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Timestamp: 2018-01-22 21:52:13
Document Index: 381439232

Matched Legal Cases: ['§ 22', '§ 5', '§ 42', '§ 6', '§ 6', '§6', '§6', '§ 51']

Reichsbahn-Güterwagen
Wiedergabe einer 36seitigen Informationsbroschüre des
Reichsbahn-Werbeamtes für den Personen- und Güterverkehr (WER)
Die ... deutsche Wirtschaft stellt auch an die Deutsche Reichsbahn erhöhte Anforderungen. Riesige Rohstoffmengen und Brennstoffe müssen den vielfach Tag und Nacht arbeitenden Fabriken zugeführt werden; Fertigwaren und Abfallstoffe warten auf die Abbeförderung. Mit einem gutunterhaltenen Wagenpark von etwa 590 000 Güterwagen aller Art bewältigt die Deutsche Reichsbahn reibungslos den ihr zufallenden Güterverkehr, der ²/3 des Gesamtgüterverkehrs in Großdeutschland ausmacht. Auf allen Strecken rollen sie heran, auf jedem Bahnhof sieht man sie, sauber und in gutem Zustand, schwere Lasten tragend oder der Beladung harrend: die Güterwagen der Deutschen Reichsbahn. Stets einsatzbereit erfüllen sie ihre Aufgaben als Diener des Verkehrs.
Reichsbahngüterwagen
Übersicht über Bestellung und Zuteilung der Wagen
Bauart und Verwendung der Reichsbahnkühlwagen
Gruppe Gruppenzeichen Ladegewicht Achszahl Besonderheiten
G-Gruppe G 15 *) 2 oder 3 flaches oder Tonnendach
GG verschieden 4 Tonnendach
K-Gruppe K 15 2 Klappdeckeldach
KK mindestens 30 4 Klappdeckeldach
V-Gruppe V 15 *) 2 Lattenwände
O-Gruppe O 15 *) 2 kippfähig *)
Wänder höher als 40 cm
OO mindestens 30 *) 4 nicht kippfähig
R-Gruppe R 15 *) 2 hölzerne Rungen,
Stirn- und Seitenwände 40 cm hoch und aushebbar,
Ladelänge mindestens 9,9 m
S-Gruppe S 15 *) 2 eiserne Rungen,
Stirn- und Seitenwände 40 cm hoch,
Ladelänge 13 m *)
SS 35 *) 4 oder mehr eiserne Rungen,
Ladelänge 15 m *)
H-Gruppe H 15 2 eiserne Seitenrungen
X-Gruppe X 15 *) 2 Arbeitswagen
nicht kippfähig
*) Abweichungen werden durch Nebenzeichen ausgedrückt.
II. Nebenzeichen
Nebenzeichen In Verbindung mit
dem Gruppenzeichen Bedeutung
a SS Bremserhaus abnehmbar oder offener Bremserstand, umlegbar
c O hölzerne Wände 130 bis 190 cm hoch
f G, R Fährbootwagen
g V 4 Böden
k G Kühlwagen
O Kübelwagen (2 oder 3 abnehmbare Kübel) Ladegewicht 25 t
l G Ladefläche mindestens 26 m²
SS Ladelänge 18 m
m O, R uns S Ladegewicht 20 t
mm O mehr als 20t Ladegewicht
o X feste Wände, höher als 40 cm
G Eigengewicht 16 t, 3 Achsen
r G, V und R Umsetzwagen (zum Übergang auf Breitspur)
s G, R geeignet für Züge bis 90 km/h
GG geeignet für Züge bis 120 km/h
t G Stirnwandtüren
O Selbstentladewagen, geneigte Bodenflächen (Eselsrücken); Bodenklappen, ein Teil auch Trichter
OO Selbstentladewagen, geneigte Bodenflächen (Eselsrücken) und Seitenklappen
S und SS Tiefladewagen; ihre Länge wird durch Nebenzeichen nicht ausgedrückt
u G und O ungeeignet für die Beförderung von Mannschaften oder Fahrzeugen der Wehrmacht
v G Stallungswagen, Begleiterabteil
w G, V und X Ladegewicht weniger als 15 t
OO Ladegewicht weniger als 30 t
Wagen der Länderbauart sind nach den Zeichnungen und Vorschriften der früheren Ländereisenbahnen gebaut. Die Hauptmaße sind verschieden.
Wagen der Verbandsbauart sind nach den Zeichnungen und Vorschriften des ehemaligen Deutschen Staatsbahnwagenverbandes gebaut. Die Hauptmaße sind innerhalb der Gattungen einheitlich.
Wagen der Austauschbauart sind Güterwagen, deren Teile genormt und austauschbar sind.
Wagen der Sonderbauart sind für besondere Zwecke gebaut.
Geschweißte Wagen sind Güterwagen, bei denen fast alle Bauteile durch Schweißung miteinander verbunden sind.
