Source: https://www.dws-institut.de/aktuelles/neues-aus-dem-hause-dws
Timestamp: 2019-02-20 01:59:36
Document Index: 84186981

Matched Legal Cases: ['EuG', 'de lege ferenda', 'de lege ferenda', '§ 32', 'Art. 107', '§ 5', '§ 233']

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Veröffentlichung des Gutachtens von Herrn Prof. Dr. Mann zu den Vorbehaltsaufgaben
Das Rechtsgutachten „Die Vorbehaltsaufgaben der steuerberatenden Berufe auf dem Prüfstand des Verfassungs- und Unionsrechts“ von Herrn Prof. Dr. Mann ist als DWS-Broschüre erschienen.
In dem von der Bundessteuerberaterkammer in Auftrag gegebenen Rechtsgutachten untersucht Herr Prof. Dr. Thomas Mann zum einen, ob die Vorbehaltsaufgaben der steuerberatenden Berufe mit dem Europarecht vereinbar sind und zum anderen, ob sich aus dem Unionsrecht oder dem nationalen Verfassungsrecht eine Pflicht des deutschen Gesetzgebers herleiten lässt, in Entsprechung zu den österreichischen Bilanzbuchhaltern auch die Befugnisse inländischer geprüfter Bilanzbuchhalter zu erweitern.
Hintergrund dieser Fragestellungen ist, dass einerseits die Hilfeleistung in Steuersachen nach dem geltenden deutschen Recht den Angehörigen bestimmter Berufsgruppen vorbehalten ist, um sicherzustellen, dass nur Berufsangehörige, die über eine entsprechende Qualifikation und Kompetenz verfügen, die komplexe Aufgabe wahrnehmen. Anderseits geht mit der Reglementierung der Hilfeleistung in Steuersachen aber eine Beschränkung des freien Dienstleitungsverkehrs und des freien Wettbewerbs innerhalb der Europäischen Union einher, sodass die deutsche Reglementierung der Freien Berufe von der EU-Kommission kritisch hinterfragt wird. Hinzu kommt, dass die Interessenverbände der geprüften Bilanzbuchhalter in Deutschland darauf drängen, in einigen der bisher den Steuerberatern zugewiesenen Vorbehaltsaufgaben gleichlautend wie die österreichischen Bilanzbuchhalter tätig werden zu dürfen.
Ankündigung der DWS-Berufsrechtstagung 2019 und des DWS-Symposiums 2019
Am 4. November 2019 veranstaltet das DWS-Institut die Jahrestagung 2019 des wissenschaftlichen Arbeitskreises Berufsrecht. Weitere Informationen zur DWS-Berufsrechtstagung hierzu finden Sie in Kürze auf unserer Homepage.
Das DWS-Symposium 2019 des wissenschaftlichen Arbeitskreises Steuerrecht findet am 25. November 2019 statt. Auch hierzu finden Sie in Kürze weitere Informationen auf unserer Homepage.
Stressfrei ins neue Jahr starten: Mit dem DWS-Gutachtendienst
Der DWS-Gutachtendienst bietet Ihnen steuerrechtliche Gutachten für Ihre Praxis – von der Beurteilung einer Gestaltungsberatung bis hin zu Gutachten zur Verwendung in Betriebsprüfungen oder Steuerrechtsprozessen.
Eine zweite, unabhängige Sichtweise stärkt die eigene Rechtsauffassung. Sie mindert auch den Zeitdruck, unter dem Steuerberater und Steuerberaterinnen im Einzelfall oft stehen – weil der Mandant drängt oder die Finanzverwaltung Fristen gesetzt hat. Daher bietet der DWS-Gutachtendienst eine kostengünstige und effiziente Serviceleistung: unabhängige Steuerrechtsgutachten auf höchstem Niveau.
Der DWS-Gutachtendienst analysiert präzise den von Ihnen dargestellten Sachverhalt und erstellt ein passgenaues Gutachten. Meinungsstreitigkeiten werden umfassend dargestellt. Unterschiedliche Auffassungen von Finanzverwaltung und Rechtsprechung werden erörtert, alle Argumente werden aufgeführt und geprüft.
Sie erhalten eine fundierte Stellungnahme für den Einsatz in Betriebsprüfungen oder Steuerrechtsprozessen. Darüber hinaus ist aber auch die Beurteilung einer konkreten steuerspezifischen Situation für eine Gestaltungsberatung in einem ausführlichen DWS-Gutachten möglich. So sind Sie perfekt auf jede Situation der täglichen Praxis vorbereitet, von Betriebsprüfung bis hin zu Steuerrechtsprozessen oder spezifischen Situation einer Gestaltungsberatung.
Profitieren auch Sie von der großen Anerkennung, die die Gutachten des DWS-Instituts wegen ihres hohen fachlichen Anspruchs genießen und setzen Sie wie viele Kollegen DWS-Gutachten erfolgreich in Ihrer Arbeit ein.
Schildern Sie uns den zu prüfenden Sachverhalt und wir erstellen Ihnen ein Angebot für die Erstellung eines ausführlichen Gutachtens.
Symposium 2018 des DWS- Instituts: „Die Anzeigepflicht für Steuergestaltungsmodelle – Vollziehbar?“
Durch die Anzeigepflicht und den Austausch der gewonnenen Informationen zwischen den Mitgliedstaaten sollen die Finanzverwaltungen frühzeitig Kenntnis von grenzüberschreitenden Gestaltungen erlangen, um geeignete Gegenmaßnahmen gegen modellhafte Steuerverschiebungen ergreifen zu können. Die in der EU-Richtlinie hierfür verwendeten Kennzeichen für eine meldepflichtige Gestaltung sind jedoch weit und zumindest teilweise unbestimmt. Daher widmete sich das diesjährige DWS-Symposium am 26. November 2018 der Vollziehbarkeit der Anzeigepflicht für Steuergestaltungsmodelle.
Dr. Raoul Riedlinger, Vorstandsvorsitzender des DWS-Instituts und Präsident der Bundessteuerberaterkammer, führte in seiner Begrüßung zu der von der EU-Kommission beschlossenen Anzeigepflicht für grenzüberschreitende Steuergestaltungen aus und forderte, dass bei der Umsetzung der Richtlinie in nationales Recht praxistaugliche Regelungen getroffen, die Verschwiegenheitspflicht der steuerberatenden Berufe gewahrt und angemessene Sanktionen festgelegt werden.
In seinem in das Thema einführenden Vortrag erläuterte Herr Dr. Hartmut Schwab, Vorstandsmitglied des DWS-Instituts und Vizepräsident der Bundessteuerberaterkammer, den Richtlinienentwurf und wies darauf hin, dass angesichts der Komplexität der Steuermodelle die 30 Tage-Frist für die Meldung nicht ausreichend sei. Zudem beinhalte die vorgesehene Anzeigepflicht eine große Rechtsunsicherheit darüber, welche grenzüberschreitenden Modelle tatsächlich anzeigepflichtig sind. Es brauche Zeit, hier eine rechtliche Einstufung vorzunehmen. Zu der von den Länderfinanzministern vorgeschlagenen Ausdehnung der Anzeigepflicht auf rein nationale Sachverhalte führte Dr. Schwab aus, dass die für das Unterlassen der Anzeigepflicht veranschlagten Bußgelder ein erhebliches, nicht zu versicherndes Risiko für den Steuerberater darstellen.
Auch in der anschließenden Diskussion wurde kontrovers diskutiert, inwiefern die Anzeigepflicht tatsächlich das beabsichtigte Ziel, noch nicht bekannte Steuergestaltungen aufzudecken, erreichen kann. Es wurde deutlich, dass die derzeit geplante Umsetzung insoweit erheblichen Bedenken begegnet. Die Podiumsteilnehmer waren sich einig, dass die Vorhersehbarkeit und Bestimmtheit des Rechts nicht auf der Strecke bleiben dürfe.
Prof. Roman Seer, Vorsitzender des wissenschaftlichen Arbeitskreises Steuerrecht, stellte zusammenfassend fest, dass der Berufsstand zweifellos dem Gemeinwohl verpflichtet sei, eine Anzeigepflicht in ihren Grenzen aber hinreichend bestimmt und erfüllbar sein müsse.
„Digitalisierung – Eine berufsrechtliche Herausforderung“ - Berufsrechtstagung 2018 des DWS-Instituts
Die Frage, in welchen Punkten die zunehmende Digitalisierung die Zukunft der Steuerberatung bestimmen und wie sich dies im Einzelnen auswirken wird, stand im Fokus der Berufsrechtstagung 2018.
In seinem in das Thema einführenden Vortrag erläuterte Herr Markus Hartung, Vorsitzender des Berufsrechtsausschusses des Deutschen Anwaltsvereins und Direktor des Bucerius Center on the Legal Profession an der Bucerius Law School, dass das Steuerberatungsgesetz die Entwicklung softwarebasierter Steuerberatungsleistungen über Online-Portale nicht aufhalten können wird, da berufsrechtliche Beschränkungen digitale Lösungen nicht verhindern werden. Allerdings ersetze Technologie nur, wofür man sowieso keinen Steuerberater brauche, so Hartung.
In der anschließenden Podiumsdiskussion wurde vor allem deutlich, dass die Digitalisierung zu einer Wandlung des Begriffs der Steuerberatungsdienstleistung und des heutigen Verständnisses von einer Steuerberatungskanzlei führen wird. Digitalisierung ermöglicht einen neuen Zugang zum Mandanten und zum Berater, der zu einer Veränderung der Tätigkeit des Steuerberaters führen wird.
Bild- und Videomaterial sowie weitere Informationen stehen unter www.dws-institut.de/veranstaltungen/berufsrechtstagung zur Verfügung.
Thema des diesjährigen DWS-Symposiums: „Die Anzeigepflicht für Steuergestaltungsmodelle - Vollziehbar?"
Thema des diesjährigen DWS-Symposiums: „Die Anzeigepflicht für Steuergestaltungsmodelle“
Das diesjährige DWS-Symposium findet am 26. November 2018 in Berlin statt und widmet sich dem Thema: „Die Anzeigepflicht für Steuergestaltungsmodelle - Vollziehbar?“.
Im Juni hatte die EU-Kommission einen Vorschlag zur Ergänzung der Richtlinie 2011/16/EU entworfen, welcher eine Anzeigepflicht für bestimmte grenzüberschreitende Steuergestaltungsmodelle vorsieht. Die erforderlichen Maßnahmen sollen von den Mitgliedstaaten bis zum 31. Dezember 2018 umgesetzt werden. Doch gerade die nationale Umsetzung weist noch Gestaltungspotential für den Gesetzgeber auf und kann zu einer unangemessenen Belastung für den Steuerberater und den Steuerpflichtigen führen.
In Ergänzung zu der in der EU-Richtlinie vorgesehenen Anzeigepflicht für grenzüberschreitende Gestaltungen wurde in Deutschland durch die Finanzministerkonferenz im März 2018 zudem eine nationale Meldepflicht für inländische Gestaltungen aufgebracht.
Das DWS-Institut nimmt die anstehende Transformation der Richtlinie in nationales Recht zum Anlass, auf dem diesjährigen DWS-Symposium mit namhaften Experten aus der Rechtswissenschaft sowie mit Vertretern der Politik und der Finanzverwaltung über die Anzeigepflicht für Steuergestaltungsmodelle zu diskutieren.
Über www.dws-institut.de können Interessierte sich online zu dieser Veranstaltung anmelden.
DWS-Broschüre „Ausnahmen vom Verbot gewerblicher Tätigkeit“ erschienen
Der Arbeitskreis Berufsrecht des Deutschen wissenschaftlichen Instituts der Steuerberater (DWS-Institut) hat sich im Jahr 2017 mit dem Verbot der gewerblichen Tätigkeit der Steuerberater befasst und im DStR Beihefter zum Berufsrecht in Heft 15/2018 eine Zwischenbilanz und Evaluierung vorgenommen. Die dabei angesprochenen Fragestellungen sind vielgestaltig: Sie reichen von der Frage, wie sich die gesetzliche Maßgabe mit dem Grundsatz der Berufsfreiheit vereinbaren lässt, über das prozessuale Problem einer misslichen Parallelzuständigkeit von Verwaltungs- und Finanzgerichten bis zur vergleichenden Befassung mit der Rechtslage bei den Rechtsanwälten.
Der Beihefter ist in der DWS-Broschüre „Ausnahmen vom Verbot gewerblicher Tätigkeit“ veröffentlicht.
Quartal 03/2018
51. Jahres-Arbeitstagung „Recht und Besteuerung im Mittelstand 2018“ unter Berücksichtigung der Besonderheiten in Familienunternehmen startet jetzt!
51. Jahres-Arbeitstagung „Recht und Besteuerung im Mittelstand 2018“
unter Berücksichtigung der Besonderheiten in Familienunternehmen startet jetzt!
Die beliebte Veranstaltungsreihe „Recht und Besteuerung der Familienunternehmen“ des DWS-Instituts ist in diesem Herbst erstmalig mit dem neuen Motto „Recht und Besteuerung im Mittelstand" unter besonderer Berücksichtigung der Besonderheiten im Familienunternehmen gestartet. Die nächsten Veranstaltungen werden in Baden-Baden, Nürnberg, München, Dortmund, Saarbrücken und Hamburg durchgeführt. Hier können sich die Teilnehmer über aktuelle Fragen rund um mittelständische Familienunternehmen informieren.
Neu ist insbesondere, dass die Veranstaltung in zwei Themenblöcke geteilt wird. Im ersten Teil referiert Herr Jürgen Sievert (StB/RA) „Rund um den GmbH-Gesellschafter-Geschäftsführer“. Herr Prof. Dr. Andreas Söffing (StB) und Herr Dr. Jan Bron (LL.M., StB) erläutern im zweiten Themenblock „Steuerliche Aspekte des Gesellschaftsvertrages einer Personengesellschaft“. Jeder Themenblock wird in einen einführenden Vortrags- und einen vertiefenden Arbeitsteil untergliedert. Im Arbeitsteil werden Fallbeispiele bearbeitet; den Teilnehmern wird Gelegenheit gegeben, bereits vorab eigene Fälle einzubringen. Nutzen Sie diese neue Möglichkeit und schicken Sie uns Ihre Fälle!
Weitere Informationen finden Sie hier -> https://www.dws-institut.de/veranstaltungen/Jahres-Arbeitstagung.
Thema der diesjährigen DWS-Berufsrechtstagung: Digitalisierung - Eine berufsrechtliche Herausforderung!
Thema der diesjährigen DWS-Berufsrechtstagung: Digitalisierung- Eine berufsrechtliche Herausforderung!
Die diesjährige DWS-Berufsrechtstagung findet am 6. November 2018 in Berlin statt und widmet sich dem Thema: Digitalisierung- Eine berufsrechtliche Herausforderung!
Bücher werden online bestellt, Arzttermine online gebucht und auch der Geldtransfer wird online vollzogen – unser Leben spielt sich immer mehr im Internet ab. In allen Bereichen der Wirtschaft ist die Digitalisierung in vollem Gange. Gerade für die Steuerberatung gelten dabei enorme Zukunftschancen sowie Risiken. So drängen Portalanbieter, die über intelligente und internetgestützte Softwarelösungen Steuerberatungsdienstleistungen anbieten, immer mehr auf den Steuerberatungsmarkt. Das Potential für die Digitalisierung von steuerberatenden Dienstleistungen ist noch größer als beim Rechtsanwalt, dessen Fokus stärker auf der persönlichen Beratung liegt. Demgegenüber sind die beruflichen Tätigkeiten des Steuerberaters einer Standardisierung eher zugänglich und bieten mehr Delegationsmöglichkeiten.
Die diesjährige DWS-Berufsrechtstagung am 6. November 2018 in Berlin widmet sich daher dem Thema: Digitalisierung- Eine berufsrechtliche Herausforderung!
Für den steuerberatenden Beruf stellt sich dabei in besonderem Maße die Frage, inwiefern die zunehmende Digitalisierung auch die Zukunft der Steuerberatung bestimmt. Inwieweit sind softwarebasierte Steuerberatungsleistungen über Onlineportale bzw. Softwareprogramme mit dem Steuerberatungsgesetz vereinbar? Ab wann stellen diese eine unzulässige Hilfeleistung in Steuersachen dar? Wenn die bloße Ausfüllhilfe bzw. Eingabemaske noch nicht darunterfällt, ist die Schwelle zur Hilfeleistung in Steuersachen möglicherweise aber bereits dann überschritten, wenn z. B. im Rahmen eines Frage-Antwort-Dialogs auch einzelfallbezogene weitere Fragen gestellt werden.
Die DWS-Berufsrechtstagung soll die digitale Transformation mit Blick auf die Steuerberatung beleuchten, die Reichweite dieser Entwicklung aufzeigen und die sich daraus ergebenden Herausforderungen aber auch die Chancen für den steuerberatenden Beruf thematisieren.
DWS-Gutachten jetzt noch schneller!
Ab sofort erhalten Sie Ihre Second Opinion und Ihr Kurzgutachten innerhalb von 14 Tagen ab Auftragserteilung.
Sie erhalten eine kurze Einschätzung, inwiefern Ihrer ausführlich dargestellten Rechtsauffassung und dem von Ihnen vertretenen Lösungsansatz zu folgen ist. Sie erhalten Hinweise, welche Punkte in einem ausführlichen Gutachten vertieft geprüft werden sollten.
Der Festpreis für eine Second Opinion beträgt 500.*
Sie erhalten eine Kurzdarstellung des Lösungswegs mit abschließendem Hinweis auf die Rechtslage. Ihr Sachverhalt wird summarisch geprüft und die Sie erhalten Hinweise, welche Punkte in einem ausführlichen Gutachten vertieft geprüft werden sollten.
Der Festpreis für ein Kurzgutachten beträgt 900 Euro.*
*Preise netto zzgl. der gesetzlich gültigen USt.
Die Anzeigepflicht für Steuergestaltungsmodelle wird neues Thema des DWS-Symposiums
Aufgrund der Aktualität und der Brisanz wird sich das diesjährige DWS-Symposium am 26. November 2018 mit den Anzeigepflichten für Steuergestaltungsmodelle befassen.
Im Juni hatte die EU-Kommission einen Vorschlag zur Ergänzung der Richtlinie 2011/16/EU entworfen, welcher eine Anzeigepflicht für bestimmt grenzüberschreitende Steuergestaltungsmodelle vorsieht. Die erforderlichen Maßnahmen sollen von den Mitgliedstaaten bis zum 31. Dezember 2018 umgesetzt werden. Doch gerade die nationale Umsetzung weist noch Gestaltungspotential für den Gesetzgeber auf und kann zu einer unangemessenen Belastung für den Steuerberater und den Steuerpflichtigen führen.
Das diesjährige DWS-Symposium soll einen Überblick über die Eckpunkte der derzeitig diskutierten Vorschläge einer nationalen Anzeigepflicht für Steuergestaltungen geben und den gesetzgeberischen Gestaltungsspielraum bei der nun anstehenden Transformation der Richtlinie in nationales Recht aufzeigen.
Quartal 02/2018
Neues DWS-Musterkurzgutachten
Das DWS-Institut hat ein neues DWS-Musterkurzgutachten veröffentlicht. Das Thema des Musterkurzgutachtens ist die offenbare Unrichtigkeit bei Erlass eines Grunderwerbsteuerbescheides. Der Inhalt des Musterkurzgutachtens entspricht dabei dem tatsächlich in Auftrag gegebenen Kurzgutachten.
DWS-Treuebonus
Das DWS-Institut bietet bis 31. Dezember 2018 einen Treuevorteil in Höhe von 10 Prozent auf ein DWS-Kurzgutachten an. Das Angebot gilt bei Beauftragung eines ausführlichen DWS-Gutachtens bis 31. August 2018.
