Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=03.07.1985&Aktenzeichen=IVa%20ZR%204/84
Timestamp: 2019-12-06 20:10:57
Document Index: 178070799

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 5', '§ 6', '§ 255', 'BGH', '§ 1', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 03.07.1985 - IVa ZR 4/84 - dejure.org
BGH, 03.07.1985 - IVa ZR 4/84
https://dejure.org/1985,1068
BGH, 03.07.1985 - IVa ZR 4/84 (https://dejure.org/1985,1068)
BGH, Entscheidung vom 03.07.1985 - IVa ZR 4/84 (https://dejure.org/1985,1068)
BGH, Entscheidung vom 03. Juli 1985 - IVa ZR 4/84 (https://dejure.org/1985,1068)
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Auslegung einer Klausel in einer Reisegepäckversicherung über die Pflicht des Versicherungsnehmers zur Mitnahme bestimmter Gegenstände aus dem unbeaufsichtigt abgestellten Kraftfahrzeug - Obliegenheit des Versicherungsnehmers für Pelze, Schmuck und Fotoapparate in ...
AReisB 80 § 5 Nr. 1 d, Nr. 3; VVG § 6 Abs. 1 S. 1
VersR 1985, 854
Damit wird ihm ein bestimmtes Handeln abverlangt, durch das er sich den Versicherungsschutz erhält (vgl. Senatsurteil vom 3. Juli 1985 - IVa ZR 4/84 - VersR 1985, 854 f.).
vom Ministerium der Justiz der DDR, 2. Aufl. § 255 Anm. 1.1 "Verhaltenspflichten"; vgl. ferner Senatsurteile vom 21. Mai 1986 - IVa ZR 132/84 - VersR 1986, 781 f.; vom 3. Juli 1985 aaO; vom 18. Dezember 1980 - IVa ZR 34/80 - VersR 1981, 186 unter II 3; vom 13. Dezember 1978 - IV ZR 177/77 - VersR 1979, 343 f.; vom 31. Januar 1975 - IV ZR 126/73 - VersR 1975, 269 f.; vom 20. Juni 1973 - IV ZR 52/72 - VersR 1973, 1010 unter II).
BGH, 17.09.1986 - IVa ZR 232/84
Annahme einer Risikobeschreibung in der Reisegepäckversicherung; …
Nach § 1 Abs. 1 Nr. 1 dieser Klauseln ist zwar grundsätzlich das gesamte Reisegepäck des Versicherungsnehmers versichert (BGH Urteil vom 3. Juli 1985 - IVa ZR 4/84 = NJW 1985, 2831 [BGH 03.07.1985 - IVa ZR 4/84] = VersR 1985, 854).
Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes (vgl. zuletzt Senatsurteile vom 3. Juli 1985 a.a.O. undvom 21. Mai 1986 - IVa ZR 132/84, zur Veröffentlichung bestimmt) kommt es bei der Unterscheidung zwischen Obliegenheit und Risikobeschränkung nicht entscheidend auf Wortlaut und Stellung einer Versicherungsklausel an.
Ausgehend von diesen Grundsätzen liegt die Gefahrerheblichkeit der von dem Hausarzt der Klägerin diagnostizierten Beschwerden der Lendenwirbelsäule auf der Hand (vgl. auch OLG Köln [5. Zivilsenat] r + s 1986, 46; für eine Lumbalgie: OLG Hamburg VersR 1988, 396), weil diese wiederholt aufgetreten und therapiert worden sind sowie einmal sogar eine kurzzeitige Arbeitsunfähigkeit herbeigeführt haben.
Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes (vgl. zuletzt Senatsurteil vom 3. Juli 1985 - IVa ZR 4/84 - VersR 1985, 854 = NJW 1985, 2831 [BGH 03.07.1985 - IVa ZR 4/84]) kommt es bei der Unterscheidung zwischen Obliegenheit und Risikobeschränkung nicht entscheidend auf Wortlaut und Stellung einer Versicherungsklausel an.
BGH, 25.05.1987 - II ZR 247/86
Steht ein solches Verhalten im Vordergrund und tritt es nicht hinter objektive Voraussetzungen, wie z.B. den Versicherungsort oder den Zustand der versicherten Sache zurück, so handelt es sich um eine Obliegenheit (BGH, Urt. v. 3. Juli 1985 - IVa ZR 4/84, LM AVB f. Reisegepäck Nr. 2 = VersR 1985, 854, 855).
OLG Schleswig, 19.09.1985 - 5 U 259/84
Versicherer; Leichte Fahrlässigkeit; Obliegenheit; Leistungsfreiheit; Wertsachen; …
(vgl. BGH, VersR 85, 854 [hier: II (227) 127 b]).