Source: https://www.anwalt.org/duesseldorfer-tabelle/
Timestamp: 2019-07-21 09:16:04
Document Index: 23669047

Matched Legal Cases: ['§ 1612', '§ 1612', '§ 32', '§ 1610', '§ 1613', '§ 1612']

Düsseldorfer Tabelle - anwalt.org
Düsseldorfer Tabelle: So funktioniert die Unterhaltsberechnung
Der Düsseldorfer Tabelle kann der Kindesunterhalt entnommen werden. Sie wird alle zwei Jahre aktualisiert.
Nach einer Scheidung oder Trennung stellen sich häufig Fragen zum Kindesunterhalt. Ein zentraler Baustein in diesem Zusammenhang ist die Düsseldorfer Tabelle. Aus dieser Tabelle ist ersichtlich, wie viel Kindesunterhalt der jeweilige Elternteil zahlen muss.
Die Düsseldorfer Tabelle existiert bereits seit 1962 und wird bis heute alle zwei Jahre aktualisiert, um der wirtschaftlichen und familienpolitischen Entwicklung Rechnung zu tragen. So existiert beispielsweise eine Düsseldorfer Tabelle für 2011. Im darauffolgendem Jahr wurde demnach keine Tabelle herausgegeben. So gibt es keine Düsseldorfer Tabelle für 2012. Für dieses Jahr galt weiterhin die Tabelle aus 2011.
Ihren Namen trägt sie, da die Tabelle ursprünglich vom Landgericht Düsseldorf herausgegeben wurde. Nach der Reform des Familienrechts im Jahr 1977 veröffentlichte das Oberlandesgericht Düsseldorf die Düsseldorfer Liste. Seit 1980 wirken an der Aktualisierung die anderen Oberlandesgerichte und die Unterhaltskommission des Deutschen Familientages e.V mit.
In den neuen Bundesländern wurde bis 2007 die Düsseldorfer Tabelle durch die Berliner Tabelle ergänzt. Diese wurde angewendet, wenn sowohl der Unterhaltsberechtigte wie auch der Unterhaltspflichtige in einem neuen Bundesland wohnten. Seit dem 1.1.2008 gilt allerdings auch in den neuen Bundesländern ausschließlich die Düsseldorfer Tabelle.
Düsseldorfer Tabelle richtig lesen: Diese Komponenten werden berücksichtigt
Berücksichtigt werden immer zwei Unterhaltsberechtigte
Auch das Einkommen der Eltern findet Berücksichtigung
Das Alter der Kinder
Finanzielles Existenzminimum: Der Selbstbehalt
Was bedeutet der Bedarfskontrollbetrag?
Was hat die Düsseldorfer Tabelle mit dem Ehegattenunterhalt zu tun?
Ehegattenunterhalt und Selbstbehalt
Fragen zur Düsseldorfer Tabelle und Kindesunterhalt: Ein Anwalt hilft weiter!
Düsseldorfer Tabelle und Kindergeld: Was ist zu beachten?
Was ist ein Mangelfall? Wenn der Kindesunterhalt nicht gezahlt werden kann
Zahlbeträge für den Kindesunterhalt laut Düsseldorfer Tabelle
Die Tabelle heißt Düsseldorfer Tabelle, da sie in Düsseldorf herausgegeben wird.
Leben die Eltern getrennt oder in Scheidung, so fallen für ein Elternteil Unterhaltszahlungen an. Welcher Elternteil zahlen muss, ergibt sich aus dem § 1612a Bürgerliches Gesetzbuch (BGB). Der Elternteil bei dem das Kind nicht ständig lebt, ist barunterhaltspflichtig und muss seiner Unterhaltspflicht in Form von Alimenten nachkommen. Der andere Elternteil zahlt Naturalunterhalt in Form von Verpflegung, Unterkunft usw.
