sslich der Erhebungen im Haushalt Mitte Ootober 2003 geltend gemacht, kann angesichts dieser Verh�ltnisse nicht als �berwiegend wahrscheinlich erachtet werden. Auch scheinen die im Abkl�rungsbericht Haushalt vom 5. Dezember 2003 erw�hnten Betreuungsoptionen des Sohnes - Einnahme des Mittagessens w�hrend der Schulzeit bei einer Kollegin (woraus bei einem Pensum von 75 % vier ausw�rtige mitt�gliche Mahlzeiten pro Woche resultierten) sowie Aufenthalt w�hrend der 14-w�chigen Ferien abwechslungsweise bei der genannten Kollegin oder der Mutter der Versicherten - kaum �ber einen l�ngeren Zeitraum umsetzbar. Daran �ndert der gleichenorts angef�hrte Hinweis auf die durch einen Stellenwechsel des Ehegatten und den damit einhergehenden verminderten Lohn eingetretene verschlechterte �konomische Lage nichts, h�tte sich das gemeinsame Einkommen der Eheleute bei einer zu 50 % ausge�bten T�tigkeit der Beschwerdef�hrerin im Gesundheits- und Sozialwesen doch auf etwa knapp Fr. 6500.- monatlich belaufen (vgl. Abkl�rungsbericht Haushalt vom 5. Dezember 2003, S. 2 [monatliches Nettoeinkommen des Ehemannes ab April 2003: Fr. 4100.-]; Die Schweizerische Lohnstrukturerhebung [LSE] 2002, S. 43, Tabelle TA1, Wirtschaftszweig 85, Anforderungsniveau 4, Nominallohnentwicklung 2002/2003 von 1,7 % [Die Volkswirtschaft, Heft 7/8-2006, S. 91, Tabelle B10.2, Noga-Abschnitt M, N, O], branchen�bliche w�chentliche Arbeitszeit 2003 von 41,6 Stunden [Die Volkswirtschaft, a.a.O., S. 90, Tabelle B9.2, Noga-Abschnitt N]: Fr. 2275.60; LSE 2004, S. 53, Tabelle TA1, Wirtschaftszweig 85, Anforderungsniveau 4, branchen�bliche w�chentliche Arbeitszeit 2004 von 41,5 Stunden [Die Volkswirtschaft, a.a.O., S. 90, Tabelle B9.2, Noga-Abschnitt N]: Fr. 2253.45). Dieser Betrag kann zwar nicht als hoch bezeichnet werden, h�tte aber doch wohl - in Verbindung jedenfalls mit dem damals bez�glich Kinderbetreuung noch erheblichen organisatorischen Mehraufwand - keine Steigerung des Arbeitspensums der Versicherten nach sich gezogen. Es bleibt im �brigen darauf hinzuweisen, dass der Ehemann der Beschwerdef�hrerin gem�ss deren Angaben anl�sslich der Befragung zu den Haushaltverh�ltnissen im Februar 1997, im Mai 1998 und im M�rz 2002 bereits �ber einen l�ngeren Zeitraum hinweg "nur" Fr. 4200.- bzw. Fr. 4100.- verdient hatte (vgl. Abkl�rungsberichte Haushalt vom 21. Februar 1997 [S. 2], 1. Juni 1998 [S. 2] und 27. M�rz 2002 [S. 2: "Gegen�ber der letzten Abkl�rung vor Ort keine wesentlichen �nderungen"]), sodass die im Abkl�rungsbericht Haushalt vom 5. Dezember 2003 wiedergegebene Aussage, das Einkommen des Ehegatten belaufe sich neu - ab April 2003 - auf nurmehr Fr. 4100.- anstatt der bisherigen rund Fr. 5000.-, doch widerspr�chlich anmutet, jedenfalls aber die Glaubw�rdigkeit der Behauptung, zufolge der aktuellen, (noch) angespannteren finanziellen Situation w�re eine Erh�hung des Erwerbsanteils ohne gesundheitliche Beeintr�chtigungen unabdingbar gewesen, nicht zus�tzlich zu untermauern vermag.
