Source: https://www.scheidung.org/versorgungsausgleich/
Timestamp: 2018-09-26 14:39:36
Document Index: 312750928

Matched Legal Cases: ['§ 33', '§ 37', '§ 1587', '§ 1', '§ 2', '§ 19', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 12', '§ 13', '§ 29', '§ 14', '§ 14', '§ 15', '§ 15', '§ 20', '§ 23', '§ 25', '§ 26', '§ 31', '§ 32', '§ 32', '§ 5', '§ 6', '§ 18', '§ 9', '§ 3', '§ 6', '§ 1410', '§ 27', '§ 31', '§ 3', '§ 4', '§ 17', '§ 37', '§ 27']

So läuft der Versorgungsausgleich ab •§• SCHEIDUNG 2018
Das Wichtigste in Kürze: Versorgungsausgleich
Versorgungsausgleich - Rentenausgleich bei Scheidung
Welche Anwartschaften werden im Versorgungsausgleich aufgeteilt?
Auskunftspflicht beim Versorgungsausgleich
Die Auskunft der Versicherungsträger
Wie werden die Ehezeitanteile ausgeglichen?
Interne Teilung der Versorgungsanrechte
Ein vereinfachtes Beispiel, wie Sie den Versorgungsausgleich berechnen können
Externe Teilung von Anwartschaften
Rentenanspruch nach Scheidung - der schuldrechtliche Versorgungsausgleich
Anpassungen nach Rechtskraft des Versorgungsausgleichs
Anpassung wegen Unterhalt (§§ 33, 34 VersAusglG)
Tod der ausgleichsberechtigten Person (§§ 37, 38 VersAusglG)
Wann findet der Versorgungsausgleich nicht statt?
Geringfügige Ausgleichswerte
Neben den zahlreichen vermögensrechtlichen Auseinandersetzungen fällt in die zu klärenden Fragen auch der Ausgleich der sogenannten Rentenanwartschaften im Zuge des Versorgungsausgleichs. Der persönliche Rentenanspruch kann bei Scheidung so zahlreichen Änderungen unterliegen. Die von den Parteien erworbenen Ansprüche für die Versorgung im Alter bzw. im Falle der Erwerbsunfähigkeit sind dabei aufzuteilen. Doch wie geht der Versorgungsausgleich vonstatten? Und welche Rechte und Pflichten haben die getrennten Ehepartner?
Der Versorgungsausgleich wird bei Scheidung von Amts wegen vor dem Familiengericht verhandelt. Er ist damit die einzige Scheidungsfolgesache, die automatisch ins Scheidungsverfahren einfließt.
Es handelt sich hierbei um den Ausgleich der in der Ehezeit erworbenen Rentenanwartschaften. Diese werden hälftig zwischen den Ehegatten aufgeteilt.
Der Ausschluss oder Verzicht des Versorgungsausgleichs ist möglich, wenn etwa nur geringe Ausgleichswerte betroffen sind, die Ehe nur von kurzer Dauer war oder aber ein Ausgleich auf anderer Ebene erfolgt.
In seltenen Fällen kann der Versorgungsausgleich rückgängig gemacht werden, wenn der Begünstigte etwa noch vor Renteneintritt verstirbt oder zum Zeitpunkt seines Todes nur für kurze Zeit Rente bezog.
Die Rückgängigmachung des Versorgungsausgleichs bei Wiederheirat eines der Betroffenen ist nicht vorgesehen, da es sich um Ansprüche für die Vergangenheit handelt.
Ausführliche Informationen zum Versorgungsausgleich erhalten Sie im Folgenden.
Beim Versorgungsausgleich sollen die während der Ehe erworbenen Rentenpunkte zwischen den Ehegatten zu gleichen Teilen aufgeteilt werden. In der folgenden Grafik zum Versorgungsausgleich finden Sie ein Beispiel, wie die Aufteilung der Rentenanwartschaften im Einzelnen funktioniert. Ausgeglichen werden dabei Anwartschaften aus einer Beamtenversorgung, der gesetzlichen Rentenversicherung sowie weiteren Versorgungsleistungen.
Scheidung? Die Rente wird im Zuge des Versorgungsausgleichs aufgeteilt.
“Nach Maßgabe des Versorgungsausgleichsgesetzes findet zwischen den geschiedenen Ehegatten ein Ausgleich von im In- oder Ausland bestehenden Anrechten statt […].” (§ 1587 BGB)
Die Komplexität des Verfahrens zum Versorgungsausgleich (VA) ergibt sich schon allein aus der Bestimmung, dass sich im deutschen Recht ein eigenes Gesetz hierzu findet: das Versorgungsausgleichsgesetz (VersAusglG), das 2009 in seiner derzeitigen Form in Kraft trat. In 54 Paragraphen finden sich Rechtsgrundlagen für alle Eventualitäten und Fragen, die im Zuge eines Scheidungsverfahrens zur Folgesache Versorgungsausgleich auftreten können.
Ausgeglichen werden beim Versorgungsausgleich laut deutschem Recht dabei lediglich Positionen und Versorgungsansprüche – private oder gesetzliche -, die die Ehegatten während der Ehezeit erwarben. Die Ansprüche sind zwischen den getrennten Eheleuten zu gleichen Teilen aufzusplitten, sodass beide gleichermaßen von den Anwartschaften auf Altersvorsoge profitieren können.
Der Versorgungsausgleich findet ebenfalls statt, wenn einer oder beide Ehegatten zum Zeitpunkt der Scheidung bereits Leistungen aus der Rentenkasse erhalten. Die Ausgleichswerte werden dabei regelmäßig anteilig dem Verfahrenswert der Scheidung zugerechnet, sodass sich daraus auch ein Einfluss auf die Scheidungskosten ergibt. Wie hoch diese in Ihrem Fall ausfällen können, können Sie über einen unverbindlichen Kostenvoranschlag von einer spezialisierten Familienrechtskanzlei in Erfahrung bringen.
“Im Versorgungsausgleich sind die in der Ehezeit erworbenen Anteile von Anrechten (Ehezeitanteile) jeweils zur Hälfte zwischen den geschiedenen Ehegatten zu teilen.” (§ 1 Absatz 1 VersAusglG)
Nach Paragraph 3 Absatz 1 VersAusglG ist als Beginn der Ehezeit der 1. des Monats der Eheschließung und als Ende der letzte Tag des Monats vor der Rechtshängigkeit der Scheidung. Die Scheidung ist rechtshängig, wenn der Scheidungsantrag dem Antragsgegner zugestellt wurde. Eine Änderung der Ehezeit ist nicht möglich.Zum Beispiel:
Marianne und Dieter heirateten am 23. August 2004. Der Scheidungsantrag wurde Dieter am 27. Januar 2015 zugestellt. Im Versorgungsausgleich ist die Ehezeit der beiden dann wie folgt definiert: 01. August 2004 bis 31. Dezember 2014.
Der Versorgungsausgleich ist dabei auch vom Güterrecht abzutrennen. Es ist daher unerheblich, ob Sie während der Ehezeit in einer Zugewinngemeinschaft lebten oder aber Gütergemeinschaft oder Gütertrennung vereinbarten. Der Ausgleich der Rentenanwartschaften bleibt von derlei Vereinbarungen unberührt. Gegebenenfalls können Sie jedoch gesonderte vertragliche Vereinbarungen zum Versorgungsausgleich im Scheidungsfalle in einem Ehevertrag treffen.
Nicht immer ist der Versorgungsausgleich zwingend notwendig. Die ehemaligen Partner können im beiderseitigen Einverständnis gar ganz auf den Ausgleich verzichten. Welche Regelungen sieht das Versorgungsausgleichsgesetz genau vor?
Der Versorgungsausgleich umfasst generell nur Anwartschaften, die während der gemeinsamen Ehezeit erworben wurden.
Auszugleichen sind nach dem Versorgungsausgleichsgesetz besonders Ansprüche, die durch berufliche Tätigkeit und Vermögensrücklage erworben wurden, der Absicherung fürs Alter oder aber bei Invalidität dienen und besondere Rentenansprüche.
Folgende Versorgungsanrechte können zum Ausgleich kommen (§ 2 VersAusglG):
Anrechte aus anderen berufsständischen Versorgungssystemen (etwa bei Anwälten, Künstlern, Ärzten usf.)
private Berufsunfähigkeits-, Erwerbs- oder Invaliditätsversicherungen
Bei den Anwartschaften aus der gesetzlichen Vorsorge ist dabei eine getrennte Auflistung der Rentenanwartschaften vor und nach der deutschen Wiedervereinigung zu berücksichtigen – aufgeteilt in Ost- und Westanwartschaften – , sofern die Ehe noch der ehemaligen DDR geschlossen wurde.
Nicht auszugleichen hingegen sind Ansprüche, bei denen die nötige Ausgleichsreife fehlt (§ 19 VersAusglG):
noch verfallbare Anwartschaften, besonders bei betrieblichen Renten
für die berechtigte Person nicht wirtschaftlich
Anwartschaften bei ausländischen, zwischen- oder überstaatlichen Versorgungsträgern
Leistungen aus einer Arbeitslosenversicherung
private Kapitallebensversicherungen (diese fallen in den Zugewinnausgleich)
Versorgungsausgleich: Auch Beamte müssen einen Teil ihrer Altersbezüge an den Partner abtreten.
Beide Eheleute sind im Zuge des Versorgungsausgleichsverfahrens dazu verpflichtet, gegenseitig Auskunft über die erworbenen Rentenanwartschaften zu erteilen und diese mittels notwendiger Belege nachzuweisen. Sollte einer der Ehegatten die Auskunft verweigern, kann sein ehemaliger Partner eigenständig Auskunft bei den betreffenden Versorgern und Versicherern erfragen.
Haben Sie einen Antrag auf Auskunft über die Rentenanwartschaften bei der zuständigen gesetzlichen Versicherung gestellt, ist diese wiederum befugt, bei anderen Versicherungsträgern Auskünfte anzufordern. Aufgelistet sind in der Auskunft der Versorgungsträger die Entgeltpunkte – die Rentenpunkte.
Auskunftspflicht der Eheleute:
Bei einer Scheidung sind beide Ehepartner dazu gesetzlich verpflichtet, Angaben zu Ihren erworbenen Anwartschaften für den auszuführenden Versorgungsausgleich zu machen. Hierzu müssen Sie den sogenannten “Fragebogen zum Versorgungsausgleich” (PDF) (Quelle: Justizportal des Bundes und der Länder) gewissenhaft ausfüllen und an das für Ihr Verfahren zuständige Amtsgericht bzw. Familiengericht übersenden.
Wie läuft der Versorgungsausgleich eigentlich ab? In der folgenden Infografik finden sie eine Veranschaulichung vom Ablauf des Versorgungsausgleichs, beginnend mit der Einreichung des Scheidungsantrages über die Auskunftserteilung durch die Versorgung bis hin zur abschließenden Festsetzung der Ausgleichswerte im Scheidungstermin.
Müssen Sie beim Versorgungsausgleich die Berechnung der auszugleichenden Posten selbst vornehmen? Nein. Der jeweilige Rentenversicherer stellt in der Regel bereits eine fundierte Aufstellung der Anwartschaften bereit und berechnet die Ausgleichsansprüche der Eheleute auch schon vorab. Die Gerichte können sich an dieser Empfehlung orientieren oder aber eine eigene Bewertung aufgrund der Einzelfallbestimmungen vornehmen. Tauchen in der Rentenaufstellung Lücken auf, kann der Versicherungsträger mit der Bitte an Sie herantreten, weitere Auskünfte und Belege nachzureichen.
Nachdem alle Fragen geklärt sind, stellt Ihr Versicherungsträger aus dem Gesamtbestand Ihrer Anwartschaften die Positionen zusammen, die den Ehezeitanteil ausmachen.
Die Auskunft an das Familiengericht enthält dann folgende Anrechte:
Rentenpunkte West aus der gesetzlichen Rentenversicherung
ggf. Rentenpunkte Ost aus der gesetzlichen Versicherung
Rentenpunkte West aus der knappschaftlichen Altersversorgung
ggf. Rentenpunkte Ost aus der knappschaftlichen Altersversorgung
ggf. Angaben zu anderen Versorgungsträgern
Für jede Art der Entgeltpunkte gibt der Versicherer dabei gesondert Auskunft zum jeweiligen Ehezeitanteil. Höherversicherungsbeiträge gibt die Versicherung ebenfalls extra in geldwertem Betrag an. Zudem empfiehlt der Versicherungsträger für jeden einzelnen Posten einen Ausgleichswert für den Versorgungsausgleich.
Die Angabe des Kapitalwertes zu den entsprechenden Entgeltpunkten ist dann sinnvoll, wenn dadurch die Vergleichbarkeit Ihrer Anwartschaften und denen Ihres Gatten erleichtert wird – etwa durch Versicherungen bei unterschiedlichen Trägern.
Ihr Versicherungsträger übersendet nach Beantragung einer entsprechenden Aufstellung die Auskunft direkt an das zuständige Familiengericht. Dieses leitet die Auskunft – auch die Ihres Partners – an Sie bzw. Ihren Scheidungsanwalt weiter, sodass auch Ihnen die Prüfung der Angaben möglich ist.
Beim Versorgungsausgleich stehen sich die beiden Auskünfte der Eheleute gegenüber. Die Ausgleichsansprüche sind nicht durch den jeweils anderen beeinflusst. Generell müssen beide Partner jeweils die Hälfte der in der Ehezeit erworbenen Anrechte an den Ehegatten abtreten. Sie bekommen aber wiederum die Hälfte der Anwartschaften der anderen Partei.
Beim Versorgungsausgleich ist in der Regel jeder Ehegatte sowohl Ausgleichsberechtigter als auch Ausgleichspflichtiger.
Im Zuge des Scheidungsverfahrens finden auch die Auseinandersetzungen zum Versorgungsausgleich statt. Der Versorgungsausgleich ist dabei in der Regel vom eigentlichen Scheidungsverfahren abgetrennt, sodass der die Rechtskraft der Scheidung der Rentenausgleich nicht zwingend mit der Entscheidung zusammenfallen muss.
Im deutschen Recht finden sich in Bezug auf den Versorgungsausgleich verschiedene Wege der Aufteilung der Ansprüche beider Parteien: interne und externe Teilung.
Die interne Teilung der Anwartschaften im Zuge des Versorgungsausgleichs ist im deutschen Familienrecht die Regel (§ 9 VersAusglG).
“Das Familiengericht überträgt für die ausgleichsberechtigte Person zulasten des Anrechts der ausgleichspflichtigen Person ein Anrecht in Höhe des Ausgleichswerts bei dem Versorgungsträger, bei dem das Anrecht der ausgleichspflichtigen Person besteht (interne Teilung).” (§ 10 Absatz 1 VersAusglG)
Der Rentenausgleich bei Scheidung: Umfangreiche Berechnungen stehen an.
Die interne Teilung beim Versorgungsausgleich findet damit bei dem Versorgungsträger statt, bei dem der ausgleichspflichtige Partner Anwartschaften erworben hat. Hat Partei A bei Versicherungsträger XY Anrechte gesammelt, so werden Partei B die Ausgleichsansprüche ebenfalls bei dem Träger XY gutgeschrieben.
Die Weisungsbefugnis liegt beim zuständigen Familiengericht. Mit dem Anrecht sind zudem alle vertraglichen und vermögensrechtlichen Richtlinien mit an den ausgleichsberechtigten Partner zu übertragen (§ 11 VersAusglG). Ähnliches ist auch bei der Übertragung von Rentenanwartschaften aus einer betrieblichen Vorsorge anzusetzen:
“Gilt für das auszugleichende Anrecht das Betriebsrentengesetz, so erlangt die ausgleichsberechtigte Person mit der Übertragung des Anrechts die Stellung eines ausgeschiedenen Arbeitnehmers im Sinne des Betriebsrentengesetzes.” (§ 12 VersAusglG)
Für den Ausgleichsberechtigten ist gegebenenfalls ein eigenes Konto beim Versicherungsträger zu errichten, sollte noch keines für ihn bestehen. Die auszugleichenden Anwartschaften sind von der pflichtigen Partei abzuziehen und auf das Konto des Berechtigten zu übertragen.
Gegebenenfalls entstehende Kosten des Versicherungsträgers kann dieser nach § 13 des Versorgungsausgleichsgesetzes auf die Anrechte der Ehepartner anrechnen – sofern sie angemessen und nachvollziehbar sind.
Leistungsverbot bis zum Verfahrensabschluss (§ 29 VersAusglG)
Erst wenn der Versorgungsausgleich abgeschlossen ist, darf der Versorgungsträger Leistungen an den ausgleichspflichtigen Partner zahlen.
Ein wesentlicher Vorteil bei der internen Teilung ist, dass durch den Ausgleich bei ein und demselben Versicherungsträger nicht die einzelnen Ausgleichsansprüche der Ehegatten übertragen werden müssen, sondern dass der Versicherer eine Verrechnung der einzelnen Anrechte vornehmen kann – eine Vergleichbarkeit ist durch die gleiche Form der Entgeltpunkte schnell gegeben. So geht der Versorgungsausgleich wesentlich unkomplizierter vonstatten.
Das Familiengericht hat im Versorgungsausgleich bestimmt, dass Marianne an Ihren Ex-Mann Dieter 7 Entgeltpunkte aus der gesetzlichen Rentenversicherung übertragen muss. Ihr Ehegatte Dieter wiederum muss aus der gesetzlichen Rentenversicherung 19 Punkte an Marianne abtreten. Da es sich um ein und denselben Versicherungsträger handelt, können die Ansprüche gegeneinander wie folgt verrechnet werden:
Ehezeitanteil beim Versicherungsträger + 14 Entgeltpunkte (EP) + 38 EP
zu verrechnende Posten beim selben Versicherungsträger - 7 EP + 7 EP
+ 19 EP - 19 EP
Verrechnungsergebnis + 12 EP - 12 EP
In der internen Teilung schreibt die jeweilige Rentenversicherung also Marianne 12 Punkte gut, von Dieters Rentenkonto hingegen werden 12 Punkte abgezogen.
Bei der internen Teilung kann es auch dazu kommen, dass für den Partner beim Versorgungsausgleich einer Betriebsrente ein eigenes Konto beim entsprechenden Träger eröffnet wird.
Anders als bei der internen Teilung der Rentenanwartschaften im Versorgungsausgleich werden im Zuge der externen Teilung die Ansprüche nicht beim gleichen Versicherungsträger ausgeglichen, bei dem die ausgleichspflichtige Partei Anrechte erwarb.
“Das Familiengericht begründet für die ausgleichsberechtigte Person zulasten des Anrechts der ausgleichspflichtigen Person ein Anrecht in Höhe des Ausgleichswerts bei einem anderen Versorgungsträger als demjenigen, bei dem das Anrecht der ausgleichspflichtigen Person besteht (externe Teilung).” (§ 14 Absatz 1 VersAusglG)
Bei der externen Teilung findet die Übertragung der Ansprüche für den Ausgleichberechtigten bei einem anderen Versicherungsträger statt. Anrechte von Partei A beim Versorgungsträger XY werden an Partei B auf ein Konto bei dem Versorgungsträger YZ übertragen.
Die externe Teilung findet nur in seltenen Fällen Anwendung, vor allem dann, wenn
Ausgleichberechtigter und der Versorgungsträger seines Gatten die externe Teilung verinbarten oder
der Versorgungsträger des Ausgleichspflichtigen eine externe Teilung verlangt.
Keine Furcht: Beim Versorgungsausgleich berechnen die Versicherer und das Gericht die Anwartschaften für Sie.
Die auszugleichenden Werte müssen bei der externen Teilung im Versorgungsausgleich auf Veranlassung des zuständigen Gerichts also von einem Versorgungsträger an den anderen übertragen werden.
Anders als beim internen Ausgleich innerhalb einer Rentenversicherung o. a. kann dies bei der externen Teilung nur über Kapitalwerte geschehen, d. h. der Versicherungsträger XY übereignet die Anteile an Träger YZ in finanzieller Form (§ 14 Absatz 4 VersAusglG). Die Übertragung von Punkten ist somit nicht möglich und funktioniert nur über den geldwerten Umweg.
Zudem steht es dem Berechtigten zu, bei der externen Versicherung ein neues Konto anlegen zu lassen oder aber ein bereits bestehendes weiter auszubauen (§ 15 VersAusglG). Auch den Zielversorger können Sie in diesem Falle selbst wählen – unter der Voraussetzung, dass Ihrem ausgleichspflichtigen Partner dadurch keine Nachteile entstehen.
Machen Sie von Ihrem Wahlrecht beim externen Versorgungsausgleich keinen Gebrauch, so ist automatisch eine Übertragung der Rentenanwartschaften an den gesetzlichen Rentenversicherer zu vollziehen (§ 15 Absatz 5 VersAusglG).
Rentenformel zur Berechnung der Rentenansprüche:
Entgeltpunkt x Zugangsfaktor x Rentenartfaktor x aktueller Rentenwert = monatliche Rente
Rentenanspruch nach Scheidung – der schuldrechtliche Versorgungsausgleich
Auch nach der Scheidung können die Parteien gegenseitig Ansprüche stellen auf Posten, die im Wertausgleich bei Scheidung noch keine Betrachtung gefunden haben. Der Ausgleich wird dabei in der Regel jedoch nicht mehr über die Verteilung von Rentenpunkten geregelt, sondern auf Basis schuldrechtlicher Überlegungen.
Der ausgleichsberechtigte Ehegatte kann von seinem pflichtigen Ex-Partner eine Ausgleichszahlung in Form einer Rente verlangen. Dieser sogenannte Ausgleichswert ähnelt dabei der Form nach dem Ehegattenunterhalt bzw. Kindesunterhalt. Die Ansprüche enden dabei jedoch nicht mit rechtskräftiger Scheidung der Ehe, sondern sind fortlaufend.
Die Zahlung der Rentenansprüche ist allerdings erst dann fällig, wenn der berechtigte Partner
bereits Versorgungsleistungen bezieht (Invalidenrente, Betriebsrente, gesetzliche Rente usf.)
“die Regelaltersgrenze der gesetzlichen Rentenversicherung erreicht hat” (§ 20 Absatz 2 Satz 2 VersAusglG)
unter gesundheitlichen Aspekten die Voraussetzungen für den Bezug von Versorgungsleistungen aus Invaliden- oder Erwerbsunfähigkeitsversicherungen berechtigt ist
Damit kann die Zahlung einer Ausgleichsrente erst bei Renteneintritt des Ausgleichschuldners bzw. beide Ehegatten versorgungsberechtigt sind.
Neben der Möglichkeit einer Ausgleichsrente ist auch die Forderung einer Abfindung gesetzlich geregelt (§§ 23, 24 VersAusglG). Sind noch auszugleichende Posten offen, kann die ausgleichsberechtigte Person die Zahlung einer Abfindung vom Ausgleichspflichtigen verlangen. Diese Abfindung muss dann jedoch nicht an den Ex-Ehepartner ausgezahlt werden, sondern an den Versicherungsträger, bei dem der Berechtigte bereits Anwartschaften besitzt und ausbauen oder aber ein neues Rentenkonto eröffnen möchte.
Die Höhe der Abfindung ist dabei jedoch unter der Maßgabe der Zumutbarkeit für den Zahlungleistenden festzusetzen. Anzusetzen bei der Berechnung ist der jeweilige Zeitwert des Anspruchs. Ist die Einmalzahlung nicht möglich, können die Gerichte auch eine Ratenzahlungsvereinbarung fordern.
Versorgungsausgleich nach dem Tod des Pflichtigen (§ 25 VersAusglG)
Obwohl die Scheidung rechtskräftig ist, können Ex-Partner im Falle des Todes des Ausgleichspflichtigen einen Anspruch auf die Hinterbliebenenversorgung gegenüber dem Versorgungsträger stellen – sofern kein Ausschluss vom Versorgungsausgleich vereinbart war und das Anrecht Ausgleichsreif ist. Die Ansprüche sind dabei nur in der jeweiligen Höhe einer zu erwartenden Ausgleichsrente zulässig. Bei ausländischen und überstaatlichen Versicherungsträgern kann der ausgleichsberechtigte Partner auch gegenüber der Witwe bzw. dem Witwer entsprechende Ansprüche geltend machen (§ 26 VersAusglG).Andere Ausgleichsansprüche als die Hinterbliebenenversorgung können nach dem Tod des Ausgleichspflichtigen hingegen nicht mehr geltend gemacht werden (§ 31 Absatz 3 VersAusglG).
Für den Antrag auf einen schuldenrechtlichen Versorgungsausgleich besteht kein Anwaltszwang vor den Gerichten. Sie können das entsprechende Gesuch auch selbsttätig an das für Sie zuständige Familiengericht übersenden. Dieses wird dann über Ihren Antrag entscheiden.
Ist der Versorgungsausgleich rechtskräftig abgeschlossen, sind in der Regel keine nachträglichen Änderungen nötig. Doch sieht das deutsche Rechtssystem die Möglichkeit auf nachträgliche Anpassungen vor (§§ 32 bis 38 VersAusglG).
