Source: http://www.rewi.hu-berlin.de/sp/kvv/2004ws
Timestamp: 2017-04-24 07:25:13
Document Index: 70192304

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 6', '§ 1', 'Art. 23', '§1', '§ 1', '§ 343', '§ 1', '§ 9', 'Art 13', 'EuG', 'Art. 220', 'EuG', '§ 12', '§ 1', '§ 9', '§ 305', 'BGH', '§ 5', '§ 10', 'EuG', 'EuG', 'BGH']

Vorlesungszeit: 18. Oktober 2004 bis 19. Februar 2005
Stand: 7. Februar 2005
Schein gem. § 1 Abs. 1 S. 1 Nr. 2b JAG
Kommentar: Die Vorlesung behandelt die Rechtsgeschichte der Antike, insbesondere Roms, sowie Grundzüge des Römischen Rechts (Schwerpunkt: Römisches Privatrecht). Die Rechtsgeschichte des Mittelalters und der Neuzeit ist Gegenstand der jeweils im Sommersemester angebotenen Vorlesung Rechtsgeschichte II. Die Vorlesungen bauen nicht aufeinander auf und können in beliebiger Reihenfolge besucht werden. Der Erwerb des Grundlagenscheins gem. § 6 I Nr. 5 JAG 2003 setzt voraus, dass die Semesterabschlußklausur am Ende des Sommersemesters bestanden wird, die den Stoff beider Klausuren umfasst.
Literatur: Das Skript zur Vorlesung kann von den Internetseiten des Lehrstuhls (s. u.) kostenlos heruntergeladen werden. Weitere Literaturhinweise finden sich im Skript und werden auch zu Beginn der Vorlesung gegeben.
Schein: keine Angabe
Kommentar: Ziel der Vorlesung ist es, das Spannungsverhältnis zwischen Recht und Rechtswirklichkeit zu beleuchten. In diesem Kontext befasst sich die Vorlesung insbesondere mit der Umsetzung rechtssoziologischer Erkenntnisse in die Rechtspraxis, der sozialen Funktion des Rechts, der Effektivität von Recht und unternimmt dann einen Streifzug durch die Soziologie ausgewählter Bereiche des Rechtslebens (Justiz, Arbeit, Familie und Partnerschaft). Literatur: Thomas Raiser, Das lebende Recht, 2. Aufl. 1995; Rehbinder, Rechtssoziologie, 5. Aufl. 2003.
WWW-Seite: http://www.rewi.hu-berlin.de/jura/ls/sgr
Grundstudium: Grundkurse und Propädeutische Übungen
Semesterabschlussklausur(en)
Kommentar: Im Grundkurs I werden die allgemeinen Lehren von BGB-AT vermittelt. Der Grundkurs wird mit einer Semesterabschlussklausur abgeschlossen. Zur Vor- und Nachbearbeitung wird es ein vorlesungsbegleitendes Repetitorium (VobRep) geben.
Kommentar: Die Vorlesung führt in das Staats- und Verfassungsrecht ein. Sie soll im Schwerpunkt einen Überblick über Struktur und Funktionen des Staatsorganisationsrechts der Bundesrepublik Deutschland geben. Daneben wird auf verfassungsprozessuale Grundfragen sowie auf aktuelle Probleme des Verfassungsrechts hingewiesen.
Literatur: Gesetzestexte: Staats- und Verwaltungsrecht (Textausgabe), zusammengestellt von P. Kirchhof, 37. Aufl., C.F.Müller: 2004 Lehrbücher: Maurer, Staatsrecht I, 3. Aufl., C.H.Beck: 2003; Degenhardt, Staatsorganisationsrecht, 19. Aufl., C.F.Müller: 2003
WWW-Seite: http://www.rewi.hu-berlin.de/jura/ls/klp/index.html
Öffentliches Recht - Grundkurs III (Bezüge des Verfassungsrechts)
Schein gem. § 1 Abs. 1 S. 1 Nr. 2a JAG
(= Öffentliches Recht - Grundkurs IV nach alter StudO)
Kommentar: Die Vorlesung betrifft die Schnittstellen des Staatsrechts mit dem Völker- und dem Europarecht. Dafür werden Grundbegriffe dieser letzteren Gebiete vermittelt, vor allem aber werden die Dogmatik und Fallgestaltungen zu Art. 23-26, 32 und 59 GG erörtert. Semesterabschlussklausur gem. §1 Abs.1 Satz 1 Nr.2a JAG: Mi., 16.2.05 15.00 h Wiederholung Do. 7.4.05, 8-12 h. Kinosaal Literatur: Michael Schweitzer, Staatsrecht III Staatsrecht Völkerrecht Europarecht 8. Aufl. 2004
WWW-Seite: http://www.rewi.hu-berlin.de/jura/ls/pnc
Semesterabschlussklausur(en) sowie Hausarbeit(en)
Kommentar: Der Grundkurs behandelt einführend die Grundzüge des Strafrechts in seiner historischen, gesellschaftlichen und dogmatischen Entwicklung. Sodann stehen die vorsätzlichen Begehungsdelikte im Mittelpunkt der Vorlesung (Tatbestandslehre, Rechtfertigungsgründe, Entschuldigungsgründe, Versuch und Rücktritt). Ferner wird die Methode der Bearbeitung von Strafrechtsfällen vermittelt.
Literatur: - Baumann/Weber/Mitsch, Strafrecht Allgemeiner Teil, 11. Aufl. 2003 - Heinrich, Strafrecht, Allgemeiner Teil I, 2005 - Kühl, Strafrecht Allgemeiner Teil, 5. Aufl. 2005 - Wessels/Beulke, Strafrecht Allgemeiner Teil, 34. Aufl. 2004
WWW-Seite: http://www.rewi.hu-berlin.de/jura//ls/hnr
Strafrecht - Grundkurs III (StPO)
(= Strafrecht - Grundkurs IV nach alter StudO)
Kommentar: Die Vorlesung behandelt die Grundzüge des Strafverfahrensrechts mit folgenden Schwerpunkten: Verfahrensgrundsätze, allgemeiner Gang des Strafverfahrens, Rechtsstellung und Aufgaben der wesentlichen Verfahrensbeteiligten, Zwangsmittel, Beweisrecht und Rechtskraft. Die Vorlesung wird nach der (neuen) Studienordnung 2003 als Grundkurs III, nach der (alten) Studienordnung 1995 als Grundkurs IV angeboten. Für die Studierenden nach der (neuen) Studienordnung 2003 wird eine Semesterabschlussklausur als Zwischenprüfungsklausur angeboten. Literatur: wird zu Beginn der Vorlesung bekannt gegeben
Hauptstudium: Vorlesungen und Große Übungen
Bürgerliches Recht - Übung für Fortgeschrittene
8/10 bis 12
Kommentar: Die "Große Übung" ist die Schnittstelle zwischen Anfänger- und Examensniveau.
Literatur: Dauner-Lieb/Heidel/Lepa/Ring, Lehrbuch zum neuen Schuldrecht, 2001; Huber/Faust, Schuldrechtsmodernisierung 2002; Wieling, Sachenrecht, 4. Aufl., 2001
WWW-Seite: http://rewi.hu-belrin.de/jurs/ls/srd
UL 6, 3094/3096
Kommentar: Die Vorlesung befasst sich mit den klassischen Themen des Familienrechts: Ehe, nichteheliche Lebensgemeinschaft, Kinderschafts- und Betreuungsrecht. Ausgehend von der Systematik der Rechtsgebiete soll der Stoff anhand von Beispielfällen aus der Rechtspraxis veranschaulicht werden. Kursbegleitend werden die in der Vorlesung verwendeten Folien ins Netz gestellt.
Literatur: Schlüter, Familienrecht, 10. Aufl. 2003.
Kommentar: Jeder praktisch tätige Jurist muss die Grundzüge des Erbrechts kennen. Die Veranstaltung dient dazu, sich besonders mit den praktisch relevanten Bereichen des gesetzlichen und des gewillkürten Erbrechts zu befassen. Geplant sind Praktikerbeiträge zur Rechtsgestaltung im Erbrecht.
Literatur: Leipold, ErbR, 15. Aufl. (2004), weitere Literaturhinweise werden in der Vorlesung gegeben.
Kommentar: Die Vorlesung behandelt das Recht der Einzelzwangsvollstreckung (Achtes Buch der ZPO). Sie kann unabhängig von der Vorlesung ZPO I (Erkenntnisverfahren) besucht werden. Nach systematischer Darstellung der Vollstreckungsvoraussetzungen erfolgt ein Überblick über das Verfahren der Einzelzwangsvollstreckung und schließlich eine Einführung in das System der Rechtsbehelfe im Rahmen der Zwangsvollstreckung. Ein wichtiger Exkurs führt ins Recht der Gläubigeranfechtung nach dem Anfechtungsgesetz.
Literatur: Paulus, Zivilprozessrecht, 3. Aufl, 2004, weitere Literaturhinweise werden in der Vorlesung gegeben.
Kommentar: Einführung in das Handelsrecht (Erstes Buch §§ 1 – 104; Viertes Buch, Erster bis Dritter Abschnitt §§ 343 – 406). Gegenstand sind Kaufmannsbegriff; Handelsregister; Handelsfirma; handelsrechtliche Vertretung; allgemeine Vorschriften zu Handelsgeschäften; Handelskauf; Kommissionsgeschäft. Nicht behandelt wird das im HGB geregelte Recht der Personengesellschaften.
