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Timestamp: 2019-02-20 10:27:23
Document Index: 292110229

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 1', '§ 4', '§ 7']

§ 1 - Anwendungsbereich, Zweck der lehramtsbezogenen Erweiterungsprüfung
§ 2 - Fächer, Lehrämter
§ 3 - Strukturelle Anforderungen für die Anerkennung
§ 4 - Anerkennung und Bescheinigung
§ 5 - Lehrbefähigung
Anlage 1 - Modulübersichten der Curricularen Standards der...
Anlage 2 - Curriculare Standards im Erweiterungsfach Darstellendes...
juris-Abkürzung: ErwPrLehrAnerkV RP
Fassung vom: 08.06.2018
Gliederungs-Nr: 223-1-54
Landesverordnung über die Anerkennung von
Hochschulprüfungen als Erweiterungsprüfung für Lehrämter
(1) Die Anerkennung von Hochschulprüfungen als Erweiterungsprüfung setzt voraus, dass die Prüfungsordnungen des Zertifikatsstudiengangs die Curricularen Standards der Studienfächer gemäß den in der Anlage 1 für das jeweilige Lehramt und Fach angegebenen Studienmodulen erfüllen und das Lehrangebot die dort angegebenen Studienmodule umfasst. Die jeweiligen Studieninhalte und die damit zu erreichenden Qualifikationen ergeben sich aus der Verwaltungsvorschrift Curriculare Standards der Studienfächer in lehramtsbezogenen Bachelor- und Masterstudiengängen vom 1. Oktober 2007 (Amtsbl. S. 335) in der jeweils geltenden Fassung. Die Studieninhalte und die damit zu erreichenden Qualifikationen für das Fach Darstellendes Spiel sind in der Anlage 2 festgelegt. Die für die einzelnen Module erforderlichen Voraussetzungen werden durch Selbststudium erworben.
(2) Jedes Studienmodul wird nach Maßgabe der Prüfungsordnung für den Zertifikatsstudiengang studienbegleitend in der Regel durch eine Prüfung (Modulprüfung) abgeschlossen. In den Fächern Evangelische Religionslehre und Katholische Religionslehre muss mindestens eine dieser Prüfungen eine mündliche Prüfung sein, zu der eine Vertreterin oder ein Vertreter der zuständigen Kirche eingeladen wird; sie oder er nimmt mit beratender Stimme an den Prüfungen teil.
(3) Die Zugangsvoraussetzungen zu einem Zertifikatsstudiengang für ein Lehramt erfüllt, wer
im 5. oder in einem höheren Semester des Bachelorstudiengangs nach der Landesverordnung über die Anerkennung von Hochschulprüfungen lehramtsbezogener Bachelor- und Masterstudiengänge als Erste Staatsprüfung für Lehrämter mit dem Schwerpunkt für dasselbe Lehramt eingeschrieben ist,
im 5. oder in einem höheren Semester eines lehramtsbezogenen Studiengangs für dasselbe oder ein entsprechendes Lehramt eingeschrieben ist, wenn die Einschreibung im Rahmen eines Hochschulverbundes oder einer Kooperation zwischen einer Universität des Landes Rheinland-Pfalz und einer ausländischen Hochschule oder einer inländischen Hochschule außerhalb Rheinland-Pfalz erfolgt ist,
die Bachelorprüfung nach der Landesverordnung über die Anerkennung von Hochschulprüfungen lehramtsbezogener Bachelor- und Masterstudiengänge als Erste Staatsprüfung für Lehrämter mit dem Schwerpunkt für dasselbe Lehramt abgelegt hat oder
einen der in § 1 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 bis 3 genannten Abschlüsse für dasselbe oder ein entsprechendes Lehramt erworben hat.
(4) Wer das als Erweiterungsfach gewählte Fach in der Ersten Staatsprüfung oder in einem lehramtsbezogenen Bachelor- oder Masterstudiengang nicht bestanden hat oder den Studienanspruch für ein Lehramt verloren hat, kann nicht in den Zertifikatsstudiengang in demselben Fach für dasselbe oder ein entsprechendes Lehramt aufgenommen werden.
(5) Die Universität stellt der Kandidatin oder dem Kandidaten ein Zertifikat aus, in dem das Lehramt, je Modul die Leistungspunkte und die Note sowie die Gesamtnote angegeben sind. Bei der Bildung der Gesamtnote für die Erweiterungsprüfung werden die Noten der Modulprüfungen mit den Leistungspunkten gewichtet, die den jeweiligen Modulen zugeordnet sind.
(6) § 4 Abs. 2 Satz 1 und 2 und § 7 der Landesverordnung über die Anerkennung von Hochschulprüfungen lehramtsbezogener Bachelor- und Masterstudiengänge als Erste Staatsprüfung für Lehrämter gelten entsprechend.