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Timestamp: 2018-11-13 03:41:39
Document Index: 183167606

Matched Legal Cases: ['§ 11', '§ 11', '§ 13', '§ 14', '§ 15', '§ 26', '§ 11', '§ 14']

Satzung des Bürgerschützenverein Bottrop-Eigen 1920 e.V.
Freitag, 23. März 1990 um 09:54
§ 11 Wahl des Vorstandes und des erweiterten Vorstandes
Erläuterung zu § 11
§ 13 Kompanieversammlungen
§ 14 Außerordentlich Mitgliederversammlung
§ 15 Leitung und Verwaltung
Der Verein führt den Namen "Bürgerschützenverein Bottrop-Eigen 1920 e.V." .
Er ist in mehrere Kompanien gegliedert. Der Verein hat seinen Sitz in Bottrop und ist in das Vereinsregister des Amtsgerichts Bottrop eingetragen.
(1) Der Zweck des Vereins ist die Pflege des Brauchtums und Ausübung des Schießens auf Sportlicher Grundlage analog den Grundsätzen des Deutschen Schützenbundes sowie der Abhaltung von Veranstaltungen schießsportlicher Schützenart. Er verfolgt damit ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.
(2) Der Verein erstrebt keinen Gewinn. Etwaige Gewinne dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in dieser Eigenschaft auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
Mitglied des Vereins kann jeder unbescholtene Bürger ohne Unterschied werden, sofern er das 12. Lebensjahr vollendet hat. Zur Aufnahme ist ein schriftlicher Antrag erforderlich. Minderjährige werden nur aufgenommen, wenn der gesetzliche Vertreter sein Einverständnis gegeben hat.
Über die endgültige Aufnahme kann der Vorstand entscheiden.
Das neuaufgenommene Mitglied verpflichtet sich, durch seine Beitrittserklärung die Satzung des Vereins anzuerkennen und zu achten.
Mitglieder, die sich um den Verein ganz besondere Verdienste erworben haben, können von der Mitgliederversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.
Jedes Mitglied über 18 Jahre besitzt ein Stimm- und Wahlrecht. Es ist für die im Verein zu besetzenden Ämter wählbar.
Jedes Mitglied ist verpflichtet, den Verein nach besten Kräften zu fördern, das Bewusstsein der Zusammengehörigkeit sowie den Gemeinsinn zu heben und zu pflegen, die Eintracht in der Bürgerschaft zu fördern und zu festigen.
Er hat die von der Mitgliederversammlung festgesetzten Beiträge fristgerecht zu leisten. Die von der Vereinsführung zur Aufrechterhaltung des Schießsports erlassenen Anordnungen und Bedingungen hat er zu respektieren.
Die Mitgliedschaft erlischt durch den Tod oder durch schriftliche Austrittserklärung auf den Schluss des Geschäftsjahres unter Einhaltung einer Frist von einem Monat.
Der Beitrag ist bis Erlöschen der Mitgliedschaft zu bezahlen.
Ein Mitglied kann durch den Beschluss des Vorstandes ausgeschlossen werden,
a) wenn es durch sein Verhalten das ansehen des Vereins geschädigt hat,
b) wenn ihm durch rechtskräftiges Urteil die bürgerlichen Ehrenrechte aberkannt worden sind,
c) wenn es mit der Zahlung des Mitgliedbeitrages ist Verzug ist und trotz schriftlicher Aufforderung nicht innerhalb einer Frist von vier Wochen gezahlt hat.
(1) Jedes Vereinsmitglied bezahlt einen Jahresbeitrag, dessen Höhe von der Mitgliederversammlung bestimmt wird.
(2) Der Vorstand kann aus besonderem Anlass Mitglieder von der Beitragszahlung befreien.
I. Schatzmeister
Zum geschäftsführenden Vorstand gehören neben dem Vorstand im Sinne § 26 BGB die Kompanieführer.
Die Einberufung des Vorstandes erfolgt durch den Vorsitzenden und auf Mehrheitsantrag des geschäftsführenden Vorstandes.
Der geschäftsführende Vorstand ist bei Anwesendheit von mehr als der Hälfte der Vorstandsmitglieder beschlussfähig. Er entscheidet mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.
II. Schatzmeister
Sport und Sozialwart
stellvertretender Kompanieführer
Ferner sind die Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes ständige Mitglieder des erweiterten Vorstandes.
Der Vorstand kann für besondere Aufgaben weitere Mitglieder beauftragen und verpflichten.
Die Mitgliederversammlung wählt mit einfacher Stimmenmehrheit der erschienenen stimmberechtigter Mitglieder auf je drei Jahre den
b) erweiterten Vorstand
Die Kompanieführer und die stellvertretenden Kompanieführer werden von der Kompanieversammlung gewählt und von der Mitgliederversammlung bestätigt.
