Source: https://www.transparenz.bremen.de/vorschrift_detail/bremen2014_tp.c.140809.de
Timestamp: 2020-02-25 06:06:41
Document Index: 217076280

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 21', '§ 7', '§ 7', '§ 4', '§ 23', '§ 14', '§ 14', '§ 6']

§ 4 - Studienaufbau 08.11.2019
Veröffentlichungsdatum:18.11.2011 Inkrafttreten08.11.2019 Zuletzt geändert durch:zuletzt geändert durch Ordnung vom 07.11.2019 (Brem.ABl. S. 1320)
Zitiervorschlag: "Allgemeiner Teil der Bachelorprüfungsordnungen der Hochschule Bremen vom 11. Oktober 2011 (Brem.GBl. 2011, 1457), zuletzt zuletzt geändert durch Ordnung vom 07. November 2019 (Brem.ABl. S. 1320)"
Stand: letzte berücksichtigte Änderung: zuletzt geändert durch Ordnung vom 07.11.2019 (Brem.ABl. S. 1320)
(2) Für die bestandene Bachelorprüfung wird der akademische Grad Bachelor of Arts (B. A.), Bachelor of Science (B. Sc.), Bachelor of Engineering (B. Eng.) oder Bachelor of Law (LL. B.) vergeben. Die Vergabe des Grades richtet sich nach § 21 Absatz 3 .
(5) Die fachspezifische Prüfungsordnung kann bestimmen, dass die Anmeldung zu Modulen von dem erfolgreichen Absolvieren bestimmter Module abhängig ist; Absatz 4 bleibt unberührt.
schriftlichen Arbeiten unter Aufsicht (Klausuren), abgekürzt: „KL“,
mündlichen Prüfungen, abgekürzt: „MP“,
schriftlich ausgearbeiteten Referaten, abgekürzt: „R“,
Hausarbeiten, abgekürzt: „HA“,
Projektarbeiten, abgekürzt: „PA“,
Berichten, abgekürzt: „B“,
Präsentationen, abgekürzt: „PR“,
Experimentellen Arbeiten, abgekürzt: „EX“,
Entwicklungsarbeiten, abgekürzt: „EA“,
(8) Studienleistungen sind individuelle Leistungen, deren Form in den jeweiligen den Modulen zugeordneten Lehrveranstaltungen, Praxissemestern oder Praxisphasen festgelegt wird. Sie werden in der Regel mit „bestanden“ oder „nicht bestanden“ bewertet. Sofern eine Studienleistung benotet wird, geht diese Note nicht in die Modulnote ein. Die fachspezifische Prüfungsordnung bestimmt Anzahl und Umfang der Studienleistungen sowie die Module, in denen sie zu erbringen sind.
(1) Wird eine Klausur ( § 7 Absatz 2 Nummer 1 ) oder eine elektronische Prüfung ( § 7 Absatz 2 Nummer 10 ) in Form des Antwort-Wahl-Verfahrens durchgeführt, gelten die nachfolgenden Bestimmungen.
(11) Wird die Bachelorthesis oder ein Teil einer Gruppenarbeit mit „nicht ausreichend“ benotet, ist dem betreffenden Prüfling auf Antrag ein neues Thema zu stellen; Absätze 1 bis 10 gelten entsprechend. Wird auch die zweite Arbeit mit „nicht ausreichend“ benotet, ist die Bachelorthesis endgültig nicht bestanden; eine zweite Wiederholung ist ausgeschlossen.
(12) Ein nicht korrigiertes Überstück des gesamten schriftlichen Teils einer mit mindestens „gut“ bewerteten Bachelorthesis soll nach Abschluss des Prüfungsverfahrens in der Bibliothek der Hochschule öffentlich verfügbar gemacht werden, sofern der Prüfling hierzu seine Einwilligung erteilt hat.
