Source: https://www.arbeit-familie.de/informationen/familienrecht/
Timestamp: 2018-03-17 21:58:12
Document Index: 58240734

Matched Legal Cases: ['§ 1615', 'BGH', '§ 1615', '§ 1575', '§ 1575', '§ 1575', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 1361', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 1374', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'EGMR', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Familienrecht - Fachanwalt Arbeitsrecht + Fachanwalt Familienrecht Rotenburg
Unterhalt für die nichteheliche Mutter des Kindes
OLG Karlsruhe, Beschluss vom 28.04.2014, 2 UF 238/13
Die Mutter eines nichtehelichen Kindes hat gegen den Vater einen eigenen Unterhaltsanspruch. Diesen Anspruch hat sie, soweit von ihr wegen der Pflege oder Erziehung des Kindes eine Erwerbstätigkeit nicht erwartet werden kann, für “mindestens drei Jahre nach der Geburt”. Der Unterhaltsanspruch kann also auch danach weiter bestehen. Dabei wird regelmäßig auf sog. kindbezogene oder elternbezogene Gründe abgestellt. Ein kindbezogener Grund kann z.B. eine Erkrankung des Kindes sein.
Das OLG Karlsruhe hatte sich in einem Fall mit etwaigen elternbezogenen Gründen auseinanderzusetzen. Beide Elternteile waren bei der Geburt des Kindes noch Studenten. Während die Mutter ihr Studium wegen der Geburt und der anschließenden Betreuung des Kindes unterbrach, schloss der Vater sein Studium erfolgreich ab. Die Kindesmutter vertritt nun die Auffassung, dieses rechtfertigte eine Verlängerung ihres Betreuungsunterhalts. Auch sie müsse die Möglichkeit haben, ihr Studium nach der Kinderbetreuung fortzusetzen und während dieser Zeit einen Unterhalt zu bekommen.
In erster Instanz bekam die Mutter Recht; der Vater wurde verurteilt, ihr monatlich 800 EUR zu zahlen. Diese Entscheidung hob das OLG indes auf. Es verweist die Mutter auf die Möglichkeit, BAföG zu beantragen oder selbst gegenüber den eigenen Eltern Unterhalt geltend zu machen:
"Dass die Antragstellerin wegen der Geburt und der nachfolgenden Betreuung des Kindes ihr Studium unterbrochen hat, während der Antragsgegner in diesem Zeitraum sein Studium abschließen konnte, stellt keinen Umstand dar, der aus Billigkeitsgründen eine Verlängerung des Betreuungsunterhaltes nach § 1615l Abs. 2 Satz 4 und 5 BGB rechtfertigen würde. Solche elternbezogenen Gesichtspunkte können eine Verlängerung des Unterhaltsanspruchs nur begründen, wenn aus einer gemeinsamen Lebensplanung der Beteiligten ein entsprechender Vertrauenstatbestand abgeleitet werden kann (vgl. BGH FamRZ 2010, 444 Rn. 26). Dies ist hier nicht der Fall. Offensichtlich haben die Beteiligten vor der Geburt des Kindes nicht zusammengelebt, so dass ein Vertrauen der Antragstellerin auf die weitere Absicherung durch den Antragsgegner aus einer gemeinsamen Lebensplanung im Hinblick auf das beiderseitige Studium nicht gerechtfertigt ist. Allein die Tatsache, dass beide Beteiligten vor der Geburt des Kindes in vergleichbarer Ausbildungssituation gewesen sind und dass der Antragsgegner in der Zwischenzeit sein Studium beenden konnte, rechtfertigt es nicht, den Antragsgegner zu verpflichten, bis zur Beendigung der Ausbildung der Antragstellerin Unterhalt zu bezahlen (vgl. Krenzler/Borth/Caspary, Anwaltshandbuch Familienrecht, 2. Auflage 2012, Kapitel 6, Rn.1443). Die Verlängerung des Unterhaltsanspruchs der nichtehelichen Mutter über das dritte Lebensjahr des Kindes hinaus gemäß § 1615l BGB ist als Ausnahmeregelung konzipiert; für nicht miteinander verheiratete Eltern fehlt eine § 1575 BGB entsprechende Regelung. In § 1575 BGB ist insbesondere das Vertrauen des unterhaltsbegehrenden Ehegatten auf Ausgleich ehebedingter Ausbildungsnachteile geschützt. Eine vergleichbar schützenswerte Vertrauenssituation der Beteiligten liegt hier nicht vor, so dass sich auch in einer Gesamtschau unter Billigkeitsgesichtspunkten die Heranziehung des Rechtsgedankens des § 1575 BGB verbietet. Die Antragstellerin ist darauf zu verweisen, gegebenenfalls ihren Unterhaltsanspruch gegenüber ihren Eltern geltend zu machen oder sich um BAföG-Leistungen zu bemühen. Sie verliert ihren Ausbildungsunterhaltsanspruch gegenüber ihren Eltern nicht deshalb, weil sich infolge einer Schwangerschaft und der anschließenden Kinderbetreuung die Ausbildung verzögert hat (BGH FamRZ 2011, 1560)."
