Source: https://www.elo-forum.org/alg-i/184720-bildungsgutschein-beantragt-ablehnungsbescheid-widerspruch.html
Timestamp: 2018-05-23 05:41:27
Document Index: 152606595

Matched Legal Cases: ['§ 148', '§ 4', '§ 81', '§ 81', '§ 16', '§ 77', '§ 178']

Bildungsgutschein beantragt, Ablehnungsbescheid, Widerspruch und dann? - Erwerbslosen Forum Deutschland (ELO-Forum)
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22.06.2017, 11:13 #1
Bildungsgutschein beantragt, Ablehnungsbescheid, Widerspruch und dann?
erst einmal, es ist gut, dass es dieses Forum gibt, habe schon einiges gelesen und auch wertvolle Informationen gefunden. Jetzt habe ich aber eine Frage, bei der ich nicht weiterkomme.
Es geht mir momentan um Informationen für den folgenden Vorgang, bzw. den Ablauf und nicht um den ganz speziellen Fall. Ich nenne den Arbeitssuchenden jetzt einfach immer Max.
Max bekommt ALG 1, er hat Anspruch auf 1 Jahr Arbeitslosengeld vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017. Er ist nun über ein halbes Jahr arbeitssuchend, nach 6 Monaten wechselte der SB (Arbeitsberater), mit dem bisherigen SB verlief alles im „normalen“ Bereich und da Max schon über 50 ist und auch ein kleines Handicap hat, wurde ihm angeboten sich mal nach einem Bildungsgutschein umzusehen. Max tat dies wie vorgeschlagen im KURSNET und fand etwas Geeignetes in seinen Augen, er stellte einen Antrag, begründete diesen und hat auch sehr viele Stellenangebote von möglichen Arbeitgebern dazugelegt und reichte der Antrag bei seiner zuständigen AfA (Agentur für Arbeit) ein.
Beim nächsten persönlichen Gespräch, nach dem 6. Monat und jetzt mit einem neuen SB und einer neuen Eingliederungsvereinbarung, wurde Max mitgeteilt, es gäbe keinen Bildungsgutschein, andere Maßnahmen wären zielführender, genannt wurden Probearbeit, betriebliche Einarbeitung/Eingliederungszuschuss und wenn Max nicht vom Bildungsgutschein abrücken würde eine Integrationsmaßnahme, dort könnte er erst einmal lernen Bewerbungen zu schreiben und in Jobbörsen nach Stellenanzeigen zu suchen. Max verlangte einen schriftlichen Ablehnungsbescheid, da er es ja auch schriftlich beantragt hat.
In den folgenden zwei Monaten passierte nichts, persönliche oder telefonische Anfragen wurden immer mit Ausreden abgewehrt, also schrieb Max ein Beschwerdeschreiben wegen Untätigkeit der AfA. Relativ schnell bekam er dann einen schriftlichen Ablehnungsbescheid für seinen beantragten Bildungsgutschein.
Jetzt zur eigentlichen Frage, wie geht es weiter?
Max kann jetzt gegen diesen Bescheid Widerspruch einlegen, natürlich wird die Bearbeitung dauern und es ist davon auszugehen, dass der Ablehnungsbescheid bestätigt wird.
Nach der Ablehnung des Widerspruches würde nur der Gang zum Sozialgericht bleiben und Max müsste Klage einreichen – das dauert 1-3 Jahre?
Max bekommt aber nur noch wenige Monate ALG 1, danach ist die AfA nicht mehr zuständig und wenn Max keinen Anspruch auf ALG 2 hätte weil es knapp ausgeht in der Berechnung, ist eine Klage vor dem Sozialgericht gegenstandslos weil die Voraussetzungen für einen Anspruch fehlen.
Max denkt jetzt, es ist von der Gesetzeslage unsinnig überhaupt in den Widerspruch zu gehen, die AfA kennt die Gesetzeslage sich besser und weiß über den Verlauf der Dinge Bescheid. Max dürfte ja für die Zeit in der das Verfahren läuft keine Beschäftigung aufnehmen, die er aber braucht und ja auch will und wenn, dann gibt es keinen Bildungsgutschein, da er ja vielleicht in der Zeit irgendeinen Job hätte. Auch wenn er keinen Job findet, die Jahre würden vergehen und das Alter ist auch für solche Entscheidungen maßgeblich (natürlich nicht offiziell, das wäre ja eine Diskriminierung).
Sind die Informationen bzw. Befürchtungen von Max jetzt falsch? Was könnte man Max raten?
Eine andere Frage, Max würde im November einen Bildungsgutschein (z.B. 6 Monate Kursdauer) genehmigt bekommen und findet auch einen Maßnahmeträger, das ALG 1 endet aber am 31.12.2017, bekommt er dann weiterhin ALG 1 bis die Maßnahme beendet ist (z.B. April 2018)?
So, jetzt ist es doch sehr viel Text geworden, und ich hoffe er ist verständlich, bin gespannt ob ich Informationen bekomme, schon mal vielen Dank.
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22.06.2017, 18:22 #2
AW: Bildungsgutschein beantragt, Ablehnungsbescheid, Widerspruch und dann?
Gibt es die Angebote bei Kursnet noch? Beginnt irgendwas davon zeitnah? Dann kann er seine Erfolgschancen über ein Eilverfahren beim Sozialgericht ausloten. Also Antrag stellen, den Antragsgegner einstweilig zu verpflichteten, einen Bildungsgutschein für die Maßnahme xyz für den Zeitraum xx.xx bis yy.yy auszustellen.
Wenn eine Maßnahme erst nach Ablauf Alg1 beginnt, gibt es keins. Es gibt aber die Möglichkeit,das Alg1 entsprechend "zu legen". Also sich z. B. X Wochen aus dem Bezug abzumelden und sich kurz vor Beginn der Weiterbildung wieder alo melden und den Restanspruch Alg1 geltend machen.
23.06.2017, 09:47 #3
Vielen Dank für den Tipp Helga40.
Ja, das Angebot gibt es noch beim KUSRSNET, es bleibt auch noch etwas Zeit, aber ich werde zuvor erst in den Widerspruch gegen den Ablehnungsbescheid gehen müssen, das dauert natürlich auch wieder …
Da stellt sich mir die Frage, wer entscheidet eigentlich über den Widerspruch eines Ablehnungsbescheides?
Der Ablehnungsbescheid ist vom SB unterschrieben und angeblich mündlich mit dem Teamleiter abgesprochen, kann es sein, dass der Teamleiter dann über den Widerspruch vom Ablehnungsbescheid seines SB entscheidet?
Mit dem Eilverfahren beim Sozialgericht habe ich so meine Bedenken, wenn es z.B. um das Geld für den Lebensunterhalt ginge, dann wäre es ja sehr dringend, aber eine Fortbildung aus dem KURSNET, nur weil der Bezug von ALG 1 ausläuft, oder der SB eine „Integrationsmaßnahme“ vorzieht?
Ein weiterer Gesichtspunkt ist, ich habe mal unter dem Stichwort Eilverfahren gesucht, dass dann das Gericht nur eine vorläufige Entscheidung trifft, die nicht rechtskräftig ist. Im dem Fall, dass das Gericht dem Antrag im Eilverfahren zustimmen würde und später bei der „richtigen Verhandlung“ ein negativer Beschluss zustande käme, müsste ich ja die gesamten Kosten zurückzahlen, einschließlich das ALG 1 - Geld?
