Source: https://www.steuernetz.de/gesetze/kstg/9
Timestamp: 2020-04-03 22:43:31
Document Index: 203213909

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 52', '§ 10', '§ 9', '§ 34', '§ 9', '§ 34', '§ 9', '§ 34', '§ 9', '§ 34', '§ 47', '§ 10', '§ 9', '§ 34', '§ 9']

geleistet werden (Zuwendungsempfänger). 3Für nicht im Inland ansässige Zuwendungsempfänger nach Satz 2 ist weitere Voraussetzung, dass durch diese Staaten Amtshilfe und Unterstützung bei der Beitreibung geleistet werden. (1) 4Amtshilfe ist der Auskunftsaustausch im Sinne oder entsprechend der Amtshilferichtlinie gemäß § 2 Absatz 2 des EU-Amtshilfegesetzes. (2) 5Beitreibung ist die gegenseitige Unterstützung bei der Beitreibung von Forderungen im Sinne oder entsprechend der Beitreibungsrichtlinie einschließlich der in diesem Zusammenhang anzuwendenden Durchführungsbestimmungen in den für den jeweiligen Veranlagungszeitraum geltenden Fassungen oder eines entsprechenden Nachfolgerechtsaktes. (3) 6Werden die steuerbegünstigten Zwecke des Zuwendungsempfängers im Sinne von Satz 2 Buchstabe a nur im Ausland verwirklicht, ist für die Abziehbarkeit der Zuwendungen Voraussetzung, dass natürliche Personen, die ihren Wohnsitz oder ihren gewöhnlichen Aufenthalt im Geltungsbereich dieses Gesetzes haben, gefördert werden oder dass die Tätigkeit dieses Zuwendungsempfängers neben der Verwirklichung der steuerbegünstigten Zwecke auch zum Ansehen der Bundesrepublik Deutschland beitragen kann. 7Abziehbar sind auch Mitgliedsbeiträge an Körperschaften, die Kunst und Kultur gemäß § 52 Absatz 2 Nummer 5 der Abgabenordnung fördern, soweit es sich nicht um Mitgliedsbeiträge nach Satz 8 Nummer 2 handelt, auch wenn den Mitgliedern Vergünstigungen gewährt werden. 8Nicht abziehbar sind Mitgliedsbeiträge an Körperschaften, die
2Abziehbare Zuwendungen, die die Höchstbeträge nach Satz 1 überschreiten, sind im Rahmen der Höchstbeträge in den folgenden Veranlagungszeiträumen abzuziehen. 3§ 10d Abs. 4 des Einkommensteuergesetzes gilt entsprechend.
§ 9 Absatz 1 Nummer 2 Sätze 1 bis 3 KStG in der Fassung des Artikels 2 des Gesetzes zur Umsetzung steuerlicher EU-Vorgaben sowie zur Änderung steuerlicher Vorschriften vom 8. April 2010 (BGBl. I S. 386), anzuwenden in allen Fällen, in denen die Körperschaftsteuer noch nicht bestandskräftig festgesetzt ist; dabei sind die für den jeweiligen Veranlagungszeitraum bisher festgelegten Höchstabzugsgrenzen weiterhin maßgebend - siehe Anwendungsvorschrift § 34 Absatz 8a Satz 5 KStG 2002 in der bis zum 31. Dezember 2014 gültigen Fassung
§ 9 Absatz 1 Nummer 2 Satz 4 KStG in der Fassung des Artikels 3 des Amtshilferichtlinie-Umsetzungsgesetzes vom 26. Juni 2013 (BGBl. I S. 1809), erstmals für den Veranlagungszeitraum 2013 anzuwenden - siehe Anwendungsvorschrift § 34 Absatz 8a Satz 6 KStG 2002 in der bis zum 31. Dezember 2014 gültigen Fassung
§ 9 Absatz 1 Nummer 2 Satz 5 KStG in der Fassung des Artikels 4 des Beitreibungsrichtlinie-Umsetzungsgesetzes vom 7. Dezember 2011 (BGBl. I S. 2592), gilt erstmals für den Veranlagungszeitraum 2012 - siehe Anwendungsvorschrift § 34 Absatz 8a Satz 6 KStG 2002 in der bis zum 31. Dezember 2014 gültigen Fassung. § 9 Absatz 1 Nummer 2 Satz 5 KStG in der Fassung des Artikels 2 des Gesetzes zur Umsetzung steuerlicher EU-Vorgaben sowie zur Änderung steuerlicher Vorschriften vom 8. April 2010 (BGBl. I S. 386) ist anzuwenden in allen Fällen, in denen die Körperschaftsteuer noch nicht bestandskräftig festgesetzt ist; dabei sind die für den jeweiligen Veranlagungszeitraum bisher festgelegten Höchstabzugsgrenzen weiterhin maßgebend - siehe Anwendungsvorschrift § 34 Absatz 8a Satz 5 KStG 2002 in der bis zum 31. Dezember 2014 gültigen Fassung.
(3) 1Der Steuerpflichtige darf auf die Richtigkeit der Bestätigung über Spenden und Mitgliedsbeiträge vertrauen, es sei denn, dass er die Bestätigung durch unlautere Mittel oder falsche Angaben erwirkt hat oder dass ihm die Unrichtigkeit der Bestätigung bekannt oder infolge grober Fahrlässigkeit nicht bekannt war. 2Wer vorsätzlich oder grob fahrlässig eine unrichtige Bestätigung ausstellt oder veranlasst, dass Zuwendungen nicht zu den in der Bestätigung angegebenen steuerbegünstigten Zwecken verwendet werden (Veranlasserhaftung), haftet für die entgangene Steuer; diese ist mit 30 Prozent des zugewendeten Betrags anzusetzen. (4) 3In den Fällen der Veranlasserhaftung ist vorrangig der Zuwendungsempfänger in Anspruch zu nehmen; die natürlichen Personen, die in diesen Fällen für den Zuwendungsempfänger handeln, sind nur in Anspruch zu nehmen, wenn die entgangene Steuer nicht nach § 47 der Abgabenordnung erloschen ist und Vollstreckungsmaßnahmen gegen den Zuwendungsempfänger nicht erfolgreich sind; § 10b Absatz 4 Satz 5 des Einkommensteuergesetzes gilt entsprechend.
§ 9 Absatz 3 Satz 2 KStG in der Fassung des Artikels 4 des Ehrenamtsstärkungsgesetzes vom 21. März 2013 (BGBl. I S. 556), erstmals anzuwenden für den Veranlagungszeitraum 2013 - siehe Anwendungsvorschrift § 34 Absatz 8a Satz 9 KStG 2002 in der bis zum 31. Dezember 2014 gültigen Fassung
Zu § 9: Geändert durch G vom 19. 7. 2006 (BGBl I S. 1652), 7. 12. 2006 (BGBl I S. 2782), 13. 12. 2006 (BGBl I S. 2878), 10. 10. 2007 (BGBl I S. 2332), 19. 12. 2008 (BGBl I S. 2794), 20. 4. 2009 (BGBl I S. 774) und 8. 4. 2010 (BGBl I S. 386), 7. 12. 2011 (BGBl I S. 2592), 21. 3. 2013 (BGBl I S. 556) und 26. 6. 2013 (BGBl I S. 1809).