Source: https://www.deubner-recht.de/produkte/familienrecht-100-mandate/p/namenswahl-auslaendischer-ehegatten-nach-vollzogener-rechtswahl-747814
Timestamp: 2019-10-20 21:56:40
Document Index: 293177174

Matched Legal Cases: ['§ 1355', 'Art. 10', 'Art. 10', '§ 49', '§ 51', '§ 53']

OLG Frankfurt/Main - Beschluss vom 27.12.2012
20 W 179/12
BGB § 1355 ; EGBGB Art. 10 Abs. 1 ; EGBGB Art. 10 Abs. 2 ; PStG § 49; PStG § 51; PStG § 53;
AG Frankfurt/Main, vom 30.04.2012 - Vorinstanzaktenzeichen 45 URIII MIR 13/11
OLG Frankfurt/Main, Beschluss vom 27.12.2012 - Aktenzeichen 20 W 179/12
DRsp Nr. 2013/5297
Die Standesamtsaufsicht hat den Beteiligten zu 1) und 2) die im Beschwerdeverfahren entstandenen außergerichtlichen Kosten zu erstatten.
I. Die Beteiligten zu 1) und 2) haben am .... November 2002 vor dem Standesamt Stadt1 die Ehe geschlossen. Die Ehefrau ist deutsche Staatsangehörige, der Ehemann war damals mazedonischer Staatsangehöriger. Beide erklärten damals bei der Eheschließung für die Namensführung die Wahl zum mazedonischen Recht und wählten auf dieser Grundlage jeweils einen Doppelnamen, bei welchem an den eigenen Geburtsnamen der Geburtsname des anderen Ehegatten angefügt wurde. Während der Ehe wurden zwei Kinder geboren, die mittlerweile vier und sechs Jahre alt sind und wie die Mutter den Doppelnamen AB als Familiennamen führen.