Source: http://www.weka-seminare.de/arbeitsschutz-gefahrstoffe.php
Timestamp: 2018-02-19 03:27:41
Document Index: 227035370

Matched Legal Cases: ['§ 8', '§ 5', '§ 22', '§ 20', '§ 6', '§ 7']

Arbeitsschutz Seminare, Gefahrstoffe Seminare und Lehrgänge - WEKA Seminare
Seminare Arbeitsschutz und Gefahrstoffe
Aus- und Weiterbildung hinsichtlich Arbeitsschutz und Gefahrstoffe
Zu den Themenbereichen Arbeitsschutz und Gefahrstoffe stehen der Fachkraft für Arbeitssicherheit, dem Sicherheitsbeauftragten und dem Gefahrstoffbeauftragten ein breites Weiterbildungsangebot offen, das vom Lehrgang über das Seminar bis zum Workshop reicht. Hier können sie sich für ihre Aufgaben qualifizieren, auf den neuesten Stand der Vorschriften bringen und sich in der praktischen Umsetzung rechtlicher Anforderungen schulen.
Weiterbildung des Sicherheitsbeauftragten
Arbeitsschutz und Gefahrstoffe in Bildern
Seminare Arbeitsschutz & Gefahrstoffe ►
Während das Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) Regelungen für die betrieblichen Prozesse umfasst, stehen im Arbeitssicherheitsgesetz (ASiG) die Akteure im Fokus: Dieses Gesetz und die DGUV Vorschrift 2 schreiben vor, dass Arbeitgeber eine Fachkraft für Arbeitssicherheit bestellen müssen.
In ihrer Stabsfunktion berichtet die FASi direkt an die Geschäftsleitung und hat eine reine Beratungs- und Unterstützungsfunktion. § 8 des Arbeitssicherheitsgesetzes stellt sie weisungsfrei, um ihre fachliche Unabhängigkeit sicherzustellen. Für eine fachlich richtige Beratung und die selbstständige Organisation ihrer Aufgaben ist sie persönlich verantwortlich.
Die FASi soll den Arbeitgeber beim Arbeitsschutz und bei der Unfallverhütung unterstützen. Daneben soll sie helfen, Sicherheit und Gesundheit auf allen betrieblichen Ebenen zu verankern. Die FASi muss präventiv tätig sein, kooperativ und partizipativ vorgehen, die Anforderungen an die Betriebe aktiv aufgreifen und konkret helfend lösen.
Ermitteln und Beurteilen von Unfallgefahren und Gesundheitsgefährdungen am Arbeitsplatz – das wesentliche Instrument dafür ist die Gefährdungsbeurteilung
Entwicklung von Arbeitsschutzkonzepten und entsprechende Beratung, u.a. zur Gestaltung von Arbeitsstätten, zu Auswahl und Einsatz von Maschinen, Geräten, Anlagen und Arbeitsstoffen, zu Arbeitsorganisation und Unterweisung
Aufrechterhalten sicherheits-, gesundheits- und menschengerechter Arbeitssysteme sowie kontinuierliche Verbesserung der betrieblichen Sicherheit und des Gesundheitsschutzes
stetiges Betrachten der Arbeitssysteme sowie Überwachen von Anlagen und Arbeitsbereichen, um deren sicherheitsgerechten Zustand zu gewährleisten
Aufbau einer Arbeitsschutzorganisation, die die Sicherheit und den Gesundheitsschutz in die Führungsstrukturen einbindet und bei allen Tätigkeiten berücksichtigt
BetrSichV 2002 und die Novelle 2015 – eine Gegenüberstellung (PDF, 45 kB)
Checkliste: Prüfung von Bildschirmarbeitsplätzen (PDF, 38 kB)
Checkliste: Erstunterweisung (PDF, 39 kB)
Ausbildungsvoraussetzung ist eine berufliche Qualifikation als Ingenieur, Techniker oder Meister und eine zweijährige praktische Tätigkeit in diesem Beruf. Die sicherheitstechnische Fachkunde wird in Ausbildungslehrgängen vermittelt. Durchgeführt werden die Lehrgänge von staatlichen Stellen, Berufsgenossenschaften der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung und von freien Bildungsträgern.
§ 5 Abs. 3 des Arbeitssicherheitsgesetzes regelt, dass der Arbeitgeber seiner (intern bestellten) Fachkraft für Arbeitssicherheit die zur Erfüllung ihrer Aufgaben erforderliche Fortbildung ermöglichen muss. Aus Anlage 2 Nr. 9 „Selbstorganisation“ der DGUV Vorschrift 2 ergibt sich zudem die Pflicht der FASi zur Weiterbildung. Die Schwerpunkte sollte sie dabei legen auf:
aktuelle Gesetzesänderungen, Vorschriften und anerkannte Regeln der Technik
Zudem gibt der Austausch mit Arbeitsschutzfachleuten aus überbetrieblichen Institutionen oder von Unfallversicherungsträgern und mit Kollegen, wie er in einem Seminar oder auf einem Fachkongress stattfindet, der FASi wertvolle Anregungen für die praktische Beratungsarbeit.
