Source: http://jahrhundertentscheidung-windpark-eberholzen.info/3.html
Timestamp: 2020-04-09 07:34:08
Document Index: 61351088

Matched Legal Cases: ['§39', '§38', '§39', '§39', '§38', '§39', '§38', '§39', '§39', '§39', '§39', '§38', '§39', '§38', '§39', '§2']

Heute haben wir unsere Stellungnahmen zum RROP an die Verwaltung LK Hildesheim abgegeben !!!
Heute in der online-leine24:
Sibbesser Rat gibt Stellungnahme zum LROP und RROP ab / Erfreuliche Finanzlage der Gemeinde
Bürgerinitiative überreicht Positionspapier auch in Petze
SIBBESSE Das Landesraumordnungsprogramm (LROP) und das Regionale Raumordnungsprogramm (RROP) für den Landkreis Hildesheim standen bei der Ratssitzung in Petze zur Diskussion. Das öffentliche Interesse richtete sich dabei insbesondere auf Fragen der Windenergie. Wie schon bei der Ratssitzung in Eberholzen überreichte Oliver Höfelsborn dazu ein Positionspapier der Bürgerinitiative. Die vom Sibbesser Rat verabschiedete Stellungnahme zum LROP sieht eine Gefahr darin, dass der ländliche Raum mit einer Häufung von Biogasanlagen, Windenergieanlagen und Stromtrassen zum Energieversorger für Städte und Ballungsgebiete verkommen könnte. Weitere Kritikpunkte sind das vom Land angenommene zentralörtliche Geflecht, dass den wirklichen Verhältnissen in der Samtgemeinde Sibbesse nicht gerecht wird, sowie drohende Beschränkungen in der baulichen Eigenentwicklung kleiner Ortschaften und der Ansiedlung von Einzelhandelsprojekten an Ortsrändern. Die Stellungnahme zum RROP sieht keine Möglichkeit zu wirtschaftlich vertretbarer Windkraftnutzung in dem geplanten Vorranggebiet zwischen Eberholzen und Sibbesse, dem stünden Abstandsregelungen, Artenschutz und mangelnde Windhöffigkeit entgegen.
Erfreulich ist die Finanzlage: Bei steigenden Einnahmen aus Gewerbesteuer und Einkommensteuer (allerdings auch entsprechend höheren Umlagen) werden für 2015 Überschüsse von 85 300 Euro im Ergebnishaushalt und 77 600 Euro im Finanzhaushalt erwartet. Der vom Rat verabschiedete Haushaltsplan belässt die Hebesätze für Grundsteuer A, Grundsteuer B und Gewerbesteuer weiterhin bei jeweils 380 Prozent. Nachgebessert werden musste ein Vertrag mit der evangelischen Kirchengemeinde Sibbesse. Die politische Gemeinde hatte einen Zuschuss zu Umbauarbeiten gewährt und im Gegenzug das Recht zur Mitnutzung der Räume erhalten. Auf Verlangen der kirchlichen Aufsichtsbehörde wurde eine Befristung vereinbart, der Vertrag gilt für 50 Jahre und verlängert nach Ablauf um jeweils ein Jahr. bs
Psst ...., GEHEIM !!!
BI-Ortsgruppe Nienstedt enttarnt am 20.11.2014 das Geheimtreffen der Landeigentümer und Windwärts.
Mehr als 20 Vernunft-Bürger haben sich kurzfristig vor dem Hoftor eines Landwirts versammelt, um den Vorhabenträgern ...ihren Unmut zum Ausdruck zu bringen.
„Die Landeigentümer und Windwärts wollen uns unsere Heimat nehmen – die sind skrupellos, aber das werden wir uns nicht gefallen lassen“, hörte man aus der Menge.
„Herr Knölke (Windwärts), lassen Sie die Geisel frei“, wurde dem Mitarbeiter des Planungsbüros aus Hannover mit ein wenig Ironie zugerufen.
Eines zeigte sich ganz deutlich. Die Bürger rücken immer näher zusammen, organisieren sich und sind bereit, mehr als je zuvor, gegen den geplanten Windpark zu kämpfen !
Der Gemeinderat Sibbesse folgt der Stellungnahme der Samtgemeinde und spricht sich GEGEN den Windpark (WE23) zwischen Sibbesse und Eberholzen aus !
Der Gemeinderat Eberholzen folgt der Stellungnahme der Samtgemeinde und spricht sich GEGEN den Windpark (WE23) zwischen Sibbesse und Eberholzen aus !
Heute in der Hildesheimer Allgemeine Zeitung:
Am 13. Oktober 2014 hat der Kreisausschuss getagt und wohl die zweite Beteiligung zum RROP beschlossen. In Kürze werden dann die entsprechenden Dokumente auf der Homepage vom Landkreis Hildesheim veröffentlicht und dann wird das Verfahren zur Abgabe der Stellungnahmen beginnen.
Heute in der Rund um Sibbesse:
Heute im Kehrwieder am Sonntag:
Gegendarstellung der Bürgerinitiative !!!
„ehrlich währt am längsten“ oder „Lügen haben kurze Beine“
Auf Grund des Presseartikels, sehen wir uns leider gezwungen unseren Schriftwechsel offenzulegen, um die Bürgern über die wahren Gegebenheiten in Kenntnis zu setzen.
Aus dem Email-Verkehr geht eindeutig hervor, dass allen Beteiligten, also auch dem Kirchenvorstand und dem Nabu, die Situation bewusst war.
Es ist sehr bedauerlich, dass in der Folge, trotz vorherigen schriftlichen und fernmündlichen Absprachen mit den Verantwortlichen aller Beteiligten, sich genau dieser Kreis gegenüber der Presse so darstellt und, vorsichtig gesagt, die Inhalte so verfälschen.
Wir fragen uns, was der Hintergrund ist. Jeder sollte sich seine eigenen Gedanken machen.
Wir dagegen halten uns weiterhin daran, uns nicht mit fremden Federn zu schmücken, sondern uns für diese einzusetzen …
Emailverkehr zur Gegendarstellung (Email vom 20. August zeigt den tatsächlichen Sachverhalt sehr deutlich auf):
Gesendet: Freitag, 19. September 2014
Von: Oliver Höfelsborn
An: Dieter Goy
Betreff: Aw: AW: AW: NABU Aktion Lebensraum Kirchturm
ich hoffe, Sie hatten einen angenehmen Aufenthalt in Bayern und sind gut zurück gekommen.
Die Urkunde ist pünktlich angekommen und wir haben sie feierlich der Öffentlichkeit präsentiert. Die überzeugten Naturschützer unter den Besuchern haben sich sehr gefreut.
Ich habe Sie entschuldigt, da sicher zahlreiche Besucher sich gefreut hätten, auch einen Vertreter vom Nabu zu sehen.
Die Flyer hatten wir ausgelegt und fanden schnell neue Besitzer.
Ich habe auch auf die offizielle Übergabe der Plakette im November aufmerksam gemacht (Pfarrhaus).
Könnten Sie mir, sobald Sie es wissen, die genaue Zeit angeben ?
Oliver Höfelsborn
Gesendet: Sonntag, 07. September 2014
Von: "Dieter Goy"
An: Oliver Höfelsborn
Betreff: AW: AW: NABU Aktion Lebensraum Kirchturm
Hallo Herr Höfelsborn,
ich habe die Urkunde fertig gestellt und sende sie Ihnen per Post zu.
Wir sehen uns am 9.11.!
Gesendet: Donnerstag, 04. September 2014
ich hatte inzwischen Mail Verkehr mit Herrn Friemelt. Am Idealtermin 5.10. bin ich verreist, xxx (gelöscht da privat).
Herr Friemelt hat daraufhin den 9.11, nachmittags vorgeschlagen, die Sonntage im Oktober ausgebucht. Ich habe diesen Termin bestätigt und reserviert.
Details klären wir dann telefonisch.
Gesendet: Mittwoch, 3. September 2014
Betreff: Fw: Aw: NABU Aktion Lebensraum Kirchturm
nun hatte ich erneut mit unserem Pastor Herrn Friemelt Kontakt. Er schlägt vor, die Übergabe der Urkunde mit dem Erntedankfest zu verbinden (05.10.2014). Da findet dann im Pfarrhaus auch ein fröhliches Beisammensein mit Kaffee und Kuchen statt.
Ich habe diesen Vorschlag auch begrüßt und mein Kommen signalisiert.
Ich hoffe, dieser Termin ist für Sie möglich. Bitte lassen Sie mich das wissen.
Des Weiteren hatte ich Herrn Friemelt mitgeteilt dass wir bei unserem Sommerfest der Bürgerinitiative bereits auf diesen Termin verweisen würden, welches er befürwortete.
Wäre es möglich, dass Sie uns der Bürgerinitiative, unsere Urkunde bereits vor dem 14.09.2014 zukommen lassen könnten ? Das wäre toll, damit wir bei unserer Feierlichkeit die Urkunde bereits zeigen können. Dazu müsste ja keine offizielle Übergabe stattfinden.
Name für die Urkunde der Bürgerinitiative: Bürgerinitiative "Jahrhundertentscheidung-Windpark-Eberholzen"
Die vielen naturverbunden Unterstützer der BI würden sich freuen und außerdem wäre dann ein Pressebericht etwas lebendiger (mit Hinweis Nabu)
Gesendet: Mittwoch, 20. August 2014
An: "Dieter Goy"
Betreff: Aw: NABU Aktion Lebensraum Kirchturm
Inzwischen habe ich mit unserem Pastor, Herrn Friemelt, gesprochen.
Unsere Idee ist, eine Übergabe der Plakette am 14.09.2014 ab 14.000 Uhr in Eberholzen durchzuführen (wenn Ihnen das möglich ist). Es findet dort ein Sommerfest der Bürgerinitiative "Jahrhundertentscheidung-Windpark-Eberholzen" statt, an der auch Kreistagpolitiker teilnehmen werden, als auch Seitens des Landes.
Der geplante Windpark hat ein wenig Spannung in die Gemeinde gebracht und wir meinen, dass dies eine Gelegenheit ist, auch in der Außenwirkung wieder aufeinander zuzugehen (Presse wird auch da sein).
