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Timestamp: 2019-02-18 06:27:51
Document Index: 93157454

Matched Legal Cases: ['§ 33', '§ 1', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 9', '§ 13', '§ 15', '§ 16', '§ 17', '§ 18', '§ 22', '§ 1', '§ 1', '§ 25', '§ 24', '§ 24', '§ 13', '§ 17', '§ 18', '§ 22', '§ 14', '§ 17', '§ 14', '§ 17', '§ 23', '§ 17']

223-2-99
Ordnung der Staatlichen Prüfung
für Übersetzerinnen und Übersetzer und
Vom 16. April 2018[*]
[*] Amtsbl. I S. 174.
Fundstelle: Amtsblatt 2018, S. 174
Aufgrund des § 33 Absatz 4 Nummer 2 des Schulordnungsgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 21. August 1996 (Amtsbl. S. 846; 1997 S. 147), zuletzt geändert durch das Gesetz vom 20. Januar 2016 (Amtsbl. I S. 120),[1] verordnet das Ministerium für Bildung und Kultur:
§ 1 Prüfungsarten, Fremdsprachen, Fachgebiete
§ 4 Prüfungsamt, Prüfungsausschüsse
§ 5 Zeit und Ort der Prüfung
§ 6 Zulassungsvoraussetzungen und Zulassungsverfahren
§ 7 Prüfungsnoten für die einzelnen Leistungen
Abschnitt II Zweck der Prüfung, Prüfungsanforderungen
§ 9 Prüfungsanforderungen
Abschnitt III Schriftliche Prüfung
§ 13 Beurteilung der schriftlichen Prüfungsarbeiten
Abschnitt IV Mündliche Prüfung
§ 15 Aufgaben der mündlichen Prüfung
§ 16 Durchführung der mündlichen Prüfung
Abschnitt V Abschluss der Prüfung
§ 17 Festsetzung der Endnoten für die schriftliche und mündliche Prüfung, Bestehen der Teilprüfungen
§ 18 Ergebnis der Prüfung, Gesamtnote
§ 22 Rücktritt von der Prüfung, Versäumnis
Prüfungsarten, Fremdsprachen, Fachgebiete
(1) Im Saarland können im Rahmen der Staatlichen Prüfung für Übersetzerinnen und Übersetzer und Dolmetscherinnen und Dolmetscher die
Prüfung für Übersetzerinnen und Übersetzer und Dolmetscherinnen und Dolmetscher
(2) Als Fremdsprachen können Englisch, Französisch, Italienisch, Russisch, Spanisch und Türkisch gewählt werden; Bewerberinnen und Bewerber mit einer anderen Muttersprache (Grundsprache) als Deutsch können als Fremdsprache nur Deutsch wählen. In anderen lebenden Fremdsprachen kann die Prüfung nur abgelegt werden, wenn geeignete Prüferinnen und Prüfer zur Verfügung stehen; die Entscheidung trifft die Leiterin oder der Leiter des Prüfungsamtes.
(3) Für die jeweilige Prüfung hat die Bewerberin oder der Bewerber eines der nachstehend genannten Fachgebiete als Schwerpunkt zu wählen:
Ein Fachgebiet kann nur gewählt werden, wenn geeignete Prüferinnen und Prüfer zur Verfügung stehen; die Entscheidung trifft die Leiterin oder der Leiter des Prüfungsamtes.
Die in § 1 Abs. 1 genannten Prüfungen bestehen jeweils aus einer schriftlichen und einer mündlichen Prüfung.
Die Prüfungen werden vom Ministerium für Bildung und Kultur abgehalten.
(1) Zur Durchführung der Prüfungen wird beim Ministerium für Bildung und Kultur ein staatliches Prüfungsamt für Übersetzerinnen und Übersetzer und Dolmetscherinnen und Dolmetscher errichtet.
(2) Das Prüfungsamt besteht aus
einer Beamtin oder einem Beamten des Ministeriums für Bildung und Kultur als Leiterin oder Leiter,
einer oder einem weiteren Beschäftigten des Ministeriums für Bildung und Kultur als stellvertretender Leiterin oder stellvertretendem Leiter und
den Prüferinnen und Prüfern.
(3) Prüferinnen und Prüfer sind vornehmlich Professorinnen und Professoren auf Lebenszeit oder in der beruflichen Praxis oder Ausbildung erfahrene Lehrbeauftragte der Universität des Saarlandes; es können auch andere Personen mit der erforderlichen Fachkenntnis (zum Beispiel staatlich geprüfte Übersetzerinnen und Übersetzer und Dolmetscherinnen und Dolmetscher, Lehrkräfte an öffentlichen Schulen) als Prüferinnen und Prüfer bestellt werden.
(4) Die Mitglieder des Prüfungsamtes werden vom Ministerium für Bildung und Kultur bestellt. Die Bestellung der Prüferinnen und Prüfer (Absatz 2 Nummer 3) erfolgt jeweils auf zwei Jahre; wird ihre Bestellung nicht widerrufen, verlängert sie sich um weitere zwei Jahre.
