Source: http://st.natur.steinbach-am-donnersberg.info/satzung/
Timestamp: 2019-12-12 05:58:43
Document Index: 111712780

Matched Legal Cases: ['§ 6', '§ 26', '§ 26', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 15']

Satzung – St. Natur e.V.
St. Natur e.V.
Naturschutzverein am Donnersberg
Hintergründe und Historie
Generationen Obstgarten
Erweiterung Blühstreifen
Natur-Erlebnis-Pfad
des „Steinbacher Natur Verein" (St.Natur e. V.) [Naturschutz am Donnersberg] mit dem Sitz in
Werden in dieser Satzung Personen, Funktionen oder sonstige Dinge in maskuliner
Form angesprochen, dient diese Schreibweise nur der besseren Verständlichkeit und
Lesbarkeit. Diese Ausdrucksweise ist jedoch für Frauen und Männer in gleicher Weise gültig.
Der Verein führt den Namen „Steinbacher Natur Verein“(St.Natur e.V.) Der Sitz des Vereins ist in Steinbach am Donnersberg. Die Geschäftsanschrift ist die jeweilige Adresse des ersten Vorsitzenden.
Der Verein ist/wird in das Vereinsregister einzutragen. Die Eintragung in das Vereinsregister erfolgte beim Amtsgericht Kaiserslautern. (VR 30749)
(1) Der Verein fördert das Prinzip der Nachhaltigkeit in allen Lebensbereichen und will damit dazu beitragen, die natürlichen Lebensgrundlagen zu erhalten. Der Verein fördert vorrangig und nicht nur vorübergehend Ziele des Umwelt- und Naturschutzes und der Landschaftspflege. Alle Aktivitäten stehen unter dem Vorbehalt der Vereinbarkeit mit den Zielen des Natur- und Umweltschutzes.
(2)Als Ziel des Vereins gilt es Rückzugsgebiete anzulegen, die für die Allgemeinheit zugänglich sind. Themen des Vereins ist es z.B. auch die Erprobung von ökologischer und sozialer Landbewirtschaftung, sowie die Vermittlung von Kenntnissen darüber. Dazu gehört auch die Förderung von Biodiversität, regionaler und saisonaler Ernährung, sowie die Schaffung von Bewusstsein für die Auswirkungen von Pflanzenbau, Ernährung und deren Produktionsweise auf Natur und Gesellschaft.
(3)Der Satzungszweck wird verwirklicht durch Anpflanzungen von Bäumen, Hecken und ähnliches
• Erhalt alter und samenfester Gemüse- und Obstsorten.
• Erfahrungsmöglichkeiten in Naturschutz, Gartenbau, Obstbau und Landwirtschaft.
• Förderung ökologischer und sozialer Bewirtschaftung.
• Erprobung neuer Organisationsformen durch Kooperation mit Vereinen, Betrieben und Institutionen, deren Geschäftsgegenstand zur Umsetzung der o. g. Ziele geeignet ist.
(4) Durch Versammlungen, Schulungen, Information, Rat und Hilfe, dient er der Aus-
und Fortbildung seiner Mitglieder in allen Angelegenheiten des Naturschutzes, um einen wirkungsvollen Schutz des Lebens und der natürlichen Umwelt durchzusetzen.
(5) Der Verein intensiviert und weitet die bisherigen Aktivitäten aus.
(6) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Gemeinnützigkeitsverordnung. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
(7) Der ST.NATUR e.V. steht auf dem Boden der freiheitlich demokratischen Grundordnung des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland; er ist überparteilich und überkonfessionell und vertritt den Grundsatz weltanschaulicher und religiöser Toleranz. Rassistische, fremdenfeindliche und menschenrechtswidrige Auffassungen sind mit dem Grundsatz des Vereins unvereinbar.
(1) Mitglied des Vereins kann jede volljährige Person werden wie auch eine juristische Person des öffentlichen oder privaten Rechts.
