Source: https://www.arcguide.de/ausschreibung/deutschland-reutlingen-results-of-design-contests/
Timestamp: 2020-07-08 00:50:17
Document Index: 318254021

Matched Legal Cases: ['§ 43', '§ 51', '§ 43', '§ 51', '§ 160', '§ 160', '§ 168', '§ 134', '§ 135', '§ 135']

Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen Deutschland, Reutlingen: Results of design contests - arcguide.de
Deutschland-Reutlingen: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
2020/S 040-095335
Offizielle Bezeichnung: Stadt Reutlingen
Postanschrift: Marktplatz 22
NUTS-Code: DE27C
Kontaktstelle(n): Herr Raphael Wagner
E-Mail: raphael.wagner@reutlingen.de
Telefon: +49 7213035854
Hauptadresse: https://www.reutlingen.de/willkommen
Neubau einer Fußgänger- und Radfahrerbrücke am Oskar-Kalbfell-Platz über die B464 (Konrad-Adenauer-Straße)
Referenznummer der Bekanntmachung: DRESO_INFRA-2019-0012
Die Stadt Reutlingen plant den Ersatzneubau einer Fußgänger- und Radfahrerbrücke an prominenter Stelle am Rande der Reutlinger Innenstadt. Das bestehende Brückenbauwerk muss aufgrund des baulichen Zustandes im Jahr 2020 abgerissen werden.
Wertgelegt werden soll neben der stadträumlichen Qualität, insbesondere auf Ermöglichung wichtiger Blickbezüge. Von besonderer Bedeutung sind hierbei die neue Stadthalle, das Rathaus, der GWG Neubau sowie das Tübinger Tor.
Der Gemeinderat der Stadt Reutlingen hat in seiner Sitzung im Juli 2018 beschlossen, dass ein Wettbewerbsverfahren durchgeführt werden soll. Im Rahmen des Wettbewerbsverfahrens soll eine Lösungsmöglichkeit durch Planungsbüros erarbeitet werden.
Als Kostenrahmen werden anrechenbare Baukosten in Höhe von 3,0 Mio. EUR netto definiert.
Für den Neubau der Brücke wird eine Mehrfachbeauftragung in Anlehnung an die RPW 2013 und die HOAI 2013 durchgeführt.
Im vorgeschalteten Auswahlverfahren nach VgV sollen 8 Büros bzw. Bietergemeinschaften für die Mehrfachbeauftragung ausgewählt werden.
Im Rahmen der Mehrfachbeauftragung soll für das Vorhaben eine detaillierte Vorplanung erarbeitet werden. Die Ergebnisse der Mehrfachbeauftragung haben Vorplanungscharakter gemäß § 43 und § 51 HOAI (Fassung von 2013).
Ziel der Mehrfachbeauftragung ist es, eine detaillierte Konzeption des Neubaus der Fußgänger- und Radfahrerbrücke vom Nordsternhaus bis zum Vorplatz der Stadthalle zu erarbeiten. Die Mehrfachbeauftragung wird als Ideenwettbewerb ohne Realisierungsversprechen durchgeführt.
An der Vorbereitung und Auslobung dieses Wettbewerbs hat die Ingenieurkammer Baden-Württemberg mitgewirkt.
Im Rahmen des erforderlichen Verhandlungsverfahrens gemäß VgV werden mit den Preisträgern Verhandlungsgespräche geführt. Der Auslober wird unter Würdigung der Empfehlung der Jury nach Abschluss des Wettbewerbs entsprechend RPW 2013, soweit und sobald die dem Wettbewerb zugrunde liegende Aufgabe ganz oder teilweise realisiert wird, einem der Preisträger die für die Umsetzung des Wettbewerbsentwurfs notwendigen weiteren Planungsleistungen gemäß § 43 HOAI sowie § 51 HOAI übertragen. Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Ein Anspruch der Preisträger auf die Gesamtbeauftragung/Realisierung besteht nicht.
Derzeit sind folgende nicht abschließend feststehende Termine für die Mehrfachbeauftragung vorgesehen:
Ausgabe der Auslobung/Beginn der Bearbeitungsphase: 15.7.2019
Rückfragenkolloquium mit Ortsbegehung: 6.8.2019 ab 14:00 Uhr
Abgabe der Unterlagen /Ende des Bearbeitungszeitraums: 16.10.2019, 12:00 Uhr
Jury Sitzung/Festlegung der Preisträger: Dezember 2019
Ergänzende Hinweise zu Ziff. VI.3) Zusätzliche Angaben:
1) Bewerberformular und Ausschreibungsplattform
Zur Abgabe der notwendigen Nachweise ist zwingend (Ausschlusskriterium) ein Bewerbungsformular zu verwenden, dass auf der Ausschreibungsplattform heruntergeladen werden kann (Downloadlink siehe I.3 der Bekanntmachung). Unter der Ziff. I.3 angegebenen Internetadresse werden auch Antworten auf Bewerberfragen sowie aktualisierte oder weitere Informationen und Unterlagen zu dem Verfahren zur Verfügung gestellt.
Interessenten an dem Verfahren müssen sicherstellen, dass sie regelmäßig und insbesondere unmittelbar vor Abgabe ihres Teilnahmeantrags sowie vor Ablauf der Teilnahmefrist prüfen, ob seitens der Vergabestelle zusätzliche Informationen oder Unterlagen zur Verfügung gestellt wurden, welche für die Abgabe des Teilnahmeantrags zu beachten sind.
Aus Gründen der Lesbarkeit wurde im Text die männliche Form gewählt, nichtsdestoweniger beziehen sich die Angaben auf Angehörige beider Geschlechte.
Kriterien für die Beurteilung der Wettbewerbsarbeiten sind:
— Städtebauliche und freiraumplanerische Einbindung des Stegs in die Innenstadt,
— Aufnahme der vorhandenen Fußwege- und Radwegebeziehungen,
— Vermeidung von Eingriffen in den motorisierten Individualverkehr,
— Freihalten wichtiger Blickbeziehungen (auf Stadthalle, Tübinger Tor, etc.),
— Funktionalität und Gestaltqualität der innerstädtischen Freiräume,
— Architektonische Gestalt und Qualität des Tragwerks,
— Technische Realisierbarkeit und Nachhaltigkeit der Konstruktion,
— Wirtschaftlichkeit in Herstellung und Unterhalt.
Das Ergebnis der Jurysitzung/des Wettbewerbs geht mit 50 % Gewichtung in das Verhandlungsverfahren ein.
Offizielle Bezeichnung: Bietergemeinschaft B+G Ingenieure Bollinger und Grohmann GmbH + Explorations Architecture + MARTI-Baron
Postanschrift: Westhafenplatz 1
Offizielle Bezeichnung: Dr. Schütz Ingenieure Beratende Ingenieure im Bauwesen PartG mbB + netzwerkarchitekten GmbH + fundation 5+ landschaftsarchitekten
Postanschrift: An der Stadtmauer 13
Offizielle Bezeichnung: schlaich bergermann partner sbp GmbH
Postanschrift: Schwabstraße 43
Höhe der vergebenen Preise ohne MwSt.: 40.00 EUR
Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße innerhalb von 10 Kalendertagen nach Kenntnis bzw. – soweit die Vergabeverstöße aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar sind – bis zum Ablauf der Teilnahme- bzw. Angebotsfrist gerügt wurden (§ 160 Abs. 3, Satz 1, Nr. 1 bis 3 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3, Satz 1, Nr. 4 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, soweit der Antrag erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird (§ 168 Abs. 2, Satz 1 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 10 Tage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Fax oder auf elektronischem Weg bzw. 15 Tage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Post (§ 134 Abs. 2 GWB). Die anfängliche Unwirksamkeit eines öffentlichen Auftrages gem. § 135 Abs. 1 GWB kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrages, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsabschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§ 135 Abs. 2 GWB).