Source: https://www.bar-frankfurt.de/rehabilitation-und-teilhabe/traegeruebergreifende-zusammenarbeit/gemeinsame-empfehlungen/broschueren-ge/
Timestamp: 2019-02-18 09:06:29
Document Index: 144089692

Matched Legal Cases: ['§ 26', '§ 25', '§ 26', '§ 35', '§ 51', '§ 35', '§ 51', '§ 20', '§ 37', '§ 3']

Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation e.V. (BAR): Broschüren GE
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Durch das Bundesteilhabegesetz traten ab 1.1.2018 Änderungen zu grundlegenden Vorschriften zur trägerübergreifenden Zusammenarbeit in Kraft, die eine Überarbeitung der Gemeinsame Empfehlung "Reha-Prozess" mit sich brachten.
Mit der Gemeinsamen Empfehlung ist es gelungen, den gesamten Regelungstext an einem gemeinsamen und prozessorientierten Grundverständnis auszurichten. Die Grundlage dafür bildet der idealtypische Reha-Prozess mit seinen Phasen:
Klare und konkrete inhaltliche Regelungen stehen dabei für eine stärkere Ausrichtung an dem Selbstverständnis der Vereinbarungspartner und geben so Auskunft darüber, was die Regelungen für das Handeln der Leistungsträger bedeuten, welche Schnittstellen zu weiteren Akteuren im Reha-System bestehen und wie diese Akteure bei der Erfüllung ihrer Aufgaben unterstützt werden können.
Die Gemeinsame Empfehlung (GE) "Reha-Prozess" (GE zur Zuständigkeitsklärung, zur Erkennung, Ermittlung und Feststellung des Rehabilitationsbedarfs (einschließlich Grundsätzen der Instrumente zur Bedarfsermittlung), zur Teilhabeplanung und zu Anforderungen an die Durchführung von Leistungen zur Teilhabe gemäß § 26 Abs. 1 i.V.m. § 25 Abs. 1 Nr. 1 bis 3 und 6 und gemäß § 26 Abs. 2 Nr. 2, 3, 5, 7 bis 9 SGB IX) trat zum 1.12.2018 in Kraft und kann über den BAR-Shop bestellt werden. Zudem steht die GE Reha-Prozess als Download zur Verfügung.
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Mit der vorliegenden Fassung der Gemeinsamen Empfehlung ist es gelungen, die Zielbeschreibung und das Verfahren der Beteiligung der Bundesagentur für Arbeit durch andere Rehabilitationsträger im Kontext der Erbringung von Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben auf eine trägerübergreifend einheitliche Grundlage zu stellen.
Die damit erfolgte Konkretisierung der Einbeziehung arbeitsmarktlicher Expertise der Bundesagentur für Arbeit leistet einen wesentlichen Beitrag zur Sicherung des Rehabilitationserfolges und damit zur Teilhabe von Menschen mit Behinderung.
Gemeinsame Empfehlung „Einrichtungen für Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben“ nach § 35 SGB IX (§ 51 SGB IX n.F.)
Gegenstand der Gemeinsamen Empfehlung ist die Benennung und Beschreibung von Anforderungen an die Ausführung von Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben in Einrichtungen nach § 35 SGB IX (§ 51 SGB IX n.F.) für behinderte Menschen, für die aufgrund Art oder Schwere ihrer Behinderung oder zur Sicherung des Rehabilitationserfolges diese Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben erforderlich bzw. unerlässlich sind. Festgelegt wurden auch Strukturmerkmale, die diese Einrichtungen vorzuhalten haben – einschließlich Wohn- und Verpflegungsbereich, sowie die Ausstattung mit Fachpersonal auch auf Leistungsebene. Die Gemeinsame Empfehlung umschreibt Aufgaben und Leistungen, die die Einrichtungen zu erbringen haben – einschließlich der Regelungen zur Durchführung von betrieblichen Phasen der Qualifizierung. Fragen der Kooperation, Transparenz und Überprüfung werden geklärt und es wird auf die Mitgestaltung, Einbindung und Mitwirkung der Teilnehmenden eingegangen. Auch die Qualitätssicherung, Ergebnisqualität und Rehabilitandenzufriedenheit, sowie der Datenschutz sind aufgegriffen.
GE „Qualitätssicherung“
Gemeinsame Empfehlung Qualitätssicherung nach § 20 Abs. 1 SGB IX (§ 37 SGB IX n.F.)
GE „Begutachtung“
Gemeinsame Empfehlung für die Durchführung von Begutachtungen möglichst nach einheitlichen Grundsätzen
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GE „Selbsthilfe“
Gemeinsame Empfehlung zur Förderung der Selbsthilfe
GE „Prävention“
Gemeinsame Empfehlung, dass Prävention entsprechend dem in § 3 genannten Ziel erbracht wird
GE „Integrationsfachdienste“
Gemeinsame Empfehlung zur Inanspruchnahme der Integrationsfachdienste durch die Rehabilitationsträger, zur Zusammenarbeit und zur Finanzierung der Kosten, die dem Integrationsamt bei der Wahrnehmung der Aufgaben der Rehabilitationsträger entstehen
GE „Sozialdienste“
Gemeinsame Empfehlung über die Zusammenarbeit mit Sozialdiensten und vergleichbaren Stellen
GE „Unterstützte Beschäftigung“