Source: http://shopbetreiber-blog.de/2012/06/04/button-loesung-bestellseite/
Timestamp: 2017-07-25 14:49:47
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Matched Legal Cases: ['BGH', '§ 312', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Button-Lösung: Wie muss die Bestellseite künftig aussehen? - Shopbetreiber-Blog
Martin Rätze | 4.06.2012 | Abmahnungen, Gesetze
Letztlich muss man hier abwarten, welchen Umfang an Informationen die Rechtssprechung verlangen wird und ob die Rechtsprechung die von uns vorgeschlagene „Teaser mit Detail-Link-Variante“ akzeptiert. Abmahnungen zu diesem Thema werden wohl ein großes Thema werden.
Direkt unterhalb dieser Informationen muss sich dann der Bestell-Button mit der Beschriftung „zahlungspflichtig bestellen“ oder einer anderen entsprechend eindeutigen Formulierung befinden.
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Antworten Ralph Schulze 4. Juni 2012
Antworten llamaz 4. Juni 2012
Na, dann wissen wir in 7-10 Jahren ja Bescheid, wenn dann mal ein höchstrichterliches Urteil darüber vorliegt was „wesentliche Merkmale der Ware oder Dienstleistung“ sind. Wieder einmal eine Glanzleistung des Gesetzgebers.
Antworten Peter Kahlhorn 4. Juni 2012
Mit Verbraucherschutz hat das ganze sicher nichts zu tun, bestenfalls mit Verbraucherverunsicherung. Mir kommt beim Text „zahlungspflichtig bestellen“ jedenfalls der Gedanke, dass ich oben zwar sehe, was die Ware und der Versand kostet, ich aber für den Bestellvorgang selbst einen nicht genannten Betrag zahlen muss.
Antworten shopper 4. Juni 2012
Das reicht. Wenn mir hier der Shopbetreiber nur ein „Iphone“ bestätigt, dann wäre einem Mißbrauch Tür und Tor geöffnet. Der Shopbetreiber muss mir allerdings nicht noch weitergehende Merkmale bestätigen (iOS, Siri, Monitorgröße etc. pp.) Wer anderer Meinung ist, der soll halt bis zum BGH wandern und sich das für ein fünfstelliges Kostenrisiko bestätigen lassen oder auch nicht.
Muss man jetzt von Branche zu Branche gucken, was da die wesentlichen Merkmale sind, die dazu dienen eine Ware eindeutig im Warenkorb zu beschreiben. Das wird von Branche zu Branche auch durchaus einen gewissen Umfang annehmen können. Aber das wird sicherlich jetzt nicht zu neuen Abmahnwellen führen. Dafür ist der Begriff „wesentliche Merkmale“ einfach zu butterweich, als das hier (böswillige) Wettbewerber dies nutzen und in Breite und mit einem erheblichen Prozesskostenrisiko so etwas angreifen werden. Immer schön den Ball flachhalten. Wenn man die Hinweise hier berücksichtigt, dann ist man schon ziemlich auf der sicheren Seite.
Antworten Gordon 4. Juni 2012
Wenn ich schon lese „….Abmahnungen zu diesem Thema werden wohl ein großes Thema werden….“ wird mir wieder ganz schwindelig.
Ich weiß, wir hatten die Fragestellung und Diskussion zur Genüge: Trotzdem frage ich mich immer noch, was ist eigentlich, wenn der Kunde bestellt, der VK jedoch den Vertrag nicht abschliesst. Hat der Kunde durch die „neue“ Lösung evtl. einen Anspruch auf Vertragserfüllung erworben?
