Source: https://www.moehren-sind-orange.de/satzung/
Timestamp: 2020-01-28 16:15:20
Document Index: 196871052

Matched Legal Cases: ['§8', '§13', '§14', '§16', '§17', '§18', '§19', '§20', '§21', '§13', '§ 17']

Satzung | Möhren sind orange
Satzung – Möhren sind orange e.V.
§8 Ausschließungsgründe aus dem Verein
§13 Zusammensetzung und Vertretungsbefugnisse des Vorstandes
§14 Zuständigkeit und Aufgaben des Vorstandes
§16 Sitzungen und Beschlussfassung des Vorstandes
§17 Einberufung der Mitgliederversammlung
§18 Zuständigkeit und Aufgaben der Mitgliederversammlung
§19 Beschlussfassung der Mitgliederversammlung
§20 Einberufung der außerordentlichen Mitgliederversammlung
§21 Vertretung durch Mitglieder, Spendenquittungen
Der Verein führt den Namen Möhren sind orange. Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden. Nach Eintragung lautet der Name des Vereins Möhren sind orange e.V..
Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr (01.01. des Jahres bis 31.12. des Jahres). Das erste Geschäftsjahr des Vereins ist ein Rumpfgeschäftsjahr.
Zweck des Vereins ist die Förderung des Tierschutzes. Die Tätigkeiten sind die Information und die Beratung über eine artgerechte Kaninchenhaltung. Nicht artgerechte Haltung soll dabei durch Gespräche, E-Mail-Verkehr, Informationsmaterial und notfalls Einschaltung der zuständigen Behörden beseitigt werden. Vom Vereinszweck ausdrücklich ausgeschlossen ist die Unterstützung der Zucht von Kaninchen zu Versuchstierzwecken, kommerziellen oder sonstigen Zwecken. Der Vereinszweck wird insbesondere realisiert durch die Erstellung von Informationsmaterial über Kaninchen, sowie die Verbreitung der Informationen. Zudem wird der Vereinszweck durch die Beratung insbesondere über Anschaffung, Haltung, Ernährung, Verhalten, Beschäftigung und Krankheiten von Kaninchen verwirklicht. Diese Beratung erfolgt kostenlos per Telefon, Email oder vor Ort. Der Verein tritt bei der Vermittlung von Kaninchen unterstützend auf. Ferner arbeitet der Verein mit anderen Tierschutzorganisationen im Wege gemeinsamer Informationsveranstaltungen, Informationsaustausch und gegenseitiger Hilfe bei Notfällen zusammen.
Die Mitglieder des Vereins erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
Der Verein kann Mitglied in weiteren Organisationen werden.
Der Verein regelt in Einklang mit den Satzungen und Ordnungen der anderen Organisationen seine Angelegenheiten eigenverantwortlich.
Die Rechte und Pflichten der Mitglieder werden ausschließlich durch die Satzung des Vereins geregelt.
Die Rechte und Pflichten der Organe werden ausschließlich durch die Satzung des Vereins geregelt.
Voraussetzung für den Erwerb der Mitgliedschaft ist ein schriftlicher unterschriebener Mitgliedsantrag.
Der Antrag von beschränkt Geschäftsfähigen, insbesondere Minderjährigen, muss zusätzlich von deren gesetzlichen Vertretern unterschrieben sein. Diese verpflichten sich damit zur Zahlung der Mitgliedsbeiträge für den beschränkt Geschäftsfähigen.
Die Entscheidung des Vorstandes zur Aufnahme eines Mitgliedes ist nur rechtswirksam, wenn das aufzunehmende Mitglied den Mitgliedsbeitrag bezahlt hat.
Möglich ist eine aktive oder eine passive Mitgliedschaft.
a) durch Austritt aufgrund einer Erklärung in Textform,
b) durch Ausschluss aus dem Verein aufgrund eines Beschlusses des Vorstandes,
c) mit dem Tod des Mitgliedes als natürliche Person,
d) mit der Auflösung des Mitgliedes als juristische Person.
