Source: https://www.am-polylog.at/verein-am-polylog/vereinsvorstand/vereinsstatuten/
Timestamp: 2017-08-23 17:21:25
Document Index: 82142066

Matched Legal Cases: ['§ 9', '§ 11', '§ 14', '§ 15', '§ 11', '§ 21', '§ 21', '§ 11', '§ 11', '§ 11', '§ 34']

Galerie am Polylog Wörgl - Vereinsstatuten
Statuten des Vereins am Polylog
Der Verein „AM POLYLOG-Verein zur Förderung und Vermittlung zeitgenössischer Kunst in Wörgl" bekennt sich zur Demokratie als Gestaltungsprinzip aller Bereiche der Gesellschaft. Der Verein tritt für die Sicherung der Freiheit der Kunst und der vielfältigen künstlerischen Betätigung ein.
Er fordert die Förderung von Kunst und Kultur als lebendige und kritische Auseinandersetzung der Individuen und sozialen Gruppierungen mit ihrer Umwelt, ihren Lebens- und Arbeitsbedingungen, den Mitmenschen und der Gesellschaft. Die Vereinstätigkeit ist, überparteilich, nicht auf Gewinn gerichtet.
Der Verein führt den Namen: „ AM POLYLOG -Verein zur Förderung und Vermittlung zeitgenössischer Kunst in Wörgl."
(1) Er hat seinen Sitz in 6300 Wörgl und erstreckt seine Tätigkeit aufganz Europa, Österreich und besonders auf das Land Tirol.
Der Verein versteht sich als Vermittler zwischen Kunst und Gesellschaft. Der Schwerpunkt liegt dabei auf zeitgenössischen Kunstformen. Auch soll der Zugang zu nicht etablierten, experimentellen und spartenübergreifenden Kunstformen gefördert werden. Diskussionen, Konzerte, Theater- sowie Filmvorführungen, Lesungen, Vorträge, Workshops, Symposien und sonstige Veranstaltungen kultureller Art erweitern das Ausstellungsprogramm.
Vorgestellt werden KünstlerInnen, deren Werk in einem nationalen, wie internationalen Diskurs stehen mit besonderer Berücksichtigung von KünstlerInnen die in der Region geboren sind oder hier arbeiten.
die Pflege von Zusammenkünften und Kulturaustauschdie Förderung von Kunst und Kultur im zeitgenössischen BereichPräsentation und Vermittlung aktueller Tendenzen der Bildenden Kunst (Zeichnung, Malerei, Fotografie, Skulptur, Installation, Video- und Medienkunst, Spartenübergreifendes)die Durchführung von Ausstellungen, Lesungen, Vorträgen, Konzerten aller Artdie Betreuung und Vermittlung von Künstler/innen und Musiker/innendie Bildung von verschiedenen Kultur-, Arbeits- und Interessengruppen, die mit Know How die Umsetzung von Kulturkonzepten zum Zweck zeitgenössischer Kultur in der Stadt Wörgl zu fördern, dienen.
Ausstellungen, Vorträge, Versammlungen und gesellige ZusammenkünfteDurchführung von kulturellen Veranstaltungen aller ArtDurchführung der Gastronomie + Catering bei VeranstaltungenProjektierung, Organisation und Abwicklung von Kulturprojekten aller ArtVermittlung und Betreuung von Künstler/innen und Musiker/innenHerausgabe einer Vereinszeitung sowie sonstiger PublikationenVerleih von Technik, Licht und sonstigen Zubehör für Veranstaltungen
Beitrittsgebühren und Mitglieds- und FörderbeiträgeErträgnisse aus VeranstaltungenErträgnisse aus Projektierung, Organisation und Abwicklung von Kulturprojekten aller ArtErträgnisse aus Verleih- und Vermietung aller ArtSpenden, Sponsoring, Geschenke, Sammlungen, Vermächtnisse und sonstige ZuwendungenErträgnisse aus Betreuung und Vermittlung von Künstler/innen und Musiker/innenErträgnisse aus der Gastronomie bei VeranstaltungenErträgnisse aus Anzeigen- und InseratverkäufenSubventionen von Stadt, Land und Bund
(2) Ordentliche Mitglieder sind jene Kulturinteressierten, die einen jährlichen Mitgliedsbeitrag bezahlen oder sich voll an der Vereinsarbeit beteiligen.
