Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=BVerfGE%2057,%20121
Timestamp: 2017-03-28 09:58:19
Document Index: 381244924

Matched Legal Cases: ['§ 43', 'BGH', '§ 43', '§ 6', 'Art. 12', 'Art. 5', '§ 7', '§ 76', '§ 177', '§ 43', '§ 76', 'Art. 12', 'Art 12', 'Art. 12', 'BGH', 'BGH', '§ 43', '§ 6', 'Art. 12', 'Art. 5', '§ 43', 'Art 12', '§ 43', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BVerfG, 13.05.1981 - 1 BvR 610/77; 1 BvR 451/80 - dejure.org
Rechtsprechung BVerfG, 13.05.1981 - 1 BvR 610/77; 1 BvR 451/80 Volltextveröffentlichungen (3)
BVerfG, 13.05.1981 - 1 BvR 610/77; 1 BvR 451/80
Wird zitiert von ... (71) BVerfG, 21.04.2015 - 2 BvR 1322/12 Altershöchstgrenzen für die Einstellung in den öffentlichen Dienst in …Ein wesentlicher Eingriff in dieses Grundrecht ist anzunehmen, wenn die Eingriffsregelung die Freiheit der Berufswahl betrifft oder statusbildenden Charakter hat (vgl. BVerfGE 33, 125 ; 38, 373 ; 57, 121 ; 76, 171 ).
BVerfG, 14.07.1987 - 1 BvR 537/81 StandesrichtlinienDie Ehrengerichte standen vor der Schwierigkeit, daß der Gesetzgeber die anwaltlichen Berufspflichten im wesentlichen durch eine Generalklausel umschrieben hatte und daß diese grundsätzlich als eine formell ausreichende Rechtsgrundlage für Eingriffe in die Berufsausübung beurteilt wurde (vgl. BVerfGE 26, 186 [204]; 36, 212 [219]; 57, 121 [132]; 66, 337 [355 f.]).Insbesondere könnten sie als Hilfsmittel dienen, wenn die Generalklausel des § 43 BRAO über die anwaltlichen Berufspflichten anzuwenden und durch Auslegung zu konkretisieren sei (BVerfGE 36, 212 [217]; vgl. ferner BVerfGE 57, 121 [132 f.]; 60, 215 [230]; 66, 337 [356]).
BGH, 07.11.2016 - AnwZ (Brfg) 47/15 Die Anwaltsrobe bleibt namenlosaa) Das in § 43b BRAO, § 6 Abs. 1 BORA ausgeformte berufsrechtliche Sachlichkeitsgebot anwaltlicher Werbung ist trotz der damit verbundenen Einschränkung der Berufsausübungsfreiheit (Art. 12 Abs. 1 GG) und der Meinungsfreiheit (Art. 5 Abs. 1 GG) verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden (vgl. etwa BVerfGE 57, 121, 133; 76, 196, 205 ff.; 82, 18, 28; BVerfG, NJW 2004, 2656, 2657;… 2015, 1438 Rn. 16 ff.).
BVerfG, 04.04.1984 - 1 BvR 1287/83 Verfassungswidrigkeit von § 7 Nr. 3 BRAOGemäß § 76 dieser Richtlinien darf eine Fachanwalts-Bezeichnung nur mit Genehmigung der zuständigen Rechtsanwaltskammer geführt werden (vgl. BVerfGE 57, 121 (122 ff.)).Im übrigen können sich die Berufsangehörigen auch an den Richtlinien des anwaltlichen Standesrechts orientieren, die gemäß § 177 Abs. 2 Nr. 2 BRAO von der Bundesrechtsanwaltskammer festzustellen sind und die ein wesentliches Hilfsmittel für die Konkretisierung der anwaltlichen Berufspflichten darstellen (vgl. BVerfGE 36, 212 (217 f.); 57, 121 (132 f.)).In Übereinstimmung mit der verfassungsgerichtlichen Rechtsprechung (BVerfGE 36, 212 (218); 57, 121 (132 f.)) hat der Bundesgerichtshof sie lediglich als Erkenntnisquelle für die Standesauffassungen und als Hilfsmittel für die Konkretisierung der Generalklausel des § 43 BRAO über die anwaltlichen Standespflichten gewürdigt.§ 76 der Richtlinien konkretisiert den Grundsatz, daß Hinweise auf Spezialkenntnisse eine unzulässige Werbung darstellen, sofern sie nicht in einem rechtsförmigen Verfahren erworben oder anerkannt worden sind; das Genehmigungserfordernis soll in verfassungsrechtlich unbedenklicher Weise verhindern, daß der Rechtsanwalt selbst über seine eigene Qualifikation entscheidet und diese öffentlich anpreist (vgl. BVerfGE 57, 121 (133)).
