Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=MDR%201962,%20472
Timestamp: 2019-08-19 19:42:50
Document Index: 4042444

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 812', 'BGH', '§ 52', '§ 4', '§ 4', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 13', '§ 4', '§ 4', '§ 13', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 197', 'BGH', 'BGH', '§ 52', 'BGH', '§ 52', 'BGH', 'BGH', '§ 197', 'BGH', 'BGH', '§ 52', '§ 197']

Rechtsprechung: MDR 1962, 472 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: BGH, 08.03.1962
BGH, 22.03.1962 - VII ZR 255/60
https://dejure.org/1962,1041
BGH, 22.03.1962 - VII ZR 255/60 (https://dejure.org/1962,1041)
BGH, Entscheidung vom 22.03.1962 - VII ZR 255/60 (https://dejure.org/1962,1041)
BGH, Entscheidung vom 22. März 1962 - VII ZR 255/60 (https://dejure.org/1962,1041)
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MDR 1962, 472
DB 1962, 537
Sonst hätten auch in den bereits anerkannten Fallgruppen Ansprüche aus § 812 BGB - ebenso wie aus Geschäftsführung ohne Auftrag - nicht der kurzen Verjährung unterworfen werden dürfen; denn auch die - oben erörterten - Rückgriffsansprüche eines Dritten nach Tilgung einer kurzfristig verjährenden fremden Schuld werden jeweils erst durch das eigene Handeln des Dritten begründet, trotzdem aber als Ansprüche auf regelmäßig wiederkehrende Leistungen angesehen (RGZ 170, 252, 253; BGH Urteile vom 23. September 1958 - I ZR 106/57 = NJW 1959, 239 und vom 8. März 1962 - VII ZR 255/60 = LM BVG § 52 Nr. 3 Bl. 3; OLG Nürnberg FamRZ 1960, 167).
Das käme insbesondere dann in Betracht, wenn er den Auftraggeber auf die Bedenken gegen die Planung Me. ausreichend mündlich hingewiesen hätte (vgl. die Urteile des Senats NJW 1960, 1813 Nr. 9;vom 22. März 1962 - VII ZR 255/60 - = LM Nr. 2 zu § 4 VOB (B) undvom 4. März 1971 - VII ZR 204/69 - = WM 1971, 682, 685;… Ingenstau/Korbion VOB 6. Aufl. B § 4 Rdn. 104 a).
Das Berufungsgericht meint, diese seine Auffassung stehe im Gegensatz zu dem Urteil des erkennenden Senats vom 22. März 1962 - VII ZR 255/60 = MDR 1962, 472 = BB 1962, 428.
aa) Es überzeugt nicht, wenn das OLG Jena in der zitierten Entscheidung darauf abhebt, die von der höchstrichterlichen Rechtsprechung entwickelten Ausnahmen für diejenigen Fälle, in denen Gegenstand der Geschäftsführung ohne Auftrag die Tilgung rückständiger Unterhaltsleistungen oder Versorgungsrenten gewesen seien (RGZ 170, 252, 253 f sowie BGHZ 31, 329, 334 f einerseits; BGH NJW 1963, 2315 f; BGH FamRZ 1963, 35 und BGH MDR 1962, 472, 473 andererseits), ließen sich nicht auf die vorliegende, "in keiner Weise auch nur ähnliche" Konstellation übertragen.
BGH, 15.01.1968 - VII ZR 84/65
Bauvertrag-Stillschweigende Abnahme u.Beweislast f. Ausschluß d. Gewährleistung
Beruft sich der Auftragnehmer darauf, daß seine Gewährleistungspflicht nach § 13 Ziff. 3 VOB (B) beschränkt sei, weil er die ihm nach § 4 Ziff. 3 VOB (B) obliegenden Hinweise gegeben habe, so trifft ihn hierfür die Beweislast (VII ZR 255/60 vom 22. März 1962 = LM Nr. 2 zu § 4 VOB (B); Hereth-Ludwig-Naschold VOB (B) § 13 Es 328).