(2) In dem Kolloquium soll der Prüfling nachweisen, dass er in einer Auseinandersetzung über den Themenbereich der Bachelorthesis die erarbeiteten Lösungen selbständig, fachübergreifend und problembezogen auf wissenschaftlicher Grundlage vertreten kann. Ein Kolloquium wird nur durchgeführt, wenn die Bachelorthesis mindestens mit der Note „ausreichend“ (4,0) bewertet wurde. Das Kolloquium soll zum nächstmöglichen Termin, spätestens sechs Wochen nach Abgabe der Arbeit, stattfinden. Das Kolloquium wird gemeinsam von den Prüfenden der Bachelorthesis als Einzelprüfung oder im Falle einer Gruppenarbeit als Gruppenprüfung durchgeführt. Die Dauer des Kolloquiums beträgt für jeden Prüfling in der Regel 30 Minuten, sie darf 15 Minuten nicht unterschreiten. Das Kolloquium wird von beiden Prüfenden bewertet. Sofern die Prüfenden kein Einvernehmen über die zu erteilende Note erzielen, ergibt sich die Note aus dem Mittel der Einzelbewertungen. Ein nicht bestandenes Kolloquium kann innerhalb einer Frist von zwei Monaten einmal wiederholt werden. Die oder der Prüfungsausschussvorsitzende setzt den Wiederholungstermin fest.
(1) Prüfungsleistungen werden in der Regel benotet. Soweit Prüfungsleistungen nach Maßgabe der fachspezifischen Prüfungsordnung nicht zu benoten sind, werden sie mit „bestanden“ oder „nicht bestanden“ bewertet. Die Noten der Prüfungsleistungen werden von den jeweiligen Prüfenden festgesetzt. Die Bachelorthesis und ein Kolloquium zur Bachelorthesis sind von zwei Prüfern zu benoten. Das Bewertungsverfahren soll vier Wochen nicht überschreiten. Die Bewertung ist auf Antrag des oder der Studierenden zu begründen; insbesondere sind die Bewertungsmaßstäbe offen zu legen.
(3) Soweit Modulprüfungen aus mehreren selbständigen Prüfungen bestehen ( § 4 Absatz 2 Satz 2 ), errechnet sich die Modulnote aus dem Durchschnitt der Noten der einzelnen Prüfungsleistungen. Die fachspezifische Prüfungsordnung kann vorsehen, dass die Noten mit unterschiedlicher Gewichtung in die Modulnote eingehen. Bei der Durchschnittsnotenbildung nach Satz 1 wird nur die erste Dezimalstelle hinter dem Komma berücksichtigt; alle weiteren Stellen werden ohne Rundung gestrichen. Die Modulnote lautet
(5) Bei der letzten Wiederholung nach Absatz 3 Sätze 1 und 3 bestellt die oder der Prüfungsausschussvorsitzende für die Bewertung einen zweiten Prüfenden oder eine zweite Prüfende nach Maßgabe des § 23 . Die Prüfungsleistung wird von beiden Prüfenden bewertet. Die Note ergibt sich aus dem Mittel der Einzelbewertungen.
(6) Sind auch die zulässigen Wiederholungen von Prüfungsleistungen mit „nicht ausreichend“ bewertet worden, ist die Bachelorprüfung endgültig nicht bestanden.
(1) Eine Prüfungsleistung gilt vorbehaltlich des Rücktritts oder der Verlängerung der Abgabefrist nach den Absätzen 2 bis 4 als abgelegt und mit „nicht ausreichend“ bewertet, wenn der Prüfling zu einem Prüfungstermin nicht erscheint, eine Prüfung, die er angetreten hat, abbricht oder die Frist für die Erbringung einer Prüfungsleistung überschreitet.
(4) Bei schriftlichen Arbeiten unter Aufsicht (Klausuren) gilt der Rücktritt bei Nichterscheinen zum Prüfungstermin als erfolgt. Studierende, die vom ersten Klausurtermin zurücktreten oder diese Prüfung nicht bestehen, bleiben für einen darauf folgenden zweiten Prüfungstermin (Wiederholungsprüfung nach § 14 Absatz 4 ) angemeldet. Nehmen sie an dieser Prüfung teil, haben sie im Fall des Nichtbestehens keinen Anspruch auf eine Wiederholungsprüfung innerhalb der Fristen des § 14 Absatz 4 .
(1) Versucht ein Prüfling, das Ergebnis einer Prüfungsleistung durch Täuschung oder Benutzung nicht zugelassener Hilfsmittel zu beeinflussen, fertigt die oder der zuständige Prüfende oder die oder der Aufsichtführende hierüber einen Vermerk an. Der Prüfling darf die Prüfungsleistung fortsetzen. Ihm ist Gelegenheit zur Stellungnahme über das Vorkommnis zu geben. Der Vermerk und die Stellungnahme sind unverzüglich dem Prüfungsausschuss zur Entscheidung vorzulegen. Stellt der Prüfungsausschuss einen Täuschungsversuch fest, gilt die Prüfungsleistung als mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet.
