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Timestamp: 2018-02-21 19:17:51
Document Index: 113919056

Matched Legal Cases: ['§ 4', 'BGer', 'BGer', 'BGer', 'BGer', 'BGer']

BOX / HELPBOX Versicherungswesen (Kl.36) / Versicherungswesen (Kl.36) IGE
Die Widerspruchsgegnerin führt aus, dass die Widerspruchsmarke „BOX“ in Bezug auf Versicherungen nur über eine geringe Kennzeichnungskraft verfüge und eine schwache Marke sei, da das Zeichen „Paket von Versicherungsdienstleistungen“ bzw. „Versicherungspaket“ bedeute. Dieser Sichtweise kann sich das Institut nicht anschliessen. „BOX“ bedeutet nicht „Paket“, sondern „Kiste“. „Paket“ wird mit „package“ übersetzt, im Sinne von „Leistungspaket mit „services package“ (PONS, a.a.O.). Dies dürfte dem Schweizer Abnehmer bekannt sein, wird doch umgangssprachlich auch in der Schweiz oft von einem „package“ im Sinne von „Leistungspaket“ gesprochen. Die Widerspruchsmarke verfügt originär über eine normale Kennzeichnungskraft sowie einen durchschnittlichen Schutzumfang.
Kommentare (0) IGE vom 01.10.2012, Nr. 11598
ETAVIS / Geschäftsführung und Unternehmensberatung (Kl.35), Werbung (Kl.35), Bauwesen (Kl.37) / Geschäftsführung und Unternehmensberatung (Kl.35), Immobilienwesen (Kl.36), Bauwesen (Kl.37) BVGer
[In der Bildmarke steht oben mittig, hier unleserlich, ESTAVIS 1993.]
In der Lehre umstritten und in der Rechtsprechung unterschiedlich beurteilt wird die Frage, ob und in welchem Masse der Wort- und/oder der Bildbestandteil den rechtlich relevanten Gesamteindruck einer kombinierten Marke beeinflusst (...).
Es ist ein Wesensmerkmal der Marke, dass sie in beliebigen Grössen gebraucht werden kann (...), und dass sie gegen den Gebrauch jedes Zeichens geschützt ist, das eine Verwechslungsgefahr zu ihr entstehen lässt und das Publikum zu Fehlzurechnungen veranlasst, ohne dass diese Gefahr zugleich gegenüber des gesamten Markenauftritts bestehen muss, in dessen Zusammenhang das verletzende Zeichen verwendet wird.
"Estavis 1993" ist im Zeichen ESTAVIS 1993 (fig.) verglichen mit den Bildelementen sehr klein dargestellt und unterscheidet sich in der Farbgebung wenig von der Umgebung. Wenn die Marke nicht allzu gross dargestellt wird, sieht der Schriftzug "Estavis 1993", der im oberen Teil des Bauwerkes angebracht ist, zwar aus wie die bei solchen Bauten oft zu findende Inschrift oder auch ein Relief. Indessen ist die Marke in den hinterlegten Proportionen und nicht im der im Register für die Darstellung gewählten Grösse geschützt (vgl. oben E. 2.6.3), womit jedenfalls nicht gestützt auf den Umstand der kleinen Darstellung gesagt werden kann, das Wort-/Zahlelement gehe "im Kontext des Bildelements unter" (Beschwerde, S. 8). Wenn das Zeichen grösser dargestellt ist, wird der Schriftzug lesbar. Bei kombinierten Wort-/Bildmarken wird zudem oft auf das Wortelement abgestellt, weil dasselbe - im Unterschied zu Bildern - gleichzeitig auch im direkten Kundengespräch verwendet wird (...). Das Bildelement beim Zeichen ESTAVIS 1993 (fig.) ist zwar flächenmässig dominant, vermag aber vom Inhalt her dem Zeichen keinen neuen Sinngehalt zu geben. Prägender Hauptbestandteil bleibt das Wortelement.
Kommentare (0) BVGer vom 25.09.2012, B-1398/2011
CASH CONVERTERS / cashconverters.ch Kl.35, Kl.36, Kl.39, Kl.42 / inaktiver Domainname (Kl.38) WIPO
La Requérante établit être titulaire en Suisse de deux marques, à savoir la marque verbale CASH CONVERTERS (n° P-468849), enregistrée avec une date de priorité remontant au 12 septembre 1997 en classes 35, 36, 39 et 42 de la Classification de Nice, ainsi que la marque combinée CASH CONVERTERS (n° P-425751), enregistrée avec une date de priorité remontant au 7 mars 1995 en classes 36 et 42 de la Classification de Nice. Ces titres de protection lui permettent d’ores et déjà d’agir en application du paragraphe 24 des Dispositions.
