Source: http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=08.06.1999&Aktenzeichen=VI%20ZR%20220/98
Timestamp: 2013-05-25 21:52:49
Document Index: 381992842

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Rechtsprechung BGH, 08.06.1999 - VI ZR 220/98 Myelographie - Krampfanfall II� 379 ZPO, � 411 ZPO, Beweislastverteilung bei neuen Erkenntnissen im Laufe des Rechtsstreits
ZPO � 379
ZPO � 379Auslagenvorschu� bei Benennung eines Zeugen oder Sachverst�ndigen durch beide Parteien
Vorschu�schuldner bei Zeugenbenennung durch beide Parteien
NJW 1999, 2823
VersR 1999, 1515
BB 1999, 1574
Wird zitiert von ... (5) BGH, 30.11.1999 - VI ZR 207/98 Verfahrensrecht - Verwertung von verfahrensunabh�ngigen ZeugenaussagenHaben sich beide Parteien zum Beweis auf den Zeugen berufen, so ist Schuldner des Vorschusses die Partei, welche die Beweislast tr�gt (vgl. Senatsurteil vom 8. Juni 1999 - VI ZR 220/98 - NJW 1999, 2823, 2824).
BGH, 19.11.2009 - I ZR 186/07 QuizalofopDas Berufungsgericht hat in seinem Beweisbeschluss vom 16. Mai 2007 einen Auslagenvorschuss f�r den beauftragen Sachverst�ndigen im Hinblick darauf, dass beide Parteien insoweit Beweis angeboten hatten und die Beweislast nach den vorstehenden Ausf�hrungen bei der Beklagten liegt, mit Recht von dieser angefordert (vgl. BGH, Urt. v. 8.6.1999 - VI ZR 220/98, NJW 1999, 2823, 2824;… Urt. v. 30.11.1999 - VI ZR 207/98, NJW 2000, 1420, 1422).
BGH, 10.11.1999 - I ZR 183/97 Beweiserhebung von Amts wegen und Auslagenvorschu�Die materielle Beweislast bestimmt den Vorschu�schuldner nur dann, wenn das Beweismittel von beiden Parteien beantragt worden ist (vgl. BGH, Urt. v. 8.6.1999 - VI ZR 220/98, Umdr. S. 8, m.w.N.).
OLG Stuttgart, 05.07.2001 - 8 W 286/01 Nachschusspflicht / Sachverst�ndigenkostenErhebt das Gericht sowohl auf Antrag einer beweispflichtigen als auch einer nicht beweispflichtigen Partei Beweis zum selben Gegenstand, so haftet die nicht beweispflichtige Partei nicht gem. �� 68, 69 GKG als Zweitschuldnerin f�r die durch die Beweisaufnahme entstehenden gerichtlichen Auslagen (Teil Aufgabe der Senatsrechtsprechung Die Justiz 1987, 503 = MDR 1987, 1035 = JurB�ro 1988, 347 = RPfleger 1988, 164 im Anschluss an BGH, NJW 1999, 2823).*).Der 6. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat sich mit Urteil vom 8.6.1999 (NJW 1999, 2823) im Zusammenhang mit der Aufhebung und Zur�ckverweisung eines Berufungsurteils, in dem die nicht beweispflichtige Partei wegen unterbliebener Vorschusszahlung f�r die auf ihren Antrag beschlossene Gutachteneinholung als beweisf�llig behandelt worden war, der als (inzwischen) herrschend bezeichneten Gegenauffassung angeschlossen, wonach auch bei beiderseitigem Beweisantritt nur die beweisbelastete Partei als vorschusspflichtig angesehen wird; im Urteil vom 30.11.1999 (NJW 2000, 1420, 1422 = ZIP 2000, 635, 638) hat er diese Ansicht best�tigt.
OLG Schleswig, 20.08.2001 - 9 W 104/01 Verfahrenskosten: Haftung f�r Auslagenvorschu� bei Zeugenbenennung durch beide …Benennen beide Parteien denselben Zeugen, haften sie f�r den Vorschuss als Gesamtschuldner, wenn jeder Beweisantrag miturs�chlich f�r die Entstehung der Auslagen war (…vgl. Oestreich/Winter/Heilstab, GKG , � 68 Rdn. 10;… Markl/Meyer, GKG , 4. Aufl., � 68 Rdn. 4 f.; OLG Koblenz, JurB�ro 1988, 1021 und Rpfleger 1988, 384; OLG Zweibr�cken, JurB�ro 1989, 89; OLG Stuttgart, JurB�ro 1988, 347; OLG D�sseldorf, MDR 1974, 321 ; a.A. Hartmann, Kostengesetze, 30. Aufl., � 68 GKG Rdn. 12 ohne Begr�ndung unter Berufung auf BGH, BB 1999, 1574 [dort nur Leitsatz] = NJW 1999, 2823 ;… anders Hartmann, Kostengesetze, 28. Aufl., � 68 GKG Rdn. 12).Das Urteil des Bundesgerichtshofs vom 8. Juni 1999 (NJW 1999, 2823 ) steht dem nicht entgegen.