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Timestamp: 2016-10-25 22:53:51
Document Index: 367546862

Matched Legal Cases: ['Art. 24', 'Art. 40', 'BGE', 'Art. 11', 'Art. 11', 'BGE', 'Art. 11', 'Art. 40', 'Art. 49', 'Art. 54', 'BGE', 'Art. 11', 'Art. 56', 'Art. 11', 'Art. 61', 'Art. 11', 'BGE', 'Art. 103', 'Art. 178', 'Art. 178', 'BGE', 'Art. 105', 'BGE', 'BGE', 'Art. 5', 'Art. 45', 'Art. 45', 'Art. 45', 'Art. 45', 'Art. 45', 'Art. 45', 'Art. 54', 'Art. 26', 'Art. 61', 'Art. 26', 'Art. 27', 'Art. 27', 'Art. 28', 'Art. 104', 'Art. 105', 'Art. 28', 'BGE', 'Art. 29', 'BGE', 'Art. 57', 'Art. 5', 'Art. 12', 'Art. 57', 'Art. 19', 'Art. 12', 'Art. 12', 'Art. 57', 'Art. 57', 'Art. 58', 'Art. 60', 'Art. 59', 'Art. 56', 'Art. 57', 'BGE', 'Art. 12', 'Art. 57', 'BGE', 'Art. 10', 'Art. 11', 'Art. 57', 'Art. 57', 'Art. 29', 'Art. 5', 'Art. 45', 'BGE', 'Art. 30', 'Art. 11', 'Art. 58', 'BGE', 'Art. 29', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 35', 'Art. 34', 'Art. 11', 'Art. 27', 'Art. 156', 'Art. 159']

2A.586/2003 (01.10.2004)
Beschwerdef�hrerin, vertreten durch F�rsprecher Andreas P�ll, Swisscom AG, Hauptsitz,
Beschwerdef�hrerin, vertreten durch Beat Moser, Rechtsanwalt, und Stephan Kratzer, F�rsprecher,
Beschwerdegegnerin, vertreten durch F�rsprecher Andreas P�ll, Swisscom AG, Hauptsitz,
Verwaltungsgerichtsbeschwerden (2A.586/2003 und 2A.610/2003) gegen die Verf�gung der Eidgen�ssischen Kommunikationskommission (ComCom) vom
Am 3. April 2000 reichte die TDC Switzerland AG beim Bundesamt f�r Kommunikation zuhanden der Eidgen�ssischen Kommunikationskommission ein Gesuch ein, mit dem sie die Festlegung der Bedingungen f�r bestimmte Interkonnektionsdienste im Verh�ltnis zur Swisscom AG beantragte. Mit Verf�gung vom 6. November 2003 gab die Kommunikationskommission diesem Interkonnektionsgesuch statt. Insbesondere verpflichtete sie die Swisscom AG, mit Wirkung ab dem 1. Januar 2000 bestimmte Interkonnektionsdienste zu genau festgelegten Preisen f�r die Jahre 2000 bis 2003 anzubieten bzw. abzurechnen. Dar�ber hinaus traf sie erg�nzende Anordnungen und auferlegte der Gesuchsgegnerin die gesamten Verfahrenskosten im Betrag von Fr. 889'790.--.
B.a Mit Eingabe vom 8. Dezember 2003 (Eingang beim Bundesgericht: 10. Dezember 2003) erhob die Swisscom AG Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht gegen die Verf�gung der Kommunikationskommission vom 6. November 2003 (Verfahren 2A.586/2003). Am 12. Dezember 2003 forderte der Pr�sident der II. �ffentlichrechtlichen Abteilung des Bundesgerichts die Swisscom AG auf, eine verbesserte Beschwerdeschrift einzureichen; dabei habe sie insbesondere darauf zu achten, dass die Beschwerdeschrift als solche keine als vertraulich bezeichneten Passagen mehr enthalte; gleichzeitig sei auch bei den Anh�ngen und Beilagen eine Trennung zwischen solchen, die als vertraulich erachtet w�rden, und anderen vorzunehmen. Am 16. Januar 2004 ging die in diesem Sinne verbesserte Beschwerdeschrift - mit je einem Ordner mit als vertraulich bezeichneten und einem Ordner mit den restlichen Unterlagen als Beilage - beim Bundesgericht ein. Die Swisscom AG beantragt haupts�chlich, die Verf�gung der Kommunikationskommission sei aufzuheben und das Interkonnektionsgesuch der TDC Switzerland AG sei abzulehnen; eventuell seien die Interkonnektionsbedingungen neu festzulegen bzw. es sei die Sache, soweit das Bundesgericht nicht selber entscheiden sollte, zur neuen Beurteilung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
B.b Am 10. Dezember 2003 erhob auch die TDC Switzerland AG beim Bundesgericht Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen die Verf�gung der Kommunikationskommission vom 6. November 2003 (Verfahren 2A.610/2003). Die TDC Switzerland AG stellt haupts�chlich den Antrag, die Verf�gung der Kommunikationskommission sei im Hauptpunkt (n�mlich in Ziff. 1, wo die Interkonnektionspreise festgelegt werden) aufzuheben und es sei die Sache insoweit an die Kommunikationskommission zur Neubeurteilung und zur neuen Preisfestsetzung zur�ckzuweisen.
C.a Mit Verf�gung vom 23. Januar 2004 vereinigte der Pr�sident der II. �ffentlichrechtlichen Abteilung des Bundesgerichts die beiden Verfahren 2A.586/2003 und 2A.610/2003. Weiter ordnete er die Zustellung der Beschwerdeschriften mit den entsprechenden Beilagen an, soweit diese nicht als vertraulich bezeichnet worden waren. Im Verfahren 2A.586/2003 verf�gte er superprovisorisch, bis zum Entscheid �ber die aufschiebende Wirkung h�tten vorerst s�mtliche Vollziehungsvorkehren zu unterbleiben. �berdies beschr�nkte er die beiden Verfahren vorl�ufig auf die Frage, ob die angefochtene Verf�gung der Kommunikationskommission vom 6. November 2003 nicht bereits deshalb an einem wesentlichen Mangel leide, weil sie den Verfahrensbeteiligten in zwei unterschiedlichen Fassungen er�ffnet worden sei.
C.b In ihren Stellungnahmen vom 23. Februar 2004 hielten die Swisscom AG, die TDC Switzerland AG und die Kommunikationskommission �bereinstimmend fest, es liege einzig aufgrund der Er�ffnung der angefochtenen Verf�gung in zwei unterschiedlichen Fassungen kein wesentlicher Verfahrensmangel vor.
C.c Mit Verf�gung vom 12. M�rz 2004 erweiterte der Abteilungspr�sident den Verfahrensgegenstand auf alle verfahrensrechtlichen Fragen und dabei insbesondere auf alle R�gen, die von den jeweiligen Beschwerdef�hrerinnen im Hinblick auf das vorinstanzliche Verfahren erhoben werden, sowie auf die damit teilweise verkn�pfte Frage der vollst�ndigen und richtigen Sachverhaltsfeststellung durch die Vorinstanz. Die materiellrechtlichen Fragen blieben vorerst weiterhin ausgeklammert. Sodann erteilte der Abteilungspr�sident der Verwaltungsgerichtsbeschwerde im Verfahren 2A.586/2003 die aufschiebende Wirkung.
C.e In ihrer Vernehmlassung ersuchte die TDC Switzerland AG insbesondere um Zustellung einer der Verf�gung der Kommunikationskommission beigelegten CD-ROM mit Daten der Swisscom AG, welche von dieser den als nicht vertraulich bezeichneten Unterlagen beigeordnet worden war. Auf schriftliche Nachfrage des Abteilungspr�sidenten erkl�rte die Swisscom AG mit Eingabe vom 5. Mai 2004, sie habe die fragliche CD-ROM zusammen mit der vollst�ndigen Fassung der angefochtenen Verf�gung der Kommunikationskommission irrt�mlich zu den nicht vertraulichen Unterlagen gelegt, und ersuchte um Abweisung des Antrags. Mit Verf�gung vom 7. Mai 2004 wies der Abteilungspr�sident das Gesuch um Zustellung der CD-ROM zurzeit ab.
Gegen eine analoge, am gleichen Tag ergangene Verf�gung der Kommunikationskommission im Interkonnektionsverfahren der MCI WorldCom AG gegen die Swisscom AG sind ebenfalls zwei Verwaltungsgerichtsbeschwerden beim Bundesgericht h�ngig (Verfahren 2A.587/2003 und 2A.588/2003).
Die beiden Beschwerden der Swisscom AG und der TDC Switzerland AG richten sich gegen den gleichen Entscheid und stehen sachlich und prozessual in einem engen Zusammenhang. Es rechtfertigt sich deshalb, die Beschwerden, in sinngem�sser Anwendung von Art. 24 BZP in Verbindung mit Art. 40 OG, in einem Verfahren zusammenzufassen und in einem einzigen Entscheid zu beurteilen (vgl. BGE 113 Ia 390 E. 1 S. 394). Die entsprechende Anordnung des Abteilungspr�sidenten in seiner Verf�gung vom 23. Januar 2004 ist in diesem Sinne zu best�tigen.
2.1 Nach Art. 11 Abs. 1 des Fernmeldegesetzes vom 30. April 1997 (FMG; SR 784.10) m�ssen marktbeherrschende Anbieterinnen von Fernmeldediensten andern Anbieterinnen nach den Grunds�tzen einer transparenten und kostenorientierten Preisgestaltung auf nichtdiskriminierende Weise Interkonnektion gew�hren, wobei sie die Bedingungen und Preise f�r ihre einzelnen Interkonnektionsdienstleistungen gesondert auszuweisen haben. Nach Art. 11 Abs. 2 FMG muss sodann, wer Dienste der (fernmeldetechnischen) Grundversorgung anbietet, die Kommunikationsf�higkeit zwischen allen Benutzern dieser Dienste sicherstellen und ist auch zur Interkonnektion verpflichtet, wenn keine marktbeherrschende Stellung vorliegt und keine Grundversorgungskonzession erteilt wurde (so genannte Interoperabilit�t).
