Source: https://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:514948-2018:TEXT:NL:HTML
Timestamp: 2020-02-18 11:15:17
Document Index: 196342649

Matched Legal Cases: ['§ 75', '§ 123', '§124', '§124', '§ 123', '§ 124', '§ 44', '§ 45']

Diensten - 514948-2018 - TED Tenders Electronic Daily
Diensten - 514948-2018
22/11/2018 S225 Diensten - Aankondiging van een opdracht - Mededingingsprocedure van gunning door onderhandelingen
Duitsland-Waiblingen: Dienstverlening op het gebied van architectuur, bouwkunde, civiele techniek en inspectie
2018/S 225-514948
Officiële benaming: Stadtwerke Waiblingen GmbH
Postadres: Schorndorfer Straße 67
Plaats: Waiblingen
Postcode: 71332
Contactpersoon: Doris Deschamps
E-mail: d.deschamps@stwwn.de
Hoofdadres: https://www.stadtwerke-waiblingen.de/
Officiële benaming: wpm – ICL GmbH
Postadres: Schulze-Delitzsch-Straße 38
Contactpersoon: Mayda Gerth
E-mail: m.gerth@wpm-icl.com
Telefoon: +49 711184295-24
Hoofdadres: http://www.wpm-icl.com/
Andere activiteit: Energieversorgung
Referentienummer: 18/0008
Die Stadtwerke Waiblingen beabsichtigen die Sanierung von Teilbereichen des Hallenbads Waiblingens. Ziel der Baumaßnahme ist ein funktionsfähiges, wirtschaftliches und barrierefreies Hallenbad.
Das Hallenbad hat ein 25 Meter langes Sportbecken, einen Ein- und Dreimetersprungturm sowie ein Lehrschwimmbecken. Über einen Schwimmkanal ist ein Freibecken mit angrenzender Liegewiese angebunden.
Der zu planende betroffene Bereich umfasst den Bereich des Erdgeschosses, unter anderem:
— Eingangsbereich,
— Restaurant,
— Umkleidekabinen,
— Sanitärbereich.
Die Stadtwerke Waiblingen beabsichtigen die Teilsanierung des Hallenbad Waiblingen am Standort An der Talaue 10 in 71334 Waiblingen. Ziel der Planungsleistungen ist ein funktionsfähiges und wirtschaftliches nach Stand der Technik und unter Berücksichtigung von Barrierefreiheit und Inklusion Hallenbad.
Der zu planende betroffene Bereich umfasst den Bereich des Erdgeschosses, unter anderem Eingangsbereich, Restaurant, Umkleidekabinen sowie Sanitärbereich.
Beauftragung gemäß HOAI LPH 1-5, optional LPH 6-9
Zu Beginn wird geprüft, ob die Teilnahmeanträge den Formalen Anforderungen genügen. Unvollständige Teilnahmeanträge, die trotz erfolgter Nachforderung von Unterlagen weiterhin unvollständig bleiben, können nicht berücksichtigt werden. Im zweiten Schritt wird beurteilt, ob die Bewerber/Bewerbergemeinschaften nach den vorgelegten Angaben und Nachweisen geeignet erscheinen, die gegenständlichen Leistungen ordnungsgemäß zu erbringen.
In dem vorliegenden Verfahren sollen 3 bis 5 geeignete Bewerber ausgewählt und zu Verhandlungen aufgefordert werden. Sollten mehr als 5 geeignete Bewerber bewerben, so erfolgt die Auswahl der Teilnehmer auf Grundlage der geforderten Eignungsnachweise und Projektreferenzen.
Die angegebenen Punktereferenzen, die die genannten Kriterien erfüllen, werden zunächst anhand einer Bewertungsmatrix bewertet. Die mit den einzelnen Punktereferenzen erzielten Punktzahlen werden anschließend addiert (=Gesamtpunktzahl). Die Bewerber mit der höchsten Gesamtpunktzahl werden zur Teilnahme an dem Verhandlungsverfahren aufgefordert.
