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Timestamp: 2016-10-23 12:09:33
Document Index: 156146181

Matched Legal Cases: ['in dubio', 'Art. 9', 'in dubio', 'Art. 32', 'Art. 6', 'Art. 132', 'Art. 84', 'Art. 88', 'Art. 90', 'BGE', 'Art. 32', 'Art. 6', 'in dubio', 'BGE', 'Art. 90', 'BGE', 'in dubio', 'BGE', 'Art. 29', 'BGE', 'Art. 90', 'BGE', 'in dubio']

1P.574/2006 (08.02.2007)
1P.574/2006 /fun
X.________, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Rechtsanwalt J�rg Bettoni,
Y.________, Beschwerdegegnerin, vertreten durch Rechtsanw�ltin Annette Schuppli Meyer,
Strafverfahren; Beweisw�rdigung; Willk�r, Grundsatz "in dubio pro reo",
Staatsrechtliche Beschwerde gegen den Beschluss des Kassationsgerichts des Kantons Z�rich vom 10. April 2006.
Am 16. Juli 1997 erhob die Staatsanwaltschaft des Kantons Z�rich Anklage gegen X.________ wegen versuchter vors�tzlicher T�tung und sexueller Handlungen mit einem Kind; dies gest�tzt auf folgenden Sachverhalt:
Am Samstag, 18. Mai 1996, nachmittags, habe sich X.________ ab ca. 15.45 Uhr in seiner im 8. Stock gelegenen Wohnung aufgehalten. Gegen 20.00 Uhr habe er seine Wohnung verlassen und sei mit dem Lift direkt zum Kellergeschoss gefahren. Um ca. dieselbe Zeit habe sich Y.________ (geb. 1989; im Folgenden: Gesch�digte), welche mit ihrer Mutter und den beiden Geschwistern auf dem Spielplatz vor dem Haus geweilt habe, in die im 4. Stock desselben Hauses gelegene Wohnung auf die Toilette begeben. In der Folge sei sie wieder mit dem Lift bis zum Ausgang gefahren, um durch die Haust�re auf den Spielplatz zu gelangen. Als sich die Gesch�digte mit Rollschuhen an den F�ssen vom Lift zur Haust�re begeben habe, sei X.________ von der Kellert�re her, die er in der Zwischenzeit ge�ffnet habe, die Treppe hinaufgekommen, habe von hinten pl�tzlich die �berraschte und nichts ahnende Gesch�digte an ihrem Pullover gepackt, habe sie die Treppe hinuntergezogen und sie durch die von ihm ge�ffnete Kellert�re in die Kellerr�umlichkeiten geschleppt. Er habe das schreiende und weinende M�dchen durch den rechten Kellergang und an dessen Ende nach rechts in den Vorraum seines Kellerabteils gezogen und geschleppt; dies in der Absicht, die Gesch�digte sexuell zu missbrauchen. Da diese weiterhin geschrien ("br�elet") habe, habe sie X.________ - ohne ein Wort zu sagen - mit einer, eventuell mit beiden H�nden um dem Hals gefasst und sie unter erheblicher Kompression des Halsgebietes gew�rgt in der Absicht, sie am Schreien zu hindern und gef�gig zu machen. Er habe ihr die Hand auf den Mund gedr�ckt, so dass sie kaum noch habe atmen k�nnen, habe ihr ins Gesicht und auf den R�cken geschlagen und ihr ihre gr�ne, kurze Hose und die Unterhose bis zu den Knien hinuntergezogen. In diesem Moment habe eine Hausbewohnerin die Keller�umlichkeiten betreten, um in der Waschk�che die W�sche zu machen. Dies habe X.________ geh�rt, der erschrocken sei und sogleich von der Gesch�digten abgelassen habe. Er sei in den Kellergang getreten und habe der Hausbewohnerin, die in der Zwischenzeit von der Kellert�re herkommend ebenfalls den Quergang ereicht habe und dort stehen geblieben sei, da sie eine leise weinende, wimmernde Kinderstimme geh�rt habe, wahrheitswidrig gesagt, das M�dchen sei wohl umgefallen. Darauf habe X.________ den Keller verlassen, sei mit dem Lift in den 8. Stock gefahren und habe sich in seine Wohnung begeben. Dort habe er sich sogleich umgezogen. Die Gesch�digte und darauf auch die Hausbewohnerin h�tten den Keller verlassen. Die Gesch�digte habe sich sogleich vor das Haus zu ihrer Mutter begeben und ihr berichtet, was vorgefallen sei. Die Gesch�digte habe durch die Strangulation und die Schl�ge verschiedene Verletzungen erlitten. Der heftige Angriff von X.________ auf den Hals der Gesch�digten und dessen zeitliche Dauer h�tten zu einer massiven, lebensbedrohlichen St�rung der Blutzirkulation im Kopfbereich gef�hrt. X.________ sei sich bewusst gewesen, dass er mit seinem heftigen W�rgegriff (Strangulation) und dem Zuhalten des Mundes die Gesch�digte in h�chste Lebensgefahr gebracht habe. Dabei habe er den Tod des M�dchens in Kauf genommen.
Am 25. Juni 1998 verurteilte das Obergericht des Kantons Z�rich X.________ wegen Gef�hrdung des Lebens, versuchter sexueller N�tigung und versuchter sexueller Handlungen mit einem Kind zu f�nf Jahren Zuchthaus, abz�glich 632 Tage Haft. Es ordnete vollzugsbegleitend eine ambulante Massnahme an. �berdies verpflichtete es X.________ zur Zahlung von Schadenersatz und Genugtuung an die Gesch�digte.
Die von X.________ dagegen erhobene kantonale Nichtigkeitsbeschwerde hiess das Kassationsgericht des Kantons Z�rich am 20. Dezember 1999 gut und wies die Sache an das Obergericht zur�ck.
Am 31. August 2001 best�tigte das Obergericht den Schuldspruch und f�llte eine Zuchthausstrafe von dreieinhalb Jahren aus. Deren Vollzug schob es zugunsten einer ambulanten Massnahme auf.
Dagegen erhob X.________ erneut kantonale Nichtigkeitsbeschwerde. Mit Beschluss vom 7. Juli 2003 hiess das Kassationsgericht auch diese Beschwerde gut und wies die Sache an das Obergericht zur�ck.
Mit Urteil vom 25. Januar 2005 best�tigte das Obergericht erneut den Schuldspruch und bestrafte X.________ mit 3 Jahren Zuchthaus. Es ordnete wiederum eine ambulante Behandlung unter Aufschub des Vollzugs der Zuchthausstrafe an.
