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Timestamp: 2019-11-12 16:01:21
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Matched Legal Cases: ['BGH', '§ 69', 'Art. 2', 'Art. 10', 'Art. 4', '§ 69', 'Art. 1', '§ 69', '§ 2', 'Art. 1', 'Art. 1', 'BGH', 'Art. 1', 'Art. 1', '§ 69', 'Art. 1', '§ 69', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 1', '§ 69', '§ 69', 'BGH', '§ 69']

Regulierung von Algorithmen.Verpflichtung zur Offenlegung von ... | Masterarbeit, Hausarbeit, Bachelorarbeit veröffentlichen
Regulierung von Algorithmen.Verpflichtung zur Offenlegung von Algorithmen
75 Seiten, Note: 13
B. Der Begriff der Algorithmen
I. Definition und Abgrenzung des Algorithmus
II. Merkmale des Algorithmus
III. Algorithmus vs. Computerprogramm
C. Schützbarkeit von Algorithmen
I. Algorithmen und Computerprogramme im Sinne des Urheberrechts
II. Abgrenzungsproblematik der Algorithmen
D. Verwendung von Algorithmen
I. Funktionsmechanismen von Algorithmen
II. Funktionen und Anwendungsbereiche von Algorithmen
E. Risiken von Algorithmen
I. Monopolisierung von Meinungs- und Marktmacht
II. Diskriminierung und Intransparenz
F. Regulierungsbedarf
G. Aktueller Rechtsrahmen
1. Medienrechtliche Perspektive
2. Kartellrechtliche Perspektive
H. Regulierungsansätze
I. Selbstorganisation und Selbstregulierung von Algorithmenbetreibern
II. Regulierte Selbstregulierung von Algorithmenbetreibern
III. Offenlegung und Transparenz der Algorithmen
IV. Neutralität der Algorithmen und Informationsintermediäre
V. Ausbildung und Kommunikation
.1 – Wenn ein Fußnotenzeichen nach dem Schlusspunkt steht, gilt dieses Zeichen für den ganzen Satz.
Wort1 – Wenn das Fußnotenzeichen direkt am Wort steht, wird das Wort einzeln erläutert.
Abbildung 1: Vom Problem über den Algorithmus zum Computerprogramm
Tabelle 1 (Eigene Darstellung): Unterschiede von Algorithmus und Computer- programm
Tabelle 2: Funktionen der Algorithmen mit den entsprechenden Beispielen
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Das Zeitalter der digitalen Welt ist gekommen. Mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung hat heutzutage einen Zugang zum Internet.1 Die Freiheiten und Möglichkeiten, welche die Menschheit dadurch erhalten hat, können nicht vollständig aufgezählt werden. Die digitalen Technologien haben unser Leben komplett verändert.2 Selbstparkende Autos, Online-Universitäten, Online-Banking und -Shopping, Skype, das Grenzen und Entfernungen aufhebt, neue Arbeitsplätze und Mobilität.3 All dies und vieles mehr ist dank der Algorithmen möglich.4 Sie bilden ein wesentliches Fundament der Technologien und „heutiger Medien- und Informationssysteme“5.6
Algorithmen sind jedoch keine Wundererscheinung der Digitalisierung.7 Sie spielten immer eine ausschlaggebende Rolle in der Wissenschaft und Gesellschaft.8 Der Euklidische Algorithmus, mit dem sich der größte gemeinsame Teiler zweier natürlicher Zahlen berechnen lässt, wurde vor 2300 Jahren gefunden.9 Er ist wahrscheinlich einer der ältesten Algorithmen der Welt.10 In der jetzigen Zeit der Informationsüberflutung haben Algorithmen an Wichtigkeit und Bedeutung stark zugenommen.11 Heutzutage werden Algorithmen weiterentwickelt und in völlig unterschiedlichen Bereichen angewandt.12 Es ist kaum noch möglich, sich eine Welt ohne Algorithmen vorzustellen.13 Sie helfen den Menschen richtige Entscheidungen zu treffen und notwendige Informationen zu finden und abzugrenzen.14 Algorithmen werden von Banken eingesetzt, um die Kreditwürdigkeit festzustellen, oder von der Polizei, um die Wahrscheinlichkeit künftiger Straftaten zu berechnen.15 Sie werden in der Landwirtschaft, in der Luftfahrt, in der Versicherungsindustrie und in vielen anderen Bereichen verwendet.16 Algorithmen sind ein unabdingbarer Bestandteil unseres Lebens geworden.17
Indessen ist die Verwendung von Algorithmen nicht nur mit Chancen und Vorteilen verbunden. Die Risiken wie ausschließliche Markt- beherrschung, Monopolisierung von Meinungsmacht, Diskriminierung und Intransparenz, Zuwiderhandlung gegen das Recht auf Privatsphäre und Datenschutz und andere negative Effekte sind ebenfalls zu beachten.18 Die Macht der Algorithmen und ihr zunehmende Einfluss auf das menschliche Leben, auf politisches und kulturelles Verhalten und gesellschaftliche Interessen lassen über die Notwendigkeit der Regulierung von Algorithmen nachdenken.19
Algorithmen und die Erfordernis ihrer Regulierung sind ein provokantes Thema, das sehr viele Kontroversen auslöst. Der Grund dafür ist vor allem ein Interessenkonflikt der Parteien.20 Der Staat und die Nutzer der Algorithmen sind daran interessiert, ausführliche Informationen über die Kriterien und Funktionsweise der Algorithmen zu erhalten.21 Die Algorithmenbetreiber erwarten hingegen, dass ihr Geschäftsmodell als Geschäftsgeheimnis weiter geschützt bleibt.22 Eine Kompromisslösung, welche die Belange aller Parteien berücksichtigt, ist zu finden.
