Source: http://schuetzen-hoevelhof.de/index.php/satzung.html
Timestamp: 2017-09-24 03:13:12
Document Index: 325906258

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 23', '§ 15', '§ 9', '§ 21', '§ 22', '§ 26', '§ 6', '§ 6', '§ 7', '§ 6', '§ 15', '§ 15', '§ 8', '§ 8', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 3', '§ 3', '§ 2', '§ 5', '§ 6', '§ 16', '§ 16', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 9', '§ 9', '§ 14', '§ 3', '§ 3', '§ 9', '§ 9', '§ 18', '§ 18']

Satzung St. Hubertus-Schützenbruderschaft Hövelhof e.V.
i.d.F. der Beschlüsse der Generalversammlung (GV)
vom 23.01.1994, 22.01.1995, 25.01.1998, 20.01.2002,
21.01.2004, 22.01.2006 und 20.01.2008
§ 3 - Wesen, Zweck und Aufgaben
§ 23 - Auflösung der Bruderschaft
1. Der Verein führt den Namen "St. Hubertus-Schützenbruderschaft Hövelhof e.V."
2. Der Verein wurde am 29.06.1919 gegründet und ist im Vereinsregister des Amtsgerichts Delbrück unter der Reg.Nr. "VR 0119" eingetragen.
3. Der Verein hat seinen Sitz in Hövelhof.
1. Die St. Hubertus-Schützenbruderschaft Hövelhof e.V. verfolgt ausschließlich und unmittelbar christliche, mildtätige und gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke " der Abgabenordnung.
3. Die Mitglieder des Vereins erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Sie haben bei ihrem Ausscheiden aus der Bruderschaft oder bei der Aufhebung oder Auflösung der Bruderschaft auch keinerlei vermögensrechtliche Ansprüche gegenüber der Bruderschaft.
4. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zwecke der Bruderschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
1. Die St. Hubertus-Schützenbruderschaft Hövelhof e.V. ist eine Vereinigung, die sich zu den Grundsätzen und Zielen des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften e.V. Köln (BdHDS) bekennt. Sie ist Mitglied dieses Verbandes, dessen Statuten für sie richtungsweisend sind.
Zur Erfüllung ihrer religiösen Aufgaben schließt sich die St. Hubertus-Schützenbruderschaft Hövelhof e.V. der Kath. Pfarrgemeinde St. Johannes Nepomuk Hövelhof an, deren jeweiliger Pfarrer oder ein von ihm mit der Vertretung beauftragter Geistlicher dann die Funktion eines Präses der Bruderschaft wahrnimmt.
2. Getreu dem Leitsatz der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften
stellen die Mitglieder der St. Hubertus-Schützenbruderschaft Hövelhof e.V. sich folgende Aufgaben:
2.1 Bekenntnis des christlichen Glaubens durch
c) Werke christlicher Nächstenliebe für Menschen in Not durch Unterstützung und Durchführung nationaler und internationaler Hilfs-, Entwicklungs- und Missionsprojekte.
b) Persönlichkeits- und Gemeinschaftsförderung durch die Pflege des Gemeinschaftslebens und der Tradition, des Schießsports, des Fahnenschwenkens und der schützenmusikalischen Gruppierungen.
c) Pflege der geschichtlichen Überlieferung, der Heimatpflege und des althergebrachten Brauchtums, vor allem das dem Schützenwesen eigentümlichen Schießspiels und des historischen Fahnenschwenkens.
2.4 Diese Textziffer ist zur Zeit nicht belegt.
2.5 Die Bruderschaft widmet sich im besonderen:
a) der Verwirklichung und der Weitergabe des christlichen Glaubens,
b) der Jugendpflege und Jugendförderung,
c) der Förderung des Gemeinschaftslebens,
d) der Pflege, Förderung und Durchführung des Schießsports,
e) der Pflege und Erforschung des Brauchtums und des historischen Schießspiels,
f) der Förderung und dem Erhalt des historischen Fahnenschwenkens,
g) der Pflege der Spielmanns, Fanfaren- und Blasmusik.
Die St. Hubertus-Schützenbruderschaft bzw. das Schützenbataillon gliedert sich in einzelne Kompanien mit ihren Zügen oder Gruppen und ggfls. in weitere Abteilungen oder Gruppen.
