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Timestamp: 2016-10-25 03:21:58
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Matched Legal Cases: ['BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 134', 'Art. 159', 'Art. 135']

S.________, 1938, Beschwerdef�hrerin, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Bruno H�fliger, Schwanenplatz 7, 6004 Luzern,
A.- Die 1938 geborene S.________ arbeitete seit 1. November 1969 bei der X.________ AG als Direktionsassistentin/Sekret�rin mit Fremdsprachen und war damit bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen Unf�lle versichert. Am 1. November 1994 k�ndigte die Arbeitgeberin das Arbeitsverh�ltnis wegen interner Umstrukturierungen per Ende Januar 1995. Am 6. Januar 1995 erlitt die Versicherte einen Verkehrsunfall, als bei einem Stopp vor einem Fussg�ngerstreifen ein nachfolgender PW in das Heck ihres Wagens prallte. Dr. med. W.________, Innere Medizin FMH, diagnostizierte im Bericht vom 27. Januar 1995 eine leichte commotio mit postcommotionellen Beschwerden sowie ein leichtes Schleudertrauma der Halswirbels�ule (HWS). Die SUVA erbrachte in der Folge die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung und Taggeld). Mit Schreiben vom 23. Januar und 16. Februar 1996 stellte sie die Ausrichtung weiterer Leistungen ein und verneinte den Anspruch auf eine Integrit�tsentsch�digung, da seit 27. November 1995 volle Arbeitsf�higkeit bestehe und keine Unfallfolgen mehr vorl�gen; die leichte bis mittelschwere Hirnfunktionsst�rung sei nicht unfallbedingt, sondern m�glicher erster Ausdruck eines zerebralen Abbauvorgangs. Am 11. April 1996 erlitt die Versicherte einen weiteren Unfall, als vor einer Ampel erneut ein PW in das Heck ihres Fahrzeugs fuhr. Hierbei erlitt sie ein Rezidiv-HWS-Schleudertrauma sowie eine Kontusion der Lendenwirbels�ule (LWS; Bericht des Dr. med. K.________, Allgemeine Medizin FMH, vom 27. April 1996). Die SUVA erbrachte auch hief�r die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung und Taggeld). Nach Beizug verschiedener Arztberichte und kreis�rztlicher Untersuchungen er�ffnete sie der Versicherten mit Verf�gung vom 8. Januar 1998, bez�glich des Unfalls vom 6. Januar 1995 sei keine Behandlung mehr erforderlich und es bestehe seit 27. November 1995 volle Arbeitsf�higkeit. Auch aus dem Unfall vom 11. April 1996 resultierten keine Folgen mehr, weshalb die Taggeldleistungen seit 14. August 1996 und die Heilkostenleistungen seit 1. Oktober 1996 eingestellt blieben. Die gegen diese Verf�gung erhobene Einsprache wies die SUVA mit Entscheid vom 30. M�rz 1998 ab.
C.- Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde beantragt die Versicherte, die SUVA habe ihr die gesetzlichen Leistungen aus den Unfallereignissen vom 6. Januar 1995 und 11. April 1996 zu erbringen; sie habe weiterhin f�r Heil- und Pflegekosten aufzukommen; sie habe ihr vom 27. November 1995 bis 10. April 1996 sowie ab 15. August 1998 Taggelder bei einer Arbeitsunf�higkeit von 100 %, ab 1. Februar 1997 eine Invalidenrente bei einem Invalidit�tsgrad von 100 % sowie eine Integrit�tsentsch�digung bei einer Integrit�tseinbusse von 50 % auszurichten. Sie legt einen Fotobericht der Stadtpolizei Zug betreffend den Unfall vom 6. Januar 1994 (recte 1995) sowie Berichte des Dr. med. H.________, Spezialarzt f�r Neurologie FMH (vom 17. September 1998), des Dr. med. W.________ (vom 5. Januar 1999), und des PD Dr. med. Y.________, Neurochirurgie FMH (vom 4. Februar 1999), auf.
Vorinstanz und SUVA schliessen auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Das Bundesamt f�r Sozialversicherung und die Helsana Versicherungen AG, die als Mitbeteiligte zur Vernehmlassung aufgefordert wurde, verzichten auf eine Stellungnahme.
