Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=VI%20R%2096/04
Timestamp: 2020-01-17 21:20:26
Document Index: 211984651

Matched Legal Cases: ['§ 6', '§ 8', '§ 19', '§ 38', '§ 40', '§ 6', '§ 8', '§ 19', '§ 38', '§ 40', '§ 19', '§ 6', '§ 8', '§ 9', '§ 19', '§ 8', '§ 6', '§ 9', '§ 9']

Rechtsprechung: VI R 96/04 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: BFH, 18.10.2007
https://dejure.org/2007,844
BFH, 18.10.2007 - VI R 96/04 (https://dejure.org/2007,844)
BFH, Entscheidung vom 18.10.2007 - VI R 96/04 (https://dejure.org/2007,844)
BFH, Entscheidung vom 18. Januar 2007 - VI R 96/04 (https://dejure.org/2007,844)
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EStG i. d. F. bis VZ 2000 § 6 Abs. 1 Nr. 4 Satz 2, § 8 Abs. 1, 2, § 19 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1, § 38a Abs. 1, 2, § 40 Abs. 1
EStG i.d.F. bis VZ 2000 § 6 Abs. 1 Nr. 4 Satz 2, § 8 Abs. 1, 2, § 19 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1, § 38a Abs. 1, 2, § 40 Abs. 1
Bei der pauschalierten Besteuerung des nach der 1 v.H.-Regelung ermittelten geldwerten Vorteils bleiben vom Arbeitnehmer getragene Treibstoffkosten unberücksichtigt
Steuerliche Folgen von Zuzahlungen des Arbeitnehmers beim Dienstwagen
Aktuelle BFH-Rechtsprechung zur Dienstwagenbesteuerung
Minderung des pauschaliert besteuerten Vorteils eines dem Arbeitnehmer zur Privatnutzung überlassenen Dienstswagens; Treibstoffkosten als Entgelt für die Einräumung einer Nutzungsmöglichkeit
Eigene Aufwendungen des Arbeitnehmers für Nutzung eines Dienstwagens
Ermittlung des vermögenswerten Vorteils bei Dienstwagen und Treibstoffkosten
Kostenübernahme durch Arbeitnehmer in den Fällen der Firmenwagengestellung
Firmenwagen: Geldwerter Vorteil ist zu versteuern - Inwieweit sind dabei private Ausgaben der Arbeitnehmer für das Auto zu berücksichtigen?
streifler.de (Leitsatz)
Arbeitnehmer: Zuzahlungen als Werbungskosten
Ein-Prozent-Regelung: Steuern müssen voll bezahlt werden
Eingeschränkter Werbungskostenabzug bei 1%-Versteuerung privater Dienstwagennutzung
Leasingraten für den Firmenwagen selbst zahlen
BFH zur Berücksichtigung privater Aufwendungen bei der pauschalen Dienstwagenbesteuerung
Steuerminderung bei Privatausgaben für Dienstwagen // Gegenrechnung aber nur mit Fahrtenbuch
Aktuelle BFH-Urteile - Steuerliche Folgen von Zuzahlungen des Mitarbeiters beim Dienstwagen
Behandlung von Zuzahlungen des Arbeitnehmers
Allgemeiner Überblick über die Rechtsprechung
Behandlung der Zuzahlungen nach der bisherigen Rechtsprechung sowie Verwaltungsregelung
Zusammenfassung von "Dienstwagenbesteuerung: Wenn Arbeitnehmer Zuzahlungen leisten oder Kosten tragen - Anmerkungen zu den BFH-Urteilen v. 18.10.2007 - VI R 96/04, VI R 57/06, VI R 59/06" von Ri BFH Dr. Stefan Schneider, original erschienen in: NWB 2008, 1339 - 1350.
BFHE 219, 203
NJW 2008, 607
BB 2008, 261
DB 2007, 2813
BStBl II 2008, 198
Ergänzende Vertragsauslegung einer schuldrechtlichen Vereinbarung über die …
Nach Auffassung des Berufungsgerichts, dessen Urteil in NJW 2008, 607 veröffentlicht ist, ist das Wohnungsrecht der Mutter zwar nicht erloschen.
BFH, Urteil vom 18. Oktober 2007 - VI R 96/04.
Nach der Rechtsprechung des VI. Senats des BFH sind einzelne, vom Arbeitnehmer selbst getragene Betriebskosten des Kfz als Werbungskosten zur Erlangung des privaten Nutzungsvorteils abziehbar, wenn die durch das Kfz insgesamt entstehenden Aufwendungen durch Belege und das Verhältnis zwischen privaten Fahrten zu den Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte und den übrigen Fahrten durch ein ordnungsgemäßes Fahrtenbuch nachgewiesen werden (z.B. BFH-Urteil vom 18. Oktober 2007 VI R 96/04, BStBl II 2009, 199).
