Source: http://idur.de/category/sonderhefte/sonderdrucke/
Timestamp: 2017-08-17 21:09:39
Document Index: 240720298

Matched Legal Cases: ['§ 44', '§ 34', 'EuG', '§ 63', 'EuG', 'EuG', 'EuG']

Sonderdrucke – IDUR
29. Juni 2017 29. Juni 2017 von
– Erhalt von Feld- und Wegerandstreifen
– Leitfaden Zauneidechse – Arbeitshilfe für Stellungnahmen
– Rechtliche Bewertung des Spargelanbaus in Europäischen Schutzgebieten
– Präsentation Streitfall Waldschlösschenbrücke
– Leitfaden Alleenschutz und Musterstellungnahme
– Der rechtliche Schutz von Schwalbennestern an Gebäuden
Categories Sonderdrucke, Sonderhefte
Erhalt von Feld- und Wegerandstreifen
Deutschland hat sich wie die anderen Vertragsstaaten der vereinten Nationen in der Biodiversitäts-Konvention verpflichtet, den weiteren Verlust an biologischer Vielfalt zu stoppen. Entsprechend fordert das BNatSchG, dass als Grundsatz der guten fachlichen Praxis die zur Vernetzung von Biotopen erforderlichen Landschaftselemente zu erhalten und nach Möglichkeit zu vermehren sind. Welche Bedeutung hierbei der Erhaltung und Pflege von Feld- und Wegerandstreifen zukommt, wird in diesem Übersichtsbeitrag dargestellt.
Autorin ist Felicia Petersen, Rechtsanwältin und Mitarbeiterin bei IDUR.
Der Beitrag steht zum Download bereit unter
>> Erhalt von Feld- und Wegerandstreifen
Der Text wurde erstmals im Recht der Natur-Schnellbrief 202 veröffentlicht.
Leitfaden Zauneidechse – Arbeitshilfe für Stellungnahmen
20. Oktober 2016 20. Oktober 2016 von
In Zusammenarbeit mit dem Landesbüro anerkannter Naturschutzverbände (Brandenburg) hat der IDUR eine Arbeitshilfe für Stellungnahmen zur Zauneidechse erarbeitet. Autorin ist RAin Felicia Petersen.
Der Leitfaden steht zum Download bereit unter:
Zauneidechse (Laerta agilis) – Arbeitshilfe für Stellungnahmen
Ursache für den Rückgang der Zauneidechse ist vor allem die Zerstörung, Beeinträchtigung oder Beseitigung von Kleinstrukturen durch intensive Landwirtschaft und Flächenverbrauch durch Siedlungsentwicklung. Da die Öffentlichkeit und die anerkannten Naturschutzverbände in Planfeststellungs- als auch in Bauplanungsverfahren die Möglichkeit haben, Stellungnahmen abzugeben, soll diese Arbeitshilfe konkrete Schritte und Hinweise zur Verfüung stellen. Inhaltlicher Schwerpunkt sind für die streng geschützte Art (Anhang IV FFH-RL) die Zugriffsverbote des § 44 Abs. 1 Nr. 1 bis 3 Bundesnaturschutzgesetz.
Rechtliche Bewertung des Spargelanbaus in Europäischen Schutzgebieten
18. August 2016 von
Autor RA Tim Stähle, Berlin – veröffentlicht in LIGA LIBELL 158
Im Auftrag der Grünen Liga Brandenburg hat Rechtsanwalt Tim Stähle auf der Spargeltagung am 02.04.2016 in Potsdam einen Vortrag zur rechtlichen Bewertung des Spargelanbaus unter Folie in Europäischen Vogelschutzgebieten sogenannte Special Protection Areas (SPA) gehalten. Die Flächen für Spargelanbau unter Folie haben sich in den vergangenen Jahren in Brandenburg u. a. in SPA-Gebieten erheblich ausgedehnt. Tim Stähle kommt zu dem Ergebnis, dass für die bestehenden Spargelanbauflächen innerhalb eines SPA Gebietes eine sogenannte Verträglichkeitsprüfung gem. § 34 Abs. 1 S. 1 BNatSchG hätte durchgeführt werden müssen – jetzt also eine Pflicht zur nachträglichen Durchführung bestehe. Für die Erweiterung von Anbauflächen dürfte dies in Abhängigkeit vom Einzelfall ebenfalls gelten.
