Source: http://bauinformant.kulando.de/archives/2009/07/
Timestamp: 2013-06-18 05:06:33
Document Index: 317457117

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'Art. 14', '§ 1', '§ 8', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Fachgemeinschaft Bau fordert sch�rferes Vorgehen gegen Schwarzarbeit am Bau
Bauwirtschaft — geschrieben von bauinformant @ 08:27
Aktueller Bericht der Bundesregierung zur Bekämpfung von Schwarzarbeit erschienen
31.07.2009. Die Schwarzarbeit in Deutschland nimmt zu. Vor allem die
Anzahl sozialversicherungsrechtlicher Verstöße ist sprunghaft
angestiegen. Das ist dem aktuellen „Elften Bericht der Bundesregierung
über die Auswirkungen des Gesetzes zur Bekämpfung der illegalen
Beschäftigung“ zu entnehmen. Die Fachgemeinschaft Bau Berlin und
Brandenburg e.V. fordert, die Ergebnisse des Berichts ernst zu nehmen
und effizientere Kontrollsysteme einzuführen: „Wir verlangen seit
Jahren, Baustellen schärfer zu kontrollieren. Denn Spitzenreiter bei
der Schwarzarbeit ist und bleibt der Bau“, erklärt Wolf Burkhard
Wenkel, Hauptgeschäftsführer der Fachgemeinschaft Bau. „Der aktuelle
Bericht der Bundesregierung belegt: Im Jahr 2008 wurden rund 238.000
sozialversicherungsrechtliche Verstöße beanstandet. Das ist knapp eine
Viertel Millionen und ein Zuwachs von über 50 Prozent im Vergleich zum
Vorjahr!“ Die Fachgemeinschaft Bau sieht sich durch diese Zahlen in ihrer
Forderung nach effizienten Kontrollsystemen auf dem Bau bestätigt:
„Seit Jahren fordern wir die Chipkarte, die wie ein elektronischer
Sozialversicherungsausweis funktioniert und damit entsprechende
Verstöße massiv erschwert. Warum der Einsatz dieser Chipkarten von der
Politik weiterhin abgelehnt wird, ist uns völlig unbegreiflich. Gerade
die neuen Zahlen belegen doch, dass es hier akuten Handlungsbedarf
gibt! Die Politik muss endlich ernst machen und die Absicht der
Koalitionsvereinbarung von 2005 zum Einsetzen der Chipkarte umsetzen.
Fadenscheinige Argumente dagegen geben keine Antwort auf den Boom der
illegalen Beschäftigung.“
Pressetext von: www.fg-bau.de
Gr��te PV-Anlage Deutschlands mit deutschem CleanTech-Siegel ausgezeichnet
Energie — geschrieben von bauinformant @ 18:01
(pressebox) Bonn/Brandis, 29.07.2009
Zum ersten Mal wurde eine solare Freiflächenanlage mit dem deutschen
CleanTech-Siegel 'Applied CleanTech' des Deutschen CleanTech Instituts
ausgezeichnet. Der Energiepark Waldpolenz in Sachsen ist momentan mit
einer Leistung von 40 Megawatt (MW) die größte Photovoltaikanlage
Deutschlands. Damit leistet die Anlage, die zudem zu den fünf größten
weltweit zählt, einen erheblichen Beitrag zur Klima- und
Ressourcenschonung. Verantwortlich für die Realisierung dieses
Großprojektes war die juwi Holding AG, die bereits in der Vergangenheit
mehrere Freiflächenanlagen u.a. in Deutschland, Spanien und Italien
umgesetzt hat. Betreiberin ist die SachsenFonds GmbH, die sich mit
Fonds an diversen erneuerbaren Energien-Projekten beteiligt.
Versorgung von über 10.000 Haushalten mit "sauberem Strom"
Mehr als 550.000 Solarmodule sorgen für die Umwandlung von
Sonnenenergie in Elektrizität. "Bei dem Energiepark Waldpolenz haben
uns gleich mehrere klimaschonende Aspekte zur Verleihung des 'Applied
CleanTech'-Siegels bewogen", so Philipp Wolff, Geschäftsführer der
Deutschen CleanTech Institut GmbH. "Neben der Versorgung von über
10.000 Haushalten mit klimafreundlichen Strom wurde zudem das
Brachgelände eines ehemaligen Militärflugplatzes für die Realisierung
des Projektes genutzt", so Wolff weiter.
Auf einer Fläche von 110 Hektar, was in etwa 200 Fußballfeldern
entspricht, produziert die Anlage ca. 40 Mio. Kilowattstunden Strom pro
Jahr. Damit wird die Umwelt um rund 25.000 Tonnen des klimaschädlichen
CO2 entlastet. "Die Auszeichnung des von uns realisierten Solarparks
Waldpolenz bei Leipzig ist Ehre und Ansporn zugleich, auch künftig mit
Nachdruck die Photovoltaik in all ihren Facetten in Deutschland zu
nutzen. Großprojekte wie unsere Multi-Megawatt-Anlagen in Waldpolenz
(40 MW) und auch Lieberose (53 MW) beweisen, dass wir mit der Kraft der
Sonne direkt bei uns vor der Haustür große Mengen sauberen Strom
erzeugen können und gleichzeitig ehemals militärisch genutzte Flächen
sinnvoll nutzen", so Matthias Willenbacher, Vorstand der juwi-Gruppe.
Im April 2007 begann der Bau der Anlage und bereits Ende 2008 wurde der
letzte Bauabschnitt fertig gestellt. Mit einem Investitionsvolumen von
rund 150 Mio. Euro sucht das Projekt seines Gleichen in der deutschen
Photovoltaiklandschaft. "Rund 1.500 Investoren haben sich ganz bewusst
für eine Beteiligung an diesem Projekt entschieden. Diese Kapitalanlage
bietet die Chance in den nächsten 20 Jahren mit staatlicher
Unterstützung und gutem Gewissen eine nachhaltig attraktive Rendite zu
erzielen. Und gleichzeitig wird die Umwelt entlastet. Das kommt bei
Anlegern gut an", so Jürgen Göbel, Geschäftsführer der SachsenFonds
Holding GmbH. SachsenFonds bietet seit 2001 Beteiligungen an Anlagen
zur Herstellung von alternativen Energien an.
"Die Auszeichnung mit dem Prüfsiegel 'Applied CleanTech' soll dazu
beitragen, den Diffusionsprozess von CleanTech-Anwendungen bundesweit
voranzutreiben und als Zukunftsfeld der deutschen Wirtschaft weiter zu
etablieren. Durch den Bau der größten Photovoltaikanlage Deutschlands
wird diesem Prozess in besonderem Maße Rechnung getragen. Damit werden
saubere Technologien im Bewusstsein der Gesellschaft verankert und der
Weg in eine energieeffiziente und umweltfreundlichere Zukunft geebnet",
kommentiert Philipp Wolff die Auszeichnung weiter.
Doch die Bestmarke des Energieparks Waldpolenz dürfte in diesem Jahr
schon wieder gebrochen werden. So baut die juwi Holding AG auf dem
ehemaligen Truppenübungsplatz Lieberose, nördlich von Cottbus, bereits
die nächste Freiflächenanlage mit einer Kapazität von 53 MW, die damit
zur zweitgrößten Photovoltaikanlage der Welt wird.
Über DCTI - Deutsches CleanTech Institut
Deutsche CleanTech Institut (DCTI) ist ein unabhängiges,
privatwirtschaftliches Wirtschaftsforschungsinstitut, dessen Fokus auf
nationaler und internationaler angewandter Forschung im Themenfeld der
"sauberen Technologien" liegt. Zentrale Aufgabenfelder sind die
Beobachtung, Analyse und Beurteilung gesamtwirtschaftlicher sowie
branchenspezifischer Entwicklungen und Zusammenhänge. Das DCTI
integriert wissenschaftliche Erkenntnisse in praktikable Konzepte und
generiert daraus gezielte Beratungs- sowie Informationsleistungen.
�Golden Mile� - Die Basis der �Palm Jumeirah�
Beton, Unternehmen & Produkte, Bauprojekte — geschrieben von bauinformant @ 13:30
Übersicht über den Stamm der Palm Jumeirah, von Baukränen bepflanzt
ist die PASCHAL-Baustelle. Im Hintergrund links an der Spitze der Palme
liegt das berühmte Hotel Atlantis.
Dubai (Emirat Dubai, Vereinigte Arabische Emirate VAE): Sieben Jahre
Bauzeit, 200 Millionen bewegte Kubikmeter Sand, sieben Millionen Tonnen
Gesteine, eine Verlängerung der Küstenlinie um 100 Kilometer, … Die
»Palm Jumeirah« liegt im Persischen Golf, hat entsprechend des Namens
die Form einer Palme mit Stamm, Blättern und Umrandung, und ist die
welterste Aufschüttung einer Insel zu Wohnzwecken dieser Dimension. Sie
gehörte viele Jahre zu den spektakulärsten, und mit zehnstelligen
Baukosten auch absolut teuersten Baustellen der Welt. So gut wie alle
Medien der Welt berichteten davon. Ende 2008 wurde sie eingeweiht.
Vier Kilometer dieser auch vom Weltraum aus sichtbaren menschlichen
Konstruktion machen den Stamm der Palme aus, welcher der größte der
einzelnen Inselbereiche ist. Hier stehen keine Villen, wie sie überall
auf den Palmwedeln anzutreffen sind, sondern Wohn- und Geschäftsbauten.
Sie komplettieren die Palme zu einem eigenständigen Wohngebiet. Während
die komplette Palme als »achtes Weltwunder« angepriesen wurde, wird der
Stamm »Golden Mile« genannt.
Das PASCHAL-Werk G. Maier GmbH mit dem Stammwerk in Steinach (Baden)
ist seit vielen Jahren erfolgreich am Persischen Golf tätig und
gründete 1997 dort in Bahrain (Königreich Bahrain) in der Hauptstadt
Manama die PASCHAL Concrete Forms Co. W.L.L. Bahrain.
Ein Joint Venture dieser Tochterfirma mit einer in den Emiraten
tätigen Firma bildete im Oktober 2004 die PASCHAL Emirates LLC Dubai.
Beide Firmen liegen weniger als 500 Kilometer voneinander entfernt.
PASCHAL Emirates erhielt von der Al Shafar General Contracting Co.
den Auftrag, das Schalungsmaterial für den Bau eines großen, 1,0 Meilen
(= 1,6 Kilometer) langen Komplexes aus zehnstöckigen Häusern mit
Luxusappartements zu liefern; in der Lobby sind Geschäfte
untergebracht. Die Bauzeit war auf 30 Monate projektiert. Das gesamte
Projekt kostete 1 Milliarde Dirhams (= ca. 200 Millionen Euro).
Für Fundamente, Wände, Aufzugschächte sowie die lastabtragenden
Rechteckpfeiler wurde die Raster Universalschalung eingesetzt, die ihre
Aufgabe bestens erfüllte. Die Gebäude wurden in Skelettbauweise
erstellt. Das bedeutet, dass auf den Fundamenten (siehe das
Baustellenfoto) ein oder mehrere Keller- oder Tiefgeschosse mit
Betonaußen- und Innenwänden erstellt werden. Ein stabiler Gebäudekern
nimmt die technischen Anlagen (Aufzüge, Elektrik, Wasserversorgung)
sowie das Treppenhaus auf. Darum herum tragen Betonsäulen und einige
wenige tragende Betonwände die Lasten der Gebäudedecken. Die restlichen
Innen- und Außenwände bestehen aus Mauerwerk.
Die »Golden Mile« ist inzwischen fertiggestellt als erstes
Riesenprojekt dieser Art und wird gerade bezogen. Die internationale
Bankenkrise hat auch die VAE getroffen. Grundstücks- und Wohnungspreise
sind stark eingebrochen.Es gibt jedoch nicht nur schlechte
Wirtschaftsnachrichten. Das Investitionsklima profitiert von den
niedrigeren Preisen.
Handwerk lehnt eine R�ckkehr zur Fr�hverrentung ab
Bauwirtschaft, Verbände — geschrieben von bauinformant @ 11:34
den Vorschlägen für eine Verlängerung der Förderung der Altersteilzeit
um weitere fünf Jahre erklärt Otto Kentzler, Präsident des
Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH): „Wahlgeschenke wie die Verlängerung der Förderung der Altersteilzeit
lehnt das Handwerk ab. Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass dieses
arbeitsmarktpolitische Instrument gescheitert ist. Vor allem große
Unternehmen und der öffentliche Dienst haben davon profitiert und den
Personalabbau von den Beitragszahlern der Agentur für Arbeit
finanzieren lassen. Das Ziel, jüngere Mitarbeiter für ältere in Arbeit
zu bringen, wurde verfehlt. Gleichzeitig wurden Erfahrung und
Qualifikation älterer Mitarbeiter in Misskredit gebracht. Viele Firmen
mussten feststellen, dass sie mit der Frühverrentung wertvolles
Fachwissen für immer verloren haben. Das Handwerk setzt weiterhin auf
eine nachhaltige Personalpolitik. Ältere Mitarbeiter und deren
Kompetenzen spielen zukünftig auch aufgrund der demografischen
Entwicklung eine immer wichtigere Rolle. Dazu kommt: In Zeiten von
Wirtschaftskrise und Kurzarbeit ist die Arbeitslosenversicherung
zusätzlichem finanziellen Druck ausgesetzt und kann zusätzliche
Milliardenausgaben in den kommenden Jahren nicht aufbringen.“ Bauinformant
Ausbildung & Studium, Energie, Forschung — geschrieben von bauinformant @ 10:41
Von: Karin Haas
Vertiefungsrichtung Erneuerbare Energien startet am 1. Oktober 2009.
Errichtung eines Versuchsfeldes mit Photovoltaikanlage,
Brennstoffzellen-Lernsystem und eigener 9,8 KW Windkraftanlage.
Die DHBW Mannheim erhält eine eigene Windkraftanlage.
Ab dem 1. Oktober 2009 haben Studierende des Studiengangs Maschinenbau
an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mannheim erstmals die
Möglichkeit, das Profil Erneuerbare Energiesysteme als
Vertiefungsrichtung zu wählen. Die Resonanz auf das neue Angebot ist
groß. 50 angehende Ingenieure haben sich bereits für die Vorlesungen
angemeldet. In den kommenden Jahren sollen Studierende weiterer
technischen Fachrichtungen diese Zukunftstechnologien in ihr
Bachelor-Studium integrieren können.
praxisorientierten Studienkonzepts wird in diesen Tagen an der DHBW
Mannheim ein Versuchsfeld Erneuerbare Energien inklusive der
zugehörigen Außenanlagen mit zunächst einer Photovoltaikanlage, einem
Brennstoffzellen-Lernsystem sowie einer eigenen 9,8 KW Windkraftanlage
vom Typ Aircon 10S auf dem Außengelände der Hochschule errichtet.
Bemerkenswert am Versuchsfeld ist die Vielfalt der Anlagen, die den
Studierenden zudem in Modellgröße für Lern-, Versuchs- und
Forschungszwecke in Laboren zur Verfügung stehen. „Wir wollen
alternative Energien als integrative Systemtechnologien vermitteln.
Deshalb geben wir unseren Studierenden die Möglichkeit, sich
ganzheitlich mit den wichtigsten Formen der regenerativen Energien wie
Photovoltaik, Solarthermie, Windkraft oder Brennstoffzellen zu
beschäftigen. Durch statistische Auswertungen und Prognosen soll dabei
der optimale Nutzen aus dem Energiemix erzielt werden“, erklärt
Studiengangsleiter Prof. Dr. Felix Hausmann, der das neue
Studienangebot maßgeblich aufgebaut hat. „In dieser Ausprägung ist das
Studium der erneuerbaren Energien im Rahmen eines dualen
Hochschulstudiums in Deutschland bislang einzigartig“, so Prof.
Hausmann. Gleichzeitig biete das Versuchsfeld das entsprechende
Potential, um in naher Zukunft auch von anderen technischen
Studiengängen wie etwa der Elektrotechnik genutzt zu werden. Damit
die entsprechenden Analysen über die Energieleistungen erstellt werden
können, wird derzeit auch ein spezieller Leitstand eingerichtet. Von
dort sollen künftig die gelieferten Daten gesammelt und gleichzeitig
die Anlagen gesteuert werden. Erneuerbare Energien bleiben auch in Krisenzeiten Jobmotor
der großen weltweiten Klimaschutzprogramme nimmt auch in Deutschland
die Anzahl der Projekte auf dem Gebiet der alternativen
Energieerzeugung und damit die Zahl der Arbeitsplätze in diesem Bereich
kontinuierlich zu. Dieser Trend hat sich im Jahr 2009 trotz der
Wirtschaftskrise fortgesetzt. So rechnet der Bundesverband Erneuerbare
Energien (BEE) bis zum Jahr 2020 mit 500 000 Arbeitsplätzen in der
Branche, das sind 220 000 mehr als heute. Baden-Württemberg profitiert
dabei nach Angaben des BEE neben Niedersachsen und Rheinland-Pfalz
besonders von der Wachstumsdynamik. „Mit unserem neuen Studienangebot
tragen wir dem wachsenden Bedarf der Wirtschaft nach qualifizierten
Fachkräften Rechnung“, sagt Prof. Dr. Dirk Saller, Prorektor und Dekan
der Fakultät für Technik an der DHBW Mannheim. Aufgrund der steigenden
Energiepreise seien über alle Branchen hinweg und insbesondere in der
verarbeitenden Industrie Experten zur Installation energieeffizienter
Prozesse gesucht. Die angehenden Ingenieure, die sich an der DHBW
Mannheim für die Vertiefungsrichtung Erneuerbare Energien entscheiden,
erwerben während ihres Studiums und in Verbindung mit den Praxisphasen
in den Unternehmen gleichermaßen Kenntnisse zur Entwicklung, zum Bau
und zur Betreuung erneuerbarer Energiesysteme.
Kontakt: Duale Hochschule Baden-Württemberg Mannheim
Coblitzweg 1-7, 68163 Mannheim Telefon: (0621) 4105-1305, Telefax: (0621) 4105-1210 E-Mail: karin.haas(at)dhbw-mannheim.de
�BEUTH HOCHSCHULE F�R TECHNIK�: 173 Tonnen Sichtbeton
Unternehmen & Produkte — geschrieben von bauinformant @ 21:18
Seit dem 11. Juni 2009 verziert der Schriftzug „BEUTH HOCHSCHULE FÜR
TECHNIK“ die Luxemburger Straße in Berlin. Dieses 43 Meter lange
Kunstwerk entstand auf dem Campus Hügel in Berlin Mitte aus 173 Tonnen
Sichtbeton. An die Sichtbetonoberfläche und an die innovative Schalungsform des
Schriftzuges wurden qualitativ hohe Ansprüche gestellt. Durch die
speziell angefertigte Schalung mit entsprechender Innenauskleidung
wurden bei den 2 m hohen Buchstaben eine optimale Formgebung und eine
besonders gleichmäßige feine und glatte Betonoberflächenqualität
realisiert. Dieses außergewöhnliche Projekt wird die Beuth Hochschule als
„schwergewichtigsten Hochschulnamen der Welt“ für das Guinessbuch der
Rekorde anmelden. Somit darf man gespannt sein, ob der unübersehbare
Schriftzug weltweites Aufsehen erlangt.
Pressetext von: Max Frank GmbH & Co. KG
Telefon +49(0)9427 / 189-0
Telefax +49(0)9427 / 1588
Ausbildung & Studium — geschrieben von bauinformant @ 20:41
• Projekt „MINT Role Models“ fördert Frauen in MINT-Bereichen
• VDI sucht weibliche Vorbilder in den Ingenieurwissenschaften
Frauen sind in Ingenieurberufen nach wie vor
unterrepräsentiert. Lediglich 10 Prozent der Ingenieure sind weiblich.
Auch bei den Ingenieurstudierenden liegt die Frauenquote bei nur 20
Prozent. „Hier verbirgt sich ein großes ungenutztes Potenzial, das wir
fördern müssen, um den Technikstandort Deutschland langfristig zu
stärken“, so VDI-Direktor Dr. Willi Fuchs. Mit dem Projekt „MINT Role
Models“ setzt der VDI im Rahmen des Nationalen Pakts für Frauen in
Berufen in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik
(MINT) an, diesem Missstand entgegen zu treten.
