Source: https://www.experiment-ev.de/index.php/agb
Timestamp: 2019-10-14 20:40:35
Document Index: 77441847

Matched Legal Cases: ['§ 651', '§ 651', '§ 651', '§ 651', '§ 6', '§ 651', 'Art. 14', '§ 36', '§ 651', '§ 6', '§ 651', '§ 651', '§ 651', '§ 651', '§ 651', '§ 36', '§ 651', '§ 651', '§ 651', '§ 651', '§ 651', '§ 651', '§ 36']

Allgemeine Geschäftsbedingungen | Experiment e.V.
Bei unseren Programmangeboten stehen das Miteinander, das Kommunizieren, die menschliche Begegnung und das interkulturelle Lernen im Mittelpunkt. Gleichwohl können wir nicht daran vorbeigehen, dass unsere Angebote nicht in einem rechtsfreien Raum stattfinden. Auch wir müssen uns an gewisse Regeln halten – ebenso wie Sie als Teilnehmer. Aus diesem Grund machen wir das Nachfolgende zum Inhalt des zwischen Ihnen und uns zustande kommenden Teilnehmervertrages. Sie werden feststellen, dass Rechte und Pflichten in einem ausgewogenen Verhältnis stehen.
Seit 1.7.2018 gelten aufgrund der neuen EU-Pauschalreiserichtlinie auch in Deutschland neue reiserechtliche Vorschriften, denen wir mit unseren neuen AGBs gerecht werden.
AGB für Schüleraustausch weltweit, gültig für alle ab 1.7.2018 abgeschlossenen Verträge
diese AGBs als Download:
teilnahmebedingungen_schueleraustausch_ab_1.7.2018.pdf
AGB für Schüleraustausch weltweit – Wahlprogramme, gültig für alle ab 1.7.2018 abgeschlossenen Verträge
teilnahmebedingungen_schueleraustausch_mit_wahl_ab_1.7.2018.pdf
AGB für alle anderen Programme, gültig für alle ab 1.7.2018 abgeschlossenen Verträge
diese AGBs als Download
allgemeine_geschaeftsbedingungen_experiment_neu.pdf
Formblatt zur Unterrichtung des Reisenden bei Verträgen über Gastschulaufenthalte nach § 651u des Bürgerlichen Gesetzbuchs
das Formblatt als Download
formblatt_zur_unterrichtung_des_reisenden_bei_vertraegen_ueber_gastschulaufenthalte.pdf
Formblatt zur Unterrichtung des Reisenden bei Verträgen bei einer Pauschalreise nach § 651a des Bürgerlichen Gesetzbuchs
formblatt_zur_unterrichtung_des_reisenden_bei_vertraegen_ueber_programme.pdf
153.84 KB
Für alle geschlossenen Verträge vor dem 1. Juli 2018 gelten noch die alten nachfolgenden AGBs. AGB für Schüleraustausch weltweit, gültig für alle bis 30.6.2018 abgeschlossenen Verträge
teilnahmebedingungen_schueleraustausch_bis_30.6.2018.pdf
AGB für Schüleraustausch weltweit – Wahlprogramme, gültig für alle bis 30.6.2018 abgeschlossenen Verträge
teilnahmebedingungen_schueleraustausch_mit_wahl_bis_30.6.2018.pdf
AGB für alle anderen Programme, gültig für alle bis 30.6.2018 abgeschlossenen Verträge
allgemeine_geschaeftsbedingungen_experiment.pdf
Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) bis 30. Juni 2018
Allgemeine Geschäftsbedingungen für Schüleraustausch weltweit (AGB) bis 30. Juni 2018
Bei Minderjährigen ist die Bewerbung von allen gesetzlichen Vertretern (Erziehungsberechtigten) zu unterschreiben.
Ohne vollständige Bezahlung des Reisepreises vor Reisebeginn besteht kein Anspruch auf unsere weiteren vertraglichen Leistungen. Alle Zahlungen sind auf das Konto Nr. 272 272 000 bei der Commerzbank, BLZ 370 800 40, IBAN: DE68370800400272272000, BIC: DRESDEFF370 zu leisten.
Soweit in der Programmbeschreibung nicht etwas anderes aufgeführt ist, ist der Teilnehmer selbst dafür verantwortlich, die für die Durchführung der Reise notwendigen Ausweispapiere Einreise- und Aufenthaltsbescheinigungen sowie Impfnachweise rechtzeitig und vollständig zu beschaffen. Wenn der Teilnehmer die von uns festgelegten Reisetermine nicht einhält, hat er daraus entstehende Mehrkosten und sonstige Konsequenzen zu tragen.
Bis zum Ende des Vertrages muss uns der Teilnehmer alle Informationen geben, die für das Vertragsverhältnis und den Erfolg des Programms von Bedeutung sind.
Grundlegende Voraussetzung für einen erfolgreichen Aufenthalt ist, dass der Teilnehmer unsere sowie die Verhaltensregeln der jeweiligen ausländischen Partnerorganisation beachtet. Diese Regeln sind wesentlicher Vertragsbestandteil. Verstöße dagegen können so schwerwiegend sein, dass uns, der Schule, der Familie oder den übrigen Teilnehmern ein Verbleiben des betreffenden Teilnehmers im Programm nicht zuzumuten ist. Hält er in einem solchen Fall trotz etwa erforderlicher Abmahnung die Verhaltensregeln nicht ein, steht uns ein wichtiger Grund zur Kündigung des Vertrages zu; diese muss schriftlich erklärt werden. Mehrkosten, die durch diese vorzeitige Beendigung des Aufenthaltes entstehen, trägt der Teilnehmer. (Hier finden Sie unsere Verhaltensregeln.
Wir haben das alleinige Recht, Platzierungen in Gastfamilien und – falls wir es für erforderlich halten – Neuplatzierungen vorzunehmen. Der Teilnehmer bzw. dessen gesetzliche Vertreter akzeptieren eine Zuweisung unabhängig von ethnischem Hintergrund und Religion der Gastfamilie.
Wird die von uns ausgewählte Familie nicht akzeptiert, können wir keine weitere Platzierung garantieren.
Mit der Anmeldung erklärt der Teilnehmer sein Einverständnis, dass ihn zeigende bzw. wiedergebende Bild- oder Textaufzeichnungen, die im Zusammenhang mit seiner Programmteilnahme hergestellt wurden, von uns für eigene Zwecke verwendet werden. Die Weitergabe an Dritte ist ausgeschlossen.
5. Vorzeitige Vertragsbeendigung
nach Versand der Bestätigung/Rechnung: 15%,
nach Eintreffen der vom Teilnehmer ausgefüllten Platzierungsunterlagen für den Partner im Ausland bei uns: 25%,
nach Eintreffen der Gastfamilienadresse bei uns: 40 %,
es sei denn, der Teilnehmer weist uns nach, dass im Zusammenhang mit dem Rücktritt oder Nichtantritt der Reise keine oder wesentlich geringere Kosten entstanden sind. Die gesetzlichen Vertreter haften neben dem Teilnehmer als Gesamtschuldner.
Soweit wir dem Teilnehmer nicht spätestens 14 Tage vor Reiseantritt Name und Anschrift der für ihn nach Ankunft bestimmten Gastfamilie und einen Ansprechpartner im Gastland mitgeteilt und ihn auf den Aufenthalt angemessen vorbereitet haben, kann der Teilnehmer zurücktreten, ohne Aufwendungsersatz leisten zu müssen (§ 651l BGB).
5.2 Rücktritt des Veranstalters
5.3 Rücktrtitt bei Nichtplatzierbarkeit
Die von uns erbrachte Leistung ist davon abhängig, dass sich eine ausreichende Anzahl geeigneter und zur Aufnahme von Teilnehmern bereiter Gastfamilien und Gastschulen im Zielland findet. Sollte dies wider Erwarten nicht gelingen und es unserer Partnerorganisation nicht möglich sein, den Teilnehmer rechtzeitig vor Abreise im Zielland zu platzieren, so werden wir uns bemühen, ihm einen Platz im Programm einer Partnerorganisation in einem anderen Aufnahmeland anzubieten. Ist auch dies nach besten Kräften nicht oder nicht zu den vereinbarten Programmgebühren möglich, so sind sowohl wir als auch der Teilnehmer zum Rücktritt vom Vertrag berechtigt. Über die Nichtplatzierbarkeit werden wir den Teilnehmer unverzüglich informieren und ihm im Rücktrittsfall seine bislang geleisteten Zahlungen unverzüglich erstatten.
