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Timestamp: 2016-09-30 03:14:10
Document Index: 108043856

Matched Legal Cases: ['Art. 111', 'Art. 90', 'Art. 75', 'Art. 72', 'Art. 74', 'Art. 100', 'Art. 46', 'Art. 9', 'BGE', 'Art. 106', 'Art. 75', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'in dubio', 'in dubio', 'in dubio', 'BGE', 'in dubio', 'Art. 8', 'Art. 97', 'Art. 24', 'Art. 31', 'Art. 19', 'Art. 20', 'Art. 248', 'Art. 20', 'BGE', 'Art. 180', 'Art. 20', 'BGE', 'Art. 105', 'Art. 20', 'Art. 20', 'Art. 20', 'Art. 20', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 20', 'BGE', 'BGE', 'Art. 148', 'BGE', 'Art. 197', 'Art. 622', 'Art. 656', 'BGE', 'BGE', 'Art. 211', 'BGE', 'Art. 209', 'Art. 215', 'Art. 279', 'Art. 20', 'Art. 279', 'Art. 66', 'Art. 68']

5A_378/2015 (15.03.2016)
5A_378/2015 � � Urteil vom 15. M�rz 2016
G�terrecht (Ehescheidung),
A.A.________ und B.A.________ hatten 1990 in U.________ geheiratet. Im Eheschutzverfahren vor dem Kantonsgericht Nidwalden hielt die vorsitzende Richterin im Verhandlungs-/Parteibefragungsprotokoll vom 26. M�rz 2009 fest, dass sich die Parteien wie folgt geeinigt h�tten:
Die Parteien einigen sich auf eine g�terrechtliche Zahlung des Gesuchsgegners an die Gesuchstellerin von Fr. 1.55 Millionen.
Von diesem Betrag �berweist der Gesuchsgegner der Gesuchstellerin eine Teilzahlung von Fr. 500'000.00 bis Ende April 2009.
Nach Eingang der Zahlung von Fr. 500'000.00 zieht die Gesuchstellerin ihr Gesuch zur�ck.
Die Liegenschaften werden wie folgt �bertragen:
- Die Liegenschaften in Deutschland werden auf die Gesuchstellerin �ber tragen.
- Die restlichen Liegenschaften werden auf den Gesuchsgegner �bertragen.
Jegliche Nach- und Strafsteuern werden je h�lftig getragen.
Der Gesuchsgegner verpflichtet sich, bei Eintreffen der Steuerverf�gung, diese der Gesuchstellerin mitzuteilen.
Bei R�ckzug des Gesuches �bernimmt der Gesuchsgegner die Gerichtskosten in der H�he von Fr. 800.00 f�r dieses Verfahren. Ausserdem bezahlt der Gesuchsgegner an die Parteikosten der Gesuchstellerin Fr. 1'000.00."
B.a.�Mit Urteil vom 14. April 2011 schied das Kantonsgericht Nidwalden die Ehe der Parteien gest�tzt auf Art. 111 ZGB. Die Parteien hatten �ber die Scheidungsfolgen eine Vereinbarung getroffen, die das Kantonsgericht genehmigte und in das Scheidungsurteil aufnahm. Die g�terrechtliche Auseinandersetzung konnte nicht durchgef�hrt werden und wurde in ein separates Verfahren verwiesen, weil im Zeitpunkt der Scheidung beim kantonalen Steueramt Nidwalden gegen A.A.________ und B.A.________ ein Nach- und Strafsteuerverfahren h�ngig war. Das abgetrennte Verfahren blieb bis zum Abschluss des Nach- und Strafsteuerverfahrens sistiert.
B.b.�Mit Schreiben vom 16. August 2012 best�tigte das kantonale Steueramt Nidwalden, das Nach- und Strafsteuerverfahren der Parteien sei abgeschlossen. Die Nach- und Strafsteuern beliefen sich gesamthaft auf Fr. 2'953'963.55.
B.c.�Am 7. Mai 2013 f�llte das Kantonsgericht sein Urteil im separaten Verfahren betreffend die g�terrechtliche Auseinandersetzung. Es verurteilte A.A.________, B.A.________ aus G�terrecht Fr. 426'964.00 zu bezahlen. Dagegen reichte die Frau Berufung beim Obergericht des Kantons Nidwalden ein. Dieses wies das Rechtsmittel ab und best�tigte den erstinstanzlichen Entscheid (Urteil vom 20. Februar 2014). Der begr�ndete Berufungsentscheid wurde am 13. M�rz 2015 an die Parteien versandt.
Mit Beschwerde vom 7. Mai 2015 gelangt A.A.________ (Beschwerdef�hrerin) an das Bundesgericht. Sie verlangt, das obergerichtliche Urteil aufzuheben und B.A.________ (Beschwerdegegner) zu verurteilen, ihr den Betrag von Fr. 645'113.35 zu bezahlen (Ziffer 1). Weiter sei die von der Eheschutzrichterin des Kantons Nidwalden vorgeschlagene und von der Gerichtskanzlei im Eheschutzverfahren aufgesetzte Konvention, der die Parteien nach pers�nlicher Besprechung mit der Eheschutzrichterin am 26. M�rz 2009 zugestimmt haben, "in der bisher nicht g�ltig genehmigbaren, weil nicht �bereinstimmend beantragten Ziffer 5 hinsichtlich der Nachsteuer zu genehmigen, nicht jedoch hinsichtlich der Strafsteuer, die von Amtes wegen nicht genehmigt werden kann" (Ziffer 2). Eventualiter sei die Sache zur Neubeurteilung der Anrechnung der Nachsteuern nach G�terrecht an die Vorinstanz zur�ckzuweisen, "wenn kein gemeinsamer Parteiwille im Sinne des Beschwerdeantrags 1 festgestellt werden kann und entsprechend mangels �bereinstimmenden Parteiwillens keine Konvention vorliegt, die genehmigt werden kann" (Ziffer 4). Dem prozessualen Antrag der Beschwerdef�hrerin folgend erkannte der Pr�sident der II. zivilrechtlichen Abteilung der Beschwerde mit Verf�gung vom 27. Mai 2015 die aufschiebende Wirkung zu.
Eingeladen, sich zur Beschwerde vernehmen zu lassen, beantragt der Beschwerdegegner, die Beschwerde abzuweisen und das Urteil des Obergerichts Nidwalden zu best�tigen (Beschwerdeantwort vom 25. Februar 2016). Das Obergericht liess sich nicht vernehmen.
Die Beschwerde richtet sich gegen den Endentscheid (Art. 90 BGG) einer letzten kantonalen Instanz (Art. 75 Abs. 1 BGG), der die verm�gensrechtlichen Folgen einer Ehescheidung, also eine Zivilsache im Sinne von Art. 72 Abs. 1 BGG zum Gegenstand hat. Die Streitwertgrenze gem�ss Art. 74 Abs. 1 Bst. b BGG ist erreicht. Die rechtzeitig (Art. 100 Abs. 1 i.V.m. Art. 46 Abs. 1 Bst. a BGG) eingereichte Beschwerde ist zul�ssig.
