Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=VersR%202001,%201150
Timestamp: 2019-10-15 08:08:28
Document Index: 136686329

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 149', '§ 3', '§ 3', '§ 149', 'BGH', 'BGH', '§ 6', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Rechtsprechung: VersR 2001, 1150 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: OLG Koblenz, 26.05.2000
BGH, 18.07.2001 - IV ZR 24/00
https://dejure.org/2001,1265
BGH, 18.07.2001 - IV ZR 24/00 (https://dejure.org/2001,1265)
BGH, Entscheidung vom 18.07.2001 - IV ZR 24/00 (https://dejure.org/2001,1265)
BGH, Entscheidung vom 18. Juli 2001 - IV ZR 24/00 (https://dejure.org/2001,1265)
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Vorb. z. § 149 VVG; § 3 AHaftpflichtVB
Zur pflichtwidrigen Führung eines Haftpflichtprozesses durch einen für den Versicherungsnehmer ungünstigen Vergleichswiderruf bei beabsichtigter Deckungsversagung
Haftpflichtversicherer - Haftpflichtprozess - Vergleich - Widerruf - Rücknahme der Deckungszusage
Pflichtverletzung des den Haftpflichtprozess führenden Versicherers bei Widerruf eines dem Versicherungsnehmer günstigen Vergleichs bei beabsichtigter Verweigerung der Deckung
Widerruf eines Vergleichs durch Haftpflichtversicherer entgegen den Interessen des Versicherungsnehmers
AHaftpflichtVB § 3; VVG Vorb. z. § 149
NJW-RR 2001, 1466
ZIP 2001, 1723
MDR 2001, 1408
NZV 2002, 29
VersR 2001, 1150
OLG Karlsruhe, 18.11.2016 - 12 W 17/16
Nebenintervention: Rechtsschutzbedürfnis für Entscheidung über die Zulassung der …
Auch dann, wenn der Versicherer - wie hier - den Versicherungsschutz versagen will, darf er keine Prozesshandlungen vornehmen, die für den Versicherungsnehmer erkennbar nachteilig sind (BGH VersR 2001, 1150).
Der Versicherer ist verpflichtet, eigene Interessen hintanzustellen und die Interessen des Versicherten im Haftpflichtprozess so zu wahren, wie dies ein von diesem selbst beauftragter Rechtsanwalt tun würde (BGH, NJW 2011, 377, 378;… Urt. v. 07.02.2007 - IV ZR 149/03, JurionRS 2007, 12035; Urt. v. 18.07.2001 - IV ZR 24/00;… Urt. v. 30.09.1992 - IV ZR 314/91, jeweils zitiert nach Juris).
OLG Koblenz, 14.06.2002 - 10 U 1733/01
Anfechtung eines Lebensversicherungsvertrages bei arglistiger Täuschung über eine …
Zu den Voraussetzungen der Anfechtung eines Lebensversicherungsvertrages mit eingeschlossener Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung wegen arglistiger Täuschung, wenn der Versicherungsnehmer bei Antragstellung eine ihm seit 5 Jahren bekannte Diabetes mellitus-Erkrankung mit Insulinpflichtigkeit verschweigt (in Anknüpfung an Senatsurteile vom 20. April 2001 - 10 U 1003/00 - VersR 2002, 222 = NVersZ 2001, H. 11; 28.11.1997 - 10 U 714/96 - NVersZ 1999, 72 f.; vom 9.10.1998 - 10 U 1133/97 - NVersZ 2001, 472 f.).
Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes hat der Versicherer eine umfassende Dispositionsfreiheit; bestreitet er den Haftpflichtanspruch und kommt es darüber zum Prozess, hat der Versicherungsnehmer ihm die Prozessführung zu überlassen und dem vom Versicherer beauftragten Anwalt Vollmacht zu erteilen; ohne vorherige Zustimmung des Versicherers ist der Versicherungsnehmer nicht berechtigt, über den Haftpflichtanspruch einen Vergleich abzuschließen; bei Verletzung dieser Obliegenheiten kann sich der Versicherer nach § 6 AHB [a.F.] auf Leistungsfreiheit berufen (vergleiche BGH NJW-RR 2001, 1466).
