Source: https://www.dtad.de/details/Dienstleistungen_von_Ingenieurbueros_67059_Ludwigshafen_am_Rhein-6264862_3
Timestamp: 2018-01-20 17:15:22
Document Index: 275365700

Matched Legal Cases: ['§ 53', '§ 2', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 51', '§ 51', '§ 51', '§ 51', '§ 51', '§ 101', '§ 107']

Ausschreibung - Dienstleistungen von Ingenieurbüros in Ludwigshafen am Rhein (ID:6264862)
> DTAD-ID: 6264862
Org. Dok.-Nr: 195147-2011
Stadt Ludwigshafen am Rhein Rathausplatz 20 Kontakt: Gebäudemanagement z. H. Herrn Dipl.-Ing. Ralf Foltz 67059 Ludwigshafen DEUTSCHLAND Tel. +49 6215044633 E-Mail: ralf.foltz@ludwigshafen.de Fax +49 6215044605 Internet-Adresse(n) Hauptadresse des Auftraggebers www.ludwigshafen.de Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: den oben genannten Kontaktstellen Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen
Das Rathaus in Ludwigshafen, BGF gesamt ca. 30 700 m², davon noch sanierungsbedürftig ca. 23 000 m², BRI gesamt ca. 110 000 m³, Gebäudehöhe des Stahlbeton-Skelettbaus ca. 80 m, 1 Kellerebene, 16 Büroebenen, 1 Technikebene, wurde als Büro- und Verwaltungsgebäude mit Gewerbebereich (Ladenstraße) im EG im Jahr 1979 in Betrieb genommen. Für die Klimatisierung der einzelnen Räume in den Bereichen Verwaltung und Gewerbe ist eine Wärmepumpenanlage vorhanden. Für jeden Raum sind eine bzw. mehrere Einzelwärmepumpen vorhanden, die im Kühl- bzw. Heizfall über Einzelraumregelungen den Raum kühlen bzw. heizen. Die einzelnen Wärmepumpen im Bereich Verwaltung und Gewerbe (Ladenstraße) sind über einen Wärmepumpenkreislauf verbunden. Im Kühlfall funktioniert die Wärmepumpe als Kältemaschine, die über einen Direktverdampfer die Kälte an den Umluftvolumenstrom überträgt und somit den Raum kühlt. Die Rückkühlung der Einzelkältemaschinen erfolgt über den Wärmepumpenkreislauf. Im Heizfall wird über die Wärmepumpe aus dem Wärmepumpenkreislauf die Wärme entzogen, auf ein höheres Temperaturniveau gebracht und über den Umluftvolumenstrom der Raum geheizt. Bei zu hoher Temperatur im Wärmepumpenkreislauf erfolgt über 6 Kühltürme die Rückkühlung. Bei zu geringem Temperaturniveau im Wärmepumpenkreislauf erfolgt über 2 Fernwärmeübergabestationen die Nachheizung. Die Zuführung des notwendigen Außenluftanteils in den einzelnen Räumen erfolgt über Zentrallüftungsanlagen, die in der Lüftungszentrale im 16. Obergeschoss und im Untergeschoss aufgestellt sind. Die Zuführung der Frischluft erfolgt im Zuluftverteilnetz der einzelnen Wärmepumpen. Seit 2004 finden umfangreiche Sanierungsarbeiten, im Wesentlichen im Innenbereich, statt. Diese umfassen insbesondere die Bereiche Klimatechnik, Brandschutz und Elektrotechnik. Die nun in Abschnitten während des laufenden Betriebs bis Ende des Jahres 2017 parallel zu den anderen vorstehenden Bereichen zu realisierende Sanierung beinhaltet: Insbesondere die Erneuerung der Wasser- und Abwasseranlagen (Kondensatnetz), der Wärmeversorgungsanlagen (das Konzept als Ergebnis der Leistungsphasen 1 und 2 sieht vor: Anpassung der Fernwärmeübergabestation an die neue Heizleistung, Trennung des Vorlaufs des Wärmepumpenkreislaufs zwischen den Bereichen Verwaltung und Gewerbe, Einbau drehzahlgeregelter Vorschubpumpen, getrennt für Verwaltung und Gewerbe, neues Wärmeverteilnetz zu den zukünftig neuen Lufterhitzern im Verwaltungsbereich), der lüftungstechnischen Anlage (das Klimakonzept als Ergebnis der Leistungsphasen 1 und 2 sieht vor: Austausch der ca. 600 Wärmepumpen im Verwaltungsbereich gegen bedarfsabhängig geregelte Umluftgeräte mit Kühler