5.4 Nicht in Anspruch genommene Leistungen
5.5 Kündigung durch den Teilnehmer
5.6 Kündigung durch den Veranstalter
Die Unwirksamkeit, Lückenhaftigkeit oder Unanwendbarkeit einer oder mehrerer Bestimmungen dieser Allgemeinen Teilnahmebedingungen führen nicht zur Unwirksamkeit oder Unanwendbarkeit der übrigen Bestimmungen.
*ausschließlich aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird im Text nur die männliche Form verwendet.
Allgemeine Geschäftsbedingungen für Schüleraustauch weltweit - Wahlprogramme (AGB) bis 30. Juni 2018
EXPERIMENT e.V. ist eine gemeinnützige Organisation, die internationalen Jugendaustausch mit dem Ziel organisiert, den Teilnehmern* zu ermöglichen:
Wir verpflichten uns, in Zusammenarbeit mit unseren Partnerorganisationen und den Schulen vor Ort einen mehrmonatigen Schüleraustausch für den Teilnehmer zu organisieren und die in der Leistungsbeschreibung in unserer Broschüre bzw. im Internet aufgeführten Leistungen zu erbringen.
eine Anzahlung in Höhe von 10% nach Vertragsschluss und vor Bestätigung der Schulwahl, mit Übersendung unserer schriftlichen Reisebestätigung (§ 651a Abs. 2 BGB, § 6 BGB-InfoV) und des Sicherungsscheins (§ 651 k Abs. 3 BGB);
70% des Reisepreises nach Bestätigung der Schule bzw. des Schuldistrikts
die restlichen 20 % des Reisepreises 2 Monate vor der geplanten Ausreise bzw. bei bis dahin noch nicht bekannter Gastfamilienadresse spätestens mit deren Übermittlung.
Grundlegende Voraussetzung für einen erfolgreichen Aufenthalt ist, dass der Teilnehmer unsere sowie die Verhaltensregeln der jeweiligen ausländischen Partnerorganisation beachtet. Diese Regeln sind wesentlicher Vertragsbestandteil. Verstöße dagegen können so schwerwiegend sein, dass uns, der Schule, der Familie oder den übrigen Teilnehmern ein Verbleiben des betreffenden Teilnehmers im Programm nicht zuzumuten ist. Hält er in einem solchen Fall trotz etwa erforderlicher Abmahnung die Verhaltensregeln nicht ein, steht uns ein wichtiger Grund zur Kündigung des Vertrages zu; diese muss schriftlich erklärt werden. Mehrkosten, die durch diese vorzeitige Beendigung des Aufenthaltes entstehen, trägt der Teilnehmer.(Hier finden Sie unsere Verhaltensregeln.)
nach Versand der Bestätigung/Rechnung: 10%,
nach Bestätigung der Schule/des Schuldistrikts durch unseren Partner: 25%,
5.3 Rücktritt bei Nichtplatzierbarkeit
5.6. Kündigung durch den Veranstalter
*ausschließlich aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird im Text nur die männliche Form verwendet
Pflichtinformation zur Online-Streitbeilegung gemäß Art. 14 Abs. 1 ODR-VO/ Verordnung (EU) Nr. 524/2013 des Europäischen Parlaments und Rats:
Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) verbraucherrechtlicher Streitigkeiten bereit, die Sie unter http://ec.europa.eu/consumers/odr/ erreichen können und unter der Sie nähere Informationen zu einer möglichen Streitschlichtung erhalten.
Allgemeine Informationspflicht nach § 36 Abs. 1 Nr. 1 VSBG:
Es wird darauf hingewiesen, dass Experiment e.V. nicht generell zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle nach dem Verbraucherstreitbeilegungsgesetz (VSBG) bereit und hierzu auch nicht gesetzlich verpflichtet ist.
Experiment e.V. ist gleichwohl bestrebt, etwaige Streitigkeiten im direkten Kontakt zum Teilnehmer außergerichtlich beizulegen. Kommt es hierbei nicht zu einer einvernehmlichen Beilegung der Streitigkeit, so wird Experiment e.V. den Teilnehmer darüber unterrichten, ob im betreffenden Einzelfall die Bereitschaft zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer zuständigen Verbraucherschlichtungsstelle besteht. Eine zuständige Verbraucherschlichtungsstelle ist die nachfolgend aufgeführte: Zentrum für Schlichtung e.V. - Allgemeine Verbraucherschlichtungsstelle -, www.verbraucher-schlichter.de; Straßburger Straße 8 - 77694 Kehl am Rhein.
Allgemeine Geschäftsbedingungen für Schüleraustausch weltweit (AGB) ab 1. Juli 2018
EXPERIMENT e.V. ist eine gemeinnützige Organisation, die internationalen Jugendaustausch mit dem Ziel organisiert, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu ermöglichen:
eine Grundlage dafür zu schaffen, einen Beitrag zur Lösung von zwischenmenschlichen und internationalen Problemen leisten zu können, um damit langfristig der internationalen Verständigung und dem Frieden zu dienen.
1.2 Teilnehmer/gesetzliche Vertreter
Der Teilnehmer muss das für das jeweilige Programm vorgeschriebene Alter haben und die übrigen Programmvoraussetzungen erfüllen. Im Falle der Minderjährigkeit werden die gesetzlichen Vertreter/Erziehungsberechtigten kraft gesonderter Erklärung auch im eigenen Namen weitere Vertragsparteien neben dem Teilnehmer. Vom Teilnehmer wird erwartet, dass er das jeweilige Programm aktiv mitgestaltet und sich daran beteiligt. Die Teilnahme an einem Vorbereitungsseminar vor Abreise ist auf Wunsch unserer Partnerorganisationen im Ausland sinnvoll und verpflichtend, während das angebotene Nachbereitungsseminar freiwillig besucht werden kann.
Die Bewerbung erfolgt online nach Registrierung auf unserer Homepage. Sie ist unverbindlich und es entstehen keine Kosten.
2.2 Kennenlerngespräch
Bei Erfüllung der Voraussetzungen für die Teilnahme an einem Austauschprogramm laden wir den Bewerber zu einem persönlichen Gespräch ein, das uns die Überprüfung seiner Eignung ermöglicht und dem Bewerber die Möglichkeit gibt, unseren Verein und das Austauschprogramm genauer kennen zu lernen. Nur unsere schriftliche Bestätigung nach dem Kennenlerngespräch ist ein verbindliches Vertragsangebot an den Teilnehmer.
Der Vertrag kommt erst zustande, wenn uns auf unser Vertragsangebot die schriftliche Anmeldung des Teilnehmers (= Annahme) und – im Falle der Minderjährigkeit – seiner gesetzlichen Vertreter (Erziehungsberechtigte) als weitere Vertragspartner zugegangen ist.
Der Reisepreis (im Folgenden „Programmpreis“) ist wie folgt zur Zahlung fällig:
eine Anzahlung in Höhe von 15% nach Vertragsschluss mit Übersendung unserer schriftlichen Reisebestätigung (§ 651d Abs. 3 BGB, § 6 BGB-InfoV) und des Sicherungsscheins im Sinne von § 651 r Abs. 4 BGB);
50% des Programmpreises 4 Monate vor der geplanten Ausreise;
die restlichen 35% des Programmpreises 2 Monate vor der geplanten Ausreise bzw. bei bis dahin noch nicht bekannter Gastfamilienadresse spätestens mit deren Übermittlung.
Ohne vollständige Bezahlung des Programmpreises vor Reisebeginn besteht kein Anspruch auf unsere weiteren vertraglichen Leistungen. Alle Zahlungen sind auf das Konto Nr. 272 272 000 bei der Commerzbank, BLZ 370 800 40, IBAN: DE68370800400272272000, BIC: DRESDEFF370 zu leisten.
Soweit in der Programmbeschreibung nicht etwas anderes aufgeführt ist, ist der Teilnehmer selbst dafür verantwortlich, die für die Durchführung der Reise notwendigen Ausweispapiere, Einreise- und Aufenthaltsbescheinigungen sowie Impfnachweise rechtzeitig und vollständig zu beschaffen. Wenn der Teilnehmer die von uns festgelegten Reisetermine nicht einhält, hat er daraus entstehende Mehrkosten und sonstige Konsequenzen zu tragen.
