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Timestamp: 2019-10-14 19:26:38
Document Index: 258780932

Matched Legal Cases: ['§ 9', '§ 65', '§ 9', '§ 53', '§ 40', '§ 65', 'Art. 84', '§ 3', '§ 65', '§ 65', '§ 9', '§ 8', '§ 100', '§ 2', '§ 9', '§ 8', '§ 3', 'Art. 116', '§ 8', '§ 3']

Rechtsprechung: NVwZ 1984, 111 - dejure.org
Weitere Entscheidungen unten: BVerwG, 17.05.1983 | BVerwG, 16.05.1983 | OVG Nordrhein-Westfalen, 30.09.1983
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BVerwG, 16.05.1983 - 1 C 28.81 (https://dejure.org/1983,661)
BVerwG, Entscheidung vom 16.05.1983 - 1 C 28.81 (https://dejure.org/1983,661)
BVerwG, Entscheidung vom 16. Mai 1983 - 1 C 28.81 (https://dejure.org/1983,661)
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Notwendigkeit der Zustimmung des Reichsministers des Innern zu landesbehördlichen Verwaltungsakten - Voraussetzungen einer notwendigen Beiladung - Antrag auf Einbürgerung - Zweck einer erforderlichen Zustimmung des Reichsministers des Innern - Geltungsbereich eines ...
hjil.de , S. 11 (Kurzinformation)
VG Stuttgart, 24.07.1980 - VRS 9 K 164/80
VGH Baden-Württemberg, 09.02.1981 - 1 S 1963/80
VGH Baden-Württemberg, 14.05.1984 - 1 S 1800/83
BVerwG, 26.04.1985 - 1 C 28.81
BVerwG, 26.04.1985 - 1 C 29.84
NJW 1984, 70
DVBl 1983, 1002
Es müssen demnach besondere Umstände vorliegen, die eine Einbürgerung nach Sinn und Zweck des Gesetzes unangemessen erscheinen lassen (vgl. Urteil vom 16. Mai 1983 - BVerwG 1 C 28.81 - Buchholz 130 § 9 RuStAG Nr. 4 = NVwZ 1984, 111 und vom 31. März 1987 - BVerwG 1 C 29.84 - BVerwGE 77, 164 ; vgl. auch Beschluss vom 15. August 1985 - BVerwG 1 CB 141.84 - InfAuslR 1986, 7).
Entsprechendes kann in Betracht kommen, wenn die Ehe des Einbürgerungsbewerbers gescheitert ist (vgl. Urteil vom 16. Mai 1983, a.a.O.).
Soweit auch bei einer solchen Rechtslage die bisherige Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (…Urteil des 2. Senats vom 10. März 1964, a.a.O.; vgl. auch Urteil vom 16. Mai 1983 - BVerwG 1 C 28.81 -) es für geboten hält, die vorinstanzliche Entscheidung allein wegen Verstoßes gegen § 65 Abs. 2 VwGO aufzuheben und die Sache an die Vorinstanz zurückzuverweisen, vermag der erkennende Senat die Notwendigkeit eines derartigen Verfahrens nicht zu erkennen; denn der Verfahrensfehler der unterlassenen notwendigen Beiladung würde sich in einem solchen Fall jedenfalls nicht auswirken.
BVerwG, 12.02.1991 - 1 C 4.89
Spezialmärkte - Jahrmärkte - Marktveranstaltung - Zeitabstand
Insofern stellt sich das Gebot des "größeren Zeitabstandes" als Soll-Vorschrift (vgl. dazu z.B. Urteil vom 16. Mai 1983 - BVerwG 1 C 28.81 - Buchholz 130 § 9 RuStAG Nr. 4; Beschluß vom 20. Februar 1986 - BVerwG 5 ER 265.84 - Buchholz 436.36 § 53 BAföG Nr. 5) dar.
Auf die Revision des Klägers hob das Bundesverwaltungsgericht durch Urteil vom 16. Mai 1983 - BVerwG 1 C 28.81 - (NJW 1984, 70) das Berufungsurteil mangels Beiladung der Bundesrepublik Deutschland auf und verwies die Sache zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung an den Verwaltungsgerichtshof zurück.
Dies gilt, wie das Bundesverwaltungsgericht in seinem Urteil vom 16.5.1983 (NJW 1984, 70) formuliert hat, vor allem für Missbrauchsfälle, z.B. für sogenannte Scheinehen, kann aber auch in Betracht kommen, wenn die Ehe des Einbürgerungsbewerbers gescheitert ist.
vgl. allgemein BVerwG, Urteile vom 16. Mai 1983 - 1 C 28.81 -, NJW 1984, 70 = juris Rn. 33, und vom 31. März 1987 - 1 C 29.84 -, BVerwGE 77, 164 = juris Rn. 59; Sachs, in: Stelkens/ Bonk/Sachs, VwVfG, 8. Auflage 2014, § 40 Rn. 27.
Das hat der Senat in seinen Urteilenvom 16. Mai 1983 - BVerwG 1 C 230.79 und BVerwG 1 C 28.81 - näher dargelegt.
Sind die Einbürgerungsvoraussetzungen gegeben, ist der Betroffene einzubürgern, insoweit besteht kein Ermessen der Behörde (vgl. BVerwG, Urteile vom 18.8.1981, BVerwGE 64, 7 und vom 16.5.1983, NJW 1984, 70).
OVG Rheinland-Pfalz, 15.04.2011 - 10 A 11233/10
Entlassung eines Sanitätsoffizier-Anwärters wegen überlanger Studiendauer und …
Sie räumen der Behörde mithin einen eingeschränkten Ermessensspielraum ein (vgl. dazu: BVerwG, Urteil vom 16. Mai 1983, DVBl. 1983, S. 1002 [1004 m.w.N.]).
Die Klägerin hat unter Berufung hierauf sowie auf die Hinweise, die das Bundesverwaltungsgericht in der Entscheidung einer Parallelsache gegeben hat (Urteil vom 16. Mai 1983 - BVerwG 1 C 28.81 - NJW 1984, 70), aufgrund des gerichtlichen Vergleichs ihre Einbürgerung verlangt.
BVerwG, 12.02.1991 - 1 C 23.88
Das gesetzliche Regelerfordernis des größeren Zeitabstandes zwischen einzelnen …
Einbürgerung; Ehe; eheliche Lebensgemeinschaft; Gescheiterte Ehe; Getrenntleben; …
VGH Bayern, 04.05.2005 - 5 B 03.1679
Einbürgerung, Ehe, eheliche Lebensgemeinschaft, Getrenntleben, eingeleitete …
Festsetzung des Streitgegenstandswertes für ein Revisionsverfahren
VG Stuttgart, 14.11.2017 - 11 K 7574/17
Einbürgerung eines Ausländers wegen Ehe mit einer Deutschen; eheliche …
https://dejure.org/1983,455
BVerwG, 16.05.1983 - 1 C 56.79 (https://dejure.org/1983,455)
BVerwG, Entscheidung vom 16.05.1983 - 1 C 56.79 (https://dejure.org/1983,455)
BVerwG, Entscheidung vom 16. Mai 1983 - 1 C 56.79 (https://dejure.org/1983,455)
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Verurteilung zur Einbürgerung
§ 65 Abs. 2 VwGO, notwendige Beiladung des Bundesinnenministers im Einbürgerungsrechtsstreit;
Art. 84 Abs. 5 Satz 1, 128 GG
Erfordernis der verwaltungsinternen Zustimmung zu einem Antrag auf Einbürgerung - Notwendigkeit der Beiladung der Bundesrepublik im Einbürgerungsverfahren - Voraussetzungen einer zulässigen Einbürgerung - Notwendigkeit der Beiladung eines Dritten
VG Karlsruhe, 04.10.1977 - II 196/77
VGH Baden-Württemberg, 13.06.1978 - I 3038/77
BVerwG, 26.02.1979 - 1 B 300.78
BVerwGE 67, 173
NJW 1984, 72
VBlBW 1984, 175
Zwar gebietet § 3 Satz 1 der Verordnung über die deutsche Staatsangehörigkeit vom 5. Februar 1934 (RGBl. I S. 85/BGBl. III 102-2), nach dem die deutsche Staatsangehörigkeit nur mit Zustimmung des Bundesministers des Innern verliehen werden darf, die notwendige Beiladung (§ 65 Abs. 2 VwGO) der Bundesrepublik Deutschland in Einbürgerungsprozessen (BVerwGE 67, 173).