Anpassungsfähig sind dabei folgende Anwartschaften (§ 32 VersAusglG):
gesetzliche Rentenversicherung inklusive Höherversicherung
Beamtenversorgung u.a. bei Versicherungsfreiheit nach § 5 SGBVI (Sozialgesetzbuch VI)
berufsständige Versorgung bei Befreiung von Sozialversicherungspflicht nach § 6 SGBVI
Alterssicherung von Landwirten
Versorgungssysteme von Abgeordneten und Regierungsmitgliedern auf Bundes- und Länderebene
Doch aus welchem Grund können nachträgliche Änderungen beim Versorgungsausgleich vorgenommen werden?
In einigen Fällen kann die Kürzung der Rentenpunkte bei Scheidung ausgesetzt werden. Dies geschieht in der Regel dann, wenn Ihr Partner ohne die Kürzung Ihrer Rente Unterhaltsforderungen gegen Sie geltend machen kann. Die Höhe der gestrichenen Kürzung richtet sich dann nach dem entsprechenden Unterhaltsanspruch.
Der Unterhaltsanspruch ist dem Ausgleich der Rentenanwartschaften also vorangestellt – die Benachteiligung Ihres Partners wäre durch die ausbleibenden Unterhaltsleistungen nicht sachgemäß. Über die genaue Höhe und die Dauer der ausbleibenden Rentenkürzung entscheidet das zuständige Familiengericht.
Die Kürzung der Rente kann zudem ausbleiben bzw. nachträglich gestrichen werden, wenn Ihr ausgleichsberechtigter Partner stirbt. Hat er zu diesem Zeitpunkt weniger als drei Jahre Rentenleistungen nach dem Versorgungsausgleich in Anspruch genommen, fällt die Kürzung Ihrer Rente aus. Sie fallen in der Regel auf den Stand zurück, den Sie vor dem Versorgungsausgleich besaßen.
Ist eine Scheidung auch ohne Versorgungsausgleich möglich? Nicht immer muss der Versorgungsausgleich im Scheidungsfalle Anwendung finden. Es gibt zahlreiche Aspekte, die ihn verhindern können. Vor allem bei nur kurzen Ehen, geringfügigen Ausgleichswerten und grober Unbilligkeit kann der Versorgungsausgleich als Folgesache der Scheidung ausgeschlossen sein.
“Das Familiengericht soll beiderseitige Anrechte gleicher Art nicht ausgleichen, wenn die Differenz ihrer Ausgleichswerte gering ist.” (§ 18 Absatz 1 VersAusglG)
In vielen Fällen verzichtet das zuständige Familiengericht auf die Durchführung des Versorgungsausgleichs, wenn die Parteien während der gemeinsamen Ehezeit Anwartschaften in ähnlicher Höhe erwarben und die auszugleichenden Werte dadurch eher gering ausfallen (§ 9 Absatz 4 VersAusglG). Die auszugleichenden Rentenpunkte sind dabei in der Regel so gering, dass der Aufwand des Ausgleichs nicht verhältnismäßig und auch nicht zwingend notwendig wäre.
Doch welcher Wert gilt nach rechtlichem Maßstab als geringfügig? Für das Jahr 2016 gilt als Maßstab laut der Deutschen Rentenversicherung ein Rentenbetrag in Höhe von bis zu 29,05 Euro monatlich. Ein Kapitalwert gilt als gering, wenn er unter 3.402 Euro liegt.
Besteht einer der Partner jedoch auf den Versorgungsausgleich, kann er dennoch durchgeführt werden.
Der Versorgungsausgleich bei Scheidung: Die Ehe muss in der Regel mindestens 36 Monate bestanden haben.
Auch die Dauer der Ehezeit kann Auswirkungen auf die Durchführung des Versorgungsausgleichs haben. Besonders bei kurzen Ehen ist der Verzicht auf den Ausgleich der Rentenanwartschaften die Regel. Eine Ehe ist dann als nur kurz definiert, wenn sie weniger als 36 Monate – also drei Jahre – hielt.
“Bei einer Ehezeit von bis zu drei Jahren findet ein Versorgungsausgleich nur statt, wenn ein Ehegatte dies beantragt.” (§ 3 Absatz 3 VersAusglG)
Auf Antrag der Eheleute kann der Versorgungsausgleich allerdings dennoch durchgeführt werden.
Die Eheleute können den Verzicht auf den Versorgungsausgleich im Falle einer Scheidung in einem Ehevertrag verbindlich festgelegt. Der Entwurf einer entsprechenden notariell beurkundeten Vereinbarung ist dabei auch noch während eines laufenden Scheidungsverfahrens möglich. Die Vertragspartner können sich auf den gänzlichen oder nur teilweisen Ausgleichsverzicht verständigen (§ 6 Absatz 1 VersAusglG). Die Entscheidung ist für das Familiengericht bindend, sofern der Vertrag rechtsgültig und korrekt ist.
Der Versorgungsausgleich kann insofern teilweise ausgeschlossen sein, indem die Ehepartner sich auf Zeiträume während der Ehezeit einigen, für die die Bestimmungen nicht gelten sollen. Hierzu können insbesondere auch Trennungsphasen zählen. Die Abänderung der Ehezeit selbst ist allerdings nicht möglich.
Um wirksam zu sein, muss der eheliche Vertrag in Anwesenheit beider Vertragsparteien und eines staatlich anerkannten Notars geschlossen werden (§ 1410 BGB).
Der Verzicht auf den Versorgungsausgleich ist auch dann möglich, wenn ein Ehepartner wegen grober Unbilligkeit und willentlich nicht selbst Anwartschaften in der Ehezeit erworben hat. Hat dieser insgesamt nicht an der Wirtschaftlichkeit der Ehe mitgewirkt – also keinen Job ausgeübt, obwohl ihm dies möglich gewesen wäre – , so kann der Versorgungsausgleich auf Antrag seines Partners vom Familiengericht ausgeschlossen werden. Am Ende obliegt die Entscheidung über den Ausschluss des Versorgungsausgleichs wegen grober Unbilligkeit der juristischen Einzelfallbewertung (§ 27 VersAusglG).
Ist die Scheidung bereits rechtskräftig, die Entscheidung zum Versorgungsausgleich jedoch noch nicht getroffen, so kann der Wertausgleich des Hinterbliebenen auch noch gegenüber den Erben geltend gemacht werden (§ 31 VersAusglG).
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Theo M. sagt: 16. März 2016 um 20:53 Uhr
klingt alles recht plausibel. Mir ist jedoch gesagt worden, daß der infrage kommende
Zeitraum für den Ausgleich schon mit der Trennung / Auszug aus der gemeinsamen Wohnung
Die BfA hat mir als Rentner schon die Summe mitgeteilt, die mir bei der Scheidung von der
Rente einbehalten wird. Ich kann aber keine Gegenrechnung aufmachen, da die BfA die
Daten meiner Frau nicht mitteilen will.( meine Exfrau wird
erst in 12 Jahren in Rente gehen) Woher bekomme ich diese Daten, damit ich konkrete
Renteneinkünfte berechnen kann?
Scheidung.org sagt: 17. März 2016 um 12:15 Uhr
nach § 3 Absatz 1 des Versorgungsausgleichsgesetzes (VersAusglG) ist die Ehezeit wie folgt definiert: “Die Ehezeit im Sinne dieses Gesetzes beginnt mit dem ersten Tag des Monats, in dem die Ehe geschlossen worden ist; sie endet am letzten Tag des Monats vor Zustellung des Scheidungsantrags.” Damit bestimmt nicht schon der Zeitpunkt der Trennung das Ende der Ehezeit.
Ihre Ehefrau ist auch Ihnen gegenüber zur Auskunft verpflichtet, gegebenenfalls können Sie den Auskunftsanspruch gegenüber dem Versorgungsträger Ihrer Ehefrau geltend machen (§ 4 VersAusglG). Lassen Sie sich hierzu anwaltlich beraten.
Karin L. sagt: 12. März 2017 um 9:31 Uhr
Ehezeit von mir deutsche und französische Anwartschaften und einem Franzosen nur französische Anwartschaften 21 Jahre. Durch Gutachter vorgenommene Berechnungen 450 € Rentenanwartschaften sind bei mir auszugleichen. Exehemann ist seit 9 Jahren in Rente (mtl. 2500€), Vermögen von 160000 € nicht mehr auffindbar. Antrag auf eine zweckgebunde Abfindungszahlung zum Ausgleich der französischen Versorgungsträger wurde jetzt nach 9 Jahren abgelehnt. Ich werde nachdem ich Teilzeit in der Ehe wegen einem gemeinsamen Kind gearbeitet habe, später mit 65 Jahren ca. 1200 € aus allen Anwartschaften erhalten. Mein Exmann ist 12 Jahre älter und auch seitdem 60 Lebensjahr in Altersrente.
Gibt es keine Urteile bei denen es zu einer zweckgebunden Abfindungszahlung kommen musste, damit ich im Alter nicht mein eigenes Kind wegen der Schulden seines Vaters verklagen muss?
Scheidung.org sagt: 13. März 2017 um 10:58 Uhr
derartige Urteile sind schon anzunehmen. Das Problem: Im Familienrecht gleicht kein Fall dem anderen, sodass frühere Urteile nicht wie eine Schablone auf spätere Entscheidungen anwendbar sind. Wenden Sie sich an Ihren Anwalt, um zu prüfen, welche Möglichkeiten ggf. noch bleiben.
Corinna Klasen sagt: 22. März 2016 um 15:28 Uhr
Ich bin seit 1987 mit meinem Mann zusammen, der Einzug in unser Haus erfolgte 1989, die Heirat 1993.
Im Jahr 1987 hat der Bruder meines Mannes meinem Mann dieses Haus für 120.000 DM verkauft.
Mein Mann hat einen Kredit über diesen Betrag auf seinen Namen aufgenommen. Diesen Hauskredit haben wir zusammen bis 2007 bedient. 1998 hat mein Mann mich im Grundbuch eintragen lassen.
Jetzt lassen wir uns scheiden.
Was zählt zum Anfangsvermögen meines Mannes? Muß ich ihm bei der Scheidung die 120.000 DM/60.000 Euro kompett zurückzahlen?
C.Klasen
Scheidung.org sagt: 24. März 2016 um 10:55 Uhr
als Anfangsvermögen der Ehe wird in der Regel all das gewertet, was zum Zeitpunkt des Eheeintritts vorhanden war – hier 1993. Damit zählt auch das Haus in das Anfangsvermögen hinein. Da Sie für den Kredit beide im Außenverhältnis als Schuldner auftraten, ist die Rückzahlung der Kreditsumme an Ihren Mann in der Regel nicht notwendig.
Roland.D sagt: 27. März 2016 um 20:30 Uhr
Bei mir liegt der Scheidungstermin bald an. Muss ich dann eventuell Unterhalt bezahlen? Ich habe Netto ca. 2000,- u. Meine Ex ca. 1000,-
Kinder sind erwachsen, Frau geht 140Std. Monat Arbeiten als Verkäuferin.
Scheidung.org sagt: 31. März 2016 um 10:58 Uhr
eine nacheheliche Unterhaltsverpflichtung ist durchaus möglich, wenn Ihre Ehefrau nachweisen kann, dass Sie nicht in Vollzeit arbeiten kann bzw. keinen besser vergüteten Arbeitsplatz bekommt, obwohl sie sich darum bemüht. Lassen Sie sich ggf. von Ihrem Anwalt beraten.
Thomas R. sagt: 10. April 2016 um 22:19 Uhr
wir sind beide im öff. Dienst beschäftigt, Sie Beamtin, ich Angestellter.
Die Pensions-, bzw. Rentenansprüche sind fast identisch. Trotzdem muss ich nach Verrechnung der gegenseitigen Versorgungsansprüche aus der Ehezeit ca. 500 € ausgleichen. D.h. meine Exfrau erhält 500 € mehr, ich 500 € weniger. Das führt auch dazu, dass meine Exfrau dann praktisch die volle Pension erhält und ich 500 € Rentenabzug.
Ist in diesem Fall ein Verzicht auf den Versorgungsausgleich möglich, bzw. kann beantragt werden?
Scheidung.org sagt: 14. April 2016 um 11:17 Uhr
der Verzicht kann im gegenseitigen Einvernehmen erklärt werden. Allerdings müssen sich die Gerichte nicht bindend an diese Vereinbarung halten, wenn dadurch einem der Ehegatten ein schwerer Nachteil entstehen würde. Lassen Sie sich hierzu ggf. anwaltlich beraten.
Frank R. sagt: 26. April 2016 um 21:22 Uhr
Ich habe einen Kredit aufgenommen um der Schwester meiner Frau den Erbanteil des geerbten
Hauses auszubezahlen. Eigentümer des Hauses ist meine Ehefrau.Nun leben wir in Trennung.
Kann ich den von mir allein abbezahlten Kredit von meiner Frau zurückfordern bzw.mit dem Unterhalt verrechnen lassen?
Scheidung.org sagt: 28. April 2016 um 9:36 Uhr
da Sie im Außenverhältnis als alleiniger Schuldner gegenüber der Bank auftreten, kann eine Aufrechnung ggf. nur im Innenverhältnis getroffen werden. Die Anrechnung auf den Unterhalt kann im Einzelfall möglich sein. Lassen Sie sich hierzu ggf. anwaltlich beraten.
Rolf E. sagt: 29. April 2016 um 10:55 Uhr
Hallo, bin vor 22 Jahren nach 24-jähriger Ehe ohne Kinder geschieden worden, weil ich wegen Ehebruch die Scheidung wollte. Habe vor 19 Jahren neu geheiratet und 2 Kinder (15 u. 19 J.). Meine neue Frau ist seit 4 Jahren schwer erkrankt und hat keine Einkünfte mehr. Meine Ex-Frau ist nun in Rente gegangen und erhält von mir über 1.000 € Versorgungsausgleich ( der zuvor von mir zu leistende Unterhalt war viel geringer), d.h. ich muss meine neue vierköpfige Familie von ca. 2500 € (mit Kindergeld) mtl. versorgen, während die Ex-Frau 1000 € + eigene Rente für sich hat. Leistungen (Arbeitslosengeld I / II) für meine erkrankte Ehrfrau bekommen wir nicht, da ich angeblich zu viel Einkommen habe. Wir empfinden das als soziale Ungerechtigkeit. Gibt es eine Möglichkeit etwas dagegen zu unternehmen?
Scheidung.org sagt: 4. Mai 2016 um 10:18 Uhr
die 1.000 Euro aus dem Versorgungsausgleich müssen Sie nicht selbst monatlich an Ihre Ex-Ehefrau überweisen. Es handelt sich hierbei um die Übertragung von Rentenansprüchen in Höhe von 1.000 Euro. Diese werden von Ihrem Rentenkonto auf das Ihrer Ex-Frau übertragen.
Ilona sagt: 14. Mai 2016 um 14:12 Uhr
Hallo,ich bin seit einigen Jahren geschieden und seit 1973 EU-Rentnerin.Da mein Ex-Mann letztes Jahr in Rente ging,bekommt er von meiner Rente den Versorgungsausgleich.Nun hat er dieses Jahr wieder geheiratet,steht ihm da der Versorgungsausgleich noch zu?
Scheidung.org sagt: 19. Mai 2016 um 9:36 Uhr
der Versorgungsausgleich nach der Scheidung bleibt in aller Rergel auch bei Neuverheiratung bestehen.
P. sagt: 19. Mai 2016 um 21:30 Uhr
wäre für Ihre Antwort dankbar. Bin jetzt nach 20 Jahren Ehe geschieden und beziehe eine Erwerbsunfähigkeitsrente auf Dauer. Mein Ex Mann arbeitet noch bis zum 65 Lebensjahr. Meine Frage: ab wann bekomme ich den Versorgungsausgleich?
Scheidung.org sagt: 23. Mai 2016 um 9:29 Uhr
der Versorgungsausgleich ist im Zuge der Scheidung, spätestens jedoch 5 Jahre nach Rechtskraft der Ehescheidung, durchzuführen. Die Ausgleichssummen erhält der Berechtigte ab Renteneintritt.
Tommy sagt: 23. Mai 2016 um 11:33 Uhr
Frage: Ich bin Beamter. Wird bei der zeitratierlichen Berechnung( Dienstzugehörigkeit/Ehezeit)auf den Beginn meiner ruhegehaltfähigen Dienstzeit oder der tatsächliche Eintritt in die Behörde abgestellt?
Scheidung.org sagt: 30. Mai 2016 um 10:42 Uhr
für die Berechnung der auszugleichenden Rentenanwartschaften ist stets nur der Ehezeitraum zu betrachten.
Peter sagt: 24. Mai 2016 um 18:09 Uhr
meine Ehe ist nach 24 Jahren geschieden worden. Meine Ex-Frau ist im ärztlichen Versorgungswerk Mitglied. Ist in meinem Rentenbescheid im Zuge des Versorgungsausgleichs die
gesetzliche Rente (durch Studium und Tätigkeit in der DDR) und auch die Leistungen aus dem Versorgungswerk berücksichtigt?Es geht aus den Unterlagen nicht zweifelsfrei hervor-oder muss ich beim entspr. Versorgungswerk die Auskünfte einholen?
Scheidung.org sagt: 30. Mai 2016 um 10:29 Uhr
sind die Anwartschaften aus der Arbeit beim Versorgungswerk nicht zu erkennen, muss gegebenenfalls ein weiterer Versorgungsträger um Auskunft ersucht werden. Fragen Sie ggf. einen Rechtsanwalt um Rat.
Peter sagt: 30. Mai 2016 um 17:28 Uhr
Jens sagt: 31. Mai 2016 um 21:04 Uhr
ich bin vor 23 Jahren geschieden worden. Nun bestimmte ein Familien-Gericht in D, dass eine neue Verhandlung über einen Versorgungsausgleich eröffnet wird. Heute war ich auf der rentenstelle da ich dort Unterlagen dazu abgeben musste. Dabei wurde mir von eine Mitarbeiterin mitgeteilt, woran es liegen könnte. Meine damalige Frau war bei der Stasi und verdiente sich mit meiner Bespitzelung und Berichten wohl einiges dazu , wie mir Jahre später die Stasi-Akte zeigte. Heute nun erfuhr ich, das ehemalige Stasi- Mitarbeiter wohl weniger Rente erhalten. Muss ich als Opfer nun damit rechnen, das an diese Frau bezahlen zu müssen, was der Staat nicht zahlt?
Scheidung.org sagt: 6. Juni 2016 um 9:28 Uhr
es ist durchaus möglich, dass in der nachträglichen Berechnung Rentenanwartschaften an Ihre Ex-Ehefrau abgetreten werden müssen. Dies kann an dieser Stelle nicht genauer beurteilt werden. Suchen Sie ggf. den Rat eines versierten Rechtsanwalts.
Jens sagt: 11. Juni 2016 um 11:07 Uhr
Valera sagt: 4. Juni 2016 um 17:40 Uhr
Hallo meine Frage , ich bin seit 5 getrennt, nicht geschieden.
Will mit meine Neue Freundin Haus kaufen, hat meine ex Anspruch auf Haus? Und wenn ja,? Was kann ich machen das dies nicht passiert . Kann ich auf Freundin Haus und auf mich Kredit nehmen ?
scheidung.org sagt: 6. Juni 2016 um 9:38 Uhr
vor einer solchen Anschaffung ist es ratsam, vorher über eine Scheidung nachzudenken. Andernfalls kann Ihre Frau bei späterer Scheidung Anspruch auf Anteile Ihres vermögens erhelben. Dies kommt allerdings auf den Güterstand an, in dem Sie Ihre Ehe geschlossen haben. Lassen Sie sich von einem Anwalt beraten.
Franz sagt: 5. Juni 2016 um 19:28 Uhr
bei mir gibt es Rentenzeiten im Ausland( Österreich und Frankreich) da die deutsche Rentenversicherung diese Daten nicht abfragen kann soll ich der Abfrage zustimmen. Muss ich diese Abfrage zustimmen? Ich würde dies gern vermeiden da es derzeit noch Unstimmigkeiten wegen hohen Unterhaltszahlungen während der Trennungszeit gibt (ich habe Unterhalt gezahlt obwohl ich es nicht hätte müssen).
scheidung.org sagt: 6. Juni 2016 um 9:19 Uhr
für juristische Fragen wie diese, wenden Sie sich bitte an einen Anwalt.
Isa sagt: 18. Juni 2016 um 8:42 Uhr
die unterschiedlichen Versorgungsausgleichsberechnungen wurden bei uns bereits durchgeführt.
Was bedeutet es, wenn bei meinem Mann als Ausgleichswert einer betrieblichen Altersvorsorge z.B. 1500,- € steht? Werden dann 1500,- € künftig bei der selben Versicherung auf mich angelegt, die ich bei Rentenbeginn in mtl. Raten lebenslang ausbezahlt bekomme?
scheidung.org sagt: 20. Juni 2016 um 9:36 Uhr
beim Versorgungsausgleich werden in der Regel Differenzen der Anwartschaften berechnet und aufgeteilt. Die Rentenansprüche verdoppeln sich also nicht, sondern werden geteilt. Dabei speilt es auch eine Rolle, welche Anwartschaften Sie angesammelt haben.
Matthias S. sagt: 26. Juni 2016 um 9:01 Uhr
Hallo, ab wann muß ich den Versorgungsausgleich bezahlen? Ich bin seit August 2014 geschieden und bezahle seit diesem Zeitpunkt den Versorgungsausgleich! Da ich Berufssoldat war, konnte ich mit 54 und 4 Monaten in Pension gehen (Offiziell 01. Juli 2013), offizielles Pensionsalter bei “Beamten” ist meines Wissens aber mit 61 ¾ zur Zeit, dass würde heißen, dass der Versorgungsausgleich den ich seit dem bezahle , ich ja erst ab dann bezahlen müßte, mit 61 3/4 und nicht jetzt schon und somit zwei Jahre zu viel bezahlt habe! Danke schon mal für Ihre Antwort.
scheidung.org sagt: 27. Juni 2016 um 9:47 Uhr
Der Ausgleich der Anwartschaften findet in der Regel bei Antritt der entsprechenden Zahlungen statt. Dabei dürfte es unerheblich sein, wann eine Rente im Normalfall ausgezahlt wird. Bitte wenden Sie sich für eine detaillierte Besprechung Ihres konkreten Falles an einen Anwalt.
Ellen D. sagt: 27. Juni 2016 um 17:56 Uhr
Hallo, mein Ex-Mann und ich haben uns im Jahr 2003 getrennt. Erst in diesem Jahr sind wir geschieden worden und der Versorgungsausgleich läuft noch. Nun zu meiner Frage: Acht Jahre nach der Trennung hat mein Ex-Mann eine Versicherung abgeschlossen aus der mir nun ein Ausgleichswert übertragen werden soll. Da ich das aber ziemlich ungerecht finde (schließlich waren wir schon jahrelang getrennt), möchte ich nun wissen ob ich auf diesen Ausgleichswert verzichten kann. Und wenn ja, was muß ich dazu machen?
Scheidung.org sagt: 4. Juli 2016 um 9:27 Uhr
Sie können im Rahmen einer Scheidungsfolgenvereinbarung ggf. auf den Ausgleich verzichten. Suchen Sie hierzu den Rat eines Rechtsanwalts, der Ihnen erläutern kann, wann eine entsprechende Verzichtserklärung rechtlich bindend ist.
Corinna sagt: 1. Juli 2016 um 13:32 Uhr
ich habe am 25.05.13 geheiratet und lebe seit dem 05.04.16 im Trennungsjahr. Mein (Ex)-Mann hat während der Ehe kaum bis gar nicht gearbeitet, während ich die Hauptverdienerin war. Werde ich Versorgungsausgleich zahlen müssen oder findet der Ausgleich aufgrund der kurzen Ehezeit nicht statt?
VG, Corinna
scheidung.org sagt: 4. Juli 2016 um 10:39 Uhr
nach drei Jahren Ehe findet von Amts wegen regelmäßig ein Versorgungsausgleich statt.
Annette sagt: 4. Juli 2016 um 15:32 Uhr
Hallo, bin seit 26 Jahren verheiratet, und stehe jetzt kurz vor der Scheidung. Mein Noch – Ehemann ist Beamter und ist Dienstunfähig, ich bin Angestellte .In einer externen Teilung wird mir 600,–€ zugesprochen und ich muss über 9 Entgelpunkte an ihn weitergeben. Auch private Versicherungen werde aufgeteilt. Was bedeutet es für mich, wenn er auf meine Versorgungsanwartschaften verzichtet, sofern ich auf Anrechte meines Noch Ehemannes aus der Beamtenversorgung 280,–€ monatlich verzichte. Warum ergibt sich dann für mich zu Gunsten einen Betrag von ca. 2000,–€, wenn man die Versorgungsanwartschaften gegenüber stellt. Zudem würde eine Zersplittung der Versorgungsanwartschaften vermieden. Wenn ich dem zustimme, habe ich dann finanzielle Verluste! Danke i. Voraus für Ihre Antwort!
Scheidung.org sagt: 11. Juli 2016 um 9:17 Uhr
lassen Sie sich von Ihrem Anwalt dahingehend beraten, inwiefern ein Verzicht vonseiten Ihres Ehemannes möglich erscheint und welche Auswirkungen dies hätte.
Elly sagt: 6. Juli 2016 um 21:50 Uhr
Wir haben 1976 geheiratet, leben seit 10 Jahren getrennt und nun steht die Scheidung bevor. Ich bin bereits im Ruhestand (mit ca 2600 E Pension als Beamtin), er wird in etwa 2 Jahren eine gesetzliche Rente von ca 2900 Euro bekommen.
