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Timestamp: 2016-10-21 23:56:02
Document Index: 78010406

Matched Legal Cases: ['Art. 24', 'Art. 34', 'Art. 24', 'Art. 24', 'Art. 24', 'Art. 26', 'Art. 8', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 159', 'Art. 135']

B 16/04 (02.11.2004)
B 16/04
Pensionskasse f�r Journalisten (PKJ), Grand-Places 14A, 1700 Freiburg, Beschwerdef�hrerin,
A.________, 1956, Beschwerdegegnerin, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Max Sidler, Unterm�li 6, 6302 Zug
(Entscheid vom 9. Januar 2004)
A.________, geboren 1956, erlitt am 1. M�rz 1997 einen Verkehrsunfall. Die Invalidenversicherung sprach ihr mit Wirkung ab 1. M�rz 1998 bei einem Invalidit�tsgrad von 70 % eine ganze Invalidenrente von monatlich Fr. 1815.- zu (ab 1. Januar 1999: Fr. 1833.-). Der Unfallversicherer (Schweizerische Unfallversicherungsanstalt [SUVA]) erbrachte bis 31. Oktober 2000 Taggelder und ab 1. November 2000 eine Invalidenrente von monatlich Fr. 2453.- bei einem Invalidit�tsgrad von ebenfalls 70 % und einem versicherten Jahresverdienst von Fr. 52'520.-. Die Rente wurde als Grund- und nicht als Komplement�rrente zugesprochen, weil Letztere zufolge bloss 60%iger Anrechnung der Invalidenrente h�her ausgefallen w�re als Erstere. Mit Schreiben vom 9. Juni 2000 teilte die Pensionskasse f�r Journalisten (nachfolgend: Pensionskasse, PKJ oder Beschwerdef�hrerin), bei welcher A.________ berufsvorsorgeversichert ist, mit, dass zufolge �berentsch�digung kein Anspruch auf eine Invalidenrente bestehe.
Die am 4. Juli 2000 erhobene Klage der A.________ hiess das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich dahingehend gut, dass es die Pensionskasse verpflichtete, der Versicherten ab 1. M�rz 1998 bei einem Invalidit�tsgrad von 70 % eine j�hrliche Invalidenrente im Betrag von Fr. 9216.- auszubezahlen (Entscheid vom 20. Juni 2001).
Die hiegegen erhobene Verwaltungsgerichtsbeschwerde der Pensionskasse hiess das Eidgen�ssische Versicherungsgericht mit Urteil vom 25. Oktober 2002 (B 70/01) teilweise gut, hob den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Z�rich vom 20. Juni 2001 auf und wies die Sache zu erg�nzenden Beweiserhebungen im Sinne der Erw�gungen und zu neuem Entscheid �ber die Klage an das kantonale Gericht zur�ck.
Nach Befragung der Versicherten, Einvernahme ihres Ex-Gatten und Einholung von IK-Ausz�gen sowie weiteren Aktenerg�nzungen hiess das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich die Klage der A.________ vom 4. Juli 2000 wiederum teilweise gut und verpflichtete die Pensionskasse mit Entscheid vom 9. Januar 2004,
"der Kl�gerin ab 1. M�rz 1998 gest�tzt auf einen Invalidit�tsgrad von 70% eine j�hrliche Invalidenrente in der H�he von Fr. 8'950.20, ab 1. Januar 2000 eine solche von Fr. 3'080.10 und ab 1. Januar 2001 eine Rente von Fr. 9'216.- nebst der Teuerungsanpassung sowie Zinsen von 5% f�r die von M�rz 1998 bis Juni 2000 f�llig gewordenen Renten ab 4. Juli 2000, f�r die restlichen Rentenbetreffnisse ab dem jeweiligen F�lligkeitsdatum auszurichten."
Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde beantragt die Pensionskasse unter Aufhebung des kantonalen Gerichtsentscheids die Abweisung der Klage der Versicherten infolge �berentsch�digung.
W�hrend A.________ auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde schliesst, verzichtet das Bundesamt f�r Sozialversicherung (BSV) auf eine materielle Stellungnahme.