Anforderungen an das Vorliegen einer mangelhaften Werkleistung wegen Verwendung …
Nach dem Urteil des Senats vom 22. März 1962 - VII ZR 255/60 - (MDR 1962, 472 = BB 1962, 428) ist hierfür aber der Unternehmer beweispflichtig.
Es war Sache des Beklagten zu behaupten und zu beweisen, die Klägerin würde auch bei Belehrung an dem von ihr gewünschten Dach festgehalten haben (BGH in MDR 1962, 472).
https://dejure.org/1962,7780
BGH, 08.03.1962 - VII ZR 225/60 (https://dejure.org/1962,7780)
BGH, Entscheidung vom 08.03.1962 - VII ZR 225/60 (https://dejure.org/1962,7780)
BGH, Entscheidung vom 08. März 1962 - VII ZR 225/60 (https://dejure.org/1962,7780)
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Anders hat er - wie ebenfalls schon das RG (RGZ 170, RGZ Band 170 Seite 252) - in Fällen entschieden, in denen Rückgriff verlangt wurde für solche Leistungen, die als "regelmäßig wiederkehrende" im Sinne des § 197 BGB erbracht worden waren, nämlich Rückstände von Unterhaltsleistungen (BGHZ 31, BGHZ 31 Seite 329 = NJW 60, NJW Jahr 60 Seite 957) und Versorgungsrenten (VII ZR 225/60 v. 8.3. 1962 = MDR 62, MDR Jahr 62 Seite 472 = LM Nr. 3 zu § 52 BVG und VII ZR 12/62 v. 19.9. 1963 = NJW 63, NJW Jahr 63 Seite 2315).
In Wirklichkeit hat die Änderung, die hier vorgenommen worden ist, nicht rechtsbestätigende, sondern rechtsbegründende Wirkung gehabt (…BGH Urteil vom 13. Juni 1960 a.a.O.; vom 8. März 1962 - VII ZR 225/60 - LM Nr. 3 zu § 52 BVG = FamRZ 1962, 250 = MDR 1962, 472).
Soweit sie den, der als verschollen galt, ohne schon für tot erklärt worden zu sein, wegen der den Angehörigen gewährten Renten rückwirkend mit Ansprüchen aus Geschäftsführung ohne Auftrag belastet, ist ihre verfassungsrechtliche Zulässigkeit zweifelhaft (vgl. BGH Urteil vom 8. März 1962 a.a.O. und die dort angezogene Entscheidung BVerfGE 13, 261 = NJW 1962, 291, 730) [BVerfG 19.12.1961 - 2 BvL 6/59].
Das Neuordnungsgesetz kann nicht dahin ausgelegt werden, daß dem Unterhaltsverpflichteten über die zurückbezogene Belastung mit Ersatzansprüchen hinaus auch noch habe auferlegt werden sollen, nicht die Einrede der Verwahrung erheben zu dürfen, die ihm bei der vom Gesetz als maßgeblich zugrunde gelegten früheren Sachlage zugestanden haben würde (BGH Urteil vom 8. März 1962 a.a.O.).
Ersatz von Versorgungsleistungen auf Grund vermeintlicher Verschollenheit - …
Für einen familienrechtlichen Ausgleichsanspruch des einen Elternteils gegen den anderen wegen vergangener Unterhaltsleistungen für das Kind und für einen Anspruch aus Geschäftsführung ohne Auftrag oder aus ungerechtfertigter Bereicherung auf Erstattung gewährter Rentenaufwendungen ist in der Rechtsprechung allerdings anerkannt worden, daß § 197 BGB anzuwenden ist und die Forderung in vier Jahren verjährt (BGHZ 31, 329; BGH Urteil vom 8. März 1962 - VII ZR 225/60 LM Nr. 3 zu § 52 BVG; Urteil vom 19. September 1963 - VII ZR 12/62 NJW 1963, 2315 = LM Nr. 6 zu § 197 BGB; zustimmend von Caemmerer NJW 1963, 1402 in der Anmerkung zu dem Urteil des erkennenden Senats vom 8. Januar 1963 - VI ZR 87/62 NJW 1963, 579).