Source: https://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:123456-2019:TEXT:DE:HTML&WT.mc_id=RSS-Feed&WT.rss_f=Construction+and+Real+Estate&WT.rss_a=123456-2019&WT.rss_ev=a
Timestamp: 2019-03-19 21:34:55
Document Index: 139173642

Matched Legal Cases: ['§ 43', '§ 46', '§ 43', '§ 46', '§13', '§ 123', '§ 21', '§ 98', '§ 19', '§ 9', '§ 26', '§ 27', '§ 27', '§ 27', '§ 27', '§ 28', '§ 9', '§ 43', '§ 43', '§ 43', '§ 43', '§ 123', '§ 124', '§ 27', '§ 9', '§ 160']

Dienstleistungen - 123456-2019 - TED Tenders Electronic Daily
Dienstleistungen - 123456-2019
Deutschland-Koblenz: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
2019/S 053-123456
Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium der Verteidigung, vertreten durch das Amt für Bundesbau -ABB-, vertreten durch den Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung, NL Koblenz, vertreten durch die Niederlassungsleitung
Kontaktstelle(n): LBB NL Koblenz, Zentrale Vergabestelle FbT, Hofstraße 257a, 56077 Koblenz
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers / des Auftraggebers: http://www.LBBnet.de
19D0083 u. 19D0087 – NATO Flugplatz Büchel – Grundsanierung Flugbetriebsflächen und Flugbetriebseinrichtungen Ingenieurbauwerke gem. Teil 3 Abschnitt 3 HOAI 2013, Teile der LPH. 2-9, gem. § 43 HOAI 2013 und Verkehrsanlagen gem. Teil 3 Abschnitt 4 HOAI 2013 Teile der Lph. 2-9, gem. § 46 HOAI 2013
Dienstleistungskategorie Nr 17: Architektur, technische Beratung und Planung, integrierte technische Leistungen, Stadt- und Landschaftsplanung, zugehörige wissenschaftliche und technische Beratung, technische Versuche und Analysen
NUTS-Code DEB1C
Die Leistungen des Auftragnehmers (AN) umfassen die Objektplanungen
Ingenieurbauwerke gem. Teil 3 Abschnitt 3 HOAI 2013, Teile der LPH. 2-9, gem. § 43 HOAI 2013, ergänzt durch besondere Leistungen, insbesondere:
— Prüfen von Nebenangeboten,
— Örtliche Bauüberwachung,,
— Prüfen und dokumentieren von Nachträgen,
— Mängelbeseitigung während der Verjährung.
Gemäß Anlage 12.2 der Objektliste Ingenieurbauwerke ist die Maßnahme für den Bereich der Entwässerung der Honorarzone II und für den Bereich der Flugzeugfanganlagen der Honorarzone III zugeordnet.
Verkehrsanlagen gem. Teil 3 Abschnitt 4 HOAI 2013 Teile der Lph. 2-9, gem. § 46 HOAI 2013, ergänzt durch besondere Leistungen, insbesondere:
Gemäß Anlage 13.2 der Objektliste Verkehrsanlagen ist die Maßnahme der Honorarzone IV zugeordnet.
Auf dem NATO Flugplatz Büchel wird eine Grundsanierung der Flugbetriebsflächen (FBF) und Flugbetriebseinrichtungen (FBE) durchgeführt.
Hierbei sind folgende Maßnahmen vorgesehen:
— Erneuerung der Start- und Landebahn inkl. Neuprofilierung, Erneuerung der Oberflächen sowie Entwässerungseinrichtungen,
— Veränderung der Startbahnschultern,
— Erneuerung der Rollbahnbefeuerung, der Anflugbefeuerung u. Verkehrsführung,
— Einrichtung eines ILS-Systems,
— Einrichtung eines Löschwassersystems,
— Erneuerung aller Flugzeugfanganlagen,
— Erneuerung von je ca. 15 Sheltervorfeldern auf 3 Liegeplätzen,
— Erneuerung des Schärfwalls Süd,
— Neubau einer Flugzeugabstellfläche (Cargoplatte),
— Die anrechenbaren Kosten aller Gewerke betragen 69 792 054,62 EUR netto,
— Hiervon sind bei den Verkehrsanlagen derzeit 48 423 058,52 EUR und bei den Ingenieurbauwerken 14 515 130,00 EUR (jeweils netto) angesetzt,
— Die Leistungsstufe 1 (LPH 2 + 3) ist abzuschließen bis 30.4.2020,
— Die Leistungsstufen 2 und 3 (LPH 5 + 6) sind abzuschließen bis 31.1.2022,
— Die Baumaßnahme befindet sich auf einem NATO-Flugplatz mit Sicherheitsbereich,
— Das Projekt ist als >VS – nur für den Dienstgebrauch< eingestuft.