2.2 Grunds�tzlich werden die Bedingungen der Interkonnektion zwischen den beteiligten Unternehmungen direkt vereinbart. Eine staatliche Regelung ist gesetzlich nur subsidi�r f�r den Fall vorgesehen, dass sich die Parteien nicht innert vern�nftiger Frist einigen k�nnen (BBl 1996 III 1419, 1427; Urteil des Bundesgerichts 2A.503/2000 vom 3. Oktober 2001, jeweils auszugweise wiedergegeben in ZBl 103/2002 S. 244, in sic! 2002, S. 18, sowie in RDAF 2003 I S. 595 [nachfolgend: Commcare-Entscheid], E. 2b; BGE 127 II 132 E. 1a S. 135; 125 II 613 E. 1c S. 618, mit Literaturhinweisen).
2.3 Gem�ss Art. 11 Abs. 3 FMG verf�gt die Eidgen�ssische Kommunikationskommission auf Antrag des Bundesamtes f�r Kommunikation die Interkonnektionsbedingungen nach markt- und branchen�blichen Grunds�tzen, wenn innert drei Monaten zwischen dem zur Interkonnektion verpflichteten Anbieter und dem Anfrager keine Einigung zustande kommt. Art. 40 ff. der Verordnung vom 31. Oktober 2001 �ber Fernmeldedienste (FDV; SR 784.101.1) konkretisieren die gesetzliche Interkonnektionspflicht. Art. 49 ff. FDV regeln das Verfahren zum Abschluss von Interkonnektionsvereinbarungen, Art. 54 ff. FDV dasjenige um Anordnung einer Verf�gung auf Interkonnektion (vgl. den Commcare-Entscheid, E. 2b; BGE 125 II 613 E. 1c S. 618 f., mit Literaturhinweisen). Ist die Frage der Marktbeherrschung zu beurteilen, so konsultiert das Bundesamt die Wettbewerbskommission (Art. 11 Abs. 3 dritter Satz FMG; vgl. auch Art. 56 FDV).
2.4 Nach Art. 11 Abs. 4 FMG (ausdr�cklich) sowie Art. 61 Abs. 1 FMG (implizit) unterliegen Verf�gungen der Kommunikationskommission in Anwendung von Art. 11 Abs. 3 FMG der Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht (vgl. dazu den Commcare-Entscheid, E. 2c; BGE 127 II 132 E. 1b S. 136; 125 II 613 E. 1d und 2a).
2.5 Die Beschwerdef�hrerinnen sind gem�ss Art. 103 lit. a OG zur Beschwerde befugt. Die Swisscom AG hat sodann ihre Beschwerdeschrift innert vom Abteilungspr�sidenten gesetzter Frist verbessert. Auf die beiden Beschwerden ist daher grunds�tzlich einzutreten. Da der Verfahrensgegenstand vor dem Bundesgericht bisher aber auf Verfahrensfragen beschr�nkt blieb, sind zurzeit lediglich diese prozessualen Gesichtspunkte zu behandeln.
3.2 Das Bundesgericht hat diese Frage bereits einmal angesprochen und, ohne sie endg�ltig zu beantworten, doch angedeutet, es handle sich bei der Kommunikationskommission nicht um eine richterliche Beh�rde (Commcare-Entscheid, E. 3b). Die Kommunikationskommission z�hlt zu den so genannten Beh�rdenkommissionen, f�llt verfassungsrechtlich unter Art. 178 BV und geh�rt mithin zur dezentralen Bundesverwaltung und nicht zur Justiz (vgl. Giovanni Biaggini, Art. 178, in Ehrenzeller/Mastronardi/Schweizer/Vallender [Hrsg.], Die schweizerische Bundesverfassung, Kommentar, Z�rich/Basel/Genf/Lachen 2002, Rz. 9). Im Unterschied zu den - ebenfalls unabh�ngigen und vom Bundesrat bestellten - Schieds- und Rekurskommissionen nimmt sie funktionell vorwiegend Verwaltungsaufgaben wahr, �hnlich wie dies bei der Bankenkommission zutrifft, bei der es sich ebenfalls nicht um eine Gerichtsbeh�rde handelt (Urteile des Bundesgerichts 2A.565/2002 vom 2. April 2003, E. 3.1, und 2A.262/2000 vom 9. M�rz 2001, E. 2b/aa = nicht publizierte Erw�gung von BGE 127 II 142). Im Vordergrund stehen typische T�tigkeiten der Exekutive und Verwaltung wie die Erteilung von Konzessionen oder die Wahrnehmung von Aufsichtsfunktionen (Peter Uebersax, Unabh�ngige Verwaltungsinstanzen und offene Gesetze im �ffentlichen Wirtschaftsrecht des Bundes - ein rechtliches Risiko?, in: Sutter-Somm/Hafner/Schmid/Seelmann [Hrsg.], Risiko und Recht, Festgabe zum Schweizerischen Juristentag 2004, Basel/Genf/M�nchen/Bern 2004, S. 689 f.). Auch die gesetzlich vorgesehene Unabh�ngigkeit macht die Kommunikationskommission nicht zur Justizbeh�rde, sondern soll gew�hrleisten, dass fachliche und sachliche Kriterien im Vordergrund stehen (Commcare-Entscheid, E. 3b). Zwar n�hert sich die T�tigkeit der Kommunikationskommission bei der Regelung von Interkonnektionsstreitigkeiten einer kontradiktorischen Streiterledigung, doch handelt es sich dabei lediglich um eine erg�nzende Aufgabe der Kommission, wie auch in anderen Bereichen Verwaltungsbeh�rden Streitf�lle zu schlichten haben. Insgesamt ist daher zu schliessen, dass die Kommunikationskommission auch im Interkonnektionsverfahren als Verwaltungs- und nicht als Gerichtsbeh�rde amtet.
3.3 Handelt es sich bei der Kommunikationskommission nicht um eine richterliche Instanz, kann das Bundesgericht deren Sachverhaltsfeststellungen grunds�tzlich frei und nicht lediglich im Sinne von Art. 105 Abs. 2 OG auf qualifizierte M�ngel hin �berpr�fen.
3.4 Unabh�ngig davon kann der Kommunikationskommission dennoch ein gewisser Beurteilungsspielraum zukommen. Zun�chst gilt dies, soweit die Kommunikationskommission unbestimmte Gesetzesbegriffe anzuwenden hat. Zwar ist es grunds�tzlich Aufgabe der Gerichte, derartige unbestimmte Gesetzesbegriffe im Einzelfall auszulegen und zu konkretisieren. Wenn aber die Gesetzesauslegung ergibt, dass der Gesetzgeber mit der offenen Normierung der Entscheidbeh�rde eine gerichtlich zu respektierende Entscheidungsbefugnis einr�umen wollte und dies mit der Verfassung vereinbar ist, darf und muss das Gericht seine Kognition entsprechend einschr�nken (vgl. BGE 127 II 184 E. 5a/aa S. 191, mit Hinweisen).
Die Kommunikationskommission ist keine gew�hnliche Vollzugsbeh�rde, sondern eine verwaltungsunabh�ngige Kollegialbeh�rde mit besonderen Kompetenzen. Als Fachorgan ist sie sowohl autonome Konzessionsbeh�rde als auch Regulierungsinstanz mit besonderer Verantwortung. Dies rechtfertigt an sich eine Zur�ckhaltung des Bundesgerichts wenigstens insoweit, als die Kommunikationskommission unbestimmte Gesetzesbegriffe auszulegen und anzuwenden hat. Es befreit das Bundesgericht aber nicht davon, die Rechtsanwendung unter Beachtung dieser Zur�ckhaltung auf ihre Vereinbarkeit mit Bundesrecht zu �berpr�fen (Commcare-Entscheid, E. 3d). Sodann amtet die Kommunikationskommission in einem h�chst technischen Bereich, in dem besondere Fachfragen sowohl �bermittlungstechnischer als auch �konomischer Ausrichtung zu beantworten sind. Der Kommunikationskommission steht dabei ein eigentliches "technisches Ermessen" zu.
In vergleichbarer Weise gesteht das Bundesgericht anderen Beh�rdenkommissionen bei der Pr�fung des Einzelfalls und bei der Anwendung von unbestimmten Gesetzesbegriffen einen Beurteilungsspielraum zu, soweit sie die f�r den Entscheid wesentlichen Gesichtspunkte pr�fen und die erforderlichen Abkl�rungen sorgf�ltig und umfassend t�tigen; es greift analog wie bei Ermessensfragen nur bei eigentlichen Ermessensfehlern ein (vgl. etwa f�r die Bankenkommission BGE 126 II 111 E. 3b S. 115, mit Hinweisen, und f�r die Spielbankenkommission das Urteil 2A.494/2001 vom 27. Februar 2002, E. 2; vgl. auch Uebersax, a.a.O., S. 692). Dies hat gleichermassen f�r die Kommunikationskommission zu gelten.
3.5 Die Entscheide der Kommunikationskommission �ber die Festlegung von Interkonnektionsbedingungen weisen einen hohen technischen Gehalt auf. Insoweit h�lt sich das Bundesgericht bei der �berpr�fung der bei ihm angefochtenen Entscheide zur�ck. Im Hinblick darauf, dass es sich beim Bundesgericht um die einzige Rechtsmittelinstanz in Interkonnektionsstreitigkeiten und die einzige daf�r zust�ndige gerichtliche Beh�rde handelt, ist daher der Einhaltung verfahrensrechtlicher Regeln besonderes Gewicht beizumessen. Bleibt der Kommunikationskommission als Regulierungsbeh�rde ein grosser Freiraum in inhaltlicher Hinsicht, muss das Bundesgericht wenigstens bei der verfahrensrechtlichen �berpr�fung der bei ihm angefochtenen Entscheide f�r gr�sstm�gliche Gew�hr sorgen, dass ein materiell einwandfreier Entscheid zustandekommt (vgl. Uebersax, a.a.O., S. 693 f.).
4.1 Mit ihrem Hauptantrag schliesst die Swisscom AG darauf, sie k�nne gar nicht zur Interkonnektion im vorliegenden Zusammenhang verpflichtet werden. Sie sei im Interkonnektionsverfahren nicht passivlegitimiert, da sie nicht (mehr) operativ t�tig sei und weder �ber eine Konzession zur Erbringung von Fernmeldediensten verf�ge noch entsprechend beim Bundesamt (BAKOM) gemeldet sei.