Literatur: Brox, Handels- und Wertpapierrecht (Grundrisse des Rechts), 17. Aufl. Bülow, Handelsrecht, 4. Aufl. Hofmann, Handelsrecht, 11. Aufl. Hübner, Handelsrecht, 5. Aufl. Klunzinger, Grundzüge des Handelsrechts, 12. Aufl. Kindler, Grundkurs Handels- und Gesellschaftsrecht (Grundkurse), 1. Aufl. Roth, Handels- und Gesellschaftsrecht Timm/Schöne, Handelsrecht Band I: Pflichtfachstoff, 3. Aufl. Timm/Schöne, Fälle zum Handels- und Gesellschaftsrecht, 5. Aufl.
Öffentliches Recht - Grundkurs V/1 (Polizeirecht)
Kommentar: Die Vorlesung führt in das Polizei- und Ordnungsrecht ein.
Öffentliches Recht - Grundkurs V/2 (Baurecht, Grundzüge)
Öffentliches Recht - Grundkurs V/3 (Kommunalrecht, Grundzüge)
16 bis 17/18
Kommentar: Die Vorlesung führt in das Kommunalrecht ein. Dabei legt sie insbesondere auch einen Schwerpunkt auf das Berliner Verwaltungsorganisationsrecht.
Öffentliches Recht - Grundkurs V (Übung für Fortgeschrittene)
Strafrecht - Grundkurs V (Übung für Fortgeschrittene)
Kommentar: Inhalt der Übung wird vorwiegend der besondere Teil des Strafrechts, insbesondere die Vermögensdelikte sein. Es werden 3 Klausuren angeboten sowie eine Hausarbeit, die in den Ferien zum SS 2005 zu schreiben ist. Literatur: Literaturhinweise werden in der Veranstaltung gegeben. 4
Hauptstudium: Examensvorbereitung
R. Singer, u.a.
Klausurbesprechung im Zivilrecht
M. Albers, K. J. Grigoleit u.a.
Klausurbesprechung im Öffentlichen Recht
Klausurbesprechung im Strafrecht
Kommentar: Der examensrelevante Prüfungsstoff im Bereich des Mobiliarsachenrechts und Arbeitsrechts soll anhand von ausgewählten Fallbeispielen, systematischen Übersichten, Examensklausuren und wichtigen höchstrichterlichen Entscheidungen wiederholt werden. Kursbegleitend werden die in der Lehrveranstaltung verwendeten Folien ins Netz gestellt.
Literatur: Medicus, Bürgerliches Recht, 19. Aufl. 2002; Habersack, Examensrepetitorium Sachenrecht, 3. Aufl. 2003; A. Junker, Arbeitsrecht, 3. Aufl. 2004. WWW-Seite: http://www.rewi.hu-berlin.de/jura/ls/sgr
Kommentar: Vollständiges Skriptum steht auf der Website Benöhr.
Literatur: Für Anfänger: W. Gerhardt, Immobiliarsachenrecht. Für Fortgeschrittene: M.Wolf, Sachenrecht. Für künftige Könner: Baur, Sachenrecht.
WWW-Seite: http://www.rewi-hu.berlin.de/jura/ex/bnr
Universitätsrepetitorium Öffentliches Recht
K. Marxen, K. Geppert (FU)
Kommentar: Der erste Teil der Veranstaltung wird durch Herrn Prof. Dr. Geppert durchgeführt, der zweite Teil (ab etwa Mitte Dezember 2004) durch Herrn Prof. Dr. Marxen. 5
Hauptstudium: Schwerpunkte
(auch WFG 1, Ergänzungs- und Vertiefungsveranstaltung nach alter StudO)
Kommentar: Die Vorlesung konzentriert sich auf den Abschnitt der rechts- und staatsphilosophischen Entwicklung, der für die jüngste Vergangenheit und Gegenwart des Rechts von besonderer Bedeutung ist. Nach dem Auftakt im 18. Jh., der sich kurz mit Rousseau und Kant beschäftigt, werden aus dem 19. Jh. u. a. Hegel, Marx, Lorenz von Stein und Jellinek, aus dem 20. Jh. u. a. Kelsen, Schmitt, Smend, Heller, Rawls und Habermas behandelt. - In Vorbereitung auf die Vorlesungsstunde sind Texte der genannten Gelehrten zu lesen.
(auch WFG 2, Ergänzungs- und Vertiefungsveranstaltung nach alter StudO)
B. Schlink, S. Baer, R. Schröder, G. Werle
Kommentar: Im Zentrum der Vorlesung stehen Fragen des Systemunrechts und seiner juristischen Aufarbeitung („Vergangenheitsbewältigung“). Themen der Vorlesung sind u. a. Recht und Justiz im Dritten Reich (Prof. Werle), der Umgang mit der NS-Vergangenheit (Prof. Werle), Recht und Justiz der DDR (Prof. Schröder), der Umgang mit der DDR-Vergangenheit (Prof. Schlink, Prof. Schröder, Prof. Werle). Auch der internationale Kontext von „Transitional Justice“ wird Gegenstand der Vorlesung sein (Prof. Schlink, Prof. Schröder, Prof. Werle). Koordination der Vorlesung: Prof. Werle
Kommentar: Die Geschichte der Rechtswissenschaft ist die Geschichte der wissenschaftlichen, d. h. der dogmatischen, aber auch methodologischen, philosophischen, soziologischen und historischen Beschäftigung mit dem Recht. Sie spiegelt die Entwicklung dieser Disziplinen, vor allem aber die verschiedenen Rollen, die dem Recht im Laufe der Geschichte von Gesellschaft und Staat zugewiesen wurden, wider. Die Vorlesung behandelt die neuere und neueste Geschichte der Rechtswissenschaft, die im 19. Jh. beginnt; hier entwickelt sich die Rechtswissenschaft zu einer Disziplin, die sich den modernen wissenschaftlichen Standards der anderen, auch und gerade mathematischen und empirischen Disziplinen gewachsen zeigen will. Die Entwicklung verläuft wie die verschiedenen juristischen Teildisziplinen verschieden; Prof. Dr. R. Schröder wird sie für das Zivilrecht, Prof. Dr. F. Herzog für das Strafrecht, Prof. Dr. B. Schlink für das Öffentliche Recht darstellen, und Prof. Dr. S. Baer wird die neueste Entwicklung schildern, die die Rechtswissenschaft in allen drei Teildisziplinen im Austausch mit den Gender Studies genommen hat. - Zur Vorbereitung jeder Doppelstunde sind Texte zu lesen, die zu Beginn der Vorlesung ausgegeben werden. 10 404
(auch WFG 2 nach alter StudO)
Kommentar: Der Schwerpunktbereich „Zeitgeschichte des Rechts“ enthält vier Pflichtveranstaltungen, die im Wintersemester gelesen werden. Eine dieser Veranstaltungen bildet die „Neueste Rechtsgeschichte“, welche die Entwicklung der Rechtsgeschichte seit dem 19. Jahrhundert nachzeichnet. Die Veranstaltung dient zugleich als Vertiefung für diejenigen Kandidaten, die die traditionelle Wahlfachgruppe Rechtsgeschichte gewählt haben. Die Themen, die in den anderen Spezialveranstaltungen des Schwerpunkts behandelt werden, kommen hier in der neuesten Rechtsgeschichte natürlich nicht vor. Es ist ein chronologischer Durchgang durch wesentliche Themen des 19. und 20. Jahrhunderts geplant. Zu diesen Themen werden jeweils Quellen und Literatur angeboten. Die Veranstaltung hat also zumindest teilweise auch Kolloquiumscharakter.
Literatur: Quellen und Literatur werden in der Vorlesung angeboten. Nähere Informationen finden Sie auf unserer Homepage.
WWW-Seite: http://rewi.hu-berlin.de/jurs/ls/srd
Rechts- und staatsphilosophische Quellenlektüre: G. W. F. Hegel, Grundlinien einer Philosophie des Rechts
Quellenlektüre
Grundlagen der Rechtserzeugung und der Rechtspolitik
(auch Ergänzungs- und Vertiefungsveranstaltung nach alter StudO)
Kommentar: Im Zentrum der neu konzipierten Vorlesung steht eine Materie, die nur zum Teil als "Rechtsquellenlektüre" im juristischen Fächerkanon tradiert ist. Es werden die verschiedenen Ebenen, Formen und Verfahren hoheitlicher und kooperativer Rechtserzeugung dargestellt und ihre gesellschaftliche und politische Funktion sowie ihre Bedeutung im Rechtssystem diskutiert.
Literatur: am Beginn der Vorlesung!
Praktische Übungen Gesetzgestaltung
Schein gem. § 1 Abs. 1 S. 1 Nr. 2c JAG
(auch WFG 9 nach alter StudO)
WWW-Seite: http://rewi.hu-berlin.de/jura/ls/bts
K. Messerschmidt
Kommentar: Blockveranstaltung 13-19 Uhr am 29.10., 19.11., 26.11., 3.12., evtl. Ausweichtermine am jeweils folgenden Samstag, Raum UL 9, E 14 Die Forderung nach besserer Gesetzgebung, die Gegenstand der Abteilung Gesetzgebung des diesjährigen Deutschen Juristentages war, zielt nicht zuletzt auf eine Optimierung der Gesetzgebungstechnik. Eine bessere legistische Qualität der Gesetze ist sowohl von der Erfüllung bestimmter formeller und materieller Qualitätsstandards als auch von einem qualitätsfördernden Gesetzgebungsverfahren abhängig. Allerdings verbergen sich hinter abstrakt konsentierten Kriterien widersprüchliche Erwartungen und politische Werte, die sich nicht auf schlichte Technizität reduzieren lassen. Die Diskussion empfängt vermehrt Impulse durch die ?Better Regulation?-Programmatik der Europäischen Union. Deshalb und wegen der inzwischen weitgehenden Abhängigkeit der nationalen Rechtsetzung von den Vorgaben des Gemeinschaftsrechts bildet die Mehrebenen-Rechtsetzung in Europa einen Schwerpunkt der Lehrveranstaltung. Die Lehrveranstaltung wendet sich an Studierende im Hauptstudium mit dem Schwerpunkt 2, steht aber auch allen anderen Interessierten offen. Sie wird zugleich als Ergänzungs- und Vertiefungsveranstaltung nach alter StudO anerkannt.
