Source: https://www.vdbz.eu/verein-1/satzung/
Timestamp: 2020-08-08 08:41:20
Document Index: 93857821

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 2', '§ 9', '§1', '§2', '§3', '§ 26', '§ 12', '§1', '§1', '§ 2']

Satzung - Verbund Deutscher Bolonka Züchter e.V.
Satzung des Verbundes Deutscher Bolonka Züchter e.V.
§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr + Gerichtsstand
§ 2 Zweck, Aufgaben und Ziel
3. Abschnitt: Vorstand
§ 9 Amtsdauer und Aufgaben des Vorstands
4. Abschnitt: Mitgliederversammlung
5. Abschnitt: Vereinsvermögen
§1 Name, Sitz, Geschäftsjahr , Gerichtsstand
Nr. 1 Der Verein führt den Namen Verbund Deutscher Bolonka Züchter. Seine Abkürzung lautet „VDBZ“. Er soll in das Vereinsregister beim Amtsgericht Syke eingetragen werden und führt dann den Zusatz „e.V“.
Nr. 2 Der Verein hat seinen Sitz in 28816 Stuhr, H.-Sponer-Str. 20.
Der Verein wurde am 22.02.2003 errichtet.
Nr. 3 Der Wirkungskreis des Vereins erstreckt sich in erster Linie auf das Gebiet Deutschlands, Mitglieder anderer Länder werden aber ebenso aufgenommen und betreut. Der Verein ist kein Mitglied eines anderen übergeordneten Vereins.
Nr. 4 Das Geschäftsjahr des Vereins ist von August bis August.
Nr. 5 Der Gerichtsstand für alle Rechtsstreitigkeiten befindet sich jeweils beim dem für den Hauptwohnsitz des Kassierers zuständigen Gericht. Die Änderung des Gerichtsstandes, bei Umzug oder Wechsel des Kassierers, ist von der Mitgliederversammlung, gegebenenfalls direkt nach der Neuwahl des Kassierers, zu bestätigen.
§2 Zweck, Aufgaben und Ziel
Nr. 1 Zweck des Verein ist die Zucht der Hunderassen Deutscher Bolonka und Bolonka zwetna. Den Rassetyp Deutscher Bolonka zu entwickeln, zu fördern, zu züchten und zu gegebener Zeit zur nationalen und internationalen Anerkennung zu bringen, ist das Ziel dieses Vereines.
Eng damit verbunden sind das Ausrichten von Veranstaltungen, um interessierten Menschen die Rasse näher zu bringen und die Förderung von Züchtern und Liebhaber dieser Rassen, sowie deren Beratung und Unterstützung. Der Verein orientiert sich an der Satzung des Verbandes für das Deutsche Hundewesen e.V. (VDH). Der für den Deutschen Bolonka gültige Rassestandard wurde nach den Richtlinien der Fédération Cynologique Internationale (FCI) entworfen.
Grundlage aller Bestrebungen ist die Erhaltung und Festigung der Gesundheit, des Wesens und der Konstitution der Hunde.
Nr. 3 Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Das bedeutet, der Verein verfolgt keine Gewinnabsichten und ist nicht auf wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb eingestellt.
Nr. 4 Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
Nr. 5 Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßige hohe Vergütungen begünstigt werden. Ehrenamtlich tätige Personen haben nur Anspruch auf Ersatz nachgewiesener Auslagen.
Nr. 6 Bei Auflösung des Vereins soll, nach Ausgleich aller Verbindlichkeiten, das restliche, von Forderungen freie Vereinsvermögen dem „Deutschen Tierschutzbund“ zugute kommen und in Tierheimen, die Hunde betreuen und versorgen Verwendung finden. Eine Auszahlung des Vereinsvermögens an die Mitglieder ist nicht vorgesehen.
Der VDBZ erfüllt im Einzelnen weiter folgende Aufgaben:
1. Festsetzung der Zuchtordnung, die sich an der des VDH orientiert
2. Führung und Herausgabe eines eigenen Zuchtbuches, sowie Einrichtung einer Zuchtbuchstelle
3. Festsetzung der Richtlinien für das Heranbilden und Ernennen der Zuchtrichter sowie deren Einsatz auf Zuchtschauen
4. Unterstützung der Züchter und Mitglieder durch Beratung in allen fachspezifischen Fragen
5. Einrichtung einer Welpenvermittlungsstelle
6. Einrichtung einer Geschäftsstelle
7. Veranstaltung von Zuchtschauen
8. Beachtung tierschützerischer Belange und tierschutzrechtlicher Vorschriften bei der Zucht, Haltung und Pflege von Hunden
9. Bekämpfung jeder Form des kommerziellen Hundehandels
10. Aufklärung und Information der Öffentlichkeit über Fragen des Hundewesens
§3 Organe des Vereins sind:
Nr.1. Mitglied des Vereins kann jede natürliche und juristische Person werden. Über den Aufnahmevertrag entscheidet abschließend der Vorstand. Minderjährige können die Mitgliedschaft mit Zustimmung ihres gesetzlichen Vertreters erwerben.
Hundehändler und gewerbsmäßige Hundezüchter sind von der Mitgliedschaft ausgeschlossen.
Die Beendigung der Mitgliedschaft kann jederzeit freiwillig zum Quartalsende erfolgen. Die schriftliche Kündigung muss wenigstens 4 Wochen vor Austritt bei der Geschäftsstelle oder einem Vorstandsmitglied eingereicht werden.
Ein Mitglied kann, wenn es gegen die Vereinsinteressen gröblich verstoßen hat, durch Beschluss der Mitgliederversammlung aus dem Verein ausgeschlossen werden. Dem Mitglied wird die Möglichkeit eingeräumt, sich persönlich zu rechtfertigen. Der Ausschluss kann erfolgen bei
- vorsätzlicher Verletzung oder schuldhafter Schädigung der Interessen und des Ansehens des Vereins
- einem die Zucht schädigenden Verhalten
- Verstößen gegen das Tierschutzgesetz
Während eines laufenden Ausschlussverfahrens kann die Mitgliedschaft nicht gekündigt werden.
Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben. Die Höhe des Jahresbeitrages und dessen Fälligkeit wird von der Mitgliederversammlung bestimmt.
Minderjährige sind vom Beitrag befreit. Familienangehörige von Verbundsmitgliedern können dem Verbund als vollberechtigte Mitglieder beitreten und zahlen einen ermäßigten Beitrag. Als Familienmitglieder gelten Ehegatten und Personen, die mit dem Hauptmitglied in häuslicher Gemeinschaft leben.
Die Vorstandsmitglieder arbeiten ehrenamtlich und sind beitragsfrei.
1. Die Mitgliedschaft ruht, wenn ein Mitglied seinen Beitrag nicht innerhalb der in der Beitragsordnung geregelten Frist gezahlt hat, von dem auf dem Fristablauf folgenden Tag an.
2. Die Mitgliedschaft lebt wieder auf, wenn das Mitglied den Beitrag für das laufende Geschäftsjahr bezahlt hat.
3. Werden zwei aufeinanderfolgende Beiträge auch nach schriftlicher Mahnung nicht bezahlt, erlischt die Mitgliedschaft.
3. Abschnitt: Der Vorstand
Der gesetzliche Vorstand i. S. d. § 26 Abs. 1 BGB besteht aus:
a) dem 1. Vorsitzenden (Vors.)
b) dem 2. Vorsitzenden (Stellv. Vors.)
Der erste Vorsitzende vertritt den Verbund in allen gerichtlichen und außergerichtlichen Angelegenheiten, bei Verhinderung vertritt ihn der 2. Vorsitzende. Beide haben Einzelvertretungsbefugnis.
Die Vereinigung beider Vorstandsämter in einer Person ist unzulässig.
Die Vorstandsmitglieder werden von der Mitgliederversammlung für eine Amtsperiode, die drei Jahre beträgt, gewählt und bleiben bis zur Neuwahl eines Nachfolgers in ihrer Funktion.
Bei einer Funktionsniederlegung in der laufenden Amtsperiode beschließt eine Mitgliederversammlung die Neubesetzung.
Die Aufgaben des Vorstandes umfassen:
1. Beschlussfassung über Aufnahme und Streichung von Mitgliedern
2. Die Ernennung und Abberufung von Zuchtrichtern und Zuchtwarten
3. Verhängung von Zuchtsperren
4. Notwenige Änderungen in der Zuchtordnung zu treffen
5. Die Führung des Zuchtbuches
Die vorläufigen Maßnahmen und Anordnungen bedürfen zu ihrer endgültigen Wirksamkeit der nachträglichen Genehmigung durch die nächste Mitgliederversammlung.
Der Zuchtbuchführer/ Zuchtleiter überwacht die Zucht im Sinne der Zuchtordnung. Er hat die Eintragung und Führung des Zuchtbuches zu bewirken und verwaltet die Zuchtbuchkasse.
Der Vorstand fasst seine Beschlüsse im Allgemeinen in Vorstandssitzungen, welche vom 1. Vorsitzenden oder vom 2. Vorsitzenden einberufen werden. Es ist eine Einberufungsfrist von drei Tagen einzuhalten. Meinungsverschiedenheiten der Vorstandsmitglieder werden durch gemeinsamen Beschluss des Gesamtvorstandes entschieden. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden.
Vorstandsbeschlüsse sind grundsätzlich schriftlich abzugeben.
d) Beschlussfassung über die Änderung der Satzung, der Zuchtordnung und über die Auflösung des Vereins.
Einmal im Jahr, möglichst im letzten Quartal, soll die ordentliche Mitgliederversammlung stattfinden. Sie wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen schriftlich unter Angabe der Tagesordnung einzuberufen. Das Einladungsschreiben gilt als dem Mitglied zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied dem Verein schriftlich bekannt gegebene Adresse gerichtet ist. Die Tagesordnung setzt der Vorstand fest.
Außerordentliche Versammlungen können jederzeit vom Vorstand einberufen werden. Der Versammlungsverlauf, gestellte Anträge und gefasste Beschlüsse sowie Ort, Zeit und Teilnehmer sind in einem Versammlungsprotokoll festzuhalten.
Die Mitgliederversammlung wird vom 1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom 2. Vorsitzenden, geleitet. Der Verlauf wird protokolliert.
Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen gefasst. Stimmenthaltungen bleiben außer Betracht.
1. Das Vereinsvermögen wird vom Kassenwart verwaltet.
2. Die Bestimmung über die Verwendung des Vereinsvermögens trifft der Vorstand nach bestem Wissen und Gewissen. Der Vorstand ist gegenüber der Mitgliederversammlung zur Rechenschaft über die Verwendung des Vereinsvermögens verpflichtet.
3. Der Kassenwart ist verpflichtet, den Vorstand jederzeit über den Stand des Vermögens zu unterrichten. Der Vorstand hat den Kassenwart bei allen finanziellen Angelegenheiten vorher zu hören.
4. Der Vorstand ist bei seinen Ausgaben an die Grundsätze der Sparsamkeit gebunden. Das Vereinsvermögen darf grundsätzlich keinen negativen Saldo aufweisen, ohne dass eine Genehmigung der Mitgliederversammlung vorliegt. Im Übrigen können Einschränkungen der Verfügungs- und Vertretungsmacht des Vorstands nur durch Änderungen dieser Satzung erfolgen.
1. Die Kassenführung des Vereins wird nach Abschluss des Geschäftsjahres Im Rahmen der jährlichen Hauptversammlung durch die Mitgliederversammlung geprüft. Nach erfolgter Prüfung wird der Kassenwart entlastet.
2. Zusätzliche Kassenprüfungen während des laufenden Geschäftsjahres können vom Vorstand im Bedarfsfall angeordnet werden.
1. Der Verein haftet nicht für fahrlässig verursachte Schäden oder Verluste, die Mitglieder bei der Benutzung von Anlagen oder Einrichtungen und Geräten des Vereins oder bei Vereinsveranstaltungen erleiden, soweit solche Schäden oder Verluste nicht durch Versicherungen gedeckt sind.
Nr. 1 Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung mit der in § 12 festgelegten Stimmenmehrheit beschlossen werden. Der erste Vorsitzende und der 2. Vorsitzende haben als Liquidatoren Einzelvertretungsbefugnis.
Die vorstehende Satzung wurde in der Gründungsversammlung vom Verbund Deutscher Bolonka Züchter verabschiedet. Die Gründungsversammlung fand am 22.02.2003 in Netzschkau, Restaurant Pizzeria Bahnhofstr. 31 in Netzschkau statt.
Netzschkau, 22. Februar 2003
Eingetragen am 19.05.2003 beim Registergericht Syke.
Die hier vorliegende Fassung enthält die Änderungen, die auf der Jahreshauptversammlung vom 10.09.2011 beschlossen wurden.
Im Einzelnen handelt es sich um die Neugliederung der Satzung in 6 Abschnitte, die wiederum in Paragraphen eingeteilt sind (18), die ihrerseits noch fortlaufend numerierte Untergliederungen haben. Geändert wurden: §1, Nr. 4 : Änderung des Geschäftsjahres, §1, Nr.6: Neuaufnahme des Gerichtsstands
§ 2, Nr 6. : An wen geht das Vereinsvermögen bei Auflösung des Vereins
dem 2. Abschnitt wurde ein 7. § beigefügt: Ruhen der Mitgliedschaft
Es wurde ein 5. Abschnitt mit 3 § angefügt: Vereinsvermögen (Verwaltung, Kassenprüfung und Haftung)
Diese Änderung tritt mit Beschluss der Mitgliederversammlung vom 10.09.2011 in Kraft.
i.A. Annette Bonnefoux