Source: https://www.wettbewerbe-aktuell.de/ergebnis/neubau-eines-feuerwehrgera-14268
Timestamp: 2019-02-20 19:55:03
Document Index: 55007278

Matched Legal Cases: ['§ 5', '§ 2', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§5', '§ 19', '§ 1', '§ 107']

Ergebnis: Neubau eines Feuerwehrgerätehauses Alzey
1. Preis: EICHLER Architekten GmbH, Alzey - Weinheim
2. Preis: WW GmbH Architekten und Stadtplaner, Trier
4. Preis: KSG Kister · Scheithauer · Gross Architekten und Stadtplaner GmbH, Köln
Neubau eines Feuerwehrgerätehauses	, Alzey/ Deutschland
wa-2013528
FB 4 – Bauen und Umwelt
Fachberater: Ingenieurbüro Ingenbleek, Berlin
Für die freiwillige Feuerwehr der Stadt Alzey soll ein Feuerwehrgerätehaus am westlichen Stadtrand errichtet werden.
Die Feuerwehr ist Stützpunktfeuerwehr für den mittleren Landkreis und damit zuständig für das Stadtgebiet Alzey und die Vororte sowie zwei Autobahnabschnitte. Das Gerätehaus ist Hauptstandort des Gefahrstoffzuges des Landkreises. Auch die Werkstätten werden interkommunal genutzt.
Stadt AlzeyRathaus – Ernst-Ludwig-Straße 42Kontaktstelle(n): Zentrale Vergabestelle der Stadt AlzeyZu Händen von: Daniel Beiser55232 AlzeyDEUTSCHLANDTelefon: +49 6731495203E-Mail: vergabestelle@alzey.deFax: +49 6731495207Internet-Adresse(n): Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers / des Auftraggebers:www.alzey.deAdresse des Beschafferprofils:www.alzey.de/deutsch/buerger/Ausschreibungen/Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten KontaktstellenAusschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen fürden wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem)verschicken: die oben genannten KontaktstellenAngebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genanntenKontaktstellen
Neubau eines Feuerwehrgerätehauses in Alzey.
Für die freiwillige Feuerwehr der Stadt Alzey soll ein Feuerwehrgerätehausam westlichen Stadtrand errichtet werden. Die Feuerwehr istStützpunktfeuerwehr für den mittleren Landkreis und damit zuständig fürdas Stadtgebiet Alzey und die Vororte sowie zwei Autobahnabschnitte. DasGerätehaus ist Hauptstandort des Gefahrstoffzuges des Landkreises. Auchdie Werkstätten werden interkommunal genutzt für die Stadt Alzey und dieumliegenden Verbandsgemeinden.Darüberhinaus wird hier der zentrale Ausbildungsstandort für dietheoretischen und praktischen Ausbildungen auf Landkreisebene angesiedelt.Das Raumprogramm umfasst in wesentlichen Teilen die Fahrzeughalle (886 m²)mit angegliederten Werkstätten und zugehörigen Lagerräumen: allgemeineWerkstatt (50 m²), Schlauchpflegewerkstatt (75 m²), Kraftstoff- undÖllagerraum (14,5 m²), 2 Materiallager (je 50 m²), Atemschutzwerkstatt(115,5 m²) und Werkstatt Kleiderpflege (22 m²). Der Einsatzbereich enthältPSA-Ablage und Umkleide mit Sanitärräumen, die Funkeinsatzzentrale, 3Büros, Sozialraum und Kleiderkammer, zusammen 215,5 m². ImSchulungsbereich (107,5 m²) entsteht der Schulungsraum mit Lehrmittelraum,Teeküche und barrierefreiem WC. Eine Atemschutzübungsstrecke in der Größevon 180 m² ist einzuplanen, eine Übungswand sowie sonstige Räume fürTechnik. Insgesamt umfasst der Feuerwehrbereich 1 793,50 m² Nutzfläche.Darüberhinaus soll an dem Standort auch weiterer Raumbedarf der kommunalenEinrichtungen gedeckt werden. Neben dem Feuerwehrgerätehaus sind Räume fürfolgende Nutzungsbereiche zu planen: Sitzungs- und Schulungsraumsaal (150m²) mit Nebenräumen, Musik-Übungsraum (50 m²), KFZ-Bereich für städtischeBetriebe (80 m²), 2 Wohnungen (je 120 m²).Diese Nutzungsbereiche sollen in einem eigenen Gebäudeteil realisiertwerden, sodass sich die Nutzungen nicht überlagern und die Funktioneneindeutig auffindbar sind. Eventuell wird dieser Teil als eigenerBauabschnitt errichtet.Die vorgenannten Angaben sollen einen Eindruck von der Größenordnung undden Funktionen des Gebäudes vermitteln. Für die Bearbeitung derWettbewerbsaufgabe maßgeblich ist das in der Auslobung dargestellteRaumprogramm.Die Stadt Alzey führt einen Architektenwettbewerb durch, um für dieseBauaufgabe eine gemäß den Kriterien unter I.V.3) optimierte Planung zuerhalten.Wettbewerbsleistungen: Lageplan (Maßstab 1:500), Grundrisse aller Ebenen,Schnitte und Ansichten im Maßstab 1:200 sowie ein Modell (Maßstab 1:500),eine einfache Perspektive, konzeptionelle Skizzen, Fassadenschnitt(Maßstab 1:50), Erläuterungsbericht, Ermittlung von Flächen undRauminhalten, Kostenschätzung.