Die Auseinandersetzung dreht sich um Ziffer 5 der Vereinbarung vom 26. M�rz 2009. Danach werden "jegliche Nach- und Strafsteuern... je h�lftig getragen" (s. Sachverhalt Bst. A). Die Parteien sind sich in zweierlei Hinsicht uneins. Der eine Streitpunkt betrifft die Frage, ob die Vereinbarung der h�lftigen Teilung auch die (Nach- und Straf-) Steuern der C.________ AG erfasst. Zweitens ist umstritten, ob die Beschwerdef�hrerin f�r Strafsteuern einzustehen hat. Die Beschwerdef�hrerin will die Klausel so verstanden wissen, dass damit nur die (Nach-) Steuern gemeint sind, welche die Eheleute pers�nlich schulden, nicht aber diejenigen, die auf die Aktiengesellschaft entfallen. F�r Strafsteuern will die Beschwerdef�hrerin �berhaupt nicht belangt werden, weil ausschliesslich der Beschwerdegegner geb�sst worden sei. Insofern h�lt die Beschwerdef�hrerin die Klausel f�r nichtig. Damit widerspricht sie der Vorinstanz. Diese legt die besagte Ziffer 5 nach dem Vertrauensprinzip aus. Aus dem Wortlaut und Zusammenhang sowie aus den gesamten Umst�nden im Zeitpunkt des Vertragsabschlusses folgert die Vorinstanz, dass beide Parteien alle Nachsteuern, auch diejenigen der C.________ AG, sowie alle Bussen h�lftig zu tragen haben. F�r das Obergericht orientiert sich die objektivierte Auslegung der Vereinbarung am geltenden Recht. Soweit die Beschwerdef�hrerin davon abweichen wollte, habe sie dies nicht mit hinreichender Deutlichkeit zum Ausdruck gebracht. Gest�tzt auf dieses Ergebnis verrechnet das Obergericht die Gesamtforderung der Beschwerdef�hrerin von Fr. 1'550'000.-- (Ziffer 1 der Vereinbarung) mit der Teilzahlung des Beschwerdegegners von Fr. 500'000.-- (Ziffer 2 der Vereinbarung) und der H�lfte der Nach- und Strafsteuern von Fr. 2'953'963.55 (Sachverhalt Bst. B.b), ausmachend Fr. 1'476'981.78 (Ziffer 5 der Vereinbarung), und verurteilt die Beschwerdef�hrerin, dem Beschwerdegegner die Differenz von Fr. 426'964.-- zu bezahlen.
Soweit die Beschwerdef�hrerin in tats�chlicher Hinsicht den Gesamtbetrag aller Nach- und Strafsteuern in Frage stellt, der sich laut dem angefochtenen Entscheid auf Fr. 2'953'963.55 bel�uft (s. Sachverhalt Bst. B.b), ist auf die Beschwerde nicht einzutreten. Ob sich das Obergericht bez�glich dieses Betrags in unzul�ssiger Weise auf eine reine Parteibehauptung des Beschwerdegegners abst�tzt, ist keine Frage des rechtlichen Geh�rs, sondern eine solche der Beweisw�rdigung bzw. der Feststellung des Sachverhalts. Mit dieser Sachverhaltsr�ge ist die Beschwerdef�hrerin vor Bundesgericht mangels materieller Ersch�pfung des Instanzenzuges nicht zu h�ren, denn vor dem Obergericht hat sie den erw�hnten Betrag nicht in Frage gestellt. Um den vorinstanzlich festgestellten Sachverhalt in dieser Hinsicht anzugreifen, m�sste die Beschwerdef�hrerin dartun, dass die Vorinstanz ihn offensichtlich unrichtig, das heisst in Verletzung des Willk�rverbots (Art. 9 BV) festgestellt hat (BGE 133 II 249 E. 1.2.2 S. 252; 133 III 393 E. 7.1 S. 398); f�r die Geltendmachung von Grundrechtsverletzungen gilt das R�geprinzip (Art. 106 Abs. 2 BGG). Untersteht die vorgetragene Sachverhaltsr�ge im Verfahren der Beschwerde in Zivilsachen dem R�geprinzip, so ergibt sich aus dem Erfordernis der Letztinstanzlichkeit des angefochtenen Entscheides (Art. 75 Abs. 1 BGG), dass die rechtsuchende Partei die ihr bekannten rechtserheblichen Einw�nde der Vorinstanz nicht vorenthalten darf, um sie erst nach dem Ergehen eines ung�nstigen Entscheides im anschliessenden Rechtsmittelverfahren zu erheben (BGE 133 III 638 E. 2 S. 640 mit Hinweisen).
Ob sich die vereinbarte h�lftige Teilung jeglicher Nach- und Strafsteuern (s. E. 2) auch auf die Steuern der C.________ AG erstreckt, ist eine Frage des Parteiwillens.
4.1.�Unbestritten ist, dass mangels Feststellung eines �bereinstimmenden tats�chlichen Willens der Eheleute im Zeitpunkt des Vertragsschlusses nur eine normative Auslegung der streitigen Bestimmung der Vereinbarung vom 26. M�rz 2009 in Frage kommt. Nach der bundesgerichtlichen Praxis, die der angefochtene Entscheid zutreffend wiedergibt, hat der Richter zur Ermittlung des mutmasslichen Willens der Parteien deren Erkl�rungen nach Massgabe des Vertrauensprinzips so auszulegen, wie sie nach ihrem Wortlaut und Zusammenhang sowie nach den gesamten Umst�nden im Zeitpunkt des Vertragsabschlusses verstanden werden durften und mussten (Rechtsfrage; s. BGE 133 III 406 E. 2.2 S. 409; 132 III 626 E. 3.1 S. 632; 131 III 606 E. 4.1 S. 611, je mit Hinweisen). Dabei hat der Wortlaut Vorrang vor weiteren Auslegungsmitteln, es sei denn, er erweise sich aufgrund anderer Vertragsbedingungen, dem von den Parteien verfolgten Zweck oder weiteren Umst�nden als nur scheinbar klar (BGE 133 III 406 a.a.O.). Der wahre Sinn einer Vertragsklausel erschliesst sich zudem erst aus dem Gesamtzusammenhang, in dem sie steht. Die Begleitumst�nde des Vertragsabschlusses oder die Interessenlage der Parteien in jenem Zeitpunkt d�rfen erg�nzend ber�cksichtigt werden (allgemein: BGE 131 III 377 E. 4.2.1 S. 382 und 606 E. 4.2 S. 611 f.). Die objektivierte Auslegung einer Scheidungsvereinbarung orientiert sich im �brigen am dispositiven Recht, das in der Regel die Interessen der Ehegatten gen�gend wahrt. Will ein Ehegatte davon abweichen, muss er dies deshalb mit hinreichender Deutlichkeit zum Ausdruck bringen (vgl. Urteile 5C.281/2000 vom 9. Mai 2001 E. 3; 5C.197/2003 vom 30. April 2004 E. 2.2, in: FamPra.ch 2004 S. 690; 5C.52/2007 vom 12. Juli 2007 E. 2, in: FamPra.ch 2007 S. 935).
