Source: https://www.juraforum.de/rechtsanwalt/anwalt-versicherungsrecht/2
Timestamp: 2018-03-23 07:21:50
Document Index: 158367755

Matched Legal Cases: ['§ 19', '§ 3', '§ 833', '§ 34', '§ 1', '§ 2', '§ 15']

ᐅ Rechtsanwalt: Versicherungsrecht nach Orten - Seite 2
Rechtsanwalt: Versicherungsrecht nach Orten
Informationen zum Rechtsgebiet Versicherungsrecht
Versicherungsfälle vor Gericht
Das Versicherungsrecht in der Bundesrepublik ist ein unselbstständiger Bestandteil des Handelsrechts sowie des Zivilrechts. Es reguliert als solches die Beziehungen zwischen Privaten und Versicherungsunternehmen. Ebenso bestimmt es die Versicherungsaufsicht als ein öffentlich-rechtliches Verhältnis. Mit dem Versicherungsrecht ist ein Instrument geschaffen, das die Beziehungen der Risikogemeinschaft zur Absicherung von Schäden regulieren soll.
Das Gesetz regelt in großem Umfang das privatrechtliche Versicherungsrecht. Weiter ist der Kontrakt zugunsten Dritter als typenbestimmender Bestandteil im bürgerlichen Recht zu finden, Anwendung findet er unter anderem bei Lebensversicherungen. Grundsätzlich geht der Versicherte mit dem abgeschlossenen Abkommen die Verpflichtung ein, Prämien an die Versicherungsgesellschaft zu zahlen, die im Gegenzug bei einem eintretenden Schadensfall die Regulierung vornimmt. Der Versicherer wird üblicherweise die Übernahme von Schadensfällen in gewissem Umfang eingrenzen. Versicherungsbetrug und der Missbrauch von Versicherungen sind durch die Paragrafen 263 und 265 des Strafgesetzbuches geregelt. Die Allgemeinen Versicherungsbedingungen finden sich als Allgemeine Geschäftsbedingungen in den jeweiligen Versicherungsverträgen. Sie sind auf die Versicherungstypen zugeschnitten und beinhalten in aller Regel Risikoausschlüsse und spezielle Obliegenheiten für den Versicherten.
Versicherungsrechtsbereiche
Das Versicherungsrecht beinhaltet im groben Überblick unter anderem die Vertrauensschaden- und Kreditversicherung, das Transport- und Speditionsversicherungsrecht, das Personenversicherungsrecht, also das Recht der Unfallversicherung und Berufsunfähigkeitsversicherung, der Reiserücktrittsversicherung, das Recht der Krankenversicherung und Lebensversicherung und Haftpflichtversicherung. Auch findet sich das Haftpflichtversicherungsrecht, hier sind zu nennen unter anderem das Pflichtversicherungsrecht, das betriebliche und private Haftpflichtrecht, das Haftpflichtversicherungsrecht für freie Berufe, das Recht in der Umwelt- sowie Produkthaftpflicht und weiter das Recht in der Bauwesenversicherung. Außerdem regelt das Versicherungsrecht das Recht in der Rechtsschutzversicherung. Bei Fragen zu den einzelnen Bereiche empfiehlt sich ein Anwalt, der sich mit einer Versicherung bestens auskennt.
Das Gesetz als Bundesgesetz regelt in der Bundesrepublik Deutschland die Pflichten und Rechte von Versicherungsnehmer und Versicherer. Die bis zum 31. Dezember 2007 gültige Version dieses Gesetzes stammt noch aus dem Jahre 1908. Die hervorragendsten Änderungen in der neuen Fassung betreffen unter anderem Widerruf, Informationspflicht, Anzeigepflicht und Offenlegungspflicht sowie Klagefrist und die Fahrlässigkeit, Lebensversicherungen, Private Krankenversicherung und Laufzeiten. Die grundlegende Reform des sogenannten WG betreffen zudem die Informationspflichten, angestrebt ist eine Abschaffung des Policenmodells. Weitere wichtige Änderungen finden sich in den Beratungs- und Dokumentationspflichten, im generellen Widerrufsrecht. Das „Alles- oder- Nichts-Prinzip“ wird abgeschafft. Stattdessen findet sich eine Quotenregelung, also ein abgestuftes Modell nach dem Grad des Verschuldens. Auch die Regelungen über vorvertragliche Anzeigepflicht, das Kapitel Gefahrerhöhung, die Prämienregelung, die Vorschriften über die vorläufige Deckung sowie über Verjährung, Ausschlussfrist und Gerichtsstand wurden novelliert.
Im deutschen Recht existiert keine Legaldefinition des Begriffes „Versicherungsvertrag“. Die aus der Rechtsprechung, dem Versicherungsrecht, erwachsenden Kriterien sind dann anzuwenden, wenn die nachfolgenden Merkmale zutreffend sind. Ein Kontrakt soll eine rechtsverbindliche, entgeltliche, selbstständige Zusage einer Leistung sein. Diese Leistung wird erbracht, wenn ein Ereignis eintritt, von dem noch nicht sicher ist, ob oder zu welchem Zeitpunkt es eintritt. Ein Versicherungsvertrag nach dem europäischen Gesetzmäßigkeit (International Financial Reporting Standard 4) ist dagegen durchaus definiert als ein Vertrag, nach dem der Versicherer ein erhebliches, signifikantes Versicherungsrisiko vom Versicherungsnehmer übernimmt. Durch diese Vereinbarung wird zugesagt, dem Versicherungsnehmer einen Schadensersatz zu leisten, wenn ein ungewisses, in der Zukunft liegendes Ereignis den Versicherungsnehmer zu seinem Nachteil betrifft. Hier ist ein Versicherungsrisiko erklärt als ein Risiko (kein Finanzrisiko) welches von demjenigen, der den Vertrag nimmt, auf denjenigen, der ihn hält, übertragen wird.