(5) Die Leiterin oder der Leiter des Prüfungsamtes bildet für die Durchführung der mündlichen Prüfung in den einzelnen Sprachen für jede Prüfungsaufgabe jeweils einen Prüfungsausschuss. Diesem gehören an:
die Leiterin oder der Leiter des Prüfungsamtes oder ein von ihr oder ihm beauftragtes Mitglied des Prüfungsamtes als Vorsitzende oder Vorsitzender,
zwei von der Leiterin oder dem Leiter des Prüfungsamtes ausgewählte Prüferinnen und Prüfer; ausnahmsweise gehört dem Prüfungsausschuss eine dritte Prüferin oder ein dritter Prüfer an, wenn dies erforderlich ist, um alle Prüfungsgegenstände abdecken zu können.
Die Prüfung wird in der Regel einmal im Jahr abgehalten. Ort und Zeit der Prüfung bestimmt die Leiterin oder der Leiter des Prüfungsamtes.
(1) Voraussetzung für die Zulassung zur Prüfung sind
mindestens der Erwerb der Fachhochschulzugangsberechtigung,
eine mindestens zweijährige, speziell fremdsprachliche Ausbildung oder eine entsprechende Berufspraxis als Übersetzerin oder Übersetzer oder Dolmetscherin oder Dolmetscher,
ein mindestens dreimonatiger Auslandsaufenthalt in dem jeweiligen Fremdsprachengebiet,
die Entrichtung der Prüfungsgebühren.
(2) Die Leiterin oder der Leiter des Prüfungsamtes entscheidet, ob die in Absatz 1 genannten Voraussetzungen von der Bewerberin oder dem Bewerber erfüllt werden.
(3) Der Antrag auf Zulassung zur Prüfung ist beim staatlichen Prüfungsamt für Übersetzerinnen und Übersetzer und Dolmetscherinnen und Dolmetscher bis spätestens 1. Oktober eines jeden Jahres schriftlich zu stellen. Hierbei ist von der Bewerberin oder dem Bewerber anzugeben, in welcher Prüfungsart, in welcher Fremdsprache und in welchem Fachgebiet sie oder er die Prüfung ablegen will und welches ihre oder seine Muttersprache (Grundsprache) im Sinne des § 1 ist. Dem Antrag sind beizufügen:
ein Lebenslauf mit Darstellung des Bildungsweges und eines etwaigen Berufsweges,
die Nachweise über die in Absatz 1 Nummer 1 bis 3 genannten Zulassungsvoraussetzungen,
eine Erklärung der Bewerberin oder des Bewerbers, ob und gegebenenfalls wann, wo, in welcher Sprache, in welchem Fachgebiet und mit welchem Ergebnis sie oder er bereits an einer Prüfung für Übersetzerinnen und Übersetzer beziehungsweise Dolmetscherinnen und Dolmetscher teilgenommen hat oder für eine solche Prüfung zugelassen ist.
(4) Über die Zulassung entscheidet die Leiterin oder der Leiter des Prüfungsamtes aufgrund der von der Bewerberin oder dem Bewerber vorgelegten Nachweise und erforderlichenfalls eines zusätzlichen Vorgesprächs, insbesondere zur Feststellung beziehungsweise Festlegung der Muttersprache (Grundsprache). Sie oder er teilt der Bewerberin oder dem Bewerber die Zulassung unter Angabe des Ortes und des Termins der schriftlichen Prüfung schriftlich mit. Wird dem Zulassungsantrag nicht stattgegeben, so ist dies der Bewerberin oder dem Bewerber spätestens zwei Wochen vor dem Termin der schriftlichen Prüfung unter Angabe der Gründe schriftlich mitzuteilen.
Prüfungsnoten für die einzelnen Leistungen
Für die Bewertung der einzelnen Aufsichtsarbeiten und mündlichen Leistungen gelten folgende Notenstufen:
Zweck der Prüfung, Prüfungsanforderungen
Die Prüfungsteilnehmerin oder der Prüfungsteilnehmer hat in der Prüfung nachzuweisen, dass sie oder er die sprachlichen und sachlichen Kenntnisse sowie die persönlichen Fähigkeiten besitzt, die für die zuverlässige Ausübung des Berufs der staatlich geprüften Übersetzerin oder Dolmetscherin oder des staatlich geprüften Übersetzers und Dolmetschers erforderlich sind. Dazu gehören neben einer fundierten Allgemeinbildung eine hinreichende Kenntnis der staatlichen Einrichtungen, der Rechtsordnung und der geschichtlichen, geographischen, politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Verhältnisse des Sprachraums der fremden Sprache und Deutschlands sowie insbesondere die Vertrautheit mit den einschlägigen sprachlichen und fachlichen Hilfsmitteln.
