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Timestamp: 2016-10-21 23:44:42
Document Index: 195538351

Matched Legal Cases: ['Art. 10', 'Art. 16', 'Art. 17', 'Art. 18', 'Art. 16', 'Art. 24', 'Art. 25', 'Art. 36', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'in fine']

U 346/06 (23.02.2007)
U 346/06
C.________, 1967, Bottmingerstrasse 103, 4102 Binningen, Beschwerdef�hrer,
Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen den Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft vom 5. April 2006.
C.________ (geb. 1967) war bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch unfallversichert, als er am 17. Juli 2002 einen Verkehrsunfall erlitt. �berdies zog er sich am 10. November 2002 eine Schnittverletzung zu. Die SUVA erbrachte die gesetzlichen Leistungen. Mit Verf�gung vom 22. April 2004 sprach sie C.________ eine Rente auf Grund eines Invalidit�tsgrades von 10 % sowie eine Entsch�digung f�r eine Integrit�tseinbusse von ebenfalls 10 % zu. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 2. Juli 2004 fest.
Die dagegen erhobene Beschwerde wies das Kantonsgericht Basel-Landschaft mit Entscheid vom 5. April 2006 ab.
C.________ l�sst Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hren und beantragen, die Sache sei zu n�heren Abkl�rungen an die SUVA zur�ckzuweisen.
Das kantonale Gericht hat die gesetzlichen Vorschriften zum Anspruch auf Heilbehandlung (Art. 10 Abs. 1 UVG), Taggelder (Art. 16 Abs. 1 UVG; Art. 17 Abs. 1 UVG) und Invalidenrenten der Unfallversicherung (Art. 18 Abs. 1 UVG), zur Ermittlung des Invalidit�tsgrades nach der Methode des Einkommensvergleichs (Art. 16 ATSG) und zur Integrit�tsentsch�digung (Art. 24 Abs. 1 UVG; Art. 25 Abs. 1 UVG, Art. 36 Abs. 1 und 2 UVV; Anhang 3 zur UVV) sowie die Rechtsprechung zur Bedeutung �rztlicher Ausk�nfte im Rahmen der Invalidit�tsbemessung (BGE 125 V 256 E. 4 S. 261), zum Beweiswert �rztlicher Berichte (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352), zum nat�rlichen (BGE 119 V 335 E. 1 S. 337) und ad�quaten (BGE 125 V 456 E. 5a S. 461f.) Kausalzusammenhang, zu den massgebenden Kriterien zur Beurteilung des ad�quaten Kausalzusammenhangs zwischen dem Unfall und psychischen Leiden (BGE 115 V 133 E. 6 S. 138), zur Ermittlung des Invalidit�tsgrades auf Grund von Tabellenl�hnen (BGE 129 V 472 E. 4.2.1. S. 475) und zum Abzug von maximal 25 % von den Tabellenl�hnen beim hypothetischen Invalideneinkommen (BGE 126 V 75 E. 5b/cc S. 80) richtig dargelegt. Darauf wird verwiesen.
Streitig und zu pr�fen ist, ob der medizinische Sachverhalt ausreichend abgekl�rt ist.
3.1 Die Vorinstanz hat die medizinischen Akten umfassend gew�rdigt und daraus zutreffend den Schluss gezogen, dass der Beschwerdef�hrer trotz der somatischen Leiden eine leichte T�tigkeit noch vollzeitlich aus�ben k�nnte. Entgegen der Behauptung in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde findet sich diese Einsch�tzung auch in der Expertise des Zentrums f�r Medizinische Begutachtung (ZMB), vom 20. September 2005, steht doch dort auf Seite 22 zu lesen, dass aus rein somatischer Sicht k�rperlich leichte, nicht schulterbelastende T�tigkeiten ohne �berkopfarbeiten, Heben und Tragen von Lasten �ber 15 kg vorerst zu 50 %, dann mit allm�hlicher Steigerung auch vollschichtig m�glich w�ren. Allerdings sei die Arbeitsf�higkeit aus psychiatrischer Sicht deutlich eingeschr�nkt. Wenn auf Seite 15 gesagt wird, der Beschwerdef�hrer k�nne versuchsweise zu 50 % bei Arbeiten beispielsweise am Tisch eingesetzt werden, ist dies nicht in dem Sinne zu verstehen, dass die Arbeitsf�higkeit bereits aus somatischen Gr�nden zu 50 % eingeschr�nkt w�re. Auch in diesem Abschnitt wird auf die psychische Problematik hingewiesen. Somit bestehen keine Differenzen in der Beurteilung zwischen dem ZMB einerseits und dem SUVA-Kreisarzt sowie der Reha-Klinik X.________ anderseits. Der medizinische Sachverhalt ist demnach rechtsgen�glich abgekl�rt, weshalb von weiteren Untersuchungen keine neuen Erkenntnisse zu erwarten sind (antizipierte Beweisw�rdigung; dazu BGE 124 V 90 E. 4b S. 94).
3.2 Die Vorinstanz hat sodann richtig erwogen, dass die psychischen Leiden nicht ad�quat unfallkausal sind. Auf die entsprechenden Erw�gungen wird verwiesen. Da der ad�quate Kausalzusammenhang nach konstanter Rechtsprechung eine Rechtsfrage ist (BGE 123 V 98 E. 3f in fine S. 105), kann er mit zus�tzlichen medizinischen Untersuchungen nicht n�her abgekl�rt werden.