1.- a) Das kantonale Gericht hat die Rechtsprechung zu dem f�r die Leistungspflicht des Unfallversicherers vorausgesetzten nat�rlichen Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidit�t, Tod), insbesondere in F�llen mit Schleuderverletzungen (BGE 119 V 337 Erw. 1, 118 V 289 Erw. 1b, 117 V 360 Erw. 4a und b), zur vorausgesetzten Ad�quanz des Kausalzusammenhangs im Allgemeinen (nicht ver�ffentlichte Erw. 5a von BGE 127 V 102; BGE 125 V 461 Erw. 5a mit Hinweisen) und bei psychischen Unfallfolgen (BGE 127 V 103 Erw. 5b/bb, 123 V 99 Erw. 2a, 115 V 133 ff.) zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen.
b) aa) Zu erg�nzen ist, dass bei der Beurteilung der Ad�quanz von organisch nicht (hinreichend) nachweisbaren Unfallfolgesch�den wie folgt zu differenzieren ist: Es ist zun�chst abzukl�ren, ob die versicherte Person beim Unfall ein Schleudertrauma der HWS, eine dem Schleudertrauma �quivalente Verletzung (SVR 1995 UV Nr. 23 S. 67 Erw. 2) oder ein Sch�del-Hirntrauma erlitten hat. Ist dies nicht der Fall, gelangt die Rechtsprechung gem�ss BGE 115 V 140 Erw. 6c/aa zur Anwendung. Ergeben die Abkl�rungen indessen, dass die versicherte Person eine der soeben erw�hnten Verletzungen erlitten hat, muss beurteilt werden, ob die zum typischen Beschwerdebild einer solchen Verletzung geh�renden Beeintr�chtigungen (vgl. dazu: BGE 119 V 337 Erw. 1, 117 V 360 Erw. 4b) zwar teilweise vorliegen, im Vergleich zur psychischen Problematik aber ganz in den Hintergrund treten. Trifft dies zu, sind f�r die Ad�quanzbeurteilung ebenfalls die in BGE 115 V 140 Erw. 6c/aa f�r Unf�lle mit psychischen Folgesch�den aufgestellten Grunds�tze massgebend; andernfalls erfolgt die Beurteilung der Ad�quanz gem�ss den in BGE 117 V 366 Erw. 6a und 382 Erw. 4b festgelegten Kriterien (BGE 127 V 103 Erw. 5b/bb mit Hinweisen).
Im Gegensatz zu den bei psychischen Fehlentwicklungen relevanten Kriterien gem�ss BGE 115 V 140 Erw. 6c/aa wird f�r die Beurteilung des ad�quaten Kausalzusammenhangs zwischen einem Unfall mit HWS-Schleudertrauma (oder einer �quivalenten Verletzung) und in der Folge eingetretenen Beschwerden auf eine Differenzierung zwischen physischen und psychischen Komponenten verzichtet, weil es nicht entscheidend ist, ob Beschwerden medizinisch eher als organischer und/oder psychischer Natur bezeichnet werden (BGE 117 V 367 Erw. 6a, 382 Erw. 4b).
bb) Es ist Aufgabe des Unfallmediziners und allenfalls des Psychiaters, s�mtliche Auswirkungen eines Unfalles auf den Gesundheitszustand, namentlich auch die psychischen Unfallfolgen sowie allf�llige Wechselwirkungen zwischen physischen und psychischen Gesundheitsst�rungen zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, bez�glich welcher konkreter T�tigkeiten und in welchem Umfang der Versicherte arbeitsunf�hig ist. Die �rztlichen Ausk�nfte sind sodann eine wichtige Grundlage f�r die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen dem Versicherten im Hinblick auf seine pers�nlichen Verh�ltnisse noch zugemutet werden k�nnen. Im Streitfall entscheidet der Richter (BGE 125 V 261 Erw. 4, 115 V 134 Erw. 2, je mit Hinweisen).
Hinsichtlich des Beweiswerts eines Arztberichts ist entscheidend, ob er f�r die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden ber�cksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenh�nge und der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begr�ndet und nachvollziehbar sind (BGE 125 V 352 Erw. 3a; RKUV 2000 Nr. KV 124 S. 214).
