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Timestamp: 2016-10-25 15:43:42
Document Index: 221260229

Matched Legal Cases: ['Art. 17', 'Art. 71', 'Art. 24', 'Art. 82', 'Art. 86', 'Art. 89', 'Art. 89', 'Art. 1', 'Art. 89', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 95', 'Art. 106', 'Art. 42', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 95', 'Art. 105', 'Art. 518', 'BGE', 'Art. 518', 'Art. 639', 'BGE', 'Art. 518', 'Art. 1', 'Art. 4', 'Art. 41', 'Art. 107', 'Art. 41', 'Art. 10', 'Art. 14', 'Art. 14', 'Art. 63', 'Art. 41', 'BGE', 'BGE', 'Art. 79', 'Art. 80', 'BGE', 'Art. 89', 'Art. 6', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 14', 'Art. 14', 'BGE', 'Art. 81', 'in fine', 'Art. 25', 'BGE', 'BGE', 'Art. 12', 'Art. 17', 'Art. 17', 'Art. 17', 'Art. 14', 'BGE', 'BGE', 'Art. 42', 'Art. 120', 'Art. 47', 'Art. 49', 'BGE', 'Art. 17', 'BGE', 'BGE', 'Art. 17', 'Art. 17', 'BGE', 'Art. 17', 'Art. 29', 'Art. 29', 'Art. 17', 'Art. 17', 'Art. 12', 'Art. 17', 'Art. 105', 'BGE', 'BGE', 'Art. 394', 'Art. 33', 'Art. 17', 'BGE', 'Art. 19', 'Art. 8', 'Art. 14', 'Art. 2', 'Art. 37', 'Art. 39', 'EuG', 'Art. 123', 'Art. 29', 'Art. 105', 'Art. 107', 'Art. 59', 'Art. 14', 'Art. 16', 'BGE', 'Art. 1', 'BGE', 'BGE', 'Art. 16', 'Art. 102', 'Art. 102', 'Art. 104', 'Art. 104', 'BGE', 'Art. 133', 'Art. 127', 'BGE', 'Art. 17', 'Art. 127', 'in fine', 'Art. 65', 'Art. 66', 'Art. 66']

2C_188/2010 (24.01.2011)
2C_188/2010, 2C_194/2010
2C_194/2010
X.________AG,
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Franz Schenker,
Beschwerdef�hrerin 1,
C.________, Rechtsanwalt, als Willensvollstrecker im
Nachlass von B.________,
D.________, Rechtsanwalt, als Willensvollstrecker im
Nachlass von A.________,
Eidgen�ssische Steuerverwaltung, Hauptabteilung Direkte Bundessteuer,
Verrechnungssteuer, Stempelabgaben, Eigerstrasse 65,
2C_188/2010
Eidgen�ssische Steuerverwaltung, Hauptabteilung Direkte Bundessteuer, Verrechnungssteuer, Stempelabgaben, Eigerstrasse 65, 3003 Bern,
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Franz Schenker, Beschwerdegegnerin,
C.________, Rechtsanwalt, als Willensvollstrecker im Nachlass von B.________,
D.________, Rechtsanwalt, als Willensvollstrecker im Nachlass von A.________,
Verrechnungssteuer (�berw�lzung der Verrechnungssteuer; Verj�hrung der Regressforderung),
Beschwerden gegen das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts, Abteilung I, vom 21. Januar 2010.
Die Y.________AG erwarb am 23. Mai 1989 insgesamt 30'000 Partizipationsscheine von vier Parteien, darunter auch von B.________ und A.________. Anschliessend annullierte sie das Partizipationsscheinkapital. Die Eidgen�ssische Steuerverwaltung betrachtete den Tatbestand als direkte Teilliquidation und erhob darauf mit Verf�gung vom 15. November 1996 die Verrechnungssteuer in der H�he von Fr. 7'231'700.--. Mit Urteil vom 15. November 2001 (ASA 71 S. 314 ff., 2A.420/2000) best�tigte das Bundesgericht letztinstanzlich die Verrechnungssteuer. Die auf B.________ zu �berw�lzende Verrechnungssteuer belief sich auf Fr. 2'256'275.--, f�r A.________ betrug sie Fr. 1'952'300.--.
Am 30. September 2002 bezahlte die Y.________AG die Verrechnungssteuer und �berw�lzte sie auf die Leistungsempf�nger. Mit Zahlungsbefehl vom 24. Oktober 2002 liess sie B.________ f�r die Verrechnungssteuer im Betrag von Fr. 2'256'275.-- (Betreibung Nr. 30889) betreiben. Ein weiterer Zahlungsbefehl vom 24. Oktober 2002 erging auch gegen�ber A.________ f�r die Verrechnungssteuer in der H�he von Fr. 1'952'275.-- (Betreibung Nr. 12053). Die Betriebenen erhoben Rechtsvorschlag.
Am 11. November 2002 stellte die Eidgen�ssische Steuerverwaltung der Y.________AG die Verzugszinsen auf der versp�tet bezahlten Verrechnungssteuer im Betrag von Fr. 1'298'514.-- in Rechnung. Ein Wiedererw�gungsgesuch wies sie ab, worauf die Y.________AG die Verzugszinsen am 17. Januar 2003 bezahlte. Mit Zahlungsbefehlen vom 29. bzw. 30. Januar 2003 liess die Y.________AG A.________ und B.________ auch f�r diese Forderung betreiben (Betreibungen Nr. 32419 und 13602). Diese erhoben je Rechtsvorschlag.
Am ... starb B.________ und am ... A.________. Als Willensvollstrecker wurden die Rechtsanw�lte C.________ f�r den Nachlass der B.________ und D.________ f�r den Nachlass von A.________ ernannt.
Mit Gesuch vom 4. April 2003 gelangte die Y.________AG an die Eidgen�ssische Steuerverwaltung mit (sinngem�ss) den folgenden Rechtsbegehren:
1. Die Leistungsempf�nger seien zu verpflichten, der Gesuchstellerin die Verrechnungssteuer zu erstatten, und es sei in den Betreibungen Nr. 30889 und Nr. 12053 die definitive Rechts�ffnung zu erteilen.
2. Die Leistungsempf�nger seien zu verpflichten, der Gesuchstellerin die Verzugszinsen, welche diese der Eidgen�ssischen Steuerverwaltung bezahlen musste, nebst Zins zu 5 % ab Datum der Zahlung (17. Januar 2003), zu ersetzen und es sei in den Betreibungen Nr. 32419 und Nr. 13602 die definitive Rechts�ffnung zu erteilen.
3. Die Leistungsempf�nger seien zu verpflichten, der Gesuchstellerin auf dem Verrechnungssteuerbetrag ab Datum der Zahlung der Steuerforderung (1. Oktober 2002) einen Zins von 5 % zu zahlen.
Mit Entscheid Nr. 1508 vom 12. Januar 2005 - best�tigt auf Einsprache hin am 28. Februar 2006 - befand die Eidgen�ssische Steuerverwaltung, die Y.________AG habe die bezahlten Verrechnungssteuern auf die Erbengemeinschaften der B.________ und des A.________ zu �berw�lzen; die beiden Erbengemeinschaften h�tten der Y.________AG den Betrag von Fr. 2'256'275.-- resp. Fr. 1'952'300.-- zu bezahlen. Hingegen erachtete sich die Eidgen�ssische Steuerverwaltung nicht zust�ndig, die Rechts�ffnung zu erteilen oder �ber die Verzugszinsforderungen zu befinden, weil hier�ber der Zivilrichter zu entscheiden habe.
Gegen den Einspracheentscheid der Eidgen�ssischen Steuerverwaltung f�hrten sowohl die X.________AG, welche die Y.________AG durch Fusion mit Aktiven und Passiven �bernommen hatte, wie auch die beiden Willensvollstrecker in eigenem Namen Beschwerde bei der Eidgen�ssischen Steuerrekurskommission.
Die X.________AG hielt an den Rechtsbegehren gem�ss Gesuch der Y.________AG vom 4. April 2003 fest, soweit diesen nicht entsprochen worden war.
Die beiden Willensvollstrecker beantragten �bereinstimmend, es sei der Einspracheentscheid der Eidgen�ssischen Steuerverwaltung vollst�ndig - jedenfalls aber hinsichtlich der teilweisen Gutheissung der Einsprache der Y.________AG und der Abweisung der Einsprachen der Leistungsempf�nger - aufzuheben.
Das Bundesverwaltungsgericht, welches die Beschwerdeverfahren von der Eidgen�ssischen Steuerrekurskommission �bernommen hatte, vereinigte die drei Verfahren. Mit Urteil vom 21. Januar 2010 hiess es die Beschwerden der beiden Willensvollstrecker gut und hob den Einspracheentscheid der Eidgen�ssischen Steuerverwaltung vom 28. Februar 2006 auf; die Beschwerde der X.________AG wies es ab. Das Gericht erachtete die Regressforderungen der X.________AG gegen�ber den Nachl�ssen von A.________ und B.________ als absolut verj�hrt. Gegen�ber B.________ ist nach Ansicht des Gerichts auch die relative Verj�hrung von f�nf Jahren eingetreten (Art. 17 Abs. 1 und 3 des Bundesgesetzes �ber die Verrechnungssteuer vom 13. Oktober 1965, VStG; SR 642.21).
Gegen den Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts vom 21. Januar 2010 f�hren sowohl die X.________AG (Beschwerdef�hrerin 1, Verfahren 2C_194/2010) wie auch die Eidgen�ssische Steuerverwaltung (Beschwerdef�hrerin 2, Verfahren 2C_188/2010) Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten.
