Source: http://www.tanzendefingerev.de/satzung.html
Timestamp: 2018-02-24 21:25:00
Document Index: 204061719

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 14', '§ 15', '§ 3', '§26', '§11', '§26', '§26', '§ 8']

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FASZINIERENDE AKKORDEONMUSIK
Akkordeonorchesters „Tanzende Finger“ e.V. Lengerich
§ 4 Mitgliedschaft - Verlust, Austritt
§ 14 Kassierer
§ 15 Orchesterwart
Der Verein führt den Namen "Akkordeonorchester Tanzende Finger" mit dem Zusatz "e.V." nach Eintragung und hat seinen Sitz in Lengerich (Westf.). Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
Zweck des Vereins ist das gemeinsame Musizieren, das öffentliche Auftreten bei Konzerten und anderen Gelegenheiten.
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.
§ 3 Mitgliedschaft – Eintritt
Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden, die das 12. Lebensjahr vollendet hat. Die Mitgliedschaft wird durch eine schriftliche Beitrittserklärung beantragt, über deren Annahme die Vorstandschaft - in Absprache mit dem Dirigenten - mit einfacher Mehrheit entscheidet. Die Annahme wird dem Mitglied schriftlich bestätigt. Bei beschränkt Geschäftsfähigen ist die Beitrittserklärung auch von dem gesetzlichen Vertreter zu unterschreiben.
Gegen die Entscheidung der Vorstandschaft haben die Mitglieder des Vereins ein Einspruchsrecht, über das in einer Mitgliederversammlung durch Mehrheitsbeschluß der abgegebenen gültigen Stimmen entschieden werden kann. Das Einspruchsrecht muß binnen vier Wochen nach Ablehnung des Aufnahmeantrages schriftlich gegenüber dem Vorstand geltend gemacht werden.
Passives Mitglied kann jede natürliche Person werden. Im übrigen gelten für den Erwerb der Mitgliedschaft die vorstehenden Bestimmungen.
Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austritt aus dem Verein, Ausschluß oder Streichung von der Mitgliederliste. Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand. Die Kündigungsfrist beträgt sechs Wochen zum Jahresende.
Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn sein Verhalten in grober Weise gegen die Interessen des Vereins verstößt. Über den Ausschluß beschließt die Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen gültigen Stimmen. Ein Mitglied kann durch Beschluß der Vorstandschaft von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es trotz zweimaliger Mahnung mit der Zahlung des Beitrages im Rückstand ist. Die Streichung darf erst beschlossen werden, nachdem seit der zweiten Mahnung zwei Monate verstrichen und die Beitragsschulden nicht beglichen sind. Die Streichung ist dem Mitglied mitzuteilen.
Es ist ein Mitgliedsbeitrag zu entrichten; seine Höhe bestimmt die ordentliche Mitgliederversammlung. Der Mitgliedsbeitrag ist jährlich zahlbar, und zwar zum 01.01. eines jeden Jahres. Der Vorstand wird ermächtigt, die Beiträge im Lastschriftverfahren einzuziehen. Die Beitragspflicht für neue Mitglieder beginnt mit der Bestätigung der Mitgliedschaft durch den Vorstand. Eine Erstattung bereits gezahlter Beiträge im Falle des Austritts findet nicht statt. Passive Mitglieder zahlen die Hälfte des von der Mitgliederversammlung festgelegten Beitragssatzes.
Zur Finanzierung besonderer Vorhaben oder zur Beseitigung finanzieller Schwierigkeiten des Vereins können durch Beschluß der Mitgliederversammlung Umlagen erhoben werden.
Alle Mitglieder sind verpflichtet, den Verein in seinen Bestrebungen zu unterstützen, die Satzung und die Orchestergrundsätze zu wahren, die Beschlüsse der ordentlichen Jahreshauptversammlung zu beachten.
Mitglieder sind berechtigt, an den Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen.
Organe des Vereins sind Vorstand, Vorstandschaft und Mitgliederversammlung. Auf Beschluß der Mitgliederversammlung können weiter organisatorische Einrichtungen, insbesondere Ausschüsse mit besonderen Aufgaben, geschaffen werden.
Die in den ersten drei Monaten jeden Jahres stattfindende ordentliche Mitgliederversammlung beschließt über:
- die Höhe und Fälligkeit der Beiträge,
- Umlagen und Aufnahme von Bankkrediten,
- die Wahl des Vorstandes und der Vorstandschaft,
- und die Satzungsänderungen.
Die Mitgliederversammlung ist beschlußfähig, wenn mindestens ein Viertel der aktiven Vereinsmitglieder anwesend ist. Bei Beschlußunfähigkeit ist der Vorstand verpflichtet, innerhalb von vier Wochen eine zweite Mitgliederversammlung mit der gleichen Tagesordnung einzuberufen; diese ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienen Mitglieder beschlußfähig. Hierauf ist in der Einladung hinzuweisen.
Jedes aktiv tätige Mitglied - auch ein beschränkt geschäftsfähiges - hat eine Stimme. Passive Mitglieder sind nicht stimmberechtigt. Zur Ausübung des Stimmrechts kann ein anderes Mitglied schriftlich bevollmächtigt werden. Die Bevollmächtigung ist für jede Mitgliederversammlung gesondert zu erteilen. Ein Mitglied darf jedoch nicht mehr als zwei fremde Stimmen vertreten.
Die Mitgliederversammlung faßt ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen, sofern nicht diese Satzung etwas anderes bestimmt. Stimmenthaltungen gelten als ungültige Stimmen. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt.
Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzenden einberufen und geleitet.
Die Abstimmung erfolgt in offener Wahl. Auf Antrag eines aktiven Vereinsmitgliedes findet eine geheime Wahl statt.
Satzungsänderungen können nur mit einer Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden.
Eine Änderung des Zwecks des Vereins kann nur mit Zustimmung aller Mitglieder beschlossen werden. Die schriftliche Zustimmung der in der Mitgliederversammlung nicht erschienenen Mitglieder kann nur innerhalb eines Monats gegenüber dem Vorstand erklärt werden. Die gleichen Voraussetzungen gelten für einen Beschluß, der die Auflösung des Vereins zum Inhalt hat.
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist auf Verlangen eines Drittels sämtlicher Mitglieder einzuberufen.
Die Einberufung zu allen Mitgliederversammlungen erfolgt durch den Vorstand mit einer Frist von zwei Wochen schriftlich unter Bekanntgabe der Tagesordnung und des Versammlungsortes.
Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung müssen eine Woche vor der Versammlung an den Vorstand schriftlich gestellt werden. Von diesem Verlangen braucht den Mitgliedern der Versammlung nicht Kenntnis gegeben werden.
Über die Mitgliederversammlung ist eine vom Vorsitzenden oder seinem Stellvertreter und vom Schriftführer zu unterzeichnende Niederschrift aufzunehmen. Folgende Feststellungen sind aufzunehmen:
Ort und Zeit der Versammlung, die Person des Versammlungsleiters und des Protokollführers, die Zahl der erschienenen Mitglieder, die Tagesordnung, die einzelnen Abstimmungsergebnisse und die Art der Abstimmung. Bei Satzungsänderung soll der genaue Wortlaut der Änderung angegeben werden.
Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden und dem stellvertretenden Vorsitzenden, §26 BGB.
Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch den Vorsitzenden und den stellvertretenden Vorsitzenden gemeinschaftlich vertreten. Bei Verhinderung des Vorsitzenden oder des stellvertretenden Vorsitzenden oder von beiden erfolgt die Vertretung durch ein bzw. zwei Mitglieder der Vorstandschaft (§11) unter Vorlage einer Vollmacht des Vertretenen.
Die Vertretungsmacht des Vorstands im Sinne des §26 BGB ist in der Weise beschränkt, daß zu Rechtsgeschäften mit einem Geschäftswert über € 500,- die Zustimmung der Vorstandschaft erforderlich ist.
Die Wahl des Vorstandes erfolgt durch die Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren. Jedes Vorstandsmitglied ist einzeln zu wählen. Der Vorstand bleibt jedoch auch nach Ablauf seiner Amtszeit solange im Amt, bis ein neuer Vorstand gewählt ist. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes vorzeitig aus, so kann die Vorstandschaft für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen einen Nachfolger wählen. Die Amtszeit beginnt mit der Annahme der Bestellung als Vorstandsmitglied.
Der Vorstand führt die Geschäfte ehrenamtlich. Notwendige Auslagen in Ausübung der Vorstandstätigkeit werden erstattet.
Zum Vorsitzenden gewählt werden können alle Vereinsmitglieder, die das 20. Lebensjahr vollendet haben und mindestens drei Jahre als aktives Mitglied im Verein tätig waren.
Zum Stellvertretenden Vorsitzenden können alle aktiven Vereinsmitglieder gewählt werden. Ausgeschlossen hiervon ist der Dirigent des Orchesters.
Die Vorstandschaft besteht aus dem Kassierer, dem Schriftführer, dem Orchesterwart und dem Vorstand im Sinne des §26 BGB.
Die Wahl der Vorstandschaft erfolgt durch die Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren. Jedes Vorstandschaftsmitglied ist einzeln zu wählen. Die Vorstandschaft bleibt jedoch auch nach Ablauf ihrer Amtszeit solange im Amt, bis eine Neuwahl erfolgt ist. Scheidet ein Mitglied der Vorstandschaft vorzeitig aus, so kann die Vorstandschaft für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen einen Nachfolger wählen. Die Amtszeit beginnt mit der Annahme der Bestellung als Vorstandsmitglied.
Die Vorstandschaft führt die Geschäfte ehrenamtlich. Notwendige Auslagen werden erstattet. Die Vorstandschaft wird vom Vorsitzenden des Vereins mündlich oder schriftlich einberufen. Die Vorstandschaft ist beschlußfähig, wenn mindestens drei der Mitglieder anwesend sind. Sofern nicht die Satzung andere Regelungen vorsieht, werden die Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen gefaßt. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt.
In dringenden Fällen kann die Vorstandschaft ohne vorherige Versammlung telefonisch Beschlüsse fassen.
Zum Mitglied der Vorstandschaft können alle aktiven Vereinsmitglieder gewählt werden. Ausgeschlossen hiervon ist der Dirigent des Vereins.
Die Vorstandschaft hat folgende Aufgaben:
- Beschlußfassung über Aufnahme und Streichung von Mitgliedern,
- Beschlußfassung über Rechtsgeschäfte mit einem Geschäftswert über € 500,-
Die Vorstandschaft kann im Bedarfsfalle andere Vereinsmitglieder mit der Bearbeitung bestimmter Fragen und Aufgaben beauftragen.
Der Dirigent des Orchesters wird vom Vorstand bestellt. Er ist der musikalische Leiter des ganzen Orchesters.
Der Dirigent kann nicht in den Vorstand oder die Vorstandschaft gewählt werden. Er steht dem Vorstand bei dessen Aufgaben als Ratgeber zur Seite.
Der / die Dirigent/in des Orchesters erhält für seine / ihre Tätigkeit eine Aufwandsentschädigung. Über die Höhe der Bezahlung entscheidet die Vorstandschaft.
Der Schriftführer hat den Schriftwechsel des Vereins zu erledigen, bei allen Sitzungen und Versammlungen ein Protokoll zu führen, Orchesterrundschreiben anzufertigen und den Orchesterrückblick für die Jahreshauptversammlung zu erstellen.
Der Schriftführer hat mit der örtlichen Presse Kontakt aufzunehmen und sorgt für die Promotion-Arbeit im Verein.
Der Kassierer erledigt alle finanziellen Angelegenheiten des Vereins und führt die Mitgliederliste.
Er hat ordnungsgemäß Buch zu führen und gibt auf der Jahreshauptversammlung einen Kassenbericht über alle Einnahmen und Ausgaben ab. Vorher muß die Kasse von einem oder zwei gewählten Kassenprüfern geprüft werden.
Der Orchesterwart ist für die Verwaltung des materiellen Besitzes des Vereins verantwortlich.
Die Auflösung kann nur mit Zustimmung aller Vereinsmitglieder beschlossen werden (siehe § 8, 8. Absatz).
Falls die Mitgliederversammlung nichts anders beschließt, sind der Vorsitzende und der stellvertretende Vorsitzende gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren.
Das nach Beendigung der Liquidation vorhandene Vermögen fällt an die Stadt Lengerich, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.
Lengerich 19.08.1992 (Fassung vom 16.03.2016)
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