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Timestamp: 2016-10-22 01:59:47
Document Index: 290246145

Matched Legal Cases: ['Art. 125', 'Art. 128', 'Art. 140', 'Art. 156', 'Art. 144', 'Art. 172', 'Art. 186', 'Art. 139', 'Art. 303', 'Art. 94', 'Art. 95', 'Art. 97', 'Art. 42', 'Art. 42', 'Art. 277', 'Art. 125', 'Art. 19', 'Art. 19', 'BGE', 'Art. 273', 'Art. 125', 'Art. 36', 'Art. 128', 'Art. 128', 'Art. 128', 'Art. 128', 'Art. 19', 'Art. 156', 'Art. 140', 'Art. 156', 'Art. 156', 'Art. 140', 'Art. 156', 'BGE', 'Art. 156', 'Art. 303', 'Art. 303', 'Art. 308', 'Art. 303', 'BGE', 'BGE', 'Art. 303', 'Art. 303', 'Art. 308', 'BGE', 'Art. 308', 'Art. 308', 'Art. 273', 'Art. 67', 'Art. 63', 'Art. 269', 'BGE', 'Art. 67', 'Art. 42', 'Art. 42', 'Art. 42', 'Art. 43', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 43', 'Art. 36', 'Art. 42', 'BGE', 'in dubio', 'BGE', 'Art. 42', 'Art. 152']

6S.162/2000 (20.12.2000)
6S.162/2000/bue
Sitzung vom 20. Dezember 2000
Wipr�chtiger, Kolly, Bundesrichterin Escher und Gerichtsschreiber Weissenberger.
M.________, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Rechtsanwalt Andreas Josephsohn, Lutherstrasse 4, Z�rich,
fahrl�ssige schwere K�rperverletzung, Unterlassung der Nothilfe, Erpressung usw. ; Strafzumessung, Verwahrung; (eidgen�ssische Nichtigkeitsbeschwerde gegen das Urteil der I. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Z�rich vom 25. November 1999), hat sich ergeben:
A.- Mit Beschluss vom 25. Januar 1999 trat das Bezirksgericht Z�rich, 8. Abteilung, auf die Anklage gegen M.________ betreffend Sachbesch�digung in zwei F�llen sowie auf die Anklage wegen Diebstahls in zwei F�llen mangels Strafantrags nicht ein. Mit Urteil vom selben Tag sprach das Gericht M.________ schuldig der fahrl�ssigen schweren K�rperverletzung (Art. 125 Abs. 2 StGB), der Unterlassung der Nothilfe (Art. 128 StGB), des mehrfachen Raubes (Art. 140 Ziff. 1 StGB), der Erpressung (Art. 156 Ziff. 1 und 3 StGB), der mehrfachen, teilweise geringf�gigen Sachbesch�digung (Art. 144 Abs. 1 StGB, teilweise i.V.m. Art. 172ter StGB), des mehrfachen Hausfriedensbruchs (Art. 186 StGB), des mehrfachen Diebstahls (Art. 139 Ziff. 1 StGB), der mehrfachen falschen Anschuldigung (Art. 303 Ziff. 1 StGB), der mehrfachen Entwendung eines Motorfahrzeuges zum Gebrauch (Art. 94 Ziff. 1 SVG), des Fahrens ohne F�hrerausweis (Art. 95 SVG) sowie des mehrfachen Missbrauchs von Ausweisen und Schildern (Art. 97 Ziff. 1 SVG) und bestrafte ihn mit 14 Jahren Zuchthaus, unter Einrechnung der bis dahin ausgestandenen Haft von 829 Tagen. An Stelle des Vollzugs der ausgesprochenen Strafe ordnete das Gericht eine Verwahrung nach Art. 42 Ziff. 1 StGB an.
B.- Auf Berufung des Verurteilten hin best�tigte das Obergericht des Kantons Z�rich mit Beschluss vom 25. November 1999 den Einstellungsbeschluss des Bezirksgerichts und trat dar�ber hinaus auf die Anklage wegen Fahrens ohne F�hrerausweis in drei F�llen zufolge Verj�hrung nicht ein. Mit Urteil vom gleichen Tag best�tigte das Obergericht ansonsten die Schuldspr�che der ersten Instanz und verurteilte M.________ zu 10 Jahren Zuchthaus, unter Einrechnung von 1133 Tagen Untersuchungs- und Sicherheitshaft. An Stelle des Vollzugs der verh�ngten Strafe ordnete das Obergericht die Verwahrung von M.________ im Sinne von Art. 42 Ziff. 1 StGB an.
C.- Eine von M.________ dagegen erhobene Nichtigkeitsbeschwerde wies das Kassationsgericht des Kantons Z�rich am 19. Juni 2000 vollumf�nglich ab.
D.- M.________ erhebt eidgen�ssische Nichtigkeitsbeschwerde mit dem Antrag, das Urteil des Obergerichts aufzuheben und die Sache an die Vorinstanz zu neuer Beurteilung zur�ckzuweisen.
E.- Das Obergericht und die Staatsanwaltschaft des Kantons Z�rich haben auf eine Stellungnahme zur Beschwerde verzichtet.
1.- Der Beschwerdef�hrer wendet sich gegen seine Verurteilung wegen fahrl�ssiger schwerer K�rperverletzung zum Nachteil von P.________ (Beschwerde, S. 2-6).
a) Nach den verbindlichen tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz (Art. 277bis Abs. 1 BStP) hielt sich der Beschwerdef�hrer am Abend des 8. Oktober 1996 zusammen mit W.________ w�hrend mehrerer Stunden in einem Animierlokal im Z�rcher Niederdorf auf. Eine verbale Auseinandersetzung mit der Serviertochter bewog W.________, den Beschwerdef�hrer in seine Wohnung an der B.Strasse zu schicken, um die dort aufbewahrte Pistole "SIG 230" zu holen. Der Beschwerdef�hrer kam dieser Aufforderung nach und brachte die Pistole W.________ in das Animierlokal. Der Beschwerdef�hrer selbst trug zu jenem Zeitpunkt eine Schreckschusspistole "Browning" auf sich. In der Folge bedrohte W.________ im Animierlokal und von dort auf dem Weg zur Limmat verschiedene Personen mit seiner Pistole. Am Ufer der Limmat schoss W.________ in Anwesenheit des Beschwerdef�hrers mit der Pistole ein Mal in die Luft. Aus den Aussagen des Beschwerdef�hrers gegen�ber dem Gutachter und an der Berufungsverhandlung schloss die Vorinstanz, dass er sp�testens nach dieser Schussabgabe wusste, dass die "SIG 230" mit scharfer Munition geladen und schussbereit war. Sp�ter am Abend versuchte W.________ an einer Busstation im Bereich der Pfingstweidstrasse in Z�rich, Autostopp zu machen. Zuvor legte er die Pistole neben dem Beschwerdef�hrer auf eine Sitzbank. Als der Autofahrer P.________ auf das Zeichen von W.________ anhielt, steckte der Beschwerdef�hrer die SIG-Pistole zu seiner Schreckschusspistole in den Hosenbund und stieg zusammen mit W.________ in das Fahrzeug des P.________.
Nach einer Fahrt von wenigen Minuten hielt P.________ auf Wunsch von W.________ bei der Sihlfehldstrasse an.