4.2.�Das Obergericht verweist auf den Wortlaut von Ziffer 5 der Vereinbarung. Dieser deute "klar und unmissverst�ndlich" darauf hin, dass s�mtliche Nach- und Strafsteuern, die noch anfallen, je h�lftig geteilt werden sollen. Es h�lt der Beschwerdef�hrerin entgegen, nachdem sie anl�sslich der Eheschutzverhandlung vom 26. M�rz 2009 anwaltlich vertreten gewesen sei, k�nne sie sich nicht darauf berufen, die Vereinbarung nicht verstanden zu haben. Dass die C.________ AG zur Errungenschaft der Parteien z�hle, sei unbestritten, weshalb bei der g�terrechtlichen Auseinandersetzung als Passiven auch die Nach- und Strafsteuern zu ber�cksichtigen seien. Die Erkenntnis, dass die C.________ AG "nicht als Drittperson" gelte, st�tzt das Obergericht auch auf das Protokoll des Eheschutzverfahrens. Es stellt fest, dass dort auf Seite 11 explizit von ausstehenden Nachsteuern der Aktiengesellschaft gesprochen worden sei. H�tte die anwaltlich vertretene Beschwerdef�hrerin die Nach- und Strafsteuern der C.________ AG nicht h�lftig tragen wollen, so h�tte man bestimmt nicht den Passus "jegliche" gew�hlt, sondern zum Beispiel nur von den Nach- und Strafsteuern der nat�rlichen Personen gesprochen. Die vorsitzende Eheschutzrichterin habe sich jedoch f�r die klare und unmissverst�ndliche Formulierung "jegliche Nach- und Strafsteuern" entschieden. Des Weitern trifft f�r das Obergericht nicht zu, dass die Beschwerdef�hrerin keine umfassende und wahrheitsgetreue Kenntnis von den wirtschaftlichen Verh�ltnissen des Beschwerdegegners und der C.________ AG hatte. Die Beschwerdef�hrerin r�ume selbst ein, die Kreditoren- und Debitorenbuchhaltung und das Offertwesen der Aktiengesellschaft besorgt zu haben und ihr Organ gewesen zu sein. Auch habe die Beschwerdef�hrerin die Steuererkl�rungen mitunterzeichnet. Anl�sslich der Eheschutzverhandlung habe sie angegeben, kaufm�nnische Angestellte gewesen zu sein und in einem Vollzeitpensum f�r die C.________ AG gearbeitet zu haben. Gem�ss dem Handelsregisterauszug der Gesellschaft sei sie vom 27. September 1991 bis zum 2. Juni 2009 Verwaltungsratsmitglied mit Einzelzeichnungsberechtigung gewesen. Angesichts von alledem sei sie sehr wohl �ber die finanzielle, insbesondere die steuerliche Situation der Aktiengesellschaft im Bilde gewesen. H�tte sie die Nach- und Strafsteuern der C.________ AG nicht h�lftig tragen wollen, so h�tte sie anl�sslich der Eheschutzverhandlung opponieren m�ssen, so das Fazit des Obergerichts.
4.3.�Die Beschwerdef�hrerin stellt sich zur Hauptsache auf den Standpunkt, dass die C.________ AG einen eigenen "Rechnungskreis mit eigenen Aktiven und Passiven bilde" und die Schulden der Aktiengesellschaft nicht automatisch zu Schulden der Aktion�re w�rden. G�terrechtlich h�tten die Parteien die Aktiengesellschaft als Verm�gensobjekt dem Beschwerdegegner zugewiesen. Dazu h�tten sie die C.________ AG wie alle anderen Verm�genswerte bewertet. In dieser Bewertung seien auch die transitorischen Aktiven und Passiven und damit die umstrittenen Nach- und Strafsteuern der Aktiengesellschaft enthalten. Das Ergebnis der Gesamtbewertung komme in der g�terrechtlichen Zahlung von Fr. 1.55 Mio. gem�ss Ziffer 1 der Vereinbarung (s. Sachverhalt Bst. A) zum Ausdruck. In den Augen der Beschwerdef�hrerin l�uft die Lesart des Obergerichts darauf hinaus, dass die Nach- und Strafsteuern der C.________ AG als Bewertungsfaktoren nachtr�glich auch ausserhalb der Aktiengesellschaft "nochmals Passiven" darstellen und damit in unzul�ssiger Weise doppelt ber�cksichtigt w�rden. Damit verkenne das Obergericht die Begleitumst�nde und die Interessenlage der Parteien zur Zeit des Vertragsabschlusses; ausserdem verstosse es gegen das geltende und zwingende Buchf�hrungs-, Aktien- und Steuerrecht.
Wie auch der Beschwerdegegner zu Recht betont, verstrickt sich die Beschwerdef�hrerin mit dieser Argumentation in Widerspr�che. Dass im Zeitpunkt, als die Vereinbarung vor der Eheschutzrichterin zustande kam, bereits Gewissheit �ber die H�he der Nach- und Strafsteuern der C.________ AG bestanden h�tte, behauptet die Beschwerdef�hrerin nicht. Im Gegenteil beharrt sie darauf, dass sich die damalige Prognose des Beschwerdegegners, wonach mit Nachsteuern von "�ber Fr. 1 Mio." zu rechnen sei, ausschliesslich auf die Steuern des Beschwerdegegners pers�nlich und nicht auf diejenigen der Aktiengesellschaft beziehe. Die Beschwerdef�hrerin vermag nicht zuerkl�ren, wie die Nach- und Strafsteuern bei der geldm�ssigen Bewertung der C.________ AG h�tten ber�cksichtigt werden k�nnen, obwohl ihre H�he nach gar nicht feststand. Der zuletzt genannte Umstand spricht vielmehr daf�r, dass die Parteien die Nach- und Strafsteuern im Rahmen ihrer einvernehmlichen g�terrechtlichen Auseinandersetzung gerade nicht ber�cksichtigen konnten und dass sie eben deshalb in Ziffer 5 eine separate Regelung trafen.
4.4.�Unbegr�ndet sind auch die weiteren Vorw�rfe, welche die Beschwerdef�hrerin aus der angeblichen Verquickung zwischen der C.________ AG und den Eheleuten herleitet. So meint die Beschwerdef�hrerin, dass es einer Schenkung an die Aktiengesellschaft gleichkomme, falls sie f�r deren Steuern aufkommen m�sse. Sollte der Beschwerdegegner als Alleinaktion�r den Betrag einbehalten, w�re dies eine verdeckte Gewinnaussch�ttung. Die Bef�rchtung ist unbegr�ndet. Dem Beschwerdegegner ist darin beizupflichten, dass die Eheleute die Aktiengesellschaft im gleichen Ausmass beg�nstigen, wenn sie die Steuern je zur H�lfte �bernehmen. Beharrt die Beschwerdef�hrerin schon darauf, nat�rliche und juristische Personen auseinanderzuhalten, so ist nicht ersichtlich, inwiefern es f�r die g�terrechtliche Auseinandersetzung darauf ankommt, wie die Aktiengesellschaft die h�lftige �bernahme der Steuern durch die Parteien verbucht. Es trifft auch nicht zu, dass das Obergericht die Steuern der C.________ AG f�r die Steuern des Beschwerdegegners ausgibt. Die Vorinstanz kommt lediglich zum Schluss, dass die Aktiengesellschaft f�r die Zwecke der Auslegung von Ziffer 5 der Vereinbarung vom 26. M�rz 2009 nicht als Drittperson gelten kann.
4.5.�Sodann h�lt die Beschwerdef�hrerin dem angefochtenen Entscheid entgegen, dass die Haftung f�r Steuerschulden eine abgeurteilte Sache der Steuerbeh�rde sei, die sich an das geltende Aktienrecht zu halten habe. Auch dieser Einwand ist nicht stichhaltig. Der Entscheid der Steuerbeh�rden hinderte die Parteien nicht daran, sich im Rahmen der Vertragsfreiheit dar�ber abzusprechen, mit welchem Geld die Steuerschulden der C.________ AG bezahlt werden. Ziffer 5 der Vereinbarung vom 26. M�rz 2009 sagt nichts dar�ber aus, gegen wen sich die Steuerforderungen richten. Die Klausel bestimmt lediglich, dass die Steuern h�lftig getragen werden. Es trifft deshalb nicht zu, dass das Obergericht im angefochtenen Entscheid eine rechtskr�ftige Haftung der C.________ AG "nach kantonalem und eidgen�ssischem Steuerrecht" neu beurteilt. Ebenso wenig kann gesagt werden, dass die Vorinstanz mit ihrer Auslegung der streitigen Ziffer 5 eine "Wissensanrechnung" konstruiert und daraus in aktien- und steuerrechtswidriger Weise eine Haftung der Beschwerdef�hrerin herleitet. Das Obergericht erkl�rt lediglich, warum die Beschwerdef�hrerin nach Treu und Glauben wissen musste, dass mit der Klausel auch die Nach- und Strafsteuern der C.________ AG gemeint sind. Rechtsgrund f�r die Tragung der Steuern bleibt mit andern Worten allein die Vereinbarung vom 26. M�rz 2009. An der Sache vorbei geht schliesslich der Vorwurf, die Annahmen des Obergerichts �ber die "operativen Kenntnisse der Beschwerdef�hrerin" seien aktienrechtswidrig. Die Beschwerdef�hrerin vermischt Tat- und Rechtsfragen. Was die Beschwerdef�hrerin von den T�tigkeiten der C.________ AG wusste, h�ngt nicht vom Aktienrecht ab.
