Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NJW-RR%202003,%201639
Timestamp: 2020-04-05 01:02:09
Document Index: 157695815

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 6', 'Art. 3', 'Art. 12', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'de lege ferenda', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 18.09.2003 - III ZR 389/02 - dejure.org
https://dejure.org/2003,2283
BGH, 18.09.2003 - III ZR 389/02 (https://dejure.org/2003,2283)
BGH, Entscheidung vom 18.09.2003 - III ZR 389/02 (https://dejure.org/2003,2283)
BGH, Entscheidung vom 18. September 2003 - III ZR 389/02 (https://dejure.org/2003,2283)
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Mehrfachberechnung von Leistungen; Gebührenordnung für Ärzte; Untersuchung mehrerer Körperregionen durch eine einzige oder durch mehrere PET-Aufnahmen ; Auslegung der Leistungsbeschreibung
Arztrecht - Abrechnung der Positronen-Emmisions-Tomographie
Zahnärztekammer Nordrhein , S. 112 (Leitsatz / Kurzmitteilung)
§ 6 GOZ - GOÄ und Analogien
Abrechnung einer PET II
NJW-RR 2003, 1639
VersR 2004, 338
Eine Bindung an die Verordnung besteht nur dann nicht, wenn sie wegen Verstoßes gegen höherrangiges Recht - etwa Art. 3 oder Art. 12 GG - nichtig ist, was der Richter selbst feststellen kann (vgl. Senatsurteil vom 18. September 2003 - III ZR 389/02 - NJW-RR 2003, 1639, 1641).
AG Düsseldorf, 01.07.2016 - 25 C 2953/14
Bestimmung des Umfangs erstattungsfähiger Versicherungsleistungen i.R.v. …
Es ist allein Sache des Verordnungsgebers, nicht Angelegenheit der Vertretungen der Ärzte, darüber zu befinden, wie ärztliche Leistungen, gegebenenfalls auch unter Berücksichtigung nach Erlaß der Verordnung eingetretener Veränderungen des technischen Standards oder der Leistungsfähigkeit der verwendeten Apparate, zu bewerten sind (vgl. BGH, Urteil vom 18. September 2003 - III ZR 389/02 -, juris).
Denn es ist Sache des Verordnungsgebers darüber zu befinden, welche Vergütung er für welche Behandlung für angemessen hält und in dem Gebührenverzeichnis der GOÄ festschreibt (BGH, Urteil vom 18. September 2003, III ZR 389/02, VersR 2004, 338, Juris-Rn. 21; BGH…, Urteil vom 13. Mai 2004, III ZR 344/03, BGHZ 159, 142, Juris-Rn. 17).
Auch die Gerichte sind grundsätzlich nicht dazu befugt, die Entscheidung des Verordnungsgebers zu korrigieren (vgl. etwa: BGH, Urteil vom 18. September 2003, III ZR 389/02, VersR 2004, 338, Juris-Rn. 24; BGH…, Urteil vom 13. Mai 2004, III ZR 344/03, BGHZ 159, 142, Juris-Rn. 17).
Denn die durch den vorliegenden Streitfall aufgeworfene Frage nach der Verbindlichkeit der Gebührentatbestände der GOÄ für die Rechtsprechung sowie die damit in Zusammenhang stehenden Fragen sind höchstrichterlich bereits abschließend entschieden (vgl. etwa: BGH, Urteil vom 18. September 2003, III ZR 389/02, VersR 2004, 338 ff.; BGH, Urteil vom 13. Mai 2004, III ZR 344/03, BGHZ 159, 142 ff.).
Denn der Bundesgerichtshof hat sich bereits mit dieser Auffassung des OLG Düsseldorf befasst und ausdrücklich entschieden, dass dieser Auffassung nicht gefolgt werden könne (BGH, Urteil vom 18. September 2003, III ZR 389/02, VersR 2004, 338, Juris-Rn. 23, 24).
vgl. BGH, Urteil vom 18. September 2003 - III ZR 389/02 -, NJW-RR 2003, 1639 (…juris Rn. 24).
OLG Köln, 31.10.2011 - 5 U 91/11
Ansatz der Kosten für eine planare Szintigraphie bei einer …
Daraus ist durchaus auch der systematische Schluss zu ziehen, dass ebenso wie die in Ziffer 5486 und 5487 geregelte SPECT-Leistung nach damaliger Vorstellung PET und SPECT als Ergänzungsleistungen zur planaren Szintigraphie als Basisleistung aufzufassen waren (so auch ausdrücklich BGH Urt. vom 18.9.2003 - III ZR 389/02 - NJW-RR 2003, 1639 ff.).
In diesem Zusammenhang sind auch die Entscheidungen des BGH vom 18.9.2003 (NJW-RR 2003, 1639 ff., 1641 f.) durchaus von Bedeutung, mögen sie sich auch unmittelbar nicht zu der hier streitigen Frage verhalten.
Insbesondere die Entscheidung in Sachen III ZR 389/02 zeigt, dass der BGH die Angemessenheit der Abrechnung in erheblichem Maße in seine Überlegungen einbezogen hat und dass der BGH die seitens der seinerzeit durch den Gebührenausschuss der Bundesärztekammer befürworteten doppelten Abrechnung der Ziffer 5489 (und zwar unabhängig von einer etwaigen Berechtigung der Ziffer 5431!) als durchaus sachgerecht ansah, wenn auch nur de lege ferenda.
Denn es ist Sache des Verordnungsgebers darüber zu befinden, welche Vergütung er für welche Behandlung für angemessen hält und in dem Gebührenverzeichnis der GOÄ festschreibt (BGH; Urteil vom 18. September 2003, III ZR 389/02, VerSR 2004, 338, Juris-Rn. 21; BGH…, Urteil vom 13. Mai 2004, III ZR 344/03, BGHZ 159, 142, , Juris-Rn. 17).
Auch die Gerichte sind grundsätzlich nicht dazu befugt, die Entscheidung des Verordnungsgebers zu korrigieren (vgl. etwa: BGH, Urteil vom 18. September 2003 III ZR 389/02, VersR 2004, 338, Juris-Rn. 24; BGH…, Urteil vom 13. Mai 2004, III ZR 344/03, BGHZ 159, 142, Juris-Rn. 17).
Der Senat hält daher, wie er im Urteil vom 18. September 2003 in einer Parallelsache (III ZR 389/02; zur Veröffentlichung vorgesehen) näher begründet hat, auch die Ausgangsthese der Revision für nicht zutreffend, daß bei Einsatz eines PET-Scanners mit einem kleinen Gesichtsfeld bei einer Ganzkörper-Tumor-Szintigraphie nach Nr. 5431 eine mehrfache Abrechnung nach der Nr. 5489 zulässig (gewesen) sei.
vgl. BGH, Urteil vom 18. September 2003 - III ZR 389/02 -, NJW-RR 2003, 1639.
LG Düsseldorf, 12.05.2005 - 22 S 284/04
Erweiterte Abrechnungsmöglichkeiten beim Totalersatz eines Kniegelenks
- III ZR 389/02 BGH.
LG Landshut, 04.10.2018 - 72 O 291/16
Ausgleich des Arzthonorars - Abrechnungsgrundlage
LG Düsseldorf, 01.03.2007 - 22 S 284/04
Vereinbarkeit der Vergütung einer Vielzahl von ärztlichen Leistungen nach der …
LG Wuppertal, 29.04.2004 - 9 S 5/03