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Timestamp: 2018-10-21 17:51:34
Document Index: 279716161

Matched Legal Cases: ['§ 51', '§ 33', '§ 40', '§ 33', '§ 16', '§ 33']

LTA, Übergangsgeld, kein ALG1, Jobverlust | Ihre Vorsorge
LTA, Übergangsgeld, kein ALG1, Jobverlust
Jobverlust (Fachkraft) wegen Outsourching Ende Mai 2011....Bezug von ALG1.
Neuer Job 09/2011 als Helfer über Zeitarbeit, nach 2 Wochen Nervenzusammenbruch > Job verloren > Psychotherapie.
Wieder ALG1...Krankschreibung verweigert, da man sich mit Depressionen ja nicht "krank fühlt" (Fehler, ich weiss). Seitens der Arbeitsagentur wurde ich dann zum Amtsarzt geschickt, weil ich "erwähnte", dass ich meinen alten Job nicht mehr ausführen kann/will (Stress, Schichtdienst, zu hohe Verantwortung).
Der Amtsarzt der Arbeitsagentur hat das dann im März 2012 bestätigt (keine Nachtschichten mehr, keine Jobs mit zu hoher Verantwortung, kein Stress, kein Zeitdruck usw) und es wurde geprüft, wer zuständig ist (Rentenkasse oder A-Amt). Das dauert natürlich und nach Abschluss war dann die Rentenkasse zuständig. Dort wurde ein Antrag auf LTA gestellt, was im August 2012 dann bewilligt wurde. Ich sollte allerdings an einer "Berufsfindung/Arbeitserprobung" teilnehmen, wo ich auch zustimmte.
Nun ist es so, dass ich im Juni 2012 einen neuen Job startete (nach Hardcoresuche, weil mein ALG1 auslief) bei einer Zeitarbeitsfirma.
Zum 01.10.12 sollte die Maßnahme beginnen. Mein Arbeitgeber sah keinen Zweck, mich für 6 Wochen frei zu stellen und kündigte mir zu Ende September.
Für die Berufsfindung bekomme ich derzeit Übergangsgeld und Fahrkosten. Diese endet aber Ende der kommenden Woche und ich erhalte ab 12.11.12 für 17 Tage meinen Restanspruch auf ALG1. Nun zu meinen Problemen, die man sich schon denken kann:
1) Mein AG nimmt mich nicht zurück, sodass ich natürlich den Restanspruch meines ALG1 aufbrauchen muss. Ich habe allerdings keinen Anspruch auf ALG2, weil meine Frau zu viel verdient. Allerdings verdient sie zu wenig um uns beide durch zu füttern. Ich bin natürlich jetzt unter Druck, so schnell wie möglich einen Job zu finden, ABER: Was passiert, wenn ich keinen Job finde? Habe ich dann ANspruch auf Überbrückungsgeld von der Rentenkasse, bis eine Umschulungsmaßnahme beginnt?
2) Die 6 Wöchige Arbeiserprobung ist meiner Meinung nach gescheitert, da ich mich vom durchführenden Förderunsgwerk nicht in eine seiner Umchulungsmaßnahmen zwingen lassen möchte. Deren Angebote entsprechen nicht meinen Berufswünschen und sind unter anderem auch zu weit weg von meinem Wohnort (bin fast 40, verheiratet und kann nicht täglich dorthin pendeln, da einfache Tour schon 130km sind und Internat möchte ich nicht, weil ich mein soziales Umfeld brauche).
Kann ich mir einen Betrieblichen Ausbilder in meiner Nähe suchen?
Ich sehe nämlich die Gefahr, dass ich bei einer rein schulischen Umschulung im Anschluss keinen Job wegen fehlender Berufspraxis bekomme.
Ich freue mich sehr, die Möglichkeit einer beruflichen Reha zu erhalten, aber die 6 Wochen haben mich ehrlich gesagt, nicht weiter gebracht. Ich wusste vorher, was ich gern machen würde, aber das verneint das Förderungswerk beharlich und wird dies auch in ihrem Abschlussbericht erwähnen. Da ich mit deren ärztlichen Dienst gerade 2-3x gesprochen habe in den 6 Wochen und sie NICHT MAL Unterlagen bei meinen Ärzten eingeholt haben, weiss ich nicht, wieso die davon abraten!!!??
