Source: http://www.iwr.uni-kassel.de/law/archives/category/projekte_und_multimediales_lernen/tele-jura
Timestamp: 2019-08-19 01:55:46
Document Index: 124749144

Matched Legal Cases: ['§ 280', '§ 146', '§ 433', '§ 142', '§ 433', '§ 142', '§ 433', '§ 164', '§ 433', '§ 433', '§ 167', '§ 433', '§ 142', '§ 433', '§ 119', '§ 142']

Tele-Jura : Kassel-Law
Das Salatblatt – §§ 280 I, 311 II, 278, 249 II BGB
Aktuell zur Vorlesung “Bürgerliches Recht” in diesem Semester ein Tele-Jura-Fall aus unserem Archiv:
Tele-Jura:
ist ein Projekt von Radoslaw Czupryniak, Matthias Frohn, Peter Reineke und Stephan Trebeß, alle derzeit Referendare am Kammergericht Berlin. Die Filme laufen parallel zu einem Anwendungskurs von Matthias Frohn, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Internationales Privatrecht, Internationales Zivilverfahrensrecht und Rechtsvergleichung (Freie Universität Berlin, Prof. Grothe). Tele-Jura stellt bekannte Zivilrechtsfälle visuell und lebensecht dar. Die Fälle werden unter Anleitung eines “Reporters” gelöst.
Die folgende Kurzübersicht und die Lösungsskizze wurden vom KL-Team erstellt.
Das Salatblatt ist ein Klassiker um die Haftung wegen Verschuldens bei Vertragsverhandlungen zu erklären. Im Lateinischen heißt es culpa in contrahendo (c.i.c.).
Im vorliegen Fall begibt sich die Kundin in den Supermarkt und rutscht auf einem Salatblatt, welches von einer Mitarbeiterin nicht ordnungsgemäß entfernt wurde, aus. Da bis zu diesem Zeitpunkt noch kein Vertrag geschlossen wurde, scheiden vertragliche Schadensersatzansprüche aus. Ohne den Anspruch aus culpa in contrahendo wäre die Kundin auf die deliktische Schadensersatzansprüche verwiesen, die aber weniger weitreichend sind bzw. man sich exkulpieren kann.
Kategorie: Tele-Jura · Schlagwort: Telejura
Weitere Telejura-Reihe im Sommersemester 2014
auch in diesem Semester möchten wir Euch das Lernen erleichtern und führen die Telejura-Reihe fort. In den Telejura-Videos werden auf sehr unterhaltsame Art Rechtsfälle nachgespielt und durch einen Reporter mithilfe des BGB gelöst. Abgestimmt auf den Lehrplan von Prof. Dr. Dr. Blocher für die Vorlesung Bürgerliches Recht werden wir regelmäßig Videos mit von uns erstellten Lösungsskizzen veröffentlichen.
Wir wünschen Euch ein erfolgreiches Semester!
Kategorie: Prof. Blocher, Tele-Jura, Zivilrecht · Schlagwort: Prof. Blocher, Telejura
Telejura-Fälle als Klausurvorbereitung
in den vergangenen Monaten dieses Semesters haben wir Euch regelmäßig die Klassiker des Bürgerlichen Rechts als Telejura-Fälle vorgestellt. Darin werden auf anschauliche Art Fälle nachgespielt und mit Hilfe des BGB gelöst. Die entsprechenden Lösungsskizzen bekommt Ihr von uns dazu.
Die folgenden Telejura-Fälle können Euch bei der Vorbereitung der Klausur im Bürgerlichen Recht am 25.02.2014 helfen:
Die Zuchtstute Samantha – §§ 146, 148, 150 BGB
Die Trierer Weinversteigerung – §§ 433 II, 156, 133, 157, 118 BGB
Adonis 3000 – §§ 142 I, 119 I, 122 I BGB
Die Klopapierlieferung für die Mädchenschule – §§ 433 II, 142 I, 143, 119 I BGB
Der Halve Hahn – §§ 142, 119, 122 BGB
Mit 17 hat man noch Träume – §§ 433 II, 106, 2, 110 BGB
Der Fittmeyer-Deal – §§ 164 ff. BGB
Das Sommerkleid – §§ 433 II, 164 I BGB
Wir wünschen Euch viel Spaß beim Üben und viel Erfolg für die Klausur!