In diesem Zeitpunkt fasste der auf dem R�cksitz hinter dem Fahrer sitzende Beschwerdef�hrer spontan den Entschluss, P.________ zu berauben. Zu diesem Zweck beh�ndigte er eine der beiden Pistolen in seinem Hosenbund, hielt sie gegen den Hinterkopf des Fahrers und spannte den Hahn. Dabei l�ste sich ein Schuss, der P.________ lebensgef�hrlich verletzte (Durchschuss des Halses mit Verletzung der lokalen Organe - Schulternerv, Zungennerv, Halswirbelk�rper und Arteria vertebralis).
In rechtlicher Hinsicht f�hrt die Vorinstanz aus, der objektive Tatbestand der fahrl�ssigen schweren K�rperverletzung im Sinne von Art. 125 Abs. 2 StGB sei erf�llt. Subjektiv sei erg�nzend zur Erstinstanz anzumerken, dass der Beschwerdef�hrer einem Sachverhaltsirrtum gem�ss Art. 19 Abs. 1 StGB erlegen sei. Er habe im irrigen Glauben gehandelt, die Schreckschusspistole und nicht die mit scharfer Munition geladene "SIG 230" auf das Opfer zu richten. Zu pr�fen bleibe, ob der Beschwerdef�hrer seinen Irrtum bei pflichtgem�sser Vorsicht h�tte vermeiden k�nnen (Art. 19 Abs. 2 StGB). Dies sei zu bejahen. Der Beschwerdef�hrer habe "ausgepr�gt grobfahrl�ssig" gehandelt. Er habe gewusst, dass er zwei Pistolen in seinem Hosenbund mit sich f�hrte und die eine mit scharfer Munition geladen und schussbereit war.
Daran verm�ge seine Alkoholisierung nichts zu �ndern, l�gen doch sowohl auf Grund der Aussagen des Opfers als auch der Ausf�hrungen des Gutachters keine Hinweise auf eine schwere Bewusstseinsst�rung im Sinne eines alkoholischen Vollrausches oder eines so genannt abnormen Rausches vor. Wie der Gutachter �berzeugend ausf�hre, lasse das Verhalten des Beschwerdef�hrers auf ein durchgehendes und nachvollziehbares Handlungsmuster schliessen, das keine positiven Hinweise auf eine alkoholtoxische oder sonstwie zu Stande gekommene Beeintr�chtigung psychischer Funktionen erkennen lasse. Es sei daher aus gutachterlicher Sicht die Annahme einer Aufhebung oder erheblichen Beeintr�chtigung psychischer Funktionen, die Einsichtsf�higkeit und/oder Willenssteuerung betreffen, nicht begr�ndbar. Unter diesen Umst�nden habe der Beschwerdef�hrer sehr wohl realisieren k�nnen, dass er zwei Pistolen mit sich f�hrte und eine der Waffen geladen und schussbereit war. Indem er in dieser Situation im Dunkeln und ohne n�here Pr�fung wahllos eine der beiden �usserlich sehr �hnlichen Pistolen zog, deren Hahn spannte und sie gegen den Hinterkopf von P.________ richtete, habe er in h�chstem Masse grobfahrl�ssig gehandelt (angefochtenes Urteil, S. 36-40).
b) aa) Was der T�ter wusste, wollte und in Kauf nahm, betrifft so genannte innere Tatsachen, ist damit Tatfrage (BGE 122 IV 156 E. 2b; 121 IV 90 E. 2b, je mit Hinweisen) und kann dem Bundesgericht im Verfahren der eidgen�ssischen Nichtigkeitsbeschwerde nicht zur �berpr�fung unterbreitet werden (Art. 273 Abs. 1 lit. b, 277bis Abs. 1 BStP). Keine Tat- sondern Rechtsfrage ist hingegen, ob die kantonale Instanz auf der Grundlage der verbindlich festgestellten subjektiven Vorstellungen des T�ters zu Recht Fahrl�ssigkeit bejaht hat. Soweit sich der Beschwerdef�hrer gegen die Feststellungen der Vorinstanz richtet, was er zur Zeit der Tat wusste bzw. annahm, ist er daher nicht zu h�ren.
bb) Gest�tzt auf die von der Vorinstanz festgestellten Tatsachen lag die Annahme eines Vorsatzdeliktes (eventualvors�tzliche schwere K�rperverletzung; Gef�hrdung des Lebens) �hnlich nahe wie die Bejahung einer fahrl�ssig begangenen K�rperverletzung. Die Vorinstanz hat ein Vorsatzdelikt verneint, aber eine grobe Sorgfaltspflichtverletzung des Beschwerdef�hrers und die weiteren Tatbestandsmerkmale von Art. 125 Abs. 2 StGB bejaht. Der Schuldspruch verletzt kein Bundesrecht. Auf die durchwegs zutreffenden Ausf�hrungen der Vorinstanz kann vollumf�nglich verwiesen werden (Art. 36a Abs. 3 OG).
2.- Der Beschwerdef�hrer bringt vor, die Vorinstanz habe ihn zu Unrecht wegen unterlassener Nothilfe zum Nachteil von P.________ verurteilt. Er sei davon ausgegangen, das Opfer sei tot oder liege zumindest im Sterben. Da die fahrl�ssige Begehung der Unterlassung der Nothilfe nicht strafbar sei, h�tte auf Grund seines entschuldbaren Sachverhaltsirrtums ein Freispruch erfolgen m�ssen (Beschwerde, S. 6 ff.).
a) Der Unterlassung der Nothilfe nach Art. 128 Abs. 1 StGB macht sich schuldig, wer einem Menschen, den er verletzt hat, oder einem Menschen, der in unmittelbarer Lebensgefahr schwebt, nicht hilft, obwohl es ihm den Umst�nden nach zugemutet werden k�nnte.
Im hier zu beurteilenden Fall steht einzig zur Diskussion, ob der Beschwerdef�hrer den subjektiven Tatbestand des Art. 128 Abs. 1 StGB erf�llt hat. Der subjektive Tatbestand erfordert Vorsatz hinsichtlich der Voraussetzungen der Hilfeleistungspflicht einschliesslich der eigenen Hilfeleistungsm�glichkeiten (Stratenwerth, Schweizerisches Strafrecht, Besonderer Teil I,
5. Aufl. Bern 1995, � 4 N 74). Hilfe nach Art. 128 StGB ist auch dann geboten, wenn es darum geht, einem Sterbenden beizustehen und ihm damit etwa Schmerzen zu ersparen (Stratenwerth, a.a.O., � 4 N 65; Trechsel, Kurzkommentar StGB, 2. Aufl. Z�rich 1997, Art. 128 N 5). Ein Irrtum �ber die Umst�nde, die eine Hilfeleistungspflicht begr�nden, kann aber ein Sachverhaltsirrtum nach Art. 19 StGB sein (vgl. Stratenwerth, a.a.O.).
b) Der Beschwerdef�hrer r�umt selbst ein, nach der Schussabgabe angenommen zu haben, das Opfer sei tot oder liege zumindest im Sterben (Beschwerde, S. 6). Das entspricht auch im Wesentlichen den Feststellungen des Bezirksgerichts (Urteil Bezirksgericht, S. 16 f.), auf welche die Vorinstanz stillschweigend abstellt (angefochtenes Urteil, S. 40 ff.). Damit steht fest, dass der Beschwerdef�hrer - jedenfalls im Sinne einer Alternative - f�r m�glich hielt, das Opfer liege im Sterben; gleichwohl k�mmerte er sich nicht um das Opfer, sondern nahm diesem Wertsachen weg und entfernte sich anschliessend vom Tatort. Ausgehend davon hat die Vorinstanz zu Recht mindestens Eventualdolus hinsichtlich der unterlassenen Hilfeleistung gegen�ber einem (vermeintlich) Sterbenden bejaht. Aus seinem Sachverhaltsirrtum bez�glich der Schwere der Schussverletzung und der �berlebenschancen des Opfers vermag der Beschwerdef�hrer nichts zu seinen Gunsten abzuleiten.