Auf Antrag hat die Wahl in geheimer Abstimmung zu erfolgen.
a) Der Kompanievorstand besteht aus
b) Der erweiterte Kompanievorstand besteht aus
Die Mitgliederversammlung ist oberstes Entscheidungsorgan in allen Vereinsangelegenheiten. Sie ist vom Vorstand mindestens einmal im Geschäftsjahr, und zwar im 1. Kalendervierteljahr einzuberufen.
Ihr obliegen die Beschlussfassung über nachfolgende Tagesordnungspunkte:
- Entgegennahme der Berichte des Vorsitzenden und seiner Mitarbeiter über das abgelaufene Geschäftsjahr
- Wahl des erweiterten Vorstandes
- Rechnungslegung über das Geschäftsjahr
- Entgegnnahme des Berichtes der zwei Kassenprüfer
- Entlastung des Vorsitzenden und seiner Mitarbeiter
- Festlegung des Mitgliederbeitrages
- Beschlussfassung über die Abhaltung eines Schützenfestes
- die Abhaltung des Punktes "Verschiedenes"
Die Kompanieversammlung ist Entscheidungsorgan in allen Kompanie Angelegenheiten. Sie ist vom Kompanieführer wenigsten einmal im Geschäftsjahr einzuberufen. Ihr obliegen die Beschlussfassung über nachfolgende Tagesordnungspunkte:
- Entgegennahme der Berichte des Kompanieführers und seiner Mitarbeiter über das abgelaufene Geschäftsjahr
- Entgegennahme des Berichtes der zwei Kassenprüfer
- Entlastung des Kompanieführers und seiner Mitarbeiter
Für die Wahlen innerhalb der Kompanie gelten des § 11. Außerordentliche Kompanieversammlungen sind vom Kompanieführer nach Ausführungen des § 14 durchzuführen.
Der 1. Vorsitzende und der Vorstand können jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung mit einer Frist von zehn Tagen einberufen.
Der Vorsitzende muss eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen, wenn dies von einfacher Mehrheit aller stimmberechtigten Mitglieder schriftlich unter Angabe des Grundes verlangt wird.
Er hat die Versammlung spätestens 15 Tage nach Eingang des Antrages einzuberufen.
Die außerordentliche Mitgliederversammlung hat die gleichen Befugnisse wie eine ordentliche Mitgliederversammlung.
Die Einladung zur Versammlung des erweiterten Vorstandes und zur Mitgliederversammlung erfolgt durch den Vorstand. Sie hat schriftlich unter Angabe der Tagesordnung zu erfolgen und muss 10 Tage vor der Versammlung bei den Mitgliedern eingegangen sein.
Anträge zur Mitgliederversammlung können nur berücksichtigt werden, wenn sie mindestens drei Tage vor der Versammlung schriftlich dem
1. Vorsitzenden eingereicht wurden. Die Beschlüsse des erweiterten Vorstandes und der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit getroffen, soweit die Satzung nicht andere Mehrheiten vorschreibt.
Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen gelten als "Nein"- Stimmen.
Die Versammlung wird geleitet vom 1. Vorsitzenden, im Verhinderungsfall von seinem Stellvertreter.
Über die Verhandlungen und Beschlüsse der Organe des Vereins sind vom Geschäftsführer Niederschriften anzufertigen, die vom 1. Vorsitzenden und vom Geschäftsführer zu unterzeichnen sind.
Mitgliederversammlung wählt auf die Dauer von höchstens zwei Geschäftsjahren zwei Kassenprüfer, die weder dem Vorstand noch dem erweiterten Vorstand angehören dürfen. Sie haben vor dem Rechnungsabschluss eine ordentliche Kassenprüfung vorzunehmen und darüber in der Mitgliederversammlung Bericht zu erstatten und Empfehlungen zur Entlastung bzw. Nichtentlastung auszusprechen.
(1) Die Beschlüsse über eine Satzungsänderung des Vereins bedürfen einer ¾ Mehrheit der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder.
(2) Der Verein kann durch Beschluss der Mitgliederversammlung aufgelöst werden, in der ¾ der Mitglieder anwesend sind.
Der Auflösungsbeschluss selbst bedarf der Zustimmung von ¾ der stimmberechtigten Mitglieder.
Ist die erste Versammlung nicht beschlussfähig, so kann eine zweite nach 14 Tagen einberufen werden, die ohne Rücksicht auf die Zahl der
Erschienenen beschlussfähig ist.
In diesen beiden Fällen sind die Tagesordnungspunkte in der Einladung zur Mitgliederversammlung unbedingt anzuführen.
Im Falle der Auflösung des Vereins wird das aktive Vermögen einer gemeinnützigen Einrichtung übergeben.
Beschlüsse über die Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.
Alle Fälle und Angelegenheiten, auf die diese Satzung inhaltlich nicht eingeht, regeln sich nach den einschlägigen Bestimmungen des Bürgerlichen Gesetzbuches, insbesondere finden hier die gesetzlichen Vorschriften für die nichteingetragenen und eingetragene Vereine analog Anwendung.
Neufassung gemäß Beschluss der Mitgliederversammlung
Bottrop, den 23. März 1990
Aktualisiert ( Dienstag, 30. Dezember 2008 um 22:25 )