Source: http://www.etc-lowtax.net/mandanten_daenemark.htm
Timestamp: 2017-07-27 08:43:46
Document Index: 4245676

Matched Legal Cases: ['EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG']

Steuergestaltung für dänische Unternehmen
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Steuergestaltung für dänische Unternehmen Dänisch Language
Unsere Kanzlei übernimmt die steuerliche Gestaltung für Unternehmen in Dänemark, auf der Grundlage der dänischen Steuergesetzgebung,Recht der Doppelbesteuerungsabkommen und/oder EU-Mutter-Tochter-Richtlinie, EU-Niederlassungsfreiheit und Rechtsprechung des EuGHs:
-Firmengründungen im Ausland (EU Gesellschaften,DBA-Sachverhalte,Nicht-DBA-Sachverhalte)
-Einbringung die europäische Union, Europa AG,Fusionsrichtlinie
-Gründung von Holdinggesellschaften auf Zypern,Spanien und Schweiz für dänische Unternehmen
Wirkung internationaler Steuergesetze in Dänemark
-Dänemark unterhält mit vielen Ländern ein Doppelbesteuerungsabkommen. Im Anwendungsfall eines DBAs: Das Vorliegen einer steuerlichen Betriebsstätte definiert sich auf der
Grundlage 5 DBA, Abschirmwirkung eines DBAs (niedrige Quellensteuer, Verhinderung der doppelten Besteuerung). Im Kontext "Betriebsstättendefinition": Eine Repräsentanz,eine Stätte für Werbung und Marketing, der unabhängige Vertreter oder ein Warenlager einer Auslandsgesellschaft löst in Dänemark keine Betriebsstätte im Sinne aus (also umgekehrt zum Nicht-DBA-Sachverhalt). Im Kontext "Quellensteuer": Abfließende Dividenden aus Dänemark unterliegen der Quellensteuer gemäß jeweiligen DBA (also zwischen 5-15%) und nicht der vollen dänischen Quellensteuer.
-Wirkung der
EU-Mutter-Tochter-Richtlinie: Steuerfreie Vereinnahmung der Dividenden zwischen verbundenen Unternehmen in der EU, sofern Beteiligungsschwellenwert erreicht und die verbundenen Unternehmen aktive Geschäfte tätigen und die Haltedauer erkennbar auf mindestens ein Jahr ausgelegt ist.
-Wirkung EU-Fusionsrichtlinie, Einbringung in die Europäische Union,
-Wirkung der EU-Niederlassungsfreiheit,Urteile des EuGHs: Nationale Gesetze verstoßen häufig gegen die EU-Niederlassungsfreiheit. Das EuGH hat eine Reihe von Urteilen erlassen,die auch den dänischen Gesetzgeber in seine Schranken verwiesen haben. Im Rahmen einer Firmengründung in der EU, ist also nicht nur das nationale Recht und das DBA-Recht, sondern auch die Rechtsprechung des EuGHs zu beachten. Die Rechtsprechung des EuGHs räumt dabei dem dänischen Unternehmer wesentlich mehr Freiheiten ein.
Gestaltungsmissbrauch nach den dänischen Steuergesetzen
Dänemark kennt hinreichende Gesetze zur Verhinderung des Gestaltungsmissbrauchs. Aus diesem Grunde ist bei einer Firmengründung im Ausland/steuerliche Gestaltung, auf die Einhaltung der entsprechenden Gesetze zu achten. Übergeordnetes Rechtsgut sind die Entscheidungen des EuGHs, insbesondere zur Niederlassungsfreiheit und/oder das Recht der Doppelbesteuerungsabkommen. Im Kontext einer steuerlichen Gestaltung für Unternehmen aus Dänemark, sind daher Firmengründungen in der EU und/oder in Ländern mit Doppelbesteuerungsabkommen zu Dänemark sogenannten Offshore-Konstellationen (Nullsteueroasen,kein DBA mit Dänemark) vorzuziehen. Dieses insbesondere, wenn Dividenden zurück nach Dänemark fließen und/oder sich die die geschäftliche Oberleitung in Wahrheit in Dänemark befindet und/oder im Betriebsstättenland kein in kaufmännischer Weise eingerichteter Geschäftsbetrieb installiert ist. Davon kann abgewichen werden, wenn im Betriebsstättenland eine Produktionsstätte, eine Stätte zur Ausbeutung von Bodenschätzen oder eine Bauausführung länger als 12 Monate Dauer installiert wird.