Grundlegende Voraussetzung für einen erfolgreichen Aufenthalt ist, dass der Teilnehmer die ihm mit dem schriftlichen Vertragsangebot gesondert zugehenden Verhaltensregeln sowie die Verhaltensregeln der jeweiligen ausländischen Partnerorganisation beachtet. Diese Regeln sind wesentlicher Vertragsbestandteil.
Es erfolgt eine Platzierung in einer geeigneten Gastfamilie. Eine Gastfamilie kann bestehen aus einem Paar mit Kind/Kindern, einem Paar ohne Kinder oder aus einem allein erziehenden Elternteil mit Kind/Kindern. In sehr seltenen Fällen kann von dem Teilnehmer erwartet werden, sein Zimmer mit einem Gastgeschwisterkind gleichen Geschlechts zu teilen. Es kann keine Garantie hinsichtlich der Platzierung in einer bestimmten Region übernommen werden, da der interkulturelle Aspekt im Vordergrund steht., nicht der touristische. Ausnahme sind Programme, deren Beschreibung die Wahl einer Schule bzw. Durchführung in einer bestimmten Region ausdrücklich ermöglichen.
4.3 Informationspflichten/Visum
Über die gesamte Dauer des Vertragsverhältnisses hat uns der Teilnehmer bzw. sein gesetzlicher Vertreter sämtliche für das Vertragsverhältnis maßgeblichen Informationen möglichst schriftlich oder in Textform zu erteilen. Der Teilnehmer verpflichtet sich, uns über vorhandene und vormalig bestandene körperliche Gebrechen sowie körperliche oder psychische Erkrankungen (z. B. auch etwaige "Essstörungen") sowie darüber zu informieren, ob er sich bereits in psychotherapeutischer oder sonstiger therapeutischer Behandlung wegen Störungen oder Defiziten (etwa Lese-Rechtschreib-Schwäche oder Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung) befindet oder befunden hat, soweit diese die Durchführung des Programms beeinträchtigen können oder unmöglich machen.
Der Teilnehmer ist für die notwendigen Ausweispapiere, die Erteilung eines gegebenenfalls erforderlichen Visums, Impfnachweise und sonstigen Bescheinigungen sowie für die Einhaltung der Einreise-, Zoll- und Devisenbestimmungen in vollem Umfange selbst verantwortlich, sofern es in der Programmbeschreibung nicht ausdrücklich anders aufgeführt ist. Bei Unklarheiten ist der Teilnehmer verpflichtet, uns rechtzeitig vor Beginn der Reise schriftlich darauf hinzuweisen. Der Teilnehmer sollte sich über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen rechtzeitig informieren; ggf. sollte ärztlicher Rat zu Thrombose- und anderen Gesundheitsrisiken eingeholt werden. Auf allgemeine Informationen, insbesondere bei den Gesundheitsämtern, reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung wird verwiesen.
Wird die Erteilung eines erforderlichen Visums von den zuständigen Behörden verweigert, wird der Vertrag im Falle der Nichterteilung des Visums nachträglich aufgehoben. Der entrichtete Programmpreis wird rückerstattet, wenn uns gegenüber der schriftliche Nachweis der Ablehnung vom Teilnehmer vorgelegt wird.
Vor Reiseantritt kann der Teilnehmer jederzeit vom Vertrag zurücktreten; diese Erklärung sollte zu Beweiszwecken schriftlich oder in Textform (z.B. per E-Mail oder Fax) abgegeben werden. In diesem Fall, oder wenn der Teilnehmer die Reise aus Gründen nicht antritt, die von uns nicht zu vertreten sind, verlieren wir zwar unseren Anspruch auf den Reisepreis, können aber angemessenen Ersatz für die getroffenen Reisevorkehrungen und für unsere Aufwendungen verlangen. Bei Berechnung des Ersatzes berücksichtigen wir den Wert der von uns ersparten Aufwendungen und eine mögliche anderweitige Verwendung der Reiseleistung.
Als Ersatz im Rücktrittsfall verlangen wir in der Regel pauschal die nachstehenden Anteilsbeträge des Reisepreises.
nach Eintreffen der vom Teilnehmer ausgefüllten Platzierungsunterlagen für die Partnerorganisation im Ausland bei uns: 25%,
es sei denn, der Teilnehmer weist uns nach, dass im Zusammenhang mit dem Rücktritt oder Nichtantritt der Reise keine oder wesentlich geringere Kosten entstanden sind. Anstelle der vorstehenden Entschädigungspauschalen bleibt uns im Wege eines Wahlrechts vorbehalten, eine konkret am Einzelfall zu berechnende angemessene Rücktrittsentschädigung vom Teilnehmer zu fordern, deren Höhe sich nach dem Programmpreis unter Abzug des durch uns nachzuweisenden Wertes der ersparten Aufwendungen sowie dessen, was durch etwaige anderweitige Verwendung der Reiseleistungen erworben werden kann, bemisst.
Soweit wir dem Teilnehmer nicht spätestens zwei Wochen vor Reiseantritt Name und Anschrift der für ihn nach Ankunft bestimmten Gastfamilie und einen Ansprechpartner im Gastland, bei dem auch Abhilfe verlangt werden kann, mitgeteilt und ihn auf den Aufenthalt angemessen vorbereitet haben, kann der Teilnehmer zurücktreten, ohne Aufwendungsersatz leisten zu müssen (§ 651u Absatz 3 BGB).
Eine Entschädigung kann bei Rücktritt des Teilnehmers vor Reisebeginn dann nicht verlangt werden, wenn am Bestimmungsort oder in dessen unmittelbarer Nähe unvermeidbare, außergewöhnliche Umstände auftreten, die die Durchführung des Programms oder die Beförderung von Personen an den Bestimmungsort erheblich beeinträchtigen. Umstände sind unvermeidbar und außergewöhnlich in diesem Sinne, wenn sie nicht der Kontrolle der Partei unterliegen, die sich hierauf beruft, und sich ihre Folgen auch dann nicht hätten vermeiden lassen, wenn alle zumutbaren Vorkehrungen getroffen worden wären.
5.2 Rücktritt durch den Veranstalter bei Nichtplatzierbarkeit
Soweit die von uns erbrachte Leistung davon abhängig ist, dass sich geeignete Gastfamilien und Gastschulen freiwillig zur Aufnahme des Teilnehmers bereit erklären, liegt es außerhalb unseres Leistungsvermögens, ob die Partnerorganisation rechtzeitig vor der vorgesehenen Abreise eine genügende Anzahl geeigneter Gastfamilien und Gastschulen im vorgesehenen Aufnahmeland findet. Es ist daher möglich, dass die Vermittlung des Teilnehmers in eine geeignete Gastfamilie oder Gastschule im vorgesehen Aufnahmeland nicht gelingt. Sollte es der Partnerorganisation wider Erwarten nicht möglich sein, rechtzeitig vor der vorgesehenen Abreise eine Platzierung in dem Aufnahmeland vorzunehmen, werden wir uns bemühen, einen Platz im Programm einer Partnerorganisation zu gleichen Konditionen in einem anderen Aufnahmeland anzubieten. Ist auch dies nach besten Kräften nicht möglich, so sind wir unter Angabe dieses Grundes zum Rücktritt vom Vertrag berechtigt. Über die Nichtplatzierbarkeit werden wir den Teilnehmer unverzüglich informieren und ihm im Rücktrittsfall seine bislang geleisteten Zahlungen unverzüglich erstatten. Unbeschadet dessen ist in diesem Fall auch der Teilnehmer zum kostenfreien Rücktritt berechtigt.
5.3 Kündigung durch den Teilnehmer nach Antritt
Das gebuchte Programm zum Gastschulaufenthalt kann bis zur Beendigung jederzeit gekündigt werden. In diesem Fall richten sich die Folgen der Kündigung nach den gesetzlichen Bestimmungen des § 651u Absatz 4 BGB (siehe auch Formblatt zur Unterrichtung des Reisenden im Anhang).
Sonstige gesetzliche Rechte des Teilnehmers zum Rücktritt oder zur Kündigung des Vertrages - etwa wegen eines Mangels gem. § 651l BGB - bleiben unberührt.
