Source: https://www.harlekinfreunde.ch/mitgliedschaft/statuten/
Timestamp: 2019-08-17 12:57:16
Document Index: 337244651

Matched Legal Cases: ['Art. 2', 'Art. 60', 'Art. 3', 'Art. 4', 'Art. 5', 'Art. 7', 'Art. 8', 'Art. 11', 'Art. 12', 'Art. 13', 'Art. 15', 'Art. 17']

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Statuten der Freunde des Circus Harlekin
(Beschluss der Gründungsversamlung vom 18. Juni 1998 mit Änderung Art. 2 vom 25. Januar 2000)
Soweit in diesen Statuten ein Begriff verwendet wird, der geschlechtsspezifisch (männlich) formuliert ist, bezieht er sich stets auf Personen beiderlei Geschlechts.
Unter dem Namen „Freunde des Circus Harlekin“ besteht ein nach diesen Statuten organisierter Verein im Sinne von Art. 60 ff ZGB mit Sitz in Thun.
Der Verein bezweckt die ideelle und materielle Förderung und Unterstützung des Circus Harlekin. Er ist jedoch von diesem und allen Personen, die Eigentümer des Circus sind und diesen als Unternehmen führen und betreiben, rechtlich vollständig unabhängig.
Der Verein ist in keinem Fall Rechtsvertreter des Circus-Unternehmens und übernimmt keine Rechnungsdefizite desselben.
Die finanzielle Unterstützung des Circus durch den Verein erfolgt nur, wenn ein begründetes Gesuch der Circusleitung vorliegt.
Art. 3 Aufnahme In den Verein werden natürliche und juristische Personen als Mitglieder aufgenommen. Beitrittserklärungen sind an den Vorstand zu richten.
Mit der Beitrittserklärung anerkennt jedes Mitglied die vorliegenden Statuten, die Beschlüsse der Mitgliederversammlung und des Vorstandes.
Art. 4 Rechte der Mitglieder
Jedes Mitglied hat das Recht auf Mitbestimmung im Rahmen der Mitgliederversammlung.
Die weiteren Rechte der Mitglieder der verschiedenen Beitragskategorien werden von den Vereinsorganen beschlossen.
Jedes Mitglied hat mindestens den von der Mitgliederversammlung für die Beitragskategorie, welcher es angehört, festgesetzten Jahresbeitrag zu bezahlen.
Die jeweils geltenden Jahresbeiträge der verschiedenen Beitragskategorien sind in einem Anhang zu diesen Statuten festzuhalten. Dieser Anhang gilt als integrierter Bestandteil der Statuten, d.h. ihres Art. 5.
Jegliche persönliche Haftbarkeit der Mitglieder für die Verbindlichkeiten des Vereins ist ausgeschlossen. Es haftet ausschliesslich das Vereinsvermögen.
Der Austritt aus dem Verein hat unter Einhaltung einer 3-monatigen Frist auf Ende eines Kalenderjahres in jedem Fall schriftlich zu erfolgen.
Mitglieder, welche trotz Mahnung mit der Bezahlung ihres Jahresbeitrages im Rückstand sind oder die Interessen des Vereins in schwerer Weise verletzen, können vom Vorstand mit Rekursrecht an die nächste Mitgliederversammlung, ausgeschlossen werden.
Zum Ausschluss bedarf es der Zweidrittels-Mehrheit der Anwesenden.
Die Mitgliedschaft erlischt durch Austritt (Art. 7), Ausschluss (Art. 8) oder Tod des Mitgliedes.
Mit dem Ende der Mitgliedschaft erlöschen alle Rechte und Ansprüche des ausgeschiedenen Mitgliedes gegenüber dem Verein und seinem Vermögen.
Die Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung (Art. 11) der Vorstand (Art. 12) und die Rechnungsrevisoren (Art. 13).
Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereins. Sie besteht aus den anwesenden Mitgliedern.
Die ordentliche Mitgliederversammlung ist (als Hauptversammlung) mindestens einmal pro Jahr einzuberufen, und zwar im ersten Kalenderhalbjahr. Die Einladung zur ordentlichen Mitgliederversammlung hat mindestens 14 Tage im voraus schriftlich und unter Angabe der Traktanden zu erfolgen.
Der ordentlichen Mitgliederversammlung stehen folgende unübertragbaren Befugnisse zu:
Genehmigung des Jahresberichtes.
Genehmigung der Jahresrechnung und des Revisorenberichtes.
