Source: http://sispa.de/leistungen/aus-und-weiterbildung/systemische-erlebnistherapie/zusatzvereinbarung-und-pruefungsordnung.html
Timestamp: 2019-10-15 09:13:04
Document Index: 111968821

Matched Legal Cases: ['§1', '§3', '§4', '§5', '§6', '§7', '§8', '§9', '§10', '§11', '§12', '§13', '§14', '§15', '§16', '§18']

Aus- und Weiterbildungsvereinbarung und Prüfungsordnung „Systemische Erlebnistherapie (SET) – Heilprozesse in Naturräumen“
SISPA – Institut für Entwicklungsprozesse in der Natur – Diplom-Sozialpädagogin Annette Bergmann
§1: Ziel der Aus-und Weiterbildung
Mit der erfolgreich abgeschlossenen berufsbegleitenden Ausbildung „Systemische Erlebnistherapie – Heilprozesse in Naturräumen“ (SET) erhalten die TeilnehmerInnen die Kompetenz, mit erlebnistherapeutischem Handlungswerkzeug erlebnistherapeutische Maßnahmen im jeweiligen Arbeitsfeld der Psychiatrie, Psychosomatik, Kinder- und Jugendpsychiatrie/ Jugendhilfe, Prävention und Gesundheitsförderung sowie der Seelsorge, Institutionen/Unternehmen wie z.B. der Bundeswehr, eigenverantwortlich zu planen, anzuleiten, durchzuführen und zu reflektieren. Dabei wird in einem multiprofessionellen Team das Angebot ergänzt.
Mit der Aus- und Weiterbildung SET wird aufgezeigt, welche Möglichkeiten Szenarien, in denen Erlebnisse in Naturräumen stattfinden, korrigierende Erfahrungen bei Menschen ermöglichen. Weiter wird Ihnen ein lösungsorientierten Ansatz mit Praxis- und Theorieanteilen vermittelt, mit denen Heilung oder Linderung bei Krankheit und Einschränkungen angestoßen werden können.
Die Ausbildung SET richtet sich ausschließlich an volljährige Personen mit einer abgeschlossenen therapeutischen, pädagogischen Ausbildung, bzw. entsprechendem Studium, die bereits mindestens drei Jahre erlebnispädagogische Vorerfahrungen besitzen.
Zielgruppe sind Fachkräfte in pädagogischen, psychosozialen, medizinischen, pflegerischen, seelsorgerischen und anderen helfenden Berufen mit Berufserfahrung und ausreichend psychischer und emotionaler Stabilität.
Im Einzelfall sind Ausnahmeregelungen möglich (z.B. bei langjähriger Berufserfahrung im Bereich Gesundheit, medizinisch-therapeutischen Fachdiensten usw.). Der Persönlichkeit der Systemischen ErlebnistherapeutInnen wird dabei einen hohen Stellenwert eingeräumt. Besondere Beachtung finden Kompetenzen wie Authentizität, Empathie, Dialogfähigkeit und Flexibilität, Belastbarkeit und Selbstreflexion. Sie haben die Möglichkeit, sich für einen Ausbildungsplatz zu bewerben und vorzustellen. Auf diese Persönlichkeitsmerkmale werden dabei besonders geachtet.
§3: Kosten und Anmeldung der Aus- und Weiterbildung SET
Die Anmeldungs-/Reservierungsgebühr für einen Platz in der Aus-und Weiterbildung beträgt 190,40 Euro (inkl. gesetzlicher MwSt.).
Absagen zur Aus- und Weiterbildung Systemische Erlebnistherapie – Heilprozesse in Naturräumen müssen spätestens 4 Wochen vor Seminarbeginn in schriftlicher Form beim SISPA-Institut eingehen. In diesem Falle erhebt das SISPA-Institut für Entwicklungsprozesse in der Natur eine Bearbeitungsgebühr von 190,40 € (inkl. gesetzlicher MwSt.). Bei Absagen später als 4 Wochen vor Beginn des nächsten Moduls wird die volle Gebühr des Modules und der Reservierungsgebühr fällig, sofern nicht ein von uns zugelassener Ersatzteilnehmer gestellt wird. Das SISPA-Institut behält sich vor, Veranstaltungen bei mangelnder Teilnehmerzahl bis zu einer Woche vor Beginn der Veranstaltung schriftlich abzusagen.
