Source: http://www.uis-mv.de/cms2/UIS_prod/UIS/de/ut/Wasser/index.jsp
Timestamp: 2016-07-27 05:40:13
Document Index: 184668551

Matched Legal Cases: ['§ 13', '§ 107', '§ 110', '§ 110', '§ 108', '§ 112', '§ 27', '§ 82', '§\n22', '§ 8', '§ 9', '§ 8', '§ 9', '§ 8', '§ 9']

Wasser - Umweltinformationssystem Mecklenburg-Vorpommern
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Wasser (178 Informationen von 20 Anbietern)
Seit 1991 wurden in Mecklenburg-Vorpommern ca. 2.300 Einzelmaßnahmen der öffentlichen Abwasserbeseitigung mit rund 900 Millionen Euro Fördermittel alleine aus dem Haushalt des Umweltressorts unterstützt und damit ein Gesamtinvestitionsvolumen von geschätzten 2,5 Milliarden Euro ausgelöst. Der Anschlussgrad der Bevölkerung an die zentralen Anlagen der Abwasserbeseitigung wurde von 64 Prozent im Jahr 1990 auf etwa 89 Prozent im Jahr 2014 gesteigert. Rund 600 öffentliche Kläranlagen werden von den abwasserbeseitigungspflichtigen Körperschaften und ihren Betriebsbesorgern betrieben.
Sämtliche Kläranlagen mit Ausbaugrößen von mehr als 10.000 Einwohnerwerten1 (EW) verfügen, wie es die Kommunalabwasserverordnung verlangt, neben der mechanisch-biologischen Behandlung über Einrichtungen zur gezielten Stickstoff- und Phosphorbehandlung. Teilweise werden diese Techniken auch bei kleineren Kläranlagen eingesetzt. Insgesamt werden bei ca. 90 bzw. 80 Prozent der anfallenden Abwässer gezielt die Nährstoffe Stickstoff und Phosphor reduziert. weiter
Im Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie (LUNG) werden auf dem Gebiet der Abwasserbeseitigung alle Berichterstattungen gegenüber dem LU, dem Bund und der EU zusammengestellt. Im Wasserbuch werden alle Rechtsverhältnisse auf den Gebieten der Benutzungen, des Ausbaus (Planfeststellung und –genehmigungen ) sowie der Schutzgebiete (Wasserschutz-, Küstenschutz- und Überschwemmungsgebiete) eingetragen. Das LUNG ist weiterhin für die Notifizierung im Land M-V, d. h. die Anerkennung als sachverständige Stelle für Abwasseruntersuchungen, zuständig. ausführliche Informationen
Erneuerung Kläranlage Velgast (Durchführung 2010)
Die alte Kläranlage Velgast wurde in den 1960er Jahren für 1.600 EW errichtet und 1995 noch einmal mittels Ersatz der Walzenbelüfter durch Oberflächenbelüfter, Installation eines Rechens, Bau eines Schlammstapelbehälters und Erneuerung der Ablaufrinne der Nachklärung ertüchtigt. Die Anlage bestand aus 2 Oxydationsgräben, einem Nachklärbecken, Betriebsgebäude, Schlammspeicher und Rechen/Sandfang. Der bauliche Zustand der Oxydationsgräben und des Nachklärbeckens entsprach nicht mehr den a.a.R.d.T. Die Dichtigkeit der Oxydationsgräben war aufgrund der in den 60er Jahren angewandten Bauweise (in Beton verlegte Gehwegplatten) nicht mehr gegeben. Die geringe Wassertiefe in den Oxydationsgräben verursachte in den Sommermonaten darüber hinaus ein erhöhtes Algenwachstum und damit Betriebsprobleme. Im Winter führte dies zu starker Auskühlung und demzufolge verringerter Reinigungsleistung. Die Energiekosten für die Belüftung waren auf Grund der veralteten Technik sowie der geringen Wassertiefe unangemessen hoch. Die Nachklärung war häufig überlastet und entsprach in keiner Weise den derzeit gültigen hydraulischen Bemessungsgrundsätzen für Nachklärbecken, es kam zu Schlammabtrieb in die Vorflut (Uhlenbäk). weiter
Kläranlagengelände Dorf Mecklenburg Kleinkläranlagen-Demonstrationsfeld Dorf Mecklenburg
Seit September 2002 gibt es ein Demonstrationsfeld für Kleinkläranlagen auf dem Kläranlagengelände in Dorf Mecklenburg.
Auf dieser Anlage sind zwei Pflanzenkläranlagen, eine Tropfkörperanlage, eine Scheibentauchkörperanlage, eine SBR-Anlage (Aufstaubelebung) und eine belüftete Festbettanlage installiert.
Öffnungszeiten: Dienstag und Donnerstag 12:00 bis 16:00 Uhr Außer in der Schulferienzeit sowie nach Vereinbarung
Schmutzwasserkanalisation und Erweiterung Kläranlage Löbnitz/Redebas 2. bis 5. BA (Durchführung ab 2007 – Fertigstellung Ende 2011)
In Löbnitz erfolgte die Schmutzwasserentsorgung über vorhandene Gemeinschaftskläranlagen oder Kleinkläranlagen, die nicht den a.a.R.d.T. entsprachen. Im Gewerbegebiet Redebas wurde 1998 eine neue Kläranlage errichtet (1. Ausbaustufe), die noch über ausreichende Reinigungskapazitäten verfügte, so dass mit geringfügigen Anpassungen an der Kläranlage den Anschluss der gesamten Ortslage Löbnitz/Redebas möglich war. weiter
Vom Institut für Umweltingenieurwesen der Agrar- und Umweltwissenschaftlichen Fakultät der Universität Rostock wurde im Auftrag des ehemaligen Umweltministeriums Mecklenburg-Vorpommern sowie des Landesverbandes der Gartenfreunde Mecklenburg-Vorpommern e.V. ein Projekt "Umgang mit Abwasser aus Kleingartenanlagen – Möglichkeiten der Abwasserentsorgung" durchgeführt. Die Ergebnisse der Untersuchungen wurden 2006 in einem Abschlussbericht zusammengefasst. Sie sollen den Wasserbehörden, den Kleingartenvereinen und den abwasserbeseitigungspflichtigen Körperschaften als Arbeitshilfe dienen, um dem Einzelfall angepasste und den allgemeinen Regelungen des Wasserrechts entsprechende Entscheidungen leichter treffen zu können.
Der Abschlussbericht informiert unter anderem über den Standard der Sanitär-, Wasser- und Abwassertechnik in Kleingärten Mecklenburg-Vorpommerns sowie über die Abwassermenge, ihre Beschaffenheit und Veränderung durch den Einsatz biologisch aktiver Wirkstoffe. Weiter werden Auswirkungen des Abwassers aus Kleingärten auf Grund- und Oberflächenwasser abgeschätzt, die untersuchten Varianten der Abwasserentsorgung in einer Übersicht dargestellt, und es wird ein Kostenvergleich anhand einer Modellanlage vorgenommen.
