Source: http://www.nuclearmarket.com/proc/exp.cfm?IDNotice=62440
Timestamp: 2018-12-14 08:44:52
Document Index: 79241138

Matched Legal Cases: ['§ 19', '§ 20', '§ 19', '§ 20', '§ 4', '§ 12']

Nuclear Business Opportunity - Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz
Expert witness services [safety review - nuclear fuel manufacturing plant in lingen]
Purchaser: Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz
29/10/2015 S210 Member states - Service contract - Contract notice - Negotiated procedure
2015/S 210-381385
Contact point(s): Frau Ilka Spengel
Telephone: +49 5111203543
Fax: +49 5111203553
Kontaktstelle(n): Frau Ilka Spengel
Telefon: +49 5111203543
Sicherheitstechnische Begutachtung der von der Betreiberin der Brennelementefertigungsanlage Lingen (BFL) vorgelegten Ergebnisse einer gemäß § 19a Abs. 3 des Gesetzes über die friedliche Verwendung der Kernenergie und den Schutz gegen ihre Gefahren (Atomgesetz – AtG) durchgeführten Überprüfung und Bewertung der nuklearen Sicherheit der BFL. Die Begutachtung erfolgt als hinzugezogener Sachverständiger gemäß § 20 AtG bis zum von der atomrechtlichen Aufsichtsbehörde bestimmten Ende der aufsichtbehördlichen Prüfung der vorgenannten Ergebnisse.
Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Sitz des künftigen Auftragnehmers und Lingen.
Die Betreiberin der Brennelementefertigungsanlage Lingen (BFL) in Niedersachsen hat gemäß § 19 a Abs. 3 des Atomgesetzes alle 10 Jahre eine Überprüfung und Bewertung der nuklearen Sicherheit der BFL durchzuführen und die nukleare Sicherheit der Anlage kontinuierlich zu verbessern. Die Ergebnisse der entsprechenden, erstmalig durchgeführten Überprüfung und Bewertung sind dem Niedersächsischen Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz als zuständiger Aufsichts- und Genehmigungsbehörde im Dezember 2014 zugeleitet worden. Die zuständige Aufsichts- und Genehmigungsbehörde wird im Rahmen ihrer behördlichen Prüfung eine Sachverständigenorganisation nach § 20 AtG hinzuziehen, welche in einem Zeitraum von ca. 1,5 Jahren eine sicherheitstechnische Prüfung und Bewertung (Sicherheitsgutachten) zu den vom Betreiber vorgelegten o. a. Ergebnissen abgeben soll. Bis zum von der Aufsichts- und Genehmigungsbehöre bestimmten Ende der behördlichen Prüfung sind von der Betreiberin infolge der Begutachtung vorgelegte weitere Unterlagen zu überprüfen und zu bewerten. Hierfür sind voraussichtlich weitere ca. 1,5 Jahre erforderlich.
Der Auftragnehmer haftet für alle Schäden, die sich aus seiner Tätigkeit ergeben. Es wird der Nachweis einer Haftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 25 000 000 EUR für Personen-, Sach- und Vermögensschäden je Schadensereignis und Jahr gefordert. Entsprechende Angaben sind in das vorliegende Berwerbungsformblatt einzutragen.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Beschreibung der Aufbauorganisation der Sachverständigenorganisation, ihrer gesellschaftlichen Struktur und ggf. ihrer Einbettung in eine Konzernstruktur. Erklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 4 VOF vorliegen. Weitere Eignungs- und Zuschlagskriterien sowie deren Bewertung durch den Auftraggeber enthalten die „Hinweise und Informationen zum Vergabeverfahren“, die beim Auftraggeber schriftlich angefordert werden können.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Eigenerklärungen zu den Gesamtumsätzen und zu den Umsätzen für vergleichbare Dienstleistungen in den letzten 5 Jahren.
Fachliche Eignung und Erfahrung, ein Gutachten in deutscher Sprache unter Anwendung der Rahmenrichtlinie über die Gestaltung von Sachverständigengutachten in atomrechtlichen Verwaltungsverfahren (Bek. D. BMI v. 15.12.1983 -RS I 6-513820/4-GBMl. 1984, S. 21) und des deutschen Regelwerkes zu erstellen. Besondere Fachkunde anhand von Refenzlisten erbrachter vergleichbarer Leistungen beim Betrieb von kerntechnischen Anlagen, Veröffentlichungen, Anzahl und Qualifikation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Projekt, Einverständnis zur Überprüfung der Zuverlässigkeit gemäß § 12b Atomgesetz. Weitere Eignungs- und Zuschlagskriterien sowie deren Bewertung enthalten die „Hinweise und Informationen zum Vergabeverfahren“, die beim Auftraggeber schriftlich angefordert werden können.
42-40311/06/40
Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme: 2.12.2015
Die Teilnehmer haben ihren Unterlagen die „Hinweise und Informationen zum Vergabeverfahren“ vorzuheften und die Struktur ihrer Bewerbung daran auszurichten. Die „Hinweise und Informationen zum Vergabeverfahren“ können Bewerber beim Auftraggeber schriftlich anfordern.