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Timestamp: 2016-10-28 20:05:17
Document Index: 365327400

Matched Legal Cases: ['Art. 4', 'Art. 28', 'Art. 28', 'BGE', 'Art. 5', 'Art. 28', 'Art. 27', 'BGE', 'Art. 28', 'Art. 27', 'BGE', 'BGE', 'Art. 27', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'in fine', 'BGE', 'in fine', 'BGE', 'Art. 29', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'in fine']

I 765/03 (03.03.2004)
Pr�sident Borella, Bundesrichter Sch�n und Fr�sard; Gerichtsschreiberin Fleischanderl
V.________, 1944, Beschwerdef�hrerin, vertreten durch die If AG, Dienstleistungen f�r Soziale Sicherheit, Dornacherplatz 7, 4501 Solothurn,
Die 1944 geborene V.________, verheiratet und Mutter von f�nf Kindern, wovon drei (geb. 1965, 1968 und 1972) aus erster und zwei (geb. 1980 und 1981) aus zweiter Ehe, meldete sich am 29. September 2000 unter Hinweis auf seit anfangs September 1999 beste-hende depressive Beschwerden sowie ein R�ckenleiden bei der Invali-denversicherung zum Rentenbezug an. Zuvor hatte sie von Februar 1983 bis Ende Juli 1996 als Reinigungshilfe beim Postcheckamt O.________ teilzeitlich gearbeitet und anschliessend w�hrend zweier Jahre Arbeitslosenentsch�digung bezogen (Rahmenfrist vom 1. August 1996 bis 31. Juli 1998). Zwischenverdienstlich war sie dabei u.a. vom 16. September bis 31. Dezember 1997 in der Confiserie H.________ als Raumpflegerin/K�chenhilfe t�tig gewesen. Vom 1. November 1998 bis 6. September 1999 (letzter Arbeitstag) hatte sie sodann als Reinigungsangestellte in der Confiserie S.________ gearbeitet. Die IV-Stelle des Kantons Solothurn zog in der Folge die Akten des Krankentaggeldversicherers, der Elvia Versicherungen, bei, holte Angaben "zur Ermittlung der Erwerbst�tigkeit bzw. Statusfrage" vom 13. Oktober 2000 ein und liess die Verh�ltnisse im Haushalt vor Ort abkl�ren (Bericht vom 4. Juli 2001). Ferner veranlasste sie eine polydisziplin�re Begutachtung durch die Medizinische Abkl�rungsstelle (MEDAS) Universit�tskliniken Y.________ (Expertise vom 27. M�rz 2002). Gest�tzt darauf lehnte sie - nach Durchf�hrung des Vorbescheidverfahrens - das Rentenersuchen mangels anspruchsbegr�ndender Invalidit�t ab (Verf�gung vom 19. November 2002). Sie ging dabei davon aus, dass die Versicherte ohne gesundheitliche Beeintr�chtigungen zu 51 % erwerbst�tig und zu 49 % im Haushalt t�tig w�re, woraus sich unter Annahme einer Einschr�nkung im erwerblichen Bereich von 50 % sowie einer solchen in den h�uslichen Verrichtungen von 17 % eine Gesamtinvalidit�t von 34 % (0,51 x 50 % + 0,49 x 17 %) ergebe.
V.________ l�sst Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hren und beantragen, in Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheides sei ihr mit Wirkung ab 1. September 2000 eine Invalidenrente zuzusprechen, wobei sie als Valide f�r die Zeit vom 1. September 2000 bis 31. Juli 2002 als zu 70 % und ab 1. August 2002 als zu 100 % erwerbst�tig einzustufen und die Einschr�nkung im Haushaltbereich auf 35,5 % festzusetzen sei.
W�hrend die IV-Stelle auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbe-schwerde schliesst, verzichtet das Bundesamt f�r Sozialversicherung auf eine Vernehmlassung.
