Source: http://www.jwv.de/produkt/rana-ersoy-die-culpa-in-contrahendo-im-europaeischen-internationalen-privat-und-verfahrensrecht/
Timestamp: 2020-01-28 04:58:30
Document Index: 171299686

Matched Legal Cases: ['EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'Art. 12', 'EuG']

Rana Ersoy: Die culpa in contrahendo im europäischen Internationalen Privat- und Verfahrensrecht – JWV
Startseite / Studien zum Internationalen Privat- und Verfahrensrecht / Rana Ersoy: Die culpa in contrahendo im europäischen Internationalen Privat- und Verfahrensrecht
Rana Ersoy: Die culpa in contrahendo im europäischen Internationalen Privat- und Verfahrensrecht
Studien zum Internationalen Privat- und Verfahrensrecht, Bd. 71
Artikelnummer: 978-3-938057-94-0 Kategorie: Studien zum Internationalen Privat- und Verfahrensrecht Schlüsselworte: Absichtserklärung, Annexkompetenz, Arglistige Täuschung, Auslegungskontinuität, Autonom, Beklagtenschutz, Bereicherungsrecht, Brüssel Ia-VO, contrahendo, culpa, Custom Made, De Bloos, deutsches Recht, Dissertation, Einheitsstatut, Englisches Recht, Erfüllungsanspruch, Erhaltungspflichtverletzung, EuGH, EuGVÜ, Falsus procurator, Favor negotii, Französisches Recht, Gestaltungsrecht, Gewährleistungshaftung, Griechisches Recht, Gutachterhaftung, Haftung, Informationspflichtverletzung, IPR, Italienisches Recht, IZVR, Konkludente, Konkordanz, Materielles Recht, Misrepresentation, Niederländisches Recht, Österreichisches Recht, Privatrecht, Prozessökonomie, Rahmenvertrag, Rechtsgeschäft, Rechtsgüter, Rechtswahl, Rescission, Rom II-VO, Sachwalterhaftung, Schadensersatz, Spanisches Recht, Tacconi, Ubiquitätsprinzip, Umweltrecht, Verfahrensrecht, Verschwiegenheitsklausel, Vertragsverhandlung, Vertriebsvertrag
Die culpa in contrahendo stellt ein Rechtsinstitut dar, das zwischen vertraglicher und deliktischer Haftung steht. Ihre Qualifikation im Internationalen Privat- und Verfahrensrecht ist daher seit jeher höchst umstritten und auch auf europäischer Ebene von erheblicher Relevanz. Der EuGH entschied bereits im Jahr 2002 in der Rechtssache Tacconi, dass die Haftung wegen des Abbruchs von Vertragsverhandlungen im Rahmen des EuGVÜ dem Deliktsgerichtsstand zuzuordnen sei. Vor diesem Hintergrund wurde die culpa in contrahendo auch im europäischen Internationalen Privatrecht der Rom II-VO und damit den außervertraglichen Schuldverhältnissen zugeordnet. Dennoch verbleiben zahlreiche Rechtsunklarheiten, deren Klärung sich die vorliegende Arbeit zur Aufgabe gemacht hat.
Im Rahmen des europäischen Internationalen Privatrechts wird zum einen den Fragen nachgegangen, die die für die culpa in contrahendo geschaffene Kollisionsnorm (Art. 12 Rom II-VO) hinsichtlich ihres Anwendungsbereichs und ihrer Anknüpfungsregeln offen lässt. Zum anderen wird die Bedeutung der außervertraglichen Qualifikation mit Blick auf die vorgesehene vertragsakzessorische Anknüpfung analysiert. Hinsichtlich des europäischen Internationalen Zuständigkeitsrechts untersucht die Arbeit, wie die Fallgruppen der culpa in contrahendo im Rahmen der Brüssel Ia-VO zu qualifizieren sind. Unter Berücksichtigung prozessualer Wertungen und anderweitiger EuGH-Rechtsprechung setzt sich die Autorin dabei kritisch mit der Tacconi-Entscheidung auseinander. Darüber hinaus wird untersucht, inwieweit sich die Regelung der culpa in contrahendo im europäischen Kollisionsrecht auf die Qualifikation im europäischen Zuständigkeitsrecht auswirkt.
Die culpa in contrahendo im europäischen Internationalen Privat- und Verfahrensrecht
978-3-938057-94-0
Esther Maria Wiemann: Der Arbeitnehmerurheber in Deutschland und Australien
Du siehst: Rana Ersoy: Die culpa in contrahendo im europäischen Internationalen Privat- und Verfahrensrecht