Die X.________AG beantragt sinngem�ss, die inzwischen bekannt gewordenen Erben seien in das Verfahren aufzunehmen und - zusammen mit dem jeweiligen Willensvollstrecker - solidarisch zu verpflichten, der X.________AG die bezahlte Verrechnungssteuer zu verg�ten; eventuell sei die Sache an die Vorinstanz zur�ckzuweisen, damit diese �ber die Solidarforderungen neu befinden k�nne (Antr�ge 1-3). Die Vorinstanz sei anzuweisen, alle im vorinstanzlichen Verfahren gestellten Rechtsbegehren materiell zu behandeln (Antrag 4.1); eventualiter habe das Bundesgericht die entsprechenden Begehren zu behandeln und gutzuheissen (Antr�ge 4.2 - 4.2.10).
Die Eidgen�ssische Steuerverwaltung stellt folgende Antr�ge:
"1. Das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 21. Januar 2010 sei aufzuheben.
2. Es sei festzustellen, dass die Eidgen�ssische Steuerverwaltung einzig dazu gehalten war, zu Handen der Beschwerdef�hrerin 1 eine Feststellungsverf�gung zu erlassen, wonach die in Rede stehende Verrechnungssteuer tats�chlich geschuldet war, mithin auch zu Recht entrichtet wurde und auf die Leistungsempf�nger zu �berw�lzen ist.
3. Es sei festzustellen, dass die Verrechnungssteuer sowohl hinsichtlich der Erhebung derselben als auch mit Bezug auf die �berw�lzung keiner absoluten Verj�hrung unterliegt."
Die X.________AG schliesst auf Abweisung der Beschwerdeantr�ge 2 und 3 der Eidgen�ssischen Steuerverwaltung (soweit darauf einzutreten ist).
Die Eidgen�ssische Steuerverwaltung beantragt, die Beschwerde der X.________AG sei abzuweisen, soweit sich die Beschwerde gegen die Eidgen�ssische Steuerverwaltung "als Partei" im �berw�lzungsverfahren zwischen der X.________AG und den Leistungsempf�ngern richte.
Sowohl C.________ (Beschwerdegegner 1) wie auch D.________ (Beschwerdegegner 2) beantragen in ihrer Eigenschaft als Willensvollstrecker mit zwei praktisch gleichlautenden Eingaben Abweisung der Beschwerden, soweit darauf einzutreten sei.
1.1 Die beiden Beschwerden betreffen das gleiche Urteil in ein und derselben Streitsache mit den gleichen Verfahrensbeteiligten. Inhaltlich stehen die beiden Verfahren in einem engen Zusammenhang. Es ist angezeigt, die beiden Verfahren - wie von den Beschwerdegegnern beantragt - zu vereinigen und �ber die Streitpunkte in einem Urteil zu befinden (Art. 71 BGG in Verbindung mit Art. 24 BZP).
1.2 Entscheide des Bundesverwaltungsgerichts auf dem Gebiet der Verrechnungssteuer k�nnen mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten angefochten werden (Art. 82 lit. a, Art. 86 Abs. 1 lit. a BGG). Die Beschwerdef�hrerin 1 (Verfahren 2C_194/2010) ist durch den angefochtenen Entscheid in ihren verm�gensrechtlichen Interessen betroffen und zur Beschwerde legitimiert (Art. 89 Abs. 1 BGG). Das Beschwerderecht steht auch der Eidgen�ssischen Steuerverwaltung zu (Art. 89 Abs. 2 lit. a BGG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 2 der Verordnung �ber die Verrechnungssteuer [VStV; SR 642.211]).
1.3 Rechtsbegehren sind nur zul�ssig, soweit an ihnen ein schutzw�rdiges Interesse, das rechtlicher oder tats�chlicher Natur sein kann, aber aktuell und praktisch sein muss, besteht (Art. 89 Abs. 1 lit. c BGG; BGE 136 V 7 E. 2.1; 134 II 120 E. 2.1; 133 II 400 E. 2.2). Das gilt auch f�r Feststellungsbegehren. An einem unmittelbaren und schutzw�rdigen Interesse am Erlass eines Feststellungsentscheids fehlt es namentlich, wenn das Rechtsschutzinteresse durch ein rechtsgestaltendes Urteil gewahrt werden kann (BGE 136 I 87 nicht publ. E. 1; 136 II 281 nicht publ. E. 1.2).
1.4 Die Beschwerdef�hrerin 2 (Verfahren 2C_188/2010) verlangt eine Feststellung durch das Bundesgericht des Inhalts, dass sie �ber die Regressforderung einzig im Rahmen einer Feststellungsverf�gung zu befinden habe (vgl. Beschwerdeantrag 2, oben Sachverhalt E). Sie begr�ndet das damit, dass der Rechtsstreit zwischen der verrechnungssteuerpflichtigen Gesellschaft und den Leistungsempf�ngern vor dem Zivilrichter auszutragen sei und sie daher lediglich einen Entscheid �ber Bestand der Regressforderung und Person des Regressschuldners treffen, nicht aber den Rechtsvorschlag beseitigen und Rechts�ffnung erteilen k�nne. Sie habe denn auch in ihrem Entscheid vom 12. Januar 2005 in feststellender Weise die von der �berw�lzung betroffene Forderung umschrieben und im Einspracheentscheid vom 28. Februar 2006 best�tigt.
Wenn aber - gem�ss diesen Ausf�hrungen - bereits der Einspracheentscheid hinsichtlich der Regressforderung einer Feststellungsverf�gung entspricht, so gen�gt es, die Aufhebung des Entscheids der Vorinstanz und Best�tigung des Einspracheentscheides zu verlangen, und ist nicht ersichtlich, welches weitergehende Interesse die Beschwerdef�hrerin 2 an einer Feststellung haben k�nnte. Auch wenn das Beschwerderecht der Beh�rde grunds�tzlich kein besonderes Interesse an der Anfechtung voraussetzt und das �ffentliche Interesse an der richtigen und einheitlichen Anwendung des Bundes(verwaltungs)rechts gen�gt, steht es nur zur Behandlung von konkreten Rechtsfragen und nicht f�r theoretische Rechtsabkl�rungen offen (ausf�hrlich BGE 135 II 338 E. 1.2.1).
Das Gleiche gilt f�r den Beschwerdeantrag 3, wonach festzustellen sei, dass die Verrechnungssteuer wie auch die Regressforderung (Forderung aus der �berw�lzung der Verrechnungssteuer auf die beg�nstigte Person) keiner absoluten Verj�hrung unterl�gen. In diesem Sinne wurde bereits im Einspracheentscheid entschieden und gen�gt es, Aufhebung des angefochtenen Urteils und Best�tigung des Einspracheentscheids zu verlangen.
Auf die Feststellungsbegehren ist folglich nicht einzutreten. Sie k�nnen aber in Verbindung mit der Beschwerdebegr�ndung zwanglos dahingehend verstanden werden, dass mit der Aufhebung des angefochtenen Entscheids des Bundesverwaltungsgerichts der Einspracheentscheid wieder hergestellt werden soll. Insoweit kann auf die Beschwerde 2C_188/2010 eingetreten werden.
1.5 Insoweit ist auf die beiden Beschwerden einzutreten. Es kann mit ihnen unter anderem die Verletzung von Bundesrecht ger�gt werden (Art. 95 lit. a BGG). Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG), doch pr�ft es, unter Ber�cksichtigung der allgemeinen R�ge- und Begr�ndungspflicht (Art. 42 Abs. 2, Art. 106 Abs. 2 BGG), grunds�tzlich nur die geltend gemachten Rechtswidrigkeiten (BGE 133 II 249 E. 1.4.1 S. 254).
Der von der Vorinstanz festgestellte Sachverhalt ist f�r das Bundesgericht verbindlich, soweit er nicht offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (Art. 105 Abs. 1 BGG).
2.1 Die vorliegenden Verfahren wurden bisher im Namen der Willensvollstrecker gef�hrt. Demgegen�ber verlangt die Beschwerdef�hrerin 1 (Verfahren 2C_194/2010), dass auch die Erben pers�nlich in das Verfahren aufgenommen werden.
2.2 Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts ist der Willensvollstrecker in Prozessen um Aktiven und Passiven der Erbschaft Partei, soweit ihm gem�ss Art. 518 ZGB die Verwaltung der betreffenden Erbschaftswerte zusteht (BGE 94 II 141 E. 1; 129 V 113 E. 4.2; Urteil 5P.355/2006 vom 8. November 2006, in Pra 2007 Nr. 47 S. 305 nicht publ. E. 3; vgl. Martin Karrer, in Basler Kommentar, Zivilgesetzbuch II, 3. Aufl. 2007; N. 70 zu Art. 518 ZGB). Es gilt im Erbrecht die Universalsukzession, doch haften die Erben �ber das Empfangene hinaus mit ihrem ganzen Verm�gen f�r die Schulden des Erblassers, wenn sie die Erbschaft antreten (Art. 639 Abs. 1 ZGB). Im Rahmen der Steuersukzession wird allerdings aus Billigkeitsgr�nden h�ufig bestimmt, dass die Erben nur bis zur H�he ihrer Erbteile haften (vgl. Blumenstein/Locher, System des schweizerischen Steuerrechts, 6. Aufl. 2002, S. 75). Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts erfasst ein gegen den Willensvollstrecker gerichtetes Urteil nur die zur Erbschaft geh�renden Verm�genswerte. Der Gl�ubiger, der zugleich auf die unverteilte Erbschaft und das pers�nliche Verm�gen eines Erben greifen will, muss daher sowohl gegen diesen Erben als auch gegen den Willensvollstrecker klagen, die beide passivlegitimiert sind (BGE 116 II 131 E. 3b und 4 und dazu Karrer, a.a.O., N. 77 zu Art. 518 ZGB, mit Hinweisen).