Im angefochtenen Entscheid werden die Bestimmungen und Grund-s�tze zum Invalidit�tsbegriff (Art. 4 Abs. 1 IVG), zu den Vorausset-zungen und zum Umfang des Rentenanspruchs (Art. 28 Abs. 1 und 1bis IVG [in der bis 31. Dezember 2003 in Kraft gestandenen Fas-sung]), zur Bemessung des Invalidit�tsgrades bei erwerbst�tigen Ver-sicherten nach der Einkommensvergleichsmethode (Art. 28 Abs. 2 IVG; vgl. auch BGE 128 V 30 Erw. 1 mit Hinweisen), bei Nichterwerbs-t�tigen im Sinne von Art. 5 Abs. 1 IVG, namentlich im Haushalt be-sch�ftigten Versicherten, nach der spezifischen Methode des Bet�ti-gungsvergleichs (Art. 28 Abs. 3 IVG in Verbindung mit Art. 27 Abs. 1 und 2 IVV [in der bis Ende 2002 g�ltig gewesenen Fassung]; vgl. auch BGE 104 V 136 Erw. 2a) und bei teilerwerbst�tigen Versicherten nach der gemischten Methode (Art. 28 Abs. 3 IVG in Verbindung mit Art. 27bis Abs. 1 und 2 IVV [in der vom 1. Januar 2001 bis 31. Dezember 2002 in Kraft gestandenen Fassung]) sowie die rechtsprechungsgem�ss f�r die Beurteilung der Statusfrage relevanten Kriterien (BGE 125 V 150 Erw. 2c, 117 V 194 f. Erw. 3b mit Hinweisen; AHI 1997 S. 288 ff. Erw. 2b, 1996 S. 197 Erw. 1c, je mit Hinweisen) zutreffend wiedergegeben. Darauf ist zu verweisen. Das am 1. Januar 2003 in Kraft getretene Bundesgesetz �ber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 ist, wie das kantonale Gericht richtig erkannt hat, nicht anwendbar, da nach dem massgebenden Zeitpunkt des Erlasses der streitigen Verf�gung (hier: 19. November 2002) eingetretene Rechts- und Sachverhalts�nderungen vom Sozialversicherungsgericht nicht ber�cksichtigt werden (BGE 129 V 4 Erw. 1.2 mit Hinweisen).
Unter den Verfahrensbeteiligten unbestritten ist, dass die Beschwer-def�hrerin ohne Gesundheitsschaden jedenfalls bis 31. Juli 2002 als Teilerwerbst�tige einzustufen ist, sodass zumindest f�r diese Zeit-spanne die gemischte Methode nach Art. 27bis Abs. 1 IVV zur Anwen-dung gelangt. Letztinstanzlich nicht beanstandet wird ferner auch die Arbeitsunf�higkeit im erwerblichen Bereich, welche sich gem�ss MEDAS-Gutachten vom 27. M�rz 2002 auf 20 bis 30 % in der bisheri-gen Arbeit als Raumpflegerin bzw. auf 50 % in k�rperlich leicht belas-tenden T�tigkeiten bel�uft. Es besteht weder auf Grund der Akten noch der Vorbringen der Parteien Anlass zu einer n�heren Pr�fung dieser Bemessungsfaktoren (BGE 125 V 417 oben).
Keine Einigkeit besteht dagegen �ber die H�he der von der IV-Stelle, best�tigt durch die Vorinstanz, auf 51 % (Erwerbst�tigkeit) und 49 % (Haushalt) veranschlagten Validenanteile, welche sich nach Auffas-sung der Versicherten auf 70 % (Erwerbst�tigkeit) und 30 % (Haushalt) bzw. ab 1. August 2002 auf 100 % (Erwerbst�tigkeit) und 0 % (Haus-halt) belaufen. Ebenfalls strittig ist ferner die Einschr�nkung im h�usli-chen Bereich, die das kantonale Gericht und die Beschwerdegegnerin - dem Abkl�rungsbericht Haushalt vom 4. Juli 2001 folgend - auf 17 % festsetzten und die Beschwerdef�hrerin, ausgehend von der Sch�tzung der MEDAS-Gutachter, mit 35,5 % beziffert. Zudem wird in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde geltend gemacht, das dem Einkommensvergleich zu Grunde zu legende Valideneinkommen (hypothetisches Einkommen ohne Invalidit�t) sei h�her als der von Vorinstanz und IV-Stelle angenommene Betrag von Fr. 20'676.-.
