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Timestamp: 2020-02-20 08:22:12
Document Index: 240571757

Matched Legal Cases: ['§ 6', '§ 5', '§ 5', '§ 6', '§ 1', '§ 6', '§ 6', '§ 1', '§ 6', '§ 7', '§ 34', '§ 33', '§ 8', '§ 8', '§\t 6', '§ 8', '§ 8', '§ 50', '§ 9', '§ 50']

Ausschreibung - intranda GmbH
Sporthalle Goethe-Oberschule Lichterfelde, Berlin Steglitz-Zehlendorf / Hrsg. und Wettbewerbsdurchführung: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Abt. Städtebau und Projekte
Turnhalle ; Architekturwettbewerb ; Online-Publikation
Ausschreibung : nicht offener Realisierungswettbewerb
Datum des Herunterladens: 23.11.2010
Kws 453 Hochbau: Sportstätten. Freizeitanlagen
urn:nbn:de:kobv:109-opus-97741
Sporthalle Goethe-Oberschule Lichterfelde, Berlin Steglitz-Zehlendorf
Sporthalle Goethe-Oberschule Lichterfelde 	 Berlin Steglitz-Zehlendorf
Nicht offener Realisierungswettbewerb für Architekten als Generalplaner bzw. Arbeitsgemeinschaften aus Architekten und Ingenieuren der Fachrichtung Tragwerksplanung und Technische Gebäudeausrüstung Sporthalle Goethe-Oberschule Lichterfelde Berlin Steglitz-Zehlendorf Ausschreibung
Herausgeber und Wettbewerbsdurchführung Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Abteilung Städtebau und Projekte Referat II D Brückenstraße 6 10179 Berlin Wettbewerbsausschreibung Nanna Sellin-Eysholdt Lars Krokowski Digitale Bearbeitung Lars Krokowski Titelbild Nils Hauer Druck A & W Digitaldruck, Berlin
Anlass und Ziel ........................................................................................7
Teil 1 Verfahren ........................................................................................9
1.1 1.2 1.3 1.4 1.5 1.6 1.7 1.8 1.9 1.10 1.11 1.12 1.13 1.14 1.15 1.16 1.17 1.18 2.1 2.2 2.3 2.4 2.5 2.6 2.7 2.8 3.1 3.2 3.3 3.4	 3.5 3.6 3.7	 3.8 3.9 3.10 3.10 4.1 4.2 Auslober, Bauherr, Nutzer ...........................................................9
Art des Verfahrens ......................................................................9
Grundsätze und Richtlinien für Wettbewerbe............................10
Wettbewerbsteilnehmer.............................................................10
Preisgericht und Vorprüfung......................................................10
Ausgabe der Wettbewerbsunterlagen .......................................13
Abgabe der Wettbewerbsarbeiten.............................................13
Ortsbesichtigung, Rückfragen und Rückfragenkolloquium ......14
Verzeichnis der Wettbewerbsunterlagen...................................14
Geforderte Leistungen ..............................................................15
Beurteilungsverfahren und Vorprüfung .....................................17
Preise und Anerkennungen.......................................................18
Weitere Bearbeitung..................................................................18
Eigentum und Urheberrecht ......................................................19
Verfassererklärung ....................................................................19
Bekanntgabe des Ergebnisses / Ausstellung der Arbeiten........19
Haftung und Rückgabe .............................................................20
Zusammenfassung der Termine................................................20
Städtebauliche Rahmenbedingungen .......................................21
Historische Entwicklung ............................................................24
Das Wettbewerbsgrundstück ....................................................26
Vorhandene Bebauung .............................................................28
Technische Infrastruktur ............................................................29
Erschließung und Verkehr.........................................................30
Planungsrecht ...........................................................................31
Schulgeschichte ........................................................................31
Planungsumfang .......................................................................33
Städtebaulich-architektonische Zielsetzung..............................33
Funktionale Anforderungen .......................................................34
Freiflächen	/	Außenanlagen ......................................................38
Erschließung / Stellplätze..........................................................38
Baukosten / Wirtschaftlichkeit ...................................................39
Nachhaltigkeit	/	Energieeffizienz	/	Ökologische	Zielsetzung.....40
Barrierefreies Bauen .................................................................41
Baurechtliche Vorschriften, Normen und Richtlinien .................41
Raumprogramm, Funktionsdiagramme.....................................42
Beurteilungskriterien des Preisgerichts.....................................42
Digitale Anlagen .......................................................................43
Quellenangaben........................................................................46
Teil 2 Situation und Planungsvorgaben ..............................................21
Teil 3 Wettbewerbsaufgabe ..................................................................33
Teil 4 Anhang .........................................................................................43
Sporthalle Goethe-Oberschule Lichterfelde
Sporthalle Goethe-Oberschule Lichterfelde / Anlass und Ziel
Gegenstand des Wettbewerbs ist der Entwurf einer Sporthalle mit Mensa für die Goethe-Oberschule in der Drakestraße 72-75, Berlin SteglitzZehlendorf, Ortsteil Lichterfelde. Die Goethe-Oberschule verfügt zurzeit nur über eine in das Schulgebäude integrierte, nicht normgerechte Sporthalle und nutzt die Aula, um weiteren Sportunterricht abdecken zu können. Da	die	Schule	dreizügig	geführt	wird	und	im	Bezirk	ein	erhebliches	Defizit	 an	gedeckten	Sportflächen	besteht,	soll	an	dem	Schulstandort	eine	Dreifachsporthalle errichtet werden. In dem Neubau soll zur Sicherstellung des Ganztagsbetriebes der Schule eine Mensa vorgesehen werden. Das Gebäude der Goethe-Oberschule wurde 1909-1912 nach einem Entwurf von Julius Ammer und Richard Tietzen als Realgymnasium errichtet und steht unter Denkmalschutz. Ein	 großer	 Teil	 des	 Schulgrundstücks	 und	 der	 Schulerweiterungsflächen weisen wertvollen, unter Schutz stehenden Baumbestand auf. Als Standort für den Neubau wurde deshalb der am Weddigenweg liegende Grundstücksbereich bestimmt. Ziel des Wettbewerbs ist es, einen Entwurf für die Sporthalle und die Mensa zu erhalten, der sich sensibel in die umliegende Villenbebauung einfügt und sich gestalterisch mit dem Denkmal geschützten Schulgebäude auseinander setzt. Die Berücksichtigung der geltenden Energieeinsparvorgaben wird vorausgesetzt. Für das Bauvorhaben sind Gesamtbaukosten nach DIN 276 in Höhe von maximal ca. 4.500.000,- Euro vorgesehen. Der Kostenrahmen ist zwingend einzuhalten.
Sporthalle Goethe-Oberschule Lichterfelde / Teil 1 Verfahren
Teil 1 Verfahren 1.1 Auslober, Bauherr, Nutzer
Auslober, Bauherr Land Berlin, vertreten durch den Bezirk Steglitz-Zehlendorf von Berlin Abteilung Bauen, Stadtplanung und Naturschutz Serviceeinheit Immobilien Fachbereich Baumanagement Gerd Nowak, Architekt Auf dem Grat 2 14195 Berlin Telefon: +49 (0)30 90299 5265 Telefax: +49 (0)30 90299 7970 E-Mail: nowak-g@ba-sz.berlin.de Bedarfsträger Land Berlin, vertreten durch den Bezirk Steglitz-Zehlendorf von Berlin Abteilung Jugend, Schule und Umwelt Schulamt Jürgen Speyer Telefon: +49 (0)30 90299 5728 Telefax: +49 (0)30 90299 6369 E-Mail: juergen.speyer@ba-sz.berlin.de Wettbewerbsdurchführung, Ausschreibung und Koordination Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Abteilung Städtebau und Projekte Referat II D Brückenstraße 6 10179 Berlin Nanna Sellin-Eysholdt, II D 11 Tel.: +49 (0)30 9025 2039 Fax: +49 (0)30 9025 2535 E-Mail: nanna.sellin-eysholdt@senstadt.berlin.de
Die	 Auslobung	 erfolgt	 als	 nicht	 offener	 einstufiger	 Realisierungswettbewerb für Architekten als Generalplaner bzw. Arbeitsgemeinschaften aus Architekten und Ingenieuren der Fachrichtung Tragwerksplanung und Technische Gebäudeausrüstung. Das gesamte Verfahren ist bis zum Abschluss anonym. Kommunikation Die Wettbewerbssprache ist Deutsch. Die Kommunikation mit den Teilnehmern erfolgt über E-Mail.
Dem Wettbewerb liegen die Richtlinien für Planungswettbewerbe (RPW 2008) sowie das Rundschreiben SenStadt VI A Nr. 06 / 2009 (Einführung der RPW 2008) zugrunde, soweit nachstehend nichts anderes ausgeführt ist. Bei der Vorbereitung der Ausschreibung hat die Architektenkammer Berlin entsprechend den Regelungen der RPW beratend mitgewirkt. Der Wettbewerb wird bei der Architektenkammer Berlin unter der Registrier-Nr. B2010-02 geführt. Einverständnis Jeder Teilnehmer, Preisrichter, Sachverständige, Vorprüfer und Gast erklärt sich durch seine Beteiligung bzw. Mitwirkung am Verfahren mit den vorliegenden Teilnahmebedingungen und der Anwendung der RPW 1995 einverstanden. Verlautbarungen jeder Art über Inhalt und Ablauf vor und während der Laufzeit des Wettbewerbsverfahrens, einschließlich der Veröffentlichung der Wettbewerbsergebnisse, dürfen nur über die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, - II D -, abgegeben werden. Datenschutz Jeder Teilnehmer, Preisrichter, Sachverständige, Vorprüfer, Gast und Auftragnehmer willigt durch seine Beteiligung bzw. Mitwirkung am Verfahren ein, dass seine personenbezogenen Daten im Zusammenhang mit o.g. Wettbewerb bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung in Form einer automatisierten Datei geführt werden. Diese Einwilligung ist auf der Verfasser- bzw. auf der Zustimmungserklärung zu bestätigen. Eingetragen werden Name, Anschrift, Telefon, Beauftragung im Wettbewerb, Kammermitgliedschaft, Berufsbezeichnung. Nach Abschluss des Verfahrens können auf Wunsch diese Daten gelöscht werden (durch Vermerk auf der Verfassererklärung). Gemäß § 6 des novellierten Datenschutzgesetzes ist die Einwilligung der Betroffenen notwendig, da eine spezielle Rechtsgrundlage für die Führung dieser Datei fehlt.
Zur Teilnahme am Wettbewerb wurden entsprechend der Ankündigung im EU-Amtsblatt in einem vorgeschalteten Bewerbungsverfahren (Teilnahmewettbewerb gemäß RPW und VOF) durch ein vom Preisgericht unabhängiges Auswahlgremium 15 Architekten als Generalplaner ausgewählt.
