Source: http://www.studentenwerk.sh/de/bafoeg/auslands-bafoeg/index.html
Timestamp: 2016-05-28 05:52:22
Document Index: 188228295

Matched Legal Cases: ['§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 2', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5']

Informationen zur Förderung einer Ausbildung im Ausland
Das Studentenwerk Schleswig-Holstein ist zuständig für alle Studierenden und Schülerinnen und Schüler, die eine Schule oder Hochschule besuchen oder ein Praktikum in diesem Zusammenhang in Dänemark, Island und Norwegen absolvieren möchten.
Sprech- und Besuchszeiten der Förderungsverwaltung (hier auf der Seite Ansprechpartner)
Hinweis: Es besteht kein Anspruch auf Inlands-BAföG während des Auslandsaufenthaltes. Für das Auslandsstudium ist es i. d. R. unerheblich, ob Sie an der Hochschule in Deutschland beurlaubt sind.
Der Antrag und die notwendigen Nachweise für ein Studium/Praktikum bzw. den Schulbesuch sollten möglichst frühzeitig und vollständig auf den dafür vorgesehenen Formblättern (Formblatt 1, Formblatt 3, Formblatt 6) und möglichst 6 Monate vor Beginn des Auslandsaufenthaltes beim Amt für Ausbildungsförderung des hiesigen Studentenwerkes eingereicht werden. Endgültige Studienbescheinigung und ein Mietnachweis können im Anschluss an die Einschreibung vor Ort nachgereicht werden.
Die Anträge erhalten Sie in jedem Amt für Ausbildungsförderung der Studentenwerke oder kommunalen Ämter oder im Internet. Die Maximalhöhe der Förderung erfahren Sie weiter unten.
Hochschule/Höhere Fachschule/Akademie Dänemark (EU)Der Besuch einer Höheren Fachschule, Akademie oder Hochschule in DK ist einem Studium/Schulbesuch in Deutschland gleichgestellt. Alle Ausbildungsgänge an gleichwertigen Hoch-/Schulen in DK können von Beginn an gefördert werden (§ 5 Abs. 2 Nr. 1, 2 und 3 BAföG s. www.bafoeg.bmbf.de/de/219).
Die Ausbildung muss mindestens 6 Monate oder ein Semester dauern. Findet sie im Rahmen einer mit der besuchten Ausbildungsstätte vereinbarten Kooperation statt, muss sie mindestens 12 Wochen dauern, sonst sind nur die Voraussetzungen, die auch in Deutschland gelten, zu erfüllen, wie z. B. der Leistungsnachweis zum 5. Semester (s. www.bafoeg.bmbf.de/de/279).
Bei einer kompletten Ausbildung im Ausland gelten für Flüchtlinge, Heimatlose und andere Ausländer besondere Bestimmungen ( § 5 Abs. 2 BAföG, letzter Satz www.bafoeg.bmbf.de/de/219 ).Norwegen/IslandDer Besuch einer Höheren Fachschule, Akademie oder Hochschule in Norwegen oder Island kann nur im Rahmen einer Inlandsausbildung für Ausbildungsgänge an gleichwertigen Hoch-/Schulen gefördert werden. Bei einem Studium gilt es jeweils für ein Bachelor- sowie für ein Masterstudium (§ 5 Abs. 2 Nr. 1 BAföG s. www.bafoeg.bmbf.de/de/219).
Die Ausbildung muss mindestens 6 Monate oder ein Semester dauern. Findet sie im Rahmen einer mit der besuchten Ausbildungsstätte vereinbarten Kooperation statt, muss sie mindestens 12 Wochen dauern, sonst sind nur die Voraussetzungen, die auch in Deutschland gelten, zu erfüllen, wie z. B. der Leistungsnachweis zum 5. Semester (s. www.bafoeg.bmbf.de/de/279). Praktikum von Studierenden in Dänemark, Norwegen und Island
die Hochschule bzw. die zuständige Prüfungsstelle anerkennt, dass die Praktikantenstelle den Anforderungen der Prüfungsordnung genügt
Es wird nur die vorgeschriebene Mindestdauer lt. Studienordnung gefördert (§ 2 Abs. 4 s. www.bafoeg.bmbf.de/de/216 in Verbindung mit § 5 Abs. 5 BAföG, s. o.). Wenn für ein Praktikum eine geringere Zeit als 12 vorgesehen ist, erfolgt keine Förderung des Praktikums.
Schulbesuch in Dänemark, Norwegen und Island Bei Schülerinnen und Schülern wird unterschieden zwischen den üblichen gymnasialen Oberstufen und anderen Schülerinnen und Schülern an weiterführenden Schulen, wie Berufsfachschulen, Fachschulen, Fachoberschulen.
ab Klasse 11 („G 9“ - Abitur wird nach 13 Schuljahren erworben) oder
ab Klasse 10 („G 8“ - Abitur wird nach 12 Schuljahren erworben),
wenn die ausländische Ausbildungsstätte (Schule) gleichwertig ist. Gleiches gilt für zweijährige Fachoberschulen. Dauerhafte Auslandsaufenthalte für die 11.–13. bzw. 10.–12. Klasse oder für die zweijährige Fachoberschule werden gar nicht gefördert. Auch Realschulabsolventen können Förderung nach o. g. Kriterien erhalten, wenn sie nachweisen, dass sie in eine gymnasiale Oberstufe in Deutschland aufgenommen wurden.