Ein Vertrag nach IFRS weist also folgende Merkmale auf: Es handelt sich um einen Vertrag zwischen zwei oder mehr Parteien, Gegenstand ist ein für den Versicherten spezifisches Risiko, das den Leistungsanspruch auslösende Ereignis ist ungewiss, zukünftig und für den Versicherungsnehmer nachteilig, der Leistungsanspruch muss eine Kompensation nachteiliger Folgen sein und es muss eine wirtschaftlich relevante Ereignisabfolge existieren, bei der eine zusätzliche Entschädigungsleistung erbracht werden muss.
Signifikantes Versicherungsrisiko
Ein Versicherungsrisiko ist nur dann signifikant, wenn die Möglichkeit besteht, dass ein versichertes Ereignis dazu führen könnte, dass ein Versicherer unter egal welchen Umständen signifikante zusätzliche Leistungen erbringen muss, ohne die Umstände, denen es an kommerzieller Bedeutung mangelt. (Dies meint, sie haben keine wirkliche, wahrnehmbare Wirkung auf die wirtschaftliche Betrachtung des Geschäftes.)
Im gesamten Rechtsgebiet kennt sich ein in einer Kanzlei beschäftigter Rechtsanwalt oder Fachanwalt aus. Dieser hat vor allem die nötigen Kenntnisse bezüglich der Haftpflichtversicherung, Krankenversicherung, Unfallversicherung, Lebensversicherung und der deutschen Rechtsschutzversicherung.
Top 20 Orte zu Rechtsanwalt Versicherungsrecht:
Versicherungsrecht Berlin (125)
Versicherungsrecht Köln (87)
Versicherungsrecht Hamburg (78)
Versicherungsrecht München (74)
Versicherungsrecht Nürnberg (50)
Versicherungsrecht Stuttgart (37)
Versicherungsrecht Düsseldorf (35)
Versicherungsrecht Hannover (30)
Versicherungsrecht Regensburg (23)
Versicherungsrecht Frankfurt am Main (23)
Versicherungsrecht Freiburg im Breisgau (21)
Versicherungsrecht Bonn (21)
Versicherungsrecht Saarbrücken (19)
Versicherungsrecht Dortmund (17)
Versicherungsrecht Essen (17)
Versicherungsrecht Magdeburg (17)
Versicherungsrecht Leipzig (16)
Versicherungsrecht Bremen (15)
Versicherungsrecht Aachen (14)
Versicherungsrecht Osnabrück (13)
Orte zu Rechtsanwalt Versicherungsrecht
Versicherungsrecht Aalen (3)
Versicherungsrecht Aschaffenburg (9)
Versicherungsrecht Augsburg (8)
Versicherungsrecht Bad Homburg (4)
Versicherungsrecht Bad Oeynhausen (1)
Versicherungsrecht Bad Salzuflen (1)
Versicherungsrecht Baden-Baden (1)
Versicherungsrecht Bamberg (3)
Versicherungsrecht Bayreuth (6)
Versicherungsrecht Bergheim (1)
Versicherungsrecht Bergisch Gladbach (5)
Versicherungsrecht Bielefeld (7)
Versicherungsrecht Bocholt (1)
Versicherungsrecht Bochum (5)
Versicherungsrecht Bottrop (1)
Versicherungsrecht Braunschweig (10)
Versicherungsrecht Bremerhaven (3)
Versicherungsrecht Castrop-Rauxel (1)
Versicherungsrecht Celle (3)
Versicherungsrecht Chemnitz (9)
Versicherungsrecht Cottbus (3)
Versicherungsrecht Darmstadt (5)
Versicherungsrecht Delmenhorst (1)
Versicherungsrecht Dessau-Roßlau (5)
Versicherungsrecht Detmold (2)
Versicherungsrecht Dinslaken (3)
Versicherungsrecht Dorsten (2)
Versicherungsrecht Dresden (10)
Versicherungsrecht Duisburg (13)
Versicherungsrecht Düren (5)
Versicherungsrecht Emden (1)
Versicherungsrecht Erftstadt (3)
Versicherungsrecht Erfurt (8)
Versicherungsrecht Erlangen (13)
Versicherungsrecht Eschweiler (1)
Versicherungsrecht Euskirchen (3)
Versicherungsrecht Friedrichshafen (1)
Versicherungsrecht Fulda (2)
Versicherungsrecht Fürth (12)
Versicherungsrecht Garbsen (2)
Versicherungsrecht Gelsenkirchen (4)
Versicherungsrecht Gera (2)
Versicherungsrecht Gießen (9)
Versicherungsrecht Göppingen (1)
Versicherungsrecht Göttingen (4)
Versicherungsrecht Grevenbroich (3)
Versicherungsrecht Gummersbach (2)
Versicherungsrecht Gütersloh (2)
Versicherungsrecht Hagen (6)
Versicherungsrecht Hamm (7)
Versicherungsrecht Hanau (4)
Versicherungsrecht Heidelberg (9)
Versicherungsrecht Heidenheim an der Brenz (1)
Versicherungsrecht Heilbronn (11)
Versicherungsrecht Herford (2)
Versicherungsrecht Herne (2)
Versicherungsrecht Herten (1)
Versicherungsrecht Hilden (1)
Versicherungsrecht Hildesheim (3)
Versicherungsrecht Ingolstadt (4)
Versicherungsrecht Iserlohn (1)
Versicherungsrecht Jena (2)
Versicherungsrecht Kaiserslautern (2)
