Source: https://www.viktoria-berlin.de/mitglieder/satzung/
Timestamp: 2019-07-22 13:53:04
Document Index: 17157204

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 3', '§ 16', '§ 17', '§ 44', '§ 11', '§ 3', '§ 6', '§ 3', '§ 26', '§ 6', '§ 9', '§ 12']

Satzung | FC Viktoria 1889 Berlin
Vereinssatzung des FC Viktoria 1889 Lichterfelde-Tempelhof e.V.
Fassung vom 01.12.2014.
§ 1 Name, Sitz u. Geschäftsjahr
§ 3 Zweck, Aufgaben und Grundsätze der Tätigkeit
§ 16 Ehrenpräsidium
§ 17 Wirtschaftsbeirat
(1) Der am 06. Juni 1889 gegründete BFC Viktoria 1889 e. V. hat sich mit dem am 02. Juni 1988 bereits fusionierten Lichterfelder Fußball-Club (FC) Berlin e.V. zum FC Viktoria 1889 Berlin Lichterfelde-Tempelhof e. V. verschmolzen mit Wirkung zum 01. Juli 2013.
Die an der vorgenannten Fusion des Lichterfelder Fußball-Clubs (FC) 1892 e. V. vom 02.06.1988 beteiligten Vereine setzen sich zusammen aus nachfolgenden (ehemaligen) Rechtsträgern:
1. FV Brandenburg 92 (gegründet 20.03.1892)
2. FC Lichterfelde 12 (gegründet 18.06.1912
3. Lichterfelder Sport-Union (gegründet 15.02.1951)
(2) Nach der vorgenannten Verschmelzung führt der Verein den Namen “FC Viktoria 1889 Berlin Lichterfelde-Tempelhof e.V.”
Namensgeber und -träger des Vereins ist die Fußball-Abteilung (Hauptabteilung).
(3) Der Verein hat seinen Rechtssitz in Berlin und ist unter der Nummer VR 4152 B in das Vereinsregister beim Amtsgericht Berlin-Charlottenburg eingetragen.
Seinen Hauptgeschäftssitz hat der Verein in der Krahmerstraße 15, 12207 Berlin. Er unterhält weitere Geschäftssitze im Friedrich-Ebert-Stadion in der Bosestraße 21, 12103 Berlin (Fußballabteilung) und in der Schaperstraße 14, 10719 Berlin (Cricketabteilung).
(4) Die Vereinsfarben sind himmelblau und weiß als Hauptfarben und rot als Ausweichfarbe.
(5) Das Geschäftsjahr beginnt am 01. Juli und endet am 30. Juni des folgenden Kalenderjahres.
(6) Das Vereinsemblem besteht aus dem weißen V auf himmelblauem Grund sowie einem roten Streifen an der oberen Seite des Vereinsemblems.
Der Verein ist Mitglied im Berliner Fußballverband e. V. und strebt die Mitgliedschaft in den anderen Fachverbänden des Landessportbundes (LSB) Berlin e.V. an, deren Sportarten im Verein betrieben werden und erkennt deren Satzungen und Ordnungen an.
a) Satzung und Ordnungen des DFB sind in ihrer jeweiligen Fassung für den Verein und seine Mitglieder unmittelbar verbindlich. Diese materiellen Bestimmungen oder Organisations- und Zuständigkeitsvorschriften sind die vom DFB als zuständigem Sportverband aufgestellten und damit allgemein im deutschen Fußballsport anerkannten Regeln.
