Source: https://www.vdek.com/vertragspartner/vorsorge-rehabilitation/Qualitaetssicherung.html
Timestamp: 2018-01-20 07:16:23
Document Index: 162654778

Matched Legal Cases: ['§ 20', '§ 20', '§ 20', '§ 137', '§ 137', '§ 137']

Qualitätssicherung in der Vorsorge und Rehabilitation
Für den Rehabilitationserfolg ist es für Patienten und Krankenkassen gleichermaßen wichtig, dass Rehabilitationsleistungen auf hohem Qualitätsniveau durchgeführt werden. Rehabilitations- und Vorsorgeeinrichtungen sind gesetzlich verpflichtet, sich an Qualitätssicherungsmaßnahmen zu beteiligen. Gemeinsam mit den Spitzenorganisationen der Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen wurde zum 1.6.2008 die Vereinbarung zur externen Qualitätssicherung und zum einrichtungsinternen Qualitätsmanagement verabschiedet.
Die Qualitätssicherung unterscheidet sich grundsätzlich in zwei Ebenen: Externe Qualitätssicherung und internes Qualitätsmanagement.
Ziel der externen Qualitätssicherung ist es, die Qualität der Leistungserbringung transparent und vergleichbar zu machen. In der externen Qualitätssicherung werden die Dimensionen der Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität sowie die Patientenzufriedenheit gemessen und führen somit zu einer effektiven und effizienten Versorgung sowie einer qualitätsgesicherten Behandlung der Versicherten. Das bundesweite Verfahren der gesetzlichen Krankenversicherung ist das QS-Reha®-Verfahren. Weiterführende Informationen zum QS-Reha®-Verfahren sind auf der Website www.qs-reha.de zu finden.
Maßnahmen zur externen Qualitätssicherung werden von verschiedenen Rehabilitationsträgern durchgeführt. Zur Harmonisierung und gegenseitigen Anerkennung von jeweils inhaltlich gleichartigen und gleichwertigen Qualitätssicherungsverfahren haben die Spitzenverbände der gesetzlichen Renten-, Kranken- und Unfallversicherung die Gemeinsame Erklärung zur Zusammenarbeit in der Qualitätssicherung vom Oktober 1999 verabschiedet.
Gemeinsame Erklärung zur Zusammenarbeit in der Qualitätssicherung vom Oktober 1999
Das interne Qualitätsmanagement (QM) ist eine Methode, um die Aufbau- und Ablauforganisation einer Einrichtung kontinuierlich an die sich verändernden Umfeldanforderungen anzupassen und den Nutzen der Einrichtung nach innen und außen darzulegen. Die Qualität einer Einrichtung kann somit optimiert werden.
Stationäre Einrichtungen weisen die Implementierung eines internen QM anhand eines Zertifikates gem. § 20 Abs. 2a SGB IX nach. Weitere Informationen sind auf der Website www.bar-frankfurt.de zu finden.
Ambulante Rehabilitationseinrichtungen und stationäre Vorsorgeeinrichtungen weisen die Implementierung eines internen QM anhand eines Zertifikates gem. § 20 Abs. 2a SGB IX oder über eine schriftliche Selbstbewertung nach. Grundlage ist die Vereinbarung zur externen Qualitätssicherung und zum einrichtungsinternen Qualitätsmanagement vom 1.6.2008 (siehe Download am Seitenanfang). Den Selbstbewertungsbogen, die Erläuterung zu den Qualitätskriterien sowie die Verfahrensabsprache können Sie am Seitenende herunterladen.
Leistungserbringer, die ambulante Vorsorgeleistungen in anerkannten Kurorten erbringen, weisen die Implementierung eines internen QM anhand eines Zertifikates gem. § 20 Abs. 2a SGB IX oder über eine schriftliche Selbstbewertung nach. Grundlage ist die Vereinbarung nach § 137d Abs. 3 SGB V vom 1.9.2010.
Dokumente zum internen Qualitätsmanagement
Grundsätzlichen Anforderungen an ein (einrichtungs-) internes Qualitätsmanagement für die Erbringung von ambulanten Vorsorgeleistungen:
Vereinbarung nach § 137d Abs. 3 SGB V
Qualitätskriterien für ambulante Rehabilitationseinrichtungen und stationäre
Vorsorgeeinrichtungen nach § 137d SGB V:
Verfahrensabsprache internes Qualitätsmanagement
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