Source: http://bundestag.github.io/gesetze/d/drogistausbv/
Timestamp: 2018-11-21 06:47:24
Document Index: 166253528

Matched Legal Cases: ['Art. 2', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3']

Verordnung über die Berufsausbildung zum Drogist/zur Drogistin (DrogistAusbV)
BGBl I: 1992, 1197
Art. 2 Abs. 2 G v. 23. 7.2001 I 1663
a) Stellung der Drogerie in der Gesamtwirtschaft,
b) Stellung des Ausbildungsbetriebs am Markt,
c) Organisation des Ausbildungsbetriebs,
d) Berufsbildung,
e) Arbeitssicherheit, Umweltschutz und rationelle Energieverwendung,
f) Warenwirtschaft, Informations- und Kommunikationstechniken;
a) Einkaufsplanung,
b) Einkaufsabwicklung;
a) Warenannahme,
b) Warenlagerung,
c) Bestandsüberwachung;
a) Verkaufsvorbereitung,
b) Beratung und Verkauf,
c) Berücksichtigung von Verbraucherwünschen und -bedürfnissen,
d) Verkaufsabrechnung,
e) Werbung und Verkaufsförderung,
f) Sortimentsstruktur;
a) Mittel zur Wiederherstellung und Erhaltung der Gesundheit,
b) Arzneipflanzen, tierische Drogen und chemische Substanzen,
c) Waren zur diätetischen Ernährung;
a) präparative und dekorative Kosmetik,
b) Mittel zur Sonnenkosmetik,
c) Herrenkosmetik und Pflegeprodukte,
d) Mittel zur Körperpflege,
e) Parfümerieartikel,
f) Artikel zur Hygiene;
a) Handel mit freiverkäuflichen Arzneimitteln,
b) Handel mit Gefahrstoffen und Pflanzenschutzmitteln,
c) Handel mit Lebensmitteln und Bedarfsgegenständen,
d) sonstige wichtige Rechtsvorschriften;
a) Filme, Bilder,
b) allgemeines Fotozubehör,
c) Kameras und Wiedergabegeräte;
a) Chemikalien,
b) chemisch-technische Waren zur Sachwerterhaltung,
c) Pflanzenschutz- und Pflanzenstärkungsmittel,
d) Mittel zur Schädlingsbekämpfung.
(1) Die Fertigkeiten und Kenntnisse nach § 3 sollen nach den in den Anlagen 1 und 2 enthaltenen Anleitungen zur sachlichen und zeitlichen Gliederung der Berufsausbildung (Ausbildungsrahmenplan) vermittelt werden. Bei der Vermittlung der Fertigkeiten und Kenntnisse nach § 3 kann zwischen der Nummer 10, Foto oder der Nummer 11, chemisch- technische Waren, Pflanzenschutz, gewählt werden. Eine vom Ausbildungsrahmenplan abweichende sachliche und zeitliche Gliederung des Ausbildungsinhalts ist insbesondere zulässig, soweit eine berufsfeldbezogene Grundbildung vorausgegangen ist oder betriebspraktische Besonderheiten die Abweichung erfordern.
a) Beratung und Verkauf,
b) Werbung und Verkaufsförderung, Sortimentsstruktur,
c) fachspezifische Rechtsvorschriften
(Fundstelle: BGBl. I 1992, 1200 - 1212; bzgl. der einzelnen Änderungen vgl. Fußnote)
Stellung der Drogerie in der Gesamtwirtschaft (§ 3 Nr. 1 Buchstabe a)
die Aufgabe und Bedeutung der Drogerie im Rahmen des Einzelhandels und der Gesamtwirtschaft beschreiben
die Leistungen gegenüber dem Verbraucher erläutern
Betriebsformen der Drogerie und der Drogeriemärkte nennen, typische Merkmale der Betriebsform des Ausbildungsbetriebes erklären
Betriebsformen der Drogerie, der Drogeriemärkte und des Einzelhandels nach Sortiment, Verkaufsform und Preisgestaltung beschreiben
Stellung des Ausbildungsbetriebes am Markt (§ 3 Nr. 1 Buchstabe b)
den Kundenkreis mit seinem Verbrauchsverhalten und seinen Einkaufsgewohnheiten beschreiben
Einflüsse des Standorts auf die Stellung des Ausbildungsbetriebes am Markt beschreiben
die Situation des Ausbildungsbetriebes gegenüber seinen Mitbewerbern erläutern; Gründe und Ziele der Konkurrenzbeobachtung darlegen; die Konkurrenz beobachten
Lage, Größe, Verkaufsform und das Angebot von Konkurrenzbetrieben beschreiben
den Einfluß der Verkaufsform, der Sortimentspolitik, der Preispolitik und der Verkaufsraumgestaltung auf die Wettbewerbssituation erläutern
Konsequenzen aus der Konkurrenzbeobachtung nennen, Maßnahmen vorschlagen
Organisation des Ausbildungsbetriebes (§ 3 Nr. 1 Buchstabe c)
Aufbau des Ausbildungsbetriebes sowie Aufgaben und Zuständigkeiten der einzelnen Funktionsbereiche und Arbeitsplätze beschreiben
Aufgaben und typische Anforderungen ausgewählter Arbeitsplätze darstellen, Arbeitsabläufe beschreiben
