Source: http://www.wpk.de/wpk/qualitaetskontrolle/haeufige-fragen/
Timestamp: 2014-10-22 04:45:05
Document Index: 367047768

Matched Legal Cases: ['§ 57', '§ 319', '§ 319', '§ 318', '§ 57', '§ 66', '§ 57', '§ 9', '§ 7', '§ 57', '§ 57', '§ 57', '§ 9']

WPK > Qualitätskontrolle > Häufige Fragenwww.wpk.de/wpk/qualitaetskontrolle/haeufige-fragen/
Häufige FragenDie Kommission für Qualitätskontrolle der WPK beantwortet in der Praxis häufig gestellte Fragen zum System der Qualitätskontrolle:Fragen zur Durchführung der externen Qualitätskontrolle (i.S.v. § 57a Abs. 1 Satz 1 WPO)
Auf der Internetseite der Wirtschaftsprüferkammer unter www.wp-verzeichnis-online.de befindet sich das „WP Verzeichnis Online“. Unter der Auswahlmöglichkeit "Mitgliederverzeichnis > Erweiterte Suche" können Sie nach WP, vBP, WPG und BPG suchen. Die Suche kann eingeschränkt werden auf registrierte Prüfer für Qualitätskontrolle und/oder Berufsangehörige, die sich erfolgreich einer Qualitätskontrolle unterzogen haben.
Die Suche kann weiterhin auf einen bestimmten Ortsnamen oder auf eine bestimmte Postleitzahl (möglich: 2 bis 5-stellige PLZ) konkretisiert werden.
Will man bundesweit suchen, trägt man keine(n) Ortsnamen/Postleitzahl ein, sodass eine Liste der bundesweit registrierten Prüfer für Qualitätskontrolle erscheint.Darf ich mit einer in meiner Praxis/Gesellschaft durchgeführten Qualitätskontrolle werben?Zu dieser Frage trifft die „Verlautbarung des Vorstandes der Wirtschaftsprüferkammer zu Grundsatzfragen der Werbung“ unter Punkt II. 7 (Mitglieder > Praxishinweise > Kundmachung/Werbung bzw. WPK-Mitt. 2001, 136) folgende Aussage:
Folgende Formulierung sieht der Vorstand der Wirtschaftsprüferkammer – sofern eine Teilnahmebescheinigung erteilt wurde – als in jedem Fall zulässigen Hinweis an:„Teilgenommen am System der Qualitätskontrolle und die Teilnahmebescheinigung erhalten.“Frage zur Verlängerung der Teilnahmebescheinigung auf sechs Jahre nach der Siebten WPO-Novelle
1. Kann sie auch nach Inkrafttreten der Siebten WPO-Novelle auf sechs Jahre verlängert werden?
2. Hat ein Ablauf der Teilnahmebescheinigung Auswirkungen auf meine Bestellung zum gesetzlichen Abschlussprüfer?
Voraussetzung ist dafür, dass die Teilnahmebescheinigung dem WP/vBP bzw. der WPG/BPGvor Verkündung des Berufsaufsichtsreformgesetzes erteilt wurde unddie Praxis keine gesetzlichen Abschlussprüfungen von Unternehmen von öffentlichem Interesse (§ 319a Abs. 1 Satz 1 HGB) durchführt.Auf Anfrage der WPK hat das Bundeswirtschaftsministerium nunmehr klargestellt, dass die Verlängerungsmöglichkeit auch für Teilnahmebescheinigungen besteht, die vor Verkündung des Berufsaufsichtsreformgesetzes bereits abgelaufen sind.
Beispiel:Teilnahmebescheinigung erteilt am 1.7.2003;Ablauf der Teilnahmebescheinigung am 30.6.2006;Verkündung des Berufsaufsichtsreformgesetzes (Bsp.) am 2.1.2007;Verlängerung der am 30.6.2006 abgelaufenen Teilnahmebescheinigung bis zum 30.6.2009.Die Verlängerung der Befristung erfolgt nur auf Antrag.
