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Timestamp: 2016-10-23 18:01:20
Document Index: 38225132

Matched Legal Cases: ['Art. 42', 'Art. 42', 'BGE', 'Art. 50', 'Art. 50', 'Art. 108', 'Art. 108', 'Art. 64', 'Art. 65', 'Art. 66']

X.________, 1974 geborene Staatsangeh�rige von Montenegro, heiratete Ende 2004 in ihrer Heimat einen 1963 geborenen Schweizer B�rger. Sie reiste am 4. Februar 2005 zu ihm in die Schweiz ein und erhielt im Familiennachzug eine Aufenthaltsbewilligung, die letztmals bis 3. Februar 2008 verl�ngert wurde. Mit Verf�gung vom 28. April 2008 wies das Kantonale Ausl�nderamt St. Gallen das Gesuch um eine weitere Bewilligungsverl�ngerung ab, unter gleichzeitiger Anordnung der Wegweisung. Den gegen diese Verf�gung erhobenen Rekurs wies das Sicherheits- und Justizdepartement des Kantons St. Gallen am 2. Juni 2009 ab; ebenso wies das Verwaltungsgericht des Kantons St. Gallen die gegen den Rekursentscheid des Departements erhobene Beschwerde mit Urteil vom 3. Dezember 2009 ab.
Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 26. Januar 2010 beantragt X.________ dem Bundesgericht, das Urteil des Verwaltungsgerichts aufzuheben und ihr weiterhin eine Aufenthaltsbewilligung f�r den Kanton St. Gallen zu erteilen. Auf Aufforderung hin hat die Beschwerdef�hrerin am 8. Februar 2010 fristgerecht eine mit Unterschrift versehene Ausfertigung der Beschwerdeschrift eingereicht. Es ist weder ein Schriftenwechsel noch sind andere Instruktionsmassnahmen angeordnet worden.
2.1 Die Rechtsschrift hat die Begehren und deren Begr�ndung zu enthalten, wobei in der Begr�ndung in gedr�ngter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletze (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG). Die Begr�ndung muss sachbezogen sein, d.h. zumindest rudiment�r auf die f�r das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erw�gungen Bezug nehmen. Beruht der angefochtene Entscheid auf mehreren Begr�ndungen, die je f�r sich selbst�ndig das Ergebnis des angefochtenen Entscheids rechtfertigen, muss in der Beschwerde aufgezeigt werden, dass jede dieser Begr�ndungen Recht verletzt; unterl�sst der Beschwerdef�hrer dies, kommt er seiner Begr�ndungspflicht gem�ss Art. 42 Abs. 2 BGG nicht nach, und auf die Beschwerde ist nicht einzutreten (BGE 133 IV 119 E. 6.3 S. 120 f. mit Hinweisen).
2.2 Das Verwaltungsgericht hat die Verweigerung der Bewilligungsverl�ngerung vorab damit begr�ndet, dass die Beschwerdef�hrerin eine Scheinehe eingegangen sei (E. 2.1 - 2.4 des angefochtenen Urteils). Zus�tzlich hat es in einer Eventualbegr�ndung festgehalten, dass sich die Bewilligungsverweigerung selbst dann als rechtm�ssig erweisen w�rde, wenn keine Scheinehe vorliegen sollte. Es hielt daf�r, dass die mit der Einreise der Beschwerdef�hrerin am 2. Februar 2005 aufgenommene und anfangs 2008 aufgegebene Ehegemeinschaft nur rund zwei Jahre gedauert habe, da die Beschwerdef�hrerin von November 2006 bis November 2007 mit einem anderen Partner zusammen gewohnt habe; die Voraussetzungen f�r ein Fortbestehen des gesetzlichen Bewilligungsanspruchs gem�ss Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG seien mithin nicht erf�llt; ebenso wenig l�gen sonstige wichtige Gr�nde im Sinne von Art. 50 Abs. 1 lit. b in Verbindung mit Abs. 2 AuG f�r eine Bewilligungsverl�ngerung trotz mittlerweile erfolgter Aufl�sung der ehelichen Gemeinschaft vor (E. 2.5).
W�hrend sich die Beschwerdef�hrerin mit dem Vorwurf, sie sei eine Scheinehe eingegangen, befasst, geht sie in keiner Weise auf die Darlegungen in E. 2.5 des angefochtenen Urteils ein, die f�r sich allein geeignet sind, die Verweigerung der Bewilligungsverl�ngerung zu begr�nden. Damit aber enth�lt die Beschwerde offensichtlich keine hinreichende Begr�ndung (vgl. Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG), und es ist darauf im vereinfachten Verfahren gem�ss Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2.3 Dem Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege kann wegen Aussichtslosigkeit der Beschwerde nicht entsprochen werden (Art. 64 Abs. 1 BGG). Die Gerichtskosten (Art. 65 BGG) sind demnach, dem Verfahrensausgang entsprechend, der Beschwerdef�hrerin aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG).