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Timestamp: 2016-10-26 00:30:41
Document Index: 333511932

Matched Legal Cases: ['Art. 2', 'Art. 3', 'Art. 292', 'Art. 103', 'BGE', 'BGE', 'Art. 45', 'BGE', 'Art. 45', 'Art. 101', 'e contrario', 'BGE', 'Art. 39', 'Art. 97', 'Art. 98', 'Art. 5', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 106', 'Art. 38', 'BGE', 'Art. 104', 'Art. 105', 'Art. 105', 'BGE', 'Art. 104', 'Art. 105', 'Art. 104', 'BGE', 'Art. 23', 'Art. 1', 'Art. 3', 'BGE', 'Art. 1', 'Art. 10', 'Art. 35', 'Art. 35', 'BGE', 'Art. 23', 'Art. 35', 'Art. 35', 'Art. 10', 'Art. 17', 'BGE', 'BGE', 'Art. 58', 'Art. 36', 'Art. 36', 'BGE', 'Art. 1', 'BGE', 'Art. 35', 'BGE', 'Art. 35', 'Art. 23', 'Art. 3', 'Art. 35', 'Art. 35', 'Art. 23', 'Art. 35', 'Art. 35', 'Art. 35', 'Art. 1', 'Art. 31', 'BGE', 'Art. 23', 'Art. 292', 'Art. 23', 'Art. 17', 'Art. 31', 'Art. 49', 'Art. 22', 'Art. 23', 'Art. 33', 'BGE', 'Art. 11', 'Art. 14', 'Art. 19', 'Art. 34', 'Art. 35', 'Art. 23', 'Art. 35', 'Art. 19', 'Art. 19', 'Art. 34', 'Art. 23', 'Art. 23', 'Art. 35', 'Art. 1', 'Art. 9', 'Art. 34', 'Art. 30', 'BGE', 'Art. 35', 'Art. 23', 'Art. 30', 'Art. 30', 'Art. 30', 'Art. 30', 'Art. 30', 'Art. 30', 'Art. 30', 'Art. 4', 'BGE', 'Art. 23', 'Art. 4', 'Art. 4', 'Art. 30', 'Art. 45', 'in fine', 'BGE', 'Art. 156', 'Art. 153', 'Art. 153', 'Art. 159']

Betschart, Hungerb�hler, M�ller und Gerichtsschreiber Hugi Yar.
B.________AG, Beschwerdef�hrerin, vertreten durch Rechtsanwalt David K�nzig, c/o Thouvenin Stutzer Eggimann & Partner, Limmatquai 4, Postfach 125, Z�rich,
A.- Die B.________AG bezweckt die "Durchf�hrung und Finanzierung von Finanzgesch�ften und Kapitalanlagen aller Art", die "Durchf�hrung und Beratung in Warentermingesch�ften" sowie die "Finanzierung von und Beteiligung an Unternehmen und Gesellschaftsbereichen"; zudem kann sie "s�mtliche Gesch�fte t�tigen, welche die wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens f�rdern" (Art. 2 der Statuten vom 13. Juli 1998). Einziges Mitglied des Verwaltungsrats ist Z.________.
B.- Am 29. M�rz 1999 holte die Eidgen�ssische Bankenkommission (Bankenkommission bzw. EBK) bei der B.________AG n�here Ausk�nfte �ber deren Aktivit�ten ein. Gest�tzt auf die ihr gelieferten Daten stellte sie am 29. April 1999 fest, dass die B.________AG keine bewilligungspflichtige T�tigkeit im Sinne von Art. 3 der Verordnung vom 2. Dezember 1996 �ber die B�rsen und den Effektenhandel (B�rsenverordnung, BEHV; SR 954. 11) aus�be.
C.- Am 2. September 1999 erhielt die Bankenkommission durch einen Kunden der B.________AG Kenntnis davon, dass im Rahmen von Aktienoptionsgesch�ften in Deutschland diverse Einzahlungen in betr�chtlicher H�he - im Widerspruch zu den von der B.________AG bisher gelieferten Informationen - an diese direkt erfolgt sein sollen. Die Bankenkommission erliess deshalb tags darauf folgende Verf�gung:
"1. Die A.________AG, Z�rich, wird zur Beobachterin
der B.________AG, Z�rich, ernannt.
sich auf s�mtliche Aktivit�ten, die am
Sitz bzw. am Ort der effektiven Gesch�ftsf�hrung
ausge�bt werden, sowie auf s�mtliche Orte, wo
3. Die A.________AG ist berechtigt, in alle Gesch�fte
der Anleger beeintr�chtigen.
4. Die A.________AG ist berechtigt, Verm�genswerte,
Interessen der Anleger beeintr�chtigt sind.
Z.________ und der faktische Gesch�ftsleiter
der Haft oder Busse gem�ss Art. 292 StGB verpflichtet,
und ihr Zugang zu den R�umlichkeiten der
B.________AG zu gew�hren.
Eidg. Bankenkommission einen Bericht �ber alle
am Sitz und in den R�umlichkeiten der
B.________AG ausge�bten Gesch�ftst�tigkeiten zu
a) eine umfassende Bestandesaufnahme der Gesch�ftsaktivit�ten
am Sitz und in den R�umlichkeiten der B.________AG,
b) einen vollst�ndigen Status der Gesellschaften,
die am Sitz und in den R�umlichkeiten
der B.________AG t�tig sind (Aktion�re, Organe,
c) die Gesch�ftsbeziehungen dieser Gesellschaften
d) allf�llige Gef�hrdung der Interessen der einzelnen Anleger,
e) allf�llige strafbare Handlungen.
zu pr�zisieren sowie diese Verf�gung wieder aufzuheben,
11. Die Verfahrenskosten von Fr. 5'100. -- bestehend aus einer Spruchgeb�hr von Fr. 5'000. -- und den Schreibgeb�hren von Fr. 100. -- werden der B.________AG auferlegt. Sie sind innert 30 Tagen zahlbar. "
D.- Die B.________AG hat hiergegen am 4. Oktober 1999 (Posteingang: 7. Oktober 1999) beim Bundesgericht Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingereicht mit folgenden Antr�gen:
"Es sei die Verf�gung des Pr�sidenten der Eidgen�ssischen
Einsetzung eines Beobachters vollumf�nglich aufzuheben.
Es sei die Verf�gung des Pr�sidenten der Eidgen�ssischen
zur Feststellung des Sachverhaltes zur�ckzuweisen;
Es seien Ziffer 9 und 10 der Verf�gung des Pr�sidenten
Alles unter Kosten- und Entsch�digungsfolgen zu Lasten der Staatskasse. "
Die B.________AG macht geltend, die Bankenkommission habe den Sachverhalt unzureichend abgekl�rt, ihren Anspruch auf rechtliches Geh�r verletzt sowie in willk�rlicher und unverh�ltnism�ssiger Weise die Einsetzung des Beobachters angeordnet.
