Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=VII%20ZR%2043/64
Timestamp: 2019-12-06 16:43:31
Document Index: 289209799

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 635', 'BGH', '§ 377', 'BGH', '§ 651', '§ 651', 'BGH']

BGH, 31.01.1966 - VII ZR 43/64 - dejure.org
BGH, 31.01.1966 - VII ZR 43/64
https://dejure.org/1966,2482
BGH, 31.01.1966 - VII ZR 43/64 (https://dejure.org/1966,2482)
BGH, Entscheidung vom 31.01.1966 - VII ZR 43/64 (https://dejure.org/1966,2482)
BGH, Entscheidung vom 31. Januar 1966 - VII ZR 43/64 (https://dejure.org/1966,2482)
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Anfertigung eines professionellen Werbefilms - Voraussetzungen der rechtzeitigen Rüge bei Mängeln des Vertragsgegenstands - Besonderheiten bei handelsrechtlichen Werkverträgen - Schadensersatz und vertragliche Minderung der Gegenleistung
MDR 1966, 496
GRUR 1966, 390
BB 1966, 302
Der Schadensersatzanspruch nach § 635 BGB bleibt dagegen erhalten (BGH Urteil vom 31. Januar 1966 - VII ZR 43/64 - = LM § 377 HGB Nr. 10; Urteil vom 25. Oktober 1968 - V ZR 80/65 - = WM 1969, 96, jeweils mit weiteren Nachweisen), es sei denn, auf ihn ist verzichtet worden.
Dabei kann dahinstehen, ob die Werbespots als unvertretbare Sachen (vgl. hierzu BGH NJW 1966, 2307 - Werbeprospekte; MDR 1966, 496 - Werbefilm) im Sinne von § 651 Abs. 1 Satz 1 und Satz 2 Halbsatz 2 BGB oder im Hinblick auf die Besonderheit, dass sie keine Absenderkennung enthielten, als vertretbare Sachen im Sinne von § 651 Abs. 1 Satz 2 Halbsatz 2 BGB zu qualifizieren sind.
Soweit die Parteien bei solchen Verträgen weitere, auf andersartige Leistungen gerichtete Pflichten eingehen, wie etwa hinsichtlich der Einräumung von Urheberrechten (vgl. BGH, Urteil vom 31.01.1966, VII ZR 43/64), stehen derartige Pflichten vorliegend nicht als streitentscheidend zu berücksichtigen im Raum.