Ziel des Projekts ist es, junge Frauen für
naturwissenschaftliche und technische Studiengänge zu begeistern sowie
Hochschulabsolventinnen für Karrieren in Wirtschaft und Wissenschaft zu
gewinnen. MINT-Vorbilder sollen jungen Frauen Mut machen, einen Beruf
in diesen häufig männerdominierten Bereichen zu ergreifen. Das jüngst
erschienene VDI/acatech-Nachwuchsbarometer Technikwissenschaften macht
deutlich, dass vielen Mädchen das Selbstvertrauen bei technischen
Fragestellungen fehlt und dass berufstätige Ingenieurinnen gegenüber
ihren männlichen Kollegen tatsächlich Benachteiligungen wie ein
geringeres Gehalt erfahren. Gerade der frühe Kontakt mit den
Zielgruppen ist wichtig, um falschen Vorstellungen von einem
MINT-Studium und -Beruf entgegen zu wirken. „Wir möchten zeigen, wie
attraktiv MINT-Berufe sind. Dazu gehört auch, Möglichkeiten
aufzuzeigen, wie sich Beruf und Familie gut vereinbaren lassen", so
Aktuell sucht der VDI "Role Models" –
berufstätige Ingenieurinnen, Naturwissenschaftlerinnen und Studentinnen
der MINT-Fachrichtungen. Zum einen treten sie als Vorbilder für
Schülerinnen und Studentinnen auf, zum anderen nehmen sie an Vorträgen
und Workshops teil und vermitteln ihren Werdegang und ihre Motivation
an den Nachwuchs. "MINT Role Models" ermöglicht auch den Vorbildfrauen,
untereinander ein Netzwerk aufzubauen. Für die aktive Unterstützung
wird allen Teilnehmerinnen ein Zertifikat über das ehrenamtliche
Engagement ausgestellt – ein Vorteil in Zeiten, in denen Soft Skills
für Arbeitgeber immer wichtiger werden.
In den nächsten drei Jahren Projektlaufzeit
werden Veranstaltungen entwickelt und durchgeführt, die sowohl die
primären Zielgruppen Schülerinnen und Studentinnen als auch
Multiplikatoren wie Eltern und Lehrkräfte ansprechen. Finanziert wird
"MINT Role Models" durch das Bundesministerium für Bildung und
Forschung (BMBF), Projektträger ist der VDI. Daneben sind
Projektpartner Ingenieurinnen-Netzwerke und Naturwissenschaftliche
Mysteri�ses Ph�nomen schwarze Wohnungen: Fogging oder Magic Dust
Baustoffe — geschrieben von bauinformant @ 20:35
Die Wohnung ist frisch renoviert. Die Temperaturen
fallen – Zeit, um die Heizung anzustellen. Und just zu dieser Zeit
tritt ein mysteriöses Phänomen ein. Ein schmieriger, rußähnlicher Film
legt sich über Tapeten, Schränke und Gardinen. Die Wohnung sieht aus
wie nach einem Schwelbrand. Das Phänomen der schwarzen Wohnungen wird
in Fachkreisen auch „Fogging“ oder „Magic Dust“ genannt. Viele
Hersteller von Bauprodukten setzen vermehrt schwerflüchtige Stoffe
(SVOC) anstelle leicht flüchtiger organischer Verbindungen (VOC) als
Lösemittel oder Additive ein. Nach Beginn der Heizperiode entweichen
die Stoffe und verbinden sich mit den Schwebstaubpartikeln in der
Die Kommission Reinhaltung der Luft im VDI und DIN
hat eine neue Norm veröffentlicht, die das Bestimmen der Emission von
schwerflüchtigen organischen Verbindungen aus Bauprodukten oder
Einrichtungsgegenständen unter definierten klimatischen Bedingungen mit
dem Mikroprüfkammerverfahren beschreibt. Bei der Prüfung wird die
flächenspezifische Emissionsrate der SVOC bestimmt, die von der
Oberfläche eines Prüfstücks emittiert wird. Das Verfahren kann im
Prinzip auch für gealterte Produkte eingesetzt werden. Dies
Messverfahren ist für Produkte/Materialien anwendbar, wie
beispielsweise Plattenwerkstoffe, Tapeten, Fußbodenmaterialien,
Isolationsmaterialien, Klebstoffe, Farben sowie Produkte als
Kombinationen von den genannten.
Mit der Norm DIN ISO 160000 Teil 25 werden
Emissionsdaten für Hersteller, Bauherrn und Endverbraucher zu Verfügung
gestellt, die für die Bewertung des Einflusses der Bauprodukte auf die
Innenraumluft nützlich sind. Damit ist es den Herstellern von
Bauprodukten möglich, verbesserte Produkte zu entwickeln.
Die Probenahme, der Transport und die Lagerung der
zu prüfenden Materialien und die Vorbereitung der Prüfstücke werden in
DIN EN ISO 16000-11 behandelt. Die Luftprobenahme und die analytischen
Verfahren zur Bestimmung der SVOC sind in DIN ISO 16000-6 und DIN EN
ISO 16017-1 beschrieben.
Die von der Kommission Reinhaltung der Luft im VDI
und DIN – Normenausschuss KRdL herausgegebene Norm DIN ISO 16000 Teil
25 ist seit Juli 2009 zum Preis von 93,80 € beim Beuth Verlag in Berlin
erhältlich. Die Einspruchsfrist zu diesem Normentwurf endet am
30.9.2009. Unter der Telefonnummer +49 (0) 30 26 01 22 60 ist der
Verlag in Berlin erreichbar. Weitere Informationen sowie
Onlinebestellungen sind unter www.vdi.de/richtlinien möglich.
Kommission Reinhaltung der Luft im VDI und DIN - Normenausschuss KRdL
E-Mail: krdl@vdi.de
Telefon: +49 (0)2 11 62 14-5 32
Fax: +49 (0)2 11 62 14-1 57 Bauinformant
Forschung, Baustoffe — geschrieben von bauinformant @ 20:16
Ursula Zitzler, Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
rechteckiger Block aus Acrylglas mit Riss (0,6 mm) wird von oben und
unten mittels einer vorgegebenen Geschwindigkeit v belastet, die bis zu
v0 anwächst und danach konstant gehalten wird. Nach einer horizontalen
Ausbreitung des Risses kann eine Rissverzweigung, abhängig von der
Belastungsgeschwindigkeit, beobachtet werden. Die gelbe Linie innerhalb
der rot hinterlegten Finiten Elemente stellt den tatsächlichen Riss dar
(rechts), (Bilder: SimTech).
einer horizontalen Ausbreitung des Risses kann eine Rissverzweigung,
abhängig von der Belastungsgeschwindigkeit, beobachtet werden. Die
gelbe Linie innerhalb der rot hinterlegten Finiten Elemente stellt den
tatsächlichen Riss dar (Bilder: SimTech).
Holz, Metall, Kunststoffe, Glas, Knochen - brechen kann fast alles.
Doch was passiert, bevor es zum großen Finale kommt? Wie breiten sich
Risse aus, wann verzweigen sie sich und welchen Einfluss haben
Haarrisse auf den Hauptriss? Wissenschaftler des Instituts für Mechanik
(Bauwesen) der Uni Stuttgart nehmen sich dieser Fragen an im Rahmen des
Projekts "Computational modeling of phenomena in dynamic fracture" -
einem der Forschungsprojekte des Exzellenzclusters "Simulations
Technology" (SimTech). Ihr Ziel: Numerische Methoden zu entwickeln,
mittels derer sich die Rissausbreitung und -verzweigung simulieren
lässt. Kommerzielle Softwareprogramme zur Simulation von Rissausbreitung und
-verzweigung gibt es derzeit nur wenige. "Der Bedarf ist da", weiß Dr.
Christian Linder, Juniorprofessor für "Micromechanics of Materials" am
Institut für Mechanik (Bauwesen). Da so gut wie jedes Material brechen
kann, interessieren sich Ingenieure, Physiker und Mathematiker
gleichermaßen für die Phänomene in sich ausbreitenden Rissen und deren
mathematische Modellierung. Die Hauptfragen, denen sich die Stuttgarter
Wissenschaftler beim SimTech-Projekt "Computational modeling of
phenomena in dynamic fracture" derzeit widmen, um die Rissausbreitung
und -verzweigung physikalisch zu verstehen und verbesserte Kriterien
für deren Modellierung zu erarbeiten, sind: Wann und wie verzweigen
sich Risse? Beeinflussen Haarrisse, also die feinen Abzweigungen, den
sich ausbreitenden Hauptriss?
Um berechnen zu können, wie sich Risse in den unterschiedlichsten
Materialien ausbreiten, nutzen Linder und sein Team die
Finite-Elemente-Methode (FEM). Bei dem im Ingenieurwesen weit
verbreiteten numerischen Berechnungsverfahren zur näherungsweisen
Lösung von Differentialgleichungen werden die unendlich vielen
Freiheitsgrade auf eine endliche - finite - und somit berechenbare
Anzahl reduziert. Die Rissausbreitung in die Finite-Elemente-Methode
einzubinden ist mathematisch allerdings sehr anspruchsvoll. Die
Schritte für die Zukunft haben die "Stuttgarter Rissforscher" schon
geplant: Von der Makrostruktur wollen sie sich immer mehr in Richtung
der Mikroebene vorarbeiten. Dort sollen die Finite-Elemente-Methode mit
der Molekulardynamik kombiniert und schließlich die Risse auch in 3-D
Im Exzellenzcluster "Simulations Technologie", mit dem die Universität
Stuttgart 2007 beim Forschungscluster-Wettbewerb der
Exzellenzinitiative von Bund und Ländern erfolgreich war, werden die
vielfältigen Expertisen der Universität Stuttgart auf dem Gebiet der
Simulationstechnologien gebündelt und weiterentwickelt. Das
SimTech-Projekt "Computational modeling of phenomena in dynamic
fracture" ist innerhalb der sechs Forschungsfelder des
Exzellenzclusters im Forschungsfeld B "Advanced Mechanics of
Multi-scale and Multi-field Problems" angesiedelt.
Ansprechpartner: Jun.-Prof. Christian Linder, Institut für Mechanik (Bauwesen), Tel. 0711 685 66382; e-mail: linder@mechbau.uni-stuttgart.de
Energie, Wohnungswirtschaft — geschrieben von bauinformant @ 10:56
und bereits bestehende oder kurz vor dem Inkrafttreten stehende
gesetzliche Bestimmungen zur energetischen Beschaffenheit im Neubau und
bei Neuvermietung haben erneuerbare Energien zu einem Thema gemacht, an
dem man als Wohnungsunternehmen kaum mehr vorbeikommt. Marktforschung
von BauInfoConsult zeigt: Bereits heute setzt fast die Hälfte der
befragten Wohnungsunternehmen in ihren Gebäuden auch erneuerbare
Energieträger zur Gewinnung von Strom oder Warmwasser ein. Welche
alternativen Energien kommen dabei zum Einsatz? Und bei wie viel
Prozent des Wohnungsbestands der Anbieter wird auch mit Wärme aus
erneuerbaren Quellen geheizt?
201 professionelle Anbieter von Wohnungen wurden von BauInfoConsult
telefonisch dazu befragt, ob sie in ihren Gebäuden erneuerbare Energien
zur Warmwasser- und Stromerzeugung einsetzen. 49 Prozent aller
Unternehmen konnten dies bestätigen. Von den Befragten, die erneuerbare
Energien für Strom oder Warmwasser nutzen, gaben wiederum 63 Prozent
spontan auf Nachfrage zur Antwort, dass sie Solarenergie einsetzen. Von
58 Prozent wurde die Geothermie genannt. Im Vergleich dazu sind die
Nutzung von Biomasse oder Windenergie bei den Befragten eher
Randphänomene.
Drittel der befragen Wohnungsunternehmen, die auf erneuerbare Energien
zurückgreifen, setzen nach eigener Einschätzung momentan bei bis zu 10
Prozent ihres Wohnungsbestands auch Wärme aus erneuerbaren Energien
ein. Zwischen 11 und 20 Prozent ihrer Wohneinheiten werden bei 16
Prozent der Befragten aus erneuerbarer Quelle beheizt. Von einem mehr
als 20-prozentigen Anteil von erneuerbarer Wärme im Bestand berichteten
14 Prozent der befragten Wohnungsunternehmen.
Ergebnisse entstammen dem Monitor professionelle Wohnungsanbieter 2009
von BauInfoConsult. Dafür wurden Ende 2008 201 vornehmlich
genossenschaftliche und kommunale Wohnungsunternehmen mit Beständen von
bis zu 5.000 Wohnungen befragt, u. a. zu folgenden Themen:
Der Monitor professionelle Wohnungsanbieter
2009 kann bei BauInfoConsult zum Preis von 1.750 Euro bezogen werden. Weitere Informationen zum Monitor können Sie bei Herrn Alexander Faust
anfragen unter 0211 301 559-14 oder per E-Mail.
Das neue Internetportal der Forschungsinitiative Zukunft Bau
Energie, Forschung, Baustoffe — geschrieben von bauinformant @ 08:05
von: Dipl.-Ing.
Guido Hagel, Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung im
Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung / Referat II 3 - Forschung im
Bauwesen, Techn. Gebäudemanagement (Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung)
Schlussberichte abgeschlossener Forschungsarbeiten stehen zum kostenlosen Download zur Verfügung.
Das neue Internetportal der Forschungsinitiative Zukunft Bau wurde vom
Fraunhofer-Informationszentrum Raum und Bau (IRB) im Auftrag des
Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) und
dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)
realisiert. Der Betrieb erfolgt ebenfalls durch das Fraunhofer IRB. Es
enthält Informationen und Berichte über sämtliche sich in Bearbeitung
befindliche sowie abgeschlossene Forschungsprojekte, die innerhalb der
Forschungsinitiative Zukunft Bau im Rahmen der Auftrags- bzw.
Antragsforschung gefördert werden.
Die einfache Suche ermöglicht einen schnellen Zugriff auf die Projekte.
Durch Anklicken der einzelnen Titel im Suchergebnis erhält man
weiterführende Informationen wie Angaben zu den am Projekt beteiligten
Institutionen und Personen, Laufzeit des Projekts sowie eine kurze
Inhaltsangabe. Bei abgeschlossenen Forschungsvorhaben führen Links
direkt auf die Veröffentlichung des Abschlussberichtes. Kurzberichte in
Deutsch und Englisch sowie die Abschlussberichte stehen zum kostenlosen
Download zur Verfügung. Neben Informationen über die Projekte der Forschungsinitiative finden
sich im Portal auch allgemeine Hinweise auf das Forschungsprogramm und
aktuell laufende Ausschreibungen. Der Bereich Veranstaltungen enthält sowohl Angaben über geplante
Seminare, Workshops und Kongresse als auch Dokumentationen der bisher
durchgeführten Veranstaltungen.
Das Portal soll außerdem die Kommunikation zwischen allen an einem
Forschungsprojekt beteiligten Institutionen, Forschungseinrichtungen,
Firmen usw. erleichtern. In einem geschützten internen Bereich besteht
für alle Zugangsberechtigten die Möglichkeit, wichtige Dokumente wie
Anträge, Diskussionspapiere, Arbeitsergebnisse und Protokolle abzulegen.
Das Portal der Forschungsinitiative steht den Nutzern auch mit englischsprachiger Oberfläche zur Verfügung.
Forschungsintiative Zukunft Bau
Tel.: 0228 99 401 1482
Unternehmen & Produkte, Baustoffe — geschrieben von bauinformant @ 20:35
Pressemitteilung von: Saint-Gobain Weber GmbH
auch für kleine Objekte: Mit einer 24-Zentimeter-Dämmschicht
weber.therm plus ultra konnte der Heizölbedarf des nur 74 Quadratmeter
großen Hauses in Wassenberg auf 1,2 Liter gesenkt werden.
Fassadensysteme sollten eine langfristige und zukunftsorientierte
Investition sein. Eine neuartige Kombination aus
Hochleistungsdämmsystem und natürlichem Algenschutz sorgt für
dauerhaften Werterhalt.
Die Nachfrage nach energetischen Fassadensanierungen ist auch in der
Wirtschaftskrise ungebrochen. Ist der Sparzins niedrig, investieren
Immobilienbesitzer lieber in ihr Eigentum. Ob sich eine solche
Investition auszahlt, hängt jedoch stark von den verwendeten Produkten
ab. Eine zukunftsorientierte und zugleich wirtschaftliche
Fassadenlösung bietet Weber-maxit. Das WDV-System weber.therm plus
ultra hat dank eines neuartigen Dämmstoffs aus Resol-Hartschaum eine
fast doppelt so hohe Dämmleistung wie herkömmliche Systeme. Durch die
Kombination mit dem verarbeitungsfertigen Fassadenputz weber.pas top
werden Algen und Pilze auf ganz natürliche Weise von der Fassade
ferngehalten. Wirtschaftlichste Wärmedämmung
Mit dem Hochleistungsdämmsystem sparen Bauherren gleich in mehrfacher
Hinsicht bares Geld. Durch den Rekordwärmeleitwert von 0,022 W/mK wird
der Wärmeverlust gegenüber herkömmlichen WDV-Systemen mit gleicher
Schichtdicke um bis zu 50 Prozent gesenkt. Die Umbaukosten für die
Anpassung von Dachüberständen und Detailanschlüssen sind geringer oder
entfallen sogar komplett, da das System auch bei schlankem Aufbau eine
optimale Dämmleistung ermöglicht. Zugleich erfährt die Immobilie
aufgrund der hervorragenden Energiebilanz eine unmittelbare
Wertsteigerung. Nicht zuletzt profitieren Bauherren von der maximalen
staatlichen Förderung. Bei einer Eigenfinanzierung werden die
entsprechenden Maßnahmen mit bis zu 17,5 Prozent der Investitionskosten
bzw. bis zu 13.125,- Euro bezuschusst. Die Kreditvariante ermöglicht
einen vergünstigten Zinssatz sowie einen Tilgungszuschuss von 12,5
Dauerhaft algenfrei
Auch der auf das WDV-System perfekt abgestimmte Oberputz weber.pas top
spart Kosten ein. Da es sich um eine dünnschichtige Lösung handelt,
lässt sich der pastöse Putz schnell und einfach auf die Fassade
aufbringen. Durch den neuartigen top-dry-Effekt schützt der Putz die
Fassade auf ganz natürliche Weise vor Algen und Pilzen. Die Oberfläche
nimmt Feuchtigkeit kurzfristig auf und gibt sie in Trockenphasen wieder
ab, so dass dem Bewuchs die Lebensgrundlage genommen wird. Dabei ist im
Unterschied zu organischen Standardprodukten keinerlei biozide
Filmkonservierung erforderlich, die mit der Zeit ausgewaschen werden
könnte. Das schont nicht nur die Umwelt. Auch die Schutzwirkung lässt
nicht nach, so dass in Zukunft keine Investitionen für neue, fungizid
eingestellte Anstriche entstehen. Auf Qualität setzen
Wer also bei der energetischen Sanierung Geld sparen will, der sollte
auf das richtige Fassadensystem setzen. Mit der Kombination aus dem
WDV-System weber.therm plus ultra und dem Fassadenputz weber.pas top
gehen Bauherren in jeglicher Hinsicht auf Nummer Sicher. Um maximale
Qualität zu gewährleisten, müssen sich Fachbetriebe für die
Verarbeitung des Hochleistungsdämmsystems zertifizieren lassen. Zudem
handelt es sich um das einzige Resol-Hartschaum-System am Markt, dass
mit einer Vielzahl von Oberputzen bauaufsichtlich zugelassen ist.
Ergänzt durch den Oberputz weber.pas top entsteht eine auf lange Sicht
äußerst günstige Fassadenlösung, die für nachhaltig schöne Oberflächen
und dauerhaften Werterhalt sorgt.
Tel.: 02058 – 896 130
Fax: 02058 – 896 231
E-Mail: Über Saint-Gobain Weber
Saint-Gobain Weber ist international einer der führenden Anbieter von
Bauprodukten. Ob Wärmedämmverbund- oder Bodensysteme, Fassaden- oder
Innenputze, Fliesenverlegung oder Bautenschutz – in 35 Ländern Europas,
in Südamerika und Asien vertrauen Profis am Bau auf unsere Produkte. In Deutschland bieten wir unseren Kunden mit den Marken Weber-maxit und
Weber-Deitermann Top-Qualität und kundennahen Service. Mit innovativen
Lösungen für effizientes Bauen, wirtschaftliches Sanieren und
Modernisieren sowie Baustoffen aus natürlichen Rohstoffen ermöglichen
wir eine nachhaltige, wohngesunde Bauweise mit langfristigem Werterhalt.
