Source: https://www.transparenz.bremen.de/vorschrift_detail/bremen2014_tp.c.84238.de
Timestamp: 2019-09-18 09:03:37
Document Index: 328763554

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 1', '§ 1', '§ 4', '§ 5', '§ 4', '§ 5', '§ 8', '§ 8', '§ 18', '§ 18', '§ 1', '§ 2', '§ 3']

Veröffentlichungsdatum:08.12.1997 Inkrafttreten30.04.2016 Zuletzt geändert durch:§ 1 neu gefasst durch Ortsgesetz vom 28.04.2016 (Brem.GBl. S. 226)
FundstelleBrem.GBl. 1997, 603
Zitiervorschlag: "Friedhofsgebührenordnung für die Stadt Bremerhaven vom 23. Oktober 1997 (Brem.GBl. 1997, 603), zuletzt § 1 neu gefasst durch Ortsgesetz vom 28. April 2016 (Brem.GBl. S. 226)"
juris-Abkürzung: FriedhBRHVGebO BR
Ausfertigungsdatum: 23.10.1997
Fundstelle: Brem.GBl. 1997, 603
Stand: letzte berücksichtigte Änderung: § 1 neu gefasst durch Ortsgesetz vom 28.04.2016 (Brem.GBl. S. 226)
Für die Benutzung der städtischen Friedhöfe in Bremerhaven werden folgende Gebühren erhoben:
Überlassung von Grabstätten für die Beisetzung von Leichen
Die Berechnung erfolgt bei Reihengräbern nach der Ruhefrist, bei Wahlgräbern nach der Überlassungszeit gemäß § 4 Absatz 1 und § 5 Absätze 1, 3 und 4 der geltenden Friedhofsordnung, auch dann, wenn die Wahlgrabstätte oder ein Teil davon für eine einzelne Bestattungsart gesperrt ist.
Reihengrab für Verstorbene bis zum 1. Lebensjahr (lebendgeborene)
Wahlgrabstätten mit Nutzungsmöglichkeit nur in einfacher Tiefe auf allen Friedhöfen
in normaler Lage je Grabstelle
am Hauptweg (nur Friedhof Lehe) je Grabstelle
in Einzellage je Grabstelle
in gärtnerischer oder besonderer Lage je Grabstelle
Wahlgrabstätten mit Nutzungsmöglichkeit nur in einfacher Tiefe auf dem Friedhof Wulsdorf
zweistellig, Ausnahme: dreistellig (CC-Gräber)
dreistellig in gärtnerischer oder besonderer Lage oder sechsstellig (B-Gräber)
sechsstellig in gärtnerischer oder besonderer Lage oder zwölf- bis achtzehnstellig (A-Gräber)
Wahlgrabstätten mit Nutzungsmöglichkeit in doppelter Tiefe auf allen Friedhöfen
Wahlgrabstätten mit Nutzungsmöglichkeit in doppelter Tiefe auf dem Friedhof Wulsdorf
Überlassung von Grabstätten für die Beisetzung von Aschen
Die Berechnung erfolgt bei Reihengräbern nach der Ruhefrist, bei Wahlgräbern nach der Überlassungszeit gemäß § 4 Absatz 1 und § 5 Absätze 1, 3 und 4 der geltenden Friedhofsordnung.
Grab in Gemeinschaftsanlagen (anonymes Gräberfeld)
Aschefeld einschließlich Eintrag auf einem Gedenkstein
in normaler Lage
am Hauptweg, zweistellig (nur Friedhof Lehe)
in gärtnerischer Lage, die ausschließlich vom Friedhof gepflegt werden
an einem Gemeinschaftsbaum inklusive Liegeplatte
an einem Familien- beziehungsweise Partnerbaum mit einem Stammumfang in 1 m Höhe von
bis zu 1,80 m
Für das Ausheben und Wiederverfüllen einschließlich Auskleiden der Gruft mit Matten, Gestellung des Bahrwagens sowie Eintragung im Register.
