Source: https://gesetze-in-app.de/InsO/35
Timestamp: 2019-09-23 19:50:46
Document Index: 40578447

Matched Legal Cases: ['§ 35', '§ 295', '§ 34', 'BGH', '§ 35', 'BGH', 'BGH', '§ 35', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 35', 'BGH', 'BGH', '§ 35', 'BGH', 'BGH', '§ 35', '§ 295', 'BGH', 'BGH', '§ 35', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 35', 'BGH', 'BGH', '§ 109', '§ 35', 'BGH', 'BGH', '§ 35', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 35', 'BGH', 'BGH', '§ 35', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 35', 'BGH', 'BGH', '§ 35', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 35', 'BGH', 'BGH', '§ 35', 'BGH', '§ 35', '§ 35', '§ 35', 'BGH', 'BGH', '§ 35', 'BGH', 'BGH', '§ 35', 'BGH', 'BGH', '§ 35', 'BGH', 'BGH', '§ 35', 'BGH', '§ 35', 'BGH', 'BGH', '§ 35', '§ 89', 'BGH', '§ 35', '§ 89', '§ 35', '§ 26', 'BGH', '§ 26', 'BGH', '§ 35', '§ 89', 'BGH', '§ 35', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§165', '§35', 'BGH', '§ 165', '§ 35', 'BGH', '§ 35', '§35', '§35', 'BGH', '§ 35', '§ 850', '§ 35', '§ 850']

§ 35 InsO: Begriff der Insolvenzmasse
(2) Übt der Schuldner eine selbstständige Tätigkeit aus oder beabsichtigt er, demnächst eine solche Tätigkeit auszuüben, hat der Insolvenzverwalter ihm gegenüber zu erklären, ob Vermögen aus der selbstständigen Tätigkeit zur Insolvenzmasse gehört und ob Ansprüche aus dieser Tätigkeit im Insolvenzverfahren geltend gemacht werden können. § 295 Absatz 2 gilt entsprechend. Auf Antrag des Gläubigerausschusses oder, wenn ein solcher nicht bestellt ist, der Gläubigerversammlung ordnet das Insolvenzgericht die Unwirksamkeit der Erklärung an.
§ 34 InsO
BGH, URTEIL vom 4.2.2016, Az. IX ZR 259/13 Dadurch sind Eigentümergrundschulden entstanden, die so nach § 35 Abs. 1 InsO in die Masse gefallen sind (vgl. BGH, Urteil vom 6. Juli 1989, aaO S. 246).
BGH, URTEIL vom 4.4.2014, Az. IX ZR 136/13 22	Zu § 35 Abs. 2 InsO hat der Senat bereits entschieden, dass sich die Freigabe auf das Vermögen des Schuldner erstreckt, das seiner gewerblichen Tätigkeit gewidmet ist, einschließlich der dazu gehörenden Vertragsverhältnisse (BGH, Urteil vom 9. Februar 2012 - IX ZR 75/11, BGHZ 192, 322 Rn. 19).
BGH, URTEIL vom 4.4.2014, Az. IX ZR 136/13 Der in den Gesetzesmaterialien zu dem Ausdruck gekommene Wille des Gesetzgebers zur Freigabe auch von Vertragsverhältnissen hat in § 35 Abs. 2 Satz 1 InsO hinreichend Ausdruck gefunden (BGH, aaO Rn. 21 f).
BGH, URTEIL vom 4.4.2014, Az. IX ZR 136/13 -10- regelten Fristen in Bezug genommen, weshalb solche bei der Freigabeerklärung nach § 35 Abs. 2 Satz 1 InsO nicht einzuhalten sind (BGH, Urteil vom 9. Februar 2012, aaO Rn. 23 ff; BAG, ZIP 2014, 339 Rn. 21).
BGH, URTEIL vom 4.4.2014, Az. IX ZR 136/13 27	dd) Der Umstand, dass den Schuldner nach der Freigabeerklärung gemäß § 35 Abs. 2 Satz 2 InsO eine Abführungspflicht an die Masse nach dem Maßstab des § 295 Abs. 2 InsO trifft (vgl. dazu BGH, Beschluss vom 13. Juni 2013 - IX ZB 38/10, WM 2013, 1612 Rn. 20; Urteil vom 13. März 2014 - IX ZR 43/12, WM 2014, 751 Rn. 17), steht einer Gleichbehandlung der Regelungen hinsichtlich ihrer freigabeähnlichen Wirkungen nicht entgegen.