(1) In den jeweiligen Prüfungen sind nachzuweisen:
in allen Prüfungsarten:
sichere Beherrschung beider Sprachen in Grammatik, Wortschatz, Stil, Rechtschreibung, Aussprache und Intonation; Gewandtheit im Ausdruck; Fähigkeit der Anpassung an den jeweiligen Text und seine Sprachform; die Befähigung, möglichen Missverständnissen und Fehldeutungen eines Textes vorzubeugen;
darüber hinaus bei der Dolmetscher- und der Übersetzer- und Dolmetscherprüfung:
rasche Auffassungsgabe, gutes Gedächtnis, Konzentrationsfähigkeit und Einfühlungsvermögen, die Befähigung, mögliche Missverständnisse und Fehldeutungen der Übertragung vorauszusehen und bei der Wiedergabe auszuschalten; gewandtes und sicheres Auftreten; Vertrautheit mit den praktischen Anforderungen und Gepflogenheiten des Dolmetschens.
(2) Jede Prüfungsteilnehmerin oder jeder Prüfungsteilnehmer hat vertiefte sprachliche Kenntnisse sowie Grundkenntnisse über Sachzusammenhänge auf dem Fachgebiet nachzuweisen, auf dem sie oder er die Prüfung ablegt.
(1) Die schriftliche Prüfung für Übersetzerinnen und Übersetzer sowie für Übersetzerinnen und Übersetzer und Dolmetscherinnen und Dolmetscher umfasst folgende Aufsichtsarbeiten:
Aufsatz in der zu prüfenden Sprache über eines von drei zur Wahl gestellten Themen zur Politik, Wirtschaft oder Kultur des Sprachraums dieser Sprache (Bearbeitungszeit: 180 Minuten);
Übersetzung eines anspruchsvollen Textes allgemeiner Art von etwa 30 Schreibmaschinenzeilen Länge aus dem Deutschen in die zu prüfende Sprache (Bearbeitungszeit: 90 Minuten);
Übersetzung eines anspruchsvollen Textes allgemeiner Art von etwa 30 Schreibmaschinenzeilen Länge aus der zu prüfenden Sprache ins Deutsche (Bearbeitungszeit: 90 Minuten);
Übersetzung eines anspruchsvollen, dem gewählten Fachgebiet entnommenen Textes von etwa 30 Schreibmaschinenzeilen Länge aus dem Deutschen in die zu prüfende Sprache (Bearbeitungszeit: 90 Minuten);
Übersetzung eines anspruchsvollen, dem gewählten Fachgebiet entnommenen Textes von etwa 30 Schreibmaschinenzeilen Länge aus der zu prüfenden Sprache ins Deutsche (Bearbeitungszeit: 90 Minuten);
Für Prüfungsteilnehmerinnen und Prüfungsteilnehmer mit einer anderen Muttersprache (Grundsprache) als Deutsch gilt, dass
statt des Aufsatzes nach Satz 1 Nummer 1 ein Aufsatz über eines von drei zur Wahl gestellten Themen zur deutschen Politik, Wirtschaft oder Kultur in Deutsch zu schreiben ist,
Satz 1 Nummer 2 bis 5 mit der Maßgabe gilt, dass Deutsch zu prüfende Sprache ist und an die Stelle von Deutsch die Muttersprache (Grundsprache) tritt.
Gehen die fachterminologischen Anforderungen in den Aufsichtsarbeiten gemäß Satz 1 Nummer 4 und 5 über den fachlichen Grundwortschatz wesentlich hinaus - einzelne Begriffe können auch als Fußnoten angegeben werden -, kann bei den genannten Aufgaben ein Fachwörterbuch zugelassen werden. Bei den übrigen Aufgaben sind keine Hilfsmittel zulässig.
(2) Der schriftliche Teil der Prüfung für Dolmetscherinnen und Dolmetscher umfasst vom schriftlichen Teil der Prüfung nach Absatz 1 die Prüfungsteile nach Absatz 1 Satz 1 Nummer 1, 2 und 3 bzw. Satz 2. Sämtliche Aufgaben sind ohne Benutzung von Hilfsmitteln zu bearbeiten.
(1) Das Ministerium für Bildung und Kultur bestimmt die Aufgaben der schriftlichen Prüfung. Es holt die Vorschläge für die schriftlichen Aufgaben von den Prüferinnen und Prüfern ein und wählt daraus die Prüfungsaufgaben aus. Sind Aufgabenvorschläge eingegangen, die dem Ministerium für Bildung und Kultur nicht geeignet erscheinen, so kann es die Prüfungsaufgaben ändern oder neu festlegen.
(2) Die Aufgabenvorschläge sind mit Angabe der Korrekturhinweise und der Bewertungsmaßstäbe beim Prüfungsamt einzureichen.
(3) Es besteht die Verpflichtung zur Amtsverschwiegenheit (§ 25) .
(1) Vor Beginn der Prüfung hat die Prüfungsteilnehmerin oder der Prüfungsteilnehmer das Zulassungsschreiben vorzulegen und sich durch Vorlage ihres oder seines Passes oder Personalausweises auszuweisen.
