Source: http://blomeyer-ev.de/der-verein/satzung/index.html
Timestamp: 2018-12-19 04:15:16
Document Index: 268347757

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 2', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 9', '§ 11', '§ 12', '§ 13', '§ 16', '§ 6', '§ 14', '§ 16']

Satzung des Blomeyer e.V.
Blomeyer e.V.
§ 1 Der Verbandszweck
§ 2 Der Sitz des Verbandes
§ 5 Die Rechte der Mitglieder
§ 6 Die Pflichten der Mitglieder
§ 7 Die Verwendung der Einkünfte
§ 9 Der Familienrat
§ 11 Der Familientag
§ 12 Die Wahlen
§ 13 Verwaltungsjahr und Rechnungslegung
§ 16 Vereinsanmeldung und -eintragung.
Zur Stärkung und der Pflege des Familiensinns und des Zusammengehörigkeitsgefühls innerhalb der Familie BLOMEYER wird ein Verein gegründet, der den Namen “VERBAND DER FAMILIE BLOMEYER” führt; ihm wird auch die Förderung der in Gründung befindlichen “STIFTUNG.DER FAMILIE BLOMEYER” zur Aufgabe gemacht.
Der "Verband der Familie Blomeyer" hat seinen Sitz in Ulenburg Kreis Herford.
a) die männlichen Nachkommen des Hofbesitzers JOHANN CHRISTOPH BLOMEYER, geboren am 21. Dezember 1781 in Wiensen, Kreis Uslar, gestorben am 11. November 1823 in Trendelburg, Bez. Kassel, die den Familiennamen führen,
b) die weiblichen Nachkommen des vorgenannten JOHANN CHRISTOPH BLOMEYER, die den Familiennamen führen oder vor ihrer Verheiratung geführt haben,
c) Kinder und Enkel von solchen Personen, die nach a) und b) ordentliche Mitglieder sein können,
d) die Frauen, die mit einem der unter a), c) und e) bezeichneten Verbandsmitglieder verheiratet sind oder waren;
e) jeder weitere Nachkomme von JOHANNES CHRISTOPH BLOMEYER kann mit Zustimmung des Familienrates Mitglied des Verbandes werden.
2. Die Aufnahme der Mitglieder und ihre Eintragung in das Verbands-Register erfolgt nach erlangter Großjährigkeit auf Antrag durch den Vorsitzenden des Vorstandes (Familienrats-Vorsitzenden). Der Antrag kann formlos mündlich oder schriftlich gestellt werden; als Antrag gilt auch die Anmeldung zu einem Familientag oder die Entrichtung eines Beitrages oder einer Spende an den Verband, soweit nicht ausdrücklich hinzugefügt wird, dass ein solcher Antrag damit nicht verbunden sei. Der Vorsitzende des Vorstandes (Familienratsvorsitzender) teilt die Aufnahme dem Mitglied schriftlich oder mündlich mit.
3. Fördernde Mitglieder können die Ehemänner von weiblichen Mitgliedern im Sinne der Ziff. 1 b), 1 c) und 1 d) werden. Förderndes Mitglied kann auch werden, wer von Geschwistern des JOHANN CHRISTOPH BLOMEYER abstammt. Ein förderndes Mitglied hat im Familientag beratende Stimme. Für die Aufnahme gilt Abschnitt 2 entsprechend.
4. Ehrenmitglieder können diejenigen Mitglieder werden, die durch besonderen Einsatz die Ziele des Verbandes in hervorragender Weise gefördert haben. Ehrenmitglieder sind berechtigt, an den Familienratssitzungen mit vollem Stimmrecht teilzunehmen. Sie werden durch einen Beschluss des Familientage berufen.
durch Ausschließung, die durch einstimmigen Beschluss des Familientags vorgenommen werden kann.
Die ordentlichen und fördernden Mitglieder haben
das Recht der Teilnahme an den Familientagen,
den Anspruch auf Benützung des Familienarchivs,
das Recht, Unterstützungsanträge an die STIFTUNG DER FAMILIE BLOMEYER zu stellen.