Auch gegen dieses Urteil erhob X.________ kantonale Nichtigkeitsbeschwerde. Mit Beschluss vom 10. April 2006 wies das Kassationsgericht die Beschwerde ab, soweit es darauf eintrat.
X.________ f�hrt staatsrechtliche Beschwerde mit dem Antrag, den Beschluss des Kassationsgerichtes vom 10. April 2006 aufzuheben. Er macht eine willk�rliche Beweisw�rdigung (Art. 9 BV) und die Verletzung des Grundsatzes "in dubio pro reo" (Art. 32 Abs. 1 BV und Art. 6 Ziff. 2 EMRK) geltend. Im Weiteren bringt er vor, das Kassationsgericht habe kantonales Prozessrecht (� 104a GVG/ZH) willk�rlich angewandt.
Das Kassationsgericht, die Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Z�rich und die Gesch�digte haben auf Vernehmlassung verzichtet.
Mit Verf�gung vom 4. Oktober 2006 hat der Pr�sident der I. �ffentlich-rechtlichen Abteilung der Beschwerde aufschiebende Wirkung zuerkannt.
1.1 Am 1. Januar 2007 ist das Bundesgesetz vom 17. Juni 2005 �ber das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) in Kraft getreten. Das vorliegende bundesgerichtliche Verfahren wurde vor dem 1. Januar 2007 eingeleitet. Es richtet sich deshalb gem�ss Art. 132 Abs. 1 BGG nach dem bisherigen Recht.
1.2 Der Beschwerdef�hrer macht die Verletzung verfassungsm�ssiger Rechte geltend. Insoweit ist nach Art. 84 Abs. 1 lit. a OG die staatsrechtliche Beschwerde gegeben. Der Beschwerdef�hrer ist gem�ss Art. 88 OG zur staatsrechtlichen Beschwerde befugt. Die weiteren Sachurteilsvoraussetzungen geben zu keinen Bemerkungen Anlass. Auf die Beschwerde ist - unter dem Vorbehalt ihrer hinreichenden Begr�ndung nach Art. 90 Abs. 1 lit. b OG - einzutreten.
Das Bundesgericht pr�ft frei, ob das Kassationsgericht auf eine mit kantonaler Nichtigkeitsbeschwerde vorgebrachte R�ge der willk�rlichen Beweisw�rdigung hin zu Unrecht Willk�r verneint und diese Verfassungsverletzung nicht behoben ahat. Eine derartige Pr�fung l�uft regelm�ssig darauf hinaus, zu beurteilen, ob das Obergericht die Beweise willk�rlich gew�rdigt habe (BGE 125 I 492 E. 1a/cc S. 494 mit Hinweis).
Aus der in Art. 32 Abs. 1 BV und Art. 6 Ziff. 2 EMRK verankerten Unschuldsvermutung wird die Rechtsregel "in dubio pro reo" abgeleitet (vgl. dazu BGE 127 I 38 E. 2a S. 41 f.; 124 IV 86 E. 2a S. 88; 120 Ia 31 E. 2c und d S. 36). Als Beweisw�rdigungsregel besagt der Grundsatz, dass sich der Strafrichter nicht von der f�r den Angeklagten belastenden, ung�nstigen W�rdigung eines festgestellten Sachverhaltes �berzeugt erkl�ren darf, wenn bei objektiver Betrachtung Zweifel bestehen, ob der Sachverhalt so verstanden werden darf. Die Maxime ist verletzt, wenn der Strafrichter an der Schuld des Angeklagten h�tte zweifeln m�ssen. Dabei sind bloss abstrakte und theoretische Zweifel nicht massgebend, weil solche immer m�glich sind und absolute Gewissheit nicht verlangt werden kann. Das Bundesgericht legt sich bei der �berpr�fung von Beweisw�rdigungen im Strafprozess Zur�ckhaltung auf. Es greift mit anderen Worten nur ein, wenn der Sachrichter den Angeklagten verurteilte, obgleich bei objektiver W�rdigung des ganzen Beweisergebnisses offensichtlich erhebliche und schlechterdings nicht zu unterdr�ckende Zweifel an dessen Schuld fortbestanden.
2.2 Nach Art. 90 Abs. 1 lit. b OG muss die Beschwerdeschrift die wesentlichen Tatsachen und eine kurz gefasste Darlegung dar�ber enthalten, welche verfassungsm�ssigen Rechte bzw. welche Rechtss�tze und inwiefern sie durch den angefochtenen Erlass oder Entscheid verletzt worden sind. Im staatsrechtlichen Beschwerdeverfahren pr�ft das Bundesgericht nur klar und detailliert erhobene und, soweit m�glich, belegte R�gen. Auf appellatorische Kritik tritt es nicht ein (BGE 130 I 258 E. 1.3; 125 I 492 E. 1b, mit Hinweisen).
3.1 Der Beschwerdef�hrer bestritt w�hrend des gesamten Verfahrens eine Tatbeteiligung. Er bringt vor, ein Drittt�ter habe die ihm vorgeworfenen Taten begangen und sich, gest�rt durch die Ankunft des Beschwerdef�hrers im Keller, entweder versteckt oder sei ungesehen geflohen. Die Gesch�digte sei zuvor derart gew�rgt worden, dass sie zumindest kurz das Bewusstsein verloren und deshalb das Verschwinden des T�ters bzw. das Hinzutreten des Beschwerdef�hrers nicht bemerkt habe. Aufgewacht aus der Bewusstlosigkeit habe sie als erste Person den Beschwerdef�hrer gesehen und daraus geschlossen, er sei der T�ter.
Der Beschwerdef�hrer gibt an, er sei zur Tatzeit mit dem Lift in den Keller gefahren, um in seinem Kellerabteil etwas zu holen. Beim Vorraum zu seinem Kellerabteil angelangt, habe er die Gesch�digte auf dem Boden liegen sehen. Zun�chst habe er Hilfe holen wollen, sei aber zur Gesch�digten zur�ckgekehrt, als er ein von ihr ausgehendes Ger�usch geh�rt habe. Er habe der Gesch�digten, die Rollschuhe getragen habe, beim Aufstehen geholfen. Danach sei eine Hausbewohnerin in den Keller gekommen und habe den Beschwerdef�hrer und die Gesch�digte gesehen. Alle drei Personen h�tten darauf den Keller verlassen.
