Source: https://www.limmer-reutemann.de/rechtsgebiet/strafrecht
Timestamp: 2019-01-16 11:17:01
Document Index: 156362238

Matched Legal Cases: ['BGH', '§ 163', '§ 163', '§ 163', '§ 136', '§ 136', '§ 147', '§ 314', '§ 341', '§ 410', '§ 67', '§ 140']

Ihre Rechtsanwälte für Strafrecht in Augsburg | Kanzlei LR
Sie haben eine Vorladung zur Vernehmung durch die Polizei oder sogar schon eine Anklageschrift bzw. einen Strafbefehl erhalten? Wurden Sie strafrechtlich verurteilt und wollen das Urteil nicht akzeptieren? Ihr Haus, Ihre Wohnung oder Ihre Geschäftsräume wurden durchsucht? Es wurde ein Haftbefehl gegen Sie erlassen oder Sie sind bereits von einer Festnahme bzw. Verhaftung betroffen? Ihr Führerschein oder Computer wurden beschlagnahmt? Ihre Bewährung wurde widerrufen? Sie befinden sich in Untersuchungshaft oder Strafhaft und benötigen rechtlichen Beistand im Rahmen des Strafvollzugs oder der Strafvollstreckung?
Wir sind Ihre Rechtsanwälte für Strafrecht und Strafverteidigungen in Augsburg.
Vermeidung einer Gerichtsverhandlung durch das Engagement des Strafverteidigers
Verteidigung vor den Strafgerichten und in allen Rechtsmittelinstanzen
Das Strafverfahren als psychische Herausforderung für den Beschuldigten
Die Polizei möchte mich vernehmen – wie verhalte ich mich nun?
Keine Pflicht zum Erscheinen bei der Polizei
Schweigen Sie! – Machen Sie keine Aussage bei der Polizei
Wer ist der beste Anwalt für Strafrecht in Augsburg?
Sofortige Hilfe im Strafrecht in Augsburg
Wir beraten und verteidigen Sie im Strafrecht insbesondere in folgenden Bereichen:
Hier sind wir in allen Stadien des Strafverfahrens für Sie da:
im Ermittlungsverfahren (Festnahme, Verhaftung, Durchsuchung, Haftprüfungen, Haftbeschwerden)
in der erstinstanzlichen Hauptverhandlung vor allen Amts– und Landgerichten
in der Berufung vor allen Landgerichten und Oberlandesgerichten
in der Revision vor allen Oberlandesgerichten (OLG) und dem Bundesgerichtshof (BGH)
während des Maßregelvollzugs
In jeder Lage des Verfahrens ist es das gute Recht eines Beschuldigten einen Strafverteidiger seiner Wahl hinzuziehen. Dieses Recht sollten Sie unbedingt wahrnehmen und darf von der Polizei und der Staatsanwaltschaft nicht zu Ihrem Nachteil gewertet werden. Unabhängig davon welche Straftat Ihnen vorgeworfen wird, setzt eine effektive Strafverteidigung nämlich idealerweise schon im Frühstadium des Ermittlungsverfahrens ein, da dort die Weichen für das weitere Strafverfahren gestellt werden.
Vertrauen Sie auf unsere Erfahrung im Strafrecht.
Gerade im Ermittlungsverfahren gibt es zahlreiche Möglichkeiten für den Strafverteidiger, das Strafverfahren positiv zu beeinflussen. Innerhalb dessen können in tatsächlicher oder rechtlicher Hinsicht Argumente vorgetragen werden, die die Einstellung des Strafverfahrens durch die Staatsanwaltschaft mangels hinreichenden Tatverdachts nach sich ziehen. Im strafrechtlichen Ermittlungsverfahren lässt sich erfahrungsgemäß – bei eindeutiger Beweislage – ebenso die Anregung zur Einstellung gegen Auflagen einfacher durchsetzen als nach Anklageerhebung.