Antworten Christian R. 4. Juni 2012
Antworten Martin Rätze 4. Juni 2012
Antworten Rico 4. Juni 2012
Antworten Dunkelwelt 4. Juni 2012
@Shopper: Totaler Unsinn, den Sie da wiedermal von sich geben! Selbst wenn ich dort nur „IPhone“ stehen habe, der Kunde hat 32GB bestellt, bekommt aber nur 16GB geliefert, hat er immernoch sein Widerrufsrecht! Wo hier auf Generalverdacht ein Abzockversuch stattfinden soll, ist mir völlig schleierhaft. So langsam habe ich das Gefühl, das Sie selbst garkein Shopbetreiber, sondern auch Abmahnanwalt o.ä. sind, so sehr, wie Sie sich immer wieder für den immer wieder neu erfundenen gesetzlichen Schwachsinn gegen Shopbetreiber im Namen des heiligen Verbraucherschutz einsetzen… Viel Arbeit scheinen Sie ja mit Ihrem nur mutmaßlich vorhandenen Shop nicht zu haben, wenn Sie immer wieder Zeit haben, neue, unötige gesetzliche Maßgaben umzusetzen…
Antworten Nino 4. Juni 2012
Antworten Michael 4. Juni 2012
Mir fehlt in der obigen Darstellung der ‚Bestellseite der Zukunft‘ die Position des Widerrufsrechts und der Widerrufsbelehrung. Oder sind diese Angaben die ‚Pflichtinformationen‘? Gehört der Hinweis auf die AGB nun nicht mehr zu den Pflichtinformationen die bisher über dem ‚Kaufen-Button‘ zu stehen hatten?
Vorschlag 1: Bitte eine Grafikdarstellung der ‚Bestellseite der Zukunft‘ mit Positionsangaben (als Kästchen ausgeführt), wo was zu stehen hat. Dies ist nicht ironisch gemeint.
Vorschlag 2: Diese Grafikdarstellung mit der ‚Bestellseite der Zukunft‘ als Gesetzesvorlage manifestieren, damit das Thema endlich erledigt ist!
Fazit: Eine jahrliche Folge-Zertifizierung des Online-Shops scheint nicht mehr auszureichen. Folge-Zertifizierungen müßten im Halbjahres-Turnus – oder besser noch, alle 3 Monate erfolgen, um einigermaßen ‚rechtssicher‘ zu bleiben. Wer soll das denn alles bezahlen und wer hat für die ständigen Änderungen noch die Zeit?
Antworten Holger 4. Juni 2012
konkrete Frage, wie verhält es sich mit der Belehrung zum Widerrufsrecht und dem „Pflichtangaben unmittelbar über dem Button“?
„Klassicher Weise“ platziert sie sich im Moment zwischen Artikelauflistung.
„Ganz oben sollte ebenfalls der Hinweis auf das Bestehen des Widerrufsrechtes inkl. eines Links auf die vollständige Widerrufsbelehrung stehen.“
Antworten Carl 4. Juni 2012
Mit einem „statischen nicht mitscrollenden“ Button ist ein Button gemeint, der z.B. am unteren Bildschirmrand „festgeheftet“ ist. Er ist also von Anfang an sichtbar. So ist es aber evtl. möglich, dass nur die Hälfte der Informationen auf dem Bildschirm betrachtet werden können. Dann kann der Kunde aber auf den Bestellbutton klicken, ohne dass er weiter nach unten scrollen muss, um alle Informationen zu erkennen.
Antworten Question 4. Juni 2012
Antworten Michael II 4. Juni 2012
Vielen Dank für die Ausführungen. Doch, ehrlich gesagt, verstehe ich langsam nur noch Bahnhof. Sie empfehlen einen Teaser mit Link auf die Produktdetailseite – die Kanzlei mit der Sie diskutierten sagt: „Hinweis: Die Anwälte der Kanzlei Langhoff, Dr. Schaarschmidt & Kollegen sehen den Link auf die Produktdetail-Seite als unzulässig an.“.
Dann weiter. Wie ist ein mitscrollbarer „Kaufen“-Button genau zu verstehen? Was für eine Größe wird empfohlen?
Ich nehme Ihre Anregungen gerne auf und bin gerade dabei, eine „Beispielbestellseite“ zu entwerfen.
