Source: http://dedocz.com/doc/695298/gav-2012-2015_deutsche-version
Timestamp: 2016-10-24 05:22:16
Document Index: 283258403

Matched Legal Cases: ['Art. 20', 'Art. 25', 'Art. 1', 'Art. 20', 'Art. 1', 'Art. 2', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 2', 'Art. 357', 'Art. 357', 'Art. 357', 'Art. 60', 'Art. 4', 'Art. 5', 'Art. 6', 'Art. 357', 'Art. 8', 'Art. 8', 'Art. 6', 'Art. 6', 'Art. 19', 'Art.\n21', 'Art. 22', 'Art. 1', 'Art. 357', 'Art. 8', 'Art. 13', 'Art. 336', 'Art. 336', 'Art. 12', 'Art. 12', 'Art. 11', 'Art. 16', 'Art. 14', 'Art. 13', 'Art. 15', 'Art. 8', 'Art. 6', 'Art. 38', 'Art. 25', 'Art. 25', 'Art. 9', 'Art. 9', 'Art. 9', 'Art. 10', 'Art. 11', 'Art. 12', 'Art. 13', 'Art. 324', 'Art.13', 'Art.\n13', 'Art. 13', 'Art. 324', 'Art. 14', 'Art. 15', 'Art. 324', 'Art. 16', 'Art. 17', 'Art. 338', 'Art. 18', 'Art. 19', 'Art. 11', 'Art. 1', 'Art. 11', 'Art. 19', 'Art. 20', 'Art. 357', 'Art. 21', 'Art. 22', 'Art. 25', 'Art. 23', 'Art. 24', 'Art. 25', 'Art. 26', 'Art. 2', 'Art. 3', 'Art. 4', 'Art. 6', 'Art. 20', 'Art. 5', 'Art. 6', 'Art. 7', 'Art. 8', 'Art. 6', 'Art. 9', 'Art. 12', 'Art. 12', 'Art. 18', 'Art. 10', 'Art. 16', 'Art. 11', 'Art. 8']

GAV 2012-2015_deutsche Version
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Was man weiß, was man wissen sollte! - Personalrat - BergischeBildungpdf410 KB
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f&uuml;r das Maler- und Gipsergewerbe
Allgemeinverbindlicherkl&auml;rung
Dauer des Gesamtarbeitsvertrages und K&uuml;ndigung
Berufskommissionen im Maler - und Gipsergewerbe
Anstellung und K&uuml;ndigung
Lohn bei Absenzen
Unfallversicherung, Suva-Karenztage
Schwangerschaftsabsenzen, Mutterschaftsurlaub
Milit&auml;r-, Zivil-, und Schutzdienste
Lohnzahlung bei Todesfall
&Uuml;berkleider
Berufs- und Vollzugskostenbeitrag
Verbot von Akkordarbeit
Verbot von Schwarzarbeit
Gleichstellung und Diskriminierungsverbot
Sozialinstitutionen beim vertragslosen Zustand
Berufe und Berufsarbeiten des Maler- und Gipsergewerbes
Anhang: Kaution
H&ouml;he der Kaution
Sanktion bei Nichtleistung der Kaution
Vertragschliessende Parteien
Zentrale Parit&auml;tische Berufskommission ZPBK/Berufsregister BR
Alphabetisches Sachwortregister
Vertragsunterzeichnung als Einzelvertragspartner
Zwischen nachstehenden Verb&auml;nden,
Schweizerischer Maler- und Gipserunternehmerverband (SMGV)
wurde nachstehender
Gesamtarbeitsvertrag(GAV)
Die vertragschliessenden Parteien werden insk&uuml;nftig die ArbeitgeberInnen
und ArbeitnehmerInnen (nachfolgend Arbeitgeber und Arbeitnehmer) des
Maler- und Gipsergewerbes gemeinsam betreffenden Probleme und Aufgaben miteinander behandeln und versuchen, diese einer nach den Grunds&auml;tzen von Treu und Glauben angemessenen L&ouml;sung zuzuf&uuml;hren. Sie wollen
insbesondere die vorhandenen Arbeitspl&auml;tze sch&uuml;tzen und neue schaffen.
Im Interesse einer einheitlichen Regelung beabsichtigen die Vertragsparteien, den Geltungsbereich dieses Gesamtarbeitsvertrages auf die ganze
Schweiz auszudehnen.
Der Gesamtarbeitsvertrag gilt f&uuml;r das Maler- und Gipsergewerbe der Kantone Z&uuml;rich (ausgenommen Gipser Z&uuml;rich-Stadt), Bern, Luzern, Uri, Schwyz,
Obwalden, Nidwalden, Glarus, Zug, Solothurn, Schaffhausen, Appenzell
AR, Appenzell IR, St. Gallen, Graub&uuml;nden, Aargau, Thurgau, Jura, sowie
f&uuml;r das Malergewerbe im Kanton Tessin. Der Kanton Tessin ist von Art. 20
GAV ausgenommen.
Betrieblicher und beruflicher Geltungsbereich
Der Gesamtarbeitsvertrag gilt f&uuml;r alle Betriebe und Betriebsteile sowie Liegenschaftsverwaltungen mit eigenen Maler- oder Gipserabteilungen, die
Maler- und Gipserarbeiten ausf&uuml;hren oder ausf&uuml;hren lassen und zum Be-
rufsbild des Malers oder Gipsers geh&ouml;ren. Als Maler- und Gipserarbeiten
gelten alle in Art. 25 GAV aufgef&uuml;hrten Berufsarbeiten.
Der Gesamtarbeitsvertrag gilt f&uuml;r s&auml;mtliche Arbeitgeber und Arbeitnehmer
der in Art. 1.2. GAV aufgef&uuml;hrten Betriebe oder Betriebsteile, mit Ausnahme
des kaufm&auml;nnischen Personals, der Berufsangeh&ouml;rigen in h&ouml;herer leitender
Stellung, wie zum Beispiel Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer und der Lehrlinge.
Der allgemeinverbindlich erkl&auml;rte Gesamtarbeitsvertrag gilt im Rahmen von
Art. 20 des Bundesgesetzes &uuml;ber die Arbeitsvermittlung und den Personalverleih (AVG) auch f&uuml;r Betriebe des Personalverleihs und deren Arbeitnehmer, die an Betriebe oder Betriebsteile des Maler- und Gipsergewerbes
gem&auml;ss Art. 1.2. GAV &uuml;berlassen werden.
Die allgemeinverbindlich erkl&auml;rten Bestimmungen des Gesamtarbeitsvertrages &uuml;ber Arbeits- und Lohnbedingungen im Sinne von Art. 2 Abs. 1 des
Bundesgesetzes &uuml;ber die in die Schweiz entsandten Arbeitnehmer (EntsG,
SR 823.20) sowie Art. 1 und 2 der zugeh&ouml;rigen Verordnung (EntsV, SR
823.201) gelten auch f&uuml;r Arbeitgeber mit Sitz in der Schweiz, aber ausserhalb des r&auml;umlichen Geltungsbereiches nach Art. 1.1. GAV, sowie ihren
Arbeitnehmern, sofern sie in diesem Geltungsbereich Arbeiten ausf&uuml;hren.
Bez&uuml;glich der Kontrolle &uuml;ber die Einhaltung dieser GAV-Bestimmungen sind
die parit&auml;tischen Kommissionen des GAV zust&auml;ndig.
Art. 2 Durchsetzung des Gesamtarbeitsvertrages
Die vertragschliessenden Verb&auml;nde verpflichten sich, auf ihre Mitglieder
einzuwirken, die Bestimmungen des Gesamtarbeitsvertrages einzuhalten
(Einwirkungspflicht gem&auml;ss Art. 357a OR).
Gemeinsame Durchsetzung
Den Gesamtarbeitsvertragsparteien steht gegen&uuml;ber den beteiligten Arbeitgebern und Arbeitnehmern ein gemeinsamer Anspruch auf Einhaltung der
gesamtarbeitsvertraglichen Bestimmungen gem&auml;ss Art. 357b OR (Verbandsklagerecht) zu.
Die gemeinsame Durchsetzung (Vollzug) der gesamtarbeitsvertraglichen
Gesamtarbeitsvertragsparteien eingesetzten Zentralen Parit&auml;tischen Berufskommission des Maler- und Gipsergewerbes (ZPBK). Die ZPBK delegiert den
Vollzug im Sinne einer Vollmacht an die Regionalen Parit&auml;tischen Berufskommissionen (RPBK).
Auf das Verh&auml;ltnis der Gesamtarbeitsvertragsparteien (Art. 357b Abs. 3 OR)
ist, sofern und wo in den Regionen Vereinsstatuten vorhanden sind, das
Vereinsrecht gem&auml;ss Art. 60 ff. ZGB anwendbar.
W&auml;hrend der Vertragsdauer gilt f&uuml;r die vertragschliessenden Verb&auml;nde, ihre
Sektionen, die beteiligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer die uneingeschr&auml;nkte Friedenspflicht.
Art. 4 Allgemeinverbindlicherkl&auml;rung
Die vertragschliessenden Verb&auml;nde werden unverz&uuml;glich die Allgemeinverbindlicherkl&auml;rung des Gesamtarbeitsvertrages beantragen.
Art. 5 Dauer des Gesamtarbeitsvertrages und K&uuml;ndigung
Dieser Gesamtarbeitsvertrag tritt am 1. April 2012 in Kraft und gilt bis zum
31. M&auml;rz 2015. Die K&uuml;ndigungsfrist betr&auml;gt einen Monat. Erfolgt keine K&uuml;ndigung, so gilt er jeweils f&uuml;r ein weiteres Jahr.
Berufskommissionen im Maler- und Gipsergewerbe
Zentrale Parit&auml;tische Berufskommission (ZPBK)
Die ZPBK besteht aus je 4 Vertretern des Arbeitgeberverbandes und der
Arbeitnehmerverb&auml;nde. Die Aufgaben, die Organisation und die Ausf&uuml;hrungsbestimmungen f&uuml;r die ZPBK werden unter Vorbehalt der folgenden
Bestimmungen in Reglementen geregelt.
Regionale Parit&auml;tische Berufskommission (RPBK)
In den regionalen Vertragsgebieten setzen die Gesamtarbeitsvertragsparteien bzw. ihre Sektionen Regionale Parit&auml;tische Berufskommissionen (RPBK) ein, deren Zusammensetzung, Aufgaben, Organisation und
Ausf&uuml;hrungsbestimmungen in besonderen Statuten oder Reglementen
Nebst den Aufgaben gem&auml;ss Art. 6 GAV setzen sich die RPBK f&uuml;r die
Wahrnehmung gemeinsamer Interessen ein. Insbesondere f&uuml;r den Schutz
der Arbeitnehmer (z.B. EKAS-Branchenl&ouml;sung), angemessene Ausf&uuml;hrungstermine und eine gerechte Vergebungspraxis.