In Bezug auf die anwendbaren Bestimmungen und die einschl�gige Rechtsprechung wird auf das erste Urteil vom 25. Oktober 2002, B 70/01, verwiesen.
2.1 Im eben genannten Urteil erwog das Eidgen�ssische Versicherungsgericht mit Blick auf die bei damaligem Aktenstand nicht abschliessend zu beantwortende Frage nach der Bestimmung der H�he des mutmasslich entgangenen Verdienstes unter anderem Folgendes:
[Erw. 3.4.1] Parteien und Vorinstanz gehen - wiederholt - von einer Beendigung der Ehe im Jahre 1994 aus. Die beigezogenen IV-Akten weisen indessen auf dem Anmeldeformular vom 11. Mai 1998 als Scheidungsdatum den 31. August 1996 aus. Selbst wenn die Ehe schon vorher nur noch auf dem Papier bestanden haben sollte (z.B. wegen faktischer Trennung seit 1994), ist dieser Gesichtspunkt der am 31. August 1996, somit nur sechs Monate vor dem versicherten Ereignis (1. M�rz 1997), erfolgten Scheidung f�r die mutmassliche Einkommensentwicklung von Bedeutung. Denn im Zusammenhang mit der Ermittlung des versicherten Verdienstes durch die SUVA hatte die Beschwerdegegnerin ihre - nebst dem formell arbeitsvertraglich 60%igen, in Wirklichkeit aber seinerseits schon umfangreicheren Engagement bei der Zeitung X.________ - zus�tzlich ausge�bte selbstst�ndige Erwerbst�tigkeit mit rund Fr. 300.- bis Fr. 350.- im Monat (oder Fr. 3'600.- bis Fr. 4'200.- im Jahr) quantifiziert (Schreiben vom 16. Juni 1997). Am 11. Juli 1997 antwortete die SUVA, es handle sich bei diesen (mit einigen Rechnungsstellungen belegten) Eink�nften um Einkommen aus selbsst�ndiger T�tigkeit, f�r dessen Ausfall sie keine Leistungen erbringen k�nne. Zu ber�cksichtigen ist weiter, dass die Beschwerdegegnerin, w�re sie bei der Zeitung X.________ geblieben, durch die zus�tzliche Ausrichtung der ab 1998 eingef�hrten Urheberrechtsabgeltung von 5 % als formell zu 60 % besch�ftigte Kunstkritikerin j�hrlich Fr. 55'146.- verdient h�tte (Fr. 4040.- x 13 + 5 %). Dazu h�tten sich selbstst�ndige Nebeneink�nfte von mindestens Fr. 3'600.- (pro Jahr) gesellt, was Fr. 58'746.- oder, 90 % davon, Fr. 52'871.- als massgebliche �berversicherungsgrenze (Art. 24 Abs. 1 BVV2) ergibt.
[Erw. 3.4.2] Bei einer jahresbezogenen Betrachtungsweise (welche vorerst von den 1998 noch geflossenen Lohnfortzahlungen und bezogenen UV-Taggeldern bis 31. Oktober 2000 abstrahiert) stellen sich in Anbetracht der dauerhaften Ersatzeink�nfte von IV (Fr. 21'996.- = 12 x Fr. 1833.-) und SUVA (Fr. 29'436.- = 12 x Fr. 2453.-) von zusammen Fr. 51'432.- verschiedene Fragen. Namentlich ist zu pr�fen, ob sich die Beschwerdegegnerin tats�chlich im Gesundheitsfall ab 1998 und den folgenden Jahren, da sich die Koordinationsfrage stellt, mit so geringen zus�tzlich zur Hauptt�tigkeit erzielten Nebeneink�nften wie bisher in der Vergangenheit (Fr. 3600.- bis Fr. 4200.- nach ihren Angaben gegen�ber der SUVA) begn�gt h�tte. Verfahrensentscheidend ist nicht, ob die Beschwerdegegnerin ihr Arbeitspensum �ber das formell zu 60 % bei der Zeitung X.________ inne gehabte hinaus gesteigert h�tte. Vielmehr ist nach Lage der Akten, insbesondere dem beigezogenen UV-Dossier (vgl. auch die Angaben zur Berufsbiografie im Gutachten des Prof. Dr. med. M.