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Timestamp: 2019-10-14 07:11:20
Document Index: 240795711

Matched Legal Cases: ['§ 6', '§ 6', '§ 6', 'Art. 5', '§ 6', '§ 6', '§ 1', 'Art. 5', '§ 6', 'Art. 5', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 24']

Rechtsprechung: 16 E 294/07 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: OVG Nordrhein-Westfalen, 03.06.2007
https://dejure.org/2007,6377
OVG Nordrhein-Westfalen, 03.07.2007 - 16 E 294/07 (https://dejure.org/2007,6377)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 03.07.2007 - 16 E 294/07 (https://dejure.org/2007,6377)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 03. Juli 2007 - 16 E 294/07 (https://dejure.org/2007,6377)
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Prozesskostenhilfe in einem Verfahren zur Befreiung von der Rundfunkgebührenpflicht; Nachweis der Voraussetzung für eine Befreiung nach § 6 Rundfunkgebührenstaatsvertrag (RundfGebStV) durch Verweis auf ungünstige Einkommensverhältnisse und daraus resultierender ...
VG Gelsenkirchen - 14 K 3829/05
Angesichts dieses Normzwecks, der in dem geltenden § 6 RGebStV klar zum Ausdruck kommt, kann die gewollte Beschränkung der Befreiungstatbestände auf durch Leistungsbescheid nachweisbare Fälle der Bedürftigkeit nicht dadurch umgangen werden, dass einkommensschwache Personen, die keine Sozialhilfe erhalten, weil sie deren Voraussetzungen (noch) nicht erfüllen oder weil sie diese Leistung nicht in Anspruch nehmen wollen, dem Härtefalltatbestand des § 6 Abs. 3 RGebStV zugeordnet werden (so - neben dem hier angefochtenen Berufungsurteil - auch OVG Münster, Beschluss vom 3. Juli 2007 - 16 E 294/07 - DVBl 2007, 1184 LS).
OVG NRW, Beschluss vom 3. Juli 2007 - 16 E 294/07 -, DVBl 2007, 1184 sowie juris und www.nrwe.de.
vgl. Begründung zur Änderung des Rundfunkgebührenstaatsvertrages zu Art. 5 Nr. 6 (…LT-Drucksache 13/6202, S. 42); OVG NRW, Beschluss vom 3. Juli 2007- 16 E 294/07 -, juris.
OVG NRW, Beschluss vom 3. Juli 2007 - 16 E 294/07 -, abrufbar über www.nrwe.de und juris.
OVG NRW, Beschluss vom 3. Juli 2007 - 16 E 294/07 - a.a.O.
Demgemäß hat das Oberverwaltungsgericht Münster in dem schon mehrfach zitierten Beschluss vom 3. Juli 2007 - 16 E 294/07 - entschieden, dass die gewollte Beschränkung der Befreiungstatbestände auf bescheidmäßig nachweisbare Fälle der Bedürftigkeit nicht dadurch vermieden werden könne, dass einkommensschwache Personen, denen keine der in § 6 Abs. 1 Nr. 1 bis 5 und 9 bis 11 RGebStV genannten Leistungen gewährt werden - sei es, weil die Voraussetzungen für den Empfang dieser Leistungen (noch) nicht erfüllt sind, sei es, weil diese Leistungen bewusst nicht in Anspruch genommen werden -, dem Härtefalltatbestand des § 6 Abs. 3 RGebStV zugeordnet werden.
OVG NRW, Beschluss vom 3. Juli 2007 - 16 E 294/07 - a.a.O., VG Göttingen, Urteile vom 27. April 2006 - 2 A 552/05 - und 30. November 2006 - 2 A 13/06 - und VG Ansbach, Urteil vom 8. November 2006 -AN 5 K 06.00762-, juris.
