Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=BFHE%20241,%20419
Timestamp: 2020-02-26 17:06:46
Document Index: 33896199

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 16', '§ 1', '§ 8', '§ 138', '§ 1', '§ 16', '§ 1', '§ 16', '§ 16', '§ 1', '§ 1', '§ 16', '§ 1', '§ 16', '§ 1', '§ 1']

BFH, 11.06.2013 - II R 52/12 - dejure.org
https://dejure.org/2013,17349
BFH, 11.06.2013 - II R 52/12 (https://dejure.org/2013,17349)
BFH, Entscheidung vom 11.06.2013 - II R 52/12 (https://dejure.org/2013,17349)
BFH, Entscheidung vom 11. Juni 2013 - II R 52/12 (https://dejure.org/2013,17349)
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§ 1 Abs 3 Nr 1 GrEStG 1997, § 16 Abs 2 Nr 1 GrEStG 1997, § 1 Abs 3 Nr 2 GrEStG 1997, § 8 Abs 2 S 1 Nr 3 GrEStG 1997, § 138 Abs 2 BewG
GrEStG § 1 Abs. 3, § 16 Abs. 2
Aufhebung festgesetzter Grunderwerbsteuer für eingetretene Anteilsvereinigung an grundbesitzender GmbH bei Unterschreiten der 95 %-Grenze durch teilweisen Anteilsrückerwerb
GrEStG § 1 Abs. 3; GrEStG § 16 Abs. 2
Anteilsrückerwerb bei Unterschreitung des 95%-Quantums?
Anwendung des § 16 Abs. 2 GrEStG bei Erwerbsvorgängen i.S.d. § 1 Abs. 3 GrEStG
Rückgängigmachung im Fall einer Anteilsvereinigung
Aufhebung der Festsetzung von Grunderwerbsteuer bei Anteilsrückerwerb
BFHE 241, 419
BB 2013, 2339
BStBl II 2013, 752
NZG 2014, 79
Mit dem Anteilserwerb wird grunderwerbsteuerrechtlich derjenige, in dessen Hand sich die Anteile vereinigen, so behandelt, als habe er die Grundstücke von der Gesellschaft erworben, deren Anteile sich in seiner Hand vereinigen (Urteile des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 11. Juni 2013 II R 52/12, BFHE 241, 419, BStBl II 2013, 752, und vom 12. März 2014 II R 51/12, BFHE 245, 381, BStBl II 2016, 356, Rz 11, m.w.N.).
Es genügt dabei, wenn durch einen Anteilsrückerwerb das von § 1 Abs. 3 Nr. 1 und Nr. 2 GrEStG vorausgesetzte Quantum von 95 % der Anteile der Gesellschaft unterschritten wird (BFH-Urteil vom 11. Juni 2013 II R 52/12, BFHE 241, 419, BStBl II 2013, 752).
Mit dem Anteilserwerb wird grunderwerbsteuerrechtlich derjenige, in dessen Hand sich die Anteile vereinigen, so behandelt, als habe er die Grundstücke von der Gesellschaft erworben, deren Anteile sich in seiner Hand vereinigen (BFH-Urteile vom 11. Juni 2013 II R 52/12, BFHE 241, 419, BStBl II 2013, 752, m.w.N., und vom 18. September 2013 II R 21/12, BFHE 243, 393, BStBl II 2014, 326, Rz 9).
Diese Regelung setzt die grundsätzliche Anwendbarkeit der Begünstigungsvorschrift des § 16 GrEStG auch auf Tatbestände des § 1 Abs. 3 GrEStG voraus (BFH-Urteil in BFHE 241, 419, BStBl II 2013, 752, m.w.N.).
Mit dem Anteilserwerb wird grunderwerbsteuerrechtlich derjenige, in dessen Hand sich die Anteile vereinigen, so behandelt, als habe er die Grundstücke von der Gesellschaft erworben, deren Anteile sich in seiner Hand vereinigen (Urteil des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 11. Juni 2013 II R 52/12, BFH/NV 2013, 1498, m.w.N.).
Mit dem Anteilserwerb wird grunderwerbsteuerrechtlich derjenige, in dessen Hand sich die Anteile vereinigen, so behandelt, als habe er die Grundstücke von der Gesellschaft erworben, deren Anteile sich in seiner Hand vereinigen (Urteile des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 11. Juni 2013 II R 52/12, BFHE 241, 419, BStBl II 2013, 752, m.w.N., …und vom 18. September 2013 II R 21/12, BFH/NV 2014, 450, Rz 9).
Auch in einem solchen Fall ist stets zu prüfen, ob die Voraussetzungen an einen den Anforderungen des § 16 Abs. 2 Nr. 1 GrEStG genügenden, rechtlich und tatsächlich vollständigen Rückerwerb erfüllt sind, wenn die zurückübertragenen Anteile an Dritte weitergegeben werden (mangels Entscheidungserheblichkeit offen gelassen im BFH-Urteil in BFHE 241, 419, BStBl II 2013, 752, Rz 21).
Die Vorschrift ist einschlägig, wenn auf einen steuerbaren Erwerb durch Anteilsvereinigung nach § 1 Abs. 3 Nr. 1 GrEStG ein Rückerwerb folgt, der zwar für sich nicht steuerbar ist, der aber bewirkt, dass das für die Steuerbarkeit der Anteilsvereinigung maßgebende Quantum von 95 % unterschritten wird (BFH-Urteil in BFHE 241, 419, BStBl II 2013, 752).
Es genügt dabei, wenn durch einen Anteilsrückerwerb das von § 1 Abs. 3 Nr. 1 und Nr. 2 GrEStG vorausgesetzte Quantum von 95 % der Anteile der Gesellschaft unterschritten wird (BFH-Urteile vom 11.06.2013 - II R 52/12, BFHE 241, 419, BStBl II 2013, 752, sowie vom 20.02.2019 - II R 27/16, BFHE 264, 352, Rz 34, 35).