Source: https://gesetze-in-app.de/ZPO/104
Timestamp: 2019-09-15 05:26:45
Document Index: 357179145

Matched Legal Cases: ['§ 104', '§ 104', '§ 794', '§ 103', 'BGH', 'BGH', '§ 104', 'BGH', '§ 104', 'BGH', '§ 104', 'BGH', 'BGH', '§ 104', 'BGH', 'BGH', '§ 104', '§ 104', 'BGH', 'BGH', '§ 104', 'BGH', '§ 104', 'BGH', '§ 104', '§ 699', '§ 11', 'BGH', '§ 104', 'BGH', '§ 104', '§ 104', 'BGH', '§4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 104', 'BGH', '§4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 104', 'BGH', '§ 104', 'BGH', '§ 104', 'BGH', 'BGH', '§ 104', 'BGH', '§ 104', '§ 699', '§ 19']

§ 104 ZPO: Kostenfestsetzungsverfahren
OLG München, Beschluss vom 5.3.2016, Az. 34 Wx 37/16 20 Die Rechtswirksamkeit der im Verfahren nach § 104 ZPO ergangenen Kostenfestsetzungbeschlüsse (§ 794 Abs. 1 Nr. 2 ZPO) ist vom Bestand einer Kostengrundentscheidung in einem zur Zwangsvollstreckung geeigneten Titel abhängig (§ 103 Abs. 1 ZPO), denn der im Festsetzungsverfahren zu treffende Beschluss füllt lediglich die Kostengrundentscheidung hinsichtlich der Höhe des zu erstattenden Kostenbetrags aus (BGH NJW-RR 2008, 1082; Rpfleger 2013, 476; BAG NJW 1963, 1027).
BGH, BESCHLUSS vom 4.10.2014, Az. IX ZB 90/12 Der Bundesgerichtshof hat deshalb entschieden, dass in dem vom Rechtspfleger geführten Verfahren über die Festsetzung der Vergütung des Konkursverwalters oder des Verwalters im Verfahren nach der Gesamtvollstreckungsordnung die Aufrechnung eines neu bestellten Verwalters gegen den Vergütungsanspruch des früheren Verwalters mit einer streitigen Schadensersatzforderung aus prozessualen Gründen ebenso ausgeschlossen ist wie eine Aufrechnung im Kostenfestsetzungsverfahren nach § 104 ZPO (BGH, Urteil vom 5. Januar 1995 - IX ZR 241/93, WM 1995, 628, 629).
OLG Nürnberg, Beschluss vom 4.8.2014, Az. 11 WF 1152/14 13 Wenn das Amtsgericht wie hier von einer Quotelung abgesehen hat und „die Kosten, die innerhalb der Folgesache Zugewinnausgleich entstanden sind“, dem Antragsgegner auferlegt hat, ist dies im Kostenfestsetzungsverfahren entsprechend dem wirklichen Willen des Gerichts auszulegen (Zöller/Herget § 104 ZPO Rn. 21 „Auslegung“; OLG Köln FamRZ 1997, 764).
BGH, URTEIL vom 2.6.2014, Az. VI ZR 357/13 Es kann offenbleiben, ob dem Geschädigten neben dem Zinsanspruch aus § 104 Abs. 1 Satz 2 ZPO ein Anspruch auf Ersatz eines konkreten Zinsschadens - sei es in Form entgangener Zinsen, sei es in Form der Kosten für die Inanspruchnahme von Fremdmitteln zur Finanzierung des Gerichtskostenvorschusses - zusteht (vgl. auch BGH, Urteil vom 7. April 2011 -1 ZR 34/09, NJW 2011, 2787 Rn. 37; OLG Karlsruhe, NJW 2013, 473, 474 f.; OLG Brandenburg, Urteil vom 4. Juli 2012 - 7 U 204/11, juris Rn. 27, 29 f.).
BGH, BESCHLUSS vom 4.2.2013, Az. VII ZB 13/12 Der im Kostenfestsetzungsverfahren nach § 104 ZPO zu erlassende Kostenfestsetzungsbeschluss füllt lediglich die Kostengrundentscheidung hinsichtlich der Höhe des zu erstattenden Kostenbetrags aus (BGH, Beschluss vom 5. Mai 2008 -XZB 36/07, NJW-RR 2008, 1082 Rn. 5 m.w.N.).