Kategorie: Erstsemester-Infos, Prof. von Wangenheim, Tele-Jura, Zivilrecht · Schlagwort: Telejura
Das Sommerkleid – §§ 433, 164 I BGB
ist ein Projekt von Radoslaw Czupryniak, Matthias Frohn, Peter Reineke und Stephan Trebeß, alle Referendare am Kammergericht Berlin. Die Filme laufen parallel zu einem Anwendungskurs von Matthias Frohn, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Internationales Privatrecht, Internationales Zivilverfahrensrecht und Rechtsvergleichung (Freie Universität Berlin, Prof. Grothe). Tele-Jura stellt bekannte Zivilrechtsfälle visuell und lebensecht dar. Die Fälle werden unter Anleitung eines “Reporters” gelöst werden.
Die folgende Lösungsskizze wurde von uns erstellt.
Der Fall thematisiert den Abschluss eines Kaufvertrages durch einen Stellvertreter. Um wirksame Willenserklärungen für den Vertretenen abgeben zu können, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Fraglich ist im vorliegenden Fall, ob und in welcher Form eine Vertretungsmacht gegeben ist. Dem Vertreter wurde zwar keine Vollmacht gemäß § 167 I BGB erteilt, doch ist seine Willenserklärung dennoch wirksam. Grund ist eine Duldungsvollmacht, aufgrund der sich der Vertretene so behandeln lassen muss, als hätte er eine Vollmacht erteilt. Weiterlesen…
ist ein Projekt von Radoslaw Czupryniak, Matthias Frohn, Peter Reineke und Stephan Trebeß, alle Referendare am Kammergericht Berlin. Die Filme laufen parallel zu einem Anwendungskurs von Matthias Frohn, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Internationales Privatrecht, Internationales Zivilverfahrensrecht und Rechtsvergleichung (Freie Universität Berlin, Prof. Grothe). Tele-Jura stellt bekannte Zivilrechtsfälle visuell und lebensecht dar. Die Fälle werden unter Anleitung eines “Reporters” gelöst.
In dem vorliegenden Tele-Jura-Video geht es um einen Fußballprofi, Super-Fabi, der seinen Berater, Holger Fittmeyer, beauftragt, für ihn eine Vertragsverlängerung über mind. 2 Millionen Euro Jahresgehalt abzuschließen. Bei den Vertragsverhandlungen mit dem Vereinsvorsitzenden kann der Berater aber nur ein Gehalt von 1,5 Millionen Euro aushandeln. Er unterzeichnet den Vertrag trotzdem. Nun ist fraglich, ob ein Vertrag überhaupt zustande gekommen ist, obwohl das Gehalt unter den Bedingungen des Profis liegt.
Lösungsskizze:
Wie eben bereits dargelegt, stellt sich im vorliegenden Fall die Frage, ob eine Vertragsverlängerung zustande gekommen ist. Eine solche Vertragsverlängerung könnte vereinbart worden sein, als Fittmeyer den Vertrag im Beisein des Vereinsvorsitzenden unterzeichnet hat.
Telejura: Mit 17 hat man noch Träume – §§ 433 II, 2, 106, 110 BGB
Telejura:
Die folgende Kurzübersicht und die Lösungsskizze wurden vom Kassel-Law-Team erstellt.
Der Fall „Mit 17 hat man noch Träume“ beschäftigt sich mit den typischen Problemen bei Kaufverträgen mit beschränkt Geschäftsfähigen. Die siebzehnjährige Zoey möchte von ihren 50 EUR Taschengeld eine Handtasche kaufen, die aber 79 EUR kostet. Sie einigt sich mit dem Verkäufer darauf, dass sie die 50 EUR sofort und die restlichen 29 EUR von ihrem nächsten Taschengeld begleicht, was sie dann aber nicht tut. Da es sich hierbei um eine Ratenzahlung handelt und Zoey ihre Schuld nicht gleich komplett mit ihrem Taschengeld begleicht, scheidet der sogenannte Taschengeldparagraph aus. Ein Anspruch des Verkäufers auf Begleichung der fehlenden 29 EUR besteht letztlich nicht. Weiterlesen…
“Der Halve Hahn” – §§ 142, 119 I 1. Alt., 122 I BGB
Im Video „Der Halve Hahn“ geht es um einen Gast, der einen “Halven Hahn” in der Annahme bestellt, es handele sich um ein halbes Hähnchen. Er ficht seine Willenserklärung erfolgreich wegen eines Inhaltsirrtums an, muss dem Wirt allerdings Schadensersatz leisten.
