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Timestamp: 2017-04-30 14:44:07
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Matched Legal Cases: ['§ 71', '§ 76', '§ 12', '§ 72', '§ 84', '§ 25']

No. 45Die Anzeigen erscheinen wöchentlich zweimal.Dienstags und FreitagsSchönberg, den 13. Juni 1893 JahrgangPreis vierteljährlich 20 jährlich 1 32. Startseite
<< Ausgabe vorher>> Ausgabe danach[ => Original lesen: 1893 Nr. 45 Seite 1] Auf Ersuchen des Großherzoglichen Bezirks=Kommandos zu Neustrelitz wird die nachstehende
Diejenigen Invaliden vom Feldwebel abwärts, welche im Landwehrbezirk Neustrelitz wohnhaft, auf Grund des Militair=Pension=Gesetzes vom 27. Juni 1871 anerkannt sind und den folgenden Bestimmungen entsprechen:
1. Die Kriegszulage gemäß § 71 des Gesetzes vom 27. Juni 1871 beziehen, oder
2. Die Zulage für Nichtbenutzung des Civilversorgungsscheines gemäß § 76 des Gesetzes vom 27. Juni 1871 bzw. § 12 des Gesetzes vom 4. April 1874 beziehen, am Kriege 1870/71 oder an einem Kriege vor 1870/71 Theil genommen haben oder seit diesem Kriege durch eine militairische Aktion oder durch Seereisen invalide geworden sind (Marine) und sich nicht im Genusse einer Verstümmelungszulage gemäß des § 72 des Gesetzes vom 27. Juni 1871 befinden, oder
3. auf Grund der §§ 84 und 85 des Gesetzes vom 27. Juni 1871 einer Klasseneinschränkung hinsichtlich des Pensionsbezuges unterliegen, das heißt eine niedrigere Pension beziehen, als dem Grade ihrer Erwerbsunfähigkeit entspricht, - es sind dies solche Invaliden, welche bereits dauernd anerkannt waren und denen später infolge ihres Antrages eine Pensionserhöhung zu Theil wurde, oder nicht zu Theil werden konnte, weil die ärztliche Untersuchung nur eine Steigerung der Erwerbsunfähigkeit um eine Stufe ergeben hatte, während eine Steigerung um zwei Stufen zur Pensions=Erhöhung erforderlich war bezw. diejenigen Invaliden, welche erst nach ihrer Entlassung aus dem aktiven Militairdienst anerkannt worden sind - haben sich alsbald bei dem Bezirkskommando bezw. dem Meldeamt Schonberg zu melden.
Die Meldungen haben mündlich an Wochentagen von 9-12 Uhr Vormittags und 3-5 Uhr Nachmittags unter Vorlage der Militairpapiere und des Pensions=Quittungsbuches zu erfolgen.
In Neubrandenburg werden am Sonnabend von 10 1/2-1 Uhr Meldungen entgegengenommen (bei Gastwirth Stöwhase.)
Anträge an das Kriegsministerium in dieser Angelegenheit sind seitens der Betheiligten zunächst nicht zu stellen.
Das Bezirkskommando.
hiermit zur Kenntniß der Bewohner des Fürstenthums Ratzeburg gebracht.
Die Herren Wahlvorsteher im Mecklenburgs=Strelitz'schen Wahlkreise ersuche ich auf Grund des § 25 des Reichs=Wahlreglements, mir hierher nach Neustrelitz die über die Wahl des Reichstags=Abgeordneten aufgenommenen Protokolle mit den dazu gehörigen Schriftstücken so zeitig zuzusenden, daß dieselben spätestens bis zum Sonntag Abend den 18. dieses Monats in meine Hände gelangen.
Am Montag, den 19. Juni d. Js. findet aus den eingegangenen Protokollen die Ermittelung des Wahlergebnisses auf dem Rathhause zu Neustrelitz in dem Sitzungszimmer des Magistrats von Morgens 10 Uhr an statt.
Neustrelitz, den 5. Juni 1893.
Landgerichtsrath Horn.
als Landesherrlicher Wahl=Kommissar für den Mecklenburg=Strelitz'schen Wahlkreis.
Die nochmalige Hebung einer Armensteuer zum vollen Beitrag ist erforderlich; es werden demnach alle Zahlungspflichtigen des Schönberger Armendistrikts hiermit aufgefordert, ihre Beiträge fördersamst einzuzahlen.
Schönberg, den 12. Juni 1893.
Die Großherzogliche Haupt=Kasse ist von heute ab bis auf Weiteres
Vormittags von 8 bis 10 Uhr
[ => Original lesen: 1893 Nr. 45 Seite 2]Loheichen=Holz=Auktion Nr. 32.
