Source: https://www.ris.bka.gv.at/JustizEntscheidung.wxe?Abfrage=Justiz&Dokumentnummer=JJT_19991111_OGH0002_0060OB00260_99Z0000_000&IncludeSelf=False
Timestamp: 2020-02-27 22:08:13
Document Index: 244253092

Matched Legal Cases: ['OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 924', '§ 924', 'OGH', '§ 924', 'OGH', '§ 924', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§503', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH']

RIS - Rechtssätze für 6Ob260/99z - Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)
Rechtssatz für 6Ob393/61 1Ob680/85 1Ob...
RS0018497
6Ob393/61; 1Ob680/85; 1Ob577/91; 6Ob260/99z; 6Ob272/05a; 1Ob199/07g; 8Ob124/08f; 6Ob120/10f; 4Ob234/10f; 5Ob7/19v
Bei ungeklärter Ursache eines erst nach der Übergabe aufscheinenden Mangels kann die Gewährleistungskläger treffende Beweislast nicht verschoben werden.
6 Ob 393/61
Entscheidungstext OGH 03.11.1961 6 Ob 393/61
1 Ob 680/85
Entscheidungstext OGH 13.11.1985 1 Ob 680/85
Vgl; Beisatz: Der Gläubiger hat die Mangelhaftigkeit im Zeitpunkt der Übergabe zu beweisen. (T1) Veröff: JBl 1986,244
Vgl auch; Beis ähnlich T1; Beisatz: § 924 Satz 2 ABGB bringt hier jedoch für den Übernehmer eine bedeutsame Beweiserleichterung. (T2); Beisatz: Die Vermutung des § 924 Satz 2 ABGB ist auch bei gebrauchten Sachen nicht generell, sondern nur dann ausgeschlossen, wenn eine besonders intensive Benützung oder ein zu erwartender normaler Abnützungsschaden vorliegt. (T3); Veröff: SZ 2006/19
1 Ob 199/07g
Entscheidungstext OGH 29.11.2007 1 Ob 199/07g
Vgl auch; Beis wie T2; Beisatz: Auf der Tatsachenebene verbleibende Unklarheiten über den Zeitpunkt des Eintretens und die Ursache des Mangels gehen zu Lasten des Übergebers, wenn dieser den ihm gemäß § 924 Satz 3 ABGB obliegenden Entlastungsbeweis nicht erbringen kann. (T4)
8 Ob 124/08f
Entscheidungstext OGH 13.11.2008 8 Ob 124/08f
Auch; Beisatz: § 924 Satz 2 ABGB berührt in keiner Weise die Beweislast für das Vorliegen eines Mangels an sich. Die Beweislast dafür, dass die übergebene Sache (beziehungsweise Leistung aus Werkvertrag) überhaupt mangelhaft ist, trägt somit (weiterhin) der Übernehmer der Sache (Leistung). (T5); Beisatz: Unter ausdrücklicher Ablehnung der in der Entscheidung 1 Ob 199/07g vertretenen gegenteiligen Meinung. (T6); Bem: Siehe auch RS0124354. (T7)
6 Ob 120/10f
Entscheidungstext OGH 17.12.2010 6 Ob 120/10f
Vgl; Beis wie T1; Beis wie T5
4 Ob 234/10f
Entscheidungstext OGH 12.04.2011 4 Ob 234/10f
Vgl auch; Beis wie T5; Beisatz: Bei zwei getrennten Leistungen und Vertragsverhältnissen dasselbe (Bau‑)Werk betreffend hat der Kläger zu beweisen, aus welcher der beiden ein später aufgetretener Mangel des (Bau‑)Werks resultiert. (T8)
ECLI:AT:OGH0002:1961:RS0018497
JJR_19611103_OGH0002_0060OB00393_6100000_001
Rechtssatz für 3Ob167/76 1Ob517/80 5Ob...
ZPO §503 Abs1 Z4 E 4c/3
3 Ob 167/76
Entscheidungstext OGH 07.12.1976 3 Ob 167/76
5 Ob 766/81
Entscheidungstext OGH 15.06.1982 5 Ob 766/81
7 Ob 573/88
Entscheidungstext OGH 30.06.1988 7 Ob 573/88
1 Ob 509/90
Entscheidungstext OGH 07.03.1990 1 Ob 509/90
1 Ob 160/99g
Entscheidungstext OGH 29.06.1999 1 Ob 160/99g
3 Ob 193/10v
Entscheidungstext OGH 14.12.2010 3 Ob 193/10v
4 Ob 147/10m
Entscheidungstext OGH 15.02.2011 4 Ob 147/10m
4 Ob 132/14m
Entscheidungstext OGH 17.09.2014 4 Ob 132/14m
7 Ob 45/17v
Entscheidungstext OGH 05.07.2017 7 Ob 45/17v
5 Ob 119/19i
Entscheidungstext OGH 27.11.2019 5 Ob 119/19i
JJR_19761207_OGH0002_0030OB00167_7600000_003
Rechtssatz für 1Ob603/89 7Ob669/90 8Ob...
RS0021361
1Ob603/89; 7Ob669/90; 8ObA46/98t; 6Ob260/99z; 1Ob307/01f (1Ob43/02h); 8ObA45/03f; 1Ob224/05f
Ein Werbevertrag ist jedenfalls dann, wenn ein bestimmter Arbeitserfolg geschuldet wird (hier: Austeilen von Prospekten) ein Werkvertrag.
1 Ob 603/89
Entscheidungstext OGH 24.05.1989 1 Ob 603/89
Veröff: MR 1990,77
7 Ob 669/90
Entscheidungstext OGH 06.12.1990 7 Ob 669/90
8 ObA 46/98t
Entscheidungstext OGH 26.02.1998 8 ObA 46/98t
Vgl; Beisatz: Auch wenn man die Übernahme der Verteilung von Werbemitteln mangels eines fest umgrenzten, vereinbarungsgemäß umschriebenen Werkes nicht als Werkvertrag, sondern als freien Arbeitsvertrag qualifizierte, ist jedenfalls mangels regelmäßiger Arbeitspflicht und der Möglichkeit, sich durch andere vertreten zu lassen, die persönliche Abhängigkeit des Klägers und damit seine Arbeitnehmereigenschaft zu verneinen. (T1)
1 Ob 307/01f
Entscheidungstext OGH 30.04.2002 1 Ob 307/01f
Vgl; Beisatz: Echter Arbeitsvertrag wird verneint, die Frage ob Werkvertrag oder freier Dienstvertrag vorliegt jedoch offengelassen. (T2)
1 Ob 224/05f
Entscheidungstext OGH 31.01.2006 1 Ob 224/05f
Vgl; Beisatz: Hier: Wenn als geschuldeter Arbeitserfolg bestimmte, näher umschriebene Werbemaßnahmen im Internet durchgeführt werden sollen. (T3)
ECLI:AT:OGH0002:1989:RS0021361
JJR_19890524_OGH0002_0010OB00603_8900000_001