Source: http://jumpcgi.bger.ch/cgi-bin/JumpCGI?id=02.05.2012_4A_678/2011
Timestamp: 2013-05-24 14:09:28
Document Index: 46201493

Matched Legal Cases: ['Art. 42', 'BGE', 'Art. 90', 'Art. 75', 'Art. 74', 'Art. 502', 'Art. 502', 'Art. 121', 'Art. 492', 'BGE', 'Art. 502', 'Art. 502', 'Art. 121', 'BGE', 'Art. 121', 'Art. 121', 'Art. 121', 'Art. 502', 'Art. 121', 'Art. 121', 'Art. 121', 'Art. 502', 'BGE', 'Art. 502', 'Art. 121', 'Art. 502', 'Art. 121', 'Art. 121', 'Art. 502', 'Art. 121', 'Art. 502', 'Art. 121', 'Art. 121', 'Art. 502', 'Art. 502', 'Art. 121', 'Art. 502', 'Art. 121', 'Art. 502', 'Art. 121', 'Art. 502', 'Art. 121', 'Art. 502', 'Art. 502', 'Art. 502', 'BGE', 'Art. 121', 'Art. 121', 'Art. 502', 'Art. 121', 'Art. 502', 'Art. 121', 'Art. 126', 'Art. 502', 'Art. 492', 'Art. 493', 'Art. 492', 'Art. 502', 'Art. 492', 'Art. 493', 'Art. 502', 'Art. 121', 'Art. 492', 'Art. 121', 'Art. 492', 'Art. 492', 'Art. 493', 'BGE', 'Art. 492', 'Art. 502', 'Art. 502', 'Art. 492', 'Art. 502', 'Art. 492', 'Art. 492', 'Art. 502', 'Art. 492', 'Art. 492', 'Art. 492', 'Art. 121', 'Art. 492', 'Art. 121', 'Art. 121', 'Art. 492', 'Art. 493', 'Art. 493', 'Art. 493', 'Art. 2', 'Art. 8', 'BGE', 'BGE', 'Art. 9', 'Art. 29', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 9', 'BGE', 'Art. 9', 'Art. 404', 'Art. 29', 'BGE', 'Art. 29', 'BGE', 'Art. 680', 'Art. 2', 'Art. 42', 'BGE', 'BGE', 'Art. 66', 'BGE', 'BGE']

B�rgschaft,
Die Bank X.________ (Beschwerdegegnerin) schloss am 13. Dezember 2004 mit der Y.________ Holding AG (nachfolgend: Hauptschuldnerin) einen schriftlichen Darlehensvertrag �ber Fr. 3'000'000.--. Die Hauptschuldnerin als Darlehensnehmerin sicherte dabei der Beschwerdegegnerin zu, ihren vertraglichen Zins- und R�ckzahlungsverpflichtungen nachzukommen, ohne allf�llige Verrechnungsanspr�che geltend zu machen. Der Darlehensvertrag wurde namens der Hauptschuldnerin von A.________ (Beschwerdef�hrer) unterschrieben, dem einzigen Verwaltungsrat der Hauptschuldnerin. Dieser signierte den Vertrag eigens auch noch als B�rge, machte doch die Beschwerdegegnerin die Kreditzusage an die Hauptschuldnerin davon abh�ngig, dass er f�r die R�ckzahlung des Darlehens im Umfang von Fr. 2'000'000.--, bzw. inkl. Zinsen bis maximal Fr. 2'400'000.--, solidarisch einstehen w�rde. Am 17. Dezember 2004 unterzeichnete der Beschwerdef�hrer separat die entsprechende schriftliche B�rgschaftserkl�rung, die �ffentlich beurkundet wurde.
Am 31. Januar 2006 k�ndigte die Beschwerdegegnerin das Darlehen wegen ausstehender Zinsen und verlangte von der Hauptschuldnerin die R�ckzahlung bis zum 7. Februar 2006. Die Hauptschuldnerin kam dieser Aufforderung nicht nach. Am 29. Mai 2006 fiel sie in Konkurs. Das Konkursverfahren wurde am 13. Dezember 2006 mangels Aktiven eingestellt und die Gesellschaft am 5. April 2007 im Handelsregister gel�scht.
Im Nachgang zum Konkurs der Hauptschuldnerin forderte die Beschwerdegegnerin den Beschwerdef�hrer zur Zahlung der von ihm verb�rgten Darlehenssumme von Fr. 2'000'000.-- zuz�glich Zinsen in der H�he von Fr. 183'805.55 auf. Der Beschwerdef�hrer leistete keine Zahlung. Die Beschwerdegegnerin betrieb den Beschwerdef�hrer daraufhin im entsprechenden Betrag von Fr. 2'183'805.55, worauf der Beschwerdef�hrer Rechtsvorschlag erhob. Am 10. September 2007 erteilte der Kantonsgerichtspr�sident des Kantons Glarus provisorische Rechts�ffnung f�r die in Betreibung gesetzte Forderung.
Der Beschwerdef�hrer klagte am 28. Januar 2008 beim Kantonsgericht Glarus auf Aberkennung der Forderung. Am 29. September 2009 wies das Kantonsgericht die Aberkennungsklage ab und sprach definitive Rechts�ffnung f�r den zwischenzeitlich um Fr. 30'000.-- auf Fr. 2'153'805.55 reduzierten Betrag aus.
