Source: https://mail.jfghochwald-losheim.de/index.php/ueber-uns/satzung
Timestamp: 2020-07-11 01:00:23
Document Index: 229278674

Matched Legal Cases: ['§1', '§2', '§4', '§ 3', '§5', '§ 26', '§7', '§9', '§10', '§11']

JFG Hochwald Losheim - Satzung
Zuletzt aktualisiert: Mittwoch, 08. März 2017 20:32
§1 Name und Sitz der Juniorenfördergemeinschaft
Die Juniorenfördergemeinschaft führt den Namen „Juniorenfördergemeinschaft Hochwald Losheim e.V.“. Sie wurde auf Initiative der Vereine SV Losheim, SpVgg Mitlosheim, DJK Niederlosheim, SG Rappweiler-Waldhölzbach, SV Rissenthal, TuS Scheiden, SV Wahlen (= Stammvereine) gegründet.
Die Juniorenfördergemeinschaft hat ihren Sitz in Losheim am See und ist in das Vereinsregister des Amtsgerichtes Merzig eingetragen.
Die Juniorenfördergemeinschaft ist Mitglied im Saarländischen Fußballverband (SFV). Der Verein haftet auch für die Verpflichtungen seiner Mitglieder, die sich aus der Mitgliedschaft des Vereins beim SFV ergeben.
§2 Zweck der Juniorenfördergemeinschaft
Die Juniorenfördergemeinschaft ist selbstlos tätig. Sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke, sondern verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Sie ist überparteilich und überkonfessionell und bekennt sich zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung.
Der Juniorenfördergemeinschaft wird von den Stammvereinen ab der Saison 2008/2009 die Aufgabe der Förderung des Juniorenfußballs für alle Mannschaften von der D-Jugend bis zur A-Jugend übertragen.
Die Juniorenfördergemeinschaft sorgt für Betreuung, Training und Ausstattung der Mannschaften und gewährleistet ihre Teilnahme am Spielbetrieb. Diese Aufgabe nimmt sie in enger Kooperation mit den Vorständen und Fußballabteilungen der Stammvereine wahr.
Nach den A-Junioren wechselt das Passrecht an den jeweiligen Stammverein zurück. Es entspricht dem Selbstverständnis der Juniorenfördergemeinschaft, dass Abwerbemaßnahmen innerhalb der Stammvereine als grober Verstoß gegen die Satzung der Juniorenfördergemeinschaft gelten. Abwerbemaßnahmen jeglicher Art sind zu unterlassen, da sie dem Zweck der Juniorenfördergemeinschaft entgegenstehen und somit den Fortbestand der gemeinsamen Juniorenfördergemeinschaft gefährden. Die Wechselmodalitäten, sowie die Festlegung der Ausbildungsentschädigungen lehnen sich an die Vorgaben des SFV an.
Die Juniorenfördergemeinschaft besteht:
a. aus den Jugendspielern (Personen bis 19 Jahre), die zugleich Mitglied in einem der Stammvereine sind,
b. aus weiteren ordentlichen Mitgliedern,
c. aus den Stammvereinen.
Vereinsmitglieder können natürliche aber auch juristische Personen werden.
Die Mitgliedschaft entsteht durch Eintritt in die Juniorenfördergemeinschaft. Die Beitrittserklärung ist schriftlich vorzulegen. Bei Minderjährigen bedarf es der Zustimmung des gesetzlichen Vertreters. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand.
Von den Mitgliedern des Vereins wird ein Mitgliedsbeitrag erhoben. Die Höhe des Beitrages und dessen Fälligkeit wird von der Mitgliederversammlung in einer Beitragsordnung festgelegt.
Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod. Der Austritt kann nur zum Ende des Geschäftsjahres erfolgen und muss mindestens drei Monate vor Ablauf schriftlich an den Vorstand erklärt werden. Ein Mitglied kann aus wichtigem Grund (insbesondere wenn es gezielt gegen die Satzung oder die Vereinsinteressen verstößt, wenn es dem Ansehen des Vereins schadet oder wenn es fällige Beiträge trotz Aufforderung länger als ein Jahr schuldet) aus der Juniorenfördergemeinschaft ausgeschlossen werden. Der Ausschluss erfolgt durch die Mitgliederversammlung.
Die Mitgliedschaft der Juniorenspieler in der Juniorenfördergemeinschaft endet automatisch mit dem Ende ihrer Spielberechtigung für Juniorenmannschaften.
Will ein zusätzlicher Verein der Juniorenfördergemeinschaft als Stammverein beitreten, so ist innerhalb eines Monats nach Eingang des schriftlichen Aufnahmeantrags, ein Beschluss des Vorstandes zur Aufnahme notwendig.
Will ein Stammverein aus der Juniorenfördergemeinschaft austreten, so ist innerhalb eines Monats nach Eingang der schriftlichen Austrittserklärung eine Vorstandssitzung einzuberufen. Der Austritt ist nur zum Ablauf eines Spieljahres möglich und setzt die Abgeltung aller finanziellen Verpflichtungen voraus. Für einen Beschluss über den Fortbestand der Juniorenfördergemeinschaft ist dann eine Zweidrittelmehrheit der abgegebenen Stimmen erforderlich.
