Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/Paragraph_9_NGG_Benachteiligungsverbot-d4195885,10.html
Timestamp: 2017-01-19 07:19:32
Document Index: 134465064

Matched Legal Cases: ['§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 12', '§ 13', '§ 14', '§ 15', '§ 16', '§ 17', '§ 18', '§ 19', '§ 20', '§ 21', '§ 22', '§ 23', '§ 24', '§ 25', '§ 26', '§ 9', '§ 9', '§ 13', '§ 8', '§ 10']

§ 9 NGG, Benachteiligungsverbot | Gesetze auf anwalt24.de
§ 9 NGG, Benachteiligungsverbot Suche
Niedersächsisches Gleichberechtigungsgesetz (NGG) Landesrecht Niedersachsen…§ 9 NGG, Benachteiligungsverbot§ 10 NGG, Fördermaßnahmen§ 11 NGG, Ausschreibungen§ 12 NGG, Auswahlverfahren§ 13 NGG, Auswahlkriterien§ 14 NGG, Fortbildung§ 15 NGG, Erstellung§ 16 NGG, Wirkungen und Erfolgskontrolle§ 17 NGG, Ausbildung§ 18 NGG, Geltungsbereich§ 19 NGG, Bestellung§ 20 NGG, Aufgaben und Befugnisse§ 21 NGG, Beanstandungsrecht§ 22 NGG, Status§ 23 NGG, Unabhängigkeit§ 24 NGG, Gleichstellungsbeauftragte an Schulen§ 25 NGG, Berichtspflichten§ 26 NGG, Inkrafttreten, Aufhebung von Vorschriften und Übergangsvorschriften
§ 9 NGG, Benachteiligungsverbot
§ 9 NGGNiedersächsisches Gleichberechtigungsgesetz (NGG)Landesrecht NiedersachsenTitel: Niedersächsisches Gleichberechtigungsgesetz (NGG)Normgeber: NiedersachsenAmtliche Abkürzung: NGGReferenz: 20480Abschnitt: Dritter Teil – Gleichstellung von Frauen und Männern → Erster Abschnitt – Verbesserung der Entscheidungsfindung, Benachteiligungsverbot (1) Beschäftigte dürfen nicht unmittelbar oder mittelbar wegen des Geschlechts benachteiligt werden.(2) 1Eine unmittelbare Benachteiligung liegt vor, wenn eine Person wegen des Geschlechts eine weniger günstige Behandlung erfährt, als eine andere Person in einer vergleichbaren Situation erfährt, erfahren hat oder erfahren würde. 2Eine unmittelbare Benachteiligung wegen des Geschlechts liegt auch im Fall einer ungünstigeren Behandlung einer Frau wegen Schwangerschaft oder Mutterschaft vor.(3) Eine mittelbare Benachteiligung liegt vor, wenn dem Anschein nach neutrale Vorschriften, Kriterien oder Verfahren Personen wegen des Geschlechts gegenüber anderen Personen in besonderer Weise benachteiligen können, es sei denn, die betreffenden Vorschriften, Kriterien oder Verfahren sind durch ein rechtmäßiges Ziel sachlich gerechtfertigt und die Mittel sind zur Erreichung dieses Ziels angemessen und erforderlich.(4) Eine unterschiedliche Behandlung wegen des Geschlechts ist zulässig, wenn dieser Grund wegen der Art der auszuübenden Tätigkeit oder der Bedingungen ihrer Ausübung eine wesentliche und entscheidende berufliche Anforderung darstellt, sofern der Zweck rechtmäßig und die Anforderung angemessen ist.(5) Ungeachtet der in den Absätzen 3 und 4 genannten Gründe ist eine unterschiedliche Behandlung auch zulässig, wenn durch geeignete und angemessene Maßnahmen, insbesondere nach § 13 Abs. 5 dieses Gesetzes, bestehende Nachteile wegen des Geschlechts verhindert oder ausgeglichen werden sollen.
§ 8 NGG, Gremien§ 10 NGG, Fördermaßnahmen