Source: https://www.rechtsportal.de/Rechtsprechung/Rechtsprechung/1985/BGH/Grob-eigennuetzig-verkuerzt-Steuern-wer-sich-bei-seinem-Verhalten-von-dem-Streben-nach-einem-eigenen-Vorteil-in-einem-besonders-anstoessigem-Masse-leiten-laesst.-Sein-Streben-muss-das-bei-jedem-Steuerstraftaeter-vorhandene-Gewinnstreben-deutlich-uebersteigen-wobei-die-kriminelle-Energie-insbesondere-Art-und-Haeufigkeit-der-Begehung-und-der-Grad-der-zutage-getretenen-Gewinnsucht-von-Bedeutung-sind
Timestamp: 2019-10-14 10:31:37
Document Index: 154681858

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Grob eigennützig verkürzt Steuern, wer sich bei seinem Verhalten von dem Streben nach einem eigenen Vorteil in einem besonders anstößigem Maße leiten läßt. Sein Streben muß das bei jedem Steuerstraftäter vorhandene Gewinnstreben deutlich übersteigen, wobe / BGH / 1985 / Rechtsprechung / Rechtsprechung / Rechtsportal - Deubner Rechtsportal
Berufs- und standesrechliche Folgen der Strafe sind grundsätzlich mildern zu berücksichtigen.
BGH (5 StR 492/96) | Datum: 03.12.1996
Grober Eigennutz liegt nur dann vor, wenn das Gewinnstreben des Täters, das bei jedem Steuerstraftäter vorhandene Gewinnstreben deutlich übersteigt. Zwar kann nach den Umständen des Einzelfalls das Ausmaß der Steuerhinterziehung indizielle Bedeutung für die Annahme groben Eigennutzes haben. Erforderlich ist jedoch eine Gesamtbetrachtung der Tatumstände einschließlich erheblicher Strafmilderungsgründe.
BGH (3 StR 471/89) | Datum: 22.06.1990
BGH (5 StR 143/86) | Datum: 13.05.1986
Grob eigennützig verkürzt Steuern, wer sich bei seinem Verhalten von dem Streben nach einem eigenen Vorteil in einem besonders anstößigem Maße leiten läßt. Sein Streben muß das bei jedem Steuerstraftäter vorhandene Gewinnstreben deutlich übersteigen, wobei die kriminelle Energie, insbesondere Art und Häufigkeit der Begehung und der Grad der zutage getretenen Gewinnsucht von Bedeutung sind.
BGH (3 StR 191/85)
Datum: 24.06.1985
Fundstelle: NStZ 1985, 558
Vgl. auch: BGH, wistra 1984, 227 ; BGH, wistra 1984, 167; BGH, NJW 1985, 208 . NStZ 1985, 558 [...]