Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/Paragraph_3_SJG_Gestaltung_der_Jagdbezirke-d186193,4.html
Timestamp: 2016-10-25 22:43:11
Document Index: 14115231

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 12', '§ 13', '§ 14', '§ 15', '§ 16', '§ 17', '§ 18', '§ 19', '§ 20', '§ 21', '§ 53', '§ 3', '§ 3', '§ 2', '§ 4']

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Gesetz Nr. 1407 zur Jagd und zum Wildtiermanagement (Saarländisches Jagdgesetz -...…§ 3 SJG, Gestaltung der Jagdbezirke§ 4 SJG, Befriedete Bezirke; Ruhen der Jagd§ 5 SJG, Eigenjagdbezirke§ 6 SJG, Gemeinschaftliche Jagdbezirke§ 6a SJG, Hegegemeinschaften§ 7 SJG, Jagdgenossenschaft§ 8 SJG, Jagdnutzung§ 8a SJG, Bewirtschaftungsgebiet für Damwild§ 9 SJG, Jagdpacht§ 10 SJG, Jagdscheinnachweis; Eintragung der Jagdfläche im Jagdschein§ 11 SJG, Mehrzahl von Jagdpächtern§ 12 SJG, Jagderlaubnis§ 13 SJG, Anordnungen; Mitteilungspflicht; Nichtigkeit von Verträgen§ 14 SJG, Jagdscheinerteilung und -versagung§ 15 SJG, Ausbildung, Prüfung und Weiterbildung§ 16 SJG, Gesellschaftsjagden§ 17 SJG, Gebühren§ 18 SJG, Jagdabgabe§ 19 SJG, Schutz von Wald und Feld§ 20 SJG, Wegerecht§ 21 SJG, Verhindern von vermeidbaren Schmerzen oder Leiden des Wildes…§ 53 SJG, In-Kraft-Treten; Außer-Kraft-Treten
§ 3 SJG, Gestaltung der Jagdbezirke
§ 3 SJGGesetz Nr. 1407 zur Jagd und zum Wildtiermanagement (Saarländisches Jagdgesetz - SJG)Landesrecht SaarlandAbschnitt 2 – JagdbezirkeTitel: Gesetz Nr. 1407 zur Jagd und zum Wildtiermanagement (Saarländisches Jagdgesetz - SJG)Normgeber: SaarlandAmtliche Abkürzung: SJGGliederungs-Nr.: 792-1Normtyp: Gesetz(1) Die Abrundung von Jagdbezirken erfolgt1.durch Vertrag zwischen den Jagdgenossenschaften oder den Eigentümern von Eigenjagdbezirken oder2.von Amts wegen durch Verfügung der obersten Jagdbehörde.Einem Vertrag nach Nummer 1, der die Voraussetzungen für eine Abrundung erfüllt, ist der Vorrang vor einer Verfügung der obersten Jagdbehörde nach Nummer 2 einzuräumen. Dabei ist besonders auf eine sinnvolle Gestaltung des Lebensraumes für das Wild und auf ökologische Belange zu achten. Bei der Abrundung soll die Gesamtgröße der Jagdbezirke möglichst wenig verändert werden.(2) Ein Abrundungsvertrag bedarf der Zustimmung der betroffenen Jagdpächter und der obersten Jagdbehörde. Die Zustimmung der obersten Jagdbehörde ist zu versagen, wenn die Abrundung zur ordnungsgemäßen Jagdpflege und Jagdausübung nicht notwendig ist.(3) Eine Abrundung kann von der obersten Jagdbehörde verfügt werden, wenn sie für die ordnungsgemäße Jagdpflege und Jagdausübung unbedingt erforderlich ist. Bei verpachteten Jagdbezirken darf eine Abtrennung im Rahmen einer Abrundung erst mit Ablauf des Pachtvertrages erfolgen.(4) Verändert sich die Fläche eines gemeinschaftlichen Jagdbezirkes während der Laufzeit eines Jagdpachtvertrages, so ist der Pachtzins der Flächenveränderung anzupassen. Wird eine Fläche einem Eigenjagdbezirk angegliedert, so hat deren Eigentümer gegen den Eigentümer des Eigenjagdbezirkes einen Anspruch in Höhe des ortsüblichen Jagdpachtzinses. Abweichende Vereinbarungen sind zulässig und bedürfen der Schriftform.(5) Die außerhalb eines Jagdbezirkes liegenden Grundflächen einer Gemeinde sind benachbarten Jagdbezirken anzugliedern. Zuständig für die Angliederung ist die Jagdbehörde.
§ 2 SJG, Jagdhoheit; Jagdbehörden§ 4 SJG, Befriedete Bezirke; Ruhen der Jagd