Die Swisscom AG f�hrt dazu aus, am 19. Dezember 2001 habe sie das Bundesamt (BAKOM) informiert, sich eine Holdingstruktur geben zu wollen. Mit Schreiben vom 3. April 2003 habe sie dem Bundesamt (BAKOM) mitgeteilt, dass sie seit Mitte 2002 nicht mehr operativ t�tig sei und die Fernmeldedienste im Festnetzbereich nunmehr durch die Swisscom Fixnet AG erbracht w�rden. Mit Verf�gung vom 8. Juli 2003 habe das Bundesamt (BAKOM) ihre eigene Konzession r�ckwirkend auf den 31. Dezember 2002 aufgehoben. Mit Schreiben vom 27. Mai 2002 habe die Swisscom AG sodann auch ihre Vertragspartner �ber die bevorstehende Vertrags�bertragung informiert. Seither erf�lle die TDC Switzerland AG ihre Vertragspflichten denn auch gegen�ber der Swisscom Fixnet AG und nicht mehr der Swisscom AG. Das gegen die letztere gerichtete Interkonnektionsgesuch h�tte daher abgewiesen werden m�ssen, erbringe diese doch gar keine Fernmeldedienste mehr.
4.2 Im Verwaltungsverfahren stellt die Frage der Aktiv- und Passivlegitimation eine Verfahrensvoraussetzung (Sachentscheidungsvoraussetzung) dar und ist rein prozessual- und nicht materiellrechtlicher Natur (Ren� Rhinow/Heinrich Koller/Christina Kiss, �ffentliches Prozessrecht und Justizverfassungsrecht des Bundes, Basel/Frankfurt a.M. 1996, Rz. 1010 ff.). Die einzige Ausnahme bildet der urspr�ngliche Verwaltungsprozess im Verfahren der verwaltungsrechtlichen Klage, wo die Legitimation - in Anlehnung an den Zivilprozess - materiellrechtlicher Natur ist (vgl. etwa das Urteil des Bundesgerichts 2C.5/1999 vom 3. Juli 2003, E. 2.1). Bei der beh�rdlichen Festlegung der Interkonnektionsbedingungen handelt es sich aber nicht um eine verwaltungsrechtliche Klage, die zu einem gerichtlichen Urteil f�hrt, sondern um ein durch ein Gesuch ausgel�stes Verwaltungsverfahren, in dem beh�rdlich einseitig, wenn auch mit Wirkung gegen�ber zwei Verfahrensbeteiligten verf�gt wird. Die Frage der Aktiv- und Passivlegitimation im Verfahren vor der Kommunikationskommission ist daher prozessualer und nicht materiellrechtlicher Natur.
4.3 Der noch heute zwischen den Parteien g�ltige Interkonnektionsvertrag vom 9. April 1998 wurde mit der Swisscom AG abgeschlossen und seither nicht ver�ndert. Das Interkonnektionsgesuch der TDC Switzerland AG vom 3. April 2000 war gegen die damals unbestrittenermassen noch selbst als Anbieterin von Fernmeldediensten t�tige Swisscom AG gerichtet. Im Interkonnektionsverfahren liess sich die Swisscom AG durch verschiedene organisatorische Einheiten vertreten, bei denen es sich jedoch nicht um eigenst�ndige Gesellschaften handelte.
Ob der Interkonnektionsvertrag bei der sp�ter erfolgten Einrichtung der Holdingstruktur und der damit verbundenen Trennung der Swisscom Fixnet AG von der Swisscom AG gesellschaftsintern mit privatrechtlicher Wirkung nach aussen korrekt �bertragen wurde, was die TDC Switzerland AG bestreitet, kann hier offen bleiben. F�r das �ffentlichrechtliche Interkonnektionsverfahren ist einzig entscheidend, dass die Swisscom AG bis zum hier angefochtenen Entscheid der Kommunikationskommission selber Partei blieb und als solche auftrat. Zwar wurden vereinzelte Schreiben unter dem Namen Swisscom Fixnet AG verschickt. Vorwiegend ist die Swisscom AG aber w�hrend des langen Instruktionsverfahrens unter ihrem eigenen Namen aufgetreten. Sie tr�gt denn auch selber gar nicht vor, je einen Parteiwechsel beantragt oder geltend gemacht zu haben. Daran �ndert weder etwas, dass die Swisscom AG ihre Vertragspartner im Mai 2002 von der bevorstehenden - damals aber noch nicht vollzogenen - �nderung informierte, noch dass sie dem Bundesamt (BAKOM) im April 2003 in allgemeiner Weise die Einrichtung der Holdingstruktur bekannt gab und in der Folge ihre Fernmeldedienste-Konzession auf Ende 2002 aufgehoben wurde. Einen Antrag auf Parteiwechsel im vorliegenden Interkonnektionsverfahren hat sie damit nicht gestellt, zumal sich dieses Verfahren wie auch schliesslich die angefochtene Verf�gung nicht zur Hauptsache auf die k�nftig anzuwendenden Interkonnektionsbedingungen, sondern auf diejenigen der Jahre 2000-2003 und damit in erster Linie auf eine Zeit bezog, in der die Swisscom AG unbestrittenermassen noch Konzession�rin und Leistungsanbieterin war.
Unter diesen Umst�nden muss sich die Swisscom AG den - nicht nur die Beh�rden, sondern auch die Privaten und damit ebenfalls gemischtwirtschaftliche Unternehmungen verpflichtenden - Grundsatz von Treu und Glauben nach Art. 5 Abs. 3 BV entgegenhalten lassen. Es ist weder Aufgabe der Beh�rde noch der Gegenpartei, von sich aus den Konzernstrukturen einer Partei Rechnung zu tragen, wenn diese selbst sich auf ein Verfahren einl�sst, sich daran bis zu dessen Abschluss beteiligt und zu keinem Zeitpunkt namentlich aufgrund ver�nderter tats�chlicher Verh�ltnisse einen Parteiwechsel beantragt. Die Swisscom AG hat es damit verpasst, rechtzeitig einen Parteiwechsel im vorliegenden Verfahren geltend zu machen, und kann dies auch nicht mehr vor Bundesgericht nachholen. Es verhielte sich allenfalls anders, h�tten sich die Verh�ltnisse erst nach dem angefochtenen Entscheid ge�ndert. Es wird mithin der Swisscom AG selber obliegen, sich mit ihrer Tochtergesellschaft so zu organisieren, dass sie ihre Verpflichtungen aus dem vorliegenden Interkonnektionsverfahren zu erf�llen vermag. Im �brigen werden alle Beteiligten f�r die Zeit, welche an die hier wesentliche Geltungsdauer der fraglichen Interkonnektionsbedingungen anschliesst, d.h. von 2004 an, die erforderlichen Konsequenzen ziehen k�nnen.
5.1 Art. 45 FDV enth�lt die Vorschriften zur Ermittlung der kostenorientierten Preisgestaltung im Interkonnektionsverh�ltnis. Die Festsetzung der Preise beruht auf den Grunds�tzen der Kostenrelevanz (f�r die in einem kausalen Zusammenhang mit der Interkonnektion stehenden Kosten; Art. 45 Abs. 1 lit. a FDV), der langfristigen Zusatzkosten (long run incremental costs, LRIC; Art. 45 Abs. 1 lit. b FDV), eines konstanten Zusatzes (constant mark up) auf den relevanten gemeinsamen und Gemeinkosten (joint and common costs; Art. 45 Abs. 1 lit. c FDV) sowie eines branchen�blichen Kapitalertrags f�r die eingesetzten Investitionen (Art. 45 Abs. 1 lit. d FDV). Die Kosten haben den Aufwendungen und Investitionen einer effizienten Anbieterin zu entsprechen, ihre Berechnung muss auf einer aktuellen Grundlage erfolgen, und die Netzkosten m�ssen den Wiederbeschaffungskosten entsprechen (Art. 45 Abs. 2 FDV). Schliesslich sind die Interkonnektionsdienstleistungen getrennt und entb�ndelt von den �brigen Diensten abzurechnen und in Rechnung zu stellen.
5.2 Obwohl die Art. 54 ff. FDV das Interkonnektionsverfahren in den Grundz�gen regeln und die zu beachtenden Kriterien nennen, sind dem Gesetzes- und Verordnungsrecht nur wenige Hinweise auf die von den zust�ndigen Bundesbeh�rden anzuwendende Methode zu entnehmen. Die Kommunikationskommission hat ihr Vorgehen jedoch im angefochtenen Entscheid eingehend beschrieben. Ausgangspunkt f�r die Preis- bzw. Kosten�berpr�fung bildeten Kosten- und Modellinformationen der Swisscom AG, insbesondere das von dieser erstellte und eingereichte Modell der langfristigen Zusatzkosten (LRIC-Modell). Da dieses allerdings nach Ansicht der Vorinstanz an gewissen M�ngeln litt, erstellte das Bundesamt (BAKOM) auf der Grundlage des LRIC-Modells, aber erg�nzt um weitere Beweismittel, so genannte Plausibilit�tstabellen in Form von Excel-Dateien, die dem angefochtenen Entscheid auf einer CD-ROM als Beilage beigef�gt sind; diese Plausibilit�tstabellen stellen ein Abbild des LRIC-Modells dar, sollen aber im Unterschied dazu eine unabh�ngige Sicht und die erforderlichen Preisberechnungen erm�glichen. Mit der Berechnung des branchen�blichen Kapitalertrages - und lediglich mit dieser - wurde Prof. Spremann als unabh�ngiger Gutachter betraut. Die schliesslich verf�gten und hier angefochtenen Interkonnektionstarife beruhen, vereinfachend zusammengefasst, auf der �berpr�fung des LRIC-Modells auf der Grundlage der Plausibilit�tstabellen, erg�nzt mit den gutachterlichen Berechnungen zum branchen�blichen Kapitalertrag.
6.1 Der angefochtene Entscheid wurde den Parteien in zwei unterschiedlichen Fassungen er�ffnet: Die TDC Switzerland AG erhielt eine Fassung, die �ber etliche Passagen verf�gt, welche abgedeckt sind, was die Kommunikationskommission damit begr�ndete, sie enthielten Gesch�ftsgeheimnisse der Swisscom AG. Dieser wiederum wurde eine vollst�ndige Fassung ohne Abdeckungen zugestellt. In ihren ersten Stellungnahmen hielten allerdings alle Verfahrensbeteiligten daf�r, der blosse Umstand, dass die Verf�gung der Kommunikationskommission in zwei unterschiedlichen Fassungen er�ffnet worden sei, verletze Bundesrecht nicht.