Der Zweck des Zustimmungserfordernisses, bei der Erweiterung des Staatsvolkes durch behördliche Einzelakte die dagegen sprechenden gesamtstaatlichen Belange vor allem durch Wahrung einheitlicher Grundsätze zur Geltung zu bringen (vgl. BVerwGE 67, 173 [176]), ist daher hier ohne Gewicht.
Diese Prüfung hätte aber gemäß § 65 Abs. 2 VwGO die Beiladung der Bundesrepublik Deutschland erfordert (BVerwGE 67, 173).
In den Entscheidungen des 1. Senats vom 16. Mai 1983 - BVerwG 1 C 56.79 - (Buchholz 130 § 9 RuStAG Nr. 2, BVerwGE 67, 173 ) und vom 10. Juli 1984 - BVerwG 1 C 30.81 - (Buchholz 130 § 8 RuStAG Nr. 24) handelte es sich um Fälle, in denen der zur Mitwirkung an der Entscheidung berufene Bundesminister des Innern im Verwaltungsverfahren seine Zustimmung versagt hatte und der Einbürgerungsantrag deswegen abgelehnt worden war.
BSG, 21.03.2006 - B 5 RJ 54/04 R
Fremdrentenrecht - Vertriebeneneigenschaft - Überprüfung der Feststellung der …
Zudem wird das LSG das Land Baden-Württemberg als Rechtsträger der für die Feststellung nach § 100 Abs. 2 Satz 3 BVFG zuständigen unteren Eingliederungsbehörde (Eingliederungsgesetz Baden-Württemberg vom 14. Dezember 1995, GBl 853, hier: § 2 Abs. 2 Nr. 3) beiladen müssen (vgl BVerwGE 67, 173 = Buchholz 130 § 9 RuStAG Nr. 2 = NJW 1984, 72 mwN).
Eine Verurteilung des Beklagten zur Vornahme der Einbürgerung "ersetzt" ihre Zustimmung (BVerwGE 67, 173 [BVerwG 16.05.1983 - 1 C 56/79]).
Deswegen ist die Beiladung der Bundesrepublik Deutschland notwendig (BVerwGE 67, 173).
Entsprechendes gilt etwa für die Ermessenseinbürgerung nach § 8 RuStAG bezüglich der dem Ermessen vorgeschalteten gesetzlichen Mindestvoraussetzungen (BVerwGE 7, 237 [BVerwG 30.09.1958 - I C 20/58]; 67, 177 [BVerwG 16.05.1983 - 1 C 56/79]).
Für eine Beiladung dieser mitwirkungsbefugten Behörde ist hier kein Raum (vgl. BVerwGE 26, 31 [BVerwG 19.01.1967 - VI C 73/64]; 36, 188 ; vgl. auch BVerwGE 51, 310 [BVerwG 12.11.1976 - IV C 34/75]; 67, 173 ).
Dieser ist dadurch gekennzeichnet, daß kraft Gesetzes die Zustimmung oder das Einvernehmen eines anderen Rechtsträgers zum Bestandteil des streitigen Rechtsverhältnisses gemacht worden ist (vgl. BVerwG, Urteil vom 16. Februar 1973 BVerwG 4 C 61.70 - BVerwGE 42, 8 ; Urteil vom 16. Mai 1983 - BVerwG 1 C 56.79 - BVerwGE 67, 173 ).
Ferner ist nach § 3 S. 1 der Verordnung zur Regelung von Staatsangehörigkeitsfragen vom 20.1.1942 (…a.a.O.) die Zustimmung des Bundesministers des Innern, der insoweit an Stelle des Reichsministers des Innern getreten ist (vgl. BVerwG, Urt. v. 16.5.1983, BVerwGE 67, 173 (174ff.)), erforderlich.