Neues Zentrallager durch GOLDBECK in N�rtingen
Bauprojekte — geschrieben von bauinformant @ 20:32
Pressemitteilung von: GOLDBECK Süd
- Insgesamt über 4 Mio. EURO investiert das Handelsunternehmen
"artfliesen" in den neuen Lagerkomplex an der Robert-Bosch-Straße in
Nürtingen. Auf dem ca. 7.000 m² großen Grundstück entstehen etwa 3.500
m² Hallenfläche, dazu kommt noch ein überdachtes Freilager. Auch dank
eines leistungsfähigen Hochregallagers wird sich sowohl die
Umschlagsleistung am neuen Standort deutlich erhöhen, als auch die
Lagerkapazität von "artfliesen" schlagartig verdreifachen.
Geplant hat den Lagerkomplex das Architekturbüro Morgenthaler aus
Nürtingen, gebaut wird es durch die Niederlassung Stuttgart des
Generalunternehmers GOLDBECK. Das Objekt wird schlüsselfertig in den
Bausystemen GOBAPLAN und GOBAPLUS errichtet. Mit diesen Bausystemen
werden anspruchsvolle Verwaltungs- und Industriegebäude für Produktion
und Gewerbe, mit hoher Funktionalität, großer technischer Sicherheit
und Wirtschaftlichkeit gestaltet.
Bis zum Jahresende sollen die Gebäude stehen, die Photovoltaikanlage
mit einer Leistung von 119 kWp soll schon im Dezember 2009 in Betrieb
Am Donnerstag, den 23. Juli 2009 wurden zahlreiche Gäste von der
Bauherrschaft, der Familie Gehrung, zum offiziellen Spatenstich
geladen. Bei bestem Wetter durfte Herr Bernd Gehrung vor versammelter
Menge mit einem Bagger den ersten Baggerbiss vollziehen.
Hemminger Str. 21
Telefon 0711 / 880255 -0
mit Hauptsitz in Bielefeld, ist Marktführer im Industrie- und
Gewerbebau. Eigene Fertigungsbetriebe für Stahl- und
Aluminiumverarbeitung sowie eine eigene Betonfertigteilproduktion
ermöglichen Leistungsfähigkeit, hohe Qualität und kurze Bauzeiten.
Schwerpunkte des mittelständisch geprägten Unternehmens sind
Produktions- und Logistikgebäude, Parkhäuser und Bürogebäude sowie
Sporthallen und Schulen. Auch nach der Fertigstellung der Bauvorhaben
ist GOLDBECK für seine Kunden da: ca. 600 Gebäude werden vom eigenem
Gebäudemanagement in Deutschland betrieben. Solaranlagen und
regenerative Energien sind bei den Neubauten von GOLDBECK im Fokus und
werden von der eigenen Gebäudetechnikabteilung projektiert und
Erster Spatenstich f�r Passivhaus-Hallenbad Bambados in Bamberg
Bauprojekte — geschrieben von bauinformant @ 20:29
Entwurf für Sport- und Freizeitbad stammt von der pbr AG aus Osnabrück Am 27. Juli 2009 findet der erste Spatenstich für den Neubau des
Hallenbades „Bambados“ in Bamberg statt. Das neue Sport- und
Freizeitbad gehört bundesweit zu den ersten Hallenbädern, die nach der
Passivhaus-Bauweise errichtet werden. Bis Oktober 2011 sollen die
Baumaßnahmen fertig gestellt werden. Das Hallenbad ist mit einem
Sportbereich für Schul- und Vereinsnutzung sowie einer großzügigen
Saunaanlage als Erlebnisbad für Familien konzipiert. Der Entwurf des
Gebäudes stammt von der pbr Planungsbüro Rohling AG aus Osnabrück, die
als Gesamtplaner verantwortlich für den Neubau des Hallenbades ist. Mit der Passivhausbauweise möchten die Stadtwerke Bamberg als Bauherr
den Energieverlust im Vergleich zur herkömmlichen Bauweise reduzieren.
Die wesentlichen Unterschiede gegenüber einem Hallenbad in
Standard-Bauweise liegen einerseits in der aufwändig gedämmten
Gebäudehülle. Andererseits helfen unterschiedlich temperierte Badzonen
und ein gesteuertes Luftaustauschsystem, Wärmeenergie einzusparen.
Darüber hinaus verringern Schleusen zwischen den Badbereichen und den
Außenanlagen den Wärmeverlust. Transparente Fassadenflächen im Norden
werden auf ein Mindestmaß reduziert. Elementar ist das Vermeiden von
Kondenswasser. Zur Verringerung der Wasserverdunstung werden der
Hubboden hochgefahren, die Wasserflächen im Nachtbetrieb mittels Planen
abgedeckt und der Wasserspiegel abgesenkt. Zur Realisierung dieser Vorgaben ist eine gute Wärmedämmung ein
elementarer Bestandteil eines Passivhauses. Da eine natürliche und
somit unkontrollierte Lüftung über Fensteröffnungen zu hohe
Wärmeverluste zur Folge hätte, ist eine Be- und Entlüftung mit
hocheffizienter Wärmerückgewinnung ein grundlegender Bestandteil der
Passivhauskonzeption.
In dem Wettbewerb „Energieoptimiertes Bauen 2009 – Architektur mit
Energie“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi)
wurde das pbr-Konzept für das Passivhaus-Hallenbad Bamberg mit einem
von 10 gleichwertigen Preisen ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand
Anfang Mai im Rahmen der Berliner Energietage im Ludwig Erhard Haus in
Berlin statt. In dem BMWi-Wettbewerb wurden Konzepte gesucht, die hohen
Komfort bei minimalem Energiebedarf, niedrige Betriebskosten,
effiziente Technologie und herausragende Architektur miteinander
vereinen. Der Wettbewerb war mit einem Preisgeld von insgesamt 100.000
Architekten und Ingenieure Rheiner Landstraße 9
Dipl. Ing. Boris Schlörb
Telefon (0541) 40895-10
E-Mail: www.kuhlfrenzel.de
fast 50 Jahren erbringt die pbr Planungsbüro Rohling AG Architekten-
und Ingenieurleistungen für öffentliche, industrielle und private
Auftraggeber an mittlerweile acht Standorten im Bundesgebiet. Das
fachübergreifend und interdisziplinär arbeitende Büro beschäftigt
derzeit über 275 Mitarbeiter. Einer der Schwerpunkte liegt in der
Planung von Freizeit-, Gesundheits- und Sportbädern. Zu den von der pbr
AG betreuten Projekten gehören u. a. das Nettebad in Osnabrück, das
OLantis Huntebad in Oldenburg, die Schwimmoper Wuppertal sowie „Die
Welle“ in Gütersloh.
BMBF f�rdert industrieanwendbare Plasmamodellierung im D-Grid
Forschung — geschrieben von bauinformant @ 20:20
Pressemitteilung von: Plasma-Technologie-Grid
PT-Grid ist ein vom BMBF gefördertes Projekt.
(BMBF) hat dem Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie
e.V. (INP Greifswald), Greifswald, Mitte Juni den Zuschlag für die
Koordination des Plasma-Technologie-Grid (PT-Grid) erteilt. Projektziel
ist es, kleinen und mittleren Betrieben (KMU) den Zugang zu komplexen
plasmatechnischen Berechnungen auf Basis der
D-Grid-Computerinfrastruktur zu ermöglichen. Mittelfristig werden die
PT-Grid-Leistungen allen Interessenten aus der Forschung und Industrie
Vier führende Institute und Firmen der Plasmatechnik (CFX Berlin
Software GmbH, Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik,
Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie e.V. und Lehrstuhl
für Theoretische Elektrotechnik der Ruhr-Universität Bochum) bereiten
ihre im Industrieauftrag erstellten Plasmamodelle zur Anwendung in der
D-Grid-Infrastruktur vor. Als Pilotanwendungen sind Modelle aus den
Bereichen Schweißtechnik, Plasmaabscheidung,
Großflächen-Glasbeschichtung und Halbleiterherstellung vorgesehen.
Industriellen Pilotanwendern wird damit erstmals ermöglicht,
plasmatechnische Modellrechnungen aus der wissenschaftlich-technischen
Forschung direkt vom Arbeitsplatz aus zu steuern und eigene
Parameterstudien durchzuführen. Die industriellen Anwender werden durch
PT-Grid weitgehend von eigenen Investitionen in Schulung, Lizenzen und
Hardware entlastet.
Das PT-Grid mit 9 geförderten Partnern aus Forschung und Industrie hat
ein Gesamtvolumen von 1,87 Mio. €, wird mit 1,47 Mio. € gefördert und
läuft vom 1.5.2009 bis 30.4.2012. In das Verbundprojekt sind insgesamt
19 Institutionen eingebunden, 10 davon aus der Industrie. Anfang Juni
2009 hatten bereits 5 weitere Unternehmen ihr Interesse an den
Projektergebnissen bekundet.
Geförderte Projektpartner sind CFX Berlin Software GmbH, Engineering
System International GmbH (ESI), SIMAT an der Fachhochschule Stralsund,
Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik, GNS Systems
GmbH, Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie e.V.,
Plasmetrex GmbH, Lehrstuhl für theoretische Elektrotechnik an der
Ruhr-Universität Bochum und das Institut für Roboterforschung an der
Als assoziierte Partner konnten die folgenden Institutionen und Firmen
gewonnen werden: Rechenzentrum der Ernst-Moritz-Arndt-Universität
Greifswald, Euroglas GmbH, EWM Hightec Welding GmbH, Kjellberg
Finsterwalde Plasma und Maschinen GmbH, Konrad-Zuse-Zentrum für
Informationstechnik Berlin (ZIB), Leybold Optics GmbH, Linde AG,
Max-Planck-Institut für Plasmaphysik Teilinstitut Greifswald,
Technische Universität Dresden, VON ARDENNE Anlagentechnik GmbH.
Das PT-Grid-Projekt reiht sich ein in die aktuelle Diskussion zum
Cloud-Computing und Grid-Computing. Die Begriffe beziehen sich auf
einen Paradigmenwechsel in der Informations- und Kommunikationstechnik
(IKT): Rechnerleistung, Speicherplatz, Programme, Messergebnisse sollen
einfach wie Strom aus der Steckdose bezogen werden können. Dann
interessiert es keinen Nutzer mehr, wo Simulationsrechnungen
durchgeführt, Ergebnisse dargestellt und gegebenenfalls animiert
werden. Dafür notwendige Technologien stellt das Grid-Computing bereit.
Vernetzte IKT-Ressourcen erlauben es, für den jeweiligen Anwendungsfall
maßgeschneiderte Lösungen anzubieten. Der Anwender bezahlt dann nur
noch seinen „Verbrauch“ an Rechenleistung, Programmnutzung oder
benötigtem Speicherplatz. D-Grid stellt hierfür eine Infrastruktur aus Hochleistungsrechnern,
Computerclustern, Datenspeichern und Netzwerken zur Verfügung. Diese
bundesweit verteilten Ressourcen werden beim Grid-Computing zur
koordinierten Problemlösung in institutionsübergreifenden
Arbeitsgruppen genutzt.
Die Förderung des Plasma-Technologie-Grid erfolgt im Rahmen der dritten
Förderbekanntmachung zur Förderung von Forschungsvorhaben auf dem
Gebiet „Grid-Dienste für Wirtschaft und Wissenschaft” im Rahmen des
BMBF-Förderprogramms „IKT2020 – Forschung für Innovationen“. In der
D-Grid Initiative werden Forschungsvorhaben zum Aufbau integrierter,
verteilter IT-Arbeitsumgebungen gefördert.
Diese Vision einer sehr flexiblen IKT wurde von Wirtschaft und
Wissenschaft in einem Strategiepapier bereits Ende 2003 formuliert und
eine deutsche Grid-Initiative angeregt. Das Bundesministerium für
Bildung und Forschung (BMBF) griff diese Überlegungen auf und
initiierte 2004 die D-Grid-Initiative. Als Ergebnis von bisher drei
zeitlich gestaffelten Bekanntmachungen werden im Referat 524
Grid-Technologien mit rund 100 Mio. Euro in 36 Verbundprojekten mit
mehr als 140 Partnern gefördert und in Anwendungsszenarien erprobt. Kernpunkt der Projektförderung ist die Vereinfachung des Einsatzes von
IT-Diensten und Ressourcen in Wissenschaft und Wirtschaft durch
Verwendung der Grid-Technologie. Da die Industrieunternehmen in der
Regel erst dann auf eine neue Technologie umstellen, wenn der
Produktionseinsatz unmittelbar bevorsteht, galt die erste Phase der
Projekte vor allem akademischen Anwendungsgebieten. Die Erfahrungen und
Ergebnissen aus diesen Projekten erlauben dann in den weiteren Phasen
eine schnellere Hinführung gerade auch kleinere Unternehmen an diese
Technologie. Nutzten bislang vor allem Wissenschaftler diese Technologie, findet
Grid-Computing aktuell mehr und mehr Resonanz in
Hightech-Industriezweigen mit rechenintensiven Aufgaben. Dies wird an
der zunehmenden Anzahl der beteiligten Branchen im D-Grid deutlich. Das
Plasma-Technologie-Grid-Projekt beispielsweise arbeitet mit
industriellen Anwendern aus der Schweißtechnik,
Architekturglasveredlung oder Halbleiterindustrie zusammen. Weitere
Branchen sollen folgen.
Die D-Grid-Initiative bietet damit gerade dem innovativen Mittelstand
die Chance, an rechenintensiven Technologien zu partizipieren. Dadurch
können z. B. Standortvorteile gefestigt und ausgebaut sowie
Kosteneinsparungen erzielt werden – wichtige Wettbewerbskriterien im
Zeitalter der Globalisierung.
Interessierte Institute und Unternehmen können sich jederzeit in die Weiterentwicklung des PT-Grid einbringen.
Plasma-Technologie-Grid
c/o Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie e.V.
Koordinator: Priv.-Doz. Dr. Detlef Loffhagen, Thomas Harder
Tel.: (03834) 554 300
pt-grid (at) inp-greifswald.de
www.d-grid-ggmbh.de/index.php?id=97
www.pt-grid.de (geplant)
Pressekontakt: Thomas Harder, Tel.: (03834) 554 463
Das Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie (INP
Greifswald e.V.) ist europaweit die größte außeruniversitäre
Forschungseinrichtung zu Niedertemperatur-Plasmen, deren Grundlagen und
technischen Anwendungen. Ziel ist einerseits die anwendungsorientierte
Grundlagenforschung und andererseits die Optimierung sowie Entwicklung
etablierter plasmagestützter Verfahren und Produkte. Dies wird ergänzt
durch die Anpassung von Plasmen an kundenspezifische Einsatzbedingungen
sowie Machbarkeitsstudien, Serviceleistungen und Beratung.
Das Institut betreibt Forschung und Entwicklung von der Idee bis zum
Prototyp, die Themen orientieren sich an den Bedürfnissen des Marktes.
Derzeit stehen Umwelt- und Energietechnik, Oberflächen und Materialien
sowie interdisziplinäre Themen in Biologie und Medizin im Mittelpunkt
des Interesses. Unterstützt wird dies durch Spezial-Plasmaquellen,
Modellierung und Diagnostik. Neben 3.700 m2 Hauptnutzfläche verfügt das
INP über 26 Labore, einen klassifizierten Reinraum sowie ein
mikrobiologisches Labor für interdisziplinäre Forschung.
Als gemeinnütziger Verein organisiert, beschäftigt das INP derzeit etwa
150 Mitarbeiter und hat ein Gesamtbudget von ca. 9,9 Mio. Euro (davon
ca. 3,5 Mio. kompetitiv eingeworbene Drittmittel aus z.B. der
Industrie, der Deutschen Forschungsgemeinschaft, dem Forschungs- und
Wirtschaftsministerium oder der Europäischen Union).
Schalungstechnik - Struktur zeigen mit NOEplast
Beton, Unternehmen & Produkte — geschrieben von bauinformant @ 09:37
Auf der Baustelle Bürgerhaus Unterföhring hatte die neue NOEplast Holz-Struktur Foehring ihren Ersteinsatz. Betoniert wurden damit bis zu 10 m hohe Sichtbeton-Wände.
Struktur zeigen mit NOEplast
NOEplast Struktur Foehring – neue Schalungsmatrize mit Holzoptik
NOE-Schaltechnik, Süssen bringt derzeit die neue Schalungsmatrize „Foehring“ auf den Markt. Sie wurde zusammen mit dem Büro Bez + Kock Architekten, Stuttgart entwickelt und spiegelt die Struktur von parallel zur Maserung geschnittenem Holz wider.
Ihren Namen hat die Schalungsmatrize „Foehring“ von der oberbayrischen Gemeinde Unterföhring, wo sie beim Neubau des Bürgerhauses zum ersten Mal eingesetzt wird. Speziell hierfür wurde sie von dem Stuttgarter Architekturbüro entworfen. Jetzt nimmt NOE diese Struktur in sein Standardsortiment auf. Mit der Matrize „Foehring“ gefertigte Betonflächen zeigen die Struktur von 10 unterschiedlich langen Lärchenholzlatten mit einer Breite von jeweils 50 mm. Die dargestellten Holzlatten weisen eine unterschiedliche Dicke auf. In Unterföhring kam die Schalungsmatrize für eine zehn Meter hohe Wand zum Einsatz. Dank der ungleichmäßigen Verteilung der abgebildeten Holzleisten bietet die Matrize einen entscheidenden Vorteil: Sie kann durch Anlegen weiterer Matrizen horizontal und vertikal verlängert werden, ohne dass ein Übergang erkennbar ist. Die PU-Matrize weist die Shore-Härte 65 bis 70 auf, wodurch sie bei fachgerechter Handhabung bis zu 100-mal verwendet werden kann. Die Strukturmatrize „Foehring“ zeichnet sich durch hohe Detailtreue und ausgesprochen gute Wiedergabequalität aus. Alle NOEplast Strukturmatrizen sind aus 100% recyclingfähigem Polyurethan. Sie eignen sich gleichermaßen für den Einsatz im Betonfertigteilwerk wie auf der Baustelle. Bei der Verarbeitung ist es empfehlenswert, stets das Trennmittel und den Kleber des Herstellers NOE-Schaltechnik zu verwenden. Nur so kann eine lange Lebensdauer des hochwertigen Produkts sichergestellt werden.
Bis zu 10 mm beträgt bei der NOEplast Holz-Struktur Foehring der Versatz der Struktur­höhen.
Die neueste NOEplast Holz-Struktur Foehring gibt die Struktur eines quer zur Maserung geschnittenen Lärchenholzes wider.
Alle Text- und Bildrechte liegen bei NOE Schaltechnik
Umfassender �berblick �ber Span-, Faser- und OSB-Platten
Forschung — geschrieben von bauinformant @ 23:11
Holzwerkstoffe ergänzen und erweitern die Anwendung des traditionellen
Bau- und Werkstoffs Holz. Sie verbinden die Vorteile des natürlichen
Werkstoffs mit den Entwicklungen und Innovationen von Wissenschaft und
Technik. Daraus ergeben sich neue Anwendungen und eine Vielzahl von
ökologisch verträglichen Produkten.
Einen umfassenden Überblick über Holzwerkstoffe geben die
Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Holzforschung,
Wilhelm-Klauditz-Institut WKI in der gemeinsam mit dem Verband der
Deutschen Holzwerkstoffindustrie e.V. (VHI) erstellten Broschüre
INFORMATIONSDIENST HOLZ spezial "Span- und Faserplatten, OSB". Neben
allgemeinen Informationen zu den Grundtypen der Holzwerkstoffe und
deren Aufbau und Technik enthält sie eine Zusammenstellung der
charakteristischen Werte und Eigenschaften im Hinblick auf die
normgemäßen Anforderungen. Vertieft eingegangen wird auf die
vielfältigen Anwendungen von Holzwerkstoffen: von der Verwendung im
Bauwesen und Innenausbau, als Dämmstoffe oder Bodenbeläge, im Möbelbau,
als Türen und Formteile. "Die Broschüre informiert detailliert über die zahlreichen
Holzwerkstoffe und ihre Anwendungen. Dabei werden auch ökologische
Fragestellungen beantwortet", erklärt Professor Rainer Marutzky, Leiter
des Fraunhofer-Instituts für Holzforschung.
