Source: http://mariahilfer-billardklub.at/index.php/1-mbk/statuten
Timestamp: 2017-09-21 17:27:40
Document Index: 295572470

Matched Legal Cases: ['§1', '§2', '§3', '§4', '§5', '§6', '§7', '§8', '§9', '§10', '§11', '§12', '§13', '§14', '§15', '§16']

[§1 Name, Sitz und Tätigkeitsbereich] [§2 Zweck] [§3 Mittel]
[§4 Arten der Mitgliedschaft] [§5 Erwerb der Mitgliedschaft]
[§6 Beendigung der Mitgliedschaft] [§7 Rechte und Pflichten] [§8 Vereinsorgane]
[§9 Generalversammlung] [§10 Aufgaben der Generalversammlung]
[§11 Vorstand] [§12 Aufgaben des Vorstandes]
[§13 Besondere Obliegenheiten]
[§14 Rechnungsprüfer]
[§15 Schiedsgericht] [§16 Auflösung]
Der Verein führt den Namen "1. Mariahilfer Billardklub" (Kurzbezeichnung "1.M.B.K."). Er ist über den Wiener Billardverband dem Billardsportverband Österreich (BSVÖ) bzw. dessen Rechtsnachfolger angeschlossen.
Als ideele Mittel dienen
Pflege des Billardspitzen- und -breitensportes für alle Altersstufen
Ausbildung der Mitglieder im Billardsport und der Regelkunde, Pflege des Sportgeistes
Förderung von Talenten und Nachwuchssportlern
Veranstaltung und Beschickung von Wettkämpfen im In- und Ausland
Beiträge zur Pflege, Erhaltung und Erneuerung der Sportgeräte ("Billardgeld")
Nenngelder für Turniere
Erträgnisse aus Veranstaltungen, Publikationen oder Zeitschriften
Werbeeinnahmen oder Sponsorgelder
Zinsertrag aus der fruchtbringenden Anlage von Vermögenswerten
Subventionen, Zuwendungen oder Vergütungen seitens der öffentlichen Hand und/oder seitens der übergeordneten Billardverbände
Spenden, Schenkungen, Vermächtnisse und Erbschaften.
Ordentliche Mitglieder sind jene, die sich voll an der Vereinsarbeit beteiligen. Außerordentliche Mitglieder sind solche, die die Vereinstätigkeit vor allem durch Zahlung eines - allenfalls erhöhten - Mitgliedsbeitrags fördern. Ehrenmitglieder sind Personen, die hiezu wegen besonderer Verdienste um den Verein ernannt werden.
Mitglieder des Vereins können alle physischen Personen, die Interesse am Billardsport besitzen und sich diesen Statuten sowie der Vereinsordnung unterwerfen, werden. Außerdem müssen sie die Bestimmungen der übergeordneten Verbände (Wiener Billardverband, ÖBSV) hinsichtlich der Amateureigenschaften anerkennen und sich diesen unterwerfen. Darüber hinaus können auch juristische Personen und rechtsfähige Personengesellschaften die Mitgliedschaft erwerben.
Über die Aufnahme von ordentlichen und außerordentlichen Mitgliedern entscheidet der Vorstand mit einfacher Mehrheit. Die Aufnahme kann ohne Angabe von Gründen verweigert werden. Die Mitgliedschaft wird erst nach Absolvierung einer dreimonatigen Probezeit endgültig erworben. Über Beschluss des Vorstandes kann im Einzelfall auf diese Probezeit verzichtet werden. Innerhalb der Probezeit kann die Mitgliedschaft von beiden Seiten ohne Angabe von Gründen aufgelöst werden, wobei die Einschreibgebühr und die bereits bezahlten Mitgliedsbeiträge nicht zurückerstattet werden.
Der Austritt kann nur zum 31. Dezember eines Jahres erfolgen. Er muss dem Vorstand mindestens zwei Monate vorher schriftlich mitgeteilt werden. Erfolgt die Anzeige verspätet, so ist sie erst zum nächsten Austrittstermin wirksam. Für die Rechtzeitigkeit ist das Datum der Postaufgabe maßgeblich.