Gegen dieses Urteil erhob der Beschwerdef�hrer am 5. Januar 2010 Berufung an das Obergericht des Kantons Glarus. Dieses wies die Berufung mit Urteil vom 23. September 2011 ab und best�tigte das Urteil des Kantonsgerichts.
Der Beschwerdef�hrer beantragt mit Beschwerde in Zivilsachen, das Urteil des Obergerichts aufzuheben und die Streitsache an das Kantonsgericht zur Beweisabnahme und Neubeurteilung zur�ckzuweisen.
Die Beschwerdegegnerin und die Vorinstanz schliessen auf Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei, respektive auf Best�tigung des angefochtenen Entscheids. Der Beschwerdef�hrer reichte eine Replik ein.
Mit Verf�gung vom 30. November 2011 wurde das Gesuch des Beschwerdef�hrers um Erteilung der aufschiebenden Wirkung abgewiesen.
1.1 Die Beschwerdeschrift enth�lt keinen materiellen Antrag, wie er nach Art. 42 Abs. 1 BGG grunds�tzlich erforderlich ist. Der blosse R�ckweisungsantrag gen�gt indessen, weil das Bundesgericht, sollte es die Rechtsauffassung des Beschwerdef�hrers, er k�nne der B�rgschaftsforderung die von ihm behaupteten Anspr�che der Hauptschuldnerin entgegenhalten, f�r begr�ndet erachten, kein Sachurteil f�llen k�nnte. Es m�sste die Streitsache diesfalls zur weiteren Abkl�rung der tats�chlichen Grundlagen der geltend gemachten Verrechnungsforderung an die Vorinstanz zur�ckweisen (BGE 134 III 379 E. 1.3 S. 383; 133 III 489 E. 3.1; 132 III 186 E. 1.2).
1.2 Das angefochtene Urteil des Obergerichts ist ein verfahrensabschliessender Endentscheid (Art. 90 BGG) einer letzten kantonalen Instanz im Sinne von Art. 75 Abs. 2 BGG. Sodann �bersteigt der Streitwert die Grenze nach Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG. Da auch die �brigen Sachurteilsvoraussetzungen erf�llt sind, ist auf die Beschwerde unter Vorbehalt einer rechtsgen�genden Begr�ndung einzutreten.
2.1 Wie bereits vor dem Kantonsgericht bestritt der Beschwerdef�hrer vor der Vorinstanz nicht den Bestand der betriebenen B�rgschaftsforderung in der H�he von insgesamt Fr. 2'183'805.55. Er machte jedoch geltend, die Beschwerdegegnerin habe durch ihr Gesch�ftsgebaren die Hauptschuldnerin gesch�digt, weshalb er als B�rge die daraus resultierenden Schadenersatzanspr�che verrechnungsweise geltend machen k�nne. Die Beschwerdegegnerin verwies demgegen�ber darauf, dass die Hauptschuldnerin im Darlehensvertrag vom 13. Dezember 2004 auf die Verrechnung ausdr�cklich verzichtet und der Beschwerdef�hrer den betreffenden Vertrag einerseits als Organ der Hauptschuldnerin und andererseits als B�rge unterzeichnet habe.
Die Vorinstanz stellte fest, der Beschwerdef�hrer habe bei Abschluss der B�rgschaft vom Verrechnungsverzicht der Hauptschuldnerin gegen�ber der Beschwerdegegnerin Kenntnis gehabt. Der Auffassung der Beschwerdegegnerin folgend, erwog sie, der Beschwerdef�hrer m�sse sich als B�rge den entsprechenden Verzicht entgegenhalten lassen und es sei ihm demzufolge nach sachgerechter Auslegung von Art. 502 Abs. 2 OR verwehrt, seine B�rgschaftsschuld gegen�ber der Beschwerdegegnerin mit angeblichen Forderungen der Hauptschuldnerin gegen�ber der Beschwerdegegnerin "zu verrechnen". Daraus schloss sie, die Verrechnungseinrede des Beschwerdef�hrers sei unzul�ssig.
2.2 Der Beschwerdef�hrer r�gt zun�chst, diese Auffassung verletze Art. 502 Abs. 2 und Art. 121 OR.
2.2.1 Durch den B�rgschaftsvertrag �bernimmt der B�rge gegen�ber dem Gl�ubiger die Pflicht, f�r die Erf�llung der Schuld eines Dritten, des Hauptschuldners, einzustehen (Art. 492 Abs. 1 OR). Die B�rgschaftsverpflichtung setzt den Bestand der sicherzustellenden Verpflichtung voraus. Sie ist dieser beigeordnet und h�ngt in Bestand und Inhalt notwendigerweise von ihr ab; die B�rgschaft ist akzessorisch. Sie sichert die Zahlungsf�higkeit des Schuldners oder die Erf�llung eines Vertrages (BGE 129 III 702 E. 2.1 S. 704; 125 III 305 E. 2b S. 307; 113 II 434 E. 2a; 111 II 276 E. 2b S. 279).