die im Ausbildungsbetrieb geltende Betriebsordnung beschreiben und anwenden
Delegation von Aufgaben und Verantwortung an Beispielen des Ausbildungsbetriebes darstellen
Aufgaben der für den Ausbildungsbetrieb wichtigen Organisationen der Arbeitgeber und Arbeitnehmer und Behörden erläutern
Berufsbildung (§ 3 Nr. 1 Buchstabe d)
rechtliche Vorschriften der Berufsausbildung nennen
die eigene Ausbildung mit der Ausbildungsordnung, dem Berufsausbildungsvertrag und dem betrieblichen Ausbildungsplan vergleichen und Besonderheiten erklären
Rechte und Pflichten des Ausbildenden und des Auszubildenden beschreiben
die Notwendigkeit weiterer beruflicher Qualifizierung begründen, berufliche Aufstiegsmöglichkeiten beschreiben
die wesentlichen inner-, über- und außerbetrieblichen Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten darstellen
für die Aus- und Weiterbildung wichtigen Fachbücher, Fachzeitschriften und sonstige Ausbildungsmittel nutzen
Arbeits-Sicherheit, Umweltschutz und rationelle Energieverwendung (§ 3 Nr. 1 Buchstabe e)
die Bedeutung von Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit an Beispielen des Ausbildungsbetriebes erklären
berufsspezifische Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften einhalten, geeignete Maßnahmen zur Verhütung von Unfällen im eigenen Arbeitsbereich ergreifen und sich bei Unfällen situationsgerecht verhalten
wesentliche Vorschriften über Brandverhütung und Brandschutzeinrichtungen für den jeweiligen Tätigkeitsbereich beachten
Verhalten bei Bränden beschreiben
betriebsbedingte Umweltbelastungen durch Ge- und Verbrauchsmaterial einschätzen, Vorschläge zur Verringerung unterbreiten
Ge- und Verbrauchsmaterial separieren und umweltschonend entsorgen
die im Ausbildungsbetrieb verwendeten Energiearten nennen und Möglichkeiten rationeller Energieverwendung im beruflichen Einwirkungs- und Beobachtungsbereich anführen, Energie rationell einsetzen
Warenwirtschaft, Informations- und Kommunikationstechniken (§ 3 Nr. 1 Buchstabe f)
Waren- und Datenfluß im Ausbildungsbetrieb darstellen
Ziele und Aufgaben der Warenwirtschaft des Ausbildungsbetriebes und die Möglichkeiten der Unterstützung durch Informationstechnologien darlegen
Arbeitsabläufe und Arbeitsplätze, die in die Warenwirtschaft des Ausbildungsbetriebes einbezogen sind, beschreiben
Notwendigkeit einer laufenden Überwachung der Warenbewegungen begründen
Anwendung von warenwirtschaftlichen Informationen im Ausbildungsbetrieb erläutern
warenwirtschaftliche Daten beschaffen und aufbereiten
warenwirtschaftliche Informationen auswerten und Entscheidungen vorbereiten
Auswirkungen von Informations- und Kommunikationstechniken bezogen auf den Ausbildungsbetrieb abschätzen
den Einsatz von Geräten zur Erfassung betrieblicher Daten und die Verwendung der Daten für unterschiedliche Formen der Warenwirtschaft beschreiben, erforderliche Fachbegriffe und Abkürzungen erläutern sowie die Geräte anwenden
Beschaffung (§ 3 Nr. 2)
Einkaufsplanung (§ 3 Nr. 2 Buchstabe a)
Bedeutung und Ablauf der Bedarfsermittlung erläutern
Entscheidungshilfen für eine gezielte
Warendisposition heranziehen, bei der Bedarfsermittlung mitwirken Bezugsquellen aufzeigen
betriebsinterne und betriebsexterne Informationen, insbesondere warenwirtschaftliche Daten, Fachpublikationen und Informationen, von Herstellern und Großhändlern für die Warenbeschaffung nutzen
gesetzliche und branchenspezifische Regelungen für Lieferungen und Zahlungen beschreiben
umweltgerechtes Verpackungsmaterial auswählen
ökologisch sinnvolle Alternativen zu Produkten und Verpackungen aufzeigen
Einkaufsabwicklung (§ 3 Nr. 2 Buchstabe b)
Zusammenarbeit zwischen Einkauf, Verkauf und Lager bei der Einkaufsabwicklung beschreiben
Angebote einholen und beim Schriftverkehr mitwirken
Angebote hinsichtlich Art, Beschaffenheit, Qualität der Ware, Umweltverträglichkeit, Menge, Preis, Verpackungskosten, Lieferzeit, Liefer- und Zahlungsbedingungen miteinander vergleichen
für die Beschaffung wichtige Vereinbarungen, insbesondere Kredit und Zielkauf, Skonto, Eigentumsvorbehalt, Gerichtsstand, Liefertermin, Versand-, Verpackungs- und Transportkosten, erläutern
