Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BFH&Datum=11.11.1971&Aktenzeichen=V%20R%20111%2F68
Timestamp: 2019-10-21 14:34:37
Document Index: 129270745

Matched Legal Cases: ['§ 45', '§ 8', '§ 45', '§ 8', '§ 45', '§ 5', '§ 5', '§ 45']

BFH, 11.11.1971 - V R 111/68 - dejure.org
BFH, 11.11.1971 - V R 111/68
https://dejure.org/1971,519
BFH, 11.11.1971 - V R 111/68 (https://dejure.org/1971,519)
BFH, Entscheidung vom 11.11.1971 - V R 111/68 (https://dejure.org/1971,519)
BFH, Entscheidung vom 11. November 1971 - V R 111/68 (https://dejure.org/1971,519)
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Gesamtrechtsnachfolge - Innerhalb eines Veranlagungszeitraums - Freibetrag - Einmalige Gewährung
Betriebsveräußerung
Umsatzsteuerrechtliche Behandlung der Geschäftsveräußerung
Alleinerbe
Umsatzsteuerrechtliche Folgen
Nachwirkung der Unternehmereigenschaft des Erblassers auf den Erben
Merkmale des gewerblichen Grundstückshandels
Keine Objekte i.S.d. Drei-Objekt-Grenze
Durch Erbfall übernommene Grundstücke
BFHE 103, 453
DB 1972, 220
BStBl II 1972, 80
Wird zitiert von ... (10)
BFH, 17.12.2007 - GrS 2/04
Großer Senat beseitigt Vererblichkeit des Verlustvortrags
Denn im Kern besteht zwischen den Vertretern einer weiten und einer engen Interpretation des § 45 AO Einigkeit darüber, dass jedenfalls höchstpersönliche Verhältnisse und unlösbar mit der Person des Rechtsvorgängers verknüpfte Umstände nicht auf den Gesamtrechtsnachfolger übergehen (vgl. z.B. BFH-Urteile vom 11. November 1971 V R 111/68, BFHE 103, 453, BStBl II 1972, 80, zu § 8 des Steueranpassungsgesetzes; vom 15. März 2000 X R 130/97, BFHE 191, 360, BStBl II 2001, 530, unter II.4.a; in BFHE 199, 19, BStBl II 2002, 441, unter II.1.a; Kruse in Tipke/Kruse, Abgabenordnung, Finanzgerichtsordnung, § 45 AO Rz 12, m.w.N.).
BFH, 15.03.2000 - X R 130/97
Grundstückshandel: Drei-Objekt-Grenze - Erbfolge
Indes sind höchstpersönliche Verhältnisse oder Umstände, die unlösbar mit der Person des Rechtsvorgängers verknüpft sind (z.B. bestimmte für einen Besteuerungs- oder Begünstigungstatbestand erhebliche Eigenschaften) von der Zurechnung ausgeschlossen (BFH-Urteil vom 11. November 1971 V R 111/68, BFHE 103, 453, BStBl II 1972, 80).
BFH, 13.01.2010 - V R 24/07
Umsatzsteuer bei Veräußerung von Gegenständen des Unternehmensvermögens durch den …
Ausgenommen sind nur höchstpersönliche Umstände, soweit diese nach Maßgabe der betreffenden umsatzsteuerrechtlichen Vorschrift unlösbar mit der Person des Rechtsvorgängers verknüpft sind und die in der Person des Rechtsnachfolgers selbst verwirklicht sein müssen (vgl. z.B. BFH-Urteile vom 11. November 1971 V R 111/68, BFHE 103, 453, BStBl II 1972, 80, zu § 8 des Steueranpassungsgesetzes; vom 19. Mai 1981 VIII R 143/78, BFHE 133, 396, BStBl II 1981, 665; vom 27. Mai 2009 II R 53/07, BFHE 225, 493, BStBl II 2009, 852).
BFH, 29.03.2000 - I R 76/99
Verlustabzug beim Erben auf dem Prüfstand
Dieser Grundsatz gilt jedoch nur insoweit, als es nicht um Positionen geht, die unlösbar mit der Person des Erblassers verbunden und in diesem Sinne höchstpersönlich sind (BFH-Urteil vom 11. November 1971 V R 111/68, BFHE 103, 453, BStBl II 1972, 80;… Boeker, a.a.O., § 45 AO Rz. 8).