DWS-Institut teilt Zweifel des BFH
Das DWS-Institut teilt die Zweifel, die der BFH an der Verfassungsmäßigkeit der Höhe der Nachzahlungszinsen hat. Der wissenschaftliche Arbeitskreis Steuerrecht des DWS-Instituts hat bereits im Jahr 2017 auf die Verfassungswidrigkeit hingewiesen.
DWS-Wissenschaftspreis 2018 - Bewerbungsschluss 2018 naht!
Das DWS-Institut hat im März den DWS-Wissenschaftspreis 2018 für hervorragende wissenschaftliche Abschlussarbeiten ausgeschrieben. Beteiligen können sich Absolventen juristischer oder wirtschaftswissenschaftlicher Fakultäten. Berücksichtigt werden vornehmlich Dissertationen aus den Gebieten des Steuerrechts, der betriebswirtschaftlichen Steuerlehre und der Finanzwissenschaften. Die Publikation muss wissenschaftlichen Kriterien genügen.
Der Preis ist mit 3.000 Euro dotiert. Zusätzlich wird die Möglichkeit gegeben, die Arbeit kostenfrei im DWS-Verlag oder online auf der Homepage des DWS-Instituts zu veröffentlichen und die Arbeit mit einer Zusammenfassung in einem kurzen Videoclip auf der Homepage des DWS-Instituts zu präsentieren.
Die Bewerbungsfrist für den Förderpreis endet am 31. Juli 2018.
Weitere Informationen zu den Ausschreibungsbedingungen stehen im Internet unter
www.dws-institut.de zur Verfügung.
DWS-Institut nimmt Abschied von Prof. Flämig
Das Deutsche wissenschaftliche Institut der Steuerberater e.V. (DWS-Institut) nimmt Abschied von seinem langjährigen Mitglied Herrn Prof. Dr. Christian Flämig (1936-2018)
Mit großer Anteilnahme haben wir, der Vorstand des Deutschen wissenschaftlichen Instituts der Steuerberater e.V. (DWS-Institut), die Geschäftsführung, der wissenschaftliche Arbeitskreis „Steuerrecht“ sowie das gesamt DWS-Team, vom Tod von Herrn Prof. Flämig erfahren. Herr Prof. Flämig war 40 Jahre Mitglied im DWS-Institut in verschiedenen Funktionen und hat den Weg des Instituts entscheidend geprägt.
Neben seinen vielfältigen Haupt- und Ehrenämtern wurde Herr Prof. Flämig 1978 im Rahmen der 20. Mitgliederversammlung am 20. Juni auf Norderney in den DWS-Vorstand gewählt. Schon früh wies er auf das „immer chaotischer werdende Steuerrecht“ hin[1] und war ein Verfechter eines mittelstandsfreundlichen Steuerkonzepts. Daher lag es nahe, dass er in dem 1997 beim DWS-Institut eingerichteten wissenschaftlichen Arbeitskreis „Steuerrecht“ das Amt des Vorsitzenden übernahm. Dieser wissenschaftliche Arbeitskreis „Steuerrecht“ hat sich nie als „Medium im Elfenbeinturm“[2] gesehen, sondern setzt sich bis heute mit Untersuchungen zur Steuerwirkungslehre und Steuergestaltungsberatung in methodischer Hinsicht, mit rechtswissenschaftlichen Untersuchungen zur Systematisierung und Vereinfachung der Steuergesetze sowie mit Stellungnahmen zu Steuerreformplänen auseinander. Herr Prof. Flämig hat dies in seiner Zeit als Vorsitzender des Arbeitskreises aktiv begleitet und gestaltet. Die Arbeiten, die im wissenschaftlichen Arbeitskreis „Steuerrecht“ entstanden, sind auf dem alljährlichen Symposium dem Fachpublikum vorgestellt worden. Als Moderator des ersten DWS-Symposiums im Jahr 2000 und Mitwirkender an zahlreichen DWS-Symposien in den Folgejahren hat Herr Prof. Flämig dazu beigetragen, dass sich diese Veranstaltung als hochkarätig besetztes steuerrechtliches Fachforum des DWS-Instituts etabliert hat.
Als erstes Projekt hat sich der Arbeitskreis unter Leitung von Herrn Prof. Flämig der „Verständigung im Steuerrecht“ vorgenommen mit dem Ziel, für die Angehörigen des steuerberatenden Berufs ein Positionspapier über neue Formen der Streitvermeidung und Streitschlichtung im Steuerverfahrensrecht zu entwickeln. Zu dieser Zeit zögerte die Finanzverwaltung noch, das Rechtsinstitut der Verständigung im Steuerrecht auf Rechtsfragen zu erstrecken. Angesichts der Tatsache, dass viele Streitfälle sich im Grenzbereich zwischen Tatsachenermittlung und Rechtsfragen bewegen, sollte nach Auffassung des Arbeitskreises eine Verständigung auch über die Rechtsfolgen eines bestimmten Sachverhalts zulässig sein. Das im Arbeitskreis am 26. Februar 2000 verabschiedete Positionspapier wurde im Rahmen des Symposiums „Verständigung im Steuerrecht“ am 28. Februar 2000 in Berlin einer breiten Fachöffentlichkeit präsentiert. Unter der Diskussionsleitung von Herrn Prof. Flämig kann als Ergebnis der Veranstaltung durchaus die Feststellung getroffen werden, dass Finanzverwaltung und Finanzrechtsprechung nunmehr für eine „Verständigung“ auch für die Rechtsfolgen eines Sachverhalts „offener“ geworden sind.
Dies ist nur ein Beispiel, an dem man das Wirken von Herrn Prof. Flämig im wissenschaftlichen Arbeitskreis „Steuerrecht“ des DWS-Instituts erkennen kann. Viele weitere Veranstaltungen, Thesenpapiere und Stellungnahmen folgten bis er den Vorsitz des Arbeitskreises im Jahr 2002 abgab. Dem Arbeitskreis blieb er als Mitglied treu und setzte sich weiterhin für ein verfassungsmäßiges Steuerrecht ein.
Herr Prof. Flämig scheute sich nicht, seine Wortbeiträge ausdrucksstark zu untermauern, indem er zum Beispiel auf dem Symposium 2002, auf dem es um die Rückwirkung im Steuerrecht ging, die politische Lüge offen als Kampfmittel der politischen Parteien bezeichnete und er sich für klare, vernünftige Regelungen einsetzte[3]. Auch 2005, als es auf dem Symposium um die Finanzverwaltung als Ersatzgesetzgeber ging, appellierte er an die Vernunft aller Beteiligten und die Vereinbarung eines Verhaltenskodex, um die Staatsorgane zu mehr Selbstbeschränkung im Sinne der „Organtreue“ aufzurufen[4].
Herr Prof. Flämig lobte die „unbestreitbaren Verdienste des BVerfG für die rechtsstaatliche Ausgestaltung des Steuerrechts“[5] und wies beispielsweise im Rahmen des Symposiums 2006 zur „Reform der Erbschaftsteuer“ im Einführungsreferat schon vor 12 Jahren darauf hin, dass „wenn man davon ausgeht, dass die Erbschaftsteuer nicht abgeschafft werden kann, wir (…) eine realistische Bewertung“ brauchen. Außerdem erschien es ihm als „vernünftiger Weg, die Erbschaftsteuer nicht abzuschaffen, sondern sie für alle zu erheben, aber sie für alle in den Steuersätzen so drastisch zu senken, dass sie nicht existenzgefährdend wirkt“[6]. Ein Ansatz, der nach wie vor aktuell ist.
Zu erwähnen ist außerdem die unter Federführung von Herrn Prof. Flämig entstandene Stellungnahme des Arbeitskreises zu dem Entwurf zur Anzeigepflicht von Steuergestaltungen aus dem Jahr 2007, ein Thema, das uns heute wieder akut beschäftigt. Nach Prof. Flämig sei eine solche Anzeigepflicht „unbeschadet des verfassungsrechtlichen Verdikts (…) auch ein Angriff auf die „Steuerkultur“ unseres Landes“[7] .
Seine Vorstandarbeit beendete Herr Prof. Flämig im Jahr 2001, allerdings ließ es sich die Mitgliederversammlung nicht nehmen, ihn zum Ehrenmitglied zu ernennen. 2009 endete auch seine Arbeit im wissenschaftlichen Arbeitskreis „Steuerrecht“. Er selbst sagte, dass nun Jüngere die Verantwortung übernehmen müssten. Dennoch blieb er dem DWS-Institut treu und arbeitete in den Jahren 2008 – 2011 als externer Gutachter für den DWS-Gutachtendienst.
Herr Prof. Flämig wird uns allen mit seiner außergewöhnlichen Persönlichkeit in Erinnerung bleiben. Seine Lebensfreude und Lebenskraft, seine Liebe zum Steuerecht, sein unverwechselbarer Humor und seine positive Grundeinstellung konnten auch durch persönliche Herausforderungen nicht gemindert werden. Er strahlte stets Optimismus aus. Mit Herrn Prof. Flämig verliert das deutsche Steuerrecht nicht nur einen fachlich brillanten Juristen, sondern auch einen Menschen, der es immer wieder verstanden hat, andere von steuerjuristischen Themen zu begeistern. Herrn Prof. Flämig live zu erleben, war immer ein Genuss. Seine Rhetorik mit scharfsinnigen Formulierungen, die überzeugten, ohne die Gesprächspartner bloßzustellen, machten ihn zu einem herausragenden Moderator.
Sämtliche Gremien und Mitarbeiter des DWS-Instituts werden sich immer gern an die Zusammenarbeit mit ihm zurückerinnern. Seine positive Lebenseinstellung und sein großer Respekt gegenüber anderen Menschen kann für viele ein Vorbild sein. Wir nehmen Abschied von einer geachteten Persönlichkeit, der wir ein ehrendes Gedenken bewahren. Wir sind in diesen schweren Stunden in Gedanken bei seiner Familie.