Denn dieses Zustimmungserfordernis bezieht sich mit Ausnahme der Fälle des Art. 116 Abs. 2 S. 1 GG (…vgl. BVerwG, Urt. v. 6.12.1983, BVerwGE 68, 220 (232f.)) seinem klaren Wortlaut nach auf alle Einbürgerungen, also nicht nur solche nach § 8 RuStAG (vgl. BVerwG, Urt. v. 16.5.1983, a.a.O., 175).
Eine die Verpflichtung zur Einbürgerung aussprechende gerichtliche Entscheidung schaltet das Zustimmungserfordernis aus, wenn die Bundesrepublik Deutschland - wie hier geschehen - zum Rechtsstreit (notwendig) beigeladen worden ist (BVerwG, Urt. v. 16.5.1983, a.a.O.).
BVerwG, 10.12.1985 - 1 B 136.85
Staatsangehörigkeitsbehörde - Verzicht auf deutsche Staatsangehörigkeit - …
Beschlussberichtigung wegen Außerkrafttretens der Verordnung
VGH Baden-Württemberg, 17.09.1993 - 8 S 1589/92
Rechtsschutzbedürfnis bei Klage des Nachbarn gegen eine Baugenehmigung
OVG Nordrhein-Westfalen, 30.09.1983 - 8 B 1724/83
https://dejure.org/1983,7334
OVG Nordrhein-Westfalen, 30.09.1983 - 8 B 1724/83 (https://dejure.org/1983,7334)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 30.09.1983 - 8 B 1724/83 (https://dejure.org/1983,7334)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 30. September 1983 - 8 B 1724/83 (https://dejure.org/1983,7334)
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NVwZ 1984, 111
OVG Berlin-Brandenburg, 02.11.2016 - 3 K 90.15
Vollstreckung zu Gunsten der öffentlichen Hand; Kostenfestsetzungsbeschluss; …
Einer behördlichen Vollstreckungsanordnung, die hier nicht als im Vollstreckungsantrag enthalten angesehen werden könnte (in diesem Sinne ThürOVG, Beschluss vom 28. Februar 1995 - 1 VO 2/95 - NVwZ-RR 1995, 480; VGH BW…, Beschluss vom 20. Dezember 1991 - 9 S 2886/91 - juris Rn. 3; BayVGH, Beschluss vom 24. September 1986 - 22 C 86.02171 - BayVBl. 1987, 149, 150; OVG Rh-Pf, Beschluss vom 15. Oktober 1985 - 1 E 30.85 - NJW 1986, 1191; OVG NW, Beschluss vom 30. September 1983 - 8 B 1724/83 - NVwZ 1984, 111), weil dieser Antrag nicht von dem Gläubiger selbst, sondern von seinen Prozessbevollmächtigten gestellt worden ist (vgl. OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 7. Februar 2006 - OVG 9 L 74.05 - s.a. Meyer-Ladewig, NVwZ 1984, 699), bedarf es darüber hinaus nicht.
VGH Baden-Württemberg, 20.12.1991 - 9 S 2886/91
Rechtsbehelf im Vollstreckungsverfahren - Unzulässigkeit eines auf Erlaß einer …
Denn für deren Erlaß ist nicht der Vorsitzende des Gerichts des ersten Rechtszuges als Vollstreckungsbehörde, sondern gem. § 3 Abs. 4 VwVG die Vollstreckungsgläubigerin selbst zuständig (vgl. OVG Münster, Beschluß vom 30.9.1983, NVwZ 1984, 111; VGH München, Beschluß vom 16.11.1984, NVwZ 1985, 352; OVG Koblenz, Beschluß vom 15.10.1985, NJW 1986, 1191).
OVG Schleswig-Holstein, 29.08.1997 - 5 O 59/97
Eine Vollstreckungsanordnung ist daher in dem Schreiben des Antragstellers vom 23.05.1997 an das Verwaltungsgericht zu sehen (OVG Münster, Beschluß vom 30.09.1983 - 8 B 1724/83 - NVwZ 1984 S. 111).