Antworten Markus Henneken 4. Juni 2012
Gemäß den TS-Vorgaben hat ja der Hinweis auf die AGB und das Widerrufsrecht unmittelbar über dem Bestellbutton – zukünftig „Kaufen“-Button – zu erfolgen. Heißt, wir lassen auch das so, und nicht wie zuvor von Herrn Rätze beschrieben, am Anfang der Warenkorb-Liste.
Antworten finke 4. Juni 2012
Da wirst Du der viertel Stunde, „so what“, wohl noch etwas Arbeit und Zeit hinterherschicken müssen, denn mit dem ändern des Buttons und anpassen der AGB ist es ja wohl nicht getan.
Ich habe gerade den Hinweis und Link auf die AGB (die ich auch bis gerade über dem ‚Kaufen-Button‘ hatte) dort verbannt und gemäß den neuen Anweisungen ganz nach oben (Anfang Bestellseite) gesetzt.
+ ‚KAUFEN‘-Button (statt zahlungspflichtig bestellen)
Antworten Andy 4. Juni 2012
Antworten Baseline Toner 4. Juni 2012
Die Tendenz und das grundsätzliche Geschrei gegen den Verbraucherschutz finde ich zu solchen Anlässen immer etwas unangebracht. Es ist erst mal richtig, Lösungen zu suchen, die in einer virtuellen und stark manipulierbaren Umgebung eine gewisse Sicherheit bieten. Der Grund dieser Maßnahmen hat ja nun auch eine Geschichte, und entspringt nicht einer rein „sadistischen“ Ader.
Antworten hannes 4. Juni 2012
Antworten Hans Carlos Hofmann 4. Juni 2012
Antworten Copy und Print Weilburg 4. Juni 2012
Antworten Peter 4. Juni 2012
Antworten Mike 4. Juni 2012
Wir neigen zur Amerikanisierung, Verzeihung, Europäisierung. Orientieren wir uns weiterhin an den DAUs (wie auch in anderen Bereichen, z.B. bei der Rechtschreibreform), werden wir international bald keine Rolle mehr spielen. Wie wäre es denn mit einem Popup bei dem Betreten des Shops: „Achtung, Sie sind im Begriff ein Rechtsgeschäft abzuwickeln. Seien Sie aber unbesorgt, nirgendwo sonst sind Ihre Rechte so gestärkt wie hier und jetzt. Zum Knechten des Shopbetreibers einfach auf OK klicken“
Im übrigen schützen gerade die komplizierten deutschen Regelung den deutschen Online-Shopping-Markt. Jeder europäische Wettbewerber, der z.B. von Österreich oder aus den Niederlanden den deutschen Markt bedienen will, muss sich ja auch an diese deutschen Regelungen halten. Von daher spricht überhaupt nichts dafür „auszuwandern“ und seinen Online-Shop von außerhalb zu betreiben.
Antworten Angelika 4. Juni 2012
Es ist schlichtweg „abartig“. Wegen einiger weniger schwarzen Schafe, die nicht zur Rechenschaft gezogen werden können, weil sie pfiffig sind, muß eine ganze Branche leiden, nämlich die seriösen Shopbetreiber. Manchmal habe ich den Eindruck, dass alles daran gesetzt wird, uns Steine in den Weg zu legen und an den Ruin zu treiben, anstatt uns zu unterstützen, den Konsum im Land zu belassen. Armes Deutschland.
Antworten nik 5. Juni 2012
Antworten Alex 5. Juni 2012
Antworten llamaz 5. Juni 2012
Falls Sie den Beitrag oben gelesen haben dann wäre Ihnen aufgefallen daß sich hier ein Team von Anwälten beraten hat und zu keinem einheitlichen Ergebnis gekommen ist. Welchen der oben genannten Anwälte würden Sie sich zum „rübergucken“ den aussuchen?
