Source: https://gesetze-in-app.de/BGB/314
Timestamp: 2018-10-17 14:56:23
Document Index: 373372119

Matched Legal Cases: ['BGH', '§ 314', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 314', '§649', 'BGH', '§ 314', 'BGH', '§ 314', '§ 89', 'BGH', 'BGH', '§ 314', '§ 242', '§8', '§ 8', '§ 8', '§ 314', '§ 174', 'BGH', '§ 314', 'BGH', 'BGH', '§ 314', 'BGH', 'BGH', '§ 314', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 314', 'BGH', '§ 314', 'BGH', '§ 314', 'BGH', '§ 314', 'BGH', '§314', 'BGH', '§ 314', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 314', '§ 473', 'Art. 229', '§ 5', '§ 314', 'BGH', '§ 30', 'BGH', 'BGH', '§ 314', 'BGH', '§ 314', 'BGH', 'BGH', '§ 314', 'BGH']

BGH, URTEIL vom 2.4.2016, Az. XI ZR 370/15 Dies würde allerdings dem von der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs und der Lehre entwickelten und in der Vorschrift des § 314 BGB zu dem Ausdruck kommenden allgemeinen Grundsatz widersprechen, dass den Vertragsparteien eines Dauerschuldverhältnisses stets ein Recht zur außerordentlichen Kündigung bei Vorliegen eines wichtigen Grundes zustehen muss (vgl. nur BGH, Urteil vom 8. Februar 2012 -XIIZR 42/10, WM 2012, 1098 Rn. 27 mwN).
BGH, URTEIL vom 4.3.2016, Az. VII ZR 56/15 Es ist jedoch richterrechtlich anerkannt (vgl. BGH, Urteil vom 8. März 2012 - VIIZR 118/10, BauR 2012, 949 Rn. 22 = NZBau 2012, 357; BGH, Urteil vom 20. August 2009 -VII ZR 212/07, BauR 2009, 1736 Rn. 26 = NZBau 2010, 47; BGH, Urteil vom 24. Juni 2004 - VII ZR 271/01, BauR 2004, 1613, 1615, juris Rn. 24 = NZBau 2004, 612; Urteil vom 23. Mai 1996 - VII ZR 140/95, BauR 1996, 704, 705, juris Rn. 24; Urteil vom 30. Juni 1983 - VII ZR 293/82, BauR 1983, 459, 461, juris Rn. 11; OLG Brandenburg, Urteil vom 15. Januar 2008 - 11 U 98/07, juris Rn. 27) und folgt aus dem Rechtsgedanken des § 314 BGB (vgl. OLG Hamm, NZBau 2015, 480 Rn. 50; OLG Nürnberg, Urteil vom 29. Dezember 2011 -13 U 967/11, juris Rn. 67; Kniffka/Schmitz, Bauvertragsrecht, 2. Aufl., §649 Rn. 9 ff.).
BGH, URTEIL vom 4.1.2014, Az. XII ZR 33/15 Darüber hinaus steht dem Verleiher bei Dauerschuldverhältnissen wie der Leihe auf Zeit jedenfalls die Kündigung aus wichtigem Grund gemäß § 314 BGB offen, um sich bei Unzu demutbarkeit der Fortsetzung des Vertragsverhältnisses von diesem zu lösen (vgl. auch BGHZ 82, 354 = NJW 1982, 820, 821).
LG Bonn, vom 3.5.2012, Az. 16 O 4/11 Dieser bedarf es wie in § 314 Abs. 2 BGB ist auch im Rahmen des § 89a Abs. 1 HGB, wenn - wie hier - eine Störung auf der Leistungsseite vorliegt (BGH, Urt. v. 16.12.1998 - VIII ZR 381/97, NJW-RR 1999, 539; OLG Köln, Urt. v. 20.12.2000 - 19 U 86/00, OLGR 2001, 32).
BGH, URTEIL vom 4.4.2012, Az. I ZR 45/11 Dabei wird teilweise angenommen, dass ein aufgrund missbräuchlicher Abmahnung abgeschlossener Unterwerfungsvertrag nach § 314 BGB aus wichtigem Grund gekündigt und der Geltendmachung von Vertragsstrafen schon vor der Kündigung der Einwand des Rechtsmissbrauchs nach § 242 BGB entgegengehalten werden kann (vgl. OLG Hamm, GRUR-RR 2011, 196, 198 f.; Köhler in Köhler/Bornkamm aaO §8 Rn. 4.6; MünchKomm.UWG/Fritzsche, § 8 Rn. 479; vgl. auch Fezer/Büscher aaO § 8 Rn. 298).
LAG Hamm, Urteil vom 4.11.2011, Az. 15 Sa 1423/11 85Zwar gilt das in § 314 Abs. 2 BGB konkretisierte Erfordernis einer Abmahnung grundsätzlich auch bei Störungen im Vertrauensbereich (BAG vom 19.04.2007 – 2 AZR 180/06, AP Nr. 20 zu § 174 BGB; BAG vom 12.05.2010 – 2 AZR 845/08, NZA 2010, 1348).
BGH, URTEIL vom 3.11.2011, Az. IV ZR 50/11 20	Ein derart vollständiger Ausschluss des Kündigungsrechts auch bei schwerwiegenden Vertragsverletzungen verstieße gegen den in § 314 BGB zu dem Ausdruck kommenden allgemeinen Grundsatz des Zivilrechts, dass Dauerschuldverhältnisse bei Vorliegen eines wichtigen Grundes gekündigt werden können (BGH, Urteil vom 26. Mai 1986 - VIII ZR 218/85, NJW 1986, 3134 unter A II 2 a; Brand aaO 1343).
