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Timestamp: 2019-08-17 23:35:38
Document Index: 257731527

Matched Legal Cases: ['§ 7', '§ 15', '§ 15', '§ 19', 'Art. 10', '§ 15', '§ 9', '§ 1', '§ 19', '§ 16', 'Art. 3', 'Art. 4', 'Art. 7']

Der Aufbau und die Besteuerung der internationalen Unternehmung | Springer for Research & Development
Die Steuerplanung der internationalen Unternehmung
Die Steuerplanung der internationalen Unternehmung pp 94-123 | Cite as
Der Aufbau und die Besteuerung der internationalen Unternehmung
L. Haberstock
Der Begriff der internationalen Unternehmung setzt zunächst den der nationalen Unternehmung voraus. Dieser ist dadurch charakterisiert, daß die nationale Unternehmung ihre Aktivitäten auf das Hoheitsgebiet eines Staates beschränkt, daß sie in diesem Staat ihren juristischen Sitz und ihr Leitungszentrum hat und daß aus diesem Staat ihr Personal und ihre Eigentümer stammen.2)
Siehe hierzu aus der umfangreichen Literatur insbes. Clee, G.H. und Sachtjen, W.M.: Organizing a Worldwide Business, in: HBR, Vol. 42 (1964), S. 55–67;Google Scholar
Fayerweather, J.: International Business Management: A Conceptual Framework, New York — Toronto — London 1969;Google Scholar
Fröhlich, F.W.: Multinationale Unternehmen, Baden-Baden 1974;Google Scholar
Gruhler, W.: Die Kontroverse um die multinationalen Unternehmen -Kritik der Vorwürfe und Forderungen, Köln 1974;Google Scholar
Gruhler, W.: Die Kontroverse um die multinationalen Unternehmen -Kritik der Vorwürfe und Forderungen, in: AG, 20. Jg. (1975), S. 87–94;Google Scholar
Kahmann, J.: Absatzpolitik multinationaler Unternehmungen, Berlin 1972;Google Scholar
Kindleberger, Ch.P.: International Economics, 3. Aufl., Homewood (111.) 1963;Google Scholar
Koppensteiner, H.-G.: Internationale Unternehmen im deutschen Gesellschaftsrecht, Frankfurt (Main) 1971; Kormann, H.: Die Steuerpolitik..., a.a.O., S. 8 ff.;Google Scholar
Lilienthal, D.: The Multinational Corporation, in: Management and Corporation 1985, hrsg. v. Anshen, M. und Bach, G.L., New York-Toronto-London 1960, S. 119–158;Google Scholar
Prühs, H.: Gesellschaftsrechtliche Probleme internationaler Unternehmen, in: AG, 18. Jg. (1973), S. 395–401;Google Scholar
Robinson, R.D.: International Business Policy, New York-Chicago-San Franzisco-Toronto-London 1964;Google Scholar
Sieber, E.H.: Die internationale Unternehmung, in: Gegenwartsfragen der Unternehmensführung, hrsg. v. H.-J. Engeleiter, Herne-Berlin 1966, S. 51–68,Google Scholar
sowie Zünd, A.: Kontrolle und Revision in der multinationalen Unternehmung, Bern 1973.Google Scholar
Die beiden letzten Bedingungen werden gewöhnlich genannt, sind aber für die folgenden Zwecke nicht zwingend erforderlich.Google Scholar
Die zweite und/oder dritte Stufe können auch übersprungen werden.Google Scholar
Spätestens hier setzt die Steuerpflicht im Ausland ein.Google Scholar
Zur Alternative “Aufkauf bestehender Unternehmen” oder “Neugründung” vgl. Tugendhat, Chr.: The Multinationals, London 1971, S. 57 ff.Google Scholar
Vgl. insbesondere Kahmann, J.: Absatzpolitik..., a.a.O., S. 13 ff., sowie Zünd, A.: Kontrolle..., a.a.O., S. 35 ff.Google Scholar