Beschreibung der Optionen: Der AG behält sich eine stufenweise Beauftragung der einzelnen Leistungen entsprechend RBBau-Vertragsmuster vor. Die in den einzelnen Leistungsstufen zu erbringenden Grundleistungen der einzelnenLeistungsphasen gliedern sich wie folgt: Leistungsstufe 2 (LPH 5), Leistungsstufe 3 (LPH 6 und 7),
Leistungsstufe 4 (LPH 8) und Leistungsstufe 5 (LPH 9).
Bei stufenweiser Beauftragung kann der AN den Vertrag innerhalb einer Frist von einem Monat kündigen, wenn der AG die Leistungen für die jeweils folgende Stufe nicht innerhalb einer angemessenen Frist abruft. Eine solche angemessene Frist endet im Regelfall nicht vor Ablauf von 6 Monaten nach vollständiger Erfüllung der Leistungen der vorangegangenen Stufe.
Laufzeit in Monaten: 74 (ab Auftragsvergabe)
Eine aktuelle Versicherungspolice über den Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung oder eine schriftliche Erklärung der Versicherung ohne Vorbehalte und nicht älter als zwei Monate, den geforderten Versicherungsschutz im Auftragsfall zur Verfügung zu stellen.
Der Auftragnehmer / die Arbeitsgemeinschaft (ARGE) muss eine Berufshaftpflichtversicherung während der gesamten Vertragslaufzeit unterhalten und ist verpflichtet dem AG jährlich eine aktuelle Versicherungsbescheinigung vorzulegen. Er/Sie hat zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe der im Vertrag genannten Deckungssumme besteht.
Geforderte Deckungssummen:
Berufshaftpflichtversicherung des Auftragnehmers / der ARGE mit einer Deckungssumme von mind. 3 000 000 EUR für Personenschäden und von mind. 5 000 000 EUR für sonstige Schäden bei einem, in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens oder Kreditversicherers.
Es ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistungen mind. Das Zweifache der Versicherungssumme pro Jahr beträgt.
Bei einer ARGE muss der Versicherungsschutz auf die ARGE ausgestellt sein. Alternativ kann eine gleichlautende Versicherung aller ARGE-Mitglieder vorgelegt werden, wenn gerade auch die Tätigkeit in einer ARGE mit Haftung für die gesamte ARGE mitversichert ist; aus der Bescheinigung muss eindeutig hervorgehen, dass diese Tätigkeit in einer ARGE mit Außenhaftung für die gesamte ARGE enthalten ist.
BGB, HOAI, Allgemeine Vertragsbestimmungen (AVB) des Auftraggebers, RBBau
Die Teilnahme von Bewerbergemeinschaften ist unter der Voraussetzung zulässig, dass diese im Auftragsfall die Form einer Arbeitsgemeinschaft annehmen, einen bevollmächtigten Vertreter bestimmen und sich vertraglich zur gesamtschuldnerischen Haftung verpflichten (siehe Bewerbungsbogen Teilnahmewettbewerb).
Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft sind unzulässig und führen zum Ausschluss sämtlicher davon betroffener Bewerbergemeinschaften.
Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs sind die Erklärungen VS-NfD und die Verpflichtungserklärung Unterschrieben bei der Vergabestelle abzugeben,
— Formblatt 125 Sicherheitsauskunft und Verpflichtungserklärung Teilnehmer,
— Formblatt 126 Sicherheitsauskunft und Verpflichtungserklärung Nachunternehmer/Unterauftragnehmer.
Die Bauarbeiten werden in einem militärischen Sicherheitsbereich ausgeführt. Es dürfen nur solche Bewerber, Bieter oder Auftragnehmer am Wettbewerb teilnehmen, die ihren Geschäftssitz in einem NATO-Staat haben.