Wie wird in diesem Fall bei der Aufteilung der Versorgungsansprüche vorgegangen? Bekommt er die Hälfte meiner Pensionsansprüche …. und ich im Gegenzug die Hälfte seiner Rentenansprüche? Wie erfolgt die Übertragung?
d.h. Hat er Anspruch auf eine Teil-Pension nach Beamtenrecht und ich Anspruch auf Teil-Rente aus der Sozialversicherung ….. oder werden “nur”etwaige Differenz-Punkte übertragen und ich bekomme weiterhin ” nur” Pension ausgezahlt und er nur Rente?
Scheidung.org sagt: 11. Juli 2016 um 9:48 Uhr
in der Regel werden die Rentenanwartschaften beider Ehegatten addiert und anschließend durch zwei geteilt. Bei Beamten erfolgt der Ausgleich des Differenzbetrages (Quasisplitting) über die Eröffnung eines neuen Rentenkontos für den Ausgleichsberechtigten bei einem anderen Versicherer. Ab Rechtskraft der Entscheidung über den Versorgungsausgleich erfolgt die Rentenneuberechnung.
Lassen Sie sich ggf. anwaltlich beraten.
Lilly sagt: 9. Juli 2016 um 17:06 Uhr
das olg b[ediert von der Red.] hat mir nun, rechtskraeftig seit30.6.2016 insgesamt 8.5 punkte versorgungsausgleich zugesprochen, bezogen auf den 30.06.2007.
die scheidung war in 5/2009 rechtskraeftig, der versorgungsausgleich wurde abgetrennt.
gegen einen ersten beschluss des familiengerichts zum versorgungsausgleich vom 14.05.2014 wurde rechtsmittel eingelegt, weshalb jetzt das olg entschieden hat. das verfahren ist seit 2007 anhaengig!!!!!
ich selbst beziehe bereits seit 09/2013 rente, die jetzt in den naechsten wochen mit den dazugekommenen punkten neu berechnet wird.
bedeutet dies das ich auch rueckwirkend die hoehere rente bekomme, oder erst ab rechtskraft des olg urteils?
wenn letzteres, wieso wuerde ich wegen der ueberlangen verfahrensdauer bestraft (immerhin wurde bereits 2014 entschieden, nur halt nicht rechtskraeftig).
Scheidung.org sagt: 11. Juli 2016 um 9:36 Uhr
zwar ist für die Berechnung der auszugleichenden Rentenanwartschaften die Ehezeit ausschlaggebend. In der Regel kann der ermittelte Betrag jedoch erst ab Rechtskraft der Entscheidung angerechnet werden, da rechtlich keine rückwirkende Auszahlung vorgesehen ist. Lassen Sie sich ggf. anwaltlich beraten.
Jürgen sagt: 10. Juli 2016 um 13:33 Uhr
habe eine Frage: Meine erste Frau und ich haben uns vor 10 Jahren scheiden lassen. Da die Ex schon vor der Scheidung Rentnerin (auf Zeit) wahr, bekam sie zu ihrer eigenen erwirtschafteten Rente auch schon das vom Gericht festgelegte Geld des Versorungsausgleiches. Dieses Geld wurde aber nicht von mir direkt bezahlt, nehme an das dies durch die Rentenanstalt erfolgte.
Als Beamter gehe ich in 4 Jahren in die Pension. Dann wird der Versorgungsausgleich von mir gezahlt werden müssen. Jetzt aber ist die Ex verstorben. Wird der Versorgungsausgleich trotzdem in 4 Jahren von mir beglichen werden müssen obwohl ich bis heute selber keinen Versorgungsausgleich getilgt habe?
Scheidung.org sagt: 11. Juli 2016 um 9:30 Uhr
hat der Berechtigte vor seinem Tod weniger als drei Jahre Rente erhalten, so lässt sich der Versorgungsausgleich in der Regel nicht mehr rückgängig machen. Es ist davon auszugehen, dass der Ausgleich der Rentenanwartschaften bereits stattgefunden hat. Er erfolgt nicht erst mit Ihrem Eintritt in das Rentenalter. Lassen Sie sich ggf. anwaltlich beraten.
Rudi sagt: 12. Juli 2016 um 4:48 Uhr
meine Frau möchte sich scheiden lassen. Wir leben seit seit ca. 2 Jahren getrennt.
Beide sind sich einig, dass auf Versorgungsausgleich verzichtet wird.
Ein Ehevertrag, natürlich nicht!!! rechtsgültig weil dieser von keinem -d- Anwalt/Notor unterzeichnet ist, hat die aktuellen Vermögenswerte geregelt. Ich zahle monatlich eine feste Summe an meine Frau, die bei einem evtl. Hausverkauf von der vereinbarten Anteilsssumme abgezogen wird.
Wir beide leben seit 9 Jahren außerhalb der EU, ein “schneller” Tripp nach Deutschland, um über einen Notar den Verzicht “rechtskräftig” zu machen, ist momentan nicht möglich.
Ein gemeinsamer Scheidungsanwalt in -D- kann daher nicht beauftragt werden, da kein “rechtskräftiger” Verzicht auf Versorgungsausgleich vorliegt.
Wie können wir weiter vorgehen? Meine Frau lebt in Neuseeland, ich auf Mauritius.
Scheidung.org sagt: 18. Juli 2016 um 8:44 Uhr
leben Sie schon seit längerem im Ausland, kann auch davon ausgegangen werden, dass nicht das deutsche Recht im Falle der Ehescheidung anzuwenden ist. Wenden Sie sich zur Feststellung der Zuständigkeit idealerweise an einen Rechtsanwalt vor Ort.
Peter P sagt: 15. Juli 2016 um 22:38 Uhr
ich bin seit fast 20 Jahre mit meiner thailändischen Frau verheiratet . Wir leben aber seit 8 Jahren getrennt und sind seit 3 Jahren nicht mehr in Deutschland gemeldet , da wir beide mit jeweils anderen Partner in Thailand leben . Meine Frau und ich haben uns jetzt darauf geeinigt , dass wir uns scheiden lassen wollen , um unsere neuen Partner ehelichen zu können .
Ich bin seit dem 01.05.2015 Rentner und war vorher 3 Jahre in der Altersteilzeit . Meine Frau hat in unserer gemeinsamen Zeit nicht gearbeitet .
Meine Frage ist , bekomme ich den Versorgungsausgleich von meiner Rente abgezogen obwohl wir beide nicht mehr in Deutschland leben .
scheidung.org sagt: 18. Juli 2016 um 8:52 Uhr
je nachdem, vor den Behörden welchen Landes sich die Ehegatten scheiden lassen, ergeben sich andere Scheidungsfolgen. Nach deutschem Recht ist der Versorgungsausgleich entsprechend zu berechnen. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um Details zu klären.
Berta sagt: 23. Juli 2016 um 23:05 Uhr
Guten Tag , ich beziehe seid 10 Jahren eine Erwerbsunfähigkeitsrente auf Dauer, bin jetzt geschieden . Bekomme ich den Versorgungsausgleich erst wenn ich Altersrente beziehe?
scheidung.org sagt: 25. Juli 2016 um 9:19 Uhr
wenden Sie sich mit dieser konkreten frage bitte an den Anwalt, der die Scheidung vollzogen hat.
Bodo sagt: 26. Juli 2016 um 23:03 Uhr
Hallo, bin 54 Jahre alt, meine Frau 46 Jahre,stehe vor der Scheidung. Bin 22 Jahre verheiratet.
Ich erhalte mal ca. 2500 € Rente, meine Frau ca. 700 € Rente.
Wieviel Entgeldpunkte würde meine Frau bekommen, bzw. ungefähr Euro müsste ich an sie
Freundlichst Frank
Scheidung.org sagt: 1. August 2016 um 10:16 Uhr
beim Versorgungsausgleich werden die während der Ehezeit erworbenen Rentenansprüche beider Ehegatten in aller Regel addiert und anschließend durch 2 geteilt.
Marie sagt: 6. August 2016 um 23:17 Uhr
Hallo, wir haben letztens bei der Trennung auf den Versorgungsausgleich verzichtet und wollen das in einer Vereinbarung nun beim Notar hinterlegen. Prüft er das erst nach? Wer prüft dann vor dem Scheidungsgericht die Rechtmäßigkeit und wird es vorher ausgerechnet? Ich bekomme später Pension A9 und mein Mann Rente und Betriebsrente. Leider verdiente in den letzten 10 Jahren mein Mann weniger als ich war aber nie bedürftig, so dass er später normale Rente bekommt.
scheidung.org sagt: 8. August 2016 um 9:00 Uhr
in der Regel sollte der Notar darauf achten, dass der Verzicht auf den Versorgungsausgleich einer gerichtlichen Prüfung standhält.
Andreas sagt: 6. August 2016 um 23:41 Uhr
Ich bin Beamter und bald geschieden , bekomme nach 30 Jahren Ehe von meiner A 8 Pension 500 Euro Versorgungsausgleich abgezogen. Habe nach Abzug meiner privaten KV -250 Euro, nur noch 1.100 Euro, meine Exfrau geht in 2 Jahren in Rente und würde 1.100 Euro eigene Rente und Betriebsrente in unbekannter Höhe bekommen, dazu die 500 von mir und ist gesetzlich Krankenversichert. Sie hat dann wesentlich mehr zur Verfügung als ich. Was kann ich dagegen tun?
scheidung.org sagt: 8. August 2016 um 8:56 Uhr
in einer Abänderungsklage vor dem Familiengericht kann eine erneute Unterhalts- und Versorgungsausgleichsberechnung erwirkt werden. Bitte konsultieren Sie einen Anwalt.
T. sagt: 8. August 2016 um 11:26 Uhr
Mein Mann und ich möchten uns nach 10 Jahren Ehe scheiden lassen. Wir haben 1 gemeinsames Kind (5 Jahre). Wir waren in unserer Ehe beide selbstständig und haben unsere Altersvorsorge überwiegend privat aufgebaut. Mein Mann ist geschäftsführender Gesellschafter im eigenen Unternehmen und hat hier eine U-Kasse und eine BAV. Ansonsten bestehen bei uns beiden private Fondspolicen und Lebensversicherungen. Ich habe einen kleinen gesetzlichen Anspruch.
Mein Mann sieht es nicht ein, hier einen Versorgungsausgleich zu machen, da er der Meinung ist, ich hätte ja selber mehr privat vorsorgen können. Welche Verträge werden ausgeglichen? Kann er die Auskünfte über die Verträge verweigern? Kann er den Ausgleich verweigern?
scheidung.org sagt: 15. August 2016 um 16:14 Uhr
der Versorgungsausgleich kann im gegenseitigen Einvernehmen unter Umständen ausgeschlossen werden. Ein Ehegatte kann diesen jedoch nicht gegen den Willen des anderen verweigern. Der Ausgleich der Rentenanwartschaften wird nach Einreichung des Scheidungsantrages automatisch von Amtswegen vom Gericht in Auftrag gegeben und ausgeführt.
Margit sagt: 9. August 2016 um 0:10 Uhr
Ich bin Holländerin, lebe in Stuttgart und bin bald geschieden, möchte aber ab Jan. mit den Kindern zurück nach NL, also umziehen (Mein Ex-Mann ist damit einverstanden). Bezüglich des Versorgungsausgleiches ist es wichtig, dass der Anwalt vorsorglich einen Antrag auf Durchführung des Versorgungsausgleichs stellt gemäß § 17 EGBGB und auf unsere vertragliche Regelung, wonach Anrechte bei der Deutschen Rentenversicherung ausgeglichen werden sollen, verweist.
Damit keine Auskünfte im Ausland eingeholt werden und dadurch lange Wartezeiten entstehen, haben wir es auf Deutsche Anwartschaften begrenzt. Sind Sie sicher, dass die Regelung zum Versorgungsausgleich auch an dem Zeitpunkt, worauf ich umziehen möchte mit den Kindern nach NL, rechtskräftig ist/bleibt? Kann ich mein Umzug weiter regeln, ohne Stress darüber zu empfinden, dass ich vielleicht den Anspruch verliere? Auch wenn es mit alle Auskünfte zum VA jetzt vielleicht doch noch Monate dauern wird, das Ergebnis der Renteversicherung vielleicht erst nächstes Jahr 2017 kommt… Können Sie mir das bestätigen?
scheidung.org sagt: 15. August 2016 um 16:29 Uhr
wir können Ihnen leider nichts bestätigen, worauf wir keinen Einfluss haben. Wenden Sie sich mit Bedenken dieser Art an Ihren Anwalt.
Heike sagt: 9. August 2016 um 10:28 Uhr
werden meinem Ehemann, der seit 12 Jahren Pensionär ist, bei einer Scheidung meine Rentenansprüche direkt abgezogen, obwohl ich noch lange nicht in Rente gehe?
scheidung.org sagt: 15. August 2016 um 16:46 Uhr
beim Versorgungsausgleich werden nur jene Anwartschaften berücksichtigt, die während der Ehe erworben werden. Diese werden hälftig geteilt und sofort nach der Scheidung entsprechend angepasst.
Wanda sagt: 13. August 2016 um 10:13 Uhr
Ich bin Beamtin A8, war 25 Jahre verheiratet, habe mich 2002 getrennt und bin 2006 geschieden worden. Wurde damals ausgerechnet dass mein Ex von mir 38 Euro Versorgungsausgleich bekommt. Mein Ex-Mann hat in der Ehe fast immer gearbeitet. Ich bin 2002 durch eine Krebserkrankung frühzeitig in Pension geschickt worden. Dadurch dass ich wegen der gemeinsamen Kinder beurlaubt und dann Teilzeit gearbeitet habe bekomme ich nur die Mindestpension. Scheidungsunterhalt habe ich von meinem Ex-Mann nicht bekommen, obwohl er wieder gut verdient.
Ich habe nun gehört dass mein Ex-Mann mindestens 1800 Euro brutto Rente bekommt wenn er in Rente geht. Das ist um einige 100 Euro mehr als ich habe. Kann ich den Versorgungsausgleich neu berechnen lassen, mein Ex würde sogar zustimmen. Für mich sind die 38 Euro viel Geld, aber würde die Änderung nicht auch sehr teuer werden?
scheidung.org sagt: 15. August 2016 um 9:20 Uhr
es steht Ihnen frei, sich an einen Anwalt zu wenden und eine Abänderungsklage einzureichen. Dabei können Sie unter Umständen Prozesskostenhilfe erhalten. In einem Erstgespräch können diese Fragen beantwortet werden.
Barbara sagt: 15. August 2016 um 12:17 Uhr
Ich bin seit zwei Monaten geschieden. Laut Scheidungsurteil müssen die privaten Rentenversicherungen meines Exmannes im Rahmen des Versorgungsausgleichs einen internen Ausgleich an mich leisten.
Meine Frage ist nun, wird das vom Amtsgericht, das die Berechnungen ja angefordert hat, in die Wege geleitet oder muss ich da tätig werden? Man wird mir sicher keine Auskünfte geben, wenn ich nachfrage, da ich ja nicht der Versicherungsnehmer bin.
Bei der gesetzlichen Rentenversicherung erfolgt das wohl automatisch, wie man mir telefonisch mitgeteilt hat.
Scheidung.org sagt: 22. August 2016 um 9:47 Uhr
der Ausgleich wird im Rahmen des Versorgungsausgleichs durchgeführt. Regelmäßig muss dafür der Versicherungsnehmer die entsprechenden Daten herausgeben. Passiert dies nicht, kann das Familiengericht angerufen werden. Wenden Sie sich bitte an einen Anwalt, dieser kann Ihnen weiterhelfen.
Heinz sagt: 23. August 2016 um 17:36 Uhr
ich bin Beamter und werde jetzt in den Ruhestand versetzt. Für meine Ex-Frau werden mir von der Brutto-Pension monatlich 365 € Versorgungsausgleich abgezogen.
Meine Ex-Frau hat ebenso wie ich “ein Leben lang” gearbeitet – teils Vollzeit, teils Teilzeit – und wird demnächst auch Rente aus eigenem Anspruch erhalten.
Sie ist seit Jahren wieder verheiratet. Ggf. wird sie von dem Ehemann, weil er viele Jahre älter ist, irgendwann eine Witwenrente erhalten.
Sie erhält dann also eigene Rente, Witwenrente und Versorgungsausgleich.
Ich halte das für ungerecht ?
Scheidung.org sagt: 29. August 2016 um 10:32 Uhr
beim Versorgungsausgleich sind regelmäßig die erworbenen Rentenanwartschaften während der Ehezeit auszugleichen. Dem zugrunde liegt der Gedanke, dass beide Ehegatten zu gleichen Teilen Ihren Beitrag zum Eheleben beigetragen haben und keiner dafür bestraft werden sollte, dass er etwa aufgrund der Kindererziehung oder Ähnlichem nicht genauso viele Rentenpunkte sammeln konnte, wie ein stetig vollberufstätiger Ehegatte.
Der Versorgungsausgleich findet in aller Regel immer bei einer Scheidung statt und teilt die erworbenen Anwartschaften, die während der Ehe hinzutraten, hälftig auf.
Die Witwenrente, die Ihre Ex-Ehefrau erhält, steht ihr aufgrund des neuerlichen Eheverhältnisses zu und kann nicht für eine nachträgliche Verringerung der VA-Summen herangezogen werden.
Bettina sagt: 23. August 2016 um 17:43 Uhr
ein Gerichtsbeschluss hat bei mir festgehalten, dass die vorherige gemeinsame Wohnung mir überschrieben wird. Mein Unterhalt ist es also, dass mir mein Ex-Mann bis ~Mitte 2018 die Wohnung bezahlt, dann ist sie abbezahlt und meine. Nun habe ich soeben die Info bekommen, dass er verstorben ist. Es bleiben also rund 1,5 Jahre. Wie läuft das jetzt? Wird sein “Haben” nun erst genommen, um mir die Wohnung zu bezahlen oder ist er nun raus aus dem Thema?
Bitte hilft mir :-\
Scheidung.org sagt: 29. August 2016 um 10:26 Uhr
entsprechende Verpflichtungen können auch als Erblast bestehen bleiben. In der Regel sind solche Verbindlichkeit vor Aufteilung des Erbes abzugelten. Wenden Sie sich im Zweifel an einen Anwalt, der Sie dahingehend beraten kann.
Nicole sagt: 2. September 2016 um 9:54 Uhr
ich habe mit meinem Mann einen Ehevertrag. Damals habe ich unterschrieben, dass ich auf seine betriebliche Rente verzichten werden.
Ist dieses rechtsgültig?
Ich selbst war jahrelang selbstständig und habe nicht eingezahlt und dann nur die Anrechnungszeiten für die Kinder. Arbeite nun nur auf Minijob-Basis um Zeit für die Kinder zu haben. Meine Angst ist nun im Alter “mittellos” dazuzustehen….
Scheidung.org sagt: 5. September 2016 um 9:30 Uhr
die Entscheidung, auf den Versorgungsausgleich ganz oder teilweise zu verzichten, kann im gerichtlichen Scheidungsverfahren gegebenenfalls auch aufgehoben werden, wenn einer der Ehegatten dadurch erheblich benachteiligt ist. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um diese Frage genauer zu klären.
Andrea sagt: 3. September 2016 um 15:21 Uhr
wir haben eine Scheidungsfolgevereinbarung geschrieben und 2 Punkte darin geregelt, zum einen die Regelung der Nutzung des gemeinsamen Eigenheimes und Kreditbegleichung und zum anderen den Verzicht auf Versorgungsausgleich. Bei der ersten Besprechung beim Notar wurden nur geringfügige Änderungen zum ersten Punkt besprochen.Auf mein Nachfragen zum Punkt 2 bekam ich zur Auskunft, dass dies ok. wäre. Jetzt haben wir den Entwurf neu verfasst zugesandt bekommen, jedoch wurde auf keinster Weise der Verorgungsausgleich angesprochen, also einfach weggelassen. Da der Notar jetzt 3 Wochen Urlaub hat,und danach wir 3 Wochen weg sind verzögert sich sich die ganze Sache extrem, deshalb bedarf es ihrer Hilfe. Beim Versorgungsausgleich (Beamter A7/Angstellter öff. Dienst) gäbe es keine großen Nachteile, ich schätze aber eine Differenz. Wir wollten dies im gegenseitigen Einverständnis ausschliessen, da er als Renter mit VBL Zusatzversorgung im Gegensatz zu Pension mittl. Dienst auch versorgt sei.
Ist dies ein Versehen, oder unterzeichnen Notare keine Scheidungsvereinbarungen mit Verzicht auf Versorgungsausgleich, obwohl beide abgesichert sind?
scheidung.org sagt: 5. September 2016 um 9:26 Uhr
leider werden Sie auf den nächsten Termin mit Ihrem Notar warten müssen. Wir können nicht ermessen, weshalb der Entwurf diese Form hat. Prinzipiell ist es kein Problem, den Versorgungsausgleich vertraglich auszuschließen, zumal beide Parteien abgesichert sind.
Marcel sagt: 5. September 2016 um 19:37 Uhr
wir haben eine Scheidungsvereinbarung u. a. mit Ausschluss des Versorgungsausgleich geschlossen und dies notariell.
Jetzt steht bald der Gang zum Rechtsanwalt an, im Vorgespräch meinte er, dass hier in NRW die Gerichte genau prüfen, ob der Versorgungsausgleichsverzicht auch nur geringfügig nachteilig für ein Ehepartner wäre. Wenn eine Differenz von mehr als 5% wäre, würden die Gerichte die notarielle Vereinbarung nicht anerkennen. Wir sind beide berufstätig und haben beide Anwartschaften, sie ist Angestellte in Vollzeit mit zusatz Betriebsrente und ich Beamter A9, also beide abgesichert. Das Pensionen höher sind als Rente+Betriebsrente ist wohl logisch. Unsere Vereinbarung war nicht billig und sollte die Scheidung einvernehmlich regeln. Wenn die Vereinbarung hinfällig wird wäre dann Geld für nix geflossen. Wie ist das korrekt , handeln die Gerichte einheitlich?
Scheidung.org sagt: 12. September 2016 um 9:32 Uhr
der Versorgungsausgleich wird von Amts wegen her durchgeführt. Handelt es sich dann um geringe Ausgleichswerte, so kann auf diese verzichtet werden. Fallen diese allerdings erheblich aus und der Verzicht würde einen Ehepartner extrem benachteiligen, so kann das Gericht Ihre Regelungen für unwirksam erklären.
Viola sagt: 6. September 2016 um 15:22 Uhr
Meine Frage ist diese: kann ein Familienrichter eine notarielle Scheidungsvereinbarung wegen Verzicht Versorgungsausgleich ignorieren?
Die Situation: Mann ist Angestellter Vollzeit, bekommt Rente + Betriebsrente
Frau ist Beamtin mittlerer Dienst, bekommt Pension auf A9 Bund ausgelegt
Eine Differenz der Altersversorgung ist schon wegen der Konstellation (Rente+ VBL via Pension) erkennbar, wurde aber mit der Vereinbarung durch Notar anerkannt. Beim Gericht wurde zur Auskunft gegeben, dass immer ein Versorgungsausgleich gemacht wird, egal was die Eheleute wollen. Eine grobe rechtliche Verletzung ist nicht gegeben, da jeder Partner eine Absicherung hat, welche nur unterschiedlich hoch ist. Danke für Ihre Auskunft!
Scheidung.org sagt: 12. September 2016 um 10:40 Uhr
handelt es sich nicht nur um geringe Ausgleichswerte, kann das Gericht den Verzicht auch anerkennen. Wird jedoch festgestellt, dass einem der Beteiligten dadurch ein großer Nachteil entstehen würde, könnte eine entsprechende Vereinbarung als unwirksam erkannt werden. Wenden Sie sich an einen Anwalt.
Wichterich sagt: 8. September 2016 um 22:55 Uhr
Hallo habe mal eine frage mein ex mann hat sich 50000 Euro von der Rente bei der Firma auszahlen lassen wir sind seit 2002 geschieden und haben 3 gemeinsame kinder steht uns davon noch was zu ?
scheidung.org sagt: 12. September 2016 um 10:41 Uhr
Hallo Wichterich,
bitte wenden Sie sich bei diesem konkreten Anliegen an einen Anwalt, da wir keine Rechtsberatung geben dürfen.
Andrea sagt: 12. September 2016 um 8:57 Uhr
Ich würde 2012 geschieden. Das Ehezeitende wurde auf 2006 festgesetzt durch eine Scheidungsfolgevereinbarung.
Mein Ex erwarb Rentenanwartschaften aus der GRV. Ich bin Beamtin und werde demnächst wegen Dienstunfähigkeit in den vorzeitigen Ruhestand versetzt.
Mein zu leistender Ausgleichswert ist höher.
Durch die vorzeitige Zurruhesetzung vermindert sich mein Einkommen und die Alterspension. Wird sich der Ehezeitanteil dadurch erhöhen und der Ausgleichswert noch höher? Ich würde dann durch Erkrankung weiter benachteiligt, obwohl ich mit Vollzeitjob und Kindererziehung und höherem Einkommen schon einen größeren Anteil während der Ehezeit geleistet habe.
Muss ich den Versorgungsausgleich auch von der Pension wegen Dienstunfähikeit leisten? Würde dann unter die Mindestpension fallen.
Ist Ihr Hinweis kostenpflichtig?
Wenn ja, bitte nicht antworten.
Wenn Veröffentlichung, bitte auch als Mail an mich, weil ich es sonst nicht finde.
