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Timestamp: 2016-10-24 00:03:16
Document Index: 178657856

Matched Legal Cases: ['Art. 110', 'Art. 132', 'Art. 28', 'Art. 28', 'Art. 16', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 159']

I 470/06 (08.05.2007)
B.________, 1957, Beschwerdef�hrerin, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Urs Burkhardt, Bahnhofstrasse 1, 8304 Wallisellen,
Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Z�rich vom 22. M�rz 2006.
Die 1957 geborene B.________ war als Sonderp�dagogin bei der Gemeinde X.________ und - ab dem Schuljahr 1998/99 - bei der Gemeinde Y.________ angestellt. Am 20. August 1998 wurde sie beim Wenden einer Schulwandtafel von einer dahinter stehenden, umkippenden Glasscheibe am Hinterkopf getroffen. Wegen Bewusstseinsst�rungen wurde sie bis zum 22. August 1998 im Spital P.________ �berwacht; es wurde eine Commotio cerebri diagnostiziert und als Zufallsbefund ein Status nach �lterer isch�mischer Hirnstamml�sion festgestellt (Bericht vom 27. August 1998). Am 5. Oktober 1998 nahm sie die bisherige Arbeit wieder vollumf�nglich auf, reduzierte das Pensum wegen "vermehrter M�digkeit und Stresssituationen" ab dem 23. November 1998 jedoch auf 75 % (Bericht des Neurologen Dr. med. H.________, vom 6. Januar 1999). Im weiteren Verlauf klagte sie �ber Kopf-, Nacken- und Schulterbeschwerden, Konzentrationsst�rungen, Schwindel, �belkeit, vermehrte M�digkeit und Stressanf�lligkeit. Gest�tzt auf eine vertrauens�rztliche Untersuchung vom 14. Januar 2000 wurde sie mit Beschluss des Bildungsrates des Kantons Z�rich vom 7. M�rz 2000 auf den 29. Februar 2000 aus gesundheitlichen Gr�nden pensioniert.
Am 12. September 2000 meldete sich B.________ mit dem Begehren um Zusprechung einer Invalidenrente zum Leistungsbezug bei der Invalidenversicherung an. Die IV-Stelle des Kantons Z�rich traf n�here Abkl�rungen, zog die Akten des Unfallversicherers bei und erliess nach Durchf�hrung des Vorbescheidverfahrens am 5. Dezember 2001 eine Verf�gung, mit welcher sie der Versicherten mit Wirkung ab Oktober 2000 eine halbe Invalidenrente aufgrund eines Invalidit�tsgrades von 50 % zusprach. Die dagegen erhobene Beschwerde hiess das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich in dem Sinne gut, dass es die Sache zur weiteren Abkl�rung (polydisziplin�re Begutachtung) und neuen Verf�gung an die Verwaltung zur�ckwies (Entscheid vom 29. August 2002). Die IV-Stelle beauftragte das Zentrum R.________ mit einem Gutachten, welches am 3. M�rz 2004 erstattet wurde. Mit durch Einspracheentscheid vom 17. Dezember 2004 best�tigter Verf�gung vom 27. April 2004 hielt die Verwaltung an der Zusprechung einer halben Invalidenrente ab Oktober 2000 fest.
Gest�tzt auf Privatgutachten, welche sie bei Dr. med. K.________, Facharzt f�r Psychiatrie und Psychotherapie und Prof. Dr. med. S.________, Facharzt f�r Physikalische Medizin und Rehabilitation, in Auftrag gegeben hatte, reichte B.________ beim Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich Beschwerde ein mit den Antr�gen, es sei ihr eine ganze Invalidenrente zuzusprechen; eventuell seien hinsichtlich der erwerblichen M�glichkeiten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt n�here Abkl�rungen zu treffen und es sei gest�tzt darauf der Invalidit�tsgrad neu festzusetzen. Ferner sei ihr eine angemessene Kapitalleistung zuzusprechen.
Mit Entscheid vom 22. M�rz 2006 gelangte das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich zum Schluss, es seien keine Gr�nde ersichtlich, um von der Beurteilung im Gutachten des Zentrums R.________ vom 3. M�rz 2004 abzugehen, wonach von einer Arbeitsf�higkeit der Versicherten in der angestammten T�tigkeit von 50 % auszugehen sei. Unter Bezugnahme auf den allgemeinen Arbeitsmarkt sei jedoch konkret zu ermitteln, welches Einkommen die Beschwerdef�hrerin bei einem Pensum von 50 % zu erzielen verm�chte. Dementsprechend wies das kantonale Gericht die Sache an die Verwaltung zur�ck, damit sie nach Durchf�hrung eines Einkommensvergleichs �ber den Rentenanspruch und den Anspruch auf Kapitalleistung neu verf�ge.
B.________ l�sst Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hren, sinngem�ss mit dem Rechtsbegehren, in Aufhebung des angefochtenen Entscheids und des Einspracheentscheids vom 17. Dezember 2004 sei ihr eine ganze Invalidenrente zuzusprechen; eventuell sei die Sache zu erg�nzender Abkl�rung und neuem Entscheid an die Vorinstanz zur�ckzuweisen. F�r das gesamte Verfahren sei ihr eine Parteientsch�digung zuzusprechen und es sei die IV-Stelle zu verpflichten, die Kosten der Privatgutachten von insgesamt Fr. 10'620.- zu �bernehmen. Schliesslich wird beantragt, es sei ein zweiter Schriftenwechsel anzuordnen.
In prozessualer Hinsicht wird die Anordnung eines zweiten Schriftenwechsels beantragt, damit die Beschwerdef�hrerin zu den Vernehmlassungen zur Verwaltungsgerichtsbeschwerde Stellung nehmen kann. Das Begehren ist gegenstandslos, nachdem sich die Beschwerdegegnerin zur Verwaltungsgerichtsbeschwerde materiell nicht hat vernehmen lassen und die Vorinstanz auf eine Stellungnahme verzichtet hat. Ein zweiter Schriftenwechsel findet zudem nur ausnahmsweise statt; hier bestehen weder in tats�chlicher noch in rechtlicher Hinsicht Gr�nde f�r eine entsprechende Instruktionsmassnahme (Art. 110 Abs. 4 in Verbindung mit Art. 132 OG).
Im kantonalen Entscheid werden - unter Ber�cksichtigung der auf den 1. Januar 2003 in Kraft getretenen Normen des Bundesgesetzes vom 6. Oktober 2000 �ber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) sowie der auf den 1. Januar 2004 in Kraft getretenen �nderungen des IVG vom 21. M�rz 2003 (4. IV-Revision) - die f�r den Rentenanspruch (Art. 28 Abs. 1 IVG) und die Invalidit�tsbemessung bei erwerbst�tigen Versicherten (Art. 28 Abs. 2 IVG in Verbindung mit Art. 16 ATSG) geltenden Bestimmungen zutreffend dargelegt. Das Gleiche gilt hinsichtlich der vorinstanzlichen Ausf�hrungen zur Bedeutung der medizinischen Entscheidungsgrundlagen im Rahmen der Invalidit�tsbemessung (BGE 125 V 256 E. 4 S. 261; AHI 2002 S. 70, I 82/01) und zum Beweiswert �rztlicher Berichte und Gutachten (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352; 122 V 157 E. 1c S. 160). Darauf wird verwiesen.
4.1 Mit dem ersten Entscheid vom 29. August 2002 hat die Vorinstanz die Sache an die Verwaltung zur�ckgewiesen, damit sie zur Zumutbarkeit von Arbeitsleistungen und zur Arbeitsf�higkeit der Versicherten in somatischer und psychischer Hinsicht eine polydisziplin�re Begutachtung anordne und gest�tzt darauf �ber den Leistungsanspruch neu verf�ge. In dem von der IV-Stelle beim Zentrum R.________ eingeholten Gutachten vom 3. M�rz 2004 gelangen PD Dr. med. M.________ und Dr. med. J.________ aufgrund eigener Untersuchungen sowie gest�tzt auf konsiliarische Berichte des Rheumatologen Dr. med. A.________ und der Psychiaterin Dr. med. L.________, zu den Diagnosen (mit Einfluss auf die Arbeitsf�higkeit) einer mittelgradigen depressiven Episode (ICD-10 Ziff. F32.1) und eines Status nach Sch�delkontusion vom 20. August 1998 mit zervikozephalem Syndrom, dies bei m�ssigen Osteochondrosen C4 und C5 sowie deutlichen Unkovertebralarthrosen C4-C6, massiver segmentaler Bewegungsst�rung am kraniozervikalen �bergang und reaktiven Tendomyosen im Schulterg�rtel. Zur Arbeitsf�higkeit wird ausgef�hrt, aus rheumatologischer Sicht k�nne die Versicherte die T�tigkeit als Sonderp�dagogin weiterhin ausf�hren, wegen der Befunde im Schulterg�rtel und am kraniozervikalen �bergang aber mit vermehrten Pausen und zeitlicher Limitierung. Seitens des Bewegungsapparats sei die Arbeitsf�higkeit in der angestammten T�tigkeit um einen Drittel eingeschr�nkt. Die Restarbeitsf�higkeit sei zus�tzlich durch die psychiatrische Problematik beeintr�chtigt, wobei sich die Arbeitsunf�higkeiten nicht additiv verhielten. Insgesamt bestehe eine Arbeitsf�higkeit von 50 % als Sonderp�dagogin. Des Weiteren wird ausgef�hrt, limitierend wirke vor allem die psychische Erkrankung, welche f�r jede T�tigkeit zu einer Arbeitsunf�higkeit von 50 % f�hre. Im konsiliarischen Untersuchungsbericht der Frau Dr. med. L.________ vom 2. Februar 2004 wird unter Hinweis darauf, dass die Versicherte trotz ung�nstiger Lebensumst�nde (Verh�ltnisse in der Herkunftsfamilie, manisch-depressiver Ehemann, Trennung und Scheidung, vollzeitliche Berufst�tigkeit als alleinerziehende Mutter mit zwei Kindern) ihr Leben bisher gut gemeistert habe und Schwierigkeiten sowie emotionellen Krisen �berwiegend mit erh�hter Leistungsbereitschaft und hohem Arbeitseinsatz begegnet sei, festgestellt, der Bagatellunfall vom August 1998 habe zu einer sukzessiven Zunahme eines Beschwerdekomplexes und innert rund eines Jahres zu einer vollst�ndigen Invalidit�t gef�hrt. Mittlerweile habe sich die Versicherte wieder etwas stabilisiert und gehe einer etwa 30-prozentigen T�tigkeit als selbst�ndige Sonderp�dagogin nach. Auch wenn sie die Beschwerden als rein unfallkausal wahrnehme, m�sse aus psychiatrischer Sicht davon ausgegangen werden, dass der Unfall lediglich den ausl�senden Faktor darstelle, die Gesamtproblematik aber vor dem Hintergrund der schwierigen fr�heren und heutigen Lebensumst�nde zu sehen sei. Aus psychiatrischer Sicht sei die Arbeitsunf�higkeit bei etwa 50 % einzustufen.
4.2 Die Beschwerdef�hrerin macht geltend, das Gutachten des Zentrums R.________ weise schwerwiegende formelle und materielle M�ngel auf. Es stelle kein taugliches Beweismittel dar, weil sowohl die Verfasser des Hauptgutachtens als auch die mit der Erstellung eines psychiatrischen Konsiliarberichts beauftragte Frau Dr. med. L.________ als befangen zu betrachten seien. Was in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vorgebracht wird, gen�gt indessen nicht zur Annahme von gutachterlicher Befangenheit. Die Gesamtexpertise und der psychiatrische Konsiliarbericht sind neutral und sachlich gehalten und es liegen auch keine anderen Umst�nde vor, welche den Anschein der Befangenheit und die Gefahr der Voreingenommenheit objektiv zu begr�nden verm�chten (vgl. BGE 120 V 357 E. 3a S. 365 mit Hinweisen). Es fehlen jegliche Anhaltspunkte daf�r, dass die psychiatrische Sachverst�ndige bei der Begutachtung, wie in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde geltend gemacht, davon ausgegangen sei, die Zusprechung einer h�heren Rente zu verhindern. Dass sie den Unfall vom 20. August 1998 als "Bagatellunfall" bezeichnet hat, ist mit Blick auf das betreffende Ereignis nachvollziehbar und l�sst nicht auf mangelnde Objektivit�t oder Voreingenommenheit schliessen. Nicht n�her begr�ndet wird der Einwand, wonach die Sachverst�ndige nicht �ber die im Rahmen einer polydisziplin�ren Begutachtung erforderliche fach�rztliche Qualifikation verf�ge. Dem Gutachten kann der Beweiswert auch nicht deshalb abgesprochen werden, weil es die nach der Rechtsprechung geltenden Anforderungen nicht erf�lle. Danach ist entscheidend, ob der Bericht oder das Gutachten f�r die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden ber�cksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begr�ndet sind (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352). Diesen Erfordernissen gen�gt das Gutachten des Zentrums R.________ vom 3. M�rz 2004. Ob es im Ergebnis zu �berzeugen vermag, ist im Rahmen der Beweisw�rdigung zu pr�fen.
5.1 Aus den Akten geht hervor, dass die Beschwerdef�hrerin im Anschluss an den Unfall vom 20. August 1998 die bisherige T�tigkeit am 5. Oktober 1998 wieder voll aufgenommen, das Pensum wegen zunehmender Beschwerden ab dem 23. November 1998 aber auf 75 % reduziert hat. Dementsprechend attestierte die behandelnde �rztin Dr. med. N.________, Allgemeine Medizin FMH, eine volle Arbeitsf�higkeit ab 5. Oktober 1998 und eine Arbeitsunf�higkeit von 25 % ab dem 23. November 1998. Der vom Unfallversicherer mit der Erstellung eines Gutachtens beauftragte Neurologe Dr. med. H.________, diagnostizierte einen Status nach Sch�delprellung rechts parietal und wahrscheinlicher Commotio cerebri mit postkommotioneller Stressanf�lligkeit und erh�hter Erm�dbarkeit sowie subjektivem Entfremdungsgef�hl im Bereich der linken Hand, rechtsparietalem Druckgef�hl und Lichtempfindlichkeit bei seit dem Unfall abgeklungener unfallfremder Migr�ne und Spannungskopfschmerzen. Die Arbeitsf�higkeit als Sonderschullehrerin sch�tzte er auf 75 % mit der Feststellung, die Versicherte k�nne die Arbeit anfangs April m�glicherweise wieder voll aufnehmen (Gutachten vom 6. Januar 1999). In einem nach einem zweiten Unfall vom 17. Februar 1999 (erneute Sch�delprellung) erstatteten Bericht vom 17. M�rz 1999 f�hrte er aus, es sei anzunehmen, dass der Status quo ante im Juli 1999 erreicht und die Versicherte trotz des neuen Unfalls wieder voll arbeitsf�hig sein werde. In einem Kurzgutachten vom 24. August 1999 best�tigte er diese Beurteilung und stellte fest, die Versicherte werde ab dem 23. August 1999 ihre Arbeit wieder zu 100 % aufnehmen.
Nach Wiederaufnahme der vollen Erwerbst�tigkeit kam es indessen zu einer Zunahme der Beschwerden. Laut Bericht des Vertrauensarztes der kantonalen Beamtenversicherungskasse Dr. med. U.________ vom 16. Januar 2000 warf die Arbeitgeberin der Beschwerdef�hrerin zu Unrecht unkollegiales Verhalten und Desinteresse am Schulbetrieb vor, was zu einer reaktiven Depression und einer vollen Arbeitsunf�higkeit ab dem 20. Oktober 1999 f�hrte. Die Beschwerdef�hrerin wurde deshalb auf den 29. Februar 2000 vorzeitig pensioniert. Wegen der psychischen Beeintr�chtigungen wurde sie von Dr. med. E.________, Institut W.________, untersucht, welcher eine subdepressive Stimmungslage feststellte und das Vorliegen einer posttraumatischen Belastungsst�rung verneinte (Bericht vom 11. M�rz 2000). Eine neuropsychologische Untersuchung durch Frau Dr. phil. T.________, vom 10./19. Oktober 2000 zeigte eine leichte Funktionsst�rung insbesondere in Form einer reduzierten und schwankenden Konzentration, kognitiver Erm�dung und reduzierter Dauerbelastbarkeit (Bericht vom 3. November 2000). In einem Bericht vom 2. Oktober 2000 hielt die behandelnde �rztin Dr. med. N.________ daf�r, als Sozialp�dagogin mit Klassenunterricht k�nne die Versicherte aus heutiger Sicht nicht mehr eingesetzt werden; dagegen d�rfte eine T�tigkeit als Einzeltherapeutin oder allenfalls in Kleinklassen zumindest im Umfang von 50 % m�glich sein. Zum gleichen Ergebnis gelangte die vom Unfallversicherer mit einer neurologischen Beurteilung beauftragte Frau Dr. med. I.________ (Gutachten vom 15. Februar 2001). In einem weiteren Bericht vom 26. Juni 2001 stellte die behandelnde �rztin fest, bei einer ganzheitlichen Betrachtungsweise liessen sich die geltend gemachten Beschwerden mit einer 50-prozentigen Arbeitsf�higkeit als Heil- und Sonderp�dagogin nicht vereinbaren. Der Versicherten sei eine Arbeitsf�higkeit von 30 % zu attestieren, damit sie versuchen k�nne, eine selbst�ndige T�tigkeit in Form von Einzeltherapie vorerst an drei halben Tagen aufzubauen. In einem neuen Gutachten vom 10. April 2002 schloss auch die Neurologin Dr. med. I.________ auf eine Arbeitsunf�higkeit von 70 %.
Die Berichte enthalten keine Hinweise auf eine Verschlechterung des Gesundheitszustands; im neurologischen Gutachten wird vielmehr eine leichte Besserung der Beschwerden erw�hnt. Offensichtlich sollte mit der attestierten Arbeitsunf�higkeit der konkreten beruflichen Situation der Versicherten Rechnung getragen werden. Diesbez�glich geht aus der Beschwerde vom 21. Januar 2002 gegen die Verf�gung vom 5. Dezember 2001 hervor, dass sich die Versicherte im Hinblick auf eine sp�tere selbst�ndige T�tigkeit um eine Anstellung bei der "Beratungsstelle Z.________" beworben hatte, nachdem sie Kenntnis davon erhalten hatte, dass die Organisation demn�chst ver�ussert werden sollte. Als die Bem�hungen um ein Anstellungsverh�ltnis auf der Basis eines Pensums von 50 % gescheitert waren, �bernahm sie die Beratungsstelle und ist seither als Seniorpartnerin zusammen mit weiteren Personen (Juniorpartnern) selbst�ndigerwerbend. Die Beschwerdef�hrerin gibt an, zu einem Pensum von 30 % zu arbeiten. Die Akten enthalten in diesem Punkt allerdings unterschiedliche Angaben. Wie es sich diesbez�glich verh�lt, kann indessen offen bleiben. Mit der Feststellung, sie habe sich bei der Beratungsstelle Z.________ um eine Anstellung mit einem Pensum von 50 % beworben, r�umt die Beschwerdef�hrerin selber ein, dass sie sich in diesem Umfang als arbeitsf�hig erachtete. Dies muss auch im Rahmen der ausge�bten selbst�ndigen Erwerbst�tigkeit gelten, zumal die Versicherte dabei in der Zeiteinteilung freier ist und insbesondere in der Eigenschaft als Seniorpartnerin auch leitende und administrative Aufgaben zu erf�llen hat, bei denen sich die gesundheitlichen Beeintr�chtigungen weniger stark auswirken. Aufgrund der medizinischen Vorakten besteht daher kein Grund, von der Beurteilung im Gutachten des Zentrums R.________ abzugehen, wonach die Beschwerdef�hrerin unter Ber�cksichtigung sowohl der organischen als auch der psychischen Befunde in der T�tigkeit als Sonderp�dagogin jedenfalls bei Einzelunterricht zu 50 % arbeitsf�hig ist.
5.2 Die von der Beschwerdef�hrerin eingereichten Privatgutachten f�hren zu keinen anderen Erkenntnissen. Nach der Expertise des Dr. med. K.________, Facharzt f�r Psychiatrie und Psychotherapie, vom 30. Dezember 2003 leidet die Versicherte an einer Neurasthenie (ICD-10 Ziff. F48.0) bzw. einem pseudoneurasthenischen Syndrom (organische emotional labile [asthenische] St�rung: Ziff. F06.6), womit zum Ausdruck gebracht wird, dass die bestehenden Beschwerden vorwiegend eine hirnorganische Ursache (Commotio cerebri) haben. Im psychiatrischen Teilgutachten vom 2. Februar 2004 f�hrt Frau Dr. med. L.________ aus, der Beschwerdekomplex lasse sich zwar - wie von Dr. med. K.________ beschrieben - unter die Diagnose eines pseudoneurasthenischen Syndroms subsumieren, differenzialdiagnostisch falle aber auch eine mittelgradige depressive St�rung (ICD-10 Ziff. F32) in Betracht. Unter dem Aspekt der Affektivit�t und der in den Vorgutachten beschriebenen affektiven Distanziertheit seien auch konversionsneurotische Anteile nicht auszuschliessen. Diese Beurteilung erscheint nicht als unzutreffend, nachdem Dr. med. U.________ bei der vertrauens�rztlichen Untersuchung vom 14. Januar 2000 eine reaktive Depression festgestellt hatte. Anderseits erscheint die Beurteilung im psychiatrischen Privatgutachten nicht in allen Teilen als gesichert. Nach den klinisch-diagnostischen Leitlinien der ICD-10 sind die unter Ziff. F06 aufgef�hrten sonstigen psychischen St�rungen, wozu das pseudoneurasthenische Syndrom (ICD-10 Ziff. F06.6) geh�rt, nur zu diagnostizieren, wenn unter anderem ein zeitlicher Zusammenhang (von Wochen oder einigen Monaten) zwischen dem Eintritt der Hirnfunktionsst�rung und dem Auftreten des psychischen Syndroms besteht (vgl. Weltgesundheitsorganisation, Internationale Klassifikation psychischer St�rungen, ICD-10 Kapitel V [F], 4. Aufl., S. 77). Im vorliegenden Fall sind die psychischen Beeintr�chtigungen jedoch erst l�ngere Zeit nach dem Unfall und in Zusammenhang mit invalidit�tsfremden Belastungsfaktoren (schwierige Lebenssituation, Kr�nkungen am Arbeitsplatz) aufgetreten.
Zu weiteren Abkl�rungen hinsichtlich Art und Ursache der bestehenden Beeintr�chtigungen besteht indessen kein Anlass. Massgebend f�r die Beurteilung sind nicht die Diagnose und die Frage nach der Organizit�t bzw. Unfallkausalit�t der psychischen Beeintr�chtigungen, sondern deren Auswirkungen auf die Arbeits- und Erwerbsf�higkeit. Diesbez�glich enth�lt das Privatgutachten aber keine Angaben, welche zu einer anderen Beurteilung f�hren. Der Befund, die Beschwerdef�hrerin sei als Sonderp�dagogin bei selbst�ndiger Erwerbst�tigkeit mit freier Zeiteinteilung lediglich zu ungef�hr 20 % arbeitsf�hig, wird von Dr. med. K.________ nicht n�her begr�ndet und vermag schon deshalb nicht zu �berzeugen, weil die Versicherte eigenen Angaben zufolge ein Pensum von 30 % leistet. In der nachtr�glichen Stellungnahme vom 19. Januar 2005 beruft sich Dr. med. K.________ auf die Angaben der Beschwerdef�hrerin anl�sslich der Untersuchung vom Sommer 2003, wonach sie derzeit acht Stunden in der Woche arbeite. Abgesehen davon, dass die Versicherte im Mai 2004 eine Arbeitszeit von neun bis elf Wochenstunden genannt hat, wird damit - wie schon in den Berichten der behandelnden �rztin vom 26. Juni 2001 und der neurologischen Sachverst�ndigen vom 10. April 2002 - auf das effektive Arbeitspensum abgestellt und dieses ohne n�here Pr�fung der zumutbaren Arbeitsf�higkeit gleichgestellt. Das Gutachten ist daher nicht geeignet, zu einer anderen Beurteilung der Arbeitsf�higkeit zu f�hren und gibt auch keinen Anlass zu erg�nzenden Abkl�rungen. Das Gleiche gilt hinsichtlich des bei Prof. Dr. med. S.