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Timestamp: 2018-12-17 10:25:49
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Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 3', '§ 7', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 4']

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(Versatzverordnung - VersatzV)
Vom 24. Juli 2002 (BGBl. I S. 2833) (1)
Zuletzt geändert durch Artikel 5 Absatz 25 des Gesetzes vom 24. Februar 2012 (BGBl. I S. 212)
Artikel 1 der Verordnung über den Versatz von Abfällen unter Tage und zur Änderung von Vorschriften zum Abfallverzeichnis vom 24. Juli 2002 (BGBl. I S. 2833).
§ 1 VersatzV Anwendungsbereich
§ 2 VersatzV Begriffsbestimmungen
§ 3 VersatzV Vorrang der Rückgewinnung von Metallen
§ 4 VersatzV Stoffliche Anforderungen an die Abfälle
§ 5 VersatzV Inverkehrbringen von Abfällen
§ 6 VersatzV Übergangsregelung
Werden auf Grund von vor dem 30. Oktober 2002 geltenden bergrechtlichen Zulassungen oder abgeschlossenen rechtsgültigen Entsorgungsverträgen Abfälle zur Herstellung von Versatzmaterial oder unmittelbar als Versatzmaterial eingesetzt, so sind die Anforderungen der §§ 3, 4 und 5 nach Ablauf der Zulassungen und der vertraglichen Bindungen, spätestens jedoch ab 1. März 2006, einzuhalten.
§ 7 VersatzV Ordnungswidrigkeiten
Anlage 1 VersatzV Grenzwertkonzentration (g/kg) für Metalle im Abfall
(zu § 2 Nr. 3, § 3, § 4 Abs. 4)
(mg/kg Trockenmasse)
MKW 1000
Blei (Pb) 1000
Zink (Zn) 1500
Cyanide, gesamt (CN-) 100
TOC <= 6 (1)
Glühverlust <= 12 (1)
(in (mü)g / l)
Cyanid, gesamt (CN-) 50
Cyanid, leicht freisetzbar (CN-)) 10
Konzentration (in (mü)g/l)
PAK, gesamt (3) 0,2
LHKW, gesamt (4) 10
PCB, gesamt (5) 0,05
Mineralölkohlenwasserstoffe (6) 200
BTEX (7) 20
Für Salzbelastung (SO4 2-, Cl-, F-) soll eine Gesamtleitfähigkeit von 500 (mü)S/cm gelten.
Der pH-Wert soll im Bereich von 5,5 bis 13 liegen. Der wasserlösliche Anteil (Abdampfrückstand) soll 3 Masse-% nicht überschreiten.
Anlage 3 VersatzV Probenahme und Analytik
Probenahme des zu verwertenden Abfalls am Entstehungsort (z.B. Industrie-, Aufbereitungsanlage),
Bei den Untersuchungen zur Auslaugbarkeit der zu prüfenden Inhaltsstoffe ist in der Regel das Material in dem Zustand zu eluieren, in dem es verwertet werden soll. Eine Zerkleinerung darf im Einzelfall nur insoweit vorgenommen werden, wie es für die Durchführung der Untersuchungen unbedingt notwendig ist. Der Wassergehalt und die Korngrößenverteilung der zur Auslaugung vorgesehenen Probe sind an einer Parallelprobe nach Trocknung bei 105 Grad Celsius entsprechend DIN 38414, Teil 2 (Ausgabe November 1985) zu ermitteln.
Größtkornanteil
erforderliche Probenahmemenge
> 22,4 mm rd.2.500 g
Das Verhältnis Wasser/Feststoff beträgt in jedem Fall 10 : 1. Die Elution mehrerer Teilproben ist zulässig; vor der Weiterbearbeitung sind dann die Teileluate zu vereinigen. Zur Elution ist das Wasser/Feststoff-Gemisch 24 Stunden zu schütteln. Dabei muss sichergestellt sein, dass die gesamte Probenmenge ständig bewegt wird und Kornverfeinerungen möglichst vermieden werden (empfohlen wird eine Schüttel-Frequenz zwischen 10 und 100 Schwingungen pro Minute).
