Source: https://www.migrationsrecht.net/kommentar-aufenthaltsgesetz-aufenthg-gesetz-aufenthalt-erwerbstaetigkeit-aufenthaltserlaubnis-niederlassungserlaubnis-aufenthg/paragraph-19-a-blaue-karte-eu.html
Timestamp: 2019-03-18 21:52:06
Document Index: 253226706

Matched Legal Cases: ['§ 19', '§ 39', '§ 42', '§ 39', '§ 9', '§ 60', '§ 60', '§ 60', '§ 9', '§ 9', '§ 19']

§ 19 a Blaue Karte EU
a) einen deutschen, einen anerkannten ausländischen oder einen einem deutschen
Hochschulabschluss vergleichbaren ausländischen Hochschulabschluss besitzt oder
fünfjährige Berufserfahrung nachgewiesene vergleichbare Qualifikation besitzt,
2. die Bundesagentur für Arbeit nach § 39 zugestimmt hat oder durch Rechtsverordnung
nach § 42 oder zwischenstaatliche Vereinbarung bestimmt ist, dass die Blaue Karte EU
ohne Zustimmung der Bundesagentur für Arbeit nach § 39 erteilt werden kann, und
3. er ein Gehalt erhält, das mindestens dem Betrag entspricht, der durch Rechtsverordnung
nach Absatz 2 bestimmt ist.
Berufe, in denen für Angehörige bestimmter Staa¬ten die Erteilung einer Blauen Karte EU zu versagen ist, weil im Herkunftsland ein Mangel an qualifizierten Arbeitnehmern in diesen Berufsgruppen besteht.
die die Voraussetzungen nach § 9 a Absatz 3 Nummer 1 oder 2 erfüllen,
die einen Antrag auf Feststellung der Voraussetzungen nach § 60 Absatz 5 oder 7 Satz 1 oder nach § 60 a Absatz 2 Satz 1 gestellt haben,
die im Besitz einer Duldung nach § 60 a sind,
(6) 1Dem Inhaber einer Blauen Karte EU ist eine Niederlassungserlaubnis zu erteilen, wenn er mindestens 33 Monate eine Beschäftigung nach Absatz 1 ausgeübt hat und für diesen Zeitraum Pflichtbeiträge oder freiwillige Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung geleistet hat oder Aufwendungen für einen Anspruch auf vergleichbare Leistungen einer Versicherungs- oder Versorgungseinrichtung oder eines Versicherungsunternehmens nachweist und die Voraussetzungen des § 9 Absatz 2 Satz 1 Nummer 2, 4 bis 6, 8 und 9 vorliegen und er über einfache Kenntnisse der deutschen Sprache verfügt vorliegen[1]. 2§ 9 Absatz 2 Satz 2 bis 6 gilt entsprechend. 3Die Frist nach Satz 1 verkürzt sich auf 21 Monate, wenn der Ausländer über ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache verfügt.
[1] Nicht-amtliche Anmerkung:
Das Wort „vorliegen“ dürfte anlässlich der Änderung durch Gesetz vom 29.08.2013 (BGBl. I S. 3484) versehentlich nicht gestrichen worden sein.
Chronik des § 19a AufenthG