Source: https://business.myhermes.de/agb/
Timestamp: 2020-07-16 14:17:14
Document Index: 48169765

Matched Legal Cases: ['§ 407', '§ 425', 'Art. 17', '§ 431', 'Art. 23', '§ 427', 'Art. 17']

AGB - business.myhermes.de
Sendungen, deren Beförderung gegen gesetzliche oder behördliche Verbote verstößt, deren Beförderung oder Lagerung nationalen oder internationalen Gefahrgutvorschriften unterliegen.
Die Zahlung durch den Auftraggeber hat ohne Abzug binnen 14 Tagen nach Rechnungserhalt zu erfolgen, es sei denn, der Auftraggeber hat Hermes eine Einzugsermächtigung oder ein SEPA- Lastschriftmandat erteilt.
Die Zusammenarbeit ist jederzeit mit einer Frist von 1 Monat kündbar.
Soweit in diesen AGB oder zwischen Hermes und dem Auftraggeber nichts anderes ausdrücklich geregelt ist, haftet Hermes bei nationalen Beförderungen nur nach Maßgabe der §§ 407 ff., insbesondere §§ 425 ff. HGB, bei grenzüberschreitenden Beförderungen nur nach Maßgabe der Art. 17 ff. CMR.
Hermes haftet nicht für Schäden im Zusammenhang mit der Beförderung nicht bedingungsgerechter Sendungen.
Im Übrigen haftet Hermes dem Auftraggeber bei Verlust oder Beschädigung von dem Zeitpunkt der Übernahmeprotokollierung (Scannung) bis zu der Übergabe der Sendung an einen berechtigten Empfänger nur im Umfang des unmittelbaren vertragstypischen Schadens bis zu den gesetzlichen Haftungsgrenzen. Eine Haftung für die Überschreitung der Lieferfrist ist ausgeschlossen, es sei denn, Hermes hat die Einhaltung einer Lieferfrist ausdrücklich zumindest in Textform (bspw. E-Mail) bestätigt. Die Haftung für mittelbare Schäden/Folgeschäden (z.B. entgangenen Gewinn) ist ausgeschlossen. Hermes verzichtet auf die Einwendung der Haftungshöchstgrenze nach § 431 Absatz 1 HGB bzw. bei grenzüberschreitender Beförderung nach Art. 23 CMR, soweit der nachgewiesene unmittelbare Schaden unter 500,00 EUR pro Paket liegt. Schäden oder Verluste werden dabei innerhalb der Haftungsgrenzen wie folgt erstattet:
Hat der Auftraggeber Hermes eine nicht bedingungsgerechte Sendung (vgl. Abschnitt 4) über- geben, ohne hierauf ausdrücklich und zumindest in Textform (bspw. E-Mail) hinzuweisen und entsteht an der Sendung ein Schaden, der nach den Umständen des Falles aus der fehlenden Zulässigkeit der Sendung entstehen konnte, so wird zugunsten von Hermes vermutet, dass der Schaden aus dieser Gefahr entstanden ist. Hermes kann sich auch auf die besonderen Haftungsausschlussgründe nach § 427 HGB bzw. bei grenzüberschreitender Beförderung nach Art. 17 CMR berufen.
Ein Totalverlust wird vermutet, wenn eine Sendung nach Übernahme zur Zustellung bei nationaler Zustellung nicht innerhalb von 20 Tagen, international nicht innerhalb von 30 Tagen ab- geliefert wurde. Ein Totalverlust muss unverzüglich nach Kenntnis, spätestens jedoch innerhalb von 3 Wochen nach Eintritt der Verlustvermutung schriftlich reklamiert werden. Danach sind alle Ansprüche wegen Totalverlustes ausgeschlossen. Ein schriftlicher Abliefernachweis mit der Unterschrift des Empfängers entbindet Hermes von der Haftung für Totalverluste. Als Abliefernachweis wird auch die Unterschrift eines Empfängers in digitaler Form und deren Reproduktion anerkannt.
und dass die Betroffenen über die Verwendung und Verarbeitung ihrer Daten gemäß den gesetzlichen Datenschutzbestimmungen informiert werden.
Hermes behält sich vor, Adressdaten des Auftraggebers an die Bürgel Wirtschaftsinformationen GmbH & Co. KG, Gasstr. 18, 22761 Hamburg sowie die SCHUFA Holding AG, Kormoranweg 5, 65201 Wiesbaden zu übermitteln, die der Hermes bei berechtigtem Interesse für Kreditprüfungszwecke Bonitätsinformationen aus Basis mathematisch-statistischer Verfahren zur Verfügung stellen wird.
Änderungen und Ergänzungen der schriftlichen Vereinbarung, insbesondere hinsichtlich der Preise und Leistungen, sowie Abweichungen von diesen AGB bedürfen zumindest der Textform (bspw. E-Mail). Alle anderen Mitteilungen, insbesondere in Bezug auf die operative Transportabwicklung, können ebenfalls in Text- oder in elektronischer Form (per E-Mail) übermittelt werden.
Sendungen sind durch den Auftraggeber grundsätzlich in einer formstabilen und quaderförmigen Verpackung (Ausnahme Versandtüten und Sonderservices) sowie nach Inhalt, Art und Umfang sicher zu verpacken, damit eine Beschädigung während des Transportes ausgeschlossen wird und der Inhalt vor Verlust und Beschädigung geschützt ist. Zur Verpackung gehören immer eine geeignete Außenverpackung, eine geeignete Innenverpackung sowie ein sicherer Verschluss.
Eine Außenverpackung muss grundsätzlich quaderförmig, hinreichend fest und druckstabil sein. Sie muss außerdem aus- reichend groß bemessen sein, um Platz für den gesamten Inhalt und die notwendigen Innenverpackungsteile zu bieten. Sie darf keinen Rückschluss auf Art und Wert des Gutes zulassen.
die über Hermes zu erhaltenden Hermes-Weinkartonagen sowie
Kartonagen und Gefache, die durch das Prüfinstitut "Hansecontrol" zertifiziert sind bzw. die der Hermes Prüfrichtlinie 200/1 oder einer gleichwertigen Zertifizierung des Posttechnischen Zentralamtes (PTZ) entsprechen.
Hier können Sie unsere AGB und Verpackungsrichtlinien als PDF-Dokument herunterladen