2.3 Das Gesuch der Rechtsvorg�ngerin der Beschwerdef�hrerin 1 (Y.________AG) vom 4. April 2003 im Administrativverfahren der Eidgen�ssischen Steuerverwaltung richtete sich gegen B.________ und A.________ als Regresspflichtige. Deren Rechtsvertreter waren damals die Rechtsanw�lte Dr. C.________ und Dr. D.________, die heutigen Beschwerdegegner 1 und 2 (Verfahren 2C_194/2010 und 2C_188/2010). Nachdem die Leistungsempf�nger am ... bzw. ... verstorben waren, mussten die Rechtsanw�lte das Verfahren in eigenem Namen als Willensvollstrecker fortf�hren. Als Vertreter der Erben h�tten sie Vollmachten ben�tigt, die sie nicht beibringen wollten oder konnten. Zwar bestand die Y.________AG im zweiten Schriftenwechsel im Verfahren vor der Eidgen�ssischen Steuerverwaltung darauf, dass die Erben pers�nlich in das Verfahren einbezogen w�rden, doch waren diese damals der Beschwerdef�hrerin nicht bekannt. Der Entscheid Nr. 1508 der Eidgen�ssischen Steuerverwaltung vom 12. Januar 2005 wie auch der Einspracheentscheid vom 28. Februar 2006 richteten sich daher gegen die beiden Rechtsanw�lte in ihrer Funktion als Willensvollstrecker.
W�hrend der Rechtsh�ngigkeit der Sache beim Bundesverwaltungsgericht erhielt die Beschwerdef�hrerin 1 Kenntnis von den Erben und verlangte sie, dass auch diese in das Verfahren einbezogen w�rden. Allerdings befand sich das Verfahren in diesem Zeitpunkt bereits in einem fortgeschrittenen Stadium (zweiter Schriftenwechsel), weshalb eine Ausdehnung des Verfahrens auf weitere Parteien nicht in Betracht kam (s. auch Urteil 5P.355/2006 vom 8. November 2006, in Pra 2007 Nr. 47 S. 305 nicht publ. E. 3.2).
Im bundesgerichtlichen Verfahren sind daher die Willensvollstrecker aufgrund ihrer gesetzlichen Befugnis Gegenpartei, nicht die Erben pers�nlich.
3.1 Die Verrechnungssteuer auf der geldwerten Leistung aus direkter Teilliquidation im Zusammenhang mit dem R�ckkauf der Partizipationsscheine und deren Annullierung ist vorliegend nicht umstritten. Zum Ertrag auf beweglichem Kapitalverm�gen, welcher gem�ss Art. 1 Abs. 1 VStG der Verrechnungssteuer unterliegt, z�hlen nach Art. 4 Abs. 1 lit. b VStG namentlich alle Gewinnanteile auf den von einer schweizerischen Gesellschaft ausgegebenen Partizipationsscheinen. Steuerpflichtig ist die Beschwerdef�hrerin 1 als Rechtsnachfolgerin der Y.________AG. Mit Urteil vom 15. November 2001 (ASA 71 S. 314 ff., 2A.420/2000) best�tigte das Bundesgericht letztinstanzlich den Entscheid der Eidgen�ssischen Steuerverwaltung �ber die Verrechnungssteuer.
Umstritten sind vorliegend einzig die Regressanspr�che gegen�ber den Willensvollstreckern. Die zwei Beschwerden werfen weitgehend die gleichen Fragen auf. Beide Beschwerdef�hrerinnen bestreiten, dass die Regressforderungen gegen�ber den Beschwerdegegnern 1 und 2 absolut verj�hrt seien (nachfolgende E. 5). Die Beschwerdef�hrerin 1 bestreitet �berdies, dass gegen�ber dem Beschwerdegegner 1 (C.________ f�r den Nachlass der B.________) die Regressforderung auch relativ verj�hrt sei (nachfolgende E. 6). Die Beschwerdef�hrerin 1 (Verfahren 2C_194/2010) verlangt sodann, dass die Beschwerdef�hrerin 2 verpflichtet werde, im Sinne von Art. 41 VStG einen Entscheid �ber die Regressforderung zu f�llen und �ber die definitive Rechts�ffnung zu befinden, was von dieser (Verfahren 2C_188/2010) abgelehnt wird (nachfolgende E. 4). Umstritten ist schliesslich, ob die Beschwerdef�hrerin 1 die auf der versp�teten Zahlung der Verrechnungssteuer bezahlten Verzugszinsen �berw�lzen kann (nachfolgende E. 7.1) und inwieweit die Regressforderung zu verzinsen ist (nachfolgende E. 7.2).
3.2 Die Vorinstanz pr�fte im angefochtenen Entscheid nur Fragen der Verj�hrung. Ihrer Begr�ndung, wonach die Regressforderungen gegen�ber den Beschwerdegegnern 1 und 2 absolut (und gegen�ber dem Beschwerdegegner 1 auch relativ) verj�hrt seien, kann allerdings nicht gefolgt werden. Das Bundesgericht hat daher auch die weiteren Rechtsfragen zu pr�fen. Eine R�ckweisung der Sache an die Vorinstanz (Art. 107 Abs. 2 BGG) allein zur rechtlichen Beurteilung liesse sich wegen der langen Verfahrensdauer nicht rechtfertigen.
Es stellt sich vorab die Frage, ob die Beschwerdef�hrerin 2 �ber die Regressforderung gegen�ber den Willensvollstreckern h�tte entscheiden und gegebenenfalls die Rechts�ffnung erteilen sollen.
4.1 Gem�ss Art. 41 VStG trifft die Eidgen�ssische Steuerverwaltung alle Verf�gungen und Entscheide, welche die Erhebung der Verrechnungssteuer notwendig macht; sie trifft einen Entscheid insbesondere dann, wenn:
"a. die Steuerforderung, die Mithaftung oder die �berw�lzungspflicht bestritten wird;
b. f�r einen bestimmten Fall vorsorglich die amtliche Feststellung der (...) �berw�lzungspflicht betragt wird;
4.2 Die Verrechnungssteuer wird an der Quelle erhoben. Steuerpflichtig ist der Schuldner der steuerbaren Leistung (Art. 10 Abs. 1 VStG). Er hat die Leistung bei der Auszahlung, �berweisung, Gutschrift oder Verrechnung ohne R�cksicht auf die Person des Gl�ubigers um den Steuerbetrag zu k�rzen (Art. 14 Abs. 1 VStG). Die �berw�lzungspflicht ist ein wesentliches Element des Verrechnungssteuerrechts, ohne das der Zweck der Steuer nicht erreicht werden kann. Der Leistungsempf�nger soll dadurch veranlasst werden, die steuerbare Leistung und den ihr allenfalls zugrundeliegenden Verm�genswert korrekt zu deklarieren bzw. in den B�chern auszuweisen. Der Gesetzgeber verschafft der �berw�lzungspflicht Nachdruck, indem er Vereinbarungen, die dieser Verpflichtung widersprechen, als nichtig (Art. 14 Abs. 1 VStG) und die Unterlassung der �berw�lzung als strafbar erkl�rt (Art. 63 VStG).
Die Regressforderung ist �ffentlich-rechtlicher Natur. Sie ergibt sich direkt aus dem Steuergesetz und ist die Folge der vom Steuerpflichtigen bezahlten oder noch zu bezahlenden Verrechnungssteuer. Daraus ist ohne weiteres zu schliessen, dass die Verwaltungs- und Verwaltungsjustizbeh�rden zust�ndig sind, sowohl �ber Bestand, H�he und F�lligkeit der Steuerforderung, wie auch der Regressforderung zu entscheiden. Sie haben namentlich auch dar�ber zu befinden, ob allenfalls die �berw�lzung der Regressforderung in der Art vorzunehmen sei, dass die Steuerforderung beim Steuerpflichtigen "ins Hundert" aufgerechnet wird (ASA 44 S. 318 E. 3, Urteil vom 16 [recte 13.] September 1974).
In solchen F�llen hat daher die Eidgen�ssische Steuerverwaltung den Steuerpflichtigen - namentlich durch einen Entscheid im Sinne von Art. 41 lit. a oder b VStG - in die Lage zu versetzen, dass er seine �berw�lzungspflicht wahrnehmen kann (BGE 118 Ib 317 E. 3b S. 324; Urteil 2C_17/2010 vom 29. Juli 2010 E. 3.3.1, BGE-Publikation; so auch das Bundesverwaltungsgericht, BVGE 2010/12 E. 4.1). Sie hat dabei namentlich einen Entscheid �ber die Regressforderung zu erlassen und auch, sofern es verlangt wird, �ber die definitive Rechts�ffnung zu befinden. Dass eine Verwaltungsbeh�rde mit einfacher Verwaltungsverf�gung den Rechtsvorschlag beseitigen kann, mag aussergew�hnlich erscheinen, ist aber vom Gesetzgeber ausdr�cklich bestimmt und wird in der Praxis so gehandhabt (Art. 79 Abs. 1, Art. 80 Abs. 2 Ziff. 2 SchKG; Amonn/Walther, Grundriss des Schuldbetreibungs- und Konkursrechts, 8. Aufl. 2008, � 19 N. 15 f. S. 143; vgl. BGE 134 III 115 E. 3.2; 128 III 39 E. 2; s. auch die ausdr�ckliche Regelung in Art. 89 Abs. 3 und 4 MWSTG; SR 641.20).