Davon kann ebenfalls abgewichen werden,wenn der Mandant oder ein Beauftragter seinen gewöhnlichen Aufenthalt in den Offshore-Staat (Nullsteueroase,kein DBA zu Dänemark) verlagert und selbst als Direktor der Gesellschaft auftritt und ein in kaufmännischer Weise eingerichteter Geschäftsbetrieb im Offshore-Staat installiert wird. Davon kann ergänzend abgewichen werden, wenn es keine erkennbare Verbindung zwischen dem dänischen Unternehmer und der Offshore-Gesellschaft gibt,keine Dividendenausschüttungen zurück nach Dänemark,kein erkennbarer immer widerkehrender Geldfluss zwischen Dänemark und der Offshore- Gesellschaft. Bis auf einige Ausnahmen ist jedoch -wie oben beschrieben- davon auszugehen, dass- insbesondere bei verbundenen Unternehmen- und/oder erkennbaren "Geldfluss" Dänemark/Ausland"- eine Firmengründung in einem Land mit Doppelbesteuerungsabkommen zu Dänemark und/oder EU, einer Konstellation in einer Nullsteueroase vorzuziehen ist. Länder mit DBA zu Dänemark, aber Offshore-Status (exempt Companie)
Dänemark unterhält Doppelbesteuerungsabkommen mit Ländern, die neben One-Shore-Gesellschaften auch Offshore-Gesellschaften anbieten, z.B. Singapur. Dabei ist zu beachten, dass die Doppelbesteuerungsabkommen bei Offshore-Gesellschaften (Gesellschaften, die nur außerhalb des Sitzstaates Erträge erwirtschaften und daher von jeglicher Besteuerung ausgenommen sind) keine Wirkung entfalten. Liste der Länder: DBA mit Dänemark
Doppelbesteuerungsabkommen mit der ehemaligen Sowjetunion gelten für die GUS-Staaten mit Ausnahme von Kasachstan und Turkmenistan weiter.
Zunächst kennt auch Dänemark die gängigen DBA-Missbrauchsklauseln. Darüber hinaus hat Dänemark im innerstaatlichen Recht weitere Gesetze installiert, um die Installation einer rechtswidrigen Zwischengesellschaft zu verhindern. Zentrale Faktoren sind der Aktivitätsvorbehalt, das Vorliegen eines in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetriebes, das Vorliegen von wirtschaftlichen Gründen,die Möglichkeit der Vorlage einer Ansässigkeitsbescheinigung vom Finanzamt im Ausland. Besonders geeignete Standorte für dänische Unternehmer
Daher sind folgende Länder besonders geeignet:
Madeira Sonderzone
Schaffung von Arbeitsplätzen als Voraussetzung, komplette Steuerfreiheit bei TypI
Schaffung von Arbeitsplätzen und Investitionen 50-100.TEuro i.d. ersten zwei Jahren als Voraussetzung Bulgarien
Holdinggesellschaften steuerfrei, Dividendenausschüttung an Nicht-Zyprioten: 0%, an Zyprioten: 15% Irland 12,5%
Die Non-Resident-Gesellschaft ist von jeglicher Körperschaftssteuer befreit, allerdings dann Nicht-Wirkung DBA, EU RL
Nationales System der Investitionsanreize, Steuererleichterungen bis 10 Jahre unter bestimmten Voraussetzungen Slowakei
FlatTax,Dividenden an natürliche oder jur. Person: 0%
Bis 300.000 ePfund Ertrag p.a., danach progressiv steigend bis 30%. Gestaltungsmöglichkeit,90% vor Steuern mittels GAFV in ein Offshore-Staat auszuschütten.