Außerdem droht die „Integrationsmaßnahme“, in der Zeit, wo diese läuft hätte ich auch keine Möglichkeit eine Fortbildung / Qualifizierung zu beginnen bzw. durchzuführen. Natürlich werde ich dagegen in den Widerspruch gehen, aber da wird die Bearbeitung der Agentur für Arbeit sicher nur wenige Tage benötigen.
Bei einer „Abmeldung“ vom ALG 1 beginnt, so meine Meinung, die ganze Geschichte bei 0, das bedeutet, dann muss man erst mal sehen ob man mit normaler Vermittlung wieder in Arbeit kommt, Integrationsmaßnahme, mindestens 3 oder 6 Monate keinen Job bekommt usw..
Wie sieht es eigentlich mit der Frage nach einer Fortbildung aus, die im letzten Monat des ALG 1 gewährt würde und z.B. eine Laufzeit von 6 Monaten hätte, bekommt man dann auch über das eigentliche Ende der Bezugszeit von ALG 1 noch Geld?
Irgendwie hat man das Gefühl, man kann es machen wie man will, die AfA dreht es immer so, dass es am Ende nichts gibt was den Arbeitssuchenden hilft.
23.06.2017, 20:51 #4
Du musst wissen, was du tust. Ohne Eilverfahren sehe ich keine Chance, das rechtzeitig hinzubekommen. Ja, die Gefahr einer Rückzahlung besteht, wenn im Hauptsacheverfahren anders entschieden wird. Aber die Entscheidung im eA Verfahren ist meist richtungsweisend.
Der Widerspruch wird nach erfolgter Abhilfeprüfung durch den Fachbereich an die Rechtsbehelfsstelle weitergeleitet und dann dort entschieden.
23.06.2017, 21:41 #5
das laufende Arbeitslosengeld wird, wenn eine Weiterbildung während des Alg-Bezugs beginnt, in "Arbeitslosengeld bei Weiterbildung (Alg-W)" umgewandelt und läuft bis zum Ende der Weiterbildung (§ 148 Abs. 2 Satz 3 SGB III "In den Fällen ..."). Egal ob 2 Monate oder 2 Jahre.
Ablehnung - Meine Gedankengänge:
Bezieht sich eine Ablehnung konkret auf eine ausgesuchte Weiterbildung, sollte ggf. auf eine andere Weiterbildung umgeschwenkt werden.
Wird nur mit allgemeinen Sätzen abgelehnt (Eine Weiterbildung erhöht nicht die Chancen auf dem Arbeitsmarkt o.ä.), ist dem SB kein Ablehnungsgrund eingefallen.
Werden Weiterbildungen grundsätzlich und mit konkretem Grund abgelehnt, sollte man überlegen, ob der Grund zutreffend oder an den Haaren herbeigezogen ist (bspw. Bewerber kann deutsche Schrift nicht lesen).
Nachtrag: Nach meiner Meinung kann auch nach einer Arbeitsaufnahme (bspw. befristet) ein Anspruch auf Weiterbildung bestehen, wenn damit eher mit einer Dauerbeschäftigung zu rechnen ist (§ 4 SGB III). Oder wenn ein ungelernter AN eine kompl. Ausbildung anstrebt.
24.06.2017, 03:13 #6
Hallo Nervensache,
mal ergänzend zu den bisherigen Infos und Vorschlägen teile ich dir mal meine Überlegungen dazu mit, wie ich vorgehen würde wenn ich an seiner Stelle wäre ...
Max bekommt ALG 1, er hat Anspruch auf 1 Jahr Arbeitslosengeld vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017. Er ist nun über ein halbes Jahr arbeitssuchend, nach 6 Monaten wechselte der SB (Arbeitsberater), mit dem bisherigen SB verlief alles im „normalen“ Bereich und da Max schon über 50 ist und auch ein kleines Handicap hat, wurde ihm angeboten sich mal nach einem Bildungsgutschein umzusehen.
Wie viele Bewerbungen hat denn Max in dieser Zeit bereits selbst geschrieben (gab es auch schon Vorstellungs-Gespräche wo z.B. die angestrebte Weiterbildung nützlich gewesen wäre ?) und besonders wichtig; wie viele sinnvolle / zumutbare VV (Vermittlungs-Vorschläge) hat er in dieser Zeit von der AfA bekommen ???
Die Vermittlung soll ja keine "Einbahnstraße" sein, sondern auch Unterstützung von der AfA ist dabei gefragt, warum wird er erst nach 6 Monaten auf Fortbildungsmöglichkeiten aufmerksam gemacht ???
Max tat dies wie vorgeschlagen im KURSNET und fand etwas Geeignetes in seinen Augen, er stellte einen Antrag, begründete diesen und hat auch sehr viele Stellenangebote von möglichen Arbeitgebern dazugelegt und reichte der Antrag bei seiner zuständigen AfA (Agentur für Arbeit) ein.
Das war zumindest schon sehr klug, noch besser wäre natürlich eine Einstellungszusage beifügen zu können (auch jetzt zum Widerspruch), die verpflichtet den AG zunächst noch zu gar nichts aber nur passende Stellen-Angebote alleine bringen da nicht viel Druck ...
Beim nächsten persönlichen Gespräch, nach dem 6. Monat und jetzt mit einem neuen SB und einer neuen Eingliederungsvereinbarung, wurde Max mitgeteilt, es gäbe keinen Bildungsgutschein, andere Maßnahmen wären zielführender,
Hatte er eine EGV mit einer Zusage eines Bildungsgutscheines, was steht in der aktuellen EGV und hat er die unterschrieben, obwohl die Förderung überhaupt NICHT seinen eigenen Vorstellungen entspricht ?
WARUM bitte wurden denn all diese "Vorschläge" nicht bereits in den letzten 6 Monaten umgesetzt, bis dahin hat er sich ja offenbar auch ohne solche Maßnahmen bewerben können, das nehme ich jedenfalls an ...
genannt wurden Probearbeit, betriebliche Einarbeitung/Eingliederungszuschuss und wenn Max nicht vom Bildungsgutschein abrücken würde eine Integrationsmaßnahme, dort könnte er erst einmal lernen Bewerbungen zu schreiben und in Jobbörsen nach Stellenanzeigen zu suchen.
"Probe-Arbeit" ist gesetzlich bereits ein Teil eines Arbeitsvertrages, es wird immer mehr zur Unsitte (auch schon bei der AfA), dass man sich anbieten soll, sich ohne Bezahlung "ausprobieren zu lassen" (unter Fortzahlung des ALGI) ... die AfA soll in bezahlte Arbeit vermitteln, was Anderes darf gar nicht verlangt werden.
Nach 6 Monaten Arbeitslosigkeit sollte er die Wege (vielleicht) Arbeit zu finden ja vermutlich auch ohne "Bewerbungstraining" und "Stellensuche unter Aufsicht" schon geübt haben, was hat denn die neue SB an seinen Unterlagen konkret so auszusetzen ...
Auch solche Maßnahmen dienen nicht dem "Selbstzweck" der AfA möglichst Geld zu sparen (für eine sinnvolle Weiterbildung über Bildungsgutschein) und den Arbeitslosen damit vorerst trotzdem aus der Statistik zu bekommen ...