3.2 Das Obergericht �ussert sich in seinem Urteil vom 25. Januar 2005 zun�chst zu den Beweismitteln, n�mlich insbesondere den Aussagen der Gesch�digten (S. 9 ff.), des Beschwerdef�hrers (S. 12 ff.), der hinzutretenden Hausbewohnerin A.________ (S. 18 ff.) und des Bruders des Beschwerdef�hrers (S. 21 f.); im Weiteren zu den Befunden des Instituts f�r Rechtsmedizin (S. 22 ff.), zur Untersuchung der Kleider des Beschwerdef�hrers und der Gesch�digten durch den Wissenschaftlichen Dienst der Stadpolizei Z�rich (S. 26 f.) sowie zur Tatrekonstruktion (S. 27 f.).
Anschliessend nimmt es (S. 28-60) einl�sslich die Beweisw�rdigung vor. Es kommt (S. 31) zum Schluss, dass die Zeugenaussage des Bruders des Beschwerdef�hrers diesen infolge ihrer offensichtlichen Unzuverl�ssigkeit nicht entlasten kann.
Es bemerkt (S. 34) sodann, es bestehe kein Anlass, an der Richtigkeit des von der Zeugin A.________ geschilderten Vorfalles im Keller zu zweifeln. Beweism�ssig sei damit rechtsgen�glich erstellt, dass die Zeugin kurz nach dem Betreten des Kellers ein unterdr�cktes Weinen oder Wimmern geh�rt habe und ihr der Beschwerdef�hrer nach ihrem Rufen nerv�s, mit rotem Kopf und zitternden H�nden entgegengekommen sei und eine Bemerkung �ber ein gest�rztes M�dchen gemacht habe. Anschliessend habe die Zeugin das hinter dem Beschwerdef�hrer hertorkelnde, weinende M�dchen mit zerschundenem Gesicht und heruntergezogenen nassen Hosen gesehen. Sodann habe der Beschwerdef�hrer den Keller als Erster bzw. noch vor der Gesch�digten verlassen und sei direkt mit dem Lift nach oben gefahren.
Das Obergericht legt (S. 35 ff.) dar, die Aussagen der Gesch�digten �ber den Tatablauf im Keller stimmten inhaltlich in sich selbst wie auch innerhalb der beiden ersten polizeilichen Begfragungen (vom 18. und 21. Mai 1996) �berein. Insbesondere schildere die Gesch�digte den Kerngehalt des Geschehens und die Reihenfolge der �bergriffe - Herabziehen in den Keller, W�rgen am Hals, Zudr�cken des Mundes, Schl�ge, dann Ausziehen der Hose - stets gleich und widerspruchsfrei. Sodann seien in der Aussage der Gesch�digten (nicht im Geschehen) auch chronologische "Spr�nge" zu sp�teren Geschehensphasen und das vor�bergehende �berspringen gewisser (objektiv wesentlicher) Umst�nde - wie zum Beispiel die Abl�ufe nach dem Erschienen der Nachbarin - festzustellen, was gegen die zielgerichtete Wiedergabe einer einge�bten oder suggerierten Geschehensversion spreche. Gewisse sprachliche Probleme infolge ihrer Fremdsprachigkeit oder fehlende verbale Ausdrucksm�glichkeiten habe die damals siebenj�hrige Gesch�digte durch anschauliche Umschreibungen und Gesten wettgemacht. Die Aussagen der Gesch�digten in ihrer Einvernahme vom 26. Januar 1998 seien naturgem�ss wesentlich abstrakter und ungenauer. Dies sei ohne weiteres auf den f�r ein acht- bis neunj�hriges Kind langen Zeitablauf von eindreiviertel Jahren seit der Tat zur�ckzuf�hren. Dabei stehe die Gesch�digte aber zu Erinnerungsl�cken und versuche nicht, diese durch Erg�nzungen wett zu machen. Seien die Aussagen der Gesch�digten zum Tatablauf klar, nachvollziehbar und im Wesentlichen konstant, so seien es auch ihre Aussagen zur Identifikation des Beschwerdef�hrers als T�ter. Die Gesch�digte habe gute Informationen �ber die Person und das Aussehen des Beschwerdef�hrers bzw. eben jenes Mannes abgeben k�nnen, der sie im Keller misshandelte. Sie habe den Beschwerdef�hrer vom Sehen und von seinen Familienverh�ltnissen her gekannt - sie habe konkret den Bruder und die Schwester mit deren Namen erw�hnt und deren �usseres geschildert -, habe aber sonst keine n�heren Kontakte zu ihm. Es sei kein Grund ersichtlich, weshalb sie den Beschwerdef�hrer zu Unrecht der Tat bezichtigen sollte. Ebenso fehlten Anhaltspunkte daf�r, dass sie mit einer falschen Anschuldigung allenfalls einen anderen, ihr bekannten T�ter h�tte sch�tzen wollen. Dagegen spreche insbesondere ihre anschliessende Reaktion durch sofortiges Berichten des Vorfalles gegen�ber der Mutter.
Das Obergericht bemerkt (S. 40) weiter, betrachte man die Aussagen der Bezugspersonen der Gesch�digten (Mutter, Vater, Onkel, weitere Zeuginnen), die �ber die von der Gesch�digten geschilderten Erlebnisse berichteten, so stelle man deren �bereinstimmung mit den eigenen Aussagen der Gesch�digten fest; dies sowohl was die �bergriffe und deren Reihenfolge als auch was die Person des T�ters betreffe. Aussagekr�ftig sei insbesondere die von mehreren Zeugen geschilderte Angstreaktion der Gesch�digten, als der Beschwerdef�hrer (nach dem Vorfall) in ihre Wohnung gebracht worden sei. Die Entstehungsgeschichte der Aussage schliesse auch irgendwelche Suggestionen aus. Die Gesch�digte habe das Tatgeschehen unmittelbar im Anschluss an den Vorfall berichtet. Den Bezugspersonen sei der Sachverhalt erst durch ihre Berichte zur Kenntnis gebracht worden. Es sei die Gesch�digte gewesen, die von Anfang an den Beschwerdef�hrer als (einzigen) T�ter bezeichnet habe.
Das Obergericht legt (S. 41) weiter dar, auch aus den Zeugenaussagen der beiden Polizeibeamtinnen, welche die Gesch�digte befragt haben, erg�ben sich keinerlei Anhaltspunkte f�r Unsicherheiten, Widerspr�che oder f�r irgendeine Fremdbeeinflussung der Gesch�digten bei ihren Aussagen und Anschuldigungen.
Das Obergericht verweist (S. 41) ferner) auf das Gutachten des Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienstes des Kantons Z�rich vom 25. M�rz 1997. Die Gutachterin sei unter anderem nach Befragung der Lehrerin und der Psychotherapeutin der Gesch�digten sowie nach testm�ssigen Abkl�rungen zur Feststellung gelangt, dass kein Grund f�r Zweifel an der Glaubw�rdigkeit der Belastungsaussagen der Gesch�digten bestehe. Sie leide unter keinen psychischen St�rungen und auch Hinweise auf eine erh�hte Beeinflussbarkeit fehlten. Ebenso wenig sei ein Motiv f�r eine Falschaussage ersichtlich. Ein Irrtum bez�glich der Person des T�ters oder eine Verwechslung und damit eine unbewusste Falschaussage sei ebenfalls unwahrscheinlich.
