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Timestamp: 2016-10-28 12:23:40
Document Index: 91282739

Matched Legal Cases: ['Art. 86', 'Art. 82', 'Art. 83', 'Art. 90', 'Art. 89', 'BGE', 'Art. 42', 'Art. 106', 'Art. 105', 'Art. 95', 'Art. 97', 'Art. 105', 'Art. 42', 'Art. 105', 'BGE', 'Art. 97', 'Art. 73', 'Art. 121', 'Art. 8', 'Art. 5', 'Art. 6', 'Art. 29', 'BGE', 'Art. 30', 'Art. 6', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 29', 'Art. 29', 'BGE', 'Art. 29', 'Art. 29', 'Art. 29', 'Art. 29', 'Art. 51', 'Art. 29', 'Art. 29', 'Art. 29', 'BGE', 'Art. 92', 'Art. 29', 'Art. 29', 'Art. 9', 'Art. 121', 'Art. 29', 'BGE', 'Art. 29', 'BGE', 'Art. 29', 'BGE', 'Art. 29', 'Art. 29', 'Art. 29', 'Art. 29', 'Art. 66', 'Art. 68']

1C_388/2009 (17.02.2010)
1C_388/2009
Beschwerdef�hrer, alle drei vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Luzius Schmid,
D.________ AG, Beschwerdegegnerin, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Conrad Weinmann,
Die D.________ AG reichte am 21. April 2008 bei der Landschaft Davos Gemeinde (nachfolgend Gemeinde Davos) ein Baugesuch f�r den Teilabbruch und den Neubau des Wohn- und Gesch�ftshauses auf der Parzelle Nr. 117 in Davos Platz ein. Gegen das Vorhaben erhob die Stockwerkeigent�mergemeinschaft E.________ Einsprache. Die Baubeh�rde der Gemeinde Davos wies die Einsprache am 16. September 2008 ab und erteilte die Baubewilligung.
Gegen diesen Entscheid gelangten die Stockwerkeigent�mergemeinschaft sowie sieben private Stockwerkeigent�mer mit Beschwerde an das Verwaltungsgericht des Kantons Graub�nden, welches die Beschwerde mit Urteil vom 28. April 2009 abwies.
Gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts erhoben die Stockwerkeigent�mer A.________, B.________ und C.________ am 3. September 2009 beim Bundesgericht gemeinsam Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten. Sie beantragen, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und die Baubewilligung zu verweigern. Eventuell sei die Sache an die Baubeh�rde der Gemeinde Davos zur�ckzuweisen. Die D.________ AG, die Gemeinde Davos und unter Hinweis auf das angefochtene Urteil das Verwaltungsgericht des Kantons Graub�nden schliessen auf Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei.
Im weiteren Schriftenwechsel halten die Beschwerdef�hrer an der Beschwerde und die Beschwerdegegnerin sowie die Gemeinde Davos an ihren Antr�gen fest.
Angefochten ist ein kantonal letztinstanzlicher Entscheid (Art. 86 Abs. 1 lit. d BGG), der eine �ffentlich-rechtliche Angelegenheit im Sinne von Art. 82 lit. a BGG betrifft. Ein Ausschlussgrund gem�ss Art. 83 BGG liegt nicht vor. Beim angefochtenen Urteil handelt es sich um einen Endentscheid (Art. 90 BGG). Als Stockwerkeigent�mer einer an das Baugrundst�ck angrenzenden Liegenschaft sind die Beschwerdef�hrer durch die erteilte Baubewilligung besonders betroffen und zur Beschwerde legitimiert (zur Legitimation gem�ss Art. 89 Abs. 1 BGG siehe BGE 133 II 249 E. 1.3.3 S. 253 f.). Die weiteren Sachurteilsvoraussetzungen geben zu keinen Bemerkungen Anlass, weshalb auf die Beschwerde (vorbeh�ltlich rechtsgen�gender R�gen; Art. 42 Abs. 2 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG) einzutreten ist.