Verfassungsrecht in action
B. Schlink, A. Blankenagel
Kommentar: Aktuelle verfassungsrechtliche Probleme werden in der Form von - jeweils ganz unterschiedlich konstruierten - Planspielen behandelt. Die konkrete Konzeption des jeweiligen Planspiels sowie die Rollenverteilung unter den Seminarteilnehmern wird jeweils zu Beginn der Seminarsitzung festgelegt. Es kann in diesem Seminar eine Schlüsselqualifikation i.S.v. § 9 StudO erworben werden oder auch ein Schein nach alter Ordnung.
Literatur: Themen und Literatur siehe auf der homepage Lehrstuhl Prof. Blankenagel: rewi>lehre und forschung>professuren>blankenagel
Gender Mainstreaming als Strategie der Gleichstellungspolitik
HVPL 5-7, SR2
P. Ahrens, J. Kühl
Kommentar: Gender Mainstreaming ist eine Strategie, durch die in alle gesellschaftlichen Vorhaben die Perspektive der Geschlechterverhältnisse einbezogen wird, um Entscheidungsprozesse für die Gleichstellung der Geschlechter nutzbar zu machen. Das Seminar behandelt theoretische und rechtliche Grundlagen sowie die praktische Anwendung dieser Strategie. Dazu soll als erstes eine Begriffsklärung zu Gleichstellungspolitik erfolgen, und das Verhältnis zur Strategie Gender Mainstreaming geklärt werden. Daran anknüpfend wird Gender Mainstreaming als politische Strategie entwickelt, wobei die Geschichte und aktuelle wissenschaftliche Kritik diskutiert werden. Die Instrumente und Handlungsfelder des Gender Mainstreaming, wie z.B. Gender Budgeting, Personalentwicklung und Rechtssetzung werden anhand konkreter Beispiele aus unterschiedlichen Politikfeldern (z.B. Gesundheits-, Außen- und Arbeitsmarktpolitik) veranschaulicht. Dieses Seminar eignet sich besonders für Studierende am Ende ihres Grundstudiums, da die Möglichkeit besteht, sich auf Praktika in Institutionen, die Gender Mainstreaming umsetzen, vorzubereiten.
Literatur: Homepage GenderKompetenzZentrum
WWW-Seite: http://www.genderkompetenz.info
Gemeinsames straf-, zivil- und verfassungsrechtliches Seminar: Die Patientenverfügung: aktuelle Rechtsfragen der Sterbehilfe
F. Herzog, R. Singer, R. Will
Antidiskriminierungsrecht - Internationale und nationale Entwicklungen
Kommentar: Die EU fodert im Wege der Richtlinien von den Mitgliedstaaten, effektives Recht gegen Diskriminierung zu setzen. Parallel entwickelt sich dazu internationales und nationales Recht weltweit mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Die Veranstaltung bietet Gelegenheit, sich mit den theoretischen Grundlagen und den dogmatischen Strukturen von Antidiskriminierungsrecht (ADR) auseinander zu setzen. Themen sind u.a. soziale Wirklichkeit, kulturelle Manifestationen und Vorverständnis der Diskriminierungsmerkmale, Verfassungsrechtliche Aufträge und Grenzen von ADR, Europäisches und internationales Recht gegen Diskriminierung, Entwicklung in anderen Staaten, Gesetzgebungsverfahren und Gesetzesfolgenabschätzung, Europäisierte Rechtsetzung in Deutschland am konkreten Beispiel, Regelungsoptionen im Bereich ADR und Möglichkeiten der Rechtsdurchsetzung
Literatur: Lesen Sie die europäischen Richtlinien zu Art 13 EGV
WWW-Seite: http://www.rewi-hu.berlin.de/jura/ls/bae/
Vertragsgestaltung im Schuld- und Sachenrecht
R. Schröder u.a.
Kommentar: Ziel der Veranstaltung ist die Einführung in die Vertragsgestaltung veranschaulicht an praxisrelevanten Beispielen. Im Vordergrund steht dabei die Verknüpfung von (regelungsbedürftigen) Sachverhalten aus dem Alltag mit dem gesetzlich vorgegebenen Instrumentarium. Zugleich werden aber auch die materiellen Grundlagen der verschiedenen betroffenen Rechtsgebiete (allgemeine Rechtsgeschäftslehre, Leistungsstörungsrecht, Kauf, Miete, Sachenrecht) wiederholt und vertieft.
Literatur: wird in der Veranstaltung angegeben
WWW-Seite: http://www.rewi.hu-berlin.de/jura/inst/ifn/
(auch WFG 6 nach alter StudO)
Haftpflichtrecht - Haftungstatbestände analysiert mit Praktikern
K.-M. Schmidt, P. Frhr. v. Gayl
Ausgewählte Fragen des Übernahmerechts (WpÜG)
(auch WFG 4, WFG 7 nach alter StudO)
Kommentar: Einführungsveranstaltung am 1.11.04, 18:00-20:00, Raum BE1, 44/46 In dem Seminar wollen wir uns gemeinsam die Grundlagen des deutschen Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetzes (WpÜG) erarbeiten und in Referaten ausgewählte, besonderes praxisrelevante Fragestellungen daraus aufbereiten. Es handelt sich um ein Rechtsgebiet an der Schnittstelle von Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht, das in Deutschland erst seit dem 01.01.2002 gesetzlich geregelt ist. Im Dialog zwischen Verwaltungspraxis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), zahlreichen und nicht selten von Praktikern verfassten Kommentierungen und Aufsätzen und noch sehr vereinzelten gerichtlichen Entscheidungen wird diese noch junge Rechtsmaterie geformt. Insofern will das Seminar nicht nur den Stoff selber, sondern an ihm auch verschiedene rechtsmethodische und rechtspolitische Fragestellungen exemplarisch behandeln. Daten: 01.11., 18:00 – 20:00 Uhr: Einführung, Themenverteilung 08.11., 18:00 – 20:00 Uhr: Referate zu den Themen 1 und 2 29.11., 18:00 – 20:00 Uhr: Referate zu den Themen 3 und 4 15.01., 10:00 – 16:00 Uhr (Blockveranstaltung): Referate zu den Themen 5 bis 9, evtl. Planspiel Übernahme. Themenliste: 1. Rechtsquellen, Gesetzgebungsgeschichte, Verwaltungspraxis (mit rechtsvergleichender Umschau) 2. Vorschlag der EU-Übernahmerichtlinie vom 02.10.2002 und deutsches Übernahmerecht 3. Anwendungsbereich des WpÜG 4. Adressatenkreis von Angeboten nach dem WpÜG, europäische Rechtsvereinheitlichung 5. Vorbereitung eines Angebots, Ankündigung, Bedingungen 6. Gegenleistung bei Angeboten 7. Pflichtangebote 8. Befreiung vom Pflichtangebot 9. Rolle von Vorstand und Aufsichtsrat bei Angeboten, insbesondere Übernahmeangeboten Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Wichtig ist, dass Sie an der einführenden Veranstaltung am 01.11.2004 teilnehmen, bei der auch die Referate vergeben werden. WWW-Seite: http://www.rewi.hu-berlin.de/jura/inst/ifa/
Baustelle - Praktikerseminar zum privaten Bau- und Immobilienrecht
Kommentar: Es handelt sich um ein Praktiker-Seminar zum privaten Bau- und Immobilienrecht "BauStelle", das 14täglich für, von und mit Praktikern, Doktoranden, Referendaren und Studenten durchgeführt wird. Ziel der Veranstaltung ist es, für - STUDENTEN und REFERENDARE etwas über privates Bau- und Immobilienrecht i.w.S. zu lernen und ggf. ihre Berufschancen zu verbessern, - PRAKTIKERN ein Forum für den Austausch über Fragen 'Rund um die Immobilie' zu bieten, Rekrutierungen geeigneten Nachwuchses vorzubereiten, - DOKTORANDEN, ihre baurechtliche Arbeit vorzustellen und zu diskutieren. Literatur: Beginn: Montag, d. 25. 10. 2004, 18.15 Uhr, UL 9, Raum 2103
(auch WFG 10 nach alter StuO)
Übungs- und Klausurenkurs Erbrecht
(auch WFG 3 nach alter StudO)
18 bis 20/22
Privatrechtliche Rechtsgestaltung aus notarrechtlicher Sicht
Kommentar: Bei diesem Seminar werden vertragsrechtliche Probleme aus verschiedenen zivilrechtlichen Bereichen beleuchtet. Dabei geht es um ausgewählte Arten von Verträgen, die alle eine notarrechtliche Relevanz beinhalten. WWW-Seite: http://www.rewi.hu-berlin.de/jura/inst/ifn/
Kolloquium für Bürgerliches Recht für mittlere Semester und Wiedereinsteiger
Vermögensrechtliche Beziehungen in der Familie
wöchentlich ab 2.12.
Kommentar: Achtung Änderung der Termine !!! Die Veranstaltung findet künftig Donnerstags statt. Donnerstag, der 11.11.04 fällt aus. Donnertag, den 18.11. und 25.11.04 von 16-18 Uhr UL6, 3038 ab Donnerstag, den 2.12.04 von 18-20 Uhr UL9, 213 Ziel der Veranstaltung: In der Lehrveranstaltung sollen die typischerweise in der Familie bestehenden vermögensrechtlichen Beziehungen dargestellt und Konfliktlösungen herausgearbeitet werden. Die Veranstaltung wendet sich an Studierende mit fortgeschrittenen Zivilrechtskenntnissen und dient der familienrechtlichen Vertiefung.