Mit dem Ausscheiden eines Mitglieds enden alle Rechte und Pflichten aus dem Mitgliedschaftsverhältnis.
§4 Vereinsmittel
Die Einnahmen der Juniorenfördergemeinschaft setzen sich zusammen aus Zuwendungen der Stammvereine, Mitgliedsbeiträgen, Spenden sowie Jugendfördermittel.
Die Juniorenfördergemeinschaft erhält von den sieben Stammvereinen jährlich Zuwendungen zur Erfüllung ihrer Aufgaben. Die Höhe der Zuwendungen wird von den Vorständen der Stammvereine auf Antrag der Juniorenfördergemeinschaft vor Beginn des Spieljahres gemeinsam festgelegt.
Die Mittel der Juniorenfördergemeinschaft dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Bei Bedarf können Vereinsämter im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten entgeltlich auf der Grundlage eines Dienstvertrages oder gegen Zahlung einer Aufwandsentschädigung nach § 3 Nr. 26a EStG ausgeübt werden.
Die Entscheidung über eine entgeltliche Vereinstätigkeit trifft der Vorstand. Gleiches gilt für die Vertragsinhalte und die Vertragsbeendigung.
Der Anspruch auf Aufwendungsersatz kann nur innerhalb einer Frist von 8 Wochen nach seiner Entstehung geltend gemacht werden. Erstattungen werden nur gewährt, wenn die Aufwendungen mit Belegen und Aufstellungen, die prüffähig sein müssen, nachgewiesen werden.
§5 Organe der Juniorenfördergemeinschaft
Organe der Juniorenfördergemeinschaft sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung.
Die Mitglieder des Vorstands müssen der JFG und einem der Stammvereine angehören. Die Wahl eines Vorstandsmitglieds, das nicht einem der Vorstände der Stammvereine angehört, bedarf der Zustimmung des jeweiligen Stammvereins.
Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden, zwei/drei stellvertretenden Vorsitzenden, dem Kassierer, dem Schriftführer und den Beisitzern. Jeder Stammverein muss im Vorstand vertreten sein.
Der Vorstand gemäß § 26 BGB besteht aus dem Vorsitzenden seinen zwei/drei Stellvertretern und dem 1. Kassierer. Sie vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Sie sind zu zweit vertretungsberechtigt.
Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Vereins. Er ist an die Beschlüsse der Mitgliederversammlung gebunden.
Die Mitglieder des Vorstandes werden von der Mitgliederversammlung für zwei Geschäftsjahre gewählt.
Der Vorstand tritt nach Bedarf bzw. regelmäßig zusammen. Der Vorsitzende oder einer seiner Stellvertreter beruft zu den Sitzungen ein und leitet sie. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens fünf seiner Mitglieder anwesend sind. Die Abstimmung erfolgt mit einfacher Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit ist der Antrag abgelehnt. Stimmenenthaltungen sind nicht möglich. Von den Sitzungen sind Niederschriften zu fertigen. Die Niederschriften werden von zwei Mitgliedern des Vorstandes unterzeichnet und den Stammvereinen zur Kenntnis zugeleitet.
Scheidet ein Vorstandsmitglied während der Dauer seiner laufenden Amtsperiode vorzeitig aus seinem Amt aus, bestimmt der Vorstand der Juniorenfördergemeinschaft für die Zeit bis zur nächsten Wahl einen Nachfolger gemäß Abs. 1.
§7 Aufgaben des Kassierers
Der Kassierer verwaltet die Vereinskasse und wickelt den normalen Bankverkehr ab. Er besitzt neben den drei Vorsitzenden Einzelzeichnungsberechtigung. Er ist nicht zur Aufnahme von Krediten berechtigt.
Der Kassierer hat spätestens einen Monat nach der ordentlichen Mitgliederversammlung dem Vorstand einen Haushaltsplan zur Genehmigung vorzulegen und die Einhaltung des Plans entsprechend den Einnahmen zu überwachen.
Nach Genehmigung des Haushaltsplans durch den Vorstand können die Juniorenleiter eigenverantwortlich über ihre Zuweisungen im Innenverhältnis verfügen. Nicht verbrauchte Mittel sind zurückzugeben.
Die Mitgliederversammlung wird einmal jährlich vom Vorsitzenden oder seinem Stellvertreter einberufen. Der Termin wird spätestens 2 Wochen vor dem Versammlungstag unter „Vereinsnachrichten“ im Amtlichen Bekanntmachungsblatt der Gemeinden Losheim am See bekannt gegeben.
die Entgegennahme der Arbeitsberichte des Vorstandes
die Entgegennahmen des Kassenberichtes
die Entgegennahme des Berichtes der Kassenprüfer
die Wahl der 2 Kassenprüfer
Beratung und Beschlussfassung über Satzungsänderungen und satzungsgemäß gestellte Anträge
Beschlussfassung über den Ausschluss von Mitgliedern- Entscheidung über wichtige, die Interessen und den Zweck der Juniorenfördergemeinschaft betreffende Angelegenheiten
Jedes Mitglied verfügt über eine Stimme.