Festsetzung der Jahresbeiträge nach Kategorien.
Bestätigung von Mitgliederausschlüssen.
Ausserordentliche Mitgliederversammlungen können durch den Vorstand nach Bedürfnis einberufen werden. Der Vorstand ist zudem zur Einberufung verpflichtet, wenn sie von einem Fünftel der Mitglieder schriftlich verlangt wird. Die Einberufung hat mindestens 14 Tage im voraus schriftlich und unter Angabe der Traktanden zu erfolgen.
Anträge von Vereinsmitgliedern an eine ordentliche oder ausserordentliche Mitgliederversammlung sind mindestens zehn Tage vor der Versammlung schriftlich dem Präsidenten einzureichen.
Die Mitgliederversammlung wird vom Präsidenten oder Vizepräsidenten geleitet. Sie fasst ihre Beschlüsse mit dem einfachen Mehr der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder, sofern nicht für bestimmte Verhandlungsgegenstände durch diese Statuten ein qualifiziertes Mehr verlangt wird. Bei Stimmengleichheit hat der Vorsitzende den Stichentscheid.
Ueber Gegenstände, die in der Einladung nicht angekündigt worden sind, kann kein verbindlicher Beschluss gefasst werden.
Der Vorstand besteht aus drei bis maximal sieben von der Mitgliederversammlung gewählten Mitgliedern und muss mindestens aus einem Präsidenten, einem Sekretär und einem Kassier zusammengesetzt sein.
Die Amtsdauer der Vorstandsmitglieder beträgt zwei Jahre. Der Präsident wird durch die Mitgliederversammlung gewählt. Im übrigen konstituiert sich der Vorstand selbst. Er kann uneingeschränkt für weitere Perioden wiedergewählt werden.
Der Vorstand besorgt die Geschäftsleitung und ist zu allen Beschlüssen und Massnahmen befugt, die nicht ausdrücklich einem anderen Organ übertragen sind. Er vertritt den Verein durch Kollektivunterschrift zu zweien aller Vorstandsmitglieder.
Der Vorstand versammelt sich auf Einladung des Präsidenten, so oft es die Geschäfte erfordern, mindestens aber zweimal pro Jahr, und ausserdem wenn zwei Vorstandsmitglieder schriftlich eine Sitzung verlangen. Ueber seine Beschlüsse ist ein Protokoll zu führen, das vom Vorsitzenden und vom Protokollführer zu unterzeichnen ist.
Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist. Die Beschlüsse werden mit dem einfachen Mehr der anwesenden Mitglieder gefasst. Bei Stimmengleichheit steht dem Vorsitzenden der Stichentscheid zu. Dringende Beschlussfassungen sind auf dem Zirkulationsweg möglich.
Der Vorstand entscheidet insbesondere auch über Aufnahme, Austritt und Ausschluss von Mitgliedern.
Für die Überprüfung der Jahresrechnung werden von der Mitgliederversammlung zwei Rechnungsrevisoren für eine Amtsdauer von zwei Jahren gewählt. Sie sind wiederwählbar.
Als Rechnungsrevisoren können auch Nichtmitglieder gewählt werden.
Sie haben der Mitgliederversammlung über die formelle und materielle Richtigkeit der abgelegten Jahresrechnung Bericht zu erstatten. Sie sind berechtigt, jederzeit in sämtliche Buchhaltungsunterlagen und Geschäftsbücher sowie in alle sonstigen Vereinsakten Einsicht zu nehmen.
Art. 15 Statutenrevision
Die Statuten können durch die Mitgliederversammlung abgeändert werden. Dazu bedarf es der Zustimmung des absoluten Mehrs der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder.
Der Beschluss über die Auflösung des Vereins steht der Mitgliederversammlung zu. Sind in einer dafür einberufenen Mitgliederversammlung nicht drei Fünftel aller Mitglieder vertreten, so ist binnen Monatsfrist eine neue Versammlung abzuhalten.
Der Auflösungsbeschluss bedarf der Zustimmung von zwei Dritteln aller anwesenden stimmberechtigten Mitglieder.
Ueber die Verwendung des Vereinsvermögens hat die Mitgliederversammlung zu beschliessen, welche die Vereinsauflösung beschliesst.
Art. 17 Vereinsrecht des ZGB
Diese Statuten treten heute, nachdem sie durch die Gründungsversammlung des Vereins genehmigt worden sind, in Kraft.
Seftigen, den 18. Juni 1998
Dr. Erich Schär