warengruppenspezifische Bestellverfahren erläutern, Bestellungen vorschlagen und unter Anleitung durchführen; Liefertermine, Preise und Einkaufskonditionen überwachen
Einwirkungsmöglichkeiten des Ausbildungsbetriebes auf Lieferanten in Bezug auf ökologisch sinnvolle Transport- und Verkaufsverpackungen darstellen
Lagerung (§ 3 Nr. 3)
Warenannahme (§ 3 Nr. 3 Buchstabe a)
Aufgaben und Arbeitsablauf der Warenannahme beschreiben
betriebliche Regelungen und rechtliche Vorschriften anwenden
Waren annehmen, Verpackung auf Transportschäden kontrollieren, Beschaffenheit der Waren überprüfen, Schäden und offene Mängel an der Ware feststellen, betriebsübliche Maßnahmen unter Anleitung ergreifen, beim dazugehörigen Schriftverkehr mitwirken
Transportverpackungen unter Berücksichtigung der Rücknahme- und Verwertungspflichten nach der Verpackungsverordnung umweltgerecht entsorgen
Bestellung mit Lieferschein und Wareneingang nach Art, Menge und Preis vergleichen, Abweichungen melden, Ware weiterleiten
Ziele und Möglichkeiten einer artikelgenauen und zeitnahen Erfassung der Wareneingänge erklären, Anwendung der Daten erklären, Wareneingänge erfassen
Warenlagerung (§ 3 Nr. 3 Buchstabe b)
Organisation des Lagers und Arbeitsabläufe im Lager beschreiben
Aufteilung und Ordnung des Lagers und des Verkaufsraumes erläutern
gesetzliche Vorschriften sowie branchen- und betriebsübliche Grundsätze für die Lagerung von Waren erläutern
Hilfsmittel in Lager und Verkaufsraum unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften einsetzen und pflegen
Bestandsüberwachung (§ 3 Nr. 3 Buchstabe c)
Bestände auf Menge und Qualität kontrollieren
beim Erstellen und Führen von Warenstatistiken mitwirken, Hilfsmittel anwenden
durchschnittlichen Lagerbestand, Umschlaghäufigkeit und Lagerdauer beispielhaft berechnen
wirtschaftliche Überlegungen zur Zusammensetzung und Höhe des optimalen Lagerbestandes anführen
Ziele und Möglichkeiten einer Steuerung und Kontrolle der Warenbewegungen im Lager beschreiben, Bestandsveränderungen erfassen
Absatz (§ 3 Nr. 4)
Verkaufsvorbereitung (§ 3 Nr. 4 Buchstabe a)
Vorarbeiten für den Verkauf ausführen
verschiedene Arten der Warenauszeichnung beschreiben, rechtliche Vorschriften und Angaben auf dem Auszeichnungsetikett erläutern
System der Codierung von Artikeln des Fachbereichs beschreiben, Ware auszeichnen
Arbeitsgeräte bedienen und pflegen
Vollständigkeit des Warenangebots im Verkaufsbereich prüfen, fehlende Artikel nachfüllen, dabei Plazierungsregeln einhalten
Verkaufsfähigkeit der Ware prüfen, nicht verkaufsfähige Ware retournieren oder sachgerecht entsorgen
Beratung und Verkauf (§ 3 Nr. 4 Buchstabe b)
Kaufmotive nennen und ihren Einfluß auf Kaufentscheidungen beschreiben
Einflüsse von technischen Neuerungen, gesellschaftlichen Entwicklungen, Werbung und Medien auf das Verhalten der Verbraucher, das Warenangebot und die Marktentwicklung beschreiben
Spannungsfeld zwischen den Betriebszielen, den Arbeitsanforderungen und den Kundenerwartungen beschreiben
Vorstellungen der Kunden von der Ware mit den Eigenschaften und Verwendungsmöglichkeiten der Ware vergleichen und daraus Verkaufsargumente ableiten
Verhalten von Kunden in unterschiedlichen Situationen beschreiben und angemessene Verhaltensweisen des Drogisten/der Drogistin begründen
Auswirkungen von unterschiedlichen Verkaufsformen und Warenarten auf Ablauf und Gestaltung des Verkaufsgesprächs erklären
den Verbraucher über wichtige Eigenschaften von Waren für ihre Verwendung, Handhabung und Pflege im Verkaufsgespräch informieren
Kunden über eigenschaftsbestimmende Faktoren der Ware informieren
über ökologisch sinnvolle Produkte und Verhaltensweisen informieren
Qualitätsmerkmale von Waren beschreiben; Qualitäts- und Preisunterschiede begründen
Verkaufsgespräche kundenbezogen und situationsgerecht unter Berücksichtigung angemessener sprachlicher und nichtsprachlicher Ausdrucksmöglichkeiten selbständig führen
Ergänzungs- und Ersatzartikel situationsgerecht anbieten