Armand Grüntuch
Claus Anderhalten
Timo Klumpp
Stellvertretende Fachpreisrichter Stephanie Kaindl
Guntram Jankowski
Sachpreisrichter	 Norbert Kopp
Anke Otto Bezirksstadträtin Abteilung für Jugend, Schule und Umwelt Bezirk Steglitz-Zehlendorf von Berlin Uwe Stäglin Bezirksstadtrat Abteilung Bauen, Stadtplanung und Naturschutz Bezirk Steglitz-Zehlendorf von Berlin Norbert Schmidt Bezirksstadtrat Abteilung Soziales und Sport Bezirk Steglitz-Zehlendorf von Berlin Stellvertretende Sachpreisrichter Gernot Mann
Referent des Bezirksbürgermeisters
Jürgen Speyer Leiter des Schulamtes Abteilung für Jugend, Schule und Umwelt Bezirk Steglitz-Zehlendorf von Berlin Dieter Melzow Leiter der Serviceeinheit Immobilien Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf von Berlin Klaus Sonnenschein Fachbereichsleiter Sport Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf von Berlin Peter Ostendorff Referatsleiter Wettbewerbe und Auswahlverfahren Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin Sachverständige	 Dagmar Porzelt
Goethe-Oberschule Berlin
Carola Richter Leiterin des Fachbereichs Sport Goethe-Oberschule Berlin Sabine Lappe Leiterein des Bauordnungsamtes Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf von Berlin Gerd Nowak Leiter des Fachbereichs Baumanagement Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf von Berlin Leyla Köymen Fachbereich Baumanagement Bauvorbereitung, Entwurf, Bestand Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf von Berlin Leonid Kleimann Fachbereich Baumanagement Energiebeauftragter Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf von Berlin Jörg Weese Abteilung für Jugend, Schule und Umwelt Planungsbeauftragter Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf von Berlin Dr. Jörg Rüter Untere Denkmalschutzbehörde Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf von Berlin Monika Osteresch Fachbereich	Naturschutz	und	Grünflächen Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf von Berlin Beatrix Beese Beauftragte für Menschen mit Behinderungen Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf von Berlin Bernd Wolff Abteilung Sport Senatsverwaltung für Inneres und Sport Berlin Dominik Bär Kinder- und Jugendbüro Steglitz-Zehlendorf Vorprüfung	 Ulrike Lickert
Kostenprüfung	 Gäste	 Klaus Wiechers
Friedhelm Haas, Architekt
Dr. Ingo Kowarik Landesbeauftragter für Naturschutz und Landschaftspflege Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin Herbert Lohner BUND für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Landesverband Berlin e.V. Frank Külske Naturschutzbund Berlin e. V. (NaBu) Götz Kuthe Bürgerinitiative Goethes Ginkgo Vertretung der Anwohnerschaft Denise Eitner / Simon Lorenz Schülervertretung Goethe-Oberschule Berlin Mitglieder der BVV
Die Wettbewerbsunterlagen werden am 22. Januar 2009 im Rahmen der Ortsbesichtigung an die Teilnehmer ausgegeben.
Die Wettbewerbspläne sind am 16. März 2010 von 14:00 bis 17:00 Uhr in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Referat Wettbewerbe und Auswahlverfahren Brückenstraße 6 Jannowitzcenter 10179 Berlin Raum Nr. 4.026 abzugeben oder am selben Tag oder davor liegend per Post- oder Kurierdienst in einer „eckigen“ Planrolle einzureichen. Das Modell ist am 23. März 2010 von 14:00 Uhr bis 17.00 Uhr an gleicher Stelle oder am selben Tag oder davor liegend per Kurierdienst einzureichen. Das Modell ist in transportgerechter und wieder verwendbarer Verpackung abzuliefern. Die Wettbewerbsarbeiten sind zur Wahrung der Anonymität in verschlossenem Zustand ohne Absender oder sonstigen Hinweis auf den Verfasser, aber mit der Kennzahl und dem Vermerk „Sporthalle Goethe-Oberschule“ einzureichen. Bei Zustellung durch Kurierdienst ist der Empfänger als Absender anzugeben.
Bei Einlieferung durch Post- oder Kurierdienst (porto- und zustellungsfrei für den Empfänger) gilt die Einlieferungsfrist als erfüllt, wenn der Aufgabestempel das Datum des 16.03.2010 oder eines davor liegenden Tages trägt. Für die Einlieferung des Modells gilt entsprechend das Datum des 23.03.2010. Der Verfasser selbst ist für die Lesbarkeit des Aufgabestempels auf der Sendung verantwortlich. Verspätet eingegangene Arbeiten, deren Aufgabestempel/Aufgabebeleg fehlt, unleserlich oder unvollständig ist oder dessen Richtigkeit angezweifelt wird, werden vorbehaltlich des späteren Nachweises fristgemäßer Einlieferung, den der Teilnehmer zu erbringen hat, mitbeurteilt. Bei Einreichung durch Post- oder Kurierdienst ist eine Kopie des Aufgabebeleges in gleicher anonymisierter Weise wie die Arbeit selbst, mit der Kennziffer versehen, an den Auslober nachzusenden. Kennzeichnung der Arbeiten Die Wettbewerbsarbeiten sind in allen Stücken nur durch eine gleichlautende Kennzahl zu bezeichnen. Sie ist aus sechs arabischen Ziffern zu bilden und in einer Größe von 1 cm Höhe und 4 cm Breite auf jedem Blatt und Schriftstück in der rechten oberen Ecke anzubringen. Der Wettbewerbsverfasser hat die Verfassererklärung mit seiner Anschrift in einem verschlossenen und undurchsichtigen Umschlag mit der gleichen Kennzahl abzugeben, mit der er seine Wettbewerbsarbeit gekennzeichnet hat. Dieser Umschlag ist gleichzeitig mit der Wettbewerbsarbeit abzugeben.
Ortsbesichtigung, Rückfragen und Rückfragenkolloquium
Ortsbesichtigung Die	Ortsbesichtigung	mit	den	Teilnehmern	findet	am	22. Januar 2010 um 12:45 Uhr statt. Der Treffpunkt ist der Haupteingang der Goethe-Oberschule in der Drakestraße 72-75. Rückfragen Rückfragen zur Auslobung können schriftlich gestellt werden. Sie müssen bis zum 29. Januar 2010 bei folgender E-Mail-Adresse eingegangen sein: nanna.sellin-eysholdt@senstadt.berlin.de Bei den Rückfragen ist auf die entsprechenden Teilziffern der Ausschreibung, auf die sie sich beziehen, Bezug zu nehmen. Rückfragenkolloquium Ein	 Rückfragenkolloquium	 findet	 nicht	 statt.	 Die	 Zusammenstellung	 aller	 eingereichten Fragen und deren Beantwortung wird den am Verfahren Beteiligten am 5. Februar 2010 per E-Mail zugesandt und ist Bestandteil der Ausschreibung.
Unterlagen des Wettbewerbs sind: – die vorliegende Ausschreibung
–	 die Zusammenstellung der Rückfragen und Antworten –	 Modell-Einsatzplatte M 1:500 –	 CD-ROM mit digitalen Daten (siehe Teil 4), u.a. die im Folgenden
aufgeführten Planunterlagen und Dokumente:
•	 Übersichts- und Arbeitsplan, u.a. als .dwg-Datei •	 Zeichnungen der angrenzenden Bestandsgebäude (Grundrisse,
Ansichten, Schnitte, Details) als .pdf-Dateien
•	 Luftbilder als .tif-Dateien •	 Raum- und Funktions- und Funktionsprogramm als .pdf-Datei Hinweis Jeder	Teilnehmer	des		Verfahrens	verpflichtet	sich,	die	vorliegenden	digitalisierten Daten und Pläne nur für die Beteiligung am Verfahren zu nutzen. Daten, die im Rahmen der Bearbeitung als Zwischenprodukte anfallen und nicht an den Auslober abgegeben werden, sind nach Abschluss des Wettbewerbes zu löschen.
Von den Teilnehmern werden folgende Leistungen erwartet: Geforderte Leistungen 1.	 Städtebauliches Konzept M 1:500 mit Darstellung der Gesamtsituation, Baukörper, Erschließung, Stellplätze für Mobilitätsbehinderte sowie Fahrradabstellplätze 2.	 EG-Grundriss	mit	Darstellung	der	angrenzenden	Freiflächen	 einschließlich der äußeren Erschließung sowie alle weiteren Grundrisse im M 1:200 3.	 Zum Verständnis des Entwurfs erforderliche Schnitte und Ansichten im M 1:200 4.	 Fassaden- bzw. Systemschnitt im M 1:20 mit Teilansicht – der Informationsgehalt dieses Schnittes soll annähernd dem eines Schnittes im Maßstab 1:50 entsprechen, beispielhaft zur Vermittelbarkeit von Materialität, Gestaltqualität und zur Ermittlung der Kosten 5.	 Prüfpläne (gefaltet) ein Satz der verlangten Grundrisse und Schnitte mit Eintragung –	 der Raumbezeichnungen (entsprechend der Formblätter) –	 der für die Berechnung notwendigen Maße –	 der Raumgrößen 6.	 Berechnungen auf Formblättern (Formblatt Raumprogramm, Formblatt Gebäudekennwerte und Formblatt Kostenprüfung/ Flächenermittlung, s. 4.1.9 Formblätter) Der Rechenweg für alle Berechnungen ist nachvollziehbar auf den Prüfplänen darzustellen. –	 Überbaute Fläche –	 Brutto-Grundfläche	BGF	a – Brutto-Rauminhalt BRI a (V)
–	 Nutzfläche
–	 Verhältnis	Brutto-Grundfläche	a	/	Nutzfläche	(BGF	a	/	Nutzfläche)
–	 DAF	Dachflächen
–	 HTF	Horizontale	Trennflächen
–	 BAF	Basisflächen
–	 AWF	Außenwandflächen
–	 IWF	Innenwandflächen – BAU Baugrube
–	 Gebäudehüllfläche	A
–	 Verhältnis A/V 7.	 Erläuterungsbericht (getrennt von den Plänen, max. 4 DIN A 4 Seiten) zu den: –	 Erläuterung und Begründung des vorgeschlagenen
Entwurfskonzepts
–	 Aussagen zu Konstruktion und Materialien – Aussagen zur Wirtschaftlichkeit
–	 Aussagen	zur	Nachhaltigkeit	und	Energieeffizienz
–	 Angaben zum barrierefreien Bauen 8.	 Baubeschreibung in Anlehnung an DIN 276 (1993) zu KG 300, 400 und 500 9.	 Verzeichnis der eingereichten Unterlagen 10.	 Fragebogen	zu	Nachhaltigkeit	und	Energieeffizienz 11. Verfassererklärung (s. 4.1.9 Formblätter) 12. Modell M 1:500 unter Verwendung der vorgegebenen Modellplatte Als verbindliche Form der Arbeit gilt der Papierausdruck. Zusätzlich geforderte Leistungen in digitaler Form Zusätzlich sind folgende Leistungen in digitaler Form auf CD-Rom zu erbringen (für Vorprüfung, Ergebnisprotokoll und Veröffentlichung): –	 die Präsentationspläne als Windows-kompatible .tif-Datei(en) in	einer	Auflösung	von	bevorzugt	300dpi	(ggf.	LZW-komprimiert)	 –	 die Präsentationspläne als pdf-Datei(en) mit eingebundenen Pixeldarstellungen	in	einer	Auflösung	von	bevorzugt	300dpi. –	 die geforderten Leistungen nach Nr. 5 (Prüfpläne) als CAD-Datei
im Format .dwg oder .dxf (AutoCAD, Version 2000 oder tiefer)
oder .pln (ArchiCAD, Version 7 oder tiefer)
–	 die ausgefüllten Formblätter zu Nr. 6 und Nr. 11 (siehe 4.1.9 Digitale
Anlagen/Formblätter) als .xls-Datei (Microsoft Excel)
Hinweise zu den geforderten digitalen Leistungen „Offene“ Dateien aus Layout-Programmen (z.B. InDesign, QuarkExpress, Illustrator etc.) können nicht berücksichtigt werden. Bildmaterial, das nicht im genannten Windows-kompatiblen .tif-Format vorliegt, kann nicht berücksichtigt werden. Die CD-ROM selbst trägt als Titel nur die sechsstellige Kennzahl, mit der auch die schriftlichen Pläne gekennzeichnet werden (z.B. 123456). Die einzelnen Dateien auf der CD-ROM müssen wie folgt benannt werden: Der erste Teil des Dateinamens ist die sechsstellige Kennzahl, danach folgt ein Unterstrich und anschließend der eigentliche Dateititel, gefolgt von der Formatangabe, z.B. „tif“. Beispiele: –	 Lageplan: –	 Grundriss Erdgeschoss: –	 Ansichten: –	 Prüfpläne:
123456_lageplan.tif 123456_grundriss_eg.pdf 123456_ansicht_01.pdf 123456_pruefplan_eg.dwg
In den Dateinamen dürfen keine Leer- und Sonderzeichen vorkommen. Die CD-ROM ist für Windows-kompatiblen PC zu erstellen. MacintoshFormate können grundsätzlich nicht verwendet werden. Allgemeine Hinweise Jeder Teilnehmer darf nur eine Arbeit ohne Variante einreichen. Gemäß RPW 2008 § 5 Absatz 2 werden Darstellungen, die über die in der Auslobung geforderten Leistungen hinausgehen, von der Vorprüfung ausgesondert. Farbige Darstellungen sind möglich. Räumliche Darstellungen werden nicht zugelassen. Für die Präsentation der Wettbewerbsarbeiten stehen pro Wettbewerbsteilnehmer	 max.	 zwei	 	 2	m	 hohe	 Rolltafeln	 mit	 einer	 Hängefläche	 von	 1,96 m (Breite) x 1,46 m (Höhe) zur Verfügung. Die vom Auslober zur Verfügung gestellten Arbeitspläne sind ein Angebot, den Wettbewerbsbeitrag darzustellen; sie müssen von den Verfassern nicht verwendet werden. Um die Arbeiten gegebenenfalls bei einer späteren Ausstellung in Wechselrahmen präsentieren zu können, sollte kein größeres Blattformat als 1,20 m x 0,90 m gewählt werden. Ausschlusskriterien / Verstoß gegen bindende Vorgaben Die für die Wettbewerbsaufgabe verbindlichen Vorgaben werden im Sinne der Innovation und des Wettbewerbgedankens auf folgende grundsätzliche Anforderungen begrenzt: Es werden keine bindenden Vorgaben im Sinne der
RPW 2008 § 5 Absatz 1 und § 6 Absatz 2 formuliert.