Das Obergericht bemerkt weiter (S. 42), die Tatschilderungen der Gesch�digten deckten sich im �brigen mit den medizinisch festgestellten Verletzungen. Nach den Erw�gungen des Rechtsmediziners w�rde eine kurzzeitige Bewusstlosigkeit der Gesch�digten deren Erinnerungsverm�gen nicht beeintr�chtigen. Nach den Erkenntnissen des Wissenschaftlichen Dienstes sei aufgrund der gegenseitigen Faser�bertragung der Kleider der Gesch�digten und des Beschwerdef�hrers die Darstellung der Gesch�digten ebenfalls m�glich. Aufgrund der vorstehenden Erw�gungen sei die Gesch�digte als glaubw�rdig und seien ihre Aussagen als �berzeugend einzustufen.
Das Obergericht f�hrt sodann (S. 43) aus, die Aussagen des Beschwerdef�hrers wiesen wesentliche L�cken und Widerspr�che insbesondere auch zur Aussage der Zeugin A.________ auf, die den Kerngehalt seiner Aussageversion tangierten. Zudem seien die Aussagen des Beschwerdef�hrers ganz grunds�tzlich h�chst lebensfremd und unplausibel, was das Obergericht (S. 43 ff.) im Einzelnen darlegt. Es kommt (S. 47/48) zum Schluss, das ganze Verhalten des Beschwerdef�hrers sei derart unlogisch und widerspr�chlich, gleichzeitig aber auch h�chst kompromittierend, dass seine Sachdarstellung als v�llig unglaubhaft eingestuft werden m�sse.
Das Obergericht �ussert sich (S. 48 ff.) sodann zur vom Beschwerdef�hrer und seinem Verteidiger vorgebrachten Theorie einer Drittt�terschaft und schliesst eine solche aus.
Zusammenfassend kommt es (S. 59) zum Schluss, die Aussagen der Gesch�digten seien �berzeugend und stimmten mit den medizinischen Befunden, den Aussagen der Zeugin A.________ zur letzten Tatphase sowie den Aussagen der indirekten Zeugen �ber die tatunmittelbaren Deliktsschilderungen durch die Gesch�digte �berein. Auch die Aussagen der Zeugin A.________ �berzeugten. Umgekehrt seien die Ausf�hrungen des Beschwerdef�hrers in sich widerspr�chlich und widerspr�chen auch den Aussagen der Zeugin A.________ in massgeblichen Punkten. Sie entbehrten jeglicher Plausibilit�t und Realit�tsn�he und seien auch deswegen absolut unglaubhaft, weshalb sie die Beweiskraft der Belastungsaussagen nicht in Frage zu stellen verm�chten. Die Theorie einer Drittt�terschaft scheide infolge fehlender Bewusstlosigkeit der Gesch�digten aus. Sie w�re ohnehin nur dem Bereich der stets m�glichen, spekulativen Tatalternativen zuzuordnen, welche die Anwendung des Grundsatzes "in dubio pro reo" nicht zu rechtfertigen verm�chten. Irgend ein vern�nftiger Zweifel an der Tatversion der Gesch�digten sei somit ausgeschlossen und der Anklagesachverhalt daher rechtsgen�gend erwiesen.
3.3 Das Kassationsgericht kommt (S. 18) zum Schluss, das Obergericht sei willk�rfrei davon ausgegangen, die Gesch�digte habe den Beschwerdef�hrer als T�ter im Verlaufe des Angriffs (nach dem Zupacken aber vor dem W�rgen) erkannt.
4.1 Der Beschwerdef�hrer bringt vor, die Aussagen der Gesch�digten k�nnten nicht willk�rfrei dahin interpretiert werden, dass sie den T�ter vor oder w�hrend des gesamten Angriffs jemals gesehen habe.
4.2 Wie dargelegt, wurde die Gesch�digte dreimal einvernommen. Die erste Einvernahme fand am Tattag, dem 18. Mai 1996, statt; die zweite drei Tage darauf am 21. Mai 1996. Die dritte Einvernahme fand rund eindreiviertel Jahre sp�ter statt, n�mlich am 26. Januar 1998.
Das Protokoll der Befragung vom Tattag (act. II/3/1) enth�lt folgende Passagen:
Frage: "Samstag, 18. Mai 1996, ca. 20.10 Uhr, wurdest Du, Y.________, von Deinem Nachbar, X.________, in den Keller geschleppt. Was ist passiert?"
Antwort: "Zuerst war ich zu Hause im WC. Dann ging ich raus. Auf Befragen: Ich wollte noch etwas spielen. Es waren noch Kinder draussen und mit denen wollte ich spielen. Ich war bei der Eingangst�r, als ich den Nachbar sah. Der packte mich hinten am Pullover (rosarot) und zerrte mich in den Keller. �ber eine Treppe zerrte er mich in den Veloabstand im Keller."
Frage: "Kennst Du diesen Mann?"
Antwort: "Ja, ich kenne diesen Mann. Er wohnt im selben Haus. Aber ich weiss nicht, wie er heisst."
Frage: "Hat sich dieser Mann schon einmal in �hnlicher Art und Weise Dir gen�hert?"
Das Kassationsgericht befand in seinem Entscheid vom 20. Dezember 1999 (act. 85), das Protokoll dieser ersten Einvernahme sei mit M�ngeln behaftet. Es enthalte keine detaillierten Aussagen der Gesch�digten, sondern arg zusammenfassende eigene Formulierungen der einvernehmenden Beamtin. Das Protokoll sei zwar prozessual verwertbar, doch sei hinsichtlich der Beweisw�rdigung nicht zu verkennen, dass seine Beweiskraft �usserst beschr�nkt sei.
Das Protokoll der ersten Befragung der Gesch�digten ist auf Hochdeutsch verfasst. Es enth�lt deshalb notwendig �bersetzungen der Antworten der Gesch�digten und auch eine gewisse Zusammenfassung, zumal die Gesch�digte damals erst sieben Jahre alt war und, da ihre Eltern aus Serbien stammen, beschr�nktere Ausdrucksm�glichkeiten hatte als ein gleichaltriges Kind mit Eltern deutscher Muttersprache. Dem ist bei der W�rdigung der im Protokoll festgehaltenen Aussagen Rechnung zu tragen. Es geht jedoch nicht an, dem Einvernahmeprotokoll der ersten Befragung jeden Beweiswert abzusprechen. Das tut, wie sich aus den dargelegten Erw�gungen ergibt, selbst das Kassationsgericht nicht. Bei den Aussagen der Gesch�digten bei der ersten Einvernahme handelt es sich um ein Beweiselement neben anderen.
