Source: http://www.frag-einen-anwalt.de/Gebuehren-fuer-Steuerberater--f5816.html
Timestamp: 2016-10-22 23:47:41
Document Index: 83036588

Matched Legal Cases: ['§ 14', '§ 13', '§ 13', '§ 23', '§ 40', '§ 44', '§ 45']

Gebühren für Steuerberater (Steuerrecht) - frag-einen-anwalt.de Hilfe & Kontakt
18.07.2005 12:12 | Preis: ***,00 € |
gibt es in der Gebührenverordnung für Steuerberater auch Möglichkeit in außergerichtlichen Angelegenheiten auch Pauschalvergütungen und niedrigere Zeitvergütungen zu vereinbaren?
D.h. könnte ich mit einem Steuerberater auch eine Zeitvergütung (unabhängig vom Gegenstandswert) von xx Euro pro Stunde vereinbaren, so dass keine Gebühr aus dem Gegenstandswert berechnet wird?
Sofern vorhanden bitte ich Sie - mir diese Vorschriften aus der Gebührenordnung für Steuerberater zu benennen!!
Bei Rechtsanwälten ist dies ja möglich (siehe beigefügte Anfrage)
Betreff: Rechtsanwaltsgebührenordnung
geschrieben am 23.02.2005 18:22:00
AntwortBetreff: >Rechtsanwaltsgebührenordnung
23.02.2005 18:38:59
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geschrieben am 23.02.2005 18:49:41
geschrieben am 23.02.2005 19:09:08
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18.07.2005 | 12:41
1. Nach § 14 StBGebV werden Pauschalhonorarvereinbarungen zugelassen. Diese sind nur jedoch nur wirksam, wenn sie schriftlich vereinbart sind und mindestens für die Dauer eines Jahres abgeschlossen werden. Auch ist die Vereinbarung eines Pauschalhonorars in folgenden Fällen unzulässig:
nicht jährlich abzugebende Steuererklärungen
Tätigkeiten in förmlichen Verfahren
2. Die Zeitgebühr ist in § 13 StBGebV geregelt. Die Angelegenheit ist hiernach ist zu berechnen
a) in den Fällen, in denen diese Verordnung dies vorsieht,
b) wenn keine genügenden Anhaltspunkte für eine Schätzung des Gegenstandswerts vorliegen; nach § 13 Abs.2 StBGebV ist sie ausgeschlossen für Tätigkeiten nach § 23 sowie für die Vertretung im außergerichtlichen Rechtsbehelfsverfahren (§§ 40 bis 43), im Verwaltungs- vollstreckungsverfahren (§ 44) und in gerichtlichen und anderen Verfahren (§§ 45, 46).Sie beträgt 19 bis 46 Euro Abschließend ist festzuhalten, dass eine Pauschalhonorarvereinbarung angemessen sein muss. Sie darf insbesondere nicht zur Gebührenunterschreitung mißbraucht werden.
Stellt sich also heraus, dass diese unangemessen ist, so handelt es sich um eine berufswidrige Vereinbarung. Bei der Abrechnung einer Zeitgebühr sind die obigen Ausschlusstatbestände zu beachten.
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