Antworten Nico 5. Juni 2012
Antworten Frau Holle 5. Juni 2012
Wenn ein Richter auf die Frage antwortet, die ihm öffentlich von einem Zeugen gestellt wurde, was er denn dazu sagt, dass die Polizei das Protokoll nachweislich geändert hat und gegenüber diesem Zeugen, um diesen zu beeinflussen „Falschaussagen“ gemacht hat, ja sogar nötigend schwer gelogen hat und ihn beharrlich zu einer Falschaussage drängen wollte, durch den Gerichtssaal außer sich vor Wut zweimal schreit: „Das interessiert mich nicht!“ weil wohl der am Prozess /Tatbestand beteiligte Stadtrat bekannt oder befreundet ist, dann „Gute Nacht“ Demokratie Deutschland.
Antworten shopper 5. Juni 2012
Welche „klitzekleine Anpassung“ verlangt den der Gesetzgeber jetzt genau?
Antworten Spike 5. Juni 2012
Nun stelle ich mir folgende Fragen: Wie lange muss man sich noch den „wirklichen Abzockern“ fügen? Der Gesetzgeber putz sich an den seriösen Shop-Betreibern ab…sollte man das immer zulassen?
Antworten Arno Nühm 5. Juni 2012
„Und jetzt kommt der Gesetzgeber und verlangt im Verhältnis zu den oben angesprochenen Dingen, eigentlich eine klitzekleine Anpassung und schon sind alle am stöhnen…“
„Die Änderungen sind auf jeden Fall so klitzeklein gewesen, dass ich sie alle innerhalb von 20 Minuten umsetzen konnte…“
Antworten CB 5. Juni 2012
Zumindest das mit den „wesentlichen Artikelmerkmalen“ wird kein großes Abmahnungsthema werden, mit welchem sich die Online-Händler in der Breite beschäftigen müssen.
„Auf der Bestellseite ist in jedem Fall das Produktbild und die Bezeichnung, evtl. noch die Größe und Farbe und Ausführung (je nach Produkt) zu nennen, so dass das Produkt eindeutig als das zu dem genannten Preis zu bestellende Produkt in seiner Ausgestaltung zu identifizieren ist.“
Antworten elektroshop 6. Juni 2012
Antworten shopper 6. Juni 2012
Wenn Johannes Altmann von Shoplupe.de morgen hier einen Gastbeitrag veröffentlichen würde, wo er beschreibt, das aus Usablilty Gründen der Button im letzten Schritt mit „Kaufen“ zu beschriften ist, dieser Button sinnvollerweise unmittelbar unterhalb des Warenkorbes zu platzieren ist und man im Warenkorb möglichst alle „wesentlichen Artikelmerkmale“ zu beschreiben sind. Wenn er das noch mit einem groß angelegten A/B-Splitttest belegen würde, dass durch diese einfachen Maßnahmen die Conversionraten in mehreren Shops um 2-5 Promillepunkte erhöht werden konnten. Jeder hier würde sofort alles stehen und liegen lassen und sich an die Arbeit machen und das so umzusetzen. Und jeder wär dem Johannes Altmann dankbar für diesen Hinweis, der mit nur 20 Minütigem Aufwand diese sensationelle Verbesserung hinbekommen hat.
Ansonsten wundert mich auch, dass jetzt alle über den Begriff „wesentliche Artikelmerkmale“ am philosophieren sind. Auch vorher mußte der Käufer über die wesentlichen Artikelmerkmale im Shop informiert werden, nur war das nie ein Thema – schon garkein Abmahnthema. Jetzt auf einmal ist das ein riesen Aufreger.
Antworten Martin Rätze 6. Juni 2012
Antworten Carsten Ussat 6. Juni 2012
„Die Änderungen sind auf jeden Fall so klitzeklein gewesen, dass ich sie alle innerhalb von 20 Minuten umsetzen konnte…“ <- Ich lache dann später. Unsere Kunden lachen gar nicht mehr.