Die Broschüre, die sich nicht nur an Anwender und Verarbeiter wendet,
ist in der Reihe INFORMATIONSDIENST HOLZ spezial erscheinen und wurde
unterstützt durch den Holzabsatzfonds. Sie hat 47 Seiten und wird bei
Bestellungen von bis zu 5 Exemplaren kostenlos abgegeben. Sie ergänzt
die Schrift "Sperrholz", die in der gleichen Reihe erschienen ist.
Zu beziehen ist die Broschüre beim Verband der Deutschen Holzwerkstoffindustrie e.V. (VHI) in Gießen, E-Mail: vhimail@vhi.de. Weitere Informationen:
EVO und juwi gr�nden Gemeinschaftsunternehmen Cerventus Naturenergie GmbH
Energie, Unternehmen & Produkte — geschrieben von bauinformant @ 21:52
(pressebox) Offenbach/Woerrstadt, 23.07.2009
Die Energieversorgung Offenbach AG (EVO) steigt in das Geschäft mit der
Windkraft ein und geht dazu mit der Wörrstädter juwi-Gruppe
(Rheinland-Pfalz), einem der führenden Projektentwickler von Wind-,
Solar- und Bioenergie-Anlagen, eine Partnerschaft ein. Beide
Unternehmen haben das Gemeinschaftsunternehmen "Cerventus Naturenergie
GmbH" mit Sitz in Offenbach gegründet. Ziel der neuen Gesellschaft ist
es, in den nächsten Jahren mehrere Windparks in Hessen zu planen, zu
bauen und zu betreiben. "Wir leisten somit einen weiteren Beitrag zum
Klimaschutz und stärken zugleich unsere Marktposition", urteilte
EVOTechnikvorstand Dr. Kurt Hunsänger anlässlich der heutigen
Die Cerventus Naturenergie GmbH wird schon bald ihre Arbeit aufnehmen.
"Kooperationen zwischen Energieversorgern und Projektentwicklern sind
wichtig für den Ausbau erneuerbarer Energien. Der gemeinsame Bau und
der Betrieb der Anlagen fördert eine unabhängige, preiswerte und
sichere Versorgung der Menschen mit sauberer Energie", erklärte Manfred
Jakobs, Geschäftsführer juwi Netzwerk GmbH & Co. KG (künftig juwi
renewable IPP GmbH & Co. KG). Seiner Meinung nach gehört der
dezentralen Energieversorgung die Zukunft.
Beide Partner wollen die Nutzung der erneuerbaren Energie in Hessen
voranbringen, um auf diesem Weg die Abhängigkeit von fossilen
Brennstoffen deutlich zu verringern und den CO2-Ausstoß nachhaltig zu
senken. Nach Angaben von Hunsänger will die EVO bereits in fünf Jahren
den Anteil regenerativer Energien ihrer eigenen Stromerzeugung von
derzeit 10 auf 40 Prozent steigern. Das entspricht 135 Millionen
Kilowattstunden, mit denen rund 40.000 Haushalte mit Strom versorgt
werden können. Dabei werde Windenergie eine wichtige Rolle spielen.
Hunsänger: "Beide Partner wollen das Potenzial der Windenergie in
Hessen stärker nutzen und dabei ihr spezielles Know-how in Planung, Bau
und Betrieb von Windkraftanlagen sowie der Energievermarktung
Zur EVO-Gruppe
Die EVO ist ein Unternehmen mit Tradition: Ihre Wurzeln reichen zurück
bis ins Jahr 1847, als das Unternehmen als "Gasgesellschaft in
Offenbach" gegründet wurde. Heute versorgt die EVO rund 170.000 Kunden
in der Rhein- Main-Region mit Strom und Gas, Wasser und Fernwärme.
Darüber hinaus hat die EVO ihren Service rund um ihr angestammtes
Geschäft erweitert: Im EVOMüllheizkraftwerk werden jährlich mehr als
240.000 Tonnen Abfälle nach dem aktuellen Stand der Technik verbrannt -
dabei wird Energie aus Müll umweltverträglich in Fernwärme und
elektrischen Strom umgewandelt. Ferner bewirtschaftet der
Regionalversorger Gebäude, betreibt Heizungsanlagen sowie Nahwärmenetze
und wartet Tausende von Straßenlaternen und Ampeln. Zudem ist die EVO
in die Produktion von Holzpellets eingestiegen. In der EVO-Gruppe
erwirtschaften in Offenbach rund 870 Beschäftigte einen Jahresumsatz
von zirka 420 Millionen Euro. Die EVO ist ein Unternehmen der MVV
Energie AG und der Stadt Offenbach.
Über juwi Holding AG
Gegründet wurde die juwi-Gruppe (www.juwi.de)
1996 von Matthias Willenbacher und Fred Jung. Gemeinsam haben die
Vorstände das Unternehmen von einem Zwei-Mann-Büro für die
Projektentwicklung von Windparks zu einer weltweit tätigen Gruppe mit
600 Mitarbeitern und rund 600 Millionen Euro Umsatz entwickelt. Dazu
zählen neben Wind-, Solar- und Bioenergie auch Wasserkraft sowie
Geothermie. Bislang hat juwi im Windbereich mehr als 350
Windenergieanlagen mit einer Leistung von über 500 Megawatt realisiert;
im Solarsegment sind es mehr als 1000 PV-Anlagen mit einer
Gesamtleistung von über 250 Megawatt. Die Gruppe verfügt über
Niederlassungen in Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien,
Tschechien, Griechenland, Polen, den USA und Costa Rica. Gemeinsam
verfolgen Willenbacher und Jung das Ziel einer rein regenerativen
Energieversorgung: 100% Einsatz für 100% erneuerbare Energien. Die
Kampagne "100 Prozent erneuerbar" ist Ausdruck dieser Zielsetzung.
EnBauSa startet Weblog zum energieeffizienten Bauen und Sanieren
Energie — geschrieben von bauinformant @ 21:51
(pressebox) Tübingen, 23.07.2009
Nach dem erfolgreichen Start des Online-Portals EnBauSa geht es nun in
die nächste Runde: Im Herbst startet das erste Weblog zum energetischen
Bauen und Sanieren. Das Enbausa-Team freut sich, dass es mit Dr. Alfred Kerschberger einen
„bunten Hund“ der Branche für das „Projekt Weblog“ gewonnen hat.
Kerschberger ist Architekt, Planer, Buchautor und viel gefragter
Referent zum Thema energieeffizient Bauen und Sanieren. Er wird mit
seinen Meinungsbeiträgen und Anmerkungen zu aktuellen Themen das Portal
enbausa.de enorm bereichern. Ab Oktober soll er regelmäßig bei EnBauSa
Zum Serviceangebot der Plattform für energieeffizientes Bauen und
Sanieren gehört seit kurzem auch ein umfangreicher Messekalender, der
alle wichtigen Termine rund um das Thema auflistet. Seit wenigen Wochen
gibt EnBauSa zudem einen eigenen Newsletter heraus, der die Themen der
Woche kompakt und in Kurzform zum Anklicken beinhaltet. Und nicht
zuletzt: Die Cartoons von Sepp Buchegger auf der Website – spritzig,
witzig, originell – sind eines der Alleinstellungsmerkmale von EnBauSa.
Vier Monate nach dem Start präsentiert sich das Online-Portal mit einem
umfangreichen und äußerst erfolgreichen Informations- und
Service-Angebot. Die Macherinnen Diane Baumann, Pia Grund-Ludwig und
Silke Thole liefern an sieben Tagen die Woche aktuelle Nachrichten,
Hintergrundinformationen und Interviews zum Thema energieeffizientes
Bauen und Sanieren. Sie decken die wichtigsten Events der Branche wie
die Fachmessen ISH und Bau, die Passivhaus-Tagung, Seminare des
Ostbayerischen Technologie-Transfer-Instituts in Regensburg oder die
Consense, Fachmesse zum Nachhaltigen Bauen, durch kompetente und
aktuelle Berichterstattung ab und sind dabei immer einen Tick schneller
als die Konkurrenz. Top-Themen waren dabei in den vergangenen Wochen
unter anderem die Debatte um die Abwrackprämie für Heizanlagen, die
Diskussion um Gütesiegel für Nachhaltiges Bauen sowie die Präsentation
vorbildlicher energieeffizienter öffentlicher und privater Bauten.
Über EnBauSa GmbH
Bauindustrie: Auslandsbau weiter im Aufwind
Bauwirtschaft — geschrieben von bauinformant @ 21:38
23.07.2009 | 10:02 Uhr
2008 neue Höchststände bei Auftragseingang und Bauleistung
-	2009 Stabilisierung auf Rekordniveau erwartet
Berlin (ots) - "Die im Ausland tätigen deutschen Baufirmen sind von der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise bislang nicht betroffen. Für 2009 rechnen wir mit einer Steigerung der Bauleistung und einer Stabilisierung des Auftragseingangs gegenüber den Vorjahreswerten." Mit diesen Worten kommentierte heute in Berlin der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, RA Michael Knipper, die Ergebnisse der Auslandsbaustatistik für 2008 und die Erwartungen für 2009.
2008 war das bisher beste Jahr im internationalen Geschäft der im Ausland tätigen Baufirmen. Der Auftragseingang konnte noch einmal um 4 % auf den neuen Rekordwert von 28,9 Mrd. Euro gesteigert werden. Die Bauleistung im Ausland profitierte von der positiven Orderentwicklung der vergangen Jahre und legte um 12 % auf den neuen Höchstwert von 25,4 Mrd. Euro zu. Knipper führt diese Entwicklung vor
allem auf die hohe Wettbewerbsfähigkeit der Deutschen Bauindustrie zurück, die sich besonders bei technisch anspruchsvollen Bauprojekten
in allen Bereichen der Infrastruktur zeige.
"In der aktuellen Situation kommt den deutschen Bauunternehmen und
ihren ausländischen Töchtern zu Gute, dass sie bei komplexen Infrastrukturvorhaben im Verkehrsbereiche, im industriellen Dienstleistungsgeschäft sowie zunehmend auch im Zukunftsmarkt des nachhaltigen und umweltfreundlichen Bauens gut aufgestellt sind", so Knipper. Die deutschen Auslandsbaufirmen seien somit in der Lage, von
den weltweit aufgelegten Infrastrukturprogrammen zu profitieren.
Trotz der weltweiten Wirtschaftskrise hätten daher auch im ersten Halbjahr 2009 spektakuläre Großprojekte hereingeholt werden können. Diese umfassten unter anderem den Bau eines Einkaufszentrums in Katar
für 1,3 Mrd. Euro, den Neubau und Betrieb von Schulen in Australien für 660 Mio. Euro, den Neubau einer Brücke in Kanada für 410 Mio. Euro sowie den Ausbau und Betrieb eines Autobahnteilstückes in Schottland für knappe 300 Mio. Euro. Die Deutsche Bauindustrie erwarte daher, dass die Bauleistung - basierend auf den Auftragseingängen der vergangenen Jahre - im laufenden Jahr nochmals zunehmen werde. Bei den Auftragseingängen aus dem Ausland sei eine Konsolidierung auf den erreichten Höchstständen wahrscheinlich.
2008 wickelte die deutsche Bauindustrie 93 % ihrer internationalen
Aktivitäten in den Industrieländern Europas, Nordamerikas und Australien ab, so Knipper. In den Entwicklungsländern sei sie nur noch sporadisch tätig. Bereits seit Jahren würden über 90 % sowohl des Auftragseingangs als auch der Bauleistung über Tochter- und Beteiligungsgesellschaften im Ausland hereingeholt bzw. abgewickelt.
Ansprechpartner: Dr. Heiko Stiepelmann Funktion: Stellv. Hauptgeschäftsführer und Leiter der Hauptabteilung Volkswirtschaft, Information und Kommunikation Tel: 030 - 21286 140, Fax: 030 - 21286 189 E-Mail: Heiko.Stiepelmann@bauindustrie.de Lesen Sie auch:
Auslandsbau: Warum eigentlich nicht in die Ferne schweifen…
wenn das Gute eben gar nicht so nah liegt? Das fragten sich viele große
Baufirmen im Jahr 2008 erst gar nicht: Unbeeindruckt von der deutschen
Baumiserere intensivierten sie ihre ohnehin hohe Präsenz im
Auslandsgeschäft einfach noch weiter.
mehr (externer Link auf http://www.bauinformant.de) Bauinformant
Absatzentwicklung von Flugasche - Absatz 2008 blieb auf hohem Niveau
Beton, Bauwirtschaft, Energie, Baustoffe — geschrieben von bauinformant @ 20:26
jüngsten Erhebungen des BVK, Bundesverband Kraftwerksnebenprodukte e.
V., konnte im Jahr 2008 mit ca. 4 Millionen Tonnen Gesamtmenge an
vermarkteter Steinkohlenflugasche eine weitere Festigung in den
Absatzmärkten erreicht werden. Profitiert hiervon haben insbesondere
die Anwendungen im Betonbereich: Nutzung von Steinkohlenflugasche,
zertifiziert als Bauprodukt nach DIN EN 450.
Marktsegment Transportbeton und Werkfrischmörtel wurden mit 2,33
Millionen Tonnen leichte Zuwächse verzeichnet (plus 4 %) während im
Segment Betonpflaster, -borde, -platten, -steine, -fertigteile und
-erzeugnisse mit 0,66 Millionen Tonnen fast das Niveau des Vorjahres
erreicht wurde. Bei der Verwendung im Straßen-, Wege-, Erd- und
Grundbau konnte ebenfalls mit 168.000 Tonnen ein leichter Zuwachs
festgestellt werden (plus 4 %). Geringer als im Vorjahr fielen dagegen
die Nutzungen von Flugasche für die Zementherstellung mit 392.000
Tonnen (minus 8 %), im Segment Bergbau/Trockenbaustoffe mit 409.000
Tonnen (minus 34 %) und im Segment Mauersteine/Keramische Erzeugnisse
mit 34.000 Tonnen (minus 30 %) aus.
Im laufenden Geschäftsjahr 2009 gehen die im BVK organisierten Vermarkter und Erzeuger von
Baustoffen aus Kohlekraftwerken vorübergehend von Mindermengen aus.
Verantwortlich hierfür ist eine Reihe von Faktoren, die eine
verlässliche Planung derzeit nicht möglich macht. So sind die
Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise ebenso zu bewältigen, wie das
Ergebnis von gezielten Energieeinsparmaßnahmen. Der Anteil von Kohle im
deutschen Energiemix wird darüber hinaus vom weiteren Ausbau
regenerativer Energiequellen (Wasser, Wind und Sonne), vom (noch)
geplanten Ausstieg aus der Kernenergienutzung und von dem Einkauf
preiswerter Energie aus dem Ausland abhängen.
sind fünf neue Steinkohlekraftwerke im Bau, die in den nächsten drei
Jahren ans Netz gehen sollen. Inwieweit bis zu 20 neue Kohlekraftwerke
in Deutschland realisiert werden, hängt von einer wirtschaftlich und
technischen Machbarkeit der CCS-Technologie (Carbon Capture and
Storage), von einer Bezahlbarkeit der CO2-Emissionszertifikate und nicht zuletzt von einer positiveren Grundeinstellung der Bevölkerung zur Kohle ab.
Flugasche ist ein umweltfreundlicher Baustoff. Die Anwendung
als Betonzusatzstoff ermöglicht es, Beton hoher Qualität herzustellen.
Durch die Anwendung von Flugasche als Betonzusatzstoff Typ II
(Puzzolan) werden natürliche Ressourcen geschont und die Umwelt durch Substitution vergleichbarer
entlastet, die sonst energieaufwendig gewonnen, aufbereitet oder hergestellt werden müssen.
den in Deutschland genutzten Mengen von ca. 3 Millionen Tonnen
Flugaschen als Betonzusatzstoff werden jedes Jahr etwa 2,4 Mio. Tonnen
Gesteinskörnung und 1,4 Mio. Tonnen Portlandzement substituiert. Allein
durch Ersatz dieser Zementmenge konnten jährlich min. 1,3 Mio.
Kohlendioxid-Emission vermieden werden. Bauinformant
Vertrag ist Vertrag: Miete auch f�r fehlende Quadratmeter
Baurechtliches — geschrieben von bauinformant @ 18:34
Wohnung muss nicht genau so groß sein, wie im Mietvertrag angegeben.
Bei bis zu zehn Prozent Abweichung ist laut Bundesgerichtshof keine
Mietkürzung möglich. Der Vermieter darf sogar auf Basis der falschen
Angaben im Vertrag die Miete erhöhen.
Mietwohnung muss nicht exakt so groß sein wie im Mietvertrag angegeben.
Abweichungen von bis zu zehn Prozent berechtigen nach Angaben des
Immobilienportals Immowelt.de nicht zu Mietkürzungen. Nach der
Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGH) sind solche Abweichungen
unwesentlich, da sie nicht die Gebrauchstauglichkeit einer Wohnung
einschränken. Erst dann, wenn die Abweichung mehr als zehn Prozent
beträgt, liegt ein Mangel vor, der zur Minderung der Miete berechtigt.
kleineren Abweichungen kann der Vermieter sogar auf Basis der falschen
Angaben im Mietvertrag die Miete erhöhen, hat der BGH jüngst in einem
von Mieterschützern heftig kritisierten Urteil entschieden (Az.: VIII
ZR 205/08). Im verhandelten Fall mietete eine Frau eine angeblich 55,75
Quadratmeter große Wohnung. Tatsächlich hatte diese nur eine Fläche von
rund 51 Quadratmetern. Nach einiger Zeit wollte der Vermieter die Miete
erhöhen und multiplizierte den neuen Quadtratmeterpreis von 7,76 Euro
mit der im Vertrag angegebenen Quadratmeterzahl von 55,75. Die Mieterin
vertrat die Ansicht, der Vermieter hätte zumindest hier die
tatsächliche Fläche zugrunde legen müssen, berichtet Immowelt.de.
letztinstanzlich scheiterte die Frau mit ihrer Klage vor dem
Bundesgerichtshof. Demnach sei es erst bei einer Abweichung von mehr
als zehn Prozent der Mieterin nicht mehr zumutbar, dass die vertraglich
vereinbarte und nicht die tatsächliche Wohnfläche bei einer
Mieterhöhung zugrunde gelegt würde.
Ein Trost für Mieter: Im
umgekehrten Fall - wenn die Wohnung tatsächlich größer ist, als im
Vertrag angegeben – muss sich der Vermieter ebenfalls an die
vertragliche Vereinbarung halten, solange die die Abweichung maximal
zehn Prozent beträgt. So urteilte der BGH, dass der Vermieter einer
angeblich 121 Quadratmeter großen Wohnung keine Mieterhöhung auf Basis
der tatsächlichen Wohnungsgröße von 132 Quadtratmetern vornehmen dürfe
(Az.: VIII ZR 138/06).
K�hlen mit der W�rmepumpe
Energie — geschrieben von bauinformant @ 16:38
Klimaanlagen sind Umweltkiller.
Viel schlauer ist das Kühlen mit der Wärmepumpe – im Sommer. Im Winter ist sie
eine extrem sparsame Heizung.
Wer es im
Sommer kühl in der Wohnung haben will, braucht eine Klimaanlage. Doch die
verbraucht eine Menge Energie und gilt deshalb nicht gerade als
umweltfreundlich. Fein raus ist, wer sich für die Heizungsart Wärmepumpe
entscheidet. Sie beheizt im Winter das Haus auf sehr sparsame Weise, im Sommer
kann sie zur Kühlung eingesetzt werden, berichtet das Immobilienportal
Ähnliches wie eine Wärmepumpe gibt es übrigens in jedem Haushalt. Der
Kühlschrank arbeitet nach demselben Grundprinzip: Er entzieht den schon recht
kühlen Lebensmitteln Wärme, womit diese noch kühler werden. Die Wärmepumpe
nutzt als Medium Grundwasser, Erdwärme oder die Außenluft. Diesen Medien wird,
auch wenn sie nur ein paar Grad Celsius warm sind, Wärmeenergie entzogen, die
im Winter zum Heizen genutzt wird. Für diesen Vorgang braucht die Wärmepumpe –
so wie auch der Kühlschrank – Strom. Allerdings ist bei einer gut ausgelegten
Wärmepumpe nur ein Kilowatt Strom nötig, um dem Umweltmedium vier Kilowatt
Wärmeenergie zu entziehen. Besonders umweltfreundlich ist die Wärmepumpe, wenn
man sie mit Ökostrom betreibt, der übrigens nicht teurer sein muss als
konventioneller Strom, wie das Immobilienportal Immowelt.de unlängst in einem
Preisvergleich herausgefunden hat.