4.3 Die Eidgen�ssische Steuerverwaltung hat in ihrer Vernehmlassung freilich erkl�rt, ihre Praxis �ndern zu wollen. Aufgrund der Erfahrungen gerade im vorliegenden sowie in einem weiteren Fall (BVGE 2010/12) werde sie k�nftig die �berw�lzung in ihren Erhebungsentscheiden nicht mehr thematisieren. Um den betroffenen Steuerpflichtigen die Betreibung gleichwohl zu erm�glichen, werde sie in einem solchen Fall die Verrechnungssteuerpflicht in einem Feststellungsverfahren, in dem ausdr�cklich auf die gesetzliche �berw�lzungspflicht hingewiesen werde, best�tigen. Damit erhielten die Leistungsempf�nger keine Parteistellung im Verfahren vor der Eidgen�ssischen Steuerverwaltung (Art. 6 und 48 VwVG) und bleibe die Erhebung der Verrechnungssteuer - vom Gesetzgeber gewollt - anonym. In Form des genannten Feststellungsentscheides besitze der Verrechnungssteuerpflichtige zudem einen Rechts�ffnungstitel, den er betreibungsrechtlich geltend machen k�nne. Damit sei der Steuerpflichtige in der Lage, die Regressforderung betreibungsrechtlich durchzusetzen. Befinde sich der Leistungsempf�nger im Ausland, bestehe ohnehin keine M�glichkeit, ihn als Partei ins Verfahren einzubeziehen.
4.4 Dieser Ansicht kann nicht gefolgt werden. Die Pflicht zur �berw�lzung der Verrechnungssteuer gilt auch (und insbesondere) f�r zur�ckliegende Leistungen, die von den zust�ndigen Beh�rden erst im Kontrollverfahren als steuerbar erkl�rt werden. Ein Regressanspruch besteht immer dann, wenn der Steuerpflichtige im Zeitpunkt der Leistung diese zu k�rzen unterlassen oder bei einer ihrer Natur nach nicht k�rzbaren Leistung die Steuer nicht �berw�lzt hat (Urteil 2C_17/2010 vom 29. Juli 2010 E. 3.3.1 mit zahlreichen Hinweisen, BGE-Publikation).
Allerdings beschl�gt die �berw�lzung der Verrechnungssteuer vom Steuerpflichtigen auf den Leistungsempf�nger nicht nur �ffentlich-rechtlichen Fragen, sondern sie weist aufgrund des privatrechtlichen Verh�ltnisses zwischen Leistungserbringer und beg�nstigter Person regelm�ssig auch zivilrechtliche Aspekte auf. Es kann folglich in �berw�lzungsstreitigkeiten nicht von vornherein von der ausschliesslichen Zust�ndigkeit der Steuer- und Steuerjustizbeh�rden oder derjenigen der Zivilgerichte ausgegangen werden (Urteil 2C_17/2010 vom 29. Juli 2010 E. 3.3.2 f., BGE-Publikation).
Es ist aber nicht ausgeschlossen, dass die Eidgen�ssische Steuerverwaltung direkt mit dem Regressanspruch zusammenh�ngende (zivilrechtliche) Fragen vorfrageweise entscheidet, etwa ob die Regressforderung bezahlt, verrechnet oder verj�hrt ist (gleich wie nach der Rechtsprechung auch der Zivilrichter vorfrageweise allf�llige steuerrechtliche Fragen zur zwingenden �berw�lzung und zum Regress bei der Verrechnungssteuer beurteilen kann; vgl. BGE 131 III 546 E. 2.3 sowie Urteil 2C_17/2010 vom 29. Juli 2010 E. 3.3.1, BGE-Publikation).
Immerhin m�ssen aber die zivilrechtlichen Vorfragen liquid sein, andernfalls sind sie auf den Zivilweg zu verweisen. Die Kompetenz der Eidgen�ssischen Steuerverwaltung kann nicht so weit gehen, dass sie im Streitfall praktisch wie ein Zivilrichter dar�ber entscheidet, wem die Leistung zugekommen ist. Das betrifft namentlich die Einrede der Verrechnung, wenn �ber die zu verrechnende Gegenforderung Streit besteht. Auch die Frage, wer regresspflichtiger Empf�nger der steuerbaren Leistung ist, h�ngt sowohl davon ab, von wem der steuerbare Ertrag tats�chlich vereinnahmt worden ist, als auch von der Verf�gungsberechtigung des Empf�ngers. Diese Berechtigung beurteilt sich aber auf Grund der zwischen den Beteiligten bestehenden privatrechtlichen Beziehungen (BGE 131 III 546 E. 2.3 mit Hinweis auf MARKUS REICH, in: Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht, Bundesgesetz �ber die Verrechnungssteuer, 2005, N. 22 zu Art. 14 VStG; WALTER ROBERT PFUND, Die eidgen�ssische Verrechnungssteuer, Band 5/I, Basel 1971, N. 4.5 zu Art. 14 VStG; vgl. auch HANS PETER HOCHREUTENER, Verfahrensfragen im Bereich der Stempelabgaben und der Verrechnungssteuer, ASA 57 S. 602). In einem solchen Fall kann es sich rechtfertigen, dass die Eidgen�ssische Steuerverwaltung in einem Feststellungsentscheid, wenn ein sch�tzenswertes Interesse nachgewiesen ist, �ber die Regressforderung und die Regresspflicht befindet (vgl. BGE 108 Ib 475 E. 3c; s. auch BVGE 2010/12 E. 4.1).
4.5 Es war folglich richtig, dass sich die Beschwerdef�hrerin 1 f�r die Beseitigung des Rechtsvorschlags und Erteilung der Rechts�ffnung f�r die Regressforderungen an die Eidgen�ssische Steuerverwaltung wandte. Hinsichtlich Bestand, H�he und F�lligkeit dieser Forderungen waren keine zivilrechtlichen Fragen zu beantworten. Die Leistungsempf�nger standen fest.
Zwar erkl�rten die Beschwerdegegner am 9. bzw. 16. Oktober 2003 f�r den Fall, dass die Regressforderungen Bestand haben sollten, je Verrechnung mit einer Gegenforderung. Diese Gegenforderungen st�tzen sich jedoch einzig auf die Behauptung, dass beim Verkauf der Partizipationsscheine im Jahre 1989 an die Rechtsvorg�ngerin der Beschwerdef�hrerin 1 Nettoabreden getroffen worden seien, wonach den Verk�ufern der Verkaufserl�s ungeschm�lert, ohne Steuerfolgen zukomme. Damit sind aber die Verrechnungseinreden in keiner Weise substantiiert, geschweige denn in einer den Anforderungen von Art. 81 Abs. 1 SchKG gen�genden Weise nachgewiesen, und auf den Zivilweg zu verweisen (s. auch Urteil vom 19. Dezember 1947, ASA 16 S. 508 E. 2 f�r die Couponabgabe).
Die Eidgen�ssische Steuerverwaltung war daher nicht nur berechtigt, sondern auch verpflichtet, eine Verf�gung zu treffen, zumal ein schutzw�rdiges Interesse nachgewiesen war (s. auch BVGE 2010/12 E. 2 und 4.1 in fine). Dieser Entscheid hatte in Form einer Leistungsverf�gung zu ergehen, nicht bloss als Feststellungsverf�gung. Art. 25 Abs. 2 VwVG gilt nicht nur f�r Feststellungsbegehren, sondern analog auch dann, wenn um Erlass einer Leistungsverf�gung nachgesucht wird (BGE 120 Ib 351 E. 3a S. 355; ausf�hrlich BGE 98 Ib 53 E. 3; K�lz/H�ner, Verwaltungsverfahren und Verwaltungsrechtspflege des Bundes, 2. Aufl. 1998, Rz. 213 S. 78). Anders ist die Rechts�ffnung nicht zu erreichen. Der Hinweis auf die Abw�lzungspflicht oder Feststellung einer Zahlungspflicht d�rfte keinen gen�genden Titel f�r eine definitive Rechts�ffnung begr�nden. Der Entscheid h�tte auch den Rechtsvorschlag beseitigen m�ssen, nachdem es beantragt worden war.
5.1 Die Verrechnungssteuerforderung entsteht bei Kapitalertr�gen im Zeitpunkt, in dem die steuerbare Leistung f�llig wird (Art. 12 Abs. 1 VStG). Sie verj�hrt gem�ss Art. 17 Abs. 1 VStG f�nf Jahre nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem sie entstanden ist. Art. 17 Abs. 3 VStG regelt die Unterbrechung der Verj�hrung. Danach wird die Verj�hrung durch jede Anerkennung der Steuerforderung von Seiten eines Zahlungspflichtigen sowie "durch jede auf Geltendmachung des Steueranspruchs gerichtete Amtshandlung, die einem Zahlungspflichtigen zur Kenntnis gebracht wird", unterbrochen; mit der Unterbrechung beginnt die Verj�hrung von neuem. Stillstand und Unterbrechung der Verj�hrung wirken zudem gegen�ber "allen Zahlungspflichtigen" (Art. 17 Abs. 4 VStG).
�ber die Verj�hrung der Regressforderung im Sinne von Art. 14 VStG enth�lt das Verrechnungssteuergesetz keine explizite Vorschrift. Die Vorinstanz hat aber mit Hinweis auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung angenommen, dass nach dem Grundsatz, wonach �ffentlich-rechtliche Anspr�che "in (fast) jedem Fall einer Verj�hrung" unterliegen, auch die Regressforderung einmal verj�hren m�sse. In der Tat hat das Bundesgericht im Hinblick auf den engen Zusammenhang zwischen der Regressforderung und der Steuerforderung festgehalten, "dass die Verj�hrungsfrist f�r die Regressforderung weder l�nger noch k�rzer als f�r die Steuerforderung, sondern gleich lang wie f�r diese ist, also ebenfalls f�nf Jahre betr�gt, und dass sie auch am Ende des Kalenderjahres, in dem die steuerbare Leistung f�llig geworden ist, zu laufen beginnt" (Urteil vom 16. [recte 13.] September 1974, ASA 44 S. 318 E. 4c).