L’expert considère néanmoins utile de se déterminer sur l’éventuelle application de l’article 29 alinéa 2 CC, respectivement de la loi fédérale contre la concurrence déloyale. S’agissant tout d’abord du droit au nom visé par l’article 29 alinéa 2 CC, la Requérante expose de manière correcte que ce droit ne profite pas uniquement aux personnes physiques, mais plus largement à tout sujet de droit dont les personnes morales font partie (...). En l’espèce, la Requérante est toutefois sise en Australie. En l’absence de tout siège en Suisse, la Requérante ne peut se prévaloir de l’application de l’article 29 alinéa 2 CC que par renvoi de l’article 8 de la Convention d’Union de Paris pour la protection de la propriété industrielle révisée à Stockholm le 14 juillet 1967 (“CUP”) auquel sont liés tant l’Australie que la Suisse, aux termes duquel “le nom commercial sera protégé dans tous les pays de l’union sans obligation de dépôt ou d’enregistrement, qu’il fasse ou non partie d’une marque de fabrique ou de commerce”. En vertu du principe du traitement national, cet article exige que le nom commercial étranger non enregistré bénéfice de la même protection que les noms commerciaux du pays où la protection est invoquée, soit en l’espèce celle du droit de la concurrence déloyale et du droit au nom, moyennant toutefois le respect des conditions d’application de chacune de ces lois (...). Or, si l’application de l’article 29 alinéa 2 CC au nom commercial étranger par renvoi de l’article 8 CUP n’exige aucun établissement en Suisse, elle présuppose en revanche que le nom en question soit connu par le public suisse, que ce soit au travers de campagnes publicitaires ou d’autres moyens de preuve (...). En l’espèce, la Requérante ne le démontre pas, de sorte que l’application de l’article 29 alinéa 2 CC doit être rejetée.
Le nom de domaine litigieux n’est pour le moment rattaché à aucun nom de domaine actif. Bien qu’une certaine partie de la doctrine et de la jurisprudence aient considéré qu’aucune action ne pouvait être intentée sur la base du droit des marques en l’absence d’un site actif (...), tel n’est pas l’avis de l’expert. L’inactivité du site n’empêche nullement que le respect du principe de spécialité puisse être apprécié au regard d’autres indices, notamment le but statutaire de la partie concernée, dont se prévaut avec justesse la Requérante (...). Or, en l’espèce, ce but consiste en l’achat, la vente, la location, l’exportation, l’importation, la distribution et la commercialisation de tous biens, produits, articles et marchandises, soit des services comparables à ceux proposés par la Requérante plus particulièrement en classe 35. La similarité des prestations proposées apparaît dès lors indéniable.
Kommentare (0) WIPO vom 16.09.2012, DCH2012-0021
/ ROOM SEVEN Leder und Lederimitation (Kl.18), Spazierstöcke, Peitschen, Pferdegeschirr (Kl.18), Sporttaschen und Schulmappen (Kl.18), Taschen, Handtaschen, Koffer (Kl.18), Waren aus Leder und Lederimitationen, soweit nicht in anderen Klassen enthalten (Kl.18) / Reise- und Handkoffer, Regenschirme (Kl.18), Waren aus Leder und Lederimitationen, soweit nicht in anderen Klassen enthalten (Kl.18) BVGer
[Mit Verfügung vom 28. März 2011 hiess das Institut für Geistiges Eigentum den Widerspruch teilweise gut und widerrief die Schutzzulassung der internationalen Registrierung IR 1'014'081 "ROOM SEVEN" für die in Klasse 18 beanspruchten Waren "produits en cuir et imitations de cuir non compris dans d'autres classes; malles et sacs de voyage; parapluies, parasols et cannes; fouets, harnais et articles de sellerie" (Dispositiv Ziffer 2). Hingegen verneinte sie die Gleichartigkeit der in Klasse 18 von der angefochtenen Marke beanspruchten Waren "cuir et imitations de cuir; peaux d'animaux" mit den von der Widerspruchsmarke beanspruchten Waren in Klasse 18, weshalb sie die internationale Registrierung für diese Waren sowie für die in Klasse 24 und 25 beanspruchten, aber nicht vom Widerspruch betroffenen Waren zum Markenschutz in der Schweiz zuliess.]