BVerfG, 29.10.2002 - 1 BvR 525/99 FacharztbezeichnungenAn Art. 12 Abs. 1 GG zu messen ist daher das Verbot, erworbene Kenntnisse und Fähigkeiten, die in rechtmäßig erlangten Titeln und Berufsbezeichnungen ihren Niederschlag gefunden haben, im Berufsleben zu benutzen (vgl. BVerfGE 36, 212 ; 57, 121 ; 71, 162 m.w.N.).Zutreffende Angaben über besondere Kenntnisse und Fähigkeiten als Gefährdungen dieses Gemeinwohlbelangs zu begreifen, verbietet sich von vornherein, wenn die Qualifikation in einem förmlich geregelten Anerkennungsverfahren rechtmäßig erworben ist (vgl. BVerfGE 57, 121 ; 82, 18 ).
BVerfG, 28.07.2004 - 1 BvR 159/04 Werbung eines Rechtsanwalts mit der Bezeichnung "Spezialist für Verkehrsrecht" im …Die maßgeblichen verfassungsrechtlichen Fragen zum anwaltlichen Werberecht hat das Bundesverfassungsgericht bereits wiederholt entschieden (vgl. BVerfGE 57, 121 ; 76, 196 ; 82, 18 ).
BVerfG, 22.10.2014 - 1 BvR 1815/12 Stattgebender Kammerbeschluss: Verletzung der Berufsausübungsfreiheit gem. Art 12 …Die für die Beurteilung der Verfassungsbeschwerde maßgeblichen verfassungsrechtlichen Fragen sind durch das Bundesverfassungsgericht bereits geklärt (vgl. BVerfGE 33, 125 ; 57, 121 ; 94, 372 ; 111, 366 ).Dass ihr hiermit die Führung einer Fachanwaltsbezeichnung nicht gestattet wird, stellt einen Eingriff in die durch Art. 12 Abs. 1 GG geschützte freie Berufsausübung der Beschwerdeführerin dar (vgl. BVerfGE 57, 121 ).
BGH, 05.12.2006 - AnwZ 2/06 Zurückweisung der Anfechtungsanträge zweier Bewerber gegen die Wahl neuer …Diese Qualifizierung entspricht der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts in vergleichbaren Fällen (BVerfGE 10, 185, 197 - Zulassung als Prozessagent; BVerfGE 11, 30, 41; 12, 144, 147 - Kassenarzt; BVerfGE 28, 364, 374 - Berechtigung zur Erstellung von Bauvorlagen; BVerfGE 57, 121, 130 - Fachanwalt; BVerfGE 86, 28, 38 - öffentliche Bestellung von Sachverständigen).
BGH, 27.10.2014 - AnwZ (Brfg) 67/13 Anwaltliches Berufsrecht: Belehrende Hinweise der Rechtsanwaltskammer über die …aa) Das in § 43b BRAO, § 6 Abs. 1 BORA ausgeformte berufsrechtliche Sachlichkeitsgebot anwaltlicher Werbung ist trotz der damit verbundenen Einschränkung der Berufsausübungsfreiheit (Art. 12 Abs. 1 GG), unter Umständen auch der Meinungsfreiheit (Art. 5 Abs. 1 GG), verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden (vgl. etwa BVerfGE 57, 121, 133; 76, 196, 205 ff.; 82, 18, 28; BVerfG [Kammer], NJW 2004, 2656, 2657).
