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Timestamp: 2019-04-19 00:21:22
Document Index: 74158713

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 2', '§ 13', '§ 13', '§ 3', '§ 13', '§ 13', '§ 4']

» Wahlordnung - Arnsberger Bürgerschützen e.V.
§ 1 Aktives und passives Wahlrecht
Alle Mitglieder der Arnsberger Bürgerschützengesellschaft, die das 16. Lebensjahr vollendet haben, haben das aktive und passive Wahlrecht.
Die Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes dürfen bei ihrer Wahl das 65. Lebensjahr nicht vollendet haben.
§ 2 Wahlen innerhalb der Gesellschaft
In der Arnsberger Bürgerschützengesellschaft werden folgende Wahlen durchgeführt:
Die Generalversammlung wählt die Mitglieder des Vorstandes.
den Hauptmann,
Amtszeit drei Jahre. Wiederwahl ist möglich.
den stellvertretenden Hauptmann
den Rendanten und den stellvertretenden Rendanten
den Schriftführer und den stellvertretenden Schriftführer
vom Vorstand oder von den Kompanien vorzuschlagende Mitglieder, bei deren Ausscheiden ein Ersatzvorschlag nicht gemacht werden kann:
Hauptleute, Rendanten, Schriftführer, Kompanieführer oder Zugführer, die mind. eine Amtszeit in ihrem Amt gewesen sind, können unmittelbar nach Beendigung dieser Tätigkeit vom Vorstand oder der zuständigen Kompanie zur Wahl nach § 13 i) der Satzung vorgeschlagen werden. Amtszeit drei Jahre, Wiederwahl ist möglich.
Mitglieder, die das Amt des Damenführers oder des Adjutanten für mind. zwei Jahre ausgeübt haben, können unmittelbar nach Beendigung dieser Tätigkeit vom Vorstand oder der zuständigen Kompanie zur Wahl nach § 13 i) der Satzung vorgeschlagen werden. Amtszeit zwei Jahre, Wiederwahl ist nicht möglich. Wiedergewählt werden können nur die ehemaligen Damenführer, die bis zum 31.07.1999 Rechte nach § 3 e Abs. 3 der WahlO vom 25.03.1995 erworben haben.
Die Wahlperioden der Hauptleute, der Rendanten und der Schriftführer sollen möglichst jeweils nicht zusammenfallen.
Amtszeit ein Jahr. Wiederwahl ist möglich.
Der Vorstand wählt
bis zu 4 Mitglieder des Vorstandes in den geschäftsführenden Vorstand Amtszeit drei Jahre. Wiederwahl ist möglich.
Amtszeit zwei Jahre. Wiederwahl ist möglich.
Kassenprüfer für die Vorstandskasse
Schießwart der Gesellschaft
Amtszeit drei Jahre. Wiederwahl ist möglich
Die Kompanieführer und Zugführer sowie die Kompanievorstände werden nach den jeweiligen Kompaniesatzungen gewählt.
Der Vorstand hat das Vorschlagsrecht für 15 Mitglieder nach § 13 f der Satzung, während von jeder Kompanie 15 Vorschläge nach § 13 g der Satzung gemacht werden können.
Der Schriftführer der Gesellschaft hat den Kompanien mind. 2 Wochen vor der ordentlichen Generalversammlung mitzuteilen, welche Vorstandsmitglieder turnusgemäß aus dem Vorstand ausscheiden oder aus anderen Gründen im Laufe des Jahres ausgeschieden sind.
Wahlvorschläge zu den Vorstandswahlen gem. Abs. 1 sind spätestens am letzten Montag vor der Generalversammlung beim Hauptmann einzureichen.
Wahlvorschläge werden vom Vorstand bzw. von den Kompanieversammlungen beschlossen.
§ 4 Geheime oder öffentliche Wahl
Das jeweilige Wahlgremium beschließt vor Durchführung von Wahlen darüber, ob die Wahlen in geheimer oder öffentlicher Abstimmung erfolgen sollen.
Ist die Anzahl der Wahlvorschläge höher als die in einem Wahlgang zu wählenden Kandidaten, soll grundsätzlich die geheime Wahl stattfinden.
Wird von dem jeweiligen Wahlgremium die geheime Abstimmung beschlossen, ist ein Wahlvorstand zu bilden. Der Wahlvorstand setzt sich zusammen aus dem Wahlvorsteher und vier Beisitzern. Die Mitglieder des Wahlvorstandes werden von dem Wahlgremium durch Zuruf gewählt. Kandidaten sind ausgeschlossen.
Der Wahlvorstand hat nach Auszählung der Stimmen das Wahlergebnis festzustellen und dem Wahlgremium bekannt zu geben.
Für alle Wahlen innerhalb des Vereins gilt folgendes:
Grundlage für Wahlen sind Wahlvorschläge.
Soll in einem Wahlgang nur ein Kandidat gewählt werden, so handelt es sich um eine Einzelwahl. Sollen in einem Wahlgang mehrere Kandidaten gewählt werden, so geschieht das in einer Sammelwahl.
Die Versammlung beschließt, ob Wahlen als Einzelwahl oder als Sammelwahl durchgeführt werden sollen.
Ist die Anzahl der Wahlvorschläge höher als die der in einem Wahlgang zu wählenden Kandidaten, so sind diejenigen Kandidaten/derjenige Kandidat gewählt, die/der die höchste Stimmenzahl, mindestens aber 1/3 der Zahl der Stimmberechtigten auf sich vereinigen/vereinigt.
Erreicht keiner der Kandidaten diese Mindeststimmenzahl, so wird der Wahlgang sofort wiederholt, wobei der Kandidat mit der wenigsten Stimmenzahl ausscheidet. Die Wahl ist solange zu wiederholen, bis ein Kandidat die gem. Ziff 2 Satz 1 erforderliche Stimmenzahl auf sich vereinigt, wobei auch bei diesen Wahlgängen jeweils der Kandidat mit den wenigsten Stimmen ausscheidet.
Bei Stimmengleichheit erfolgt zwischen den jeweiligen Kandidaten eine Stichwahl. Ergibt auch der zweite Wahlgang Stimmengleicheit, so entscheidet das Los.
Entspricht die Zahl der Wahlvorschläge der Zahl der zu wählenden Kandidaten, so gilt folgendes:
Gewählt ist, wer die Mehrheit der Stimmen der anwesenden Mitglieder des jeweiligen Wahlgremiums auf sich vereinigt. Kein Wahlberechtigter darf mehr Stimmen abgeben, als Kandidaten zu wählen sind. Anderenfalls ist der Stimmzettel ungültig (bei geheimer Wahl).
Werden weniger Kandidaten gewählt, als zu wählen sind, so gilt dieser Wahlgang als gültig und abgeschlossen. Weitere Wahlgänge sind möglich.