Source: http://www.bvz-hundetrainer.de/Der-Verband-Satzung.html
Timestamp: 2018-03-19 02:42:36
Document Index: 203503018

Matched Legal Cases: ['§ 8', '§ 4', '§2', '§ 5', '§ 6', '§ 670', '§ 11', '§11', '§ 11', '§ 11']

Hundetrainer, zertifizierte Hundetrainer, Berufsverband - Der Verband / Satzung
Der Verein führt den Namen Berufsverband zertifizierter Hundetrainer. Der Verein hat seinen Sitz in Bornheim. Er ist eingetragen in das Vereinsregister des Amtsgerichts Bonn unter der Registernummer VR 8923; nach der Eintragung lautet der vollständige Name:
Berufsverband zertifizierter Hundetrainer e. V.
Der Berufsverband stellt eine unabhängige Vereinigung von zertifizierten Hundetrainerinnen und Hundetrainern dar.
die Öffentlichkeit über die Tätigkeiten und Qualifikation von Hundetrainern/rinnen zu informieren
das Berufsbild des Hundetrainers/der Hundetrainerin zu definieren und die an die Mitgliedschaft gekoppelten Qualitätsstandards weiterzuentwickeln
bundesweit anerkannte, einheitliche Ausbildungskriterien zum Erlangen der Zertifizierung festzulegen
ein Netzwerk für Hundetrainer/rinnen in der Bundesrepublik aufzubauen
Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen für Hundetrainer/rinnen zu veranstalten
das Bild des Hundes und der Hundetrainer/rinnen in der Öffentlichkeit positiv zu gestalten
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes: „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenverordnung. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke und ist selbstlos tätig.
Vereinsmitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins mit Ausnahme der in § 8 zugelassenen und entsprechend der dortigen Regelung festgesetzten Vergütungen bzw. Aufwendungsersatzzahlungen.
§ 4 Eintritt von Mitgliedern
Ordentliches Mitglied des Vereins kann werden,
a) wer die Zertifizierung für Hundetrainer/innen bei den Tierärztekammern Schleswig-Holstein oder Niedersachsen absolviert hat. Wenn in der Zukunft die Tierärztekammern anderer Bundesländer gleichwertige Zertifizierungen anbieten, gelten auch diese;
b) wer eine entsprechende qualifizierte Ausbildung hat.
Über die Aufnahme entscheidet nach schriftlichem Antrag und nach dem ein Vorstel-lungsgespräch mit mindestens zwei Mitgliedern des Vorstands bzw. des Beirats geführt wurde, der Vorstand.
Ordentliche Mitglieder haben volles Stimmrecht und Wahlrecht. Darüber hinaus haben sie die Pflicht, die vom Verein erhobenen Mitgliedsbeiträge pünktlich zu entrichten.
Fördermitglied kann werden, wer den Zweck des Vereins (§2) anerkennt und unterstützt sowie einen jährlich wiederkehrenden finanziellen Beitrag leistet. Die Spanne der möglichen Förderbeitragszahlung wird von der Mitgliederversammlung festgelegt. Förderbeiträge werden ausschließlich dem Vereinszweck zugeführt. Fördermitglieder haben kein aktives Wahl- und Stimmrecht, ihnen steht jedoch ein umfassendes Informationsrecht zu. Sie können an Mitgliederversammlungen teilnehmen. Fördermitglieder dürfen nicht mit Ihrer Vereinsmitgliedschaft werben, hier ist stets deutlich der Hinweis „Fördermitglied“ aufzuführen. Die Fördermitgliedschaft endet mit Einstellung der wiederkehrenden Beitragsleistungen oder Austrittserklärung.
§ 5 Austritt von Mitgliedern
Ein Mitglied (ordentlich oder Förder-) kann jederzeit durch schriftliche Erklärung gegenüber einem Mitglied des Vorstandes aus dem Verein austreten.
Das Ruhen der Mitgliedschaft kann vom Vorstand auf Antrag des betreffenden Mitgliedes beschlossen werden. Ruhende Mitglieder erhalten weiterhin sämtliche Verbandsinformationen, werden jedoch während des Ruhens vom BVZ-Hundetrainer nicht auf der Homepage gelistet.
§ 6 Ausschluss von Mitgliedern
Ein Mitglied (ordentlich oder Förder-) kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es schuldhaft in grober Weise die Interessen des Vereins verletzt. Einem Mitglied kann auch gekündigt werden, wenn der fällige Jahresbeitrag trotz zweifacher Mahnung durch den Schatzmeister bis zum 30.06. des Entrichtungsjahres nicht gezahlt wurde.
Über den Ausschluss beschließt der Vorstand.
Der Mitgliedsbeitrag wird von der Mitgliederversammlung festgelegt. Mitgliedsbeiträge sind jährlich im Voraus bis spätestens Ende Februar des Entrichtungsjahres zu zahlen. Die Verwendung der Beiträge erfolgt ausschließlich zum Zweck des Vereins.
1. Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden, dem Stellvertretenden Vorsitzenden und dem Schatzmeister. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer zweier Jahre gewählt; er bleibt jedoch auch nach Ablauf seiner Amtszeit bis zur Neuwahl im Amt.
Jedes Mitglied des Vorstandes ist einzeln zur Vertretung des Vereins berechtigt.
2. Der Vorstand ist berechtigt, sich durch Mitglieder des Vorstandsbeirats vertreten zu lassen. Der Vorstandsbeirat wird aus bis zu drei ordentlichen Mitgliedern gebildet, die vom Vorstand mit einfacher Mehrheit gewählt und ernannt werden. Der Vorstand kann mit einfacher Mehrheit die Ernennung jederzeit widerrufen.
3 Vergütungen und Aufwendungsersatz
a) Der Vorstand sowie Mitglieder, die für den Verein und zur Förderung des Vereinszwecks besondere Tätigkeiten erbringen, können für ihre Tätigkeit aus dem Vereinsvermögen eine angemessene pauschale Vergütung pro Geschäftsjahr erhalten. Daneben haben sie entsprechend § 670 BGB Anspruch auf Erstattung der ihnen tatsächlich entstandenen und durch Belegvorlage nachgewiesenen Auslagen und Aufwendungen (z.B. Fahrt- und Übernachtungskosten für Reisen im Rahmen ihrer Vereinstätigkeit).
b) Die Mitgliederversammlung legt einmalig den bis auf Weiteres geltenden Rahmen der Vergütungshöhe gemäß Abs. 1 fest. Über die konkrete Höhe der Vergütungszahlungen beschließt der Vorstand sodann für jedes Geschäftsjahr gesondert am Ende des Geschäftsjahres unter Berücksichtigung des von der Mitgliederversammlung festgelegten Vergütungsrahmens. Der Vergütungsrahmen kann von der Mitgliederversammlung auf Antrag des Vorstands oder auf Antrag von 1/3 der Mitglieder erneut zur Abstimmung gestellt werden, jedoch frühestens nach Ablauf von zwei Jahren.
c) Soweit auf die gezahlten Vergütungen aufgrund gesetzlicher Vorschriften durch den Verein Sozialabgaben oder ähnliche gesetzliche Zwangsleistungen zu zahlen sein sollten, werden diese vom Vorstand aus dem Vereinsvermögen entsprechend der gesetzlichen Vorgaben abgeführt. Sie dürfen über den von der Mitgliederversammlung genehmigten Vergütungsrahmen hinaus gezahlt werden. Der Vergütungsrahmen begrenzt allein die den Vorständen/Mitgliedern tatsächlich zufließenden Vergütungen.
Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal jährlich statt. Außerordentliche Mit-gliederversammlungen finden statt, wenn dies im Interesse des Vereins erforderlich ist oder wenn die Einberufung einer derartigen Versammlung von einem Zehntel der Mitglieder schriftlich vom Vorstand unter Angabe des Zwecks und der Gründe verlangt wird.
Mitgliederversammlungen werden vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom Stellvertretenden Vorsitzenden durch einfachen Brief einberufen. Dabei ist die vom Vorstand festgelegte Tagesordnung mitzuteilen. Die Einberufungsfrist beträgt zwei Wochen. Zur Fristwahrung genügt die rechtzeitige Aufgabe der Einladung bei der Post unter der letzten dem Verein bekannten Mitgliedsadresse.
§ 11 Ablauf von Mitgliederversammlungen
Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom Stell-vertretenden Vorsitzenden geleitet; ist auch dieser verhindert, wählt die Mitgliederversammlung einen Versammlungsleiter. Der Versammlungsleiter bestimmt einen Protokollführer.
Über die Annahme von Beschlussanträgen entscheidet die Mitgliederversammlung mit der Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen; Stimmenenthaltungen gelten als ungültige Stimmen.
Für Satzungsänderungen ist eine Mehrheit von drei Vierteln, zur Änderung des Vereinszwecks und zur Auflösung des Vereins eine solche von neun Zehnteln der abgegebenen gültigen Stimmen der anwesenden Mitglieder erforderlich. Abstimmungen erfolgen grundsätzlich durch Handaufheben; wenn jedoch ein anwesendes stimmberechtigtes Mitglied dies verlangt, muss schriftlich und geheim abgestimmt werden.
Beschlüsse sind unter Angabe des Ortes und der Zeit der Versammlung sowie des Ab-stimmungsergebnisses vom Protokollführer (§11) in einer Niederschrift festzuhalten; die Niederschrift ist vom Versammlungsleiter und vom Protokollführer zu unterschreiben.
Satzung so beschlossen am 09.03.2016
Mitgliederversammlung im März 2018
Anerkennung BVZ-Hundeführerschein in Niedersachsen
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