Der Aufnahmeantrag Minderjähriger bedarf der Unterschrift der gesetzlichen Vertreter bzw. des gesetzlichen Vertreters. Dabei ist explizit darauf hinzuweisen, dass auch minderjährige Mitglieder ab dem vollendeten 14. Lebensjahr die aktive Wahlberechtigung besitzen und im Rahmen der Mitgliederversammlung über die Belange des Vereins durch Stimmabgabe mit entscheiden können. Die gesetzlichen Vertreter stimmen dem zugleich mit der Genehmigung zum Vereinsbeitritt zu.
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist innerhalb eines Monats einzuberufen, wenn sie der Vorstand einer der Stammvereine oder mindestens 10% der ordentlichen Mitglieder mit Namensunterschrift unter Angabe von Gründen beantragt.
Die Mitgliederversammlung beschließt in der Regel in offener Abstimmung mit einfacher Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt. Stimmenthaltungen werden als ungültige Stimmen gewertet. Auf Wunsch der Mitgliederversammlung ist eine Abstimmung schriftlich bzw. geheim durchzuführen. Satzungsänderungen einschließlich der Änderung des Vereinszwecks, bedürfen einer Dreiviertelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen.
Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens 10 Prozent der stimmberechtigten Mitglieder anwesend ist und mindestens zwei Drittel der Stammvereine durch Vorstandsmitglieder vertreten sind.
Kommt eine beschlussfähige Mitgliederversammlung nicht zustande, so ist durch den Vorsitzenden eine neue Sitzung binnen zwei Wochen einzuberufen, die dann ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig ist. Darauf ist in der Einladung besonders hinzuweisen.
Beschlüsse und Wahlergebnisse sind schriftlich niederzulegen. Sie werden vom Protokollführer und vom Versammlungsleiter unterzeichnet und den Vorständen der Stammvereine zugeleitet
§9 Die Kassenprüfung
Die zwei von der Mitgliederversammlung gewählten Kassenprüfer dürfen nicht dem Vorstand oder einem anderen Gremium des Vereins angehören, müssen aber Mitglied in einem der Stammvereine sein.
Die Kassenprüfer überprüfen die Kassen- und Buchführung der Juniorenfördergemeinschaft, erstellen einen Prüfungsbericht und tragen diesen der Mitgliederversammlung vor. Der Prüfungsbericht soll Feststellungen darüber treffen, ob die Rechnungsbeträge sachlich und rechnerisch richtig und ausreichend belegt sind und ob die Verwaltung zweckmäßig und wirtschaftlich geführt wird.
Die Kassenprüfer haben das Recht, die Entlastung des Kassierers und des Vorstandes zu beantragen.
§10 Auflösung der Juniorenfördergemeinschaft
Die Juniorenfördergemeinschaft kann durch Beschluss einer zu diesem Zweck einberufenen außerordentlichen Mitgliederversammlung aufgelöst werden. Für die Rechtswirksamkeit dieses Beschlusses ist eine Dreiviertelmehrheit der abgegebenen Stimmen erforderlich.
Kommt eine solche beschlussfähige Mitgliederversammlung nicht zustande, so ist erneut in gleicher Weise eine Mitgliederversammlung einzuberufen, die dann endgültig über die Auflösung beschließen kann.
Bei Auflösung der Juniorenfördergemeinschaft werden die Vorsitzenden zusammen als Liquidatoren der Juniorenfördergemeinschaft bestellt, sofern die Mitgliederversammlung keinen anderen Beschluss fasst.
Für Verbindlichkeiten der Juniorenfördergemeinschaften haftet etwaigen Gläubigern gegenüber nur das Vereinsvermögen der Juniorenfördergemeinschaft (= gesamter finanzieller und sachlicher Besitz)
Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das verbleibende Vermögen des Vereins zu gleichen Teilen an die Stammvereine, die es unmittelbar und ausschließlich für Zwecke der Förderung des Sports zu verwenden haben. Sollten die Stammvereine juristisch dazu nicht mehr in der Lage sein, z.B. durch Auflösung der Stammvereine, so fällt das verbleibende Vermögen der Juniorenfördergemeinschaft an die Gemeinde Losheim am See, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.
§11 Ermächtigung
Der Vorstand wird ermächtigt, redaktionelle Änderungen der Satzung, notwendige Änderungen oder Ergänzungen, die zum Erlangen oder der Erhaltung der Gemeinnützigkeit erforderlich sind und solche Änderungen, die behördlich angeordnet werden, selbstständig vorzunehmen.
Diese Satzung tritt mit Eintragung in das Vereinsregister beim Amtsgericht Merzig in Kraft.
Losheim am See, den 17.12.2015