Die Beschwerdef�hrer machen geltend, die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz sei dahingehend zu erg�nzen, dass das umstrittene Bauprojekt eine Ausn�tzung von 1.5 und eine Geschosszahl von 6 beanspruche und damit von den in der Zentrumszone grunds�tzlich erlaubten Werten 1.25 (Ausn�tzung) bzw. 5 (Geschosszahl) abweiche.
Das Bundesgericht legt seinem Urteil den von der Vorinstanz festgestellten Sachverhalt zugrunde (Art. 105 Abs. 1 BGG). Soweit ein Beschwerdef�hrer die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen beanstandet und eine mangelhafte Sachverhaltsfeststellung f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend ist, kann er nur geltend machen, die Feststellungen seien offensichtlich unrichtig oder beruhten auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG (Art. 97 Abs. 1 und Art. 105 Abs. 2 BGG). Eine entsprechende R�ge ist substanziiert vorzubringen (Art. 42 Abs. 2 BGG). Vorbehalten bleibt die Sachverhaltsberichtigung von Amtes wegen nach Art. 105 Abs. 2 BGG (BGE 135 III 127 E. 1.5 S. 129 f.; 133 II 249 E. 1.4.3 S. 254 f.; je mit Hinweisen).
Dass das umstrittene Bauprojekt eine Ausn�tzung von 1.5 und eine Geschosszahl von 6 beansprucht, ist unbestritten und geht aus dem angefochtenen Urteil ohne Weiteres hervor. Es wird von den Beschwerdef�hrern nicht dargetan und ist nicht ersichtlich, inwiefern der von der Vorinstanz festgestellte Sachverhalt im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG offensichtlich unrichtig sein sollte.
Die Beschwerdef�hrer erheben verschiedene R�gen, welche mit der nach kantonalem und kommunalem Recht vorgesehenen fachkundigen Bauberatung im Baubewilligungsverfahren in Zusammenhang stehen.
Gem�ss Art. 73 Abs. 2 des Raumplanungsgesetzes f�r den Kanton Graub�nden vom 6. Dezember 2004 (KRG; BR 801.100) haben sich die Bauherrschaft bei der Ausarbeitung von Projektpl�nen und die Baubeh�rde bei der Beurteilung eines Bauvorhabens durch Fachleute in Fragen der Baugestaltung beraten zu lassen, wo das KRG oder die Ortsplanung eine solche Pflicht vorsieht. Art. 121 Abs. 1 des Baugesetzes vom 4. M�rz 2001 der Landschaft Davos Gemeinde (Baugesetz Davos) erkl�rt die Bauberatung f�r obligatorisch, wenn - wie im vorliegenden Fall - im inneren Zentrumsbereich der Gemeinde eine erh�hte Ausn�tzung beansprucht wird. Nach Art. 8 Baugesetz Davos w�hlt die Baubeh�rde eine ausgewiesene Fachperson als Bauberater, die nicht in der Gemeinde wohnhaft sein soll und w�hrend ihres Auftragsverh�ltnisses keine Projektierungs- und Bauauftr�ge in der Gemeinde �bernehmen darf. Der Bauberater nimmt in der Regel von Amtes wegen mit beratender Stimme Einsitz in die Baukommission (Art. 5 Abs. 2 Baugesetz Davos), welche s�mtliche Baugesuche pr�ft und der Baubeh�rde Antrag stellt, soweit sie nicht selber zum Entscheid zust�ndig ist (Art. 6 Abs. 1 und 3 Baugesetz Davos). Gest�tzt auf diese Bestimmungen hat die Gemeinde Davos gem�ss f�r das Bundesgericht verbindlicher Sachverhaltsdarstellung der Vorinstanz einen Bauberater beigezogen, welcher die Beschwerdegegnerin im Rahmen der Bauplanung und die Baukommission im Zuge der Pr�fung des umstrittenen Bauvorhabens beraten hat.
Die Beschwerdef�hrer kritisieren, dass ihnen vor der Erteilung der Baubewilligung die Person des Bauberaters sowie dessen Ausbildung nicht bekannt gegeben worden sei.