WWW-Seite: http://www.rewi.hu-berlin.de/jura/inst/ifa/Braeuer_Vorlesungsank%FCndigung_WS%2004-05.pdf
Weitere Angebote: 10 434, 10 498, 10 500, 10 503, 10 607, 10 609
(auch WFG 4 nach alter StudO)
Kommentar: Die Veranstaltung behandelt das Kapitalgesellschaftsrecht (einschließlich Konzernrecht und Umwandlungsrecht) sowie die Grundzüge des Kapitalmarktrechts (Schwerpunkte: Börsenzulassung, Finanzmarktaufsicht). Die Veranstaltung basiert (1) auf einer Einführung in die ökonomische Theorie der Unternehmung und (2) einer Einführung in die Funktionsweise von Kapitalmärkten.
Literatur: Literatur wird zu Beginn der Veranstaltung besprochen.
(auch WFG 5 nach alter StudO)
Kommentar: Die Vorlesung soll einen Überblick geben über die wichtigsten Immaterialgüterrechte: Patente, Marken und Urheberrechte (mit den angrenzenden Nebengebieten). Behandelt werden das nationale und europäische Recht und ihre Einbettung in das internationale Recht.
Literatur: Hubmann/Götting, Gewerblicher Rechtsschutz, 7. Aufl. Chrocziel, Einführung in den Gewerblichen Rechtsschutz und das Urheberrecht, 2. Aufl. Eisenmann, Grundriss Gewerblicher Rechtsschutz und Urheberrecht, 10 473
Vertragsrecht (IPR und Rechtsvergleichung)
(auch WFG 7 nach alter StudO)
Kommentar: Die Vorlesung behandelt Grundzüge des Vertragsrechts (insbesondere Vertragsschluss, Inhaltskontrolle, Leistungsstörungen) aus rechtsvergleichender Sicht. Dazu behandelt die Vorlesung jeweils Grundzüge des Internationalen Vertragsrechts auf Grundlage des Europäischen Vertragsrechts-Übereinkommens.
Literatur: (Auswahl): Konrad Zweigert / Hein Kötz, Einführung in die Rechtsvergleichung, 3. Aufl. 1996 Hein Kötz, Europäisches Vertragsrecht (1996) Principles of European Contract Law, parts I and II, combined and revised, hrsg. von Ole Lando und Hugh Beale (2000) Bernd von Hoffmann, Internationales Privatrecht einschließlich der Grundzüge des internationalen Zivilverfahrensrechts, 7. Aufl. 2002 Jan Kropholler, Internationales Privatrecht, 5. Aufl. 2004 Weitere Literaturtitel sowie eine Gliederung des Kurses werden zu Vorlesungsbeginn bekannt gegeben.
Kommentar: Die Vorlesung richtet sich an alle Studierenden ab dem vierten Fachsemester. Behandelt wird die Besteuerung unternehmenrischen Handelns in Form von Einzelunternehmen, Personengesellschaften. Einen besonderen Schwerpunkt bildet die steuerrechtliche Gewinnermittlung. Literatur: Literaturempfehlungen werden zu Beginn der Veranstaltung gegeben. Erforderliche Materialien: Abgabenordnung, Einkommensteuergesetz, Gewerbesteuergesetz, Körperschaftssteuergesetz, Handelsgesetzbuch
Kommentar: Das Bilanzrecht ist in den letzten Jahren zu einer der Kernmaterien des Unternehmens- und Kapitalmarktrechts geworden. Unternehmensführung und deren Kontrolle (corporate governance) hängen maßgeblich von der Qualität der Unternehmenspublizität ab. Kernpunkt dieser Zwangspublizität sind Rechnungslegungsregeln und -standards. Da in der Europäischen Union in Zukunft für Kapitalgesellschaften die Verwendung von International Accounting Standards (IAS)/International Financial Reporting Standards (IFRS) vorgeschrieben wird, soll der Kurs eine Einführung in dieses neue System der Unternehmensrechnung geben. Vergleichend werden die handelsrechtlichen Vorschriften herangezogen. Die Veranstaltung konzentriert sich auf die Änderungen im System der Rechnungslegung, die mit der Verwendung von IAS/IFRS einhergehen. Neben rechtswissenschaftlichen Fragestellungen wird die ökonomische Funktionsweise der neuen Regelungen erörtert. Es wird eine Semesterabschlußklausur für Studierende der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät angeboten. Dies ist die Teilklausur im Rahmen des Wahlpflichtfaches "wirtschaftlich relevante Teile des Rechts" in der Wahlfachgruppe Gesellschaftsrecht.
Literatur: Wagenhofer, Alfred, International Accounting Standards, Wien, Frankfurt am Main, Neuauflage 2003
Rechtsvergleichendes Seminar zum Unternehmensrecht
Kommentar: Die Seminarthemen befinden sich auf der homepage des Lehrstuhls bzw. sind im Schaukasten am Lehrstuhl ausgehängt.
A.-A. Wandtke, W. Nordemann, T. Bodewig, J. Adrian
W. Bullinger
Kommentar: Die Vorlesung soll in das europäische und deutsche Markenrecht sowie andere Kennzeichenrechte einführen. Behandelt wird auch die Verbindung zum internationalen Markenrecht. Themen sind u.a.: Wirtschaftliche Bedeutung der Marke; Begriff der Marken; Eintragungsvoraussetzungen, Eintragungsverfahren; Rechte des Markeninhabers, Umfang und Schranken des Schutzes, Verletzung; Erlöschen. Literatur: Hubmann/Götting, Gewerblicher Rechtsschutz, 7. Aufl. Ilzhöfer, Patent, Marken- und Urheberrecht – Leitfaden für Ausbildung, 5. Aufl. Eisenmann, Grundriss Gewerblicher Rechtsschutz und Urheberrecht Nordemann, Wettbewerbs- und Markenrecht, 9. Aufl.
Kommentar: Die Vorlesung soll in die Grundzüge des Deutschen und des Europäischen Patentrechts einführen. Dabei wird deren Einbettung in das Internationale Patentrecht hervorgehoben. Literatur: Literaturauswahl: Kraßer, Lehrbuch des Patentrechts, 5. Aufl. Hubmann/Götting, Gewerblicher Rechtsschutz, 7. Aufl. Eisenmann, Grundriss Gewerblicher Rechtsschutz und Urheberrecht 10 494
J. Nordemann
Kommentar: In der Vorlesung "Europäisches Prozeßrecht" werden Funktion, Struktur und Zuständigkeiten des Gerichtssystems der Europäischen Union behandelt, u.a. Begriff und Gegenstand des Europäischen Prozessrechts; die Organisation des Europäischen Gerichtshofs und des Gerichts Erster Instanz, der Ausblick auf die zukünftige Fachgerichtsbarkeit; die Verfahrensgrundsätze (Satzung und VerfO) einschließlich aktueller Änderungen. Hierauf aufbauend werden die spezifischen Verfahrensarten detailliert vorgestellt, wobei der Fokus auf denen sich in der Gerichtspraxis ergebenden Problemen liegt. Grundkenntnisse des materiellen Rechts werden vorausgesetzt. Ein wichtiger Exkurs führt in das EuGGVG und Fragen des Europäischen Zivilprozeßrechts ein.
Literatur: Literatur: Zacker/Wernicke, Examinatorium Europarecht, 3. Auflage 2003, Teil D: Rechtsschutz; Zur Einführung: Pernice/Mayer, Art. 220 EG, in: E. Grabitz/M. Hilf (Hrsg.), Kommentar zur Europäischen Union, München (Stand 2003)
Telekommunikation nach der Reform
Kommentar: Am 26. Juni 2004 ist das neue Telekommunikationsgesetz in Kraft getreten (BGBl. I Nr. 29/2004, S. 1190). Es setzt - fast um ein Jahr verspätet - ein europäisches Richtlinienpaket zum Telekommunikationsrecht um. Eine Genehmigungspflicht für Telekommunikationsdienste gibt es nun nicht mehr. An seine Stelle treten andere, neue Regulierungsmechanismen. Die Vorlesung wird sich mit folgenden Fragen beschäftigen: - Verfahren der Marktregulierung - Zugangsregulierung - Entgeltregulierung - Betreiberauswahl und Betreibervorauswahl - Missbrauchsaufsicht - Kundenschutz - Datenschutz - Frequenzvergabe - Universaldienstleistungen - Befugnisse der Regulierungsbehörde Literatur: Einführungen in das neue TKG finden Sie z.B. bei: - Doll/Rommel/Wehmeier, MMR 2003, 522 - Eckhardt, CR 2003, 805 - Heun, CR 2003, 485 - Holznagel, MMR 2003, 513 - Klotz, MMR 2003, 495 - Koenig/Neumann, K&R 2003, 217 - Möschel/Haug, MMR 2003, 505 - Nacimiento, K&R 2003, 440 - Ohlenburg, TMR 2003, 164; dies. K&R 2003, 265 - Scherer/Büllesbach, CR-Beilage 2003, 1 - Schütz, MMR 2003, 518 - Thomaschki, MMR 2003, 500 - Vogelsang, MMR 2003, 509 - Beiträge, in: Picot (Hrsg.), Novellierung des Telekommunikationsgesetzes, 2003. Eine Genese und weitere Materialien finden Sie unter www.tkrecht.de. WWW-Seite: http://217.160.60.235/BGBL/bgbl1f/bgbl104s1190.pdf
Bemühungen zur schnelleren Durchsetzung zivilrechtlicher Entscheidungen im internationalen Rechtsverkehr
Kommentar: Das Blockseminar wird an einem noch zu bestimmenden Wochenende voraussichtlich im Januar 2005 stattfinden. Es sind acht Themen vorgesehen: 1. EG-rechtliche Kompetenzgrundlagen im internationalen Zivilverfahrensrecht, 2. Vor- und Nachteile des Vollstreckungsmechanismus der EG-Verordnung zum Europäischen Vollstreckungstitel im Vergleich zu den Vollstreckungs-Regelungen der EG-Verordnung Brüssel I, 3. Vor- und Nachteile der Regelungen in der EG-Verordnung Brüssel IIa über die direkte Vollstreckung von Umgangsrechtsentscheidungen im Vergleich zu den allgemeinen Vollstreckungsregelungen dieser Verordnung, 4. Inhalt und Zweckmäßigkeit eines EG-Rechtsakts über Bagatell-Streitsachen, 5. Ist die Zeit reif für einen Europäischen Vollstreckungstitel für alle zivilrechtlichen Entscheidungen?, 6. Vor- und Nachteile der Vereinheitlichung der Kollisionsnormen für außervertragliche Schuldverhältnisse in der EG (unter besonderer Berücksichtigung der Einbeziehung von Drittstaaten-Sachverhalten), 7. Beschleunigende Elemente zur grenzüberschreitenden Durchsetzung zivil-rechtlicher Forderungen in den EG-Verordnungen zur Zustellung, Beweisaufnahme und Prozesskostenhilfe im Vergleich zum sonstigen deutschen Recht, 8. Die Vollstreckungsregelungen im Haager Projekt eines Übereinkommens über ausschließliche Gerichtsstandsvereinbarungen im Vergleich zum autonomen Recht (Fort- oder Rückschritt)? Eine Vorbesprechung findet am Donnerstag, 21.10., 18h (c.t.), in Raum BE1, 44/46, statt.
