Source: http://bundestag.github.io/gesetze/a/affangausbv_1999/
Timestamp: 2018-06-23 13:35:45
Document Index: 15889499

Matched Legal Cases: ['Art. 55', '§ 8', '§ 25', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3']

Verordnung über die Berufsausbildung zum/zur Fachangestellten für Arbeitsförderung (AFFAngAusbV 1999)
BGBl I: 1999, 739
Art. 55 G v. 24.12.2003 I 2954
§ 8 Satz 2 V 806-22-1-76 v. 24.5.2012 I 1206 mWv 1.8.2012
Auf Grund des § 25 Abs. 1 in Verbindung mit Abs. 2 Satz 1 des Berufsbildungsgesetzes vom 14. August 1969 (BGBl. I S. 1112), der zuletzt durch Artikel 35 der Verordnung vom 21. September 1997 (BGBl. I S. 2390) geändert worden ist, in Verbindung mit Artikel 56 des Zuständigkeitsanpassungs-Gesetzes vom 18. März 1975 (BGBl. I S. 705) und dem Organisationserlaß vom 27. Oktober 1998 (BGBl. I S. 3288) verordnet das Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung:
Der Ausbildungsberuf Fachangestellter für Arbeitsförderung/Fachangestellte für Arbeitsförderung wird staatlich anerkannt.
1.1 Stellung des Ausbildungsbetriebes im System der sozialen Sicherung,
1.2 Unternehmensziele und Organisation,
1.3 Selbstverwaltung,
1.4 Arbeits- und Dienstrecht, Berufsbildung,
1.5 Personalwesen,
1.6 Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit,
1.7 Umweltschutz;
2.1 Lern- und Arbeitstechniken,
2.3 Datenschutz,
2.4 Bürowirtschaft,
2.5 Verwaltungsverfahren;
3.1 Kommunikation und Kooperation in berufstypischen Situationen,
3.2 Kundenorientierung,
3.3 Arbeiten im Team;
Arbeitsmarkt und Arbeitsmarktpolitik;
5.1 Berufsberatung und Arbeitsmarktberatung,
5.2 Vermittlung;
Finanzielle Leistungen der aktiven Arbeitsförderung:
6.1 Förderung der Aufnahme einer Beschäftigung und einer selbständigen Tätigkeit,
6.2 Förderung der beruflichen Weiterbildung,
6.3 Förderung der Eingliederung von Arbeitnehmern;
Versicherungspflicht und Entgeltersatzleistungen:
7.1 Versicherungspflicht,
7.2 Arbeitslosengeld, Unterhaltsgeld;
Leistungen zur Eingliederung in Arbeit nach dem Recht der Grundsicherung für Arbeitsuchende,
11.1 Arbeitslosengeld II,
11.2 Sozialgeld.
(1) Die Fertigkeiten und Kenntnisse nach § 3 sollen nach den in den Anlagen I und II enthaltenen Anleitungen zur sachlichen und zeitlichen Gliederung der Berufsausbildung (Ausbildungsrahmenplan) vermittelt werden. Eine von dem Ausbildungsrahmenplan abweichende sachliche und zeitliche Gliederung des Ausbildungsinhalts ist insbesondere zulässig, soweit eine berufsfeldbezogene Grundbildung vorausgegangen ist oder betriebspraktische Besonderheiten die Abweichung erfordern.
(3) Zur Ergänzung der betrieblichen Berufsausbildung sind die im Ausbildungsrahmenplan bezeichneten Fertigkeiten und Kenntnisse durch Lehrgänge und Arbeitsgemeinschaften von 16 Wochen systematisch zu vermitteln und zu vertiefen. Diese Ausbildungsmaßnahmen sind zeitlich unter Beachtung der Pflicht der Auszubildenden zum Besuch der Berufsschule zu organisieren.
(3) Die Zwischenprüfung ist schriftlich anhand praxisbezogener Aufgaben oder Fälle in höchstens 150 Minuten in folgenden Prüfungsgebieten durchzuführen:
Aktive Arbeitsförderung,
(2) Die Prüfung ist schriftlich in den Prüfungsbereichen
und mündlich im Prüfungsbereich Praktische Übungen durchzuführen.
