Source: https://www.mrccd.at/der-club/statuten/
Timestamp: 2019-09-18 00:56:33
Document Index: 209379750

Matched Legal Cases: ['§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 21', '§ 11', '§ 11', '§ 7', '§ 9', '§ 11']

Statuten - MRCCD - Motorradclub Carpe Diem
Statuten des Vereins "Motorradclub Carpe Diem"
(1) Der Verein führt den Namen "Motorradclub Carpe Diem".
Der Verein, dessen Tätigkeit nicht auf Gewinn gerichtet ist, bezweckt Motorradfahrern und Motorradfahrerinnen die Möglichkeit zu bieten, ihre gemeinsamen Interessen an Motorrädern, Motorradzubehör, -tuning und -styling und die damit verbundenen Aktivitäten, wie gemeinsame Ausfahrten und Touren, Besuch und Organisation von einschlägigen Veranstaltungen in der Gemeinschaft von Gleichgesinnten auszuüben. Darüber hinaus ist es Ziel des Vereines, zur Imageverbesserung der Motorradfahrer in der Öffentlichkeit beizutragen und Vorurteile gegenüber Motorradfahrern abzubauen, sowie das Interesse am Motorradfahren zu fördern. Weiters soll der Verein die Kommunikation der Motorradfahrer untereinander (sowohl Einzelpersonen, als auch in Vereinen organisierte) fördern. Der Verein ist bemüht, im Sinne seines Namens (lat. für "nutze den Tag") der Philosophie des Motorradfahrens eine neue Dimension zu geben.
(1) Der beabsichtigte Vereinszweck soll durch die im Abs. 2 angeführten Tätigkeiten verwirklicht werden.
a) gemeinsame Ausfahrten und Touren,
c) Versammlungen und gesellige Zusammenkünfte,
e) Herausgabe einer Clubbroschüre,
f) Aufbau einer einschlägigen Bibliothek,
g) Aufbau einer Dokumentation über Kilometerleistung, Verbrauch, Kosten, usw. möglichst vieler unterschiedlicher Motorradtypen.
(1) Die Mitglieder des Vereines gliedern sich in ordentliche, außerordentliche, angehörige und Ehrenmitglieder.
(3) Außerordentliche Mitglieder sind solche, die die Vereinsarbeit vor allem durch Zahlung eines erhöhten Mitgliedsbeitrages fördern.
(4) Angehörige Mitglieder sind solche, die die in § 5 Abs. 1 lit. b für den Erwerb der Mitgliedschaft erforderliche Bedingung nicht erfüllen, aber in einem Verwandtschaftsverhältnis oder einem persönlichen Nahverhältnis zu einem ordentlichen oder einem Ehrenmitglied stehen.
(1) Mitglieder des Vereines können alle physischen Personen werden, die
b) im Besitz des Führerscheines der Gruppe AL oder Gruppe A sind und
c) unbescholten sind.
(2) 1. Angehörige Mitglieder können sein:
a) der Ehegatte (die Ehegattin) eines ordentlichen oder eines Ehrenmitglieds,
b) der Lebensgefährte (die Lebensgefährtin) eines ordentlichen oder eines Ehrenmitglieds unter der Voraussetzung, dass nicht bereits der Ehegatte (die Ehegattin) dieses ordentlichen oder Ehrenmitglieds als angehöriges Mitglied dem Verein angehört,
c) die Kinder eines ordentlichen oder eines Ehrenmitglieds,
d) sonstige, mit einem ordentlichen oder einem Ehrenmitglied verwandte oder nichtverwandte Personen, wenn das ordentliche oder das Ehrenmitglied ein persönliches Nahverhältnis zu dieser Person glaubhaft machen kann.
2. Als Kinder eines ordentlichen oder Ehrenmitgliedes im Sinne der Z. 1 lit. c gelten
a) dessen leibliche Kinder
b) dessen Wahlkinder
c) dessen Stiefkinder
d) dessen Pflegekinder
e) die Kinder dessen Lebensgefährten (Lebensgefährtin), sofern dieser (diese) bereits angehöriges Mitglied ist.
3. Für angehörige Mitglieder entfallen die in Abs. 1 lit. a und b angeführten Erfordernisse, für außerordentliche und Ehrenmitglieder das in Abs. 1 lit. b angeführte Erfordernis.
4. Personen, die das in Abs. 1 lit. b vorgesehene Erfordernis erfüllen, können nicht angehörige Mitglieder sein. Erfüllt ein angehöriges Mitglied das in Abs. 1 lit. b vorgesehen Erfordernis während des laufenden Bestandes seiner Mitgliedschaft, so hat es innerhalb von sechs Monaten ab Erfüllung dieses Erfordernisses einen Antrag auf Aufnahme als ordentliches Mitglied zu stellen oder seinen Austritt zu erklären; widrigenfalls kann der Vorstand die Streichung des angehörigen Mitglieds vornehmen.