Scheidung.org sagt: 19. September 2016 um 9:49 Uhr
es wird grundsätzlich nur der Anteil aus der Ehezeit betrachtet. Unter Umständen können Sie einen Anwalt aufsuchen, der Ihre Ansprüche durchsetzt.
Anna sagt: 13. September 2016 um 12:36 Uhr
mein Mann und ich waren 10 Jahre verheiratet. Er ist Beamter, ich war zum Teil selbständig aber auch im Angstelltenverhältnis. Nach der Geburt unserer Tochter vor 8 Jahren bin ich nur noch Teilzeit arbeiten gegangen. Da ich selbständig war habe ich mich von der gesetzlichen RV befreien lassen.
Mein Mann verdient 2500 EUR netto, ich ca. 1000 EUR.
Ich habe überhaupt kein Gefühl dafür, was mir verloren geht (vom Wert her) wenn ich auf den Versorgungsausgleich verzichte. Können Sie mir da mal ungefähr eine Idee geben?
Scheidung.org sagt: 19. September 2016 um 9:10 Uhr
Diese Frage ist sehr komplex und bedarf weit aus mehr Eckdaten, als die bisher genannten. Kontaktieren Sie hierzu einen Anwalt, dieser kann eine genaue Berechnung vollziehen. Darüber hinaus ist es nur unter besonderen Umständen überhaupt möglich auf den Versorgungsausgleich zu verzichten. Dies ist insbesondere dann nicht möglich, wenn durch den Verzicht eine Partei auf unzumutbare Weise benachteiligt werden würde.
Pierre sagt: 9. Oktober 2016 um 20:15 Uhr
mein ex-Mann (gehört zu den Gutverdiener) und ich waren 24 Jahre verheiratet und nun seit 3 Jahren geschieden.
Damals hatte ich nur ein mini-Job, inzwischen habe ich eine Halbtagstelle erworben. Der Richter hat mir Unterhalt in Höhe von 1280€ zugestimmt, ab März 2017 soll man der Unterhalt erneut kalkulieren. Mein Mann bekommt aber eine recht üppige betriebliche Abfindung und geht schon Ende diese Jahr im Vorruhestand, Rente wird er aber erst 2019 bekommen.
Meine Frage ist, ob ich anteilig Anspruch auf diese Abfindung hätte, ich würde aber am liebsten ohne Krach und Anwalt mit ihm darüber reden, um einen fairen Unterhalt zu erhalten bis ich selbst im Rente Alter bin ( erst in 15 Jahren).
eine Einigung mit Ihrem Ehemann ist natürlich immer möglich und empfehlenswert. Allerdings können wir nicht beurteilen, inwieweit die Abfindung Einfluss auf die Berechnung des Ehegattenunterhalts nehmen wird. Es kommt dabei unter anderem auch darauf an, welche weiteren Einkünfte Ihr Ehemann seitdem hat und welche Einkünfte Sie erzielen. Sie können auch gemeinsam zu einem Anwalt gehen und sich beraten lassen.
Ines K. sagt: 10. Oktober 2016 um 10:39 Uhr
ich bin 7 Jahre jünger als mein Mann.
wenn ich auf Versorgungsausgleich (Rentenpunkte von meinem Mann) verzichte und er stirbt, bevor ich meine Rente antrete, kann ich den Verzicht Rückgängig machen, also die Rentenpunkte zurück überschreiben lassen?
Scheidung.org sagt: 17. Oktober 2016 um 9:31 Uhr
eine Änderung des Versorgungsausgleichs ist beispielsweise möglich, wenn eine Gesetzesänderung in Kraft tritt. In Ihrem Fall ist eine solche Änderung wohl nicht möglich.
Alexander Lang sagt: 10. Oktober 2016 um 20:45 Uhr
bin gerade mitten in der Scheidung. Wie sieht es mit Unterhaltszahlung nach der Scheidun an meine EX aus. Sie ist bereits Rentnerin und bekommt weit mehr als 1700 Euro ich Arbeite und Verdiene 2500 Euro. Muss ich ihr wirklich noch Unterhalt bezahlen?
Scheidung.org sagt: 17. Oktober 2016 um 9:15 Uhr
grundsätzlich sind nach einer Scheidung erst einmal beide Ex-Partner selbst für sich verantwortlich. Beim nachehelichen Unterhalt werden verschiedene Faktoren, wie beispielsweise das Alter, die finanzielle Situation, eventl. Krankheiten und die Ehedauer berücksichtigt. Ein Anwalt kann Sie beraten, ob Sie nachehelichen Unterhalt zahlen müssen.
Sibel sagt: 11. Oktober 2016 um 12:51 Uhr
wie ist das bei der betrieblichen Altersvorsorge (nichts intern geregelt).
ExEhefrau bekommt lt. Abtretungsvertrag 500,- Euro mtl. Rente vom Ehemann.
Mann heiratet das zweite Mal. Ehemann stirbt. Ehefrau 2 ist Witwe und bekommt alles ganz normal, Witwenunterstützung usw. Was passiert bei ExEhefrau? ist die Abtretungsvereinbarung welche zwischen Mann und ExEhefrau geschlossen wurde rein Rechtlich nichtig? oder gehen die Verpflichtungen an die zweite Ehefrau/Witwe über? Die ja eigentlich mit der Vorgängerin nichts zutun hat.
Scheidung.org sagt: 17. Oktober 2016 um 9:50 Uhr
regelmäßig wird bei den Ausgleichszahlungen für eine Betriebsrente für den Ausgleichsberechtigten ein neues Konto eröffnet. Wenden Sie sich an einen Anwalt, dieser kann Ihnen weiterhelfen.
Scheerer sagt: 12. Oktober 2016 um 12:04 Uhr
Ich bin seit 1994 geschieden und zahle gem VersAusglG seit 12 Jahren Versorgungsausgleich an meine geschiedene Exfrau.
Muss jetzt der Versorgungsausgleich weiter gezahlt werden, nachdem meine Exfrau verstorben ist ? Als Versorgungsempfänger könnte ich nach Befreiung ohne Nebenserwerb mit 78 Jahren mein Leben besser gestalten.
Scheidung.org sagt: 17. Oktober 2016 um 10:07 Uhr
erhielt Ihre Frau noch keine drei Jahre die Rentenanpassung, so können Sie diese nun auf Antrag zurück erlangen (§ 37 VersAusglG). Kontaktieren Sie am besten einen Anwalt, der Sie weiter beraten kann.
Susanne sagt: 12. Oktober 2016 um 22:28 Uhr
Hallo, der Versorgungsausgleich ist neu berechnet worden. Der Beschluss des Gerichts wurde im Juli 2016 mitgeteilt. Der Antrag wurde aber 2014 gestellt. Nun möchte mein Exmann von mir die Differenz von 2014 zu 2016 ausgezahlt bekommen. Ab wann ist der neu Versorgungsausgleich gültig? Mit Tag der Antragstellung oder zum Datum des Gerichtsbeschluss?
in der Regel gilt die Rechtskraft des Beschlusses. Zwischen Antragstellung und Beschluss erfolgt in aller Regel auch noch kein Ausgleich der Rentenpunkte. Sofern keine Rentenzahlung erfolgte, kann auch in diesem Fall zumeist kein Ausgleich verlangt werden. Wenden Sie sich im Zweifel an Ihren Rechtsanwalt.
Rolf W. sagt: 17. Oktober 2016 um 3:35 Uhr
Ich wurde vor 12 Jahren geschieden. Mein gesammter bis dahin erworbener Rentenanspruch wurde durch 2 geteilt, weil meine Ex nie irgendwo Rentenansprüche erworben hat.
Sie ist durch Erbe vermögend. (Einzelkind eines Vorstandsvorsitzenden einer AG) .
Ich empfinde hier große Ungerechtigkeit. Kann dieses Vermögen angerechnet werden ?
Ich gehe nächsten Sommer in Rente.
scheidung.org sagt: 17. Oktober 2016 um 9:07 Uhr
der Versorgungsausgleich kann ausnahmsweise nicht stattfinden, wenn dieser aus verschiedenen Gründen grob unbillig wäre, § 27 Versorgungsausgleichsgesetz (VersAusglG). Der beschriebene Fall kann eine solche Unbilligkeit begründen. Wenden Sie sich an einen Anwalt für weitere Informationen.
Angelika sagt: 21. Oktober 2016 um 19:19 Uhr
ich habe am 24.5.1985 (Angestellte im öffentlichen Dienst) geheiratet und die Scheidung erfolgte am 22.11.2011 (Anrechnung der Ehezeit sind 24 1/5 Jahre). Der Versorgungsausgleich wurde bis Mitte diesen Jahres ausgesetzt, da mein EX-Mann mir bis Ende letzten Jahres nachehelichen Unterhalt zahlen musste. Zum Zeitpunkt der Scheidung war mein EX-Mann schon im vorzeitigen Ruhestand (er war Berufssoldat und ist mit 50 Jahren frühzeitig auf eigenen Wunsch pensioniert worden). Der Versorgungsausgleich beläuft sich in etwa so :
EX-Mann muss mtl. ca. 840,– € ausgleichen und ich im Gegenzug ca 300,– €.
Da ich Jahrgang 1963 bin, werde ich voraussichtlich erst mit 64/10 Jahren in Rente gehen können.
Wird die Differenz von ca 540,–€ in Entgeltpunkte umgerechnet und später dann auf mein Rentenkonte gezahlt oder werden die ca 540,–€ in vollem Umfang zu meiner gesetzlichen Rente und VBL “obendraufgepackt”?
Nun habe ich im August d.J. erneut geheiratet, jedoch ist mein neuer Partner selbständig und hat nur einen sehr geringen gesetzlichen Rentenanspruch erwirtschaftet (ca 500,–€), den er zudem noch hälftig an seine EX Frau ausgleichen muss. Seine EX-Frau muss in etwa das Gleich ausgleichen.
Könnte man hier noch mal eine neue Berechnung anstreben bzw. sich auf gegenseitigen Verzicht einigen?
Könnte hier evetnuell für mich ein Härtefall eintreten, da ich meinem neuen Partner gegenüber eine Verpflichtung habe? Muss ich trotzdem den Versorgungsausgleich meinem EX-Mann gegenüber leisten? Dieser wird nächstes Jahr auch wieder heiraten. Seine zukünftige Ehefrau ist zudem auch im öffentlichen Dienst. Oder hat seine neue “zukünftige” Frau einen höheren Anspruch auf seine Pension. Ich muss dazu sagen, dass mein EX-Mann Jahrgang 1960 ist und seine neue Partnerin Jahrgang 1978 ist. Wie verhält sich dass, wenn mein EX-Mann verstirbt? Wie werden dann die Versorungsanspruche dann verteilt?
scheidung.org sagt: 24. Oktober 2016 um 9:40 Uhr
bitte wenden Sie sich mit konkreten Anfragen an einen Anwalt.
Ihr Scheidun.org-Team
Angelika sagt: 24. Oktober 2016 um 15:53 Uhr
bin seit 10/2008 geschieden u. die Betriebsrente meines Ex Mannes ist im schuldrechtlichen Versorgungsausgleich. In einem halben Jahr werde ich 65 und ich habe dann Anspruch auf die Rente (mein ex Mann bezieht sie seit 4 Jahren).Ich könnte nun direkt beim Familiengericht den Antrag zur Auszahlung bzw.der Höhe der Rente stellen, oder ist es sinnvoll das ganze über einen Anwalt zu machen. Welche Gründe sprechen dafür? Sollte alles nochmals geprüft werden nach dem neuen Recht? Für eine Antwort wäre ich sehr dankbar.
Mit freundlichen. Gruß
ein Anwalt kann Sie im Vorfeld beraten, inwieweit es sinnvoll ist, den Versorgungsausgleich nochmals prüfen zu lassen. Was Ihre Rentenansprüche angeht, müssten Sie diese eigentlich nach dem Versorgungsausgleich automatisch durch den Versicherer erhalten haben.
Christa sagt: 31. Oktober 2016 um 8:04 Uhr
Ich wurde 1998 geschieden habe 2013 eine abänderung des, Versorgungsausgleich beim Familiengericht beantragt, da mir ein Anwalt sagte das die Betriebsrente meines EX nicht richtig Geteilt wurde.Ich bin jetzt mittlerweile seit Mai 16 in Rente, mein Ex geht 2017 in Rente.Laut Rechtsgültigem Beschluss vom 28.06.16 wird nunmehr ein Anrecht Kapitalwert in Höhe von 7960,31 € seiner Betriebsrente auf mich übertragen.
Die Richterin vom Familiengericht hatte im Beschluss einen Ausgleichswert von 73,56€ Monatlich errechnet, jetzt erhalte ich von der Betriebsrente einen eigenen Mitgliedsschein und eine Abrechnung( Pensionskassenleistung) unter Berücksichtigung der Teilungskosten jedoch nur in Höhe von Monatlich 43,16 € statt der errechneten 73,56 €? Laut Auskunft Tel. der [Versicherung] wird bei der Berechnung berücksichtigt das ich eine Frau bin und länger Leben würde es sei eine Solidargemeinschaft und als Frau Lebe man länger und darum wäre es so Rechtens? Schriftlich allerdings habe ich diese Auskunft trotz der bitte dies noch mal zu Überprüfen von der [Versicherung] nicht erhalten sondern nur diese Abrechnung. Meine Frage ist das nicht eine Benachteiligung von Frauen ist das wirklich so Rechtens? Immerhin sind das über 30.- € weniger und das ein Leben lang. Bitte senden Sie mir eine E – Mail wenn Sie mir Antworten da ich das sonst nicht mehr finde.Vielen Dank
Scheidung.org sagt: 31. Oktober 2016 um 10:16 Uhr
leider kann Ihnen hierzu an dieser Stelle keine Auskunft gegeben werden. Uns ist nicht bekannt, wie die Versicherer in einem solchen Fall vorgehen. Wenden Sie sich bitte an Ihren Anwalt, um eine Klärung herbeizuführen.
Manfred S. sagt: 1. November 2016 um 12:58 Uhr
Anfang Juli 2016 fand der gerichtliche Scheidungstermin statt. Nach Zustellung der Unterlagen legte zwar niemand der Scheidungspartner Beschwerde ein, allerdings legten gleich 3 Versorgungsträger Beschwerde ein, da das Gericht leider nicht genau die Formulierungen und Vorschläge im Versorgungsausgleich übernommen hatte, die von diesen nach erster Abfrage aufgestellt wurden . Die Entscheidung über diese Beschwerden zieht sich nun fast schon 5 Monate in die Länge. Ich habe bisher aufgrund gütlicher Absprachen mit meiner Frau auf einen Anwalt verzichtet, weiss aber nicht einmal ob die Scheidung jetzt schon gültig ist oder nicht. Ich habe bisher daher auch weiter Trennungsunterhalt gezahlt. Ist das überhaupt richtig? Wann tritt die Scheidung ein, nach Ablauf der Beschwerdefristen für die Gegenpartei oder nach Klärung der Beschwerden durch die Versorgungsträger? Vielen Dank
Scheidung.org sagt: 7. November 2016 um 10:23 Uhr
die Scheidung wird erst rechtskräftig, wenn Sie ein Urteil erhalten haben. Der Trennungsunterhalt ist bis zur Rechtskraft der Scheidung zu zahlen.
Schneider U.M. sagt: 1. November 2016 um 15:11 Uhr
Hallo, wir haben im August 1984 geheiratet und wurden im August 2013 geschieden. Ich bin seit meinem 18. Lebensjahr EU-Rentnerin, mein Mann hat in der Ehzeit 9 Jahre im öffentlichen Dienst und danach selbständig gearbeitet. Bei unserer Scheidung wurden meinem Mann 14 Rentenpunkte zugeschrieben, ich habe in der Ehezeit max. 20 Jahre geringfügig gearbeitet … mir werden nun monatlich 250 € Versorgungsausgleich von meiner EU-Rente abgezogen, dadurch wurde ich Grundsicherungsempfänger mit immer noch zu geringen Einkünften … ist das gerecht … mein mann arbeitet immer noch und hat während seiner Selbständigkeit in keine Rentenversicherung eingezahlt. Ein Widerspruch bei der BfA war erfolglos.
Scheidung.org sagt: 7. November 2016 um 10:28 Uhr
Carmen sagt: 4. November 2016 um 23:44 Uhr
ist es grundsätzlich möglich durch ein notariell beglaubigten Ehevertrag den beiderseitigen Verzicht auf den Versorgungsausgleich zu regeln ?
Mein Mann und ich lassen uns einvernehmlich scheiden , es ist alles geregelt , Kinder sind erwachsen.
Der Scheidungsantrag soll im November eingereicht werden.
scheidung.org sagt: 7. November 2016 um 10:09 Uhr
eine solche Vereinbarung ist prinzipiell möglich, kann im Einzelfall jedoch durch das Familiengericht für nichtig erklärt werden. Besprechen Sie dies mit einem Notar.
L., Jürgen sagt: 8. November 2016 um 12:07 Uhr
Bin 2012 geschieden wurden,Versorgungsausgleich ist festgelegt wurden ,ab ende 2012 sind Kinder die vor 1992 geboren wurden berücksichtigt unsere sind 1989 und 1991 geboren,die anteile werden der Mutter gut geschrieben ,haben diese Anteile Auswirkung auf den Verorgungsausgleich ,wenn ja was kann ich tun. v.Dank.
scheidung.org sagt: 14. November 2016 um 10:54 Uhr
Unterhaltsansprüche haben keinen Einfluss auf den Versorgungsausgleich.
Ecki sagt: 8. November 2016 um 22:24 Uhr
Der normale Versorhungsausgleich ist geklärt , Wir verzichten gegenseitig auf die Geltendmachung von Zugewinn und nehmen den Verzicht des anderen hierzu an . Ebenso wollen wir auf den Ausgleich der privaten Altersvorsorgeverträge verzichten . Meine Frau hat über die Firma bei Union Investment eine Anwaltschaft . Ich habe eine VBL .Wir sind jetzt 21 Jahre Verheiratet und ich habe auch 21 Jahre Jahre in die VBL eingezahlt .. Meine Frau war auch immer Berufstätig . Wir haben eine Scheidungsvereinbarung beim Rechtsanwalt mit den verzicht unterschrieben .. Ich trau dem Frieden nicht muss man das noch mal beim Notor beglaubigen lassen ? Ist es möglich das man auf die VBL verzichten kann ?
scheidung.org sagt: 14. November 2016 um 10:42 Uhr
ein weiterer Ehevertrag bei einem Notar kann freilich geschlossen werden. Ob dies sinnvoll ist, können wir nicht beurteilen. Besprechen Sie dies mit Ihrer Frau. Der Verzicht auf den Versorgungsausgleich aus privaten Rentenanwartschaften kann ebenso vom Familiengericht kassiert werden, wenn absehbar ist, dass der andere hierdurch in der Zukunft möglicherweise auf staatliche Gelder angewiesen sein wird.
Michaela sagt: 8. November 2016 um 23:52 Uhr
Mein Mann war in der Zeit unserer Ehe 2001-2016 Selbständig. Er hat während dieser Zeit nicht in die Rentenkasse eingezahlt, und auch privat nicht vorgesogt. Sein gesetzlicher Rentenanspruch ist schier lächerlich.
Ich habe neben der Erziehung von 3 Kindern noch eine Teilzeitbeschäftigung von 20 Std. absolviert, und natürlich auch in die Rentenkasse eingezahlt.
Jetzt lassen wir uns Scheiden, muss ich jetzt damit rechnen, meinem zukünftigen Exmann Versorgungsausgleich zahlen zu müssen?
scheidung.org sagt: 14. November 2016 um 10:38 Uhr
ja, die Anwartschaften auf Rentenbezüge werden für den Zeitraum der Ehe geteilt.
Manuela sagt: 15. November 2016 um 17:14 Uhr
Hallo liebes Scheidungs-Org-Team,
mein Mann möchte sich von mir trennen. Wir haben Eigentum (Verkehrswert: ca. 147.000), welches zu 50% abgezahlt ist. Wir haben vor eine Vereinbarung zu schließen, dass ich das Eigentum bekomme, die Kredite weiter bediene und statt meinen Mann auszuzahlen würde ich auf den Versorgungsausgleich verzichten. Wäre dies ratsam?
Hier noch ein paar Infos: wir sind 10 Jahre verheiratet, ich bin Mitte 40, voll berufstätig, keine Kinder, das Nettoeinkommen meines Mannes übersteigt meines um ca. 1/3.
Mir ist klar, dass Sie mir keine genauen Daten/Fakten/€ nennen können. Aber über eine kurze Einschätzung, ob der Verzicht auf den Versorgungsausgleich eine gute Idee ist oder nicht, wäre ich sehr dankbar.
die fast Ex-Ehefrau :-)
Scheidung.org sagt: 21. November 2016 um 11:05 Uhr
ob auf einen Versorgungsausgleich verzichtet werden kann, hängt vom Einzelfall ab. Regelmäßig ist dies nur zulässig, wenn genügend Kompensationsleistungen zur Verfügung stehen. Kontaktieren Sie einen Anwalt, der Ihre Situation umfangreich überprüft.
Britta sagt: 17. November 2016 um 11:42 Uhr
gestern war mein Scheidungstermin und ich hätte hierzu eine Frage: während der Ehe habe ich Vollzeit, mein Ex nur Teilzeit gearbeitet. Die Ehe bestand 3 Jahre und 3Monate. Der Versorgungsausgleich würde mit einem Ehevertrag notariell ausgeschlossen. Trotzdem hat der Richter gestern gefragt, ob es bei dem Ausschluss bleiben soll, da mein Ex nur Teilzeit gearbeitet hat. Er hat dies zwar erst mal bejaht, ich traue seiner Anwältin aber nicht, und mache mir nun Gedanken, ob bis zur Rechtskräftigkeit der Scheidung noch im Hinblick auf den Versorgungsausgleich nachkommen könnte. Nicht umsonst wurde dieser mit Ehevertrag ausgeschlossen, da absehbar war, dass mein Ex nicht in Vollzeit arbeiten wird. Kinder sind keine vorhanden. Vielen Dank im Voraus
Scheidung.org sagt: 21. November 2016 um 10:58 Uhr
wird einer der Vertragspartner durch die im Ehevertrag getroffenen Vereinbarungen über Gebühr einseitig belastet und benachteiligt, kann dies den Ehevertrag im schlimmsten Fall auch unwirksam machen. Handelt es sich dabei nur um geringe Ausgleichswerte, ist der Ausschluss dabei häufig zulässig – z. B. auch, wenn andere Kompensationsleistungen vereinbart wurden. Dies ist jedoch in jedem Einzelfall erneut zu prüfen. Wenden Sie sich im Zweifel selbst an einen Anwalt.
Grundsätzlich haben beide Parteien ab Aushändigung des Scheidungsbeschlusses einen Monat Zeit, um hiergegen Rechtsmittel einzulegen.
Britta sagt: 26. November 2016 um 13:23 Uhr
der Scheidungstermin steht bereits fest. Mein Mann hat in das Versorgungswerk für Rechtsanwälte eingezahlt und ich in die normale Rentenversicherung. Wir haben ein gemeinsames Haus welches ich behalten werde. Ich werde meinen Mann also auszahlen. Frage: Können wir die Summe der monatlich anstehenden Rentenzahlung meines Mannes an mich ungefähr ausrechnen und diese mit der auszuzahlenden Summe für das Haus verrechnen und sind dann pari?
scheidung.org sagt: 28. November 2016 um 10:17 Uhr
eine einvernehmliche Scheidung kann prinzipiell mit jeder denkbaren Einigung vollzogen werden. Es empfiehlt sich jedoch, diese Einigungen in einer Scheidungsfolgenvereinbarung zu besiegeln.
Jörn H. sagt: 17. Dezember 2016 um 8:22 Uhr
Der ‘Wert’ einer Altersversorgung – und damit auch der Wert der Rechtsanwaltsversorgung lässt sich ziemlich präzise berechnen und auch mit einer Hausübertragung verrechnen. Das Problem dabei ist, dass die künftigen Rentenzahlungen mit Steuern und z.T. auch mit Sozialabgaben belastet sind. Diese nicht zu berücksichtigen wäre zwar schön für den Hausübernehmer, schlecht für den Versorgungsinhaber. Man kann also nicht einfach auf die sogenannten ‘korrespondierenden Kapitalwert’ abstellen, sondern muss eine eigene Wertberechnung anstellen, die prüft, welcher Wert beim Versorgungsinhaber tatsächlich ankommt. Das ist eine etwas komplexere aber machbare Berechnung.
Mathias R. sagt: 26. November 2016 um 22:42 Uhr
Wir ware Rentner bei der heirat und jetzt nach gut 4 Jahren ist meine Frau außgezogen.
Wir lassen uns woll im Mai 2017 scheiden.
Muß Unterhalt zahlen oder nicht?
Heirat am 19.01.2012 Scheidung voraussichtlich im Mai 2012.
Sie ist seit 01.11.2011 und ich seit 01.09.1998 Rentner.
scheidung.org sagt: 28. November 2016 um 11:18 Uhr
beim Versorgungsausgleich werden nur die Rentenanwartschaften hälftig geteilt, die während der Ehezeit erworben wurden. Bei einem Anwalt können Sie genau erfragen und berechnen lassen, inwiefern sich ein Unterhaltsanspruch ergibt.