Sie unterst&uuml;tzen das der ZPBK angegliederte zentrale Berufsregister sowie
alle Bestrebungen bez&uuml;glich der beruflichen Aus- und Weiterbildung.
Kompetenzen der Berufskommissionen
Die RPBK beurteilen als erste Anlaufstelle auf Begehren des betroffenen
Arbeitgebers oder Arbeitnehmers alle Streitigkeiten zwischen Arbeitgebern
einerseits und ihren Arbeitnehmern anderseits &uuml;ber Abschluss, Inhalt und
Beendigung von Arbeitsverh&auml;ltnissen.
Die ZPBK und die RPBK haben im Besonderen folgende Aufgaben und
Kompetenzen gem&auml;ss Art. 357b Abs. 1 OR:
2. Die Kontrolle in den Betrieben und auf den Arbeitsstellen &uuml;ber die
Einhaltung der normativen Bestimmungen des Gesamtarbeitsvertra-
ges (inklusive Einhaltung des Verbotes bez&uuml;glich Akkord- und
Schwarzarbeit);
3. Die Ausf&auml;llung und den Einzug von Konventionalstrafen sowie die
&Uuml;berw&auml;lzung angefallener Kontroll- und Verfahrenskosten.
Gegen Entscheide der RPBK kann ein beteiligter Arbeitgeber oder Arbeitnehmer innert 20 Tagen seit Mitteilung mit einem schriftlich begr&uuml;ndeten
Gesuch an die ZPBK, Postfach 3276, 8021 Z&uuml;rich, gelangen und schriftliche Antr&auml;ge stellen.
Die Durchsetzung des Anspruches auf den Berufs- und Vollzugskostenbeitrag obliegt der ZPBK.
Damit die Einhaltung der Bestimmungen dieses Vertrages kontrolliert werden kann, sind &uuml;ber alle lohnrelevanten Bestimmungen Aufzeichnungen
(Arbeitszeitkontrolle gem&auml;ss Art. 8.9. GAV, Arbeitsstundenrapporte, Lohnabrechnungen, Lohnauszahlungsbelege) zu f&uuml;hren. Diese sind von den Betrieben mindestens 5 Jahre aufzubewahren.
Die Parit&auml;tische Kommission hat das Recht, f&uuml;r die Durchf&uuml;hrung der Kontrolle verbindliche Weisungen zu erteilen und sich im Bedarfsfalle mit anderen Vollzugsorganen zu koordinieren.
Dem von der Parit&auml;tischen Kommission beauftragten Kontrollorgan sind alle
f&uuml;r die Kontrolle erforderlichen Unterlagen vorzulegen.
Sowohl ZPBK als auch RPBK k&ouml;nnen Arbeitgeber und Arbeitnehmer, die
gesamtarbeitsvertragliche Verpflichtungen verletzen, mit einer Konventionalstrafe belegen, die innert Monatsfrist seit Zustellung des Entscheides zu
a) Die Konventionalstrafe ist in erster Linie so zu bemessen, dass fehlbare
Arbeitgeber und Arbeitnehmer von k&uuml;nftigen Verletzungen des Gesamtarbeitsvertrages abgehalten werden. Sie kann im Einzelfall h&ouml;her
sein als die Summe der den Arbeitnehmern vorenthaltenen geldwerten
b) Sodann bemisst sich deren H&ouml;he kumulativ nach folgenden Kriterien:
1. H&ouml;he der von Arbeitgebern ihren Arbeitnehmern vorenthaltenen
geldwerten Leistungen;
2. Verletzung der nicht geldwerten gesamtarbeitsvertraglichen Bestimmungen, insbesondere des Akkord- und Schwarzarbeitsverbotes
sowie der Bestimmungen &uuml;ber die Arbeitssicherheit und den Gesundheitsschutz;
3. Umstand, ob ein durch die Vertragsparteien in Verzug gesetzter
fehlbarer Arbeitgeber oder Arbeitnehmer ihre Verpflichtungen ganz
oder teilweise bereits erf&uuml;llten;
4. einmalige oder mehrmalige Verletzung sowie die Schwere der Verletzungen der einzelnen gesamtarbeitsvertraglichen Bestimmungen;
5. R&uuml;ckfall bei gesamtarbeitsvertraglichen Verletzungen;
6. Gr&ouml;sse des Betriebes;
7. Umstand, ob Arbeitnehmer ihre individuellen Anspr&uuml;che gegen&uuml;ber
einem fehlbaren Arbeitgeber von sich aus geltend machten bzw.
damit zu rechnen ist, dass sie diese in absehbarer Zeit geltend machen;
c) Wer &uuml;ber die Arbeitsstunden im Betrieb nicht Buch gem&auml;ss Art. 8.9.
GAV f&uuml;hrt, wird mit einer Konventionalstrafe von CHF 8000.00 belegt.
Wird eine Arbeitszeitkontrolle gef&uuml;hrt, welche zwar nachvollziehbar ist,
aber nicht allen Bedingungen des Gesamtarbeitsvertrages entspricht,
kann die Konventionalstrafe angemessen herabgesetzt werden.
d) Wer die Gesch&auml;ftsunterlagen gem&auml;ss Art. 6.4. Abs. 1 GAV nicht w&auml;hrend 5 Jahren aufbewahrt, wird mit einer Konventionalstrafe bis zu CHF
8000.00 belegt.
e) Wer anl&auml;sslich einer Kontrolle die daf&uuml;r erforderlichen und vorab vom
beauftragten Kontrollorgan schriftlich verlangten Unterlagen gem&auml;ss
Art. 6.4. Abs. 1 GAV nicht vorlegt und somit eine ordnungsgem&auml;sse
Kontrolle verunm&ouml;glicht, wird mit einer Konventionalstrafe von mindestens CHF 8000.00 belegt.
Wer die Bestimmungen &uuml;ber die Arbeitssicherheit und den Gesundheitsschutz gem&auml;ss Art. 19 GAV missachtet, wird wie folgt sanktioniert:
- Betriebe mit 1 Arbeitnehmer:
- Betriebe mit 2-5 Arbeitnehmern:
- Betriebe mit 6-10 Arbeitnehmern:
- Betriebe mit 11-20 Arbeitnehmern:
- Betriebe mit mehr als 20 Arbeitnehmern:
g) Bei Verletzung des Akkord- bzw. Schwarzarbeitsverbotes gem&auml;ss Art.
21 bzw. Art. 22 GAV gelten pro Arbeitsstelle f&uuml;r den Arbeitgeber respektive Arbeitnehmer eine maximale Konventionalstrafe von CHF
50000.00 bzw. CHF 25000.00.
h) Wer die Kaution gem&auml;ss der Bestimmung von Art. 1 im Anhang nicht
oder nicht ordnungsgem&auml;ss leistet, wird mit einer Konventionalstrafe
bis zur H&ouml;he der zu leistenden Kaution belegt.
Sowohl die ZPBK als auch die RPBK k&ouml;nnen Arbeitgebern oder Arbeitnehmern, bei denen die Kontrolle ergeben hat, dass sie gesamtarbeitsvertragliche Verpflichtungen verletzten, mit der Konventionalstrafe die Kontrollkosten (f&uuml;r Aufwendungen seitens Beauftragter sowie seitens ZPBK und
RPBK) auferlegen.
Die ZPBK als auch die RPBK k&ouml;nnen Arbeitgebern oder Arbeitnehmern,
welche die Bestimmungen des Gesamtarbeitsvertrages verletzten, die Verfahrenskosten gest&uuml;tzt auf Art. 357b OR auferlegen.
Berufsregister (BR)
Das BR f&ouml;rdert den fairen Wettbewerb im Maler- und Gipsergewerbe. Bei
&ouml;ffentlichen Submissionen sucht das BR den Kontakt mit den Beh&ouml;rden
und Architekten und erteilt ihnen die notwendigen Ausk&uuml;nfte hinsichtlich
GAV-Konformit&auml;t der einzelnen Anbieter. Es &uuml;berpr&uuml;ft die Zuschl&auml;ge der
Beh&ouml;rden und ergreift wenn n&ouml;tig Massnahmen dagegen.
Bei privaten Submissionen ist die schriftliche Einwilligung des entsprechenden Betriebs zur Auskunftserteilung notwendig. Liegt eine solche vor, &uuml;berpr&uuml;ft das BR die GAV-Konformit&auml;t und teilt dies den Architekten oder Bauherren mit.
Das Arbeitsverh&auml;ltnis beginnt sp&auml;testens mit dem vereinbarten Stellenantritt.
Die teilzeitbesch&auml;ftigten Arbeitnehmer sind dem Gesamtarbeitsvertrag vollumf&auml;nglich unterstellt und haben im Verh&auml;ltnis zur vereinbarten und geleisteten Arbeitszeit Anspruch auf die gleichen Lohn- und Arbeitsbedingungen
wie die &uuml;brigen Arbeitnehmer. Die zu leistenden Arbeitsstunden sind jeweils
im Verh&auml;ltnis der Jahresbruttosollstunden gem&auml;ss Art. 8.3. GAV schriftlich
7.3.1. K&uuml;ndigungsfristen
F&uuml;r die Aufl&ouml;sung des Arbeitsverh&auml;ltnisses gelten folgende K&uuml;ndigungsfristen:
- w&auml;hrend der Probezeit von 2 Monaten
1 Woche, auf Ende einer Kalenderwoche
- im unterj&auml;hrigen Arbeitsverh&auml;ltnis
2 Wochen, auf Ende einer Kalenderwoche
- im &uuml;berj&auml;hrigen Arbeitsverh&auml;ltnis
1 Monat, auf Ende eines Kalendermonats
- ab 7. Dienstjahr
2 Monate, auf Ende eines Kalendermonats
- ab vollendetem 10. Dienstjahr
3 Monate, auf Ende eines Kalendermonats
7.3.2. K&uuml;ndigungsschutz
Sind Arbeitnehmer durch Krankheit oder Unfall ganz oder teilweise an der
Arbeitsleistung verhindert, kann das Arbeitsverh&auml;ltnis nach Ablauf der Probezeit durch den Arbeitgeber nicht gek&uuml;ndigt werden:
im 1. Dienstjahr w&auml;hrend 30 Tagen;
im 2.-5. Dienstjahr w&auml;hrend 90 Tagen;
ab dem 6. Dienstjahr oder nach vollendetem 45. Lebensjahr solange
Taggeldleistungen ausbezahlt werden. Hat die Arbeitsunf&auml;higkeit mehr
als ein Jahr gedauert und ist die Wiedererlangung der vollen Arbeitsf&auml;higkeit gem&auml;ss Anstellungsvertrag medizinisch unwahrscheinlich, so
kann das Arbeitsverh&auml;ltnis auf das Ende der Taggeldleistungen mit einer
Vorank&uuml;ndigungsfrist von mindestens einem Monat aufgel&ouml;st werden.