(2) Die vom Prüfungsamt versiegelten Umschläge mit den Prüfungsaufgaben werden am jeweiligen Prüfungstag und im Prüfungsraum von den Aufsicht Führenden in Anwesenheit der Prüflinge geöffnet, nachdem diesen Gelegenheit gegeben wurde, sich von der Unversehrtheit des Verschlusses zu überzeugen.
(3) Die Arbeiten und die Entwürfe sind auf Bogen zu schreiben, die vom Prüfungsamt zur Verfügung gestellt und mit dem Stempel des Ministeriums für Bildung und Kultur versehen werden. Die Prüfungsteilnehmerinnen und Prüfungsteilnehmer schreiben ihren Namen auf die erste Seite der Reinschrift. Die erste Seite und ein Rand jeder weiteren Seite sind für amtliche Eintragungen frei zu halten. Die Seiten der Reinschrift sind fortlaufend zu nummerieren.
(4) Die Prüfungsteilnehmerinnen und Prüfungsteilnehmer fertigen die Arbeiten unter ständiger Aufsicht von in der Regel zwei von der Leiterin oder dem Leiter des Prüfungsamtes zu bestimmenden Aufsichtspersonen an. Der Prüfungsraum darf während der Bearbeitungszeit von den Prüfungsteilnehmerinnen und Prüfungsteilnehmern nur einzeln und nur mit Genehmigung einer oder eines Aufsicht Führenden verlassen werden.
(5) Bei der Bearbeitung der Prüfungsaufgaben dürfen andere als die im Einzelfall durch das Prüfungsamt zugelassenen Hilfsmittel nicht verwendet werden.
(6) Vor Eintritt in die Prüfung werden die Prüfungsteilnehmerinnen und Prüfungsteilnehmer darauf hingewiesen, dass Täuschungsversuche, Beihilfe hierzu und Ordnungsverstöße zum Ausschluss von der Prüfung führen können. Der Wortlaut von § 24 ist bekannt zu geben. Die Aufsichtspersonen haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vor der Verteilung der Prüfungsaufgaben zur Ablieferung von nicht zugelassenen Hilfsmitteln gemäß Absatz 5 aufzufordern; die Folgen des Besitzes von nicht zugelassenen Hilfsmitteln nach Ausgabe der Prüfungsaufgaben gemäß § 24 treten aber auch ohne diesen Hinweis ein. Nach Klärung technischer Fragen und Bekanntgabe der Prüfungsaufgaben beginnt die Bearbeitungszeit.
(7) Über den Verlauf der schriftlichen Prüfung ist von den Aufsicht Führenden in jedem Prüfungsraum für jede Aufsichtsarbeit eine Niederschrift zu fertigen und zu unterzeichnen. In diese werden aufgenommen:
die Namen der Prüfungsteilnehmerinnen und Prüfungsteilnehmer, die Prüfungsart, das Prüfungsfach und der Prüfungstermin,
die Namen der Aufsichtspersonen mit Angabe der Zeiten, in denen sie Aufsicht geführt haben,
die Uhrzeit der Abwesenheit von Prüfungsteilnehmerinnen und Prüfungsteilnehmern,
die Sitzordnung der Prüfungsteilnehmerinnen und Prüfungsteilnehmer (als Anlage).
(8) Alle Entwürfe, die Texte der Prüfungsaufgaben sowie sonstige von dem Prüfungsamt gestellte Unterlagen sind mit der Reinschrift abzugeben.
(1) Jede Prüfungsarbeit wird von zwei von der Leiterin oder dem Leiter des Prüfungsamtes bestellten Prüferinnen und Prüfern korrigiert und benotet. Die Leiterin oder der Leiter des Prüfungsamtes bestimmt eine oder einen der Prüferinnen und Prüfer als Erstkorrektorin oder Erstkorrektor, die oder den anderen als Zweitkorrektorin oder Zweitkorrektor.
(2) Weichen die Noten (Punktzahlen) der beiden Korrektorinnen und Korrektoren voneinander ab, so wird die Note (Punktzahl) von der Leiterin oder dem Leiter des Prüfungsamtes endgültig festgesetzt, erforderlichenfalls nach Beratung mit den beiden Korrektorinnen und Korrektoren; sie oder er kann vor ihrer oder seiner Entscheidung weitere sachverständige Mitglieder des Prüfungsamtes hinzuziehen.
(3) Die Note (Wortzensur) und die entsprechende Punktzahl sowie gegebenenfalls eine Begründung werden auf der ersten Seite der Prüfungsarbeit eingetragen. Erst- und Zweitkorrektorin oder Erst- und Zweitkorrektor bestätigen durch Unterschrift die Beurteilung und die Note der Arbeit, im Fall des Absatzes 2 bestätigt die Leiterin oder der Leiter des Prüfungsamtes zusätzlich die durch sie oder ihn festgesetzte Note.