Nutzungsvergütung trotz aufgedrängter Nutzung der Wohung oder des Hauses
BGH, Beschluss vom 18.12.2013, XII ZB 268/13
Alltag in vielen Trennungssituationen: Den Eheleuten gehört gemeinsam das von ihnen bisher genutze Haus. Nun trennen sie sich und ein Ehegatte zieht aus; der andere Ehepartner lebt weiter im Haus.
Es gibt aber auch Konstellationen, in denen das Haus aufgrund eines Wohnrechts genutzt wird, etwa weil die Eheleute ihr Eigentum am Haus auf ihre Kinder übertragen und sich ein lebenslanges unentgeltliches Wohungsrecht vorbehalten hatten. So war es in dem vom BGH zu beurteilenden Fall.
Nach dem Gesetz kann der Ehegatte, der dem anderen die Ehewohnung während des Getrenntlebens ganz oder zum Teil überlassen hat, von dem nutzungsberechtigten Ehegatten eine Vergütung für die Nutzung verlangen, soweit dies der "Billigkeit" entspricht (§ 1361 b Abs. 3 S. 2 BGB).
Der BGH hat seine Rechtsprechung geändert. Bisher hatte der BGH darauf abgestellt, dass der in der Ehewohung verbleibende Ehegatte die ihm durch die ungeteilte Nutzung zuwachsenden Vorteile auch wirtschaftlich verwerten kann. Daran hält der BGH nicht mehr fest. Der BGH weist nunmehr darauf hin, dass die gesetzliche Regelung ihrem Wortlaut nach nur das Überlassen der Ehewohnung während des Getrenntlebens voraussetzt. Als Korrektiv hat auf der Rechtsfolgenseite eine Billigkeitsabwägung zu erfolgen. Dass ein Ehepartner dem anderen die alleinige Nutzung der Ehewohnung aufgedrängt hat, könne nur in dieser Abwägung berücksichtigt werden, lasse aber nicht den Anspruch selbst entfallen.
Wer zuletzt lacht, lacht am besten - oder: Auch ein Lottogewinn fällt in den Zugewinnausgleich (BGH)
BGH, Beschluss vom 16.10.2013, XII ZB 277/12
Es gibt Leute, die gewinnen im Lotto. Freuen kann sich dann auch der jeweilige Ehepartner. Denn der BGH hat in seiner heutigen Entscheidung klargestellt, dass auch ein Lottogewinn in den Zugewinnausgleich fällt.
Die Eheleute hatten 1971 geheiratet. Die Trennung erfolgte im Jahr 2000. Die Jahre verstreichen, ohne dass einer der Ehegatten die Scheidung beantragt. Dann, 8 Jahre nach der Trennung, gewinnt der Ehemann (zusammen mit seiner neuen Lebensgefährtin) rund eine Million Euro im Lotto. Nun wird die Ehefrau "wach", beantragt die Scheidung und fordert einen Zugewinnausgleich in Höhe von 242.500 EUR.
Aus meiner Sicht war die Rechtslage schon vor der BGH-Entscheidung klar, da die gesetzlichen Vorschriften insoweit recht eindeutig sind. Bei einem Wert von rund einer Viertelmillion Euro kann man sich aber auch 'mal über mehrere Instanzen streiten...
Der BGH hat in seiner heutigen Entscheidung zwei rechtliche Punkte festgezurrt:
1. Ein Lottogewinn ist nicht als ein "privilegierter Vermögenszuwachs" (vergleichbar mit einer Schenkung oder Erbschaft) im Zugewinn herauszurechnen. Dass der Lottogewinn in keinem Zusammenhang mit der ehelichen Lebensgemeinschaft steht ist ohne Belang, da das Gesetz beim Zugewinn (bis auf die Ausnahmen des § 1374 II BGB) bewusst nicht nach der Art des Vermögenserwerbs unterscheidet.
2. Eine lange Trennungszeit (hier immerhin 8 Jahre!) allein gibt nicht das Recht, den Zugewinnausgleich unter Hinweis auf eine vermeintliche "unbillige Härte" abzulehnen.
Was hätte man dem Ehemann damals als Anwalt raten sollen? Er hätte nach Ablauf des Trennungsjahres die Scheidung beantragen können und müsste dann jetzt keinen Zugewinnausgleich zahlen. Er hätte aber umgekehrt keinen Zugewinnausgleich von seiner Ehefrau fordern können, wenn sie im Lotto gewonnen hätte...
Scheidung trotz Alzheimer
OLG Hamm, Beschluss vom 16.08.2013, 3 UF 43/13
(Ehescheidung Rudi Assauer)
Das OLG Hamm hat die Scheidung von Rudi Assauer bestätigt. Der frühere Schalke 04-Manager ist an Alzheimer erkrankt. Er hatte im Jahr 2011 geheiratet. Nur wenige Monate später trennte er sich von seiner Ehefrau. Aufgrund seiner fortschreitenden Erkrankung wurde für ihn eine Betreuerin bestellt, die 2012 den Scheidungsantrag beim Familiengericht einreichte. Die Ehefrau lehnte die Scheidung ab.
Nach Auffassung des OLG ist es unschädlich, dass der Ehemann im gerichtlichen Scheidungstermin einen Scheidungswillen krankheitsbedingt nicht mehr erklären konnte. Es sei ausreichend, dass er sich "mit einer Trennungs- und Scheidungsabsicht" von seiner Ehefrau getrennt habe. Dieses habe jedenfalls eine im Frühjahr 2012 durchgeführte richterlichen Anhörung sicher ergeben. Im übrigen sei das sog. Trennungsjahr vollendet, so dass die gesetzlichen Scheidungsvoraussetzungen vorlägen, auch wenn die Ehefrau weiter an der Ehe festhalten wolle.
Unterhalt: Kind bekommt Ausbildungsvergütung, aber erst am Monatsende.
OLG Hamm, Beschluss vom 23.01.2013, II 3 UF 245/12
Ein typischer Fall: Der Vater ist seinem Kind zum Unterhalt verpflichtet. Das Kind nimmt zum 1.8. eine Berufsausbildung auf. Die Ausbildungsvergütung wird dem Kind aber erst zum 31.8. gezahlt. Der Vater will dem Kind schon ab dem 1.8. keinen Unterhalt mehr zahlen. Das Kind müsste also die Zeit bis zum Monatsende selbst überbrücken.
Zu der Frage, ab wann der Kindesunterhaltsanspruch entfällt, wenn zu Beginn eines Monats die Ausbildung aufgenommen, aber erst im späteren Verlauf des Monats oder sogar erst im Folgemonat die erste Vergütung tatsächlich ausgezahlt wird, ist umstritten. Das OLG Hamm hat sich der Auffassung angeschlossen, dass der Unterhaltsanspruch ab dem Beginn des Monats, in dessen Verlauf die erste Ausbildungsvergütung tatsächlich fließt, in voller Höhe entfällt.
Also: Nur wenn die erste Monatsvergütung im Folgemonat (im Fall also z.B. zum 15.9.) ausgezahlt würde, bestünde der Unterhaltsanspruch für den Monat der Ausbildungsaufnahme (August) noch in voller Höhe.
Die Ex-Frau, ihr Unterhalt, der Detektiv und dessen Kosten.
BGH, Beschluss vom 15. Mai 2013, XII ZB 107/08
Welche Anforderungen hat das sog. Wechselmodell?
OLG Frankfurt, Beschluss vom 06.03.2013, 2 UF 394/12
"Ich brauche unbedingt das Sorgerecht, damit ich mehr Geld bekomme"
OLG Karlsruhe, Beschluss vom 14.02.2013, 2 UF 272/12
OLG Schleswig-Holstein, Beschluss vom 20.02.2013, 15 UF 143/12
Zusätzliche Altersvorsorge und Zusatzkrankenversicherung beim Mindestunterhalt
BGH, Urteil vom 30.01.2013, XII ZR 158/10
Unterhalt: Der Dienstwagen in beengten wirtschaftlichen Verhältnissen
OLG Hamm, Beschluss vom 17.01.2013, II–2 UF 53/12
Kindesunterhalt: Verwertung von Vermögen
BGH, Urteil vom 28.11.2012, XII ZR 19/10
Höhere Selbstbehalte, aber kein höherer Unterhalt. Unter Umständen ist sogar ein geringerer Unterhalt die Folge.
Muss das studierende Kind einen Bildungskredit in Anspruch nehmen?
OLG Bremen, Beschluss vom 10.09.2012, 4 UF 94/12
Einsichtnahme in die Prozesskostenhilfeunterlagen des Gegners?
AG Tempelhof-Kreuzberg, Beschluss vom 12.06.2012, 174 F 5559/12
Muss der im Ausland eingesetzte Soldat höheren Unterhalt zahlen?
BGH, Urteil vom 18.04.2012, XII ZR 73/10
Unterhalt: Welche Erholungsphase des volljährigen Kindes ist von den Eltern zu finanzieren?
OLG Karlsruhe, Beschluss vom 08.03.2012, 2 WF 174/11
Keine "Düsseldorfer Tabelle 2012"
OLG Hamm, Beschluss vom 29.09.2011, II-4 WF 20/11
Unterhalt: Freiwilliges soziales Jahr
OLG Celle, Beschluss vom 06.10.2011, 10 WF 300/11
BGH: Kuckuckskind - Mutter muss den tatsächlichen Vater nennen
BGH, Urteil vom 09.11.2011, XII ZR 136/09
Kindesunterhalt: Beweislast bei einer Abänderung wegen Volljährigkeit
OLG Bremen, Beschluss vom 29.06.2011, 4 WF 51/11
Auskunft über Einkünfte des anderen Elternteils
OLG Bremen, Beschluss vom 07.09.2011, 5 UF 52/11
Umgangsrecht: Die rechtlichen Schwierigkeiten eines 'Vielleicht-Vaters'
EGMR, Urteil vom 15.09.2011, 17080/07 (Schneider gegen Deutschland)
Umgang mit Enkelkind: Verfahrensbeistand notwendig?
OLG Celle, Beschluss vom 12.08.2011, 10 UF 118/11
Verwirkung: Manchmal kann es besser sein, nicht geheiratet zu haben
OLG Nürnberg, Urteil vom 26.08.2010, 10 UF 702/10 = FamRZ 2011, 735
Kosten für eine Klassenfahrt
OLG Hamm, Beschluss vom 22.12.2010, II-2 WF 285/10
Das Umgangsrecht und die liebe Steuer
BFH, Beschluss vom 11.01.2011, VI B 60/10
Ehegattenunterhalt: Bei sog. Alttitel einfach Fakten schaffen!?
BGH, Urteil vom 29.06.2011, XII ZR 157/09
Versorgungsausgleich: Vorzeitiger Rentenbezug geht nicht zu Lasten des Ehepartners
BGH, Beschluss vom 18.05.2011, XII ZB 127/08
Ehegattenunterhalt: Weniger Unterhalt durch Ausweitung des Umgangsrechts
BGH, Urteil vom 01.06.2011, XII ZR 45/09
Unterhalt für minderjährige Kinder: Die eigene Ausbildung des Elternteils geht vor!
BGH, Urteil vom 04.05.2011, XII ZR 70/09
Ehegattenunterhalt: Trennung, Versöhnung und wieder Trennung
OLG Hamm, Beschluss vom 24.01.2011, 2 WF 277/10
BGH, Urteil vom 30.03.2011, XII ZR 3/09
Begrenzung von Krankheitsunterhalt
BGH, Urteil vom 30.03.2011, XII ZR 63/09
Ehegattenunterhalt: Befristung wegen Arbeitsplatzaufgabe?
