Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/BVerwG_11_12_2012_BVerwG_8_C_47_12_Zulaessigkeit_einer_Verfa-d5422307.html
Timestamp: 2016-10-25 16:22:25
Document Index: 258157496

Matched Legal Cases: ['§ 78', '§ 5', '§ 93', '§ 125', '§ 141', '§ 93', '§ 141', '§ 125']

BVerwG, 11.12.2012 - BVerwG 8 C 47.12 - Zulässigkeit einer Verfahrenstrennung aufgrund Teilbarkeit des Streitgegenstandes in zeitlicher Hinsicht i.R.e. Verfahrens auf dem Gebiet des Ersten GlüÄndStV | Urteile auf anwalt24.de
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BVerwG, 11.12.2012 - BVerwG 8 C 47.12 - Zulässigkeit einer Verfahrenstrennung aufgrund Teilbarkeit des Streitgegenstandes in zeitlicher Hinsicht i.R.e. Verfahrens auf dem Gebiet des Ersten GlüÄndStV
BundesverwaltungsgerichtBeschl. v. 11.12.2012, Az.: BVerwG 8 C 47.12Gericht: BVerwGEntscheidungsform: BeschlussDatum: 11.12.2012Referenz: JurionRS 2012, 29180Aktenzeichen: BVerwG 8 C 47.12 Rechtsgrundlagen:§ 93 S. 2 VwGO§ 125 Abs. 1 VwGO§ 141 S. 1 VwGOIn der Verwaltungsstreitsachehat der 8. Senat des Bundesverwaltungsgerichtsam 11. Dezember 2012durch den Vizepräsidenten des BundesverwaltungsgerichtsProf. Dr. Dr. h.c. Rennertund die Richterinnen am Bundesverwaltungsgericht Dr. Held-Daab undDr. Rudolphbeschlossen:Tenor:Soweit das Revisionsverfahren den Untersagungszeitraum ab dem 1. Juli 2012 betrifft, wird es abgetrennt und unter dem Aktenzeichen BVerwG 8 C 54.12 fortgeführt.Gründe1Die Verfahrenstrennung gemäß § 93 Satz 2 i.V.m. § 141 Satz 1, § 125 Abs. 1 VwGO ist zulässig, weil der Streitgegenstand in zeitlicher Hinsicht teilbar ist. Da die angegriffene Untersagung einen Verwaltungsakt mit Dauerwirkung darstellt, ist ihre Rechtmäßigkeit zeitraumbezogen nach der jeweils geltenden Rechtslage zu beurteilen.2Die maßgebliche Rechtslage hat sich in Rheinland-Pfalz am 1. Juli 2012 mit dem Inkrafttreten des Landesgesetzes zu dem Ersten Glücksspieländerungsstaatsvertrag und dem Staatsvertrag über die Gründung der GKL Gemeinsame Klassenlotterie der Länder (Landesglücksspielgesetz - LGlüG -) vom 22. Juni 2012 (GVBl RP S. 166) geändert. Die Trennung dient der Verfahrensbeschleunigung. Sie ermöglicht eine zeitnahe Entscheidung über den Teil des Streitgegenstandes, für den die frühere, bereits umfassend erörterte Rechtslage maßgeblich ist, ohne den Beteiligten die Gelegenheit zur eingehenden Prüfung und Erörterung der neuen Rechtslage, ihrer Umsetzung und ihrer Konsequenzen für den Untersagungszeitraum ab dem 1. Juli 2012 zu nehmen.Prof. Dr. Dr. h.c. RennertDr. Held-DaabDr. RudolphHinweis: Das Dokument wurde redaktionell aufgearbeitet und unterliegt in dieser Form einem besonderen urheberrechtlichen Schutz. Eine Nutzung über die Vertragsbedingungen der Nutzungsvereinbarung hinaus - insbesondere eine gewerbliche Weiterverarbeitung außerhalb der Grenzen der Vertragsbedingungen - ist nicht gestattet.