Der Austritt ist in Textform gegenüber dem Vorstand oder gegenüber einem Vorstandsmitglied zu erklären. Die Erklärung ist sofort wirksam.
Bei Beendigung der Mitgliedschaft besteht kein Anspruch auf Rückzahlung bereits bezahlter Beiträge.
Personen, die sich um die Aufklärung über artgerechte Kaninchenhaltung bzw. um die Förderung des Vereins besonders verdient gemacht haben, können auf Beschluss des Vorstandes zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.
Ein Mitglied kann aus dem Verein auch dann ausgeschlossen werden, wenn es den Vorsatz hatte, in schwerwiegender Weise gegen die Interessen des Vereins zu verstoßen.
Insbesondere kann ein Mitglied aus dem Verein ausgeschlossen werden bei Eintritt nachstehend bezeichneter Fälle:
a) wenn die Pflichten als Vereinsmitglied gröblich und schuldhaft verletzt werden,
b) wenn das Mitglied seinen dem Verein gegenüber eingegangenen Verpflichtungen, insbesondere der pünktlichen Beitragszahlung, trotz schriftlicher Mahnung nicht nachkommt,
c) wenn das Mitglied den Grundsätzen der Satzung schuldhaft zuwiderhandelt und gegen die gewöhnlichen Regeln des Tierschutzes verstößt.
Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand. Vor einer Entscheidung über den Ausschluss hat der Vorstand das betroffene Mitglied durch Einschreiben zu einer schriftlichen Verhandlung einzuladen.
Höhe und Fälligkeit der Beiträge werden von der Mitgliederversammlung beschlossen.
Auf Antrag des Vorstandes kann die Mitgliederversammlung für alle Mitglieder Zahlungsbedingungen entscheiden. Im Einzelfall kann der Schatzmeister in Abstimmung mit dem Vorstand mit einzelnen Mitgliedern andere Zahlungsbedingungen vereinbaren.
Die Mitglieder sind insbesondere berechtigt:
a) durch Ausübung des Stimmrechtes an den Beratungen und Beschlussfassungen der Mitgliederversammlung teilzunehmen,
b) die Einrichtungen des Vereins nach Maßgabe der hierfür getroffenen Bestimmungen zu nutzen,
Eine ausschließlich finanzielle Unterstützung durch eine passive Mitgliedschaft ist möglich.
Die Mitglieder sind verpflichtet zur Teilnahme am allgemeinen Vereinsleben und zu dessen aktiver Gestaltung. Jedes aktive Mitglied verpflichtet sich, mindestens alle 2 Tage im aktiven Bereich des Forums zu lesen und ggf. zu kommentieren, um wichtige Neuigkeiten (Abstimmungen) mitzubekommen.
c) die durch Beschluss der Mitgliederversammlung festgelegten Beiträge pünktlich zu bezahlen.
d) an den Veranstaltungen des Vereins nach Kräften und Möglichkeit mitzuwirken,
e) in allen aus der Mitgliedschaft zum Verein erwachsenden Rechtsangelegenheiten zunächst den Vorstand zu informieren und sich mit ihm zu beraten.
Beteiligt sich ein aktives Mitglied unangekündigt länger als eine Woche nicht im vereinsinternen Forum ist die passive Mitgliedschaft vorgesehen.
Beteiligt sich ein aktives Mitglied unangekündigt einen Monat oder länger nicht mehr aktiv im selbst gewählten Team, tritt ein dreigliedriges Verwarnsystem mit monatlichem Rhythmus in Kraft, ebenso bei untragbarem Verhalten, als letzten Schritt steht die passive Mitgliedschaft.
Eine aktive Mitgliedschaft muss neu beantragt werden, sobald das Mitglied auf passiv gesetzt wurde. Was als „untragbar“ gesehen wird, entscheiden alle Aktiven mit einfacher Mehrheit.
Als Abwesend gilt ein aktives Mitglied, wenn es in absehbarer Zeit und nach Ankündigung nicht aktiv am Vereinsleben teilnehmen kann. Nach 3 Monaten Abwesenheit wird ein aktives Mitglied als passiv eingestuft.