Wettbewerbsbeiträge, die gegen bindende Vorgaben verstoßen, werden von der Beurteilung ausgeschlossen. Wettbewerbsbeiträge, die während der Laufzeit des Wettbewerbes veröffentlicht werden, verstoßen gegen die in § 1 Absatz 4 und § 6 Absatz 2 RPW 2008 geforderte Anonymität und sind von der Beurteilung auszuschließen.
Das Beurteilungsverfahren ist unter § 6 Absatz 2 der RPW 2008 dargestellt. Ergänzend gilt Folgendes: Die eingereichten Arbeiten werden mit Hilfe eines Kriterienkataloges vorgeprüft. Bei der Erfüllung dieser Aufgabe können die Sachverständigen zur Unterstützung der Vorprüfer hinzugezogen werden. Dem Preisgericht werden die Ergebnisse der Vorprüfung als Entscheidungshilfe zur Verfügung gestellt, die Beurteilung der Arbeiten bleibt dem Preisgericht vorbehalten. Wettbewerbe, die während der Laufzeit des Wettbewerbs veröffentlicht werden, verstoßen gegen die im § 1 Absatz 4 und § 6 Absatz 2 RPW 2008 geforderten Anonymität und sind von der Beurteilung auszuschließen.
Die Wettbewerbssumme (RPW 2008 § 7 Absatz 2) ist auf der Basis des § 34 HOAI ermittelt. Für Preise und Anerkennungen stehen insgesamt 20.000 Euro zur Verfügung. Vorgesehen ist folgende Aufteilung: 1. Preis 2. Preis 3. Preis 1. Anerkennung 2. Anerkennung 8.500,–	€ 5.500,–	€ 3.000,–	€ 1.500,–	€ 1.500,–	€
Über die Preise und Anerkennungen hinaus ist eine Kostenerstattung nicht vorgesehen. Die Preise und Anerkennungen werden nach Entscheidung des Preisgerichts unter Ausschluss des Rechtsweges zugeteilt. Das Preisgericht kann einstimmig eine andere Verteilung beschließen oder Preisgruppen bilden. Die Mehrwertsteuer von derzeit 19 % ist in den genannten Beträgen nicht enthalten und wird den inländischen Teilnehmern zusätzlich ausgezahlt.
Das Preisgericht gibt eine schriftliche Empfehlung für die weitere Bearbeitung der Wettbewerbsaufgabe. Bei der Umsetzung des Projekts ist einer der Preisträger unter Würdigung der Empfehlungen des Preisgerichts mit den weiteren Planungsleistungen, hier Leistungsphasen 2 - 9 nach §§ 33, 49 und 53 HOAI – vorbehaltlich einer stufenweisen Beauftragung – zu beauftragen, sofern kein wichtiger Grund einer Beauftragung entgegensteht, insbesondere soweit und sobald die dem Wettbewerb zugrundeliegende Aufgabe realisiert werden soll (RPW 2008 § 8 Absatz 2), unter der Voraussetzung, dass die Ausführung der ausgewählten Arbeit im Kostenrahmen möglich ist. Im Falle einer weiteren Bearbeitung werden durch den Wettbewerb bereits erbrachte Leistungen des Wettbewerbsteilnehmers bis zur Höhe des zuerkannten Preises nicht erneut vergütet, wenn der Wettbewerbsentwurf in seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zugrunde gelegt wird (RPW 2008 § 8 Absatz 2). Wenn vom Auftraggeber in begründeten Einzelfällen vom Votum des Preisgerichts hinsichtlich der weiteren Beauftragung abgewichen wird, sind mit allen Preisträgern Verhandlungen über die Auftragsvergabe durchzuführen. Architekten, die nicht Mitglieder der Berliner Architektenkammer sind, werden	gemäß	§	 6	Bau-	und	Architektenkammergesetz	verpflichtet,	sich	 bei Auftragserteilung im Verzeichnis auswärtiger Architekten der Architektenkammer Berlin eintragen zu lassen. Bei Bedarf wird die Hinzuziehung eines Kontaktbüros empfohlen.
Kunst am Bau Gemäß den Ausführungen in der Allgemeinen Anweisung für die Vorbereitung und Durchführung von Bauaufgaben Berlins (Anweisung Bau) ist beabsichtigt, Mittel aus dieser Baumaßnahme für „Kunst am Bau“ bereit zu stellen.
Die eingereichten Unterlagen der mit Preisen ausgezeichneten und mit Anerkennung versehenen Wettbewerbsarbeiten werden Eigentum des Auslobers. Das Urheberrecht und das Recht der Veröffentlichung der Entwürfe bleiben dem Verfasser erhalten (RPW 2008 § 8 Absatz 3). Der Auslober ist berechtigt, die zur Beurteilung zugelassenen Arbeiten nach Abschluss des Wettbewerbs ohne weitere Vergütung zu dokumentieren, auszustellen und (auch über Dritte) zu veröffentlichen. Die Namen der Verfasser werden dabei genannt.
Durch ihre Unterschrift in der Verfassererklärung versichern die Wettbewerbsteilnehmer, dass sie die geistigen Urheber der Wettbewerbsarbeiten, gemäß den Wettbewerbsbedingungen teilnahmeberechtigt, mit einer Beauftragung zur weiteren Bearbeitung einverstanden und zur fachund termingerechten Durchführung in der Lage sind. Die	Verfassererklärung	befindet	sich	als	Formblatt	in	den	digitalen	Anlagen	 im Ordner 4.1.9 Formblätter auf beiliegender CD-ROM.
Das Ergebnis des Wettbewerbs wird (unter Vorbehalt der Prüfung der Teilnahmeberechtigung) den Teilnehmern, deren Arbeit mit einem Preis oder einer Anerkennung ausgezeichnet wird, unmittelbar nach der Entscheidung des Preisgerichts mitgeteilt, allen anderen durch Übersendung des Preisgerichtsprotokolls	 mitgeteilt	 und	 der	 Öffentlichkeit	 über	 die	 Presse	 bekanntgegeben sowie unter www.stadtentwicklung.berlin.de/aktuell/ ausstellungen angekündigt. Die zur Beurteilung zugelassenen Wettbewerbsarbeiten werden mit den Namen der Verfasser, der Mitarbeiter und Sonderfachleute, den Preisen und Anerkennungen, der Aufnahme in die engere Wahl und dem Preisgerichtsprotokoll öffentlich ausgestellt. Eröffnung, Ort und Dauer der Ausstellung werden den Wettbewerbsteilnehmern und der Presse bekannt gegeben (RPW 2008 § 8 Absatz 1).
Für die Beschädigung oder den Verlust der eingereichten Arbeiten haftet der Auslober nur im Fall nachweisbar schuldhaften Verhaltens. Die nicht prämierten Arbeiten von in Berlin ansässigen Teilnehmern können zu einem Zeitpunkt, der ihnen rechtzeitig mitgeteilt wird, bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung - II D - abgeholt werden. Sind diese Arbeiten, trotz einer Erinnerung sechs Wochen nach dem genannten Termin nicht abgeholt worden, so geht der Auslober davon aus, dass die betreffenden Teilnehmer das Eigentum an ihren Arbeiten aufgegeben haben und wird dann mit diesen Arbeiten nach seinem Belieben verfahren. Im Übrigen erfolgt die Rücksendung der nicht prämierten Arbeiten von Teilnehmern, die nicht in Berlin ansässig sind, nur dann, wenn die Arbeiten in transportgerechter und wieder verwendbarer Verpackung eingereicht wurden.
22. Januar 2010 29. Januar 2010 05. Februar 2010 16. März 2010 23. März 2010 22. April 2010 voraussichtlich Mai 2010
Ausgabe der Ausschreibungsunterlagen/ Ortsbesichtigung Rückfragen bis Versand des Rückfragenprotokolls Abgabe der Arbeiten Abgabe des Modells Preisgerichtssitzung Ausstellung
Sporthalle Goethe-Oberschule Lichterfelde / Teil 2 Situation und Planungsvorgaben
Teil 2 Situation und Planungsvorgaben 2.1 Städtebauliche Rahmenbedingungen
Lage im Stadtgebiet Der Schulstandort der Goethe-Oberschule liegt im Südwesten Berlins im Ortsteil Lichterfelde des Berliner Bezirks Steglitz-Zehlendorf. Das Wettbewerbsgebiet wird im Süden durch den Weddigenweg und in östlicher Richtung durch die Drakestraße begrenzt. Geologisch grenzt es an die Bäkeniederung, einer eiszeitlichen Rinne entlang des früheren Verlaufs des Flüsschens Bäke, dem heute der Verlauf des Teltow-Kanals entspricht.
Baustruktur der Umgebung Die Bebauung in Lichterfelde-West ist durch den Charakter einer Villenund Gartenstadt-Kolonie geprägt. In unmittelbarer Nachbarschaft zum Wettbewerbsbereich liegen Grundstücke mit gründerzeitlicher Bebauung in Form von Ein- und Zweifamilienhäusern sowie alten Villen. Charakteristisch sind die mit Alleebäumen bestandenen Straßen. Es herrscht eine offene Bauweise mit zum Teil großzügigen, mit alten Bäumen bestandenen Gartengrundstücken vor. Folgt man der Drakestraße nach Norden, so erreicht man das Zentrum des Ortsteils Lichterfelde-West, das sich in der näheren Umgebung des gleichnamigen S-Bahnhofs sowie im Umfeld der Kreuzung Drakestraße, Unter den	Eichen	und	Thielallee	befindet.
Luftbild 2009
M. 1:3.000
Die stark befahrene Hauptverkehrsstraße Goerzallee/Hindenburgdamm bildet die Trennung zwischen der vorrangig gründerzeitlichen, gartenstadtähnlichen Bebauung und der südöstlich gelegenen Bäkeniederung, in der der Teltow-Kanal verläuft. Jenseits der Goerzallee schließen sich Industrie- und Gewerbegebiete an. Südlich	des	Wettbewerbgebietes,	an	der	Finckensteinallee,	befindet	sich	 auf	 einem	 weitläufigen	 Gelände	 der	 Gebäudekomplex	 des	 Bundesarchivs (ehemalige Hauptkadettenanstalt bzw. spätere Andrew Barracks). Die daran anschließende, seit 2001 errichtete Wohnsiedlung „Schweizer Viertel“ erstreckt sich bis zur Goerzalle und den Städtischen Parkfriedhof Lichterfelde.	In	 ca.	 1	 km	 Entfernung	 befindet	 sich	das	 mit	 seinen	 160	 m	 hohen Schornsteinen weit sichtbare, 1970 bis 1974 errichtete Vattenfall (ehemals BEWAG)-Heizkraftwerk Lichterfelde.