Am Sonnabend den 17. Juni Morgens 10 Uhr sollen beim Gastwirth Scharenberg in Demern bei freier Concurrenz verkauft werden,
aus der Brandkuhle u. vom Gr. Rünzer Felde.
5 Rmt. Loheichen Kluft I. Kl. Für Böttcher. in der Brandkuhle.
79 Rmt. Loheichen Kluft II. Kl. u. Olm.
68 Rmt. Loheichen Knüppel I. u. II. Kl.
Schönberg, den 9. Juni 1893.
Wegzugshalber werde ich am
Montag, den 19. Juni
nachstehende Gegenstände gegen Baarzahlung öffentlich meistbietend verkaufen.
1. Mobilien. 2. Tischwerkzeug. 3. Hausgeräth. 4. Ackergeräthschaften. 5. Nutzholzbohlen und ein Stuhlwagen.
Die Auktion beginnt Morgens 9 Uhr
Schlagsdorf, den 6. Juni 1893.
Die noch nicht zurückgegebenen Sammelbogen mit den gezeichneten Beträgen bitte ich ergebenst bis zum 15. d. Mts. bei mir abgeben zu wollen, da die Sammlung geschlossen werden muß.
Schönberg, den 8. Juni 1893.
zahle ich demjenigen, der mir den Thäter namhaft macht, daß ich ihn gerichtlich belangen kann, und der mir in der Nacht vom 2. auf 3. d. Mts. gewalthätig Schloß und eiserne Stange von der Gartenthür weggebrochen hat, und mir Feldsteine aus der Erde bei meiner Scheide rechts hinter dem Stall gebrochen hat und zwischen mein Getreide geworfen.
Verbiete jedem, ohne Erlaubniß in meinen Garten Schlauentrifft zu gehen bei gerichtlicher Strafe.
Ww. Eckmann.
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[ => Original lesen: 1893 Nr. 45 Seite 3]Bonner Fahnenfabrik in Bonn a. Rhein.
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[ => Original lesen: 1893 Nr. 45 Seite 4]An die Wähler
Wahlbezirk Großherzogth. Mecklb.=Strelitz.
Als Candidat der Deutsch=Mecklenburgischen Rechtspartei für die bevorstehende Reichstagswahl möchte ich mich noch mit einem kurzen Wort an meine Landsleute wenden, wenngleich ich hoffen darf, ihnen in der langen Zeit seit meinem Eintritt in unsere Landesregierung nicht ganz fremd geblieben zu sein. -
Die Grundsätze der Partei, der ich angehöre, sind bekannt. Man schilt uns Reichsfeinde, aber durchaus mit Unrecht. Erkannte Mängel gesetzlich bestehender Einrichtungen und Zustände auf gesetzlich erlaubtem Wege zu bekämpfen, hat bei uns noch nie für unpatriotisch gegolten, und daß ich bei der Vertretung meiner politischen Ueberzeugung unerlaubte Wege einschlagen könnte, wird Niemand von mir glauben. -
In der Entwickelung unserer öffentlichen Zustände seit 1866 ist der Zug vorherrschend, das Deutsche Reich vor Allem zu einer gewaltigen und gefürchteten Militairmacht zu machen, und daneben in Weitestem Umfange eine Einheitlichkeit der inneren Gesetzgebung zu erzielen. -
Was sind die Folgen gewesen? Ganz Europa starrt in Waffen, und jede neue Verstärkung unserer Heeresmacht ist für unsere Nachbarn das Signal, unsere Anstrengungen zu überbieten. -
Im Innern liegt Landwirthschaft und Handwerk darnieder, die Heimathlosigkeit und die Landarmenlast nehmen zu, das Familienleben wird mehr und mehr zerrüttet, die Sozialdemokratie ist in stetigem Anwachsen, der Uebermuth des Großkapitals steigt von Tag zu Tage.
Das sind die unvermeidlichen Folgen des dem Wesen unseres Deutschen Volkes durchaus fremden Centralismus, der nach einheitlicher und natürlich liberaler Schablone regelt, was den geschichtlich gewordenen in practischen Verhältnissen begründeten Eigenthümlichkeiten der einzelnen Länder und Völker entsprechend eine verschiedenartige Ordnung erheischt. -
Es ist meine Ueberzeugung, daß das Wohl des Deutschen Reiches ein Einhalten auf diesen Wegen gebietet. - Nicht Rückkehr zu den Zuständen vor 1866 will die Rechtspartei, wie es ihr von gegnerischer Seite angedichtet wird, - sondern eine Reform nach Grundsätzen, welche Deutschem Wesen entsprechen und darum die Bürgschaft dafür in sich tragen, daß wir damit zu besseren und gesicherten Zuständen kommen, als wir sie jetzt haben.
Graf Bernstorff-Beseritz.
