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Timestamp: 2017-04-28 23:42:29
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Studienplan des Magisterstudiums Kulturtechnik und Wasserwirtschaft
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Studienplan des Magisterstudiums
Kulturtechnik und Wasserwirtschaft
(Stand: 1. 10. 2006)
§ 1 QUALIFIKATIONSPROFIL 1
§ 2 AUFBAU DES MAGISTERSTUDIUMS 2
§3 ZULASSUNG ZUM MAGISTERSTUDIUM 2
§ 5 ARTEN VON LEHRVERANSTALTUNGEN (§ 7 Abs. (1) UniStG) 2
§ 7 MAGISTERARBEIT 11
§ 8 PFLICHTPRAXIS 12
§ 9 FREMDSPRACHIGE LEHRVERANSTALTUNGEN 12
§ 10 PRÜFUNGSORDNUNG 12
§ 11 Übergangsbestimmungen 13
§ 1 QUALIFIKATIONSPROFIL Der Studienplan Magister (Dipl.-Ing.) der Kulturtechnik und Wasserwirtschaft führt Studierende in vertiefender Weise in die Wissensgebiete und Arbeitsmethoden der angewandten Naturwissenschaften und ihre ingenieurmässigen Anwendungen ein. Dieses Studium hat zum Ziel, die Nutzung der natürlichen Ressourcen durch den Menschen zu ermöglichen. Zu dieser Berufsausbildung gehören neben einem gut fundierten naturwissenschaftlichen Basiswissen auch ein umfassendes Verständnis für die nachhaltige Nutzung der Ressourcen und ein vernetztes Denken für ein verantwortbares Planen, Entwerfen, Bauen und Erhalten.
Im Bereich des Wassers und des Bodens werden die Wissensgebiete der Hydrologie, der Wasserwirtschaftlichen Planung, des Konstruktiven Wasserbaus und Flussgebietsmanagements, der Landeskulturellen Wasser- und Bodenwasser-Wirtschaft, des Siedlungswasserbaus, der Industriewasserwirtschaft und des Gewässerschutzes, der Hydrobiologie und der Gewässerökologie sowie der Abfallwirtschaft erforscht und vertiefend gelehrt.
Der Fachbereich der Bautechnik umfasst die Mechanik und Geotechnik des Bodens, die Interaktion der Bauwerke mit dem Baugrund, das ressourcenorientierte Bauen und vertiefende Kenntnisse des Konstruktiven Ingenieurbaus. Eine vertiefenden Vermittlung der Kenntnisse über die Bauwirtschaft und das Projektmanagement ist integrativer Bestandteil dieser universitären Ausbildung. Die Fachbereiche des Landmanagements, der Raumplanung, des Verkehrswesens und des Geodatenmanagements vermitteln vertiefende Kenntnisse zur umweltfreundlichen Entwicklung der Landnutzung und der Infrastruktur, sowie zur Lösung der Verkehrs- und Mobilitätsaufgaben. Von Absolventen und Absolventinnen des Magisterstudium Kulturtechnik und Wasserwirtschaft wird erwartet, dass sie das für ein erfolgreiches Arbeiten notwendige Wissen aus Verwaltung und Wirtschaft besitzen. Die Bedeutung von Kommunikations-, Koordinations- und Führungsfähigkeiten, ohne die eine erfolgreiche Arbeit in - und mit einem Team - nicht möglich sind, wird bereits im Rahmen der universitären Ausbildung vermittelt. Mobilität, Sprachkenntnis und Internationalität werden für Absolventen und Absolventinnen des Magisterstudium Kulturtechnik und Wasserwirtschaft immer wichtigere Qualifikationskriterien und werden daher durch das dreigliedrige Ausbildungssystem, das den internationalen Gegebenheiten entspricht, besonders gefördert.
§ 2 AUFBAU DES MAGISTERSTUDIUMS Die Dauer des Magisterstudiums ist mit 4 Semestern festgelegt und umfasst insgesamt 63 Semesterstunden, dies entspricht 120 ECTS. Von den Gesamtsemesterstunden sind 57 Semesterstunden als Wahl- bzw. Wahlpflichtfächer und 6 Semesterstunden als freie Wahlfächer festgelegt.
