Source: https://www.cr-online.de/29560.htm
Timestamp: 2019-05-25 01:59:41
Document Index: 102412464

Matched Legal Cases: ['§ 101', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'EuG', 'EuG', 'BGH', 'BGH', '§ 8']

In der aktuellen CR Ausgabe (Heft 12, Erscheinungstermin: 15. Dezember 2012) lesen Sie folgende Beiträge und Entscheidungen.
Lisch, Karsten, IT-Vergabe: Die Begründung der Ablehnungsentscheidung, Zum Umfang der Vorinformationspflicht gem. § 101a Abs. 1 GWB, CR 2012, 765-768
In europaweiten Vergabeverfahren muss der Auftraggeber vor der Zuschlagserteilung eine Vorinformation an die Bieter versenden, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen. Darin müssen insbesondere die Gründe für die Ablehnung mitgeteilt werden. Für die enttäuschten Bieter ist der Umfang dieser Mitteilung von entscheidender Bedeutung, da sie aufgrund dieser Angaben über die Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens entscheiden müssen. Der Beitrag zeigt, welche rechtlichen Anforderungen an die Begründung bestehen.
BGH v. 22.3.2012 - X ZR 46/09, BGH: Kein Web-to-Print Patent, CR 2012, 768-771
LG Frankfurt/M. v. 27.9.2012 - 2-03 O 27/12, LG Frankfurt/M.: Verhältnis zwischen Echtheitszertifikat und Software-Lizenz, CR 2012, 771-773
BGH v. 21.8.2012 - X ZR 33/10, BGH: Reichweite des Erzeugnisschutzes – MPEG-2-Videosignalcodierung, CR 2012, 773
Kartheuser, Ingemar / Ritzer, Christoph, Die “Grenzen der Kommunikation”, Wann ist das TKG räumlich anwendbar?, CR 2012, 774-778
Gilt das deutsche Telekommunikationsgesetz (TKG), wenn ein in Polen ansässiger Provider seinen in Deutschland ansässigen Kunden ein VPN-Netzwerk zur Verfügung stellt, oder wenn ein englischer Arbeitnehmer auf seiner Geschäftsreise in einer deutschen Niederlassung auf dem dort installierten Desktop eine private E-Mail erhält (zur Anwendbarkeit des TKG im Arbeitsverhältnis Hoppe/Braun, MMR 2010, 80)? Dieser Beitrag gibt Antworten auf solche und ähnliche Fragen, indem er allgemeine Regeln für die räumliche Anwendbarkeit des TKG darstellt (II.) und diese dann auf Beispielsfälle anwendet (III.).
VG Köln v. 19.9.2012 - 21 K 7809/10, VG Köln: Vorläufige Entgeltgenehmigung wahrt Entscheidungsfrist über Entgeltanträge, CR 2012, 778-783
OLG Stuttgart v. 1.10.2012 - 5 U 180/11, OLG Stuttgart: Duldungs- und Schadensersatzpflicht bei TK-Leitungs-Verlegung, CR 2012, 783-787
Greening, Stefan / Weigl, Michaela, Überwachung der Internetnutzung von Arbeitnehmern – Von Webtracking- und Webfiltering-Tools, Eine datenschutzrechtliche Betrachtung, CR 2012, 787-792
Dieser Beitrag befasst sich mit den datenschutzrechtlichen Anforderungen bei der Überwachung der erlaubten privaten Internetnutzung von Arbeitnehmern mittels Webtracking- und Webfiltering-Tools. Nach einer Einleitung (I.) werden zunächst die Mittel und Zwecke der Überwachung der Internetnutzung beschrieben (II.), bevor auf die rechtliche Zulässigkeit des Einsatzes von Webtracking-Tools (III.) und Webfiltering-Tools (IV.) unter Berücksichtigung der Anforderungen aus dem TKG, TMG und BDSG eingegangen wird. Dabei werden nicht nur die konkreten datenschutzrechtlichen Probleme erörtert, sondern auch grundsätzliche Fragen des Datenschutzrechts behandelt. Der Beitrag endet mit einer kurzen Zusammenfassung der wesentlichen Ergebnisse (V.).