Die durch einige Blätter verbreitete Nachricht, die Deutsch=Mecklenburgische Rechtspartei
habe ihre Candidaturen zu der am 15. Juni bevorstehenden Reichstagswahl zurückgezogen, beruht in allen ihren Theilen auf Erfindung. Der Candidat unserer Partei für den Mecklenburg=Strelitz'schen Wahlkreis ist
Herr Regierungsrath a. D.
Graf von Bernstorff auf Beseritz.
Güstrow, den 8. Juni 1893.
Der Vorstand der Deutsch-Mecklenburgischen Rechtspartei.
Heute Morgen entschlief sanft nach längerem Leiden unser lieber Vater und Schwiegervater der Tabaks- und Cigarrenfabrikant
Heinrich Gartz zu Rehna.
Schönberg den 12. Juni 1893.
Berhardine Krüger
geb. Wittenberg.
Postmeister Georg Krüger.
Der Gesammt=Auflage unserer heutigen Nummer liegt ein Prospekt des bekannten Bankhauses Philipp Fürst in Hamburg bei, worauf wir unsere verehrten Leser besonders aufmerksam machen.
[ => Original lesen: 1893 Nr. 45 Seite 5]Beilage
- Nr. 11 des "Officiellen Anzeigers für das Fürstenthum Ratzeburg" pro 1893 enthält
(2.) Bekanntmachung, betreffend die Bestellung eines landesherrlichen Commissarius für die Reichstagswahl.
(3.) Bekanntmachung, betreffend die Kaiserliche Postagentur in Groß=Batanga (Deutsches Schutzgebiet von Kamerun.)
- Aus Berliner Hofkreisen verlautet zuverlässig, daß der Kaiser den Reichstag persönlich zu eröffnen und auch persönlich zu schließen beabsichtigt, keinesfalls wird der Monarch vor Erledigung der Militärvorlage seine Nordlandsreise antreten.
- Auf das Programm des Bundes der Landwirthe sind bisher bei den bevorstehenden Reichstagswahlen 95 Kandidaten verpflichtet.
- Die Auseinandersetzung zwischen Staat und Gemeinde Helgoland hinsichtlich der Helgoländer Grundstücke ist, wie der "Reichsanzeiger" mitteilt, beendet. Es werden die Grundstücke des Oberlandes an Preußen, des Unterlandes nebst der Düne und der Austernbank der Gemeinde Helgoland überwiesen. Der Gemeinde verbleiben ferner vom Oberland das Wasserreservoir und die Schul= und Kirchen=Grundstücke, dem Staat verbleibt vom Unterland das Gerichtsgebäude und das Postgebäude, sowie mehrere bestimmte Grundflächen. Die von der Marineverwaltung durch Aufschüttung hergestellte Grundfläche verbleibt dem Reich.
- Die Stichwahlen sollen, wie es heißt, bei dem diesmaligen Anlaß sämmtlich auf einen Tag festgesetzt werden, was bisher nicht der Fall gewesen ist. Wiederholt ist ein neugewählter Reichstag einberufen worden, bevor die Stichwahlen vollständig beendigt waren. Ihre Zahl wird diesmal voraussichtlich keine kleine sein.
- Der Großfürst=Thronfolger von Rußland wird schon wieder einmal der Welt als Bräutigam vorgestellt, und zwar soll jetzt endlich die Sache ihre Richtigkeit haben. Wie aus Darmstadt geschrieben wird, ist in dortigen Hofkreisen von der in nächster Zeit bevorstehenden Verlobung des Zarewitsch mit der Prinzessin Alice, der jüngsten Schwester des Großherzogs, ernstlich die Rede. Prinzessin Alice von Hessen, deren ältere Schwester Elisabeth mit dem Großfürsten Sergius vermählt ist, wurde bekanntlich schon als zukünftige Zarin genannt. Sie hat dieser Tage ihr einundzwanzigstes Lebensjahr vollendet. Der Zarewitsch ist 4 Jahre älter.
- Der französische Botschafter in Berlin, Herbette, wird am Sonntag, jedenfalls nicht zur Freude des Oberbürgermeisters von Danzig, von Paris auf seinen Posten zurückkehren.
- Der Herzog von Edinburg ist zum Admiral der englischen Flotte ernannt worden. Denselben Rang in der englischen Marine hat bekanntlich auch Kaiser Wilhelm.
- Das Schwurgericht zu Güstrow verurtheilte den Wilddieb Heinrich Graumann wegen Jagdvergehen und Mordversuche gegen den ihn beim Wildern überraschenden Inspektor v. Kehler zu zwei Jahren acht Monaten Zuchthaus.
- Die schon längere Zeit projektierte Fahrt aus Mecklenburg nach Friedrichsruh wird demnächst stattfinden. Wie das Komitee mitteilt, ist auf eine erneute Anfrage bei Dr. Chrysander die Antwort eingetroffen, daß am Sonntag, den 18. Juni, Fürst Bismarck geneigt sei, die Mecklenburger bei sich zu empfangen.
- Von den wegen Fahrkartenschwindels in Hamburg verhafteten Viehhändlern ist durch Verfügung des hanseatischen Oberlandesgerichts eine Anzahl gegen Kaution von 3 000 bis 15 000 Mk. freigelassen worden.
- In Hamburg wurden abermals zehn wegen Fahrkartenschwindels verhaftete Viehhändler in das Hamburger Untersuchungsgefängniß eingeliefert. Auch aus Essen ging die Mittheilung ein, daß dort in derselben Angelegenheit wiederum drei Bahnschaffner verhaftet worden sind.
- Einen reichen Kindersegen besitzt ein Arbeiter in Lütjenburg bei Kiel. Demselben wurden, wie die "Kiel. Ztg." berichtet, in diesen Tagen zu den 25 schon vorhandenen Kindern noch ein Zwillingspaar geboren.
- Unter den fürstlichen Gästen, die zur Hochzeit des Herzoge von York mit der Prinzessin Marie von Teck in London sicher erwartet werden. befinden sich die Kaiserin Friedrich, der König und die Königin von Dänemark und König Leopold von Belgien. Kaiser Wilhelm wird durch den Prinzen Heinrich von Preußen vertreten sein.
- Soeben ist in London die Biographie Sir Morell Mackenzies, des englischen Arztes, welcher die unglückselige Rolle am Krankenbett Kaiser Friedrichs gespielt hat, erschienen, verfaßt von einem Geistlichen Namens Haweis. Wie aus England berichtet wird, sind große Anstrengungen gemacht worden, um die Herausgabe des Buches zu verhindern, jedoch vergeblich. Auch die Kaiserin Friedrich, der das Manuskript unterbreitet worden war, soll ausdrücklich gewünscht haben, daß die Veröffentlichung unterbleibe. Der Verleger hatte jedoch für diesen Fall eine Geldforderung gestellt, welche die Familie nicht befriedigen konnte.
- Wegen des in Süddeutschland herrschenden Futtermangels hat die Generaldirektion der badischen Staatsbahnen die Futterfrachten vom 30. Juni bis 30. September um ein Drittel ermäßigt.
- Ein altes, allen Besuchern der Stadt bekanntes Wahrzeichen Braunschweigs, die altehrwürdige Heinrichslinde vor dem Dome, unter welcher der Sage nach Heinrich der Löwe schon zu Gericht gesessen haben soll, wird demnächst verschwinden. Seit Jahren hat man mit allen Mitteln der Kunst den Baum soweit lebensfähig erhalten, daß noch einige Zweige Blätter trugen; jetzt ist er indeß vollständig verdorrt, und man muß den morschen Baumstumpf, um Gefährdung der Passanten zu verhüten, beseitigen.
- Das Reichsgericht hat ein Erkenntniß gefällt, nach welchem wegen groben Unfugs derjenige bestraft werden kann, der einem ihm bekannten Berichterstatter einer Zeitung eine nachweislich falsche Nachricht unterbreitet, von welcher er voraussetzen kann, daß sie zur Kenntniß der Leser gebracht wird. Ist mit solcher Veröffentlichung noch ein Schaden einer oder mehrerer Personen verbunden, so kann der Ausstreuer der Nachricht außerdem noch für den entstandenen Schaden haftbar gemacht werden. Für sogenannte "Spaßmacher" dürfte diese Mittheilung von Wichtigkeit sein.
- In der Mündung des Nord=Ostsee=Kanals in die Ostsee und zwar gerade an derjenigen Stelle an welcher Kaiser Wilhelm I. den Grundstein zu dem großen Werke gelegt hat, soll ein Leuchtthurm errichtet werden, dessen Erdgeschoß zu einer Gedenkhalle für den Bau ausgebildet wird. In dieser Halle soll eine große Gedenktafel zur Erinnerung an die Grundsteinlegung angebracht werden; auf ihr werden u. a. die Worte der Weihe verzeichnet werden, mit denen Kaiser Wilhelm die Grundsteinlegung im Jahre 1887 vollzog. Außerdem liegt es in der Absicht, die Halle mit den Reliefporträts der drei Kaiser zu schmücken, unter deren Regierung der Bau ausgeführt ist. Endlich werden in der Gedenkhalle die Namen der bei dem Bau hervorragend betheiligten Techniker und sonstigen Beamten auf einer Tafel verewigt werden. Das Plateau, auf welchem der erwähnte Leuchtthurm sowie außerdem die Lootsenhäuser errichtet werden, bietet zugleich den Raum für die auf das Jahr 1895 in Aussicht genommene Feier der Eröffnung des Nord=Ostsee=Kanals.
