Source: https://esth.bundesfinanzministerium.de/esth/2017/A-Einkommensteuergesetz/III-Veranlagung/Paragraf-25/inhalt.html
Timestamp: 2020-05-28 18:41:23
Document Index: 275576882

Matched Legal Cases: ['§ 25', '§ 4', '§ 150', '§ 60', '§ 56', '§ 46', '§ 56', '§ 46', '§ 171']

EStH 2017 - § 25 - Veranlagungszeitraum,…
4 1Wird der Gewinn nach § 4 Abs. 3 des Gesetzes durch den Überschuss der Betriebseinnahmen über die Betriebsausgaben ermittelt, ist die Einnahmenüberschussrechnung nach amtlich vorgeschriebenem Datensatz durch Datenfernübertragung zu übermitteln. 2Auf Antrag kann die Finanzbehörde zur Vermeidung unbilliger Härten auf eine elektronische Übermittlung verzichten; in diesem Fall ist der Steuererklärung eine Gewinnermittlung nach amtlich vorgeschriebenem Vordruck beizufügen.
3§ 150 Absatz 8 der Abgabenordnung gilt entsprechend.
§ 60 Abs. 4 Satz 3 EStDV wurde durch Artikel 5 des Gesetzes zur Modernisierung des Besteuerungsverfahrens ab VZ 2017 geändert.
Die Anlage EÜR ist mit den notwendigen Anlagen nach amtlich vorgeschriebenem Datensatz authentifiziert zu übermitteln. Die Anlage AVEÜR sowie bei Mitunternehmerschaften ggf. die Anlage AVSE sind notwendiger Bestandteil der Einnahmenüberschussrechnung.
Die Regelung, nach der bei Betriebseinnahmen von weniger als 17.500 Euro der Steuererklärung anstelle des Vordrucks eine formlose Gewinnermittlung beigefügt werden durfte, ist letztmals für den VZ 2016 anzuwenden.
Übersteigen die im Wj. angefallenen Schuldzinsen, ohne die Berücksichtigung der Schuldzinsen für Darlehen zur Finanzierung von Anschaffungs- oder Herstellungskosten von Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, den Betrag von 2.050 Euro, sind bei Einzelunternehmen die in der Anlage SZE (Ermittlung der nicht abziehbaren Schuldzinsen) enthaltenen Angaben ebenfalls an die Finanzverwaltung zu übermitteln.
(BMF vom 9.10.2017 – BStBl I S. 1381) .
Die Verpflichtung zur Abgabe der Einkommensteuererklärung nach § 56 Satz 2 EStDV wegen Feststellung eines verbleibenden Verlustvortrags gilt nur für den unmittelbar auf den festgestellten Verlustabzug folgenden VZ .
Ist der Stpfl. nach § 46 Abs. 2 Nr. 8 EStG nur auf seinen Antrag hin zur Einkommensteuer zu veranlagen, kommt er mit der Abgabe der Einkommensteuererklärung nicht nur seiner Erklärungspflicht gem. § 56 Satz 2 EStDV nach, sondern stellt zugleich einen Veranlagungsantrag i. S. d. § 46 Abs. 2 Nr. 8 Satz 2 EStG , der wiederum die Ablaufhemmung des § 171 Abs. 3 AO auslöst ( BFH vom 30.3.2017 – BStBl II S. 1046).