Die Eidgen�ssische Bankenkommission beantragt, die Verwaltungsgerichtsbeschwerde abzuweisen.
E.- Am 24. September 1999 unterbreitete die A.________AG der Bankenkommission ihren Bericht, worin sie unter anderem festhielt, dass sie keine Hinweise darauf habe finden k�nnen, dass die B.________AG selber Kundengelder entgegengenommen oder mit Wertschriften f�r Dritte oder sich selber gehandelt h�tte. Die Gesch�ftst�tigkeit der B.________AG beschr�nke sich im Wesentlichen auf die Identifikation von Investoren, die Einf�hrung zu einem Broker und die Beratung der Kunden in Anlagefragen ("Introducing Broker"). Gest�tzt hierauf kam die Beobachterin zum Schluss: "Soweit wir feststellen konnten, betreibt die B.________AG keine Gesch�ftst�tigkeit, die einer �berwachung durch die EBK bed�rfte". Die Bankenkommission erkl�rte deshalb am 7. Oktober 1999 das Beobachtermandat f�r beendet; gleichzeitig informierte sie die B.________AG, dass sie "aufgrund der vom Beobachter gemachten Feststellungen [...] die Angelegenheit als erledigt [erachte], vorbehaltlich der von Ihnen angek�ndigten Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen die Beobachterverf�gung vom 3. September 1999. "
1.- a) Zur Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist befugt, wer durch die angefochtene Verf�gung ber�hrt wird und ein schutzw�rdiges Interesse an deren Aufhebung oder �nderung hat (Art. 103 lit. a OG). Ein solches liegt nur vor, wenn der Beschwerdef�hrer nicht bloss bei Einreichen seiner Beschwerde, sondern auch noch im Urteilszeitpunkt am Entscheid ein aktuelles und praktisches Interesse hat (BGE 123 II 285 E. 4 S. 287; 111 Ib 56 E. 2a S. 58 f.). Dies ist hier - trotz des Schreibens der Bankenkommission vom 7. Oktober 1999, wonach die Sache f�r sie an sich erledigt sei - der Fall: Der Beschwerdef�hrerin wurden die Kosten f�r die Beobachtert�tigkeit auferlegt, was sie als bundesrechtswidrig r�gt; die von ihr aufgeworfenen Fragen sind zudem grunds�tzlicher Natur und k�nnen sich jederzeit wieder stellen, ohne dass eine rechtzeitige gerichtliche �berpr�fung m�glich w�re, weshalb es sich auch rechtfertigt, vom Erfordernis des aktuellen Interesses abzusehen (vgl. hierzu BGE 111 Ib 56 E. 2b S. 59).
b) Die Bankenkommission hat die A.________AG als Beobachterin der B.________AG eingesetzt und dieser relativ weitgehende Befugnisse einger�umt (M�glichkeit zur Kontensperre bzw. zum Eingriff in die Gesch�ftst�tigkeit). Die Beobachterin sollte die sachverhaltsm�ssigen Grundlagen zur Beantwortung der Frage erstellen, ob die Beschwerdef�hrerin tats�chlich einer unter das B�rsengesetz fallenden T�tigkeit nachging oder nicht, und f�r die Dauer dieses Verfahrens die Kundeninteressen sch�tzen. Entgegen der Rechtsmittelbelehrung handelte es sich hierbei nicht um einen End-, sondern um einen Zwischenentscheid im Sinne von Art. 45 Abs. 2 lit. d (Verf�gung �ber Auskunfts-, Zeugnis- oder Editionspflicht; so unver�ffentlichte E. 1 von BGE 121 II 147 ff. bez�glich der Anordnung einer ausserordentlichen Revision nach dem Bundesgesetz vom 8. November 1934 �ber die Banken und Sparkassen [BankG; SR 952. 0]) bzw. Art. 45 Abs. 2 lit. g VwVG (vorsorgliche Massnahmen), da das Unterstellungsverfahren damit nicht abgeschlossen, sondern lediglich ein Zwischenschritt auf dem Weg zu einer allf�lligen Endverf�gung getroffen wurde. Hiervon geht in ihrer neueren Praxis auch die Bankenkommission aus. Als Zwischenentscheid ist deren Verf�gung deshalb nur insoweit anfechtbar, als auch gegen den Endentscheid die Verwaltungsgerichtsbeschwerde offenst�nde (Art. 101 lit. a OG e contrario) und sie einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil - zumindest wirtschaftlicher Natur - zur Folge haben kann (zu den Voraussetzungen der Anfechtung von Zwischenentscheiden: BGE 120 Ib 97 E. 1c S. 99/100; Peter Karlen, in: Geiser/M�nch, Prozessieren vor Bundesgericht, 2. Aufl. , Basel 1998, Rz. 3.13 f.; K�lz/ H�ner, Verwaltungsverfahren und Verwaltungsrechtspflege des Bundes, 2. Aufl. , Z�rich 1998, Rz. 511 ff.). Diese Voraussetzungen sind hier erf�llt: In Anwendung des B�rsengesetzes ergangene Verf�gungen der Aufsichtsbeh�rde �ber dessen Anwendbarkeit bzw. �ber die entsprechenden Rechtsfolgen unterliegen unmittelbar der Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht (Art. 39 BEHG; Art. 97 in Verbindung mit Art. 98 lit. f OG und Art. 5 VwVG; BGE 125 II 65 E. 1 S. 69; nicht publizierte E. 2a des zur Ver�ffentlichung bestimmten Urteils vom 19. November 1999 i.S. X. c. EBK). Der Beschwerdef�hrerin drohte durch die Anordnung, ihre Gesch�ftst�tigkeit von der bezeichneten Revisionsstelle �berpr�fen zu lassen und deren Vertretern unter Strafandrohung Zutritt zu ihren Gesch�ftsr�umlichkeiten und Einblick in s�mtliche Gesch�ftsunterlagen gew�hren zu m�ssen, ein nicht wieder gutzumachender Nachteil, zumal die Bankenkommission damit weitgehende Sicherungsrechte verbunden hat. Diese Eingriffe k�nnten auch bei einem positiven Verfahrensausgang nicht ohne weiteres wieder gutgemacht werden, weil die Betroffene die damit verbundenen Kosten allenfalls selbst dann zu tragen h�tte, wenn sie ihre T�tigkeit gesetzeskonform ausge�bt haben sollte, und da die nach aussen erkennbaren Abkl�rungen und damit verbundenen Sicherungsmassnahmen ihre Gesch�ftst�tigkeit trotz bzw. gerade wegen des Fehlens einer Bewilligungspflicht nachhaltig negativ zu beeinflussen geeignet sind (vgl. BGE 99 Ib 413 E. 1b S. 416 f. bez�glich Abkl�rungen im Bereich von Anlagefonds; unver�ffentlichte E. 1 von BGE 121 II 147 ff.). Auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist demnach einzutreten. Hieran �ndert nichts, dass die Beschwerdef�hrerin ihre Eingabe nicht innert der f�r Zwischenentscheide geltenden Frist von zehn Tagen eingereicht hat (Art. 106 OG); ihr darf aus der falschen Rechtsmittelbelehrung kein Nachteil erwachsen (vgl. Art. 38 VwVG), und die Frage nach der Rechtsnatur der Verf�gung der Bankenkommission war gest�tzt auf die gesetzlichen Grundlagen nicht ohne weiteres klar (vgl. BGE 122 II 359 E. 1b S. 362).
