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Timestamp: 2019-07-18 14:17:17
Document Index: 153565148

Matched Legal Cases: ['Art. 2', 'Art. 3', 'Art. 4', 'Art. 6', 'Art. 7', 'Art. 8', 'Art. 2', 'Art. 3', 'Art. 4', 'Art. 6', 'Art. 7', 'Art. 8', 'Art. 2', 'Art. 3', 'Art. 4', 'Art. 6', 'Art. 7', 'Art. 8', 'Art. 9']

Ordinanza del 23 novembre 2005 sulla caratterizzazione della carne di pollame in funzione del metodo di produzione (Ordinanza sulla caratterizzazione del pollame, OCPo)
Art. 2 Kennzeichnung
Art. 3 Zusätze zur Kennzeichnung
Art. 4 Pflichten der Unternehmen
Art. 6 Zertifizierungsstellen
Art. 7 Eingeführtes Huhn- und Truthuhnfleisch
Art. 8 Bundesamt für Landwirtschaft
Anforderungen an die Verwendung von Bezeichnungen zur Haltun...
1. Extensive Bodenhaltung
2. Besonders tierfreundliche Stallhaltung
3. Auslaufhaltung
4. Freilandhaltung
5. Uneingeschränkte Freilandhaltung
Verordnung über die Kennzeichnung von Geflügelfleisch in Bezug auf die Produktionsmethode
(Geflügelkennzeichnungsverordnung, GKZV)
gestützt auf die Artikel 14 Buchstabe a, 15 und 177 Absatz 1 des Landwirtschaftsgesetzes vom 29. April 19981 (LwG),
1 Diese Verordnung gilt für Fleisch nach Artikel 3 Absatz 1 und 2 der Verordnung des EDI vom 23. November 20051 über Lebensmittel tierischer Herkunft von Huhn und Truthuhn.
2 Die Verordnung gilt nicht für Huhn- und Truthuhnfleisch, das von Tieren stammt, die nicht zu Mastzwecken gehalten werden.
1 SR 817.022.108
1 Bei der Kennzeichnung von Huhn- und Truthuhnfleisch dürfen zur Angabe der Haltungsform ausschliesslich die nachstehenden Bezeichnungen verwendet werden:
Elevé à l'intérieur: système extensif
Allevament a l'interiur: sistem extensiv
Stabulation particulièrement respectueuse des animaux
Stabulazione particolarmente rispettosa degli animali
Allevament en stalla particularmain favuraivel als animals
Allevament cun sortida al liber
Fermier élevé en plein-air
Allevament al liber
Uneingeschränkte Freilandhaltung
Fermier élevé en liberté
Allevament en libertad
2 Für Huhn- und Truthuhnfleisch, das nach den Bestimmungen der Bio-Verordnung vom 22. September 19971 produziert wird, kann abweichend von Absatz 1 alleine oder in Kombination mit der Kennzeichnung nach dieser Verordnung eine Kennzeichnung gemäss den Bestimmungen der Bio-Verordnung verwendet werden.
3 Die Bezeichnungen nach Absatz 1 dürfen nur verwendet werden, wenn die entsprechenden Anforderungen gemäss Anhang erfüllt sind und wenn die Mast- und Schlachtunternehmen, aus denen das Huhn- und Truthuhnfleisch stammt, von akkreditierten Inspektions- und Zertifizierungsstellen im Hinblick auf die Anforderungen des Anhangs und die Anforderungen an die Rückverfolgbarkeit kontrolliert und die Erzeugnisse zertifiziert werden.
4 Die Bezeichnungen «Besonders tierfreundliche Stallhaltung» und «Auslaufhaltung» dürfen nur verwendet werden, wenn die entsprechende Haltungsform für den gesamten Betrieb gilt.
1 SR 910.18
1 Die Bezeichnungen nach Artikel 2 Absatz 1 können mit Hinweisen auf die Besonderheiten der entsprechenden Haltungsform oder Fütterung ergänzt werden.
2 Angaben über spezifische Futterbestandteile sind nicht zulässig, wenn deren Anteil weniger als 35 Prozent, bei Mais weniger als 50 Prozent, bei Hülsenfrüchten, Blattgemüse und Milcherzeugnissen weniger als 5 Prozent des verabreichten Futters ausmacht.
3 Angaben über das Schlachtalter oder die Mastdauer sind nur in Verbindung mit einer der Bezeichnungen nach Artikel 2 Absatz 1 zulässig.
4 Die Vorschrift von Absatz 3 gilt nicht für «Coquelets» oder «Mistkratzerli» («Stubenküken»).
1 Verantwortlich dafür, dass die Kennzeichnung die Vorschriften nach Artikel 2 und 3 erfüllt, sind die Unternehmen, die Huhn- und Truthuhnfleisch vermarkten.
