Source: http://www.stgb-online.de/freiheit.html
Timestamp: 2018-08-19 21:02:13
Document Index: 351417531

Matched Legal Cases: ['§ 234', '§ 49', '§ 237', '§ 49', '§ 226', 'BGH', '§ 240', 'BGH', '§ 239', 'BGH', '§ 239', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Vorschriften, §§ 234 - 241a StGB
Achtzehnter Abschnitt:
[Menschenraub]
(1) Wer sich eines Menschen mit Gewalt, durch Drohung mit einem empfindlichen Übel oder durch List bemächtigt, um ihn in hilfloser Lage auszusetzen, in Sklaverei oder Leibeigenschaft zu bringen oder dem Dienst in einer militärischen oder militärähnlichen Einrichtung im Ausland zuzuführen, wird mit Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr bestraft.
[Verschleppung]
(1) Wer einen anderen durch List, Drohung oder Gewalt in ein Gebiet außerhalb des räumlichen Geltungsbereichs dieses Gesetzes verbringt oder veranlaßt, sich dorthin zu begeben, oder davon abhält, von dort zurückzukehren, und dadurch der Gefahr aussetzt, aus politischen Gründen verfolgt zu werden und hierbei im Widerspruch zu rechtsstaatlichen Grundsätzen durch Gewaltoder Willkürmaßnahmen Schaden an Leib oder Leben zu erleiden, der Freiheit beraubt oder in seiner beruflichen oder wirtschaftlichen Stellung empfindlich beeinträchtigt zu werden, wird mit Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr bestraft.
[Entziehung Minderjähriger]
den Eltern, einem Elternteil, dem Vormund oder dem Pfleger entzieht oder vorenthählt.
im Ausland vorenthählt, nachdem es dorthin verbracht worden ist oder es sich dorthin begeben hat.
(6) In minder schweren Fällen des Absatzes 4 ist auf Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren, in minder schwereb Fällen des Absatzes 5 auf Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren zu erkennen.
[Kinderhandel]
(1) Wer sein noch nicht vierzehn Jahre altes Kind unter grober Vernachlässigung der Fürsorge- oder Erziehungspflicht einem anderen auf Dauer überläßt und dabei gegen Entgelt oder in der Absicht handelt, sich oder einen Dritten zu bereichern, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. Ebenso wird bestraft, wer in den Fällen des Satzes 1 das Kind auf Dauer bei sich aufnimmt und dafür ein Entgelt gewährt.
und dabei gegen Entgelt oder in der Absicht handelt, sich oder einen Dritten zu bereichern, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. Bewirkt der Täter in den Fällen des Satzes 1, daß die vermittelte Person in das Inland oder in das Ausland verbracht wird, so ist die Strafe Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren ode Geldstrafe.
(5) In den Fällen des Absatzes 1 kann das Gericht bei Beteiligten und in den Fällen des Absatzes 2 bei Teilnehmern, deren Schuld unter Berücksichtigung des körperlichen oder seelischen Wohls des Kindes oder der vermittelten Person gering ist, die Strafe nach seinem Ermessen mildern (§ 49 Abs.2) oder von Strafe nach den Absätzen 1 bis 3 absehen.
§§ 237 und 238 (aufgehoben)
[Freiheitsberaubung]
durch die Tat oder eine während der Tat begangene Handlung eine schwere Gesundheitsschädigung des Opfers versacht
(4) Verursacht der Täter durch die Tat oder eine während der Tat begangene Handlung den Tod des Opfers, so ist die Strafe Freiheitsstrafe nicht unter drei Jahren. (5) In minder schweren Fällen des Absatzes 3 ist auf Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren, in minder schweren Fällen des Absatzes 4 auf Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren zu erkennen.
[Erpresserischer Menschenraub]
(4) Das Gericht kann die Strafe nach § 49 Abs.1 mildern, wenn der Täter das Opfer unter Verzicht auf die erstrebte Leistung in dessen Lebenskreis zurückgelangen läßt. Tritt dieser Erfolg ohne Zutun des Täters ein, so genügt sein ernsthaftes Bemühen, den Erfolg zu erreichen.
[Geiselnahme]
(1) Wer einen Menschen entführt oder sich eines Menschen bem&au4ml;chtigt, um ihn oder einen Dritten durch die Drohung mit dem Tod oder einer schweren Körperverletzung (§ 226) des Opfers oder mit dessen Freiheitsentziehung von über einer Woche Dauer zu einer Handlung, Duldung oder Unterlassung zu nötigen, oder wer die von ihm durch eine solche Handlung geschaffene Lage eines Menschen zu einer solchen Nötigung ausnutzt, wird mit Freiheitsstrafe nicht unter fünf Jahren bestraft.
[Nötigung]
(4) In besonders schween Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren. Ein besonders schwerer Fall liegt in der Regel vor, wenn der Täter
[Bedrohung]
[Politische Verdächtigung]
Angedrohtes Übel durch Dritten (Urteil BGH)
Blockade als Gewalt Im Sinne des § 240 (Urteil KG Berlin)
Nötigung beim Castor Transport (Urteil BGH)
Stehblockade als Gewalt (Urteil OLG Naumburg)
Straßenblockade als Gewalt (Urteil OLG Karlsruhe)
Vorraussetzung § 239b (Urteil BGH)
Vorraussetzungen § 239b II (Urteil BGH)
Entführung durch List (Urteil BGH)
Erpresserischer Menschenraub (Urteil BGH)
Kindesentziehung trotz Sorgerechts (Urteil BGH)