[1] Vergl. Festschrift zum 40jährigen Bestehen des Deutschen wissenschaftlichen Instituts der Steuerberater e.V.
[2] Dr. Wilfried Dann, seinerzeit Vorsitzender des Vorstands des DWS-Instituts in der konstituierenden Sitzung des wissenschaftlichen Arbeitskreises „Steuerrecht“ am 4. September 1997
[3] Vergl. Flämig in „Rückwirkung von Steuergesetzen“ Symposium des DWS-Instituts 2002
[4] Vergl. Flämig in „Die Finanzverwaltung – ein Ersatzgesetzgeber?“ Symposium des DWS-Instituts 2005
[5] Vergl. Flämig in „Verfassungsrecht und Steuerrecht – Verfassungsrechtlicher Rahmen für den Steuergesetzgeber“ Symposium des DWS-Instituts 2009
[6] Vergl. Flämig in „Reform der Erbschaftsteuer“ Symposium des DWS-Instituts 2006
[7] Vergl. Flämig in „Entwurf zur Anzeigepflicht von Steuergestaltungen, DWS-Institut 2007
DWS-Jahresbericht 2016/2017 erschienen
Der Jahresbericht der Jahre 2016 und 2017 des DWS-Instituts zeigt Ihnen, welche Erfolge das DWS-Institut in den letzten zwei Jahren erzielt hat.
In den Jahren 2016 und 2017 haben uns insbesondere drei Projekte besonders begleitet: die Weiterentwicklung des DWS-Gutachtendienstes, die Neukonzeptionierung des DWS-Förderpreises und die komplette Neugestaltung der Homepage des DWS-Instituts.
Den kompletten Jahresbericht im PDF-Format finden Sie hier.
DWS-Gutachtendienst auf dem DEUTSCHEN STEUERBERATERKONGRESS 2018 in Berlin
Am 14. und 15. Mai 2018 informiert der DWS-Gutachtendienst am Stand des DWS-Instituts auf dem DEUTSCHEN STEUERBERATERKONGRESS 2018 in Berlin über seine Angebote. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Der individuelle Einzelfall in der Steuerberatung wirft in konkreten Fällen häufig Fragen auf, die vom Praktiker nur mit großem Zeitaufwand gelöst werden können. Zudem kann es sinnvoll sein, eine zweite unabhängige Sichtweise einzuholen, um die eigene Rechtsauffassung zu unterstützen. Hier bietet das DWS-Institut eine kostengünstige und effiziente Serviceleistung: Der DWS-Gutachtendienst erstellt ausführliche unabhängige Steuerrechtsgutachten auf höchstem Niveau und leistet damit einen Beitrag zur Qualitätssicherung der täglichen Berufspraxis. Mit einem DWS-Gutachten sind Sie perfekt auf jede Situation der täglichen Praxis vorbereitet, von Betriebsprüfung bis hin zu Steuerrechtsprozessen oder spezifischen Situationen einer Gestaltungsberatung.
Profitieren Sie von der großen Anerkennung, die die Gutachten des DWS-Instituts wegen ihres hohen fachlichen Anspruchs und ihrer Objektivität genießen, und setzen Sie wie viele Kollegen DWS-Gutachten erfolgreich in Ihrer Arbeit ein.
DWS-Tagungsband „Europäisches Beihilfenrecht und Steuern – Ein Thema für den Mittelstand“ erschienen
Das DWS-Institut hatte die aktuellen Entwicklungen des EU-Beihilfenrechts im Bereich der deutschen Unternehmensbesteuerung zum Anlass genommen, das DWS-Symposium 2017 dem Thema „Europäisches Beihilfenrecht und Steuern– Ein Thema für den Mittelstand“ zu widmen.
Der einführende Vortrag widmete sich unter anderem der fehlenden Prognostizierbarkeit der Entscheidungen der EU-Kommission und machte deutlich, dass selbst ein gutgläubiger Steuerpflichtiger in der Regel keinen Vertrauensschutz beanspruchen kann, wenn sich im Nachhinein herausstellt, dass ein Mitgliedstaat gegen das Beihilfenrecht verstoßen hat. Das prinzipielle Beihilfenverbot und die damit verfolgte ökonomische Zielsetzung wurden von namhaften Experten in der Podiumsdiskussion angeregt diskutiert. Dabei stand insbesondere die Frage, wie mehr Rechtssicherheit erlangt werden kann, im Fokus.
Der DWS-Tagungsband „Europäisches Beihilfenrecht und Steuern – Ein Thema für den Mittelstand“ gibt die Vorträge der Referenten des DWS-Symposiums 2017 und die anschließende Diskussion wieder.
Quartal 01/2018
DWS-Tagungsband "Der Steuerberater als Rechtsdienstleister" erschienen
DWS-Tagungsband „Der Steuerberater als Rechtsdienstleister“ erschienen
Die Rolle des Berufsstandes als kompetenter Vertreter in finanzgerichtlichen Verfahren bzw. als außergerichtlicher Dienstleister stand im Fokus der Berufsrechtstagung 2017 mit dem Titel „Der Steuerberater als Rechtsdienstleister“, denn Steuerberater sind in vielen Aspekten für ihre Mandanten der erste Ansprechpartner.
Der einführende Vortrag widmete sich der Systematik des Rechtsdienstleistungsgesetzes. Die Expertendiskussion beleuchtete die aktuelle Rechtslage zur Rolle der Steuerberater. Im Mittelpunkt stand dabei die Frage, welche außerhalb des originären Aufgabenbereichs des Steuerberatungsgesetzes liegenden außergerichtlichen Rechtsdienstleistungen Steuerberater anbieten dürfen.
Der DWS-Tagungsband „Der Steuerberater als Rechtsdienstleister“ gibt die Vorträge der Referenten der DWS-Berufsrechtstagung 2017 und die anschließende Diskussion wieder.
Auch in diesem Jahr laden wir NachwuchswissenschaftlerInnen ein, Ihre Arbeiten einzureichen und sich für den DWS-Wissenschaftspreis 2018 zu bewerben. Mit dem Wissenschaftspreis soll die beste Arbeit auf dem Gebiet des Steuerrechts, der betriebswirtschaftlichen Steuerlehre oder der Finanzwissenschaften ausgezeichnet werden. Bewerben können sich Absolventen juristischer oder wirtschaftswissenschaftlicher Fakultäten. Bewerbungsschluss ist am 31. Juli 2018.
Weiter Informationen finden unter www.dws-institut.de
Ankündigung der Berufsrechtstagung 2018 und des DWS-Symposiums 2018
Ankündigung der DWS-Berufsrechtstagung 2018 und des DWS-Symposiums 2018
Am 6. November 2018 veranstaltet das DWS-Institut die Jahrestagung 2018 des wissenschaftlichen Arbeitskreises „Berufsrecht". Weitere Informationen zur DWS-Berufsrechtstagung hierzu finden Sie in Kürze auf unserer Homepage.
Das DWS-Symposium 2018 des wissenschaftlichen Arbeitskreises „Steuerrecht“ findet am 26. November 2018 statt. Auch hierzu finden Sie in Kürze weitere Informationen auf unserer Homepage.
Mit dem DWS-Gutachtendienst können Sie entspannt ins neue Jahr starten
Der Gutachtendienst des DWS-Instituts bietet Steuerberaterinnen und Steuerberatern eine kostengünstige und effiziente Serviceleistung: Ausführliche, unabhängige und passgenaue Steuerrechtsgutachten auf höchstem Niveau. Damit leistet der Gutachtendienst einen Beitrag zur Qualitätssicherung Ihrer täglichen Berufspraxis.
Profitieren auch Sie von der großen Anerkennung, die die Gutachten des DWS-Instituts wegen ihres hohen fachlichen Anspruchs und ihrer Objektivität genießen, und setzen Sie wie viele Kollegen DWS-Gutachten erfolgreich in Ihrer Arbeit ein.
Das DWS-Instituts bietet folgende Formate für die Beurteilung Ihres konkreten Sachverhalts an:
Sie erhalten eine kurze Einschätzung inwiefern Ihrer ausführlich dargestellten Rechtsauffassung und des von Ihnen vertretenen Lösungsansatzes zu folgen ist. Sie erhalten Hinweise, welche Punkte in einem ausführlichen Gutachten vertieft geprüft werden sollten. Der Festpreis für eine Second Opinion beträgt 500 Euro.*
Sie erhalten eine Kurzdarstellung des Lösungswegs mit abschließendem Hinweis auf die Rechtslage. Ihr Sachverhalt wird summarisch geprüft und Sie erhalten Hinweise, welche Punkte in einem ausführlichen Gutachten vertieft geprüft werden sollten.
Der Festpreis für ein Kurzgutachten beträgt 900 Euro.
Sie erhalten ein ausführliches Gutachten. Der von Ihnen dargestellte Sachverhalt wird präzise analysiert und das Gutachten wird passgenau erstellt. Meinungsstreitigkeiten werden umfassend dargestellt. Unterschiedliche Auffassungen von Finanzverwaltung und Rechtsprechung werden erörtert. Ihnen wird vorab ein Festpreis mitgeteilt.
Quartal 04/2017
„Europäisches Beihilfenrecht und Steuern – Ein Thema für den Mittelstand“ - Symposium 2017 des DWS-Instituts
Da sich die Steuerrechtspraxis in den letzten Jahres immer stärker für das europäische Beihilfenrecht sensibilisieren musste, widmete sich das Symposium 2017 dieser Thematik.
Der Impulsvortrag schaffte zunächst einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen des EU-Beihilfenrechts im Bereich der deutschen Unternehmensbesteuerung. Im Zentrum stand dabei der Mittelstand und die Fragestellung: Wo liegen die Risiken? Wie ist Rechtssicherheit zu erlangen?