§3 ZULASSUNG ZUM MAGISTERSTUDIUM Absolventinnen und Absolventen des Bakkalaureatstudiums Kulturtechnik und Wasserwirtschaft der Universität für Bodenkultur, Wien sind zuzulassen. Beim Eintritt von Absolventinnen und Absolventen anderer Bakkalaureate in das Magisterstudium Kulturtechnik und Wasserwirtschaft wird grundlegendes, äquivalentes Wissen der in den Kernfächern des Bakkalaureatsstudiums Kulturtechnik und Wasserwirtschaft vermittelten Lehrinhalte vorausgesetzt. Im Einzelnen handelt es sich um die im Bakkalaureatsstudienplan Kulturtechnik und Wasserwirtschaft im Bereich der naturwissenschaftlichen Grundlagen, der technischen und fachspezifischen Grundlagen, der Sozial-, Wirtschafts- und Rechtswissenschaften und der berufsbildenden Pflichtfächer (Kulturtechnische Kernbereiche) ausgewiesenen Lehrveranstaltungen.
§ 4 AKADEMISCHE GRADE
Entsprechend der Zuordnung zu ingenieurwissenschaftlichen Studien wird den Absolventinnen bzw. den Absolventen des Magisterstudiums der akademische Grad „Diplom-Ingenieurin“ bzw. „Diplom-Ingenieur“, abgekürzt jeweils „Dipl.-Ing.“ oder „DI“ verliehen. § 5 ARTEN VON LEHRVERANSTALTUNGEN (§ 7 Abs. (1) UniStG) Lehrveranstaltungen im Sinne dieser Verordnung sind:
Vorlesungen (VO): Vorlesungen sind Lehrveranstaltungen, in denen Teilbereiche eines Faches und seine Methoden didaktisch aufbereitet vermittelt werden.
Vorlesungen mit Übungen (VU): Vorlesungen mit Übungen sind Lehrveranstaltungen, die neben der Vermittlung von Teilbereichen eines Faches und seiner Methoden auch Anleitungen zum praktischen und eigenständigen Arbeiten bieten.
Übungen (UE): Übungen sind Lehrveranstaltungen, die der Vermittlung spezifischer praktischer Fähigkeiten und Fertigkeiten dienen.
Seminare (SE): Seminare sind Lehrveranstaltungen, die der wissenschaftlichen Arbeit und Diskussion dienen, wobei von den Teilnehmern eine mündliche Präsentation und/oder schriftliche Arbeit verlangt wird.
Vorlesungen mit Seminar (VS): Vorlesungen, die teilweise in Form von Seminaren abgehalten werden. Praktika (PR): Praktika sind Lehrveranstaltungen, die hauptsächlich der wissen-schaftlichen Berufsvorbildung dienen.
Projektlehrveranstaltung (PJ) sind charakterisiert durch problembezogenes Lernen. Innerhalb eines übergeordneten Themas bearbeiten Studierende vornehmlich in Kleingruppen unter Anleitung Fallbeispiele von der Definition der Problemstellung über die Durchführung bis zur schriftlichen Ausarbeitung und Präsentation. Vorlesungen mit Exkursion (VX) sind Lehrveranstaltungen die neben der Vermittlung des theoretischen verpflichtende Exkursionen enthalten.
Vorlesungen mit Übung und Exkursion (VUX) sind Lehrveranstaltungen, die neben der Vermittlung des theoretischen Wissens und der Vermittlung spezifischer praktischer Fähigkeiten und Fertigkeiten auch verpflichtende Exkursionen enthalten. § 6 STUDIENPLAN DES MAGISTERSTUDIUMS KULTURTECHNIK UND WASSERWIRTSCHAFT
Als Fächer sind eingerichtet:
Allgemeine Grundlagen 12 STD ( 18 ECTS)
Bereich 1:Wasserwirtschaft und Umwelt 14 STD ( 21 ECTS)
Bereich 2:Querschnittsdisziplinen 10 STD ( 15 ECTS)
Bereich 3: Landmanagement, Infrastruktur und Bautechnik 14 STD ( 21 ECTS)
Fächerübergreifendes Projekt 5 STD ( 7 ECTS)
Freie Wahlfächer 6 STD ( 6 ECTS)
Magisterseminar 2 STD ( 2 ECTS)
Magisterarbeit ( 30 ECTS)
Gesamt 63 STD ( 120 ECTS)
Als Lehrveranstaltungen sind den Fächern aus Abs. (1) zuzurechnen:
a) Allgemeine Grundlagen: 12 STD ( 18 ECTS)
Aus den Kategorien Mathematik und Statistik, Fachspezifische Grundlagen/Naturwissenschaften sowie Planung, Wirtschaft und Recht ist je eine Lehrveranstaltung verpflichtend zu wählen. Die verbleibenden Semesterstunden sind frei aus den Allgemeinen Grundlagen wählbar.
