Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NJW%201987,%203255
Timestamp: 2017-04-27 14:53:06
Document Index: 288105947

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', '§ 249', '§ 675', '§ 287', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 287', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 675', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 843', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 10', '§ 8', 'BGH']

Rechtsprechung: NJW 1987, 3255 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: BGH, 01.06.1987
Rechtsprechung BGH, 02.07.1987 - IX ZR 94/86 Volltextveröffentlichungen (4)
BGB § 249, § 675; ZPO § 287Schaden im Anwaltshaftungsprozeß bei materiell-rechtlich richtigem Unterliegen im Vorprozeß
Wird zitiert von ... (31) BGH, 16.06.2005 - IX ZR 27/04 Haftungsausfüllende Kausalität im AnwaltshaftungsprozessDem Mandanten, der geltend macht, durch das anwaltlicher Sorgfalt widersprechende Verhalten seines damaligen Prozeßbevollmächtigten den Vorprozeß verloren zu haben, darf nicht die Möglichkeit beschnitten werden, mit allen im Regreßprozeß zulässigen Beweismitteln den Beweis zu führen, daß er sonst den Vorprozeß hätte gewinnen müssen (vgl. BGH, Urt. v. 2. Juli 1987 - IX ZR 94/86, NJW 1987, 3255, 3256).Zwar wurde ein Schaden im Rechtssinne verneint, wenn der Regreßkläger bei sachgerechter Vertretung durch den jetzt verklagten Rechtsanwalt im Vorprozeß obsiegt hätte, weil der Gegner einen ihm obliegenden Beweis mit den dort zulässigen Beweismitteln nicht hätte führen können, sich jedoch im Regreßprozeß aufgrund des hier zulässigerweise erhobenen Beweises herausstellt, daß er den Vorprozeß materiellrechtlich zu Recht verloren hat (BGH, Urt. v. 2. Juli 1987 - IX ZR 94/86, NJW 1987, 3255; vgl. ferner BGHZ 72, 328, 329 f;… BGH Urt. v. 22. November 1983 - VI ZR 36/82, VersR 1984, 160, 161).
BGH, 13.06.1996 - IX ZR 233/95 Prüfungsmaßstab im Regreßprozeß bei Führung des Ausgangsverfahrens nach dem …Dabei ist grundsätzlich von dem Sachverhalt auszugehen, der dem Gericht des Inzidentprozesses bei pflichtgemäßem Verhalten des Prozeßbevollmächtigten unterbreitet worden wäre (vgl. BGH, Urt. v. 2. Juli 1987 - IX ZR 94/86, NJW 1987, 3255).Dann ist darüber, wie der Prozeß hätte enden müssen, nach den Verfahrensgrundsätzen des § 287 ZPO zu befinden (BGH, Urt. v. 2. Juli 1987 - IX ZR 94/86, NJW 1987, 3255; v. 24. März 1988 - IX ZR 114/87, NJW 1988, 3013, 3015).Die Rechtsprechung hat demgegenüber zu Recht immer wieder betont, daß der Mandant nur das ersetzt verlangen kann, was ihm von Rechts wegen zusteht, und es deshalb allein darauf ankommt, welches Urteil nach Auffassung des über den Schadensersatzanspruch erkennenden Gerichts richtigerweise hätte ergehen müssen (BGHZ 72, 328, 331 f; 124, 86, 95 f; BGH, Urt. v. 2. Juli 1987 - IX ZR 94/86, NJW 1987, 3255, 3256).
BGH, 03.06.1993 - IX ZR 173/92 Steuerliche Beratung gemäß höchstrichterlicher RechtsprechungBei der Beurteilung, ob dem Kläger aus fehlerhafter Beratung ein Schaden entstanden ist, hat das für den Regreßprozeß zuständige Gericht grundsätzlich nicht darauf abzustellen, wie die zuständige Verwaltungsbehörde oder das damals angerufene Gericht ohne die Pflichtverletzung tatsächlich entschieden hätte, sondern aufgrund der gesamten Sach- und Rechtslage selbständig darüber zu befinden, wie das betreffende Verfahren ohne den dem Berater zur Last fallenden Fehler richtigerweise hätte ausgehen müssen (BGHZ 36, 144, 154; 72, 328, 330; 79, 223, 225 f; BGH, Urt. v. 2. Juli 1987 - IX ZR 94/86, NJW 1987, 3255 ; v. 24. März 1988 - IX ZR 114/87, NJW 1988, 3013, 3015).Wesentlich für diese Rechtsprechung ist vor allem die Erwägung, daß es bei wertender Betrachtungsweise nicht als Schaden im Rechtssinne angesehen werden kann, wenn sich im Haftungsprozeß herausstellt, daß die Partei im Vorprozeß objektiv zu Recht unterlegen war (Senatsurt. v. 2. Juli 1987 aaO).