Im Rahmen dieser Arbeit wird erforscht, ob und welche Regulierungsmechanismen in Hinsicht auf Algorithmen notwendig und möglich sind. Es werden die beachtenswerten und meist diskutierten Regulierungsansätze mit Rücksicht auf die Komplexität der Steuerung von Algorithmen untersucht.
In Kapitel B werden theoretische Konstrukte wie Algorithmus und Computerprogramm definiert und verglichen. In Kapitel C wird auf die juristische Definition des Algorithmus und die Abgrenzungs- problematik der beiden Begriffe näher eingegangen. In Kapitel D werden die Funktionsmechanismen und die Anwendungsbereiche von Algorithmen präsentiert. Im Anschluss werden die Risiken der Algorithmen in Kapitel E erläutert.
In Kapitel F wird der Regulierungsbedarf im Kontext des risikoorientierten Ansatzes23 erörtert. Darauf folgend werden in Kapitel G aktuelle Rechtsrahmen und ihre Hinlänglichkeit geprüft. In Kapitel H werden die unterschiedlichen Regulierungsansätze und ihre Geeignetheit vorgestellt. Kapitel I präsentiert die Zusammenfassung der vorliegenden Studie und beinhaltet Ideen für weitere Forschungen im Kontext der Regulierung von Algorithmen.
Algorithmen werden jeden Tag von vielen Menschen verwendet. Beim Kuchenbacken, beim Gebrauch eines Handys und beim Autofahren sind Algorithmen im Einsatz. Dies wird jedoch vom Menschen nicht wahrgenommen, da Algorithmen keine physische Natur haben und als „still“ gelten.24 Meistens fehlt das nötige Wissen, was Algorithmen eigentlich sind.25 Laut einer Studie der Bertelsmann Stiftung konnten 90 Prozent der Umfrageteilnehmer Algorithmen nicht abgrenzen und ihre Funktionsweise nicht erklären.26
Im Rahmen dieser Arbeit wird das Konstrukt Algorithmen im juristischen Sinne betrachtet. Aber bevor auf juristische Definitionen eingegangen und über die Regulierung von Algorithmen gesprochen wird, ist der Schlüsselbegriff als der der zentrale Untersuchungs- gegenstand der Computerwissenschaft zu erklären.27
Im erweiterten Sinne versteht man unter einem Algorithmus „eine detailliert ausformulierte Arbeitsvorschrift“28 oder ein systematisches Vorgehen zur Lösung eines Problems.29 Ein Algorithmus ist ein Ablauf von Rechenvorschriften, der aus endlich vielen Schritten besteht und letztendlich eine ideale Entscheidung für ein Dilemma findet.30
Ein Algorithmus kann auf verschiedene Weise dargestellt werden: anhand grafischer Darstellungsformen, wie beispielsweise ein Ablauf- diagramm, oder mittels textueller, text-basierter Darstellungsformen, wie eine Programmiersprache.31 Es existiert keine vorgeschriebene Notationsform für Algorithmen.32 Bei der Untersuchung eines Problems entsteht eine Lösungsidee, die mithilfe eines Algorithmus in jeder erforderlichen Notationsform entworfen werden kann.33
Dies ist nicht die letzte Stufe und eine Implementierung des Algorithmus in ein Computerprogramm ist notwendig, um eine bestimmte Aufgabenstellung zu lösen.34 In Abbildung 1 wird annähernd der „Prozess, der von der Problemanalyse über das Finden einer Lösungsidee bis zur Formulierung eines Algorithmus führt, der dann mit dem Wissen über eine Programmiersprache in ein Programm transformiert wird“, skizziert.35
Abbildung 1: Vom Problem über den Algorithmus zum Computer- programm36
Die Abbildung gibt eine klare Sicht auf die Abgrenzung der zwei gelegentlich verwechselten Begriffe Algorithmus und Computerprogramm voneinander.37 In der Informatik werden beide Begriffe manchmal als Synonyme benutzt, was nicht korrekt ist.38 In Kapitel C II wird zuerst auf die Merkmale des Algorithmus näher eingegangen. In Kapitel C III wird dann die Abgrenzung der beiden Begriffe ausführlich beleuchtet.