Versicherungsrecht Karlsruhe (12)
Versicherungsrecht Kassel (11)
Versicherungsrecht Kerpen (1)
Versicherungsrecht Kiel (10)
Versicherungsrecht Kleve (3)
Versicherungsrecht Koblenz (9)
Versicherungsrecht Konstanz (2)
Versicherungsrecht Krefeld (4)
Versicherungsrecht Landshut (4)
Versicherungsrecht Leverkusen (1)
Versicherungsrecht Lippstadt (2)
Versicherungsrecht Lörrach (1)
Versicherungsrecht Lübeck (3)
Versicherungsrecht Lüdenscheid (1)
Versicherungsrecht Ludwigsburg (3)
Versicherungsrecht Ludwigshafen am Rhein (2)
Versicherungsrecht Lüneburg (5)
Versicherungsrecht Mainz (9)
Versicherungsrecht Mannheim (11)
Versicherungsrecht Marburg (3)
Versicherungsrecht Marl (1)
Versicherungsrecht Meerbusch (1)
Versicherungsrecht Moers (1)
Versicherungsrecht Mönchengladbach (6)
Versicherungsrecht Mülheim an der Ruhr (2)
Versicherungsrecht Münster (8)
Versicherungsrecht Neu-Ulm (1)
Versicherungsrecht Neubrandenburg (4)
Versicherungsrecht Neumünster (1)
Versicherungsrecht Neunkirchen (2)
Versicherungsrecht Neuss (5)
Versicherungsrecht Neuwied (1)
Versicherungsrecht Norderstedt (2)
Versicherungsrecht Nordhorn (1)
Versicherungsrecht Oberhausen (3)
Versicherungsrecht Offenbach am Main (2)
Versicherungsrecht Offenburg (6)
Versicherungsrecht Oldenburg (10)
Versicherungsrecht Paderborn (1)
Versicherungsrecht Passau (2)
Versicherungsrecht Peine (1)
Versicherungsrecht Pforzheim (5)
Versicherungsrecht Plauen (1)
Versicherungsrecht Potsdam (11)
Versicherungsrecht Pulheim (2)
Versicherungsrecht Ravensburg (2)
Versicherungsrecht Recklinghausen (3)
Versicherungsrecht Remscheid (2)
Versicherungsrecht Reutlingen (6)
Versicherungsrecht Rosenheim (2)
Versicherungsrecht Rostock (6)
Versicherungsrecht Schwäbisch Gmünd (2)
Versicherungsrecht Schwerin (4)
Versicherungsrecht Schwerte (1)
Versicherungsrecht Siegen (2)
Versicherungsrecht Sindelfingen (1)
Versicherungsrecht Solingen (5)
Versicherungsrecht Stralsund (3)
Versicherungsrecht Trier (7)
Versicherungsrecht Troisdorf (1)
Versicherungsrecht Tübingen (2)
Versicherungsrecht Ulm (6)
Versicherungsrecht Unna (3)
Versicherungsrecht Viersen (2)
Versicherungsrecht Villingen-Schwenningen (5)
Versicherungsrecht Waiblingen (1)
Versicherungsrecht Weimar (1)
Versicherungsrecht Wetzlar (4)
Versicherungsrecht Wiesbaden (10)
Versicherungsrecht Wilhelmshaven (2)
Versicherungsrecht Willich (1)
Versicherungsrecht Witten (1)
Versicherungsrecht Wolfenbüttel (1)
Versicherungsrecht Worms (2)
Versicherungsrecht Wuppertal (8)
Versicherungsrecht Würzburg (8)
Versicherungsrecht Zwickau (3)
Versicherungsrecht erklärt von A bis Z
Der Begriff adäquater Kausalzusammenhang findet insbesondere im Versicherungsrecht Anwendung. Ein solcher „adäquater Kausalzusammenhang“ liegt immer dann vor, wenn ein direkter, ursächlicher und angemessener Zusammenhang zwischen der Handlung eines Schädigers und dem dadurch entstandenen Schaden gegeben ist. Es handelt sich dabei also im Wesentlichen
Die Anzeigepflicht eines Versicherungsnehmers definiert das Gesetz über den Versicherungsvertrag, auch Versicherungsvertragsgesetz (VVG) in § 19 zur Anzeigepflicht. Die Verletzung des Vertrages durch die Verletzung der vorvertraglichen Anzeigepflicht ist vierfach gegliedert. Die gesetzlich geregelte Pflicht kann eine vorsätzliche Verletzung der vorvertraglichen Anzeigepflicht sein, genauso
Bei der Planung der Aufnahme einer selbstständigen Tätigkeit gilt es viele Punkte zu beachten. Ein besonders wichtiger Punkt ist die Überlegung, sich freiwillig in der Arbeitslosenversicherung weiter zu versichern. Diese Möglichkeit wird seit einiger Zeit angeboten und hat auch einen Zeitraum von vier Jahren, der als Testphase diente, überstanden.
Die Autoinhaltsversicherung ist eine Schadenversicherung. Der Versicherungsschutz erstreckt sich auf die im Innenraum eines Fahrzeugs befindlichen Gegenstände. Unerheblich ist es, ob die Gegenstände im Kfz aufbewahrt oder mitgenommen werden. Versicherungsschutz besteht bei abgestellten Fahrzeugen jedoch nur, wenn dies verschlossen ist. Das Risiko des Verlustes von Gegenständen durch z.
