Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F13-11-2014-1C_531-2014
Timestamp: 2016-10-21 16:49:41
Document Index: 218273952

Matched Legal Cases: ['Art. 90', 'Art. 93', 'Art. 91', 'Art. 93', 'Art. 93', 'Art. 93', 'BGE', 'Art. 93', 'BGE', 'Art. 93', 'BGE', 'BGE', 'Art. 93', 'Art. 93', 'Art. 93', 'Art. 108']

1C_531/2014 (13.11.2014)
1C_531/2014 � � Urteil vom 13. November 2014
Beschwerde gegen das Urteil vom 4. September 2014 des Verwaltungsgerichts des Kantons Z�rich, 3. Abteilung, 3. Kammer.
B.________ betreibt in der Landwirtschaftszone in Buchs einen Landwirtschaftsbetrieb. Im August 2012 ersuchte B.________ um Neubau eines dreireihigen Boxenlaufstalls f�r 122 Tiere mit integrierter Jauchegrube und Photovoltaikanlage, von zwei Hoch- und zwei Kraftfuttersilos sowie Umbau des bestehenden Geb�udes Assek.-Nr. 32 f�r 57 Jungtiere und 28 K�lber. Die Baudirektion des Kantons Z�rich erteilte dem Projekt am 23. Januar 2013 unter Auflagen die raumplanungsrechtliche Bewilligung; der Bauvorstand der Gemeinde Buchs bewilligte es am 22. Februar 2013 ebenfalls unter verschiedenen Auflagen und Bedingungen.
Gegen beide Entscheide erhob u.a. A.________ Rekurs, den das Baurekursgericht des Kantons Z�rich mit Entscheid vom 23. Januar 2014 abwies. Am 24. Februar 2014 erhob A.________ gegen den Rekursentscheid Beschwerde. Das Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich hiess mit Urteil vom 4. September 2014 die Beschwerde teilweise gut, hob den Entscheid des Baurekursgerichts vom 23. Januar 2014 auf und wies die Sache im Sinne der Erw�gungen an das Baurekursgericht zur�ck. Zur Begr�ndung f�hrte das Verwaltungsgericht zusammenfassend aus, dass sich die Standortabkl�rung als mangelhaft erweise, weshalb die Sache zur weiteren Abkl�rung im Sinne der Erw�gungen an das Baurekursgericht zur�ckzuweisen sei.
A.________ f�hrt mit Eingabe vom 3. November 2014 Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Z�rich vom 4. September 2014. Das Bundesgericht verzichtet auf die Einholung von Vernehmlassungen.
Das vom Beschwerdef�hrer gestellte Gesuch um Sistierung des Verfahrens (wohl bis zum Entscheid �ber die Alternativstandorte) ist abzuweisen, da auf die vorliegende Beschwerde, wie nachfolgend zu zeigen sein wird, nicht einzutreten ist.
Mit dem angefochtenen Urteil wird der Entscheid des Baurekursgerichts aufgehoben und die Sache im Sinne der Erw�gungen an das Baurekursgericht zur�ckgewiesen. Das Baurekursgericht hat die alternativen Standorte a1 und a2 n�her zu pr�fen. Das Baubewilligungsverfahren wird somit mit dem Urteil des Verwaltungsgerichts offensichtlich nicht abgeschlossen. Es liegt somit kein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG, sondern ein Zwischenentscheid vor (Art. 93 BGG). Entgegen der Auffassung des Beschwerdef�hrers handelt es sich nicht um einen Teilentscheid im Sinne von Art. 91 BGG, da �ber die Baubewilligung noch nicht abschliessend entschieden wurde.
4.1.�Gegen selbstst�ndig er�ffnete Zwischenentscheide, die weder die Zust�ndigkeit noch den Ausstand betreffen, ist die Beschwerde nur zul�ssig, wenn der Zwischenentscheid einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann (Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG) oder, was vorliegend von vornherein nicht der Fall ist, wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeif�hren und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten f�r ein weitl�ufiges Beweisverfahren ersparen w�rde (Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG). Die Eintretensvoraussetzungen von Art. 93 Abs. 1 BGG sollen das Bundesgericht entlasten; dieses soll sich m�glichst nur einmal mit einer Sache befassen (BGE 135 II 30 E. 1.3.2 S. 34).
4.2.�Von einem nicht wieder gutzumachenden Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG wird gesprochen, wenn dieser auch durch ein nachfolgendes g�nstiges Urteil nicht oder nicht mehr vollst�ndig behoben werden kann (BGE 135 I 261 E. 1.2 S. 263 mit Hinweisen). Kein nicht wieder gutzumachender Nachteil gem�ss Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG liegt nach der Praxis des Bundesgerichts vor, wenn es einer Partei bloss darum geht, eine Verl�ngerung oder Verteuerung des Verfahrens zu vermeiden (BGE 135 II 30 E. 1.3.4 S. 36). Es obliegt den Beschwerdef�hrern im Einzelnen darzulegen, inwiefern ein nicht wieder gutzumachender Nachteil droht, ansonsten auf die Beschwerde nicht einzutreten ist (BGE 137 III 324 E. 1.1 S. 329; 136 IV 92 E. 4 S. 95; je mit Hinweisen).
4.3.�Der Beschwerdef�hrer sieht den nicht wieder gutzumachenden Nachteil darin, dass er die vom Verwaltungsgericht abgelehnten Alternativstandorte nicht mehr anfechten k�nnte, falls das Baurekursgericht auch die Alternativstandorte a1 und a2 ablehnen sollte. Dabei �bersieht der Beschwerdef�hrer, dass er keine Rechte verliert, wenn er einen Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 BGG nicht anfechten kann. Er kann gem�ss Art. 93 Abs. 3 BGG den betreffenden Zwischenentscheid durch Beschwerde gegen den Entscheid anfechten, sofern er sich auf dessen Inhalt auswirkt. Ein nicht wieder gutzumachender Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG ist somit zu verneinen.
Auf die Beschwerde kann somit im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG nicht eingetreten werden. Damit wird das Gesuch des Beschwerdef�hrers um aufschiebende Wirkung gegenstandslos.
Die Gerichtskosten sind dem unterliegenden Beschwerdef�hrer aufzuerlegen (66 Abs. 1 BGG).
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Gemeinderat Buchs, der Baudirektion des Kantons Z�rich und dem Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich, 3. Abteilung, 3. Kammer, schriftlich mitgeteilt.