[ => Original lesen: 1893 Nr. 45 Seite 6]- Der Stand der Weinberge im Rheingau ist, wie von dort geschrieben wird, günstig, die Blüte ist in vollem Gange und an vielen Stellen glücklich beendigt. So frühzeitig war dieselbe seit Menschengedenken noch nicht eingetreten. Die vielen Fruchtansätze sind groß und kräftig. Die so frühzeitige Entwickelung der Fruchtansätze läßt, wenn die Witterung bis zur Lese günstig bleibt, auf ein vorzügliches Gewächs hoffen.
- An mehreren Orten der Vorderpfalz ist die Genickstarre aufgetreten. In Iggelheim sind bereits 4 Kinder daran gestorben.
- Mit dem Kufsteiner Schnellzug gingen am Mittwoch zehn Unteroffiziere verschiedener bayerischer Regimenter aus München nach Neapel ab, um sich von da durch den Suezkanal zur deutsch=ostafrikanischen Schutztruppe zu begeben.
- Wie aus Madrid geschrieben wird, erwartet man den Besuch des deutschen Kaisers am spanischen Hofe gegen Herbst dieses Jahres.
- Ein furchtbares Gewitter mit Wirbelwind und Hagelschlag zerstörte am Dienstag die Ernte in den Provinzen Mantua und Verona. Von dem geschätzten Wein Valpolesella giebt es heuer keinen Tropfen.
- Der Heeresausschuß der ungarischen Delegation hat am Mittwoch das gesammte Heeresbudget unverändert angenommen. Der Kaiser von Rußland hat dem Sultan ein sonderbares Geschenk übersandt: ein Album, welches die künstlerisch ausgeführten Abbildungen sämmtlicher Schiffe der russischen Flotte des Schwarzen Meeres enthält! Hoffentlich verlangt der Zar nicht, daß sich der Sultan über das Geschenk auch noch freuen soll.
- In Lemberg eingelaufene Nachrichten über die Ueberschwemmungen lauten immer schrecklicher; ganze Dörfer sind vom Verkehr abgeschnitten und fortwährend stürzen Brücken ein. Es ist militärische Hilfe erbeten, weil bereits Menschen und Vieh ertrunken sind.
- Die Ueberschwemmungen in Carlowitz bringen große Mißstände mit sich. Es drohen Bergrutschungen und jede Kommunikation ist abgeschnitten. Hunderte von Familien lagern hungernd und frierend unter freiem Himmel. Das Elend der Bevölkerung ist unbeschreiblich, da es an Mitteln fehlt und der strömende Regen noch immer anhält. Inzwischen ist infolge Hochwassers der gesamte Verkehr auf den Staatsbahnstrecken Neuzagorz=Chyrow=Hadikfalva=Suczawo, Stanislaus=Husiatyn und auf der Kolomeaer Lokalbahn eingestellt worden.
- Wie verlautet, erhielt die österreichische Regierung die offizielle Nachricht, daß der russische Thronfolger den ungarischen Herbstmanövern beiwohnen werde.
- In Haparanda (Schweden) ist endlich, nachdem die Schiffahrt 6 Monate unterbrochen war, das erste Schiff in diesem Jahr angekommen.
- Krebsbehandlung des Professors Rossander. Wie uns aus Stockholm berichtet wird, machte dort in der letzten Sitzung der "Akademie der Wissenschaften" Professor Rossander Mittheilungen über seine neue Behandlungsweise von Krebs. Die überraschendsten Ergebnisse in mehreren schweren Erkrankungsfällen wurden von ihm angeführt. Professor Rossander hält damit die Möglichkeit für nachgewiesen, da noch Hilfe zu schaffen, wo Operationen mit Erfolg nicht mehr vorgenommen werden können.
- Zwischen Kecskemet und Pußta Paka in Ungarn ist ein Personenzug entgleist. Ein Heizer ist schwer, 22 Passagiere sind leicht verletzt.
- Die Nachrichten von dem Auftreten der Cholera in Frankreich werden immer häufiger und bestimmter. Die Telegramme der "Agenee Havas" die in solchen Fällen stets eher zu wenig als zu viel enthalten, melden zwei Choleratodesfälle in Montpellier und einen in Nimes. In Manco sind verdächtige Erkrankungen vorgekommen. Die Epidemie ist auch in Alais aufgetreten, wo die Zahl der Sterbefälle die Durchschnittsziffer übersteigt. Nach einer Nachricht der "Kölnischen Zeitung" aus Madrid telegraphiert der spanische Konsul in Marseille neuerdings, daß vom 22. Mai bis 1. Juni dort 14 Fälle von Cholera vorgekommen sind. Angesichts dieser immer ungünstiger lautenden Nachrichten wird der spanische Minister des Innern einen Kredit von 1 Million Pesetas bei den Cortes beantragen, um die Kosten der Vorbeugungsmaßregeln zu bestreiten.