Prüfungsbereich Aktive Arbeitsförderung:
In höchstens 150 Minuten soll der Prüfling praxisbezogene Aufgaben oder Fälle bearbeiten und dabei zeigen, daß er Sachverhalte analysieren, rechtlich beurteilen sowie kundenorientiert unter Berücksichtigung finanzwirtschaftlicher Gesichtspunkte bearbeiten kann. Hierfür kommen insbesondere folgende Gebiete in Betracht:
a) Beratung und Vermittlung,
b) Finanzielle Leistungen der aktiven Arbeitsförderung,
c) Leistungen zur Eingliederung in Arbeit.
Prüfungsbereich Entgeltersatzleistungen:
In höchstens 150 Minuten soll der Prüfling praxisbezogene Aufgaben oder Fälle bearbeiten und dabei zeigen, daß er Sachverhalte analysieren, rechtlich beurteilen und adressatengerecht bearbeiten kann. Hierfür kommen insbesondere folgende Gebiete in Betracht:
b) Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch,
c) Unterhaltsgeld.
In höchstens 90 Minuten soll der Prüfling praxisbezogene Aufgaben oder Fälle bearbeiten und dabei zeigen, daß er wirtschaftliche, sozialrechtliche und gesellschaftliche Zusammenhänge der Berufs- und Arbeitswelt darstellen und beurteilen sowie Bezüge zum Ausbildungsbetrieb herstellen kann. Hierfür kommen insbesondere folgende Gebiete in Betracht:
a) Arbeitsrecht und Personalwirtschaft,
b) Marktwirtschaft und soziale Sicherung.
(4) Prüfungsbereich Praktische Übungen: In einem Prüfungsgespräch soll der Prüfling zeigen, daß er Gespräche mit Kunden systematisch vorbereiten und führen kann. Dabei soll er nachweisen, daß er kunden- und teamorientiert kommunizieren, kooperieren und die fachlichen Fertigkeiten und Kenntnisse anwenden kann. Grundlage für das Gespräch soll ein Sachverhalt aus den Gebieten Beratung und Vermittlung, Finanzielle Leistungen der aktiven Arbeitsförderung oder Entgeltersatzleistungen sein. Dem Prüfling ist für das Prüfungsgespräch eine Vorbereitungszeit von höchstens 15 Minuten einzuräumen. Das Prüfungsgespräch soll für den einzelnen Prüfling höchstens 15 Minuten dauern.
(5) Sind in der schriftlichen Prüfung die Prüfungsleistungen in bis zu zwei Prüfungsbereichen mit "mangelhaft" und in dem weiteren Prüfungsbereich mit mindestens "ausreichend" bewertet worden, so ist auf Antrag des Prüflings oder nach Ermessen des Prüfungsausschusses in einem der mit "mangelhaft" bewerteten Prüfungsbereiche die schriftliche Prüfung durch eine mündliche Prüfung von etwa 15 Minuten zu ergänzen, wenn diese für das Bestehen der Prüfung den Ausschlag geben kann. Der Prüfungsbereich ist vom Prüfling zu bestimmen. Bei der Ermittlung des Ergebnisses für diesen Prüfungsbereich sind die Ergebnisse der schriftlichen Arbeit und der mündlichen Ergänzungsprüfung im Verhältnis 2:1 zu gewichten.
(6) Zum Bestehen der Abschlußprüfung müssen im Gesamtergebnis und in mindestens zwei der in Absatz 3 Nr. 1 bis 3 genannten schriftlichen Prüfungsbereiche mindestens ausreichende Leistungen erbracht werden. Bei der Ermittlung des Gesamtergebnisses hat der Prüfungsbereich Praktische Übungen gegenüber jedem der schriftlichen Prüfungsbereiche das doppelte Gewicht. Werden die Prüfungsleistungen in einem Prüfungsbereich mit "ungenügend" bewertet, ist die Prüfung nicht bestanden.
Auf Berufsausbildungsverhältnisse, die bei Inkrafttreten dieser Verordnung bestehen, sind die bisherigen Vorschriften weiter anzuwenden, es sei denn, die Vertragspartner vereinbaren die Anwendung der Vorschriften dieser Verordnung.