5. Von den in Abs. 2 Z. 4 zweiter Satz getroffenen Bestimmungen sind Mitglieder,
a) deren letzte Aufnahme als angehöriges Mitglied vor dem 01.07.2005 lag oder
b) die zum Zeitpunkt der Erfüllung des in Abs. 1 lit. b vorgesehenen Erfordernisses bereits mehr als fünf Jahre durchgehend angehöriges Mitglied waren
(3) Über die Aufnahme von ordentlichen, außerordentlichen und angehörigen Mitgliedern entscheidet der Vorstand innerhalb von sechs Wochen nach Beantragung der Mitgliedschaft endgültig. Die Aufnahme kann ohne Angabe von Gründen verweigert werden.
(4) Stellt ein angehöriges Mitglied einen Antrag auf Aufnahme als ordentliches Mitglied aus den in Abs. 2 Z. 4 zweiter Satz genannten Gründen, kann der Vorstand die Aufnahme nicht verweigern.
(5) Zur Aufnahme eines angehörigen Mitglieds ist das Einverständnis des, gem. Z. 1 lit. a bis d erforderlichen ordentlichen Mitglieds oder Ehrenmitglieds notwendig.
(7) Vor Konstituierung des Vereines erfolgt die vorläufige Aufnahme durch den Proponenten. Diese Mitgliedschaft wird erst mit der Konstituierung des Vereines wirksam.
(2) Der freiwillige Austritt kann nur mit Ende jedes Kalendervierteljahres (31. März, 30. Juni, 30. September und 31. Dezember) erfolgen. Er muss dem Vorstand mindestens einen Monat vorher schriftlich mitgeteilt werden. Erfolgt die Anzeige verspätet, so ist sie erst zum nächsten Austrittstermin wirksam.
(3) Die Streichung eines Mitgliedes aus dem Verein kann der Vorstand vornehmen,
a) wenn dieses trotz dreimaliger Mahnung länger als drei Monate mit der Zahlung der Mitgliedsbeiträge im Rückstand ist. Die Verpflichtung zur Zahlung der fällig gewordenen Mitgliedsbeiträge bleibt hiervon unberührt.
b) wenn eine oder mehrere im § 5 Abs. 1 lit. b und c und § 5 Abs. 2 Z. 1 lit. a bis d für den Erwerb der Mitgliedschaft vorgesehene Voraussetzungen wegfallen.
(4) Die Streichung eines angehörigen Mitglieds aus dem Verein kann der Vorstand vornehmen,
1. wenn die Mitgliedschaft des gem. § 5 Abs. 2 lit. a bis d erforderlichen ordentlichen Mitglieds oder Ehrenmitglieds erlischt oder
2. a) wenn das Mitglied das in § 5 Abs. 1 lit. b vorgesehene Erfordernis während des
laufenden Bestandes seiner Mitgliedschaft erfüllt und
b) es nicht innerhalb von sechs Monaten ab Erfüllung dieses Erfordernisses einen Antrag auf Aufnahme als ordentliches Mitglied stellt oder seinen Austritt erklärt und
c) es nicht gemäß § 5 Abs. 2 Z. 5 von den in § 5 Abs. 2 Z. 4 zweiter Satz getroffenen Bestimmungen ausgenommen ist.
(6) Der Ausschluss eines Mitgliedes aus dem Verein kann vom Vorstand
(7) Die Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft kann aus den im Abs. 6 genannten Gründen von der Generalversammlung auf Antrag des Vorstandes beschlossen werden.
(6) Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereins nach Kräften zu fördern und alles zu unterlassen, worunter das Ansehen und der Zweck des Vereins leiden könnte. Sie sind zur pünktlichen Zahlung der Beitrittsgebühr und der Mitgliedsbeiträge in der von der Generalversammlung beschlossenen Höhe verpflichtet. Die Ehrenmitglieder sind von der Pflicht zur Entrichtung dieser Gebühren und Beiträge befreit.
(8) Die Mitglieder erhalten einen Mitgliedsausweis, den sie ständig bei sich zu führen haben, sowie das Clubabzeichen, welches sie bei gemeinsamen Ausfahrten, Unternehmungen, Veranstaltungen u. dgl. gut sichtbar an ihrer Kleidung anzubringen haben.
(1) Die Generalversammlung ist die "Mitgliederversammlung" im Sinne des Vereinsgesetzes 2002 idgF. Die ordentliche Generalversammlung findet alljährlich innerhalb des ersten Kalendervierteljahres (von 1. Jänner bis 31. März) statt.
d) Beschluss der/eines Rechnungsprüfer/s (§ 21 Abs. 5 zweiter Satz VereinsG, § 11 Abs. 3 dritter Satz dieser Statuten),
e) Beschluss eines gerichtlich bestellten Kurators (§ 11 Abs. 3 vierter Satz dieser Statuten)
(3) Sowohl zu den ordentlichen wie auch zu den außerordentlichen Generalversammlungen sind alle Mitglieder mindestens drei Wochen vor dem Termin schriftlich, mittels Telefax oder per E-Mail (an die vom Mitglied dem Vorstand bekannt gegebene Telefax-Nummer oder E-Mail-Adresse) einzuladen. Die Anberaumung der Generalversammlung hat unter Angabe der Tagesordnung zu erfolgen. Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand. Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand (Abs.2 lit. a bis c), den/die Rechnungsprüfer (Abs. 2 lit. d) oder durch einen gerichtlich bestellten Kurator (Abs. 2 lit. e).
