Source: https://www.competitionline.com/de/ergebnisse/298237
Timestamp: 2019-05-23 22:52:36
Document Index: 139388909

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 119', '§ 74', '§ 122', '§ 46', '§ 122', '§ 44', '§ 122', '§ 45', '§ 75', '§ 119', '§ 74', '§ 8', '§ 134']

Ergebnis: Multifunktionskomplex Gesamtschule Osterfe...competitionline
(ID 3-298237)
Gebäudetyp Sport und Freizeit / Bibliotheken, Mediatheken / Kultur-, Veranstaltungsgebäude
Baukosten 9.500.000	EUR	zzgl. USt.
Preisrichter	 Martin Halfmann, Thorsten Kock [Vorsitz], Christof Nellehsen, Prof. Diana Reichle, Silvia Schellenberg-Thaut, Prof. Oskar Spital-Frenking	, Daniela Krey, Thomas Krey, Sabine Lauxen, Daniel Schranz,Horst Kalthoff
Oberhausen-Osterfeld – Jungendzentrum, Stadtteilbibliothek, Mehrzweck-Aula; Neubau am Standort der Gesamtschule Osterfeld.
Die Stadt Oberhausen, vertreten durch die Oberhausener Gebäudemanagement GmbH, OGM GmbH, plant im Stadtteil Osterfeld die Errichtung eines Multifunktionskomplexes der sozialen, stadtteilbezogenen Infrastruktur (Jugendzentrum, Stadtteilbibliothek, Multifunktions-Aula) am Standort der Gesamtschule Osterfeld.
Für eine erste überschlägige Annäherung an die zu berücksichtigenden Raumbedarfe wird für das Bauvorhaben von folgenden Bedarfen ausgegangen:
— Jugendzentrum ca. 400 m2 Nettonutzfläche,
— Stadtteilbibliothek ca. 1 400 m2 Nettonutzfläche,
— Mehrzweck-Aula ca. 500 m2 Nettonutzfläche.
Die Ausloberin rechnet auf der Basis der zu errichtenden Gesamtfläche mit maximalen Baukosten in Höhe von 9 500 000 EUR brutto für die Kostengruppen 300 und 400. Diese Kostenobergrenze soll nicht überschritten werden.
Realisierungsvorbehalt:
Die Ausloberin weist ausdrücklich darauf hin, dass die Finanzierung des Bauvorhabens noch nicht gesichert ist. Mit dem Wettbewerbsergebnis soll im Dezember 2018 ein Förderantrag im Rahmen der Städtebauförderung bei der zuständigen Bezirksregierung eingereicht werden. Die weitere Planung und Realisierung des Bauvorhabens wird nur bei einer weitergehend erforderlichen ortspolitischen Beschlusslage und einer positiven Förderzusage erfolgen. Ein entsprechender Vorbehalt gilt demnach auch für ein aus diesem Wettbewerbsverfahren potentiell resultierendes Auftragsversprechen.
Gesetzte Teilnehmer - BST Architekten+Ingenieure
- Arbeitsgemeinschaft Hausmann&Schenk Architekten GbR und CSP Architekten
- LRO Lederer Ragnarsdóttir Oei GmbH & Co. KG
- Feja+Kemper Architekten
2018/S 068-151601
OGM Oberhausener Gebäudemanagement GmbH im Auftrag der Stadt Oberhausen
Kontaktstelle(n): OGM Oberhausener Gebäudemanagement GmbH
Telefon: +49 208/ 5947116
E-Mail: MjE4WmNZT2EcZV1aYVlXLl1VWxxSUw==
Fax: +49 208/ 5947141
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.vergabe.metropoleruhr.de
Kontaktstelle(n): pp a|s pesch partner architekten stadtplaner GmbH
E-Mail: MTVmXGdmanJuZmQ7a2BuXmMoa1xtb2lgbSlfYA==
OGM Oberhausener Gebäudemanagement GmbH Zentrale Verwaltung/Submissionen Zimmer D009
Kontaktstelle(n): OGM GmbH
Telefon: +49 2085947272
E-Mail: MTducF4nZF5ibF5rOWhgZiddXg==
Referenznummer der Bekanntmachung: 2018 OB/GS Osterfeld
Die OGM Oberhausener Gebäudemanagement GmbH lobt für das beschriebene Bauvorhaben einen einstufigen nichtoffenen Architektenwettbewerb nach § 3 (3) der Richtlinien für Planungswettbewerbe (RPW 2013) mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren nach der Verordnung über die Vergabe öffentlicher Aufträge (Vergabeverordnung – VgV) zur Auswahl von maximal 15 Teilnehmern aus, davon werden fünf Teilnehmer von der Ausloberin eingeladen, am Wettbewerbsverfahren teilzunehmen.