Um den Unterschied zwischen Algorithmus und Computerprogramm zu verstehen, müssen zunächst die Merkmale eines Algorithmus genannt werden.39 Ein Algorithmus ist allgemeingültig, ausführbar und endlich.40
Die Allgemeingültigkeit bedeutet, dass ein Algorithmus eine universelle Handlungsanweisung ist.41 Das heißt, er passt „nicht nur zu einem bestimmten Problem, sondern zu allen gleichartigen Aufgaben“.42 Es handelt sich beispielsweise nicht um die Frage „Wie filtert und sortiert Facebook die Katzenbilder in unserem Newsfeed?“, sondern ganz allgemein: „Wie filtert und sortiert Facebook die Statusmeldungen (inklusive Katzenbilder) in unserem Newsfeed?“43 Der Algorithmus soll funktionieren, egal ob es um Bilder, Texte oder Videos geht.44
Um einen Algorithmus abzuarbeiten, muss er ausführbar sein.45 Das bedeutet, es „müssen endlich viele Anweisungen eindeutig, verständlich und in einer klaren Reihenfolge gegeben sein“.46 Solche Anweisungen müssen konkret formuliert sein: „Wenn es regnet, nehmen Sie einen Regenschirm mit; wenn es nicht regnet, lassen Sie einen Regenschirm zu Hause“.47 Eine Formulierung wie beispielsweise „bei schlechtem Wetter nehmen Sie einen Regenschirm mit“ reicht nicht aus.48
Das dritte Merkmal ist eine Endlichkeit des Algorithmus.49 Sie ist erforderlich, um ein Verfahren der Problemlösung mit einem bestimmten Ergebnis abzuschließen.50 Es gibt Algorithmen, die künstlich abgebrochen werden müssen, weil sie unendlich laufen könnten.51 In diesem Fall wäre ein Lösungsverfahren praktisch wertlos, da ein Algorithmus irgendwann mit seiner Berechnung fertig sein muss.52
Ein Algorithmus wird in jedem Computerprogramm verwendet.53 Wenn ein Computerprogramm entwickelt wird, wird ein Algorithmus für die Lösung eines bestimmten Problems implementiert.54 Aber im Gegensatz zu einem Computerprogramm ist ein Algorithmus „ein mehr oder weniger abstrakt beschriebenes Verfahren zur Lösung einer Aufgabe“.55 Ein Computerprogramm ist so weit präzisiert, dass es sich durch einen bestimmten Prozessor oder eine bestimmte Maschine ausführen lässt.56 Für Algorithmus sind Kriterien sehr wichtig, für Computerprogramme sind konkrete Anweisungen von Bedeutung.57
Ein Algorithmus kann in unterschiedlichen Programmiersprachen beschrieben werden, ein Computerprogramm nur in festgelegten Programmiersprachen.58 Durch die Implementierung eines Algorithmus in einer der gewählten Programmiersprachen (wie beispielsweise Java59 oder C++60 ) entsteht ein Computerprogramm.61
Dieser Transformationsprozess wurde in Abbildung 1 gezeigt. Das Ergebnis dieses Transformationsprozesses wird auch als Quelltext oder Quellcode62 (engl.: source code) bezeichnet und bildet eine Grundlage oder eine Darstellungsform des Computerprogramms.63
Ein Algorithmus ist ein Verhaltensmuster oder eine Methodik, die einzelne Schritte für die Lösung eines Problems definiert.64 Er ist strategischer Natur, während ein Computerprogramm an operativen Zielen ausgerichtet ist.65
In Tabelle 1 sind die Unterschiede von Algorithmus und Computerprogramm zusammengestellt:
Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75
Tabelle 1: Unterschiede von Algorithmus und Computerprogramm76
Kapitel B gibt einen guten Überblick und ein klares Verständnis, was der Begriff Algorithmus im Allgemeinen bedeutet. In Kapitel C wird auf die juristische Auffassung und Abgrenzung der Algorithmen näher eingegangen.
