Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=OLG%20Koblenz&Datum=29.01.1998&Aktenzeichen=11%20U%201690/96
Timestamp: 2019-07-18 10:21:08
Document Index: 280849467

Matched Legal Cases: ['§ 810', '§ 3', '§ 1', 'BGH', '§ 311', '§ 94', '§ 1']

OLG Koblenz, 29.01.1998 - 11 U 1690/96 - dejure.org
https://dejure.org/1998,6905
OLG Koblenz, 29.01.1998 - 11 U 1690/96 (https://dejure.org/1998,6905)
OLG Koblenz, Entscheidung vom 29.01.1998 - 11 U 1690/96 (https://dejure.org/1998,6905)
OLG Koblenz, Entscheidung vom 29. Januar 1998 - 11 U 1690/96 (https://dejure.org/1998,6905)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/1998,6905) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.
Eintragung einer Buchgrundschuld ; Duldung einer Zwangsvollstreckung aus einer Grundschuld ; Anfechtung einer Erklärung wegen Irrtums oder arglistiger Täuschung
BGB §§ 810, 873, 891, 1147, 1191, 1192; AGBG § 3; HWiG § 1 Abs. 1
Keine Anwendbarkeit des HWiG auf die Grundschuldbestellung
Anwendbarkeit des HWiG auf Grundschuldbestellung; Einschränkung der weiten Zweckerklärung bei Drittgrundschuld; Beweislast für gesicherte Forderung
LG Trier, 30.10.1996 - 5 O 209/95
NJW-RR 1999, 1178
WM 1999, 2068
Die Forderung, die den Anlass für die Grundschuldbestellung bildete, bleibt daher wirksam gesichert (vgl. BGHZ 131, 55; OLG Koblenz, NJW-RR 1999, 1178;… Gaberdiel, aaO., Rdnr. 686).
Durch den Aufhebungsvertrag als solchen wird jedoch eine Schuld des Arbeitnehmers nicht begründet; vielmehr handelt es sich um einen Verfügungsvertrag (…s. Palandt-Heinrichs, 62. Aufl., Überbl. v. § 311 Rn. 6), auf den nach der bisherigen Rechtslage das Haustürwiderrufsgesetz nicht anwendbar war (vgl. zur Grundschuldbestellung OLG Koblenz 29 1.1998, NJW-RR 1999, 1178).
Er muss beweisen, dass das Darlehen nicht gewährt worden ist, weiterhin trägt er nach allgemeinen Grundsätzen die Beweislast für die Rückführung des Darlehens (vgl. OLG Koblenz WM 1999, 2068, 2071. Schimanski/Bunte/Lwowski/Epp a.a.O., § 94 Rn. 302).
Die hier von der Klägerin und ihrem Ehemann unstreitig am 01.02.1993 wirksam bestellte Sicherungsgrundschuld (Anlage K 3) ist als solche schon wegen der notariellen Beurkundung nicht nach dem HWiG widerrufbar (§ 1 Abs. 2 Nr. 3 HWiG) und wäre im übrigen als abstraktes dingliches Rechtsgeschäft auch nicht auf den Abschluss eines Vertrags über eine entgeltliche Leistung gerichtet (OLG Koblenz, NJW-RR 1999, 1178).