Vorab ist zu pr�fen, in welchem Ausmass die Beschwerdef�hrerin ohne gesundheitliche Beeintr�chtigung erwerbst�tig w�re.
3.1 Ob eine versicherte Person als ganzt�gig oder zeitweilig erwerbst�tig oder als nichterwerbst�tig einzustufen ist - was je zur Anwendung einer anderen Methode der Invalidit�tsbemessung f�hrt -, ergibt sich aus der Pr�fung, was die Person bei im �brigen unver�nderten Umst�nden t�te, wenn keine gesundheitliche Beeintr�chtigung best�nde. Diese Frage beurteilt sich praxisgem�ss nach den Verh�ltnissen, wie sie sich bis zum Erlass der Verwaltungsverf�gung entwickelt haben, wobei f�r die hypothetische Annahme einer im Gesundheitsfall ausge�bten (Teil-)Erwerbst�tigkeit der im Sozialversicherungsrecht �bliche Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit erforderlich ist (BGE 125 V 150 Erw. 2c, 117 V 194 Erw. 3b, je mit Hinweisen; SVR 1996 IV Nr. 76 S. 222 Erw. 2c; Urteil M. vom 13. November 2002, I 58/02, Erw. 1.2). Bei verheirateten Versicherten erfolgt die Beurteilung der Statusfrage insbesondere auch unter eherechtlichen Gesichtspunkten auf Grund einer Gesamtw�rdigung der pers�nlichen, beruflichen, sozialen und �konomischen Umst�nde des konkreten Falles; keinem dieser Kriterien kommt zum Vornherein vorrangige Bedeutung zu (BGE 117 V 197 f. Erw. 4b in fine; Urteil P. vom 19. November 2003, I 846/02, Erw. 5.2 mit Hinweisen).
3.2 Aus den Akten - namentlich den Arbeitgeberberichten der Kreispostdirektion X.________ vom 24. Mai 1996, der Confiserien H.________ vom 11. Oktober 2000 und S.________ vom 12. Oktober 2000 sowie den Zwischenverdienstbescheinigungen - ist ersichtlich, dass die Beschwerdef�hrerin vor Aufgabe ihrer Erwerbst�tigkeit per 6. September 1999 regelm�ssig zu mehr als 50 % gearbeitet hat. Ob der Besch�ftigungsgrad w�hrend Jahren zwischen 50 - 55 % geschwankt, so die Vorinstanz, oder sich - wie von der Versicherten geltend gemacht - zwischen 69 und 93,76 % bewegt hat, braucht indessen nicht abschliessend eruiert zu werden, zumal sich genaue Angaben mangels erh�ltlicher Arbeitsvertr�ge nicht (mehr) erheben lassen. Letzteren Umstand bezeugen insbesondere auch die diesbez�glich sehr ausf�hrlichen Vorbringen der Beschwerdef�hrerin, welche teilweise - eben gerade zufolge anscheinend nicht immer vollst�ndiger Unterlagen - doch eher spekulativ anmuten. Massgebend ist nach der hievor dargelegten Rechtsprechung einzig, in welchem Umfang die Versicherte als Valide bei im �brigen unver�nderten Verh�ltnissen einer ausserh�uslichen Besch�ftigung nachginge. Dabei stellt die bisherige beruflicherwerbliche Situation zweifellos ein gewichtiges Indiz dar, welches aber - vor allem wenn wie vorliegend mit gewissen Unsicherheiten behaftet - in Verbindung mit anderen Faktoren beurteilt werden muss. So ist etwa dem Antrag auf Arbeitslosenentsch�digung vom 9. August 1996 zu entnehmen, dass die Versicherte eine Teilzeitarbeit von h�chstens 25 Stunden w�chentlich gesucht hatte. In der Anmeldung zur Arbeitsvermittlung wurde als "Status" denn auch "50 - 60 %" vermerkt. Ferner gab die Beschwerdef�hrerin im "Fragebogen zur Ermittlung der Erwerbst�tigkeit bzw. Statusfrage" vom 13. Oktober 2000 an, ohne Behinderung alle m�glichen Arbeiten mit einem Tageseinsatz von 50 - 60 % auszu�ben und beantwortete die Frage, wieviele Stunden sie als Valide beruflich t�tig sein w�rde mit ca. 50 - 70 % ("vermutlich noch bei U.________-Confiserie"). Diese Ausk�nfte wurden im Abkl�rungsbericht Haushalt vom 4. Juli 2001 - offensichtlich ohne Opposition seitens der Versicherten - best�tigt. Erst als Reaktion auf den Vorbescheid vom 2. Mai 2002 hin liess die Beschwerdef�hrerin mit Stellungnahme vom 28. Oktober 2002 einwenden, als Gesunde zu 70 bzw. ab 1. August 2002 sogar zu 100 % erwerbst�tig zu sein.
