Source: https://gesetze-in-app.de/ZPO/254
Timestamp: 2020-02-21 16:15:24
Document Index: 206609142

Matched Legal Cases: ['§ 254', '§ 254', 'BGH', 'BGH', '§ 254', 'BGH', '§254', 'BGH', '§ 254', '§ 256', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 254', '§ 263', '§ 264', 'BGH', '§ 254', 'BGH', '§ 254', '§ 538', 'BGH', 'BGH', '§ 254', 'BGH', 'BGH', '§ 254', 'BGH', 'BGH', '§ 254', 'BGH', '§ 256', '§ 254', '§ 254', '§ 254', '§ 254', '§ 263', 'BGH', '§ 254', 'BGH', 'BGH', '§ 254', 'BGH', '§254', 'BGH', 'BGH', '§ 254', 'BGH', '§ 254', 'BGH', '§254', '§ 254', 'BGH', '§ 254', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 254', 'BGH', 'BGH', '§ 260', '§ 259', 'BGH', '§ 254', 'BGH', '§ 254', 'BGH', '§ 254', 'BGH', '§ 254', 'BGH', '§ 254', 'BGH', 'BGH', '§ 254', 'BGH', '§ 254', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 254', 'BGH', 'BGH', '§ 254', 'BGH', '§ 254', 'BGH', '§ 254', 'BGH', 'BGH', '§ 254', 'BGH', '§ 254', 'BGH', '§ 259']

§ 254 ZPO: Stufenklage
OLG München, Urteil vom 4.10.2014, Az. 29 U 1004/14 Dies ist bei der Stufenklage gemäß § 254 ZPO hinzunehmen, da der Kläger gerade die Auskunft benötigt, um seinen Leistungsantrag zu konkretisieren (vgl. BGH NJW 2011, 1815 Tz. 8 -VIOXX).
BGH, URTEIL vom 4.10.2014, Az. IX ZR 267/13 Im Falle einer Stufenklage gemäß § 254 ZPO werden sämtliche Ansprüche rechtshängig, auch der noch unbestimmte Zahlungsanspruch (BGH, Beschluss vom 18. Januar 1995 -XIIARZ 36/94, NJW-RR 1995, 513; Zöller/Greger, ZPO, 30. AufI., §254 Rn. 1; vgl. auch BGH, Urteil vom 3. Juli 2003 - III ZR 109/02, WM 2003, 1522, 1523).
OLG München, Urteil vom 4.9.2014, Az. 6 Sch 11/09 Das für die im Rahmen der Stufenklage gemäß § 254 Abs. 1 ZPO erhobene Zwischenfeststellungsklage, gerichtet auf Auskunft in erster Stufe und auf Zahlung der beantragten Vergütung in zweiter Stufe nach Auskunftserteilung, erforderliche Feststellungsinteresse der Klägerin (§ 256 Abs. 2 ZPO) folgt daraus, dass die beantragte Feststellung der Vergütungspflicht der Beklagten, über die in erster Stufe im Auskunftsverfahren nicht rechtskräftig entschieden wird, vorgreiflich ist für die Begründetheit des noch unbezifferten Leistungsantrags in zweiter Stufe (zur Zulässigkeit der Zwischenfeststellungsklage bei der Stufenklage vgl. Senat, Urt. v. 4.3.2010 - 6 WG 6/08, S. 28 unter I.2 unter Bezugnahme auf BGH ZIP 1999, Tz 8 insoweit von BGH a. a. O. - PC als Bild- und Tonaufzeichnungsgerät nicht beanstandet).
BGH, URTEIL vom 3.3.2013, Az. XII ZR 23/12 24	(1) Bei der Stufenklage nach § 254 ZPO stellt der auf Antrag des Klägers zulässige Wechsel von der Auskunfts- zur Leistungsstufe keine Klageänderung nach § 263 ZPO dar, sondern eine zulässige Klageerweiterung nach § 264 Nr. 2 ZPO (BGH Urteil vom 21. Februar 1991 - III ZR 169/88 - NJW 1991, 1893; Zöller/Greger aaO § 254 Rn. 4).