Dabei ist die Schützenjugend in der Jungschützenabteilung zusammengefaßt, für die das Statut des Bundes der St. Sebastianus-Schützenjugend (BdSJ) richtungsweisend ist.
Hauptzwecke der der Bruderschaft ebenfalls angeschlossenen Schiessportabteilung (WSB) sind das Sportschießen und die Jugendpflege, und zwar entsprechend den Regeln und Statuten des WSB. Insofern haben sich die Mitglieder dieser Abteilung zudem zu den Zielen und Statuten des Westfälischen Schützenbundes e.V. (WSB) zu bekennen.
VERANSTALTUNGEN, AKTIONEN UND AKTIVITÄTEN
Verkündung und Bezeugung des christlichen Glaubens in Wort und Tat.
Engagement im kirchlichen Gemeindeleben und im diözesanen Leben.
Mitfeier und Mitgestaltung von Gottesdiensten, wie z.B. Schützenmesse am Tage der Generalversammlung der Bruderschaft, anl. des jährlichen Schützenfestes, anl. des Hubertus-tages oder des Erntedankfestes.
Mitfeier und Mitgestaltung von Andachten sowie Beteiligung an Wallfahrten (z.B. Beteiligung an der turnusmäßigen Schützenwallfahrt der Sennebruderschaften nach Werl)
Übernahme von Ehrendiensten bei wichtigen kirchlichen Anlässen sowie Begleitung des Allerheiligsten bei Prozessionen.
Religiöse und geistige Bildung, wie z.B. Teilnahme an Besinnungstagen und Exerzitien sowie Durchführung von und Teilnahme an Seminar- und sonstigen Fortbildungsveranstaltungen.
Durchführung und Mitgestaltung ökumenischer Gottesdienste und Veranstaltungen.
Gemeinschaftsförderung durch Pflege des Gemeinschaftslebens und der Schützentradition.
Gegenseitige Hilfe der Mitglieder Bruderschaft und ihrer Familien
Sozialer Einsatz für Menschen in Not, insbesondere für Kinder, Kranke, Behinderte und alte Menschen.
Durchführung sog. Seniorennachmittage.
Einsatz für Heimatlose und Flüchtlinge.
Pflege von Grab- und Gedenkstätten und Begleitung von Trauernden.
Unterstützung angehender Priester, Missionare und Missionsschwestern.
Förderung oder Mitwirkung bei kirchlichen Entwicklungsprojekten.
Unterstützung von örtlichen, nationalen und internationalen caritativen Maßnahmen.
Beteiligung am kulturellen, politischen und gesellschaftlichen Leben
Kulturelle, politische und gesellschaftliche Bildungsarbeit und Bildungsfahrten
Pflege des überlieferten Brauchtums sowie Bewahrung und Weiterentwicklung der Tradition.
Darstellung der inhaltlichen Aspekte des Schützenwesens in der Öffentlichkeit.
Durchführung des jährlichen Vogelschießens (jeweils am zweiten Sonntag im Juni) und Schützenfestes
(jeweils am vierten Wochenende im Juni, und zwar samstags, sonntags und montags).
Durchführung geschlossener Feiern der einzelnen Kompanien, wie z.B. Hubertusball, Winter-bälle.
Durchführung von Familiennachmittagen der einzelnen Kompanien in den Sommermonaten.
Pflege und Erhalt des dem traditionellen Schützenwesens eigentümlichen Schießspiels
Förderung des Schießsports, Unterweisung in den verschiedensten Disziplinen, wie z.B. KK-Gewehr, Luftgewehr, Pistole, Luftpistole, regelmäßiges Training und Wettkampfschießen auf sportlicher Basis.
Schießsportliche Ausbildung von Jung- und Schülerschützen.
Aus- und Weiterbildung von Schießleitern.
