Source: https://www.pflegeberatung-schmitt.de/beratungseinsatz/
Timestamp: 2019-10-13 22:41:36
Document Index: 340174416

Matched Legal Cases: ['§ 37', '§ 37', '§ 37', '§ 45', '§ 45', '§ 7', '§ 7', '§ 7']

Beratungseinsatz - Pflegeberatung Christine Schmitt
Ich berate Sie Neutral, Kompetent und Ganzheitlich. Auf Wunsch organisiere ich Ihre individuelle Pflege oder schule Sie zuhause. Die Kosten werden von Ihrer Pflegekasse übernommen.
Pflegeberatung nach § 37 Abs. 3 SGB XI - Verpflichtender
Pflegebedürftige Menschen, die Pflegegeld beziehen und keinen Pflegedienst in Anspruch nehmen, sind verpflichtet, regelmäßig
Beratungseinsätze abzurufen. Ansonsten ist die Pflegekasse berechtigt, das Pflegegeld zu kürzen oder sogar einzustellen. Die Beratungseinsätze sind je nach Pflegegrad gegliedert:
Pflegegrad 2 und 3: alle 6 Monate
Pflegegrad 4 und 5: alle 4 Monate
Menschen mit Pflegegrad 1 haben halbjährlich Anspruch auf einen Beratungseinsatz, dies ist jedoch freiwillig .
Auch Pflegebedürftige mit Pflegegrad 2-5 , die durch einen ambulanten Pflegedienst Pflegesachleistungen erhalten, dürfen freiwillig einen halbjährlichen Beratungseinsatz in Anspruch nehmen.
Die Kosten werden durch die Pflegekasse erstattet.
Der Beratungseinsatz hat das Ziel, festzustellen ob die häusliche Pflege gesichert ist und ob man sie noch optimieren kann. Auch dort erfolgt eine Beratung zu den Leistungen der Pflegekasse (z. B. Entlastungsleistungen) oder aber auch zu spezifischen Krankheitsbilder des Pflegebedürftigen und zu pflegefachlichen Dingen. Wenn Probleme oder Überforderung in der Pflege auftreten, kann durch den Beratungseinsatz zeitnah gegengesteuert werden. Oftmals ergibt sich daraus auch ein individueller Schulungsbedarf der Pflegeperson. Ich verfüge nach langjähriger pflegefachlicher Tätigkeit in Alten- und Krankenpflege über ein umfangreiches Expertenwissen und kann Sie auch da umfassend begleiten.
Ich bin anerkannte Beratungsstelle nach § 37 Abs. 3 SGB XI.
Zur Terminvereinbarung eines Beratungseinsatzes bei Ihnen setzten Sie sich bitte telefonisch mit mir in Verbindung.
Wer hat Anspruch auf eine Pflegeberatung?
1. Pflegeberatung nach § 37 SGB XI:
Menschen, die in Pflegegrad 2-5 eingestuft und keinen Pflegedienst in Ansrpuch nehmen müssen, müssen halbjährlich (Grad 2 & 3) oder vierteljährlich (Grad 4 & 5) einen Beratungseinsatz abrufen. Auch bei
Pflegegrad 1 kann dieser halbjährlich abgerufen werden, ist jedoch freiwillig. In dieser Beratung wird durch den Pflegeberater geschaut, ob die Pflege noch optimiert werden kann oder ob ein
Bedarf zu weiteren Maßnahmen besteht, z. B. eine Pflegeschulung, Hilfsmittel, etc.. Diese Beratung ist zu den vorgesehenen Zeiträumen möglich.
2. Pflegeberatung nach § 45 SGB XI:
Dies ist eine Beratung oder eine Schulung zum individuellen Bedarf. Oft ist beides kombiniert. Die Pflegeberatung nach § 45 findet in der häuslichen Umgebung des Pflegebedürftigen mit der pflegenden Person (meist Angehörige statt). Dort kann der Pflegeberater gezielt auf Ihre persönliche Situation eingehen und Sie detailliert zu Ihrer persönlichen Situation beraten oder schulen. Dies umfasst die Beratung und Schulung zur Pflege, zu Leistungen der Pflegeversicherung, Beratung und Schulung zu Ihrem Krankheitsbild, z. B. Demenz, Parkinson, oder zu weitern Themen, die in Zusammenhang mit Ihrer Pflege stehen. Die Pflegeberatung kann jederzeit von den Angehörigen oder anderen pflegenden Personen abgerufen werden und auch in mehrere Einheiten aufgeteilt werden.
Ein Pflegegrad ist dazu nicht erforderlich. Die Kosten werden von der Pflegekasse übernommen. Die Beratung muss nicht beantragt werden.
3. Pflegeberatung nach § 7a SGB XI:
Wenn Sie neu in einen Pflegegrad eingestuft werden, bekommen Sie von der
Pflegekasse meist einen Beratungsschein zugesendet. Manche Kassen bieten auch selbst die Pflegeberatung nach § 7a an. Dort werden Sie über Ihre Leistungsansprüche des kompletten Sozialrechtes beraten, es wird genau geschaut, was Sie in Ihrer Situation benötigen. Der Pflegeberater
erstellt mit Ihnen einen individuellen Hilfeplan auf Wundsch koordiniert und
organisiert Ihre häusliche Versorgung mit den jeweiligen Leistungsanbietern
und Behörden/ Kassen. Wenn die Pflege sich verschlechtert, kann diese Beratung erneut bei der Pflegekasse beantragt werden. Es gilt zu beachten, dass Pflegekasse hier entscheidet, ob die notwendigkeit für eine Pflegeberatung nach § 7a oder eine Fallsteuerung vorliegt. Wenn Sie einen Beratungsschein haben, kann ich mit Ihnen eine Kostenübernahme
beantragen. Diese wird meist von der Pflegekasse genehmigt.
Als Pflegeberaterin und Case- Managerin kann ich Sie zu allen Ihren Themen beraten. Um einen Termin für Ihre Pflegeberatung zu
zu vereinbaren, setzen Sie sich bitte unter 06503/9534428 mit mir in Verbindung. Ich fahre Hausbesuche im Umkreis von ca. 150 KM von Hermeskeil.
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