3.- Der Beschwerdef�hrer r�gt, die rechtliche W�rdigung seines zum Nachteil von E.________ ver�bten Delikts als r�uberische Erpressung gem�ss Art. 156 Ziff. 3 StGB verletze Bundesrecht. Da in der �bergabe der Schl�ssel keine unmittelbare Verm�gensverf�gung zu sehen sei und er (der Beschwerdef�hrer) bei der Inbesitznahme des Fahrzeuges die n�tigende Handlung nicht aufrechterhalten habe, h�tte die Tat nur als N�tigung und als Entwendung eines Motorfahrzeuges zum Gebrauch qualifiziert werden d�rfen (Beschwerde, S. 10 ff.).
a) Nach den tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz (angefochtenes Urteil, S. 51 ff., 6 f.) betrat der Beschwerdef�hrer am 11. August 1996 die SBB-Station Bachmannweg in Z�rich mit einer ungeladenen Pistole "Walther PP" Kaliber 7,65. Unter Waffendrohung zwang er die Angestellte E.________, ihm den Inhalt der Kasse auszuh�ndigen. Anschliessend erkundigte sich der Beschwerdef�hrer, ob der vor der Bahnstation stehende Personenwagen der Marke "Toyota Starlet" E.________ geh�re, was diese bejahte. Daraufhin erzwang der Beschwerdef�hrer unter vorgehaltener Waffe die Herausgabe der Fahrzeugschl�ssel und fuhr schliesslich mit dem Personenwagen und dem erbeuteten Bargeld davon.
b) Die Vorinstanzen w�rdigten das Verhalten des Beschwerdef�hrers hinsichtlich des Bargeldes �bereinstimmend als Raub im Sinne von Art. 140 Ziff. 1 StGB und in Bezug auf das Personenfahrzeug als r�uberische Erpressung gem�ss Art. 156 Ziff. 3 StGB (angefochtenes Urteil, a.a.O.; Urteil Bezirksgericht, S. 26 f.). Die Vorinstanz �ussert sich nicht ausdr�cklich dazu, ob der Beschwerdef�hrer bei der Abn�tigung des Gebrauchs des Motorfahrzeuges mit Aneignungswillen gehandelt hat; da sie insoweit den Tatbestand des Raubes nicht n�her pr�ft, scheint sie den Aneignungswillen jedoch stillschweigend zu verneinen.
c) Der Erpressung im Sinne von Art. 156 Ziff. 1 StGB macht sich schuldig, wer jemanden durch Gewalt oder Androhung ernstlicher Nachteile zu einem Verhalten bestimmt, wodurch dieser sich selber oder einen andern am Verm�gen sch�digt. Die Strafandrohung lautet auf Zuchthaus bis zu f�nf Jahren oder Gef�ngnis. Dagegen richtet sich die Strafe nach Art. 140 StGB, wenn der T�ter gegen eine Person Gewalt anwendet oder sie mit einer gegenw�rtigen Gefahr f�r Leib und Leben bedroht (Art. 156 Ziff. 3StGB).
Das Erfordernis der Verm�gensverf�gung, des vom Opfer herbeigef�hrten Verm�gensschadens, unterscheidet die Erpressung von anderen Verm�gensdelikten, wie etwa vom Raub (Stratenwerth, Schweizerisches Strafrecht, Besonderer Teil I, 5. Aufl. Bern 1995, � 17 N 7). Die Erpressung wird vom Raub in der Literatur unterschiedlich abgegrenzt. Eine Auffassung stellt darauf ab, ob der T�ter auf die aktive Mitwirkung des Gewahrsamsinhabers angewiesen ist, um die in Aussicht genommene Beute zu erlangen, wie dies etwa bei einer Nummernkombination zur �ffnung eines Tresors oder bei der Ausstellung eines Checks der Fall ist (vgl. Rehberg/Schmid, Strafrecht III, 7. Aufl. Z�rich 1997, S. 224). Eine andere Meinung h�lt allein f�r massgebend, ob dem Opfer hinsichtlich der Verm�gensverschiebung noch ein Mindestmass an Wahlfreiheit bleibt oder nicht. Werde das Opfer vor die Wahl zwischen blossem Verm�gensverlust oder Verlust auch des Lebens gestellt, bestehe hinsichtlich des Verm�gensnachteils keine Wahlfreiheit mehr, weshalb dann Raub anzunehmen sei, obschon der Betroffene �usserlich betrachtet die Sache herausgebe (Stratenwerth, a.a.O., mit Hinweisen).
Auf solche Abgrenzungskriterien hat das Bundesgericht in F�llen verzichtet, in denen alle Voraussetzungen des Raubes bis auf die Diebstahlsabsicht erf�llt waren, und den altrechtlichen Tatbestand der Erpressung trotz fehlender Mitwirkung bzw. "Wahlfreiheit" des Opfers f�r anwendbar erkl�rt (BGE 100 IV 24; best�tigt im unver�ffentlichten Urteil des Kassationshofes vom 21.11.1994 i.S. Staatsanwaltschaft AG c. M.).
d) aa) Vorliegend braucht nicht entschieden zu werden, ob die von der Doktrin vertretenen Abgrenzungskriterien zu unterschiedlichen Resultaten f�hren k�nnen und welchem von beiden gegebenenfalls der Vorzug zu geben ist, h�lt doch die Verurteilung wegen Erpressung nach beiden Varianten vor Bundesrecht stand. Deshalb kann ebenfalls dahingestellt bleiben, ob die r�uberische Erpressung im Sinne von Art. 156 Ziff. 3 StGB auch F�lle erfasst, in denen der T�ter - wie etwa bei der Abn�tigung eines Motorfahrzeuges zum Gebrauch unter Waffendrohung - die Voraussetzungen des Raubes bis auf die Diebstahlsabsicht erf�llt und das Opfer die Wegnahme der Sache auf Grund der Drohung lediglich duldet.
bb) Es ist zweifelhaft, ob die SBB-Angestellte �ber ein Mindestmass an "Wahlfreiheit" hinsichtlich der Herausgabe der Autoschl�ssel an den Beschwerdef�hrer hatte, nachdem sie diesem offen gelegt hatte, dass das vor dem Tatort parkierte Fahrzeug ihr geh�rte. F�r die W�rdigung des Geschehens kann die Abn�tigung der Herausgabe der Autoschl�ssel indes nicht isoliert betrachtet werden. Entscheidend ist vielmehr, dass das Opfer auf die Frage des Beschwerdef�hrers, ob der vor der SBB-Station abgestellte Personenwagen ihr geh�re, theoretisch die Wahl hatte, die Wahrheit zu sagen oder die Frage zu verneinen. Im letztgenannten Fall h�tte der Beschwerdef�hrer nicht �ber die n�tigen Informationen verf�gt, um die Fahrzeugschl�ssel vom Opfer herauszuverlangen. Das Opfer hatte somit - abstrakt betrachtet - ein Mindestmass an "Wahlfreiheit", das Eigentum am Fahrzeug entweder zu verneinen oder aber zu bejahen und damit erst die Voraussetzung f�r die Erzwingung der Schl�sselherausgabe zu schaffen. Auf diese Mitwirkung der Gewahrsamsinhaberin war der Beschwerdef�hrer angewiesen, um die in Aussicht genommene Beute zu erlangen.
