Source: http://de.slideshare.net/UB_TU_Berlin/oa-isr-20150205
Timestamp: 2017-01-23 10:55:49
Document Index: 253558551

Matched Legal Cases: ['§ 8', '§ 38', '§ 72', '§ 2', '§ 12', '§ 15', '§ 31', '§ 38', '§ 2', '§ 59', '§ 22', '§ 23', '§ 23']

Lost-in-dissertation-open-access-20...
Open Access-Service an der TU Berlin
Verbunddienstleistungen im Open-Acc...
Copyright in the field of Open Acce...
Von A wie Artikel recherchieren bis...
Repositorieninhalte als LinkedData ...
Workshop am Institut für Stadt- und Regionalplanung der Technischen Universität Berlin am 05.02.2015 zu den Themenbereichen Urheberrecht, Bildrechte, Zitieren, Rechteinholung, Open Access und Creative Commons-Lizenzen
Vortrag gegliedert in 4 Bereiche: Grundsätze Urheberrecht Umgang mit Bildrechten Einführung Open Access Creative Commons-Lizenzen
Prinzipiell Vertragsfreiheit; ABER keine unlauteren, sittenwidrigen Abreden Vertrag kann auch mündlich abgeschlossen werden; ABER Empfehlung: mündliche Vertragsabschlüsse vermeiden zwecks Nachvollziehbarkeit der übertragenen Rechte s. auch Bestimmungen des Verlagsgesetzes, z.B. „soweit nicht aus dem Vertrage sich ein anderes ergibt, dem Verleger das ausschließliche Recht zur Vervielfältigung und Verbreitung (Verlagsrecht) zu verschaffen“ (§ 8 VerlG) Unabdingbares Zweitverwertungsrecht: „Der Urheber eines wissenschaftlichen Beitrags, der im Rahmen einer mindestens zur Hälfte mit öffentlichen Mitteln geförderten Forschungstätigkeit entstanden und in einer periodisch mindestens zweimal jährlich erscheinenden Sammlung erschienen ist, hat auch dann, wenn er dem Verleger oder Herausgeber ein ausschließliches Nutzungsrecht eingeräumt hat, das Recht, den Beitrag nach Ablauf von zwölf Monaten seit der Erstveröffentlichung in der akzeptierten Manuskriptversion öffentlich zugänglich zu machen, soweit dies keinem gewerblichen Zweck dient. Die Quelle der Erstveröffentlichung ist anzugeben. Eine zum Nachteil des Urhebers abweichende Vereinbarung ist unwirksam.“ (§ 38 (4) UrhG) Prinzipiell Unterscheidung Lichtbildwerke / Lichtbilder (§ 72) -> insbes. Unterschiede in Schutzfrist, aber grundsätzlich gilt: Werkschutz oder Leistungsschutz für Fotos, Graphiken, graphischen Übersichten u.Ä. Fremde Werke und etwaige eigene Änderungen müssen korrekt gekennzeichnet werden, vollständige Quellenangabe erforderlich Bei eigenen Werken etwaige andere Rechte Dritter beachten (u.a. Recht am eigenen Bild) Bei Nutzung fremder Werke Zulässigkeit eines Zitats prüfen Ggf. Hinweis auf Nutzung im Rahmen von Abschluss- und Qualifikationsarbeiten falls zutreffend
Ziele Freie Verfügbarkeit wissenschaftlicher Inhalte im Internet „ Our mission of disseminating knowledge is only half complete if the information is not made widely and readily available to society.“ Übertragung umfangreicher Nutzungsrechte an die Allgemeinheit (kopieren, verändern, verbreiten…) Einzige Bedingung: Anerkennung der Urheberschaft “Berlin Declaration on Open Access to Knowledge in the Sciences and Humanities” Auch: “Berliner Erklärung über den offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen“, häufig nur „Berliner Erklärung“ Text der Deklaration sowie Liste der Signatoren unter http://openaccess.mpg.de/Berlin-Declaration
Lizenzen in USA für internationale Anwendung entwickelt Urheberrecht ist trotz internationaler Verträge stets nationales Recht Portierung = Anpassung der Lizenzen für verschiedene nationale Rechtssysteme Version 2.0 und 3.0 für Deutschland portiert Auch unportierte Lizenzen entfalten gesetzliche Wirkung in Deutschland (vgl. OLG Köln, Az. 6 U 60/14) Lizenzmodule im Laufe der Jahre mehrfach überarbeitet aktuell 4. Version von 2013 auch inhaltliche Unterschiede zwischen Versionen (vgl. CC: Licence Versions) Rückwärtskompatibilität Bsp. für Unterschiede in Versionen: ab 4.0 auch auf Datenbanken anwendbar Werk URI obligatorisch ab V4.0 Bis einschließlich V3.0 musste Werktitel angegeben werden, in 4.0 nicht mehr verpflichtend Kennzeichnung der Art von Bearbeitung
