Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=IX%20ZB%20247/08
Timestamp: 2019-10-23 14:24:52
Document Index: 173832536

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 35', '§ 290', '§ 35', '§ 287', '§ 300', '§ 290', '§ 300', '§ 35', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 295', '§ 291', 'BGH', 'BGH', '§ 98', '§ 303', 'BGH', '§ 300', '§ 303', 'BGH', 'BGH', '§ 5', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 98', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 287', 'BGH', '§ 300', '§ 300', '§ 299', '§ 287', '§ 300', '§ 299', '§ 300', '§ 35', '§ 300', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 290', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 850', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 295', 'BGH', 'BGH', '§ 287', 'BGH', '§ 1', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 850', '§ 35', 'BGH', 'BGH', '§ 287', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 03.12.2009 - IX ZB 247/08 - dejure.org
https://dejure.org/2009,614
BGH, 03.12.2009 - IX ZB 247/08 (https://dejure.org/2009,614)
BGH, Entscheidung vom 03.12.2009 - IX ZB 247/08 (https://dejure.org/2009,614)
BGH, Entscheidung vom 03. Dezember 2009 - IX ZB 247/08 (https://dejure.org/2009,614)
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InsO §§ 35 Abs. 1, 287 Abs. 2, 300
Restschuldbefreiung trotz laufenden Insolvenzverfahrens
Gelegenheit zu Versagungsanträgen nach § 290 Insolvenzordnung (InsO) und zu einer Stellungnahme bei einer Entscheidung über die Restschuldbefreiung vor Abschluss eines Insolvenzverfahrens; Verpflichtung des Insolvenzverwalters zur Einziehung des pfändbaren Neuerwerbs bis ...
Entscheidung über die Restschuldbefreiung auch beinoch andauerndem Verfahren sechs Jahre nachVerfahrenseröffnung
Notwendigkeit der Entscheidung über die Restschuldbefreiung nach Ende der Laufzeit der Abtretungserklärung auch im noch nicht abgeschlossenen Insolvenzverfahren; bei Erteilung von Restschuldbefreiung Wegfall des Insolvenzbeschlags nach Ablauf der Abtretungserklärung
InsO § 35 Abs. 1; InsO § 287 Abs. 2; InsO § 300
Gelegenheit zu Versagungsanträgen nach § 290 Insolvenzordnung ( InsO ) und zu einer Stellungnahme bei einer Entscheidung über die Restschuldbefreiung vor Abschluss eines Insolvenzverfahrens; Verpflichtung des Insolvenzverwalters zur Einziehung des pfändbaren Neuerwerbs bis ...
Die Entscheidung über Restschuldbefreiung muss 6 Jahre nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens ergehen, auch wenn dieses noch andauert
Restschuldbefreiung auch bei noch laufendem Insolvenzverfahren
Entscheidung über die Restschuldbefreiung auch bei noch andauerndem Verfahren sechs Jahre nach Verfahrenseröffnung
Entscheidung über Restschuldbefreiung nach 6 Jahren zwingend
Insolvenzrecht - Entscheidung über Antrag auf Restschuldbefreiung nach Ablauf der Abtretungserklärung - Wohlverhaltensphase entfällt
In vor dem 01.12.2001 eröffneten Insolvenzverfahren ist 12 Jahre nach Eröffnung über den Antrag auf Restschuldbefreiung zu entscheiden
Restschuldbefreiung muss in jedem Fall 6 Jahre nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens ergehen
Restschuldbefreiung in jedem Fall 6 Jahre nach Verfahrenseröffnung
Restschuldbefreiung: Entscheidung 6 Jahre nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens
Restschuldbefreiung bei langem Insolvenzverfahren
Restschuldbefreiung muss nach Ende der Laufzeit der Abtretungserklärung erteilt werden
InsO §§ 300, 287 Abs. 2, § 35 Abs. 1
Entscheidung über die Restschuldbefreiung sechs Jahre nach Verfahrenseröffnung auch bei noch andauerndem Verfahren
Restschuldbefreiung auch bei nicht abgeschlossenem Insolvenzverfahren
Kurznachricht zu "Die Restschuldbefreiung im laufenden Insolvenzverfahren" von RAin Katrin Wedekind, original erschienen in: NZI Beiheft 2010, 1 - 3.
Kurznachricht zu "Anmerkung zum Beschluss des BGH vom 03.12.2009, Az.: IX ZB 247/08 (Entscheidung über Restschuldbefreiung vor Abschluss des Insolvenzverfahrens)" von Prof. Dr. Curt Wolfgang Hergenröder, original erschienen in: DZWIR 2010, 379 - 382.
Zusammenfassung von "Probleme bei der vorzeitigen Erteilung der Restschuldbefreiung nach Ablauf der Abtretungserklärung vor Abschluss oder Aufhebung des Insolvenzverfahrens - Anmerkung zu BGH, Beschl. V. 3.12.2009 ..." von RiAG Holger Büttner, original erschienen in: ...
AG Dresden, 06.05.2008 - 556 IN 273/02
LG Dresden, 11.06.2008 - 5 T 507/08
AG Dresden, 20.08.2008 - 556 IN 273/02
BGHZ 183, 258
NJW 2010, 2283
MDR 2010, 348
NZI 2010, 111
WM 2010, 42
Rpfleger 2010, 229
Während des laufenden Insolvenzverfahrens kann der Schuldner die Obliegenheiten nach § 295 InsO nicht verletzen, weil diese erst mit der Ankündigung der Restschuldbefreiung (§ 291 InsO aF) entstehen und von ihm deswegen erst in der Wohlverhaltensperiode zu beachten sind (BGH, Beschluss vom 3. Dezember 2009 - IX ZB 247/08, BGHZ 183, 258 Rn. 19;… vom 16. Februar 2012 - IX ZB 209/11, NZI 2012, 330 Rn. 7;… vom 11. April 2013 - IX ZB 94/12, NZI 2013, 601 Rn. 6).
Stellten Schuldner in Einzelfällen die weitere Mitarbeit nach Restschuldbefreiung ein, könnte neben der Anwendung des § 98 InsO auch eine analoge Anwendung des § 303 InsO in Betracht gezogen werden (BGH, Beschluss vom 3. Dezember 2009, aaO Rn. 24;… dazu kritisch: FK-InsO/Ahrens, 8. Aufl., § 300 Rn. 68;… Schmidt/Henning, InsO, 19. Aufl., § 303 nF Rn. 9; Schmerbach, NZI 2010, 54, 55).
(1) Nach Ende der Laufzeit der Abtretungserklärung muss das Insolvenzgericht trotz des noch laufenden Insolvenzverfahrens über den Antrag des Schuldners auf Restschuldbefreiung entscheiden (BGH, Beschluss vom 3. Dezember 2009 - IX ZB 247/08, BGHZ 183, 258 Rn. 14;… vom 12. Mai 2011 - IX ZB 229/10, ZInsO 2011, 1126 Rn. 6).
Dies kann in einer Gläubigerversammlung oder gemäß § 5 Abs. 2 InsO im schriftlichen Verfahren erfolgen (BGH, Beschluss vom 3. Dezember 2009, aaO Rn. 28;… vom 12. Mai 2011, aaO Rn. 7).
Sie bestehen auch fort, wenn dem Schuldner nach Ablauf der Abtretungsfrist vor Aufhebung des Insolvenzverfahrens Restschuldbefreiung erteilt wird (BGH, Beschluss vom 3. Dezember 2009 - IX ZB 247/08, BGHZ 183, 258 Rn. 24).
Denn mit der rechtskräftigen Erteilung der Restschuldbefreiung während des laufenden Insolvenzverfahrens entfällt der Insolvenzbeschlag hinsichtlich des Neuerwerbs nach Ablauf der Abtretungsfrist (BGH, Beschluss vom 3. Dezember 2009, aaO Rn. 30 ff).
Der Senat hat zwar darauf verwiesen, dass dem Insolvenzgericht die Möglichkeiten des § 98 InsO verblieben und dass sechs Jahre nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens der Bedarf an Auskünften und Mitwirkungshandlungen des Schuldners gering sei (BGH, Beschluss vom 3. Dezember 2009 - IX ZB 247/08, BGHZ 183, 258 Rn. 24).
Sie gilt entgegen der Ansicht des Beschwerdegerichts nicht nur hinsichtlich des Neuerwerbs, welcher der Abtretungserklärung unterfallen wäre (vgl. BGH, Beschluss vom 3. Dezember 2009 - IX ZB 247/08, BGHZ 183, 258 Rn. 30 ff, 37), was für die Ansprüche auf Erstattung von Lohn- und Einkommensteuerzahlungen nicht zutraf (BGH, Urteil vom 21. Juli 2005 - IX ZR 115/04, BGHZ 163, 391, 392 f;… Beschluss vom 12. Januar 2006 - IX ZB 239/04, NJW 2006, 1127 Rn. 9), sondern auch für den Neuerwerb, der nicht unter die Abtretung nach § 287 Abs. 2 InsO gefallen wäre (BGH…, Beschluss vom 22. April 2010 - IX ZB 196/09, NZI 2010, 577 Rn. 9).
