Source: https://www.polarfuchs-buchgestaltung.de/agb/
Timestamp: 2020-07-02 16:44:00
Document Index: 122337683

Matched Legal Cases: ['§ 8', '§5', '§4', '§5', '§2', '§31', '§97']

AGB | Polarfuchs Buchgestaltung
Bitte siehe Dir vor Vertragsabschluss meine AGB an. Mit Zustandekommen des Vertrages gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen als gesichtet und akzeptiert. Bei Fragen kannst Du mich jederzeit kontaktieren. Persönliche Absprachen haben jederzeit Vorrang vor den hier aufgeführten Regelungen.
Die hier aufgeführten Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für den gesamten Geschäftsverkehr zwischen Senta Herrmann (Auftragnehmerin) und ihren Kunden, weiterhin als Auftraggeber (w/m/d) bezeichnet. Jeder Auftraggeber erklärt mit Auftragserteilung, die AGB gelesen und akzeptiert zu haben.
1. Vor Auftragserteilung informiert der Auftraggeber die Auftragnehmerin schriftlich über den Umfang des zu erteilenden Auftrags und sendet ihr Seiten des entsprechenden Manuskripts per Mail für ein Probelektorat oder -korrektorat zu. Dabei gibt er an, ob er ein Korrektorat oder ein Lektorat wünscht.
2. Das Probelektorat bezieht sich auf fünf Normseiten, die in besprochener Zeit von der Auftragnehmerin unverbindlich und kostenlos bearbeitet werden.
3. Mit Rücksendung der korrigierten oder lektorierten Seiten macht die Auftragnehmerin dem Auftraggeber ein verbindliches Angebot für den gesamten Auftrag. Dieses Angebot wird anhand der Qualität der zugesendeten Normseiten erstellt.
4. Der Vertrag zwischen dem Auftraggeber und der Auftragnehmerin kommt in schriftlicher Absprache zustande und ist ab dem Moment gültig, in dem der Auftraggeber den Auftrag erteilt.
1. Für ein Korrektorat fallen mindestens 2,00 EUR pro Normseite, für ein Lektorat mindestens 3,50 EUR pro Normseite an. Der genaue Preis richtet sich nach dem Arbeitsaufwand und kann von der Auftraggeberin anhand des Probelektorats angepasst werden.
2. Die relevante Normseitenanzahl errechnet sich anhand der Gesamtzeichenanzahl (inklusive Leerzeichen), dividiert durch 1.600 Anschläge.
3. Für die Seiten des Probelektorats fällt kein Honorar an.
1. Die Auftragnehmerin stellt für alle anfallenden Kosten Rechnungen aus, die sie dem Auftraggeber per E-Mail zukommen lässt.
2. Der Auftraggeber erklärt sich dazu bereit, mit Auftragserteilung binnen 7 Tagen eine Anzahlung von 50 % des Gesamtbetrags auf das Konto der Auftragnehmerin zu überweisen. Persönliche Absprachen sind möglich.
3. Nach Erbringung der vollen Leistung durch die Auftragnehmerin überweist der Auftraggeber binnen 7 Tagen nach Rechnungserhalt die verbliebenen 50 % auf das Konto der Auftragnehmerin.
4. Die Auftragnehmerin behält sich vor, bei Zahlungsverzug einen Aufpreis von 0,5 % des Gesamtpreises pro zusätzlichem Tag zu verlangen.
1. Alle Leistungen werden von der Auftragnehmerin selbst erbracht.
2. Der Text des Auftraggebers wird von der Auftragnehmerin entweder nur hinsichtlich Rechtschreibung, Zeichensetzung und Grammatik (Korrektorat) oder zusätzlicher Stil- und Inhaltsüberprüfung (Lektorat) bearbeitet. Die Auftragnehmerin nutzt hierfür die ‚Änderungen nachverfolgen‘-Funktion von Word sowie Kommentare innerhalb des Textes. Persönliche Wünsche diesbezüglich sind vorher mit der Auftragnehmerin abzusprechen.
3. Die Auftragnehmerin verpflichtet sich dazu, wöchentliche Updates zum Stand der Bearbeitung zu liefern und den Auftraggeber über mögliche Verzögerungen zu informieren. Das gilt insbesondere bei einem vor Auftragserteilung besprochenen Zeitlimit.
4. Nach dem ersten Bearbeitungsdurchlauf sendet die Auftragnehmerin dem Auftraggeber den Text zu, damit jener die Korrekturen (falls gewünscht) übernehmen kann.