Der Beschwerdef�hrer erzwang von seinem Opfer unter vorgehaltener Waffe die Herausgabe der Schl�ssel eines Personenwagens, der unmittelbar am Tatort stand, und er verliess diesen anschliessend am Steuer des Fahrzeuges.
Die Inbesitznahme des Fahrzeuges durch den Beschwerdef�hrer stand somit in einem denkbar engen r�umlichen und zeitlichen Zusammenhang zur gewaltsam erzwungenen Einr�umung der Zugriffsm�glichkeit zum fremden Verm�gen. Jedenfalls in derartigen Konstellationen, wo die Bedrohungssituation f�r das Opfer bis zur Tatvollendung fortdauert, ist die Einr�umung der Zugriffsm�glichkeit mit der Vornahme einer unmittelbaren Verm�gensdisposition durch das bedrohte Opfer - etwa durch �bergabe von Bargeld - gleichzusetzen.
e) Aus dem Gesagten ergibt sich, dass die Verurteilung des Beschwerdef�hrers wegen r�uberischer Erpressung kein Bundesrecht verletzt.
4.- Der Beschwerdef�hrer wendet ein, die Vorinstanz habe ihn zu Unrecht wegen falscher Anschuldigung gem�ss Art. 303 Ziff. 1 StGB schuldig gesprochen. Es treffe zwar zu, dass er W.________ in der Strafuntersuchung zu Unrecht der Beteiligung an drei Raub�berf�llen bezichtigt habe. Da damals gegen W.________ bereits eine Strafuntersuchung wegen anderer Delikte lief, h�tten seine falschen Anschuldigungen indessen nur zu einer Ausweitung der Strafuntersuchung gef�hrt. Der subjektive Tatbestand des Art. 303 StGB verlange jedoch die Absicht hinsichtlich der Einleitung einer Strafverfolgung. Zudem sei die behauptete Beteiligung von W.________ strafrechtlich irrelevant. Schliesslich h�tte die Vorinstanz nach Art. 308 StGB von einer Strafe absehen m�ssen, weil er die falsche Anschuldigung sp�ter aus eigenem Antrieb zur�ckgenommen habe, bevor dem Beschuldigten ein Rechtsnachteil erwachsen sei (Beschwerde, S. 12-15). Diese Vorbringen gehen fehl.
a) Der Tatbestand des Art. 303 StGB ist nur erf�llt, wenn der T�ter die Absicht hatte, eine Strafverfolgung gegen einen (hinsichtlich der haltlosen Belastungen) Nichtschuldigen herbeizuf�hren; die Absicht, eine bereits laufende Strafuntersuchung durch Festhalten an einer falschen Anschuldigung fortdauern zu lassen, gen�gt nicht (BGE 102 IV 103 E. 3; best�tigt in BGE 111 IV 159 E. 2a).
b) Der Beschwerdef�hrer belastete W.________, indem er gegen�ber den Strafverfolgungsbeh�rden wahrheitswidrig angab, dieser habe ihn im Wissen um die geplanten Raub�berf�lle bei drei Gelegenheiten an den jeweiligen Tatort gefahren, w�hrend den Taten im Auto auf ihn gewartet und anschliessend einen Teil der betreffenden Beute erhalten; in einem Fall habe W.________ mit ihm zusammen den Tatort ausgekundschaftet (angefochtenes Urteil S. 21 f., 53; Urteil Bezirksgericht, S. 29). Die falschen Beschuldigungen des Beschwerdef�hrers hatten somit Verbrechen zum Gegenstand (m�gliche Gehilfenschaft zum Raub). Das dem Betroffenen vorgeworfene eindeutig rechtswidrige Verhalten war nicht Gegenstand der bereits gegen ihn laufenden Strafuntersuchung.
Anders als im Entscheid 102 IV 103 E. 3 hat der Beschwerdef�hrer nicht w�hrend eines bereits im Gange befindlichen Strafverfahrens an einer falschen Anschuldigung festgehalten, sondern vielmehr neue Beschuldigungen erhoben, f�r die - da falsch - von den Strafverfolgungsbeh�rden noch keine Strafuntersuchung eingeleitet worden war. Entgegen der Auffassung des Beschwerdef�hrers gen�gt zur Erf�llung des Tatbestandes die Absicht des T�ters, gegen den f�lschlich Belasteten eine Strafverfolgung hinsichtlich bestimmter Delikte einzuleiten; ob sich die Absicht auf die Er�ffnung einer Strafuntersuchung gegen eine g�nzlich unverd�chtige Person bezieht oder aber auf die Erweiterung bzw. Erg�nzung einer bereits eingeleiteten Untersuchung auf neue Sachverhalte, kann hinsichtlich der in Frage stehenden Rechtsg�ter (dazu statt vieler Trechsel, a.a.O., Art. 303 N 1 mit Hinweisen) keine Rolle spielen. Die Vorinstanz hat den Beschwerdef�hrer zu Recht wegen falscher Anschuldigung gem�ss Art. 303 Ziff. 1 StGB schuldig gesprochen.
c) Eine Strafmilderung nach Art. 308 Abs. 1 StGB kommt nur in Betracht, wenn der T�ter seine Aussage aus eigenem Antrieb, d.h. spontan, ablegt. Daran fehlt es insbesondere, wenn die Berichtigung anl�sslich eines neuen Verh�rs oder unter dem Druck Dritter erfolgt (vgl.
BGE 69 IV 223 E. 3; 108 IV 104 E. 2b; Trechsel, a.a.O., Art. 308 N 3). Soweit der Beschwerdef�hrer ohne Hinweis auf Aktenst�cke geltend macht, die Vorinstanz h�tte nach Art. 308 Abs. 1 StGB von einer Strafe absehen m�ssen, kommt er seiner Begr�ndungspflicht nach Art. 273 Abs. 1 lit. b BStP nicht hinreichend nach, weshalb er insoweit nicht zu h�ren ist. Es ist nicht Aufgabe des Bundesgerichts, umfangreiche kantonale Akten durchzusehen auf der Suche nach Belegen f�r Behauptungen des Beschwerdef�hrers.