Hingegen ist die von Dr. med. W.________ in den Zeugnissen vom 27. Januar 1995 und 3. M�rz 1995 zun�chst diagnostizierte leichte commotio cerebri mit postcommotionellen Beschwerden nicht mit dem im Sozialversicherungsrecht geltenden Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 125 V 195 Erw. 2 mit Hinweisen) erstellt. Denn im Bericht vom 10. M�rz 1995 sprach Dr. med. W.________ nunmehr von einer "m�glichen" leichten commotio. Und der Kreisarzt Dr. med. Z.________ hegte im Bericht vom 17. Mai 1995 Zweifel an der Diagnose einer commotio cerebri. Im Weiteren konnte Dr. med. A.________, Neurologe FMH, keine neurologischen Ausf�lle objektivieren (Bericht vom 1. Dezember 1995). Schliesslich legte der Neuropsychologe Prof. Dr. phil. P.________ am 13. Januar 1996 dar, eine commotio cerebri lasse sich auf neuropsychologischer Ebene nicht nachweisen. Es ist daher davon auszugehen, dass die Beschwerdef�hrerin keine commotio cerebri erlitten hat.
3.- In BGE 119 V 335, worin das Eidgen�ssische Versicherungsgericht die Rechtsprechung zur nat�rlichen Kausalit�t von Unfallfolgen nach Schleudertrauma der HWS zusammenfasste und sich mit der dazu ergangenen Kritik auseinandersetzte, begegnete es u.a. auch der Kritik, das Gericht habe sich die Formel "post hoc, ergo propter hoc" zu eigen gemacht. Es hielt diesbez�glich fest: "Auch bei Schleudermechanismen der HWS bilden zuallererst die medizinischen Fakten, wie die fach�rztlichen Erhebungen �ber Anamnese, objektiven Befund, Diagnose, Verletzungsfolgen, unfallfremde Faktoren, Vorzustand usw. die massgeblichen Grundlagen f�r die Kausalit�tsbeurteilung durch Verwaltung und Gerichtsinstanzen. Das Vorliegen eines Schleudertraumas wie seine Folgen m�ssen somit durch zuverl�ssige �rztliche Angaben gesichert sein." (S. 340 Erw. 2b/aa). Dies bedeutet, dass es nicht gen�gt, das Vorliegen eines Schleudertraumas der HWS nachzuweisen, um dann eine Reihe von Beschwerden, auch wenn sie zum typischen Beschwerdebild einer solchen Verletzung geh�ren, dem Schleudertrauma zuzuschreiben, ohne dass untersucht werden d�rfte, ob die einzelnen Beschwerden wirklich Folge des Schleudertraumas sind. Zwar k�nnen Beschwerden, die zum typischen Bild geh�ren, dem Schleudertrauma zugeordnet werden, wenn sie erst nachher aufgetreten sind und andere Ursachen nicht geltend gemacht werden oder sich nicht aufdr�ngen. Dem Versicherer muss es aber vorbehalten bleiben nachzuweisen, dass einzelne Beschwerden mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit nicht auf das Schleudertrauma zur�ckzuf�hren sind (vgl. auch RKUV 2001 Nr. U 412 S. 79).
Der Einwand der Beschwerdef�hrerin, eine Unterteilung der verschiedenen Beschwerden widerspreche der Rechtsprechung des Eidgen�ssischen Versicherungsgerichts, geht damit fehl. Dem in RKUV 1998 Nr. U 297 S. 243 zitierten Urteil kann nichts anderes entnommen werden. Dieses betraf einen Fall, in welchem kein Anlass bestand, die einzelnen Komponenten des Beschwerdebildes daraufhin zu �berpr�fen, ob sie als nat�rliche Folgen des Schleudertraumas der HWS zu betrachten seien. Dass diese Pr�fung nicht vorzunehmen sei, wenn der nat�rliche Kausalzusammenhang zwischen einzelnen Beschwerden und der Schleuderverletzung fraglich erscheint, wurde darin nicht gesagt.