- Die französischen Steuereingänge im Mai blieben um 6 092 000 hinter den Voranschlägen zurück. Der Ausfall gegen das Vorjahr beträgt 17 307 700, davon entfallen 8 886 000 auf Zölle.
- Ein Eisenbahnwagen mit sechs werthvollen Pferden gerieth zwischen Longlier und Bernimont in Belgien in Brand. Zwei die Thiere begleitenden Wärter sprangen, mit Brandbinden bedeckt, vom Zuge und wurden schwer verletzt auf der Strecke aufgefunden. Die Pferde waren bei Ankunft des Zuges in Longlier derart zugerichtet, daß nach ärztlicher Ansicht keins von ihnen mit dem Leben davonkommen wird.
- Nun ist auch vom Schweizer Nationalrath mit 58 gegen 39 Stimmen die Einführung der mitteleuropäischen Zeit für Eisenbahn=, Post= und Telegraphenverkehr beschlossen worden. Die neue Zeit wird voraussichtlich am 1. Oktober in Geltung treten.
- Die Ueberreichung der goldenen Tugendrose au die Königin hat in Brüssel stattgefunden. Es geschah dies während eines im Saale des königl. Schlosses abgehaltenen Gottesdienstes durch den päpstlichen Nuntius Nava die Bontife.
- Am Sonnabend voriger Woche entlud sich über die Lombardei ein schweres Hagelwetter. In einzelne Strichen wurden Hagelstücke mit 7 bis 8 Centimetern Durchmesser beobachtet. Bei dem Dorfe Bagnaria wurden die Leute auf dem Felde von dem Hagelwetter überrascht und ein Bauer von den Hagelstücken erschlagen. Ein anderer Bauer stürzte unter der Wucht der Hagelstücke ohnmächtig nieder und fiel unglücklicher Weise in einen Bach, in welchem er ertrank.
- Die Ernteaussichten in Rußland haben nach den telegraphischen Meldungen, welche dem Finanzministerium aus dem gesamten Rußland und Nordkaukasien zugegangen sind, infolge der günstigen Witterung in der letzten Hälfte des Monats Mai eine weitere Besserung erfahren.
- Ein schädliches Insect ist die Zwergcykade, eine Art Heuschrecke, etwas größer als der Erdfloh. Sie trat plötzlich, nachdem ich sie früher nie beobachtet hatte, im Monat September v. J. in zeitig gesätem Roggen auf und brachte es, begünstigt durch die trockene Witterung, soweit, daß von dem Roggenschlage von ca. 200 preußischen Morgen etwa 50% vernichtet worden sind. Ich war natürlich aufmerksam, ob etwa ihre Brut in diesem Frühjahr ausschlüpfen würde, und meine Befürchtungen sind eingetreten. Der noch stehen gebliebene Roggen war dem Insect aber bereits aus den Zähnen gewachsen, d. h. zu hart und zu alt geworden. Dagegen vergnügte sich die Cykade auf den anliegenden Wegrändern, wo sie in kurzer Zeit alles kahl gefressen hatte, daß es wie versengt aussah. Nun begannen die Insekten in ein daneben liegendes Wicken= und Haferfeld vorzurücken, zu Milliarden den Boden und die Pflanzen wie mit schwarzgrauem lebendigem Ruß bedeckend. Ein Bekämpfungsversuch, den ich mit Streuen von an der Luft zerfallenem Aetzkalk gemacht habe, scheint jetzt seine Wirkung zu äußern. Wenigstens liegen die Insekten haufenweise wie tot an der Erde. Die Hauptsache dürfte aber sein, sofort nach der seichten Umackerung des Feldes die Larven des Thieres durch öfteres Eggen etc., vielleicht auch durch erneute Kalkgabe, zum Absterben zu bringen. Es hat mir den Eindruck gemacht, als ob die Wege=, Wiesen= und Waldränder die Hauptbrutstätten der Cykaden gewesen seien, deshalb habe ich besonders dort gebrannten Staubkalk dick ausgestreut. Auch in andern Kreisen, besonders in Schlesien, tritt die Zwergcykade verheerend auf, sodaß schon vielfach Gersten= und Haferfelder zur Umackerung gelangt sind, so in den Kreisen Breslau, Wohlau, Neumarkt und Oels.
- Ein hübscher Wahlscherz hat sich dieser Tage in einer Bezirksschule im Osten der Stadt Leipzig zugetragen. Fragt da der Lehrer einen der kleinen ABC=Schützen, wie der Bruder von Abel hieß, worauf der kleine Kerl, dem bereits klar ist, daß auf ein A ein B folgt, prompt antwortete: "Bebel."
[ => Original lesen: 1893 Nr. 45 Seite 7]- In Oberitalien nehmen die verheerenden Gewitter kein Ende. Die Saaten bei Ferrara und Vicenza sind verwüstet. Der Schaden geht in die Millionen. In der Provinz Cuneo zählt man mehr als 300 Erdstürze. Auch aus der Moldau wird andauernder Regen gemeldet, welcher Ueberschwemmungen verursacht und die Ernte schädigt.
- Der berühmte Schauspieler Edwin Booth starb nach langer Krankheit am Mittwoch in Newyork im Alter von 60 Jahren. In Berlin trat Booth am 11. Januar 1881 zum ersten Male auf.
- Auch in den Vororten von Gothenburg in Schweden sind jetzt die Pocken aufgetreten; bis jetzt sind 58 Erkrankungsfälle angemeldet worden.
- Wie das Reutersche Bureau aus Jeddah meldet, ist die Cholera in Mekka ausgebrochen. Es erlagen an einem Tage 60 Personen der Epidemie.
- In der Armee=Konservenfabrik in Spandau sind während der ersten, im vorigen Monat beendeten Kampagne 2500 Ochsen bester Qualität geschlachtet und verarbeitet worden. Hergestellt wurden Konserven aus Gullasch, Braten und Gemüsefleisch, sowie Erbswurst, Bohnenwurst und Linsenwurst. An Gemüsen wurden hierzu täglich 50 Zentner verbraucht. Die sämtlichen Konserven werden für den Kriegsfall in Proviantmagazinen gelagert und während des Friedens nur soweit von den Truppen konsumiert, als angenommen wird, daß eine längere Aufspeicherung ihre Beschaffenheit ungünstig beeinflußt.
- Die Getreideeinfuhr in das deutsche Reich betrug im Monat April gegenüber den in Klammern beigefügten Zahlen des Vorjahrs 293 879 (1 058 527) Doppelzentner Weizen, 86 710 (849 269) Doppelzentner Roggen. 67 894 (92 334) Doppelzentner Hafer, 405 713 (386 221) Doppelzentner Gerste, 286 803 (1 014 244) Doppelzentner Mais und Dari. Vom Januar bis April wurden eingeführt 2 177 829 (4 802 645) Doppelzentner Weizen, 422 475 (2 704 764) Doppelzentner Roggen, 258 003 (280 087) Doppelzentner Hafer, 1 963 818 (1 927 516) Doppelzentner Gerste und 1 255 458 (3 242 289) Doppelzentner Mais und Dari.
- Deutschlands Erfolge in Chicago werden schon jetzt allerseits rückhaltlos anerkannt Einer der bedeutendsten englischen Berichterstatter schreibt: "Die deutschen Aussteller haben recht, über den Triumph ihres Vaterlands in der Weltausstellung zu jubeln. In fast jeder Abtheilung stehen die Deutschen an der Spitze, und wenn Handel und Industrie irgend einer Nation von der Ausstellung profitieren sollen, muß es Deutschland in erster Linie sein."
- Am Dienstag wurden die von der Königin von England übersandten kunstvollen Tapisserie=Arbeiten und die von der Königin der Prinzessin Margarethe geschenkten kostbaren Spitzen in Wagen, die von Pferden mit vergoldeten Geschirren gezogen und von Dienern in königlicher Livree begleitet waren, feierlich der Chicagoer Weltausstellung einverleibt. Die Gegenstände sind mit 100 000 Dollars versichert.
- Ein Vorfall, wie er wohl noch niemals zu registrieren gewesen ist, wird aus Hamm in Westfalen gemeldet. In einem von Minden kommenden Eisenbahnzug saßen eine aus Ostpreußen kommende Arbeiterfrau und ein Betrunkener. Beide schliefen ein, die Frau hatte vorher ihr kleines noch in den Windeln liegendes Kind auf die gegenüber liegende Bank gelegt. Das Kind fiel herab, ebenso der Betrunkene, der auf das Kind zu liegen kam. Der Schaffner rief an der Station Bekum die schlafende Frau an und fragte diese, wo sie hin wolle. "Nach Gelsenkirchen!" antwortete sie und langte nach dem Kinde. Wie groß war aber ihr Schrecken, als sie die Bank leer und das Kind tot auf dem Boden liegen fand. Der Betrunkene, der es zu Tode gedrückt hatte, wurde sofort in Haft genommen
- Einen sonderbaren Scherz hat sich, der in Oranienburg wohnende Sohn eines früheren Restaurateurs mit seinem in Guben lebenden Vater gemacht. Vor einigen Tagen erhielt sein Vater einen Trauerbrief aus Oranienburg, in welchem ihm mitgetheilt wurde, daß sein daselbst beschäftigter Sohn gestorben sei, daß die Kasse nur ein Begräbnisgeld von 50 Mk. zahle und daß der Vater die übrigen entstehenden Kosten zu tragen habe. Die Beerdigung fände am so und sovielten statt. Der Vater, über diese gänzlich unerwartete Todesnachricht in einen nicht geringen Schrecken versetzt, beschaffte sich Trauerkleidung und reiste sofort über Berlin, von wo er seine anderen beiden Söhne abholte, nach Oranienburg. Wer beschreibt aber ihr Erstaunen, als sie auf dem dortigen Bahnhof von dem beweinten, totgeglaubten Sohne empfangen werden. Dieser, um Aufklärung gefragt, meinte, er wollte nur einmal sehen, wie sich seine Angehörigen nach seinem Tode benehmen würden.
