Source: http://www.studentenwerk-halle.de/beratung/studieren-mit-chron-krankheitbehinderung/besonderheiten-beim-bafoeg/
Timestamp: 2017-09-22 13:38:10
Document Index: 221274017

Matched Legal Cases: ['§ 25', '§ 48', '§ 48', '§ 15', '§ 15', '§ 15']

Studentenwerk Halle: Besonderheiten beim BAföG
Sie sind hier: Startseite » Beratungsangebote » Studieren mit chron. Krankheit/Behinderung » Besonderheiten beim BAföG
auf besonderen formlosen Antrag
Gewährung eines zusätzlichen Freibetrages vom Einkommen der Elternteile bzw. des Ehepartners nach § 25 Abs. 6 BAföG
Grad der Behinderung ist nachzuweisen
Leistungsnachweis am Endes des 4. Fachsemesters
Für Auszubildende wird ab dem 5. Fachsemester Ausbildungsförderung gemäß § 48 Abs. 1 BAföG nur vom Zeitpunkt der Vorlage einer Bescheinigung, an geleistet, aus der sich die Eignung für die gewählte Ausbildung ergibt (§ 48 Abs. 1 BAföG).
Das Amt für Ausbildungsförderung kann auf Antrag die Vorlage dieses Leistungsnachweises zu einem späteren Zeitpunkt zulassen, wenn Tatsachen vorliegen, die voraussichtlich eine spätere Überschreitung der Förderungshöchstdauer nach § 15 Abs. 3 BAföG rechtfertigen, also auch bei einer Behinderung.
Förderung über die Förderungshöchstdauer hinaus nach § 15 Abs. 3 Nr.5 BAföG
Die Behinderung muss ursächlich für die Studienzeitverzögerung sein.
In einem formlosen Antrag solltest Du kurz nachvollziehbar darlegen, welche eingetretenen Studienbeeinträchtigungen auf die Behinderung zurückzuführen sind und zu welchem Zeitverlust sie geführt haben.
Ausbildungsunterbrechung (§ 15 Abs. 2a BAföG) wegen Krankheit)
Ausbildungsförderung wird nur geleistet, solange die Ausbildung tatsächlich durchgeführt wird. Ausbildungsförderung wird jedoch auch geleistet, solange Auszubildende aufgrund von Krankheit ihrer Ausbildung nicht nachgehen können. Allerdings wird sie nicht über das Ende des dritten Kalendermonats hinaus gewährt. Danach erfolgt eine Zahlungseinstellung bis zur Wiederaufnahme der Ausbildung.
Der Monat, in den der Beginn der Unterbrechung fällt, zählt bei der Dreimonatsfrist nicht mit.