2.- a) Mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde kann die Verletzung von Bundesrecht, einschliesslich �berschreitung oder Missbrauch des Ermessens, ger�gt werden (Art. 104 lit. a OG). Da die Bankenkommission nicht als richterliche Beh�rde im Sinne von Art. 105 Abs. 2 OG gilt (vgl. - zur altrechtlichen Fassung von Art. 105 Abs. 2 OG - BGE 116 Ib 73 E. 1b S. 78; 115 Ib 55 E. 2a S. 57; 108 Ib 270 E. 2a S. 274 f.; j�ngst best�tigt im Entscheid vom 2. Februar 2000 i.S. X. c. EBK, E. 1g), ist das Bundesgericht an ihre Feststellung des Sachverhalts nicht gebunden (Art. 104 lit. b OG in Verbindung mit Art. 105 Abs. 2 OG). Ausgeschlossen ist indessen der Einwand, der angefochtene Entscheid sei unangemessen (vgl. Art. 104 lit. c OG).
b) Das Bundesgericht wendet die massgeblichen Normen der B�rsen- und Bankengesetzgebung von Amtes wegen an; es auferlegt sich jedoch bei der Beurteilung von ausgesprochenen Fachfragen, zu deren Beantwortung die sachn�here Bankenkommission besser qualifiziert ist, eine gewisse Zur�ckhaltung. Es gesteht dieser im Rahmen des so genannten "technischen Ermessens" bei der Pr�fung des Einzelfalls und bei der Anwendung unbestimmter Rechtsbegriffe einen gewissen Beurteilungsspielraum zu (BGE 121 II 147 E. 3a S. 148/149; 116 Ib 73 E. 1b S. 78, 193 E. 2d S. 197; 115 Ib 55 E. 2c S. 58; 108 Ib 196 E. 1b S. 200; 103 Ib 350 E. 5b S. 354; 96 I 177 E. 3c S. 182/183).
3.- a) Der Eidgen�ssischen Bankenkommission ist die Aufsicht �ber das Bankenwesen, die Anlagefonds, das B�rsenwesen, die Offenlegung bedeutender Beteiligungen und die �ffentlichen Kaufangebote zur selbst�ndigen Erledigung �bertragen (Art. 23 Abs. 1 Satz 2 BankG; Fassung vom 24. M�rz 1995). Zu ihrem Aufsichtsbereich geh�rt auch die Abkl�rung der Unterstellungs- und Bewilligungspflicht einer Unternehmung (Art. 1 und Art. 3 BankG; BGE 121 II 147 E. 3a S. 148 bzw. Art. 1 und Art. 10 BEHG). Die Bankenkommission trifft die zum Vollzug des Gesetzes bzw. seiner Ausf�hrungsbestimmungen notwendigen Verf�gungen und �berwacht die Einhaltung der gesetzlichen und reglementarischen Vorschriften (Art. 35 Abs. 1 BEHG). Erh�lt sie von Verletzungen des Gesetzes oder von sonstigen Missst�nden Kenntnis, sorgt sie f�r deren Beseitigung und die Wiederherstellung des ordnungsgem�ssen Zustands; sie ist befugt, hierzu alle "notwendigen" Verf�gungen zu treffen (Art. 35 Abs. 3 BEHG). Da die Bankenkommission damit allgemein �ber die Einhaltung der "gesetzlichen Vorschriften" zu wachen hat, ist die ihr �bertragene Aufsicht nicht auf unterstellte Betriebe beschr�nkt. Soweit ihre Aufsichtspflicht reicht, ist sie berechtigt, generell die im Gesetz vorgesehenen Mittel zur Durchsetzung ihrer Aufsicht auch gegen�ber Instituten (oder Personen) einzusetzen, deren Unterstellungspflicht strittig ist (bez�glich des Bankengesetzes: BGE 121 II 147 E. 3a S. 149; 116 Ib 193 E. 3 S. 198; Bodmer/Kleiner/Lutz, Kommentar zum Bundesgesetz �ber die Banken und Sparkassen, 10. Nachlieferung 1999, Z�rich, N 5 zu Art. 23bis). Dies gilt auch im Anwendungsbereich des B�rsengesetzes (vgl. differenzierend Tomas Poledna, in: Kommentar zum schweizerischen Kapitalmarktrecht, Basel 1999, Rz. 15 zu Art. 35 BEHG; K�ng/Huber/ Kuster, Kommentar zum B�rsengesetz, Z�rich 1998, Rzn. 12 - 15 zu Art. 35 BEHG): Liegen hinreichend konkrete Anhaltspunkte daf�r vor, dass in Verletzung der Meldepflicht (vgl. Art. 10 BEHG in Verbindung mit Art. 17 Abs. 1 BEHV) eine bewilligungspflichtige Gesch�ftst�tigkeit ausge�bt werden k�nnte, ist die Bankenkommission befugt bzw. verpflichtet (vgl. BGE 115 Ib 55 E. 3 S. 58; BGE 105 Ib 406 E. 2 S. 408 f.), die erforderlichen Abkl�rungen einzuleiten und die n�tigen Anordnungen zu treffen; diese k�nnen - obwohl die entsprechende M�glichkeit im B�rsengesetz im Gegensatz etwa zur Regelung im Bundesgesetz vom 18. M�rz 1994 �ber die Anlagefonds (SR 951. 31, Art. 58 Abs. 2) nicht ausdr�cklich vorgesehen ist - bis zur Aufl�sung einer Unternehmung reichen, die unerlaubt einer zum Vornherein nicht bewilligungsf�higen T�tigkeit nachgeht (vgl. zur Publikation bestimmtes Urteil vom 19. November 1999 i.S. X. c. EBK, E. 6e; Poledna, a.a.O., Rz. 2 zu Art. 36 BEHG; a.M. K�ng/Huber/Kuster, a.a.O., Rz. 11 ff. zu Art. 36 BEHG).