und Erhitzer bei weiterer Nutzung des Lüftungskanalnetzes und der zukünftigen Nutzung des Wärmepumpenrohrnetzes des Verwaltungsbereichs als Klimakaltwassernetz, Kälteerzeugung durch neue zentrale Kältemaschine für den Verwaltungsbereich in Verbindung mit den vorhandenen Kühltürmen, Trennung der Rückkühlung zwischen Verwaltungs- und Gewerbebereich und Einbau einer neuen Rücklaufleitung vom Wärmepumpenkreislauf Gewerbebereich (16. OG) in das Kellergeschoss) sowie der Feuerlöschanlage (Sprinkleranlage). Gegenstand des Auftrags ist die Vergabe der zur Projektrealisierung notwendigen Leistungen nach Teil 4, Fachplanung,
Technische Ausrüstung) HOAI für das Gesamtobjekt zu vergeben. Von diesen Leistungsphasen wurden Teilleistungen bereits erbracht. Vorgeschaltet ist als Besondere Leistung nach HOAI die technische Analyse des Klimakonzeptes und eine betriebswirtschaftliche Analyse dieses Konzeptes insbesondere im Hinblick auf den Energieeinsatz. Daraus soll ggf. ein Vorschlag für ein Umsetzungs- oder Änderungskonzept bzw. für eine alternative Lösung resultieren. Die Leistungsphasen 5 bis 8 nach § 53 HOAI werden ebenenweise optional zu den vereinbarten Vertragsbedingungen in Auftrag gegeben. Dabei behält sich der Auftraggeber die stufenweise Beauftragung in Abhängigkeit von der Finanzierungssicherung des Vorhabens vor. Die Herstellkosten - ohne Kostengruppe 700 nach DIN 276 / 2008 - belaufen sich ohne Mehrwertsteuer auf ca. 3 830 000 EUR, davon 300 000 EUR in den Kostengruppen 410 / 470, 450 000 EUR in der Kostengruppe 420, 2 680 000 EUR in der Kostengruppe 430 und 400 000 EUR in der Kostengruppe 480.
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Beabsichtigt ein Bewerber, die Dienstleistungen in Zusammenarbeit mit Dritten zu erbringen, müssen die nachfolgend genannten Nachweise (s. auch Ziff. IV.1.2), "Hinweisbogen") auch für diese erbracht werden: a) Name, Rechtsform, Anschrift, Telefon, Telefax, verantwortliche Person(en) b) Ob und auf welche Weise der Bewerber wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft ist, die Ausführungs- oder Lieferinteressen verfolgen (§ 2 (3) VOF); als aktuelle Eigenerklärung c) Ob und auf welche Weise der Bewerber wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft ist (§ 4 (2) VOF); als aktuelle Eigenerklärung d) Ob und auf welche Weise der Bewerber auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit Dritten zusammenarbeitet (§ 4 (2) VOF); als aktuelle Eigenerklärung e) Nachweis entsprechend § 4 (7) VOF als aktuelle Eigenerklärung f) Nachweis als aktuelle Eigenerklärung, dass folgende Ausschlusskriterien nicht zutreffen: F1) Bewerber befindet sich im Insolvenzverfahren oder in Liquidation oder hat seine Tätigkeit eingestellt oder befindet sich aufgrund eines in den einzelstaatlichen Rechtsvorschriften vorgesehenen gleichartigen Verfahrens in entsprechender Lage (§ 4 (9 a) VOF). F2) Bewerber ist aufgrund eines rechtskräftigen Urteils aus Gründen bestraft worden, die seine berufliche Zuverlässigkeit in Frage stellen (§ 4 (9 b) VOF). F3) Bewerber hat im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit eine schwere Verfehlung begangen, die vom Auftraggeber nachweislich festgestellt wurde (§ 4 (9 c) VOF). F4) Bewerber hat seine Verpflichtung zur Zahlung der Steuern und Abgaben nicht erfüllt (§ 4 (9 d) VOF). F5) Bewerber hat sich bei der Erteilung von Auskünften, die gemäß §§ 4, 5 und 10 VOF eingeholt werden können, in erheblichem Maß falscher Erklärungen schuldig gemacht oder diese Auskünfte unberechtigterweise nicht erteilt (§ 4 (9 e) VOF).