Die Module der Aus- und Weiterbildung werden 14 Tage im Vorfeld in Rechnung gestellt. Der Betrag ist vor dem Modulbeginn zu zahlen. Es ist auch möglich, nach Absprache den gesamten Lehrgang in Rechnung gestellt zu bekommen. Die Kosten der kompletten Aus- und Weiterbildung betragen 4.990,00 € (inkl. gesetzlicher MwSt.). In diesem Betrag sind Kosten für An- und Abreise, Unterkunft und Verpflegung nicht enthalten.
1) Persönliches Vorgespräch ca. 45 Minuten (bei weiterer Entfernung auch per Telefon oder Skype möglich)
2) Schriftliche Anmeldung
3) Ärztliche Bescheinigung
4) Medizinischer Erhebungsbogen
5) Aussagekräftiger Lebenslauf
6) Nachweise über Selbsterfahrung und berufliche Abschlüsse im psycho-sozialen Bereich
7) Teilnahme-Bestätigung eines durchgeführten Selbsterfahrungsseminares bei Annette Bergmann
8) Geleistete Zahlung der Reservierungsgebühr von 190,40 Euro (inkl. gesetzlicher MwSt.)
9) Vom SISPA-Institut und TeilnehmerIn unterschriebener Vertrag
Die Aus- und Weiterbildung ist auf 12 Personen begrenzt. Die Plätze werden nach Eingang der Anmeldungen vergeben. Die Anmeldung wird verbindlich, wenn die Unterlagen 2 bis 9 beim SISPA-Institut eingegangen sind und das Vorgespräch (Punkt 1) stattgefunden hat. Für das Vorgespräch wird um zeitnahe Terminvereinbarung gebeten.
Sollte die Aus- und Weiterbildung ausgebucht sein, wird vom SISPA-Institut eine Warteliste geführt. Das Nachrückverfahren wird durch das Datum der Anmeldung bestimmt.
Die Teilnahme an der Aus- und Weiterbildung ist eigenverantwortlich. Die TeilnehmerInnen sollten bei Übungen mit Selbsterfahrungscharakter in der Lage sein, die eigenen Grenzen zu erkennen und zu wahren. Für das SISPA-Institut und die ReferentInnen besteht keine Haftung für etwaige Gesundheitsschäden. Die Haftung ist auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt. Für die Organisation der Aus- und Weiterbildung ist „SISPA-Institut für Entwicklungsprozesse in der Natur“, für die Inhalte der jeweilige Referent verantwortlich.
*TeilnehmerInnen, die eine Bescheinigung nach den Richtlinien des Bundesverbandes Erlebnispädagogik machen möchten, benötigen die Zulassungsvoraussetzungen dieser Dachorganisation (siehe www.bundesverband-erlebnispaedagogik.de).
Die gesamte Aus- und Weiterbildung kann innerhalb von 5 Jahren absolviert werden.
§4: Inhalte und Ablauf
Die Inhalte der Ausbildung beziehen sich v.a. auf den Einsatz der Systemischen Erlebnistherapie mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.
Die Ausbildung SET des SISPA-Instituts besteht aus:
- 7 Modulen = 6 Weiterbildungsmodule und 1 Abschluss-/Prüfungsmodul
- 3 tägigem Abschlussprojekt + Dokumentation und Präsentation
8 Selbstlerntage
5 Praktikumstage
Zum späteren Verlauf der Aus- und Weiterbildung werden eigene Projekte entwickelt, geleitet und reflektiert. Mit unterschiedlichen Referenten wird eine breite Aufstellung an Arbeitsmöglichkeiten und Erfahrungsaustausch angeboten
Eine Coaching-Einheit zur Mitte der Aus- und Weiterbildung ist in den Anmeldekosten enthalten. Dieses Gespräch unterstützt, eine Zwischenbilanz zu ziehen, den persönlichen Entwicklungsprozess anzuschauen.