Zentrale Stelle Abwasserabgabe / Wasserentnahmeentgelt (ZStAbwAg/WEE)Der Zuständigkeitsbereich der ZStAbwAg/WEE umfasst das Gebiet Mecklenburg-Vorpommern. Zuständige Behörde für die Durchführung des Abwasserabgabengesetzes sowie des Ausführungsgesetzes zum Abwasserabgabengesetz des Landes Mecklenburg-Vorpommern ist gemäß § 13 Abs. 1 AbwAG M-V das Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie (LUNG) für Einleitungen in Gewässer erster Ordnung mit Ausnahme der Kleineinleitungen. ausführliche Informationen
EG-Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie (4)
Deskriptor 10 - Abfälle im Meer„Marine Abfälle sind alle langlebigen, gefertigten oder verarbeiteten beständigen Materialien, die durch Wegwerfen oder als herrenloses Gut in die Meeresumwelt gelangen.“ (UNEP 2005)Es können bedeutende ökologische, ökonomische und ästhetische Probleme damit verknüpft sein:Mit Deskriptor 10 („Die Eigenschaften und Mengen der Abfälle im Meer haben keine schädlichen Auswirkungen auf die Küsten- und Meeresumwelt.“) zielt die Europäische Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie ebenso wie der Regionale Aktionsplan Meeresmüll des Helsinki-Abkommens für den Schutz der Ostsee darauf ab, die Belastung der verschiedenen Meereskompartimente durch Müll zu erfassen und die Einträge zu reduzieren.weiter
Das Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie (LUNG) ist als wissenschaftlich-technische Fachbehörde für die fachliche Umsetzung dieser EG-Richtlinie in den mecklenburg-vorpommerschen Küstengewässer bis zur 12-Seemeilengrenze zuständig. ausführliche Informationen
Strandmüll-Spülsaummonitoring M-V Das LUNG hat in enger Kooperation mit verschiedenen Umweltverbänden und Institutionen des Landes ein landesweites Spülsaummonitoring etabliert. Dafür wurden zunächst bereits laufende Aktivitäten gebündelt:Darüber hinaus konnten weitere Institutionen gewonnen werden:Zusätzlich betreut das LUNG eigene Monitoringabschnitte an der Küste Westmecklenburgs.Das Spülsaummonitoring umfasst eine vierteljährliche Aufsammlung, Quantifizierung und Kategorisierung des Strandmülls von 100 m langen Küstenabschnitten. Es basiert damit auf der erprobten OSPAR-Methodik aus der Nordseeregion.weiter
Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie - Weiterführende InformationenWeiterführende Informationen Der gemeinsame Internetauftritt des Bundes und der Küstenländer zur Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie präsentiert im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung die Berichte zur Anfangsbewertung, zum guten Umweltzustand, zu den Umweltzielen, zu den Überwachungsprogrammen und zum Maßnahmenprogramm für Nord- und Ostsee sowie weiterführende Informationen und Berichte: http://www.meeresschutz.info. Das LUNG informierte in zwei Veranstaltungen zum Stand sowie zu Aufgaben und Herausforderungen bei der Umsetzung der Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie:weiter
EU-WRRL (20)
Das Bearbeitungsgebiet Elde/Müritz hat ein Einzugsgebiet von ca. 3462 km², davon 3135 km² in
Mecklenburg-Vorpommern. Die Elde, mit 208 km längster Fluss in M-V, entspringt südwestlich der Müritz nahe Fincken und mündet bei Dömitz in
die Elbe. Sie verbindet Müritz, Kölpin-, Fleesen-, Malchower und Plauer See mit den brandenburgischen Gewässern und der
Elbe. Am Eldedreieck unterhalb Parchim schafft die Störwasserstraße eine Verbindung zum Schweriner See. Zwischen
Buchholz (Müritzarm) und Dömitz ist die Elde schiffbar. Die Gesamtlänge der Müritz-Elde-Wasserstraße beträgt 184 km,
einschließlich der Oberseen. 17 Schleusen von Plau bis Dömitz bauen das Gefälle von ca. 50 m zwischen den Oberseen und
der Elbe ab. weiter
BewirtschaftungsvorplanungBewirtschaftungsvorplanung im StAUN Schwerin von 2005 bis 2009 Um den Termin Dezember 2009 für die Aufstellung und Veröffentlichung der Bewirtschaftungspläne sowie die Aufstellung
der Maßnahmeprogramme einhalten zu können, war es erforderlich schon 2005 mit den Arbeiten zur
Bewirtschaftungsvorplanung zu beginnen. Die Bewirtschaftungsvorplanung wird von den Arbeitskreisen unter dem Vorsitz
der StÄUN durchgeführt; die StÄUN bedienen sich dabei der Hilfe eines Ingenieurbüros. Die Vorplanung dient der Feststellung der Bewirtschaftungsziele der Fließgewässerkörper, der durchführbaren
Maßnahmen und der Prüfung von Finanzierungsmöglichkeiten. Sie ist noch nicht die Maßnahmenplanung, sondern soll als
Vorplanung Grundlage der Maßnahmenplanung sein. weiter
Die Europäische Wasserrahmenrichtlinie Beurteilung des ökologischen Zustandes an Hand von Gütedaten Für jeden Oberflächenwasserkörper ist die Beurteilung vorzunehmen, ob er sich bis zum Jahre 2015 mutmaßlich in einem
mindestens guten oder einem nicht guten ökologischen Zustand befindet; eine genauere Unterscheidung der
Zustandsabschätzung in „sehr gut“, „mäßig“, „unbefriedigend“ oder „schlecht“ ist nicht erforderlich. Es wird angenommen, dass die folgenden Verfahren näherungsweise die für den ökologischen Zustand maßgeblichen
Qualitätskomponenten abbilden: weiter
Die Europäische Wasserrahmenrichtlinie - Staatliche Ämter für Landwirtschaft und Umwelt Mecklenburg-Vorpommern
Die Europäische Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) ist ein Instrument zur Umsetzung einer gemeinsamen europäischen
Umweltpolitik, deren Ziele lt. Gründungsvertrag der EU die Erhaltung und der Schutz der Umwelt sowie die Verbesserung
ihrer Qualität und der umsichtigen und rationellen Verwendung der natürlichen Ressourcen sind. Ausgehend von einer einzugsgebietsbezogenen Betrachtung werden die großen Flussgebiete weiter unterteilt. Die
Gewässer in Mecklenburg-Vorpommern sind in zehn Bearbeitungsgebiete mit 39 Teilgebieten unterteilt. weiter
Umweltziele der WRRL - Elde/MüritzElde/Müritz Einschätzung, ob und in welchem Maße die Umweltziele der WRRL wahrscheinlich nicht erreicht werden. Angaben in Prozent, bezogen auf die Anzahl der Wasserkörper. weiter
Die Graphik veranschaulicht die Umsetzung der WRRL bis 2015.Grafik: PLANET IC
Das "Monitoringprogramm Seen" beinhaltet die Neugestaltung der bisherigen Untersuchungsprogramme von stehenden Gewässern in Mecklenburg-Vorpommern für den Zeitraum 2007 bis 2009 hinsichtlich der Abfolge der zu untersuchenden Seen, der Untersuchungskriterien und der Untersuchungsfrequenz. Ergänzend und als Interpretationshilfe für die genannten biologischen Komponenten ist bei allen Überwachungsarten die Erfassung des chemischen Zustandes der Seen über die üblichen wasserwirtschaftlichen Routineuntersuchungen (Sichttiefe, Sondenparameter, Wasser- und Sedimentchemie) vorgesehen, aus denen die Trophie-Klassifizierung der Seen abgeleitet werden kann und eventuell vorhandene prioritäre Stoffe erfasst werden können.
BearbeitungsgebieteQuelle: LUNG?
Zur Aufstellung der Bewirtschaftungspläne und Maßnahmenprogramme wurde Mecklenburg-Vorpommern in Bearbeitungsgebiete unterteilt. Für jedes Bearbeitungsgebiet erhielt ein Staatliches Amt für Umwelt und Natur (jetzt Staatliches Amt für Landwirtschaft und Umwelt) die Verantwortung, die erforderlichen Vorarbeiten (z.B.: Ermittlung von Defiziten, Entwicklungszielen, möglichen Maßnahmen, vorliegenden Ausnahmegründen sowie Ausweisung der erheblich veränderten und künstlichen Gewässer) nach einheitlicher Methodik umzusetzen. Diese in den Bewirtschaftungsplänen und Maßnahmeprogrammen zusammengefassten Daten sind Grundlage für deren weitere Umsetzung.
