Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=OVG%20Nordrhein-Westfalen&Datum=23.01.2012&Aktenzeichen=12%20A%202477/11
Timestamp: 2020-02-29 03:06:16
Document Index: 185741768

Matched Legal Cases: ['§ 104', '§ 95', '§ 102', '§ 95', '§ 95', '§ 95', '§ 95', '§ 111', '§ 110', '§ 104', '§ 95', '§ 95', '§ 46']

OVG Nordrhein-Westfalen, 23.01.2012 - 12 A 2477/11 - dejure.org
https://dejure.org/2012,2890
OVG Nordrhein-Westfalen, 23.01.2012 - 12 A 2477/11 (https://dejure.org/2012,2890)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 23.01.2012 - 12 A 2477/11 (https://dejure.org/2012,2890)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 23. Januar 2012 - 12 A 2477/11 (https://dejure.org/2012,2890)
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SGB X § 104 Abs. 1; SGB XII § 95
VG Köln, 20.09.2011 - 22 K 470/11
Die Vorschrift definiert den Begriff der Erstattungsberechtigung nicht selbst, sondern bezieht sich auf die Erstattungsvorschriften der §§ 102 ff. SGB XII. Das Tatbestandsmerkmal der Erstattungsberechtigung in § 95 SGB XII setzt nicht voraus, dass die behauptete Leistungsverpflichtung des Erstattungspflichtigen und damit der Erstattungsanspruch insgesamt besteht (BSG, U.v. 22.4.1998 - B 9 VG 6/96 R - BSGE 82, 112; OVG NW, U.v. 23.1.2012 - 12 A 1905/11, 12 A 2419/11, 12 A 2477/11 - juris;… Grube in Grube/Wahrendorf, SGB XII, 3. Aufl. 2010, § 95 Rn. 4;… Bieritz-Harder/Conradis/Thie, SGB XII, 9. Aufl. 2012, § 95 Rn. 2;… Armbruster in jurisPK-SGB XII, § 95 Rn. 24 und 27).
Von vorneherein ausgeschlossen in diesem Sinne ist ein Erstattungsanspruch etwa, wenn die Frist des § 111 SGB X offenkundig versäumt wurde, wenn der Mindesterstattungsbetrag des § 110 Satz 2 SGB X offenkundig nicht erreicht wird oder, im Rahmen von Erstattungsansprüchen nach § 104 Abs. 1 SGB X, wenn der andere Leistungsträger in Unkenntnis der Leistung des nachrangig Verpflichteten geleistet hat (OVG NW, U.v. 23.1.2012 - 12 A 1905/11, 12 A 2419/11, 12 A 2477/11 - juris;… vgl. auch Grube in Grube/Wahrendorf, SGB XII, § 95 Rn. 4 sowie Rolfs/Giesen/Kreikebohm/Udsching, Beck"scher Online Kommentar Sozialrecht, Stand Dezember 2011, § 95 Rn. 2).
Diese sind schon vom Ansatz her nicht geeignet, den ausbildungsförderungsrechtlichen Bedarf zu erhöhen (vgl. zum Ganzen OVG NW, U.v. 23.1.2012 - 12 A 1905/11, 12 A 2419/11, 12 A 2477/11 - juris).
VG Düsseldorf, 16.04.2012 - 16 K 9008/10
Schriftlicher Antrag nach § 46 BAföG als Voraussetzung eines Erstattungsanspruchs …
Nichts anderes gilt im Grundsatz für die Weiterbewilligung von Ausbildungsförderung in nachfolgenden Bewilligungszeiträumen; auch für die Erlangung von Förderzahlungen über einen festgesetzten Bewilligungszeitraum hinaus ist die Einreichung eines Wiederholungsantrages unverzichtbar, vgl. OVG NRW, Urteil vom 23. Januar 2012 - 12 A 2477/11 -.
Abgesehen davon, dass dieser Antrag auch unter dem Gesichtspunkt des Meistbegünstigungsgrundsatzes nicht als BAföG-Antrag ausgelegt werden kann, vgl. OVG NRW, Urteil vom 23. Januar 2012 - 12 A 2477/11 -.
