Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NJW-RR%201989,%20491
Timestamp: 2020-08-07 13:09:17
Document Index: 71045325

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', '§ 55', '§ 1', '§ 312', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 138', '§ 607', '§ 12', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 82', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 55', '§ 56', 'BGH', 'Art. 103', '§ 154', '§ 379', 'BGH', '§ 55', 'BGH', '§ 56', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Rechtsprechung: NJW-RR 1989, 491 - dejure.org
Weitere Entscheidungen unten: BGH, 01.12.1988 | BGH, 27.10.1988
Der Bundesgerichtshof beleuchtet in seiner Rechtsprechung zu den §§ 55 ff. GewO (bzw. zu § 1 Abs. 2 Nr. 1 des inzwischen außer Kraft getretenen Haustürwiderrufsgesetzes [vgl. zum aktuellen Recht nunmehr § 312 Abs. 3 Nr. 1 BGB], in den der Begriff der "vorhergehenden Bestellung" bedeutungsgleich übernommen worden war; vgl. BT-Drucks. 10/2876, S. 12, unter 2., und BGH, Urteil vom 6. Oktober 1988 - III ZR 94/87 -, Juris, Rdn. 24) stets die Einzelfallumstände im Lichte des Schutzzwecks, der mit dem Tatbestandsmerkmal "ohne vorhergehende Bestellung" verfolgt wird: Er prüft regelmäßig, ob in der jeweils gegebenen Situation typischerweise die Gefahr "einer Überrumpelung und unsachgemäßen Beeinflussung" (BGH, Urteil vom 6. Oktober 1988, a. a. O., Rdn. 28; vgl. zur "Überrumpelungsgefahr" auch BGH…, Urteil vom 7. Dezember 1989 - III ZR 276/88 -, Juris, Rdn. 25) oder die "eines übereilten und nicht genügend bedachten Vertragsabschlusses" (BGH…, Urteil vom 18. November 1982 - III ZR 61/81 -, Juris, Rdn. 20) besteht.
BGH, 01.12.1988 - III ZR 175/87
https://dejure.org/1988,1205
BGH, 01.12.1988 - III ZR 175/87 (https://dejure.org/1988,1205)
BGH, Entscheidung vom 01.12.1988 - III ZR 175/87 (https://dejure.org/1988,1205)
BGH, Entscheidung vom 01. Dezember 1988 - III ZR 175/87 (https://dejure.org/1988,1205)
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Keine Sittenwidrigkeit eines Ratenkreditvertrags allein wegen Vereinbarung der Übergangsbeihilfe eines Zeitsoldaten als Blockrate
BGB § 138, § 607; SVG § 12
Sittenwidriger Ratenkreditvertrag - Übergangsbeihilfe des Soldaten auf Zeit als Blockrate in der Tilgungsplanung
Ratenkreditvertrag - Übergangshilfe - Block- und Ballonrate - Sittenwidrigkeit
NJW 1989, 829
ZIP 1989, 83
MDR 1989, 334
WM 1989, 165
Diese Entscheidung betrifft den Bereich der wirtschaftlichen Dispositionen, für die er im Verhältnis zum Kreditinstitut im allgemeinen das alleinige Risiko trägt (vgl. Senatsurteil vom 1. Dezember 1988 -III ZR 175/87 - WM 1989, 165, 167 = ZIP 1989, 83, 85).
Wird der Marktzins dagegen relativ um weniger als 90 % überschritten, vermögen grundsätzlich auch belastende Kreditbedingungen kein auffälliges Missverhältnis zwischen Leistung und Gegenleistung zu begründen (…BGH Urteil vom 24.03.1988 - III ZR 30/87 - Rn. 22;… Urteil vom 15.01.1987 - III ZR 217/85 Rn. 16;… Urteil vom 05.11.1987 - III ZR 98/86 - Rn. 16; BGH Urteil vom 01.12.1988 - III ZR 175/87 Rn. 12;… aus jüngster Zeit: BGH Urteil vom 29.11.2011 - XI ZR 220/10 - Rn. 10;… zum Ganzen vgl. auch: Schimansky/Bunte/Lwowski, Bankrechtshandbuch, Bd. I, 4. Aufl., § 82 Rn. 49).
Diese Entscheidung betrifft den Bereich der wirtschaftlichen Dispositionen, für die er im Verhältnis zum Kreditinstitut im Allgemeinen das alleinige Risiko trägt (BGH WM 1989, 165 ).
Diese Entscheidung betrifft den Bereich der wirtschaftlichen Dispositionen, für die er im Verhältnis zum Kreditinstitut im Allgemeinen das alleinige Risiko trägt (vgl. BGH WM 1989, 165).