Die Europäische Wasserrrahmenrichtlinie - Regionalgespräch zum 2. BewirtschaftungszeitraumUmsetzung der EG-Wasserrahmenrichtlinie Das Regionalgespräch zum 2. Bewirtschaftungszeitraum stellt die Schritte zur Umsetzung der EG-Wasserrahmenrichtlinie (EG-WRRL) vor. Referiert wird unter anderem die Bewirtschaftungsplanung und das Maßnahmenprogramm für 2014/2015. weiter
Das Europäische Parlament und der Rat der Europäischen Union haben am 23.10.2000 die "Richtlinie 2000/60/EG zur
Schaffung eines Ordnungsrahmens für Maßnahmen der Gemeinschaft im Bereich der Wasserpolitik" verabschiedet. Mit der
Veröffentlichung im EU - Amtsblatt am 22.12.2000 ist diese Richtlinie, kurz Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) genannt, in
Kraft getreten. Durch die Wasserrahmenrichtlinie wird die Wasser- und Gewässerschutzpolitik in Europa neu ausgerichtet. Nach dieser
Richtlinie sollen die Gewässer in der Europäischen Union bis zum Jahr 2015 einen "guten Zustand" erreichen. Dieser
Zustand ist dadurch charakterisiert, dass er vom natürlichen Zustand nur unwesentlich abweicht. weiter
Die Wasserrahmenrichtlinie steckt sich ein ehrgeiziges Ziel: Bis spätestens 2015 sollen sich die Gewässer in einem Zustand befinden, der nur gering von einem natürlichen Zustand abweicht. Das StALU Westmecklenburg ist für die Bearbeitungsgebiete Elde / Müritz, Sude, Stepenitz und Küste-West zuständig. weiter
Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL)Die Europäische Wasserrahmenrichtlinie gibt ein ehrgeiziges Ziel vor: Bis 2015, spätestens bis 2027, sollen sich die Gewässer im guten Zustand befinden. Das StALU Mittleres Mecklenburg ist in diesem Zusammenhang für alle Fließgewässer in seinem Amtsbereich zuständig. Die Bewirtschaftungsplanung erfolgt auf der Basis von Wasserkörpern. Das können ganze Gewässer oder bedeutende Abschnitte eines Gewässers sein, die einheitlich im Typ (z.B. Niederungsbach, Sandbach, Kiesbach) und in der Bewertung sind. Dies ist erforderlich, um die Maßnahmen möglichst zielgerichtet zu formulieren. weiter
Die Alte Nebel zwischen Wolken und dem Streichwehr Lüssow ist ein WRRL-berichtspflichtiges Gewässer I. Ordnung, das dem Leitbild für organisch geprägte Flüsse (LAWA-Typ 12) entsprechen sollte. Die Alte Nebel wurde in der 2008 abgeschlossenen Bewirtschaftungsplanung mit Klasse 4 – unbefriedigender Zustand – bewertet. Hauptursachen sind erhebliche morphologische Defizite und die fehlende Durchgängigkeit des Gewässers sowie stoffliche Belastungen. weiter
Um wasserkörperbezogene Bewirtschaftungsziele festzulegen und realisierbare Maßnahmen abzuleiten, läuft in M-V seit 2005 eine sog. "Bewirtschaftungsvorplanung" für Fließ- und Standgewässer. Diese wird für räumlich und zeitlich festgelegte Bearbeitungsgebiete flächendeckend vorgenommen. Hierfür wird in jedem Bearbeitungsgebiet unter Federführung eines Staatlichen Amtes für Umwelt und Natur (jetzt Staatliches Amt für Landwirtschaft und Umwelt) ein Arbeitskreis zur Umsetzung der WRRL eingesetzt. Das Vorgehen gewährleistet eine intensive Behörden- und Öffentlichkeitsbeteiligung vor Ort und eine Abstimmung mit der Managementplanung für FFH-(Flora-Fauna-Habitat-)Gebiete.
Die Bewirtschaftungsvorplanung wird fachlich vom LUNG koordiniert und stark vom Seenprojekt des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz unterstützt. Sie fließt als ein wichtiger Baustein ein in die bis Ende 2008 zu erstellenden Entwürfe von Bewirtschaftungsplänen und Maßnahmeprogrammen für die Flussgebietseinheiten.
Das Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie (LUNG) koordiniert die für die EG-Wasserrahmenrichtlinie aufgrund § 107 (2) LWaG M-V erforderlichen Arbeiten. ausführliche Informationen
Leitbild der Richtlinie ist der natürliche Zustand der Gewässer. Gemessen an diesem Leitbild zielt die WRRL darauf, einen mindestens "guten Zustand" der Oberflächengewässer und einen "guten quantitativen und chemischen Zustand" des Grundwassers der Europäischen Union zu erreichen. Für künstliche und erheblich veränderte Gewässer ist das "gute ökologische Potential" zu erreichen.
Wesentliche Instrumente der WRRL sind:
Minderung der diffusen Nährstoffeinträge aus der Landwirtschaft in die Oberflächengewässer zur Umsetzung der EGWasserrahmenrichtlinie in MV. - Teilprojekt – Angewandte Forschung mit Praxisüberleitung und Demonstrationsvorhaben zur Findung und Umsetzung kosteneffizienter ackerbaulicher Maßnahmen.
Im Rahmen der Umsetzung der europäischen Wasserrahmenrichtlinie hat das StALU MM die Federführung für das Bearbeitungsgebiet Warnow. Im Amtsbereich des StALU wurden und werden umfangreiche Renaturierungsmaßnahmen zur Strukturverbesserung an Gewässern erster Ordnung durchgeführt, wie z.B. an der Nebel bei Hoppenrade, an der Alten Nebel oder an der Recknitz. Diese Großvorhaben werden in Zusammenarbeit mit dem Bereich Flurneuordnung des Amtes umgesetzt. Mit dem Bau von 15 Fischaufstiegsanlagen ist eine Durchgängigkeit aller Gewässer erster Ordnung im Amtsbereich erreicht. Gewässer erster Ordnung im Amtsbereich des StALU MM sind die Warnow, die Recknitz, die Nebel, der Hellbach und die Teterower Peene. Hervorzuheben ist die Bedeutung der Warnow für die Trinkwasserversorgung der Hansestadt Rostock, was mit einem besonderen Schutzstatus verbunden ist. weiter
Zustandsbewertung der Oberflächengewässer nach WRRLQuelle: ?
Gewässergüte (14)
Biologische QualitätskomponentenDas biologische Monitoring und die daraus resultierende biozönotische Bewertung sollen Rückschlüsse auf den Zusammenhang zwischen bestimmten Belastungen der Gewässer und dem Zustand der einzelnen biologischen Qualitätskomponenten ermöglichen. Hintergrund ist, dass die einzelnen biologischen Qualitätskomponenten Indikatoren für verschiedene Belastungen darstellen.Das Makrozoobenthos wird für die meisten der Fließgewässer in Mecklenburg-Vorpommern als sensibelste Komponente angesehen, die strukturelle Veränderungen und möglichen Abwassereinfluss zuverlässig anzeigt. Daher ist das Makrozoobenthos die Basiskomponente für das biologische Monitoring in M-V. Als biologischer Indikator für die Nährstoffbelastung wird in der Regel die Gewässerflora (Qualitätskomponente Makrophyten/Phytobenthos) als Indikator genutzt. Insbesondere die Teilkomponente Diatomeen gilt als guter Indikator für die Trophie, Saprobie und Versalzung. Die Fischfauna ist ähnlich wie das Makrozoobenthos ein guter Anzeiger für strukturelle Belastungen, wird aber vor allem als Indikator für die Durchgängigkeit der Fließgewässer genutzt.weiter
Diatomeen Die benthischen Diatomeen (Kieselalgen) werden im Rahmen des EG-WRRL-Monitorings in Fließgewässern als Teilkomponente der biologischen Qualitätskomponente Makrophyten/Phytobenthos untersucht. Sie gelten als zuverlässige Indikatoren stofflicher Belastungen. Neben der biozönotischen Wirkung auf die Diatomeenflora können die Monitoringergebnisse auch Hinweise auf mögliche Ursachen der stofflichen Belastung geben. So ist es beispielsweise möglich, Salzbelastung aus Kläranlagen von natürlichen Salzeinträgen zu unterscheiden oder Phosphateinträge aus diffusen Quellen landwirtschaftlich genutzter Flächen von denen aus Siedlungsbereichen abzugrenzen. Die vorliegende Verfahrensanleitung beschreibt die hierfür verwendete Methodik und bietet dem Anwender die Möglichkeit, für Fließgewässer, die aktuell noch keinen guten ökologischen Zustand aufweisen, mögliche Ursachenkomplexe zu identifizieren sowie effiziente und zielgerichtete Maßnahmen für deren Beseitigung zu planen und umzusetzen.weiter