Mathias R. sagt: 26. November 2016 um 22:44 Uhr
dennis sagt: 27. November 2016 um 14:41 Uhr
wir haben am 30.7.10 geheiratet & sie ist im juni 15 ausgezogen. das trennungsjahr ist also auch schon rum.
sie bekommt seit 3 jahre volle erwerbsminderungsrente (938euro), am 21.7.10 kam unser sohn zur welt. in die ehe brachte sie eine jetzt 12 jahre alte tochter. für ein jahr, war ihr damals 12 jähriger sohn bei uns wohnhaft.
da sie einige ops hatte & bedingt durch reha von ihr, oder von einem kind, musste ich mir in den jahren fast 6monate unbezahlten urlaub nehmen. ich blieb also wegen der kinder daheim. wem stehen dann die zeiten zu? und vor allem, dann ganz oder zur hälfte? für nur meinem sohn, oder auch für die stiefkinder?
wie sieht das beim normalen urlaub aus? dann haben doch beide auf die kinder aufgepasst…
scheidung.org sagt: 28. November 2016 um 10:25 Uhr
Erziehungszeiten, also die sogeannte “Mütterrente”, wird in aller Regel nur für Kinder angerechnet, die vor 1992 geboren wurden. Sie können sich allerdings auch gern an Ihre Rentenversicherung wenden. Die Mitarbeiter können Ihnen sicherlich Auskunft erteilen.
Monika S. sagt: 6. Dezember 2016 um 17:49 Uhr
Mein Lebensgefährte ist Beamter in Pension. Er wurde 1985 geschieden; seine Frau starb vor drei Jahren.
Warum wird ihm trotzdem immer noch der Versorgungsausgleich abgezogen ? Wohin geht das Geld ? Und mit welchem Recht ?
Scheidung.org sagt: 12. Dezember 2016 um 10:14 Uhr
eine Aufhebung der Kürzung findet nur statt, wenn der Berechtigte das Rentenalter gar nicht erreicht hat oder den Versorgungsausgleich maximal drei Jahre bezogen hat. Die Aufhebung muss beantragt werden und erfolgt nicht automatisch.
Anja sagt: 20. Dezember 2016 um 12:17 Uhr
Zum Zeitpunkt der Scheidung war die betriebliche Altersvorsorge meines Ex-Mannes noch nicht unverfallbar. Das Gericht hat den Arbeitgeber meines Ex-Mannes angeschrieben. Im Scheidungsurteil wurde mir der schuldrechtliche Anteil zugesprochen. Seit dem 01.11.2016 ist der Vertrag unverfallbar und der Arbeitgeber weigert sich mir meinen Anteil zu übertragen, er besteht auf eine Anfrage vom Familiengericht.
Muss ich jetzt eine erneut das Familiengericht beauftragen?
Scheidung.org sagt: 2. Januar 2017 um 10:29 Uhr
erkundigen Sie sich hierzu bei Ihrem Anwalt, der Sie während der Scheidung vertreten hat. Eventuell kann dieser Ihnen schon helfen.
Christoph sagt: 21. Dezember 2016 um 11:11 Uhr
meine Frau war während unserer 12jährigen Ehe, die bald geschieden wird, selbständig und hat außer Rürup-Rente nicht vorgesorgt. Ich als Angestellter habe in versch. Versicherungen einbezahlt (betriebliche Altersversorgung, private RV und Lebensversicherung…). Bekomme ich einen Ausgleich von ihr, da sie nicht rententechnisch finanziell vorgesorgt hat, sondern dieses Geld quasi in den Aufbau ihres Unternehmens gesteckt hat. Außerdem hat sie in dieser Zeit ein Master für 15.000 Euro gemacht und damit einen Bildungsbenefit erzielt. Wird dies auch angerechnet?
Scheidung.org sagt: 2. Januar 2017 um 11:14 Uhr
Inwieweit wem ein Zugewinnausgleich zusteht, hängt von Ihrem Güterstand und weiteren Vereinbarungen hab. Sie zielen allerdings mit Ihrer Frage auf den Versorgungsausgleich ab. Hier erhält allerdings entgegen Ihrer Annahme der einen Ausgleich, der weniger Rentenanwartschaften erwerben konnte. Ob dies allerdings in Ihrem Fall so entschieden wird, ist fragwürdig, da Ihre Frau während der Ehe selbstständig war. Kontaktieren Sie hierzu einen Anwalt.
V. sagt: 26. Dezember 2016 um 13:10 Uhr
Hallo, brauche Hilfe: ist es rechtens, dass der Exmann Wochen nach rechtskräftiger Scheidung gegen eine vom Notar vor der Scheidung erstellte abgesegnete Scheidungsfolgevereinbarung vorgehen kann, wenn in diesem ein beiderseitiger Verzicht des Versorgungsausgleiches beschlossen wurde? Hat dies Erfolg, wenn der Exmann das begründet, dass er sich plötzlich benachteiligt fühlt? Der Verzicht begründete sich daraus, dass beide Partner in der Ehe Vollzeit gearbeitet haben und beide im Alter abgesichert wären. Es gäbe allerdings unterschiedliche Altersbezüge, da ein Partner etwas weniger verdiente.(Konstellation Angestellter/ Beamter).
Scheidung.org sagt: 2. Januar 2017 um 12:28 Uhr
der einvernehmlich erklärte Verzicht kann unwirksam sein, wenn dadurch einer der Vertragspartner wesentlich benachteiligt wäre. Dies muss das Gericht in jedem Einzelfall prüfen. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um Ihre Möglichkeiten zu erörtern.
Manfred sagt: 30. Dezember 2016 um 1:56 Uhr
ich habe heute etwas erfahren, dass meine weitere Lebensplanung ziemlich verändern kann. Ich war 10 Jahre verheiratet und wurde 2007 geschieden. Hierbei wurde der mögliche Pensionsanspruch innerhalb meiner Laufbahn hochgerechnet und mit ihrem zusammengerechnet. Diese wurde dann mit dem möglichen Rentenanspruch von meiner Ex-Frau summiert und sodann durch zwei geteilt. Da sich nur eine geringe Differenz ergab, wurde meiner Ex-Frau 67,03€ zugesprochen. Ich habe nach der Scheidung jedoch meine Besoldungsgruppe verbessert und somit auch einen höheren Pensionsanspruch erworben. Meine Frage nun, wird der Versorgungsausgleich zum Ende meine Dienstzeit neu berrechnet bzw wird der Versorgungsausgleich nochmals nachbetrachtet und der höhere Pensionsanspruch herangezogen??
Scheidung.org sagt: 2. Januar 2017 um 11:30 Uhr
grundsätzlich sind für den Versorgungsausgleich nur die Anwartschaften zu berücksichtigen, die während der Ehezeit tatsächlich erworben wurden. Ändern diese sich nachträglich, kann im Zweifel für diese Zeit auch eine Neuberechnung in Betracht kommen. Dies ist jedoch in jedem Einzelfall genau zu prüfen. Wenden Sie sich im Zweifel an einen Anwalt.
Claudia B sagt: 30. Dezember 2016 um 16:59 Uhr
mein noch Ehemann hat sich bereits in der Schwangerschaft 09/2012 getrennt und haben kurz nach der Geburt das offizielle Trennungsjahr 05/2013 eingeleitet. Wir hatten gemeinsam eine Firma, aus der er mich hinterhältig nach dem Erziehungsjahr 04/2014 dann rausgeschmissen hat. Da die Absprache sogar schriftlich war, dass unser Kind erst mit 1 1/2 Jahren in die Krippe geht und er mich vorzeitig fristlos kündigte, musste ich Alg II beziehen, bis zum Beginn der Krippe 09/2014, dann bekam ich Alg I. Er selbst hat sich mit einem Nettogehalt von 1.200 Euro überall einstallen lassen und zusätzlich als Selbstständiger Provisionen kassiert. Nach einem Jahr Alg I viel ich wieder in das Alg II 10/2015 da ich als Alleinerziehende keinen Job fand, erst November 2015 fand ich wieder Arbeit. Die Ehe wird bis 07/2015 angerechnet und angeblich habe ich in der Ehezeit 04/2012 bis 07/2015 mehr Rentenpunkte erlangt als er? Wie funktioniert das trotz meiner Elternzeit und langen Arbeitslosigkeit? Es gibt einen Versorgungsausgleich wo ich nun an ihn Punkte abgeben soll. Selbst jetzt verdiene ich weniger als er, nur weil er sich alles schwarz auszahlen lässt und in die Tasche steckt.
Scheidung.org sagt: 2. Januar 2017 um 11:09 Uhr
auch die Erziehungszeiten finden mittlerweile Berücksichtigung bei der Rente. Vielleicht haben sich hierbei weitere Anwartschaften begründet. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um Ihre Situation genauer prüfen zu lassen.
Andreas sagt: 6. Januar 2017 um 23:53 Uhr
Ich bin Beamter, seit 4 Jahren geschieden und seit einem Jahr neu verheiratet. Zu Gunsten meiner Exfrau wurde ein Versorgungsbetrag festgelegt.
1. muss ich im Falle des Todes meiner Exfrau weiterhin den Versorgungsanteil bezahlen?
2. muss im Falle meines Todes meine neue Frau von der Witwenpension den Versorgungsanteil an meine Exfrau bzw. an die Rentenversicherung bezahlen?
scheidung.org sagt: 9. Januar 2017 um 12:44 Uhr
in der Regel müssen Sie keine monatlichen Beträge an Ihre Exfrau zahlen. Bei der Scheidung findet der Versorgungsausgleich insofern statt, dass die Anwartschaften für die Rentenansprüche bereits verteilt wurden. Nach dem Tod Ihrer Exfrau kann höchstens eine Anpassung der Ansprüche stattfinden. Bezieht Ihre Exfrau also weniger als drei Jahre lang Rente und verstirbt, können Sie schriftlich einen Antrag stellen, sodass die Kürzung bei Ihnen rückgängig gemacht wird.
Doris sagt: 7. Januar 2017 um 15:50 Uhr
Wir leben in Trennung. Ich bin Landesbeamtin mit späteren Pensionsanspruch, mein Mann ist Selbstständiger, er hatte allerdings vor unserer Ehe 12 Jahre in die Rentenkasse als Angestellter /Arbeiter eingezahlt.
Während unserer 10jähriger Ehezeit war er nur selbstständig. Meine Frage bezieht sich auf den Versorgungsausgleich, er meint, dass ich ihm den Ausgleich zahlen muss, wenn ich in Pension in 5 Jahren gehe, ich hätte dann aber keinerlei Ansprüche an Ihm, da er in die Rentenkasse vor unserer Ehezeit einzahlte. Ist dies so richtig?
scheidung.org sagt: 9. Januar 2017 um 12:23 Uhr
Sie müssen den Rentenausgleich nicht zahlen. Die Ansprüche werden bei der Scheidung in den Rentenpunkten ausgeglichen. Allerdings zählen auch bei der Scheidung nur die Rentenpunkte, die während der Ehe erworben wurden. Sie haben also keine Ansprüche auf Rentenpunkte, die Ihr Ehemann vor der Ehe erworben hat.
Doris sagt: 10. Januar 2017 um 14:26 Uhr
Hallo, meine Frage zielte jedoch auf meine Rentenpunkte ab.Ich weiss, das meine Pensionssachen in Rentenpunke extern umgewandelt werden. Die Frage bleibt… Ob ich meinem Mann ausgleichpflichtig bin, da ich Beamtin bin und Pensionsanspruch habe.
Scheidung.org sagt: 16. Januar 2017 um 10:47 Uhr
ob Sie ausgleichspflichtig sind, lässt sich pauschal nicht beantworten. Grundsätzlich muss sich auch ein Selbstständiger um seine Rente kümmern. Unterließ er dies, kommt es auf den Einzelfall an, ob Sie ausgleichspflichtig sind. Wenden Sie sich bitte an einen Anwalt.
Maria sagt: 13. Januar 2017 um 13:43 Uhr
Hallo, ich (59) bin Angestellte öffentlicher Dienst und mein Nochmann (63) ist seit 23 Jahren selbstständiger Finanzberater, wir sind über 22 Jahre verheiratet. Mein Mann hat mich angelogen, wegen Altersvorsorge und Lebensversicherung, zahlte auch während der Ehe nix freiwillig in ein Rentenkonto ein.
Ich habs erst kürzlich erfahren, dass ein Rentenkonto zwar existiert (600 Euro Rentenanspruch), da hatte er aber nur weit vor unserer Ehe für 14 Jahre eingezahlt.. Er will die Scheidung und spekuliert nun auf die Hälfte meiner Rentenpunkte und ist der Meinung, dass ich von meiner Rente an ihn abgeben muss und ich gar keinen Anspruch an ihn habe, da er in die Rente nur vor der Ehe einzahlte. Das Lügen kann ich niemanden beweisen, zudem hat er sich arm gerechnet und Vermögen gibt es kaum. Wird der Versorgungsausgleich nun knallhart gegen mich verwendet? Ich hätte dann nur 700 Euro Rente und er weit über 1.300 Euro durch den Ausgleich und den Anspruch vor der Ehe.
Scheidung.org sagt: 16. Januar 2017 um 10:26 Uhr
es ist nicht ohne weiteres möglich, den Versorgungsausgleich auszuschließen. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um Ihre Möglichkeiten prüfen zu lassen.
Dufner sagt: 14. Januar 2017 um 18:33 Uhr
Es geht darum, daß meine noch Ehefrau ein Haus hat und als Alleinerbin von meinem noch Schwiegervater ein beträchtliches Vermögen erbt. Nun will sie die Hausgeschichte von der Scheidung abtrennen und den Versorgungsausgleich durchführen lassen. Der Wert des Hauses beträgt ca. 250T €. Ich bekomme zur Zeit eine BU Rente von der Allianz in Höhe von 720 € davon geht noch die KV von 315 € weg. Nach dem Ausgleich bekäme ich eine Rente in Höhe von 365 € minus KV. Was kann ich nun tun ? Gibt es keine Mindestrente damit ich mein Leben finanzieren kann.
scheidung.org sagt: 16. Januar 2017 um 10:35 Uhr
Sie haben höchstens die Möglichkeit, den Zugewinn des Erbes zu verlangen. Auf das Vermögen an sich haben Sie in der Regel keinen Anspruch. in Deutschland gibt es derzeit keine Mindestrente. Wenn Sie eine geringe Rentenzahlung erhalten, haben Sie unter bestimmten Umständen einen Anspruch auf eine staatliche Grundsicherung im Alter.
D. sagt: 17. Januar 2017 um 11:30 Uhr
Stimmt es das lt. Betriebsrentengesetz eine laufende BU Rente nicht in dem Versorgungsausgleich zählt. Außerdem ist das Haus seit 3 Jahren, seit meinem Auszug,
total vernachlässigt worden, so dass mein Sohn der noch in dem Haus wohnt in fast allen Wohnungen der Schimmel regiert. Die Wohnung meiner Noch Ehefrau ist vollkommen verwahrlost. Die will mit Absicht den Wert des Hauses verringern. Was kann ich machen ?
Scheidung.org sagt: 23. Januar 2017 um 10:57 Uhr
in aller Regel fallen auch Betriebsunfähigkeitsabsicherungen in den Versorgungsausgleich. Auch Betriebsrenten finden laut Versorgungsausgleichsgesetz Anrechnung.
Das anzunehmende Problem hinsichtlich des Hauswertes: Eine vermeintlich absichtliche Herabstufung des Verkehrswertes muss nachgewiesen werden.
Wenden Sie sich an einen Anwalt, um sich umgehend beraten zu lassen.
Heike sagt: 18. Januar 2017 um 5:39 Uhr
Erstmal ein Lob und ein Dank zu diesem Forum. Es ist sehr hilfreich.
Mein Mann und ich haben vor 20 Jahren in Deutschland geheiratet, leben seit 12 Jahren in Kanada und stehen nun kurz vor der Scheidung. Die Scheidung erfolgt nach kanadischen Familienrecht. Wir besitzen die doppelte Staatsbuergerschaft. Gibt es irgendetwas dass ich beachten muss, ausser die Scheidung in Deutschland anerkennen lassen? Sollte ich einen Rentenversorgungsausgleich beantragen oder sonstiges?
Scheidung.org sagt: 23. Januar 2017 um 10:26 Uhr
um auch hierzulande als unverheiratet zu gelten, ist die Anerkennung der Scheidung in aller Regel vonnöten. Leider ist an dieser Stelle nicht bekannt, welche Regelungen das kanadische Familienrecht zu Versorgungsausgleich & Co. trifft. Wenden Sie sich hilfesuchend an einen Anwalt vor Ort, der die Rechtslage kennt und Ihnen entsprechend gute Rechtsberatung zuteil werden lassen kann.
Katrin sagt: 20. Januar 2017 um 17:04 Uhr
meine Frage: Mein getrennt lebender Ehemann hat seine priv. Rentenversicherungen mittlerweile gekündigt und sich ausbezahlen lassen, da er dringend Geld benötigt.
Wie ist es mit diesen Verträgen? Werden die ebenfalls mitberücksichtigt, auch wenn diese nicht mehr existieren?
Wäre es für mich auch besser, die Pensionskasse nun zu kündigen, damit da nichts mehr ist?
die private Rentenversicherung wird in den Versorgungsausgleich miteinbezogen. Das heißt, wenn Ihr Mann diese gekündigt hat, steht Ihnen von diesem Geld ein Anteil zu. Im besten Fall können Sie belegen, wie hoch die Summe war, die ihm ausgezahlt wurde. Bezüglich Ihrer Pensionskasse sollten Sie sich am besten an einen Anwalt wenden.
Claudia sagt: 26. Januar 2017 um 0:36 Uhr
Wir haben 8/2013 geheiratet, ein halbes Jahr später (2/2014) hat mich mein Mann verlassen (sozusagen aus meiner Wohnung geflüchtet, während ich auf 450-Euro-Basis arbeitete). Er hat immer nur gejobbt als Gelegenheitsarbeiter. Die Scheidung konnte ich erst jetzt einreichen, da ich erst seine Adresse ausfindig machen musste. Leider waren im August die 3 Jahre um. Nun pocht er auf Versorgungsausgleich. In dem halben Jahr, in dem wir zusammenwohnten, kam er keinerlei Verpflichtungen die Ehe betreffend nach. Anulierung kommt nicht infrage, kann ich die Ehe als “nicht vollzogen” einstufen lassen? Falls das nicht möglich ist, welcher Zeitraum ist für den Versorungsausgleich relevant? Ich erhalte Mindestlohn Ost. Müssen Zuschläge für Wochenenden, Feiertage und Schichten berücksichtigt werden oder nur der Grundlohn?
scheidung.org sagt: 30. Januar 2017 um 9:51 Uhr
die “Ehe nicht vollzogen zu haben” bezieht sich auf die Annullierung einer Ehe. Diese ist nur möglich, wenn es Gewalt in der Ehe gab oder die Ehe beispielsweise unrechtmäßig geschlossen wurde, da bereits einer der Partner in einer Ehe lebte. Für den Versorgungsausgleich gilt die gesamte Ehezeit von Beginn der Ehe bis zur Einreichung des Scheidungsantrags. Bezüglich der Berechnung sollten Sie am besten einen Anwalt kontaktieren.
Walter sagt: 26. Januar 2017 um 15:49 Uhr
Bei Heirat (2016) ist ER Rentner, Sie berufstätig. Er erwirbt während der Ehe keine weiteren Rentenansprüche, sie ja.
Später Scheidung.
Ist es richtig, dass er im Versorgungsausgleich keine Rentenansprüche auf sie zu übertragen hat, sondern nur sie?
Scheidung.org sagt: 30. Januar 2017 um 11:15 Uhr
in aller Regel werden bei einer Scheidung nur die während der Ehezeit erworbenen Rentenanwartschaften ausgeglichen.
Dieter F. sagt: 30. Januar 2017 um 10:57 Uhr
wie wird der Versorgungsausgleich berechnet bei DDR-Ehen die nach BRD-Recht, also nach der Wiedervereinigung geschieden wurde?
Wird auch ein Versorgungsausgleich rückwirkend für die DDR-Ehezeit berechnet obwohl es zur Zeit der Eheschließung keinen Versorgungsausgleich gab?
So werden für zu DDR-Zeit geschiedeen Ehen rückweirkend auch kein Versorgungsausgleich
Scheidung.org sagt: 30. Januar 2017 um 11:06 Uhr
beim Versorgungsausgleich finden auch Ost-Anwartschaften Berücksichtigung, sofern die Ehe bereits zu DDR-Zeiten Bestand hatte und entsprechende Rentenpunkte angesammelt wurden. Wenden Sie sich für die genauere Aufschlüsselung an den Rententräger oder Ihren Anwalt.
C. H. sagt: 2. Februar 2017 um 17:44 Uhr
Mein Ex-Mann hat von mir Rentenpunkte bekommen bei der Scheidung. Er bezog EU-Rente, bevor er in Altersrente ging. Diese bezog er nur 2 Jahre, bevor er starb. Bekomme ich meine Rentenpunkte zurück übertragen?
sofern ein Berechtigter nicht länger als 36 Monate Rente bezogen hat, kann der Versorgungsausgleich im Einzelfall auch rückgängig gemacht werden. Wenden Sie sich an die zuständigen Versorgungsträger und/oder einen Anwalt, der Sie bei Ihrem Vorhaben unterstützen und den Fall genau prüfen kann.
Hanne.G. sagt: 13. Februar 2017 um 12:54 Uhr
mein Mann und ich leben seit 3 Jahren getrennt. Keiner von Beiden hat bisher die Scheidung eingereicht und mein Mann zahlt z.Z. Unterhalt. Unsere Ehe besteht im August 26 Jahre. Vor 10 Jahren hatte mein Mann einen schweren Unfall und ist seitdem erwerbsunfähig mit entsprechender Rente. Da es ein Wegeunfall war erhält er noch einen Rentenausgleich von der Berufsgenossenschaft. Ab August kann auch ich in Rente gehen, die aber sehr gering ausfallen wird. Jetzt erwäge ich die Scheidung. Meine Frage ist,
wird nur seine gesetzliche Rente zum Versorgungsausgleich herangezogen oder auch der Rentenausgleich durch die BG?
Scheidung.org sagt: 20. Februar 2017 um 9:39 Uhr
in den Versorgungausgleich fällt nur die gesetzliche Rente. Die Rente aus der Berufsgenossenschaft unterfällt nicht in den Versorgungsausgleich.
Michael S. sagt: 17. Februar 2017 um 13:21 Uhr
ich gehe jetzt bald in Rente, meine geschiedene Frau erst in ein paar Jahren. Bekommt meine Frau ihren Anteil an meiner Rente ab sofort oder erst, wenn sie selbst das Rentenalter erreicht? Und kann ich bis dahin meine volle Rente beziehen.
Scheidung.org sagt: 20. Februar 2017 um 11:03 Uhr
in aller Regel findet die Übertragung der ausgeglichenen Rentenpunkte mit Rechtskraft der Entscheidung statt, nicht erst mit Eintritt ins Rentenalter. Wenden Sie sich für genaue Informationen an Ihren Rechtsanwalt.
Michael sagt: 26. Februar 2017 um 13:46 Uhr
Danke für die Antwort. Aber auf den Kern meiner Frage geht sie nicht ein. Der Kern war: Bekomme ich meine Rente ohne Abzug bis auch meine Frau in Rente geht? Oder wird meine Rente von Anfang an um den Teil reduziert, der meiner Frau zusteht?
Scheidung.org sagt: 27. Februar 2017 um 11:01 Uhr
wie bereits angemerkt: Die Rentenpunkte werden in aller Regel bereits mit Rechtskraft der Entscheidung übertragen und nicht erst mit Renteneintritt. Für eine verbindliche Rechtsauskunft wenden Sie sich bitte an einen Anwalt.
Sich können sich auch jederzeit an Ihre Rentenversicherung wenden.
Dierna sagt: 3. März 2017 um 19:01 Uhr
Ohne Garantie auf Rcihtigkeit. Mir wurde erklärt, dass mit dem Versorgungsausgleich, die Entgeldpunkte des einen auf das Rentenkontoo des anderen übertragen wird und nicht erst mit dem Renteneintritt. Dann sind die Entgeldpunkte weg und das Geld, dass diese Entgeldpunkte bringen würde somit auch. Bei meinem Mann wurde das sofort abgezogen, obwohl die Exfrau nocht keine Rentnerinist.
— Kommentare zusammengefügt (Anm. d. Red.) —
Und dann gibt es ja immer auch die komplizierten Fälle. Ich überlege schon seit Jahren und keiner kann mir Auskunft geben – angeblich. Wenn nun der geschiedene Mann über ein Versorgungswerk versichert ist und dort, sagen wir 4000,- Rente kriegen würde, plus 200,- Rente aus der gesetzlichen Rente. Die Exfrau hat einen Ausgleichsanspruch von 290,- und dem Mann werden über das Versorgungswerk dafür rund 1000,- abgezogen, um damit die Anwartschaften im Wert dieser 290,- für die Exfrau bei der gesetzlichen Rente zu schaffen. Mit der gesetzlichen Rente des Mannes hat die Exfrau insofern nichts zu tun, weil er die 200,- gesetzliche Rente vor der Eheschließung erworben hat. Nun denke ich, es wäre doch für den Mann günstiger, wenn die Frau seine 200,- gesetzliche Rente bekommt und nur noch die restlichen 90,- über das Versorgungswerk ausgeglichen werden müssten.