Teilnahme an Vergleichskämpfen, Pokalschießen und sonstigen Schießwettbewerben in den verschiedensten Klassen
Teilnahme an Bezirks-, Diözesan- und Bundeskönigsschießen sowie Europakönigsschießen
Teilnahme an Bezirks-, Diözesan- und Bundesprinzen- und -schülerprinzenschießen
Teilnahme an Bezirks-, Diözesan- und Bundespokalwettbewerben der Schützenjugend
Verbindung und Zusammenarbeit mit anderen schießsporttreibenden Vereinen, Verbänden und Organisationen auf nationaler und internationaler Ebene (wie z.B. Deutscher Schützenbund)
Pflege und Förderung des historischen Fahnenschwenkens
Ausbildung im historischen Fahnenschwenken
Wettkämpfe im historischen Fahnenschwenken auf Bezirks-, Diözesan- und Bundesebene
Teilnahme an nationalen und internationalen Fahnenschwenker-Wettbewerben
Sensibilisierung Jugendlicher für das Verständnis und die praktische Umsetzung der Ideale der Schützenbruderschaften „Glaube, Sitte und Heimat“.
Motivation und Befähigung Jugendlicher zur Wahrnehmung von Aufgaben in der Bruderschaften, insbesondere in der Jungschützenabteilung
Mitarbeit am Erhalt und an der Weiterentwicklung der Tradition des Schützenwesens
Persönlichkeits- und Gemeinschaftsförderung durch die Pflege des Gemeinschaftslebens
Durchführung von Ferienfreizeiten und Jugendbegegnungen im In- und Ausland
Aus- und Weiterbildung im Schießsport, im Fahnenschwenken und in der Schützenmusik
Ausrichtung von und Teilnahme an Zusammenkünften und Wettbewerben der Schützenjugend
Soziale, gesellschaftspolitische und kulturelle Bildung.
Öffentlichkeitsarbeit für die Schützenjugend, ihre Aktionen und Aktivitäten. Dazu zählt auch die turnusmäßige Ausrichtung eines sog. „Tages der Jugend“
Für Veranstaltungen innerhalb der Kompaniebereiche ist der jeweilige Kompanievorstand verant-wortlich. Dabei hat er jedoch in Übereinstimmung mit dem Btl.Vorstand zu handeln. In Zweifelsfällen hat er sich rechtzeitig vorher mit dem Ersten Brudermeister zwecks Abstimmung in Verbindung zu setzen. Diese Regelung gilt sinngemäß auch für Veranstaltungen der übrigen Abteilungen, Züge und Gruppen.
MITGLIEDSCHAFT UND MITGLIEDSAUFNAHME
Alle Mitglieder müssen bereit sein, sich zum Inhalt der Satzung der Bruderschaft und damit auch zum Statut des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften (BdHDS) zu bekennen.
Die Vollmitgliedschaft in der Bruderschaft kann frühestens für das Kalenderjahr beantragt werden, in dem der Antragsteller das 18. Lebensjahr vollendet.
Personen, die sich um das öffentliche Wohl oder die Belange der Bruderschaft besonders verdient gemacht haben, können zu Ehrenmitgliedern der Bruderschaft ernannt werden.
Die Ernennung erfolgt durch einen Beschluß des Vorstandes. Ein derartiger Beschluß bedarf der Zustimmung von zwei Drittel sämtlicher Vorstandsmitglieder.
4.1 Die in die Jungschützenabteilung aufgenommenen
a) Schülerschützen und -schützinnen ab dem vollendeten 7. Lebensjahr
b) Jungschützen und -schützinnen ab Erreichung des 16. Lebensjahres.
Dazu rechnen auch die Fahnenschwenker und -schwenkerinnen sowie die Jungmusiker- und -musikerinnen.
4.3 Die in die Schießsportabteilung (WSB) aufgenommenen
a) Schüler und Schülerinnen ab dem vollendeten 7. Lebensjahr
b) Jugendlichen ab Erreichung des 15. Lebensjahres
bis zum vollendeten 17. Lebensjahr.
c) Junioren und Juniorinnen ab Erreichung des 18. Lebensjahres
bis zum vollendeten 21. Lebensjahr.
d) Sportschützen und Sportschützinnen
ab Erreichung des 22. Lebensjahres.
Mitglieder der Schießsportabteilung (WSB), die auf ihren ausdrücklichen Wunsch hin nicht gleichzeitig eine Mitgliedschaft in der Bruderschaft erwerben möchten, gelten im Sinne dieser Satzung für die Bruderschaft ebenfalls als "sonstige Mitglieder".
5.1 Das Gesuch um Aufnahme als Vollmitglied ist schriftlich an den zuständigen Kompaniechef zu richten. Dieser leitet das Gesuch mit seiner Stellungnahme dem Btl.Vorstand zur Beschlußfassung zu.