________ vom 15. Juni 2000), einzur�umen, dass die Beschwerdegegnerin - hoch qualifiziert und in der Kunstszene anerkannt - ihrem Beruf einer journalistisch, publizistisch (z.B. Beitr�ge f�r Kunstb�nde) und eventm�ssig (Arbeiten f�r Galerien, Reden schreiben f�r Vernissagen usw.) t�tigen Kunstkritikerin ohne weiteres schon vor dem Unfall vom 1. M�rz 1997 ein durchschnittliches �bliches Arbeitspensum einer voll erwerbst�tigen Person gewidmet hatte, das ihr aber, finanziell betrachtet, nicht (sehr) viel einbrachte. Dass sie daneben ihren Privat- oder, zur Zeit der Ehe, Zweipersonen-Haushalt mit ihrem Mann betreute, ist �berentsch�digungsrechtlich unerheblich, zumal nach den IV-Akten sie f�r die Invalidit�tsbemessung als voll Erwerbst�tige qualifiziert worden war. Die deutlich besser bezahlte T�tigkeit in der Galerie Y.________ (Fr. 65'000.- j�hrlich bei w�chentlicher Normalarbeitszeit von 28 Stunden mit der vertraglich geregelten M�glichkeit zu Nebenbesch�ftigung) verliess sie nach relativ kurzer Zeit (elf Monate von Juni 1994 bis April 1995), weil sie darin unterfordert war. Wiewohl nicht von Dauer, ist die Annahme dieser Anstellung als Versuch zur Aus�bung einer besser bezahlten Erwerbst�tigkeit zu werten. Nun weist die Pensionskasse an sich zu Recht darauf hin, dass die Beschwerdegegnerin anschliessend eine (formell) bloss 60%ige Anstellung bei der Zeitung X.________ annahm und dass die aktenm�ssig ausgewiesene, relativ bescheidene Einkommenserzielung der Vergangenheit ihre Fortsetzung fand. Die Frage ist aber, ob die Beschwerdegegnerin die effektiv erzielten, relativ tiefen Eink�nfte aus Neigung zu ihrem Beruf in Kauf nahm, im Wissen, dass (auch professionelle) Kunstkritik zwar nicht brotlos macht, aber doch weit weniger gut bezahlt ist als eine volle Journalistent�tigkeit (z.B. bei der Zeitung X.________). W�re die Frage zu bejahen, k�nnte sich die Beschwerdegegnerin heute, da es um die Durchf�hrung der �berversicherungsberechnung geht, nicht darauf berufen, ihre gl�nzende Qualifikation und (theoretisch) bestehenden beruflichen M�glichkeiten w�rden ihr nun ein weit h�heres als das in der Vergangenheit erzielte Einkommen verschaffen. Diesfalls m�sste vielmehr angenommen werden, dass sich die Beschwerdegegnerin aus freien St�cken mit einer unterdurchschnittlichen Einkommenserzielung begn�gte, worauf im �brigen auch bei der Festlegung des Valideneinkommens im Rahmen der Invalidit�tsbemessung gegebenenfalls abgestellt wird (Urteil M. vom 4. April 2002, I 696/01, mit Hinweisen = Pl�doyer 2002 Nr. 3 S. 73).
Anders verhielte es sich hingegen, wenn die Beschwerdegegnerin - wof�r sich in den Parteivorbringen Anhaltspunkte finden - ihrem Ehemann zuliebe oder sonst aus privaten Gr�nden (z.B. finanzielles Abgesichertsein w�hrend der Ehe, �berwiegendes Aufkommen f�r den ehelichen Unterhalt durch den Ehemann) sich mit der von ihr effektiv ausge�bten, finanziell wenig ertragreichen Erwerbst�tigkeit begn�gt h�tte.
Tr�fe eine dieser Pr�missen zu, d�rfte der Beschwerdegegnerin, als nunmehr geschiedener Person mit entsprechendem Unterhaltsbedarf und dem Wunsch nach Aufrechterhaltung des bisherigen Lebensstandards, nicht die bisherige, f�r eine Intellektuelle ihrer Qualifikation un�blich tiefe Einkommenserzielung entgegengehalten werden. Dagegen spricht, wie schon erw�hnt, einerseits das Engagement durch die Galerie Y.________ und anderseits der Umstand, dass zwischen Ehescheidung und Eintritt des Versicherungsfalles eine zu kurze Zeit verflossen ist, als dass schon von konsolidierten Verh�ltnissen hinsichtlich der nachehelichen Einkommenserzielung durch eine grunds�tzlich voll erwerbst�tige Person auszugehen w�re.