b) Welcher Ausk�nfte und Unterlagen die Eidgen�ssische Bankenkommission zur Wahrnehmung ihrer Aufsichtsfunktionen im Einzelfall bedarf, ist weitgehend ihrem "technischen Ermessen" anheimgestellt; das Bundesgericht greift in dieses nur bei eigentlichen Ermessensfehlern ein (vgl. BGE 116 Ib 193 E. 2d S. 197; 108 Ib 196 E. 2a S. 200; Peter Nobel, Auskunftsrechte und "technisches Ermessen" der Eidgen�ssischen Bankenkommission [EBK], in: recht 1985 S. 55). Bei der Wahl des geeigneten Mittels hat die Bankenkommission im Rahmen der allgemeinen Verwaltungsgrunds�tze (Willk�rverbot, Rechtsgleichheits- und Verh�ltnism�ssigkeitsgebot, Treu und Glauben) in erster Linie dem Hauptzweck der Banken- und B�rsengesetzgebung, n�mlich dem Schutz der Gl�ubiger und Anleger bzw. dem Funktionieren der Effektenm�rkte (vgl. Art. 1 BEHG), Rechnung zu tragen (BGE 121 II 147 E. 3a S. 149); umgekehrt sollen sich die Ausk�nfte und die Herausgabe von Unterlagen auf das beschr�nken, was zur Erf�llung der Aufsichtst�tigkeit und insbesondere der Abkl�rung der Unterstellungspflicht tats�chlich erforderlich ist (vgl. Poledna, a.a.O., Rz. 18 zu Art. 35 BEHG). Im Zweifelsfall legt das Bundesgericht die Auskunfts- und Mitwirkungspflicht des Betroffenen bei der Sachverhaltsfeststellung weit aus, da der pr�ventive Beizug von gen�genden und gesicherten Informationen im �ffentlichen Interesse die fr�hzeitige Erkennung von Gesetzesverletzungen und sonstigen Missst�nden erm�glicht (BGE 121 II 147 E. 3a S. 149; Poledna, a.a.O., Rz. 18 zu Art. 35 BEHG; Bodmer/ Kleiner/Lutz, a.a.O., N 4 zu Art. 23bis BankG).
4.- Vor diesem Hintergrund sind das Einsetzen eines Beobachters und die zu dessen Gunsten angeordneten Auskunfts- und Unterst�tzungspflichten der Beschwerdef�hrerin (Ziffer 1, 2, 5 und 6 des Dispositivs) nicht zu beanstanden:
a) Die Bankenkommission hat in einer ersten Phase die Bewilligungspflicht der Gesch�ftst�tigkeit der Beschwerdef�hrerin gest�tzt auf die ihr von dieser zur Verf�gung gestellten Unterlagen beurteilt. In der Folge erhielt sie von einem deutschen Anwaltsb�ro die Mitteilung, dass "von Januar 1999 bis April 1999" verschiedene Einzahlungen an die B.________AG "erfolgten", die "an den Broker ED & F Man in London weitergeleitet wurden". Ob dieser Hinweis, dass die Beschwerdef�hrerin allenfalls doch gewerbsm�ssig in eigenem Namen f�r Rechnung von Kunden mit Effekten gehandelt oder Effekten dieser Kunden bei sich oder in eigenem Namen bei Dritten aufbewahrt haben k�nnte (vgl. Art. 3 Abs. 5 BEHV), bereits die Einsetzung eines Beobachters n�tig gemacht h�tte, erscheint zweifelhaft. Die weiteren Umst�nde rechtfertigten indessen gesamthaft dieses Vorgehen. Der einzige Verwaltungsrat der Beschwerdef�hrerin, Z.________, stand aktenkundig in enger Verbindung mit einer anderen Firma, die im B�rsenbereich illegal t�tig geworden war und die durch die Bankenkommission liquidiert werden musste (P.________AG). Soweit die Beschwerdef�hrerin die Rolle ihres Verwaltungsrats dabei zu relativieren und seine dortige Kooperationsbereitschaft zu unterstreichen versucht, verkennt sie, dass es mit Blick auf die Verflechtungen lediglich darum ging, abzukl�ren, ob ihre Aktivit�ten wie jene der anderen Gesellschaft, in deren Zusammenhang der Name von Z.________ genannt worden war, unter das B�rsengesetz fielen; entgegen ihren Einwendungen waren damit keine pers�nlichen Unterstellungen gegen�ber Z.________ verbunden. Es ist nicht zu beanstanden, dass die Bankenkommission annahm, dieser sei "in sehr weitgehendem Masse" beratend f�r die P.________AG t�tig gewesen; die Beschwerdef�hrerin gesteht dies letztlich selber zu, wenn sie die T�tigkeit Z.________s in dem Sinne umschreibt, dass dieser dort im Rahmen von Recherchen, Ausf�llen des Fragebogens und Gespr�chen mit der Bankenkommission mitgewirkt habe. Damit war er auf jeden Fall kein unbeteiligter Dritter. Das ergibt sich letztlich auch aus dem zweiten Zwischenbericht der T.________AG vom 24. Juni 1999 bez�glich der Liquidation der P.________AG, wonach Z.________ die Abrechnung �ber einen von ihm get�tigten Bezug von US-Dollar 50'000. -- vorgelegt und eine Restanz von US-Dollar 40'299. 71 zur�ckerstattet habe. Was die von ihm get�tigten Bez�ge bzw. Kostenvorsch�sse betreffe, sei Gegenstand weiterer Abkl�rungen; die Liquidatorin habe ihm gegen�ber bereits weitere Forderungen geltend gemacht; bez�glich "des Fahrzeuges Porsche" seien ebenfalls noch Abkl�rungen im Gange. Lediglich erg�nzend kann unter diesen Umst�nden noch darauf hingewiesen werden, dass die Bankenkommission, wie sie in ihrer Vernehmlassung glaubw�rdig unterstreicht, bei Erlass der angefochtenen Verf�gung �ber zus�tzliche Informationen verf�gte, wonach ein Kunde im Rahmen eines Vergleichs mit der Beschwerdef�hrerin verpflichtet worden war, �ber deren Aktivit�ten ihr gegen�ber Stillschweigen zu bewahren, was geeignet war, den Verdacht zu best�rken, dass die Beschwerdef�hrerin eine bewilligungspflichtige T�tigkeit aus�ben k�nnte.