Dies ist auch der Hintergrund, das die Bürgerinitiative, in der ich aktiv bin, die Eberholzer Kirche vorgeschlagen haben. Wir meinen, das wäre eine tolle Sache für die Kirchengemeinde, die Bürgerinitiative und den Nabu, um zu zeigen dass der Naturschutz auch Menschen zusammenbringen kann.
Unsere Kirche ist die evangelischen St. Bartholomäuskirche, deren Turm im 12. Jahrhundert erbaut wurde.
Es wäre super, wenn es die Möglichkeit gäbe, dass zwei Urkunden übergeben werden könnten. Erstens an die Kirchengemeine Eberholzen und zweitens an die Bürgerinitiative, die sich sehr für den Naturschutz einbringt und die zahleichen Tier-Beobachtungen zum Anlass genommen hat, sich für die Auszeichnung der Kirche einzusetzen.
Was halten sie von diesem Vorschlag ?
Höfelsborn
>>> 13.07.2014 >>>
im Kirchturm der evangelischen St. Bartholomäuskirche in 31079 Eberholzen , deren Turm im 12. Jahrhundert erbaut wurde, leben Turmfalken, welche täglich um den Kirchturm herum zu beobachten sind.
Es wäre für die Kirchengemeine sicher eine große Freude, wenn auch unsere Kirche mit der Plakette "Lebensraum Kirchturm" geschmückt werden könnte.
Der Ansprechpartner seitens der Kirche, er ist auch der Vorsitzende des Kirchenvorstandes, wäre Herr Pastor Rudolf Friemelt (Tel.: 05182 2533).
Es wäre schön, wenn Sie mich auf dem Laufenden halten könnten.
Cora Höfelsborn
Anmerkung der Bürgerinitiative: Dieser Leserbrief wurde geschrieben von Landverpächtern, Kirchenvorstand (auch Landverpächter) , Investor bei anderen Windparks ......
Gemeinsam werden wir jetzt mit besonderem Nachdruck gegen diese Pläne kämpfen !!!
Das erste Jahr der BI-Arbeit hat sich bereits gelohnt und nun geht es darum die verdiente Ernte einzufahren - den Windpark im Sinne der Vernunft zu verhindern !
KOMMT AM 06.10.2014 ZUR FACHAUSSCHUSSSITZUNG. DIESER AUSSCHUSS WIRD AM MONTAG FÜR DIESEN WINDPARK ABSTIMMEN WOLLEN !!!
TREFFPUNKT 14.30 UHR SIBBESSE SPORTPLATZ !!!
Ergänzung der BI:
Plenum-Sitzung vom 26.09.2014 (Nds. Landtag)
Gero Hocker: Eigentum der Menschen schützen
FDP fordert Mindestabstand von Windenergieanlagen zu Wohnhäusern
https://www.youtube.com/watch?v=wpMo_hBfYVs
MVV Energie kauft Windwärts !
heutige Pressemitteilung der MVV Energie:
Mannheimer Energieunternehmen übernimmt Hannoveraner Windprojektentwickler Windwärts - Komplette Wertschöpfu...ngskette als Alleinstellungsmerkmal im deutschen Energiemarkt
https://www.mvv-energie.de/de/journalisten/presseportal_detailseite.jsp?pid=45293
Teilnahme an der Windenergie-"Inf0"-Veranstaltung in Freden.
Info: Es gab zahlreiche Kritiker, welche sich zu Wort meldeten, da man die Bürger doch nicht vollumfänglich informierte. Klar ist jedoch, dass bereits das zweite Windrad im Genehmigungsverfahren ist und es wohl in Summe 5 Stück werden sollen. Obwohl es den Planern bzw. den Betreibern möglich gewesen wäre, haben sie sich zu Abständen nicht geäußert, auch haben sie kein Kartenmaterial gezeigt, aus denen hervorgeht was auf die Menschen zukommen wird (Schattenschlag, Schall etc.).
Überaus angenehm ist aufgefallen das Herr Hill (OVH) sich zu der Situation "Rotmilan" deutlich äußerte. Entgegen der bestehenden Gutachten ist der Rotmilan innerhhalb der Tabuzonen nachgewiesen. Hierzu die Betreiber: "Wir können nur Gutachter beauftragen und davon ausgehen das diese Ihre Arbeit gründlich machen. Fehler passieren Allen."
Hervorzuheben ist auch, dass die Politik bei dieser Veranstaltung der Lobbyisten gut vertreten war ...
Teilnahme der der Fachausschusssitzung in Hildesheim.
Neben der Initiative aus Heinum stellten auch wir erneut einige Fragen zu der Windenergiesituation, wobei wir inzwischen wissen, dass bezüglich unserer Fragen mit konkreten Antworten eher nicht zu rechnen ist.
Teilnahme an der Hessen-Demo. Trotz des miesen Wetters nahmen gestern etwa 750 bis 800 Windkraftgegner an der Hessen-Demo "Rote Karte für Al-Wazir" teil ! Wir waren dabei und konnten unser Netwerk wieder weiter ausbauen.
Mehr unter: http://www.vernunftkraft.de/friede-den-waeldern-vernunft-den-palaesten/
Waren Sie schon mal bei einer „feierlichen“ Eröffnung einer Windkraftanlage? Nein? Dann schildern wir Ihnen gern unser heutiges (21.09.2014) Erlebnis von der Eröffnung des Windparks „Hallo“ be...i Freiensteinau (Hessen).
Weit weg vom Geschehen wurden wir von der Polizei begrüßt und auf die besondere „Besucherodnung“ aufmerksam gemacht. Noch relativ unbeeindruckt, wenn auch verwundert, gingen wir weiter und erreichten schon bald einen Security-Stützpunkt. Die Aushändigung der „Besucherordnung“ mussten wir uns erst verdienen, indem wir uns regelkonform kleiden mussten. Einer unserer Begleiter musste sich sogar seines T-Shirts entledigen, was bei strömenden Regen überaus angenehm war.
Endlich durften wir uns nun tatsächlich in Richtung des Veranstaltungsgeländes, welches großflächig abgesperrt und mit Warnhinweisen versehen war, fortbewegen.
Noch waren wir mehrere hundert Meter entfernt und lasen, wie aufgefordert, die an alle Besucher gerichtete „Besucherodnung“ – bei Punkt 2b stockte uns der Atem:
Das Mitführen von Waffen jeglicher Art und Größe ist verboten.
Geht der Veranstalter davon aus, dass seine Partner, Freunde, Gäste, Investoren und Amtsträger üblicher Weise Waffen mit sich führen?
Ein Begleiter sprach spontan eine Redewendung aus: „Von sich selbst auf andere schließen.“
Etwas beunruhigt entschieden wir uns trotzdem weiter zu gehen, denn Polizei war ausreichend vor Ort und wir appellierten an die Vernunft – so schlimm werden „die da oben“ schon nicht sein.
Wir erreichten einen weiteren Security-Punkt, wurden gefragt, ob wir unser Einverständnis zu der „Besucherordnung“ erklären. Etwas eingeschüchtert bestätigten wir und endlich waren wir am Ort des Geschehens.
Eine Enercon E-101 erstreckte sich etwa 185 Meter in die Höhe. Eine noch aktuelle, kleine Baureihe. Hören konnte man sie nicht, was jedoch daran lag, dass sich alle Windräder nicht drehten. Dann die Sensation: Das Show-Windrad drehte sich kurz zur Eröffnung. Kurz, weil man schnell mal mit der „Pitch-Funktion“ spielte, wie uns ein Enercon-Techniker erklärte.
Vor der WKA wurde die Leistungsfähigkeit des Windrades angepriesen. Was nicht schriftlich, aber auf Nachfrage mündlich mitgeteilt wurde: Dieses Windrad erzeugt frühestens bei 2,5 m/s Strom. Der Enercon-Techniker: „Drehen ober rumtrudeln tun die immer, aber dann erzeugen sie noch keine Energie“.
Sollten wir die aktuellen Daten am Schaltschrank-Display noch richtig in Erinnerung haben, würde sich daraus ergeben, dass dieses Windrad bereits 63 Stunden arbeitete und nur ca. 8,2 % der installierten Nennleistung erreichte. Bei einer 100%-Erneuerbare-Energie-Versorgung wäre die Kühltruhe zu Hause schon längst abgetaut.
All’ das wird grundsätzlich als effizient und strebenswert verkauft und auch vor Ort fiel uns Windkraftmaterial in die Hände, auf dem das Logo vom Bündnis90/dieGrünen prangerte.
Mit diesen Eindrücken von stillstehenden Windrädern, Ineffizienz, „Waffenverboten“ und Polizeiaufgebot wird uns eines nachhaltig in Erinnerung bleiben:
Wir wissen jetzt erst recht, wo unsere Steuern verpulvert werden – im Ghetto!
Für alle die nicht in Freiensteinau dabei sein konnten
Grußworte von Peter Schmidt, Präsident Deutscher Arbeitsgeber Verband an die Teilnehmer der "Rote-Karte-Al-Wazir" Demo
GRUSSADRESSE An die Teilnehmer der Demonstration gegen Windkraft am 21.9. in Freiensteinau
Als Präsident des Deutscher Arbeitgeber Verband möchte ich Ihnen die herzlichsten Grüße für... den heutigen, für uns alle wieder schmerzhaften, Tag auf den Weg geben. Wenn es in der heutigen Zeit Menschen gibt, die wirkliche Zivilcourage an den Tag legen, dann sind Sie es: Sie, die sich gegen einen Zeitgeist stellen, der in einer Mischung aus grenzenloser Ignoranz, kriminell zu nennendem Vorsatz, subventionsheischender Geldgier und – fast das Schlimmste – bigotter Mißachtung der eigenen Grundsätze zum Naturschutz, ein Verbrechen in historischer Dimension begeht.
Was treibt Menschen, die jahrzehntelang noch das kleinste Stück Autobahn verhindert haben mit dem Verweis auf mögliche Naturschäden – was treibt Menschen, die jahrzehntelang mit dem Satz „Erst stirbt der Wald – dann stirbt der Mensch“ hausieren gingen – was treibt Menschen, die sich angesichts der drohenden Fällung von 100 Bäumen in Stuttgart angekettet haben – was treibt all diese Menschen, gewissenlos, ohne jedes Gefühl einer Mitschuld zuzuschauen, wie für das Jahrhundertverbrechen „Windkraft“ inklusive der Nord-­‐Süd-­‐Trasse Millionen Bäume gefällt und endlose Quadratkilometer zubetoniert werden.
