Source: https://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:39399-2018:TEXT:DE:HTML
Timestamp: 2019-11-20 15:52:11
Document Index: 377160689

Matched Legal Cases: ['§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 7', '§ 7', '§ 45', '§ 45', '§ 45', '§ 45', '§ 47', '§ 47', '§ 47', '§ 46', '§ 21', '§ 7', '§ 47', '§ 47']

Dienstleistungen - 39399-2018 - TED Tenders Electronic Daily
Dienstleistungen - 39399-2018
27/01/2018 S19 Dienstleistungen - Auftragsbekanntmachung - Offenes Verfahren
Deutschland-Kiel: Öffentlicher Schienentransport/öffentliche Schienenbeförderung
2018/S 019-039399
Offizielle Bezeichnung: Land Schleswig-Holstein, Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus, vertreten durch die Nahverkehrsverbund Schleswig-Holstein GmbH (NAH.SH GmbH)
Postanschrift: Raiffeisenstraße 1
Kontaktstelle(n): Herr Jan Glienicke
E-Mail: ost@nah.sh
Telefon: +49 43166019-26
Hauptadresse: http://www.landesregierung.schleswig-holstein.de
Offizielle Bezeichnung: Freie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation (BWVI)
Postanschrift: Alter Steinweg 4
Hauptadresse: http://www.hamburg.de/bwvi/
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.entera1.de/128_pia/
Offizielle Bezeichnung: Nahverkehrsverbund Schleswig-Holstein GmbH (NAH.SH GmbH)
Vergabe von Schienenpersonennahverkehrsleistungen im E-Netz Ost des Landes Schleswig-Holstein
Gegenstand der Vergabe ist der SPNV im Elektronetz Ost des Landes Schleswig-Holstein. Vergeben werden die Produkte RE 8/80 (Lübeck – Hamburg), RB 85 (Puttgarden – Lübeck) und RB 86 (Lübeck-Travemünde – Lübeck). Der Angebotsumfang beträgt ca. 2,8 Mio. Nutz-km mit Zug und 1,4 Mio. Nutz-km per SEV Puttgarden – Lübeck.
Der Zuschlag erfolgt auf dasjenige Angebot, das die zu vergebenden Verkehrsleistungen vollständig umfasst und unter Berücksichtigung aller Umstände das wirtschaftlichste ist. Die Bewertung erfolgt nach dem in den Vergabeunterlagen vorgegebenen Bewertungsschema (Anlage 2 zu den Vergabeunterlagen: Kalkulationsschema). Der Auftrag enthält die Möglichkeit bis zu 8 zusätzliche elektrische Fahrzeuge zu beauftragen und dadurch sowie mit vorhandenen Fahrzeugen mögliche Mehrleistungen auf den vertraglichen sowie angrenzenden Strecken zu erbringen.
Der Bieter erbringt folgende Nachweise:
a) Er legt einen Auszug aus dem Berufs- oder Handelsregister vor; maßgeblich sind die Rechtsvorschriften des Landes, in dem der Bieter ansässig ist. Zulässig sind auch Ausdrucke aus dem elektronischen Handelsregister. Dabei ist der „aktuelle Ausdruck“ (AD) mit einem Überblick über alle derzeit gültigen Eintragungen oder der „chronologische Ausdruck“ (CD) mit allen Daten ab Umstellung auf elektronische Registerführung zu wählen.
b) Er legt eine zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe gültige Unternehmensgenehmigung nach § 6 Absatz 1 AEG vor oder weist nach, dass diese nicht benötigt wird, entweder durch Vorlage einer Unternehmensgenehmigung nach § 6f Absatz 1 AEG oder er legt dar, wie eine Genehmigung nach § 6 Absatz 1 AEG bis zur Betriebsaufnahme erlangt werden soll.
c) Er legt eine zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe gültige Sicherheitsbescheinigung nach § 7a Absatz 1 oder Absatz 4 AEG vor oder er stellt dar, dass eine Sicherheitsbescheinigung nach § 7a Absatz 1 oder Absatz 4 AEG bis zur Betriebsaufnahme erlangt wird.