Das Protokoll der Einvernahme vom 21. Mai 1996 (act. II/3/2) enth�lt folgende Passage:
Frage: "Bisch allei gsi. H�sch Du spezielli Schuhe aagha? Oder was h�sch aagha?"
Antwort: "Rollschuhe."
Frage: "Rollschuhe ja. Und wo bisch Du d�nn usgstiege bim Lift?"
Antwort: "Det abe."
Frage: "Det wo d'Huusigangst�re isch. Wo mer chan use?"
Antwort: "Hm (bejahend)."
Frage: "Und wo isch d�nn de Maa gstande, wo Dich d�nn ghebt h�t?"
Antwort: "Er isch det bim Keller .. und nachh�r isch er d'St�ge ufe cho."
Frage: "Isch er d�nn scho dune gsi?"
"Bemerkung Mutter: Vom Keller her gekommen."
- Bemerkung durch Schreibende an die Mutter: Ich w�re froh, wenn Y.________ mir antwortet, damit wir die Aussagen von Y.________ haben."
Frage: "Also er isch det une gsi, wo mer die T�re mit de Kette fixiert h�nd? Isch das det une gsi?"
Aus dieser Aussage ergibt, sich, dass die Gesch�digte mitbekommen hat, wo der Angreifer gestanden ist und in welche Richtung er sich bewegt hat. Es ist wenig plausibel, dass sie dies alles einzig akustisch, nicht aber - zumindest teilweise - auch visuell wahrgenommen haben soll. Die Aussagen in dieser zweiten Einvernahme sind somit ebenfalls ein Indiz daf�r, dass die Gesch�digte den Beschwerdef�hrer erkannt hat.
Die Aussagen in der zweiten Einvernahme sind auch in Beziehung zu setzen mit jenen in der ersten Einvernahme. Beide Aussagen zusammen, die kurz nacheinander und tatnah erfolgt sind, stellen ein erhebliches Indiz dar f�r die Annahme, dass die Gesch�digte den Beschwerdef�hrer erkannt hat.
Die dritte Einvernahme mit der Gesch�digten fand am 26. Januar 1998 - also rund eindreiviertel Jahre nach der Tat - statt (act. 37). Das Obergericht bemerkt (S. 49/50) dazu, die Gesch�digte habe sich bei dieser dritten Einvernahme nachweislich nicht mehr an alle - selbst objektiv feststehenden und unbestrittenen - Details erinnern k�nnen, wie zum Beispiel an die Tatsache, dass der T�ter sie geschlagen hatte. Dies - so das Obergericht weiter - sei angesichts des f�r ein Kind langen Zeitablaufs und der zwischenzeitlichen psychischen Verarbeitung des traumatischen Ereignisses nur nat�rlich. Dem ist beizupflichten. Die Aussagen der Gesch�digten in der Einvernahme vom 26. Januar 1998 sind vor diesem Hintergrund mit Zur�ckhaltung zu w�rdigen.
In der Einvernahme vom 26. Januar 1998 sagte die Gesch�digte zweimal, sie habe den Angreifer, als er bei der zum Keller f�hrenden Treppe gestanden sei, "gar n�d gseh" (S. 8 und 17). Diese Aussage braucht nicht zwingend dahin ausgelegt zu werden, dass die Gesch�digte den T�ter bis zum W�rgen nicht gesehen und erkannt hat. Sie kann ebenso gut dahin ausgelegt werden, dass die Gesch�digte den T�ter anf�nglich, als sie durch die Haust�re zum Spielplatz gehen wollte, gar nicht gesehen hat.
Die Gesch�digte wurde in der Einvernahme vom 26. Januar 1998 sodann zur Frage einer m�glichen Bewusstlosigkeit befragt: Die massgebliche Passage im Protokoll lautet dabei wie folgt:
Frage: "(...) Aber wo jetzt i dem Keller une gsi bisch, h�sch d�nn det une emal g'schlafe oder tr�umt?" (im Sinne einer Bewusstlosigkeit)
Antwort: "Nei. Ich han tr�umt, dass ich ... ich han gmeint, dass ich das tr�ume."
Frage: "Ahm. Und w�nn h�sch d�nn das gmeint?"
Antwort: "W�nn er mich gw�rgt h�t."
Frage: "H�sch Du dete d�nn gseh gha, dass er das macht h�t?"
Frage: "Und isch d�nn ussert dem Maa und dere Frau, wo verzellt h�sch, isch suscht no �ppert im Keller une gsi? Suscht no �ppert gseh?"
Antwort: "Nei, nur die Frau."
4.3 Diese Aussage kann man jedenfalls dahin auslegen, dass die Gesch�digte damit den Beschwerdef�hrer als jene Person bezeichnen wollte, welche sie gew�rgt hat; dies dann, wenn die Befragerin die Betonung bei der Frage "H�sch Du dete d�nn gseh gha, dass er das macht h�t?" auf das "er" legte. Das Kassationsgericht erw�gt im angefochtene Entscheid (S. 16) dazu, der Beschwerdef�hrer lege in der Nichtigkeitsbeschwerde nicht dar, auf welche Aktenstelle sich die von ihm behauptete Betonung auf das Wort "das" st�tzen k�nne. Insbesondere mache er nicht geltend, dies ergebe sich aus der Videoaufzeichnung der Befragung. Damit gelinge der Nachweis einer willk�rlichen W�rdigung durch das Obergericht nicht.
W�rdigt man die Aussagen der Gesch�digten, so bestehen zumindest erhebliche Indizien daf�r, dass sie den Beschwerdef�hrer bereits vor dem W�rgen als T�ter erkannt hat. Wenn letzteres die kantonalen Beh�rden angenommen haben, ist dies bei dieser Sachlage jedenfalls nicht willk�rlich. F�r die Annahme von Willk�r gen�gt es nicht, wenn eine andere L�sung ebenfalls denkbar oder sogar vorzuziehen w�re. Willk�r ist erst dann zu bejahen, wenn die Auffassung der Beh�rde offensichtlich unhaltbar ist (BGE 129 I 8 E. 2.1; 127 I 54 E. 2b mit Hinweisen). Dies ist hier nicht der Fall.
Zu ber�cksichtigen ist auch, dass sich der Schuldspruch ja nicht einzig auf die Aussagen der Gesch�digten st�tzt.
