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Timestamp: 2016-10-28 21:51:16
Document Index: 47489508

Matched Legal Cases: ['Art. 36', 'Art. 9', 'Art. 105', 'Art. 36', 'Art. 13', 'Art. 14']

2A.148/2004 (16.03.2004)
B.________, welche 1987 durch Heirat das Schweizer B�rgerrecht erworben hatte, erwirkte durch einen gef�lschten Geburtsschein, der die Tochter ihres Bruders - A.________, kenianische Staatsangeh�rige, geb. am ... 1984 in Kenia - unter dem Namen C.________ als ihre eigenen Tochter auswies, dass diese nach ihrer Einreise in die Schweiz im August 1999 im Kanton Z�rich "zwecks Verbleibes bei der Mutter" die Niederlassungsbewilligung erhielt. Nach Entdeckung der wahren Identit�t widerrief die Direktion f�r Soziales und Sicherheit des Kantons Z�rich die A.________ erteilte Niederlassungsbewilligung und ordnete deren Wegweisung aus dem Kantonsgebiet an.
A.________ focht diese Anordnung ohne Erfolg beim Regierungsrat und hernach beim Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich an. Sie f�hrt mit Eingabe vom 26. Februar 2004 Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Bundesgericht mit dem Antrag, den Entscheid des Verwaltungsgerichts vom 7. Januar 2004 aufzuheben und den Weiterbestand ihrer Niederlassungsbewilligung festzustellen.
Die Beschwerde erweist sich als offensichtlich unbegr�ndet und ist im Verfahren nach Art. 36a OG (Verzicht auf Einholung von Akten und Vernehmlassungen, summarische Begr�ndung) zu erledigen:
Die streitige Niederlassungsbewilligung wurde unbestrittenermassen durch eine gef�lschte Urkunde erwirkt, womit die Voraussetzungen f�r einen Widerruf erf�llt sind (Art. 9 Abs. 4 lit. a ANAG). Das Verwaltungsgericht durfte die Verh�ltnism�ssigkeit des Widerrufes aufgrund der gegebenen Umst�nde zul�ssigerweise bejahen. Nach den verbindlichen Feststellungen im angefochtenen Urteil (Art. 105 Abs. 2 OG) war die bei ihrer Einreise in die Schweiz knapp 15j�hrige Beschwerdef�hrerin, welcher bekannt sein musste, dass ihr zum Zwecke der �bersiedlung in die Schweiz "Nachname und Mutter ausgewechselt" worden waren, nicht gutgl�ubig. Eine R�ckkehr nach Kenia ist nicht unzumutbar, nachdem die Beschwerdef�hrerin, als die T�uschung entdeckt und der Widerruf ausgesprochen wurde, erst rund drei Jahre in der Schweiz geweilt und sich ihrem Heimatland, wo ein grosser Teil ihrer Angeh�rigen lebt, noch nicht entfremdet hatte. Im �brigen kann auf die zutreffenden Erw�gungen des angefochtenen Urteils verwiesen werden (Art. 36a Abs. 3 Satz 2 OG). Der Hinweis der Beschwerdef�hrerin auf die Regelung von Art. 13 lit. f BVO (M�glichkeit einer Ausnahme von den H�chstzahlen bei H�rtef�llen) ist unbehelflich, da sie gegen�ber dem Kanton keinen Anspruch auf eine Anwesenheitsbewilligung zu begr�nden vermag und daher dem verf�gten Widerruf der Niederlassungsbewilligung nicht entgegengehalten werden kann. Das angefochtene Urteil erweist sich als bundesrechtskonform, und die dagegen erhobene Beschwerde ist abzuweisen.
Die in der Beschwerdeschrift aufgeworfene Frage einer vorl�ufigen Aufnahme bildet nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens; sie k�nnte sich nur stellen, wenn der Vollzug der angeordneten Wegweisung nicht m�glich oder zumutbar w�re, und der Entscheid fiele in die Kompetenz des Bundesamtes f�r Fl�chtlinge (Art. 14a ANAG).
Bei diesem Ausgang sind die Kosten des Verfahrens der Beschwerdef�hrerin aufzuerlegen.