Die Voraussetzungen dieser eng auszulegenden Bestimmung, die insbesondere nicht die bewusst aus dem Katalog der Befreiungsgründe herausgenommene bloße Einkommensschwäche (vgl. etwa § 1 Nrn. 7 und 8 der zum 1. April 2005 außer Kraft getretenen Verordnung über die Befreiung von der Rundfunkgebührenpflicht vom 30. November 1993) für die Befreiung von der Rundfunkgebührenpflicht genügen lässt, vgl. BVerwG, Beschluss vom 18. Juni 2008 - 6 B 1.08 -, NVwZ-RR 2008, 704 = juris, Rn. 6, sowie Urteil vom 12. Oktober 2011 - 6 C 34.10 -, a. a. O., juris, Rn. 17 bis 22; OVG NRW, Beschluss vom 3. Juli 2007 - 16 E 294/07 -, juris, Rn. 10, liegen vor.
vgl. Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein - Westfalen (OVG NRW), Beschluss vom 3. Juli 2007 - 16 E 294/07 -, DVBl 07, 1184 und www.nrwe.de.
vgl. u.a. OVG NRW, Beschluss vom 3. Juli 2007 - 16 E 294/07 -, DVBl 07, 1184 und www.nrwe.de sowie Urteile der Kammer vom 18. September 2007 - 14 K 819/06 -, www.nrwe.de, m.w.N. und vom 7. Januar 2008 - 14 K 1113/07 -.
vgl. Begründung zur Änderung des Rundfunkgebührenstaatsvertrages zu Art. 5 Nr. 6 (…LT-Drucksache 13/6202, S. 42); OVG NRW, Beschluss vom 3. Juli 2007 - 16 E 294/07 -, juris.
VG Köln, 23.07.2007 - 26 K 1887/06
Befreiung von der Rundfunkgebührenpflicht wegen eines Härtefalls; Deckung eines …
vgl. OVG NRW, Beschluss vom 7. März 2007 - 16 E 294/07 -, m.w.N.
vgl. zum Vorstehenden OVG NRW, Beschluss vom 7. März 2007 - 16 E 294/07 -.
vgl. OVG NRW, Beschluss vom 7. März 2007 - 16 E 294/07 -.
vgl. dazu eingehend OVG NRW, Beschluss vom 3. Juli 2007 - 16 E 294/07 -, Juris.
OVG Nordrhein-Westfalen, 18.08.2014 - 16 E 198/14
https://dejure.org/2007,3157
OVG Nordrhein-Westfalen, 03.06.2007 - 16 E 294/07 (https://dejure.org/2007,3157)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 03.06.2007 - 16 E 294/07 (https://dejure.org/2007,3157)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 03. Juni 2007 - 16 E 294/07 (https://dejure.org/2007,3157)
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NVwZ-RR 2007, 683 (Ls.)
DVBl 2007, 1184 (Ls.)
OVG NRW, Beschluss vom 3. Juni 2007 - 16 E 294/07 -, DVBl 2007, 1184, abrufbar auch über juris und www.nrwe.de (dort fälschlich datiert auf den 3. Juli 2007).
Ob sich in der vorliegenden Konstellation der gerichtliche Überprüfungszeitraum über November 2006 hinaus auf den Zeitpunkt bis zur letzten Verwaltungsentscheidung, hier des Widerspruchsbescheides im Juni 2007, erstreckt, wie es regelmäßig in den Fällen angezeigt ist, in denen sich Rundfunkteilnehmer auf ungünstige Einkommensverhältnisse und einen daraus resultierenden besonderen Härtefall iSv § 6 Abs. 3 RGebStV berufen, vgl. OVG NRW, Beschluss vom 3. Juni 2007 - 16 E 294/07 - a.a.O., kann dahinstehen.
vgl. Begründung zur Änderung des Rundfunkgebührenstaatsvertrages zu Art. 5 Nr. 6 (…LT-Drucksache 13/6202, S. 42) und OVG NRW, Beschluss vom 3. Juni 2007 - 16 E 294/07 - a.a.O.
