Source: http://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=10001115
Timestamp: 2018-03-24 00:06:50
Document Index: 307957061

Matched Legal Cases: ['Art. 15', 'Art. 15', '§ 8', '§ 69', '§ 8', '§ 8', '§ 1', '§ 8', '§ 8', '§ 11', '§ 11', '§ 19', '§ 19', '§ 25', '§ 25', '§ 53', '§ 53', '§ 56', '§ 56', '§ 58', '§ 58', '§ 60', '§ 60', '§ 29', '§ 69']

RIS - Bezirksgerichtliche Organisation (Bund - NÖ) - Bundesrecht konsolidiert, Fassung vom 24.03.2018
Bundesrecht konsolidiert: Gesamte Rechtsvorschrift für Bezirksgerichtliche Organisation (Bund - NÖ), Fassung vom 24.03.2018
StF: BGBl. Nr. 585/1991
Diese Vereinbarung tritt gemäß Art. VII mit 12. November 1991 in Kraft.
Der Bund, vertreten durch den Bundesminister für Justiz,
sind im Sinne des Art. VIII der Vereinbarung gemäß Art. 15a B-VG zwischen dem Bund und dem Land Niederösterreich über Vorhaben, deren Verwirklichung für die Vertragsparteien von besonderem Interesse ist, BGBL. Nr. 156/1989, übereingekommen, gemäß Art. 15a B-VG nachstehende
Die Niederösterreichische Landesregierung stimmt der vorgesehenen, als Anlage 1 angeschlossenen Verordnung der Bundesregierung gemäß § 8 Abs. 5 lit. d des Übergangsgesetzes 1920 zu.
(1) Für die aus der Anlage 2 ersichtlichen Gerichtstagsprengel wird an den dort genannten Orten allwöchentlich ein Gerichtstag (§§ 69, 70 Geo.) abgehalten werden.
Notarstellen, die an Orten eingerichtet sind, an denen nach der Anlage 1 keine Bezirksgerichte mehr bestehen werden (in der Folge kurz „Sitzgemeinden“ genannt), werden aufrechterhalten werden.
(1) Sitzgemeinden wird auf deren Wunsch kostenlos je eine Erstausstattung einer Bildschirmeinheit (bestehend aus einem IBM Personal Computer (Type XT oder PS2/30), einem Monobildschirm, einer Tastatur und einem Matrixdrucker (Proprinter)), die für Abfragen aus dem ADV-Grundbuch nach dem § 8 GUG mittels des Postdienstes BTX geeignet ist, vom Bundesministerium für Justiz zur Verfügung gestellt werden.
(2) Die Schaffung der jeweils erforderlichen Anschlußbedingungen (zB die Herstellung einer Postleitung) obliegt den Sitzgemeinden.
Der Bund wird abklären, inwieweit - entsprechend den bisherigen Dezentralisierungsmaßnahmen des Landes Niederösterreich - einem allfälligen ergänzenden Bedarf nach dezentralisierten Zugangsmöglichkeiten zu Bundesbehörden (Außenstellen, Amtstage) in Sitzgemeinden Rechnung getragen werden kann.
Geschehen in Wien, am 12. November 1991
Verordnung der Bundesregierung über die Zusammenlegung der Bezirksgerichte Allentsteig, Gföhl, Groß-Gerungs, Haugsdorf, Kirchschlag in der Buckligen Welt, Litschau, Marchegg, Ottenschlag, Persenbeug, Raabs an der Thaya, Ravelsbach, Schrems, Spitz und Weitra sowie die Änderung der Sprengel der Bezirksgerichte Gänserndorf, Gmünd, Hollabrunn, Krems, Waidhofen an der Thaya, Wiener Neustadt, Ybbs und Zwettl
Auf Grund des § 8 Abs. 5 lit. d des Übergangsgesetzes vom 1. Oktober 1920 in der Fassung des BGBl. Nr. 368 vom Jahre 1925 wird mit Zustimmung der Niederösterreichischen Landesregierung verordnet:
Der Art. I der Verordnung der Bundesregierung, BGBl. Nr. 478/1971, über die Sprengel der in Niederösterreich gelegenen Bezirksgerichte, zuletzt geändert durch die Verordnung BGBl. Nr. 28/ 1975, wird wie folgt geändert:
1. Die §§ 1, 9, 13, 17, 22, 29, 31, 37, 38, 42, 43, 47, 49 und 55 werden aufgehoben.
2. Der § 8 hat zu lauten:
„§ 8. Der Sprengel des Bezirksgerichts Gänserndorf umfaßt folgende Gemeinden:
Marchegg, Engelhartstetten, Lassee, Untersiebenbrunn und Weiden an der March.“
3. Der § 11 hat zu lauten:
„§ 11. Der Sprengel des Bezirksgerichts Gmünd in Niederösterreich umfaßt folgende Gemeinden:
Weitra, Bad Großpertholz, Großschönau, Moorbad Harbach, St. Martin und Unserfrau-Altweitra.“
4. Der § 19 hat zu lauten:
„§ 19. Der Sprengel des Bezirksgerichts Hollabrunn umfaßt folgende Gemeinden:
Ravelsbach, Heldenberg, Hohenwarth-Mühlbach a. M., Maissau und Ziersdorf.“
5. Der § 25 hat zu lauten:
„§ 25. Der Sprengel des Bezirksgerichts Krems an der Donau umfaßt die Stadt mit eigenem Statut Krems an der Donau und folgende Gemeinden:
Albrechtsberg an der Großen Krems, Bergern im Dunkelsteinerwald, Dürnstein, Furth bei Göttweig, Gedersdorf, Mautern an der Donau, Paudorf, Rohrendorf bei Krems, Rossatz, Senftenberg, Stratzing-Droß, Weinzierl am Walde und Weißenkirchen in der Wachau;
Spitz, Aggsbach, Maria Laach am Jauerling und Mühldorf.“
6. Der § 53 hat zu lauten:
„§ 53. Der Sprengel des Bezirksgerichts Waidhofen an der Thaya umfaßt folgende Gemeinden:
Waidhofen an der Thaya, Dobersberg, Gastern, Kautzen, Pfaffenschlag bei Waidhofen an der Thaya, Thaya, Vitis, Waidhofen an der Thaya-Land, Waldkirchen an der Thaya und Windigsteig sowie
Raabs an der Thaya, Dietmanns, Groß-Siegharts, Karlstein an der Thaya und Ludweis-Aigen.“
7. Der § 56 hat zu lauten:
„§ 56. Der Sprengel des Bezirksgerichts Wiener Neustadt umfaßt die Stadt mit eigenem Statut Wiener Neustadt und folgende Gemeinden:
Kirchschlag in der Buckligen Welt, Bad Schönau, Hochneukirchen-Gschaidt, Hollenthon, Krumbach und Lichtenegg.“
8. Der § 58 hat zu lauten:
„§ 58. Der Sprengel des Bezirksgerichts Ybbs umfaßt folgende Gemeinden:
Ybbs an der Donau, Bergland, Blindenmarkt, Neumarkt an der Ybbs, Petzenkirchen und St. Martin-Karlsbach sowie
Persenbeug-Gottsdorf, Dorfstetten, Hofamt Priel, Marbach an der Donau, Maria Taferl, Nöchling, St. Oswald und Yspertal.“
9. Der § 60 hat zu lauten:
„§ 60. Der Sprengel des Bezirksgerichts Zwettl umfaßt folgende Gemeinden:
Ottenschlag, Bärnkopf, Grafenschlag, Gutenbrunn, Kirchschlag, Kottes-Purk, Martinsberg, Sallingberg, Schönbach und Traunstein.“
Erlaß vom XXXXXXXXXXXXX 1991 über die Abhaltung von Gerichtstagen an den Sitzen der in Niederösterreich zusammengelegten Bezirksgerichte sowie an bisherigen Gerichtstagsorten
1. Gemäß Art. II der Verordnung der Bundesregierung, BGBl. Nr. 586/1991, über die Zusammenlegung der Bezirksgerichte Allentsteig, Gföhl, Groß-Gerungs, Haugsdorf, Kirchschlag in der Buckligen Welt, Litschau, Marchegg, Ottenschlag, Persenbeug, Raabs an der Thaya, Ravelsbach, Schrems, Spitz und Weitra wurden die Sprengel der Bezirksgerichte Gänserndorf, Gmünd, Hollabrunn, Krems, Waidhofen an der Thaya, Wiener Neustadt, Ybbs und Zwettl geändert.
2. Gemäß § 29 GOG und § 69 Geo. wird - in Abstimmung mit dem Land Niederösterreich - die Abhaltung folgender regelmäßiger Gerichtstage an den Sitzen der zusammengelegten Bezirksgerichte sowie an bisherigen Gerichtstagsorten angeordnet:
Bezirksgerichte,die die Gerichtstage abzuhalten haben
Gerichtstagssprengel
Wochentag der Gerichtstage
Anzahl der abzuhaltenden Gerichtstage
Marchegg, Engelhartstetten, Lassee, Untersiebenbrunn, Weiden an der March
Litschau, Eggern, Eisgarn, Haugschlag, Heidenreichstein, Reingers
Schrems, Amaliendorf-Aalfang, Brand-Nagelberg, Kirchberg am Walde, Hirschbach
Weitra, Bad Großpertholz, Großschönau, Moorbad Harbach, St. Martin, Unserfrau-Altweitra
Haugsdorf, Alberndorf im Pulkautal, Hadres, Mailberg, Pernersdorf, Seefeld-Kadolz
Ravelsbach, Heldenberg, Hohenwarth-Mühlbach a. M, Maissau, Ziersdorf
Gföhl, Jaidhof, Krumau am Kamp, Lichtenau im Waldviertel, Rastenfeld, St. Leonhard am Hornerwald
Spitz, Aggsbach, Maria Laach am Jauerling, Mühldorf
Raabs an der Thaya, Dietmanns, Groß-Siegharts, Karlstein an der Thaya, Ludweis-Aigen
Groß-Siegharts, Ludweis-Aigen
Kirchschlag in der Buckligen Welt, Bad Schönau, Hochneukirchen-Gschaidt, Hollenthon, Krumbach, Lichtenegg
Hollenthon, Lichtenegg
Persenbeug-Gottsdorf, Dorfstetten, Hofamt Priel, Marbach an der Donau, Maria Taferl, Nöchling, St. Oswald, Yspertal
Allentsteig, Echsenbach, Göpfritz an der Wild, Pölla, Schwarzenau
Groß-Gerungs, Altmelon, Arbesbach, Langschlag, Rappottenstein
Ottenschlag, Bärnkopf, Grafenschlag, Gutenbrunn, Kirchschlag, Kottes-Purk, Martinsberg, Sallingberg, Schönbach, Traunstein
3. Dieser Erlaß tritt mit dem 1. Jänner 1992 in Kraft.