BGH, URTEIL vom 3.3.2011, Az. IV ZR 204/09 41	Darüber hinaus ist der Rechtsstreit zur Entscheidung über die wei- teren im Wege der Stufenklage (§ 254 ZPO) geltend gemachten Klaganträge in analoger Anwendung von § 538 Abs. 2 Satz 1 Nr. 4 ZPO auf Antrag des Klägers an das Landgericht zurückzuverweisen (vgl. dazu BGH, Urteil vom 3. Mai 2006 - VIII ZR 168/05, NJW 2006, 2626 Rn. 13 ff.).
BGH, URTEIL vom 2.2.2011, Az. VI ZR 117/10 bb) Auch bei einer Stufenklage gemäß § 254 ZPO ist es rechtlich nicht ausgeschlossen, dass die maßgeblichen Vorfragen im weiteren Verfahren über den Zahlungsanspruch anders als im Teilurteil beurteilt werden (BGH, Urteile vom 26. April 1989 - IVb ZR 48/88, aaO S. 242 f. und vom 19. Dezember 1969 - V ZR 114/66, WM 1970, 405, 406; Beschluss vom 10. Juni 1999 -VIIZB 17/98, NJW 1999, 3049).
BGH, URTEIL vom 2.2.2011, Az. II ZR 206/09 Innerhalb der Stufenklage (§ 254 ZPO) sind die stufenweise erhobenen Ansprüche auf Rechnungslegung und Zahlung aber prozessual selbständige Teile eines einheitlichen Verfahrens (BGH, Urteil vom 5. Mai 1994 - III ZR 98/93, NJW 1994, 2895).
BGH, URTEIL vom 5.11.2010, Az. V ZR 45/10 Ein auf die Feststellung der Ersatzpflicht für bereits entstandene und künftig noch entstehende Schäden gerichtetes Interesse der Klägerin wird durch die Möglichkeit einer Stufenklage (§ 254 ZPO) grundsätzlich nicht ausgeschlossen (BGH, Urteil vom 15. Mai 2003 -1 ZR 277/00, NJW 2003, 3274, 3275; Thomas/Putzo/Reichold, ZPO, 31. Aufl., § 256 Rn. 14).
LAG Düsseldorf, vom 5.11.2010, Az. 9 Sa 181/10 Der Begriff der Rechnungslegung in § 254 ZPO ist aber nicht auf die im bürgerlichen Recht ausdrücklich geregelten Rechenschaftspflichten beschränkt (BAG, 21.11.2000 - 9 AZR 665/99 - NZA 2001, 1093).
LAG Düsseldorf, vom 5.11.2010, Az. 9 Sa 181/10 Maßgebend für den Vorbehalt i.S.d.§ 254 ZPO ist allein, ob der Kläger ohne Erteilung der geforderten Auskünfte die nähere Bestimmung nicht vornehmen kann (BAG, 21.11.2000 - 9 AZR 665/99 - NZA 2001, 1093; Zöller/Greger, 28. Auflage 2010, § 254 ZPO Rn. 6).
LG Düsseldorf, Urteil vom 2.1.2008, Az. 35 O 128/05 251.) Soweit die Klägerin von der ursprünglich erhobenen Leistungsklage zur Stufenklage nach § 254 ZPO übergegangen ist, liegt eine Klageänderung im Sinne von § 263 ZPO vor (vgl. dazu OLGR Bamberg 2000, 83-84; OLG Stuttgart, MDR 1999, 1342; OLGR Düsseldorf 1993, 250).
BGH, BESCHLUSS vom 4.5.2007, Az. V ZR 258/06 Die Beschwer des Beklagten, der auf Grund einer Stufenklage (§ 254 ZPO) zur Auskunft und zur Versicherung ihrer Richtigkeit und Vollständigkeit an Eides statt verurteilt worden ist, richtet sich nach seinem Interesse, die Auskunft nicht erteilen und die Versicherung nicht abgeben zu müssen, das nach dem dafür erforderlichen Aufwand an Zeit und Arbeit zu bestimmen ist (vgl. BGHZ 128, 85, 87).