Kühlung im Sommer braucht die Wärmepumpe noch weniger Energie. Denn es wird
einfach kühles Heizungswasser (vorzugsweise) durch die Leitungen der
Fußbodenheizung geleitet, was zu einer angenehmen Kühlung führt. Die Wärmepumpe
und Fußbodenheizung passen übrigens hervorragend zusammen. Durch die große
Fläche, die der Fußbodenheizung zum Wärmeabstrahlen zur Verfügung steht, kann
im Winter die Vorlauftemperatur des Heizwassers deutlich niedriger liegen als
bei konventionellen Heizkörpern. Und das ist ideal für die Wärmepumpe. Denn
diese arbeitet besonders effizient, wenn die Temperaturdifferenz zwischen
Medium und gewünschter Heizwassertemperatur möglichst gering ist.
Expertenrat und Netzwerk f�r Internationale Bauausstellungen (IBA) gegr�ndet
Allgemein — geschrieben von bauinformant @ 18:40
Lütke Daldrup: Zukunft für Internationale Bauausstellungen
Bauausstellungen (IBA) sind seit hundert Jahren fester Bestandteil der
Stadtentwicklung in Deutschland. Sie geben wichtige Impulse für
architektonische und technische Innovationen und die städtebauliche
oder landschaftliche Entwicklung einer Region.
Heute hat sich in
Berlin ein unabhängiger IBA-Expertenrat gegründet. Er soll künftig über
die Einhaltung von gemeinsam verabschiedeten Qualitätsgrundsätzen
wachen und die Ausrichter Internationaler Bauausstellungen
unterstützen. Ein Memorandum legt die Grundlagen fest. Darüber hinaus
soll künftig ein IBA-Netzwerk "IBA trifft IBA" für den Austausch unter
den Akteuren sorgen. Durch jährliche "Labore" und breiter - auch
international - angelegte "Foren" wird das Netzwerk die
Weiterentwicklung des Formates "IBA" fördern.
Staatssekretär Prof. Dr. Engelbert Lütke Daldrup:
"Die Durchführung einer IBA ist eine Selbstverpflichtung zu Qualität.
Der Staffelstab wird von einem Ort zum anderen weiter gegeben, die Idee
weiter entwickelt. Das wird nun durch unabhängige Experten begleitet
und auf nationaler und internationaler Ebene vernetzt."
Ausrichter derzeit laufender und geplanter IBA's haben letztes Jahr
eine bundesweite Debatte über die Qualität Internationaler
Bauausstellungen angestoßen. Das Bundesbauministerium moderiert und
unterstützt den Prozess der Qualitätssicherung im Rahmen der Nationalen
Lütke Daldrup:
"Gemeinsame Grundsätze und engere Zusammenarbeit sichern die Qualität
und damit die Zukunft der Internationalen Bauausstellung als Instrument
der Stadtentwicklung. Wir brauchen Innovationen und Visionen, um die
Herausforderungen der Zukunft zu meistern. Eine IBA bietet Freiräume
für Experimente und Feldversuche, die einmalig und extrem wertvoll
Die derzeit laufenden Internationalen Bauausstellungen setzen unterschiedliche Schwerpunkte:
der IBA Hamburg 2013 geht es um die Metropolen. Die Projekte reichen
von flexiblen Wohnformen auf dem Wasser über die Energieerzeugung in
der Stadt bis hin zur Konversion kontaminierter Industriebrachen. Bei
der IBA Stadtumbau 2010 zeigen 19 Städte in Sachsen-Anhalt, wie kreativ
mit Schrumpfung und Strukturwandel umgegangen werden kann. Die
IBA Fürst-Pückler-Land zeigt in der Lausitz noch bis 2010, welche
Potenziale in einer ehemaligen Bergbauregion stecken. Mit ihren 25 IBA-
und zwei EU-Projekten gibt sie wirtschaftliche, gestalterische und
ökologische Impulse für den nötigen Strukturwandel in der Region um
Cottbus. Eine Industrielandschaft wird Schritt für Schritt in eine
einmalige Seenlandschaft umgewandelt. Quelle: www.bmvbs.de Kommentare |
Innovationen f�r Wohnen und Gewerbe: POLYCITY-Modellprojekt
Energie, Wohnbau, Bauprojekte — geschrieben von bauinformant @ 12:56
energie-projekte.de präsentiert POLYCITY-Modellprojek. Foto: bine
Ostfildern nahe Stuttgart entsteht auf einem ehemaligen Militärgelände
das Neubaugebiet Scharnhauser Park. Auf 150 ha Fläche sollen hier
zukünftig 10.000 Einwohner leben, gleichzeitig werden etwa 2.000
Arbeitsplätze angesiedelt. Im Wohngebiet wurden sowohl Neubauten
realisiert als auch Bestandsgebäude saniert. Konzept und bauliche
Realisierung werden im Rahmen des EU-Programms Concerto durch das
Projekt POLYCITY gefördert und wissenschaftlich begleitet. Ziel ist es,
die Nutzung fossiler Brennstoffe durch energieeffiziente Bauten und den
erhöhten Einsatz von erneuerbaren Energien zu reduzieren. Der
Scharnhauser Park wurde 2006 mit dem Deutschen Städtebaupreis
ausgezeichnet. Auf
dem 150 ha großen Gebiet besteht eine Nutzungsmischung aus Wohnen,
Gewerbe, Handel und Dienstleistungen. Der Bebauungsplan schreibt vor,
dass sämtliche Gebäudehüllen in Niedrigenergiebauweise zu realisieren
sind. Beim Immobilienkauf müssen die neuen Bewohner eine
privatrechtliche Vereinbarung eingehen und sich auf das
Energieversorgungskonzept einlassen.
Energieversorgung ist ein Holzheizkraftwerk, an das alle Gebäude des
Stadtteils durch ein Nahwärmenetz angeschlossen sind. Die
Stromerzeugung erfolgt über einen Dampfturbinenprozess (Organic Rankine
Cycle). Als Brennstoffe werden Landschaftspflegeholz (70 %) und
Waldholz (30 %) aus der Region genutzt. Im Jahr 2007 lag der Anteil von
Holz an der Wärmeerzeugung bei 78 %. Für Spitzenzeiten und als Reserve
stehen zusätzlich zwei Erdgaskessel (5 und 10 MW) bereit.
einem der Büroneubauten wurde eine Lithium-Brom-Absorptions
Kältemaschine installiert, die mit Wärme aus dem Holzheizkraftwerk
angetrieben wird und somit ihre Kälteenergie ausschließlich aus
Biomasse erzeugt. Nähere Informationen zum Projekt finden Sie unter energie-projekte.de.
Das BINE-Portal bietet neben Planungsinformationen, baulichen und
energetischen Kennwerten vor allem aktuelle Betriebserfahrungen.
Architekten und Planer präsentieren hier ihre besten Referenzen.
Im Rahmen des EU-Concerto-Programms werden
energieeffizientes Bauen und der verstärkte Einsatz erneuerbarer
Energien im Scharnhauser Park durch das Projekt POLYCITY gefördert und
wissenschaftlich begleitet. Das Projekt ist auf fünf Jahre angelegt.
Weitere Informationen finden sich unter www.polycity.net.
Informationsdienst berichtet über Themen der Energieforschung: Dabei
geht es um neue Materialien, Systeme und Komponenten, um innovative
Konzepte und Methoden und es werden die Lerneffekte vermittelt beim
Einsatz neuer Technologien in der Praxis. Denn erstklassige
Informationen sind die Grundlage für richtungsweisende Entscheidungen,
sei es bei der Planung energetisch optimierter Gebäude, der
Effizienzsteigerung industrieller Prozesse oder bei der Integration
Erneuerbarer Energien in bestehende Systeme.
... weiterlesen Bauinformant
Wirtschaftskrise nutzen, Energieeffizienz steigern
Energie — geschrieben von bauinformant @ 12:20
dena präsentiert Unternehmen, die erfolgreich Energiekosten senken und Anlagen modernisieren
zur energetischen Modernisierung von Anlagen und Systemen führen in
Unternehmen schnell zu deutlich sinkenden Energieverbräuchen. 20
Prozent und mehr an Energiekosteneinsparung sind möglich bei
Amortisationszeiten von oftmals weniger als zwei Jahren. Über 20
erfolgreiche Praxisbeispiele aus Unternehmen verschiedenster Branchen
und Größen präsentiert die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) jetzt
im Rahmen der Initiative EnergieEffizienz. Die "dena-Referenzprojekte"
sind im Internet ausführlich dokumentiert. Sie zeichnen sich durch hohe
Kosteneinsparungen und Kapitalrenditen aus und lassen sich gut auf
andere Unternehmen übertragen.
"Unternehmen, die die
Wirtschaftskrise nutzen, um ihre Energieeffizienz zu steigern,
profitieren von sinkenden Energiekosten und modernen Anlagen. Wenn die
Konjunktur wieder anspringt und die Energiepreise steigen, haben sie
deutliche Wettbewerbsvorteile", sagte dena-Bereichsleiter Steffen
Joest. "Unsere Referenzdatenbank zeigt Unternehmen, was möglich ist und
wo sie ansetzen können, wenn sie selbst aktiv werden möchten."
bei Querschnittstechnologien wie zum Beispiel der Drucklufttechnik
lassen sich hohe Kosteneinsparungen erzielen. Solche Systeme sind
häufig in Nebenprozessen installiert und deshalb leichter zu
erschließen. So spart der Röhrenproduzent Mülheim Pipecoatings durch
die energetische Optimierung seines Druckluftsystems Energiekosten von
jährlich 92.000 Euro. Dafür investierte er 61.000 Euro in eine
effiziente Drucklufttrocknung, eine Kälterückgewinnung aus der
Druckluft sowie eine optimierte Druckluftsteuerung. Die
Energieeffizienzmaßnahmen rentierten sich damit bereits in weniger als
einem Jahr. Die Albert Weber GmbH, ein Hersteller von
Motorenkomponenten, hat die Abluftabsaugung an seinen Werkzeugmaschinen
energetisch optimiert, unter anderem durch eine neue bedarfsgerechte
Regelung des Absaugvolumenstroms. Dies führte zu einer
Energieeinsparung von über 30 Prozent. Mehr als 21.000 Euro spart das
Unternehmen dadurch jährlich ein. Bei Investitionen von 25.000 Euro
amortisieren sich die Maßnahmen schon nach etwas mehr als einem Jahr. Auf der Internetseite www.industrie-energieeffizienz.de/referenzen werden diese und weitere Beispiele detailliert vorgestellt, unter
anderem mit Informationen über eingesetzte Technologien, erforderliche
Investitionen, erzielte Einsparungen und kompetente Ansprechpartner.
Initiative EnergieEffizienz wird von der Deutschen Energie-Agentur GmbH
(dena) und den Unternehmen der Energiewirtschaft - EnBW AG, E.ON AG,
RWE AG und Vattenfall Europe AG - getragen und durch das
Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördert.
Allgemein, Baustoffe — geschrieben von bauinformant @ 08:37
Neue Broschüre: Hochwasserschutz
Dem Hochwasserschutz kommt in Deutschland nicht
erst seit den Jahrhundertereignissen an Elbe und Oder eine immer
größere Bedeutung zu. Experten sind sich einig, dass Überschwemmungen
und Hochwasserereignisse in den nächsten Jahren weiter zunehmen werden.
Um die Gefahr für Mensch und Umwelt zu reduzieren und Sachschäden zu
verhindern, sind neben ökologischem Hochwasserschutz vor allem wirksame
bauliche Maßnahmen erforderlich. Aufgrund ihrer vorteilhaften
Eigenschaften bieten die Baustoffe Beton und Zement hierbei zahlreiche
Einsatzmöglichkeiten. Sowohl beim Deichbau als auch beim Schutz von
Landschaften und Gebäuden sichern umweltverträgliche, massive,
erosionsstabile und wasserunempfindliche Bauteile aus Beton die
Dauerhaftigkeit und Widerstandsfähigkeit. Das in einer aktualisierten Neuauflage erschienene Buch „Hochwasserschutz und
zementgebundene Baustoffe“ gibt Verantwortlichen bei Bund, Ländern,
Kommunen und in Fachbehörden sowie betroffenen Bürgern einen
praxisnahen Überblick zum Hochwasserschutz in Deutschland. Dabei zeigen
die Autoren auf, wie Deichbau, temporäre Schutzeinrichtungen und bauliche Maßnahmen an Häusern in von Hochwasser bedrohten Regionen zusammenwirken können. Nach einer Einführung und einem Überblick über
vergangene Hochwasserkatastrophen werden die Anforderungen an das
moderne Hochwassermanagement und die möglichen Schutzmaßnahmen
erläutert. Im Hauptteil der Publikation werden die technischen
Hochwasserschutzmaßnahmen dargestellt – im Fokus dabei stehen jeweils
die Einsatzmöglichkeiten und Vorteile zementgebundener Baustoffe. Von
Deichwegen und Deckwerk über Hochwasserschutzwände bis hin zu
hochwassergerechter Planung und Sicherung von Gebäuden: Anhand
praktischer Ausführungsbeispiele und anschaulicher Bebilderungen werden
die möglichen Bauverfahren und deren technische Anforderungen,
Einsatzbereiche und Vorteile aufgezeigt. Folgende Downloads sind zu diesem Beitrag vorhanden:
Presseinfo-Broschuere-Hochwasserschutz.doc - DOC-Datei mit 741.888 Bytes
Presseinfo-Broschuere-Hochwasserschutz.pdf - PDF-Datei mit 100.725 Bytes
Presseinformation von: www.beton.org
IG BAU l�dt Bundesb�nker zum Baustellenbesuch ein
Bauwirtschaft, Finanzierung — geschrieben von bauinformant @ 08:27
Die Bundesbank will die Rente reformieren und das
Renteneintrittsalter künftig an die Lebenserwartung koppeln. Nach ihrer
Rechnung müssten Menschen ab dem Jahr 2060 bis zum Alter von 69
arbeiten. Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU)
kritisiert diese Forderung als absurd. „Wir laden die verantwortlichen
Bundesbänker auf die Baustelle zum Zementsäcke heben und Steine
schleppen ein. Am Schreibtisch in der Bundesbank kann man es vielleicht
bis 69 aushalten, auf der Baustelle ist die Vorstellung grotesk“, sagt
IG BAU-Vorsitzender Klaus Wiesehügel.Schon
die bereits verabschiedete Rente mit 67 bedeutet für Arbeitnehmer,
deren Gesundheit nicht bis 67 mitmacht, oft zwei Jahre länger ‚Hartz
IV’ oder heftige Abschläge bei der Altersrente. Das gilt gerade für die
Kollegen am Bau, in der Gebäudereinigung sowie in allen anderen
Branchen mit harter körperlicher Arbeit“, sagt der
Gewerkschaftsvorsitzende. Nicht einmal zehn Prozent der Bauarbeiter
erreichten das Renteneintrittsalter von 65 Jahren. Wiesehügel erneuerte in diesem Zusammenhang die Forderung nach
einer Reform der Erwerbsminderungsrente: „Schon heute sind Arbeitnehmer
massiv von Armut bedroht, die aus gesundheitlichen Gründen nicht bis
zur Rentenaltersgrenze arbeiten können. Erwerbsminderung bedeutet oft
Armut – für ältere Arbeitnehmer und für jüngere. Die
Erwerbsminderungsrente, die dann eigentlich vor Armut schützen sollte,
ist zu niedrig. Zudem sind die Zugangskriterien realitätsfern eng. Sie
berücksichtigen in keiner Weise die Realität auf dem Arbeitsmarkt“,
sagt der IG BAU-Vorsitzende. Pressemitteilung von IG Bau, www.igbau.de Bauinformant
Fertigteile erleichtern Bauen im Bestand: Einkaufszentrums in der M�nsteraner Stubengasse
Beton, Unternehmen & Produkte, Bauprojekte — geschrieben von bauinformant @ 07:27
Knappe Zeit, wenig Platz: Vieles sprach beim Bau des
Einkaufszentrums in der Münsteraner Stubengasse für Betonfertigteile –
und die CEMEX Beton-Bauteile GmbH sicherte sich einen Großauftrag.
„Die Arge hat allein die beiden Untergeschosse in gut drei Monaten
hingestellt. Dafür haben wir dreieinhalbtausend Quadratmeter
Doppelwandelemente produziert – das Projekt Stubengasse Münster war
geprägt von einem besonders knappen zeitlichen Ablauf“, meint
Dipl.-Ing. Björn Trinkaus im Rückblick. Er ist bei der CEMEX
Beton-Bauteile GmbH in den Verkaufsbüros Dortmund und Nottuln
verantwortlich für die technische Koordination. Das Unternehmen
lieferte im Auftrag der Bautreff Voss GmbH & Co. KG. Deren Standort
in Datteln versorgte die Arge aus Oevermann Hochbau GmbH NL Münster und
Freundlieb Bauunternehmung GmbH & Co. KG mit Baustoffen.
Die mit 6,50 Meter höchsten Doppelwände
stehen im Rampenbereich. Sie reichen über zwei Geschosse und sind
werksseitig mit Anschlüssen für die Rampen versehen.
Jetzt steht der Rohbau des neuen Einkaufszentrums im Herzen der
historischen Altstadt. Im Herbst soll der viergeschossige
Gebäudekomplex mit 16.800 Quadratmetern Nutzfläche seine Tore öffnen.
Mit dem Nutzungsmix aus Einzelhandel, Dienstleistern, Gastronomie und
einem Hotel will der Bauherr, die Harpen Immobilien GmbH & Co. KG,
das Einzugsgebiet der Westfalenmetropole um ein Highlight bereichern.
Der architektonische Entwurf stammt von Prof. Ernst Kasper, Aachen, und
dem Büro Fritzen + Müller-Giebeler, Ahlen.
Schon im Sommer wird die zweigeschossige Tiefgarage mit 317
PKW-Stellplätzen und 220 Fahrradeinstellplätzen eingeweiht. Zwei
Faktoren sprachen hier für den Einsatz von Betonfertigteilen: Raum und
Zeit. Weil der Verbau der gesamten Baugrube aus einer wasserdichten
Bohrpfahlwand besteht – zusammengesetzt aus ca. 620 überschnittenen
Bohrpfählen, sogenannten Schneckenortbetonpfählen – hatten die
Mitarbeiter der Arge keinen Platz, um örtlich zu schalen. Auf den
Außenseiten blieben nur 10 bis 20 Zentimeter an Arbeitsraum. Ebenfalls
eng war der Terminplan. Von April bis August 2008 mussten die
Untergeschosse fertig werden, damit der Gesamtfertigstellungstermin zu
Auch der Platzmangel sprach für Betonfertigteile: Eine Bohrpfahlwand ließ nur 10 bis 20 Zentimeter Arbeitsraum.
Doppelwandelemente bilden die Außenwände der Untergeschosse. Sie
sind zusammengesetzt aus zwei mit Gitterträgern verbundenen, 6
Zentimeter starken Betonschalen, die die Arge-Mitarbeiter auf der
Baustelle mit Ortbeton ausgossen. Die mit 6,50 Meter höchsten
Doppelwände stehen im Rampenbereich. Sie reichen über zwei Geschosse
und wurden schon im Werk mit Anschlüssen für die Rampen versehen.
Der Querschnitt der Außenhülle verjüngt sich über die beiden
Untergeschosse. Im 2. UG sind die Außenwände 35 Zentimeter dick, im 1.
UG nur noch 30 Zentimeter. Doch auch hier reicht der Kernbeton für die
WU-Konstruktion aus, welche die Fachplaner von Oevermann zur Abdichtung
gegen drückendes Wasser vorgesehen haben.