Da erfahrungsgemäß Behörden nicht von alleine in solchen Fällen tätig werden, schlägt Tim Stähle vor, dass Anwohner oder Naturschutzvereinigungen aktiv an die Untere Naturschutzbehörde herantreten können, um unter Bezugnahme auf die Rechtsprechung des EuGH die Durchführung einer nachträglichen Verträglichkeitsprüfung einzufordern. Sollte die Untere Naturschutzbehörde darauf nicht eingehen, gibt es unter Umständen die Möglichkeit dies im Wege der Verbandsklage gem. § 63 Abs. 2 Nr. 5 BNatSchG einzuklagen. Nähere Einzelheiten können in den ausführlichen Erläuterungen des Autors nachgelesen werden:
Stähle: Rechtliche Bewertung des Spargelanbaus in Europäischen Schutzgebieten.pdf
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Präsentation Streitfall Waldschlösschenbrücke
23. Februar 2016 1. März 2016 von
Mit Spannung wurde das Urteil des Europäischen Gerichtshofs (Urteil vom 14.01.2016, C-399/14) in der Sache „Wald-schlösschenbrücke“ erwartet. Die Hoffnung bestand, dass dieses zur Auslegung und Handhabung des europäischen Habitatschutzrechts für das deutsche Fachplanungsrecht einige Klärung bringen würde. Wie jedoch häufig bei Urteilen des EuGH, werden die Erwartungen nur teilweise erfüllt.
Eine Zusammenstellung des langjährigen Verlaufs der juristischen Auseinandersetzungen ist in >>> dieser Präsentation zu finden.
Eine ausführliche Besprechung des EuGH-Urteils kann in unserem Schnellbrief 194 nachgelesen werden.
Leitfaden Alleenschutz und Musterstellungnahme
13. August 2015 28. Juli 2016 von
In Zusammenarbeit mit dem Landesbüro anerkannter Naturschutzverbände (Brandenburg) hat der IDUR einen Leitfaden bzw. Musterstellungnahme zum Thema Alleenschutz in Brandenburg entwickelt. Autorin ist RAin Felicia Petersen.
Alleenschutz – Leitfaden und Musterstellungnahme
Hintergrund dieses Leitfadens ist, dass obwohl die brandenburgischen Alleen geschützt sind, es nach wie vor zahlreiche Eingriffe in den Alleebaumbestand gibt: unsachgemäße Schnittmaßnahmen, Ausbau von Straßen, Geh- oder Radwegen, Leitungsverlegungen etc. Im Zuge dessen zeigen sich Schädigungen in vielen Fällen erst Jahre später – die Lebenserwartung der Bäume wird dadurch oft erheblich herabgesetzt.
Der Leitfaden soll helfen, schnell und unkompliziert Stellungnahmen zu schreiben. Da allgemeine Formulierungen grundsätzlich nicht auf den Einzelfall passen, gliedert sich dieser Leitfaden in einen rechtlichen und einen fachlichen Teil. Ein Prüfschema soll dann eine Selektion der vorangegangenen Inhalte für die jeweilige Stellungnahme ermöglichen. Desweiteren runden der Artenschutz und weitere Vorschriften zum Schutz der Alleen den Leitfaden ab. Schließlich können Formulierungshilfen für die Stellungnahme genutzt werden, um den Einstieg zum Abfassen einer Stellungnahme zu erleichtern.
Categories Sonderdrucke
Sonderdruck: Der rechtliche Schutz von Schwalbennestern an Gebäuden
4. August 2015 29. Juni 2017 von
Dieser Beitrag ist eine leicht überarbeitete Fassung aus dem Recht der Natur-Schnellbrief Nr. 187, November/Dezember 2014. Die Autoren sind RA Andreas Lukas und RAin Felicia Petersen.
LUKAS, PETERSEN: Rechtliche Schutz von Schwalbennestern, IDUR 2014
– Erhalt von Feld- und Wegerandstreifen – Leitfaden Zauneidechse – Arbeitshilfe für Stellungnahmen – Rechtliche Bewertung des Spargelanbaus in Europäischen …
Deutschland hat sich wie die anderen Vertragsstaaten der vereinten Nationen in der Biodiversitäts-Konvention verpflichtet, den weiteren Verlust an biologischer Vielfalt …
Recht der Natur-Schnellbrief 202, Mai/Juni
2017 IDUR-Schnellbrief 202 Aus dem Inhalt: Bundestag verabschiedet Umwelt-Rechtsbehelfsgesetz OVG Greifswald stärkt Vogel- und Landschaftsschutz Entwurf eines Gesetzes zur Modernisierung …
Bundesfachtagung Naturschutzrecht 2017 in Kassel, 21./22.09.
Der Bundesverband Beruflicher Naturschutz e. V. (BBN) führt diese in Zusammenarbeit mit Prof. Dr.-Ing. Dr. iur. Andreas Mengel, Fachgebiet Landschaftsentwicklung/Umwelt- …
Recht der Natur-Schnellbrief 201, März/April
2017 IDUR-Schnellbrief 201 Aus dem Inhalt: EuGH gibt Umweltvereinigungen weitere Klagerechte Klagerechte von Umweltvereinigungen wegen Verstoßes gegen artenschutzrechtliche Verbote gem. …