Was treibt diese Menschen? Mit unserem gesunden Menschenverstand konnten wir es bisher nicht herausfinden. Aber – und dieses ABER soll der Antrieb unserer Arbeit in den nächsten Monaten sein:
ABER WIR KÖNNEN DAFÜR SORGE TRAGEN, DASS DIE VERANTWORTLICHEN NICHT UNERKANNT DAVON KOMMEN.
Eines ist sicher: der Spuk wird ein Ende finden. Die Schäden aber für Mensch, Natur und den deutschen Steuerzahler aber werden unvorstellbar sein. Wir können aber dafür sorgen, dass all diejenigen, die dafür verantwortlich sind, am Ende der Katastrophe sich nicht wie üblich davonstehlen können mit dem Satz: wir haben von nichts gewusst. Geben Sie nicht auf – und geben Sie nicht nach.
Zivilcourage wird belohnt.
kürzlich in der Bild:
Anmerkung der BI: Auch wir werden uns speziell in Niedersachsen tiefer gehend organisieren und Herrn Wenzel beim Wort nehmen. Wobei wir uns, bei diesen Aussagen von Herrn Wenzel, fragen, warum wir vorerst keine Einsicht zum Entwurf "Windenergieerlass" bekommen haben ... Ein Informatonsfreiheitsgesetz wäre wohl auch in Niedersachsen für eine lebendige Demokratie von Vorteil !
Wenn schon, denn schon ! Das passt !
(weil es indirekt auch mit der Gesamtproblematik im Zusammenhang steht haben wir uns für die Veröffentlichung auf unserer Seite entschieden)
Anmerkung der BI: Sommerfest - wieder ein Erfolg !
Der Dank geht an die zahlreichen Besucher !
Ja, gern unterstützen wir andere Bürgerinitiativen inhaltlich, denn das Netzwerk ist überaus wichtig. Wir arbeiten weiterhin daran unsere Kontakte auszubauen und zu vertiefen - auch überregional.
Menschen wie Herrn Renner, die sich kritisch mit Themen auseinander setzen braucht man. Menschen, die Ihre Meinung zum Ausdruck bringen !
Jedoch sehen wir den Fall Heinde etwas anders: Die Menschen werden überwiegend nicht aufgeklärt und da...s ist gewünschter Wiederstand kaum zu erwarten. Es sollte die Pflicht sein, die Bürger mitzunehmen, denn im Nds. Koalitionsvertrag hatte man sich das mal auf die Fahne geschrieben, aber leider weht wohl selbst für diese Fahne nicht genug Wind ...
Herr Renner, geben Sie bitte nicht auf ! Es gibt noch zahlreiche betroffene Menschen die Sie brauchen.
Liebe Kinder, Ihr habt beim Malwettbewerb gaaaanz tolle Bilder gemalt. Die schönsten Bilder kann nun jeder bewundern, bevor wir die Gewinner bekannt geben.
Wir feiern das einjähriges Bestehen unserer BI ! Schon jetzt danken wir ALLEN für ein erfolgreiches Jahr der BI !
Gedächtnisprotokoll vom 01.08.2014
Gläubigerversammlung Windwärts
31. Juli 2014, 10.00 Uhr, Einlass ab 8.30 Uhr
Copthorne Hotel Hannover, Würzburger Straße 21, 30880 Hannover Laatzen,
Saal King George I bis III...
Ein Mitglied der Bürgerinitiative „Jahrhundertentscheidung-Windpark-Eberholzen“, war als Bevollmächtigter eines Gläubigers auch Teilnehmer der Gläubigerversammlung und fasste diese wie folgt zusammen:
Der Beginn der Veranstaltung verzögerte sich, da die Eingangskontrollen erhebliche Zeit in Anspruch nahm. Etwa um 10.30 Uhr wurde die Versammlung eröffnet. In der Folge wurde dem Insolvenzverwalter (RA) Prof. Dr. Volker Römermann das Wort erteilt.
Statt der erwarteten 500 bis 600 Gläubigern waren nur etwa 160 Gläubiger gekommen. Von denen waren etwa 2/3 nachrangige Gläubiger (Genussrecht-Zeichner) nach §39.
Herr Prof. Dr. Volker Römermann schilderte den Verlauf der Gläubigerversammlung und informierte innerhalb seines ca. zweistündigen Berichtes von den Anfängen der Windwärts Energie GmbH, dass man seit 2006 mit Genussscheinen arbeitete, dem Ziel mit Genussscheinen die Vorfinanzierung von Projekten zu realisieren, der Gegenwart bzw. den Aussichten der GmbH.
Herr Römermann zeigte einen Auszug einer Homepage, dessen Admin sich kritisch mit Windwärts auseiander setzt:
„Eine Schwalbe macht ohnehin keinen Sommer“. Dem Insolvenzverwalter würde es nur Arbeit machen auch noch die Forderungen der Genussrechtsinhaber prüfen zu müssen.
Dies wurde seitens Römermann als Negativbeispiel aufgeführt. Auch wurde nicht mitgeteilt, dass es sich hierbei um die Homepage von einem Gläubiger handelt – Herrn J. K. http://www.juergenkeitel.de/
Er erklärte immer wieder was für ein tolles Unternehmen die Windwärts Energie GmbH doch war und auch noch immer ist. Er führte regelmäßig Vergleiche zu Prokon auf bei denen grundsätzlich die Windwärts Energie GmbH super abschnitt. In Teilen wurde der Eindruck erweckt, es handelte sich um eine Werbe- bzw. Verkaufsveranstaltung.
Fehler seitens Windwärts waren nicht zu hören, bis auf die Managemententscheidung, dass seit dem 22. August 2013 nur noch Herrn Lother Schulze als alleinigen Geschäftsführer das Unternehmen führte, so Römermann.
Römermann führte aus, dass die Windwärts Energie GmbH an 43 Kommanditgesellschaften beteiligt ist. Im April 2014 wurde eine neue Komplementärin als 100%ige Tochter gegründet.
Von zahlreichen weiteren Beteiligungen wurde berichtet – u.a. tw.energy und Klimaschutzagentur Region Hannover GmbH (2,09%). Letztere wurde als politisch wichtig betitelt.
Auch die Auslandsbeteiligungen wurden erwähnt. Speziell auf die Beteiligungen in Griechenland wurde verwiesen, denn hier weiß Römermann nicht, ob man jemals „etwas“ zurück bekommt.
Römermann führte aus, dass Windwärts sich in Frankreich zurzeit in einem Rechtsstreit befindet. Es handelt sich hierbei um eine Elektroinstallation eines Solarparks, die laut Römermann nicht korrekt ausgeführt wurde. Der Handwerksbetrieb fordert noch EUR 700.000,-- und Windwärts hält eine Schadensersatzforderung in Höhe von EUR 200.000,-- gegenüber.
Die wesentlichen Schwerpunkte des Geschäftsmodells von Windwärts wurden wie folgt aufgezeigt:
Veräußerung von Projekten in unterschiedlichen Planungsstadien (Projektrechte, baureife und schlüsselfertige Projekte). Nach Bedarf Übernahme der Betriebsführung.
Römermann: Umso später ein Projekt veräußert wird, desto höher die Marge. Ein späteres Betreiben bringt kontinuierliche aber im Verhältnis geringere Einnahmen mit sich.
Gründer, dass man in 2012/13 keine Projekte bekommen hat, begründete Römermann wie folgt:
- 15 km rund um Drehfunkfeuer der zivilen Luftfahrt (VOR, DVOR)
- Bundeswehr Überflugruten
Römermann ergänzte, dass besonders der Naturschutz ein Problem mit sich bringt, wenn plötzlich ein Nest gefunden wurde. Es sei fraglich, führte er kritisch und mit Ironie aus, woher dann plötzlich so ein Nest herkommt …
- Abstand zur Wohnbebauung
Römermann: Wie z.B. in Bayern wo die Abstände dazu führen das gar nicht mehr gebaut werden kann.
- Landschaftsbild (speziell in Frankreich)
Am 23.12.2013 war die Rückzahlung „Genussscheine“ von ca. EUR 1.841.000,-- nicht möglich. In der Folge wurde ein Liquiditätsgutachten beauftragt (Wirtschaftprüfungsgesellschaft „Pricewaterhouse coopers AG“. Das Zwischenergebnis zeigte einen Liquiditätsstatus bis Januar 2014.
Am 01.02.2014 lag das Ergebnis des Rechtsgutachtens vor (Hermann Law). Ergebnis: Genussscheine müssen bei der Ermittlung einer Zahlungsunfähigkeit berücksichtigt werden. Somit musste man am 07.02.2014 die Eröffnung des Insolvenzverfahrens beantragen.
Römermann führte die rechtlichen Aspekte aus, warum die Einordnung der Genussrechtsansprüche in §38 und §39 (InsO) aufgegliedert werden (§39 sind die nachrangigen Zeichner von Genussscheinen).
Ein wesentlicher Punkt ist die Einbeziehung der AGBs. Diese wurden bei Windwärts scheinbar in den Bedingungen wirksam einbezogen (Prospekt).
Unsere Anmerkung: Ob das jedem Anleger so bewusst war, sollte er prüfen, oder prüfen lassen.
Das zu diesem Thema eine entsprechend gute Berichtserstattung in der Presse nicht erfolgt, begründete Römermann wie folgt: Von Journalisten, die sonst nur vom Handtaschenraub am Steintor berichten, kann man nicht erwarten über Genussrechte zu informieren. Da schreiben sie plakativ.
Unsere Anmerkung: Die Presse, welche Windwärts doch so braucht und möglichst benutzt, so darzustellen, ist wohl wenig professionell und man muss wohl damit rechnen, dass die Presse auch anders kann.
Der gegründete vorläufige Gläubigerausschuss tagte mehrmals – u.a. am 06.06.2014 und am 25.06.2014.
