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Timestamp: 2016-10-26 00:42:01
Document Index: 173650194

Matched Legal Cases: ['Art. 6', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE']

U 424/01 (24.10.2002)
U 424/01
B.________, 1953, Beschwerdef�hrerin, vertreten durch Rechtsanwalt David Husmann, Unterm�li 6, 6300 Zug,
"Winterthur" Schweizerische Versicherungs-Gesellschaft, General Guisan-Strasse 40, 8400 Winterthur, Beschwerdegegnerin, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Hans Schraner, Weinbergstrasse 43, 8006 Z�rich,
Die 1953 geborene B.________ war seit 1978 als Reinigungsmitarbeiterin bei der Stadt Q.________ angestellt und damit bei der Winterthur Schweizerische Versicherungs-Gesellschaft (nachfolgend: "Winterthur") obligatorisch gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunf�llen versichert. Am 13. Juli 1995 befand sie sich als Beifahrerin im vor einem Rotlicht stehenden Personenwagen ihres Ehemannes, als ein nachfolgendes Fahrzeug in das Heck prallte. Der erstbehandelnde Arzt Dr. med. N.________, Arzt f�r Allgemeine Medizin FMH, diagnostizierte eine Distorsion der Halswirbels�ule (HWS) mit depressiv-�ngstlicher Entwicklung bei vorbestehender Depression/antidepressiver Therapie ("Fragebogen bei HWS-Verletzungen" vom 19. September 1995). Die "Winterthur" erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung, Taggelder). In der Folge holte sie u.a. Berichte der Dres. med. V.________ und Z.________, Klinik Y.________, (vom 9. August 1995), der Dres. med. W.________ und K.________, Neurologische Poliklinik, Spital X.________, (vom 2. November 1995), des Dr. med. P.________, Allgemeine Medizin, (vom 20. November 1995), der Dres. med. F.________ und L.________, Klinik Y.________, (vom 6. M�rz 1996) und des Dr. med. R.________, Spezialarzt FMH f�r Psychiatrie und Psychotherapie, (vom 8. Mai 1996, 15. M�rz sowie 28. Oktober 1997) ein und zog die Akten der Invalidenversicherung bei, worunter namentlich ein Bericht des Dr. med. S.________, Neurologische Klinik und Poliklinik, Spital X.________, (vom 26. Mai 1994) sowie ein Gutachten der Medizinischen Abkl�rungsstelle (MEDAS) (vom 18. November 1996). Ferner veranlasste sie Abkl�rungen durch Dr. med. M.________, Spezialarzt f�r Neurologie FMH, (Gutachten vom 16. Dezember 1996) sowie Dr. med. H.________, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, (Gutachten vom 11. August 1997; Erg�nzungsbericht vom 1. April 1998) und ersuchte um Stellungnahmen des Dr. med. T.________, Spezialarzt FMH f�r Chirurgie und Orthop�die, Orthop�dische Chirurgie, (vom 14. Februar 1997) sowie des beratenden Psychiaters Dr. med. C.________ (vom 11. M�rz und 27. Mai 1998). Gest�tzt darauf stellte sie ihre Leistungen mangels eines nat�rlichen und ad�quaten Kausalzusammenhanges zwischen dem Unfall vom 13. Juli 1995 und den noch geklagten somatischen und psychischen Beschwerden per 30. Juni 1998 ein (Verf�gung vom 23. Juni 1998). Daran hielt sie auf Einsprachen der Versicherten und deren Krankenversicherers, der Helsana Versicherungen AG (nachfolgend: Helsana), - nach Einholung von Berichten des beratenden Arztes Dr. med. U.________ (vom 12. August 1998) und des Dr. med. R.________ (vom 27. Oktober 1998) - mit Einspracheentscheid vom 27. November 1998 fest.
Die von B.________ und der Helsana hiegegen erhobenen Beschwerden wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich ab (Entscheid vom 14. November 2001). Die Versicherte hatte im Verfahren u.a. einen Erg�nzungsbericht des Dr. med. M.________ vom 5. Juni 2000 zu den Akten reichen lassen.
B.________ l�sst Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hren und beantragen, in Aufhebung des angefochtenen Entscheides sei ihr ab 1. Juli 1998 weiterhin eine Invalidenrente auf der Basis eines Invalidit�tsgrades von 100 % sowie eine angemessene Integrit�tsentsch�digung zuzusprechen.
W�hrend die "Winterthur" auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde schliesst, verzichten die Helsana und das Bundesamt f�r Sozialversicherung auf eine Vernehmlassung.