BGH, URTEIL vom 2.10.2005, Az. XI ZR 90/05 Es ist charakteristisch für eine unbezifferte Stufenklage nach § 254 ZPO, die der Kläger mit einer bezifferten Teilklage verbunden hat, dass durch Teilurteil zunächst über das Auskunftsbegehren entschieden wird, es sei denn, der unbezifferte Hauptsacheanspruch besteht nicht (BGHZ 107, 236, 239; Zöller/Greger, ZPO 25. Aufl. §254 Rdn. 3, 7, 9 m.w.Nachw.).
BGH, URTEIL vom 4.6.2003, Az. III ZR 109/02 Zwar ist richtig, daß ein Rechtsschutzinteresse für die Klage auf Erteilung einer Auskunft fehlen kann, wenn der Kläger hierauf nicht angewiesen ist und er sogleich auf Herausgabe klagen könnte (vgl. BGH, Urteil vom 3. Dezember 1962 - II ZR 63/60 - LM Nr. 7 zu § 254 ZPO).
BGH, URTEIL vom 3.8.2002, Az. XII ZR 55/00 Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ist in einem solchen Falle die Klage nur hinsichtlich des Begehrens, das das bezifferte Zahlungsbegehren übersteigt, als Stufenklage im Sinne des § 254 ZPO anzusehen (BGHZ 107, 236, 239 m.w.N. aus der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs; Stein/Jonas/Schumann, ZPO 21.Aufl. §254 Rdn. 18; Lüke in Münch-Komm/ZPO 2. Aufl., § 254 Rdn. 16).
BGH, Urteil vom 4.4.2001, Az. 1 ZR 189/99 wenn die Klagepartei eine entsprechende Leistungsklage erheben kann, wobei -	da auch die Stufenklage i.S. des § 254 ZPO eine Leistungsklage darstellt (BGH, Urt. v. 8.6.1994 - VIII ZR 178/93, NJW 1994, 2896, 2897, m.w.N.) - die Möglichkeit, eine Stufenklage zu erheben, ebenfalls grundsätzlich der Zulässigkeit einer entsprechenden Feststellungsklage entgegensteht, es sei denn, die Schadensentwicklung ist im Zeitpunkt der Klageerhebung noch nicht abgeschlossen (BGH, Urt. v. 3.4.1996 - VIII ZR 3/95, NJW 1996, 2097, 2098 f.).
BGH, URTEIL vom 1.5.1993, Az. III ZR 48/92 der im Wege der Stufenklage (§ 254 ZPO) mit dem Auskunftsverlangen verbunden werden kann (RGZ 84, 41, 44; BGH, Urteil vom 8. Mai 1961 - II ZR 205/59 - MDR 1961, 751; Senatsbeschluß vom 23. Mai 1991 - III ZR 123/90 - BGHR BGB § 260 - Auskunftsanspruch 1; Erman/Euckuk BGB 9. Aufl. §§ 259, 260 Rdn. 17).
BGH, Urteil vom 3.3.1989, Az. IVb ZR 48/88 Die Klage ist aber Stufenklage im Sinne § 254 ZPO grundsätzlich nur hinsichtlich des Begehrens, das das bezifferte Zahlungsbegehren übersteigt (vgl. BGH, Urteil vom 28. Juni 1951 - IV ZR 88/50 - VRS 3, 402, 403; Stein/Jonas/ Schumann ZPO 20. Aufl. § 254 Rdn. 18; s. aber unten II 3).
BGH, URTEIL vom 3.2.1986, Az. IVb ZR 12/85 Daß eine Abänderungsklage in der Form der Stufenklage (§ 254 ZPO) erhoben werden kann, ist in der Rechtsprechung anerkannt (vgl, OLG Hamburg FamRZ 1983, 626 und OLG Köln FamRZ 1983, 1047 gegen OLG Hamburg FamRZ 1982, 1935).