5.2 Dabei geht es aber um die relative Verj�hrung. Eine Frist f�r die absolute Verj�hrung kennt das Verrechnungssteuergesetz demgegen�ber nicht. Das Bundesgericht f�hrte in BGE 126 II 49 aus, dass es sich nicht um eine L�cke des Gesetzes handle, sondern um ein qualifiziertes Schweigen des Gesetzgebers, der bewusst keine absolute Verj�hrungsfrist einf�hren wollte. Der Verzicht auf eine absolute Verj�hrungsfrist lasse die Verj�hrungsordnung des Verrechnungssteuergesetzes weder als l�ckenhaft erscheinen, noch verstosse er gegen �bergeordnete Prinzipien. Nach allgemeinen Rechtsgrunds�tzen gen�ge es, dass eine Verj�hrung vorgesehen sei (BGE 126 II 49 besonders E. 2d).
Die Vorinstanz bezweifelt die Richtigkeit dieser Rechtsprechung. Sie kommt im angefochtenen Entscheid zum Schluss, dass die fehlende absolute Verj�hrungsfrist im Verrechnungssteuergesetz nicht auf ein qualifiziertes Schweigen des Gesetzgebers zur�ckgef�hrt werden k�nne. Sie verweist auf neuere Steuergesetze, welche die absolute Verj�hrung eingef�hrt oder verk�rzt haben, so das Bundesgesetz �ber die Mehrwertsteuer vom 12. Juni 2009 von 15 auf 10 Jahre (Art. 42 Abs. 6 MWSTG; SR 641.20). Zu erw�hnen w�re auch die Einf�hrung der absoluten Veranlagungsverj�hrung von 15 Jahren im Bundesgesetz �ber die direkte Bundessteuer (Art. 120 Abs. 4 DBG; SR 642.11) und im Steuerharmonisierungsgesetz (Art. 47 Abs. 1 StHG; SR 642.14). Als gewichtiges Argument betrachtet die Vorinstanz zudem, dass der Regressschuldner im Verrechnungssteuerrecht keine M�glichkeit habe, auf das Verfahren �ber die Festsetzung der Steuerforderung Einfluss zu nehmen, um innert einer vern�nftigen �berblickbaren Zeitspanne seine Rechtslage kl�ren zu lassen. Allenfalls erfolge seine Beiladung als Nebenpartei ohne Verf�gungsmacht �ber den Streitgegenstand. In Frage stehe zudem ein Schuldverh�ltnis zwischen Privaten. Auch das spreche f�r die Notwendigkeit einer absoluten Verj�hrung, da es zwischen Privatpersonen keine unverj�hrbaren Forderungen g�be.
Die Vorinstanz fordert daher - analog Art. 49 Abs. 4 aMWSTG 1999 (AS 2000 1300) - auch f�r das Verrechnungssteuerrecht eine absolute Verj�hrungsfrist von 15 Jahren. Diese Auffassung ist im Folgenden zu pr�fen.
5.3.1 Dass �ffentlich-rechtliche Forderungen auch ohne ausdr�ckliche Vorschrift verj�hren, ist ein im �ffentlichen Recht schon l�nger anerkannter Grundsatz (BGE 112 Ia 260 E. 5 S. 262 f.; 119 Ib 311 E. 4a; f�r die Verrechnungssteuer, vgl. Michael Beusch, in: Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht, Bundesgesetz �ber die Verrechnungssteuer, 2005, N. 1 und 29 ff. zu Art. 17 VStG). Es verh�lt sich aber nicht so, dass Verrechnungssteuerforderungen �berhaupt nie verj�hren. Das Verrechnungssteuergesetz enth�lt eine (eher kurze) relative Verj�hrungsfrist von f�nf Jahren, welche regelm�ssig unterbrochen werden muss, soll die Verj�hrung nicht definitiv eintreten. Wird diese Frist nicht periodisch unterbrochen, verj�hrt auch die Verrechnungssteuerforderung.
5.3.2 Die Vorinstanz beruft sich auf die Regelung im Mehrwertsteuerrecht. Sie �bersieht dabei, dass das Mehrwertsteuerrecht, im Gegensatz zur Verrechnungssteuer, keine �berw�lzungspflicht kennt. Die Mehrwertsteuer soll zwar nach dem Plan des Gesetzgebers den Endverbrauch belasten: Sie wird vom steuerpflichtigen Unternehmen erhoben, welches sie, sofern die Marktverh�ltnisse es gestatten, auf die Preise und damit auf die Abnehmer der Ware oder Dienstleistung �berw�lzt (BGE 123 II 295 E. 5a). Ein Anspruch auf �berw�lzung oder gar eine Pflicht zur �berw�lzung besteht im Mehrwertsteuerrecht indessen nicht (BGE 123 II 385 E. 8). Die Verj�hrungsordnung des Mehrwertsteuergesetzes kann daher nicht unbesehen auf die Verrechnungssteuer �bertragen werden.
Bei der Verrechnungssteuer ist die Situation auch grunds�tzlich anders als bei der direkten Bundessteuer: Vor der Geltendmachung und Durchsetzung der Regressforderung muss unter Umst�nden, wie der vorliegende Fall zeigt, zuerst die Verrechnungssteuerforderung rechtskr�ftig beurteilt werden. Auch aus diesem Grund kann sich - in seltenen F�llen - die f�nfzehn- oder zehnj�hrige Frist f�r die absolute Verj�hrung anderer Steuerordnungen als zu kurz erweisen.
5.3.3 Dass der Leistungsempf�nger schliesslich die Steuer tr�gt, entspricht dem System der Verrechnungssteuer. Es darf daher dem Steuerpflichtigen der Regress nicht erschwert oder verunm�glicht werden. Die (relative) Verj�hrungsfrist von f�nf Jahren tr�gt diesem Umstand Rechnung. Vom Steuerpflichtigen, der die Person des Leistungsempf�ngers am besten kennt, kann aber verlangt werden, dass er die zur �berw�lzung der Steuer notwendigen Schritte unternimmt und namentlich dem Leistungsempf�nger die verj�hrungsunterbrechenden (Art. 17 Abs. 3 VStG) Amtshandlungen der Steuer- und Steuerjustizbeh�rden zur Kenntnis bringt. Das liegt auch im Interesse des Steuerpflichtigen. Zutreffend hat die Vorinstanz im �brigen bemerkt, dass gegen�ber dem Leistungsempf�nger nicht nur die auf die �berw�lzung der Steuerforderung bezogenen Amtshandlungen der Eidgen�ssischen Steuerverwaltung verj�hrungsunterbrechende Wirkung haben, sondern auch die auf Geltendmachung der Regressforderung gerichteten Handlungen des Steuerpflichtigen. F�r den Regressschuldner kann keine erleichterte Verj�hrung gelten, zumal im System der Verrechnungssteuer der Leistungsempf�nger und nicht der Steuerschuldner Steuertr�ger ist (Art. 17 Abs. 3 VStG analog; vgl. angefochtener Entscheid E. 2.5.4 S. 20).
5.4 Die Rechtsprechung in BGE 126 II 49 (und im Urteil vom 13. September 1974, a.a.O., E. 4c) ist daher begr�ndet. Aus dem Schweigen des Gesetzes kann nicht abgeleitet werden, der Gesetzgeber habe es unterlassen, einen Bereich zu regeln, der einer ausdr�cklichen Regelung bedarf. Vielmehr erscheint die Regelung in Art. 17 VStG, was die Verj�hrungsfrist betrifft, als vollst�ndig und widerspruchsfrei. Sie tr�gt auch den Interessen des Leistungsempf�ngers, der nach dem System und Zweck der Verrechnungssteuer grunds�tzlich anonym zu bleiben hat, Rechnung. Sie schr�nkt den Anspruch des Empf�ngers der steuerbaren Leistung, dessen Regresspflicht ebenfalls nicht unbeschr�nkt w�hren kann, nicht �berm�ssig ein. Die wiederholte Unterbrechung der Verj�hrung kann sich zudem als rechtsmissbr�uchlich erweisen, wie auch treuwidrige Verfahrensverz�gerung keinen Schutz verdient. Das l�sst es als vertretbar erscheinen, dass das Gesetz keine zus�tzliche absolute Verj�hrung statuiert.
5.5 Vorliegend ist allerdings festzuhalten, dass einzelne Verfahrensabschnitte im Lichte von Art. 29 Abs. 1 BV offensichtlich zu lange gedauert haben. Bis zum Entscheid der Beschwerdef�hrerin 2 vom 15. November 1996 �ber die Steuerpflicht und die �berw�lzungspflicht vergingen seit Beginn der Verhandlungen (vgl. Schreiben der ATAG Ernst & Young an A.________ vom 2. Juli 1991 �ber den Stand der Gespr�che) �ber f�nf Jahre. Vom Gesuch der Rechtsvorg�ngerin der Beschwerdef�hrerin 1 an die Eidgen�ssische Steuerverwaltung um Festsetzung der Regressforderung und Erteilung der Rechts�ffnung vom 4. April 2003 bis zum Einspracheentscheid der Eidgen�ssischen Steuerverwaltung vom 28. Februar 2006 verflossen ann�hernd drei Jahre und bis zum Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts vom 21. Januar 2010 nochmals fast vier Jahre. Konsequenzen ergeben sich f�r das Verwaltungsverfahren daraus indessen keine, da die Leistungspflicht nicht von der Dauer des Verfahrens abh�ngig gemacht werden kann. Die Leistungspflicht wird vielmehr durch eben diese Verj�hrungsfristen gesetzlich beschr�nkt (s. auch Gerold Steinmann, in: Die schweizerische Bundesverfassung, Kommentar, 2. Aufl. 2008, N. 13 zu Art. 29 BV).
Die Vorinstanz st�tzt ihren Entscheid allerdings auch darauf, dass die Regressforderung gegen�ber B.________ resp. dem Beschwerdegegner 1 gem�ss Art. 17 Abs. 1 VStG relativ verj�hrt sei (sofern Art. 17 Abs. 1 VStG, wof�r es Gr�nde gibt, auch auf Regressforderungen Anwendung findet, vgl. vorn E. 5.1). In der Tat erfolgte der Verkauf der hier in Frage stehenden Partizipationsscheine im Jahre 1989, womit die Steuerforderung entstand (Art. 12 Abs. 1 VStG), und w�re die Regressforderung f�nf Jahre nach Ablauf des Kalenderjahres 1989 verj�hrt, wenn sie nicht vor Ablauf dieser Frist unterbrochen worden w�re. Als Unterbrechung gilt gem�ss Art. 17 Abs. 3 VStG jede auf Geltendmachung des Steueranspruchs gerichtete Amtshandlung, die einem Zahlungspflichtigen zur Kenntnis gebracht wird. Wie es sich damit verh�lt, ist im Folgenden zu pr�fen.
6.1 Zwischen den Parteien ist unbestritten, dass die Eidgen�ssische Steuerverwaltung mit Schreiben vom 3. September 1991 und vom 16. Dezember 1994 gegen�ber der Y.________AG die Verj�hrung wiederholt unterbrochen hat. Es ist auch belegt, dass die Y.________AG von diesen Schreiben in Kopie auch K.________ von der ATAG Ernst & Young Kenntnis gab (Fax-Mitteilungen vom 16. September 1991 und 22. Dezember 1994). K.________ hatte anerkanntermassen damals ein Mandat zur Vertretung von A.________ gegen�ber der Eidgen�ssischen Steuerverwaltung inne. Mit der Mitteilung an K.________ wurde somit die Verj�hrung gegen�ber A.________ unterbrochen. Dieser erhielt davon auch tats�chlich Kenntnis, was unbestritten ist. Umstritten ist jedoch, ob K.________ damals auch Vertreter von B.________ und erm�chtigt war, in ihrem Namen Rechtshandlungen vorzunehmen und Mitteilungen rechtswirksam entgegenzunehmen.
6.2 Die Vorinstanz hat diese Frage gepr�ft und verneint. Sie kam zum Schluss, dass K.________ im fraglichen Zeitraum 1990 bis 1994 kein Mandat zur Vertretung von B.________ in steuerlichen Angelegenheiten besass. Diese Feststellung ist nicht offensichtlich unrichtig (Art. 105 Abs. 2 BGG). Es steht zwar fest, dass K.________ ab Mitte des Jahres 2002 auch Vertreter von B.________ war. Es finden sich jedoch keine Hinweise darauf, dass er resp. die ATAG Ernst & Young B.________ schon vor dem 1. Januar 1995 vertreten h�tten.
F�r diese Feststellung braucht es - entgegen der Ansicht der Beschwerdef�hrerin 1, die der Vorinstanz vorwirft, ihr rechtswidrig ein Beweisverfahren vorenthalten zu haben - nicht der Einvernahme von Zeugen. K.________ hat am 25. Mai 2004 im Hinblick auf das Steuerverfahren schriftlich best�tigt, dass er in der fraglichen Zeit nur Vertreter von A.________ war. Ob mit der ATAG ein Mandatsverh�ltnis bestand und wie lange dieses dauerte, wissen K.________ und die ATAG selbst am besten. Es ist anzunehmen, dass K.________ sich der rechtlichen Bedeutung seiner schriftlichen Erkl�rung bewusst war. Es ist nicht ersichtlich, inwiefern der damalige CEO der Y.________AG, L.________, deren Finanzchef, M.________, oder N.________ von der Fiduciaire OFOR, welche die Interessen der Y.________AG wahrte, �ber die Mandatsverh�ltnisse der ATAG bessere Ausk�nfte geben k�nnten als diese selbst. Das Gleiche gilt auch f�r die als Zeugen angerufenen Beamten der Eidgen�ssischen Steuerverwaltung, O.________ und P.________. Diese antizipierte Beweisw�rdigung durch die Vorinstanz ist bundesrechtlich nicht zu beanstanden. Nach der Rechtsprechung ist eine beschr�nkte Beweisaufnahme zul�ssig, wenn der Richter aufgrund bereits abgenommener Beweise zur �berzeugung gelangt, die Tatsachenbehauptung sei bewiesen (oder widerlegt) und von weiteren Beweisen sei kein anderes Ergebnis zu erwarten (BGE 130 III 591 E. 5.4 S. 601 f.; 130 II 425 E. 2.1; 124 I 208 E. 4a; vgl. auch BGE 134 I 140 E. 5.3 S. 148).
6.3 Die Begr�ndung, dass in der fraglichen Periode (1990-1994) zwischen K.________ und B.________ kein Mandatsverh�ltnis bestanden habe, weshalb ihr gegen�ber die Verj�hrung nicht habe unterbrochen werden k�nnen, greift indessen zu kurz. Die Vorinstanz hat es n�mlich unterlassen zu pr�fen, ob B.________ allenfalls durch A.________ vertreten war. Gegen�ber diesem wurde die Verj�hrung zweifelsfrei unterbrochen und h�tte sich auch B.________ die Unterbrechung anrechnen lassen m�ssen, wenn sie von ihrem Schwager vertreten worden w�re. Sollte B.________ diesen beauftragt und erm�chtigt haben, in der Auseinandersetzung mit der Eidgen�ssischen Steuerverwaltung bzw. mit der Y.________AG ihre Interessen wahrzunehmen, w�re die Unterbrechung der Verj�hrung auch ihr gegen�ber g�ltig. Vom Auftrag im Sinne von Art. 394 OR zu unterscheiden ist die Vollmacht. Diese ist (wie der Auftrag) nicht formgebunden und kann auch m�ndlich, stillschweigend oder konkludent erteilt werden. Sie ist oft auch im Auftrag mitenthalten. Eine Vollmacht ist namentlich anzunehmen, wenn eine Person es zul�sst, dass eine andere sich wie ein Vertreter benimmt (von Tuhr/ Peter, Allgemeiner Teil des Obligationenrechts, Band I, 3. Aufl. 1979, S. 356 f.; Watter/Schneller, in: Basler Kommentar, Obligationenrecht I, 4. Aufl. 2007, N. 15 f. zu Art. 33 OR).
Denkbar - wenn auch weniger wahrscheinlich - ist auch, dass durch Erkl�rung direkt gegen�ber B.________ die Verj�hrung unterbrochen wurde. Art. 17 Abs. 3 VStG schreibt f�r die Unterbrechung der Verj�hrung keine besondere Form vor. Die Unterbrechung ist im �ffentlichen Recht gegen�ber dem Zivilrecht erleichtert. F�r die Unterbrechung der Verj�hrung gen�gt, dass der Schuldner in geeigneter Weise von der Unterbrechungshandlung Kenntnis erh�lt, sofern das Gesetz nicht etwas anderes vorsieht (s. auch BGE 135 V 74 E. 4.2.1 S. 78; 133 V 579 E. 4.3.1; H�felin/M�ller/Uhlmann, Allgemeines Verwaltungsrecht, 6. Aufl. 2002, Rz. 777 S. 178; Pierre Moor, Droit administratif, Band II, 2. Aufl. 2002, S. 86 f.). Im Steuerrecht gen�gte es, wenn dem Steuer- oder Zahlungspflichtigen unzweideutig mitgeteilt wird, dass ein Tatbestand der Steuer unterliegt (ASA 73 S. 237, 2A.546/2001 E. 3d).
6.4 Zur Pr�fung dieser Fragen bestand durchaus Anlass. Auch wenn K.________ resp. die ATAG Ernst & Young von B.________ kein Mandat hatten, ist und war doch allen Beteiligten klar, dass auch B.________ �ber die Vorg�nge laufend informiert wurde und dies nicht erst seit Mitte 2002. Davon zeugen beispielsweise die handschriftlichen Notizen des Finanzchefs der Y.________AG, M.________, zur Vorbereitung einer Sitzung mit der ... im April/Mai 1998 und betreffend die Information der ... �ber die Entwicklung der Verrechnungssteuerverfahren vom 6. Dezember 1996. Seitens der Fiduciaire OFOR, welche f�r die Y.________AG t�tig war, wurde K.________ sowohl als Beauftragter von A.________ wie auch von seiner ... wahrgenommen (Best�tigung von N.________ vom 6. Januar 2004). Auch der ehemalige Gesch�ftsf�hrer der Y.________AG, L.________, best�tigte am 26. Februar 2004, dass er regelm�ssig mit A.________ Gespr�che f�hrte, welcher seinerseits seine ... informierte; diese habe gegen diese Art der Verhandlungen nichts einzuwenden gehabt.
