Source: https://www.mdk-saarland.de/datenschutz/
Timestamp: 2019-05-20 08:14:13
Document Index: 291806570

Matched Legal Cases: ['Art. 28', '§ 286', '§ 276', '§ 18', '§ 276', '§ 277']

Datenschutz | MDK Saarland
Datenschutz - MDK im Saarland
Der Schutz und die Sicherheit Ihrer persönlichen Daten ist dem Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) im Saarland ein wichtiges und essentielles Anliegen. Sie haben einen Anspruch darauf, dass Ihre Daten vom MDK mit höchster Diskretion behandelt werden. Daher sind alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des MDK verpflichtet, Stillschweigen über personenbezogene Daten zu bewahren.
Der Verantwortliche im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung und anderer nationaler Datenschutzgesetze der Mitgliedsstaaten sowie sonstiger datenschutzrechtlichen Bestimmungen ist:
Geschäftsführer MDK im Saarland
Verantwortlicher im Sinne der Datenschutz- Grundverordnung:
Weitergehende Fragen zum Umgang und dem Schutz Ihrer Daten beantwortet Ihnen gerne der Datenschutzbeauftragte des MDK im Saarland:
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Datenübersicht des MDK im Saarland gemäß § 286 SGB V
An dieser Stelle können Sie die Auflistung der gespeicherten Sozialdaten des MDK im Saarland einsehen.
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Umgang mit Daten im Rahmen der Auftragswahrnehmung
Der MDK wird von den Kranken- und Pflegekassen mit der Klärung medizinischer oder pflegerischer Fragen entsprechend dem Sozialgesetzbuch (SGB) beauftragt. Um qualifiziert antworten zu können, ist es für die MDK-Gutachter erforderlich, sich ein Bild zum Beispiel über die Erkrankung und die bisherige oder beabsichtigte Behandlung beim Hausarzt zu machen. Gesetzliche Bestimmungen (u. a. § 276 SGB V oder § 18 SGB X) erlauben dem MDK, die erforderlichen Daten des Versicherten über Krankheiten, Behinderungen, Behandlungen und Pflegebedarf einzuholen und für die gutachterliche Arbeit zu nutzen.
Arztberichte, Entlassungsberichte aus dem Krankenhaus oder einer Rehabilitationseinrichtung, Verordnungen für Medikamente und Hilfsmittel oder die Pflegedokumentation sind Beispiele für Unterlagen, die der MDK benötigt.
Neben den Versicherten, Kranken- und Pflegekassen und anderen Sozialleistungsträgern erhält der MDK auch von den Leistungserbringern die erforderlichen Daten. Der Gesetzgeber verpflichtet die Leistungserbringer in § 276 Abs. 2 SGB V, dem MDK auf Anforderung die benötigen Daten zu übermitteln.
Die Fragen der Kranken – oder Pflegekasse beantworten die MDK-Gutachter in Form einer gutachtlichen Stellungnahme. Die vorliegenden Daten werden darin einbezogen.
Die Informationspflicht des MDK ist im § 277 SGB V festgehalten. Danach erhalten die Krankenkassen das Ergebnis der MDK-Begutachtung, die erforderlichen Befundangaben und ggf. Hinweise für die Behandlung bzw. Pflege. Auch Leistungserbringer wie Hausärzte oder Krankenhäuser sind über die MDK-Begutachtung zu informieren.
Der MDK archiviert die im Zusammenhang mit einem Auftrag vorgelegten Daten für maximal fünf Jahre.