Bei der Begr�ndung einer Verf�gung ist, wovon die Vorinstanz zu Recht ausgeht, wie im Verfahren selber den Geheimhaltungsinteressen der Parteien geb�hrend Rechnung zu tragen (Michele Albertini, Der verfassungsm�ssige Anspruch auf rechtliches Geh�r im Verwaltungsverfahren des modernen Staates, Bern 2000, S. 407 f.). Inzwischen ist die TDC Switzerland AG aufgrund eines Versehens der Swisscom AG nachtr�glich doch noch in den Besitz der vollst�ndigen Version des angefochtenen Entscheids gelangt. Allerdings verweist dieser als Anhang auf eine CD-ROM bzw. auf die darin gespeicherten Dateien, welche die Plausibilit�tstabellen enthalten, die der Vorinstanz zur Bestimmung des anzuwendenden Interkonnektionstarifs dienten. In diese CD-ROM hat die TDC Switzerland AG in der Annahme, dass sie von der Swisscom AG nicht mehr als vertraulich erachtet w�rde, Einsicht verlangt, wogegen sich die Swisscom AG aber mit dem Hinweis darauf zur Wehr setzt, die CD-ROM sei ebenfalls versehentlich in den nicht als vertraulich bezeichneten Ordner gelangt und enthalte Gesch�ftsgeheimnisse, an denen weiterhin ein Geheimhaltungsinteresse geltend gemacht werde.
6.2 Die Frage der vollst�ndigen Er�ffnung des angefochtenen Entscheids bzw. der Abdeckung von Gesch�ftsgeheimnissen in dessen Begr�ndung ist eng verkn�pft mit derjenigen, ob der betroffenen Partei im Verfahren vor der Vorinstanz in rechtsgen�glicher Weise das rechtliche Geh�r gew�hrt worden ist. Freilich erhob die TDC Switzerland AG in diesem Zusammenhang in ihrer Beschwerdeschrift vom 10. Dezember 2003 nicht ausdr�cklich die R�ge der Verletzung des rechtlichen Geh�rs. In ihrer Stellungnahme vom 23. Februar 2004 hielt sie aber doch fest, durch die Abdeckung der zahlreichen Passagen in der angefochtenen Verf�gung seien ihr tats�chlich viele Informationen vorenthalten worden; dies stelle jedoch nur die "Spitze des Eisbergs" dar, sei doch das ganze Instruktionsverfahren davon gepr�gt gewesen, dass ihr die �berwiegende Mehrzahl der massgeblichen Informationen vorenthalten worden sei; aufgrund des der Kommunikationskommission zustehenden Ermessens gehe TDC Switzerland AG dennoch nicht von einer Geh�rsverletzung aus, zumal ihr grosses Interesse an einem m�glichst bald rechtskr�ftigen Entscheid �ber die Interkonnektionsbedingungen die Geltendmachung allf�lliger Unregelm�ssigkeiten bei der Gew�hrung des rechtlichen Geh�rs �berwiege. In ihrer Vernehmlassung vom 16. April 2004 f�hrt die TDC Switzerland AG aus, im Verlauf des Verfahrens seien ihr sehr viele Informationen und Beweismittel mit dem Hinweis darauf, es handle sich um Gesch�ftsgeheimnisse der Swisscom AG, vorenthalten worden; sie habe dies akzeptiert und keinen Anspruch auf umfassende Akteneinsicht angemeldet; zwar verf�ge sie daher lediglich �ber einen beschr�nkten Kenntnisstand �ber die Aktenlage, die Begr�ndung der angefochtenen Verf�gung sei aber gen�gend, um �ber einen Weiterzug zu entscheiden. Im �brigen sei ein allf�lliger Mangel geheilt, nachdem die TDC Switzerland AG nunmehr in den Besitz der vollst�ndigen Fassung des angefochtenen Entscheids gelangt sei.
6.3 Das Verfahren vor der Kommunikationskommission im Zusammenhang mit Geheimakten richtet sich mangels spezialgesetzlicher Bestimmung nach Art. 26 ff. VwVG (vgl. Art. 61 Abs. 3 FMG). Nach Art. 26 Abs. 1 VwVG hat eine Partei insbesondere Anspruch auf Einsicht in alle als Beweismittel dienenden Aktenst�cke. Gem�ss Art. 27 Abs. 1 lit. b VwVG darf die Einsichtnahme in die Akten unter anderem dann verweigert werden, wenn wesentliche private Interessen, insbesondere von Gegenparteien, die Geheimhaltung erfordern. Dazu z�hlen namentlich die Gesch�ftsgeheimnisse. Die Verweigerung der Einsichtnahme darf sich nach Art. 27 Abs. 2 VwVG nur auf die Aktenst�cke erstrecken, f�r die Geheimhaltungsgr�nde bestehen. Wird einer Partei die Einsichtnahme in ein Aktenst�ck verweigert, so darf darauf gem�ss Art. 28 VwVG zum Nachteil der Partei nur abgestellt werden, wenn ihr die Beh�rde von seinem f�r die Sache wesentlichen Inhalt m�ndlich oder schriftlich Kenntnis und ihr ausserdem Gelegenheit gegeben hat, sich zu �ussern und Gegenbeweismittel zu bezeichnen; als Umkehrschluss ergibt sich daraus, dass Geheimakten nicht als Grundlage eines Entscheides dienen d�rfen, wenn diese Voraussetzungen nicht erf�llt sind (dazu Albertini, a.a.O., S. 233 ff. und 299 ff.).
6.4 Der angefochtene Entscheid verweist erg�nzend auf die ihm beigelegte CD-ROM. Es fragt sich damit, inwieweit diese zu einem Bestandteil der Verf�gung der Kommunikationskommission wird. Dies kann jedoch offen bleiben, denn jedenfalls kann nicht davon ausgegangen werden, ein allf�lliger Mangel bei der Akteneinsicht sei geheilt. Daf�r ist nicht von Belang, ob der - weiterhin h�ngige - Antrag der TDC Switzerland AG auf Einsicht in die CD-ROM nur deshalb gestellt wurde, weil die TDC Switzerland AG davon ausging, die darin gespeicherten Dateien enthielten keine Gesch�ftsgeheimnisse der Swisscom AG. Jedenfalls hat die TDC Switzerland ihren entsprechenden Antrag bis heute nicht zur�ckgezogen, und zwar auch dann nicht, nachdem sie vom Standpunkt ihrer Gegenpartei Kenntnis erhalten hatte, es handle sich um vertrauliche Dateien. Im �brigen verzichtet die TDC Switzerland AG zwar ausdr�cklich auf die Geltendmachung einer Geh�rsverweigerung, tr�gt aber wiederholt vor, das Vorgehen der Kommunikationskommission sei fragw�rdig und verunm�gliche ihr eine abschliessende Beurteilung der Rechtslage. Diese "versteckte" oder jedenfalls sinngem�sse R�ge kann nicht g�nzlich unbeachtet bleiben.
6.5 Grunds�tzlich hat eine Partei ein Gesuch um Akteneinsicht zu stellen, damit �berhaupt die Einsichtnahme verweigert werden kann. Indessen kann dies nicht absolut gelten und besteht unter Umst�nden die Pflicht der Beh�rden, die Frage der Akteneinsicht von Amtes wegen zu regeln. Dies trifft namentlich dann zu, wenn ein Verfahrensbeteiligter gar keine Kenntnis von den Geheimakten hat oder es ihm objektiv unm�glich ist, deren Umfang und Tragweite zu beurteilen. Gerade der vorliegende Fall zeigt, dass das Abstellen auf die Gesch�ftsgeheimnisse der Swisscom AG auf Seiten der TDC Switzerland AG ein gewisses Unbehagen zur�ckliess, weil es ihr eben doch verunm�glicht ist, die Sach- und darauf gest�tzt die Rechtslage abschliessend einzusch�tzen. Hinzu kommt, dass es nicht einzig um Gesch�ftsgeheimnisse der Swisscom AG geht, sondern auch um von den Beh�rden erarbeitete Unterlagen, die wiederum auf solchen Gesch�ftsgeheimnissen beruhen, wie dies insbesondere bei den so genannten Plausibilit�tstabellen zutrifft. �ber deren Inhalt wurde die TDC Switzerland AG �berhaupt nicht in Kenntnis gesetzt. Im �brigen darf bei der Entscheidfindung auf Geheimakten, �ber die nicht wenigstens in zusammenfassender Weise informiert worden ist, auch dann nicht abgestellt werden, wenn darin gar nicht Einsicht verlangt wurde.
Dabei geht es nicht an, das Problem einfach auf die Rechtsmittelinstanz zu �berw�lzen. Auch in ihrer Beschwerde vermag die TDC Switzerland AG n�mlich - verst�ndlicherweise - nicht genauer darzulegen, inwiefern die Plausibilit�tstabellen unzutreffend bzw. die darauf gest�tzte Ermittlung des fraglichen Tarifs bundesrechtswidrig sein sollen. Vielmehr regt sie beim Bundesgericht sinngem�ss an, die tats�chliche Grundlage des angefochtenen Entscheids von Amtes wegen zu �berpr�fen. Gleichzeitig berufen sich sowohl die Swisscom AG als auch die Vorinstanz vor Bundesgericht auf Geheimakten und haben solche als Beilagen zu ihren Rechtsschriften eingereicht. Das Bundesgericht kann sich dem mit Blick auf Art. 104 lit. a und b und Art. 105 Abs. 1 OG nicht ohne weiteres entziehen. Gerade die in der bereits mehrfach erw�hnten CD-ROM gespeicherten Dateien belegen die Komplexit�t dieser Aufgabe. Es kann nun aber nicht Sache des Bundesgerichts sein, an Stelle der Kommunikationskommission f�r eine geordnete Akteneinsicht zu sorgen, dies umso weniger als sich das Bundesgericht ja bei der �berpr�fung des Sachentscheids selber eine gewisse Zur�ckhaltung auferlegt; die Akteneinsicht mit der M�glichkeit der betroffenen Partei, sich zu den fraglichen Unterlagen zu �ussern, k�nnte damit vor Bundesgericht gar nicht mehr dieselbe Wirkung zeitigen wie vor der Vorinstanz. Es ist daher Aufgabe der Kommunikationskommission, sich in einem korrekten Verfahren, das auch die Akteneinsicht geb�hrend ber�cksichtigt, die Grundlage f�r ihren Entscheid zu erarbeiten.