Naja, jedenfalls ist mein größtes Problem erstmal, dass ich ab dem 01.12. nicht weiss, woher ich Geldleistungen bekommen soll.
Mein letzter Job war nicht das Gelbe vom Ei und auch bei meinem (noch zusätzlich) lädiertem Rücken nicht dauerhaft machbar, aber als Überbrückung hats funktioniert. Die erneute Arebitslosigkeit geht ja eigentlich auf die Kappe der DRV, wegen dieser 6-Wöchigen Maßnahme.
Ich hab keinen Umschulungsplatz, keinen Job (Stand heute) in Aussicht und bin derzeit echt verzweifelt...und das tut meiner Psyche derzeit nicht sonderlich gut.
05.11.2012, 07:34
Wenn man eine Umschulung machen will, muss (!) man vorher zu einer Berufsfindung. Es geht dabei nicht nur darum, festzustellen, was Ihnen vielleicht gefallen könnte sondern auch darum zu klären, wie belastbar Sie sind (gerade bei psychischen Problemen) und ob Sie für eine Umschulung auch intellektuell geeignet sind. Sie wollten die Umschulung und Ihr Arbeitgeber wollte eine anwesende Arbeitskraft. Auch bei einfachen Arbeiten ist eine gewisse Einarbeitungszeit nötig, bis alles rund läuft. Warum sollte der Arbeitgeber Sie behalten, wenn Sie ihn nur als Zwischenlösung ansehen und schon bei Arbeitsaufnahme schon wieder am Absprung sind? Inwieweit die DRV an der Kündigung schuld sein soll, ist für mich nicht nachvollziehbar.
Um Ihr Umschulungsproblem zu lösen, sollten Sie zuerst einmal feststellen, warum das Förderungswerk die Umschulung ablehnt. Sie können Sich im Rahmen der Akteneinsicht eine Kopie des Berichts zusenden lassen. Geben Sie sicherheitshalber auch Ihren behandelnden Arzt an, falls man Ihnen den Bericht nicht direkt schicken will.
Eine betriebliche Umschulung ist natürlich immer besser als eine rein schulische. Sie können sich jederzeit selbst um einen Umschulungsplatz in Ihrer Gegend bewerben. Wenn Sie eine Zusage bekommen, haben Sie ein gutes Argument für Ihre Wunschumschulung.
05.11.2012, 07:35
...täglich grüßt das Murmeltier.
die Arbeiterprobung wurde nach einem Gespräch zwischen Ihnen und dem Reha-Fachberater/der Reha-Fchberaterin bewilligt. Die Arbeitserprobung ist in der Regel erforderlich, damit man über einen Umschulungswunsch fundiert entscheiden kann. Insbesondere soll dabei Ihre Eignung und Neigung festgestellt werden.
Da die Erprobung aber noch nicht abgeschlossen ist und daher auch kein abschließendes Ergebnis vorliegt, bleibt in jedem Fall zunächst der Abschlussbericht bzw. das Abschlussgespräch gegen Ende der Maßnahme abzuwarten. Sobald dem Reha-Fachberater das Ergebnis vorliegt, kann mit Ihm über das weitere Vorgehen gesprochen werden. Ob dann eine Umschulung in einem Berufsförderungswerk oder auch eine (betreut) betriebliche Umschulung in Frage kommt, liegt dann vor allem an den Erprobungsergebnissen. Es könnten aber auch andere Maßnahme (z. B.
Integrationsmaßnahmen) in Frage kommen, die in der Nähe Ihres Wohnortes angeboten werden.
Daher sollten Sie nach Abschluss der Erprobung zeitnah einen Gesprächstermin mit Ihrem Reha-Fachberater/Ihrer Reha-Fachberaerin vereinbaren.
05.11.2012, 10:19
Ihre Frage bezüglich Ihrer fianziellen Situation blieb bisher unbeantwortet.
Im Anschluss an eine erfolgreich abgeschlossene Leistung zur Teilhabe am Arbeitsleben gibt es die Möglichkeit des Anschlussübergangsgeldes gemäß § 51 Abs. 4 des Neunten Sozialgesetzbuches (SGB IX).
Der Anspruch besteht für längstens drei Monate und verringert sich um die Tage, in denen Sie einen Anspruch auf Arbeitslosengeld I geltend machen können.