Ist die K&uuml;ndigung nach Abs. 1 zul&auml;ssig und ist der erkrankte Arbeitnehmer
zum Zeitpunkt der K&uuml;ndigung noch nicht voll arbeitsf&auml;hig, muss sichergestellt werden, dass der erkrankte Arbeitnehmer bis zum Ablauf der maximalen Leistungsdauer nach Art. 13 GAV bzw. bis zur Wiedererlangung der vollen Erwerbsf&auml;higkeit pr&auml;mienfrei in der kollektiven Taggeldversicherung des
Betriebes verbleiben und Taggeldleistungen beziehen kann.
7.3.3. Sperrfristen
Erkranken oder verunfallen Arbeitnehmer w&auml;hrend der K&uuml;ndigungsfrist, so
wird der Ablauf der K&uuml;ndigungsfrist gem&auml;ss Art. 336c OR wie folgt unterbrochen:
im 1. Dienstjahr f&uuml;r 30 Tage;
im 2.-5. Dienstjahr f&uuml;r 90 Tage;
ab dem 6. Dienstjahr f&uuml;r 180 Tage.
Im &Uuml;brigen gelten die K&uuml;ndigungsschutzbestimmungen des Art. 336c OR.
Es gilt grunds&auml;tzlich die 5 Tage-Woche (Montag bis Freitag); dieser Grundsatz kann ausnahmsweise durchbrochen werden. Die regelm&auml;ssige Auftei-
lung der maximalen w&ouml;chentlichen Arbeitszeit auf 6 Tage ist unzul&auml;ssig.
Samstagsarbeit bleibt die Ausnahme. Die ZPBK bestimmt die Ausnahmef&auml;lle.
Die t&auml;gliche durchschnittliche Arbeitszeit (Montag bis Freitag) betr&auml;gt 8
Stunden. Dies ergibt im Durchschnitt 40 Stunden pro Woche produktive Arbeitszeit.
Als produktive Arbeitszeit gilt jede T&auml;tigkeit, welche im Auftrag des Arbeitgebers oder seines Vertreters ausgef&uuml;hrt wird, so namentlich die Entgegennahme des Auftrages, das Materialladen und -entladen, die zu entsch&auml;digende Reisezeit, das Verschieben von einer Baustelle zur anderen, alle
Vorbereitungs-, Abschluss- und Reinigungsarbeiten auf der Baustelle oder
im Magazin. Das Umkleiden und die Pausen geh&ouml;ren nicht zur produktiven
H&ouml;chstarbeitszeit
- W&ouml;chentliche H&ouml;chstarbeitszeit
Die w&ouml;chentliche H&ouml;chstarbeitszeit betr&auml;gt 48 Stunden.
J&auml;hrliche H&ouml;chstarbeitszeit
Die j&auml;hrliche H&ouml;chstarbeitszeit betr&auml;gt f&uuml;r das Jahr 2012 brutto 2088
Stunden; Berechnungsgrundlage: 261 Arbeitstage x 8 Stunden.
Zuschl&auml;ge und Ausgleich von Mehrstunden
Zuschl&auml;ge f&uuml;r &Uuml;berstunden, Nacht-, Sonntags- und Feiertagsarbeit
Angeordnete &Uuml;berstunden und die &Uuml;berstundenzuschl&auml;ge sind grunds&auml;tzlich mit Freizeit auszugleichen.
Wird die w&ouml;chentliche H&ouml;chstarbeitszeit von 48 Stunden &uuml;berschritten, so
m&uuml;ssen die Mehrstunden mit einem Zeitzuschlag von 25% gutgeschrieben
Bei Nachtarbeit (20.00 bis 06.00 Uhr), Sonntags- und Feiertagsarbeit erfolgt
ein Zeitzuschlag von 100%.
8.4.2. Ausgleich von Mehrstunden
Werden am Ende eines Kalenderjahres die Jahresbruttosollstunden (2088)
&uuml;berschritten, so sind diese Mehrstunden bis Ende April des Folgejahres
grunds&auml;tzlich mit Freizeit gleicher Dauer zu kompensieren.
Ausnahmsweise und nur auf Wunsch des Arbeitnehmers kann die Frist f&uuml;r
eine Kompensation der Mehrstunden mit Freizeit bis h&ouml;chstens Ende September des Folgejahres verl&auml;ngert werden. Diesfalls ist ein vom Arbeitnehmer schriftlich begr&uuml;ndetes und vom Arbeitgeber unterzeichnetes Gesuch an
die zust&auml;ndige RPBK zu stellen.
Werden die Mehrstunden nicht mit Freizeit gleicher Dauer kompensiert, so
sind sie bis sp&auml;testens Ende April des Folgejahres in jedem Fall mit einem
Lohnzuschlag von 25% auszubezahlen.
Wird am Ende des Arbeitsverh&auml;ltnisses die bis zu diesem Zeitpunkt massgebliche Soll-Arbeitszeit &uuml;berschritten, so m&uuml;ssen die bis dahin nicht kompensierten Mehrstunden samt einem Lohnzuschlag von 25% ausbezahlt werden.
Berechnung von Lohnersatzleistungen
F&uuml;r die Berechnung der Lohnersatzleistungen sowie f&uuml;r die Erfassung derselben in der Arbeitszeitkontrolle gilt die t&auml;gliche durchschnittliche Arbeitszeit von 8 Stunden.
Lohnzahlungspflichtig und in der Arbeitszeitkontrolle mit 8 Stunden t&auml;glich
gutzuschreiben sind:
Ferien gem&auml;ss Art. 12.1. GAV
Feiertage gem&auml;ss Art. 12.2. GAV
gesetzliche Ruhetage, soweit lohnzahlungspflichtig
unumg&auml;ngliche Absenzen und Kurzabsenzen gem&auml;ss Art. 11 GAV
Milit&auml;r-, Bef&ouml;rderungs- und Zivilschutzdienst gem&auml;ss Art. 16 GAV
Unfall gem&auml;ss Art. 14 GAV
Krankheit gem&auml;ss Art. 13 GAV
Schwangerschaftsabsenzen und Mutterschaft gem&auml;ss Art. 15 GAV
Kurzarbeit und Schlechtwetterausf&auml;lle
andere betrieblich festgelegte Stunden oder Tage.
Als vom Arbeitnehmer verursachte Fehlstunden gelten alle Absenzen, welche nicht in Art. 8.6. GAV aufgef&uuml;hrt sind. Werden solche Fehlstunden voroder nachgeholt, so gelten sie in keinem Fall als &Uuml;berstunden. Sie werden
im Verh&auml;ltnis 1:1 erfasst.
Verbleiben am Ende des Jahres oder am Ende des Arbeitsverh&auml;ltnisses
durch den Arbeitnehmer verursachte Fehlstunden, so k&ouml;nnen diese mit dem
Lohnguthaben verrechnet werden.
Erreicht der Arbeitnehmer Ende Jahr oder am Ende des Arbeitsverh&auml;ltnisses die Bruttosollstunden nicht, weil sich der Arbeitgeber in Annahmeverzug
befindet, d&uuml;rfen solche Fehlstunden dem Arbeitnehmer nicht abgezogen
Betr&auml;gt die t&auml;gliche Reisezeit f&uuml;r Hin- und R&uuml;ckfahrt ab und zu der Werkstatt auf die Arbeitsstelle 30 Minuten oder weniger, so wird diese Reisezeit
nicht entsch&auml;digt.
&Uuml;bersteigt die t&auml;gliche Reisezeit 30 Minuten, so ist die &uuml;bersteigende Mehrzeit zu verg&uuml;ten.
&Uuml;ber die Arbeitsstunden ist im Betrieb auf Grundlage der betrieblichen Arbeitsstundenrapporte genau Buch zu f&uuml;hren. F&uuml;r diesen Zweck muss das
von der ZPBK zur Verf&uuml;gung gestellte Formular (Beilage zum Gesamtarbeitsvertrag) oder ein in jeder Beziehung gleichwertiges Ersatzsystem verwendet werden.
Betrieben, welche gegen diese Auflagen verstossen, wird eine Konventionalstrafe gem&auml;ss Art. 6.5. lit. c GAV auferlegt.
Am Ende des Jahres oder am Ende des Arbeitsverh&auml;ltnisses ist dem Arbeitnehmer die Arbeitszeitkontrolle auszuh&auml;ndigen. Der Arbeitnehmer hat
jederzeit Anspruch auf Einsichtnahme in die Arbeitszeitkontrolle.
Die diesem Gesamtarbeitsvertrag unterstellten Arbeitnehmer werden individuell bei der Anstellung entsprechend ihrer T&auml;tigkeit, Funktion und beruflichen Qualifikation eingestuft. Die Einstufung ist auf der Lohnabrechnung
Als Vorarbeiter werden alle Arbeitnehmer bezeichnet bzw. eingestuft, welche eine anerkannte Vorarbeiterschule SMGV oder eine gleichwertige Ausbildung im EU-Raum mit Erfolg absolviert haben und die vom Arbeitgeber
als solche anerkannt und eingesetzt sind. Bisher vom Arbeitgeber eingesetzte Vorarbeiter behalten ihren Status.
Als gelernte Berufsarbeiter gelten alle Arbeitnehmer des Maler- und Gipsergewerbes mit Lehrabschluss als Maler oder Gipser gem&auml;ss Art. 38 des
Bundesgesetzes &uuml;ber die Berufsbildung (SR 412.10); im Weiteren alle Arbeitnehmer mit gleichwertiger Qualifikation, die selbst&auml;ndig Berufsarbeiten
gem&auml;ss Art. 25 GAV ausf&uuml;hren. Arbeitnehmer mit anderen Lehrabschl&uuml;ssen, z.B. Vergolder, gelten nicht automatisch als gelernte Berufsarbeiter.
Als Berufsarbeiter gelten alle Arbeitnehmer, die Berufsarbeiten des Malerund Gipsergewerbes gem&auml;ss Art. 25 GAV ausf&uuml;hren, aber den Anforderungen des gelernten Berufsarbeiters nicht gen&uuml;gen.
Als Hilfsarbeiter gelten alle Arbeitnehmer, die w&auml;hrend maximal 4 Jahren
als Hilfskr&auml;fte im Maler- und Gipsergewerbe angestellt sind. Danach erfolgt
ein automatischer Wechsel in die Kategorie B (Berufsarbeiter).
Arbeitnehmer ohne branchenspezifische Berufserfahrung im Maler- oder
Gipsergewerbe gelten w&auml;hrend der ersten 12 Monate des Arbeitsverh&auml;ltnis-
ses als branchenfremd. Danach erfolgt ein automatischer Wechsel in die
Kategorie C (Hilfsarbeiter).
