Source: https://www.4broker.de/versicherung/wertpapiervermittlung/?flag=at
Timestamp: 2020-06-03 04:20:05
Document Index: 53297293

Matched Legal Cases: ['§ 94', '§ 1', '§ 1', '§ 1', '§ 1', '§ 136']

Haftpflicht WPV / vgV - for broker GmbH assekuradeur
Haftpflicht gew. Vermögensberater
Haftpflicht WPV / vgV
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Haftpflicht Immobilientreuhänder
Internationale Versicherungsprogramme (IP)
Prospekthaftpflichtversicherung
Schutz für Wertpapiervermittler (WPV) gemäß §§ 94 Z 77, 136b GewO, §§ 1 Z 45, 37 WAG und vertraglich gebundene Vermittler (vgV) gemäß §§ 1 Z 44, 36 WAG
Die Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung schützt den Gewerbetreibenden für den Fall, dass er wegen eines bei der Ausübung seiner beruflichen Tätigkeit begangenen Verstoßes von einem anderen für einen Vermögensschaden verantwortlich gemacht wird. Vermögensschäden sind sämtliche Schäden, die weder Personen- noch Sachschäden sind, noch sich aus solchen Schäden herleiten.
Versichert ist die rechtlich zulässige Tätigkeit des Wertpapiervermittlers bzw. vertraglich gebundenen Vermittlers.
Der Versicherungsschutz umfasst die Prüfung der geltend gemachten Ansprüche sowie die Abwehr unberechtigter Schadenersatzansprüche und die Freistellung des Gewerbetreibenden von berechtigten Schadenersatzverpflichtungen.
Versichert sind Gewerbetreibende, die gewerbsmäßig nachfolgende Tätigkeiten ausführen:
Anlageberatung in Bezug auf Finanzinstrumente gemäß § 1 Z 7 lit. a und c WAG
Annahme und Übermittlung von Aufträgen, sofern diese Tätigkeit Finanzinstrumente gemäß § 1 Z 7 lit. a und c WAG zum Gegenstand haben
vertraglich gebundener Vermittler
Förderung des Dienstleistungsgeschäfts
Akquisition von Neugeschäften
Annahme / Übermittlung von Kundenaufträgen
Platzieren von Finanzinstrumenten
Anlageberatung hinsichtlich der Finanzinstrumente und Dienstleistungen, die vom Rechtsträger (Haftungsdach) angeboten werden
250.000 EUR bis 1.000.000 EUR je Schadenfall frei wählbar
höhere Versicherungssummen auf Anfrage
20.000 EUR für Verletzungen einer Geheimhaltungsverpflichtung
(im Rechenmodul wählbar)
wissentliche Pflichtverletzung
erweiterte Übernahme der Nachhaftung
Cyber–Risk–Annex
unredliche Mitarbeiter (VSV)
Siehe Zusatzbausteine
Es besteht keine Verpflichtung zum Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung. Die Tätigkeit der Wertpapiervermittlung als auch des vertraglich gebundenen Vermittlers kann aber versichert werden. Das ist sinnvoll, weil es die rechtliche Möglichkeit gibt, den WPV bzw. den vgV bei einem Schaden direkt in Anspruch zu nehmen, nämlich
wenn er nicht offenlegt, für welchen Geschäftsherren er arbeitet;
wenn er ein ausgeprägtes eigenwirtschaftliches Interesse am Zustandekommen eines Vertrages hat;
wenn er das persönliche Vertrauen des Anlegers in besonderem Maße in Anspruch nimmt;
wenn das Wertpapierunternehmen einen Schaden erleidet (Regressansprüche).
wenn er dem Kunden nicht unmissverständlich zu verstehen gibt, dass er im Namen und im Auftrag seines Haftungsträgers tätig ist und / oder
wenn er deliktisch gehandelt hat.
Voraussetzungen für die Erlaubniserteilung (WPV)
Nachweis eines Vertretungsverhältnisses mit einem oder mehrerer Haftungsträger
Nachweis der Befähigung (Befähigungsprüfung oder individueller Nachweis besonderer Kenntnisse)
Nach Erlaubniserteilung unterliegt der Gewerbetreibende einer Weiterbildungsverpflichtung von 40 Zeitstunden innerhalb von 3 Jahren.
Voraussetzungen für die Eintragung ins bei der FMA geführte Register (vgV)
Berechtigung gemäß § 136a GewO, sofern in Österreich tätig
Nachweis besonderer Kenntnisse
Mögliche Prämiennachlässe
EU-Richtlinien sollen Gleichheit schaffen - nationale Anforderungen bleiben!
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