Der Begriff Autounfall beschreibt, mehr umgangssprachlich, das Geschehen eines unvorhergesehenen, schädlich auf den oder die Betroffenen einwirkenden Ereignisses im Zusammenhang mit einem Kraftfahrzeug. Ein Autounfall hat in aller Regel nachteilige Folgen. Es können langfristige gesundheitliche oder auch seelische Schäden auftreten, Arbeitsunfähigkeit ist
Jeder Autohalter ist verpflichtet zumindest eine Haftpflichtversicherung für seinen PKW abzuschließen. Mittlerweile gibt es in der Autoversicherungsbranche zahlreiche Anbieter, sodass die Wahl des richten Versicherungsunternehmens schwierig sein kann. Auch hier gilt, dass nicht die teuerste Autoversicherung gleichzeitig die Beste sein muss. Leider, stellt sich oftmals erst
Außerdienstlicher Motorradunfall ist gesetzlich nicht versichert
Bei einem Verkehrsunfall, der sich zwischen zwei Arbeitsorten ereignet kommt es für die Beurteilung der Eintrittspflicht der gesetzlichen Unfallversicherung entscheidend auf den Grund der Fahrt an. Handelt es sich bei der Fahrt, in deren Rahmen sich der Verkehrsunfall ereignet, um eine betrieblich veranlasste Fahrt bzw. um eine Fahrt
Als "Barwert" wird in der Finanzwirtschaft der heutige Wert zukünftiger Zahlungen bezeichnet. Dabei wird eine bestimmte Verzinsung angenommen. Die Ermittlung des Barwertes dient dem Vergleich von Zahlungen, welche zu unterschiedlichen Zeitpunkten entstehen. So ist die Höhe des Barwertes abhängig von der Höhe der zukünftigen Ein- und Auszahlungen, deren
Baurisikoausschluss - Rechtsschutz
Der Baurisikoausschluss ist eine jener Leistungsausschlüsse, welche bei Rechtsschutzversicherungen gegeben sind. Dies bedeutet, dass Baurisiken aller Art aus Rechtsschutzversicherungen ausgeschlossen werden. Der Baurisikoausschluss ist ein Teil der allgemeinen Risikoausschlüsse, welche in den ARB (Allgemeine Bedingungen Rechtsschutzversicherungen) ausgeschlossen werden. Dort wird das Baurisiko unter § 3 Abs. 1 ARB
Die Berufshaftpflichtversicherung der Rechtsanwälte (auch Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung) ist in Deutschland eine Pflichtversicherung der Rechtsanwälte, die sowohl im Verfahren der (Erst-)Zulassung zur Rechtsanwaltschaft als auch während der gesamten Dauer der Anwaltstätigkeit lückenlos nachgewiesen werden muss. Ohne diesen Nachweis ist eine Anwaltszulassung zu versagen bzw. zu widerrufen.
Mit betrieblichen Sachversicherungen werden ähnlich wie bei einer Hausratversicherung für private Haushalte alle für einen Betrieb infrage kommenden Risiken abgedeckt. Zu Sachversicherungen gehören u.a. die Betriebsschließungsversicherung, die Schäden durch Schließung des Betriebes, Teile des Betriebs oder Filialen abdeckt und Warenschäden an eigenen oder fremden
Schäden gegenüber Dritten werden durch die Betriebshaftpflichtversicherung abgedeckt. Eine Vielzahl von möglichen Schadensursachen drohen in jedem Betrieb. Haftungsansprüche gegenüber dem Betriebsinhaber können die Folge sein. Ein Unternehmer ist dabei ebenso für solche Schäden haftungspflichtig, die anderen durch seine Beschäftigten zugefügt werden. Für Ingenieure, Architekten und Makler gibt es spezielle
Inhaltsübersicht 1. Einführung 2. Versicherungswert 3. Unterjährige Haftzeiten
Beweislast beim Versicherungsfall
Die Beweislast bei einem Versicherungsfall wird grundsätzlich von derjenigen Partei getragen, welche Ansprüche gegenüber der Gegenpartei oder eine Vertragsverletzung geltend machen möchte. Dabei ist allerdings zu beachten, dass in bestimmten Fällen eine Umkehr der Beweislast möglich ist: dann liegt es an der Gegenpartei, eine Behauptung zu widerlegen, und nicht
Bundesaufsichtsamt für Versicherungswesen
Bei dem Bundesaufsichtsamt für das Versicherungswesen (BAV) handelte es sich um die Aufsichtsbehörde für das Versicherungswesen, welche zum 1. Mai 2002 in die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) integriert worden ist. Zu den Aufgaben des BAV gehörten unter anderem die Wahrung der Belange der Versicherten sowie
Wenn eine Rechtsschutzversicherung die Übernahme entstandener Kosten ablehnt, so hat der Versicherte das Recht, ein Schiedsgutachten zu beantragen oder gleich eine Deckungsklage einzureichen. Die Deckungsklage kann in zwei verschiedene Arten erhoben werden: Feststellungsklage Leistungsklage Die Feststellungsklage dient der Feststellung durch ein
Deckungsklage - Rechtsschutz
Lehnt eine Rechtsschutzversicherung den Antrag eines Versicherten auf Kostenübernahme ab, so hat dieser die Möglichkeit, gegen die betreffende Rechtsschutzversicherung eine Deckungsklage einzureichen. Diese kann in zweierlei Formen erfolgen: als Leistungsklage oder als Feststellungsklage. Die Leistungsklage wird in jenen Fällen eingereicht, in denen der Versicherungsnehmer die entstandenen Kosten bereits
Deckungszusage - Rechtsschutzversicherung
Normal 0 21 false false false DE
Inhaltsübersicht 1. Allgemeines 2. Weitere Besonderheiten 3. Selbstständige Berufsunfähigkeitsversicherung als Direktversicherung
Direktversicherung - Arbeitnehmer
Mit Direktversicherung bezeichnet man einen Lebensversicherungsvertrag (Risiko-, Kapital- oder Rentenversicherung), mit dem als versicherte Person ein Arbeitnehmer durch seinen Arbeitgeber versichert wird. Im Todesfalle können der Arbeitnehmer selbst oder seine Hinterbliebenen berechtige Personen sein. Die Direktversicherung zählt zu der betrieblichen Altersvorsorge.
Direktversicherung - Insolvenz / Arbeitswechsel
Die Direktversicherung ist eine der vielen verschiedenen Varianten der betrieblichen Altersvorsorge. In diesem Fall wird eine Lebensversicherung für den Arbeitnehmer abgeschlossen und die Beiträge dafür zahlt der Arbeitgeber. Entweder verstehen diese sich als Gehaltszulage oder der Arbeitnehmer finanziert die Direktversicherung durch eine Gehaltsumwandlung. Da es sich um eine betriebliche
Inhaltsübersicht 1. Einführung 2. Gegenstand 3. Versicherte Gefahren
Familienversicherung (Stand 2009)
Die Familienversicherung ist als Teilbereich der gesetzlichen Krankenversicherung dazu geschaffen worden, damit Familienangehörige von gesetzlich Versicherten beitragsfrei mitversichert werden können. In den Bereich der Familienversicherung fallen der Ehegatte, eingetragene Lebenspartner sowie die Kinder. Folgende Voraussetzungen müssen für potentielle Mitglieder der Familienversicherung vorhanden sein: ständiger
Firmenrechtsschutz – die Absicherung für den Rechtsstreit. Aber lohnt sich die Firmenrechtsschutzversicherung für alle Selbständigen? Die Versicherungsbeiträge liegen recht hoch. Abwägen und vergleichen lohnt sich. Der Firmenrechtsschutz gilt für Unternehmen, Selbständige, Freiberufler und kann auch die Familienmitglieder des Versicherungsnehmers einschließen. Übernommen werden standardmäßig die Gerichtskosten
Die Gebäudeversicherung ist eine von vielen sogenannten Kompositversicherungen . Als Kompositversicherungen bezeichnet man sämtliche Arten der Versicherung im Bereich der Unfall- und Schadenversicherungen . Die Gebäudeversicherung definiert sich als Sachversicherung zum Schutz von festen Gebäuden , wie sie im Versicherungsvertrag bezeichnet sind. Die Gebäudeversicherung ist
Als Geschädigter bezeichnet man eine Person, die einen Schaden erlitten hat . Im Versicherungsrecht beschreibt der Begriff Geschädigter die dritte der Ecken des Dreiecks, das durch einen Versicherungsvertrag zustande kommt. Hier finden sich der Versicherer, also die Versicherung und der Versicherungsnehmer, also der Versicherte - und schließlich
Die Geschäfts-Inhaltsversicherung ist eine gebündelte Versicherung, die mehrere Versicherungssparten zusammenfasst. So werden in der Regel die Risiken Feuer, Einbruchdiebstahl mit Raub, Leitungswasser, Sturm mit Elementarereignissen und die Kleine Betriebsunterbrechungsversicherung abgedeckt.
Die gesetzliche Unfallversicherung spaltet sich von der Sozialversicherung ab. Sie beruht auf der gesetzlichen Grundlage des Siebten Buch Sozialgesetzbuch und hat ihre Wurzeln in der Bismarck'schen Sozialgesetzgebung von 1884. Versicherungsnehmer einer gesetzlichen Unfallversicherung sollen im Versicherungsfall bei einem Gesundheitsschaden bestmöglich unterstützt werden. Für was die gesetzliche
Der Glasversicherung liegen die Allgemeinen Versicherungsbedingungen für die Glasversicherung (AGlB 2010) zugrunde. Die Glasversicherung deckt das Risiko des Bruchs von versicherten Scheiben oder Glasplatten. Mitversichert sind auf Antrag Schäden durch Blitz, Explosion und Brand. Nicht versichert sind: Beschädigungen (Kratzer) an der Glasoberfläche, Eintrübungen, Beschädigungen an Rahmen und
Die Haftpflichtversicherung beschreibt sich als ein Versicherungsvertrag , der eine Verpflichtung für den Versicherungsgeber beinhaltet, Vermögensnachteile des Versicherers , entstanden aus einem versicherten Risiko, in einer ebenfalls vereinbarten Höhe oder auch unbegrenzt auszugleichen . Weiter geht der Versicherer mit dem Versicherungsvertrag die Verpflichtung ein, den
Allgemeines Unter Hausrat versteht man sämtliche Gegenstände, die im gesamten Haushalt zu finden sind und die zur Einrichtung, zum Gebrauch oder zum Verbrauch dienen. Rechtliches Eine juristische Bedeutung erhält der Hausrat im Falle einer Ehescheidung. Die Gegenstände, welche sich innerhalb der gemeinsamen
Das Abschließenen einer Hundehaftpflicht - Versicherung ist unbedingt empfehlenswert, da Hundebesitzer ohne Versicherung unbegrenzt für Schäden haften, welche von den Vierbeinern verursacht wurden. Entsprechende Regelungen finden sich in § 833 BGB. Kein Hundebesitzer kann voraussagen, wie sein Tier in bestimmten Situationen reagiert und ehe man sich
Für Hundebesitzer ist es unbedingt empfehlenswert, eine Hundehaftpflicht-Versicherung abzuschließen. Selbst wenn Sie Ihren Hund gut kennen sehr leicht einschätzen können, kann es immer wieder passieren, dass eine unerwartete Situation eintritt, auf die den Hund nicht vorbereiten konnten. In den meisten Fällen kann ein Hundehalter nicht einschätzen
Die oberste Regel, ist man an einem KFZ-Unfall beteiligt, ist ganz klar, die Ruhe zu bewahren . Das gilt für das unmittelbare Verhalten am Unfallort ganz genauso wie für die später notwendige juristische beziehungsweise versicherungstechnische Klärung. Die ersten Schritte bei einem KFZ- Unfall sind natürlich den
Kfz-Versicherung - Quotenvorrecht
Das Quotenvorrecht in der Kfz-Versicherung ist insbesondere bei der Schadensregulierung im Rahmen eines Verkehrsunfalls von Bedeutung. In Fällen, in denen die Schuld an einem Unfall nicht eindeutig einer Person gegeben werden kann, sondern unter den Unfallbeteiligten aufgeteilt wird, kann die gegnerische Haftpflichtversicherung innerhalb eines bestimmten Rahmens in Anspruch genommen
