Source: https://www.lecturio.de/jura/qualifizierter-bebauungsplan.vortrag
Timestamp: 2018-02-25 05:56:05
Document Index: 250245939

Matched Legal Cases: ['§ 78', '§ 52', '§ 113', '§ 64', '§ 54', '§ 54', '§ 54', '§ 56', '§ 55', '§ 29', '§ 30', '§ 35', '§ 29', '§ 29', '§ 34', '§ 29', '§ 29', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 1', '§ 2', '§ 31', '§ 36', '§ 36', '§ 31', '§ 31', '§ 31', '§ 31', '§ 64', 'Art. 14', '§ 8', '§ 34', '§ 34', '§ 34', '§ 31', '§ 34', '§ 31', '§ 34', '§ 35']

Rechtmäßigkeit Baugenehmigung, Qualifizierter Bebauungsplan
Rechtmäßigkeit einer Baugenehmigung, Qualifizierter Bebauungsplan, Unbeplanter Innenbereich, Außenbereich
Rechtmäßigkeit einer Baugenehmigung, Qualifizierter Bebauungsplan, Unbeplanter Innenbereich, Außenbereich von RA Christian Falla
Der Vortrag „Rechtmäßigkeit einer Baugenehmigung, Qualifizierter Bebauungsplan, Unbeplanter Innenbereich, Außenbereich“ von RA Christian Falla ist Bestandteil des Kurses „Verwaltungsrecht Besonderer Teil - Baurecht Hessen“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:
A. Zulässigkeit / I. Verwaltungsrechtsweg
IV. Vorverfahren / V. Frist / VI. Klagegegner
B. Begründetheit / I. Formelle Anspruchsvoraussetzungen
II. Materielle Anspruchsvoraussetzungen
1. Genehmigungspflichtiges Vorhaben
2. Genehmigungsfähigkeit
Vorhaben bei qualifizierten Bebauungsplänen
a) Regelbebauung
b) Ausnahmebebauung
c) Befreiung / Dispens
Vorhaben ohne Bebaubungsplan
Was besagt das Rechtsträgerprinzip des § 78 I 1 Nr. 1 VwGO?
Die Klage gegen einen Verwaltungsakt ist nicht gegen die handelnde Behörde, sondern gegen ihren Rechtsträger zu richten.
Klagegegner kann nur eine juristische Person des öffentlichen Rechts sein.
Die Klage gegen einen Verwaltungsakt ist gegen die handelnde Behörde selbst zu richten.
Klagegner kann nur eine natürliche Person des öffentlichen Rechts sein.
Welche Behörden sind nach § 52 I HBO grundsätzlich für die Bauaufsicht zuständig?
Die unteren Bauaufsichtsbehörden.
Die oberen Bauaufsichtsbehörden.
Die obersten Bauaufsichtsbehörden.
Die Bauordnungsbehörden.
Wie lautet der Obersatz der Begründetheitsprüfung einer Verpflichtungsklage gem. § 113 V VwGO? Die Klage ist begründet, ...
wenn die Ablehnung oder Unterlassung des Verwaltungsakts rechtswidrig und der Kläger dadurch in seinen Rechten verletzt ist.
wenn der Verwaltungsakt rechtswidrig war und der Kläger dadurch in seinen Rechten verletzt ist.
wenn die erledigte Verfügung rechtswidrig war und den Kläger in seinen Rechten verletzt hat.
wenn der Verwaltungsakt sich durch Zurücknahme erledigt hat und der Kläger somit in seinen Rechten verletzt ist.
Die formellen Anspruchsvoraussetzungen in der Begründetheitsprüfung einer Verpflichtungsklage werden in folgender Reihenfolge geprüft:
Zuständigkeit, Verfahren, Form
Verfahren, Zuständigkeit, Form
Form, Verfahren, Zuständigkeit
Zuständigkeit, Form, Verfahren
§ 64 I HBO ist eine
Gebundene Entscheidung.
