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Timestamp: 2016-10-23 20:35:53
Document Index: 17673212

Matched Legal Cases: ['BGE', 'Art. 44', 'BGE', 'Art. 19', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 66']

8C_484/2014 (01.04.2015)
8C_484/2014 � � Urteil vom 1. April 2015
Beschwerde gegen den Entscheid des Kantonsgerichts Luzern vom 14. Mai 2014.
Die 1965 geborene A.________ war seit 1999 bei der B.________ AG, als Bedienerperson angestellt und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen die Folgen von Unf�llen versichert. Am 26. August 2010 kam der vom Ehemann gelenkte Personenwagen in einer Kurve von der Strasse ab und prallte in einen Telefonmast, worauf sich das Fahrzeug mehrfach �berschlug (vgl. Schadenmeldung UVG vom 7. Oktober 2010 sowie Rapport der Legione Carabinieri C.________, Stazione D.________, vom 18. Dezember 2010). Dr. E.________, Ospedale F.________, wohin die Versicherte eingeliefert worden war, diagnostizierte bei Austritt am 4. September 2010 eine "Frattura della clavicula" an der rechten Schulter und eine radiologisch durch ein entsprechendes Korrelat nicht nachgewiesene "Distorsione cervicale" (vgl. auch Berichte der Dr. med. G.________, Ospedale F.________ [undatiert], sowie Dr. med. H.________, Specialista in Ortopedia e Traumatologia, vom 8. September 2010). Nach weiteren Abkl�rungen gelangte die SUVA mit Verf�gung vom 13. September 2012 zum Schluss, dass die Nasenscheidewandverkr�mmung und Geruchsst�rung (Hyposmie) nicht mit dem Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit auf den Unfall vom 26. August 2010 zur�ckzuf�hren seien. Eine Einsprache wies sie ab (Einspracheentscheid vom 14. November 2012). Mit einer weiteren Verf�gung vom 9. April 2013 er�ffnete sie der Versicherten gest�tzt auf den kreis�rztlichen Bericht des med. pract. I.________, Facharzt f�r Chirurgie FMH, vom 9. November 2012 die Einstellung der Leistungen auf den 30. April 2013 und verneinte zugleich einen Anspruch auf Invalidenrente und Integrit�tsentsch�digung. Zur Begr�ndung gab sie an, die geklagten Beschwerden (diffuse Schulterschmerzproblematik unklarer Genese; Verdacht auf Status nach Commotio cerebri mit postkontusioneller Hyposmie; Distorion und Kontusion der Halswirbels�ule [HWS]) st�nden nicht in einem ad�quaten Kausalzusammenhang zum versicherten Ereignis. Daran hielt sie auf Einsprache hin fest (Einspracheentscheid vom 1. Juli 2013).
Gegen die genannten Einspracheentscheide liess A.________ Beschwerden einreichen. Das Kantonsgericht Luzern vereinigte die Verfahren und wies die eingelegten Rechtsmittel mit Entscheid vom 14. Mai 2014 ab.
Mit Beschwerde l�sst A.________ beantragen, unter Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheids sei die SUVA zu verpflichten, den Sachverhalt mittels technischer/biomechanischer Expertisen bzw. die nat�rliche Kausalit�t mittels neutralem medizinischem Gutachten abzukl�ren, und sie habe die Leistungen weiterhin auszurichten; eventuell sei die Vorinstanz zu verpflichten, die nat�rliche und ad�quate Kausalit�t anzuerkennen.
2.1.�Die vom Unfallversicherer einmal anerkannte Leistungspflicht entf�llt erst, wenn dieser nachweist, dass der Gesundheitszustand erreicht ist, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo ante) oder wie er sich nach dem schicksalsm�ssigen Verlauf eines krankhaften Vorzustandes auch ohne Unfall fr�her oder sp�ter eingestellt h�tte (Status quo sine; RKUV 1994 Nr. U 206 S. 328 f., U 180/93 E. 3b mit Hinweisen). Trifft ein Unfall auf einen vorgesch�digten K�rper und steht aus �rztlicher Sicht fest, dass weder der Status quo ante noch der Status quo sine je wieder erreicht werden k�nnen, so spricht die Rechtsprechung von einer richtunggebenden Verschlimmerung (vgl. RUMO-JUNGO/HOLZER, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, Bundesgesetz �ber die Unfallversicherung [UVG], 4. Aufl., Z�rich/Basel/Genf 2012, S. 54 mit Hinweis auf das Urteil 8C_467/2007 vom 25. Oktober 2007 E. 3.1).