Zusätzlich können folgende Angebote gegen Berechnung in Anspruch genommen werden: Infotag, Selbstentwicklung in der Natur, Einzelcoaching, Erste-Hilfe-Outdoor, Anleitung zur Praxis (Supervision). Diese Angebote sind für alle TeilnehmerInnen freiwillig.
Die Anmeldung erfolgt über das SISPA-Institut, die auch die Rechnung zu den geleisteten Einheiten stellt.
Die Rahmenbedingungen für das private Coaching und den Selbstentwicklungsseminaren können Sie den AGB Rahmenbedingungen des SISPA-Institutes, welches auf der Homepage sispa.de zu finden ist, entnehmen. Das Honorar für Coaching sowie „Beratungsprozesse in der Natur“ beträgt jeweils 120,00 Euro pro Stunde zuzüglich der jeweils gesetzlichen MwSt. pro Sitzung. Eine Sitzung dauert maximal zwei Zeitstunden.
Der Vertragspartner erstattet dem Veranstalter die Fahrtkosten zu der Veranstaltung, die nicht in den Seminarräumen des Veranstalters stattfinden. Bei der Anreise mit dem PKW erstattet der Vertragspartner 0,55 Euro pro zu fahrenden Kilometer. Die Anreise mit dem Flugzeug oder Bahn erstattet der Teilnehmer nach Beleg; der Veranstalter muss sich diesbezüglich zuvor mit dem Teilnehmer absprechen
Die jeweiligen Termine gelten bei Auftragserteilung als vereinbart. Bis 14 Tage vor einem vereinbarten Coachingtermin können die Parteien nach Absprache den Termin verlegen. Nimmt der Vertragspartner bzw. Teilnehmer einen Termin nicht wahr, verfällt dieser und muss bezahlt werden. Es kann dann wieder ein neuer Termin ausgemacht werden.
Die Module finden in den Naturräumen Wald, Insel, Alp, Berg, Meer, See und Fluss statt.
Die zeitliche Reihenfolge der Module ist hierbei frei wählbar. Es können auch nur einzelne Module als Fortbildung besucht werden. Die Teilnahme am Abschlussmodul ist in jedem Falle für alle TeilnehmerInnen verbindlich.
Die Module sind einem Thema zugeordnet und es ist möglich, diese berufsbegleitend zu absolvieren. Die Module sind mit jeweils zwei Referenten besetzt.
Aufgebaut ist die Aus- und Weiterbildung im Wechselspiel von ganzheitlichem Erfahrungslernen in unterschiedlichen Naturräumen, beispielhafter Methodenvermittlung, eigener Übung, sowie Theoriesequenzen.
Die Module finden größtenteils draußen statt. Beim Unterwegssein trägt jeder sein Gepäck bei sich. Es wird im Freien oder in einfachen Unterkünften (z.B. Zelten, Hütten) übernachtet und am Feuer gekocht. Die TeilnehmerInnen erlernen das Handwerk zur Begleitung von Klienten, Einzelpersonen und Gruppen, gerne in Kooperation psychosozialer Einrichtungen, multiprofessionellen Teams oder aber auch für die eigenständige Praxis (bei therapeutisch-medizinischer Grundausbildung). Es wird zwischen Selbsterfahrung, theoretischen Inhalten und Reflektionen abgewechselt. Hierbei werden Menschen in unterschiedlichen Naturräumen mit deren elementaren Kräften begleitet, Selbstheilungsprozesse werden unterstützt. Die SET verfolgt einen ressourcen- und lösungsorientierten Ansatz.