Literatur: Vgl. die Literaturliste unter http://www.rewi.hu-berlin.de/jura/ls/pls/SemWagner.pdf .
Arbeitsgemeinschaft IPR
Gründung einer deutschen Gesellschaft mbH oder einer britischen Limited Company?
(auch WFG 4 und 7 nach alter StudO)
T. Raiser, C. v. Arnim
Fallbearbeitung im Steuerrecht
R. Buge
Seminar für Bank- und Kapitalmarktrecht
E. Schwark, R. Singer, S. Grundmann, H.-P. Schwintowski
Kommentar: Behandelt werden zivilrechtliche, gesellschaftsrechtliche und wirtschaftsrechtliche Themen mit Bezug zum Gegenstand des Seminars. Literatur: Textausgabe dtv-Bankrecht und themenbezogene Literatur (bei Anmeldung erhältlich).
Öffentliches Energiewirtschaftsrecht
Highlights der gesellschaftlichen Beratungspraxis
T. Seidel, K.-M. Schmidt
Weitere Angebote: 10 451, 10 505, 10 536, 10 610
Kommentar: Die Vorlesung führt in das Umwelt- und Planungsrecht ein.
Verwaltungswissenschaft und Allgemeines Verwaltungsrecht
Kommentar: Die Veranstaltung führt in die Verwaltungswissenschaft ein und entfaltet im Spannungsverhältnis von Verwaltungspraxis und Verwaltungsrecht die Grundsätze "guten Verwaltens" auf nationaler und europäischer Ebene.
W. Spoerr
Kommentar: Das Finanzrecht behandelt die Verteilung der Finanzgewalt (Abgabenhoheit, Ertragshoheit, Verwaltungshoheit und Finanzausgleich) über Steuern und sonstige Abgaben zwischen Bund, Ländern und Gemeinden. Das Finanzrecht legt damit die Machtverteilung zwischen diesen Gebietskörperschaften, soweit sie mit Finanzen zu tun hat, fest. Seine Bedeutung kann nicht unterschätzt werden. Das Haushaltsrecht befasst sich mit dem parlamentarischen Budgetrecht, der Aufstellung des Haushaltsplans und seiner Realisierung sowie der Schuldenpraxis.
Literatur: Literaturempfehlungen zum Finanz- und zum Haushaltsrecht werden in der Veranstaltung gegeben. WWW-Seite: http://www.rewi.hu-berlin.de/index_02.php?path=./jura/ex/myr&lang=de
Vergaberecht und Verwaltungsverfahrensrecht aus anwaltlicher Perspektive
(auch WFG 9 und Ergänzungs- und Vertiefungsveranstaltung nach alter StudO)
Kommentar: Die Vorlesung beschäftigt sich mit ausgewählten Fragen des Verwaltungsverfahrensrechts und des allgemeinen Verwaltungsrechts, die von praktischer, aber auch von examensrelevanter Bedeutung sind. Behandelt wird das Verwaltungsverfahren exemplarisch anhand der Vorschriften über die Nachprüfung von Vergabeentscheidungen bei öffentlichen Aufträgen, die mit dem Inkrafttreten des Vergaberechtsänderungsgesetzes am 1. Januar 1999 gesteigerte Bedeutung gewonnen haben (z.B. Verfahren zur Privatisierung des Flughafens Schönefeld, Verfahren zur Einrichtung des bundesweiten Erfassungssystems für die Erhebung der Lkw-Maut durch den Bund). Neben allgemeinen Fragen des öffentlichrechtlichen Rechtsschutzes werden insbesondere die in Verwaltungsverfahren typischerweise auftretenden Probleme (Fristen, Befangenheit, Beteiligung Dritter, Rechtswirkung für Dritte, Zustellungserfordernisse u.s.w.) behandelt. Literatur: Beck´scher Kommentar zur VOB Teil A, 2001 Bechtold, GWB (Kartellrecht), 3. Auflage 2003 Boesen, Vergaberecht, 2000 Byok/Jaeger, Kommentar zum Vergaberecht, 2000 Heiermann/Ax, Rechtsschutz bei der Vergabe öffentlicher Aufträge, 1997 Hertwig, Praxis der öffentlichen Auftragsvergabe, 2. Auflage 2001 Leinemann, Vergabe öffentlicher Aufträge, 2. Auflage 2001 Niebuhr/Kulartz/Kus/Portz, Kommentar zum Vergaberecht, 2000 Noch, Vergaberecht Kompakt, 2. Auflage 2002 Reidt/Stickler/Glahs, Vergaberecht, 2. Auflage 2003 10 510
Kommentar: Gegenstand der Vorlesung sind die national- und gemeinschaftsrechtlichen Grundlagen des Wirtschaftsverwaltungsrechts. Im Schwerpunkt werden anhand von Fällen praxisrelevante Probleme des Gewerberechts, des Gaststättenrechts, des Handwerksrechts, aus dem Beförderungsgewerbe, der Anlagen- und Produktüberwachung sowie aus dem Bau- und Umweltrecht vermittelt. Die Vorlesung findet als Blockveranstaltung an einem oder mehreren Wochenenden im Januar oder Februar 2005 statt. Der Ort, Zeit und Literaturhinweise werden durch Aushang bekanntgegeben.
WWW-Seite: keine
Kommentar: Gemeinsames Praktikerseminar, bei dem Vertreter aus Wissenschaft und Praxis (Gerichte, Anwaltschaft, Verwaltung, Verbände, Wirtschaft) Referate zu aktuellen Fragen des Bau- und Planungsrechts halten.
WWW-Seite: http://www.rewi.hu-berlin.de/inst/ibr/
H. Garstka
Kommentar: Die Vorlesung Informationsrecht gibt einen Überblick über die rechtlichen Regelungen zum Austausch (Kommunikation) und zur Nutzung (Verarbeitung) von Daten, die von Anwälten, Richtern und in den öffentlichen Verwaltungen anzuwenden sind. <br> Gegenstand der Vorlesung sind vor allem der Umgang mit personenbezogenen Daten (Datenschutz), der Zugang zu Informationen der Verwaltungen und Gerichte (Informa-tionsfreiheit), Arbeits-, Sozial, Telekommunikations-, Medien- und Internetrecht. Darüber hinaus werden Fragen des Geheimnisschutzes sowie des Urheberrechts berührt. <br> Die Vorlesung bietet eine umfassende Einführung in die Struktur der einschlägigen Rechtsgebiete und befasst sich darüber hinaus mit Einzelfragen, die in der aktuellen juristischen Diskussion und der anwaltlichen Tätigkeit praktische Relevanz besitzen. <br> Sie sollten die Vorlesung besuchen, wenn Sie sich für modernere rechtliche Konzepte der Informationsgesellschaft als Ergänzung zu den „klassischen“ Hauptstudiumsinhalten des öffentlichen Rechts interessieren. <br> Im Gegensatz zur Pflichtveranstaltung „Informationsrecht“ nach neuer Studienordnung (10 508) richtet sich diese Veranstaltung an Studierende nach alter Studienordnung, die sich in einem öffentlich-rechtlichen Wahlpflichtfach auf die Staatsprüfung vorbereiten wollen. Literatur: Kloepfer: Informationsrecht; Tinnefeld/Ehmann: Datenschutzrecht
Kommentar: Gegenstand der gemeinsamen Lektüre und Diskussion ist der "Leviathan" von Thomas Hobbes, der den Beginn der staatsphilosophischen Moderne markiert und unser Verständnis des Staats bis heute prägt. Es werden keine besonderen Kenntnisse vorausgesetzt, jedoch die Bereitschaft, sich auf Text und Diskussion einzulassen.
Literatur: Thomas Hobbes, Leviathan, hrsg. v. Iring Fetscher, übersetzt v. Walter Euchner, Frankfurt, (stw - suhrkamp taschenbuch wissenschaft). Zur Einführung: Wolfgang Kersting, Thomas Hobbes, Hamburg (Junius) 1992.