In diesem Fall muss der Versicherer seine eigenen Interessen hintan stellen (BGH VersR 2001, 1150).
Dies gilt ebenso für den Haftpflichtversicherer, insbesondere auch dann, wenn ein dem Versicherten günstiger Vergleich widerrufen wird (vgl. BGH VersR 2001, 1150).
Der Versicherer kann den erhobenen Ersatzanspruch anerkennen und befriedigen, weitere Ermittlungen anstellen, mit dem Dritten verhandeln oder schließlich den Haftpflichtprozess für den Versicherten führen (…BGH, Urt. v. 30.09.1992, Az: IV ZR 314/91, NJ VV 1993, 68; Urt. v. 18.07.2001, Az: IV ZR 24/00, VersR 2001, 1150).
OLG Köln, 13.08.2002 - 9 U 21/02
Die Verpflichtung des Versicherungsnehmers besteht auch im Hinblick auf die Frage, ob das Fahrzeug zum Unfallzeitpunkt Vorschäden aufwies (vgl. Senat, r+s 1999, 364; r+s 2001, 57; 2002, 147; OLG Hamm, r+s 1998, 364, OLG Düsseldorf, r+s 2001, 499).
OLG Koblenz, 26.05.2000 - 10 U 754/99
https://dejure.org/2000,13367
OLG Koblenz, 26.05.2000 - 10 U 754/99 (https://dejure.org/2000,13367)
OLG Koblenz, Entscheidung vom 26.05.2000 - 10 U 754/99 (https://dejure.org/2000,13367)
OLG Koblenz, Entscheidung vom 26. Mai 2000 - 10 U 754/99 (https://dejure.org/2000,13367)
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Unfallversicherung: Kürzung der Invaliditätsentschädigung bei Eintrittspflicht nur für eines von mehreren Unfallereignissen, Rechtsschutzinteresse für Feststellungsklage, Invaliditätsbemessung nach 3 Jahren
VersR 2001, 1150 (Ls.)
Spätere Erkenntnisse dürfen nicht verwertet werden (BGH VersR 2001, 1547; OLG Koblenz VersR 2001, 1150).
OLG Koblenz, 27.05.2004 - 10 U 1378/03
Unfallversicherung: Ausschluss für somatoforme Schmerzstörung nach einem …
Diese Fehlverarbeitung muss ihrerseits Krankheitswert haben und nicht adäquat kausal auf einem organischen Schaden beruhen (in Anknüpfung an BGH VersR 1972, 582; VersR 2003, 634 = NJW-RR 2003, 881; OLG Koblenz VersR 2001, 1150 = NVersZ 2002, 15 auch zu somatoformen Schmerzstörungen; ferner OLG Koblenz, OLGR 2001, 467 zur Frage der Beweisführung; OLG Düsseldorf VersR 1964, 130, 131; 1998, 886; Thüringer Oberlandesgericht, VersR 2002, 1019 = NVersZ 2002, 402; Knappmann, VersR 2002, 1230 f; Rixecker ZfS 2003, 304; Schwintowski NVersZ 2002, 395; Wussow, VersR 2000, 1183).
Diese Fehlverarbeitung muss ihrerseits Krankheitswert haben und nicht adäquat kausal auf einem organischen Schaden beruhen (Prölss/Martin-Knappmann, aaO unter Hinweis auf OLG Koblenz VersR 2001, 1150 = NVersZ 2002, 15 auch zu somatoformen Schmerzstörungen; ferner OLG Koblenz, OLGR 2001, 467 zur Frage der Beweisführung).
OLG Koblenz, 23.09.2004 - 10 U 1378/03
OLG Koblenz, 06.09.2004 - 10 U 1155/03
Unfallversicherung, Invaliditätsentschädigung
LG Flensburg, 10.07.2007 - 1 S 1/07
Unfallversicherung: Anspruchsmindernde Berücksichtigung von während der …
Aus der Entscheidung des OLG Koblenz, VersR 2001, 1150, ergebe sich, dass die Beklagte in dem hier zu entscheidenden Fall wegen des ersten Unfalls keine Abzüge wegen Vorerkrankungen machen dürfe.