5.2 Das Gesuch um eine Aufnahme in die Jungschützenabteilung ist schriftlich an den Jungschützenmeister zu richten. Bei Bewerbern, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, ist die schriftliche Zustimmung der Erziehungsberechtigten erforderlich. Über die Aufnahme entscheidet der Jungschützenmeister.
5.3 Frauen richten das Gesuch um eine Aufnahme in die Btl. Schießabteilung (BdHDS) schriftlich an den Btl.Schießmeister. Über die Aufnahme entscheidet der Btl. Schießmeister.
5.4 Das Gesuch um eine Aufnahme in die Schießsportabteilung (WSB) ist schriftlich an den Vorsitzenden der Schießsportabteilung (WSB) zu richten. Bei Bewerbern, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, ist die schriftliche Zustimmung der Erziehungsberechtigten erforderlich. Über die Aufnahme entscheidet der Vorsitzende der Schießsportabteilung (WSB).
6.1 Mit dem Beitritt eines Mitgliedes nimmt der Verein Daten zum Miglied auf. Dabei handelt es sich unter anderem um folgende Angaben: Name, Kontaktdaten, Familienstand, Beruf, Abteilung, Auszeichnungen, Bankverbindung und weitere dem Vereinszweck dienende Daten. Sonstige Informationen zu den Mitgliedern und Informationen über Nichtmitglieder werden von dem Verein grundsätzlich nur verarbeitet oder gemutzt, wenn sie zur Förderung des Vereinszwecks nützlich sind und keine Anhaltspunkte bestehen, dass die betroffene Person ein schutzwürdiges Interesse hat, das der Verarbeitung oder Nutzung entgegensteht.
6.4 Als Mitglied des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften e.V. ist der Verein verpflichtet, seine Mitglieder an den Verband zu melden. Übermittelt werden dabei Name, Vorname, Adresse, Geburtsdatum, Eintrittsdatum, Austrittsdatum und Vereinsmitgliedsnummer; wobei der Bund nur bei Mitgliedern mit besonderen Aufgaben (z.B. Vorstandsmitglieder) Einsicht auf die vollständige Adresse mit Telefonnummer, E-Mail-Adresse, sowie die Bezeichung ihrer Funktion im Verein hat. Die namentliche Mitgliedermeldung erfolgt über ein internetgestütztes Programmsystem.
1. Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, Austritt oder Ausschluß eines Mitgliedes.
2. Der Austritt setzt eine freiwillige und schriftliche Kündigung an den Vorstand voraus, und zwar mit einer Vierteljahresfrist zum Schluß eines Geschäftsjahres.
3. Der Ausschluß eines Mitgliedes setzt einen entsprechenden Beschluß des Vorstandes voraus.
a) die gemeinnützigen Bestrebungen des Vereins nicht mehr unterstützt oder ihnen zuwiderhandelt, insbesondere, wer ohne Rücksicht auf die gemeinnützige
Zielsetzung die Förderung eigennütziger Belange verlangt,
c) Bestimmungen dieser Satzung gröblich verletzt oder sich auch nicht mehr um die Interessen der Bruderschaft kümmert,
2. Jedes Vollmitglied hat das Recht auf den Prinzen- und den Königsschuß, und zwar unter Beachtung der in der Schieß- und Proklamationsordnung festgelegten Grundsätze.
1. Die Höhe der von den Vollmitgliedern zu zahlenden Mitgliedsbeiträge und Sterbekassenbeiträge wird durch Beschluß der Mitgliederversammlung festgelegt.
3. Die Jahresbeiträge werden spätestens zum Ende des 1. Halbjahres eines Geschäftsjahres fällig.
Bei Erwerb der Mitgliedschaft im Verlauf des 2. Halbjahres eines Kalenderjahres werden die Jahresbeiträge spätestens zum Ende des zweiten Monats nach erfolgtem Eintritt fällig.
4. Die Einberufung zu einer Mitgliederversammlung erfolgt durch den Ersten Brudermeister. Zeit, Ort und Tagesordnung der Mitgliederversammlung sind vorher durch Aushang im Bekannt-machungskasten der St. Hubertus-Schützenbruderschaft (Standort: Bereich "Einkaufsstraße" in der Nähe des Postamtes in Hövelhof) bekanntzugeben.
