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Timestamp: 2017-09-22 08:12:40
Document Index: 128565427

Matched Legal Cases: ['§ 51', '§ 51', '§ 1', '§ 18', '§ 19', '§ 26', '§ 27', '§ 29', '§ 31', '§ 34', '§ 38', '§ 51', '§ 83', '§ 87', '§ 98', '§ 102', '§ 132', '§ 154', '§ 162', '§ 438', '§ 11']

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG - 14.06.1994, A 14 S 476/94 - JuraForum.de
VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Aktenzeichen: A 14 S 476/94
Urteil vom 14.06.1994
Leitsatz: 1. Soll die Abschiebung nicht in den sicheren Drittstaat, sondern in den Herkunftsstaat erfolgen, so bedarf es der Prüfung der Verfolgungsgründe schon deshalb, weil das Verbot der Abschiebung politisch Verfolgter in einen Verfolgerstaat gemäß § 51 AuslG (AuslG 1990) ohne Einschränkung Geltung besitzt. Es steht ersichtlich zur freien Disposition des Bundesamtes, ob es sich, ohne in eine Sachprüfung über die Verfolgungsgründe einzutreten, für die Abschiebung des Asylantragstellers in den sicheren Drittstaat entschließt oder in eine Prüfung der Verfolgungsgründe eintritt mit der Folge der Ablehnung des Asylantrags aus Sachgründen oder der Bejahung der Voraussetzungen des § 51 AuslG (AuslG 1990).
Vorschriften: § 1 AsylVfG, § 18 AsylVfG, § 19 AsylVfG, § 26 AsylVfG, § 27 AsylVfG, § 29 AsylVfG, § 31 AsylVfG, § 34 AsylVfG, § 38 AsylVfG, § 51 AsylVfG, § 83 AsylVfG, § 87 AsylVfG, § 98 VwGO, § 102 VwGO, § 132 VwGO, § 154 VwGO, § 162 VwGO, § 438 ZPO
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VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Urteil, A 14 S 1990/93 vom 14.06.1994
1. Die Einberufung von Angehörigen des Volkes der Roma zum Wehrdienst in den Streitkräften (Rest-)Jugoslawiens sowie die Ahndung der Wehrdienstentziehung stellen grundsätzlich keine politische Verfolgung dar.
VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Beschluss, 6 S 3076/92 vom 14.06.1994
1. Die Kosten für die Verlängerung des Reisepasses eines sich in der Bundesrepublik aufhaltenden Ausländers können im Einzelfall zu dem nicht durch den Regelsatz abgedeckten notwendigen Lebensunterhalt iS des § 11 BSHG gehören und eine einmalige Beihilfe rechtfertigen.
VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Beschluss, 4 S 1472/94 vom 14.06.1994
1. Der fachliche Erfahrungsvorsprung durch langjährige Befassung mit Aufgaben des zu besetzenden Dienstpostens vermittelt nicht zwingend eine höhere Eignung als die breiter gefächerte Erfahrung auf verschiedenen Dienstposten.
2. Die im Rahmen der beamtenrechtlichen Vorschriften beabsichtigte Wahrnehmung eines Lehrauftrags kann bei der Auswahl nicht zum Nachteil des Bewerbers berücksichtigt werden.
3. Zum Gegenstandswert des Gerichtsverfahrens zur Sicherung des Anspruchs auf fehlerfreie Auswahl (6.000,00 DM).
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