BGH, 25.10.2012 - IX ZR 207/11 Anwaltsregress wegen Verlusts eines Vorprozesses gegen einen Finanzdienstleister: …Auf diesen Fall trifft die Regel nicht zu, dass ein Schaden bereits dann bejaht werden kann, wenn die Partei einen Prozess verloren hat, den sie bei sachgemäßer Vertretung gewonnen hätte (BGH, Urteil vom 2. Juli 1987 - IX ZR 94/86, ZIP 1987, 1393, 1395 f).Gleiches folgt aus der Erwägung, dass ein Schaden im Rechtssinne selbst dann ausscheidet, wenn der Regresskläger bei zutreffender Beratung den Vorprozess gewonnen hätte, sich aber nachträglich herausstellt, dass er den Prozess materiell-rechtlich zu Recht verloren hat (BGH, Urteil vom 2. Juli 1987, aaO).
BGH, 18.11.1999 - IX ZR 420/97 Haftungsausfüllende Kausalität bei Beratungsverschulden des RechtsanwaltsDie Beweislastregeln des Vorverfahrens gelten grundsätzlich auch für den Regreßprozeß (BGHZ 133, 110, 111 ff;… BGH, Urt. v. 22. November 1983 - VI ZR 36/82, VersR 1984, 160, 161; v. 20. November 1984 - IX ZR 9/84, VersR 1985, 146, 147; v. 2. Juli 1987 - IX ZR 94/86, NJW 1987, 3255 f).
BGH, 20.01.1994 - IX ZR 46/93 Zurechnung des Verschuldensbeitrags eines weiteren Rechtsanwalts als …Für die hypothetische Betrachtung, wie der geschädigte Mandant bei pflichtgemäßem Prozeßverhalten des Anwalts stünde, ist maßgebend, wie das Vorverfahren nach Auffassung des Gerichts, das mit dem Regreßanspruch gegen den Anwalt befaßt ist, richtig hätte entschieden werden müssen, nicht wie seinerzeit im Vorverfahren mutmaßlich entschieden worden wäre (BGH, Urt. v. 2. Juli 1987 - IX ZR 94/86, NJW 1987, 3255 ; v. 24. März 1988 - IX ZR 114/87, NJW 1988, 3013, 3015; v. 28. Juni 1990 - IX ZR 209/89, NJW-RR 1990, 1241, 1244; v. 14. Januar 1993 - IX ZR 206/91, WM 1993, 1194, 1197).
BGH, 24.03.1988 - IX ZR 114/87 Sorgfaltspflichten des zum Prozeßbevollmächtigten bestellten Rechtsanwalts bei …Die für den Vorprozeß geltenden Regeln über die Verteilung der Darlegungs- und Beweislast sind - mit gewissen Erleichterungen für den Geschädigten - auch für den Anwaltshaftungsprozeß zu beachten (BGH, Urt. v. 2. Juli 1987 - IX ZR 94/86, BGHR BGB § 675 Anwaltshaftung 2 m.w.N.).Im Regelfall erleidet nämlich eine Prozeßpartei einen Vermögensschaden, wenn sie einen Prozeß verliert, den sie bei sachgemäßer anwaltlicher Vertretung gewonnen hätte (BGH, Urt. v. 2. Juli 1987 - IX ZR 94/86, aaO.).
BGH, 11.11.1993 - IX ZR 35/93 Behörden als Mitglieder des Gläubigerausschusses; Nichtigkeit der Wahl eines …Der Kläger soll im Wege des Schadensersatzes nicht mehr erhalten als das, was er nach der materiellen Rechtslage hätte verlangen können (…BGH, Urt. v. 26. März 1985 - VI ZR 245/83, NJW 1985, 2482, 2483; v. 2. Juli 1987 - IX ZR 94/86, NJW 1987, 3255, 3256; v. 26. Januar 1989 - IX ZR 81/88, NJW-RR 1989, 530 ).
BGH, 28.09.1995 - IX ZR 158/94 Haftung des Steuerberaters für Nichtberücksichtigung einer festen …Allerdings darf grundsätzlich einem Anspruchsteller im Wege des Schadensersatzes nichts zugesprochen werden, was der Rechtsordnung widerspricht (vgl. RGZ 90, 305, 306; BGHZ 72, 328, 331 f; BGHZ 124, 86, 95; BGHZ 125, 27, 34;… BGH, Urteil v. 14.7.1954 - IV ZR 260/53 - LM BGB § 843 Nr. 5; v. 7.5.1974 - VI ZR 7/73 - NJW 1974, 1374, 1376; v. 26.3.1985 - VI ZR 245/83 - NJW 1985, 2482, 2483; v. 2.7.1987 - IX ZR 94/86 - NJW 1987, 3255, 3256; v. 26.1.1989 - IX ZR 81/88 - NJW-RR 1989, 530 f.).
