Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=14.04.2011&Aktenzeichen=1%20StR%20458/10
Timestamp: 2019-05-25 04:20:52
Document Index: 284686369

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 263', 'BGH', 'BGH']

https://dejure.org/2011,2273
BGH, 14.04.2011 - 1 StR 458/10 (https://dejure.org/2011,2273)
BGH, Entscheidung vom 14.04.2011 - 1 StR 458/10 (https://dejure.org/2011,2273)
BGH, Entscheidung vom 14. April 2011 - 1 StR 458/10 (https://dejure.org/2011,2273)
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NStZ-RR 2014, 132
Ist nach dem Urteil eines objektiven Dritten eine (möglicherweise objektiv werthaltige) Gegenleistung des Täuschenden bei normativer Betrachtung unter Berücksichtigung der individuellen und wirtschaftlichen Bedürfnisse und Verhältnisse des Geschädigten sowie der von ihm verfolgten Zwecke subjektiv wertlos, begründet dies einen Vermögensschaden in voller Höhe des zur Erlangung der Gegenleistung Aufgewandten (sog. persönlicher Schadenseinschlag, st. Rspr. seit BGH, Beschluss vom 16. August 1961 - 4 StR 166/61, BGHSt 16, 321; vgl. auch BGH, Beschluss vom 14. April 2011 - 1 StR 458/10, wistra 2011, 335, 338;… LK/Tiedemann, StGB, 12. Aufl., § 263 Rn. 178 mwN).
Grundsätzlich darf jeder Teilnehmer am Geschäftsverkehr seine bessere Information oder überlegene Sachkenntnis zu seinem Vorteil ausnutzen (vgl. BGH, Beschluss vom 14. April 2011 - 1 StR 458/10, wistra 2011, 335, Rn. 16 nach juris).
Ein Tatort ist für jeden der mittäterschaftlich agierenden Angeklagten dort begründet, wo einer von ihnen gehandelt hat, selbst wenn sich das Handeln auf Tatbeiträge beschränkt, die für sich gesehen nur Vorbereitungshandlungen sind (st. Rspr.; vgl. etwa BGH, Beschluss vom 14. April 2011 - 1 StR 458/10, wistra 2011, 335, 336 Rn. 14 mwN).