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Timestamp: 2020-02-17 01:35:07
Document Index: 365176008

Matched Legal Cases: ['§ 12', '§ 15', '§ 9', 'Art. 14', 'Art. 3', '§ 3', '§ 6', '§ 16', '§ 6', '§ 16', '§ 24', '§ 305', '§ 233', '§ 17', '§ 1', '§ 17', '§ 18', '§ 17', '§ 142', '§ 5', '§ 12', 'BGH', 'BGH']

BGBl. I 1956 S. 844 - Gesetz über die Umwandlung von Kapitalgesellschaften und bergrechtlichen Gewerkschaften - dejure.org
BGBl. I 1956 S. 844
https://dejure.org/1956,4424
BGBl. I 1956 S. 844 (https://dejure.org/1956,4424)
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Bundesgesetzblatt Jahrgang 1956 Teil I Nr. 48, ausgegeben am 17.11.1956, Seite 844
vom 12.11.1956
Mit diesen Vorschriften reagierte der Gesetzgeber auf einen zu § 12 Abs. 1 des Gesetzes über die Umwandlung von Kapitalgesellschaften und bergrechtlichen Gewerkschaften vom 12. November 1956 (BGBl. I S. 844) geführten Meinungsstreit, den er in dem Sinne der Klarstellung zu entscheiden suchte, dass es für die Bemessung der Barabfindung nicht allein auf den Kurswert der Aktien ankomme (…Sitzung des Unterausschusses "Aktienrecht" des Rechtsausschusses vom 4. Dezember 1963, Protokoll Nr. 12, S. 9; außerdem Bericht des Rechtsausschusses, BT-Drucks. 4/3296, S. 48).
in dem Verfahren betreffend die Verfassungsmäßigkeit einzelner Bestimmungen des Umwandlungsgesetzes vom 12. November 1956 (BGBl. I S. 844) auf Antrag des Amtsgerichts (Registergericht) Düsseldorf vom 23. Mai 1960 - HRB 7200.
"ob die Bestimmung des § 15 in Verbindung mit §§ 9, 12 des Umwandlungsgesetzes vom 12. November 1956 (BGBl. I S. 844), soweit sie die Umwandlung durch Mehrheitsbeschluß betrifft, verfassungsmäßig oder verfassungswidrig im Hinblick auf Art. 14 Abs. 1 Satz 1, Art. 3 GG ist.".
Durch Beschluß vom 19. August 1959 wandelten die Gesellschafter der OHG die GmbH mit Wirkung vom 30. Juni 1959 in der Weise um, daß das Vermögen der GmbH nach den §§ 3 und 24 des Gesetzes über die Umwandlung von Kapitalgesellschaften vom 12. November 1956 (BGBl I 1956, 844) auf die OHG übertragen wurde.
BFH, 06.11.1963 - I 180/62 U
Ermäßigung der Körperschaftsteuer einer umgewandelten Kapitalgesellschaft für …
Wird das Vermögen einer Kapitalgesellschaft nach dem Umwandlungsgesetz vom 12. November 1956 (BGBl 1956 I S. 844) auf eine Personengesellschaft übertragen, so erlischt die umgewandelte Kapitalgesellschaft mit der Eintragung der Umwandlung in das Handelsregister.
Zusammenfassung: Wird das Vermögen einer Kapitalgesellschaft nach dem Umwandlungsgesetz vom 12. November 1956 (BGBl 1956 I S. 844) auf eine Personengesellschaft übertragen, so erlischt die umgewandelte Kapitalgesellschaft mit der Eintragung der Umwandlung in das Handelsregister.
Die K.-GmbH ist durch Umwandlungsbeschluß vom 21. Dezember 1959 nach dem Gesetz über die Umwandlung von Kapitalgesellschaften und bergrechtlichen Gewerkschaften (UmwG) vom 12. November 1956 (BGBl 1956 I S. 844) auf Grund der Umwandlungsbilanz zum 30. September 1959 auf die rechtsmittelführende KG, ihre einzige Gesellschafterin, umgewandelt worden.
BFH, 16.08.1962 - II 115/61 U
Erwerb von Anteilen an einer aus einer Kapitalgesellschaft umgewandelten offenen …
Die Gesellschafter einer offenen Handelsgesellschaft haben ihre Anteile an dieser Gesamthand auch dann durch Rechtsgeschäft unter Lebenden im Sinne von § 6 Abs. 4 Satz 1 GrEStG erworben, wenn die OHG auf Grund einer Umwandlung nach §§ 16 ff. UmwG vom 12. November 1956 (BGBl 1956 I S. 844) aus einer Kapitalgesellschaft hervorgegangen ist.
Zusammenfassung: Die Gesellschafter einer offenen Handelsgesellschaft haben ihre Anteile an dieser Gesamthand auch dann durch Rechtsgeschäft unter Lebenden im Sinne von § 6 Abs. 4 Satz 1 GrEStG erworben, wenn die OHG auf Grund einer Umwandlung nach §§ 16 ff. UmwG vom 12. November 1956 (BGBl 1956 I S. 844) aus einer Kapitalgesellschaft hervorgegangen ist.