Die Expertendiskussion widmete sich insbesondere dem Problem der fehlenden Rechtssicherheit. Stellt sich erst im Nachhinein heraus, dass ein Mitgliedstaat gegen das Beihilfenrecht verstoßen hat, kann selbst ein gutgläubiger Steuerpflichtiger in der Regel keinen Vertrauensschutz beanspruchen. Die Tagungsteilnehmer bejahten daher das dringende Bedürfnis nach einer verfahrensrechtlichen Begrenzung der mit dem beihilferechtlichen Rückforderungsgebot verbundenen Risiken für Mandanten und steuerliche Berater. Die Teilnehmer waren sich einig, dass der EuGH den Raum für eine die legitimen Vertrauensschutzinteressen der Betroffenen berücksichtigende Fortbildung des Beihilfe-Verfahrensrechts leider noch nicht ausgeschöpft hat.
„Der Steuerberater als Rechtsdienstleister“ - Berufsrechtstagung 2017 des DWS-Instituts
Die Rolle des Berufsstandes als kompetenter Vertreter in finanzgerichtlichen Verfahren bzw. als außergerichtlicher Dienstleister stand im Fokus der Berufsrechtstagung 2017.
Der einführende Vortrag widmete sich der Systematik des Rechtsdienstleistungsgesetzes. Er hat aufgezeigt, dass dieses als präventives Verbotsgesetz mit einem Erlaubnisvorbehalt zur Erbringung außergerichtlicher Rechtsdienstleistungen formuliert ist und sich die Beurteilung der außer-gerichtlichen Rechtsdienstleistung als zulässige Nebenleistung nach ihrem Inhalt, Umfang und sachlichen Zusammenhang mit der Haupttätigkeit richtet.
Die Expertendiskussion widmete sich daher der Systematik des Rechtsdienstleistungsgesetzes und der aktuellen Rechtslage zur Rolle der Steuerberater vor Gericht. Im Mittelpunkt stand dabei die Frage, welche außerhalb des originären Aufgabenbereichs des Steuerberatungsgesetzes liegenden außergerichtlichen Rechtsdienstleistungen Steuerberater anbieten dürfen. Dabei wurde insbesondere zwischen dem „rechtlichen Können“ und dem „rechtlichen Dürfen“ der Rechtsberatung durch den Steuerberater unterschieden. Hierbei kam auch eine mögliche Haftung des Steuerberaters bei Nichtvornahme solcher Rechtsdienstleistungen, die sich per Gesetz als rechtlich zulässige Nebenleistung darstellen, zur Sprache. Ebenso diskutierte das Podium die Frage, inwiefern die Erbringung einer Rechtsdienstleistung durch den Steuerberater zu einem Kompetenzkonflikt mit Rechtsanwälten führt. Im Ergebnis waren sich die Tagungsteilnehmer einig, dass das Problem der fehlenden Rechtssicherheit für den Steuerberater tatsächlich nur partiell de lege ferenda gelöst werden kann und allenfalls in Fällen einer interprofessionellen Zusammenarbeit zwischen Rechtsanwälten und Steuerberatern zu vernachlässigen ist.
Verleihung des DWS-Wissenschaftspreises 2017
Videoclips der DWS-Wissenschaftspreisgewinner 2017 jetzt online
In diesem Jahr wurden Frau Dr. Marta Castelon und Herr Dr. Peter Krenn mit dem DWS-Wissenschaftspreis 2017 ausgezeichnet. Die Videoclips, in denen die Preisgewinner ihre Dissertationen vorstellen, sind unter folgendem Link abrufbar:
https://dws-institut.de/wissenschaftspreis
Der Titel der Arbeit von Frau Dr. Castelon lautet:
"International taxation of income from service under double tax conventions".
Frau Dr. Castelon untersucht in ihrer Dissertation die internationale Besteuerung von Dienstleistungen gemäß Doppelbesteuerungsabkommen aus rechtshistorischer, rechtspolitischer und rechtsvergleichender Perspektive.
Die Arbeit von Frau Dr. Castelon hat die Jury überzeugt, weil sie sich kritisch mit Abkommenspraxis und Rechtsprechung sowohl von industrialisierten Ländern als auch von Schwellenländern auseinandersetzt und damit einen Überblick über die steuerlichen Chancen und Risiken gibt, die mit Export von Dienstleistungen in unterschiedliche Länder verbunden sind. Die Arbeit hat große praktische Relevanz für Steuerberater, die Finanzverwaltung, die Judikative und jeden Rechtsanwender.
Der Titel der Arbeit von Herrn Dr. Krenn lautet:
"The Impact of Taxation on Managerial Incentives and Compensation".
Herr Dr. Krenn untersucht in seiner aufsatzbasierten Dissertation zum einen, welchen Einfluss die Besteuerung von Unternehmen auf die Entlohnung von Managern hat. Zum anderen zeigt er den Zusammenhang zwischen der Entlohnung von Managern und dem Umfang der Steuerplanung sowie der Einrichtung eines Tax Compliance Management Systems auf.
Die Beiträge von Herrn Dr. Krenn sind bereits in höchst renommierten Zeitschriften veröffentlicht worden. Eine dieser Zeitschriften hat das Ranking A. Eine derartig hoch angesehene Veröffentlichung in internationalen Zeitschriften wird von steuerlichen Arbeiten sehr selten erreicht.
„Der Steuerberater als Rechtsdienstleister“ – unter diesem Titel fand am 13. November 2017 die diesjährige Berufsrechtstagung des Deutschen wissenschaftlichen Instituts der Steuerberater (DWS-Institut) in Berlin statt.
Dr. Raoul Riedlinger, Vorsitzender des DWS-Instituts und Präsident der Bundessteuerberaterkammer, wies in seiner Begrüßung auf die Grundsatzentscheidung des Bundesverwaltungsgerichts aus dem vergangenen Jahr hin, die die gerichtliche Vertretungsbefugnis bei Abgabenangelegenheiten erweitert hatte. „Positiv und richtig ist zu vermerken, dass das Bundesverwaltungsgericht den Begriff der Abgabenangelegenheit weit auslegt und die Vertretung durch Steuerberater vor den Verwaltungsgerichten insoweit zulässt“, sagte Dr. Riedlinger. „Negativ und letztlich unverständlich hat das Bundessozialgericht die Antragstellung und Vertretung durch Steuerberater auf einem Gebiet, das für die meisten Steuerberater zum alltäglich Arbeitsumfeld gehört – das sozialversicherungsrechtliche Statusverfahren - nicht zugelassen. Vor diesem Hintergrund ist zu klären, zur Erbringung welcher Rechtsdienstleistungen der Steuerberater befugt ist“, so Dr. Riedlinger.
Im Anschluss an einen in das Thema einführenden Vortrag von Dr. Deckenbrock (Universität zu Köln) widmete sich die anschließende Podiumsdiskussion vor allem der Erbringung von außergerichtlichen Rechtsdienstleistungen durch Steuerberater. Dabei wurde insbesondere zwischen dem „rechtlichen Können“ und dem „rechtlichen Dürfen“ einer Rechtsberatung durch Steuerberater unterschieden. Hierbei kam auch eine mögliche Haftung des Steuerberaters bei Nichtvornahme solcher Rechtsdienstleistungen zur Sprache, die sich per Gesetz als rechtlich zulässige Nebenleistung darstellen. Ebenso diskutierte das Podium die Frage, inwiefern die Erbringung einer Rechtsdienstleistung durch den Steuerberater zu einem Kompetenzkonflikt mit Rechtsanwälten führt.
„Bei der außergerichtlichen Rechtsberatung durch den Steuerberater geht es um ein Sonderbedürfnis des Steuerberaters, das vom Gesetzgeber nicht als Problemfall erkannt wurde“, fasste Prof. Mann, Vorsitzender des wissenschaftlichen Arbeitskreises „Berufsrecht“, die Diskussion zusammen. „Insofern spricht Vieles für die Notwendigkeit einer spezielle Regelung im Steuerberatungsgesetz, um das Rechtsdienstleistungsgesetz den allgemeinen Abgrenzungsformeln vorzubehalten“, so Prof. Mann.
Im Ergebnis waren sich die Tagungsteilnehmer einig, dass das Problem der fehlenden Rechtssicherheit für den Steuerberater tatsächlich nur partiell de lege ferenda gelöst werden kann und allenfalls in Fällen einer interprofessionellen Zusammenarbeit zwischen Rechtsanwälten und Steuerberatern zu vernachlässigen ist.
Bild- und Tonmaterial finden Sie hier: https://www.dws-institut.de/arbeitskreise/berufsrecht
DWS-Broschüre „Recht auf Information und Auskunft im Besteuerungsverfahren“ erschienen
Der Arbeitskreis „Steuerrecht“ des Deutschen wissenschaftlichen Instituts der Steuerberater (DWS-Institut) hat die dauerhafte Steigerung von Mitwirkungspflichten für Steuerpflichtige und Steuerberater zum Anlass genommen, grundlegende Gedanken zu einem Informations- und Auskunftsrecht im Besteuerungsverfahren zu formulieren. Die Denkansätze widmen sich unter anderem der Frage, ob durch die Stärkung von Ansprüchen auf Erteilung von (verbindlichen) Auskünften und Zusagen die Rechts- und Planungssicherheit für den Steuerpflichtigen gefestigt werden kann und ob eine Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Finanzverwaltung und Steuerpflichtigen bzw. deren Steuerberatern dazu führen kann, Verfahren schneller abzuschließen, Ressourcen zu sparen und (Rechts-)Streitigkeiten zu vermeiden.
Zudem erläutert die Broschüre die Bedeutung des Rechts auf informationelle Selbstbestimmung und der EU-Datenschutz-GrundVO vom 27. April 2016 für das Besteuerungsverfahren und reflektiert dazu kritisch die noch kurz vor Ende der 18. Legislaturperiode durch Gesetz vom 17. Juli 2017 in die Abgabenordnung eingefügten Vorschriften (insb. der §§ 32a-32c AO n.F.).
Die Broschüre macht deutlich, dass die Auskunfts- und Informationsrechte des Steuerpflichtigen ausgebaut und gesetzlich konkretisiert werden müssen, um mehr Rechts- und Planungssicherheit zu gewährleisten.
DWS-Broschüre „Recht auf Information und Auskunft im Besteuerungsverfahren“ jetzt herunterladen.
