Source: http://www.pappenheim.info/Satzung.4350.0.html
Timestamp: 2017-09-20 05:38:36
Document Index: 314608313

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 7', '§ 9', '§ 10', '§ 26', '§ 7', '§ 11', '§ 14']

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20.9.2017 - 7:38
Satzung des Tennisclub Pappenheim 1972 e.V.
§ 1 Name, Sitz und Zweck des Clubs
Der Tennisclub Pappenheim e.V., Mitglied des Bay. Tennisverbandes und damit Mitglied des Bay. Landessportverbandes, mit Sitz in Pappenheim, Schützenstr. 20, verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.
Der Zweck des Clubs ist die Förderung des Tennissports. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch die Pflege des Tennissports und die Durchführung von Wettkämpfen. Mittel dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Ausgeschiedene Mitglieder haben keinen Anspruch auf das Clubvermögen. Keine Person darf durch Verwaltungsausgaben, die dem Zweck des Clubs fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
Der Club ist unpolitisch und selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
Das Geschäftsjahr läuft vom 01.01. bis 31.12. eines jeden Jahres.
Die Gesamtheit des Clubs besteht aus:
d) Jugendspielern und Jugendspielerinnen
Mitglied des Vereins kann jede natürliche und juristische Person werden. Einschränkungen politischer, konfessioneller oder rassischer Art bestehen nicht.
Die Aufnahme eines Mitglieds erfolgt auf schriftlichen Antrag durch den 1. Vorsitzenden.
Die Migliedschaft wird verloren
d) durch Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte
Der Austritt kann nur zum Ende jeden Geschäftsjahres erklärt werden. Er erfolgt durch schriftliche Erklärung an den Vorstand. Spielberechtigung besteht bis Ende der Spielsaison.
Über den Ausschluß eines Mitglieds entscheidet der Vorstand in geheimer Abstimmung.
Gründe für den Ausschluß:
- Nicht rechtzeitiges Entrichten des Beitrags (Rückstand 1/4 Jahr) trotz schriftlicher Mahnung des Schatzmeisters.
- Unehrenhaftes, unsportliches oder clubschädigendes Benehmen, Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte.
Gegen diesen Beschluß ist binnen einer Frist von einem Monat Beschwerde an die Mitgliederversammlung zulässig. Die Beschwerde hat keine aufschiebende Wirkung. Sie ist der nächsten Mitgliederversammlung vorzulegen und in der Tagesordnung ausdrücklich aufzuführen.
Die Rechte der Mitglieder bestehen
in der Ausübung des Tennissportes für alle Mitglieder mit Ausnahme der Passiven, im Rahmen der jeweils vom Vorstand hierfür aufzustellenden Spielordnung.
in der Teilnahme an der Mitgliederversammlung und Ausübung des Stimm- und Wahlrechts.
Die Pflichten der Mitglieder sind :
Rechtzeitige Bezahlung der Beiträge
Einhaltung der Vereinssatzung
Beachtung der Sport- und Spielregeln sowie der jeweiligen Spielordnung
Wahrung der sportlichen Kameradschaft und pflegliche Behandlung der Sportanlage.
§ 7 Aufnahmegebühr und Beiträge
Aufnahmegebühr und Beiträge werden auf Vorschlag des Vorstandes von der Mitgliederversammlung festgesetzt.
Die Mitglieder sind zur Beitragsleistung, sowie zur Leistung besonderer Abgaben in Gemäßheit der hierfür jeweils geltenden, von der Mitgliederversammlung zu beschließenden Bestimmungen, verpflichtet.
Zu Ehrenmitgliedern können durch Beschluß des Vorstandes Mitglieder ernannt werden, die dem Club 40 Jahre ununterbrochen als Mitglied angehören, oder die sich um den Club selbst oder um den Tennissport besondere Verdienste erworben haben. Die Ernennung erfolgt durch Erteilung einer Urkunde.
§ 9 Cluborgane
Die Organe des Clubs sind : der Vorstand, die Mitgliederversammlung.
§ 10 Zusammensetzung des Vorstandes
Der Vorstand besteht aus dem 1. Vorsitzenden, dem 2. Vorsitzenden, dem Schatzmeister, dem Schriftführer, dem 1. Sportwart, dem 2. Sportwart, dem Jugendwart und drei Beisitzern (Beirat).