2.2 Zur Erg�nzung der Aktenlage holte das kantonale Gericht Ausz�ge aus den individuellen Konten der Beschwerdegegnerin bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Z�rich, der Ausgleichskasse Z�rcher Arbeitgeber und der Pensionskasse Stiftung berufliche Vorsorge SVJ ein, zog Teile der Steuerakten 1999-2000 bei und liess einen Fragenkatalog durch die T.________ AG (ehemalige Arbeitgeberin der Versicherten) mit einem schriftlichen Bericht vom 29. Oktober 2003 beantworten. Zudem vernahm es den Zeugen Dr. W.________ (Ex-Ehemann der Beschwerdegegnerin), ein und h�rte in einer pers�nlichen Befragung die Versicherte an. Sodann gew�hrte es den Parteien das rechtliche Geh�r, wonach es den Schriftenwechsel am 2. Dezember 2003 abschloss.
2.3 Die Vorinstanz erkannte gest�tzt auf die erg�nzten Akten, dass die Versicherte w�hrend der Ehe wegen der Partnerschaft und ihren Aufgaben in der Beziehung auf eine vollzeitliche Arbeitst�tigkeit verzichtete habe. Nach der 1993 erfolgten Trennung und sp�teren Ehescheidung h�tte sie im Gesundheitsfall mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit ihre T�tigkeit kontinuierlich auf ein Vollpensum erh�ht. Bei der Ermittlung des mutmasslich entgangenen Verdienstes und der �berentsch�digungsgrenze sei demnach nicht von einer 80 %-Teilzeitt�tigkeit, sondern von einer vollzeitlichen Erwerbst�tigkeit auszugehen. Angesichts der erworbenen Qualifikationen und entwickelten Medienpr�senz h�tte ohne Gesundheitsschaden mit fortschreitender Berufserfahrung und Anerkennung in der Kunstkritiker-Szene damit gerechnet werden k�nnen, dass sie bei der Zeitung X.________ eine Vollzeitstelle finden oder allenfalls teilzeitlich erg�nzend eine zus�tzliche T�tigkeit bei einem anderen Arbeitgeber annehmen w�rde. Zwar sei denkbar, aber nicht mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt, dass die Versicherte ohne Unfall heute als Kunstredaktorin einen Jahreslohn von Fr. 110'000.- bis Fr. 120'000.- verdienen k�nnte. Gehe man jedoch von den vor dem Unfall aus Teilzeitt�tigkeiten f�r die Galerie Y.________ und der Zeitung X.________ erzielten Eink�nften (von Fr. 65'000.- bei 28 Arbeitsstunden pro Woche bzw. Fr. 52'520.- bei einem 60%-Pensum) aus und ber�cksichtige den aus den zus�tzlichen Abkl�rungen resultierenden Schluss, dass die Beschwerdegegnerin nach der Trennung ohne Beeintr�chtigung ihrer Gesundheit ihre Berufst�tigkeit auf ein Vollpensum ausgeweitet h�tte, sei f�r das Jahr 1998 bei der Zeitung X.________ von einem Jahresverdienst von Fr. 91'910.- auszugehen. Die �berentsch�digungsgrenze von 90 % komme per 1. M�rz 1998 demgem�ss auf brutto Fr. 82'719.- zu liegen. Gest�tzt darauf f�hrte die Vorinstanz die �berentsch�digungsberechnung f�r die Jahre 1998 bis 2002 durch.
2.4 Gegen die Anerkennung eines mutmasslich entgangenen Jahresverdienstes von Fr. 91'910.- wendet die Pensionskasse mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde ein, basierend auf dem massgebenden versicherten Jahreseinkommen betrage die Invalidenrente der PKJ unbestritten Fr. 9216.- pro Jahr. Die Berechnung der j�hrlichen Risikoleistung richte sich nach der beitragspflichtigen Honorar- und Lohnsumme. Die Vorinstanz verstosse gegen das �quivalenzprinzip, wenn sie leichtfertig eine Ausdehnung des Pensums annehme, ohne f�r diese Entwicklung konkrete, vor Eintritt des Gesundheitsschadens feststellbare Anhaltspunkte benennen zu k�nnen. Soweit das kantonale Gericht im Rahmen der Bestimmung des mutmasslich entgangenen Verdienstes von einer Ausweitung des Pensums auf eine Vollzeitbesch�ftigung ausgegangen sei, habe es sein Ermessen �berschritten. Die Einkommensentwicklung in den Jahren 1994-1996 zeige, dass die Beschwerdegegnerin weder eine Vollzeitbesch�ftigung gesucht noch angenommen habe. Die Vorinstanz habe die �berentsch�digungsgrenze unter Verletzung von Art. 34 Abs. 2 BVG und Art. 24 Abs. 1 BVV2 zu Unrecht auf Fr. 82'719.- statt richtigerweise Fr. 51'580.- festgesetzt. Solange die Leistungen der Invaliden- und der Unfallversicherung zusammen mit dem Eigenverdienst der Versicherten diese �berentsch�digungsgrenze �bersteige, sei die Beschwerdef�hrerin berechtigt, zus�tzliche Leistungen zu verweigern.
2.5 Demgegen�ber macht die Beschwerdegegnerin geltend, strittig sei nicht, wie viel sie mutmasslich verdient h�tte, wenn sie nicht invalid geworden w�re, sondern ob eine K�rzung oder sogar Aufhebung des grunds�tzlich erworbenen Rentenanspruchs gegen�ber der Beschwerdef�hrerin von Fr. 9216.- pro Jahr wegen der gesetzlichen Bestimmung von Art. 24 BVV2 notwendig sei. F�r die rechtsaufhebende Tatsache, dass die Versicherte ohne Gesundheitsschaden einen hypothetischen Verdienst erzielt h�tte, welcher wegen seines geringen Umfanges die PKJ zu einer K�rzung oder Aufhebung ihrer Rentenleistungen berechtigen w�rde, m�sse die Beschwerdef�hrerin den Nachteil der Beweislosigkeit tragen. Das Eidgen�ssische Versicherungsgericht verletze den Grundsatz der freien Beweisw�rdigung, wenn es bei der Bestimmung des mutmasslich entgangenen Verdienstes den sich vor Eintritt des versicherten Ereignisses verwirklichten Tatsachen im Vergleich zu nachher eingetretenen Tatsachen grunds�tzlich einen h�heren Aufschlusswert zubillige. Bei der �berentsch�digungsberechnung f�r das Jahr 2000 habe das kantonale Gericht zu Unrecht nicht die gesamten, in der Steuererkl�rung 2000 deklarierten Berufsauslagen vom tats�chlich aus selbstst�ndiger und unselbstst�ndiger Erwerbst�tigkeit erzielten Einkommen abgezogen. Weiter habe es ohne �berzeugende Begr�ndung nicht auf die Angaben der T.________ AG im Bericht vom 29. Oktober 2003 abgestellt, wonach die Beschwerdegegnerin in diesem Verlagshaus als vollzeitliche Kunstredaktorin h�tte arbeiten und dabei einen Jahreslohn von Fr. 110'000.- bis Fr. 120'000.- verdienen k�nnen. Aus diesen Gr�nden habe ihr die Beschwerdef�hrerin seit dem 1. M�rz 1998 die gesamte Jahresrente von Fr. 9216.- auszurichten.
Mit Blick auf den angefochtenen Entscheid ist strittig, ob die PKJ der Versicherten vom 1. M�rz 1998 bis Ende 2000 zu Recht nur - aber immerhin - eine gek�rzte und danach (zumindest bis zum Ende des beurteilten Zeitraumes: 31. Dezember 2002) eine ungek�rzte Jahresrente auszurichten hat. Dabei ist zu untersuchen, ob das Ergebnis der vorinstanzlichen Beweisw�rdigung im Rahmen der Festsetzung der H�he des mutmasslich entgangenen Verdienstes, von welchem eine allf�llige Rentenk�rzung zufolge �berentsch�digung abh�ngt, einer �berpr�fung standh�lt.
