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Timestamp: 2018-10-16 20:49:55
Document Index: 260904682

Matched Legal Cases: ['Art. 9', 'Art. 8', 'Art. 9', 'Art. 8', 'Art. 11', 'Art. 9', 'Art. 8', 'Art. 9', 'Art. 8', 'Art. 11']

Bayer. Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie - PDF
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1 Abdruck Bayerisches Staatsministerium der Finanzen Bayerisches Staatsministerium der Finanzen Postfach München Bayer. Staatskanzlei Bayer. Staatsministerium des Innern Oberste Baubehörde im Bayer. Staatsministerium des Innern Bayer. Staatsministerium der Justiz und für Verbraucherschutz Bayer. Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Bayer. Staatsministerium für Unterricht und Kultus Bayer. Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie Bayer. Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit Bayer. Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Bayer. Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen nachrichtlich: Bayer. Oberster Rechnungshof Bayer. Landtag, Landtagsamt Ihr Zeichen, Ihre Nachricht vom Bitte bei Antwort angeben Unser Zeichen München, 5. März P /09 Durchwahl: Telefax: Name: Herr Esperschidt Allgemeine Verwaltungsvorschriften zum Bayerischen Reisekostengesetz (VV-BayRKG) Geänderte Besteuerung der Frühstücks- und Übernachtungskosten Als Folge einer Änderung des Umsatzsteuergesetzes kommt seit 1. Januar 2010 bei Hotelübernachtungen ein Umsatzsteuersatz von 7 Prozent zum Tragen, während für das Frühstück auch weiterhin 19 Prozent Umsatzsteuer anfallen. Diese Änderung Dienstgebäude Öffentliche Verkehrsmittel Telefon Odeonsplatz 4 U 3, U 4, U 5, U 6 Odeonsplatz Vermittlung München Internet
2 - 2 - führt dazu, dass auf Hotelrechnungen die Positionen Übernachtung und Frühstück, die bisher üblicherweise in einem Inklusivpreis zusammengefasst waren, getrennt ausgewiesen werden müssen. Mit Blick darauf bleibt für Art. 9 Abs. 3 Satz 2 BayRKG und die hierzu in Nr. 9.6 VV-BayRKG getroffene generalisierende Regelung, wonach der Gesamtbetrag für Übernachtung und Frühstück unabhängig von einem gemeinsamen oder getrennten Ausweis auf der Rechnung zur Ermittlung der Übernachtungskosten pauschal um 20 v. H. des Tagegeldes nach Art. 8 Abs. 2 Satz 1 BayRKG zu kürzen ist, kein Raum mehr. Vielmehr können in Folge der geänderten Rechnungsstellung künftig als Übernachtungskosten im Sinne des Art. 9 Abs. 3 BayRKG lediglich die mit dem ermäßigten Umsatzsteuersatz ausgewiesenen tatsächlichen Unterkunftskosten erstattet werden, während die Aufwendungen für das Frühstück ungeachtet des hierfür tatsächlich verauslagten Betrags durch die Tagegeldpauschale nach Art. 8 Abs. 2 BayRKG abgegolten sind. Alternativ hierzu besteht für den Arbeitgeber bzw. Dienstherrn jedoch die Möglichkeit, die im Rahmen von Dienstreisen erforderlichen Übernachtungen ggf. inkl. Verpflegung selbst zu buchen und den Dienstreisenden zur Verfügung zu stellen. Für die Dienstreisenden liegt dann reisekostenrechtlich eine Gestellung von Unterkunft und Verpflegung ihres Amtes wegen (Art. 11 Abs. 1 und 2 BayRKG) vor, steuerrechtlich ist von einer sog. Arbeitgeberveranlassung im Sinne von R 8.1 Abs. 8 Nr. 2 LStR 2008 auszugehen. Zu beachten ist in diesem Fall, dass sowohl bei der Buchung der Leistungen als auch bei der Rechnungsstellung die Veranlassung durch den Dienstherrn zum Ausdruck kommen muss. Diese Voraussetzung kann in der Praxis als erfüllt angesehen werden, wenn die in Zusammenhang mit einer Dienstreise erforderliche Buchung einer Übernachtungsmöglichkeit durch die vom Dienstherrn mit der Reisevorbereitung betraute Stelle oder durch eine mit der Buchung beauftragte Person als Beauftragung gilt dabei auch eine Dienstreisegenehmigung, in der die Übernachtung in dem angegebenen Beherbergungsbetrieb genehmigt wurde erfolgt, und
3 - 3 - die von dem Beherbergungsbetrieb auszustellende Rechnung auf den Dienstherrn bzw. die Beschäftigungsbehörde der Dienstreisenden lautet. Unerheblich in diesem Zusammenhang ist hingegen, ob die Rechnung unmittelbar vom Dienstherrn beglichen wird, oder ob der Rechnungsbetrag zunächst von den Dienstreisenden verauslagt und anschließend vom Dienstherrn erstattet wird. Die vorgenannten Regelungen gelten bis auf Weiteres und vorbehaltlich einer Änderung der für die Versteuerung maßgeblichen Vorschriften. Sofern die für die Anerkennung einer Arbeitgeberveranlassung erforderlichen Voraussetzungen innerhalb einer Übergangsfrist von 3 Monaten ab Veröffentlichung dieses Schreibens nicht insgesamt vorliegen, ist dies bei der Reisekostenabrechnung nicht zu beanstanden. Um entsprechende Unterrichtung der Behörden und Dienstreisenden im eigenen Geschäftsbereich wird gebeten. Wilhelm Hüllmantel Ministerialdirigent