4.6.�Die Beschwerdef�hrerin nimmt Anstoss daran, wie das Obergericht die Umst�nde des Vertragsabschlusses w�rdigt. Die vorinstanzliche Feststellung, dass die ausstehenden Nachsteuern der C.________ AG in der Eheschutzverhandlung vom 26. M�rz 2009 explizit angesprochen worden seien, h�lt sie f�r eine "unbehelfliche" Behauptung. Ein explizites Nennen der Nachsteuern rechtfertige nicht, diese Steuern doppelt zu ber�cksichtigen. Auch diese Vorbringen laufen ins Leere. Die These, dass die Steuerlast der Aktiengesellschaft schon bei deren Bewertung im Rahmen der g�terrechtlichen Auseinandersetzung ber�cksichtigt wurde, �berzeugt nicht (E. 4.3). Im �brigen geht weder aus dem angefochtenen Entscheid noch aus der Vereinbarung oder dem restlichen Protokoll der Eheschutzverhandlung vom 26. M�rz 2009 hervor, dass die C.________ AG in der g�terrechtlichen Auseinandersetzung dem Beschwerdegegner zugewiesen wurde. Sodann beruft sich die Beschwerdef�hrerin auf die Aussage des Beschwerdegegners anl�sslich der Eheschutzverhandlung, wonach die Nachsteuer maximal Fr. 1 Mio. betragen werde. Sie habe sich deshalb darauf verlassen d�rfen, dass in der einvernehmlichen Regelung nur die Steuern der Eheleute gemeint waren. Der Schluss geht fehl. Wie die Vorinstanz feststellt, sprach die Eheschutzrichterin im fraglichen Zusammenhang ausdr�cklich die Nachsteuern der Aktiengesellschaft an. Sie stellte dem Beschwerdegegner die Frage, ob er "generell noch Nach- und Strafsteuern" habe. Unter diesen Umst�nden h�lt es vor Bundesrecht stand, wenn die Vorinstanz zum Schluss kommt, die Beschwerdef�hrerin habe nicht davon ausgehen d�rfen, dass Ziffer 5 der protokollarisch festgehaltenen Vereinbarung nur die Steuern der Parteien, nicht aber diejenigen der C.________ AG erfasst. Aus dem Verhalten des Beschwerdegegners bei Vertragsabschluss bzw. dem Anschein, den er dabei erweckt haben soll, durfte die Beschwerdef�hrerin auch nicht folgern, dass die maximale H�he der angeblich vom Beschwerdegegner geschuldeten Nachsteuer im Betrag von Fr. 1 Mio. bestimmt gewesen sei. Zu Recht verweist der Beschwerdegegner auf das aktenkundige Protokoll der Eheschutzverhandlung vom 26. M�rz 2009. Wie sich daraus ohne Weiteres ergibt, erkl�rte der Beschwerdegegner damals, man rechne "mit �ber Fr. 1 Mio." Demnach konnte die Beschwerdef�hrerin nicht darauf vertrauen, dass die noch anfallenden Steuern den Betrag von Fr. 1 Mio. nicht �berschreiten w�rden.
4.7.�An verschiedenen Stellen ihrer Eingabe f�hrt die Beschwerdef�hrerin die Grunds�tze "in dubio contra stipulatorem" und "in dubio mitius/favor debitoris" ins Feld. Vergeblich: Die Unklarheitsregel ("in dubio contra stipulatorem") kann schon deshalb keine Anwendung finden, weil sie voraussetzt, dass eine unklare Bestimmung von der einen Partei verfasst wurde (vgl. BGE 115 II 264 E. 5a S. 268 mit Hinweisen). Dass der Beschwerdegegner die fragliche Ziffer 5 der Vereinbarung vom 26. M�rz 2009 verfasst h�tte, behauptet die Beschwerdef�hrerin an keiner Stelle und wird in der Beschwerdeantwort auch bestritten. Die Regel "in dubio mitius" bedeutet nach der Meinung der Beschwerdef�hrerin, dass eine streitige Klausel so auszulegen ist, dass sie f�r den Verpflichteten eine geringere Belastung darstellt. Ohne gegenteilige Anzeichen sei davon auszugehen, dass die unklare Ziffer 5 im Sinne der Schuldnerin so auszulegen ist, "dass das Wortfeld nicht �berschritten... und der Bedeutungsumfang nicht ausgeweitet wird". Dies f�hre "unmittelbar" dazu, dass nur die vom Vertragspartner geschuldeten Nachsteuern anzurechnen sind. Die Beschwerdef�hrerin �bersieht, dass die von ihr angerufene Auslegungsregel einen Zweifel ("dubium") voraussetzt und nicht einfach "ohne gegenteilige Anzeichen" Platz greift. Dem angefochtenen Entscheid l�sst sich nicht entnehmen, dass das Obergericht trotz aller interpretatorischen Bem�hungen zu einem unschl�ssigen Auslegungsergebnis gekommen w�re und auch letzte Zweifel nicht h�tte ausr�umen k�nnen (E. 4.2). Inwiefern sich das Obergericht in einen Widerspruch zum Bundesrecht stellt, weil es keinen Zweifel erkennt, tut die Beschwerdef�hrerin nicht dar und ist auch nicht ersichtlich.
4.8.�Zum Scheitern verurteilt sind schliesslich verschiedene weitere Vorbringen und Einw�nde der Beschwerdef�hrerin. So ist in der Beschwerdeschrift die Rede von Behauptungen des Beschwerdegegners, die bestritten worden seien, und davon, dass der Beschwerdegegner zur Widerlegung dieser Bestreitungen keine Beweise angeboten habe. Die Beschwerdef�hrerin meint, nach Art. 8 ZGB h�tte das Obergericht "auf diese Behauptungen gar nicht eingehen d�rfen". Welche Bewandtnis es damit hat, kann offenbleiben, denn der Beschwerde l�sst sich nicht entnehmen, welche gegnerischen Behauptungen die Beschwerdef�hrerin im Einzelnen anspricht.
Weiter argumentiert die Beschwerdef�hrerin, hinsichtlich der Scheidungsfolgen liege "nur eine Teilvereinbarung" vor. Bez�glich der G�termassenbestimmung, der Zuweisung von Verm�gensobjekten und der ehelichen Unterhaltszahlung h�tten die Parteien der richterlich vorgeschlagenen Vereinbarung vom 26. M�rz 2009 zugestimmt. Nur hinsichtlich des Nebenpunktes der h�lftigen Anrechnung der Nachsteuer, insbesondere wessen Nachsteuern, seien sich die Parteien uneinig. Zugleich beteuert die Beschwerdef�hrerin, der Streit um die Steuern stelle "die gesamte Konvention in Frage". Bliebe es beim angefochtenen Entscheid, so bedeute dies f�r sie den wirtschaftlichen Ruin. Damit �bergeht die Beschwerdef�hrerin die vorinstanzliche Erkenntnis, wonach sich die Parteien dar�ber einig sind, dass die Vereinbarung grunds�tzlich als verbindlich gilt. Um diese tats�chliche Feststellung des Obergerichts im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG als offensichtlich unrichtig auszuweisen, gen�gt es nicht, wenn die Beschwerdef�hrerin einfach behauptet, bez�glich Ziffer 5 der Vereinbarung vom 26. M�rz 2009 sei keine Einigung zustande gekommen. Die Beschwerdef�hrerin vermengt Fragen des Zustandekommens des Vertrages mit solchen der Auslegung. Soweit sie zu Bedenken gibt, dass ihr das Obergericht mit dem ermittelten mutmasslichen Parteiwillen eine Zustimmung zum wirtschaftlichen Ruin unterstelle, ersch�pft sich ihr Einwand in einer leeren Behauptung, die weder im angefochtenen Entscheid noch in den Akten eine St�tze findet.