Hier zitiert nach Kahmann, J.: Absatzpolitik..., a.a.O., S. 16.Google Scholar
Sieber, E.H.: Die internationale Unternehmung, a.a.O., S. 53 ff., trifft hierbei Unterscheidungen nach dem Kriterium “Anteil des Auslandsumsatzes am Gesamtumsatz” und gelangt von der multi- über die internationale zur Weltunternehmung.Google Scholar
Vgl. hierzu und zum folgenden vor allem Kormann, H.: Die Steuerpolitik..., a.a.O., S. 14–18, sowie Witthöfft, G.: Konzerne, internationale, in: HdB, Bd. 2, 3. Aufl., Stuttgart 1958, Sp. 3337–3343.Google Scholar
Als Sonderfälle sind auch internationale Konzerne mit zwei (gleichberechtigten) Spitzeneinheiten bekannt, z.B. der Unilever-Konzern, der Royal Dutch-Shell-Konzern oder die Firmen Nestle und Hoffman-La Roche. Die Gründe für einen derartigen Konzernaufbau liegen neben der historischen Entwicklung auch auf steuerlichem Felde, da bei einer Fusion über die Grenze hinweg die stillen Rücklagen einer Gesellschaft hätten aufgedeckt und versteuert werden müssen.Google Scholar
Es muß sich um “aktive” Tätigkeiten i.S. des AStG handeln; vgl. hierzu Kap. 2312.Google Scholar
Vgl. hierzu Bahr, G.: Gewinnermittlung..., a.a.O., S. 15 ff.; Rädler-Raupach: Deutsche Steuern..., a.a.O., S. 3 ff.; Edwards, R.N.: Internationale Steuerplanung mit praktischen Beispielen, in: EStZ,ohne Jg. (1967), S. 567–581,Google Scholar
sowie Rädler, A.J.: Vergleich der Besteuerung der Auslandsniederlassungen deutscher Personenunternehmen und deutscher Kapitalgesellschaften, in: Steuerlast und Unternehmungspolitik, hrsg. v. K. Oettle, Stuttgart 1971, S. 143–167.Google Scholar
Siehe auch Kormann, H.: Die Steuerpolitik..., a.a.O., S. 98/99.Google Scholar
Vgl. Rädler-Raupach: Deutsche Steuern..., a.a.O., S. 3 ff.Google Scholar
Vgl. Kap. 212.Google Scholar
Vgl, hierzu und zum folgenden insbes. Seidel, G.: Gewinnverschiebungen..., a.a.O., S. 40 ff.; Kormann, H.: Die Steuerpolitik..., a.a.O., S. 215 ff.; Rädler-Raupach: Deutsche Steuern..., a.a.O., S. 25 ff. und S. 341 ff., sowie Bellstedt, Chr.: Die Besteuerung..., a.a.O., S. 311 ff.Google Scholar
Gibbons, W.J.: Tax Factors in Basing International Business Abroad, Cambridge (Mass.) 1957, zitiert nach Kormann, H.: Die Steuerpolitik..., a.a.O., S. 215, und Seidel, G.: Gewinnverschiebungen..., a.a.O., S. 40.Google Scholar
Das AStG spricht allerdings von Zwischengesellschaften.Google Scholar
Vgl. hierzu Kormann, H.: Die Steuerpolitik..., a.a.O., S. 5, sowie Bachern, H.: Die optimale Ausgestaltung..., a.a.O., S. 12, der sich als Quelle wiederum bezieht auf Fischer, K.: Die internationale Unternehmung — Umriß eines Unternehmungstyps, Diss. Nürnberg 1967, S. 18.Google Scholar
Ihre systematische Einordnung und Behandlung würde wegen der vielfältigen und z.T. noch umstrittenen Einzelregelungen des AStG eine eigene Arbeit erfordern; die Modellansätze im Kap. 4 berücksichtigen in Übereinstimmung dazu die (allerdings sehr wichtigen) qualitativen Abgrenzungen des AStG (noch) nicht.Google Scholar
Wenn später vom Inland bzw. Wohnsitzstaat gesprochen wird, so ist damit die BRD gemeint, soweit nicht ausdrücklich auf eine andere Bedeutung hingewiesen wird; entsprechend ist mit Quellen- bzw. Ursprungsland das Ausland als Domizilstaat der Grundeinheiten Tochtergesellschaft bzw. Betriebstätte gemeint.Google Scholar