Die Krankentagegeldversicherung versteht sich als eine Zusatzversicherung auf freiwilliger Basis . Als Summenversicherung dient die Krankentagegeldversicherung dazu, die Einkommensausfälle , die durch einen Krankenhausaufenthalt entstehen, in Grenzen zu halten. So ist diese Versicherung vor allem interessant für Freiberufler, Angestellte und Selbstständige. Bei einer Summenversicherung
Leistungsarten - Rechtsschutzversicherung
Die Versicherer bieten verschiedene Leistungsarten für eine Rechtsschutzversicherung für sämtliche Lebensbereiche an: Arbeits-Rechtsschutz Beratungs-Rechtsschutz Disziplinar- und Standes-Rechtsschutz Erb- und Famiien-Rechtsschutz Ordnungswidrigkeiten-Rechtsschutz Schadensersatz-Rechtsschutz Sozialgerichts Rechtsschutz Steuer-Rechtsschutz Straf-Rechtsschutz Vertrags- und Sachenrecht-Rechtsschutz Verwaltungs-Rechtsschutz in Verkehrssachen Wohnungs- und Grundstücks-Rechtsschutz
Die Lohnfortzahlungsversicherung ist eine gesetzliche Pflichtversicherung für Arbeitgeber, die unter bestimmten Voraussetzungen zwangsweise durchgeführt wird. Arbeitgeber können gegen Zahlung eines Umlagebeitrags einen Großteil ihrer Aufwendungen im Krankheitsfall ihrer Mitarbeiter (U1-Verfahren) oder ihre Leistungszuschüsse zum Mutterschutz (U2-Verfahren) zurückerstattet bekommen. Als Bemessungsgrundlage für beide Umlagen dient das Bruttoarbeitsentgelt sämtlicher im Unternehmen
Generell ist eine Obliegenheit als Pflichten eines Schuldverhältnisses anzusehen, welche vom Gläubiger nicht eingeklagt werden können. verletzt der Schuldner diese Pflichten, so kann er auch nicht seitens des Gläubigers regresspflichtig gemacht werden; das heißt, der Gläubiger hat keinen Anspruch auf Schadensersatzleistungen. Der Schuldner muss allerdings im Falle einer Pflichtverletzung
Obliegenheiten - Rechtsschutzversicherung
Als "Obliegenheiten" werden Nebenpflichten des Versicherungsnehmers bezeichnet, welche sich aus dem Versicherungsvertrag ergeben, wobei zwischen gesetzlichen Obliegenheiten und jenen, die sich aus den in den ARB vereinbarten unterschieden wird. Diese werden dann noch einmal unterteilt in Obliegenheiten vor dem Rechtsschutzfall und Obliegenheiten anch dem Rechtsschutzfall.
Der Begriff des Opfers umfasst diverse Ebenen. In der Kriminologie ist Opfer definiert als die geschädigte Person im Verlaufe eines Verbrechens . Ein Opfer wird in seinen Rechten verletzt . Die Verletzung kann verschiedenster Art sein. So kann es eine körperliche Verletzung sein, will
Das Privatversicherungsrecht regelt in der Hauptsache das Verhältnis zwischen Versicherer und Versicherungsunternehmen . Zum Privatversicherungsrecht zählen dabei primär das Versicherungsvertragsrecht , das Versicherungsunternehmensrecht und das Versicherungsaufsichtsrecht . Bei Problemstellungen wird maßgeblich das Versicherungsvertragsgesetz (VVG) herangezogen. Das Versicherungsvertragsgesetz in der
Rechtsanwalt - Berufshaftpflichtversicherung
Bei der Berufshaftpflichtversicherung für Rechtsanwälte handelt es sich um eine Pflichtversicherung für Rechtsanwälte, welche als eine der Grundvoraussetzungen für die Zulassung als Rechtsanwalt gilt. Ein Rechtsanwalt ist während der gesamten Dauer seiner anwaltlichen Tätigkeit dazu verpflichtet, haftpflichtversichert zu sein. Wenn eine Gefährdung des Versicherungsschutzes besteht, muss dies seitens des
Rechtsanwaltswechsel - Rechtsschutz
Wenn ein Mandant während der Bearbeitung eines laufenden Falls seinem Anwalt das Mandat entzieht und einen anderen Rechtsanwalt mit der Wahrnehmung seiner Interessen beauftragt, so kann dies unter Umständen dazu führen, dass die Rechtsschutzversicherung die durch diesen Wechsel entstandenen Mehrkosten nicht übernimmt. Sie tritt nur ein, wenn der Anwaltswechsel
Rechtsschutzfall / Versicherungsfall
Wird es notwendig, dass ein Versicherter seine rechtlichen Interessen vertreten lassen muss, wird diese Situation als Rechtsschutzfall / Versicherungsfall bezeichnet. I. Überprüfung der Vertretungspflicht Sobald der Rechtsschutzfall / Versicherungsfall eintritt, unterzieht die Versicherung den Fall zunächst einer genauen Überprüfung, um die tatsächliche Vertretungspflicht festzustellen. Kommt die Versicherung
Rechtsschutzversicherung - Arten
Das Angebot an Rechtsschutzversicherungen der Versicherer erfolgt in der Regel gemäß der ARB (Allgemeinen Bedingungen für Rechtsschutz), in der der Verband für Rechtsschutzversicherer die verschiedenen Arten von Rechtsschutzversicherungen definiert: Berufs-Rechtsschutz für Selbständige Fahrer-Rechtsschutz Landwirtschafts- und Verkehrs-Rechtsschutz Privat-Rechtsschutz für Selbständige Privat- und Berufs-Rechtsschutz für
Rechtsschutzversicherung – Baurecht
Aktuell besteht keine Möglichkeit, eine Rechtsschutzversicherung für baurechtliche Streitfälle abzuschließen. Diese Streitfälle werden für gewöhnlich in den Allgemeinen Rechtsschutzbedingungen (ARB) ausgeschlossen. Der Grund hierfür ist in der Tatsache zu finden, dass auf dem Bau sehr viele Streitigkeiten entstehen, welche teilweise sehr kostspielig sind, und die Versicherungsgesellschaften deswegen