b) Insgesamt bestanden gest�tzt hierauf hinreichende, konkrete Anhaltspunkte daf�r, dass die T�tigkeit der Beschwerdef�hrerin bewilligungspflichtig sein k�nnte. Die Bankenkommission war deshalb gehalten, die n�tigen Abkl�rungen in die Wege zu leiten und gegebenenfalls den gesetzm�ssigen Zustand wiederherzustellen (vgl. Art. 35 Abs. 3 BEHG; vgl. Poledna, a.a.O., Rz. 12 zu Art. 35 BEHG). Nachdem die von der Beschwerdef�hrerin auf die Aufforderung der Bankenkommission hin gelieferten Ausk�nfte und Unterlagen im Widerspruch zu den �brigen Akten und Hinweisen standen, war ein weiteres schriftliches Auskunftsersuchen nicht geeignet, die bestehenden Zweifel wirksam zu beseitigen. Nur eine Kontrolle an Ort und Stelle erlaubte der Vorinstanz, sich im Interesse der zu sch�tzenden Anleger und des Vertrauens in den Effektenmarkt nunmehr m�glichst rasch ein objektives und vollst�ndiges Bild �ber die tats�chliche Gesch�ftst�tigkeit der B.________AG zu machen. In Anbetracht der Umst�nde durfte sie davon ausgehen, dass diese nicht mit der gew�nschten Offenheit zur Abkl�rung des Sachverhalts beitragen oder bei weiterem Zuwarten allenfalls - im schlimmsten Fall - gar Verm�genswerte dem Zugriff der Anleger entziehen k�nnte. Die Einsetzung eines Beobachters mit den entsprechenden Befugnissen war zur Abkl�rung, ob und wieweit die Beschwerdef�hrerin tats�chlich einer bewilligungspflichtigen T�tigkeit nachging, deshalb grunds�tzlich sachlich gerechtfertigt sowie geeignet und erforderlich; von einem Ermessensmissbrauch bzw. voreiligen und willk�rlichen Handeln kann - entgegen den Einwendungen der Beschwerdef�hrerin - nicht die Rede sein.
c) Zwar sieht das B�rsengesetz die M�glichkeit der Abordnung eines Beobachters - im Gegensatz zum Bankengesetz (vgl. Art. 23quater) - nicht ausdr�cklich vor, doch d�rfte es sich hierbei um ein gesetzgeberisches Versehen handeln (in diesem Sinn Peter Nobel, Schweizerisches Finanzmarktrecht, Bern 1997, � 3 Rz. 178). Der Frage braucht hier indessen nicht weiter nachgegangen zu werden, da die Einsetzung des Beobachters so oder anders rechtm�ssig war: Nach Art. 35 Abs. 3 BEHG trifft die Bankenkommission generell die zur Wiederherstellung des ordnungsgem�ssen Zustandes und f�r die Beseitigung der Missst�nde "notwendigen Verf�gungen", wobei die dort ausdr�cklich genannten Massnahmen (Untersagen aller Zahlungen und Rechtsgesch�fte f�r kurze Zeit, vor�bergehendes oder dauerndes Verbot der T�tigkeit im Effektenhandel) lediglich beispielhaft erw�hnt sind (vgl. Poledna, a.a.O., Rz. 21 zu Art. 35 BEHG). Ist die Bankenkommission deshalb befugt, gest�tzt auf Art. 35 BEHG in Analogie zur bankenrechtlichen Praxis die Aufl�sung einer Gesellschaft anzuordnen, die unerlaubt eine zum Vornherein nicht bewilligungsf�hige T�tigkeit als Effektenh�ndlerin aus�bt, so ist sie auch berechtigt, die weniger weit reichende Einsetzung eines Beobachters zu verf�gen, und zwar auch dann, wenn noch nicht feststeht, ob tats�chlich eine Gesetzesverletzung oder ein Missstand vorliegt. Es gen�gt, dass aufgrund der konkreten Umst�nde hierf�r objektive Anhaltspunkte bestehen, wobei der Sachverhalt nur �ber eine Kontrolle an Ort und Stelle abschliessend erstellt werden kann. Der zu beseitigende Missstand liegt in diesem Fall in der widerspr�chlichen Ausgangslage, die es im Interesse der mit dem B�rsengesetz verfolgten Ziele (vgl. Art. 1 BEHG) zu kl�ren gilt. Die Einsetzung eines Beobachters entspricht im Resultat - zumindest teilweise - einer ausserordentlichen Revision. Eine solche kann die Bankenkommission zur Sicherstellung der B�rsengesetzkonformit�t der Gesch�ftst�tigkeit eines Effektenh�ndlers gest�tzt auf Art. 31 BEHV vorsehen. Wie das Bundesgericht festgestellt hat, ist die Bankenkommission im bankenrechtlichen Unterstellungsverfahren bereits dann befugt, eine solche anzuordnen, wenn objektive Anhaltspunkte daf�r bestehen, dass eine bewilligungspflichtige T�tigkeit ausge�bt werden k�nnte (BGE 121 II 147 ff.). Gest�tzt auf die zahlreichen Verweise auf das Bankenrecht und den sachlichen Zusammenhang zwischen diesem und dem B�rsengesetz muss dies auch hier gelten (vgl. zur Publikation bestimmtes Urteil vom 19. November 1999 i.S. X. c. EBK, E. 6e). Nach Art. 23quater BankG kann die Bankenkommission einen Beobachter einsetzen, welcher die T�tigkeit der leitenden Organe der Bank - insbesondere die Durchf�hrung der angeordneten Massnahmen - �berwacht und ihr hier�ber laufend Bericht erstattet. Zu diesem Zweck geniesst der Beobachter von Gesetzes wegen ein uneingeschr�nktes Recht zur Einsicht in die Gesch�ftst�tigkeit, die B�cher und Akten der Bank. Die von der Bankenkommission in Ziffer 2, 5 und 6 des Dispositivs ihres Entscheids dem Beobachter einger�umten Befugnisse entsprechen dieser Regelung, wobei deren Nichtbeachtung mit der Strafandrohung nach Art. 292 StGB verbunden werden durfte (vgl. Bodmer/Kleiner/ Lutz, a.a.O., N 16 zu Art. 23bis BankG).