Anlage I Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zum/zur Fachangestellten für Arbeitsförderung
(Fundstelle: BGBl. I 1999, 742 - 745; bzgl. der einzelnen Änderungen vgl. Fußnote)
Stellung des Ausbildungsbetriebes im System der sozialen Sicherung (§ 3 Nr. 1.1)
Stellung des Ausbildungsbetriebes im System der sozialen Sicherung erklären
Aufgaben der für den Ausbildungsbetrieb wichtigen Institutionen sowie Organisationen der Arbeitgeber und Arbeitnehmer erläutern
Unternehmensziele und Organisation (§ 3 Nr. 1.2)
Tätigkeitsfelder des Ausbildungsbetriebes sowie Inhalt und Zustandekommen seiner Unternehmensziele erläutern
Aufbau- und Ablauforganisation sowie Organisationsziele und Organisationsentwicklung beschreiben
betriebliche Organisationsvorgaben in Arbeitsabläufe umsetzen
Organisationsstrukturen aufgabenbezogen und kundenorientiert im Team gestalten
Marketing als Element der Kundenorientierung im Wettbewerb an Beispielen beschreiben
Selbstverwaltung (§ 3 Nr. 1.3)
Bedeutung, Gliederung, Zusammensetzung und Aufgaben der Selbstverwaltungsorgane erläutern
die Wirkungen des Selbstverwaltungsprinzips bei der Aufgabenwahrnehmung berücksichtigen
Aufgaben der Staatsaufsicht und Aufsichtsmittel darstellen
Arbeits- und Dienstrecht, Berufsbildung (§ 3 Nr. 1.4)
Rechte und Pflichten aus dem Berufsausbildungsvertrag, dem Arbeitsvertrag sowie weiteren für den Ausbildungsbetrieb geltenden Rechtsgrundlagen beschreiben
arbeits- und dienstrechtliche Stellung der Beschäftigtengruppen des Ausbildungsbetriebes abgrenzen
den Ausbildungsplan mit der Ausbildungsordnung vergleichen und zu seiner Umsetzung beitragen
die sich aus den Rechten und Funktionen der personalvertretungsrechtlichen Organe ergebenden Möglichkeiten erläutern
arbeits- und verwaltungsgerichtliche Verfahren als Formen des Rechtsschutzes der Beschäftigten erläutern
Personalwesen (§ 3 Nr. 1.5)
für das Arbeitsverhältnis wichtige arbeits- und sozialrechtliche Bestimmungen sowie tarifliche und betriebliche Regelungen anwenden
Personalangelegenheiten bearbeiten, Beteiligungsrechte beachten
die Qualifizierung von Beschäftigten als Personalentwicklungsmaßnahme und ihre Bedeutung für die persönliche Entwicklung sowie für den Ausbildungsbetrieb aufzeigen
Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit (§ 3 Nr. 1.6)
Umweltschutz (§ 3 Nr. 1.7)
Arbeitsorganisation (§ 3 Nr. 2)
Lern- und Arbeitstechniken (§ 3 Nr. 2.1)
Methoden für systematisches und kontinuierliches Lernen anwenden
eigene Arbeitsorganisation rationell und funktionsgerecht gestalten
Fachliteratur, Dokumentationen und andere Informationsmittel nutzen
Techniken der Rechtsanwendung aufgabenbezogen einsetzen
aus mündlichen und schriftlichen Informationen den wesentlichen Sachverhalt ermitteln, Lösungen entwickeln und Ergebnisse adressatengerecht gestalten
Informations- und Kommunikationssysteme (§ 3 Nr. 2.2)
Organisation und Nutzungsmöglichkeiten sowie Ziele des Einsatzes von Informations- und Kommunikationssystemen im Ausbildungsbetrieb aufzeigen
Standardsoftware effizient einsetzen
Datenschutz (§ 3 Nr. 2.3)
betriebliche Regelungen zur Datensicherheit bei der Erhebung, Verarbeitung und Nutzung von Daten anwenden
Bürowirtschaft (§ 3 Nr. 2.4)
Geschäftsordnung sowie ergänzende Vorschriften anwenden
betriebliche Arbeits- und Organisationsmittel handhaben und wirtschaftlich einsetzen
Verwaltungsverfahren (§ 3 Nr. 2.5)
Regelungen für Einleitung, Durchführung und Abschluß des Verwaltungsverfahrens anwenden
