Source: https://www.rechtslupe.de/stichworte/rentenbesteuerung/page/2
Timestamp: 2019-11-14 19:51:04
Document Index: 330982876

Matched Legal Cases: ['§ 23', '§ 10', '§ 19', '§ 19', 'Art. 3', 'Art. 14', 'Art. 20', '§ 22', '§ 844']

Rentenbesteuerung - Seite 2 - Rechtslupe
Die nach dem Jah­res­wert von Ren­ten, ande­ren wie­der­keh­ren­den Nut­zun­gen oder Leis­tun­gen erho­be­ne Erb­schaft­steu­er (§ 23 ErbStG) ist nicht als dau­ern­de Last (§ 10 Abs. 1 Nr. 1a EStG) abzieh­bar . Als Son­der­aus­ga­ben abzieh­bar sind die auf beson­de­ren Ver­pflich­tungs­grün­den beru­hen­den Ren­ten und dau­ern­den Las­ten, die nicht mit Ein­künf­ten in wirt­schaft­li­chem Zusam­men­hang ste­hen,
Ein Steu­er­pflich­ti­ger, der Ver­sor­gungs­be­zü­ge aus einem pri­vat­recht­li­chen Arbeits­ver­hält­nis bezieht und noch nicht das 63. Lebens­jahr voll­endet hat, hat nach einem Urteil des Finanz­ge­richts Müns­ter kei­nen Anspruch auf einen Ver­sor­gungs­frei­be­trag nach § 19 Abs. 2 EStG. In dem vom Finanz­ge­richt Müns­ter ent­schie­de­nen Fall bezog der im Streit­jahr 2007 60jährige Klä­ger neben einer
Die Besteue­rung des Ruhe­ge­halts eines ehe­ma­li­gen Zivil­be­schäf­tig­ten der NATO aus dem NATO-Ver­­­sor­gungs­­­sys­­­tem als Ein­künf­te aus nicht­selb­stän­di­ger Arbeit gemäß § 19 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG ver­stößt nicht gegen Art. 3 Abs. 1, Art. 14 Abs. 1, Art. 20 Abs. 1 GG. Dies gilt nach einer aktu­el­len Kam­mer­ent­schei­dung des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts auch für den soge­nann­ten
Nach Auf­fas­sung des Finanz­ge­richts Müns­ter unter­lie­gen auch Ren­ten, die für vor­an­ge­gan­ge­ne Jah­re im Jahr 2005 nach­ge­zahlt wer­den, der durch das Alters­ein­künf­te­ge­setz ein­ge­führ­ten Besteue­rung, sie sind also mit einem Anteil von 50% zu ver­steu­ern. Damit wider­spricht das Finanz­ge­richt Müns­ter einem gegen­tei­li­gen Urteil des Nie­der­säch­si­schen Finanz­ge­richts, dass der­ar­ti­ge Nach­zah­lung noch der Besteue­rung
Erwerbs­min­de­rungs­ren­ten aus der gesetz­li­chen Ren­ten­ver­si­che­rung unter­lie­gen – eben­so wie regu­lä­re gesetz­li­che Alters­ren­ten – für Zeit­räu­me ab 2005 dem Prin­zip der nach­ge­la­ger­ten Besteue­rung und sind daher grund­sätz­lich in vol­ler Höhe steu­er­pflich­tig, wie jetzt das Finanz­ge­richts Müns­ter in einem aktu­el­len Urteil erneut betont. Bereits im letz­ten Okto­ber hat­te das Finanz­ge­richt Müns­ter die
Bei der Ein­füh­rung der seit 2005 gel­ten­den Form der Besteue­rung von Alters­ren­ten durch das Alters­ein­künf­te­ge­setz sah der Gesetz­ge­ber in § 22 Nr. 1 Satz 3 Buchst. a Dop­pel­buchst. bb Satz 2 EStG eine Über­gangs­re­ge­lung vor, wonach die bis­he­ri­ge Ertrags­ren­ten­be­steue­rung bei­be­hal­ten wer­den konn­te, soweit die­se auf bis zum 31. Dezem­ber 2004 geleis­te­ten Bei­trä­gen beru­hen,
Die Umstel­lung der Besteue­rung der Alters­ein­künf­te auf das Sys­tem der nach­ge­la­ger­ten Besteue­rung ist nach Ansicht des Bun­des­fi­nanz­hofs ver­fas­sungs­recht­lich nicht zu bean­stan­den. Die Besteue­rung der Alters­ein­künf­te war durch das Alters­ein­künf­te­ge­setz zum 1. Janu­ar 2005 neu gere­gelt wor­den. Die Ren­ten der gesetz­li­chen Ren­ten­ver­si­che­rung und der berufs­stän­di­schen Ver­sor­gungs­wer­ke wer­den eben­so wie die Beam­ten­pen­sio­nen
Doe Besteue­rung von Erwerbs­min­de­rungs­ren­ten ist nach einem Urteil des Finanz­ge­richts Müns­ter ver­fas­sungs­ge­mäß, aus Sicht der Müns­te­ra­ner Finanz­rich­ter bestehen kei­ne ver­fas­sungs­recht­li­chen Beden­ken an der ab 2005 gel­ten­den Ren­ten­be­steue­rung und zwar auch nicht in Bezug auf die neu gere­gel­te Besteue­rung von Erwerbs­min­de­rungs­ren­ten. In dem vom Finanz­ge­richt Müns­ter ent­schie­de­nen Streit­fall hat­te die Klä­ge­rin
Die Rent­ner gera­ten so lang­sam rich­tig ins Visier der Finanz­äm­ter. Nach Aus­kunft der Bun­des­re­gie­rung ste­hen dem­nächst 120 Mil­lio­nen Ren­ten­be­zugs­mit­tei­lun­gen zur Über­prü­fung an. Baga­tell­gren­zen bei der Besteue­rung von Ren­ten wird es dabei nicht geben, wie die Bun­des­re­gie­rung am Mitt­woch­mor­gen in der Sit­zung des Finanz­aus­schus­ses des Deut­schen Bun­des­ta­ges erklär­te. Die Ein­füh­rung von
Eine Scha­dens­er­satz­ren­te nach § 844 Abs. 2 des Bür­ger­li­chen Gesetz­bu­ches (BGB), die den durch den Tod des Ehe­gat­ten ein­ge­tre­te­nen mate­ri­el­len Unter­halts­scha­den aus­gleicht, unter­liegt nach einem aktu­el­len Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs nicht der Ein­kom­men­steu­er. Der Ehe­mann der Klä­ge­rin ist an den Fol­gen eines ärzt­li­chen Feh­lers ver­stor­ben. Die Ver­si­che­rung des Arz­tes zahl­te ihr
Das Finanz­ge­richt Müns­ter hat aktu­ell zwei Kla­gen gegen die seit 2005 gel­ten­de Ren­ten­be­steue­rung abge­wie­sen, hat aber in bei­den Fäl­len die Revi­si­on zum Bun­des­fi­nanz­hof zuge­las­sen. In den vom Finanz­ge­richt Müns­ter ent­schie­de­nen Fäl­len bezo­gen die Klä­ger, die wäh­rend ihrer akti­ven Tätig­keit zum Teil in erheb­li­chem Umfang frei­wil­li­ge Bei­trags­leis­tun­gen zur gesetz­li­chen Ren­ten­ver­si­che­rung ent­rich­tet
Nach einem jetzt ver­öf­fent­lich­ten Urteil des Euro­päi­schen Gerichts­hofs ver­stößt eine natio­na­le Steu­er­vor­schrift, die eine Steu­er­erleich­te­rung für Bei­trags­zah­lun­gen an inlän­di­sche Ren­ten­ver­si­che­rungs­trä­ger vor­sieht, gegen Arti­kel 39, 43 und 49 EG.