Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=1%20ABR%205/61
Timestamp: 2019-10-17 07:05:11
Document Index: 244564386

Matched Legal Cases: ['§ 22', '§ 18', '§ 13', '§ 4', '§ 18', '§ 18', '§ 13', '§ 4', '§ 18', '§ 19', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 20', '§ 103']

BAG, 02.02.1962 - 1 ABR 5/61 - dejure.org
https://dejure.org/1962,528
BAG, 02.02.1962 - 1 ABR 5/61 (https://dejure.org/1962,528)
BAG, Entscheidung vom 02.02.1962 - 1 ABR 5/61 (https://dejure.org/1962,528)
BAG, Entscheidung vom 02. Februar 1962 - 1 ABR 5/61 (https://dejure.org/1962,528)
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Beachtung von Wahlanfechtungsgründen von Amts wegen - Prüfungspflicht des Wahlvorstandes hinsichtlich der Vorschlagslisten
BAGE 12, 244
BB 1962, 447
DB 1962, 573
BVerwG, 10.01.2007 - 6 PB 18.06
Berufsbezeichnung im Wahlvorschlag; Prüfung durch den Wahlvorstand; …
Demgemäß berechtigen nur solche unbeanstandet gebliebenen Mängel zur Wahlanfechtung, welche der Wahlvorstand kannte oder doch bei der gebotenen Sorgfalt leicht hätte erkennen können; letzteres ist bei offensichtlichen Mängeln der Fall (vgl. zu nicht wählbaren Bewerbern: Beschluss vom 13. März 1973 - BVerwG 7 P 1.72 - BVerwGE 42, 73 = Buchholz 238.38 § 22 PersVG Rheinland-Pfalz Nr. 1 S. 4 f.; zu unrichtigen Gruppenbezeichnungen: BAG, Beschluss vom 2. Februar 1962 - 1 ABR 5/61 - BAGE 12, 244 ; ähnlich zur Angabe der Berufsbezeichnung: OVG Münster…, Beschluss vom 22. Januar 1998 - 1 A 4257/87.PVL - juris Rn. 17).
Zwar haben die Gerichte für Arbeits sachen grundsätzlich allen Mängeln einer Betriebsratswahl nachzugehen und zwar selbst dann, wenn ein Anfechtungs grund im Laufe des Verfahrehs fallen gelassen wird (BAG AP Nr. 3 zu § 18 BetrVG} BAG 12, 244 - AP Nr. 10 zu § 13 BetrVG} BAG 16, 8 - AP Nr. 4 zu § 4 BetrVG} BAG 22, 38 â- AP Nr. 17 zu § 18 BetrVG).
BAG, 04.10.1977 - 1 ABR 37/77
Die Gerichte für Arbeitssachen haben aber grundsätzlich allen Mängeln einer Betriebsratswähl nachzugehen, und zwar selbst dann, wenn ein Anfechtungsgrund im Laufe des Verfahrens fallengelassen wird (BAG AP Nr. 3 zu § 18 BetrVG; BAG 12, 244 - AP Nr. 10 zu § 13 BetrVG; BAG 16, 8 = AP Nr. 4 zu § 4 BetrVG; BAG 22, 38 = AP Nr. 17 zu § 18 BetrVG; BAG AP Nr. 2 zu § 19 BetrVG 1972 [zu II 4 der Gründe], zur Veröffentlichung in der Amtlichen Sammlung des Gerichts vorgesehen).
LAG Rheinland-Pfalz, 26.10.2010 - 3 TaBV 32/10
Wahl der Betriebsvertretung - unrichtige Bezeichnung eines Bewerbers
Dies gilt jedenfalls in einem Fall der vorliegenden Art, in dem der Wahlvorstand trotz gegebener Anhaltspunkte für eine Fehlerhaftigkeit des Wahlvorschlages (s. dazu oben S. 8 f. unter II. 2. a)) eine ihm zumutbare und mögliche Nachprüfung unterlässt (vgl. BAG v. 02.02.1962 - 1 ABR 5/61 - BAGE 12, 253; vgl. dazu weiter den Hinweis der Beteiligten zu 5 unter Ziffer 1.) auf S. 2 - oben - der Beschwerdebegründung vom 20.08.2010 (dort Abs. 2 = Bl. 82 d.A.)).