2.2.1.�Ob zwischen einem sch�digenden Ereignis und einer gesundheitlichen St�rung ein nat�rlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, wor�ber die Verwaltung bzw. im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweisw�rdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht �blichen Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse M�glichkeit eines Zusammenhangs gen�gt f�r die Begr�ndung eines Leistungsanspruches nicht (BGE 119 V 338 E. 1, 118 V 289 E. 1b, je mit Hinweisen).
2.2.2.�In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, dass bei Entscheiden gest�tzt auf versicherungsinterne �rztliche Beurteilungen, die im Wesentlichen oder ausschliesslich aus dem Verfahren vor dem Sozialversicherungstr�ger stammen, an die Beweisw�rdigung strenge Anforderungen zu stellen sind. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverl�ssigkeit und Schl�ssigkeit der �rztlichen Feststellungen, ist eine versicherungsexterne medizinische Begutachtung im Verfahren nach Art. 44 ATSG oder ein Gerichtsgutachten anzuordnen (BGE 135 V 465 E. 4 S. 467 ff., 122 V 157 E. 1d S. 162).
3.1.�Die Beschwerdef�hrerin benennt kein Aktenst�ck, woraus zu schliessen w�re, dass im Zeitpunkt des Fallabschlusses (30. April 2013) von der Fortsetzung der �rztlichen Behandlung noch eine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes h�tte erwartet werden k�nnen (vgl. Art. 19 Abs. 1 Satz 1 UVG). Die Vorinstanz hat gest�tzt auf die zutreffend zitierte Rechtsprechung (vgl. BGE 134 V 109 E. 3 bis 6 S. 112 ff. [1 S. 4 unten]) sowie anhand der einl�sslich dargestellten medizinischen Aktenlage festgehalten, dass eine ins Gewicht fallende Besserung nicht mehr zu erwarten war. Das Bundesgericht verweist in diesem Kontext vollumf�nglich auf die nicht zu beanstandenden Erw�gungen im angefochtenen Entscheid, welchen nichts beizuf�gen ist.
3.2.�Die Vorinstanz hat weiter gepr�ft, ob der Unfall vom 26. August 2010 und die dabei erlittenen Verletzungen nat�rlich kausale Ursache der geltend gemachten Geruchsst�rung waren. Sie hat die Frage mit einl�sslicher Begr�ndung verneint. Was die Beschwerdef�hrerin in Wiederholung der kantonalen Beschwerde vorbringt, ist nicht stichhaltig. Zur Verdeutlichung der vorinstanzlichen Erw�gungen ist darauf hinzuweisen, dass Dr. med. J.________, HNO Praxis, (Bericht vom 14. Juni 2012), zwar festhielt, am wahrscheinlichsten habe durch das Coup-contre-Coup-Problem das olfaktorische System an der Sch�delbasis Schaden genommen; er machte diese Annahme indessen vom Nachweis abh�ngig, dass die Filiae olfactori zerrissen wurden. Auf dem Bild der von ihm empfohlenen, am 26. Juni 2012 durchgef�hrten Computertomografie war keine fassbare Pathologie an der Sch�delbasis oder am olfaktorischen System zu ersehen (Bericht des Spitals K.________ vom 26. Juni 2012). Damit stehen die schl�ssigen Darlegungen des SUVA-Kreisarztes med. pract. I.________, entgegen der Ansicht der Beschwerdef�hrerin, in keinem Widerspruch zur diesbez�glichen medizinischen Aktenlage, worin sich nirgends die vorbehaltlose Ansicht einer �berwiegend wahrscheinlichen Unfallkausalit�t der Geruchsst�rung findet. Zudem spricht auch der Umstand, dass die Versicherte erstmals gegen�ber Dr. med. L.