Entgegen der Betrachtungsweise der Verfahrensbeteiligten ist somit davon auszugehen, dass die Beschwerdef�hrerin als Gesunde - zumindest im hier zu beurteilenden Revisionszeitraum (vgl. Erw. 2 hievor) - weiterhin einer 50%igen erwerblichen Besch�ftigung nachgegangen w�re.
4.1 Auf Grund der Akten, namentlich der im ABI-Gutachten vom 15. Juli 2004 enthaltenen Schlussfolgerungen, steht unbestrittenermassen fest, dass die Versicherte seit 1. Januar 2003 nurmehr im Umfang von 40 % in der Lage ist, ihre T�tigkeit als Hauspflegerin/ Haushalthilfe bzw. jede andere, k�rperlich geeignete Besch�ftigung auszu�ben.
4.2 Zu beurteilen sind in einem n�chsten Schritt die erwerblichen Auswirkungen der festgestellten Leistungsverminderung, wobei die Situation massgebend ist, wie sie sich im Zeitpunkt der hier fraglichen revisionsrechtlichen �nderung des Invalidit�tsgrades, d.h. im Jahr 2005, dargestellt hat.
4.2.1 Hinsichtlich des Einkommens, das die Beschwerdef�hrerin ohne gesundheitliche Einschr�nkung zu erzielen verm�chte (Valideneinkommen), ist, da die Versicherte als Gesunde nach eigenen Angaben weiterhin im Hauspflegebereich t�tig gewesen w�re, mit der Beschwerdegegnerin (vgl. "Bemessung des Invalidit�tsgrades nach der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs" vom 26. Oktober 2004) auf die tabellarischen Ans�tze im Gesundheits- und Sozialwesen abzustellen. Der diesbez�glich relevante monatliche Bruttolohn (Zentralwert) belief sich im Jahre 2004 f�r Arbeitnehmerinnen, welche einfache und repetitive T�tigkeiten (Anforderungsniveau 4) im privaten Sektor verrichteten, auf Fr. 4344.- (LSE 2004, S. 53, Tabelle TA1, Wirtschaftszweig 85, 40 Arbeitsstunden pro Woche). Ausgehend von einer Nominallohnentwicklung 2004/2005 in dieser Branche von 0,6 % (Die Volkswirtschaft, a.a.O., S. 91, Tabelle B10.2, Noga-Abschnitt M, N, O) sowie einer durchschnittlichen w�chentlichen Arbeitszeit im Jahre 2005 von 41,5 Stunden (Die Volkswirtschaft, S. 90, Tabelle B9.2, Noga-Abschnitt N) betr�gt das Valideneinkommen - bezogen auf ein 50 %-Pensum (vgl. Erw. 3.2.2 hievor) - Fr. 27'203.65.