DWS-Symposium zum Beihilfenrecht
Das diesjährige DWS-Symposium widmet sich dem Thema „Europäisches Beihilfenrecht und Steuern – Ein Thema für den Mittelstand“
Das Beihilfenrecht spielt für die Steuerrechtspraxis eine immer stärkere Rolle. Von besonderer Bedeutung ist insoweit neben der Vereinbarkeit der Steuergesetze mit den Art. 107 ff. AEUV auch die Ebene der Steuerrechtsanwendung. Dabei sind in Bezug auf die Anwendungen des Beihilfenverbots auf mitgliedstaatliche Steuervergünstigungen noch viele Fragen offen.
Das DWS-Institut nimmt diese Debatte zum Anlass, mit namhaften Experten aus der Rechtswissenschaft sowie mit Vertretern der Politik und der Finanzverwaltung über das europäische Beihilfenrecht und dessen Bedeutung für den Mittelstand zu diskutieren.
Termin: Montag, 27. November 2017, 15:30 Uhr
Ort: Auditorium Friedrichstraße, Friedrichstraße 180, 10117 Berlin
Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem Programm (pdf).
Hier geht es zur Anmeldung: https://www.dws-institut.de/veranstaltungen/Symposium
Das DWS-Institut lädt Sie ein
Das DWS-Institut lädt Sie ein…
zur diesjährigen Berufsrechtstagung „Der Steuerberater als Rechtsdienstleister“.
Im Rahmen dieser Tagung werden sich namhafte Experten der Frage widmen, welche außerhalb des originären Aufgabenbereichs des Steuerberatungsgesetzes liegenden Rechtsdienstleistungen sich als zulässige Nebenleistung zur steuerberatenden Tätigkeit darstellen lassen. Denn nach dem neuen RDG, dessen § 5 Abs. 1 die zentrale Öffnungsklausel für die Befugnis zur Vornahme außergerichtlicher Rechtsdienstleistungen ist, ist die Unabdingbarkeit der Rechtsberatung für die beruflichen originären Tätigkeiten keine Voraussetzung mehr.
Termin: Montag, 13. November 2017, 15:00 Uhr
Anmeldung: https://www.dws-institut.de/veranstaltungen/Berufsrechtstagung
Quartal 03/2017
Die Bundessteuerberaterkammer nimmt gegenüber dem Bundesministerium der Finanzen Stellung zum Diskussionsentwurf für eine gesetzliche Umsetzung der Gutschein-Richtlinie (EU) 2016/1065.
Die Stellungnahme sowie den Diskussionsentwurf können Sie auf der Webseite der Bundessteuerberaterkammer unter dem folgenden Link einsehen:
https://www.bstbk.de/de/presse/stellungnahmen/archiv/20170817_stellungnahme_bstbk/index.html.
Start der 50. Jahres-Arbeitstagung „Recht und Besteuerung der Familienunternehmen 2017“
Die Veranstaltungsreihe „Recht und Besteuerung der Familienunternehmen“ , die das DWS-Institut jedes Jahr im Herbst anbietet, startet in die 50. Runde!
Auf insgesamt sieben Veranstaltungen, die in Wiesbaden, Baden-Baden, Nürnberg, Dortmund, Berlin, Saarbrücken und Hamburg durchgeführt werden, können sich die Teilnehmer über aktuelle Fragen rund um Familienunternehmen informieren.
Familienunternehmen in der Gestaltungspraxis - Aktuelles für Personen- und Kapitalgesellschaften mit Prof. Dr. Michael Schaden und Dr. Hartmut Winkler
Brennpunkt Verfahrensdokumentation nach GoBD - Anforderungen an ein internes Kontrollsystem mit Bernhard Lindgens und Stefan Groß
Unternehmensnachfolge- und Vermögensplanung im Familienunternehmen - steuerliche und zivilrechtliche Entwicklungen mit Prof. Dr. Swen Oliver Bäuml
Mehr Informationen finden Sie unter https://www.dws-institut.de/arbeitstagung/50-jahres-arbeitstagung-recht-und-besteuerung-der-familienunternehmen-2017.
Vorschlag für eine Änderungsrichtlinie bezüglich des verpflichtenden automatischen Informationsaustauschs im Bereich der Besteuerung über meldepflichtige grenzüber-schreitende Modelle – COM (2017) 335 final
Vorschlag für eine Änderungsrichtlinie bezüglich des verpflichtenden automatischen Informationsaustauschs im Bereich der Besteuerung über meldepflichtige grenzüberschreitende Modelle – COM (2017) 335 final
Die Bundessteuerberaterkammer nimmt gegenüber dem Bundesministerium der Finanzen sowie dem Finanzausschuss des Bundesrates Stellung zur oben genannten Änderungsrichtlinie. Die Stellungnahme finden Sie unter dem folgenden Link: https://www.bstbk.de/de/presse/stellungnahmen/archiv/20170829_stellungnahme_bstbk/index.html
Mit dem DWS-Gutachtendienst können Sie Ihre Sommerpause genießen
Der Gutachtendienst des DWS-Instituts bietet Steuerberaterinnen und Steuerberatern auch während der Sommerpause eine kostengünstige und effiziente Serviceleistung: Ausführliche, unabhängige Steuerrechtsgutachten auf höchstem Niveau. Damit leistet der Gutachtendienst einen Beitrag zur Qualitätssicherung der täglichen Berufspraxis.
Sie erhalten eine kurze Einschätzung inwiefern Ihrer ausführlich dargestellten Rechtsauffassung und des von Ihnen vertretenen Lösungsansatzes zu folgen ist.
Sie erhalten eine Kurzdarstellung des Lösungswegs mit abschließendem Hinweis auf die Rechtslage.
Sie erhalten ein ausführliches Gutachten. Der von Ihnen dargestellte Sachverhalt wird präzise analysiert und das Gutachten wird passgenau erstellt. Meinungsstreitigkeiten werden umfassend dargestellt. Unterschiedliche Auffassungen von Finanzverwaltung und Rechtsprechung werden erörtert.
Mehr Infos unter https://www.dws-institut.de/inhalte/gutachtendienst
Der Steuerberater als Rechtsdienstleister
Beihefter zu DStR Heft 20/2017: „Der Steuerberater als Rechtsdienstleister“
Die Mitglieder des wissenschaftlichen Arbeitskreises „Berufsrecht“ haben einen Beihefter zu DStR Heft 20/2017 mit dem Thema „Der Steuerberater als Rechtsdienstleister“ veröffentlicht. Der Beitrag beschäftigt sich mit der Befugnis des Steuerberaters zur Erbringung außergerichtlicher Rechtsdienstleistungen, mit der Reichweite der gerichtlichen Vertretungsbefugnis von Steuerberatern im deutschen Prozessrecht sowie mit der verfassungsrechtlichen Einordnung.
Das Deutsche wissenschaftliche Institut der Steuerberater e.V. (DWS-Institut) veranstaltet am 13. November 2017 von 15:00 bis 17:10 Uhr in Berlin die Berufsrechtstagung 2017 zu dem Thema „Der Steuerberater als Rechtsdienstleister“.
Weitere Informationen zur Berufsrechtstagung 2017 finden Sie unter folgendem Link: https://www.dws-institut.de/veranstaltungen/berufsrechtstagung-2017
Am 27. November 2017 veranstaltet DWS-Institut von 15:30 bis 18:00 Uhr in Berlin das DWS-Symposium 2017 zu dem Thema „Europäisches Beihilfenrecht und Steuern – Ein Thema für den Mittelstand“.
Weitere Informationen zum DWS-Symposium 2017 finden Sie unter folgendem Link: https://www.dws-institut.de/veranstaltungen/dws-symposium-2017
Quartal 02/2017
DWS-Tagungsband zum Symposium 2016 erschienen
„Auskunfts- und Informationsrechte des Steuerpflichtigen – Stärkung der Rechtssicherheit im Besteuerungsverfahren“ - So lautet der Titel des soeben erschienenen DWS-Tagungsbandes zum Symposium 2016.
In den letzten Jahren wurden die Mitwirkungspflichten für Steuerpflichtige und Steuerberater stetig erhöht. So nehmen Steuerpflichtige beispielsweise beim Quellensteuerabzug wie der Lohn- und der Kapitalertragsteuer und im Bereich der Umsatzsteuer durch das Einbehalten und Abführen der Steuer Maßnahmen der Steuerverwaltung wahr. Diese für die Steuerpflichtigen gesetzlich normierten Obliegenheiten werfen insbesondere bei komplizierten Sachverhaltsgestaltungen die Frage auf, ob mögliche negative Steuerfolgen durch die Ausweitung von Auskunfts- und Informationsrechten für den Steuerpflichtigen vermieden werden können.
Das DWS-Institut hatte sein Symposium 2016 daher der Diskussion gewidmet, ob durch die Stärkung von Ansprüchen auf Erteilung von (verbindlichen) Auskünften und Zusagen die Rechts- und Planungssicherheit für den Steuerpflichtigen gefestigt werden kann und ob eine Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Finanzverwaltung und Steuerpflichtigen bzw. deren Steuerberatern dazu führen kann, Verfahren schneller abzuschließen, Ressourcen zu sparen und (Rechts-)Streitigkeiten zu vermeiden.
Die Tagung zeigte deutlich die Notwendigkeit der Fortführung und Ausweitung der kommunikativen Zusammenarbeit zwischen Finanzverwaltung und Steuerpflichtigen bzw. deren Steuerberatern. Insbesondere in den Fällen, in denen Unternehmen einerseits für staatliche Zwecke entschädigungslos in den Dienst genommen werden, andererseits aber das volle finanzielle Steuer- u. Haftungsrisiko tragen, sahen die Diskussionsteilnehmer zum Teil ein deutliches Missverhältnis.
Der Tagungsband „Auskunfts- und Informationsrechte des Steuerpflichtigen – Stärkung der Rechtssicherheit im Besteuerungsverfahren“ gibt die Vorträge der Referenten des Symposiums und die anschließende Diskussion wieder und kann in Kürze über den DWS-Verlag bezogen werden.