BGH, URTEIL vom 3.2.1986, Az. IVb ZR 12/85 Daß eine Abänderungsklage in der Form der Stufenklage (§ 254 ZPO) erhoben werden kann, ist in der Rechtsprechung anerkannt (vgl. OLG Hamburg FamRZ 1983, 626 und OLG Köln FamRZ 1983, 1047 gegen OLG Hamburg FamRZ 1982, 1935).
BGH, URTEIL vom 3.4.1985, Az. IVa ZR 138/83 Es mag zwar richtig sein, daß der Kläger im Rahmen einer Stufenklage (§ 254 ZPO) Jederzeit vom vorbereitenden Anspruch zu dem Hauptanspruch Übergehen kann, ohne daß darin eine Klageänderung oder eine Erledigungserklärung hinsichtlich der ersten Stufe zu sehen wäre (OLG Koblenz NJW 1963, 912).
BGH, URTEIL vom 3.5.1983, Az. IVb ZR 391/81 Von einer - wenn auch unvollständigen -Erfüllung, an die sich lediglich noch ein Verfahren über die Abgabe einer eidesstattlichen Versicherung schließen könnte (vgl. dazu BGH, Urteil vom 8. Mai 1961 - II ZR 205/59 - EM Nr. 6 zu § 254 ZPO m.w.N.), kann nicht ausgegangen werden.
BGH, URTEIL vom 4.9.1982, Az. IX ZR 4/82 Es reicht aus, daß die bestimmte Angabe der Deistungen, die der Kläger beansprucht, Vorbehalten wird (§ 254 ZPO), wenn nur der Zahlungsanspruch im übrigen erhoben und damit rechtshängig gemacht wird (BGH NJW 1975, 1409)* Diesem Erfordernis entsprach die von der Klägerin erhobene Stufenklage.
BGH, URTEIL vom 5.4.1981, Az. I ZR 34/79 Zwar sind die Unterschiede zu dem Grundurteil unverkennbar, da das Auskunftsurteil keine Rechtskraftwirkung bezüglich des Anspruchsgrundes entfaltet (vgl. BGH LM Nr. 9 und 10 zu § 254 ZPO).
BGH, URTEIL vom 3.5.1973, Az. I ZR 93/71 Zwar darf bei der Stufenklage über den Anspruch auf Rechnungslegung und über den nach Rechnungslegung erst noch zu beziffernden Zahlungsantrag grundsätzlich nicht gleichzeitig entschieden werden, sondern es ist in der Regel zunächst durch Teilurteil über den Anspruch auf Rechnungslegung zu befinden (vgl. BGH LM § 254 ZPO Nr. 8).
BGH, URTEIL vom 1.2.1972, Az. ii zr 160/69 Es handelt sich somit der Sache nach um eine Stufenklage nach § 254 ZPO (vgl. BGH IM ZPO § 254 Nr. 8).
BGH, URTEIL vom 1.3.1966, Az. VII ZR 178/64 5.	) Das Berufungsgericht konnte auch, wenn es den Klageantrag aus diesem Grunde für unbegründet hielt, den Antrag auf Zahlung von Provision (Klageantrag zu 2) in die Berufungsinstanz ziehen und ab-v/eisen, da diesem Antrag durch die Abweisung des ersten Antrags der Boden entzogen war (vgl. BGH in IM Nr. 4 zu § 254 ZPO).
BGH, URTEIL vom 3.11.1965, Az. lb ZR 102/65 Die Klage auf Ableistung des Offenbarungseides ist zwar zulässigerweise mit der Klage auf Auskunft verbunden worden (§ 254 ZPO); eine Verurteilung zur Leistung des Bides ist jedoch erst zulässig, wenn die Auskunft erteilt ist (BGHZ 10, 385; GRUR I960, 247, 248 - Kranken v;a-gen); denn erst dann kann geprüft werden, ob Grund zu der Annahme besteht, daß die Auskunft nicht mit der erforderlichen Sorgfalt erteilt ist (§§ 259, 260 BGB).