Die Überwachung der Wasserbeschaffenheit der Oberflächengewässer und des Grundwassers gehören zu den Kernaufgaben des Landesamtes für Umwelt, Naturschutz und Geologie (LUNG). Die Programme zur Gewässerüberwachung werden jährlich aktualisiert und per Erlass durch das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz (LU) fortgeschrieben. ausführliche Informationen
Grundlage für die Bewertung des chemischen Zustands des Grundwassers sind die in der Anlage 2 der Grundwasserverordnung (GrwV) vom 9. November 2010 aufgeführten Schwellenwerte. Zu der Liste der im Grundwasser zu überwachenden Schadstoffe gehören neben Nitrat, Sulfat, Chlorid und Ammonium Wirkstoffe von Pflanzenschutz-und Biozidprodukten sowie ausgewählte Metalle und leichtflüchtige Kohlenwasserstoffe. Neben den in der GrwV geregelten Stoffen wird das Grundwasser Mecklenburg-Vorpommerns aus Vorsorgegründen noch auf weitere Stoffe, wie z. B. neuartige Pflanzenschutzmittel, Tierarzneimittel und Uran untersucht. Auch diese Untersuchungsergebnisse werden regelmäßig ausgewertet.weiter
Hydrologie und GewässergüteEntsprechend dem Landeswassergesetz führt das Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt Vorpommern den gewässerkundlichen Mess- und Beobachtungsdienst im Amtsgebiet durch und ist für die Erarbeitung von Statistiken u.a. für den Hochwasserschutz verantwortlich. Das Messnetz des gewässerkundlichen Landesdienstes besteht aus folgenden Bereichen: weiter
Marine Dateninfrastruktur DeutschlandDas Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie (LUNG) ist Partner im Projekt Marine Dateninfrastruktur Deutschland (MDI-DE). ausführliche Informationen
Nährstoffe Wasserpflanzen benötigen Nährstoffe - Überangebot an Nährstoffen stellt eine Belastung darNährstoffe sind wichtige Bestandteile des Wassers. Ohne sie wäre ein pflanzliches und damit auch tierisches Leben in unseren Gewässern nicht möglich. Dies betrifft sowohl die makroskopisch sichtbaren Wasserpflanzen, z. B. Röhrichte, Seegras oder fädige Grünalgen, als auch die mikroskopisch kleinen Algen, die im Wasser schweben, das sogenannte „Phytoplankton“. Alle benötigen für ihr Wachstum neben dem Sonnenlicht gelöste Nährstoffe wie Nitrat, Ammonium und Phosphat. Liegt jedoch ein Überangebot an Nährstoffen vor, kommt es zur Überdüngung, der sogenannten Eutrophierung der Gewässer. Typische Eutrophierungserscheinungen sind übermäßiger Pflanzen-, insbesondere Algenwuchs, oft verbunden mit vermehrten Algenblüten (z. B. Blaualgenblüten), Verschiebungen des natürlichen Artenspektrums, Zunahme der Wassertrübung, Verringerung der Sauerstoffkonzentrationen bis hin zu Sauerstoffmangel, der zum Fischsterben führen kann. weiter
Pestizide belasten Gewässer in Mecklenburg-Vorpommern﻿Umweltverbände und Grüne legen gemeinsame Studie vor
Schadstoffe Um einen guten chemischen Zustand der Oberflächengewässer zu erreichen, müssen die Wasserkörper die Umweltqualitätsnormen (UQN) erfüllen, die für eine Reihe von Schadstoffen auf EU-Ebene reguliert wurden und die national in der Oberflächengewässerverordnung (OGewV) vom 20. Juni 2016 geregelt sind. Die OGewV gibt in der Anlage 8 UQN für 46 prioritäre Stoffe/ Stoffgruppen und bestimmte andere Schadstoffe einschließlich Nitrat vor. Zu den prioritären Stoffen zählen eine Reihe von Industriechemikalien, Pflanzenschutzmittel sowie Metalle bzw. Metallverbindungen. Die Einhaltung der UQN ist für die aufgeführten Schadstoffe zu überwachen. Einige der 46 prioritären Stoffe sind darüber hinaus als „prioritär gefährliche Stoffe“ eingestuft. Gemäß WRRL müssen für diese Schadstoffe Maßnahmen zur schrittweisen Reduzierung, Beendigung oder schrittweisen Einstellung erlassen werden. Die Liste der prioritären Stoffe ist gemäß Artikel 16 der WRRL mindestens alle vier Jahre zu überprüfen. Die Ergebnisse der UQN-Überschreitungen der prioritären Schadstoffe in den Oberflächengewässern M-Vs (PDF, 0,2 MB) werden jährlich aktualisiert. weiter
Stehende Gewässer reagieren auf verminderte Belastungen in ihrem Einzugsgebiet wesentlich langsamer, da sie weitgehend geschlossene Systeme sind und sich in ihnen über lange Zeiträume Stoffe anhäufen können. Aus diesem Grund sind ähnlich positive Entwicklungen in der Wasserbeschaffenheit der Seen und übrigen Standgewässer bisher noch eine Ausnahme. Die Trophiesituation, also die Intensität der Algenproduktion, spiegelt am deutlichsten die Veränderungen der Wasserbeschaffenheit infolge anthropogener (vom Menschen verursachten) Belastungen wider. Die Eutrophierung, d.h., die unerwünschte Steigerung der planktischen Primärproduktion durch Anreicherung der Gewässer mit Pflanzennährstoffen, stellt gegenwärtig das Hauptproblem in den Standgewässern Mecklenburg-Vorpommerns dar.
Ähnlich wie in den Seen ist auch in vielen inneren Küstengewässern die Eutrophierung weit fortgeschritten.
Zum Schutz vor Gewässerverunreinigungen bestehen hohe technische Anforderungen an Anlagen zum Herstellen, Befördern, Lagern, Abfüllen, Umschlagen, Behandeln und Verwenden wassergefährdender Stoffe. Trotz flächendeckender Umsetzung und Kontrolle dieser Anforderungen können akute Schäden durch wassergefährdende Stoffe in Gewässern nie vollständig ausgeschlossen werden. Für diese Notfälle müssen technische und organisatorische Vorkehrungen zur Schadensminimierung vorgehalten werden. Zur Gefahrenabwehr bei Unfällen mit wassergefährdenden Stoffen ist entsprechend den hierfür erstellten Warn- und Alarmpläne vorzugehen.
Deutsch-polnisches Gewässermonitoring
In der Arbeitsgruppe Gewässerschutz werden hauptsächlich Gütedaten von deutschen und polnischen Küstengewässern
ausgetauscht und Messmethoden abgestimmt. Regelmäßig werden gemeinsame Beprobungen des Stettiner Haffs durchgeführt. Die
Ergebnisse der Küstengewässeruntersuchungen werden in gemeinsam erstellten, jährlich erscheinenden
Gewässergüteberichten veröffentlicht. weiter
Förderung"Schutz der natürlichen Ressourcen" – ein Hauptziel der Förderung im ländlichen Raum (EPLR). Ein Teil davon ist die Wiederherstellung, Verbesserung und Unterhaltung von Gewässern. Die Förderung erfolgt aus Mitteln des EU ELER-Fonds, der Gemeinschaftsaufgabe des Bundes und des Landes (GA) und aus Landesmitteln. Das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz stellt über sein Dienstleistungsportal www.service.m-v.de die Richtlinie zur Förderung nachhaltiger wasserwirtschaftlicher Vorhaben (WasserFöRL) und alle erforderlichen Formulare zur Verfügung. Der Förderzeitraum umfasst die Förderperiode 2014 bis 2020 mit zwei Jahren Nachlaufzeit bis 2022. weiter
Durchflussmessanlage - Peene in Demmin
Das Staatliche Amt für Umwelt und Natur Neubrandenburg, Dezernat Gewässerkundlicher Landesdienst, hat zum 02. Juni
2004 eine weitere automatische stationäre Durchflussmessanlage nach dem Prinzip der
Ultraschall-Laufzeitdifferenzmessung im Flussgebiet der "Peene" in Betrieb genommen.