Auf Grund des Gesetzes über die Umwandlung von Kapitalgesellschaften und bergrechtlichen Gewerkschaften (UmwG) vom 12. November 1956 (BGBl 1956 I S. 844) haben sie durch Gesellschafterbeschluß vom 9. Dezember 1959 gemäß § 24 Satz 2 UmwG die GmbH in eine OHG (OHG I) umgewandelt.
Zwar ist nicht zu verkennen, daß die einschlägigen Vorschriften des Umwandlungsgesetzes vom 12. November 1956 (BGBl I 1956, 844) weitgehend aus dem Umwandlungsgesetz vom 5. Juli 1934 (RGBl I 1934, 569) übernommen sind und diese sich an die damaligen §§ 305 ff. HGBüber die Fusion -- Verschmelzung gemäß §§ 233 ff. des Aktiengesetzes vom 30. Januar 1937, RGBl I 1937, 107) -- ausgerichtet haben.
Das Verhältnis dieser Vorschriften zu §§ 17, 18 des Kapitalverkehrsteuergesetzes vom 16. Oktober 1934 (RGBl I 1934, 1058) war in den einschlägigen Beziehungen kein anderes als das der §§ 1 bis 29 des Umwandlungsgesetzes vom 12. November 1956 (BGBl I 1956, 844) zu §§ 17, 18 des Kapitalverkehrsteuergesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 24. Juli 1959 (BGBl 1959, 530) mit dem durch das Gesetz vom 25. Mai 1959 (BGBl I 1959, 261) geänderten § 18. Es gibt keinen Anhalt dafür, daß der Gesetzgeber dabei von der auf Einzelgeschäfte (unter Einschluß der Sammelgeschäfte; Vermögenskauf) abgestellten Grundkonzeption der §§ 17, 18 KVStG so weit hätte abgehen wollen, daß er in diese auch Fälle weder vertraglicher noch auf ein bestimmtes Sondervermögen beschränkter, sondern gesamtpersönlicher Rechtsnachfolge einbezogen hätte.
BFH, 16.02.1967 - IV R 62/66
Pensionszusage als Gewinnverteilungsabrede - Behandlung von Pensionszusagen bei …
Die GmbH wurde mit Wirkung vom 31. Dezember 1957 nach den Vorschriften des Umwandlungsgesetzes (UmwG) vom 12. November 1956 (BGBl I S. 844) in die KG umgewandelt.
In diesem Punkte gleicht die Umwandlung auf Grund des Umwandlungsgesetzes in der damals maßgebenden Fassung der Bekanntmachung vom 12. November 1956 (BGBl I 1956, 844) den - im übrigen anders gelagerten - Fällen des Sondervermögensübergangs in entsprechender Anwendung des § 142 HGB.
b) Das wirtschafts- und auch gesellschaftspolitische Anliegen des Gesetzgebers, die Gesellschaftsform der Aktiengesellschaft nur Gesellschaften mit einem gewissen Mindestvermögen zur Verfügung zu stellen, zeigt sich auch in der handelsrechtlichen und insbesondere in der steuerrechtlichen Erleichterung der Umwandlung von Kapitalgesellschaften in Personalgesellschaften oder in Einzelunternehmen (Gesetz über die Umwandlung von Kapitalgesellschaften und bergrechtlichen Gewerkschaften vom 12. November 1956, BGBl I S. 844; Gesetz über Steuererleichterungen bei der Umwandlung von Kapitalgesellschaften und bergrechtlichen Gewerkschaften (Umwandlungs-Steuergesetz) vom 11. Oktober 1957, BGBl I S. 1713; Gesetz zur Ergänzung der handelsrechtlichen Vorschriften über die Änderung der Unternehmensform vom 15. August 1969, BGBl I S. 1171; Gesetz über steuerliche Maßnahmen bei Änderung der Unternehmensform vom 14. August 1969, BGBl I S. 1163).
Nach dieser Vorschrift, die bereits in dem Gesetz über die Umwandlung von Kapitalgesellschaften und bergrechtlichen Gewerkschaften vom 12.11.1956 (BGBl. I S. 844) enthalten war und inhaltlich mit der Regelung übereinstimmt, die durch § 5 des Gesetzes über die Umwandlung von Kapitalgesellschaften vom 5.7.1934 (RGBl. I S. 569) in Verbindung mit § 12 Abs. 1 der 1. Durchführungsverordnung zu diesem Gesetz vom 14.12.1934 (RGBl. I S. 1262) geschaffen worden war, kann bei der Umwandlung einer Aktiengesellschaft in eine offene Handelsgesellschaft diese die bisherige Firma der Aktiengesellschaft nur dann fortführen, wenn darin der Name einer natürlichen Person enthalten ist, nicht aber, wenn es sich um eine reine Sachfirma handelt.
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