a) Nach ganz überwiegender Ansicht in der Literatur steht dem Schuldner, dem die Restschuldbefreiung rechtskräftig vor Aufhebung des Insolvenzverfahrens erteilt wird, und nicht der Masse der gesamte pfändbare Neuerwerb nach Ablauf der Laufzeit der Abtretung zu (…K. Schmidt/Henning, InsO, 18. Aufl., § 300 Rn. 6;… Graf-Schlicker/Kexel, InsO, 3. Aufl., § 300 Rn. 12;… HK-InsO/Landfermann, 6. Aufl., § 299 Rn. 9;… Braun/Lang, InsO, 5. Aufl., § 287 Rn. 15;… Pape in Pape/Uhländer, InsO, § 300 Rn. 31;… HmbKomm-InsO/Streck, 4. Aufl., § 299 Rn. 6;… FK-InsO/Ahrens, 7. Aufl., § 300 Rn. 14;… Ahrens in Ahrens/Gehrlein/Ringstmeier, InsO, 2. Aufl., § 35 Rn. 127;… Wenzel in Kübler/Prütting/Bork, InsO, 2012, § 300 Rn. 6; Ahrens, LMK 2010, 303289; Schmerbach, NZI 2010, 54, 55; Büttner, ZInsO 2010, 1025, 1037 f; Wedekind, VIA 2010, 1, 3; Martini, jurisPR-InsR 2/2010 Anm. 2;… Pape, Gedächtnisschrift Manfred Wolf, 2011, S. 484, 499; a.A. Heinze, ZVI 2008, 416, 419; Heyer, ZVI 2010, 72, 73 f).
Die Vorschrift verfolgt auch den Zweck, dem redlichen Schuldner - auch dem selbstständig tätigen - sechs Jahre nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens einen wirtschaftlichen Neuanfang zu ermöglichen (BGH, Beschluss vom 3. Dezember 2009 - IX ZB 247/08, BGHZ 183, 258 Rn. 20, 21;… vom 11. April 2013 - IX ZB 94/12, NZI 2013, 601 Rn. 10).
c) Dieses Verständnis (vgl. BGH, Beschluss vom 3. Dezember 2009 - IX ZB 247/08, BGHZ 183, 258; vom 22. April 2010 - IX ZB 196/09, NZI 2010, 577) hat sich im Übrigen der Gesetzgeber mit der ab dem 1. Juli 2014 geltenden Neuregelung zu Eigen gemacht.
Die Zulassung von Nachmeldungen oder auch Neuanmeldungen von Forderungen, für die geltend gemacht wird, dass sie auf einer vorsätzlich begangenen unerlaubten Handlung des Schuldners beruhen, würde bedeuten, dass der Schuldner zwar ungeachtet des noch nicht aufgehobenen Insolvenzverfahrens einen Anspruch darauf hätte, dass unverzüglich über seinen Antrag auf Restschuldbefreiung entschieden und sein pfändbarer Neuerwerb von der übrigen Masse separiert wird, solange die Entscheidung über die Restschuldbefreiung nicht rechtskräftig ist (vgl. BGH, Beschluss vom 3. Dezember 2009 - IX ZB 247/08, BGHZ 183, 258 Rn. 14, 20, 38 f).
aa) Der vom Gesetzgeber mit den Gesetzesänderungen angestrebte Schutz des Schuldners (…BT-Drucks. 14/5680 S. 27 f Nr. 12, S. 29 f Nr. 20; BT-Drucks. 14/6468 S. 17 f Nr. 4) wäre unerreichbar, wenn Gläubiger die Voraussetzungen für die Feststellung ausgenommener Forderungen noch schaffen könnten, obwohl die Zeit, innerhalb derer Versagungsgründe des § 290 Abs. 1 InsO geltend gemacht werden können (vgl. BGH, Beschluss vom 3. Dezember 2009, aaO Rn. 20 ff), bereits abgelaufen ist.
Über die Erteilung der Restschuldbefreiung hätte längst entschieden gewesen sein müssen (vgl. BGH, Beschluss vom 3. Dezember 2009 - IX ZB 247/08, BGHZ 183, 258).
Analog § 850e Nr. 2 und 2a ZPO werden auch unterschiedliche laufende Geldleistungen nach dem Sozialgesetzbuch zusammengerechnet, soweit sie pfändbar sind (BGH, Beschluss vom 5. April 2005 - VII ZB 20/05, WM 2005, 1369, 1370; vom 3. Dezember 2009 - IX ZB 247/08, BGHZ 183, 258 Rn. 2, 11;… vom 18. September 2014 - IX ZB 68/13, NZI 2014, 957 Rn. 13).