F�r den Fall, dass der Vertragswille nach objektiven Kriterien nicht so bestimmt werden kann, wie sie selbst darlegt, tr�gt die Beschwerdef�hrerin eine letzte Theorie vor: "In Analogie zur normativen Auslegung" soll diesfalls entweder gar keine Willenserkl�rung ergangen sein oder aber die Beschwerdef�hrerin m�sste "auf diesen Zeitpunkt (ex nunc) erkennen, dass ihr ein Erkl�rungswillen auf ex tunc zugerechnet wird, den sie so nicht haben konnte". Es sei dann von einem "normativen Grundlagenirrtum auszugehen, der in diesem Moment erkannt werden kann". Was die These angeht, dass gar kein Willen erkl�rt worden sein soll, kann auf die vorigen Ausf�hrungen zur vorinstanzlichen Feststellung verwiesen werden, wonach die Vereinbarung vom 26. M�rz 2009 grunds�tzlich verbindlich ist. Soweit die Beschwerdef�hrerin die Vereinbarung vom 26. M�rz 2009 wegen eines Grundlagenirrtums anfechten will, kann offenbleiben, ob sich ein Irrtum im Sinne von Art. 24 Abs. 1 Ziff. 4 OR anstatt auf die Bildung des Gesch�ftswillens auch auf die Bildung des Erkl�rungswillens beziehen kann. Wer sich auf einen Irrtum berufen will, muss dem andern binnen Jahresfrist seit Entdeckung des Irrtums erkl�ren, dass er den Vertrag nicht halte, oder eine schon erfolgte Leistung zur�ckfordern (Art. 31 Abs. 1 und 2 OR). Bereits das Kantonsgericht gelangte im Wege der objektivierten Auslegung zur Erkenntnis, dass die streitige Ziffer 5 auch die Nachsteuern der C.________ AG sowie die Strafsteuern umfasst. Das erstinstanzliche Urteil vom 7. Mai 2013 wurde am 8. August 2013 versandt. Ein allf�lliger Irrtum, wie ihn die Beschwerdef�hrerin f�r sich in Anspruch nimmt, m�sste daher sp�testens mit Kenntnisnahme vom erstinstanzlichen Urteil als entdeckt gelten. Nun ist aber weder in der Berufungsschrift vom 2. September 2013 noch in der Replik vom 4. November 2013 davon die Rede, dass die Beschwerdef�hrerin die Vereinbarung vom 26. M�rz 2009 wegen eines Irrtums nicht halten will. �ussert sie sich erstmals in ihrer Beschwerde an das Bundesgericht vom 7. Mai 2015 in diesem Sinne, so erweist sich diese Irrtumsanfechtung als versp�tet.
4.9.�Im Ergebnis hat es hinsichtlich der Frage, was die Parteien in Ziffer 5 der Vereinbarung vom 26. M�rz 2009 nach Treu und Glauben vereinbaren wollten, mit dem angefochtenen Entscheid sein Bewenden. Mit der h�lftigen Teilung jeglicher Nach- und Strafsteuern wollten die Parteien auch die Steuern der C.________ AG erfassen.
Streitig ist weiter, ob sich die Beschwerdef�hrerin �berhaupt vertraglich verpflichten konnte, f�r Strafsteuern aufzukommen. Das ist nicht eine Frage des Parteiwillens (dazu E. 4), sondern eine solche des zul�ssigen Vertragsinhalts (Art. 19 Abs. 1 und Art. 20 OR).
5.1.�Unter Hinweis auf Art. 248 ff. des nidwaldnerischen Gesetzes �ber die Steuern des Kantons und der Gemeinden vom 22. M�rz 2000 (Steuergesetz, StG; NG 521.1) erkl�rt das Obergericht, dass der Ausdruck "Strafsteuer" in der heutigen Steuergesetzgebung durch das Synonym "Busse" ersetzt worden sei. Das Obergericht ruft die bundesgerichtliche Rechtsprechung in Erinnerung, wonach eine Busse den Geb�ssten durch eine Verm�gensverminderung bestrafen soll. Demnach sei auch die Busse wie jede Strafe h�chstpers�nlicher Natur, woraus folge, dass eine vertragliche Vereinbarung, welchen einen Dritten verpflichtet, die Busse ganz oder teilweise zu bezahlen, widerrechtlich im Sinne von Art. 20 Abs. 1 OR ist (BGE 134 III 59 E. 2.3.2 S. 64 f.). Das Obergericht h�lt weiter fest, weil Nach- und Strafsteuern der Jahre 1997/1998 bis 2005 offen seien, m�ssten auch die damals geltenden Normen ber�cksichtigt werden. Es erl�utert verschiedene damals geltende Normen der kantonalen Steuergesetzgebung und zitiert aArt. 180 des Bundesgesetzes �ber die direkte Bundessteuer vom 14. Dezember 1990 (DBG; SR 642.11) in der damals g�ltigen Fassung (AS 1991 1241).
5.2.�Was den konkreten Fall angeht, hat die Beschwerdef�hrerin dem angefochtenen Entscheid zufolge f�r die Bussen bzw. Strafsteuern der C.________ AG einzustehen. Das Obergericht h�lt die Vereinbarung vom 26. M�rz 2009 in Bezug auf die h�lftige Tragung der Strafsteuern f�r zul�ssig. Sie entspreche den gesetzlichen Bestimmungen, die zur fraglichen Zeit Geltung gehabt h�tten. Die Beschwerdef�hrerin sei keine Drittperson. Die C.________ AG geh�re zur Errungenschaft der Parteien, die gemeinsam als Ehepaar veranlagt worden seien. Das Obergericht verweist auf die Aufgaben und die Stellung der Beschwerdef�hrerin in der C.________ AG (s. E. 4.2). Es h�lt der Beschwerdef�hrerin entgegen, sie sei steuerpflichtig gewesen und h�tte Unregelm�ssigkeiten in den Steuerrechnungen erkennen m�ssen, zumal sie diese ja auch unterzeichnet habe. Da die Ehegatten w�hrend der Ehe Steuerbussen aus der Errungenschaft bezahlen k�nnen, sei auch eine entsprechende Vereinbarung in einer Scheidungskonvention m�glich. Das Obergericht ist der Meinung, durch die Klausel werde keine Drittperson verpflichtet. Daher sei die Klausel auch nicht im Sinne von Art. 20 Abs. 1 OR widerrechtlich. Die Beschwerdef�hrerin habe sich in der Vereinbarung vom 26. M�rz 2009 selbst f�r Strafsteuern haftbar erkl�rt. Mit anderen Worten habe sie gewusst, dass solche anfallen, und zum anderen sei sie bereit gewesen, daf�r einzustehen. Die Beschwerdef�hrerin sei in das Steuerstrafverfahren einbezogen und auch geb�sst worden. Dies gehe aus den Rechnungen f�r das Steuerstrafverfahren 2005 (Kantons- und Gemeindesteuern sowie Direkte Bundessteuer) vom 26. Oktober 2011 hervor. Die Rechnungen betr�fen die C.________ AG, �ber deren finanzielle und steuerliche Situation die Beschwerdef�hrerin aufgrund ihrer beruflichen T�tigkeit und Verwaltungsratsmitgliedschaft bestens im Bilde gewesen sei.
