Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NJW-RR%202003,%20960
Timestamp: 2019-10-22 15:28:51
Document Index: 265564058

Matched Legal Cases: ['§ 254', '§ 648', '§ 823', 'BGH', '§ 254', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

OLG Bamberg, 10.02.2003 - 4 U 150/02 - dejure.org
https://dejure.org/2003,3226
OLG Bamberg, 10.02.2003 - 4 U 150/02 (https://dejure.org/2003,3226)
OLG Bamberg, Entscheidung vom 10.02.2003 - 4 U 150/02 (https://dejure.org/2003,3226)
OLG Bamberg, Entscheidung vom 10. Februar 2003 - 4 U 150/02 (https://dejure.org/2003,3226)
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Schadensersatzanspruch gegen einen Geschäftsführer einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) wegen unterlassener Weiterleitung von Baugeld; Ablehnung eines Antrags auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens mangels Masse; Verurteilung wegen fahrlässigen Bankrotts; ...
BGB § 254; BGB § 648a; BGB § 823 Abs. 2
Schadensersatz wegen unterlassener Weiterleitung von Baugeld; Haftung des Geschäftsführers der insolventen Baufirma
Geschäftsführer haftet für ordnungsgemäße Verwendung des Baugelds
Zweckwidrige Verwendung von Baugeld: Wann liegt Vorsatz vor? (IBR 2003, 419)
LG Würzburg, 18.07.2002 - 14 O 1958/01
NJW-RR 2003, 960
NZBau 2003, 680
BauR 2003, 1056
vgl. BGH, Urteil vom 8. Oktober 1985 - VI ZR 114/84 -, juris, Rn. 14; OLG Bamberg, Urteil vom 10. Februar 2003 - 4 U 150/02 -, NJW-RR 2003, 960; Lorenz, in: BeckOK BGB, Stand: 1. August 2019, § 254 Rn. 14.
Andererseits muss ein in der Baubranche tätiger Unternehmer auch wissen, dass bei größeren Bauvorhaben, aber auch bei der Errichtung von Einfamilienhäusern durch einzelne Familien, die Finanzierung durch grundpfandrechtlich abgesicherte Fremdmittel erfolgt (BGH…, Urteil vom 13.12.2001, a.a.O.; OLG Bamberg, Urteil vom 10.02.2003, 4 U 150/02, BauR 2003, 1056;… Kniffka/Koeble, a.a.O. m.w.N.).
OLG Frankfurt, 23.06.2009 - 5 U 89/08
Auslegung der Satzung einer Aktiengesellschaft: Zeitpunkt für den "record date"
Nach der Rechtsprechung des BGH ist es im Zivilprozess wegen Rechtsmissbrauchs unzulässig, eine Behauptung ohne greifbare Anhaltspunkte für das Vorliegen eines bestimmten Sachverhaltes willkürlich aufs Geratewohl, gleichsam ins Blaue hinein aufzustellen, bei der Annahme eines solchen missbräuchlichen Verhaltens ist allerdings Zurückhaltung geboten, weil es einer Partei oft nicht erspart bleiben wird, Tatsachen zu behaupten, über die sie keine genauen Kenntnisse haben kann, die sie nach Lage der Dinge aber für wahrscheinlich hält, in der Regel wird nur das Fehlen jeglicher tatsächlicher Anhaltspunkte den Vorwurf einer Behauptung ins Blaue hinein rechtfertigen können (vgl. BGH, Urteil vom 20. September 2002 - V ZR 170/01, NJW-RR 2003, 960, Juris Rdz. 9).