- HSH Nordbank AG, Kiel
- Deutsche Kreditbank AG, Erfurt
- Geo-Net Umweltconsulting GmbH (Herr Peter Tute und Herr Thorsten Frey)
- Heinz Visel aus Burgwedel
- Bernd Jojade
Im Grunde vertritt jede Partei eine Gruppe von Gläubigern (Mitarbeiter, Genussscheininhaber usw.)
Immer wieder hat Römermann die besondere Transparenz des Verfahrens hervorgehoben
Unsere Anmerkung: Anleger, mit denen wir in Kontakt stehen, sagen da etwas anderes.
Am 07.02.2014 hat Römermann direkt mit Bürgermeistern und Forstämtern Kontakt aufgenommen, um sie zu informieren (Insolvenz) und um sie zu beruhigen, weil genau diese Menschen so wichtig für die Projekte seien.
Am 10.02.2014 hatte man die Industrierat GmbH Hamburg/ Hannover beauftragt um im Wesentlichen alle Projekte zu durchleuchten. Das Gutachten liegt seit dem 14.04.2014 vor und soll scheinbar auch für die Gläubiger im Netz einsehbar sein.
Am 07.03.2014 musste Windwärts für ca. 80 Grundstücke und den Wegebau beim Wind-Projekt Coppenbrügge I ca. EUR 500.000,-- an den Landkreis zahlen.
Die Löhne undGehälter sind bis Ende Oktober/ Anfang November 2014 gesichert – nicht länger. So kann man auch in neue Projekte investieren – das ist ein Muss. Sonst muss man erneut Vermögen (z.B. Windparks) verkaufen, um Liquidität aufzubauen.
Römermann will nun die Windwärts Energie GmbH verkaufen und in einem zweiten Schritt ggf. die Beteiligungen. Am 21.08.2014 wird es in dieser Sache wohl wichtig, denn ein einer entsprechenden Gesellschafterversammlung wird es darum gehen, ob die Anteile der Beteiligungen von Windwärts in eine neu gegründete Gesellschaft „Phönix“ übergehen (neun Gesellschaften). Sollte das der Fall sein, wir die Verhandlung zum Verkauf der Windwärts Energie GmbH laut Römermann schwerer.
Römermann möchte nichts Konkretes hierzu sagen, nur, dass er weit fortgeschritten ist mit entsprechenden Verhandlungen. Es sollen seit wenigen Tagen einige Angebote vorliegen.
Ziel: in den kommenden drei Wochen sollen drei Verträge (ohne Windwärts Frankreich) vorbereitet werden. Dann wird man in der Folge intern (kleinster Kreis) darüber sprechen.
Im September soll einer der Verträge unterzeichnet werden – auch wenn das „sportlich“ sei.
Unsere Anmerkung: Ob es überhaupt echte Interessenten gibt und wann diese welche Anteile wovon erwerben würden steht aus unserer Sicht noch in den Sternen. Im September abschließen zu wollen scheint uns nicht realistisch, aber das ist Marketing.
Römermann verwies auch auf den in der Presse veröffentlichten Hinweis zur Strafanzeige wegen möglicher Insolvenzverschleppung, welche anonym über einen Rechtsanwalt eingereicht wurde.
Die Staatsanwaltschaft ermittelt noch, aber Römermann hat das Gefühl das es keine Straftat gab.
Unsere Anmerkung: Römermann sagte dasselbe wie in seinem damaligen Interview – sie gehen allen Hinweisen nach …. Aus unserer Sicht, und insbesondere mit dem einen oder anderen heutigen Hinweis von den Gläubigern, könnte eine Insolvenzverschleppung vielleicht doch zutreffen, auch wenn das Verfahren, wie üblich, eingestellt wird. Die Frage ist, ob sich weitere Personen mit ihren Hinweisen direkt an die Staatsanwaltschaft wenden.
- Man hat gutes Personal, auch wenn man bereits einige guten Mitarbeiter verloren hat.
- Der Aufbau einer Rechtsabteilung ist erforderlich, aber bereits begonnen.
- Verkauf im 4 Quartal 2014
Unsere Anmerkung: Ziel ist ausschließlich der Verkauf des Unternehmens und strategische Neuausrichtungen im Projektgeschäft wurden nicht aufgezeigt – auch nicht, warum zahlreiche Windparks unterhalb der vorherigen Berechnungen weniger wirtschaftlich laufen (keine Windmessungen - nur Windgutachten).
§38-Gläubiger EUR ca. 7.600.000,--
§39-Gläubiger EUR ca. 21.100.000,-- (Genussrechte)
total EUR 28.890.089
Verfahrenskosten: EUR ca. 2.300.000,--
Der Fortführungswert wurde mit ca. EUR 20.000.000,-- veranschlagt.
Unsere Anmerkung: Das Unternehmen und die Projekte entsprechend zu bewerten ist das eine, das andere einen Investor von einer solchen Summe zu überzeugen. Wohl eher nicht.
Im Ergebnis ergibt das, dass die §38-Gläubiger, die Verfahrensaufwendungen, Gutachter etc. bezahlt werden könnten (100%).
Für die Genussschein-Zeichner, also die §39-Gläubiger, würden etwa EUR 7.900.000,-- bleiben. Das würde etwa 35% des eingesetzten Kapitals entsprechen. Ober umgekehrt ausgedrückt 65% Verlust !
Die stillen Beteiligten würden erst nach den §39-Gläubigern kommen (also nichts sehen).
Unsere Anmerkung: Das alles scheint überaus positiv geschildert und es ist eher davon auszugehen, dass die Genussscheinzeichner mehr als 65% Verlust als Erfahrung verbuchen müssen.
Der Insolvenzverwalter (RA) Prof. Dr. Volker Römermann beendete seinen Vortrag und die Schlussworte wurden dem Gläubigerausschuss und dem Betriebsrat übertragen. Alle bekundeten Ihr Vertrauen in Römermann.
Unsere Anmerkung: Die verfahrenskonformen Schlussworte waren bereits zuvor nicht anders zu erwarten.
freie Redezeit
Die Klimaschutzagentur Hannover bittet darum, dass auch die kommenden Investoren sich bei ihnen beteiligen.
Mehrere §39-Gläubiger fragten nach, wann welche Sachwerte in 2013 verkauft wurden. Warum Ende 2013 im Prospekt noch mit der positiven Bewertung einer Wirtschaftprüferin geworben wurde usw.
Unsere Anmerkung: Alle diese Fragen bezogen sich indirekt auf eine mögliche Insolvenzverschleppung und auf eine Täuschung der Anleger.
Römermann wiederholte zum Thema Insolvenzverschleppung, dass es im Moment keine Anhaltspunkte gibt, die konkret sind.
Wann Sachwerte bereits in 2013 verkauft werden mussten wurde nicht beantwortet, allerdings könnte es laut Römermann sein, dass bereits Ende 2013 eine objektive Zahlungsunfähigkeit vorlag. Später ergänzte Römermann, auf Grund einer Nachfrage, dass eine Zahlungsunfähigkeit eventuell auch im August 2013, als Zinsen an Genussscheininhaber nicht gezahlt werden konnten, vorlag.
Nach dem heutigen Massebestand wurde gefragt. Römermann: EUR 1.832.596,--
Ein §39-Gläubiger stellte fest, dass die bestehende Insolvenz hätte verhindert werden können und auch noch rückgängig gemacht werden könnte, wenn man sich ein Plan-Insolvenzverfahren angenommen hätte. Römermann konnte nicht verneinen, aber schloss ein Planverfahren aus.
Ein weiterer Gläubiger fragte nach der Zeitschiene zu den zu erstattenden Zahlungen an die Gläubiger. Römermann meint, dass die §38-läubiger in 2017 bedient werden könnten und die §39-Gläubiger eher später.
Nach der Pause folgten die erforderlichen Abstimmungen.
Es waren hierzu ein Großteil der stimmberechtigten §38-Gläubiger weiterhin anwesend (insgesamt haben sie einen Wert in Höhe von ca. EUR 938.000,-- abgebildet). Die §39-Gläubiger waren überwiegend gegangen.
Vier Abstimmungen wurden durchgeführt:
1) Römermann bleibt Insolvenzverwalter (einstimmig angenommen)
2) Gläubigerausschuss bleibt bestehen (angenommen, eine Gegenstimme, wobei diese EUR 600.000,-- vertrat und ihm die Bankenhoheit im Ausschuss nicht zusagte)
3) Fortführung durch Römermann (einstimmig angenommen)
4) Insolvenzsonderkonto (einstimmig durch Gläubigerausschuss angenommen)
Nun noch eine Pressemitteilung der Windwärts Energie GmbH vom 31. Juli 2014
(kompakt und positiv dargestellt)
PRESSEMITTEILUNG von Windwärts Energie, Hannover:
Gläubigerversammlung bestätigt Kurs des Insolvenzverwalters bei Windwärts-Sanierung
Hannover, 31.7.2014 - Die am heutigen Donnerstag, den 31. Juli 2014, auf Einladung des Amtsgerichts Hannover in Laatzen bei Hannover zusammengekommenen Gläubiger der Windwärts Energie GmbH i.I. haben den Kurs des Insolvenzverwalters Prof. Dr. Volker Römermann für die weitere Entwicklung des Unternehmens bestätigt. Im Anschluss an den von Prof. Römermann vorgetragenen Bericht und die darauf folgende Aussprache bestätigte die Versammlung den Insolvenzverwalter einstimmig im Amt und stimmte der Fortführung des Unternehmens ebenfalls einstimmig zu. Darüber hinaus votierte die Mehrheit der 65 anwesenden stimmberechtigten Gläubiger für die Beibehaltung des vom Gericht eingesetzten Gläubigerausschusses. Die fünf Mitglieder vertreten verschiedene Gruppen von Gläubigern sowie die Mitarbeiter des Unternehmens und standen dem Insolvenzverwalter bislang als vorläufiger Gläubigerausschuss beratend zur Seite.
"Wir befinden uns in der entscheidenden Verhandlungsrunde mit möglichen Investoren für Windwärts", so Prof. Römermann. "Die Rückendeckung durch die Gläubiger ist ein wichtiges Argument in den Verhandlungen. Daher freut es mich besonders, dass ich gemeinsam mit Geschäftsführung und Mitarbeitern von Windwärts den eingeschlagenen Kurs im Interesse der Gläubiger weiterführen kann."