d) Nicht zu beanstanden ist auch die Auferlegung der Verfahrenskosten und die Einr�umung eines Rechts auf Kostenvorschuss zu Gunsten der als Beobachterin eingesetzten Revisionsstelle (Ziff. 8, 10 und 11 des Dispositivs): Nach Art. 17 BEHG hat der Effektenh�ndler die mit der Revision verbundenen Kosten zu tragen. Gem�ss Art. 31 BEHV kann die Bankenkommission ihrerseits ausserordentliche Revisionen anordnen. Bezeichnet sie dabei die hierf�r einzusetzende Revisionsstelle selber, so ist sie befugt, diese zu erm�chtigen, vom Effektenh�ndler einen Kostenvorschuss zu verlangen. Die entsprechenden f�r anerkannte Effektenh�ndler vorgesehenen Regeln gelten auch f�r im Finanzbereich aktive Gesellschaften, bei denen objektive Anzeichen daf�r bestehen, dass sie sich zu Unrecht den b�rsen- oder bankengesetzlichen Regelungen entziehen k�nnten, wobei die Frage nur durch eine ausserordentliche Revision bzw. die Einsetzung eines Beobachters hinreichend zuverl�ssig abgekl�rt werden kann. Wie bereits dargelegt, ist die Bankenkommission befugt, im Rahmen der allgemeinen Verwaltungsgrunds�tze zur Durchsetzung ihrer Aufsicht auch gegen�ber nicht unterstellten Instituten (oder Personen) auf die im Gesetz vorgesehenen Mittel zur�ckzugreifen. Das Bundesgericht hat deshalb festgestellt, dass sie im Bankenbereich gest�tzt auf Art. 49 Abs. 2 BankV bzw. Art. 22 Abs. 1 und Art. 23bis BankG in Verbindung mit Art. 33 Abs. 2 VwVG vom Betroffenen verlangen kann, dass er die entsprechenden Kosten vorschiesst (BGE 121 II 147 E. 4b S. 152); das Gleiche gilt hier. Soweit die Beschwerdef�hrerin ohne weitere Begr�ndung beantragt, es sei auch der Kostenspruch aufzuheben, ist neben den von der Bankenkommission in diesem Zusammenhang angerufenen Art. 11 und 12 der Verordnung vom 2. Dezember 1996 �ber die Erhebung von Abgaben und Geb�hren durch die Eidgen�ssische Bankenkommission (EBK- Geb�hrenverordnung, EBK-GebV; SR 611. 014) �berdies auf deren Art. 14 zu verweisen, wonach f�r Verfahren, die zus�tzlichen Revisions- oder Kontrollaufwand verursachen und nicht mit einer Verf�gung enden, eine Geb�hr von h�chstens 20'000 Franken erhoben werden kann, sofern der Geb�hrenpflichtige nach dieser Verordnung - wie hier - Anlass zur Untersuchung gegeben hat.
5.- a) Problematisch erscheinen indessen die Ziffern 3 und 4 des Dispositivs, wonach die Bankenkommission die Beobachterin erm�chtigt, in alle Gesch�fte der Beschwerdef�hrerin "einzugreifen und ihren Abschluss zu untersagen, wenn sie die Interessen der Anleger beeintr�chtigen" (Ziff. 3 des Dispositivs), bzw. in diesem Fall auch Verm�genswerte, die im Namen oder auf Rechnung der Beschwerdef�hrerin im "In- und Ausland deponiert" sind, "vorsorglich zu blockieren" (Ziff. 4 des Dispositivs).
b) Diese Kompetenzdelegationen gehen zu weit und sind in dieser Form im Beweisverfahren hinsichtlich der Unterstellungsfrage unzul�ssig:
aa) Auch wenn das B�rsengesetz ein mehrstufiges Aufsichtsverfahren vorsieht und die Revisionsstelle gem�ss Art. 19 Abs. 1 BEHG pr�ft, ob der Effektenh�ndler seine gesetzlichen Pflichten erf�llt und die Bewilligungsvoraussetzungen sowie die internen Vorschriften einh�lt (vgl. K�ng/ Huber/Kuster, a.a.O., Rz. 38 - 41 zu Art. 34 BEHG; Poledna, a.a.O., Rz. 13 zu Art. 35 BEHG; zur Bankenaufsicht: Bodmer/ Kleiner/Lutz, a.a.O., N 1a zu Art. 23bis BankG), ist es nach Art. 35 BEHG doch an der Aufsichtsbeh�rde, die notwendigen Verf�gungen - auch vorsorglicher Natur - selber zu treffen. St�sst die Revisionsstelle bei der j�hrlichen Revision oder bei Zwischenrevisionen auf eine Verletzung gesetzlicher Vorschriften oder sonstige Missst�nde, setzt sie dem Effektenh�ndler eine angemessene Frist zur Herstellung des ordnungsgem�ssen Zustands mit einem entsprechenden Vermerk im Revisionsbericht (Art. 19 Abs. 4 BEHG). Sie benachrichtigt die Aufsichtsbeh�rde sofort, wenn die Frist nicht eingehalten wird, eine Fristansetzung als zwecklos erscheint, oder strafbare Handlungen bzw. schwere Missst�nde festgestellt werden (Art. 19 Abs. 5 BEHG). Kann die Revisionsstelle damit aber bereits gegen�ber einem unterstellten Effektenh�ndler - abgesehen von der Fristansetzung - selber direkt keine weiteren Massnahmen anordnen, sondern nur die Aufsichtsbeh�rde informieren und dieser gegebenenfalls Antrag stellen, ist die Bankenkommission ihrerseits nicht berechtigt, ihre weitreichenden Aufsichtsbefugnisse im Rahmen einer ausserordentlichen Revision bzw. der Einsetzung eines Beobachters im Unterstellungsverfahren - und sei es auch nur teilweise und "vorsorglich" - an diesen zu delegieren. Die f�r die Verfahrensdauer notwendigen Anordnungen hat die Bankenkommission (allenfalls auf dessen Antrag hin) selber zu treffen; sie kann ihre verfahrensrechtlichen Kompetenzen insofern nicht ohne ausdr�ckliche gesetzliche Grundlage in den Ermessensbereich eines "Vollzugsgehilfen" delegieren (vgl. K�ng/ Huber/Kuster, a.a.O., Rz. 41 zu Art. 34 BEHG). Dies ergibt sich bereits aus dem analog anzuwendenden Art. 23quater BankG, wonach der Beobachter gerade ausdr�cklich nicht in die Gesch�ftst�tigkeit der beobachteten Bank eingreifen darf (vgl. hierzu Bodmer/Kleiner/Lutz, a.a.O., N 3 zu Art. 23quater BankG). Enth�lt das B�rsengesetz keine Regelung �ber die Einsetzung eines Beobachters und ist hierf�r �ber Art. 35 BEHG analog auf jene im Bankengesetz zur�ckzugreifen, k�nnen die damit verbundenen Befugnisse nicht weiter gehen als die dort vorgesehenen.
