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Timestamp: 2020-03-29 03:11:16
Document Index: 169819686

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§21', '§ 9', '§ 127', '§ 132', '§ 20', '§ 17', '§ 8', '§ 19', '§ 17', '§ 9', '§ 7', '§ 7', '§ 10', '§ 11', '§ 2', '§ 20', '§ 2']

Förderung von A‑Z
Altlasten im Sinne des Bundesbodenschutzgesetzes sind stillgelegte Abfallbeseitigungsanlagen und sonstige Grundstücke, auf denen Abfälle behandelt, gelagert oder abgelagert worden sind (Altablagerungen) sowie Grundstücke stillgelegter Anlagen und sonstige Grundstücke, auf denen mit umweltgefährdenden Stoffen umgegangen worden ist [...] durch die schädliche Bodenveränderungen oder sonstige Gefahren für den Einzelnen oder die Allgemeinheit hervorgerufen werden (§ 2 Abs. 5 BBodSchG).
Die Baumassenzahl stellt das Verhältnis des Volumens eines Gebäudes oder eines Gebäudeteils zur Grundstücksflache dar. Sie gibt wieder, wie viel Kubikmeteer Bauvolumen je Quadratmeter gebaut werden dürfen (§21, Abs. 1 BauNVO). Grundsätzlich wird die Baumassenzahl nur für Industrie-, Gewerbe- und Sondergebiete festgelegt. Beispiel: Der Bebauungsplan legt eine Baumassenzahl von 1,5 fest, die Grundstücksgröße beträgt 1000 qm. Das Grundstück darf mit einem Gebäude mit 1500 Kubikmetern umbauten Raum bebaut werden (1000 qm x 1,5= 1500).
Bebauungsplan (Einfacher)
Der Bebauungsplan stellt die rechtsverbindlichen Festsetzungen für die städtebauliche Entwicklung eines Teilgebietes einer Gemeinde dar. Er ist grundsätzlich aus dem Flächennutzungsplan zu entwickeln. Durch den Bebauungplan werden Baurechte für die im Plangebiet liegenden Grundstücke geschaffen. Der einfache Bebauungsplan enthält in der Regel nur Festsetzungen über die Gebietsart und/oder Baugrenzen des Plangebietes.
Bebauungsplan (Qualifizierter)
Der qualifizierte Bebauungsplan enthält weiter gehende detaillierte Feststellungen über Art und Maß der baulichen Nutzung als der einfache Bebauungsplan. Der qualifizierte Bebauungsplan kann u.a. Regelungen über die Verkehrs-, Grün- oder Gemeinschaftsflächen bis hin zu Bepflanzungsvorgaben enthalten (§ 9 BauGB).
Unter Breitbandzugang versteht man einen teilnehmerseitigen Netzanschluss dessen Realisierung drahtgebunden über eine Telefon-Kupferverkabelung, über das Stromnetz, über ein Breitbandkabel-Netz oder drahtlos erfolgen kann. Die Bandbreite des Netzwerkes bestimmt die zu erreichende Übertragungsgeschwindigkeit der Datenübertragung. Sie wird in Kilobit (Kbit) oder Megabit (Mbit) pro Sekunde (s) gemessen. Die erzielbaren Bandbreiten hängen ab von der eingesetzten Technik. In dieser Gewerbeflächen-Datenbank wird ab einer Bandbreite von 1 Mbit/s von einem Breitbandzugang gesprochen.
Bruttobaufläche
Im Feld "Bruttobaufläche" wird die Größe der Gesamtfläche laut Flächennutzungsplan oder Bebauungsplan in qm angegeben.
Die Erschließung umfasst alle baulichen Maßnahmen zur erstmaligen Herstellung der öffentlichen, zum Anbau bestimmten Straßen, Wege und Plätze, Verkehrswege (z.B. Fuß- und Wohnwege), Sammelstraßen innerhalb des Baugebietes sowie Parkflächen und Grünanlagen. (§ 127 BauGB). Die Gemeinde kann die Erschließungsanlagen selbst herstellen oder auch Dritte damit beauftragen; Art und Umfang der Erschließungsanlagen sowie die Verteilung der Erschließungskosten werden von der Gemeinde in einer Satzung festgelegt (§ 132 BauGB).
Der Flächennutzungsplan ist ein "vorbereitender Bebauungsplan", der unter Beteiligung der Öffentlichkeit aufgestellt wird. Er umfasst das gesamte Gemeindegebiet und gibt einen Überblick über die geplante städtebauliche Entwicklung der Bodennutzung der Gemeinde. Der FNP enthält, im Gegensatz zum einfachen Bebauungsplan oder dem qualifizierten Bebauungsplan, keine verbindlichen Festsetzungen und begründet keine Ansprüche des Bürgers (Bauwilligen). Der Flächennutzungsplan ist "parzellenscharf".
Die Geschossflächenzahl stellt eine Bestimmung über das Maß der baulichen Nutzung dar. Sie gibt das Verhältnis zwischen der Summe der Geschossflächen eines Gebäudes und der Größe des Baugrundstückes an (§ 20 Abs. 2 BauNVO). Die GFZ wird im Bebauungsplan als Dezimalbruch ausgedrückt. Die Geschossfläche ist nach den Außenmaßen der Gebäude in allen Vollgeschossen zu ermitteln. Die Geschossflächenzahl ist im Zusammenhang mit der Grundflächenzahl zu sehen. Beispiel: Beträgt bei einem 600 qm großen bebaubaren Grundstück die im Bebauungsplan festgesetzte Geschossflächenzahl 1,2, können 720 qm Geschossfläche errichtet werden (600 qm x 1,2). Die Obergrenzen für die GFZ ergeben sich, je nach Art des Baugebietes, aus § 17 BauNVO.