6.6 Zwar ist nicht zu �bersehen, dass die in Art. 28 VwVG vorgeschriebene Kenntnisgabe des f�r die Sache wesentlichen Inhalts von Geheimakten bei bestimmten Unterlagen wie insbesondere Tabellen Schwierigkeiten bereiten kann. Unl�sbar erscheint diese Aufgabe aber nicht. Dabei ist immerhin der besondere Charakter des Interkonnektionsverfahrens in Betracht zu ziehen: Die Bestimmung kostenorientierter Preise bedingt unabh�ngig davon, nach welcher Methode diese festgelegt werden, gewisse Kenntnisse der tats�chlichen Kosten. Die interkonnektionspflichtige marktbeherrschende Unternehmung ist daher notwendigerweise verpflichtet, ihre Kostenstrukturen jedenfalls gegen�ber den Beh�rden offenzulegen. Aus Gr�nden der Transparenz und Nachvollziehbarkeit hat dies in eingeschr�nktem Umfang aber auch gegen�ber der interkonnektionsberechtigten Unternehmung zu gelten. Ohne alle Details zu kennen, muss es dieser doch m�glich sein, die Richtigkeit der tats�chlichen Kosten einzusch�tzen. Das Interkonnektionsverfahren bedingt demnach eine gewisse Transparenz und die Beschr�nkung des Geheimhaltungsinteresses der interkonnektionspflichtigen Unternehmung auf die Kernzahlen ihrer Kostenstrukturen, nicht aber auf s�mtliche gesch�ftsm�ssigen Unterlagen.
Im vorliegenden Verfahren scheinen die Beteiligten bisher eher von einem zu weiten Verst�ndnis der zu sch�tzenden Gesch�ftsgeheimnisse der Swisscom AG ausgegangen zu sein. Andrerseits obliegt es der Gegenpartei, deutlich kund zu tun, in welche Unterlagen sie Einsicht nehmen m�chte. Sache der Kommunikationskommission ist, zu entscheiden, ob das Interkonnektionsverfahren insofern Transparenz erfordert und ob es sich um Kernzahlen handelt, in die nicht direkt Einsicht gegeben werden kann, oder ob es um andere Unterlagen geht, bei denen Einsicht zu erteilen ist. Wird die Einsicht verweigert, ist wenigstens eine Zusammenfassung �ber den Inhalt der Unterlagen zu erstellen, was auch m�glich erscheint, ohne dass die eigentlichen Kernzahlen genannt werden.
7.1 Betroffen von der Frage der Akteneinsicht ist nicht nur die TDC Switzerland AG, sondern auch die Swisscom AG. Diese erhebt sogar ausdr�cklich die R�ge, die Verfahrensf�hrung sei nicht transparent gewesen und es sei ihr die Einsicht in verschiedene Akten, namentlich in solche des Bundesamts (BAKOM) und der von diesem beigezogenen Berater, verweigert worden; dabei habe sie insbesondere keine Einsicht in den Antrag des Bundesamtes an die Kommunikationskommission erhalten und sich dementsprechend auch nicht dazu �ussern k�nnen, bevor der angefochtene Entscheid ergangen sei. Die Vorinstanz wendet dagegen ein, es handle sich bei den fraglichen Unterlagen um rein verwaltungsinterne Akten, in die keine Einsicht gew�hrt werden m�sse.
7.2 Zun�chst ist festzuhalten, dass die Kommunikationskommission ein aufwendiges Verfahren durchf�hrte und offensichtlich um Vollst�ndigkeit der Entscheidgrundlagen bem�ht war. Dass das Verfahren mit den gew�hlten Verfahrensschritten - abgesehen von der Frage der richtigen Behandlung der Geheimakten - an sich ungeeignet war, um den strittigen Interkonnektionstarif festzulegen, wird von keiner Seite geltend gemacht und ist auch nicht ersichtlich. �berdies wurde gerade die Swisscom AG wiederholt in das Instruktionsverfahren einbezogen. Davon zeugen nur schon die zahlreichen Instruktionstreffen, die mit der Swisscom AG zwecks Erl�uterung und Erg�nzung der Beweisf�hrung durchgef�hrt wurden. Auch die Plausibilit�tstabellen, die dem angefochtenen Entscheid zugrunde liegen, wurden in enger Zusammenarbeit mit der Swisscom AG entwickelt. Demgegen�ber war die TDC Switzerland AG bedeutend weniger am Instruktionsverfahren beteiligt; insbesondere konnte sie aus R�cksicht auf die Gesch�ftsgeheimnisse der Swisscom AG nicht an den Instruktionstreffen teilnehmen, �ber welche sie lediglich mit abgedeckten Protokollen informiert wurde.
7.3 Die Akteneinsicht erstreckt sich grunds�tzlich auf alle Akten, die geeignet sind, Grundlage f�r die sp�tere Entscheidung zu bilden, d.h. entscheidrelevant sind oder sein k�nnten; um den Umfang des Akteneinsichtsrechts zu bestimmen, kommt es auf die Bedeutung eines Aktenst�ckes f�r die verf�gungswesentliche Sachverhaltsdarstellung an (BGE 125 II 473 E. 4c/cc, mit Hinweisen). Weder nach der Akteneinsichtsordnung des Verwaltungsverfahrensgesetzs noch aufgrund der Verfassungsgarantie von Art. 29 Abs. 2 BV besteht ein Anspruch auf Einsicht in verwaltungsinterne Akten. Als solche gelten Unterlagen, denen f�r die Behandlung eines Falles kein Beweischarakter zukommt, welche vielmehr ausschliesslich der verwaltungsinternen Meinungsbildung dienen und somit f�r den verwaltungsinternen Gebrauch bestimmt sind (z.B. Entw�rfe, Antr�ge, Notizen, Mitberichte, Hilfsbelege usw.). Mit dem Ausschluss des Einsichtsrechts in diese Akten soll verhindert werden, dass die interne Meinungsbildung der Verwaltung �ber die entscheidenden Aktenst�cke und die erlassenen begr�ndeten Verf�gungen hinaus vollst�ndig vor der �ffentlichkeit ausgebreitet wird (BGE 125 II 473 E. 4a, mit Hinweisen).
7.4 Die Swisscom AG sieht in verschiedenen Umst�nden eine Verletzung ihres Anspruchs auf rechtliches Geh�r.
7.4.1 Die Swisscom AG wie auch die TDC Switzerland AG konnten sich abgesehen von der �usserungsm�glichkeit im ordentlichen Schriftenwechsel verschiedentlich zu weiteren konkreten Unterlagen vernehmen lassen, so insbesondere zum Gutachten der Wettbewerbskommission, zum Gutachten von Prof. Spremann sowie zur Empfehlung der Preis�berwachung. Ferner bestand die Gelegenheit zu einer Schlussstellungnahme. Auch konnte sich die Swisscom AG im Rahmen der zahlreichen Beweiseingaben sowie an den insgesamt 16 Instruktionstreffen zu weiteren konkreten Fragestellungen �ussern. Die Swisscom AG war insofern weitgehend in die vorgenommenen Abkl�rungen einbezogen und hatte wiederholt Gelegenheit, dazu Stellung zu nehmen.
7.4.2 Unzutreffend ist die Behauptung der Swisscom AG, die gesamte Korrespondenz der Instruktionsbeh�rde mit anderen Institutionen fehle in den Akten. Insbesondere fand diejenige mit der Wettbewerbskommission und der Preis�berwachung sehr wohl Eingang in die Akten.
7.4.3 Die Swisscom AG belegt nicht, inwieweit von ihr eingereichte wesentliche Dokumente sich nicht in den Akten befinden sollen. Die von der Swisscom AG in ihrem Schreiben vom 31. Oktober 2003 aufgelisteten e-mails bezeichnete die Instruktionsbeh�rde in ihrer Entgegnung vom 4. November 2003 entweder als nicht entscheidwesentlich oder sie best�tigte, dass deren Inhalt bzw. Anh�nge in anderer Weise Eingang in die Akten gefunden h�tten. Im �brigen brauchte die Swisscom AG gar nicht in von ihr selbst versandte e-mails Einsicht zu nehmen, musste sie ja zwangsl�ufig davon selber Kenntnis haben.
7.4.4 Dass die Aktenf�hrung in den Parallelverfahren mit der TDC Switzerland AG und der MCI WorldCom AG in grossen Teilen zusammen gelegt wurde, ist nicht zu beanstanden und stellt keine Verletzung des rechtlichen Geh�rs der Swisscom AG dar. Diese selbst hat etliche Unterlagen lediglich einmal f�r beide Verfahren eingereicht, weshalb sie sich schon aus diesem Grunde nicht darauf berufen kann, die Akten h�tten doppelt gef�hrt werden m�ssen. Es erscheint auch durchaus - namentlich aus Gr�nden der Verfahrens�konomie - sinnvoll, wenn das aufwendige Beweisverfahren, insbesondere die Erstellung der Plausibilit�tstabellen, f�r beide F�lle gemeinsam durchgef�hrt wurde.
8.1 Einen besonderen Vorbehalt �ussert die Swisscom AG im Hinblick auf den Beizug externer Berater: Dabei stellt sie schon den Beizug als solchen in Frage. Sie erhebt insbesondere den Vorwurf, die externen Berater, worunter insbesondere die WIK Consult GmbH, seien zu Unrecht nicht als Sachverst�ndige mit den daf�r anwendbaren Bedingungen beigezogen worden. Die Instruktionsbeh�rde habe mit dem gew�hlten Vorgehen Instruktionsaufgaben an Dritte delegiert, was nicht zul�ssig sei. Die Kommunikationskommission und die TDC Switzerland AG wenden dagegen ein, der Beizug von Beratern unterscheide sich von demjenigen von Sachverst�ndigen und sei insbesondere im Fernmeldebereich durchaus zul�ssig; die Verfahrensf�hrung sei jederzeit und uneingeschr�nkt beim Bundesamt (BAKOM) als Instruktionsbeh�rde sowie der Kommunikationskommission als Entscheidinstanz geblieben, weshalb keine Delegation von Instruktionsaufgaben an Dritte stattgefunden habe.