Vorschriften über die Mitwirkungspflichten der Leistungsberechtigten anwenden
Regelungen zum Widerspruchsverfahren anwenden
Wirkungen des Sozialgerichtsverfahrens auf das Verwaltungshandeln erläutern
bei Ordnungswidrigkeiten erforderliche Maßnahmen veranlassen
bei Maßnahmen zur Bekämpfung des Leistungsmißbrauchs mitwirken
Kommunikation und Kooperation (§ 3 Nr. 3)
Kommunikation und Kooperation in berufstypischen Situationen (§ 3 Nr. 3.1)
Grundsätze und Formen der Kommunikation und Kooperation in unterschiedlichen Situationen auf das berufliche Handeln anwenden
Kommunikation unter Beachtung rechtlicher, wirtschaftlicher und formaler Anforderungen ziel-, adressaten-und situationsgerecht gestalten
Notwendigkeit gegenseitiger Information und Vorzüge von Zusammenarbeit im Ausbildungsbetrieb und mit Dritten aufzeigen
bei der Kommunikation und Kooperation eigene Standpunkte sachgerecht artikulieren
Kundenorientierung (§ 3 Nr. 3.2)
Anträge, Anzeigen und Erklärungen entgegennehmen und Anliegen klären
Erwartungen und Interessen von Kunden bei der Aufgabenerledigung berücksichtigen
soziale Situation der Kunden angemessen berücksichtigen
fremdsprachiges Informationsmaterial einsetzen, einfache fremdsprachige Auskünfte geben
Arbeiten im Team (§ 3 Nr. 3.3)
Arbeitsmarkt und Arbeitsmarktpolitik (§ 3 Nr. 4)
Entwicklung und Zusammenhänge des nationalen und europäischen Arbeitsmarktes erläutern
regionale, wirtschafts- und berufsspezifische Strukturen mit dem Arbeitsmarktgeschehen verknüpfen und Bezüge zu den Aufgaben des Ausbildungsbetriebes herstellen
Arbeitsmarktvorgänge beobachten und Arbeitsmarktentwicklungen aufgabenorientiert zuordnen
Auswirkungen und Möglichkeiten der Beschäftigungs- und Arbeitsmarktpolitik darstellen
Beratung und Vermittlung (§ 3 Nr. 5)
Berufsberatung und Arbeitsmarktberatung (§ 3 Nr. 5.1)
über das Beratungsangebot adressatengerecht informieren, Handlungsmöglichkeiten aufzeigen
über Selbstinformationseinrichtungen und -möglichkeiten informieren
Maßnahmen der Berufsorientierung unterstützen
Beratungsunterlagen vorbereiten, Kunden über Formen ihrer Mitwirkung informieren
Vermittlung (§ 3 Nr. 5.2)
über das Vermittlungsangebot und die Dienstleistungen adressatengerecht informieren, Handlungsmöglichkeiten aufzeigen
Verfahren der Vermittlung sowie Rechtsvorschriften anwenden
besondere Personengruppen unterscheiden und spezifische Rechtsvorschriften anwenden
bei Ausbildungsplatz- und Arbeitsmarktbörsen sowie anderen Marketingmaßnahmen mitwirken
Finanzielle Leistungen der aktiven Arbeitsförderung (§ 3 Nr. 6)
Förderung der Aufnahme einer Beschäftigung und einer selbständigen Tätigkeit (§ 3 Nr. 6.1)
Ziele und arbeitsmarktliche Notwendigkeit der Leistungen erläutern
Anspruchsvoraussetzungen prüfen und Anträge bearbeiten
Förderung der beruflichen Weiterbildung (§ 3 Nr. 6.2)
allgemeine Förderungsvoraussetzungen und Leistungsansprüche prüfen, Entscheidungen über Anträge vorbereiten
Förderung der Eingliederung von Arbeitnehmern (§ 3 Nr. 6.3)
Ziele, Möglichkeiten und arbeitsmarktliche Notwendigkeit der wesentlichen Leistungen erläutern
Versicherungspflicht und Entgeltersatzleistungen (§ 3 Nr. 7)
Versicherungspflicht (§ 3 Nr. 7.1)
Versicherungspflicht und -freiheit prüfen und bei Leistungsansprüchen berücksichtigen
Verfahren zum Gesamtsozialversicherungsbeitrag darstellen
Arbeitslosengeld Unterhaltsgeld (§ 3 Nr. 7.2)
Bedeutung und Zielsetzung der Leistungen erläutern
Ansprüche prüfen und Anträge bearbeiten
