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Timestamp: 2019-09-19 20:04:43
Document Index: 204017616

Matched Legal Cases: ['§ 126', '§ 15', '§ 1', '§ 3', '§ 1', '§ 3', '§ 3', '§ 25', '§ 18', '§ 118', '§ 17', '§ 17', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 17', '§ 17', '§ 17', '§ 17', '§ 17', '§ 3', '§ 15', '§ 15', 'Art. 17', 'Art. 28', '§ 15', 'Art. 17', '§ 3', 'Art. 28', '§ 15', 'EuG', '§ 3', '§ 76', '§ 90', '§ 1', '§ 3', '§ 1', '§ 1', '§ 3', '§ 15', '§ 17', '§ 17', 'Art. 17', 'Art. 28', 'Art. 28']

27.01.2011 · IWW-Abrufnummer 110346
Bundesfinanzhof: Urteil vom 01.09.2010 – V R 39/08
Die Beteiligten streiten im Revisionsverfahren darüber, ob die Klägerin und Revisionsbeklagte (Klägerin) in den Streitjahren (2000 bis 2004) zum Abzug der Vorsteuer aus innergemeinschaftlichen Erwerben berechtigt ist. Die Klägerin wurde mit notarieller Urkunde vom 24. August 2000 durch den in Italien wohnhaften Alleingesellschafter R als Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) mit Sitz in L (Deutschland) errichtet.
Die Revision des FA ist begründet. Sie führt zur Aufhebung der Vorentscheidung und zur Zurückverweisung an das FG (§ 126 Abs. 3 Nr. 2 der Finanzgerichtsordnung --FGO--). Das FG ist zwar zu Recht davon ausgegangen, dass die Klägerin in Deutschland steuerpflichtige innergemeinschaftliche Erwerbe zu versteuern hat. Die Klägerin ist aber --entgegen dem Urteil des FG-- nicht zu dem damit korrespondierenden Vorsteuerabzug nach § 15 Abs. 1 Nr. 3 UStG berechtigt. Die Feststellungen des FG erlauben keine abschließende Entscheidung hinsichtlich der Höhe der Steuer.
Zu Recht hat das FG entschieden, dass es sich bei dem Erwerb von Mobiltelefonen durch die Klägerin von in Italien ansässigen Unternehmern und deren Lieferung nach