Besucher aus Staaten mit besonderen Sicherheitsrisiken haben grundsätzlich keinen Zutritt zu militärischen Sicherheitsbereichen („Anlage Staatenliste“). Die Staatenliste im Sinne von §13 Abs. 1 Nr. 17 SÜG wurde festgelegt durch das Bundesministerium des Inneren. Innerhalb der militärischen Liegenschaft sind die Zugangsbestimmungen, Sicherheits- u. Ordnungsvorschriften der Streitkräfte zu beachten. Das Filmen und Fotografieren ist strengstens untersagt.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Vorlage eines aktuellen Auszugs aus dem einschlägigen Berufs-, Handels- oder Partnerschaftsregister oder in Ermangelung eines solchen, eine aktuelle Bescheinigung einer Gerichtsoder Verwaltungsbehörde des Ursprungs- oder Herkunftslandes, sofern die Gesellschaftsform dies erfordert.
Erklärung, ob die in den §§ 123 oder 124 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) genannten Ausschlussgründe vorliegen (einschließlich der Ausschlussgründe nach § 21 des Arbeitnehmer-Entsendungsgesetzes, § 98c des Aufenthaltsgesetzes und § 19 des Mindestlohngesetzes).
(Siehe Angaben im Bewerbungsbogen Teil III Ausschlussgründe)
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Beabsichtigt der Bewerber eine Unterauftragsvergabe, ist der Bewerbungsbogen unter Teil II Abschnitt D entsprechend auszufüllen.
Spätestens mit Angebotsabgabe hat der Bewerber die Teile des Auftrags, die er an Dritte zu vergeben beabsichtigt und die Namen der vorgesehenen Unterauftragnehmer zu bennen. Im Zuge der Auftragsausführung ist dem Auftraggeber vom Auftragnehmer jede eintretende Änderung auf Ebene der Unterauftragnehmer mitzuteilen (vgl. § 9 Abs. 1 VSVgV) auch sind mit Angebotsabgabe Angaben zu den vorgesehenen Unterauftragnehmern und dessen Vertretern sowie Erklärungen zum Vorliegen von Ausschlussgründen einzureichen.
Zur Eignungsleihe siehe Ziffer VI.3, Nr. 3.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Erklärungen des Bewerbers (Einzelunternehmen bzw. Bietergemeinschaft) gem. § 26 Abs. 1 Nr. 3 VSVgV über den allgemeinen Jahresumsatz und den spezifischen Jahresumsatz in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags.
Die Jahresumsätze der Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft bzw. der benannten Nachunternehmer, welche die Leistungen tatsächlich erbringen, werden aufaddiert.
(Siehe Angaben im Bewerbungsbogen unter Teil IV Abschnitt B).
Möglicherweise geforderte Mindeststandards: Der spezifische Jahresumsatz (brutto) in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags, Ingenieurbauwerke und Verkehrsanlagen der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre muss im Durchschnitt mind. 1 450 000 EUR pro Jahr betragen.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Siehe III.2.1)
Zum Nachweis, dass dem Bewerber die erforderlichen Mittel der anderen Unternehmen zur Verfügung stehen, hat er vor Zuschlagserteilung entsprechende Verpflichtungserklärungen vorzulegen.
Im Fall einer Eignungsleihe hat der Bewerber zum Nachweis, dass dem Bewerber die erforderliche Kapazitäten des anderen Unternehmens zur Verfügung stehen, eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieses Unternehmens mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen (Bewerbungsbogen Teil II Abschnitt C und Anlage 2 zum Bewerbungsbogen).
Möglicherweise geforderte Mindeststandards: Sofern der Auftragnehmer Kapazitäten anderer Unternehmen in (Eignungsleihe) in Anspruch nimmt, muss das Unternehmen, welches seine Kapazitäten zur Verfügung stellt, im Hinblick auf die zur Verfügung gestellten Kapazitäten die vom Auftraggeber geforderten Mindestkriterien erfüllen.
Zum Nachweis der fachlichen Eignung hat der Bewerber Nachweise und Erklärungen gem. § 27 Abs. 1 Nr. 2a, c, d, i und Abs. 2 und 3 VSVgV einzureichen. Entsprechende Formblätter werden mit den Teilnahmeunterlagen zur Verfügung gestellt.