Entsprechend dem Grundsatz der Akzessoriet�t stehen dem B�rgen die Einreden des Hauptschuldners zu, die sich nicht auf dessen Zahlungsunf�higkeit st�tzen (Art. 502 Abs. 1 OR). Art. 502 Abs. 2 OR erweitert diesen Schutz, indem er den B�rgen erm�chtigt, eine Einrede des Hauptschuldners auch geltend zu machen, wenn dieser darauf verzichtet hat.
Gem�ss Art. 121 OR kann der B�rge die Befriedigung des Gl�ubigers verweigern, soweit dem Hauptschuldner das Recht zur Verrechnung zusteht. Diese Bestimmung sch�tzt den B�rgen dann, wenn der Hauptschuldner die Verrechnung erkl�ren k�nnte, dies aber nicht tut. Diesfalls fehlt es an der Gestaltungserkl�rung des Hauptschuldners f�r die Tilgung der Hauptschuld durch Verrechnung, und nach dem Akzessoriet�tsprinzip m�sste auch der B�rge weiterhaften. Denn dieser kann nicht selbst eine Forderung des Hauptschuldners gegen�ber dem Gl�ubiger zur Verrechnung bringen und damit den Untergang seiner B�rgschaftsschuld bewirken (BGE 126 III 25 E. 3b). Hier greift Art. 121 OR, der dem B�rgen in derartigen Konstellationen eine aufschiebende Einrede gegen die Durchsetzung der B�rgschaftsschuld gew�hrt (AEPLI, Z�rcher Kommentar, 3. Aufl. 1991, N. 45 zu Art. 121 OR; KILLIAS, in: Handkommentar zum Schweizer Privatrecht, 2007, N. 7 zu Art. 121 OR; M�LLER, Der Schutz des B�rgen im schweizerischen Privatrecht, 2010, S. 171 f.; OSER/SCH�NENBERGER, Z�rcher Kommentar, 2. Aufl. 1945, N. 11 zu Art. 502 OR; PETER, in: Basler Kommentar, Obligationenrecht, Bd. I, 5. Aufl. 2011, N. 1 f. zu Art. 121 OR; SCHWENZER, Schweizerisches Obligationenrecht, Allgemeiner Teil, 5. Aufl. 2009, S. 508; SCYBOZ, Garantievertrag und B�rgschaft, in: Obligationenrecht, Besondere Vertragsverh�ltnisse, SPR Bd. VII/2, 1979, S. 384; vgl. auch ENGEL, Contrats de droit suisse, 2. Aufl. 2000, S. 651). Im Gegensatz zur Verrechnungserkl�rung des Hauptschuldners l�sst die auf Art. 121 OR gest�tzte Einrede des B�rgen den Bestand von Haupt- und B�rgschaftsforderung unber�hrt (AEPLI, a.a.O., N. 45 zu Art. 121 OR).
2.2.2 Bislang vom Bundesgericht noch nicht entschieden ist die Frage, welche Rechtsfolgen es f�r den B�rgen nach sich zieht, wenn der Hauptschuldner auf seinen Verrechnungsanspruch verzichtet und damit sein Recht verliert, durch Verrechnungserkl�rung die Hauptforderung (im Umfang der Verrechnung) zum Untergang zu bringen. Namentlich fragt sich, ob in diesem Fall die Regelung von Art. 502 Abs. 2 OR Anwendung findet.
In BGE 126 III 25 liess das Bundesgericht die Frage offen, ob der B�rge seine Leistung in analoger Anwendung von Art. 502 Abs. 2 und Art. 121 OR verweigern kann, wenn der Hauptschuldner, nach Abschluss des B�rgschaftsvertrags und ohne Zustimmung des B�rgen, auf eine Verrechnungsforderung verzichtet hat, da der B�rge im zu beurteilenden Fall dem Verzicht des Hauptschuldners zugestimmt hatte (E. 3b). Das Bundesgericht wies in diesem Entscheid aber immerhin auf die Lehrmeinung hin, gem�ss der sich der B�rge gest�tzt auf Art. 502 Abs. 2 OR einen nach Abschluss der B�rgschaft und ohne seine Zustimmung ergangenen Verrechnungsverzicht nicht entgegenhalten lassen m�sse (AEPLI, a.a.O., N. 29 zu Art. 121 OR; BECKER, Berner Kommentar, 2. Aufl. 1941, N. 3 zu Art. 121 OR; GIOVANOLI, in: Berner Kommentar, 2. Aufl. 1978, N. 5b zu Art. 502 OR; PETER, a.a.O., N. 3 zu Art. 121 OR; SCYBOZ, a.a.O., S. 384). Die entsprechende Auffassung machte sich vorliegend die Vorinstanz zu eigen.
Die zitierte Lehrmeinung geht von der Pr�misse aus, dass Art. 502 Abs. 2 OR - obwohl die Bestimmung den Verzicht des Hauptschuldners auf Einreden und nicht den Verzicht auf Gestaltungsrechte zum Gegenstand hat - auch auf den Fall von Art. 121 OR Anwendung findet. F�r diese Ansicht bestehen denn auch gute Gr�nde, da Art. 121 OR die akzessorischen Einredem�glichkeiten gem�ss Art. 502 Abs. 1 OR erg�nzt und beide Normen den B�rgen sch�tzen, indem sie ihm ein im Verh�ltnis zwischen Gl�ubiger und Hauptschuldner begr�ndetes Leistungsverweigerungsrecht einr�umen. Es rechtfertigt sich daher, Art. 502 Abs. 2 OR, der den Schutz des B�rgen im Falle eines Verzichts des Hauptschuldners auf eine ihm zustehende Einrede erweitert, auf den von Art. 121 OR erfassten Verrechnungstatbestand anzuwenden. Dem B�rgen verbleibt somit in analoger Anwendung von Art. 502 Abs. 2 OR die Einrede gem�ss Art. 121 OR, auch wenn der Hauptschuldner auf das ihm zustehende Verrechnungsrecht verzichtet.