(1) Unmittelbar nach Festsetzung der Noten der schriftlichen Prüfung (§ 13) stellt die Leiterin oder der Leiter des Prüfungsamtes fest, ob eine Prüfungsteilnehmerin oder ein Prüfungsteilnehmer zur mündlichen Prüfung zuzulassen ist.
(2) Zur mündlichen Prüfung ist zuzulassen, wer die schriftliche Prüfung bestanden hat (§ 17 Abs. 3).
(3) Die Leiterin oder der Leiter des Prüfungsamtes teilt den zur mündlichen Prüfung nicht zugelassenen Prüfungsteilnehmerinnen und Prüfungsteilnehmern unverzüglich die Nichtzulassung und das Nichtbestehen der Prüfung unter Angabe der Gründe auf einem Formblatt nach dem Muster der Anlage 1 oder Anlage 2 mit.
(4) Spätestens zwei Wochen vor Beginn der mündlichen Prüfung gibt die Leiterin oder der Leiter des Prüfungsamtes den zur mündlichen Prüfung zugelassenen Prüfungsteilnehmerinnen und Prüfungsteilnehmern auf einem Formblatt nach dem Muster der Anlage 3 bekannt:
die Zulassung zur mündlichen Prüfung,
die Ergebnisse der Aufsichtsarbeiten,
Prüfungsort und Prüfungstermin.
Aufgaben der mündlichen Prüfung
(1) Die mündliche Prüfung für Übersetzerinnen und Übersetzer umfasst folgende Aufgaben:
Prüfungsgespräch in beiden Sprachen über verschiedene Gebiete der allgemeinen Landeskunde, bei dem die Prüfungsteilnehmerin oder der Prüfungsteilnehmer Kenntnisse insbesondere der politischen, rechtlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Gegenwartsfragen beider Sprachräume nachzuweisen hat (Dauer: 20 Minuten);
Stegreifübersetzung eines Textes aus dem Deutschen in die zu prüfende Sprache (Dauer: 25 Minuten);
Stegreifübersetzung eines Textes aus der zu prüfenden Fremdsprache ins Deutsche (Dauer: 25 Minuten);
Nachweis fachkundlicher und fachsprachlicher Kenntnisse und der Vertrautheit mit fachlichen, sprachlichen und fachsprachlichen Hilfsmitteln (Dauer: 15 Minuten).
Von den nach Satz 1 Nummer 2 und 3 vorgelegten Texten muss einer dem gewählten Fachgebiet entnommen sein.
(2) Die mündliche Prüfung für Dolmetscherinnen und Dolmetscher beziehungsweise für Übersetzerinnen und Übersetzer und Dolmetscherinnen und Dolmetscher umfasst folgende Aufgaben:
Gespräch in beiden Sprachen über verschiedene Themen des von der Prüfungsteilnehmerin oder dem Prüfungsteilnehmer gewählten Fachgebiets sowie über die für die Dolmetschertätigkeit einschlägigen fachlichen und sprachlichen Hilfsmittel (Dauer: 20 Minuten);
inhaltlich richtige, sprachlich einwandfreie und flüssige mündliche Wiedergabe eines in der zu prüfenden Sprache gehaltenen Vortrags in Deutsch; von dem Vortrag können Stichwortnotizen gemacht werden (Dauer des Vortrags: ca. 5 Minuten, Dauer von Vortrag und Wiedergabe zusammen: 20 Minuten);
inhaltlich richtige, sprachlich einwandfreie und flüssige mündliche Wiedergabe eines in Deutsch gehaltenen Vortrags in der zu prüfenden Sprache; von dem Vortrag können Stichwortnotizen gemacht werden (Dauer des Vortrags: ca. 5 Minuten, Dauer von Vortrag und Wiedergabe zusammen: 20 Minuten);
Verhandlungsdolmetschen unter Berücksichtigung des gewählten Fachgebiets (Dauer: 15 Minuten).
Einer der Vorträge nach Satz 1 Nummer 3 und 4 muss dem gewählten Fachgebiet entnommen sein.
(3) Für Prüfungsteilnehmerinnen und Prüfungsteilnehmer mit einer anderen Muttersprache (Grundsprache) als Deutsch gelten Absätze 1 und 2 mit der Maßgabe, dass Deutsch zu prüfende Sprache ist und an die Stelle von Deutsch die Muttersprache (Grundsprache) tritt.
(1) Vor Beginn der mündlichen Prüfung hat die Prüfungsteilnehmerin oder der Prüfungsteilnehmer das Zulassungsschreiben vorzulegen und sich durch Vorlage ihres oder seines Passes oder Personalausweises auszuweisen.
(2) Bei der mündlichen Prüfung werden die Prüfungsteilnehmerinnen und Prüfungsteilnehmer einzeln geprüft. Die Leiterin oder der Leiter des Prüfungsamtes setzt den Prüfungsplan fest.