Wagengattung Gattungszeichen Gattungsbezirk
G-Wagen, flaches Dach, Ladegewicht 15 t, Tragfähigkeit 15,75 t, zwei oder drei Achsen
ohne weitere Einrichtungen G Hannover
mit Dampfheizung, Länderbaurt Gh
mit Dampfheizung und Leitung für elektrische Heizung, Länderbauart Geh
G-Wagen, flaches Dach oder Tonnendach, Ladegewicht 15 t, Tragfähigkeit 17,5 t, zwei Achsen
Verbandsbauart (Kassel oder München) und Austauschbauart (Kassel)
ohne weitere Einrichtungen G Kassel
mit Dampfheizleitung Gh
mit Dampfheizleitung und Leitung für elektrische Heizung Geh
mit Dampfheizleitung, geeignet für Züge bis 90 km/h, geschweißte Bauart Ghs Oppeln
Umsetzwagen (zum Übergang auf Breitspur), Austauschbauart Gr Kassel
G-Wagen, flaches Dach, Ladegewicht 15 t, Tragfähigkeit 17,5 t, für Personenbeförderung geeignet, zwei Achsen, Verbandsbauart
ohne weitere Einrichtungen G Karlsruhe
Gedeckte großräumige Wagen, Ladefläche mindestens 26 m², flaches Dach oder Tonnendach, zwei oder drei Achsen
Ladegewicht 15 t, Länderbauart und Verbandsbauart Gl Dresden
desgl mit Dampfheizleitung Glh
Ladegewicht 15 t, Dampfheizleitung und Leitung für elektrische Heizung, Verbandsbauart Gleh
Ladegewicht 15 t, Dampfheizleitung, geeignet für Züge bis 90 km/h, Austauschbauart Glhs
desgl mit Leitung für elektrische Heizung Glehs
Umsetzwagen (zum Übergang auf Breitspur), Ladegewicht 15 t, Austauschbauart Glr
desgl mit Dampfheizleitung, geeignet für Züge bis 90 km/h, geschweißte Bauart Glrhs
Ladegewicht 15 t,, Tonnendach, Strinwandtüren, Austauschbauart Glt
desgl mit Dampfheizleitung, Austauschbauart Glth
desgl mit Dampfheizleitung, geeignet für Züge bis 90 km/h, Austauschbauart Glths
desgl Umsetzwagen, mit Dampfheizleitung, geeignet für Züge bis 90 km/h, geschweißte Bauart Gltrhs
Gedeckte großräumige Wagen, Ladegewicht 15 t, Ladefläche 41,7 m², Tonnendach, Dampfheizung, geeignet für Züge bis 120 km/h, vier Achsen
geschweißte Bauart GGhs Dresden
Stallungswagen (Stände für 4 oder 6 Pferde und Begleiterraum), Dampfheizleitung
Ladegewicht 5 t, flaches Dach, drei Achsen, Länderbauart Gvwhs Stettin
Ladegewicht 3,5 t, Tonnendach, Leitung für elektrische Heizung,vier Achsen, geeignet für Züge bis 120 km/h, geschweißte Bauart GGvwehs Dresden
Kühlwagen, zwei oder drei Achsen
Ladegewicht 15 t, Länderbauart und Verbandsbauart Gk Berlin
desgl mit Dampfheizleitung Gkh
desgl mit Dampfheizleitung und Leitung für elektrische Heizung Gkeh
desgl mit Dampfheizleitung, geeignet für Züge bis 90 km/h Gkhs
Ladegewicht weniger als 15 t Gkw
desgl mit Dampfheizleitung Gkwh
desgl mit Dampfheizleitung und Leitung für elektrische Heizung Gkweh
Gedeckte Fährbootwagen, Ladegewicht 15 t, zwei Achsen, geschweißte Bauart und Sonderbauart
Fährbootwagen, Dampfheizleitung Gfh Saarbrücken
Fährbootkühlwagen, Dampfheizleitung, geeignet für Züge bis 90 km/h Gfkhs
Leigeinheiten und Gütertriebwagen, Sonderbauart
zwei zu einer Leigeinheit kurz gekuppelte Wagen, vier Achsen Gll Dresden
Gütertriebwagen GGtrieb
Klappdeckelwagen, Ladegewicht 15 t, zwei Achsen, Länder-, Verbands- und Autauschbauart
ohne weitere Einrichtungen K Wuppertal
Klappdeckelwagen, vier Achsen, Sonderbauart
Ladegewicht mindestens 30 t, Einrichung zur Selbstentladung, Trichter oder Sattel (Großgüterwagen) KKt Saarbrücken
Verschlagwagen (Lattenwände), zwei Böden, Einrichtung zum Teilen der Ladefläche, zwei Achsen
Ladegewicht 15 t, Länderbauart und Verbandsbauart V Hamburg
Ladegewicht 15 t, Dampfheizleitung, Länderbauart und Verbandsbauart Vh
Umsetzwagen (zum Übergang auf Breitspur), Ladegewicht 15 t, Austauschbauart Vr
Ladegewicht weniger als 15 t, Länderbauart Vw
desgl mit Dampfheizleitung Vwh
Verschlagwagen (Lattenwände), vier Böden (Gänsewagen)
Ladegewicht 15 t, Verbandsbauart Vg Hamburg
Ladegewicht weniger als 15 t, Länderbauart Vgw