Antworten Nett 6. Juni 2012
Die „ABO- und KostenfallenFALLEN“ befinden sich immer mehr in 0180er Nummern und Smartphones…einmal falschen (nicht löschbaren) Button drücken, und es kastet richtig Geld (z.B. Browser-Telefonauskunft,Taxiruf,Flugpläne und sonstige Kostenbuttons)
Antworten Dunkelwelt 6. Juni 2012
@Arno Nühm: Zitat: „Solange Abmahnungen Existenzbedrohend sein können, ist stöhnen auch angesagt.“ — Nicht für Shopper, denn der werte Herr vertritt die Meinung, wie mehrfach auf SB von ihm geäußert, dass wenn schon eine Abmahnung existenzbedrohend für einen Shop ist, man erst garkeine Berechtigung hat, diesen zu betreiben und lieber gleich schließen sollte… . Traurig, solche Arroganz…
Antworten Oliver Mann 6. Juni 2012
Wie und wo müssen zB Hinweise auf Besonderheiten der Zahlart folgen? (etwa wenn Kunde bei Klick auf „kaufen“ erst an Paypal weitergeleitet wird?)
Antworten Arno Nühm 6. Juni 2012
Antworten Ana 7. Juni 2012
Ich hoffe sehr, dass alle Kunden ab 1.8. darüber aufgeklärt sind, was die Beschriftung „zahlungspflichtig bestellen“ bedeutet.
Schade ist, dass „zahlungspflichtig bestellen“ nicht die einzige erlaubte Formulierung sein wird. Denn eine einzige absolut verbindliche – das hätte wirklich geholfen, den Kunden Vertrauen zu schenken!
Antworten Susanne S. 7. Juni 2012
Antworten Oliver 9. Juni 2012
Warum soll der Hinweis auf die AGB etc. eigentlich unbedingt weit oben erfolgen? Was ist, wenn man bisher schon auf „Häkchen setzen“ verzichtet, was ja gesetzlich erlaubt ist.
Antworten Andreas Herrmann 11. Juni 2012
Antworten Sebastian K. 11. Juni 2012
Sie schreiben, dass AGB und Widerrufsbelehrung nach oben „sollten“. Zwingend erscheint mir dies indes nicht. Können diese nicht auch neben oder unter den Button gezogen werden, wie dies verschiedentlich auch empfohlen wird (http://t3n.de/news/abmahnungen-vermeiden-faq-389257/)? Die ausdrückliche Einbeziehung lässt sich ja über eine entsprechende Checkbox lösen. Gleiches gilt mE für Angaben zu Rechnungs- und Lieferanschrift. Wichtig erscheint mir in erster Linie, dass der unmittelbare Zusammenhang von wesentlichen Merkmalen Preis und Button gewahrt bleibt.
Antworten ET 12. Juni 2012
Wir rätseln immer noch über die „wesentlichen Merkmale“. Hier scheint mir wieder enormes Abmahnpotential gegebenen. Diese schwammigen Formulierungen sind ein Graus.
Antworten shopper 12. Juni 2012
Bei den „wesentlichen Merkmalen“ besteht überhaupt kein enormes Abmahnungspotenzial. Die Empfehlung vom Shopbetreiber-Blog ist doch eindeutig:
„Daher genügt u.E. folgende Gestaltung den Anforderungen:
Zusätzlich sollte ein eindeutig bezeichneter Link, z.B. „alle Detail-Informationen zu dem Produkt“, mit aufgenommen werden, der dann auf die Produktdetailseite führt.“
„Wir raten daher Unternehmern dazu, lediglich die markanten Produktmerkmale, die für eine Identifikation des Produkts erforderlich sind (wie etwa Art des Produkts, genaue Bezeichnung und Ausführung, ggf. Marke, Größe, Farbe) als wesentliche Merkmale (hier einer Ware) anzugeben und zugleich für weitere Artikeldetails auf die jeweilige Artikeldetailseite zu verlinken.
Eben aus Gründen der Übersichtlichkeit (die wiederum Voraussetzung für die bei der Erteilung der Pflichtinformation geforderte Klarheit und Transparenz ist) muss es letztlich ausreichen, wenn lediglich die prägenden Merkmale der Ware genannt werden und der Unternehmer zusätzlich für sämtliche Artikeldetails unter Hinweis auf eine genaue Beschreibung und das Setzen eines Links auf die jeweilige Artikeldetailseite verweist.“
Antworten Arno Nühm 14. Juni 2012
Antworten joachim 15. Juni 2012
Antworten mshweb 18. Juni 2012
Was mache ich eigentlich wenn mein Button „zahlungspflichtig bestellen“ eigentlich der „PayPal“ Checkout Button ist und eben zur Zahlung an PayPal weiterleitet?