4.2.2 Zur Bestimmung des trotz gesundheitlicher Beeintr�chtigung zumutbarerweise noch realisierbaren Einkommens (Invalideneinkommen) ist - die Beschwerdef�hrerin geht keiner Erwerbst�tigkeit mehr nach - ebenfalls die LSE beizuziehen (BGE 129 V 475 Erw. 4.2.1 mit Hinweisen). Der Versicherten stehen verschiedene Hilfsarbeiterstellen offen, weshalb der Totalwert und nicht eine branchenspezifische Zahl relevant ist. Gem�ss Tabelle TA1 der LSE 2004 (S. 53) betr�gt dieser Fr. 3893.- monatlich oder Fr. 46'716.- j�hrlich (Frauen, Anforderungsniveau 4, auf der Basis einer w�chentlichen Arbeitszeit von 40 Stunden). In Ber�cksichtigung der 2004/2005 eingetretenen Nominallohnentwicklung auf Geh�ltern von Arbeitnehmerinnen (1,1 %; Die Volkswirtschaft, a.a.O., S. 91, Tabelle B10.3 [Nominal Total, Frauen]) resultiert daraus - aufgerechnet auf die durchschnittliche Wochenarbeitszeit von 41,6 Stunden (Die Volkswirtschaft, a.a.O., S. 90, Tabelle B9.2, Total, 2005) sowie in Anbetracht einer Arbeitsf�higkeit von 40 % (vgl. Erw. 4.1 hievor) - ein Einkommen von Fr. 19'647.65. Der von der Beschwerdegegnerin vorgenommene und seitens des kantonalen Gerichts implizit best�tigte leidensbedingte Abzug vom Tabellenlohn in der maximal zul�ssigen H�he von 25 % (BGE 126 V 79 f. Erw. 5b/aa-cc; AHI 2002 S. 62 ff. [Urteil D. vom 27. November 2001, I 82/01]) ist im Rahmen der Angemessenheitskontrolle sodann zwar nicht zu beanstanden (Art. 132 lit. a OG; BGE 114 V 316 Erw. 5a mit Hinweisen), angesichts der konkreten einkommensbeeinflussenden Merkmale aber immerhin als wohlwollend zu bezeichnen, da sich insbesondere der Umstand der Teilzeitbesch�ftigung bei Frauen gem�ss Statistik jedenfalls nicht lohnmindernd auswirkt (vgl. Tabelle 6* der LSE 2004, S. 25). Das Invalideneinkommen bel�uft sich demnach auf Fr. 14'735.75.
Die Gegen�berstellung von Validen- (Fr. 27'203.65) und Invalideneinkommen (Fr. 14'735.75) ergibt eine Erwerbsunf�higkeit von 45,83 % bzw. - gewichtet - von 22,92 % (0,5 x 45,83 %).
5.1 Was die Einschr�nkung im Haushalt anbelangt, haben Vorinstanz und IV-Stelle diese, gest�tzt auf die Ergebnisse des Abkl�rungsberichts Haushalt vom 5. Dezember 2003, mit 26,75 % veranschlagt. Die Beschwerdef�hrerin h�lt dem entgegen, dass auf Grund der erg�nzenden Angaben der ABI-Gutachter vom 30. September 2005 von einer vollst�ndigen Leistungsunf�higkeit bez�glich der h�uslichen Verrichtungen auszugehen sei; zufolge der zwischen den Aufgabenbereichen bestehenden Wechselwirkungen verbleibe bei voller Aussch�pfung der noch zumutbaren Arbeitsf�higkeit in der Erwerbst�tigkeit von 40 % keine Kraft mehr f�r die Besorgung des Haushalts.
5.2 Den in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhobenen Einw�nden ist insofern beizupflichten, als die im Abkl�rungsbericht Haushalt vom 5. Dezember 2003 festgehaltene Beeintr�chtigung von 26,75 % im Vergleich zu der f�r den erwerblichen Bereich im faktisch gleichen T�tigkeitsgebiet (Hauspflege, Haushalthilfe) unbestrittenermassen auf 60 % bezifferten Einschr�nkung (vgl. Erw. 4.1 hievor) doch eher gering erscheint, zumal im Rahmen der 1998 und 2002 durchgef�hrten Erhebungen vor Ort noch Einschr�nkungen in H�he von 50,2 % und 46,85 % konstatiert worden waren (Abkl�rungsberichte Haushalt vom 1. Juni 1998 und 27. M�rz 2002). Eine derartige Steigerung des Leistungsverm�gens nur eineinhalb Jahre nach der letzten Untersuchung der Haushaltsverh�ltnisse ohne vergleichbare Entwicklung hinsichtlich der