[Das BVGer bestätigt vollumfänglich:]
Die Vorinstanz hat in der Widerspruchsmarke im Zusammenhang mit den beanspruchten Waren keine beschreibende Bedeutung erkannt (Ziffer D der angefochtenen Verfügung). Dieser Einschätzung schliesst sich auch das Bundesverwaltungsgericht an: Ein Sinngehalt wie "SIEBEN" sowie "SIEBEN SIEBEN" ist im Zusammenhang mit den beanspruchten Waren der Klasse 18 zu unbestimmt. Selbst wenn wie von der Beschwerdeführerin vorgebracht, Modellbezeichnungen im beanspruchten Warensegment aus der Kombination "Ziffer und Buchstabe" bestehen können, schliesst dies die Unterscheidungskraft der hinterlegten Widerspruchsmarke erst aus, wenn diese Kombination beschreibender Natur ist. Vorliegend kommt weder dem Zahlenwort "SEVEN" noch der Ziffer "7" noch deren Kombination im beanspruchten Warensegment ein beschreibender Sinngehalt zu: Eine bestimmte Modellbezeichnung oder ein sonstiger Hinweis auf die beanspruchten Waren, ist darin nicht erkennbar. Entgegen der Meinung der Beschwerdeführerin können Zahlenworte oder Ziffern nämlich durchaus Markenschutz beanspruchen solange sie im Zusammenhang mit den beanspruchten Waren und Dienstleistungen weder einen beschreibenden Sinngehalt noch über einen schwachen Schutzumfang verfügen (...).
Angesichts der Tatsachen, dass der Hauptbestandteil der Widerspruchsmarke in der angefochtene Marke übernommen wurde und die Vergleichszeichen vorliegend für identische und gleichartige Waren hinterlegt sind, reichen nicht schon geringste Abweichungen in den Zeichen aus, um eine Verwechslungsgefahr zu bannen (...). Damit sind die von der Beschwerdeführerin geltend gemachten optischen und klanglichen Abweichungen als ungenügend zu qualifizieren.
Kommentare (0) BVGer vom 04.09.2012, B-3050/2011
CINEMA 4D / cinema4d.ch Software (Kl.9) / Kl.9, Software (Kl.9) WIPO
Am 31. März 1994 meldete die Gesuchstellerin beim deutschen Patent- und Markenamt die Marke CINEMA 4D in Klasse 9 für Computersoftware und Computerprogramme an, welche am 23. Juni 1994 eingetragen wurde. Am 24. September 1996 liess die Gesuchstellerin die Marke CINEMA 4D als Internationale Marke mit Schutzanspruch unter anderem für die Schweiz registrieren.
Mit E-Mail vom 27. Juni 2011 teilte die Gesuchstellerin dem Gesuchsgegner mit, dass dieser die vereinbarten Umsatzzahlen per 30. Juni 2011 nicht erreichen werde und sie die Vertragsbeziehungen daher beende. Weiter verlangte die Gesuchstellerin die Übertragung des strittigen Domain-Namens. In seiner Antwort per E-Mail nahm der Gesuchsgegner die Kündigung zur Kenntnis, weigerte sich aber, den strittigen Domain-Namen unentgeltlich zu übertragen.
Da der Vertrag per 12. August 2012 aufgelöst wurde, ist der Gesuchsgegner auf jeden Fall nicht mehr berechtigt, die Marke CINEMA 4D in einem Domain-Namen zu benützen. Die Weiterbenützung des strittigen Domain-Namens durch den Gesuchsgegner stellt somit eine klare Verletzung des Markenrechts der Gesuchstellerin dar. Überdies hat der Gesuchsgegner gemäss § 4 Ziff. 6 des Vertriebsvertrages die nachvertragliche Pflicht, den Domain-Namen an die Gesuchstellerin zu übereignen.
Kommentare (0) WIPO vom 21.08.2012, DCH2012-0015
LIFE IS FOR SHARING / LIFE IS MORE Kl.9, Kl.35, Kl.38, Kl.41 / Kl.9, Kl.35, Kl.38, Kl.41 IGE
Dem übereinstimmenden Ausdruck "Life is" kommt die Bedeutung von "Leben ist" zu (...). In Zusammenhang mit den hier interessierenden Waren und Dienstleistungen der Klassen 9, 35, 38, 41 kann den genannten Zeichenbestandeilen kein direkt beschreibender Sinngehalt beigemessen werden. Folglich kommt diesen Wortelementen ein normaler Schutzumfang zu.