b) Die Vereine der Frauen-Bundesliga und 2. Frauen-Bundesliga sind Mitglieder ihres Landes- und/oder Regionalverbandes, die ihrerseits Mitglieder des DFB als des Dachverbandes sind. Aufgrund der Bestimmungen über die Maßgeblichkeit von DFB-Satzung und DFB-Ordnungen in der Satzung des Landes- und Regionalverbandes und der unmittelbaren oder mittelbaren Zugehörigkeit des Vereins zum Landes- und/oder Regionalverband sind auch die DFB-Satzung und die DFB-Ordnungen – insbesondere die Spielordnung mit den dazu erlassenen Durchführungsbestimmungen und die Rechts- und Verfahrensordnung – sowie die Regionalverbandssatzung und die Regionalverbandsvorschriften für die Vereine verbindlich, soweit sie sich auf die Benutzung der Vereinseinrichtung Frauen-Bundesliga, die Betätigung bei der Benutzung sowie Sanktionen bei Verstößen gegen die Benutzungsvorschriften und den Ausschluss von der Benutzung beziehen. Dies gilt auch für die Entscheidungen der DFB-Organe und DFB-Beauftragten gegenüber den Vereinen, insbesondere auch, soweit Vereinssanktionen gemäß § 44 der DFB-Satzung verhängt werden. Der FC Viktoria 1889 Berlin Lichterfelde-Tempelhof e. V. unterwirft sich der Vereinsgewalt des DFB, des Landes- und/oder Regionalverbandes, die durch die vorstehend genannten Regelungen und Organentscheidungen einschließlich der Sanktionen ausgeübt wird.
c) Die Unterwerfung unter die Vereinsgewalt des DFB erfolgt auch, damit Verstöße gegen die o.g. Bestimmungen und Entscheidungen verfolgt und durch Sanktionen geahndet werden können.
(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts “steuerbegünstigte Zwecke” der Abgabenordnung, und zwar durch die Förderung des Sports. Der Zweck wird verwirklicht durch die Ausübung des Fußball- und des Cricketsports mit einem regelmäßigen Trainingsbetrieb und der Teilnahme an Wettkämpfen. Zum Fußballsport gehört auch die Ausübung und Förderung des Blindenfußballs. Ferner bietet der Verein Gymnastiksport an.
(2) Der Verein betätigt sich auf dem Gebiet der Förderung und Gewinnung von Nachwuchs und der Förderung der Erziehung (z.B. Ferienbetreuung unter sportlichen Aspekten, Bewegungsförderung, Sport-Kooperationen mit Bildungseinrichtungen, Fußball-schule usw.).
Die Organe des Vereins (§ 11) üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus. Personen, die sich im Ehrenamt oder nebenberuflich im Verein im gemeinnützigen Bereich engagieren, können im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten und der steuerlich zulässigen Ehrenamtspauschalen/Übungsleiterfreibeträge (§ 3 Nr. 26 und 26a EStG) einen pauschalen Aufwendungsersatz erhalten.
Der Anspruch auf Aufwendungsersatz für das laufende Geschäftsjahr kann nach seiner Entstehung nur bis zum 31.07. des folgenden Geschäftsjahres geltend gemacht werden. Erstattungen werden nur gewährt, wenn die Aufwendungen mit Belegen und Aufstellungen, die prüffähig sein müssen, nachgewiesen werden.
Es darf keine Person durch die Erstattung von Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
(5) Der Verein wahrt parteipolitische Neutralität. Er räumt den Angehörigen aller Völker und Rassen gleiche Rechte ein und vertritt den Grundsatz religiöser und weltanschaulicher Toleranz. Jedes Amt im Verein ist Frauen und Männern gleichermaßen zugänglich.
(6) Die Mitglieder des Vereins distanzieren sich von allen verfassungs- und fremdenfeindlichen, rassistischen und politisch extremistischen Bestrebungen und treten diesen entschieden entgegen.
Für jede im Verein betriebene Sportart kann im Bedarfsfall eine in der Haushaltsführung selbständige/unselbständige Abteilung gegründet werden.
1. die erwachsenen Mitglieder; das sind:
a) ordentliche Mitglieder, die sich im Verein sportlich betätigen und das 18. Lebensjahr vollendet haben,
b) passive Mitglieder, die sich im Verein nicht sportlich betätigen und das 18. Lebensjahr vollendet haben. Eine Neuaufnahme als passives Mitglied setzt eine aktive Tätigkeit zum Zeitpunkt der Antragstellung für den Verein in anderer Funktion (z.B. Trainer, Betreuer, Mitarbeiter, ehrenamtliche Helfer, Markenbotschafter) voraus,
d) Ehrenpräsident und Ehrenvorsitzenden.
2. die jugendlichen Mitglieder bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres.
(2) Die Mitgliedschaft ist schriftlich unter Anerkennung der Vereinssatzung zu beantragen.
Über die Aufnahme von erwachsenen Mitgliedern entscheidet der Vorstand; über die Aufnahme von jugendlichen Mitgliedern entscheidet die Jugendleitung. Aufnahmeanträge jugendlicher Mitglieder müssen für diese durch ihre gesetzlichen Vertreter gestellt werden.
Im Falle einer Ablehnung, die auf Wunsch des Antragstellers begründet werden muss, ist die Anrufung des Ältestenrates durch den Antragsteller zulässig. Der Ältestenrat entscheidet endgültig.
(3) Die Mitgliedschaft in dem Verein wird beendet durch:
a) den Austritt aus dem Verein,
b) den Ausschluss aus dem Verein,
c) die Streichung aus der Mitgliederliste,
d) den Tod des Vereinsmitglieds,
e) die Löschung des Vereins im Vereinsregister.
(4) Der Austritt muss dem Vorstand gegenüber schriftlich erklärt werden. Die Kündigung ist jeweils zum Quartalsende möglich.
b) wegen eines schweren Verstoßes gegen die Zwecke und die Interessen des Vereins, gegen die Vereinsdisziplin oder wegen groben unsportlichen Verhaltens,
In den Fällen a) bis c) ist vor der Entscheidung dem betroffenen Mitglied die Gele-genheit zu geben, sich schriftlich zu den gegen ihn erhobenen Vorwürfen zu äußern. Es ist zu der Verhandlung des Vorstandes über den Ausschluss unter Einhaltung einer Mindestfrist von zehn Tagen schriftlich zu laden.
Die Frist beginnt mit dem Tage der Absendung des Ladungsschreibens. Die Entschei-dung erfolgt schriftlich und ist mit Gründen zu versehen. Der Bescheid über den Ausschluss ist durch eingeschriebenen Brief zuzustellen. Gegen die Entscheidung ist der Einspruch an den Ältestenrat zulässig. Der Einspruch ist binnen zwei Wochen nach Absendung der Entscheidung einzulegen. Der Ältestenrat entscheidet im Rahmen der Satzungsgewalt des Vereins endgültig.
Über den Ausschluss eines Vorstandsmitgliedes entscheidet die Mitgliederversammlung unter den Voraussetzungen des Absatzes 5 Satz 2, 3 und 4 im Rahmen seiner Satzungsgewalt endgültig.
Die Anrufung der ordentlichen Gerichtsbarkeit zur Überprüfung der Rechtmäßigkeit der Ausschlussentscheidung bleibt hiervon unberührt.
(6) Die Streichung aus der Mitgliederliste kann erfolgen, wenn das Mitglied mit mindestens 12 fortlaufenden Monatsbeiträgen zum Ende des Geschäftsjahres im Rückstand ist und diesen Beitrag auch nach schriftlicher Mahnung durch den Vorstand bzw. einen autorisierten Mitarbeiter der Geschäftsstelle nicht innerhalb von 2 Monaten nach der Absendung der Mahnung voll entrichtet oder eine Vereinbarung über die Zahlung des aufgelaufenen Rückstandes mit dem Verein getroffen worden ist.
Die Mahnung muss mit eingeschriebenem Brief an die letzte dem Verein bekannte Adresse gerichtet sein. In der Mahnung ist auf die bevorstehende Streichung der Mitgliedschaft hinzuweisen. Die Mahnung ist auch wirksam, wenn die Sendung als unzustellbar zurückkommt.
Die Streichung der Mitgliedschaft erfolgt durch Beschluss des Vorstandes, der dem betroffenen Mitglied nicht bekannt gegeben werden muss.
(7) Bei Beendigung der Mitgliedschaft bleiben die Beitragspflicht bis zum Ende des laufenden Quartals und sämtliche sonstigen Verpflichtungen gegenüber dem Verein bestehen.
(8) Ausgeschiedene, ausgeschlossene und von der Mitgliederliste gestrichene Mitglieder haben keinen Anspruch auf Anteile aus dem Vermögen des Vereins.
(2) Alle Mitglieder sind verpflichtet, sich entsprechend der Satzung und den weiteren Ordnungen des Vereins zu verhalten. Die Mitglieder des Vereins sind zu gegenseitiger Rücksichtnahme und Kameradschaft verpflichtet.