Der 1. Vorsitzende und der 2. Vorsitzende bilden den Vorstand des Clubs i.S. des § 26 BGB. Jeder von ihnen ist berechtigt, den Club allein zu vertreten. Der 2. Vorsitzende darf im Innenverhältnis sein Amt nur ausüben, wenn der 1. Vorsitzende verhindert ist.
Der 1. Vorsitzende, in dessen Verhinderung der 2. Vorsitzende, beruft und leitet alle Versammlungen, erstattet den Jahresbericht und führt mit dem Schriftführer gemeinsam den Schriftwechsel.
Dem Schatzmeister obliegt die gesamte Vermögensverwaltung, die Kassen- und Rechnungsführung. Die Vorlage der Kassen- und Rechnungsführung hat an die Mitgliederversammlung zu geschehen, nachdem der Rechnungsabschluß durch zwei ordentliche Kassenprüfer geprüft wurde.
Der Schriftführer führt das Protokoll in allen Versammlungen des Clubs, mit dem 1. Vorsitzenden besorgt er gemeinsam den Schriftverkehr. Er hält das Mitgliederverzeichnis auf dem laufenden und sammelt und verwaltet die Clubakten. Die gefaßten Beschlüsse werden schriftlich niedergelegt und vom 1. Vorsitzenden und vom Schriftführer unterzeichnet.
Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten zuständig, soweit sie nicht der Mitgliederversammlung zugewiesen sind.
Jedes Mitglied des Vorstandes ist stimmberechtigt, bei Stimmengleichheit entscheidet der 1. Vorsitzende.
Die Interessen der Jugendlichen im Club werden durch einen Jugendsprecher vertreten. Dieser hat im Vorstand jedoch nur eine beratende Stimme.
Der Vorstand wird alle zwei Jahre in der Mitgliederversammlung in geheimer Wahl gewählt. Er bleibt bis zu einer gültigen Neuwahl im Amt. Eine vorzeitige Abwahl des Vorstandes ist nur möglich, wenn dies von 2/3 der Gesamtmitglieder im Rahmen einer außerordentlichen Mitgliederversammlung in geheimer Wahl beschlossen wird.
Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt durch einmalige Bekanntmachung im "Weißenburger Tagblatt"- unter Angabe der Tagesordnung, des Ortes und der Zeit der Versammlung - durch den 1. Vorsitzenden.
Vor die Mitgliederversammlung gehören neben den in § 7 Abs. 1, § 11 Satz 3 und § 14 aufgeführten Angelegenheiten:
Der Jahresbericht des 1. Vorsitzenden
Die geprüfte Rechnungsablage des Schatzmeisters
Der Kassenvoranschlag für das kommende Jahr
Entscheidungen über Beschwerden und Berufungen gegen Beschlüsse des Vorstandes
Nach ordentlicher Einberufung ist die Mitgliederversammlung, unabhängig von der Zahl der Anwesenden, beschlußfähig. Die nicht Erschienenen haben sich unbedingt den Beschlüssen der Anwesenden zu fügen.
Durch einfache Stimmenmehrheit wird Beschluß gefaßt, bei Stimmengleichheit entscheidet der 1. Vorsitzende oder dessen Stellvertreter. Satzungsänderungen bedürfen zu ihrer Rechtswirksamkeit 3/4 der Stimmen der erschienenen Mitglieder.
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist zu berufen:
Auf Beschluß des Vorstandes
Auf den schriftlichen, unter Angabe des Zwecks und der Gründe gestellten Antrag von mindestens 1/3 der stimmberechtigten Mitglieder.
Im letzteren Fall muß diesselbe längstens 14 Tage nach erfolgtem Antrag abgehalten werden.
Zur Auflösung des Clubs ist eine Mitgliederversammlung erforderlich, in der 2/3 sämtlicher Mitglieder anwesend sein müssen.
Wird diese Zahl nicht erreicht, dann ist eine zweite Mitgliederversammlung einzuberufen, die ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschließt. Der Auflösungsbeschluß kann in jedem Falle nur mit 2/3 Mehrheit der erschienenen Mitglieder gefaßt werden. Beschließt die Mitgliederversammlung die Auflösung des Clubs, so fällt das vorhandene Clubvermögen an die Stadt Pappenheim, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.
Neben dem Fall der Auflösung des Vereins ist das Vereinsvermögen auch bei Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks gemeinnützig zweckgebunden zu verwenden.
Die vorstehende Satzung wurde am 01.Oktober 1972 errichtet, am 20. März 1992 neu gefaßt und am 07. April 1995 und am 10.April 1996 erneut geändert.
seit 14.03.2012