Der Rückkaufswert ist der nach den anerkannten Regeln der Versicherungsmathematik errechnete Betrag, den ein Versicherer dem Versicherungsnehmer rückzuzahlen hat, wenn eine Versicherung, die Versicherungsschutz für ein Risiko bietet, bei dem der Eintritt der Verpflichtung des Versicherers gewiss ist, durch Kündigung des Versicherungsnehmers oder durch Rücktritt oder
Mit dem Begriff „ Rückkaufwert “ ist der Betrag gemeint, den die Lebensversicherer zu bezahlen gewillt sind, um die Rechte eines Versicherten aus einem mit ihnen abgeschlossenen Vertrags zurückzukaufen , den Vertrag so aufzulösen. Der Rückkauf der vertraglich zugesprochenen Rechte
Ein Schaden ist ganz allgemein definiert als ein Nachteil, der durch Minderung oder Verlust an materiellen oder immateriellen Gütern entsteht. Der Begriff ist, aufgrund der Tatsache, dass mit einem Schaden immer eine unfreiwillige Einbuße an geschützten Rechtsgütern einhergeht, also gleichwohl juristischer als
Im Rahmen einer Schadensersatz-Rechtsschutzversicherung ist die Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen mit versichert, das heißt, die Kosten werden von der Rechtsschutzversicherung übernommen, sofern sie nicht aufgrund einer Vertragsverletzung oder Verletzung eines dinglichen Rechts an Gebäuden, Gebäudeteilen oder Grundstücken entstanden sind. Bei der Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen ist
Die Schadensregulierung beschreibt den Vorgang, nachdem ein Schaden entstanden ist, eine Regulierung des Schadenersatzes abgewickelt wird. Die Schadenregulierung nennt man auch Schadensabwicklung . Gewöhnlich geht es um die Höhe des Schadensersatzes , um die gestritten wird. Eine Schadensregulierung ist jederzeit auch auf privater Basis
Die soziale Pflegeversicherung ist ein Zweig der Sozialversicherung, der zum 01.01.1995 als Pflichtversicherung eingeführt wurde. Sie dient der Absichrung des finanziellen Risikos im Falle einer Pflegebedürftigkeit. Zudem soll die soziale Pflegeversicherung Pflegebedürftigen die Möglichkeit geben, ein möglichst selbständiges Leben führen zu können. Alle Versicherten der gesetzlichen Krankenversicherung sind
Lehnt eine Rechtsschutzversicherung die Kostendeckung eines Rechtsschutzfalls ab, so hat der Versicherte das Recht, einen sogenannten "Stichentscheid" herbeizuführen. Hierfür bedarf es folgender Voraussetzungen: die Ablehnung erfolgte wegen Mutwilligkeit oder Erfolgslosigkeit die Ablehnung wurde dem Versicherten unter Angabe von Gründen schriftlich mitgeteilt in der Ablehnung erfolgte
Umweg bedeutet im Recht der Gesetzlichen Unfallversicherung einen Weg, der zwar in Richtung des versicherten Zieles hinführt, jedoch nicht die geographisch kürzeste Verbindung zu dem versicherten Ziel darstellt. Umwege sind in der Gesetzlichen Unfallversicherung dann versichert, wenn diese eine streckenmäßig nicht unverhältnismäßige Abweichung des kürzesten Weges
Der Begriff Unfallopfer wird insbesondere im Versicherungsrecht, also sowohl im Rahmen von privaten Versicherungen nach dem VVG als auch im Rahmen der gesetzlichen Versicherungen nach dem SGB VII, aber auch im deutschen Deliktrecht verwendet. Unfallopfer ist dabei derjenige, der aufgrund eines Unfalls einen Schaden
Mehr als ein Drittel aller Unfälle ereignen sich bei der Arbeit. Für diese Arbeitsunfälle und auch für anerkannte Berufskrankheiten tritt die gesetzliche Unfallversicherung ein, jedoch nur für Personenschäden, nicht für Sachschäden. Selbstständige sind, von wenigen Ausnahmen (z.B. landwirtschaftliche Unternehmer) abgesehen, nur selten versicherungspflichtig. Andere Selbstständige haben je
Früher nannte man einen Versicherungsbetrieb auch Assekurdeur, also jemand der eine Assekuranz ausstellt, eine Versicherungsbescheinigung. In der Umgangssprache sagt man heute ganz herkömmlich Versicherung bzw. Versicherer. Der Versicherungsvertrag Wird ein Versicherungsvertrag abgeschlossen, gibt es dabei zwangsläufigerweise immer mehrere Parteien . Der
Der Begriff „Fahrlässigkeit“, welcher häufig in der Rechtssprache verwendet wird, ist gleichbedeutend mit „fahrlässigem Handeln“. Dies bedeutet, dass eine Person, welche es an der nötigen Sorgfalt und Umsichtigkeit fehlen lässt, fahrlässig handelt. „Fahrlässigkeit“ wird sowohl im Straf- als auch im Zivilrecht verwendet, wobei sie dort jeweils unterschiedlich definiert
Rechtliche Grundlagen für die Vermittlung von Versicherungen finden sich in der "Verordnung über die Versicherungsvermittlung und -beratung" (Versicherungsvermittlungsverordnung - VerVermV), die am 15.05.2007 in kraft trat. Sie ist als die Umsetzung der §§ 34d und 34e GewO anzusehen. Gemäß der VerVermV ist die Vermittlung von Versicherungen erlaubnis- und
Die Planung des täglichen Geschäftsbetriebes will gut überlegt sein. Einen ganz wichtigen Raum nimmt dabei die Absicherung möglicher Risiken ein. Denn mit dem Schritt in die Unabhängigkeit verlieren Sie vor allem die soziale Sicherheit des Arbeitnehmers und nehmen nun für sich und Ihre Familie einige Unsicherheiten in Kauf.