Die Vorinstanz hat die Bestimmung �ber den Anspruch auf Leistungen der Unfallversicherung (Art. 6 Abs. 1 UVG) sowie die Rechtsprechung zu dem f�r die Leistungspflicht des Unfallversicherers vorausgesetzten nat�rlichen Kausalzusammenhang zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidit�t, Tod; BGE 123 V 45 Erw. 2a, 119 V 337 Erw. 1, 118 V 289 Erw. 1b, je mit Hinweisen), zur erforderlichen Ad�quanz des Kausalzusammenhanges im Allgemeinen (BGE 125 V 461 f. Erw. 5a, 123 V 103 f. Erw. 3d, 139 Erw. 3c, 122 V 416 Erw. 2a, 121 V 49 Erw. 3a; vgl. auch BGE 127 V 102 Erw. 5b/aa mit Hinweisen) sowie bei organischen Unfallfolgen (BGE 123 V 102 Erw. 3b, 118 V 291 f. Erw. 3a, 117 V 365 Erw. 5d/bb, je mit Hinweisen), psychischen Unfallfolgen (BGE 115 V 135 Erw. 4b; vgl. auch BGE 127 V 103 Erw. 5b/bb mit Hinweisen; RKUV 2001 Nr. U 412 S. 79 ff. Erw. b) und bei Folgen eines Unfalles mit einem Schleudertrauma der HWS, einer dem Schleudertrauma �quivalenten Verletzung oder einem Sch�del-Hirntrauma ohne organisch nachweisbare Funktionsausf�lle (BGE 117 V 359) im Besonderen zutreffend dargelegt. Im angefochtenen Entscheid wird sodann zu Recht erkannt, dass die Beurteilung der ad�quaten Kausalit�t in F�llen, in welchen die zum typischen Beschwerdebild eines Schleudertraumas der HWS geh�renden Beschwerden zwar teilweise gegeben sind, im Vergleich zur ausgepr�gten psychischen Problematik aber ganz in den Hintergrund treten, nach den f�r psychische Fehlentwicklungen nach einem Unfall vorausgesetzten Kriterien vorzunehmen ist (BGE 123 V 99 Erw. 2a mit Hinweisen). Richtig sind zudem die Erw�gungen zu dem im Sozialversicherungsrecht allgemein geltenden Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 119 V 338 Erw. 1, 118 V 289 Erw. 1b; vgl. auch BGE 126 V 360 Erw. 5b mit Hinweisen) und zum Beweiswert eines �rztlichen Berichtes oder Gutachtens (BGE 125 V 352 ff. Erw. 3, 122 V 160 Erw. 1c; vgl. auch RKUV 2000 Nr. KV 124 S. 214). Darauf wird verwiesen.
Das kantonale Gericht hat die Ad�quanzbeurteilung unter Hinweis auf BGE 123 V 99 Erw. 2a nach den f�r psychische Unfallfolgen geltenden Rechtsprechung vorgenommen mit der Begr�ndung, dass psychische Ursachen nicht nur wesentlich am bestehenden Beschwerdebild mitbeteiligt seien, sondern - im Vergleich zu den zum typischen Beschwerdebild des Schleudertraumas geh�renden Beeintr�chtigungen - geradezu im Vordergrund st�nden bzw. - gem�ss den gutachtlichen Ausf�hrungen des Dr. med. H.________ (vom 11. August 1997 samt Erg�nzungsbericht vom 1. April 1998) - eine weitreichende Pers�nlichkeits�nderung vorliege, welche dar�ber hinaus sogar auf eine selbstst�ndige sekund�re psychische Gesundheitssch�digung hinweise (vgl. RKUV 2001 Nr. U 412 S. 79 ff. Erw. 2b). Demgegen�ber vertritt die Beschwerdef�hrerin die Meinung, dass die Ad�quanz des Kausalzusammenhanges in Anwendung von BGE 117 V 359 zu bestimmen sei.