Entl&ouml;hnung im Monatslohn
Die Entl&ouml;hnung erfolgt generell im Monatslohn (stundenabh&auml;ngig). Die
Lohnabrechnung und die Lohnzahlung erfolgen monatlich in Schweizer
Sockell&ouml;hne (Mindestl&ouml;hne)
Aufgrund der vorgenommenen Einstufung m&uuml;ssen per 1. April 2012 folgende Mindestl&ouml;hne (in CHF) bezahlt werden:
V Vorarbeiter
A Gelernter Berufsarbeiter
ab 3 Jahren Berufserfahrung
B Berufsarbeiter
C Hilfsarbeiter
D Branchenfremder
Lehrabg&auml;nger im 1. Jahr nach der Lehre
Lehrabg&auml;nger im 2. Jahr nach der Lehre
Lehrabg&auml;nger im 3. Jahr nach der Lehre
Die Lehrabg&auml;ngerl&ouml;hne k&ouml;nnen nur von Betrieben angewendet werden,
welche im Maler- und Gipserbereich t&auml;tig sind und den Berufsbeitrag abrechnen.
Die Lohnbestimmungen der Kategorien B, C und D sind generell nur f&uuml;r Arbeitnehmer anwendbar, die das 18. Altersjahr zur&uuml;ckgelegt haben.
Bei Meinungsverschiedenheiten &uuml;ber die Angemessenheit des vereinbarten
Lohnes und &uuml;ber die Einstufung entscheidet die zust&auml;ndige Parit&auml;tische Berufskommission auf Ersuchen des Arbeitgebers oder Arbeitnehmers.
Bei nicht voll leistungsf&auml;higen Arbeitnehmern kann im Einvernehmen mit
der Regionalen Parit&auml;tischen Berufskommission, beim Fehlen einer solchen
mit der Zentralen Parit&auml;tischen Berufskommission, von den Sockell&ouml;hnen
abgewichen werden, wobei die zust&auml;ndige Berufskommission nach genauer
Abkl&auml;rung des Sachverhalts einen neuen Mindestlohn festlegt.
Lohnerh&ouml;hungen
Die effektiven Monatsl&ouml;hne (Bruttolohn=Lohn vor Abz&uuml;gen) aller dem Gesamtarbeitsvertrag unterstellten Arbeitnehmer werden per 1. April 2012 in
allen Kategorien generell um CHF 85.00 pro Monat erh&ouml;ht.
9.4.1. Automatischer Teuerungsausgleich
In den Zwischenjahren (2013 und 2014) wird die effektive Teuerung bis maximal 2% automatisch ausgeglichen. Als Berechnungsgrundlage f&uuml;r den
generellen Teuerungsausgleich gilt der Indexstand (Art. 9.5. GAV) sowie ein
Berechnungslohn von CHF 5158.00 f&uuml;r Maler bzw. CHF 5341.00 f&uuml;r Gipser.
Ist die Teuerung h&ouml;her als 2%, so wird &uuml;ber den Ausgleich verhandelt.
Die Sockell&ouml;hne gem&auml;ss Art. 9.3. GAV (inklusive Lehrabg&auml;nger) werden in
den Zwischenjahren (2013 und 2014) um die H&auml;lfte der effektiven Teuerung
(bis maximal 2%) angehoben. Ist die effektive Teuerung h&ouml;her als 2%, so
wird &uuml;ber die Anpassung der Sockell&ouml;hne verhandelt.
Indexausgleich
Mit der Lohnerh&ouml;hung gem&auml;ss Art. 9.4. GAV ist die Teuerung bis Ende November 2011 (99.4 Punkte [Basis Dezember 2010]) ausgeglichen.
Den Arbeitnehmern wird am Ende des Kalenderjahres ein ganzer durchschnittlicher Monatslohn zus&auml;tzlich ausbezahlt.
F&uuml;r Arbeitnehmer, deren Arbeitsverh&auml;ltnis ab Stellenantritt nicht mindestens
einen Monat gedauert hat, ist kein 13. Monatslohn zu entrichten. Gleichermassen besteht kein Anspruch des Arbeitnehmers, wenn er das Arbeitsverh&auml;ltnis nicht ordnungsgem&auml;ss aufgel&ouml;st hat oder wenn er aus wichtigen
Gr&uuml;nden fristlos entlassen wurde.
Wird das Arbeitsverh&auml;ltnis w&auml;hrend des Kalenderjahres ordnungsgem&auml;ss
aufgel&ouml;st und hat es mindestens einen Monat gedauert, so besteht der Anspruch des Arbeitnehmers pro rata temporis. Der 13. Monatslohn ist diesfalls mit dem letzten Zahltag zu entrichten.
Art. 10 Auslagenersatz
10.1. Mittagsentsch&auml;digung
Der Arbeitgeber leistet den Arbeitnehmern eine Abgeltung der Kosten f&uuml;r
die ausw&auml;rtige Verpflegung. Der Betrieb kann in Absprache mit den Arbeitnehmern f&uuml;r die Dauer des Gesamtarbeitsvertrages zwischen zwei Varianten w&auml;hlen:
a) einer pauschalen Entsch&auml;digung von CHF 262.00 pro Monat;
b) einer maximalen Entsch&auml;digung von CHF 20.00 pro Mahlzeit.
Bei der monatlichen Pauschalentsch&auml;digung nach Variante a) k&ouml;nnen Absenzen (ausgenommen Ferien- und Feiertage) mit CHF 13.50 in Abzug gebracht werden.
Die Entsch&auml;digung nach Variante b) ist dann zu leisten, wenn f&uuml;r die Arbeitnehmer bei ausw&auml;rtiger Arbeit die R&uuml;ckkehr f&uuml;r das Mittagessen zum normalen Verk&ouml;stigungsort (Firmensitz) nicht m&ouml;glich ist oder die Arbeitnehmer
in der Mittagspause nicht nach Hause zur&uuml;ckkehren k&ouml;nnen und sich
dadurch schlechter stellen. Des Weiteren ist eine Entsch&auml;digung nach Variante b) nur dann zu bezahlen, wenn die Mahlzeit in einem Restaurant, einer
Imbissstube oder einer Kantine eingenommen wird (Catering und Verpflegung auf der Baustelle sind nicht entsch&auml;digungspflichtig) und dem Arbeitgeber eine entsprechende Quittung ausgeh&auml;ndigt wird.
10.2. Kilometerentsch&auml;digung
Benutzen Arbeitnehmer auf ausdr&uuml;ckliche Anordnung des Betriebes ihren
Privatwagen, haben sie Anspruch auf eine Entsch&auml;digung von mindestens
CHF 0.60 pro Kilometer. Mit Motorrad betr&auml;gt die Entsch&auml;digung CHF 0.35.
Art. 11 Lohn bei Absenzen
Der Arbeitnehmer hat Anspruch auf folgende zum vollen Lohn bezahlte
bei Wohnungswechsel f&uuml;r den im &uuml;berj&auml;hrigen und ungek&uuml;ndigten Arbeitsverh&auml;ltnis stehenden Arbeitnehmer mit eigenem
Haushalt, einmal innerhalb eines Zeitraumes von 3 Jahren.
bei Verheiratung.
bei Geburt eines eigenen Kindes.
beim Tode von Geschwistern und Schwiegereltern des Arbeitnehmers.
beim Tode des Ehe- oder Lebenspartners, Kindern und Eltern
f&uuml;r die Teilnahme an der milit&auml;rischen Ausr&uuml;stungsinspektion,
sofern er am &uuml;brigen Halbtag arbeitet, soweit ihm dies m&ouml;glich
F&uuml;r folgende Kurzabsenzen wird der Lohnausfall f&uuml;r eine beschr&auml;nkte Zeit
a) f&uuml;r die Erf&uuml;llung gesetzlicher Pflichten, sofern diese nicht ausserhalb
der Arbeitszeit erf&uuml;llt werden k&ouml;nnen;
b) f&uuml;r die Bekleidung eines &ouml;ffentlichen Amtes, sofern bei Annahme des
Amtes eine Lohnzahlungspflicht des Arbeitgebers vereinbart wurde;
c) f&uuml;r Arzt- und Zahnarztbesuche ausnahmsweise und nur bei akuter Erkrankung oder Unfall.
In den F&auml;llen von a) und b) sind allf&auml;llige Entsch&auml;digungen, Taggelder usw.
auf den vom Arbeitgeber zu leistenden Lohn anzurechnen, sofern es sich
nicht um reine Spesenentsch&auml;digungen handelt.
Art. 12 Ferien und Feiertage
12.1. Ferien
Alle Arbeitnehmer bis zum vollendeten 20. Altersjahr haben einen Ferienanspruch von j&auml;hrlich 27 Arbeitstagen.
Alle Arbeitnehmer zwischen dem vollendeten 20. und dem vollendeten 50.
Altersjahr haben einen Ferienanspruch von j&auml;hrlich 22 Arbeitstagen.
Alle Arbeitnehmer ab dem vollendeten 50. Altersjahr haben einen Ferienanspruch von j&auml;hrlich 27 Arbeitstagen.
Vom Ferienanspruch sind 5 bzw. 10 Ferientage w&auml;hrend der Wintermonate
(November bis M&auml;rz) zu beziehen, wobei der genaue Zeitpunkt durch den
Arbeitgeber festgelegt wird. Der Arbeitgeber kann, sofern betriebliche Gr&uuml;nde es rechtfertigen, einzelne Ferientage in die Zeit zwischen Weihnachten
und Neujahr festlegen.
Die Parit&auml;tische Kommission des Kantons Tessin kann eine oder mehrere
obligatorische Ferienperioden von h&ouml;chstens 2 Wochen festlegen; vorbehalten bleibt eine festgelegte Ferienperiode Mitte August. Der Entscheid
muss jedes Jahr den Betrieben bis Ende M&auml;rz mitgeteilt werden.
12.2. Feiertage
Alle Arbeitnehmer haben Anspruch auf Verg&uuml;tung des Lohnausfalles f&uuml;r
h&ouml;chstens 9 Feiertage pro Kalenderjahr (einschliesslich des eidgen&ouml;ssischen Bundesfeiertages am 1. August), sofern diese auf einen Arbeitstag
(Montag bis Freitag) fallen.
Ausnahmsweise und begr&uuml;ndeterweise im Stundenlohn besch&auml;ftigten Arbeitnehmern ist auf dem Grundlohn und allf&auml;lligen &Uuml;berzeitzuschl&auml;gen in
jedem Fall eine Feiertagsentsch&auml;digung von 3.59% zu bezahlen.
