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Timestamp: 2019-05-25 10:58:25
Document Index: 289384424

Matched Legal Cases: ['§ 12', '§ 12', 'Art. 3', '§ 91', '§ 273', '§ 296', '§ 12', '§ 12', '§ 13', '§ 16', '§ 9', '§ 16', '§ 307', '§ 7', '§ 7', '§ 9', '§ 16', '§ 2', '§ 1', '§ 80', '§ 122', '§ 146', '§ 1', '§ 2', '§ 2', '§ 52', '§ 2', '§ 1', '§ 5', '§ 80', '§ 90', '§ 52', '§ 12', '§ 12', '§ 1', '§ 12', '§ 12', '§ 252', '§ 280', '§12', '§1', '§252', '§280', '§ 61', '§ 62', '§ 63', '§ 65', '§ 66', '§ 14', '§ 2', '§ 2', '§ 75', '§ 88', 'Art. 74', '§ 5', '§ 18', '§ 75', '§ 18', '§ 87', '§ 5', '§ 5', 'BGH', 'BGH', '§ 615', '§ 85', '§ 86', '§ 87', '§ 5', '§615', '§5', '§ 12', '§ 6', '§6']

Rechtsprechung - Suchergebnis - 25.05.2019 12:58h
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Heime - Kündigungsrecht Sonstiges
8 W 38/16
§ 12 Abs. 1 des Wohn- und Betreuungsvertragsgesetzes - WBVG - ist für die vertragliche Nominierung einzelner Tatbestände für eine Kündigung aus wichtigem Grund grundsätzlich offen, solange und soweit die vertraglich geregelten Kündigungsgründe jeweils zugleich auch einen "wichtigen Grund" im Sinne des § 12 Abs. 1 Satz 3 WBVG darstellen.
GG Art. 3 Abs. 3 S. 2
ZPO § 91 a, § 273, § 296 Abs.1
WBVG § 12 Abs. 1, § 12 Abs. 5, § 13 Abs. 2, § 16
Aktenzeichen: 8W38/16 Paragraphen: Datum: 2016-07-22
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Heime - Vertragsrecht
III ZR 279/15
AGB eines Heimvertrages: Zustimmungserfordernis bei Entgelterhöhung durch den Heimträger;
Wirksamkeit eines einseitigen Entgelterhöhungsrechts des Heimträgers
1. Eine Entgelterhöhung des Unternehmers (Heimträger) bei Änderung der Berechnungsgrundlage nach § 9 WBVG bedarf zu ihrer Wirksamkeit der Zustimmung des Verbrauchers (Heimbewohner). Dies gilt auch gegenüber Verbrauchern, die Leistungen nach dem SGB XI oder SGB XII in Anspruch nehmen.
2. Eine davon abweichende Vereinbarung, die ein einseitiges Entgelterhöhungsrecht des Heimträgers vorsieht, ist gemäß § 16 WBVG unwirksam.
3. Die formularmäßige Vereinbarung eines einseitigen Entgelterhöhungsrechts des Heimträgers in Wohn- und Betreuungsverträgen benachteiligt den Verbraucher unangemessen im Sinne des § 307 Abs. 1 Satz 1, Abs. 2 BGB, da sie wesentlichen vertragsrechtlichen Grundsätzen widerspricht und dem Gesetzeszweck, den Heimbewohner als gleichberechtigten Verhandlungs- und Vertragspartner zu stärken, zuwiderläuft.
WBVG § 7 Abs 2 S 2, § 7 Abs 2 S 3, § 9, § 16
Aktenzeichen: IIIZR279/15 Paragraphen: Datum: 2016-05-12
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Heime - Kosten Kostenerstattung
6 S 1.16
Tagesbetreuungskostenbeteiligungsgesetz; vorläufiger Kostenbescheid; endgültiger Kostenbescheid; Höchstsatz; Einkommensunterlagen; unvollständige Vorlage; ausländische Einkünfte
Die gemäß § 2 Abs. 2 TKBG zur Bemessung der in § 1 Abs. 1 TKBG vorgesehenen Kostenbeteiligung notwendige Überprüfung des Einkommens setzt bei nachträglich erfolgender endgültiger Festsetzung grundsätzlich die Vorlage sämtlicher Teile des Einkommensteuerbescheides voraus, aus denen sich einkommensrelevante Angaben ergeben können.
VwGO § 80 Abs 5, § 122 Abs 2 S 3, § 146 Abs 4 S 6
TagEinrKostBetG BE § 1 Abs 1, § 2 Abs 2
Aktenzeichen: 6S1.16 Paragraphen: Datum: 2016-03-08
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6 S 53.15
Beschwerde; Kostenbeteiligung für Tagesbetreuung eines Kindes; Vorläufige Festsetzung des Elternbeitrags; Endgültigmachung der Kostenbeteiligung; Getrenntleben der Eltern; Mitteilungspflicht; Kostenbeitragspflicht beider Elternteile; Verjährung; Unbillige Härte (verneint)
1. Der vorläufige Kostenfestsetzungsbescheid für die Tagesbetreuung eines Kindes nach § 2 Abs. 3 TKBG dient wie ein endgültiger Bescheid der Feststellung oder Durchsetzung des Anspruchs eines öffentlich-rechtlichen Rechtsträgers und ist daher ein Verwaltungsakt im Sinne von § 52 Abs. 1 Satz 1 SGB X. Die Verjährungsfrist beträgt 30 Jahre, wenn der vorläufige Kostenfestsetzungsbescheid unanfechtbar geworden ist.
