Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NJW%201992,%20737
Timestamp: 2019-11-13 02:23:03
Document Index: 33389951

Matched Legal Cases: ['§ 11', 'Art. 12', '§ 2', '§ 12', 'Art. 12', 'Art. 12', '§ 5', '§ 6', '§ 2', '§ 2', '§ 5']

Rechtsprechung: NJW 1992, 737 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: BVerfG, 19.04.1991
https://dejure.org/1991,1977
BVerfG, 19.04.1991 - 1 BvR 1301/89 (https://dejure.org/1991,1977)
BVerfG, Entscheidung vom 19.04.1991 - 1 BvR 1301/89 (https://dejure.org/1991,1977)
BVerfG, Entscheidung vom 19. April 1991 - 1 BvR 1301/89 (https://dejure.org/1991,1977)
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BÄO § 11; GG Art. 12 Abs. 1 Satz 2; GOÄ § 2 § 12
Arzthonorar - Honorarvereinbarung - Gemeinwohl - Zumutbarkeit für Ärzte
AG Bielefeld, 21.08.1989 - 17 C 52/89
NVwZ 1992, 365 (Ls.)
Das ist verfassungsrechtlich unbedenklich, verletzt insbesondere weder die Kompetenzordnung des Grundgesetzes noch die Berufsfreiheit der Ärzte (Art. 12 Abs. 1 GG; BVerfGE 68, 319, 327 ff. = NJW 1985, 2185 ff.; BVerfG NJW 1992, 737; 2005, 1036, 1037).
Sie leistet auf diese Weise einen Beitrag zum Verbraucherschutz und dient damit einem vernünftigen Gemeinwohlgrund in geeigneter Weise (BVerfG NJW 1992, 737).
Das ist verfassungsrechtlich unbedenklich, verletzt insbesondere weder die Kompetenzordnung des Grundgesetzes (GG) noch die Berufsfreiheit der Ärzte (Art. 12 Abs. 1 GG; z.B. BVerfG, Kammerbeschluss vom 19. April 1991 - 1 BvR 1301/89 -, juris).
Danach handelt es sich bei der ärztlichen Gebührenordnung, wie der Senat entschieden hat (…Urteil vom 23. März 2006 - III ZR 223/05 - NJW 2006, 1879, 1880 Rn. 10), um ein für alle Ärzte geltendes zwingendes Preisrecht, das verfassungsrechtlich unbedenklich ist und weder die Kompetenzordnung des Grundgesetzes noch die Berufsfreiheit der Ärzte verletzt (vgl. BVerfGE 68, 319, 327 ff = NJW 1985, 2185 ff; BVerfG NJW 1992, 737; 2005, 1036, 1037).
Die Gebührenordnung dient dazu, Transparenz bei der Abrechnung zahnärztlicher Leistungen zu schaffen und eine angemessene und leistungsgerechte Vergütung herzustellen (vgl. BVerfG NJW 1992, 737 [BVerfG 19.04.1991 - 1 BvR 1301/89] ).
aa) Die Einschränkung der freien Honorarvereinbarung nach der Gebührenordnung ist durch vernünftige Gründe des Gemeinwohls gerechtfertigt (vgl. dazu BVerfGE 68, 319 ; vgl. auch BVerfG, Beschluss der 2. Kammer des Ersten Senats, NJW 1992, S. 737 für die Gebührenordnung für Ärzte).
Weder ist eine Bewertung nach § 5 GOÄ noch eine Analog-Bewertung nach § 6 Abs. 2 GOÄ ersichtlich, noch gibt es Anhaltspunkte für eine Vereinbarung nach § 2 Abs. 1 GOÄ, die im übrigen nur den Steigerungssatz betreffen könnte (vgl Brück, Kommentar zur GOÄ, Stand: 1. Januar 1996, § 2 RdNr 1.1 und § 5 RdNr 13; vgl auch BVerfG NJW 1992, 737).
Anwendbarkeit der Gebührenordnung für Ärzte bei der Kostenberechnung für die …