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Timestamp: 2019-06-17 23:02:28
Document Index: 294720148

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 7']

Landesrecht BW § 4 RealSchulVersV BW 2016 | Landesnorm Baden-Württemberg | - Wechsel zwischen den Niveaustufen | Verordnung des Kultusministeriums über die Versetzung und den Wechsel der Niveaustufen an Realschulen (Realschulversetzungsordnung) vom 19. April 2016 | gültig ab: 01.08.2016
Verordnung des Kultusministeriums über die Versetzung und...
§ 1 - Niveaustufen und Leistungsbewertung
§ 2 - Leistungsbewertung in der Orientierungsstufe
§ 3 - Erstmalige Zuordnung zu den Niveaustufen
§ 4 - Wechsel zwischen den Niveaustufen
§ 5 - Aufrücken in die nächsthöhere Klasse
§ 6 - Versetzungsanforderungen auf Niveau G
§ 7 - Versetzungsanforderungen auf Niveau M
§ 8 - Besondere Versetzungsentscheidungen
§ 9 - Maßgebende Fächer
§ 10 - Aussetzung der Versetzungsentscheidung
juris-Abkürzung: RealSchulVersV BW 2016
Gliederungs-Nr: 2214
die Versetzung und den Wechsel der Niveaustufen an Realschulen
(Realschulversetzungsordnung)
Wechsel zwischen den Niveaustufen
(1) Die Schülerinnen und Schüler werden jeweils für die Dauer eines Schuljahres, im Falle des Absatz 2 für die Dauer eines Schulhalbjahres entweder auf Niveau G oder Niveau M unterrichtet. Die Leistungsbewertung erfolgt in allen Fächern auf der zugewiesenen Niveaustufe.
(2) Sind die Anforderungen für einen Wechsel der Niveaustufe nach den Absätzen 3 und 4 erfüllt, ist auf Antrag der Erziehungsberechtigten ein Niveauwechsel auch zum Schulhalbjahr möglich. In diesem Fall erfolgt die anschließende Versetzungsentscheidung ausschließlich auf der Grundlage der im zweiten Schulhalbjahr gezeigten Leistungen.
(3) Ein Wechsel vom Niveau G zum Niveau M ist möglich, sofern in den Fächern Deutsch, Mathematik und in der Pflichtfremdsprache mindestens die Note »gut« sowie in allen für die Versetzung maßgebenden Fächern mindestens ein Durchschnitt von 3,0 erreicht wurde. Ausnahmsweise kann die Klassenkonferenz mit einer Mehrheit von zwei Dritteln die Aufnahme in das Niveau M auf Probe beschließen, wenn sie zu der Auffassung gelangt, dass die Schülerin oder der Schüler nach einer Übergangszeit den Anforderungen des Niveaus M gewachsen sein wird. Die Dauer der Probezeit wird von der Klassenkonferenz festgelegt und dauert längstens ein Schulhalbjahr. Über das Bestehen der Probezeit entscheidet die Klassenkonferenz unter Vorsitz der Schulleiterin oder des Schulleiters nach Maßgabe des § 7.
(4) Wurden die Leistungen nach Niveau M bewertet und ist zum Ende eines Schuljahres nach den Anforderungen dieses Niveaus keine Versetzung in die nächsthöhere Klasse möglich, kann die Schülerin oder der Schüler entweder mit Wechsel auf das Niveau G in die nächsthöhere Klasse aufrücken oder die Klasse wiederholen. Die Klasse kann nicht auf Niveau M wiederholt werden, wenn die Schülerin oder der Schüler auf diesem Niveau bereits in der vorangehenden Klasse einmal nicht versetzt wurde oder die derzeit besuchte Klasse bereits auf Niveau M wiederholt hat. Wer die Versetzungsanforderungen des Niveaus M erfüllt, kann in die nächsthöhere Klasse auch mit einem freiwilligen Wechsel auf das Niveau G aufrücken.
(5) Der Wechsel von dem Niveau M auf das Niveau G zum Schulhalbjahr der Klasse 9 ist ausgeschlossen.
Verkündet als Artikel 6 der Verordnung des Kultusministeriums zur Änderung schulrechtlicher Vorschriften vom 19. April 2016 (GBl. S. 308)
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