Die Methoden der SET unterstützen Menschen in Zeiten von Entscheidungen und Umbrüchen, von persönlichem Lernen und Wachstum. In der Beratung erhält der Coachee Orientierung und Klarheit. Belastete Klienten erlernen Methoden zur Burnout- Prävention.
Modul I: Aufbruch: Allgäu, Betzigau/Wetter
Modul II: Süßwasser, Seen und Flüsse: Allgäu, Rottachspeicher
Modul III: Wald und Feuer: Allgäu, Imberg
Modul IV: Berg: Südtirol, Dolomiten
Modul V: Innehalten: Allgäu, Betzigau/Wetter
Modul VI: Wind und Insel: Kanaren, La Palma
Modul VII: Abschluss und Prüfung: Allgäu, Betzigau/ Wetter
Jede® TeilnehmerIn erhält nach erfolgreicher Teilnahme der Module eine Teilnahmebescheinigung mit den geleisteten Stunden und Inhalte des Modules.
Die Selbstlerntage sind selbst organisierte Termine zwischen den Modulen, bei dem die TeilnehmerInnen im geschützten Rahmen Methoden anleiten und Praxiserfahrung sammeln. Diese können in der Peergroup der Aus- und Weiterbildung, oder aber auch im selbst gewählten Rahmen stattfinden.
Die Praktikumstage bieten eine Gelegenheit, für eine begrenzte Zeit beim SISPA-Institut und dessen Kooperationspartnern bei der Durchführung von erlebnistherapeutischen Maßnahmen zu hospitieren, um praktische Erfahrungen mit Klienten zu sammeln.
Das Abschlussprojekt muss mindestens 3 erlebnistherapeutische Einheiten (Gesamtdauer: 4 Stunden) umfassen. Diese können am Stück oder an drei verschiedenen Tagen durchgeführt werden. Der/die Durchführende übernimmt hierbei die Hauptverantwortung bzgl. Planung, Organisation, Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung des Projekts. Der äußere Rahmen der Dokumentation des Abschlussprojekts kann selbst gestaltet werden. Der Inhalt richtet sich nach der erlebnistherapeutischen Konzeption; eine Beschreibung des Klienten oder der Zielgruppe sowie der Ziele, erlebnistherapeutische Hintergründe und Definition, geplante zeitliche Abläufe, Vor- und Nachbereitungen, sowie eine detaillierte tatsächliche Projektbeschreibung mit Interventions-Methoden.
Auch eine persönliche Reflexion über das eigene Leitungsverhalten, den Verlauf des Projekts, usw. ist Bestandteil der Dokumentation.
§5: Zulassungsvoraussetzungen für die Prüfung
Um sich für das Abschlussmodul anmelden zu können, müssen alle Module I bis VI, die Selbstlerntage, die Praktikumstage, sowie das Abschlussprojekt durchgeführt und nachgewiesen worden sein. Das Abschlusszertifikat wird erst ausgehändigt, wenn alle Voraussetzungen geleistet sind.
§6: Prüfungstermine und Anmeldefristen
Die Prüfungstermine entsprechen jeweils den Terminen des Abschlussmoduls – Modul VII und sind vor Beginn der Aus- und Weiterbildung bekannt. Die Anmeldung für das Abschlussmodul muss mindestens 4 Wochen vor Modulbeginn vorliegen. Ebenfalls muss bis zu diesem Zeitraum die Projektdokumentation beim SISPA-Institut in zweifacher Form vorliegen.
§7: Prüfungskommission Die Prüfungskommission besteht aus zwei qualifizierten Ausbildern der Aus- und Weiterbildung des SISPA-Institutes. Neben der Ausbildung zum Systemischen Naturtherapeuten bzw. Systemischen Erlebnistherapeuten verfügen die Prüfer über einen therapeutischen, pädagogischen und/oder medizinischen Erstberuf, sowie über ausreichend Berufserfahrung. Von ihnen wird die Projektdokumentation gelesen und beurteilt. Ebenso wird das Kolloquium, das aus der Vorstellung und Präsentation des Abschlussprojekts besteht, von diesen beurteilt.