5.- Der Beschwerdef�hrer wendet sich sodann gegen die Strafzumessung.
a) Der Beschwerdef�hrer wirft der Vorinstanz im Wesentlichen vor, hinsichtlich der Raub�berf�lle zu Unrecht ein schweres Verschulden angenommen zu haben. Er habe die Taten nur mit einer Schreckschusspistole bewaffnet, unmaskiert und ohne Anwendung "unn�tiger Gewalt" begangen. Die Tatorte seien "nicht speziell angsteinfl�ssend" gewesen, und er habe jeweilen nur geringe Beute gemacht. Sein Verschulden bewege sich somit - auch im Vergleich zu anderen F�llen - im unteren Bereich (Beschwerde, S. 16). Zudem k�nne ihm keine besondere Kaltschn�uzigkeit und auch keine fehlende Einsicht vorgeworfen werden, weil er nur eine Woche nach der fahrl�ssig begangenen schweren K�rperverletzung zum Nachteil von P.________ erneut einen Raub�berfall begangen habe.
Verschuldensm�ssig bestehe kein Zusammenhang zwischen dem Unfall und den sp�teren Delikten. Eine Kaltschn�uzigkeit k�nnte ihm nur dann vorgeworfen werden, sofern er nach dem besagten Unfall erneut einen Raub mit einer geladenen Waffe begangen h�tte (Beschwerde, S. 17f.).
Die Vorinstanz habe weiter zu Unrecht den Umstand, dass er bereits kurze Zeit nach seiner Entlassung aus dem Strafvollzug im April 1995 wieder delinquierte, als schulderh�hende Einsichtslosigkeit gewertet. Dieser Umstand sei bereits durch die Ber�cksichtigung eines technischen R�ckfalls nach Art. 67 StGB abgegolten (Beschwerde, S. 19). Sodann k�nne nicht als besondere Dreistheit, sondern bloss als ausgesprochene Dummheit interpretiert werden, dass er den gleichen Laden ein zweites Mal �berfallen habe. Dies zeige auf, wie wenig raffiniert und �berlegt er vorgegangen sei (Beschwerde, S. 19). Ebenso sei es unzul�ssig, hinsichtlich der fahrl�ssigen schweren K�rperverletzung von einer bedenklichen Geringsch�tzung menschlichen Lebens zu sprechen und ihm vorzuwerfen, er habe die Geldbeschaffung allen anderen ethischen Werten untergeordnet. Diese Erw�gung sei haltlos und m�sse korrigiert werden, da sie einen direkten Einfluss auf das Strafmass gehabt habe (Beschwerde, S. 20f.). Ferner h�tte die Vorinstanz hinsichtlich der fahrl�ssigen K�rperverletzung, der Unterlassung der Nothilfe und des gleichentags begangenen Raubs statt eine leichte bis mittlere Verminderung der Zurechnungsf�higkeit "klarerweise" eine mittlere Verminderung annehmen m�ssen. Schliesslich gen�ge die Begr�ndung der Strafreduktion gegen�ber dem erstinstanzlichen Urteil nicht den vom Bundesgericht aufgestellten Anforderungen (Beschwerde, S. 21 f.).
b) Der Richter misst die Strafe nach dem Verschulden des T�ters zu; er ber�cksichtigt die Beweggr�nde, das Vorleben und die pers�nlichen Verh�ltnisse des Schuldigen (Art. 63 StGB). Dem Sachrichter steht bei der Gewichtung der im Rahmen der Strafzumessung zu beachtenden Komponenten ein erheblicher Spielraum des Ermessens zu. Das Bundesgericht greift in dieses auf Nichtigkeitsbeschwerde hin, mit der ausschliesslich eine Verletzung von Bundesrecht geltend gemacht werden kann (Art. 269 BStP), nur ein, wenn der kantonale Richter den gesetzlichen Strafrahmen �ber- oder unterschritten hat, wenn er von rechtlich nicht massgebenden Gesichtspunkten ausgegangen ist oder wenn er wesentliche Gesichtspunkte ausser Acht gelassen bzw. in �berschreitung oder Missbrauch seines Ermessens falsch gewichtet hat (vgl. BGE 123 IV 150 E. 2a mit Hinweisen).
c) aa) Der Beschwerdef�hrer hat, teilweise zusammen mit W.________, zwischen dem 7. August und dem
16. Oktober 1996 insgesamt 19 Raub�berf�lle auf Ladengesch�fte sowie auf Passanten auf offener Strasse begangen. Seine Opfer bedrohte er jeweilen entweder mit seiner Schreckschusspistole "Browning" oder mit seiner vermutungsweise ungeladenen Pistole "Walther PPK". Bei einer Gelegenheit schlug er ein Opfer zu Boden. Bei einer anderen Gelegenheit handelte es sich bei den Opfern um eine Mutter mit ihrem vierj�hrigen Kind, die er auf offener Strasse mit seiner Schreckschusspistole zur Herausgabe von Geld zwang. Hinzu kommt der (von den Vorinstanzen offenbar nicht als - versuchter - Raub qualifizierte) Vorfall zum Nachteil des P.________.
bb) Die Vorinstanz ist zu Recht von einem insgesamt schweren Verschulden ausgegangen. Entgegen dem Vorbringen des Beschwerdef�hrers stellt ein mit einer (ungeladenen) Faustfeuerwaffe begangener Raub nicht die denkbar mildeste Ausf�hrung eines solchen Deliktes dar.
Daran vermag nichts zu �ndern, dass der Beschwerdef�hrer bei einzelnen Raub�berf�llen keine echte Schusswaffe verwendete, sondern eine t�uschend echte Nachahmung einer Browning-Pistole. Die Vorinstanz konnte daher ohne Bundesrecht zu verletzen den Einsatz von Faustfeuerwaffen als erschwerend werten. Ebenfalls nicht zu beanstanden ist der Vorwurf eines besonders r�cksichtslosen und skrupellosen Verhaltens, insbesondere weil der Beschwerdef�hrer innert kurzer Zeit das gleiche Gesch�ft zwei Mal �berfiel, nicht davor zur�ckschreckte, eine Mutter mit einem Kleinkind zu �berfallen und schliesslich einen hilfsbereiten Autofahrer zu berauben beabsichtigte.
cc) Die Vorinstanz wirft dem Beschwerdef�hrer eine besondere Kaltschn�uzigkeit und fehlendes Umdenken vor, weil er nur eine Woche nach der lebensgef�hrlichen Verletzung des P.________ erneut einen Raub�berfall ver�bte. Inwiefern die Vorinstanz damit Bundesrecht verletzt haben soll, ist nicht erkennbar. Gleiches trifft auf den Einwand des Beschwerdef�hrers zu, die Vorinstanz habe in Verletzung von Art. 67 StGB den Umstand, dass er bereits kurze Zeit nach seiner Entlassung aus dem Strafvollzug im April 1995 wieder delinquierte, als schulderh�hende Einsichtslosigkeit gewertet. Er verkennt, dass auch bei einem R�ckfall im Sinne der genannten Norm bei der Strafzumessung zu ber�cksichtigen ist, wie lange bzw. wie kurz die Zeitspanne zwischen der Entlassung aus dem Strafvollzug und der erneuten Straff�lligkeit ist. Je n�her die neue Straftat zur Strafverb�ssung liegt, desto schwerer wiegt grunds�tzlich der R�ckfall.
dd) Der Beschwerdef�hrer �bergeht mit seinen Einw�nden auch, dass die Vorinstanz verschuldensm�ssig sehr wohl die wenig organisierte Vorgehensweise bei der Tatbegehung zu seinen Gunsten gewichtete. Entlastend wertete sie sodann Folgendes: Der Beschwerdef�hrer habe sich bei den �berf�llen nie maskiert und auch keine besonderen Vorkehren getroffen, um von den Opfern sp�ter nicht wiedererkannt zu werden; �berdies habe er teilweise Ladengesch�fte �berfallen, die in n�chster N�he seines Wohnortes lagen (angefochtenes Urteil, S. 56 f.).