1. LTA erfolgreich abgeschlossen
2. Arbeitlos
3. Kein Anspruch auf Arbeitslosengeld I
Setzen Sie sich hierfür mit Ihrem zuständigen Sachbearbeiter in Verbindung, dieser wird Ihnen die benötigten Unterlagen zusenden.
Für Ihre Umschulung ist der Rehafachberater natürlich der erste Ansprechpartner, evtl kann dieser Ihnen noch etwas wohnortnäheres und für Sie geeigneteres anbieten
Mir wurde gesagt, dass eine Berufsfindung keine Maßnahme zur Teilhabe am Arbeitsleben im eigentlichen Sinn ist, sondern ein Verwaltungsakt, der keinen Anspruch auf Übergangsgeld auslöst und es bis zum Umschulungsbeginn kein Geld gibt.
Conny hat natürlich Recht!
Zum Einwand von Conny:
Ist es nicht so, dass ich Zwischenübergangsgeld beantragen kann? Wurde mir jedenfalls seitens des Bfw so mitgeteilt.
Nein, kommt auch nicht in Betracht:
Nach dem Gesetzeswortlaut muss es sich um eine Leistung zur Teilhabe am Arbeitsleben handeln, die dem Grunde nach einen Übergangsgeldanspruch begründet.
Somit muss es sich um eine Leistung im Sinne des § 33 Abs. 3 Nrn. 2 bis 4 SGB 9 oder § 40 SGB 9 handeln.
Leistungen zur Erhaltung oder Erlangung eines Arbeitsplatzes gemäß § 33 Abs. 3 Nr. 1 SGB 9 (§ 16 Abs. 1 Nr. 1 SGB 6 a.R.) - z. B. Kfz-Hilfe - begründen keinen Anspruch auf Zwischenübergangsgeld (BSG-Urteil vom 10.08.1989 - 4 RA 46/88).
Ebenso begründen Leistungen zur Abklärung der beruflichen Eignung oder Arbeitserprobungen nach § 33 Abs. 4 SGB 9 keinen Anspruch auf Zwischenübergangsgeld.
Ich erhalte derzeit aber Übergangsgeld, während der Berufsfindung^^
Diese endet bald und eine Umschulung beginnt voraussichtlich im Januar 2013 (bzw im März, ab Januar sind 2 Monate Vorbereitung)
Ich versteh das jetzt nicht so wirklich. Am Telefon (DRV) hatte man mir vor Antritt zur Berufsfindung ebenfalls gesagt, dass ich kein Übergangsgeld bekomme, ich müsse mich arbeitslos melden und ALG beantragen
Ich also zum A-Amt...die haben abgelehnt, weil ich in einer Maßnahme stecke und nicht vermittelbar bin.
Also: wieder Rentenkasse. Antrag hatte ich zum Glück aber schon vorher gestellt...und da bekam ich dann seitens meines Sachbearbeiters die Bewilligung. Punkt.
Nun habe ich noch 17 Tage Anspruch auf ALG1 (ab 12.11.mit Ende der Berufsfindung), welche Ende November verbraucht sind. ALG2 krieg ich nicht. RVL startet erst im Januar...
Und was soll ich im Dezember machen, wenn ich von nirgendwo Geld bekomme?
Der Bfw sagt, ich kann Zwischenübergangsgeld beantragen. Hier sagt man "Kannst Du nicht!"...
Ganz schon ernüchternd die Ganze Reha-, Umschulungsgeschichte...
Zitiert von: Psychonaut
Wie wärs mit Arbeiten ?
Warum Sie während der Berufsfindung ein Übergangsgeld bekommen, ist für mich rechtlich nicht nachvollziehbar. Vielleicht haben da noch Sachen mitgespielt, die Sie gar nicht so mitbekommen haben.
Wenn man jetzt einfach mal von der Tatsache ausgeht, dass Sie einen Übergangsanspruch derzeit haben, kann aber ein Anspruch auf Zwischenübergangsgeld nur entstehen, wenn bei Abschluss der Berufsfindung feststeht, dass Sie eine Umschulung absolvieren werden. Nach Ihren bisherigen Postings hatte ich nicht den Eindruck, dass das Förderwerk eine Umschulung befürwortet. Damit gibt es auch kein Zwischenübergangsgeld.
Die letzte Antwort ist nicht korrekt.
Wie aus meinem vorherigen Beitrag hervorgeht hat man im Anschluss an eine Berufsfindung keinen Anspruch auf Zwischenübergangsgeld (auch wenn danach eine Umschulung eingeleitet wird).