(3) Die Mitglieder sind zur Entrichtung von Beiträgen und aus besonderen Gründen auch zur Entrichtung von Umlagen, die die Höhe des Jahresbeitrages nicht überschreiten dürfen, verpflichtet. Die Höhe der Beiträge und Umlagen beschließt die Mitgliederversammlung. Folgende Vereinsmitglieder sind beitragsfrei: Ehren-mitglieder, Mitglieder, die ein Vorstandsamt bekleiden, Auszubildende, Praktikanten und hauptamtliche Mitarbeiter/innen des Vereines, Honorarkräfte, aktive Übungsleiter. Weitere Anträge auf Beitragsfreiheit werden durch den geschäftsführenden Vorstand entschieden.
(4) Jedes Mitglied erklärt mit dem Eintritt sein Einverständnis dazu, dass im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit des Vereins (Internetauftritt, Broschüren, Vereinszeitung, Pressemitteilungen etc.) gefertigte Bilder jeder Art verwendet werden dürfen, soweit sie mit der Vereinszugehörigkeit und -tätigkeit in einem Zusammenhang stehen. Der Verein darf diese Bilder insbesondere verwenden, ohne dass er vor jeder geplanten Veröffentlichung noch eine auf diese bezogene gesonderte Einwilligung der Person einzuholen hat. Das Einverständnis umfasst dabei ausdrücklich nur die Erlaubnis zur Verwendung personenbezogener Daten (Name, Mannschaft), soweit sie für die Veröffentlichung von Bedeutung sind.
Der Verein verleiht als Anerkennung nach ununterbrochener
– 10-jähriger Vereinszugehörigkeit die Bronzene Ehrennadel,
– nach 15-jähriger Vereinszugehörigkeit die Silberne Ehrennadel,
– nach 25-jähriger Vereinszugehörigkeit die Goldene Ehrennadel,
– nach 35-jähriger Vereinszugehörigkeit das Ehrenschild,
– nach 50-jähriger Vereinszugehörigkeit die Ehrenmitgliedschaft
Für besondere Verdienste um den Verein kann das Mitglied mit der Bronzenen, Silbernen oder Goldenen Verdienstnadel ausgezeichnet werden. Über die Verleihung von Verdienstnadeln entscheidet der Vorstand.
Ehrenvorsitzender kann werden, wer in der Funktion als 1. oder 2. Vorsitzender über einen langen Zeitraum besonders wertvolle Vorstandsarbeit geleistet hat.
Ehrenpräsident kann werden, wer in der Funktion als Präsident oder Vizepräsident über einen langen Zeitraum für den Verein besonders wertvolle Vorstandsarbeit geleistet hat.
Eine Verleihung von Ehren- bzw. Verdienstnadeln aller Art an Nichtmitglieder ist ausgeschlossen.
Die in der Vergangenheit vom Lichterfelder FC Berlin 1892 e. v. und dem BFC Viktoria 1889 verliehenen Ehrungen wie Ehrenmitgliedschaften, Ehrenschild, Ehrenvor-sitzender und Ehrenpräsident haben weiterhin Bestand.
(1) Gegen Mitglieder, die gegen die Satzung, Beschlüsse der Mitgliederversammlung oder des Vorstandes verstoßen oder sich eines Verstoßes gegen die Interessen des Vereins oder eines unsportlichen Verhaltens schuldig machen, können, soweit ein Ausschluss aus dem Verein gemäß § 6 Abs. 5 der Satzung nicht in Betracht kommt, nach vorheriger Anhörung vom Vorstand folgende Maßregelungen verhängt werden:
(2) Der Bescheid über die Maßregelung ist mit eingeschriebenem Brief zuzustellen. Dem betroffenen Mitglied steht das Recht zu, gegen die Entscheidung binnen zwei Wochen nach Absendung den Ältestenrat anzurufen. Dieser entscheidet im Rahmen seiner Satzungsgewalt endgültig. Die Anrufung der ordentlichen Gerichtsbarkeit zur Überprüfung der Rechtmäßigkeit der Maßregelung bleibt hiervon unberührt.