An und für sich wird ja erst durch den Abschluss des Bezahlvorgangs über PayPal tatsächlich „zahlungspflichtig bestellt“ – bricht der Kunde bei / während dem Besuch von PayPal ab, wird die Bestellung noch nicht mal gespeichert – das heisst auch ein Storno erfolgt nicht.
Antworten Subu 29. Juni 2012
In Ihrem Musterbeispiel findet sich unter dem zu zahlenden Gesamtpreis am Ende noch ein Satz „zusätzlich fallen Kosten an…“.
Antworten Martin Rätze 29. Juni 2012
Antworten Verunsichert 2. Juli 2012
Wenn ich mir die Diskussion hier anschaue, kann ich fast allen Schreibern nur zustimmen. Diese Entscheidung, ist in meinen Augen verwirrend, intransparent und eine wahrhafte Zumutung. Oft genannt, wurden Produkte welche eben nicht in 2 Worten „eindeutig zu beschreiben“ sind.
nur so wäre gegeben, das alle Informationen enthalten sind. Das halte ich in Übersichtlichkeit noch für umsetzbar, wenn auch nicht angenehm oder leicht einzubauen, da sämtliche Artikel diese Merkmale, teils bei variablen Wahlmöglichkeiten nochmals im Bestellkorb ausweisen müssen. Bei Waschmaschienen (hier als Beispiel genannt) sieht das schon schlimmer aus. Dort gehören Verbrauch, Wasserverbrauch, EEK und viele viele andere Daten hinzu. Dennoch bleibt auch hier eine Übersichtlichkeit erhalten – wer bitte kauft denn 2 oder mehr Waschmaschienen auf einmal? Was aber passiert bei Kleinelektro Artikeln, wie z.B. Glühlampen, Energiesparlampen oder ähnlichen Beleuchtungslösungen? Diese schreiben vor: EEK, Lumen, Lebensdauer, Entsorgungsrichtlinien, Form, Länge, Breite, Höhe, Lichtfarbe, Wattzahl, Vergleichsmöglichkeiten, Bauart. (das wäre das Minimum der Auskunft für den Kunden). Somit müßte JEDES Leuchtmittel, direkt deklariert werden, und dies mit dem nur leicht gekürztem, ausführlichem Text der Beschreibung. – das ist eine Unmöglichkeit. Es ergeben sich für z.B. 10 Artikel (ich habe das ausprobiert) insgesamt 4 komplette Seiten „Warenkorb“ bis alle Informationen enthalten wären. Das abgesehen von der Tatsache der Überarbeitung hunderte bis tausender von Produkten, und dem Ergebnis einer solchen Intransparenz, das gegensätzlich dazu kein Kunde dieser Welt all diese Details nochmaligst lesen würde, das käme Werken wie Krieg und Frieden gleich, die keiner vor einer Bestellung liest. EBENFALLS sehe ich von Seiten des Kunden ein gänzlich gegen 0 tendierendes Interesse, sowieso zu lesen was selbiger bestellt. Diesbezüglich wird auch überstudierte Bevormundung, nicht vor Fehlern oder Unlust etwas zu lesen eine Änderung bewirken können. So z.B. haben wir viele Kunden, die uns Fragen stellen wie:
„ist das eine 60 Watt Glühlampe“ ? in der Artikelbeschreibung steht deutlich drin: „Glühlampe, 60 Watt“. Nicht einmal diese Information wird vom Kunden tatsächlich gelesen, und ich spreche nicht von seltenen Fällen, sondern kann das zu ca. 80 % aller Kunden pauschalisieren. Auch wenn selbige Informationen in ausführlichen Beschreibungen deutlichst gekennzeichnet sind – wird man gefragt – gelesen wird nichts.