Zwischen 1289 und 1375 wurden die vier ehemals außerhalb Berlins liegenden eigenständigen Siedlungen Steglitz, Lichterfelde, Giesendorf und Lankwitz erstmals urkundlich erwähnt und blieben bis auf Steglitz, das schon im Spätmittelalter von Berlin aus verwaltet wurde, selbstverwaltete	dörfliche	 Siedlungen.	Die	Lage	 des	 Dorfes	 Lichterfelde	auf	 einer	 Endmoränenplatte begünstigte die Landwirtschaft, die Bäkeniederung bot Weidemöglichkeiten für das Vieh und Möglichkeiten für Brunnenanlagen auf den Gehöften. Der wichtigste Grund für die Ansiedlung dürfte jedoch die Nähe der seinerzeit bedeutendsten Handelsstraße zwischen Berlin und Leipzig gewesen sein, dem heutigen Ostpreußendamm. Der Bau	 der	 ersten	 gepflasterten	 Straße	 Preußens	 im	 Jahr	 1792,	 die	 Berlin	 mit Potsdam verband, sowie 1838 die Inbetriebnahme der ersten Eisenbahnlinie Berlin-Potsdam begünstigten den wirtschaftlichen Aufschwung – insbesondere von Steglitz. Für Lichterfelde begann die Zeit des Aufschwungs um 1865, als der Hamburger Großkaufmann Johann Wilhelm Anton von Carstenn die brachliegenden Güter Giesensdorf und Lichterfelde mit dem Ziel kaufte, einen ansprechenden Villenvorort für gut situierte Berliner zu schaffen. Die bis dahin unbebauten Felder wurden parzelliert, erschlossen, unter strengen	 Auflagen	 zur	 Bebauungsdichte	 und	 Bauform	 in	 Grundstücke	 aufgeteilt und veräußert. Mit der Eröffnung des Bahnhofs Lichterfelde-West an der Potsdamer Bahn im Jahr 1872 wurde die Entwicklung Lichterfeldes zu einem Berliner Vorort weiter gefördert. Carstenn übernahm 1873 die Finanzierung des Neubaus der Hauptkadettenanstalt an der heutigen Finckensteinallee und verschaffte Lichterfelde durch den Umzug eines elitären preußischen Gardekorps dorthin einen weiteren Entwicklungsschub. Im Jahr 1877 schlossen sich die Güter Lichterfelde und Giesensdorf mit dem Dorf zur Großgemeinde „Groß-Lichterfelde“ zusammen. Ein Jahr später trat auch das Dorf Lichterfelde der Großgemeinde bei. Ab 1881 nutzte Werner von Siemens die stillgelegten Schienen der von Carstenn angelegten Bahn zum Transport von Baumaterial als Versuchsstrecke für die erste elektrische Straßenbahn der Welt.
Von 1900-1906 wurde der Teltowkanal gebaut. Der Kanal verkürzte den Wasserweg zwischen Elbe und Oder um 16 km und entlastete dadurch die Berliner Wasserwege. 1920 bildete sich die Stadtgemeinde Groß-Berlin. Die gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen besonders nach 1945 verursachten erhebliche Veränderungen im Erscheinungsbild des Ortsteils Lichterfelde-West. Ehemals großzügige Villengrundstücke wurden parzelliert und mit einer kleinteiligeren Bebauung versehen. Um dieser Tendenz entgegen zu wirken, wurde 1991 die Verordnung über die Erhaltung baulicher Anlagen und der städtebaulichen Eigenart des Gebietes Lichterfelde-West erlassen. Denkmalbereiche und Baudenkmale Auf	 dem	 bestehenden	 Schulgrundstück	 selbst	 befindet	 sich	 das	 denkmalgeschützte Schulgebäude aus dem Jahr 1909 bis 1912. In der unmittelbaren	 Umgebung	 des	 Wettbewerbsgebiets	 befinden	 sich	 weitere	 Baudenkmale und Denkmalbereiche. So besteht für die Wohnhausgruppe in der Drakestraße 10 und Drakestraße 11 Ensembleschutz. Die unmittelbar an das westliche Wettbewerbsgebiet angrenzenden Gebäude in der Potsdamer Straße 6, 8 und 9 sind wie die Villa Kuthe in der Drakestraße 70 als Baudenkmale unter Schutz gestellt.
Denkmalbereiche und Baudenkmale
Das Wettbewerbsgrundstück
Wettbewerbsbereich/Größe Der Wettbewerbsbereich besteht aus den Grundstücken Drake Straße 70A, B, C, D, 71A, 72–75 sowie den Grundstücken Weddigenweg 1–4, 5, 6 und Potsdamer Straße 8A in 13353 Berlin Steglitz-Zehlendorf. Die Grundstücke	umfassen	eine	Gesamtfläche	von	22.018	qm. Die jeweiligen Grundstücksgrößen sind der folgenden Aufstellung zu entnehmen: Grundstück / Flurstück Drake Straße 70A (Flurstück 172/7) Drake Straße 70B (Flurstück 172/3) Drake Straße 70C (Flurstück 172/6) Drake Straße 70D (Flurstück 172/2) Drake Straße 71A (Flurstück 172/11) Drake Straße 72–75, Weddigenweg 1–4 (Flurstück 171/1) Weddigenweg 5 (Flurstück 172/1) Weddigenweg 6 (Flurstück 2486/170) Potsdamer Straße 8A (Flurstück 170/4) Größe des Wettbewerbbereichs Größe 1.512 qm 1.519 qm 1.496 qm 1.591 qm 1.018 qm 12.139 qm 1.024 qm 1.021 qm 698 qm 22.018 qm
Baubereich Auf Grundlage der planungsrechtlichen und städtebaulichen Rahmenbedingen (Bebauungsplan v. 1968 u. Erhaltungsverordnung v. 1991) ist der bebaubare Bereich auf den am Weddigenweg gelegenen Grundstücksteil festgelegt (s. Eintragung Baubereich im Arbeitsplan). Eigentum Alle	o.g.	Flurstücke	befinden	sich	im	Eigentum	des	Landes	Berlin	und	ist	 dem Fachvermögen des Schulamtes zugeordnet. Mit Ausnahme des Flurstücks 171/1 (Drake Straße 72-75, Weddigenweg 1-4) waren alle Flurstücke bis zum 31.10.2009 als Grabeland verpachtet. Topographie Der gesamte Wettbewerbsbereich weist von Süden nach Norden einen Höhenunterschied von ca. 0,80 m auf. Die Höhenkoordinaten der Freiflächen	 liegen	 zwischen	 47,27	 m	 NHN	 im	 Norden	 und	 48,09	 m	 NHN	 im	 Süden. Die jeweilige exakte Höhenlage eines Geländepunkts ist auf der CD	dem	unter	4.1.2	Informationspläne	sich	befindenden	Vermesserplan	zu	 entnehmen. Die für den Neubau vorgesehene Fläche innerhalb des Baubereichs weist keine nennenswerten Niveauunterschiede auf. Die Höhe bewegt sich zwischen 47,47 m NHN und 47,90 m NHN. Baugrund Das Wettbewerbsgrundstück liegt auf der pleistozänen Teltow-Hochfläche.	 Der	 oberflächennahe	 Schichtenaufbau	 besteht	 im	 Allgemeinen	 aus mehreren Meter mächtigem Geschiebemergel mit Einlagerung von
Sanden in unterschiedlicher Mächtigkeit und Ausdehnung. In den obersten Metern	unterhalb	der	Geländeoberfläche	kann	der	Geschiebemergel	durch	 Verwitterung entkalkt und zu Geschiebelehm umgewandelt sein. Durch Bautätigkeiten	wurden	die	oberflächennahen	Schichten	gestört. Als	Anhaltspunkt	über	die	Schichtenfolge	des	Untergrundes	finden	sich	im	 Anhang Schichtenverzeichnisse verschiedener Bohrungen im Bereich des Schulgrundstückes. Örtliche	 Abweichungen	 der	 Gesteinsausbildung,	 Schichtenfolge	 und	 –mächtigkeit sind möglich. Die Darstellungen in den Schichtenverzeichnissen	 entbindet	 nicht	 von	 der	 Pflicht	 projektbezogener	 geologischer	 Untersuchungen. Grundwasser Der Grundwasserstand des bedeckten Hauptgrundwasserleiters steht im Grundstücksbereich überwiegend im gespannten Zustand an. Das Grundwasser kann daher nicht so hoch ansteigen, wie es seinem hydrostatischen Druck entspricht, da die überlagernden bindigen Sedimente (Geschiebemergel) dies verhindern. Die	Ermittlung	der	Grundwasserstände	beruht	auf	der	flächenhaften	Interpolation von Grundwasserwerten, die an den Messstellen in der näheren/ weiteren Umgebung des Grundstücks seit dem Jahr 1945 festgestellt wurden. Der aus den beobachteten Werten für das Grundstück interpolierte höchste Grundwasserstand (HGW) trat im Jahr 1950 auf und betrug ca. NHN + 35,5 m. Im Mai 2009 lag der aktuelle Grundwasserstand im Grundstücksbereich bei etwa NHN + 34,8 m. Es ist nicht auszuschließen, dass außerhalb der Messreihen höhere Grundwasserstände vorhanden waren. Die	 Grundwasserfließrichtung	 wurde	 aus	 der	 Grundwassergleichenkarte	 von Mai 2009 ermittelt. Sie ist im Grundstücksbereich in etwa von Süden nach Norden gerichtet. Altlasten Die einzelnen Grundstücke des Wettbewerbsbereichs sind nicht im Bodenbelastungskataster des Landes Berlin eingetragen. Ergebnisse und Grundwasseruntersuchungen liegen hierfür ebenfalls nicht vor. Kampfmittel Nach gegenwärtigem Kenntnisstand bestehen keine konkreten Anhaltspunkte über das Vorhandensein von Kampfmitteln. Das Vorhandensein von Kampfmitteln im Erdreich kann nie völlig und verbindlich ausgeschlossen werden. Freiflächen Die	Freiflächen	des	Wettbewerbsbereichs	weisen	unterschiedliche	Qualitäten	 auf.	 Während	 am	 Weddigenweg	 offene	 Grünflächen	 mit	 vereinzeltem Baumbestand vorherrschen, schließen sich an das Schulgebäude und dem asphaltierten Schulhof nach Westen und Norden die Sportau-
ßenflächen	 an	 (Tartanbahn,	 Weitsprunggrube	 mit	 Anlaufbereich,	 Spielfeld). Der nördliche Bereich des Schulgeländes ist durch sehr alten, wertvollen Baumbestand und Teile einer stark überformten Villengartenanlage (Garten der Villa Kuthe) geprägt. Baumbestand Der Wettbewerbsbereich ist durch eine heterogene Vegetationsstruktur geprägt. Während auf dem Schulgrundstück selbst wenige kleine Gehölzgruppen	 anzutreffen	 sind,	 findet	 sich	 auf	 den	 nördlichen	 Erweiterungsflächen	 dichter,	 wegen	 des	 Alters	 z.T.	 wertvoller	 Baumbestand,	 der	 als	 Teil der ehemaligen Gartenanlage der Villa Kuthe zu erkennen ist. Die westlichen	 Erweiterungsflächen	 des	 Schulgrundstücks	 (Flurstücke	 am	 Weddigenweg) weisen einen eher vereinzelten, altersmäßig gemischten Baumbewuchs auf. Im Vorfeld des Wettbewerbs wurde der gesamte Baumbestand im Wettbewerbsbereich durch einen Baumgutachter bewertet. Das Gutachten befindet	sich	im	Anhang	unter	4.1.3	Weitere	Planungsunterlagen.	 Teile der ehemaligen Villengartenanlage der Villa Kuthe (Drakestraße 70)	befinden	sich	heute	auf	den	nördlichen	Schulerweiterungsflächen	(s.	 a.	 Freiflächen).	 Vom	 Landesdenkmalamt	 Berlin	 wurde	 ein	 gartendenkmalpflegerisches	 Gutachten	 hinsichtlich	 der	 Denkmalwürdigkeit	 dieser	 Gartenanlage	in	Auftrag	gegeben.	Dieses	 befindet	 sich	im	Anhang	unter	 4.1.3 Weitere Planungsunterlagen.