BFH, 22.09.1993 - X R 107/91
Vermächtniszuwendungen an gemeinnützige Einrichtungen sind beim Erben keine …
Auch nach der Rechtsprechung sind höchstpersönliche Verhältnisse oder Umstände, die unlösbar mit der Person des Rechtsvorgängers verknüpft sind (z. B. bestimmte für einen Besteuerungs- oder Begünstigungstatbestand erhebliche Eigenschaften), von der Zurechnung ausgeschlossen (BFH-Urteil vom 11. November 1971 V R 111/68, BFHE 103, 453, BStBl II 1972, 80).
BFH, 12.11.1997 - X R 83/94
Kein Realsplitting beim Erben
Auch nach der Rechtsprechung sind höchstpersönliche Verhältnisse oder Umstände, die unlösbar mit der Person des Rechtsvorgängers verknüpft sind (z.B. bestimmte für einen Besteuerungs- oder Begünstigungstatbestand erhebliche Eigenschaften), von der Zurechnung ausgeschlossen (BFH-Urteil vom 11. November 1971 V R 111/68, BFHE 103, 453, BStBl II 1972, 80).
BFH, 22.03.2001 - II B 91/00
Fiktive Ausgleichsforderung nach § 5 Abs. 1 ErbStG - Vererbbarkeit
Soweit es das FG abgelehnt habe, den Erwerb gemäß § 5 Abs. 1 ErbStG um einen fiktiven Zugewinnausgleich zu mindern, sei es von den Urteilen des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 21. März 1969 VI R 208/67 (BFHE 96, 19, BStBl II 1969, 520), vom 11. November 1971 V R 111/68 (BFHE 103, 453, BStBl II 1972, 80), vom 22. September 1993 X R 107/91 (BStBl II 1993, 874) sowie vom 10. März 1993 II R 87/91 (BFHE 171, 321, BStBl II 1993, 510) abgewichen.
Aus demselben Grund sind auch die angeblichen Abweichungen der Vorentscheidung von den BFH-Urteilen in BFHE 96, 19, BStBl II 1969, 520, in BFHE 103, 453, BStBl II 1972, 80 sowie in BStBl II 1993, 874 nicht schlüssig dargelegt.
LSG Nordrhein-Westfalen, 12.04.2017 - L 11 KR 123/17
Krankenversicherung; Versorgungsvertrag; Eilverfahren; Gewähr für eine …
In der Regel handelt es sich dabei um persönliche Eigenschaften und Verhältnisse des Rechtsvorgängers, die beim Rechtsnachfolger nicht gegeben sind (Bundesfinanzhof, Urteil vom 11.11.1971 - V R 111/68 - Schindler in: Beermann/Gosch, Abgabenordnung/Finanzgerichtsordnung, 1. Auflage, 1995, 129. Lfg, § 45 AO 1977 Rdn. 15, 19;… Model/Creifelds, Rechtswörterbuch, 21. Auflage, 2014, S. 640).
FG Rheinland-Pfalz, 20.01.2005 - 4 K 1213/02
Umfang der Berücksichtigung von Steuerberatungskosten als Sonderausgaben bei der …
Der BFH prüft insoweit, ob etwa höchstpersönliche Verhältnisse oder Umstände, die unlösbar mit der Person des Rechtsvorgängers verknüpft sind, eine Zurechnung für den Erben ausschließen (BFH-Urteil vom 11. November 1971 V R 11/68, BStBl II 1972, 80).
FG Düsseldorf, 22.08.2005 - 12 K 6744/01
Gewerblicher Grundstückshandel; Teilschenkung; Grundstück; Angehörige; …
Indes sind höchstpersönliche Verhältnisse oder Umstände, die unlösbar mit der Person des Rechtsvorgängers verknüpft sind (z.B. bestimmte für einen Besteuerungs- oder Begünstigungstatbestand erhebliche Eigenschaften) von der Zurechnung ausgeschlossen (BFH-Urteil vom 11.11.1971 V R 111/68 , BStBl II 1972, 80).