§8: Prüfungsform und Prüfungsablauf
Die Prüfung erfolgt während des Abschlussmoduls und beinhaltet folgende Bereiche: das Praxisprojekt, die Dokumentation des Projekts anhand eines Berichtes, sowie die Präsentation dieser Einheiten mit anschließendem Kolloquium.
Der Bericht ist ein schriftlicher Nachweis mit folgenden Inhalten: Therapieplanung, Anamnese, Befund, Zielsetzung, die praktische Durchführung einer Therapieeinheit und Reflektion.
Des Weiteren gibt es noch eine fachpraktische Prüfung, bei der es um handwerkliche Fähigkeiten geht, (z.B. Feuermachen, Lifeline legen…).
Das Kolloquium findet in Form eines Prüfungsgesprächs zwischen Prüfer und Prüfling statt. Die Prüfung findet in Anwesenheit aller TeilnehmerInnen des Abschlussmoduls statt. Diese dürfen während des Kolloquiums ebenfalls Fragen stellen. Die TeilnehmerInnen haben dabei keinen Einfluss auf die Bewertung.
§9: Abschlussgespräch
Das Abschlussgespräch findet einzeln statt und wird frei terminiert (min. 45 Minuten). Der Teilnehmer kann hier seine persönlichen Entwicklungsschritte während der Aus- und Weiterbildung darstellen. Im Gegenzug werden die persönlichen Entwicklungsschritte aus der Sicht der Prüfer vermittelt. Hier kann auch die eigene Heilungsgeschichte mit einfließen. Gemeinsam wird dadurch überprüft, ob die persönlichen Ziele und die Anforderung zum Bestehen der Prüfung für die Aus-und Weiterbildung erreicht worden sind.
§10: Bewertung
Folgende Bewertungen werden vergeben: „bestanden“, „nicht bestanden“ oder „nachbessern“. Sie setzen sich aus der Bewertung der schriftlichen Dokumentation über das Abschlussprojekt, dessen Präsentation und dem Kolloquium zusammen.
Beurteilt wird dabei die indikative und klientenzentrierte Anwendung erlebnistherapeutischer Methoden der SET.
§11: Wiederholung von Prüfungen
Bei der Vergabe der Bewertung „nicht bestanden“ hat der Prüfling die Möglichkeit die Prüfung bis zu zwei Mal zu wiederholen. Die Prüfung kann während des nächsten Abschlussmoduls erneut abgelegt werden. Es muss dabei im Vorfeld ein neues Abschlussprojekt durchgeführt worden sein und eine Dokumentation dazu vorliegen. Gegebenenfalls müssen in Absprache mit den Ausbildern Module zur Vertiefung wiederholt werden und ebenfalls weitere Selbstlern- und Praktikumstage durchgeführt werden. Erhält der Prüfling bei seiner dritten Prüfung die Bewertung „nicht bestanden“, kann er die Prüfung nicht erneut wiederholen und erhält dadurch kein Zertifikat über die erfolgreich absolvierte Aus-und Weiterbildung.
Bei der Vergabe der Bewertung „nachbessern“ werden mit dem Prüfling die Bereiche des Nachbesserns festgelegt. Dabei wird individuell entschieden, inwieweit ein neues Projekt durchgeführt werden muss und in welchem Umfang. Ebenso besteht die Möglichkeit, dass der Prüfling an Modulen zur Vertiefung teilnimmt und/oder weitere Selbstlern- und Praktikumstage in Anspruch nimmt. Die Nachbesserung muss innerhalb eines halben Jahres bei den Prüfern eingereicht werden. Bei dieser Form gibt es Teile der Abschlussarbeit, die noch einmal zu überarbeiten sind, so dass dann die Prüfung bestanden ist.
