Source: https://www.arbeitsrechtsanwaelte-hamburg.de/fuer-betriebsraete/personelle-massnahmen/
Timestamp: 2019-11-19 12:28:22
Document Index: 170462164

Matched Legal Cases: ['§ 99', '§ 99', '§ 99', '§ 99', '§ 101', '§ 99', '§ 102', '§ 102']

2_Personelle Maßnahmen – Arbeitnehmer Anwälte
Kompetenz in Hamburg und Kiel
Klaus Müller-Knapp
Jens Peter Hjort
Andreas Bufalica
Dr. Julian Richter
Christopher Kaempf
Marek Beck, LL.M.
Sabrina Burkart
Simon Dilcher
Sachverständige/Kosten
Bundesweite Kooperation
Referendariat bei uns
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2_Personelle Maßnahmenschmoe2018-09-21T10:22:26+01:00
Einstellungen, Versetzungen, Ein- und Umgruppierungen
Der Betriebsrat muss bei jeder Einstellung, Versetzung, Ein- und Umgruppierung von Arbeitnehmern gemäß § 99 Abs. 1 BetrVG beteiligt werden. Der Arbeitgeber muss den Betriebsrat vollständig über den personellen Vorgang informieren und die Zustimmung des Betriebsrates beantragen.
Verweigert der Betriebsrat seine Zustimmung gemäß § 99 Abs. 2 BetrVG, muss der Arbeitgeber sich nach § 99 Abs. 4 BetrVG die fehlende Zustimmung vom Arbeitsgericht ersetzen lassen. Ohne Zustimmung darf der Arbeitgeber die Maßnahme nicht durchführen.
Eine Verweigerung der Zustimmung durch den Betriebsrat ist nur dann erheblich, wenn sie schriftlich innerhalb 1 Woche nach dem Antrag des Arbeitgebers und unter Angabe von Gründen mit Bezugnahme auf den Katalog des § 99 Abs. 2 Nr. 1–6 BetrVG erfolgt.
Wird der Betriebsrat überhaupt nicht informiert oder beachtet der Arbeitgeber die Zustimmungsverweigerung nicht, kann der Betriebsrat seinerseits die Aufhebung der Einstellung oder Versetzung beantragen, § 101 BetrVG.
Bei der Ausübung der Rechte nach §§ 99, 101 BetrVG unterstützen wir den Betriebsrat durch anwaltlichen Rat und Vertretung im Arbeitsgerichtsverfahren.
Bei Kündigungen kann der Betriebsrat innerhalb einer Woche nach Information durch den Arbeitgeber schriftlich Widerspruch gegen die Kündigung nach § 102 Abs. 3 BetrVG einlegen. Allerdings verhindert der Widerspruch letztlich nicht die Kündigung. Der Widerspruch eröffnet aber dem Arbeitnehmer parallel zur Kündigungsschutzklage, die Weiterbeschäftigung nach § 102 Abs. 5 BetrVG bis zum rechtskräftigen Abschluss des Arbeitsgerichtsverfahrens zu verlangen.
Ihr Arbeitgeber hat Ihnen gekündigt?
Ein Grund zum Handeln!
Sie können kurzfristig einen Termin mit uns vereinbaren, und wir werden in einem persönlichen Gespräch den Sachverhalt ermitteln, die Rechtslage überprüfen und mit Ihnen zusammen entscheiden, welche rechtlichen Schritte einzuleiten sind.
Die Frist für eine Kündigungsschutzklage beträgt drei Wochen nach Erhalt der Kündigung. Danach kann nur noch in seltenen Ausnahmefällen etwas gegen die Kündigung unternommen werden.
Zur Wahrung Ihrer Interessen kann es auch richtig sein, eine außergerichtliche Einigung herbeizuführen. Dazu nehmen wir Kontakt mit Ihrem Arbeitgeber auf und führen in Ihrem Namen Verhandlungen.
Diese können beispielsweise zu einer angemessenen Abfindung führen.
Eine möglichst optimale Regelung für Sie zu treffen. Ist eine „friedliche“ Lösung trotz aller Bemühungen nicht herbeizuführen, vertreten wir Ihre Interessen durch alle Instanzen.
Wir informieren Sie über den aktuellen Stand des Verfahrens, nehmen Termine mit Ihnen wahr und führen, in Absprache mit Ihnen, die gesamte Korrespondenz.