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Timestamp: 2018-07-16 18:28:46
Document Index: 255162071

Matched Legal Cases: ['Art. 428', 'Art. 432', 'Art. 42', 'Art. 106', 'Art. 108', 'Art. 66']

6B_302/2018 22.03.2018
6B_302/2018
Einstellungsverfügung (Tätlichkeiten), Nichteintreten,
Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Obwalden vom 16. Februar 2018
(BS 17/012/SKE).
Der Beschwerdeführer stellte am 26. April 2016 Strafantrag gegen X.________ wegen Tätlichkeiten. Die Staatsanwaltschaft eröffnete am 20. April 2017 eine Strafuntersuchung, stellte diese jedoch mit Verfügung vom 6. Juni 2017 wieder ein. Eine dagegen gerichtete Beschwerde wies das Obergericht des Kantons Obwalden mit Beschluss vom 16. Februar 2018 ab. Es auferlegte dem Beschwerdeführer die Kosten des Verfahrens und verpflichtete ihn, den Rechtsbeistand von X.________ mit Fr. 1'174.45 zu entschädigen.
Der Beschwerdeführer wendet sich mit Beschwerde an das Bundesgericht. Er verlangt sinngemäss die Aufhebung des Beschlusses. Es könne ja nicht sein, dass er als Geschädigter als Täter hingestellt werde und noch Kosten für den Angreifer und Täter bezahlen müsse.
Der Beschwerdeführer äussert sich in seiner Eingabe vor Bundesgericht zu seiner Legitimation und insbesondere zur Frage einer allfälligen Schadenersatz- oder Genugtuungsforderung nicht. Um welchen konkreten Anspruch es gehen könnte, ist gestützt auf die Natur des angezeigten Vorwurfs auch nicht ohne Weiteres ersichtlich. Mangels einer auch nur rudimentären Begründung muss davon ausgegangen werden, dass der Beschwerdeführer zum vorliegenden Rechtsmittel nicht legitimiert ist.
Der Beschwerdeführer wendet sich gegen den Kosten- und Entschädigungsentscheid. Er sagt indessen nicht, inwiefern das Obergericht mit seinem Entscheid gegen die Bestimmungen von Art. 428 Abs. 1 StPO und Art. 432 StPO verstossen haben könnte. Die Beschwerde genügt den minimalen Begründungsanforderungen nicht (Art. 42 Abs. 2 BGG und Art. 106 Abs. 2 BGG) nicht.
Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten. Auf eine Kostenauflage kann ausnahmsweise verzichtet werden (Art. 66 Abs. 1 BGG).