BGH, URTEIL vom 4.4.2014, Az. IX ZR 136/13 Wird eine Forderung freigegeben, fällt ein mit deren Beitreibung erzieltes Vermögen nicht gemäß § 35 InsO in die Masse (BGH, Urteil vom 21. April 2005 - IX ZR 281/03, BGHZ 163, 32, 37 unter III).
BGH, BESCHLUSS vom 4.4.2014, Az. IX ZB 72/12 vom 16. Juli 2011 um einen Neuerwerb des Schuldners nach Aufhebung des Insolvenzverfahrens am 6. Oktober 2010 handelt, der nicht mehr gemäß § 35 Abs. 1 InsO in die Masse fällt (vgl. BGH, Beschluss vom 3. April 2014 - IX ZA 5/14, WM 2014, 956 Rn. 6).
BGH, URTEIL vom 3.3.2014, Az. VIII ZR 107/13 Die Enthaftungserklärung des Treuhänders bewirke, dass das Mietverhältnis 'freigegeben' werde und vollständig der alleinigen Verwaltungs- und Verfügungsbefugnis des Mieters unterliege (vgl. auch MünchKommlnsO/Eckert, 3. Aufl., § 109 Rn. 56 unter Hinweis auf das zu den Auswirkungen des § 35 Abs. 2 InsO ergangene Urteil des Bundesgerichtshofs vom 9. Februar 2012 - IX ZR 75/11, BGHZ 192, 322).
BGH, URTEIL vom 4.8.2013, Az. IX ZR 3/13 Daher haftet der nach 'Freigabe' einer selbständigen Tätigkeit gemäß § 35 Abs. 2 InsO vom Schuldner durch diese Tätigkeit erzielte Neuerwerb während des eröffneten (Erst-)Verfahrens grundsätzlich nur den Neugläubigern, nicht aber den Insolvenzgläubigern (BGH, Beschluss vom 9. Juni 2011 - IX ZB 175/10, WM 2011, 1344 Rn. 11; Urteil vom 9. Februar 2012 -IXZR 75/11, BGHZ 192, 322 Rn. 14, 28; Beschluss vom 13. Juni 2013 - IX ZB 38/10, WM 2013, 1612 Rn. 17; Berger, ZlnsO 2008, 1101, 1106).
BGH, URTEIL vom 4.8.2013, Az. IX ZR 3/13 Von einer strikten Trennung der den Insolvenzgläubigern zugewiesenen Vermögensmasse und dem insbesondere bei einer Freigabe (§ 35 Abs. 2 InsO) von Vermögensteilen aus der Insolvenzmasse durch den Insolvenzverwalter entstehendem (Sonder-)Vermögen geht auch die Senatsrechtsprechung aus, nach der im Falle der Freigabe über das insolvenzfreie Vermögen des Schuldners gegebenenfalls ein zweites Insolvenzverfahren zu eröffnen ist (BGH, Beschluss vom 9. Juni 2011, aaO).
BGH, BESCHLUSS vom 4.5.2013, Az. IX ZB 38/10 Der nach 'Freigabe' einer selbständigen Tätigkeit gemäß § 35 Abs. 2 InsO vom Schuldner durch diese Tätigkeit erzielte Neuerwerb haftet daher während des eröffne-ten (Erst-)Verfahrens grundsätzlich nur den Neugläubigern, nicht aber den Insolvenzgläubigern (BGH, Beschluss vom 9. Juni 2011, aaO Rn. 11; Urteil vom 9. Februar 2012- IX ZR 75/11, BGHZ 192, 322 Rn. 14, 28; Berger, ZlnsO 2008, 1101, 1106).