Dieser führt zu einem nach § 19 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 EStG zu erfassenden Lohnzufluss (BFH-Urteile vom 6. November 2001 VI R 62/96, BStBl II 2002, 370;vom 18. Oktober 2007 VI R 96/04, BStBl II 2008, 198).
https://dejure.org/2007,1580
BFH, 18.10.2007 - VI R 57/06 (https://dejure.org/2007,1580)
BFH, Entscheidung vom 18.10.2007 - VI R 57/06 (https://dejure.org/2007,1580)
BFH, Entscheidung vom 18. Januar 2007 - VI R 57/06 (https://dejure.org/2007,1580)
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EStG 2001 § 6 Abs. 1 Nr. 4 Satz 2, § 8 Abs. 1, 2, § 9 Abs. 1, § 19 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1
Werbungskostenabzug bei Dienstwagenüberlassung und Anwendung der 1% Regelung - BFH Urteile vom 18.10.2007 (VI R 57/06, VI R 96/04 und VI R 59/06)
Bei Überlassung eines Dienstwagens und Anwendung der 1 v.H.-Regelung sind vom Arbeitnehmer übernommene Treibstoffkosten nicht als Werbungskosten abziehbar
Geltendmachung der vom Arbeitnehmer selbst getragenen Treibstoffkosten für ein vom Arbeitgeber überlassenen PKW als Werbungskosten; Möglichkeit einer Berücksichtigung einzelner vom Arbeitnehmer selbst getragener Kraftfahrzeugkosten als Werbunsgskosten bei der Überlassung ...
Beteiligung an Kosten für privat mitgenutzten Firmenwagen
Kfz-Kosten für auch privat genutzten Dienstwagen können Werbungskosten sein
Behandlung der Zuzahlungen nach der Rechtsprechung vom 30.11.2016
BFHE 219, 206
NJW 2008, 608
DB 2007, 2814
BStBl II 2009, 199
Soweit sich aus dem Senatsurteil vom 18. Oktober 2007 VI R 57/06 (BFHE 219, 206, BStBl II 2009, 199) etwas anderes ergibt, hält der Senat daran nicht fest.
Soweit sich aus den Senatsurteilen vom 18. Oktober 2007 VI R 57/06 (BFHE 219, 206, BStBl II 2009, 199) und VI R 59/06 (BFHE 219, 208, BStBl II 2009, 200) etwas anderes ergibt, hält der Senat daran nicht fest.
Der Beklagte wies den Einspruch mit Entscheidung vom 11.3.2014 unter Hinweis auf die Entscheidung des Bundesfinanzhofes (BFH) vom 18. Oktober 2007 (VI R 57/06, Bundessteuerblatt - BStBl - II 2009, 199), wonach eine Berücksichtigung vom Arbeitnehmer selbst getragener Benzinkosten im Falle der pauschalen Ermittlung des Wertes der Kfz-Nutzung nicht möglich ist, zurück.
Dessen Voraussetzungen sind weiter nach allgemeinen Vorschriften zu beurteilen (Bergkemper FR 2008, 282 f).
Dass mit dem in § 8 Abs. 2 Satz 2 EStG enthaltenen Verweis auf § 6 Abs. 1 Nr. 4 Satz 2 EStG für die Typisierung auf eine Regelung zurückgegriffen wird, bei der sich sämtliche Kfz- Aufwendungen steuerlich ausgewirkt haben, spricht ebenfalls dafür, erwerbsbedingten Aufwand zum Abzug zuzulassen (Bergkemper FR 2008, 282 f).
Anderenfalls würden die individuell vom Arbeitnehmer getragenen Kosten ganz (vgl. die Interpretation des Urteils vom 18. Oktober 2007 VI R 57/06, BStBl II 2009, 199 durch den Beklagten) oder teilweise sowohl beim Arbeitgeber als auch beim Arbeitnehmer steuerlich unberücksichtigt bleiben, obwohl es sich um Aufwand für ein betriebliches Kfz handelt.
Nach der Rechtsprechung des BFH (Urteil vom 18.10.2007 VI R 57/06, BFHE 219, 206, BStBI II 2009, 199) könnten zwar einzelne, vom Arbeitnehmer selbst getragene KFZ- Kosten dann nicht als Werbungskosten (WK) berücksichtigt werden, wenn der Nutzungsvorteil pauschal nach der sogenannten 1 %-Methode bemessen werde.
Das vom Kl angeführte BFH-Urteil vom 18.10.2007 VI R 57/06 führe zu keiner anderen Beurteilung der Sach- und Rechtslage.
Dem entsprechend hat der BFH mit dem zitierten Urteil in BFHE 219, 206, BStBI II 2009, 199 entschieden, dass die vom Arbeitnehmer selbst getragenen Kraftfahrzeugkosten grundsätzlich Aufwendungen zur Erwerbung des Nutzungsvorteils und daher WK i.S. des § 9 Abs. 1 S.1 EStG sind.
Zur Begründung ihrer Klage verweisen die Kläger auf die Rechtsprechung des Bundesfinanzhofes (z.B. Urteil vom 18. Oktober 2007 VI R 57/06 -BStBl. II 2009, 199-).
Der Senat schließt sich der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofes an (BFH Urteil vom 18. Oktober 2007 VI R 57/06, BStBl. II 2009, 199).
Die Zuzahlungen des Klägers zu den Leasingkosten sind - auch insoweit folgt der Senat der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofes - Aufwendungen zur Erwerbung des Nutzungsvorteils i.S. des § 9 Abs. 1 Satz 1 EStG (vgl. BFH in BStBl. II 2009, 199).
(BFH-Urteil vom 18. Oktober 2007 VI R 57/06, BFH/NV 2008, 283).