Zusätzliche Hinweise können in der Tagespresse u.ä. Publikationen erfolgen.
5. Beschlüsse zur Ergänzung der Tagesordnung.(siehe dazu § 15 Ziff. 3)
9. Beschlüsse über die Höhe der zu zahlenden Mitgliedsbeiträge, der Kostenbeteiligungen bei beitragsbefreiten Mitgliedern, sowie der Beiträge zur Sterbekasse.(siehe dazu § 9)
11. Beschlüsse über Satzungsänderungen.(siehe dazu § 21)
12. Beschlußfassung zur Auflösung der Bruderschaft.(siehe dazu § 22).
4. Eine Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlußfähig.
Abstimmungen erfolgen grundsätzlich durch Handzeichen. Auf Antrag eines Mitgliedes ist schriftlich abzustimmen, wenn für diesen Antrag eine einfache Mehrheit durch Handzeichen erzielt wird.
als stellvertr. Vorsitzender des Vereins
c) Btl.Schriftführer
d) Erster Btl.Schatzmeister
e) Zweiter Btl.Schatzmeister
f) Erster Btl.Platzmeister
g) Zweiter Btl.Platzmeister
h) Btl.Schießmeister
i) die Kompaniechefs der einzelnen Kompanien
j) Jungschützenmeister
k) Vorsitzender der Schießsportabteilung (WSB)
l) Schützenkönig des jeweiligen Schützenjahres
m) Präses der Bruderschaft.
Dabei sind die Vorstandsmitglieder gem. Ziffer 1 Buchst. a) bis g) von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von drei Jahren, vom Tag der Wahl an gerechnet, zu wählen.
3. Die Wahl der Kompaniechefs gem. Ziffer 1 Buchst. i) erfolgt innerhalb der einzelnen Kompanien.
Die Wahl des Jungschützenmeisters gem. Ziffer 1 Buchst. j) erfolgt innerhalb der Jungschützenabteilung.
Die Wahl des Vorsitzenden der Schießsportabteilung (WSB) gem. Ziffer 1 Buchst. k) erfolgt innerhalb der Schießsportabteilung. Zum Vorsitzenden der Schießsportabteilung (WSB) kann jedoch nur jemand gewählt werden, der bereits die Vollmitgliedschaft in der Bruderschaft erworben hat.
Die Wahl der nach Ziffer 3 zu wählenden Vorstandsmitglieder hat ebenfalls auf die Dauer von drei Jahren zu erfolgen, und zwar angepaßt an den Dreijahresrhytmus der von der Mitgliederversammlung zu wählenden Vorstandsmitglieder (siehe Ziffer 2), damit sich übereinstimmende turnusmäßige Amtsperioden ergeben.
Die Namen der nach Ziffer 3 gewählten Vorstandsmitglieder werden vom Ersten Brudermeister in der nächsten auf die Wahl folgenden Mitgliederversammlung bekanntgegeben.
4. Der Schützenkönig (siehe Ziffer 1 Buchst. l) gehört kraft seiner Funktion dem Vorstand an.
5. Der Präses (siehe Ziffer 1 Buchst. m) gehört kraft seines Amtes dem Vorstand an.
6. Jedes Vorstandsmitglied ist einzeln zu wählen. Wählbar sind nur Vollmitglieder. Eine Wiederwahl ist möglich.
7. Der Vorstand bleibt bis zur Neuwahl im Amt. Beim vorzeitigen Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes während der turnusmäßigen Amtsperiode ist wie folgt zu verfahren:
7.1 Beim Ausscheiden eines der unter Ziffer 1 Buchst. a) bis g) genannten Vorstandsmitglieder beauftragt der Vorstand eines der übrigen Vorstandsmitglieder mit der zusätzlichen Wahrnehmung der Funktion oder er wählt ein Ersatzmitglied in den Vorstand.
7.2 Beim Ausscheiden eines der unter Ziffer 1 Buchst. h) bis k) genannten Vorstandsmitglieder wählen die Kompanien bzw. die betreffenden Abteilungen einen Nachfolger für den Rest der turnusmäßigen Amtsperiode des Vorstandes.
8. Sofern ein Vorstandsmitglied in Personalunion mehrere Vorstandsfunktionen wahrnimmt, reduziert sich die Anzahl der Vorstandsmitglieder entsprechend.