2. In einem vorläufigen Kostenbeteiligungsbescheid nach § 2 Abs. 3 TKBG wird bereits endgültig festlegt, welche Personen nach § 1 Abs. 1 TKBG kostenbeitragspflichtig sind. Lebt ein Elternteil nicht mehr mit dem Kind zusammen, kann dies nach § 5 Abs. 3 Satz 1 TKBG erst ab dem Zeitpunkt berücksichtigt werden, in dem dies der Festsetzungsbehörde mitgeteilt worden ist.
VwGO § 80 Abs 4 S 3
SGB VIII § 90 Abs 3
SGB X § 52
Aktenzeichen: 6S53.15 Paragraphen: Datum: 2016-02-18
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HeimeBerufsrecht - Sonstiges Apotheken
4 U 61/15
1. Der Sinn und Zweck von Verträgen i. S. v. § 12 a Abs. 1 Satz 1 ApoG liegt allein darin, dass die Versorgung der Heimbewohner mit Arzneimitteln und apothekenpflichtigen Medizinprodukten gesichert ist. Schutzsubjekt des § 12 a Abs. 1 ApoG sind demgemäß allein die Heimbewohner bzw. - mittelbar - auch das Heim selbst, nicht aber die an dem Vertrag beteiligte Apotheke.
2. Zur Frage, ob eine Apotheke Anspruch auf entgangenen Gewinn hat, wenn ein Heim i.S.v. § 1 Heimgesetz einen mit der Apotheke abgeschlossenen Vertrag i. S. v. § 12 a Abs. 1 Satz 1 ApoG vor Ablauf einer in dem Vertrag geregelten Kündigungsfrist kündigt.
ApoG § 12a Abs 1 S 1
BGB § 252, § 280 Abs 1
Aktenzeichen: 4U61/15 Paragraphen: ApoG§12a HeimG§1 BGB§252 BGB§280 Datum: 2015-11-11
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Heime - Pflegeheime Sonstiges
L 15 SO 175/15 B ER
Pflege - Arbeitgebermodell - Bindungswirkung
SGB XII § 61, § 62, § 63, § 65, § 66
Aktenzeichen: L15SO175/15 Paragraphen: Datum: 2015-09-03
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Heime - Altenheime Vertragsrecht Sonstiges
III ZR 263/14
WBVG § 14 Abs 1 S 1
UKlaG § 2 Abs 1 S 1, § 2 Abs 2 Nr 10
Aktenzeichen: IIIZR263/14 Paragraphen: Datum: 2015-05-21
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Heime - Heimaufsicht
8 B 71.13
Heimrecht; Heimaufsicht; Heimträger; Einrichtungsträger; Pflegeversicherung; Leistungsempfänger der Pflegeversicherung; Heimvertrag; Rahmenvertrag; Regelleistung; Zusatzleistung; Gesetzgebungskompetenz; Gesetzgebungsbefugnis.
Bundesrecht hindert nicht, dass der Landesgesetzgeber die Heimaufsichtsbehörde dazu ermächtigt, die Einhaltung von Regelungen der Pflegeversicherung - unter Einschluss von Festlegungen in Rahmenverträgen nach § 75, § 88 SGB XI - durch die Heimträger zu überwachen und gegen Verstöße einzuschreiten.
GG Art. 74 Abs. 1 Nr. 1 und 7
HeimG a.F. §§ 5, 17
WBVG § 18
SGB XI §§ 75, 88
HGBP § 18
Aktenzeichen: 8B71.13 Paragraphen: Datum: 2014-05-28
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III ZR 187/13
1. Zur Auslegung einer heimvertraglichen Regelung, in der hinsichtlich der von dem Heimträger zu berechnenden Leistungsentgelte auf Regelungen verwiesen wird, die zwischen den Heimträgerverbänden und den öffentlichen Leistungs- und Kostenträgern in der Pflegesatzkommission vereinbart sind.
2. Eine heimvertragliche Regelung, in der die Reduzierung des Heimentgelts bei Heimbewohnern mit Sondenernährung auf rund ein Drittel des Verpflegungsanteils des Heimentgelts festgelegt wird, ist angemessen im Sinne von § 87 Satz 2 SGB XI, § 5 Abs. 7 HeimG a.F. und § 5 Abs. 2 WTG NRW (Fortführung von BGH, Urteile vom 22. Januar 2004, III ZR 68/03, BGHZ 157, 309; vom 4. November 2004, III ZR 371/03, NJW 2005, 824 und vom 13. Dezember 2007, III ZR 172/07, NJW 2008, 653).
BGB § 615 S 2
SGB XI § 85, § 86, § 87 S 2
HeimG vom 27.12.2003 § 5 Abs 7
Aktenzeichen: IIIZR187/13 Paragraphen: BGB§615 HeimG§5 Datum: 2014-02-06
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6 S 239/13
Die zuständige Heimaufsichtsbehörde kann auf Grundlage des § 12 Abs. 1 Satz 1 LHeimG in Verbindung mit § 6 Abs. 2 Nr. 2 LHeimG dem Heimträger im Wege einer heimrechtlichen Anordnung nicht aufgeben, die Personalausstattung des Heims an den Personalschlüssel der von den Leistungsträgern mit dem Leistungserbringer für das Heim abgeschlossenen Pflegesatzvereinbarung unter Berücksichtigung von ihr aufgestellter, zwischen den Parteien der Pflegesatzvereinbarung aber nicht geklärter Berechnungsvorgaben anzupassen und eine entsprechende Personalausstattung vorzuhalten.
Aktenzeichen: 6S239/12 Paragraphen: LHeimG§6 Datum: 2013-06-19
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