Die Übernahme von Wortelementen einer älteren Marke (wie vorliegend) ist nur in Ausnahmefällen zulässig. Eine solche Ausnahme setzt entweder voraus, dass der Sinngehalt des jüngeren Zeichens durch hinzugefügte Elemente verändert wird oder dass der übernommene Bestandteil schwach ist und dieser mit einem kennzeichnungskräftigen Element verbunden wird (...). Vorliegend trifft weder das eine noch das andere zu. Zum einen ist der Ausdruck "Life is" normal kennzeichnungskräftig. Zum anderen vermag der weitere Wortbestandteil "More" in der Bedeutung von "mehr" den Sinngehalt der angefochtenen Marke nicht ausreichend zu verändern. Denn dieser präzisiert aus grammatikalischer Sicht die übereinstimmenden Wortbestandteile "Life is". Auch ist zu beachten, dass die Marken nach dem gleichen Muster aufgebaut sind und aufgrund des gleichen Aufbaus äusserst ähnliche Ideenassoziationen hervorrufen (...). Auch fällt ins Gewicht, dass sich die übereinstimmende Wortkombination bei beiden Zeichen am i.d.R. besonders prägenden Zeichenanfang befindet.
Kommentare (0) IGE vom 09.08.2012, Nr. 12205
VOGUE / VOGUE MY STYLE Zeitschriften (Kl.16) / Kosmetika (Kl.3), Haarpflegemittel (Kl.3), Seifen (Kl.3), Uhren (Kl.14) BGer
Ad­van­ce Ma­ga­zi­ne Publis­hers Inc, Inhaberin der Marken VOGUE für Publikationen in Klasse 16 (die Klägerin besass auch Marken in Kl. 14, doch wurden diese nicht rechtserhaltend gebraucht), erhob beim KG NE Klage gegen die Verwendung von VOGUE MY STYLE für Uhren und Kosmetika. Das KG NE weist die Klage mangels Verwechslungsgefahr ab. Das BGer korrigiert.
Der Be­griff der Be­rühmt­heit ist Rechts­fra­ge; Tat­fra­gen sind, ob die da­nach vor­aus­ge­setz­te Be­kannt­heit bei ei­nem brei­ten Pu­bli­kum be­steht und ob die Mar­ke ein po­si­ti­ves Image be­sitzt. Zum Nachweis des positiven Images genügt es nicht, nachzuweisen, dass die Marke bekannt ist, da sich dadurch die notorisch bekannte Marke nicht mehr von der berühmten Marke unterscheiden liesse. Die grosse Bekanntheit und das hohe Ansehen sind als Tatsachen zu be­wei­sen, z.B. durch ei­ne Mei­nungs­um­fra­ge. Die Kritik der Bf an den Tatsachenfeststellungen der Vorinstanz bleiben appellatorisch und erfolglos.
Hier die Klägerin beim deut­schen In­sti­tut Al­len­sbach ei­ne de­mo­sko­pi­sche Um­fra­ge in Auf­trag ge­ge­ben (Parteigutachten!). Da­bei war un­be­strit­ten, dass die Art der Um­fra­ge - Be­fra­gung von 1'100 Per­so­nen in Al­ter von 15 bis 74 Jah­ren, in drei Sprach­re­gio­nen - gemäss der Methode nach Niedermann/Schneider, Der Beitrag der Demoskopie zur Entscheidfindung im schweizerischen Markenrecht: durchgesetzte Marke, berühmte Marke, in sic ! 2002 s. 815 ff., an­ge­mes­sen war. Sie hat­te er­ge­ben, dass 25% der be­frag­ten Per­so­nen die Mar­ke VOGUE kann­ten und mit einer Zeitschrift hoher Qualität in Verbindung brachten. Die Vor­in­stanz hat­te al­so zu Recht er­kannt, dass VOGUE ei­ne be­rühm­te Mar­ke ist.
Die Vor­in­stanz hat­te die Kla­ge den­noch ab­ge­wie­sen, weil die Un­ter­schie­de zwi­schen den be­an­spruch­ten Wa­ren zu gross sei­en. Dem wi­der­spricht das Bun­des­ge­richt. Das Aus­schliess­lich­keits­recht des In­ha­bers be­rühm­ter Mar­ken (MSchG 15) ist nicht auf be­stimm­te Pro­dukt­gat­tun­gen be­schränkt, auch nicht auf die Wa­ren und Dienst­leis­tun­gen, für wel­che die be­rühm­te Mar­ke ge­braucht wird.