Anhang 1 VersatzV Protokoll für die Entnahme einer Feststoffprobe
Entnehmende Stelle Zweck der Probenahme
1. Probenahmestelle: ___________________________________________________________________
2. Lage: TK _______________________________________________________ Rechts |_|_|_|_|_|_| Hoch |_|_|_|_|_|_|
3. Zeitpunkt der Probenahme (Datum/Uhrzeit): _________________________________________________________
4. Art der Probe (Boden/Schlacke/gem. Teil II): ________________________________________________________
5. Entnahmegerät: _______________________________________________________________________________
6. Art der Probenahme Einzelprobe I_I
Mischprobe I_I
6a. Bei Mischproben: Zahl der Einzelproben: ____________________________
Probenbezeichnung/bzw. -nummer
8. Bemerkungen/Begleitinformationen: ________________________________________________________________
I_I Fortsetzung siehe Rückseite
Ort Probenehmer/Fahrer
Anhang 2 VersatzV Untersuchungsmethoden - Feststoffe
parameter Verfahrenshinweise Norm Ausgabe der Norm
Trockenrückstand Bodenbeschaffenheit
Bestimmung des Trockenrückstands und des Wassergehaltes auf Grundlage der Masse, gravimetrisches Verfahren DIN ISO 11465 Dezember 1996
Arsen Hydrid -AAS DIN EN ISO 11969 November 1996
Kupfer Atomabsorptionsspektrometrie (AAS) - für alle Metalle DIN ISO 11047 Juni 1995
Zink Atomemissionsspektrometrie mit induktiv gekoppeltem Plasma (ICP-AES) - für alle Metalle DIN EN ISO 11885 April 1998
wasserstoffe n-Alkane (C10 bis C39), Isoalkane, Cycloalkane und aromatische Kohlenwasserstoffe
(Gaschromatographie) DIN EN 14039 Entwurf
Leichtflüchtige Halogenkohlen-
wasserstoffe (LHKW) Summe der halogenierten C1 - und C2-Kohlenwasserstoffe
Gaschromatographie mit Elektroneneinfangdetektion (GC-ECD) DIN EN ISO 10301 August 1997
Benzol und Derivate (BTEX) BTEX- leichtflüchtige aromatische Kohlenwasserstoffe (Benzol, Toluol, Xylole, Ethylbenzol, Styrol, Cumol) DIN 38407, Teil 9 Mai 1991
wasserstoffe (PAK) Bodenbeschaffenheit
Hochleistungsflüssigkeitschromatographie-(HPLC) Verfahren DIN ISO 13877 Januar 2000
Polychlorierte Biphenyle (PCB) Deutsche Einheitsverfahren zur Wasser-, Abwasser- und Schlammuntersuchung-Schlamm und Sedimente (Gruppe S) DIN 38414, Teil 20 Januar 1996
TOC Bestimmung von organischem Kohlenstoff und Gesamtkohlenstoff nach trockener Verbrennung (Elementaranalyse). Die sich auf den Boden beziehende Norm ist auch für mineralische Abfälle anwendbar. DIN ISO 10694 August 1996
Anhang 3 VersatzV Untersuchungsmethoden - Eluate
Ausgabe der Norm
pH-Wert Deutsche Einheitsverfahren zur Wasser-, Abwasser- und Schlammuntersuchung - Physikalische und physikalisch-chemische Kenngrößen (Gruppe C)
Bestimmung des pH-Wertes (C5) DIN 38404, Teil 5 Januar 1984
Elektrische Leitfähigkeit Deutsche Einheitsverfahren zur Wasser-, Abwasser- und Schlammuntersuchung Wasserbeschaffenheit-Bestimmung der elektrischen Leitfähigkeit DIN EN 27888 November 1993
rückstand Deutsche Einheitsverfahren zur Wasser-, Abwasser- und Schlammuntersuchung