8.2 Nach Art. 57 Abs. 1 des Regierungs- und Verwaltungsorganisationsgesetzes vom 21. M�rz 1997 (RVOG; SR 172.010) k�nnen Bundesrat und Departemente Organisationen und Personen, die nicht der Bundesverwaltung angeh�ren, zur Beratung beiziehen. Obschon die gesetzliche Bestimmung wohl nicht in erster Linie f�r Verf�gungsverfahren erstellt wurde, erscheint deren Anwendung auf solche Verfahren nicht ausgeschlossen. Die Kommunikationskommission verf�gt denn auch gem�ss Art. 5 ihres vom Bundesrat genehmigten Gesch�ftsreglementes vom 6. November 1997 (SR 784.101.115) f�r alle ihre Verfahren �ber die Kompetenz, Fachleute beizuziehen. Solche Fachleute sind zu unterscheiden von den Sachverst�ndigen gem�ss Art. 12 lit. e VwVG und Art. 57 BZP in Verbindung mit Art. 19 VwVG. Nach Art. 12 VwVG stellt die Beh�rde den Sachverhalt von Amtes wegen fest, wozu sie sich bestimmter Beweismittel, worunter Gutachten von Sachverst�ndigen (Art. 12 lit. e VwVG), bedient. Diese Sachverst�ndigen sind als Gehilfen beizuziehen, wenn zur Abkl�rung des Sachverhaltes Fachkenntnisse erforderlich sind, wobei die besonderen Vorschriften gem�ss Art. 57 ff. BZP zur Anwendung gelangen; insbesondere haben die Parteien diesfalls die Gelegenheit, sich zu den Fragen an die Sachverst�ndigen zu �ussern und Ab�nderungs- oder Erg�nzungsantr�ge zu stellen (Art. 57 Abs. 2 BZP), Ausstandsgr�nde geltend zu machen oder sonstige Einwendungen gegen die Ernennung zu erheben (Art. 58 BZP) und sich zum Gutachten zu �ussern bzw. Erl�uterung, Erg�nzung oder eine neue Begutachtung zu beantragen (Art. 60 BZP); gleichzeitig unterstehen die Sachverst�ndigen besonderen Pflichten wie derjenigen der Unparteilichkeit, auf die sie ausdr�cklich aufmerksam zu machen sind (Art. 59 BZP).
8.3 Die Vorinstanz h�lt dazu fest, Art. 56 Abs. 1 zweiter Satz FMG schreibe vor, dass sich die Kommunikationskommission aus unabh�ngigen Sachverst�ndigen zusammensetze. Trotzdem k�nne auch eine Fachbeh�rde wie die Kommunikationskommission mit Fragenkomplexen befasst sein, bei denen sie auf das Wissen eines externen Sachverst�ndigen angewiesen sei. Dieses Vorgehen h�tten die Beh�rden im vorliegenden Fall in Anwendung von Art. 57 ff. BZP zur Bestimmung des branchen�blichen Kapitalertrags durch den Beizug von Prof. Spremann als Gutachter gew�hlt. Im �brigen seien die Akten derart umfangreich, dass deren Aufarbeitung externe Ressourcen erfordert h�tten. Das Bundesamt (BAKOM) und die Kommunikationskommission seien nicht in der Lage gewesen, mit den vorhandenen Mitteln selber die erforderlichen Abkl�rungen vorzunehmen. Aus diesem Grund h�tten sie die WIK Consult GmbH, ein vom deutschen Bundesministerium f�r Wirtschaft und Arbeit getragenes Beratungsunternehmen, sowie einen weiteren verwaltungsexternen Fachmann, Dr. Martin Ewers, beigezogen, welche das weitere Instruktionsverfahren unter der Leitung der Instruktionsbeh�rde personell unterst�tzt und methodisch begleitet h�tten. Organisatorisch und funktionell seien die Mitarbeiter der Beratungsunternehmung, die im �brigen gewechselt h�tten, sowie Dr. Ewers umfassend in die Verwaltung eingebunden worden; sie h�tten an internen Sitzungen teilgenommen und Einblick in die Akten erhalten. Die Federf�hrung sei in jeglicher Hinsicht bei den Mitarbeitern der Instruktionsbeh�rde bzw. aufgrund ihres Weisungsrechts bei der Kommunikationskommission geblieben.
Die Kommunikationskommission behauptet nicht, es habe sich lediglich um eine zeitlich beschr�nkte Anstellung von zus�tzlichem Personal im Sinne eines Tempor�reinsatzes in Eingliederung in die bestehende Organisation gehandelt. Vielmehr geht sie selber von einer eigentlichen externen Beratung aus, die aber nicht unabh�ngig, sondern den Bundesbeh�rden unterstellt gewesen sei.
8.4 In BGE 108 V 130 E. 4 S. 138 ff. - worauf sich die Vorinstanz in ihrer Stellungnahme vom 16. April 2004 ausdr�cklich beruft - hielt das Bundesgericht fest, die (damalige) Eidgen�ssische Arzneimittelkommission sei nach ihrer Zusammensetzung und Arbeitsweise als eine im praktischen Ergebnis verwaltungsunabh�ngige Fachkommission zu betrachten, deren Stellungnahmen als neutrale Beurteilungen bewertet werden d�rften; von der Zusammensetzung des Gremiums zu unterscheiden sei aber dessen Funktion, die grunds�tzlich eine rein verwaltungsinterne zuhanden des Bundesrates bzw. - kraft Delegation - des Bundesamtes sei. Solche Berater bzw. Fachgremien k�nnten Bundesrat oder Verwaltung im Prinzip jederzeit - auch aus eigener Kompetenz und ohne spezielle gesetzliche Grundlage - beiziehen, wobei es ihre Sache sei, ob und inwieweit sie dies nach aussen zu erkennen geben wollten. Von solchen internen Beratungsgremien unterscheide sich die Eidgen�ssische Arzneimittelkommission formell nur dadurch, dass sie in Gesetz und Verordnung ausdr�cklich vorgesehen sei; ihre gutachtlichen Meinungs�usserungen seien jedoch keine Sachverst�ndigengutachten im Sinne von Art. 12 lit. e VwVG und Art. 57 ff. BZP.
In BGE 119 V 456 hat das Bundesgericht diese Rechtsprechung best�tigt (E. 4 und 5 S. 463 ff.), aber f�r die Mitglieder der Kommission immerhin die Ausstandsbestimmungen von Art. 10 VwVG bzw. die entsprechenden verfassungsrechtlichen Regeln anwendbar erkl�rt (E. 5 S. 464 ff.), womit es sinngem�ss die Notwendigkeit einer gewissen Transparenz und Verfahrensfairness anerkannte.
8.5 Von dieser Rechtsprechung ist auch im vorliegenden Zusammenhang f�r das Interkonnektionsverfahren auszugehen. Das Gesetzes- und Verordnungsrecht sieht die M�glichkeit des Beizugs externer Berater ausdr�cklich vor. Insofern findet sich eine gen�gende gesetzliche Grundlage. Gegenstand des vorliegenden Verfahrens bildet sodann nicht die - in der Tragweite nicht weniger bedeutsame, aber in der Fragestellung �bersichtlichere - Frage der Anwendbarkeit des Interkonnektionsregimes. Zu entscheiden ist vielmehr, welche Interkonnektionsbedingungen festzulegen sind, nachdem an sich feststeht, dass die Swisscom AG die Interkonnektion nach Art. 11 Abs. 1 FMG zu gew�hren hat. Dabei handelt es sich um einen ausgesprochen komplexen Verfahrensgegenstand: Nebst der Notwendigkeit der Auslegung einer Mehrzahl unbestimmter Rechtsbegriffe stellen sich etliche �bermittlungstechnische sowie vor allem �konomische Sachfragen von besonderer fachspezifischer Natur. Zu ber�cksichtigen sind eine Vielzahl von Parametern und Kriterien, die umfangreiche Abkl�rungen erfordern. Insgesamt ist ein grosser Aufwand bei der detaillierten Erhebung von Sachdaten bis hin zur Erstellung von ausf�hrlichen Tariflisten zu betreiben, die wiederum nach verschiedenen Ausgangslagen (wie etwa f�r den Haupttarif [peak period rate], den Nebentarif [off period rate] und den Nachttarif [night rate]) unterscheiden. Damit erscheint das Expertenverfahren nach Art. 57 ff. BZP f�r die im Interkonnektionsverfahren zu treffenden Feststellungen als wenig praktikabel und schwerf�llig. Der Beizug von Beratern hat den Vorteil, dass die n�tigen Abkl�rungen unter der Leitung und Verantwortung der selber fachkundigen Beh�rden getroffen werden.
8.6 Der Beizug externer Berater ist allerdings mit dem Nachteil verbunden, dass die spezifischen gesetzlichen Garantien von Art. 57 ff. BZP, welche die Parteirechte und eine gewisse Verfahrenstransparenz gew�hrleisten, nicht unmittelbar gelten. Analoge Rechte ergeben sich aber aus Art. 29 BV. Gerade in einem komplexen Verfahren wie dem vorliegenden m�ssen die Transparenz der T�tigkeit der externen Berater sowie die Einhaltung der wesentlichsten Verfahrensgrunds�tze gew�hrleistet bleiben. Es muss den Beteiligten insbesondere m�glich sein, allf�llige Einw�nde gegen die beigezogenen Personen oder die Art ihrer Mitwirkung rechtzeitig und verfahrens�konomisch zu erheben und sich zu den Abkl�rungen zu �ussern, die unter Beizug der Berater vorgenommen werden, was eine entsprechende Kommunikation zwischen den Beh�rden und den Parteien bedingt. Im Folgenden ist zu pr�fen, ob die Vorinstanz diese Anforderungen beachtet hat.
8.7 Im vorliegenden Zusammenhang haben die WIK Consult GmbH und Dr. Ewers ihr spezifisches Fachwissen jeweils im Rahmen der Abkl�rungen zur Kostenermittlung nach wechselndem und zum voraus nicht genau bestimmbarem Bedarf begleitend und beratend �ber l�ngere Zeit zur Verf�gung gestellt. Dies erscheint der Sache grunds�tzlich angemessen. �berdies unterlagen die Berater im Rahmen ihrer T�tigkeit jedenfalls vertraglich s�mtlichen f�r die Wahrung der Parteirechte bzw. -interessen wesentlichen Verpflichtungen, insbesondere der Geheimhaltungspflicht und dem Grundsatz der Unparteilichkeit.