Mathematik und Statistik:
Angewandte Mathematik für Ingenieure VU 2 STD ( 3 ECTS)
Ausgewählte Kapitel aus Mathematik VU 2 STD ( 3 ECTS)
Ausgewählte Kapitel aus Statistik VU 2 STD ( 3 ECTS)
Fachspezifische Grundlagen/Naturwissenschaften:
Fachspezifische Kapitel aus der Chemie VO 2 STD ( 3 ECTS)
Fachspezifische Kapitel aus der Physik VO 2 STD ( 3 ECTS)
Geobotanik VO 2 STD ( 3 ECTS)
Hydrodynamik VU 2 STD ( 3 ECTS)
Ökologie VU 2 STD ( 3 ECTS)
Planung, Wirtschaft und Recht:
Umwelt und Ressourcenökonomik VO 2 STD ( 3 ECTS)
Unternehmensführung VU 2 STD ( 3 ECTS)
Strategische Planung, Entscheidungshilfen und Mediation VU 2 STD ( 3 ECTS)
Umweltrecht VO 2 STD ( 3 ECTS)
Wasserrecht VO 2 STD ( 3 ECTS)
b) Bereich 1: Wasserwirtschaft und Umwelt 14 STD ( 21 ECTS)
Aus Bereich 1 sind 3 Module zu wählen. Aus diesen Modulen ist zumindest der Pflichtanteil zu wählen. Die verbleibenden Semesterstunden sind frei aus Bereich 1 wählbar. Empfohlen wird eine Ausrichtung der Lehrveranstaltungen in Bezug zum Fächerübergreifenden Projekt und zur Magisterarbeit. Modul Siedlungswasserbau, Industriewasserwirtschaft und Gewässerschutz
Technologien und Infrastruktur in Siedlungswasserbau, Industriewasserwirtschaft und Gewässerschutz (verpflichtend) VU 3 STD ( 4,5 ECTS)
Praxisseminar Siedlungswasserbau, Industriewasserwirtschaft und Gewässerschutz VS 3 STD ( 4,5 ECTS)
Angepasste Technologien in der Wasserversorgung und Siedlungshygiene in Entwicklungsländern .......................................................... VO 2 STD ( 3 ECTS)
Industriewasserwirtschaft - Vertiefung............................................... .VO 2 STD ( 3 ECTS)
Modellierung in Siedlungswasserbau, Industriewasserwirtschaft und Gewässerschutz VU 3 STD ( 4,5 ECTS)
Qualitätsbeurteilung von Wasser und Abwasser......... .VU 3 STD ( 4,5 ECTS)
Technische Hydrobiologie ................................................... VU 2 STD ( 3 ECTS)
Konstruktive Übungen aus Siedlungswasserbau, Industriewasserwirtschaft und Gewässerschutz UE 4 STD ( 6 ECTS)
Qualitätsmonitoring und Mess-, Steuer-, Regeltechnik.................... VO 2 STD ( 3 ECTS)
Rohrleitungsbau und –sanierung, Kanalbetrieb und –management VO 2 STD ( 3 ECTS)
Ausgewählte Kapitel aus Siedlungswasserbau, Industriewasserwirtschaft und Gewässerschutz (optional fremdsprachig)............................................... .VO 2 STD ( 3 ECTS)
Modul Landeskulturelle Wasserwirtschaft und Bodenwasserwirtschaft
Bodenwasserwirtschaft (verpflichtend) VU 3 STD (4,5 ECTS)
Bodenerhaltung und Bodenschutz VU 2 STD ( 3 ECTS)
Regelung des Bodenwasserhaushaltes VU 2 STD ( 3 ECTS)
Bewässerungswirtschaft VO 2 STD ( 3 ECTS)
Agrarhydrologie VO 2 STD ( 3 ECTS)
Applied Soil Physics PR 3 STD ( 4,5 ECTS)
Angewandte Methoden der landeskulturellen Wasserwirtschaft in den Tropen und Subtropen SE 3 STD ( 4,5 ECTS)
Selected Topics of Hydraulics and Rural Water Management VO 2 STD ( 3 ECTS)
Migrationsprozesse im Boden und Grundwasserbereich VO 3 STD ( 4,5 ECTS)
Fluid Mechanics and Groundwaterflow VU 3 STD ( 4,5 ECTS)