O-Wagen, Ladegewicht 15 t, Tragfähigkeit 15,75 t, hölzerne Wände von 100 bis 190 cm, zwei Achsen, Länderbauart
Wände unter 130 cm, kippfähig, abbordbar O Frankfurt
Wände unter 130 cm, nicht kippfähig Op Würzburg
Wände 130 bis 190 cm hoch, kippfähig Oc Münster
Wände 130 bis 190 cm hoch, nicht kippfähig Ocp
O-Wagen, Ladegewicht 15 t, Tragfähigkeit 17,5 t, hölzerne Wände von 100 cm hoch, zwei Achsen, Verbands- und Austauschbauart
kippfähig, zwei Achsen, abbordbar O Halle
O-Wagen, Ladegewicht 15 t, Tragfähigkeit 15,75 t, eiserne Wände von 130 cm hoch, zwei Achsen, Länderbauart
kippfähig O Schwerin
nicht kippfähig Op
O-Wagen, Ladegewicht 15 t, Tragfähigkeit 17,5 t, eiserne Wände von 130 cm hoch
kippfähig, zwei Achsen, Verbandsbauart O Nürnberg
Ol-Wagen, hölzerne Wände 80 bis 90 cm hoch, zwei Achsen, Länderbauart
Ladegewicht 15 t, Tragfähigkeit 16,6 t, kippfähig Ol Wien
Ladegewicht 15,5 t, Tragfähigkeit 20 t, kippfähig Ol
Om-Wagen, Ladegewicht 20 t, Tragfähigkeit 21 t, Wände über 100 cm, zwei Achsen, Länderbauart
kippfähig Om Ludwigshafen
nicht kippfähig Omp
Om-Wagen, Ladegewicht 20 t, Tragfähigkeit 21 t, hölzerne Wände 155 cm hoch, kippfähig, zwei Achsen
Verbandsbauart: Breslau und Essen Om Breslau
geschweißte Bauart: Breslau
Om-Wagen, Ladegewicht 20t, Tragfähigkeit 21 t, Wände 155 cm hoch, kippfähig, zwei Achsen, Austauschbauart
Austauschbauart Om Königsberg
Omm-Wagen, Ladegewicht 24,5 t, Tragfähigkeit 25,5 t, zwei Achsen, geschweißte Bauart, für Kipper geeignet
Wände 100 cm hoch, abbordbar Omm Linz
Wände 155 cm hoch, nicht abbordbar Ommu Villach
Selbstentladewagen mit Trichtern, Bodenklappen oder geneigten Bodenflächen, ohne Einrichtung zum Kippen, zwei Achsen, Sonderbauart
Ladegewicht weniger als 15 t Otw Mainz
Ladegewicht 15 t Ot
Ladegewicht 20 t Otm
Ladegewicht 26,5 t Otmm
Kübelwagen (zwei oder drei abnehmbare Kübel zur Verladung von Kohle, Koks oder Erz), Ladegewicht mehr als 20 t, zwei Achsen
geschweißte Bauart und Sonderbauart Ok Nürnberg
Offene Großgüterwagen, Ladegewicht mindestens 30 t, Einrichtung zur Selbstentladung, nicht kippfähig, vier Achsen
Sonderbauart OOt Saarbrücken
Rungenwagen, hölzerne Rungen, Stirn- und Seitenwände 40 cm hoch und aushebbar, Ladelänge mindestens 9,9 m, zwei oder drei Achsen
Ladegewicht 15 t, Länder- und Verbandsbauart R Stuttgart
Umsetzwagen (zum Übergang auf Breitspur), Ladegewicht 15 t, Austauschbauart und geschweißte Bauart Rr
Ladegewicht 20 t, Länderbauart Rm
Rungenwagen, eiserne Stirnwandrungen, hölzerne Seitenrungen, eiserne Seiten- ud Stirnwände 40 cm hoch, umlegbar zum Überladen von Fahrzeugen mit einem Raddruck bis 4,5 t, Rungenkasten zum Stapeln der Rungen, zwei Achsen
Ladegewicht 15 t, Ladelänge 10,66 m, geschweißte Bauart, geeignet für Züge bis 90 km/h Rs Stuttgart
Offene Fährbootwagen
Ladelänge 10,72 m, zwei Achsen, Sonderbauart Rfh Saarbrücken
S-Wagen, eiserne Rungen, Ladelänge mindestens 9 m, zwei Achsen, aushebbare Stirnwände
Ladegewicht 15 t, Stirnwände bis 40 cm hoch, Ladelänge 13 m, Länder- und Verbandsbauart S Augsburg
Ladegewicht 15 t, Ladelänge kürzer als 13 m, Länderbauart Sk
Ladegewicht 20 t, Ladelänge 13 m, Austauschbauart Sm
SS-Wagen, eiserne Rungen, Ladelänge mindestens 11 m, vier oder mehr Achsen
Ladegewicht 35 t, Ladelänge 15 m, Länder- und Verbandsbauart SS Köln
Ladegewicht 35 t, Ladelänge kürzer als 15 m, Länderbauart SSk
Ladegewicht weniger als 35 t, Ladelänge 15 m, Länderbauart SSw
Ladegewicht weniger als 35 t, Ladelänge kürzer als 15 m, Länderbauart SSkw
Ladegewicht mindestens 35 t, Ladelänge 18 m, Austauschbauart und geschweißte Bauart SSl
Ladegewicht mindestens 35 t, Ladelänge 18 m, Bremserhaus abnehmbar oder offener Bremserstand, geschweißte Bauart SSla
Tiefladewagen (vertiefte Ladefläche), Sonderbauarten
Ladegewicht 15 t, zwei Achsen St Augsburg