Vorhandene Bebauung
Das Schulgebäude in der Drakestraße 72–75 wurde 1909–1912 nach einem Entwurf des Regierungsbaumeisters Ammer als Realgymnasium errichtet.
Ansicht Schulgebäude, Postkarte, 1920ger Jahre (?)
Aufgrund seiner Bedeutung für das Stadtbild wurde das Gebäude der Goethe-Oberschule 1951 unter Denkmalschutz gestellt. Stilgeschichtlich kann der Putzbau sowohl dem Neoklassizismus wie auch dem Landhausstil zugeordnet werden. Mit bewegter Dachlandschaft gestaltet, setzt sich
der Baukomplex aus mehreren vor- und zurückspringenden Bauteilen zusammen. Eine Einfriedung fügt den Baukomplex harmonisch zusammen. Durch Verwendung neoklassizistischer Formen wird ein repräsentatives Erscheinungsbild erzeugt, das das Stadtbild prägt und den Baukomplex als offizielles	Gebäude	erkennen	lässt.	Die	architekturhistorische	Bedeutung	 begründet sich in der geglückten Verbindung von Neoklassizismus und Landhausstil, die zum Einen dem Repräsentationsbedürfnis, zum Anderen dem Villencharakter der Umgebung gerecht wird. 1951 erfolgt nach Kriegsschäden ein Um- und Aufbau mit einem neuen Treppenhausrundbau. Um der rasch anwachsenden Zahl von Schüler/innen gerecht zu werden, wurden 1973 bis 1975 diverse Modernisierungsarbeiten und Umbauten durchgeführt. Die	 Schule	 verfügt	 momentan	 über	 eine	 im	 Schulgebäude	 befindliche,	 nicht normgerechte Sporthalle, so dass auch die Aula zurzeit für den Sportunterricht genutzt wird.
Elektrizität Die	 Stromversorgung	 des	 bestehenden	 Schulgrundstücks	 befindet	 sich	 im Verlauf der Drakestraße im westlichen Gehwegbereich. Das Schulgebäude wird dabei durch einen Stich versorgt, der von der Hauptleitung	abgeht.	Des	Weiteren	befindet	sich	ein	weiterer	Stich	im	nördlichen	 Bereich des Grundstück 71A. Die Stromversorgung im Weddigenweg verläuft vor den Grundstücken Weddigenweg 5 und 6 im Gehwegbereich. Erdgas Im Verlauf der Drakestraße auf der westlichen Straßenseite sowie im Weddigenweg	 auf	 der	 südlichen	 Straßenseite	 befindet	 sich	 jeweils	 eine	 Niederdruckleitung. Das Schulgebäude wird über eine Niederdruckleitung (DN 63PE) an der Ostseite erschlossen. Fernwärme Das Schulgebäude wird über eine im Weddigenweg anliegende Fernwärmeleitung versorgt. Trinkwasserversorgung Leitungen für die Trinkwasserversorgung verlaufen in den Straßen rund um das Schulgrundstück. Im Weddigenweg und in der Drakestraße liegen jeweils 150er-Graugussleitungen. Abwasser Abwasserleitungen verlaufen im Weddigenweg (150 DN) und in der Drakestraße (175 DN). Regenwasser Das Regenwasser wird über eine Sammelleitung in die Regenwasserableitung der Drakestraße geführt. Das Niederschlagwasser des Schulgrundstücks Drakestraße 72–75 versickert auf dem Grundstück selbst.
Telekommunikation Die Versorgung des Schulgebäudes erfolgt über eine im westlichen Gehwegbereich der Drakestraße verlaufenden Fernmeldeleitung. Im Weddigenweg verläuft ein Fernmeldekabel im nördlichen Gehwegbereich.
Übergeordnete Erschließung Der Wettbewerbsbereich liegt an der Drakestraße Ecke Weddigenweg. Die Drakestraße verbindet die Straße Unter den Eichen und den Hindenburgdamm/Goertzallee. Über die Straße Unter den Eichen und über den Hindenburgdamm gelangt man jeweils ins Zentrum von Steglitz sowie ins westliche Zentrum Berlins. Über die Straße Unter den Eichen der B1 nach Westen folgend kann die A115 erreicht werden. Über den Hindenburgdamm/Goertzallee in Richtung Südwesten über Teltow und die 101 gelangt man auf die Bundesautobahn A10 (Berliner Ring). Erschließung des Schulgrundstückes Das zurzeit genutzte Schulgrundstück wird in östlicher Richtung durch die Drakestraße sowie in südlicher Richtung durch den Weddigenweg begrenzt. Der Haupteingang der Schule liegt an der Drakestraße. Eine weitere	Zuwegung	befindet	sich	am	Weddigenweg.	 Die zum Wettbewerbsbereich gehörenden Grundstücke Weddigenweg 5 und 6 sowie das Grundstück Drakestraße 71A sind über die angrenzenden Straßen erschlossen. Alle anderen Grundstücke (Weddigenweg 8A, Drakestraße 70 A–D) liegen im Innenbereich des Blocks und sind zurzeit nur über dritte Grundstücke erschlossen. PKW und LKW Die Zufahrt zum bestehenden Schulgelände liegt im Weddigenweg. Parkmöglichkeiten	 befinden	 sich	 außerhalb	 des	 bestehenden	 Schulgeländes	 entlang der Drakestraße sowie des Weddigenwegs. Fahrrad Fahrradständer	 befinden	 sich	 im	 Bereich	 der	 Zufahrt	 zum	 bestehenden	 Schulgelände im Weddigenweg. Fußgänger Das	Schulgelände	 kann	fußläufig	über	 den	Haupteingang	 an	der	Drakestraße und den Zugang am Weddigenweg betreten werden. ÖPNV Nächstgelegener	 Haltepunkt	 des	 ÖPNVs	 ist	 die	 Bushaltestelle	 Karwendelstraße der Buslinie M11 bzw. der Buslinie 184 (Taktung: 10 min.). In fußläufiger	 Entfernung	 zum	 Wettbewerbsgebiet	 liegen	 außerdem	 die	 Haltestellen Goertzallee/Drakestraße der Buslinie X11 sowie der Buslinien M 85 und 285 (Taktung: 10 min.). Über die Buslinien M11 und X11 kann der S-Bahnhof Lichterfelde West (S1) und mit der Buslinie 285 der S+U-Bahnhof Rathaus Steglitz (S1 und U9) sowie der U-Bahnhof Oskar-Helene-Heim (U3) erreicht werden.
Flächennutzungsplan Der FNP 94 (Neubekanntmachung vom Januar 2004) stellt das Gebiet, in dem	sich	der	Wettbewerbsbereich	befindet,	als	Wohnbaufläche	W	3	(GFZ	 bis 0,8) dar. Das Schulgrundstück (alle unter Punkt 2.3 genannten Flurstücke) ist als Baugrundstück für den Gemeinbedarf mit der Zweckbestimmung	Schule	qualifiziert.	 Planungsrecht Der Standort der Goethe-Oberschule liegt im Geltungsbereich des festgesetzten Bebauungsplans XII-112. Nach dem Bebauungsplan XII-A zur Änderung von Bebauungsplänen im Bezirk Steglitz gelten hinsichtlich der Berechnung des Maßes der baulichen Nutzung die Vorschriften der Nutzungsverordnung – BauNVO – in der Fassung vom 26.11.1968. Der Schulstandort liegt im Geltungsbereich der Verordnung über die Erhaltung baulicher Anlagen und der städtebaulichen Eigenart des Gebietes „Lichterfelde-West“ im Bezirk Steglitz von Berlin (GVBl. vom 19.11.1991 S. 255/ siehe Anhang Punkt 4.1.5). Denkmalschutz Das Schulgebäude ist als Baudenkmal unter der Inventar-Nummer 09065766 in der Denkmalliste von Berlin eingetragen. Bauordnungsrecht Die Genehmigung des Bauvorhabens erfolgt durch das Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf. Der Planung ist die Bauordnung des Landes Berlin in der aktuellen Fassung zugrunde zu legen.
1872 wurde die „Krahmersche höhere Mädchenschule“ in der Berliner Straße, dem heutigen Ostpreußendamm, von Adelheid Krahmer gegründet. Zunächst sollten sechs Schülerinnen und ein Schüler unterrichtet werden. Nach Anstieg der Schülerinnenzahl zog die Schule 1878 in ein neu errichtetes Gebäude in der Berliner Straße 166 um, der heutigen Willi-Graf-Oberschule. 1881 wurden dann alle Jungen an ein neu errichtetes Gymnasium übergeben und die Schule wurde zu einer reinen Mädchenschule. 1904 wurde die „Krahmersche höhere Mädchenschule“ eine „öffentliche höhere Mädchenschule“ der Gemeinde Groß-Lichterfelde, welche 1911 in „Lyzeum und Oberlyzeum der Gemeinde Berlin-Lichterfelde“ umbenannt wurde. Durch die schweren Beschädigungen des Schulgebäudes in der Berliner Straße in den Kriegsjahren zog die Schule 1945 in das besser erhaltene Gebäude an der Drakestraße um.
1951 erhielt die Schule ihren heutigen Namen „Goethe Schule“ und ab 1953 wurden auch wieder Jungen aufgenommen. Um den großen Schülerzahlen in den 70er Jahren gerecht zu werden, wurden in dieser Zeit zahlreiche Umbauten vorgenommen. 2005 wurden die Außenanlagen der Schule neu gestaltet. Im Jahre 2006 wurde die Goethe-Oberschule mit dem IT-Schulpreis ausgezeichnet und 2007 der Schule zum dritten Mal aufeinanderfolgend seit 2005 der Titel „Europäische Umweltschule“ verliehen.
Sporthalle Goethe-Oberschule Lichterfelde / Teil 3 Wettbewerbsaufgabe
Teil 3 Wettbewerbsaufgabe 3.1 Planungsumfang
Gegenstand des Wettbewerbs ist der Entwurf einer Sporthalle mit Mensa für die Goethe-Oberschule in der Drakestraße 72–75, Berlin Steglitz-Zehlendorf, Ortsteil Lichterfelde. Die 1909–1912 errichtete, unter Denkmalschutz stehende Goethe-Oberschule kann zurzeit nur eine im Schulgebäude integrierte, nicht normgerechte Sporthalle und die Aula für den Sportunterricht nutzen. Auf dem Grundstück der dreizügigen Goethe-Oberschule soll für den Schulbedarf sowie für den Vereins- und Breitensport eine Dreifachsporthalle mit insgesamt 1.758,50 qm Fläche (Netto) errichtet werden. In dem Neubau soll zur Sicherstellung des Ganztagsbetriebes der Schule eine Mensa vorgesehen werden. Die Mensa soll eine Größe von 100 qm haben und kann nach dem Schulunterricht von den Vereinen als Jugend- bzw. Mehrzweckraum genutzt werden. Die Planung der Außenanlagen des Schulgrundstücks ist nicht Gegenstand dieses	 Wettbewerbs.	 Eine	 fußläufige	 Anbindung	 an	 das	 bestehende	 Schulgebäude sowie die Anbindung an den öffentlichen Straßenraum ist jedoch sicherzustellen.