Politische Kultur als Kommunikationskultur
Politik und Recht bei Carl Schmitt
UNI 3, 002
K. Fischer (SoWi), J. Kersten
Kommentar: Die Auseinandersetzung mit Carl Schmitt als einem "Kronjuristen des Dritten Reiches" schwankt zwischen Tabuisierung, Apologie und Aktualisierung. Ziel des Seminars ist, das "Skandalöse" im Denken Schmitts herauszuarbeiten, historisch einzuordnen und in seinen politischen wie rechtlichen Rezeptionslinien bis in die Bundesrepublik und über diese hinaus zu verfolgen.
Literatur: Hofmann, Hasso: Legitimität gegen Legalität, Neuwied 1964.
Weitere Angebote: 10 401, 10 402
((Vorlesung mit vorlesungsbegleitender, nicht-obligatorischer Arbeitsgemeinschaft) auch WFG 11 nach alter StudO)
((Vorlesung mit vorlesungsbegleitender, nicht-obligatorischer Arbeitsgemeinschaft) - auch WFG 11 nach alter StudO)
(auch WFG 11 nach alter StudO)
Kommentar: Die Schwerpunkt-Vorlesung setzt Grundkenntnisse im Europarecht voraus. Sie widmet sich dem Verfassungs-recht der EU, insbesondere dem System der europäischen Verträge und ihren verfassungsrechtlichen Grundlagen in den Rechtsordnungen der Mitgliedstaaten, dem Status und den Grundrechten der Unionsbürger, der Kompe-tenzordnung, dem institutionellen System der EU incl. dem Rechtsschutz in seiner Verflechtung mit dem inner-staatlichen Recht sowie den Perspektiven nach dem Vertrag über eine Verfassung für Europa. Für jede Vorle-sungsstunde wird ein Lesehinweis gegeben. Die Lektüre ist Grundlage der Teilnahme an der Veranstaltung.
Literatur: Literaturempfehlung: Rudolf Streinz, Europarecht, 6. Aufl. 2003 Ingolf Pernice/Peter M. Huber, Europäisches und nationales Verfassungsrecht, VVDStRL 60 (2001). WWW-Seite: http://www.rewi.hu-berlin.de/jura/ls/pnc
Kommentar: VL findet montags von 18-20 Uhr statt (ab 25.10.2004) Die Schwerpunkt-Vorlesung setzt Grundkenntnisse im Europarecht, insbes. im europäischen Verfassungsrecht voraus. Sie dient der Vertiefung des Verständnisses des Rechts des Binnenmarktes, dh. der Grundfreiheiten und der Grundzüge des europäischen Wettbewerbsrechts. Die Darstellung erfolgt vorzugsweise an Hand von Fällen in Anlehnung an die Rechtsprechung des EuGH, wobei Grundsatzurteile und die neueste Rechtsprechung in besonderer Weise berücksichtigt werden. Für jede Vorlesungsstunde wird ein Lesehinweis gegeben. Die Lektüre ist Grundlage der Teilnahme an der Veranstaltung.
Literatur: Rudolf Streinz, Europarecht, 6. Aufl. 2003 (§§ 12 ff.) Dirk Ehlers, Europäische Grundrechte und Grundfreiheiten, 2002 WWW-Seite: http://www.rewi.hu-berlin.de/jura/ls/pnc
Europarechtliches Seminar: Grundrechtsschutz im europäischen Verfassungsverbund
UL 11, 103
Kommentar: Das Seminar widmet sich den Grundlagen und der Bedeutung der Grundrechte in der EU in Zusammenhang mit den Grundrechtsschutz in den Mitgliedstaaten nach den nationalen Verfassungen, Theorie und Praxis. Besonde-res Gewicht liegt auf der Analyse der Rechtsprechung, der Charta der Grundrechte und der Verfassung für Euro-pa im Kontext der EMRK. Schriftliche Referate und „comments“ werden vor Semesterbeginn vergeben, sie werden per e-mail 14 Tage vor jeder Sitzung zur Vorbereitung verteilt. Einführungsveranstaltung: 2.11. 04.
Literatur: (in den Sitzungen)
Völkerrechtliches Seminar
C. Tomuschat, I. Winkelmann
Seminar zum deutschen und europäischen Wirtschaftsrecht
(auch WFG 5 sowie Ergänzungs- und Vertiefungsveranstaltung nach alter StudO)
Kommentar: Das Seminar wendet sich an Studierende mit Schwerpunkt im Wirtschafts- und Kartellrecht. Das Seminar findet im Wesentlichen in Blockform am 02. und 03. Februar 2005 im Jagdschloss Glienicke statt. Freie Referate werden bei Frau Richter (R 401, Tel. 030/2093-3313) vergeben. Die Referate werden von einer Mitarbeiterin/einem Mitarbeiter betreut.
Übung Europarecht
(Beginn: 7. Dezember 2004)
Neue Entwicklungen im Völkerrecht
Weitere Angebote: 10 496
Grundlagen und aktuelle Probleme der Kriminalpolitik
Kommentar: Die Veranstaltung richtet sich an Studierende mit besonderem Interesse an strafverfahrensrechtlichen Fragen. Es werden einerseits Themen besprochen werden, die nicht schon Gegenstand des Grundkurses IV waren (z.B. spezielle Probleme aus dem Beweisantrags- und Rechtsmittelrecht), andererseits sollen besonders examensrelevante Bereiche aus dem genannten Grundkus vertieft behandelt werden (etwa die Beweisverbote). Der Stoff soll so oft wie möglich mit Blick auf die forensische Praxis besprochen werden und zudem auf den universitären Teil des ersten Examens vorbereiten. Die Teilnehmerzahl sollte die offene Diskussion interessanter Probleme gestatten. 10 544
Lehrangebot erfolgt erst ab Sommersemester 2005
Angebote von Paris II - Panthéon-Assas und Kings College London können wahrgenommen werden.
M. Bergt, G. Oldenburg, R. Pawlak
Kommentar: Der sichere Umgang mit dem Computer gehört heutzutage zu den Grundanforderungen an jeden jungen Juristen. Im Kurs 'Juristisches Arbeiten mit Computern', den die Mitarbeiter des Instituts für das Recht der Informations- und Kommunikationstechnik im Wintersemester 2004/2005 anbieten, erlernen Sie diese Grundfertigkeiten. Schwerpunktmäßige Themen sind die Nutzung verschiedener juristischer Datenbanken und die professionelle Verwendung von Textverarbeitungs-Software.
WWW-Seite: http://www.rewi.hu-berlin.de/index.php?path=./jura/inst/iuk/arb-pc
Kommentar: Blockseminar am 22./23. Januar 2005 Vorbesprechung am 29. November 2004, 17:00 Uhr s.t., Raum E 42 Mediation ist ein Verfahren, in dem ein Dritter (der Mediator) Konfliktparteien hilft, eine einvernehmliche Lösung zu suchen. Es ergänzt gerichtliche Verfahren und Schiedsverfahren als weitere Form der Streitbeilegung. Anders als jene, beruht es jedoch vollständig auf dem Prinzip der Freiwilligkeit. In den letzten fünf Jahren hat Mediation auch in Deutschland erheblich an Bedeutung gewonnen. Literatur und Rechtsprechung haben sich mit dem Thema unter verschiedenen Aspekten befasst. Geklärt ist inzwischen, dass die Arbeit als Mediator oder Berater einer Partei im Zusammenhang mit der Mediation anwaltliche Tätigkeit ist. Das Blockseminar wendet sich an Studierende, die einen ersten Einblick in die Grundlagen der Mediation gewinnen wollen. Kern des Seminars sind Simulationen und Gruppenarbeiten, in denen die Teilnehmer praktische Erfahrungen mit dem Ablauf einer Mediation sammeln und die wichtigsten Grundprinzipien und Werkzeuge der Mediation kennenlernen. Dr. Andreas Nelle ist Privatdozent und Rechtsanwalt. Er hat seine Ausbildung als Mediator in den USA (Harvard, San Francisco) erhalten und dort auch erste praktische Erfahrungen gesammelt. Seit 1998 unterrichtet und praktiziert er Mediation in Deutschland. Andreas Nelle ist Mitglied der Arbeitsgruppe Mediation der Bundesrechtsanwaltskammer (BRAK). Literatur: Aufgrund des Workshopskonzepts ist die Teilnehmerzahl auf 24 Personen beschränkt. Ein Seminar-Schein kann bei zusätzlicher Ausarbeitung einer schriftlichen Arbeit zu einem mit dem Dozenten abzusprechenden Thema erteilt werden. Ameldungen bitte in der Vorbesprechung oder mit Angaben von Name, Emailadresse und Telefonnummer (Festnetz u./o. Mobil) an das Institut für Anwaltsrecht per Post: Institut für Anwaltsrecht, Raum E.10, 2093-3578 (Telefon), anwaltsinstitut@rewi.hu-berlin.de WWW-Seite: http://www.rewi.hu-berlin.de/jura/inst/ifa/
Kommentar: Viele Studienabgänger starten, insbesondere wegen der derzeitigen Arbeitsmarktsituation für Juristen, nach dem Abschluss des 2. Examens direkt in die Selbständigkeit. Sie sind dann meist gut im Umgang mit dem Recht ausgebildet; haben jedoch keine Erfahrung im selbständigen Betreiben einer Kanzlei. Diese Lehrveranstaltung vermittelt einen Überblick über die Arbeitsabläufe und die Büroorganisation einer Anwaltskanzlei. Es soll untersucht werden, wie diese Abläufe durch den Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnik effizienter gestaltet werden können. WWW-Seite: http://www.rewi.hu-berlin.de/index.php?path=./jura/inst/iuk/col-anw
Seminar im Strafrecht: Aktuelle Rechtssprechung - Fall des Monats
Kommentar: Die Kenntnis der aktuellen Rechtsprechung im Strafrecht ist für die Ausbildung, Prüfung und Praxis unerlässlich. Wir leisten Hilfe, indem wir jeden Monat wichtige Entscheidungen auf max. sechs Seiten nach einem festen Schema präsentieren. Die Seminarteilnehmer werden an der Präsentation und deren Erarbeitung sowohl in mündlicher als auch schriftlicher Form beteiligt (juristischen Publizieren). Ein Scheinerwerb nach altem Recht (§ 1 Abs. 1 Nr. 2c JAG) oder auch nach neuem Recht (§ 9 Studienordnung 2003) ist möglich. Ausführliche Informationen befinden sich auf der Hompage des Lehrstuhls unter Fall des Monats.