5. Im Anschluss führt die Auftragnehmerin eine weitere Korrekturrunde an dem bearbeiteten Text durch (Feinschliff). Diese zweite Runde wird nicht zusätzlich in Rechnung gestellt.
6. Die Leistung von Seiten der Auftragnehmerin gilt als erbracht, wenn in der letzten an den Auftraggeber gesendeten Textversion im Schnitt nicht mehr als ein Fehler (Rechtschreibung und Grammatik) auf fünf Normseiten zu finden ist. Grundlage für die Textkorrektur bildet die aktuellste Ausgabe des DUDEN. Dem Auftraggeber ist bewusst, dass nicht von ihm übernommene Korrekturen sein eigenes Verschulden und der Auftragnehmerin nicht anzulasten sind.
7. Das Lektorat versteht sich als Beratungsleistung und ist von dieser Regelung ausgeschlossen. Der Auftraggeber erkennt hiermit an, dass auch nach dem Lektorat noch Fehler im Text zu finden sein können.
1. Dem Auftraggeber erklärt sich dazu bereit, nach Überarbeitung des Texts durch die Auftragnehmerin entsprechende Änderungen eigenständig in sein Manuskript zu übernehmen und es anhand der gegebenen Kommentare weiter zu bearbeiten. Das Ausmaß der Übernahme der Korrekturvorschläge obliegt dem Auftraggeber. Er ist nicht dazu verpflichtet.
2. Der Auftraggeber ist sich dessen bewusst, dass die Auftragnehmerin nicht für im Text verbliebene Mängel haftbar gemacht werden kann, sofern sie der Entscheidungsgewalt des Auftraggebers zu verschulden sind. Ein Übersehen oder Übergehen aufgezeigter Mängel liegt im Ermessen des Auftraggebers und er allein haftet im Falle späterer dadurch entstandener Komplikationen (§ 8 (3)).
1. Die Auftragnehmerin ist verpflichtet, über Details des Projekts Stillschweigen zu bewahren und sie nicht an Dritte weiterzugeben. Es ist ihr nicht gestattet, mit anderen über das ihm für seine Arbeit zur Verfügung gestellte Material zu sprechen.
2. Die Auftragnehmerin verpflichtet sich ferner, bei Beendigung des Vertrages zur Zurückgabe sämtlicher ihr zur Erfüllung des Auftrages zur Verfügung gestellten Dokumente. Ein Zurückbehaltungsrecht ist ausgeschlossen. Ihr obliegt kein Nutzungsrecht, sofern der Auftraggeber es nicht explizit zu Werbezwecken gestattet.
3. Bei Bedarf kann die Lektorin eine Sicherungskopie des Textes aufbewahren.
1. Der Auftraggeber ist dazu berechtigt, vor Erbringung aller Leistungen die Zusammenarbeit zu beenden. In diesem Fall sind alle bereits erbrachten Teilleistungen an die Auftragnehmerin auszuzahlen. Im Falle, dass die Anzahlung das Honorar der erbrachten Teilleistungen überschreitet, zahlt die Auftragnehmerin den entsprechenden Überschuss an den Auftraggeber zurück.
2. Ebenso ist es der Auftragnehmerin gestattet, von dem Vertrag zurückzutreten. Die Handhabe der Zahlungen erfolgt wie in (1) geschildert.
1. Die Auftragnehmerin haftet einzig im Falle eines grob fahrlässigen oder vorsätzlichen Fehlverhaltens. Für rechtliche Zulässigkeit des Textes übernimmt die Lektorin keine Haftung. Verletzungen des Urheberrechts, der Rechte Dritter und verfassungsfeindliche Äußerungen u.s.w. sind dem Auftraggeber anzulasten und eine dadurch bedingte Rückforderungen des Honorars auch nach Vertragsabschluss durch den Auftraggeber nicht zulässig.
2. Die Auftragnehmerin haftet nicht für die Daten des Auftraggebers, falls es auf dem Versandweg zu einem unbefugten und widerrechtlichen Zugriff durch Dritte kommt. Der Auftraggeber ist sich der Datenschutzgrenzen des Mailverkehrs bewusst.
3. Die Auftragnehmerin führt die Überarbeitung des Textes mit größter Sorgfalt durch. Für fachliche, sachliche und inhaltliche Mängel, die durch fehlende Mitwirkung des Kunden entstehen, übernimmt die Auftragnehmerin ebenfalls keine Haftung (§5).