3.1.1 In einl�sslicher und sorgf�ltiger W�rdigung der umfangreichen medizinischen Akten, welche ausf�hrliche Stellungnahmen verschiedener Fach�rzte enthalten, hat die Vorinstanz mit Recht festgestellt, dass die Beschwerdef�hrerin anl�sslich des Verkehrsunfalles vom 13. Juli 1995 ein Schleudertrauma der HWS (oder eine dieser �quivalenten Verletzung) erlitten hat und in unmittelbarem Anschluss daran ein f�r diese Verletzung typisches Beschwerdebild (BGE 119 V 338 Erw. 1 mit Hinweis) aufgetreten ist. Zutreffend ist ferner, dass die noch vorhandenen Gesundheitsst�rungen einerseits psychischer Art sind (depressive mittelschwere Episode, beginnende Pers�nlichkeitsver�nderung bei anhaltendem Schmerzsyndrom sowie anhaltende somatoforme Schmerzst�rung mit somatischen und psychologischen Faktoren; Gutachten des Dr. med. H.________ vom 11. August 1997), andererseits aber auch von der Wirbels�ule ausgehende somatische Beschwerden beinhalten, die sich anhand von Tonuserh�hungen, Muskelhartspann, Druckdolenzen und Bewegungseinschr�nkungen bis zu einem gewissen Grad nachvollziehen lassen (Gutachten des Dr. med. M.________ vom 16. Dezember 1996), denen aber keine direkten organischen Verletzungsfolgen mehr zu grunde liegen. Soweit die am 8. August 1995 auf Grund einer Magnetresonanztomographie erhobenen Befunde (Kyphosierung der HWS, kleine mediane Diskushernie C4/5 und C5/6; Bericht der Dres. med. V.________ und Z.________ vom 9. August 1995) durch den Unfall verursacht oder zumindest verst�rkt wurden, kann gest�tzt auf den Bericht der Dres. med. F.________ und L.________ vom 6. M�rz 1996 davon ausgegangen werden, dass diese organischen Sch�digungen bereits zu jenem Zeitpunkt nicht mehr f�r das Beschwerdebild verantwortlich waren. Im Weiteren ist dem kantonalen Gericht darin beizupflichten, dass der nat�rliche Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und den im Zeitpunkt des Einspracheentscheides weiter bestehenden Beschwerden sowie einer dadurch bewirkten Beeintr�chtigung der Arbeits- bzw. Erwerbsf�higkeit - entgegen der gest�tzt auf die Stellungnahmen der Dres. med. C.________ (vom 11. M�rz und 27. Mai 1998) und U.________ (vom 12. August 1998) vertretenen Auffassung der Beschwerdegegnerin - mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit zu bejahen ist. Denn rechtsprechungsgem�ss ist die nat�rliche Kausalit�t in der Regel anzunehmen, wenn ein Schleudertrauma der HWS (oder eine �quivalente Verletzung) diagnostiziert wurde und ein f�r diese Verletzung typisches Beschwerdebild mit einer H�ufung von Beschwerden vorliegt (BGE 117 V 360 Erw. 4b). Im �brigen gen�gt es, wenn das Unfallereignis eine Teilursache f�r die Beschwerden und die dadurch eingetretene Arbeits- bzw. Erwerbsunf�higkeit darstellt (BGE 119 V 337 Erw. 1, 118 V 289 Erw. 1b, je mit Hinweisen).
3.1.2 Aus dem Vorstehenden erhellt, dass den physischen Beeintr�chtigungen im Vergleich zur psychischen Problematik zwar ein deutlich geringerer Stellenwert im gesamten Beschwerdebild beizumessen ist. Diese sind aber nicht derart in den Hintergrund getreten, dass aus diesem Grund im Sinne von BGE 123 V 99 Erw. 2a die Anwendung der Rechtsprechung zum ad�quaten Kausalzusammenhang bei Vorliegen psychischer Unfallfolgen gerechtfertigt w�re.
3.2 Die Rechtsprechung zur Ad�quanzbeurteilung bei Schleudertraumen der HWS, nach welcher nicht unterschieden wird, ob die Beschwerden mehr organischer und/oder psychischer Natur sind, geht davon aus, dass diese Beschwerden miteinander eng verwoben sind und eine "Differenzierung angesichts des komplexen und vielschichtigen Beschwerdebildes in heiklen F�llen gelegentlich grosse Schwierigkeiten bereitet" (BGE 117 V 364 Erw. 5d/aa). Voraussetzung f�r die Anwendung dieser Praxis ist aber, dass die psychischen Beschwerden aus dem Unfall hervorgehen und zusammen mit den organischen Beschwerden, die ebenfalls auf das Unfallereignis zur�ckzuf�hren sind, ein komplexes Gesamtbild ergeben (RKUV 2000 Nr. U 397 S. 328 Erw. 3b mit Hinweis).