4.- Nachfolgend ist zu pr�fen, ob und bejahendenfalls welche Beschwerden der Versicherten auf die Schleuderverletzungen der HWS zur�ckzuf�hren sind.
a) Hirnfunktionsst�rungen
aa) Die Aussage des Prof. P.________, dass die bestehenden Hirnfunktionsst�rungen leichten bis mittelschweren Grades ihre eigentliche Ursache nicht in den Schleuderverletzungen haben (Bericht vom 13. Januar 1996), ist �berzeugend, weshalb darauf abzustellen ist.
bb) Hingegen haben Verwaltung und Vorinstanz dem Hinweis des Prof. P.________ ungen�gend Rechnung getragen, dass die St�rungen durch die Schleudertraumata ausgel�st bzw. verst�rkt worden sein k�nnten - wenn die Gleichzeitigkeit von Trauma und Funktionsst�rung nachweisbar sei -, was nur durch eine Fremdanamnese gekl�rt werden k�nne.
Die Vorinstanz f�hrte diesbez�glich aus, die Gleichzeitigkeit von Trauma und Funktionsst�rung k�nne fremdanamnestisch nicht nachgewiesen werden. Denn es stehe fest, dass bereits fr�her m�gliche Hirnsch�digungen bestanden haben k�nnten, da die Versicherte gem�ss Angaben des Dr. med. W.________ vom 3./10. M�rz 1995 bereits 1990 eine vasovagale Synkope (einen vaskul�r bedingten Bewusstseinsverlust) mit commotio cerebri und anschliessendem �fterem Kopfdruck und Kribbelsensationen erlitten habe; zudem habe sie schon vor dem Unfall vom 6. Januar 1995 an psychosomatischen Beschwerden gelitten, die dann durch die K�ndigung verschlimmert und durch den Unfall nochmals aktiviert worden seien.
Dieser Argumentation der Vorinstanz kann nicht gefolgt werden. Die Hirnfunktionsst�rungen h�tten sich, wenn sie schon vor den Schleuderverletzungen manifest gewesen w�ren, sehr wahrscheinlich in dem doch anspruchsvollen Beruf der Versicherten als Direktionsassistentin/Sekret�rin mit Fremdsprachen auswirken m�ssen. Sie arbeitete w�hrend 25 Jahren im gleichen Betrieb (X.________ AG) und erhielt im November 1994 die K�ndigung per 31. Januar 1995. Zwar soll die K�ndigung nach Angaben der Beschwerdef�hrerin aus Rationalisierungsgr�nden erfolgt sein. Solche Gr�nde werden jedoch oftmals vorgeschoben. Aber selbst wenn sie zutreffen sollten, so tangieren solche Rationalisierungsmassnahmen weniger die T�chtigen, sondern �berwiegend schw�chere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. In den Akten finden sich keine Angaben, welche darauf schliessen liessen, dass bei der Arbeitgeberin abgekl�rt worden w�re, ob die Beschwerdef�hrerin bereits vor der K�ndigung in ihren Leistungen auffallenderweise abgefallen w�re, und zwar in einer Weise, dass der Schluss nahe liegen w�rde, es seien Hirnfunktionsst�rungen die Ursache. Auch die vorhandenen Arztberichte enthalten hierzu keine rechtsgen�glichen Angaben. Diese Abkl�rung ist somit nachzuholen, wobei selbstredend auch ausserberufliche Bereiche einbezogen werden k�nnen.