Sind Kinder volljährig und absolvieren eine Ausbildung oder studieren und führen einen eigenen Hausstand, so sind beide Eltern barunterhaltspflichtig. Die Düsseldorfer Tabelle weist allerdings nicht den tatsächlichen Betrag aus, der an das Kind gezahlt werden muss. Der Zahlbetrag ergibt sich erst, wenn entschieden ist, inwieweit das Kindergeld angerechnet wird. Das Kindergeld erhält der Elternteil, bei dem das Kind lebt. Dem Barunterhaltspflichtigen kann es aber angerechnet werden, sodass der Kindesunterhalt gemindert wird. In welcher Höhe dies geschieht, kann der „Kindergeld-Tabelle“ („Tabelle Zahlbeträge“) entnommen werden.
Auch für den Ehegattenunterhalt kann die Düsseldorfer Tabelle herangezogen werden. Folgende Komponenten ergeben sich aus der Düsseldorfer Tabelle:
Die Düsseldorfer Unterhaltstabelle ist für zwei Unterhaltsberechtigte ausgelegt, ohne dass deren Rang beachtet wird. Sind mehr oder weniger Unterhaltsberechtigte zu versorgen, erfolgt eine Eingruppierung in eine höhere bzw. niedrigere Tabellengruppe.
Was passiert, wenn das Einkommen nicht ausreicht, um alle Unterhaltsansprüche abzudecken? Ist es dem Pflichtigen nicht möglich, die Ansprüche einschließlich der Ansprüche des Ehegatten zu tilgen, so erfolgt eine Herabstufung in die unterste Tabellengruppe. Reicht auch hierzu die Leistungsfähigkeit nicht aus, so erhält nur der erstrangig Berechtigte (minderjährige und volljährige privilegierte Kinder) den Unterhalt. Kann auch in diesem Fall nicht gezahlt werden, obwohl der Unterhaltspflichtige der gesteigerten Erwerbsobliegenheit nachkommt, liegt ein absoluter Mangelfall vor und es muss eine Mangelfallberechnung durchgeführt werden.
Der Unterhaltspflichtige unterliegt der gesteigerten Erwerbsobliegenheit um seiner Unterhaltspflicht nachzukommen. Reicht sein Einkommen nicht, muss er einen besser bezahlten Job oder einen Nebenjob aufnehmen. Darüber hinaus darf er bezüglich seines Arbeitsplatzes nicht fahrlässig handeln und beispielsweise kündigen, um nicht leistungsfähig zu sein.
Grundsätzlich richtet sich die Höhe des Kindesunterhalts nach der Leistungsfähigkeit des Pflichtigen. Diese ergibt sich wiederum aus dem Einkommen. Maßgeblich für die Einstufung in die elf Einkommensstufen ist das bereinigte Nettoeinkommen, wobei die elfte Stufe nicht als solche ersichtlich ist, da es sich hierbei immer um Einzelfallentscheidungen handelt. Die elfte Stufe greift bei einem Einkommen von über 5.101 Euro.
Das bereinigte Nettoeinkommen ergibt sich nach Abzug der berufsbedingten Aufwendungen und der berücksichtigungsfähigen Schulden.
Die Düsseldorfer Tabelle ist nach Alters- und Einkommensgruppen sortiert.
Die berufsbedingten Aufwendungen betragen pauschal fünf % des Nettoeinkommens, mindestens jedoch 50 Euro und höchstens 150 Euro monatlich. Ist der Unterhaltspflichtige der Meinung, seine Aufwendungen sei höher, muss dies nachgewiesen werden. Von berücksichtigungsfähigen Schulden wird beispielsweise bei ehebedingten Schulden gesprochen oder pauschal gesagt: Schulden, die unvermeidbar waren. Hier entfachen allerdings immer wieder Streitigkeiten, teilweise auch vor Gericht, da kein klarer Rahmen gesteckt ist.
Ist das Einkommen des Pflichtigen in die ersten zehn Gruppen einzusortieren, so lässt sich der Unterhalt aus der Düsseldorfer Tabelle entnehmen. Bei einem Einkommen von über 5.101 Euro kommt es auf die Umstände des Einzelfalls ein.