Das Obergericht erw�gt (S. 50 f.), der T�ter habe die Gesch�digte gem�ss ihren konstanten Aussagen erst im Abteilvorraum zu w�rgen begonnen und er habe sie zuvor w�hrend des Hinabziehens �ber die Kellertreppe und des Schleppens durch den Kellergang bis hinein in den Vorraum nur hinten am Pullover gepackt bzw. mit den H�nden an der Taille gezogen. Diesen Ausf�hrungen kommt auch nach Auffassung des Kassationsgerichtes (angefochtener Entscheid S. 17) massgebende Bedeutung zu. Bestand aber jedenfalls in der Anfangsphase des Geschehens ein eher loser K�rperkontakt zwischen der Gesch�digten und dem T�ter, ist die Annahme nicht schlechterdings unhaltbar, die Gesch�digte habe die M�glichkeit gehabt, den K�rper und den Kopf so weit zu drehen, dass sie den Angreifer habe erkennen k�nnen und dass sie ihn auch erkannt hat.
Den Beschwerdef�hrer belasten ausserdem erheblich die Aussagen der Zeugin A.________, die den Beschwerdef�hrer nicht nur im Tatzeitpunkt mit der Gesch�digten angetroffen hat, sondern auch angegeben hat, der Beschwerdef�hrer sei ihr nerv�s, mit rotem Kopf und zitternden H�nden entgegengekommen. Im Weiteren legt das Obergericht willk�rfrei dar, dass die Tatversion des Beschwerdef�hrers realit�tsfern und unglaubhaft ist.
Die Beschwerde erweist sich daher im vorliegenden Punkt als unbegr�ndet.
5.1 Der Beschwerdef�hrer macht geltend, sowohl das Obergericht als auch das Kassationsgericht h�tten ihre Entscheide unzureichend begr�ndet und damit seinen Anspruch auf rechtliches Geh�r verletzt.
5.2 Wesentlicher Bestandteil des Anspruchs auf rechtliches Geh�r nach Art. 29 Abs. 2 BV ist die Begr�ndungspflicht. Diese soll verhindern, dass sich die Beh�rde von unsachlichen Motiven leiten l�sst, und dem Betroffenen erm�glichen, die Verf�gung gegebenenfalls sachgerecht anzufechten. Dies ist nur m�glich, wenn sowohl er wie auch die Rechtsmittelinstanz sich �ber die Tragweite des Entscheides ein Bild machen k�nnen. In diesem Sinn m�ssen wenigstens kurz die �berlegungen genannt werden, von denen sich die Beh�rde hat leiten lassen und auf welche sich ihr Entscheid st�tzt. Dies bedeutet indessen nicht, dass sie sich ausdr�cklich mit jeder tatbest�ndlichen Behauptung und jedem rechtlichen Einwand auseinandersetzen muss. Vielmehr kann sie sich auf die f�r den Entscheid wesentlichen Gesichtspunkte beschr�nken (BGE 129 I 232 E. 3.2 S. 236; 126 I 97 E. 2b S. 102 f. mit Hinweisen).
5.3 Das Obergericht hat die Beweise einl�sslich und sorgf�ltig gew�rdigt. Das Kassationsgericht hat sodann zu den wesentlichen Einw�nden des Beschwerdef�hrers Stellung genommen. Die kantonalen Gerichte waren nach der dargelegten Rechtsprechung nicht gehalten, sich mit jedem Vorbringen auseinanderzusetzten. Der Beschwerdef�hrer war - wie die Beschwerdeschrift zeigt - ohne weiteres in der Lage, den Beschluss des Kassationsgerichtes sachgerecht anzufechten. Eine Verletzung der Begr�ndungspflicht ist damit zu verneinen.
6.1 Der Beschwerdef�hrer r�gt, das Kassationsgericht habe � 104a GVG/ZH willk�rlich angewandt. Diese Bestimmung regle die Wirkung bei einer R�ckweisung. In seinem Entscheid vom 7. Juli 2003 habe das Kassationsgericht (E. 4.1) festgehalten, die Bejahung der Frage in der Einvernahme vom 26. Januar 1998 "H�sch Du dete d�nn gseh gha, dass er das macht h�t?" bedeute nicht, dass die Gesch�digte gesehen habe, wer sie gew�rgt habe. Dies best�tige das Kassationsgericht in jenem Entscheid (E. 4.3), wenn es ausf�hre, es gebe in den Akten keine Grundlage f�r die Annahme, die Gesch�digte habe den T�ter w�hrend des laufenden �bergriffes von vorne gesehen. Im angefochtenen Entscheid vom 10. April 2006 f�hre das Kassationsgericht in Widerspruch zu seinen fr�heren Erw�gungen aus, das Obergericht habe willk�rfrei davon ausgehen k�nnen, nach der Aussage der Gesch�digten habe diese den T�ter sehen k�nnen. Mit dieser Kehrtwendung verletze das Kassationsgericht � 104a GVG/ZH.
6.2 Gem�ss � 104a Abs. 1 GVG/ZH ist bei R�ckweisung die untere Instanz und, bei erneuter Befassung mit dem Fall, die r�ckweisende Instanz an die Rechtsauffassung gebunden, welche dem R�ckweisungsentscheid zugrunde liegt.