Die nachfolgend im Einzelnen aufgeführten technischen Führungskräfte sind gem. § 27 Abs. 1 Nr. 2c und d VSVgV namentlich zu benennen und mit beruflicher Qualifikation anzugeben:
— der Projektleiter,
— der Bauleiter,
— der Projektbearbeiter.
Für den Bewerber/das Unternehmen, den Projektleiter und den Bauleiter sind aussagekräftige Projektbezogene Referenzunterlagen über früher ausgeführte Dienstleistungsaufträge einzureichen.
Es werden alle Referenzen über einschlägige Dienstleistungsaufträge berücksichtigt, die in den letzten 10 Jahren (ab 2009) erbracht wurden und die geforderten Mindeststandards erfüllen.
Zu den Referenzprojekten sind folgende Angaben über ein Projektdatenblatt abzugeben:
a) Kurzbezeichnung der Baumaßnahme;
b) Auftraggeber mit Name und Anschrift;
d) erbrachte Leistungsphasen;
e) Zeitraum der Leistungserbringung (von/bis);
f) Rechnungswert (Honorar, netto).
Der Bewerber hat des Weiteren eine Erklärung abzugeben, aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Bewerbers in den letzten 3 Jahren sowie die Zahl seiner Führungskräfte in der Fachrichtung ersichtlich ist (§ 27 Abs.1 N. 2h VSVgV).
Der Bewerber hat eine Erklärung beizufügen aus der ersichtlich ist, über welche Ausstattung, Geräte und technische Ausrüstung er verfügt (§ 27 Abs. 1 Nr.2i VSVgV).
Der Bewerber hat die Maßnahmen zur Qualitätssicherung zu beschreiben (§ 28 VSVgV) und anzugeben, welche Teile des Auftrages er unter Umständen als Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt und – soweit bekannt – die Namen der vorgesehenen Unterauftragnehmer zu nennen (§ 9 VSVgV).
Der Projektleiter muss eine abgeschlossene Hochschulausbildung (Dipl.-Ing. Univ./TU/TH/FH bzw. Bachelor oder Master) in der Fachrichtung, oder eine vergleichbare Berufszulassung und eine Berufserfahrung von mind. 3 Jahren in derselben Fachrichtung Bauingenieur nach Studienabschluss Nachweisen.
Der Bauleiter muss eine abgeschlossene Hochschulausbildung (Dipl.-Ing. Univ./TU/TH/FH bzw. Bachelor oder Master) in der Fachrichtung Bauingenieur, oder eine vergleichbare Berufszulassung und eine Berufserfahrung von mind. 3 Jahren in derselben Fachrichtung Bauingenieur nach Studienabschluss Nachweisen.
Der Projektbearbeiter muss eine abgeschlossene Hochschulausbildung (Dipl.-Ing. Univ./TU/TH/FH bzw. Bachelor oder Master) in der Fachrichtung Bauingenieur, oder eine vergleichbare Berufszulassung und eine Berufserfahrung von mind. 3 Jahren in derselben Fachrichtung Bauingenieur nach Studienabschluss nachweisen.
Für die Referenzprojekte gelten folgende Mindestanforderungen:
1) Bewerber/Unternehmen:
Mind. 1 Referenz über die Planung, LV-Erstellung und Bauoberleitung (LPH 2 – 8, §§ 43, 46 HOAI) über die Erneuerung von FBF und FBE sowie der Ingenieurbauwerke Leistungsstand der Referenz: Bauausführung abgeschlossen.
2) Projektleiter:
Mind. 1 Referenz über die LV-Erstellung und Bauoberleitung (LPH 2-8, §§ 43, 46 HOAI) über die Erneuerung von FBF und FBE sowie der Ingenieurbauwerke
Leistungsstand der Referenz: Bauausführung abgeschlossen.
3) Bauleiter:
Mind. 1 Referenz über die LV-Erstellung und örtliche Bauüberwachung (LPH 6-8, §§ 43, 46 HOAI) über die Erneuerung von FBF und FBE sowie der Ingenieurbauwerke Leistungsstand der Referenz: Bauausführung abgeschlossen.
Die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Bewerbers in den letzten 3 Jahren muss mind. 6 Beschäftigte betragen.
Die durchschnittliche jährliche Zahl seiner Fach- und Führungskräfte der Fachrichtung Bauingenieur in den letzten 3 Jahren muss mind. 4 Beschäftigte betragen.
