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Timestamp: 2016-10-27 09:10:56
Document Index: 2667115

Matched Legal Cases: ['Art. 82', 'BGE', 'Art. 115', 'Art. 128', 'Art. 42', 'Art. 106', 'Art. 109', 'Art. 64', 'Art. 66']

1C_88/2012 (31.05.2012)
Beschwerde gegen den Beschluss vom 28. Dezember 2011 des Obergerichts des Kantons Z�rich,
Am 1. M�rz 2007 fanden Beamte der Stadtpolizei Dietikon bei einer Hausr�umung Y.________, der in schwierigen sozialen Verh�ltnissen gelebt hatte, tot in seinem Bett vor.
Am 20. Juli 2011, also �ber 4 Jahre sp�ter, erstattete X.________, welche nach ihren Angaben die Lebenspartnerin des Verstorbenen war, Strafanzeige gegen Unbekannt. Sie brachte sinngem�ss vor, Beamte seien f�r den Tod des Verstorbenen verantwortlich.
Mit Beschluss vom 28. Dezember 2011 erteilte das Obergericht des Kantons Z�rich (III. Strafkammer) der Staatsanwaltschaft Limmattal/ Albis (im Folgenden: Staatsanwaltschaft) die Erm�chtigung zum Entscheid �ber die Untersuchungser�ffnung bzw. Nichtanhandnahme des Verfahrens nicht.
X.________ f�hrt Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten mit dem sinngem�ssen Antrag, der Beschluss des Obergerichts sei aufzuheben, und weiteren Antr�gen.
Die Eintretensvoraussetzungen nach Art. 82 ff. BGG scheinen erf�llt zu sein (vgl. dazu BGE 137 IV 269 E. 1.3). Sie brauchen jedoch nicht im Einzelnen gepr�ft zu werden, da die Beschwerde ohnehin offensichtlich unbehelflich ist.
Die Vorinstanz erw�gt, den Akten sei nicht ansatzweise zu entnehmen, dass die Beh�rden mit dem beanzeigten Verhalten den Tatbestand der Verleitung und Beihilfe zum Selbstmord (Art. 115 StGB) erf�llt haben k�nnten. Ebenso l�gen keine Hinweise auf eine Unterlassung der Nothilfe (Art. 128 StGB) oder ein anderes strafbares Verhalten vor. Es fehle damit an einem Anfangsverdacht (angefochtener Beschluss S. 3 f. E. 5 f.).
Es kann dahingestellt bleiben, ob die Beschwerde den Begr�ndungsanforderungen (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG) gen�gt. Die Vorbringen der Beschwerdef�hrerin sind jedenfalls ungeeignet, eine Bundesrechtsverletzung darzutun. Die Erw�gungen der Vorinstanz sind in keiner Weise zu beanstanden. Darauf kann verwiesen werden (Art. 109 Abs. 3 BGG).
Da sie aussichtslos war, kann die unentgeltliche Rechtspflege nicht bewilligt werden. Dasselbe gilt f�r die von der Beschwerdef�hrerin verlangte Bestellung eines Anwalts (Art. 64 Abs. 1 und 2 BGG).
Da die Beschwerdef�hrerin offenbar in angespannten finanziellen Verh�ltnissen lebt, wird auf die Erhebung von Kosten jedoch verzichtet (Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG).