Source: https://issuu.com/schneider.mediatogo/docs/vorsorgemappe-zollernalbkreis-2018?e=3409443/65061555
Timestamp: 2019-05-26 14:34:43
Document Index: 40196292

Matched Legal Cases: ['§ 1904', '§ 1904', '§ 1906', '§ 1906', '§ 1906', '§ 1901', '§ 134', '§ 1901', '§ 1666', '§ 1626', '§ 1896', '§ 1896', '§ 104', '§ 1908', '§ 1897', '§ 1901', '§ 1904', '§ 1906', '§ 1906']

Vorsorgemappe Zollernalbkreis by mediatogo GmbH - Issuu
VORSORGEMAPPE INKLUSIVE PATIENTENVERFÜGUNG, VORSORGEVOLLMACHT UND BETREUUNGSVERFÜGUNG
DIE VORSORGEMAPPE IST HIER ERHÄLTLICH: Die Vorsorgemappe ist im Zollernalb Klinikum, bei der Betreuungsbehörde, den Betreuungsvereinen, Pflegestützpunkten, niedergelassenen Allgemeinmedizinern und Internisten, den Kommunen und dem Kreisseniorenrat erhältlich und steht im Internet unter www.kreisseniorenrat-zollernalb.de zum Download zur Verfügung.
Kreisseniorenrat Zollernalb e.V. Filserstraße 9 | 72336 Balingen Vorsitzende: Hildegard Fürst E-Mail: hildegard.fuerst gmx.de
eigenart e.K. | Rolf Schneider Bisinger Berg 1 | 72415 Grosselfingen Telefon 0 74 36 / 9 44 49-0 E-Mail: info eigenart.de | Internet: www.eigenart.de
Hildegard Fürst, Josef Weiss, Ernst Blickle, Manuela Schneider, Günther Seeger
Titelseite und Seiten 9, 13, 15, 20, 21, 23, 25, 26: Fotolia.com, Istockphoto.com
Der Kreisseniorenrat dankt dem Zollernalb Klinikum und dem Bundesverband geriatrische Schwerpunktpraxen e.V. (BUGES) für die Unterstützung zur Erstellung dieser Vorsorgemappe. Der Betreuungsbehörde des Landratsamtes Zollernalb danken wir für die fachliche Beratung. 1. Auflage | September 2018 Die von uns gegebenen Hinweise und Textmuster wurden nach bestem Wissen erstellt bzw. wiedergegeben. Eine rechtsverbindliche Beratung durch Fachkräfte können sie nicht ersetzen. Eine Haftung für materielle oder ideelle Schäden auf Grund der gegebenen Informationen oder vorgeschlagenen Formulierungen ist ausgeschlossen.
Grußworte des Landrats und des Kreisseniorenrats
GRUSSWORTE DES LANDRATS UND DES KREISSENIORENRATS
ein plötzlicher Unfall, eine schwere Krankheit oder Behinderung - von einem auf den anderen Moment ist nichts mehr wie zuvor. Jeden kann es treffen, und das nicht erst im Alter, wenn die geistigen und körperlichen Kräfte nachlassen. Im schlimmsten Fall führt dies sogar dazu, dass wir nicht mehr unseren eigenen Willen selbst äußern oder wichtige Angelegenheiten regeln können.
Vollmacht, Betreuungsverfügung, Patientenverfügung, darüber haben wir alle schon zumindest etwas gehört oder uns sogar schon damit befasst. Man sollte ja, aber… Dieses Thema ist keineswegs nur etwas womit sich die älteren und kranken Menschen auseinandersetzen sollten. Den meisten ist nicht bewusst, dass man mit Eintreten der Volljährigkeit in eine durch Unfall, Krankheit oder Behinderung verursachte Situation in Verantwortung geraten kann.
Umso wichtiger ist es vorzusorgen. Machen Sie sich frühzeitig Gedanken über Ihre persönlichen Vorstellungen und Wünsche. Entscheiden Sie rechtzeitig und bei klarem Verstand, was für Sie wichtig ist und wer Ihre Interessen vertreten soll. Diese Vorsorgemappe für den Zollernalbkreis soll Ihnen dabei helfen. Die Mappe bündelt wichtige Informationen sowie Kontaktadressen und gibt Anregungen und Hilfestellungen bei allen Fragen rund um das Thema Vorsorge. Nehmen Sie sich Zeit zum Ausfüllen der Formulare. Sie bestimmen hierdurch, was im Ernstfall geschehen soll. Die Betreuungsbehörde berät Sie gerne beim Ausfüllen der Patientenverfügung und der Beurkundung einer Vorsorgevollmacht. Sprechen Sie auch mit Ihren Angehörigen und Vertrauenspersonen über Ihre Vorstellungen. Unser Dank gilt insbesondere dem Kreisseniorenrat Zollernalb und allen, die bei der Erarbeitung und Umsetzung dieser Vorsorgemappe mitgewirkt haben. Gleichzeitig danken wir unserem Zollernalb Klinikum sowie dem Bundesverband Geriatrische Schwerpunktpraxen für die finanzielle Unterstützung dieses wertvollen Projektes.
Wir stellen immer wieder fest, dass das Verfassen dieser Unterlagen oftmals unterbleibt, obwohl uns das Selbstbestimmungsrecht sehr wichtig ist. Oder man entscheidet sich für die vielfach angebotenen Kurzfassungen ohne sich dessen bewusst zu sein, dass diese häufig unzureichend sind und keineswegs Rechtssicherheit bieten. Vielen ist das Prozedere zu umständlich, zu schwierig und auch unverständlich. Nicht zuletzt haben wir auch zunehmend das Sterben und den Tod aus unserem Leben verbannt. Eine detaillierte Vollmacht oder auch Betreuungsverfügung ermöglicht es dem Bevollmächtigten/Betreuer Ihren Willen umzusetzen, schützt Sie aber auch ggf. vor einem Missbrauch durch diesen. Auch die detaillierte Patientenverfügung, die auf Sie persönlich zugeschnitten ist, trägt erheblich zur Um- und Durchsetzung bei, erleichtert dem Bevollmächtigten/Betreuer ggf. die Entscheidung und trägt erheblich zur Rechtssicherheit bei. Mit dieser Vorsorgemappe möchten wir Ihnen ein Instrument an die Hand geben, das Sie dabei unterstützt und Ihnen Mut macht, entsprechend Vorsorge zu treffen.
Eine gut durchdachte Vorsorge trägt dazu bei, dass im Ernstfall Angehörigen schwere und zugleich belastende Entscheidungen erleichtert oder sogar abgenommen werden – denn Sie haben diese bereits schriftlich festgehalten. Helfen Sie mit und entscheiden Sie selbst.
Günther-Martin Pauli Landrat des Zollernalbkreises
Hildegard Fürst Vorsitzende des Kreisseniorenrats Zollernalb e.V.
Inhaltsverzeichnis / Kontakt
INHALTSVERZEICHNIS U2
Grußworte Landrat und Kreisseniorenrat
3	Persönliche Daten 5
Gesundheit
Testament / Bestattungswünsche
Persönliche Unterlagen
Todesfall - Erledigungen
V  ORSORGEVOLLMACHT - FORMULAR
H  inweise zur Vorsorgevollmacht
Organspendeausweis / Notfallkarte
BETREUUNGSVERFÜGUNG - FORMULAR
KONTAKT Weitere Informationen zum Thema „Rechtliche Vorsorge“ können Sie hier anfordern:  Publikationsversand der Bundesregierung Postfach 481009 | 18132 Rostock Telefon: 030-182722721 | Fax: 030 18 10 272 2721 | publikationen@bundesregierung.de Internet: www.bmj.de ODER fordern Sie hier eine Broschüre an: Bayerisches Staatsministerium der Justiz – Referat für Öffentlichkeitsarbeit Prielmayerstraße 7 | 80335 München Bestellnummer: 33645 © 2017 Verlag C.H.BECK oHG | Wilhelmstraße 9 | 80801 München
PERSÖNLICHE DATEN MEINE DATEN Name:
Pass / Ausweis-Nr.:
Anschrift:	Telefon:
E-Mail:	Arbeitgeber:	Familienstammbuch / Geburtsurkunde:
Testament (siehe S. 6):
TELEFONNUMMERN FÜR DEN NOTFALL Arzt-Notruf:
Stadt- / Gem.-verw.:
DIESE PERSONEN IM NOTFALL BITTE BENACHRICHTIGEN Name:
E-Mail:	ODER Name:
 eitere Angehörige oder Freunde, die im Falle einer ernsthaften Erkrankung oder W eines Unfalls benachrichtigt werden sollen, sind bei Notizen auf der letzten Seite notiert.
PERSÖNLICHE DATEN TELEFONNUMMERN ANGEHÖRIGE, NACHBARN, BEVOLLMÄCHTIGTE/R Angehöriger:
Vetraute/r:
Nachbar/in:
Bevollmächtige/r:	Weitere Angehörige oder Freunde, die im Falle einer ernsthaften Erkrankung oder eines Unfalls benachrichtigt werden sollen, sind bei Notizen auf der letzten Seite notiert.
HAUS / WOHNUNG / MIETWOHNUNG ich wohne in meinem eigenen Haus
ich wohne in meiner eigenen Wohnung
ich wohne in einer Mietwohnung Mein Vermieter heißt: Name:
SCHLÜSSEL Haus- / Wohnungsschlüssel	Der/die Schlüssel ist/sind hinterlegt bei: (Diese Person ist berechtigt, meine Wohnung/en zu betreten.) Name:
E-Mail:	Fahrzeugschlüssel Der/die Schlüssel ist/sind hinterlegt bei: (Diese Person ist berechtigt, mein/e Fahrzeug/e zu fahren.) Name:
GESUNDHEIT HAUSARZT Name:
E-Mail:	Meine Fachärzte habe ich bei Notizen auf der letzten Seite notiert. KRANKENVERSICHERUNG gesetzlich
Krankenkasse:	Anschrift:	Telefon:
Versicher.-Nr.:	Ich bin von Zuzahlungen befreit:
Weitere Krankenversicherungen etc. sind bei Notizen auf der letzten Seite notiert. MEDIKAMENTE Name des Medikamentes
(Blutgerinnungshemmende Mittel, z. B. Marcumar und ähnliches bitte besonders kennzeichnen!)
ALLERGIEN Bekannte Allergien / Unverträglichkeiten:
nein	Aufbewahrungsort:
Ich habe chronische Krankheiten, diese sind:
TESTAMENT / BESTATTUNGSWÜNSCHE TESTAMENT Handschriftliches Testaments	 Anschrift des Notars:
Notarielles Testament	
Erbvertrag 
Name:	Anschrift:	Telefon:
E-Mail:	Mein Testament ist an folgendem Ort / bei folgender Person aufbewahrt:
BESTATTUNGSWÜNSCHE Ich wünsche folgende Art der Bestattung: Erdbestattung	 Feuerbestattung	
Ich habe einen Bestattungsvertrag abgeschlossen:
Aufbewahrungsort : Ich  wünsche eine normal übliche Bestattung. Ich  wünsche eine Bestattung im Kreis meiner Angehörigen und engsten Freunde. Ich  wünsche eine stille Bestattung nur im Kreis meiner engsten Angehörigen. Ich  wünsche eine Bestattung auf folgendem Friedhof: Eine Grabstätte ist vorhanden. Grabnummer:  Ich  wünsche eine Bestattung im Familiengrab, Name / Grabnummer: Ich  habe folgende Bestattungswünsche: Ich möchte folgendes Bestattungsinstitut: Name / Firma:	Anschrift:	Telefon:
PERSÖNLICHE UNTERLAGEN BANKUNTERLAGEN Meine Finanzunterlagen sind an folgendem Ort aufbewahrt:
VERSICHERUNGEN Meine Versicherungsunterlagen sind an folgendem Ort aufbewahrt:
HAUSTIERE / TIERE - VERSORGUNG IM NOTFALL Ich besitze folgende Tiere: Tierart (z.B. Hund)
Bitte im Notfall folgende Person zur Versorgung der Tiere benachrichtigten: Name:
E-Mail:	Besondere Hinweise zur Versorgung der Tiere:
ZUGANGSDATEN / KENNWÖRTER
Meine geheimen Zugangsdaten und Passwörter sind hinterlegt an folgender Stelle:
1.	Totenschein vom (Unfall-)Arzt oder Krankenhaus
2.	Bestattungsunternehmen beauftragen
3.	Beerdigungstermin festlegen
4.	Kirchengemeinde verständigen
5.	Standesamt (Sterbeurkunde mehrfach beantragen)
6.	Traueranzeigen in Zeitungen in Auftrag geben
7.	Trauerkarten bestellen
8.	Krankenkasse / Rentenversicherungsträger informieren
9.	Arbeitgeber verständigen
10.	Landesamt für Besoldung verständigen (bei Beamten)
11.	Rentenversicherungsträger verständigen
12.	Versorgungsamt verständigen
13.	Vereine benachrichtigen
14.	Sonderurlaub beim eigenen Arbeitgeber beantragen
15.	Testament an Notar oder Nachlassgericht übergeben
16.	Finanzamt verständigen
17.	Lebens- / Sterbegeldversicherung verständigen
18.	Gewerkschaft verständigen (evtl. Sterbegeldversicherung)
19.	Versicherungen / Zusatzversicherungen verständigen
20.	Eventuell finanzielle Angelegenheiten abklären
21.	Mitgliedschaften kündigen
22.	Radio, TV und Telefon abmelden bzw. umschreiben
23.	Mietwohnung, Garage u. a. kündigen
24.	Eventuell Nachmieter suchen (Zeitungsanzeige)
25.	Wohnungsauflösung vorbereiten (evtl. durch Entrümpler)
26.	Energieverbrauchswerte (Strom / Gas / Wasser) ablesen
27.	Abfallentsorgung kündigen
28.	Abonnements (Zeitung / Zeitschriften) kündigen
29. Kraftfahrzeug abmelden
30. Hilfsdienste / Betreuungsdienste abmelden
31. „Essen auf Rädern“ abmelden
ERLEDIGUNGEN NACH MEINEM TODESFALL:
VORSORGEVOLLMACHT
Ich, Name:
E-Mail:	erteile hiermit die Vorsorgevollmacht an: Name:
Diese Vertrauensperson wird hiermit bevollmächtigt, mich in allen Angelegenheiten zu vertreten, die ich im Folgenden mit Ja angekreuzt oder gesondert angegeben habe. Durch diese Vollmachtserteilung soll eine vom Gericht angeordnete Betreuung vermieden werden. Die Vollmacht bleibt daher in Kraft, wenn ich nach ihrer Errichtung geschäftsunfähig werde. Die Vollmacht ist nur wirksam, solange die bevollmächtigte Person die Vollmachtsurkunde besitzt und bei Vornahme eines Rechtsgeschäfts die Urkunde im Original vorlegen kann.
GESUNDHEITSSORGE / PFLEGEBEDÜRFTIGKEIT Sie darf in allen Angelegenheiten der Gesundheitssorge entscheiden, ebenso über	alle Einzelheiten einer ambulanten oder (teil-)stationären Pflege. Sie ist befugt, meinen in einer Patientenverfügung festgelegten Willen durchzusetzen.
Sie darf insbesondere in sämtliche Maßnahmen zur Untersuchung des Gesundheits-	zustandes, in Heilbehandlungen oder ärztliche Eingriffe einwilligen, auch wenn die begründete Gefahr besteht, dass ich aufgrund der Maßnahme sterbe oder einen schweren und länger dauernden gesundheitlichen Schaden erleide. (§ 1904 Abs. 1 BGB)
Sie darf insbesondere ihre Einwilligung in medizinisch angezeigte Maßnahmen zur	Untersuchung des Gesundheitszustandes, Heilbehandlungen oder ärztliche Eingriffe verweigern oder widerrufen, auch wenn die begründete Gefahr besteht, dass ich aufgrund des Unterbleibens oder des Abbruchs der Maßnahme sterbe oder einen schweren und länger dauernden gesundheitlichen Schaden erleide (§ 1904 Abs. 2 BGB). Sie darf somit auch die Einwilligung zum Unterlassen oder Beenden lebensverlängernder Maßnahmen erteilen.
Sie darf Krankenunterlagen einsehen und deren Herausgabe an Dritte bewilligen.	Ich entbinde alle mich behandelnden Ärzte und nichtärztliches Personal gegenüber meiner bevollmächtigten Vertrauensperson von der Schweigepflicht. Die bevollmächtigte Person darf Mitarbeiter von Versicherungsunternehmen bzw. von privatärztlichen Verrechnungsstellen von ihrer Schweigepflicht entbinden.
Sie darf über meine Unterbringung mit freiheitsentziehender Wirkung (§ 1906 Abs. 1	BGB) einschließlich ärztlicher Zwangsmaßnahmen (§ 1906 Abs. 3 BGB) und über freiheitsentziehende Maßnahmen (z. B. Bettgitter, Medikamente und Ähnliches) in einem Heim oder in einer sonstigen Einrichtung (§ 1906 Abs. 4 BGB) entscheiden, solange dergleichen zu meinem Wohl erforderlich ist.
Sie darf meinen Aufenthalt bestimmen.
Sie darf mich bei der Meldebehörde an- und abmelden.
Sie darf meinen Haushalt auflösen.
Sie darf die Rechte und Pflichten aus dem Mietvertrag über meine Wohnung ein-	schließlich einer Kündigung wahrnehmen.
Sie darf einen neuen Wohnraummietvertrag abschließen und kündigen.
Sie darf einen Vertrag nach dem Wohn- und Betreuungsvertragsgesetz (Heimver-	trag) abschließen und kündigen.
VERMÖGENSSORGE Sie darf mein Vermögen verwalten und hierbei alle Rechtshandlungen und Rechts-	ja nein geschäfte im In- und Ausland vornehmen, Erklärungen aller Art abgeben und entgegennehmen sowie Anträge stellen, abändern, zurücknehmen, namentlich	über Vermögensgegenstände jeder Art verfügen
Zahlungen und Wertgegenstände annehmen
Verbindlichkeiten eingehen
Willenserklärungen bezüglich meiner Konten, Depots und Safes abgeben. Sie darf	mich im Geschäftsverkehr mit Kreditinstituten vertreten.
Schenkungen in dem Rahmen vornehmen, der einem Betreuer rechtlich gestattet ist
POST UND TELEKOMMUNIKATION Sie darf die für mich bestimmte Post – auch mit dem Vermerk „eigenhändig“ entge-	gennehmen und öffnen. Das gilt auch für E-Mails, Telefonanrufe und das Abhören von Anrufbeantwortern und der Mailbox. Zudem darf sie über den Verkehr mit Telekommunikationsmitteln entscheiden und alle hiermit zusammenhängenden Willenserklärungen (z. B. Vertragsabschlüsse, Kündigungen) abgeben. DIGITALE MEDIEN
Sie darf unabhängig vom Zugangsmedium (z. B. PC, Tablet, Smartphone) auf meine	sämtlichen Daten im World Wide Web (Internet), insbesondere Benutzerkonten, zugreifen und hat das Recht zu entscheiden, ob diese Inhalte beibehalten, geändert oder gelöscht werden sollen oder dürfen. Sie darf sämtliche hierzu erforderlichen Zugangsdaten nutzen und diese anfordern.
BEHÖRDEN Sie darf mich bei Behörden, Versicherungen, Renten- und Sozialleistungsträgern	vertreten.
VERTRETUNG VOR GERICHT Sie darf mich gegenüber Gerichten vertreten sowie Prozesshandlungen aller Art	vornehmen. UNTERVOLLMACHT Sie darf in einzelnen Angelegenheiten Untervollmacht erteilen	GELTUNG ÜBER DEN TOD HINAUS Ich will, dass die Vollmacht über den Tod hinaus bis zum Widerruf durch die Erben	fort gilt. REGELUNG DER BESTATTUNG Ich will, dass die bevollmächtigte Person meine Bestattung nach meinen Wünschen	regelt. BETREUUNGSVERFÜGUNG Falls trotz dieser Vollmacht eine gesetzliche Vertretung („rechtliche Betreuung“) er-	forderlich sein sollte, bitte ich, die oben bezeichnete Vertrauensperson als Betreuer zu bestellen. WEITERE REGELUNGEN
Ort, Datum, Unterschrift der Vollmachtnehmerin / des Vollmachtnehmers
HINWEISE ZUR VORSORGEVOLLMACHT Wir alle können durch Unfall, Krankheit oder Alter in die Lage kommen, dass wir wichtige Angelegenheiten unseres Lebens nicht mehr selbstbestimmt regeln können. VORSORGE IST NICHT NUR EINE FRAGE DES ALTERS! Was wird, wenn ich auf die Hilfe anderer angewiesen bin? Wer handelt und entscheidet für mich? Wird dann mein Wille auch beachtet werden? Wer erledigt meine Bankgeschäfte? Wer kümmert sich um meine Behörden- und Versicherungsangelegenheiten?  er kümmert sich um mein E-Mail-Postfach und W meine sonstigen Online-Aktivitäten?  er organisiert für mich nötige ambulante HilW fen? Wer sucht für mich einen Platz in einem Senioren- oder Pflegeheim? Wer kündigt meine Wohnung oder meinen Telefonanschluss? Wie werde ich ärztlich versorgt? Wer entscheidet bei Operationen und medizinischen Maßnahmen? Wer kümmert sich um meine persönlichen Wünsche und Bedürfnisse? Dies sind nur einige von vielen Gesichtspunkten, die Sie beschäftigen sollten. Dabei sollten Sie bedenken, dass die Situation, in der Sie auf Hilfe angewiesen sind, jederzeit eintreten kann. Was spricht für eine Vollmacht zur Vorsorge?  ie Vollmacht zur Vorsorge ermöglicht Ihnen ein D hohes Maß an Selbstbestimmung.  ie benennen eine oder mehrere Personen Ihres S Vertrauens, die bereit sind, für Sie im Bedarfsfall zu handeln.  ierbei können Sie sich von Ihren persönlichen H Wünschen und Bedürfnissen leiten lassen sowie zusätzlich Anweisungen geben.  as Innenverhältnis ist rechtlich in der Regel ein D Auftrag.
 ufgrund des bestehenden Auftrags zwischen A dem Vollmachtgeber und der bevollmächtigten Person kann der Vollmachtgeber der bevollmächtigten Person z. B. auch Weisungen zum Gebrauch der Vollmacht geben. Genügt eine Vollmacht „zur Vertretung in allen Angelegenheiten“ zur Vorsorge? Eine solche allgemeine Formulierung deckt aber mehrere wichtige Fälle nicht ab: Medizinische Behandlung - eigene Wünsche bedürfen einer Präzisierung (Patientenverfügung)  reiheitsbeschränkende Maßnahmen - bedürfen F der Zustimmung durch das Amtsgericht Organspende Muss eine solche Vollmacht eine bestimmte Form haben?  rundsätzlich gibt es für Vorsorgevollmachten G keine Formvorschriften.  chon aus Gründen der Klarheit und Beweiskraft S ist jedoch zumindest eine schriftliche Abfassung erforderlich.  abei muss die Vollmacht zur Vorsorge nicht D handschriftlich verfasst sein .  ie eigenhändige Namensunterschrift darf nicht D fehlen. Öffentliche Beglaubigung/notarielle Beurkundung Nicht generell vorgeschrieben, aber aus Gründen der Rechtssicherheit empfehlenswert.  it der öffentlichen Beglaubigung Ihrer VorsorM gevollmacht wird bestätigt, dass die Unterschrift auf der Vorsorgevollmacht von Ihnen stammt. 13
 ei der notariellen Beurkundung bestätigt der B Notar nicht nur, dass die geleistete Unterschrift wirklich von Ihnen stammt, sondern er befasst sich auch mit dem Inhalt der Vollmachtsurkunde.  ie notarielle Beurkundung der Vollmacht ist D notwendig, wenn der Bevollmächtigte zur Darlehensaufnahme berechtigt sein soll.  ie Beglaubigung der Unterschrift unter der VollD macht ist notwendig, wenn der Bevollmächtigte berechtigt sein soll, Immobilien zu erwerben oder zu veräußern. Sie können sich ebenfalls von der Betreuungsbehörde des Landratsamtes, Steinachstraße 19/3 72336 Balingen, Tel. 07433/92-1450 und den anerkannten Betreuungsvereinen im Landkreis (z.B. Betreuungsverein Lebenshilfe Zollernalb e.V.,SKM Zollern,) in allen Fragen der Vorsorgevollmacht informieren und beraten lassen.  eglaubigungen nehmen vor: Notare und BetreuB ungsbehörde. Die Betreuungsbehörden erheben dafür eine Gebühr i. H. von 10 Euro, das Notariat berechnet einen Betrag von mindestens 60 Euro. Was ist bei einer Vollmacht zur Vertretung in  Bankangelegenheiten zu beachten? Es ist ratsam, ergänzend eine Vollmacht auch gesondert auf dem von den Banken und Sparkassen angebotenen Vordruck „Konto-/Depotvollmacht Vorsorgevollmacht“zu erteilen.  In dieser Vollmacht sind die im Zusammenhang mit Ihrem Konto oder Depot wichtigen Bankgeschäfte im Einzelnen erfasst. Kann ich auch mehrere Personen bevollmächtigen?  s steht dem Vollmachtgeber frei, eine oder E mehrere Personen zu bevollmächtigen. Einige Punkte sollten dabei beachtet werden:  ie müssen festlegen, ob jede bevollmächtigte S Person allein handeln kann (Einzelvertretung) oder aber nur sämtliche bevollmächtigte Personen gemeinsam (Gesamtvertretung). Wo bewahre ich die Vollmachtsurkunde auf und muss ich die Vollmacht registrieren lassen? In Ihrem häuslichen Schreibtisch Bei bevollmächtigter Person  nderen Vertrauensperson zur treuhänderischen A Verwahrung 14
 ie können bei dem Zentralen Vorsorgeregister S der Bundesnotarkammer Ihre Vorsorgevollmacht und den Namen der bevollmächtigten Person/en registrieren lassen. Erlischt die Vollmacht mit meinem Tod?  b der Tod des Vollmachtgebers zum Erlöschen O der Vollmacht führt, ist durch Auslegung zu ermitteln.  m Zweifel nach dem Tod des Vollmachtgebers U zu vermeiden, wird empfohlen, in der Vollmacht ausdrücklich zu regeln, dass die Vollmacht über den Tod hinaus gelten soll. Die Vollmacht kann jederzeit widerrufen werden Was kann geschehen, wenn ich keine Vollmacht erteilt habe? Wenn Sie Ihre Angelegenheiten ganz oder teilweise nicht mehr regeln können und Sie keine Vollmacht erteilt haben, kann die Bestellung eines gesetzlichen Vertreters („Betreuers“) für Sie notwendig werden. Hierfür ist das Betreuungsgericht zuständig. Den Vordruck einer Vorsorgevollmacht finden Sie auf den Seiten 9 - 12. Sie können den Vordruck in dieser Mappe auch als Vorlage für einen eigenen handoder maschinenschriftlichen Schriftsatz verwenden. Ort, Datum und vollständige eigenhändige Unterschrift dürfen jedoch keinesfalls fehlen, sollten aber bei einer Beglaubigung erst beim Notar oder der Betreuungsbehörde erfolgen. Registrierung und weitere Informationen Sie können Ihre Vollmacht gebührenpflichtig registrieren lassen beim Zentralen Vorsorgeregister der Bundesnotarkammer – Zentrales Vorsorgeregister Postfach 080151, 10001 Berlin Telefonische Beratung: 0800-3550500 www.vorsorgeregister.de Hierdurch stellen Sie sicher, dass das Betreuungsgericht von Ihrer Vollmacht Kenntnis erlangt. Weitere Informationen zur Vorsorgevollmacht finden Sie im Internet unter www.bmj.de oder beim Bundesministerium für Justiz oder beim Bayerischen Staatsministerium der Justiz. Die genauen Kontaktdaten finden Sie auf S. 2 unten.
PATIENTENVERFÜGUNG
E-Mail:	FÜR DEN FALL, DASS ICH MEINEN WILLEN NICHT MEHR BILDEN ODER VERSTÄNDLICH ÄUSSERN KANN, BESTIMME ICH FOLGENDES: (Zutreffendes habe ich hier angekreuzt bzw. eingefügt) 1. Situationen, für die diese Verfügung gilt:	Wenn ich mich aller Wahrscheinlichkeit nach unabwendbar im unmittelbaren Sterbeprozess  befinde. Wenn ich mich im Endstadium einer unheilbaren, tödlich verlaufenden Krankheit befinde,  selbst wenn der Todeszeitpunkt noch nicht absehbar ist.
Wenn infolge einer Gehirnschädigung meine Fähigkeit, Einsichten zu gewinnen, Entscheidungen  zu treffen und mit anderen Menschen in Kontakt zu treten, nach Einschätzung zweier erfahrener Ärzte oder Ärztinnen aller Wahrscheinlichkeit nach unwiederbringlich erloschen ist, selbst wenn gelegentlich Reaktionen auf äußere Reize beobachtet werden und der Todeszeitpunkt noch nicht absehbar ist. Dies gilt für eine direkte Gehirnschädigung, z. B. durch Unfall, Schlaganfall, Entzündung,
ebenso wie für eine indirekte Gehirnschädigung, z. B. nach Wiederbelebung, Schock oder Lungenversagen. Es ist mir bewusst, dass in solchen Situationen die Fähigkeit zu Empfindungen erhalten sein kann, dass eine Besserung dieses Zustands aber äußerst unwahrscheinlich ist. Wenn ich infolge eines sehr weit fortgeschrittenen Hirnabbauprozesses (z. B. bei Demenzerkrankung) auch mit ausdauernder Hilfestellung nicht mehr in der Lage bin, Nahrung und Flüssigkeit auf natürliche Weise zu mir zu nehmen.
Vergleichbare, hier nicht ausdrücklich erwähnte Krankheitszustände sollen entsprechend beur teilt werden. 2. In allen unter Nummer 1 beschriebenen und angekreuzten Situationen verlange ich: Lindernde pflegerische Maßnahmen, insbesondere Mundpflege zur Vermeidung des Durstgefühls,  sowie lindernde ärztliche Maßnahmen, im Speziellen Medikamente zur wirksamen Bekämpfung von Schmerzen, Luftnot, Angst, Unruhe, Erbrechen und anderen Krankheitserscheinungen. Die Möglichkeit einer Verkürzung meiner Lebenszeit durch diese Maßnahmen nehme ich in Kauf. 3. In den unter Nummer 1 beschriebenen und angekreuzten Situationen lehne ich Folgendes ab: Maßnahmen, die zum Zweck der Lebenserhaltung bzw. Lebensverlängerung eingesetzt werden  und nicht ausschließlich der Linderung von Leiden dienen, wie z. B. maschinelle Beatmung, Dialyse, Medikamente oder Operationen. Bereits eingeleitete Maßnahmen sind zu beenden. Wiederbelebungsmaßnahmen.  4. In den von mir unter Nummer 1 beschriebenen und angekreuzten Situationen, insbesondere in den Situationen, in denen der Tod nicht unmittelbar bevorsteht, möchte ich sterben und verlange:  eine künstliche Ernährung (weder über Sonde durch den Mund, die Nase oder die Bauchdecke K noch über die Vene) und keine Flüssigkeitsgabe (außer zur Beschwerdelinderung). Die Befolgung dieser Wünsche ist nach geltendem Recht keine Tötung auf Verlangen.
ICH WÜNSCHE EINE BEGLEITUNG DURCH:
Ich  habe dieser Patientenverfügung „Persönliche Ergänzungen“ beigefügt. Sie sollen als erklärender Bestandteil dieser Verfügung angesehen werden. Ich  habe eine/mehrere Vollmacht/en erteilt und den Inhalt dieser Patientenverfügung mit der/den von mir bevollmächtigten Person/en besprochen. Ich  habe anstelle einer Vollmacht ausschließlich eine Betreuungsverfügung erstellt. Ich  habe einen Organspendeausweis erstellt, in dem ich meine Bereitschaft zur Organspende erklärt habe. Werden für die Durchführung einer Organspende ärztliche Maßnahmen (z. B. eine kurzfristige künstliche Beatmung) erforderlich, die ich in meiner Patientenverfügung untersagt habe, geht die von mir erklärte Bereitschaft zur Organspende vor  gehen die Aussagen in meiner Patientenverfügung vor. 
(Bitte nur eine der beiden Alternativen ankreuzen!)
Sofern dieser Patientenverfügung Erläuterungen zu meinen Wertvorstellungen, u. a. meiner Bereitschaft zur Organspende („Organspendeausweis“), meinen Vorstellungen zur Wiederbelebung (z. B. bei akutem Herzstillstand) oder Angaben zu bestehenden Krankheiten beigefügt sind, sollen sie als erklärender Bestandteil dieser Verfügung angesehen werden. Ich habe diese Verfügung nach sorgfältiger Überlegung erstellt. Sie ist Ausdruck meines Selbstbestimmungsrechts. Darum wünsche ich nicht, dass mir in der konkreten Situation der Nichtentscheidungsfähigkeit eine Änderung meines Willens unterstellt wird, solange ich diesen nicht ausdrücklich (schriftlich oder nachweislich mündlich) widerrufen habe. Ich weiß, dass ich die Patientenverfügung jederzeit abändern oder insgesamt widerrufen kann, solange ich einwilligungsfähig bin. UNTERSCHRIFT Ort, Datum, Unterschrift Es empfiehlt sich, diese Verfügung regelmäßig (z. B. alle ein bis zwei Jahre) durch Unterschrift zu bestätigen, auch wenn der Gesetzgeber dies nicht vorschreibt. Eine erneute Unterschrift bzw. eine Überarbeitung ist sinnvoll, wenn eine Änderung der persönlichen Lebensumstände eintritt. Eine ärztliche Beratung ist dringend zu empfehlen, auch wenn sie keine Voraussetzung für die rechtliche Wirksamkeit ist. ERNEUERUNG DER UNTERSCHRIFT Ort, Datum, Unterschrift
ARZT / ÄRZTIN MEINES VERTRAUENS: Name:
E-Mail:	BEI DER FESTLEGUNG MEINER PATIENTENVERFÜGUNG HABE ICH MICH BERATEN LASSEN VON*: Name:
Ort, Datum, Unterschrift der / des Beratenden *	(eine Beratung vor dem Abfassen einer Patientenverfügung ist rechtlich nicht vorgeschrieben. Ein Beratungsgespräch kann aber unterstreichen, dass Sie Ihre Wünsche ernsthaft und im Bewusstsein ihrer Bedeutung zum Ausdruck gebracht haben.)
Sollte zusätzlich eine Anhörung meiner Angehörigen und sonstigen Vertrauenspersonen gemäß	§ 1901b Abs. 2 BGB erforderlich sein, soll folgender/n Person/en – soweit ohne erheblichen Verzug möglich – Gelegenheit zur Äußerung gegeben werden: Name:
E-Mail:	HINWEIS ZUR PATIENTENVERFÜGUNG
Es ist sehr empfehlenswert, eine Patientenverfügung mit einem Arzt oder einer Ärztin Ihres Vertrauens zu besprechen. Wenn Sie sich aber entschließen, Ihre Verfügung ohne solche Beratung niederzulegen, lesen Sie bitte den vorgeschlagenen Text sorgfältig durch. Die vorgeschlagene Patientenverfügung soll Ihnen Anlass geben, sich mit den entsprechenden Fragen gründlich auseinander zu setzen. Deshalb sind Ankreuzfelder für Ihre Entscheidungen vorgesehen. Textpassagen, die für Sie nicht gelten sollen, können Sie durchstreichen.
MEINE PERSÖNLICHEN ERGÄNZUNGEN ZUR PATIENTENVERFÜGUNG Aktuelle Lebens- und Krankheitssituation, zusätzliche Krankheitszustände mit jeweiligen Behandlungs- oder Nichtbehandlungswünschen, grundsätzliche Überlegungen zu Leben und Sterben. Name:
HINWEISE ZUR PATIENTENVERFÜGUNG Brauche ich unbedingt eine Patientenverfügung, was sollte ich bedenken? Existenzielle Fragestellungen sind schwierig Festlegungen für oder gegen bestimmte Behandlungen Durch Behandlungsverzicht auf Weiterleben verzichten  bhängigkeit und Fremdbestimmung in Kauf A nehmen Sich Zeit nehmen und ggf. beraten lassen Ergebnis: Vorsorgeregelung ja oder nein
Wie bestimme ich, was medizinisch unternommen werden soll, wenn ich entscheidungsunfähig bin? Eine Frage, die sich aufgrund einer Krankheit, als Folge eines schweren Unfalls oder am Ende des Lebens stellen kann. Was versteht man genau unter einer  Patientenverfügung? In einer Patientenverfügung können Sie s chriftlich Ihren Willen über die Art und Weise ärztlicher Behandlung abfassen.
Welche Form muss meine Patientenverfügung haben? Die gesetzliche Regelung der Patientenverfügung sieht vor, dass eine Patientenverfügung... •	schriftlich verfasst •	und durch Namensunterschrift eigenhändig •	oder durch ein von einem Notar oder von der Betreuungsbehörde beglaubigtes Handzeichen •	unterzeichnet werden muss (erst bei der Beglaubigung unterzeichnen)  ie Patientenverfügung kann jederzeit formlos D widerrufen werden. Empfehlung: jährlich erneuern
 ies geschieht für den Fall, dass Sie einmal D selbst nicht mehr entscheiden können.
Wie bekommt der Arzt meine Patientenverfügung?
So können Sie, obwohl Sie dann aktuell nicht fähig sind zu entscheiden, auf ärztliche Maßnahmen Einfluss nehmen und Ihr Recht auf Selbstbestimmung wahren.
Eine Patientenverfügung sollte so verwahrt werden, dass insbesondere Ihre •	Ärzte, •	Bevollmächtigte,
Adressat der Verfügung  ie Patientenverfügung richtet sich in erster LiD nie an den Arzt und das Behandlungsteam. Sie kann sich zusätzlich an einen bevollmächtigten oder gesetzlichen Vertreter richten und Anweisungen oder Bitten zur Auslegung und Durchsetzung der Patientenverfügung enthalten. 20
•	Betreuer, •	Betreuungsgericht, möglichst schnell und unkompliziert Kenntnis von der Existenz und vom Aufbewahrungsort einer Patientenverfügung erlangen können. Dazu kann es sinnvoll sein, einen Hinweis bei sich zu tragen, wo die Patientenverfügung aufbewahrt wird.
Muss meine Patientenverfügung beachtet werden? Festlegungen sind verbindlich, wenn sie eindeutig und sicher festgestellt werden können.  ie Missachtung des Patientenwillens kann als D Körperverletzung strafbar sein.  nbeachtlich sind Anordnungen, die gegen ein U gesetzliches Verbot verstoßen (§ 134 BGB). (z.B. Tötung auf Verlangen). Gilt die Patientenverfügung eines  Minderjährigen?  er Bundesgerichtshof hat entschieden, dass D ein Minderjähriger das Recht hat, einem medizinischen Eingriff zuzustimmen oder diesen abzulehnen, „wenn der Minderjährige nach seiner geistigen und sittlichen Reife die Bedeutung und Tragweite des Eingriffs und seiner Gestattung zu ermessen vermag.“ Diese Erkenntnis hat bei der Regelung der Patientenverfügung keine Berücksichtigung gefunden. Denn nach der Regelung des § 1901a Abs. 1 S. 1 BGB ist Voraussetzung für die Errichtung einer Patientenverfügung die Volljährigkeit des Betroffenen. Vorrang des elterlichen Sorgerechts?  ie Eltern haben kraft Gesetzes für ihre Kinder D das Sorgerecht, das sie nicht missbräuchlich ausüben dürfen (§ 1666 BGB). Bei der Ausübung des Sorgerechts sind die wachsenden Fähigkeiten und Bedürfnisse des Kindes zu einem selbstständigen und verantwortungsbewussten Handeln zu berücksichtigen (§ 1626 Abs. 2 BGB).
Handreichungen für eine schriftliche Patientenverfügung  en verschiedenen angebotenen MusterpatiD entenverfügungen liegen sehr unterschiedliche konzeptionelle Überlegungen zugrunde. Im Hintergrund spielen auch sehr verschiedene weltanschauliche und religiöse Überzeugungen eine Rolle. So vielfältig wie die Wertvorstellungen und Glaubensüberzeugungen der Bürgerinnen und Bürger sind, können auch die individuellen Entscheidungen des Einzelnen sein. Registrierung und weitere Informationen Sie können Ihre Patientenverfügung gebührenpflichtig registrieren lassen beim Zentralen Vorsorgeregister der Bundesnotarkammer – Zentrales Vorsorgeregister Postfach 080151, 10001 Berlin Telefonische Beratung: 0800-3550500 www.vorsorgeregister.de Hierdurch stellen Sie sicher, dass das Betreuungsgericht von Ihrer Verfügung Kenntnis erlangt. Weitere Informationen und die ausführliche Sammlung von Textbausteinen mit umfangreichen Erläuterungen finden Sie im Internet unter www.bmj.de in der Broschüre „Patientenverfügung“ oder beim Bundesministeriums für Justiz und beim Bayerischen Staatsministerium der Justiz. Die genauen Kontaktdaten finden Sie auf S. 2 unten.
Wie formuliere ich eine schriftliche Patientenverfügung? Fachkundige Beratung durch Arzt oder eine Organisation  erwendung der Musterverfügung aus dieser V Broschüre Verwendung von Musterverfügungen (z.B. Bundesjustizministerium, Bayrisches Staatsministerium der Justiz, Bundesärztekammer) Es kommt auf eine zweifelfreie Formulierung an. 21
Ich bin Allergiker:
Ich bin Diabetiker
Ich bin Marcumar-Patient Ziel-INR:
Im Notfall bitte beachten:
Notfallkarte für: Mobil:
Die oben genannte Person ist darüber informiert und kennt den / die Aufbewahrungsort(e).
Vorsorgemappe mit wichtigen Informationen Vorsorgevollmacht Patientenverfügung
Ich habe folgende Vorsorgemaßnahmen getroffen:
Im Notfall bitte benachrichtigen:
VORSORGEMAPPE Organspendeausweis / Notfallkarte
ORGANSPENDEAUSWEIS / NOTFALLKARTE
•	Füllen Sie den Organspendeausweis und / oder die Notfallkarte aus.
•	Schneiden Sie die Karte(n) dann aus.
•	Falten Sie sie an der Mittellinie so, dass die beschrifteten Seiten außen sind.
•	Führen Sie die Karte(n) in Ihrer Geldbörse oder Brieftasche immer mit sich.
E-Mail:	lege hiermit für den Fall, dass ich infolge von Krankheit oder Behinderung meine Angelegenheiten ganz oder teilweise nicht mehr selbst besorgen kann und deshalb ein Betreuer für mich bestellt werden muss, Folgendes fest:
Zu meinem Betreuer / meiner Betreuerin soll bestellt werden: Name:
Falls die vorstehende Person nicht zum Betreuer / zur Betreuerin bestellt werden kann, soll folgende Person bestellt werden: Name:
E-Mail:	Auf keinen Fall soll zum Betreuer/zur Betreuerin bestellt werden: Name:
E-Mail:	Zur Wahrnehmung meiner Angelegenheiten durch den Betreuer/die Betreuerin habe ich folgende Wünsche:
HINWEISE ZUR BETREUUNGSVERFÜGUNG Zielsetzung Das Betreuungsrecht dient dem Schutz und der Unterstützung erwachsener Menschen, die wegen einer psychischen Krankheit  der einer körperlichen, geistigen oder seelischen o Behinderung ihre Angelegenheiten ganz oder teilweise nicht mehr selbst regeln können und deshalb auf die Hilfe anderer angewiesen sind. Maßnahmen Es ist empfehlenswert, f ür den Fall der eigenen Hilfsbedürftigkeit rechtzeitig vorzusorgen u  nd zu bestimmen, wer Ihre Interessen im Ernstfall als Betreuerin oder Betreuer, bzw. als Bevollmächtigte oder Bevollmächtigter vertreten soll. Worum geht es beim Betreuungsrecht? Das Wesen der Betreuung besteht darin, dass eine hilfsbedürftige Person Unterstützung durch einen Betreuer erhält, der ihre Angelegenheiten in einem gerichtlich genau festgelegten Aufgabenkreis rechtlich besorgt.  as Selbstbestimmungsrecht des betroffenen D Menschen soll dabei gewahrt bleiben. Die Wünsche des Betroffenen haben grundsätzlich Vorrang gegenüber seinen objektiven Interessen, wenn sie seinem Wohl nicht zuwiderlaufen. Unter welchen Voraussetzungen wird ein Betreuer bestellt? Ein Betreuer kann nur bestellt werden, wenn bei der betroffenen Person eine Hilfsbedürftigkeit vorliegt, die auf einer der im Gesetz (§ 1896 Absatz 1 BGB) genannten Krankheiten oder Behinderungen beruht. Fürsorgebedürfnis Zu der Krankheit oder Behinderung muss ein Fürsorgebedürfnis hinzutreten: Ein Betreuer darf nur bestellt werden, „wenn der Betroffene aufgrund dieser Krankheit oder Behinderung seine Angelegenheiten ganz oder teilweise nicht zu besorgen vermag“. Es kann sich dabei etwa um Vermögens-, Renten- oder
Wohnungsprobleme, aber auch um Fragen der Gesundheitsfürsorge oder des Aufenthalts handeln. Grundsatz der Erforderlichkeit bei der Betreuerbestellung Für alle Bereiche des Betreuungsrechts gilt außerdem der Grundsatz der Erforderlichkeit. Dieser bezieht sich auf das „Ob“ einer Betreuerbestellung, den Umfang des Aufgabenkreises des Betreuers, die Auswirkungen der gerichtlichen Maßnahme und die Dauer der Betreuung. Andere Hilfen, Vorsorgevollmacht  s muss zunächst festgestellt werden, ob nicht E Hilfen tatsächlicher Art vorhanden und ausreichend sind. So können Familienangehörige, Bekannte oder soziale Dienste die betroffene Person bei praktischen Angelegenheiten des Alltags unterstützen. Solche Hilfen sind vorrangig, reichen aber nicht aus, wenn auch eine rechtsgeschäftliche Vertretung der betroffenen Person erforderlich ist. 25
Eheschließung und Errichtung von Testamenten, Wahlrecht  etreute können, wenn sie geschäftsfähig sind, B ihre höchstpersönlichen Rechte weiter wahrnehmen, z. B. heiraten.  benso können sie ein Testament errichten, E wenn sie testierfähig sind, d. h., wenn sie in der Lage sind, die Bedeutung ihrer Erklärung einzusehen und nach dieser Einsicht zu handeln.  er Zustimmung des Betreuers für diese HandD lungen bedarf es deshalb nie.  uch das Wahlrecht behalten Betreute, sofern A nicht eine umfassende Betreuerbestellung für alle Angelegenheiten erfolgt ist.  ie Bestellung eines Betreuers kann allerdings D dann vermieden werden, wenn bereits eine andere Person bevollmächtigt wurde oder noch bevollmächtigt werden kann. Umfang der Betreuung  etreuer dürfen nur für die Aufgabenkreise beB stellt werden, in denen eine Betreuung tatsächlich erforderlich ist (§ 1896 Absatz 2 BGB).  ereiche, die die Betroffenen eigenständig erleB digen können, dürfen den Betreuern nicht übertragen werden.  as die Betreuten noch selbst tun können und W wofür sie einen gesetzlichen Vertreter benötigen, wird im gerichtlichen Verfahren festgestellt. Auswirkungen der Betreuung  ie Bestellung eines Betreuers ist keine EntD rechtung.  ie hat nicht zur Folge, dass der betreute Mensch S geschäftsunfähig wird.  ie Wirksamkeit der von ihm abgegebenen D Erklärungen beurteilt sich wie bei allen anderen Personen allein danach, ob er deren Wesen, Bedeutung und Tragweite einsehen und sein Handeln danach ausrichten kann. In vielen Fällen wird eine solche Einsicht allerdings nicht mehr vorhanden sein. Dann ist der Mensch „im natürlichen Sinne“ – unabhängig von der Betreuerbestellung – geschäftsunfähig (§ 104 Nummer 2 BGB). 26
Dauer der Betreuung  ie Betreuerbestellung und die Anordnung eines D Einwilligungsvorbehaltes dürfen nicht länger als notwendig dauern. § 1908d Absatz 1 BGB schreibt deshalb ausdrücklich vor, dass die Betreuung aufzuheben ist, wenn ihre Voraussetzungen wegfallen.  pätestens nach sieben Jahren muss über die S Aufhebung oder Verlängerung entschieden werden. Stirbt der Betreute, endet die Betreuung automatisch. Der bisherige Betreuer ist nicht mehr befugt, Verfügungen zu treffen. Auswahl des Betreuers Der Betreuer wird vom Betreuungsgericht bestellt. Dabei muss nach Möglichkeit eine einzelne Person ausgewählt werden (§ 1897 Absatz 1 BGB). Dies kann eine dem betroffenen Menschen nahestehende Person, ein Mitglied eines Betreuungsvereins, ein selbständiger Berufsbetreuer, aber auch eine bei einem Betreuungsverein angestellte oder bei der zuständigen Behörde beschäftigte Person sein. Bei der Auswahl sind die vom Betroffenen geäußerten Wünsche, wer die Betreuung übernehmen soll, zu berücksichtigen. Welche Aufgaben hat der Betreuer? Wird vom Betreuungsgericht festgelegt. Mögliche Aufgabenkreise sind beispielsweise: Aufenthaltsbestimmung Vermögensverwaltung  ertretung des Betreuten gegenüber Behörden, V Versicherungen, Sozialleistungsträger u.a.m.
Entgegennahme, öffnen und anhalten der Post
Unterbringung und ärztliche Zwangsmaßnahme
Regelung der Fernmeldeangelegenheiten
Der Betreuer kann den betreuten Menschen unter bestimmten Voraussetzungen mit gerichtlicher Genehmigung in einer geschlossenen Einrichtung unterbringen.