*Bedeutet: Wirkung der EU-Niederlassungsfreiheit,Wirkung EU-Mutter-Tochter-Richtlinie (steuerfreie Vereinnahmung der Dividenden),DBA-Sachverhalt. Steueroasen Nicht-EU, aber DBA-Sachverhalt*:
Thereafter a Flat Rate of 17% Keine Wirkung DBA bei exempt. Companies Schweiz
Nach Kanton, ca. 15,5% in Zug. Holdinggesellschaften werden nicht besteuert. Domizilgesellschaften nur Bundessteuer, 8,5%.
Firmengründung im Nicht-DBA-Sachverhalt (Nullsteueroase) und G20 Abkommen
Ausführungen zu dieser Thematik erhalten Sie auf unser
Webseite zum Thema G20 Abkommen.
Denmark has high rates of corporate and personal income tax and has never been considered a financial centre. However changes to its holding company law in 1999 provide outstanding opportunities for the international investor, and subsequent adjustments to the law have if anything increased its attractiveness.
Capital Gains Tax on Sale of Shares: Profits realized by the holding company on the sale of shares in the subsidiary must either be exempt from or subject to a low rate of capital gains tax in the holding company's jurisdiction. Outgoing Dividends: Outgoing dividends paid by the holding company to the ultimate parent corporation must either be exempt from or subject to low withholding tax rates in the holding company's jurisdiction. By these criteria Denmark is a fiscally attractive jurisdiction in which to locate a holding company:
Withholding Taxes on Incoming Dividends As a member of the EU Denmark is governed by the provisions of the EU's Parent-Subsidiary directive, whose effect is that where a Danish holding company controls at least 15% (10% from January 2009) of the shares of an EU subsidiary for a minimum period of 12 months any dividends remitted by the EU subsidiary to the Danish holding company are free of withholding taxes. Where the provisions of this directive do not apply (or where anti-avoidance provisions are in place) Danish holding companies can rely on an extensive network of double taxation treaties the effect of which is to obtain a reduction in withholding tax rates on dividends remitted to Denmark from the subsidiary jurisdiction.
Corporate Tax On Dividend Income Received The Danish corporate income tax rate is 25% (2008). However incoming dividends received by a Danish holding company from its foreign subsidiary are exempt from corporate income tax in Denmark provided the holding company satisfies the following criteria (NB: Bill L99 passed in 2001 introduced changes to the legislation which are incorporated below and had effect from 2002):
15%/10% Shareholding: The Danish holding company must hold a minimum of 20% of the shares in the foreign subsidiary. The required minimum was reduced from 25% to 20% in 2001 and from 20% to 15% in January 2007. It is due to be reduced again to 10% as of January 2009.
12 Month Period: The eligible shareholding must have been held for a minimum continuous period of at least 12 months.
33% of Assets or Income: 33.3% or more its assets are "financial assets" or if it earns at least 33.3% of its income from "financial activities", including net bank interest (it was gross interest until 2001), dividends, royalties, lease premiums and any profits on the sale of financial assets being assets which give rise to these sorts of income. Related tax deductible expenses can be netted off against the other kinds of CFC income in calculating total CFC income.
As from 2002 income from real estate is no longer included in the definition of financial income. An insurance company or a bank will almost always be a financial company, although CFC waivers can often be obtained for banking and insurance subsidiaries of Danish companies. And: Lower Level of Taxation: The foreign company's income has been subject to tax at less than 75% of the rate of tax as calculated under Danish law (this was administrative practice until 2001 but is now statutory).