Ist sowas überhaupt möglich? Kann man wählen, auch wenn die gesetzliche Rente des Mannes vor der Ehezeit erworben wurde? Wenn da grundsätzlich was ginge, würde sich der Weg zum Anwalt ja nochmal lohnen.
Es wäre nett, wenn mir da jemand eine allgemeine Auskunft geben könnte – sofern keine Kosten entstehen natürlch.
LG Dierna
Scheidung.org sagt: 6. März 2017 um 11:21 Uhr
1. Die Übertragung der Rentenpunkte erfolgt in der Regel mit Rechtskraft der Entscheidung zum Versorgungsausgleich und ist damit unabhängig vom tatsächlichen Renteneintritt.
2. Ausgeglichen werden nur die während der Ehezeit erworbenen Rentenanwartschaften.
Wenden Sie sich für ausführliche Auskünfte bitte an einen Anwalt.
Jens sagt: 20. Februar 2017 um 17:23 Uhr
Ich wurde im Januar nach 24 Jahren von meiner Frau geschieden, mir stehen von Ihrer Beamtenpension ein Vorsorgeausgleich zu. Ab wann kann ich über den Vorsorgeausgleich verfügen, mit eintritt in das Rentenalter oder schon früher?
Scheidung.org sagt: 27. Februar 2017 um 13:36 Uhr
beim Versorgungsausgleich werden die Rentenanwartschaften, die in der Ehe erworben wurden, ausgeglichen. Die Punkte werden von einem auf das andere Rentenkonto übertragen. Das bedeutet, die Ausgleichswerte machen sich erst bei Beanspruchung der Rente bemerkbar.
claudia sagt: 20. Februar 2017 um 18:34 Uhr
bei mir ist es bis der versorgungsausgelich zustimmt habe ich von arbeitsamt arbeitslosengeld bekommen wenn dann mein man rückwirken bezahlen muss wer muss dann das arbeitslosengeld zurückbezahlen
Scheidung.org sagt: 27. Februar 2017 um 13:34 Uhr
wenn der Unterhalt zunächst an Sie ausgezahlt wird, müssen Sie die ausstehenden Summen an das Amt übertragen. Wenden Sie sich im Zweifel an einen Anwalt.
Ina sagt: 22. Februar 2017 um 19:25 Uhr
Sehr geehrtes Scheidung.org – Team,
mein Mann möchte sich nach 19 Jahren Ehe schnellstmöglich von mir scheiden lassen.
Wir haben einen volljährigen Sohn. Ich habe all die Jahre mitgearbeitet. Über die Jahre Mal 40Std. Woche, mal 30Std. Woche und 35 Std. Woche. Hab aber immer weniger verdient als mein Mann. Seit einem halben Jahr arbeite ich wieder 40Std. die Woche und verdiene nur gering weniger, als mein Mann. Ist es dennoch ratsam einen Versorgungsausgleich zu beantragen? Mein Mann möchte das auf keinen Fall. Er sagt ich soll darauf verzichten.
Scheidung.org sagt: 27. Februar 2017 um 11:56 Uhr
der Versorgungsausgleich bezieht sich auf den Ausgleich der in der Ehezeit erworbenen Rentenanwartschaften. Bei geringen Ausgleichswerten kann darauf auch verzichtet werden, ansonsten ist ein wirksamer Verzicht meist nur dann möglich, wenn dadurch keiner der Ehegatten maßgeblich benachteiligt wird. Im Zweifel entscheidet das Gericht, dass den Versorgungsausgleich von Amts wegen mit in das Scheidungsverfahren einbindet.
Wenden Sie sich an einen Anwalt, um sich dahingehend beraten zu lassen, ob ein Verzicht aus Ihrer Sicht sinnvoll erschiene.
Kai-Uwe sagt: 1. März 2017 um 18:52 Uhr
ich bin seit 10 Jahren glücklich geschieden; nach einer 3-jährigen Ehe. Eine Scheidungsfolgevereinbarung wurde getroffen, allerdings kein Verzicht auf den Versorgungsausgleich.
Ich habe in den Ehenjahren wegen Elternzeit in Teilzeit gearbeitet und damit einige wenige Rentenpunkte angesammelt. Meine Damalige war und ist erfolgreich Selbstständig und hat ausschließlich in die private Versorgung investiert (kapitalbildende Lebensversicherung).
Ich müsste 12.000,- in die Rentenkasse zahlen, um den Verlust auszugleichen.
Ist es möglich, auch nach der Scheidung, eine gemeinsame Erklärung zum Verzicht auf den Versorgungsausgleich rechtskräftig abzuschließen?
Scheidung.org sagt: 6. März 2017 um 12:00 Uhr
wenden Sie sich bitte an einen Anwalt. Er kann Sie beraten, ob dies möglich ist.
Susanne sagt: 9. März 2017 um 19:12 Uhr
habe ein rechtskräftiges Scheidungsurteil; der Versorgungsausgleich wurde gerichtlich geregelt. Im Nachhinein stellte sich heraus, dass eine Lebensversicherung sowohl beim Zugewinnausgleich als auch beim Versorgungsausgleich berücksichtigt wurden. Ist es möglich im Nachhinein eine Verzichtserklärung auf diese Anwartschaft meinerseits beim Versorgungsträger zu beantragen? Oder muss ich den hälftigen Betrag aus dem Zugewinnausgleich an meinem geschiedenen Ehegatten zurück bezahlen? PS: ich weiß, dass mein Exmann keine rechtlichen Ansprüche dahingehend an mich stellen kann, möchte aber nicht etwas, dass mir nicht zusteht.
Scheidung.org sagt: 13. März 2017 um 11:41 Uhr
wenden Sie sich im Zweifel an einen Anwalt, um genau prüfen zu lassen, ob hier tatsächlich eine Doppelbelastung erfolgte und ggf. Lösungen zu finden.
Brigitte sagt: 12. März 2017 um 15:05 Uhr
Ich bin Beamtin mein Ex-Partner ist Beschäftigter.
Da ich mehr verdiene, muss ich beim externen Versorgungsausgleich 400,00 Euro auf sein Rentenkonto abgeben, im Gegenzug bekomme ich ca. 250,00 Euro Rente von Ihm.
Einfacher wäre es, wenn ich tatsächlich nur den Differenzbetrag v. ca. 150,00 Euro ausgleichen könnte, darauf will er aber nicht eingehen, obwohl ihm dadurch keine Nachteile entstehen würden. Jetzt meine Frage, Habe ich durch diese Verfahrensweise ( externer Versorgungsausgleich) Nachteile als Beamtin, z.B. durch die unterschiedliche Versteuerung, schließlich werden meine Bezüge im Volumen um 400,00 Euro gemindert, Ich weis, dass ich erst nach Eintritt in den Ruhestand die Auswirkungen spüre. Wie kann ich sicher sein, dass die Differenz, die ich zahlen muss nicht mehr als ca 150,00 Euro sein wird?
Ich weis auch, dass man vor Eintritt in den Ruhestand einen Antrag auf Anpassung stellen kann. Können Sie mir da einen Rat geben.
Meine Rechtsanwältin befürchtet auf jeden Fall Nachteile für mich.
Scheidung.org sagt: 13. März 2017 um 10:48 Uhr
bitte wenden Sie sich an Ihre Anwältin, um mögliche Strategien und Auswege auszuloten. Wir sind nicht befugt, an dieser Stelle Rechtsberatung zu erteilen und individuelle Tipps oder Anregungen zu geben. Das obliegt Volljuristen und den zulässigen Beratungsstellen.
Christoph sagt: 21. März 2017 um 17:35 Uhr
ich habe im Wege der externen Teilung aus einer nicht zertifizierten Rentenversicherung (ungefördertes Kapital) in meinen Riester-zertifizierten Banksparplan eingebucht bekommen.
Darf ich mir den Betrag auch sofort, also vor Beginn der Auszahlphase auszahlen lassen?
Scheidung.org sagt: 27. März 2017 um 9:53 Uhr
wenden Sie sich hierzu bitte an einen Anwalt.
Klaus sagt: 24. März 2017 um 20:46 Uhr
Wir sind im Ausland (DomRep) geschieden worden, weil wir da lebten. In Deutschland ist die Scheidung anerkannt.
Ich lebe in der DomRep als Rentnre und betreue die gemeinsame minderjährige Tochter.
Die geschiedene Frau lebt von ALG II in Deutschland und will auch nicht arbeiten.
VOR der Ehe hatte ich auch Ost-Anteile.
Die Berechnung der zu übertragenen Anteile beinhaltet (auch) Ost-Anteile. Wieso?
Die Exfrau hat in 14 Jahren Ehezeit 3,65 Punkte erarbeitet. Ich 16. Wenn der VA durchgeführt wird, habe ich große Probleme für den Lebensunterhalt für die Tochter und für mich.
Scheidung.org sagt: 27. März 2017 um 9:47 Uhr
wenden Sie sich an einen Anwalt, der sich mit dem deutschen Familienrecht auskennt und lassen Sie die Ausgleichsansprüche Ihrer ehemaligen Frau ggf. prüfen. Dieser kann Ihnen auch mitteilen, inwiefern ein Ausschluss des Versorgungsausgleichs möglich wäre.
Susanne sagt: 7. April 2017 um 0:01 Uhr
Hallo , ich bin seit April 2012 nach 14 Jahre Ehe geschieden worden. Während der Ehe wollte sich mein Ex Ehemann um die Kinder kümmern. Nun weiß ich das es eine Ausrede war. Er hat sich nie wirklich um Arbeit bemüht. Ich war Beamtin und habe die Familie versorgt. Bei der Scheidung kam die Sprache auf die Rentenanteile. Mein Ex erklärte der Richterin das er darauf verzichten möchte da er während der Ehe auf meine Kosten gelebt hat. Dir Richtin wies dies zurück und meinte darauf kann er nicht verzichten und da ich Beamtin bin wird es noch anders berechnet. Jetzt ist es so das ich auf gesundheitlichen Gründen pensioniert wurde und 224 Euro Rente von meiner Pension einbehalten werden. Was ich nicht verstehe ist das ich auf alles verzichtet habe , also er hat die Einrichtung bekommen. Bei dem ehelichen Kind hatten wir uns beide geeinigt und zwar einen halben Monat bei ihm und den anderen halben bei mir. Ich musste ihm das ganze Kindergeld übertragen und von der Angetur für Arbeit bin ich vom Gericht verpflichtet worden 8700.00 Euro Unterhalt zu zahlen das Kind lebte ein Jahr so IB dem Wechsel und blieb am Ende dann bei mir. Ich erhielt kein Kindesunterhalt nichts. Seit Nov.2016 wurde ich wie gesagt aus gesundheitlichen Gründen pensioniert und bekomme knapp 2414, 46 Pension. Wie soll ich da noch zahlen können. Warum entschied die Richterin das er nicht auf die Rentenanteile verzichten darf. Ich zählte gemeinsame Schulden und tue es noch. Ich finde es sehr ungerecht. Da er gar keinen Job wollte. Was könnte ich jetzt noch tun denn ich verzweifle gerade weil ich kurz vor der Privatinsolvenz stehe. Dafür habe ich dem Staat 29 Jahre gedient. Hätte ich das gewusst hätte ich auch lieber Hartz IV beantragt. Kann ich jetzt gar nichts tun denn ich habe keine Rentanteile bekommen?
Scheidung.org sagt: 10. April 2017 um 9:53 Uhr
bitte wenden Sie sich in diesem Fall an einen Anwalt, um ggf. prüfen zu lassen, inwieweit Ansprüche gegenüber Ihrem Ex-Mann fortbestehen. Wir sind nicht befugt, an dieser Stelle Rechtsberatung zu erteilen.
Mike N. sagt: 16. April 2017 um 8:18 Uhr
Hallo, ich bin seit dem 14.05.2017 verheiratet. Meine Frau wollte im letzten Jahr die Trennung, folglich bin ich zum 01.01.2017 ausgezogen. Meine Frau ist im Pharmakonzern in der Schweiz beschäftigt (Grenzgängerin) und bezog im Durchschnitt das 3-4 fache Gehalt wie ich in Deutschland. In dem Zeitraum konnte ich max. 80% arbeiten, da ich die Sorgepflicht für unseren Sohn zum größten Teil übernommen habe. Eine acht monatige Elternzeit wurde ebenfalls von mir übernommen. Wir haben uns im Guten getrennt, jeder 50% Sorgerecht, keine Unterhalts- oder sonstige Ansprüche meinerseits. Jetzt möchte Sie die einvernehmliche Gütertrennung mit dem Anwalt/Notar besiegeln. Nun kommt noch hinzu, dass Sie den Versorgungsausgleich gleich mit aufnehmen möchte! Worauf muss ich achten? Ist es nicht besser diesen auf den Scheidungsantrag zu legen? Doch eine Scheidung meinerseits steht aus finanziellen Dingen nicht im Raum. Für ein kurzes Feedback bedanke ich mich bereits im Voraus. Freundliche Grüße, Mike N.
Scheidung.org sagt: 18. April 2017 um 9:30 Uhr
grundsätzlich besteht für die Ehegatten weitgehende Vertragsfreiheit bezüglich der Scheidungsfolgenvereinbarung. Nicht jede getroffene Vereinbarungen jedoch ist auch wirksam. Wenden Sie sich Ihrerseits ebenfalls an einen Anwalt, um das Für und Wider bezüglich der zu treffenden Regelungen abzuwägen.
Dieter sagt: 18. April 2017 um 11:48 Uhr
ich hätte da die Frage; Wenn ich in Rente gehe, meine geschiedene Frau jedoch noch nicht (erst in ca. 5 Jahren), bekomme ich dann bis zum Beginn ihrer Rente meine volle Rente, oder bekomme ich ab meinem Rentenbeginn schon meine Rente abzgl. dem Versorgungsausgleich an sie?
Scheidung.org sagt: 24. April 2017 um 7:45 Uhr
Sie erhalten zum Rentenbeginn bereits die Rente abzgl. des Versorgungsausgleichs.
Thomas K. sagt: 18. April 2017 um 11:56 Uhr
Wenn Lebensversicherungen bereits lange vor Eheschließung (3 Jahre vorher, Ehedauer 13 Jahre) erfolgten und währenddessen zur Auszahlung kamen oder noch weiterlaufen…
Wie ist im Scheidungsfalle damit umzugehen?
Scheidung.org sagt: 24. April 2017 um 7:53 Uhr
besitzen Sie eine Kapitallebensversicherung fallen die Auszahlungen in den Zugewinnausgleich. Allerdings nur anteilig für die Ehejahre. Besteht die Versicherung über die Scheidung hinaus, ist der Rückkaufswert zu ermitteln. Dieser Betrag fällt dann entsprechend in den Zugewinnausgleich. Ggf. sind hier Abzüge vorzunehmen, da der Vertrag bereits vor der Ehe bestand. Wenden Sie sich hierzu am besten an einen Anwalt, der Sie umfassend beraten kann.
Amy sagt: 18. April 2017 um 15:33 Uhr
ich möchte gerne auch die Scheidungsfolgevereinbarung mit Verzicht auf: Zugewinn, Versorgungsausgleich und nachehelichen Unterhalt machen. Der Notar meinte, der Entwurf muss von der Anwältin kommen. Die Kosten von der Anwältin sind hoch und die Anwältin ist sich auch nicht sicher, dass das Gericht es durchgehen lässt. Nun habe ich bei dem 2. Notar angefragt, ob er die Vereinbarung ohne den Entwurf der Anwältin macht. Nur bisher ist noch keine Antwort gekommen.
– Hat jemand schon Verzicht auf Versorgungsausgleich direkt über den Notar abwickeln lassen? Außerdem meinte die Anwältin, wenn ich die Scheidungsfolgevereinbarung beim Scheidungstermin mache, wäre es günstiger und mein Mann muss seinen eigenen Anwalt mitbringen.
– Die Eltern meiner Freundin waren Anfang 2008 geschieden und da wurde Versorgungsausgleich nur mit einem Anwalt gemacht. Ist es denn jetzt auch mit einem Anwalt möglich?
(Es geht da drum, dass mein Mann ein Jahr nach der Hochzeit anfing, mich zu betrügen. Vor 5 Jahren kam es raus und wir hatten uns für einige Monate getrennt. Nun ist es aber fix mit der Trennung, zumal er mich offenbar in der Zwischenzeit immer noch mit der gleichen betrügt. Bis zur Scheidung sind wir 8 Jahre verheiratet. Zeitweise war er während der Zeit arbeitslos und hat 2 Jahre eine Umschulung gemacht. Ich sehe nicht ein, dass ich so viel von meine Rente später an ihm abgeben muss. Ich hatte bisher die Lohnsteuerklasse 3 und er 4 gehabt.)
Scheidung.org sagt: 24. April 2017 um 8:05 Uhr
Grundsätzlich kann auch ein Notar eine Scheidungsfolgevereinbarung aufsetzen. Allerdings können Gerichte dies für unwirksam erklären, wenn diese einen Ehepartner unverhältnismäßig benachteiligt.
Schließen Sie die Scheidungsfolgevereinbarung vor der Scheidung, kann dies über einen Anwalt laufen. Alternativ kann die Scheidungsfolgevereinabrung beim Scheidungstermin in Protokoll aufgenommen werden, dann müssen sich aber beide Parteien anwaltlich vertreten lassen.
Melanie V. sagt: 21. April 2017 um 8:57 Uhr
Hallo, habe vor ein paar Tagen das Formular zum Versorgungsausgleich bekommen. Trage ich da alle meine aushilfsjobs ein oder nur die Teilzeitarbeit bzw. Vollzeitarbeit ein. Das kann ich nicht wirklich erkenne.
Scheidung.org sagt: 24. April 2017 um 9:33 Uhr
in der Regel müssen in dem Fragebogen all jene Tätigkeiten angegeben werden, bei denen Sie Anwartschaften für die Altersvorsorge erwirtschaftet haben. Wenden Sie sich für weitere Fragen an Ihren Anwalt.
Markus sagt: 25. April 2017 um 15:05 Uhr
Hallo ,meine noch Ehefrau gibt den Antrag vom Gericht auf Versorgungsausgleich nicht ab,somit bekommen wir keinen Scheidungstermin Wie kann ich diese Hinhaltetaktik verkürzen?
Scheidung.org sagt: 2. Mai 2017 um 9:11 Uhr
wenden Sie sich an einen Anwalt, der mit Ihrer Frau Kontakt aufnehmen kann.
Marita R. sagt: 28. April 2017 um 0:06 Uhr
Ich wurde vor 6 Jahren geschieden. Mein Exmann ist gutverdienenden Beamter (A12 oder A 13), ich Angestellte im öffentl. Dienst. Der Versorgungsausgleich wurde so berechnet, als wenn er Angestellter gewesen wäre. Bei mir wurde die Zusatzversicherung im öffentl. Dienst für 23 Jahre Ehejahre geteilt. Mein Exmann ist schon immer beim Bund beschäftigt. Wenn er als Angestellter berufstätig gewesen wäre, hätte er auch eine Zusatzversicherung gehabt. Seine Pension ist wesentlich höher als meine Rente. Kann der Versorgungsausgleich geändert werden? Viele Grüsse.
Scheidung.org sagt: 2. Mai 2017 um 10:10 Uhr
beim Versorgungsausgleich finden nur die Anwartschaften Berücksichtung, die während der Ehezeit erworben wurden, nicht sämtliche Pensionsansprüche. Ein Unterschied bei den Bezügen ist daher durchaus möglich. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um die damalige Berechnung ggf. überprüfen zu lassen.
Peter M. sagt: 4. Mai 2017 um 21:13 Uhr
Wenn ich in Rente gehe bekomme ich dann solange den Anteil meiner Exfrau wieder bis sie in Rente geht ?
Scheidung.org sagt: 8. Mai 2017 um 10:07 Uhr
die Übertragung der Rentenpunkte im Versorgungsausgleich gilt ab Rechtskraft des Beschlusses, nicht erst ab Renteneintritt. Wenden Sie sich für weitere Informationen an einen Anwalt oder die jeweiligen Versorgungsträger.
Rita sagt: 7. Mai 2017 um 17:35 Uhr
der Versorgungsausgleich wurde 1995 durchgeführt. Da sich die Beamtenpensionen von 75% auf 71,75% reduziert haben, strebe ich einen Abänderungsantrag an. Wird bei einer Neuberechnung des Ausgleichsbetrages bei den ruhegehaltsfähigen Dienstbezügen das jetzt aktuelle Grundgehalt oder das Grundgehalt zum Ende des Ehezeit 1995 (DM) zu Grunde gelegt?
Scheidung.org sagt: 8. Mai 2017 um 9:41 Uhr
wenden Sie sich bitte an einen Anwalt, um diese Frage klären zu lassen und vor allem auch zu prüfen, inwieweit ein Abänderungsantrag Aussicht auf Erfolg hätte.
Thorsten H. sagt: 9. Mai 2017 um 11:31 Uhr
mein Anwalt meint, dass bei meiner kurzen Ehe (6 Monate, mit Trennungszeit 18 Monate) der zu zahlende Versorgungsausgleich befristet ist. Auf 18 Monate. Länger würde mir nichts abgezogen, die Sache ist immer befristet auf die Dauer der Ehe.
Aus meinem Bekanntenkreis, dort dauerten die Ehen aber um die 20 Jahre, habe ich davon noch nichts gehört.
Ist die Dauer des Ausgleiches tatsächlich beschränkt oder sind kurz Vermählte hier leicht im Nachteil?
Vielen Dank Ihnen,
Scheidung.org sagt: 15. Mai 2017 um 8:58 Uhr
bei solch kurzen Ehen kommt es vor, dass kein Versorgungsausgleich durchgeführt wird. Ansonsten ergibt sich der Versorgungsausgleich immer aus der Ehezeit.
Iris sagt: 22. Mai 2017 um 15:04 Uhr
wir hatten 1997 geheiratet, seit 2011 sind wir getrennt und in 2013 habe ich den Scheidungsantrag gestellt. Leider konnten wir bisher immer noch nicht geschieden werden, weil mein (Ex-)Mann seine Angaben zum Versorgungsausgleich noch immer nicht gemacht hat, diesbezüglich wurden schon mehrere Zwangsgelder erhoben. Auf den Versorgungsausgleich verzichten wollte er aber auch nicht. Außerdem hat mein Anwalt mir schon anfangs mitgeteilt, dass es letztlich die Entscheidung des Gerichts ist ob auf den Versorgungsausgleich verzichtet wird – selbst wenn mein Mann dem zugestimmt hätte. Da mein Mann während der gesamten Ehezeit wesentlich weniger gearbeitet hat und zudem auch weniger verdient hat, ist davon auszugehen, dass das Gericht dem Verzicht auf Versorgungsausgleich nicht zustimmt – wegen eventuell später drohenden Ausfällen auf Seiten meines Ex-Mannes.
Jetzt meine Frage, gibt es nicht doch irgendeine Möglichkeit oder eine entsprechende Härtefall-Regelung unter den geschilderten Umständen, die Scheidung doch durch zu ziehen?
Oder gibt es ggf. einen Präzedenzfall, dass von Amtswegen doch noch auf den Versorgungsausgleich verzichtet werden kann – schließlich kommt mein Ex-Mann seiner Auskunftspflicht bereits seit 3 Jahren nicht nach.
Scheidung.org sagt: 29. Mai 2017 um 8:41 Uhr
wenden Sie sich am besten nochmals an Ihren Anwalt, der sich auch mit dem Gericht nochmals in Kontakt setzen kann. Andere Möglichkeiten gibt es hier nicht.
Helene sagt: 31. Mai 2017 um 11:19 Uhr
Ich habe ein Frage zur Berechnung des Versorgungsausgleiches.
Nach 17 Jahren Ehe und 4 gemeinsamen Kindern sind wir nun getrennt(allerdings als wg der Kinder wegen im selben Haus) und haben jeweils neue Partner.
Weiterhin haben wir bisher gemeinsame Konten und ich führe den Haushe
alt etc.
Ich habe während der Ehe auf Wunsch meines Mannes nicht gearbeitet.
Mein Mann ist Beamter und seid 3 Jahren in Pension.
Werden im Scheidungsfall nur die Jahre vor seiner Pensionierung zur Brechnung herangezogen?
Scheidung.org sagt: 12. Juni 2017 um 10:39 Uhr
beim Versorgungsausgleich finden alle Rentenanwartschaften Berücksichtigung, die während der Ehezeit erworben wurden. Mit Renteneintritt kommen in aller Regel keine weiteren Rentenpunkte mehr hinzu (Ausnahme ggf. bei privater Vorsorge), sodass nur die Rentenpunkte der aktiven Beamtentätigkeit anzurechnen sind. Wenden Sie sich für weitere Informationen zum Versorgungsausgleich an einen Anwalt.
