Source: https://www.sh-netz.com/cps/rde/xchg/sh-netz/hs.xsl/stromsteuerbefreiung_versus_EEG-Verguetung.htm
Timestamp: 2017-07-27 08:31:19
Document Index: 248367491

Matched Legal Cases: ['§ 53', '§ 104', '§ 9', '§9', '§9', '§ 86']

EEG 2017: Doppelförderungsverbot bei Stromsteuerbefreiung - Schleswig-Holstein Netz AG Schleswig-Holstein Netz AG
Startseite Netz Dezentrale Einspeisung EEG 2017: Doppelförderungsverbot bei Stromsteuerbefreiung
Informationsblatt zum Verlust der EEG-Vergütung (PDF, 409.18 KB)
§ 53c EEG 2017 Verringerung des Zahlungsanspruchs bei einer Stromsteuerbefreiung
§ 104 Abs. 5 EEG 2017 Weitere Übergangsbestimmungen
§ 9 Abs. 1 StromStG:
Generalzolldirektion / Clearingstelle-EEG:
Alle Anlagenbetreiber im Messkonzept kaufmännisch-bilanzieller Weitergabe können ab 01.01.2017, sofern keine andere Stromsteuerbefreiung vorliegt oder der Betreiber der Anlage ebenfalls Versorger ist, die EEG relevante Stromsteuerbefreiung nach §9 Abs. 1 Nr. 3a Stromsteuergesetz (StromStG) für den Bezugsstrom nicht mehr in Anspruch nehmen. Ein in diesen Fällen nachträglicher Abzug der Stromsteuerbefreiung von der EEG-Vergütung bzw. Marktprämie entfällt ab 01.01.2017.
Anlagenbetreiber, die der Stromsteuerbefreiung nach §9 Abs. 1 Nr. 1 oder Nr. 3b Stromsteuergesetz (StromStG) unterliegen, sind weiterhin verpflichtet dem Netzbetreiber bis zum 28.02 des Folgejahres die stromsteuerbefreiten Mengen zu melden, um die EEG-Vergütung bzw. Marktprämie um die Höhe der Steuerbefreiung zu kürzen. Bei Nichtmeldung der stromsteuerbefreiten Strommengen sieht der Gesetzgeber ein Bußgeld von bis zu 200.000 Euro vor (nachzulesen im § 86 Abs. 2 EEG 2017).