Durch den Ausweis eines Gewerbegebietes wird eine bestimmte Art der baulichen Nutzung festgelegt. Ein GE dient vorwiegend der Unterbringung von nicht erheblich belästigenden Gewerbebetrieben, insbesondere sind dies Lagerhäuser und öffentliche Betriebe, Geschäfts-, Büro- und Verwaltungsgebäude sowie Tankstellen. Ausnahmsweise können z.B. Wohnungen für Aufsichts- und Bereitschaftspersonen oder Anlagen für kirchliche, kulturelle, soziale, gesundheitliche und sportliche Zwecke zugelassen werden (§ 8 Abs. 1-3 BauNVO).
Im Feld "Größte Fläche" wird die größte, nutzbare und zusammenhängende Fläche, die zum Verkauf angeboten werden kann, in qm angegeben.
Die Grundflächenzahl stellt eine wichtige Festsetzung im Bebauungsplan bezüglich des Maßes der baulichen Nutzung dar. Sie gibt an, wie viel qm Grundfläche eines Baugrundstückes mit baulichen Anlagen überdeckt werden darf (§ 19 Abs. 2 BauNVO). Die Höchstgrenzen der GRZ sind abhängig von der Art des jeweiligen Baugebietes und werden in § 17 BauNVO festgelegt. Die Grundflächenzahl ist im Zusammenhang mit der Geschossflächenzahl zu sehen. Beispiel: Legt der Bebauungsplan eine GRZ von 0,6 fest, so darf bei einem 1000 qm großen bebaubaren Grundstück eine Fläche von 600 qm überbaut werden.
Festlegung über eine bestimmte Art der baulichen Nutzung eines Gebietes. Industriegebiete dienen ausschließlich der Unterbringung von Gewerbebetrieben, und zwar vorwiegend solcher Betriebe, die in anderen Baugebieten unzulässig sind. Zulässig sind insbesondere Gewerbegebiete aller Art, Lagerhäuser, Lagerplätze und öffentliche Betriebe sowie Tankstellen (§ 9 Abs. 1-2 BauNVO).
Bestimmung über eine Art der baulichen Nutzung eines Gebietes. Kerngebiete dienen vorwiegend der Unterbringung von Handelsbetrieben sowie der zentralen Einrichtungen der Wirtschaft und der Verwaltung. Zulässig sind insbesondere die in § 7 Abs. 2 BauNVO genannten baulichen Vorhaben: Geschäfts-, Büro- und Verwaltungsgebäude, Einzelhandelsbetriebe, Schank- und Speisewirtschaften, Betriebe des Beherbergungsgewerbes und Vergnügungsstätten, sonstige nicht störende Gewerbebetriebe, Anlagen für kirchliche, kulturelle, soziale und gesundheitliche Zwecke sowieTankstellen (§ 7 Abs. 1-2 BauNVO).
Im Feld "Kleinste Fläche" wird die kleinste Fläche, die zum Verkauf angeboten werden kann, in qm angegeben.
Im Feld "Nettobaufläche" wird die Größe der Gesamtfläche laut Flächennutzungsplan oder Bebauungsplan abzüglich der im Geltungsbereich vorgesehenen Flächen für Maßnahmen zum Schutz, zur Pflege und zur Entwicklung von Natur und Landschaft sowie der öffentlichen Grünflächen und Verkehrsflächen in qm angegeben.
Regelung über die Art der baulichen Nutzung, die in 2 unterschiedlichen Formen in der BauNVO beschrieben wird. In "Sondergebiete, die der Erholung dienen" (§ 10 BauNVO) sind insbesondere Wochendhaus-, Ferienhaus- und Campingplatzgebiete zulässig, während in den "sonstigen Sondergebieten" (§ 11 BauNVO) Bereiche festgelegt werden, die sich von den Bau-gebieten nach §§ 2-10 BauNVO wesentlich unterscheiden hier kommen insbesondere Kur-, Laden-, Einkaufs-, Hochschul-, Klinik- oder Hafengebiete als baulichen Anlagen in Betracht. Relevant insbesondere für Einkaufszentren.
Gewerblich zu nutzende Flächen mit oder ohne Bebauung für Unternehmen des Beherbergungs- und Gastronomiegewerbes sowie sonstige Unternehmen, die touristische Dienstleistungen für Übernachtungs- und Tagestouristen erbringen.""
Im Feld "Verfügbare Fläche" wird die Größe öffentlicher und privater Flächen angegeben, die bei Anfrage sofort bebaubar sind; d.h. Baurecht vorhanden und Erschließung gewährleistet ist.
Durch Festsetzungen über Vollgeschosse wird eine Einflussnahme auf die Höhe der baulichen Anlage ermöglicht und damit auf das Maß der baulichen Nutzung ( § 20 Abs. 1 BauNVO). Die Definition eines Vollgeschosses richtet sich nach landesrechtlichen Bestimmungen. In Rheinland-Pfalz sind Vollgeschosse gemäß § 2 Abs. 4 Satz 2 Landesbauordnung Geschosse über der Geländeoberfläche, die über zwei Drittel, bei Geschossen im Dachraum über drei Viertel ihrer Grundfläche, eine Höhe von 2,30 m haben. Die Höhe wird von der Oberkante Fußboden bis Oberkante Fußboden oder Oberkante Dachhaut gemessen.
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