Neben Doppelwänden wurden in den Untergeschossen 275 Quadratmeter
Thermowände eingebaut, denn einige separate Räume und die Treppenhäuser
ließen die Planer entsprechend der neuen Wärmeschutzverordnung dämmen.
Bei den Thermowänden der CEMEX Beton-Bauteile GmbH handelt es sich um
Doppelwandelemente mit integrierter innenliegender Dämmung, die in
diesem Fall 6 Zentimeter dick ist. Sie kamen beispielsweise im Bereich
eines Sprinklertanks als Teil einer WU-Konstruktion zum Tragen. Wo sie
aus Zeitmangel keine Mauerwerkswände erstellen konnte – wie im Bereich
der Heizzentrale –, wählte die Arge 15 bis 20 Zentimeter schlanke
Massivwände. Im Erdgeschoss und im 1. OG kamen etwa 700 Quadratmeter
25er-Doppelwände in der Gebäudehülle und in den Treppenhauskernen zum
Die CEMEX Beton-Bauteile GmbH lieferte 4.200
m² Doppelwände, 275 m² Thermowände und 350 m² Massivwände, überwiegend
eingebaut im 1. und 2. UG.
Um den Großauftrag zuverlässig auszuführen, griff die CEMEX
Beton-Bauteile GmbH auf ein leistungsfähiges Netz von Werken zurück.
„Wir haben die verschiedenen Produkte jeweils dort hergestellt, wo es
technisch und wirtschaftlich am sinnvollsten war“, erklärt Dipl.-Ing.
Björn Trinkaus, „die Doppelwände im Werk Eslohe-Bremke, die Thermowände
in Bischofsheim und die Massivwände in Lahntal.“
Das neue Einkaufszentrum Stubengasse liegt mitten in der Innenstadt
direkt an der Fußgängerzone. Deshalb ließ die Arge der
CEMEX-Disposition ein Verkehrslogistikkonzept zukommen, das die
Anlieferung der Betonfertigteile „just in time“ an bestimmter
Abladestelle regelte. „Was das Bauvorhaben so besonders machte, waren
seine Größe und seine Komplexität“, meint Dipl.-Ing. Björn Trinkaus.
„Wir sprechen hier von ‚Bauen im Bestand‘, und die beengte vorgegebene
Platzsituation schlägt sich auf die Gebäudeform und letztlich auf die
Geometrie einzelner Bauteile nieder. In Anbetracht dieser
Rahmenbedingungen war es umso wertvoller, dass wir schon mehrfach mit
dem Ingenieurbüro Gantert + Wiemeler zusammengearbeitet hatten, das die
Bauleitung seitens des Bauherren übernimmt. Oevermann haben wir auch
beim Bau des Hansecarrés beliefert, eines unmittelbar benachbarten
Wohn- und Geschäftszentrums.“
Maschinenfabrik Niehoff GmbH & Co.KG investiert in neue Produktionsst�tte
Bauprojekte — geschrieben von bauinformant @ 22:02
Mustermontage RSV Niehoff
(pressebox) Passau, 21.07.2009
Die Maschinenfabrik Niehoff GmbH & Co. KG, einer der weltweit
führenden Hersteller von Maschinen für die Draht- und Kabelindustrie,
baut am Stammsitz in Schwabach bei Nürnberg eine komplett neue Fabrik.
Das Bauvorhaben hat Mitte September 2008 mit dem ersten Spatenstich
begonnen. Die Umsiedlung der Unternehmensbereiche ist in drei
Abschnitte untergliedert. Im ersten Bauabschnitt werden die
Produktionsbereiche Montage, Prüfstand, Versuchs- und Testbereich,
Versand, Lackiererei und die Lehrwerkstatt an den neuen Standort
verlagert. Die jetzt begonnene erste Baustufe umfasst eine
Produktionsfläche von 17.000 m².
Simon RWA Systeme GmbH wurde mit der Lieferung und Montage der
Rauchschürzen beauftragt. Die Auflagen des Brandschutznachweises zu
erfüllen, werden insgesamt 52 Einzelvorhänge Smoke PROtec zwischen die
Betonstützen eingebaut. Die Rauchschürzen unterteilen die
Produktionshallen in Rauchabschnitte nach DIN 18232.
Auftrag f�r Tunnelsystem in Hongkong �ber zirka 233 Mio. Euro
Unternehmen & Produkte, Bauprojekte — geschrieben von bauinformant @ 19:20
Leighton Asia plant und baut die Abwasseranlage bis Oktober 2013
Die HOCHTIEF-Tochter Leighton hat über ihre Beteiligung Leighton Asia einen Auftrag in
Hongkong für mehr als 233 Mio. Euro (410 Mio. AUD) erhalten: Die Gesellschaft wird in
einem Joint Venture ein System von Abwassertunneln planen und bauen. Der Anteil von
Leighton Asia am Joint Venture beträgt 80 Prozent. Dies entspricht einem Anteil am
Auftragsvolumen von gut 186 Mio. Euro. Auftraggeber ist das Hong Kong Drainage Services
Das neue Tunnelsystem im Hafenviertel Hongkongs soll sich nach seiner Fertigstellung über
eine Gesamtlänge von 7,5 Kilometern erstrecken und alte Abwasseranlagen ersetzen. Die
Röhren werden dabei in außergewöhnlicher Tiefe von 70 bis 120 Metern verlegt. Leighton
Asia nimmt die Arbeiten im August 2009 auf und wird sie bis Oktober 2013 abschließen. Der
Auftrag ist Teil des Harbour Area Treatment Schemes (HATS), das die Regierung in
Hongkong aufgelegt hat, um die Abwassersysteme zu erneuern.
Konjunkturpaket im Landkreis Spree-Nei�e l�uft an
Bauwirtschaft — geschrieben von bauinformant @ 18:54
Pressemitteilung von:Fachgemeinschaft Bau Berlin und Brandenburg
„Auch Straßen- und Tiefbau muss von Hilfen profitieren“
Berlin, 21.7.2009
Mit rund 4,2 Mio. Euro aus dem Konjunkturpaket
unterstützt der Landkreis Spree-Neiße die regionale Wirtschaft. Das
geht aus einem Gespräch der Fachgemeinschaft Bau Berlin und Brandenburg
e.V. mit dem Baudezernenten des Landkreises, Olaf Lalk, und dem
Fachbereichsleiter Bau und Planung, Horst Schötz, hervor. Von der
bereitgestellten Summe fließen 65 Prozent in die Bildungsinfrastruktur,
mit den übrigen 35 Prozent soll die sonstige Infrastruktur verbessert
werden. Wolf Burkhard Wenkel, Hauptgeschäftsführer der Fachgemeinschaft
Bau, forderte, auch den Straßen- und Tiefbau mit in die Sonderförderung
einzubeziehen. „Das Bauvolumen wird aller Voraussicht nach in diesem
Jahr um sechs Prozent zurückgehen, und zwar trotz Konjunkturpaket“, so
Wenkel. „Vor diesem Hintergrund ist es für uns nicht nachvollziehbar,
warum Mittel, die die Wirtschaft ankurbeln und die Infrastruktur
ausbauen sollen, nicht auch in den Straßen- und Tiefbau fließen.“ Derweil läuft die Verteilung der Mittel aus dem Konjunkturpaket gut an:
Mit dem Ersatzneubau der Sporthalle am Pestalozzi-Gymnasium in Guben
sei die erste Maßnahme bereits vergeben, so der Baudezernent. Drei
weitere Maßnahmen im Landkreis laufen bereits. Zudem sei die
Kreisverwaltung bestrebt, die Aufträge kleinteilig zu vergeben und das
Verfahren unbürokratisch und schnell zu handhaben.
Abt. Wirtschaft und Öffentlichkeitsarbeit Pressesprecherin
Frau Christiane Witek
Tel.: 030 - 86 000 4-19
Mobil 0177-445 88 00
eMail: www.fg-bau.de
Denkmalschutzrecht/Baunachbarrecht
Baurechtliches — geschrieben von bauinformant @ 18:50
Pressemitteilung von: GGT Symposien
Jens Joachim Jung, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Verwaltungsrecht, Referent der GGT Symposien
- Der Eigentümer eines denkmalgeschützten Gebäudes kann gegen die
denkmalschutzrechtliche Genehmigung eines benachbarten Bauvorhabens
klagen, wenn das Nachbarvorhaben die Denkmalwürdigkeit seines Anwesens
Eigentümer von denkmalgeschützten Gebäuden (Kulturdenkmäler) sind durch
die Unterschutzstellung nicht unerheblich in ihren Eigentumsrechten an
dem Anwesen beschränkt. So dürfen beispielsweise bauliche Veränderungen
am Gebäude, wie Umgestaltungen, Instandsetzungen oder gar die
Beseitigung nur mit der Genehmigung der Denkmalschutzbehörde
vorgenommen werden. Darüber hinaus sind Eigentümer von Kulturdenkmälern
verpflichtet, das Gebäude im Rahmen des Zumutbaren zu erhalten und zu
pflegen. Durch diese Beschränkungen und Pflichten entstehen den
Eigentümern zum Teil erhebliche denkmalbedingte finanzielle
Mehraufwendungen. Fraglich ist, ob diesem finanziellen Mehraufwand das
Recht des Eigentümers gegenüber steht, sich gerichtlich gegen ein
Nachbarbauvorhaben zur Wehr zu setzen, das die Denkmalwürdigkeit des
eigenen Gebäudes möglicherweise beeinträchtigt.
Der Eigentümer einer im Außenbereich gelegenen denkmalgeschützten
Schlossanlage begehrte die Beseitigung eines in der Nachbarschaft
innerhalb der Denkmalschutzzone errichteten landwirtschaftlichen
Fahrsilos. Er argumentierte, das Silo beeinträchtige die
Denkmalwürdigkeit seines Anwesens. Für die Errichtung des Fahrsilos
hatte die zuständige Behörde eine denkmalschutzrechtliche Genehmigung
erteilt. Der Eigentümer der Schlossanlage klagte vor dem
Verwaltunsgericht gegen diese Genehmigung. Die beiden ersten Instanzen
verneinten ein Klagerecht (Klagebefugnis) mit dem Argument, das
Landesdenkmalschutzgesetz vermittle dem Eigentümer kein
subjektiv-öffentlichrechtliches Abwehrrecht. Die Unterschutzstellung
eines Kulturdenkmals liege allein im öffentlichen Interesse.
Dementsprechend habe der Eigentümer eines Kulturdenkmals keinen
Anspruch auf Schutz der Denkmalwürdigkeit des eigenen Anwesens vor
Beeinträchtigungen durch Dritte. Mit Urteil vom 21. April 2009 (Az.: 4
C 3.08) hob das Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) die Entscheidung der
Vorinstanz auf.
Das BVerwG bejaht ein Klagerecht des Eigentümers der Schlossanlage. Es
stützt seine Entscheidung im Wesentlichen auf den grundgesetzlichen
Eigentumsschutz aus Art. 14 Abs. 1 Grundgesetz. Wenn ein Kulturdenkmal
unter Schutz gestellt wird, genüge es nicht, den Eigentümer für dessen
Erhaltung und Pflege in Anspruch zu nehmen. Der Gesetzgeber habe eine
umfassende Schutzpflicht für das Kulturdenkmal. Er müsse es auch vor
Beeinträchtigungen durch Vorhaben in seiner Umgebung schützen. Die
Ziele des Denkmalschutzes ließen sich nur erreichen, wenn auch das
Eigentum in der Umgebung eines denkmalgeschützten Gebäudes beschränkt
werde. Vorhaben in der Umgebung eines Kulturdenkmals, die dessen
Denkmalwürdigkeit erheblich beeinträchtigen, dürften nur zugelassen
werden, wenn das Vorhaben seinerseits durch überwiegende Gründe des
Gemeinwohls oder durch überwiegend private Interessen gerechtfertigt
sei. Der Gesetzgeber handele widersprüchlich, wenn er einerseits das
Kulturdenkmal unter Schutz stelle und den Eigentümer zu dessen
Erhaltung und Pflege verpflichte, andererseits aber erhebliche
Beeinträchtigungen der Denkmalwürdigkeit des Kulturdenkmals durch
Vorhaben in der Umgebung ohne Weiteres zuließe. Die gerichtliche
Anfechtung der denkmalschutzrechtlichen Genehmigung durch den
Eigentümer des Kulturdenkmals sei deshalb jedenfalls dann zulässig,
wenn das Vorhaben die Denkmalwürdigkeit des Anwesens möglicherweise
erheblich beeinträchtige.
Wenngleich das BVerwG in seiner Entscheidung offen lässt, ob die
Vorschriften der Denkmalschutzgesetze generell drittschützende Wirkung
haben können und das Gericht ein Anfechtungsrecht auch nur auf solche
Fälle beschränkt, in denen die Denkmalwürdigkeit des Anwesens
möglicherweise erheblich beeinträchtigt wird, hat die Entscheidung für
die Praxis große Bedeutung. Die Eigentümer von denkmalgeschützten
Gebäuden werden zukünftig nicht mehr tatenlos zusehen müssen, wie die
Umgebung baulich verschandelt und damit ihr Eigentum, für das sie
finanzielle Mehraufwendungen trifft, entwertet wird. Für Bauherren,
Investoren, Architekten, Planer aber auch für Genehmigungsbehörden
bedeutet die Entscheidung, dass sie zukünftig verstärkt Belange des
Denkmalschutzes der umgebenden Bebauung in die Planungen bzw.
Entscheidungen einstellen müssen.
GGT Symposien
Fachseminare für die Immobilienwirtschaft
Tel.: 06723- 60 12 885
Fax: 06723- 7105
www.ggt-symposien.de
Symposien ist ein bundesweit tätiger Veranstalter von Fachseminaren für
die Immobilienwirtschaft mit Sitz in Oestrich-Winkel. Angeboten werden
Fachseminare um den Anforderungen eines modernen und innovativen
Immobilienmanagements gewachsen zu sein.
Bauwirtschaft - Bundesrat stimmt wichtigen Gesetzes�nderungen zu
Baurechtliches — geschrieben von bauinformant @ 18:08
Pressemitteilung von: Bauanwaltssuchdienst GmbH u. Co. KG
Bauanwaltssuchdienst
- Im Bauvergabe - und Bauvertragsrecht tut sich derzeit einiges. So hat
der deutsche Bundesrat am 10. Juli 2009 noch kurz vor der Sommerpause
wichtige Beschlüsse gefasst, um gesetzliche Änderungen auf den Weg zu
Die erste Änderung betrifft das Bauforderungssicherungsgesetz, das erst
seit dem 1. Januar 2009 in Kraft gesetzt wurde. Schon kurz danach hatte
man festgestellt, dass dieses Gesetz zwar sehr gut gemeint ist, jedoch
in einzelnen Punkten über das Ziel, das vom Bauherrn zur Verfügung
gestellte Baugeld besser als bisher zu schützen und vor zweckwidriger
Verwendung zu bewahren, hinausgeschossen ist. Auf Intervention der
einschlägigen Bauverbände wurde daher vom Deutschen Bundestag eine
Änderungsgesetz zu diesem Gesetz verabschiedet, mit dem § 1 Abs. 2
Bauforderungssicherungsgesetz etwas entschärft wurde. In der
ursprünglichen Fassung des Gesetzes wurde dort bestimmt, dass ein
Generalunternehmer/Bauträger, der selbst an der Herstellung des Baues
beteiligt ist, das Baugeld nur in Höhe der Hälfte des angemessenen Wert
seiner Eigenleistung in Anspruch nehmen darf, solange nicht alle
Subunternehmer bezahlt sind. Diese Regelung wurde vom Bundestag
gekippt, so dass der Generalunternehmer/Bauträger nun seine
Eigenleistungen abrechnen darf, ohne dass er vorher seine
Subunternehmer bezahlt haben muss. Zu Einzelheiten siehe im
Baurecht-Forum (www.baurecht-forum.de)
und dort den Artikel von RA Dr. Hofmann: "Das
Bauforderungssicherungsgesetz wird wieder verändert" vom 5. Mai 2009 .
Der Bundesrat hat nun am 10. Juli 2009 diese Änderung passieren lassen.
Die zweite Änderung betrifft das so genannte Präqualifikationsverfahren im deutschen Vergaberecht :
Zu öffentlichen Bauaufträgen werden nur solche Bieter zugelassen, die
die notwendige Eignung für die ausgeschriebene Baumaßnahme nachweisen
können. Der Eignungsnachweis kann grundsätzlich für jeden Einzelfall
verlangt werden. Allerdings gestattet die Vergabe-und Vertragsordnung
den Bietern in § 8 Abs. 2 VOB/A auch, dass der Eignungsnachweis durch
eine vom Auftraggeber direkt abrufbare Eintragung in die allgemein
zugängliche Liste des Vereins für die Präqualifikation von
Bauunternehmen (das so genannte Präqualifikationsverzeichnis) erfolgen
Der Deutsche Bundestag hat am 20. Juli 2009 das "Dritte Gesetz zur
Änderung des 4. Buches Sozialgesetzbuch" verabschiedet und dabei einen
Vorschlag des Zentralverbands des Deutschen Baugewerbes umgesetzt, der
es ermöglicht, dass sich der Hauptunternehmer von der Haftung für die
Sozialversicherungsbeiträge seiner Subunternehmer dadurch befreit, dass
er ausschließlich derart präqualifizierte Unternehmen einsetzt. Zu
Einzelheiten siehe den Aufsatz von Rechtsanwalt Guth: "Bauarbeitsrecht:
Änderungsgesetz zur Generalunternehmerhaftung für
Sozialversicherungsbeiträge "vom 13. Mai 2009, ebenfalls abgedruckt im
Baurecht-Forum.
Auch dieser Neuregelung hat der Bundesrat mit seinen Beschlüssen vom 10. Juli 2009 zugestimmt.
Zu den in diesem Aufsatz verwendeten rechtlichen Fachbegriffen wird auf das Baurecht-Wörterbuch www.baurecht-woerterbuch.de verwiesen.
Bauanwaltssuchdienst GmbH u. Co. KG
www.bauanwaltsuchdienst.de
sind die Rechtsanwälte verzeichnet, die als Fachanwälte für Bau- und
Architektenrecht, als Mitglieder der ARGE Baurecht im Deutschen
Anwaltsverein, als Mitglieder der Deutschen Gesellschaft für Baurecht
oder aufgrund Empfehlungen einschlägiger Mandanten und Organisationen
ausgewiesene Kenner des Bau- und Architektenrechts sind.
Auch wenn Sie einen qualifizierten Bausachverständigen oder
Mediator/Schlichter suchen oder den Kontakt zu einem Bauverband und
seiner Schlichtungsstelle wünschen, sind Sie hier richtig.
Buse Heberer Fromm ber�t EDEKA S�dbayern beim Bau des neuen Regionallagers in Landsberg/Kaufering
Bauwirtschaft — geschrieben von bauinformant @ 18:05
Pressemitteilung von: Buse Heberer Fromm
- Die Practice Group Immobilien- und Baurecht von Buse Heberer Fromm
berät Edeka Südbayern (Gaimersheim) bei der Planung und dem Bau des
neuen Regionallagers in Landsberg/Kaufering.
Um der prognostizierten Unternehmensentwicklung Rechnung zu tragen,
investiert EDEKA in seine Logistikstruktur. Bei einer Investitionssumme
von € 65 Mio. wird Edeka Südbayern mit diesem Projekt mindestens 200
neue Arbeitsplätze in der Region schaffen.
Dr. Jürgen Miegel, Partner der Kanzlei Buse Heberer Fromm am Standort
Hamburg, und sein Team übernehmen für das Vorhaben das Juristische
Projektmanagement. Dazu gehört insbesondere der Abschluss der Verträge
mit dem Generalplaner sowie dem Fachplaner für die Intralogistik.
Dr. Jürgen Miegel, der Leiter des Projektteams, ist seit dem 1. Juli
2008 Partner der Kanzlei Buse Heberer Fromm, nachdem er zuvor für die
Kanzlei Brock Müller Ziegenbein tätig war. Dr. Miegel verfügt über eine
langjährige Beratungs- und Prozesspraxis im Bau- und Immobilienrecht
und ist ständiger Mitarbeiter der IBR (Zeitschrift für Immobilien- und
Baurecht) sowie Mitautor des in zweiter Auflage erschienenen Beck’schen
Kommentars zur VOB/C.