Der Antrag ist nach Inkrafttreten des Berufsaufsichtsreformgesetzes zu richten an dieWirtschaftsprüferkammerAbt. QualitätskontrollePostfach 30 18 8210746 Berlin
Der Antrag muss bei WP/WPG die Versicherung enthalten, dass keine Mandate im Sinne von § 319a Abs. 1 Satz 1 HGB als gesetzlicher Abschlussprüfer geprüft werden. Handelsrecht
WP/vBP-Praxen, die vor Ablauf der Teilnahmebescheinigung als gesetzlicher Abschlussprüfer bestellt wurden, müssen auf jeden Fall sicherstellen, dass die Teilnahmebescheinigung als handelsrechtliche Voraussetzungen für die wirksame Bestellung als gesetzlicher Abschlussprüfer ununterbrochen vorliegt. Entfällt die Voraussetzung, gegebenenfalls auch nur vorübergehend, nach der Bestellung, so fällt der Abschlussprüfer nach § 318 Abs. 4 HGB weg.Fragen zur Arbeit der Kommission für Qualitätskontrolle (§ 57e WPO)
Die Abschlussprüferaufsichtskommission (APAK) ist zur Erfüllung ihrer Aufgaben befugt, unter anderem an Qualitätskontrollen teilzunehmen (§ 66a Abs. 3 Satz 3 WPO). Dieses Recht übt die Abschlussprüferaufsichtskommission in der Regel dadurch aus, dass sie an Schlussbesprechungen von Qualitätskontrollen teilnimmt. Die Kommission für Qualitätskontrolle ist nicht ermächtigt, an Qualitätskontrollen und damit auch nicht an Schlussbesprechungen teilzunehmen (siehe auch § 57e Abs. 1 WPO).
Ist der Qualitätskontrollbericht die einzige Erkenntnisquelle für die Kommission für Qualitätskontrolle?
Nach Beauftragung des Sonderprüfers ist, auch wenn er zuvor die Qualitätskontrolle durchgeführt hat, unverzüglich eine Mitteilung nach § 9 Satzung für Qualitätskontrolle an die WPK zu senden.Fragen zur Angemessenheit und Wirksamkeit des Qualitätssicherungssystems
Die Prüfer für Qualitätskontrolle haben bei Durchführung einer Qualitätskontrolle zu prüfen, wie die WP/vBP-Praxis auf Änderungen des rechtlichen Umfeldes reagiert. Dabei haben sie zu prüfen, ob die WP/vBP-Praxis von den Neuregelungen betroffen ist und ob Änderungen der Regelungen des Qualitätssicherungssystems erforderlich sind. Ist dies der Fall, haben sie die Angemessenheit und ggf. Wirksamkeit der Regelungen zu prüfen.
Werden diesbezüglich Mängel der Angemessenheit und/oder Wirksamkeit des Qualitätssicherungssystems festgestellt, ist nach den allgemeinen Grundsätzen Bericht zu erstatten.
Je nach der Größe der Berufspraxis sowie der Anzahl und Qualifikation der Mitarbeiter stehen dem Berufsangehörigen drei unterschiedliche Wege offen, seiner Verpflichtung zur Durchführung der internen Nachschau nachzukommen:Es können dafür qualifizierte Mitarbeiter eingesetzt werden, die nicht zwingend selbst Berufsträger sein müssenEs besteht die Möglichkeit, eine Selbstvergewisserung vorzunehmen.Der Berufsangehörige kann einem Berufskollegen den Auftrag erteilen, für ihn eine interne Nachschau nach §§ 7, 33 BS WP/vBP durchzuführen (vgl. „Interne Nachschau durch externe Dritte“, WPK Magazin 1/2004, S. 25 f.).Fragen zur Registrierung zum Prüfer für Qualitätskontrolle (i.S.v. § 57a Abs. 3 S. 1 WPO)
Auf die Tätigkeit als registrierter Prüfer für Qualitätskontrolle darf hingewiesen werden. Eine bestimmte Form der Kundmachung ist nicht vorgeschrieben, die Kundmachung unterliegt jedoch dem allgemeinen Verbot der Irreführung.Aus Sicht des Vorstandes der Wirtschaftsprüferkammer zulässige Formulierungen enthält das berufsrechtliche Stichwort in den WPK-Mitteilungen 2003, 100 ff. oder unter Mitglieder > Praxishinweise > Kundmachung/Werbung.Fragen zur Ausnahmegenehmigung (i.S.v. § 57a Abs. 1 Satz 2 WPO)
Vgl. zu diesem Thema auch den „Hinweis der Kommission für Qualitätskontrolle zu Ausnahmegenehmigungen i.S.v. § 57a Abs. 1 Satz 2 WPO“ unter Mitglieder > Praxishinweise > Hinweise der Kommission für Qualitätskontrolle.
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