________ eingeholten Gutachtens vom 29. Juli 2004. Darin �ussert sich der Gutachter zwar eingehend zum bestehenden Beschwerdebild und den therapeutischen M�glichkeiten, ohne dass sich daraus allerdings grundlegend neue und andere Erkenntnisse ergeben. Es fehlt sodann an einer ziffernm�ssig genauen Sch�tzung der Arbeitsf�higkeit. Zur Frage nach der Arbeitsf�higkeit der Versicherten als Sonderp�dagogin in einer Schulklasse f�hrt Prof. Dr. med. S.________ aus, gegen�ber dem Einzelunterricht erfordere der Unterricht einer ganzen Schulklasse insbesondere die gleichzeitige Verarbeitung verschiedenster Informations- und Reizeinwirkungen und beanspruche haupts�chlich die geteilte Aufmerksamkeit und die Konzentration. Eine solche T�tigkeit sei der Versicherten heute und wohl auch l�ngerfristig insbesondere aufgrund der neuropsychologischen St�rungen in Verbindung mit dem (von Dr. med. K.________ festgestellten) pseudoneurasthenischen Syndrom nicht mehr zumutbar. Zudem werde durch das Stehen beim Klassenunterricht, allenfalls auch kurze Gehen, die Haltung beansprucht, was prim�r zu einer Verst�rkung der Nacken-Kopfschmerzen und sekund�r zu einer Beeintr�chtigung der Energie f�r neuropsychologische Leistungen f�hre. Zur Arbeitsf�higkeit in anderen zumutbaren T�tigkeiten h�lt der Privatgutachter fest, vergleichbar mit der T�tigkeit als Sonderschullehrerin seien Verweisungst�tigkeiten, die einerseits die Haltung und Kopfbeweglichkeit, anderseits auch mentale Leistungen beanspruchten. Eine derartige kombinierte Beanspruchung f�hre bei der Versicherten auch weiterhin zu einer relativ rasch (innerhalb von ein bis zwei Stunden) auftretenden Erm�dung bzw. Ersch�pfung, so dass derzeit und auch mittelfristig im Grunde nur T�tigkeiten in Frage k�men, die von der Versicherten selber zeitlich eingeteilt werden k�nnten. Diese Feststellungen decken sich im Wesentlichen mit der Beurteilung der Arbeitsf�higkeit im Gutachten des Zentrums R.________ und best�tigen die Zumutbarkeit einer selbst�ndigen T�tigkeit als Sonderp�dagogin mit Einzelunterricht. Aufgrund der gutachterlichen Ausf�hrungen ist davon auszugehen, dass die ausge�bte selbst�ndige T�tigkeit den Anforderungen an eine angepasste T�tigkeit optimal entspricht, indem die Beschwerdef�hrerin in zeitlich kurzen Abst�nden und weitgehend frei zwischen k�rperlich und mental belastenden T�tigkeiten wechseln und auch vermehrt Pausen einlegen kann. Anhaltspunkte daf�r, dass ihr eine solche T�tigkeit unter Ber�cksichtigung sowohl der somatischen als auch der psychischen Befunde nicht zumindest im Umfang von 50 % m�glich und zumutbar ist, lassen sich dem Gutachten nicht entnehmen. Mit der Vorinstanz ist daher festzustellen, dass die Verwaltung gest�tzt auf das Gutachten des Zentrums R.________ zu Recht von einer Arbeitsf�higkeit als Sonderp�dagogin von 50 % ausgegangen ist. Zu best�tigen ist der kantonale Entscheid auch insoweit, als die Sache an die Verwaltung zur�ckgewiesen wird, damit sie einen konkreten Einkommensvergleich durchf�hre und hierauf �ber den Leistungsanspruch neu verf�ge.
Nach dem Gesagten ist die Verwaltungsgerichtsbeschwerde abzuweisen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens kann auch dem Begehren um Zusprechung einer Parteientsch�digung (Art. 159 OG) und um Verpflichtung der Beschwerdegegnerin zur �bernahme der Kosten der Privatgutachten von insgesamt Fr. 10'620.- nicht entsprochen werden. Die Gutachten waren f�r die Ermittlung des relevanten Sachverhalts nicht erforderlich und es kann der Verwaltung (f�r die Zeit nach der R�ckweisung der Sache an sie [Entscheid des kantonalen Gerichts vom 29. August 2002]) auch keine Verletzung der Abkl�rungspflicht vorgeworfen werden (RKUV 2004 Nr. U 503 S. 186, U 282/00; vgl. auch RKUV 2005 Nr. U 547 S. 222 E. 2.1, U 85/04).