Besonderheit bei der Bewertung der Referenzprojekte: Für die Referenzprojekte zur Sanierung von Hallenbädern gibt es max. 20 Punkte, für das Referenzprojekt des Hochbaus gibt es max. 10 Punkte.
Zur Erreichung der Maximalpunktzahl müssen alle Leistungsphasen (1-9) gemäß HOAI im angegebenen Referenzprojekt erbracht worden sein. Sofern nicht alle Leistungsphasen erfüllt wurden, erfolgt ein Punkteabzug (siehe beigefügte Auswertungsmatrix).
Bei Punktegleichheit von Bewerbern erfolgt die Auswahl unter Losverfahren gem. § 75 Abs. 6 VgV.
Die erneute Nennung des bereits für die Mindestreferenz genutzten Referenzprojektes ist nicht möglich. Fertigstellung des Projekts muss zwingend erfolgt sein. Maßgeblich ist die Abnahme des Projektes.
Bei Bewerbergemeinschaften: Die Referenzen müssen sich nicht auf ein gemeinsam bearbeitetes Objekt der Bewerbergemeinschaft beziehen.
Die mehrfache Nennung desselben Referenzprojekts ist nicht möglich.
— Eigenerklärung des Bewerbers, dass weder sein Unternehmen noch seine Mitarbeiter schwere Verfehlungen begangen haben, die seine Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellen und insbesondere keine restkräftigen Verurteilungen wegen der in § 123 Abs. 1 GWB aufgeführten Taten erfolgt ist, dass über das Vermögen seines Unternehmens kein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt worden ist oder der Antrag mangels Masse abgelehnt wurde (§124 Abs. 1 GWB), dass sein Unternehmen sich nicht in Liquidation befindet und er seine Tätigkeit nicht eingestellt hat (§124 Abs. 1 GWB), dass er seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt hat (§ 123 Abs. 4 GWB), dass er im vorliegenden Vergabeverfahren keine vorsätzlichen unzutreffenden Erklärungen in Bezug auf seine Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit abgegeben hat oder abgeben wird (§ 124Abs 1 GWB), dass er bei einer Berufsgenossenschaft angemeldet ist oder nicht zur Anmeldung bei einer Berufsgenossenschaft verpflichtet ist, dass er seine Leistungen unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erbringt.
Die entsprechende Eigenerklärung ist in dem vom Auftraggeber zur Verfügung gestellten Bewerberformular Eigenerklärung enthalten.
— Nachweis und Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung mit folgenden Deckungssummen: mindestens 2 Mio. EUR für Personenschäden und mind. 2 Mio. EUR für Sach- und Vermögensschäden.
Der Nachweis darf zum Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahmefrist nicht älter als 6 Monate sein. Der Nachweis kann im Original oder in Fotokopie/ Ablichtung vorgelegt werden.
Im Falle von Bewerbungsgemeinschaften ist dieser Nachweis von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft abzugeben.
— eine Eigenerklärung über die Jahres-Gesamtumsetze (brutto) des Bewerbers und Jahresumsätze (brutto) des Bewerbers mit Vergleichbaren Dienstleistungen in den Jahren 2017, 2016 und 2015,
— Nachweis der Befähigung und Erlaubnis der Berufsausübung gemäß §§ 44 VgV, 75 VgV,
— Nachweis der finanziellen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit gem. § 45 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1-3 VgV
— Referenzen des Bewerbers und seiner sich gegebenenfalls mitbewerbenden Partner für die mit den zu vergebenen Dienstleistungen vergleichbaren Leistungen, die in den vergangenen 3 Jahren erbracht wurden, mit Angabe der jeweiligen Gesamtbaukosten, Vorlage eines Referenzschreibens des Bauherren sowie Nachweis der Termin- und Kostentreue,
— Nachweis der Sicherstellung der örtlichen Präsenz während der Planungsphase max. 12 Stunden zum Erfüllungsort. In der Bauphase max. 2 Stunden zum Erfüllungsort.
Internetadres: https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/Seiten/default.aspx