Ladegewicht mindestens 35 t, vier und mehr Achsen SSt Köln
Schemelwagen
Schemelwagen, Ladegweicht 15 t, eiserne aushebbare Seitenrungen, Drehschemel mit Zinken und Klapprungen, zwei Achsen, Länder-, Verbands- und Austauschbauart H Regensburg
Arbeitswagen, Wände bis 40 cm hoch, nicht kippfähig, zwei Achsen
Ladegewicht 15 t X Erfurt
desgl mit Bodenklappen zur Selbstentladung Xt
Ladegewicht weniger als 15 t Xw
Arbeitswagen, feste Wände über 40 cm, nicht kippfähig, zwei Achsen
Ladegewicht 15 t Xo Erfurt
Ladegewicht weniger als 15 t Xow
IV. Maße
zeichen Gattungs-
bezirk Länder-
Bauart Lade-
m Lade-
m³ Lade-
m² Tür-
m Tür-
m Eigengewicht
kg Lade-
kg Trag-
kg Achsstand
m Achsen
G Stettin
Hannover L verschieden 15 000 15 750 4,5 / 4,5 2
Karlsruhe V 7,92 2,69 2,15 1)
2,25 2) 45,7 1)
46,9 2) 21,3 1,5 2,0 10 500 /
11 000 15 000 17 500 4,5 / 4,5 2
Gr Kassel A 7,72 2,74 2,19 1)
2,845 2) 46,4 1)
57,0 2) 21,2 1,5 2,0 11 500 /
12 000 15 000 17 500 4,5 / 4,5 2
Ghs Oppeln G 8,72 2,78 2,12 1)
2,845 2) 51,4 1)
62,2 2) 24,2 2,0 2,0 - / 12 700 15 000 15 750 - / 7,0 2
Gvwhs Stettin S 8,42 2,65 2,10 1)
2,98 2) 1 Begleiterraum und
2 Laderäume für je 3 Pferde - / 16 500 5 000 5 250 - / 6,0 3
Gl Dresden L verschieden 15 000 15 750 5,5 / 5,5
6,5 / 6,5 2
Gl Dresden V 10,72 2,69 2,035 1)
2,835 2) 58,6 1)
76,0 2) 28,8 2,0 1,935 12 500 /
13 000 15 000 17 500 7,0 / 7,0 2
Glr Dresden A 10,72 2,74 2,12 1)
2,845 2) 64,4 1)
79,1 2) 29,4 2,0 2,0 13 500 /
14 000 15 000 17 500 7,0 / 7,0 2
Glhs, Glehs Dresden A 10,72 2,74 2,12 1)
2,845 2) 62,3 1)
79,1 2) 29,4 2,0 2,0 - / 14000 15 000 17 500 - / 7,7 2
Glrhs Dresden A, G 10,72 2,74 2,12 1)
2,845 2) 62,4 1)
13 500 15 000 17 500 7,0 / 7,0 2
Glt Dresden A 10,72 2,74 2,12 1)
14 200 15 000 17 500 7,0 / 7,0 2
Gltrhs Dresden A, G 10,72 2,74 2,12 1)
79,1 2) 29,4 2,0 2,0 14 500 1)
14 000 2)
/ - 15 000 17 500 7,0 / 7,0 2
GGhs Dresden G 15,52 2,69 2,127 1)
2,845 2) 90,17 1)
114,51 2) 41,7 2,0 1,995 - / 22 700 15 000 15 750 - /
11,00 8)
13,60 9) 4
GGvwehs Dresden G 1 Begleiterraum, 2 Laderäume für je 2 Pferde - / 22 100 3 500 4 000 - /
6,0 8)
8,6 9) 4
Gfh Saarbrücken S 10,72 2,14 2,112 1)
2,478 2) 48 1)
55 2) 22,9 4,1 2,0 - / 14 000 15 000 17 500 - / 7,0 2
Gk Berlin L, V verschieden 2
Gfkhs Saarbrücken G, S 9,01 2,39 2,135 ~ 44 21,5 1,4 1,786 15 000 / - 15 000 15 750 7,0 / - 2
Gkhs 1) Berlin G, S 9,056 2,61 ~ 2,4 58 23,8 1,51 1,771 15 000 / - 15 000 16 800 7,0 / - 2
Gkhs 2) Berlin G, S 9,126 2,626 ~ 2,4 55 23 1,5 1,816 15 000 / - 15 000 15 750 7,0 / - 2
Gkhs 3) Berlin G, S 9,88 2,626 ~ 2,4 60 24,8 1,5 1,816 - / 13 800 15 000 15 750 - / 7,0 2
1) Bierkühlwagen
2) Fleischkühlwagen
3) Fischkühlwagen
8) Abstand der Drehzapfen.
9) Abstand der äußeren Achsen.
Bauart Ladelänge
m Ladebreite
m Ladehöhe
m Laderaum
m³ Ladefläche
m² Türbreite
K Wuppertal L 5,29 2,808 1,25 1)
1,685 2) 18,3 1)
21,3 2) 14,82 1,5 9 500 /
10 300 15 000 15 750 3,0 / 3,3 2
K Wuppertal V 5,295 2,812 1,25 1)
1,685 2) 18,6 1)
21,6 2) 14,9 1,5 8 000 /
9 000 15 000 17 500 3,5 od 3,0 /
3,5 od 3,3 2
K Wuppertal A 6,8 2,8 1,25 1)
1,685 2) 23,9 1)
27,9 2) 19,0 1,5 9 500 /
10 000 15 000 17 500 4,0 / 4,0 2
KKt 1) Saarbrücken S etwa 10,7 3,1 - 91 - - - / 22 600 55 500 57 400 - / 7,9 4
KKt 2) Saarbrücken S etwa 10,7 2,995 - 78 - - - / 23 600 54 500 56 400 - / 8,1 4
1) Sattelwagen für Koks
(Ladegewicht der neuen geschweißten Wagen 56 500 kg)
2) Trichterwagen für Getreide
m Türhöhe
ohne /mit
V Hamburg L verschieden 15 000 15 750 4,0 / 4,0 2
V Hamburg V 6,9 2,648 1,03 3)
1,03 4)
1,18 5) 19 3)
20,3 5) 18,5 1,5 0,93 11 500 /
12 000 15 000 17 500 4,0 / 4,0 2
V Hamburg A, G 7,75 2,75 1,03 3)
1,09 4)
1,77 5) 22,0 3)
22,4 4)
33,1 5) 21,3 1,5 0,93 12 500 6)
12 000 7)
/ - 15 000 17 500 4,5 / - 2
4) Oberer Laderaum bis zur Höhe der Seitenwand gemessen.
