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Timestamp: 2020-04-07 11:01:17
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Matched Legal Cases: ['§ 13', '§ 13', '§13', '§13', '§13', '§ 13', '§13']

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Waffenrecht / Jäger
Verfasst am: 14.02.09, 11:25 Titel: Waffenrecht / Jäger
ich wußte nicht in welches Unterforum schreiben.
Ich hätte eine Frage zum Waffenrecht bei Jägern.
Dort sind ja sehr strenge auflagen gegeben.
Wenn ein Jäger an einen Wald fährt, dort aus dem Wagen aussteigt und nur kurz nach dem rechten sehen will.
Er hat nicht vor zu jagen.
Er läuft etwas durch den Wald und über das Feld davor.
Es hat geschneit und er schaut sich nur nach Spuren um.
Darf er dies mit geschultertem Gewehr?
Ich war der Annahme das er das Gewehr nur mit sich führen darf wenn er unmitalbar auf die Jagd als solche geht?
Also nicht einfach so beim rumlaufen und auf dem Feld schon garnicht.
Verfasst am: 14.02.09, 15:19 Titel:
Nach WaffR § 13 Abs. 6 darf der Jäger seinen Püsterich mitschleppen.
mano[/url]
Verfasst am: 14.02.09, 18:27 Titel:
wobi der § 13 Abs. 6 erstens von Jagdzwecken spricht und zeitens vom Revier.
Pienzig gesprochen wäre das
weder von erstens noch ausdrücklich zweitens berührt..........
Verfasst am: 14.02.09, 20:50 Titel:
§13 WaffR
(6) 1Ein Jäger darf Jagdwaffen zur befugten Jagdausübung einschließlich des Ein- und Anschießens im Revier, zur Ausbildung von Jagdhunden im Revier, zum Jagdschutz oder zum Forstschutz ohne Erlaubnis führen und mit ihnen schießen; er darf auch im Zusammenhang mit diesen Tätigkeiten die Jagdwaffen nicht schussbereit ohne Erlaubnis führen.
Auch bei pingeliger Auslegung würde ich das als vom §13 als gedeckt ansehen.
auch: Steindorf WaffR 8.Aufl. zu §13 Abs. 6 Rz. 11a,12,13.
Verfasst am: 15.02.09, 01:58 Titel:
Wer nur nach spuren schauen will, braucht keinen Ballermann. Die aussage ist von § 13 6 nicht gedeckt.
Verfasst am: 15.02.09, 10:55 Titel:
sehe ich vollkommen anders. Ich gehe davon aus - davon schreibt der TE allerdings nichts - das der Jägersmann die Spuren im Zusammenhang mit irgendwas?? anschaut oder verfolgt.
Wenn er nicht gerade für den BND nach Spuren schnüffelt, ist das m.M. nach eben Jagdausübung. (Welche Art Getier war das? Muß ich was unternehmen?Ist der 8 Ender endlich da, den ich abschießen will oder hat er das Revier gewechselt?)
Allerdings einräumend, das die Beschreibung des TE etwas dünne ist.
Bisher sehe ich das aber als
Jagdschutz oder zum Forstschutz
von §13 Abs. 6 gedeckt an und da ist die Mitnahme des Püsterichs erlaubt, unabhängig davon ob er schießen will oder nicht.
Verfasst am: 15.02.09, 16:45 Titel:
Abgesehen davon ist es (wenn es nicht sowieso innerhalb der Schonzeit passiert), schwer dem Jäger nachzuweisen, daß er nicht villeicht doch seine Schrotschleuder einsetzen wollte, falls am Ende der Spur was leckeres auf ihn lauert..
Verfasst am: 16.02.09, 14:30 Titel: Re: Waffenrecht / Jäger
hier haben wir schon die erste Stolperfalle:
Es ist zu unterscheiden, ob er an einen x-beliebigen Wald fährt, oder an einen Wald, an dem dieser Jäger auch berechtigt ist.
Handelt es sich um einen x-beliebigen Wald, dann darf er dort nicht mit der Waffe herumlaufen. Hat er das Jagdrecht in diesem Wald, dann darf er dort auch mit Waffe herumlaufen.
Was er vor hat oder nicht ist ohne Bedeutung. Was zählt ist nur, ober er an der Stelle berechtigt ist
Wenn er an der Stelle berechtigt ist, dann darf er das.
Wenn der Jäger nur nach Spuren sehen möchte, wird er die Waffe bestimmt zu Hause lassen. Aber es könnte doch sein, dass beim Spuren sehen, unabhängig von den Spuren, sich eine Situation ergibt, die Waffe zu benötigen. Dann würde er sich doch ärgern, wenn er die Waffe zu Hause gelassen hat.
Daher wird er diese auch mitnehmen.
Und er ist berechtigt diese dann auch überall dort zu führen, wo er jagdberechtigt ist. Das kann auf dem Feld sein, oder im Wald.