(3) Ein Prüfling, der den ordnungsgemäßen Ablauf einer Einzelprüfung stört, kann von der oder dem jeweiligen Prüfenden oder der oder dem Aufsichtführenden von der Fortsetzung der Prüfungsleistung ausgeschlossen werden; in diesem Fall wird die Prüfungsleistung mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet. Ein Prüfling, der während einer Gruppenprüfung schuldhaft einen Ordnungsverstoß begeht, durch den andere Studierende oder die Prüfenden gestört werden, kann von den anwesenden Prüfenden oder von den jeweiligen Aufsichtführenden von der Fortsetzung der Prüfungsleistung ausgeschlossen werden, wenn er sein störendes Verhalten trotz Ermahnung fortsetzt.
(2) Die Bachelorprüfung ist endgültig nicht bestanden, wenn eine Modulprüfung einschließlich aller zulässigen Wiederholungen mit „nicht ausreichend“ bewertet wurde.
(2) Einschlägige praktische Studiensemester oder Praxisphasen ( § 6 Absatz 1 ) werden anerkannt.
(3) Werden innerhalb der Bundesrepublik Deutschland erbrachte Leistungen nach Absatz 1 anerkannt, sind die Noten - soweit die Notensysteme vergleichbar sind - zu übernehmen und in die Berechnung der Gesamtnote einzubeziehen. Die Noten der an ausländischen Hochschulen erbrachten Prüfungsleistungen werden grundsätzlich nur dann übernommen und in die Berechnung der Gesamtnote einbezogen, wenn entsprechende Umrechnungsvereinbarungen zwischen der Hochschule Bremen und der Partnerhochschule getroffen wurden oder zwischenstaatliche Vereinbarungen bestehen. Bei unvergleichbaren Notensystemen wird der Vermerk „bestanden“ aufgenommen. In der fachspezifischen Prüfungsordnung kann abweichend geregelt werden, dass die Noten der an ausländischen Hochschulen erbrachten und angerechneten Prüfungsleistungen nach Umrechnung nach Maßgabe der modifizierten Bayerischen Formel übernommen und in die Berechnung der Gesamtnote einbezogen werden. 1
N max - N d
N max - N min
N max = beste erreichbare Note im ausländischen Bildungssystem
N min = schlechteste Note zum Bestehen im ausländischen Bildungssystem
N d = in das deutsche Notensystem zu transformierende Note.
(1) Wurde die Bachelorthesis oder ggf. das Kolloquium schlechter als „ausreichend“ (4,0) bewertet, erteilt das Prüfungsamt einen schriftlichen Bescheid; auf Umfang und Frist einer möglichen Wiederholung ist dabei hinzuweisen. Ist eine Prüfung endgültig nicht bestanden, erteilt das Prüfungsamt dem Prüfling einen schriftlichen Bescheid mit Rechtsbehelfsbelehrung.
(2) Die Hochschule stellt ein Diploma Supplement (DS) entsprechend dem „Diploma Supplement Modell“ von Europäischer Union/Europarat/Unesco aus. Als Darstellung des nationalen Bildungssystems (DS-Abschnitt 8) ist der zwischen Kultusministerkonferenz und Hochschulrektoren-Konferenz abgestimmte Text in der jeweils geltenden Fassung zu verwenden.
(4) Der erfolgreiche Bachelorabschluss in einer technischen oder naturwissenschaftlichen Fachrichtung an der Hochschule Bremen berechtigt zur Führung der Berufsbezeichnung „Ingenieurin“ oder „Ingenieur“ nach Maßgabe des Bremischen Ingenieurgesetzes vom 25. Februar 2003 (Brem.GBl. S 67), zuletzt geändert durch Artikel 2 des Gesetzes vom 6. Oktober 2009 (Brem.GBl. S. 401), in der jeweils gültigen Fassung.