1. Vertretungsvorstand im Sinne des § 26 BGB sind der Erste Brudermeister, der Zweite Brudermeister, der Btl. Schriftführer, der Erste Btl.Schatzmeister und der Zweite Btl. Schatzmeister, von denen jeweils zwei Vorstandsmitglieder gemeinschaftlich handeln müssen.
2. Einer der gemeinschaftlich Handelnden muß dabei entweder der Erste Brudermeister oder der Zweite Brudermeister sein.
2.2 Erarbeitung von Beschlußempfehlungen für die Mitgliederversammlungen.
2.5 Beschlußfassung über die Aufnahme von Vollmitgliedern. (siehe dazu § 6 Ziff. 5.1)
2.6 Beschlußfassung über die Ernennung von Ehrenmitgliedern. (siehe dazu § 6 Ziff. 3)
2.7 Beschlußfassung über den Ausschluß von Mitgliedern. (siehe dazu § 7 Ziff. 3)
2.9 Beschlußfassung über Grundsatzregelungen zur organisatorischen Gliederung der Bruderschaft sowie zur Zuständigkeits- und Aufgabenverteilung.
2.11 Beschlußfassung über den Erlaß einer Schieß- und Proklamationsordnung für das jährliche Vogelschießen.
2.12 Beschlußfassung über Grundsatzregelungen zum äußeren Erscheinungsbild der Bruderschaft, wie z.B. Uniform- und Dienstrangordnung, Regelungen zu Orden und Ehrenzeichen sowie sonstigen Insignien.
VERAHREN IN DEN VORSTANDSSITZUNGEN
1. Der Vorstand faßt seine Beschlüsse in Vorstandssitzungen. Diese finden statt, wenn das Interesse der Bruderschaft eine Sitzung erfordert bzw. wenn der Vorstand es für nötig hält.
4. Der Erste oder der Zweite Brudermeister können auch andere Mitglieder der Bruderschaft, die nicht dem Vorstand angehören, oder sonstige Dritte zur Teilnahme an den Vorstandssitzungen einladen.
Diese zusätzlich Eingeladenen können dann mit beratender Stimme an den Vorstandssitzungen mit teilnehmen.
5. Der Vorstand ist beschlußfähig, wenn mindestens die Hälfte der Vorstandsmitglieder, darunter der Erste oder der Zweite Brudermeister, anwesend sind.
Bei der Beschlußfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.
1.1 Btl. Fahnenoffiziere
1.2 Btl. Adjutanten.
Diese Funktionsträger sind von der Mitgliederversammlung auf Vorschlag des Ersten Brudermeisters auf die Dauer von jeweils drei Jahren zuwählen; eine Wiederwahl ist zulässig.
2. Für eine Satzungsänderung bedarf es der einfachen Stimmenmehrheit.
2. Die Auflösung der Bruderschaft kann dann nur in einer eigens dazu einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden.
In der Bekanntgabe der Einladung ist auf den Tagesordnungspunkt "Auflösung der Bruderschaft" besonders hinzuweisen.
3. Für den Beschluß über eine Auflösung der Bruderschaft ist eine Mehrheit von drei Viertel der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.
4. Im Falle der Auflösung der Bruderschaft oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen der Bruderschaft an die politische Gemeinde Hövelhof, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.
1. Diese von der Mitgliederversammlung in der Sitzung am 23.01.1994 beschlossene Satzung tritt mit sofortiger Wirkung in Kraft.
2. Gleichzeitig tritt die bisher gültige Vereinssatzung vom 28.01.1962 i.d.Fassung vom 25.01.1976 außer Kraft.
Unterzeichnung der - aufgrund des von der Mitgliederversammlung am 20.01.2008 unter TOP 9 gefassten Beschlusses zur Satzungsänderung - neu gefassten Satzung durch die in der vorgenannten Mitgliederversammlung anwesenden Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes.
