Source: https://www.fedes.at/statuten-des-vereins
Timestamp: 2017-10-23 03:59:15
Document Index: 316497398

Matched Legal Cases: ['§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 13', '§ 14', '§ 15', '§ 21', '§ 11', '§ 11', '§ 9', '§ 11', '§ 34']

Statuten des Vereins | Fedes Modelle und Zubehör
„Verein zur Förderung, Erhaltung und
Dokumentation von Eisenbahn- und Straßenbahnmodellen“.
Er hat seinen Sitz in 2483 Ebreichsdorf und erstreckt seine Tätigkeit auf Österreich und die EU.
Der Verein, dessen Tätigkeit nicht auf Gewinn gerichtet ist, bezweckt die Förderung, Erhaltung und Dokumentation von Eisenbahn- und Straßenbahnmodellen.
Sammlung von Modellen der Eisen- und Straßenbahn
Die Durchführung von periodischen sowie nichtperiodischen Vereinstreffen
Die Planung, Organisation, Ausrichtung und/oder Teilnahme an geschlossenen oder öffentlichen nationalen oder internationalen Veranstaltungen.
Kontaktpflege zu den Vereinsmitgliedern, Interessenten, anderen nationalen oder internationalen Organisationen, den Medien, usw.
Schaffung und Betrieb einer transportablen Modulmodelleisenbahnanlage
Herausgabe von Informationsmaterial (Magazin, CD, Video, Homepage)
Information der Mitglieder durch technische Vorträge jeder Art,
Vorführung von Filmen und Lichtbildern,
Durchführung von Exkursionen.
Unterweisung Jugendlicher in österreichischer Eisenbahngeschichte sowie im Modellbau
Fotografische Dokumentation des Vorbilds und des Modells
Erstellen einer elektronischen Foto-Sammlung zur Dokumentation der Geschichte des Vorbilds und des Modells
Einrichtung einer eigenen Bibliothek und eines Archives sowohl vom Vorbild als auch vom Modell
Erträgnisse aus Veranstaltungen sowie dem Vertrieb von Publikationen
Einnahmen aus der Durchführung von Projekten und Kursen
Refundierungen für die Benutzung der Einrichtungen des Vereins
Spenden, Vermächtnisse und sonstige Zuwendungen, Sammlungen
Die Mitglieder des Vereins gliedern sich in ordentliche, außerordentliche, interessierte und Ehrenmitglieder.
Interessierte Mitglieder sind solche, die die Einrichtungen und Betätigungen des Vereines durch Zahlung eines Mitgliedsbeitrages begünstigt in Anspruch nehmen.
Die Aufnahme von interessierten Mitgliedern erfolgt durch Annahme der Bezahlung des Jahresmitgliedsbeitrages bzw. durch die Registrierung auf der Vereinshomepage.
Der Austritt kann nur zum 30. Juni und 31. Dezember jeden Jahres erfolgen. Er muss dem Vorstand mindestens 2 Monate vorher schriftlich mitgeteilt werden. Erfolgt die Anzeige verspätet, so ist sie erst zum nächsten Austrittstermin wirksam. Für die Rechtzeitigkeit ist das Datum der Postaufgabe maßgeblich.
Jedes Mitglied ist berechtigt, vom Vorstand die Ausfolgung der Statuten zu verlangen. Mindestens ein Zehntel der ordentlichen, außerordentlichen und der Ehrenmitgliedern kann vom Vorstand die Einberufung einer Generalversammlung verlangen.
Die Mitglieder sind in jeder Generalversammlung vom Vorstand über die Tätigkeit und finanzielle Gebarung des Vereins zu informieren. Wenn mindestens ein Zehntel der ordentlichen, außerordentlichen und der Ehrenmitgliedern dies unter Angabe von Gründen verlangt, hat der Vorstand den betreffenden Mitgliedern eine solche Information auch sonst binnen vier Wochen zu geben.
Die Mitglieder sind vom Vorstand über den geprüften Rechnungsabschluss (Rechnungslegung) zu informieren. Geschieht dies in der Generalversammlung sind die Rechnungsprüfer einzubinden.