Simulation in Vadose Zone Environment VU 2 STD ( 3 ECTS)
Modul Hydrologie und Wasserwirtschaftliche Planung
Hydrologie und Wasserwirtschaftliche Planung (verpflichtend) VU 3 STD ( 4,5 ECTS)
Hydrologie Österreichs VO 2 STD ( 3 ECTS)
Seminar Grundwasserwirtschaft SE 2 STD ( 3 ECTS)
Klima und hydrologische Prozesse VO 2 STD ( 3 ECTS)
alternativ: Possible Impacts of Climate Change on Water Resources VO 2 STD (3 ECTS)
Seminar Oberflächenhydrologie .................. ........................................SE 2 STD ( 3 ECTS)
Wasserwirtschaftliche Planungsmethoden UE 2 STD ( 3 ECTS)
Energiewasserwirtschaft und Energietarifpolitik VO 2 STD ( 3 ECTS)
Konfliktlösung im Spannungsfeld zwischen ökologischer Funktion und anthropogener Nutzung von Fließgewässern VO 2 STD ( 3 ECTS)
Computerunterstützte Gewässermodellierung VU 2 STD ( 3 ECTS)
alternativ: Computer Based River Modelling VU 2 STD ( 3 ECTS)
Hydrogeologie VU 3 STD ( 4,5 ECTS)
Ausgewählte Kapitel aus Hydrologie und Wasserwirtschaftliche Planung VO 2 STD ( 3 ECTS)
Modul Konstruktiver Wasserbau und Flussgebietsmanagement
Konstruktiver Wasserbau und Flussgebietsmanagement (verpflichtend). VU 3 STD ( 4,5 ECTS)
Umweltorientiertes Projektmanagement
im Bereich Wasserkraftanlagen VO 2 STD ( 3 ECTS)
Umweltverträglichkeit von Kleinwasserkraftwerken VO 1 STD ( 1,5 ECTS)
Kleinwasserkraftwerke – Projektierung und Entwurf VO 2 STD ( 3 ECTS)
Wasserbauliches Modellversuchswesen VU 2 STD ( 3 ECTS)
Gewässerbetreuung und Gewässergestaltung VO 2 STD ( 3 ECTS)
Feststoffhaushalt und Flussmorphologie VO 2 STD ( 3 ECTS)
alternativ: Sediment Regime and River Morphology VO 2 STD ( 3 ECTS)
Monitoring im Flussbau VO 2 STD ( 3 ECTS)
Flussgebietsplanung und Gewässermanagement VO 2 STD ( 3 ECTS)
Konstruktive Übungen – Wasserkraftwerke und Gewässerplanung/Flussbau UE 2 STD ( 3 ECTS)
Gewässerqualitätsmanagement für siedlungswasserwirtschaftliche Nutzungen VO 2 STD ( 3 ECTS)
Ausgewählte Kapitel aus Wasserbau und Flussgebietsmanagement VO 2 STD ( 3 ECTS)
Fallstudien zu Wasserrecht und Wasserbau SE 2 STD ( 3 ECTS)
Modul Gewässerökologie
Biologische Gütebeurteilung von Fließgewässern (verpflichtend) VU 3 STD ( 4,5 ECTS)
Hydrobiologie II VO 1 STD ( 1,5 ECTS)
Ökologisches Gewässermanagement VO 1 STD ( 1,5 ECTS)
Ökologisches Gewässermanagement UE 1 STD ( 1,5 ECTS)
Seminar zur Flusslandschaftsplanung SE 2 STD ( 3 ECTS)
Angewandte Gewässerökologie VO 1 STD ( 1,5 ECTS)
Übungen zur Angewandten Gewässerökologie UE 1 STD ( 1,5 ECTS)
Allgem. Ökologie aquatischer Lebensräume, VO 2 STD ( 3 ECTS)
Flusslandschaftsplanung VX 2 STD ( 3 ECTS)
Biologie der Wasser- und Uferpflanzen VUX 2 STD ( 3 ECTS)
Ökologie ausgew. aquatischer Lebensräume, VO 2 STD ( 3 ECTS)
Selected Topics of aquatic ecology and river management VO 2 STD ( 3 ECTS)
c) Bereich 2: Querschnittsdisziplinen 10 STD ( 15 ECTS)
Aus Bereich 2 sind 2 Module zu wählen. Aus diesen Modulen ist zumindest der Pflichtanteil zu wählen. Die verbleibenden Semesterstunden sind frei aus Bereich 2 wählbar. Empfohlen wird eine Ausrichtung der Lehrveranstaltungen in Bezug zum Fächerübergreifenden Projekt und zur Magisterarbeit. Modul Geodatenmanagement
