Source: http://lexbrowser.provinz.bz.it/doc/de/dpgp-1992-7%C2%A770/dekret_des_landeshauptmanns_vom_25_februar_1992_nr_7/art_7_aufnahmekapazit_t_und_voraussetzungen_der_therapieeinrichtungen_mit_wohnm_glichkeit.aspx
Timestamp: 2020-01-25 04:35:00
Document Index: 233952482

Matched Legal Cases: ['Art. 7', 'Art. 7', 'Art. 1', 'Art. 2', 'Art. 3', 'Art. 4', 'Art. 5', 'Art. 6', 'Art. 8', 'Art. 9', 'Art. 10', 'Art. 11', 'Art. 12', 'Art. 13', 'Art. 14']

Lexbrowser - n) DEKRET DES LANDESHAUPTMANNS vom 25. Februar 1992, Nr. 71)
Landesgesetzgebung Gesundheitswesen und Hygiene Gesundheitsvorsorge-Krankenvorsorge DEKRET DES LANDESHAUPTMANNS vom 25. Februar 1992, Nr. 7 Art. 7 (Aufnahmekapazität und Voraussetzungen der Therapieeinrichtungen mit Wohnmöglichkeit)
n) DEKRET DES LANDESHAUPTMANNS vom 25. Februar 1992, Nr. 71)
Festlegung der allgemein erforderlichen Bestimmungen über die Voraussetzungen der privaten Rehabilitationseinrichtungen zur funktionalen und sozialen Wiedereingliederung von Personen mit Körperbehinderung und mit neuropsychischen oder Sinnesstörungen
Art. 7 (Aufnahmekapazität und Voraussetzungen der Therapieeinrichtungen mit Wohnmöglichkeit)
(1) Jede Therapieeinrichtung mit Wohnmöglichkeit muß eine Aufnahmekapazität von zwanzig bis sechzig Personen für jede Kategorie zu rehabilitierender Patienten haben.
(2) Die räumliche Mindestausstattung einer Therapieeinrichtung mit Wohnmöglichkeit für zwanzig zu rehabilitierende Personen umfaßt:
a) einen Gruppentherapieraum für jede in der Einrichtung angewandte Behandlungsart,
b) so viele Räume für Einzeltherapien als für die gemäß Artikel 3, Buchstabe d), angegebene Tätigkeit erforderlich sind,
c) einen Raum für Arztvisiten oder so viele solche Räume, als Ärzte gleichzeitig tätig sind,
d) zwei Aufenthaltsräume, die für Freizeitbetätigungen ausgestattet sind; bei schwer kranken oder behinderten Patienten muß diese Zahl erhöht werden können,
e) einen Raum für Verwaltungsarbeiten,
f) einen Empfangsraum,
g) so viele sanitäre Anlagen, daß fünf WC und Waschbecken, drei Badewannen und drei Duschen zur Verfügung stehen,
h) einen oder mehrere Speisesäle in der Größe, daß 1,5 Quadratmeter pro Patient gewährleistet sind.
(3) Die Einrichtungen müssen außerdem über geeignete Nebenräume wie Küche, Speisekammer, Wäscheraum und Garderobe verfügen. Die Küchen und die Wäschearbeiten können auch vertraglich vergeben werden oder von mehreren privaten Einrichtungen gemeinsam in Form einer Genossenschaft verrichtet werden, sofern diese von der Gesundheitsbehörde ordnungsgemäß anerkannt ist und die Transportbedingungen einwandfrei sind.
(4) Einrichtungen, die Kinder unter sechs Jahren oder vorwiegend ständig bettlägerige oder schwer behinderte Personen beherbergen, müssen über eine bedarfsgerechte Ausstattung verfügen, und die Raumflächen müssen, über die Bestimmungen von Absatz 2, Buchstaben d), hinausgehend, anders eingeteilt werden.
Art. 1 (Begriffsbestimmung)
Art. 2 (Private Rehabilitationseinrichtungen)
Art. 3 (Ansuchen um die Betriebserlaubnis)
Art. 4 (Verfahren für die Erteilung der Betriebserlaubnis)
Art. 5 (Erforderliche Voraussetzungen der Räume und der Ausstattung)
Art. 6 (Personal)
Art. 8 (Weitere erforderliche Voraussetzungen der Therapieeinrichtungen mit Wohnmöglichkeit)
Art. 9 (Personal der Einrichtungen mit wohnmöglichkeit und der Tagesstätten)
Art. 10 (Sanitätsdirektor)
Art. 11 (Ärztlicher Bereitschaftsdienst)
Art. 12 (Nichtanwendbarkeit)
Art. 13 (Vereinbarungen)
Art. 14 (Ausnahmen)