Damit wird es besonders im Unterlauf der Peene, unmittelbar nach den Zuflüssen von Trebel und Tollense erstmalig
möglich, Durchflüsse kontinuierlich zu erfassen. Der gewählte Standort, direkt unter der Meyenkrebsbrücke, erwies sich auch deshalb als geeignet, da dort der Pegel
des Wasser- und Schifffahrtsamtes (WSA) steht. Somit ist die neue Durchflussmessanlage direkt mit den Wasserständen zu
vergleichen. Die neue Durchflussmessanlage ist vor allem eine ideale Ergänzung zur bereits in Betrieb befindlichen
Anlage in Anklam. Dadurch wird auch die zeitliche Entwicklung des Durchflussgeschehens transparenter. weiter
Der Fluss Beeke (polnisch: rzeka Mysliborka) entspringt aus dem großen Mützelburger See und fließt in nördlicher
Richtung auf ca. 6 km in den Neuwarper See. In der gesamten Länge ist der Fluss die Staatsgrenze zwischen der Republik
Polen und der Bundesrepublik Deutschland. Die Grenze verläuft in der Flussmitte. Geht man von Norden in südlicher Richtung, so verläuft das Gewässer östlich der Ortschaft Rieth in einem ca. 1,5 km
breiten Tal, das auf der polnischen Seite durch die Ortschaft Karczno begrenzt wird. weiter
Ölwehrbekämpfungsschiffen in Aktion
Die Ostsee ist ein sehr sensibles Randmeer des Atlantischen Ozeans. Obwohl sie nur 0,1 % der Erdoberfläche bedeckt
wird über die Ostsee ca. 7 % des Welthandels abgewickelt. Neben dem Rohöl und Mineralölprodukten wird alles verschifft, was die hoch industrialisierten Anrainerstaaten
benötigen. weiter
Siedenbollenthiner See: Verregnung von TonmehlsuspensionFoto: Mathes
Das Sanierungs- und Restaurierungsprogramm in Mecklenburg-Vorpommern hat das Ziel, die Wasserbeschaffenheit der Landesseen nachhaltig zu verbessern. Diese wird im Wesentlichen durch die Trophiesituation, also der Intensität der Algenproduktion bestimmt. In diesem Zusammenhang gilt, dass eine Sanierung – also belastungsmindernde Maßnahmen im Einzugsgebiet – generell vor einer Restaurierung bzw. nur dann gleichzeitig gemacht wird, wenn ein Sanierungserfolg absehbar ist. Dabei werden nachhaltige Maßnahmen bzw. Maßnahmenkombinationen bevorzugt, die den Ursachen der Eutrophierung (Überlastung mit Nährstoffen) entgegenwirken.
1995 wurde mit dem Seenprojekt Mecklenburg-Vorpommern ein Programm installiert, in dessen Folge Standgewässer im Land erfasst, vermessen und beurteilt wurden. Mittlerweile gehört zum Seenprogramm Mecklenburg-Vorpommern nicht nur das nach den Anforderungen der EU-Wasserrahmenrichtlinie ausgerichtete umfassende Monitoring, sondern auch die Koordinierung und Umsetzung von darauf basierenden Sanierungs- und Restaurierungsmaßnahmen.
Torfkanal Kamminke
Der Torfkanal bildet auf der Insel Usedom die südliche gemeinsame Grenze der Republik Polen und der Bundesrepublik
Deutschland. Die Grenze verläuft in der Flussmitte. Der nördliche Bereich des Kanals liegt auf der deutschen Seite in
der Senke des Naturschutzgebietes "Zerninsee". Das Gewässer hat eine Länge von ca. 4,5 km und mündet im Stettiner
Haff. Der Torfkanal dient als Vorfluter des Schöpfwerkes "Weiße Brücke". Dieses von der polnischen Seite betriebene
Schöpfwerk entwässert teilweise deutsches Gebiet der Zerninseesenke und weite Flächen auf der polnischen Seite des
Gewässers. weiter
Pflege der Gewässer als Bestandteil des Naturhaushaltes und als Lebensgrundlage für Menschen, Tiere und Pflanzen ist die Hauptaufgabe der Abteilung Wasser und Boden im StALU Mecklenburgische Seenplatte Dienststelle Neubrandenburg. Die Fachabteilung wirkt als Vollzugs-, technische Fach- sowie Zuwendungsbehörde und als Bauverwaltung für Gewässer und Anlagen erster Ordnung. Die Umsetzung der europäischen Wasserrahmenrichtlinie steht dabei im Mittelpunkt. weiter
Grenzüberschreitende Grundwasserbewirtschaftung im Einzugsgebiet der Versorgungsregion Ostusedom / Swinoujscie (Swinemünde)
Die Problematik der grenzübergreifenden Sicherung der Trinkwasserversorgung ist aufgrund der natürlich bedingt
begrenzt verfügbaren Grundwasserressource schon seit den siebziger Jahren Veranlassung deutsch-polnischer Verhandlungen
zur nachhaltigen Sicherung der Trinkwasserversorgung für das deutsch-polnische Versorgungsgebiet. Die Wasserversorgung in der Grenzregion Ost-Usedom/ Swinemünde erfolgt durch insgesamt 8 Wasserfassungen, 6 auf
deutschem (Standort Zirchow geplant) und 2 auf polnischem Gebiet. weiter
Nitrat bzw. diffuse Nährstoffeinträge Aufgrund der hydrogeochemischen Besonderheiten geht man bei Nitrat davon aus, dass natürliche Grundwässer in M-V, die dem anthropogen bedingten diffusen Stoffeintrag nicht ausgesetzt waren, praktisch nitratfrei sind. Die Hintergrundgehalte liegen bei maximal 8 mg/l Nitrat in neubildungsgeprägten Grundwässern, in bedeckten Grundwasserleitern sogar unterhalb von 0,5 mg/l Nitrat.
Grundwassererkundung Ost-UsedomMitarbeiter des Dezernates arbeiten in Arbeitsgruppen "Hydrologie und Hydrogeologie" und "Gewässerschutz" der
deutsch-polnischen Grenzgewässerkommission mit. In Ersterer wird ein grenzüberschreitendes
Grundwasserbewirtschaftungskonzept zur nachhaltigen Sicherung der Trinkwasserversorgung des deutschen und polnischen
Versorgungsgebietes erarbeitet. Hierzu wird im Bereich Ost-Usedom/ Swinemünde ein gemeinsam abgestimmtes
gewässerkundlichen Sonder-Messnetz zur Erfassung und Überwachung der Grundwasserdynamik als Grundlage für die
Wasserhaushaltsberechnung betrieben. weiter
Das Land M-V ist für die Durchführung des gewässerkundlichen Mess- und Beobachtungsdienstes zuständig (§ 110 Abs. 3 LWaG). Für das Grundwasser werden vom Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie (LUNG) die Messnetze Grundwassergüte und Grundwassermenge betrieben, die im Kartenportal Umwelt dargestellt sind. Die landesweiten Grundwasserdaten werden benötigt, um Entwicklungen und Trends im Grundwasserhaushalt erkennen und die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen zum Grundwasserschutz und zur Grundwasserbewirtschaftung überwachen zu können. Details, also z.B. die Auswahl der Messstellen und die Parameterumfänge, werden jährlich im Erlass des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz M-V geregelt.