2 Unternehmen, die Hühner und Truthühner, die nach Artikel 2 gekennzeichnet sind, schlachten, verarbeiten, verpacken, handeln, importieren oder vermarkten, müssen:
alle Massnahmen treffen, die zur Identifizierung der Partien erforderlich sind, und die Rückverfolgbarkeit jeder einzelnen Partie zum betreffenden Lieferanten sicherstellen;
der zuständigen Behörde oder Zertifizierungsstelle zu Inspektionszwecken Zugang zu den Betriebsstätten sowie Einsicht in die Buchführung und in die einschlägigen Belege gewähren und ihr zu Inspektionszwecken alle zweckdienlichen Auskünfte erteilen.
1 Die Kontrollen durch die Zertifizierungsstelle oder eine von dieser beauftragen Inspektionsstelle im Hinblick auf die Anforderungen des Anhangs und an die Rückverfolgbarkeit erfolgen:
bei Mastbetrieben, welche Hühner und Truthühner gemäss den Ziffern 1, 3, 4 und 5 des Anhangs produzieren: mindestens einmal jährlich, integriert in bestehende Kontrollen;
bei Mastbetrieben, welche Hühner und Truthühner gemäss Ziffer 2 des Anhangs produzieren: im Rahmen der Kontrollen der Direktzahlungsverordnung vom 23. Oktober 20132;
bei Schlachthöfen ohne nach der Normenreihe ISO 9000 ff. zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem: mindestens viermal jährlich;
bei Schlachthöfen, die über ein nach der Normenreihe ISO 9000 ff. zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem verfügen: mindestens einmal jährlich.
2 Die Zertifizierungsstelle informiert das Bundesamt und die zuständigen kantonalen Behörden über festgestellte Unregelmässigkeiten.
1 Fassung gemäss Anhang 9 Ziff. 10 der Direktzahlungsverordnung vom 23. Okt. 2013, in Kraft seit 1. Jan. 2014 (AS 2013 4145).
Die Zertifizierungs- und Inspektionsstellen müssen nach der Akkreditierungs- und Bezeichnungsverordnung vom 17. Juni 19961 für ihre Tätigkeit nach dieser Verordnung:
in der Schweiz akkreditiert sein;
durch die Schweiz im Rahmen eines internationalen Abkommens anerkannt sein; oder
nach schweizerischem Recht auf andere Weise ermächtigt oder anerkannt sein.
1 Eingeführtes Huhn- und Truthuhnfleisch kann eine der Bezeichnungen nach Artikel 2 tragen, sofern der Importeur nachweisen kann, dass die betreffenden Erzeugnisse in Bezug auf die Produktionsmethode und das Kontrollverfahren Bestimmungen unterliegen, welche den Vorschriften dieser Verordnung gleichwertig sind.
2 Deklarationen gemäss Artikel 2 Absatz 1 Buchstabe a, c, d und e gelten als gleichwertig, wenn das eingeführte Huhn- und Truthuhnfleisch gemäss der Verordnung (EWG) Nr. 1538/91 der Kommission vom 5. Juni 19911 hergestellt wurde.
1 Verordnung (EWG) Nr. 1538/91 der Kommission vom 5. Juni 1991 mit ausführlichen Durchführungsvorschriften zur Verordnung (EWG) Nr. 1906/90 des Rates über bestimmte Vermarktungsnormen für Geflügelfleisch (Abl. L 143 vom 7.6.1991, S. 11). Der Text dieser Verordnung kann gegen Bezahlung bezogen werden bei der Schweizerischen Normen-Vereinigung (SNV), Sulzerallee 70, 8404 Winterthur; www.snv.ch; er ist auch unter der Internetadresse http://eur-lex.europa.eu/de/index.htm zu finden.
1 Das Bundesamt für Landwirtschaft (Bundesamt) vollzieht diese Verordnung unter Vorbehalt von Artikel 9.
2 Das Bundesamt:
führt eine Liste der Zertifizierungsstellen, welche die Anforderungen nach Artikel 5 erfüllen;
informiert die betroffenen kantonalen Stellen und die Zertifizierungsstellen über Massnahmen nach Artikel 169 LwG.
1 Die kantonalen Lebensmittelkontrollbehörden vollziehen diese Verordnung nach der Lebensmittelgesetzgebung.
2 Stellen die kantonalen Lebensmittelkontrollbehörden Verstösse gegen diese Verordnung fest, informieren sie das Bundesamt und die Zertifizierungsstellen.
Huhn- und Truthuhnfleisch, das vor dem 1. Januar 2006 nach bisherigen Recht hergestellt, abgepackt, gekennzeichnet oder importiert wurde, darf noch bis zur Erschöpfung der Vorräte an Konsumenten abgegeben werden.
Diese Verordnung tritt am 1. Januar 20061 in Kraft.
1 Der Beschluss über das Inkrafttreten erfolgte mit Präsidialentscheid vom 19. Dez. 2005.
Anforderungen an die Verwendung von Bezeichnungen zur Haltungsform
Die Angabe «Extensive Bodenhaltung» ist nur zulässig, wenn:
die Besatzdichte je Quadratmeter Bodenfläche bei Poulets und Truten 25 kg Lebendgewicht nicht überschreitet; und
die Poulets frühestens mit 56 Tagen und die Truten frühestens mit 70 Tagen geschlachtet werden.
Die Angabe «Besonders tierfreundliche Stallhaltung» ist nur zulässig, wenn bei Poulets und Truten die Bestimmungen über die besonders tierfreundlichen Stallhaltungssysteme von Artikel 74 DZV und dessen Ausführungsbestimmungen sowie die Tierschutz-Gesetzgebung eingehalten werden.
Die Angabe «Auslaufhaltung» ist nur zulässig, wenn:
bei Poulets und Truten die Bestimmungen über den regelmässigen Auslauf im Freien von Artikel 61 DZV und dessen Ausführungsbestimmungen eingehalten werden;
die Besatzdichte je Quadratmeter Bodenfläche die folgenden Werte nicht überschreitet:
bei Poulet 27,5 kg Lebendgewicht,
bei Truten 25 kg Lebendgewicht.
Bei der Berechnung der Bodenfläche darf 50 Prozent der Fläche des Aussenklimabereichs angerechnet werden. In vor dem 31. Dezember 2006 bestehenden Stallungen muss die Besatzdichte bei den Truten bis zum 31. Dezember 2016 nicht eingehalten werden;
die Truten frühestens mit 70 Tagen geschlachtet werden;
die Tiere während mindestens der Hälfte ihrer Lebenszeit während des ganzen Tages Zugang zur Weide haben. Der Zugang zur Weide darf bei schlechten Witterungsbedingungen wie starkem Wind, schneebedeckter Umgebung oder bei in Bezug auf das Alter der Tiere sehr tiefen Temperaturen eingeschränkt werden; und
das während der Ausmast verabreichte Futter mindestens 65 Prozent Getreide, wobei bis zu 15 Prozent Getreidenebenprodukte angerechnet werden können, enthält. Bis zum 31. Dezember 2010 muss das während der Ausmast verabreichte Futter mindestens 50 Prozent Getreide enthalten, wobei bis zu 5 Prozent Getreidenebenprodukte angerechnet werden können.
Die Angabe «Freilandhaltung» ist nur zulässig, wenn:
die Anforderungen nach Ziffer 3 über die Auslaufhaltung erfüllt sind;
bei Poulets 25 kg Lebendgewicht; bei beweglichen Ställen mit maximal 150 m2 Bodenfläche und 24-stündigem Zugang zu einem Aussenklimabereich kann die Besatzdichte auf maximal 30 kg Lebendgewicht je m2 Fläche erhöht werden,
bei Truten 35 kg Lebendgewicht.
Bei der Berechnung der Bodenfläche darf 50 Prozent der Fläche des Aussenklimabereichs angerechnet werden;
die Nutzfläche der Ställe der einzelnen Produktionsstätten 1600 m2 nicht überschreitet;
die einzelnen Ställe nicht mehr Tiere enthalten als:
4800 Poulets,
2500 Truten;
die Tiere ab folgendem Alter während des ganzen Tages Zugang zur Weide haben:
Poulet ab dem 42. Lebenstag,
Truten ab dem 56. Lebenstag.
Der Zugang zur Weide darf bei schlechten Witterungsbedingungen wie starkem Wind, schneebedeckter Umgebung oder bei in Bezug auf das Alter der Tiere sehr tiefen Temperaturen eingeschränkt werden;
die Ausläufe mindestens folgende Flächen aufweisen:
2 m2 je Poulet,
6 m2 je Trute;
die Tiere frühestens im folgenden Alter geschlachtet werden:
Poulets mit 81 Tagen,
Truten mit 140 Tagen;
Produzenten, die das Mindestschlachtalter nach Buchstabe g nicht einhalten, langsam wachsende Rassen verwenden; und
die Ausmast in Stallhaltung bei über 90 Tage alten Poulets 15 Tage nicht überschreitet.
Die Angabe «Uneingeschränkte Freilandhaltung» ist nur zulässig, wenn die Anforderung nach Ziffer 4 erfüllt sind; anstelle von Ziffer 4 Buchstabe f (Ausläufe) gilt jedoch die Anforderung, dass die Tiere bei Tage flächenmässig unbegrenzten Auslauf haben.
