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Timestamp: 2016-10-28 14:07:23
Document Index: 304453885

Matched Legal Cases: ['Art. 106', 'Art. 33', 'Art. 108', 'Art. 108', 'Art. 104', 'Art. 105', 'Art. 108', 'Art. 108', 'Art. 11']

1A.227/2002 (12.11.2002)
OHG; Entsch�digung,
Die Justiz-, Gemeinde- und Kirchendirektion des Kantons Bern wies am 3. Dezember 2001 die von B.________ gest�tzt auf das Opferhilfegesetz gestellten Gesuche um Entsch�digungen und Vorschuss ab. Dagegen wandte sich B.________ mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Verwaltungsgericht des Kantons Bern. Dieses wies mit Entscheid vom 3. Oktober 2002 die Beschwerde ab.
Gem�ss Art. 106 Abs. 1 OG ist die Verwaltungsgerichtsbeschwerde dem Bundesgericht innert 30 Tagen seit Er�ffnung des vorinstanzlichen Entscheides einzureichen. Diese Frist kann gem�ss Art. 33 Abs. 1 OG nicht erstreckt werden. Die Beschwerdeschrift hat gem�ss Art. 108 Abs. 2 OG u.a. eine Begr�ndung zu enthalten. Eine kurze Nachfrist zur Verbesserung der Beschwerdebegr�ndung ist nach Art. 108 Abs. 3 OG nur zur Klarstellung einer an sich vorhandenen Begr�ndung zu gew�hren, nicht jedoch f�r den Fall, dass in der Beschwerdeschrift zu den wesentlichen Punkten jegliche Begr�ndung fehlt. Da Letzteres f�r die vorliegende Verwaltungsgerichtsbeschwerde zutrifft (vgl. nachfolgende Ausf�hrungen), kann dem sinngem�ss gestellten Gesuch der Beschwerdef�hrerin, es sei ihr eine Frist zur Beschwerdeerg�nzung anzusetzen, nicht entsprochen werden.
Die Beschwerdef�hrerin wirft dem Verwaltungsgericht eine unrichtige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts vor.
Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde kann gem�ss Art. 104 lit. b OG die unrichtige oder unvollst�ndige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts ger�gt werden. Hat - wie im vorliegenden Fall - eine richterliche Beh�rde als Vorinstanz entschieden, so ist das Bundesgericht an deren tats�chliche Feststellungen gebunden, es sei denn, diese erwiesen sich als offensichtlich unrichtig oder unvollst�ndig oder seien unter Verletzung wesentlicher Verfahrensvorschriften zustande gekommen (Art. 105 Abs. 2 OG).
Nach Art. 108 Abs. 2 OG obliegt der Beschwerdef�hrerin die Pflicht, nicht nur falsche Sachverhaltsermittlungen zu behaupten, sondern auch wenigstens anzudeuten, welche relevanten Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz nach ihrer Auffassung nicht mit der Wirklichkeit �bereinstimmen. Dies unterl�sst die Beschwerdef�hrerin. Aus ihrer Eingabe l�sst sich nicht entnehmen, welche Sachverhaltsfeststellungen sie beanstanden will. Ihre R�gen gen�gen somit den Anforderungen von Art. 108 Abs. 2 OG nicht. Auf die Beschwerde kann daher nicht eingetreten werden.
Nach der Praxis sind im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren betreffend Anspr�che nach Art. 11 ff. OHG keine Kosten zu erheben.
Da die vorliegende Verwaltungsgerichtsbeschwerde keine den formellen Anforderungen entsprechende Begr�ndung enth�lt und das Verfahren kostenlos ist, rechtfertigt es sich, das von der Beschwerdef�hrerin gestellte Sistierungsbegehren abzuweisen.