Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/Paragraph_28_ThuerNatG_Schutz_wild_lebender_Pflanzen_und_Tie-d172010,33.html
Timestamp: 2017-01-22 13:10:34
Document Index: 90593902

Matched Legal Cases: ['§ 28', '§ 28', '§ 28', '§ 29', '§ 30', '§ 31', '§ 32', '§ 33', '§ 34', '§ 35', '§ 36', '§ 36', '§ 37', '§ 38', '§ 39', '§ 40', '§ 41', '§ 42', '§ 43', '§ 44', '§ 45', '§ 45', '§ 46', '§ 62', '§ 28', '§ 28', '§ 2', '§ 27', '§ 29']

§ 28 ThürNatG, Schutz wild lebender Pflanzen und Tiere | Gesetze auf anwalt24.de
§ 28 ThürNatG, Schutz wild lebender Pflanzen und Tiere Suche
Thüringer Gesetz für Natur und Landschaft (ThürNatG) Landesrecht Thüringen…§ 28 ThürNatG, Schutz wild lebender Pflanzen und Tiere§ 29 ThürNatG, Behördliche Aufgaben im Artenschutz§ 30 ThürNatG, Verbote von Beeinträchtigungen§ 31 ThürNatG, Gebietsfremde Pflanzen- und Tierarten§ 32 ThürNatG, Kennzeichnung von Tieren§ 33 ThürNatG, Zoos und Tiergehege§ 34 ThürNatG, Betreten der freien Landschaft§ 35 ThürNatG, Kennzeichnung von Rad-, Wander- und Reitwegen§ 36 ThürNatG, Naturschutzbehörden§ 36a ThürNatG, Befreiungen§ 37 ThürNatG, Landesanstalt für Umwelt und Geologie§ 38 ThürNatG, Stiftung Naturschutz Thüringen§ 39 ThürNatG, Naturschutzbeiräte§ 40 ThürNatG, Fachbeirat für Arten- und Biotopschutz§ 41 ThürNatG, Beauftragte für Naturschutz§ 42 ThürNatG (weggefallen)§ 43 ThürNatG (weggefallen)§ 44 ThürNatG, Staatliche Vogelschutzwarte§ 45 ThürNatG, Mitwirkung von Vereinen§ 45a ThürNatG, Anerkennung von Vereinen§ 46 ThürNatG, Vereinsklage…§ 62 ThürNatG, (Inkrafttreten)
§ 28 ThürNatG, Schutz wild lebender Pflanzen und Tiere
§ 28 ThürNatGThüringer Gesetz für Natur und Landschaft (ThürNatG)Landesrecht ThüringenSechster Abschnitt – Schutz und Pflege wild wachsender Pflanzen und wild lebender TiereTitel: Thüringer Gesetz für Natur und Landschaft (ThürNatG)Normgeber: ThüringenAmtliche Abkürzung: ThürNatGGliederungs-Nr.: 55-1Normtyp: Gesetz(1) Es ist verboten, 1.ohne vernünftigen Grund wild wachsende Pflanzen von ihrem Standort zu entnehmen oder zu nutzen oder ihre Bestände niederzuschlagen oder auf sonstige Weise zu verwüsten,2.wild lebende Tiere vorsätzlich zu beunruhigen oder ohne vernünftigen Grund zu fangen, zu verletzen oder zu töten,3.ohne vernünftigen Grund Lebensstätten wild wachsender Pflanzen- und wild lebender Tierarten zu beeinträchtigen oder zu zerstören.(2) Zulässig bleibt jedoch, soweit die Arten nicht besonders geschützt sind oder unter die Ausnahmeregelung des § 2 Abs. 1 Satz 1 der Bundesartenschutzverordnung (BArt-SchV) vom 16. Februar 2005 (BGBl. I S. 258) in der jeweils geltenden Fassung fallen, das Sammeln von Kräutern, Beeren und Pilzen sowie die Entnahme von Blumen, Gräsern, Farnkraut und Zweigen in geringen Mengen für den eigenen Bedarf. Bei einer Gefährdung der Bestände kann die untere Naturschutzbehörde das Sammeln gebiets- und zeitweise untersagen.(3) Das gewerbsmäßige Sammeln, Be- oder Verarbeiten wild wachsender Pflanzen und wild lebender Tiere bedarf neben der Zustimmung des Grundeigentümers der Genehmigung der unteren Naturschutzbehörde. Im Bereich des Waldes bedarf es darüber hinaus des Einvernehmens mit der unteren Forstbehörde. Die Genehmigung darf nur erteilt werden, wenn 1.die Art nicht besonders geschützt ist,2.durch das Sammeln, Be- oder Verarbeiten der Bestand der Art oder der Naturhaushalt nicht erheblich oder nachhaltig beeinträchtigt wird und3.eine wesentliche oder nachhaltige Änderung des Verbreitungsgebietes oder der Häufigkeit nicht zu erwarten ist.(4) Die untere Naturschutzbehörde kann im Einzelfall Anordnungen treffen, um Lebensstätten, insbesondere Brut- und Wohnstätten geschützter Arten, vor Beeinträchtigungen zu bewahren. Die Anordnung ist auf den im Einzelfall notwendigen Zeitraum zu beschränken.
§ 27 ThürNatG, Bundesrechtliche Vorschriften§ 29 ThürNatG, Behördliche Aufgaben im Artenschutz