Source: https://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:408313-2017:TEXT:DE:HTML
Timestamp: 2020-08-06 23:13:17
Document Index: 56015592

Matched Legal Cases: ['§ 8', 'Art. 7', '§ 8', '§ 15', '§ 12', '§ 8', '§ 42', '§ 8', '§ 155', '§ 160']

Dienstleistungen - 408313-2017 - TED Tenders Electronic Daily
Dienstleistungen - 408313-2017
14/10/2017 S198
2017/S 198-408313
Offizielle Bezeichnung: Landkreis Augsburg, Landkreis Dillingen an der Donau, vertreten durch die Augsburger Verkehrs- und Tarifverbund GmbH
Postanschrift: Prinzregentenstrasse 2
Personenbeförderung mit Omnibussen nach dem PBefG, Vergabe der AVV-Regionalbuslinien 400, 404, 405, 406, 412, 413, 520, 521 als Linienbündel „Schmutter“ und Gesamtleistung im Sinne des § 8a Abs. 2PBefG.
Vom öffentlichen Verkehrswesen abgedeckte BereicheHauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Landkreis Augsburg, Landkreis Dillingen a.d.Donau.
NUTS-Code DE276 Augsburg,DE277 Dillingen a.d. Donau
Vorabbekanntmachung nach Art. 7 Absatz 2 der Verordnung 1370/2007 i. V. m. § 8 a Abs. 2 PBefG für die Durchführung eines offenen Verfahrens gemäß § 15 VgV. Der Landkreis Augsburg und der Landkreis Dillingen a.d.Donau beabsichtigen als zuständige Aufgabenträger, vertreten durch die Augsburger Verkehrs-und Tarifverbund GmbH, Prinzregentenstraße 2, 86150 Augsburg, die Verkehrsleistungen der AVV-Regionalbuslinien 400, 404, 405, 406, 412, 413, 520, 521 mit Wirkung zum 15.12.2019 bis zum 11.12.2027 mit einer Verlängerungsoption von 2 Jahren im Rahmen eines Vergabeverfahrens europaweit auszuschreiben.
Wir bitten zu beachten, dass die in Ziffer IV 3.3) gemachte Angabe des Schlusstermins für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge nur der Formularvorgabe geschuldet ist. Die Angabe des Schlusstermins für den Eingang der Angebote muss nicht im Rahmen der Vorabbekanntmachung erfolgen. Das in Ziffer IV 3.3) genannte Datum ist daher bedeutungslos. Der gültige Schlusstermin für den Eingang von Angeboten wird mit Einleitung des Vergabeverfahrens (Vergabebekanntmachung) bekanntgegeben.
Gemäß § 12 Abs.6 S. 1, § 8a Abs. 2 S. 2 PBefG ist ein Antrag auf Erteilung einer Genehmigung für einen eigenwirtschaftlichen Verkehr mit Kraftfahrzeugen im Linienverkehr spätestens 3 Monate nach dieser Vorabbekanntmachung bei der Regierung von Schwaben zu stellen.
Mindestanteil: 0(%) Höchstanteil: 30(%) des Auftragswerts.
Kurze Beschreibung des Wertes/Anteils des Auftrags, der an Unterauftragnehmer vergeben werden soll: Der Einsatz von Sub-Unternehmern ist zulässig, muss dem Auftraggeber jedoch im Voraus schriftlich mitgeteilt werden und darf einen Anteil von 30 % der Leistung nicht überschreiten.
Ca. 461.028 Nwkm (Musterfahrplanjahr)
Ein Musterfahrplanjahr besteht aus:
250 Tagen Montag bis Freitag ohne Feiertage und Sonntage, davon 63 Tage nur an schulfreien Tagen und 187 nur an Schultagen
51 Samstagen
64 Sonn- und Feiertagen.
in Tagen: 2585 (ab Auftragsvergabe)
Das ausschließliche Recht schützt die gegenständliche Leistungen vor Linienverkehren im Sinne der §§ 42,43 PBefG, die das Fahrgastpotenzial dieser Leistungen nicht nur unerheblich beeinträchtigen, soweit sie vom Auftraggeber nicht selbst veranlasst werden.
Die Bieter bzw. Mitglieder einer Bietergemeinschaft müssen ähnliche Leistungen bereits mit Erfolg erbracht haben.
Angaben zu Inhabern, Gesellschaftern und zur Führung der Geschäfte bestellte Personen des Bieters bzw. der Mitglieder einer Bietergemeinschaft.
Verweis auf die einschlägige Rechts-/Verwaltungsvorschrift: Personenbeförderungsgesetz (PBefG); Verordnung über den Betrieb von Kraftfahrunternehmen im Personenverkehr (BOKraft).
Sonstige: Die ausreichende Verkehrsbedienung i. S. d § 8 Abs. 3 PBefG wird durch die Liniensteckbriefe definiert: siehe: https://www.avv-augsburg.de/topnav/der-avv/ausschreibungen.226 Die Fahrzeuge müssen den gesetzlichen Anforderungen und den Qualitätsstandards und Umweltstandards Linienbündel „Schmutter“ entsprechen: siehe: https://www.avv-augsburg.de/topnav/der-avv/ausschreibungen.226
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Vorschriften über die Einlegung von Rechtsbehelfen finden sich in den §§ 155 ff GWB (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen). Der Auftraggeber weist ausdrücklich darauf hin, dass im Fall einer Nichtabhilfe einer von einem Bieter erhobenen Rüge ein entsprechender bei der unter VI.2.1) genannten Vergabekammer eingereichter Nachprüfungsantrag unzulässig ist, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Nr.4 GWB).