Der Wettbewerb richtet sich an Bewerber der Fachdisziplin Architektur.
Im Anschluss an das Wettbewerbsverfahren erfolgt die Vergabe der Planungsleistungen in einem Verhandlungsverfahren gem. § 119 (5) GWB i.V.m. §§ 74, 80 (1) und 17 VgV in Abhängigkeit des vorgenannten Realisierungsvorbehaltes.
Teilnehmer am Verhandlungsverfahren sind die Preisträger des Wettbewerbs, wie sie in den Bewerbungsunterlagen benannt wurden.
1. Die fristgerechte Vorlage (Abgabe mit Teilnahmeantrag) der geforderten Nachweise, Erklärungen und die vollständig ausgefüllten Bewerbungsformulare (rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle, technische Leistungsfähigkeit). Erfolgt eine Bewerbung als Arbeits-/Bietergemeinschaft bzw. als Generalplaner mit Nachunternehmer, hat jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft die geforderten Unterlagen zu erbringen.
2. Die Auswahl der Bewerber erfolgt auf Grundlage der zum Nachweis der Eignung geforderten Angaben, Erklärungen und Unterlagen:
Nachweis der Eignung gemäß § 122 (2) Nr. 3 GWB i.V.m. § 46 (3) Nr. 1 VgV.
Vorlage mindestens einer mit der Aufgabenstellung vergleichbaren Planung und Realisierung eines Gebäudes mit öffentlichem Charakter, wie z. B. Bildungs- und Kultureinrichtungen oder Bauten des Gesundheitswesens oder Bauten für Verwaltung und Dienstleistung o. ä. Das Gebäude muss in den letzten 10 Jahren realisiert worden sein, mindestens die Leistungsphasen 2 bis 5 der HOAI müssen im eigenen Büro erbracht worden sein, die Bauwerkskosten (Kostengruppe 300 und 400) müssen mindestens 700 000 EUR brutto betragen haben.
Nachweis der Eignung gemäß § 122 (2) Nr. 1 GWB i.V.m. § 44 VgV.
Berechtigung der Führung der Berufsbezeichnung Architekt (z. B. Kopie der gültigen Kammermitgliedsbescheinigung der jeweiligen Architektenkammer, bei ausländischen Bewerbern ein Befähigungsnachweis entsprechend EG-Richtlinie 2014/24/EU).
Nachweis der Eignung gemäß § 122 (2) Nr. 2 GWB i.V.m. § 45 (1) Nr. 3 VgV.
Nachweis einer ausreichenden Berufshaftpflicht mit einer Mindestdeckungssumme für Personenschäden in Höhe von 2 000 000 EUR und für Sach- und Vermögensschäden ebenfalls von 2.000.000 EUR, jeweils mindestens zweifach maximiert pro Kalenderjahr oder Eigenerklärung, dass im Auftragsfall eine entsprechende Versicherung abgeschlossen wird.
Ist nach Überprüfung der Eignungskriterien die Anzahl der Bewerber, die diese Kriterien erfüllen, größer als die benannte maximale Zahl der Teilnehmer am Wettbewerbsverfahren, behält sich die Ausloberin gem. § 75 (6) VgV das Recht vor, die Teilnehmer per Losentscheid zu ermitteln.
Die Bewerbung zur Teilnahme am Wettbewerb ist bis spätestens 7.5. 2018 um 12.00 (Posteingang) bei der unter I.3) genannten Stelle einzureichen.
Die Bewerbung hat zwingend unter Verwendung des unter der Internetadresse.
Abrufbaren Bewerbungsformulars nebst der ergänzenden Erklärungen und Nachweise zu erfolgen.
Die weiteren Angaben zur Ausfüllung des Bewerbungsformulars und von den Bewerbern vorzulegenden Bewerbungsunterlagen, Nachweise, Erklärungen sind in den Bewerbungsbedingungen (ungekürzter Bekanntmachungstext) der Auslobungsunterlagen auf www.vergabe.metropoleruhr.de aufgeführt.