Vgl. hierzu insbesondere Roer, H.: Besteuerung der Auslandsbeziehungen, 2. Aufl., Herne/Berlin 1965; Kormann, H.: Die Steuerpolitik..., a.a.O., S. 97 ff.; Seidel, G.: Gewinnverschiebungen..., a.a.O., S. 26 ff.,Google Scholar
sowie Hillert, A.: Steuerliche Überlegungen bei Gründung von Tochtergesellschaften oder Betriebstätten in EG-Staaten, in: GmbH-Rdsch., 66. Jg. (1975), S. 38–43.Google Scholar
Die §§ 7 ff. AStG lösten die frühere Regelung des § 15 Abs. 2 StAnpG ab, wonach eine ausländische Tochter im Inland unbeschränkt steuerpflichtig war, wenn sie als Organ-gesellschaft der inländischen Mutter betrachtet werden konnte. Es wurde in diesen Fällen eine fiktive Geschäftsleitung im Inland unterstellt, mit deren Hilfe dann der Durchgriff auf die dahinterstehenden Gesellschafter erfolgen konnte. Man sprach hier auch von der sog. “internationalen Organschaft”. Die Finanzverwaltung wandte allerdings den § 15 Abs. 2 StAnpG nur selten an.Google Scholar
Je nach Rechtsform (Einzelunternehrriung oder Personengesellschaft bzw. Kapitalgesellschaft) der Spitzeneinheit.Google Scholar
Auf die indirekte Anrechnung nach § 19a Abs. 2–5 KStG und ihre Voraussetzungen wird noch eingegangen.Google Scholar
Von Kreditwirkungen der Steuerzahlung und -anrechnung sei abgesehen.Google Scholar
Vgl. Art. 10 OECD-Muster-DBA. Die Grenze zwischen einfacher und Schachtel-Beteiligung wird (wie üblich) bei 25% festgelegt; in vielen Industriestaaten liegt jedoch die Grenze schon erheblich tiefer.Google Scholar
Vgl. hierzu insbes. Debatin, H.: Die ertragsteuerlichen Schachtelvergünstigungen des deutschen Außensteuerrechts, in: DB, 28. Jg. (1975), S. 1714–1718, sowie S. 1764–1770; Lempenau, G.: Die neuen Schachtelprivilegien..., a.a.O., S. 1045 ff.; Menck, Th.: Die Besteuerung..., a.a.O., S. 65 ff.;Google Scholar
Mennel, A.: Die Besteuerung von ausländischen Dividenden und Zinsen bei Empfängern in der Bundesrepublik Deutschland, in: IWB 1968, Fach 3, Gr. 3, S. 273–294; Müller, L.: Probleme des Schachtelprivilegs..., a.a.O., S. 252 ff.;Google Scholar
Mennel, A.: Die Konzerne im Handelsund Steuerrecht, in: DStR, 13. Jg. (1975), S. 3–18,Google Scholar
sowie am Rande Brezing, K.: Schachtelprivileg und Steuerfluchtgesetz, in: WPg, 24. Jg. (1971), S. 7–11;Google Scholar
Reuter, H.-P.: Das vermögensteuerliche Schachtelprivileg nach dem Außen-steuerreformgesetz, in: DStR, 11. Jg.(1973), S. 237–335,Google Scholar
und Reuter, H.-P.: Das gewerbesteuerliche Schachtelprivileg nach dem Außensteuerreformgesetz, in: DStR, 12. Jg. (1974), S. 67–72 und S. 138–145.Google Scholar
Z.B. in Frankreich, Holland, Italien, Schweden und der Schweiz.Google Scholar
Als Ausnahme ist in der BRD allerdings der § 15 Abs. 1 StAnpG zu nennen, wonach eine ausländische Tochtergesellschaft im Falle ihrer inländischen Leitung unbeschränkt steuerpflichtig werden und damit für die Spitzeneinheit das Schachtelprivileg gemäß § 9 KStG zur Anwendung kommen kann.Google Scholar
Vgl. Rädler-Raupach: Deutsche Steuern..., a.a.O., S. 615/616.Google Scholar
Vgl. Kormann, H.: Die Steuerpolitik..., a.a.O., S. 108, und Bellstedt, Chr.: Die Besteuerung..., a.a.O., S. 285.Google Scholar
Vgl. oben Kap. 2223.Google Scholar
Vgl. auch zu ähnlichen Bemühungen um ein europäisches Schachtelprivileg Hermann, H.J.: Das europäische Schachtelprivileg, in: AG, 16. Jg. (1971), S. 38–46.Google Scholar
Vgl. Menck, Th.: Die Besteuerung..., a.a.O., S. 72/73 und Bellstedt, Chr.: Die Besteuerung..., a.a.O., S. 396 ff.Google Scholar
Eine Ausnahme von dieser Regelung stellen die DBA mit Holland (10%) und mit Frankreich (O %) dar. Vgl. hierzu Menck, Th.s Die Besteuerung..., a.a.O., S. 72, sowie Klöne, H.: Die Besteuerung von Dividendenausschüttungen französischer Gesellschaften an deutsche Aktionäre, in: DB, 23. Jg. (1970), S. 1189–1191.Google Scholar
Als Ausnahme werden auf nach Kanada und den USA fließende Dividenden “nur” 15% Kapitalertragsteuer erhoben, soweit der ausgeschüttete Gewinn nicht in der BRD reinvestiert wird.Google Scholar
Vgl. hierzu z.B. Kraushaar, R.: Die steuerlichen Vorteile ausländischer Kapitalgesellschaften gegenüber inländischen bei Direktinvestitionen in der Bundesrepublik Deutschland unter besonderer Berücksichtigung des gespaltenen Körperschaftsteuersatzes, Diss. Mannheim 1966, S. 57.Google Scholar
Vgl. hierzu und zum folgenden Menck, Th.: Die Besteuerung..., a.a.O., S. 72/73; Wöhe, G.: Die Steuern..., a.a.O., S. 78–81; Schneider, D.: Grundzüge der Unternehmensbesteuerung, Opladen 1974, S. 236;CrossRefGoogle Scholar
Baranowski, K.-H.: Der “Ausländer-Effekt” des deutschen Körperschaftsteuerrechts, in: IWB 1975, Fach 3, Gr. 4, S. 159–166,Google Scholar
sowie Meyer-Arndt, L.: Ausländereffekt und Quintettsituation — International-steuerrechtliche Fragen des gespaltenen Körperschaftsteuersatzes -, in: DStZ/A, 63. Jg.(1975), S. 275–281.Google Scholar
Berechnung incl. 3% Ergänzungsabgabe auf die Körperschaf tsteuerschuld.Google Scholar
Dieser Satz ist wegen der Gesellschaftsteuer noch etwas niedriger, wenn die Töchter ausschütten und die Mütter nach Zahlung der Nachsteuer wiedereinlegen.Google Scholar
Am Rande sei darauf hingewiesen, daß derartige Wahlrechte zwar den Reiz betriebswirtschaftlicher Untersuchungen steuerlicher Tatbestände erhöhen, daß sie aber — wie grundsätzlich jedes Wahlrecht im Steuerrecht — gegen den Grundsatz der Gleichmäßigkeit der Besteuerung verstoßen, weil nicht mehr ausschließlich objektive Tatbestände für die Höhe der Steuerschuld maßgebend sind, wie es § 1 AO verlangt.Google Scholar
Vgl. Kap. 2222.Google Scholar
Vgl. Kap. 2311; das weitergehende Wahlrecht nach § 19a Abs. 5 im Falle von Enkelgesellschaften wird hier nicht mehr gesondert herausgestellt.Google Scholar
Vgl. dazu ausführlicher im Kap. 2313.Google Scholar
Vgl. neben Rädler-Raupach: Deutsche Steuern..., a.a.O., S. 605/606, vor allem Roer, H.: Sind Gewinnabführungsvereinbarungen im Verhältnis zum Ausland steuerlich anzuerkennen? In: IWB 1963, Fach 3, Gr. 4, S. 51–58,Google Scholar
sowie Vogel, H.: Zur steuerlichen Behandlung zwischenstaatlicher Kapitalinvestitionen unter besonderer Berücksichtigung des Außensteuerrechts der Bundesrepublik Deutschland, Düsseldorf 1964, S. 52 ff.Google Scholar