I. Köbis könnte gegen Herrn Heiermann einen Anspruch auf Bezahlung des Halven Hahns in Höhe von 3,50 € haben. Weiterlesen…
Die Klopapierlieferung für die Mädchenschule – §§ 433 II, 142 I, 143, 119 I Alt. 1 BGB
In dem Fall geht es um eine Konrektorin, die eine Bestellung über 25 Gros Toilettenpapier bei Herrn Boch aufgegeben hat. Dabei war sie in der Annahme, dass es sich dabei um 25 Doppelpack handelt. Ein Gros bedeutet aber 12 Dutzend. So hat sie also 3600 Rollen Toilettenpapier bestellt. Als Herr Boch diese Menge liefert, verweigert sie die Annahme mit der Bemerkung, dass sie nur 25 Doppelpack bestellt hätte.
Hier besteht also das Problem des Inhaltsirrtums gem. § 119 I Alt. 1 BGB.
Kategorie: Tele-Jura · Schlagwort: Erstsemester, Telejura
Adonis 3000 – §§ 142 I, 119 I 2. Alt., 122 I BGB
ist ein Projekt von Radoslaw Czupryniak, Matthias Frohn, Peter Reineke und Stephan Trebeß, alle derzeit Referendare am Kammergericht Berlin. Die Filme laufen parallel zu einem Anwendungskurs von Matthias Frohn, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Internationales Privatrecht, Internationales Zivilverfahrensrecht und Rechtsvergleichung (Freie Universität Berlin, Prof. Grothe). Tele-Jura stellt bekannte Zivilrechtsfälle visuell und lebensecht dar. Die Fälle werden unter Anleitung eines “Reporters” gelöst werden.
Willi möchte den “Adonis 3000″ erwerben und fertigt aus diesem Grund eine schriftliche Bestellung an. Olga, seine Putzfrau, sieht den Brief und schickt diesen ohne Zustimmung Willis ab. Willi hat sich in der Zwischenzeit anders entschieden und nimmt die Lieferung einige Tage später nicht an. Er ist der Ansicht, dass kein Vertrag zustande gekommen ist, während sich die Athlet GmbH auf Willis – unfreiwillig – abgeschickte Willenserklärung beruft. Weiterlesen…
Tele-Jura ist ein Projekt von Radoslaw Czupryniak, Matthias Frohn, Peter Reineke und Stephan Trebeß, alle Referendare am Kammergericht Berlin. Die Filme laufen parallel zu einem Anwendungskurs von Matthias Frohn, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Internationales Privatrecht, Internationales Zivilverfahrensrecht und Rechtsvergleichung (Freie Universität Berlin, Prof. Grothe). Dabei werden bekannte Zivilrechtsfälle visuell und lebensecht dargestellt. Die Fälle werden unter Anleitung eines “Reporters” gelöst werden.
In diesem Fall begibt sich Biggie zu einer Weinversteigerung und wartet dort auf einen Bekannten. Als dieser zu sehen ist hebt sie die Hand, um ihn zu begrüßen. Der Aktionator erteilt ihr daraufhin den Zuschlag für eine Kiste Wein zum Preis von 100 €, da er die Handbewegung als Gebot wahrnimmt Biggie jedoch handelte nicht in dem Bewusstsein ein Gebot abgegeben zu haben. Trotzdem wird ihr die Handbewegung als Willenserklärung zugerechnet, da sie hätte erkennen müssen, dass bei einer Versteigerung eine Handbewegung als Gebot aufgefasst wird. Weiterlesen…