Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NJW-RR%202005,51
Timestamp: 2020-08-10 16:41:37
Document Index: 252186039

Matched Legal Cases: ['§ 823', '§ 1004', '§ 1', '§ 823', '§ 4', '§ 1', 'BGH', '§ 7', '§ 7', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 1004', 'BGH']

KG, 22.06.2004 - 9 W 53/04 - dejure.org
KG, 22.06.2004 - 9 W 53/04
https://dejure.org/2004,6239
KG, 22.06.2004 - 9 W 53/04 (https://dejure.org/2004,6239)
KG, Entscheidung vom 22.06.2004 - 9 W 53/04 (https://dejure.org/2004,6239)
KG, Entscheidung vom 22. Juni 2004 - 9 W 53/04 (https://dejure.org/2004,6239)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2004,6239) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.
E-Card-Werbung
§ 823 Abs 1 BGB, § 1004 Abs 1 S 2 BGB, § 1 UWG
Unterlassungsanspruch wegen E-Mail-Spamming: Mithaftung einer politischen Partei bei Erleichterung des Spammings über eine E-Card-Funktion
BGB § 823 Abs. 1 § 4 Abs. 1 S. 2; UWG § 1
Inanspruchnahme einer politischen Partei auf Unterlassen der Erleichterung der Versendung von Spam-Mails
NJW-RR 2005, 51
GRUR-RR 2005, 66
MMR 2004, 616
BGH, 20.05.2009 - I ZR 218/07
Die überwiegende Ansicht in der Rechtsprechung und ein Teil des Schrifttums bejahen dagegen auch bei einer einmaligen E-Mail-Versendung eine entsprechende Rechtsverletzung (KG MMR 2002, 685; GRUR-RR 2005, 66; OLG München MMR 2004, 324 ; OLG Düsseldorf MMR 2004, 820 ; OLG Bamberg MMR 2006, 481 ; OLG Naumburg DB 2007, 911; LG Berlin NJW 2002, 2569 ;… Fezer/Mankowski, UWG, § 7 Rdn. 97;… Koch in Ullmann, jurisPK-UWG, 2. Aufl., § 7 Rdn. 189).
OLG Frankfurt, 30.09.2013 - 1 U 314/12
Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts bzw. Rechts auf eingerichteten …
Der deliktische, quasi-negatorische Unterlassungsanspruch bezieht sich im Gegensatz zum wettbewerbsrechtlichen nur auf bestimmte E-Mail-Adressen (vgl. KG NJW-RR 2005, 51, 52; Dietrich GWR 2012, 102, 103 f. m. w. N.).
Insbesondere hat er eine konkrete E-Mail-Adresse genannt, sodass es nicht darauf ankommt, ob sich der Unterlassungsanspruch des Klägers nur auf einzelne E-Mail-Adressen bezieht (OLG Frankfurt, MMR 2014, 115; KG, NJW-RR 2005, 51), oder der Unterlassungsanspruch ein personenbezogenes Recht und Ausdruck des allgemeinen Persönlichkeitsrechtes ist (…vgl. BGH NJW 2016, 870, juris Rn. 11; BGH, NJW 2009, 2958; AG Bonn, MMR 2018, 123).
AG Bonn, 01.08.2017 - 104 C 148/17
Zum Bezeichnungsumfang des Unterlassungsantrags und in Autoreply-Mails …
Soweit teilweise davon ausgegangen wird, der Anspruch des Klägers beschränke sich nur auf einzelne E-Mail-Adressen (OLG Frankfurt MMR 2014, 115; KG NJW-RR 2005, 51; Dietricht GWR 2012, 102, 103 f.), ist dem nicht zu folgen.
OLG Naumburg, 22.12.2006 - 10 U 60/06
Rechtswidriger Eingriff in eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb bereits …
Ansonsten begründet sie eine nicht unerhebliche Störung der betrieblichen Arbeitsabläufe (vgl. Thüringer OLG WRP 2006, 611 zitiert nach juris; OLG Düsseldorf MMR 2004, 820 - 821 zitiert nach juris; KG NJW-RR 2005, 51).
Bei den Übermittlungsformen per elektronischer Post ist für die Frage der unzumutbaren Belästigung nämlich nicht auf die einzelne Zusendung, sondern auf das Massenphänomen abzustellen (vgl. BGH; Urteil vom 01. Juni 2006, I ZR 167/03 bezüglich Telefaxwerbung; BGH NJW 2004, 1655 ff zitiert nach juris; OLG Düsseldorf MMR 2004, 820 - 821 zitiert nach juris; KG NJW-RR 2005, 51, 52).
LG Hagen, 25.10.2013 - 2 O 278/13
Die Zusendung unerwünschter Werbe-E-Mails im Geschäftsverkehr stellt einen unmittelbaren Eingriff in den eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb des Empfängers dar, so dass die ohne vorherige Einwilligung des Empfängers erfolgte Zusendung von Werbe-E-Mails einen Unterlassungsanspruch begründet (BGH NJW 2009, 2958; OLG Düsseldorf - 15 U 41/04; Kammergericht, NJW-RR 2005, 51; Amtsgericht Arnsberg, Urteil vom 11.03.2009 - 3 C 610/08).
Dies wird teilweise mit der Begründung bejaht, andernfalls könne der Verpflichtete nicht überblicken, was ihm verboten sei (Kammergericht NJW-RR 2005, 51; OLG Frankfurt, Urteil vom 30.09.2013 - 1 U 314/12).
LG Berlin, 23.01.2007 - 15 O 346/06
Unerlaubte Handlung: Störerhaftung des Versenders eines Newsletters
(vgl. LG München I MMR 2003, 483; KG NJW-RR 2005, 51).
Dabei ist der Verletzer darlegungs- und beweisbelastet dafür, dass die grundsätzlich bestehende Störung ausnahmsweise keine Abwehransprüche auslöst (vgl. BGH, NJW 2004 1655; KG, NJW-RR 2005, 51 ).
Das Kammergericht hat in seiner Entscheidung NJW-RR 2005, 51 deutlich auf die Mißbrauchsgefahren durch Schutzbehauptungen hingewiesen, weshalb an den Nachweis des Einverständnisses des Empfängers strenge Anforderungen zu stellen sind.
Von einer Wiederholungsgefahr i. S. des § 1004 Abs. 1 Satz 2 BGB (analog) ist vielmehr auf Grund der bereits eingetretenen Verletzungshandlung bereits dann auszugehen, wenn auf die Abmahnung die Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung verweigert wurde ( KG, NJW-RR 2005, 51 ).
AG Berlin-Mitte, 11.06.2008 - 21 C 43/08
Notwendigkeit der Einwilligung zur E-Mail-Werbung durch Double-Opt-In
Das Gericht folgt insoweit der obergerichtlich bestätigten Grundsätzen (vgl. KG, NJW-RR 2005, 51 ; BGH, NJW 2004, 1655 ).
LG Berlin, 15.12.2006 - 15 O 389/06
Werbe-Spam - Der werbende Charakter einer E-Mail entfällt nicht, wenn es sich um …
AG Essen, 20.11.2006 - 23 C 146/06
"Info-Werbung von Rechtsanwälten" - Auch das einmalige Absenden einer …
LG Berlin, 22.11.2005 - 15 O 710/05
Zu den notwendigen Vorkehrungen des Betreibers eines Affiliatenetzwerks zur …
LG Berlin, 06.02.2007 - 15 S 1/06
Unternehmenspersönlichkeitsrecht: Unterlassungsanspruch wegen unerbetenen …
LG Berlin, 01.06.2006 - 2b C 509/06