Max verlangte einen schriftlichen Ablehnungsbescheid, da er es ja auch schriftlich beantragt hat.
In den folgenden zwei Monaten passierte nichts, persönliche oder telefonische Anfragen wurden immer mit Ausreden abgewehrt, also schrieb Max ein Beschwerdeschreiben wegen Untätigkeit der AfA.
Na-Ja, eine Beschwerde nach 2 Monaten ist vielleicht nicht der richtige Weg gewesen und wahrscheinlich ging diese Beschwerde auch an die falschen Leute, da macht man eine "Sachstand-Anfrage" und wenn es darauf keine Antwort gibt (so in 2 - 3 Wochen), dann gibt es das "Kunden-Reaktions-Management" in Nürnberg.
Die "freuen" sich immer wieder mal zu lesen, wie zufrieden die "Kunden der AfA" doch mit der Förderung durch die örtlichen Behörden sind ...
Besonders bei den "so begehrten" älteren und sehr Berufserfahrenen, sollte die AfA doch offen sein für Fortbildungen die eine bessere Vermittbarkeit bringen könnten.
Relativ schnell bekam er dann einen schriftlichen Ablehnungsbescheid für seinen beantragten Bildungsgutschein.
Nun wäre mal sehr interessant zu wissen, welche konkreten (in der Person von Max liegenden) Begründungen es für diese Ablehnung gibt ???
Max sollte unbedingt Widerspruch einlegen gegen diesen Bescheid und ALLEN Begründungen sachlich und fundiert seine Sicht der Dinge entgegenstellen ...
Wann soll denn die aktuell angedachte Fortbildung beginnen, da würde ich mal ordentlich DRUCK machen, damit es eben nicht zu lange mit der Entscheidung zum Widerspruch dauern wird.
Nicht so pessimistisch direkt von der Ablehnung ausgehen, sondern erneut auf die Antragsgründe hinweisen und die Tatsachen, dass man doch für unpassende / unnnötige "Kurse" auch bereit sei Geld auszugeben, davon kommt Max aber auch nicht besser in Arbeit.
Bewerbungen schreiben kann Max schon (Anzahl der Bewerbungen einfügen seit Beginn der Arbeitslosigkeit) und wie er Job-Angebote finden kann weiß Max auch schon ... nur bei der AfA scheint es damit Probleme zu geben, denn die "passenden" VV kamen bisher nur spärlich ( oder gar nicht ???) ...
Wenn man Max bei der AfA schon nicht in (gut bezahlte) Arbeit vermitteln KANN, dann sollte man ihm doch wenigstens nach nun mehr als 6 Monaten eine sinnvolle Aufwertung seiner Kenntnisse bewilligen können, um die er sich bisher bereits SELBER bemüht hat, um wieder interessanter für die AG zu sein.
Diesen Widerspruch (die weiteren im Ablehnungsbescheid genannten Gründe ebenfalls gründlich - aber immer sachlich- "zerpflücken" ) würde ICH jeweils (nachweislich bitte) an die zuständige AfA (Widerspruchs-Stelle UND Geschäftsführung) sowie zeitgleich mit einer Beschwerde dazu, an das KRM per Mail schicken.
Im Anhang bitte alle Unterlagen (als PDF einscannen) mitschicken die es zu der gewünschten Weiterbildung bisher gibt und auch den aktuellen Widerspruch von Max, unbedingt auch an die Kunden-Nummer denken ...
Mit etwas Glück wird dieser Weg nicht notwendig sein ... Garantien = KEINE, aber "Versuch macht klug" und Max hat ja dabei nichts zu verlieren ...
Wir hatten hier mal einen Fall wo man einer jungen Mutter (gerade erst arbeitslos geworden) direkt "schwere Vermittlungs-Hemmnisse" unterstellt hat bei der AfA und sie in eine Art "Reha-Maßnahme" abschieben wollte .
Als sie vom SB Unterstützung wollte den Busführerschein zu machen (wei sie schon 2 Einstellungszusagen dafür vorweisen konnte) meinte der "sie sei aus seiner Sicht dafür nicht geeignet" und lehnte diese Förderung direkt (mündlich) ab ...
Sie hat dann den schriftlichen Antrag nachgeholt (mit Eingangsbestätigung) und sich zeitgleich in Nürnberg (über die Mail) darüber beschwert, dass sie sich so die Förderung durch die AfA NICHT vorgestellt hatte, sogar die Eignungs-Untersuchung hatte sie schon absolviert mit Erfolg.
Bereits am nächsten Tag erhielt sie einen Anruf vom selben SB der sie erneut dringend zu sprechen wünschte, sie ahnte nichts "Gutes" aber sie bekam die schriftliche Genehmigung und konnte wenige Tage später die Schulung auf Kosten der AfA beginnen.
Gut 2 Monate später konnte sie bei einem Verkehrsbetrieb als Busfahrerin die Arbeit aufnehmen.
Damit will ich nur darauf hinweisen, dass es EIN Weg sein KANN zu erreichen, dass die Weiterbildung doch noch rechtzeitig bewilligt wird.
Zu dem Prozedere mit dem ALGI in solchen Fällen wurde dir ja schon was geschrieben, dazu kenne ich mich nicht so gut aus.
Max denkt jetzt, es ist von der Gesetzeslage unsinnig überhaupt in den Widerspruch zu gehen, die AfA kennt die Gesetzeslage sich besser und weiß über den Verlauf der Dinge Bescheid.
Max hat doch NICHTS zu verlieren mit dem Widerspruch und mit der vorgeschlagenen "geballten" Ladung kennt sich die (örtliche) AfA ganz sicher nicht so gut aus, wie du annehmen möchtest.
Mag ja sein, dass sie die Gesetze besser kennen aber je mehr Leute davon wissen, umso schlechter lässt sich das begründen, wenn die beantragte Leistung im Prinzip SINN machen würde ...
Bestimmt mehr Sinn als irgendwelche "Probe-Arbeiten" die nur "Urlaubs-Engpässe" bei den AG schließen helfen und für Max keinen "Mehrwert an Kenntnissen" bringen werden ... dazu kann er übrigens gar nicht gezwungen werden ...
Er sollte IMMER nach der (regulären) Bezahlung fragen wenn es um solche "Angebote" geht, dann wird das Interesse der AG sehr schnell "abkühlen" und die AfA darf solche "Probe-Arbeit" gar nicht ernsthaft verlangen, darum wird ja dann auch schnell eine "Alibi-Maßnahme" daraus gemacht ...
Max dürfte ja für die Zeit in der das Verfahren läuft keine Beschäftigung aufnehmen, die er aber braucht und ja auch
Ich denke mal wenn er eine annehmbare Beschäftigung finden kann, wird er diese Weiterbildung auch nicht mehr unbedingt benötigen und sollte er (leider) mal wieder in die Arbeitslosigkeit kommen, dann ist es sicher besser nicht erst 6 Monate zu warten, bis man einen solchen Antrag stellt ...
Was könnte man Max raten?
Such dir was aus, Vorschläge gibt es ja nun schon so Einige ... aktuell sollte er jedenfalls noch nicht kampflos aufgeben, eine Klage muss er ja nicht einreichen, wenn der Widerspruch dann doch abgelehnt wird ...