Ebenso wie in den vielfältigen sonstigen Fallgestaltungen, in denen einkommensschwache Rundfunkteilnehmer die Befreiungstatbestände des § 6 Abs. 1 (vornehmlich der Nr. 2) RGebStV nicht erfüllen, eine Gebührenbefreiung regelmäßig auch nicht gemäß § 6 Abs. 3 RGebStV beansprucht werden kann, vgl. dazu eingehend OVG NRW, Beschluss vom 3. Juni 2007 - 16 E 294/07 - juris und www.nrwe.de, würde es nach allem auch in der hier gegebenen Konstellation der gesetzlichen Intention widersprechen und die grundlegende Neuregelung der Befreiungstatbestände in § 6 Abs. 1 RGebStV weitgehend gegenstandslos, wenn im Rahmen der Härtefallregelung unter faktischer Würdigung allein der Einkommenssituation eine Befreiung wieder zugelassen würde.
Eine Gebührenbefreiung wegen einer besonderen Härte ist deshalb von vornherein ausgeschlossen in Fällen, in denen der Antragsteller zu einer der Personengruppen gehört, die von der Regelung in Absatz 1 erfasst werden, die dort genannten Voraussetzungen aber nicht erfüllt, etwa weil sein anrechenbares Einkommen oder Vermögen die Bedürftigkeitsgrenze der für die betreffende Personengruppe vorgesehenen sozialen Leistung überschreitet oder die betreffende Leistung nur für einen bestimmten Zeitraum gewährt wird und dieser inzwischen verstrichen ist (…VGH Bad.-Württ., Urt. v. 15.1.2009 - 2 S 1949/08 - Juris; OVG Schleswig-Holstein, Beschl. v. 23.7.2007 - 2 O 18/07 - Juris; OVG Nordrhein-Westfalen, Beschl. v. 3.6.2007 - 16 E 294/07 - Juris;… OVG Niedersachsen, Urt. v. 18.7.2006 - 12 LC 87/06 - NdsVBl 2006, 337).
Anderenfalls würde auf diesem Wege wiederum eine allgemeine Einkommensgrenze eingeführt, die nach dem erkennbaren Willen des Gesetzgebers gerade nicht mehr gelten soll (OVG Münster, Beschl. v. 03.06.2007 - 16 E 294/07 - mwN in juris).
Dies gilt sowohl für Fälle, die einem der in § 6 Abs. 1 S. 1 GebStV beschriebenen Tatbestände unterfallen (…a.A. wohl OVG Lüneburg, Urt. v. 18.07.2006 - 12 LC 87/06 - zu § 6 Abs. 1 S. 1 Nr. 5 RGebStV) als auch für diejenigen, in denen kein Bescheid über Sozialleistungen vorgelegt werden kann (a.A. wohl OVG Münster, B. v. 03.06.2007 - 16 E 294/07 - in juris).
Angesichts der eindeutigen Regelungsabsicht des Gesetzgebers, die in dem geltenden § 6 RGebStV klar zum Ausdruck kommt, kann die gewollte Beschränkung der Befreiungstatbestände auf durch Leistungsbescheid nachweisbare Fälle der Bedürftigkeit nicht dadurch umgangen werden, dass einkommensschwache Personen, die keine Sozialhilfe erhalten, weil sie deren Voraussetzungen (noch) nicht erfüllen oder weil sie diese Leistung nicht in Anspruch nehmen wollen, dem Härtefalltatbestand des § 6 Abs. 3 RGebStV zugeordnet werden (vgl. BVerwG, Beschluss vom 18. Juni 2008 - 6 B 1.08 -, bei Juris; OVG Münster, Beschluss vom 3. Juli 2007 - 16 E 294/07 -, DVBl 2007, 1184 LS).
VG Cottbus, 19.03.2008 - 1 K 688/04
Zeitraum des Befreiungsbegehrens von der Erhebung der Rundfunkgebühren bei …
VG Münster, 16.06.2008 - 7 K 1928/07
Befreiung eines Empfängers von Ausbildungsförderung von der …
VG München, 10.12.2009 - M 6b K 09.1377
Befreiung von der Rundfunkgebührenpflicht; Zuschlag nach § 24 SGB II; Zuschlag …