BST Architekten+Ingenieure, Oberhausen
Arbeitsgemeinschaft Hausmann&Schenk Architekten GbR und CSP Architekten, Oberhausen
LRO Lederer Ragnarsdóttir Oei GmbH & Co. KG, Stuttgart (angefragt)
— Nutzungsqualität,
Nach Abschluss des Wettbewerbsverfahrens erfolgt die Vergabe der Planungsleistungen in einem Verhandlungsverfahren gem. § 119 (5) GWB i.V.m. §§ 74, 80 (1) und 17 VgV in Abhängigkeit des vorstehend genannten Realisierungsvorbehaltes.
Teilnehmer am Verhandlungsverfahren sind die als Preisträger ausgewählten Büros, wie sie in den Bewerbungsunterlagen benannt wurden.
Wettbewerbssumme 65.000 EUR (inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer).
Folgende Aufteilung der Wettbewerbssumme ist geplant:
1. Preis: 27 000 EUR (brutto)
2. Preis: 17 000 EUR (brutto)
Mit dieser Zahlung erlöschen alle Rechtsansprüche bezüglich Honorarforderungen der teilnehmenden Büros gegenüber der Ausloberin für die in dem Wettbewerb zu erbringenden Leistungen.
Martin Halfmann, Architekt Köln
Thomas Krey, Bezirksbürgermeister Osterfeld
Sabine Lauxen, Beigeordnete Stadt Oberhausen
Christof Nellehsen, Architekt Duisburg
Silvia Schellenberg-Thaut, Architektin Leipzig
Hartmut Schmidt, Geschäftsführer OGM
Prof. Oskar Spital-Frenking, Architekt Lüdinghausen
Vertreter von SJD-Die Falken (angefragt)
Ben Dratz, Architekt Oberhausen (stellv. Preisrichter)
Frederik Jaspert, Architekt Köln (stellv. Preisrichter)
Horst Kalthoff, Geschäftsführer OGM (stellv. Preisrichter)
Rainer Mollerus, Amtsleiter Stadtplanung Stadt Oberhausen (stellv. Preisrichter)
Apostolos Tsalastras, Erster Beigeordneter Stadt Oberhausen (stellv. Preisrichter, angefragt)
Hermann Wischermann, stellvertretender Bezirksbürgermeister Osterfeld (stellv. Preisrichter)
Dr. Gregor Weibels-Balthaus, Stellv. Schulleiter GS Osterfeld (stellv. Preisrichter, angefragt)
NN, Fachpreisrichter (angefragt)
Der ungekürzte Bekanntmachungstext liegt den abzurufenden Unterlagen unter https://www.vergabe.metropoleruhr.de bei.
Die Beantwortung von Fragen bzgl. dieser Bekanntmachung erfolgt ebenso über diese Plattform.
Ende Bewerbungsfrist 7.5.2018, 12.00 (Posteingang).
Auswahl der Teilnehmer 16.5.2018.
Teilnahmebestätigung bis 23.5.2018.
Freischaltung der.
Auslobungsunterlagen 24.5.2018.
Kolloquium 13.6.2018.
Abgabe Wettbewerbsunterlagen 2.8.2018 (Poststempel bzw. bis 16.00 beim betreuenden Büro).
Abgabe Modelle 16.8.2018 (Poststempel bzw. bis 16.00 beim betreuenden Büro).
Preisgericht 19.9.2018.
Stellung eines Förderantrages Dezember 2018.
Erwarteter Zeitpunkt.
Einer möglichen Bewilligung Herbst 2019.
Beauftragung/Zuschlagserteilung anschließend, in Abhängigkeit des vorstehend genannten Realisierungsvorbehalts.
(Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung männlicher und weiblicher Sprachformen verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichwohl für beiderlei Geschlecht.).
Die Ausloberin beabsichtigt, unter Würdigung der Empfehlungen des Preisgerichts und vorbehaltlich der Zustimmung der Gremien einem der Preisträger die weitere Bearbeitung der Aufgabe (gem. § 8 (2) RPW) mindestens bis Leistungsphase 5 (Ausführungsplanung) zu übertragen,
— sobald die Finanzierung des Bauvorhabens gesichert ist.
Internet-Adresse:http://www.brd.nrw.de/organisation/vergabekammer
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt.
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist der Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
Ausschreibung veröffentlicht 09.04.2018
Wettbewerbs-ID 3-298237
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