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Timestamp: 2020-05-26 09:48:23
Document Index: 140621922

Matched Legal Cases: ['Art. 3', '§ 3', 'Art. 3', 'Art. 3', '§ 3', 'Art. 5', '§ 1', '§ 6', '§ 8', '§ 8']

Ihre Suchkriterien : Mathematisch-Naturwissenschaftliche Sektion, Fachbereich Psychologie
Fakultät / Fachbereich Mathematisch-Naturwissenschaftliche Sektion, Fachbereich Psychologie
Fachspezifische Regelungen des Fachbereichs Psychologie
der Naturwissenschaften (Dr.rer.nat.) oder der Sozialwissenschaften (Dr.rer.soc.)
oder der Philosophie (Dr.phil.) ist für Absolventinnen und Absolventen von Diplom-
und Masterstudiengängen grundsätzlich mindestens die Gesamtnote "gut"
im fachspezifischen Abschlussexamen, sofern Bewerberinnen/Bewerber nicht
Absolventinnen/Absolventen von Fachhochschulen oder eines dreijährigen Bachelor-
Studiengangs sind. Absolventinnen und Absolventen eines vierjährigen
Bachelorstudiengangs einer Universität oder Pädagogischen Hochschule können
zur Promotion zugelassen werden, wenn ein fachspezifischer Bachelor-
Abschluss mit der Mindestnote 1,2 erreicht wurde. Die Note der Bachelor-Arbeit
muss dabei 1,0 betragen - bei ausländischen Abschlüssen müssen äquivalente
Noten vorliegen.
(2) Bewerberinnen und Bewerber mit schlechterer Gesamtnote kann der Promotionsausschuss in begründeten Ausnahmefällen zulassen, wenn mindestens ein/e Professor/in, Hochschul- oder Privatdozent/in des Fachbereichs dies befürwortet und begründet und der Promotionsausschuss dem Antrag mit 2/3-Mehrheit zustimmt.
(3) Wird der Grad eines Doktors der Sozialwissenschaften (Dr.rer.soc.) beantragt,
wird das Promotionsverfahren in Abstimmung mit einem Fachbereich durchgeführt,
der ebenfalls den Titel des Dr. rer.soc. Vergibt. Wird der Grad eines Doktors
der Philosophie (Dr.phil.) beantragt, wird das Promotionsverfahren in Abstimmung
mit einem Fachbereich durchgeführt, der ebenfalls den Titel des Dr.phil.
Vergibt. In Fällen der Sätze 1 und 2 ist erforderlich, dass ein/e Gutachter/in der
Dissertation und ein/e Prüfer/in der mündlichen Prüfung aus dem betroffenen
Fachbereich stammen.
(4) Absolventinnen und Absolventen eines dreijährigen Bachelor-Studiengangs Psychologie oder eines inhaltlich vergleichbaren Studiengangs an einer Universität
oder Pädagogischen Hochschule können nach Vorlage eines schriftlichen Exposés und einem Beratungsgespräch mit dem/der vorgesehenen Hauptbetreuer/in
mit dessen Zustimmung zur Promotion zugelassen werden, wenn:
1. ein Bachelor-Abschluss mit der Mindestnote 1,2 erreicht wurde. Die Note der
müssen äquivalente Noten vorliegen, und
2. in einem Eignungsfeststellungsverfahren gemäß Art. 3 nachgewiesen wurde,
dass sie in dem vorgesehenen Dissertationsgebiet grundsätzlich im gleichen
Maße zu wissenschaftlicher Arbeit befähigt sind, wie dies bei Absolventen und
Absolventinnen nach § 3 Abs. 1 Nr. 1 bis 3 Allg. Reg. Vorausgesetzt wird.
(5) Fachhochschulabsolventinnen und -absolventen mit Diplomabschluss, die hervorragende Leistungen im Studienfach Psychologie oder einem fachäquivalenten
Studiengang vorweisen, können vom Promotionsausschuss auf Antrag des Betreuers/der Betreuerin und aufgrund einer Eignungsfeststellung nach Art. 3 zur
Promotion zugelassen werden. Über die Fachäquivalenz eines Studienganges
Art. 3: Eignungsfeststellungsverfahren (zu § 3 Abs. 4 und 5 Allg. Reg.)
In dem in der Regel zweisemestrigen Eignungsfeststellungsverfahren sind Leistungsnachweise in zwei Modulen des Master-Studiengangs Psychologie im Umfang von je 8 ECTS-Credits (4 SWS) zu erbringen. Sie werden vom Promotionsausschuss auf Vorschlag der Betreuerin/des Betreuers unter Berücksichtigung der im bisherigen Studium erbrachten Studien- und Prüfungsleistungen festgesetzt. Die Durchschnittsnote der im Eignungsfeststellungsverfahren erbrachten Studien- und Prüfungsleistungen muss mindestens 1,3 betragen.
Die Vorprüfung besteht entweder in einem wenigstens einstündigen Kolloquium, das
von zwei Prüferinnen/Prüfern aus den Fachgebieten der vorgesehenen Promotion
abgenommen wird, oder einer äquivalenten Leistung, die von der Betreuerin/vomBetreuer der Promotion bestätigt wird. Sollte der Betreuer/die Betreuerin nicht habilitiert sein, dann ist ein/e zweiter Gutachter/in notwendig.
Art. 5: Dissertation und Eröffnung des Promotionsverfahrens
(zu § 1 Abs. 11, § 6 Abs. 2 Nr. 14, § 8 Abs. 1, 3 u. 6 Allg. Reg.)
(1) Zwischen der Annahme als Doktorand/Doktorandin und der Eröffnung des Promotionsverfahrens ist ein Mindestzeitraum von sechs Monaten einzuhalten
(2) Doktoranden und Doktorandinnen, die im Promotionsstudiengang des Fachbereichs
promovieren, müssen für die Eröffnung des Promotionsverfahrens die
nach der betreffenden Prüfungsordnung erforderlichen Studien- und Prüfungsleistungen
(3) Als Dissertation können auch mehrere zusammenhängende Arbeiten der Bewerberin/
des Bewerbers gem. § 8 Abs. 3 Allg. Reg. In gebundener Form eingereicht
werden. In diesem Fall ist eine zusammenfassende Darstellung voranzustellen,
in der die wichtigsten eigenständigen Forschungsergebnisse dargelegt werden.
Ferner ist zu spezifizieren, welchen Anteil der Kandidat/die Kandidatin an den
einzelnen wissenschaftlichen Arbeiten hat.
(4) Die Dissertation kann in englischer Sprache abgefasst werden. Über die Zulassung
weiterer Sprachen entscheidet der Promotionsausschuss. In einem solchem
Fall ist der Dissertation eine ausführliche Zusammenfassung in deutscher
Sprache beizugeben.