Jürgen S. sagt: 31. Mai 2017 um 19:18 Uhr
Wertes Beraterteam, wir sind Altersrentner, lebten in Zugewinngemeinschaft und wurden kürzlich einvernehmlich geschieden. Der Versorgungsausgleich wurde nicht durchgeführt, da meine in der Ehe erworbene Anwartschaft 56 Entgeltpunkte, die meiner Frau 55 Entgeltpunkte betragen. Einvernehmlich auch mit meiner Frau ging ich in der Ehe aber wegen Arbeitslosigkeit mit 60 und Rentenkürzung von 18% zwangsläufig in die Altersrente. Seitens der Deutschen Rentenversicherung wurde diese Minderung meiner Anwartschaft 56 Pkt. X 0,82 Zugangsfaktor = 46 persönliche Entgeltpunkte für den Versorgungsausgleich nicht anerkannt. Seitens des Scheidungsrichters wurde mir aufgetragen, daß dies meine eigene Entsheidung war. Diesen Sachverhalt solle ich mit der Versichrung selbst zu klären , da das Familiengericht dafür nicht zuständig ist. Der Scheidungsantrag wurde durch meine Frau veranlaßt.Ich hatte keinen Rechtsanwalt. Zu diesem Stichtag betrug der Rentenwert 27,05 €/ Pkt. Unsere Renten betragen derzeitig netto 1250,- € und die meiner geschiedenen Frau 1500,-€ .
Ich bitte Sie mir mitzuteiten, ob diese Verfahrensweise durch den Geseztgeber gedeckt ist und welche Veranlassungen können Sie mir empfehlen.
Scheidung.org sagt: 6. Juni 2017 um 8:55 Uhr
wenden Sie sich bitte mit Ihrem Fall an einen Rechtsanwalt. Wir dürfen keine Rechtsberatung erteilen und kennen zudem den Scheidungsbeschluss nicht im Detail.
Inge M. sagt: 5. Juni 2017 um 16:47 Uhr
Mein Mann bekäme 1.500 Euro Rente, muß davon 600 Euro an seine Ex-Frau Rentenausgleich abführen. Jetzt habe ich gelesen, dass es einen Eigenbehalt gibt. Wo kann ich mich erkundigen – da ich noch berufstätig bin, lasten unsere gemeinsamen Kosten zu knapp 80 % auf mir. Seine Ex-Frau ist wieder verheiratet.
Scheidung.org sagt: 6. Juni 2017 um 8:31 Uhr
Der Selbstbehalt liegt meist bei 800 Euro. Wenden Sie sich an einen Rechtsanwalt, der Sie beraten kann.
Alexandra B. sagt: 21. Juni 2017 um 10:18 Uhr
ich habe eine Frage, die mich sicherlich nicht allein betrifft.
Aufgrund unserer Hochzeit vor 5 Jahren, bestand mein Ehemann einen Tag vor der Eheschließung darauf, dass ich seinen entworfenen Ehevertrag mit Ausschluss des Versorgungsausgleiches und allen Ansprüchen unterschreibe und ich habe mich, wenn auch sehr enttäuscht hierauf eingelassen, da er mich total unter Druck gesetzt hat. Diese Tatsache des Misstrauens seinerseits steht nun aber bereits über fünf Jahre zwischen uns.
Natürlich verstehe ich, dass ein Partner nach einer schlechten Erfahrung eine Absicherung möchte, dass es ihm nicht noch einmal passiert, aber derartig grenzenloses Misstrauen bestürzt mich schon sehr, zumal er sich alle Rechte gesichert hat, auch für den Fall, dass ER die Scheidung möchte. Sein Einkommen/Rente ist ungefähr vierfach so hoch wie meine zu erwartende Rente, von der ich vermutlich weder leben noch sterben kann auch wenn es vermutlich in etwa die Grundsicherung ausmacht. Selbst der Notar, der seinerzeit diesen Vertrag beurkundet hat, war von der Kälte sehr erschüttert. Ich liebe meinen Mann, aber nicht um jeden Preis und diese Ungewissheit, dass ich (ich werde ja nicht jünger) irgendwann vor dem absoluten Nichts stehe, da ich mir nicht einmal eine eigene adäquate Wohnung mieten könnte, macht mich sehr unglücklich. Ist ein Vertrag, unter Druck unterschrieben, eigentlich rechtens?
Scheidung.org sagt: 26. Juni 2017 um 10:27 Uhr
ein Ehevertrag, der eine Person über Gebühr benachteiligt – vor allem durch den Ausschluss sämtlicher Ansprüche – kann unwirksam sein. Zudem können fragwürdige Umstände bei der Vertragsunterzeichnung Sittenwidrigkeit bedeuten. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um die vertraglichen Regelungen prüfen zu lassen und zu ergründen, ob der Ehevertrag in dieser Form überhaupt haltbar wäre.
Frank sagt: 23. Juni 2017 um 9:11 Uhr
Hallo Beraterteam, warum muss ich für meine Exfrau, obwohl sie noch arbeitet, bereits jetzt mit meinem Eintritt in den Ruhestand einen Versorgungsausgleich zahlen, den sie erst nach drei Jahren mit Eintritt in ihren Ruhestand erhält?
Scheidung.org sagt: 26. Juni 2017 um 10:04 Uhr
der Versorgungsausgleich findet mit Rechtskraft der Entscheidung statt und nicht erst mit Eintritt in das Rentenalter.
Sascha sagt: 20. Juli 2017 um 16:06 Uhr
ich und meine Ex-Frau wollen uns endlich scheiden lassen. Getrennt haben wir uns schon vor ca.5 Jahren und wir haben heute auch ein freundschaftliches Verhältnis. Wir würden gerne beide auf diese Rentenausgleichs-Geschichte verzichten um damit unsere Scheidung schnell hinter uns zu bringen. In erster Linie auch weil ich gern wieder heiraten möchte. Wir haben zusammen 4 Kinder und sie hat in den Jahren wo wir zusamen waren nicht einmal voll gearbeitet und etwa zusammen genommen 1 Jahr auf Teilzeit gearbeitet. Verheiratet sind wir seit Juni 1998. § Kinder leben noch bei ihr und sie selbst arbeitet jetzt seit ca. 4 Jahren. In der Zeit wo wir zusammen waren 1998 – 2012 habe ich neben längeren Arbeitslosenphasen immer wieder hier und da gearbeitet. Seit der Trennung bin ich dann permanent in einem Arbeitsverhältnis gewesen.
Wie können wir nun unsere Scheidung ohne große Gehaltsnachweise schnell hinter uns bringen? Reicht es wenn wir noch einen Ehevertrag schliessen und diesen dann notariell beglaubigen lassen?
Scheidung.org sagt: 24. Juli 2017 um 9:59 Uhr
die Ehegatten können sich zu den meisten Scheidungsfolgesachen einvernehmlich in einer Trennungs- und Scheidungsfolgenvereinbarung einigen – auch bezüglich des Ausschlusses des Versorgungsausgleichs. Der Versorgungsausgleich jedoch wird von Amts wegen vom Gericht behandelt. Dieses wird dann auch entsprechende außergerichtliche Vereinbarungen dahingehend prüfen, ob durch den Ausschluss des Ausgleichs eine Seite über Gebühr benachteiligt wäre. Aus diesem Grund bedarf es in der Regel dennoch stets entsprechender Auskunftsersuchen bei den Versorgungsträgern. Diese berechnen dann auch schon, welche Rentenanwartschaften in welchem Verhältnis geteilt werden müssten.
Richten Sie sich an Ihren Anwalt, um die Möglichkeit einer einvernehmlich geschlossenen Scheidungsfolgenvereinbarung zu prüfen.
Kay sagt: 25. Juli 2017 um 23:40 Uhr
in meinem Urteil beträgt der Ausgleichswert zu Gunsten meiner geschiedenen Frau 626,00 Euro, mein Anspruch an ihre Deutsche Rentenversicherung Rheinland beträgt ca. 238,00 Euro. Ich habe das bisher so verstanden, dass mir nach meiner Pensionierung 626 – 238,00 Euro= 388 Euro abgezogen werden. Angeblich soll ich diese jedoch nicht erhalten, da die Pensionskasse die Ansprüche nicht miteinander verrechnen würde, sondern vielmehr argumentiert: Mehr als 71,75 % Ruhegehalt steht einem Beamten nicht zu, die 238 Euro fallen somit quasi unter dem Tisch. Und die 626 Euro werden dann komplett von den 71,75 % abgezogen. Ist das so? Und wie kann man sich schon im Vorfeld gegen eine derartige Ungleichbehandlung wehren?
Vorab vielen Dank für Ihre Mühe!
Scheidung.org sagt: 31. Juli 2017 um 10:35 Uhr
die Ausgleichsansprüche aus Pensionskassen lassen sich nicht mit gesetzlichen Rentenkonten verrechnen. In der Regel wird stattdessen für den Ausgleichsberechtigten ein neues Konto angelegt, auf den die Rentenpunkte übertragen werden. Wenden Sie sich an Ihren Anwalt, um sich genau über den Ablauf des Versorgungsausgleichs in Kenntnis setzen zu lassen. Sie können sich auch an Ihre zuständige Pensionskasse wenden, um sich beraten zu lassen.
Annie sagt: 1. August 2017 um 20:46 Uhr
Wie verhält es sich denn, wenn det geschiedene Partner als ausgleichsberechtigter in das gesetzliche Rentenalter eintritt und dann noch weiter arbeitet ?? Ich bin Beamtin im Vorruhestand und muss aufgrund des versorgungsausgleiches mit 500€ weniger im Monat auskommen. Ich erhlte ja bis jetzt nur meine Pension, da ich das gesetzliche Rentenalter erst 2024 erreiche und mein Exmann geht 2018 in Rente. Mir wird jetzt die Pension erheblich gekürzt, er wird nächstes Jahr noch weiter arbeiten und damit viel Mehr monatlich zur Verfügung haben als ich. Er hatte als Selbstständiger nur den Mindestbeitrag in die Gesetzl. Rentenkasse eingezahlt und profitiert natürlich jetztberheblich von meinen Pensionsansprüchen, die ja geteilt wurden. was oder kann ich überhaupt etwas machen, wenn ich genau weiß, dass er nächstes Jahr monatlich viel mehr haben wird als ich ?? vielen Dank für Ihre Bemühungen
Scheidung.org sagt: 7. August 2017 um 11:12 Uhr
der Versorgungsausgleich wird regelmäßig unabhängig von eigenen und regelmäßigen Einkünften betrachtet. Wenden Sie sich bitte an einen Anwalt, um sich dahingehend beraten zu lassen, ob und inwieweit ein anderer Ausgleich denkbar wäre.
Karl-Heinz sagt: 17. August 2017 um 9:24 Uhr
unsere Scheidung steht bevor und ich habe ein Formular zugesandt bekommen auf dem alle Rentenverträge dargestellt werden sollen. Gesetzliche wie auch Private! Meine Noch-Ehefrau und ich sind uns einig auf den Versorgungsausgleich zu verzichten. Die für die gesetzlichen Ansprüche anzugebenden Daten werden wir natürlich auch jeweils eintragen.
Wie ist das mit den privaten Rentenverträgen wenn wir doch verzichten wollen? Müssen die trotzdem angegeben werden?
Vielen Dank für die zeitnahe Antwort da wir in 2 Wochen den Antrag schon abgeben müssen.
Scheidung.org sagt: 21. August 2017 um 10:34 Uhr
der Versorgungsausgleich ist im Falle der Scheidung von Amts wegen in das Scheidungsverbundverfahren aufzunehmen. Auch im Falle eines in einer Scheidungsfolgenvereinbarung vereinbarten Verzichts werden die Gerichte daher in der Regel prüfen, ob durch eine solche Vereinbarung einer der Ehegatten über Gebühr benachteiligt werden würde. Da im Versorgungsausgleich alle Rentenanwartschaften, die in der Ehezeit erworben wurden, zu berücksichtigen sind, ist die Auskunft sowohl über die gesetzlichen als auch die privaten Punkte zu erteilen. Bitte wenden Sie sich für eine umfassende Auskunft und der Prüfung Ihres Falles an Ihren Anwalt.
bernhard sagt: 20. August 2017 um 16:33 Uhr
Meine Sorge besteht darin dass ich beim Versorgungsausgleich deutlich benachteiligt werde. Meine Frau bezieht seit 2000 Erwerbsunfähigkeitsrente. Die Rente war 2000 deutlich geringer als mein Einkommen. Ab 2000 zahlte sie in keine Altervorsoge mehr ein. Ich jedoch habe zwar mehr als Sie verdient jedoch waren meine Rentenansprüche (2000) bei damaliger Hochrechnung gerade so hoch wie Ihre Rente. Auf Grund der Rentenreform und meines sinkenden Einkommens ist meine derzeit zu erwartende Rente deutlich geringer als Ihre,ich bekomme dann ca. 500€ netto weniger, meine Private Zusatzrentenversicherung habe ich auf eine Einzahlung je Monat von 6€ reduziert, da meine Frau 30 Jahre lang an Kaufsucht leidet. (kein Geld für Altersvorsorge) Wegen Ihrer Erkrankung war sie mehrfach in stationärer und ambulanter Behandlung. Leider verweigert Sie die entgültige Aufarbeitung der Ursache so dass auch nach Auskunft der Ärzte mit keiner Heilung zu rechnen ist. Sie selbst möchte die Scheidung denn seit dem ich die finanzielle Kontrolle über alle Konten habe. Zurück zu meiner Frage. Nach dem gültigen Recht würde das bedeuten dass Sie von meinen Punkten etwas abbekommt, von Ihren Punkten kann ich ja nichts bekommen Sie hat ja nicht eingezahlt hat, ist das so ?. Zur Zeit hat Sie eine Nettorente von 1500€ ich würde eine Nettorente von 1000€ bekommen (Rentenauskunft) ohne Scheidung. Wenn ich von meinen Rentenpunkten bei Scheidung fast die Hälfte abgeben muß werde ich Sozialhilfeempfänger obwohl ich 45 Jahre gearbeitet habe, ist das so richtig ? Muß ich sogar noch Unterhalt zahlen denn zur Zeit verdiene ich 2000€ netto meine Frau 1500 ?
Scheidung.org sagt: 21. August 2017 um 9:44 Uhr
beim Versorgungsausgleich finden regelmäßig alle in der Ehezeit erworbenen Rentenanwartschaften Berücksichtigung. Im Einzelfall kann der Versorgungsausgleich auch ausgeschlossen werden, wenn es sich um nur geringe Ausgleichswerte handelt oder anderweitig Ausgleich geschaffen wird. Neben dem Versorgungsausgleich können im Zuge einer Scheidung immer auch Unterhaltsansprüche entstehen. Bitte wenden Sie sich an einen Anwalt, um prüfen zu lassen, inwieweit der Ausschluss des Rentenausgleichs möglich ist und welche Ansprüche im Falle einer Trennung und Scheidung entstehen würden.
Ulrich sagt: 20. August 2017 um 17:47 Uhr
Wenn ich zum Zeitpunkt meiner 2. Ehe bereits im Ruhestand bin und Pension aus einem vorherigen Beamtenverhältnis beziehe, wird diese im Falle einer Scheidung von der 2. Ehefrau beim Versorgungsausgleich einbezogen oder spielt die Pension keine Rolle, da der Anspruch nicht während der Ehezeit entstanden ist?
Scheidung.org sagt: 21. August 2017 um 9:27 Uhr
der Versorgungsausgleich kann sich unserer Kenntnis nach nur auf während der Ehezeit erworbene Rentenanwartschaften beziehen. Ist ein solcher Erwerb nicht gegeben, so ist anzunehmen, dass Ausgleichsansprüche nicht entstehen. Wenden Sie sich für die rechtssichere Klärung Ihrer Frage bitte an einen Anwalt.
Armin sagt: 28. August 2017 um 13:50 Uhr
Auch ich hätte eine Frau, bin seit 5 Jahren verheiratet und so wie gelesen habe werden beim Rentenausgleich auch nur diese 5 Jahre berücksichtigt, richtig? Und wie würde die Betriebsrente verrechnet werden, welche Jahre werden hier berücksichtigt auch nur die 5 Jahre oder der Anspruch auf die gesamt Laufzeit?
Scheidung.org sagt: 4. September 2017 um 12:26 Uhr
bei dem Versorgungsausgleich finden regelmäßig nur die Rentenanwartschaften Berücksichtigung, die während der Ehezeit erworben wurden. Bitte wenden Sie sich an Ihren Versicherer oder Ihren Anwalt, um näheres zu erfahren.
luigi sagt: 31. August 2017 um 9:02 Uhr
was in diesem Beitrag fehlt, ich hatte damals auf den Versorgungsausgleich verzichtet, obwohl man mir sagte dass ich es nicht tun soll. kann man einen Verzicht auch wieder rückgängig machen und wenn ja ab wann ist es verjährt
Scheidung.org sagt: 4. September 2017 um 11:41 Uhr
vielen Dank für den Hinweis. Wir planen zur Rückgängigmachung des Versorgungsausgleichs einen eigenen Beitrag, der in Kürze erscheinen soll, und sich auch mit dem Aspekt der Rücknahme einer Verzichtserklärung beschäftigen wird.
Ist der erklärte Verzicht auf Versorgungsausgleich Bestandteil eines bereits rechtskräftig gewordenen Scheidungsbeschlusses, lässt sich hiergegen nur sehr schwer vorgehen. Anders als bei einem durchgeführten Versorgungsausgleich ist die Rückgängigmachung nur selten denkbar (etwa bei Irreführung und Unsittlichkeit des Vorgangs). Wenden Sie sich an einen Anwalt, um dies in Ihrem Sonderfall prüfen zu lassen. Wir sind an dieser Stelle nicht befugt, Rechtsberatung zu erteilen.
Jens sagt: 5. September 2017 um 11:08 Uhr
Ich bin seit kurzem geschieden ( Berufssoldat ) Versorgungsausgleichszahlung an meine Ex wurde mit 750€ festgesetzt, ich bekomme von Ihr 8 rentenpunkte die ca. 240€ Wert sind.
Nach jetzigem gültigen Recht, wird der Versorgungsausgleich erst mit 62 Jahren von der Pension abgezogen. Bekomme ich zu diesem Zeitpunkt bereits die 8 Rentenpunkte
( 240€ ) “gutgeschrieben” so dass ich “nur” ca. 510€ zahlen muss, oder ab wann stehen mir die Rentenpunkte zu? Vielen Dank im voraus für Ihre Mühe!
Scheidung.org sagt: 11. September 2017 um 12:43 Uhr
die Anrechnung der Rentenpunkte ist mit Renteneintritt wirksam. Die Übertragung findet in der Regel bereits mit Rechtskraft der Entscheidung statt. Wenden Sie sich bei Fragen hierzu an Ihren Anwalt.
Sabi sagt: 7. September 2017 um 15:31 Uhr
Ich hätte eine Frage, die mir bislang keiner beantworten kann. Mein Lebensgefährte befindet sich im Scheidungsverfahren, welches sich aufgrund des Versorgungsausgleichs schon erheblich hinzieht. Ständig fordert die dt. Rentenversicherung neue Unterlagen an. Jetzt möchten die auch noch Auskünfte von mir haben, weil ich mit meinem Lebensgefährten ein Kind habe und er in Elternzeit war. Die Geburt des Kindes und damit auch die Elternzeit waren beides erst weit nach der Ehezeit, also nach Zustellung des Scheidungsantrags. Ich möchte meine Daten nicht rausgeben, da ich der Meinung bin, meine Situation hat nichts mit dem Versorgungsausgleich anderer zu tun und würde gerne von meinem Recht auf Datenschutz gebrauch machen. Muss ich als außenstehende Dritte Auskünfte erteilen?
Scheidung.org sagt: 11. September 2017 um 11:43 Uhr
auch Elternzeiten können bei der Ermittlung der auszugleichenden Rentenanwartschaften Berücksichtigung finden. Hier ist davon auszugehen, dass die Auskünfte allein die Anwartschaften Ihres Mannes betreffen. Bitte lassen Sie ggf. von dem Anwalt Ihres Partners prüfen, inwieweit Sie dem Auskunftsersuchen der Rentenversicherung nachkommen müssen.
Martha sagt: 13. September 2017 um 12:30 Uhr
ich wurde 1987 geschieden und habe auf Unterhalt verzichtet, im Urteil steht, dass der Versorgungsausgleich nicht stattfindet. Das Gesetz ist aber von 2009, kann ich daher Widerspruch einlegen? Mein ehemaliger Mann ist seit 14 Jahren tot und er war noch kurze Zeit wieder verheiratet.
Scheidung.org sagt: 18. September 2017 um 9:30 Uhr
das Versterben des Ehegatten kann im Einzelfall auch die Rücknahme des Versorgungsausgleich begründen, wenn der Betroffene zu diesem Zeitpunkt noch keine Ansprüche oder nur für kurze Dauer entsprechende Zahlungen erhalten hat. Wenden Sie sich hierzu bitte an den Rentenversicherungsträger. Ein Anwalt kann Ihnen bei der Durchsetzung ggf. behilflich sein.
Claus sagt: 16. September 2017 um 11:26 Uhr
meiner Frau ist jetzt eingefallen das sie mich nicht mehr braucht, nach fast 48 Jahren. Nun sind wir beide schon ein paar Jahre in Rente. Sie bekommt knapp 300€ und mir bleiben nach Abzug für Kranken- und Pflegeversicherung noch gut 1750€ . Das zusammen ergibt eigentlich ein gutes Rentenleben. Was aber müsste ich von meiner Rente an meine Frau abgeben? Ich habe mal gehört das ich im Scheidungsjahr noch für sie mit aufkommen und sie sich danach das Geld vom Sozialamt holen muss.
Scheidung.org sagt: 18. September 2017 um 9:54 Uhr
im Zuge einer Scheidung findet regelmäßig der sogenannte Versorgungsausgleich statt. In dessen Rahmen werden die in der Ehezeit erworbenen Rentenanwartschaften der Ehegatten hälftig geteilt. Bis zum erfolgten Rentenausgleich kann eine größere Einkommensdifferenz einen Unterhaltsanspruch begründen. Bitte wenden Sie sich an einen Anwalt, um sich über die Folgen einer Scheidung umfassend informieren zu lassen.
Harrald sagt: 20. September 2017 um 16:32 Uhr
nach 15 Jahren Trennung und das einläuten der Scheidung jetzt , da der Krankenkasse jetzt einfiel das meine noch Ehefrau sich ja selbst versichern muss und will jetzt Geld zurück und berechnet meine noch Ehefrau jetzt mit 170 Euro pro Monat ab. Alles soweit ok und ich muss die 170 Euro auf den Unterhalt von 1100Euro drauflegen da auch sie selbst keiner Arbeit durch alter und Krankheit nachgehen kann. Das habe ich auch alles Gut und Verstanden.
Also Scheidung: Und 40 Jahre Versorgungsausgleich zahlen.
Aber jetzt die Frage: Man hört das der Staat versucht an den Ausgleich zu kommen.
Zum Beispiel Bei Tod des Ausgleichempfänger. Und Und Und.
Wie kann man so etwas verhindern , denn das wäre ganz böse.
Was ist geschickt zu tun um so etwas zu vermeiden.
Scheidung.org sagt: 25. September 2017 um 12:14 Uhr
der Versorgungsausgleich kann ggf. rückgängig gemacht werden, wenn der Ausgleichsberechtigte vor Renteneintritt verstirbt oder zum Zeitpunkt seines Todes noch nicht länger als drei Jahre Rente bezog. Die Rückgängigmachung kann in diesen Fällen bei dem jeweiligen Versicherungsträger beantragt werden. Wenden Sie sich für weitere Informationen an Ihren Rentenversicherer.
Andreas sagt: 5. Oktober 2017 um 22:28 Uhr
Hallo. Ich habe da eine Frage. Ich bin seit 2006 mit einer Peruanerin verheiratet. Jetzt habe ich die Scheidung eingereicht., sie ist bereits in ihr Land zurückgekehrt und arbeitet dort wieder in ihrem Beruf als Anwältin wenn sie in ein paar Monaten das vergangene aufgeholt hat. Bis dahin schicke ich ihr monatlich Geld. In Deutschland hat sie nie gearbeitet und somit auch nicht in die Rentenkasse eingezahlt. Muss jetzt trotzdem der Versorgungsausgleich durchgeführt werden da Peru ja kein vergleichbares System hat.
Scheidung.org sagt: 9. Oktober 2017 um 16:48 Uhr
wird der Versorgungsausgleich durchgeführt, kann für den Ausgleichsberechtigten auch eigens ein Konto bei der Rentenversicherung angelegt werden. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um prüfen zu lassen, ob der Anspruch auf Versorgungsausgleich durch den Aufenthalt in Peru aufgehoben sein kann.
h. sagt: 11. Oktober 2017 um 15:41 Uhr
meine noch Ehefrau und ich wollen uns scheiden lassen. Wir sind beide seit unserer Heirat 2007 im öffentl. Dienst beschäftigt. Da sie weniger verdient hat und auch wegen dem gemeinsamen Kind nur Teilzeit gearbeitet hat 34 Std., möchten wir Notariel eine Einmalsumme vereinbaren welche dann als Versorgungsausgleich gilt. Ziel ist dem ganzen gerechne und Verwaltungsaufwand zu entgehen und trotzdem eine für uns gerechte Lösung finden.
Scheidung.org sagt: 17. Oktober 2017 um 9:17 Uhr
der Verzicht auf den Versorgungsausgleich kann im Einzelfall möglich sein. Bitte wenden Sie sich zur Abklärung und für die Erstellung einer wirksamen Scheidungsfolgenvereinbarung an einen Anwalt. Wir dürfen an dieser Stelle keine Rechtsberatung erteilen.
