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Timestamp: 2020-04-01 11:18:39
Document Index: 303258026

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 6', '§ 2', '§ 10', '§ 6', '§ 12', '§ 6', '§ 17']

Ihre Suchkriterien : Fakultät für Sozialwissenschaft
Fakultät / Fachbereich Fakultät für Sozialwissenschaft
... Fachdidaktik der Sozialwissenschaften; Politikwissenschaft; Sozialökonomie/Sozialpolitik; Sozialpschologie/Sozialanthropologie; Sozialwissenschaftliche Methoden und Statistik; Soziologie
Fachdidaktik der Sozialwissenschaften; Politikwissenschaft ...
(1) Voraussetzung zur Promotion ist ein Hochschulabschluss in mindestens einem der in § 2 genannten Fachgebiete oder in einem Fach, das in einem vom Antragsteller/von der Antragstellerin darzulegenden Zusammenhang mit mindestens einem der Fachgebiete steht; gegebenenfalls sind Auflagen über nachzuholende Studienleistungen auszusprechen. Es muss sich um einen der folgenden Abschlüsse handeln:
a) Ein Abschluss eines Universitätsstudiums mit ei...
a) Ein Abschluss eines Universitätsstudiums mit einer Regelstudienzeit von wenigstens acht Semestern, für das ein anderer Grad als Bachelor verliehen wird, mit mindestens der Note gut. Von dem Notenkriterium kann abgewichen werden, wenn der Promotionsausschuss einem begründeten Antrag einstimmig zustimmt.
b) Ein Abschluss eines Masterstudiengangs mit einer Regelstudienzeit von wenigstens zwei Semestern, dem ein mit dem Bachelorgrad abgeschlossener Studiengang vorausgegangen ist, mit mindestens der Note gut. Von dem Notenkriterium kann abgewichen werden, wenn der Promotionsausschuss einem begründeten Antrag einstimmig zustimmt.
c) Ein Abschluss nach einem Hochschulstudium mit einer Regelstudienzeit von wenigstens sechs Semestern mit der Note sehr gut und daran anschließende auf die Promotion vorbereitende Studien, die den Studienmodulen des Masterstudiums Sozialwissenschaft an der Ruhr-Universität ohne Berücksichtigung der Abschlussprüfung entsprechen. Diese Studien werden vom Promotionsausschuss durch eine Vereinbarung im Einvernehmen mit den beiden Betreuerinnen oder Betreuern aus dem Kreis der in § 6 Abs. 1 und 2 genannten Personen festgelegt. Die Durchschnittsnote der Module des vorbereitenden Studiums muss mindestens gut sein.
D) Ein Abschluss an einer ausländischen Hochschule außerhalb der Europäischen Union, für den die Gleichwertigkeit zu den Abschlüssen und den Noten nach a), b) oder c) festgestellt ist. Dabei sind internationale Äquivalenzvereinbarungen sowie Austausch- und Mobilitätsprogramme zu beachten. Bei Zweifeln an der Gleichwertigkeit soll die Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen gehört werden. Von ausländischen Bewerberinnen und Bewerbern kann darüber hinaus ein Nachweis über die Beherrschung der deutschen Sprache verlangt werden.
(2) Um festzustellen, dass die geplante Promotion der in § 2 Absatz 3 geforderten interdisziplinären Ausrichtung entspricht, bedarf es zweier schriftlicher Stellungnahmen aus den Fachgebieten der Fakultät. Die Stellungnahmen werden auf der Basis eines Exposés von der Erstbetreuerin oder dem Erstbetreuer und einer weiteren Person angefertigt, die Professorin oder Professor oder Privatdozentin oder Privatdozent der Fakultät ist und nach Möglichkeit ein anderes Fachgebiet als die Erstbetreuerin oder der Erstbetreuer vertritt. Der Promotionsausschuss
regelt die inhaltlichen Anforderungen an das Exposé.
§ 10 Dissertation und Begutachtung
(1) Durch die Dissertation sollen die Promovierenden die Fähigkeit zu selbstständiger Forschungsarbeit auf dem Gebiet der Sozialwissenschaft nachweisen.
(2) Die Dissertation soll in deutscher oder englischer Sprache verfasst sein. Über Ausnahmen entscheidet der Promotionsausschuss auf Antrag der Promovierenden. Sie ist in druckreifer Form mit einem Titelblatt nach dem vom Promotionsausschuss herausgegebenen Muster (s. Anlage zu dieser O...