Noch nicht beantwortet ist damit allerdings die Frage nach der inhaltlichen Tragweite von Art. 502 Abs. 2 OR. Diese Bestimmung beruht auf dem Grundgedanken, dass die Stellung des B�rgen nicht einseitig durch eine nachtr�gliche Vereinbarung zwischen dem Gl�ubiger und dem Hauptschuldner soll verschlechtert werden k�nnen (AEPLI, a.a.O., N. 15 zu Art. 121 OR; BECK, Das neue B�rgschaftsrecht, 1942, N. 44 zu Art. 502 OR; GUHL UND ANDERE, Das Schweizerische Obligationenrecht, 9. Aufl. 2000, S. 637 f. N. 55; KILLIAS, a.a.O., N. 4 zu Art. 121 OR; M�LLER, a.a.O., S. 170 f.; OSER/SCH�NENBERGER, a.a.O., N. 26 zu Art. 502 OR; PESTALOZZI, in: Basler Kommentar, Obligationenrecht, Bd. I, 5. Aufl. 2011, N. 11 zu Art. 502 OR; SCYBOZ, a.a.O., S. 385). Sie erfasst demnach nicht den hier zu beurteilenden Fall, dass der Hauptschuldner vor Abschluss der B�rgschaft und mit Zustimmung des B�rgen auf Einreden verzichtet hat.
Daraus folgt, dass sich der B�rge jedenfalls dann nicht auf Art. 502 Abs. 2 OR berufen kann, wenn er die B�rgschaft im Wissen darum eingegangen ist, dass der Hauptschuldner gegen�ber dem Gl�ubiger auf die Verrechnung verzichtet hat. Dieser Fall ist wertungsm�ssig �hnlich gelagert wie der in BGE 126 III 25 entschiedene. Verzichtet der Hauptschuldner demgegen�ber nach Abschluss des B�rgschaftsvertrages und ohne Zustimmung des B�rgen auf die Verrechnung, so ist dem B�rgen mit der insofern einhelligen Lehre ein Leistungsverweigerungsrecht zuzugestehen (AEPLI, a.a.O., N. 29 zu Art. 121 OR; BECKER, a.a.O., N. 3 zu Art. 121; GIOVANOLI, a.a.O., N. 5b zu Art. 502 OR; JEANDIN, Commentaire romand, Code des obligations, Bd. I, 2003, N. 2 zu Art. 121 OR; MEIER, in: Commentaire romand, Code des obligations, Bd. I, 2003, N. 11 zu Art. 502 OR; PETER, a.a.O., N. 3 zu Art. 121 OR; vgl. auch HONSELL, Schweizerisches Obligationenrecht, Besonderer Teil, 9. Aufl. 2010, S. 418).
2.2.3 Vorliegend steht fest und bestreitet auch der Beschwerdef�hrer nicht, dass die Hauptschuldnerin im Darlehensvertrag vom 13. Dezember 2004 bez�glich der Darlehensforderung auf die Geltendmachung der Verrechnung verzichtete. Dieser Verzicht war auch ohne Weiteres zul�ssig, und zwar sowohl mit Bezug auf bestehende als auch betreffend zuk�nftige Verrechnungsforderungen (Art. 126 OR). Gem�ss den bindenden Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz hatte der Beschwerdef�hrer als B�rge beim Eingehen der B�rgschaftsverpflichtung Kenntnis von der erw�hnten Verzichtsklausel. Nach dem eben Ausgef�hrten kann er sich somit nicht auf Art. 502 Abs. 2 OR berufen, um gest�tzt auf die Verrechnungsm�glichkeit, wie sie der Hauptschuldnerin ohne Verzicht zustehen w�rde, die Leistung zu verweigern.
2.3 Der Beschwerdef�hrer sieht durch die vorinstanzliche Rechtsauffassung, er k�nne der B�rgschaftsforderung der Beschwerdegegnerin die behaupteten Verrechnungsanspr�che der Hauptschuldnerin nicht entgegenhalten, weiter auch Art. 492 Abs. 4 und Art. 493 Abs. 2 OR verletzt. Er macht geltend, gem�ss Art. 492 Abs. 4 OR k�nne der B�rge, abgesehen von den im Gesetz vorgesehenen F�llen, auf die ihm im Zwanzigsten Titel des Obligationenrechts einger�umten Rechte nicht zum Voraus verzichten. Zu den entsprechenden Rechten z�hle der Anspruch des B�rgen, nach Art. 502 Abs. 2 OR Einreden des Hauptschuldners geltend zu machen, auch wenn dieser darauf verzichtet habe. Ein vorg�ngiger Verzicht des B�rgen auf dieses Recht sei im Gesetz nicht vorgesehen und daher gem�ss Art. 492 Abs. 4 OR nicht zul�ssig. Gehe man hingegen - so der Beschwerdef�hrer weiter - von der M�glichkeit eines entsprechenden vorg�ngigen Verzichts aus, m�ssten daf�r jedenfalls die qualifizierten Formvorschriften gem�ss Art. 493 Abs. 2 OR gelten. Ein formg�ltiger Verzicht auf das Verrechnungsrecht liege - im Gegensatz etwa zu dem in der B�rgschaftserkl�rung enthaltenen Verzicht des Beschwerdef�hrers auf das beneficium excussionis realis - nicht vor.