5.4 Kündigung durch den Veranstalter bei Verstoß gegen Informationspflichten
Kommt der Teilnehmer seiner Informationspflicht über körperliche Gebrechen und Erkrankungen nach Ziffer 5.3. dieser Bedingungen nicht nach oder hat der Teilnehmer und/oder dessen Erziehungsberechtigte im Zusammenhang mit der Bewerbung, insbesondere im Kennenlerngespräch und/oder im Gesundheitszeugnis, falsche Angaben getätigt, sind wir berechtigt, den Vertrag zu kündigen, wenn der Teilnehmer die vermittelte Platzierung aufgrund des verschwiegenen Krankheitsbildes bzw. der falschen Angaben nicht antreten kann, dieses uns bei Vertragsschluss nicht bekannt war und die Unkenntnis weder durch ein Verschulden unsererseits noch durch einen Verstoß gegen Informationspflichten unsererseits begründet ist. Das gilt insbesondere dann, wenn die Erkrankung zum Ausschluss durch die zuständige Partnerorganisation und/oder die Schule und/oder eine zuständige Behörde führt. In diesem Falle behalten wir - unbeschadet weitergehender gesetzlicher Schadensersatzansprüche - den Anspruch auf den vereinbarten Programmpreis abzüglich etwaiger ersparter Aufwendungen.
5.5 Außerordentliche Kündigung durch den Veranstalter
Sollte der Teilnehmer die erfolgreiche Durchführung des Programms dadurch gefährden, dass er gegen Gesetze im Zielland oder gegen örtliche oder allgemeine Gepflogenheiten des gedeihlichen Zusammenlebens (etwa durch die Verletzung berechtigter Belange einer Gastfamilie) oder gegen die dem Teilnehmer zugegangenen Verhaltensregeln (vgl. Bezugnahme unter vorstehender Ziffer 5.1.) in nicht nur unerheblicher Weise verstößt, so können wir den Vertrag kündigen. Die Kündigung setzt in der Regel eine Abmahnung voraus. Die Partnerorganisationen vor Ort sind berechtigt, Abmahnungen und gegebenenfalls die Kündigung gegenüber dem Teilnehmer auszusprechen. Besonders schwerwiegende Pflichtverletzungen des Teilnehmers können die Kündigung unter Abwägung der beiderseitigen Interessen auch ohne vorherige Abmahnung rechtfertigen (z.B. die Begehung von Straftaten sowie Alkohol- und/oder Drogenkonsum sowie die erhebliche Gefährdung des Teilnehmers selbst oder anderer beteiligter Personen).
Ein schwerwiegender Verstoß im dargestellten Sinne kann auch den sofortigen Ausschluss aus dem Programm sowie die umgehende Rückkehr nach Deutschland nach sich ziehen, etwa wenn das Fehlverhalten dazu führt, dass die Gastfamilie, die Schule oder die Partnerorganisation die Fortsetzung des Aufenthalts ablehnen. Im Falle der berechtigten Kündigung bleibt unser Anspruch auf den vollen Programmpreis unter Anrechnung etwaiger ersparter Aufwendungen bestehen. Durch uns nachzuweisende Mehrkosten einer vorzeitigen Rückreise sind vom Teilnehmer zu tragen.
5.6 Nicht in Anspruch genommene Leistungen
In Fällen der berechtigten Kündigung werden wir etwaige Erstattungen der Leistungsträger an den Teilnehmer zurück erstatten.
6. Mängelanzeige/Gewährleistung
Im Falle des Auftretens eines Mangels der durch uns und oder der Partnerorganisation erbrachten Leistungen ist der Teilnehmer gehalten, den Mangel unverzüglich uns gegenüber oder gegenüber der zuständigen Partnerorganisation vor Ort anzuzeigen und uns vor Ausspruch einer Kündigung eine angemessene Frist zur Abhilfeleistung zu setzen, wenn nicht die Abhilfe unmöglich ist oder durch uns verweigert wird oder wenn die sofortige Kündigung des Vertrags durch ein besonderes Interesse des Teilnehmers gerechtfertigt ist. Etwaige Ansprüche wegen Mängeln nach § 651 i Absatz 3 BGB verjähren in zwei Jahren, wobei die Verjährung mit dem Tage beginnt, an dem die Reise dem Vertrag nach enden sollte.
Unsere vertragliche Haftung für Schäden, die nicht Körperschäden sind, ist insgesamt auf die Höhe des dreifachen Reisepreises beschränkt. Dies gilt nur, soweit ein Schaden des Teilnehmers durch uns nicht schuldhaft herbeigeführt wurde. Diese Haftungsbeschränkung gilt für Schäden, die nicht Körperschäden sind, auch im Verhältnis zu Personen, deren Verschulden uns zuzurechnen ist.
8. Social Media Klausel
Der Teilnehmer ist für alle Inhalte (Aussagen, Kommentare, Fotos usw.), die auf seinen Profilen in sozialen Medien und sozialen Netzwerken publiziert werden, selbst verantwortlich. Der Teilnehmer darf keine Inhalte oder Bilder veröffentlichen, die gegen die Gesetze der Bundesrepublik Deutschland, des Ziellandes oder unsere Teilnahmebedingungen verstoßen. Dies gilt ebenso für Inhalte oder Bilder, die als obszön, diffamierend, bedrohend, belästigend oder verletzend gegenüber anderen Personen/Unternehmen wirken. Ferner hat der Teilnehmer von Onlineaktivitäten Abstand zu nehmen, die seine Sicherheit oder die Sicherheit und Privatsphäre der Gastfamilie, des Unternehmens oder der Vermieter gefährden könnten. Dies beinhaltet die Kommunikation oder das Treffen mit Dritten, die Veröffentlichung von Informationen, die zur Identifizierung der Gastfamilie/Vermieter oder deren Wohnort durch das Preisgeben der vollen Namen, Wohnadresse, Telefonnummer, Bank- und Kreditkarteninformationen usw. führen könnte. Soweit dem Teilnehmer die Mitbenutzung eines Internetanschlusses durch uns oder die Gastfamilie/das Unternehmen/den Vermieter gewährt wird, verpflichtet sich der Teilnehmer, im Rahmen der Nutzung nicht gegen bestehende Gesetze zu verstoßen und keine Rechte Dritter zu verletzen (z.B. durch illegale Downloads urheberrechtlich geschützter Inhalte).
9. Ton- und Videoaufzeichnungen
Soweit das Programm die Teilnahme an einem Vorbereitungsseminar vorsieht, ist es dem Teilnehmer ohne unsere vorherige Zustimmung nicht gestattet, Ton- und/oder Videoaufzeichnungen (einschließlich Fotografien) vorzunehmen. Im Einzelfall genehmigte Aufzeichnungen/Fotografien dürfen nicht ohne unsere Zustimmung verbreitet, insbesondere nicht in sozialen Netzwerken, auf Internet-Broadcasting-Plattformen oder in sonstiger Weise der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.
10. Information über die Identität des ausführenden Luftfahrtunternehmens
Soweit das gebuchte Programm eine Beförderung im Luftverkehr beinhaltet, wird darauf hingewiesen, dass es sich bei den durch uns vermittelten Flügen um sog. "codesharing Flüge" handeln kann, wonach sich zwei oder mehrere Luftfahrtunternehmen einen Linienflug teilen. Wir unterrichten den Teilnehmer gemäß der EG-Verordnung zur Unterrichtung von Fluggästen über die Identität des ausführenden Luftfahrtunternehmens bei der Buchung über die Identität der/des ausführenden Luftfahrtunternehmens (im Folgenden »Fluggesellschaft«). Steht/stehen bei der Buchung die ausführende(n) Fluggesellschaft(en) noch nicht fest, so nennen wir dem Teilnehmer die Fluggesellschaft(en), die den Flug wahrscheinlich durchführen wird/werden. Sobald wir wissen, welche Fluggesellschaft(en) den Flug durchführen wird/werden, informieren wir den Teilnehmer entsprechend. Wechselt(n) die dem Teilnehmer mitgeteilte(n) Fluggesellschaft(en), werden wir unverzüglich angemessene Schritte zur Sicherstellung der möglichst raschen Unterrichtung des Teilnehmers über den Wechsel einleiten. Die Liste von Fluggesellschaften, die in der EG einer Betriebsuntersagung unterliegen (sog. Black List), ist derzeit unter der Internetadresse https://ec.europa.eu/transport/modes/air/safety/air-ban_de abrufbar sowie alternativ in unseren Geschäftsräumen einzusehen.
11. Allgemeine Informationspflicht nach § 36 Abs. 1 Nr. 1 VSBG
Es wird darauf hingewiesen, dass wir nicht generell zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle nach dem Verbraucherstreitbeilegungsgesetz (VSBG) bereit und hierzu auch nicht gesetzlich verpflichtet sind.
Wir sind gleichwohl bestrebt, etwaige Streitigkeiten im direkten Kontakt zum Teilnehmer außergerichtlich beizulegen. Kommt es hierbei nicht zu einer einvernehmlichen Beilegung der Streitigkeit, so werden wir den Teilnehmer darüber unterrichten, ob im betreffenden Einzelfall die Bereitschaft zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer zuständigen Verbraucherschlichtungsstelle besteht. Eine zuständige Verbraucherschlichtungsstelle ist die nachfolgend aufgeführte: Zentrum für Schlichtung e.V. - Allgemeine Verbraucherschlichtungsstelle -, www.verbraucher-schlichter.de; Straßburger Straße 8 - 77694 Kehl am Rhein.
Für den Fall, dass der Teilnehmer nach Vertragsschluss seinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort in das Ausland bzw. außerhalb des Geltungsbereichs der Zivilprozessordnung verlegt oder sein Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist, wird als Gerichtsstand Bonn vereinbart.
Allgemeine Geschäftsbedingungen für Schüleraustauch weltweit - Wahlprogramme (AGB) ab 1. Juli 2018
EXPERIMENT e.V. ist eine gemeinnützige Organisation, die internationalen Jugendaustausch mit dem Ziel organisiert, den Teilnehmern zu ermöglichen:
70% des Programmpreises nach Bestätigung der Schule bzw. des Schuldistrikts
die restlichen 20 % des Programmpreises 2 Monate vor der geplanten Ausreise bzw. bei bis dahin noch nicht bekannter Gastfamilienadresse spätestens mit deren Übermittlung.
Es erfolgt eine Platzierung in einer geeigneten Gastfamilie. Eine Gastfamilie kann bestehen aus einem Paar mit Kind/Kindern, einem Paar ohne Kinder oder aus einem allein erziehenden Elternteil mit Kind/Kindern.
nach Bestätigung der Schule/des Schuldistrikts aus dem Gastland: 25%,
Unsere vertragliche Haftung für Schäden, die nicht Körperschäden sind, ist insgesamt auf die Höhe des dreifachen Reisepreises beschränkt. Dies gilt, soweit ein Schaden des Teilnehmers durch uns weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt wurde. Diese Haftungsbeschränkung gilt für Schäden, die nicht Körperschäden sind, auch im Verhältnis zu Personen, deren Verschulden uns zuzurechnen ist.
Soweit das gebuchte Programm eine Beförderung im Luftverkehr beinhaltet, wird darauf hingewiesen, dass es sich bei den durch uns vermittelten Flügen um sog. »codesharing-Flüge« handeln kann, wonach sich zwei oder mehrere Luftfahrtunternehmen einen Linienflug teilen. Wir unterrichten den Teilnehmer gemäß der EG-Verordnung zur Unterrichtung von Fluggästen über die Identität des ausführenden Luftfahrtunternehmens bei der Buchung über die Identität der/des ausführenden Luftfahrtunternehmens (im Folgenden »Fluggesellschaft«). Steht/stehen bei der Buchung die ausführende(n) Fluggesellschaft(en) noch nicht fest, so nennen wir dem Teilnehmer die Fluggesellschaft(en), die den Flug wahrscheinlich durchführen wird/werden. Sobald wir wissen, welche Fluggesellschaft(en) den Flug durchführen wird/werden, informieren wir den Teilnehmer entsprechend. Wechselt(n) die dem Teilnehmer mitgeteilte(n) Fluggesellschaft(en), werden wir unverzüglich angemessene Schritte zur Sicherstellung der möglichst raschen Unterrichtung des Teilnehmers über den Wechsel einleiten. Die Liste von Fluggesellschaften, die in der EG einer Betriebsuntersagung unterliegen (sog. Black List), ist derzeit unter der Internetadresse https://ec.europa.eu/transport/modes/air/safety/air-ban_de abrufbar sowie alternativ in unseren Geschäftsräumen einzusehen.
Daher können Sie Rechte in Anspruch nehmen, die für Pauschalreisen gelten. Bei einem Gastschulaufenthalt gelten darüber hinaus die besonderen Bestimmungen des § 651u Absatz 2 bis 4 des Bürgerlichen Gesetzbuchs, insbesondere für den Rücktritt vom Vertrag vor Reisebeginn und für die Kündigung.
Das Unternehmen Experiment e. V. verfügt über die gesetzlich vorgeschriebene Absicherung für den Fall seiner Insolvenz. Die Absicherung umfasst die Rückzahlung Ihrer Zahlungen und, falls der Vertrag die Beförderung umfasst, die Sicherstellung der Rückbeförderung.
- Die Reisenden, d. h. in aller Regel nicht die Gastschüler selbst, sondern die Vertragspartner des Reiseveranstalters, erhalten alle wesentlichen Informationen über die Pauschalreise vor Abschluss des Vertrags.
- Es haftet immer mindestens ein Unternehmer für die ordnungsgemäße Erbringung der von dem Vertrag umfassten Reiseleistungen.
- Die Reisenden können die Pauschalreise – innerhalb einer angemessenen Frist und unter Umständen unter zusätzlichen Kosten – auf eine andere Person übertragen.
- Der Reisepreis darf nur erhöht werden, wenn bestimmte Kosten (zum Beispiel Treibstoffpreise) sich erhöhen und die Preiserhöhung im Vertrag ausdrücklich vorgesehen ist. Eine Preiserhöhung ist nur wirksam, wenn die Unterrichtung des Reisenden nicht später als 20 Tage vor Reisebeginn erfolgt. Übersteigt die Preiserhöhung 8 % des Reisepreises, kann der Reisende vom Vertrag zurücktreten. Wenn sich ein Reiseveranstalter das Recht auf eine Preiserhöhung vorbehält, hat der Reisende das Recht auf eine Preissenkung, wenn die entsprechenden Kosten sich verringern.
- Die Reisenden können ohne Zahlung einer Rücktrittsgebühr vom Vertrag zurücktreten und erhalten eine volle Erstattung aller Zahlungen, wenn einer der wesentlichen Bestandteile der Pauschalreise mit Ausnahme des Preises erheblich geändert wird. Wenn der Reiseveranstalter die Pauschalreise vor Reisebeginn absagt, haben die Reisenden Anspruch auf eine Kostenerstattung und unter Umständen auf eine Entschädigung.
- Die Reisenden können bei Eintritt außergewöhnlicher Umstände vor Reisebeginn ohne Zahlung einer Rücktrittsgebühr vom Vertrag zurücktreten, beispielsweise wenn am Bestimmungsort schwerwiegende Sicherheitsprobleme bestehen, die die Pauschalreise voraussichtlich beeinträchtigen.
- Zudem können die Reisenden vor Reisebeginn jederzeit, d. h. ohne weitere Voraussetzungen, vom Vertrag zurücktreten, gegebenenfalls gegen Zahlung einer angemessenen Rücktrittsgebühr.
- Der Reisende kann den Vertrag bis zur Beendigung der Reise auch jederzeit kündigen. Der Reiseveranstalter ist dann berechtigt, den vereinbarten Reisepreis abzüglich ersparter Aufwendungen zu verlangen. Der Reiseveranstalter ist verpflichtet, die infolge der Kündigung notwendigen Maßnahmen zu treffen. Er hat insbesondere, falls der Vertrag die Beförderung des Gastschülers umfasst, für dessen Rückbeförderung zu sorgen. Die Mehrkosten trägt in diesem Fall der Reisende.
- Kann nach Reisebeginn ein erheblicher Teil der Reiseleistungen nicht vereinbarungsgemäß durchgeführt werden, so sind dem Reisenden ohne Mehrkosten angemessene Ersatzleistungen anzubieten. Der Reisende kann den Vertrag kostenfrei kündigen, wenn Leistungen nicht gemäß dem Vertrag erbracht werden, die Pauschalreise hierdurch erheblich beeinträchtigt wird und der Reiseveranstalter es versäumt, Abhilfe zu schaffen. In diesem Fall trägt der Reiseveranstalter die Mehrkosten für eine gegebenenfalls zu veranlassende Rückbeförderung des Gastschülers.
- Der Reisende hat Anspruch auf eine Preisminderung und/oder Schadenersatz, wenn die Leistungen nicht oder nicht ordnungsgemäß erbracht werden.
- Der Reiseveranstalter leistet dem Reisenden bzw. dem Gastschüler Beistand, wenn dieser sich in Schwierigkeiten befindet.
- Im Fall der Insolvenz des Reiseveranstalters werden Zahlungen zurückerstattet. Tritt die Insolvenz des Reiseveranstalters nach Reisebeginn ein und ist die Beförderung Bestandteil der Pauschalreise, so wird die Rückbeförderung des Gastschülers gewährleistet. Experiment e. V. hat eine Insolvenzabsicherung mit der „tourVERS Touristik-Versicherungs-Service GmbH“ abgeschlossen. Die Reisenden können diese Einrichtung unter der Anschrift tourVERS Touristik-Versicherungs-Service GmbH, Borsteler Chaussee 51, 22453 Hamburg, Tel.: +49 (0)40-2442880, Fax: +49 (0)40-24428899, E-Mail: service@tourvers.de kontaktieren, wenn ihnen Leistungen aufgrund der Insolvenz von Experiment e.V. verweigert werden.
Webseite, auf welcher die Gesamtausgabe des Bürgerlichen Gesetzbuchs zu finden ist: www.gesetze-im-internet.de/bgb.
Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) ab 1. Juli 2018
Bei unseren Programmangeboten stehen das Miteinander, das Kommunizieren, die menschliche Begegnung und das interkulturelle Lernen im Mittelpunkt. Gleichwohl können wir nicht daran vorbeigehen, dass unsere Angebote nicht in einem rechtsfreien Raum stattfinden. Auch wir müssen uns an gewisse Regeln halten – ebenso wie Sie als Teilnehmerin bzw. als Teilnehmer*. Aus diesem Grund machen wir das Nachfolgende zum Inhalt des zwischen Ihnen und uns zustande kommenden Teilnehmervertrages. Sie werden feststellen, dass Rechte und Pflichten in einem ausgewogenen Verhältnis stehen.
Das Vertragsverhältnis zwischen Ihnen (im Folgenden „Teilnehmer“) und Experiment e.V. (im Folgenden "Wir/uns") unterliegt den §§ 651 a ff. BGB sowie, jeweils ergänzend, der Leistungsbeschreibung in unserer Broschüre bzw. im Internet sowie diesen Allgemeinen Teilnahmebedingungen.
Für Schulbesuche im Ausland gelten abweichend gesonderte Teilnahmebedingungen.
Mit seiner Anmeldung bietet der Teilnehmer uns den Abschluss eines Pauschalreisevertrages verbindlich an. Die Anmeldung ist in Textform vorzunehmen. Bei Minderjährigen ist die Anmeldung von den gesetzlichen Vertretern zu unterschreiben. Im Falle der Minderjährigkeit werden die gesetzlichen Vertreter/Erziehungsberechtigten kraft gesonderter Erklärung auch im eigenen Namen weitere Vertragsparteien neben dem Teilnehmer. Der Vertrag kommt mit unserer schriftlichen Reisebestätigung (§ 651d Abs. 3 BGB) mit den Leistungen zustande, die in der Leistungsbeschreibung und ergänzend in der Reisebestätigung aufgeführt sind. Mit der Bestätigung übersenden wir Ihnen den Sicherungsschein gemäß § 651r Abs. 4 BGB. Weicht die Reisebestätigung von Ihrer Anmeldung ab, so halten wir uns an das damit gemachte neue Angebot 10 Kalendertage gebunden, bei dessen fristgerechter Annahme der Vertrag auf der Grundlage dieses neuen Angebots zustande kommt.
2.1 Nachfolgend geregelte Zahlungen vor Beendigung der Reise sind für alle Programme nur gegen Aushändigung des mit der Teilnahmebestätigung zugehenden Sicherungsscheins im Sinne von § 651r Abs. 4 BGB zu leisten. Nach dem Zugang der Reisebestätigung ist eine Anzahlung in Höhe von 15% des Reisepreises zu leisten. Die Restzahlung wird 2 Wochen vor Reisebeginn fällig. Ohne vollständige Bezahlung des Reisepreises vor Reisebeginn besteht kein Anspruch auf unsere weiteren vertraglichen Leistungen. Alle Zahlungen sind auf das Konto Nr. 272 272 000 bei der Commerzbank, BLZ 370 800 40, IBAN: DE68370800400272272000, BIC: DRESDEFF370 zu leisten.
Aufgrund erheblicher Vorleistungsverpflichtungen gegenüber unseren Leistungsträgern und Partnerorganisationen gelten für die nachfolgend genannten Programme folgende Abweichungen:
2.2. In den Programmen „Demi Pair“, „Freiwilligendienst“ und „Praktikum im Ausland“ ist der nach der Anzahlung gem. Ziffer 2.1. (15%) verbliebene Anteil von 85% des Reisepreises gestaffelt in zwei Raten fällig: 50% der Restzahlung (42,5% des Gesamtpreises) nach Eingang der Platzierung bzw. spätestens 30 Tage vor Reisebeginn; 50% der Restzahlung (42,5% des Gesamtpreises) 14 Tage vor Reisebeginn.
2.3. Im Programm „Work & Travel Farmstay“ ist nach dem Zugang der Reisebestätigung eine Anzahlung in Höhe von 50 % des Reisepreises fällig, die Restzahlung ist 45 Tage vor Reisebeginn fällig.
3. Preisänderungen nach Vertragsabschluss
Wir sind bis zum Ablauf des 21. Tages vor dem vereinbarten Reisetermin zu einer Erhöhung des Reisepreises um maximal 8 % berechtigt, soweit damit einer nicht von uns zu vertretenden, nach Vertragsschluss aufgetretenen und für uns bei Vertragsschluss nicht vorhersehbaren Erhöhung der Beförderungskosten (insbesondere Benzin/Ölpreisverteuerungen), Erhöhung der Steuern und sonstigen Abgaben für vereinbarte Reiseleistungen, wie Touristenabgaben, Hafen- oder Flughafengebühren oder einer Änderung der für die betreffende Reise geltenden Wechselkurse Rechnung getragen wird. Der Reisepreis darf nur in dem Umfang erhöht werden, der der Erhöhung der vorgenannten Preisbestandteile des ausgeschriebenen Programmpreises und ihrer Auswirkung auf die Kosten der Reise entspricht. Der Erhöhungsbetrag wird zum vereinbarten Reisepreis addiert. Soweit einschlägige Kostenerhöhungen eine Reisegruppe in ihrer Gesamtheit betreffen, werden solche zunächst auf die einzelnen Reiseteilnehmer aufgeteilt. Je nachdem, welche Berechnung für den Reiseteilnehmer günstiger ist, wird entweder die ursprünglich kalkulierte Durchschnittsteilnehmerzahl oder die konkret erwartete Teilnehmerzahl zugrunde gelegt. Im Falle einer Erhöhung der Beförderungskosten wird bei einer auf den Sitzplatz bezogenen Erhöhung der konkrete Erhöhungsbetrag vom Teilnehmer verlangt. In anderen Fällen werden die vom betreffenden Beförderungsunternehmen pro Beförderungsmittel geforderten, zusätzlichen Beförderungskosten durch die Zahl der Sitzplätze des Beförderungsmittels geteilt und der sich daraus ergebende Erhöhungsbetrag für den Einzelplatz vom Teilnehmer verlangt. Im Falle einer Erhöhung der Abgaben wie Hafen- oder Flughafengebühren uns gegenüber sind wir berechtigt, den Programmpreis um den entsprechenden, anteiligen Betrag zu erhöhen. Im Falle einer Änderung der Wechselkurse nach Abschluss des Reisevertrags sind wir berechtigt, den Programmpreis in dem Umfang zu erhöhen, in dem sich die Reise infolge der Kursänderung gemessen an den bei Vertragsabschluss zugrunde gelegten Kalkulationsansätzen für uns verteuert hat. Wir haben den Teilnehmer über die Preiserhöhung und deren Berechnung entweder schriftlich, per E-Mail oder mittels sonstigem dauerhaften Datenträger vor Reisebeginn zu unterrichten. Für den Fall, dass eine beabsichtigte Preiserhöhung den Reisepreis um mehr als 8 % übersteigen würde, ist eine einseitige Preiserhöhung durch uns ausgeschlossen; wir sind allerdings berechtigt, dem Teilnehmer eine angemessene Überlegungsfrist zu setzen, binnen derer ein entsprechendes Angebot zur Preiserhöhung angenommen oder wahlweise der kostenfreie Rücktritt vom Vertrag erklärt werden kann; läuft die Frist ohne Reaktion des Teilnehmers ab, so gilt das Angebot auf Preiserhöhung als angenommen. Wenn und soweit sich nach Vertragsschluss und vor Reisebeginn die Beförderungskosten, Steuern und sonstige Abgaben für vereinbarte Reiseleistungen, wie Touristenabgaben, Hafen- oder Flughafengebühren oder die für die betreffende Reise geltenden Wechselkurse geändert haben und dies zu niedrigeren Kosten für uns führt, kann der Teilnehmer entsprechend den Fällen einer Erhöhung in umgekehrter Weise eine Senkung des Reisepreises verlangen. Hat der Teilnehmer mehr als den hiernach geschuldeten Betrag gezahlt, ist der Mehrbetrag von uns zu erstatten. Wir sind berechtigt, von dem zu erstattenden Mehrbetrag die tatsächlich entstandenen und dem Teilnehmer auf Verlangen nachzuweisenden Verwaltungsausgaben in Abzug zu bringen.
Soweit wir das gebuchte Programm aus einem nach Vertragsschluss eingetretenen Umstand nur unter erheblicher Änderung einer der wesentlichen Eigenschaften des Programms oder nur unter Abweichung von besonderen Vorgaben des Teilnehmers, die Inhalt des Vertrags geworden sind, verschaffen können, so sind wir bis zum Reisebeginn berechtigt, dem Teilnehmer entweder schriftlich, per E-Mail oder mittels sonstigem dauerhaften Datenträger ein Änderungsangebot zu unterbreiten und eine angemessene Überlegungsfrist zu setzen, binnen derer das entsprechende Angebot zur Änderung des Vertrages angenommen oder wahlweise der kostenfreie Rücktritt vom Vertrag erklärt werden kann; läuft die Frist ohne Reaktion des Teilnehmers ab, so gilt das Angebot auf Vertragsänderung als angenommen. Ist das geänderte Programm im Vergleich zum ursprünglich geschuldeten nicht von mindestens gleichwertiger Beschaffenheit, so bleiben gesetzliche Minderungs- und oder Schadens- oder Aufwendungsersatzansprüche des Teilnehmers unberührt.
4. Informationspflichten/Visum
Ab dem Zeitpunkt der Anmeldung und über die gesamte Dauer des Vertragsverhältnisses hat uns der Teilnehmer bzw. sein gesetzlicher Vertreter sämtliche für das Vertragsverhältnis maßgeblichen Informationen möglichst schriftlich oder in Textform zu erteilen. Der Teilnehmer verpflichtet sich, uns über vorhandene und vormalig bestandene körperliche Gebrechen sowie körperliche oder psychische Erkrankungen (z. B. auch etwaige "Essstörungen" und Allergien) zu informieren, soweit diese die Durchführung des Programms beeinträchtigen können oder unmöglich machen. Der Teilnehmer ist für die notwendigen Ausweispapiere, die Erteilung eines gegebenenfalls erforderlichen Visums, Impfnachweise und sonstigen Bescheinigungen sowie für die Einhaltung der Einreise-, Zoll- und Devisenbestimmungen in vollem Umfange selbst verantwortlich, sofern es in der Programmbeschreibung nicht ausdrücklich anders aufgeführt ist. Bei Unklarheiten ist der Teilnehmer verpflichtet, uns rechtzeitig vor Beginn der Reise schriftlich darauf hinzuweisen. Der Teilnehmer sollte sich über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen rechtzeitig informieren; ggf. sollte ärztlicher Rat zu Thrombose- und anderen Gesundheitsrisiken eingeholt werden. Auf allgemeine Informationen, insbesondere bei den Gesundheitsämtern, reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung wird verwiesen. Wird die Erteilung eines erforderlichen Visums von den zuständigen Behörden verweigert, wird der Vertrag im Falle der Nichterteilung des Visums nachträglich aufgehoben. Der entrichtete Programmpreis wird rückerstattet, wenn uns gegenüber der schriftliche Nachweis der Ablehnung vom Teilnehmer vorgelegt wird.
5 Rücktritt durch den Teilnehmer
5.1. Vor Reiseantritt kann der Teilnehmer jederzeit vom Vertrag zurücktreten; diese Erklärung sollte zu Beweiszwecken schriftlich oder in Textform (z.B. per E-Mail oder Fax) abgegeben werden. In diesem Fall, oder wenn der Teilnehmer die Reise aus Gründen nicht antritt, die von uns nicht zu vertreten sind, verlieren wir zwar unseren Anspruch auf den Reisepreis, können aber angemessenen Ersatz für die getroffenen Reisevorkehrungen und für unsere Aufwendungen verlangen. Bei Berechnung des Ersatzes berücksichtigen wir den Wert der von uns ersparten Aufwendungen und eine mögliche anderweitige Verwendung der Reiseleistung.
Als Ersatz im Rücktrittsfall steht uns eine angemessene Entschädigung zu, die anteilig am Reisepreis bemessen wie folgt pauschaliert werden kann (ausgenommen in Fällen nach Ziffer 5.4 dieser Bestimmungen):
ab Vertragsschluss bis mehr als 60 Tage vor Reiseantritt: 15%
ab dem 60. Tag vor Reiseantritt: 20%
ab dem 30. Tag vor Reiseantritt: 30%
ab dem 14. Tag vor Reiseantritt: 50%
ab dem 7. Tag vor Reiseantritt: 75%
Für Teilnehmer der Programme Demi Pair, Freiwilligendienst und Praktikum im Ausland gilt ergänzend, d. h. unter Beibehaltung der vorstehenden Pauschalen im Übrigen:
ab Erhalt der Platzierung, soweit diese früher erfolgt als 14 Tage vor Reiseantritt: 50%
Für Teilnehmer des Programmes „Work & Travel Farmstay“ gilt abweichend:
ab Vertragsschluss bis mehr als 45 Tage vor Reiseantritt: 50%
ab dem 45. Tag vor Reiseantritt: 85%
Für alle Programme gilt: Steht programmbedingt noch kein konkreter Reisebeginn fest, so gilt der erste Tag des vertraglich vorgesehenen Ausreisemonats als Reiseantritt.
Dem Teilnehmer bleibt der Nachweis vorbehalten, dass uns im konkreten Einzelfall keine bzw. geringere Kosten als die geltend gemachte Pauschale entstanden sind.
5.2. Anstelle der vorstehenden Entschädigungspauschalen bleibt uns im Wege eines Wahlrechts vorbehalten, eine konkret am Einzelfall zu berechnende angemessene Rücktrittsentschädigung vom Teilnehmer zu fordern, deren Höhe sich nach dem Programmpreis unter Abzug des durch uns nachzuweisenden Wertes der ersparten Aufwendungen sowie dessen, was durch etwaige anderweitige Verwendung der Reiseleistungen erworben werden kann, bemisst.
5.3. Falls der Teilnehmer einzelne Leistungen infolge einer von ihm zu vertretenden vorzeitigen Rückreise oder aus sonstigen zwingenden Gründen, die in der Sphäre des Teilnehmers begründet sind (z. B. plötzliche schwere Erkrankung), nicht in Anspruch nimmt oder nehmen kann, so werden wir uns bei den Leistungsträgern für eine Erstattung der ersparten Aufwendungen einsetzen und das Empfangene an den Teilnehmer auskehren, es sei denn, dass es sich um völlig unerhebliche Leistungen handelt oder einer Erstattung gesetzliche oder behördliche Bestimmungen entgegenstehen. Eine weitergehende Kostenerstattung bei einem Rücktritt ist ausgeschlossen.
5.4. Wir können nach Rücktritt des Teilnehmers vor Reisebeginn keine Entschädigung verlangen, wenn am Bestimmungsort oder in dessen unmittelbarer Nähe unvermeidbare, außergewöhnliche Umstände auftreten, die die Durchführung des Programms oder die Beförderung von Personen an den Bestimmungsort erheblich beeinträchtigen. Umstände sind unvermeidbar und außergewöhnlich in diesem Sinne, wenn sie nicht der Kontrolle der Partei unterliegen, die sich hierauf beruft, und sich ihre Folgen auch dann nicht hätten vermeiden lassen, wenn alle zumutbaren Vorkehrungen getroffen worden wären.
