Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/BVerfG_04_02_2010_1_BvR_2514_09_Objektive_Berufswahlbeschrae-d3938075.html
Timestamp: 2016-12-03 05:28:36
Document Index: 42344745

Matched Legal Cases: ['Art. 3', 'Art. 12', 'Art. 14', '§ 2', '§ 17', '§ 13', '§ 2', '§ 2', '§ 93', '§ 93']

BVerfG, 04.02.2010 - 1 BvR 2514/09 - Objektive Berufswahlbeschränkung durch das generelle Kehrmonopol und Überprüfungsmonopol im Schornsteinfegerwesen; Schutz vor Wettbewerb als legitimer Gemeinwohlbelang; Voraussetzungen der Öffnung des Schornsteinfegerwesens für den Wettbewerb; Begrenzung der wirtschaftlichen Auswirkungen der Marktöffnung | Urteile auf anwalt24.de
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BundesverfassungsgerichtBeschl. v. 04.02.2010, Az.: 1 BvR 2514/09Gericht: BVerfGEntscheidungsform: BeschlussDatum: 04.02.2010Referenz: JurionRS 2010, 11145Aktenzeichen: 1 BvR 2514/09 Rechtsgrundlagen:Art. 3 Abs. 1 GGArt. 12 Abs. 1 GGArt. 14 Abs. 1 GG§ 2 Abs. 2 SchfHwG§ 17 Abs. 1 S. 1 SchfHwG§ 13 Abs. 1 SchfGFundstelle:GewArch 2010, 456-458Verfahrensgegenstand:Verfassungsbeschwerde...gegen Artikel 1 § 2 Abs. 2 des Gesetzes zur Neuregelung des Schornsteinfegerwesens vom 26. November 2008 (BGBl I S. 2242) und Antrag auf Erlass einer einstweiligen AnordnungRedaktioneller Leitsatz:Die Übergangsregelung des § 2 Abs. 2 Schornsteinfeger-Handwerksgesetz (SchfHwG) ist verfassungsrechtlich unbedenklich. Soweit sie insbesondere in die Berufsfreiheit der inländischen Schornsteinfeger eingreift, die nicht Bezirksschornsteinfegermeister sind, ist dieser Eingriff gerechtfertigt.In dem Verfahren...hat die 2. Kammer des Ersten Senats des Bundesverfassungsgerichtsdurch die Richterin Hohmann-Dennhardt und die Richter Gaier, Kirchhof gemäß § 93b in Verbindung mit § 93a BVerfGG in der Fassung der Bekanntmachung vom 11. August 1993 (BGBl I S. 1473)am 4. Februar 2010 einstimmig beschlossen:Tenor:Die Verfassungsbeschwerde wird nicht zur Entscheidung angenommen.Damit erledigt sich zugleich der Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung.