Source: http://www.thomasblechschmidt.de/tag/ausgleich/
Timestamp: 2018-12-11 05:34:31
Document Index: 288738385

Matched Legal Cases: ['§ 183', '§ 183', '§ 183', '§ 183', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 10']

Ausgleich | Thomas Blechschmidt – Political author
TToG II § 183
§ 183. Let the conqueror have as much justice on his side, as could be supposed, he has no right to seize more than the vanquished could forfeit: His life is at the victor’s mercy; and his service and goods he may appropriate, to make himself reparation; but he cannot
take the goods of his wife and children; they too had a title to the goods he enjoyed, and their shares in the estate he possessed: For example, in the state of nature (and all commonwealths are in the state of nature one with another) have injured another man, and refusing to give satisfaction, it conies to a state of war, wherein my defending by force what I had gotten unjustly, makes me the aggressor.
I am conquered: My life, it is true, as forfeit, is at mercy, but not my wife’s and children’s. They made not war, nor assisted in it. I could not forfeit their lives; they were not mine to forfeit. My wife had a share in my estate; that neither could I forfeit. And my children also, being born of me, had a right to be maintained out of my labor or substance. Here then is the case: The conqueror has a title to reparation for damages received, and the children have a title to their fathers estate for their subsistence: For as to the wife’s share, whether her own labor or compact, gave her a title to it, it is plain, her husband could not forfeit what was hers. What must be done in the case? I answer; the fundamental law of nature being, that all, as much as may be, should be preserved, it follows, that if there be not enough fully to satisfy both, viz., for the conquerors losses, and children’s maintenance, he that hath, and to spare, must remit something of his full satisfaction, and give way to the pressing and preferable title of those who are in danger to perish without it.
§ 183. Mag der Eroberer so viel Recht auf seiner Seite haben, wie unterstellbar ist. Er hat kein Recht, mehr in seinen Besitz zu nehmen, als der Besiegte verwirken konnte: Das Leben des Besiegten steht unter der Gnade des Siegers. Der Eroberer kann sich dessen Dienste und Besitz aneignen, um sich zu entschädigen. Er darf sich aber keinesfalls des Besitzes dessen Ehefrau und Kinder bemächtigen. Diese haben ebenfalls Anspruch auf die Güter, die jener besaß und Anteil an dessen Vermögen.
Beispiel: Ich habe im Naturzustand, wohlgemerkt befinden sich alle Staaten im Naturzustand, einen anderen geschädigt. Weil ich mich weigere, ihm Ausgleich zu verschaffen, kommt es zu einem Krieg, in dem ich mit Gewalt verteidige, was ich unrechtmäßig erlangt habe. Dadurch werde ich zum Angreifer. Ich werde besiegt: Mein Leben ist verfallen und steht unter seiner Macht, nicht aber das meiner Frau und meiner Kinder. Sie führten keinen Krieg, noch unterstützten sie ihn. Ich konnte ihr Leben nicht verwirken. Ihr Leben war nicht das meinige, das ich verwirken konnte. Meine Frau hat Anteil an meinem Vermögen. Auch den kann ich nicht verwirken. Und ebenso haben meine Kinder, die von mir abstammen, ein Recht, aus meiner Arbeit oder meinem Besitz unterhalten zu werden.
Hier liegt der Fall so: Der Sieger hat Anspruch auf Entschädigung für erlittenen Schaden. Die Kinder haben Anspruch auf ihres Vaters Besitz für ihren Unterhalt. Was den Anteil der Frau betrifft, egal ob eigene Arbeit oder Vertrag ihr einen Anspruch darauf verschaffen, so ist es klar: Der Ehegatte kann nicht verwirken, was ihr gehört. Was hat in diesem Fall zu geschehen?
Meine Antwort: Das grundlegende Gesetz der Natur verlangt, alles so weit als möglich zu erhalten. Daraus folgt: Wenn nicht genug vorhanden ist um beides, den Schaden des Siegers und den Erhalt der Kinder völlig zu bedienen, muss er, der genügend hat und noch übrig behält, etwas von seiner vollen Satisfaktion nachlassen und dem dringenden und vorzuziehenden Anspruch derer entgegen kommen, die sonst Gefahr laufen würden umzukommen.
absoluteAnspruchAnteilappropriateArbeitassistedAusgleichauthorityAutoritätbedienenbesiegtBesiegteBesitzBevölkerungbrutishnessbürgerlichercasecivilcommoncommonwealthcommunitycompactconiesconqueredconquerorconquerorsconquestconsentdamagesdangerDaraus folgtdefendingdestroyeddestructionDienstedominiondringendenEhegatteEigentumEinvernehmenenjoyedentgegen kommenentschädigenErhalterhaltenerlittenenErobererEroberungestateFallFatherfaultFehlverhaltenfollowsforceforfeitsforfeitureFreedomFreiheitfriedlichfundamentalgefahrGemeinbesitzGemeinschaftGemeinwesengeschädigtGesellschaftGesetzGewährGnadegoodsgoverngovernedgovernmentgovernorgrundlegendeguiltHerrschaftHerrscherhusbandinjuredinjuryinvolvesJohn LockejurisdictionjustjusticeklarkommtKriegszustandlaborlawlaw of naturelawfulLebenLeutelibertylifeliveliveslossesMachtmagistratemaintainedmaintenancemankindMenschheitmercymiscarriagesnachlassennackte GewaltNaturgesetzNaturrechtNaturzustandnehmennotwithstandingObrigkeitpeaceablepeopleperishplainpoliticpolitischpositivpossessionpowerpreferablepreservationpreservedpressingprivatprivatepropertyreasonreceivedRechtrechtmäßigRechtmäßigkeitRechtsprechungrefusingRegelRegentenRegentschaftRegierenRegierungremitreparationrightrohe GewaltRohheitrulesatisfactionSatisfaktionsatisfySchadenSchuldseizeservicesharesSiegerssocietiessocietySouveränitätsovereignsovereigntyspareState of Naturestate of warsubjectsubsistencesubstancesupposedtitleTrotzTToG II § 183Two Treatises of GovernmentumzukommenunjustunjustlyunlawfulUnrechtunrechtmäßigunrechtmäßigeunrechtmäßigerUnterhaltunterhaltenunterstellbarunterstütztenvanquishedVaterVermögenvernichtetVernichtungVernunftverschuldetverstricktverteidigeVertragverwirkenverwirktvictor'sviolenceVolkvorzuziehendenweigere
TToG II § 10
§ 10. Besides the crime which consists in violating the law, and varying from the right rule of reason, whereby a man so far becomes degenerate, and declares himself to quit the principles of human nature, and to be a noxious creature, there is commonly injury done to some person or other, and some other man receives damage by his transgression; in which case he who hath received any damage, has, besides the right of punishment common to him with other men, a particular right to seek reparation from him that has done it: And any other person, who finds it just, may also join with him that is injured, and assist him in recovering from the offender so much as may make satisfaction for the harm he has suffered.
§ 10. Vom Verbrechen in Form Gesetzesübertretung und von der Abkehr von den Regeln der Vernunft abgesehen, wodurch der Mensch entartet und selbst erklärt, die Prinzipien der menschlichen Natur hinter sich zu lassen und ein Schädling zu werden, wird normalerweise nur dem einen oder anderen Unrecht angetan oder ein anderer Mensch nimmt wegen einer Gesetzesübertretung Schaden. Dann hat jeder, der Schaden erlitten hat, außer einem ihm und anderen gemeinsam zustehenden Recht zur Bestrafung, ein besonderes Recht, Entschädigung vom Schädiger zu verlangen. Jeder andere, der es für rechtmäßig hält, darf sich mit dem Geschädigten verbinden, um vom Übeltäter so viel zu erlangen, wie zum Ausgleich des Schadens erforderlich ist.
AbkehrabsolutAnspruchAusgleichauthorityAutoritätBesitzBestrafungBevölkerungcommoncommonwealthcommunitycrimedamagedegeneratedominionEigentumEntschädigungequalequalityErhaltforceFreedomFreiheitGemeinbesitzGemeinschaftGemeinwesenGeschädigtenGesetzGesetzesübertretunggesetzgebendeGewährgleichGleichheitgovernedgovernmentgovernorHerrschaftHerrscherinjuryJohn LockejudgesjurisdictionjusticeKrieglawlaw of natureLebenlegislativeLeutelibertylifeMachtmagistratenackte GewaltNaturnaturalnatureNaturgesetznatürlichNaturrechtNaturzustandnoxiousObrigkeitparticularpeoplepositivpossessionpowerpreservationpreserveprinciplesPrinzipienprivatprivatepropertyreasonRechtRechtmäßigkeitRechtsprechungRegelRegelnRegentschaftRegierenRegierungreparationrightrohe Gewaltrulesafetysatisfaction FormSchadenSchädigerSchädlingsecuritySicherheitSouveränitätsovereignsovereigntyState of NaturesubjectssuperiorityTToG II § 10Two Treatises of GovernmentÜbeltäterÜberordnungUnrechtUntertanenVerbrechenVerletzungVernunftviolatingviolationviolenceVolkwar