Die entsch&auml;digungsberechtigten Feiertage werden von den Regionalen Parit&auml;tischen Berufskommissionen festgelegt. Entsch&auml;digungsberechtigte Feiertage, die in die Ferien fallen, d&uuml;rfen nicht als Ferientage angerechnet
Art. 13 Krankentaggeldversicherung
Alle dem Gesamtarbeitsvertrag unterstellten Arbeitnehmer sind durch den
Arbeitgeber f&uuml;r ein Krankentaggeld zu versichern. Ausgenommen davon
sind AHV-rentenberechtigte Arbeitnehmer. F&uuml;r diese richtet sich die Lohnfortzahlungspflicht des Arbeitgebers im Krankheitsfall nach Art. 324a OR.
Folgende Versicherungsbedingungen m&uuml;ssen erf&uuml;llt sein:
a) Beginn des Versicherungsschutzes an dem Tag, an dem der Arbeitnehmer aufgrund der Anstellung die Arbeit aufnahm oder h&auml;tte aufnehmen m&uuml;ssen, wobei die Arbeitnehmer im Rahmen ihres jeweiligen Besch&auml;ftigungsgrades vorbehaltlos in die Versicherung aufgenommen
werden m&uuml;ssen; die Versicherung kann das Inkrafttreten der Versicherung davon abh&auml;ngig machen, dass die zu versichernde Person im Umfang ihres Besch&auml;ftigungsgrades arbeitsf&auml;hig ist.
b) Leistungsdauer von 730 Tagen (inkl. Wartefrist gem&auml;ss Art.13.3. GAV)
pro Krankheitsfall; das erneute Auftreten einer Krankheit gilt hinsichtlich
der Leistungsdauer und Wartefrist als neuer Krankheitsfall, wenn der
Versicherte ihretwegen w&auml;hrend 12 Monaten ununterbrochen arbeitsf&auml;hig war.
c) Endet das Arbeitsverh&auml;ltnis w&auml;hrend eines laufenden Krankheitsfalles,
bleibt der Arbeitnehmer in der Kollektivversicherung bis zur Wiedererlangung der Arbeitsf&auml;higkeit oder bis zur Ersch&ouml;pfung des Leistungsanspruches gem&auml;ss lit. b.
Bei befristeten Arbeitsverh&auml;ltnissen bis zu 3 Monaten und bei einer
K&uuml;ndigung w&auml;hrend der Probezeit endet der Versicherungsanspruch mit
Beendigung des Arbeitsverh&auml;ltnisses.
d) Entsch&auml;digung von 80% des letzten vereinbarten Bruttolohnes (inkl. 13.
Monatslohn) und unter Einschluss der gesetzlichen Kinderzulagen soweit diese nicht weiterhin ausgerichtet werden.
e) Entrichtung des Taggeldes bei teilweiser Arbeitsunf&auml;higkeit entsprechend dem Grad der Arbeitsunf&auml;higkeit, sofern die Arbeitsunf&auml;higkeit
mindestens 25% betr&auml;gt.
Pr&auml;mienbefreiung w&auml;hrend der Dauer der Taggeldleistungen.
g) Im Falle des Zusammentreffens mit Leistungen von Sozialversicherungen (z.B. IV-Rente) besteht ein Anspruch auf 90% des letzten vereinbarten Bruttolohns (inkl. 13. Monatslohn), jedoch nie mehr als der bisher
ausbezahlte Nettolohn.
h) In allen F&auml;llen unverschuldeter Absenzen endet die Lohnzahlungspflicht
des Arbeitgebers mit Beendigung des Arbeitsverh&auml;ltnisses. Bei Beendigung des Arbeitsverh&auml;ltnisses werden die Arbeitnehmer schriftlich &uuml;ber
die M&ouml;glichkeit einer Abredeversicherung informiert, wie auch dar&uuml;ber,
dass sie ihrer Krankenversicherung den Wegfall der Unfallversicherung
durch den Arbeitgeber melden m&uuml;ssen. Ebenfalls werden die Arbeitnehmer bei Beendigung des Arbeitsverh&auml;ltnisses &uuml;ber die M&ouml;glichkeit
des Eintritts innert 90 Tagen in die Einzelversicherung der kollektiven
Taggeldversicherung informiert.
13.2. Versicherungswahl
Es d&uuml;rfen nur Versicherungen ber&uuml;cksichtigt werden, die den Freiz&uuml;gigkeitsabkommen von Sant&eacute;suisse oder des Schweizerischen Versicherungsverbandes angeschlossen sind.
Der Arbeitgeber hat die M&ouml;glichkeit, eine Versicherung abzuschliessen mit
einem Leistungsaufschub von maximal 30 Tagen. W&auml;hrend einer allf&auml;lligen
Wartefrist hat der Arbeitgeber 80% des versicherten Lohnes gem&auml;ss Art.
13.1. lit. d GAV zu bezahlen. Davon ausgenommen ist der erste Krankheitstag, sofern der Arbeitnehmer weniger als 4 Jahre im gleichen Betrieb besch&auml;ftigt ist.
13.4. Pr&auml;mien
Die Versicherungspr&auml;mien sind vom Arbeitgeber zu bezahlen. Solange keine Pr&auml;mienbefreiung nach Art. 13.1. lit. f GAV besteht, beteiligt sich der Arbeitnehmer mit 1.25% des individuellen Bruttolohnes an der Nettopr&auml;mie.
Der Pr&auml;mienanteil des Arbeitnehmers kann monatlich vom Lohn abgezogen
13.5. Haftung und Informationspflicht des Arbeitgebers
Soweit die Versicherung die oben umschriebenen Leistungen zu erbringen
hat, sind s&auml;mtliche Leistungen aus Art. 324a OR im Krankheitsfall des Arbeitnehmers abgegolten. Der Arbeitgeber haftet nicht f&uuml;r Leistungsverweigerungen der Versicherung, die auf eine vom Arbeitnehmer verschuldete
Verletzung von Versicherungsbedingungen zur&uuml;ckzuf&uuml;hren sind, soweit der
Arbeitgeber seiner Informationspflicht nachgekommen ist. Gen&uuml;gen die
Versicherungsbestimmungen diesen Anforderungen nicht, haftet der Arbeitgeber f&uuml;r allf&auml;llige Differenzen. Er ist verpflichtet, die Arbeitnehmer &uuml;ber die
Versicherungsbedingungen und einen allf&auml;lligen Wechsel des Versicherers
13.6. Vertrauens&auml;rzte
Die Vertragsparteien unterst&uuml;tzen den Beizug von Vertrauens&auml;rzten. Den
Arbeitgebern steht es frei, Kontrollsysteme f&uuml;r Krankheits- und Unfallabsenzen unter Ber&uuml;cksichtigung des Datenschutzes einzurichten.
Die Arbeitgeber bem&uuml;hen sich im Rahmen der betrieblichen M&ouml;glichkeiten,
gesundheitlich beeintr&auml;chtigten Branchenangeh&ouml;rigen angemessene Arbeitspl&auml;tze anzubieten.
Art. 14 Unfallversicherung, Suva-Karenztage
Die Versicherung der Arbeitnehmer gegen Betriebs- und Nichtbetriebsunfall
erfolgt gem&auml;ss Bundesgesetz &uuml;ber die Unfallversicherung. Die SuvaKarenztage sind vom Arbeitgeber zu bezahlen.
Art. 15 Schwangerschaftsabsenzen, Mutterschaftsurlaub
Im Falle einer Schwangerschaft hat die Arbeitnehmerin die Vorgesetzten
fr&uuml;hzeitig zu informieren, um die entsprechenden arbeitsgesetzlichen
Schutzbestimmungen einzuhalten und die Besch&auml;ftigung nach der Niederkunft zu regeln. Im &Uuml;brigen wird auf das Merkblatt „Mutterschutz“ des
SMGV verwiesen.
Bei &auml;rztlich bescheinigter Arbeitsunf&auml;higkeit infolge Schwangerschaftskomplikationen erfolgt die Lohnfortzahlung wie bei Krankheit. Es gelten die
entsprechenden Versicherungsbestimmungen der kollektiven Krankentaggeldversicherung.
Der Mutterschaftsurlaub betr&auml;gt bei Arbeitnehmerinnen, die w&auml;hrend den 9
Monaten unmittelbar vor der Niederkunft AHV-rechtlich obligatorisch versi-
chert waren und w&auml;hrend dieser Zeit mindestens 5 Monate eine Erwerbst&auml;tigkeit ausge&uuml;bt haben sowie zum Zeitpunkt der Niederkunft Arbeitnehmerinnen sind, 16 Wochen, w&auml;hrend dem 80% des bisherigen Lohnes bezahlt
werden. Der Mutterschaftsurlaub ist 2 Wochen vor dem errechneten Geburtstermin anzutreten. 14 Wochen des Mutterschaftsurlaubes sind nach
der Niederkunft zu beziehen. Damit sind alle Lohnfortzahlungsverpflichtungen des Arbeitgebers abgegolten. Allf&auml;llige Versicherungsleistungen bzw.
der Lohnersatz bei Mutterschaft gem&auml;ss Erwerbsersatzgesetz (EOG) sind
anzurechnen, d.h. fallen an den Arbeitgeber.
Erbringt die Krankentaggeldversicherung vor der Niederkunft keine Leistungen, erfolgt die Lohnfortzahlung des Arbeitgebers gem&auml;ss Art. 324a OR.
Erbringt die Erwerbsersatzordnung (EO) nach Niederkunft keine Leistungen, erfolgt die Lohnfortzahlung des Arbeitgebers w&auml;hrend h&ouml;chstens 8
Art. 16 Milit&auml;r-, Zivil- und Schutzdienst
Leistet der Arbeitnehmer schweizerischen Milit&auml;r-, Zivil- oder Schutzdienst,
hat er f&uuml;r diese Zeit Anspruch auf folgende Entsch&auml;digungen in Prozenten
des Lohnausfalles:
w&auml;hrend der Rekrutenschule
als Rekrut
w&auml;hrend Kaderschulen und
w&auml;hrend anderer Milit&auml;r-, Zivil- oder Schutzdienstleistungen
Ledige mit Unterst&uuml;tzungspflicht und Verheiratete
Die Leistungen gem&auml;ss vorstehender Bestimmungen sind nur geschuldet,
wenn der Arbeitnehmer vor bzw. nach dem Milit&auml;r-, Zivil- oder Schutzdienst
insgesamt w&auml;hrend mehr als 3 Monaten im Betrieb effektiv gearbeitet hat.
Diese Frist entf&auml;llt f&uuml;r jene Arbeitnehmer, die unmittelbar vor dem neuen
Stellenantritt bei einem Arbeitgeber besch&auml;ftigt waren, welcher der Milit&auml;rdienstentsch&auml;digungskasse f&uuml;r die betreffenden Arbeitnehmer mindestens
w&auml;hrend 3 Monaten Beitr&auml;ge leistet oder geleistet hat.