In der Düsseldorfer Tabelle sind drei Altersgruppen zu finden und eine Bedarfsgruppe für volljährige Kinder. Um nun den Kindesunterhalt aus der Tabelle zu entnehmen, muss eine Eingruppierung in die Einkommensstufe und die Altersgruppe erfolgen.
Laut § 1612a BGB beruht der Mindestunterhalt eines minderjährigen Kindes auf dem doppelten Kinderfreibetrag des § 32 Abs. 6 Satz 1 Einkommensteuergesetz (EStG). Somit ergibt sich folgender Anspruch, den der Unterhaltspflichtige nach allen Mitteln und Kräften bereitstellen muss:
Erste Altersstufe von 0 bis 5 Jahren: 342 Euro (87 % des doppelten Kinderfreibetrages)
Zweite Altersstufe von 6 bis 11 Jahren: 393 Euro (100 % des doppelten Kinderfreibetrages)
Dritte Altersstufe von 12 bis 17 Jahren: 460 Euro (113 % des doppelten Kinderfreibetrages)
Aufgeführt ist dieser Betrag in der ersten bzw. untersten Einkommensstufe. Die höheren Unterhaltsbeträge für jede Einkommensstufe in den jeweiligen Altersstufen ergeben sich aus der Multiplikation des Prozentsatzes und dem betreffenden Mindesunterhalts.
Der Selbstbehalt ist der Tabelle zu entnehmen. Auch der Ehegattenunterhalt orientiert sich an der Unterhaltstabelle.
Dem Barunterhaltspflichtigen steht ein finanzielles Existenzminimum zu. Kann dieser durch sein Einkommen gerade seinen Eigenbedarf (Selbstbehalt) sichern, kann er keinen Unterhalt zahlen, denn der Selbstbehalt ist gegenüber den Unterhaltspflichten vorrangig.
Der Selbstbehalt beträgt bei minderjährigen unverheirateten Kindern und unverheirateten Kindern bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres, die im Haushalt der Eltern oder eines Elternteils leben und sich in der allgemeinen Schulbildung befinden (privilegierte volljährige Kinder) für einen nicht erwerbstätigen Unterhaltspflichtigen 880 Euro. Ist der Unterhaltspflichtige erwerbstätig, so stehen ihm monatlich 1.080 Euro zu.
Der Selbstbehalt bei volljährigen nicht privilegierten Kindern beträgt mindestens 1.300 Euro. Behauptet der Unterhaltspflichtige nicht leistungsfähig zu sein, muss dies bewiesen werden.
Demnach muss dem Unterhaltspflichtigen in der ersten bzw. untersten Einkommensstufe das Existenzminimum erhalten bleiben. Daher ist auch der Bedarfskontrollbetrag mit dem Selbstbehalt deckungsgleich.
Ab der zweiten Einkommensstufe liegt der Bedarfskontrollbetrag dann über dem Selbstbehalt. Diese Kontrolle soll sicherstellen, dass eine ausgewogene Verteilung des Einkommens zwischen dem Unterhaltspflichtigen und den unterhaltsberechtigten Kindern besteht. Sobald der Bedarfskontrollbetrag unterschritten wird, weil noch weitere Unterhaltspflichten bestehen, ist die nächstniedrigere Gruppe, deren Bedarfskontrollbetrag nicht unterschritten wird, zu wählen.
Der Unterhaltstabelle ist grundsätzlich der Mindestunterhalt zu entnehmen. Mehr Unterhalt kann der Pflichtige jederzeit zahlen.
Die Düsseldorfer Tabelle beachtet lediglich den regulär monatlich anfallenden Unterhalt. Davon ausgenommen, sind der sogenannte Mehrbedarf und der Sonderbedarf.