Im informationswissenschaftlichen Sinne werden die77 beiden Konstrukte Algorithmen und Computerprogramme trotz der Unterschiede häufig gleichbedeutend verwendet.78 Im juristischen Sinne ist solche Erwägung inkorrekt.79 Diese in einem engen inhaltlichen Zusammenhang stehenden Konstrukte sind rechtlich nicht identisch.80 Die juristische Abgrenzung der beiden Begriffe ist aber schwierig, da die europäische und die deutsche Gesetzgebung keine Legaldefinition von Algorithmen und Computerprogrammen gibt.81 Somit ist die Betrachtung des Begriffs Algorithmen i. S. d. rechtlichen Schützbarkeit, insbesondere in Hinsicht auf das Urheberrecht, ohne Computerprogramme nicht möglich.82
Der Rechtsschutz von Computerprogrammen und damit verbundenen Investitionen „erheblicher menschlicher, technischer und finanzieller Mittel“83 ist in der Richtlinie84 2009/24/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 23. April 2009 über den Rechtsschutz von Computerprogrammen und in §§ 69a bis 69g UrhG geregelt.85 Die für die Vereinheitlichung auf dem europäischen Binnenmarktes verabschiedete Richtlinie 2009/24/EG klassifiziert das Computerprogramm als Werk der Literatur i. S. v. Art. 2 der Berner Übereinkunft86 und gewährt den urheberrechtlichen Schutz.87 Auch auf internationaler Ebene werden Computerprogramme als literarische Werke i. S. d. Urheberrechts in Art. 10 Abs. 1 TRIPS88 und Art. 4 WCT89 geschützt.90
Um Missverständnisse zu vermeiden, wird in der RL 2009/24/EG ausdrücklich hervorgehoben, dass nur die Ausdrucksform eines Computerprogramms geschützt ist.91 Ideen und Grundsätze, die ein beliebiges Element des Programms inklusive seiner Schnittstellen betreffen, fallen nicht unter den urheberrechtlichen Schutz der benannten Richtlinie.92 Das entsprechende Postulat wurde in der deutschen Rechtsprechung in § 69a Abs. 2 Satz 2 UrhG umgesetzt.93
Gemäß dem allgemeinen Urheberrechtsgrundsatz, der für das gesamte europäische Urheberrecht Geltung erfordert, sind Logik, Algorithmen und Programmsprachen im Interesse der Entwicklungsfreiheit schutzfrei.94 Algorithmen sind mit den verwendeten Worten des Schriftstellers oder den Pinselstrichen des Malers zu vergleichen.95 Sie umfassen die Ideen und Grundsätze, die später mit konkreten Formulierungen und Anweisungen in Computerprogrammen implementiert werden.96
Algorithmen werden vom Bundesgerichtshof als mathematische oder technische Lehren bzw. allgemeine Rechenregeln verstanden.97 Als Gegenstände der wissenschaftlichen Lehre sollen sie gemeinfrei und für jedermann zugänglich sein.98
Die Einstufung der Algorithmen als gemeinfrei bedeutet aber nicht ihren kompletten Ausschluss aus dem urheberrechtlichen Schutz.99
Das könnte man als Absage an den Schutz für Computerprogramme und individuelle geistige Schöpfungen des Menschen ansehen.100 Die Komplexität liegt in der Abgrenzung von Ideen und Ausdrucksformen solcher Ideen,101 mit anderen Worten in der Abgrenzung von allgemeinen Algorithmen und ihren konkreten, anwendungs- bezogenen Ausführungen.102
Wegen der Mehrdeutigkeit der Position der Algorithmen i. S. d. Urheberrechts und fehlender Legaldefinition hat der europäische und der deutsche Gesetzgeber den Begriff der Algorithmen nicht direkt im Gesetzestext spezifiziert und somit Freiraum für die Auslegung gelassen.103 Der Fachausdruck Algorithmen wird ausschließlich in Erwägungsgrund 11 der RL 2009/24/EG explizit erwähnt.104 Art. 1 Abs. 2 Satz 2 des Richtlinientextes wie auch § 69a Abs. 2 Satz 2 UrhG beschränken sich auf Ideen, Grundsätze und Schnittstellen:105 „Ideen und Grundsätze, die irgendeinem Element eines Computerprogramms zugrunde liegen, einschließlich der den Schnittstellen zugrunde Satz 2 UrhG. liegenden Ideen und Grundsätze, sind nicht im Sinne dieser Richtlinie urheberrechtlich geschützt.“106
Den grundlegenden und komplexen Algorithmen, denen persönliche geistige Schöpfung fehlt, ist kein urheberrechtlicher Schutz zu gewähren.107 Algorithmen, die dem Originalitätskriterium entsprechen, können als Elemente der Zusammenstellung des Computerprogramms geschützt werden.108
Bei der Abgrenzung von geschützten und ungeschützten Algorithmen i. S. d. Urheberrechts spielt die Abstraktionshöhe eine große Rolle.109 Abstrakte Algorithmen, die zu den allgemeinen wissenschaftlichen Lehren gehören, sind nicht urheberrechtlich geschützt.110 Menschliche Bemühungen, kreative Fähigkeiten und Individualität bei der Erstellung von Algorithmen sind bei der Überprüfung der Schutzfähigkeit zu berücksichtigen.111
Unter anderem soll die monopolistische Stellung bestimmter Algorithmen nicht außer Betracht gelassen werden.112 Es müssen alternative algorithmische Lösungen für das Problem vorliegen.113 Der Schutz ist nur dann zu gewähren, wenn das geschützte Feld „unerschöpflich, vielfach austauschbar“ ist.114 Anderenfalls wird einer der wichtigsten Grundsätze des Urheberrechts verletzt.115
Nicht nur konventionelle Algorithmen, sondern auch selbstlernende Algorithmen wie beispielsweise Bilderkennungsalgorithmen116, „die ihre Erscheinungsform im Zeitablauf ändern“, haben ebenfalls einen Anspruch auf urheberrechtlichen Schutz.117 Solange der Selbst- lernprozess der Algorithmen durch Menschen vorprogrammiert wurde und das minimale Originalitätskriterium enthält, ist der Ausdruck der persönlichen geistigen Schöpfung der Menschen i. S. d. § 2 Abs. 2 UrhG vorhanden.118
Algorithmen stehen i. S. d. Urheberrechts zwischen Idee und Ausdrucksform des Computerprogramms.119 Damit ist es ohne Einzelfallbetrachtung des konkreten Algorithmus nicht möglich zu beurteilen, ob ein urheberrechtlicher Schutz zu gewähren ist.120 Die Art und Weise der Implementierung und die neuartige Kombination von Algorithmen in Bezug aufeinander in einem Computerprogramm sind für die Schützbarkeit der Algorithmen von Bedeutung.121 Bei der Begutachtung ist Algorithmus im Zusammenhang mit seiner Schöpfungshöhe und seiner Funktionsweise zu betrachten.122
Das menschliche Leben mit seinen täglichen Aktivitäten, Geschäftsleben, Medienkonsum etc. werden implizit von Algorithmen beeinflusst.123 Sie entscheiden, welche Suchergebnisse bei Google oder Bing gezeigt werden.124 Sie empfehlen Nachrichten, Musik und Videos.125 Sie schlagen automatisch Freunde, Reisen, Bücher und andere Produkte vor.126 Algorithmen kreieren die neue Realität: Sie beobachten nicht nur die Handlungen und die Bedürfnisse der Menschen, sondern berechnen und steuern ihr Verhalten und Interessen.127
Algorithmen werden hinter all diesen Aktionen im Rahmen der algorithmischen Selektion verwendet.128 „Algorithmische Selektion ist ein Prozess, der Elementen mittels automationsgestützter, statistischer Bewertung extern generierter Datensignale Relevanz zuweist. Dabei steht Selektion für die Auswahl oder Auslese von Elementen aus einer Gesamtheit sowie deren Strukturierung, Ordnung und Sortierung durch Relevanzzuweisung.“129
Computerprogrammen und Internet-Anwendungen, die algorithmische Selektion einsetzen, „wie etwa Suchmaschinen, Empfehlungssysteme oder Informationsaggregatoren filtern die wachsende Informationsmenge, treffen eine Auswahl und sortieren Information nach bestimmten ‚Relevanzkriterien‘.“130 Solche Selektion erlaubt einen Abbau asymmetrischer Information, eine Reduzierung der Suchkosten und eine Verbesserung der Markttransparenz.131
Ohne algorithmische Selektion wäre es unmöglich, die Informationsflut unserer Zeit zu bewältigen.132
In diesem Zusammenhang spricht man auch von dem Prozess algorithmischer Entscheidungsfindung133.134 Dies ist „der Gesamt- prozess von der Datenerfassung über die Datenanalyse bis hin zur Deutung und Interpretation der Ergebnisse und der Ableitung einer Entscheidung oder einer Entscheidungsempfehlung aus den Ergebnissen“.135
Algorithmen können im Rahmen eines ADM-Prozesses einerseits als teilautomatische Instrumente verwendet werden.136 Das bedeutet, durch Algorithmen werden Situationen oder Menschen bewertet und die Wahrscheinlichkeit des Eintrittes eines Ereignisses voraus- gesagt.137 In solchen Fällen unterstützen Algorithmen menschliche Entschließungen.138 Als Beispiel kann man die Schufa139 -Bonitäts- auskunft nennen. Die endgültige Entscheidung über den Abschluss des Mietvertrages wird der Vermieter anhand der durch Algorithmen erstellten Schufa-Auskunft treffen.
Auf der anderen Seite können Algorithmen im Rahmen eines ADM- Prozesses ausschließliche Entscheidungsrolle übernehmen.140 Algorithmen treffen anhand eines Computerprogramms oder einer Internet-Anwendung basierend auf Evaluation oder Einschätzung der Daten eine eigenständige Entscheidung, die einen unmittelbaren Einfluss auf das menschliche Leben haben wird.141
Als extremes Beispiel kann man eine Drohne oder eine andere Maschine anführen, die automatisch Gesichter von Menschen mit einer Terroristendatenbank vergleicht und im Falle der hohen Konformität eine Waffe aktiviert.142 Die Kontrolle der rein automatisierten ADM-Prozesse ist wegen des potenziellen Schadens von besonderer Bedeutung.
1 Vgl. Bouwman: „4,021 Milliarden Internetnutzer gibt es in 2018, mit einer jährlichen Steigerung von 7 Prozent.“ Online-Quelle. Zuletzt abgerufen am 10.6.2018.
2 Vgl. Mannino u. a., S. 1 ff.
3 Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, S. 4 ff.
4 Vgl. Goffey, S. 16.
5 Heise, S. 202.
6 Vgl. Heise, S. 202.
7 BT-WD 10 – 048/17, S. 4.
8 Vgl. Sedgewick; Wayne, S. 4.
9 Sedgewick; Wayne, S. 4.
10 Völz, S. 92.
11 Vgl. BT-WD 10 – 048/17, S. 4.
12 Vgl. Saurwein u. a. (2017), S. 1 f.; Latzer u. a. (2016), S. 401 f.
13 Vgl. Barth, S. 1.
14 Vgl. Hartl, S. 17 f.
15 Vgl. Saurwein u. a. (2017), S. 1 f.; Latzer u. a. (2016), S. 401 f.
16 Barth, S. 6.
17 Vgl. Heise, S. 203.
18 Martini (2017), S. 1017 ff., Saurwein u. a. (2015), S. 37, Latzer u. a. (2014), S. 6 ff., Saurwein u. a. (2017), S. 4.
19 Vgl. Hoffmann-Riem (Juli 2017), S. 4 f.; Latzer u. a. (2014), S. 1 f.
20 Vgl. BT-WD 10 – 048/17, S. 5; Heise, S. 202 f.
21 Vgl. Vieth u. a., S. 8 f.; Mannino u. a., S. 3; Krüger u. a., S. 14 f.
22 Vgl. BT-WD 10 – 048/17, S. 5; Mannino u. a., S. 3; Krüger u. a., S. 14 f.
23 Siehe dazu Black, S. 187 ff.
24 Barth, S. 1; Heise, S. 202.
25 Barth, S. 1
26 Fischer u. a., S. 13 f.
27 Sedgewick; Wayne, S. 4.
28 Zirn, S. 9.
29 Sedgewick; Wayne, S. 3.
30 Sedgewick; Wayne, S. 4.
31 Pomberger u. a., S. 77; Zirn, S. 9.
32 Horns, S. 7 f.
33 Pomberger u. a., S. 78.
34 Vgl. Pomberger u. a., S. 77 f.
35 Pomberger u. a., S. 78.
36 Pomberger u. a., S. 78.
37 Vgl. Zirn, S. 9.
38 Zirn, S. 9.
39 Vgl. Pomberger u. a., S. 82; Rimscha, S. 3.
40 Rimscha, S. 3 f.
41 Rimscha, S. 3.
42 Rimscha, S. 3.
43 Vgl. Bucher, S. 1 ff.; Rimscha, S. 3.
44 Rimscha, S. 3.
45 Barth, S. 8 f.; Rimscha, S. 3 f.
46 Rimscha, S. 3.
47 Vgl. Rimscha, S. 3 f.
48 Vgl. Barth, S. 8 f.; Rimscha, S. 3.
49 Barth, S. 8; Rimscha, S. 4.
50 Barth, S. 8; Rimscha, S. 4.
51 Rimscha, S. 4.
52 Rimscha, S. 4; Sedgewick; Wayne, S. 4 f.
53 Zirn, S. 10.
54 Sedgewick; Wayne, S. 4.
55 Pomberger u. a., S. 82.
56 Wirth, S. 17.
57 Vgl. Blobel u. a.; Wirth, S. 17.
58 Sedgewick; Wayne, S. 4; Wirth, S. 17 f.
59 Wissens-Portal ITwissen.info: „Java ist eine objektorientierte und plattformunabhängige Programmiersprache, deren Grundlagen in der ersten Hälfte der 1990er Jahre von Sun Microsystems entwickelt worden sind. Die Syntax von Java lehnt sich stark an C++ an, obwohl die Sprache selbst sich in vielen Punkten unterscheidet.“
60 Wissens-Portal ITwissen.info: „Die Programmiersprache C++ ist die Weiterentwicklung der Programmiersprache C für die objektorientierte Programmierung. Es ist eine eigenständige Programmiersprache, die in den 80er- Jahren von AT&T-Mitarbeitern entwickelt und speziell in technisch- wissenschaftlichen Anwendungen eingesetzt wurde. Zwischenzeitlich kommt die von der American national standards institute (ANSI) genormte Programmiersprache C++ auch in kommerziellen Anwendungen zum Einsatz.“
61 Pomberger u. a., S. 82; Introna, S. 21.
62 Dudenredaktion (o. J.): Der Quellcode ist eine „in einer [höheren] Programmiersprache geschriebene Abfolge von Programmanweisungen, die vom Menschen gelesen, aber erst nach einer elektronischen Übersetzung vom Computer verarbeitet werden können.“
