Source: http://wissensvermittlung.datev.de/startseite/telelex/pg-telelex-fachliteratur/pg-telelex-fl-erbrecht/15629-zugewinn-kemper
Timestamp: 2017-06-23 01:41:18
Document Index: 327852102

Matched Legal Cases: ['§ 1374', '§ 1375', '§ 1390', '§ 1380', '§ 1363', '§ 1519']

TeleLex GmbH - Schenkung und erbrechtlicher Erwerb in der Zugewinngemeinschaft (elektronische Ausgabe)
Schenkung und erbrechtlicher Erwerb in der Zugewinngemeinschaft (elektronische Ausgabe)
Schenkungen und unbenannte Zuwendungen der Ehegatten untereinander im Zugewinn- und Nebenausgleich
Unentgeltliche Zuwendungen Dritter an die Ehegatten und der Ehegatten an Dritte
Privilegierte Erwerb von Schulden, Erbfolge und Pflichtteilsberechtigung
Inhalt Lernerfolgskontrolle Autorenprofil TechnischeHinweise FAQ Schenkung und erbrechtlicher Erwerb in der ZugewinngemeinschaftErscheinungstermin vss. August 2017
ca. 80 Druckseiten
Elektronische Ausgabe: Art.-Nr. 115629 | 16,80 Euro zzgl. USt
Elektronische Ausgabe mit Lernerfolgskontrolle: Art.-Nr. 115629_L | 33,60 Euro zzgl. USt
Schenkungen und Erbschaften stellen einen Erwerb dar, zu dem andere Personen als der Schenker bzw. Erblasser nichts beigetragen haben. Diese Erwerbsformen werden deswegen in vielerlei Hinsicht anders behandelt als sonstige Erwerbstatbestände. Das betrifft auch die Zugewinngemeinschaft. Hier bestehen Sonderregeln: Regelungen, die sicherstellen sollen, dass nur ehebedingter Erwerb ausgeglichen werden soll (§ 1374 Abs. 2 BGB), Regelungen für die Hinzurechnung von Vermögen, das ein Ehegatte unentgeltlich weggibt (§§ 1375 Abs. 2, 1378 Abs. 2 BGB), Bestimmungen für Ansprüche gegen Dritte, denen ein Ehegatte unentgeltliche Zuwendungen gemacht hat (§ 1390 BGB) und Regelungen für unentgeltliche Zuwendungen der Eheleute untereinander (§ 1380 BGB). Schließlich hat der Güterstand ganz erhebliche Auswirkungen auf die Erbfolge bzw. Nachlasszusammensetzung eines Ehegatten, der im gesetzlichen Güterstand gelebt hat. Vor allem die durch die Reform aus dem Jahr 2009 erfolgte Berücksichtigung eines negativen Anfangsvermögens hat hier große Veränderungen gebracht, deren sich Eheleute und Rechtsberater bei der Gestaltung von letztwilligen Verfügungen oft nicht bewusst sind.
Ziel des vorliegenden Werkes ist es, die Besonderheiten des Erwerbs im Wege der Schenkung und von Todes wegen ebenso ins Bewusstsein zu rufen, wie die Fragen, welche sich bei der Nachlassplanung von im Güterstand der Zugewinngemeinschaft lebenden Ehegatten ergeben. Der Fokus liegt dabei auf der „klassischen“ Zugewinngemeinschaft i.S.d. §§ 1363 ff. BGB. Auf die deutsch-französische Wahl-Zugewinngemeinschaft (§ 1519 BGB) wird nur eingegangen, soweit sich dort Abweichungen ergeben.
Hochschule Osnabrück/Universität Münster
Herr Dr. Kemper ist Professor an der Hochschule Osnabrück und Lehrbeauftragter an den Universitäten Münster und Paris X. Er befasst sich seit vielen Jahren mit dem Familienrecht und hat sich durch zahlreiche Veröffentlichen auf diesem Gebiet einen Namen gemacht. 2011 wurde seine Monographie zum neuen Versorgungsausgleich veröffentlicht. Hinzuweisen ist auch auf seine Kommentierungen zum Recht des Versorgungsausgleichs im Handkommentar BGB (Nomos Verlag, 8. Auflage) sowie auf seine Kommentierungen in Rahm/Künkel, Handbuch des Familien-und Familienverfahrensrechts (Otto Schmidt Verlag). Außerdem ist Dr. Kemper Mitherausgeber und Autor des Handkommentars Familienverfahrensrecht (Nomos Verlag, 3. Aufl. 2015) und Herausgeber des Handbuchs zum Familien- und Familienverfahrensrecht, das von Rahm/Künkel begründet wurde (Otto Schmidt Verlag). Er gehört dem wissenschaftlichen Beirat der Zeitschrift „Familie und Recht“ an und ist ständiger Mitarbeiter des „Familienrechts-Beraters“ und der „Neuen Zeitschrift für Familienrecht“. Seit mehreren Jahren ist Dr. Kemper in der Anwaltsfortbildung tätig.