(2) Die Dissertation soll in deutscher oder englischer Sprache verfasst sein. Über Ausnahmen entscheidet der Promotionsausschuss auf Antrag der Promovierenden. Sie ist in druckreifer Form mit einem Titelblatt nach dem vom Promotionsausschuss herausgegebenen Muster (s. Anlage zu dieser Ordnung) einzureichen.
(3) Die Dissertation kann von den Promovierenden zurückgezogen werden, solange noch kein Gutachten gemäß Absatz 4 vorliegt. Der Antrag auf Zulassung zur Promotion gilt in diesem Falle als nicht gestellt.
(4) Die Dissertation wird vom Promotionsausschuss zwei Gutachterinnen oder Gutachtern nach § 6 Abs. 1 vorgelegt. Die Erstbetreuerin oder der Erstbetreuer der Dissertation ist in der Regel zur Erstgutachterin oder zum Erstgutachter zu bestellen. Als Zweitgutachterin oder Zweitgutachter kann auf begründeten Antrag auch eine Professorin oder ein Professor oder eine Privatdozentin oder ein Privatdozent einer anderen Fakultät der RUB oder einer anderen Universität bestellt werden. Die Gutachten sind schriftlich abzufassen und mit der Empfehlung der Annahme oder Ablehnung der Arbeit sowie einer Benotung gemäß § 12 Abs. 2 abzuschließen. Zwischennoten dürfen nicht erteilt werden. Die Gutachten sollen spätestens drei Monate nach dem Zulassungsbeschluss der Vorsitzenden oder dem Vorsitzenden des Promotionsausschusses vorgelegt werden.
(5) Unterscheiden sich die Noten der zwei Gutachten um mehr als eine Note oder empfehlen nicht beide Gutachten die Annahme, so muss der Promotionsausschuss zwecks Erstellung eines weiteren Gutachtens eine weitere Person aus dem in § 6 Abs. 1 bestimmten Personenkreis bestellen.
(6) Nach Eingang aller Gutachten wird die Dissertation zusammen mit den Gutachten während der Vorlesungszeit mindestens drei Wochen, während der vorlesungsfreien Zeit mindestens sechs Wochen zur Einsichtnahme für die Professorinnen und die Professoren, die Honorarprofessorinnen und die Honorarprofessoren, die Privatdozentinnen und die Privatdozenten sowie die promovierten wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und wissenschaftlichen Mitarbeiter der Fakultät für Sozialwissenschaft ausgelegt. Jede und jeder zur Einsichtnahme Berechtigte kann während der Auslagefrist eine Stellungnahme anmelden, die spätestens sieben Tage nach Ende der Auslagefrist vorliegen muss. In begründeten Fällen kann die Vorsitzende oder der Vorsitzende des Promotionsausschusses weitere 14 Tage für die Abgabe der Stellungnahme bewilligen.
(7) Die Promotionskommission beschließt auf der Grundlage der Gutachten und Stellungnahmen über die Annahme oder Ablehnung der Dissertation. Die Annahme der Dissertation kann mit der Erteilung von Auflagen zur Verbesserung oder Überarbeitung von Teilen der Dissertation für die Drucklegung verbunden werden.
Die Mitglieder des Promotionsausschusses können an der Beratung teilnehmen.
(8) Wird die Dissertation in der vorgelegten Form abgelehnt, kann die Promotionskommission der Doktorandin oder dem Doktoranden die Ergänzung oder Umarbeitung der Dissertation empfehlen. Die überarbeitete Fassung kann frühestens nach sechs Monaten, spätestens vor Ablauf von zwei Jahren vorgelegt werden. Wird die Dissertation bereits in der ursprünglichen Fassung ohne Änderungsempfehlungen oder in der überarbeiteten Fassung abgelehnt, so ist der Promotionsversuch erfolglos beendet und ein weiterer Promotionsversuch an der Fakultät für Sozialwissenschaft nicht zulässig. Die Ablehnung wird der Kandidatin oder dem Kandidaten schriftlich mit einer Begründung und einer Rechtsbehelfsbelehrung mitgeteilt.
§ 17 Internationalisierung
Der Promotionsausschuss soll Vereinbarungen mit anderen, insbesondere ausländischen Hochschulen über die Durchführung eines grenzüberschreitenden Promotionsverfahrens bzw. die Verleihung eines Joint Degree Doktortitels initiieren. Entsprechende Verträge sind vom Fakultätsrat zu verabschieden; in ihnen kann von den Regelungen dieser Ordnung abgewichen werden.
Datum aktuelle Fassung 15.10.2010
Fundstelle Amtliche Bekanntmachungen 916/2012
Fundstelle Amtliche Bekanntmachungen 854/2010
zuletzt geändert am 24.05.2012