Ebenfalls, und dabei bin ich wahrlich kein ungebildeter Mensch, kann ich AUSSCHLIEßLICH NICKEND BEJAEN! das mich ein Button: „Zahlungspflichtig bestellen“ – sofort vom Kauf in einem Shop abhalten würde! Die Frage, was ich mir darunter vorstellen muß, das ein Bestellvorgang (so selbst ausgeführt) bis dato stets kostenlos war, würde mich zu der Feststellung bringen, das hier wohl noch eine versteckte Gebühr für die Bearbeitung meiner Bestellung anfallen könnte – die ich wohl erst nach dem Klick auf dem Button zu sehen kriege, so zu sagen als „vorher versteckte Kosten“. Ich würde in diesem Fall (offen und ehrlich) zur heutigen Zeit von einer Bestellung komplett absehen, und daher lieber auf bisher bekannten Portalen kaufen, nicht auf direkten Onlineshops, die im Zuge des Verbrauchervertrauens sowieso schon einen sehr harten Kampf führen müssen am Markt.
Derzeit kann ich in dieser „wichtigen Änderung“ keinerlei Vorzüge für den Endkunden erkennen, es sei denn es handelt sich um Einzelartikel welche eher hochwertigere Preise erzielen. Was z.B. passiert bei Kleinartikeln wie Autoteilen? Baumarktteilen? Muß dort jede Mutter ausführlich beschrieben sein? Was wenn ich 50 Trennscheiben brauche, jede unterschiedlich – wer erfindet so einen Kram? Das „hin und her abgemahne“ der Shops, sehe ich da als das kleinere Übel. Höchstens selbstfinanzierende Anwälte auf Auftragssuche werden da aktiv, und für selbige gilt die Grundlage: Eine Abmahnung ist so lange untersagt, wie man nicht in Konkurrenz mit dem entsprechendem Angebot liegt. Daher fällt eine Abmahnung weniger aus heiterem Himmel, sondern entspringt eher der Konkurrenz, welche selbst mit klappernden Zähnen, und abgekauten Fingernägeln vor ihrem gestaltetem Abschlußwarenkorb sitzt, und hofft nicht selbst abgemahnt zu werden. Ich sehe es als einen der Punkte, das es hier in unserem schönem Land hochbezahlte studierte Leute gibt, welche scheinbar mal eine ABM brauchen, wie man selbiges früher nannte, so wird der Kopf wieder frei, und das Verständnis für den Normalbürger, beim Laub aufsammeln in der Stadt wieder etwas Bürgernäher. Bis dahin, ist dies für mich ein Bürokratentum, welches mir stärkste Kopfschmerzen verursacht, die in dieser Auflage geforderten Dinge, möglichst zutreffend und rechtssicher so in ein Bild zu setzen, das meine Kunden am Ende noch wissen, was sie überhaupt kaufen, ohne von Bibliotheken erschlagen zu werden, und danach „kostenpflichtig“ zu bestellen. – Verunsichert.
Antworten Frank Bartsch 4. Juli 2012
Antworten Jürgen 5. Juli 2012
das dachte ich früher auch immer. Aber angeblich ist in anderen Ländern die Bürokratie noch „beklopter“ als in Deutschland.
Ich verstehe durchaus, dass es Regeln geben muss. Was ich nicht verstehe (ein „normaler“ Menn kann das eben nicht verstehen) ist, dass eine Schaltfläche (zum Kaufen…) eben einen ganz bestimmten Text haben muss.
Sorry, ich möchte wirklich niemandem zu nahe treten, aber das ist doch geistiger Unsinn, sowas zu verlangen. Hinzu kommt ja noch die „Angstmache“, so nach dem Motto; „…wenn Sie Ihren Shop nicht bald anpassen, drohen Abmahnungen….“.
Das sage ich nur; „Dankeschön“. Es ist ein „wunderschönes“ Gefühl, ständig Angst haben zu müssen, einen auf n Deckel zu kriegen, und auch noch bezahlen zu müssen, wegen letztlich einer Bagatelle.
