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Timestamp: 2020-01-24 16:53:25
Document Index: 202949752

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 3', '§ 4', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 10', '§ 11', '§ 13', '§ 14', '§ 18', '§ 19', '§ 19', '§ 20', '§ 20', '§ 21', '§ 24', '§ 14', '§ 15', '§ 16', '§ 14', '§ 14', '§ 16']

Landesgesetz über die Steuern der Kirchen, Religionsgemeinschaften...
§ 1 - § 3 Abschnitt I - Steuerberechtigung der katholischen...
§ 4 - § 4 Abschnitt II - Steuerpflicht
§ 5 - § 6 Abschnitt III - Die einzelnen Kirchensteuern
§ 7 - § 10 Abschnitt IV - Bemessungsgrundlagen
§ 11 - § 13 Abschnitt V - Besteuerungsverfahren
§ 14 - § 18 Abschnitt VI - Verwaltung der Kirchensteuern
§ 19 - § 19 Abschnitt VII - Vorschriften für andere Steuerberechtigte
§ 20 - § 20 Abschnitt VIII - Verwaltungsvorschriften
§ 21 - § 24 Abschnitt IX - Übergangs- und Schlußbestimmungen
Fassung vom: 24.02.1971
Gültig ab: 31.12.2000
Gliederungs-Nr: 222-31
Landesgesetz über die Steuern der Kirchen,
Religionsgemeinschaften und Weltanschauungsgesellschaften
(Kirchensteuergesetz - KiStG )
Vom 24. Februar 1971
(1) Die beim Inkrafttreten dieses Gesetzes wirksamen Kirchensteuerordnungen und Kirchensteuerbeschlüsse gelten ohne neue Anerkennung weiter, soweit ihr Inhalt nicht mit diesem Gesetz im Widerspruch steht.
(2) Soweit die Landesfinanzbehörden die Kirchensteuer nach dem Maßstab der Einkommensteuer beim Inkrafttreten dieses Gesetzes bereits verwalten, bedarf es keiner Übertragung im Sinne des § 14 Abs. 1 Satz 1 mehr. Soweit das für die Landesfinanzverwaltung zuständige Ministerium bereits angeordnet hat, daß die Arbeitgeber Kirchensteuer nach dem Maßstab der Lohnsteuer auch von Arbeitnehmern einzubehalten und abzuführen haben, die ihren Wohnsitz oder Aufenthalt nicht im Lande Rheinland-Pfalz haben, sind sie auch ohne eine neue Bestimmung im Sinne des § 15 Abs. 7 Satz 1 weiterhin hierzu verpflichtet.
(3) Soweit die Gemeinden die Kirchensteuer nach dem Maßstab der Grundsteuermeßbeträge bereits verwalten, bedarf es keines neuen Antrags im Sinne des § 16 Abs. 1 Satz 1 mehr. Soweit die Landesfinanzbehörden die Kirchensteuer nach dem Maßstab der Grundsteuermeßbeträge bisher verwalten, verbleibt es dabei, sofern die Kirchenbehörden nichts anderes beantragen. Im Falle der Verwaltung durch die Landesfinanzbehörden finden die Vorschriften des § 14 Abs. 1 Sätze 3 und 4, Abs. 3, Abs. 4 Satz 1 und Abs. 6 sinngemäß Anwendung.
(4) Bis zum Abschluß der Vereinbarungen über Verwaltungskostenbeiträge ( § 14 Abs. 6 Satz 2 und § 16 Abs. 5 Satz 2 ) belaufen sich die Verwaltungskostenbeiträge auf vier vom Hundert der Steueraufkommen.