Alle Verbandsmitglieder sind verpflichtet:
Die Ziele des Verbandes, nämlich die Stärkung und Pflege des Familiensinns und die “STIFTUNG DER FAMILLIE BLOMEYER” zu unterstützen;
dem Familienrat auf Anfordern jede von diesem gewünschte Auskunft persönlicher und familiärer Art wahrheitsgetreu zu erteilen, soweit sich diese aus dem Zweck des Verbandes ergeben;
dem Familienrat unaufgefordert von allen Veränderungen des Personenstandes, der Wohnung und der Lebensstellung Mitteilung zu machen;
an die Verbandskasse jährlich einen Beitrag zu entrichten, dessen Mindesthöhe von den Familientagen zu beschließen ist; von der Beitragspflicht kann der Familienrat zeitweise entbinden oder auch Beiträge stunden.
Die Einkünfte des Familienverbandes dürfen zu allen den Zwecken verwendet werden, die der Familienrat im INTERESSE der Gesamtfamilie als fördernswert oder wichtig ansieht; insbesondere fallen hierunter:
- die Förderung der Familienforschung,
- die Drucklegung der Familienzeitschriften,
- die festliche Ausstattung der Familientage und
- die Gewährung von Reisezuschüssen zur Teilnahmen an den Familientagen
der Vorstand (Familienrat),
die Mitgliederversammlung (Familientag).
Der Familienrat, dem die Geschäftsführung des Verbandes obliegt, besteht aus mindestens fünf Mitgliedern:
dem Archivar,
Die Mitglieder des Familienrates werden auf dem Familientag auf (vier) d r e i Jahre gewählt; ferner werden durch den Familientag, noch v i e r Ersatzmänner gewählt, die in der durch die Wahl festgesetzten Reihenfolge berufen sind, im Familien- rat etwa frei werdende Stellen auszufüllen. Bei Eintritt eines Ersatzmannes werden die Ämter im Familientat durch Beschluss desselben neu verteilt. Im übrigen erfolgt die Ämterverteilung durch den Familientag.
Stellvertreter des Vorsitzenden ist das an Lebensjahren älteste Mitglied des Familienrates. Der Vorsitzende des Familientages vertritt den Verband gerichtlich und außergerichtlich; er ist der gesetzliche Vertreter.
Der Vorsitzende des Familienrates leitet die Geschäfte desselben und seine Sitzungen wie auch den Familientag.
Ist er verhindert, vertritt ihn das an Lebensjahren älteste Mitglied des Familienrates. An den Vorsitzenden sind alle Schriftstücke zu richten, alle Anträge zu stellen. Der Rechnungsführer hat das Rechnungswesen des Verbandes, insbesondere die Aufstellung der Jahresrechnung zu besorgen. Der Schriftführer hat die Niederschrift über den Familientag, die Familienrats-Sitzungen und -beschlüsse zu fertigen. Der Archivar hat für die ordentliche Aufbewahrung der im Familienarchiv hinterlegten Erinnerungsstücke zu sorgen; auch hat er die Verbandsakten zu führen und aufzubewahren; ihm obliegt darüber hinaus die Führung der Stammtafeln (Familienmatrikel), auf- grund der im Familienrat gern. § 6 zugestellten Meldungen und Nachrichten aus der Familie. Alle Abstimmungen im Familienrat erfolgen mit einfacher Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder; bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme desjenigen, der den Vorsitz führt. Abstimmungen können schriftlich, durch Telegramm, durch Fernsprecher oder mündlich erfolgen. Zu einer mündlichen Verhandlung sind die Familienrats-Mitglieder durch den Vorsitzenden mindestens acht Tage vorher schriftlich zur Bekanntgabe der Tagesordnung oder der Verhandlungsthemen zu laden. Der Familienrat ist beschlussfähig, wenn neben dem Vorsitzenden mindestens z w e i Mitglieder anwesend sind. Rechtsverbindliche und schriftliche Erklärungen des Familienrates haben in folgender Form zu erfolgen: ”VERBAND DER FAMILIE BLOMEYER e.V. DER FAMILIENRAT”. Hierunter haben z w e i Familienrats-Mitglieder - unter denen in der Regel der Vorsitzende sein soll - ihre Unterschrift handschriftlich hinzuzufügen.
Die Familienrats-Mitgliedschaft ist ein im Interesse der Familie zu führendes Ehrenamt.