BGH, 14.01.1993 - IX ZR 206/91 Anwaltshaftung bei zweitem Versäumnisurteil - Darlegungslast bei …Dies hängt davon ab, wie der Rechtsstreit nach Ansicht des Gerichts, das mit dem gegen den Rechtsanwalt gerichteten Schadensersatzanspruch befaßt ist, richtigerweise hätte entschieden werden müssen (vgl. BGH, Urt. v. 2. Juli 1987 - IX ZR 94/86, WM 1987, 1344, 1345; v. 24. März 1988 - IX ZR 114/87, WM 1988, 987, 991; v. 28. Juni 1990 - IX ZR 209/89, WM 1990, 1917, 1922; v. 8. November 1990 - III ZR 364/89, WM 1991, 336, 337; v. 8. Oktober 1992 - IX ZR 98/91, z.V.b.;… Rinsche, Die Haftung des Rechtsanwalts und des Notars 4. Aufl. Rdn. I 224 ff, 243 f, 312 ff;… Vollkommer aaO. Rdn. 402 ff).
BGH, 10.05.1994 - VI ZR 192/93 Pflicht des Tatrichters zur Aufklärung von Widersprüchen zwischen mehreren …
BGH, 14.07.2005 - IX ZA 12/04 BGH, 08.11.1990 - III ZR 364/89 Ausschluß des Übernahmeanspruchs durch eine außerhalb des Enteignungsverfahrens …
BGH, 26.01.1989 - IX ZR 81/88 Einordnung des Verlustes der Erwerbsunfähigkeitsrente eines …
BGH, 06.07.1989 - IX ZR 75/88 Überprüfung der festgesetzten Rechtsmittelbeschwer durch den Rechtsanwalt in der …
OLG Köln, 31.01.2012 - 3 U 17/11 Inanspruchnahme des Frachtführers wegen verspäteter Übermittlung von …
BGH, 17.11.2005 - IX ZR 244/03 Wahrung des rechtlichen Gehörs im Zivilprozess
BGH, 18.10.1989 - IVa ZR 341/88 Entstehung eines Vermögensschadens durch einen verlorenen Prozess - …
OLG Stuttgart, 08.12.1998 - 12 U 152/98 Anspruch auf Strafverteidigerhonorar; Anspruch auf Schadensersatz wegen …
OLG München, 22.12.1993 - 7 U 6331/91 Grenzen der Pflichten eines steuerlichen Beraters
OLG Hamm, 04.11.1999 - 28 U 147/99 LG Stuttgart, 30.10.2002 - 27 O 211/02 Wirksamkeit eines Rücktritts nach einem keine synallagmatischen …
Rechtsprechung BGH, 01.06.1987 - II ZR 218/86 Volltextveröffentlichungen (2)
Anspruch eines Bauunternehmers gegen eine Bauherrengemeinschaft auf anteilige Begleichung einer Werklohnforderung, von entgangenem Gewinn, Stillstandskosten und Zinsaufwendungen - Unmittelbare Verpflichtung des einzelnen Bauherrn durch den von dem Baubetreuer mit einem Unternehmer abgeschlossenen Werkvertrag - Bestimmbarkeit der Mitglieder der Bauherrengemeinschaft - Genehmigung der von dem Baubetreuer bereits erteilten Aufträge durch späteren Eintritt in die Bauherrengemeinschaft
NJW 1987, 3255 (Ls.)
NJW-RR 1987, 1233
Wird zitiert von ... (2) LG Bonn, 27.01.2017 - 1 O 181/16 Auffahrunfall, Fahrspurwechsel, Anscheinsbeweis, QuoteDeshalb spricht zwar bei Auffahrunfällen grundsätzlich der erste Anschein für ein unfallursächliches Verschulden des Auffahrenden (BGH NJW 2012, 608; BGH NJW-RR 1987, 1233; KG NJW-RR 2014, 809, 810;… OLG München, Urt. v. 25.10.2013 - 10 U 964/13 = juris Rd.6 und Rd.18).
AG Mannheim, 30.11.2007 - 9 C 437/07 Ansprüche nach einem Verkehrsunfall: Haftungsverteilung bei einem Zusammenstoß …Für die Regeln des Straßenverkehrs erfolgt die Zuordnung einer Verkehrsfläche als Grundstücksausfahrt (§ 10 StVO) oder als Einmündung (§ 8 Abs. 1 StVO) jedoch nach dem Gesamtbild der äußerliche erkennbaren Merkmale (BGH, Urteil vom 23.06.1987 - VI ZR 296/86 - NJW-RR 1987, 1233).