Source: http://blog.psybel.de/2012/03/10/praeventive-arbeitsgestaltung-unter-nutzung-von-%C2%A7%C2%A7-90-91-betrvg/
Timestamp: 2019-11-21 11:04:06
Document Index: 273274696

Matched Legal Cases: ['§ 90', '§ 90', '§ 90', '§ 90', '§ 90', '§ 91']

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unter Nutzung von §§ 90, 91 BetrVG
Samstag, 10. März 2012 - 11:54
http://www.inqa.de/DE/Mitmachen-Die-Initiative/Foerderprojekte/Projektdatenbank/praeventive-arbeitsgestaltung.html (PDF jetzt in http://www.inqa.de/SharedDocs/PDFs/DE/Projekte/praeventive-arbeitsgestaltung.pdf), Uwe Dechmann, Sozialforschungsstelle Dortmund:
Seit den 70er Jahren gibt es den gesetzlich verankerten gemeinsamen Auftrag für Arbeitgeber und Betriebsrat, arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse über die menschengerechte Gestaltung der Arbeit bei der Planung und Korrektur von Gestaltungsmaßnahmen zu berücksichtigen.
Ziel des Projektes war es, die widersprüchlichen Erfahrungen mit diesem Auftrag des Betriebsverfassungsgesetzes (§§ 90 und 91 BetrVG) aufzuarbeiten. Es galt vor allem, die seinerzeitigen Hemmnisse der Kooperation zwischen interdisziplinärer Arbeitswissenschaft und betrieblichen Praxis sowie zwischen den Tarif- und Betriebsparteien herauszuarbeiten und hinsichtlich ihrer gegenwärtigen Geltung abzuprüfen. Eine kritische Aufbereitung dieser Erfahrungen und der Möglichkeiten ihrer heutigen Anwendung soll zur Förderung einer partizipativen Unternehmenskultur beitragen.
Das Projekt gliederte sich in folgende Arbeitspakete:
AP 1: Curriculare Bestandsaufnahme des Lehrganges “Menschengerechte Arbeitsgestaltung” des IGM Bildungszentrums Sprockhövel aus den 80iger Jahren sowie der entsprechenden Arbeitshilfen der IGM
AP 2: Aufarbeitung und Diskurs um die Anwendung der §§ 90, 91 BetrVG (“gesicherte arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse”) in den siebziger/ achtziger Jahren hinsichtlich ihrer hemmenden und fördernden Bedingungen
AP 3: Menschengerechte Arbeitsgestaltung in der Produktion – arbeitsrechtliche Bewertung und aktuelle Erfahrungen von Betriebsräten und Beschäftigten – Barrieren und Chancen
AP 4: Neue Konzepte und Leitbilder der Arbeit: differentielle Teamarbeit und Care
AP 5: Modernes Wissensmanagement und Wissenstransfer zwischen Humanisierung und Rationalisierung (Grobkonzept)
AP 6: Abschlussbericht mit “Rahmenkonzept Bildungsarbeit”
Das Projekt der Sozialforschungsstelle TU Dortmund wurde in enger Abstimmung und Kooperation mit dem Funktionsbereich Gesundheitsschutz und Arbeitsgestaltung im Vorstand der IG Metall und bezüglich der Bildungsarbeit mit dem Bildungszentrum der IGM Sprockhövel sowie einem interdisziplinären Begleitkreis durchgeführt. Die Laufzeit des Projektes erstreckte sich von August 2009 bis September 2010.
Kategorien: Arbeitswelt, BAuA und INQA, Lesetipps, Mitbestimmung, psybel, Tarifvertrag, Unternehmenskultur, Verhältnisprävention
Tags: Sozialforschungsstelle Dortmund, Uwe Dechmann, § 90 BetrVG, § 91 BetrVG
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