Das Kassationsgericht f�hrt im Entscheid vom 7. Juli 2003 an der vom Beschwerdef�hrer angegebenen Stelle aus, das Obergericht erw�ge zus�tzlich, die Gesch�digte habe in der dritten Einvernahme erw�hnt, dass sie im hinteren Teil des Kellers gesehen habe, was der T�ter mit ihr gemacht habe. Es sei objektiv durchaus m�glich - so das Obergericht -, dass sie den T�ter im Abteil-Vorraum gesehen habe, auch wenn sie von hinten mit dem Arm um den Hals gefasst worden sei. Ein solcher Griff lasse eine seitliche Kopfbewegung zu. Die Verteidigung fahre fort, hier liege das Problem unter anderem in der Fragestellung bei der Einvernahme der Gesch�digten. Es sei nicht gefragt worden, ob es der Beschwerdef�hrer gewesen sei, der sie gew�rgt habe. Vielmehr sei nur gefragt worden, ob sie gesehen habe, dass "er" sie gew�rgt habe. Die Verteidigung argumentiere zutreffend, dass die Bejahung dieser Frage nur bedeute, dass die Gesch�digte gesehen habe, dass sie gew�rgt worden sei, nicht aber, wer sie gew�rgt habe. Ausserdem sei es schlicht realit�tsfremd zu behaupten, man k�nne, wenn man von hinten gew�rgt werden, den T�ter sehen. Um auch nur ein leichtes Kippen des Kopfes nach hinten oder eine Drehung um mehr als 30� zu erreichen, m�sse der Griff stark gelockert werden (E. 4.1). Das Obergericht stelle unter anderem auf die Aussage der Gesch�digten ab, sie habe noch im hinteren Teil des Kellers gesehen, was der T�ter mir ihr gemacht habe. Das Obergericht f�hre weiter aus, es sei objektiv m�glich, dass die Gesch�digte den T�ter im Abstell-Vorraum gesehen habe, auch wenn der T�ter sie allenfalls von hinten mit dem Arm um den Hals gefasst habe. Auch ein solcher Griff lasse eine seitliche Kopfbewegung zu (E. 4.2). Die Formulierung des Obergerichtes lege nahe, dass es f�r m�glich halte, dass die Gesch�digte den T�ter w�hrend des laufenden �bergriffs einmal auch von vorne gesehen haben k�nnte. Doch wie die Verteidigung zu Recht argumentiere, finde sich daf�r in den Akten keinerlei Grundlage. Insbesondere werde von der Gesch�digten nie erw�hnt, sie habe sich zu irgendeinem Zeitpunkt nach dem Angriff und w�hrend des W�rgens gedreht bzw. dem T�ter zugewandt. Von dieser Tatvariante sei somit von vornherein nicht auszugehen, zumal das Obergericht selber diese M�glichkeit nicht ausdr�cklich erw�hne und wohl letztlich auch davon ausgehe, dass die Gesch�digte w�hrend des ganzen Angriffs von hinten maltr�tiert worden sei. Unter diesen Umst�nden sei jedoch nicht nachvollziehbar, wie sie den T�ter h�tte erkennen k�nnen. Selbst in einer ruhigen Lage, wenn sie den Kopf frei um etwa 90� h�tte drehen k�nnen, h�tte sie die Person, die dicht hinter ihr stand, (wenn �berhaupt) nur sehr schwer sehen, geschweige denn identifizieren k�nnen. Bei einer Person, die in einer extremen Stresssituation sei und deren Kopf in einem starken W�rgegriff nach vorne fixiert werde, erscheine eine Identifizierung des T�ters geradezu unm�glich, weshalb die gegenteilige Annahme willk�rlich sei (E. 4.3)
Diese Erw�gungen des Kassationsgerichtes im Entscheid vom 7. Juli 2003 beziehen sich auf die Phase, in welcher der T�ter die Gesch�digte gew�rgt hat. Das ergibt sich unter anderem daraus, dass hier von einer Person die Rede ist, "die dicht hinter ihr stand". Dicht hinter der Gesch�digten gestanden ist der T�ter aber einzig w�hrend des W�rgevorganges. Die Erw�gungen des Kassationsgerichtes dazu sind somit nicht entscheidwesentlich. Nach dem Gesagten ist das Obergericht willk�rfrei davon ausgegangen, dass die Gesch�digte den Beschwerdef�hrer bereits vor dem W�rgen erkennen konnte und auch erkannt hat. Damit kann dahingestellt bleiben, ob sie ihn auch noch w�hrend des W�rgens erkennen konnte.
Das Kassationsgericht begr�ndet im angefochtenen Entscheid (S. 16) im �brigen, weshalb eine Bindung an seinen Entscheid vom 7. Juli 2003 nicht besteht. Es bezieht sich auf die fragliche Stelle im Protokoll der Einvernahme vom 26. Januar 1998 ("Frage: H�sch Du dete d�nn gseh gha, dass er das macht h�t? Antwort: Ja") und f�hrt aus, entgegen der Behauptung in der Nichtigkeitsbeschwerde erscheine nicht zwingend, dass sich diese Stelle einzig auf den Vorgang des W�rgens beziehe. Dies einerseits aufgrund der �berlegung, dass das Erkennen des W�rgens in erster Linie eine Sache des Sp�rens und nicht des Sehens sei. Anderseits sei aufgrund der Stelle der massgeblichen Frage und Antwort im Hinblick auf das gesamte Befragungsprotokoll aber auch nicht unhaltbar anzunehmen, das "das" in der Frage der Polizeibeamtin beziehe sich auf den gesamten - in diesem Zeitpunkt der Befragung bereits besprochenen - Vorfall. Bei dieser Sachlage erweise sich der Hinweis des Beschwerdef�hrers, das Kassationsgericht habe bereits in einem fr�heren Entscheid festgehalten, ein Erkennen w�hrend des W�rgevorganges sei kaum m�glich, nicht als stichhaltig.
Mit dieser Begr�ndung des Kassationsgerichts setzt sich der Beschwerdef�hrer in keiner Weise auseinander und er bringt dagegen substantiiert nichts vor. Die Beschwerde gen�gt daher insoweit den Begr�ndungsanforderungen von Art. 90 Abs. 1 lit. b OG nicht. Anfechtungsobjekt im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde ist der Entscheid des Kassationsgerichtes. Der Beschwerdef�hrer muss sich mit dessen Begr�ndung auseinandersetzen. Tut er das - wie hier - nicht, ist das entsprechende Vorbringen nicht zu h�ren (BGE 125 I 492 E. 1a/cc S. 495).
Auf die Beschwerde ist demnach im vorliegenden Punkt nicht einzutreten.
7.1 Das Kassationsgericht erw�gt (angefochtener Entscheid S. 18 f.), zu pr�fen bleibe, ob eine Bewusstlosigkeit der Gesch�digten, wie in der Nichtigkeitsbeschwerde behauptet, die festgestellte Identifikation in Frage stellen k�nnte. Der Beschwerdef�hrer verweise auf das kinderpsychiatrische Gutachten, worin festgehalten werde, selbst unter der Pr�misse, dass die Gesch�digte den T�ter w�hrend des Angriffs gesehen habe, sei eine Verwechslung m�glich, wenn die Gesch�digte infolge des W�rgens f�r kurze Zeit das Bewusstsein verloren h�tte. Aus diesem Grund, argumentiere der Beschwerdef�hrer, k�nne eine Verwechslung und unbewusste Falschaussage nicht ausgeschlossen werden. Der Beschwerdef�hrer st�tze sich auf folgend Stelle des Gutachtens:
- Auch eine unbewusste Falschaussage ist h�chst unwahrscheinlich. Diese w�re, wie es der Angeschuldigte vorbringt, im Sinne einer Verwechslung m�glich: Wenn Y.________ in Folge des W�rgens kurze Zeit das Bewusstsein verloren h�tte (gem�ss Arztbericht w�ren einige Sekunden m�glich), h�tte sie kurze Zeit den T�ter nicht gesehen und dann den Angeschuldigten erblickt. Dies w�re m�glich. Dagegen spricht aber, dass Y.________ beschrieb, sie h�tte den Angeschuldigten bereits am Kellerabgang gesehen, und dass sie dann detailliert den m�glichen Tathergang beschrieb, der genau mit den situativen Gegebenheiten und den vom Arzt aufgenommenen k�rperlichen Befunden �bereinstimmte. Unwahrscheinlich dabei ist, dass Y.________ genau das wesentliche Merkmal der T�terperson ausgetauscht haben soll."