Ist eine Hauptverhandlung unvermeidbar, verteidigen wir Sie ohne Vorbehalte gegenüber der Art des Tatvorwurfs in der Hauptverhandlung vor dem Amtsgericht oder Landgericht. Gerade in diesem Stadium ist es besonders wichtig, einen Strafverteidiger an der Seite zu haben, der die strafprozessualen Regeln kennt und Ihnen Gehör verschafft. Hier nämlich gibt es vielfältige Möglichkeiten, eine gute Verteidigung zu gewährleisten, z. B. durch Vorbereitung von Zeugenbefragungen, Beweisanträgen und durch die Prüfung von möglichen Beweisverwertungsverboten. Selbstverständlich verteidigen wir Sie auch in strafrechtlichen Rechtsmittelverfahren. Je nach Stand des Strafverfahrens stehen unterschiedliche Rechtsmittel zur Verfügung (z.B. Beschwerde, Berufung, Revision, Wiedereinsetzung und Wiederaufnahme).
Ziehen Sie uns frühzeitig hinzu und wir werden zunächst Akteneinsicht in die Ermittlungsakte nehmen. Im Anschluss daran prüfen wir anhand des Akteninhalts die Sach- und Rechtslage und besprechen mit Ihnen den Tatvorwurf anhand der vorhandenen Beweise, um so gemeinsam mit Ihnen eine auf Ihren Fall abgestimmte und erfolgsversprechende Verteidigungsstrategie zu erarbeiten. Aufgrund dieser Faktenbasis erhalten Sie von uns stets eine ehrliche Einschätzung Ihrer Situation.
Haltlose Versprechungen gibt es bei uns nicht.
Eine frühzeitige Kontaktaufnahme mit Ihrem Strafverteidiger ist wichtig! Je eher der Beschuldigte einen Anwalt für Strafrecht beauftragt, desto besser sind die Verteidigungsmöglichkeiten.
Erfahrungsgemäß stellt ein Strafverfahren für den Beschuldigten und seine Angehörigen eine absolute Ausnahmesituation dar. Die Unsicherheit darüber, was die Zukunft bringen mag und das Gefühl, nicht mehr Herr der Lage zu sein, ist oftmals nur schwer auszuhalten. Für die meisten Menschen bedeutet ein Strafverfahren deshalb eine große psychische Belastung. Deshalb sollten Sie nicht nur einen fachlich kompetenten Anwalt für Strafrecht an Ihrer Seite haben, sondern auch einen, der dem Mandanten mit Einfühlungsvermögen, Empathie und dem größtmöglichen Verständnis für seine Belastungssituation begegnet. Unserem Anspruch nach zeichnen auch gerade diese Eigenschaften einen professionellen Strafverteidiger aus.
Bei uns haben Sie Menschen an Ihrer Seite und keine kühlen Technokraten.
Nach dem Gesetz ist dem Beschuldigten vor Abschluss der Ermittlungen rechtliches Gehör zu gewähren (§ 163 a Abs. 1 StPO). Sofern die Staatsanwaltschaft also keine Einstellung beabsichtigt, wird sich jeder Beschuldigte im Laufe des Ermittlungsverfahrens fragen: Was soll ich sagen, wenn mich die Polizei vernehmen will? Wie soll ich mich verhalten, wenn ich eine Vorladung zur polizeilichen Vernehmung im Briefkasten habe?
Oftmals erfolgt die Vernehmung bereits im Rahmen des ersten Zugriffs durch die Polizei (§ 163 StPO). Wie Sie sich dann verhalten sollten, lesen Sie hier. Genauso häufig kommt es aber vor, dass der Beschuldigte erst durch eine polizeiliche Vorladung zur Beschuldigtenvernehmung davon erfährt, dass Ermittlungen gegen ihn laufen.
Auch wenn es den einen oder anderen verwundern mag: Es gibt keine Verpflichtung eines Beschuldigten – anders als bei Zeugen übrigens (163 Abs. 3 S. 1 StPO) – einer polizeilichen Vorladung zur Vernehmung Folge zu leisten. Dies schlichtweg deshalb, weil es, anders als bei Vorladungen zu Vernehmungen durch die Staatanwaltschaft oder den Ermittlungsrichter (§ 163 a Abs. 3 S. 1 StPO), schlichtweg kein Gesetz gibt, das den Beschuldigten hierzu verpflichtet. Die Polizei kann Sie also nicht dazu zwingen, die Vorladung wahrzunehmen. Es ist Ihr gutes Recht der Vorladung der Polizei keine Folge zu leisten. Von diesem Recht sollten Sie auch unbedingt Gebrauch machen. Dies gilt umso mehr, wenn Sie nicht einmal wissen, was Ihnen genau vorgeworfen wird.
