Source: http://openjur.de/g/stgb/67a.html
Timestamp: 2013-06-19 23:28:04
Document Index: 301325402

Matched Legal Cases: ['§ 67', '§ 60', '§ 61', '§ 62', '§ 63', '§ 64', '§ 65', '§ 66', '§ 66', '§ 66', '§ 67', '§ 67', '§ 67', '§ 67', '§ 67', '§ 67', '§ 67', '§ 67', '§ 67', '§ 68', '§ 68', '§ 68', '§ 67', '§ 67']

§ 67a StGB - Überweisung in den Vollzug einer anderen Maßregel - openJur
§ 60 Absehen von Strafe§ 61 Übersicht§ 62 Grundsatz der Verhältnismäßigkeit§ 63 Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus§ 64 Unterbringung in einer Entziehungsanstalt§ 65 (weggefallen)§ 66 Unterbringung in der Sicherungsverwahrung§ 66a Vorbehalt der Unterbringung in der Sicherungsverwahrung§ 66b Nachträgliche Anordnung der Unterbringung in der Sicherungsverwahrung§ 67 Reihenfolge der Vollstreckung§ 67a Überweisung in den Vollzug einer anderen Maßregel§ 67b Aussetzung zugleich mit der Anordnung§ 67c Späterer Beginn der Unterbringung§ 67d Dauer der Unterbringung§ 67e Überprüfung§ 67f Mehrfache Anordnung der Maßregel§ 67g Widerruf der Aussetzung§ 67h Befristete Wiederinvollzugsetzung; Krisenintervention§ 68 Voraussetzungen der Führungsaufsicht§ 68a Aufsichtsstelle, Bewährungshilfe, forensische Ambulanz§ 68b Weisungen
Strafgesetzbuch§ 67a StGB
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(1) Ist die Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus oder einer Entziehungsanstalt angeordnet worden, so kann das Gericht die untergebrachte Person nachträglich in den Vollzug der anderen Maßregel überweisen, wenn ihre Resozialisierung dadurch besser gefördert werden kann.(2) Unter den Voraussetzungen des Absatzes 1 kann das Gericht nachträglich auch eine Person, gegen die Sicherungsverwahrung angeordnet worden ist, in den Vollzug einer der in Absatz 1 genannten Maßregeln überweisen. Die Möglichkeit einer nachträglichen Überweisung besteht, wenn die Voraussetzungen des Absatzes 1 vorliegen und die Überweisung zur Durchführung einer Heilbehandlung oder Entziehungskur angezeigt ist, auch bei einer Person, die sich noch im Strafvollzug befindet und deren Unterbringung in der Sicherungsverwahrung angeordnet oder vorbehalten worden ist.(3) Das Gericht kann eine Entscheidung nach den Absätzen 1 und 2 ändern oder aufheben, wenn sich nachträglich ergibt, dass die Resozialisierung der untergebrachten Person dadurch besser gefördert werden kann. Eine Entscheidung nach Absatz 2 kann das Gericht ferner aufheben, wenn sich nachträglich ergibt, dass mit dem Vollzug der in Absatz 1 genannten Maßregeln kein Erfolg erzielt werden kann.(4) Die Fristen für die Dauer der Unterbringung und die Überprüfung richten sich nach den Vorschriften, die für die im Urteil angeordnete Unterbringung gelten. Im Falle des Absatzes 2 Satz 2 hat das Gericht bis zum Beginn der Vollstreckung der Unterbringung jeweils spätestens vor Ablauf eines Jahres zu prüfen, ob die Voraussetzungen für eine Entscheidung nach Absatz 3 Satz 2 vorliegen.