BGH, BESCHLUSS vom 4.5.2013, Az. IX ZB 38/10 Daher bilden die Einkünfte einer unselbständigen und nicht der tatsächlich ausgeübten freiberuflichen Tätigkeit die Bemessungsgrundlage für die nach § 35 Abs. 2 Satz 2 InsO zugunsten der Masse abzuführenden Zahlungen (BGH, Urteil vom 18. April 2013, aaO).
BGH, URTEIL vom 4.3.2013, Az. IX ZR 165/12 9	Die Freigabe nach § 35 Abs. 2 Satz 1 InsO verwirklicht sich mit dem Zugang der Freigabeerklärung des Insolvenzverwalters bei dem Schuldner (BGH, Urteil vom 9. Februar 2012 -IXZR 75/11, BGHZ 192, 322 Rn. 19, 24).
BGH, URTEIL vom 4.3.2013, Az. IX ZR 165/12 Demgemäß hat der Insolvenzverwalter dem Schuldner für den Zeitraum ab Verfahrenseröffnung bis Wirksamwerden der Freigabe nach § 35 Abs. 2 InsO für die bis dahin entstandenen Forderungen eine an keine zeitlichen Voraussetzungen geknüpfte Einzelfreigabe erteilt (vgl. BGH, aaO Rn. 19).
BGH, BESCHLUSS vom 4.3.2012, Az. IX ZB 274/11 Die Offenlegung der Einkünfte des Schuldners, die gegebenenfalls Bestandteil der Masse werden (§ 35 Abs. 1 InsO), berührt grundsätzlich die Befriedigungsaussichten der Gläubiger (BGH, Beschluss vom 8. Januar 2009, aaO Rn. 20).
FG Köln, Urteil vom 3.0.2011, Az. 7 K 3529/07 43Die Einbeziehung der Einnahmen in die Insolvenzmasse rechtfertigte nämlich vor Inkrafttreten der im Streitfall noch nicht einschlägigen Regelung in § 35 Abs. 2 InsO i.d.F. des InsVereinfG nicht die vom Beklagten vertretene Gesamtbetrachtung der aus 'dem Arbeitseinsatz' des Insolvenzschuldners resultierenden Ansprüche und Verbindlichkeiten (vgl. BFH-Urteil vom 21.7.2009 VII R 49/08, BStBl II 2010, 13; FG Schleswig-Holstein, Urteil vom 24.2.2010 2 K 90/08, EFG 2010, 883; Urteil des OLG Köln vom 2.12.2009 11 U 85/09, juris;).
FG Köln, Urteil vom 3.0.2011, Az. 7 K 3547/07 41Die Einbeziehung der Einnahmen in die Insolvenzmasse rechtfertigte nämlich vor Inkrafttreten der im Streitfall noch nicht einschlägigen Regelung in § 35 Abs. 2 InsO i.d.F. des InsVereinfG nicht die vom Beklagten vertretene Gesamtbetrachtung der aus 'dem Arbeitseinsatz' des Insolvenzschuldners resultierenden Ansprüche und Verbindlichkeiten (vgl. BFH-Urteil vom 21.7.2009 VII R 49/08, BStBl II 2010, 13; FG Schleswig-Holstein, Urteil vom 24.2.2010 2 K 90/08, EFG 2010, 883; Urteil des OLG Köln vom 2.12.2009 11 U 85/09, juris;).
AG Köln, Urteil vom 1.11.2010, Az. 142 C 338/10 Diese rechtliche Konstruktion führt aber in der Insolvenz eines der Ehegatten dazu, dass der Insolvenzverwalter die Verfügungsbefugnis über das gesamte Bausparguthaben erhält und hierdurch das gesamte Guthaben in die Insolvenzmasse (§ 35 InsO ) fällt (vgl. OLG Hamburg, NZI2008, 436 f.; für den Konkurs BGH NJW-RR 1986, 991 ff.).
BGH, BESCHLUSS vom 2.11.2010, Az. IX ZB 13/08 Erwirbt der Schuldner während des Verfahrens aufgrund einer Erbschaft Vermögen, gehört dies als Neuerwerb zur vergütungsrelevanten Masse (§ 35 Abs. 1 InsO; vgl. BGH, Beschl. v. 1. März 2007 - IX ZB 280/05, ZIP 2007, 639 Rn. 10).