Die Neufassung gilt als Anlage und gleichzeitig als Protokollbestandteil zum Protokoll über die Mitgliederversammlung vom 20.01.2008.
gez. Udo Gehrke gez. Andreas Joachim gez. Reinhard Kirchhoff
Btl.Schriftführer 1. Btl.Schatzmeister 2. Btl. Schatzmeister
Änderungen der von der Mitglieder- bzw. Generalversammlung der Bruderschaft
am 23.01.1994 beschlossenen Vereinssatzung
(diese Änderungen sind im vorstehenden Satzungstext entsprechend eingearbeitet)
1. Änderung gem. Beschluß der Generalversammlung vom 22.01.1995:
1.1 - Neufassung des § 6 Ziffer 1 letzter Absatz, Satz 1:
Die Bewerber um eine Mitgliedschaft in der St. Hubertus-Schützenbruderschaft müssen ihren Wohn- bzw. Firmensitz in der Gemeinde Hövelhof haben.
Änderung gegenüber der bisherigen Fassung:
Hinter dem Wort „Wohnsitz“ wurde das Wort „Firmensitz“ neu eingefügt.
1.2- Ersatzlose Streichung der Ziffer 3 des § 15.
Die bisherige Ziffer 3 des § 15 hatte folgenden Wortlaut:
Über Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, die erst in der Mitgliederversammlung gestellt werden, beschließt die Mitgliederversammlung. Zur Annahme eines solchen Antrages ist eine Mehrheit von drei Viertel der abgegebenen gültigen Stimmen notwendig.
2. Änderung gem. Beschluß der Generalversammlung vom 25.01.1998:
2.1 – Neufassung des § 8 Abs. 2:
Jedes Vollmitglied hat das Recht auf den Prinzen- und Königsschuß, und zwar unter Beachtung der in der Schieß- und Proklamationsordnung festgelegten Grundsätze.
Der bisherige Absatz 2 des § 8 hatte folgenden Wortlaut:
Jedes Mitglied hat das Recht auf den Prinzenschuß und nach fünfjähriger Mitgliedschaft als Vollmitglied das Recht auf den Königsschuß, und zwar unter Beachtung der in der Schieß- und Proklamationsordnung festgelegten Grundsätze.
3. Änderung gem. Beschluß der Generalversammlung vom 20.01.2002:
3.1 - Neufassung des § 3:
Im § 3 wurden die Formulierungen unter Ziffern 2.1 bis 2.3 gegenüber der bisherigen Fassung geringfügig verändert. Die Formulierung unter Ziffer 2.5 wurde neu in den Satzungstext aufgenommen. Ansonsten entspricht die Neufassung des § 3 der bisherigen Fassung.
3.2 - Neufassung des § 5:
Der § 5 wurde insgesamt neu gefasst und ersetzt den bisherigen § 5 der Vereinssatzung nahezu komplett.
Anmerkung zu den Änderungen der §§ 3 und 5:
Die nunmehr vorgesehenen Neufassungen sind abgestimmt auf das neue Bundesstatut i.d.F. vom 19.03.2000. Dabei wurden die Neuformulierungen des § 3 aus dem § 2 des neuen Bundesstatuts übernommen.
In die Neufassung des § 5 sind die im Aktionsprogramm des Bundes (Bestandteil des Bundesstatuts) enthaltenen Formulierungen mit eingeflossen.
3.3 - Änderung des § 6:
Gem. einer Empfehlung des Btl.Vorstand soll eine Altersbeschränkung für die Aufnahme als Vollmitglied künftig entfallen. Es gilt jedoch weiterhin die von der Generalversammlung am 21.01.2001 beschlossene Beitragsregelung, nach der u.a. Vollmitglieder, die erst nach Vollendung des 59. Lebensjahres in die Bruderschaft eintreten, einen einmaligen Sterbekassenausgleichsbetrag in Höhe von 15,50 Euro zu zahlen haben.
3.4 - Änderung der §§ 16 und 17:
Künftig gehört auch ein Zweiter Btl.Schatzmeister zum Vorstand. Der neue Zweite Btl.Schatzmeister gehört zudem auch dem geschäftsführenden Vorstand der Bruderschaft an. In den §§ 16 und 17 wurden dementsprechend die Bezeichnungen „Zweiter Btl.Schatzmeister“ zusätzlich eingefügt.
Gründe: Größe der Bruderschaft – immerhin nunmehr über 1.900 Mitglieder. Dadurch erheblicher Aufgabenzuwachs im Rahmen der lfd. Geschäftsführung. Die Vorstandarbeit wird ehrenamtlich wahrgenommen. Bei 5 Mitgliedern im geschäftsführenden Vorstand lassen sich die Aufgaben besser aufteilen.