Die Versicherte hat bereits nach dem ersten Unfall folgende Beschwerden im Kopf- und Nackenbereich angegeben: diffuse Kopfschmerzen, vor allem im Scheitelbereich, Kopfdruck, Ziehen im Kopf, Konzentrationsst�rungen, Nackenschmerzen, depressive Grundstimmung, L�rm- und Lichtunvertr�glichkeit, Zwicken im Scheitelbereich, Schmerzen im HWS-Bereich/Nadelstiche (Berichte des Dr. med. W.________ vom 27. Januar, 3. und 10. M�rz, 8. Mai sowie 18. Juli 1995); Nacken-, R�cken- und Kopfschmerzen, Konzentrationsschw�che, Hitzegef�hl �ber der Kopfkalotte mit Ausstrahlungen bis in den Nacken, Kribbeln �ber der Sch�delkalotte nach vermehter Belastung wie z.B. Staubsaugen (Berichte des Kreisarztes Dr. med. Z.________ vom 17. Mai und 8. November 1995); occipitale Kopfschmerzen kribbelnden Charakters, messerstichartige Kopfschmerzen, allgemeine Kraftlosigkeit und geringe Belastbarkeit, L�rm- und Lichtempfindlichkeit (Bericht der Rehaklinik T.________ vom 7. September 1995); occipitale, z.T. kribbelnde Kopfschmerzen, in der Folge messerstichartig �ber dem Scheitel ausgepr�gt (Bericht des Dr. med. A.________ vom 1. Dezember 1995). Diese Angaben ziehen sich durch alle Akten hindurch. Dass solche Beschwerden bestanden haben, bestreitet die SUVA nicht. Sie und die Vorinstanz vertreten indessen aufgrund des abschliessenden Berichts vom 10. Dezember 1997 (Dr. med. Q.________, Spezialarzt FMH f�r Chirurgie, und Dr. med. R.________, Neurologe, beide vom �rzteteam Unfallmedizin der SUVA) die Auffassung, somatische Unfallfolgen k�nnten mangels eines pathologischen Substrates nicht festgestellt werden. Als Begr�ndung f�r die Annahme, es l�gen keine Beschwerden mehr vor, gen�gt dies jedoch nicht, weil sich bei Schleudertraumen der HWS ein organisches Substrat in vielen F�llen nicht (hinreichend) nachweisen l�sst (BGE 127 V 103 Erw. 5b/bb mit Hinweisen).
Ferner hat Dr. med. R.________ die Beschwerden im Kopfbereich ph�nomenologisch als "am ehesten einem chronischen Spannungstyp-Kopfweh" entsprechend bezeichnet. Eine solche Erkl�rung gen�gt indessen nicht, um die Kopfbeschwerden nicht als Unfallfolge erscheinen zu lassen, zumal die SUVA nicht einmal versucht hat darzulegen, dass die Versicherte schon vor den beiden Unf�llen an Kopfschmerzen dieses Typs gelitten h�tte.
Die genannten Leiden sind, da sie zum typischen Beschwerdebild von Schleuderverletzungen der HWS geh�ren und keine anderen Ursachen zu finden sind, den beiden Schleudertraumen zuzuordnen, es w�re denn, dass die in Erw. 4a aufgef�hrten, noch durchzuf�hrenden Abkl�rungen ergeben sollten, dass sie Ausdruck von Hirnfunktionsst�rungen sind, die bereits vor den Unf�llen manifest waren. In diesem Falle w�re, wiederum vom Ergebnis der Abkl�rungen ausgehend, festzustellen, ob und allenfalls welche Beschwerden mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit auf die Hirnleistungsst�rungen zur�ckzuf�hren oder als Folge der Schleuderverletzungen der HWS zu betrachten sind.
Diesbez�glich stellte Frau Dr. med. U.________, Fach�rztin f�r Ophthalmologie, im Bericht vom 27. November 1995 eine typische St�rung der Akkommodations-Konvergenz nach Schleudertrauma fest. Die Versicherte klage �ber Sehst�rungen wie Verschwommen- und Verzogensehen, die nachts auftr�ten. Am 19. September 1996 stellte Frau Dr. med. U.________ fest, beim zweiten Unfall habe die Versicherte fast die gleichen Beschwerden (verschwommenes Sehen, Augenbrennen, Kopfschmerzen, Konzentrationsschwierigkeiten, Licht�berempfindlichkeit) erlitten wie beim ersten Unfall, jedoch in geringerem Ausmass. Im Blickfeldbereich sei nach wie vor eine angedeutete Leitungsst�rung im Sehnervbereich zu sehen, jedoch in kleinerem Ausmass als beim ersten Unfall (r�ckg�ngig). Aus rein ophthalmologischer Sicht k�nne die Arbeitsf�higkeit bald auf 100 % gesteigert werden. Am 16. Mai 1997 legte die �rztin schliesslich dar, die Akkommodationsbreite und das Blickfeld h�tten sich normalisiert; vor allem sei der blinde Fleck normal gross, und somit seien keine Leitungsst�rungen mehr vorhanden. Aufgrund der ophthalmologischen Untersuchungen und der deutlichen Besserung bei der letzten Kontrolle sei es wahrscheinlich, dass das Schleudertrauma den gr�ssten Teil der Beschwerden verursacht habe.