Zum Nachweis der erforderlichen Angaben soll der Bewerberbogen verwendetwerden, der bei der Internet-Adresse der Kontaktstelle gem. I.1) abgerufenwerden kann. Maßgeblich für das Verfahren bleibt jedoch ausschließlich derText der EU-Bekanntmachung. Die eingereichten Bewerbungsunterlagen werdennicht zurückgegeben. Die Bewerbungsunterlagen inklusive der vorzulegendenNachweise sind in deutscher Sprache vorzulegen.1. Nachweise:Werden die nachfolgend aufgeführten Nachweise 1 bis 7 nicht oder nichtvollständig vorgelegt, führt dies zwingend zum Ausschluss. DieVergabestelle macht von § 5(3) VOF (Nachforderungsmöglichkeit) keinenGebrauch.1.1. Angaben zu Name, Rechtsform, Anschrift und Kontaktdaten desBewerbers.1.2. Nachweis der Unterschriftsberechtigung.1.2.1 bei Personengesellschaften durch Nachweis der Vertretungsmacht.1.2.2 bei juristischen Personen durch Vorlage einesHandelsregisterauszugs.1.2.3 bei Arbeits-/Bietergemeinschaft ist ein bevollmächtigter Vertreterder Arbeits-/Bietergemeinschaft zu benennen, der die Gemeinschaftgegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt. Hierfür ist dieVorlage einer Vollmachtserklärung für den verantwortlichen Vertreter, dievon allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft unterzeichnet ist,erforderlich.1.3. Nachweis über die Berechtigung zur Führung der BerufsbezeichnungArchitekt gem. III.2).Der Nachweis ist für den für die Leistung verantwortlichen Vertreter dessich bewerbenden Büros oder der juristischen Person vorzulegen.Bei Arbeits-/Bietergemeinschaften ist der Nachweis für jedes Mitglied derGemeinschaft zu führen.1.4. Erklärung des Bewerbers, dass die freiberufliche Leistung unabhängigvon Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgt gemäß § 2(3) VOF.1.5. Auskunft zu wirtschaftlichen Verknüpfungen mit anderen Unternehmerngemäß § 4 (2).1.6. Verbindliche Erklärung des Bewerbers, dass keine Ausschlussgründenach § 4(6) und § 4 (9) VOF vorliegen.1.7. Wird von §5(6) VOF Gebrauch gemacht, sind für die Leistungserbringerdie Nachweise nach 1 bis 6 vorzulegen sowie eine Verpflichtungserklärungdes Nachunternehmers.Bei Arbeits-/Bietergemeinschaften müssen die unter vorgenannten Nachweisevon jedem Mitglied erbracht werden.Die Eignungskriterien, die nachfolgend unter 2.) und 3.) aufgeführt sind,werden nach dem angegebenen Punktesystem bewertet. Bei gleicher Punktzahlerfolgt die Auswahl unter den gleichrangigen Bewerbern durch Losziehung.2. Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:2.1. Erklärung zum Honorarumsatz der letzten 3 Geschäftsjahre fürLeistungen Objektplanung Gebäude.Der Bewerber hat eine Erklärung über seinen Umsatz für die letzten 3Geschäftsjahre (2011/2012/2013) abzugeben.Bei Arbeits-/Bietergemeinschaften sind diese Angaben getrennt zu machenund werden für die Bewertung addiert.Ein durchschnittlicher Gesamtumsatz von 300 000 EUR (netto) erreicht dievolle Punktzahl.Wichtung: 10 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden:Durchschnittlicher Honorarumsatz >/= 300 000 EUR netto 3 Punkte.Durchschnittlicher Honorarumsatz >/= 250 000 EUR netto 2 Punkte.Durchschnittlicher Honorarumsatz >/= 200 000 EUR netto 1 Punkt.2.2. Angaben zur Bürostruktur:Kurzdarstellung der Bürostruktur mit Angabe der aktuellen Zahl undQualifikation (Angabe des Berufsabschlusses) von fest angestelltenMitarbeitern, Angabe mit namentlicher Zuordnung. Diese Angaben sind vonArbeits-/Bietergemeinschaften getrennt aufzuführen.Eine