2.3.1 Die Hauptschuldnerin hat vorliegend wie gesehen nicht nach Abschluss der B�rgschaft und ohne Zustimmung des Beschwerdef�hrers auf ihre Verrechnungseinrede verzichtet. Damit liegt kein Fall von Art. 502 Abs. 2 OR vor (E. 2.2.2), und es hilft dem Beschwerdef�hrer somit von vornherein nicht weiter, wenn er sich auf die Unverzichtbarkeit des in dieser Bestimmung normierten Rechts des B�rgen beruft.
2.3.2 Soweit der Beschwerdef�hrer dagegen annimmt, der Verrechnungsverzicht der Hauptschuldnerin sei ihm gegen�ber schon alleine gest�tzt auf Art. 121 OR in Verbindung mit Art. 492 Abs. 4 OR unwirksam, da Art. 121 OR eine unverzichtbare Einrede des B�rgschaftsrechts statuiere, verkennt er den Gehalt von Art. 492 Abs. 4 OR:
Diese Bestimmung verbietet lediglich, dass der B�rge auf eigene Rechte, d.h. auf die seinem Schutze dienenden gesetzlichen Regeln, im Voraus verzichtet (vgl. BECK, a.a.O., N. 134 f. zu Art. 492 OR; PESTALOZZI, a.a.O., N. 8 zu Art. 493 OR). Mit anderen Worten untersagt sie ausschliesslich den Vorausverzicht des B�rgen selbst auf die ihm von Gesetzes wegen im Verh�ltnis zum Gl�ubiger und zum Hauptschuldner zustehenden Rechte. Der B�rge kann demnach zwar nicht im Voraus darauf verzichten, dem Gl�ubiger die dem Hauptschuldner zustehenden Einreden und Einwendungen entgegenzusetzen. Diese Befugnis ergibt sich bereits aus der Akzessoriet�t der B�rgschaft, der es grunds�tzlich widersprechen w�rde, wenn der B�rge eine strengere Verpflichtung eingehen w�rde als der Hauptschuldner (vgl. BGE 129 III 702 E. 2.1 S. 704; BECK, a.a.O., N. 93 zu Art. 492 sowie N. 47 zu Art. 502 OR; OSER/SCH�NENBERGER, a.a.O., N. 33 zu Art. 502 OR). Sie steht dem B�rgen jedenfalls aus eigenem Recht zu (SCYBOZ, a.a.O., S. 382), weshalb er gem�ss Art. 492 Abs. 4 OR nicht von vornherein darauf verzichten kann (PESTALOZZI, a.a.O., N. 4 zu Art. 502 OR; vgl. auch GIOVANOLI, a.a.O., N. 88 zu Art. 492 OR; M�LLER, a.a.O., S. 46). Art. 492 Abs. 4 OR hindert den B�rgen demgegen�ber nicht daran, f�r die Erf�llung einer Schuld einzustehen, bez�glich welcher der Hauptschuldner in Abweichung vom dispositiven Gesetzesrecht auf Einwendungen oder Einreden verzichtet hat (anders wohl BECK, a.a.O., N. 47 zu Art. 502 OR).
Dieses Ergebnis ergibt sich bereits aus dem Umstand, dass der Zwanzigste Titel des Obligationenrechts keine Regeln zum m�glichen Inhalt der zu sichernden Hauptforderung respektive zu den Einwendungen und Einreden des Hauptschuldners enth�lt, sondern lediglich in Art. 492 Abs. 2 OR festh�lt, dass die B�rgschaft eine zu Recht bestehende Hauptschuld voraussetzt. Damit fehlt es an einer Bestimmung im Zwanzigsten Titel des Obligationenrechts, die es dem Hauptschuldner zum Schutz des B�rgen verbietet, im Rahmen des Hauptschuldverh�ltnisses auf Einreden und Einwendungen gegen die verb�rgte Forderung zu verzichten, weil dadurch indirekt auch der B�rge betroffen w�re, oder die es dem B�rgen selbst untersagt, f�r eine mit einem solchen Verzicht belastete Schuld einzustehen. Dieses Verst�ndnis steht denn auch im Einklang mit dem durch Art. 492 Abs. 4 OR verfolgten Zweck: Mit dieser Bestimmung, die auf die Revision des B�rgschaftsrechts von 1941 zur�ckgeht, sollte verhindert werden, dass B�rgen durch die Unterzeichnung von vorgedruckten Formularen auf ihre gesetzlichen Rechte verzichten und sp�ter von der Tragweite dieses Verzichts �berrascht werden (Botschaft vom 20. Dezember 1939 zur Revision des B�rgschaftsrechts, BBl 1939 II 873 f.; vgl. auch BECK, a.a.O., N. 134 zu Art. 492 OR). Mit anderen Worten wollte der Gesetzgeber mit dem Verbot des Vorausverzichts verhindern, dass der B�rge in der B�rgschaftsvereinbarung auf die zu seinem Schutz einger�umten b�rgschaftsrechtlichen Einreden verzichtet; es war hingegen nicht seine Absicht, den Inhalt und die Modalit�ten der zu verb�rgenden Hauptforderung festzulegen. Dies ist auch nachvollziehbar: H�tte der Gesetzgeber dem B�rgen n�mlich verboten, f�r eine mit einem Einrede- oder Einwendungsverzicht belastete Schuld einzustehen, h�tte er in Kauf nehmen m�ssen, dass mit der B�rgschaft solche - vom dispositiven gesetzlichen Recht abweichende - schuldrechtliche Verpflichtungen in vielen F�llen nicht mehr h�tten gesichert werden k�nnen.