Städtebaulich-architektonische Zielsetzung
Ziel des Wettbewerbs ist es, einen Entwurf für die Sporthalle zu erhalten, der sich sensibel in die umliegenden Villenbebauung einfügt und sich gestalterisch mit dem Denkmal geschützten Schulgebäude auseinander setzt. Aufgrund des Bauvolumens des geplanten Neubaus ist insbesondere auf eine angemessene Maßstäblichkeit gegenüber der umliegenden Bebauung zu achten. Erwartet wird ein gestalterisch anspruchsvoller und durch eine überzeugende Konstruktions- und Materialwahl geprägter Entwurf, der eine gute Nutzungsqualität und einen hohen ökologischen Standard aufweist. Dabei sind insbesondere die Belange der Schule, des Vereinssportes (Wettkampfgerechte Sporthalle) aber auch der Anwohner (Lärmschutz) zu berücksichtigen. Ergebnis der im Teil 2 erwähnten Gutachten (Baumschutzgutachten und denkmalpflegerisches	 Gutachten)	 ist	 eine	 Festlegung	 des	 Baubereichs	 (Kennzeichnung im Arbeitsplan) auf dem Grundstücksbereich am Weddigenweg. Die genaue Positionierung begründet sich sowohl aus städtebaulichen Erwägungen wie auch aus den Festlegungen des Bebauungsplans (maximale Bebauungstiefe). Abweichungen vom Baubereich sind entsprechend zu begründen. Bei Inanspruchnahme von bestehenden	Sportaußenflächen	ist	deren	Wiederherstellung	im	vorgegebenen Kostenrahmen zu leisten. Die Planung von Sportaußenanlagen ist nicht Bestandteil der Aufgabenstellung. Im Fall einer Verlegung von Sportaußenanlagen ist ein ausreichender Ersatzstandort nachzuweisen.
Die	Nutzfläche	des	Neubaus	der	Dreifach-Sporthalle	beträgt	1.758,50	qm	 (netto). Der vorgegebene Gesamtkostenrahmen (KG 100 bis 700) von 4.500.000 Euro (inkl. MwSt.) ist einzuhalten.
Die geplante Sporthalle dient dem Schul-, Vereins- und Breitensport. Bei dem Sporthallentyp handelt es sich um eine Dreifach-Sporthalle mit einer Spielfeldgröße	(Nettofläche)	von	insgesamt	27	m	x	45	m,	die	mittels	zweier	 doppelschaliger Trennvorhänge in drei Einheiten mit einer Größe von 15 m x 27 m unterteilt werden können. Jeder Hallenteil muss separat vom Nebenraumtrakt zugänglich sein. Es ist aus jedem Hallenteil ein zweiter Rettungsweg nachzuweisen. Zum Transport von größeren Sportgeräten in die und aus der Halle muss ein Tor vom mindestens 2,50 m x 2 m (Breite x Höhe) vorgesehen werden. Das	 erforderliche	 lichte	 Raumprofil	 beträgt	 7	 m.	 An	 den	 Stirnseiten	 der	 Hallen sind zumindest im Bereich von 5 m beidseitig der Spielfeldachse keine Türöffnungen vorzusehen. Planungsgrundlage sind u.a. die DIN 18032 mit allen Teilen, die DIN 18024, Teil 2, sowie die Wettkampfregeln der Sportverbände und die UVV-Vorschriften. Der Neubau ist kompakt und Flächen sparend zu konzipieren. Dabei ist das Musterraum- und Grundausstattungsprogramm für diesen Hallentyp der Senatsverwaltung für Inneres und Sport bei der Planung verbindlich zugrunde zu legen. Das Hallendach ist so zu planen, dass es hinsichtlich der nutzbaren Größe, Stabilität und der späteren für eine Solaranlage geeignet ist (bei Flachdachgebäuden bedeutet das eine zusätzliche Last von ca. 80 – 100 kg pro qm, Quelle: www.solarverein-berlin.de). Zuschauer / Teleskoptribüne Die Zuschauertribüne sollte als Teleskop-Einschubtribüne gem. DIN 18032, Teil 5, mit bis zu max. 199 Plätzen, auf Hallenniveau beginnend an einer Hallenlängsseite vorgesehen werden. Die Tribüne ist separat von oben zu erschließen. Sie erhält eine integrierte Bande (h: 1 m) zum Spielfeld. Aus betriebstechnischen Gründen soll die Anzahl der Tribünenblöcke auf maximal drei beschränkt werden. Zwischen den ausgefahrenen Tribünenblöcken und der gegenüberliegenden Längsseite müssen 22 m Spielfeldbreite verbleiben (Handballspielfeld 20 m + 2 x 1 m Sicherheitsabstand). Bei Verzicht auf eine Teleskoptribühne können die Zuschauerplätze entwurfsabhängig über den Umkleiden angeordnet werden. Plätze für Rollstuhl gebundene Zuschauer sind in jedem Fall zu berücksichtigen. Der	Einblick	auf	die	Wettkampffläche	muss	von	allen	Sitzen	aus	sichergestellt sein. Es kann von einer linearen Steigung von 0,28 m ausgegangen werden (vgl. hierzu die DIN 18032, Teil 5, Nr. 3.1) Die Sitzplatzbreite beträgt 0,50 m, die Sitzplatzhöhe soll 0,42 m betragen. Bei einer Gangbreite von mindestens 0,45 m muss die Tiefe einer Sitzplatzreihe mindestens 0,75 m betragen.
Belichtung Die Sporthalle ist im notwendigen Umfang natürlich zu belichten, insbesondere für den Nebenraumtrakt. Eine Belichtung über die Längsseiten ist ab 2 m über Oberkante Sporthallenboden anzustreben, stirnseitige Fenster sind	zu	vermeiden.	 us	Kostengründen	(ballwurfsichere	Glasflächen,	BlendA schutzeinrichtungen,	Reinigungsaufwand	etc.)	sollen	die	Glasflächen	auf	 das zur Belichtung und Belüftung notwendige Minimum beschränkt bleiben. In jedem Fall sind geeignete Blendschutzmaßnahmen zu treffen. Belüftung / Schallschutz Die Sporthalle ist mit einer Lüftungsanlage zu versehen. Dies ist neben energetischen Gesichtspunkten vor allem schallschutztechnisch erforderlich, da	 sich	 die	 Sporthalle	 in	 einem	 Wohngebiet	 befindet	 und	 eine	 Nutzung	 durch den Vereinssport auch außerhalb der Schulzeiten (bis ca. 22:00 Uhr) stattfinden	 wird.	 Die	 Lüftungsanlage	 ist	 mit	 einer	 Wärmerückgewinnung	 auszustatten. Barrierefreiheit Die Sporthalle mit allen Nebenräumen soll nutzungsgerecht für behinderte Sportler und Besucher, primär für Rollstuhl gebundene Personen erschlossen sein (DIN 18024, Teil 2). Dies ist am einfachsten zu erreichen, wenn alle Bereiche auf einer Ebene (stufenlos) angeordnet werden. Zuschauerplätze für rollstuhlgebundene Personen sind in ausreichender Anzahl nachzuweisen. In den Besuchertoiletten ist jeweils ein integriertes Damen- und Herren-WC behindertengerecht zu bemessen und auszustatten. Die	Sportflächen	sind	wie	die	Umkleide-/Wasch-/Duschräume	und	die	anderen Nebenräume (vgl. Raumprogramm) auch für rollstuhlgebundene Personen erreichbar zu planen. Erforderliche Aufzugsanlagen (2. Fluchtweg) sind so anzuordnen, dass die Sicherheit durch die erforderlichen Rettungswege (Bildung von Brandabschnitten, Stauräume etc.) garantiert wird. Dabei sind Brandabschnitte durch eine gemeinsame Wegeführung zu verbinden. Geräteräume Die Geräteraume sind in Längsrichtung an den Hallenlängsseiten anzuordnen. Jedem Hallenteil ist ein Geräteraum zuzuordnen. Die Geräteräume sollen auf ganzer Länge (bis auf konstruktiv notwendige Stützen) zu öffnen sein. Die lichte Höhe muss 2,50 m, im Durchgangsbereich (Schwingtor) mindestens 2,20 m betragen. Die Geräteräume müssen eine Mindesttiefe von 4,50 m aufweisen. Die Breite von jeweils ca. 9 m ist einzuhalten, um die notwendige Sportgeräteausstattung nach Musterausstattungsprogram m unterbringen zu können. Lehrer-/Schiedsrichterraum Es sind zwei Räume vorzusehen: Ein Lehrer-/Schiedsrichterraum, zugleich Sanitäts- und Regieraum, soll möglichst hallenmittig auf Hallenebene angeordnet werden. Ein weiterer Lehrer-/Schiedsrichterraum soll auf der Ebene der Umkleideräume vorgesehen werden. Beide Räume sind mit Dusche und Handwaschbecken auszustatten. Eine Blickverbindung (Fenster) zur Halle ist erforderlich, die Fensterunterkante soll 1 m über
Forschungszentrum für Maschinenbau und Informatik / Teil 3 Wettbewerbsaufgabe
Oberkante Fertigboden liegen. Die lichte Höhe beträgt 2,50 m. Eine leichte	Auffindbarkeit	und	Erreichbarkeit	für	Feuerwehr/	Rettungsdienst	muss	 gewährleistet sein. Umkleideräume Jeweils 2 Umkleideräume sind einem Wasch-/Duschraum zuzuordnen. In den Umkleideräumen muss die Möglichkeit der Aufstellung von insgesamt 12	m	 nutzbarer	 Banklänge	 nachgewiesen	 werden.	 Die	 Verkehrsflächen	 sollen mindestens 1,50 m breit sein bzw. 1,80 m, wenn der Raum zwischen den gegenüberliegenden Bänken als einziger Durchgang dient. Es sind mindestens 6 Umkleideräume für eine getrennt geschlechtliche Nutzung erforderlich. Die Verbindung der Umkleideräume zu den Hallenteilen	 soll	 über	 einen	 zentralen	 Erschließungsflur	 erfolgen.	 Eine	 strikte Trennung zwischen „Straßenschuhgang“ und „Turnschuhgang“ wird nicht gewünscht. Alle Umkleideräume sollen möglichst natürlich belichtet sowie natürlich beund entlüftet werden können. Aus Gründen der Orientierung und Aufsicht (Schulbetrieb) wird einer Zuordnung der Umkleideräume zu den einzelnen Hallenteilen der Vorzug gegenüber einer zentralen (z.B. stirnseitigen) Anordnung aller Umkleideräume gegeben. Die Umkleideräume sollen auch die Nutzung für rollstuhlgebundene Personen ermöglichen, d.h. ausreichende Türöffnungen und Bewegungsflächen	 sind	 vorzusehen	 (vgl.	 DIN	 18024,	 Teil	 2).	 Die	 lichte	 Höhe	 der	 Umkleideräume soll mindestens 2,50 m betragen. Wasch-/Duschräume Wasch-/Duschräume sind mit jeweils 6 Duschen, 6 Waschplätzen sowie 1 WC (ohne Vorraum und Handwaschbecken; lichtes Innenmaß: B 1,51 m, T 1,61 m, Türaufschlag nach außen) auszustatten. Der Zugang sollte ausschließlich vom Umkleideraum her erfolgen. Es sind mindestens 2 Wasch- und Duschräume für eine getrennt geschlechtliche Nutzung erforderlich. Eine natürliche Be- und Entlüftung soll vorgesehen werden, zusätzlich werden die Räume mechanisch be- und entlüftet. Bei gegenüberliegenden Waschstellen	ist	einschließlich	der	Stehfläche	eine	Gangbreite	von	1,80	m	 zu beachten. Bei einseitig angeordneten Waschstellen ist einschließlich der	Stehfläche	eine	Gangbreite	von	1,35	m	erforderlich. Bei gegenüberliegenden Brausen ist eine Gangbreite von 1,50 m, bei einseitig angeordneten Brausen von 1,10 m erforderlich. Die lichte Höhe des Dusch-/Waschbereichs beträgt mindestens 2,50 m. Die Räume einschließlich WC sind barrierefrei zu gestalten. Reinigungsgeräteraum Der Reinigungsgeräteraum soll zentral und möglichst direkt der Halle zugeordnet sein. Die lichte Türdurchgangsbreite muss mindestens 85 cm be-
tragen (Reinigungsmaschinen). Der Raum ist mit Warm- und Kaltwasseranschluss und einem Ausgussbecken auszustatten, die lichte Höhe soll 2,50 m betragen. Hallenwartraum, zugleich 1. Hilfe-Raum Der Dienstraum des Hallenwarts ist dem Haupteingangsbereich für Sportler	zuzuordnen.	Eine	leichte	Auffindbarkeit	und	Erreichbarkeit	für	die	 Feuerwehr/Rettungsdienste muss gewährleistet sein, der Zugang zu den Umkleideräumen muss einsehbar sein (Fenster). Der Raum dient auch als zentrale Schlüsselausgabe. Eine natürliche Belichtung und Belüftung ist erforderlich. Eine Zuordnung zur Hallenebene wird gewünscht. Bei direkter Zuordnung zur Halle (gleiche Ebenen, Sichtverbindung/ Fenster), erhält der Hallenwartraum die Sanitäts/1.Hilfe-Ausstattung. Diese entfällt dann im Lehrer-/Schiedsrichterraum (s.o.). Die Schaltanlagen für die Haustechnik werden im Hallenwartraum installiert, der Raum wird mit einem Handwaschbecken ausgestattet. Toilettenanlagen Zusätzlich zu den Toiletten in den Wasch-/Duschräumen sind erforderlich:
Für die Sportler auf Hallenebene*:
1 Damentoilette mit 1 WC-Sitz, Handwaschbecken im Vorraum;
1 Herrentoilette mit 1 WC-Sitz, 1 Urinal, Handwaschbecken im Vorraum.
Für die Zuschauer*:
1 Damentoilette mit 2 WC-Sitzen (davon 1 WC barrierefrei), Hand-
waschbecken im Vorraum; 1 Herrentoilette mit 1 WC-Sitz (barrierefrei), 2 Urinale, Handwaschbecken im Vorraum. * barrierefrei gemäß DIN 18024 Außengeräteraum Der Außengeräteraum muss auf gleicher Ebene mit den Außenanlagen in Nähe	der	Sporthalle	liegen.	Er	erhält	eine	Doppelflügeltür	mit	den	Maßen	 B: 1,70 m, H: 2,20 m und soll befahrbar vorgesehen werden. Er dient als Unterstellraum	für	Garten-,	Pflege-	und	Schneegeräte. Mensa (Jugend-/Mehrzweckraum) Der Jugend-/Mehrzweckraum mit einer Größe von 100 qm einschließlich integrierter Teekücheneinheit soll während der Unterrichtszeit als Mensa genutzt werden. An den Raum sollen die Ausgabeküche und Personalbzw. Besucher-WC´s angrenzen. Der Jugend-/Mehrzweckraum soll den Jugendlichen der Vereine und den Schülern auch außerhalb des reinen Sportbetriebes für Mannschaftsbesprechungen, Schulungen und für Zusammenkünfte als Freizeitraum zur Verfügung stehen. Der Raum ist teilbar vorzusehen, wobei beide Teile separat zugänglich sein müssen. Beide Raumteile sind über einen separaten Zugang, unabhängig vom Zugang zur Sporthalle, zu erschließen, d.h. eine Nutzung des Jugend-/Mehrzweckraumes muss räumlich getrennt von der übrigen Sporthallennutzung möglich sein. Deshalb sind separat nutzbare Toiletten anzubieten. Ein Bezug der Mensa bzw. des Jugend-/Mehrzweckraumes zum Außenbereich (Terrasse o.ä.) ist wünschenswert, der Einblick in das
Hallengeschehen sollte ermöglicht werden. Die lichte Raumhöhe beträgt 3,00 m. Ausgabeküche / Personalaufenthaltsraum / Personal- und Besuchertoiletten Es sind eine Ausgabeküche mit 40 qm, ein Aufenthaltsraum für Küchenpersonal mit 10 qm sowie Personal- und Besucher-WCs mit 20 qm vorzusehen. Die Ausgabeküche soll direkt an den Jugend-/Mehrzweckraums angrenzen und sollte einen separaten Ein- bzw. Ausgang aufweisen. Die Toiletten sind von der Sporthallennutzung separat nutzbar zu planen. Geräteraum (-Vergrößerung) Zur Unterbringung von sperrigen Sportgeräten wird ein zusätzlicher Geräteraum gefordert. Dieser kann sowohl als Erweiterung der o.g. Geräteräume als auch separat angeordnet werden. Er muss von der Hallenebene zugänglich sein. Material-Lagerraum Der Material-Lagerraum muss auf Hallenebene angeordnet sein und zur Halle mit einer Breite von 2,20 m zu öffnen sein. Die lichte Höhe muss 2,50 m, im Durchgangsbereich zur Halle mindestens 2,20 m betragen. Technikraum Die Lage und Größe des Technikraumes richtet sich nach den örtlichen Gegebenheiten.
Freiflächen	/	Außenanlagen
Gegenstand des Wettbewerbs sind nur die der Dreifach-Sporthalle zugeordneten	Außenräume	und	Erschließungsflächen.	Sie	sind	so	anzuordnen,	 dass die Lärmbelastung für die umgebende Wohnnutzung minimiert wird. Bei	 der	 Gestaltung	 der	 Freiflächen	 und	 Außenanlagen	 im	 Bereich	 der Dreifach-Sporthalle ist der schützenswerte Baumbestand des Wettbewerbgebietes zu berücksichtigen (siehe 2.3 Das Wettbewerbsgrundstück/Baumbestand bzw. Anhang 4.1.3 Weitere Planungsunterlagen – Baumbestand bzw. gutachterliche Untersuchung zur Machbarkeit der Einordnung einer Drei-Feld-Sporthalle).
Erschließung / Stellplätze
Erschließung der Dreifach-Sporthalle Die Lage der Haupterschließung des Hallenbaukörpers ist entwurfsabhängig zu lösen. Die Anbindung an die Schulnutzungen auf dem Schulgelände ist zu gewährleisten. Der Eingang sollte so angeordnet sein, dass sowohl die	Anbindung	an	das	bestehende	Schulgelände,	als	auch	eine	gut	auffindbare Zugänglichkeit nach einer Schließung des Campus gewährleistet ist. Motorisierter Verkehr ist auf dem Gelände nur für die Ver- und Entsorgung der Mensa, des Schulgebäudes und für die Materialanlieferung an die Gebäude vorgesehen. Der Ver- und Entsorgungsverkehr ist so nachzuweisen, dass hiervon keine
signifikanten	Störungen	ausgehen,	die	Sicherheit	der	Kinder	gewährleistet wird und die erforderlichen Anlieferungszonen sich gestalterisch in das Schulgelände einfügen. Die Zugänge sollten klar ablesbar ausgebildet werden. Der	 Funktionsbereich	 der	 Dreifach-Sporthalle	 ist	 fußläufig	 mit	 dem	 bestehenden Schulgelände zu vernetzen. Hierbei ist auf eine direkte Wegeführung und auf Maßnahmen zur Erleichterung der Orientierung zu achten. Stellplätze Es sind insgesamt 4 PKW-Stellplätze für mobilitätseingeschränkte Personen dem Hallenneubau zuzuordnen. Es ist eine (möglichst platzsparende) Aufstellung von mindestens 10 Fahrradstellplätzen vorzusehen (siehe Ausführungsvorschriften zu § 50 der Bauordnung für Berlin (BauOBln) über Stellplätze für Kraftfahrzeuge für schwer Gehbehinderte und Behinderte im Rollstuhl und Abstellmöglichkeiten für Fahrräder (AV Stellplätze) vom 11. Dezember 2007).
Baukosten / Wirtschaftlichkeit
Der Auslober geht von einem wirtschaftlich günstigen Faktor von BruttoGrundfläche	zu	Programmfläche	(BGF/NF)	von	ca.	1,4	aus. Nach	 der	 Landeshaushaltsordnung	 ist	 der	 Bauherr	 verpflichtet,	 seine	 Mittel sparsam und wirtschaftlich zu verwenden. Die Wirtschaftlichkeit des Gebäudeentwurfes ist daher ein entscheidendes Kriterium bei der Beurteilung der vorgelegten Entwürfe. Dies bezieht sich auf:
– Baukosten – Kosten
– Instandhaltungskosten
des laufenden Betriebs
Es wird vorausgesetzt, dass bei der Planung umweltfreundliche Baustoffe verwendet und technische Systeme auf ein Minimum reduziert werden (die Verwendungsverbote und –beschränkungen der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung sind zu beachten, s. Anhang). Die Planung hat sich am Prinzip des kostensparenden Bauens zu orientieren. Hierzu sind folgende Kriterien zu berücksichtigen: kompakte, klare und funktionale Grundrissorganisation, Reduzierung der	Verkehrsfläche	auf	ein	notwendiges	Maß - natürliche Belichtung der Räume - natürliche Belüftung der Räume (wo möglich) - Verzicht auf aufwendige Konstruktionen -	 Minimierung	der	Oberfläche,	Kompaktheit - Optimierung des Verhältnisses von verglaster zu geschlossener Fassadenfläche - Reduktion der Materialwahl, Instandsetzungsfähigkeit, Alterungs
fähigkeit des Materials
Es sollen die baukonstruktive und gebäudetechnische Grundkonzeption im Rahmen des Erläuterungstextes beschrieben werden. Es sind Aussagen zu folgenden Bauteilen zu machen: Konstruktion, Tragsystem, Ausbau
Gebäudehülle (Fassade, Dach)
Technische Gebäudeausrüstung (Heizen, gewinnung, Tageslichtnutzung, Beleuchtung)
Wärmerück
Für die Baumaßnahme sind Gesamtbaukosten nach DIN 276 von 4.500.000,00 Euro (Brutto) vorgegeben. Aufstellung der Gesamtbaukosten nach DIN 276 KG 100 KG 200 KG 300 KG 400 KG 500 KG 600 KG 700 Grundstück Herrichten und Erschließen Bauwerk – Baukonstruktion Bauwerk – Technische Anlagen Außenanlagen Ausstattung und Kunstwerke Baunebenkosten Gesamtbaukosten 50.000,– Euro
340.000,– Euro
1.700.000,– Euro
1.150.000,– Euro
100.000,– Euro
260.000,– Euro
900.000,– Euro
Nachhaltigkeit	/	Energieeffizienz	/	 Ökologische Zielsetzung
Das	 Gebäude	 ist	 besonders	 unter	 dem	 Aspekt	 der	 Energieeffizienz	 so	 zu planen, dass die Anforderungen der zukünftigen EnEV 2009 um mindestens 30% unterschritten werden (entspricht somit voraussichtlich der EnEV 2012). Bei der Entwurfsbearbeitung sind die Planungsprinzipien der Nachhaltigkeit anzuwenden, die eine ausgewogene Beachtung ökologischer, ökonomischer und sozialer Aspekte erfordern. Folgende Ziele hinsichtlich der Nachhaltigkeit sind zu berücksichtigen: -	 -	 	 Sicherstellung eines geringen Energiebedarfs (Gebäude, Anlagentechnik) Optimierung der Tageslichtnutzung sehr gute akustische Raumeigenschaften und Sprachverständlichkeit langfristige	und	flexible	Nutzungsqualität Kosteneffizienz	bei	Baukosten Minimierung der Betriebskosten bedarfsgerechte natürliche Lüftung bzw. bedarfsgerechte	hocheffiziente	Lüftungsanlagen	(wo	erforderlich)	 Reduktion von Immissionen und Emissionen Kompaktheit (A/V) der Gebäudeform und Zonierung der Nutzungsbereiche hohe thermische Qualität, Fugendichtheit und wärmebrückenfreie Konstruktionen der Gebäudehülle Einsatz von Steuerungs- und Regelungsstrategien Prüfung des Einsatzes solarer Energienutzung (Duschwasser, Heizungsunterstützung, Strom) Prüfung der Regen- und Grauwassernutzung
Im Rahmen der weiteren Planung ist gemäß den wasserwirtschaftlichen Grundsätzen ein Konzept zur Regenwasserbewirtschaftung zu entwickeln. Hierbei soll das Niederschlagswasser möglichst vollständig zurückgehalten, über die belebten Bodenschichten versickert oder genutzt werden. Die Einleitung in die Kanalisation ist nach Möglichkeit zu vermeiden. Ökologische Planungskriterien Prinzipien	 des	 ökologischen	 Bauens	 sind	in	 den	 „Ökologischen	 Kriterien	 für Bauwettbewerbe“ beschrieben (Stand Juli 2007, s. Anhang 4.1.7). Für die Konstruktion und Bauausführung sollen danach nur Materialien und Bauteile zur Anwendung kommen, die hinsichtlich ihrer Gewinnung, Transport, Verarbeitung, Funktion und Beseitigung eine hohe Gesundheitsund Umweltverträglichkeit sowie eine hohe Lebensdauer aufweisen. Die umweltgerechte und nachhaltige Ausbildung des Baukörpers ist eine wesentliche Voraussetzung für den Entwurfsbeitrag.