Bürostruktur mit mindestens einer Führungskraft (Inhaber oder Partneroder Projektleiter), die die Voraussetzungen zur Teilnahmeberechtigungerfüllt, einer weiteren technischen Führungskraft und 2 technischenMitarbeitern (Vollzeit) oder eine Arbeitsgemeinschaft mit mindestens jeeiner Führungskraft, die die Voraussetzungen zur Teilnahmeberechtigungerfüllt, und 2 technischen Mitarbeiter (Vollzeit) insgesamt erreicht dievolle Punktzahl.Bei einem Büro mit mehreren Niederlassungen sind die Angaben für dieNiederlassung zu machen, die die Leistung erbringt.Wichtung: 5 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden:Für eine Struktur mit einer Führungskraft und 2 technischen Mitarbeiternwerden 2 Punkte erteilt, eine Struktur mit einer Führungskraft und 1technischen Mitarbeiter erhält 1 Punkt.2.3. Organigramm:Die Bürostruktur des Bewerbers ist mit einem Organigramm nachvollziehbardarzustellen. Bei Arbeitsgemeinschaften ist das Organigramm für die fürdie Leistungserbringung vorgesehene Gesamtstruktur darzustellen.Bei einem Büro mit mehreren Niederlassungen sind die Angaben für dieNiederlassung zu machen, die die Leistung erbringt.Wichtung: 5 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden:Für eine vollständige, nachvollziehbare Darstellung werden 3 Punkteerteilt. Bei unvollständigen Angaben werden 1,5 Punkte erteilt, beifehlenden Angaben werden 0 Punkte erteilt.3. Technische Leistungsfähigkeit:Die Vergabestelle fordert 2 Referenzen und bewertet diese wie nachfolgenddargestellt. Die Zuordnung der vorgelegten Referenzen zu 3.1 bzw. 3.2 istvom Bewerber eindeutig zu treffen.3.1. Referenzprojekt 1,3.1.1 Quantitative Beurteilung.Darstellung eines ausgewählten Projektes mit vergleichbarer Nutzung undVolumen, das von dem Bewerber geplant wurde und dessen Ausführung erüberwacht hat. Es müssen die Leistungsphasen 2-8 zum Erreichen der vollenPunktzahl erbracht worden sein.Das Objekt muss innerhalb der letzten 10 Jahre fertig gestellt worden sein(nach dem 1.4.2004).Als vergleichbare Nutzung werden gewertet:Feuerwache, Feuerwehrgerätehaus, Bauhof, Betriebshof, Ver- undEntsorgungsbetrieb, Polizeiwache, Rettungswache, Einsatzleitstellen,Katastrophenschutz/Gewerbe- oder Industriebau mit folgenden Funktionen:Werkstätten, Büroräumen, Fahrzeughalle. (In diesem Falle sind dieFunktionen anhand der Darstellung auf dem A3-Referenzblatt eindeutignachzuweisen).Gebäude sonstiger Nutzungen erhalten keine Punkte.Es muss sich um einen Neu- oder Erweiterungsbau handeln. Projekte, beidenen nur Arbeiten im Bestand ausgeführt wurden, erhalten keine Punkte.Ein Volumen von mind. 4 000 000 EUR brutto in KG 300 + 400 wird alsvergleichbar gewertet.Im Bewerberbogen oder auf einem A4-Blatt sind folgende Angaben zum Objektzu machen:Datum der Fertigstellung, Bauherr mit Anschrift und Ansprechpartner,Baukosten KG 300 + 400 brutto, BGF /NF, erbrachte Leistungsphasen.Das Projekt ist auf einem Referenzblatt DIN A 3 mit mindestens folgendenAngaben darzustellen:Grundriss EG mit Maßstabsangabe, Fotos des fertiggestellten Gebäudes vonaußen und innen, Lageplan mit Einbindung in die Umgebung.Unvollständige Angaben führen zu Punktabzügen. Darüber hinausgehendeUnterlagen werden von der Beurteilung ausgeschlossen.Wichtung: 25 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden:Bauwerkskosten (brutto) >/= 4 000 000 EUR – 3 Punkte;Bauwerkskosten (brutto) >/= 3 000 000 EUR – 2 Punkte;Bauwerkskosten (brutto) >/= 2 000 000 EUR – 1 