Antworten Wolf1000 5. Juli 2012
Antworten VH 10. Juli 2012
Antworten Ingo 12. Juli 2012
Antworten Guenther 20. Juli 2012
Viele Meinungen aber keine Antworten auf die wirklichen Frage. Man wird gezwungen etwas vorzugeben, was gar nicht der Fall ist: Es wird KEIN Kaufvertrag geschlossen, es besteht KEINE Zahlungspflicht, und wenn z.B. die Paypalzahlung abgebrochen wird, geht nicht mal eine Bestellung ein. Da wird mit der Button“lösung“ doch alles rechtlich viel fragwürdiger als vorher. Hat da wirklich keiner eine Antwort drauf?
„Der Vertrag auf meiner Seite kommt durch Zahlung des Kunden / Auslieferung der Ware / ausdrückliche Annahmeerklärung, etc. zustande. Betrifft mich die Buttonpflicht trotzdem?
Unabhängig davon, wie nach dem Absenden der Bestellung der Vertrag später zwischen dem Verbraucher und dem Kunden tatsächlich zustande kommt, ist die ordnungsgemäße Gestaltung des Buttons gemäß § 312 g Abs. 3 BGB Voraussetzung für das Zustandekommen eines Vertrages. Dies gilt- so die Gesetzesbegründung – unbeschadet der Beachtung der allgemeinen Grundsätze über das Zustandekommen und die Wirksamkeit von Verträgen.“
Antworten Erhard 25. Juli 2012
Antworten Pinokids 30. Juli 2012
Meine persönliche Meinung zur Button-Lösung : Der Bestellprozess in Onlinshops wird immer ausschweifender und zunehmend „aufgebläht“. Fast schon unübersichtlich, als Kunde muß man inzwischen aufwenig sehr viele Informationen durchlesen , verstehen, anklicken daß man gelesen hat, und auf dem Bestellbutton steht nun “ kaufen “ . Aber ich bin ja schon froh, daß man nicht zwingend “ zahlungspflichtig kaufen “ , “ kostenpflichtig bestellen “ oder eine ähnliche beamtendeutsche Floskel verwenden muß. Widerrufsbelehrung, Rücknahmeverlangen, Rücksendekostenvereinbarung – es wimmelt ja nur so von Fachausdrücken, die der normale Durchschnittskunde weder kennt, noch seitenweise davon lesen will.
Antworten Denise H. 1. August 2012
Antworten Thomas L. 1. August 2012
Antworten Orchideen Pflege 6. August 2012
Antworten Krankenversicherung und mehr 26. September 2012
Antworten Wird hier eigentlich jeder Spam-Kommentar freigeschaltet? 26. September 2012
Antworten Alex 28. Oktober 2013
Antworten Danie 22. Januar 2014
Zum Thema Button Lösung… Ich habe eine selbst gestrickte Shoplösung im Einsatz gehabt (zum Termin ist sie aus dem Netz genommen worden um nicht abgemahnt werden zu können). Hier gab es einen Warenkorb mit allen Informationen und einen Button zum „bestellen“. Es wurde eine Bestätigung versendet mit zusätzlicher Angabe der realen Versandkosten (da diese nicht mitberechnet werden) und dem Endpreis. Der Kaufvertrag aber kommt erst zustande, wenn der Kunde auch danach das Geld überweist.
Antworten Hannes 29. November 2014
Ja es ist schon etwas verrückt. Ich meine wenn der Kunde im Shop auf weiter oder bestellen klickt ist doch eigentlich klar was passiert. Dass man jetzt noch spezielle Formulierung wie z.B. „zahlungspflichtig bestellen“ einrichten muss ist etwas übertrieben.
Antworten Martin Rätze 1. Dezember 2014
Wenn der Bestellbutton mit „Weiter“ beschriftet ist, weiß niemand, dass man mit dem Klick auf diesen Button eine Bestellung abgibt. Das war auch schon vor dem 1. August 2012 irreführend.
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