3.1 Bei der Bestimmung des mutmasslich entgangenen Verdienstes gem�ss Art. 24 Abs. 1 BVV2 sind in beweisrechtlicher Hinsicht folgende Grunds�tze zu beachten (vgl. Urteil S. vom 24. Mai 2000, B 12/98, auszugsweise wiedergegeben in Pl�doyer 2000 Nr. 4 S. 60): Die �berentsch�digung bildet hinsichtlich des strittigen Rentenanspruchs weder eine negative Anspruchsvoraussetzung, worauf die Formulierung von Art. 26 Abs. 1 des Reglements schliessen liesse, noch eine anspruchsbegr�ndende Tatsache. Es handelt sich um einen - gegebenenfalls vollumf�nglichen - K�rzungsgrund, wof�r nach den allgemeinen Beweisregeln die Beschwerdef�hrerin beweisbelastet ist (vgl. Kummer, Berner Kommentar, N 164 ff. zu Art. 8 ZGB; RKUV 1994 U 206 S. 326 ff.). Der im Sozialversicherungsprozess vorherrschende Untersuchungsgrundsatz hat zur Folge, dass Beweislast nicht im Sinne einer Beweisf�hrungslast zu verstehen ist. Das Gericht hat von Amtes wegen f�r die richtige und vollst�ndige Abkl�rung des rechtserheblichen Sachverhaltes zu sorgen. Dieser Grundsatz gilt indessen nicht uneingeschr�nkt; er findet sein Korrelat in den Mitwirkungspflichten der Parteien (BGE 125 V 195 Erw. 2, 122 V 158 Erw. 1a, je mit Hinweisen). Diese tragen im sozialversicherungsrechtlichen Prozess regelm�ssig eine Beweislast nur insofern, als im Falle der Beweislosigkeit der Entscheid zu Ungunsten jener Partei ausf�llt, die aus dem unbewiesen gebliebenen Sachverhalt Rechte ableiten wollte. Diese Beweisregel greift allerdings erst Platz, wenn es sich als unm�glich erweist, im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes auf Grund einer Beweisw�rdigung einen Sachverhalt zu ermitteln, der zumindest die Wahrscheinlichkeit f�r sich hat, der Wirklichkeit zu entsprechen (BGE 117 V 264 Erw. 3b mit Hinweisen).
3.2 Die Bestimmung der H�he des ohne Invalidit�t hypothetisch erzielten Einkommens entspricht dem Ergebnis einer Beweisw�rdigung, welche naturgem�ss Ermessensz�ge in sich tr�gt (vgl. Urteil F. vom 30. Dezember 2003, I 551/03, Erw. 2.2.1). Die hypothetische Tatsache des mutmasslich entgangenen Verdienstes entzieht sich einem strikten Beweis, sodass die Anforderungen an den massgebenden Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit nicht �berspannt werden d�rfen (Urteil B. vom 9. April 2003, B 55/02, auszugsweise wiedergegeben in SZS 2004 S. 67). Bei der �berpr�fung des Ergebnisses einer solchen Beweisw�rdigung kann es nicht darum gehen, dass die kontrollierende richterliche Beh�rde ihr Ermessen an die Stelle desjenigen der Vorinstanz stellt. Vielmehr weicht das zweitinstanzliche Gericht nicht ohne triftigen Grund von der erstinstanzlichen Betrachtungsweise ab, wenn es sich nicht auf Gegebenheiten abst�tzen kann, welche seine abweichende Ermessensaus�bung als nahe liegender erscheinen lassen (BGE 126 V 81 Erw. 6, 123 V 152 Erw. 2, 114 V 316 Erw. 5a mit Hinweisen).