5.3.�In tats�chlicher Hinsicht wirft die Beschwerdef�hrerin dem Obergericht irref�hrende und/oder aktenwidrige Tatsachenfeststellungen vor. Sie besteht darauf, dass nur gegen den Beschwerdegegner ein Steuerstrafverfahren eingeleitet worden sei, nicht aber gegen sie. Die Feststellung, wonach sie in ein Steuerstrafverfahren einbezogen und geb�sst worden sei, bezeichnet sie als "klar und offensichtlich aktenwidrig, mithin willk�rlich". In rechtlicher Hinsicht bestreitet die Beschwerdef�hrerin, f�r die Steuerbussen der C.________ AG aufkommen zu m�ssen. Der angefochtene Entscheid sei an den Vorgaben der Gerichtspraxis zu messen. Danach k�nne sich niemand vertraglich verpflichten, die Busse eines andern zu bezahlen (BGE 134 III 59, s. oben E. 5.1). Die "abrupte und unbegr�ndete" Behauptung der Vorinstanz, dass die C.________ AG nicht als Drittperson gelte, ist in den Augen der Beschwerdef�hrerin "reiner Dezisionismus". Die vorinstanzlichen Erw�gungen seien unverst�ndlich. Wenn das Obergericht meine, sie, die Beschwerdef�hrerin, sei als Privatperson steuerpflichtig, so sei das ein "Gemeinplatz ohne Aussagewert". Wenn es behaupte, sie sei f�r die Aktiengesellschaft steuerpflichtig, dann sei dies "einfach falsch". Die vorinstanzliche Aussage, dass Ehegatten Steuerbussen w�hrend der Ehe aus der Errungenschaft bezahlen k�nnen, sei kein Argument f�r die Zul�ssigkeit der unsittlichen �bernahme von Bussen in Ziffer 5 der Vereinbarung vom 26. M�rz 2009.
5.4.�Wie die res�mierten Erw�gungen der Vorinstanz zeigen, soll die Beschwerdef�hrerin - eine nat�rliche Person - nach dem Urteil des Obergerichts f�r die Bussen der C.________ AG - einer juristischen Person - einstehen. Insofern scheint f�r das Obergericht festzustehen, dass sich die Beschwerdef�hrerin in der besagten Vertragsklausel verpflichten konnte, als Dritte Steuerbussen der Aktiengesellschaft zu bezahlen. Zum andern h�lt das Obergericht im selben Textabschnitt fest, die Beschwerdef�hrerin selbst sei in das Strafverfahren einbezogen und auch geb�sst worden. Diese Erkenntnis leitet es aus zwei aktenkundigen Rechnungen f�r das Steuerstrafverfahren 2005 ab, die - wie das Obergericht im selben Federzug schreibt - die C.________ AG betreffen sollen. Erstaunlicherweise finden sich auf diesen zwei Urkunden aber keinerlei Hinweise auf diese Aktiengesellschaft. In der Rubrik "Betrifft" sind der Beschwerdegegner und die Beschwerdef�hrerin vermerkt. Soweit das Obergericht tats�chlich erkannt haben will, dass sowohl die C.________ AG als auch die Beschwerdef�hrerin pers�nlich geb�sst wurden, l�sst sich dem angefochtenen Entscheid auch nicht entnehmen, in welchem Umfang diese zwei verschiedenen Personen je einzeln und/oder gemeinsam mit Steuerbussen bestraft wurden. Im �brigen entnimmt das Bundesgericht den Akten des Kantonsgerichts Nidwalden (Art. 105 Abs. 2 BGG) gewisse Anhaltspunkte daf�r, dass jedenfalls gegen den Beschwerdegegner ein Steuerstrafverfahren lief. Dies ergibt sich aus einem Schreiben vom 13. Juli 2011, worin das kantonale Steueramt ank�ndigt, dass im Steuerhinterziehungsverfahren gegen den Beschwerdegegner "nunmehr noch Bussen in der H�he von 100% des jeweiligen Nachsteuerbetrages" vorgesehen seien. In einem weiteren Schreiben vom 16. August 2012 teilt dieselbe Beh�rde dem damaligen Anwalt der Beschwerdef�hrerin mit, dass die Strafverf�gung gegen den Beschwerdegegner vom 26. Oktober 2011 in Rechtskraft erwachsen sei und weitere Nach- oder Strafsteuerverfahren gegen die Beschwerdef�hrerin derzeit nicht h�ngig seien. Im Ergebnis herrscht nicht restlose Klarheit dar�ber, welche Person (en) denn nun tats�chlich mit Steuerbussen belegt wurden. Entgegen der Meinung des Beschwerdegegners darf diese Frage jedoch nicht unbeantwortet bleiben. Denn im Streit dar�ber, ob Ziffer 5 der Vereinbarung vom 26. M�rz 2009 im Sinne von Art. 20 OR nichtig ist, kommt es sehr wohl darauf an, ob und gegebenenfalls in welchem Umfang die Beschwerdef�hrerin pers�nlich wegen Steuerstraftaten geb�sst wurde. Das zeigen die nachfolgenden Erw�gungen.
5.5.�Ein Vertrag ist nichtig, wenn er einen unm�glichen oder widerrechtlichen Inhalt hat oder gegen die guten Sitten verst�sst (Art. 20 Abs. 1 OR). Betrifft der Mangel bloss einzelne Teile des Vertrages, so sind nur diese nichtig, sobald nicht anzunehmen ist, dass er ohne den nichtigen Teil �berhaupt nicht geschlossen worden w�re (Art. 20 Abs. 2 OR). Eine vertragliche Vereinbarung, die einen Dritten verpflichtet, die Busse ganz oder teilweise zu bezahlen, ist nach der Rechtsprechung widerrechtlich im Sinne von Art. 20 Abs. 1 OR (BGE 134 III 59 E. 2.3.2 S. 64 f.). Der zitierte Entscheid verweist auf BGE 86 II 71. Dort erl�utert das Bundesgericht den tieferen Grund, weshalb eine vertragliche Vereinbarung dieser Art nicht zul�ssig ist. Dieser Grund ist die h�chstpers�nliche Natur der Busse. Die Busse ist eine echte Strafe (BGE 134 II 59 E. 2.3.2 S. 65 mit Hinweisen) und als solche dazu bestimmt, dem Geb�ssten - und nur ihm - ein �bel zuzuf�gen, um sein Vergehen zu s�hnen und ihn zu bessern. So wenig es angeht, dass ein Dritter eine Freiheitsstrafe an Stelle des Verurteilten verb�sst, kann eine Busse auch nicht g�ltig aus dem Verm�gen eines Dritten getilgt werden (BGE 86 II 71 E. 4 S. 76 f.). Der zitierte Entscheid erl�utert auch, welche vertraglichen Vereinbarungen aus dem beschriebenen Grund widerrechtlich sind. Die Folge der Nichtigkeit (Art. 20 Abs. 1 OR) trifft demnach Vereinbarungen zwischen dem Staat und dem Verurteilten oder einem Dritten �ber die Tilgung der Busse, soweit das Gesetz sie nicht ausdr�cklich zul�sst. Insbesondere ist ausgeschlossen, dass ein Dritter der Pflicht des Verurteilten, die Busse zu bezahlen, beitrete, sie mit befreiender Wirkung f�r den Verurteilten �bernehme oder sich f�r ihre Erf�llung verb�rge (BGE a.a.O., S. 77). Im konkreten Fall wies das Bundesgericht eine Klage der Eidgenossenschaft ab, die gest�tzt auf eine Solidarb�rgschaft von einer Bank die Bezahlung einer Busse des Hauptschuldners forderte (BGE a.a.O., Sachverhalt Bst. A, S. 71 f.).