Aussagen über die Rohwasserbeschaffenheit sind wichtig für die Planung von Maßnahmen im Einzugsgebiet und Voraussetzung für die Planung, die Errichtung und den Betrieb der Wasserversorgungs- und Aufbereitungsanlagen. weiter
Großräumig gesehen sind in Mecklenburg-Vorpommern ausreichende Grundwasserdargebote vorhanden, um den benötigten Trinkwasserbedarf auf längere Sicht abdecken zu können. An Einzelstandorten zeichnen sich allerdings Nutzungsgrenzen ab. weiter
Hochwasser- und Küstenschutz (42)
Aufbau der Steilküste
Die Steilküsten haben eine besondere Bedeutung als Gerüstelemente der Ausgleichsküste, da sie praktisch als
„Aufhänger“ für benachbarte Flachküstenabschnitte dienen. An der südwestlichen Ostseeküste können in grober
Beschreibung drei Steilküstentypen mit zahlreichen Untertypen wie folgt beschrieben werden: weiter
Die Steilküste als Gerüstelement und Sedimentlieferant
Die Außenküste des Landes unterliegt einem immerwährenden dynamischen Prozess, der in Zeit und Raum variiert. Es ist
ein Wechsel von Abtrag (Abrasion) und Anlandung (Akkumulation), der diesen Prozess bestimmt. Etwa 70 Prozent der Küste
befinden sich dabei im Rückgang, bei einem Mittelwert von 34 Metern in 100 Jahren. Nun lassen sich aus diesem
Mittelwert jedoch keine beruhigenden Prognosen ableiten, denn er unterliegt extremen Schwankungen, wie die
Küstenabbrüche zum Beispiel auf Rügen im Frühjahr 2005 bewiesen haben. Es besteht also für alle, Einwohner und
Besucher, eine Notwendigkeit, sich an den Extremereignissen zu orientieren. Ein häufiger Wechsel von Steil- und
Flachküsten prägt die Küste des Landes, der durchschnittlich in einem Abstand von sieben Kilometern erfolgt. Die
Übergänge zwischen den einzelnen Küstentypen sind besonders gefährdete Nahtstellen und oft potentielle
Durchbruchstellen. Die Sedimentschüttung ist das entscheidende Merkmal der Steilküstenstrecken, also die Abrasion
besonders an den hohen Stauchmoränen von Ostrügen und Usedom und die gleichzeitige Akkumulation beispielsweise im
Bereich des Peenemünder Hakens und der Swinepforte. Seit der Litorinazeit erfuhren jene Abschnitte der Küste einen
größeren Flächenzuwachs als die Inselkerne (Rügen und Usedom) Flächenverlust. weiter
Aus der Dynamik der hydrologischen und meteorologischen Prozesse, die an den Küsten des Landes wirken – der
ständigen Abrasion und Akkumulation – ergibt sich für den Schutz der Steilküsten folgende Maßgabe: Die unbebaute
Steilküste unterliegt grundsätzlich keinem besonderen Schutz.
Sie darf in ihrer Bedeutung als Sedimentlieferant für die benachbarte Flachküste nicht behindert werden. Eingriffe
bedeuten zwar punktuellen Schutz, der jedoch an anderer Stelle negativ ins Gewicht fällt, da der Sedimenttransport,
auch Küstenlängstransport, unterbrochen wird. Einschränkungen dieses Grundsatzes: weiter
Das Verhalten an SteilküstenDie Art ihrer Anlage macht die Steilküsten zu einem beliebten Ausflugsziel für Besucher aus nah und fern. Sie sind
zu einem typischen Markenzeichen unseres Landes geworden. Folgende Verhaltensregeln gelten: Absperrungen und Leiteinrichtungen sind zu respektieren, Hinweisschilder zu beachten. Wo keine Absperrungen sind,
nicht an die Kliffoberkante herantreten. weiter
Aktuelles Beteiligungsverfahren zum Umweltbericht und Hochwasserrisikomanagementplan (HWRM-RL)Im Zeitraum vom 22. Dezember 2014 bzw. 22. April 2015 bis zum 22. Juni 2015 fand die Öffentlichkeitsbeteiligung zu den Entwürfen der Hochwasserrisikomanagementpläne und der Umweltberichte für die Flussgebietseinheiten Warnow/Peene, Schlei/Trave und Oder statt. Die Beteiligungen wurden durch das Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie M-V im Amtlichen Anzeiger (Anlage zum Amtsblatt für Mecklenburg-Vorpommern) Nr. 50/2014 (PDF, 512 KB) bzw. Nr. 15/2015 (PDF, 158 KB) öffentlich bekannt gemacht. Bekanntmachung der HochwasserrisikomanagementpläneDie im Rahmen der Anhörung eingegangenen Stellungnahmen wurden geprüft und in die abschließende Hochwasserrisikomanagementplanung einbezogen. Die für Mecklenburg-Vorpommern relevanten Hochwasserrisikomanagementpläne können ab dem 22.12.2015 eingesehen werden. Ebenfalls veröffentlicht werden die Umweltberichte, die Auswertungen der Stellungnahmen sowie die zusammenfassenden Erklärungen. Alle Unterlagen sind digital verfügbar: HochwasserrisikomanagementpläneDie Bekanntmachung der Hochwasserrisikomanagementpläne erfolgte durch das Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie M-V am 14.12.2015 im Amtsblatt Nr. 49/2015.weiter
Ausgewählte KüstenschutzmaßnahmenBeim Küstenschutz besteht das Grundproblem darin, dass der Küstensaum ein hochdynamisches Gebiet ist, was sich
ständig und auch in kurzen Zeiträumen deutlich ändert. Ausdruck dessen sind u.a. die vegetationsfreien, weil immer
wieder abbrechenden Kliffs. Dem steht das Bedürfnis der Nutzer auf stabile Verhältnisse gegenüber. Ein Rückgang der
Uferlinie und damit des Strandes, der Düne usw. kann in bewohnten Gebieten meist nicht toleriert werden. Deshalb wird
u.a. mit Buhnenbauten (siehe Foto) versucht, möglichst viel Sand am Strand und im vorgelagerten Flachwasser
(Schorre) zu halten. Da dies nicht immer oder nicht in ausreichendem Maß gelingt, ist es inzwischen an vielen
Küstenabschnitten erforderlich, den von der See im Laufe der Zeit fortgetragenen Sand künstlich durch
Aufspülungen (siehe Foto) zu ersetzen. Aber auch traditionelle Dünenbauarbeiten, die schon mehr als 150 Jahre
angewandt werden, wie die manuelle Strandhaferpflanzung sind auch heute noch unverzichtbar. weiter
Buhnenbau in M-VKüstenschutz durch Buhnenbau - Probleme bei der Verwendung einheimischer und tropischer Hölzer Bedeutung der Buhnen im Sturmflutschutzsystem Mecklenburg-Vorpommerns Das klassische Sturmflutschutzsystem an der Ostsee besteht in der Regel aus Buhnen - sandreichem Strand - Düne -
Küstenschutzwald und Seedeich.
Mitte des vorigen Jahrhunderts wurden erstmals Buhnen in Mecklenburg-Vorpommern gebaut. Als wand- oder dammartige
Bauwerke quer zur Uferlinie führen sie zur seewärtigen Verlagerung der uferparallelen Brandungsströmung. Innerhalb der
strömungsberuhigten Buhnenfelder kann es daher zur Akkumulation von Sand und damit zur Abnahme der Wassertiefe kommen.
Den Wellen wird dadurch bereits vor Erreichen des Strandes und der Düne der Großteil ihrer Kraft genommen. Dies führt
zur Stabilisierung oder sogar seewärtigen Verlagerung der Uferlinie und zur Verbesserung der Funktionstüchtigkeit der
vor Sturmflut und Küstenliniendurchbruch schützenden Dünen. An der Küste unseres Landes haben sich einreihige
Holzpfahlbuhnen besonders bewährt. Die einzelnen Buhnen reichen 40 bis 80 m in See. Die Lebensdauer kann unter normalen
Bedingungen erfahrungsgemäß mit 40 bis 60 Jahren angesetzt werden. weiter
Deich Eldena Der Deichbau in Eldena wurde 2009 abgeschlossen. Der Deich ist mit einer Kronenhöhe von ca. 4,5 m HN und Böschungsneigungen wasserseitig von 1:10, luftseitig von 1:3 ein Neubau. Die wasserseitigen Böschungen können zukünftig als Liegewiese genutzt werden. Die Trassierung des Deiches berücksichtigt den Erhalt einer größtmöglichen Strandfläche. weiter
Die Küste ist eine sich durch vielfältige küstengestaltende Prozesse ständig verändernde Übergangszone zwischen Land und Meer. Marine Kräfte, wie Strömung, Seegang und Brandung, wirken permanent auf die Küste ein und formen ihr Erscheinungsbild fortwährend aufs Neue. Neben den sichtbaren Veränderungen können auch äußerst langsam ablaufende, oft kaum wahrnehmbare Prozesse, wie allmähliche Änderungen des Meeresspiegels oder Landhebungen/-senkungen, das Gesicht einer Küste auf lange Sicht gravierend verändern. Die Küste ist somit kein starres Gebilde, sondern durch einen dynamischen Charakter geprägt. weiter
Hochwassergefahrenkarten und HochwasserrisikokartenElbe HWGK E Elbe (PDF, 33,4 MB) HWGK M Elbe (PDF, 30,9 MB) HWGK H Elbe (PDF, 30,6 MB) HWRK E Elbe (PDF, 32.4 MB) HWRK M Elbe (PDF, 30,5 MB) HWRK H Elbe (PDF, 30,2 MB) weiter
In Mecklenburg-Vorpommern (M-V) werden die Grundlagen für die Bemessung der Küstenschutzanlagen durch den 1995
aufgestellten „Generalplan Küsten- und Hochwasserschutz“ vorgegeben. Darin sind nicht nur alle vorhandenen und
geplanten Küstenschutzmaßnahmen aufgeführt, sondern es gibt auch in Abhängigkeit vom angestrebten Sicherheitsniveau
Festlegungen der lokal bzw. regional gültigen Bemessungswasserstände (BHW). Des weiteren wird auf die Bestimmung von
Ausgangsdaten und Methoden der Bemessung verschiedener Küstenschutzbauwerke näher eingegangen.