(2) Der Aufnahmeantrag ist schriftlich zu stellen. Darüber entscheidet der Vorstand. Ein Anspruch auf Mitgliedschaft besteht nicht.
(3) Die Mitgliedschaft wird zunächst für die Dauer eines Jahres begründet und verlängert sich jeweils um ein weiteres Jahr, falls sie nicht spätestens drei Monate vor Ablauf gekündigt wird. Die Kündigung bedarf der Schriftform und ist gegenüber dem Vorstand zu erklären.
a) mit dem Tod einer natürlichen Person, durch Auflösung, oder Rechtsverlust einer juristischen Person,
b) durch Kündigung der Mitgliedschaft durch das Mitglied,
Der Ausschluss kann aus folgenden Gründen erfolgen:
• Das Mitglied ist mit der Zahlung des Mitgliedsbeitrages trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung länger als drei Monate nach Absendung des zweiten Mahnschreibens im Rückstand.
• Das Mitglied hat gegen die Interessen des Vereins verstoßen oder in anderer Weise den Vereinsfrieden gefährdet oder gestört.
Der Ausschluss erfolgt durch Beschluss des Vorstands, der den Betroffenen schriftlich mitgeteilt wird. Gegen den Beschluss kann das betroffene Mitglied mit einer Frist von 14 Tagen schriftlich unter Angabe von Gründen beim Vorstand Beschwerde einlegen. Die Frist beginnt mit dem dritten auf die Absendung der schriftlichen Mitteilung folgenden Tag. Über die Beschwerde entscheidet die Mitgliederversammlung. Bis zur Entscheidung ruhen Mitgliedschaftsrechte und Ämter.
In der Regel wird ein Mitgliedsbeitrag in Geld erhoben.
Die Höhe der einzelnen Beiträge wird durch die Mitgliederversammlung in der Beitragsordnung beschlossen und gilt bis zum Änderungsbeschluss durch die Mitgliederversammlung.
Die Höhe des Beitrags ist in der jeweils gültigen Beitragsordnung in der aktuellen Anlage zur Satzung nach zu lesen. (Die Anlage ist nicht Bestandteil der Satzung.)
Die Mitglieder sind verpflichtet, Anschriften- und Kontenänderungen umgehend schriftlich dem Vorstand mitzuteilen. Werden die Änderungen nicht mitgeteilt, können dem Verein daraus keine Nachteile entstehen. Etwaige Kosten für Lastschriftrückgaben werden an das Mitglied weitergegeben.
Die Beiträge des Vereins werden durch Einzugsermächtigung erhoben. Die Ermächtigung kann vom Mitglied jederzeit widerrufen werden. In einem solchen Fall hat das Mitglied den Beitrag bis zum 30.06. des laufenden Geschäftsjahres auf das Konto des Vereins per Überweisung oder bar einzuzahlen.
Aktive Mitarbeit zum erfüllen des Zweck und Aufgabe im Verein ist erwünscht und angestrebt.
Jedes Mitglied hat das Recht auf Auskunft über das Vereinsgeschehen, Rat und Hilfe, soweit möglich und der Üblichkeit im Vereinsleben entspricht. Vorbringen von Anfragen, Einbringen von Eingaben zur Jahreshaupt- bzw. Generalversammlung.
Jedes Mitglied hat die Pflicht Satzungsinhalt und die Interessen des Vereins zu wahren, sowie die Vereinsbeschlüsse zu beachten.
§ 6 Ehrungen
Vereinsinterne Ehrungen werden vom Vorstand von Fall zu Fall beschlossen und durchgeführt.
Organe des St. Natur Vereins sind:
(2) Der Ausschuss
(3) Die Jahreshaupt- oder Generalversammlung. (Mitgliederversammlung)
(1) Die Führung des Vereins obliegt dem Vorstand, der aus maximal 7 Mitgliedern wie folgt gebildet wird:
• erster Vorsitzender,
• zweiter Vorsitzender,
• Kassenwart,
• Schriftführer,
• und 2 bis 3 Beisitzer je nach Bedarf.
Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von 4 Jahren gewählt. Die unbegrenzte Wiederwahl von Vorstandsmitgliedern ist zulässig. Nach Fristablauf bleiben die Vorstandsmitglieder bis zum Amtsantritt ihrer Nachfolger im Amt. Entscheidungen sollen mehrheitlich und im „vier Augenprinzip“ gefällt werden.
(2) Geschäftsführender Vorstand im Sinne des § 26 BGB (Vertretung des Vereins) sind der erste Vorsitzende und der zweite Vorsitzende. Jeder von ihnen ist allein-vertretungsberechtigt.
(3) Für besondere Aufgaben des Vereins können durch den Vorstand Obmänner bestellt werden. Die Vertretungsbefugnis in diesen Fällen ist gegenüber Dritten jedoch beschränkt, so dass alle den Verein verpflichtenden Erklärungen der Schriftform und der Unterschrift des Vorstandes gemäß § 26 BGB bedürfen.
(4)Vorstand und Obmänner führen ihr Amt als Ehrenamt. Auslagen und Aufwands-entschädigungen werden vom 1. und 2. Vorstand und dem Kassenwart geprüft und können vergütet werden.
(5) Der Vorstand darf ohne Einverständnis der Mitgliedsversammlung keine Schulden aufnehmen.
§ 9 Ausschuss - Obmänner
Dem Vorstand steht ein Ausschuss zur Seite, der sich aus Obleuten zusammensetzt.
Dieser kann nach Bedarf und Anforderung variieren. Zum Beispiel:
1. Tierschutz.
2. Wegebau.
3. Obstbäume.
4. Blühstreifen.
5. für das Imkerwesen.
Die aktuelle Zusammensetzung mit Personen ist im Anhang zur Satzung zu finden.
(Die Anlage ist nicht Bestandteil der Satzung.)
Die Mitglieder des Vereins bilden eine Mitgliederversammlung, die alle wesentlichen Vereinsangelegenheiten und soweit das Gesetz und die Satzung dies vorsieht, zu beschließen und den Vorstand sowie den Ausschuss des Vereins auf die Dauer von vier Jahren zu wählen hat. Dabei sind nach Möglichkeit Eignung und regionale Gesichtspunkte zu berücksichtigen.
Notwendig werdender Ersatz ist von der auf den Anlass folgenden Jahreshaupt-versammlung auf die Dauer der restlichen Laufzeit zu wählen.
Die Wahlen sind von einem aus der Versammlung zu nominierenden Mitglied durchzuführen.
Jeweils zu Beginn des Geschäftsjahres ist vom Vorsitzenden eine ordentliche Mitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung) einzuberufen, die mit einer Frist von 14 Tagen schriftlich unter Angabe der Tagesordnung zu erfolgen hat. E-Mail Einladungen sind möglich.
Bekanntmachung in der Tageszeitung kann zusätzlich, jedoch ohne Angabe der Tagesordnung, erfolgen.
Im Übrigen finden Mitgliederversammlungen, wenn das Interesse des Vereins dies erfordert, nach Bedarf statt, oder wenn mindestens 1/3tel der Mitglieder eine außerordentliche Mitgliederversammlung verlangt.
In der Jahreshauptversammlung erstattet der Vorsitzende den Jahresbericht, der Rechner den Kassenbericht und die anderen dem Vorstand und Ausschuss angehörenden Mitglieder ihre Berichte.
Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit (Stimmengleichheit bedeutet Ablehnung), soweit nicht das Gesetz oder diese Satzung eine qualifizierte Mehrheit vorsehen.
Der 1. Vereinsvorsitzende, im Verhinderungsfalle der 2. Vorsitzende leitet die Versammlungen nach parlamentarischen Grundsätzen.
Über die Mitgliederversammlungen ist eine Niederschrift zu fertigen, in der die gefassten Beschlüsse festzuhalten sind.