Gesundheitsfürsorge Das Gesetz lässt zudem auch die Anordnung einer Betreuung in allen Angelegenheiten zu. Persönliche Betreuung Der Betreuer muss den Betreuten in seinem Aufgabenbereich persönlich betreuen. Er darf sich nicht auf die Erledigung des anfallenden Schriftverkehrs beschränken. Ein wichtiger Teil seiner Aufgabe ist vielmehr der persönliche Kontakt . Mindestens einmal jährlich muss der Betreuer dem Betreuungsgericht über die Entwicklung der persönlichen Verhältnisse des Betreuten berichten. Wohl und Wünsche des Betreuten Der Betreuer hat die ihm übertragenen Aufgaben so zu erledigen, wie es dem Wohl des Betreuten entspricht (§ 1901 Absatz 2 BGB). Dazu gehört auch, dass nicht über seinen Kopf hinweg entschieden wird. Vielmehr müssen betreute Menschen mit ihren Vorstellungen ernst genommen werden. Untersuchung des Gesundheitszustandes, Heilbehandlung, ärztlicher Eingriff Auch wenn der Patient einen Betreuer hat, kann nur er selbst die Einwilligung erteilen, sofern er einwilligungsfähig ist, d. h., sofern er Art, Bedeutung und Tragweite der beabsichtigten Maßnahme erfassen und seinen Willen hiernach bestimmen kann. Eine Einwilligung des Betreuers kommt dann nicht in Betracht. Wenn der betreute Mensch nicht einwilligungsfähig ist, hat der Betreuer nach hinreichender ärztlicher Aufklärung über die Einwilligung in die medizinische Maßnahme zu entscheiden. Genehmigung durch Betreuungsgericht In bestimmten Fällen bedarf die Einwilligung des Betreuers der Genehmigung des Betreuungsgerichts. Dies ist dann der Fall, wenn die begründete Gefahr besteht, dass der Betreute aufgrund der Maßnahme stirbt oder einen schweren und länger dauernden gesundheitlichen Schaden erleidet . Keine Genehmigungspflicht besteht in Eilfällen, wenn mit dem Aufschub der Maßnahme Gefahr verbunden wäre (§ 1904 Absatz 1 Satz 2 BGB).
Die Unterbringung ist allerdings nur unter den in § 1906 Absatz 1 BGB genannten Voraussetzungen zulässig. Z.B. wenn:  efahr einer erheblichen gesundheitlichen G Selbstschädigung oder gar Selbsttötung besteht  der wenn ohne die Unterbringung eine notweno dige ärztliche Maßnahme nicht durchgeführt werden kann, mit der ein drohender erheblicher gesundheitlicher Schaden abgewendet werden soll. Freiheitsentziehende Maßnahmen Der Genehmigung des Betreuungsgerichts bedarf es in allen Fällen, in denen einem Betreuten durch mechanische Vorrichtungen, Medikamente oder auf andere Weise über einen längeren Zeitraum oder regelmäßig die Freiheit entzogen werden soll (sog. freiheitsentziehende Maßnahmen, § 1906 Absatz 4 BGB). Pflichten des Betreuers in vermögensrechtlichen Angelegenheiten Anlegung eines Vermögensverzeichnisses  rundstücke sind mit ihrer GrundbuchbezeichG nung anzugeben Zu verzeichnen sind Giro- und Sparkonten  echnungslegung über Einnahmen und AusgaR ben sowie Bestandsveränderungen  as Betreutenvermögen ist wirtschaftlich zu D verwalten Handlungen, die der Genehmigung durch das Betreuungsgericht bedürfen Grundstücksgeschäfte Erbauseinandersetzungen Erbausschlagungen  reditaufnahme (dazu gehört auch die ÜberzieK hung eines Girokontos!) 27
Arbeitsverträge  ietverträge, wenn sie für längere Dauer als vier M Jahre abgeschlossen werden Lebensversicherungsverträge Gerichtliches Verfahren Der Betreuer wird vom Betreuungsgericht bestellt. Der Betroffene kann dies selbst beantragen. Wer körperlich behindert ist, kann nur auf seinen Antrag hin einen Betreuer erhalten. In allen anderen Fällen entscheidet das Gericht auch ohne Antrag des Betroffenen von Amts wegen. Dritte (etwa Familienangehörige, Nachbarn oder auch Behörden) können dem Gericht eine entsprechende Anregung geben. Stellung des Betroffenen Der Betroffene ist in jedem Fall verfahrensfähig, d. h. er kann selbst Anträge stellen und Rechtsmittel gegen gerichtliche Entscheidungen einlegen. Soweit dies zur Wahrnehmung der Interessen des Betroffenen erforderlich ist, bestellt das Gericht ihm einen Pfleger für das Verfahren. Persönliche Anhörung des Betroffenen  achverständigengutachten über Notwendigkeit, S Umfang und Dauer der Betreuung  ei Eilmassnahmen einstweilige Anordnung B möglich  ls Rechtsmittel kommt die Beschwerde in BeA tracht Betreuungsverfügung oder Vorsorgevollmacht? Mit der Vorsorgevollmacht legt man den „Bevollmächtigten“ fest, der mit Unterschrift unter die Vollmacht „volle Macht“ für den Vollmachtgeber erhält. Eine Vollmacht ist also ab Unterschrift rechtsverbindlich! Sie schließt eine gerichtliche Betreuung grundsätzlich aus. Mit einer Betreuungsverfügung legt man dagegen fest, wer „Betreuer“ werden soll. Das ist eine ganz andere Rechtsposition als die eines „Bevollmächtigten“:
 ine Betreuungsverfügung ist im Unterschied E zur Vollmacht gerade nicht „rechtsverbindlich“. Der Text alleine berechtigt den Betreuer nicht zu irgendwelchen Entscheidungen! Der Betreuer wird vom Gericht überwacht. Fazit und Empfehlung  elches Dokument man für sich wählt – VorsorW gevollmacht oder Betreuungsverfügung – muss jeder selbst entschieden.  eide Dokumente schließen sich nebeneinander B denklogisch aus.  eitfrage ist: „Möchte der Verfügende, dass seiL ne Vertrauensperson alleine und unabhängig entscheiden kann (dann nur Vorsorgevollmacht) oder möchte er, dass seine Vertrauensperson gerichtlich bestätigt und überwacht werden soll und ggf. abgesetzt werden kann (dann nur Betreuungsverfügung)?“ Kosten Durch eine gesetzliche Betreuung entstehen Kosten, die Sie zu tragen haben oder die aus Ihrem Vermögen bestritten werden. Sollten Sie hierzu nicht in der Lage sein, übernimmt die Staatskasse diese Kosten. Registrierung und weitere Informationen Sie können Ihre Betreuungsverfügung gebührenpflichtig registrieren lassen beim Zentralen Vorsorgeregister der Bundesnotarkammer – Zentrales Vorsorgeregister Postfach 080151, 10001 Berlin Telefonische Beratung: 0800-3550500 www.vorsorgeregister.de Hierdurch stellen Sie sicher, dass das Betreuungsgericht von Ihrer Verfügung Kenntnis erlangt. Weitere Informationen zur Betreuungsverfügung finden Sie im Internet unter www.bmj.de oder beim Bundesministerium für Justiz oder beim Bayerischen Staatsministerium der Justiz. Die genauen Kontaktdaten finden Sie auf S. 2 unten.
Ihre Gesundheit liegt uns am Herzen. Zollernalb Klinikum gGmbH, TĂźbinger Str. 30, 72336 Balingen Tel. 07433 9092-0 â&#x20AC;˘ info@zollernalb-klinikum.de
Vorsorgemappe des Kreisseniorenrat Zollernalb e.V. Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung, Betreuungsverfügung, Bestattungswünsche