(3) Die Mitglieder des Prüfungsausschusses wirken bei der Prüfung kollegial zusammen. Sie sind verpflichtet, auf die Gleichmäßigkeit und Angemessenheit der Prüfungsanforderungen und Bewertungsmaßstäbe bedacht zu sein. Die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses ist berechtigt, sich in die Prüfung einzuschalten, Prüfungsfragen zu stellen und die Berücksichtigung bestimmter Gebiete im Rahmen dieser Prüfungsordnung zu veranlassen.
(4) Für jede mündliche Aufgabe wird eine Note erteilt.
(5) Die Prüferinnen und Prüfer setzen die Note für die jeweilige mündliche Prüfungsleistung einvernehmlich fest. Einigen sie sich nicht, entscheidet die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses. Die Note wird der Prüfungsteilnehmerin oder dem Prüfungsteilnehmer mitgeteilt.
(6) Über den Verlauf jeder mündlichen Prüfung ist eine Niederschrift zu fertigen, die von den Mitgliedern des Prüfungsausschusses zu unterzeichnen ist. In die Niederschrift sind der Name der Prüfungsteilnehmerin oder des Prüfungsteilnehmers, der Beginn und das Ende der Prüfung, der Prüfungsverlauf, die Stoffgebiete, denen die Fragen entnommen wurden, sowie die Vermerke über die Qualität der entsprechenden Antworten, die Beratungsergebnisse und die Noten der mündlichen Prüfung aufzunehmen. Schriftlich gestellte Aufgaben mit beigegebenen Texten und Bearbeitungsunterlagen sind zusammen mit den Notizen der Prüfungsteilnehmerin oder des Prüfungsteilnehmers der Niederschrift beizufügen.
(7) Bei der mündlichen Prüfung kann im Einvernehmen mit der Prüfungsteilnehmerin oder dem Prüfungsteilnehmer einer Vertreterin oder einem Vertreter der Berufsorganisationen für Dolmetscherinnen und Dolmetscher und Übersetzerinnen und Übersetzer die Anwesenheit bei der Prüfung gestattet werden, jedoch ohne die Befugnis zur Anwesenheit bei der Beratung und der Abstimmung über die Note.
Festsetzung der Endnoten für die schriftliche und
mündliche Prüfung, Bestehen der Teilprüfungen
(1) Aus den für die einzelnen Aufsichtsarbeiten der schriftlichen und für die einzelnen Aufgaben der mündlichen Prüfung erteilten Einzelnoten wird jeweils für die schriftliche und mündliche Prüfung eine Endnote ermittelt. Sie ist das bis auf die zweite Dezimalstelle berechnete arithmetische Mittel aus den Noten für die einzelnen Aufsichtsarbeiten beziehungsweise mündlichen Aufgaben.
(2) Die Endnote lautet
„sehr gut“ bei einer Durchschnittspunktzahl von 15,00 bis 12,50,
„gut“ bei einer Durchschnittspunktzahl von 12,49 bis 9,50,
„befriedigend“ bei einer Durchschnittspunktzahl von 9,49 bis 6,50,
„ausreichend“ bei einer Durchschnittspunktzahl von 6,49 bis 3,50,
„mangelhaft“ bei einer Durchschnittspunktzahl von 3,49 bis 0,50,
„ungenügend“ bei einer Durchschnittspunktzahl von 0,49 bis 00.
(3) Die schriftliche Prüfung ist bestanden, wenn die Endnote für die schriftliche Prüfung mindestens „ausreichend“ lautet, höchstens eine Aufsichtsarbeit mit „mangelhaft“ bewertet wurde, die durch eine mit mindestens „befriedigend“ bewertete Leistung in einer anderen Aufsichtsarbeit ausgeglichen wird, und keine Aufsichtsarbeit mit „ungenügend“ bewertet wurde.
(4) Die mündliche Prüfung ist bestanden, wenn die Endnote für die mündliche Prüfung mindestens „ausreichend“ lautet, höchstens eine Aufgabe mit „mangelhaft“ bewertet wurde, die durch eine mit mindestens „befriedigend“ bewertete Leistung bei einer anderen mündlichen Aufgabe ausgeglichen wird, und keine mündliche Aufgabe mit „ungenügend“ bewertet wurde.
Ergebnis der Prüfung, Gesamtnote
(1) Die Prüfung ist insgesamt bestanden, wenn sowohl die schriftliche als auch die mündliche Prüfung bestanden ist.
(2) Das Ergebnis der Prüfung wird als bis auf die zweite Dezimalstelle berechnetes arithmetisches Mittel aus den Endnoten (Durchschnittspunktzahlen) der schriftlichen und mündlichen Prüfung errechnet. Dabei wird bei der Prüfung für Übersetzerinnen und Übersetzer die Endnote des schriftlichen Prüfungsteils und bei der Prüfung für Dolmetscherinnen und Dolmetscher die Endnote des mündlichen Prüfungsteils doppelt gewichtet.