Fördernde Mitglieder sind solche, die die Vereinstätigkeit vor allem durch Zahlung eines erhöhten Mitgliedsbeitrags, einer Beitrittsgebühr oder eines Jahresbeitrages fördern. Ehrenmitglieder sind Personen, die hiezu wegen besonderer Verdienste um den Verein ernannt werden.
Mitglieder des Vereins können alle physischen Personen sowie juristische Personen und rechtsfähige Personengesellschaften werden.Über die Aufnahme von ordentlichen und außerordentlichen Mitgliedern entscheidet der Vorstand. Die Aufnahme kann ohne Angabe von Gründen verweigert werden.
Bis zur Entstehung des Vereins erfolgt die vorläufige Aufnahme von ordentlichen und außerordentlichen Mitgliedern durch die Vereinsgründer, im Fall eines bereits bestellten Vorstands durch diesen. Diese Mitgliedschaft wird erst mit Entstehung des Vereins wirksam. Wird ein Vorstand erst nach Entstehung des Vereins bestellt, erfolgt auch die (definitive) Aufnahme ordentlicher und außerordentlicher Mitglieder bis dahin durch die Gründer/innen des Vereins. Die Ernennung zum Ehrenmitglied erfolgt auf Antrag des Vorstands durch die Generalversammlung.
(2) Der Austritt kann nur zumMonatsende erfolgen. Er muss dem Vorstand mindestens einen Monat vorher schriftlich mitgeteilt werden. Erfolgt die Anzeige verspätet, so ist sie erst zum nächsten Austrittstermin wirksam. Für die Rechtzeitigkeit ist das Datum der Postaufgabe maßgeblich.
(4) Der Ausschluss eines Mitglieds aus dem Verein kann vom Vorstand auch wegen grober Verletzung anderer Mitgliedspflichten, wegen unehrenhaften Verhaltens oder wegen Schädigung des Vereines in der Öffentlichkeit verfügt werden.
(1) Die Mitglieder sind berechtigt, alle Veranstaltungen des Vereins zu besuchen und das Angebot des Vereins in Anspruch zu nehmen. Das Stimmrecht in der Generalversammlung sowie das aktive und passive Wahlrecht steht nur den ordentlichen und den Ehrenmitgliedern zu.
Organe des Vereins sind die Generalversammlung (§§ 9 und 10), der Vorstand (§§ 11 bis 13), die Rechnungsprüfer/innen (§ 14) und das Schiedsgericht (§ 15).
(1) Die Generalversammlung ist die „Mitgliederversammlung" im Sinne des Vereinsgesetzes 2002. Eine ordentliche Generalversammlung findetalle 3 Jahre in den ersten 6 Monaten statt und ist abgestimmt auf die Funktionsdauer des Vorstands nach § 11 Abs 3
Beschluss des Vorstands oder der ordentlichen Generalversammlung,schriftlichen Antrag von mindestens einem Zehntel der Mitglieder,Verlangen der/eines Rechnungsprüfer/s bzw. der/einer Rechnungsprüferin (§ 21 Abs. 5 erster Satz VereinsG),Beschluss eines/einer Rechnungsprüfers/in (§ 21 Abs. 5 zweiter Satz VereinsG, § 11 Abs. 2 dritter Satz dieser Statuten),Beschluss eines/r gerichtlich bestellten Kurators/in (§ 11 Abs. 2 letzter Satz dieser Statuten)binnen vier Wochen statt.
(3) Sowohl zu den ordentlichen wie auch zu den außerordentlichen Generalversammlungen sind alle Mitglieder mindestens zwei Wochen vor dem Termin schriftlich, mittels Telefax oder per E-Mail (an die vom Mitglied dem Verein bekanntgegebene Fax-Nummer oder E-Mail-Adresse) einzuladen. Die Anberaumung der Generalversammlung hat unter Angabe der Tagesordnung zu erfolgen. Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand (Abs. 1 und Abs. 2 lit. a – c), durch die/einen Rechnungsprüfer bzw. der/einer Rechnungsprüferin (Abs. 2 lit. d) oder durch eine/n gerichtlich bestellte/n Kurator/in (Abs. 2 lit. d).
(9) Den Vorsitz in der Generalversammlung führt der/die Obmann/Obfrau, in dessen/deren Verhinderung einer seiner Stellvertreter/innen. Wenn auch diese verhindert sind, so führt das an Jahren älteste anwesende Vorstandsmitglied den Vorsitz.