________, Spezialarzt FMH f�r Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten, Hals- und Gesichtschirurgie, darauf hinwies, ihre Geruchswahrnehmung sei seit dem Unfall vom 26. August 2010 deutlich eingeschr�nkt gewesen, gegen eine unfallbedingte Sch�digung (Berichte vom 4. M�rz und 1. April 2011). Abschliessend ist in Wiederholung der nicht zu beanstandenden vorinstanzlichen Erw�gungen darauf hinzuweisen, dass die versicherte Person hinsichtlich der Frage, ob ein Kausalzusammenhang �berhaupt jemals gegeben war, beweisbelastet ist (vgl. RUMO-JUNGO/HOLZER, a.a.O., S. 54). Daher hat das kantonale Gericht zu Recht festgestellt, dass ein nat�rlicher Kausalzusammenhang zwischen der Hyposmie und dem Autounfall nicht �berwiegend wahrscheinlich ist und die SUVA von weiteren Abkl�rungen absehen durfte, zumal davon keine neuen Erkenntnisse mehr zu erwarten gewesen w�ren.
3.3.1.�Das kantonale Gericht hat weiter erwogen, dass der Versicherte beim Unfall vom 26. August 2010 eine Clavicula- (Schl�sselbein) -Fraktur an der rechten Schulter erlitten habe. Zun�chst habe sich eine Pseudarthrose (Scheingelenk an Bruchstellen von Knochen bei ausbleibender Heilung) entwickelt, die gem�ss Bericht des behandelnden Dr. med. M.________, Spital K.________, vom 13. Juli 2011 radiologisch nunmehr vollst�ndig konsolidiert gewesen sei. Die von diesem Arzt danach vorgenommenen invasiven Massnahmen und deren Folgen (Vernarbungen) seien, wie Kreisarzt med. pract. I.________ in �bereinstimmung mit dem Hausarzt (vgl. Telefonnotiz vom 31. Oktober 2012) �berzeugend dargelegt habe (vgl. Bericht vom 9. November 2012), auf die vorbestehende, durch den Unfall traumatisierte Acromioclavicular- (AC) -Gelenksarthrose an der rechten Schulter zur�ckzuf�hren. Weiter k�nne offen bleiben, ob die geltend gemachten, klinisch/radiologisch nicht objektivierbaren Folgen des Schleudertraumas der HWS bzw. der leichten Commotio cerebri ohne organisches Korrelat und die psychiatrischen Befunde (rezidivierende depressive St�rung [ICD-10: F33.1]; teilremittierte posttraumatische Belastungsst�rung [ICD-10: F43.1]) in einem nat�rlichen Kausalzusammenhang mit dem Unfall vom 26. August 2010 st�nden, zumal die nach den Regeln der sogenannten Schleudertrauma-Praxis (BGE 134 V 109; 117 V 359) zu pr�fende Ad�quanz zu verneinen sei.
3.3.2.�Die Beschwerdef�hrerin macht im Wesentlichen geltend, med. pract. I.________ gehe davon aus, die vorbestehende AC-Gelenksarthrose sei beim Unfall traumatisiert worden und die Behandlung sei nicht abgeschlossen gewesen. Erst im Bericht vom 9. November 2012 habe er die Kausalit�t verneint. �berhaupt habe die Vorinstanz die ihr obliegende Pflicht, den Sachverhalt umfassend zu w�rdigen, verletzt, indem sie zur Beurteilung der zur Diskussion stehenden Fragen haupts�chlich auf die widerspr�chlichen Ausk�nfte des med. pract. I.________ abgestellt habe. Weitere Abkl�rungen seien daher indiziert.