3.3.1 Hievon kann vorliegend nicht ausgegangen werden. Wie dem Gutachten der MEDAS vom 18. November 1996 zu entnehmen ist, wurde die Beschwerdef�hrerin am 28. M�rz 1994 an der Medizinischen Poliklinik des Spital X.________ untersucht und ein Ganzk�rperschmerzsyndrom mit Verdacht auf ein depressives Syndrom sowie Migr�ne diagnostiziert. Der behandelnde Arzt gab weiter an, das chronische Schmerzsyndrom, welches bereits seit vielen Jahren bekannt sei, habe sich seit September 1993 praktisch auf den ganzen K�rper ausgedehnt; zudem best�nden Schlafst�rungen und Beschwerden im Bereich des Magen-Darm-Traktes und ein �ngstlicher Grundzustand, wobei die durchgef�hrten Untersuchungen keine Hinweise f�r eine organisch-pathologische St�rung ergeben h�tten. Auf Grund der Aggravation des Schmerzsyndroms mit Verdacht auf ein depressiv-�ngstliches Zustandsbild sei die Patientin der Psychiatrischen Poliklinik zur weiteren Behandlung �berwiesen worden. Dr. med. S.________ best�tigte diesen Befund aus neurologischer Sicht in seinem Bericht vom 26. Mai 1994, indem er ausf�hrte, die Versicherte habe bereits vor dem Unfall seit Jahren an starken, sich eher verschlimmernden Kopfschmerzen gelitten, die er als Migr�ne ohne Aura aber mit Vorl�ufern beschrieb. Am 14. November 1994 erfolgte sodann eine Untersuchung an der Psychiatrischen Poliklinik des Spital X.________, welche die Diagnose eines leichten depressiven Zustandsbildes mit Somatisierungstendenz ergab. Die Dres. med. W.________ und K.________ hielten in ihrer Stellungnahme vom 2. November 1995 fest, die bei der Versicherten bereits vorbestehenden Kopfschmerzen h�tten trotz Intervallbehandlung offenbar nicht gebessert und eine am 16. Januar 1995 durchgef�hrte Computertomographie des Sch�dels habe normale Befunde gezeigt. Der die Beschwerdef�hrerin seit anfangs 1995 regelm�ssig behandelnde Psychiater Dr. med. R.________ diagnostizierte ebenfalls ein leichtes depressives Zustandsbild mit Somatisierungstendenz und gab an, die Versicherte habe vor dem Unfall an rezidivierenden depressiven Verstimmungen mit Somatisierungstendenzen gelitten, wobei sie vom Dezember 1994 bis Ende M�rz 1995 zu 50 % arbeitsunf�hig gewesen sei (Berichte vom 8. Mai 1996, 15. M�rz und 28. Oktober 1997 sowie 28. Oktober 1998). Dr. med. P.________ nannte in seinem �rztlichen Zwischenbericht vom 20. November 1995 auf die Frage nach unfallfremden Faktoren ebenfalls vorbestehende, sich seit dem Unfall verschlechternde Kopfschmerzen sowie eine Depression und auch Dr. med. M.________ gab in seinem neurologischen/neuropsychologischen Gutachten vom 16. Dezember 1996 (samt erg�nzender Stellungnahme vom 5. Juni 2000) als Nebendiagnose ein vorbestehendes leichtes depressives Zustandsbild mit Somatisierungstendenz und eine Migr�ne ohne Aura an. Anamnestisch hielt der die Beschwerdef�hrerin psychiatrisch begutachtende Dr. med. H.________ in seiner Expertise vom 11. August 1997 ferner fest, die Versicherte befinde sich seit 1995 in regelm�ssiger psychiatrischer Behandlung bei Dr. med. R.________, der sie bereits 1994 wegen einer reaktiven Depression psychotherapeutisch behandelt habe. An der Entwicklung des somatoformen Schmerz syndroms mit Tendenz zur Chronifizierung seien so wohl psychische wie auch k�rperliche Faktoren beteiligt, indem diese auf die pr�morbide Pers�nlichkeit, die eigene Psychodynamik und die postmorbid aufgetretene psychosoziale Belastungssituation sowie die somatischen Faktoren zur�ckzuf�hren sei.