leistungsbeeinflussende Tatbestände feststellen
Finanzwirtschaft (§ 3 Nr. 8)
die Finanzierungsquellen des Ausbildungsbetriebes im Rahmen öffentlicher Einnahmen unterscheiden
Zweck, Zustandekommen und Gliederung des Haushalts beschreiben
Rechts- und Verfahrensvorschriften zur Haushaltsführung anwenden
Familienleistungsausgleich (§ 3 Nr. 9)
Bedeutung und Zielsetzung des Familienleistungsausgleichs darstellen
Aufgaben des Ausbildungsbetriebes als Familienkasse erläutern
über Kindergeldansprüche entscheiden und Anträge bearbeiten
Leistungen zur Eingliederung in Arbeit nach dem Recht der Grundsicherung für Arbeitsuchende (§ 3 Nr. 10)
Leistungsvoraussetzungen prüfen
Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts (§ 3 Nr. 11)
Arbeitslosengeld II (§ 3 Nr. 11.1)
Sozialgeld (§ 3 Nr. 11.2)
Anlage II Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zum/zur Fachangestellten für Arbeitsförderung
(Fundstelle: BGBl. I 1999, 746 - 748; bzgl. der einzelnen Änderungen vgl. Fußnote) - zeitliche Gliederung - Erstes Ausbildungsjahr
1.1 Stellung des Ausbildungsbetriebes im System der sozialen Sicherung, Lernziele a und b,
1.2 Unternehmensziele und Organisation, Lernziele a und b,
1.4 Arbeits- und Dienstrecht, Berufsbildung, Lernziele a und c,
1.7 Umweltschutz,
2.1 Lern- und Arbeitstechniken, Lernziel a,
2.2 Informations- und Kommunikationssysteme, Lernziel a,
2.4 Bürowirtschaft, Lernziele a und b,
5.1 Berufsberatung und Arbeitsmarktberatung, Lernziel a,
5.2 Vermittlung, Lernziele a und b,
6.1 Förderung der Aufnahme einer Beschäftigung und einer selbständigen Tätigkeit
Leistungen zur Eingliederung in das Erwerbsleben, Lernziele a und b
1.2 Unternehmensziele und Organisation, Lernziele c bis e,
2.1 Lern- und Arbeitstechniken, Lernziele b bis e,
2.2 Informations- und Kommunikationssysteme, Lernziele b und c,
2.4 Bürowirtschaft, Lernziel c,
3.1 Kommunikation und Kooperation in berufstypischen Situationen, Lernziele a und b,
3.3 Arbeiten im Team, Lernziel b,
Arbeitsmarkt und Arbeitsmarktpolitik,
Finanzwirtschaft, Lernziel c,
7.2 Arbeitslosengeld, Unterhaltsgeld
11.1 Arbeitslosengeld II
11.2 Sozialgeld, Lernziele a bis c
2.5 Verwaltungsverfahren, Lernziele a und b,
3.1 Kommunikation und Kooperation in berufstypischen Situationen, Lernziele c und d,
3.3 Arbeiten im Team, Lernziele a und c,
2.4 Bürowirtschaft, Lernziele b und c,
fortzuführen. Zweites Ausbildungsjahr (1) In einem Zeitraum von insgesamt zwei bis vier Monaten sind schwerpunktmäßig die Fertigkeiten und Kenntnisse der Berufsbildpositionen
1.1 Stellung des Ausbildungsbetriebes im System der sozialen Sicherung, Lernziel c,
1.4 Arbeits- und Dienstrecht, Berufsbildung, Lernziele b, d und e,
Finanzwirtschaft, Lernziele a und b,
1.2 Unternehmensziele und Organisation, Lernziele a bis c und e,
5.1 Berufsberatung und Arbeitsmarktberatung, Lernziele b bis d,
5.2 Vermittlung, Lernziel d,
1.2 Unternehmensziele und Organisation, Lernziel f,
1.2 Unternehmensziele und Organisation, Lernziele c und d,
2.5 Verwaltungsverfahren, Lernziele c bis f,
7.1 Versicherungspflicht, Lernziel a,
11.2 Sozialgeld
fortzuführen. Drittes Ausbildungsjahr (1) In einem Zeitraum von insgesamt vier bis sechs Monaten sind schwerpunktmäßig die Fertigkeiten und Kenntnisse der Berufsbildposition
5.2 Vermittlung, Lernziel c,
1.2 Unternehmensziele und Organisation, Lernziele c bis f,
5.2 Vermittlung, Lernziele a, b und d,
6.3 Förderung der Eingliederung von Arbeitnehmern
2.5 Verwaltungsverfahren,