Vorratsanträge für den gesamten Ausbildungsabschnitt kennt das Ausbildungsförderungsrecht nicht, vgl. OVG NRW, Urteil vom 23. Januar 2012 - 12 A 2477/11 -.
vgl. hierzu BVerwG, Urteile vom 2. Dezember 2009 - 5 C 33/08 -, BVerwGE 135, 310, juris; - 5 C 21/08 -, juris; - 5 C 31/08 -, juris; OVG NRW, Urteile vom 23. Januar 2012 - 12 A 1905/11 -, FamRZ 2012, 748 (Leitsatz), juris, - 12 A 2419/11 -, juris, und - 12 A 2477/11 -, juris, sowie Urteile vom 4. Juni 2012 - 12 A 2530/11, 12 A 2528/11und 12 A 2631/11 -.
Insoweit macht sich der Senat zunächst die auf seine Rechtsprechung, vgl. OVG NRW, Urteile vom 23. Januar 2012 - 12 A 2477/11 und 12 A 2419/11-, juris, sowie Urteil vom 4. Juni 2012 - 12 A 2530/11-, gestützten Gründe des Verwaltungsgerichts zu Eigen.
vgl. zur Höhe der Ausbildungsförderung für behinderte Auszubildende: BVerwG, Urteile vom 2. Dezember 2009 - 5 C 33/08 -, BVerwGE 135, 310, juris; - 5 C 21/08 -, juris; - 5 C 31/08 -, juris; OVG NRW, Urteile vom 23. Januar 2012 - 12 A 1905/11 -, FamRZ 2012, 748 (Leitsatz), juris, - 12 A 2419/11 -, juris, und - 12 A 2477/11 -, juris, sowie Urteile vom 4. Juni 2012 - 12 A 2530/11, 12 A 2528/11und 12 A 2631/11 -.
Eine der vorliegenden vergleichbare Fallkonstellation behandle auch eine Entscheidung des OVG Nordrhein-Westfalen vom 23. Januar 2012 (Az. 12 A 2477/11 ), in der der Kläger ebenfalls zunächst einen Leistungsanspruch geltend gemacht und erst im Berufungsverfahren klargestellt habe, dass er die Feststellung der Leistungspflicht beanspruche.
Dies unterscheidet die vorliegende Fallgestaltung auch von der des OVG Nordrhein-Westfalen (OVG Nordrhein-Westfalen vom 23.1.2012 Az. 12 A 2477/11), die der Kläger zur Beschwerdebegründung heranzieht.
Insoweit liegt auch die der Entscheidung des OVG Nordrhein-Westfalen (OVG Nordrhein-Westfalen vom 23.1.2012 Az. 12 A 2477/11 ) zugrunde liegende Fallkonstellation einer "Konkretisierung" des Klagebegehrens im Berufungsverfahren nicht vor.
Insoweit macht sich der Senat zunächst die auf seine Rechtsprechung, vgl. OVG NRW, Urteile vom 23. Januar 2012 - 12 A 2477/11 und 12 A 2419/11 -, juris, sowie Urteil vom 4. Juni 2012 - 12 A 2530/11 -, gestützten Gründe des Verwaltungsgerichts zu Eigen.
vgl. BSG, Urteil vom 19. Oktober 2010 - B 14 AS 16/09 R -, NZS 2011, 786, juris; OVG NRW, Urteile vom 23. Januar 2012 - 12 A 2419/11 - und - 12 A 2477/11 -, jeweils juris, m. w. N.
VG Düsseldorf, 16.04.2012 - 16 K 8771/10
Anspruch eines Sozialhilfeträgers auf Erstattung von i.R.d. Eingliederungshilfe …
OVG Nordrhein-Westfalen, 28.08.2012 - 12 A 1623/12
Berechnung der Höhe Leistungen der Ausbildungsförderung auf der Grundlage der …
VG Köln, 29.03.2019 - 26 K 1109/17