§12: Zertifikate
Nach Vergabe der Beurteilung „bestanden“ erhält der Teilnehmer ein institutseigenes Zertifikat. Auf diesem ist dokumentiert, dass die Aus-und Weiterbildung beim Bundesverband Erlebnispädagogik mit Gütesiegel zertifiziert ist. Das Zertifikat wird zusätzlich nur vergeben, wenn der Teilnehmer bei mindestens 90% der Module anwesend war.
§13: Anerkennung von externen Lehrgängen
Bei den Ausbildungszeiten der Module bzw. der Selbstlern- und Praktikumstagen können individuell auch Aus-, Fort,- und Weiterbildungen von weiteren zertifizierten Anbietern mit Nachweis angerechnet werden. Dies hängt sehr stark von Dauer, Inhalten und Qualifizierungen der vorherigen Ausbildungen ab und wird individuell geprüft.
§14: Prüfungs-Anmeldung und Rücktritt
Zur Prüfung anmelden kann sich derjenige Teilnehmer, der die Module I-VI des jeweiligen Lehrgangs durchlaufen hat, die Selbstlern- und Praktikumstage nachweisen kann, sowie sein Abschlussprojekt durchgeführt hat und seine Dokumentation über das Abschlussprojekt fristgerecht eingereicht hat. Teilnehmer, die die Prüfung wiederholen wollen, oder Teilnehmer, die die Module über mehrere Lehrgänge verteilt besucht haben, müssen sich zu der Prüfung schriftlich anmelden.
Da im Abschlussmodul 12 Teilnehmer, entspricht der maximalen Teilnehmerzahl der Aus- und Weiterbildung, geprüft werden können, werden die Plätze für Prüfungsanwärter der Wiederholungsprüfung einer vorherigen Aus- und Weiterbildung je nach Eingang ihrer schriftlichen Anmeldung vergeben. Wollen in einem Jahr mehr Teilnehmer wie vorgesehen geprüft werden, wird von dem SISPA-Institut eine Warteliste geführt. Dabei bestimmt das Datum der Anmeldung das Nachrückverfahren.
Die Anmeldung zum Abschlussmodul ist verbindlich. Ein Prüfungsplatz im Abschlussmodul wird durch die Zahlung von 190,40 € (inkl. gesetzlicher MwSt.) Prüfungsgebühr innerhalb von 14 Tagen reserviert. Vier Wochen vor der Prüfung muss die Anmeldung stattgefunden haben. Ca. 4 Wochen vor Beginn des Abschlussmoduls senden wir Ihnen die entsprechenden Unterlagen (inkl. der Rechnung für den noch ausstehenden Betrag) zu.
Absolviertes Abschlussgespräch, das sich auf den persönlichen Heilungsprozess bezieht (bei weiterer Entfernung auch per Telefon oder Skype)
Teilnehmerbescheinigung der abgeleisteten Module
Unterschriebene Praktikumsbescheinigung
Belegung von Selbstlerntagen/ min. 8 Tage
Geleistete Anzahlung von 190,40 € (inkl. gesetzlicher MwSt.) an das SISPA-Institut.
Aktueller Erste Hilfe Kurs – mind. 9 Stunden
Für die anfallenden Gebühren bei Nichtantreten der Prüfung gelten folgende Regelungen:
Rücktritt durch Teilnehmer am Abschlussmodul/ Prüfung:
Ein Rücktritt von dem Abschlussmodul bzw. von der Prüfung muss schriftlich erfolgen. Maßgeblich für die Fristeinhaltung ist der Eingang der Rücktrittserklärung beim SISPA- Institut.
Im Falle eines Rücktritts werden folgende Gebühren berechnet:
- bis zum einschließlich 42. Tag vor Modulbeginn pauschal 190,40 € (inkl. gesetzlicher MwSt.)
- bis zum einschließlich 21. Tag vor Modulbeginn 60% der regulären Modulgebühren
Bei Nichterscheinen an dem Modul oder verspäteter Rücktrittserklärung wird die volle Veranstaltungsgebühr erhoben. Kann der/die Teilnehmer/in eine Ersatzperson benennen, die an dem Modul teilnimmt, ist von dem/der zurückgetretenen Teilnehmer/in nur eine Bearbeitungsgebühr von 190,40 € (inkl. MwSt.) fällig. Nimmt ein/eine Teilnehmer/in nicht am gesamten Lehrgang teil, so besteht für den nicht genutzten Teil kein Rückvergütungsanspruch.
Zur Absicherung eines nicht vorhersehbaren Rücktrittes empfehlen wir den Abschluss einer Reisekostenrücktrittsversicherung.
Rücktritt durch SISPA-Institut für Entwicklungsprozesse in der Natur:
Bei Ausfall des Modules durch Krankheit des Referenten, höhere Gewalt oder sonstige unvorhersehbare Ereignisse besteht kein Anspruch auf die Durchführung des Modules. Ein Anspruch auf Ersatz von Reise- und Übernachtungskosten sowie Arbeitsausfall besteht nicht.
Sollte ein Modul wegen Nichterreichens der Mindestteilnehmerzahl oder aus anderen nicht vom SISPA-Institut zu vertretenden Gründen ausfallen, zahlt das SISPA-Institut die Veranstaltungsgebühr in voller Höhe zurück. Weitere Ansprüche bestehen nicht.
Sollte bis zwei Wochen vor Modulbeginn die Mindesteilnehmerzahl nicht erreicht sein, wird das Modul abgesagt.
Fällt wegen Krankheit oder sonstigen Gründen ein Modul innerhalb der Weiterbildung aus, wird dieses zu einem anderen Termin vom SISPA-Institut angeboten und nachgeholt.
§15: Urheberrechte Alle den TeilnehmerInnen ausgehändigten Unterlagen unterliegen dem Urheberrecht. Ohne die schriftliche Zustimmung des Verfassers dürfen keine der erhaltenen Unterlagen fotomechanisch, elektronisch oder anderweitig vervielfältigt werden. Sie dürfen nicht an Dritte weitergegeben oder in irgendeiner Form veröffentlich werden. Dies gilt besonders auch für die Dokumentationen der Abschlussprojekte der Teilnehmenden.
Es besteht Datenschutz mit Klientendaten und allgemeiner Datenschutz bzw. Schweigeplicht innerhalb der Ausbildungsgruppe.
§16: In-Kraft-Treten
Diese Aus-.Weiterbildungs- und Prüfungsordnung tritt mit Wirkung vom 04.12.2017 in Kraft.
Alle persönlichen Daten der TeilnehmerInnen werden vertraulich behandelt. Die Daten werden nicht an Dritte weiter gegeben und ausschließlich für interne Zwecke verwendet. Die Weitergabe der Daten z.B. auf Teilnehmerlisten bedarf der schriftlichen Zustimmung. Gerichtstand ist der Sitz des SISPA-Instituts.
§18: Allgemeines
Die Teilnahme an der Weiterbildung ist eigenverantwortlich. Die TeilnehmerInnen sollten bei Übungen mit Selbsterfahrungscharakter in der Lage sein, die eigenen Grenzen zu erkennen und zu wahren. Für das SISPA-Institut und die ReferentInnen besteht keine Haftung bei etwaigen Gesundheitsschäden. Die Haftung ist auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt. Für die Organisation der Aus- und Weiterbildung ist das SISPA-Institut zuständig. Für den Inhalt ist die jeweilige Referentin verantwortlich.
Dieser Vertrag und die gesamten Rechtsbeziehungen der Parteien unterliegen dem Recht der Bundesrepublik Deutschland. Sollten einzelne Bestimmungen dieses Vertrages unwirksam sein oder werden oder eine Lücke enthalten, so bleiben die übrigen Bestimmungen hiervon unberührt.
Dieser Aus- und Weiterbildungsvertrag ist den Allgemeinen Geschäftsbedingungen des SISPA-Institutes für Entwicklungsprozesse in der Natur vorranging, soweit widersprechende anderweitige Regelungen getroffen werden.