3.3 Kein triftiger Grund ist in der mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhobenen R�ge zu erblicken, wonach das Eidgen�ssische Versicherungsgericht im Urteil vom 25. Oktober 2002 (B 70/01) irrt�mlich angenommen habe, die Beschwerdegegnerin h�tte zwischen der Ehescheidung und dem versicherten Ereignis (vom 1. M�rz 1997) nur w�hrend sechs Monaten die M�glichkeit gehabt, ihr Arbeitspensum einkommenswirksam von 60 % auf 80 % oder 100 % zu erh�hen. Das Gegenteil ist richtig, hat doch das Eidgen�ssische Versicherungsgericht im eben genannten Urteil (Erw. 3.4.1) nicht nur der sechs Monate vor dem Unfall erfolgten Scheidung eine rechtliche Bedeutung f�r die mutmassliche Lohnentwicklung beigemessen, sondern auch die Hypothese ber�cksichtigt, dass die Eheleute faktisch schon Jahre vor der Ehescheidung h�tten getrennt leben k�nnen. Dass die Trennung gem�ss Feststellung der Vorinstanz nun nicht erst seit 1994, sondern schon seit Fr�hjahr 1993 bestand, ist f�r die bis zum massgebenden Zeitpunkt des 1. M�rz 1998 hypothetisch ohne Gesundheitsschaden eingetretene Lohnentwicklung nicht von entscheidender Bedeutung und kann somit beweisrechtlich vernachl�ssigt werden. S�mtliche Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde verm�gen nichts daran zu �ndern, dass die Vorinstanz mit der Anerkennung eines mutmasslich entgangenen Verdienstes von Fr. 91'910.- per 1. M�rz 1998 ihren Spielraum in der W�rdigung der Verh�ltnisse in angemessener Weise ausgef�llt hat. Eine solche Entl�hnung ist f�r eine in den 40-er Jahren stehende geschiedene Akademikerin mit langj�hriger Berufserfahrung und anerkanntem Leistungsausweis im Bereich Journalismus/Kunstkritik �blich. Geht man von den gem�ss "Regulativ vom 1. Januar 2002 �ber die Mindestl�hne und Mindestentgelte" (vgl. "www.journalisten. ch/gav-de") geltenden Angaben zu den Mindestl�hnen von fest angestellten Journalistinnen und Journalisten in einem Vollpensum ab 9. Berufsjahr aus, so ist f�r das Jahr 2002 mit einem Jahreslohn von Fr. 96'343.- (= Fr. 7411.- x 13) zu rechnen. Ber�cksichtigt man zudem die von 1998 bis 2002 einerseits eingetretene durchschnittliche Nominallohnentwicklung der Frauenl�hne von gut 7 % (Die Volkswirtschaft 2004 Heft 7 S. 91 Tabelle B10.3) und andererseits den im gleichen Zeitraum erfolgten kumulativen Anstieg der Nominall�hne im Bereich Verkehr und Nachrichten�bermittlung von rund 3,5 % (Die Volkswirtschaft 2004 Heft 7 S. 91 Tabelle B10.2 Zeile I), so zeigt sich, dass der von der Vorinstanz ermittelte mutmasslich entgangene Verdienst im Jahr 1998 von Fr. 91'910.- bei Aufrechnung der Nominallohn-Entwicklungsfaktoren auf das Jahr 2002 durchaus einem der Berufserfahrung angemessenen Journalistinnengehalt entspricht. Soweit die Versicherte mit Vernehmlassung vom 9. M�rz 2004 �berhaupt sachbez�gliche Einwendungen gegen die vorinstanzliche, auf einem mutmasslich entgangenen Verdienst von Fr. 91'910.- und einer ungek�rzten Jahresrente von Fr. 9216.- basierende �berentsch�digungsberechnung erhebt, sind ihre Beanstandungen unbegr�ndet. Sind demnach keine triftigen Gr�nde daf�r ersichtlich, weshalb sich im Falle der Beschwerdegegnerin die hypothetische Einkommensentwicklung ohne Unfall mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit in eine andere Gr�ssenordnung bewegt h�tte, welche eine im Vergleich zur Vorinstanz abweichende Beweisw�rdigung als nahe liegender h�tte erscheinen lassen, ist die Bestimmung der H�he des mutmasslich entgangenen Verdienstes und die darauf basierende �berentsch�digungsberechnung gem�ss angefochtenem Entscheid nicht zu beanstanden.
Die unterliegende Beschwerdef�hrerin hat der Beschwerdegegnerin f�r das letztinstanzliche Verfahren eine Parteientsch�digung auszurichten (Art. 159 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 135 OG).