Source: https://www.kbw.de/seminar/ustg-2b-umsatzsteuer-schulung_WESTA082S
Timestamp: 2020-08-12 23:35:26
Document Index: 15105671

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 2', '§ 15', '§ 2', '§ 2', '§ 15']

Ausweitung der Umsatzsteuerpflicht der … - Seminar
Code 1102WESTA082S-G WESTA082S
Ausweitung der Umsatzsteuerpflicht der juristischen Personen des öffentlichen Rechts durch den neuen § 2b und den Wegfall des § 2 Absatz 3 Umsatzsteuergesetz - Intensivseminar
Grundsätzliche Ausführungen zur umsatzsteuerlichen Unternehmereigenschaft der juristischen Personen des öffentlichen Rechts
Darstellung und Erläuterung der Neuregelungen, Vergleich mit dem bisherigen Recht
Auswirkungen der neuen Rechtslage auf einzelne Bereiche:
"Mini-BgA" und "Nichtselbständigen-BgA"
andere Leistungen unmittelbar an den Bürger
Auswirkungen der neuen Rechtslage auf die interkommunale Zusammenarbeit
Inhalt und Bedeutung der freiwilligen Übergangsregelung, Optionserklärung und möglicher Widerruf, teilweise Inanspruchnahme
Gestaltungsmöglichkeiten zur Beeinflussung der Steuerpflicht
Besondere Bedeutung der Rechtsänderungen bei Organschaftsverhältnissen, bei Verzicht auf Steuerbefreiungen und bei Vorsteuerberichtigungen nach § 15a UStG
Praktische Hinweise zur Abarbeitung der Problematik in der Verwaltung
Darstellung von Einzelsachverhalten und deren mögliche Lösung
Neuregelungen zur Besteuerung der juristischen Personen des öffentlichen Rechts sind seit dem 01.01.2016 mit Wirkung für Umsätze ab 01.01.2017 in Kraft. § 2 Abs. 3 UStG wurde aufgehoben und durch einen neuen § 2b ersetzt, der jetzt die Einschränkung der umsatzsteuerlichen Unternehmereigenschaft der juristischen Personen des öffentlichen Rechts bei Ausübung öffentlicher Gewalt regelt. Der Begriff des Betriebes gewerblicher Art ist für die Umsatzsteuerpflicht nicht mehr von Bedeutung. Die Vermögensverwaltung und - bei Nichterfüllung bestimmter Bedingungen - sogar hoheitliche Tätigkeiten können umsatzsteuerpflichtig werden. Vor allem die interkommunale Zusammenarbeit kann finanziell nachteilig betroffen sein. Bis 31.12.2016 bestand die Möglichkeit, dem Finanzamt gegenüber zu erklären, ob man die bisherige Rechtslage (höchstens bis zum Jahr 2022) weiterhin anwenden will. Das Webinar will die Teilnehmer in die Lage versetzen, die Bedeutung der Neuregelungen zu erkennen. Es werden Hilfestellungen gegeben, um die vor Ort bestehenden Sachverhalte, insbesondere bei der Vermögensverwaltung und den Beistandsleistungen einschätzen und optimieren zu können. Wenn die Verwaltung dem Finanzamt gegenüber vorsorglich bis 31.12.2016 erklärt hat, das bisherige Recht weiterhin anwenden zu wollen, soll die Entscheidungsfindung für oder gegen die Beibehaltung dieser Übergangsregelung erleichtert werden. Das Online-Seminar ist eine Gemeinschaftsveranstaltung von GIBT Colleg e. V. und dem Kommunalen Bildungswerk e. V.
Mitarbeiter in den Finanzfachbereichen, die für die Bearbeitung der Angelegenheiten ihrer Körperschaft als Umsatzsteuerschuldner zuständig sind.
Schwerpunkte: Grundsätzliche Ausführungen zur umsatzsteuerlichen Unternehmereigenschaft der juristischen Personen des öffentlichen Rechts Darstellung und Erläuterung der Neuregelungen, Vergleich mit dem bisherigen Recht Auswirkungen der neuen Rechtslage auf einzelne Bereiche: Vermögensverwaltung; "Mini-BgA" und "Nichtselbständigen-BgA"; andere Leistungen unmittelbar an den Bürger Auswirkungen der neuen Rechtslage auf die interkommunale Zusammenarbeit Inhalt und Bedeutung der freiwilligen Übergangsregelung, Optionserklärung und möglicher Widerruf, teilweise Inanspruchnahme Gestaltungsmöglichkeiten zur Beeinflussung der Steuerpflicht Besondere Bedeutung der Rechtsänderungen bei Organschaftsverhältnissen, bei Verzicht auf Steuerbefreiungen und bei Vorsteuerberichtigungen nach § 15a UStG Praktische Hinweise zur Abarbeitung der Problematik in der Verwaltung Darstellung von Einzelsachverhalten und deren mögliche Lösung