3.4.1.�Entgegen den Ausf�hrungen der Beschwerdef�hrerin versuchte der Kreisarzt den geklagten Beschwerden geeignet zu begegnen, indem er s�mtlichen Therapien den n�tigen Zeitbedarf einr�umte. Dahin gehend sind auch seine zus�tzlichen Abkl�rungen zu verstehen, bis sich schliesslich der behandelnde Orthop�de Dr. med. M.________ von weiteren Behandlungsmassnahmen keine Besserung mehr versprach. So sind alle Ausk�nfte des med. pract. I.________ hinsichtlich der Problematik am rechten Schultergelenk in sich stimmig. Er hielt zun�chst mehrfach fest, dass die von Dr. med. M.________ mit invasiven und anderen Massnahmen behandelte, vorbestandene und beim Unfall traumatisierte AC-Gelenksarthrose nichts mit der Schl�sselbeinfraktur zu tun habe (vgl. Berichte vom 19. Juli und 30. August 2011, sowie vom 29. Mai und 6. Juni 2012). Im Bericht vom 5. Juli 2012 wies er einzig darauf hin, dass die Br�ckensymptomatik noch nicht schl�ssig gekl�rt und die Ergebnisse der weiteren von Dr. med. M.________ propagierten chirurgischen Versorgung abzuwarten seien. Laut Bericht des Dr. med. M.________ vom 5. Oktober 2012 konnten von seinem Fachbereich (Orthop�die) her gesehen die Schmerzen der Patientin nicht gelindert werden, weshalb er eine station�re Schmerztherapie empfahl. Dem darauf folgenden Bericht des Zentrums N.________, vom 11. Oktober 2012 ist zu entnehmen, dass die Versicherte bereits im Februar 2005 an einem cervicalen Schmerzsyndrom litt. Vorliegend handle es sich demnach um ein bereits vorbestehendes Leiden im Sinne eines chronischen Schmerzsyndroms, w�hrend ein CTS rechts ausgeschlossen werden k�nne. Nach einer Standortbestimmung im Zentrum f�r Schmerzmedizin des Zentrums N.________ berichteten die �rzte am 19. Dezember 2012, die Versicherte zeige ein stark somatisiertes Schmerzbild. Angesichts der medizinischen Aktenlage, welche bereits vom kantonalen Gericht schl�ssig wiedergegeben wurde, ist entgegen der Auffassung der Beschwerdef�hrerin nicht zu beanstanden, dass der Kreisarzt in seinem Bericht vom 9. November 2012 schlussfolgerte, dass keine unfallbedingten Beschwerden mehr best�nden. Er ging zu diesem Zeitpunkt davon aus, dass der Status quo sine erreicht sei. Damit besteht keine Veranlassung, an seinen fach�rztlichen �usserungen und an der Verl�sslichkeit seiner Schlussfolgerungen hinsichtlich des Erreichens des Status quo sine (RKUV 1994 Nr. U 206 S. 326, U 180/93 E. 3b) zu zweifeln. Es besteht keine Notwendigkeit weiterer Abkl�rungen.
3.4.2.�Weiter ist nicht ersichtlich, inwiefern von zus�tzlichen medizinischen Abkl�rungen in Bezug auf die geltend gemachten, aus dem Schleudertrauma der HWS abgeleiteten Nacken-Schulter-Arm-Hand-Beschwerden rechts neue Erkenntnisse zu erwarten w�ren. Auch in diesem Punkt verweist das Bundesgericht auf die nicht zu beanstandenden Erw�gungen des kantonalen Gerichts, wonach ausweislich der medizinischen Akten weder echtzeitlich noch im Zeitpunkt der Leistungseinstellung (30. April 2013) medizinisch ein unfallbedingter objektivierbarer Befund festgestellt werden konnte.