In einem obiter dictum hält das BGer fest, dass die Ruf­aus­beu­tung der Mar­ke VOGUE hier un­lau­ter iSv UWG 2 ist. Das BGer lässt aus­drück­lich of­fen, ob da­ne­ben auch UWG 3 d (Ver­wechs­lungs­ge­fahr) oder UWG 3 e (un­lau­te­rer Image­trans­fer) er­füllt wa­ren.
Kommentare (0) BGer vom 07.08.2012, Urteil 4A_128/2012
XS / EXCESS Feuerzeuge (Kl.34), Tabakwaren (Kl.34), Zigaretten (Kl.34) / Feuerzeuge (Kl.34), Tabakwaren (Kl.34), Zigaretten (Kl.34) IGE
La défenderesse invoque la faiblesse de la marque opposante. Selon elle, « XS » signifierait « extra small » et renverrait ainsi à des cigarettes extra-fines. Comme énoncé ci-avant (cf. let. C, ch. 4), « extra small » constitue certes une traduction principale de l’abréviation « XS » au même titre que « excess ». Toutefois et ainsi qu’il l’a été jugé lors de l’examen des motifs absolus du signe opposant, cette acception normalement réservée à la taille des habits n’est pas descriptive et/ou usuelle pour les produits revendiqués en classe 34
Kommentare (1) IGE vom 25.07.2012, n° 11849
WINSTON / WILTON Zigaretten (Kl.34) / Feuerzeuge (Kl.34), Tabakwaren (Kl.34), Zigaretten (Kl.34) IGE
L’indication géographique à laquelle fait référence la défenderesse ne se nomme pas uniquement Winston mais bien « Winston-Salem ». Si l’on ajoute la conviction de l’Institut que cette ville américaine est inconnue du consommateur suisse (au même titre que d’autres lieux portant le nom de Winston), il convient de conclure que le signe opposant ne constitue pas une indication de provenance.
Ainsi, dès lors que « WINSTON » ne détient pas de signification descriptive ou générique en rapport avec les produits en cause (cf. également supra let. C ch. 5), la marque opposante dispose d’une force distinctive et d’un champ de protection normaux.
Par ailleurs et contrairement à l’avis de la défenderesse, l’Institut qualifie le degré d’attention de normal pour les produits en cause. En effet, il s’agit de produits de consommation courante. Il est certes probable qu’un nombre non négligeable de consommateurs soit fidèles à une marque s’agissant des cigarettes. Ceci n’implique toutefois pas encore une attention particulière lors de l’achat de ce produit.
Dans ces conditions et en tenant compte de la similitude des signes ainsi que de l’identité/similarité des produits, le risque de confusion doit être admis.
Kommentare (0) IGE vom 25.07.2012, n° 11848
WINSTON / WICKSON Zigaretten (Kl.34) / Feuerzeuge (Kl.34), Tabakwaren (Kl.34), Zigaretten (Kl.34) IGE
Dans ces conditions et en tenant compte de la similitude des signes ainsi que de l’identité/similarité des produits, le risque de confusion doit être admis
Kommentare (0) IGE vom 25.07.2012, n° 11831
/ produits de parfumerie, cosmétiques (Kl.3) / produits de parfumerie, cosmétiques (Kl.3) IGE
Tant le terme NUXE que la marque opposante dans son entier disposent d’une force distinctive et d’un champ de protection au minimum normaux, dès lors qu’ils n’ont pas de signification descriptive ou générique en rapport avec les produits en cause.
Par ailleurs, on relèvera que le degré d’attention doit être qualifié de normal au vu de la nature des produits en cause. En effet, les produits de la classe 3 constituent des articles de consommation courante achetés avec une certaine régularité.
Par conséquent, au vu de l’identité respectivement la similarité des produits et de la similitude des signes, il convient d’admettre qu’il existe un risque de confusion. L’opposition est donc bien fondée.
Kommentare (0) IGE vom 25.07.2012, n° 11635
Spital Uster (fig.) / spital-uster.ch Kl.5, Kl.10, Kl.35, Kl.38, Kl.41, Kl.42, Kl.43, Kl.44 / Werbung (Kl.35) WIPO
Kommentare (0) WIPO vom 23.07.2012, DCH2012-0013