BGH, Urteil vom 16.02.2011, XII ZR 108/09
Die Ehefrau hat(te) einen Freund. Bekommt sie trotzdem Unterhalt?
OLG Karlsruhe, Urteil vom 21.02.2011, 2 UF 21/10
Keine Nutzungsvergütung für den widersprüchlich handelnden Ehegatten
OLG Frankfurt, Beschluss vom 01.11.2010, 5 UF 300/10
Ehegattenunterhalt: Neue BGH-Rechtsprechung (Dreiteilungsmethode) ist verfassungswidrig!
BVerfG, Beschluss vom 25.01.2011, 1 BvR 918/10
Rentner mit Nebenjob muss Ehegattenunterhalt zahlen?
BGH, Urteil vom 12.01.2011, XII ZR 83/08
Gemeinsamer Kredit von Eheleuten: keine einseitige Änderung der Raten
OLG Schleswig-Holstein, Beschluss vom 20.01.2011, 8 WF 255/10
Der Hausrat im Zugewinn
BGH, Urteil vom 17.11.2010, XII 170/09
Die Zusatzversorgung des öffentlichen Dienstes im Versorgungsausgleich
OLG Köln, Beschluss vom 29.11.2010, 27 UF 148/10
Unterhalt: Steht eine weitere Änderung der Düsseldorfer Tabelle 2011 bevor?
Die getrennten Eheleute und ihr Hund
OLG Hamm, Beschluss vom 25.11.2010, 10 WF 240/10
Unterhalt: Leitlinien des OLG Celle zum 1.1.2011
Verwirkung des Ehegattenunterhalts wegen verschwiegener Einkünfte, auch wenn diese gering waren
OLG Düsseldorf, Urteil vom 07.07.2010, 8 UF 14/10
BGH lehnt das Altersphasenmodell beim Ehegattenunterhalt ab
BGH, Urteil vom 15.09.2010, XII ZR 20/09
Muss sich ein unterhaltspflichtiger Vater bundesweit um eine besser bezahlte Arbeit kümmern?
OLG Brandenburg, Beschluss vom 23.09.2010, 10 UF 30/10
Waffengleichheit im Gewaltschutzverfahren
OLG Bremen, Beschluss vom 07.04.2010, 4 WF 47/10
Wenn ein Vater das Sparbuch seiner Tochter plündert...
LG Coburg, Beschluss vom 31.05.2010, 33 S 9/10
AG Kronach, Urteil vom 15.12.2009, 1 C 339/09
BGH, Urteil vom 11.08.2010, XII ZR 102/09
Eheleute mit gemeinsamen Konto aufgepasst
LG Itzehoe, Urteil vom 30.03.2010, 1 S 145/09
Ausgleichsanspruch bei Elterndarlehen nur eines Ehegatten
BGH, Urteil vom 21.07.2010, XII ZR 104/08
BVerfG, Beschluss vom 21.07.2010, 1 BvR 420/09
Rückständiger Unterhalt trotz Insolvenz
BGH, Beschluss vom 11.05.2010, IX ZB 163/09
Ehegattenunterhalt: "Keine Insolvenz für mehr Unterhalt der Ehefrau"
BGH, Urteil vom 02.06.2010, XII ZR 138/08
Ehegattenunterhalt: Erwerbsobliegenheit bei Betreuung eines gemeinsamen und eines weiteren Kindes
OLG Koblenz, Urteil vom 16.03.2010, 11 UF 532/09
OVG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 26.05.2010, 6 A 10320/10
Familienrecht: Bald einheitliche Regeln bei grenzüberschreitenden Scheidungen
Familienrecht: Vollstreckung eines Umgangstitels aus der Zeit vor dem 1.9.2009
OLG Karlsruhe, Beschluss vom 08.04.2010, 2 WF 40/10
Sorgerecht: Auswandern mit dem Kind?