Für alle Verbindlichkeiten des Vereins haftet dieser ausschließlich mit sämtlichen Vermögenswerten. Überschüsse aus allen Veranstaltungen sind Vereinsvermögen.
(2) Des Weiteren besteht ein Ehrenpräsidium und es kann ein Wirtschaftsbeirat gebildet werden.
a) die Entgegennahme der Berichte des Vorstandes,
c) die Entlastung und Wahl des Vorstandes,
e) die Wahl der Mitglieder des Ältestenrates,
f) die Ernennung eines Mitglieds zum Ehrenvorsitzenden oder zum Ehrenpräsidenten,
g) die Einsetzung von Ausschüssen und Wahl der Mitglieder der Ausschüsse,
h) die Festsetzung von Beiträgen, Umlagen und deren Fälligkeit,
j) die Beschlussfassung über Anträge,
k) den Ausschluss von Vorstandsmitgliedern,
l) die Verschmelzung, Spaltung und den Formwechsel des Vereins,
m) die Auflösung des Vereins,
n) die Bestellung und Abberufung von Liquidatoren.
(2) Die Mitgliederversammlung findet mindestens einmal jährlich statt; sie soll im 2. Halbjahr eines jeden Kalenderjahres durchgeführt werden.
b) 20 % der Mitglieder beantragen.
(4) Die Einberufung von Mitgliederversammlungen erfolgt durch den Vorstand entweder schriftlich oder mittels öffentlicher Einladungen unter Bekanntgabe der Tagesordnung. Für den Nachweis der frist- und ordnungsgemäßen öffentlichen Einladung reicht die rechtzeitige Veröffentlichung entweder in der Vereinszeitung des Vereins, der Sportzeitung “Fußball-Woche”, durch Aushang im Schaukasten am Haupteingang des Stadions Lichterfelde, Ostpreußendamm 3-17, 12207 Berlin, bzw. am Haupteingang des Friedrich-Ebert-Stadions, Bosestraße 21, 12103 Berlin, oder auf der Internetpräsenz des Vereins unter www.viktoria-berlin.de aus. Bei Mitgliedern, die ihre E-Mail-Adresse ausdrücklich zu diesem Zweck mitgeteilt haben, kann die Einladung auch durch unsignierte E-Mail erfolgen.
Zwischen dem Tag der Einladung und dem Termin der Versammlung muss eine Frist von mindestens zwei Wochen liegen. Anträge auf Satzungsänderungen müssen bei der Bekanntgabe der Tagesordnung mitgeteilt werden.
(5) Die Tagesordnung bedarf der Genehmigung der Mitgliederversammlung.
(6) Die Leitung der Mitgliederversammlung obliegt dem Präsidenten, bei dessen Verhinderung dem Vizepräsidenten oder einem anderen von dem Präsidenten bestimmten Vorstandsmitglied. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Bei Beschlüssen und Wahlen entscheidet die einfache Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen; Stimmgleichheit bedeutet Ablehnung. Stimmenthaltungen gelten als nicht abgegebene Stimmen. Satzungsänderungen erfordern eine 2/3 Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Zur Änderung des Zweckes des Vereins (§ 3) ist die Zustimmung aller Mitglieder erforderlich; die Zustimmung der nicht erschienenen Mitglieder muss schriftlich erfolgen.
Sämtliche Abstimmungen der Mitgliederversammlung, für die diese nach Absatz 1 zuständig ist, erfolgen durch Handzeichen. Eine geheime Abstimmung muss erfolgen, wenn diese von 20 % der anwesenden Wahlberechtigten beantragt wird.
Eine Blockwahl des Vorstandes oder anderer gleichartig zu besetzender Ämter (Ältestenrat; Kassenprüfer) ist zulässig, wenn keine geheime Abstimmung erfolgen muss und die Mitgliederversammlung die Blockwahl vor dem Wahlgang mehrheitlich beschließt.
(8) Anträge auf Satzungsänderungen müssen zwei Wochen vor der Mitgliederversammlung schriftlich beim Vorstand eingegangen sein und können von den Mitgliedern beim Vorstand in der Geschäftsstelle des Vereins eingesehen werden.