Die Entsch&auml;digung der Erwerbsersatzordnung (EO) f&auml;llt dem Arbeitgeber
zu, soweit diese die vorstehend festgesetzten Ans&auml;tze nicht &uuml;bersteigt.
Art. 17 Lohnzahlung bei Todesfall
F&uuml;r die Lohnfortzahlung gilt Art. 338 OR.
Art. 18 &Uuml;berkleider
Den im &uuml;berj&auml;hrigen Arbeitsverh&auml;ltnis stehenden Arbeitnehmern sind pro
Jahr vom Arbeitgeber 2 &Uuml;berkleider zu entsch&auml;digen.
Art. 19 Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz
Um die Gesundheit und Sicherheit der Arbeitnehmer zu sch&uuml;tzen, ist der
Arbeitgeber verpflichtet, alle Massnahmen zu ergreifen, deren Notwendigkeit die Erfahrung aufgezeigt hat, welche den gegebenen Bedingungen angepasst und die technisch realisierbar sind.
Die Arbeitnehmer unterst&uuml;tzen den Arbeitgeber bei der Anwendung der zu
ergreifenden Massnahmen. Sie befolgen die Instruktionen und ben&uuml;tzen die
Vorrichtungen f&uuml;r die Gesundheit und Sicherheit in korrekter Weise.
Die Vertragsparteien ernennen eine parit&auml;tisch zusammengesetzte „Kommission f&uuml;r Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz“ (KAGA), die sich mit
einschl&auml;gigen Sachfragen auseinandersetzt und geeignete Massnahmen
empfiehlt oder anordnet, welche den Gesundheitsschutz und die Arbeitssicherheit f&ouml;rdern.
19.1. ASA-Branchenl&ouml;sung
Die Richtlinie 6508 der „Eidgen&ouml;ssischen Koordinationskommission f&uuml;r Arbeitssicherheit“ (EKAS) verpflichtet die Arbeitgeber gem&auml;ss der Verordnung
&uuml;ber die Verh&uuml;tung von Unf&auml;llen und Berufskrankheiten (VUV), Arbeits&auml;rzte
und andere Spezialisten der Arbeitssicherheit beizuziehen, wenn es zum
Schutz der Gesundheit der Arbeitnehmer und f&uuml;r ihre Sicherheit erforderlich
ist (Art. 11a VUV).
Die von der KAGA erarbeitete und von der EKAS am 15. Oktober 1999 genehmigte Branchenl&ouml;sung „Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz im Maler- und Gipsergewerbe“ (ASA-Branchenl&ouml;sung) ist auf alle Betriebe gem&auml;ss Art. 1 GAV anwendbar. Die ASA-Branchenl&ouml;sung tritt an Stelle der
gesetzlichen Regelung &uuml;ber die Beizugspflicht im Sinne des Art. 11b Abs. 1
VUV und der Ziffer 2.5 der Richtlinie Nr. 6508.
Die ASA-Branchenl&ouml;sung verpflichtet alle Arbeitgeber und deren Arbeitnehmer, m&ouml;glichst sichere Arbeitspl&auml;tze zu gew&auml;hrleisten. Dieser Schutzzweck ist gleichzeitig sowohl eine F&uuml;hrungsaufgabe als auch ein zielstrebiges dauerndes Anliegen eines jeden Arbeitnehmers.
19.2. Pflichten des Arbeitgebers
Der Arbeitgeber ist verpflichtet, die ASA-Branchenl&ouml;sung in seinem Betrieb
umzusetzen und die periodischen Sicherheitspr&uuml;fungen vorzunehmen.
Mit Hilfe des Handbuchs zur ASA-Branchenl&ouml;sung und der darin enthaltenen Gefahrenlisten, Checklisten und Massnahmen hat jeder Arbeitgeber die
speziell im Maler- und Gipsergewerbe bestehenden Gefahren systematisch
Die Arbeitnehmer oder ihre Vertreter eines Betriebes m&uuml;ssen rechtzeitig
orientiert und angeh&ouml;rt werden &uuml;ber Fragen der Umsetzung der ASABranchenl&ouml;sung, insbesondere soweit betriebsindividuelle Massnahmen erforderlich sind.
19.3. Pflichten des Arbeitnehmers
Die Arbeitnehmer sind verpflichtet, die Anordnungen und Weisungen des
Arbeitgebers zur Arbeitssicherheit und zum Gesundheitsschutz zu befolgen
und daran aktiv mitzuwirken.
Die vom Arbeitgeber beauftragten Arbeitnehmer haben die Ausbildung zur
„Kontaktperson f&uuml;r Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz“ (KOPAS) zu
absolvieren und die diesbez&uuml;glichen Pflichten im Betrieb gewissenhaft zu
19.4. Stellung der KOPAS
Die vom Arbeitgeber ernannten und ausgebildeten KOPAS nehmen eine
F&uuml;hrungs- und Kontrollfunktion im Betrieb wahr. Sie haben gegen&uuml;ber allen
Arbeitnehmern ein verbindliches und direktes Weisungsrecht in allen Belangen des Vollzugs der ASA-Branchenl&ouml;sung und der &Uuml;berwachung der
einschl&auml;gigen Vorschriften &uuml;ber die Arbeitssicherheit und den Gesundheitsschutz.
Die KOPAS sind die engsten Berater des Arbeitgebers in allen Bereichen
der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes und haben diesem gegen&uuml;ber ein Antragsrecht auf Vollzug von Massnahmen.
19.5. Ausnahme
Betriebe, die das Subsidi&auml;r-Modell im Sinne der EKAS-Richtline Nr. 6508
erf&uuml;llen, sind von den Art. 19.1. bis 19.4. GAV ausgenommen.
Art. 20 Berufs- und Vollzugskostenbeitrag
Die Bestimmungen &uuml;ber den Berufs- und Vollzugskostenbeitrag sind in einer besonderen gesamtarbeitsvertraglichen Vereinbarung geregelt.
F&uuml;r den Vollzug des Gesamtarbeitsvertrages f&uuml;r das Maler- und Gipsergewerbe im Sinne von Art. 357a OR und des Bundesgesetzes &uuml;ber die Allgemeinverbindlicherkl&auml;rung entrichten die Arbeitgeber an die Kosten des Vertragsvollzuges einen j&auml;hrlichen Beitrag von CHF 100.00 und die Arbeitnehmer einen Monatsbeitrag von CHF 6.00. Das Inkasso erfolgt gemeinsam mit
dem Beitrag f&uuml;r die berufliche Weiterbildung (Gimafonds). Der Arbeitgeber
ist verpflichtet, den Arbeitnehmern die Gimafonds-Best&auml;tigung &uuml;ber den erfolgten und &uuml;berwiesenen Abzug des Berufsbeitrages und des Vollzugskostenbeitrages auszuh&auml;ndigen.
Art. 21 Verbot von Akkordarbeit
Die Akkordarbeit ist im Maler- und Gipsergewerbe untersagt. Als Akkord
gelten jene T&auml;tigkeiten, deren Entl&ouml;hnung grunds&auml;tzlich nicht von der Zeit
sondern von der Arbeitsmenge oder vom Arbeitserfolg abh&auml;ngig gemacht
Untergeordnete Pr&auml;mien oder Entgelte sind nicht als Akkord zu betrachten.
Art. 22 Verbot von Schwarzarbeit
Den Arbeitnehmern ist jegliche Berufsarbeit gem&auml;ss Art. 25 GAV f&uuml;r Dritte
untersagt (Schwarzarbeit). Arbeitnehmer, die gegen dieses Verbot verstossen, k&ouml;nnen fristlos entlassen werden.
Ebenfalls untersagt ist die Beg&uuml;nstigung von Schwarzarbeit (als Arbeitgeber). Der Beg&uuml;nstigung macht sich u.a. schuldig, wer es unterl&auml;sst, die f&uuml;r
ein neues Arbeitsverh&auml;ltnis erforderlichen Abkl&auml;rungen (Austrittsbest&auml;tigung
des letzten Arbeitgebers) zu treffen.
Art. 23 Gleichstellung und Diskriminierungsverbot
Der Arbeitgeber ist daf&uuml;r besorgt, dass unter den Mitarbeitenden ein Klima
des gegenseitigen Respekts und der Toleranz gepflegt wird, welches Benachteiligungen und Diskriminierungen wegen des Geschlechts, des Alters,
der Herkunft, der Rasse, der sexuellen Orientierung, der Sprache, der sozialen Stellung, der Lebensform, der religi&ouml;sen, weltanschaulichen oder politischen &Uuml;berzeugung oder wegen einer k&ouml;rperlichen, geistigen oder psychischen Behinderung ausschliesst sowie Bel&auml;stigungen und gesundheitliche Beeintr&auml;chtigungen verhindert. Die Unternehmen schaffen eine offene
und angstfreie Kommunikationskultur, um Mobbing vorzubeugen.
Art. 24 Sozialinstitutionen beim vertragslosen Zustand
In einem vertragslosen Zustand werden folgende Sozialinstitutionen dieses
Vertrages weitergef&uuml;hrt: Berufs- und Vollzugskostenbeitrag.
Art. 25 Berufe und Berufsarbeiten des Maler- und Gipsergewerbes
25.1. Malergewerbe
Zum Malergewerbe geh&ouml;ren die Berufe:
Die Berufsarbeiten umfassen unter anderem: Auftragen von Anstrich-, Beschichtungs- und Strukturmaterialien sowie Aufziehen von Tapeten, Bel&auml;gen und Geweben aller Art, Anbringen von fugenlosen Wand- und Bodenbeschichtungen, Versch&ouml;nern und Erhalten von Bauten und Bauteilen, Einrichtungen und Gegenst&auml;nden sowie Sch&uuml;tzen gegen Witterungs- und andere Einfl&uuml;sse.
25.2. Gipsergewerbe
Zum Gipsergewerbe geh&ouml;ren die Berufe:
Zu den Berufsarbeiten des Gipsers geh&ouml;ren: Wand-, Decken- und Bodenkonstruktionen, Verkleidungen, Isolationen aller Art, Innen- und Aussenputze und Stukkaturen, Sanieren von Bauten und Sch&uuml;tzen von Bauteilen sowie von Werkst&uuml;cken gegen physikalische und chemische Einfl&uuml;sse und
solche gef&auml;hrlicher Werkstoffe.
Art. 26 Berufliche Weiterbildung
In beidseitiger Absprache zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer ist der
Besuch von vom Gimafonds unterst&uuml;tzten Weiterbildungskursen zu f&ouml;rdern.
Dabei soll ein einzelner Arbeitnehmer pro Kalenderjahr bis 5 Kurstage belegen k&ouml;nnen.