For holding companies qualifying under the above rules, at the time of writing Denmark is alone among European countries in not taxing dividends received from offshore jurisdictions. Qualifying dividends received by a Danish holding company from an offshore subsidiary are not subject to corporate income tax irrespective of whether or not tax has been paid in the offshore location on the profits out of which the dividends have been paid. Prior to 1999 the level of tax paid in the subsidiary jurisdiction was a relevant factor in determining whether Danish corporate income tax was to be levied on the dividends received by a Danish holding company from a foreign subsidiary. In the seven other principal EU onshore holding company jurisdictions (Austria, Belgium, France, Germany, Luxembourg, the Netherlands and the UK) incoming dividends received by an intermediate holding company from a foreign subsidiary are exempt from corporate income tax in the intermediate holding company only if the foreign subsidiary has paid tax in the foreign jurisdiction on the profits out of which the dividends are paid. Along with Denmark only Switzerland, Malaysia and Australia in the main exempt incoming dividend income from corporate income tax.
Recently, capital gains tax in Denmark has ranged from 39%-59%, but is usually imposed at a rate of around 25%. However by way of exception capital gains taxes are not levied on any profits realized by a Danish holding company on the sale of its shares in a foreign subsidiary provided the following criteria are satisfied:
Shares held for 3 Years: The shares sold must have been held for at least 3 years.
Not a Controlled Foreign Corporation: The foreign subsidiary must not be a "CFC". At the time of writing, a company is a CFC if it meets the following 2 criteria:
The foreign parent corporation holds a minimum of 15% of the shares in the intermediate Danish holding company. (N.B. If the shareholding is less than 15% then the double tax treaty rate will apply); The parent corporation is non-resident; and the shares must have been held by the parent corporation for a minimum continuous period of at least 12 months. Advantages of the Danish Holding Company Regime The combination of Denmark's tax treaty network (around 80 treaties) and its holding company regime means that there have traditionally been around 35 major countries which with proper structuring could route their dividends through Denmark and not incur any withholding taxes at any stage. These countries include: Argentina, Austria, Belgium, Brazil, China, Cyprus, Finland, France, Germany, Greece, Iceland, India, Ireland, Italy, Luxembourg, Malaysia, Mexico, Netherlands, Norway, Portugal, Singapore, Spain, Sweden, Switzerland, UK and Malta. In about 40 other countries withholding taxes are substantially reduced owing to the double taxation treaty network.
However, most companies can avoid such routing measures since Denmark eliminated its 10% withholding tax on January 1, 1999, in a bid to draw a bigger slice of the billions of corporate cash that moves across Europe's borders. This has proved lucrative for Denmark as corporations have set up hundreds of holding companies in the country.
A number of EU countries (namely Spain, France, Germany Austria & Italy) have imposed anti-abuse legislation in their interpretation of the Parent-Subsidiary directive aimed at European holding companies controlled by third country investors. However Danish holding companies are well placed to counter this threat owing to the aforementioned extensive double taxation treaty network in place. In many cases, even if the corporate structure envisaged falls foul of parent-subsidiary directive anti-avoidance provisions, the existence of Danish double tax treaties can largely help to avoid this problem.
Minimum Share Capital: The minimum share capital requirement is high being approximately DKK 125,000 (or equivalent in euro, or another currency if permitted) for a private company and DKK 500,000 (or equivalent in euro, or another currency if permitted) for a public company. All the share capital must be fully paid up in cash or in kind before registration. In the event of the contribution being in non-liquid assets an accountant must confirm the value. (N.B. If the value of the holding in the subsidiary exceeds the minimum capital requirements no cash injection is required). Bearer Shares: Private companies cannot issue bearer shares whereas Public companies can. Shareholder Register: There is no public shareholder register unless in the case of a private company which has a single shareholder or in the case of a public company which has a shareholder who has more than 5% of the shares. Directors: A minimum of 3 directors is required for a public limited liability company of which at least 2 must be resident in Denmark. One manager must also be resident there. In the case of a private company neither directors nor managers need be domiciled in Denmark. Cost: Denmark is not a cheap jurisdiction in which to operate. However when one considers the advantages entailed in using the jurisdiction and the potential savings to be made cost may not be such a significant factor. Comparison of Dutch and Danish Holding Company Regimes