BGH, BESCHLUSS vom 3.6.2011, Az. IV ZB 8/11 12	Die	von der Rechtsbeschwerde in Bezug genommene Rechtspre- chung zur anwaltlichen Versicherung nach § 104 Abs. 2 Satz 2 ZPO für nicht als Pauschsatz geltend gemachte Postgebühren (OLG München MDR 1982, 760; VGH Baden-Württemberg JurBüro 1990, 1001) ist nicht einschlägig.
VGH München, Beschluss vom 3.6.2010, Az. 2 M 08.1906 Ausreichend ist insoweit gemäß § 104 Abs. 2 ZPO die Glaubhaftmachung der dafür notwendigen tatsächlichen Voraussetzungen (vgl. BGH, Beschl. v. 27. 2. 2007 - XI ZB 38/05 - juris).
FG Köln, Beschluss vom 4.4.2010, Az. 10 Ko 4314/08 Eine solche Erklärung ist allerdings unbeachtlich, wenn sie offensichtlich unrichtig ist (BGH vom 11. Februar 2003 VIII ZB 92/02, NJW 2003, 1534; Hartmann in Baumbach/ Lauterbach/ Albers/ Hartmann, ZPO, § 104 ZPO, Rz. 40).
BGH, BESCHLUSS vom 4.9.2008, Az. IX ZB 129/07 Handelt es sich - wie hier - um ein Kostenfestsetzungsverfahren, hat der Insolvenzverwalter die Masseunzulänglichkeit gemäß § 104 Abs. 2 ZPO glaubhaft zu machen (BGH, Beschl. v. 22. September 2005 - IX ZB 91/05, ZIP 2005, 1983, 1984; v. 27. September 2007 -IX ZB 172/05, ZIP 2007, 2140, 2141 Rn. 6 f).
LG Hagen, Beschluss vom 3.8.2008, Az. 7 ZustG 1/08 Denn diese - beschränkte und ein Kostenfestsetzungsverfahren gem. § 104 ZPO ausschließende (vgl. OLG L, RPfleger 1985, 369; Baumbach-M-Albers-Hartmann, ZPO, 48. Aufl., § 699 An. 4 B) - Aufgabe ist dem Mahngericht vom Gesetz ausdrücklich übertragen, während es für das nicht dem Kostenfestsetzungsverfahren zuzurechnende, sondern eigenständige Verfahren der Gebührenfestsetzung nach § 11 RVG eine entsprechende Aufgabenzuweisung nicht gibt.
BGH, BESCHLUSS vom 2.0.2006, Az. VI ZB 46/05 9	cc) Schließlich werden die zur Abwehr der Zwangsvollstreckung aufgewendeten Kosten als Verfahrenskosten im weiteren Sinn angesehen, die wie Kosten des Erkenntnisverfahrens der Kostenausgleichung durch das Prozessgericht nach § 104 ZPO zugänglich sind (vgl. OLG Düsseldorf, JurBüro 1996, 430 und NJW-RR 1998, 1455, 1456; OLG Karlsruhe, JurBüro 1990, 64, 65 f.; OLG Koblenz, JurBüro 2001, 380 f.; OLG München, JurBüro 1976, 1697, 1698; MDR 1999, 1466 und NJW-RR 2000, 517, 518; Schleswig-Holsteinisches OLG,
BGH, BESCHLUSS vom 4.8.2005, Az. IX ZB 91/05 zungsverfahren zulässigen Beweismitteln (vgl. Musielak/Wolst, ZPO 4. Aufl. § 104 Rn. 18) darlegen und glaubhaft machen (§ 104 Abs. 2 Satz 1 ZPO) kann, dass nunmehr auch gegenüber den Neumassegläubigern Masseunzulänglichkeit eingetreten ist (vgl. OLG Zweibrücken, Beschl. v. 20. August 2001 - 1 W 44/01 <juris>).