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Beabsichtigt ein Bewerber, die Dienstleistungen in Zusammenarbeit mit Dritten zu erbringen, müssen die nachfolgend genannten Nachweise (s. auch Ziff. IV.1.2), "Hinweisbogen") auch für diese erbracht werden: a) Haftpflichtversicherungsnachweis in Kopie, nicht älter als 1 Jahr: Deckungssumme für Personenschäden mind. 3 000 000 EUR/Schadensfall, Deckungssumme für Sach- und Vermögensschäden mind. 3 000 000 EUR/Schadensfall. b) Angabe der Gesamtumsätze des Bewerbers in den letzten 3 Geschäftsjahren, exkl. Umsatzsteuer. c) Erklärung der Umsätze des Bewerbers für Dienstleistungen, die mit den zu vergebenden Dienstleistungen vergleichbar sind, in den letzten 3 Geschäftsjahren, exkl. Umsatzsteuer.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Beabsichtigt ein Bewerber, die Dienstleistungen in Zusammenarbeit mit Dritten zu erbringen, müssen die nachfolgend genannten Nachweise (s. auch Ziff. IV.1.2), "Hinweisbogen") auch für diese erbracht werden: A1) Nennung der tatsächlichen Leistungserbringer mit Angabe ihrer Funktion im Auftragsfall (tabellarisch bzw. Organigramm). A2) Fachlich-beruflich orientierter Lebenslauf des Projektleiters, aus dem seine Referenzprojekte für die zu vergebende Dienstleistung und seine hierfür erbrachten Leistungen (z. B. Projektleitung oder Bearbeitung von Teil und Leistungsphasen der bearbeiteten Anlagengruppen nach § 51 HOAI) hervorgehen, Mit Angabe. — ob die Sanierung im laufenden Betrieb durchgeführt wurde, — der jeweils erbrachten Leistungen (Teil sowie Leistungsphasen der bearbeiteten. Anlagengruppen nach § 51 HOAI), — des jeweiligen Honorars exkl. Umsatzsteuer, — der Bausumme der bearbeiteten Gewerke, — der Leistungszeit. A3) Fachlich-beruflich orientierte Lebensläufe der Projektteammitglieder, aus denen ihre Referenzprojekte für die zu vergebende Dienstleistung und ihre hierfür erbrachten Leistungen (Bearbeitung von Teil und Leistungsphasen der bearbeiteten Anlagengruppen nach § 51 HOAI) hervorgehen, mit Angabe. — ob die Sanierung im laufenden Betrieb durchgeführt wurde, — der jeweils erbrachten Leistungen (Teil sowie Leistungsphasen der bearbeiteten Anlagengruppen nach § 51 HOAI), — des jeweiligen Honorars exkl. Umsatzsteuer, — der Bausumme der bearbeiteten Gewerke, — der Leistungszeit. b) Liste der in den letzten 3 Jahren erbrachten Dienstleistungen, die mit den zu vergebenden Dienstleistungen vergleichbar sind, mit der Angabe, ob Sanierung im laufenden Betrieb durchgeführt wurde, mit Angabe der jeweils erbrachten Leistungen (Teil sowie Leistungsphasen der bearbeiteten Anlagengruppen nach § 51 HOAI); des jeweiligen Honorars (exkl. Umsatzsteuer); der Bausumme der bearbeiteten Gewerke; der Leistungszeit und der Auftraggeber (Ansprechpartner, Adresse, Telefon). c) Erklärung über das Mittel der von dem Bewerber in den letzten 3 Jahren Beschäftigten, mindestens gegliedert in die Berufsgruppen Führungskräfte, Ingenieure und Hilfskräfte.
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden geplante Mindestzahl 3 Höchstzahl 5 Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Bewerber haben ihren Teilnahmeantrag zusammen mit einem Hinweisbogen, der u. a. Wertungsgewichte der Nachweis- und Zuschlagskriterien enthält, einzureichen. Der Hinweisbogen ist per E-Mail unter "ralf.foltz@ludwigshafen.de" anzufordern. Teilnahmeanträge ohne Hinweisbogen werden nicht gewertet. Der Versandumschlag des einzureichenden Teilnahmeantrags ist mit folgender Aufschrift zu versehen: "Nicht öffnen! Bewerbung zum VOF-Vergabeverfahren "Sanierung des Rathauses der Stadt Ludwigshafen", Abgabetermin: 22.7.2011 (10:00), Eröffnungstermin: 22.7.2011 (10:00)".
15.7.2011 - 12:00 Die Unterlagen sind kostenpflichtig Nein
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Es gilt die am 24.4.2009 in Kraft getretene Neufassung des GWB (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen), die zuletzt durch Artikel 3 des Gesetzes vom 22.12.2010 (BGBl. I S. 2262) geändert wurde. Auf folgende Punkte wird hingewiesen: — § 101a: Informations- und Wartepflicht. Demnach darf ein Vertrag erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information an die nicht berücksichtigten Bieter geschlossen werden. Wird die Information per Fax oder auf el. Wege versendet, verkürzt sich die Frist auf 10 Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an. — § 107 Einleitung, Antrag. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit: 1. Der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Fristen zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Fristen zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbunggegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
erhältlich sind Vergabekammer Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Stiftsstraße 9 55116 Mainz DEUTSCHLAND E-Mail: vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de Tel. +49 6131162234 Internet: www.mwvlw.rlp.de Fax +49 6131162113
Dienstleistungen von Ingenieurbüros 01.02.2012 Vergebener Auftrag