4.1 Art. 29 Abs. 1 BV gew�hrleistet die richtige Zusammensetzung und Unparteilichkeit der entscheidenden Verwaltungsbeh�rde (BGE 127 I 128 E. 3c; zur Abgrenzung dieses Anspruchs zur Garantie des verfassungsm�ssigen Richters gem�ss Art. 30 Abs. 1 BV bzw. Art. 6 Ziff. 1 EMRK vgl. BGE 127 I 196 E. 2b mit Hinweisen). Der Anspruch auf Unparteilichkeit der Verwaltungsbeh�rde bedeutet, dass kein befangenes Beh�rdenmitglied am Entscheid mitwirken darf. Wenn jedoch einer betroffenen Person nicht mitgeteilt wird, welche Personen am Entscheid mitgewirkt haben, kann sie gar nicht beurteilen, ob ihr verfassungsm�ssiger Anspruch auf richtige Besetzung der Verwaltungsbeh�rde und eine unparteiische Beurteilung ihrer Sache gewahrt worden ist. Vor allem ist es ihr ohne Kenntnis der personellen Zusammensetzung der Beh�rde nicht m�glich, Ausstandsgr�nde zu erkennen und gegebenenfalls geltend zu machen. Der Anspruch auf richtige Zusammensetzung der entscheidenden Verwaltungsbeh�rde umfasst deshalb auch einen Anspruch auf Bekanntgabe der personellen Zusammensetzung der entscheidenden Beh�rde. Dies bedeutet jedoch nicht, dass die Namen der entscheidenden Personen dem rechtssuchenden B�rger ausdr�cklich genannt werden m�ssen. Der Anspruch ist selbst dann gewahrt, wenn die Namen einer allgemein zug�nglichen Publikation entnommen werden k�nnen (BGE 114 Ia 278 E. 3b; vgl. auch BGE 117 Ia 322).
4.2 Der aus der Verfassung abgeleitete Anspruch auf richtige Zusammensetzung der Beh�rde ist formeller Natur. Seine Verletzung f�hrt grunds�tzlich, ungeachtet der Erfolgsaussichten der Beschwerde in der Sache selber, zur Aufhebung des angefochtenen Entscheids (BGE 127 I 128 E. 4d S. 132 f. mit Hinweis). Nach der Rechtsprechung kann eine nicht besonders schwerwiegende Verletzung von Art. 29 BV aber ausnahmsweise als geheilt gelten, wenn die betroffene Person die M�glichkeit erh�lt, sich vor einer Beschwerdeinstanz zu �ussern, die sowohl den Sachverhalt wie die Rechtslage frei �berpr�fen kann. Von einer R�ckweisung der Sache an die Verwaltung ist selbst bei einer schwerwiegenden Verletzung von Art. 29 BV dann abzusehen, wenn und soweit die R�ckweisung zu einem formalistischen Leerlauf und damit zu unn�tigen Verz�gerungen f�hren w�rde, die mit dem (der Anh�rung gleichgestellten) Interesse der betroffenen Partei an einer bef�rderlichen Beurteilung der Sache nicht zu vereinbaren w�ren (BGE 133 I 201 E. 2.2 S. 204 f. mit Hinweisen).