1 Bereinigt gemäss Anhang 9 Ziff. 10 der Direktzahlungsverordnung vom 23. Okt. 2013, in Kraft seit 1. Jan. 2014 (AS 2013 4145).
AS 2005 6659
(Ordonnance sur la désignation de la volaille, ODVo)
du 23 novembre 2005 (Etat le 1er janvier 2014)
vu les art. 14, let. a, 15 et 177, al. 1, de la loi du 29 avril 1998 sur l'agriculture (LAgr)1,
1 La présente ordonnance s'applique à la viande définie à l'art. 3 al. 1 et 2 de l'ordonnance du DFI du 23 novembre 2005 sur les denrées alimentaires d'origine animale1 et provenant de poules et de dindes.
2 Elle ne s'applique pas à la viande de poule et de dinde provenant d'animaux n'ayant pas été gardés à des fins d'engraissement.
1 RS 817.022.108
Art. 2 Désignation
1 Dans la désignation de la viande de poule et de dinde, seules peuvent être utilisées les dénominations mentionnées ci-après pour indiquer le mode d'élevage:
2 En dérogation à l'al. 1, la désignation selon la présente ordonnance peut être utilisée pour la viande de poule et de dinde produite selon les dispositions de l'ordonnance du 22 septembre 1997 sur l'agriculture biologique1, seule ou en combinaison avec une désignation conforme aux dispositions de l'ordonnance sur l'agriculture biologique.
3 Les désignations figurant à l'al. 1 ne doivent être utilisées que si les exigences correspondantes, mentionnées à l'annexe, sont remplies et à condition que les entreprises d'engraissement et d'abattage, dont provient la viande de poule et de dinde, soient contrôlées par des organismes d'inspection et de certification accrédités en ce qui concerne le respect des exigences mentionnées à l'annexe et celles relatives à la traçabilité et que les produits soient certifiés.
4 Les désignations «Stabulation particulièrement respectueuse des animaux» et «Sortant à l'extérieur» ne peuvent être utilisées que si le mode d'élevage est appliqué à toute l'exploitation.
1 RS 910.18
Art. 3 Compléments à la désignation
1 Les désignations mentionnées à l'art. 2, al. 1, peuvent être complétées par des indications concernant les caractéristiques particulières des modes respectifs d'élevage ou d'alimentation.
2 Des indications sur des composants spécifiques de l'alimentation ne sont pas admises si leur part est inférieure à 35 % du fourrage administré et, respectivement, inférieure à 50 % pour le maïs et à 5 % pour les légumineuses, les légumes-feuilles et les produits laitiers.
3 Des indications concernant l'âge d'abattage ou la durée d'engraissement ne sont admises qu'en relation avec une des désignations figurant à l'art. 2, al. 1.
4 La prescription de l'al. 3 ne s'applique pas aux coquelets.
Art. 4 Obligations des entreprises
1 La responsabilité de vérifier que les désignations répondent aux prescriptions des art. 2 et 3 incombe aux entreprises qui commercialisent de la viande de poule et de dinde.
2 Toute entreprise qui abat, transforme, emballe, commercialise, importe, découpe ou met sur le marché des poules ou des dindes désignées conformément à l'art. 2 est tenue:
de prendre toutes les mesures nécessaires à l'identification des lots et d'assurer la traçabilité de chaque lot jusqu'au fournisseur;
de permettre à l'autorité compétente ou à l'organisme de certification, aux fins d'inspection, d'accéder à tous les bâtiments d'exploitation et parcelles, de mettre à sa disposition la comptabilité et les pièces justificatives, et de lui donner tout renseignement utile.
1 Les contrôles par l'organisme de certification ou un service d'inspection mandaté par celui-ci concernant le respect des exigences mentionnées à l'annexe et de celles relatives à la traçabilité sont effectués:
dans les entreprises d'engraissement produisant des poules et des dindes visées aux ch. 1, 3, 4 et 5 de l'annexe: une fois par an au moins, lors des contrôles existants;
dans les entreprises d'engraissement produisant des poules et des dindes visées au ch. 2 de l'annexe: lors des contrôles selon l'ordonnance du 23 octobre 2013 sur les paiements directs (OPD)2;
dans les abattoirs ne disposant pas d'un système de gestion de la qualité certifié selon les normes ISO 9000 ss: quatre fois par an au moins;
dans les abattoirs disposant d'un système de gestion de la qualité certifié selon les normes ISO 9000 ss: une fois par an au moins.
2 L'organisme de certification informe l'Office fédéral de l'agriculture (office) et les autorités cantonales compétentes des irrégularités qu'il a constatées.
1 Nouvelle teneur selon le ch. 10 de l'annexe 9 à l'O du 23 oct. 2013 sur les paiements directs, en vigueur depuis le 1er janv. 2014 (RO 2013 4145).
Art. 6 Organismes de certification
Conformément à l'ordonnance du 17 juin 1996 sur l'accréditation et la désignation1, les organismes de certification et d'inspection doivent être, en vue des activités relevant de la présente ordonnance:
accrédités en Suisse;
reconnus par la Suisse dans le cadre d'un accord international, ou
habilités ou reconnus d'une autre manière selon le droit suisse.
Art. 7 Importations de viande de poule et de dinde
1 La viande de poule et de dinde importée peut être munie d'une des désignations mentionnées à l'art. 2, à condition que l'importateur puisse prouver que les produits concernés sont soumis à des dispositions équivalant aux prescriptions de la présente ordonnance pour ce qui est du mode de production et de la procédure de contrôle.
2 Les déclarations visées à l'art. 2, al. 1, let. a, c, d et e, sont reconnues comme équivalentes si la viande de poule et de dinde importée a été produite conformément aux dispositions du règlement (CEE) n° 1538/91 de la Commission du 5 juin 19911.
1 R (CEE) n° 1538/91 de la Commission du 5 juin 1991 portant modalités d'application du R (CEE) n° 1906/90 du Conseil établissant des normes de commercialisation pour les volailles (JOCE L 143 du 7 juin 1991, p. 11). Le texte du règlement peut être obtenu contre paiement auprès de l'Association suisse de normalisation (SNV), Sulzerallee 70, 8404 Winterthour; www.snv.ch ou consulté sur Internet à l'adresse: https://eur-lex.europa.eu/.
Art. 8 Office fédéral de l'agriculture
1 L'office exécute la présente ordonnance sous réserve de l'art. 9.
2 A cet effet, il:
tient une liste des organismes de certification répondant aux exigences visées à l'art. 5;
informe les services cantonaux concernés et les organismes de certification des mesures prises en vertu de l'art. 169 LAgr.
1 Les autorités cantonales chargées du contrôle des denrées alimentaires exécutent la présente ordonnance selon la législation sur les denrées alimentaires.
2 Si elles constatent, dans leur domaine de compétences, des infractions à la présente ordonnance, elles en informent l'office et les organismes de certification.
La viande de poule et de dinde produite, emballée, désignée ou importée avant le 1er janvier 2006 selon le droit en vigueur jusqu'à cette date, peut encore être remise aux consommateurs jusqu'à épuisement des stocks.
Exigences relatives à l'utilisation de désignations concernant le mode d'élevage
1. Elevé à l'intérieur: système extensif
La désignation «Elevé à l'intérieur: système extensif» ne peut être utilisée que:
si la densité par mètre carré de surface du sol n'excède pas 25 kg de poids vif pour les poulets et les dindes, et
si les poulets sont abattus à l'âge de 56 jours ou plus et les dindes à l'âge de 70 jours ou plus.
2. Stabulation particulièrement respectueuse des animaux
La désignation «Stabulation particulièrement respectueuse des animaux» n'est admise que si, pour les poulets et les dindes, les dispositions pertinentes de l'art. 74 OPD2 et les dispositions d'exécution afférentes, de même que les dispositions de la législation sur la protection des animaux, sont respectées.
3. Sortant à l'extérieur
La désignation «Sortant à l'extérieur» ne peut être utilisée que:
si les dispositions de l'art. 61 OPD concernant les sorties régulières en plein air et les dispositions d'exécution afférentes sont respectées pour les poulets et les dindes;
si la densité par mètre carré de surface du sol n'excède pas les valeurs suivantes:
27,5 kg de poids vif pour les poulets,
25 kg de poids vif pour les dindes.
Lors du calcul de la surface du sol, 50 % de celle de l'aire à climat extérieur sont imputables. Dans les poulaillers construits avant le 31 décembre 2006, la densité prescrite pour les dindes n'est pas requise avant le 31 décembre 2016;
si les dindes sont abattues à l'âge de 70 jours au plus tôt;
si les oiseaux ont eu, pendant la moitié au moins de leur vie, accès au pâturage en permanence pendant la journée. Par temps très venteux, en cas de couverture neigeuse dans les environs ou de températures trop basses au regard de l'âge des animaux, il est possible de restreindre l'accès au pâturage, et
si la formule d'aliment administrée au stade de l'engraissement contient au moins 65 % de céréales, un maximum de 15 % de sous-produits céréaliers étant imputable. Jusqu'au 31 décembre 2010, la formule d'aliment administrée doit contenir au moins 50 % de céréales, des sous-produits céréaliers pouvant être imputés à concurrence de 5 % au maximum.