- Zur Bettelei der Handwerksburschen. Der Handwerksbursche, mit dem eine arme Witwe ihre letzten 40 Pfg., die sie in bar besaß, teilte und der dann nach 5-6 Stunden seine Dankbarkeit damit erwies, daß er der armen Frau die erbettelte Summe von 1 Mk. 20 Pfg. und eine Menge Nahrungsmittel überbrachte, hat offenbar Schule gemacht. In Oberschlepfheim, Amt Lahr in Baden, kam vor kurzem ein Handwerksbursche in ein Bauernhaus und fragte nach der daselbst in Arbeit befindlichen Frau St. Dieselbe wurde, so erzählt das "Volkswohl", herbeigerufen und der Handwerksbursche gab ihr ein Papier, in dem etwas eingewickelt war, und sagte: "Hier habe ich etwas für Sie." Die Frau lehnte die Annahme ab und der Busche erwiderte hierauf: "Nehmen Sie nur; ich hörte, Sie seien die ärmste Frau hier im Dorfe und da habe ich denn für Sie gebettelt und, weil ich Sie nicht in ihrer Wohnung traf, aber von ihrem Kind hörte, Sie arbeiteten in diesem Hause, brachte ich es hierher" Nach diesen Worten verschwand er. Die Frau öffnete das Papier und fand 46 Zweipfennigstücke darin. Auch aus dieser Erzählung, die als menschenfreundliche That eines Handwerksburschen die Runde durch alle Blätter machen wird, ist ersichtlich, wie leicht den Leuten das Betteln gemacht wird und wie das rasche und leichtsinnige Geben von Geld zum Verführer für manchen wird, der vielleicht Arbeit suchend auszog, aber zum Bettler und Vagabunden wurde. Wenn man in einem Dorf von etwa 240 Haushaltungen beim raschen Durchzog 46 Zweipfennigstücke einheimst, dann ist es begreiflich, daß dieses leichte und einträgliche Geschäft verführerisch wirkt.
- Die Fliegen und die Cholera. In einer Diskussion, welche jüngst in der Newyorker Akademie der Medizin stattfand, erkläre Dr. George M. Sternberg, er sei überzeugt, daß die Cholera durch Fliegen verbreitet werde. Er habe während einer Cholera=Epidemie die Infektion fast mit Sicherheit zu jener Quelle verfolgt. Dr. Biggs, ein Inspektor des Gesundheitsamtes, gab zu, daß die Fliegen zur Verbreitung der Cholera beitragen und daß das Gesundheitsamt nicht im Stande sei, gegen diese Gefahr etwas zu thun. Zur Unterstützung der Theorie des Dr. Sternberg führte er an, daß eine große Zahl von Cholerafällen des letzten Jahres in Newyork unter Schlächtern stattfand. Auch die übrigen Cholerafälle brachen unter Personen aus, die geschäftlich mit anderen Nahrungsmitteln zu thun hatten, welche ebenso, wie Fleisch, Fliegen in Menge anziehen.
- Militär=Gigerl. Wie verlautet, sollen auch für die baierische Armee, gleichwie in Preußen, strikte Befehle gegen das Uniform=Gigerlwesen in Bälde zu erwarte sein. Die Münchener N. N. bemerken hierzu: Wenn man jetzt einzelne Offiziere, Fähnriche und Unteroffiziere auf der Straße herumgehen sieht, erkennt man sie nur an der Grundfarbe der Uniform als Baiern; dem Schnitte der Uniform nach konnten sie zu einem beliebigen exotischen Soldatenhaufen gehören. Es ist gerade peinlich, die Leute mit den hohen, den Hals umschnürrenden farbigen Tuchflächen, den charakterlosen Beinkleidern, den Seiltänzermützen und den absatzlosen Clownschuhen dahergehen zu sehen, mit einem Stück Eisen an der Seite, das allem anderen eher ähnlich ist, als dem von dem König angeordneten Säbel. Man sollte oft meinen, die Vorschriften über die Bekleidung seien aufgehoben, und es könne sich Jeder nach Belieben à la Landsknecht maskiren.
[ => Original lesen: 1893 Nr. 45 Seite 8]Wahl-Aufruf