Es f�llt zudem auf, dass A.________ und B.________, was den steuerausl�senden Sachverhalt wie auch den Steueranspruch der Eidgen�ssischen Steuerverwaltung betrifft, also in den Jahren vor 1990 wie auch nach 1994, stets zusammenwirkten und ihre Handlungen koordinierten. Ihre Kaufvertr�ge �ber die Partizipationsscheine schlossen sie am selben Tag (22. Februar 1989) ab. Am 13. August 2002 unterzeichneten sie gemeinsam ein Agreement mit der Y.________AG, wonach sie Verhandlungen mit der Eidgen�ssischen Steuerverwaltung �ber die M�glichkeit der Meldung statt Steuerentrichtung (Art. 19 VStG) f�hren w�rden und die Y.________AG ihrerseits die Verrechnungssteuer einstweilen nicht bezahlen soll. F�r dieses Agreement liessen sie sich durch K.________ gemeinsam vertreten. Nachdem die Eidgen�ssische Steuerverwaltung auf der Bezahlung der Verrechnungssteuer und �berw�lzung auf die Leistungsempf�nger bestand, willigten sie in die Bezahlung der Verrechnungssteuer ein und k�ndigten das Agreement, womit nach dessen Art. 8 die Steuer durch die Y.________AG bezahlt werden durfte. Diese Feststellungen beziehen sich nicht explizit auf die hier fraglichen Jahre, doch geht daraus hervor, dass die Verschw�gerten miteinander zu kommunizieren pflegten.
6.5 Nach dem Gesagten kann nicht ausgeschlossen werden, dass B.________ im vorliegend relevanten Zeitraum von 1991 bis 1994 die Wahrung ihrer Interessen in der Verrechnungssteuersache (ausdr�cklich, stillschweigend oder konkludent) ihrem Schwager �bertragen hatte und sich durch ihn in den Verhandlungen mit der Eidgen�ssischen Steuerverwaltung vertreten liess. Unter diesen Umst�nden war es nicht vertretbar, dass die Vorinstanz auf weitere Beweisabkl�rungen verzichtete und die von der Beschwerdef�hrerin 1 angerufenen Zeugen nicht anh�rte. Im Steuerverfahren finden zwar die Vorschriften �ber die Zeugeneinvernahme (Art. 14 ff. VwVG) keine Anwendung (Art. 2 Abs. 1 VwVG in Verbindung mit Art. 37 VGG). Das Verrechnungssteuergesetz sieht eine Auskunftspflicht nur f�r die Steuerpflichtigen vor (Art. 39). Das bedeutet indessen nicht, dass die Einvernahme oder Befragung von Personen, die hierzu bereit sind, oder die Einholung schriftlicher Ausk�nfte in Steuerverfahren nicht m�glich ist. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts ist es nicht ausgeschlossen, als Zeugen angerufene Personen zu befragen, wenn sie zur Aussage bereit sind (EuGRZ 2000 S. 453, 2A.617/1998 E. 3c/bb; StR 61/2006 S. 372, 2A.480/2005 E. 2.3; s. auch Richner/Frei/ Kaufmann/Meuter, Handkommentar zum DBG, 2. Aufl. 2009, N. 62 zu Art. 123 DBG). Es handelt sich um den allgemeinen, aus dem verfassungsm�ssigen Anspruch auf rechtliches Geh�r folgenden Grundsatz, dass die angebotenen Beweise abzunehmen sind, soweit sie geeignet sind, die rechtserheblichen Tatsachen festzustellen (vgl. Steinmann, a.a.O., N. 26 zu Art. 29 BV).
Mit dem Hinweis, dass zwischen gewissen Zeugen und der Beschwerdef�hrerin 1 resp. ihrer Rechtsvorg�ngerin eine gewisse Interessenbindung bestand, kann die Beweisabnahme nicht verweigert werden, zumal auch der Beschwerdegegner 1 Gelegenheit hatte, den Gegenbeweis anzutreten und seinerseits Zeugen zu benennen. Obschon die Beschwerdef�hrerin 1 die Frage der Vertretung bereits im Einspracheverfahren eingehend behandelt (Duplik vom 1. M�rz 2004, Rz. 27, 29ff.) und "aus prozessualer Vorsicht" in der Beschwerde vom 3. Juli 2009 (Rz. 70 ff.) erneut thematisiert hatte, liess es der Beschwerdegegner 1 bei blossen Bestreitungen bewenden.
6.6 Es bedeutet daher eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs, wenn die Vorinstanz auf die Befragung der angebotenen Zeugen verzichtet hat. Der Sachverhalt ist unter Verletzung von Bundesrecht unvollst�ndig festgestellt worden (Art. 105 Abs. 2 BGG). Die Beschwerde der Beschwerdef�hrerin 1 ist gegen�ber dem Beschwerdegegner 1 als Willensvollstrecker im Nachlass der B.________ begr�ndet und der angefochtene Entscheid aufzuheben. Da weitere Abkl�rungen notwendig sind, ist die Sache in Bezug auf die Regressforderung gegen�ber dem Beschwerdegegner 1 an die Vorinstanz zur�ckzuweisen (Art. 107 Abs. 2 BGG). Diese wird zu entscheiden haben, ob sie allenfalls einen weiteren Schriftenwechsel anordnen und welche der als Zeugen angerufenen Personen und in welcher Form sie diese befragen will.
Gegen�ber dem Beschwerdegegner 2 als Willensvollstrecker im Nachlass von A.________ ist die Regressforderung weder relativ noch absolut verj�hrt. Deren H�he ist nicht bestritten. Eine zu Lebzeiten des Schuldners angehobene Betreibung kann gegen die Erbschaft fortgesetzt werden (Art. 59 Abs. 2 SchKG). Demgem�ss ist die Beschwerde gegen�ber dem Beschwerdegegner 2 als Willensvollstrecker im Nachlass von A.________ f�r die Regressforderung gutzuheissen, der Rechtsvorschlag in der Betreibung Nr. 12'053 des Betreibungsamtes ... in der H�he von Fr. 1'952'300.-- zu beseitigen und die definitive Rechts�ffnung zu erteilen.
F�r die von der Beschwerdef�hrerin 1 geltend gemachten Verzugszinsen gilt Folgendes:
7.1 In Frage steht zun�chst der Verzugszins auf der Verrechnungssteuerforderung, welchen die Eidgen�ssische Steuerverwaltung der Y.________AG in Rechnung stellte, nachdem diese die Verrechnungssteuer nicht rechtzeitig bezahlt hatte, und den die Beschwerdef�hrerin 1 nunmehr auf die Willensvollstrecker �berw�lzen will. Da gegen die Betreibungen Rechtsvorschlag erhoben wurde, verlangte die Y.________AG im Gesuch an die Eidgen�ssische Steuerverwaltung vom 4. April 2003 einen Leistungsentscheid, die Beseitigung des Rechtsvorschlages und Erteilung der definitiven Rechts�ffnung f�r diese Forderung. Die Eidgen�ssische Steuerverwaltung lehnte es ab, diesbez�glich einen Entscheid zu f�llen, weil die �berw�lzungspflicht (Art. 14 Abs. 1 VStG) nur die Steuerforderung, nicht aber allf�llige Verzugszinsen erfasse.
Diese Auffassung ist begr�ndet. In der Tat ist die steuerpflichtige Gesellschaft allein verantwortlich f�r die rechtzeitige Ablieferung der Verrechnungssteuer. Diese hat daher auch die Verzugszinsen zu tragen, wenn sie ihrer Steuerzahlpflicht nicht rechtzeitig nachkommt, und kann diese kraft �ffentlichen Rechts nicht auf den Regressschuldner abw�lzen. Sollte eine entsprechende Verzinsungspflicht zwischen den Privaten vertraglich vereinbart worden sein (s. auch das zwischen den Parteien geschlossene Agreement, zitiert oben E 6.4), w�rde es sich um eine in die Zust�ndigkeit des Zivilrichters fallende privatrechtliche Verpflichtung handeln. Es kann nicht Sache der Verwaltungsbeh�rde sein, dar�ber zu entscheiden, ob ein solcher Anspruch nach dem Rechtsverh�ltnis zwischen der Steuerpflichtigen und den Leistungsempf�ngern besteht oder nicht. Es ist auch nicht erforderlich, �ber den allf�lligen zivilrechtlichen Anspruch vorfrageweise zu befinden, weil er ohne Einfluss auf die Steuer- und �berw�lzungspflicht ist. Die Beschwerde ist gegen�ber dem Beschwerdegegner 2 in diesem Punkt abzuweisen.
7.2 Die Beschwerdef�hrerin 1 verlangt ferner, dass der Beschwerdegegner 2 pflichtig erkl�rt werde, auf der Regressforderung ab dem Zeitpunkt der Bezahlung der Verrechnungssteuerforderung (1. Oktober 2002) einen Zins zu zahlen.
7.2.1 Die Regressforderung ist keine Steuer, aber dennoch �ffentlich-rechtlicher Natur (oben E. 4.2). Wer �ber die Regressforderung entscheidet, befindet daher auch �ber deren Verzinsung.
Art. 16 VStG regelt die F�lligkeit der Steuer (Abs. 1) und den Verzugszins (Abs. 2). Eine ausdr�ckliche Bestimmung �ber die Verzinsung der Regressforderung enth�lt das Verrechnungssteuergesetz nicht. Es entspricht aber einem in Lehre und Rechtsprechung anerkannten allgemeinen ungeschriebenen Rechtsgrundsatz, dass �ffentlich-rechtliche Geldforderungen zu verzinsen sind, wenn sich der Schuldner der Leistung in Verzug befindet (BGE 101 Ib 252 E. 4b S. 258 f.; 95 I 258 E. 3 S. 263; ASA 78 S. 663, 2C_191/2007 E. 3.2; ASA 68 S. 518, 2A.137/1998 E. 3a; H�felin/M�ller/Uhlmann, a.a.O., Rz. 191 S. 41 und Rz. 756 S. 175; Moor, a.a.O., Ziff. 1.2.4.1 S. 73). Weil eine ausdr�ckliche Regelung fehlt, hat das Gericht - mangels Gewohnheitsrecht - nach der Regel zu entscheiden, die es als Gesetzgeber aufstellen w�rde (Art. 1 Abs. 2 ZGB). Es kann zur Schliessung der (echten) L�cke auch auf Regelungen greifen, die sich analog anwenden lassen. Der Analogieschluss setzt allerdings hinreichend gleichgelagerte Verh�ltnisse voraus (BGE 132 V 32 E. 6.5.2 S. 39 f.; 130 V 71 E. 3.2.1; 129 V 345 E. 4.1).