8. INFORMATION ON THE GERMAN HIGHER EDUCATION SYSTEM 1
Higher education (HE) studies in Germany are offered at three types of Higher Education Institutions (HEI). 2
The German Qualification Frame work for Higher Education Degrees 3 describes the degrees of the German Higher Education System. It contains the classification of the qualification levels as well as the resulting qualifications and competencies of the graduates.
To ensure quality and comparability of qualifications, the organization of studies and general degree requirements have to conform to principles and regulations established by the Standing Conference of the Ministers of Education and Cultural Affairs of the Länder in the Federal Republic of Germany (KMK). 4 In 1999, a system of accreditation for programmes of study has become operational under the control of an Accreditation Council at national level. All new programmes have to be accredited under this scheme; after a successful accreditation they receive the quality-label of the Accreditation Council. 5
Bachelor degree study programmes lay the academic foundations, provide methodological skills and lead to qualifications related to the professional field. The Bachelor degree is awarded after 3 to 4 years. The Bachelor degree programme includes a thesis requirement. Study courses leading to the Bachelor degree must be accredited according to the Law establishing a Foundation for the Accreditation of Study Programmes in Germany. 6
The Master degree study programme includes a thesis requirement. Study programmes leading to the Master degree must be accredited according to the Law establishing a Foundation for the Accreditation of Study Programmes in Germany. 7
8.4.3 Integrated „Long“ Programmes (One-Tier): Diplom degrees, Magister Artium , Staatsprüfung
An integrated study programme is either mono-disciplinary (Diplom degrees, most programmes completed by a Staatsprüfung) or comprises a combination of either two major or one major and two minor fields (Magister Artium). The first stage (1.5 to 2 years) focuses on broad orientations and foundations of the field(s) of study. An Intermediate Examination ( Diplom-Vorprüfung for Diplom degrees, Zwischenprüfung or credit requirements for the Magister Artium) is prerequisite to enter the second stage of advanced studies and specializations. Degree requirements include submission of a thesis (up to 6 months duration) and comprehensive final written and oral examinations. Similar regulations apply to studies leading to a Staatsprüfung . The level of qualification is equivalent to the Master level.
Integrated studies at Universitäten (U) last 4 to 5 years ( Diplom degree, Magister Artium ) or 3 to 6.5 years ( Staatsprüfung ). The Diplom degree is awarded in engineering disciplines, the natural sciences as well as economics and business. In the humanities, the corresponding degree is usually the Magister Artium (M.A.). In the social sciences, the practice varies as a matter of institutional traditions. Studies preparing for the legal, medical, pharmaceutical and teaching professions are completed by a Staatsprüfung .
The three qualifications ( Diplom, Magister Artium and Staatsprüfung ) are academically equivalent. They qualify to apply for admission to doctoral studies. Further prerequisites for admission may be defined by the Higher Education Institution, cf. Sec. 8.5.
The grading scheme in Germany usually comprises five levels (with numerical equivalents; intermediate grades may be given): „ Sehr Gut “ (1) = Very Good; „ Gut “ (2) = Good; „ Befriedigend “ (3) = Satisfactory; „ Ausreichend “ (4) = Sufficient; „ Nicht ausreichend “ (5) = Non-Sufficient/Fail. The minimum passing grade is „ Ausreichend “ (4). Verbal designations of grades may vary in some cases and for doctoral degrees.
The General Higher Education Entrance Qualification ( Allgemeine Hochschulreife, Abitur ) after 12 to 13 years of schooling allows for admission to all higher educational studies. Specialized variants ( Fachgebundende Hochschulreife ) allow for admission to particular disciplines. Access to Fachhochschulen (UAS) is also possible with a Fachhochschulreife , which can usually be acquired after 12 years of schooling. Admission to Universities of Art/Music may be based on other or require additional evidence demonstrating individual aptitude.
„Higher Education Compass“ of the German Rectors‘ Conference features comprehensive information on institutions, programmes of study, etc. (www.higher-education-compass.de)
„Law establishing a Foundation ‚Foundation for the Accreditation of Study Programmes in Germany‚“, entered into force as from 26.2.2005, GV. NRW. 2005, nr. 5, p. 45 connection with the Declaration of the Länder to the Foundation „Foundation: Foundation for the Accreditation of Study Programmes in Germany“ (Resolution of the Standing Conference of the Ministers of Education and Cultural Affairs of the Länder in the Federal Republic of Germany of 16.12.2004.