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Timestamp: 2019-05-24 16:04:00
Document Index: 58664128

Matched Legal Cases: ['BGE', 'BGE', 'Art. 102', 'Art. 102', 'Art. 15', 'BGE', 'Art. 102', 'Art. 839', 'Art. 961', 'Art. 15']

Erwägungen ab Seite 249
BGE 125 III 248 S. 249
2. Dem angefochtenen Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich liegt die Rechtsauffassung zugrunde, dass Betreibung auf Grundpfandverwertung erst eingeleitet werden könne, wenn das Bauhandwerkerpfandrecht definitiv im Grundbuch eingetragen ist. Dieser Auffassung tritt die Beschwerdeführerin, welche glaubt, die Betreibung auf Grundpfandverwertung sei schon nach der Vormerkung der vorläufigen Eintragung des Bauhandwerkerpfandrechtes im Grundbuch zulässig, mit der vorliegenden Beschwerdeschrift entgegen.
c) Dem bleibt beizufügen, dass mit der Betreibung auf Pfändung oder Konkurs - entgegen der Darstellung der Beschwerdeführerin - nicht «die Möglichkeit entfällt, die Miet- und Pachtzinsen zum
BGE 125 III 248 S. 250
Verwertungssubstrat zu ziehen». Gemäss Art. 102 Abs. 1 SchKG erfasst die Pfändung eines Grundstückes unter Vorbehalt der den Grundpfandgläubigern zustehenden Rechte auch dessen Früchte und sonstige Erträgnisse (Art. 102 Abs. 1 SchKG; siehe auch Art. 15 VZG).
BGE: 92 II 227
Artikel: Art. 102 Abs. 1 SchKG, Art. 839 Abs. 3 ZGB, Art. 961 Abs. 1 Ziff. 1 ZGB, Art. 15 VZG