4. Fermier élevé en plein air
La désignation «Fermier élevé en plein air» ne peut être utilisée que:
si les exigences fixées au chiffre 3 pour les sorties à l'extérieur sont remplies;
si la densité par mètre carré de plancher d'étable n'excède pas:
pour les poulets, 25 kg de poids vif; pour des logements mobiles n'excédant pas 150 m2 de plancher et permettant l'accès à une aire à climat extérieur 24 heures sur 24, la densité peut être portée à 30 kg de poids vif par m2 au maximum,
pour les dindes, 35 kg de poids vif.
Lors du calcul de la surface du sol, 50 % de celle de l'aire à climat extérieur sont imputables;
si la surface utilisable totale des bâtiments avicoles par site individuel d'élevage n'excède pas 1600 m2;
si chaque bâtiment avicole ne compte pas plus de:
2500 dindes;
si les oiseaux ont accès au pâturage pendant toute la journée à partir de l'âge suivant:
42 jours pour les poulets,
56 jours pour les dindes.
Par temps très venteux, en cas de couverture neigeuse dans les environs ou de températures trop basses au regard de l'âge des animaux, il est possible de restreindre l'accès au pâturage;
si les parcours présentent au moins les superficies suivantes:
2 m2 par poulet,
6 m2 par dinde;
si les animaux sont abattus au plus tôt aux âges suivants:
140 jours pour les dindes;
si les producteurs n'appliquant pas les règles d'âge minimal d'abattage prévu à la let. g utilisent obligatoirement des souches de croissance lente, et
si la finition en claustration ne dépasse pas 15 jours pour les poulets âgés de plus de 90 jours.
5. Fermier élevé en liberté
La désignation «Fermier élevé en liberté» ne peut être utilisée que si les exigences mentionnées au ch. 4 sont remplies; au lieu de la let. f ch. 4, (parcours extérieur), il est exigé que les oiseaux aient accès en permanence pendant la journée à un parcours extérieur illimité.
1 Mise à jour selon le ch. 10 de l'annexe 9 à l'O du 23 oct. 2013 sur les paiements directs, en vigueur depuis le 1er janv. 2014 (RO 2013 4145).
RO 2005 6659
Ordinanza sulla caratterizzazione della carne di pollame in funzione del metodo di produzione
(Ordinanza sulla caratterizzazione del pollame, OCPo)
del 23 novembre 2005 (Stato 1° gennaio 2014)
visti gli articoli 14 lettera a, 15 e 177 capoverso 1 della legge del 29 aprile 19981 sull'agricoltura (LAgr),
1 La presente ordinanza si applica alla carne di pollo e di tacchino definita nell'articolo 3 capoversi 1 e 2 dell' ordinanza del DFI del 23 novembre 20051 sulle derrate alimentari di origine animale.
2 Essa non si applica alla carne di pollo e di tacchino proveniente da animali che non sono detenuti a scopo d'ingrasso.
Art. 2 Caratterizzazione
1 Per la caratterizzazione della carne di pollo e di tacchino possono essere utilizzate soltanto le designazioni menzionate qui appresso per indicare il metodo di allevamento:
2 In deroga all'articolo 1, per la caratterizzazione della carne di pollo e di tacchino prodotta in base alle disposizioni dell'ordinanza del 22 settembre 19971 sull'agricoltura biologica, può essere utilizzata una caratterizzazione secondo le disposizioni di detta ordinanza, sola o in combinazione con una caratterizzazione secondo la presente ordinanza.
3 Le designazioni che figurano nel capoverso 1 possono essere utilizzate soltanto se sono adempiute le esigenze corrispondenti menzionate nell'allegato e a condizione che le imprese di ingrasso e di macellazione da cui proviene la carne di pollo e di tacchino siano controllate da enti accreditati di ispezione e di certificazione per quanto concerne il rispetto delle esigenze dell'allegato e quelle relative alla tracciabilità e che i prodotti siano certificati.
4 Le designazioni «Stabulazione particolarmente rispettosa degli animali» e «All'aperto» possono essere utilizzate soltanto se il corrispondente metodo di allevamento è applicato a tutta l'azienda.
Art. 3 Complementi della caratterizzazione
1 Le designazioni. secondo l'articolo 2 capoverso 1 possono essere completate da indicazioni concernenti le particolarità del metodo corrispondente di allevamento o di alimentazione.
2 Le indicazioni sulle componenti specifiche dell'alimentazione sono ammesse soltanto se la loro parte è inferiore al 35 per cento degli alimenti somministrati e, rispettivamente, inferiore al 50 per cento per il granoturco e al 5 per cento per i legumi, per la verdura a foglia e per i prodotti lattieri.
3 Le indicazioni concernenti l'età di macellazione o la durata d'ingrasso sono ammissibili soltanto in relazione con una delle designazioni secondo l'articolo 2 capoverso 1.
4 La prescrizione secondo l'articolo 3 non si applica ai polli.
Art. 4 Obblighi delle imprese
1 La responsabilità di verificare se le caratterizzazioni corrispondono alle prescrizioni degli articoli 2 e 3 incombono alle imprese che immettono sul mercato la carne di pollo e di tacchino.
2 Le imprese che macellano, trasformano, imballano, commerciano, importano o immettono sul mercato la carne di pollo e di tacchino secondo l'articolo 2 devono:
prendere tutti i provvedimenti necessari all'identificazione dei lotti e assicurare la tracciabilità di ogni singolo lotto fino al fornitore.
permettere all'autorità competente o all'ente di certificazione, a scopo d'ispezione, di accedere a tutti gli edifici e a tutte le parcelle dell'azienda, nonché mettere a sua disposizione la contabilità e le pezze giustificative e darle tutte le informazioni utili.
1 I controlli da parte dell'ente di certificazione o di un ente di ispezione incaricato da quest'ultimo concernenti il rispetto delle esigenze menzionate nell'allegato e quelle relative alla tracciabilità sono effettuati:
nelle imprese di ingrasso che producono polli e tacchini di cui ai numeri 1, 3, 4 e 5 dell'allegato, almeno una volta all'anno e sono integrati nei controlli esistenti;
nelle imprese di ingrasso che producono polli e tacchini conformemente al numero 2 dell'allegato, all'atto dei controlli secondo l'ordinanza del 23 ottobre 20132 sui pagamenti diretti (OPD);
nei macelli che non dispongono di un sistema certificato di gestione della qualità secondo le norme ISO 9000 segg., almeno quattro volte all'anno;
nei macelli che dispongono di un sistema certificato di gestione della qualità secondo le norme ISO 9000 segg., almeno una volta all'anno.
2 L'ente di certificazione informa l'Ufficio federale e le autorità cantonali competenti sulle irregolarità constatate.
1 Nuovo testo giusta il n. 10 dell'all. 9 dell'O del 23 ott. 2013 sui pagamenti diretti, in vigore dal 1° gen. 2014 (RU 2013 4145).
Art. 6 Enti di certificazione
Conformemente all'ordinanza del 17 giugno 19961 sull'accreditamento e sulla designazione, in vista delle attività secondo la presente ordinanza gli enti di certificazione e di ispezione devono essere:
accreditati in Svizzera;
riconosciuti dalla Svizzera nel quadro di un accordo internazionale; o
abilitati o riconosciuti in altro modo secondo il diritto svizzero.
Art. 7 Importazione di carne di pollo e di tacchino
1 La carne di pollo e di tacchino importata può essere munita di una designazione secondo l'articolo 2, a condizione che l'importatore possa provare che i prodotti di cui trattasi, sono sottoposti a disposizioni equivalenti alle prescrizioni della presente ordinanza per quanto concerne il metodo di produzione o la procedura di controllo.
2 Le dichiarazioni di cui all'articolo 2 capoverso 1 lettere a, c, d ed e sono riconosciute come equivalenti se la carne di pollo e di tacchino importata è stata prodotta conformemente alle disposizioni del regolamento (CEE) n. 1538/91 della Commissione del 5 giugno 19911.
1 Regolamento (CEE) n. 1538/91 della Commissione, del 5 giugno 1991, recante disposizioni di applicazione del regolamento (CEE) n. 1906/90 del Consiglio che stabilisce talune norme di commercializzazione per le carni di pollame (GU L 143 del 7.06.1991, pag. 11). I testi dei regolamenti menzionati nella presente ordinanza possono essere ottenuti a pagamento presso l'Associazione svizzera di normalizzazione (SNV), Sulzerallee 70, 8404 Winterthur; www.snv.ch o consultati su Internet all'indirizzo: https://eur-lex.europa.eu/
Art. 8 Ufficio federale dell'agricoltura
1 L'Ufficio federale dell'agricoltura (Ufficio federale) esegue la presente ordinanza, fatto salvo l'articolo 9.
2 L'Ufficio federale:
tiene una lista degli enti di certificazione che adempiono le esigenze secondo l'articolo 5;
informa gli enti cantonali e gli enti di certificazione interessati sui provvedimenti secondo l'articolo 169 LAgr.
Art. 9 Cantoni
1 Le autorità cantonali incaricate del controllo delle derrate alimentari eseguono la presente ordinanza secondo la legislazione sulle derrate alimentari.
2 Se le autorità cantonali incaricate del controllo delle derrate alimentari constatano infrazioni alla presente ordinanza ne informano l'Ufficio federale e gli enti di certificazione.