Geodatenmanagement (verpflichtend) VU 2 STD ( 3 ECTS)
Ortung und Navigation mit satellitengestützten Verfahren VU 2 STD ( 3 ECTS)
Fernerkundung und Bilddatenverarbeitung VU 4 STD ( 6 ECTS)
Automation in der Vermessung VU 2 STD ( 3 ECTS)
Angewandte Photogrammetrie VU 3 STD ( 4,5 ECTS)
Raumbezogenes Modellieren und Simulieren VU 2 STD ( 3 ECTS)
Geodaten für GIS-Anwendungen in Österreich VU 2 STD ( 3 ECTS)
Metadatenbanken inkl. Webtechnologien VU 2 STD ( 3 ECTS)
Mathematische Methoden in der Geoinformatik VU 1 STD ( 1,5 ECTS)
Rechtliche Grundlagen für die Erstellung und Verwaltung von Geodaten VO 1 STD ( 1,5 ECTS)
Anwendung von GIS in Hydrologie und Wasserwirtschaft VO 2 STD ( 3 ECTS)
Ausgewählte Kapitel aus Geodatenmanagement VO 2 STD ( 3 ECTS)
Modul Nachhaltigkeit, Naturgefahren und Ressourcenschutz
Nachhaltigkeit, Ressourcenschutz und Naturgefahren (verpflichtend) VU 2 STD ( 3 ECTS)
Bodenwasserschutz VO 2 STD ( 3 ECTS)
Entwicklung und Anwendung von Modellen zur Simulation der Wassererosion VO 2 STD ( 3 ECTS)
Feuchtgebiete und kleine Gewässer VO 2 STD ( 3 ECTS)
Bodenschutz VO 2 STD ( 3 ECTS)
Raumverträglichkeitsprüfung VU 2 STD ( 3 ECTS)
Bei Wahl des Themengebiets Nachhaltiges Wirtschaften müssen jedenfalls 4 Std. (6 ECTS) belegt werden, wobei als Grundlage in diesem Fach die nachstehende LVA zu wählen ist.
Nachhaltige Entwicklung I – Grundlagen nachhaltigen Wirtschaftens... VO 2 STD ( 3 ECTS)
Zusätzlich ist eines der folgenden Seminare wählbar:
Nachhaltige Entwicklung II - Nachhaltigkeitsstrategie für Österreich SE 2 STD ( 3 ECTS)
Nachhaltige Entwicklung III - Strategien für Unternehmen und Netzwerke SE 2 STD ( 3 ECTS)
Nachhaltige Entwicklung IV – Institutionelle Innovationen SE 2 STD ( 3 ECTS)
Technologiefolgenabschätzung VUX 3 STD ( 4,5 ECTS)
Naturgefahren und Schutzmaßnahmen VX 2 STD ( 3 ECTS)
Integrated Flood Risk Management VO 2 STD ( 3 ECTS)
Hochwasservorhersage und Hochwasserschutz (in Englisch).............. SE 2 STD ( 3 ECTS)
Rationelle Wassernutzung in der SWW und IWW VU 2 STD ( 3 ECTS)
Water Resources Management in Development Co-operation VU 2 STD ( 3 ECTS)
Risk assessment in the Aquatic Environment VU 2 STD ( 3 ECTS)
Environmental Physics SE 2 STD ( 3 ECTS)
Angewandte Geologie II Umwelt (Nachhaltigkeit), Naturgefahren VU 2 STD ( 3 ECTS)
Protection of Natural Resources by Organic Farming VS 2 STD ( 3 ECTS)
Ausgewählte Kapitel aus Nachhaltigkeit, Naturgefahren und Ressourcenschutz VO 2 STD ( 3 ECTS)
Modul Bauwirtschaft, Baubetrieb und Planungsmanagement Bauwirtschaft und Baubetrieb (verpflichtend) VU 3 STD ( 4,5 ECTS)
Bauabwicklung und Prozessplanung.. VO 2 STD (3 ECTS)
Bauabwicklung und Prozessplanung....... UE 2 STD (3 ECTS)
Bauökonomie VO 2 STD (3 ECTS)
Bauökonomie UE 2 STD (3 ECTS)
Projektmanagement – Bau- und Infrastruktur VO 2 STD (3 ECTS)
Projektmanagement – Bau- und Infrastruktur UE 2 STD (3 ECTS)