+ Logos -> wichtig für Wiedererkennung, aber nicht Bestandteil der eigentlichen Lizenzen
Mit Stand von 2014 stehen über 880 Millionen Werke weltweit unter einer CC-Lizenz. (vgl. https://stateof.creativecommons.org/)
Widerruf möglich sofern Lizenzbedingungen nicht eingehalten werden Für ISR bedeutet dies wenn Sie für ein Werk einmal unter CC-L veröffentlichen, können Sie dies in 2 Jahren nicht zurückziehen Wenn Sie CC-lizenzierte Werke nutzen wollen, prüfen sie bitte die jeweiligen Lizenzbedingungen und halten Sie diese ein
Warum CC BY? Libre OA: Ermöglicht Open Access im Sinne der Berliner Erklärung (CC BY auch Empfehlung der Budapester Open Access Initiative) Rechtssicherheit: In Deutschland Lizenzen mehrfach gerichtlich bestätigt (OLG Köln: Az. 6 U 60/14 von 2014, LG Berlin: Az. 16 O 458/10 von 2010)
Bsp. aus NC-Broschüre, welche Handlungen problematisch oder unklar sind Nutzung von Inhalten in Bereichen Bildung und Weiterbildung, insbes. Erwachsenenbildung Strittig: Nutzung in Blogs, sofern diese Werbebanner einblenden, um Serverkosten zu decken Für weitere Beispiele und Details zu Abgrenzung kommerziell / nicht-kommerziell vgl. Klimpel (2012) „Freies Wissen dank Creative-Commons-Lizenzen. Folgen, Risiken und Nebenwirkungen der Bedingung »nicht-kommerziell - NC« “ -> Vorteile des Verzichts auf NC überwiegen aus Sicht des Universitätsverlags im wissenschaftlichen Sektor
Open Access-Publizieren – Workshop am ISR
Dagmar Schobert, Kathleen Forth, Michaela Voigt publikationen@ub.tu-berlin.de
Universitätsbibliothek der TU Berlin | 05.02.2015
Inhalte sind, sofern nicht anders gekennzeichnet, lizensiert unter CC BY 4.0
Creative Commons Namensnennung 4.0 International | https://creativecommons.org/licenses/by/4.0
• Urheber = Schöpfer eines Werkes
• Betreuer wissenschaftlicher Arbeiten sind keine Urheber
• Urheberrecht kann nur natürliche Person (Urheber) beanspruchen
• vs. Inhaber Verwertungsrechte: natürliche oder juristische Person
• Geschützt wird ein Werk
• keine Ideen, Inhalte, Konzepte o.Ä.
• Werk = persönliche geistige Schöpfung (§ 2 UrhG)  u.a.
• Lichtbildwerke
• Schutz per Gesetz
• keine Registrierung notwendig (im Ggs. zu Patenten, Warenzeichen, Logos usw.)
• Schutzdauer: 70 Jahre nach Tod des Urhebers
Rechte der UrheberInnen
• Anerkennung der Urheberschaft
• Schutz vor Entstellung
(§§ 12 – 14)
• Vervielfältigung
• Öffentliche Zugänglichmachung
• Vortragen, Aufführen, Vorführen
(§§ 15 – 24)
• Nutzungsrechte können übertragen werden (§ 31 UrhG)
• … einzeln für jede Verwertungsart
• … zeitlich begrenzt (z.B. für 5 Jahre)
• … räumlich begrenzt (z.B. für Vertrieb in Europa)
• … ausschließlich oder einfach
• Rechteinhaber kann Werk exklusiv nutzen
• Auch Urheber muss Rechte für weitere Nutzungen
• Rechteinhaber kann Werk nutzen
• Urheber kann wiederholt einfache Rechte an
verschiedene Vertragsparteien übertragen
 Urheber räumt (einfache oder ausschließliche) Nutzungsrechte für (bestimmte)
Verwertungen ein
 Vertragsfreiheit: Vertragsbedingungen werden zwischen Vertragsparteien
 ABER: seit 2014 bspw. unabdingbares Zweitverwertungsrecht (vgl. § 38 (4)
 Lesen Sie Ihren Verlagsvertrag und modifizieren Sie ihn unter Umständen!
 Passage zur Übertragung exklusiver Rechte für alle Nutzungsarten streichen
 Vertragszusatz einreichen mit Rechtevorbehalt (vgl. SPARC Author's
FÜR ABBILDUNGEN?
