Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=05.11.2014&Aktenzeichen=VIII%20ZR%20257%2F13
Timestamp: 2019-03-27 03:42:23
Document Index: 305544377

Matched Legal Cases: ['BGH', '§ 556', '§ 307', '§ 315', '§ 557', '§ 269', '§ 319', '§ 321', '§ 559', '§ 556', '§ 556', '§ 556', '§ 566', '§ 307', '§ 315', '§ 562', '§ 315', '§ 556', '§ 556', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 05.11.2014 - VIII ZR 257/13 - dejure.org
§ 556a BGB, § ... 556a Abs. 1 BGB, §§ 307 ff. BGB, §§ 315 f. BGB, § 557 Abs. 3 Satz 2 ZPO, § 269 Abs. 3 Satz 1 ZPO, § 319 Abs. 1 ZPO, § 321 ZPO, § 559 Abs. 2 ZPO, § 556a Abs. 1 Satz 1 BGB, § 556a Abs. 3 BGB, § 556a Abs. 2 BGB, § 566a Abs. 3 BGB, § 307 Abs. 2 BGB, §§ 315, 316 BGB, § 562 Abs. 1 ZPO
§ 315 BGB, § 556a Abs 1 S 1 BGB
Wohnraummiete: Vereinbarung über die Betriebskostenabrechnung nach billigem Ermessen des Vermieters
Umlageschlüssel - Vereinbarung
Vereinbarung eines einseitigen Leistungsbestimmungsrechts nach billigem Ermessen des Vermieters anstelle eines konkreten Umlageschlüssels
Einseitiges Leistungsbestimmungsrecht statt konkretem Umlageschlüssel für die Abrechnung von Betriebskosten
BGB § 556a Abs. 1 S. 1
Umlageschlüssel: Einseitiges Leistungsbestimmungsrecht des Vermieters?
Mietrecht - Umlageschlüssel für Betriebskosten kann dem Vermieter überlassen werden
Vereinbarung eines Leistungsbestimmungsrechts des Vermieters bei der Betriebskostenabrechnung
Wahl des Umlageschlüssels "nach billigem Ermessen" zulässig
Umlageschlüssel: einseitiges Leistungsbestimmungsrecht vereinbar
Vereinbarung im Wohnraummietvertrag, dass der Vermieter den Umlageschlüssel für die Betriebskosten nach billigem Ermessen festlegen soll, ist zulässig und wirksam
Mieter kann Vermieter Gestaltung der Nebenkostenumlage überlassen
Problematisch, aber wirksam: Vereinbarung eines Betriebskosten-Umlegungsschlüssels nach billigem Ermessen des Vermieters
Betriebskosten: Verteilungsvereinbarung nach Vermieterermessen
Festlegung des Betriebskostenumlageschlüssels nach billigem Ermessen? (IMR 2015, 6)
Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 5.11.2014 - VIII ZR 257/13" von RiLG Jan Kaiser, original erschienen in: NJW 2015, 952 - 954.
AG Düsseldorf, 26.06.2012 - 52 C 8598/11
NJW 2015, 952
NZM 2015, 130
ZMR 2015, 207
NJ 2015, 114
Nach der gebotenen Auslegung (BGH NZM 2015, 130 [Tz.17]) dieses Klageantrages macht die Klägerin dieses Begehren (auch) als Eventualanspruch für den Fall geltend, dass sie mit ihrem Auskunftshauptanspruch, nämlich aktivlegitimiert als wirksame Konzessionärin, nicht durchdringt.
Bei der Auslegung ist der wirkliche Wille der Partei zu erforschen, ohne dass am buchstäblichen Sinn des Ausdrucks gehaftet werden darf (vgl. etwa BGH, Urteil vom 5. November 2014 - VIII ZR 257/13 [unter II 1 b]; Beschluss vom 11. November 1993 - VII ZB 24/93, NJW-RR 1994, 568 [unter II 1 a]).
Dabei ist von dem allgemeinen Grundsatz auszugehen, dass mit einer Prozesshandlung von der Partei im Zweifel dasjenige gewollt ist, was nach Maßstäben der Rechtsordnung vernünftig ist und ihrer recht verstandenen Interessenlage entspricht (vgl. etwa BGH, Urteil vom 5. November 2014 - VIII ZR 257/13 [unter II 1 b]; Urteil vom 18. Juni 1996 - VI ZR 325/95, NJW-RR 1996, 1210 [unter II 2]).