Es bleibt somit insofern beim Grundsatz, dass der B�rge f�r die Verpflichtung einsteht, so wie sie der Hauptschuldner eingegangen ist (vgl. E. 2.2.1). Ein Verrechnungsverzicht des Hauptschuldners wie der vorliegende, der das Schuldverh�ltnis zwischen diesem und dem Gl�ubiger betrifft, gilt demnach auch f�r den B�rgen. Ob die - das Verh�ltnis zwischen dem B�rgen und dem Gl�ubiger betreffende - Einrede gem�ss Art. 121 OR zu den gem�ss Art. 492 Abs. 4 OR unverzichtbaren Rechten des B�rgen geh�rt, obwohl sie nicht im Zwanzigsten Titel des Obligationenrechts einger�umt wird, braucht unter diesen Umst�nden nicht beurteilt zu werden (zu dieser Frage AEPLI, a.a.O., N. 10 zu Art. 121 OR; BECKER, a.a.O., N. 3 zu Art. 121 OR). Soweit die Argumentation des Beschwerdef�hrers auf der Pr�misse aufbaut, dass er sich als B�rge nicht f�r eine durch einen Verrechnungsverzicht der Hauptschuldnerin erschwerte Hauptpflicht verb�rgen konnte, kann ihr demnach nicht gefolgt werden.
2.3.3 Schliesslich finden auch die vom Beschwerdef�hrer geforderten qualifizierten Formerfordernisse f�r den Verrechnungsverzicht im Gesetz keine St�tze. Nachdem es sich beim Verrechnungsverzicht des Hauptschuldners wie gesehen nicht um einen von Art. 492 Abs. 4 OR erfassten Eingriff in die gesetzliche B�rgenstellung handelt, sondern um eine Eigenschaft des verb�rgten (Haupt-)Schuldverh�ltnisses, kann auch aus dem Umstand, dass dieser Verzicht nicht in der B�rgschaftserkl�rung enthalten war, von vornherein nichts abgeleitet werden (vgl. OSER/SCH�NENBERGER, a.a.O., N. 27 zu Art. 493 OR; PESTALOZZI, a.a.O., N. 8 zu Art. 493 OR). Das Gesetz enth�lt keine Regel, wonach sich die f�r die B�rgschaftserkl�rung geltende Formpflicht auch auf die inhaltlichen Eigenschaften der Hauptschuld bezieht (vgl. PESTALOZZI, a.a.O., N. 7 f. zu Art. 493 OR).
2.4 Nach dem Gesagten hat die Vorinstanz zutreffend erkannt, dass der Beschwerdef�hrer der Beschwerdegegnerin keine Verrechnungsforderungen der Hauptschuldnerin entgegenhalten kann.
Weiter warf der Beschwerdef�hrer der Beschwerdegegnerin im kantonalen Verfahren die rechtsmissbr�uchliche Inanspruchnahme der B�rgschaft vor, da ihr unlauteres Gesch�ftsgebaren zum Kreditausfall gef�hrt habe. Sie habe die Treuepflichten aus dem Darlehensverh�ltnis verletzt, indem sie Zusagen nicht eingehalten sowie die Hauptschuldnerin und den Beschwerdef�hrer in extremis dahingehalten und schlussendlich im Stich gelassen habe. �berdies habe sie gegen das Bankgeheimnis verstossen. Es sei rechtsmissbr�uchlich, wenn die Beschwerdegegnerin nun gegen�ber dem Beschwerdef�hrer Sicherheiten beanspruchen wolle, deren Aufl�sung sie selber massgeblich verschuldet habe. Die Vorinstanz hielt den Vorwurf des Rechtsmissbrauchs f�r ungen�gend substanziiert und ohnehin unbegr�ndet.
