Source: http://lakof-rlp.de/%C3%BCber%20die%20lakof%20/aufgaben.html
Timestamp: 2019-01-17 14:53:37
Document Index: 247248687

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 76', '§ 102']

In der "Landeskonferenz der Hochschulfrauen in Rheinland-Pfalz" (LaKoF) wirken deren Mitglieder zur Erfüllung der Aufgaben der Hochschulen (gemäß § 2 Abs. 2 Universitätsgesetz bzw. § 2 Abs. 2 Fachhochschulgesetz) im Bereich der Frauenförderung und Frauenforschung an Hochschulen zusammen.
Die LaKoF vertritt insbesondere die Interessen der Frauen an Hochschulen auf Landesebene und gegenüber der Bundeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen (BuKoF). In diesem Sinne kooperiert sie mit den Ministerien des Landes sowie mit anderen Institutionen, Vereinigungen und Verbänden. Die LaKoF berät und gibt Stellungnahmen zu hochschulpolitischen Themen ab.
Die Arbeit der LaKoF fußt auf dem rheinland-pfälzischen Hochschulgesetz, das sie hier in der aktuellen Version einsehen können.
Für die LaKoF explizit relevante Paragraphen sind §§ 2, 5 und 72 HochSchG:
(1) Bei allen Vorschlägen und Entscheidungen sind die geschlechtsspezifischen Auswirkungen zu beachten (Gender Mainstreaming).
(4) Der Senat bestellt einen Ausschuss für Gleichstellungsfragen und auf dessen Vorschlag für die Dauer von drei Jahren eine Hochschulbedienstete zur Gleichstellungsbeauftragten. Die Gleichstellungsbeauftragte hat die Aufgabe, die Organe der Hochschule und von ihnen gebildete Ausschüsse bei der Erfüllung von Aufgaben nach § 2 Abs. 2 zu unterstützen, die Beschlussfassung des Senats gemäß § 76 Abs. 2 Nr. 16 vorzubereiten und regelmäßig über ihre Tätigkeit zu berichten. Sie wirkt mit an allen sozialen, organisatorischen und personellen Maßnahmen, die die weiblichen Beschäftigten betreffen. Zur Wahrnehmung dieser Aufgaben ist sie rechtzeitig zu informieren, sie kann Stellungnahmen abgeben, an den Sitzungen aller Gremien beratend teilnehmen und Anträge stellen; ihre Stellungnahmen sind den Unterlagen beizufügen. Die Gleichstellungsbeauftragte kann auf ihren Antrag von ihren Dienstaufgaben ganz oder teilweise freigestellt werden. Sie ist mit den zur Erfüllung ihrer Aufgaben notwendigen Mitteln auszustatten. Der Ausschuss für Gleichstellungsfragen unterstützt die Gleichstellungsbeauftragte bei der Erfüllung ihrer Aufgaben. Das Speichern personenbezogener Daten bei der Gleichstellungsbeauftragten ist nicht zulässig, Unterlagen über Personalmaßnahmen sind unverzüglich nach Bestandskraft der Maßnahme zu vernichten. In Ausnahmefällen können mit Zustimmung der Betroffenen personenbezogene Bedienstetendaten gespeichert werden; dabei sind die Vorschriften der §§ 102 bis 102g des Landesbeamtengesetzes über die Führung von Personalakten entsprechend anzuwenden. Die
Sätze 8 und 9 gelten auch für den Ausschuss für Gleichstellungsfragen.
Die Satzung der LaKoF RLP können Sie hier finden.