Vgl. hierzu die zu Beginn von Kap. 322 angegebene Literatur sowie Kolck, J.D.: Der Betriebstättenbegriff im nationalen und internationalen Steuerrecht, Diss. Münster 1974.Google Scholar
In § 16 Abs. 2 StAnpG beträgt die Grenze noch 6 Monate.Google Scholar
Vgl. hierzu Heining, A.: Vermeidung der Doppelbesteuerung international tätiger Unternehmen — Vereinheitlichung des Betriebstättenbegriffs, in: IWB 1959, Fach 3, Gr. 2, S. 89–98, hier S. 98, sowie Rädler-Raupach: Deutsche Steuern..., a.a.O., S. 381.Google Scholar
Vgl. hierzu insbesondere Kormann, H.: Die Steuerpolitik..., a.a.O., S. 104/105.Google Scholar
Die von den Tochtergesellschaften zufließenden Dividenden sind dagegen stets nichtnegativ.Google Scholar
Das ist für die Körperschaftsteuer zumindest bei personenbezogenen Kapitalgesellschaften bis zu einem Einkommen von 50.000,- ebenfalls unbestritten; vgl. Kap. 2223.Google Scholar
Wie z.B. für beschränkt Steuerpflichtige in Österreich.Google Scholar
Vgl. nochmals Kap. 222.Google Scholar
Vgl, hierzu insbes. Bahr, G.: Gewinnermittlung..., a.a.O., S. 40 ff.; Bellstedt, Chr.: Die Besteuerung..., a.a.O., S. 229 ff.; Fischer-Warneke: Grundlagen..., a.a.O., S. 136 ff.; Flick, H.: Die Gewinn- und Vermögensermittlung nach der direkten und indirekten Methode,in: IWB 1957, Fach 3, Gr. 2, S. 67–72; Haas-Bacher-Sçheuer: Steuerliche..., a.a.O., S. 154 ff.; Kormann, H.: Die Steuerpolitik..., a.a.O., S. 117 ff.; Rädler-Raupach: Deutsche Steuern..., a.a.O., S. 89 ff.,Google Scholar
sowie Swoboda, P.: Besteuerung und internationale wirtschaftliche Beziehungen, in: ZfbF, 21. Jg. (1969), S. 187–195, hier S. 190/191.Google Scholar
Für die Vermögensermittlung gelten analoge Überlegungen.Google Scholar
Vgl, hierzu Kap, 322.Google Scholar
Vgl, hierzu Kap. 2312.Google Scholar
Vgl. hierzu Kap. 2313.Google Scholar
Vgl, hierzu einen empirischen Querschnitt bei Bellstedt, Chr.; Die Besteuerung..., a.a.O., S. 213 ff.Google Scholar
Eine solche Aufteilung ist bei Freistellung aufgrund eines DBA wegen des Progressionsvorbehalts und ohne DBA wegen der Höchstgrenzenermittlung für die gewöhnliche Anrechnung erforderlich; vgl. Teilzusammenfassung II in Kap. 323.Google Scholar
Die Begriffe “Teilgewinnkonstruktion” und “Gesamtgewinnzerlegung” verwendet Bahr, G.: Gewinnermittlung..., a.a.O., S. 62.Google Scholar
Vgl. Art. 3 Abs. 3 DBA BRD-Ägypten sowie Bellstedt, Chr.: Die Besteuerung..., a.a.O., S. 229, und Seidel, G.: Gewinnverschiebungen..., a.a.O., S. 36.Google Scholar
Vgl. Art. 4 Abs. 2 DBA BRD-Dänemark sowie Bellstedt, Chr.: Die Besteuerung..., a.a.O., S. 229, und Seidel, G.: Gewinnverschiebungen..., a.a.O.,S.36.Google Scholar
Eine indirekte Methode wird für die Tochtergesellschaft nicht verwandt; aus diesem Grunde ist das Begriffspaar “direkte und indirekte Methode” in Literatur und Praxis nur im Zusammenhang mit der Gewinnermittlung von Betriebstätten zu finden.Google Scholar
Vgl. hierzu ausführlich Bahr, G.: Gewinnermittlung..., a.a.O., S. 151 ff. Vgl. auch das (inländische) Problem der Aufteilung der Gewerbesteuer auf die verschiedenen Gemeinden.Google Scholar