Laut § 1610 Abs. 2 BGB sind vom Mehrbedarf zusätzliche Kosten, wie Nachhilfeunterricht und Kindergartengebühren, umfasst. Zum Sonderbedarf zählen nach § 1613 Abs. 2 Nr. 1 BGB unregelmäßige, außerordentlich hohe Kosten, welche nicht vorhersehbar sind. Hierzu zählen beispielsweise Krankenkassenbeiträge oder hohe Arztkosten.
Mehr- und Sonderbedarf sind von beiden Eltern anteilig zu zahlen. Dies ist allerdings im Verhältnis zum Einkommen zu sehen.
Verdient das Kind eigenes Geld, z. B. im Rahmen der Ausbildung, so ist dies anzurechnen. Gleiches gilt für Vermögen. Wohnt ein Student nicht bei den Eltern oder einem Elternteil, so steht ihm ein monatlicher Unterhalt von 735 Euro zu. Die Beiträge für die Kranken- und Pflegeversicherung fallen extra an, ebenso die Studiengebühren.
Unter­halts­rele­van­tes Ein­kom­men
Alters­stufen + €/Monat
Prozent­satz
Bedarfs­kontroll­betrag
2. 1.901 - 2.300 372 427 500 554 105 1.300
3. 2.301 - 2.700 390 447 524 580 110 1.400
4. 2.701 - 3.100 408 467 548 607 115 1.500
5. 3.101 - 3.500 425 488 572 633 120 1.600
6. 3.501 - 3.900 454 520 610 675 128 1.700
7. 3.901 - 4.300 482 553 648 717 136 1.800
8. 4.301 - 4.700 510 585 686 759 144 1.900
9. 4.701 - 5.100 539 618 724 802 152 2.000
10. 5.101 - 5.500 567 650 762 844 160 2.100
Mit Hilfe der Düsseldorfer Tabelle kann der Unterhalt für den Ehegatten ermittelt werden. Um hier die Höhe des Ehegattenunterhalts zu bestimmen, kommt es darauf an, ob auch Kinder berechtigt sind oder nicht.
wenn keine unterhaltsberechtigten Kinder vorhanden sind
Alimente sind der Tabelle zu entnehmen. Für mehr oder weniger als zwei Kinder ist der Unterhalt anzupassen.
Maßgeblich ist auch in diesem Fall das bereinigte Nettoeinkommen. Ist der Ehegatte nicht erwerbstätig, so greift die 3/7-Regelung. Dem Unterhaltsberechtigten stehen dann 3/7 des Einkommens zu. Dem Pflichtigen verbleiben 4/7. 1/7 sind als Erwerbstätigenbonus zu verstehen.
Die Oberlandesgerichte in Süddeutschland verfahren allerdings anders. Hier beläuft sich der Erwerbstätigenbonus auf 1/10.
Für alle anderen Einkünfte, beispielsweise auf Vermietung oder Verpachtung gilt das Halbteilungsprinzip. Jedem Ehegatten steht dann die Hälfte zu.
Ist zwar kein Kind zu versorgen, erzielt der Ehegatte allerdings ein eigenes Einkommen, so ist anders vorzugehen. In diesem Fall ist von beiden Ehegatten das bereinigte Nettoeinkommen und im Anschluss die Differenz zu berechnen. Der Besserverdienende muss dann 3/7 bzw. in Süddeutschland 1/10 der Differenz an den anderen abgeben.
wenn unterhaltsberechtigten Kinder vorhanden sind
Unterhaltsansprüche an gemeinsame Kinder haben gegenüber dem Ehegattenunterhalt Vorrang. Von dem bereinigten Nettoeinkommen des Pflichtigen sind sodann auch die Unterhaltszahlungen an die Kinder abzuziehen. Dem Berechtigten stehen dann 3/7 zu, wenn er nicht erwerbstätig ist. Ist er erwerbstätig, so stehen im 3/7 der Differenz der bereinigten Nettoeinkommen zu. In Süddeutschland hat der Unterhaltsberechtigten nicht 3/7 Anspruch, sondern auf 45 %. Weitere Einkünfte sind auch an dieser Stelle wieder zu teilen.
