Source: http://magyartokepiac.hu/cikk?226770
Timestamp: 2020-08-07 21:20:02
Document Index: 17145363

Matched Legal Cases: ['Art. 5', 'Art. 2', 'Art. 5', 'Art. 2', '§ 71', 'Art. 5', 'Art. 2', 'Art. 4', 'Art. 3', '§ 71']

2019. január 10., csütörtök, 15:05
DGAP Zulassungsfolgepflichtmitteilung: LANXESS Aktiengesellschaft / Bekanntmachung gem. Art. 5 Abs. 1 lit. a der Verordnung (EU) 596/2014 und Art. 2 Abs. 1 der delegierten Verordnung (EU) 2016/1052
10.01.2019 / 15:05
Bekanntmachung gem. Art. 5 Abs. 1 lit. a der Verordnung (EU) 596/2014 und
Art. 2 Abs. 1 der delegierten Verordnung (EU) 2016/1052
Der Vorstand der LANXESS AG hat am 10. Januar 2019 beschlossen, von der am
20. Mai 2016 von der Hauptversammlung gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG
erteilten Ermächtigung zum Erwerb und zur Verwendung eigener Aktien
Gebrauch zu machen und eigene Aktien über die Börse zu erwerben. Der
Rückkauf dient ausschließlich der Herabsetzung des Kapitals der LANXESS AG
i.S.v. Art. 5 Abs. 2 lit. a der Verordnung (EU) 596/2014 vom 16. April 2014
über Marktmissbrauch ("Marktmiss¬brauchs¬verordnung") durch Einziehung der
zurück erworbenen Aktien.
Der von der LANXESS AG am 10. Januar 2019 per Ad-hoc-Mitteilung
angekündigte Aktien-rückkauf erfolgt über den Xetra-Handel der Frankfurter
Wertpapierbörse und beginnt frühestens am 14. Januar 2019 und soll
spätestens am 31. Dezember 2019 beendet werden. Die Zahl der im Zuge des
Aktienrückkaufs zu erwerbenden Aktien der LANXESS AG darf 9.152.293 Stück
nicht übersteigen (dies entspricht 10 % des Grundkapitals der
Gesellschaft). Der Aktienrückkauf ist auf einen für den Erwerb der Aktien
aufzuwenden Kaufpreis (ohne Nebenkosten) von bis zu 200 Mio. Euro begrenzt.
Dies entspräche auf Basis des Schlusskurses der Aktie im XETRA-Handel am 9.
Januar 2019 von 44,65 Euro ca. 4,5 Mio. Aktien bzw. 4,9 % des Grundkapitals
der Gesellschaft. Im Falle steigender oder fallender Aktienkurse ändert
sich die Zahl der zu erwerbenden Aktien daher entsprechend, jedoch nicht
über die genannte Höchststückzahl hinaus. Das Recht der LANXESS AG, den
Rückkauf vorzeitig zu beenden, sowie erforderlichenfalls das
Rückkaufprogramm auszusetzen und wieder aufzunehmen, bleibt im Rahmen des
rechtlich Zulässigen unberührt. In der Zeit vom 20. bis zum 31. Mai 2019
erfolgen wegen der am 23. Mai 2019 angesetzten ordentlichen
Hauptversammlung der Gesellschaft und anschließenden Dividendenauszahlung
keine Rückkäufe.
Der Rückkauf erfolgt unter Führung eines Kreditinstituts im Einklang mit
der Markt¬miss-brauchs¬verordnung und Art. 2 bis 4 der delegierten
Verordnung (EU) Nr. 596/2014 des Europäischen Parlaments und des Rates
durch technische Regulierungsstandards für die auf Rückkaufprogramme und
Stabilisierungs¬maßnahmen anwendbaren Bedingungen ("Rückkauf-VO") sowie auf
Grundlage der zuvor genannten Hauptversammlungsermächtigung.
Das Kreditinstitut trifft seine Entscheidungen über den Zeitpunkt des
Erwerbs von Aktien der LANXESS AG entsprechend Art. 4 Abs. 2 lit. b der
Rückkauf-VO unabhängig und unbeeinflusst von der LANXESS AG. Die LANXESS AG
wird insoweit keinen Einfluss auf die Entscheidungen des Kreditinstituts
Das Kreditinstitut ist insbesondere verpflichtet, die Handelsbedingungen
des Art. 3 der Rückkauf-VO und die in der von der am 20. Mai 2016 von der
Hauptversammlung gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG erteilten Ermächtigung
enthaltenen Vorgaben einzuhalten. Insbesondere darf der jeweilige Kaufpreis
(ohne Erwerbsnebenkosten) für die zurück zu erwerbenden Aktien den durch
die Eröffnungsauktion am Handelstag ermittelten Kurs der Aktien der
Gesellschaft im Xetra-Handelssystem (oder einem vergleichbaren
Nachfolgesystem) an der Frankfurter Wertpapierbörse um nicht mehr als 10 %
über- oder unterschreiten. Darüber hinaus darf der Kaufpreis den Kurs des
letzten unabhängig getätigten Abschlusses oder, sollte dieser höher sein,
den des derzeit höchsten unabhängigen Angebots an der Börse, an der der
jeweilige Kauf erfolgt, nicht überschreiten. Das Kreditinstitut darf ferner
an einem Tag zusammen nicht mehr als 25 % des durchschnittlichen täglichen
Aktienumsatzes an der Börse, an der der jeweilige Kauf erfolgt, erwerben.
Der durchschnittliche tägliche Aktienumsatz wird berechnet auf Basis des
durchschnittlichen täglichen Handelsvolumens in den 20 Börsentagen vor dem
Kauftermin.
Informationen zu den mit dem Aktienrückkaufprogramm zusammenhängenden
Geschäften werden spätestens am Ende des siebten Handelstages nach dem Tag
der Ausführung solcher Geschäfte in detaillierter Form sowie in
aggregierter Form angemessen bekanntgegeben. Darüber hinaus wird die
LANXESS AG die bekanntgegebenen Geschäfte auf ihrer Website
(www.lanxess.com) im Bereich "Investor Relations" veröffentlichen und dafür
sorgen, dass die Informationen ab dem Tag der Bekanntgabe mindestens fünf
Jahre öffentlich zugänglich bleiben.
Köln, im Januar 2019
765119 10.01.2019