Source: https://www.dtad.de/details/Dienstleistungen_von_Architekturbueros_30449_Hannover-11253712_3
Timestamp: 2018-05-26 21:53:25
Document Index: 357154408

Matched Legal Cases: ['§ 33', '§ 33', '§ 33', '§ 34', '§ 4', '§ 4', '§ 33']

Ausschreibung - Dienstleistungen von Architekturbüros in Hannover (ID:11253712)
> DTAD-ID: 11253712
Objektplanung Gebäude § 33 ff HOAI für die Sanierung, Umbau und Erweiterung der Grundschule Kastanienhof in Hannover. Die GS Kastanienhof ist eine 2-zügige Grundschule im Stadtbezirk 10...
Kontaktstelle: Landeshauptstadt Hannover, Zentrale Submission
Objektplanung Gebäude § 33ff HOAI für GS Kastanienhof in Hannover – Sanierung und Erweiterung zur Ganztagsschule.
Objektplanung Gebäude § 33 ff HOAI für die Sanierung, Umbau und Erweiterung der Grundschule Kastanienhof in Hannover.
Die GS Kastanienhof ist eine 2-zügige Grundschule im Stadtbezirk 10 Linden-Limmer. Die Schule besteht aus mehreren Gebäudeteilen aus unterschiedlichen Baujahren. Die beiden 3-geschossigen Haupt-Gebäudetrakte sind im Jahr 1899 bzw. 1908 erbaut worden und mit einem 1-geschossigen Zwischenbau aus dem Jahr 1967 verbunden, der die Pausenhalle und Sanitärräume beinhaltet. Der nördliche Bau der beiden Hauptgebäude steht unter Denkmalschutz.
Die GS Kastanienhof soll zur inklusiven Ganztagsschule umgebaut und für eine 4-zügige Nutzung erweitert werden. Der erforderliche Raumbedarf nach Standardraumprogramm der Landeshauptstadt Hannover lässt sich in den Bestandsgebäuden allein nicht abbilden. Die Schule ist deshalb um einen Erweiterungsbau zu ergänzen. Ein weiteres wichtiges Ziel ist die Gesamtsanierung und Barrierefreiheit der Bestandsgebäude sowie die erforderlichen Brandschutzmaßnahmen. Der Umgang mit dem denkmalgeschützten nördlichen Gebäudeteil ist dabei von besonderer Bedeutung.
Die Planung erfolgt auf Grundlage einer bereits vorhandenen Machbarkeitsstudie, beauftragt werden sollen die Grundleistungen der LP 2-9 gem. § 34 HOAI 2013. Es gelten die Standards der Landeshauptstadt Hannover für Schulmensen und die energeti-schen Anforderungen ENEV-30 % für den Gebäudebestand sowie der Passivhausstandard bei Neubauten. Für die Baumaßnahme steht ein Gesamtinvestitionsvolumen von 8 700 000 EUR brutto (KG 200-700) zur Verfügung. Der geplante Baubeginn ist voraussichtlich 2017, die geplante Fertigstellung einschließlich der Außenanlagen voraussichtlich 2019.
Der Auftraggeber beabsichtigt, bei Fortsetzung der Planung und Ausführung der Baumaßnahme weitere Leistungen – einzeln oder im Ganzen – abzurufen.
Bei der Entscheidung über den Abruf der weiteren Leistungen wird der Auftraggeber berücksichtigen, dass diese in der Regel unter anderem die Genehmigung der HU-Bau-/Bauunterlage voraussetzt.
Besondere Leistungen müssen vor Ausführung schriftlich vereinbart werden. (entspr. HOAI Vertrag LHH).
359673-2015
2015/S 198-359673
19/0932/15
Zur Verhandlung sind von den ausgewählten Wirtschaftsteilnehmern auf der Grundlage einer Aufgabenbeschreibung konzeptionelle Nutzungs- und Gestaltungsvorschläge einzureichen.
Alle Teilnehmer, die zur Verhandlung aufgefordert werden, und welche die Aufgaben vollständig und wertbar bearbeiten, erhalten eine Aufwandsentschädigung.