5) Oberer Laderaum bis zur Höhe des Scheitels am Dach gemessen.
6) Für genietete Wagen.
7) Für geschweißte Wagen.
Würzburg L verschieden 15 000 15 750 4,0 u 4,5 /
4,0 u 4,5 2
O Halle 1) V, A 6,72 2,734 1,0 18,4 18,4 1,5 - 9 500 /
O Nürnberg 2)
Schwerin 2) V 5,3 2,812 1,3 19,4 14,9 1,5 - 9 000 /
9 500 15 000 17 500 3,0 u 3,5 /
3,0 u 3,5 2
Ol Wien L 10,0 2,65 0,8 u 0,9 21,2 u 23,8 26,5 2,15 0,8 u 0,9 10 000 /
10 500 15 000 16 630 6,0 /
6,0 u 6,5 2
Ol Wien L 10,2 2,68 0,9 24,6 27,4 2,15 0,9 10 400 /
11 000 15 500 20 000 6,0 u 6,2 /
Om Ludwigshafen L verschieden 20 000 21 000 4,0 u 4,5 /
3,4 bis 4,5 2
Königsberg V, G
A 7,72 2,756 1,55 33,0 21,3 1,5 - 10 500 6)
8 900 7) /
11 000 20 000 21 000 4,5 / 4,5 2
Omm Linz G 8,72 2,756 1,0 24,03 24,03 1,5 1,0 5,3 u 6,0 / 6,0 2
Ommu Villach G 8,72 2,756 1,55 37,26 24,03 1,5 1,55 5,3 u 6,0 /
Ot Mainz S oben 7,074 oben 2,940 etwa 1,62 20 bis 24 - - - - / 11 300 16 000 16 800 - / 3,5 bis 4,5 2
Otm Mainz S oben 5,520 oben 2,980 1,57 bis 1,85 30,0 - - - - / 11 500 20 000 21 000 - / 4,0 bis 5,2 2
Ok Nürnberg 3) G, S Kübel
3x2,03 3,114 2,22 3x12,0
= 36,0 - - - - / 12 700 26 500 27 300 - / 4,0 2
Ok Nürnberg 4) G, S Kübel
2x3,08 3,114 2,82 2x24,0
= 48,0 - - - - / 12 900 25 000 27 100 - / 4,0 2
OOt Saarbrücken 5) S ~ 8,7 3,9 - 33,0 - - - - / 23 000 55 000 57 000 - / 6,6 4
OOt Saarbrücken 6) S ~ 9,0 3,104 - 75,0 - - - - / 20 000 58 000 60 000 - / 6,6 4
OOt Saarbrücken 7) S ~ 11,0 3,078 - 91,0 - - - - / 21 200 56 500 58 800 - / 7,9 4
1) mit hölzernen Wänden
2) mit eisernen Wänden
3) der Wagen hat 3 Kohlenkübel
4) der Wagen hat 3 Kokskübel
5) Sattelwagen für Erz
6) Sattelwagen für Kohle (Ladegew. der neuen geschweißten Wagen 50 000 kg)
7) Sattelwagen für Koks
m² Eigengewicht
R Stuttgart L 10,12 2,67 0,4 10,8 27,0 9 700 / 10 500 15 000 15 750 6,0 / 6,5 2
R Stuttgart V 10,12 2,67 0,4 10,8 27,0 9 700 / 10 500 15 000 17 500 6,0 / 6,5 2
Rr Stuttgart A, G 10,72 2,72 0,395 11,53 29,2 11 800 *) /
11 500 15 000 17 500 7,0 / 7,0 2
Rs Stuttgart G 10,66 2,67 0,4 11,4 28,5 12 400 /
13 000 15 000 17 500 8,0 / 8,0 2
Rfh Saarbrücken S 10,72 2,096 0,395 8,89 22,5 - / 11 500 15 000 17 500 8,0 / 7,0 2
*) verstärkter Fußboden und Personenwagenlaufwerk
m Ladefläche
S Augsburg L verschieden 15 000 17 500 6,8, 8,0 u 6,5 / - 2
S Augsburg V 13,0 2,75 35,7 10 600 / - 15 000 17 500 8,0 / - 2
Sm Augsburg A 12,988 2,8 36,4 11 800 / - 20 000 21 000 8,0 / - 2
Sm Augsburg G 12,988 2,8 36,4 - / 11 000 20 000 21 000 - / 8,0 2
SSk Köln L 12,2 2,9 35,4 - / 18 000 35 000 36 750 - / 8 8), 9,8 9) 4
SSk Köln L 14,2 2,75 39,0 - / 19 000 35 000 36 750 - / 10 8), 12 9) 4
SS Köln L 15,0 2,82 42,3 - / 19 000 30 000 31 500 - / 10 8), 11,85 9) 4
SS Köln L 15,0 2,75 41,25 - / 20 500 35 000 36 750 - / 8 u 10 8),
9,8 u 12 9) 4
SS Köln V 15,06 2,75 41,4 - / 20 000 35 000 36 750 - / 10 8), 12 9) 4
SSl Köln A 18,06 2,75 49,7 - / 23 000 40 000 40 500 - / 13,8 8), 15,8 9) 4
SSl Köln S 18,07 2,70 48,8 - / 22 300 38 000 40 000 - / 13,8 8), 15,8 9) 4
SSla Köln G 18,5 2,75 49,6 - / 20 530 40 000 42 000 - / 12,8 8), 14,8 9) 4
SSt Köln G, S 2,8 bis 21,8 1,18 bis 3,15 - - / 16 270
bis 60 000 29 000 bis
135 000 30 000 bis
140 000 - / 10,23 bis 24,688 4 bis 10
H Regensburg L verschieden 15 000 15 750 4,0 u 4,5 /
H Regensburg V 8,0 2,5 20,0 9 500 / 10 000 15 000 17 500 4,5 2
H Regensburg A 8,15 2,5 20,4 - / 10 500 15 000 17 500 4,5 2
V. Anschriften und Zeichen
An den Güterwagen ist angeschrieben:
lfd Nr die Anschriften und Zeichen an folgenden Stellen bedeuten
1 an den Langseiten neben dem Gattungsbezirk und der Wagennummer oder unter dem Gattungszeichen Heimatwagen
2 Am Wagenkasten oder Anschriftenschild hinter der Wagennummer Privatwagen
3 MT 40 M 6 Pf in der oberen linken Ecke jeder Seitenwand zur Beförderung von Mannschaften und Pferden geeignet