M. sagt: 1. November 2017 um 21:13 Uhr
ich bin seit 17 Jahren geschieden und mein Ex-Mann hat von mir Rentenpunkte erhalten, da er als Selbständiger keine Rente eingezahlt hat. Mit Renteneintritt könnte es sein, dass er Unterhalt von mir fordert. Er hat seit der Scheidung offenbar nicht offiziell gearbeitet und für sein Kind keinen Unterhalt gezahlt. Ich bekomme später eine Rente, die nicht viel über dem Hartz4-Satz liegen wird. Hat er Anspruch auf Unterhalt, obwohl er sich in den ganzen Jahren selbst hätte absichern können?
Scheidung.org sagt: 8. November 2017 um 15:39 Uhr
ein Unterhaltsanspruch kann nur dann durchgesetzt werden, wenn der Schuldner auch tatsächlich leistungsfähig ist. Gegenüber ehemaligen Ehegatten gilt dabei ein Selbstbehalt von 1.200 Euro monatlich. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um prüfen zu lassen, inwieweit ein nachehelicher Unterhalt von Ihnen gefordert werden kann.
Jürgen sagt: 4. November 2017 um 12:49 Uhr
ich bin seit 1999 verheiratet, wir werden voraussichtlich 2018 geschieden. Wir sind kinderlos.
In dieser Zeit ist meine Frau ca. 10 Jahre lang, auf eigenen Wunsch, zuhause geblieben und hat nichts in die Rentenkasse einbezahlt. Sie wäre aber arbeitsfähig gewesen.
Ich bin mittlerweile seit 01.06.2017 Rentner. Wie gestaltet sich der Rentenausgleich? Meine Frau wohnt in dem von uns in der Ehezeit gebauten Haus. Ich bin ausgezogen und wohne jetzt in Miete. Meine Frau ist vermögend, es besteht kein Ehevertrag. Muss ich zwingend Rentenausgleich bezahlen oder gibt es eine Möglichkeit dies zu umgehen?
Scheidung.org sagt: 8. November 2017 um 15:29 Uhr
der Versorgungsausgleich wird von Amts wegen vor dem zuständigen Gericht in das Scheidungsverbundverfahren aufgenommen. Die Ehegatten können sich im Rahmen einer Scheidungsfolgenvereinbarung einvernehmlich einigen und den Versorgungsausgleich ausschließen. Das Gericht muss diesem Vorgang jedoch nicht folgen, wenn zu befürchten ist, dass dadurch einer der Ehegatten maßgeblich benachteiligt wäre. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um sich beraten zu lassen, welche Regelungen in einer Scheidungsfolgenvereinbarung möglich sind.
Felina sagt: 13. November 2017 um 20:35 Uhr
Hallo, Mann ist Kubaner, Heirat war 2005 in Kuba. Seit 2010 getrennt lebend, da mein Mann nie hier leben wollte. Kam und ging wie er wollte. Hat nie gearbeitet ist in 2014 in Heimat zurück. Ich seit 2010 arbeitslos und seit 4 Jahren Harzt 4. Muss ich bei Scheidung irgendetwas an ihn zahlen? oder ist es besser Scheidung in Kuba. Er will keine Scheidung. mfg
Scheidung.org sagt: 15. November 2017 um 17:48 Uhr
sofern die Ehe in Deutschland anerkannt ist, kann die Scheidung auch hierzulande erfolgen. Wenden Sie sich an einen Anwalt, ob die Scheidung nach deutschem Recht oder kubanischem Recht erfolgen kann. Sollte deutsches Familienrecht Anwendung finden, können entsprechende Unterhaltsansprüche entstehen. Das kubanische Familienrecht ist uns an dieser Stelle nicht bekannt.
Frauke sagt: 14. November 2017 um 20:01 Uhr
ups. nun ist alles weg?
also noch einmal von vorne: ich bin Deutsche und war 15 J. mit einem österreichischen Beamten verheiratet.( er sit nun in Rente) Ich habe nicht gearbeitet,sondern michum unsere Tochter gekümmert. zum Zeitpunkt der Scheidung hieß es, dass es in Österreich keinen Versorgungsausgleich gibt, daher fehlen mir nun 15Jahre Rente. Ich habe erst mit 48 zum arbeiten begonnen..Habe ich als EU Bürgerin da eine Möglichkeit wegen Diskriminierung zu klagen? Damals hieß es, dass dies national geregelt sei, aber vielleicht hat es in der Zwischenzeit einen Urteilsspruch gegeben?
Danke für dieInfo
Scheidung.org sagt: 15. November 2017 um 17:43 Uhr
Entsprechendes ist uns an dieser Stelle nicht bekannt. Bitte wenden Sie sich zur Klärung dieser Frage an einen Anwalt.
Inga sagt: 25. November 2017 um 16:59 Uhr
Die Spannungen nehmen zu und ich kann keine Gartenarbeit mehr machen.
Wir wohnen zur Pacht in einem Mobilheim auf einem Campingplatz
mit Gesamtunkosten (Strom, Pacht, Müll und Gas) von 230,00Euro.
Haben 2007 in Berlin geheiratet
und sind 2009 hier hin gezogen. Da wurde mein Gatte Altersrentner.
Das Grundstück und Moilheim gehört meinem Mann schon rund 30 Jahre. Er ist jetzt 71 ich 66 Jahre alt.
Mein Mann hat 1200 Euro Altersrente
+ eine Betriebsrente 350,00 Euro
ich habe eine Behindertenrente 600,00 Euro
und eine Altersrente von 495,00 Euro (vorher schon als Zusatzrente wegen voller Erwerbsunfähigkeit).
Ich würde in eine andere Wohnung mit ca 500,00 EuroWarmmiete ziehen wollen/müssen oder ins Altenheim.
Scheidung.org sagt: 1. Dezember 2017 um 15:48 Uhr
bitte wenden Sie sich an einen Anwalt, wenn Sie in Erfahrung bringen wollen, wie hoch im Falle einer Scheidung die möglichen Ansprüche ausfallen können. Wir dürfen an dieser Stelle keine Rechtsberatung erteilen.
Michael sagt: 28. November 2017 um 23:47 Uhr
muss zum berechneten Versorgungsausgleich auch weiterhin Unterhalt an die Ex-Frau bezahlt werden ?
Wenn ja – zum vollen Satz oder wird dieser gekürzt?
Was ist wenn ich netto nur noch 1.217 € nach Abzug des Versorgungsausgleich übrig habe ? Muss ich dann trotzdem noch eine monatliche Abfindung bezahlen?
Vielen Dank im voraus & Gruss,
Scheidung.org sagt: 1. Dezember 2017 um 16:00 Uhr
beim Versorgungsausgleich und dem Unterhaltsanspruch handelt es sich um zwei unterschiedliche rechtliche Ansprüche im Scheidungsfall. Der Versorgungsausgelich bezieht sich zudem nur auf den Ausgleich der Rentenanwartschaften, sodass ein direkter Einfluss auf geleisteten Unterhalt sich zumeist erst ergeben könnte, wenn der Anspruchsteller bereits Rentenbezieher ist.
Norbert sagt: 6. Dezember 2017 um 23:44 Uhr
im Rahmen des Versorgungsausgleiches wurden ca. 600 Euro einer Beamtenpension übertragen. Wird die Pension vor oder nach Steuern um diesen Betrag verringert?
Scheidung.org sagt: 11. Dezember 2017 um 18:38 Uhr
beim Versorgungsausgleich werden in der Regel die Pensionsansprüche gemäß Konto beim Träger an den Ehegatten übertragen. Je nach Bezugshöhe können hierauf bei Auszahlung Steuern entfallen.
Günter sagt: 14. Dezember 2017 um 13:09 Uhr
Es geht um einen Amstsgericht – Beschluss vom Dezember 2017 zum Versorgungsausgleich einer im Jahre 1994 geschiedenen Ehe.
Zur Ermittlung der Anrechte zur inneren Teilung wurden Auskünfte der Deutschen Rentenversicherung aus dem Jahr 2013 verwendet obwohl mit Einführung der Mütterrente am 01.07.2014 eine Veränderung der Anrechte eingetreten ist. Wenn die Berechnung mit den aktuellen Rentenauskünften erfolgt wäre, hätten die Ehepartner für die Ehezeit gleiche Anrechte erworben und der Versorgungsausgleich wäre hinfällig. So aber, würde es zu einem ungerechten Ausgleich kommen.
Ist eine Beschwerde gegen den Beschluss aussichtsreich?
Scheidung.org sagt: 3. Januar 2018 um 18:14 Uhr
wir dürfen an dieser Stelle keine Rechtsberatung erteilen und können deshalb keine Einschätzung zu möglichen Erfolgschancen abgeben. Wenden Sie sich hierzu bitte an Ihren Anwalt.
Christoph sagt: 26. Januar 2018 um 23:16 Uhr
bei uns ist der Fall, dass ich ganz normal gesetzlich rentenversichert bin. Meine Frau als Tierärztin allerdings ist über das tierärztliche Versorgungswerk rentenversichert. Nun lassen wir uns scheiden. Meine Frau hat ein höheres Anrecht an dem Wert meiner gesetzlichen Rentenversicherung als ich an ihrer Versicherung im Versorgungswerk. Wie wird das nun geteilt? Bekommt meine Frau ein Rentenkonto in der gesetzlichen Rentenversicherung? Geht das, obwohl sie sich vorher nur im Versorgungswerk rentenversichern durfte? Oder gehen Ihre Ansprüche an meiner gesetzlichen Rentenversicherung in eine externe Teilung?
Vielen vielen Dank für eine Antwort,
Scheidung.org sagt: 6. Februar 2018 um 14:04 Uhr
bei einer externen Teilung von Versorgungsansprüchen wird bei den Rentenversorgern häufig ein eigenes Konto für den Betroffenen eröffnet. Auf dieses werden dann die auszugleichenden Rentenanwartschaften übertragen. Wenden Sie sich für umfassende und auf Ihren Fall bezogene Antworten an Ihren Versorgungsträger oder Ihren Anwalt.
Juls sagt: 12. Februar 2018 um 21:34 Uhr
Guten Tag. Ich habe folgende Frage. Die Scheidung von meinem Exmann erfolgte im November 1991, es herrschte bereits bundesdeutsches Recht. Nach diesem wurde die Scheidung durchgeführt, aber ein Versorgungsausgleich erfolgte nicht, angeblich war die Gesetzeslage noch nicht komplett. Ich wurde dadurch nach 20 Jahren Ehe und vier Kindern in meinen Rentenansprüchen erheblich benachteiligt und habe deshalb inzwischen als Rentnerin sehr wenig Rente.
Gibt es eine Möglichkeit diesen Versorgungsausgleich, wenn auch sehr spät, nachzuholen? Mein Exmann lebt noch. Jahrelang wusste ich nicht, wo er lebt und konnte nichts unternehmen. Was hat der Gesetzgeber für diese sicher nicht häufigen Fälle vorgesehen. MfG D. Juls
Scheidung.org sagt: 5. März 2018 um 18:41 Uhr
ein Versorgungsausgleich findet in der Regel nur bei ostdeutschen Ehegatten statt, wenn diese nach dem 31. Dezember 1991 geschieden wurden. Da das DDR-Recht keinen Versorgungsausgleich vorsah, gibt es bis heute fragen nach einem angemessen Ausgleich für Betroffene. Die Regelung obliegt in der Regel der Bundesregierung.
Gerd sagt: 10. März 2018 um 21:11 Uhr
ich bin als ehemaliger Bundesbeamter im vorzeitigen Ruhestand mit 62 Jahren (Pensionär). Meine Frau ist 10 Jahre jünger und arbeitet sozialversicherungspflichtig in Vollzeit. Würde bei einer Scheidung ein Versorgungsausgleich sofort fällig und ging dann direkt an meine dann Ex-Frau ? Meine Frau hatte aufgrund Kinderzeiten nur 10 Entgeltpunkte in der Rentenversicherung erarbeitet und 24 von 32 Jahren Beamtenzeit waren wir verheiratet.
Scheidung.org sagt: 13. März 2018 um 13:28 Uhr
der Übertragung der Rentenpunkte erfolgt in der Regel nach abschließender Festlegung zu den Ausgleichsansprüchen, nicht erst bei Renteneintritt eines der Berechtigten. Bitte wenden Sie sich für eine Klärung an Ihren Anwalt.
Klaus sagt: 12. März 2018 um 16:51 Uhr
Ich war bei Eheschließung bereits Rentner, habe also während der Ehe keine Anwartschaften mehr erworben. Meine Frau ist noch berufstätig. Wird in einem solchen Fall ein Versorgungsausgleich durchgeführt und könnte ich eventuell darauf verzichten?
Scheidung.org sagt: 13. März 2018 um 13:26 Uhr
in der Regel ist ein Versorgungsausgleich durchzuführen, wenn Rentenanwartschaften während der Ehe erworben wurden. Der Verzicht auf den Versorgungsausgleich ist möglich. Dabei kommt es auf den Ausgleich im jeweiligen Einzelfall an, ob dieser auch haltbar ist. Wenden Sie sich an Ihren Anwalt, um prüfen zu lassen, unter welchen Voraussetzungen Sie den Versorgungsausgleich ausschließen können.
Walther sagt: 21. Mai 2018 um 9:59 Uhr
Meine Tochter befindet sich in der Trennungsphase und in Vorbereitung einer Scheidung. Über ihren Anwalt wird zur Zeit die Höhe des Versorgungsausgleiches festgestellt. Die Frage ist:
Kann ein Versorgungsausgleich zum Zeitpunkt der Scheidung als einen konkreten Betrag von ? an die Tochter ausbezahlt und damit das Thema abgeschlossen werden? Ist das, wenn möglich, von wem ist das zu beurkunden?
Scheidung.org sagt: 28. Mai 2018 um 13:12 Uhr
der Verzicht auf den Versorgungsausgleich kann im Einzelfall erfolgen. In der Regel einigen sich die Ehegatten hierüber in einer Scheidungsfolgenvereinbarung. Allerdings könnende entsprechende Regelungen ggf. auch unwirksam sein, wenn kein entsprechender Ausgleich geschaffen wird oder der Vertrag letztlich aus anderen Gründen in Teilen oder gänzlich unwirksam ist.
Bitte raten Sie Ihrer Tochter zum Besuch bei einem Anwalt. Dieser kann Sie rechtlich bezüglich der Möglichkeiten einer Scheidungsfolgenvereinbarung umfassend beraten. Abschließend müssen die Vereinbarungen notariell beurkundet werden, damit sie (zumindest formal) rechtwirksam sind.
Anna sagt: 28. Mai 2018 um 11:04 Uhr
ich bin seid nunmehr 10 Jahren (April 2008) geschieden. Seid März 2003 bin ich Landesbeamtin davor Angestellte (neue Bundesländer). Vom Februar 1989 bis zum o.g. Zeitraum war ich verheiratet. Mein geschiedener Mann hat bis 1996 gearbeitet, war dann ein Jahr arbeitslos und hat sich dann,mit Hilfe eines Kredites meiner Mutter (50000,00DM), eine Selbstständigkeit aufgebaut.
Er hat in dieser Zeit nur einen Betrag von monatlich ca. 100 Euro in eine private Rentenversicherung eingezahlt. Diese hat er vor der Ehescheidung gekündigt und sich den Betrag auszahlen lassen. Somit hat diese, wenn auch minimale Vorsorge, keinen Eingang in den Versorgungsausgleich gefunden. Es hat auch niemand danach gefragt, auch die damalige Familienrichterin ist nicht stutzig geworden und hat nichts hinterfragt. Etwa 2 Jahre vor der Trennung habe ich für die Firma Kredite in Höhe von zusammen 15000,00 Euro aufgenommen, da mein damaliger Gatte „nicht solvent“ war. Der Kredit meiner Mutter wurde nie zurückgezahlt, auch die Zinsen blieben in den letzten Jahren unserer Ehe aus. Ein Landesgericht hat den Anspruch meiner Mutter (sie verstarb 2011) auf Rückzahlung des Kredites festgestellt. Kurz vor der Ehescheidung hat mein Exmann sowohl Insolvenz für die Firma als auch Privatinsolvenz angemeldet. Es sind alle Unterlagen eingereicht worden, bekommen haben wir nichts. Allerdings wurde beim Versorgungsausgleich festgestellt, dass mein geschiedener Mann Entgeldpunkte im Gegenwert von ca. 520,00Euro erhält. Während der Selbstständigkeit hat quasie nichts zum Familieneinkommen Beigetragen, da nach seiner Aussage die Firma praktisch bei „plus minus Null“ arbeitet.
Schon damals erschien mir das ganze Verfahren als ziemlich ungerecht, zumal er für seinen damals 17 jährige Sohn auch keinen Unterhalt gezahlt hat und ich aufgrund des Insolvenzverfahrens auch den 15000,00 Euro Kredit zurückzahlen musste.
Nun zu meiner Frage, gibt es eine Chance, das Verfahren des Versorgungsausgleiches nochmals überprüfen zu lassen oder ist es halt „Pech“, das Niemand (auch meine damalige Anwältin nicht) seine Vorsorge hinterfragt hat? Selbst seine damalige Steuerberaterin war skeptisch, was die Insolvenz betraf. Für sie sah es so aus, dass der kleine Betrieb absichtlich in die Insolvenz geführt wurde.
Scheidung.org sagt: 28. Mai 2018 um 12:31 Uhr
bitte beachten Sie, dass wir an dieser Stelle keine Rechtsberatung erteilen dürfen. Eine fallspezifische Einschätzung ist deshalb hier nicht möglich. Bitte wenden Sie sich für die Bewertung Ihres Falles an einen Anwalt.
Fritz sagt: 3. Juni 2018 um 16:33 Uhr
meine Scheidung steht bald an, nach fast 40 Jahren Ehe.
Meine Frau bezieht eine Erwerbsunfähigkeitsente von knapp 700 Euro.
Ich zahle ca. 1000 Euro monatlich Unterhalt.
Mein Versorgungsausgleich wurde fast halbiert aber von Ihrer Rente wurde nichts übertragen.
Scheidung.org sagt: 6. Juni 2018 um 11:33 Uhr
beim Versorgungsausgleich werden die in der Ehezeit erworbenen Rentenanwartschaften hälftig zwischen den ehemaligen Ehegatten aufgeteilt. Inwieweit hier statt des Übertrags eine Verrechnung erfolgt, können Sie bei der zuständigen Kasse in Erfahrung bringen. Auch Ihr Anwalt kann Sie bezüglich der Ausgestaltung in Ihrem Einzelfall beraten.
Michael sagt: 6. Juni 2018 um 17:54 Uhr
Bei meiner Scheidung in 2001 wurde ein Versorgungsausgleich durchgeführt. Da die Betriebsrente noch nicht ermittelt werden konnte, vereinbarten wir bei der Scheidung eine Unterhaltszahlung für alle weiteren Rentenbezüge des Ehegatten.
Muss der betriebliche Rentenversorger diese Vereinbarung akzeptieren, wenn er im Rentenbescheid des Ehegatten den durchgeführten Versorgungsausgleich sieht?
Scheidung.org sagt: 11. Juni 2018 um 14:32 Uhr
bitte wenden Sie sich zur Klärung dieses Sachverhalts an einen Anwalt. Wir können und dürfen an dieser Stelle keine Rechtsberatung erteilen.
Rainer sagt: 21. Juni 2018 um 15:33 Uhr
Guten Tag, folgende Frage zum Versorgungsausglich. Ich habe am 07.09.2012 geheiratet. Zu diesem Zeitpunkt befand mich bereits im Ruhestand – seit 01.01.2003 (besondere Altersgrenze bei Berufssoldaten). Die Ehe wird voraussichtlich in 2019 aufgrund meines Antrags gschieden werden. Meine Ehefrau ist berufstätig und gesetzlich Renten versichert. Wie wird der Versorgungsausgleich in diesem Fall durchgeführt? Erhält meine Ehefrau Anteile meiner Versorgungsbezüge, oder hat sie keinen Anspruch, da ich bereits bei Heirat im Ruhestand war?
Scheidung.org sagt: 22. Juni 2018 um 10:57 Uhr
beim Versorgungsausgleich werden regelmäßig nur Rentenanwartschaften ausgeglichen, die während der gemeinsamen Ehezeit erworben wurden.
Heiner sagt: 11. Juli 2018 um 16:45 Uhr
…..beabsichtige mich Scheiden zu lassen. Seit 1.3.18 beziehe ich ( Polizeibeamter A 11 Jahrgang 1958) Versorgungsbezüge ca. 3000,– brutto; meine Ehefrau ist Lehrerin (Jahrgang 1958) arbeitet in Teilzeit A 13 (z.Zt. ca. 44.000,– Jahreseinkommen brutto); wir sind seit ca. 32 Jahren verheiratet.
Nach Auskunft meiner Versorgungsstelle werden bei einer Scheidung ca. 1200,– € meiner Versorgungsbezüge für den Versorgungsausgleich einbehalten. Als 58ziger Jahrgang ist das reguläre Renteneintritts 66 Jahre. Meine Frau beabsichtigt mit 63 Jahren in Pension zu gehen.
Wie sieht jetzt unser Versorgungsausgleich aus….. muss ich bis zum 66zigsten Lebensjahr auf die 1200,– Euro verzichten und wie wirkt sich eine mögliche Scheidung weiter auf die Pension aus.
In allen anderen finanziellen Angelegenheiten besteht gegenseitiges Einverständnis.
Scheidung.org sagt: 13. Juli 2018 um 17:29 Uhr
bitte beachten Sie, dass der Ausgleich der Rentenanwartschaften unmittelbar mit Rechtskraft der Entscheidung zum Versorgungsausgleich erfolgt. Die übertragenen Rentenpunkte werden bei Renteneintritt auch nicht wieder zurückübertragen. Bitte wenden Sie sich für eine Einordnung Ihres Falles an Ihren Anwalt.
Marlis sagt: 10. August 2018 um 11:07 Uhr
ich bin seit 2001also 17 Jahre Geschieden und muss Versorgungsausgleich in höhe von 27,27€ an meinen Geschiedenen zahlen, was ja auch richtig ist. Es ist laut Gerichtsbeschluss von der Richterin Frau Schönherr,festgelegt bzw.ein Beschluss gemacht worden. Nun möchte ich wissen wieso nun die Rentenstelle mir auch die in letzten Jahren gezahlten Erhöhungen (Angleichung) meiner Rente auch kürzen wollen obwohl sie sich an den Beschluss der Richterin zu halten haben. Denn die Erhöhung hat mit meiner Ehe und der Scheidung nichts zu tun.
Bitte um eine Antwort zu diesem Schreiben.
Scheidung.org sagt: 13. August 2018 um 17:16 Uhr
ausschlaggebend ist ggf., ob Rentenpunkte oder Kapitalwerte übertragen wurden. Wenden Sie sich bitte zur Klärung an den Versicherungsträger. Wir können die Frage an dieser Stelle nicht beantworten.
Wolfgang sagt: 21. August 2018 um 10:11 Uhr
1999 zog meine Exfrau aus, ab da zahlte sie nicht mehr in die Rentenkasse. 2006 kam es zur Scheidung. Erfuhr ich beim Versorgungsausgleich nicht einen Nachteil, es fehlten ja Ihre 7 Jahre für die ich dann mitbezahlte ? Ich bitte um kurze Antwort. Vielen Dank, Wolfgang
Scheidung.org sagt: 27. August 2018 um 17:03 Uhr
beim Versorgungsausgleich erfolgt der Ausgleich der in der Ehezeit, also bis zur Rechtshängigkeit erworbenen Rentenanwartschaften. Vereinzelt können einzelne Zeitabschnitte aufgrund von besonderer Härte ausgeschlossen werden, dies richtet sich jedoch stets nach dem jeweiligen Einzelfall. Wenden Sie sich für eine rechtliche Bewertung ggf. an Ihren Anwalt.
Otto sagt: 3. September 2018 um 20:56 Uhr
bin seit 1995 verheiratet und lebe nun seit 2 Jahren getrennt. Während der Ehe erbte meine Frau. Mit Erbe wurde gemeinsames Haus abbezalt. Gemeinsame Kinder wurden während der Ehe geboren. Frau war für ca. 20 Jahre nicht berufstätig, ist es jetzt aber. Es gab keinen Ehevertrag. Ich verdiene mehr als sie.
Fragen bei Scheidung:
Muss ich Unterhalt an Frau bezahlen?
Wird Erbe der Frau aufgeteilt bzw. wie verrechnet?
Wird gemeinsames Haus aufgeteilt?
Werden Kindererziehungszeiten bei Rentenausgleich an Frau verrechnet?
Vielen Dank für eingehende Antworten
Scheidung.org sagt: 7. September 2018 um 13:13 Uhr
1. Ob ein Anspruch auf nachehelichen Unterhalt besteht, richtet sich nach den Unterhaltstatbeständen (Bedürftigkeit, Arbeitsunfähigkeit u. a.).
2. Erbschaften fallen in der Regel nicht in den Zugewinnausgleich, da sie als privilegierter Erwerb zum Anfangsvermögen zugerechnet werden (Ausnahmen ggf. bei Wertzuwachs und Einkünften aus Erbschaften).
3. Ein Anspruch auf Aufteilung einer gemeinsamen Immobilie ergibt sich in der Regel aus den Eigentumsverhältnissen gemäß Grundbuch.
4. Dies können Sie beim Rentenversicherer in Erfahrung bringen.
Grundsätzlich können sich die Ehegatten jedoch auch einvernehmlich zu sämtlichen Folgesachen einigen. Wenden Sie sich für eine umfassende Beratung bitte an Ihren Anwalt.