Nach BAG 02.02.1962 - 1 ABR 5/61 - BAGE 12, 252 genügt bereits die dort genannte theoretische Möglichkeit zur Beeinflussung des Wahlergebnisses.
OVG Nordrhein-Westfalen, 11.09.1997 - 1 A 778/97
Personalvertretungsrechtliches Wahlanfechtungsverfahren; Nachprüfung einer Wahl; …
Dies würde auch der Wahrung des Friedens in der Dienststelle dienen (vgl. hierzu Neumann-Duesberg in der Entscheidungsanmerkung zum Beschluß des Bundesarbeitsgerichts vom 2. Februar 1962 - 1 ABR 5/61 -, AP Nr. 10 zu § 13 BetrVG, unter Ziffer 4).
BAG, 08.12.1982 - 6 ABN 32/82
Zu der Frage, ob bei einer Gemeinschaftswahl zum Betriebsrat das Mitglied einer Gruppe für die andere Gruppe kandidieren und gewählt werden kann, hat das Bundesarbeitsgericht bereits zum alten Recht im Be Schluß vom 2. Februar 1962 ( - 1 ABR 5/61 - = AP Nr. 1o zu § 13 BetrVG) Stellung genommen.
c) Soweit die Beschwerdeführer zur Darlegung einer Divergenz auf die Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts vom 2. Februar 1962, aaO, zurückgreifen, haben sie versäumt, ihr einen abstrakten Rechtssatz zu entnehmen, von dem die anzufechtende Entscheidung abweichen könnte.
Dem Gericht ist es nicht erlaubt, von sich aus neuen Streitstoff in das Verfahren einzuführen (BAG, Beschl. v. 2.2.1962 - 1 ABR 5/61 - = AP Nr. 10 zu § 13 BetrVG = DB 1962, 573 [BAG 02.02.1962 - 1 ABR 5/61] = BB 1962, 447; BAG, Beschl. v. 13.3.1973 - 1 ABR 15/72 - = AP Nr. 1 zu § 20 BetrVG 1972 = DB 1973, 1257 [BAG 13.03.1973 - 1 ABR 15/72] = BB 1973, 847; BAG, Beschl. v. 27.1.1977 - 2 ABR 77/76 - = AP Nr. 7 zu § 103 BetrVG 1972 = DB 1977, 069 = BB 1977, 544).
Deshalb sollen nur solche unbeanstandet gebliebenen Mängel zur Wahlanfechtung berechtigen, welche der Wahlvorstand kannte oder doch bei der gebotenen Sorgfalt leicht hätte erkennen können; letzteres sei bei offensichtlichen Mängeln der Fall (…vgl. Beschluss des Bundesverwaltungsgerichts vom 10. Januar 2007 - BVerwG 6 PB 18.06 -, juris Rn. 13, und Beschluss des Bundesarbeitsgerichts vom 2. Februar 1962 - 1 ABR 5/61 -, juris Rn. 33).
Die angefochtene Entscheidung weiche aber auch von den Beschlüssen des Bundesverwaltungsgerichts vom 8. November 1957 - BVerwG VII P 7.57 - und vom 4. Juni 1959 - BVerwG VII P 13.58 - sowie dem Beschluß des Bundesarbeitsgerichts vom 2. Februar 1962 - 1 ABR 5/61 - ab.
LAG Hessen, 22.04.1999 - 12 TaBV 130/98
Wahlanfechtungsverfahren; Beurteilungsspielraum des Wahlvorstandes; Status eines …
LAG Hessen, 26.10.1982 - 4 TaBV 90/81