Derzeit erfolgt eine Überarbeitung des Generalplans. Die Fertigstellung der Fortschreibung ist für das Jahr 2006
vorgesehen. Darin werden neben den Schwerpunkten weiter
Hochwassergefahrenkarten und HochwasserrisikokartenFür die im ersten Umsetzungsschritt der HWRM-RL bestimmten Risikogebiete waren bis 22.12.2013 Hochwassergefahren- und Hochwasserrisikokarten zu erstellen. Zur Ermittlung des Ausmaßes der Überflutung und der zu erwartenden Wassertiefen wurden eindimensionale Modelle genutzt und stationäre Berechnungen durchgeführt. Ausspiegelungen von Wasserstandslinien wurden nur im Ausnahmefall angewendet.Die Hochwassergefahren- und Hochwasserrisikokarten klassifizieren die zu erwartenden Hochwasserereignisse nach der Wahrscheinlichkeit ihres Eintretens. Im Land Mecklenburg-Vorpommern wurden die folgenden Hochwasserszenarien für die Binnengewässer und die Küste angewendet (Artikel 6 Absatz 3 HWRM-RL (PDF)):
HW-SzenarioStatistisches Wiederkehrintervall Binnen in JahrenStatistisches Wiederkehrintervall Küste in Jahrenweiter
Hochwasserrisikomanagementpläne In der dritten Umsetzungsstufe der HWRM-RL werden auf der Grundlage der Gefahren- und Risikokarten bis 22.12.2015 Hochwasserrisikomanagementpläne erstellt. Diese Pläne müssen angemessene und an das gefährdete Gebiet angepasste Ziele und Maßnahmen enthalten, mit denen die Hochwasserrisiken reduziert werden können. Die vier grundlegenden Ziele des Hochwasserrisikomanagements bestehen in der: Hochwasserrisikomanagementpläne in den FlussgebietseinheitenAuf Grundlage der vorläufigen Bewertung des Hochwasserrisikos sowie den Hochwassergefahren- und Hochwasserriskikokarten werden gemäß der HWRM-RL die sogenannten Hochwasserrisikomanagementpläne für Gebiete mit potenziell signifikantem Hochwasserrisiko erarbeitet. Diese sind auf Ebene der Flussgebietseinheiten erstmalig bis zum 22.12.2015 zu erstellen und anschließend im 6-Jahres-Rhythmus zu aktualisieren. Mecklenburg-Vorpommern ist dabei für die Aufstellung des HWRM-Plan der FGE Warnow/Peene zuständig und hat zudem Anteil an den FGE's Elbe, Oder und Schlei/Trave. Die räumliche Ausdehnung dieser Flussgebietseinhieten können Sie der nachfolgenden Abbildung entnehmen.Die Hochwasserrisikomanagementpläne, die Umweltberichte zur Strategischen Umweltprüfung, die zusammenfassenden Erklärungen sowie die Abwägungsergebnisse der Öffentlichkeitsbeteiligung finden Sie in folgender tabellarischer Übersicht.weiter
Das Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie (LUNG) ist die zentrale Bearbeitungs- und Koordinierungsstelle für die fachliche Umsetzung der Hochwasserrisikomanagementrichtlinie in Mecklenburg-Vorpommern. ausführliche Informationen
Hafeneinfahrt DömitzFoto: Nordmeyer 2006
In Mecklenburg-Vorpommern stellen der Bau und die Verstärkung von Deichen den Schwerpunkt im Hochwasserschutz dar. Er konzentriert sich insbesondere auf die Elbe und ihre Zuflüsse. weiter
Kurzbilanz Sturmflut Mecklenburg-Vorpommern 1./2.11.2006
Die Sturmflut vom 1./2. November 2006 stellt eine der schwersten Sturm­fluten der vergangenen Jahr­zehnte an Deutschlands Ostsee­küste dar. In Mecklenburg-Vorpommern waren nahezu alle Außen­küsten des Fest­landes und der Inseln betroffen. In einigen Küsten­orten, wie z. B. in Rostock-Warnemünde, gilt die Sturmflut 2006 als derzeit höchstes Hochwasser seit dem Jahr 1954. Die bei diesem Ereignis erreichten Pegel­stände über­trafen somit vieler­orts selbst jene des folgen­reichen Sturmflut­ereignisses vom 3./4. November 1995. weiter
Hochwassergefahrenkarten und HochwasserrisikokartenKüste Dassow HWGK E Dassow (PDF, 1,5 MB) HWGK M Dassow (PDF, 1,5 MB) HWGK H Dassow (PDF, 1,5 MB) HWRK E Dassow (PDF, 1,6 MB) HWRK M Dassow (PDF, 1,6 MB) HWRK H Dassow (PDF, 1,6 MB) weiter
Die Küste von Mecklenburg-Vorpommern weist gegenwärtig eine Länge von insgesamt 1.945 km auf. Auf die zum offenen Meer exponierte Außenküste entfallen insgesamt 377 km der Gesamtküstenlänge des Landes. Den wesentlich größeren Anteil nehmen die vom offenen Meer zunehmend abgeriegelten, buchtenreichen Binnenküsten mit insgesamt 1.568 km Länge ein. Der an der Außenküste erforderliche Küstenschutz ist deutlich aufwändiger als an der Binnenküste. Die Sicherung der Außenküste bildet den Schwerpunkt der Küstenschutzaktivitäten in Mecklenburg-Vorpommern. Effektiv sind rund 140 km Außenküste durch Anlagen des Küstenschutzes gesichert. In erster Linie betrifft dies die überflutungs- und abrasionsgefährdeten Flachküsten. Den größten Sicherungsanteil gegen Überflutungen und Landdurchbrüche in die inneren Küstengewässer übernehmen dabei vorrangig Küstenschutzdünen und -deiche. weiter
Der Küsten- und Hochwasserschutz ist an 245 km Außenküste und 1.477 km Boddenküste zu gewährleisten. Dafür stehen 767 Buhnen, 23 Wellenbrecher, 115 km Dünen, 211 km Deiche sowie Deckwerke, Ufermauern und Steinwälle mit einer Gesamtlänge von insgesamt ca. 14 km Länge zur Verfügung. Schwerpunkte liegen dabei an den Außenküsten der Inseln Usedom und Rügen sowie der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst insbesondere in den Flachküstenabschnitten. weiter
Die dauerhafte Nutzung der Küste ist daher nur möglich, wenn die vom Meer ausgehenden Gefährdungen minimiert werden. Dies ist Aufgabe des Küstenschutzes. Gegen die Überflutungsgefahr werden z.B. Dünen, Deiche und Uferwände gebaut, gegen den Küstenrückgang kommen u.a. Sandvorspülungen, Buhnen, Wellenbrecher und Ufermauern zum Einsatz.