4. Mögliche Mängel am Text sind der Auftragnehmerin spätestens 7 Tage nach schlussendlicher Ablieferung des als überarbeitet deklarierten Manuskripts zu melden. Der Auftraggeber verpflichtet sich, ihr die Chance der Nachbesserung mit einer 14-tägigen Frist zu gewähren.
5. Sollte die Fehlerquote nach diesem Zeitraum mehr als die in §4 (6) festgesetzte Toleranz betragen, ist der Auftragnehmer berechtigt, ein Korrektoratshonorar pro überschüssiger Seite zurückzuverlangen. Bei einem Lektoratsauftrag wird hier mit 2,00 EUR pauschal gerechnet, bei einem Korrektoratsauftrag mit dem zuvor vereinbarten Honorar. Die Rückforderung ist vom Auftraggeber binnen 7 Tagen nach Rückerhalt des nachgebesserten Textes zu stellen und die verbliebenen Fehler nachzuweisen. Andernfalls verfällt die Haftung.
Die Textlänge beträgt insgesamt 90 Seiten. Auf insgesamt 18 Seiten dürfen sich nach §5 (6) auch nach Leistungserbringung noch Fehler finden. Sind auf 23 Seiten noch Mängel nachzuweisen, kann der Auftraggeber binnen einer Woche für diese fünf Seiten das Honorar für das Korrektorat zurückverlangen (z.B. 2,00 EUR × 5 = 10,00 EUR).
Der Kunde ist darüber informiert, dass bei der Auftragsvergabe im künstlerischen, konzeptionellen und werbeberaterischen Bereich an eine nicht-juristische Person eine Künstlersozialabgabe an die Künstlersozialkasse zu leisten ist. Diese Abgabe darf vom Kunden nicht von der Rechnung an die Auftragnehmerin in Abzug gebracht werden. Für die Einhaltung der Anmelde- und Abgabepflicht ist der Kunde selbst verantwortlich.
(Stand vom 20.05.2020)
1. Die hier aufgeführten Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge über Grafikleistungen zwischen Senta Herrmann/Polarfuchs Buchgestaltung (Auftragnehmerin) und dem Auftraggeber (m/w/d). Dies gilt auch dann, wenn der Auftraggeber eigene AGB nutzt, die den hiesigen Bestimmungen widersprechen beziehungsweise Abweichungen enthalten.
2. Abweichungen der hier aufgeführten AGB bedürfen gesonderter Absprache. Bei festgelegten Abweichungen in Einzelpunkten bleiben die restlichen Beschlüsse der AGB unangetastet und gelten weiterhin.
1. Jeder Auftrag, der der Auftragnehmerin erteilt wird, ist ein Urheberwerksvertrag, wobei die Überprüfung der wettbewerbsrechtlichen Zulässigkeit der Grafikdesigns nicht Teil des Vertrages ist. Ebenso wenig beinhaltet er die Prüfung der kennzeichen-/schutzrechtlichen Eintragungsfähigkeit sowie Verwendbarkeit der Grafikleistungen. Recherchen diesbezüglich obliegen dem Auftraggeber.
2. Alle Entwürfe der Auftragnehmerin sind durch das Urheberrechtsgesetz als geistige Schöpfungen geschützt. Das gilt auch dann, wenn die nach §2 UrhG erforderliche Schöpfungshöhe nicht erreicht ist. Stattdessen treten §§31 ff. UrhG in Kraft. Weiterhin gelten urheberrechtliche Ansprüche aus §§97 ff. UrhG.
3. Eine Weitergabe der gestalteten Designs an Dritte ist weder im Original noch in veränderter Form gestattet und bedarf der expliziten Einwilligung durch die Auftragnehmerin. Jede Zuwiderhandlung berechtigt die Auftragnehmerin dazu, eine Vertragsstrafe von bis zu 100 % der vereinbarten Auftragsvergütung zu fordern. Die Vergütung fällt obendrein an.
4. Die Nutzung der Designs der Auftragnehmerin ist nur für die vereinbarte Nutzungsart und im vereinbarten Umfang gestattet. Sofern keine anderen Vereinbarungen getroffen werden, wird jeweils nur das einfache Nutzungsrecht eingeräumt. Die Übertragung der Nutzungsrechte an Dritte bedarf der ausdrücklichen Genehmigung der Auftragnehmerin.