4 Abdruck Bayerisches Staatsministerium der Finanzen Bayerisches Staatsministerium der Finanzen Postfach München Bayerisches Landesamt für Steuern Finanzgerichte München und Nürnberg Landesamt für Vermessung und Geoinformation Direktion der Staatlichen Lotterieverwaltung Bayer. Verwaltung der staatl. Schlösser, Gärten und Seen LfA Förderbank Bayern Bayer. Hauptmünzamt Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und Rechtspflege in Bayern - Zentralverwaltung Staatliche Kurverwaltung Bad Brückenau Postfach 12 20, Bad Brückenau Ihr Zeichen, Ihre Nachricht vom Bitte bei Antwort angeben Unser Zeichen München, 5. März P /09 Durchwahl: Telefax: Name: Herr Esperschidt Allgemeine Verwaltungsvorschriften zum Bayerischen Reisekostengesetz (VV-BayRKG) Geänderte Besteuerung der Frühstücks- und Übernachtungskosten Als Folge einer Änderung des Umsatzsteuergesetzes kommt seit 1. Januar 2010 bei Hotelübernachtungen ein Umsatzsteuersatz von 7 Prozent zum Tragen, während für das Frühstück auch weiterhin 19 Prozent Umsatzsteuer anfallen. Diese Änderung führt dazu, dass auf Hotelrechnungen die Positionen Übernachtung und Frühstück, die bisher üblicherweise in einem Inklusivpreis zusammengefasst waren, getrennt ausgewiesen werden müssen. Dienstgebäude Öffentliche Verkehrsmittel Telefon Odeonsplatz 4 U 3, U 4, U 5, U 6 Odeonsplatz Vermittlung München Internet
5 - 2 - Mit Blick darauf bleibt für Art. 9 Abs. 3 Satz 2 BayRKG und die hierzu in Nr. 9.6 VV-BayRKG getroffene generalisierende Regelung, wonach der Gesamtbetrag für Übernachtung und Frühstück unabhängig von einem gemeinsamen oder getrennten Ausweis auf der Rechnung zur Ermittlung der Übernachtungskosten pauschal um 20 v. H. des Tagegeldes nach Art. 8 Abs. 2 Satz 1 BayRKG zu kürzen ist, kein Raum mehr. Vielmehr können in Folge der geänderten Rechnungsstellung künftig als Übernachtungskosten im Sinne des Art. 9 Abs. 3 BayRKG lediglich die mit dem ermäßigten Umsatzsteuersatz ausgewiesenen tatsächlichen Unterkunftskosten erstattet werden, während die Aufwendungen für das Frühstück ungeachtet des hierfür tatsächlich verauslagten Betrags durch die Tagegeldpauschale nach Art. 8 Abs. 2 BayRKG abgegolten sind. Alternativ hierzu besteht für den Arbeitgeber bzw. Dienstherrn jedoch die Möglichkeit, die im Rahmen von Dienstreisen erforderlichen Übernachtungen ggf. inkl. Verpflegung selbst zu buchen und den Dienstreisenden zur Verfügung zu stellen. Für die Dienstreisenden liegt dann reisekostenrechtlich eine Gestellung von Unterkunft und Verpflegung ihres Amtes wegen (Art. 11 Abs. 1 und 2 BayRKG) vor, steuerrechtlich ist von einer sog. Arbeitgeberveranlassung im Sinne von R 8.1 Abs. 8 Nr. 2 LStR 2008 auszugehen. Zu beachten ist in diesem Fall, dass sowohl bei der Buchung der Leistungen als auch bei der Rechnungsstellung die Veranlassung durch den Dienstherrn zum Ausdruck kommen muss. Diese Voraussetzung kann in der Praxis als erfüllt angesehen werden, wenn die in Zusammenhang mit einer Dienstreise erforderliche Buchung einer Übernachtungsmöglichkeit durch die vom Dienstherrn mit der Reisevorbereitung betraute Stelle oder durch eine mit der Buchung beauftragte Person als Beauftragung gilt dabei auch eine Dienstreisegenehmigung, in der die Übernachtung in dem angegebenen Beherbergungsbetrieb genehmigt wurde erfolgt, und die von dem Beherbergungsbetrieb auszustellende Rechnung auf den Dienstherrn bzw. die Beschäftigungsbehörde der Dienstreisenden lautet. Unerheblich in diesem Zusammenhang ist hingegen, ob die Rechnung unmittelbar vom Dienstherrn beglichen wird, oder ob der Rechnungsbetrag zunächst von den Dienstreisenden verauslagt und anschließend vom Dienstherrn erstattet wird.
6 - 3 - Die vorgenannten Regelungen gelten bis auf Weiteres und vorbehaltlich einer Änderung der für die Versteuerung maßgeblichen Vorschriften. Sofern die für die Anerkennung einer Arbeitgeberveranlassung erforderlichen Voraussetzungen innerhalb einer Übergangsfrist von 3 Monaten ab Veröffentlichung dieses Schreibens nicht insgesamt vorliegen, ist dies bei der Reisekostenabrechnung nicht zu beanstanden. Um entsprechende Unterrichtung der Bediensteten und künftige Beachtung wird gebeten. Wilhelm Hüllmantel Ministerialdirigent
- 1 Bayerisches Staatsministerium der Finanzen Bayerisches Staatsministerium der Finanzen ' Postfach 22 00 03 ' 80535 München Bayer. Staatskanzlei Bayer. Staatsministerium des Innern Oberste Baubehörde
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