Der Bieter hat seine wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit durch Einreichen folgender Unterlagen wie folgt nachzuweisen:
a) Bankerklärung nach § 45 Absatz 4 Nr. 1 VgV;
b) Vorlage der Prüfungsberichte über die Jahresabschlussprüfung der letzten drei vor der Abgabe des Angebotes abgeschlossenen Geschäftsjahre des Bieters, falls deren Veröffentlichung in dem Land, in dem der Bieter niedergelassen ist, gesetzlich vorgeschrieben ist, vgl. § 45 Absatz 4 Nr. 3 VgV. Ist der Prüfungsbericht des letzten abgeschlossenen Geschäftsjahres noch nicht fertiggestellt, so ist für dieses Geschäftsjahr eine Erklärung nach c) ausreichend;
c) Erklärungen nach § 45 Absatz 4 Nr. 4 VgV zum Gesamtumsatz und zum Umsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrags für die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, sofern die Informationen nicht bereits in den Nachweisen zu b) enthalten sind.
Kann der Bieter die unter den Buchstaben b) und c) genannten Nachweise nicht für seine letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre vorlegen, weil er seine Geschäftstätigkeit noch nicht so lange ausübt, sind die Nachweise für das/die abgeschlossene(n) Geschäftsjahr(e) seit Beginn der Geschäftstätigkeit vorzulegen. Darüber hinaus hat der Bieter eine Eigenerklärung darüber abzugeben, wann er seine Geschäftstätigkeit aufgenommen hat.
Zusätzlich erklärt der Bieter mit der Angebotsabgabe (vgl. Anlage 3 – Anschreiben zum Ange-bot),
c) dass die Finanzmittel auftragsbezogen zur Verfügung stehen und nicht vorrangig durch andere Rechte belastet sind;
d) dass der Bieter sich nicht im Insolvenzverfahren oder in Liquidation befindet.
Der Bieter kann seine wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit durch die Vorlage anderer vom Auftraggeber als geeignet angesehener Dokumente belegen, wenn er aus einem berechtigten Grund gehindert ist, die geforderten Unterlagen beizubringen (§ 45 Absatz 5 VgV).
Beruft sich ein Bieter zum Nachweis seiner finanziellen Leistungsfähigkeit auf diejenige eines Dritten, z. B. seiner Muttergesellschaft oder eines anderen verbundenen Unternehmens, so ist in diesem Falle die finanzielle Leistungsfähigkeit dieses anderen Unternehmens durch Vorlage der vorstehend verlangten Unterlagen und Erklärungen darzulegen (§ 47 Absatz 1 VgV). Zusätzlich hat sich die Muttergesellschaft bzw. das andere Unternehmen zu verpflichten, für die Auftragsausführung mit dem Bieter gemeinsam entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe zu haften (§ 47 Absatz 3 VgV); diese Verpflichtungserklärung, die die Muttergesellschaft bzw. das andere Unternehmen nicht einseitig widerrufen können darf, ist mit dem Angebot vorzulegen (§ 47 Absatz 1 VgV) (Anhang 3.3 zum Angebot).
a) Er legt Referenzen über von ihm (nicht notwendigerweise über den ganzen Zeitraum) erbrachte Leistungen im Schienenpersonenverkehr (ggf. auch U-Bahn-Verkehr) vor, mit Angaben zum bedienten Streckennetz und den Streckenlängen, Umfang der jeweiligen Leistungen, der Leistungszeit, der Zahl der eingesetzten elektrischen bzw. dieselbetriebenen Fahrzeuge sowie der öffentlichen oder privaten Auftraggeber (entweder durch eine Erklärung des betreffenden Auftraggebers oder im Wege der Eigenerklärung) (§ 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV); wegen der Besonderheiten einer Vergabe von SPNV-Leistungen und zur Sicherstellung eines ausreichenden Wettbewerbs werden auch einschlägige Dienstleistungen berücksichtigt, die mehr als drei Jahre zurückliegen; bzw. alternativ stellt er die Erfahrung seines Personals mit der Erbringung von Leistungen im Schienenpersonenverkehr dar (Eigenerklärung).
b) Er legt eine formlose Eigenerklärung zu Namen und Qualifikation der Personen, die für die Ausführung der betreffenden Dienstleistungen verantwortlich sein sollen (Eisenbahnbetriebsleiter und Stellvertreter sowie Qualifikation nach Eisenbahnbetriebsleiter-Prüfungsverordnung – EBPV) unter Beifügung des/der Prüfungszeugnisse nach § 21 EBPV vor.
c) Er stellt dar, wie er ein prozessorientiertes Instandhaltungssystem bis zur Betriebsaufnahme umzusetzen beabsichtigt, das § 7g AEG entspricht.