4.3 Vorliegend hat der von der Baubeh�rde der Gemeinde Davos gew�hlte Bauberater Einsitz in die Baukommission genommen, welche das umstrittene Baugesuch gepr�ft und der Baubeh�rde Antrag gestellt hat. Der Bauberater hatte in der Baukommission kein Stimmrecht, sondern nahm lediglich mit beratender Stimme an ihren Sitzungen teil (vgl. E. 3). Er war demnach zwar (im gesetzlich vorgesehenen Rahmen) am Entscheidungsprozess beteiligt, wirkte aber am umstrittenen Entscheid nicht unmittelbar als Entscheidungstr�ger mit. Ob er unter diesen Umst�nden zum Kreis derjenigen Personen zu z�hlen ist, deren Namen den Beschwerdef�hrern aufgrund von Art. 29 Abs. 1 BV bekannt gegeben werden musste, erscheint fraglich. Zudem geht aus der Baueinsprache vom 16. Mai 2008 zwar hervor, dass die Beschwerdef�hrer bereits damals die mangelnde Transparenz der Bauberatung kritisierten. Sie verlangten in ihrer Einsprache aber nicht ausdr�cklich die Bekanntgabe der Person des von der Gemeinde beigezogenen Bauberaters. Auch sonst ist aus den Akten nicht ersichtlich, dass die Beschwerdef�hrer vor dem Entscheid �ber das Baugesuch um Bekanntgabe des Namens des Bauberaters ersucht h�tten. Aus diesem Grund erschiene, selbst wenn der Bauberater zum Kreis derjenigen Personen zu z�hlen w�re, deren Namen den Beschwerdef�hrern bekannt gegeben werden mussten, fraglich, ob die Gemeinde Davos gegen Art. 29 Abs. 1 BV verstossen hat, nur weil sie den Beschwerdef�hrern den Namen des Bauberaters nicht von sich aus mitgeteilt hat. Ob die Gemeinde Davos mit der Nichtbekanntgabe der Person des Bauberaters gegen Art. 29 Abs. 1 BV verstossen hat, kann indessen aus den nachfolgenden �berlegungen letztlich offen bleiben.
4.4 Aus dem Protokoll zum von der Vorinstanz durchgef�hrten Augenschein vom 22. April 2009 und aus der Stellungnahme der Beschwerdef�hrer vom 25. November 2009 an das Bundesgericht geht hervor, dass die Gemeinde Davos den Beschwerdef�hrern den Namen des beigezogenen Bauberaters anl�sslich des Augenscheins bekannt gab. Wie dargelegt soll die Bekanntgabe der personellen Zusammensetzung der entscheidenden Beh�rde es den betroffenen Personen erm�glichen, zu beurteilen, ob ihr verfassungsm�ssiger Anspruch auf richtige Besetzung der Verwaltungsbeh�rde und eine unparteiische Beurteilung ihrer Sache gewahrt worden ist. Nachdem den Beschwerdef�hrern der Name des Bauberaters bekannt gegeben worden ist, h�tten sie allf�llige Vorbehalte bez�glich dessen Person der Vorinstanz gegen�ber unmittelbar kundtun k�nnen und nach dem Grundsatz von Treu und Glauben auch kundtun m�ssen. Sie haben aber weder im vorinstanzlichen Verfahren noch vor Bundesgericht vorgebracht, ihr Anspruch auf richtige Besetzung der Verwaltungsbeh�rde und eine unparteiische Beurteilung der Sache sei verletzt worden. Die Beschwerdef�hrer haben demnach durch die versp�tete Bekanntgabe der Person des Bauberaters keinen Nachteil erlitten, weshalb eine allf�llige Verletzung von Art. 29 Abs. 1 BV jedenfalls nicht schwerwiegend erschiene. Die Verletzung w�re als im vorinstanzlichen Verfahren ausnahmsweise geheilt zu betrachten, zumal die Kognition der Vorinstanz nicht eingeschr�nkt war (vgl. Art. 51 Abs. 1 des Gesetzes des Kantons Graub�nden vom 31. August 2006 �ber die Verwaltungsrechtspflege [VRG; BR 370.100]).
4.5 Ein �ber die Bekanntgabe der personellen Zusammensetzung der entscheidenden Beh�rde hinausgehender Anspruch der Beschwerdef�hrer auf zus�tzliche Informationen �ber die Person des von der Gemeinde beigezogenen Bauberaters, wie namentlich �ber dessen Ausbildung oder fachliche Qualifikation, l�sst sich aus Art. 29 BV nicht ableiten.