§13 Zusammensetzung und Vertretungsmacht des Vorstandes
c) dem Dritten Vorsitzenden.
Gerichtlich und außergerichtlich wird der Verein durch den ersten Vorsitzenden allein oder durch den zweiten und dritten Vorsitzenden gemeinschaftlich vertreten. Der erste Vorsitzende ist immer einzelvertretungsberechtigt.
Erforderliche Änderungen der Satzung und dessen Eintragung beim Vereinsregister, sowie die Bankkontoeröffnung und -führung bzw. der Vollmachtsausstellung ist Aufgabe des Vorstandes.
Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins und erledigt alle Angelegenheiten und Verwaltungsaufgaben des Vereins, soweit diese nicht durch Satzung oder Gesetz anderen Organe des Vereins zugewiesen sind.
Der Vorstand ist insbesondere zuständig für folgende Angelegenheiten:
a) Einberufung, Vorbereitung und Leitung der Mitgliederversammlung sowie Aufstellung der Tagesordnung,
b) Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlungen,
c) Aufstellung des Haushaltsplanes für das Geschäftsjahr,
d) Erstellung des Jahresberichtes für das Geschäftsjahr,
e) Buchführung im Geschäftsjahr,
Die einzelnen Vorstandsmitglieder werden von der Mitgliederversammlung für die Dauer von drei Jahren gewählt, wobei die Vorstandsmitglieder auch nach Ablauf der Amtsdauer bis zur Neuwahl im Amt verbleiben.
Eine Wahl ist auch in Abwesenheit des zu Wählenden möglich sofern dieser die Wahl annimmt oder die Annahme durch einen Vertreter erklären lässt.
Scheidet ein Vorstandsmitglied während der Amtsdauer aus dem Vorstand aus, kann der Gesamtvorstand für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen ein Ersatzmitglied wählen.
Der Vorstand beschließt in Sitzungen.
Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle Mitglieder des Vorstandes (Gesamtvorstand) anwesend sind.
Für Sitzungen sollte die Einberufungsfrist von mindestens einer Woche eingehalten werden.
Im begründeten Einzelfall kann zu einer Sitzung in Textform (u.a. E-Mail) mit der Frist von 3 Tagen eingeladen werden. Die Begründung ist zu Beginn der Sitzung vorzutragen.
Der Vorstand kann mit einfacher Stimmenmehrheit Beisitzer mit besonderen Aufgabengebieten bestimmen. Die Beisitzer sind jedoch nicht stimmberechtigt und nicht berechtigt zur Vertretung des Vereins. Die Beisitzer haben eine beratende Stimme.
Die Vorstandssitzungen können beim Einverständnis aller Vorstandsmitglieder auch via Fernkommunikationsmittel (zum Beispiel Videochat-Dienst Skype) stattfinden.
Die Mitgliederversammlung soll mindestens einmal im Jahr stattfinden, dabei ist auch die Anwesenheit via Fernkommunikationsmittel (zum Beispiel Videochat-Dienst Skype) ausdrücklich gestattet.
Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstand in Textform unter Angabe der Tagesordnung einberufen.
Das Einladungsschreiben gilt als den Mitgliedern zugegangen, wenn es an die dem Vertretungsvorstand zuletzt bekannt gegebene Anschrift gerichtet wurde.
Innerhalb einer Woche vor dem Tag der Mitgliederversammlung und während der Mitgliederversammlung gestellte Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung können nach Entscheidung der Mitgliederversammlung mit zwei Drittel Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen zugelassen werden.
Die Mitgliederversammlung ist zuständig für alle Aufgaben, soweit diese Aufgaben nicht dem Vorstand oder anderen Organen des Vereins obliegen.
a) Genehmigung des vom Vorstand aufgestellten Haushaltsplanes für das neue Geschäftsjahr,
b) Entgegennahme des Jahresberichtes des Vorstandes für das alte Geschäftsjahr,
e) Festsetzung der Höhe und Fälligkeit der Mitgliedsbeiträge,
Die Mitgliederversammlung wird von einem Vorstandsmitglied geleitet. Ist kein Vorstandsmitglied anwesend, bestimmen die Ehrenmitglieder einen Versammlungsleiter.