An der Gläubigerversammlung nahmen insgesamt 168 Personen teil. Ein großer Teil davon waren Inhaber von Genussrechten des Unternehmens, die aufgrund der Nachrangigkeit ihrer Forderungen allerdings kein Stimmrecht bei der Versammlung hatten.
Wir haben die Gläubigerversammlung als Vertreter eines kritischen Gläubigers besucht. Bericht folgt !
Gläubigerversammlung (Berichts- und Prüfungstermin) der Firma Windwärts Energie GmbH:
31. Juli 2014, 10.00 Uhr , Einlass ab 8.30 Uhr
Das Amtsgericht Hannover hat den Eröffnungsbeschluss abgeändert: Entgegen vorheriger Informationfindet die Veranstaltung nun im Copthorne Hotel Hannover statt (Würzburger Straße 21, 30880Hannover Laatzen, Saal King George I bis III)
Herr Krumfuß „Ein wunderschönes Tal“
Nachdem am 24. Mai 2014 „der Kümmerer“ Herr Krumfuß (Vorsitzender des Petitionsausschusses im Niedersächsischen Landtag) Eberholzen besuchte, um sich mit einigen Vertretern der Bürgerinitiative über deren Anliegen zum geplanten Windpark zwischen Eberholzen, Nienstedt, Hönze, Möllensen und Sibbesse auszutauschen, wendete sich die BI am 15. Juli 2014 mit ihrer Petition nun auch an den Landtag.
Neues Video der Bürgerinitiative online !
https://www.youtube.com/watch?v=WT782HpQ2lY
Liebevoll gestalteter Protest gegen den geplanten Windpark. Gesehen in Nienstedt, vor der Kirche/ dem Friedhof.
Bauausschusssitzung - wir waren dabei ... und haben erneut keine eindeutigen Antworten auf unsere im Mai 2014 gestellten Fragen erhalten (mehr informationen inkl. Protokoll etc. siehe Informationssystem Landkreis Hildesheim).
Wieder wurde der Schwarzstorch in Eberholzen gesehen. Hier eines der Fotos, welches diesen schönen Vogel zeigt (heute aufgenommen). Bitte macht es auch so, macht Fotos oder Filme und sendet uns diese. Vielen DANK
(mehr Bilder + Video auf dieser Homepage unter: "Gefahren"/ "Schwarzstorch")
Wieder Schwarzstorch in Eberholzen !
Unser Video: https://www.youtube.com/watch?v=6WYm8Ywig8E
Macht weiter so und lasst uns Eure Beobachtungen zukommen. Gemeinsam können wir auch für den Schwarzstorch etwas erreichen. Vielen DANK allen Unterstützern ....
Trotz unserer Teilnahme am Magdalenenfest waren wir am 29. Juni 2014 auch in Sibbesse, um zu der 1025-Jahrfeier zu gratulieren.
An diesen beiden Tagen findest das Magdalenenfest in Hildesheim statt und wir haben dort auch einen Stand, um auf die besondere Bedeutung des Despetals u.a. als Naherhilungsgebiet für die Stadt Hildesheim aufmerksam zu machen. In diesem Zusammenhang danken wir Herrn Dr. Tute für diese Möglichkeit.
http://magdalenenfest-hildesheim.de/cms/index.php/infos-zum-fest-2014
Die HAWK - Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (Hildesheim, Holzminden, Göttingen) - bietet zum 40-jährigen Jubiläum ein tolles Programm an - auch zur "Energiewende". Sollte man in Anspruch nehmen !
http://www.hawk-hhg.de/pressestelle/media/R_14_01_02_AUS_EINL_WEB(2).pdf
Wir waren in Freden, um eines der größen im Bau befindlichen Windräder anzusehen. Hier der Link zu unserem Video:
http://www.youtube.com/watch?v=GWKn6bjf4WU
Wir werden u.a. verhindern, dass solche Windräder unsere Greifvögel umbringen werden.
10. und 17. Juni 2014
Heute gleich drei Artikel zum Thema Windkraft im Südkreis Hildesheim !
- Windwärts will Anfang nächsten Jahres sechs 185 Meter hohe Anlagen bei Coppenbrügge in Betrieb nehmen ** Dienstag 31. Juli in Hannover **
- Windpark-Petition geht an Landtag
- Pothmer präzisiert Kritik am Seehofer
Toller Leserbrief von heute aus der Hildesheimer Allgemeine Zeitung !
Nun die Korrektur der Hildesheimer Allgemeine Zeitung, welche wir hier bereits gestern angekündigt hatten. Anmerkung der BI: Frau Pothmer jetzt bei der CDU ????
Heute war in der Hildesheimer Allgemeine Zeitung ein Artikel "Windkraft-BI wettert gegen Pothmers Thesen" zu lesen.
Mit diesem Artikel und den Inhalten hat weder diese BI, noch Herr Oliver Höfelsborn, etwas zu tun.
(Anmerkung: Jedoch können auch wir den Aussagen von Frau Pothmer nicht folgen.)
Die Hildesheimer Allgemeine Zeitung hat sich bereits bei uns entschuldigt und wird morgen die Sache aufklären.
Wir hatten am 26.05.2014 des weiteren gefragt, wann das FFH-Gebiet (EU-Kennzahl 3924-301) in ein Naturschutzgebiet geändert wird, denn das hätte bereits Ende 2013 erfolgen müssen. Der Ausschuss konnte dies nicht beantworten, wird die Antwor...t aber kurzfristig nachreichen.
Abschließend hatte die BI die Mitglieder und die hinzugewählten Mitglieder des Ausschusses für Bildung, Kreisentwicklung, Bau und Umwelt zu einem Vorort-Termin nach Eberholzen eingeladen.
Frau Hanenkamp (Vorsitzende) teilte mit, dass sie sich hierzu erst noch intern abstimmen werden und wir wieder von ihr hören werden ...
erschienen in der HAZ am 27.05.2014
Wir danken Herrn Krumfuß (Vorsitzender des Petitionsausschusses im Niedersächsischen Landtag), dass er sich die Zeit genommen hat der Einladung der BI zu folgen und uns am 24.05.2014 in Eberholzen besuchte.
Ein separater Artikel zu diesem Termin folgt.
Heute folgten wir der Einladung von Herrn Landrat Wegner und trafen uns im Landkreis u.a. mit der Verwaltung. Zur Zeit können wir uns zu den Inhalten und dem Verlauf nicht äußern, werden aber weiterhin im Interesse der Bürger im Despetal handeln.
Jetzt auch offline verfügbar !
Erster Schaukasten der Bürgerinitiative hängt in Eberholzen, Bergstraße.
Bitte den Bürgern mitteilen, die das Internet nicht nutzen.
Heute in der RUBS:
Unsere wichtigen Ergänzungen/ Korrekturen stehen unter dem Artikel.
1) Die Windräder sollen nun, laut Windwärts, 201 Meter hoch werden !
2) Während der Veranstaltung wurde eine Abstimmung durchgeführt. Erneut hatte sich die deutliche Mehrheit gegen den geplanten Windpark ausgesprochen !
Leserbrief aus der Fulderer Zeitung.
Stimmt ! - meint auch die BI.
Neues Video der BI auf youtube.
https://www.youtube.com/watch?v=cYvUypW-aqc
Die Menschen im Despetal stehen auf und kämpfen im Sinne der Vernunft für ihre Wahlheimat, um die Menschen, die Tiere, die Natur und die Kultur vor der Industrialisierung durch einen geplanten Windpark zu schützen ...!
SAT! regional: Berichtserstattung zur Veranstaltung vom 06. Mai 2014 in Hönze
http://www.hannover.sat1regional.de/aktuell/article/buerger-wehren-sich-gegen-riesen-windraeder-bei-hildesheim-144702.html
Erste öffentliche Informationsveranstaltung der Windwärts Energie GmbH seit 2012 !
Alle sind betroffen (Blinken, Schattenschlag etc.) - nicht "nur" die erste Häuserreihe am Feldrand ! Das zeigt das folgende Video:
https://www.youtube.com/watch?v=ilo-JFatI50 (Video)
Hinweis auf eine Fernsehsendung!
Online unter dem folgenden Link abrufbar, oder
Sonntag 04.05.2014, 14:45 - 15:30 Uhr ZDF
VPS 04.05.2014, 14:45 Uhr
http://www.zdf.de/ZDF/zdfportal/programdata/829179a5-9db7-4d93-8ff4-d3ef17a70c30/20297655
Ergänzung der BI: "Eindeutige Entscheidung ! Die Bürgerinnen und Bürger lassen sich nicht mehr hinters Licht führen. Auch ein Vertrags-Rücktritt ist nach Recherchen der BI u.a. auf Grund der aktuellen Situation beim Vertragspartner möglich."
BI: Es ist abzuwarten was die Ermittlungen gegen Windwärts ergeben werden !
Ergänzung der BI: Es handelt sich jedoch um 200 Meter hohe Windräder !!!
Toller Leserbrief !!! Die Entscheidungsträger sollten diesen Beitrag ganz genau lesen.
Heute hat die unten aufgeführte Wahl der Kirchengemeine Eberholzen stattgefunden. Das Ergebnis war eindeutig. Die Mehrheit hat sich per Wahl gegen einen Windpark und somit gegen die Beschlussfassung des Kirchenvorstandes aus 2012 ausgesprochen. Toll das so viele Kirchenmitglieder teilgenommen haben und ihr Stimmrecht genutzt haben. GRATULATION !!!
Zuvor hatte uns dieser offene Rundbrief erreicht.
Wir, die BI, schließen uns den Inhalten gern an. Besonders, wenn davon auszugehen ist, dass die Kirche fast 27 ha Fläche verpachtet hat (ca. 30% des gesamten Windprojektes) und es um Pacht...einnahmen in Höhe von ca. EUR 2 Mio. handelt (wobei beide Angaben nicht durch die Kirche bekannt gegeben wurden).
Info der BI: Es handelt sich jedoch um 200 Meter hohe Windräder !!!
Schön das Ihr den zweiten Stammtisch besucht habt - DANKE !