Ermessensentscheidung.
Gebundene Entscheidung mit Ermessensspielraum.
Was kennzeichnet eine bauliche Anlage im Sinne der HBO?
Sie muss mit dem Erdboden verbunden und mit Bauprodukten hergestellt sein.
Die Verbindung mit dem Erdboden besteht auch dann, wenn sie nach ihrem Verwendungszweck dazu bestimmt ist, überwiegend ortsfest genutzt zu werden.
Die Verbindung mit dem Erdboden besteht auch dann, wenn sie durch eigene Schwere auf dem Erdboden ruht.
Die Verbindung mit dem Erdboden besteht auch dann, wenn sie auf ortsfesten Bahnen begrenzt beweglich ist.
Aus welcher Norm leitet sich die Genehmigungspflichtigkeit eines Vorhabens ab?
§ 54 I HBO.
§ 54 II HBO.
§ 54 III HBO.
§ 56 I HBO.
§ 55 HBO.
Es handelt sich um ein Bauvorhaben im Geltungsbereich eines einfachen Bebauungsplans, zugeschnitten auf den Außenbereich. Welche Vorschrift ist einschlägig?
§ 29 I, § 30 III BauGB i.V.m. § 35 BauGB.
§§ 29, 30 I BauGB.
§ 29 I, 30 III BauGB i.V.m. § 34 BauGB.
§§ 29 I, 34 BauGB.
§§ 29 I, 35 BauGB.
Was ist die Regelbebauung eines reinen Wohngebietes?
Geschäfts- und Bürogebäude.
Gartenbaubetriebe.
Wie sind die Vorschriften der BauNVO aufgebaut?
Es gibt Regel- und Ausnahmebebauungen.
Es gibt nur Regelbebauungen.
Es gibt nur Ausnahmebebauungen.
Die BauNVO regelt nur Vorhaben im Außenbereich.
Woraus ergibt sich die Regelbebauung eines Baugebiets in der BauNVO?
Sie ergibt sich aus den Absätzen 2 der §§ 2 ff. BauNVO.
Sie ergibt sich aus den Absätzen 1 der §§ 2 ff. BauNVO.
Sie ergibt sich aus den Absätzen 3 der §§ 2 ff. BauNVO.
Sie ergibt sich aus § 1 II BauNVO.
Was unterscheidet die in den §§ 2 ff. Abs. 3 BauNVO geregelte Ausnahmebebauung von der sog. Regelbebauung?
Bei der Regelbebauung handelt es sich um eine gebundene Entscheidung, während es sich bei der Ausnahmebebauung um eine Ermessensentscheidung handelt.
Ist der Tatbestand der Ausnahmebebauung erfüllt, so muss § 31 I BauGB beachtet werden.
Das Einvernehmen der Gemeinde nach § 36 BauGB ist erforderlich.
Bei der Regelbebauung handelt es sich um eine Ermessensentscheidung, während es sich bei der Ausnahmebebauung um eine gebundene Entscheidung handelt.
Ist der Tatbestand der Ausnahmebebauung erfüllt, so ist das Vorhaben automatisch zulässig.
Kann das Einvernehmen der Gemeinde nach § 36 BauGB ersetzt werden?
Ja, rechtswidrig versagtes Einvernehmen der Gemeinde kann durch die nach Landesrecht zuständige Behörde ersetzt werden.
Ja, rechtmäßig versagtes Einvernehmen der Gemeinde kann durch die nach Landesrecht zuständige Behörde ersetzt werden.
Ja, rechtswidrig versagtes Einvernehmen der Gemeinde kann durch die nach Bundesrecht zuständige Behörde ersetzt werden.
Welche Voraussetzungen müssen bei einer Befreiung i.S.d. § 31 II BauGB stets vorliegen?
Die Grundzüge der Planung dürfen nicht berührt werden.