Gründe für Reklamationen und Umtausch nennen
Serviceleistungen des Ausbildungsbetriebes beschreiben und im Verkaufsgespräch darauf hinweisen
unterschiedliche Arten und Größen von Verpackungsmaterialien und Verpackungsarten beschreiben, Waren fachgerecht verpacken
Verpackungsmaterial einsparen, umweltgerechtes Verpackungsmaterial auswählen
Möglichkeiten und Bedingungen der Zustellung von Ware aufzeigen
schwer verkäufliche Ware feststellen und Vorschläge für ihren Verkauf unterbreiten
wichtige Bestimmungen aus Kaufverträgen, die der Ausbildungsbetrieb mit Lieferanten und Kunden schließt, und die dabei zu beachtenden Bestimmungen aus dem Kaufvertragsrecht, dem Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb, der Preisangabenverordnung und dem Ladenschlußgesetz im Rahmen der betrieblichen Aufgaben anwenden
Eich- und Nacheichpflicht für Meß- und Wiegegeräte beachten
Berücksichtigung von Verbraucherwünschen und -bedürfnissen (§ 3 Nr. 4 Buchstabe c)
Kunden über mögliche Umweltbelastungen durch Ware und Verpackung informieren, Möglichkeiten ihrer Vermeidung aufzeigen, wenn möglich alternative Produkte anbieten
Kunden auf Rücknahme- und Verwertungspflichten nach der Verpackungsverordnung hinweisen, kostenlose Rückgabemöglichkeit der Verpackungen im Ausbildungsbetrieb erläutern
Ziele, Institutionen und Veröffentlichungen des Verbraucherschutzes nennen
Anforderungen der Kunden an die Eignung von Waren im Ausbildungsbetrieb unter Berücksichtigung ihrer gesundheitlichen und ökologischen Verträglichkeit erläutern
Kunden über Gefahren für Mensch, Tier und Umwelt bei der Anwendung bestimmter Waren informieren
Reklamationen der Verbraucher über Produkte und Leistungen des Betriebes entgegennehmen, an die zuständigen Stellen im Ausbildungsbetrieb und an die Hersteller weiterleiten und im Interesse des Verbrauchers Lösungen anregen
Verkaufsabrechnung (§ 3 Nr. 4 Buchstabe d)
verschiedene Kassen und Kassensysteme erläutern; das Kassensystem des Ausbildungsbetriebes beschreiben
Bedeutung der Kasse für die Erfassung der Verkaufsdaten beschreiben
Preise verkaufter Waren berechnen
Kasse bedienen, Zahlungsmittel annehmen und Rückgeld herausgeben
Kasse abrechnen, Kassenberichte erstellen und insbesondere im Hinblick auf Kundenzahl, Zahlungsmittel und Zeiten auswerten
Werbung und Verkaufsförderung (§ 3 Nr. 4 Buchstabe e)
Ziele, Aufgaben, Zielgruppen und Wirkungsweisen der Werbung beschreiben
Werbemittel und Werbeträger unterscheiden und ihre Einsatzmöglichkeiten für die Werbung des Ausbildungsbetriebes beschreiben
bei Werbemaßnahmen des Ausbildungsbetriebes mitwirken und über ihre Auswirkungen berichten
Werbemaßnahmen von Mitbewerbern beschreiben und Reaktionen für den Ausbildungsbetrieb vorschlagen
Auswirkungen der Produktwerbung von Lieferanten auf den Verkauf beschreiben
verkaufsfördernde Maßnahmen im Ausbildungsbetrieb, insbesondere Informationen der Mitarbeiter, Verkaufsraumgestaltung, Warenplazierung, Warenpräsentation, Produktinformation, Verpackung und Aktionen, sowie deren mögliche Auswirkungen beschreiben
Grundsätze einer verkaufswirksamen Warenpräsentation nennen und Ware entsprechend plazieren
verschiedene Angebotsplätze beurteilen
Bedeutung von Sonderaktionen beschreiben, Sonderaktionen unter Anleitung vorbereiten
Sortimentsstruktur (§ 3 Nr. 4 Buchstabe f)
Sortiment des Ausbildungsbetriebes im Hinblick auf Breite und Tiefe beschreiben
Warenabfluß beobachten, Sortimentslücken und Trendartikel feststellen und gewonnene Informationen weiterleiten
sortimentsbestimmende Faktoren, insbesondere Standort, Zielgruppen und Wettbewerbssituationen, beschreiben
Gründe für Sortimentsänderungen darlegen
Möglichkeiten der Datenverarbeitung für die Weiterentwicklung und Überwachung der Sortimente beschreiben, warenwirtschaftliche Informationen für Entscheidungen heranziehen
bei der Herausnahme oder Neuaufnahme eines Artikels mitwirken, Verfahren und Entscheidungsgründe darstellen
handelsübliche Größen und Einheiten nennen
handelsübliche Beziehungen und Fachausdrücke anwenden, vorgeschriebene Normen beachten