(9) Über andere Anträge kann in der Mitgliederversammlung nur abgestimmt werden, wenn diese Anträge mindestens eine Woche vor der Versammlung schriftlich beim Vorstand eingegangen sind. Später eingehende Anträge dürfen in der Mitgliederversammlung nur behandelt werden, wenn ihre Dringlichkeit mit einer 2/3 Mehrheit der abgegebenen Stimmen bejaht wird. Dringlichkeitsanträge auf Satzungsänderung sind ausgeschlossen.
(10) Über die Mitgliederversammlung ist ein Ergebnisprotokoll zu fertigen, das vom Versammlungsleiter, dem Protokollführer und dem Geschäftsführer unterzeichnet werden muss.
(3) Gewählt werden können alle volljährigen und geschäftsfähigen Mitglieder des Vereins, die mindestens 6 Monate Mitglied im Verein sind.
(4) Mitglieder, denen kein Stimmrecht zusteht, sind berechtigt, an der Mitgliederversammlung teilzunehmen. Der Vorstand ist berechtigt, Gäste (ohne Stimmrecht) einzuladen.
(5) Voraussetzung für das Wahl- und Stimmrecht ist weiterhin, dass das Mitglied vor Ausübung dieser Rechte seine Beitragspflicht im laufenden Geschäftsjahr bis einschließlich des Monats der Versammlung mit nicht mehr als drei Monaten Rückstand erfüllt hat.
c) dem 1. Vorsitzenden,
d) dem 2. Vorsitzenden,
e) dem Geschäftsführer,
f) dem Schatzmeister,
h) dem Hauptsportwart
(2) Der Vorstand führt die Geschäfte im Sinne der Satzung und der Beschlüsse der Mitgliederversammlungen; ihm obliegt die Verwaltung des Vereinsvermögens. Er ordnet und überwacht die Tätigkeit der Abteilungen und berichtet der Mitgliederversammlung über seine Tätigkeit. Der Vorstand ist berechtigt, für bestimmte Zwecke zusammen mit der Mitgliederversammlung Ausschüsse einzusetzen. Er kann verbindliche Ordnungen erlassen.
Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der Anwesenden. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Präsidenten bzw. bei dessen Abwesenheit des Vizepräsidenten. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte seiner Mitglieder anwesend sind.
Werden Satzungsänderungen erforderlich, die aufgrund von Anforderungen der Finanzverwaltung zur Abwehr der Aberkennung der Gemeinnützigkeit vorgenommen werden müssen (technische Satzungsänderungen), ist der Vorstand ermächtigt, solche Satzungsänderungen mit Einstimmigkeit zu beschließen und durchzuführen. Einstimmigkeit kann auch erzielt werden, wenn alle anwesenden Mitglieder des Vorstandes zustimmen und von abwesenden Mitgliedern des Vorstandes eine schriftliche Zustimmung vorliegt.
(3) Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB besteht aus:
3. dem 1. Vorsitzenden,
4. dem 2. Vorsitzenden,
6. dem Jugendleiter,
7. dem Hauptsportwart.
(4) Der Präsident leitet die Sitzungen des Vorstandes. Er kann ein anderes Vorstandsmitglied mit der Leitung beauftragen. Er beruft den Vorstand ein, so oft dies die Lage erfordert oder drei Vorstandsmitglieder dies beantragen.
Der Geschäftsführer ist u.a. für die ordnungsgemäße Führung der Protokolle der Vorstands- sowie der Mitgliederversammlungen verantwortlich. Protokolle werden vom Leiter der Vorstandssitzung bzw. der Mitgliederversammlung und vom Geschäftsführer unterschrieben. Er erstellt zum Ablauf der Saison im Zusammenwirken mit den anderen Vorstandsmitgliedern eine Planung für den Gesamtverein für die nächste Saison.
Der Schatzmeister verwaltet die Kasse des Vereins. Er ist für die sachgemäße Führung der Bücher über Einnahmen und Ausgaben des Vereins verantwortlich und hat der Mitgliederversammlung einen mit allen Unterlagen versehenen Rechenschaftsbericht zu erstatten.