• Schöpferische Leistung, kreativer bzw. künstlerischer Anspruch
• umfänglicher urheberrechtlicher Schutz
• Schutzfrist: 70 Jahre nach Tod des Urhebers
(§ 2 UrhG (1) 5.)
• „Zulässig ist, Werke, die sich bleibend an öffentlichen Wegen, Straßen oder
Plätzen befinden, (…) zu vervielfältigen, zu verbreiten und öffentlich
wiederzugeben. Bei Bauwerken erstrecken sich diese Befugnisse nur auf die
äußere Ansicht.“
• Ggf. Eigentumsrechte bzw. Hausrecht sowie Recht am eigenen Bild beachten
(§ 59 UrhG)
• Persönlichkeitsrecht: „Bildnisse dürfen nur mit Einwilligung des Abgebildeten
verbreitet oder öffentlich zur Schau gestellt werden“ (§ 22 KunstUrhG)
• Ausnahmen u.a.: Personen der Zeitgeschichte, „Personen als Beiwerk“,
Versammlungen/ Veranstaltungen (§ 23 KunstUrhG)
(KunstUrhG)
 Zitatzweck („durch den besonderen Zweck gerechtfertigt“)
 Keine Zustimmung des Rechteinhabers erforderlich, keine Vergütungspflicht
 Auch Bildzitat möglich
 Bedingungen:
 Eigene Auseinandersetzung mit zitiertem Werk  nicht zur reinen Illustration!
 Quellenangabe
1. einzelne Werke nach der Veröffentlichung in ein selbständiges
Immer auf der sicheren Seite ist, wer die Rechte einholt!
 formlos per E-Mail: Titel, Urheber und Quelle benennen, Art und Zweck der Nutzung
beschreiben (z.B. auf geplante Onlineveröffentlichung hinweisen)
 Formulierungsvorschlag:
Hiermit bitte ich um Genehmigung, das Werk … von
Urheber … aus Quelle … für eine geplante Publikation in
der Schriftenreihe … zu verwenden. Die Publikation wird
verlegt beim Verlag …, sie wird gedruckt erscheinen und
zeitgleich parallel online veröffentlicht.
Der Weg zu Open Access
GOLDENER WEG: Open Access Verlag
GRÜNER WEG: Zweitveröffentlichung auf
Open Access logo, converted into svg, designed by
PLoS. This version with white background.
Lizenziert unter Creative Commons Public Domain
Der Weg zu Open Access: Goldener Weg
 Qualitätsgeprüfte
Version sofort weltweit
 Übertragung von
Nutzungsrechten an
Der Weg zu Open Access: Grüner Weg
 zusätzlich zur traditionellen
Closed Access-Publikation
 in der Regel keine weiteren
Rechte für Allgemeinheit
 abhängig von
Zweitveröffentlichung des
Preprint, Postprint oder der
Verlagsversion nach
Authors may self-archive the author’s accepted
manuscript of their articles on their own websites.
Authors may also deposit this version of the article
in any repository, provided it is only made publicly
available 12 months after official publication or
later. He/ she may not use the publisher's
version (the final article), which is posted on
SpringerLink and other Springer websites, for the
purpose of self-archiving or deposit. Furthermore,
the author may only post his/her version provided
acknowledgement is given to the original source of
publication and a link is inserted to the published
article on Springer's website. The link must be
provided by inserting the DOI number of the
article in the following sentence: “The final
publication is available at Springer via
http://dx.doi.org/[insert DOI]”
Open Access-Deklarationen
= kostenfreie +
weitere Rechte zur
= kostenfreier Zugriff
 Erhöhte Sichtbarkeit und Zitierhäufigkeit von Publikationen
 Freier Zugang zu öffentlich finanzierten Forschungsergebnissen
 Verbleib der Verwertungsrechte bei Autorinnen und Autoren
 Gute Auffindbarkeit über Suchmaschinen und andere Nachweisdienste
 Prioritätssicherung
 Partizipation an Vorteilen digitaler Dokumente
 Förderung der internationalen und interdisziplinären Zusammenarbeit
 Förderung der Forschungseffizienz durch rasche Diskussion von
 langfristige Verfügbarkeit der Publikationen
 Verbesserung der Informationsversorgung und Ausweg aus der Zeitschriftenkrise
 Creative Commons 2001 in USA gegründet, gemeinnützige Organisation
 1. Version der Lizenzen 2002 veröffentlicht
 Lizenzen in USA für internationale Anwendung entwickelt
 Lizenzmodule im Laufe der Jahre mehrfach überarbeitet, aktuell Version 4.0
Warum CC-Lizenzen?