Projektmanagement – Bau- und Infrastruktur SE 2 STD (3 ECTS)
Ausgewählte Kapitel aus Bauwirtschaft, Baubetrieb und Planungsmanagement VU 2 STD ( 3 ECTS)
Modul Geotechnik, Angewandte Geologie und Bodenkunde
Erd- und Grundbau (verpflichtend) VU 1,5 STD ( 2,25 ECTS)
Baugeologie (verpflichtend) VU 1,5 STD ( 2,25 ECTS)
Erd- und Grundbau -Vertiefung UE 2 STD ( 3 ECTS)
Erd- und Grundbau -Vertiefung VO 2 STD ( 3 ECTS)
Geokunststoffe in der Geotechnik VO 1,5 STD ( 2,25 ECTS)
Felsbau VU 3 STD ( 4,5 ECTS)
Spezialtiefbau VO 2 STD ( 3 ECTS)
EDV in der Geotechnik VU 2 STD ( 3 ECTS)
Laboratoriumsübungen zu Erd- und Grundbau UE 1 STD ( 1,5 ECTS)
Angewandte Geologie Feldpraktikum PR 2 STD ( 3 ECTS)
Geotechnische Kartierungsübungen UE 2 STD ( 3 ECTS)
Angewandte Geophysik für die Ingenieurwissenschaften VU 2 STD ( 3 ECTS)
Labormethoden in der Angewandten Geologie VU 2 STD ( 3 ECTS)
EDV in der Angewandten Geologie VU 2 STD ( 3 ECTS)
Umweltgeologie VU 2 STD ( 3 ECTS)
Bodenphysik (Vertiefung) VU 2 STD ( 3 ECTS)
Gewässerprospektion, Bohrkunde und Brunnenausbau VU 2 STD ( 3 ECTS)
Ausgewählte Kapitel aus Geotechnik und Angewandte Geologie VO 2 STD ( 2 ECTS)
Filterfunktion des Bodens – Stofftransport in Experiment und Computersimulation UE 2 STD ( 3 ECTS)
Bodenschätzung und Bodenkartierung VU 2 STD ( 3 ECTS)
Bodenkennwerte VO 2 STD ( 3 ECTS)
Quartärgeologie VO 2 STD ( 3 ECTS)
d) Bereich 3: Landmanagement, Infrastruktur und Bautechnik 14 STD ( 21 ECTS)
Aus Bereich 3 sind 3 Module zu wählen. Aus diesen Modulen ist zumindest der Pflichtanteil zu wählen. Die verbleibenden Semesterstunden sind frei aus Bereich 3 wählbar. Empfohlen wird eine Ausrichtung der Lehrveranstaltungen in Bezug zum Fächerübergreifenden Projekt und zur Magisterarbeit.
Modul Landmanagement und Landentwicklung
Ländliche Neuordnung (verpflichtend) UE 1,5 STD (2,25 ECTS)
Landadministration (verpflichtend) VS 1,5 STD (2,25 ECTS)
Internationales Landmanagement VO 1 STD (1,5 ECTS)
Sustainable Rural Development VU 2STD ( 3 ECTS)
Bodenmanagement VU 2 STD ( 3 ECTS)
Spezielle Raumplanung VO 2 STD ( 3 ECTS)
Übungen zu Raumplanung PJ 3 STD ( 6 ECTS)
Raumordnungs- und Regionalpolitik VO 2 STD ( 3 ECTS)
Touristische Raumplanung VU 2 STD ( 3 ECTS)
Alpine Raumordnung VS 3 STD ( 4,5 ECTS)
Ausgewählte Kapitel aus Landmanagement und Landentwicklung VO 2 STD ( 3 ECTS)
Modul Konstruktiver Ingenieurbau
Ressourcenorientiertes Bauen VU 3 STD ( 4,5 ECTS)
Gestalten und Konstruieren von Ingenieurtragwerken (verpflichtend) VO 2 STD ( 3 ECTS)
Gestalten und Konstruieren von Ingenieurtragwerken (verpflichtend) UE 2 STD ( 3 ECTS)
Schutzkonstruktionen vor Naturgefahren VO 2 STD ( 3 ECTS)
Bauerhaltung - Werkstoffkunde VU 2 STD ( 3 ECTS)
Vertiefung Baustatik VU 2 STD ( 3 ECTS)
Computational Mechanics (FEM) VO 2 STD ( 3 ECTS)
Computational Mechanics (FEM) UE 2 STD ( 3 ECTS)
Brandschutz VO 2 STD ( 3 ECTS)
Befestigungs- und Verbindungstechnik VU 2 STD ( 3 ECTS)
Untersuchungsmethoden in der Material- und Holzforschung VO 2 STD ( 3 ECTS)
Bauphysik VO 2 STD ( 3 ECTS)