Dass dann dazu eine Eil-Entscheidung getroffen wird am SG sehe ich auch eher als Unwahrscheinlich an, zumal es immer noch eine Ermessens-Entscheidung der AfA bleibt ob (genau) diese (oder überhaupt eine) Weiterbildung bewilligt wird oder nicht ...
24.06.2017, 15:05 #7
Erst mal vielen Dank für die sehr guten Beiträge!
Zum Eilverfahren beim Sozialgericht, ich habe nochmals die Suchmaschine benutzt und folgendes Urteil gefunden, siehe Anhang – die Aussichten auf Erfolg wären wirklich nicht sehr hoch.
Zum Ablehnungsbescheid:
Der Ablehnungsbescheid beruht auf den § 81 Abs. 1 SGB III 1-3
„Sie habe einen verwertbaren Berufsabschluss als xxxxxxxxxxxxxx und langjährige Berufserfahrung.
Zur Kenntnisauffrischung sind Hilfen wie z.B. betriebliche Einarbeitung/Eingliederungszuschuss an Arbeitgeber und auch Probearbeit bei einem Arbeitgeber als zielführender anzusehen. Bei intensiver Stellensuche, auch mit Unterstützung durch eine Integrationsmaßnahme, sollte eine Eingliederung möglich sein. Es sind entsprechende Stellenangebote in der Jobbörse vorhanden und Vermittlungsangebote konnten Unterbreitet werden.
Das Vorliegen der Voraussetzungen für eine Förderung kann Ihnen daher nicht bescheinigt werden.
Die Ausgabe eines Bildungsgutscheines ist daher nicht möglich (§ 81 Abs. 1 SGB III).“
Rechtfolgenbelehrung
Das soll wohl bedeuten, dass es grundsätzlich abgelehnt wird einen Bildungsgutschein auszustellen, da kein direkter Bezug zum beantragten?
Max hat 60 Bewerbungen (seit über 7 Monaten) geschrieben (Nachweis Eigenbemühungen) und natürlich noch so einige mehr, die ich aber nicht mehr angebe, da alles negativ bewertet wird in den Protokollen des SB unter vielen anderen negativen steht, „Er bewirbt sich auch auf …, …., und ….“.
Die AfA hat, mit dem heute eingetroffenen Vermittlungsvorschlag (zwei Anschreiben der Zeitarbeitsfirma erreichten mich gestern schon) insgesamt 5 Vermittlungsvorschlage und 4 Stelleninformationen geschickt, von denen ich mich aber nicht bei allen beworben habe, da diese überhaupt nicht gepasst haben, wie der zumutbare Tagespendelbereich (70 - 80 km einfache Strecke), aus gesundheitlichen Gründen oder auch keinerlei Berufserfahrungen im Einsatzbereich.
Max hatte schon ein paar Vorstellungsgespräche, ohne Erfolg.
Der Bildungsgutschein, bzw. die Maßnahme soll ihm neue Möglichkeiten eröffnen in Bereichen wo ein Arbeitskräftemangel besteht.
Vom ersten SB wurde im Protokoll vermerkt, das „zu prüfen sei, ob eventuell die Voraussetzungen für eine Weiterbildung gegeben sind“.
In der EVG steht nur „Wir prüfen Möglichkeit Bildungsgutschein für nötige Kenntnisanpassung“.
Das Ergebnis der Prüfung habe ich jetzt wohl erhalten.
Weiter steht da noch geschrieben, neben dem üblichen „Wir unterstützen Probearbeit bei einem Arbeitgeber nach vorheriger Zustimmung“, „Wir prüfen Eingliederungszuschuss für Arbeitgeber im konkreten Einzelfall“.
Einstellungszusagen von einem AG bei einem über 50 jährigen? Da muss man erst einmal sehen ob er da noch lebt und arbeitsfähig ist, er hat ja nur noch 1/3 seiner Lebensarbeitszeit vor sich!
Max hatte die Beschwerde an das "Kunden-Reaktions-Management" geschickt und eine Antwort hat er ja auch bekommen. Seit dem hört er überall, sogar in der Telefonhotlein der AfA, das er einen anderen SB will, seltsam und das entspricht nicht der Wahrheit, niemals würde er so etwas verlangen.
Max wird nun aber ganz sicher Widerspruch einreichen!
Kann man den Widerspruch auch per E-Mail mit PDF Anhängen senden und wird der Widerspruch auch so offiziell (rechtlich) anerkannt?
Ich habe gelesen, dass man den Widerspruch an die zuständige Arbeitsagentur schicken muss, vielleicht dann auch zusätzlich an das Nuernberg.Kundenreaktionsmanagement@arbeitsagentur.de?
Welche Geschäftsführung wäre denn „zuständig“ für einen Widerspruch, der SB hat den Ablehnungsbescheid in Absprache mit dem Teamleiter erstellt, laut Protokoll?
Ok, mal sehen wann alles fertig ist, dann heißt es wieder warten, alles nur Nervensache!
Sozialgericht Bremen_BESCHLUSS_S 21 AS 98109 ER.pdf (62,6 KB, 17x aufgerufen)
25.06.2017, 01:00 #8
Man "kann" aber da ist keine Unterschrift auf dem Widerspruch, bisher gitl da (zumindest bei der AfA) noch die Papierform mit Original-Unterschrift.
Es steht doch drauf auf dem Bescheid wo der Widerspruch hin soll, nachlesen sollte man schon wenn man einen Bescheid bekommen hat, wo man den Widerspruch hinschicken soll.
Das heißt ja nicht, dass man den nicht ein wenig "streuen" kann ... damit noch mehr leute damit beschäftigt werden.
Kunden-Reaktions-Management ... das ist die Beschwerdestelle der AfA, ich denke du (oder Max) hast dort schon eine Beschwerde hingeschickt und nun reden "angeblich" alle vom SB-Wechsel ...
So langsam beschleichen mich Zweifel an der Ernsthaftigkeit deiner Anfrage, wir haben hier ALLE keine Langeweile ...
Mit wem da was "abgesprochen" wurde ist doch völlig EGAL, welche Geschäftsführung, natürlich die von der zuständigen AfA ... nicht der Mitarbeiter bestimmt alleine was in den Bescheiden, das soll eine Entscheidung der Behörde sein und diese Behörde bekommt dann auch den Widerspruch (mindestens) ...
Wenn du bei Max auch so chaotisch bist, dann wundert mich NIX mehr ...
Im von dir verlinkten Urteil geht es übrigens um einen (Eil-) Antrag im Bereich des ALGII aus dem jahre 2008, aktuell geht es aber (nach deinen Angaben) um ALGI ...
Ob man mit Ü 50 noch irgendwo eine Einstellungszusage bekommen könnte käme auf einen Versuch an, wenn man das ohnehin schon für ausgeschlossen hält kann man sich den Stress, um einen Bildungs-Gutschein auch sparen, denn jünger ist Max ja nach der Weiterbildung auch nicht geworden.
25.06.2017, 10:48 #9
Zitat von Nervensache
Also werden unterschiedliche Ziele verfolgt:
Ergänzung oder Vervollständigung der beruflichen Kenntnisse.
Verbesserung des Bewerbungsverhaltens/-verfahrens.
Ohne Kenntnis der Details würde ich mich fragen:
Haben wirklich berufliche Kenntnisse zu Absagen geführt und ggf. welche?
