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Timestamp: 2016-09-27 01:53:40
Document Index: 46257471

Matched Legal Cases: ['Art. 99', 'BGE', 'Art. 6', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE']

8C_81/2016 (08.04.2016)
8C_81/2016 � � Urteil vom 8. April 2016
Der 1961 geborene A.________ war als Bauarbeiter der B.________ AG bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen die Folgen von Unf�llen versichert, als er am 18. Oktober 2012 als Fussg�nger von einem Auto angefahren wurde. Die SUVA anerkannte ihre Leistungspflicht f�r die Folgen dieses Ereignisses und erbrachte die gesetzlichen Leistungen, stellte diese jedoch mit Verf�gung vom 12. M�rz 2014 und Einspracheentscheid vom 16. Juni 2014 per 31. M�rz 2014 ein.
Die von A.________ hiegegen erhobene Beschwerde wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich mit Entscheid vom 30. November 2015 ab.
Mit Beschwerde beantragt A.________, die SUVA sei unter Aufhebung des Einsprache- und des kantonalen Gerichtsentscheides zu verpflichten, ihre Leistungen auch �ber den 31. M�rz 2014 hinaus zu erbringen. Gleichzeitig beantragt er die Sistierung des Verfahrens bis zum Vorliegen einer polydisziplin�ren Begutachtung durch die Invalidenversicherung.
1.3.�Gem�ss Art. 99 Abs. 1 BGG sind Noven im letztinstanzlichen Verfahren grunds�tzlich unzul�ssig (vgl. zur Geltung dieses Grundsatzes im Beschwerdeverfahren um die Zusprechung oder Verweigerung von Geldleistungen der Milit�r- oder Unfallversicherung: BGE 135 V 194 E. 3.4 S. 199 f.). Die Voraussetzungen, unter denen der vom Versicherten neu eingereichte Bericht des Dr. med. C.________ vom 21. Januar 2015 ausnahmsweise zul�ssig w�re, sind vorliegend nicht erf�llt, so dass dieser unbeachtet bleiben muss. Aus demselben Grund k�nnte auch ein durch die Invalidenversicherung im Jahr 2016 veranlasstes Gutachten nicht mehr beachtet werden; entsprechend ist das Sistierungsgesuch des Versicherten abzuweisen.
Streitig und zu pr�fen ist, ob die SUVA zu Recht ihre Leistungen per 31. M�rz 2014 eingestellt hat.
Im kantonalen Entscheid werden die nach der Rechtsprechung f�r den Anspruch auf Leistungen der obligatorischen Unfallversicherung (Art. 6 Abs. 1 UVG) geltenden Voraussetzungen des nat�rlichen und ad�quaten Kausalzusammenhangs zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (vgl. BGE 129 V 177 E. 3.1 und 3.2 S. 181), insbesondere bei psychischen Unfallfolgesch�den (BGE 115 V 133), zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen.
4.1.�Die Vorinstanz hat in sorgf�ltiger und umfassender W�rdigung der medizinischen Akten festgestellt, dass sich die �ber den 31. M�rz 2014 hinaus anhaltend geklagten Beschwerden nicht mehr durch den unstreitig vorhanden gewesenen, im Sinne der Rechtsprechung organisch hinreichend nachgewiesenen (vgl. BGE 138 V 248 E. 5.1 S. 251; Urteil 8C_806/2007 vom 7. August 2008 E. 8.2), Gesundheitsschaden erkl�ren lassen. Was der Beschwerdef�hrer gegen diese Feststellung vorbringt, gibt keinen Anlass f�r eine von derjenigen des kantonalen Gerichts abweichenden Sichtweise. Insbesondere vermag er nicht aufzuzeigen, dass die geklagten Beschwerden �rztlicherseits auf den organischen Gesundheitsschaden zur�ckgef�hrt werden. Zutreffend ist zudem auch die Erw�gung des kantonalen Gerichts, die Neuropsychologie verm�ge die Beurteilung der Kausalit�t eines organisch hinreichend nachgewiesenen Gesundheitsschadens nicht selbst und abschliessend vorzunehmen (vgl. hiezu bereits BGE 117 V 369 E. 3f S. 380 ff.).
4.2.�Vorinstanz und Verwaltung qualifizierten das Ereignis vom 18. Oktober 2012 als einen im engeren Sinn mittelschweren Unfall. Entgegen den Vorbringen des Versicherten erscheint diese Qualfikation mit Blick auf �hnliche F�lle (vgl. etwa die Urteile 8C_108/2015 vom 4. August 2015 E. 4.4.1 und 8C_358/2014 vom 14. August 2014 E. 2.4.2) als gerechtfertigt. Die Ad�quanz eines nat�rlichen Kausalzusammenhanges w�re somit dann zu bejahen, wenn eines der massgeblichen Ad�quanzkriterien in besonders ausgepr�gter, oder mehrere dieser Kriterien in geh�ufter Weise erf�llt w�ren.
4.3.�Das kantonale Gericht verneinte s�mtliche Ad�quanzkritierien. Selbst wenn man dem Beschwerdef�hrer folgend das Kriterium der Schwere und der besonderen Art der erlittenen Verletzungen in seiner einfachen Form bejahen w�rde, w�ren nicht mehrere Ad�quanzkriterien in geh�ufter Weise erf�llt. Somit haben Vorinstanz und Verwaltung zu Recht einen ad�quaten Kausalzusammenhang zwischen dem Ereignis vom 18. Oktober 2012 und den �ber den 31. M�rz 2014 hinaus geklagten Beschwerden und damit eine Leistungspflicht der Unfallversicherung �ber diesen Stichtag hinaus verneint. Somit er�brigen sich auch weitere Abkl�rungen zur �tiologie des geklagten Leidens (vgl. auch BGE 135 V 465 E. 5.1 S. 472). Die Beschwerde des Versicherten ist abzuweisen.