Teilnahmeanträge sowie die geforderten Erklärungen und Unterlagen sind bis zum unter IV.3.4) genannten Zeitpunkt, schriftlich und rechtsverbindlich unterschrieben in einfacher Ausfertigung an die unter Ziffer I.1) genannte Stelle zu übersenden.
30.10.2015 - 13:00 Uhr
06.11.2015 - 13:00 Uhr
Nachweis bzw. Eigenerklärung darüber, dass eine Berufshaftpflichtversicherung für Personenschäden und für Sach- und Vermögensschäden je Schadensfall bei einem in der EU zugelassenen Versicherer abgeschlossen ist, oder im Auftragsfall abgeschlossen wird. Ergänzend siehe hierzu unter Abschnitt III.2.2).
Gemäß HOAI in der zur Beauftragung gültigen Fassung.
Ergänzend die AVB für Architekten und Ingenieure des Auftraggebers.
Die AVB sind bei der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle erhältlich.
a) Eigenerklärung(en), dass keine Ausschlusskriterien gemäß § 4 der VOF (2009) vorliegen.
Bei Bietergemeinschaften muss die Eigenerklärung, dass keine Ausschlusskriterien gem. § 4 VOF 2009 vorliegen, von allen Mitgliedern erbracht werden.
b) Nachweis der Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt/in.
c) Nachweis der Vertretungsvollmacht desjenigen, der den Bieter bzw. die Bietergemeinschaft vertritt. Bei Bietergemeinschaften ist zusätzlich eine Bietergemeinschaftserklärung vorzulegen.
Nachweise einer Haftpflichtversicherung je Versicherungsfall in Höhe von:
— bei Sachschäden min. 300 000 EUR
— bei Personenschäden min. 1 500 000 EUR
Eigenerklärung, dass im Auftragsfall eine den v. g. Anforderungen entsprechende Versicherung abgeschlossen wird.
Erklärung über den Gesamtumsatz (Honorarsummen) in den letzten 3 Geschäftsjahren.
a) Referenzobjekt 1:
Ein realisiertes Neubauvorhaben im denkmalgeschützten Kontext aus dem Bereich Bildungseinrichtungen, mit einem Investitionsvolumen (KG 200-700) von mind. 2 000 000 EUR. Das Objekt kann auch im baulichen/räumlichen Kontext mit dem unter Ziffer III.2.3) b) geforderten Sanierungsobjekt stehen.
b) Referenzobjekt 2:
Ein realisiertes Sanierungsvorhaben mit einer Bauausführung im laufenden Betrieb des Nutzers mit einem Investitionsvolumen (KG 200-700) von min. 2 000 000 EUR.
Das Objekt kann auch im baulichen/räumlichen Kontext mit dem unter Ziffer III.2.3) a) geforderten Neubauobjekt stehen.
c) Referenzobjekt 3:
Ein Bauvorhaben aus dem Bereich Essenversorgungs-einrichtungen (Mensen, Kantinen einschließlich Küchenbereich) mit einem Investitionsvolumen (KG 200-700) von mind. 500 000 EUR. Das Investitionsvolumen bezieht sich nur auf die Essensversorgungseinrichtung (Küchen-, Personal-, Technikbereich, Speisesaal).
Es ist je Referenzobjekt nur 1 Projekt einzureichen und es wird je Referenzobjekt nur 1 Projekt gewertet.
Bauliche Fertigstellung der Referenzobjekte zwischen 2009 und 07/2015.
Darstellung der Bausummen gegliedert nach DIN 276.
Darstellung aller dabei selbst erbrachten Leitungsphasen gem. § 33 HOAI.
Angabe eines/er Referenzgebers/in.
d) Auflistung der Qualifikation der Führungskräfte und der Projektleiter/innen, die für die Bearbeitung dieses Bauvorhabens vorgesehen würden.
e) Eigenerklärung über die Anzahl, Qualifikation und Bürozugehörigkeit des technischen Personals mit festem Anstellungsvertrag.
Alle Nachweise sind gem. einer vorgegebenen Kurzform (Unterlage 1) einzureichen. Die Unterlage ist bei der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle erhältlich.
Darüber hinaus sind die Referenzobjekte jeweils separat in Aussagekräftiger, bewertbarer Form darzustellen.
(Anlagen max. DIN A4 mit Verweis auf das Referenzobjekt).