Das Bundesamt (BAKOM) als instruierende Beh�rde hat mit Schreiben vom 4. Juni, 10. Juli und 12. Juli 2002 den Parteien das vorgesehene Vorgehen, insbesondere den beabsichtigten Beizug der namentlich genannten WIK Consult GmbH als externe Beratungsunternehmung, f�rmlich zur Kenntnis gebracht und zugleich das auf dieser organisatorischen Grundlage durchzuf�hrende Pr�fungsprogramm dargelegt. Die Swisscom AG �usserte zun�chst in einem Schreiben vom 21. Juni 2002 gegen den Beizug einer Beratungsfirma f�r das Instruktionsverfahren grunds�tzliche rechtliche Bedenken und forderte, dass die Mitarbeiter dieser Unternehmung formell als Sachverst�ndige einzusetzen seien, andernfalls sie sich rechtliche Schritte dagegen vorbehalte. In einem sp�teren Schreiben vom 15. November 2002 erneuerte die Swisscom AG diese Vorbehalte, wobei sie sich insbesondere auf die informelle Mitwirkung des verwaltungsexternen Fachmannes Dr. Ewers bezog und wegen m�glicher Befangenheit dessen Ausstand verlangte. Das Bundesamt (BAKOM) erachtete diesen Einwand als unbegr�ndet und hielt an seinem Vorgehen fest (Schreiben vom 26. November 2002).
Trotz ihrer ge�usserten Vorbehalte liess sich die Swisscom AG in der Folge auf das von ihr beanstandete Verfahren ein und nahm gem�ss eigener Darstellung durch ihre Vertreter an mehreren Besprechungen mit der Instruktionsbeh�rde teil, an welchen auch die externen Berater anwesend waren und sogar "wortf�hrend" gewesen sein sollen. Die Swisscom AG hat ihren Widerstand gegen den Beizug der externen Berater damit nicht klar und vorbehaltlos aufrecht erhalten, sondern sich auf das Vorgehen der Vorinstanz eingelassen. Es h�tte ihr frei gestanden, eine anfechtbare Verf�gung �ber ihr Ausstandsbegehren zu verlangen und einen allf�lligen ablehnenden Entscheid als Zwischenentscheid sofort gesondert anzufechten (vgl. Art. 5 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 45 Abs. 2 lit. b VwVG). Die Swisscom AG kann sich nunmehr nicht im Nachhinein auf den beanstandeten Verfahrensmangel berufen (BGE 121 I 225 E. 3 S. 229). Sie kann somit auch nicht verlangen, dass der Verfahrensabschnitt, zu dem die externen Berater beigezogen wurden, vollumf�nglich wiederholt wird und dass die darin gewonnenen Erkenntnisse als unmassgeblich gelten.
8.8 Der Beizug externer Berater durch die Beh�rden erweist sich daher im vorliegenden Fall grunds�tzlich als rechtm�ssig. Zu pr�fen bleibt jedoch, ob dabei auch die Anh�rungsrechte der Parteien gewahrt worden sind.
9.1 Die Swisscom AG ist der Ansicht, sie h�tte Gelegenheit zur Stellungnahme zum Verf�gungsantrag der Instruktionsbeh�rde an die Vorinstanz erhalten m�ssen; zur Begr�ndung verweist sie darauf, dass dieser Antrag gemeinsam mit den externen Beratern erarbeitet worden sei, und st�tzt sie sich auf einen Vergleich mit der Rechtslage im Verh�ltnis zwischen der Wettbewerbskommission und deren Sekretariat.
9.2 Art. 30 Abs. 2 des Bundesgesetzes vom 6. Oktober 1995 �ber Kartelle und andere Wettbewerbsbeschr�nkungen (Kartellgesetz, KG; SR 251) sieht ausdr�cklich vor, dass die am Verfahren Beteiligten schriftlich zum Antrag des Sekretariats an die Wettbewerbskommission Stellung nehmen k�nnen. Eine entsprechende Regelung fehlt im Fernmeldegesetz, und zwar namentlich auch beim Interkonnektionsverfahren. Das Bundesamt (BAKOM) ist im Interkonnektionsverfahren nicht Unterinstanz, sondern Instruktionsbeh�rde; es verf�gt nicht, sondern stellt nur Antrag (vgl. Art. 11 Abs. 3 FMG und Art. 58 Abs. 1 FDV). Dass eine Beh�rde aufgrund eines Verf�gungsentwurfs entscheidet, der von einer ihr unterstellten Instanz vorbereitet wurde, ist das �bliche Vorgehen bei den meisten Verf�gungen, die von Beh�rdenkommissionen, aber auch von (kantonalen oder eidgen�ssischen) Departementen oder Regierungen getroffen werden. Eine aus mehreren Mitgliedern bestehende Kommission oder Beh�rde w�re anders gar nicht in der Lage, sich eine fundierte Meinung zu bilden. Im �brigen entscheiden auch Kollegialgerichte - jedenfalls in Rechtsmittelverfahren, soweit keine Parteiverhandlungen durchgef�hrt werden - in der Regel auf der Grundlage eines Urteilsentwurfs, der von einem Mitglied oder Mitarbeiter des Gerichts erstellt wird (Urteil des Bundesgerichts 2A.230/1999 vom 2. Februar 2000, E. 3b). Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung stellt der Verf�gungsantrag einer Instruktionsbeh�rde grunds�tzlich ein rein verwaltungsinternes Dokument dar, das nicht dem rechtlichen Geh�r der Parteien untersteht, wenn das Gesetz nicht ausdr�cklich eine anderslautende Sonderregelung enth�lt (BGE 129 II 497 E. 2.2 S. 505; 117 Ia 90 E. 5b S. 96; 113 Ia 286 E. 2d S. 288 f.). Davon beim Interkonnektionsverfahren grunds�tzlich abzuweichen, besteht kein Anlass, nachdem das Fernmeldegesetz nicht gleichermassen wie beim Kartellrecht eine Ausnahme vorsieht. Es fragt sich aber, ob sich eine solche Ausnahme allenfalls aufgrund ausserordentlicher Umst�nde rechtfertigt.
9.3 Beim Interkonnektionsverfahren handelt es sich um ein Zweiparteienverfahren. Es wird eine Verf�gung getroffen, die das Verh�ltnis von zwei privaten Parteien betrifft. Daraus ergeben sich besondere Anforderungen an die Neutralit�t der verf�genden Beh�rde, was wiederum nach erh�hter Transparenz ruft. Da das Gesetz daf�r keine besonderen Regeln enth�lt, ist auf die �blichen Verfahrensgarantien zur�ckzugreifen. Gerade wegen der ausserordentlichen Komplexit�t des Verfahrensgegenstandes und des damit verbundenen erheblichen Aufwandes sahen sich die Kommunikationskommission (ComCom) und das Bundesamt (BAKOM) gezwungen, obwohl sie an sich selber �ber das n�tige Fachwissen verf�gen und insoweit nicht auf externe Unterst�tzung angewiesen gewesen w�ren, zus�tzliche Berater beizuziehen. Diese haben, soweit ersichtlich und gem�ss der Darstellung der Vorinstanz, keine eigenen Unterlagen erstellt, sondern wurden in die Arbeiten des Bundesamts einbezogen. Die gemeinsamen Arbeiten des Bundesamtes und seiner Berater fanden in der Folge ihren Niederschlag bzw. ihr Ergebnis im Antrag des Bundesamtes an die Vorinstanz. Dieser Antrag wurde den Parteien nicht bekannt gegeben, hat aber den angefochtenen Entscheid zweifellos erheblich beeinflusst.
Wiewohl es sich beim Antrag des Bundesamtes (BAKOM) an die f�r den Entscheid zust�ndige Kommunikationskommission an sich um ein verwaltungsinternes Dokument handelt, das als solches nicht dem Einsichts- und �usserungsrecht der Parteien unterliegt, dr�ngt sich unter den vorliegend gegebenen besonderen Umst�nden ein abweichendes Vorgehen auf: Die Parteien, vor allem die Swisscom AG, konnten zwar wiederholt an verschiedenen Sitzungen teilnehmen und sich zu einzelnen Fragen �ussern; sie hatten aber nie die Gelegenheit, in die Arbeiten des Bundesamts und dessen Berater Einsicht zu nehmen oder diese inhaltlich zu kommentieren. Die Erhebung der f�r den Entscheid der Vorinstanz wesentlichen Daten verlief somit weitgehend im Dunkeln, und bis heute ist f�r die Parteien unklar, welchen Beitrag die vom Bundesamt beigezogenen Berater tats�chlich geleistet haben. Es ist zu vermuten, dass sie - wenn auch informell - teilweise die Funktion von Sachverst�ndigen aus�bten. Dies rechtfertigt, den Parteien wegen des f�r das Ergebnis massgeblichen Beizuges externer Berater ausnahmsweise das Recht einzur�umen, sich zum Antrag des Bundesamtes (BAKOM) an die Kommunikationskommission (ComCom) zu �ussern. Damit wird die gebotene Transparenz hergestellt und die Parteien erhalten die M�glichkeit, das Ergebnis des Erhebungsverfahrens besser zu verstehen und den Beitrag der externen Berater einzusch�tzen.
9.4 Die Kommunikationskommission h�tte somit den ihr unterbreiteten Antrag des Bundesamtes (BAKOM) den Parteien zustellen und diesen Gelegenheit einr�umen m�ssen, sich dazu zu �ussern. Nachdem dies nicht geschehen ist, wird es nachzuholen sein. Nur so l�sst sich die aus Gr�nden der Verfahrensfairness erforderliche Transparenz schaffen, die letztlich die Rechtsstaatlichkeit des Interkonnektionsverfahrens begr�ndet.
Auch bei der Bekanntgabe des Antrags des Bundesamtes stellt sich die Problematik allf�lliger Gesch�ftsgeheimnisse der Parteien, namentlich der Swisscom AG. Diese wird gleich wie bei den anderen Unterlagen nach den oben genannten Kriterien (vgl. E. 6) zu behandeln sein.