Steuerlicher Zinssatz ist verfassungswidrig
Der wissenschaftliche Arbeitskreis „Steuerrecht“ des DWS-Instituts ist von der Verfassungswidrigkeit des festgeschriebenen steuerlichen Zinssatzes in Höhe von 6 Prozent pro Jahr überzeugt.
Da der Leitzins der Europäischen Zentralbank langfristig auf einem niedrigen Niveau bleiben wird und Banken derzeitig sogar 0,4 Prozent Strafzinsen für Einlagen bei der EZB zahlen müssen, sind die fixen Zinssätze, die das Steuerrecht an mehreren Stellen festschreibt, weder realitätsgerecht noch verfassungsgemäß. Sowohl bei der Vollverzinsung nach § 233a AO als auch bei der Abzinsung von Pensionsrückstellungen wird dies besonders deutlich.
Daher fordert der Arbeitskreis den Steuergesetzgeber auf, als Sofortmaßnahme den Vollverzinsungssatz zu halbieren. Langfristig sollte sich die Verzinsung von Ansprüchen aus dem Steuerschuldverhältnis am Kapitalmarktniveau orientieren.
Auch hinsichtlich der Verzinsung von Pensionsrückstellungen geht der Arbeitskreis von dringendem Korrekturbedarf durch eine Annäherung der steuerrechtlich und handelsrechtlich zu berücksichtigenden Zinssätze aus, da eine Besteuerung von überhöhten Gewinnen die Unternehmen nachhaltig belastet.
Das Positionspapier des wissenschaftlichen Arbeitskreises zum steuerlichen Zinssatz finden Sie unter folgendem Link: https://www.dws-institut.de/arbeitskreise/steuerrecht
Ankündigung der Berufsrechtstagung 2017 und des Symposiums 2017
Am 13. November 2017 veranstaltet das DWS-Institut die Berufsrechtstagung 2017 des wissenschaftlichen Arbeitskreises „Berufsrecht“ mit dem Thema „Der Steuerberater als Rechtsdienstleister“.
Das Symposium 2017 des wissenschaftlichen Arbeitskreises „Steuerrecht“ findet am 27. November 2017 statt und trägt den Titel: „Europäisches Beihilfenrecht und Steuern – Ein Thema für den Mittelstand“.
Auch in diesem Jahr laden wir NachwuchswissenschaftlerInnen ein, Ihre Arbeiten einzureichen und sich für den Wissenschaftspreis 2017 zu bewerben. Mit dem Wissenschaftspreis soll die beste Arbeit auf dem Gebiet des Steuerrechts, der betriebswirtschaftlichen Steuerlehre oder der Finanzwissenschaften ausgezeichnet werden. Bewerben können sich Absolventen juristischer oder wirtschaftswissenschaftlicher Fakultäten.
Weitere Informationen finden Sie in Kürze unter https://www.dws-institut.de/inhalte/wissenschaftspreis.
Einführungspreise des Gutachtendienstes für die Einstiegsangebote enden am 30. April 2017
Der Gutachtendienst des DWS-Instituts erstellt ausführliche, unabhängige Steuerrechtsgutachten auf höchstem Niveau und leistet damit einen Beitrag zur Qualitätssicherung der täglichen Berufspraxis. Bis 30. April 2017 gelten für die zwei neuen Gutachtenformate noch die Einführungspreise:
Sie erhalten eine kurze Einschätzung, inwiefern Ihrer ausführlich dargestellten Rechtsauffassung und des von Ihnen vertretenen Lösungsansatzes zu folgen ist.
Einführungspreis bis 30. April 2017: 250 €
Sie erhalten eine Kurzdarstellung des Lösungswegs mit abschließendem Hinweis der Rechtslage.
Einführungspreis bis 30. April 2017: 450 €
Weitere Informationen zum Gutachtendienst finden Sie unter dem folgenen Link:
Quartal 01/2017
Ankündigung der Jahrestagung 2017 und des Symposiums 2017
Am 13. November 2017 veranstaltet das DWS-Institut die Jahrestagung 2017 des wissenschaftlichen Arbeitskreises „Berufsrecht“, die sich dem Thema „Vereinbare Tätigkeiten“ widmet. Das Symposium 2017 des wissenschaftlichen Arbeitskreises „Steuerrecht“ am 27. November 2017 trägt den Titel: „Europäisches Beihilfenrecht und Steuern – Ein Thema für den Mittelstand“.
Einführungspreise des Gutachtendienstes für die Einstiegsangebote enden demnächst
Der Gutachtendienst des DWS-Instituts erstellt ausführliche, unabhängige Steuerrechtsgutachten auf höchstem Niveau und leistet damit einen Beitrag zur Qualitätssicherung der täglichen Berufspraxis. Derzeitig werden die zwei neuen Gutachtenformate noch zu Einführungspreisen angeboten:
Sie erhalten eine kurze Einschätzung, inwiefern Ihrer
ausführlich dargestellten Rechtsauffassung und des von
Ihnen vertretenen Lösungsansatzes zu folgen ist.
Festpreis: 250 €
Sie erhalten eine Kurzdarstellung des Lösungswegs mit
abschließendem Hinweis der Rechtslage.
Festpreis: 450 €
Die Einführungspreise für diese Einstiegsangebote gelten noch bis Ende April.
Frau Dr. Anna Feller gewinnt den Förderpreis 2016
Das DWS-Institut vergibt einmal im Jahr einen Förderpreis. Dieser Preis ehrt eine wissenschaftliche Arbeit auf dem Gebiet des Steuerrechts. Im Jahr 2016 hat das DWS-Institut diese Auszeichnung an Frau Dr. Anna Feller verliehen. Die Dissertation ist in englischer Sprache verfasst. Die deutsche Übersetzung des Titels lautet:
„Aufsätze zu Steuerplanung und Steuervermeidung – Neue Erklärungsansätze warum sich Steueraufwand zwischen Unternehmen stark unterscheidet”
Frau Dr. Feller untersucht in ihrer Dissertation, was die Ursachen dafür sind, dass bestimmte Unternehmen mehr Steuerplanung betreiben, während andere Unternehmen die verfügbaren Instrumente deutlich zurückhaltender einsetzen. Die Arbeit von Frau Dr. Feller hat die Jury überzeugt, weil sie ein international diskutiertes Problem mit innovativen Methoden aufgreift. Sie untersucht zum Beispiel den Einfluss von Steuerplanungszielen auf die Steuerzahlungen der Unternehmen. Insoweit liefert die Dissertation von Frau Dr. Feller einen wichtigen Beitrag zur Steuerplanung von global agierenden Unternehmen.
DWS-Tagungsband zur Berufsrechtstagung 2016 erschienen
„Qualitätssicherung durch Fortbildungspflicht?“ - So lautet der Titel des soeben erschienenen DWS-Tagungsbandes zur Berufsrechtstagung 2016. Das DWS-Institut hatte im letzten Jahr das Gesetzgebungsverfahren zur Einführung einer Fortbildungspflicht für Rechtsanwälte zum Anlass genommen, im Rahmen seiner Berufsrechtstagung die aktuelle Diskussion einer kontrollierten bzw. kontrollierbaren Fortbildungspflicht für Steuerberater zu beleuchten, mögliche Folgen für den steuerberatenden Beruf aufzuzeigen und verschiedene Möglichkeiten der Ausgestaltung einer Fortbildungspflicht sowie deren verfassungsrechtliche Grenzen zu diskutieren. Dr. Raoul Riedlinger, Vorsitzender des DWS-Instituts und Präsident der Bundessteuerberaterkammer hatte mit den Worten „Fortbildung ist ein nicht wegzudenkender Aspekt der täglichen Praxis“ auf die Wichtigkeit dieses Themas hingewiesen. Der Tagungsband „Qualitätssicherung durch Fortbildungspflicht?“ gibt die Vorträge der Referenten der Berufsrechtstagung und die anschließende Diskussion wieder und kann über des DWS-Verlag unter folgendem Link bezogen werden: https://www.dws-verlag.de/qualitaetssicherung-durch-fortbildungspflicht-dws-schriftenreihe-band-36-835.html
DWS-Institut unterstützt Steuerberater mit neu aufgelegtem Gutachtendienst
Der Gutachtendienst des DWS-Instituts erstellt ausführliche Steuerrechtsgutachten auf höchstem Niveau und leistet damit einen Beitrag zur Qualitätssicherung der täglichen Berufspraxis. Weitere Details finden Sie hier.
"Qualitätssicherung durch Fortbildungspflicht?" - Berufsrechtstagung des DWS-Instituts
Unter der Fragestellung "Qualitätssicherung durch Fortbildungspflicht?" fand am 8. November 2016 die Berufsrechtstagung des Deutschen wissenschaftlichen Instituts der Steuerberater e.V. (DWS-Institut) in Berlin statt.
Vertreter des Berufstandes diskutierten mit namhaften Experten, wie die Qualität der Berufsausübung nachgewiesen und dauerhaft gesichert werden kann. Die Frage der Fortbildung wird derzeit auch in der Rechtsanwaltschaft intensiv erörtert. So soll der Satzungsversammlung der Bundesrechtsanwaltskammer zukünftig die Möglichkeit eingeräumt werden, in der Berufsordnung für Rechtsanwälte eine konkretisierte Fortbildungspflicht für Rechtsanwälte zu statuieren. Sollte diese Regelung umgesetzt werden, wäre der steuerberatende Beruf unter den bedeutenden Freien Berufen der einzige, der keine näher konkretisierte Fortbildungspflicht hätte.
Dr. Raoul Riedlinger, Vorsitzender des DWS-Instituts und Präsident der Bundessteuerberaterkammer, wies auf die kontinuierlichen Steuerrechtsänderungen hin. Diese würden es faktisch unmöglich machen, dass ein Berufsträger allein mit Wissen, das er im Zeitpunkt seiner Steuerberaterprüfung erworben habe, über Jahre hinweg zuverlässig Steuerberatung erbringen könne. "Fortbildung ist ein nicht wegzudenkender Aspekt der täglichen Praxis" sagt Riedlinger.