(in weißer Farbe mit doppeltem schwarzem Rand) bei Wagen mit Wänden auf dem äußersten rechten Feld der Seitenwände und in der Mitte der Kopfwände, bei Bremswagen auch an der Stirnwand des Bremserhauses, bei Wagen ohne Wände an den Langträgern Ladegewicht in t
5 auf der schwarzen Schreibfläche in der unteren linken Ecke der Seitenwände, bei bahneigenen Wagen ohne Seitenwände am linken Ende des Langträgers, bei Privatwagen ohne Seitenwände im linken Feld jedes Anschriftenschildes Platz für Anschriften
6 weißer Anstrich der Pufferhülsen für den Umsetzverkehr geeignet
7 an den 4 Ecksäulen
1 weißer Eckstreifen
2 weiße Eckstreifen
2 weiße Eckstreifen, der untere in Trapezform, Spitze nach unten gerichtet
3 weiße Eckstreifen, der unterste in Trapezform, Spitze nach unten gerichtet
Druckluftbremse Kunze-Knorr G
Druckluftbremse Kunze-Knorr P
Druckluftbremse Bauart Knorr oder Westinghouse mit G-P-Wechsel
hellgelbes Rechteck von ungefähr 200 mm Höhe und von der Breite der Ecksäule mit einer am oberen Ende über die ganze Breite abgeschnittenen Ecke durchgehende Leitung für die elektrische Heizung
9 auf der rechten Seite der Langträger Lenkachsen bei Wagen mit größerem Achsstand als 4,5 m
10 an den Langträgern
an den Drehgestellen
an den Langträgern Drehzapfenabstand der Drehgestellwagen
Achsstand der Wagen ohne Drehgestelle
11 rechts auf den Langseiten der Wagen Querschnittmaße entsprechen den Bestimmungen im VWÜ/RIV Anlage I Art II § 22 Ziff 2 (Transitwagen)
gelb gestrichene Fläche unmittelbar vor dem Untersuchungsvermerk Umgrenzung entspricht nicht der BO
13 auf der linken Hälfte der Seitenwände neben oder unter dem Gattungszeichen oder der Wagennummer
über dem Strich Metergewicht (Eigengewicht + Traggewicht auf 1 m Wagenälänge einschließlich Puffer), unter dem Strich Achsdruck bei voller Auslastung
weiß umrandet Schwerwagen (Metergewicht über 4,5 t oder Achsdruck bei voller Auslastung über 18 t)
15a Bz an den Langträgern zur Beförderung von Benzin geeignete Kesselwagen
15b Bzb zur Beförderung von Benzin bedingt geeignete Kesselwagen
16 Lü P 9,60 an der linken Ecke des Wagenkastens, bei H, S, SS und Ok am Langträger neben der Anschrift "Gew. d. W." Wagenlänge einschl Puffer
17a 3,0 t an den Langträgern der R-Wagen recht neben der Anschrift "Druckluftbremse" Unterlagsbohlen bei Verladung von Fahrzeugen mit einem Raddruck bis zu 3 t nicht erforderlich
17b 4,5 t Unterlagsbohlen bei Verladung von Fahrzeugen mit einem Raddruck bis zu 4,5 t nicht erforderlich. Bei der Verladung von Fahrzeugen von der Kopframpe aus müssen die Wagenüberhänge abgestützt werden, wenn der Raddruck 4,5 t überschreitet
weiß umrandet Unterlagsbohlen bei Verladung von Fahrzeugen mit einem Raddruck bis zu 4,5 t nicht erforderlich. Bei der Verladung von Fahrzeugen von der Kopframpe aus müssen die Wagenüberhänge abgestützt werden, wenn der Raddruck 3 t überschreitet
18a Kühlwagen schräg über die Seitenwände Kühlwagen für Güter, die während der Beförderung vor Wärme oder Kälte geschützt werden sollen
18b Seefische Kühlwagen für Seefische
19 Deutsch-englischer
Fährbootverkehr
(auch in englischer und französischer Sprache) an beiden Seitenwänden Fährbootwagen, zugelassen für den Güterverkehr zwischen dem Festland und England über die deutsch-belgischen Übergänge und über die Fährstrecke Zeebrügge - Harwich
20a an den Langträgern Wagen darf Ablaufrücken mit Ausrundungshalbmessern unter 300 m nicht befahren
20b Wagen darf keinen Ablaufrücken befahren
Übersicht über die Bestellung und Zuteilung der Wagen
(Auszug aus GWV I)
(1) Der Besteller hat anzugeben, für wie viele Sendungen er Wagen wünscht, ob gedeckte oder offene, ob großräumige und ob für Vieh ein- oder mehrbödige.