BI: Ein richtig guter Leserbrief der Familie Weiß aus Eberholzen. Super Beitrag - auch als Gedankenanstoß.
zweiter Stammtisch der Bürgerinitiative
"Birgit Goedecke Clubhaus" in 31079 Almstedt (09. April 2014 , 19.00 Uhr)
Alle interessierten Bürger sind herzlich eingeladen, um sich auszutauschen und um detailliert über das Projekt und die möglichen Folgen zu sprechen. Für weitere Termine werdern wir in jede Ortschaft kommen und bei Bedarf auch Besuche bei Euch zu Hause durchführen. Meldet Euch einfach.
Aktuelles zu den Megamasten (SuedLink / Tennet):
Industriegebiet Samtgemeide Sibbese:
Hier eine aktuelle Planungs-Zeichnung der Firma Tennet (SuedLink), welche im März 2014 die folgende alternative Strecke der Megamasten erstellte.
Bietet sich ja auch an: Windpark auf der einen Seite und ...Megamasten auf der anderen Seite für Eizum, Nienstedt, Hönze, Möllensen, Sibbesse, Petze und Almstedt.
Vielleicht fällt noch jemandem etwas "Sinnvolles" ein, wie man die Menschen in unserer Reion belasten könnte - so geht es echt nicht !!!
Nein - WIR kämpfen GEMEINSAM für Vernunft im Sinne des Menschen, der Natur und der Kulturlandschaft im Despetal !
http://suedlink.tennet.eu/.../vorschlag-trassenkorridor.html
Artikel heute in der HAZ erschienen:
Den Artikel möchten wir folgt ergänzen:
A: Forderung, die Fläche zwischen Eberholzen, Eitzum, Nienstedt, Hönze, Möllensen und Sibbesse nicht als Vorranggebiet Windenergiegewinnung in da...s Regionale Raumordnungsprogramm aufzunehmen.
B: Forderung, die Festlegung von Vorranggebieten Windenergiegewinnung im Landkreis Hildesheim aus dem RROP herauszulösen, auszusetzen und keine Genehmigungen zu erteilen.
Unermauert haben wir unsere Forderungen mit den folgenden Punken, welche wir auf 48 Seiten detailliert ausgeführt haben.
1. Vorstellung; 2. Sachverhalt; 3. Gesundheitliche Risiken; 3.1 Schall (hörbar); 3.2 Schall (nicht hörbar) = Infraschall; 3.3 Schattenschlag/ „Disko-Effekt“; 3.4 Befeuerung/ Flugsicherung; 3.5 Elektro-Smog; 3.6 Eisschlag; 3.7 Technische Mängel; 4. Schutz von Fauna (Tierwelt) und Flora (Pflanzenwelt); 4.1 Fauna; 4.1.1 Rotmilan; 4.1.2 Schwarzstorch; 4.1.3 Wildkatze; 4.2 Flora; 4.2.1 Landschaftsschutzgebiete (LSG) „DTK25“; 4.2.2 Naturdenkmale (ND); 4.2.3 FFH-Gebiete; 4.2.4 landesweite Biotopkartierung; 4.2.5 EU-Vogelschutzgebiete; 4.2.6 für Brutvögel wertvolle Bereiche; 4.2.7 für Fauna wertvolle Bereiche; 4.2.8 Bestandserfassung für Naturschutz; 4.2.9 HW-Gefahren und Risikokarten (Binnenland); 4.2.10 naturräumliche Region DTK50; 5. Vorbelastung der Samtgemeinde Sibbesse; 5.1 ICE-Strecke; 5.2 Windpark „Almstedt“ WE14; 5.3 Biogasanlage „Sibbesse“; 5.4 Hochspannungs-Trassen
6. Gleichheits- bzw. Gleichbehandlungs-Grundsatz; 7. Schutz der kulturhistorischen Landschaft; 8. Schutz des Eigentums; 9. Neue Erkenntnisse zum EEG; 10. Abschließende Bemerkung
am Montag 24. März 2014 um 16 Uhr übergibt die Bürgerinitiative "Jahrhundertentscheidung Windpark Ebenholzen" im Rahmen der Kreistagssitzung eine Petition mit den gesammelten Unterschriften an den Landrat und den Hildesheimer Kreistag.
Ihr seid willkommen bei der Übergabe anwesend zu sein!
Ruft uns an, um mit zu fahren:
05065 - 313 98 09 Fam. Höfelsborn oder 05065 - 809 63 86 Fam. Weiß.
Treffpunkt in Eberholzen: Am Thie, um 15.00 Uhr
In der Petition wird der Landrat/ Kreistag u.a. aufgefordert, die Fläche zwischen Eberholzen, Eitzum, Nienstedt-Hönze, Möllensen und Sibbesse nicht als Vorranggebiet Windenergiegewinnung in das Regionale Raumordnungsprogramm aufzunehmen.
Die Begründungen beziehen sich u.a. auf:
Begründungen, welche innerhalb der Petition erläutert werden:
1. Gesundheitliche Risiken
2. Schutz von Flora und Fauna
3. Vorbelastung der Samtgemeinde Sibbesse
4. Gleichheits- bzw. Gleichbehandlungs-Grundsatz
5. Schutz kulturhistorische Landschaft
7. Neue Erkenntnisse über Kontraproduktivität des EEG
Link zur Tagesordnung:
http://87.106.2.115:8080/ratsinfo/hildesheimlk/Meeting.html;jsessionid=BE6C3C3243843240B7C2B472DF80AA02?single=1&mid=527
Wir heben hervor, dass im Fokus der BI nicht der Kirchenvorstand steht, sondern ein möglicher Windpark zwischen Sibbesse und Eberholzen, welchen die BI zu verhindern versucht.
Da die Kirche sich im Jahr 2012 entschieden hat, eine erhebliche Fläche hierzu zur Verfügung zu stellen (zu verpachten) , ist auch der Eberholzer Kirchenvorstand mit in die Thematik eingebunden – speziell, wenn man davon ausgehen kann, dass es sich um einen wesentlichen Flächenanteil im Zentrum des Wind-„Parks“ handelt.
Unseren Recherchen nach, handelt es sich bei dem Kirchenland um ca. 26,5 ha mit möglichen Pachteinnahmen in Höhe von rund EUR 2 Mio.
Leider hatte der Kirchenvorstand am 23.02.2014 auf Anfragen der Kirchenmitglieder u.a. die Fragen zur Flächengröße bis heute nicht beantwortet.
Des weiteren ist klarzustellen, dass diese Versammlung in der Kirche stattgefunden hat, weil Kirchenmitglieder bereits 2013 darauf gedrängt haben.
Artikel heute in der RUBS erschienen:
Ergänzung zur Sitzung des Rates Eberholzen (11.03.2014)
Leider hatte sich die Presse bereits um 20.00 Uhr verabschiedet (blaue und rote Markierung), obwohl es ihr bekannt war, dass die Bürger sich zu dem Thema Wind-„Park“ äußern... werden. Daher konnte der Verlauf und Sachverhalt nur eingeschränkt wiedergegeben werden.
Schade, dass man verbale Angriffe auf Ratsmitglieder anführt, ohne das die Presse noch anwesend war und der Sachverhalt in Vergessenheit gerät.
Wir erinnern uns doch an einiges mehr … – an Äußerungen, die wir auf Grund des emotionalen Themas zwar hinnehmen, aber trotzdem auch wir nicht gut heißen:
„Ob Ihr Euch etwas aufschreibt, oder in China fällt ein Sack Reis um“.
Dieser Satz fiel, nachdem Herrn Adolphi mitgeteilt wurde, dass sich die BI bei der vorherigen Ratssitzung notiert hatte, er hätte auf Anfrage mitgeteilt, er wüsste erst seit März 2013 von einem möglichen Windpark zwischen Sibbesse und Eberholzen, obwohl bereits im September 2012 hierzu entsprechende Treffen erfolgten.
Wir sind der Meinung, dass Emotionen aller Seiten erlaubt sein dürfen, denn es geht bei diesem Thema um die Zukunft aller Bürgerinnen und Bürger – nicht nur aus Eberholzen … !
Heute in der Hildesheimer Allgemeine Zeitung erschienen:
BI: Es wurden zahlreiche weitere sachliche Kommentare seitens der Bevölkerung abgegeben. Auch Fragen wurden erheblich mehr gestellt, aber scheinbar war das für die Presse nicht von Bedeutung ......
Nachdem Herr Plath (BI) deutlich machte, dass der "Vortrag" von Herrn Dr. Schütte in Teilen den Sachverhalt nicht richtig dargestellt hatte, hatte Herr Schütte dies in Teilen eingeräumt.
BI: "Von einer objektiven Betrachtungsweise kann in diesem Fall leider nicht die Rede sein !"
17. März 2014 (und 20. März.2013)
Zusammenfassung der Sitzung des Rates Eberholzen (11.03.2014)
BI: "Heute Sitzung des Rates Eberholzen. Auch wenn der Windpark nicht auf der Tagesordnung steht, gibt es die Möglichkeit in der Einwohnerfragestunde dem Ragt gegenüber sachliche Fragen zu diesem Thema zu stellen. Daher können wir nur anregen heute zur Sitzung zu erscheinen."
Artikel heute in der HAZ und LDZ erschienen:
BI: "Wir machen mich Nachdruck aufmerksam, dass die Bürgerinitiative NICHT das Augenmerk gegen den Kirchenvorstand in Eberholzen richtet, sondern ausschließlich ein Ziel verfolgt:
Erhalt unserer Heimat im Sinne des Menschen, der Natur und der Kulturlandschaft im Despetal ! "
Am 8. März 2014 fand in Hönze die Jahreshauptversammlung des Realverbandes statt (Landeigentümer in der Gmarkung Hönze).
Unter dem Tagesordnungspunkt "Sonstiges" wurde der Antrag gestellt, wie sich der Realverband Hönze zum... Windpark positioniert.
Von den 11 stimmberechtigten Anwesenden waren 8 Stimmen gegen den geplanten Windpark und 3 enthielten sich ihrer Stimme.
Damit lehnt der Realverband Hönze den geplanten Windpark im Despetal ab.
erster Stammtisch der Bürgerinitiative
"Hönzer Eck", Dorfstraße 1, 31079 Sibbesse, Ortsteil Hönze (07. März 2014 , 20.00 Uhr)
Artikel in der RUBS erschienen:
Heute findet scheinbar um 19.30 Uhr erneut ein Zusammentreffen der Landeigentümer (bzw. Realverband Eberholzen) und der Firma Windwärts Energie GmbH im Eberholzer Feuerwehrgerätehaus statt.