Oder war es nur das Alter, eine regionale Beschränkung oder ähnliches, was nicht durch eine Weiterbildung ausgeglichen werden kann?
Beim nächsten persönlichen Gespräch, ... wurde Max mitgeteilt, es gäbe keinen Bildungsgutschein, andere Maßnahmen wären zielführender, genannt wurden Probearbeit, betriebliche Einarbeitung/Eingliederungszuschuss und wenn Max nicht vom Bildungsgutschein abrücken würde eine Integrationsmaßnahme, dort könnte er erst einmal lernen Bewerbungen zu schreiben und in Jobbörsen nach Stellenanzeigen zu suchen.
Wenn ein SB wirklich feststellen sollte, dass es am Schreiben von Bewerbungen oder an der Auswertung der Jobbörse mangelt, dann muss er sofort handeln und eine solche Maßnahme einleiten. Hat er das getan?
Aber: Die Begründung der AfA zu widerlegen, ob sie nun zutrifft oder nicht, wird nicht einfach.
Ich würde allerdings auch alles unternehmen, dagegen vorzugehen. Ggf. mit Anwalt.
26.06.2017, 10:00 #10
Ich werde den Widerspruch per E-Mail an die zuständige AfA und an das KRM und nochmals schriftlich per Einschreiben an die zuständige AfA schicken.
Die Unterschrift habe ich eingescannt und setze sie immer unter die Dokumente, aber rechtssicher ist wohl nur die originale Unterschrift.
Die Agentur für Arbeit hat den Ablehnungsbescheid nicht handschriftlich unterschrieben, da steht einfach der Name gedruckt wie der Text auch, aber warum sollten auch für alle die gleichen Regeln gelten.
Ja, ich hatte die Beschwerde an die Bundesagentur für Arbeit Nürnberg adressiert und jeweils ein E-Mail an die 'Nuernberg.Kundenreaktionsmanagement@arbeitsagentur.de' und 'Zentrale@arbeitsagentur.de' gesendet.
Leider sind mir die vielen Abkürzungen noch nicht so geläufig und der Verstand setzt schon mal aus als Betroffener, da ist man emotional zu sehr vernebelt und auch wenn ich Langeweile hätte könnte ich mir etwas Besseres vorstellen.
Nochmal zum Urteil (Anhang), ich habe das schon bemerkt (SGB II), aber im Merkblatt 6 der Bundesagentur für Arbeit (Förderung der beruflichen Weiterbildung für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer) habe ich gleich am Anfang gelesen, das dieses Merkblatt sowohl für SGB II und SGB III Gültigkeit hat und die gleichen Regelungen für die Förderungen der beruflichen Weiterbildung gelten, wer das am Ende zahlt, sofern jemals einer Förderung zugestimmt wird ist mir dabei egal, deshalb denke ich das es schon einen Anhaltspunkt bietet, auch wenn das Urteil relativ alt ist und nur von einem „normalen“ Sozialgericht, aber da gibt es ja schon in jedem Bundesland unterschiedliche Auffassungen dazu.
Ich finde es auch sehr schlimm, dass man als älterer Arbeitnehmer nur wegen dem Alter im „im weiteren Auswahlprozess nicht berücksichtigt werden kann“, natürlich schreibt man das nicht.
Trotzdem bin ich der Meinung, dass ein Arbeitnehmer, der sehr lange Zeit keine Schulung, Fortbildung oder Qualifizierung im Lebenslauf hat, deutlich schlechtere Chancen als einer mit einer aktuellen Fortbildung – ich meine damit aber keinen Kurs von zwei Wochen, das wird sicher nichts herumreißen.
Nochmal zu den Gründen von Ablehnungen von Bewerbungen, darüber kann man leider nur spekulieren, wenn man nicht gerade in dem Bereich tätig ist (Personal).
Es ist nun mal so, dass sich die Bedingungen des Arbeitsmarktes ständig ändern und dazu immer schneller, eine Ausbildung die man vor 25 Jahren gemacht hat, hat heute sicher fast keinen Wert mehr, in der Regel ist es doch so, dass in Bereichen wo es noch vor Jahren zehntausende Arbeitnehmer beschäftigt waren heute nur noch hunderte mit solchen Jobs beschäftigt sind, viele Dinge werden eben „global“ in Ländern mit billigeren Arbeitskräften gemacht, das ist ja nichts neues aber früher, so mein Eindruck, hat man die Arbeitnehmer mitgenommen bei Änderungen. Heutzutage holt man sich möglichst billiges „Frischfleisch“. Auch sehr junge Menschen ohne Berufserfahrung haben es ja nicht leicht, aber wenn sie eine gute Ausbildung haben in einen Bereich wo auch Arbeitskräfte gesucht werden hat man auch bessere Möglichkeiten und da „investiert“ man schon mal ehr als Arbeitgeber. Natürlich gibt es auch Ausnahmen, z.B. bei sehr großen Firmen ist es sicher leichter als wenn z.B. der Inhaber einer kleinen Firma etwas von seinen Gewinn abgeben soll, was aber auch nicht die Regel sein muss, sicher aber viel öfter vorkommt.
Jetzt kommen sicher Argumente, dass man sich ja selber fortbilden kann - ja das kann man - nur muss man dann auch einen Job haben wo diese Kenntnisse angewendet werden können, und wenn es da keine Möglichkeit gibt - Pech gehabt. Es ist auch üblich, das man neue Stellen mit „externen Leuten“ besetzt die, die ihre Arbeit gut machen die haben das weiterhin zu tun – sollte es keine Arbeit mehr geben dann raus aus der Firma.
Wenn man der Statistik der Bundesanstalt für Arbeit glauben kann, dann gibt es ca. 6,5 Millionen Arbeitssuchende, wenn man mal alle zusammenrechnet – sicher ist diese Zahl auch nicht zum Nachteil der BA erstellt worden. Im Gegensatz dazu gibt es offene Stellen, die dann bereinigt (z.B. ein Job wird von 8 verschiedenen Zeitarbeitsfirmen angeboten) sicher nur noch zur Hälfte wirklich vorhanden sind und sich überwiegend auf einige Branchen beschränken, da bleibt nicht viel.
Die Begründung für den Widerspruch ist fast fertig, viel zu lang – mir wurde gesagt, dass man Schreiben, die länger als eine Seite lang sind, sowieso nicht mehr liest, max. 180 Zeichen – das ist die Zukunft, arme Welt …
Es ist wirklich schwierig einen Widerspruch zu begründen, wenn im Ablehnungsbescheid keine Gründe angegeben sind, ein „sollte“ und „möglich sein“, das kann ich auch im Wetterbericht gebrauchen.
So, dann bin ich doch, entgegen dem was ich wollte, wieder unsachlich und emotional geworden und werden dann mal sehen wie viele Wochen oder Monate die AfA braucht einen Widerspruch zu bearbeiten und dann noch betreffend einer „kann Leistung“ und im „Ermessen“ - sehr schwierig.
26.06.2017, 17:52 #11
Also bist du selber der "Max", warum schreibst dann nicht direkt auch in deinem Namen, die Mail mit dem Widerspruch an die zuständige AfA kannst du dir schenken, das gilt NICHT und eilig ist es auch nicht, weil man einen Monat Zeit hat, das wird wohl auch die Post noch schaffen.