Die Haftung der SUVA f�r das Augenleiden bestand daher grunds�tzlich bis zur aktenm�ssig belegten Heilung per 16. Mai 1997, weshalb sie ihre Leistungspflicht (Heilbehandlung, Taggeld) bis zu diesem Zeitpunkt zu pr�fen und dar�ber neu zu verf�gen hat.
Dr. med. Z.________ stellte im Bericht vom 16. Mai 1995 erstmals fest, die Beschwerdef�hrerin sp�re in letzter Zeit auch R�ckenschmerzen. Im Schreiben an die SUVA vom 12. November 1995 gab die Versicherte an, sie sei ohne jegliche R�cken- und Beinschmerzen nach T.________ (Aufenthalt vom 21. bis 23. August 1995) gekommen; das dortige Schwimmen in zu kaltem Wasser habe aber zu R�cken- und Beinschmerzen gef�hrt. In den darauf folgenden Untersuchungen bis zum zweiten Unfall vom 11. April 1996 wurden keine R�ckenschmerzen mehr angegeben oder diagnostiziert (Berichte des Dr. med. A.________ vom 1. Dezember 1995 und des Prof. P.________ vom 13. Januar 1996).
Beim zweiten Unfall diagnostizierte Dr. med. K._______ u.a. eine LWS-Kontusion (Berichte vom 26. und 27. April 1996). Indessen wurden bis zum massgebenden Zeitpunkt des Einspracheentscheides (BGE 116 V 248 Erw. 1a) in keinem der nachfolgenden Arztberichte mehr invalidisierende LWS-Beschwerden diagnostiziert oder angegeben (Berichte des Dr. med. W.________ vom 23. Mai 1996, des Kreisarztes Dr. med. G.________ vom 30. Juli 1996, der Dr. med. U.________ vom 19. September 1996, des Dr. med. N.________ vom 25. September 1996, des Dr. med. H.________ vom 4. und 20. M�rz 1997, der Dres. med. Q.________ und R.________ vom 10. Dezember 1997). Die Versicherte verneint diesbez�glich denn auch ausdr�cklich invalidisierende Beschwerden. In diesem Punkt ist daher eine Leistungspflicht der SUVA zu verneinen, zumal weder behauptet wird noch ausgewiesen ist, dass diesbez�glich separate Behandlungskosten entstanden sind.
Nicht stichhaltig ist der Einwand der Versicherten, die Kausalit�t der nicht invalidisierenden LWS-Beschwerden m�sste im Hinblick auf sp�tere Verschlimmerungen korrekt beurteilt werden. Denn hier�ber ist erst zu entscheiden, wenn eine Verschlimmerung tats�chlich eintreten sollte.
5.- Entgegen der Meinung von SUVA und Vorinstanz ist hinsichtlich der Ad�quanzpr�fung die Schleudertraumapraxis anzuwenden. Denn es ist keineswegs so, dass eine psychische Fehlentwicklung die �brigen Beschwerden ganz in den Hintergrund treten lassen w�rde. Die im Vordergrund stehenden Beschwerden wie Kopfweh, Nackenbeschwerden, Konzentrationsschw�che, L�rm- und Lichtempfindlichkeit stellen vorliegend nicht eine psychische Fehlentwicklung dar.
Ob der ad�quate Kausalzusammenhang zwischen den beiden Unf�llen und den Beschwerden zu bejahen ist, kann erst beurteilt werden, wenn deren Ursache (vorbestehende Hirnfunktionsst�rungen oder Schleuderverletzungen der HWS) rechtsgen�glich gekl�rt ist.
Die Sache ist daher im dargelegten Sinne an die SUVA zur�ckzuweisen.
6.- Das Verfahren ist kostenlos (Art. 134 OG). Dem Prozessausgang entsprechend steht der Beschwerdef�hrerin eine Parteientsch�digung zu (Art. 159 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 135 OG).
der Einspracheentscheid vom 30. M�rz 1998 aufgehoben
damit sie im Sinne der Erw�gungen verfahre und �ber
die Leistungsanspr�che neu verf�ge. Im �brigen (LWSBeschwerden)
IV. Das Verwaltungsgericht des Kantons Zug wird �ber eine
des Kantons Zug, dem Bundesamt f�r Sozialversicherung