Auf Grund dieser Aktenlage kann als erstellt gelten, dass die Versi-cherte im Gesundheitsfall zu rund 60 % eine Erwerbst�tigkeit im bis-herigen beruflichen Umfeld ausge�bt h�tte. Daf�r, dass sie ab dem 1. August 2002 vollzeitlich einer erwerblichen Besch�ftigung nachgegangen w�re, bestehen hingegen nicht gen�gend Anhaltspunkte. Zum einen war die Beschwerdef�hrerin unbestrittenermassen zu keinem Zeitpunkt vollzeitlich ausserh�uslich besch�ftigt gewesen. Ferner hat sie sich weder im "Fragebogen zur Ermittlung der Erwerbst�tigkeit bzw. Statusfrage" noch gegen�ber der die Verh�ltnisse im Haushalt abkl�renden Person in diesem Sinne verlauten lassen. Derartige im Verlauf des Abl�rungsverfahrens gemachte Angaben sind indessen praxisgem�ss st�rker zu gewichten als sp�tere, anders lautende Er-kl�rungen, welche von �berlegungen sozialversicherungsrechtlicher Natur beeinflusst sein k�nnen (AHI 2000 S. 197 Erw. 2d; Erw. 3 des in RKUV 2001 Nr. U 437 S. 342 ff. auszugsweise publizierten Urteils C. vom 18. Juli 2001, U 430/00; Urteil Z. vom 2. September 2003, I 77/03, Erw. 3.2.3; vgl. auch BGE 121 V 47 Erw. 2a mit Hinweisen). Der Um-stand, dass die j�ngste, 1981 geborene Tochter erst Mitte 2002 ihre Berufslehre mit Erfolg abgeschlossen hat, vermag daran nichts zu �n-dern. Sie war schon seit Jahren der intensivsten Betreuungsphase entwachsen und somit in der Lage - und auf Grund der von Familien-angeh�rigen ohnehin zu erbringenden erweiterten Mithilfe (vgl. ZAK 1984 S. 133 ff. Erw. 5; Meyer-Blaser, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum IVG, Z�rich 1997, S. 222 f.) sogar angehalten - selber einen massgeblichen Beitrag an den elterlichen Haushalt zu leisten und damit die Mutter h�uslich zu entlasten. Wie jedenfalls dem "Zeugenbericht" vom 24. Oktober 2002 zu entnehmen ist, scheint der Beschwerdef�hrerin eine solche Unterst�tzung seitens ihres Ehemannes sowie ihrer Tochter denn auch zuteil zu werden. Die Aussage, einzig auf Grund der noch nicht abgeschlossenen Ausbildung der Tochter bis im August 2002 kein Vollpensum aufgenommen zu haben, erscheint zudem vor dem Hintergrund, dass die Versicherte nach eigenen Angaben in den Jahren 1992 und 1993 - als die beiden j�ngsten Kinder notabene erst 11- und 12- bzw. 12- und 13-j�hrig waren - zu 93,76 bzw. 89,5 % gearbeitet haben soll, zumindest widerspr�chlich. Allein aus der Tatsache, dass die Versicherte sich w�hrend ihrer kontrollierten Arbeitslosigkeit auch f�r Vollzeitstellen beworben hat, l�sst sich sodann ebenfalls auf kein anderes Ergebnis schliessen, ist doch letztlich nicht bekannt, wie ernsthaft sie sich tats�chlich um derartige Pensen bem�ht hat, zumal die entsprechenden Nachweise aus den Jahren 1996 und 1997 datieren, als die Versicherte - gem�ss ihrer Aussage - eben gerade noch keine Arbeit zu 100 % hatte aus�ben wollen. Was im �brigen die f�r die Zeit bis 31. Juli 2002 geltend gemachte 70 %ige Erwerbst�tigkeit anbelangt, verm�chte auch eine derartige Annahme zu keinem anderen Schluss zu f�hren (vgl. Erw. 4.2 in fine und 6 hier-nach).