bb) Hieran �ndert nichts, dass es zweckm�ssig erscheinen mag, den entsprechenden Entscheid direkt dem Beobachter zu �berlassen, der mit den Organen der betroffenen Firmen in Kontakt steht und mit den konkreten Verh�ltnissen rascher und besser vertraut sein d�rfte. Das Vorgehen widerspricht der Gesetzessystematik, welche die "notwendigen" Verf�gungen der Bankenkommission vorbeh�lt. Es besteht insofern keine Gesetzesl�cke, die in Anlehnung an den mutmasslichen Willen des Gesetzgebers durch den Richter zu f�llen w�re (vgl. Art. 1 Abs. 2 ZGB). Verf�gt die Bankenkommission bereits bei Einsetzung des Beobachters �ber hinreichend deutliche Anhaltspunkte daf�r, dass Anlegerinteressen bedroht sein k�nnten, kann sie selber superprovisorisch f�r die Dauer der Abkl�rungen die n�tigen Vorkehren treffen und auch Gelder und Konten vorsorglich blockieren. Auch ein vorsorgliches Verbot aller Gesch�ftsabschl�sse, welche Anlegerinteressen beeintr�chtigen k�nnten, ist unter denselben Voraussetzungen denkbar. Im Rahmen der mit ihren Anordnungen verbundenen Interessenabw�gung muss die Bankenkommission aber der M�glichkeit Rechnung tragen, dass die beobachtete Firma allenfalls - wie hier - tats�chlich keiner unterstellungspflichtigen T�tigkeit nachgeht und die getroffenen (vorsorglichen) Massnahmen sie in ihren Aktivit�ten deshalb in ungerechtfertigter Weise massiv beeintr�chtigen k�nnen. Sie hat deshalb flexibel und rasch zu reagieren und �ber eine erste m�glicherweise kurzfristige superprovisorische Sperrung aller Konten oder Gelder bzw. Suspendierung der Gesch�ftst�tigkeit hinaus - nach Gew�hrung des rechtlichen Geh�rs (vgl. hierzu E. 6) - zu kl�ren, ob und wieweit �ber das Beobachtermandat reichende Massnahmen zum Schutz gef�hrdeter Interessen tats�chlich vorsorglich weiterhin erforderlich sind. Dies ist in praktischer Hinsicht durchaus in einem vern�nftigen Zeitrahmen m�glich, kann der Pr�sident der Bankenkommission doch bei Dringlichkeit auf Antrag des Direktors des Sekretariats die Anordnungen gegebenenfalls in eigener Verantwortung treffen (vgl. Art. 9 Abs. 2 des Reglements vom 20. November 1997 �ber die Eidgen�ssische Bankenkommission, R-EBK; SR 952. 721; K�ng/Huber/Kuster, a.a.O., Rz. 22 zu Art. 34 BEHG).
6.- a) Die Bankenkommission hat den angefochtenen Entscheid vorliegend - wie in anderen F�llen auch - gest�tzt auf Art. 30 Abs. 2 lit. e VwVG wegen zeitlicher Dringlichkeit ohne vorg�ngige Anh�rung der Betroffenen erlassen. Aufgrund der mit Z.________ beim Verfahren gegen die P.________AG gemachten Erfahrungen sei davon auszugehen, dass er insbesondere �ber die Bewilligungspflicht der Effektenh�ndlert�tigkeit im Bilde sei. Da die B.________AG in ihrem Schreiben vom 26. April 1999 ausdr�cklich verneint habe, Kundengelder entgegenzunehmen, dies aber gerade dem Verdacht der Bankenkommission entspreche, erscheine es ratsam, vorliegend im Interesse der Anleger zuerst Sicherungsmassnahmen anzuordnen, bevor die B.________AG �ber die Vermutung, dass sie eine Effektenh�ndlert�tigkeit aus�be, informiert und ihr hierzu das rechtliche Geh�r gew�hrt werde.
b) Diese Begr�ndung �berzeugt nur teilweise und tr�gt den berechtigten Interessen der Betroffenen, wie der konkrete Fall zeigt, zu wenig Rechnung:
aa) Im Verfahren vor der Bankenkommission gilt das Bundesgesetz vom 20. Dezember 1968 �ber das Verwaltungsverfahren (vgl. BGE 97 I 91 E. 2 S. 93; K�ng/Huber/Kuster, a.a.O., Rz. 17 zu Art. 35 BEHG; Bodmer/Kleiner/Lutz, a.a.O., N 7 zu Art. 23bis BankG). Nach dessen Art. 30 Abs. 1 hat die Beh�rde die Parteien anzuh�ren, bevor sie verf�gt. Hiervon kann sie absehen bei Zwischenverf�gungen, die nicht selbst�ndig durch Beschwerde anfechtbar sind (Art. 30 Abs. 2 lit. a VwVG); falls eine Einsprachem�glichkeit besteht (Art. 30 Abs. 2 lit. b VwVG); wenn dem Begehren der Parteien voll entsprochen wird (Art. 30 Abs. 2 lit. c VwVG); bei Vollstreckungsverf�gungen (Art. 30 Abs. 2 lit. d VwVG) sowie bei anderen Verf�gungen in einem erstinstanzlichen Verfahren, soweit Gefahr im Verzug ist, die Parteien gegen die Verf�gung Beschwerde f�hren k�nnen und ihnen keine andere Bestimmung des Bundesrechts einen Anspruch auf vorg�ngige Anh�rung einr�umt (Art. 30 Abs. 2 lit. e VwVG). Obwohl die Bankenkommission - wie sie zu Recht festh�lt - rasch gegen gesetzwidrige Zust�nde einschreiten muss, hat sie ihr Verfahren dennoch unter Beachtung der verfahrensrechtlichen Garantien der Betroffenen zu f�hren (nicht publizierte E. 4c/aa des zur Ver�ffentlichung bestimmten Urteils vom 19. November 1999 i.S. X.). Art. 30 Abs. 2 lit. e VwVG erm�glicht den Verzicht auf eine vorg�ngige Anh�rung nur, wenn kumulativ einerseits Gefahr in Verzug ist und andererseits gegen die Verf�gung ein verwaltungsinterner Beschwerdeweg mit voller �berpr�fungsbefugnis offensteht; die Verwaltungsgerichtsbeschwerde gen�gt f�r den Verzicht auf eine Anh�rung grunds�tzlich nicht, auch wenn das Bundesgericht gegen�ber den Kantonen im Rahmen seiner Rechtsprechung zu den aus Art. 4 aBV abgeleiteten verfahrensrechtlichen Minimalgarantien allenfalls weniger strenge Anforderungen gestellt hat (BGE 104 Ib 129 E. 5 S. 135 f.; K�lz/H�ner, a.a.O., Rz. 315; Bodmer/Kleiner/ Lutz, a.a.O., N 14 zu Art. 23bis BankG; Peter Saladin, Das Verwaltungsverfahrensrecht