Diese ist vom Versammlungsleiter und dem Schriftführer oder einem anderen Vorstandsmitglied zu unterzeichnen.
§ 10a Monatsversammlungen der Mitglieder
Die Versammlungen zur gemeinsamen Beratung und Aussprache der Mitglieder finden in der Regel einmal monatlich statt.
§ 11 Revisionen (Kassenprüfer)
Die Mitgliederversammlung hat zusammen mit der Vorstandswahl zwei Revisoren zu wählen, die nicht dem Vorstand und Ausschuss angehören. Aufgabe der Revisoren ist die Überprüfung der Geschäftsvorgänge und Kassengeschäfte des Vereins; diese hat jährlich mindestens einmal zu erfolgen.
Die Kassenprüfer haben die Aufgabe, für das abgelaufene Geschäftsjahr die Mittel-verwendung und deren ordnungsgemäße Verbuchung anhand der Rechnungsbelege zu überprüfen, sowie mindestens einmal jährlich den Kassenbestand festzustellen. Hierfür sind den Kassenprüfern sämtliche Unterlagen des Vereins, Rechnungen, Bankauszüge und dergleichen zur Verfügung zu stellen.
Die Kassenprüfung muss vor der Mitgliederversammlung abgeschlossen sein. Die Kassenprüfer haben die Mitgliederversammlung über das Ergebnis ihrer Prüfungen zu unterrichten.
Das Ergebnis der Kassenprüfung ist eine der Grundlagen für den Antrag auf Entlastung des Vorstandes.
Satzungsänderungen kann die Mitgliederversammlung nur mit Drei-Viertel-Mehrheit der anwesenden Mitglieder beschließen.
(1) Die Auflösung des Vereins kann durch Beschluss einer hierzu besonders (schriftlich) eingeladenen Mitgliederversammlung vorgenommen werden. Zur Gültigkeit des Beschlusses ist eine Mehrheit von 9/10 der Mitglieder erforderlich.
(2) Sind so viele stimmberechtigte Mitglieder nicht anwesend, sind die fehlenden Stimmen schriftlich einzufordern.
(3) Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweck wird das Vermögen des Vereins nach den besonderen Beschlüssen der Mitgliederversammlung, welche die Auflösung festlegt, dem Imkerverein-Donnersberg e.V oder einen anderen gemeinnützigen Verein überlassen.
(4) Als Liquidatoren werden die im Amt befindlichen vertretungsberechtigten Vorstands-mitglieder bestimmt, soweit die Mitgliederversammlung nichts Abweichendes beschließt oder keine gesetzlichen Bestimmungen entgegenstehen.
(5) Die Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.
§ 15 Allgemeine Bestimmungen
(1) Es gelten ergänzend die Bestimmungen des Bürgerlichen Gesetzbuches über den eingetragenen Verein.
(2) Alle Bestimmungen dieser Satzung sind unter dem Gesichtspunkt der möglichsten Erreichung des Vereinszwecks auszulegen.
(3) Sollte eine Bestimmung dieser Satzung unwirksam sein, dann soll dadurch die Rechtswirksamkeit der Satzung im Übrigen unberührt bleiben. Die Mitgliederversammlung hat eine gleichkommende Ersatzbestimmung zu beschließen.
(4) Diese Satzung tritt mit der Eintragung des Vereins im Vereinsregister in Kraft.
(5) Redaktionelle Änderungen sind für die Eintragung im Amtsgericht zulässig.
Steinbach am Donnersberg, den 24.01.2018
Nachträgliche Bemerkung:
Satzung wurde in der Gründungsversammlung vom 24.1.2018 in Steinbach am Donnersberg einstimmig beschlossen und am 13. Juni in einer Außerordentlichen Hauptversammlung ergänzt.
Satzung als PDF-Datei mit Anlage
Aufnahmeantrag St.Natur ⇒ Formulare
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