5.6.�Die Vereinbarung vom 26. M�rz 2009 ist ein Vertrag zwischen der Beschwerdef�hrerin und dem Beschwerdegegner. Das gilt auch f�r Ziffer 5, wonach jegliche Nach- und Strafsteuern je h�lftig "getragen" werden. Der Abrede l�sst sich kein Versprechen entnehmen, mit dem sich eine Vertragspartei gegen�ber dem Staat verpflichtet, als B�rgin oder auf andere Weise f�r die Busse einer anderen Person aufzukommen. Die Klausel sagt auch nichts dar�ber aus, gegen wen sich die Bussforderungen richten. Im Sinne einer "Liquidationsabrede" einigen sich Parteien einfach darauf, je zur H�lfte f�r "jegliche" Nach- und Strafsteuern aufzukommen (vgl. E. 4.4 und 4.5). Es stellt sich nun die Frage, ob auch eine solche Abrede mit der beschriebenen h�chstpers�nlichen Natur der (Steuer-) Bussen in Konflikt ger�t und die Grenzen des zul�ssigen Vertragsinhalts sprengt. Die Frage ist zu verneinen, soweit mit der besagten Ziffer 5 ausschliesslich Steuerbussen gemeint sind, die der Beschwerdef�hrerin und dem Beschwerdegegner gemeinsam auferlegt wurden und f�r die beide Parteien dem Staat gegen�ber solidarisch haften. Denn insofern handelt es sich um eine Abrede dar�ber, wie zwei Solidarschuldner ihre Verbindlichkeit im Innenverh�ltnis untereinander aufteilen (s. Art. 148 OR). Anders verh�lt es sich, soweit die Beschwerdef�hrerin in Ziffer 5 verspricht, Strafsteuern zu "tragen", die ausschliesslich anderen Personen und nicht ihr selbst auferlegt wurden. Die h�chstpers�nliche Natur einer Busse tritt nicht erst deshalb zutage, weil ein Dritter direkt dem Staat verspricht, f�r die Busse eines andern aufzukommen. Mit anderen Worten h�ngt die Maxime, dass die Busse als Strafe nur den Geb�ssten treffen darf (E. 5.5), in ihrer Geltung nicht davon ab, auf welche Art oder gegen�ber wem sich der Dritte zur Bezahlung der fremden Busse verpflichtet. Dies �bersieht der Beschwerdegegner, soweit er sinngem�ss argumentiert, auch die Verteilung von Bussen k�nne unter den Parteien frei vereinbart werden. Im Gegenteil kommt es nicht darauf an, ob die Beschwerdef�hrerin der zust�ndigen Steuerbeh�rde unmittelbar verspricht, Steuerbussen des Beschwerdegegners und/oder der C.________ AG zu bezahlen, oder ob sie - wie in der streitigen Ziffer 5 geschehen - in einer privaten Vereinbarung erkl�rt, f�r jegliche Steuerbussen und damit auch f�r Steuerbussen anderer Personen aufzukommen. Denn mit der h�chstpers�nlichen Natur der Busse ist auch nicht vereinbar, dass sich der Geb�sste die Busse von einem Dritten erstatten l�sst, auf welche Art und Weise auch immer dies bewerkstelligt wird (BGE 115 II 72 E. 3b S. 75).
5.7.�Im Ergebnis darf Ziffer 5 der Vereinbarung vom 26. M�rz 2009 also keine vertragliche Verpflichtung entnommen werden, aufgrund derer die Beschwerdef�hrerin Strafsteuern bzw. Steuerbussen tragen muss, die ihr nicht selbst oder zusammen mit dem Beschwerdegegner auferlegt wurden. Dies verkennen das Obergericht und der Beschwerdegegner. Ihre �berlegungen zu den Aufgaben, welche die Beschwerdef�hrerin innerhalb der C.________ AG wahrnahm, zur Stellung, die sie als einzelzeichnungsberechtigtes Verwaltungsratsmitglied innehatte, und zur Sorgfalt, die sie bei der Unterzeichnung von Steuerrechnungen angeblich anwendete (E. 5.2), zielen darauf ab, die rechtliche Unterscheidung zwischen der juristischen und der nat�rlichen Person aufzul�sen, so dass die Beschwerdef�hrerin im Verh�ltnis zur C.________ AG nicht mehr als Dritte erscheint. Auf diese Weise will das Obergericht den Vorwurf des strafbaren Verhaltens, dessen Sanktion die Steuerbussen darstellen, gewissermassen auf die Beschwerdef�hrerin ausweiten. Damit aber setzt sich der angefochtene Entscheid bundesrechtswidrig �ber die h�chstpers�nliche Natur der Steuerbussen hinweg. Daran �ndern auch die Beteuerungen des Beschwerdegegners nichts, wonach die Parteien in wirtschaftlicher Hinsicht nicht zwischen den Aktiven und Passiven der Aktiengesellschaft und jenen ihres Privatverm�gens unterschieden h�tten. Indirekt masst sich das Obergericht letztlich eine Strafgerichtsbarkeit an, indem es die Beschwerdef�hrerin unbek�mmert darum, ob sie selbst geb�sst wurde, nach eigenem Ermessen mit einem vorwerfbaren Verhalten konfrontiert und mit dieser Begr�ndung die privatrechtliche Abrede sch�tzt, in der die Beschwerdef�hrerin und der Beschwerdegegner einander versprechen, jegliche Strafsteuern bzw. Steuerbussen h�lftig zu tragen.
5.8.�Dieses Ergebnis wird auch nicht durch die weiteren �berlegungen ersch�ttert, die das Obergericht seinem Entscheid zugrunde legt. Die steuerrechtlichen Vorschriften des kantonalen und eidgen�ssischen Rechts, die der angefochtene Entscheid erw�hnt, betreffen Besonderheiten, die sich aus der gemeinschaftlichen Besteuerung von Ehegatten ergeben. Die vorinstanzlichen Hinweise darauf sind von vornherein unbehelflich, soweit das Obergericht die Beschwerdef�hrerin damit f�r Steuerbussen der C.________ AG einstehen lassen will, denn die Gesellschaft ist im Verh�ltnis zur Beschwerdef�hrerin eine eigenst�ndige juristische Person mit eigener Steuerpflicht, also eine Dritte, f�r deren Steuerbussen aufzukommen sich die Beschwerdef�hrerin nicht rechtsg�ltig verpflichten kann (E. 5.5-5.6). Auch soweit der Beschwerdegegner selbst wegen hinterzogener Steuern der C.________ AG geb�sst wurde, kann Ziffer 5 der Vereinbarung vom 26. M�rz 2009 nicht mit dem Argument aufrecht erhalten werden, die Beschwerdef�hrerin sei in der fraglichen Zeit mit dem Beschwerdegegner verheiratet gewesen und gemeinschaftlich mit ihm besteuert worden. Denn solche Steuerbussen des Beschwerdegegners betreffen nicht die Steuerpflicht der Ehegatten, sondern wiederum diejenige der C.________ AG. Dass beide Parteien gemeinsam mit Steuerbussen belegt wurden, sei es f�r ihre eigene Steuerpflicht als nat�rliche Personen, sei es im Zusammenhang mit der Steuerpflicht der C.________ AG, l�sst sich dem angefochtenen Entscheid nicht entnehmen und wird vom Obergericht noch abzukl�ren sein. Ob steuerrechtliche Normen des kantonalen oder eidgen�ssischen Rechts in diesem Zusammenhang �berhaupt eine Rolle spielen, ist hier nicht zu pr�fen. Dem weiteren Argument des Obergerichts, dass Ehegatten Steuerbussen w�hrend der Ehe aus der Errungenschaft bezahlen k�nnen, ist nach dem Gesagten nur insofern beizupflichten, als es um Steuerbussen geht, die beiden Ehegatten gemeinsam als steuerpflichtigem Ehepaar auferlegt wurden.