(3) Die Gesamtnote für die bestandene Prüfung lautet
„mit Auszeichnung bestanden“ bei einer Durchschnittspunktzahl von 15,00 bis 12,50,
„gut bestanden“ bei einer Durchschnittspunktzahl von 12,49 bis 9,50,
„befriedigend bestanden“ bei einer Durchschnittspunktzahl von 9,49 bis 6,50,
„bestanden“ bei einer Durchschnittspunktzahl von 6,49 bis 3,50.
(1) Wer die Prüfung bestanden hat, erhält ein Zeugnis nach dem Muster der Anlage 4, in dem die Gesamtnote als Wortbezeichnung gemäß § 18 Abs. 3 unter Beifügung der erreichten Punktzahl angegeben wird. In dem Zeugnis ist kenntlich zu machen, ob die Fremdsprache für die Prüfungsteilnehmerin oder den Prüfungsteilnehmer Ziel- oder Grundsprache ist.
(2) Wer an der mündlichen Prüfung teilgenommen und die Prüfung nicht bestanden hat, erhält eine Bescheinigung nach dem Muster der Anlage 5 oder Anlage 6 .
Durch die erfolgreiche Ablegung der
Übersetzerprüfung wird die Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung „Staatlich geprüfte Übersetzerin/Staatlich geprüfter Übersetzer“,
der Dolmetscherprüfung wird die Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung „Staatlich geprüfte Dolmetscherin/ Staatlich geprüfter Dolmetscher“,
der Prüfung für Übersetzerinnen und Dolmetscherinnen und Übersetzer und Dolmetscher wird die Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung „Staatlich geprüfte Übersetzerin und Dolmetscherin/Staatlich geprüfter Übersetzer und Dolmetscher“
Der Nachteilsausgleich dient dazu, im Sinne der Chancengleichheit Benachteiligungen aufgrund von chronischen Erkrankungen, von Beeinträchtigungen oder Behinderungen zu verringern und möglichst auszugleichen. Um behinderungsbedingte Benachteiligungen so weit wie möglich zu vermeiden, sind die Prüfungsbedingungen den verschiedenen Beeinträchtigungen von Prüflingen mit Behinderungen anzupassen. Die Gewährung eines Nachteilsausgleichs darf nicht im Zeugnis vermerkt werden. Insbesondere erhalten Prüflinge mit körperlicher Behinderung für die schriftliche Prüfung die notwendigen Hilfestellungen und Hilfsmittel. Erforderliche Pausen und Verlängerungen der Bearbeitungszeit werden vor Prüfungsbeginn festgelegt.
(1) Tritt eine Prüfungsteilnehmerin oder ein Prüfungsteilnehmer nach Beginn der Prüfung von der Prüfung zurück, wird sie oder er einer Prüfungsteilnehmerin oder einem Prüfungsteilnehmer gleichgestellt, die oder der die Prüfung nicht bestanden hat. Das Gleiche gilt, wenn eine Prüfungsteilnehmerin oder ein Prüfungsteilnehmer die Prüfung ganz oder teilweise versäumt.
(2) Die Vorschrift des Absatzes 1 über das Nichtbestehen der Prüfung findet keine Anwendung, wenn eine Prüfungsteilnehmerin oder ein Prüfungsteilnehmer aus Gründen, die sie oder er nachweislich nicht zu vertreten hat (insbesondere Krankheit), verhindert ist, zur Prüfung anzutreten oder bis zu ihrem Abschluss an ihr teilzunehmen. Ob die Prüfungsteilnehmerin oder der Prüfungsteilnehmer die Gründe zu vertreten hat, entscheidet die Leiterin oder der Leiter des Prüfungsamtes. Hat die Prüfungsteilnehmerin oder der Prüfungsteilnehmer die Gründe nicht zu vertreten, so kann sie oder er die Prüfung beim nächsten Prüfungstermin ablegen beziehungsweise fortsetzen.
(2) Wer die Prüfung nicht bestanden hat oder wessen Prüfung nach den Vorschriften der §§ 22 und 24 als nicht bestanden gilt, kann sie in derselben Sprache einmal, und zwar frühestens zum nächsten Prüfungstermin, wiederholen. Die Wiederholung erstreckt sich auf die gesamte Prüfung; eine Wiederholung nur einzelner Prüfungsteile oder -aufgaben ist nicht möglich. Nach Ablauf von fünf Jahren ist eine weitere Wiederholung der Prüfung möglich.
(3) Absätze 1 und 2 gelten auch für Bewerberinnen und Bewerber, die sich bereits in einem anderen Bundesland einer Prüfung unterzogen haben.
Als Versuch einer Täuschung gilt auch das Mitführen von nicht zugelassenen Hilfsmitteln.
(3) Die Entscheidung über das Vorliegen der Tatbestände der Absätze 1 und 2 und über die zu ergreifenden Maßnahmen trifft die Leiterin oder der Leiter des Prüfungsamtes nach Anhörung der Prüfungsteilnehmerin oder des Prüfungsteilnehmers. Bis zur Entscheidung setzt die Prüfungsteilnehmerin oder der Prüfungsteilnehmer die Prüfung fort.