(2) Die Güterabfertigung bestimmt Gattung und Zahl der Wagen nach Art, Länge und Gewicht des Gutes und nach den Erfordernissen der Beförderungsart und des Beförderungswegs. Die Auswahl richtet sich nach den Spalten 1 bis 3 dieser Übersicht und nach Anlage 1 III und IV. Dabei wählt sie Wagen mit den kleinsten ausreichenden Maßen. Für Massengut, das in offenen Wagen befördert werden soll, sind Om-Wagen zu bestimmen, wenn der Versender nicht ausdrücklich O-Wagen verlangt.
(3) Schon bei der Bestellung hat die Güterabfertigung im Einvernehmen mit dem Besteller zu prüfen, ob für die Sendung statt der Gattung, die nach Ziff 2 bestimmt wird, auch Wagen einer anderen Gattung geeignet sind, die nach Spalte 4 der Übersicht als Ersatz gestellt werden dürfen (Ersatzstellung). Ersatzstellung ist jedoch nur in Betracht zu ziehen, wenn die Ersatzwagen auf dem Bahnhof am Bedarfstag voraussichtlich überzählig bleiben oder dem Bahnhof erfahrungsgemäß leicht aus der Nähe zugeführt werden können.
(4) Die Wagen, die nach Abgabe der verfügten übrig bleiben, dienen der Güterabfertigung zur Deckung des Bedarfs. Sie sind nach Spalte 3 der Übersicht den Bestellern auf ihre rechtzeitigen Bestellungen zuzuteilen. Die dann noch verfügbaren (überzähligen) Wagen sind zunächst nach Spalte 4 als Ersatz auf rechtzeitige Bestellungen und der Rest auf Nachbestellungen zuzuteilen.
Gattung zugelassen für bei Zuteilung beachten Ersatzgattung
G Eil- und Frachtstückgut
Güter, deren Beförderung in G beantragt oder im Tarif vorgeschrieben ist G Gattung Karlsruhe nicht nach dem Ausland und nicht nach Grenzübergangsbahnhöfen beladen (Weiterabfertigung und Neuaufgabe dorthin zugelassen)
Gh u Geh im September bis April für Frachtstückgut nur beladen, wenn sie an der Spitze von Personenzügen laufen sollen Gl
V z B für Obst und Gemüse
Gl Güter, die wegen ihrer Menge in G, Ghs oder Gr nicht untergebracht werden können, ferner Elefanten, Kamele, Giraffen vorzugsweise stellen für:
a) die in den Tarifen bestimmten Güter,
b) Elefanten, Kamele, Giraffen,
c) Stückgutsendungen von Teilen motorloser Flugzeuge,
d) Sammelgut,
e) andere Güter in besonders zu berücksichtigenden Fällen mit Zustimmung des Wagenbüros
Wagen in den ersten 4 Wochen nach Neuanstrich nicht für Sendungen nach dem Ausland und nicht für Tiere oder Güter stellen, nach deren Entladung die Wagen entseucht werden müssen Glt mit Zustimmung des Wagenbüros
Glt Kraftwagen,
Kraftwagenkasten,
Kraftwagenuntergestelle mit Motor und Rädern - Gf nach deutschen Binnenbahnhöfen mit Zustimmung des Wagenbüros
K gebrannten Kalk,
gemahlene Kalksteine,
staubfeine Soda,
Staubfeines Steinsalz,
Gesteinstaub,
ander Güter mit Zustimmung des Wagenbüros - G
V Kleinvieh (Schweine, Schafe, Ziegen, Geflügel, sowie vom 1.4. bis 31.10. für Kälber) Wagen in den ersten 4 Wochen nach Neuanstrich nicht für Sendungen nach dem Ausland und nicht für Tiere oder Güter stellen, nach deren Entladung die Wagen entseucht werden müssen G
(Frachtberechnung: DEGT Teil I § 5)
O alle Güter - R, H und X
G, K und V nur bei Hochbedarf oder auf Anordnung der Direktion oder mit Zustimmung des Wagenbüros
(Frachtberechnung: Erläuterung zu DEGT Teil I Abt B § 42(1))
S und SS mit Zustimmung des Wagenbüros
(Frachtberechnung: DEGT Teil I Abt B § 6 b)
Om Sendungen von mehr als 15 t Gewicht,
Sendungen, die ungeteilt in O nicht untergebracht werden können,
Massengüter,
Großvieh -
R Sendungen, die ungeteilt auf O, Om, H nicht untergebracht werden können, ferner Sendungen, deren einzelne Stücke wegen Umfangs, Schwere oder Beschaffenheit nicht übereinander geladen werdne können (z B schwere Fässer, Glasballone) Rs nicht nach dem Ausland und nicht nach Grenzübergangsbahnhöfen beladen (Weiterabfertigung und Neuaufgabe dorthin zugelassen) Rf
SS mit Zustimmung des Wagenbüros
S a) lange Gegenstände, für die R zu kurz sind