BGH, Beschluss vom 28.04.2010, XII ZB 81/09
Nachehelicher Unterhalt bei Krankheit und Sozialleistungen
BGH, Urteil vom 28.04.2010, XII ZR 141/08
Ist der unterhaltspflichtige Vater zu einer Nebentätigkeit verpflichtet?
OLG Bremen, Beschluss vom 02.11.2009, 4 WF 108/09
Konkurrierende Ehefrauen: Wer muss Unterhaltsbedarf der neuen Ehefrau beweisen?
BGH, Urteil vom 14.04.2010, XII ZR 89/08
Betreuungsunterhalt auch bei volljährigem Kind / Mindestbedarf z.Z. 770 EUR
BGH, Urteil vom 17.03.2010, XII ZR 204/08
Kindesunterhalt: Bewerbungsbemühungen des arbeitslosen Vaters
OLG Köln, Beschluss vom 29.01.2010, 4 WF 6/10
Verwirkung des Unterhalts auch bei Wochenendbeziehung möglich
OLG Zweibrücken, Urteil vom 05.02.2010, 2 UF 140/09
Eltern streiten sich über die Religionszugehörigkeit ihres Kindes
OLG Oldenburg, Beschluss vom 09.02.2010, 13 UF 8/10
Nichteheliche Lebensgemeinschaft: Wer muss die gemeinsamen Mietschulden zahlen?
BGH, Urteil vom 03.02.2010, XII ZR 53/08
Wiederannahme des Geburtsnamens nach der Scheidung - und wieder zurück?
OLG Frankfurt, Beschluss vom 28.08.2009, 20 W 87/09
Wiederheirat des unterhaltspflichtigen Ex-Ehepartners
BGH, Urteil vom 18.11.2009, XII ZR 65/09
Betreuungsunterhalt nach dem 3. Lebensjahr des nichtehelichen Kindes
BGH, Urteil vom 13.01.2010, XII ZR 123/08
BGH: Zuwendungen an das Schwiegerkind
BGH, Urteil vom 03.02.2010, XII ZR 189/06
Muss die Bank einen Gesamtschuldner (z.B. Ehegatten) auf ausbleibende Zahlungen des anderen hinweisen?
BGH, Urteil vom 16.12.2009, XII ZR 146/07
Kindesunterhalt: Anspruch auf private Krankenversicherung
Kein Elternunterhalt zu zahlen: Kind pflegt Elternteil
OLG Oldenburg, Urteil vom 14.01.2010, 14 UF 134/09
Schlechter Lebenslauf und Kindesunterhalt
OLG Celle, Urteil vom 14.08.2009, 21 UF 67/09
Jugendamtsurkunde und Volljährigenunterhalt
OLG Köln, Urteil vom 10.11.2009, 4 UF 60/09
Vertraulichkeit einer Anzeige beim Jugendamt
VG Oldenburg, Urteil vom 14.12.2009, 13 A 1158/08
OLG Koblenz, Beschluss vom 12.01.2010, 11 UF 251/09
BGH, Urteil vom 18.11.2009, XII ZR 173/06
BGH, Urteil vom 25.11.2009, XII ZR 8/08
Unterhalt nach 13 Jahren Ehe
BGH, Urteil vom 14. Oktober 2009, XII ZR 146/08
Anlass zur Unterhaltsklage bei Teilleistungen
BGH, Beschluss vom 02.12.2009, XII ZB 207/08
Versöhnungsversuch: max. 3 Monate
OLG Saarbrücken, Beschluss vom 14.09.2009, 6 WF 98/98
Ehegatte des Arbeitnehmers als Kündigungsempfänger
LAG Köln, Urteil vom 07.09.2009, 2 Sa 210/09
Höherer Unterhalt für Kinder
Die neue Düsseldorfer Tabelle (Stand: 01.01.2010) wurde veröffentlicht. Danach ist der Kindesunterhalt um rund 13% erhöht worden. So ist der monatliche Zahlbetrag in der kleinsten Einkommensgruppe für Kinder im Alter bis 5 Jahren von bisher 199 € auf 225 €, für das Alter von 6 bis 11 Jahren von 240 € auf 272 € und für das Alter von 12 bis 17 Jahren von 295 € bis 334 € spürbar erhöht worden. Eine Übersicht findet sich hier.