(5) Wird eine schwerwiegende Täuschungshandlung erst nach Ablauf der Prüfung festgestellt, kann das Ministerium für Bildung und Kultur die Prüfung nachträglich für nicht bestanden erklären und das Zeugnis einziehen. Dies gilt jedoch nur für einen Zeitraum von drei Jahren ab dem Tag der mündlichen Prüfung.
(1) Diese Verordnung tritt am 1. Mai 2018 in Kraft.
(2) Gleichzeitig tritt die Ordnung der staatlichen Prüfung für Übersetzer und Dolmetscher vom 27. Mai 1993 (Amtsbl. S. 598), zuletzt geändert durch die Verordnung vom 4. Juli 2003 (Amtsbl. S. 1910) außer Kraft.
(3) Wer die Prüfung nach der bis zum 30. April 2018 geltenden Prüfungsordnung abgelegt und nicht bestanden hat, kann bei Wiederholung der Prüfung verlangen, nach der bisherigen Prüfungsordnung geprüft zu werden, wenn er sich bis spätestens 1. Oktober 2018 zur Wiederholungsprüfung meldet.
-Staatliches Prüfungsamt für Übersetzerinnen und Übersetzer
und Dolmetscherinnen und Dolmetscher-
Betr.: Staatliche Prüfung für
............................................................................................. an den
schriftlichen Prüfungen der Staatlichen Prüfung für
Ihre Leistungen wurden wie folgt bewertet:
Auf Grund des § 14 Abs. 3 in Verbindung mit § 17 Abs. 3 der Verordnung - Ordnung der Staatlichen
Prüfung für Übersetzerinnen und Übersetzer und Dolmetscherinnen und Dolmetscher vom 16. April
2018 (Amtsbl. I S. 174) zugrunde werden Sie zur mündlichen Prüfung nicht zugelassen und haben die
Für eine etwaige Wiederholungsprüfung ist eine erneute schriftliche Meldung zum 1. Oktober ....
Die Leiterin/ Der Leiter des Prüfungsamtes
Sie haben als Wiederholungsprüfung am
Auf Grund des § 14 Absatz 3 in Verbindung mit § 17 Absatz 3 und § 23 Absatz 2 der Verordnung -
Ordnung der Staatlichen Prüfung für Übersetzerinnen und Übersetzer und Dolmetscherinnen und
Dolmetscher vom 16. April 2018 (Amtsbl. I S. 174) werden Sie zur mündlichen Prüfung nicht zugelassen
und haben die Prüfung nicht bestanden.
Eine nochmalige Wiederholung der Prüfung ist frühestens nach 5 Jahren möglich.
Sie werden hiermit zur mündlichen Prüfung zu gelassen.
Tag, Uhrzeit und Ort Ihrer mündlichen Einzelprüfungen können Sie dem beiliegenden Prüfungsplan
Frau/Herr .................................................
geboren am ......................... in ........................
hat am .................... vor dem Prüfungsamt in Saarbrücken
die Staatliche Prüfung für ................................
in der Grundsprache ....................., der Zielsprache ....................................
und im Fachgebiet .........................................................................
................................................(.............Punkte) bestanden.
Auf Grund dieser Prüfung ist Frau/Herr
berechtigt, die Berufsbezeichnung
Saarbrücken, den ..............................
Notenstufen: mit Auszeichnung bestanden (15.00 bis 12,50 Punkte) - gut bestanden (12,49 bis 9,50 Punkte) -
befriedigend bestanden (9,49 bis 6,50 Punkte) - bestanden (6,49 bis 3,50 Punkte)
Diesem Zeugnis liegt die Verordnung - Verordnung der Staatlichen Prüfung für Übersetzerinnen und Übersetzer
und Dolmetscherinnen und Dolmetscher vom 16. April 2018 (Amtsbl. I S. 174) zugrunde.
Die Prüfung wurde nach Maßgabe der Richtlinie zur Durchführung und Anerkennung von Prüfungen für
Übersetzer/Übersetzerinnen, Dolmetscher/Dolmetscherinnen und Gebärdensprachdolmetscher/Gebärden-
sprachdolmetscherinnen (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 12.03.2004) durchgeführt.
Sie haben im Jahre .................................................. an der Staatlichen Prüfung für
...................................................................................... teilgenommen.
Aufgrund der §§ 17, 18 der Verordnung - Ordnung der Staatlichen Prüfung für Übersetzerinnen
und Übersetzer und Dolmetscherinnen und Dolmetscher vom 16. April 2018 (Amtsbl. I S. 174)
haben Sie die Prüfung nicht bestanden.
Für eine etwaige Wiederholungsprüfung ist eine erneute schriftliche Meldung zum 1. Oktober .......
Sie haben im Jahre ......................... als Wiederholungsprüfung an der Staatlichen Prüfung für
Dolmetscher vom 16. April 2018 (Amtsbl. I S. 174) haben Sie die Prüfung nicht bestanden.