Bauphysik UE 2 STD ( 3 ECTS)
Ausgewählte Kapitel aus Ingenieurtragwerke VO 2 STD ( 3 ECTS)
Modul Verkehrsplanung und Verkehrswegebau
Vertiefung Straßen- und Eisenbahnwesen, Verkehrssteuerung (verpflichtend)
VO 1.5 STD ( 2,25 ECTS)
Übungen Verkehrswegeentwurf - Straßen- oder Eisenbahnbau (verpflichtend) UE 1.5 STD ( 2,25 ECTS)
Erstellung eines Verkehrskonzeptes SE 2 STD ( 3 ECTS)
Verkehrssteuerung und Verkehrsmanagement VU 2 STD ( 3 ECTS)
Traffic and Transport Planning SE 2 STD ( 3 ECTS)
Verkehrsprognose und Verkehrsmodelle VU 2 STD ( 3 ECTS)
Öffentlicher Personennahverkehr VU 2 STD ( 3 ECTS)
Eisenbahnwesen und Bahnbau (Vertiefung I) VO 2 STD ( 3 ECTS)
Straßenbautechnik VO 2 STD ( 3 ECTS)
Verkehrssicherheit VO 2 STD ( 3 ECTS)
Verkehr und Umwelt VU 2 STD ( 3 ECTS)
Modul Abfallwirtschaft und Abfallentsorgung
Seminar Abfallwirtschaft (verpflichtend) SE 3 STD ( 4,5 ECTS)
Abfalllogistik VO 2 STD ( 3 ECTS)
Entsorgungstechnik VO 3 STD ( 4,5 ECTS)
Geotechnik in der Abfallentsorgung VO 2 STD ( 3 ECTS)
EDV-gestützte Planung und Bewertung abfallwirtschaftlicher Maßnahmen VU 2 STD ( 3 ECTS)
Umweltbiotechnologische Verfahren VO 2 STD ( 3 ECTS)
Forschungsberichte zur Abfallwirtschaft VO 1 STD ( 1,5 ECTS)
Ausgewählte Kapitel aus Abfallwirtschaft und Entsorgung (optional fremdsprachig) VO 2 STD ( 3 ECTS)
e) Fächerübergreifendes Projekt 5 STD ( 7 ECTS)
f) Freie Wahlfächer 6 STD ( 6 ECTS)
g) Magisterseminar 2 STD ( 2 ECTS)
§ 7 MAGISTERARBEIT Die Magisterarbeit stellt einen Bestandteil des jeweiligen Magisterstudiums dar und wird mit 30 ECTS bewertet. Das Thema der Magisterarbeit ist einem dem Magisterstudium zugehörigen Fach zu entnehmen. Jenem Universitätslehrer bzw. Universitätslehrerin, der/die das Thema der gewählten Magisterarbeit vorgeschlagen hat, obliegt auch die Betreuung der/des Kandidatin/en.
Die Magisterarbeit ist bei der/dem Studiendekan/in einzureichen.
§ 8 PFLICHTPRAXIS Im Rahmen des Magisterstudiums ist der Nachweis einer fachspezifischen Praxis von insgesamt vier Wochen (vorzugsweise in der Ferialzeit) zu erbringen. Diese Praxis kann weltweit in Form einer fachspezifischen Tätigkeit in der Verwaltung, in Industrie und Gewerbe, in Ingenieurbüros, bei Ziviltechnikern, an Universitätsinstituten und Forschungseinrichtungen sowie in Form von Mitarbeit an Entwicklungshilfeprojekten durchgeführt werden.
Wenn die Absolvierung der Pflichtpraxis in den oben genannten Institutionen nicht möglich ist, kann diese nach Erbringung von mindestens fünf Absagen durch entgeltfreie Mitarbeit an Projekten von Instituten der Studienrichtung absolviert werden.
§ 9 FREMDSPRACHIGE LEHRVERANSTALTUNGEN Im Laufe des Studiums müssen die Studierenden Lehrveranstaltungen in einer Fremdsprache im Ausmaß von sechs Semesterstunden mit positiver Beurteilung absolvieren. Die Auswahl dieser Lehrveranstaltungen hat vorzugsweise aus dem diesbezüglichen Wahlfachangebot an fremdsprachigen Lehrveranstaltungen zu erfolgen.
Die Abfassung der Magisterarbeit in einer fachspezifischen Fremdsprache gilt als gleichwertig.