Immobilien- und Baurecht ist seit jeher eine der stärksten Practice
Groups von Buse Heberer Fromm. Sie wird durch den Berliner Partner
Alexander Herbert geleitet. Durch die Practice Group Immobilien- und
Baurecht ist Buse Heberer Fromm außerdem Mitglied des ZIA (Zentraler
Immobilien Ausschuss e.V.), der ordnungs- und wirtschaftspolitischen
Interessenvertretung der deutschen Immobilienwirtschaft. Der ZIA wurde
im Juni 2006 gegründet und ist seinerseits Mitglied im Bundesverband
der Deutschen Industrie (BDI). Klaus Beine, Partner der Kanzlei Buse
Heberer Fromm am Standort Frankfurt, ist seit Juli 2007 Mitglied des
Präsidiums des ZIA.
weitere Informationen wenden Sie sich bitte an den Geschäftsführer
Christian Pothe, Harvestehuder Weg 23, 20149 Hamburg, Telefon:
+49-(0)40-419990, Telefax: +49-(0)40-41999139, Email: .
Heberer Fromm ist eine der großen, unabhängigen Anwaltskanzleien in
Deutschland. An sechs deutschen Standorten – Berlin, Düsseldorf, Essen,
Frankfurt am Main, Hamburg und München – sowie in sieben Repräsentanzen
im Ausland – Brüssel, Mailand, New York, Palma de Mallorca, Paris,
Sydney und Zürich - beraten mehr als 120 Berufsträger nationale und
internationale Mandanten auf allen Gebieten des Wirtschafts- und
Steuerrechts. Durch die Bündelung der Kernkompetenzen sowohl an den
Sozietätsstandorten als auch standortübergreifend in elf kanzleiweiten,
integrierten Practice Groups gewährleistet Buse Heberer Fromm bei der
Durchführung von Projekten und Transaktionen aller Größenordnungen
optimale, individuell zugeschnittene Lösungen. Als
mittelstandsorientierte Kanzlei legt Buse Heberer Fromm dabei höchsten
Wert auf die individuelle Betreuung ihrer Mandanten, persönliche
Beratung und Kontinuität der Mandantenbeziehungen.
Bundesgerichtshof zur Aus�bung von Gewerbe in der Mietwohnung
Baurechtliches — geschrieben von bauinformant @ 18:01
Pressemitteilung von: .rka Rechtsanwälte
Hamburg, 20.07.2009
Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass der
Vermieter einer Wohnung geschäftliche Aktivitäten seines Mieters
freiberuflicher oder gewerblicher Art, die nach außen hin in
Erscheinung treten, mangels entsprechender Vereinbarung nicht in der
Wohnung dulden muss (VIII ZR 165/08). „Allein im Einzelfall kann eine
Verpflichtung nach Treu und Glauben bestehen, eine Erlaubnis zu einer
teilgewerblichen Nutzung zu erteilen“, erklärt der Mietrechtsexperte
Michael Aßmann aus der Kanzlei .rka Rechtsanwälte, Hamburg (www.rka-law.de),
„insbesondere dann, wenn es sich nach Art und Umfang um eine Tätigkeit
handelt, von der auch bei einem etwaigen Publikumsverkehr keine
weitergehenden Einwirkungen auf die Mietsache oder die Mitmieter
ausgeht als bei einer üblichen Wohnungsnutzung.“ Im konkreten Fall hat
der BGH die Kündigung eines Vermieters gegen seinen Mieter bestätigt,
der sich von seiner privat angemieteten Wohnung aus als
Immobilienmakler betätigte. Im Mietvertrag hieß es, dass die Anmietung
"zu Wohnzwecken" erfolgte. Gleichwohl betrieb der Beklagte seine
selbständige Tätigkeit von der gemieteten Wohnung aus, was zur
Kündigung des Mietverhältnisses führte. Der Bundesgerichtshof
bestätigte die Kündigung. „Zwar kann im Einzelfall ein Anspruch des
Mieters gegen den Vermieter bestehen, die teilgewerbliche Nutzung der
Wohnung zu dulden. „Gerade dann aber, wenn für die geschäftliche
Tätigkeit Mitarbeiter des Mieters in der Wohnung beschäftigt werden,
wie dies in dem vom BGH entschiedenen Fall nach der Behauptung des
Vermieters so gewesen sein soll, kommt ein Anspruch auf Gestattung
jedoch nicht in Betracht. Das Interesse des Vermieters an der
Substanzerhaltung seiner Mietwohnung geht vor“, erläutert Rechtsanwalt
Michael Aßmann. Da es im konkreten Fall strittig war, ob Mitarbeiter
beschäftigt waren, hat der Bundesgerichtshof das Verfahren an die
Vorinstanz zurückverwiesen.
Quelle: eigener Bericht/ Pressemeldung des BGH
Rechtsanwalt Michael Assmann/ Rechtsanwalt Dr. Thomas Reichelt
Tel.: 040-442285
Fax: 040-452707
Mail: Web : www.rka-law.de
Rechtsanwälte ist eine hoch spezialisierte Kanzlei im Bereich des
Immobilienrechts. Die Anwälte der Kanzlei verfügen über langjährige
Erfahrungen in der Prozess- und Verhandlungsführung auf allen zentralen
Gebieten des Immobilienrechts (z.B. Architektenrecht, öffentliches und
privates Baurecht, gewerbliches und privates Mietrecht, Projektplanung
und –begleitung). .rka Rechtsanwälte berät namhafte Unternehmen und
Investoren aus dem In- und Ausland insbes. im Bereich der
Wohnen und Energie erzeugen - Das Eigenheim als Selbstversorger
Energie — geschrieben von bauinformant @ 17:44
Pressemitteilung von: tci Gesellschaft für technische Informatik mbH
PR Agentur: BROWA GmbH
Touchpanel ambiento ist im Solarhaus zentral an der Wand angebracht.
Von hier aus lassen sich alle haustechnischen und energetischen
Funktionen visualisieren und steuern.
Wohnkonzepte für Gegenwart und Zukunft mit durchdachter Gebäudetechnik Zukunftsweisende neue Gebäudekonzepte zeigen Wege und Strategien für
das Wohnen von morgen auf. Unter den Stichworten "nachhaltiges Bauen",
"Nutzung der Sonnenenergie" und "intelligente Vernetzung der
Gebäudetechnik" verbergen sich innovative Ideen, die sich bereits
umsetzen lassen. Wie werden wir in Zukunft wohnen? Bauen und Technik Hand in Hand Architektur- und Bauexperten sind sich einig, dass die intelligent
vernetzte Gebäudetechnik, gepaart mit einer gut gedämmten Gebäudehülle
und der effizienten Nutzung von Wohnraum, die Antworten sind auf die
dringendsten Fragen nach dem Wohnen von morgen. "Ohne die Einbeziehung
der durchdachten und vernetzten Steuerung der Gebäudetechnik geht es
nicht", sagt Architekt Hannes Guddat, Mitglied des 25-köpfigen Teams
der Technischen Universität (TU) Darmstadt, das ein international
prämiertes Solarhaus entworfen und gebaut hat. 2007 gewann der deutsche
Solarhaus-Prototyp den renommierten Architekturwettberweb "Solar
Decathlon" in Washington D.C.. Privates Energiekraftwerk "Made in Germany": Träume werden wahr
Die bewusste Entscheidung für den Einsatz deutscher Technologien hat
sich als richtig erwiesen. "Unser Konzept war zu zeigen, dass es keinen
Widerspruch zwischen architektonischem und technologischem Anspruch
gibt, sondern dass beides im Gegenteil zusammengehört", sagt Hannes
Guddat. Das Solar Decathlon Team der TU Darmstadt hatte seinen Beitrag
unter das Motto "Future - Made in Germany" gestellt und wollte mit
seinem passiven Solarhaus den Vorsprung deutscher Technologien bei den
erneuerbaren Energien und der energieeffizenten Gebäudetechnik
demonstrieren. "Deshalb haben wir uns auch für das Touchpanel
"ambiento" von tci für unsere Gebäudesteuerung entschieden. Das
innovative Design und die Technik haben uns angesprochen. Von Anfang an
war tci aufgeschlossen und stand uns mit Rat und Tat zur Seite, wenn es
um spezielle technische Anforderungen und Hilfestellung bei der
Anbindung ging", sagt er. tci konnte seine Erfahrungen bei der
Herstellung robuster und zuverlässiger Computersysteme für Industrie,
Medizintechnik und Gebäudeautomation einbringen. Als Hersteller von
kundenspezifischen Lösungen ging tci auch auf die individuellen
Anforderungen des Architektenteams ein, wie beispielsweise den Einsatz
von modernen und energiesparenden Prozessoren. Das Interior-Touchpanel "ambiento" ist im Solarhaus zentral an der Wand
eingebaut und fügt sich dank des zeitlosen Designs in die klare
Formensprache der Innenarchitektur ein. Es verfügt über ein 19"
Display, Glasfront, eine schwarze Touchpanel-Front und einen schwarz
eloxierten Aluminium-Rahmen. "Schnittstellen und Konfiguration wurden
den speziellen Anforderungen des Solarhauses angepasst. Die Montage ist
dank der guten Justierbarkeit einfach, und Unebenheiten der Wand werden
ausgeglichen", sagt Guido Gerstmann, Experte für Gebäudeautomation bei
tci. Komfortabel zukunftsfähig "Mit Hilfe des ambiento19 werden die aktiven Systeme des Hauses –
Photovoltaik, Solarthermie, Hausgeräte, Kühlung, Heizung, Lüftung und
Multimedia – überwacht und gesteuert", erklärt Architekt Hannes Guddat.
Damit leistet das elegante Touchpanel für die Gebäudeautomation einen
entscheidenden Beitrag zur angestrebten maximalen Energieeffizienz.
"Durch die Steuerung und Vernetzung aller haustechnischen Funktionen
kontrollieren die Hausbewohner die Energiegewinnung und den Verbrauch.
Dank der Aufzeichnung und Visualisierung können wiederum
Schlussfolgerungen auf die Optimierung der Nutzung, Konstruktion und
Ausrichtung der energiegewinnenden Technik gezogen werden", sagt der
Architekt. Die
tci GmbH stammt ursprünglich aus der Automatisierungsbranche und wurde
1991 von den Diplom-Ingenieuren Michael Böck und Karl-Ulrich Menges
gegründet. Heute ist das Unternehmen eines der führenden
Industriecomputer-Hersteller Deutschlands. tci-Industriecomputer werden
u.a. im Maschinen- und Anlagenbau und in der Chemie- und
Lebensmittelindustrie eingesetzt. Immer neue Anwendungsfelder werden
erschlossen, wozu neben der Medizintechnik insbesondere die
Gebäudeautomation gehört. In der eigens für die Haumautomation
entwickelten Touch Panel-Reihe ambiento hat tci neue und bewährte
Systemtechnik mit zeitlosem Design verpaart.
3000 LED Leuchten f�r Unilever
Energie — geschrieben von bauinformant @ 16:36
Neue Konzernzentrale mit vorbildlichem Energiekonzept Im Atrium des neuen Unilever-Gebäudes ziehen zwei "LED-Lichtringe" alle ...
Atrium des neuen Unilever-Gebäudes ziehen zwei "LED-Lichtringe" alle
Blicke auf sich. Sie bestehen aus einer
80 mm hohen Tragstruktur aus Aluminium, an der nach außen umlaufend
oben und unten Wabensegmente aus Kunststoff
angebracht sind - oben transparent und unten matt. Zwischen den
Wabenplatten sind am vollen Umfang der Tragstruktur
LEDs angebracht, die horizontal nach außen strahlen. Maße oberer Ring:
Durchmesser 9045 mm, 1680 LEDs. Unterer Ring:
Durchmesser 7500 mm, 1344 LEDs. Von den Segmentstößen laufen Stahlseile
auf einen zentalen Knoten zu, von dem aus
ein weiteres Stahlseil zur Decke führt. Die Verwendung dieses Bildes
ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Abdruck bitte unter
Quellenangabe: "obs/Nimbus Group GmbH"
Im Atrium des neuen Unilever-Gebäudes ziehen zwei "LED-Lichtringe" alle ...
(ots) - Mit einem einzigartigen Energiekonzept setzt die neue Unilever
Konzernzentrale (Behnisch Architekten, Stuttgart) in der Hamburger
HafenCity Maßstäbe. Zentraler Bestandteil des Gebäudes ist das Licht:
Auf 35.000 Quadratmetern leuchten auf 6 Ebenen extrem energieeffiziente
LED-Leuchten von Nimbus. Die Entscheidung für dieses innovative
Konzept ermöglicht es Unilver, pro Jahr mehrere hunderttausend Euro
einzusparen. Nimbus Geschäftsführer Dietrich Brennenstuhl: "Zu LED gibt
es in Zukunft keine Alternative!" Der zentrale Aspekt des
Gebäudes ist das energetische Konzept. Die Architekten der neuen
Unilever-Zentrale, Behnisch Architekten aus Stuttgart, erhielten
bereits den "BEX 2009 International Award" - für die konsequente
Umsetzung von ganzheitlicher, nachhaltiger Architektur in der Unilever Konzernzentrale. "Es
ist weltweit das größte Gebäude, in dem es ausschließlich
LED-Allgemeinbeleuchtung gibt und kann daher extrem energiesparend
betrieben werden", sagt Harry Brouwer, Vorsitzender der
Geschäftsführung Unilever Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die
Eigenschaften der LEDs sind an sich schon bemerkenswert; die
Produktentwicklung bei Nimbus hat jedoch erst die Augen dafür geöffnet,
was sich auf dieser Basis alles bewegen lässt: "Engineered Design"
lautet der im Unternehmen verwendete Begriff. Dieser beschreibt
die komplexe, von Nimbus in die LED-Serien integrierte Technik, die zum
Anspruchsvollsten gehört, was im Bereich Beleuchtung aktuell auf dem
Markt zu finden ist: präzise Lichtlenkung, Thermomanagement, Direkt-
und Indirektlicht sowie Präsenz- und Tageslichtsteuerung sind in diesem
Zusammenhang die wesentlichen Stichworte. All diese Faktoren gemeinsam
ermöglichen es, die Stromkosten für Beleuchtung um bis zu 70 Prozent zu
senken. Sehr anschaulich lässt sich das an der Stehleuchte "Office Air
LED" für Büroarbeitsplätze demonstrieren, die mit 1400 Exemplaren im
Unileverhaus eingesetzt wurde.
AZUR Solar GmbH plant Umzug von Wangen nach Leutkirch
Energie, Unternehmen & Produkte — geschrieben von bauinformant @ 22:15
"Erster Spatenstich im Herbst 2009"
Geschäftsführer Bernd Sauter
(pressebox) Wangen/Leutkirch, 20.07.2009,
Der Photovoltaik-Komplettanbieter AZUR Solar GmbH, bisher ansässig in
Wangen im Allgäu, wird im Herbst 2009 mit dem Bau eines neuen
Standortes in Leutkirch beginnen. Wie Geschäftsführer Bernd Sauter
mitteilt, will das international tätige Technologie-Unternehmen im
Sommer 2010 die Tätigkeit am zukünftigen Firmensitz aufnehmen: "Unser
Wachstum ist Stufe für Stufe auf der Basis dieser Region entstanden.
Mit der Verlagerung nach Leutkirch bleiben wir im Allgäu und sichern
uns hier langfristige Entwicklungsmöglichkeiten". Die beiden jüngsten
Produktinnovationen aus dem Hause AZUR Solar sind eine völlig neuartige
Beschichtung für Photovoltaik-Module (AZUR 2P), die diese
wüstentauglich machen - sowie die nur 1 mm dicke Folie AZUR 2F, ein
leistungsstarkes Solarzellen-Modul, das sich auf nahezu jedem Dach
anbringen lässt. Gerade mit diesen beiden Produkten konnte das
Unternehmen auf der Weltleitmesse Intersolar in München im vergangenen
Mai großes Aufsehen erregen. Auch vor diesem Hintergrund sind die
selbstbewussten Unternehmensziele von AZUR Solar zu sehen: Der Betrieb
mit 30 Mitarbeitern im Jahr 2008 plant für 2011 mit 140 Beschäftigten.
Von 38 Mio. Euro Umsatz 2008 sieht der Business-Plan eine Steigerung
auf 165 Mio. in den nächsten beiden Jahren vor.
Über AZUR Solar GmbH
Solar GmbH mit Sitz im Allgäu sieht sich als zuverlässigen
Photovoltaik-Komplettanbieter und ist ein international stark
wachsendes Unternehmen. Im Großhandel werden Produkte für Handwerk,
Bauwirtschaft und Fachhandel angeboten - ebenso Planung, Beratung und
spezielle Lösungen für Bauherren und Investoren. Kooperationen mit
Partnern der Solarbranche und weiteren, innovativen Unternehmen sollen
als Fachkompetenz oder Lieferkonditionen den Kunden zugute kommen. Alle
Systemkomponenten für rentable Photovoltaikanlagen können aus einer
Hand geliefert werden - mit gesicherter Qualität: So die TÜV-geprüften
PV-Module mit Garantie für 10 (90 % Leistung) und 25 Jahre (80 %
Leistung). Der mit den PV-Modulen gewonnene Gleichstrom muss für die
Einspeisung ins Netz in Wechselstrom umgewandelt werden. Hierzu liefert
AZUR Solar die bei AKO Diehl in Wangen produzierten PLATINUM
Wechselrichter. Die lieferbaren witterungs-, Ozon- und UV-beständigen
Solarkabel verbinden annähernd verlustfrei Modul und Wechselrichter.
Mit seinen Unterkonstruktionen bietet AZUR Solar die passende
Befestigung für die Module in jedem Einsatzbereich: gleichermaßen auf
Privathäusern, Wirtschaftsgebäuden oder Industriehallen. Durch das
Gesamtangebot aller notwendigen Komponenten für die Gewinnung von Strom
aus Sonnenlicht, kombiniert mit umfassender Beratungsleistung, nimmt
das Unternehmen eine Vorreiterrolle im Bereich der Solarbranche und der
regenerativen Energien ein. Dadurch hat sich AZUR Solar zusätzlich zum
Technologieunternehmen entwickelt, die Konzentration liegt auf der
Entwicklung innovativer Produkte.
Forschungsjahrbuch Erneuerbare Energien 2008 erschienen
Energie, Forschung — geschrieben von bauinformant @ 19:03
20.07.2009 Forschungsinformationen aus erster Hand
zweite Ausgabe des Forschungsjahrbuchs Erneuerbare Energien 2008 stellt
die aktuellen Forschungsprojekte des Bundesumweltministeriums (BMU) im
Bereich "Erneuerbare Energien" vor. Die vom Projektträger Jülich (PtJ)
herausgegebene Publikation umfasst ein Booklet für den schnellen
Überblick sowie eine CD-ROM, die datenbankbasiert eine schnelle und
komfortable Suche nach Themen, Förderkennzeichen, Personen und
Institutionen sowie weiterführenden Links ermöglicht.
Geschäftsjahr 2008 hat das BMU 169 Projekte aus den Bereichen
Photovoltaik, Windenergie, Geothermie und Solarthermie neu bewilligt.
Insgesamt wurden 484 Vorhaben gefördert. Das Booklet stellt die
Verbund- und Einzelprojekte in Kurzbeschreibungen vor, ergänzt durch
thematische Einführungen in die Förderpolitik der Bundesregierung. Wer
tiefer gehende Informationen sucht, findet ausführliche
Projektbeschreibungen im pdf-Format auf der datenbankgestützten CD-ROM.
Das deutsche Stromnetz steht wegen stark steigender
fluktuierender Einspeisung aus Photovoltaik und Wind, der
Liberalisierung des Strommarktes und den zunehmenden
grenzüberschreitenden Stromtransporten vor enormen Herausforderungen.
Deshalb wird diesem Thema künftig ein eigener Schwerpunkt im
Forschungsprogramm gewidmet. Geforscht wird an der Systemintegration
von Wind- und Solarstrom, der Optimierung des Gesamtsystems und dem
Einsatz moderner Informations- und Kommunikationstechnologien.
Inwieweit Batterien von Elektrofahrzeugen Schwankungen bei der
Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien ausgleichen können und damit
das Stromnetz stabilisieren, ist ein weiteres Forschungsthema.