Für das KRM wird der fertige Widerspruch (mit deiner Original-Unterschrift) NUR als Anlage nur mitgeschickt, für den regulären Widerspruch an die zuständige Behörde zählen KEINE "eingescannten" Unterschriften, das könnte ja (theoretisch) inzwischen JEDER mit einfachsten PC - Programmen machen.
Langsam wirst du aber hier zur "Nervensache", hast du noch nie Bescheide bekommen, die schreibt doch KEIN Amt mehr mit der Hand und die Unterschriften (bei elektronisch erstellten Schreiben) von Behörden haben tatsächlich trotzdem zu reichen, steht auch dabei (wurde elektronisch erstellt und ist daher ohne Unterschrift gültig) ... der Bürger ist aber KEINE Behörde.
Nicht mal beim Finanzamt (der Steuerbescheid) oder bei der Rentenkasse (Rentenbescheide) wird noch persönlich unterschrieben. das läuft doch nicht erst seit gestern so im PC-Zeitalter ...
Das sollte man ja mit Ü 50 eigentlich schon wissen ...
Sorry aber wenn du so "vernebelt" und schnell emotional "geladen" deine Rechte bei der AfA einfordern willst, dann kann das nicht funktionieren ... wie willst du denn dabei überhaupt eine Weiterbildung erfolgreich abschließen können ???
Nochmal zum Urteil (Anhang), ich habe das schon bemerkt (SGB II),
Wirklich "bemerkt" hast du da gar nichts, zumal sich die Gesetze seit 2008 (im SGB II UND SGB III) bereits mehrfach geändert haben, was im "Mekblatt" steht muss auch nicht immer mit den gerade gültigen Gesetzen übereinstimmen, die werden nicht nach jeder Änderung neu aufgelegt ... aber das nur nebenbei.
Wenn man Forderungen / Anträge stellt gelten die aktuellen Gesetze für die Entscheidungen der Behörde und keine uralten Urteile (für andere Fälle) oder was in Merkblättern "für die Kunden" steht.
Meiner (unmaßgeblichen) Kenntnis nach hat man im ALGI noch immer bessere Chancen einen Bildungsgutschein zu bekommen als im ALGII, KANN-Bestimmungen sind und waren das allerdings (in beiden Rechtskreisen) schon immer.
... ist mir dabei egal, deshalb denke ich das es schon einen Anhaltspunkt bietet, auch wenn das Urteil relativ alt ist und nur von einem „normalen“ Sozialgericht, aber da gibt es ja schon in jedem Bundesland unterschiedliche Auffassungen dazu.
Die "Auffassungen" des jeweiligen Sozial-Gerichtes müssen deine AfA aber NICHT interessieren, hast du nicht verstanden, dass in dem Urteil auch nur die "Eilbedürtigkeit" der Entscheidung abgelehnt wurde ... das Gericht hat doch überhaupt nicht dazu entschieden, ob der Kläger nun einen Bildungsgutschein bekommen wird oder nicht ...
Weil die das GAR NICHT zu entscheiden haben, das liegt im "Ermessen der Behörde" ..., es gibt einfach KEINEN einklagbaren Rechts-Anspruch auf einen Bildungsgutschein (es ist eine KANN-Leistung), nicht im ALGII und auch nicht im ALGI ...
Das ist uns allen ja hier nun auch nicht besonders neu, aber mit Weiterbildung hat das (in der Regel) dann auch nicht besser funktioniert (ich weiß in den Sonntagsreden klingt das ganz anders), es wollte sie trotzdem Keiner haben, denn jünger waren sie ja danach auch nicht mehr geworden ... dann auch noch "ohne Berufserfahrung" in einem bisher unbekannten Bereich ...
Nicht mal eine komplette Umschulung (über volle 2 Jahre) kann das noch "herum reißen" ... darf ich dir aus eigener Erfahrung versichern.
Habe zu der (Reha-) Ausbildung (Abschluss mit fast 50) dann auch keine Stelle mehr gefunden, ja "sah nett aus " im Lebenslauf, aber hat nicht wirklich einen AG überzeugt ...
Überzeugen konnte ich dann (nach längerer Suche) trotzdem noch, allerdings in einem "ungelernten/ angelernten" Bereich, man gönnt sich ja sonst nichts mit 2 abgeschlossenen Ausbildungen und bis dahin fast 30 Jahren Berufserfahrungen in verschiedenen Bereichen.
Wenigstens war ich dadurch nicht schon arbeitslos ab Ü 50 bis ich aus gesundheitlichen Gründen dann (nach einigen Jahren bei diesem AG) aussteigen und um die EM-Rente auch noch jahrelang kämpfen musste ... ich weiß also sehr gut wie "bescheiden", sich das Alles anfühlt.
So meinte ich meine Frage auch gar nicht, wenn es um tatsächlich fehlende Qualifikationen gegangen wäre (die von den AG konkret verlangt wurden), dann hätte es doch schon Argumente gegeben, für einen Bildungsgutschein.
Wenn es (zumindest) daran (vermutlich) auch nicht gelegen hat (fehlende Kenntnisse verhinderten die Einstellung) bringt dich eine Weiterbildung (die kein AG wirklich will) aber auch nicht weiter, dass die "offiziell" nicht wegen Lebensalter ablehnen (dürfen) ist mir schon klar.
Es ist nun mal so, dass sich die Bedingungen des Arbeitsmarktes ständig ändern und dazu immer schneller, eine Ausbildung die man vor 25 Jahren gemacht hat, hat heute sicher fast keinen Wert mehr, in der Regel ist es doch so, dass in Bereichen wo es noch vor Jahren zehntausende Arbeitnehmer beschäftigt waren ...
Das ist mir und uns ALLEN hier nicht so neu, ich bin inzwischen 64 und da brauchst du mich nicht mehr über die aktuelle "Arbeitsmarkt-Politik" aufklären zu wollen, ich "beneide" niemanden aktuell Ü 50 mehr darum, dass er sich "rein theoretisch" noch eine bessere Rente verdienen "könnte", als ich sie bekomme ...
Genau aus den von dir geschilderten Gründen ist das eine Illusion ...
Diese Erkenntnisse bringen dich persönlich aber auch nicht wirklich weiter und daran wird auch ein erkämpfter Bildungs-Gutschein für den "besseren" Lebenslauf nicht ernsthaft was ändern können, dein Geburtsdatum ist auch damit immer noch genau das Selbe ....
Wenn man der Statistik der Bundesanstalt für Arbeit glauben kann, dann gibt es ca. 6,5 Millionen Arbeitssuchende, wenn man mal alle zusammenrechnet – sicher ist diese Zahl auch nicht zum Nachteil der BA erstellt worden.
Glaube niemals einer Statistik, die du nicht "selber gefälscht" hast ... die angeblich "offiziellen" Zahlen auf der AfA-Seite sehen noch deutlich "freundlicher" aus und wer ein wenig rechnen kann, stellt schon da fest, dass es schon für diese offiziell zugegebenen Elos (dort sind es sogar "nur" um die 2,5 Millionen) gar nicht genug Arbeitsplätze gibt ...
https://con.arbeitsagentur.de/prod/j...LITAET=100&s=4
Darüber WAS das so für Arbeitsplätze sein sollen / werden brauchen wir hier in deinem Thema jetzt auch nicht ausgiebig diskutieren, dafür gibt es schon genug andere Berichte hier ... das "Job-Börse-Sammelsurium" enthält gerade mal rund 800 000 "Angebote".