Der Ausschluss eines Mitglieds aus dem Verein kann vom Vorstand auch wegen grober Verletzung anderer Mitgliedspflichten, wegen unehrenhaften Verhaltens und wegen Verstoßes gegen die Amateurbestimmungen verfügt werden.
Der Ausschluss erfolgt außerdem automatisch im Falle eines Ausschlusses aus einem der übergeordneten Billardsportverbände. Das Mitglied wird vom Ausschluss schriftlich verständigt. Gegen diesen Beschluss ist eine Berufung an die Generalversammlung (ohne aufschiebende Wirkung) möglich. Bis zu deren Entscheidung ruhen alle Rechte, die finanziellen Verpflichtungen bleiben bis zum Zeitpunkt des Ausschlusses aufrecht. Ausgeschiedene Mitglieder haben keinen Anspruch auf Rückerstattung von Mitgliedsbeiträgen oder Anteile am Vereinsvermögen.
Die Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen und die Einrichtungen des Vereins zu beanspruchen. Das Stimmrecht in der Generalversammlung sowie das aktive und passive Wahlrecht steht nur den ordentlichen und den Ehrenmitgliedern zu. Die außerordentlichen Mitglieder sind vom passiven Wahlrecht für den Vorstand ausgeschlossen. Jedes Mitglied kann Anträge an die Generalversammlung stellen.
Die Generalversammlung ist die "Mitgliederversammlung" im Sinne des Vereinsgesetzes 2002. Eine ordentliche Generalversammlung findet jährlich einmal statt.
Sowohl zu den ordentlichen wie auch zu den außerordentlichen Generalversammlungen sind alle Mitglieder mindestens zwei Wochen vor dem Termin schriftlich, mittels Telefax oder per E-Mail (an die vom Mitglied dem Verein bekannt gegebene Fax-Nummer oder E-Mail-Adresse) einzuladen. Die Anberaumung der Generalversammlung hat unter Angabe der Tagesordnung zu erfolgen. Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand (Abs. 1 und Abs. 2 lit. a - c), durch die/einen Rechnungsprüfer (Abs. 2 lit. d) oder durch einen gerichtlich bestellten Kurator (Abs. 2 lit. e).
Der Vorstand besteht aus acht Mitgliedern, und zwar aus Obmann/Obfrau und Stellvertreter/in, Schriftführer/in und Stellvertreter/in, Kassier/in und Stellvertreter/in sowie Sportleiter/in und Stellvertreter/in.
Die Funktionsperiode des Vorstands beträgt ein Jahr; die Wiederwahl ist möglich. Jede Funktion im Vorstand ist persönlich auszuüben.
Ermäßigung bzw. Befreiung von Beiträgen für einzelne Vereinsmitglieder,
Der/die Sportleiter/in hat die Mitglieder bei Wettkämpfen zu betreuen, Vereins- und Verbandsturniere zu beschicken, solche im Vereinsheim zu veranstalten und zu leiten sowie die Trainingspläne mit den Klub- und Verbandstrainern abzustimmen und Vereinsmitglieder zum Training abzustellen. Er ist in allen sportlichen Belangen allein verantwortlich. Gegen seine Entscheidungen können die Vereinsmitglieder in der darauf folgenden Vorstandssitzung Berufung einlegen. Die Entscheidung des Vorstands wird dem Mitglied schriftlich mitgeteilt. Bei Ablehnung dieses Vorstandsbeschlusses kann die Einberufung des Schiedsgerichtes verlangt werden.
Zwei Rechnungsprüfer werden von der Generalversammlung auf die Dauer von einem Jahr gewählt. Die Wiederwahl ist möglich. Die Rechnungsprüfer dürfen keinem Organ - mit Ausnahme der Generalversammlung - angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Prüfung ist.
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