Das Forschungsjahrbuch: gedruckt, auf CD oder online
Das Forschungsjahrbuch Erneuerbare Energien 2008
mit beiliegender CD wird an Forschungseinrichtungen und Hochschulen
kostenlos abgegeben. Rezensionsexemplare können beim PtJ, Herrn Lothar Wissing, angefordert werden.
Online-Nutzer finden das Forschungsjahrbuch der Ausgaben 2007 und 2008 unter www.forschungsjahrbuch.de. Publikation auf: http://www.bine.info
... weiterlesen (externer Link Website bine.info)
Hausk�ufer nach BGH-Urteil verunsichert � Zunahme der Wohnfl�chenmanipulation bef�rchtet
Baurechtliches — geschrieben von bauinformant @ 18:56
Pressemitteilung (openPR)
- Frankfurt, 20.07.2009
Im aktuellen BGH-Urteil zum Thema
Flächenabweichungen in Mietverträgen wird festgestellt, dass
Abweichungen in der Wohnfläche bis zu 10% vom Mieter zu tolerieren
sind. Auch Mieterhöhungen auf der Grundlage einer bis zu 10% überhöhten
Flächenangabe im Mietvertrag sind erlaubt. Dem Mieter sei das
Festhalten an der zu hohen Flächenangabe im Vertrag zumutbar, wenn sie
innerhalb dieser Toleranzgrenze liege, heißt es in dem Urteil des
Bundesgerichtshofs (BGH) aus Karlsruhe. Nur, wenn die vertraglich
ausgewiesene Fläche „erheblich“ – also mehr als 10% – über der
wirklichen Fläche liegt, ist laut BGH eine nachträgliche Korrektur
Für den Hauskäufer einer gebrauchten Immobilie stellt sich nun die
Frage, in wieweit auch beim Hauskauf Abweichungen der angegebenen
Wohnfläche zulässig sind. Bei einer Flächenabweichung von 10% werden
bei einem Einfamilienhaus aus wirklich vorhandenen 135m² Wohnfläche
plötzlich 148,5 m² Wohnfläche. Geht man davon aus, dass ein
marktüblicher Preis von 2000 EUR/m² Wohnfläche gezahlt werden soll,
beträgt die Differenz 27.000 EUR, die der Käufer zuviel bezahlt. „Gern werden in den Kaufverträgen gebrauchter Immobilien circa-Angaben
für die Wohnfläche und weitere Haftungsausschlußklauseln verwendet“
erklärt Thomas F. Fruhwirth, geschäftsführender Gesellschafter der
Fruhwirth KG und Betreiber des bundesweiten Dienstes hausinspektor.de.
„Die Größe der Wohnfläche sollte als zugesicherte Eigenschaft klar im
Kaufvertrag genannt sein. Der Käufer kann sonst kaum wirksam gegen die
Täuschung vorgehen“ betont Thomas F. Fruhwirth.
"Entgehen kann der Hauskäufer einer Wohnflächenmanipulation dann, wenn
er die Wohnfläche anhand von Grundrissen und Wohnflächenberechnungen
fachkundig prüfen läßt.“ erklärt Thomas F. Fruhwirth. Durch
entsprechende Urteile hat die Berechnung der Mietfläche nach der
Wohnflächenverordnung (WoFlV) zu erfolgen. Grundrisse, falls nicht
verfügbar, lassen sich meist beim Bauamt beschaffen.
Fruhwirth Gebäudedaten KG
Thomas F. Fruhwirth Telefon: 069 70 79 03 97
Über hausinspektor.de
hausinspektor.de ist ein Serviceportal der Fruhwirth Gebäudedaten KG
mit einem bundesweiten Expertennetz von unabhängigen Sachverständigen
für Gebäude, Wertermittlung und Energieberatung. Kunden, egal ob
Hauskäufer, Eigentümer oder Haus-Verkäufer, erhalten auf ihre Situation
zugeschnitte Leistungen überall in Deutschland. Viele dieser Dienste,
wie Hausinspektion, Wertschätzung und Energieberatung, werden zu
attraktiven Festpreisen angeboten. Weiterführende Informationen:www.hausinspektor.de
Studierende der Bezalel Academy of Arts and Design aus Jerusalem zu Gast an der FH Potsdam
Ausbildung & Studium — geschrieben von bauinformant @ 18:05
Birgit Lißke, Rektorat
Einladung des Studiengangs Kulturarbeit ist vom 17. bis 24. Juli 2009
eine 17köpfige Studierendengruppe des Fachbereichs Architektur der
Bezalel Academy of Arts and Design aus Jerusalem zu Gast in Potsdam und
Die Exkursion steht
unter der Leitung von Ra'anan Gabay und Prof. Dr. Arthur Engelbert und
setzt sich mit Fragen des stadtgerechten Lebens auseinander.
Der Austausch geht auf eine Initiative von Dr. Arthur Engelbert,
Professor für Medientheorie und Medienpraxis im Studiengang
Kulturarbeit der FH Potsdam und die von ihm ins Leben gerufene
Studienreihe "cultrans" (Kulturelle Transfers) zurück.
Im Sommersemester 2009 haben Ra?anan Gabay und Arthur Engelbert ein
gemeinsames Seminar "INFILL" an der Fachhochschule Potsdam angeboten,
das sich mit den Bau-Lücken in Berlin und dem stadtplanerischen Umgang
damit befasst. Dabei wurden drei Stadtteile in Berlin hinsichtlich
urbaner Nachhaltigkeit untersucht.
Die Ergebnisse des Seminars werden die Potsdamer Studierenden am
Dienstag, dem 21. Juli 2009, ab 17 Uhr ihren Gästen aus Jerusalem
Zuvor wird die Geschäftsführerin der Urania Potsdam, Karin Flegel, die
Studierenden der Bezalel Acedemy durch Potsdam führen. Michael Lorenzo,
Diplomand im Studiengang Kulturarbeit, wird Nutzungskonzepte für das
alte FH-Gebäude am Alten Markt vorstellen und Robert Hortig, Absolvent
des Studiengangs Architektur und Städtebau, wird die Gäste in die
aktuelle stadtplanerische Diskussion einführen.
Ansprechpartner für weitergehende Informationen ist Prof. Dr. Arthur
Engelbert (Tel: 0331 580-1611 bzw. E-Mail: engelbert@fh-potsdam.de
Weitere Veranstaltungshinweise der FH Potsdam können Sie auch im Internet abrufen: http://www.fh-potsdam.de/aktuelles.html
HOCHTIEF unterst�tzt die Ausstellung "Modell Bauhaus" in Berlin
Unternehmen & Produkte — geschrieben von bauinformant @ 16:24
Essener Konzern ist Hauptsponsor - Eröffnung morgen im Martin-Gropius-Bau
HOCHTIEF engagiert sich als Hauptsponsor der Ausstellung "Modell
Bauhaus", die von morgen bis zum 4. Oktober 2009 im Martin-Gropius-Bau
in Berlin zu sehen sein wird. Anlass der Schau ist das 90-jährige
Jubiläum der Kunst- und Architekturrichtung, die mit der Gründung der
Staatlichen Bauhaus-Schule im Jahr 1919 begann und wie keine andere
Kunst, Kultur und Design des 20. Jahrhunderts beeinflusste. Die drei
deutschen Bauhaus-Institutionen - Berlin, Dessau und Weimar - zeigen
jetzt die größte Werkschau der Welt. HOCHTIEF fühlt sich als
internationaler Baudienstleister der modernen Architekturgeschichte
verpflichtet. Die Themen Bauhaus und moderne Architektur sind daher
Sponsoring- und Förderschwerpunkte des Konzerns. Das Unternehmen hat in
den 1990er Jahren das von Walter Gropius errichtete Meisterhaus
Kandinsky-Klee in Dessau vollständig originalgetreu restauriert.
Außerdem wurden namhafte Ausstellungen unterstützt - nicht zuletzt mit
eigenen Exponaten aus der Bauhaus-Sammlung des Konzerns. Zu den
erworbenen Werken zählen eine "Bauhaus Meistermappe 1923" mit Arbeiten
von Kandinsky und Klee sowie Meisterstücke von Feininger, Muche und
Klink Wohnbau - Arrestbefehl gegen Verantwortliche Dietmar Klink und Joachim Kantenwein
Baurechtliches — geschrieben von bauinformant @ 07:00
Pressemitteilung von: BSZ - Bund für soziales und ziviles Rechtsbewusstsein e. V.
Logo des BSZ® e.V.
- Geschädigte formieren sich im BSZ e.V.! BSZ e.V.-Vertrauensanwälte
gelingt Arrestbefehl gegen Verantwortliche Klink und Kantenwein! Wurden
Anleger-Gelder nicht angelegt oder veruntreut? BSZ e.V. weitet
vereinseigene Recherchen aus! Spur nach Asien? BSZ-Anwalt Dr. Späth:
„Betreiben Suche nach Anlegergeldern nun mit Hochdruck!“ In Sachen Klink Wohnbau ist dem BSZ e.V. und den BSZ
e.V.-Vertrauensanwälten ein großer Erfolg gelungen: Die BSZ
e.V.-Vertrauensanwälte hatten vor einiger Zeit einen Arrestbefehl
beantragt zur vorläufigen Sicherung der Anlegergelder, das zuständige
Amtsgericht Berlin Charlottenburg hat nun mit Datum vom 01.07.2009
antragsgemäß einen Arrestbefehl erlassen, und zwar sowohl gegen den
Geschäftsführer Dietmar Klink, als auch gegen den im Prospekt der
Immobilien-Beteiligungs-GbR Stuttgart 99/14 ebenfalls genannten
weiteren Verantwortlichen Joachim Kantenwein.
Zur Erinnerung: Klink Wohnbau war unter der ursprünglich, also noch
letztes Jahr, angegebenen Geschäftsadresse in der Hindenburgstraße 4 in
Ludwigsburg überhaupt nicht mehr erreichbar, ein
Gerichtsvollzieherauftrag, der von BSZ e.V.-Vertrauensanwalt Dr. Walter
Späth, MSc, eingeleitet wurde, kam Ende letzten Jahres mit der
Bemerkung zurück, dass Klink Wohnbau unbekannt verzogen sei.
Inzwischen hat sich Dietmar Klink vor einiger Zeit gemeldet und
mitgeteilt, dass die Immobilienbeteiligungs-GbR Stuttgart 99/14 sowie
98/13 nach Stuttgart verzogen seien, weitere Informationen unter www.klink-wohnbau.de.
Eine Ausbezahlung von Anlegergeldern erfolgte aber bislang trotzdem
immer noch nicht. „Wir befürchten daher Schlimmes für die
Anlegergelder,“ so BSZ e.V.-Vertrauensanwalt Dr. Walter Späth.
Einziger Wehrmutstropfen: Zur Vollziehung des Arrestbefehls sind die
BSZ e.V.-Vertrauensanwälte darauf angewiesen, Vermögen der beiden
Arrestgegner Klink oder Kantenwein ausfindig zu machen, es ist bisher
leider noch nicht gelungen, nennenswertes Fondsvermögen oder Vermögen
der beiden Arrestgegner ausfindig zu machen. Diversen Gerüchten zufolge
soll eine Spur zumindestens von Dietmar Klink nach Indonesien führen,
die BSZ e.V.-Vertrauensanwälte gehen dieser Spur gerade nach.
„Wir sind zuversichtlich, hier den zahlreichen geschädigten Anlegern
demnächst positive Nachrichten präsentieren zu können,“ so BSZ
e.V.-Vertrauensanwalt Dr. Walter Späth von Rohde & Späth. Der BSZ
e.V. hat in der Angelegenheit Klink Wohnbau inzwischen umfangreiche
Recherchen angestellt und ermittelt weiter.
Für betroffene Anleger gibt es also mehrere gute Argumente, sich der
BSZ e.V. Interessengemeinschaft „Klink Wohnbau" anzuschließen. BSZ® Bund für soziales und ziviles Rechtsbewußtsein e.V. Groß-Zimmerner-Str. 36 a 64807 Dieburg Telefon: 06071-823780 Internet: www.fachanwalt-hotline.de Direkter Link zum Anmeldeformular für eine BSZ® Anlegerschutzgemeinschaft: www.fachanwalt-hotline.de/component/option,com_facileform...
"Skylink war von Anfang an falsch konzipiert"
Bauprojekte — geschrieben von bauinformant @ 18:29
Skandalträchtiges Bauprojekt zu sehr auf Star Alliance zugeschnitten
Wiener Terminal-Projekt Skylink steht still (Foto: viennaairport.com)
(pte/18.07.2009/06:05) -
Nicht erst der Baustopp des neuen Terminals Skylink hat den Stein am Wiener Flughafen ins Rollen gebracht, sondern der Baubeginn.
Die Probleme haben sich bereits seit Jahren abgezeichnet, hätten in der
Planungsphase jedoch gar nicht erst entstehen dürfen. "Skylink war von
Anfang an falsch konzipiert. Selbst wenn der Bau
nun weitergeführt worden wäre: Das Projekt war von Beginn an zu sehr
auf die Star Alliance zugeschnitten", kritisiert ein Luftfahrtexperte
im Gespräch mit pressetext. Die Luftfahrtallianz, der neben der
strauchelnden österreichischen Fluglinie Austrian Airlines (AUA) auch
deren Übernahme-Interessentin Lufthansa angehört, hätte in der ersten
ausschließlich von Skylink profitiert. Die sich verschärfenden Probleme
von Hauptumsatzbringer AUA hätten den Flughafen Wien daher bereits vor
dem Baustopp zu kostspieligen Änderungen an dem Projekt veranlasst.
&lt;a href='http://ins.pressetext.com/www/dist/kc.php?n=aaaefdd0&amp;amp;amp;cb=022445464651'
target='_blank'&gt;&lt;img src='http://ins.pressetext.com/www/dist/va.php?zoneid=82&amp;amp;amp;cb=022445464651&amp;amp;amp;n=aaaefdd0'
"Um Skylink auch für andere Airlines nutzbar zu machen, wurden bereits Umbauten
vorgenommen. Andernfalls wäre der Terminal zu groß geplant und
unausgelastet gewesen, selbst wenn die AUA künftig ihre derzeitige
Größe beibehalten hätte können. Dann wäre eine riesige Fläche des
150.000 Quadratmeter großen Areals ungenutzt geblieben", erklärt der
Branchenkenner. Schon 2007 haben die Gesamtkosten für Änderungen an dem
Neubau rund 33 Mio. Euro betragen. Über einen Baustopp
wurde 2008 bereits laut nachgedacht. Der Stillstand führt dem
Nachrichtenmagazin profil zufolge über die bereits prognostizierte
Kostenexplosion auf bis zu 850 Mio. Euro hinaus nunmehr jedoch zu
weiteren Zusatzkosten - egal ob der Ausstieg des Wiener Flughafens aus
den Verträgen mit 60 Konsulenten und 47 Unternehmen rechtskonform
verlaufen ist oder nicht. Eine schrumpfende AUA dürfte den Airport
zusätzlich unter wirtschaftlichen Druck setzen. Gleichzeitig ist
wiederum der Skylink-Baustopp von Nachteil für die Fluglinie - verzwickter könnte die Lage kaum sein.
AUA bringt der Lufthansa ohne einen vernünftigen Transfer-Terminal
bedeutend weniger Vorteile, weshalb die Deutschen mit Sicherheit großes
Interesse daran haben, dass Skylink rasch fertiggestellt wird", meint
der Insider. "Die Drehscheibe funktioniert auch in ihrer heutigen
Form", entgegnet AUA-Sprecher Michael Braun auf Nachfrage von
pressetext. Allerdings sei Skylink "ein bedeutender Meilenstein" in
deren Ausbau. "Der Bau
dieses Terminals ist für den Transferverkehr von Austrian sehr
wichtig", so Braun. An der Finanzierung des Projekts sei man dennoch
nicht beteiligt gewesen, mögliche Verträge würden nicht kommuniziert.
Platzt jedoch der Lufthansa-Deal, würden die Kapazitäten der AUA um
etwa 30 Prozent gesenkt werden (pressetext berichtete: http://pressetext.com/news/090715023/).
Dabei sorgt die Airline derzeit beinahe für die Hälfte der am Flughafen
Wien transportierten Passagiere. Eine kleinere AUA würde dem Vienna
International Airport mit fünf Mio. Passagieren bis zu ein Viertel
seines Aufkommens kosten.
"Ich bin sogar überzeugt davon, dass
es Verträge mit der AUA gegeben hat", meint der Experte. Ein
Paradebeispiel für eine erfolgreiche Kooperation zwischen Flughafen und
Airline liefert etwa der Terminal 2 in München. Dieser werde beinahe
ausschließlich von der Star Alliance genutzt und sei voll ausgelastet.
In Wien ist man hingegen um Schadensbegrenzung bemüht, um "die Kosten
möglichst reduzieren zu können", wie der Flughafen gegenüber pressetext
wissen lässt. Skylink dürfte in jedem möglichen Fall - ob nach einer
Neuverhandlung oder einer Neuausschreibung der Verträge - früher oder
später fertig gebaut
werden. Das volle Kosten- und Schadensausmaß steht bislang jedoch noch
nicht fest und könnte - im Gegenteil - eher noch anschwellen.
Durex er�ffnet gr��te Kondomfabrik der Welt
Unternehmen & Produkte, Bauprojekte — geschrieben von bauinformant @ 18:24
Dort produzierte Produkte bald auch in Europa
Die neue Fabrik produziert jährlich 864 Mio. Kondome (Foto: aboutpixel/bernd boscolo)
(pte/18.07.2009/13:45) -
Durex http://www.durex.com,
der Marktführer in der Verhütungsmittelbranche, hat die weltgrößte
Kondomfabrik eröffnet. Das Werk ist kürzlich in Qingdao, in der
chinesischen Provinz Shandong, in Betrieb genommen worden. "Wir haben
uns schon vor dem Beginn der Wirtschaftskrise für den Bau der neuen
Fabrik entschieden. Der chinesische Markt für Verhütungsmittel bietet
enormes Wachstumspotenzial", so Garry Watts, Geschäftsführer von SSL
International http://www.ssl-international.com
, dem Mutterkonzern von Durex. Derzeit werden in der Volksrepublik
jährlich 6,3 Mrd. Kondome mit einem Marktwert von 530 Mio. Dollar
verkauft. Die jährliche Wachstumsrate beträgt 15 Prozent. "Die
Wachstumsrate unseres Unternehmens liegt in China bei 30 Prozent und
unser Marktanteil im Moment bei etwa zehn Prozent", so Watts.
&amp;lt;a href='http://ins.pressetext.com/www/dist/kc.php?n=aaaefdd0&amp;amp;amp;amp;cb=022445464651'
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Die neue Fabrik soll künftig auf 40.000 Quadratmetern Fläche 864
Mio. Kondome und 620 Tonnen Gleitmittel pro Jahr herstellen. "In die
neue Fabrik hat unser Unternehmen 30 Mio. Dollar investiert", so Jon
Gray von SSL International im pressetext-Gespräch. Auf die Frage, ob
man in seiner Branche Anzeichen der Wirtschaftskrise bemerkt, entgegnet
er: "Wir stellen teilweise Umsatzrückgänge in Gebieten mit vielen
Touristen fest, aber im Allgemeinen geht das Geschäft gut. Unsere
Produkte sind relativ krisenresistent."
Der Kondomhersteller hatte bereits 1998 eine erste Verhütungsmittelfabrik in Qingdao bauen lassen, deren Output allerdings mit 250 Mio. Stück pro Jahr weit unter
dem der neuen Fabrik liegt. "Die alte Fabrik werden wir schließen, die
gesamte Produktion soll bald in die neue verlagert werden", sagt Gray.
Neben den derzeit zwei Fabriken in China betreibe Durex noch eine in
Thailand und drei in Indien, so Gray. Nur 18 Prozent der in China
produzierten Kondome werden auch tatsächlich im Reich der Mitte
verkauft. Der Rest wird in alle Welt exportiert. "Im Moment ist die
neue Fabrik noch in einer Anlaufphase, aber in nächster Zeit werden wir
einen hohen Prozentsatz der dort produzierten Produkte dem Weltmarkt
zuführen, und sie auch in Europa verkaufen", so Gray.