Zu beurteilen ist ferner, wie sich die fach�rztlich festgestellte Einschr�nkung in der Arbeitsf�higkeit (vgl. Erw. 2 hievor) im erwerblichen Bereich auswirkt.
Nach der Rechtsprechung sind f�r den Einkommensvergleich die Verh�ltnisse im Zeitpunkt des Beginns eines allf�lligen Rentenanspruchs massgebend; Validen- und Invalideneinkommen sind dabei auf zeitidentischer Grundlage zu erheben und allf�llige rentenwirksame �nderungen der Vergleichseinkommen bis zum Verf�gungserlass zu ber�cksichtigen (BGE 129 V 222). Die Beschwerdef�hrerin ist unstreitig seit September 1999 in ihrer Arbeitsf�higkeit eingeschr�nkt, weshalb der Rentenbeginn gest�tzt auf Art. 29 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 IVG auf September 2000 zu veranschlagen ist und die zu diesem Zeitpunkt bestehenden Einkommensverh�ltnisse relevant sind. Da zudem keine Hinweise f�r eine erhebliche Ver�nderung der Vergleichseinkommen bis zum Erlass der Verf�gung vom 19. November 2002 ersichtlich sind, er�brigt sich die Vornahme eines weiteren Einkommensvergleichs.
4.1.1 Bei der Bemessung des Valideneinkommens ist entscheidend, was die versicherte Person im massgebenden Zeitpunkt nach dem Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde tats�chlich verdienen w�rde (BGE 129 V 224 Erw. 4.3.1 mit Hinweis). Die Einkommensermittlung hat so konkret wie m�glich zu erfolgen, wes-halb in der Regel vom letzten Lohn auszugehen ist, den die versicherte Person vor Eintritt der Gesundheitssch�digung erzielt hat (ZAK 1980 S. 593 mit Hinweisen; Urteil R. vom 15. Juli 2003, I 793/02, Erw. 4.1 mit Hinweisen).
4.1.2 W�hrend Vorinstanz und Verwaltung zur Ermittlung des Valideneinkommens den monatlichen Durchschnittslohn bei der letzten Ar-beitgeberin, der Confeserie S.________, heranzogen, welcher sich gem�ss Bericht vom 12. Oktober 2000, unter Zugrundelegung eines Stundenansatzes von Fr. 20.-, auf Fr. 1723.- monatlich belief, erweist sich gem�ss Auffassung der Beschwerdef�hrerin einzig das Abstellen auf den zuletzt im Reinigungs- und Hauswartsdienst beim Postcheckamt O.________ erzielten Lohn als sachgerecht.
