Source: http://www2.lubw.baden-wuerttemberg.de/public/abt2/dokablage/oac_12/vo/4/4073.htm
Timestamp: 2018-12-12 12:40:18
Document Index: 296573149

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 16', '§ 10', '§ 2', '§ 4', '§ 13']

4.073 Regnitzer Weiher
Verordnung des Regierungspräsidiums Tübingen als höhere Naturschutzbehörde über das Naturschutzgebiet »Regnitzer Weiber« auf dem Gemeindegebiet Achberg, Landkreis Ravensburg vom 21.Dezember 1973 (GBl. v. 12.02.1974, S. 57).
Auf Grund der §§ 4, 15 Abs. 1 und 2 sowie § 16 Abs.2 des Reichsnaturschutzgesetzes vom 26. Juni 1935 (RGBI. 1 S. 821), zuletzt geändert durch das Gesetz zur Änderung und Bereinigung von Straf‑ und Bußgeldvorschriften des Landes Baden‑Württemberg vom 6. April 1970 (Ges.Bl. S. 111), und des § 10 des Gesetzes zur Ergänzung und Änderung des Reichsnaturschutzgesetzes vom 8. Juni 1959 (Ges.Bl. S. 53), zuletzt geändert durch das Zweite Gesetz über die Änderung von Zuständigkeiten der Ministerien vom 25.Juli 1972 (Ges.Bl. S. 400), wird mit Zustimmung des Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Umwelt folgendes verordnet:
Die in § 2 näher bezeichneten Grundstücke auf dem Gemeindegebiet Achberg, Landkreis Ravensburg, werden mit dem Tage des Inkrafttretens dieser Verordnung in das Naturschutzbuch des Regierungspräsidiums Tübingen eingetragen und als Naturschutzgebiet »Regnitzer Weiher« unter den Schutz des Reichsnaturschutzgesetzes gestellt.
(1) Das Schutzgebiet hat eine Größe von ca. 3,2 ha und umfaßt nach der Bezeichnung am 31. Dezember 1972 das Flurstück Nr. 1207 und einen Teil des Flurstücks Nr. 1206 der Gemarkung Regnitz, Gemeinde Achberg.
(2) Die Grenzen des Schutzgebietes sind in einer Flurkarte im Maßstab 1:2500, kombiniert mit einer Übersichtskarte im Maßstab 1:25000, rot eingetragen. Diese Karte wird beim Regierungspräsidium Tübingen aufbewahrt. Eine Ausfertigung der Karte befindet sich beim Landratsamt als untere Naturschutzbehörde in Ravensburg. Die Karte kann während der Sprechzeiten eingesehen werden.
3. Bodenbestandteile einzubringen oder abzubauen, Sprengungen, Grabungen oder Bohrungen vorzunehmen, Rohrleitungen zu verlegen, Schutt, Müll oder Unrat abzulagern oder die Bodengestalt auf andere Weise zu verändern;
Zum Schutz und zur Erhaltung des Schutzgebietes ist weiter verboten:
4. Düngestoffe und Chemikalien einzubringen.
4. Bild‑ oder Schrifttafeln, die ausschließlich auf den Schutz des Gebietes hinweisen.
2. vorsätzlich oder fahrlässig den Bestimmungen des § 4 zuwiderhandelt, handelt ordnungswidrig im Sinne des § 13 Abs.2 Nr. 2 des Gesetzes zur Ergänzung und Änderung des Reichsnaturschutzgesetzes und kann mit einer Geldbuße belegt werden.