Nehmen Sie die polizeiliche Vorladung nicht wahr! Verstehen die „Vorladung“ als „Einladung“. Und Einladungen kann man bekanntermaßen auch ablehnen.
Um der Gefahr entgegenzuwirken, dass Sie sich vom Polizeibeamten am Telefon doch noch dazu überreden lassen, den Vernehmungstermin wahrzunehmen, übernehmen wir gerne die Absage für Sie. Gleichzeitig teilen wir der Polizei dann mit, dass Sie zunächst von Ihrem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch machen. Alles nämlich was Ihrer Entlastung dient, wird Ihr Rechtsanwalt nach erfolgter Akteneinsicht und der Ausarbeitung einer für Sie passenden Verteidigungsstrategie vorgetragen. Weder die Staatsanwaltschaft noch das Gericht darf und wird das Nichtscheinen bei der Polizei zu Lasten des Beschuldigten berücksichtigen.
Grundsätzlich sollten Beschuldigte keine Aussage bei der Polizei tätigen. Es gibt keine gesetzliche Verpflichtung, wonach Sie gegenüber den Ermittlungsbehörden eine Aussage machen müssten. Ganz im Gegenteil: Vor jeder Vernehmung ist der Beschuldigte über sein Aussageverweigerungsrecht zu belehren (§ 136 Abs. 1 S. 2 StPO). Unterbleibt die Belehrung des Beschuldigten über sein Schweigerecht und kommt es gleichwohl zur Aussage, so ist diese vor Gericht unverwertbar (§ 136 Abs. 1 S. 2 StPO). Strafprozessual darf das Schweigen also nicht negativ gewertet werden.
Schweigen Sie gegenüber der Polizei, der Staatsanwaltschaft und dem Ermittlungsrichter, ehe Sie nicht mit einem Anwalt für Strafrecht das weitere Vorgehen in Ihrer Strafsache besprochen haben.
Diesen Tipp sollten Sie unbedingt beherzigen. Viele Beschuldigte erhoffen sich durch eine schnelle Aussage, dass ihre Unschuld ebenso schnell bewiesen wird. Oft ist das Gegenteil der Fall, da die Ermittlungsbehörden die Sachlage durchaus anders sehen können. Sie treten Ermittlungsbeamten gegenüber, die oft jahrelange Erfahrung in der Vernehmungstechnik haben. Außerdem besteht immer die Gefahr, mit Beweismitteln überrascht zu werden. Dies sollten Sie vor einer vorschnellen Aussage bedenken und professionellen Rat von einem Strafverteidiger einholen.
Anstatt der trügerischen Hoffnung zu erliegen, man könne die Angelegenheit schnell zu einem guten Ende bringen, wenn man mit den Ermittlungsbehörden „kooperiert“, Vorladungen wahrnimmt und freigiebig Auskunft erteilt, sich aber letztlich doch nur um „Kopf und Kragen“ redet, ist es klüger und weitsichtiger keine Vorladungen der Polizei wahrzunehmen und zunächst zu schweigen. Stattdessen sollten Sie einen Anwalt für Strafrecht kontaktieren.
Denn während der Beschuldigte nur eine beschränkte Möglichkeit hat, vom Akteninhalt zu erfahren, hat der Rechtsanwalt ein Recht auf uneingeschränkte Akteneinsicht (§ 147 StPO). Erst über Ihren Anwalt also werden Sie erfahren, was genau gegen Sie vorliegt und welche Beweise man gegen Sie in der Hand hat. Vom Inhalt der Akte hängt dann die weitere Verteidigungsstrategie ab, die Ihr Rechtsanwalt mit Ihnen ausarbeiten wird. Wenn es prozesstaktisch sinnvoll erscheint, gibt es dann immer noch genügend Gelegenheiten, Ihre Sicht der Dinge darzulegen.
Beachten Sie bitte, dass die Fristen im Strafrecht sehr kurz bemessen sind. Diese Fristen müssen aber unbedingt eingehalten werden. Fristversäumnisse nämlich führen dazu, dass die Entscheidungen des Gerichts rechtskräftig werden und dann nicht mehr angreifbar sind. Zwar ist es Aufgabe des Verteidigers im Falle einer Fristversäumnis, die gesetzlichen Möglichkeiten auszuschöpfen, um das Rad des Verfahrens zugunsten des Mandanten noch einmal zurückzudrehen. Dazu gehört etwa die „klassische“ Wiedereinsetzung in den vorigen Stand. Dieser Antrag setzt allerdings voraus, dass man ohne Verschulden verhindert war, eine Frist einzuhalten.