Alle d r e i Jahre - in Ausnahmefällen alle vier Jahre - hat ein "Ordentlicher Familientag" an einem vom Familienrat innerhalb Deutschlands zu bestimmenden Ort stattzufinden. Die Einberufung eines "Außerordentlichen Familientages" hat zu erfolgen, wenn der Familienrat dies beschließt oder wenn mindestens zwölf stimmberechtigte Verbandsmitglieder dies schriftlich beantragen; im letzteren Falle hat die Einberufung innerhalb einer Frist von 3 Monaten nach Eingang des Antrags zu erfolgen.
Stimmberechtigt in den Familientagen sind: a l1e Verbandsmitglieder, die die festgesetzten Beiträge gezahlt haben oder durch den Familienrat von der Beitragspflicht entbunden sind. Die Einladungen zu den Familientagen ergehen schriftlich durch den Familienrat mindestens 8 Wochen vorher. Außer den Wahlen der Familienratsmitglieder kommen auf dem Familientag alle Anträge zur Beratung und Abstimmung, die der Familienrat entweder selbst einbringt oder die er aus dem Familienkreis zulässt; zur Abstimmung zugelassen werden müssen alle Anträge, die von mindestens zwölf zur Teilnahme am Familientag berechtigten Verbandsmitgliedern spätestens 3 Monate v o r der Tagung dem Familienrat eingereicht wurden und die alsdann bei der Einberufung bekannt zu geben sind. Stimmberechtigte Verbandsmitglieder, die an einem Familientag nicht persönlich teil- nehmen können, dürfen sich mit einfacher schriftlicher Vollmacht durch ein anderes stimmberechtigtes Verbandsmitglied vertreten lassen. Auf einer ordentlichen Tagung darf kein Mitglied mehr als 6 Stimmen führen; auf außerordentlichen Tagungen findet diese Einschränkung keine Anwendung.
Als Familienratsmitglied können nur solche in Deutschland wohnenden Verbandsmitglieder gewählt werden, die das 25. Lebensjahr vollendet haben und im Vollbesitz der bürgerlichen Ehrenrechte sind. Bei den Wahlen der Familientage gelten diejenigen als gewählt, welche die meisten Stimmen auf sich vereinigt haben; bei Stimmengleichheit entscheidet das Los. Alle Abstimmungen auf den Familientagen - außer bei solchen Beschlüssen nach §§ 14 und 15 der Satzung - bedürfen der einfachen Mehrheit; bei Stimmengleichheit entscheidet der Vorsitzende. Über die Wahlen und Beschlüsse des Familientages soll eine Niederschrift erfolgen, die vom Vorsitzenden und zwei weiteren Familienrats-Mitgliedern zu unterzeichnen ist.
Das Verwaltungsjahr des Verbandes ist das Kalenderjahr. Nach Ablauf eines jeden Verwaltungsjahres ist durch den Rechnungsführer eine kurze Abrechnung über die Verwendung der Einnahmen anzufertigen und den übrigen Familienratsmitgliedern spätestens im Monat Mal zu übersenden. Die Entlastung erteilt der Familientag dem Familienrat.
Abänderungen dieser Satzung unterliegen der Entscheidung des Familientages. Eine vorgeschlagene Änderung gilt nur dann als genehmigt, wenn bei der Beschlussfassung mindestens die Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder anwesend oder vertreten ist und wenn drei Viertel der anwesenden oder vertretenen Mitglieder für die Abänderung stimmen. Redaktionelle Änderungen kann der Vorsitzende allein vornehmen.
Wird durch den Familienrat festgestellt, dass die Zahl der Mitglieder unter zehn gesunken ist, soll er dem nächsten Familientag die Auflösung des Verbandes vorschlagen; zuvor hat er alles zu unternehmen, um durch Werbung die Mitgliederzahl zu vergrößern. Die Auflösung beschließt der Familientag unter der gleichen Einschränkung wie bei Satzungsänderungen.
§ 16 Vereinsanmeldung und -eintragung
Diese Satzung ist am 2. Mai 1964 im Berghotel Quellental in Steinhagen über Bielefeld errichtet worden. Sie wurde unterzeichnet von Adolf Blomeyer, Bärbel Blomeyer, Gertrud Budde, Hilda Blomeyer, Christine Blomeyer, Emma Blomeyer und Otto Blomeyer. Die Eintragung in das Vereinsregister des Amtsgerichts Bad Oeynhausen erfolgte am 26. März 1965 unter der Nr. VR 282.