Themen sollen u.a. sein: aktueller Stand Windkraftprojekt und nächte Schritte.
Es geht also auch seitens der Windwärts Energie GmbH, wie angekündigt, sehr aktiv und mit Nachdruck weiter.
Neuer Stand zu der verünglückten Wildkatze zwischen Sibbesse und Eberholzen:
aus der Frankfurter Allgemeine:
BI: "Es ist unfassbar, dass der Kirchenvorstand nicht einmal mehr auf schriftliche Kontaktaufnahme von Kirchenmitgliedern reagieren will ...." - das als staatskirchenrechtliche Körperschaft des öffentlichen Rechtes ..."
Der Kirchenvorstand der ev.-luth. Kirchengemeinde Eberholzen läd zu einem Gedankenaustausch in der Sache "Windpark Eberholzen" ein (Pfarrhaus , 31079 Eberholzen).
BI: Bitte lesen, da hier vom schönen Ausblick über das Despetal geschrieben wird und der Artikel auch zu unserem Thema "Wildkatze" passt (siehe etwas weiter unten).
Etwa an dieser Stelle der K415 zwischen Sibbesse und Eberholzen wurde kürzlich eine tödlich verunglückte Wildkatze gefunden und gemeldet. Der NLWKN sollte sie inzwischen aufgenommen haben.
Leider wurde der BI inzwischen von einem Landeigentümer vorgeworfen, dass die BI die Wildkatze dort "platziert" hätte, um die Windräder zu verhindern ...
Wir empfehlen, dass beim Straßenbau der registrierte Katzenkorridor berücksichtigt werden sollte und eine Querungshilfe Verwendung findet. Die BI wäre bereit diese Maßnahme zu unterstützen. Mehr Infos zur Wildkatze im Despetal auf unserer Homepage unter : Gefahren/ Wildkatze
Auf Grund zahlreicher Bitten, veröffentlichen wir den oofenen Brief der e..-luth. Kirchengemeinde Eberholzen und den offen Brief eines Kirchenmitgliedes, welcher in der Folge publiziert wurde.
offener Brief Kirchenmitglied:
offener Brief ev.-luth. Kirchengemeinde Eberholzen:
aktueller Bericht der vernunftkraft.de zu unserer Veranstaltung am 08. Februar 2014: http://www.vernunftkraft.de/jahrhundertentscheidung/
Jahrhundertentscheidung
Hin­ter den Sie­ben Ber­gen,
dort wo man Schnee­wit­chen und die sie­ben Zwer­ge, ver­mu­tet, wit­tert die “Wind­wärts GmbH” aus Han­no­ver Ge­schäfts­mög­lich­kei­ten.
In einem drei bis vier Ki­lo­me­ter brei­ten Tal soll ein Wind­in­dus­trie­park ent­ste­hen. Ge­mein­sam mit Land­ei­gen­tü­mern – dar­un­ter Land­wir­te und die Kir­che – will man acht Wind­kraft­an­la­gen mit 200 Me­tern Höhe er­rich­ten und in die Müll­er­zeu­gung ein­stei­gen.
Dabei würde eine wei­te­re har­mo­ni­sche Land­schaft zer­stört.
Aus Sicht der Ver­nunft­bür­ger vor Ort steht eine Jahr­hun­der­tent­schei­dung an.
Bei solch weit­rei­chen­den Ent­schei­dun­gen kann eine ge­wis­sen In­for­ma­ti­os­grund­la­ge nicht scha­den. Daher lud die Bür­ger­initia­ti­ve Jahr­hun­der­tent­schei­dung Wind­park Eber­hol­zen am 9. Fe­bru­ar 2014 in die Hell­mut-Schnei­der-Mehr­zweck­hal­le zu Hönze ein.
Det­lef Ahl­born re­fe­rier­te zu den The­men Tech­nik und Wirt­schaft­lich­keit der Wind­strom­er­zeu­gung.
Rund 200 Bür­ger in­for­mier­ten sich. Den Meis­ten war der ein­fa­che Drei­satz plau­si­bler als der Nut­zen der Müll­er­zeu­gung hin­ter den sie­ben Ber­gen.
Die ört­li­che Zei­tung be­rich­te­te.
Am sel­ben Tag be­rich­te­te die Frank­fur­ter All­ge­mei­ne Zei­tung von der In­sol­venz der Firma Wind­wärts.
Det­lef Ahl­born lehnt dafür jede Ver­ant­wor­tung ab.
Für die phy­si­ka­lisch-tech­ni­schen Zu­sam­men­hän­ge, die das Ge­schäfts­ri­si­ken der Firma Wind­wärts kenn­zeich­nen und die sich mit Sub­ven­tio­nen nur not­dürf­tig ver­schlei­ern las­sen, könne er nichts. Er könne nur davor war­nen, diese Zu­sam­men­hän­ge und die dar­aus ent­ste­hen­den Ri­si­ken immer wie­der in den Wind zu schla­gen und in der Strom­er­zeu­gung auf Sel­bi­gen zu set­zen:
Zu glau­ben, dass ich Wind­wärts in die In­sol­venz ge­trie­ben hätte, wäre ver­mes­sen. Aber ich hoffe sehr, dass ich ein Stück weit dazu bei­tra­gen konn­te, die Ent­schei­dungs­trä­gern Ori­en­tie­rungs­hil­fe zu geben.
Bleibt zu hof­fen, dass die­ser lie­bens­wer­te Land­strich von den Stahl­rie­sen alias En­er­giezwer­gen ver­schont und wei­ter­hin die er­dach­te Hei­mat von Mär­chen­zwer­gen bleibt. Nicht nur Schnee­wit­chen gön­nen wir das von Her­zen.
Auf Grund der vielen Fragen, wie es nun weitergeht, da die Windwärts Energie GmbH Insolvenz angemeldet hat, möchten wir auf einen wichtigen Punkt hinweisen:
Nach unseren Recherchen haben die Grundstückseigentümer mit der Unterzeichnung der Nutzungsverträge, welche schon im November 2012 oder früher kreiert wurden, den Betreiber des möglichen Windparks bereits berechtigt, den Nutzungsvertrag an Dritte übertragen zu dürfen (entsprechende Dienstbarkeiten haben die Grundstückseigentümer im Grundbuch einzutragen).
Somit ist es möglich, dass auch ein anderes Unternehmen für Windwärts einspringen könnte. Eine Verwertung des Windparks wäre auch nach Errichtung möglich.
Es ist in jedem Fall weiterhin zwingend erforderlich den Wiederstand der BI mit Nachdruck weiter auszubauen, um unser Ziel durchzusetzen: KEIN WINDPARK IN UNSEREM TAL
Heute in der LDZ online:
http://www.leinetal24.de/lokales/sibbesse/ueber-1300-unterschriften-gesammelt-3357851.html
Bürgerinitiative: „Kein Windpark im Despetal!“ / Zweite Informationsveranstaltung in Hönzer Mehrzweckhalle
EBERHOLZEN / HÖNZE Die Bürgerinitiative „Jahrhundertentscheidung Windpark Eberholzen“ (BI), so stellt sie sich auf ihrer Homepage vor, ist „eine Gruppe von interessierten Bürgerinnen und Bürgern, welche sich nicht gegen Windkraftanlagen aussprechen – erst recht sind wir keine Windkraftgegner. Wir sind aber auch keine blinden Befürworter.“ Es geht um den geplanten Windpark zwischen Sibbesse, Eberholzen, Möllensen, Hönze und Nienstedt.
Die Hellmut-Schneider-Mehrzweckhalle in Hönze ist prall gefüllt: Mehr als 200 Zuhörer kommen zur zweiten Info-Veranstaltung der Bürgerinitiative, um mehr über das Projekt zu erfahren.
In dem etwa drei bis vier Kilometer großen Tal plant die Firma „Windwärts Energie GmbH“ aus Hannover, so teilt die BI mit, „gemeinsam mit einigen Landeigentümern – darunter Landwirte und die Kirche – acht der größtmöglichen Windkraftanlagen mit 200 Metern Höhe“ zu erstellen.
Den aktuellen Planungsstand vorzustellen, war Anlass für die Bürgerinitiative, zur zweiten öffentlichen Informationsveranstaltung unter dem Motto „So nicht! Kein Windpark im Despetal!“ am Sonnabendvormittag in die Hellmut-Schneider-Mehrzweckhalle nach Hönze einzuladen.
Sascha Plath aus Hönze zeigte sich im Namen der BI sehr erfreut, dass so viele den Weg gefunden hatten, schließlich waren alle 200 Plätze im Saal besetzt. Er konnte berichten, dass inzwischen mehr als 1 300 Unterschriften gesammelt wurden. Zusätzlich wurde eine Plakataktion gestartet, und auch immer mehr Aufkleber sind bereits unterwegs. Plath konnte weiter berichten, dass Kontakt zu „diversen Institutionen“ aufgenommen wurde, und bereits zu Beginn der Veranstaltung versprach er den Zuhörern: „Wir machen weiter, bis das Projekt vom Tisch ist.“
Als Hauptredner trat Dr. Ing. Detlef Ahlborn auf, Leiter des Fachbereichs Technologie in der Bundesinitiative „vernunftkraft.de“. Der Fachmann für Energie- und Kraftwerkstechnik, Speicherung von erneuerbaren Energien und statistischer Analyse und Verfügbarkeit von Wind- und Solarenergie sprach zum Thema „Folgenreiche Risiken der Windenergie“. Er leitete seinen von vielen Statistiken und Rechenbeispielen unterstützten Vortrag ein mit dem Appell: „Es ist an der Zeit, umzudenken“ – und setzte nach: „Die Energiewende wird uns mit den Stichworten Klimaschutz und Naturschutz verkauft.“ Die Windenergie trägt lediglich sieben Prozent der deutschen Stromversorgung, erzeugt von 23 000 Windrädern. „Dabei,“ so der Referent, „spart Windkraft kein einziges Gramm CO 2 ein.“
Für Detlef Ahlborn ist klar: „Wenn wir die Kernkraftwerke abschalten, werden wir konventionelle Kraftwerke bauen müssen, um den Strombedarf zu decken. Jedes Windkraftwerk braucht also im Hintergrund fossil befeuerte Kraftwerke.“ Wenn man sich allein auf Energie aus Windrädern verlassen würde, „müsste alle sieben Kilometer ein Windpark mit je zehn Windrädern entstehen. Das ist in Deutschland nicht umsetzbar.“ Er warnte auch die betroffenen Gemeinden davor, von sprudelnden Gewerbesteuern errichteter Windparks auszugehen: „Die wird es nicht geben.“ Er verwies auf die Homepage seiner Organisation. Unter www.vernunftkraft.de findet sich umfangreiches Material zum Thema.