Personalwesen (§ 3 Nr. 5)
Ziele und Aufgaben der Personalplanung, insbesondere des Personaleinsatzes, beschreiben
betriebliche Arbeitszeitregelungen unter rechtlichen und organisatorischen Gesichtspunkten beschreiben
Inhalt einer Arbeitsplatzbeschreibung erklären
für Ausbildungs- und Arbeitsverhältnisse wichtige arbeits- und sozialrechtliche Bestimmungen sowie tarifrechtliche und betriebliche Regelungen erläutern
Positionen einer Gehaltsabrechnung beschreiben und die Nettovergütung ermitteln
Personalpapiere, die im Zusammenhang mit Beginn und Beendigung eines Arbeitsverhältnisses notwendig sind, nennen
Gesichtspunkte für die Einstellung und Beurteilung von Mitarbeitern erläutern
Rechnungswesen (§ 3 Nr. 6)
das Rechnungswesen als Instrument kaufmännischer Planung, Steuerung und Kontrolle an Beispielen aus dem Ausbildungsbetrieb beschreiben
Kostenarten des Ausbildungsbetriebes, ihre Bedeutung und Beeinflussungsmöglichkeiten beschreiben
wichtige betriebliche Leistungskennziffern, insbesondere Lagerumschlag, Umsatz pro Mitarbeiter, Umsatz pro Quadratmeter Verkaufsfläche, an Beispielen errechnen und deren Bedeutung erklären
Rechnung mit Lieferschein vergleichen, eventuelle Abweichungen feststellen, betriebsübliche Maßnahmen ergreifen
bei der Erstellung von Erfolgsrechnungen mitwirken
bei statistischen Arbeiten mitwirken und deren Zweck und Verwendung beschreiben
Bedeutung der Buchführung als Grundlage der Erfolgsermittlung beschreiben; bei vorbereitenden Arbeiten mitwirken
Bedeutung und Aufgabe der Inventur erklären sowie Gründe für Inventurdifferenzen aufzeigen
Übertragung von Aufgaben des Rechnungswesens auf andere Dienstleistungseinrichtungen beschreiben
Ergebnisse des Rechnungswesens für Personalplanung und Sortimentgestaltung erläutern
Zahlungs- und Kreditmöglichkeiten beschreiben; bei der Abwicklung des Zahlungsverkehrs mit Kreditinstituten, Lieferanten und Kunden mitwirken
betriebliche Steuern und Abgaben nennen
betriebliche Risiken beschreiben und Versicherungsmöglichkeiten nennen, bei der Abwicklung eintretender Versicherungsfälle mitwirken
Gesundheit und Ernährung (§ 3 Nr. 7)
Mittel zur Wiederherstellung und Erhaltung der Gesundheit (§ 3 Nr. 7 Buchstabe a)
das Sortiment freiverkäuflicher Arzneimittel überblicken, Fertigpräparate Indikationsbereichen zuordnen
Möglichkeiten und Grenzen der Anwendung freiverkäuflicher Arzneimittel, insbesondere Anwendung, Wirkung und Dosierung, erläutern, Nebenwirkungen, Wechselwirkungen, Gegenanzeigen und Gewöhnungen beschreiben
Begriff und Bedeutung der Leitsubstanz sowie Möglichkeiten und Grenzen der Standardisierung erklären
Ursachen und Formen von Befindlichkeitsstörungen aufzeigen
auf die Grenzen der Selbstmedikation mit freiverkäuflichen Arzneimitteln bei Befindlichkeitsstörungen und auf Gefahren beim unsachgemäßen Umgang hinweisen
den freiverkäuflichen Arzneimitteln gleichgestellte Waren sowie Krankenhygiene- und -pflegeartikel nennen; Anwendung sachkundig erläutern
Arzneipflanzen, tierische Drogen und chemische Substanzen (§ 3 Nr. 7 Buchstabe b)
Arzneipflanzen, tierische Drogen und chemische Substanzen Arzneimitteln zuordnen sowie Darreichungsformen und Anwendungsweisen beschreiben
Wirkstoffgruppen und ihre Wirkung in freiverkäuflichen Arzneimitteln erläutern, Inhaltsstoffe nach Wirkstoffgruppen zusammenfassen
Waren zur diätetischen Ernährung (§ 3 Nr. 7 Buchstabe c)
Merkmale einer gesunden Ernährung und unterschiedliche diätetische Ernährungsformen beschreiben
Ernährung im Alter, in der Schwangerschaft sowie im Säuglings- und Kleinkinderalter erläutern
Geeignete Nähr- und Kräftigungsmittel sowie diätetische Lebensmittel für die unter Buchstabe b genannten Ernährungsformen empfehlen
Kosmetik, Körperpflege, Parfümerie und Hygiene (§ 3 Nr. 8)
Präparative und dekorative Kosmetik (§ 3 Nr. 8 Buchstabe a)
Bedeutung von Gesundheit und Wohlbefinden für die Einstellung des Verbrauchers zu diesen Produkten aufzeigen
Einfluß von Produktgestaltung, Image und Werbung der Hersteller auf die Kaufentscheidung erläutern