Warum Sie während der Berufsfindung Anspruch auf Übergangsgeld hatten/haben ist für mich auch nicht nachvollziehbar, nur in den seltensten Ausnahmefällen wird dieses gewährt. Vor allem unter dem Gesichtspunkt, dass Sie noch einen Restanspruch auf ALG I haben, hätte kein ÜG gewährt werden dürfen, daher höchstwahrscheinlich Fehler der Kollegen
"Bitte gehen Sie weiter, hier gibts nichts zu sehen!!!"
Eine Umschulung "wird" stattfinden, aber laut Werk verwigern die mir meinen Wunschberuf. Eine andere, ausser meinem Wunschberuf, kann ich jederzeit beginnen, nach deren Auffassung.
Sie haben die Frage vom Arbeitnehmer noch nicht beantwortet. Was ist denn nun mit arbeiten? Keine Angst es tut nicht weh. Ihr familieres Umfeld wir des Ihnen danken.
Arbeiten wird Ihr Selbstwertgefühl stärken, Ihre Familie kann aufatmen ob Ihrer Abwesenheit und schlußendlich brauchen Sie keine Foren mehr voll zu müllen.
Versuchen Sie es, viel Glück.
Bin eigentlich hier her gekommen, um anständige Antworten zu erhalten und etwas Hilfestellung.
@Pipi: Seis drum, auch wenn es Sie nen ******* angeht.
Ich hatte bis Ende September einen Job, aus dem ich gekündigt wurde, weil man mich nicht 6 Wochen freistellen wollte. Vom AG her verständlich, aus meiner Sicht bitter (auch, wenn ich den Job nicht Dauerhaft hätte machen können, hab ich mich da durch gebissen um meinen Lebensunterhalt selbst bestreiten zu können).
Da Sie mich nicht kennen, aber sich mit dem andern "Menschen" einen Urteil über mich erlauben ("Geh arbeiten Du Fauler Sack"...nicht O-Ton, aber man liest es zwischen den Zeilen), kann ich Ihnen versichern, dass ich derzeit auf Jobsuche bin. Ansonsten erhalte ich ab 01.01. (Frohes Neues) kein Geld, wie es ausschaut.
Ich sollte an dieser, für mein Denken "unnötigen", Arbeitserprobung teilnehmen. Ich weiss was ich kann und wozu ich in der Lage bin. Meine letzte Prüfung liegt gerade einmal 5 Jahre zurück.
Ich war mal 1 Jahr arbeitslos und diese Zeit war nicht schön. ICH WILL EINEN JOB!!! Und der Druck, den ich derzeit verspüre, ist imens.
Es wäre also schön, wenn solche unqualifizierten Aussagen mal unterbleiben könnten.
Mir geht es darum, dass ich gern eine Umschulung in Angriff nehmen würde, um auf dem Arbeitsmarkt stabil mithalten zu können. Und wenn ich im Januar eine Umschulung beginne, wird mich kein AG für 4 Wochen einstellen...es sei denn, der Job ist nur für einen Monat befristet. Den hab ich aber noch nicht gefunden.
Daher auch mein Anfrage, ob mir hier Zwischenübergangsgeld zustehen würde.
Da es hier aber anscheinend nur Basher gibt, die anderen das Leben schwer machen möchten, oder nur hier sind, um ihre dummen Kommentare ab zu lassen, bitte ich um Schließung dieses Threads.
Da sich die auch die Aussagen der "Experten" hier, mit denen meines Sachbearbeiters zu beissen scheinen, werd ich hier keine Hilfe erwarten können.
Ich wünsch Euch noch ein Beschwerdefreies Leben...
....also ganz ehrlich ?! Ihr erster Beitrag liest sich nicht gerade so, als wenn Sie wirklich arbeiten wollen. Daher wundern Sie sich doch auch nicht über die Ihrer Meinung nach unqualifizierten Antworten.
Ihr Beitrag (und die folgenden und auch die früheren) lesen sich wie "ich will so gerne arbeiten, aber der Ort ist soweit weg....der Job gefällt mir nicht....blablabla). Man(N), lernen Sie endlcih Verantwortung für Ihr Leben zu übernehmen, warum sollen andere das in die Habd nehmen und Ihnen ihr Leben finanzieren ?
Für mich sind Sie einfach nur faul !