 Kreatives Potential nutzen: Verbreitung und Nutzung von Werken erleichtern
 Urheberrecht in digitaler Welt nutzen
 (c) All rights reserved  (cc) Some rights reserved
 Keine Abschaffung des Urheberrechts, sondern baut auf UrhG auf und erweitert
„Standardeinstellung“
 Rechte und Pflichten für Urheber und Nutzer
Graphik von Timothy Vollmer (cc) 2013,
lizenziert unter CC BY 4.0 International
4 Lizenzmodule  6 mögliche Lizenztypen
 BY: Attribution = Namensnennung
 SA: Share alike = Weitergabe unter gleichen Bedingungen
 NC: Non-commercial = Nicht-kommerziell
 ND: No derivatives = Keine Bearbeitung
 Ausführlicher Lizenzvertrag
 Kurzfassung (Commons Deed)
 Maschinenlesbare Fassung
Abb. Three “Layers” Of
von Creative Commons,
Bestandteile: Lizenzvertrag
Bestandteile: Kurzfassung (Commons Deed)
Bestandteile: Maschinenlesbare Fassung
Vorteile Creative Commons-Lizenzen
 Standardisierung: klar definierte Nutzungslizenzen, Bedingungen für jedermann einsehbar
 Einfachheit: gültiger „Vertragsabschluss“ durch Kennzeichnung mit bestimmter Lizenz
 Verständlichkeit: dank allgemein verständlicher Kurzfassungen (sog. Commons deed)
 Durchsetzbarkeit: rechtlich bestätigte Lizenzverträge
 Internationalität: zahlreiche Übersetzungen
 Identifizierbarkeit Mensch: Leicht zu identifizieren dank Ikonographie
 Identifizierbarkeit Maschine: Maschinenlesbare Fassungen
 Verbreitung: bekannt und genutzt in Kunst, Kultur und Wissenschaft – in Deutschland und
 Aktualität: Lizenzen werden kontinuierlich weiterentwickelt (aktuell 4. Version)
 CC BY und BY-SA ermöglicht Open Access im Sinne der Berliner Erklärung
Autorinnen und Autoren räumen der Allgemeinheit einfache Nutzungsrechte ein, die flexibler und
weiter sind, als das deutsche Urheberrecht sie vorsieht.
öffentliches Zeigen
Link auf Fundstelle
Der Lizenzgeber kann eine einmal vergebene Lizenz
Empfehlung Universitätsverlag
Übertragen Sie möglichst keine ausschließlichen Nutzungsrechte an Verlage, behalten Sie sich
Rechte für die eigene Weiternutzung Ihrer Inhalte vor.
Der Universitätsverlag empfiehlt die Verwendung der Creative Commons-Lizenz: Namensnennung
3.0 Deutschland.
Warum nicht NC?
 Term „nicht kommerziell“ nicht klar definiert
 Untersagung von eigentlich gewünschten Nutzungen
Warum nicht SA?
 Drohende Lizenzinkompatibilität bei weiterer Verwendung
Warum nicht ND?
 Teils schwierige Abgrenzung Begriff „Bearbeitung“
 Nicht vereinbar mit Forderung zur Nachnutzung von OA-Werken
NC – Keine kommerzielle Nutzung
 Lizenztext lässt offen, was als kommerzielle Nutzung zu verstehen ist
 Bisher keine eindeutigen Gerichtsurteile zur Auslegung des Terms „nicht-kommerziell“
 Im Zweifel auf Verwendung eines NC-lizenzierten Werkes verzichten
 Empfehlung: möglichst keine NC-Klauseln für eigene Werke nutzen
Die Rechteeinräumung gemäß Abschnitt 3 gilt nur für Handlungen, die nicht vorrangig auf einen geschäftlichen
Vorteil oder eine geldwerte Vergütung gerichtet sind („nicht-kommerzielle Nutzung“, „Non-commercial-Option“).
Wird Ihnen in Zusammenhang mit dem Schutzgegenstand dieser Lizenz ein anderer Schutzgegenstand
überlassen, ohne dass eine vertragliche Verpflichtung hierzu besteht (etwa im Wege von File-Sharing), so wird
dies nicht als auf geschäftlichen Vorteil oder geldwerte Vergütung gerichtet angesehen, wenn in Verbindung mit
dem Austausch der Schutzgegenstände tatsächlich keine Zahlung oder geldwerte Vergütung geleistet wird.
(vgl. Abs. 4. b des Lizenztextes der CC BY NC 3.0 DE)
Kommerziell ist eine Nutzung dann, wenn sie in erster Linie auf kommerziell relevante Vorteile oder auf eine
Vergütung abzielt.
