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Timestamp: 2018-07-21 13:15:35
Document Index: 281225114

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 650', '§ 650', '§ 650']

ibr-online: Brennpunkte des Architektenrechts - Zur Neuorientierung des Architektenrechts durch die BGH-Rechtsprechung und durch die neue HOAI
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ist Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht in Konstanz. Daneben lehrt er Bau- und Architektenrecht an der Fachhochschule Konstanz, Fachbereich Architektur. Er verfügt über langjährige praktische Erfahrung auf dem Gebiet des Baurechts, insbesondere des Architektenrechts. Der Referent ist u. a. Mitherausgeber und Autor des im Verlag C.H. Beck 2015 erschienenen Kommentars Messerschmidt/Niemöller/Preussner zur „HOAI“, der Bücher „Die Haftung des Architekten“ und „Kostenplanung“ sowie Autor beim Großkommentar „HOAI“ von Fuchs/Berger/Seifert und einer Vielzahl von Monografien bzw. Aufsätzen zu baurechtlichen Themen. Herr Professor Preussner führt seit vielen Jahren Fort­bildungsveranstaltungen für IBR-Seminare, verschiedene Kammern und weitere Institutionen durch.
Architekten und Ingenieure, Projektsteuerer, Bauträger, öffentliche Auftraggeber, Haftpflichtversicherer, Rechtsanwälte.
Das Architektenrecht hat in den letzten Jahren eine grundsätzliche Neuorientierung erfahren. Vor allem die Einführung des Bauvertragsrechts in das BGB hat wesentliche Änderungen gebracht, die zu erörtern sind. Für den Architekten- und Ingenieurvertrag ist die gesetzliche Neukonzeption besonders einschneidend. Der Planervertrag wird erstmals gesetzlich definiert. Dabei entwickelt der Gesetzgeber ein neues Handlungsmodell für dessen Abschluss und seine Umsetzung: Vor den eigentlichen Vertragsschluss wird die Zielfindungsphase geschaltet. Weiter wird die gemeinschaftliche Haftung von Architekt und Bauunternehmer grundlegend modifiziert. Hinzu kommen weitere Spezialregelungen zur Teilabnahme und zur frühzeitigen Kündigung. Den Besonderheiten eines Bauvertrages wird insbesondere durch folgende Regelungen Rechnung getragen:
Neuregelung der Kündigung aus wichtigem Grund.
Diese Vorschriften gelten auch für den Architekten- und Ingenieurvertrag.
Daneben hat der BGH in letzter Zeit eine ganze Reihe von Grundsatzurteilen gefällt, deren Kenntnis unverzichtbar ist. Die Architekten müssen umdenken, denn die HOAI hat einen neuen Stellenwert bei der Auslegung von Architektenverträgen erhalten. Die Folgen der geänderten HOAI und der aktuellen Rechtsprechung für den Praxisalltag stellt der Referent im Einzelnen dar und gibt Hinweise, wie man sich auf die neue Rechtslage einrichten kann.
Weiter werden die neuesten Entscheidungen des BGH und der Obergerichte zu Fragen der Honorarberechnung vorgestellt. Der Referent zeigt auf, wo noch Quellen für weitergehende Honoraransprüche erschlossen werden können. Einen Schwerpunkt des Seminars bilden die Haftung des Architekten und die damit verbundenen Probleme: Gesamtschuld, Mitverschulden und Recht zur zweiten Andienung. Ausführungen zur Abnahme des Architektenwerks und zur Verjährung runden das Programm ab.
1. Leistungspflichten des Architekten, § 650p BGB
HOAI als Auslegungskriterium
Konkrete Vorschläge zur Leistungsbeschreibung
Die Zielfindungsphase
2. Haftung des Architekten
System der Mängelansprüche
Fehlende Grundleistungen und ihre Folgen
Anspruch des Architekten auf Nacherfüllung
Gesamtschuld, § 650t BGB
Inländer-HOAI
Vergütung von Leistungen in der Zielfindungsphase
Honorar- und Baukostenvereinbarungen
Frei vereinbare Leistungen
Honorar bei Planungsänderung
Wann ist das Architektenwerk abgenommen?
Teilabnahme und ihre Wirkung, § 650s BGB
Auswirkungen der Abnahme auf Honoraranspruch und Haftung
Beginn der Verjährung von Honorar- und Mängelansprüchen
Hemmung der Verjährung von Honorar- und Mängelansprüchen
Telefon: 0911/300350
Fax: 0911/30035777
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