Für die Dauer der Durchführung von Wahlen wählt die Mitgliederversammlung einen Wahlausschuss und überträgt dem Wahlausschuss die Versammlungsleitung.
Die Abstimmung ist offen durchzuführen. Wenn ein Drittel der stimmberechtigten Mitglieder ein anderes Stimmrechtsverfahren verlangt, so hat der Versammlungsleiter die Durchführung dieses Stimmrechtsverfahrens zu bestimmen. Enthaltungen sind möglich und entfallen bei der Abstimmungsauswertung. Der Vorstand kann sich nicht enthalten.
Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn die Hälfte aller aktiven Mitglieder anwesend ist.
Für den Fall der Änderung des Vereinszweckes oder der Vereinsauflösung ist die Mitgliederversammlung beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder anwesend ist. Obligatorisch ist die Anwesenheit des Vorstandes.
Jedes stimmberechtigte Mitglied hat eine Stimme. Stimmübertragungen sind nur durch schriftliche Vollmachterteilung gestattet. Ein Mitglied ist nicht stimmberechtigt, wenn es mit der Beitragszahlung drei Monate im Rückstand ist.
Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse im Allgemeinen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Die Vereinsauflösung bedarf einer Mehrheit von neun Zehntel der abgegebenen gültigen Stimmen. Die Änderung des Vereinszweckes bedarf ebenfalls einer Mehrheit von neun Zehntel der abgegebenen gültigen Stimmen.
Die Vorstandsmitglieder werden einzeln gewählt, zuerst der Erste Vorsitzende, dann der Zweite Vorsitzende, anschließend der Dritte Vorsitzende. Es gilt der Kandidat als gewählt, der die meisten gültigen Stimmen auf sich vereinen kann.
Der Verlauf und die Verhandlungen der Mitgliederversammlung sind zu protokollieren. Das Protokoll hat zu enthalten:
– Namen der vertretenen Mitglieder,
– Tagesordnung,
– Wortlaut der gefassten Beschlüsse,
– Abstimmungsergebnisse.
Das Protokoll ist vom Versammlungsleiter und vom Protokollführer zu unterzeichnen. Das Protokoll ist allen Mitgliedern zuzuleiten. Wird dem Wortlaut oder dem Inhalt des Protokolls nicht innerhalb von 4 Wochen schriftlich widersprochen, gilt es als anerkannt und bestätigt.
Im Übrigen gelten für die Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung die Regelungen des § 17.
Die Mitglieder sind berechtigt Spendenquittungen bis zu einer Höhe von € 100,00 selbst zu unterzeichnen. Übersteigt die Spende diese Höhe, ist die Spendenquittung von einem Vorstandsmitglied zu unterzeichnen.
Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung beschlossen werden. Der Beschluss bedarf einer Mehrheit von neun Zehntel der abgegebenen gültigen Stimmen.
Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind der Erste Vorsitzende, der Zweiten Vorsitzende und der Dritte Vorsitzende gemeinsam die Liquidatoren.
Sofern mit der Auflösung des Vereins eine Änderung der Rechtsform oder eine Verschmelzung mit einem anderen gleichartigen Verein angestrebt wird und durch den neuen Rechtsträger die unmittelbare und ausschließliche Verfolgung des bisherigen Vereinszweckes gewährleistet wird, geht das Vereinsvermögen auf den neuen Rechtsträger über.
Im Falle der Liquidation oder dem Wegfall der steuerbegünstigten Zwecke, fällt das Vereinsvermögen an den Deutschen Tierschutzbund e. V., wobei dieser Verband das Vereinsvermögen unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.
Diese Satzung wurde auf der Gründungsversammlung am 04.02.2017 beschlossen.
Satzung errichtet am 01.11.2015.
Änderung am 04.02.2017.
Änderung am 09.03.2017.
Änderung am 30.12.2018.
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