Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=6%20B%2050/12
Timestamp: 2020-03-29 09:10:35
Document Index: 178994686

Matched Legal Cases: ['§ 108', '§ 7', '§ 108', '§ 108', '§ 7', '§ 132', '§ 108', '§ 108', '§ 108', '§ 132', '§ 108', '§ 113', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 4']

Rechtsprechung: 6 B 50/12 - dejure.org
Weitere Entscheidungen unten: OVG Berlin-Brandenburg, 05.12.2013 | OVG Berlin-Brandenburg, 05.12.2013
https://dejure.org/2013,6907
BVerwG, 27.03.2013 - 6 B 50.12 (https://dejure.org/2013,6907)
BVerwG, Entscheidung vom 27.03.2013 - 6 B 50.12 (https://dejure.org/2013,6907)
BVerwG, Entscheidung vom 27. März 2013 - 6 B 50.12 (https://dejure.org/2013,6907)
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VwGO § 108 Abs. 1, Abs. 2; UKG BW § 7 Abs. 1
Abberufung von der Abteilungsleitung eines Universitätsklinikums; Auslegung von öffentlich-rechtlichen Willenserklärungen; Grundsatz der ordnungsgemäßen richterlichen Überzeugungsbildung; Tatsachenfeststellung; Verstoß gegen die Denkgesetze.
§ 108 Abs 1 S 1 VwGO, § 108 Abs 2 VwGO, § 7 Abs 1 UniKlinG BW 2005
Abberufung eines Abteilungsleiters; Auslegung öffentlich-rechtlicher Willenserklärungen; richterliche Überzeugungsbildung
Auslegung öffentlich-rechtlicher Willenserklärungen
NVwZ-RR 2013, 491
Etwaige Fehler in der Sachverhalts- und Beweiswürdigung sind aber revisionsrechtlich regelmäßig nicht dem Verfahrensrecht, sondern dem materiellen Recht zuzuordnen und können deswegen einen Verfahrensmangel im Sinne von § 132 Abs. 2 Nr. 3 VwGO nicht begründen (vgl. z.B. BVerwG, Beschlüsse vom 2. November 1995 - 9 B 710.94 - Buchholz 310 § 108 VwGO Nr. 266 S. 19 und vom 27. März 2013 - 6 B 50.12 - NVwZ-RR 2013, 491 Rn. 5).
Die gegen die Nichtzulassung der Revision erhobene Beschwerde des Beklagten blieb erfolglos (BVerwG, Beschluss vom 27.03.2013 - 6 B 50.12 -, juris).
Insoweit wird der Anspruch auf Gewährung rechtlichen Gehörs nur verletzt, wenn deutliche Anhaltspunkte vorliegen, dass das Gericht die Ausführungen eines Beteiligten entweder überhaupt nicht zur Kenntnis genommen oder bei der Entscheidung nicht erwogen hat (…vgl. etwa: BVerfG, Kammerbeschluss vom 19. Oktober 2004 - 2 BvR 779/04 - juris Rn. 20, BVerwG, Beschlüsse vom 5. Februar 1999 - BVerwG 9 B 797.98 - Buchholz 310 § 108 Abs. 2 VwGO Nr. 4 S. 3…, vom 15. März 2011 - BVerwG 7 B 51.10 - juris Rn. 12 und vom 27. März 2013 - BVerwG 6 B 50.12 - Buchholz 310 § 108 Abs. 1 VwGO Nr. 74 Rn. 11).
Dementsprechend kann insoweit ein Verfahrensfehler nur dann geltend gemacht werden, wenn er sich auf die tatsächliche Würdigung beschränkt und die rechtliche Subsumtion nicht berührt (vgl. Beschluss vom 27. März 2013 - BVerwG 6 B 50.12 - NVwZ-RR 2013, 491 = juris Rn. 6 m.w.N. zu Denkgesetzen).
Mit solchen Angriffen auf die rechtliche wie auch die Sachverhaltswürdigung der Tatsacheninstanz lässt sich die Zulassung der Revision wegen eines Verfahrensfehlers in aller Regel und so auch hier nicht erreichen (vgl. Beschluss vom 27. März 2013 a.a.O. m.w.N.).
Aus dem materiell-rechtlichen Hintergrund der Erklärungen ergibt sich schließlich, ob und mit welchem Inhalt eine rechtliche Regelung angestrebt wird (BVerwG, Beschl. v. 27.03.2013 - 6 B 50/12 -, NVwZ-RR 2013, 491).
Aus dem materiell-rechtlichen Hintergrund der Erklärungen ergibt sich schließlich, ob und mit welchem Inhalt eine rechtliche Regelung angestrebt wird (BVerwG, Beschl. v. 27.03.2013 - 6 B 50/12 -, NVwZ-RR 2013, 491 ).
Etwaige Fehler in der Sachverhalts- und Beweiswürdigung sind aber revisionsrechtlich regelmäßig nicht dem Verfahrensrecht, sondern dem materiellen Recht zuzuordnen und können deswegen einen Verfahrensmangel im Sinne von § 132 Abs. 2 Nr. 3 VwGO nicht begründen (…vgl. z.B. BVerwG, Beschlüsse vom 2. November 1995 - 9 B 710.94 - Buchholz 310 § 108 VwGO Nr. 266 S. 19, vom 26. Januar 2006 - 9 B 22.05 - juris Rn. 7 und vom 27. März 2013 - 6 B 50.12 - NVwZ-RR 2013, 491 Rn. 5).
Für die Annahme, das Gericht habe dieser Verpflichtung nicht genügt, bedarf es über das Fehlen einer Auseinandersetzung mit einem einzelnen Vorbringen hinaus allerdings auch hier sonstiger eindeutiger Anhaltspunkte (…BVerwG, Beschl. v. 01.06.2010 - 6 B 77/09 -, Juris Rn. 14 m.w.N.; Beschl. v. 27.03.2013 - 6 B 50/12 -, NVwZ-RR 2013, 491, Juris Rn. 11).
Aber aus dem Schweigen von Entscheidungsgründen zu Einzelheiten des Parteivortrags kann nicht der Schluss der fehlenden Kenntnisnahme und Erwägung von Parteivortrag gezogen werden (vgl. etwa Bundesverwaltungsgericht, Beschluss vom 27. März 2013 - BVerwG 6 B 50.12 -, juris Rn. 10 f. zum Revisionsrecht).
https://dejure.org/2013,37418
OVG Berlin-Brandenburg, 05.12.2013 - 6 B 50.12 (https://dejure.org/2013,37418)
OVG Berlin-Brandenburg, Entscheidung vom 05.12.2013 - 6 B 50.12 (https://dejure.org/2013,37418)
OVG Berlin-Brandenburg, Entscheidung vom 05. Dezember 2013 - 6 B 50.12 (https://dejure.org/2013,37418)
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§ 113 Abs 5 S 1 VwGO, § 2 BeratungsG, § 3 BeratungsG, § 4 Abs 1 BeratungsG, § 4 Abs 2 BeratungsG
Schwangerschaftsberatungsstellen der katholischen Kirche; Förderung nach dem Schwangerschaftskonfliktgesetz; Schwangerschaftskonfliktberatung; allgemeine Schwangerschaftsberatung; Sicherstellungsauftrag; ausreichendes Beratungsangebot; Erforderlichkeit; Bedarf; ...
VG Cottbus, 21.06.2011 - 7 K 992/08