BGH, BESCHLUSS vom 4.11.2010, Az. IX ZB 120/10 Die Vorschrift ermöglicht es nicht, der Masse ausdrücklich kraft Gesetzes (§§ 35, 36 InsO) zugewiesene Vermögenswerte wieder zu entziehen (BGH, Beschl. v. 15. November 2007 - IX ZB 34/06, ZlnsO 2008, 40 Rn. 21).
BGH, BESCHLUSS vom 4.6.2008, Az. IX ZB 182/07 Ausnahmefall des § 35 Abs. 2 InsO abgesehen - nicht möglich (BGH, Beschl. v. 18. Mai 2004 - IX ZB 189/03, WM 2004, 1589).
BGH, BESCHLUSS vom 4.6.2008, Az. IX ZB 182/07 Der Insolvenzbeschlag umfasst nach § 35 Abs. 1 InsO das gesamte Vermögen, das dem Schuldner zur Zeit der Eröffnung des Verfahrens gehört und das er während des Verfahrens erlangt (vgl. BGH, Beschl. v. 18. Mai 2004, aaO).
AG Köln, Beschluss vom 4.1.2008, Az. 72 IN 649/07 Denn das gesamte vom Schuldner nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens erworbene Vermögen gehört gemäß § 35 InsO zur Insolvenzmasse (BGH NZI 2003, 389ff sowie NZI 2004, 444ff).
BGH, BESCHLUSS vom 4.10.2007, Az. IX ZB 226/05 Wegen ihrer besonderen Schutzbedürftigkeit wird das Vollstreckungsverbot zugunsten der Neugläubiger, die im Insolvenzverfahren nicht berücksichtigt werden und infolge der Einbeziehung des Neuerwerbs in die Insolvenzmasse (§ 35 InsO) keinen realistischen Vollstreckungszugriff auf das insolvenzfreie Vermögen haben, im Umfang der erweitert pfändbaren Beträge gelockert (OLG Zweibrücken aaO S. 625 f.; Kübler/Prütting/Lüke, aaO § 89 Rn. 29).
BGH, BESCHLUSS vom 4.10.2007, Az. IX ZB 4/06 Wegen ihrer besonderen Schutzbedürftigkeit wird das Vollstreckungsverbot zugunsten der Neugläubiger, die im Insolvenzverfahren nicht berücksichtigt werden und infolge der Einbeziehung des Neuerwerbs in die Insolvenzmasse (§ 35 InsO) keinen realistischen Vollstreckungszugriff auf das insolvenzfreie Vermögen haben, im Umfang der erweitert pfändbaren Beträge gelockert (OLG Zweibrücken aaO S. 625 f; Kübler/Prütting/Lüke, aaO § 89 Rn. 29).
LG Bochum, Beschluss vom 1.9.2007, Az. 10 T 66/07 Dieses ist zwar als voraussichtlicher Neuerwerb im Sinne des § 35 InsO anzusehen, jedoch nur soweit es pfändbar ist (vgl. Pape, in: Kübler/Prütting, InsO, § 26 Rn. 9h) und der voraussichtliche Neuerwerb binnen etwa eines Jahres (vgl. BGH, ZnsO 2003, 706) nach Verfahrenseröffnung ausreicht, um die Verfahrenskosten zu decken (vgl. J.-S. Schröder, in: Hamburger Kommentar, a.a.O., § 26 Rn. 17).
BGH, BESCHLUSS vom 4.8.2007, Az. IX ZB 16/06 Wegen ihrer besonderen Schutzbedürftigkeit wird das Vollstreckungsverbot zugunsten der Neugläubiger, die im Insolvenzverfahren nicht berücksichtigt werden und infolge der Einbeziehung des Neuerwerbs in die Insolvenzmasse (§ 35 InsO) keinen realistischen Vollstreckungszugriff auf das insolvenzfreie Vermögen haben, im Umfang der erweitert pfändbaren Beträge gelockert (OLG Zweibrücken aaO S. 625 f; Kübler/ Prütting/Lüke, aaO § 89 Rn. 29).