In Unternehmen mit mehr als 20 Beschäftigten ist – unter Berücksichtigung der Arbeitsbedingungen, der Arbeitsumgebung und der Arbeitsorganisation – die erforderliche Zahl an Sicherheitsbeauftragten zu bestellen. Dazu sind die Betriebe nach dem Unfallversicherungs-Einordnungsgesetz (UVEG-SGB VII § 22) und nach der DGUV Vorschrift 1 verpflichtet.
Im modernen Sicherheitsmanagement eines Unternehmens fungiert ein Sicherheitsbeauftragter als wichtiges Bindeglied zwischen Mitarbeitern, Führungskräften und Geschäftsleitung. Er wird ehrenamtlich tätig und bleibt seinem Vorgesetzten unterstellt. Ihm obliegt zwar keine Verantwortung für die Durchführung des Arbeitsschutzes und in seinem Ehrenamt ist er nicht weisungsbefugt, dennoch geht er gegenüber der Unternehmensleitung und seinen Kollegen eine Verpflichtung ein: Wo es um die Sicherheit und den Gesundheitsschutz geht, muss er mitdenken, hinweisen und informieren.
Ein Sicherheitsbeauftragter muss den Unternehmer bei der Durchführung von Schutzmaßnahmen zur Verhütung von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten unterstützen. Durch seine Präsenz, seine Vorbildfunktion und sein Einwirken auf seine Kollegen soll er auf ein sicherheitsgerechtes Verhalten der Beschäftigten in seinem Arbeitsgebiet hinwirken.
Prüfen, ob die vorgeschriebenen Schutzeinrichtungen und -ausrüstungen vorhanden sind und ordnungsgemäß angewendet werden
Aushang: Erste-Hilfe-Plan (PDF, 44 kB)
Persönliche Schutzausrüstung: Die letzte Wahl? (PDF, 70 kB)
Qualifikation und Fortbildung der Sicherheitsbeauftragten sind nach § 20 Abs. 6 der DGUV Vorschrift 1 verpflichtend. Aus gutem Grund: Nur mit entsprechendem Wissen kann der Sibe seine Aufgaben sachgerecht und nachhaltig erfüllen. Deshalb nehmen jährlich rund 74.500 Sicherheitsbeauftragte an den Schulungen der Unfallversicherungsträger teil.
Der erste Ausbildungsschritt besteht meist in einem branchenübergreifenden Grundseminar, das den Sibe mit dem nötigen Rüstzeug für die Praxis ausstattet. Darauf aufbauend werden branchenspezifische Seminare angeboten, in denen die sicherheitstechnischen Kenntnisse des Sibe vertieft und seine Fähigkeiten ausgebaut werden.
Neue Technologien, Arbeitsverfahren und andere Änderungen im Betrieb bergen neue Gefahren, die rechtlichen Bedingungen ändern sich laufend. Deshalb ist es unverzichtbar für den Sibe, dass er sich regelmäßig auf den neuesten Kenntnisstand bringt. Auf dem Lehrplan der Fortbildungsseminare stehen aktuelle Änderungen im Regelwerk, neue sicherheitstechnische Erkenntnisse und Kommunikationsformen im Arbeitsschutz. Daneben werden zahlreiche Seminare zu speziellen Themen und Arbeitsbereichen angeboten, mit denen ein Sicherheitsbeauftragter sein Fachwissen komplettieren kann.
§ 6 der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) verpflichtet den Arbeitgeber, festzustellen, „ob die Beschäftigten Tätigkeiten mit Gefahrstoffen ausüben oder ob bei Tätigkeiten Gefahrstoffe entstehen oder freigesetzt werden können“. Ist er dazu fachlich nicht in der Lage, muss er nach § 7 Abs. 7 GefStoffV interne oder externe Mitarbeiter einsetzen, die umfassende Fachkenntnisse über Art und Menge der verwendeten Gefahrstoffe, über die Anforderungen an die Lagerung und Aufbewahrung sowie über Schutzmaßnahmen nachweisen müssen.
Der Gefahrstoffbeauftragte berät die Geschäftsleitung, Fachabteilungen und Mitarbeiter zu allen Fragen im Umgang mit Gefahrstoffen. Seine Hauptaufgabe besteht darin, die Gefährdungen im Umgang mit Gefahrstoffen in einer Gefährdungsbeurteilung zu erfassen und zu beurteilen. Er soll eng mit der Fachkraft für Arbeitssicherheit sowie mit den Sicherheits- und den Umweltschutzbeauftragten zusammenarbeiten. Bei Bedarf ist der Gefahrstoffbeauftragte auch Schnittstelle zu Behörden und Versicherern.
