Source: https://www.wettbewerbe-aktuell.de/ergebnis/hochbaulicher-realisierung-14896
Timestamp: 2019-01-16 06:40:10
Document Index: 208170039

Matched Legal Cases: ['§ 34', '§ 34', '§ 34', '§ 34', '§ 34', '§ 34', '§ 6', '§ 8', '§ 34', '§ 160', '§ 160']

Ergebnis: Hochbaulicher Realisierungswettbewerb Raumbildender Ausbau d
Hochbaulicher Realisierungswettbewerb Raumbildender Ausbau der U5-Ost Neubauhaltestelle Steilshoop.	, Hamburg/ Deutschland
wa-2021415
Architekten Gruber + Popp, Berlin
S2 – sausel + schmidt – architekten und ingenieure GbR, Berlin
Hochbaulicher Realisiereungswettbewerb
Im Rahmen des Neubaus der U5-Ost ist Gegenstand des vorliegenden hochbaulichen Realisierungswettbewerbs die Planung
des raumbildenden Ausbaus der unterirdischen U-Bahn-Haltestelle „Steilshoop“. Die Leistungserbringung LP2-4 ist bis 30.9.2018
vorgesehen. Die Realisierung der Haltestelle ist im Rahmen der U5-Ost geplant. Der voraussichtliche Baubeginn der Linie U5-Ost ist 2021.
Der vorgegebene Kostenrahmen für die Maßnahmen des raumbildenden Ausbaus beträgt nach jetzigen Planungsstand ca. 12 000 000 EUR netto
gem. DIN 276 KG 300+400. Folgende Leistungen werden ausgeschrieben: — Teile der Leistungsphase 2 sowie die Leistungsphasen 3 und 4
sowie Teile der Leistungsphase 5 (Leitdetails) Objektplanung gem. § 34 HOAI; — Leistungsphasen 5-8 Objektplanung gem. § 34 HOAI als
optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen)
2017/S 154-320539
E-Mail: goetz.schumacher@hochbahn.de
Hauptadresse: hochbahn.de
Adresse des Beschafferprofils: www.hochbahn.de/ausschreibungen
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: www.hochbahn.de/ausschreibungen
Hochbaulicher Realisiereungswettbewerb Raumbildender Ausbau der U5-Ost Neubauhaltestelle Steilshoop.
Im Rahmen des Neubaus der U5-Ost ist Gegenstand des vorliegenden hochbaulichen Realisierungswettbewerbs die Planung des raumbildenden Ausbaus der unterirdischen U-Bahn-Haltestelle „Steilshoop“. Die Leistungserbringung LP2-4 ist bis 30.9.2018 vorgesehen. Die Realisierung der Haltestelle ist im Rahmen der U5-Ost geplant. Der voraussichtliche Baubeginn der Linie U5-Ost ist 2021. Der vorgegebene Kostenrahmen für die Maßnahmen des raumbildenden Ausbaus beträgt nach jetzigen Planungsstand ca. 12 000 000 EUR netto gem. DIN 276 KG 300+400. Folgende Leistungen werden ausgeschrieben: — Teile der Leistungsphase 2 sowie die Leistungsphasen 3 und 4 sowie Teile der Leistungsphase 5 (Leitdetails) Objektplanung gem. § 34 HOAI; — Leistungsphasen 5-8 Objektplanung gem. § 34 HOAI als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen);
III.1.10) Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer: Das Verfahren wird als nicht offener, einphasiger hochbaulicher Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren und nachgeschaltetem Verhandlungsverfahren (nach SektVO) durchgeführt. Die Auslobung erfolgt gemäß RPW 2015. Insgesamt sollen 5 bis 10 Büros an dem Wettbewerb teilnehmen, die im Rahmen des vorgeschalteten Bewerbungsverfahrens ermittelt werden. Anforderungen an die Bewerber: Die Bewerber müssen im Durchschnitt der letzten 3 Jahre einen Jahresumsatz von mindestens 800 000 EUR (netto) sowie eine durchschnittliche Beschäftigtenzahl von mindestens 8 Ingenieuren/-innen im Leistungsbereich Objektplanung gem. § 34 HOAI vorweisen. Darüber hinaus müssen die Bewerber ihre aufgabenbezogene Erfahrung anhand von 2 einzureichenden, vergleichbaren Referenzprojekten nachweisen. Auf die Möglichkeit, Bietergemeinschaften zu bilden oder Unterauftragnehmer zu benennen, um die genannten Anforderungen zu erfüllen, wird explizit hingewiesen. Bewerbungsverfahren: Für die Teilnahme am Bewerbungsverfahren ist zwingend der vorgegebene Bewerbungsbogen (Formblatt) zu verwenden. Dieser ist vollständig auszufüllen, zu unterschreiben und mit den darin geforderten Nachweisen bis zum 7.9.2017 um 14:00 Uhr bei der im Anhang A.III genannten Stelle einzureichen. Der Poststempel gilt nicht! Bewerbungen, die nach dem genannten Termin eingeliefert werden, können nicht berücksichtigt werden. Die Vergabestelle behält sich vor, weitere Angaben zu fordern. Die Bekanntmachung des Verfahrens sowie die Bewerbungsunterlagen stehen auf der folgenden Internetseite für einen uneingeschränkten und gebührenfreien Zugang zum Download bereit: www.hochbahn.de/ausschreibungen, Projekt: U5 Haltestelle Steilshoop. Es erfolgt kein Versand der Bewerbungsunterlagen per Post oder E-Mail. Fragen während der Bewerbungsphase sind schriftlich zu richten an: goetz.schumacher@hochbahn.de bzw. uwe.kirsten@hochbahn.de. Die während der Bewerbungsphase eingegangenen Fragen werden gesammelt