§ 10 PRÜFUNGSORDNUNG Die Magisterprüfung ist in zwei Teilen abzulegen. Der erste Teil umfasst die in § 6 (1) und (2) genannten Prüfungsfächer im Ausmaß von 63 Semesterstunden, bestehend aus Wahlfächern im Bereich Allgemeine Grundlagen im Ausmaß von 12 Semesterstunden, Wahlfächern bzw. Wahlpflichtfächern im Bereich Wasserwirtschaft und Umwelt im Ausmaß von 14 Semesterstunden, Wahl­fächern bzw. Wahlpflichtfächern im Bereich Landmanagement, Infrastruktur, Bautechnik im Ausmaß von 14 Semesterstunden, Wahlfächern bzw. Wahlpflichtfächern im Bereich Querschnittsdisziplinen im Ausmaß von 10 Semesterstunden und aus 6 Semesterstunden Freie Wahlfächer gemäß § 4 (25) UniStG. Es sind 5 Semesterstunden als Fächerübergreifendes Projekt und ein Magisterseminar im Ausmaß von 2 Semesterstunden zu absolvieren. Der erste Teil wird mit positiver Beurteilung aller Lehrveranstaltungen absol­viert. Der Wahlmodus ist in § 6 (Studienplan) festgelegt.
Die Lehrveranstaltungsprüfungen können schriftlich und/oder mündlich nach Festlegung durch den Lehrveranstaltungsleiter bzw. die Lehrveranstaltungsleiterin absolviert werden. Es sind 6 Semesterstunden in Form von Freien Wahlfächern aus dem gesamten Angebot an Lehrveranstaltungen aller anerkannten inländischen und ausländischen Universitäten zu absolvieren. Es wird empfohlen, die Freien Wahlfächer den studienspezifischen Wahlfachkatalogen zu entnehmen bzw. die Auswahl koordiniert nach fachlichen Interessensschwerpunkten vorzunehmen.
Der zweite Teil der Magisterprüfung ist mündlich und als kommissionelle Prüfung abzuhalten und hat zu umfassen: Prüfung aus dem Fach, dem das Thema der Magisterarbeit zuzuordnen ist und aus einem weiteren, das als Schwerpunkt des Studiums anzusehen ist. Dieses zweite Prüfungsfach ist durch den/die Studiendekan/in in Absprache mit der Studierenden/dem Studierenden festzulegen. Die Anmeldung zum zweiten Teil der Magisterprüfung setzt voraus:
Die erfolgreiche Ablegung der in § 10 (2) angeführten Prüfungen Positive Beurteilung der Magisterarbeit Absolvierung der vierwöchigen Pflichtpraxis, wobei die im Rahmen eines vorhergehenden Bakkalaureatsstudiums vorgeschriebene Pflichtpraxis nicht anrechenbar ist.
Die Anerkennung von Lehrveranstaltungen erfolgt im Sinne des Europäischen Systems zur Anrechnung von Studienleistungen (European Credit Transfer System – ECTS) gemäß § 13 Abs. 4 Z. 9 UniStG. Lehrveranstaltungen anderer Universitäten werden gemäß ECTS anerkannt. Wenn keine Bezeichnung gemäß ECTS vorliegt, wird auf § 59 Abs. 1 UniStG verwiesen.
§ 11 Übergangsbestimmungen Ordentliche Studierende, die jenem Studienplan unterstellt sind, der auf Grundlage des UniStG am 1.10.1999 erlassen wurde, sind berechtigt, ihr Studium nach diesem Studienplan (in dessen letztgültiger Fassung) fortzusetzen. Ab dem Inkraftreten der Studienpläne für das Bakkalaureat- und die Magisterstudien sind diese Studierenden berechtigt, ihr Studium in einem der gesetzlichen Studiendauer zuzüglich eines Semesters entsprechenden Zeitraum gemäß § 80 b (2) UniStG abzuschließen. Wird ein Studienabschnitt nicht fristgerecht abgeschlossen, wird die oder der Studierende für das weitere Studium dem Studienplan des Bakkalaureatstudiums unterstellt (Eine Zulassung zum Magisterstudium kann nur nach Absolvierung eines Bakkalaureatsstudiums erfolgen, siehe auch § 3). Für ordentliche Studierende, die ihr Studium vor Inkrafttreten des Studienplanes auf Grund des UniStG begonnen haben und ihr Studium auf Grund der Studienvorschriften gemäß §80 Abs. 2-4 UniStG betreiben, tritt hinsichtlich der Übergangsfristen keine Änderungen ein.
Für Studierende, die ihr Studium nach dem bisher gültigen Studienplan fortsetzen, gilt eine von der Studienkommission verabschiedete Verordnung (Äquivalenzliste), in der jene Lehrveranstaltungen angeführt sind, die den Lehrveranstaltungen nach dem Magister-Studienplan gleichwertig sind. Für Studierende, die sich den neuen Bakkalaureats- und Magisterstudien unterstellen, werden bereits abgelegte Prüfungen über Lehrveranstaltungen des alten Studienplanes nach dieser Äquivalenzliste für das Studium nach diesem Magister-studienplan anerkannt.