Source: https://www.jusline.at/paragraphs/history/48970
Timestamp: 2020-04-02 23:05:54
Document Index: 193603049

Matched Legal Cases: ['§ 32', '§ 32', '§ 8', '§ 8', '§ 123', '§ 25', '§ 9', '§ 32']

Änderungen zu § 32 StudFG (Studienförderungsgesetz 1992) , Bemessungsgrundlage - JUSLINE Österreich
§ 32 StudFG Bemessungsgrundlage
Aktuelle FassungStand vor dem 31.08.2017Stand vor dem 31.08.2016Stand vor dem 31.08.2014Stand vor dem 31.08.2013Stand vor dem 31.12.2009Stand vor dem 31.08.2008Stand vor dem 31.08.2004Stand vor dem 31.08.2003Stand vor dem 31.08.2001Stand vor dem 28.02.1999Stand vor dem 31.08.1994
(1) Die Bemessungsgrundlage des Studierenden, seiner Eltern sowie seines Ehegatten oder seines eingetragenen Partners umfasst das Einkommen gemäß den §§ 8 bis 10 abzüglich der Freibeträge gemäß Abs. 4 und der nachstehenden Absetzbeträge für die Personen, für die entweder der Studierende, einer seiner Elternteile oder sein Ehegatte oder eingetragener Partner kraft Gesetzes zum Unterhalt leistetverpflichtet ist:
für jede Person bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres 2 9883 000 Euro;
für jede Person nach Vollendung des 6. Lebensjahres bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres 4 392400 Euro;
für jede Person nach Vollendung des 14. Lebensjahres bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres 5 172200 Euro;
für jedes erheblich behinderte Kind im Sinne des § 8 Abs. 5 des Familienlastenausgleichsgesetzes 1967 weitere 2 120200 Euro.;
(2) Für den Studierenden selbst und den zweiten Elternteil steht kein Absetzbetrag zu. Für den zweiten Elternteil und den Ehegatten oder den eingetragenen Partner eines Elternteiles, soweit es sich dabei um einen Angehörigen im Sinne des § 123 ASVG handelt, ist jedenfalls ein Absetzbetrag in der Höhe gemäß Abs. 1 Z 4 erster Fall zu berücksichtigen. Dieser Absetzbetrag ist auch für frühere Ehegatten des Elternteiles bzw. frühere eingetragene Partner zu berücksichtigen, wenn für diese eine Unterhaltsverpflichtung besteht.
(3) Leben die Eltern nicht im gemeinsamen Haushalt und leisten, sind für jeden Elternteil die Bemessungsgrundlagen getrennt zu berechnen. Sind beide Elternteile für einedieselbe Person kraft Gesetzes zum Unterhalt verpflichtet, so ist das Einkommen jedes Elternteiles um die Hälfte des für diese Person zu berücksichtigenden Absetzbetrages zu vermindern. Ist jedoch das Einkommen eines Elternteiles geringer als der demnach abzuziehende Betrag, so ist der sein Einkommen übersteigende Teilbetrag vom Einkommen des anderen Elternteiles abzuziehen.
bei den Eltern und dem Ehegatten oder dem eingetragenen Partner des Studierenden jeweils weitere 1 600 Euro, sofern ausschließlich Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit inim Sinne des § 25 Abs. 1 EStG 1988 und steuerfreie Bezüge gemäß § 9 Z 1 und Z 3 zur Berechnung herangezogen werden.
In Kraft vom 01.09.2016 bis 31.08.2017
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