Der Jugendleiter ist für den gesamten Jugendsportbetrieb zuständig. Er wird von den Trainern und Betreuern der Jugendmannschaften gewählt und muss die Bestätigung durch die nachfolgende Mitgliederversammlung erhalten.
Zur Unterstützung des Jugendleiters kann ein Jugendvorstand gebildet werden, dessen Mitglieder ebenfalls durch die Trainer und Betreuer der Jugendmannschaften gewählt werden.
(5) Der Vorstand ist berechtigt, ein anderes Vereinsmitglied zur Vornahme von Rechtsgeschäften jeder Art für den Verein zu ermächtigen.
(6) Der Vorstand wird jeweils für drei Jahre gewählt.
Der Ältestenrat besteht aus mindestens drei erwachsenen Mitgliedern, die nicht dem Vorstand angehören dürfen. Die Mitgliederzahl des Ältestenrates muss ungerade sein. Er wird jeweils für drei Jahre gewählt und nimmt die Aufgaben in § 6 Abs. 2 und 5 sowie in § 9 Abs. 2 der Satzung wahr.
(1) Dem Ehrenpräsidium gehören automatisch sämtliche Ehrenvorsitzenden und Ehrenpräsidenten des Vereins an.
(2) Das Ehrenpräsidium hat gegenüber dem Vorstand eine beratende Funktion. Es kann nach Bedarf und auf Einladung durch den Vorstand an den Vorstandssitzungen teilnehmen.
(1) Der Verein kann einen Wirtschaftsbeirat bilden, dem auch Nicht-Vereinsmitglieder angehören können. Die Mitglieder des Wirtschaftsbeirates werden durch den Vorstand des Vereins bestimmt und sind der Mitgliederversammlung bekannt zu geben.
(2) Der Wirtschaftsbeirat soll den Verein in wirtschaftlichen Fragen beraten und unterstützen. Er hat keine Entscheidungskompetenz.
(1) Die Mitgliederversammlung wählt für die Dauer von drei Jahren bis zu fünf Kassenprüfer, die nicht Mitglied des Vorstandes sein dürfen. Eine Wiederwahl ist möglich, danach muss eine Wahlperiode ausgesetzt werden.
(2) Die Kassenprüfer haben die Kasse und die Buchhaltung des Vereins im Laufe des Geschäftsjahres mehrfach zu prüfen. Die Prüfung erstreckt sich auf deren Ordnungsmäßigkeit und Richtigkeit.
(3) Die Kassenprüfer erstatten der Mitgliederversammlung einen Prüfbericht und beantragen bei ordnungsgemäßer Führung der Kassengeschäfte und der Buchhaltung die Entlastung des Vorstandes.
Der Verein haftet seinen Mitgliedern gegenüber nicht für die bei sportlichen Veranstaltungen etwa eintretenden Unfälle oder für Diebstähle auf den Sportplätzen und in den Räumen des Vereins bzw. auf den benutzten städtischen Sportanlagen.
(1) Über die Auflösung des Vereins entscheidet eine hierfür vom Vorstand besonders einzuberufende Mitgliederversammlung mit 3/4 Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen.
Die Einberufungsfrist beträgt mindestens vier Wochen. § 12 Abs. 4 bis 6 finden entsprechende Anwendung.
(2) Bei Auflösung des Vereins oder Wegfall des Satzungszweckes fällt das Vermögen des Vereins nach Beendigung der Liquidation dem Berliner Fußballverband e. V. für Zwecke der Förderung des Amateursports und der sportlichen Jugendpflege zu.
(3) Bei Auflösung zum Zwecke einer Fusion geht das Vereinsvermögen in den neuen Verein über.
(1) Satzungsänderungen werden erst mit der Eintragung ist das Vereinsregister wirksam. Die Vorstandswahl ist sofort wirksam.
(2) Diese Neufassung der Satzung ist in der vorliegenden Form am 28. November 2013, Dezember 2014, 5. Dezember 2016 und am 26. Juni 2018 von der Mitgliederversammlung des Vereins beschlossen worden. Mit ihrer Eintragung in das Vereinsregister tritt die von ihr am 10. April 2006 beschlossene Satzung in ihrer zuletzt gültigen Fassung außer Kraft.