La carne di pollo e di tacchino prodotta, imballata, caratterizzata o importata prima del 1° gennaio 2006 secondo il diritto vigente può ancora essere fornita ai consumatori fino all'esaurimento delle scorte.
Esigenze relative all'utilizzazione di designazioni concernenti il metodo di allevamento
1. Estensivo al coperto
La designazione «Estensivo al coperto» può essere utilizzata soltanto:
se la densità per metro quadrato di superficie del suolo non eccede i 25 kg di peso vivo per i polli e i tacchini ; e
se i polli sono macellati al più presto all'età di 56 giorni e i tacchini al più presto all'età di 70 giorni.
2. Stabulazione particolarmente rispettosa degli animali
La designazione «Stabulazione particolarmente rispettosa degli animali» è ammessa soltanto se, per i polli e i tacchini, sono rispettate le pertinenti disposizioni dell'articolo 74 OPD2 e le relative disposizioni di esecuzione, nonché le disposizioni della legislazione sulla protezione degli animali.
3. All'aperto
La designazione «All'aperto» è ammissibile soltanto:
se le disposizioni dell'articolo 61 OPD concernente le uscite regolari all'aperto e le relative disposizioni di esecuzione sono rispettate per i polli e i tacchini;
se la densità per metro quadrato di superficie del suolo non eccede i valori seguenti:
27,5 kg di peso vivo per i polli,
25 kg di peso vivo per i tacchini.
All'atto del calcolo della superficie del suolo, può essere computato il 50 per cento della superficie dell'area con clima esterno. Nei pollai costruiti prima del 31 dicembre 2006 la densità prescritta per i tacchini non è esigibile prima del 31 dicembre 2016;
se i tacchini sono macellati al più presto all'età di 70 giorni.
se gli animali hanno avuto, durante la metà almeno della loro vita, accesso al pascolo in permanenza durante la giornata. In caso di cattive condizioni atmosferiche, come tempo molto ventoso, copertura nevosa nei dintorni o temperature troppo basse in rapporto all'età degli animali, è possibile limitare l'accesso al pascolo; e
se la formula di alimento somministrato allo stadio dell'ingrasso contiene almeno il 65 % di cereali, tenendo presente che può essere computato un massimo del 15 % di sottoprodotti cerealicoli. Fino al 31 dicembre 2010, la formula di alimenti somministrati deve contenere almeno il 50 per cento di cereali; si può computare un massimo del 5 % di sottoprodotti cerealicoli.
4. Rurale all'aperto
La designazione «Rurale all'aperto» può essere utilizzata soltanto:
se le esigenze di cui nel numero 3 per le uscite all'aperto sono soddisfatte;
se la densità per metro quadrato di pavimento di pollaio non eccede:
nel caso dei polli, 25 kg di peso vivo; per i pollai mobili che non eccedono 150 m2 di pavimento e permettono l'accesso a un'area con clima esterno 24 ore su 24, la densità può essere portata al massimo a 30 kg di peso vivo per m2;
nel caso dei tacchini, 35 kg di peso vivo.
All'atto del calcolo della superficie del suolo, può essere computato il 50 % di quella dell'area con clima esterno;
se la superficie utilizzabile totale dei pollai per sito singolo d'allevamento non eccede 1600 m2;
se ogni pollaio non conta più di:
4800 polli,
2500 tacchini;
se gli animali hanno accesso al pascolo durante tutta la giornata a partire dall'età di:
42 giorni per i polli;
56 giorni per i tacchini.
In caso di cattive condizioni atmosferiche, come tempo molto ventoso, copertura nevosa nei dintorni o temperature troppo basse in rapporto con l'età degli animali, è possibile limitare l'accesso al pascolo;
se i percorsi esterni presentano almeno le superfici seguenti:
2 m2 per ogni galletto;
6 m2 per ogni tacchino;
se gli animali sono macellati al più presto all'età seguente:
81 giorni per i polli,
140 giorni per i tacchini.
se i produttori che non applicano le norme relative all'età minima di macellazione prevista alla lettera g utilizzano obbligatoriamente razze che crescono lentamente; e
se il finissaggio in clausura non supera 15 giorni per i polli di età superiore a 90 giorni.
5. Rurale in libertà
La designazione «Rurale in libertà» può essere utilizzata soltanto se le esigenze menzionate nel numero 4 sono soddisfatte; al posto del numero 4 lettera f (percorsi esterni) si esige che gli animali abbiano accesso in permanenza durante la giornata a un percorso esterno illimitato.
1 Aggiornato dal n. 10 dell'all. 9 dell'O del 23 ott. 2013 sui pagamenti diretti, in vigore dal 1° gen. 2014 (RU 2013 4145).
RU 2005 6659