Grund- und Wirkstoffe unterscheiden sowie wichtige Arten, Eigenschaften und Bedeutungen von Zusatzstoffen in der präparativen und dekorativen Kosmetik beschreiben
wichtige Arten, Eigenschaften und Bedeutung von Fetten, Ölen, Wachsen, Alkoholen, Vitaminen und Fermenten in der Kosmetik beschreiben
Eigenschaften, Qualitäts- und Preisunterschiede der Produkte im Hinblick auf Grund- und Wirkstoffe sowie deren
Gewinnung und Verarbeitung begründen Aufbau, Funktion und Alterungsprozesse von Haut und Nägeln beschreiben, verschiedene Hauttypen unterscheiden
Einfluß von Umwelt, Lebensweise und Ernährung auf Haut und Nägel beschreiben, geeignete Mittel zur Pflege und Reinigung empfehlen
Kunden bei Allergien oder bei besonderen Problemen der Haut sachkundig über geeignete Reinigungs- und Pflegeprodukte beraten, Grenzen der Beratung beachten
Zusammenwirken präparativer und dekorativer Kosmetik erläutern, Kunden bei der Auswahl beraten
dekorative Kosmetika beschreiben, auf den Kundentyp abstimmen, die Anwendung sachkundig erläutern
Komponenten der Systempflege beschreiben
gebräuchliche Fachausdrücke der Kosmetik erklären
Mittel zur Sonnenkosmetik (§ 3 Nr. 8 Buchstabe b)
Wirkungen des Sonnenlichts, insbesondere der UV-Strahlung, auf die Haut beschreiben
Bedeutung des Lichtschutzfaktors von Sonnenschutzmitteln erläutern, für Hauttyp und Intensität der Sonneneinstrahlung geeignete Schutzmittel empfehlen
Anwendung und Wirkung von Sonnenschutzmitteln erläutern
Wirkung von Pflegemitteln nach Sonnenbad oder Solarien erklären, Grenzen der Selbstbehandlung bei Hautschäden beachten
Anwendung und Wirkung von Selbstbräunungsmitteln beschreiben
Herrenkosmetik und Pflegeprodukte (§ 3 Nr. 8 Buchstabe c)
die Besonderheiten der männlichen Hauttypen beschreiben, Hauttypen unterscheiden
geeignete Mittel zur Pflege und Reinigung der Haut empfehlen
die verschiedenen Arten der Rasur erklären sowie geeignete Mittel für die Rasur und anschließende Pflege empfehlen
Mittel zur Körperpflege (§ 3 Nr. 8 Buchstabe d)
Einfluß der Körperhygiene auf das allgemeine Wohlbefinden erläutern, Erkenntnisse der Gesundheitslehre einbeziehen
Arten, Zusammensetzung, Eigenschaften, Anwendung und Wirkung von Körperpflegemitteln erläutern
Mittel zur Reinigung und Pflege des Körpers empfehlen, Qualitätsmerkmale begründen
Bedeutung des pH-Wertes und des Säureschutzmantels der Haut erläutern, die vom pH-Wert abhängige Wirkung der Körperreinigungs- und Pflegemittel beschreiben
Besonderheiten der Körperpflege unterschiedlicher Körperzonen erläutern
Kunden über die Wirkung von Pflegemitteln für Haut, Haare, Lippen, Nägel, Mund und Zähne sowie der Beine und Füße beraten
Aufbau und Funktion des Haares, sowie Einfluß von Umwelt, Lebensweise und Ernährung auf das Haar beschreiben, Mittel zur Reinigung, Pflege und Verschönerung
empfehlen Bedeutung der Bein- und Fußpflege erklären, Mittel empfehlen und deren Anwendung erklären
Parfümerieartikel (§ 3 Nr. 8 Buchstabe e)
Wirkung kultureller Einflüsse wie Mode, Sport und Freizeit auf die Auswahl von Parfüms und Duftwässern durch die Kunden erläutern
Grund- und Trägerstoffe nach natürlicher und synthetischer Herkunft unterscheiden
wichtige Arten, Eigenschaften und Bedeutungen der etherischen Öle, Duftstoffe und Alkohole beschreiben
Bedeutung der Begriffe Tinktur, Destillat, Extrakt und Essenz erläutern
Qualitäts- und Preisunterschiede bei Parfümerieartikeln im Hinblick auf Grundstoffe, Gewinnung und Verarbeitung begründen, Eigenschaften erläutern
Duftrichtungen, Duftentwicklung und Duftphasen von Parfüms und Duftwässern erläutern
Artikel zur Hygiene (§ 3 Nr. 8 Buchstabe f)
Zusammenhang von Hygiene und Wohlbefinden sowie die Bedeutung der Hygiene für die Gesundheit beschreiben
Kunden über besondere Probleme der Hygiene sachkundig beraten
geeignete Artikel für die allgemeine und besondere Körperhygiene empfehlen
Fachrecht (§ 3 Nr. 9)
Handel mit freiverkäuflichen Arzneimitteln (§ 3 Nr. 9 Buchstabe a)
Bedeutung des Arzneimittelgesetzes und der Sachkenntnisverordnung zum Arzneimittelgesetz erläutern