BGH, BESCHLUSS vom 4.2.2007, Az. IX ZB 280/05 Das vom Insolvenzschuldner während des Insolvenzverfahrens erworbene Vermögen gehört gemäß § 35 InsO zur Insolvenzmasse, also auch der Nachlass, wenn der Schuldner während des Insolvenzverfahrens Erbe geworden ist (vgl. BGH, Urt. v. 11. Mai 2006 - IX ZR 42/05, ZIP 2006, 1258; zur Veröffentlichung bestimmt in BGHZ 167, 352).
BGH, URTEIL vom 3.4.2006, Az. IV ZR 134/05 Der Vorbehalt, unter den das Bezugsrecht gestellt worden ist, hat indes keine Geltung für den Fall einer insolvenzbedingten Beendigung des Arbeitsverhältnisses zu dem Versicherungsnehmer (Senatsurteil vom 8. Juni 2005 aaO unter II 3; OLG Karlsruhe, Urteil vom 18. Juni 2003 - 12 U 29/03 -, bei juris abrufbar, sowie VersR 2001, 1501; OLG Düsseldorf, VersR 2002, 86; Kollhosser in Prölss/Martin, VVG, 27. Aufl. §165 Rdn. 6a; Stegmann/Lind, NVersZ 2002, 193, 201; a.A. LG Köln, ZlnsO 2003, 383; Tetzlaff, EWiR §35 InsO 2/03, 931).
BGH, URTEIL vom 3.5.2005, Az. IV ZR 30/04 Dem Berufungsgericht ist indes darin zu folgen, daß der Vorbehalt, unter den das Bezugsrecht gestellt worden ist, nicht auch für den Fall einer insolvenzbedingten Beendigung des Arbeitsverhältnisses gelten sollte (ebenso OLG Karlsruhe Urteil vom 18. Juni 2003 - 12 U 29/03 -, bei juris abrufbar, sowie VersR 2001, 1501; OLG Düsseldorf VersR 2002, 86; Kollhosser in Prölss/Martin, VVG, 27. Aufl. § 165 Rdn. 6a; Stegmann/ Lind, NVersZ 2002, 193, 201; a.A. LG Köln ZlnsO 2003, 383; Tetzlaff, EWiR § 35 InsO 2003, 931).
BGH, BESCHLUSS vom 2.4.2004, Az. IX ZB 189/03 Die Auffassung von Röllenbleg, die Regelung des § 35 InsO über den Neuerwerb verstoße gegen Grundrechte des Schuldners (NZI 2004, 176, 178 f), geht offensichtlich fehl, weil sie den rechtlichen Zusammenhang mit den Regeln über die Restschuldbefreiung verkennt (vgl. Münch-Komm-lnsO/Lwowski, §35 Rn. 44 f; Uhlenbruck, InsO 12. Aufl. §35 Rn. 38 f) und nicht hinreichend berücksichtigt, daß der Schuldner beantragen kann, ihm von den erwirtschafteten Einnahmen ebensoviel zu belassen, wie ihm bei Einkünften aus abhängiger Tätigkeit zustände (vgl. BGH, Beschl. v. 20. März 2003, aaO).
AG Kleve, Beschluss vom 5.8.2002, Az. 38 IK 14/02 9Der Vermögensbegriff richtet sich nach § 35 InsO, so dass auch der während des Insolvenzverfahrens anfallende Vermögenszuwachs und somit u.a. die während dieses Zeitraums regelmäßig monatlich anfallenden pfändbaren Einküfte (im Sinne von lfd. Nr. 23 der Anlage 4) nach der Tabelle zu § 850c ZPO (LG Münster ZInsO 2002,778) darunterfallen.
AG Kleve, Beschluss vom 3.8.2002, Az. 31 IK 8/02 Der Vermögensbegriff richtet sich nach § 35 InsO, so dass auch der während des Insolvenzverfahrens anfallende Vermögenszuwachs und somit u.a. die während dieses Zeitraums regelmäßig monatlich anfallenden pfändbaren Einküfte (im Sinne von lfd. Nr. 23 der Anlage 4) nach der Tabelle zu § 850c ZPO (LG Münster ZInsO 2002,778) darunterfallen.