Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BVerwG&Datum=19.07.1977&Aktenzeichen=8%20CB%2084.76
Timestamp: 2019-07-15 21:24:07
Document Index: 79766703

Matched Legal Cases: ['§ 67', '§ 133', '§ 67', '§ 236', '§ 67', '§ 120', 'Art. 1']

BVerwG, 19.07.1977 - VIII CB 84.76 - dejure.org
BVerwG, 19.07.1977 - VIII CB 84.76
https://dejure.org/1977,589
BVerwG, 19.07.1977 - VIII CB 84.76 (https://dejure.org/1977,589)
BVerwG, Entscheidung vom 19.07.1977 - VIII CB 84.76 (https://dejure.org/1977,589)
BVerwG, Entscheidung vom 19. Juli 1977 - VIII CB 84.76 (https://dejure.org/1977,589)
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Nichtzulassungsbeschwerde durch einen bei einem deutschem Gericht nicht zugelassenen Rechtsanwalt - Wehrpflicht von Deutschen mit ständigem Aufenthalt im Ausland - Zurückstellung vom Wehrdienst bei wehrbehördlich nicht genehmigtem Auslandsaufenthalt - Verwirkung der Befugnis der Wehrbehörden zur Berufung auf das Nichtvorliegen einer Genehmigung zum Auslandsaufenthalt des Wehrpflichtigen
VG Karlsruhe, 19.08.1976 - I 364/75
Für die dem anwaltlichen Prozessbevollmächtigten der Antragsteller aufgegebene eigene Prüfung, Sichtung und rechtliche Durchdringung des Streitstoffs ist die Bezugnahme auf Ausführungen eines Dritten nicht ausreichend (vgl. BVerwG, Beschluss vom 19.07.1977 - 8 CB 84.76 - Buchholz 310 § 67 VwGO Nr. 47; Urteil vom 19.05.1998 - 4 A 9.97 - BVerwGE 107, 1).
Im Übrigen genügt eine Bezugnahme des Rechtsanwalts auf Schriftsätze von Kollegen der Begründungspflicht des § 133 Abs. 3 Satz 3 VwGO nur, wenn aus ihr erkennbar wird, dass der Rechtsanwalt eine eigene Prüfung und Sichtung und rechtliche Durchdringung des Streitstoffes vorgenommen hat (Beschlüsse vom 19. Juli 1977 - BVerwG 8 CB 84.76 - Buchholz 310 § 67 VwGO Nr. 47 und vom 13. Juli 1989 - BVerwG 4 B 140.88 - Buchholz 406.11 § 236 BauGB Nr. 1).
Es stellt deshalb keine hinreichende Begründung einer Beschwerde dar, wenn der bevollmächtigte Rechtsanwalt sich Ausführungen eines Dritten (vgl. BVerwG, Beschluss vom 19. Juli 1977 - 8 CB 84.76 - Buchholz 310 § 67 VwGO Nr. 47 S. 4) lediglich zu eigen macht, ohne dass erkennbar wird, dass er eine eigene Prüfung, Sichtung und rechtliche Durchdringung des Streitstoffs vorgenommen hat.
Zur Begründung der Revision nach § 120 der Finanzgerichtsordnung (FGO) genügt deshalb die Vorlage eines zwar von einem Rechtsanwalt unterzeichneten, sonst aber unveränderten Schreibens seiner Partei jedenfalls dann nicht, wenn der Rechtsanwalt sich mit dem Streitstoff nicht befaßt, ihn insbesondere nicht gesichtet, geprüft und rechtlich durchgearbeitet hat (vgl. Urteil des Bundesgerichtshofs vom 22. Januar 1974 I StR 586/73, Neue Juristische Wochenschrift 1974, 655; Beschluß des Bundesverwaltungsgerichts vom 19. Juli 1977 VIII CB 84/76, Höchstrichterliche Finanzrechtsprechung - HFR - 1978, 256; Beschluß des Bundessozialgerichts vom 15. April 1981 1 BA 23/81, HFR 1982, 80).
BFH, 01.02.1989 - I B 1/89
Im Ausland zugelassener Rechtsanwalt kein Vertreter i. S. des Art. 1 Nr. 1 …
BVerwG, 18.08.1997 - 5 B 45.97
Beschwerde wegen Nichtzulassung einer Revisionunter dem Aspekt eines Mangels in …
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BFH, 24.06.1986 - VII R 30/83
Anforderungen an eine fristgerechte Einlegung der Revision
BVerwG, 28.07.1997 - 5 B 47.97
BVerwG, 03.08.1987 - 7 B 157.87