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Timestamp: 2017-02-26 14:59:11
Document Index: 127774142

Matched Legal Cases: ['Art. 93', 'Art. 93', 'BGE', 'BGE', 'Art. 93', 'Art. 93']

4A_500/2014 (01.10.2014)
4A_500/2014 Urteil vom 1. Oktober 2014
vertreten durch Rechtsanwalt Martin Frana,
Beschwerde gegen den Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Zivilrecht, vom 15. Juli 2014.
dass das Bezirksgericht Arlesheim die Beschwerdegegnerin mit Entscheid vom 19. Februar 2014 zur Zahlung von Fr. 9'800.-- netto sowie zur Ausstellung eines Abschlusszeugnisses mit bestimmtem Inhalt verpflichtete;
dass die Beschwerdegegnerin dieses Urteil beim Kantonsgericht Basel-Landschaft anfocht, das mit Entscheid vom 15. Juli 2014 deren Berufung guthiess, den erstinstanzlichen Entscheid für nichtig erklärte und die Streitsache zur neuen Entscheidung an das Bezirksgericht zurückwies;
dass die Beschwerdeführerin den Entscheid des Kantonsgerichts am 8. September 2014 mit Beschwerde beim Bundesgericht anfocht mit den Anträgen, ihn vollständig, eventuell nur in Bezug auf die Dispositivziffer 3 betreffend die Verpflichtung zur Zahlung einer Parteientschädigung aufzuheben;
dass es sich beim angefochtenen Entscheid um einen Rückweisungsentscheid handelt und ein solcher Entscheid nach der Praxis des Bundesgerichts einen Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 Abs. 1 BGG darstellt, der nur dann mit Beschwerde angefochten werden kann, wenn er einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken könnte (lit. a) oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde (lit. b);
dass in der Beschwerdeschrift vom 8. September 2014 diesbezüglich nichts vorgebracht wurde;
dass nach ständiger Praxis der nicht wieder gutzumachende Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG ein Nachteil rechtlicher Natur sein muss, der auch durch einen späteren günstigen Endentscheid nicht oder nicht gänzlich beseitigt werden kann (BGE 138 III 46 E. 1.2 S. 47; 137 III 380 E. 1.2.1 S. 382);
dass ein solcher Nachteil im vorliegenden Fall ausscheidet, weil die Beschwerdeführerin die Möglichkeit hat, einen zukünftigen kantonalen Endentscheid, der zu ihren Ungunsten ausfällt, beim Bundesgericht anzufechten;
dass sie zudem die Möglichkeit hat, den Entscheid des Kantonsgerichts zukünftig auch nur hinsichtlich des Kostenspruchs anzufechten (vgl. BGE 135 III 329 E. 1.2.1 S. 332);
dass sodann die Voraussetzungen von Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG schon mangels eines materiellen Beschwerdeantrages fehlen und im Übrigen auch nicht in die Augen springt, dass mit einem Entscheid des Bundesgerichts in der Sache ein weitläufiges und aufwendiges Beweisverfahren erspart werden könnte;
dass demnach eine Anfechtung des Entscheides des Kantonsgerichts gestützt auf Art. 93 Abs. 1 BGG ausser Betracht fällt;