Source: https://www.patientenrecht-das.de/de/rechtsportal/verkehrsrecht/mpu/mpu-die-gruende.aspx
Timestamp: 2020-05-31 13:25:45
Document Index: 154110686

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 11', '§ 11', '§ 13', '§ 13', '§ 14', '§ 14', '§ 11', '§ 2', '§ 4', '§ 11', '§ 11', '§ 20', '§ 11', '§ 20', '§ 11', '§ 10', '§ 11']

Gründe für MPU | D.A.S. Rechtsportal | D.A.S. - Die Rechtsschutzmarke der ERGO
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... denn zwischen Leber und Milz passte immer noch ein Pils
Wollen Sie ein Kraftfahrzeug führen, müssen Sie die dafür erforderliche Eignung aufweisen. Doch Skepsis der Verwaltungsbehörde überschattet so manchen Wunsch nach motorisierter Unabhängigkeit.
Für solche Fälle wird entweder eine ärztliche Untersuchung oder die "berüchtigte" medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) angeordnet. Für deren Durchführung gelten die in Anlage 15 zur Fahrerlaubnisverordnung (FeV) festgelegten Grundsätze.
Für die Meisten ist die medizinische-psychologische Untersuchung das Schreckgespenst, das nach einer Entziehung der Fahrerlaubnis droht. Aber schon bei der erstmaligen Beantragung einer Fahrerlaubnis, kann die Behörde eine solche anordnen. Natürlich aber nur, wenn entsprechende Zweifel an der Fahreignung vorliegen.
Die D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH hat hier für Sie zusammengetragen, wann der Gesetzgeber vor die Erteilung der Fahrerlaubnis eine "Fitness- und Nervenprobe" gesetzt hat.
Klärung von generellen Eignungszweifeln § 2 Abs. 8 StVG ärztliches oder medizinisch-psychologisches
Klärung von Eignungszweifeln aus gesundheitlichen Gründen § 11 Abs. 2 FeV ärztliches
§ 11 Abs. 3 Nr. 1 FeV medizinisch-psychologisches
Klärung von Eignungszweifeln bei Alkoholproblematik § 13 Nr. 1 FeV ärztliches
§ 13 Nr. 2 FeV medizinisch-psychologisches
Klärung von Eignungszweifeln im Hinblick auf Betäubungsmittel und Arzneimittel § 14 Abs. 1 FeV ärztliches
§ 14 Abs. 2 FeV medizinisch-psychologisches
Klärung von Eignungszweifeln bei erheblichen Auffälligkeiten im Rahmen einer Fahrerlaubnisprüfung § 11 Abs. 3 Nr. 3 FeV <> medizinisch-psychologisches
Klärung von Eignungszweifeln nach Entziehung der Fahrerlaubnis in der Probezeit § 2a Abs. 4 und 5 StVG medizinisch-psychologisches
Klärung von Eignungszweifeln nach Entziehung der Fahrerlaubnis bei 8 Punkten im Flensburger Verkehrszentralregister § 4 Abs. 10 StVG medizinisch-psychologisches
Straftaten, die im Zusammenhang mit dem Straßenverkehr oder im Zusammenhang mit der Kraftfahreignung stehen oder bei denen Anhaltspunkte für ein hohes Aggressionspotential bestehen § 11 Abs. 3 Nr. 5 FeV medizinisch-psychologisches
Neuerteilung der Fahrerlaubnis nach Entziehung aus vorgenannten Gründen § 11 Abs. 3 Nr. 9b FeV, § 20 Abs. 3 FeV medizinisch-psychologisches
Neuerteilung der Fahrerlaubnis nach wiederholter Entziehung § 11 Abs. 3 Nr. 9a FeV, § 20 Abs. 3 FeV medizinisch-psychologisches
Befreiung von den Vorschriften über das Mindestalter § 11 Abs. 3 Nr. 2 FeV medizinisch-psychologisches
Klärung der Eignung bei Berufskraftfahrern unter 18 Jahren § 10 Abs. 2 FeV medizinisch-psychologisches
Klärung der Eignung bei Erteilung oder Verlängerung einer Fahrerlaubnis der Klassen D, D1, DE oder D1E § 11 Abs. 9 FeV Anlage 5 zur FeV ärztliches oder medizinisch-psychologisches
In den meisten Fällen hat ein zu sorgloser Umgang mit alkoholischen Gemütsaufhellern das Misstrauen der Behörde in Ihre Zuverlässigkeit geweckt.
Im Folgenden finden Sie exemplarisch Informationen zur medizinisch-psychologischen Untersuchung aufgrund von Alkoholauffälligkeiten. Eine solche wird verlangt bei
Anzeichen für Alkoholmissbrauch
wiederholter Zuwiderhandlungen im Straßenverkehr unter Alkoholeinfluss
Fahrten im Straßenverkehr mit einer Blutalkoholkonzentration ab 1,6 Promille oder einer Atemalkoholkonzentration ab 0,8 mg/l
Entziehung der Fahrerlaubnis aus diesen Gründen.
In Bayern, Baden-Württemberg und Berlin wird die Anordnung einer medizinisch-psychologischen Untersuchung bei Alkoholauffälligkeiten deutlich strenger gehandhabt. Wurde Ihnen dort die Fahrerlaubnis wegen Alkohols am Steuer entzogen, droht schon ab 1,1 Promille die unliebsame Untersuchung. Eine bundeseinheitliche gesetzliche Regelung gibt es bisher aber noch nicht.