63 Pomberger u.a., S. 79, 82.
64 Sedgewick; Wayne, S. 4; Wirth, S. 17 f.
65 Vgl. Metzinger, S. 235, Hartl, S. 17 f., Introna, S. 21 f.; Metzinger: „Operative Ziele sind die Ziele, die die Voraussetzungen beschreiben, die zum Erreichen bestimmter strategischer Ziele notwendig sind.“
66 Vgl. Metzinger, S. 235, Hartl, S. 17 f., Introna, S. 21 f.
67 Vgl. Metzinger, S. 235, Hartl, S. 17 f., Introna, S. 21 f.
68 Vgl. Horns, S. 7 f.; Pomberger u. a., S. 77; Zirn, S. 9.
69 Vgl. Pomberger u. a., S. 79, 82.
70 Vgl. Pomberger u. a., S. 82; Wirth, S. 17.
71 Vgl. Pomberger u. a., S. 82; Wirth, S. 1.
72 Vgl. Sedgewick; Wayne, S. 4; Wirth, S. 17 f.; Pomberger u. a., S. 82; Introna, S. 21.
73 Vgl. Sedgewick; Wayne, S. 4; Wirth, S. 17 f.; Pomberger u. a., S. 82; Introna, S. 21.
74 Vgl. Wirth, S. 17.
75 Vgl. Wirth, S. 17.
76 Quelle von Tabelle 1: eigene Darstellung.
77 Im Rahmen dieser Studie werden die rechtlichen Fragen i. S. d. möglichen Schutzes der Algorithmen durch das Patentrecht oder das Vertragsrecht nicht betrachtet.
78 Vgl. Zirn, S. 9.
79 Vgl. Zirn, S. 9 f.
80 Vgl. Dreyer, G. u. a., Rn. 13 f.; Weidert, Rn. 80 f.
81 Vgl. Böcker, S. 49; Heinze, S. 102, Rn. 17.
82 Vgl. Spindler, S. 20 f.; Zirn, S. 10; Siegmund, S. 112.
83 Rn. 2 (Erwägungsgrund 2) der Richtlinie 2009/24/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 23. April 2009 über den Rechtsschutz von Computerprogrammen (kodifizierte Fassung).
84 Im Folgenden abgekürzt als RL 2009/24/EG.
85 Art. 1 ff. RL 2009/24/EG.
86 Gabler Wirtschaftslexikon: „Revidierte Berner Übereinkunft (RBÜ) – völkerrechtlicher Vertrag zum Schutz von Werken der Literatur und Kunst vom 9.9.1886 mit Änderungen von Paris (1896), Berlin (1908), Bern (1914), Rom (1928), Brüssel (1948), Stockholm (1967) und Paris (1971, BGBl. 1973 II 1071).“
87 Vgl. Art. 1 Abs. 1 S. 1 der Richtlinie 2009/24/EG
88 Heinze, S. 117, Fn. 15: „Übereinkommen über handelsbezogene Aspekte der Rechte des geistigen Eigentums, für die Union genehmigt durch Beschluss 94/800/EG des Rates vom 22. Dezember 1994 über den Abschluss der Übereinkünfte im Rahmen der multilateralen Verhandlungen der Uruguay-Runde (1986–1994) im Namen der Europäischen Gemeinschaft in Bezug auf die in ihre Zuständigkeiten fallenden Bereiche, ABl. L 336 vom 23.12.1994, S. 1.“
89 Heinze, S. 117, Fn. 16: „Urheberrechtsvertrag der Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO), für die Union genehmigt durch Beschluss 2000/278/EG des Rates vom 16. März 2000 über die Zustimmung – im Namen der Europäischen Gemeinschaft – zum WIPO-Urheberrechtsvertrag und zum WIPO-Vertrag über Darbietungen und Tonträger, ABl. L 89 vom 11.4.2000, S. 6.“
90 Heinze, S. 98, Rn. 1.
91 Rn. 11 (Erwägungsgrund 11) RL 2009/24/EG.
92 Rn. 11 (Erwägungsgrund 11) RL 2009/24/EG.
93 Vgl. Spindler, S. 20.
94 Rn. 11 (Erwägungsgrund 11) RL 2009/24/EG; Heinze, S.110, Fn. 93.
95 Vgl. Heinze, S. 98, Rn. 1; Richtlinienvorschlag KOM (88) 816 endg., S. 5, Tz. 2.4.
96 Vgl. Zirn, S. 9; Dreyer, G. u. a., Rn. 16 f.
97 BGH GRUR 1985, 1041, 1047 – Inkasso Programm; Dreyer, G. u. a., Rn. 16; Koch, S. 16.
98 Dreyer, G. u. a., Rn. 16; Koch, S. 16.
99 Koch, S. 16, Weidert, Rn. 80.
100 Vgl. Hoeren, S. 79; Koch, S. 16, Weidert, Rn. 80.
101 Heinze, S. 102, Rn. 17.
102 Vgl. Koch, S. 16; Heinze, S. 102, Rn. 17.
103 Vgl. Heinze, S. 102, Rn. 17; Koch, S. 17 f.; Rn. 11 (Erwägungsgrund 11) RL 2009/24/EG; Richtlinienvorschlag KOM (88) 816 endg., S. 18, Art. 1, Tz. 1.3 f.
