Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/Paragraph_30_AufenthG_Ehegattennachzug-d370245,33.html
Timestamp: 2017-01-19 13:28:23
Document Index: 138464796

Matched Legal Cases: ['§ 30', '§ 30', '§ 30', '§ 31', '§ 32', '§ 33', '§ 34', '§ 35', '§ 36', '§ 37', '§ 38', '§ 38', '§ 39', '§ 40', '§ 41', '§ 42', '§ 43', '§ 44', '§ 44', '§ 45', '§ 45', '§ 46', '§ 47', '§ 107', '§ 30', '§ 20', '§ 25', '§ 8', '§ 38', '§ 19', '§ 20', '§ 23', '§ 25', '§ 26', '§ 25', '§ 26', '§ 43', '§ 44', '§ 5', '§ 29', '§ 30', '§ 29', '§ 31', 'EuG']

§ 30 AufenthG, Ehegattennachzug | Gesetze auf anwalt24.de
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Gesetz über den Aufenthalt, die Erwerbstätigkeit und die Integration von Ausländ...…§ 30 AufenthG, Ehegattennachzug§ 31 AufenthG, Eigenständiges Aufenthaltsrecht der Ehegatten§ 32 AufenthG, Kindernachzug§ 33 AufenthG, Geburt eines Kindes im Bundesgebiet§ 34 AufenthG, Aufenthaltsrecht der Kinder§ 35 AufenthG, Eigenständiges, unbefristetes Aufenthaltsrecht der Kinder§ 36 AufenthG, Nachzug der Eltern und sonstiger Familienangehöriger§ 37 AufenthG, Recht auf Wiederkehr§ 38 AufenthG, Aufenthaltstitel für ehemalige Deutsche§ 38a AufenthG, Aufenthaltserlaubnis für in anderen Mitgliedstaaten der Europäis...§ 39 AufenthG, Zustimmung zur Ausländerbeschäftigung§ 40 AufenthG, Versagungsgründe§ 41 AufenthG, Widerruf der Zustimmung§ 42 AufenthG, Verordnungsermächtigung und Weisungsrecht§ 43 AufenthG, Integrationskurs§ 44 AufenthG, Berechtigung zur Teilnahme an einem Integrationskurs§ 44a AufenthG, Verpflichtung zur Teilnahme an einem Integrationskurs§ 45 AufenthG, Integrationsprogramm§ 45a AufenthG, Berufsbezogene Deutschsprachförderung; Verordnungsermächtigung§ 46 AufenthG, Ordnungsverfügungen§ 47 AufenthG, Verbot und Beschränkung der politischen Betätigung…§ 107 AufenthG, Stadtstaatenklausel
§ 30 AufenthGGesetz über den Aufenthalt, die Erwerbstätigkeit und die Integration von Ausländern im Bundesgebiet (Aufenthaltsgesetz - AufenthG) BundesrechtKapitel 2 – Einreise und Aufenthalt im Bundesgebiet → Abschnitt 6 – Aufenthalt aus familiären GründenTitel: Gesetz über den Aufenthalt, die Erwerbstätigkeit und die Integration von Ausländern im Bundesgebiet (Aufenthaltsgesetz - AufenthG) Normgeber: BundAmtliche Abkürzung: AufenthGGliederungs-Nr.: 26-12Normtyp: Gesetz(1) 1Dem Ehegatten eines Ausländers ist eine Aufenthaltserlaubnis zu erteilen, wenn1.beide Ehegatten das 18. Lebensjahr vollendet haben,2.der Ehegatte sich zumindest auf einfache Art in deutscher Sprache verständigen kann und3.der Ausländera)eine Niederlassungserlaubnis besitzt,b)eine Erlaubnis zum Daueraufenthalt - EU besitzt,c)eine Aufenthaltserlaubnis nach § 20 oder § 25 Abs. 1 oder Abs. 2 besitzt,d)seit zwei Jahren eine Aufenthaltserlaubnis besitzt und die Aufenthaltserlaubnis nicht mit einer Nebenbestimmung nach § 8 Abs. 2 versehen oder die spätere Erteilung einer Niederlassungserlaubnis nicht auf Grund einer Rechtsnorm ausgeschlossen ist,e)eine Aufenthaltserlaubnis besitzt, die Ehe bei deren Erteilung bereits bestand und die Dauer seines Aufenthalts im Bundesgebiet voraussichtlich über ein Jahr betragen wird,f)eine Aufenthaltserlaubnis nach § 38a besitzt und die eheliche Lebensgemeinschaft bereits in dem Mitgliedstaat der