Weiter machen die Beschwerdef�hrer geltend, sie seien in ihrem Anspruch auf rechtliches Geh�r (Art. 29 Abs. 2 BV) verletzt worden, weil sie vom Bauberater vor dem Entscheid der Baubeh�rde nicht angeh�rt worden seien und weil sie keine Einsicht in dessen Beurteilung sowie den Auftrag der Gemeinde an den Bauberater erhalten h�tten. Die Beschwerdef�hrer sind der Ansicht, sie h�tten in gleichem Ausmass wie die Bauherrschaft Anspruch auf Hearings mit dem Bauberater.
5.1 Zum Anspruch auf rechtliches Geh�r gem�ss Art. 29 Abs. 2 BV geh�rt das Recht des Betroffenen, sich vor Erlass eines in seine Rechtsstellung eingreifenden Entscheids zur Sache zu �ussern sowie das Recht auf Abnahme der rechtzeitig und formrichtig angebotenen rechtserheblichen Beweismittel. Indessen besteht kein verfassungsrechtlicher Anspruch auf eine m�ndliche Anh�rung (BGE 134 I 140 E. 5.3 S. 148 mit Hinweisen).
Gem�ss Art. 92 Abs. 2 KRG kann im Kanton Graub�nden gegen Baugesuche bei der Gemeinde Einsprache erhoben werden, bevor die kommunale Baubeh�rde entscheidet. Dieses Einwendungsverfahren dient im Baubewilligungsverfahren als besonderes Mittel zur Gew�hrung des rechtlichen Geh�rs (vgl. H�FELIN/M�LLER/UHLMANN, Allgemeines Verwaltungsrecht, 5. Auflage, Z�rich 2006, Rz. 1817). Vorliegend wendeten sich die Beschwerdef�hrer mit Einsprache gegen das von der Beschwerdegegnerin eingereichte Baugesuch an die Baubeh�rde der Gemeinde Davos, also an diejenige Beh�rde, welche �ber das Gesuch zu entscheiden hatte. Damit nahmen sie ihr von Art. 29 Abs. 2 BV gew�hrleistetes Recht wahr, sich vor dem Entscheid der verf�genden Beh�rde dieser gegen�ber zum Baugesuch zu �ussern bzw. von ihr angeh�rt zu werden. Der Ansicht der Beschwerdef�hrer, ihnen h�tte gest�tzt auf Art. 29 Abs. 2 BV zus�tzlich die M�glichkeit einger�umt werden m�ssen, sich speziell dem Bauberater gegen�ber zu �ussern oder von diesem sogar m�ndlich angeh�rt zu werden, kann nicht gefolgt werden, zumal der Bauberater als von der Baubeh�rde gew�hltes Mitglied der Baukommission handelte und er ausserdem keine Entscheidungsgewalt hatte, sondern an der Vorbereitung des Entscheids lediglich beratend mitwirkte (vgl. E. 3). Ein Anspruch f�r die Beschwerdef�hrer, vom Bauberater separat angeh�rt zu werden, l�sst sich auch nicht aus dem Umstand ableiten, dass dieser die Bauherrschaft vor der Gesuchseingabe im Rahmen der Bauplanung, wie es im kommunalen Recht vorgesehen ist (vgl. Art. 9 i.V.m. Art. 121 Abs. 1 Baugesetz Davos), beraten hat.
5.2 Der Anspruch auf rechtliches Geh�r nach Art. 29 Abs. 2 BV umfasst das Recht auf Akteneinsicht (BGE 132 II 485 E. 3 S. 494 f.).
5.2.1 Das Akteneinsichtsrecht erstreckt sich grunds�tzlich auf alle Akten, die geeignet sind, Grundlage f�r die sp�tere Entscheidung zu bilden, d.h. entscheidrelevant sind oder sein k�nnten. Art. 29 Abs. 2 BV vermittelt allerdings keinen Anspruch auf Einsicht in verwaltungsinterne Akten. Als solche gelten Unterlagen, denen f�r die Behandlung eines Falls kein Beweischarakter zukommt, welche vielmehr ausschliesslich der verwaltungsinternen Meinungsbildung dienen und somit f�r den verwaltungsinternen Gebrauch bestimmt sind (z.B. Entw�rfe, Antr�ge, Notizen, Mitberichte, Hilfsbelege usw.). Mit dem Ausschluss des Einsichtsrechts in diese Akten soll verhindert werden, dass die interne Meinungsbildung der Verwaltung �ber die entscheidenden Aktenst�cke und die erlassenen begr�ndeten Verf�gungen hinaus vollst�ndig vor der �ffentlichkeit ausgebreitet wird (BGE 125 II 473 E. 4a mit Hinweisen).