Reihengrab bei einer Sarglänge von 1,20 m bis 2,05 m
Reihengrab bei einer Sarglänge unter 1,20 m
Wahlgrab bei einer Sarglänge von 1,20 m bis 2,05 m
Wahlgrab bei einer Sarglänge unter 1,20 m
Wahlgrab in doppelter Tiefe bei einer Sarglänge von 1,20 m bis 2,05 m
Wahlgrab in doppelter Tiefe bei einer Sarglänge unter 1,20 m
bei Särgen, die das Normalmaß gemäß § 8 Absatz 4 der Friedhofsordnung überschreiten, beträgt der Aufschlag
für das Beisetzen einer Totgeburt oder eines Verstorbenen bis zum 1. Lebensjahr
Für das Ausheben und Wiederverfüllen der Gruft zur Beisetzung einer Aschenurne sowie Eintragung im Register
auf einer Grabstätte für die Beisetzung von Aschen
in einer Gemeinschaftsanlage (anonymes Gräberfeld)
auf einer Grabstätte für die Beisetzung von Leichen (die notwendige Ausgrabung der Asche bei der Beisetzung einer Leiche ist eingeschlossen)
Für Bestattungen, bei denen die Arbeiten außerhalb der für die städtischen Bediensteten vorgeschriebenen Arbeitszeit vorgenommen werden, erhöhen sich die Gebühren der unter Ziffer 3.1 und 3.2 genannten Leistungen um 100 %.
Ausbetten einer Leiche
bei einer Sarglänge von 1,20 m bis 2,05 m
bei einer Sarglänge unter 1,20 m
anlässlich der Aufhebung eines Reihengräberfeldes
bei Särgen, die das Normalmaß laut § 8 Absatz 4 der Friedhofsordnung überschreiten oder bei Ausbettungen aus doppelter Tiefe erhöhen sich die Gebühren unter 4.1 bis 4.3 jeweils um
Ausbetten einer Aschenurne
Unterhaltung und Pflege der allgemeinen Friedhofseinrichtungen - je Beisetzung -
bei einer Ruhefrist von 25 Jahren
bei einer Ruhefrist von 15 Jahren
bei einer Ruhefrist von 7 Jahren
Einäscherung von Leichen einschließlich Gestellung einer Aschenurne
Benutzung von Friedhofseinrichtungen
zur Aufbewahrung einer Leiche bis zur Bestattung
zur Aufbahrung einer Leiche in einer Einzelkammer bis zur Bestattung
Benutzung der Trauerhalle zu einer Trauerfeier einschließlich Grunddekoration - je angefangene Stunde -
Bauliche Anlagen (Grabmale)
Für die Genehmigung zur Aufstellung eines Grabmales, die laufende Standfestigkeitskontrolle und das Entfernen des Grabmales nach Ablauf der Ruhefrist beziehungsweise nach Erlöschen des Nutzungsrechts richtet sich die Höhe der Gebühr nach der Ansichtsfläche des Grabmales.
Die Ansichtsfläche (Vorderfläche) eines Grabmales errechnet sich aus der größten Höhe beziehungsweise größten Länge, multipliziert mit der größten Breite des Grabmales, jeweils aufgerundet auf volle 10 cm.
Je 100 cm2 Ansichtsfläche werden erhoben:
Liegeplatten aus Naturgestein
Für die Genehmigung zum Verlegen von Grabbegrenzungen bei Wahlgrabstätten und für das Entfernen nach Ablauf der Ruhefrist beziehungsweise nach Erlöschen des Nutzungsrechtes werden Gebühren erhoben pro Grabbegrenzung und Grabstätte
Umschreibung einer Grabstätte
Aufbewahrung einer Aschenurne nach Ablauf eines Monats, für jeden angefangenen Monat
Versand einer Aschenurne
Für Sonderleistungen, die durch die vorstehenden Gebühren nicht erfasst sind, werden die tatsächlich anfallenden Kosten erhoben.
Genehmigung zur Ausübung einer mehrmaligen gewerblichen Tätigkeit im Jahr auf den städtischen Friedhöfen nach § 18 der geltenden Friedhofsordnung
Genehmigung zur Ausübung einer einmaligen gewerblichen Tätigkeit im Jahr auf einem städtischen Friedhof nach § 18 der geltenden Friedhofsordnung
Gebühren und Ansprüche auf Erstattung von Auslagen werden mit der Bekanntgabe der Festsetzung fällig.
Dieses Ortsgesetz tritt am 1. Januar 1998 in Kraft. Gleichzeitig tritt die Friedhofsgebührenordnung für die Stadt Bremerhaven vom 7. Dezember 1995 (Brem.GBl. S. 477), zuletzt geändert durch Ortsgesetz vom 5. September 1996 (Brem.GBl. S. 290), außer Kraft.
Bremerhaven, den 23. Oktober 1997
Friedhofsgebührenordnung für die Stadt Bremerhaven vom 23. Oktober 1997 01.01.1998
Eingangsformel 01.01.1998
§ 1 30.04.2016
§ 2 01.01.1998
§ 3 01.01.1998