4. Änderung gem. Beschluß der Generalversammlung vom 21.01.2004:
4.1 - Neufassung des § 6:
Es entfallen die Sätze 3, 4 und 5 des Absatzes 1 mit folgendem Wortlaut:
Die Bewerber um eine Mitgliedschaft in der St. Hubertus-Schützenbruderschaft müssen ihren Wohn- bzw. Firmensitz in der Gemeinde Hövelhof haben. Dabei gelten die Grenzen der Gemeinde vor und nach einer evtl. Veränderung der Gemeindegrenzen. Diese Einschränkung gilt nicht für die "sonstigen Mitglieder" der Schießsportabteilung im WSB.
Es ist in der Vergangenheit mehrfach vorgekommen, dass die Aufnahme als Mitglied abgelehnt werden musste, weil der Bewerber nicht die Satzungsbedingenen des § 6 erfüllte. Dies führte insbesondere dann zur Verärgerung, wenn innerhalb einer Gruppe von Bewerbern, ein Bewerber zwar in der Nachbarschaft, aber doch in einer anderen Gemeinde wohnte.
Die entgültige Zustimmung zur Mitgliedsaufnahme erfolgt weiterhin durch den Vorstand.
5. Änderung gem. Beschluß der Generalversammlung vom 22.01.2006:
5.1 - Ergänzung im § 6 von Absatz 6 "Datenschutzklausel" mit den Ziffern 6.1 bis 6.5
Gemäß dem Transparenzgesetz des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) besteht eine Mitteilungspflicht an alle Vereinsmitglieder über die Weitergabe bestimmter personenbezogener Daten an den Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften e.V. zur namentlichen Mitgliedermeldung im internetgestützten System BAStian. Die technisch-organisatorischen Maßnahmen für den Datenschutz und die Datensicherheit beim Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften e.V. wurden durch den TÜV Rheinland geprüft und in einem Gutachten positiv bewertet.
5.2 - Ergänzungen im § 9 in den Ziffern 5.2 - 5.4 wurde folgender Text ergänzt:
" sowie eine Kostenbeteiligung für Verbands- und Versicherungsbeiträge"
5.3 - Ergänzung im § 9 mit folgendem Wortlaut:
Über die Höhe der Kostenbeteiligung für Verbands- und Versicherungsbeiträge von beitragsbefreiten Mitgliedern entscheidet die Mitgliederversammlung.
5.4 - Ergänzung im § 14 in Ziffer 9 wurde folgender Text ergänzt:
"der Kostenbeteiligungen bei beitragsbefreiten Mitgliedern".
6. Änderung gem. Beschluß der Generalversammlung vom 20.01.2008:
6.1 – Ersatzlose Streichung der Ziffer 2.4 im § 3:
Die bisherige Ziffer 2.4 des § 3 hatte folgenden Wortlaut:
Errichtung, Betrieb, Unterhaltung und Verwaltung einer vereinseigenen Schützenhalle auf einer von der pol. Gemeinde Hövelhof zur Verfügung gestellten Grundstücksfläche.
Die Schützenhalle mit den darin untergebrachten Schießsportanlagen versteht sich dabei sowohl als Versammlungs- und Begegnungsstätte als auch als Sportstätte der Bruderschaft und dient insofern vorrangig der Erfüllung der dem Verein obliegenden Aufgaben und der Durchführung seiner Veranstaltungen sowie der Ausübung des Schießsports.
6.2 – Ersatzlose Streichung der Ziffer 5.2 im § 9:
Die bisherige Ziffer 5.2 des § 9 hatte folgenden Wortlaut:
Vollmitglieder (Altersschützen) ab dem vollendeten 70. Lebensjahr.
Die Beitragsbefreiung gilt ab dem Kalenderjahr, in dem das 70. Lebensjahr vollendet wird. Einen von der Mitgliederversammlung festgelegten anteiligen Beitrag zur Sterbekasse, sowie eine Kostenbeteiligung für Verbands- und Versicherungsbeiträge, haben jedoch auch diese Altersschützen zu entrichten.
6.3 – Ersatzlose Streichung der Ziffer 2.10 im § 18:
Die bisherige Ziffer 2.10 des § 18 hatte folgenden Wortlaut:
Beschlussfassung über Grundsatzregelungen zur Nutzung und Verwaltung der vereinseigenen Schützenhalle und des Festplatzes.