Zur Sicherung der Berufs- und Vollzugskostenbeitr&auml;ge sowie der gesamtarbeitsvertraglichen Anspr&uuml;che der Regionalen und Zentralen Parit&auml;tischen
Kommission f&uuml;r das Maler- und Gipsergewerbe (RPBK und ZPBK) hat jeder
Arbeitgeber, der Arbeiten im Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages
f&uuml;r das Maler- und Gipsergewerbe ausf&uuml;hrt, vor der Arbeitsaufnahme zu
Gunsten der ZPBK eine Kaution in der H&ouml;he bis zu CHF 10000.00 oder den
gleichwertigen Betrag in Euro zu hinterlegen.
Die Kaution kann in bar oder durch eine unwiderrufliche Garantie einer der
FINMA unterstellten Bank oder einer der FINMA unterstellten Versicherung
erbracht werden. Mit der Bank oder der Versicherung ist die Bezugsberechtigung zu Gunsten der ZPBK zu regeln und deren Verwendungszweck zu
bestimmen. Die in bar hinterlegte Kaution wird von der ZPBK auf einem
Sperrkonto angelegt und zum Zinssatz f&uuml;r entsprechende Konten verzinst.
Der Zins verbleibt auf dem Konto und wird erst bei Freigabe der Kaution
und nach Abzug der Verwaltungskosten ausbezahlt.
Art. 2 H&ouml;he der Kaution
Arbeitgeber sind von der Kautionspflicht befreit, wenn die Auftragssumme
(Verg&uuml;tung gem&auml;ss Werkvertrag) geringer als CHF 2000.00 ist. Diese Kautionsbefreiung gilt pro Kalenderjahr. Bei einer Auftragssumme ab CHF
2000.00 bis CHF 20000.00 pro Kalenderjahr betr&auml;gt die Kaution CHF
5000.00. &Uuml;berschreitet die Auftragssumme CHF 20000.00 pro Kalenderjahr, so ist die volle Kaution in der H&ouml;he von CHF 10000.00 zu leisten. Der
Betrieb hat der ZPBK den Werkvertrag vorzuweisen, sofern die Auftragssumme weniger als CHF 2000.00 betr&auml;gt.
CHF 20000.00
Kautionsh&ouml;he
Keine Kautionspflicht
Art. 3 Anrechenbarkeit
Auf dem Gebiet der Eidgenossenschaft muss eine Kaution nur einmal geleistet werden. Die Kaution ist an allf&auml;llige Kautionsforderungen aus anderen allgemeinverbindlich erkl&auml;rten Gesamtarbeitsvertr&auml;gen anzurechnen.
Der Beweis &uuml;ber eine bereits geleistete Kaution liegt beim Arbeitgeber und
Art. 4 Verwendung der Kaution
Die Kaution wird in folgender Reihenfolge zur Tilgung von belegten Anspr&uuml;chen der RPBK und ZPBK verwendet:
2. Zur Bezahlung des Berufs- und Vollzugskostenbeitrages gem&auml;ss Art.
Auf jegliche Form der Kautionsleistung muss die ZPBK innert 15 Kalendertagen nach schriftlicher Anzeige &uuml;ber die beabsichtigte Inanspruchnahme
Zugriff haben, wenn folgende Voraussetzungen erf&uuml;llt sind:
Wenn dem Arbeitgeber der Entscheid der RPBK betreffend Feststellungen
von GAV-Verletzungen mit einer Rechtsmittelbelehrung (Art. 6.5. GAV) er&ouml;ffnet wurde und er
1. auf das Rechtsmittel (Rekurs) verzichtet und innerhalb der gesetzten
Frist die Konventionalstrafe sowie die Kontroll- und Verfahrenskosten
nicht auf das Konto der RPBK &uuml;berwiesen hat, oder
2. nach Beurteilung des Rechtsmittels (Rekurs) den Entscheid der ZPBK
nicht akzeptiert bzw. innerhalb der von der ZPBK gesetzten Zahlungsfrist die Konventionalstrafe sowie die Kontroll- und Verfahrenskosten
nicht auf das Konto der ZPBK &uuml;berwiesen hat, oder
3. auf schriftliche Abmahnung hin den Weiterbildungs- und Vollzugskostenbeitrag gest&uuml;tzt auf Art. 20 GAV nicht innerhalb der gesetzten Frist
Sind die Voraussetzungen gem&auml;ss Art. 5.1. GAV erf&uuml;llt, so ist die ZPBK
ohne Weiteres berechtigt, bei der zust&auml;ndigen Stelle (Bank/Versicherung)
die anteilsm&auml;ssige oder vollumf&auml;ngliche Auszahlung der Kaution (je nach
H&ouml;he der Konventionalstrafe sowie der Kontroll- und Verfahrenskosten
und/oder der H&ouml;he des geschuldeten Berufs- und Vollzugskostenbeitrages)
oder die entsprechende Verrechnung mit der Barkaution zu verlangen.
Art. 6 Aufstocken der Kaution nach erfolgtem Zugriff
Der Arbeitgeber ist verpflichtet, innerhalb von 30 Tagen oder vor Aufnahme
einer neuen Arbeit im allgemeinverbindlich erkl&auml;rten Geltungsbereich die
Kaution wieder aufzustocken.
Art. 7 Freigabe der Kaution
Arbeitgeber, welche eine Kaution gestellt haben, k&ouml;nnen in den folgenden
F&auml;llen bei der ZPBK schriftlich Antrag auf Freigabe dieser Kaution stellen:
a) der im Geltungsbereich des allgemeinverbindlich erkl&auml;rten GAV ans&auml;ssige Arbeitgeber hat seine T&auml;tigkeit im Maler- und/oder Gipsergewerbe definitiv (rechtlich und faktisch) eingestellt;
b) der im Geltungsbereich des allgemeinverbindlich erkl&auml;rten GAV t&auml;tige
Entsendebetrieb fr&uuml;hestens 6 Monate nach Vollendung des Werkvertrages.
In den obgenannten F&auml;llen m&uuml;ssen kumulativ folgende Voraussetzungen
zwingend erf&uuml;llt sein:
a) Die gesamtarbeitsvertraglichen Anspr&uuml;che wie Konventionalstrafen,
Kontroll- und Verfahrenskosten, Weiterbildungs- und Vollzugskostenbeitr&auml;ge sind ordnungsgem&auml;ss bezahlt und
b) Die RPBK und/oder ZPBK hat keine Verletzung von GAVBestimmungen festgestellt und s&auml;mtliche Kontrollverfahren sind abgeschlossen.
Art. 8 Sanktion bei Nichtleistung der Kaution
Leistet ein Arbeitgeber trotz erfolgter Mahnung die Kaution nicht, so wird
dieser Verstoss gem&auml;ss Art. 6.5 lit. h GAV mit einer Konventionalstrafe bis
zur H&ouml;he der zu leistenden Kaution und der Erhebung von Bearbeitungskosten geahndet. Die Bezahlung der Konventionalstrafe befreit den Arbeitgeber nicht von seiner Pflicht, eine Kaution zu stellen.
Art. 9 Kautionsbewirtschaftung
Die ZPBK kann die Bewirtschaftung der Kaution teilweise oder vollumf&auml;nglich delegieren.
Im Streitfall sind die ordentlichen Gerichte am Sitz der ZPBK in 8021 Z&uuml;rich
zust&auml;ndig. Es kommt ausschliesslich Schweizerisches Recht zur Anwendung.
Z&uuml;rich, im April 2012
A. P. Kaufmann
P. Baeriswyl
V. Giovannelli
W. Rindlisbacher
K. Regotz
Der Arbeitgeberverband SMGV verpflichtet sich schuldrechtlich gegen&uuml;ber den Arbeitnehmerverb&auml;nden, j&auml;hrliche Richtlinien zuhanden der Lehrmeister und der Lehrlings&auml;mter
&uuml;ber folgende Gegenst&auml;nde herauszugeben:
Lehrlingsentsch&auml;digungen, Ferien und Feiertage, Krankentaggeldversicherung und &Uuml;berkleider.
- Pro Kalenderjahr 27 Arbeitstage bezahlte Ferien bis zum vollendeten 20. Altersjahr
(Art. 12.1. GAV)
- max. 9 bezahlte Feiertage (einschliesslich 1. August) (Art. 12.2. GAV)
- 2 bezahlte &Uuml;berkleider (in natura) (Art. 18 GAV)
- die gleichen Zulagen bei ausw&auml;rtiger Arbeit (Art. 10 GAV)
- die Milit&auml;rdienst- und Zivilschutzentsch&auml;digung (Art. 16 GAV)
- die Entsch&auml;digung bei Absenzen (Art. 11 GAV)
- die gleichen &Uuml;berstundenzuschl&auml;ge (Art. 8.4. GAV)
Dem Lehrling ist es &uuml;berdies untersagt, w&auml;hrend der Freizeit Berufsarbeiten f&uuml;r Dritte
auszuf&uuml;hren (Schwarzarbeit).
In beidseitiger Absprache zwischen Arbeitgeber und Lehrling ist der Besuch von Gimafonds-unterst&uuml;tzten Weiterbildungskursen f&uuml;r Lehrlinge zu f&ouml;rdern.
Den Lehrmeistern wird empfohlen, ihre Lehrlinge nach erfolgreichem Lehrabschluss eine
angemessene Zeit weiterzubesch&auml;ftigen.
Als vertragschliessende Parteien zeichnen:
Strassburgstrasse11
R&ouml;merstrasse 7
044 295 15 15
044 295 17 99
044 279 71 72
Zentrale Parit&auml;tische Berufskommission des Maler- und Gipsergewerbes (ZPBK)
Tel. 044 295 30 65
Fax 044 295 30 69
Berufsregister des Maler- und Gipsergewerbes (BR)
www.berufsregister.com
044 295 30 68
044 295 30 69
Seit der Einf&uuml;hrung des obligatorischen Berufsbeitrages am 1. Januar 1978 konnte das
Kursangebot f&uuml;r die berufliche Weiterbildung stark erweitert werden.
Gleichzeitig sind aber auch die materiellen Grundlagen f&uuml;r den Kursbesuch wesentlich
verbessert worden, um den Arbeitnehmern des Maler- und Gipsergewerbes den Besuch
von Weiterbildungsveranstaltungen zu erleichtern.
Der Gimafonds erbringt beim Kursbesuch grossz&uuml;gige Leistungen in Form von Lohnausfallentsch&auml;digungen, &Uuml;bernachtungs- und Reisekostenverg&uuml;tungen sowie einen Anteil der
jeweiligen Kurskosten gem&auml;ss Reglement.
Die vertragschliessenden Verb&auml;nde SMGV, Unia und Syna empfehlen s&auml;mtlichen Berufsund Hilfsarbeitern den Besuch solcher Weiterbildungsveranstaltungen, um pers&ouml;nlich mit
den st&auml;ndigen Erneuerungen in unserer Branche Schritt halten zu k&ouml;nnen.