des Bundes, Basel/Stuttgart 1979, 16.232, S. 142 f.; zu Art. 4 BV: Georg M�ller, in: Kommentar BV, Rz. 107 zu Art. 4). Kann keine Rechtsmittelinstanz mit voller Kognition angerufen werden, ist bei Gefahr im Verzug im Rahmen von Art. 30 Abs. 2 lit. e VwVG die vorgesehene Massnahme allenfalls superprovisorisch anzuordnen und unmittelbar anschliessend das rechtliche Geh�r dazu zu gew�hren, worauf die Anordnung allenfalls als vorsorgliche Massnahme aufrechterhalten werden kann. Dieser Entscheid ist dann im Rahmen von Art. 45 Abs. 2 lit. g VwVG vor Bundesgericht wiederum mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde anfechtbar. Ist die Bankenkommission befugt, einen Beobachter einzusetzen, kann sie dies, falls Gefahr in Verzug ist, auch superprovisorisch tun; das Gleiche gilt hinsichtlich allf�lliger weiterer Eingriffe in die Gesch�ftst�tigkeit (faktische Kontensperre, Untersagen gewisser Gesch�ftsabschl�sse usw. ). Hernach hat sie die Anh�rung zu diesen Massnahmen indessen unverz�glich nachzuholen. Nur so kann vermieden werden, dass systematisch im erstinstanzlichen Verfahren der Anspruch auf rechtliches Geh�r missachtet wird und das Bundesgericht sich allenfalls mit neuen Einw�nden besch�ftigen muss, die das erstinstanzliche Verfahren zu beeinflussen bzw. zu verk�rzen oder zu beendigen geeignet gewesen w�ren. Wie das Bundesgericht festgehalten hat, ist die Wahrung der Verfahrensrechte der Betroffenen von zentraler Bedeutung. Eine nachtr�gliche Heilung eines entsprechenden Mangels kommt nur ausnahmsweise in Frage; die erstinstanzliche Beh�rde darf nicht darauf vertrauen, dass von ihr missachtete Verfahrensrechte systematisch nachtr�glich geheilt werden, ansonsten die gerade f�r das erstinstanzliche Verfahren vorgesehenen prozessualen Garantien ihren Sinn verlieren (nicht publizierte E. 4c/aa in fine des zur Ver�ffentlichung bestimmten Urteils vom 19. November 1999 i.S. X. c. EBK; BGE 124 II 132 E. 2d, mit weiteren Hinweisen).
bb) Trotz dieser Ausf�hrungen allgemeiner Art zur k�nftigen Verfahrensgestaltung kann eine allf�llige Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Geh�r vorliegend durch das Verfahren vor Bundesgericht noch einmal als geheilt gelten, da keine eigentlichen Ermessensfragen zur Diskussion standen und der Sachverhalt vom Bundesgericht frei gepr�ft werden konnte, womit es sich nicht rechtfertigt, den angefochtenen Entscheid deshalb aufzuheben, zumal das Verfahren inzwischen auch abgeschlossen ist und die Bankenkommission keine weiteren Sanktionen vorgesehen hat: Die Einsetzung des Beobachters, wozu sich die Beschwerdef�hrerin in ihrer Verwaltungsgerichtsbeschwerde umfassend �ussern konnte, war gest�tzt auf die vorliegenden Unterlagen sowohl als superprovisorische wie als eigentliche vorsorgliche Massnahme verh�ltnism�ssig und nicht bundesrechtswidrig. Es ist nicht ersichtlich, welche anderen geeigneten Massnahmen die Bankenkommission h�tte treffen k�nnen, um die tats�chlichen Verh�ltnisse mit hinreichender Sicherheit abzukl�ren. Entgegen den Einw�nden der Beschwerdef�hrerin h�tte eine R�ckfrage in Deutschland zwar allenfalls die "Beweiskraft" der entsprechenden Kundenbeschwerde relativiert, sie h�tte indessen nicht auch die anderen Indizien beseitigen k�nnen. Ihre Beschwerde vermochte die �brigen von der Bankenkommission angef�hrten berechtigten Bedenken bez�glich der bisherigen Erkl�rungen zur tats�chlichen Gesch�ftst�tigkeit nicht derart in Frage zu stellen, dass weitere Abkl�rungen an Ort und Stelle unverh�ltnism�ssig gewesen sind.
7.- a) Zusammenfassend ergibt sich somit, dass die vorliegende Beschwerde insoweit gutzuheissen ist, als sie sich gegen die Ziffern 3 und 4 des Dispositivs des angefochtenen Entscheids richtet; diese sind aufzuheben. Eine R�ckweisung er�brigt sich, nachdem die Bankenkommission ihr Verfahren eingestellt hat und damit von ihrer Seite her keinerlei Beschr�nkungen der Gesch�ftst�tigkeit der Beschwerdef�hrerin mehr bestehen. Im �brigen ist die Beschwerde abzuweisen und die angefochtene Verf�gung zu best�tigen.
b) Gem�ss dem Ausgang des Verfahrens sind die Gerichtskosten im Umfange ihres Unterliegens der Beschwerdef�hrerin aufzuerlegen (Art. 156 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 153 und Art. 153a OG); zudem ist ihr eine - reduzierte - Parteientsch�digung zuzusprechen (vgl. Art. 159 OG). Bei der Festsetzung der Kosten und der Entsch�digung ist der Tatsache Rechnung zu tragen, dass die Beschwerdef�hrerin ihren Anspruch auf rechtliches Geh�r nur dank der vorliegenden Beschwerde wahren konnte (so auch unver�ffentlichtes Urteil des Bundesgerichts vom 29. Oktober 1998 i.S. X. c. EBK, E. 3c).
1.- Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird teilweise gutgeheissen, und die Ziffern 3 und 4 des Dispositivs der Verf�gung des Pr�sidenten der Eidgen�ssischen Bankenkommission vom 3. September 1999 werden aufgehoben.
2.- Die reduzierte Gerichtsgeb�hr von Fr. 3'000. -- wird der Beschwerdef�hrerin auferlegt.
3.- Die Eidgen�ssische Bankenkommission hat die Beschwerdef�hrerin f�r das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 3'000. -- zu entsch�digen.
4.- Dieses Urteil wird der Beschwerdef�hrerin und der Eidgen�ssischen Bankenkommission schriftlich mitgeteilt.