Checkliste: Gefährdungsbeurteilung erstellen (DOC, 55 kB)
Checkliste: Gefährdungsfaktor "Einatmen von Gefahrstoffen" (DOC, 118 kB)
Checkliste: Plausibilitätsprüfung Sicherheitsdatenblatt (DOC, 110 kB)
Um seinen Aufgaben gerecht werden zu können, muss ein Gefahrstoffbeauftragter fundiertes Fachwissen in diesen Themenbereichen besitzen:
Diese Fachkunde wird in Lehrgängen anerkannter Ausbildungsinstitute vermittelt. Schwerpunkte sind die europäischen und nationalen Rechtsvorschriften und ihre Umsetzung. Daneben setzt sich der angehende Gefahrstoffbeauftragte detailliert mit seinen Aufgaben auseinander und lernt, wie er seine Arbeit sinnvoll organisieren kann. Für die Erstellung von EG-Sicherheitsdatenblättern nach REACH-Verordnung ist ein Sachkundelehrgang erforderlich, der mit einer Prüfung abschließt.
Neue Erkenntnisse zu Gefahrstoffen und ihren Wirkungen werden im Chemikalienrecht fortlaufend berücksichtigt. Über diese Änderungen muss sich der Gefahrstoffbeauftragte regelmäßig auf den neuesten Stand bringen. Wichtig sind insbesondere die Veröffentlichungen zu den Ergebnissen der Sitzungen des Ausschusses für Gefahrstoffe (AGS).
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AK-VdTÜV-Merkblatt Altanlagen Altgeräte Anlagen Anlagenkonstellationen Arbeitsmittel Arbeitsmitteleinsatz Arbeitsschutz Arbeitsschutz-Experten Arbeitsschutzmaßnahmen Arbeitsschutzrecht Arbeitsschutzthemen Arbeitssicherheit Arbeitszeit ATEX Aufbau von Sicherheitsdatenblättern Auffangräume Ausfallzeit reduzieren Bauelemente Baugruppen Bauvorschriften Befähigte Person Beschaffenheitsanforderungen Beschaffungsabläufe Betriebsanleitungen Betriebsanweisung Betriebsärzte Betriebsingenieure Betriebsleiter Betriebsmittel Betriebssicherheit Betriebssicherheitsverordnung BetrSichV BG-Regeln Bombendrohungen Brand Brandschutz Brandschutzbeauftragte Brandstiftung brennbare Flüssigkeiten Chemie ChemVerbotsV CLP Verordnung
Das erweiterte Sicherheitsdatenblatt eSDB DGQ DGRL Dokumentationspflicht Druckanlagen Druckbehälter Druckbehälteranlage Druckbehälterverordnung DruckbehV Druckgeräte Druckgeräterichtlinie Eigensicherheit Eigensicherheitsnachweis Einweisung ElektroG ElektroStoffV Emmissionsschutz Entsorgungsbereich EOQ Erstellung Gefährdungsbeurteilung Erstellung Sicherheitsdatenblätter eSDBs EU Chemikalienrecht Evakuierung Evakuierungshelfer Explosionen Explosionsrisiken Explosionsschutz Explosionsschutzbetrachtungen Explosionsschutzdokument Explosionsschutzmaßnahmen Explosionszoneneinteilung Expositionsszenarien Fachkunde Gefahrstoffbeauftragte Festigkeitsprüfung Feuerwehr Fluide Flüssigkeiten
Gefährdungen Gefährdungsbeurteilung Gefährdungsbeurteilung Gefahrstoffe Gefährdungsfaktoren Gefahrenanalyse Gefahrenpotenziale Gefahrenquellen Gefahrensituationen Gefahrstoffe Gefahrstoffinformationssystem Gefahrstofflagerung Gefahrstoffverordnung Gehörschutz Geräteauswahl Gerätegruppe Gesprächstechniken Gesundheitsförderung Gesundheitsgefahren Gesundheitsprogramm Gesundheitsschutz Gewerbeaufsicht GHS GHS-Verordnung GHS-VO GHS-Vorschriften Glimmtemperatur Globally Harmonized System GPSGV Großschadenereignisse Handlungsanweisungen Hebezeuge Instandsetzung
Kalibrierung Katastrophensituationen Konformitätsbewertung Konformitätsbewertungverfahren Krisenmanagement Krisenmanager Krisenstab Lead-Auditor Leckagen Leitlinien Notfall Notfallhandbuch Notfallmanagement Notfallmanager Notfallübung
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