Source: https://www.rechtsanwalt.com/lexikon/seite/26/
Timestamp: 2018-01-20 01:06:37
Document Index: 67844622

Matched Legal Cases: ['§ 631', '§ 13', '§ 14', '§ 356', '§ 355', '§ 130', '§ 323', '§ 323', '§ 323']

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Rechtsträger Rechtsträger ist allgemein jeder, der Inhaber von Rechten und Pflichten sein kann. Bei einem Zusammenschluss von Personen ist der Rechtsträger z.B. die Gesellschaft oder der Verein. Der Rechtsträger klagt auch selbst vor Gericht oder wird verklagt, er haftet oder macht Rechte geltend. Außerdem kann der Rechtsträger Rechtsgeschäfte abschließen. Da der Rechtsträger in diesem Fall […]
Refinanzierung Als Refinanzierung bezeichnet man den Ausgleich eines Liquiditätsabflusses, welcher von Kreditinstituten vorgenommen wird. Angewandt wird dies bei der Gewährung von Krediten, um die finanziellen Mittel, welche als Darlehen herausgegeben wurden, vorübergehend durch Fremdfinanzierung wiederherzustellen. Dieses Geld kann hierbei aus Spareinlagen der Bankkunden, dem Verkauf von Schuldverschreibungen, Geldmarktpapieren oder sonstigen Wertpapieren sowie dem Interbankenhandel stammen. […]
Reisevertrag Der Reisevertrag verpflichtet den Reiseveranstalter dazu, einem Reisenden vereinbarte Reiseleistungen zu erbringen. Im Gegenzug dazu muss der Reisende einen festgelegten Betrag zahlen. Der Reisevertrag ist ein Sonderfall des Werkvertrags. Der Kunde sucht sich ein Angebot aus und stellt es dem Reiseveranstalter. Dann muss der Kunde darauf warten, ob der Reiseveranstalter das Angebot annimmt oder […]
Rendite Unter einer Rendite oder Effektivverzinsung versteht man den prozentualen Gesamterfolg einer Wertpapier- oder Geldanlage über den Zeitraum von einem Jahr. Dabei werden neben den Einnahmen auch alle anfallenden Kosten berücksichtigt, um den realen Gewinn ermitteln zu können. Bei Renditen sind bis zu vier Ertragsarten möglich: Dazu gehören Zinsen bei Geldanlagen, Dividenden und Kursgewinne bei […]
Rentabilität Unter Rentabilität versteht man das Verhältnis des finanziellen Erfolgs eines Unternehmens zum eingesetzten Kapital innerhalb einer festgelegten Rechnungsperiode. Die Berechnung dient der Ermittlung des wirtschaftlichen, meist jährlich gemessenen Erfolgs. Man unterscheidet zwischen der Gesamtkapitalrentabilität, der Eigenkapitalrentabilität, der Umsatzrentabilität und der gesamten Rentabilität eines Betriebs. Die Gesamtkapitalrentabilität bezeichnet den Einzahlungsüberschuss in Bezug auf das gesamte eingesetzte […]
Rente Als Rente bezeichnet man einen regelmäßig, meist monatlich ausbezahlten Geldbetrag, der ab einer bestimmten Altersgrenze oder bei Erwerbsunfähigkeit von einer gesetzlichen oder privaten Versicherung ausbezahlt wird. Man unterscheidet zwischen einer Rente in Form eines Ruhegehalts, einer Rente aufgrund eines gesetzlichen Versorgungsanspruchs wie etwa einer Hinterbliebenenrente und einer Rente, die sich auf sonstige Versicherungsansprüche wie […]
Reparaturvertrag Ein Reparaturvertrag ist eine Unterkategorie des in § 631 BGB geregelten Werkvertrages. Im Gegensatz zum allgemeinen Werkvertrag, der eine Dienstleistung regelt, verpflichtet sich der Auftragnehmer im Reparaturvertrag, den angezeigten Sachschaden zu beheben. Bedingung für die Erfüllung des Vertrages ist dabei der Arbeitserfolg, ein Versuch ist nicht ausreichend und löst den Auftraggeber aus seiner Zahlungsverpflichtung. […]
Revers Der Begriff Revers hat mehrere Bedeutungen: Zum einen bezeichnet er einen Gegenschein, mithilfe dessen eine Verpflichtung oder Urkunde aufgehoben beziehungsweise widerrufen werden kann. Zum anderen steht er für schriftliche Verpflichtungserklärungen wie etwa in einem Reverssystem, einem Netz von Preisbindungsverträgen zwischen Einzelhändlern. Quellen: http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/revers.html Wörmer, Peter (1962): Vertikale Preisbindung. Berlin: Duncker & Humblot.
Risiko Der Begriff Risiko steht im Allgemeinen für die Wahrscheinlichkeit, mit der ein Schaden eintreten oder ein Erfolg ausbleiben kann. Im Versicherungsrecht und in der Wirtschaft hingegen stellt ein Risiko eine nicht genau definierbare Bedrohung eines Systems dar, die Abweichung von geplanten Zielen kann durch Eintrittserwartungen und erwartete Auswirkungen bereits im Voraus abgewogen und einkalkuliert […]
Risikoausschluss Unter einem Risikoausschluss versteht man im Versicherungsrecht das Herausnehmen festgelegter Risiken aus dem Versicherungsschutz. Im Fall des Eintritts kann der Versicherer nicht zum Ausgleich herangezogen werden und ist somit von seiner Leistungspflicht entbunden. Der Risikoausschluss dient der preislichen Regulierung des Angebots und der von der Versicherung zu zahlenden Schadensersatzhöhe. Man unterscheidet zwischen einem primären […]
Risikoverlauf
Risikoverlauf Unter einem Risikoverlauf versteht man die Entwicklung eines Risikos über einen bestimmten Zeitraum. Im Versicherungsrecht zählt die subjektiv von der versicherten Person etwa durch ihr Gesundheitsverhalten beeinflussbare Inanspruchnahme von Versicherungsleistungen zum Risikoverlauf. Meist wird der Risikoverlauf schon im Voraus vonseiten der Versicherung kalkuliert, um finanzielle Risiken zu vermeiden. Quelle: http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/subjektives-risiko.html
Rotes Kennzeichen Ein rotes Kennzeichen wird in Deutschland für Probe-, Prüfungs- und Überführungsfahrten verwendet. Es wird nur an Kfz-Händler mit einem angemeldeten Gewerbebetrieb ausgegeben und ist daher auch unter dem Namen Händlerkennzeichen bekannt. Die Besonderheit des roten Kennzeichens ist, dass es an kein bestimmtes Fahrzeug gebunden ist und somit innerhalb des Betriebes wiederverwendet werden kann. […]
Rückgaberecht Bei Verbraucherverträgen, also bei Verträgen zwischen einem Verbraucher im Sinne des § 13 BGB und einem Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, kann nach § 356 BGB alternativ zum Widerrufsrecht nach § 355 BGB ein Rückgaberecht beim Vertragsschluss aufgrund eines Verkaufsprospekts im Vertrag vereinbart werden, wenn dies ausdrücklich durch Gesetz zugelassen ist. Eine […]
Rücknahme/Widerruf einer Willenserklärung Gibt man eine Willenserklärung ab, so wird diese nach § 130 Abs. 1 BGB erst mit ihrem Eingang beim Erklärungsempfänger wirksam und kann somit nicht mehr widerrufen werden. Die einzige Möglichkeit zur Rücknahme der Erklärung ist das Verfassen eines Widerspruchs, der vorher oder gleichzeitig mit der Willenserklärung bei dem Empfänger eingehen muss. […]
Rücktritt Der Rücktritt vom Vertrag ist unter den Voraussetzungen der §§ 323 ff. BGB möglich. Nach § 323 Abs. 1 BGB kann der Gläubiger vom Vertrag zurücktreten, wenn der Schuldner eine fällige Leistung nicht oder nicht wie geschuldet erbringt und er diesem eine erfolglos abgelaufene Frist zur Leistung oder Nacherfüllung gesetzt hat. § 323 Abs. […]