Der monatliche Selbstbehalt gegenüber dem getrennt oder geschiedenen Ehegatten beläuft sich auf 1.200 Euro. Dabei wird nicht beachtet, ob der Pflichtige erwerbstätig ist oder nicht.
In manchen Konstellationen ist also denkbar, dass der Berechtigte keinen oder nur sehr wenig Unterhalt erhält. Bleibt vom bereinigten Nettoeinkommen nur der Selbstbehalt über, kann der Pflichtige keinen Unterhalt zahlen. Sind unterhaltsberechtigte Kinder vorhanden, haben diese Vorrang.
In den neuen Bundesländern galt bis 2007 noch die Berliner Tabelle.
Sollte es über den Kindesunterhalt zum Streit kommen, empfiehlt es sich, einen Anwalt aufzusuchen. Des Weiteren ist die Berechnung des bereinigten Nettoeinkommens nicht so einfach.
Das Einkommen, welches auf der Lohnabrechnung steht, muss nicht unbedingt mit dem Einkommen, welches bei der Unterhaltsberechnung zu Grunde liegt, übereinstimmen. Auch die zu besichtigungsfähigen Schulden lassen sich nicht so einfach ermitteln und bieten Konfliktpotential. Muss der Pflichtige an mehrere Kinder und Kindesmütter zahlen, so kann eine Berechnung zudem kompliziert werden.
Beim Jugendamt besteht die Möglichkeit eine Jugendamtsurkunde zu unterschreiben. Dann wird eine Berechnung des Kindesunterhaltes vorgenommen. Jedoch kann diese Urkunde im Falle der Nichtzahlung gegen ihn vollstreckt werden.
Leben minderjährige Kinder im Hause der Eltern, so haben diese Anspruch auf Kindergeld. Die monatliche Höhe des Kindergeldes beträgt ab 01.07.2019 für das:
erste und zweite Kind: 204 Euro
dritte Kind: 210 Euro
ab dem vierten Kind: 235 Euro
Das Elterngeld steht dabei beiden Eltern hälftig zu. Leben die Eltern in Trennung oder Scheidung, bekommt der Elternteil, bei dem das Kind lebt, das Kindergeld. Dementsprechend ist die Hälfte dieses Betrages auf die Unterhaltszahlungen des Barunterhaltspflichtigen anzurechnen (§ 1612b BGB).
Für ein volljähriges Kind mit eigenen Hausstand gilt: Beide Eltern sind barunterhaltspflichtig und die Höhe der Zahlungen richtet sich nach dem jeweiligen Einkommen. Das Kindergeld wird in voller Höhe auf den Bedarf angerechnet.
Bei den Beträgen der Düsseldorfer Tabelle ist das Kindergeld anteilig abzuziehen.
Je mehr Unterhaltsberechtigte auf den Pflichtigen zukommen, desto wahrscheinlicher ist es, dass sein Einkommen nicht ausreicht, um alle Ansprüche zu decken. Wer dann Unterhalt erhält, ergibt sich aus der Rangfolge der Unterhaltsberechtigten. Die nachrangigen Berechtigten erhalten dann weniger oder gar keinen Unterhalt. In diesem Fall wird von einem Mangelfall gesprochen.
Darüber hinaus kann es vorkommen, dass das Einkommen nicht reicht, um alle Berechtigten ersten Ranges zu versorgen. Dann wird von einem absoluten Mangelfall gesprochen. Die Höhe des Unterhalts wird dann durch eine Mangelfallberechnung ermittelt.
Nach Abzug des Selbstbehalts wird dann das übrige Einkommen unter den Berechtigten nach Bedarf verteilt. Kinder höherer Altersgruppen erhalten dabei mehr als niedrigere.