BVerfG, 09.06.2010 - 1 BvR 1198/10 Nichtannahmebeschluss: Vereinbarkeit von § 43 Abs 2 S 2 StBerG (Beschränkung des …
BVerfG, 29.11.1999 - 1 BvR 2284/98 Kammerentscheidung zur Werbung durch Rechtsanwälte
BVerfG, 16.05.2001 - 1 BvR 2252/00 Zum anwaltlichen Werberecht im Hinblick auf GG Art 12 Abs 1
BVerfG, 22.03.2006 - 1 BvR 97/06 Zulässigkeit des Zusatzes "Steuerberatung" im Partnerschaftsregister für …
BVerfG, 15.08.1996 - 2 BvR 662/95 Erstattung der notwendigen Auslagen bei zurückgenommener Verfassungsbeschwerde
BVerfG, 28.02.2003 - 1 BvR 189/03 Zur anwaltsgerichtlichen Beurteilung von Werbemaßnahmen im Hinblick auf die …
BVerfG, 01.12.1999 - 1 BvR 1630/98 Wettbewerbsrechtliche Verurteilung wegen unzulässiger Anwaltswerbung im Hinblick …
BFH, 24.10.1989 - VII R 1/87 Zur Zulässigkeit von Sammelauskunftsersuchen an Kreditinstitute im Hinblick auf …
BVerfG, 08.11.2010 - 1 BvR 2590/10 Nichtannahme einer Verfassungsbeschwerde mangels grundsätzlicher …
BVerfG, 11.11.1999 - 1 BvR 754/98 Berufswidrige Werbung von Rechtsanwälten - Auslegung von BRAO § 43b im Hinblick …
VG Arnsberg, 08.07.2015 - 2 K 574/13 BGH, 12.12.1988 - AnwZ (B) 52/88 Rechtsmittel
OLG Düsseldorf, 26.09.2002 - 2 Ws 184/02 Zulässigkeit von Werbemaßnahmen eines Steuerberaters
AnwG Köln, 10.11.2014 - 10 EV 490/14 Unsachliche Werbung mit “Dream Girls”
VG Meiningen, 08.11.2004 - 1 K 915/98 Zum Erlöschen einer Kirchenbaulast in der DDR auf dem Gebiet des heutigen …
BVerwG, 27.05.1986 - 3 B 54.85 Grundsätzliche Bedeutung einer Rechtssache bei Aufwerfen einer grundsätzlich und …
BVerfG, 28.01.1993 - 1 BvR 142/89 Verfassungsrechtliche Unbedenklichkeit der Versagung der Führung einer …
AGH Baden-Württemberg, 28.04.2001 - AGH 6/00 Verwendung der Bezeichnung Mediator auf einem Anwaltsbriefbogen als Verstoß gegen …
OLG Düsseldorf, 26.09.2002 - 2 Ws 185/02 OLG Celle, 16.02.2010 - 8 W 3/10 Leistungsfreiheit des Sachversicherers wegen Verstoßes gegen …
BVerwG, 08.09.1997 - 6 B 33.97 Streit um die Heranziehung zu Gebühren bei Nutzung des Breitbandkabels in Bayern
AGH Nordrhein-Westfalen, 21.03.2003 - 1 ZU 70/02 BGH, 12.04.1984 - I ZR 14/82 Verbot berufswidriger Werbung für Steuerberater und Steuerbevollmächtigte - …
OVG Nordrhein-Westfalen, 24.09.2003 - 7 A 3587/03 BGH, 13.05.1985 - AnwZ (B) 2/85 Voraussetzungen für die Statthaftigkeit einer sofortigen Beschwerde - Vorliegen …