Diese Entscheidung betrifft den Bereich der wirtschaftlichen Dispositionen, für die er im Verhältnis zum Kreditinstitut im Allgemeinen das alleinige Risiko trägt ( BGH WM 1989, 165).
OLG Koblenz, 01.04.2010 - 2 U 868/09
Aufklärungspflichten des Darlehensgebers bei Tilgun des Darlehens durch eine …
Diese Entscheidung betrifft den Bereich der wirtschaftlichen Dispositionen, für die er im Verhältnis zum Kreditinstitut im Allgemeinen das alleinige Risiko trägt (BGH Urteil vom 09.03.1989 - III ZR 269/87 - NJW 1989, 1667 ff. = ZIP 1989, 558 ff; BGH Urteil vom 1. Dezember 1988 - III ZR 175/87 - WM 1989, 165, 167 = ZIP 1989, 83, 85).
Diese Enscheidung betrifft den Bereich der wirtschaftlichen Dispositionen, für die er im Verhältnis zum Kreditinstitut im Allgemeinen das alleinige Risiko trägt (BGH WM 1989, 165 = ZIP 1989, 83, 85).
BGH, 27.10.1988 - IX ZR 38/88
https://dejure.org/1988,1060
BGH, 27.10.1988 - IX ZR 38/88 (https://dejure.org/1988,1060)
BGH, Entscheidung vom 27.10.1988 - IX ZR 38/88 (https://dejure.org/1988,1060)
BGH, Entscheidung vom 27. Januar 1988 - IX ZR 38/88 (https://dejure.org/1988,1060)
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Abschlußverbot - Darlehensgeschäft - Reisegewerbe - Bürgschaftsverträge - Geschäftsräume
Bürgschaftsvertrag kein verbotenes Darlehensgeschäft im Reisegewerbe
GewO § 55 Abs. 1 § 56 Abs. 1 Nr. 6
BGHZ 105, 362
NJW 1989, 227
ZIP 1988, 1537
WM 1988, 1719
BB 1988, 2342
Sie stößt - wie das Berufungsgericht zu Recht hervorgehoben hat - schon im Hinblick auf das strafrechtliche Analogieverbot (Art. 103 Abs. 2 GG) auf Bedenken, weil § 154 Abs. 1 AO die tatbestandlichen Voraussetzungen einer Ordnungswidrigkeit (§ 379 Abs. 2 Nr. 2 AO) regelt (vgl. BGHZ 105, 362, 365 zu §§ 55, 56 GewO).
Auch wenn die Bürgschaftsurkunde von der Beklagten auf Veranlassung ihres Ehemanns zu Haus unterschrieben und dort von einem Mitarbeiter der Klägerin abgeholt worden sei, liege nach der Entscheidung BGHZ 105, 362 kein Verstoß gegen § 56 Abs. 1 Nr. 6 GewO vor: Die Vorschrift betreffe nach ihrem Wortlaut nur Darlehensgeschäfte, nicht aber Bürgschaften als reine Kreditsicherungsmittel.
BGH, 24.01.1991 - IX ZR 174/90
Für die Bestimmungen der Gewerbeordnung hat der Senat bereits ausgesprochen, daß Bürgschaften keine Darlehensgeschäfte sind (BGHZ 105, 362).
Eine Rechtsanalogie zugunsten des Klägers lässt sich aufgrund der wenigen geregelten Fälle von Übergangs- oder Restmandaten nicht ziehen, denn es handelt sich um Ausnahmevorschriften, die allgemeiner Ansicht nach nicht analogiefähig sind (…vgl. BGH vom 02.04.1988 - VIII ZR 121/88 - Juris Rdnr. 9; vom 27.10.1988 - IX ZR 38/88 - Juris Rdnr. 9;… vom 19.11.1957 - VIII ZB 409/56 - Juris Rdnr. 15).
Aus Rechtsgründen sind hiergegen keine Bedenken zu erheben (BGHZ 107, 92, 102; 105, 362).
Die analoge Anwendung einer Ausnahmevorschrift ist grundsätzlich unzulässig (BGHZ 26, 78, 83 [BGH 19.11.1957 - VIII ZR 409/56]; vgl. auch das zur Veröffentlichung bestimmte BGH-Urteil vom 27. Oktober 1988 - IX ZR 38/88).
Das folgt schon daraus, daß Bürgschaften keine Darlehensgeschäfte im Sinne der gewerberechtlichen Verbotsnorm darstellen (BGHZ 105, 362).