Wenn man Vollzeit sondiert, gibt es schon weniger und die Auswahl für Schwerbehinderte / Gleichgestellte sollte man besser gar nicht erst anklicken, da schrumpft es bereits auf weniger als 500 (Fünfhundert !!!) Stellen-Angebote im ganzen Land ...
Das sind aber ALLES nicht die Argumente, die du für die Sinnhaftigkeit / Notwendigkeit eines Bildungsgutscheines in deinem ganz persönlichen Fall nutzen solltest.
Auch wenn es schwer fällt hat das mit deiner gewünschten Weiterbildung erst mal GAR NICHTS zu tun, das können auch keine Ablehnungsgründe von der AfA werden.
Die müssen in deiner Person zu finden sein, in deinen bisherigen Kenntnissen und Berufserfahrungen...
Darauf soll ja eine sinnvolle Weiterbildung aufbauen können, dazu musst du auch gesundheitlich / mental ausreichend belastbar sein, deine Begründungen sollten als klar und verständlich auf dich und deiner berufliche Zukunft aufgebaut sein.
Die "Arbeitsmarktpolitische Großwetterlage" hat dafür keine Bedeutung ...
Da ist schon was dran, wenn du da die gleichen "allgemeinen Arbeitsmarkt-Problemlagen" hineingeschrieben hast wird man das sicher nicht alles durchlesen (wollen) ... da könnten die auch die Tages-Zeitung aufschlagen ...
Was ist daran bitte schwierig, die Behörde ist verpflichtet eine Ablehnung auch entsprechend zu begründen ...
Verständlich und nachvollziehbar, wenn das bisher nicht der Fall ist fordert man einfach genau diese Erklärungen ein ... die haben sich auch auf deine persönliche Situation zu beziehen und nicht nur den Gesetzes-Text "wiederzukäuen" ...
Dafür genügen 3 Sätze, das erfordert keinen "Roman" ...
"Hiermit lege ich fristgerecht Widerspruch ein gegen ihren Ablehnungsbescheid vom XX, Ablehnung Bildungsgutschein für die Maßnahme YY bei MT "ABC".
Ihr Bescheid ist nicht ausreichend begründet, eine Ermessens-Ausübung ist nicht erkennbar für mich.
Die bloße Wiederholung der allgemeinen Rechtslage genügt nicht als Begründung, daraus sind für mich keine konkreten, persönlichen Ablehnungsgründe erkennbar."
So, dann bin ich doch, entgegen dem was ich wollte, wieder unsachlich und emotional geworden und ...
Das sollt dir in Widersprüchen und sonstigen Schreiben an Behörden besser NICHT passieren, denn das wird dir garantiert zum Nachteil ausgelegt ...
werden dann mal sehen wie viele Wochen oder Monate die AfA braucht einen Widerspruch zu bearbeiten und dann noch betreffend einer „kann Leistung“ und im „Ermessen“ - sehr schwierig.
Die AfA sollte (nach gesetzlicher Regelung) innerhalb 3 Monaten zu deinem Widerspruch entscheiden, sonst kannst du "Untätiggkeitsklage" am SG einreichen.
Eine "Kann-Leistung" durchzusetzen ist bereits bei der Antragstellung schwierig, bei der Ablehnung hat aber die Behörde genau (mit Bezug auf deine Person und deine Angaben zum Sinn dieses Antrages) zu begründen, warum "nach ihrem Ermessen" diese Leistung für dich nicht erforderlich sein soll.
Bisher scheint es diese konkrete Begründung ja nicht zu geben, dann wurde kein "Ermessen" ausgeübt, denn das darf auch nicht bei "NULL" liegen ...
Betrachte das einfach als "Gedankenspiel" von mir, denn ohne Kenntnisse deiner Ausbildung / sonstigen Berufserfahrungen usw. kann HIER Niemand einschätzen, welchen positiven Effekt diese Weiterbildung (in der Regel gedacht als Ergänzung / Auffrischung bereits vorhandener Vorkenntnisse) für eine bessere Postition bei deinen zukünftigen Bewerbungen überhaupt haben könnte.
Geändert von Doppeloma (26.06.2017 um 18:27 Uhr)
26.06.2017, 18:11 #12
das Wichtigste bei einem Bildungsgutschein ist, dass ohne diesen Gutschein "Vermittlungshemmnisse" bestehen müssen: Also, ohne Weiterbildung schlechte Chancen einen Job zu finden, mit Weiterbildung gute Chancen. Du erstellst also eine Analyse des Arbeitsmarktes und Deiner eigenen Situation (ich habe so meine Weiterbildung bekommen):
es gibt im Tagespendelbereich keine oder kaum geeignete Stellen in Deinem erlernten Beruf/-en (Liste beilegen: am xx.xx.2017 gab es in der Jobbörse x Stellen im Bereich x)
hingegen gibt es viele Stellen in dem Bereich, für den Du eine Weiterbildung beantragst (weiter Liste beilegen: am yy.yy.2017 gab in der Jobbörse y Stellen im Bereich y)
Eine solche Argumentation müsste meiner Meinung nach zwingend in einen Widerspruch rein. Der Vorteil fürs Amt, wenn sie die Weiterbildung bezahlen, muss ersichtlich werden. Ansonsten hast Du schlechte Karten. Wie Du schreibst, gibt es aber laut A-Amt Stellen in Deinem erlernten Beruf.
Stimmt das? Falls ja, wärst Du für diese Stellen qualifiziert? Oder werden da z. B. regelmäßig Spezialkenntnisse verlangt die Du gar nicht hast?
Du sprachst von einem Handicap. Wärst Du aufgrund dieses Handicaps daran gehindert die genannten Stellen anzutreten? Dann müsstest Du dieses belegen.
Alle diese Punkte in einer hieb- und stichfesten Analyse sollten Dir weiterhelfen, da Du bei ALG I unter den genannten Voraussetzungen einen Rechtsanspruch hast auf Weiterbildung.
Aus den "Fachlichen Weisungen" der BA https://www.gut-cert.de/files/conten...ime=2017062617
"Arbeitslosigkeit (vgl. § 16 Abs. 1) allein begründet nicht die Notwendigkeit der Weiterbildung. Es müssen Qualifikationsdefizite vorliegen, die durch die Teilnahme an der Weiterbildung abgebaut werden und die mit Blick auf die zu erwartenden Beschäftigungsmöglicheiten zu einer beruflichen Integration in den ersten Arbeitsmarkt führen."
27.06.2017, 13:27 #13
morgen geht der Widerspruch in die Post (per Einschrieben), es ist genug geschrieben, geändert und überlegt.
Vielen Dank für deine „Kurzversion“ für den Widerspruch, trifft es zu 100 % und ist am Anfang des Widerspruches eingearbeitet, dann die Begründung, es sind 4 Seiten geworden.