Begriffe des Arzneimittelgesetzes erläutern, insbesondere Arzneimittel, Stoffe, Inverkehrbringen, Anzeige, Standardzulassung, Apothekenpflicht und Ausnahmen, Sachkenntnisnachweis Einzelhandel mit freiverkäuflichen Arzneimitteln, Reisegewerbe und Arzneibuch
Aufgabe, Rechte und Pflichten der Überwachungsstellen beschreiben; örtlich zuständige Behörde nennen
Kennzeichnungsvorschriften für Arzneimittel unterscheiden, selbst abgepackte Arzneimittel kennzeichnen
offensichtlich verwechselte, verfälschte oder verdorbene Arzneimittel erkennen; freiverkäufliche Arzneimittel identifizieren; freiverkäufliche Arzneimittel ordnungsgemäß unter Berücksichtigung der Lagertemperatur und des Verfalldatums lagern
erforderliche Kenntnisse über das ordnungsgemäße Abfüllen, Abpacken sowie über die Abgabe freiverkäuflicher Arzneimittel nachweisen
Kosmetika, Lebensmittel und freiverkäufliche Arzneimittel nach Rechtsvorschriften abgrenzen
Werbung nach den Vorschriften des Heilmittelwerbegesetzes erläutern
Handel mit Gefahrstoffen und Pflanzenschutzmitteln (§ 3 Nr. 9 Buchstabe b)
Bedeutung und Ziel des Chemikaliengesetzes und der Gefahrstoffverordnung erläutern
Sachkenntnis gemäß den Technischen Regeln für Gefahrstoffe 210 (TRGS 210) nachweisen
Begriffe des Chemikaliengesetzes und der Gefahrstoffverordnung erläutern, insbesondere Inverkehrbringen, Umgang, Einstufung sowie Kennzeichnung gefährlicher Stoffe und Zubereitungen
Bedeutung und Ziel des Pflanzenschutzgesetzes und der Pflanzenschutzsachkundeverordnung erläutern
Begriffe des Pflanzenschutzgesetzes erklären, insbesondere integrierter Pflanzenschutz, Pflanzenschutzmittel, Inverkehrbringen von Pflanzenschutzmitteln, Pflanzenschutzgeräten und Pflanzenstärkungsmitteln
Abgabevorschriften erläutern
Aufgabe, Rechte und Pflichten der Überwachungsstellen beschreiben; örtlich zuständige Behörden nennen
Handel mit Lebensmitteln und Bedarfsgegenständen (§ 3 Nr. 9 Buchstabe c)
Bedeutung des Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetzes sowie der dazu erlassenen Rechtsverordnungen für Drogerien erläutern
Begriffe des Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetzes erläutern, insbesondere kosmetische Artikel, Bedarfsgegenstände und diätetische Lebensmittel
Mindesthaltbarkeit von Kosmetika und diätetischen Lebensmitteln im Zusammenhang mit angemessenen Aufbewahrungsbedingungen und der Bewahrung spezifischer Eigenschaften beispielhaft erläutern
Sonstige wichtige Rechtsvorschriften (§ 3 Nr. 9 Buchstabe d)
Begriffe der Verordnung über brennbare Flüssigkeiten erläutern, insbesondere brennbare Flüssigkeiten und ihre Einteilung, Anzeige- und Erlaubnispflicht, unzulässige Lagerung und Lagermengen
Begriffe des Sprengstoffgesetzes und seiner Durchführungsverordnungen erläutern, insbesondere pyrotechnische Gegenstände und ihre Einteilung, Lagerung, Abgabebeschränkungen und Verwendungsbeschränkungen
Begriffe der Verpackungsverordnung erläutern, Rücknahme- und Verwertungspflichten für Verpackungen im Handel erläutern
Lagerung und Lagermengen nach der Druckbehälterverordnung erläutern
Aufgaben, Rechte und Pflichten der zuständigen Überwachungsstellen beschreiben; örtlich zuständige Behörden nennen
Foto (§ 3 Nr. 10)
Filme, Bilder (§ 3 Nr. 10 Buchstabe a)
Arten und Einsatzmöglichkeiten von Aufnahmematerialien erläutern
Format, Konfektionierung und Lichtempfindlichkeit von Aufnahmematerialien erläutern
Lagerung und Haltbarkeit von Aufnahmematerialien erläutern
Ver- und Bearbeitung belichteter Aufnahmematerialien beschreiben
Fotoarbeiten annehmen, Aufträge abwickeln, Zusammenarbeit mit einem Fotolabor erläutern
Eingang und Qualität von Fotoarbeiten nach Bearbeitung kontrollieren, Reklamationen bearbeiten
Kunden über weitergehende Nutzungsmöglichkeiten von Fotoarbeiten informieren
Allgemeines Fotozubehör (§ 3 Nr. 10 Buchstabe b)
das Sortiment des Ausbildungsbetriebes an allgemeinem Fotozubehör erläutern
Kunden über Gebrauchs- und Anwendungsmöglichkeiten, sowie über Zusatzangebote bei Fotoarbeiten informieren
Kunden über umweltschutzgerechte Beseitigung von Fotochemikalien informieren