Entgegen der Betrachtungsweise der Versicherten kann der bis Ende Juli 1996 beim Postcheckamt O.________ erarbeitete Verdienst nicht als massgeblich erachtet werden. Wie insbesondere der Arbeitgeberbescheinigung vom 24. Mai 1996 zu entnehmen ist, erfolgte die dortige Arbeitsbeendigung infolge der Aufhebung des Postamtes im Rahmen von Rationalisierungsmassnahmen im Postzahlungsverkehr, sodass die Beschwerdef�hrerin - auch bei voller Gesundheit - nicht l�nger an dieser Stelle verblieben w�re, zumal die gesundheitliche Beeintr�chtigung erst ab September 1999 eintrat. Im "Fragebogen zur Ermittlung der Erwerbst�tigkeit bzw. Statusfrage" vom 13. Oktober 2000 gab die Versicherte �berdies an, ohne Behinderung vermutlich noch immer bei der Confiserie S.________ t�tig zu sein. Mit dem kantonalen Gericht ist somit grunds�tzlich auf die Einkommensverh�ltnisse laut Arbeitgeberbericht der Confiserie S.________ abzustellen, dessen mit Fr. 20.- bezifferter Stundenlohn dem tats�chlichen Validenverdienst zu entsprechen scheint, wurde der mit der Arbeitsleistung ab 1. Juni 2000 effektiv korrespondierende Stundenlohn doch mit lediglich Fr. 18.- angegeben. Da die Versicherte indes nur 86 Stunden pro Monat bei der Confiserie S.________ gearbeitet hatte, was bei einer durchschnittlichen betrieblichen Arbeitszeit von 42 Stunden in der Woche oder rund 168 Stunden monatlich einen Besch�ftigungsgrad von ca. 51 % ergibt, ist der Verdienst von Fr. 1723.- auf ein Pensum von 60 % aufzurechnen. Nach dem in Erw. 3.2 hievor Dargelegten ist n�mlich davon auszugehen, dass die Beschwerdef�hrerin im relevanten Vergleichsjahr 2000 als Gesunde etwa in diesem Umfang erwerbst�tig gewesen w�re. Das Valideneinkommen bel�uft sich demnach auf Fr. 2027.- monatlich oder - ein 13. Monatslohn wurde gem�ss Arbeitgeberbericht vom 12. Oktober 2000 nicht ausgerichtet - Fr. 24'324.- j�hrlich.
4.2 Zur Bestimmung des trotz gesundheitlicher Beeintr�chtigung zumutbarerweise noch realisierbaren Einkommens (Invalideneinkommen) hat die Vorinstanz zu Recht auf die statistischen Angaben laut der vom Bundesamt f�r Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) abgestellt (vgl. BGE 126 V 76 f. Erw. 3b/bb). Da der Versicherten verschiedene Hilfsarbeiterstellen offen stehen, ist der Zentralwert und nicht eine branchenspezifische Zahl massgeblich. Gem�ss Tabelle TA1 der LSE 2000 betr�gt dieser f�r im privaten Sektor einfache und repetitive T�tigkeiten (Anforderungsniveau 4) verrichtende Frauen bei einer w�chentlichen Arbeitszeit von 40 Stunden Fr. 3658.- monatlich oder Fr. 43'896.- j�hrlich. Aufgerechnet auf die im Jahre 2000 betriebs�bliche Wochenarbeitszeit von 41,8 Stunden (Die Volkswirtschaft, 1/2004, S. 94 Tabelle B9.2) resultiert daraus ein Einkommen von Fr. 45'871.- bzw. in Ber�cksichtigung der um 50 % reduzierten Arbeitsf�higkeit in k�rperlich leichten T�tigkeiten (vgl. Erw. 2 hievor) Fr. 22'935.50. In Nachachtung des vom kantonalen Gerichts auf 25 % veranschlagten leidensbedingten Abzugs vom Tabellenlohn, welcher allen einkommensbeeinflussenden Merkmalen - insbesondere dem Umstand, dass nach Aussage der MEDAS-Gutachter aus rheumatologischer Sicht Einschr�nkungen im Heben und Tragen von schweren Lasten, f�r Arbeiten in Zwangspositionen sowie in l�nger dauernden, rein stehend, vorn�bergebeugt oder mit erhobenen Armen durchzuf�hrenden T�tigkeiten bestehen - in grossz�giger Weise Rechnung tr�gt (vgl. BGE 126 V 78 ff. Erw. 5a und b), bel�uft sich das Invalideneinkommen auf Fr. 17'202.-.
Aus der Gegen�berstellung von Validen- (Fr. 24'324.-) und Invalideneinkommen (Fr. 17'202.-) ergibt sich eine - ungewichtete - Invalidit�t im erwerblichen Bereich von 29 % (zur Rundung vgl. das noch nicht in der Amtlichen Sammlung publizierte Urteil R. vom 19. Dezember 2003, U 27/02). Unter Annahme einer Erwerbst�tigkeit der Beschwerdef�h-rerin bei der Confiserie S.________ im Jahre 2000 als Valide von 70 % (vgl. 3.2 und 4.1.2 in fine hievor; Valideneinkommen: Fr. 28'379.-) beliefe sich die Invalidit�t auf 39 %.