5.5. Bei Rücktritt des Teilnehmers nach Antritt der Reise kann eine Rückerstattung des Programmpreises nur erfolgen, soweit dies nach den allgemeinen gesetzlichen Bestimmungen gerechtfertigt ist.
6. Rücktritt durch uns bei nicht erreichter Mindestteilnehmerzahl
Vor Reisebeginn können wir vom Vertrag zurücktreten, wenn eine im Vertrag angegebene Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht wird. Der Rücktritt hat innerhalb der im Vertrag genannten Frist zu erfolgen, spätestens jedoch 20 Tage vor Reisebeginn. Im Falle des Rücktritts erstatten wir dem Teilnehmer unverzüglich den Reisepreis, spätestens innerhalb von 14 Tagen nach dem Rücktritt.
7. Kündigung bei Verstoß gegen Informationspflichten
Kommt der Teilnehmer seiner Informationspflicht nicht nach, uns über vorhandene und vormalig bestandene körperliche Gebrechen sowie körperliche oder psychische Erkrankungen (auch etwaige »Essstörungen«) im Sinne von Ziffer 4. zu informieren, so sind wir berechtigt, den Vertrag zu kündigen, wenn der Teilnehmer die vermittelte Platzierung bzw. – je nach Programm – die vermittelte Arbeitsstelle aufgrund des verschwiegenen Krankheitsbilds nicht antreten kann und soweit uns die entsprechenden Umstände nicht schon bei Vertragsabschluss bekannt waren. In diesem Falle behalten wir – unbeschadet weitergehender gesetzlicher Schadensersatzansprüche – den Anspruch auf den vereinbarten Reisepreis abzüglich etwaiger ersparter Aufwendungen.
8. Außerordentliche Kündigung durch uns
Sollte der Teilnehmer die erfolgreiche Durchführung des Programms dadurch gefährden, dass er gegen Gesetze im Zielland oder gegen örtliche oder allgemeine Gepflogenheiten des gedeihlichen Zusammenlebens (etwa durch die Verletzung berechtigter Belange einer Gastfamilie) oder gegen dem Teilnehmer zugegangene Verhaltensregeln (ggfls. solche der Partnerorganisationen) in nicht nur unerheblicher Weise verstößt, so können wir den Vertrag kündigen. Die Kündigung setzt in der Regel eine Abmahnung voraus. Die Partnerorganisationen vor Ort sind berechtigt, Abmahnungen und gegebenenfalls die Kündigung gegenüber dem Teilnehmer auszusprechen. Besonders schwerwiegende Pflichtverletzungen des Teilnehmers können die Kündigung unter Abwägung der beiderseitigen Interessen auch ohne vorherige Abmahnung rechtfertigen (z.B. die Begehung von Straftaten sowie Drogenkonsum sowie die erhebliche Gefährdung des Teilnehmers selbst oder anderer beteiligter Personen). Ein schwerwiegender Verstoß im dargestellten Sinne kann auch den sofortigen Ausschluss aus dem Programm sowie im Falle von minderjährigen Teilnehmern die umgehende Rückkehr nach Deutschland nach sich ziehen, etwa wenn das Fehlverhalten dazu führt, dass die Gastfamilie oder die Partnerorganisation die Fortsetzung des Aufenthalts ablehnen. Im Falle der berechtigten Kündigung bleibt unser Anspruch auf den vollen Programmpreis unter Anrechnung etwaiger ersparter Aufwendungen bestehen. Durch uns nachzuweisende Mehrkosten einer vorzeitigen Rückreise sind vom Teilnehmer zu tragen.
9. Mängelanzeige/Gewährleistung
Im Falle des Auftretens eines Mangels der durch uns und/oder der Partnerorganisation erbrachten Leistungen ist der Teilnehmer gehalten, den Mangel uns gegenüber oder gegenüber der zuständigen Partnerorganisation unverzüglich vor Ort anzuzeigen und uns vor Ausspruch einer Kündigung eine angemessene Frist zur Abhilfeleistung zu setzen, wenn nicht die Abhilfe unmöglich ist oder durch uns verweigert wird oder wenn die sofortige Kündigung des Vertrags durch ein besonderes Interesse des Teilnehmers gerechtfertigt ist. Etwaige Ansprüche wegen Mängeln nach § 651i Absatz 3 BGB verjähren in zwei Jahren, wobei die Verjährung mit dem Tage beginnt, an dem die Reise dem Vertrag nach enden sollte.
Unsere vertragliche Haftung für Schäden, die nicht Körperschäden sind (auch die Haftung für die Verletzung vor-, neben- oder nachvertraglicher Pflichten) und die nicht schuldhaft herbeigeführt wurden, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt. Soweit wir vertraglicher Luftfrachtführer sind, regelt sich die Haftung nach den Bestimmungen des Luftverkehrsgesetzes in Verbindung mit den internationalen Abkommen von Warschau, Den Haag, Guadalajara und dem Montrealer Übereinkommen.
11. Social Media Klausel
12. Ton- und Videoaufzeichnungen
Soweit das Programm die Teilnahme an einem Vor- und Nachbereitungsseminar vorsieht, ist es dem Teilnehmer ohne unsere vorherige Zustimmung nicht gestattet, Ton- und/oder Videoaufzeichnungen (einschließlich Fotografien) vorzunehmen. Im Einzelfall genehmigte Aufzeichnungen/Fotografien dürfen nicht ohne unsere Zustimmung verbreitet, insbesondere nicht in sozialen Netzwerken, auf Internet-Broadcasting-Plattformen oder in sonstiger Weise der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.
14. Allgemeine Informationspflicht nach § 36 Abs. 1 Nr. 1 VSBG
Es wird darauf hingewiesen, dass wir nicht generell zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle nach dem Verbraucherstreitbeilegungsgesetz (VSBG) bereit und hierzu auch nicht gesetzlich verpflichtet sind. Wir sind gleichwohl bestrebt, etwaige Streitigkeiten im direkten Kontakt zum Teilnehmer außergerichtlich beizulegen. Kommt es hierbei nicht zu einer einvernehmlichen Beilegung der Streitigkeit, so werden wir den Teilnehmer darüber unterrichten, ob im betreffenden Einzelfall die Bereitschaft zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer zuständigen Verbraucherschlichtungsstelle besteht. Eine zuständige Verbraucherschlichtungsstelle ist die nachfolgend aufgeführte: Zentrum für Schlichtung e.V. - Allgemeine Verbraucherschlichtungsstelle -, www.verbraucher-schlichter.de; Straßburger Straße 8 - 77694 Kehl am Rhein.
*Im Folgetext wird ausschließlich aus Gründen der Lesbarkeit lediglich die männliche Form verwendet.
Daher können Sie alle EU-Rechte in Anspruch nehmen, die für Pauschalreisen gelten. Das Unternehmen Experiment e. V. trägt die volle Verantwortung für die ordnungsgemäße Durchführung der gesamten Pauschalreise.
Zudem verfügt das Unternehmen Experiment e. V. über die gesetzlich vorgeschriebene Absicherung für die Rückzahlung Ihrer Zahlungen und, falls der Transport in der Pauschalreise inbegriffen ist, zur Sicherstellung Ihrer Rückbeförderung im Fall seiner Insolvenz.
– Im Fall der Insolvenz des Reiseveranstalters oder – in einigen Mitgliedstaaten – des Reisevermittlers werden Zahlungen zurückerstattet. Tritt die Insolvenz des Reiseveranstalters oder, sofern einschlägig, des Reisevermittlers nach Beginn der Pauschalreise ein und ist die Beförderung Bestandteil der Pauschalreise, so wird die Rückbeförderung der Reisenden gewährleistet. Experiment e. V. hat eine Insolvenzabsicherung mit der „tourVERS Touristik-Versicherungs-Service GmbH“ abgeschlossen. Die Reisenden können diese Einrichtung unter der Anschrift tourVERS Touristik-Versicherungs-Service GmbH, Borsteler Chaussee 51, 22453 Hamburg, Tel.: +49 (0)40-2442880, Fax: +49 (0)40-24428899, E-Mail: service@tourvers.de kontaktieren, wenn ihnen Leistungen aufgrund der Insolvenz von Experiment e. V. verweigert werden.
– Ort, in der die Richtlinie (EU) 2015/2302 in der in das nationale Recht umgesetzten Form zu finden ist: www.umsetzung-richtlinie-eu2015-2302.de.