In dem sich anschließenden Impulsreferat sprach sich der Vorsitzende des wissenschaftlichen Arbeitskreises „Berufsrecht“, Prof. Dr. Thomas Mann, für eine kontrollierbare Fortbildungspflicht nach dem Prinzip "Comply or Explain" aus. Bereits das Berufsethos des Steuerberaters gebiete eine stetige Fort- und Weiterbildung. Die dargestellten Aspekte wurden in der anschließenden Podiumsdiskussion unter der Moderation von Dr. Holger Stein, Vizepräsident der Bundessteuerberaterkammer, mit Dr. Heike Delbanco, Hauptgeschäftsführerin der Ärztekammer Bremen, und Prof. Dr. Matthias Kilian von der Universität zu Köln diskutiert.
Die Einführung einer sanktionierten Fortbildungspflicht, wobei des Weiteren insbesondere zwischen einer kontrollierten und einer kontrollierbaren Fortbildungspflicht zu unterscheiden wäre, wurde im Auditorium kontrovers diskutiert. Es waren zudem einige kritische Stimmen zu hören, die die Notwendigkeit einer Konkretisierung der Fortbildungspflicht generell in Frage stellten.
Ankündigung: Symposium 2016
Am 28. November 2016 veranstaltet das DWS-Institut unter der Federführung des Arbeitskreises „Steuerrecht“ auch in diesem Jahr wieder ein hochkarätig besetztes steuerrechtliches Fachforum: Das Symposium 2016. Entsprechend dem Titel der Veranstaltung „Auskunfts- und Informationsrechte des Steuerpflichtigen – Stärkung der Rechtssicherheit im Besteuerungsverfahren“ widmet es sich der Frage, ob mögliche negative Steuerfolgen für den Steuerpflichtigen durch die Ausweitung von Auskunfts- und Informationsrechten für den Steuerpflichtigen vermieden werden können. Dies soll insbesondere vor dem Hintergrund der stetigen Erhöhung der Mitwirkungspflichten für Steuerpflichtige und Steuerberater diskutiert werden.
DWS-Tagungsband zur Berufsrechtstagung 2015 erschienen
"Quo vadis Freiberuflergesellschaft?" - So lautet der Titel des soeben erschienen DWS-Tagungsbandes zur Berufsrechtstagung 2015. Die Berufsrechtstagung hatte sich mit der Zukunft der Freiberuflergellschaft beschäftigt und war unter anderem der Frage, ob eine Steuerberatungsgesellschaft auch ohne einen Steuerberater in der Geschäftsführung zulässig ist, nachgegangen. Dr. Raoul Riedlinger, Vorsitzender des DWS-Instituts und Präsident der Bundessteuerberaterkammer hatte dies mit den Worten "Wo Steuerberater draufsteht, muss auch Steuerberater drin sein. Alles andere wäre Etikettenschwindel." ganz klar verneint.
Der Titel kann ab sofort beim DWS-Verlag unter folgendem Link bestellt werden: https://www.dws-verlag.de/berufsrechtstagung-2015-quo-vadis-freiberuflergesellschaft-833.html
Qualitätssicherung durch Fortbildungspflicht?
Am 3. August 2016 hat die Bundesregierung den Entwurf für ein Gesetz zur Umsetzung der Berufsanerkennungsrichtlinie und zur Änderung weiterer Vorschriften im Bereich der rechtsberatenden Berufe veröffentlicht. Gegenstand dieses Gesetzentwurfs ist unter anderem die Fortbildungspflicht der Rechts- und Patentanwälte. So soll der Satzungsversammlung der Bundesrechtsanwaltskammer zukünftig die Möglichkeit eingeräumt werden, in der BORA eine Fortbildungspflicht für Rechtsanwälte zu statuieren. Eine näher geregelte und überprüfte Fortbildung sei erforderlich, um die konkrete Qualität im einzelnen Mandat abzusichern, so die Gesetzesbegründung.
Mit diesem Gesetzgebungsverfahren gewinnt auch die Diskussion einer kontrollierten bzw. kontrollierbaren Fortbildungspflicht für Steuerberater zwangsläufig an Fahrt, denn der Steuerberater wäre - sollte bei Rechtsanwälten eine entsprechende Fortbildungspflicht eingeführt werden - unter den bedeutenden Freien Berufen der einzige Beruf, der keine näher konkretisierte Fortbildungspflicht hätte. Auch bei den Wirtschaftsprüfern, Ärzten und Architekten gibt es bereits eine kontrollierte bzw. kontrollierbare Fortbildungspflicht.
Die Debatte um eine Qualitätssicherung für Steuerberater hat dabei zwei Facetten: Mit Blick auf die Qualifikation geht es zunächst um die Anforderungen, die der Dienstleister beim Berufszugang aufzuweisen hat und anschließend um die Frage der Qualitätssicherung bei der Berufsausübung (Fortbildung). In seinem Impulsreferat wird Herr Prof. Dr. Thomas Mann einen systematisierenden Überblick zum Thema geben und verschiedene Ansätze bzw- Einzelaspekte in ein Gesamtbild bringen. Im Rahmen der anschließenden Podiumsdiskussion werden namhafte Experten die im Eröffnungsvortrag dargestellten Aspekte und Perspektiven erörtern. Die gewonnenen Erkenntnisse werden anschließend mit dem Auditorium diskutiert.
Das Deutsches wissenschaftliches Institut der Steuerberater e.V. veranstaltet die Fachtagung für Berufsrecht mit dem Thema "Qualitätssicherung durch Fortbildungspflicht?" am 08.11.2016 im Maritim proArte Hotel, Friedrichstraße 151 in 10117 Berlin.
Ausführliche, unabhängige Steuerrechtsgutachten auf höchstem Niveau mit Festpreisvereinbarung
Es fällt Ihnen bei der rasanten Entwicklung der steuerrechtlichen Gesetzgebung und Rechtsprechung auch zunehmend schwerer, zu jeder steuerrechtlichen Fragestellung schnell die passende Antwort zu finden?
Sie benötigen eine fundierte steuerrechtliche Stellungnahme für den Einsatz in Betriebsprüfungen oder Steuerrechtsprozessen oder die Beurteilung einer konkreten steuerspezifischen Situation für eine Gestaltungsberatung?
Dann profitieren Sie von der Stärke des DWS-Gutachtendienstes!
Große Anerkennung bei Finanzverwaltung und-gerichten
Nähe zur Bundessteuerberaterkammer und den regionalen Steuerberaterkammern
Gutachten von Praktikern für Praktiker
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Sie erhalten eine kurze Einschätzung, inwiefern Ihrer ausführlich dargestellten Rechtsauffassung und dem von Ihnen vertretenen Lösungsansatz zu folgen ist.
Gern können Sie auch sofort ein ausführliches Steuerrechtsgutachten bei uns in Auftrag geben.
Hierzu senden Sie uns eine schriftliche Darstellung des Sachverhaltes sowie die konkreten Fragestellungen per E-Mail, Fax oder auf dem Postweg oder über Ihre Steuerberaterkammer. Sie erhalten daraufhin umgehend ein Angebot unter Angabe der voraussichtlichen Bearbeitungszeit. Die Kosten des Gutachtens sind abhängig von Umfang und Komplexität des Falles und werden Ihnen ebenfalls vorab als Festpreis mitgeteilt.
Frau Luisa Luft
Behrenstraße 42, 10177 Berlin oder
Postfach 02 24 09, 10126 Berlin
Tel.: 030 / 24 62 50 - 71
Fax: 030 / 24 62 50 - 50
Internet: www.dws-institut.de
Zukunft der Erbschaft- und Schenkungsteuer
Der Wissenschaftliche Arbeitskreis Steuerrecht des DWS-Instituts hat sich erneut mit Fragen einer Reform der Erbschaftsteuer befasst. Dabei hat auch die Frage eine Rolle gespielt, ob eine Neuregelung der Begünstigung von Unternehmensvermögen mit dem Europäischen Beihilfenrecht vereinbar wäre.
Im Interesse der Rechtssicherheit der Steuerpflichtigen und ihrer steuerlichen Berater hält der Arbeitskreis eine Notifizierung der anstehenden Neuregelung bei der Europäischen Kommission für geboten. Ohne diese Absicherung müssten Steuerberater bei jeder erbschaftsteuerlichen Beratung mit ihren Mandanten einen Haftungsausschluss vereinbaren oder auf den Abschluss sog. Steuerklauseln drängen. Diese Steuerklauseln würden dazu führen, dass Vermögensübertragungen für den Fall rückgängig gemacht werden können, dass sich die Neuregelung des Erbschaftsteuergesetzes im Nachhinein als unionsrechtswidrig erweist.
Zugleich betont der Arbeitskreis, dass sich die beihilfenrechtlichen Probleme und Haftungsrisiken durch eine Neuregelung vermeiden ließen, die eine Absenkung der Steuersätze bei gleichzeitiger Reform des Bewertungsrechts und einem Verzicht auf die weitere Privilegierung von Betriebsvermögen vorsähe. Wie der Gesetzgeber diese ordnungspolitisch und verfassungsrechtlich bessere Lösung umsetzen könnte, hat der Arbeitskreis in einer Studie skizziert, die bei dem DWS-Institut oder online unter www.dws-institut.de kostenfrei erhältlich ist.
Das Deutsche wissenschaftliche Institut der Steuerberater e.V. (DWS-Institut) wird von der Bundessteuerberaterkammer und den Steuerberaterkammern getragen. Unterstützt von zwei wissenschaftlichen Arbeitskreisen befasst es sich mit steuerrechtlichen und berufsrechtlichen Grundsatzfragen. Mit einem Gutachtendienst, Fortbildungsveranstaltungen und Fachschriften steht das DWS-Institut Steuerberaterinnen und Steuerberatern in berufspraktischen Fragen zur Verfügung.