Dänemark (EU)Schülerinnen und Schüler von Berufsfachschulen und Fachschulen können für den Besuch von gleichwertigen Ausbildungsstätten Förderung erhalten, wenn
der Auslandsaufenthalt im Unterrichtsplan der deutschen Berufsfachschule bzw. Fachschule vorgeschrieben ist. Die Ausbildung muss mindestens 6 Monate oder ein Semester dauern. Findet sie im Rahmen einer mit der besuchten Ausbildungsstätte vereinbarten Kooperation statt, muss sie mindestens 12 Wochen dauern. Förderung wird für die erforderliche Mindestdauer gewährt (§ 5 Abs. 2 Nr. 1 und Abs. 4 BAföG).
Oder wenn eine mindestens zweijährige Berufsfachschule oder Fachschulausbildung komplett im EU-Ausland (§ 5 Abs. 2 Nr. 3 und Abs. 4 BAföG) oder im Wechsel mit der inländischen BFS/FS durchgeführt wird (§ 5 Abs. 2 Nr. 2 BAföG www.bafoeg.bmbf.de/de/219).
Norwegen/IslandSchülerinnen und Schüler von Berufsfachschulen und Fachschulen können für den Besuch von gleichwertigen Ausbildungsstätten nur Förderung erhalten, wenn
Praktika von Schülerinnen und Schülern in Dänemark, Norwegen und Island
FörderungsbeträgeBei Vorliegen der übrigen Voraussetzungen und unter Anrechnung des elterlichen Einkommens oder des Einkommens des Ehegatten können maximal folgende Beträge gewährt werden:
Schülerinnen und Schüler: Sie erhalten in allen Ländern inkl. Kosten für die Unterkunft 465 € ohne Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge bzw. 538 € inkl. KV/PV (für privat Versicherte geringere (i. d. Regel die tatsächlichen) Beträge), zuzüglich Reisekosten von einmalig pauschal 500 €, die auf die Monate des Auslandsaufenthalts aufgeteilt und auf den monatlichen Bedarf aufgeschlagen werden und sich somit bedarfserhöhend auswirken.
Dänemark Förderung (Bedarf) inkl. Kosten für die Unterkunft i. H. von 597 € ohne Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge bzw. 670 € inkl. KV/PV (für privat Versicherte geringere (i. d. Regel die tatsächlichen) Beträge), zuzüglich einer evtl. Auslandszusatz-Krankenversicherung, zuzüglich Reisekosten von einmalig pauschal 500 €, die auf die Monate des Auslandsaufenthalts bzw. ersten Bewilligungszeitraumes aufgeteilt und auf den monatlichen Bedarf aufgeschlagen werden und sich somit bedarfserhöhend auswirken. Ein Auslandszuschlag für EU-Mitgliedstaaten wie Dänemark wird nicht gewährt. Nachweisbare notwendige Studiengebühren können bis zur Höhe von 4.600 € längstens für die Dauer eines Jahres berücksichtigt werden. Diese werden ebenfalls auf die Monate des Auslandsaufenthalts aufgeteilt und auf den monatlichen Bedarf aufgeschlagen.
Island Förderung (Bedarf) inkl. Kosten für die Unterkunft i. H. von 597 € ohne Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge bzw. 670 € inkl. KV/PV (für privat Versicherte geringere (i. d. Regel die tatsächlichen) Beträge), zuzüglich eines Auslandszuschlages von derzeit monatlich 30 €, zuzüglich einer evtl. Auslandszusatz-Krankenversicherung, zuzüglich Reisekosten von einmalig pauschal 500 €, die auf die Monate des Auslandsaufenthalts aufgeteilt und auf den monatlichen Bedarf aufgeschlagen werden und sich somit bedarfserhöhend auswirken. Nachweisbare notwendige Studiengebühren können bis zur Höhe von 4.600 € längstens für die Dauer eines Jahres berücksichtigt werden. Diese werden ebenfalls auf die Monate des Auslandsaufenthalts aufgeteilt und auf den monatlichen Bedarf aufgeschlagen.
Norwegen Förderung (Bedarf) inkl. Kosten für die Unterkunft i. H. von 597 € ohne Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge bzw. 670 € inkl. KV/PV (für privat Versicherte geringere (i. d. Regel die tatsächlichen) Beträge), zuzüglich eines Auslandszuschlages von derzeit monatlich 140 €, zuzüglich einer evtl. Auslandszusatz-Krankenversicherung, zuzüglich Reisekosten von einmalig pauschal 500 €, die auf die Monate des Auslandsaufenthalts aufgeteilt und auf den monatlichen Bedarf aufgeschlagen werden und sich somit bedarfserhöhend auswirken. Nachweisbare notwendige Studiengebühren können bis zur Höhe von 4.600 € längstens für die Dauer eines Jahres berücksichtigt werden. Diese werden ebenfalls auf die Monate des Auslandsaufenthalts aufgeteilt und auf den monatlichen Bedarf aufgeschlagen.
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