Die Abweichung muss unter Würdigung nachbarlicher Interessen mit den öffentlichen Belangen vereinbar sein.
Die Durchführung des Bebauungsplans würde zu einer offenbar nicht beabsichtigten Härte führen.
Die Abweichung muss raumordnungsrechtlich vertretbar sein.
Unter welchen Voraussetzungen ist eine Ausnahmebebauung zulässig?
Der Ausnahmetatbestand muss vorliegen. Die Ausnahme muss nach § 31 I BauGB vorgesehen sein. Die Gemeinde muss ihr Einvernehmen erteilt haben.
Der Ausnahmetatbestand muss vorliegen. Die Ausnahme muss nach § 31 I BauGB vorgesehen sein. Das Einvernehmen der Gemeinde ist nicht erforderlich.
Der Ausnahmetatbestand muss vorliegen. Die Ausnahme muss ihrer Art nach ausdrücklich vorgesehen sein. Die Gemeinde muss ihr Einvernehmen erteilt haben.
Der Ausnahmetatbestand muss vorliegen. Die Ausnahme muss ihrem Umfang nach ausdrücklich vorgesehen sein. Die Gemeinde muss ihr Einvernehmen erteilt haben.
Wo sind Ausnahmen und Befreiungen von den Festsetzungen eines Bebauungsplans geregelt?
§ 31 BauGB.
§ 64 HBO.
Art. 14 GG.
§ 8 HSOG.
Wonach beurteilt sich das Maß der baulichen Nutzung, sofern kein Bebauungsplan vorliegt?
§ 34 I BauGB.
§ 34 II BauGB.
§ 34 II i.V.m. § 31 I BauGB.
§ 34 I i.V.m. § 31 II BauGB.
Unter welchen Voraussetzungen können sich sowohl Art, als auch Maß der baulichen Nutzung nach § 34 I BauGB richten?
Wenn das tatsächlich entstandene Gebiet keine Parallelen zu den in der BauNVO beschriebenen Gebieten aufweist.
Wenn das tatsächlich entstandene Gebiet einige Parallelen zu den in der BauNVO beschriebenen Gebieten aufweist.
Wenn es sich bei dem tatsächlich entstandenen Gebiet um ein reines Wohngebiet handelt.
Wenn es sich bei dem tatsächlich entstandenen Gebiet um ein allgemeines Wohngebiet handelt.
Unter welchen Voraussetzungen fügt sich ein Bauvorhaben in die Eigenart der näheren Umgebung ein?
Wenn es keine bodenrechtlichen Spannungen erzeugt.
Wenn es am prägenden Gebietscharakter teilhaben wird und diesen fortschreibt.
Wenn es nicht im Widerspruch zum prägenden Gebietscharakter steht.
Welchem Grundsatz unterliegt § 35 BauGB?
Der Außenbereich soll grundsätzlich von Bebauung freigehalten werden.
Der Außenbereich darf grundsätzlich bebaut werden.
Der Außenbereich darf unter keinen Umständen bebaut werden.
Der Außenbereich darf bebaut werden, sofern sich das Vorhaben in eines der in der BauNVO ausgewiesenen Gebiete einfügt.
Welche der nachfolgend genannten Antwortmöglichkeiten führt zu einer Beeinträchtigung öffentlicher Belange?
Wenn das Vorhaben die Entstehung einer Splittersiedlung befürchten lässt.
Wenn das Vorhaben schädliche Umwelteinwirkungen hervorrufen kann.
Wenn das Vorhaben den Darstellungen des Flächennutzungsplans widerspricht.
Wenn das Vorhaben einem land- oder forstwirtschaftlichen Betrieb dient.
Wenn das Vorhaben der Entfernung radioaktiver Abfälle dient.
Dozent des Vortrages Rechtmäßigkeit einer Baugenehmigung, Qualifizierter Bebauungsplan, Unbeplanter Innenbereich, Außenbereich