Bei der Beurteilung der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit einer Bietergemeinschaft wird die Bietergemeinschaft als Ganzes beurteilt. Die technische und berufliche Leistungsfähigkeit einzelner Mitglieder der Bietergemeinschaft reicht zur Annahme der Eignung der Bietergemeinschaft allerdings nur aus, wenn diese Mitglieder nach der internen Arbeitsverteilung für die Durchführung der fahrplanmäßigen Verkehrsleistungen zuständig sein sollen. Dies ist mit Angebotsabgabe darzulegen, wenn entsprechende Nachweise nur für einzelne Mitglieder der Bietergemeinschaft vorgelegt werden. Bietergemeinschaften legen grundsätzlich sämtliche Nachweise zur Eignung für jedes Mitglied der Gemeinschaft vor. Soweit die Nachweise Leistungen betreffen, die nach dem Angebot ausschließlich das jeweilige Mitglied der Bietergemeinschaft erbringt, gilt die Nachweispflicht ausnahmsweise nur für dieses Mitglied.
Verweist der Bieter zum Nachweis seiner technischen Leistungsfähigkeit auf einen Dritten (z. B. ein verbundenes Unternehmen oder einen Nachunternehmer), so hat der Bieter die fachliche Leistungsfähigkeit dieses anderen Unternehmens durch Vorlage der vorstehend genannten Nachweise und Erklärungen darzulegen. Darüber hinaus hat der Bieter durch Vorlage einer entsprechenden Vereinbarung mit dem Dritten, die dieser nicht einseitig auflösen kann, nachzuweisen, dass er tatsächlich über die Erfahrungen, Kenntnisse, Leistungen oder Einrichtungen des Dritten verfügen kann, vgl. § 47 Abs. 1 VgV. Der Bieter kann auf die berufliche Leistungsfähigkeit eines Dritten verweisen, diese kann er allerdings nur in Anspruch nehmen, wenn der Dritte auch die Leistungen erbringt, für die die Leistungsfähigkeit benötigt wird (§ 47 Abs. 1 Satz 3 VgV).
Tag: 07/09/2018
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 15/02/2019
Die Vergabeunterlagen sind im Internet unter dem oben unter Ziffer I.3) genannten Link frei zugänglich abrufbar; einer Abforderung bei der Vergabestelle bedarf es somit nicht. Um Rückfragen zu den Vergabeunterlagen stellen zu können, teilen die Bieter der Vergabestelle den Namen ihres Unternehmens, einen Benutzernamen und ihre E-Mail-Adresse mit. Als Benutzername ist der Nachname des Ansprechpartners auf Seiten des Bieters (mit großem Anfangsbuchstaben) zu wählen. Sie erhalten dann einen Zugang zu dem für Bieterrückfragen zur Verfügung stehenden geschützten Bereich des Portals. Die Rückfragen der Bieter und die Antworten der Vergabestelle werden in anonymisierter Form allen Bietern im Internet unter dem vorgenannten Link zur Verfügung gestellt, soweit in den Antworten wichtige Aufklärungen über die geforderte Leistung oder die Grundlagen der Preisermittlung gegeben werden. Die Bieter sind angehalten regelmäßig unter der angegebenen Internetadresse die aktuellen Bieterinformationen der Vergabestelle einzusehen. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sämtliche etwaigen Änderungen und Ergänzungen zu den Vergabeunterlagen ausschließlich im Internet unter dem angegebenen Link veröffentlicht werden.
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer bei dem Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus des Landes Schleswig-Holstein