(vgl. Tooltip zu „kommerzielle Zwecke“ in Commons Deed der CC BY NC 3.0 DE)
SA – Weitergabe unter gleichen Bedingungen
 SA-Klausel muss „nur“ für Abwandlungen eingehalten werden
 Ziel: Pool an frei lizenzierten Werken erweitern
 Bekanntester Anwender: Wikipedia
 ABER: was zählt als „Abwandlung“?
iii. einer rechtsordnungsspezifischen Creative-Commons-Lizenz mit denselben Lizenzelementen ab Version
3.0 aufwärts (z.B. Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 US),
(4. b des Lizenztextes der CC BY SA 3.0 DE)
ND – Keine Bearbeitung
Was gilt als Bearbeitung?
 Rein technische Änderungen und Vervielfältigungen?
 CC-lizenziertes Lied nutzen zur Vertonung eines Videos?
 Aufnahme in Sammelband?
 Bildausschnitt? Bild einfärben?
Der Begriff „Abwandlung“ im Sinne dieser Lizenz bezeichnet das Ergebnis jeglicher Art von Veränderung des
Schutzgegenstandes, solange die eigenpersönlichen Züge des Schutzgegenstandes darin nicht verblassen und
daran eigene Schutzrechte entstehen. Das kann insbesondere eine Bearbeitung, Umgestaltung, Änderung,
Anpassung, Übersetzung oder Heranziehung des Schutzgegenstandes zur Vertonung von Laufbildern sein.
Nicht als Abwandlung des Schutzgegenstandes gelten seine Aufnahme in eine Sammlung oder ein Sammelwerk
und die freie Benutzung des Schutzgegenstandes.
(Abs. 1. a des Lizenztextes der CC BY 3.0 DE)
 Nein, vgl. CC-Lizenztextlesung (ab ca. 00:35:00)
 Ja, vgl. CC-Lizenztextlesung (ca. 00:36:50)
 Nein, vgl. Abs. 1. a des Lizenztextes der CC BY 3.0 DE
 Jein: „Das Beschneiden eines Bildes stellt eine Umgestaltung im Sinne des § 23 Abs. 1
UrhG dar, wenn dadurch die Bildaussage verändert wird.“ (OLG Köln, Urteil vom
31.10.2014, Az. 6 U 60/14)
Der Begriff „Abwandlung“ im Sinne dieser Lizenz bezeichnet das Ergebnis jeglicher Art von Veränderung
des Schutzgegenstandes, solange die eigenpersönlichen Züge des Schutzgegenstandes darin nicht
verblassen und daran eigene Schutzrechte entstehen. Das kann insbesondere eine Bearbeitung,
Umgestaltung, Änderung, Anpassung, Übersetzung oder Heranziehung des Schutzgegenstandes zur
Vertonung von Laufbildern sein. Nicht als Abwandlung des Schutzgegenstandes gelten seine Aufnahme in
eine Sammlung oder ein Sammelwerk und die freie Benutzung des Schutzgegenstandes.
 Informationen des Universitätsverlags: http://verlag.tu-berlin.de/
 TU Berlin, Referat V D: Leitfaden Urheberrecht der Technischen Universität Berlin (13.11.2014)
 Creative Commons:
 Frequently Asked Questions
 Best practices for attribution  Anleitung inkl. Beispiele für korrekte Kennzeichnung CC-
lizenzierter Werke
 License Versions  Übersicht über Geschichte, Entwicklung und Unterschiede der
verschiedenen Versionen von CC-Lizenzen
 Klimpel, Paul: Freies Wissen dank Creative-Commons-Lizenzen. Folgen, Risiken und
Nebenwirkungen der Bedingung »nicht-kommerziell - NC« (2012)
 Kreutzer, Till: Open-Content-Lizenzen. Ein Leitfaden für die Praxis (2011)
 pb21.de: CC-Lizenztextlesung – Juristen und Pädagogen erklären die Creative Commons
Lizenzen (2014)  Juristen Till Kreutzer und John H. Weitzmann kommentieren und erläutern
CC-Lizenztexte (Video, ca. 2 Std. 10 min)
 SHERPA/RoMEO  Datenbank mit Informationen zu Verlagsleitlinien bzgl. Parallelpublikationen
publikationen@ub.tu-berlin.de Telefon (030) 314-
Dagmar Schobert 76127
Michaela Voigt 76130
Kathleen Forth 76131
Lost-in-dissertation-open-access-20160704
Von A wie Artikel recherchieren bis U wie Upload im Repository: Umsetzung von...