Den Ausführungen des Referenten folgte eine lebhafte Diskussion, bei der auch Befürworter der alternativen Energien das Wort ergriffen. Ein Vertreter des Projektbetreibers „Windwärts“ meldete sich ebenfalls zu Wort. Er betonte, dass das eingeleitete Insolvenzverfahren keine Auswirkungen auf die weitere Planung im Despetal habe und lud seinerseits zu einer Informationsveranstaltung ein, die unter Beteiligung des Landkreises Hildesheim für März geplant ist.
Für die Bürgerinitiative stellte Oliver Höfelsborn abschließend fest, dass man die Einspruchsfrist für das zweite Beteiligungsverfahren nicht abwarten werde, sondern sofort mit Hilfe eines Rechtsbeistandes aktiv werden wird. „Wir müssen dem Landkreis und der Politik deutlich machen, dass ein Windpark unter den gegebenen Voraussetzungen von den Menschen vor Ort nicht gewollt wird.“ Er sprach sich weiterhin dafür aus, die Emotionen aus dem Streit zwischen Gegnern und Befürwortern herauszunehmen, „denn wir wollen doch alle gern weiter hier wohnen bleiben.“
Für den 7. März plant die BI einen ersten Stammtisch im „Hönzer Eck“, auf dem das weitere Vorgehen abgesprochen werden soll. Unter www.jahrhundertentscheidung-windpark-eberholzen.info sind ausführliche Informationen zum Anliegen der Bürgerinitiative bereitgestellt. rm
Wir danken den über 200 Bürgerinnen und Bürgern und den vielen Unterstützern der BI für das zahlreiche Erscheinen und das große Interesse an unserer gestrigen zweiten öffentlichen Info-Veranstaltung der BI.
Hinweis der BI: Damit est das Windpark-Projekt in unserem Tal noch lange nicht erledigt - ganz im Gegenteil. Wir arbeiten mit Nachdruck weiter.
Vielleicht ist der folgende Link in diesem Zusammenhang von Interesse: http://juergenkeitel.homepage.t-online.de/seite82.htm
zweite öffentliche Info-Veranstaltung der BI:
Aufkleber der BI in New York - Wallstreet
Gemeinsame Veranstaltung des Ornithologischen Vereins und des Museums¬vereins mit einem Vortrag von Herrn Prof. Hansjörg Küster, Uni Hannover; Thema: „Naturschutz und Energiewende am Beispiel des Landkreises Hildesheim"
Freier Eintritt bei Vorlage des Mitgliederausweises
Beginn: 19:30 Uhr, Roemer-Pelizaeus-Museum Hildesheim, Am Steine 1
Inzwischen mehr als 1250 Unterschriften gegen einen Windpark in unserem schönen Despetal ... !
Wir danken Euch für das Vertrauen.
Quelle: www.taz.de, 29. Januar 2014
Windkraftfirma setzt Zahlungen aus
Wieder Frust statt GenussAuch die Windkraftfirma Windwärts in Hannover verschiebt ihre Auszahlungen. Stiftung Warentest warnt erneut vor dieser Anlageform.
Vielleicht das nächste Mal besser in Wasserwerke anlegen ...
FREIBURG taz | Nach Prokon hat jetzt ein weiterer Windkraftprojektierer fällige Zahlungen an Genussrechteinha...ber „auf unbestimmte Zeit“ ausgesetzt: Die Windwärts Energie GmbH in Hannover kann Rückzahlungen, die bereits zum Jahresende 2013 fällig waren, derzeit nicht leisten. Das Unternehmen begründet seinen Liquiditätsengpass damit, dass sich mehrere Projekte verzögert hätten. Eingeplante Erlöse würden verspätet anfallen.
Der Fall ist ungleich kleiner als der der von Insolvenz bedrohten Prokon, wo 75.000 Anleger 1,4 Milliarden Euro investiert haben. Betroffen sind bei Windwärts 300 Anleger, die im Jahr 2006 für zusammen 1,9 Millionen Euro Genussrechte mit einer jährlichen Verzinsung von 7,25 Prozent erworben hatten. Insgesamt hat Windwärts seit 2006 vier Genussrechte für 18,9 Millionen Euro an 1.600 Anleger ausgegeben.
144 Windenergie- und 34 Photovoltaikanlagen sowie eine Biogasanlage hat die Firma seit ihrer Gründung 1994 gebaut. Schon im Dezember hatte Windwärts eine „Restrukturierung des Unternehmens“ angekündigt und diese mit der „veränderten Marktsituation“ begründet. Die Zahl der Beschäftigten in Hannover soll von 135 auf rund 100 verringert werden.
Die Stiftung Warentest wies erneut auf das Risiko von Genussrechten hin: „Das ist eine Anlageform, die nur erfahrene Anleger wählen sollten“, sagt Geldanlageexpertin Renate Daum. Genussrechte solle nur erwerben, wer das Unternehmen genau beurteilen kann. Dies sei vor allem wichtig, weil eine Kündigung des Geldes vor Fristablauf – anders als bei börsennotierten Anleihen – nicht möglich ist.
Zudem habe man bei Anleihen einen Kurs als Indikator für den Geschäftsverlauf der Firma. Bei Genussrechten hingegen erführen die Anleger von Problemen des Emittenten oft erst, wenn Zinsen nicht gezahlt oder – wie jetzt bei Windwärts – das angelegte Geld nicht fristgerecht zurücküberwiesen wird. Die Vermutung, dass Genussrechte vor allem im Sektor Erneuerbare riskant seien, weist Daum zurück: „Ausfälle sind hier nicht häufiger als in anderen Branchen.“
Wann die fälligen Gelder ausbezahlt werden, will Windwärts derzeit nicht beantworten, zumal sich die politischen Rahmenbedingungen weiter einzutrüben drohen: Die im Eckpunktepapier von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) angekündigten Änderungen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes ließen Windwärts nicht unberührt, sagt Firmensprecherin Silvia Augustin: „Die Pläne betreffen ja die ganze Branche.“
Gabriel will den Vertrauensschutz für geplante Anlagen auf Projekte beschränken, die vor dem 22. Januar immissionsschutzrechtlich genehmigt wurden. Das würde der Windrad-Neubau stark bremsen.
Gier-Falle - Wer schützt unser Geld vor Betrügern?
Die Pleite des Ökostromers Prokon zeigt: Wenn satte Zinsen locken, setzt bei vielen das Gehirn aus.
Wer kontrolliert solche windigen Anlagefirmen eigentlich?
Und sind Anleger oft zu gutgläubig oder zu gierig?
Hinweis der BI:
Lassen sie sich nicht in die Irre führen, wenn in diesem Artikel geschrieben wurde „… noch längst nicht in trockenen Tüchern ist.“. Natürlich kann es das jetzt noch... nicht, denn der Landkreis Hildesheim müsste zuvor erst das Regionale Raumordnungsprogramm ändern und in der Folge sie Samtgemeinde Sibbesse eine Änderung des F-Plans durchführen. Trotzdem ist es ernst zu nehmen, denn es wird seitens der Beteiligten mit Nachdruck versucht dieses Windpark-Projekt durchzusetzen.
Auf unsere Nachfrage hatte Windwärts am 16. Januar 2014 mitgeteilt, dass sie alle juristischen Wege hierzu nutzen werden. Des weiteren erfuhren wir auf unser drängen hin, dass die Windwärts Energie GmbH u.a. auf keinen Fall Windmessungen durchführen wird. Wie können sie dann von einem „guten Binnenlandstandort“ sprechen ?
Verführte Anleger - Grauer Kapitalmarkt ohne Kontrolle: In schöner Regelmäßigkeit erschüttern spektakuläre Pleiten oder Betrügereien die Finanzwelt. Und immer verlieren dabei die Anleger - rund 40 Milliarden Euro jährlich, schätzen Experten. Meist geschieht das auf dem sogenannten Grauen Kapitalmarkt - ein Markt, der weit weniger reguliert ist als der von Börsen, Banken oder Versicherungen. Behörden müssten das Treiben diverser Goldanbieter, geschlossener Immobilienfonds oder Windkraftbetreiber viel besser kontrollieren, fordern Verbraucherschützer. Frontal21 über Wildwest-Methoden in der Finanzwelt.
19. Januar. 2014:
BI-Aufkleber an der Golden Gate Bridge in San Francisco CA
Wir hatten angekündigt eine Stellungnahme zu dem Artikel abzugeben. Dies wollten wir in Form eines Leserbriefs tun, aber leider wird uns das im Namen der BI nicht ermöglicht. Aber lesen Sie den Artikel vom 28. Januar 2014, welcher einen Teil unserer angedachten Stellungnahme wiederspiegelt.
heute in der Hildesheimer Allgemeine Zeitung und in der Leine Deister Zeitung
Wir werden uns nicht einschüchtern lassen. Speziell in dem Punkt "Verschandelung der Landschaft" ist Frau Bertram nicht im Recht. Das Despetal ist wertvoll im Sinne des §2,13 des NNatG, dh. vor allem aus kulturhistorischer Sicht, wie u.a. ein Gutachten der Universität Hildesheim aufzeigt.
06. Januar. 2014:
Jetzt auch bei e-bay:
jahrhundertentscheidung-windpark-eberholzen
Plakat " kein Windpark in unserem Tal " 1,5 x 1,0 m
05. Januar. 2014:
Unter unserem Punkt "Gefahren" haben wir nun auch das Thema "Unfälle" separat aufgenommen.
02. Januar. 2014:
Wir wünschen ALLEN ein tolles Jahr 2014, Gesundheit und ein friedvolles Miteinander !