Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=16.02.1966&Aktenzeichen=2%20StR%20477/65
Timestamp: 2019-07-16 13:20:45
Document Index: 221481393

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 16.02.1966 - 2 StR 477/65 - dejure.org
BGH, 16.02.1966 - 2 StR 477/65
https://dejure.org/1966,5958
BGH, 16.02.1966 - 2 StR 477/65 (https://dejure.org/1966,5958)
BGH, Entscheidung vom 16.02.1966 - 2 StR 477/65 (https://dejure.org/1966,5958)
BGH, Entscheidung vom 16. Februar 1966 - 2 StR 477/65 (https://dejure.org/1966,5958)
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Vorschieben eines fingierten Kaufs zum Zweck der Kreditbeschaffung - Ursächlichkeit der mit dem Scheinvertrag bewirkten Täuschung für die Gewährung des Kredits - Verneinung der Ursächlichkeit einer Täuschungshandlung für eine Vermögensverfügung im Fall des Gleichhandelns des Getäuschten ohne die Täuschung - Maßgeblichkeit eines gedachten Verlaufs für innere Vorgänge
Der erkennende Senat hat bereits ausgesprochen, daß in der Vortäuschung eines Kaufes als Grundlage eines Kreditbegehrens ein Verhalten liegt, das den Täter so gut wie seinen Mittäter oder Gehilfen als kreditunwürdig erscheinen läßt und damit allein schon den gegen ihn entstehenden Zahlungsanspruch minderwertig macht (Urteil vom 16. Februar 1966 - 2 StR 477/65).
Zwar kann eine wissentlich falsche Angabe allein den Schuldner schon kreditunwürdig erscheinen lassen und damit den gegen ihn bestehenden Zahlungsanspruch minderwertig machen (BGH 2 StR 477/65 vom 16. Februar 1966, nicht veröffentlicht).