Literatur: Die aktuelle Rechtsprechung bildet die Grundlage. 10 607
Vertragswerkstatt: Vertragsgestaltung für Anfänger
(auch Ergänzung und Vertiefung nach alter StudO)
U. Schroeter
Kommentar: Die Veranstaltung zum Erwerb von Schlüsselqualifikationen soll die Teilnehmer bereits zu einem frühen Zeitpunkt im Studium in die Vertragsgestaltung einführen. Indem sie – anders als die Falllösung in Klausur und Hausarbeit – nicht nur den typischen Konfliktfall gutachterlich behandelt, sondern zudem gestalterische Fähigkeiten fördert, führt sie eines der zunehmend wichtigen anwaltsorientierten Elemente in die Juristenausbildung ein. Wenn der Rechtsanwalt mit der Aufgabe konfrontiert wird, einen Vertrag zu gestalten, so muss er zunächst das Interesse des Mandanten ermitteln und dann prüfen, ob bereits das bestehende Gesetzesrecht diesem Interesse Rechnung trägt. Ist dies nicht der Fall und besteht damit Gestaltungsbedarf, so ist weiterhin zu prüfen, ob (und wie weit) die gesetzliche Regelung abdingbar ist, bevor sodann verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten gegeneinander abgewogen werden. In einem letzten Schritt ist schließlich ein konkreter Formulierungsvorschlag zu entwerfen. Da auch der vertragsgestaltende Rechtsanwalt daher das geltende Recht kennen muss (um den Gestaltungsbedarf zu ermitteln und die Grenzen der Abdingbarkeit festzustellen), werden in der Veranstaltung gleichzeitig typische klausurrelevante Probleme des Schuld- und Sachenrechts wiederholt. Inhaltlich werden dabei u.a. folgende Bereiche behandelt: - Grundlagenverträge des Schuldrechts (Kauf-, Miet- und Werkverträge), zwingende und halbzwingende Vorschriften im Schuldrecht - Einführung in die Gestaltung von allgemeinen Geschäftsbedingungen, Inhaltskontrolle von AGB (§§ 305 ff. BGB) - schuld- und sachenrechtliche Fragen der Kreditbesicherung, Rechtsprechung des BGH zu den Grenzen der zulässigen Kreditbesicherung (Eigentumsvorbehalte, Globalzession).
Literatur: Junker/Kamanabrou, Vertragsgestaltung (2002); Langenfeld, Vertragsgestaltung: Methode, Verfahren, Vertragstypen, 3. Aufl. (2004); Rittershaus/Teichmann, Anwaltliche Vertragsgestaltung, 2. Auf. (2003)
Logik der Normen
(auch Ergänzungs- und Vertiefungsveranstaltung nach alter StudO, Grundlagen)
Kommentar: Unter dem Begriff "Deontische Logik" und "Deontic Logic" wird international seit 50 Jahren nach allgemeinen Gesetzen geforscht, die Grundlagen der Rechtsordnungen bilden (Strukturen der Gebote, Verbote, Erlaubnisse). Die Ansätze (beginnend mit v. Wright, Cambridge 1951) werden beschrieben und eingehend fortentwickelt.
Literatur: Die vorwiegend englischsprachige Literatur wird in der Vorlesung vorgestellt. Zur Vorbereitung hilfreich: Beiträge im Internet zu: deontische logik / deontic logic / wahrheitsfunktionen / wahrheitstafeln / truth tables / truth functions
Moot-Court im UN-Kaufrecht
(auch WFG 7 sowie Ergänzungs- und Vertiefungsveranstaltung nach alter StudO)
K.-M. Schmidt, U. Schroeter
Weitere Angebote: 10 432, 10 442, 10 504
Kommentar: Vorlesungssprache ist Englisch. Gegenstand der Vorlesung ist im Kern die Europäische Insolvenzverordnung (VO(EG) 1346/2000 vom 29.05.2000), die Kompetenz- und Rechtskollisionsregeln für grenzüberschreitende Insolvenzen in der EG enthält. Darüber hinaus wird auf Grundprinzipien der europäischen (nationalen) Insolvenzrechte eingegangen. Im Hinblick auf die Ausbildungsreform (§§ 5 III JAG 2003, 10 StudO; relevant für Studierende, die sich nach dem 1.7.2006 zur staatlichen Pflichtfachprüfung melden) wird für diese fremdsprachige Veranstaltung (§ 10 II Nr. 1 StudO) am Semesterende eine Abschlussklausur angeboten.
Literatur: VO(EG) 1346/2000 vom 29.05.2000; http://www.uncitral.org/english/workinggroups/wg_il/wp-54add1.pdf; http://www.imf.org/external/pubs/ft/orderly/; weitere Literaturhinweise werden zu Beginn der Vorlesung gegeben.
WWW-Seite: http://www.rewi.hu-berlin.de/jura/ls/pls/
Kommentar: This lecture provides a historical introduction to the English Legal System. The historical part explains in particular the development of the system of actions before the King´s Courts, of a separate Equity jurisdiction before the Chancellor´s Courts, and the modernisation of English law during the 19th century reforms. For modern English law, the lecure covers in particular: - sources of English law: case law as developed through the courts, the doctrine of binding precedent, statutes and statutory instruments, and customary law; - courts, jurisdiction and the jury system; - introductions to the civil justice system and the criminal justice system - legal professions, in particular solicitors, barristers, judges, and legal education. Previous knowledge of English law is not required. The entire lecture will be given in the English language. All interested students are welcome to attend. They are, however, advised that the lecture has not been written particularly for German law students, but forms part of the Master of British Studies course offered by the Centre for British Studies.
Literatur: (Auswahl) Smith, Bailey and Gunn on the Modern English Legal System, 4th ed. by S.H. Bailey, J.P.L. Ching, M.J. Gunn an D.C. Ormerod, London 2002 Catherine Elliot and Frances Quinn, English Legal System, 3rd ed. Harlow 2000 Gary Slapper and David Kelly, English Law, London 2000 Smith and Keenan´s English Law, 12th ed. by Denis Keenan, London 1998 David Ibbetson, A Historical Introduction to the Law of Obligations, Oxford 1999 Students will be supplied with a more extensive reading list and a course outline during the first session
WWW-Seite: http://www2.hu-berlin.de/gbz/
BE 1, 319
Kommentar: The way the society deals with issues of democratic rights (vote, equal participation in decsision making), or with privacy rights (abortion, suicide, use of drugs, sexual preferences) does not only depend on its culture and traditions. Legal systems, which consist of rules and rhetoric, of institutions, legal knowledge and activities, have an important impact, too. In this colloquium we will explore such questions in discussions of cases from around the world. Students of all semesters and graduates are invited to participate. The first session will provide guidance for comparative research and methodology. Then participants will present cases with background information on the relevant legal system, to stimulate discussion.
Literatur: Casebook
WWW-Seite: http://www.rewi.hu-berlin.de/jura/ls/bae/
R. Correnti
INV 110, 153
L. Martins, R. Martins, H. Pabst
FRS I/1 - Japanisch
BE 1F, F05
FRS II/1 - Englisch (Amerikanisches Recht)
FRS II/2 - Englisch (Amerikanisches Recht)
FRS II/1 - Italienisch
FRS II/1 - Spanisch
B. de la Marta, A. de la Mata
FRS II/1 - Türkisch
FRS II/1 - Brasilianisch
FRS II/1 - Chinesisch
FRS I/1 English Law
FRS I/1 American Law
INV 110, 508
FRS I/2 English Law
DOR 65, 355
INV 110, 506
FRS I/2 American Law
INV 110, 504
FRS I/1 Russisches Recht
INV 110, 293
Weitere Angebote: 10 858, 10 859
Studienangebote außerhalb der Schwerpunkte
Wahlfachgruppen außerhalb der Schwerpunkte (nach alter StudO)
(auch WFG 11 sowie Ergänzungs- und Vertiefungsveranstaltung nach alter StudO)
Kommentar: Die AG wird wieder als examensvorbereitende Lehrveranstaltung angeboten. Nähere Infos werden demnächst hier und unter http://www.agvoelkerrecht.de eingestellt.
Literatur: ... folgt ...
Rechtstheoretisch-rechtshistorisches Seminar
(WFG 2 - Beginn: 24. November 2004)
H.-P. Benöhr
Kommentar: In der "Digestenexegese" werden wichtige Quellenstellen des römischen Rechts besprochen. Die Veranstaltung dient, als Teil der Beschäftigung mit dem römischen Recht, der Vertiefung der Grundlagenkenntnisse des Rechts. Außerdem dient der Unterricht der Vorbereitung auf das Referendarexamen im Wahlfach Rechtsgeschichte / Römisches Recht. Vollständiges Skriptum "Römisches Privatrecht, Digestenexegese, BGB-Entstehung" sowie die Digesten-Texte für die Exegese mit Übersetzungen stehen bei Professor Benöhr im Netz.
Literatur: Für Anfänger: Benke / Meissel, Übungsbuch zum römischen Schuldrecht, dieselben, zum römischen Sachenrecht. Für Fortgeschrittene: Kaser / Knütel, Römisches Privatrecht.