und gemeinschaftlich beantwortet. Die Beantwortung der Fragen werden in anonymisierter Form auf der o.g. Internetseite veröffentlicht. Ein Versand der Fragen und Antworten während der Bewerbungsphase per E-Mail erfolgt nicht. Die Bewerber sind verpflichtet, sich auf der o. g. Internetseite über eingegangene Bewerberfragen zu informieren. Detaillierte Angaben zum Bewerbungsverfahren sowie zu den zwingend einzureichenden Bewerbungsunterlagen sind den Dokumenten „Verfahrenshinweise“, „Auswahlbogen“ und „Bewerbungsbogen“ zu entnehmen. Die genannten Dokumente sind zwingend zu berücksichtigen. Eine Nichtberücksichtigung führt zum Ausschluss. Auswahlverfahren: Die Auftraggeberin wählt unter den Bewerbern, die die formalen Kriterien und die genannten Mindestanforderungen erfüllen, 5 bis 10 Bewerber aus, die sie zur Teilnahme am Wettbewerb auffordert. Die Auswahl erfolgt anhand der für den Leistungsbereich Objektplanung gem. § 34 HOAI einzureichenden Referenzprojekte. Die Bewerber, die mit den Referenzen die höchste(n) Punktzahl(n) erreichen, werden zur Teilnahme am Wettbewerb aufgefordert. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, behält sich die Vergabestelle vor, die Teilnehmeranzahl zu erhöhen oder unter den verbliebenen Bewerbern zu losen. Detaillierte Angaben zum Auswahlverfahren sind den Dokumenten „Verfahrenshinweise“ und „Auswahlbogen“ zu entnehmen und zwingend zu berücksichtigen.
IV.1.9) Kriterien für die Bewertung der Projekte: Die Beurteilung erfolgt nach den Kriterien: Formalleistungen; Städtebauliche Qualität; Hochbauliches und gestalterisches Konzept; Funktionales Konzept. Eine detaillierte Aufstellung der Unterkriterien wird im Verfahrensteil der Auslobung bekannt gegeben. Die dargestellte Reihenfolge der Aspekte ist nicht als Wertung oder Gewichtung zu betrachten.
Tag: 24/09/2017
Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: Für den hochbaulichen Realisierungswettbewerb stellt die Ausloberin eine Wettbewerbssumme von insgesamt 82 500 EUR (netto) zur Verfügung. Von der Gesamtsumme sollen 57 500 EUR (netto) für Preise zur Verfügung gestellt werden. Es sollen 3 Preise vergeben werden: 1. Preis: 28 750 EUR (netto). 2. Preis: 17 250 EUR (netto). 3. Preis: 11 500 EUR (netto). Das Preisgericht ist berechtigt, durch einstimmigen Beschluss eine andere Aufteilung der Wettbewerbssumme vorzunehmen. Es ist beabsichtigt, einen Teil der Wettbewerbssumme in Form eines Bearbeitungshonorars auszuschütten und zu gleichen Teilen auf die Teilnehmer für die Erfüllung der in der Auslobung definierten Leistungen zu verteilen. Im Anschluss an den Wettbewerb werden alle mit Preisen ausgezeichneten Wettbewerbsteilnehmer zur Abgabe eines Honorarangebots aufgefordert und zu einem Verhandlungsgespräch eingeladen. Den Zuschlag erhält das wirtschaftlichste Angebot.
IV.3.2) Angaben zu Zahlungen an alle Teilnehmer: Die gemäß RPW 2015 ermittelte Wettbewerbssumme (82 500 EUR (netto)) für den hochbaulichen Realisierungswettbewerb wird anteilig als Bearbeitungssumme (25 000 EUR (netto)) zu gleichen Teilen an die Teilnehmer für die Erbringung der in der Auslobung definierten Leistungen ausgezahlt (bei fristgerechter Einreichung einer prüfungsfähigen Wettbewerbsarbeit und vollständiger Erbringung der geforderten Wettbewerbsleistungen).
: Das Preisgericht gibt eine schriftliche Empfehlung zur weiteren Entwicklung und Bearbeitung der Aufgabe gem. § 6 (2) RPW 2015. Die Ausloberin erklärt, dass sie unter Würdigung der Empfehlungen des Preisgerichtes und entsprechend der RPW 2015, § 8 (2) einen oder mehrere Preisträger mit der weiteren Bearbeitung der Planungsleistungen gemäß HOAI § 34 – mindestens die Leistungsphasen 2 (anteilig) bis 5 (anteilig, Leitdetails zur Sicherstellung der Qualität des Wettbewerbsentwurfes) beauftragen wird, sofern das Projekt umgesetzt wird, soweit kein wichtiger Grund einer Beauftragung entgegensteht und soweit mindestens eines der teilnahmeberechtigten Büros, dessen Arbeit mit einem Preis ausgezeichnet wurde, eine einwandfreie Ausführung der zu übertragenden Leistung gewährleistet. Die Beauftragung erfolgt im Rahmen eines stufenweisen Verfahrens. Weitere Hinweise siehe Verfahrenshinweise (Punkt 3: Zusätzliche Angaben).
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Die Vergabekammer leitet gemäß § 160 Abs. 1 GWB ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Der Antrag ist gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 – 4 GWB unzulässig, soweit: 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden; 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden; 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.