Organe des Vereins sind die Generalversammlung (§ 9: und § 10:), der Vorstand (§ 11: bis § 13:), die Rechnungsprüfer (§ 14:) und das Schiedsgericht (§ 15:).
schriftlichen Antrag von mindestens einem Zehntel der der ordentlichen, außerordentlichen und der Ehrenmitgliedern
Beschluss der/eines Rechnungsprüfer/s (§ 21 Abs. 5 zweiter Satz VereinsG, § 11: Abs. 2 dritter Satz dieser Statuten),
Beschluss eines gerichtlich bestellten Kurators (§ 11: Abs. 2 letzter Satz dieser Statuten)
Sowohl zu den ordentlichen wie auch zu den außerordentlichen Generalversammlungen sind alle Mitglieder mindestens zwei Wochen vor dem Termin schriftlich, mittels Telefax oder per E-Mail (an die vom Mitglied dem Verein bekanntgegebene Fax-Nummer oder E-Mail-Adresse) einzuladen. Die Anberaumung der Generalversammlung hat unter Angabe der Tagesordnung zu erfolgen.
Den Vorsitz in der Generalversammlung führt die Obfrau oder der Obmann, in deren/dessen Verhinderung ihre/seine Stellvertreterin oder ihr/sein Stellvertreter.
Wenn auch diese/dieser verhindert ist, so führt das an Jahren älteste anwesende Vorstandsmitglied den Vorsitz.
Entgegennahme und Genehmigung des Rechenschaftsberichts und des Rechnungsabschlusses unter Einbindung der RechnungsprüferInnen
Genehmigung von Rechtsgeschäften zwischen RechnungsprüfernInnen und Verein
Festsetzung der Höhe der Beitrittsgebühr und der Mitgliedsbeiträge für ordentliche, interessierte und für außerordentliche Mitglieder
Das Leitungsorgan (Vorstand) besteht aus 2 Mitgliedern und zwar aus Obmann/Obfrau und Schriftführer/Kassier und allfälligen weiteren, durch die Mitgliederversammlung bestellte, Vorstandsmitglieder. Die Zahl der weiteren Vorstandsmitglieder ist mit fünf Personen beschränkt
Der Vorstand wird von der Generalversammlung gewählt. Der Vorstand hat bei Ausscheiden eines gewählten Mitglieds das Recht, an seine Stelle ein anderes wählbares Mitglied zu kooptieren, wozu die nachträgliche Genehmigung in der nächstfolgenden Generalversammlung einzuholen ist. Fällt der Vorstand ohne Selbstergänzung durch Kooptierung überhaupt oder auf unvorhersehbar lange Zeit aus, so ist jede Rechnungsprüferin und jeder Rechnungsprüfer verpflichtet, unverzüglich eine außerordentliche Generalversammlung zum Zweck der Neuwahl eines Vorstands einzuberufen. Sollten auch die Rechnungsprüferinnen und Rechnungsprüfer handlungsunfähig sein, hat jedes ordentliche Mitglied, das die Notsituation erkennt, unverzüglich die Bestellung einer Kuratorin oder eines Kurators beim zuständigen Gericht zu beantragen, die/der umgehend eine außerordentliche Generalversammlung einzuberufen hat.
Der Vorstand wird von der Obfrau oder vom Obmann, bei Verhinderung von der/dem Schriftführer/Kassier, schriftlich oder mündlich einberufen. Ist auch diese/dieser auf unvorhersehbar lange Zeit verhindert, darf jedes sonstige Vorstandsmitglied den Vorstand einberufen.
Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit; bei Stimmengleichheit gibt die Stimme der oder des Vorsitzenden den Ausschlag.
Den Vorsitz führt die Obfrau oder der Obmann, bei Verhinderung der/dem Schriftführer/Kassier. Ist auch diese/dieser verhindert, obliegt der Vorsitz dem an Jahren ältesten anwesenden Vorstandsmitglied oder jenem Vorstandsmitglied, das die übrigen Vorstandsmitglieder mehrheitlich dazu bestimmen.
Einrichtung eines den Anforderungen des Vereins entsprechenden Rechnungswesensmit laufender Aufzeichnung der Einnahmen/Ausgaben und Führung eines Vermögensverzeichnisses als Mindesterfordernis
Erstellung des Jahresvoranschlags, des Rechenschaftsberichts und des Rechnungsabschlusses Vorbereitung und Einberufung der Generalversammlung in den Fällen des § 9: Abs. 1 und Abs. 2 lit. a – c dieser Statuten Information der Vereinsmitglieder über die Vereinstätigkeit, die Vereinsgebarung und den geprüften Rechnungsabschluss
Aufnahme und Ausschluss von ordentlichen und außerordentlichen Vereinsmitgliedern Aufnahme und Kündigung von Angestellten des Vereins
Die Obfrau oder der Obmann führt die laufenden Geschäfte des Vereins. Die Schriftführerin oder der Schriftführer unterstützt die Obfrau oder den Obmann bei der Führung der Vereinsgeschäfte.
Die Obfrau oder der Obmann vertritt den Verein nach außen. Schriftliche Ausfertigungen des Vereins bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Unterschriften der Obfrau oder des Obmanns und der Schriftführerin oder des Schriftführers, in Geldangelegenheiten (vermögenswerte Dispositionen) der Obfrau oder des Obmanns und der Kassierin oder des Kassiers. Rechtsgeschäfte zwischen Vorstandsmitgliedern und Verein bedürfen der Zustimmung eines anderen Vorstandsmitglieds.
Zwei Rechnungsprüferinnen oder Rechnungsprüfer werden von der Generalversammlung auf die Dauer von 4 Jahren gewählt. Wiederwahl ist möglich. Die Rechnungsprüferinnen und Rechnungsprüfer dürfen keinem Organ – mit Ausnahme der Generalversammlung – angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Prüfung ist.
Den Rechnungsprüferinnen und Rechnungsprüfern obliegen die laufende Geschäftskontrolle sowie die Prüfung der Finanzgebarung des Vereins im Hinblick auf die Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung und die statutengemäße Verwendung der Mittel. Der Vorstand hat den Rechnungsprüferinnen und Rechnungsprüfern die erforderlichen Unterlagen vorzulegen und die erforderlichen Auskünfte zu erteilen. Die Rechnungsprüferinnen und Rechnungsprüfer haben dem Vorstand über das Ergebnis der Prüfung zu berichten.
Rechtsgeschäfte zwischen Rechnungsprüferinnen oder Rechnungsprüfern und Verein bedürfen der Genehmigung durch die Generalversammlung. Im Übrigen gelten für die Rechnungsprüferinnen und Rechnungsprüfer die Bestimmungen des § 11: Abs. 8 bis 10 sinngemäß.
Das Schiedsgericht setzt sich aus drei ordentlichen Vereinsmitgliedern zusammen. Es wird derart gebildet, dass ein Streitteil dem Vorstand ein Mitglied als Schiedsrichterin oder Schiedsrichter schriftlich namhaft macht. Über Aufforderung durch den Vorstand binnen sieben Tagen macht der andere Streitteil innerhalb von 14 Tagen seinerseits ein Mitglied des Schiedsgerichts namhaft. Nach Verständigung durch den Vorstand innerhalb von sieben Tagen wählen die namhaft gemachten Schiedsrichterinnen und -richter binnen weiterer 14 Tage ein drittes ordentliches Mitglied zum/zur Vorsitzenden des Schiedsgerichts. Bei Stimmengleichheit entscheidet unter den Vorgeschlagenen das Los. Die Mitglieder des Schiedsgerichts dürfen keinem Organ – mit Ausnahme der Generalversammlung – angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Streitigkeit ist.
2. Diese Generalversammlung hat auch – sofern Vereinsvermögen vorhanden ist – über die Abwicklung zu beschließen. Insbesondere hat sie eine Abwicklerin oder einen Abwickler zu berufen und Beschluss darüber zu fassen, wem dieser das nach Abdeckung der Passiven verbleibende Vereinsvermögen zu übertragen hat.
3. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall des bisherigen begünstigten Vereinszwecks soll das verbleibende Vereinsvermögen einer Organisation zufallen, die gleiche oder ähnliche Zwecke wie dieser Verein verfolgt sonst für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke im Sinne der §§ 34ff BAO zu verwenden.
Für den Fall das Teile dieser Statuten ungültig sind, hat dies keinen Einfluss auf die Gültigkeit anderer Teile dieser Statuten.