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Timestamp: 2016-10-21 11:25:32
Document Index: 137868653

Matched Legal Cases: ['Art. 82', 'Art. 95', 'Art. 105', 'Art. 97', 'Art. 95', 'Art. 105', 'Art. 28', 'Art. 16', 'Art. 28', 'BGE', 'Art. 16', 'BGE', 'Art. 66']

9C_350/2013 (13.12.2013)
9C_350/2013 � � Urteil vom 13. Dezember 2013
vertreten durch Rechtsanw�ltin Janine G�tte-Maeder,
Mit Verf�gung vom 7. Dezember 2011 wies die IV-Stelle des Kantons Aargau nach (medizinischer) Abkl�rung der Verh�ltnisse das Leistungsbegehren der 1963 geborenen M.________ wegen rentenausschliessendem Invalidit�tsgrad (30 %) ab.
Die hiegegen erhobene Beschwerde hiess das Versicherungsgericht des Kantons Aargau auf der Basis eines Invalidit�tsgrades von 40 % teilweise gut, indem es der Versicherten r�ckwirkend ab dem 1. Oktober 2007 eine Viertelsrente zusprach (Entscheid vom 16. April 2013).
Die IV-Stelle f�hrt Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten und beantragt, es sei der kantonale Gerichtsentscheid aufzuheben und die Verf�gung vom 7. Dezember 2011 bei Gew�hrung der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde zu best�tigen.
Auf die Begr�ndung der Beschwerde wird, soweit erforderlich, in den Erw�gungen eingegangen.
Die Versicherte, das kantonale Gericht und das Bundesamt f�r Sozialversicherungen sehen von einer Vernehmlassung ab.
Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten (Art. 82 ff. BGG) kann wegen Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 f. BGG erhoben werden. Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Es kann eine - f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidende (vgl. Art. 97 Abs. 1 BGG) - Sachverhaltsfeststellung von Amtes wegen nur berichtigen oder erg�nzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder wenn sie auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (Art. 105 Abs. 2 BGG).
Aufgrund der lediglich durch die IV-Stelle erhobenen Beschwerde ist einzig streitig und zu pr�fen, ob die im Rahmen des bei erwerbst�tigen Versicherten zur Anwendung gelangenden Einkommensvergleichs (Art. 28a Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 16 ATSG) vorgenommene Korrektur des Invalidit�tsgrades von 30 % gem�ss Verwaltungsverf�gung auf rentenbegr�ndende 40 % (Art. 28 Abs. 2 IVG) laut angefochtenem Entscheid vor Bundesrecht standh�lt (E. 1).
2.1.�Vorinstanz und Beschwerdef�hrerin stimmen bez�glich des im Gesundheitsfall hypothetisch erzielbaren Einkommens (Valideneinkommen) und des trotz gesundheitlicher Beeintr�chtigungen zumutbarerweise noch erreichbaren Verdienstes (Invalideneinkommen) darin �berein, dass jenes sich auf Fr. 58'500.- bel�uft und dieses ausgehend von statistischen Lohnangaben gem�ss Tabelle TA1, Anforderungsniveau 4, Total, Frauen, der LSE 2006 (aufindexiert auf das Jahr 2007) sowie unter Ber�cksichtigung einer f�r das Bundesgericht verbindlich festgestellten (E. 1) Restarbeitsf�higkeit von 80 % festzulegen ist. Diese Vorgehensweise hat in der Ablehnungsverf�gung vom 7. Dezember 2011 zu einem Betrag von Fr. 40'829.- gef�hrt, wogegen das kantonale Gericht zu einem Wert von Fr. 39'164.- gelangt ist. Wie in der Beschwerde im Einzelnen zutreffend dargelegt wird, erkl�rt sich der Unterschied daraus, dass die IV-Stelle den Statistiklohn, welcher auf 40 Wochenarbeitsstunden beruht, auf die durchschnittliche statistische Wochenarbeitszeit (41,7 Stunden) hochgerechnet hat, w�hrenddem das kantonale Gericht davon - entgegen der Rechtsprechung (vgl. statt vieler das in der Beschwerde zitierte Urteil 8C_1030/2009 vom 2. M�rz 2010 E. 7.1 mit weiteren Hinweisen) - abgesehen hat, was Bundesrecht verletzt (E. 1).
2.2.�Rechtlich richtig ist somit seitens des Invalideneinkommens ein Wert von Fr. 40'829.-, und nicht Fr. 39'164.-. Selbst wenn man nun der Beschwerdegegnerin - im Sinne des vorinstanzlichen Entscheides - einen behinderungsbedingten Abzug gem�ss Rechtsprechung (BGE 126 V 75) von 10 % gew�hrte, w�rde der Schwellenwert von 40 % nicht erreicht. Diesfalls w�re dem unbestrittenen Valideneinkommen von Fr. 58'500.- ein Invalideneinkommen von Fr. 36'746.- (Fr. 40'829.- mal 0,9) gegen�berzustellen, was nach Art. 16 ATSG einen Invalidit�tsgrad von 37 % (BGE 130 V 121) erg�be. Ob der vorinstanzliche Abschlag von 10 % rechtm�ssig sei, was die Beschwerdef�hrerin bestreitet, kann somit offenbleiben.
Mit dieser Verfahrenserledigung wird das Gesuch der Beschwerdef�hrerin um Gew�hrung der aufschiebenden Wirkung gegenstandslos.
Umst�ndehalber ist von der Erhebung von Gerichtskosten abzusehen (Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG).
In Gutheissung der Beschwerde wird der Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 16. April 2013 aufgehoben.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Aargau, dem Bundesamt f�r Sozialversicherungen und der Basler Lebens-Versicherungs-Gesellschaft schriftlich mitgeteilt.