WWW-Seite: http://www.rewi.hu-berlin.de/jura/ex/bnr
(WFG 4)
J. Becker, T. Stapperfend, M. Heintzen (FU)
Kommentar: Informationen finden Sie auch auf der Homepage der Juristischen Fakultät unter Lehre und Forschung - Weitere Professoren - Prof. Dr. Th. Stapperfend über den Link im unteren Bereich der Seite.
(WFG 11)
Neue Rechtsprechung der Europäischen Gerichte (EuGH, EuG)
(WFG 11, auch Ergänzungs- und Vertiefungsveranstaltung nach alter StudO)
R. Kanitz, P. Steinberg
Ergänzungs- und Vertiefungsangebote außerhalb der Schwerpunkte (nach alter StudO)
Vertragsrecht unter Berücksichtigung des Internets
Kommentar: Themen: 1. Deutsche, europäische und internationale Entwicklungslinien der Rahmenbedingungen für den elektronischen Rechtsverkehr 2. Gerichtsstand und Anwendung deutschen Rechts bei Internetsachverhalten 3. Der Widerruf von Fernabsatzgeschäften 4. Vertrags- und verbraucherschutzrechtliche Fragen bei Internetauktionen 5. Das Haftungsrecht des Internetproviders unter besonderer Berücksichtigung der Darlegungs- und Beweislast in Haftungsprozessen 6. Die Verantwortlichkeit von Internetcafé-Betreibern für die Zugangsgewährung zu jugendgefährdenden Inhalten 7. Rechtsfragen der Werbung mittels elektronischer Post 8. Nutzung des Internet am Arbeitsplatz 9. Zivilrechtliche Fragen bei sog. E-Protest (virtuellen sit-ins, Protestaktionen und Demonstrationen) 10. Der Software-Vertrag bei trägerloser Nutzung von Software 11. Missbrauchsrisiken beim Online-Banking: Haftung, Darlegung und Beweislastverteilung 12. Domainrechtliche Fragen im Lichte der neueren Rechtsprechung 13. Erfüllungsanspruch des Verbrauchers für Gewinnmitteilungen 14. Schadensersatz statt Leistung, Rentabilitätsvermutung und Aufwendungsersatz im neuen Gewährleistungsrecht Literatur: Einführende Literatur: Allg.: MMR - MultiMedia und Recht (Zeitschrift); K & R - Kommunikation & Recht (Zeit-schrift); Lubitz, Entwicklung des E-Commerce im Jahre 2003, K & R 2004, 116; Oechsler, SchuldR BT VertragsR 2003: Riesenhuber, Europäisches VertragsR 2003; Reithmann/Martiny, Int. VertragsR, 6. Aufl. 2004; v. Westphalen, VertragsR u. AGB-Klauselwerke, 2003; Kath/Riechert, Internet-VertragsR 2002; Spindler, VertragsR der Internetprovider, 2. Aufl. 2004; Hoeren, Grundzüge des InternetR, 2. Aufl. 2002; Hoeren/Sieber, Hdb. MultimediaR 2004; Neumann/Bock, Zahlungsverkehr im Internet 2004; Aigner/Hofmann, FernabsatzR im Internet 2004; Ernst, Vertragsgestaltung im Internet 2003; Schwarz, Recht im Internet 2004; Leible/Sosnitza, Versteigerungen im Internet 2004; Brönneke, MMR 2004, 127 (Widerruf von Fernabsatzgeschäften); Pankoke, MMR 2004, 211 (HaftungsR des Internetproviders); Eckhardt, MMR 2003, 557 (Werbung mittels elektronischer Post); Liesching/Knupfer, MMR 2003, 439 und 562 (Zugangsgewährung zu jugendgefährdenden Inhalten); Weißnicht, MMR 2003, 448 (Nutzung des Internet am Arbeitsplatz); Kraft/Meister, MMR 2003, 366 (Zivilrechtliche Fragen bei sog. E-Protest); Hilty, MMR 2003, 2003, 3 (Software-Vertrag bei trägerloser Nutzung); Köndgen, NJW 2004, 1288, 1291 (Online-Banking); Härting/Reinholz, K & R 2003, 485 (Domainrecht); BGH, NJW 2003, 3620 dazu Lorenz, LMK 2003, 217 (Erfüllungsanspruch des Verbrauchers für Gewinnmitteilungen); Lorenz, NJW 2004, 26 (Schadensersatz statt Leistung, Rentabilitätsvermutung und Aufwendungsersatz im neuen Gewährleistungsrecht) 10 853
Öffentlich-rechtliches Seminar zu aktuellen staats- und verwaltungsrechtlichen Themen
Kommentar: Seminar zu verfassungsrechtlichen und verwaltungsrechtlichen aktuellen Themen.
Literatur: --
WWW-Seite: http://www.rewi.hu-berlin.de/index.php?path=./jura/pd/bkr&file=sem04ws.php
Russisches Recht und Völkerrecht
Kommentar: In der Projektgruppe werden fortlaufend aktuelle Entwicklungen im Bereich des Völkerstrafrechts behandelt. Besprochen werden unter anderem neuere Entscheidungen internationaler Strafgerichtshöfe. Es ist beabsichtigt, die internationalen Strafgerichtshöfe in Den Haag zu besuchen.
Schule des polnischen Rechts - Öffentliches Recht
K. Nowacki, A. Malicka, M. Rynkowski
Kommentar: Diese Veranstaltung richtet sich ausschließlich an die Teilnehmer der "Schule des Polnischen Rechts". Weitere Infos bald hier und unter http://www.rewi.hu-berlin.de/jura/koop/dprs/.
WWW-Seite: http://www.rewi.hu-berlin.de/jura/koop/dprs/
Schule des polnischen Rechts - Arbeits- und Wirtschaftsrecht
H. Szurgacz
Doktorand(inn)enseminar
Kommentar: Es handelt sich um eine Lehrveranstaltung zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses, bei dem Referate über die jeweiligen Dissertationsthemen gehalten und anschließend kritisch diskutiert werden. Die Teilnahme erfordert eine besondere Zulassung.
Kommentar: Es wird in jeder Doppelstunde ein mündliches Prüfungsgespräch im Strafrecht durchgeführt (mit 4-5 zuvor ausgewählten Kandidat/inn/en). Anschließend findet eine Besprechung und Analyse mit den gesamten Teilnehmern statt. Die Veranstaltung eignet sich vorzüglich aber auch ausschließlich für Examenskandidat/inn/en.
Literatur: keine besondere Empfehlung
Strafrechtliches Seminar zum Thema Internetkriminalität
B. Heinrich, G. Oldenburg, M. Bergt
Kommentar: In diesem Seminar werden ausgesuchte Probleme der Intenetkriminalität behandelt. Schwerpunkt wird dabei das materielle Strafrecht sein.
Aufklärungspflichten im Vertragsrecht
Kommentar: Aufklärung ist bekanntlich „der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit“. Und „Sapere aude! Habe Muth dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“ war der Wahlspruch der „Aufklärung“. Der Gedanke der Selbstverantwortung als Kehrseite der eingeforderten Freiheit stand so ganz selbstverständlich im Zentrum der Moralität und der Privatrechtsordnung des 19. Jahrhunderts. Doch das Konzept formaler, wohlgeordneter Freiheit stieß zusehends auf Kritik. Im 20. Jahrhundert rückte immer mehr die soziale und kognitive Disposition der Privatrechtssubjekte in das Zentrum der Betrachtung. „Ungleichgewichtslagen“ und „Vertragsparität“ sind die Stichworte bis heute. Die „reine“ Privatautonomie wurde durch eine Vielzahl von Rechtsfortbildungen „materialisiert“, an deren Ende und vorläufigem Zenit nun – zu Beginn des 21. Jahrhunderts – eine lebhafte Diskussion um Aufklärungspflichten geführt wird: Was ist der Grundsatz „pacta sunt servanda“, was ist ein gegebenes Versprechen noch wert? Wann ist es Recht und wann ist es ‚billig und recht‘, dass sich eine Seite von einem Vertrag distanzieren darf. Wann berechtigt der Wissensvorsprung der einen Seite ein Lösungsrecht der anderen? Diesen und anderen Fragen soll im geplanten Kolloquium nachgegangen werden. Unter Heranziehung der in der Literatur vertretenen Lösungsansätze sollen dabei klassische und aktuelle Fälle besprochen und auf ihre Plausibilität befragt werden.
Literatur: Dieter Medicus, Die Lösung vom unerwünschten Schuldvertrag, JuS 1988, 1 Stephan Breidenbach, Die Voraussetzungen von Informationspflichten beim Vertragsschluß, 1989; Stephan Lorenz, Der Schutz vor dem unerwünschten Vertrag. Eine Untersuchung von Möglichkeiten und Grenzen der Abschlußkontrolle im geltenden Recht, 1997 Hans Christoph Grigoleit, Vorvertragliche Informationshaftung. Vorsatzdogma, Rechtsfolgen, Schranken, 1997 Holger Fleischer, Informationsasymmetrie im Vertragsrecht, 2001 Gebhard M. Rehm, Aufklärungspflichten im Vertragsrecht, 2003 Jörg Benedict, Kodifikation der ‚Einzelfallgerechtigkeit‘? ARSP 89 (2003), 216 ff. 10 866
Aktuelle völkerrechtliche Entwicklungen: Die Arbeit im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen
UL 6, 2091/2092
Schule des polnischen Rechts - Polnische Rechtsterminologie I
(Beginn: 22. November 2004)
J. Szczesny
Schule des polnischen Rechts - Polnische Rechtsterminologie II
(Beginn: 24. November 2004)
Weitere Angebote: 10 805
Privatversicherungsrecht für Hörer der Freien Universität Berlin, der Technischen Universität Berlin und der Humboldt-Universität zu Berlin
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