Die staatliche Aufsicht über Versicherungsunternehmen ist ein Teil der Finanzmarktaufsicht und wird als "Versicherungsaufsicht" bezeichnet. Die Versicherungsaufsicht in Deutschland erfolgt durch die Landesfinanzbehörden beziehungsweise durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Als Grundlage für die Überwachung dient das Versicherungaufsichtsgesetz (VAG), welches am 01.07.1901 in kraft trat. Damit Versicherungsunternehmen
Die Versicherungsbedingungen verstehen sich als die Vereinbarungen in einem Vertrag zur Versicherung. Sie regeln den Inhalt des Vertrages. Die Tatsache, dass die Versicherung ein abstraktes Produkt ist, das erst durch die rechtlichen Bestimmungen im Vertrag zu einem definierten Produkt wird, lässt die Versicherungsbedingungen in einem Versicherungsvertrag
Versicherungsberichterstattung
Gemäß § 1 BerVersV (Versicherungsberichterstattungsverordnung) sind Versicherungsunternehmen, welche der Aufsicht durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht unterliegen, dazu verpflichtet, der Aufsichtsbehörde jährlich innerhalb der in den einzelnen Vorschriften definierten Frist einen Bericht vorzulegen. Dieser muss folgende Kriterien beinhalten: gemäß §§ 2 - 7 BerVersV die Bilanz inklusive Gewinn- und
Der Berufsstand des Vermittlers von Versicherungsverträgen lief parallel zur Entwicklung der Versicherungen im Laufe der Zeit. Die ersten Makler finden sich im Italien des 12. Jahrhunderts. Das älteste Dokument, das eine Maklertätigkeit belegt, stammt aus Pisa von einem Makler namens Bardo. Zum Berufsbild hieß es 1642 in
Der Versicherungsnehmer ist die Vertragspartei eines Versicherungsvertrags, die einen Versicherungsschutz vom Versicherer (also der anderen Vertragspartei) gewährt bekommt. Der Versicherungsnehmer muss jedoch nicht notwendigerweise auch die versicherte Person sein. I. Begrifflichkeiten Der Versicherungsnehmer ist diejenige ( natürliche oder juristische
Bei der Versicherungspolice (auch als Versicherungsschein bekannt) handelt es sich in der Regel um eine Urkunde über einen zustande gekommenen Versicherungsvertrag. Sie ist damit ein Beweismittel, der den Inhalt der vertraglichen Absprache widergibt. Regelungen zur Versicherungspolice finden sich insbesondere im Versicherungsvertragsgesetz [VVG].
Bei einer "Versicherungsprämie" handelt es sich um einen Anreiz, welcher als Belohnung fürs das Eintreten eines bestimmten Ereignisses beziehungsweise für das Erreichen eines zuvor festgelegten Ziels geschaffen wird. Dieser Anreiz kann sowohl finanzieller als auch nicht finanzieller Art sein. Bei Versicherungen ist die Versicherungsprämie als ein Entgelt des
Versicherungsrecht - Repräsentant
Als Repräsentant eines Versicherungsnehmers wird angesehen, wer aufgrund eines Vertretungsverhältnisses in dem Geschäftsbereich des versicherten Risikos an dessen Stelle getreten ist. Die Repräsentanteneigenschaft kann beispielsweise durch Überlassung der Obhut gegeben sein. Drüber hinaus muss die betreffende Person auch befugt sein, selbständig für den Versicherungsnehmer zu handeln und dessen
Mit dem Begriff Versicherungsschaden bezeichnet man im Versicherungsrecht einen Schadenfall, also ein Schadenereignis, das die vertragliche vereinbarte Leistungspflicht des Versicherers bewirkt. Versicherungsfälle kann es in der gesetzlichen Sozialversicherung genauso geben wie bei privat abgeschlossenen Versicherungen, ganz gleich ob es um Personenversicherungen geht oder aber um sogenannte Kompositversicherungen. Diese
Ein Versicherungsunternehmen , also der Versicherer, ist die zweite Partei in einem Versicherungsvertrag. Versicherungsunternehmen definieren sich als Unternehmen, die ein kalkuliertes Risiko in Kauf nehmen, um dieses im Gegenzug durch Erhebung einer Prämie zu versichern. Durch die versicherungsrechtliche Vereinbarung nach dem Gesetz für die
Bei dem Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit (VVaG) handelt es sich um eine besondere Rechtsform, die nur für Versicherer gilt. Seit dem 01.01.2016 ist der VVaG nicht weiter in den §§ 15 bis 53b VAG geregelt, sondern in den §§
Der Begriff Versicherungsverhältnis definiert sich als Rechtsverhältnis zwischen zwei oder auch mehreren Parteien. Der Zweck des Rechtsvertrages ist ein zu gewährender Versicherungsschutz für eine oder mehrere der jeweiligen Parteien. Das Versicherungsverhältnis kann entstehen durch gesetzliche Vorgaben oder auf freiwilliger Vertragsbasis, in seltenen Fällen
Der Versicherungsvertrag bezeichnet ein Versicherungsverhältnis, welches den Versicherungsschutz gegen Zahlung eines Entgelts in Form einer Prämie zum Gegenstand hat. Er kommt durch übereinstimmende Willensbekundung der beiden Vertragsparteien dem Versicherungsnehmer (erhält den Versicherungsschutz), dem Versicherer (gewährt den Versicherungsschutz) zustande. Es ist auch möglich, dass der
Versicherungsvertrag - Prozess
Ein Versicherungsvertrag ist ein Vertrag, welcher der Absicherung eines bestimmten Risikos seitens des Versicherungsnehmers dient. Dies bedeutet, dass bei Eintritt des vereinbarten Versicherungsfalles der Versicherer die Leistungen an den Versicherungsnehmer – oder einem von diesem bestimmten Dritten – zu erbringen hat. Grundsätzlich ist ein Versicherungsvertrag ein zweiseitiges Rechtsgeschäft:
Als „ Wildschaden “ wird jener Schaden bezeichnet, welcher von Wild an landwirtschaftlich, forstwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzten Grundstücken entsteht. Häufig werden Wildschäden mit Wildunfällen verwechselt, also beispielsweise mit einer Kollision eines Wildes mit einem Kraftfahrzeug. Obwohl der Schaden dabei auch durch Wild verursacht wird, handelt es sich dabei nicht
ᐅ Rechtsanwalt: Versicherungsrecht nach Orten © JuraForum.de — 2003-2018