Europäischen Union bestand, in dem der Ausländer die Rechtsstellung eines langfristig Aufenthaltsberechtigten innehat, oderg)eine Blaue Karte EU besitzt.2Satz 1 Nr. 1 und 2 ist für die Erteilung der Aufenthaltserlaubnis unbeachtlich, wenn1.der Ausländer einen Aufenthaltstitel nach den §§ 19 bis 21 besitzt und die Ehe bereits bestand, als er seinen Lebensmittelpunkt in das Bundesgebiet verlegt hat,2.der Ausländer unmittelbar vor der Erteilung einer Niederlassungserlaubnis oder einer Erlaubnis zum Daueraufenthalt - EU Inhaber einer Aufenthaltserlaubnis nach § 20 war oder3.die Voraussetzungen des Satzes 1 Nr. 3 Buchstabe f vorliegen.3Satz 1 Nr. 2 ist für die Erteilung der Aufenthaltserlaubnis unbeachtlich, wenn1.der Ausländer, der einen Aufenthaltstitel nach § 23 Absatz 4, § 25 Absatz 1 oder 2, § 26 Absatz 3 oder nach Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 2 Satz 1 zweite Alternative eine Niederlassungserlaubnis nach § 26 Absatz 4 besitzt und die Ehe bereits bestand, als der Ausländer seinen Lebensmittelpunkt in das Bundesgebiet verlegt hat,2.der Ehegatte wegen einer körperlichen, geistigen oder seelischen Krankheit oder Behinderung nicht in der Lage ist, einfache Kenntnisse der deutschen Sprache nachzuweisen,3.bei dem Ehegatten ein erkennbar geringer Integrationsbedarf im Sinne einer nach § 43 Abs. 4 erlassenen Rechtsverordnung besteht oder dieser aus anderen Gründen nach der Einreise keinen Anspruch nach § 44 auf Teilnahme am Integrationskurs hätte,4.der Ausländer wegen seiner Staatsangehörigkeit auch für einen Aufenthalt, der kein Kurzaufenthalt ist, visumfrei in das Bundesgebiet einreisen und sich darin aufhalten darf,5.der Ausländer im Besitz einer Blauen Karte EU ist oder6.es dem Ehegatten auf Grund besonderer Umstände des Einzelfalles nicht möglich oder nicht zumutbar ist, vor der Einreise Bemühungen zum Erwerb einfacher Kenntnisse der deutschen Sprache zu unternehmen.(2) 1Die Aufenthaltserlaubnis kann zur Vermeidung einer besonderen Härte abweichend von Absatz 1 Satz 1 Nr. 1 erteilt werden. 2Besitzt der Ausländer eine Aufenthaltserlaubnis, kann von den anderen Voraussetzungen des Absatzes 1 Satz 1 Nr. 3 Buchstabe e abgesehen werden.(3) Die Aufenthaltserlaubnis kann abweichend von § 5 Abs. 1 Nr. 1 und § 29 Abs. 1 Nr. 2 verlängert werden, solange die eheliche Lebensgemeinschaft fortbesteht.(4) Ist ein Ausländer gleichzeitig mit mehreren Ehegatten verheiratet und lebt er gemeinsam mit einem Ehegatten im Bundesgebiet, wird keinem weiteren Ehegatten eine Aufenthaltserlaubnis nach Absatz 1 oder Absatz 3 erteilt.Zu § 30: Geändert durch G vom 20. 12. 2008 (BGBl I S. 2846), 1. 6. 2012 (BGBl I S. 1224), 29. 8. 2013 (BGBl I S. 3484, 3899) und 27. 7. 2015 (BGBl I S. 1386).
§ 29 AufenthG, Familiennachzug zu Ausländern§ 31 AufenthG, Eigenständiges Aufenthaltsrecht der Ehegatten
07.02.2012 - 1.072 mal gelesen, 2 mal kommentiert.Autor: Rechtsanwalt Stefan Schroub aus BremenAufenthaltsrecht - Erfordernis einfacher deutscher Sprachkenntnisse beim Ehegattennachzug europarechtlich zulässig?Das Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) hat mit Beschluss vom 28.10.2011 dem EuGH die Frage zur Prüfung vorgelegt, ob das Erfordernis einfacher deutscher Sprachkenntnisse vor Erteilung eines Visums zum… mehr