5.2.2 Die Wahrnehmung des Akteneinsichtsrechts durch den von einer Verf�gung Betroffenen setzt eine Aktenf�hrungspflicht der Verwaltung voraus. Die Beh�rden haben alles in den Akten festzuhalten, was zur Sache geh�rt und entscheidwesentlich sein kann. Dieser urspr�nglich f�r das Strafverfahren entwickelte Grundsatz muss als Gehalt von Art. 29 Abs. 2 BV f�r alle Verfahrensarten gelten. Das Bundesgericht hat f�r das Verwaltungsverfahren festgehalten, dass die wesentlichen Ergebnisse eines Augenscheins in einem Protokoll oder Aktenvermerk festzuhalten oder zumindest - soweit sie f�r die Entscheidung erheblich sind - in den Erw�gungen des Entscheids klar zum Ausdruck zu bringen seien. Wenn die Verwaltung mit einem Verfahrensbeteiligten ein Gespr�ch f�hrt, ist wenigstens der wesentliche Gehalt des Gespr�ches im Protokoll festzuhalten. Im �brigen hat das Bundesgericht die Protokollierungspflicht f�r das erstinstanzliche Verwaltungsverfahren von den konkreten Umst�nden des Einzelfalls abh�ngig gemacht (BGE 130 II 473 E. 4.1 ff. S. 477 ff. mit Hinweisen).
5.2.3 Indem die Beschwerdef�hrer geltend machen, sie h�tten vor dem Entscheid der Baubeh�rde �ber den Auftrag der Gemeinde an den Bauberater, die vom Bauberater bei seiner Beurteilung angewendeten Kriterien und die Beweggr�nde der Zustimmung des Bauberaters zum Bauprojekt orientiert werden m�ssen, verkennen sie, dass der Bauberater nicht als externer Sachverst�ndiger, sondern als gew�hltes Mitglied der Baukommission handelt. Der Bauberater nimmt in den gesetzlich vorgesehenen F�llen von Amtes wegen an den Sitzungen der Baukommission mit beratender Stimme pers�nlich teil (vgl. E. 2). Der Bauberater soll sein Fachwissen nach der gesetzlichen Regelung somit anl�sslich der Sitzungen der Baukommission vor allem m�ndlich in den Entscheidungsprozess einbringen. Diese Regelung erm�glicht es den stimmberechtigten Mitgliedern der Baukommission, sich bei der Pr�fung der Baugesuche unmittelbar im pers�nlichen Gespr�ch mit dem Bauberater dessen Sachkunde zu Nutze zu machen und die dadurch gewonnenen Erkenntnisse in den Entscheidantrag zuhanden der Baubewilligungsbeh�rde einfliessen zu lassen. Dagegen sehen das kantonale und kommunale Recht nicht vor, dass der Bauberater Baugesuche im Auftrag der Baukommission oder der Baubeh�rde schriftlich begutachtet. Ebenso wenig ist vorgesehen, dass die Gemeinde dem Bauberater konkrete schriftliche Auftr�ge erteilt.
