Source: https://ausschreibungen-deutschland.de/512047_Freianlagenplanung_nach_Teil_3_Abschnitt_2_HOAi_2013_der_leistungsphasen_1_bis_9_fuer_den_2019_Neuendettelsau
Timestamp: 2019-06-27 01:57:26
Document Index: 133930853

Matched Legal Cases: ['§ 49', '§ 44', '§ 45', 'Art. 61', '§ 160', '§ 160', '§ 160', '§ 160']

Öffentliche Ausschreibung Neuendettelsau 2019 Freianlagenplanung nach Teil 3 Abschnitt 2 HOAi 2013 der leistungsphasen 1 bis 9 für den Ersatzneubau einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung und einer Förderstätte in Neuenmarkt/Himmelkron 2019-02-11
Freianlagenplanung nach Teil 3 Abschnitt 2 HOAi 2013 der leistungsphasen 1 bis 9 für den ...
Freianlagenplanung nach Teil 3 Abschnitt 2 HOAi 2013 der leistungsphasen 1 bis 9 für den Ersatzneubau einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung und einer Förderstätte in Neuenmarkt/Himmelkron
Evang.-Luth. Diakoniewerk Neuendettelsau, Referat Bau und Immobilien
Kontaktstelle(n): Referat Bau und Immobilien
Telefon: +49 987482487
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.staatsanzeiger-eservices.de/aJs/EuBekVuUrl?z_param=153280
Die Diakonie Neundettelsau beabsichtigt den Neubau einer Werkstätte für Menschen mit Behinderung und einer Förderstätte in Neuenmarkt/Himmelkron.
Der Auftrag umfasst die Leistungen der Freianlagenplanung nach Teil 3 Abschnitt 2 HOAi 2013 der leistungsphasen 1 bis 9.
Der Auftragnehmer soll neben den Leistungen der Freianlagenplanung auch erforderliche Ver- und Entsorgungskanäle, Ingenieurbauwerke und Verkehrsanlagen (Parkierung, Vor- und Zufahrten, Feuerwehrzufahrt, Anlieferung usw.) auf dem Grundstück planen. Die hierfür erforderlichen Teil-) Leistungsbilder werden im Verhandlungsverfahren im Detail besprochen und festgelegt. Als optionale Leistungen werden ggf. erforderliche Umweltverträglichkeitsprüfungen, sowie artenschutzrechtliche Gutachten im Verhandlungsverfahren abgefragt.
Das Evang.- Luth. Diakoniewerk Neuendettelsau beabsichtigt den Bau der "integrierten Arbeitslandschaft Neuenmarkt". Diese besteht aus dem Neubau einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung (WfbM) mit 250 Plätzen und dem Neubau einer Förderstätte mit 48 Plätzen. Der Neubau der beiden vorgenannten Einrichtungen ersetzt eine bereits bestehende Einrichtung und wird gefördert.
Ein Architekturbüro wurde bereits beauftragt und hat einen Entwurf erstellt, der eine dreiteilige Kammerstruktur der Werk- und Förderbereiche vorsieht und einen förderfähigen Bedarf von ca. 4 550 m2für die WfbM und von ca. 1 300 m2 für die Förderstätte aufweist.
Die Außenanlagen sind durch begrünte Innenhöfe mit Pausen- und Ruheflächen, einen barrierefreien Vorplatz, sowie umfangreiche Erschließungswege u. a. für die Anlieferung der Werkstätten und die Zufahrt von Mitarbeitern, geprägt.
Die Gesamtkosten der Maßnahme werden derzeit auf ca. 34 Mio. EUR brutto geschätzt.
Der Auftrag umfasst die Leistungen der Tragwerksplanung nach Teil 4, Abschnitt 1 § 49 ff. nach HOAI 2013 für die Leistungsphasen 1 bis 6 für die vorstehend beschriebene Maßnahme.
Der gegenständliche Auftrag umfasst die Freianlagenplanung nach Teil 3 Abschnitt 2 HOAI 2013 der Leistungphasen 1 bis 9 für die vorstehend beschriebene Maßnahme.
Gefordert werden Nachweise und Angaben u. a. nach VgV und GWB, insbesondere nach § 44VgV. Details sind dem Bewerbungsbogen unter Ziffer 5 zu entnehmen.
Gefordert werden Nachweise und Angaben u.a. nach VgV und GWB, insbesondere nach § 45 VgV. Details sind dem Bewerbungsbogen unter Ziffer 6 zu entnehmen.
Berufshaftpflichtversicherung über 1,5 Mio EUR für Personenschäden und 1,5 Mio EUR für sonstige Schäden bei einem in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens. Die Deckung für das Objekt muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben. Die geforderte
Sicherheit kann auch durch eine Erklärung des Versicherungsunternehmens nachgewiesen werden, mit der diese den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert. Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (also ohne Unterscheidung nach Sach- und Personenschäden) ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind.
Gefordert werden Nachweise darüber, dass der Bewerber bauvorlageberechtigt (nach Art. 61 BayBO) und zum Führen der Berufsbezeichnung Dipl.-Ing. bzw. Dipl.-Ing. (FH) oder Bachelor oder Master berechtigt ist.
Bewerbergemeinschaften haben mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung ab zugeben, in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der bevollmächtigte Vertreter aufgezeigt ist, der die Mitglieder gegenüber der Vergabestelle rechtsverbindlich vertritt.
Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitgliedereiner Bewerbergemeinschaft sind unzulässig und führen zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffener Bewerbergemeinschaften im weiteren Verfahren
- Etwaige Vergabeverstöße muss der Bewerber/Bieter gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB innerhalb von 10 Tagen nach Kenntnisnahme rügen,
- Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Abgabe der Bewerbung oder der Angebote gegenüber dem Auftraggeber zu rügen,
- Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind nach § 160Abs. 3 Nr. 3 GWB spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbungs- oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen,
- ein Vergabenachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB innerhalb von 15 Kalendertagen nach der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der Vergabekammer einzureichen.