Source: https://www.anwalt24.de/urteile/bfh/2014-01-28/vii-r-26_10
Timestamp: 2017-11-24 00:40:50
Document Index: 21062293

Matched Legal Cases: ['§ 57', '§ 57', '§ 64', '§ 64', '§ 57', '§ 120', '§ 118']

BFH, 28.01.2014 - VII R 26/10 - Anforderungen an die Genehmigung einer Inkassotätigkeit seitens einer Steuerberatungsgesellschaft | anwalt24.de
Urt. v. 28.01.2014, Az.: VII R 26/10
Anforderungen an die Genehmigung einer Inkassotätigkeit seitens einer Steuerberatungsgesellschaft
Referenz: JurionRS 2014, 13762
Aktenzeichen: VII R 26/10
FG Rheinland-Pfalz - 24.02.2010 - AZ: 2 K 2185/09
BFH - 24.11.2010 - AZ: VII R 26/10
§ 57 Abs. 2 StBerG
§ 57 Abs. 4 StBerG
§ 64 Abs. 2 StBerG
BFH/NV 2014, 990-992
BStBl II 2014, 593-595
DB 2014, 1076-1078
DStR 2014, 1129-1130
DStRE 2014, 764-766
DStZ 2014, 407-408
GStB 2014, 31
HFR 2014, 814-815
NJW-RR 2014, 1209-1210
NWB 2014, 1488
NWB direkt 2014, 533
StB 2014, 138
StBW 2014, 433-434
StBW 2014, 435
StuB 2014, 391
StX 2014, 300
WPg 2014, 630-631
BFH, 28.01.2014 - VII R 26/10
Die Klägerin und Revisionsklägerin (Klägerin) ist eine seit 2008 bestehende, anerkannte Steuerberatungsgesellschaft, deren Tätigkeit in ihrer Satzung zunächst als geschäftsmäßige Hilfeleistung in Steuersachen und damit zu vereinbarende Tätigkeiten im Sinne des Steuerberatungsgesetzes (StBerG) beschrieben war. Durch Gesellschafterbeschluss ergänzte die Klägerin im Jahr 2009 den Unternehmensgegenstand durch die Angabe "insbesondere des § 64 StBerG". Sie vertrat dazu zunächst die Auffassung, ein Steuerberater dürfe --auch gewerblich-- "im Inkassobereich" tätig sein. Jedenfalls könne ihr eine Ausnahmegenehmigung nach § 57 Abs. 4 Nr. 1 Halbsatz 2 StBerG erteilt werden.
Die Revision ist zulässig, insbesondere nicht unter dem Gesichtspunkt des § 120 Abs. 2 der Finanzgerichtsordnung (FGO) als unzulässig zu verwerfen. Sie ist jedoch nicht begründet. Das Urteil des FG entspricht im Ergebnis dem Bundesrecht (§ 118 Abs. 1 FGO).