10.1 Gem�ss Ansicht der Swisscom AG verst�sst der angefochtene Entscheid in verschiedener Hinsicht gegen die beh�rdliche Begr�ndungspflicht. Darauf ist hier nur in allgemeiner Weise einzugehen. Soweit im Detail bei konkreten Fragen ger�gt wird, die Begr�ndungspflicht sei verletzt, steht dies in engem Zusammenhang mit der materiellrechtlichen Beurteilung des vorliegenden Falles, weshalb ein entsprechender Entscheid dar�ber einstweilen zur�ckzustellen ist.
10.2 Aus dem in Art. 29 Abs. 2 BV verankerten Grundsatz des rechtlichen Geh�rs ergibt sich nach st�ndiger Rechtsprechung die Pflicht von Gerichten und Beh�rden, ihre Verf�gungen und Entscheide zu begr�nden (grundlegend: BGE 112 Ia 107 E. 2b S. 109 f.; vgl. auch BGE 126 I 97 E. 2b S. 102). Die Begr�ndung eines Entscheids muss so abgefasst sein, dass der Betroffene ihn gegebenenfalls sachgerecht anfechten kann. Dies ist nur m�glich, wenn sowohl er wie auch die Rechtsmittelinstanz sich �ber die Tragweite des Entscheids ein Bild machen k�nnen. In diesem Sinne m�ssen wenigstens kurz die �berlegungen genannt werden, von denen sich die Beh�rde leiten liess und auf welche sich ihr Entscheid st�tzt (BGE 126 I 97 E. 2b S. 102 f., mit Hinweisen). Die Begr�ndung muss verst�ndlich und nachvollziehbar sein (Albertini, a.a.O., S. 400 ff., insbes. S. 403). Eine gleichartige Begr�ndungspflicht ergibt sich f�r die Kommunikationskommission als Bundesbeh�rde auch aus Art. 35 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 34 VwVG. Diese Bestimmungen gehen inhaltlich aber nicht �ber den verfassungsrechtlichen Anspruch hinaus (vgl. das Urteil des Bundesgerichts 1A.17/2000 vom 17. August 2000, E. 5b).
10.3 Der angefochtene Entscheid umfasst beinahe 150 Seiten und enth�lt eine detaillierte Begr�ndung. Nun ist es zwar theoretisch denkbar, dass selbst eine umfassende Entscheidbegr�ndung, die sich in Einzelheiten verliert und die eigentliche Grundlage des Entscheids nicht mehr erkennen l�sst, gegen die beh�rdliche Begr�ndungspflicht verstossen kann, weil sie nicht mehr verst�ndlich und nachvollziehbar ist. Ein solcher Mangel wird von der Swisscom AG aber nicht geltend gemacht. Offensichtlich war die Kommunikationskommission darum bem�ht, die technischen und �konomischen Zusammenh�nge darzulegen und ihre Vorgehensweise bzw. ihre verschiedenen Verfahrensschritte - insbesondere zur Erstellung der Plausibilit�tstabellen, auf die der Entscheid sich schliesslich st�tzte, auf der Grundlage des LRIC-Modells der Swisscom AG sowie des Gutachtens von Prof. Spremann - zu erkl�ren und verst�ndlich zu machen. Dagegen ist nichts einzuwenden. Dass die von der Vorinstanz vorgenommenen Anpassungen ganz allgemein nicht nachvollzogen werden k�nnen, trifft nicht zu. Es ist im �brigen bei einem Tarif, wie er im vorliegenden Fall verf�gt werden muss, gar nicht m�glich, bei jedem einzelnen Gesichtspunkt ausf�hrlich zu beschreiben, wie das Ergebnis zustande gekommen ist. Nur schon das Dispositiv des angefochtenen Entscheids enth�lt eng abgefasste Tabellen auf vier Seiten. Insoweit verkennt die Swisscom AG die Tragweite der Begr�ndungspflicht. Die Kommunikationskommission muss grunds�tzlich lediglich ihre Methode darlegen und begr�nden, worauf ihr Ergebnis beruht und wie sie die Tabellen erstellt bzw. die darin enthaltenen Werte berechnet hat. Mehr kann in einem Verfahren wie dem vorliegenden sinnvollerweise nicht verlangt werden.
10.4 Eine andere Frage ist, ob es gleichzeitig n�tig war, wiederholt Tabellen in die Entscheidbegr�ndung aufzunehmen, die teilweise Gesch�ftsgeheimnisse enthielten, was wiederum zu den bekannten Abdeckungen in der der TDC Switzerland AG zugestellten Entscheidfassung f�hrte. Ob darin eine Verletzung der Begr�ndungspflicht liegt, die aber nicht die Swisscom AG, sondern deren Gegenpartei trifft, ist nach denselben Grunds�tzen zu beurteilen wie die Frage, ob gegen das Recht auf Akteneinsicht bzw. auf Anh�rung dazu verstossen worden ist (vgl. E. 6). Auf die Wiedergabe von Tabellenausz�gen h�tte wohl schon deshalb verzichtet werden k�nnen, weil der angefochtene Entscheid ohnehin auf die ihm beigelegte CD-ROM bzw. auf die in den darauf gespeicherten Dateien enthaltenen Plausibilit�tstabellen als Anhang verweist. Die Vorinstanz war also f�r die Entscheidbegr�ndung so oder so auf erg�nzende Verweise angewiesen. Im �brigen w�rden auch insofern �berblicksm�ssige oder zusammenfassende Erl�uterungen ohne Tabellen bzw. lediglich die Verwendung von Daten unter Ausschluss der Kernzahlen der Parteien f�r die Begr�ndungspflicht gen�gen. Da die Swisscom AG ohnehin vollst�ndige Kenntnis der verwendeten Daten bzw. uneingeschr�nkten Zugriff darauf hat, kann sie daraus jedoch nichts zu ihren Gunsten ableiten.
Auf die weiteren Vorbringen der Parteien ist im jetzigen Zeitpunkt (noch) nicht einzugehen, da sie mit der materiellrechtlichen Beurteilung des Falles eng verbunden sind. Dies betrifft unter anderem auch die Fragen der Zul�ssigkeit der Reziprozit�t der Interkonnektionsbedingungen und ob f�r die der TDC Switzerland AG auferlegten Interkonnektionspflichten die erforderlichen Verhandlungen (nach Art. 11 Abs. 3 FMG) vorausgegangen sind.
12.1 Zusammenfassend ergibt sich, dass der angefochtene Entscheid an zwei wesentlichen Verfahrensm�ngeln leidet: Zun�chst hat die Vorinstanz die Regeln �ber das Verfahren bei Vorliegen von Geheimakten gem�ss Art. 27 f. VwVG missachtet. Sodann durften die Beh�rden zwar externe Berater beiziehen, sie h�tten aber, da diese informell zum Teil die Funktion von Sachverst�ndigen erf�llten, den Parteien Gelegenheit geben m�ssen, sich zu dem vom Bundesamt (BAKOM) zusammen mit diesen Beratern erarbeiteten Antrag an die Kommunikationskommission (ComCom) zu �ussern. In diesem Sinne wurde der Anspruch auf rechtliches Geh�r beider Parteien verletzt. Die dar�ber hinaus erhobenen Verfahrensr�gen der Parteien erweisen sich demgegen�ber als unbegr�ndet, soweit dar�ber bereits zu entscheiden ist.
Die Kommunikationskommission wird das Verfahren nochmals aufzunehmen und die festgestellten M�ngel zu beheben haben. Dabei wird aber nicht das ganze Verfahren noch einmal durchgef�hrt werden m�ssen. Vielmehr werden die Parteien konkret anzufragen sein, in welche Unterlagen, die ihnen bisher verschlossen blieben, sie Einsicht nehmen wollen, wozu sie sich m�glichst detailliert zu �ussern haben; gest�tzt darauf wird �ber die Einsichtsbegehren zu befinden sein; wo n�tig, werden von vertraulichen Unterlagen Zusammenfassungen zu erstellen und zuzustellen sein. Nachdem sich die Parteien dazu ge�ussert haben, wird das Bundesamt (BAKOM) seinen Antrag an die Kommunikationskommission (ComCom) nochmals zu formulieren und als selbst�ndiges Dokument zu erfassen haben; soweit der Antrag Gesch�ftsgeheimnisse einer Partei enth�lt oder auf solche verweist, sind erneut entsprechende Zusammenfassungen erforderlich, sollten die Parteien diese nicht bereits vorweg erhalten haben. Der Antrag wird den Parteien zuzustellen, und es wird ihnen die Gelegenheit einzur�umen sein, sich dazu zuhanden der Kommunikationskommission (ComCom) zu �ussern. Gest�tzt darauf wird die Kommunikationskommission nochmals in der Sache entscheiden. Ihre Verf�gung hat in einer einheitlichen Fassung f�r beide Parteien mit gleicher Begr�ndung ohne Abdeckungen zu ergehen.
12.2 Im Ergebnis sind die beiden Verwaltungsgerichtsbeschwerden, da beide Parteien wenigstens im Eventualstandpunkt die R�ckweisung an die Vorinstanz beantragen, gutzuheissen; der angefochtene Entscheid muss aufgehoben werden, und die Angelegenheit ist an die Vorinstanz zur�ckzuweisen zur Behebung der festgestellten Verfahrensm�ngel sowie zu neuem Entscheid im Sinne der Erw�gungen.
Da beide Parteien gleichermassen obsiegen und unterliegen, sind die bundesgerichtlichen Kosten je h�lftig zu verlegen (Art. 156 Abs. 1 und 3 OG). Gleichzeitig rechtfertigt es sich, keine Parteientsch�digungen zuzusprechen (Art. 159 Abs. 1-3 OG).
Die Verwaltungsgerichtsbeschwerden der Swisscom AG sowie der TDC Switzerland AG werden gutgeheissen, die Verf�gung der Eidgen�ssischen Kommunikationskommission vom 6. November 2003 wird aufgehoben, und die Sache wird an die Kommunikationskommission zur�ckgewiesen zu neuem Entscheid im Sinne der Erw�gungen.
Die Gerichtsgeb�hr von insgesamt Fr. 20'000.-- wird je zur H�lfte (Fr. 10'000.--) der Swisscom AG und der TDC Switzerland AG auferlegt.