Punkt.Wurden nicht alle Leistungsphasen erbracht, so werden die erbrachtenLeistungen abgemindert wie folgt: Bei Teilleistung LP 2-4 werden dieerreichten Punkte um 70 % abgemindert, bei Teilleistung LP 2-5 werden dieerreichten Punkte um 60% abgemindert, bei Teilleistung LP 2-6 werden dieerreichten Punkte um 50 % abgemindert. Bei Teilleistung LP 8 werden dieerreichten Punkte um 50 % abgemindert.3.1.2 Referenzschreiben des Auftraggebers zum vorgestellten Projekt.Das Referenzschreiben muss die Tätigkeit des Bewerbers beimReferenzprojekt eindeutig benennen und muss Aussagen zur Termin- undKostensicherheit des Bewerbers bei der Ausführung und eine Wertung derLeistungen des Bewerbers enthalten und vom Auftraggeber unterzeichnetsein.Wichtung: 10 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden.Für ein gemäß der genannten Inhalte vollständiges Referenzschreiben mitpositiver Beurteilung wird die volle Punktzahl erteilt, bei fehlendenAussagen oder nicht optimaler Beurteilung wird die Punktzahl entsprechendabgemindert.3.2. Referenzprojekt 2,3.2.1 Quantitative Beurteilung.Darstellung eines ausgewählten Projektes, das von dem Bewerber geplantwurde und dessen Ausführung er überwacht hat. Es müssen dieLeistungsphasen 2-8 zum Erreichen der vollen Punktzahl erbracht wordensein.Planung für Neubau oder Erweiterungsbau eines Gebäudes für einenöffentlichen Auftraggeber mit beliebiger Nutzung und einem Volumen vonmind. 2 000 000 EUR brutto in KG 300 + 400.Das Objekt muss innerhalb der letzten 10 Jahre fertig gestellt worden sein(nach dem 1.7.2003). Es darf nicht das gleiche Projekt vorgelegt werden,das bereits als Referenzprojekt 1 eingereicht wurde.Im Bewerberbogen oder auf einem A4-Blatt sind folgende Angaben zum Objektzu machen.Datum der Fertigstellung, Bauherr mit Anschrift, Baukosten KG 300 + 400brutto, BGF/NF, erbrachte Leistungsphasen.Das Projekt ist auf einem Referenzblatt DIN A 3 mit mindestens folgendenAngaben darzustellen: Grundriss EG mit Maßstabsangabe, Fotos desfertiggestellten Gebäudes von außen und innen, Lageplan mit Einbindung indie Umgebung.Unvollständige Angaben führen zu Punktabzügen.Darüber hinausgehende Unterlagen werden von der Beurteilungausgeschlossen.Wichtung: 15 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden:Bauwerkskosten (brutto) >/= 2 000 000 EUR 3 Punkte;Bauwerkskosten (brutto) >/= 1 500 000 EUR 2 Punkte;Bauwerkskosten (brutto) >/= 1 000 000 EUR 1 Punkte.Wurden nicht alle Leistungsphasen erbracht, so werden die erbrachtenLeistungen abgemindert wie folgt: Bei Teilleistung LP 2-4 werden dieerreichten Punkte um 70 % abgemindert, bei Teilleistung LP 2-5 werden dieerreichten Punkte um 60 % abgemindert, bei Teilleistung LP 2-6 werden dieerreichten Punkte um 50 % abgemindert. Bei Teilleistung LP 8 werden dieerreichten Punkte um 50 % abgemindert.3.2.2 Referenzschreiben des Auftraggebers zum vorgestellten Projekt.Das Referenzschreiben muss die Tätigkeit des Bewerbers beimReferenzprojekt eindeutig benennen und muss Aussagen zur Termin- undKostensicherheit des Bewerbers bei der Ausführung und eine Wertung derLeistungen des Bewerbers enthalten und vom Auftraggeber unterzeichnetsein.Wichtung: 10 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden.Für ein gemäß der genannten Inhalte vollständiges Referenzschreiben mitpositiver Beurteilung wird die volle Punktzahl erteilt, bei fehlendenAussagen oder nicht optimaler Beurteilung wird die Punktzahl entsprechendabgemindert.
Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: jaZur Teilnahme zugelassen sind im Zulassungsbereich EWR und der Schweizansässige natürliche Personen, die am Tag der Bekanntmachung gemäß denRechtsvorschriften ihres Heimatlandes zur Führung der BerufsbezeichnungArchitekt gem. § 19 Abs. 1 VOF berechtigt sind und über ein Diplom,Prüfzeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügen, dessenAnerkennung nach der Berufsanerkennungsrichtlinie 2005/36 in der Fassungvom 20.11.2013 (2013/55) gewährleistet ist. Zur Teilnahmeberechtigung fürjuristische Personen und Personengesellschaften gilt, dass derverantwortliche Verfasser die an natürliche Personen gestelltenAnforderungen erfüllen muss. Bei Arbeitsgemeinschaften natürlicherund/oder juristischer Personen und/oder Personengesellschaften muss jedesMitglied der Arbeitsgemeinschaft benannt sein und die vorgenanntenAnforderungen erfüllen.
Folgende Kriterien sind Grundlage der Beurteilung der Entwurfsarbeiten.Die Reihenfolge stellt keine Gewichtung dar.Entwurfsidee/Konzeptumsetzung; Gestaltung; räumliche und funktionaleOrganisation des Gebäudes/Funktionsbezüge; Erfüllung des Raumprogramms;Wirtschaftlichkeit in Erstellung und Betrieb (Nachhaltigkeit);Konstruktion und Material.
Feuerwehrgerätehaus in Alzey.
UnterlagenSchlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme:18.7.2014Kostenpflichtige Unterlagen: nein
Tag: 18.7.2014
Es werden ein oder mehrere Preise vergeben: jaAnzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: 1. Preis 16 800 EUR netto, 2. Preis 12 600 netto, 3. Preis 8 400 EUR netto, 4. Preis 4 200 EUR netto.