Dies gilt auch dann, wenn das Insolvenzverfahren noch nicht abschlussreif ist (BGH, Beschluss vom 3. Dezember 2009 - IX ZB 247/08, BGHZ 183, 258 Rn. 14 ff, 28;… vom 16. Februar 2012 - IX ZB 209/11, ZInsO 2012, 597 Rn. 7;… vom 11. Oktober 2012 - IX ZB 230/09, WM 2012, 2161 Rn. 8;… vom 11. April 2013 - IX ZB 94/12, WM 2013, 1029 Rn. 5; jeweils mwN).
Mit der Lösung des Zeitpunkts der Erteilung der Restschuldbefreiung von der Dauer des eröffneten Verfahrens (BGH, Beschluss vom 3. Dezember 2009 - IX ZB 247/08, BGHZ 183, 258 Rn. 16) wollte der Gesetzgeber der Erkenntnis Rechnung tragen, dass es bei der Dauer von Insolvenzverfahren große Unterschiede gab.
Die Restschuldbefreiung soll dem redlichen Schuldner einen wirtschaftlichen Neuanfang ermöglichen (BGH, Beschluss vom 3. Dezember 2009 - IX ZB 247/08, BGHZ 183, 258 Rn. 21).
Die Anknüpfung der Abtretungsfrist an die Eröffnung des Insolvenzverfahrens führt dazu, dass über den Antrag auf Restschuldbefreiung schon vor der Aufhebung des Insolvenzverfahrens zu entscheiden sein kann, wenn die Frist vor diesem Zeitpunkt abläuft (BGH, Beschluss vom 3. Dezember 2009, aaO Rn. 14).
Dann entfällt die Wohlverhaltensperiode, die Abtretung läuft leer und die Obliegenheiten des Schuldners nach § 295 InsO entfallen (BGH, Beschluss vom 3. Dezember 2009, aaO Rn. 19).
Nach Ende der Laufzeit der Abtretungserklärung wurde dem Schuldner während des laufenden Insolvenzverfahrens entsprechend der Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 3. Dezember 2009 (IX ZB 247/08, BGHZ 183, 258 ff) rechtskräftig Restschuldbefreiung erteilt.
Nach der ursprünglichen Konzeption des § 287 Abs. 2 InsO ging der Entscheidung über die Restschuldbefreiung also stets die Beendigung des Insolvenzverfahrens voraus (vgl. BGH, Beschluss vom 3. Dezember 2009, aaO Rn. 19 ff).
Um dem Willen des Gesetzgebers zum Erfolg zu verhelfen, dem Schuldner sechs Jahre nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens einen wirtschaftlichen Neuanfang zu ermöglichen (vgl. § 1 Satz 2 InsO), hat der Senat entschieden, dass für die Erteilung der Restschuldbefreiung nicht in jedem Fall das Ende des Insolvenzverfahrens abgewartet werden muss, auf dessen Dauer der Schuldner keinen Einfluss hat (vgl. BGH, Beschluss vom 3. Dezember 2009, aaO, insbesondere Rn. 16 ff).
Sie soll dem redlichen Schuldner einen wirtschaftlichen Neuanfang ermöglichen (vgl. BGH, Beschluss vom 3. Dezember 2009 - IX ZB 247/08, BGHZ 183, 258 Rn. 21).
Wäre die Restschuldbefreiung in einem inländischen Insolvenzverfahren vor dessen Aufhebung erteilt worden, müssten angemeldete und festgestellte Insolvenzforderungen im Verfahren weiterhin berücksichtigt werden und an einer Verteilung des bis zum Ablauf der Abtretungsfrist in die Masse gefallenen Vermögens und Neuerwerbs teilnehmen (BGH, Beschluss vom 3. Dezember 2009 - IX ZB 247/08, BGHZ 183, 258 Rn. 22;… Beschluss vom 23. Januar 2014 - IX ZB 33/13, WM 2014, 359 Rn. 9, Rn. 13 ff.).
Entschieden ist der Fall, dass der Schuldner zwei Renten von unterschiedlichen deutschen Rententrägern bezieht (BGH, Beschluss vom 3. Dezember 2009 - IX ZB 247/08, BGHZ 183, 258 Rn. 2, 11 - unter Anwendung des § 850e Nr. 2 ZPO).
Maßgeblich war vielmehr ausschließlich der Insolvenzbeschlag des Abfindungsanspruchs nach § 35 Abs. 1 Alt. 2 InsO (BGH 3. Dezember 2009 - IX ZB 247/08 - Rn. 15, BGHZ 183, 258; HK-InsO/Waltenberger 7. Aufl. § 287 InsO aF Rn. 32 mwN) .
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