Das Kassationsgericht bemerkt dazu, entgegen dem offensichtlichen Verst�ndnis des Beschwerdef�hrers bezeichne die Gutachterin als m�gliche Verwechslung, dass die Gesch�digte den Beschwerdef�hrer irrt�mlich f�r den T�ter hielt, weil sie ihn nach einer allf�lligen Bewusstlosigkeit als erste Person erblickte. Die im Gutachten als m�glich angef�hrte Verwechslung ziele damit nicht auf die vom Beschwerdef�hrer erw�hnte Situation ab, wonach eine Verwechslung m�glich w�re, obschon die Gesch�digte den Beschwerdef�hrer bereits vor der Bewusstlosigkeit identifiziert h�tte. Dies ergebe sich daraus, dass festgehalten werde, eine solche Identifikation stehe der Verwechslungstheorie entgegen. Die Argumentation des Beschwerdef�hrers, gest�tzt auf das Gutachten werde der Stellenwert eine Identifikation durch eine (kurze) Bewusstlosigkeit der Gesch�digten beeintr�chtigt, erweise sich damit als nicht stichhaltig.
Der Beschwerdef�hrer r�gt, diese Auffassung des Kassationsgerichtes sei willk�rlich. Nach der Lesart des Beschwerdef�hrers sei die vom Kassationsgericht angef�hrte Stelle des Gutachtens so zu interpretieren, dass die Gutachterin eine unbewusste Falschaussage dann f�r m�glich halte, wenn die Gesch�digte den T�ter (nicht den Beschwerdef�hrer) zun�chst gesehen habe, diesen dann aufgrund der Bewusstlosigkeit f�r kurze Zeit nicht gesehen habe und dann - nach dem Aufwachen aus der Bewusstlosigkeit - den Beschwerdef�hrer erblickt habe. Diese Feststellung der Gutachterin lasse nun aber die M�glichkeit offen, dass die Gesch�digte vor dem Bewusstseinsverlust zwar den richtigen T�ter gesehen habe, hernach aber aufgrund einer unbewussten Verwechslung nach dem Aufwachen irrt�mlich den Beschwerdef�hrer als T�ter bezeichnet habe.
7.2 Das Vorbringen ist unbehelflich. Wie sich aus den Ausf�hrungen des Beschwerdef�hrers selber ergibt, setzt er nur seine "Lesart" und seine Interpretation des Gutachtens derjenigen des Kassationsgerichts gegen�ber. Damit tut er keine Willk�r dar.
Die vom Kassationsgericht angef�hrte Stelle des Gutachtens kann jedenfalls so ausgelegt werden, dass eine Verwechslung auch bei einer Bewusstlosigkeit ausgeschlossen ist, wenn - was die kantonalen Beh�rden willk�rfrei annehmen - die Gesch�digte den T�ter bereits vor der Bewusstlosigkeit erkannt hat. Ist die vom Kassationsgericht gegebene Auslegung m�glich, ist sie nicht offensichtlich unhaltbar. Wie gesagt, gen�gt es f�r die Annahme von Willk�r nicht, wenn eine andere L�sung - wie sie der Beschwerdef�hrer vorbringt - ebenfalls m�glich oder allenfalls sogar vorzuziehen w�re.
Die Beschwerde erweist sich somit auch im vorliegenden Punkt als unbegr�ndet.
8.1 Das Kassationsgericht erw�gt, die Argumentation des Beschwerdef�hrers, gest�tzt auf das kinderpsychiatrische Gutachten werde der Stellenwert einer Identifikation durch eine (kurze) Bewusstlosigkeit der Gesch�digten beeintr�chtigt, erweise sich nach dem oben Gesagten als nicht stichhaltig. Bei dieser Sachlage er�brige sich eine Pr�fung der im Zusammenhang mit der Frage des Vorliegens einer Bewusstlosigkeit stehenden R�gen. Selbst wenn das Obergericht zu Unrecht davon ausgegangen sei, eine Bewusstlosigkeit sei zu verneinen, verm�chte sich dies nicht massgeblich zum Nachteil des Beschwerdef�hrers auf den Entscheid auszuwirken.
Der Beschwerdef�hrer macht geltend, diese Auffassung sei willk�rlich.
8.2 Das Kassationsgericht geht nach dem Gesagten willk�rfrei davon aus, dass nach der dargelegten Passage im Gutachten die M�glichkeit einer unbewussten Verwechslung durch die Gesch�digte dann nicht gegeben ist, wenn sie den T�ter bereits vor dem W�rgen erkannt hat. Dass letzteres der Fall ist, nimmt das Kassationsgericht ebenfalls willk�rfrei an. Ob eine Bewusstlosigkeit eintrat oder nicht, spielt damit im Ergebnis keine Rolle. Selbst wenn das der Fall gewesen sein sollte, w�rde das den Beschwerdef�hrer nicht entlasten. Bei dieser Sachlage ist es nicht willk�rlich, wenn das Kassationsgericht die Frage der Bewusstlosigkeit offen gelassen hat.
Im Gegensatz zum Kassationsgericht hat das Obergericht die Frage entschieden und eine Bewusstlosigkeit verneint. Anzuf�gen ist, dass die entsprechenden Erw�gungen des Obergerichtes (S. 52 ff.) jedenfalls nicht offensichtlich unhaltbar w�ren.
Der Beschwerdef�hrer macht geltend, die kantonalen Gerichte h�tten ihn in Anwendung des Grundsatzes "in dubio pro reo" freisprechen m�ssen.
Der Einwand ist unbegr�ndet. Angesichts der zahlreichen Beweiselemente, die den Beschwerdef�hrer erheblich belasten, ist es verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden, wenn die kantonalen Gerichte jeden vern�nftigen Zweifel an seiner Schuld verneint haben.
Die Gesch�digte hat auf eine Vernehmlassung verzichtet. Es steht ihr deshalb keine Parteientsch�digung zu.
Dieses Urteil wird den Parteien, der Oberstaatsanwaltschaft und dem Kassationsgericht des Kantons Z�rich schriftlich mitgeteilt.