b) Sendungen von langen und kurzen Gegenständen, die wegen der Länge einzelner Stücke auf einen R ungeteilt nicht verladen werden können, wenn die langen Gegenstände nach Gewicht oder Stückzahl mindestens 1/3 der Sendung ausmachen oder wenn alle Stücke nachweislich oder offensichtlich zusammen verladen werden müssen
c) Lagerfässer, landwirtschaftliche Maschinen, Kraftwagen und Kraftwagenuntergestelle zur Ausfuhr, wenn die Sendung ungeteilt auf O, Om, R oder H nicht verladen werden kann,
d) Wolle, Baumwolle und Korkrinde von den Seehafenbahnhöfen der Bezirke Hamburg, Hannover, Münster, Schwerin, und Stettin, solange kein Hochbedarf an S besteht - SS mit Zustimmung des Wagenbüros (Frachtberechnung: DEGT Teil I Abt B § 6 b)
SS a) lange gegenstände, für die S zu kurz und H paarig nicht verwendbar sind,
b) schwere Einzelgegenstände, die auf andere Wagen nicht verladen werden können,
c) Sendungen von langen und kurzen Gegenständen, die wegen der Länge einzelner Stücke auf einen S nicht verladen werden können, wenn die langen Gegenstände nach Gewicht oder Stückzahl mindestens 1/3 der Sendung ausmachen oder wenn alle Stücke nachweislich oder offensichtlich zusammen verladen werden müssen
d) Dreschsätze (Lokomobile oder Motor mit Dreschmaschine nebst Strohpresse, Strohbinder, Strohzerreißer oder Aufzug), wenn die Sendung ungeteilt auf einen S nicht verladen werden kann,
zu a) bis d) sind SSl zugelassen, wenn SS zu kurz sind oder ihr Ladegewicht nicht ausreicht
e) Lagerfässer und landwirtschaftliche Maschinen zur Ausfuhr, wenn die Sendung ungeteilt auf einen S nicht verladen werden kann,
f) Wolle, Baumwolle und Korkrinde von den Seehafenbahnhöfen der Bezirke Hamburg, Hannover, Münster, Schwerin, und Stettin, wenn für sie S nicht ausreichen und an SS kein Hochbedarf besteht - -
H (einzeln) Gegenstände, für die O nicht ausreichen, aber H geeignet sind, z B Stämme, Bretter, Bohlen, Bauholz, Schwellen (ausgenommen frisch getränkte) - R
H (paarig) Güter über 10 m Länge - SS mit Zustimmung des Wagenbüros
X a) Dienstgutsendungen alter Bettungsstoffe (Steinschlag, Schotter, Kies usw),
b) andere Dienstgutsendungen, wie Asche, Müll, Schlacken und Schutt, wenn dafür keine Dienstgüterwagen und keine Bahnhofswagen zur Verfügung stehen - O
lfd Nr Gattungszeichen Wagen Nr und Gattungsbezirk Schutz besondere Einrichtungen zugelassen für (§6(13)) Ersatzstellung (§6(14))
Gkwhs 101 - 1000
Berlin Wände, Dächer und Böden in einigen Wagen hohl, in anderen leicht abgedämmt in einigen Wagen Eisbehälter oder Haken für Trockeneisbehälter oder Fleischhaken, in einigen Wagen zu lfd Nr 2 Luftumwälzer und Fleischahken a) Milch,
b) wärme- und kälkteempfindliche Eilstückgüter,
c) wärme- und kälteempfindlcihe Frachtstückgüter
zu a) bis c): nur wo vom Wagenbüro genehmigt
d) Seefische (nur auf Wunsch des Absenders).
Für leicht verderbliche Güter (Bier, Butter, frisches Fleisch) in Wagenladungen können Kühlwagen von der Direktion lang- und kurzfristig vermietet werden (§ 51) für leere Packmittel, Ladegeräte, Wärmeschutzmittel, Kälteschutzmittel, die den Kühlwagen auf dem Hinweg beigegeben waren und die vom Entladebahnhof zum Heimatbahnhof zurückgesandt werden
Gkw 1001 - 2000
Berlin abgedämmte Wände, Böden und Dächer
Gkwhs 2001 - 3000
Berlin wie zu 1
4 Gkhs 3001 - 6000
Berlin wie zu 2 Eisbehälter und Luftumwälzer. Wagen sind für Fleischbeförderung vorbereitet und werden nach Bedarf mit Fleischhaken ausgerüstet.
Keine Haken für Trockeneisbehälter wie zu 1, jedoch nicht für Seefische
5 Gkhs 6001 - 7000
Berlin wie zu 2 Eisbehälter, Luftumwälzer, Fleischhaken.
6 Gkhs 8001 - 10000
Berlin wie zu 2 Haken für Trockeneisbehälter. Keine Eiskästen. Keine Fleischhaken. Keine Luftumwälzer. nur für Seefische
7 Gfkhs 10001 - 12000
Saarbrücken wie zu 2 Eisbehäler 1,75 m³, Luftumwälzer, in einigen Wagen Fleischhaken, keine Haken für Trockeneisbehälter leicht verderbliche Güter im Fährbootverkehr nach england innerhalb Deutschlands für die unter lfd Nr 1-3 in Spalte 6 genannten Güter, ausgenommen Seefische