Flick, H.: Die Gewinn- und Vermögensermittlung..., a.a.O., S. 70.Google Scholar
Dieser Vorteil tritt dann voll ein, wenn alle Staaten das Betriebstättenprinzip uni- oder bilateral akzeptieren und ausschließlich die direkte Methode anwenden.Google Scholar
Qualifikationskonflikte, die auf der unterschiedlichen Abgrenzung der Besteuerungsansprüche der beteiligten Fiski basieren, können bei der direkten — wie im übrigen auch bei der indirekten — Methode dazu führen, daß die Summe der Gewinne der Teileinheiten nicht mit dem Gesamtgewinn der internationalen Unternehmung übereinstimmt.Google Scholar
Vgl. hierzu aus der neueren Literatur Brezing, K.: Konzernverrechnungspreise in betriebswirtschaftlicher, aktienrechtlicher und steuerrechtlicher Sicht, in: AG, 20. Jg.(1975), S. 225–232;Google Scholar
Dziadkowski, D.: Einkaufsverrechnungspreise bei inländischer Tochter-GmbH, in: GmbH-Rdsch., 66. Jg. (1975), S. 204–209;Google Scholar
Fantl, J.L.: Transfer Pricing — Tread Carefully, in: The CPA Journal Vol. 44 (1974), S.42–46;Google Scholar
Heiss, F.L.: Zum Problem der Aufteilung von Aufwendungen multinationaler Unternehmen, in: AWD, 21. Jg. (1975), S. 332–338;Google Scholar
Kern, W.: Die Gewinnverlagerung als Problem unternehmerischer Entscheidungen, Diss. Frankfurt/Main 1964, insbes. S. 102 ff.;Google Scholar
Pöppl, F.: Die Problematik der Beurteilung von Leistungsentgelten im internationalen Konzern nach deutschem Steuerrecht, in: DStZ/A, 62. Jg. (1974), S. 158–162;Google Scholar
Wälde, Th.: Die Angemessenheit konzerninterner Transfergeschäfte bei multinationalen Unternehmen nach Konzernrecht, in: AG, 19. Jg.(1974), S. 370–374,Google Scholar
und Weber, K.: Preisgestaltung zwischen Tochtergesellschaften internationaler Konzerne, in: DB, 22. Jg. (1969), S. 1908/1909.Google Scholar
Vgl. hierzu Kap. 2312 sowie Strobel, J.: Steuerliche Behandlung von Transaktionen zwischen verbundenen Unternehmen in der Bundesrepublik Deutschland, in: IWB 1974, Fach 3, Gr. 4, S. 135–156.Google Scholar
Dieser Problemkreis, im Schrifttum auch unter dem Begriff “Konzernumlagen” behandelt, läßt sich ohne weiteres dem ersten subsumieren, wenn man den Begriff der “Dienstleistungen” nur weit genug faßt; vgl. deshalb hierzu die in den beiden vorangegangenen Fußnoten angegebene Literatur.Google Scholar
Das gilt insbesondere für den angelsächsischen Einflußbe-reich; die Schweiz und die Niederlande beispielsweise verwenden dagegen primär die indirekte Methode; vgl. Rädler-Raupach; Deutsche Steuern..., a.a.O., S. 93.Google Scholar
Art. 7 Abs. 4 OECD-Muster-DBA; vgl. Korn-Dietz-Debatin: Doppelbesteuerung, a.a.O., Vorbemerk. Anh. A, S. 26.Google Scholar
Aus formulierungstechnischer Sicht bereitet es jedoch keine Schwierigkeiten, bei vorgegebenem Verteilungsschlüssel die indirekte Methode modellmäßig abzubilden.Google Scholar
© Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler · Wiesbaden 1976
Haberstock L. (1976) Der Aufbau und die Besteuerung der internationalen Unternehmung. In: Die Steuerplanung der internationalen Unternehmung. Gabler Verlag
DOI https://doi.org/10.1007/978-3-322-90595-6_3
Print ISBN 978-3-409-50094-4
Online ISBN 978-3-322-90595-6