5.9.�An der Sache vorbei geht schliesslich die vorinstanzliche �berlegung, dass die C.________ AG zur Errungenschaft der Parteien "geh�re" und die Beschwerdef�hrerin im Verh�ltnis zu dieser Gesellschaft deshalb keine Drittperson sei. Als eigenst�ndige juristische Person kann eine Kapitalgesellschaft selbst nicht zur Errungenschaft geh�ren. Errungenschaft sind die Verm�genswerte, die ein Ehegatte w�hrend der Dauer des G�terstandes entgeltlich erwirbt (Art. 197 Abs. 1 ZGB). Als Verm�genswerte fallen allenfalls die Anteilsrechte an der Gesellschaft in Betracht, die im Falle der Aktiengesellschaft in Aktien (Art. 622 ff. OR) oder Partizipationsscheinen (Art. 656a ff. OR) verk�rpert sind. Verm�gensgegenstand im Sinne des Gesetzes k�nnen auch Unternehmen oder Gewerbe sein (BGE 136 III 209 E. 6.2.1 S. 215), die als rechtlich finanzielle Einheit bewertet werden (BGE 125 III 1 E. 4c S. 5). Der Verkehrswert, zu dem die Verm�gensgegenst�nde bei der g�terrechtlichen Auseinandersetzung einzusetzen sind (Art. 211 ZGB), ist der Wert, der bei einem Verkauf auf dem freien Markt realisierbar w�re (BGE 125 III 1 E. 5b S. 6). In diesem Sinne kann ein Gesch�ftsbetrieb oder ein kaufm�nnisches Gewerbe zur Errungenschaft geh�ren, nicht aber die Aktiengesellschaft, die zur Verfolgung ihrer Ziele ein kaufm�nnisches Unternehmen betreibt.
Zusammenfassend ergibt sich hinsichtlich der Tragweite der streitigen Ziffer 5 der Vereinbarung vom 26. M�rz 2009 folgendes Bild: Die Vertragsklausel spielt von vornherein keine Rolle, soweit Nachsteuern in Frage stehen, welche die Parteien gemeinsam als Eheleute f�r das Einkommen und Verm�gen schulden, das sie w�hrend der Dauer ihres G�terstandes als Errungenschaft erzielt bzw. angeh�uft haben. Denn insofern sind die darauf entfallenden Schulden ebenfalls der Errungenschaft zuzuordnen (Art. 209 Abs. 2 ZGB). Da jedem Ehegatten die H�lfte des Vorschlages des andern zusteht (Art. 215 Abs. 1 ZGB), partizipieren beide Ehegatten je zur H�lfte auch an den Schulden. Die g�terrechtliche Auseinandersetzung f�hrt mithin zum selben Ergebnis wie die Parteivereinbarung. Anders verh�lt es sich mit den Nachsteuern, welche die C.________ AG schuldet. Diesbez�glich entfaltet die besagte Ziffer 5 ihre Wirkung. Die Beschwerdef�hrerin trifft demnach die Vertragspflicht, f�r die H�lfte der Nachsteuern der C.________ AG aufzukommen (s. oben E. 4). Was die Steuerbussen angeht, erweist sich Ziffer 5 der Vereinbarung vom 26. M�rz 2009 als nichtig, soweit sich die Beschwerdef�hrerin darin verpflichtet, f�r die Steuerbussen aufzukommen, mit denen nicht sie selbst, sondern eine andere Person (der Beschwerdegegner und/oder die C.________ AG) bestraft wurde. Hingegen erweist sich die erw�hnte Ziffer 5 als g�ltig, soweit die Beschwerdef�hrerin darin die verspricht, f�r Steuerbussen aufzukommen, mit denen sie selbst bestraft wurde (s. E. 5).
Das Obergericht muss die aufgezeigten Unterscheidungen treffen und neu entscheiden. In einem ersten Schritt wird es sich KIarheit dar�ber schaffen m�ssen, welche Person (en) denn nun in welchem Umfang und im Zusammenhang mit wessen Steuerpflicht geb�sst wurden (E. 5.4). Soweit die beschriebene Nichtigkeit von Ziffer 5 der Vereinbarung vom 26. M�rz 2009 (E. 5.5-5.9) Platz greift, wird sich das Obergericht in einem zweiten Schritt mit der Frage auseinanderzusetzen haben, was die Parteien vereinbart h�tten, wenn ihnen die Nichtigkeit des mangelhaften Teils der streitigen Klausel schon bei Vertragsschluss bewusst gewesen w�re (dazu Urteil 4C.156/2006 vom 17. August 2006 E. 3.3). Schliesslich sticht ins Auge, dass das Obergericht die Beschwerdef�hrerin gest�tzt auf die Vereinbarung vom 26. M�rz 2009 zu einer Geldleistung verurteilt, ohne dass diese Vereinbarung �ber die Scheidungsfolgen je in ihrer Gesamtheit vom sachlich zust�ndigen Scheidungsrichter genehmigt worden w�re, wie es das Gesetz in Art. 279 Abs. 1 und 2 ZPO ausdr�cklich vorschreibt und die Beschwerdef�hrerin vor beiden kantonalen Instanzen mit einem separaten Rechtsbegehren auch explizite verlangt hat. Zwar setzen die kantonalen Instanzen die Ziffern 1, 2 und 5 der Vereinbarung rechnerisch um, indem sie die Beschwerdef�hrerin direkt zur Leistung des Saldos verurteilen (s. E. 2). Selbst wenn man in diesem Vorgehen bei grossz�giger Betrachtungsweise eine implizite Genehmigung und Aufnahme der Vereinbarung in das Dispositiv erblicken wollte, w�ren die gesetzlichen Vorgaben bloss teilweise erf�llt. Denn Ziffer 4 der Vereinbarung betreffend die Aufteilung der (nicht n�her identifizierten) Liegenschaften findet nirgendwo Erw�hnung. Sollte es sich erweisen, dass die Vereinbarung vom 26. M�rz 2009 auch ohne den nichtigen Teil ihrer Ziffer 5 aufrecht erhalten bleiben kann (Art. 20 Abs. 2 OR), wird das Obergericht die Vereinbarung nach Massgabe von Art. 279 ZPO zu genehmigen haben, soweit sie nicht nichtig ist. Und soweit es an einer g�tlichen Einigung �ber die Nebenfolgen der Scheidung fehlt, wird das Obergericht den Streit selbst beurteilen m�ssen.
Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als begr�ndet. Der angefochtene Entscheid ist aufzuheben. Die Streitsache ist an das Obergericht des Kantons Nidwalden zur�ckzuweisen. Bei diesem Verfahrensausgang unterliegt der Beschwerdegegner. Er hat f�r die Gerichtskosten aufzukommen und die Beschwerdef�hrerin zu entsch�digen (Art. 66 Abs.1 und Art. 68 Abs. 1 und 2 BGG).
Die Beschwerde wird gutgeheissen. Das Urteil des Obergerichts des Kantons Nidwalden, Zivilabteilung, vom 20. Februar 2014, wird aufgehoben. Die Sache wird im Sinne der Erw�gungen zu neuem Entscheid an die Vorinstanz zur�ckgewiesen.
Der Beschwerdegegner hat die Beschwerdef�hrerin f�r das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 7'000.-- zu entsch�digen.