Berufung (§ 314 StPO) und Revision (§ 341 Stopp)
Sofortige Beschwerde, Einspruch gegen Strafbefehl (§ 410 StPO) oder Bußgeldbescheid (§ 67 OWiG)
Wer in den Fokus der Ermittlungsbehörden gerät, für den geht es oft um die gesamte Existenz. Wer einen Anwalt für Strafrecht benötigt, wird sich deshalb Frage stellen, wer der beste Anwalt für ihn ist: Ist es der Rechtsanwalt mit der größten Medienpräsenz? Ist es der teuerste Strafverteidiger? Ist es der Anwalt mit der Kanzlei in der besten Lage?
Bei genauer Betrachtung wird man feststellen, dass diese Kriterien zwar allesamt den Eindruck vermitteln, man hätte es mit dem Kompetentesten seiner Zunft zu tun. Über die tatsächliche Qualität eines Rechtsanwalts sagen sie aber überhaupt nichts aus. Außenstehenden nämlich fehlt schlichtweg der notwendige Einblick in ein Strafverfahren. Dies macht es schwer das erzielte Ergebnis eines Strafverfahrens zutreffend zu bewerten und die geleistete Arbeit des Anwalts richtig zu beurteilen.
Unserer Auffassung nach zeichnet sich ein guter Anwalt für Strafrecht durch hinreichend praktische Erfahrung auf diesem Rechtsgebiet, einem Gespür für die passende Prozesstaktik sowie einem verbindlichen Auftreten gegenüber dem Gericht und den Ermittlungsbehörden aus. Dem Mandanten tritt er mit dem größtmöglichen Verständnis für dessen Situation gegenüber und führt das Mandat so transparent, das ein größtmögliches Vertrauensverhältnis zwischen dem Rechtsanwalt und seinem Mandanten entsteht.
Dies sind die optimalen Voraussetzungen, dass schließlich das beste Ergebnis für den Mandanten erzielt wird.
Diesem Anspruch versuchen wir bei jeder Strafverteidigung gerecht zu werden.
Unser oberstes Ziel ist es, dem Mandanten ein faires Strafverfahren zu ermöglichen. Diese Fairness sollte ihm nach unserer Auffassung aber nicht nur seitens des Gerichts und den Ermittlungsbehörden widerfahren, sondern gerade auch von seinem Rechtsanwalt. Deshalb ist es uns besonders wichtig, dass der Mandant von Anfang an transparent über das anfallende Honorar des Strafverteidigers aufgeklärt wird.
Grundsätzlich rechnen wir unsere Tätigkeit nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG). Sofern das Mandat einen besonderen Zeitaufwand erfordert, werden wir gemeinsam mit dem Mandanten eine Honorarvereinbarung treffen, die den persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnissen des Mandanten entspricht, aber auch unsere Arbeitszeit angemessen berücksichtigt. Bereits bei der ersten Kontaktaufnahme werden wir mit Ihnen über die Kosten unserer Tätigkeit sprechen und eine für alle Beteiligten zufriedenstellende Abrechnungsbasis finden. Die Ersteinschätzung des Falls ist bei uns selbstverständlich gratis.
Einen Überblick über die Honorarstruktur des Strafverteidigers finden Sie hier.
Sofern die Voraussetzungen einer Pflichtverteidigung gegeben, werden wir selbstverständlich eine Beiordnung beantragen. Über die Voraussetzungen einer sog. notwendigen Verteidigung (§ 140 StPO) informieren wir Sie hier.
Völlig gleichgültig, zu welchem Verfahrensstand Sie unsere Hilfe im Strafrecht in Anspruch nehmen möchten: Wir werden Sie stets kompetent und vertrauensvoll vertreten!
In Notfällen (Verhaftung, Hausdurchsuchung, Haftprüfung, Verkündung des Haftbefehls, etc.) bieten wir Ihnen auch außerhalb der Büroöffnungszeiten einen anwaltlichen 24-Stunden-Anwalt-Notdienst