Ich hatte mir die „Beratungsvermerke“ ausdrucken lassen, was soll ich sagen, wenn man das gelesen hat, wird einem so manches klar und bei der AFA (zumindest bei meiner zuständigen) geht es sicher nicht um dauerhafte Arbeitsvermittlung. „Er“ hat einen sehr hohen Informationsbedarf (klar hatte „Er“ den, auf welcher Rechtsgrundlage die Ablehnung des Bildungsgutscheines beruht – das steht aber nicht dabei) und „Er“ macht nur was er muss, man könnte auch umgangssprachlich sagen „dumm und faul“. Irgendwie muss man ja die Anbahnung einer Sinnfreien Integrationsmaßnahme vorbereiten und es ist ja auch bald Bundestagswahl, da darf es schon mal etwas mehr kosten für eine gute Statistik, die Kasse ist ja voll.
Das meine Wissenslücken bezüglich der AfA noch sehr hoch sind ist mir schon klar, da werde ich mich aber durchwühlen müssen und kleine Fortschritte gibt es ja auch schon.
Auch habe ich bemerkt, das sich die § sich ändern, was mal z.B. § 77 oder 78 war ist jetzt § 178 oder 179 usw. und das es im Urteil auch nur um die „Eilbedürftigkeit“ gegangen ist, aber genau darum ging es ja, das der „normale“ Rechtsweg Jahre dauern kann und ALG 1 nur ein Jahr gezahlt wird.
Die Sinnhaftigkeit von den was machen macht ist natürlich immer fraglich, aber jeder klammert sich an etwas und redet sich zumindest etwas „Hoffnung“ ein.
Mein Nachbar hat mir erzählt, das man in seinem Unternehmen jetzt den Mitarbeitern eine „Kopfprämie“ zahlt, wenn sie Arbeitskräfte vermitteln können, natürlich müssen diese eine Ausbildung haben, aber es zählen auch „Berufsfremde“ Ausbildungen, es gibt nur eine kleine Einschränkung bei dieser Sache, das max. Alter der Kandidaten darf 40 Jahre nicht überschreiten - Toll!!! Das soll es jetzt auch schon gewesen sein zu diesem Thema von mir.
So, dann hoffe ich mal, das es eine relativ kurze „Bearbeitungszeit“ geben wird. Erklärungen, Antworten usw. kann man natürlich „fordern“, mehr aber nicht und eine richtige Antwort und Begründung wäre ja womöglich angreifbar, da ist es viel besser das „Thema“ zu verfehlen, aber man wird sehen.
auch vielen Dank für deine Tipps. Es gibt zu fast allen Ausbildungsberufen Stellen, die Frage ist nur wie viele, dazu schreibt die AfA aber nichts. Man kann es ja leicht ausprobieren, bei einem Ausbildungsberuf erscheinen bei gleichen Suchkriterien 100 Jobs und bei einem anderen 1500 und genau da wäre es logisch anzugreifen und zu begründen. Selbst mit „Vermittlungshemmnissen“ ist die Wahrscheinlichkeit bei 1500 angebotenen Stellenanzeigen und „Arbeitskräftemangel“ eine dauerhafte Beschäftigung zu finden größer als bei 100 Stellenangeboten, ob das allerdings die AfA interessiert, das mag ich stark bezweifeln. Eine Integrationsmaßnahme ist sicher immer etwas billiger, der Arbeitssuchende ist draußen aus der Statistik und wenn man die Anspruchsdauer von ein paar Monaten, die man an einer Hand abzählen kann endet, dann ist das für die AfA ein erfolgreiches Ergebnis. Wer dann später in Rentenalter nur eine sehr niedrige Rente hat, das ist sicher kein Problem der SB´s und Entscheider und spielt keine Rolle.
Ich hoffe ich habe alles berücksichtigt was ich hier im Forum gelesen habe, ich habe aber das Gefühl es ist noch lange nicht vorbei, aber manchmal gibt es ja Zeichen und Wunder …
27.06.2017, 17:09 #14
Es ist jetzt alles nicht mehr wichtig. Was mir aber aufgefallen ist, dass im gesamten Tread nicht das Ziel des Weiterbildungswunsches oder zumindest die Dauer der gewünschten Schulung (evtl. 16 -24 Mon., also kompl. Umschulung) genannt wurde.
... Man kann es ja leicht ausprobieren, bei einem Ausbildungsberuf erscheinen bei gleichen Suchkriterien 100 Jobs und bei einem anderen 1500 und genau da wäre es logisch anzugreifen und zu begründen.
Angenommen, es ist eine Ausbildung im Beruf mit 100 offenen Stellen vorhanden. Dann besteht keine Notwendigkeit auf eine Umschulung in den Beruf mit 1500 offenen Stellen. Denn würde ein Anspruch bestehen, dann könnten auch von einem reichen Staat die gewünschte Zahl an Umschulungen nicht mehr finanziert werden.
Dabei gehe ich jetzt davon aus, dass ein von der AfA anerkanntes Handicap nicht vorliegt. Das Handicap Alter kann nur selten durch Umschulung ausgeglichen werden.
28.06.2017, 15:30 #15
in der Jobbörse der AFA ist sicher nicht alles real und wenn man die Filter noch benutzt und die Sklavenhändler herausnimmt, dann bleiben bei den 100 3-4 seriöse Stellen und bei den 1500 vielleicht 120, das ist die traurige Realität.
Ich habe schon von der AfA eine Gleichstellung mit einem Schwerbehinderten, doch tut das hier nichts zur Sache.
Zur Kenntnisauffrischung sind Hilfen wie z.B. betriebliche Einarbeitung/Eingliederungszuschuss an Arbeitgeber und auch Probearbeit bei einem Arbeitgeber als zielführender anzusehen. Bei intensiver Stellensuche, auch mit Unterstützung durch eine Integrationsmaßnahme, sollte eine Eingliederung möglich sein. Es sind entsprechende Stellenangebote in der Jobbörse vorhanden und Vermittlungsangebote konnten Unterbreitet werden.“
Das heißt ganz einfach, wir sind nicht gewillt irgendetwas zu zahlen und wer darauf besteht und Ärger macht bekommt eine besonders gute Integrationsmaßnahme, da spielen die Kosten dann keine Rolle, so sind für mich die Fakten.
Im Briefkasten kann ich jetzt täglich neue „Vermittlungsangebote“ finden, die nicht passen, die außerhalb des Tagespendelbereiches liegen usw., aber man kann schreiben „Vermittlungsangebote konnten Unterbreitet werden“, fertig.
Für alte und dazu noch behinderte Säcke gibt der Staat kein Geld aus und das ich so dumm war und Jahrzehnte Beiträge in diese „Arbeitslosenversicherung“ gezahlt habe war ja meine eigne Dummheit, selber schuld.
Die Staatsbeamten haben eben Narrenfreiheit, der Staat selber beschäftigt doch genug Menschen in unseriösen Arbeitsverhältnissen oder zumindest befristet, wer von Steuergeld lebet kann sich so etwas eben erlauben, aber es ist jede Sekunde, über die man sich ärgert zu schade.
28.06.2017, 18:01 #16
O.k., ich kann dir jetzt nicht widersprechen.
Widerspruch des Ablehnungsbescheid DooNaBae ALG II - Widerspüche / Klagen 28 20.09.2016 07:27
Widerspruch Ablehnungsbescheid Vermittlungsgutschein amd_user ALG II 0 03.12.2015 21:18
Renovierungskosten beantragt - Ablehnungsbescheid Flanders KDU - Miete / Untermiete 8 06.08.2008 02:24