BGH, BESCHLUSS vom 4.11.2003, Az. IX ZB 69/03 Die Vorschriften der Zivilprozeßordnung über die Kostenerstattung können im Insolvenzverfahren jedoch nur angewendet werden, soweit sich Verfahrensbeteiligte mit entgegengesetzten Interessen gegenüberstehen (OLG Zweibrücken Rpfleger 2002, 477 unter Bezugnahme auf OLG Köln ZIP 2001, 1209, 1210 f; ebenso Ganter, in: MünchKomm-lnsO §4 Rn. 27; Uhlenbruck, InsO 12. Aufl. § 4 Rn. 16; Kirchhof, in: HK-lnsO 3. Aufl. § 4 Rn. 7; Goetsch, in: Breutigam/Blersch/Goetsch, InsO § 4 Rn. 11 ff; gegen die Anwendbarkeit von § 104 Abs. 1 Satz 2 ZPO aus anderen Gründen auch von Holdt ZlnsO 2002, 1122, 1123).
BGH, BESCHLUSS vom 4.11.2003, Az. IX ZB 48/03 Die Vorschriften der Zivilprozeßordnung über die Kostenerstattung können im Insolvenzverfahren jedoch nur angewendet werden, soweit sich Verfahrensbeteiligte mit entgegengesetzten Interessen gegenüberstehen (OLG Zweibrücken Rpfleger 2002, 477 unter Bezugnahme auf OLG Köln ZIP 2001, 1209, 1210 f; ebenso Ganter, in: MünchKomm-lnsO §4 Rn. 27; Uhlenbruck, InsO 12. Aufl. § 4 Rn. 16; Kirchhof, in: HK-lnsO 3. Aufl. § 4 Rn. 7; Goetsch, in: Breutigam/Blersch/Goetsch, InsO § 4 Rn. 11 ff; gegen die Anwendbarkeit von § 104 Abs. 1 Satz 2 ZPO aus anderen Gründen auch von Holdt ZlnsO 2002, 1122, 1123).
BGH, BESCHLUSS vom 2.1.2003, Az. VIII ZB 92/02 b)	Umsatzsteuerbeträge sind bei der Kostenfestsetzung in der Regel ohne weitere Prüfung zu berücksichtigen, wenn die Erklärung nach § 104 Abs. 2 Satz 3 ZPO vorliegt (im Anschluß an BVerfG, Kammerbeschluß vom 17. Februar 1995 - 1 BvR 697/93, NJW 1996, 382).
BGH, BESCHLUSS vom 4.0.2003, Az. V ZB 51/02 Gegenstand der Kostenfestsetzung waren vorliegend neben dem Erstattungsanspruch die hierauf nach § 104 Abs. 1 Satz 2 ZPO zu zahlenden Zinsen, und zwar der Zinsanspruch für den gesamten Zeitraum der Geltendmachung, also bis zur Zahlung oder Befriedigung durch Vollstreckung (vgl. auch Senat, BGHZ 100, 211, 213).
BGH, BESCHLUSS vom 4.0.2003, Az. V ZB 51/02 Daß der Gesetzgeber für die Neuregelung des § 104 Abs. 1 Satz 2 ZPO keine Übergangsregelung getroffen hat (vgl. Hansens, Rpfleger 2001, 573, 574), führt zwar dazu, daß die Neuregelung mit ihrem Inkrafttreten am 1. Oktober 2001 (und ihrer erneuten Änderung zu dem 1. Januar 2002) die zu diesem Zeitpunkt noch anhängigen oder die erst danach geltend gemachten Zinsansprüche, unabhängig, ob sie schon früher fällig geworden sind, erfaßt (OLG München, Rpfleger 2002, 280; vgl. auch schon OLG Bremen NJW 1959, 1088).
BGH, BESCHLUSS vom 4.3.1991, Az. I ARZ 136/91 Denn diese - beschränkte und ein Kostenfestsetzungsverfahren gemäß § 104 ZPO ausschließende (vgl. OLG Koblenz RPfleger 1985, 369; Baumbach/Lauterbach/ Hartmann, ZPO, 48. Aufl., § 699 An. 4 B) - Aufgabe ist dem Hahngericht vom Gesetz ausdrücklich übertragen, während es für das nicht dem Kostenfestsetzungsverfahren zuzurechnende, sondern eigenständige Verfahren der Gebührenfestsetzung nach S 19 BRAGebO (vgl. zu dieser Eigenständigkeit Hartmann, Kostengesetze, 23. Aufl., § 19 BRAGebO An. 1 B m.w.N.) eine entsprechende Aufgabenzuweisung nicht gibt.