Mind. 1 Referenz über die LV-Erstellung und Bauoberleitung (LPH 2-8, §§ 43, 46 HOAI) über die Erneuerung von FBF und FBE sowie der Ingenieurbauwerke Leistungsstand der Referenz: Bauausführung abgeschlossen.
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: Teilnahmeberechtigt sind natürliche Personen, die nach dem für die Auftragsvergabe geltenden Landesrecht berechtigt sind, die Berufsbezeichnung – Ingenieur – zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland entsprechend tätig zu werden. Ein entsprechender Nachweis ist vorzulegen.
Geplante Mindestzahl 3 und Höchstzahl 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt nach Prüfung der Vollständigkeit der nach III.2) und III.3) vorzulegenden Erklärungen und Nachweise auf der Grundlage einer einheitlichen Bewertungsmatrix, welche in den Vergabeunterlagen („Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb“) aufgeführt und näher erläutert ist. Folgende Eignungskriterien werden gewertet: Jahresumsatz in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags, Beschäftigtenzahl, Zahl der Fach- und Führungskräfte der genannten Fachrichtung, Anzahl und Qualität der Referenzen, Maßnahmen zur Qualitätssicherung.. Die Bewerber mit der höchsten Bewertung werden zur Verhandlung aufgefordert. Bei Punktgleichheit von mehr als 5 Bewerbern entscheidet das Los über die Teilnahme am weiteren Verhandlungsverfahren.
30.4.2019 - 23:59
1) Zu Ziffer II.3) Laufzeit des Vertrags:
2) Bewerbergemeinschaften (BGen)
BGen, die sich erst nach der Einreichung des Teilnahmeantrages gebildet haben, werden nicht zugelassen. Mehrfachbewerbungen einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft sind unzulässig u. führen zum Ausschluss aller betroffenen Bewerbergemeinschaften.
Für jedes Mitglied der BG ist ein eigener mit den erforderlichen Angaben ausgefüllter Bewerbungsbogen einzureichen. Liegt bei einem Mitglied einer BG ein zwingender Ausschlussgrund nach § 123 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) od. ein fakultativer Ausschlussgrund nach § 124 GWB vor, so muss dieses Mitglied ersetzt werden.
Bei BGen sind nur ein Projektleiter und ein Bauleiter zu benennen. Die Leistungsabgrenzung innerhalb der BG ist darzustellen.
3) Eignungsleihe (§ 27 Abs. 4 VgV)
Bewerber oder Bieter können sich für einen bestimmten Auftrag auf die Leistungsfähigkeit anderer Unternehmen berufen, wenn sie nachweisen, dass diese ihnen die für die Auftragsausführung erforderlichen Mittel zur Verfügung stellen. Dies gilt auch für Bewerber- oder Bietergemeinschaften. Der Nachweis kann auch durch Zusage der Unternehmen erfolgen, die dem Bewerber oder Bieter die für die Auftragsausführung erforderlichen Mittel zur Verfügung stellen.
4) Unteraufträge (§ 9 VSVgV)
Beabsichtigt der Bewerber eine Unterauftragsvergabe, so hat der Bewerber die Teile des Auftrags, die er an Dritte zu vergeben beabsichtigt, u. – soweit bekannt – die Namen der vorgesehenen Unterauftragnehmer zu benennen. Der Bewerber hat mit dem Teilnahmeantrag im Bewerbungsbogen Angaben zu den vorgesehenen Unterauftragnehmern u. dessen Vertretern sowie Erklärungen zum Vorliegen von Ausschlussgründen zu machen. Zum Nachweis, dass dem Bewerber die erforderlichen Mittel der anderen Unternehmen zur Verfügung stehen, hat er vor Zuschlagserteilung entsprechende Verpflichtungserklärungen vorzulegen.
5) Vergabeunterlagen/Teilnahmeantrag
6) Erhalt der Vergabeunterlagen/Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb
Vergabekammer des Bundes – Bundeskartellamt
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Gemäß § 160 Absatz 3 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) ist ein Verstoß gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen nach Erkenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Verstöße gegen Vergabevorschriften,
1) die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.
2) die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.
Amt für Bundesbau -ABB-
E-Mail: postfach@abb-rlp.de
Telefon: +49 6131140880
Internet-Adresse: http://www.abb-rlp.de
Fax: +49 61311408810