Source: http://www.caselaw.de/document?di=6fe476f9-092c-4fbd-b36a-c081e7a7d47e
Timestamp: 2018-01-21 12:51:45
Document Index: 5883697

Matched Legal Cases: ['BGH', '§ 574', '§ 574', '§ 127', '§ 574', '§ 577']

﻿ III ZA 13/17 - caselaw.de
BUNDESGERICHTSHOF III ZA 13/17 BESCHLUSS vom 22. Juni 2017 in dem Rechtsstreit ECLI:DE:BGH:2017:220617BIIIZA13.17.0 Der III. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 22. Juni 2017 durch die Richter Seiters und Reiter sowie die Richterinnen Dr. Liebert, Dr. Arend und Pohl beschlossen:
Die Rechtsbeschwerde stellt den einzig in Betracht zu ziehenden Rechtsbehelf dar. Sie ist jedoch nur statthaft, wenn dies im Gesetz ausdrücklich bestimmt ist oder das Beschwerdegericht, das Berufungsgericht oder das Oberlandesgericht im ersten Rechtszug sie in dem angefochtenen Beschluss zugelassen hat (§ 574 Abs. 1 ZPO). Diese Voraussetzungen sind hier nicht erfüllt.
Eine Rechtsbeschwerde sieht das Gesetz im Prozesskostenhilfeprüfungsverfahren nicht vor (§ 574 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 i.V.m. § 127 Abs. 2 Satz 1, 2 ZPO). Da das Landgericht K. als Berufungsgericht die Zulassung der Rechtsbeschwerde abgelehnt hat, liegt auch kein Fall des § 574 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 ZPO vor. Die Rechtsbeschwerde müsste deshalb als unzulässig verworfen werden (§ 577 Abs. 1 ZPO).
Im Rechtsbeschwerdeverfahren kann auch nicht geltend gemacht werden, das Berufungsgericht hätte die Rechtsbeschwerde zulassen müssen (vgl. nur Senatsbeschlüsse vom 4. April 2012 – III ZA 9/12, juris Rn. 2 und vom 29. Mai 2013 - III ZA 26/13, juris).
Seiters Reiter Vorinstanzen: AG Kassel, Entscheidung vom 10.01.2017 - 422 C 170/16 LG Kassel, Entscheidung vom 06.04.2017 - 1 S 37/17 -
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