1. Prof. Christian Knoche, Architekt, Leipzig, Fachpreisrichter2. Ansgar Schulz, Architekt, Leipzig, Fachpreisrichter3. Sybille Stark, Architektin, Alzey, Fachpreisrichterin4. Prof. Jens Wittfoth, Architekt, Stuttgart, Fachpreisrichter5. Susanne Wartzeck, Architektin, Dipperz, stellv. Fachpreisrichterin,ständig anwesend6. Ralph Molter, Architekt, Alzey, stellv. Fachpreisrichter, ständiganwesend7. Christoph Burkhard, Bürgermeister Stadt Alzey, Sachpreisrichter8. Ernst Walter Görisch , Landrat Kreis Alzey-Worms, Sachpreisrichter9. Joachim Ganz, Wehrleiter Feuerwehr Alzey, Sachpreisrichter10. Stellvertretende Sachpreisrichter: N.N., Beigeordneter Stadt Alzey,N.N. Kreisfeuerwehrinspektor, Marcus Stier, stellvertretender Wehrleiter
Der Bewerberbogen kann an der o. g. genannten Kontaktstelle abgerufenwerden. Der eingereichte Bewerberbogen mit Anlagen wird nichtzurückgegeben.Termine für das Wettbewerbsverfahren: Ausgabe der Wettbewerbsunterlagenvoraussichtlich 8.9.14, Kolloquium voraussichtlich 25.9.14, Abgabe derWettbewerbsarbeiten voraussichtlich 28.11.14, Verhandlung Februar 2015.Zuschlagskriterien: Nach Abschluss des Wettbewerbs werden mit den 4Preisträgern Verhandlungsgesprächegeführt. Dabei gelten die folgendenZuschlagskriterien1. Ergebnis der Jurysitzung des Wettbewerbs:Es können maximal 4 Punkte erreicht werden, der 1. Platz wird mit 4Punkten bewertet, der 2. Platz mit 3 Punkten, der 3. Platz mit 2 Punkten,der 4. Platz mit 1 Punkt.Gewichtung 40 %.2. Organisatorische Projektumsetzung:Qualität der zu erwartenden Projektumsetzung des vorgelegten Entwurfsanhand der büroorganisatorischen Abläufe in der Planungs- undAusführungsphase. Es werden vollständige Angaben zur Bearbeitung dereinzelnen Leistungsphasen unter Einbeziehung der an Planung undAusführungsüberwachung fachlich Beteiligten erwartet. Die besonderenAbläufe bei Projekten für öffentliche Auftraggeber sind darzustellen,sowie Maßnahmen zur Optimierung der Planungs- und Bauabläufe.Es können maximal 4 Punkte erreicht werden.Bei fehlenden oder unvollständigen Angaben wird die maximale Punktzahl in0,5 Punkte-Schritten abgestuft.Gewichtung 20 %.3. Terminplanung und Terminkontrolle:Qualität der zu erwartenden Projektumsetzung in Bezug auf Terminplanungund Terminkontrolle. Die Beurteilung erfolgt anhand der Darstellung desBewerbers über die Terminkontrolle eines abgewickelten vergleichbarenProjektes in der Planungs- und Ausführungsphase mit Bezug auf das konkreteProjekt. Steuerungsinstrumente und Methoden zur Sicherstellung vonTerminen sind vor zustellen.Es können maximal 4 Punkte erreicht werden.Bei fehlenden oder unvollständigen Angaben wird die maximale Punktzahl in0,5 Punkte-Schritten abgestuft.Gewichtung 15 %4. Kostenkontrolle:Qualität der zu erwartenden wirtschaftlichen Projektumsetzung in Bezug aufdas konkrete Projekt anhand der Darstellung der Kostenkontrolle einesvergleichbaren abgewickelten Projekts in der Planungs- undAusführungsphase. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl sindSteuerungsinstrumente und Methoden zur Sicherstellung von Kostendarzustellen sowie Erfahrungen in der besonderen Situation derKostensteuerung und -darstellung bei geförderten Baumaßnahmen.Es können maximal 4 Punkte erreicht werden.Bei fehlenden oder unvollständigen Angaben wird die maximale Punktzahl in0,5 Punkte-Schritten abgestuft.Gewichtung 15 %.5. Honorar:Für Bieter oder Bietergemeinschaften, für die im Falle derAuftragserteilung gemäß § 1 HOAI deren gesetzliches Preisrecht zwingendanzuwenden ist, geht die Vergabestelle von einer Einordnung für diePlanungsmaßnahme in die Honorarzone III aus. Für diese Bieter oderBietergemeinschaften wird ein Angebot zum Mindestsatz und ein Ansatz von 5% des Nettohonorars als pauschalierte Nebenkosten für wirtschaftlichangesehen.Es können maximal 4 Punkte erreicht werden.Gewichtung 10 %.
Vergabekammer Rheinland-PfalzStiftsstraße 955116 MainzDEUTSCHLANDE-Mail: vergabekammer.rlp@mwkel.rlp.deTelefon: +49 6131162234Internet-Adresse: www.mwkel.rlp.deFax: +49 6131162113
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:Erklärt die Vergabestelle auf eine Rüge, dass sie dieser Rüge nichtabhelfen wolle, gilt eine Frist von 15 Kalendertagen nach Eingang derMitteilung für die Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens. Eine Rüge imSinne des § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB ist unverzüglich, wenn sieinnerhalb von 7 Kalendertagen nach Kenntnis erhoben wird.