verbrauchte Batterien entgegennehmen und der Entsorgung zuführen
Kameras und Wiedergabegeräte (§ 3 Nr. 10 Buchstabe c)
Kunden über Kameragrundtypen, ihre Funktion und Handhabung informieren
Aufnahmematerialien einlegen und entnehmen
Kunden über Kamerazubehör und Einsatzmöglichkeiten beraten
Kunden über Wiedergabegeräte, ihre Funktion, Handhabung sowie über Zubehör informieren
Paßbilder im Sofortbildverfahren anfertigen
Chemischtechnische Waren, Pflanzenschutz (§ 3 Nr. 11)
Chemikalien (§ 3 Nr. 11 Buchstabe a)
Bezeichnung, Eigenschaften und Verwendung handelsüblicher Chemikalien nennen
Kunden über umweltschonende Anwendung und Entsorgung informieren, über mögliche Gefahren beim Umgang aufklären
gefährliche Stoffe und Zubereitungen im Ausbildungsbetrieb sach- und umweltgerecht lagern und entsorgen
gefährliche Stoffe und Zubereitungen sachgerecht kennzeichnen und abgeben
Chemischtechnische Waren zur Sachwerterhaltung (§ 3 Nr. 11 Buchstabe b)
Kunden über Möglichkeiten der Sachwerterhaltung, insbesondere von Holz, Textilien, Leder und Metallen im Haushalt, informieren und die dafür bestimmten Waren des Ausbildungsbetriebes anbieten
Kunden über die sach- und umweltgerechte Anwendung der Mittel zur Sachwerterhaltung informieren, über mögliche Gefahren aufklären
Pflanzenschutz- und Pflanzenstärkungsmittel (§ 3 Nr. 11 Buchstabe c)
Kunden über Maßnahmen und Instrumente des integrierten Pflanzenschutzes informieren, insbesondere den Pflanzenschutz ohne chemische Behandlungsmittel erläutern
Eigenschaften, Aufbewahrung und Lagerung von Pflanzenschutzmitteln erklären; nach Anwendungsgebieten unterscheiden
Schadursachen bei Pflanzen und Pflanzenerzeugnissen feststellen
Eigenschaften und Wirkungen von Pflanzenschutz- und Pflanzenstärkungsmitteln erläutern, Kunden über Anwendung beraten sowie über den Umgang mit Pflanzenschutzgeräten informieren
Konsequenzen des Selbstbedienungsverbots beachten
dem Kunden Maßnahmen des Gesundheitsschutzes und Erste Hilfe bei Unfällen erläutern
Kunden über Verhütung von Schäden an Menschen, Tieren und Naturhaushalt bei der Verwendung von Pflanzenschutzmitteln aufklären
Kunden über die umweltgerechte Entsorgung von Pflanzenschutzmittelresten und - behältnissen beraten
Mittel zur Schädlingsbekämpfung (§ 3 Nr. 11 Buchstabe d)
gesundheitliche und wirtschaftliche Bedeutung von Vorratsschutz und Schädlingsbekämpfung erläutern
Vorschriften für die Aufbewahrung und Lagerung von Schädlingsbekämpfungsmitteln im Ausbildungsbetrieb beachten
Kunden über Eigenschaften, Wirkung, Anwendung und Aufbewahrung der Produkte beraten, sowie über mögliche Gefährdungen der Gesundheit und der Umwelt informieren
(Fundstelle: BGBl. I 1992, 1213 - 1215)
* * * * * * 1. Ausbildungsjahr
1) In einem Zeitraum von insgesamt zwei bis vier Monaten sind schwerpunktmäßig die Fertigkeiten und Kenntnisse der Berufsbildpositionen
Waren zur diätetischen Ernährung,
Artikel zur Hygiene,
und wahlweise aus der Berufsbildposition 10 Foto
oder aus der Berufsfeldposition 11 chemisch-technische Waren, Pflanzenschutz
2) In einem Zeitraum von insgesamt drei bis vier Monaten sind schwerpunktmäßig die Fertigkeiten und Kenntnisse der Berufsbildpositionen
und wahlweise aus der Berufsfeldposition 10 Foto
3) In einem Zeitraum von insgesamt vier bis fünf Monaten sind schwerpunktmäßig die Fertigkeiten und Kenntnisse der Berufsbildpositionen
*   2. Ausbildungsjahr
und aus der Berufsfeldposition 11 chemisch-technische Waren, Pflanzenschutz
zu vermitteln und die Vermittlung der Fertigkeiten und Kenntnisse der Berufsbildpositionen
2) In einem Zeitraum von insgesamt drei bis vier Monaten sind schwerpunktmäßig die Fertigkeiten und Kenntnisse der Berufsbildposition
Einkaufsabwicklung,
Bestandsüberwachung,
präparative und dekorative Kosmetik
*   3. Ausbildungsjahr
1) In einem Zeitraum von insgesamt zwei bis vier Monaten sind schwerpunktmäßig die Fertigkeiten und Kenntnisse der Berufsbildposition
oder aus der Berufsbildposition 11 chemisch-technische Waren, Pflanzenschutz
Warenwirtschaft, Informations- und Kommunikationstechniken,