Barrierefreies Bauen ist als selbstverständliche Qualitätsanforderung gemäß den Grundsätzen des Handbuches „Barrierefreies Planen und Bauen in Berlin“ - www.senstadt.berlin.de/bauen/barrierefreies_bauen/de/ handbuch - im Wettbewerb umzusetzen. Dabei sollen die unterschiedlichen Nutzeranforderungen hinsichtlich motorischer,	sensorischer	oder	kognitiver	Art	Berücksichtigung	finden. Den Funktionsbereichen Erschließung Orientierung Versammlungsräume Gastronomieräume Sanitärräume Unterrichtsräume ist besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Auch auf dem Grundstück sind die Prinzipien des barrierefreien Bauens konsequent anzuwenden.
Baurechtliche Vorschriften, Normen und Richtlinien
Der Planung sind insbesondere zugrunde zu legen:
Bauordnung Berlin und ergänzende Vorschriften BauOBerlin
http://www.stadtentwicklung.berlin.de/service/gesetzestexte/de/download/bauen/20070607_ bauobln.pdf
DIN 18 032 - Grundlage für Sporthallen DIN 18 024-2 - Barrierefreies Bauen Richtlinien über Flächen für die Feuerwehr
Des Weiteren sind die im Anhang aufgeführten Richtlinien zu beachten.
Raumprogramm, Funktionsdiagramme
Das	Raumprogramm	sowie	die	Funktionsdiagramme	befinden	sich	als	digitaler Anhang auf der Ausschreibung beiliegenden CD-Rom unter 4.1.4 Raumprogramm / 4.1.9 Formblätter.
Beurteilungskriterien des Preisgerichts
Städtebau und architektonische Gestaltung stadträumliche Gestaltung/Einbindung Baukörper/Gestaltung/Ablesbarkeit Konstruktion/Material Funktionen Erschließung (außen und innen) Funktionale Zuordnung Räumliche Qualität Raumzuschnitte, Belichtung, Belüftung Realisierbarkeit Programmerfüllung -	 Nachhaltigkeit	und	Energieeffizienz Wirtschaftlichkeit von Bau und Betrieb Einhaltung des Kostenrahmens Barrierefreiheit Genehmigungsfähigkeit
Sporthalle Goethe-Oberschule Lichterfelde / Teil 4 Anhang
Teil 4 Anhang 4.1 Digitale Anlagen
4.1.0 Ausschreibung -	 Vorliegende Ausschreibung als .pdf-Datei mit farbigen Abbildungen in 300	dpi	Auflösung
00_ausschreibung_goethe-os.pdf
4.1.1 Arbeitspläne pdf-Dateien - Übersichts-/Lageplan, Arbeitspläne:
01_uebers_lage_goethe-os.pdf 02_arbplan_goethe-os.pdf (M 1:500)
(M 1:200)
CAD-Dateien -	 Lageplan auf Grundlage der ALK und des amtlichen Lageplans des
Vermessungsbüros Reck und Schwenk in verschiedenen Dateiforma
ten (maßstabsunabhängig)
01_uebersarb_lage_goethe-os.dwg/dxf (vAutoCAD 2000)
4.1.2 Informationspläne -	 Vermesserplan des Vermesserbüros Rek und Schwenk
01_Lageplan.dxf/.dwg 02_Lageplan.pdf -	 (vAutoCAD 2000)
Bestandspläne des Schulgebäudes der Goethe Oberschule von 1974
03_Grundriss_KG.pdf 04_Grundriss_EG.pdf 05_Grundriss_1_OG.pdf 06_Grundriss_2_OG.pdf 07_Grundriss_DG.pdf 08_Ansicht_Hof-Drake.pdf 09_Ansicht_Hof-Aulafluegel.pdf	 	 11_Laengsschnitt_Aulafluege.pdf		 	 	 	 	 	 10_Ansicht_Querschnitt_Aulafluegel.pdf	 	 (M 1:100)
(M 1:100)
(M	1:100)
Lagepläne von Ver- und Entsorgungsleitungen als .pdf-/.dxf-Dateien
12_ltg_gasag.pdf 13_ltg_vattenfall_waerme.pdf 13a_vattenfall_fernwaerme_kuerzel_hoehenangaben.pdf
13b_vattenfall_fernwaerme_legende.pdf
13c_vattenfall_fernwaerme_richtlinien.pdf
14a_ltg_vattenfall_strom.pdf 14b_ltg_vattenfall_strom.pdf 15_ltg_telekom.pdf 16_ltg_bwb.dwg 16a_bwb_legende.pdf
(M 1:500)
(vAutoCAD 2000)
4.1.3 Weitere Planungsunterlagen - Schichtenverzeichnis
01_schichtenverzeichnis.pdf
02_baumbestandsbewertung.pdf
Gutachterliche Untersuchung zur Machbarkeit der Einordnung einer
03_A_Text.pdf
03_B_Anhang_IV_Baumlisten.pdf
03_C_Fotodokumentation.pdf
03_D_plan 01_drake bestand.pdf
03_E_plan 02_drake ueberlagerung.pdf
03_F_plan 03_drake zielkonzeption.pdf
Skizze der für die Präsentation zur Verfügung stehenden Rolltafeln
04_skizze_rolltafel.tif
4.1.4 Funktionale Anforderungen, Raumprogramm - Musterraumprogramm für Sporthallen, Stand Juli 1995
01_Mrp_sporthallen.pdf
Funktionale Anforderungen für Sporthallen – Textbausteine, Stand 12/07
02_funktionale_anforderungen_sporthalle.pdf
4.1.5 Vorschriften als .pdf - Bebauungsplan XII-112
01_bplan_xii-112.pdf
02_bplan_xii-112_legende.pdf
03_bplan_xii-112_text.pdf
Verordnung über die Erhaltung baulicher Anlagen und der städtischen
Eigenart des Gebietes „Lichterfelde West“ im Bezirk Steglitz von Berlin
04_verordnung_lichterfelde-west.pdf
4.1.6 Vorschriften im Internet - Bauordnung Berlin und ergänzende Vorschriften BauOBerlin
(BauOBln) v. 29. September 2005), in Kraft getreten am 1. Februar
2006, zuletzt geändert durch § 9 des Gesetzes vom 7. Juni 2007
http://www.stadtentwicklung.berlin.de/service/gesetzestexte/de/bauen.shtml
Bebauungsplan XII-112 v. 29. Mai 1969
ftp://senstadtftp01.senstadt.verwalt-berlin.de/kartenbezirke/06_steg-zeh/xii-112.html
Verordnung über Bauvorlagen, bautechnische Nachweise und das-
Verfahren im Einzelnen (Bauverfahrensverordnung - BauVerfVO)
vom 19. Oktober 2006
-	 Baumschutzverordnung v. 11. Januar 1982, zuletzt geändert am 5. Oktober 2007
http://www.stadtentwicklung.berlin.de/umwelt/naturschutz/downloads/
rechtsgrundlagen/landesvo/andere/baumschvo.pdf
Gesetz zum Schutz von Denkmalen in Berlin (Denkmalschutzgesetz Ber
lin – DSchG Bln) vom 24. April 1995, zuletzt geändert am 14.12.2005
http://www.stadtentwicklung.berlin.de/service/gesetzestexte/de/denkmal.shtml
Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) v. 12. August 2004, zul. geän
dert am 20. Juli 2007
http://www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht/arbst_ttv_2004/gesamt.pdf
Unfallverhütungsvorschriften Schulen
http://regelwerk.unfallkassen.de/regelwerk/data/regelwerk/m_uvv/V_S1.pdf
Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) v. 07. August 2008
http://www.bmu.de/erneuerbare_energien/downloads/doc/20095.php
Ausführungsvorschriften zu § 50 der Bauordnung für Berlin (Bau-
OBln) über Stellplätze für Kraftfahrzeuge für schwer Gehbehinderte
und Behinderte im Rollstuhl und Abstellmöglichkeiten für Fahrräder
(AV Stellplätze) vom 11. Dezember 2007
http://www.stadtentwicklung.berlin.de/service/gesetzestexte/de/download/bauen/
20071129-AV-Stellpl.pdf
4.1.7 Richtlinien als .pdf - Wirtschaftliche Standards des öffentlichen Bauens, Rundschreiben
SenBauWohn 1/2002
01_WiSt_rundschreiben.pdf
02_WiSt_allgemein.pdf
03a_WiSt_hochbau.pdf
03b_WiSt_hochbau_matrix.pdf
04_WiSt_techn_geb_ausr.pdf
05_WiST_literaturhinweise.pdf
06_WiSt_landschaftsbau.pdf
Ökologisches	Bauen,	Anforderungen	an	Baumaßnahmen,
Leitfaden SenStadt 2007
07_OekoleitfasdenBlnE_bf_2007.pdf
Grundsätze für die Betriebswassernutzung, Rundschreiben SenStadt
VI C Nr. 1/2003
08_baumbestandsbewertung.pdf
Richtlinien über Flächen für die Feuerwehr auf Grundstücken
09_richtlinie_ffwg_bbg.pdf
Planungshilfe für Energiesparendes Bauen, Landesinstitut für Bau
wesen des Landes Nordrhein-Westfalen, Aachen 2003
10_planungshilfe_energiesparendes_bauen.pdf
Musterrichtlinie über bauaufsichtliche Anforderungen an Schulen,
Rundschreiben SenBauWohn 07/1998
11_MSchulbauR_Juli-1998.pdf
4.1.8 Richtlinien im Internet - Rundschreiben im Bereich Bauen, Projektvorbereitung und -prüfung
Bereich Hochbau, Richtwerte und Standards
http://www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben/de/projekte_
hochbau.shtml
Rundschreiben im Bereich Bauen, Verwendungsverbote und -be
schränkungen im Bereich von Baustoffen; Schadstoffen
http://www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben/de/schadstoffe.shtml
Grundlagen für Wettbewerbe, ökologisches Bauen
http://www.stadtentwicklung.berlin.de/aktuell/wettbewerbe/grundlagen
Barrierefreies Planen und Bauen in Berlin – öffentlich zugängliche
Gebäude, Grundlagen und Beispiele, Senatsverwaltung für Stadtent
wicklung – Kommunikation, Juni 2007
http://www.stadtentwicklung.berlin.de/bauen/barrierefreies_bauen/de/handbuch.shtml
4.1.9 Formblätter -	 Verfassererklärung
(pdf-Formular, d.h. Text kann direkt in das Formblatt eingeben und
danach ausgedruckt werden. Das pdf-Formular kann mit dem Acro-
bat-Reader aber nicht gespeichert werden)
000000_verfassererklaerung_goethe-os.pdf
Formblatt Flächenermittlung Raum- und Funktionsprogramm nach
Teil 1 Punkt 1.10 (sechsstellige Tarnnummer voranstellen)
000000_A_formbl_flaechen_raum_funktion_goethe-os.xls 000000_B_formbl_gebauedekennwerte_goethe-os.xls
-	 Fragebogen	 zu	 Energieeffizienz	 und	 Nachhaltigkeit	 nach	 Teil	 1	 Punkt 1.10 (sechsstellige Tarnnummer voranstellen)
000000_fragen_energie_nachhalt_goethe.pdf
4.1.10 Bilddokumentation -	 Bilddokumentation
01_luftbild_2009.tif
Eigene Begehungen
Berlin und seine Bauten, Teil V, Band C, Schulen, Berlin 1991
Heimatverein Steglitz e.V., Berlin-Lichterfelde
FIS-Broker (GIS) der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
Abbildungsnachweis Titelbild: Abbildungen: 1–4 5 Fotodokumentation:
Nils Hauer Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Heimatverein Steglitz Lars Krokowski / Nils Hauer