BGH, URTEIL vom 4.10.2010, Az. Xa ZR 48/09 28	§ 314 BGB beruht auf der Erwägung, dass der andere Teil in angemessener Zeit Klarheit darüber erhalten soll, ob von einer Kündigungsmöglichkeit Gebrauch gemacht wird, und dass der Kündigungsberechtigte mit längerem Abwarten zu erkennen gibt, dass für ihn die Fortsetzung des Vertragsverhältnisses trotz des Vorliegens eines Grundes zur fristlosen Kündigung nicht unzu demutbar ist (BGH, Urteil vom 23. April 2010 - LwZR 20/09, NZM 2010, 552 Rn. 13).
BGH, URTEIL vom 4.10.2010, Az. Xa ZR 48/09 Nach § 314 Abs.4 BGB werden Schadensersatzansprüche durch die Kündigung eines Dauerschuldverhältnisses aus wichtigem Grund nicht ausgeschlossen (vgl. auch BGH, Urteil vom 28. Oktober 1981 -VIII ZR 302/80, BGHZ 82, 121, 129 = NJW 1982, 870, 872 mwN zur insoweit übereinstimmenden Rechtslage vor der Schuldrechtsmodernisierung).
LG Düsseldorf, Urteil vom 5.7.2010, Az. 22 S 12/10 Lediglich am Rande erwähnt dort der BGH die Möglichkeit, den Vertrag wegen Nichtoder Schlechtleistung zu kündigen, also eine Kündigung aus wichtigem Grund (§ 314 BGB).
LG Düsseldorf, Urteil vom 5.6.2010, Az. 20 S 3/10 32'Leistet die Klägerin im ersten Vertragsjahr nicht oder nicht wie vereinbart, so kann der Kunde die für die beiden Folgejahre geschuldeten Entgeltbeträge zurückbehalten und Erfüllungs- oder Gewährleistungsansprüche geltend machen und den (Werk-)Vertrag gegebenenfalls auch kündigen.' 33Hierbei befasst sich der BGH mit der Möglichkeit, den Vertrag infolge Nichtleistung der Klägerin mit sofortiger Wirkung zu beenden, d.h. eine Kündigung aus wichtigem Grund (§ 314 BGB) auszusprechen.
LG Düsseldorf, Urteil vom 5.5.2010, Az. 22 S 282/09 Lediglich am Rande erwähnt dort der BGH die Möglichkeit, den Vertrag wegen Nichtoder Schlechtleistung zu kündigen, also eine Kündigung aus wichtigem Grund (§ 314 BGB).
BGH, URTEIL vom 2.2.2010, Az. VI ZR 52/09 15	a)	Ein	Unterlassungsvertrag kann wie jedes andere Dauerschuldverhält- nis auch ohne eine entsprechende vertragliche Vereinbarung gemäß § 314 BGB aus wichtigem Grunde gekündigt werden (vgl. BGHZ 133, 316, 319 ff. -Altunterwerfung I; 133, 331, 335ff. - Altunterwerfung II; MünchKomm-BGB/Gaier, 5. Aufl., §314 Rn. 5; Gottschalk, GRUR 2004, 827, 829).
BGH, URTEIL vom 2.8.2006, Az. XI ZR 156/05 § 314 BGB a.F., wonach sich die Verpflichtung zur Veräußerung oder Belastung einer Sache im Zweifel auch auf das Zubehör erstreckt, gilt für Mietverträge entsprechend (BGH, Urteil vom 29. September 1999 -XII ZR 313/98, WM 2000, 539, 542).
BGH, URTEIL vom 4.9.2004, Az. 1 ZR 18/02 Ein Dauerschuldverhältnis kann grundsätzlich auch ohne eine entsprechende vertragliche Vereinbarung aus wichtigem Grund gekündigt werden (vgl. BGHZ 133, 316, 320 - Altunterwerfung I; BGH, Urt. v. 17.12.1998 -1 ZR 106/96, TranspR 1999, 168, 169 = NJW 1999, 1177; vgl. nunmehr: § 314 Abs. 1 Satz 1 BGB, § 473 Abs. 2 Satz 1 HGB, die auf den vorliegenden Fall noch nicht anzuwenden sind, Art. 229 § 5 EGBGB).
LG Bochum, Urteil vom 3.6.2003, Az. 13 O 79/03 Wenn ein Lizenzvertrag in Vollzug gesetzt ist, tritt gemäß § 314 BGB an die Stelle eines Rücktrittsrechts ein Kündigungsrecht aus wichtigem Grund (vgl. BGH GRUR 1970, 532; Fezer, Markenrecht, 3. Aufl., § 30 Rn. 37).
BGH, Urteil vom 4.1.2002, Az. I ZR 195/99 Ein wichtiger Grund für die Kündigung eines Dauerschuldverhältnisses liegt vor, wenn dem Schuldner die weitere Erfüllung des Vertrages unter Berücksichtigung aller Umstände und unter Abwägung der beiderseitigen Interessen nicht zugemutet werden kann (st. Rspr.; zuletzt BGHZ 147, 178, 190 - Lepo Sumera, m.w.N.; vgl. nunmehr auch § 314 Abs. 1 BGB n.F.).
BGH, URTEIL vom 5.2.1990, Az. V ZR 113/89 Die Auslegungsregel des § 314 BGB zielt darauf ab, eine wirtschaftliche Einheit von Hauptsache und Zubehör zu erhalten (vgl. auch BGH Urt. v. 23. Oktober 1968, VIII ZR 228/66, NJW 1969, 36).
BGH, URTEIL vom 3.2.1986, Az. VIII ZR 64/85 Nach der für einen Mietvertrag entsprechend heranzuziehenden Auslegungsregel des § 314 BGB (vgl. Senatsurteil vom 17. September 1975 - VIII ZR 157/74 = BGHZ 65, 86, 88) war di?