Arbeitsf�higkeit im Erwerbsbereich l�sst sich, entgegen der Auffassung der Beschwerdegegnerin, nicht allein mit der in Bezug auf die Haushaltst�tigkeit in verst�rktem Masse geltenden Schadenminderungspflicht im Sinne der Mithilfe der Familienangeh�rigen (BGE 130 V 101 Erw. 3.3.3 mit Hinweisen; in BGE 130 V 396 nicht publizierte Erw. 8 des Urteils B. vom 18. Mai 2004, I 457/02, mit weiteren Hinweisen [SVR 2005 IV Nr. 6 S. 21]; Urteile J. vom 20. Januar 2006, I 725/04, Erw. 3.2, und S. vom 16. Februar 2005, I 568/04, Erw. 4.2.2 mit Hinweisen) rechtfertigen. Insbesondere das Argument der Verwaltung, es sei dem - im vorliegend relevanten Revisionszeitpunkt erst 13-j�hrigen - Sohn zumutbar, seine Mutter in der Haushaltsf�hrung "massgebend" zu unterst�tzen (vgl. letztinstanzliche Vernehmlassung vom 16. M�rz 2006, S. 5), scheint denn angesichts der gerade in diesem Lebensabschnitt vorhandenen schulischen Belastungen sowie anstehenden beruflichen Weichenstellungen doch eher fraglich. Wie weit die famili�re Mithilfe, in erster Linie des schichtarbeitenden Ehemannes, im vorliegenden Fall zumutbarerweise zu gehen hat, braucht indessen nicht abschliessend beurteilt zu werden. In Anbetracht einer gewichteten Behinderung im Erwerbsbereich von 22,92 % resultierte selbst unter Annahme einer Leistungsverminderung im Haushalt von ebenfalls 60 %, wodurch jedoch weder der Unterst�tzungspflicht der Familienangeh�rigen noch dem Umstand in irgendeiner Weise Rechnung getragen w�rde, dass bei der Besorgung des Haushalts in der Regel mehr Spielraum f�r die Einteilung der Arbeit und deren Ausf�hrung besteht (Urteil E. vom 13. Dezember 2005, I 156/04, Erw. 6.2), kein eine Dreiviertel- oder gar eine ganze Rente begr�ndender Invalidit�tsgrad. F�r eine h�here haushaltliche Beeintr�chtigung sind alsdann keine Anhaltspunkte ersichtlich. Das im erg�nzenden Bericht des ABI vom 30. September 2005 aufgezeigte drastische Ergebnis, wonach die - grunds�tzlich zul�ssige (vgl. Urteil E. vom 13. Dezember 2005, I 156/04, Erw. 6.2) - Ber�cksichtigung allf�lliger Wechselwirkungen zwischen den beiden Aufgabenbereichen im vorliegenden Fall bei Aussch�pfung der erwerblich zumutbaren Arbeitsf�higkeit zu einer Einbusse jeglichen Leistungsverm�gens im Haushalt f�hre, findet vor dem Hintergrund des konkreten Krankheitsbildes, namentlich der spezifischen pneumologischen Einschr�nkungen sowie der Dissimulationstendenz in Form der Selbstverharmlosung der Atemprobleme, keine St�tze und l�sst insbesondere auch schadenmindernde Vorkehren v�llig ausser Acht.
Entgegen den Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist schliesslich, wie das Eidgen�ssische Versicherungsgericht bereits im Urteil E. vom 13. Dezember 2005, I 156/04, Erw. 5.2, ausf�hrlich dargelegt hat, nicht erkennbar, inwiefern mit dieser Art der Invalidit�tsbemessung bei teilerwerbst�tigen Versicherten eine Verletzung der EMRK bewirkt werden k�nnte. Eine Weiterung der entsprechenden Erw�gungen, auf welche vollumf�nglich verwiesen wird, er�brigt sich, zumal die Beschwerdef�hrerin nichts geltend macht, was eine hinreichende Grundlage f�r eine Abkehr von dieser Rechtsprechung bieten w�rde.
Ist somit nach dem Gesagten von keiner revisionsrechtlich bedeutsamen Ver�nderung der tats�chlichen Verh�ltnisse im massgeblichen Zeitraum auszugehen, besteht weiterhin Anspruch auf die mit Verf�gung vom 4. Februar 1999 zugesprochene, anl�sslich der im Dezember 2001 durchgef�hrten Revision best�tigte halbe Rente.