Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=BFH/NV%202009,%201543
Timestamp: 2019-10-23 14:27:41
Document Index: 385446530

Matched Legal Cases: ['§ 50', '§ 50', 'EuG', '§ 44', '§ 50', '§ 44', '§ 50']

Erlass eines Freistellungsbescheids oder eine Änderung oder Aufhebung der Steueranmeldung als Voraussetzung für die Erstattung einbehaltener und abgeführter Kapitalertragsteuer; Analoge Anwendung von § 50d Abs. 1 Einkommensteuergesetz 2002 ( EStG ) auf einen ...
Erlass eines Freistellungsbescheids oder eine Änderung oder Aufhebung der Steueranmeldung als Voraussetzung für die Erstattung einbehaltener und abgeführter Kapitalertragsteuer; Analoge Anwendung von § 50d Abs. 1 Einkommensteuergesetz 2002 (EStG) auf einen ...
Kurznachricht zu "Anmerkungen zum Urteil des BFH vom 22.4.2009, Az.: I R 53/07 (Kapitalertragssteuer bei beschränkt steuerpflichtiger Kapitalgesellschaft: Bei Vermeidung der Doppelbesteuerung durch ein DBA kein Verstoß gegen Gemeinschaftsrecht)" von RA/StB Prof. Dr. Dr. h.c. ...
Zusammenfassung von "Anmerkung zum Urteil des BFH vom 22.4.2009, Az.: I R 53/07 (Keine Erstattung von 15%-KapESt an schweizerische KapGes. als Dividendenempfänger - Anmeldung der KapESt ist rechtlicher Grund für...)" von StB Dr. Jan F. Bron, LL.M., original erschienen in: DB 2009 ...
Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BFH vom 22.04.2009, Az.: I R 53/07 (Gewinnverwendung: Einbehaltung von Kapitalertragsteuer bei beschränkt steuerpflichtiger Kapitalgesellschaft kein Verstoß gegen Gemeinschaftsrecht bei Vermeidung der Doppelbesteuerung durch ...)" von ...
BFH/NV 2009, 1543
Das Urteil des BFH vom 22. April 2009 (I R 53/07, BFHE 224, 556, BFH/NV 2009, 1543) wende die seit 2006 vom EuGH aufgestellten Grundsätze über die Niederlassungsfreiheit falsch an und werde deshalb in der Literatur zu Recht heftig kritisiert (vgl. Schön, IStR 2009, 555; Rehm/Nagel, GmbHR 2009, 844).
Insoweit sei auf das zu einer dem Streitfall ähnlichen Sachverhaltskonstellation ergangene BFH-Urteil vom 22. April 2009 (I R 53/07, a.a.O.) zu verweisen.
Zuständig für die Entscheidung über dieses Freistellungsbegehren wäre aber das örtlich zuständige Finanzamt und nicht das BZSt (vgl. BFH-Urteil vom 22. April 2009 I R 53/07, a.a.O., m.w.N.; Gosch, BFH/PR 2009, 333, 335; Benecke, IStR 2009, 777).
Dabei gehe es somit nicht mehr um eine entsprechende Anwendung des § 44d Abs. 2 EStG 1999 oder des § 50d Abs. 1 Satz 2 EStG 1999 wie in dem vom BFH in seinem Urteil vom 22. April 2009 (I R 53/07, BFHE 224, 556, BFH/NV 2009, 1543) entschiedenen Fall, sondern um eine europarechtskonforme unmittelbare Anwendung des § 44d Abs. 2 EStG 1999 und des § 50d Abs. 1 Satz 2 EStG 1999.