104 Heinze, S. 102, Rn. 17; Rn. 11 (Erwägungsgrund 11) RL 2009/24/EG.
105 Heinze, S. 102, Rn. 17; Art. 1 Abs. 2 Satz 2 der RL 2009/24/EG; § 69a Abs. 2
106 Art. 1 Abs. 2 Satz 2 der RL 2009/24/EG; § 69a Abs. 2 Satz 2 UrhG besagt fast wortwörtlich dasselbe: „Ideen und Grundsätze, die einem Element eines Computerprogramms zugrunde liegen, einschließlich der den Schnittstellen zugrundeliegenden Ideen und Grundsätze, sind nicht geschützt.“
107 Vgl. Weidert, Rn. 81; Richtlinienvorschlag KOM (88) 816 endg., S. 18, Art. 1, Tz. 1.3 f.
108 Vgl. Weidert, Rn. 81; Richtlinienvorschlag KOM (88) 816 endg., S. 18, Art. 1, Tz. 1.3; Heinze, S. 101, Rn. 15 ff.
109 Vgl. Marly (1995), S. 131.
110 Vgl. Wirth, S. 17; Weidert, Rn. 80; Koch, S. 32.
111 Vgl. Richtlinienvorschlag KOM (88) 816 endg., S. 19, Art. 1, Tz. 1.4a; Heinze, S. 101, Rn. 15 ff; Weidert, Rn. 81; § 69a Abs. 3 UrhG.
112 Vgl. Weidert, Rn. 82.
113 Vgl. Weidert, Rn. 82.
114 Weidert, Rn. 82.
115 Vgl. Weidert, Rn. 82.
116 Zweig (2016): „[…] Bilderkennungsalgorithmen, die beispielsweise zuerst lernen, wie eine Schraube aussieht und dann in einem zweiten Schritt mit Hilfe des Gelernten in Form einer Entscheidungsstruktur Objekte in ‚Schraube‘ und ‚Nicht- Schraube‘ unterteilen.“ Online-Quelle. Zuletzt abgerufen am 10.6.2018.
117 Vgl. Heinze, S. 103, Rn. 23; Vöcking, S, 264.
118 Vgl. Weidert, Rn. 81; Heinze, S. 103, Rn. 23.
119 Vgl. Kilian, S. 897; Siegmund, S. 115 f.
120 Vgl. Dreier u. a., § 69a, Rn. 20; Marly (2014), Rn. 33; Siegmund, S. 116; Seitz, S. 48.
121 Vgl. Dreyer, G. u. a., Rn. 17 f.; BGH Grur 1991, 449, 453 – Betriebssystem.
122 Vgl. Dreier u. a., § 69a, Rn. 20; Marly (2014), Rn. 33; Siegmund, S. 116.
123 Latzer u. a. (2016), S. 395 f.
124 Latzer u. a. (2016), S. 395 f.
125 Latzer u. a. (2016), S. 395 f.
126 Latzer u. a. (2016), S. 395 f.
127 Hoffmann-Riem (März 2017), S. 11 f.; Latzer u. a. (2016), S. 395 f.
128 Vgl. Saurwein u. a. (2017), S. 1 f.; Latzer u. a. (2016), S. 395 f.
129 Saurwein u. a. (2017), S. 1.
130 Saurwein u. a. (2017), S. 2.
131 Saurwein u. a. (2017), S. 2.
132 Saurwein u. a. (2017), S. 2.
133 Im Folgenden abgekürzt als ADM-Prozess.
134 Vgl. Lischka u. a. (Juni 2017), S. 17; Zweig u. a. (2018), S. 12; Saurwein u. a. (2017), S. 2 f.
135 Vieth u. a., S. 10.
136 Vieth u. a., S. 10.
137 Zweig u. a. (2018), S. 12.
138 Zweig u. a. (2018), S. 13.
139 Gabler Wirtschaftslexikon: „SCHUFA steht für ‚Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung‘. Die SCHUFA ist ein Unternehmen mit der Aufgabe, seinen Vertragspartnern Informationen über die Kreditwürdigkeit von Kunden zu geben und sie so vor Verlusten zu schützen.“
140 Vieth u. a. S. 10.
141 Zweig u. a. (2018), S. 12 f.
142 Zweig u. a. (2018), S. 13.
V504627
9783346051189
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Anastasia Kabushka (Autor), 2018, Regulierung von Algorithmen.Verpflichtung zur Offenlegung von Algorithmen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/504627
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