3.3.2 Im Lichte dieser Aktenlage haben schon vor dem Unfall vom 13. Juli 1995 psychische - eine mehrmonatige teilweise Arbeitsunf�higkeit zumindest mitverursachende - Gesundheitsst�rungen bestanden, die zum Teil identisch sind mit den nach dem Unfallereignis festgestellten Beschwerden. Entgegen der Auffassung der Beschwerdef�hrerin ist ferner davon auszugehen, dass der Unfall zu einer Dekompensation des pr�morbid instabilen psychischen Gleichgewichts gef�hrt und die psychische Situation damit verschlimmert hat. So spricht insbesondere auch der die Versicherte �ber Jahre behandelnde Dr. med. R.________ in seinem Bericht vom 8. Mai 1996 von einem akuten Wiederausbruch der depressiven Beschwerden nach dem Unfall. Der nat�rliche Kausalzusammenhang ist somit - wie bereits in Erw. 3.1.1 hievor dargelegt - auch hinsichtlich der psychischen Gesundheitssch�digung zu bejahen; der Unfall hat in diesem Sinne als Teilursache f�r die Verschlechterung des psychischen Gesundheitszustandes zu gelten. Indessen zeigt sich diese Verschlimmerung des psychischen Krankheitsbildes nicht als mit dem organisch-psychischen Beschwerdebild nach Schleudertrauma der HWS eng verflochtene Entwicklung, sondern als ein durch den Unfall verschlechterter Vorzustand. Aus diesem Grund, und nicht weil die psychische Problematik ganz im Vordergrund steht, ist der ad�quate Kausalzusammenhang nach der f�r psychische Fehlentwicklungen massgebenden Rechtsprechung (BGE 115 V 133) zu beurteilen. Bei dieser Sachlage sind die Voraussetzungen f�r die Anwendung der Rechtsprechung zum ad�quaten Kausalzusammenhang bei Schleudertraumen der HWS (BGE 117 V 359) nicht erf�llt (vgl. zum Ganzen: RKUV 2000 Nr. U 397 S. 327 ff. Erw. 3).
4.1 Die Rechtsprechung gem�ss BGE 115 V 133 ber�cksichtigend ist der ad�quate Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall vom 13. Juli 1995 und den psychischen Beschwerden, welche die Arbeits- und Erwerbsf�higkeit der Beschwerdef�hrerin massgeblich einschr�nken, zu verneinen. Es kann diesbez�glich auf Erw. 3b/bb des vorinstanzlichen Entscheides verwiesen werden, worin das kantonale Gericht, ausgehend von einem im mittleren Bereich eher den leichteren Ereignissen zuzuordnenden Unfall (vgl. hiezu auch RKUV 1999 Nr. U 330 S. 122 ff. Erw. 4b/bb und 1995 Nr. U 215 S. 91 Erw. b), richtig ausgef�hrt hat, dass die praxisgem�ss (BGE 115 V 140 Erw. 6c/aa) in die Beurteilung miteinzubeziehenden Kriterien weder in geh�ufter Weise erf�llt sind, noch eines der Kriterien in besonders ausgepr�gter Form gegeben ist.
4.2 Die in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhobenen Einwendungen verm�gen an diesem Ergebnis nichts zu �ndern. Es sind weder besonders dramatische Begleitumst�nde der Auffahrkollision vom 13. Juli 1995 ersichtlich, noch kann von einer besonderen Eindr�cklichkeit des Unfalles gesprochen werden. Soweit Dauerschmerzen, ein schwieriger Heilungsverlauf und eine lange �rztliche Behandlung geltend gemacht werden, stehen diese Umst�nde zu einem wesentlichen Teil in Zusammenhang mit dem vorbestandenen, durch den Unfall verst�rkten psychischen Gesundheitsschaden und sind daher bei der Ad�quanzbeurteilung ausser Acht zu lassen (vgl. RKUV 1993 Nr. U 166 S. 94 Erw. 2c mit Hinweisen und seitherige Rechtsprechung). Was ferner Grad und Dauer der Arbeitsunf�higkeit anbelangt, liegt der Grund hierf�r haupts�chlich in der psychischen Beschwerdesymptomatik, begann die depressiv-psychosomatische Entwicklung sich nach den medizinischen Akten doch bereits Ende 1995 abzuzeichnen. Eine gesonderte, somatisch bedingte Leistungseinbusse ist denn auch nicht ausgewiesen. Selbst wenn im Weiteren eine �rztlichen Fehlbehandlung zufolge Tragens eines Hals-St�tzkragens zu bejahen w�re, wovon angesichts der Voraussetzung der damit einhergehenden erheblichen Verschlimmerung der Unfallfolgen indes eher nicht auszugehen ist, fiele dieser Umstand nicht derart ins Gewicht, dass deswegen und auf Grund des vom kantonalen Gerichts zu Recht als erf�llt zu betrachtenden Kriteriums der besonderen Art der erlittenen Verletzung (vgl. RKUV 1998 Nr. U 297 S. 245 Erw. 3c; Urteil S. vom 8. April 2002, U 357/01, Erw. 3c/ee) die Ad�quanz des Kausalzusammenhanges zu bejahen w�re