Der Beschwerdef�hrer r�gt, die tats�chlichen Grundlagen f�r ein rechtsmissbr�uchliches Verhalten h�tten gar nicht substanziiert werden k�nnen, da das Prozessthema und die Sachverhaltsdarstellungen vor der Vorinstanz auf die Fragen des B�rgschaftsrechts beschr�nkt worden seien. Der Vorwurf der ungen�genden Substanziierung k�nne deshalb offensichtlich nicht zutreffen und sei willk�rlich. Zudem ist er der Ansicht, die im angefochtenen Urteil festgestellten Umst�nde, an denen die Vorinstanz den Vorwurf des Rechtsmissbrauchs scheitern liess, seien ungeeignet, den Vorwurf des treuwidrigen Verhaltens von vornherein nicht zuzulassen und abzuurteilen. Auch in dieser Hinsicht kann dem Beschwerdef�hrer nicht gefolgt werden:
3.1 F�r das Vorliegen eines rechtsmissbr�uchlichen Verhaltens der Beschwerdegegnerin, dem nach Art. 2 Abs. 2 ZGB der Rechtsschutz zu versagen ist, trug der Beschwerdef�hrer gem�ss Art. 8 ZGB die Beweis- und Behauptungslast (vgl. BGE 134 III 52 E. 2.1). Die Vorinstanz durfte demnach verlangen, dass diese Behauptungen hinl�nglich konkret vorgebracht werden (vgl. BGE 127 III 365 E. 2b und c; 108 II 337 E. 3). Dies tat sie und kam zum Schluss, dass der Beschwerdef�hrer nicht darlege, welche konkreten Handlungsweisen der Beschwerdegegnerin inwiefern rechtsmissbr�uchlich sein sollen. Dass dieser Schluss aufgrund seiner Behauptungen unzutreffend sein soll, macht der Beschwerdef�hrer nicht geltend.
3.2 Die Ausf�hrungen des Beschwerdef�hrers gehen vielmehr dahin, dass er in verfassungswidriger Weise gar nicht erst nicht zur Behauptung betreffend rechtsmissbr�uchliches Verhalten der Beschwerdegegnerin zugelassen worden sei. Insofern ist seine Beschwerde allerdings ungen�gend begr�ndet: Ob die vorinstanzliche Verfahrensleitung gegen verfassungsm�ssige Rechte verst�sst, sei es durch willk�rliche Anwendung des kantonalen Rechts (Art. 9 BV), sei es durch Verweigerung des rechtlichen Geh�rs (Art. 29 Abs. 2 BV), ist n�mlich nur zu pr�fen, soweit die Beschwerde diesbez�glich eine hinreichend begr�ndete R�ge enth�lt (Art. 106 Abs. 2 BGG): Eine solche Verfassungsr�ge kann das Bundesgericht nur pr�fen, wenn der Beschwerdef�hrer angibt, welches verfassungsm�ssige Recht verletzt wurde, und substanziiert darlegt, worin die Verletzung besteht (BGE 136 I 65 E. 1.3.1; 133 III 439 E. 3.2). Macht der Beschwerdef�hrer eine Verletzung des Willk�rverbots von Art. 9 BV geltend, gen�gt es namentlich nicht, wenn er einfach behauptet, der angefochtene Entscheid sei willk�rlich. Er hat vielmehr im Einzelnen aufzuzeigen, inwiefern dieser offensichtlich unhaltbar ist (BGE 134 II 349 E. 3 S. 352).
Diesen Anforderungen gen�gen die Ausf�hrungen in der Beschwerde kaum. Vielmehr beschr�nkt sich der Beschwerdef�hrer mit Bezug auf Art. 9 BV darauf, das Vorgehen der Vorinstanz als willk�rlich zu bezeichnen. Dagegen fehlt in der Beschwerdeschrift eine Auseinandersetzung mit den Bestimmungen des - im vorliegenden Verfahren noch anwendbaren (Art. 404 Abs. 1 ZPO [SR 272]) - kantonalen Zivilprozessrechts, die im Zusammenhang mit der Beschr�nkung des Prozessthemas willk�rlich angewendet worden sein k�nnten. Daher w�re ohnehin einzig zu pr�fen, ob die unmittelbar aus Art. 29 Abs. 2 BV folgenden Regeln missachtet wurden (vgl. BGE 124 I 49 E. 3a; 121 I 230 E. 2b). Auch diesbez�glich fehlt es allerdings an einer rechtsgen�glichen Beschwerdebegr�ndung: Der Beschwerdef�hrer unterl�sst es n�mlich, im Einzelnen aufzuzeigen, inwiefern er durch die geltend gemachte Verfahrensbeschr�nkung in geh�rsverletzender Weise daran gehindert worden sein soll, seinen Rechtsmissbrauchsvorwurf zu substanziieren. Auch insoweit ist fraglich, ob auf die Beschwerde einzutreten ist.
3.3 Die Geh�rsr�ge des Beschwerdef�hrers verf�ngt jedenfalls auch in der Sache nicht:
Der Anspruch auf rechtliches Geh�r nach Art. 29 Abs. 2 BV verleiht dem Einzelnen insbesondere das Recht, sich vor der zust�ndigen Beh�rde in ausreichender Weise �ussern und seinen Standpunkt wirksam ins Verfahren einbringen zu k�nnen (BGE 136 I 184 E. 2.2.1 S. 188; 135 II 286 E. 5.1; 127 I 54 E. 2b; je mit Hinweisen).