5.2.4 Erscheint die schriftliche Begutachtung eines Baugesuchs zuhanden der �brigen Kommissionsmitglieder etwa mit Blick auf schwierige technische Fragen dennoch n�tig, so ist es unter bestimmten Umst�nden mit Blick auf Art. 29 Abs. 1 BV angebracht, dass die Baukommission dies im Sitzungsprotokoll vermerkt und das Dokument formell in die Baugesuchsakten aufnimmt. In diesem Fall unterliegt es dem Akteneinsichtsrecht der einspracheberechtigten Parteien. Die Baukommission hat dann die M�glichkeit, auch allf�llige �usserungen von Projektgegnern im Einspracheentscheid mitzuber�cksichtigen und gegebenenfalls zu entkr�ften. H�lt sie es jedoch nicht f�r erforderlich, eine solche Unterlage zu den Akten zu nehmen, sondern behandelt sie diese ausschliesslich als der internen Meinungsbildung dienende Unterlage, so kann die Baukommission sich nach dem Gesagten damit begn�gen, den entscheiderheblichen Inhalt der �usserungen des Bauberaters materiell in den Bauentscheid einfliessen zu lassen. Im vorliegenden Fall liegt keine schriftliche Begutachtung des umstrittenen Bauvorhabens durch den Bauberater bei den Akten und es gibt auch keine Anhaltspunkte, weshalb dies verfassungsrechtlich zu beanstanden w�re. Deshalb st�sst das von den Beschwerdef�hrern geltend gemachte Akteneinsichtsrecht diesbez�glich ins Leere.
Schliesslich machen die Beschwerdef�hrer geltend, die Baubeh�rde habe eine Rechtsverweigerung (Art. 29 Abs. 1 BV) begangen, weil sie nicht definitiv festgelegt habe, wo konkret die Beschwerdegegnerin 33 gedeckte und 16 offene Parkpl�tze zu erstellen habe.
Die Baubeh�rde der Gemeinde Davos hat die Erteilung der Baubewilligung mit der Bedingung verkn�pft, dass die Beschwerdegegnerin 33 gedeckte und 16 offene Parkpl�tze errichtet oder sich deren Nutzung in der N�he rechtlich sichert. Die Beschwerdegegnerin d�rfe erst mit den Bauarbeiten beginnen, wenn die Baubeh�rde entsprechende Pl�ne oder im Grundbuch eingetragene Vertr�ge �ber die langfristige Sicherung der Parkpl�tze genehmigt oder - sofern die Erstellung oder rechtliche Sicherung nachweislich nicht m�glich w�re - die Beschwerdegegnerin der Gemeinde eine Abgeltung in der H�he von Fr. 702'000.-- bezahlt habe. Die Vorinstanz hat diese mit der Baubewilligung verkn�pfte Bedingung im angefochtenen Entscheid gepr�ft und f�r rechtens befunden.
Es ist nicht ersichtlich, inwiefern die Beschwerdef�hrer in diesem Punkt von einer formellen Rechtsverweigerung im Sinne von Art. 29 Abs. 1 BV betroffen sein sollten. Die Erteilung einer Baubewilligung mit der Bedingung zu verkn�pfen, dass erg�nzende Pl�ne oder andere Dokumente noch zur Genehmigung einzureichen seien, ist nicht un�blich und steht mit Art. 29 Abs. 1 BV nicht in Widerspruch. Auch sonst ist nicht ersichtlich, inwiefern die von der Vorinstanz f�r rechtens befundene Bedingung gegen Bundesrecht verstossen sollte.
Die Beschwerde erweist sich nach dem Gesagten als unbegr�ndet und ist abzuweisen. Bei diesem Ausgang tr�gt der Beschwerdef�hrer die Gerichtskosten (Art. 66 Abs. 1 BGG). Die Beschwerdef�hrer haben der privaten Beschwerdegegnerin f�r das Verfahren vor Bundesgericht eine angemessene Parteientsch�digung zu bezahlen (Art. 68 Abs. 2 BGG).
Die Beschwerdef�hrer haben der D.________ AG f�r das bundesgerichtliche Verfahren unter solidarischer Haftbarkeit eine Parteientsch�digung von gesamthaft Fr. 3'000.-- zu bezahlen.
Dieses Urteil wird den Parteien, der Landschaft Davos Gemeinde und dem Verwaltungsgericht des Kantons Graub�nden, 4. Kammer, schriftlich mitgeteilt.