(6) Bei der Generalversammlung sind alle Mitglieder teilnahmeberechtigt. Das Stimm- bzw. Wahlrecht richtet sich nach § 7 Abs. 1 zweiter Satz der Statuten. Jedes stimmberechtigte Mitglied hat eine Stimme. Die Übertragung des Stimmrechts auf ein anderes Mitglied im Wege einer schriftlichen Bevollmächtigung ist zulässig.
(9) Den Vorsitz in der Generalversammlung führt der Präsident, in dessen Verhinderung sein erster Stellvertreter. Ist auch der erste Stellvertreter verhindert, so führt der zweite Stellvertreter den Vorsitz. Wenn auch dieser verhindert ist, so führt das an Jahren älteste anwesende Vorstandsmitglied den Vorsitz.
(1) Der Vorstand besteht aus fünf Mitgliedern, und zwar aus
a) dem Präsident und seinen beiden Stellvertretern (Vizepräsidenten),
aa) Erster Stellvertreter ist der an Mitgliedsjahren ältere Stellvertreter.
bb) Zweiter Stellvertreter ist der an Mitgliedsjahren jüngere Stellvertreter.
b) dem Schriftführer, sowie
(3) Der Vorstand wird von der Generalversammlung gewählt. Der Vorstand hat das Recht, bei Ausscheiden eines gewählten Vorstandsmitgliedes an seine Stelle ein anderes wählbares Mitglied zu kooptieren, wozu die nachträgliche Genehmigung in der nächstfolgenden Generalversammlung einzuholen ist. Fällt der Vorstand ohne Selbstergänzung durch Kooptierung überhaupt oder auf unvorhersehbar lange Zeit aus, so ist jeder Rechnungsprüfer verpflichtet, unverzüglich eine außerordentliche Generalversammlung zum Zweck der Neuwahl eines Vorstands einzuberufen. Sollten auch die Rechnungsprüfer handlungsunfähig sein, hat jedes ordentliche Mitglied, das die Notsituation erkennt, unverzüglich die Bestellung eines Kurators beim zuständigen Gericht zu beantragen, der umgehend eine außerordentliche Generalversammlung einzuberufen hat.
(4) Der Vorstand wird vom Präsident, in dessen Verhinderung von dessen erstem Stellvertreter, ist auch dieser verhindert, vom zweiten Stellvertreter schriftlich oder mündlich einberufen. Ist auch dieser auf unvorhersehbar lange Zeit verhindert, darf jedes sonstige Vorstandsmitglied den Vorstand einberufen.
(7) Den Vorsitz führt der Präsident, bei Verhinderung sein erster Stellvertreter, ist auch dieser verhindert, der zweiter Stellvertreter. Ist auch dieser verhindert, obliegt der Vorsitz dem an Jahren ältesten anwesenden Vorstandsmitglied oder jenem Vorstandsmitglied, das die übrigen anwesenden Vorstandsmitglieder mehrheitlich dazu bestimmen.
(8) Außer durch Tod und Ablauf der Funktionsperiode (Abs. 2) erlischt die Funktion eines Vorstandsmitgliedes durch Enthebung (Abs. 9) und Rücktritt (Abs. 10).
(10) Die Vorstandsmitglieder können jederzeit schriftlich ihren Rücktritt erklären. Die Rücktrittserklärung ist an den Vorstand, im Falle des Rücktritts des gesamten Vorstands an die Generalversammlung zu richten. Der Rücktritt des Vorstands wird erst mit der Wahl eines neuen Vorstands bzw. Kooptierung (Abs. 3) eines Nachfolgers wirksam.
c) Vorbereitung und Einberufung der Generalversammlung in den Fällen des § 9 Abs. 1 und Abs. 2 lit. a bis c dieser Statuten;
(6) Der erste Stellvertreter des Präsidenten darf nur tätig werden, wenn der Präsident verhindert ist. Der zweite Stellvertreter des Präsidenten darf nur tätig werden, wenn sowohl der Präsi-dent als auch der erste Stellvertreter verhindert sind; die Wirksamkeit von Vertretungshandlungen wird dadurch aber nicht berührt.
(3) Rechtsgeschäfte zwischen Rechnungsprüfern und Verein bedürfen der Genehmigung durch die Generalversammlung. Im Übrigen gelten für die Rechnungsprüfer die Bestimmungen des § 11 Abs. 2, 8, 9 und 10 sinngemäß.