Inwieweit die Vorinstanz damit die entlastenden Momente nur unvollst�ndig und unzureichend gew�rdigt haben soll, macht der Beschwerdef�hrer nicht n�her geltend und ist auch nicht ersichtlich.
ee) Im Zusammenhang mit dem fahrl�ssigen K�rperverletzungsdelikt und der unterlassenen Nothilfe relativiert die Vorinstanz das von ihr zun�chst bejahte schwere Verschulden des Beschwerdef�hrers unter Hinweis auf dessen erhebliche Alkoholisierung zur Tatzeit. Gest�tzt auf die Ausf�hrungen des Gutachters, wonach die Willensf�higkeit des Beschwerdef�hrers als Folge einer alkoholtoxischen Bewusstseinsbeeintr�chtigung leicht- bis allenfalls mittelgradig beeintr�chtigt gewesen sei, bejaht die Vorinstanz eine in leichtem bis mittlerem Grade verminderte Zurechnungsf�higkeit und wertet diese "erheblich" strafmildernd (angefochtenes Urteil, S. 57 f.). Der Beschwerdef�hrer legt nicht �berzeugend dar, weshalb die Vorinstanz abweichend von den gutachterlichen Erkenntnissen eine nur leicht verminderte Zurechnungsf�higkeit v�llig h�tte ausschliessen m�ssen, sondern beschr�nkt sich darauf, eine pathologische Alkoholabh�ngigkeit im Tatzeitraum zu behaupten. Darauf kann nicht eingetreten werden. Abgesehen davon ist nicht erkennbar, inwiefern die Strafmilderung h�her h�tte ausfallen k�nnen, wenn die Vorinstanz ausschliesslich eine mittelgradig verminderte Zurechnungsf�higkeit bejaht h�tte.
ff) Im �brigen hat die Vorinstanz die f�r die Strafzumessung massgeblichen Gesichtspunkte ber�cksichtigt und sie plausibel und nachvollziehbar gew�rdigt.
Von einer mangelhaften Begr�ndung der Reduktion des erstinstanzlichen Strafmasses von 14 Jahren Zuchthaus auf 10 Jahre Zuchthaus statt der vom Beschwerdef�hrer vor Obergericht beantragten 8 Jahre Zuchthaus (unter Ber�cksichtigung der beantragten Freispr�che, vgl. angefochtenes Urteil, S. 27 f.) kann keine Rede sein. Die Vorinstanz hat die st�rker zu Gunsten des Beschwerdef�hrers sprechenden Faktoren einzeln aufgez�hlt (angefochtenes Urteil, S. 59 ff.) und nachvollziehbar gew�rdigt.
Die ausgesprochene Strafe erscheint angesichts der objektiven Schwere der beurteilten Straftaten, der Vorstrafen und der im angefochtenen Entscheid ber�cksichtigten �brigen Zumessungsmerkmale nicht als auffallend hoch. Eine Ermessensverletzung ist zu verneinen.
6.- Der Beschwerdef�hrer bringt schliesslich vor, die Anordnung einer Verwahrung verletze Bundesrecht.
a) Die Vorinstanz kommt zum Schluss, die Voraussetzungen der Verwahrung als Gewohnheitsverbrecher gem�ss Art. 42 Ziff. 1 StGB seien gegeben.
aa) Hat der T�ter schon zahlreiche Verbrechen oder Vergehen vors�tzlich ver�bt und wurde ihm deswegen durch Zuchthaus- oder Gef�ngnisstrafen oder eine Arbeitserziehungsmassnahme die Freiheit w�hrend insgesamt mindestens zwei Jahren entzogen, oder war er an Stelle des Vollzugs von Freiheitsstrafen bereits als Gewohnheitsverbrecher verwahrt, und begeht er innert f�nf Jahren seit der endg�ltigen Entlassung ein neues vors�tzliches Verbrechen oder Vergehen, das seinen Hang zu Verbrechen oder Vergehen bekundet, so kann der Richter an Stelle des Vollzuges einer Zuchthaus- oder Gef�ngnisstrafe Verwahrung anordnen (Art. 42 Ziff. 1 StGB).
Die Verwahrung nach Art. 42 Ziff. 1 StGB bezweckt in erster Linie die Sicherung der �ffentlichkeit vor Gewohnheitst�tern, die gegen�ber anderen strafrechtlichen Sanktionen unempfindlich sind. Die Verwahrung stellt insbesondere wegen ihrer unbestimmten Dauer einen schweren Eingriff in die Freiheit dar; sie ist das letzte Mittel des strafrechtlichen Sanktionensystems. In Betracht kommt sie erst, wenn vom Vollzug der Freiheitsstrafe eine pr�ventive Wirkung nicht mehr zu erwarten ist und die Anordnung einer bessernden Massnahme gem�ss Art. 43, 44 oder 100bis StGB ausscheidet (BGE 118 IV 10 E. 3a, 105 E. 1e, je mit Hinweisen). Bei der Verwahrung ist in Bezug auf die Anlasstat und die zu erwartenden Delikte der Grundsatz der Verh�ltnism�ssigkeit zu beachten:
Eine Verwahrung ist umso zur�ckhaltender anzuordnen, je geringer die zu erwartenden Straftaten sind; auch im Falle von mittelschweren Anlasstaten kann auf eine Verwahrung verzichtet werden (BGE 118 IV 213). Bei der Gef�hrdung hochwertiger Rechtsg�ter wie Leib und Leben sind an N�he und Ausmass der zu erwartenden Gefahr weniger hohe Anforderungen zu stellen als bei der Gef�hrdung weniger bedeutender Rechtsg�ter. Entsprechend kann die Verwahrung bei Gef�hrdung von Leib und Leben schon dann im Sinne der Bestimmung notwendig sein, wenn die Gefahr nicht besonders gross ist. Die Verwahrung ist auch m�glich, wenn der T�ter das neue Verbrechen oder Vergehen w�hrend der bedingten, aber vor der endg�ltigen Entlassung aus einer Zuchthaus- oder Gef�ngnisstrafe ver�bt hat (BGE 104 IV 60 mit Hinweisen).