Beschlussfassung über den Voranschlag; Entgegennahme und Genehmigung des Rechenschaftsberichts und des Rechnungsabschlusses unter Einbindung der Rechnungsprüfer/innen;Wahl und Enthebung der Mitglieder des Vorstands und der Rechnungsprüfer;Genehmigung von Rechtsgeschäften zwischen Rechnungsprüfern/innen und Verein;Entlastung des Vorstands;Festsetzung der Höhe der Beitrittsgebühr und der Mitgliedsbeiträge für ordentliche und für außerordentliche Mitglieder;Verleihung und Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft;Beschlussfassung über Statutenänderungen und die freiwillige Auflösung des Vereins;Beratung und Beschlussfassung über sonstige auf der Tagesordnung stehende Fragen.
(1) Der Vorstand besteht aus vier Mitgliedern, und zwar aus Obmann/Obfrau und ein Stellvertreter/innen, Schriftführer/in sowie Kassier/in.
(2) Der Vorstand wird von der Generalversammlung gewählt. Der Vorstand hat bei Ausscheiden eines gewählten Mitglieds das Recht, an seine Stelle ein anderes wählbares Mitglied zu kooptieren, wozu die nachträgliche Genehmigung in der nächstfolgenden Generalversammlung einzuholen ist. Fällt der Vorstand ohne Selbstergänzung durch Kooptierung überhaupt oder auf unvorhersehbar lange Zeit aus, so ist jede/r Rechnungsprüfer/in verpflichtet, unverzüglich eine außerordentliche Generalversammlung zum Zweck der Neuwahl eines Vorstands einzuberufen. Sollten auch die Rechnungsprüfer/innen handlungsunfähig sein, hat jedes ordentliche Mitglied, das die Notsituation erkennt, unverzüglich die Bestellung eines/r Kurators/in beim zuständigen Gericht zu beantragen, der umgehend eine außerordentliche Generalversammlung einzuberufen hat.
(3) Die Funktionsperiode des Vorstands beträgtdrei Jahre; Wiederwahl ist möglich. Jede Funktion im Vorstand ist persönlich auszuüben.
(10)Die Vorstandsmitglieder können jederzeit schriftlich ihren Rücktritt erklären. Die Rücktrittserklärung ist an den Vorstand, im Falle des Rücktritts des gesamten Vorstands an die Generalversammlung zu richten. Der Rücktritt wird erst mit Wahl bzw. Kooptierung (Abs. 2) eines/r Nachfolgers/in wirksam.
(7) Aufnahme von Angestellten/innen des Vereins.
(1) Zwei Rechnungsprüfer/innen werden von der Generalversammlung auf die Dauer vondrei Jahren gewählt. Wiederwahl ist möglich. Die Rechnungsprüfer dürfen keinem Organ – mit Ausnahme der Generalversammlung – angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Prüfung ist.
(3) Rechtsgeschäfte zwischen Rechnungsprüfern/innen und Verein bedürfen der Genehmigung durch die Generalversammlung. Im Übrigen gelten für die Rechnungsprüfer/innen die Bestimmungen des § 11 Abs. 8 bis 10 sinngemäß.
(2) Das Schiedsgericht setzt sich aus drei ordentlichen Vereinsmitgliedern zusammen. Es wird derart gebildet, dass ein Streitteil dem Vorstand ein Mitglied als Schiedsrichter/in schriftlich namhaft macht. Über Aufforderung durch den Vorstand binnen sieben Tagen macht der andere Streitteil innerhalb von 14 Tagen seinerseits ein Mitglied des Schiedsgerichts namhaft. Nach Verständigung durch den Vorstand innerhalb von sieben Tagen wählen die namhaft gemachten Schiedsrichter binnen weiterer 14 Tage ein drittes ordentliches Mitglied zum/zur Vorsitzenden des Schiedsgerichts. Bei Stimmengleichheit entscheidet unter den Vorgeschlagenen das Los. Die Mitglieder des Schiedsgerichts dürfen keinem Organ – mit Ausnahme der Generalversammlung – angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Streitigkeit ist.
(2) Diese Generalversammlung hat auch – sofern Vereinsvermögen vorhanden ist – über die Abwicklung zu beschließen. Insbesondere hat sie eine/n Abwickler/in zu berufen und Beschluss darüber zu fassen, wem dieser das nach Abdeckung der Passiven verbleibende Vereinsvermögen zu übertragen hat. Dieses Vermögen ist für gemeinnützige Zwecke im Sinne der §§ 34 und folgende BAO zu verwenden. Dies gilt auch für den Fall, dass die Gemeinnützigkeit entfällt.