Neben der Düsseldorfer Tabelle wird eine Übersicht veröffentlicht, welche das Kindergeld berücksichtigt. Hier wird davon ausgegangen, dass nur der eine Elternteil das Kindergeld erhält und daher dem Barunterhaltspflichtigen die Hälfte des Kindergeldes anzurechnen ist. Dieser Tabelle entnehmen Sie also den Zahlbetrag, welcher monatlich an Ihr Kind geht.
Zahlbeträge von 01.01. bis 31.06.2019:
1. bis 1.900 354 406 476 527 100
1. und 2. Kind 257 309 379 333
3. Kind 254 306 376 327
ab dem 4. Kind 241,50 393,50 363,50 302
2. 1.901 - 2.300 372 427 500 554 105
1. und 2. Kind 275 330 403 360
3. Kind 272 327 400 354
ab dem 4. Kind 259,50 314,50 384,50 329
3. 2.301 - 2.700 390 447 524 580 110
1. und 2. Kind 293 350 427 386
3. Kind 290 347 424 380
ab dem 4. Kind 277,50 334,50 411,50 355
4. 2.701 - 3.100 408 467 548 607 115
1. und 2. Kind 311 370 451 413
3. Kind 308 367 448 407
ab dem 4. Kind 295,50 354,50 435,50 382
5. 3.101 - 3.500 425 488 572 633 120
1. und 2. Kind 328 391 475 439
3. Kind 325 388 472 433
ab dem 4. Kind 312,50 375,50 459,50 408
6. 3.501 - 3.900 454 520 610 675 128
1. und 2. Kind 357 423 513 481
3. Kind 354 420 510 475
ab dem 4. Kind 341,50 407,50 497,50 450
7. 3.901 - 4.300 482 553 648 717 136
1. und 2. Kind 385 456 551 523
3. Kind 382 453 548 517
ab dem 4. Kind 369,50 440,50 535,50 492
8. 4.301 - 4.700 510 585 686 759 144
1. und 2. Kind 413 488 589 565
3. Kind 410 485 586 559
ab dem 4. Kind 397,50 472,50 573,50 534
9. 4.701 - 5.100 539 618 724 802 152
1. und 2. Kind 442 521 627 608
3. Kind 439 518 624 602
ab dem 4. Kind 426,50 505,50 811,50 577
10. 5.101 - 5.500 567 650 762 844 160
1. und 2. Kind 470 553 665 650
3. Kind 467 550 662 644
ab dem 4. Kind 454,50 537,50 649,50 619
Zahlbeträge ab 01.07.2019:
1. und 2. Kind 252 304 374 323
3. Kind 249 301 371 317
ab dem 4. Kind 236,50 288,50 358,50 292
1. und 2. Kind 270 325 398 350
3. Kind 267 322 395 344
ab dem 4. Kind 254,50 309,50 382,50 319
1. und 2. Kind 288 345 422 376
3. Kind 285 342 419 370
ab dem 4. Kind 272,50 329,50 406,50 345
1. und 2. Kind 306 365 446 403
3. Kind 303 362 443 397
ab dem 4. Kind 290,50 349,50 430,50 372
1. und 2. Kind 323 386 470 429
3. Kind 320 383 467 423
ab dem 4. Kind 307,50 370,50 454,50 398
1. und 2. Kind 352 418 508 471
3. Kind 349 415 505 465
ab dem 4. Kind 336,50 402,50 492,50 440
1. und 2. Kind 380 451 546 513
3. Kind 377 448 543 507
ab dem 4. Kind 364,50 435,50 530,50 482
1. und 2. Kind 408 483 584 555
3. Kind 405 480 581 549
ab dem 4. Kind 392,50 467,50 568,50 524
1. und 2. Kind 437 516 622 598
3. Kind 434 513 619 592
ab dem 4. Kind 421,50 500,50 606,50 567
1. und 2. Kind 465 548 660 640
3. Kind 462 545 657 634
ab dem 4. Kind 449,50 532,50 644,50 609
(62 Bewertungen, Durchschnitt: 4,77 von 5)