bb) Der Beschwerdef�hrer, geboren 1967, wurde unter anderem verurteilt
- am 1. Juli 1987 vom Bezirksgericht St. Gallen wegen wiederholten Diebstahls, Diebstahlsversuchs, wiederholter Sachbesch�digung, wiederholten Hausfriedensbruchs, Entwendung eines Motorfahrrades zum Gebrauch, Fahrens ohne F�hrerausweis sowie weiterer SVG-Delikte zu 6 Monaten Freiheitsstrafe unbedingt (Tatzeitraum:
M�rz - November 1986). Gleichzeitig wurde eine Vorstrafe aus dem Jahre 1985 von 14 Tagen Gef�ngnis wegen diverser SVG-Delikte vollziehbar erkl�rt;
- am 1. Mai 1989 vom Strafamtsgericht Bern wegen unvollendeten Versuchs zu Raub, Diebstahls und unvollendeter, zum Teil bandenm�ssig begangener, wiederholter Sachbesch�digung, Hausfriedensbruchs, wiederholter Entwendung eines Personenwagens zum Gebrauch, F�hrens eines Personenwagens ohne im Besitze des erforderlichen F�hrerausweises zu sein, wiederholter und fortgesetzt begangener fahrl�ssiger Nichtbeherrschung des Fahrzeuges sowie Widerhandlung gegen das Transportgesetz zu 18 Monaten Gef�ngnis unbedingt (Tatzeitraum:
Februar - Juli 1987);
- am 5. Oktober 1989 vom a.o. Gerichtspr�sidenten von Konolfingen in Schlosswil wegen widerrechtlichen Aneignens von Kontrollschildern, Gehilfenschaft dazu, F�hrens eines Personenwagens ohne im Besitze eines F�hrerausweises zu sein, Mitfahrens in entwendetem Personenwagen zu 15 Tagen Gef�ngnis unbedingt, als teilweise Zusatzstrafe zum Urteil vom 1. Mai 1989 (Tatzeitraum:
Januar - Mai 1989);
- am 24. April 1990 vom Strafamtsgericht Bern wegen Raubes und Versuchs dazu, Erpressung, Freiheitsberaubung, wiederholten und fortgesetzten Diebstahls und Versuchs dazu, wiederholter widerrechtlicher Aneignung und Verwendung von Kontrollschildern, wiederholten und fortgesetzten F�hrens eines entwendeten Motorfahrzeuges und Mitfahrens in einem solchen, wiederholten und fortgesetzten F�hrens eines Motorfahrzeuges ohne F�hrerausweis zu 20 Monaten Gef�ngnis unbedingt (Tatzeitraum:
August - November 1989);
- am 2. April 1992 vom Geschworenengericht des Kantons Bern wegen wiederholten Raubes, in allen F�llen durch Mitf�hren einer Waffe, zum Teil durch Bandenm�ssigkeit qualifiziert, wiederholten und fortgesetzten Diebstahls, in einem Fall durch Mitf�hren einer Schusswaffe qualifiziert und in einem Fall bandenm�ssig begangen, wiederholter, in einem Fall vollendeter und im anderen versuchter Erpressung, Brandstiftung, versuchter Drohung, einfacher K�rperverletzung, wiederholter widerrechtlicher Aneignung von Kontrollschildern sowie wiederholten Fahrens ohne F�hrerausweis zu 6 Jahren Zuchthaus (Tatzeitraum: August/September 1990).
cc) Das Gutachten der Psychiatrischen Universit�tsklinik Z�rich vom 19. Mai 1998 diagnostiziert beim Beschwerdef�hrer eine antisoziale Pers�nlichkeitsst�rung.
Eine St�rung des Geisteszustandes, die besondere Pflege in einer Heil- oder Pflegeanstalt oder auch ambulante Behandlung zweckm�ssig erscheinen liesse, liege nicht vor. Aus der Diagnose einer antisozialen Pers�nlichkeitsstruktur ergebe sich im Hinblick auf die Indikation bessernder Massnahmen keine positive Konsequenz, weshalb der Experte von der Anordnung einer Massnahme nach Art. 43 StGB abr�t (Gutachten, S. 35 f.).
Sodann f�hrt das Gutachten zusammenfassend aus, es sei insgesamt eine durch Therapie unbeeinflussbare Ausweitung des Deliktsverhaltens sowohl in quantitativer als auch qualitativer Hinsicht festzustellen. Die Zahl der Eigentumsdelikte habe zugenommen, und es sei sp�ter zum Einsatz von Waffen zur Bedrohung der Opfer gekommen.
Die relativ kurzen Zeitabschnitte des legalen Gelderwerbs im Lehrberuf tr�ten gegen�ber den Zeiten zur�ck, in denen M.________ delinquiert oder Freiheitsstrafen verb�sst habe. Fr�here Versuche der korrigierenden Einflussnahme seien fehlgeschlagen. Die anf�nglich noch erhoffte "Pers�nlichkeitsnachreifung" sei nicht eingetreten.
Gegenw�rtig lasse sich feststellen, dass Delinquenz f�r M.________ zu einem Bereich "bequemer" Unterhaltssicherung geworden sei, was nicht selbstkritisch problematisiert werde. �ber die psychiatrisch-diagnostische Zuordnung hinaus k�nne unter mehr kriminologischen Aspekten von einem kriminovalenten Lebensstil gesprochen werden, der vom Kindesalter an eine kontinuierliche Hinentwicklung zur Delinquenz erkennen lasse.
Damit sei die Legalprognose ung�nstig. Die Begehung weiterer Eigentumsdelikte in der Freiheit sei zu erwarten. Dabei sei auch der Einsatz von Schusswaffen m�glich. Allerdings sei die Gefahr der konkreten Verletzung oder gar T�tung von Opfern prognostisch anders zu beurteilen als das stabile Muster von Eigentumsdelinquenz.
Bisher seien Schusswaffen zwar mehrfach eingesetzt, aber in einem wohl ungeladenen und mithin f�r die Tatopfer nicht physisch gef�hrdenden Zustand. Im Rahmen der Anlasstat der Begutachtung habe M.________ in alkoholisiertem Zustand und im Rahmen eines beabsichtigten Raubes eine Person mit einer geladenen Schusswaffe lebensgef�hrlich verletzt. Trotz nicht diagnostizierter Alkoholabh�ngigkeit sei es auch k�nftig m�glich, dass M.________ sich unter bestimmten Voraussetzungen - wie etwa dem negativen Einfluss von Bekannten - wieder betrinke und damit erneut den tatkonstellativen Faktor der Alkoholintoxikation schaffe. Die konkrete Gef�hrlichkeit ergebe sich dann aus der Verf�gbarkeit etwaiger Waffen und der Bereitschaft, diese in geladenem Zustand einzusetzen (Gutachten, S. 24-27).
b) aa) Die Vorinstanz hat in ihrer Urteilserw�gung zur Verwahrung, auf die hier im Wesentlichen verwiesen werden kann (Art. 36a Abs. 3 OG), die massgeblichen Gesichtspunkte des Sanktionen- und Massnahmenrechts beachtet und die einzelnen Komponenten zutreffend gew�rdigt.
Sie folgt dabei den Empfehlungen des Gutachters und tr�gt der von diesem festgestellten Gef�hrlichkeit des Beschwerdef�hrers hinsichtlich der zu erwartenden Begehung von bewaffneten Raub�berf�llen in der Freiheit und damit dem Schutz der Allgemeinheit Rechnung.
bb) Der Beschwerdef�hrer hat in einem Zeitraum von rund 10 Jahren eine Vielzahl von Verbrechen und Vergehen vors�tzlich ver�bt. Er befand sich vor den heute zu beurteilenden Delikten mehrere Jahre im Strafvollzug.
Wenige Monate nach der letzten bedingten Entlassung aus dem mehrj�hrigen Strafvollzug im April 1995 wurde er wieder einschl�gig r�ckf�llig. Die neuen Delikte zeigen seinen Hang zur Begehung von bewaffneten Raub�berf�llen, wobei sich die Deliktsentwicklung durch eine gewisse quantitative und qualitative Intensivierung kennzeichnet.
Sowohl die Anlasstaten als auch die zu erwartenden Taten wiegen schwer. Obschon die Gef�hrlichkeits- bzw.