3.5.1.�Mit Blick auf die k�rperlich geklagten Leiden, die die Beschwerdef�hrerin aus dem erlittenen Schleudertrauma der HWS ableitet, konnte aus �rztlicher Sicht kein wesentliches organisches Korrelat gefunden werden, mit dem die geltend gemachte Arbeitsunf�higkeit zu begr�nden w�re. Die Vorinstanz wendete zu Recht die Schleudertrauma-Praxis an und verneinte die ad�quate Kausalit�t der Beschwerden, was nicht zu beanstanden ist:
3.5.2.�Das kantonale Gericht hat den Unfall zutreffend dem Bereich der mittelschweren Ereignisse im engeren Sinn zugeordnet. Diese Einsch�tzung steht entgegen der Auffassung der Beschwerdef�hrerin in �bereinstimmung mit anderen vergleichbaren, vom Bundesgericht beurteilten F�llen (vgl. die von RUMO-JUNGO/HOLZER, a.a.O., S. 65 zitierten Urteile). Von den daher weiter zu pr�fenden, objektiv fassbaren und unmittelbar mit dem Unfall in Zusammenhang stehenden oder als Folge davon erscheinenden Umst�nden, welche als massgebende Kriterien in die Gesamtw�rdigung einzubeziehen sind, kann gem�ss vorinstanzlichem Entscheid keines als erf�llt betrachtet werden, weshalb die ad�quate Kausalit�t zu verneinen sei.
3.5.3.�Was die Beschwerdef�hrerin vorbringt, dringt nicht durch. Das Bundesgericht hat das Kriterium der besonders dramatischen Begleitumst�nde oder der besonderen Eindr�cklichkeit in einem vom Unfallgeschehen her betrachtet vergleichbaren Fall mit dem Hinweis verneint, die versicherte Person verm�ge sich - wie vorliegend geltend gemacht wird an das Unfallgeschehen nicht zu erinnern (vgl. Urteil 8C_624/2010 vom 3. Dezember 2010 E. 4.2); daher ist der Hinweis darauf, die im Fond des Unfallwagens sitzenden Nichten seien schwer verletzt worden, nicht hilfreich. Weiter hat die Vorinstanz richtig festgehalten, dass die beim Unfall erlittenen Verletzungen (HWS-Distorsion und Claviculafraktur) nicht schwer oder von besonderer gewesen waren, zumal die Versicherte - entgegen ihren Vorbringen - ihre angestammte Arbeitst�tigkeit bei der B.________ AG gem�ss kreis�rztlichem Abschlussbericht des med. pract. I.________ vom 9. November 2012 (10/D/270 S. 5 unten) wieder vollzeitlich h�tte aufnehmen k�nnen (vgl. 1 S. 22 unten f.). Der Aufnahme einer Arbeitst�tigkeit standen gem�ss dem in E. 3.4.3 hievor Gesagten auch die psychiatrischen Befunde, soweit sie unfallbedingt sind, nicht entgegen. Die Beschwerdef�hrerin �bersieht zum einen, dass der Schl�sselbeinbruch trotz der sich zun�chst gebildeten Pseudarthrose nach den von Dr. med. M.________ durchgef�hrten invasiven Eingriffen folgenlos ausheilte, zum anderen, dass auch aus psychiatrischer Sicht kein unfallbedingt relevanter Befund mehr vorlag. Zu den �brigen unfallbezogenen Kriterien (fortgesetzt spezifische, belastende �rztliche Behandlung; erhebliche Beschwerden; �rztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert; schwieriger Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen; erhebliche Arbeitsunf�higkeit trotz ausgewiesener Anstrengungen; vgl. BGE 134 V 109 E. 10.3 S. 130) wird auf die nicht zu beanstandenden Erw�gungen im angefochtenen Entscheid verwiesen, welchen nichts beizuf�gen ist.
Zusammengefasst ist festzuhalten, dass die Beschwerdef�hrerin mangels eines erheblichen, auf den Unfall vom 26. August 2010 zur�ckzuf�hrenden Gesundheitsschadens keinen Anspruch auf Invalidenrente oder Integrit�tsentsch�digung hat.
Die Gerichtskosten sind der Beschwerdef�hrerin als unterliegender Partei aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 Abs. 1 BGG).
Die Gerichtskosten von Fr. 800.- werden der unterliegenden Beschwerdef�hrerin auferlegt.