5.1 Im Haushaltbereich gehen Vorinstanz und Verwaltung - dem Abkl�rungsbericht Haushalt vom 4. Juli 2001 folgend - von einer leidensbedingten Einschr�nkung von insgesamt 17 % aus, w�hrend die Versicherte diese, gest�tzt auf die Angaben im MEDAS-Gutachten vom 27. M�rz 2002, wonach die Leistungsf�higkeit im Haushalt 50 % betrage, auf 35,5 % beziffert. Namentlich die Einschr�nkung der im Haushaltbericht mit 5 bzw. 40 % gewichteten Teilbereiche "Haushaltf�hrung" sowie "Ern�hrung" seien auf je 50 % zu erh�hen, sodass sich allein diesbez�glich eine Behinderung von 2,5 und 20 % bzw. total - mit den �brigen im Abkl�rungsbericht in H�he von 13 % aufgef�hrten Behinderungen - von 35,5 % ergebe.
5.2 Der in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vertretenen Auffassung, wonach bei Vorliegen (auch) psychischer Beschwerden nicht ausschliesslich auf die Erhebungen der Abk�rungsperson im Haushalt abgestellt werden k�nne, hat das Eidgen�ssische Versicherungsgericht in einem neuesten Urteil B. vom 22. Dezember 2003 (I 311/03) - in Anlehnung an das nicht publizierte Urteil C. vom 9. November 1987, I 277/87 - insoweit pr�zisierend beigepflichtet, als, sofern Divergenzen zwischen den Ergebnissen der Haushaltabkl�rung und den �rztlichen Feststellungen zur F�higkeit der versicherten Person, ihre Haushalts-t�tigkeiten noch verrichten zu k�nnen, der medizinischen Einsch�tzung prinzipiell erh�htes Gewicht beizumessen ist. Dies ergibt sich - so das h�chste Gericht weiter - aus dem Umstand, dass der zur Abkl�rung der Invalidit�t im Haushalt ausgearbeitete Fragebogen vorwiegend f�r die Beurteilung der Invalidit�t infolge k�rperlicher Gebrechen ausgerichtet ist.
Die Beschwerdef�hrerin leidet unbestrittenermassen u.a. an einer rezidivierenden depressiven St�rung, weshalb den MEDAS-Gutachtern, welche die Arbeitsf�higkeit im Haushalt zufolge der psychischen und physischen Beeintr�chtigungen auf 50 % sch�tzen, grunds�tzlich Vorrang zukommt. Da die �rzte jedoch nicht detailliert zu den einzelnen Haushaltverrichtungen Stellung nehmen und nebst der Depression, welche im Zeitpunkt der Begutachtung im �brigen als leichten bis mittelschweren Grades qualifiziert wird, auch erhebliche somatische Leiden diagnostiziert wurden, kann auch deren Beurteilung nur in Verbindung mit den Erkenntnissen der IV-Abl�rungsperson Gewicht beigemessen werden. Gem�ss einem Protokoll der Beschwerdegegnerin vom 18. November 2002 hat die Abkl�rungsperson zudem ausdr�cklich best�tigt, dass bei der auf 10 % gesch�tzten Einschr�nkung in der Nahrungszubereitung nur die psychische Komponente eine Rolle gespielt habe, wohingegen eine Verlangsamung beim Kochen damals auf Grund k�rperlicher Leiden kein Thema dargestellt habe. Im Zeitpunkt der Abkl�rung sei die Versicherte jedenfalls mehrheitlich in der Lage gewesen, die Nahrungszubereitung uneingeschr�nkt ausf�hren zu k�nnen. Wie es sich damit verh�lt, braucht indessen nicht abschliessend beantwortet zu werden, da selbst bei Annahme einer Einschr�nkung im Haushalt von 35,5 % kein Leistungsanspruch begr�ndet wird (vgl. Erw. 6 hiernach).
Die gewichtete Invalidit�t bel�uft sich nach dem Gesagten auf 32 % (0,6 x 29 % + 0,4 x 35,5 %) bzw. 38 % (0,7 x 39 % + 0,3 x 35,5 %), weshalb es beim vorinstanzlichen Entscheid sein Bewenden hat.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kan-tons Solothurn, der Ausgleichskasse des Kantons Solothurn und dem Bundesamt f�r Sozialversicherung zugestellt.