Die vom Beschwerdef�hrer beanstandete Beschr�nkung des Prozessthemas erfolgte erst w�hrend der Berufungsverhandlung. Auch wenn danach keine weiteren Substanziierungen zum Thema Rechtsmissbrauch mehr angebracht waren, so hatte der Beschwerdef�hrer zuvor im kantonalen Verfahren hinreichend Gelegenheit, sich zu diesem Thema zu �ussern. Zun�chst hatte er seinen Standpunkt bereits vor der Erstinstanz vorgetragen. Sodann wurde ihm gem�ss der bindenden, vom Beschwerdef�hrer nicht beanstandeten vorinstanzlichen Feststellung auch im Berufungsverfahren an der m�ndlichen Hauptverhandlung vom 25. Mai 2011 erneut Gelegenheit einger�umt, Ausf�hrungen zu dem der Beschwerdegegnerin angelasteten Rechtsmissbrauch zu machen. Mithin galt die Beschr�nkung des Prozessthemas nicht f�r das ganze Berufungsverfahren. Schliesslich verwies der Beschwerdef�hrer in seiner Eingabe vom 1. September 2011 noch einmal auf seine Ausf�hrungen betreffend Rechtsmissbrauch. Damit hatte er ausreichend Gelegenheit, seinen Geh�rsanspruch zu wahren.
3.4 Auch soweit der Beschwerdef�hrer r�gen m�chte, die Vorinstanz habe weitere Ausf�hrungen zum Prozessthema Rechtsmissbrauch mit der unzutreffenden Begr�ndung nicht zugelassen, aufgrund des festgestellten Sachverhalts k�nne das Vorliegen von Rechtsmissbrauch ohnehin ausgeschlossen werden, verf�ngt seine Kritik nicht:
Die Vorinstanz kam in umfassender Beurteilung der positiv festgestellten Sachverhaltselemente zum Ergebnis, dass kein rechtsmissbr�uchliches Verhalten der Beschwerdegegnerin vorliege. Die Beschwerdegegnerin habe n�mlich nichts anderes unternommen, als gegen�ber dem Beschwerdef�hrer und den von diesem beherrschten Gesellschaften (der Hauptschuldnerin und der Z.________ AG) "die Reissleine zu ziehen". Dieser Schritt - so die Vorinstanz - sei unter den gegebenen Umst�nden "nachgerade indiziert" gewesen, wenn die Beschwerdegegnerin nicht noch weitere (uneinbringliche) Ausst�nde habe anh�ufen wollen. So habe die Hauptschuldnerin auf das von der Beschwerdegegnerin gew�hrte Darlehen nie einen Rappen Zins bezahlt. Weiter habe die Z.________ AG nach dem Erwerb durch die Hauptschuldnerin innert Jahresfrist einen Abfluss an liquiden Mitteln in der H�he von rund Fr. 1.3 Mio. verzeichnet. Schliesslich sei im Revisionsbericht der Z.________ AG von der Revisionsstelle darauf hingewiesen worden, "dass die Darlehen an Beteiligte und Nahestehende in der H�he von insgesamt CHF 2'724'512 einen Verstoss gegen Art. 680 Abs. 2 OR darstellen k�nnten." Die Vorinstanz schloss aus diesen Fakten, der an die Beschwerdegegnerin gerichtete Vorwurf des Rechtsmissbrauchs sei "ohnehin verwegen".
Wenn der Beschwerdef�hrer durch diese Ausf�hrungen Art. 2 Abs. 2 ZGB verletzt sieht, kann ihm nicht gefolgt werden. Indem er ohne nachvollziehbare Begr�ndung behauptet, die von der Vorinstanz herangezogenen Umst�nde k�nnten das Verhalten der Beschwerdegegnerin nicht rechtfertigen, wiederholt er lediglich seine eigene Meinung, ohne wirklich auf die vorinstanzliche Begr�ndung einzugehen. Damit wird er den Begr�ndungsanforderungen der Beschwerde in Zivilsachen kaum gerecht (Art. 42 Abs. 2 BGG; vgl. BGE 134 II 244 E. 2.1). Es �berzeugt aber auch in der Sache nicht, wenn der Beschwerdef�hrer den erw�hnten vorinstanzlichen Feststellungen jede Erheblichkeit f�r die Frage des Rechtsmissbrauchs abspricht. Dass der Darlehensgeber bei Zweifeln an der Solvenz des Darlehensnehmers und umso mehr bei Verzug mit den Zinszahlungen eher dazu neigen wird, das Darlehen zu k�ndigen und die ihm einger�umten Sicherheiten in Anspruch zu nehmen, versteht sich von selbst. Ein solches Verhalten stellt jedenfalls keine nutzlose oder schikan�se Rechtsaus�bung dar und ist nicht rechtsmissbr�uchlich (vgl. z.B. BGE 129 III 493 E. 5.1). Dies hat die Vorinstanz zutreffend erkannt.
Die Beschwerde ist abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird der Beschwerdef�hrer kostenpflichtig (Art. 66 Abs. 1 BGG). Der durch ihren Rechtsdienst vertretenen Beschwerdegegnerin ist praxisgem�ss keine Parteientsch�digung zuzusprechen (vgl. BGE 133 III 439 E. 4; s. ferner die Urteile 2C_807/2008 vom 19. Juni 2009 E. 4.3 sowie 2C_899/2008 vom 18. Juni 2009 E. 5.2, nicht publ. in: BGE 135 II 296; je mit weiteren Hinweisen).