Summarische Wirkungs- und Stoffkenngrößen (Gruppe H) - Bestimmung des Gesamttrockenrückstandes, des Filtertrockenrückstandes und des Glührückstandes (H 1) DIN 38409, Teil 1 Januar 1987
Cyanid, gesamt Deutsche Einheitsverfahren zur Wasser-, Abwasser- und Schlammuntersuchung DIN 38405, Teil 13
E DIN ISO 11262 Februar 1981
Anionen (Gruppe D) - Bestimmung der Cyanide (D13) E DIN ISO 14403 Mai 1998
Cyanid, leicht freisetzbar Spektralphotometrie DIN 38405, Teil 13
DIN 38405, Teil 14 Februar 1981
Cadmium Deutsche Einheitsverfahren zur Wasser-, Abwasser- und Schlammuntersuchung DIN 34806, Teil 6
DIN EN ISO 5961 Juli 1998
Chrom, gesamt Kationen (Gruppe D) DIN EN 1233 August 1996
Chromat (Cr VI) - Bestimmung mittels AAS DIN EN ISO 10304-3 November 1997
Kupfer - Bestimmung mittels ICP-AES DIN 38406, Teil 7 September 1991
DIN EN ISO 11047
DIN EN ISO 11885 Juni 1995
Quecksilber Wasserbeschaffenheit DIN EN 1483 August 1997
GC-ECD oder(GC-MS) DIN 38407, Teil 3 Juli 1998
wasserstoffe Extraktion mit Petroläther, GC-FID ISO/TR 11046 Juni 1994
Anlage 4 VersatzV Hinweise zur Durchführung des Langzeitsicherheitsnachweises im Rahmen der standortbezogenen Sicherheitsbeurteilung für Bergwerke im Salzgestein, die Abfälle verwerten
(zu § 4 Abs. 3 Satz 2)
Hinweise zur Durchführung des Langzeitsicherheitsnachweises im Rahmen der standortbezogenen Sicherheitsbeurteilung für Bergwerke im Salzgestein, die Abfälle verwerten
Zu den Basisinformationen gehören u.a.:
Stratigrafie im Grubenfeld (incl. Mächtigkeiten, fazielle Übergänge)
Salzlagerstättenstruktur/Innenbau, Strukturentwicklung einschließlich Bewegungen der Salzlagerstätte und ihrer Umgebung, Konvergenz, Streichen und Einfallen der Lagerstätte, Flankenausbildung, Umwandlungen an der Oberfläche der Salzlagerstätte, Lage und Ausbildung potenzieller Laugenreservoire (z.B. Hauptanhydrit)
Stratigrafie, Petrografie, Mächtigkeit und Lagerungsverhältnisse der Schichten im Deckgebirge und Nebengestein
Erstellung eines Sicherheitsplanes zum Nachweis der Standsicherheit sowie zur gebirgsmechanischen Bewertung der Langzeitsicherheit (Integrität/Intaktheit) der geologischen Barrieren; dabei sind die möglichen Risiken zu beschreiben und die zu beachtenden Gefährdungsmöglichkeiten zu definieren, die den rechnerischen Nachweisen zu Grunde zu legen sind.
Festlegung der zu berücksichtigenden möglichen Einwirkungsfaktoren geologisch/tektonischer Art (u.a. Primärspannungszustand, Temperaturfeld, Erdbeben) oder anthropogener Art (z.B. durch Hohlraumauffahrungen, Versatz/Abfall).
Die Empfehlungen des Arbeitskreises "Salzmechanik" der Deutschen Gesellschaft für Erd- und Grundbau e.V. zur Geotechnik der Untertagedeponierung von gefährlichen Abfällen im Salzgebirge- Ablagerung in Bergwerken - können auch bei den geotechnischen Untersuchungen in Bergwerken, in denen gefährliche Abfälle im vollständigen Einschluss verwertet werden, herangezogen werden.
Wassereinbruch während der Betriebsphase, z.B. über die Schächte