Kursprogramme, Anmeldungen und Reglemente &uuml;ber die Ausrichtung von Lohn- und
Kurskostenentsch&auml;digungen k&ouml;nnen bei der Gesch&auml;ftsstelle bezogen werden.
044 295 30 63
www.gimafonds.ch
Zitierweise der Sachregisterhinweise:
GAV steht f&uuml;r Gesamtarbeitsvertrag
Ziffern stehen f&uuml;r Artikel
A steht f&uuml;r Anhang
S. steht f&uuml;r Seitenzahl
Absenzen, bezahlte .................................. 8.6
Absenzen, Minusstunden Arbeitnehmer ... 8.7
Absenzen, Freitage (z.B. Heirat, Todesfall, Geburt) ................................................ 11
Adressen ................................................S. 28
Akkordarbeit, Verbot .................................. 21
Allgemeinverbindlicherkl&auml;rung ..................... 4
Anstellung, Beginn ....................................... 7
Arbeitssicherheit/Gesundheitsschutz......... 19
ASA-Branchenl&ouml;sung ........................ 19.1
Ausbildung KOPAS ............................ 19.3
Handbuch .......................................... 19.2
Kommission KAGA ............................... 19
Pflichten Arbeitgeber ............ 19/19.1/19.2
Pflichten Arbeitnehmer .............. 19.1/19.3
KOPAS .............................................. 19.4
Arbeitsvermittlung ..................................... 1.3
Arbeitszeit .................................................... 8
Begriff .................................................. 8.2
Buchf&uuml;hrung/Einsicht/Kontrolle............ 8.9
durchschnittliche Tag/Woche .............. 8.2
Feiertagsarbeit ..................................... 8.4
Grundsatz ............................................ 8.1
H&ouml;chstarbeitszeit Woche/Jahr ............. 8.3
Mehrstunden, Zuschlag/Ausgleich....... 8.4
Nachtarbeit, Sonntagsarbeit ................ 8.4
Reisezeit .............................................. 8.8
Samstagsarbeit .................................... 8.1
&Uuml;berstunden ........................................ 8.4
ASA-Branchenl&ouml;sung.............................. 19.1
Aufbewahrung Lohnunterlagen ................. 6.4
Ausgleich von Mehrstunden...................... 8.4
Auslagenersatz .......................................... 10
Berufe/Berufsarbeiten Maler/Gipser .......... 25
Berufsarbeiter gelernt/ungelernt ......... 9.1/9.3
Berufskommissionen ................................... 6
Kompetenzen....................................... 6.3
Regionale Parit&auml;tische
Berufskommission (RPBK) .................. 6.2
Zentrale Parit&auml;tische
Berufskommission (ZPBK) .................. 6.1
Berufsregister (BR) ..........................6.8/S. 28
Berufs-/Vollzugskostenbeitrag ........ 6.3/20/24
H&ouml;he/Inkasso/Gimafonds ..................... 20
im vertragslosen Zustand ..................... 24
Zweck ................................................... 20
Branchenfremder Arbeiter .................. 9.1/9.3
Dauer des GAV ............................................ 5
Diskriminierungsverbot .............................. 23
Durchsetzung des GAV, Verb&auml;nde ............. 2
Einstufung/Lohnkategorie......................... 9.1
Entsendebetriebe ..................................... 1.3
Erwerbsersatzordnung (EO).............. 15.4/16
Fehlstunden/Minusstunden ...................... 8.7
Feiertage ................................................ 12.2
Feiertagsarbeit ......................................... 8.4
Ferien ..................................................... 12.1
Ferien/Feiertage Lehrlinge .................... S. 27
Friedenspflicht ............................................. 3
Aufstocken Kaution .............................. A6
Ausgleich von Mehrstunden ................ 8.4
Entsch&auml;digung Milit&auml;r-, Zivil-, ...................
Schutzdienst ......................................... 16
Zugriff/Freigabe Kaution ............... A5.1/A7
K&uuml;ndigung ........................................ 7.3.1
Rekurs ................................................. 6.3
Sperrfristen K&uuml;ndigung .................... 7.3.3
SUVA-Karenztage ................................ 14
Wartefrist Krankentaggeld ................ 13.3
Geltungsbereich GAV.................................. 1
Arbeitsvermittlung/Personalverleih ...... 1.3
betrieblich/beruflich ............................. 1.2
Betriebe ausserhalb des r&auml;umlichen
Geltungsbereiches GAV ...................... 1.3
Entsendebetriebe ................................ 1.3
Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer................................... 1.3
pers&ouml;nlich ............................................ 1.3
r&auml;umlich ............................................... 1.1
Gesundheitsschutz .................................... 19
Gimafonds ................................... 20/26/S. 29
Gipserberuf, -arbeiten ......................... 1.2/25
Gleichstellung, Gebot ................................ 23
Handbuch ASA Branchenl&ouml;sung ............ 19.2
Hilfsarbeiter ........................................ 9.1/9.3
Kaufm&auml;nnisches Personal ....................... 1.3
Kaution ........................................................ A
Anrechenbarkeit/Leistungspflicht ......... A3
Aufstocken/Zeitpunkt............................ A6
Befreiung .............................................. A2
Bewirtschaftung .................................... A9
Form .................................................. A1.2
Freigabe ............................................... A7
Gerichtsstand ..................................... A10
H&ouml;he/Auftragssumme ...........................A2
Inanspruchnahme/Zugriff.............A5.1/5.2
Nichtleistung/Sanktion ....................A8/6.5
Sperrkonto/Verzinsung ......................A1.2
Verwaltungskosten ............................A1.2
Verwendung ..........................................A4
Zweck/Zeitpunkt ................................A1.1
Kilometerentsch&auml;digung ......................... 10.2
Kontaktperson Arbeitssicherheit ............. 19.3
KOPAS.................................................... 19.4
Kontrollen/Unterlagen ............................... 6.4
Kontrollkosten ........................................... 6.6
Konventionalstrafe .................................... 6.5
H&ouml;he/Kriterien allgemein ..................... 6.5
Akkordverbot .................................. 6.5/21
Arbeitssicherheit/Gesundheitsschutz ............................................. 6.5/19
Arbeitszeitkontrolle ........................ 6.5/8.9
Aufbewahren Lohnunterlagen........ 6.5/6.4
Kaution ............................................6.5/A8
Kontrolle/Unterlagen ...................... 6.5/6.4
Schwarzarbeitsverbot ..................... 6.5/22
Krankentaggeldversicherung ..................... 13
Haftung/Informationspflicht
Arbeitgeber ........................................ 13.5
Pflicht Arbeitgeber ................................ 13
Pr&auml;mien ............................................. 13.4
Versicherungsbedingungen ............... 13.1
Versicherungswahl ............................ 13.2
Vertrauens&auml;rzte ................................. 13.6
Wartefrist (Leistungsaufschub).......... 13.3
K&uuml;ndigung des GAV .................................... 5
K&uuml;ndigung der Anstellung ......................... 7.3
K&uuml;ndigungsfristen ............................. 7.3.1
K&uuml;ndigung bei Krankheit/Unfall ........ 7.3.2
Sperrfristen ....................................... 7.3.3
Kurse, Weiterbildung ................................. 26
Lehrabg&auml;nger............................................ 9.3
Lehrlinge, Anspr&uuml;che .......................1.3/S. 27
Liegenschaftsverwaltungen ...................... 1.2
Lohnabrechnung ................................. 9.1/9.2
Lohn ............................................................. 9
Absenzen/Freitage (z.B. Heirat,
Wohnungswechsel)/Kurzabsenzen ...... 11
Einstufung/Lohnkategorien ............ 9.1/9.3
Lehrabg&auml;nger ...................................... 9.3
Meinungsverschiedenheiten ................ 9.3
Mindestl&ouml;hne (Sockell&ouml;hne) ................ 9.3
Monatslohn .......................................... 9.2
13. Monatslohn, Anspruch ................... 9.6
Unterschreitung Mindestlohn ............... 9.3
Lohnerh&ouml;hungen ....................................... 9.4
Indexausgleich ..................................... 9.5
Teuerungsausgleich 2013/14 ........... 9.4.1
Lohnersatzleistungen, Erfassung ............. 8.5
Lohn Freitage ............................................. 11
Lohnzahlung Todesfall ............................... 17
Malerberuf, -arbeiten ........................... 1.2/25
Mehrstunden ............................................ 8.4
Milit&auml;rdienst ...................................... 16/S. 27
Minusstunden Arbeitnehmer .................... 8.7
Mittagsentsch&auml;digung ................... 10.1/S. 27
Monatslohn ............................................... 9.2
Mutterschaft/Schwangerschaft .................. 15
Arbeitsunf&auml;higkeit .............................. 15.2
Lohnfortzahlung................................. 15.4
Mutterschaftsurlaub........................... 15.3
Nachtarbeit ............................................... 8.4
Parteien des GAV ........................... S. 3/S. 28
Personalverleih ......................................... 1.3
Pr&auml;mie Krankentaggeldversicherung ..... 13.4
Privates Fahrzeug .................................. 10.2
Probezeit/K&uuml;ndigung ............................. 7.3.1
Protokollvereinbarung Lehrlinge ............ S. 27
Regionale Parit&auml;tische Berufskommission (RPBK) ........................... 2.1/6.2
Reisezeit ................................................... 8.8
Schwarzarbeit, Verbot ............................... 22
Schwarzarbeit, Lehrlinge ....................... S. 27
Sonntagsarbeit ......................................... 8.4
Sozialinstitutionen...................................... 24
Teilzeitbesch&auml;ftigte ................................... 7.2
Teuerungsausgleich Lohn ..................... 9.4.1
Todesfall, Lohnzahlung ............................. 17
&Uuml;berkleider ....................................... 18/S. 27
&Uuml;berstunden ............................................. 8.4
Unfallversicherung, Karenztage ................ 14
Verbot Akkordarbeit................................... 21
Verbot Diskriminierung .............................. 23
Verbot Schwarzarbeit ................................ 22
Verfahrenskosten ..................................... 6.7
Verpflegung, ausw&auml;rtige ......................... 10.1
Versicherungen ............................... 13/14/15
Vertragsloser Zustand ............................... 24
Vertrauens&auml;rzte ...................................... 13.6
Vorarbeiter .......................................... 9.1/9.3
Wartefrist Krankenlohn........................... 13.3
Weiterbildung/Gimafonds ..................... 26/20
Zentrale Parit&auml;tische Berufskommission (ZPBK) .................. 2.1/6.1/S. 28
Zivil-, Zivilschutzdienst...................... 16/S. 27
Zuschlag Mehrstunden ............................. 8.4