R�ckfallprognose sowie die vergleichende Wirkungsprognose zwischen Strafvollzug und Massnahme naturgem�ss mit Unw�gbarkeiten verbunden sind, lassen die in Gefahr stehenden Rechtsg�ter eine Verwahrung als verh�ltnism�ssig erscheinen. Der Beschwerdef�hrer verf�gt �ber kein stabiles soziales Umfeld, das ihn nach seiner Entlassung aus dem Strafvollzug st�tzen k�nnte. Seine Freundin wohnt mit dem gemeinsamen Kind in Brasilien. Zu ihr stand er bereits zu den Tatzeiten seit l�ngerer Zeit nur noch in brieflichem Kontakt. Er hat keine Freunde und hat mit seinen Verwandten in der Schweiz jegliche Verbindung abgebrochen. Er setzt sich mit seiner jahrelangen Delinquenz nicht selbstkritisch auseinander, sondern versucht, diese zu rechtfertigen und zu bagatellisieren.
Auch zeigt er weiterhin keinerlei Ans�tze, seine Zukunft ausserhalb von Strafvollzugsanstalten zu gestalten. Zwar hat der Beschwerdef�hrer vom Bezirksgef�ngnis Z�rich am 13. November 1999 einen positiven F�hrungsbericht erhalten, laut dem er sich gegen�ber Personal und Mitgefangenen stets korrekt und freundlich verhalte und die ihm zugewiesene Arbeit zur besten Zufriedenheit und speditiv erledige. Daraus lassen sich jedoch keine gen�genden Anhaltspunkte f�r eine gute Aussicht auf die Wiedereingliederung nach der Strafverb�ssung ableiten. Wie die Vorinstanz zutreffend ausf�hrt, hatte der Beschwerdef�hrer auch im Verfahren vor dem Geschworenengericht des Kantons Bern von der Strafanstalt einen guten F�hrungsbericht erhalten.
Gleichwohl ist er kurz nach seiner bedingten Entlassung wieder massiv r�ckf�llig geworden (angefochtenes Urteil, S. 64 f.).
cc) Entgegen der Auffassung des Beschwerdef�hrers l�sst sich nicht sagen, dass eine Verwahrung nach Art. 42 Ziff. 1 StGB bei T�tern, die zu einer langen Freiheitsstrafe verurteilt werden, ausgeschlossen w�re.
Entscheidend ist allein, ob die unter Schuldgesichtspunkten zu verh�ngende Strafe ausreicht, um die spezialpr�ventiven Bed�rfnisse - insbesondere soweit es um die Sicherung der Allgemeinheit geht - im konkreten Fall abzudecken. Ist dies der Fall, entf�llt die Notwendigkeit einer Massnahme, da es am Zweck, den sie erf�llen k�nnte, fehlt. Reicht die Strafe hingegen aus irgendwelchen Gr�nden nicht aus, um die besonderen spezialpr�ventiven Bed�rfnisse zu erf�llen, die eine Massnahme erfordert, ist der Massnahme der Vorrang zu geben, ganz gleich, ob sie im Verh�ltnis zur Strafe den schwereren oder leichteren Eingriff in die Freiheit des Betroffenen enth�lt. Freilich ist in F�llen, wo der Betroffene zu einer langj�hrigen Freiheitsstrafe verurteilt worden ist, in der Regel die Wirkung der Massnahme mit derjenigen der Strafverb�ssung gegeneinander abzuw�gen (BGE 107 IV 17). Die Vorinstanz hat eine derartige vergleichende Wirkungsprognose vorgenommen und gest�tzt auf das psychiatrische Gutachten nachvollziehbar dargelegt, weshalb der Vollzug der Strafe verbunden mit einer ambulanten Behandlung nicht ausreicht, um der Gef�hrdung der �ffentlichen Sicherheit angemessen Rechnung zu tragen (angefochtenes Urteil, S. 63 ff.). Dies gilt umso mehr, als nach dem Gutachten bei einem R�ckfall mit weiteren bewaffneten Raub�berf�llen und bei ung�nstigen Umst�nden (Alkoholisierung, Zugang zu geladenen Schusswaffen, Umgang mit anderen dissozialen Personen) mit dem Einsatz scharf geladener Schusswaffen gerechnet werden muss. Im Gutachten wird in aller Deutlichkeit darauf hingewiesen, dass vom Beschwerdef�hrer eine erhebliche R�ckfallgefahr und damit eine Gef�hrdung der �ffentlichen Sicherheit ausgehe. Da die Pers�nlichkeitsst�rung als nicht behandelbar bezeichnet wird, ist nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz annimmt, die nach Abzug der anzurechnenden Untersuchungshaft und einer allf�lligen bedingten Entlassung verbleibende Freiheitsstrafe verm�ge den Sicherungsaspekten nicht gerecht zu werden. Daran �ndert die lange Dauer der ausgesprochenen Freiheitsstrafe nichts.
dd) Die Vorinstanz ist der Empfehlung des Gutachters gefolgt. Das ist nach der Rechtsprechung nicht zu beanstanden, da der Richter, wenn er auf Grund der Ausf�hrungen des psychiatrischen Gutachters ein Fortbestehen der Fremdgef�hrlichkeit f�r wahrscheinlich h�lt, die Gef�hrlichkeit als Voraussetzung f�r die Anordnung einer bestimmten Massnahme bejahen darf. Der Grundsatz "in dubio pro reo" gilt bei der Prognoseentscheidung als solcher nicht (vgl. BGE 118 IV 108 E. 2a a.E.).
c) Insgesamt durfte die Vorinstanz, auch wenn N�he und Ausmass dieser Gefahr ungewiss sind, in Abw�gung der auf dem Spiel stehenden Interessen ohne Verletzung von Bundesrecht die Verwahrung des Beschwerdef�hrers gem�ss Art. 42 Ziff. 1 StGB anordnen. Die Beschwerde erweist sich somit als unbegr�ndet.
7.- Daraus ergibt sich, dass die Beschwerde abzuweisen ist, soweit darauf eingetreten werden kann.
Der Beschwerdef�hrer ersucht um Gew�hrung der unentgeltlichen Rechtspflege. Seine Mittellosigkeit ist hinreichend ausgewiesen und die Beschwerde war nicht von vornherein aussichtslos. Daher sind in Gutheissung des Gesuchs keine Kosten zu erheben und wird dem Anwalt des Beschwerdef�hrers f�r das Verfahren der Nichtigkeitsbeschwerde eine Entsch�digung von Fr. 2'500.-- aus der Bundesgerichtskasse ausgerichtet (Art. 152 Abs. 1 und 2 OG).
2.- Das Gesuch um Gew�hrung der unentgeltlichen Rechtspflege wird gutgeheissen.
4.- Dem Vertreter des Beschwerdef�hrers, Rechtsanwalt Andreas Josephsohn, wird f�r das Verfahren vor Bundesgericht eine Entsch�digung von Fr. 2'500.-- aus der Bundesgerichtskasse ausgerichtet.
5.- Dieses Urteil wird dem Beschwerdef�hrer, der Staatsanwaltschaft und dem Obergericht (I. Strafkammer) des Kantons Z�rich schriftlich mitgeteilt.
--------- Lausanne, 20. Dezember 2000