Ob hier die Verzugszinspflicht nach Privatrecht oder nach �ffentlichem Recht zu bestimmen ist, h�ngt davon ab, mit welcher Ordnung hinreichende Gemeinsamkeiten f�r eine analoge Anwendung bestehen (BGE 129 V 345 E. 4.2.1). Vorliegend kann auf Art. 16 VStG nicht abgestellt werden: Gem�ss dieser Vorschrift ist auf Steuerbetr�gen, die nach Ablauf des (in Absatz 1 geregelten) F�lligkeitstermins noch ausstehen, ohne Mahnung ein Verzugszins geschuldet (Abs. 2); eine Mahnung ist bei der Regressforderung aber unverzichtbar, weil der Empf�nger der geldwerten Leistung als Steuertr�ger grunds�tzlich keinen Einfluss auf das Steuerverfahren und die Bezahlung der Steuer aus�ben kann und daran in der Regel auch nicht beteiligt ist. Sachgerecht erscheint nur die analoge Anwendung von Art. 102 OR, wonach der Schuldner durch die Mahnung des Gl�ubigers in Verzug gesetzt wird (Abs. 1). Diese Bestimmung liesse auch Raum f�r abweichende privatrechtliche Absprachen (vgl. Abs. 2). Anders als die Regressforderung selbst ist der Verzugszins auf der Regressforderung nicht zwingend einzuverlangen.
7.2.2 Vorliegend bezahlte die Y.________AG am 30. September 2002 die Verrechnungssteuerforderung. In der Folge liess sie die Leistungsempf�nger f�r die Regressforderung betreiben. Der Zahlungsbefehl vom 24. Oktober 2002 wurde dem Willensvollstrecker im Nachlass von A.________ am 28. Oktober 2002 zugestellt. Diese Zustellung gilt als Mahnung und l�ste den Verzug und die Verzugszinspflicht aus (Art. 102 Abs. 1, Art. 104 Abs. 1 OR, analog). Die Regressforderung gegen�ber dem Beschwerdegegner 2 ist daher ab dem 29. Oktober 2002 zu verzinsen. Was die H�he des Verzugszinses anbetrifft, kann offenbleiben, ob Art. 104 Abs. 1 OR oder die Verordnung �ber die Verzinsung ausstehender Verrechnungssteuern vom 29. November 1996 (SR 642.212) analog Anwendung finden sollen. Nach beiden betr�gt der Verzugszins 5 %.
Die Verzugszinsforderung ist nicht verj�hrt: Privatrechtlich richtet sich die Verj�hrungsfrist der Verzugszinsen gem�ss der bundesgerichtlichen Rechtsprechung (BGE 52 II 217 E. 2; unver�ffentlichtes Urteil 4C.206/2001 vom 18. Oktober 2001) nach dem Hauptanspruch (s. auch Art. 133 OR) oder dauert gem�ss der herrschenden Lehrmeinung in Anwendung der ordentlichen Verj�hrungsfrist (Art. 127 OR) zehn Jahre (BGE 129 V 345 E. 4.2.1 f. mit weiteren Hinweisen). Ob f�r die Verzugszinsen auf dem Regressanspruch f�r die Verrechnungssteuer die f�nf- (gem�ss Art. 17 Abs. 1 VStG) oder zehnj�hrige Verj�hrungsfrist (Art. 127 OR) gilt, braucht hier indessen nicht entschieden zu werden, weil die Beschwerdef�hrerin 1 die Verzugszinsforderungen jedenfalls innerhalb der F�nfjahresfrist im Verfahren vor der Eidgen�ssischen Steuerverwaltung und gerichtlich geltend gemacht und damit die Verj�hrung unterbrochen hat.
7.2.3 Gegen�ber dem Beschwerdegegner 2 ist die Beschwerde der X.________AG folglich auch insoweit begr�ndet, als sie Anspruch auf Bezahlung eines Verzugszinses von 5 % seit 29. Oktober 2002 auf der Regressforderung erhebt. Dieser Verzugszins ist nicht in Betreibung gesetzt worden (womit sich die Frage der Rechts�ffnung nicht stellt).
Die Beschwerdef�hrerin 2 dringt mit ihrem sinngem�ss gestellten Antrag (Best�tigung des Einspracheentscheides, s. oben E. 1.3 in fine) nicht durch, da sie einen Leistungsentscheid, nicht bloss einen Feststellungsentscheid, zu treffen hatte und �berdies �ber die Rechts�ffnung h�tte befinden m�ssen (vgl. oben E. 4.5). Ihre Beschwerde ist abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.
Die Beschwerdef�hrerin 1 obsiegt gegen�ber dem Beschwerdegegner 1 und der Beschwerdef�hrerin 2 vollst�ndig, gegen�ber dem Beschwerdegegner 2 in der Hauptsache. Die Beschwerdef�hrerin 2 unterliegt vollst�ndig. Da somit keine der Parteien vollumf�nglich obsiegt, sind die Gerichtskosten diesen anteilm�ssig, d.h. im Umfang ihres Obsiegens, aufzuerlegen (Art. 65, 66 Abs. 1 BGG). Bei der Festsetzung der Gerichtskosten ist dem Streitwert, dem Umfang und der Schwierigkeit der Sache Rechnung zu tragen. Die Eidgen�ssische Steuerverwaltung handelt vorliegend zwar im Verm�gensinteresse des Bundes (�berw�lzung der Verrechnungssteuer), weshalb ihr Gerichtskosten aufzuerlegen sind (Art. 66 Abs. 3 BGG), doch geht es prim�r um einen Streit zwischen Privaten, was bei der Bemessung des Anteils der Eidgen�ssischen Steuerverwaltung zu ber�cksichtigen ist.
Da die Beschwerdef�hrerin 1 gegen�ber dem Beschwerdegegner 2 zum �berwiegenden Teil obsiegt, hat sie diesem gegen�ber Anspruch auf eine reduzierte Parteientsch�digung; gegen�ber dem Beschwerdegegner 1 und der Eidgen�ssischen Steuerverwaltung besteht Anspruch auf volle Entsch�digung (Art. 66 Abs. 1 BGG).
�ber die Kosten und Parteientsch�digung f�r das vorinstanzliche Verfahren wird die Vorinstanz im neuen Entscheid befinden.
Die Verfahren 2C_188/2010 und 2C_194/2010 werden vereinigt.
2.1 Die Beschwerde der X.________AG gegen C.________ als Willensvollstrecker im Nachlass von B.________ wird gutgeheissen, das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 21. Januar 2010 wird aufgehoben und die Sache zu weiterer Abkl�rung und neuem Entscheid an die Vorinstanz zur�ckgewiesen.
2.2 Die Beschwerde der X.________AG gegen D.________ als Willensvollstrecker im Nachlass von A.________ wird teilweise gutgeheissen, das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 21. Januar 2010 und der Einspracheentscheid der Eidgen�ssischen Steuerverwaltung vom 28. Februar 2006 werden aufgehoben und der Willensvollstrecker verpflichtet, der X.________AG den Betrag von Fr. 1'952'300.-- nebst Zins zu 5 % seit 29. Oktober 2002 zu bezahlen. Dementsprechend wird der in der Betreibung Nr. 12053 des Betreibungsamtes ... (Zahlungsbefehl vom 24. Oktober 2002) erhobene Rechtsvorschlag aufgehoben und f�r den Betrag von Fr. 1'952'300.-- (ohne Zins) zuz�glich Kosten des Zahlungsbefehls die definitive Rechts�ffnung erteilt. Im �brigen wird die Beschwerde abgewiesen.
Die Beschwerde der Eidgen�ssischen Steuerverwaltung wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.
Die Kosten des Bundesgerichts im Betrag von Fr. 30'000.-- werden der Eidgen�ssischen Steuerverwaltung mit Fr. 5'000.--, der X.________AG mit Fr. 2'500.--, C.________ als Willensvollstrecker im Nachlass von B.________ mit Fr. 12'500.-- und D.________ als Willensvollstrecker im Nachlass von A.________ mit Fr. 10'000.-- auferlegt.
Die Eidgen�ssische Steuerverwaltung hat die X.________AG f�r das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 5'000.--, C.________ als Willensvollstrecker im Nachlass von B.________ und D.________ als Willensvollstrecker im Nachlass von A.________ mit je Fr. 500.-- zu entsch�digen.
C.________ als Willensvollstrecker im Nachlass von B.________ hat der X.________AG f�r das bundesgerichtliche Verfahren eine Parteientsch�digung von Fr. 12'500.-- zu bezahlen.
D.________ als Willensvollstrecker im Nachlass von A.________ hat der X.________AG f�r das bundesgerichtliche Verfahren eine reduzierte Parteientsch�digung von Fr. 10'000.-- zu bezahlen.
�ber die Kosten- und Entsch�digungsfolgen im Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht hat die Vorinstanz im neuen Entscheid zu befinden.
Dieses Urteil wird den Parteien sowie dem Bundesverwaltungsgericht, Abteilung I, schriftlich mitgeteilt.
Z�nd Wyssmann