EuGH v. 5.7.2012 - Rs. C-49/11, EuGH: Verfügbarkeitsanforderungen an Widerrufsbelehrung, CR 2012, 793-795
BAG v. 21.6.2012 - 2 AZR 153/11, BAG: Beweisverwertungsverbot für verdeckte Videoüberwachung?, CR 2012, 795-798
OLG Bremen v. 5.10.2012 - 2 U 49/12, OLG Bremen: Angabe der Lieferzeit “voraussichtlich 1–3 Werktage”, CR 2012, 798-799
OLG München v. 27.9.2012 - 29 U 1682/12, OLG München: Bestätigungsmail im Double-Opt-In-Verfahren als verbotene Werbung, CR 2012, 799-801
OLG Düsseldorf v. 27.9.2012 - I-6 U 241/11, OLG Düsseldorf: Schicksal von Newsletter-Kundendaten bei Insolvenz des technischen Dienstleisters, CR 2012, 801-803
KG v. 21.9.2012 - 5 W 204/12, KG: Keine Abmahnung europarechtswidriger Anbieterkennzeichnungspflichten, CR 2012, 803-805
OLG Hamm v. 18.9.2012 - I-4 U 105/12, nicht rechtskräftig, OLG Hamm: Zwei Verstöße gegen Unterlassungserklärungen durch dieselbe Klausel in Online-Shop und auf eBay, CR 2012, 805-809
OLG Köln v. 14.9.2012 - 6 U 73/12, OLG Köln: Haftung für Link in Frame – Kirschkerne, CR 2012, 809-812
OLG Hamm v. 13.9.2012 - I-4 U 71/12, OLG Hamm: Haftung des beworbenen Unternehmens für unerlaubte AdWord-Anzeigen durch Preissuchmaschine, CR 2012, 812-814
OLG Hamm v. 13.9.2012 - I-22 W 58/12, OLG Hamm: Streitwert bei unerlaubter Foto-Verwendung in eBay-Angeboten von Privaten und kleingewerblich tätigen Dritten, CR 2012, 814-815
OLG Köln v. 10.5.2012 - 15 U 199/11, OLG Köln: Keine Persönlichkeitsrechtsverletzung durch Autocomplete-Vorschläge, CR 2012, 815-819
LG Düsseldorf v. 24.10.2012 - 23 S 386/11, LG Düsseldorf: Verdopplung der Lizenzgebühr wegen unterlassenem Bildquellennachweis auf Websites, CR 2012, 819-821
LG Köln v. 11.9.2012 - 33 O 353/11, LG Köln: Beweislast des Anschlussinhabers gegen Anscheinshaftung, CR 2012, 821-825
LG Amberg v. 22.8.2012 - 14 O 417/12, LG Amberg: Durchsetzbarkeit eines Link-Building-Vertrags, CR 2012, 825-826
BGH v. 18.10.2012 - III ZR 197/11, BGH: Kein EU-Rechtsverstoß durch Sportwettenmonopol bis 2007 in Bayern, CR 2012, 827
OLG Köln v. 21.9.2012 - 6 U 106/12, OLG Köln: Keine kumulative Haftung mehrerer Schuldner einer Unterlassungsverpflichtung, CR 2012, 827
KG v. 18.6.2012 - Not 26/11, KG: Kein Bezug von Pflichtpublikationen durch Online-Lesemöglichkeit, CR 2012, 827
OLG München v. 10.5.2012 - 29 U 515/12, OLG München: Verschleierte Werbung durch Wikipedia-Eintrag, CR 2012, 827
LG Köln v. 24.10.2012 - 28 O 391/11, LG Köln: Keine Gefährdungshaftung des Anschlussinhabers für Online-Urheberrechtsverletzungen, CR 2012, 827-828
Schmidt-Bens, Johanna, Über die Reformvorschläge zur Haftung von WLAN-Betreibern, CR 2012, 828-832
Seit § 8 TMG im Rahmen der rechtlichen Verantwortlichkeit von Diensteanbietern eine Haftungsfreistellung von Access Providern für fremde Inhalte vorsieht, ist unklar, ob sich kommerzielle sowie nicht-kommerzielle WLAN-Betreiber, die Dritte ihren WLAN-Internetzugang mit nutzen lassen, gegebenenfalls auch auf diese Haftungsprivilegierung berufen können. Diese unsichere Rechtslage führt in Anbetracht begründeter Abmahngefahr dazu, dass offenes WLAN in vielen Fällen nicht mehr angeboten wird. Da diese Entwicklung als wenig innovativ und teilweise auch als Ausdruck mangelnder sozialpolitischer Fürsorge empfunden wird, wurden jüngst Reformvorschläge zur Haftungsprivilegierung für WLAN-Betreiber in die politische Debatte, insbesondere in den Legislativprozess, eingebracht.. Der Beitrag skizziert zunächst knapp die bisherige Rechtslage (I.) und stellt sodann die Reformvorschläge detailliert vor (II.), um sie danach kritisch zu beleuchten (III.). Eine Schlussbetrachtung (IV.) rundet den Beitrag ab.
Verlag Dr. Otto-Schmidt vom 07.12.2012 15:25