Die Küste von M-V und die Notwendigkeit ihres SchutzesZu den prägenden Besonderheiten von Mecklenburg-Vorpommern gehört die 1.945 lange Küste. Die vielfältigen Übergänge zwischen Land und Meer, zwischen Flach- und Steilküste machen den einzigartigen Reiz dieser Landschaft aus. Die heutigen Küstenformen sind Ergebnis des Jahrhunderte andauernden Kräftewirkens von Wind, Seegang, Strömung, von Änderungen des Meeresspiegelniveaus und auch von Landhebungen und -senkungen. Der Bereich zwischen Land und Meer unterliegt angesichts dieser Prozesse einer ständigen Veränderung. Dies sind insbesondere permanent ablaufende Ausgleichsprozesse, bei denen Material vom Ufer abgetragen und an anderer Stelle wieder angelagert wird. Die Dynamik, also die ständige Veränderung, ist das charakteristische Merkmal unserer Küste – so war es bereits früher und so wird es auch in der Zukunft bleiben. weiter
Hochwassergefahrenkarten und HochwasserrisikokartenKüste Stettiner Haff HWGK E STH (PDF, 10,6 MB) HWGK M STH (PDF, 10,7 MB) HWGK H STH (PDF, 10,1 MB) HWRK E STH (PDF, 10,9 MB) HWRK M STH (PDF, 10,8 MB) HWRK H STH (PDF, 10,4 MB) weiter
Hochwassergefahrenkarten und HochwasserrisikokartenMüritz-Elde-Wasserstraße HWGK E MEW (PDF, 2,8 MB) HWGK M MEW (PDF, 2,8 MB) HWGK H MEW (PDF, 2,8 MB) HWRK E MEW (PDF, 2,9 MB) HWRK M MEW (PDF, 2,9 MB) HWRK H MEW (PDF, 2,9 MB) weiter
Der Transport von jährlich über 40 Mio t Öl auf dem Seeweg vor der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns macht eine
effektive Vorbereitung auf die mögliche Abwehr eines Ölunfalls erforderlich. So wurden auf der Grundlage des Verwaltungsabkommens des Bundes und der Küstenländer zur gemeinsamen Bekämpfung von Ölhavarien vom 27. April 1995 entsprechende Geräte in Stralsund, auf der Insel Dänholm in einer modernen Wartungs- und Lagerhalle stationiert. Die Geräte werden durch das Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt Vorpommern Dienststelle Stralsund im Auftrag des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz eingesetzt. Dabei handelt es sich um Ölsperren, diverse Ölaufnahme- und Fördertechnik, sowie Spezialfahrzeuge und Ausrüstung zur Bekämpfung von Ölschadenslagen. weiter
Hochwassergefahrenkarten und HochwasserrisikokartenPeene HWGK E Peene (PDF, 6,3 MB) HWGK M Peene (PDF, 6,3 MB) HWGK H Peene (PDF, 6,2 MB) HWRK E Peene (PDF, 6,5 MB) HWRK M Peene (PDF, 6,4 MB) HWRK H Peene (PDF, 6,4 MB) weiter
Hochwassergefahrenkarten und HochwasserrisikokartenPoggendorfer Trebel HWGK E Trebel (PDF, 1.8 MB) HWGK M Trebel (PDF, 1,8 MB) HWGK H Trebel (PDF, 1,8 MB) HWRK E Trebel (PDF, 1,9 MB) HWRK M Trebel (PDF, 1,9 MB) HWRK H Trebel (PDF, 1,9 MB) weiter
Am 6. Mai 2009 hat der Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz M-V, Dr. Till Backhaus, das neue "Regelwerk Küstenschutz Mecklenburg-Vorpommern" erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Mit diesem neuen wertvollen Übersichtsheft wurde der 1995 herausgegebene Generalplan "Küsten- und Hochwasserschutz M-V" weiterentwickelt. weiter
Küstenschutz durch Sandaufspülungen Gefährdung Die Ostsee ist ein flaches und langgestrecktes Meer. Aufgrund dieser beiden Eigenschaften wird ihr Wasserstand stark
durch den Wind beeinflusst. Sturm schiebt an den in Windrichtung gelegenen Küsten einen „Wasserberg“ auf und der
Wasserstand steigt, während er an den windabgewandten Küsten fällt. In unregelmäßigen Abständen kommt es dadurch an den
Küsten der südwestlichen Ostsee zu so genannten Sturmfluten. Während einer Sturmflut kann der Wasserspiegel der Ostsee
bis zu drei Metern ansteigen. Dies führt in tiefgelegenen Küstengebieten zu Überflutungen, die auch menschliche Siedlungen in Gefahr bringen. Da in
Mecklenburg-Vorpommern eine gesetzliche Verpflichtung zur Sicherung von im Zusammenhang bebauten Gebieten vor den von
der See ausgehenden Gefahren besteht, werden zum Schutz dieser Ortschaften Küstenschutzaktivitäten erforderlich. In
zunehmendem Maße kommen dabei, wie auch international üblich, Sandaufspülungen zum Einsatz. weiter
Küsten­verände­rungen sind natürliche und nicht aufzuhaltende Prozesse. Sie werden durch wind­induzierte Wellen und Strömungen verursacht. Die Gezeiten spielen in der Ostsee mit einem maximalen Tidenhub von 20 cm bei der Küsten­gestaltung kaum eine Rolle. Die Außen­küste Mecklen­burg-Vor­pommerns ist durch ihre exponierte Lage zur offenen Ostsee grund­sätzlich einer größeren hydro­dynamischen Belastung ausgesetzt und somit stärkeren küsten­verändernden Prozessen unter­worfen als die strömungs- und seegangs­beruhigten Bodden­küsten. Einfluss­gebend auf die küsten­verändernde Wirkung sind ebenso Faktoren wie die Ausrichtung der Küsten­linie zur Haupt­wind­richtung, die Wassertiefe, die Wind­wirk­länge und die damit verbundene Aus­bildung der Wellen. weiter
Sturmflutschutzsituation Greifswald
Das flache Gelände an der Dänischen Wieck zählt zu den besonders sturmflutgefährdeten Gebieten der Küste
Mecklenburg-Vorpommerns. Ursache hierfür sind die große Streichlänge bei N-O Wetterlage und der nahezu ungehemmte
Einstrom über die Boddenrandschwelle zwischen Thiessow und Ruden. Das Stadtgebiet Greifswald ist auf Grund der natürlichen Gegebenheiten stark sturmflutgefährdet. Die vorhandenen
Hochwasserschutzanlagen (Deich Wieck, Deich Ochsensteig, Rycksüddeich, Rosentaldeich, Riegeldeich) entsprechen nicht
den heutigen Bemessungsgrundsätzen für extreme Sturmfluten. weiter
Das Sperrwerk Greifswald Wieck bildet einen integrativen Bestandteil des Sturmflutschutzsystems für Greifswald. Der
Standort des Bauwerkes befindet sich im Gewässerquerschnitt des Ryck an der Mündung in die Dänische Wiek im Stadtteil
Greifswald-Wieck. Die Lage des Bauwerkes ist durch den in den 60er Jahren gebauten Deich auf der Wiecker Seite, einem
Bestandteil des Sturmflutschutzsystems, ca. 250 m vor dem Molenkopf, bestimmt. Der etwa 4 m tiefe Ryck
hat hier eine Breite von ca. 60 m und dient als Zufahrt zum Stadthafen Greifswald. Es wurden Lösungen gesucht das Bauwerk in den städtebaulich sensiblen Bereich einzupassen. Entwickelt wurde ein
Konzept, das im Spannungsfeld von Sicherheit, Funktionalität, städtebaulicher Einpassung und Kosten ein Optimum
bildet. weiter
Sturmflutbericht vom 10.1.2010 Mecklenburg-Vorpommern
Die Sturmflut erreichte ihr größtes Ausmaß an der schleswig-holsteinischen Ostseeküste (Lübeck: 658 cm, 10.01.2010/ 03:29 Uhr). In Mecklenburg-Vorpommern überschritten die Wasserstände die Sturmflut-Marke von 600 cm nur im westlichsten Teil der Küste (Wismarbucht). Hier wurde der Maximalwasserstand von 629 cm am Pegel Wismar erreicht. Für die mittleren und östlichen Küstenregionen von Mecklenburg-Vorpommern blieb die Entwicklung des Sturmflutgeschehens dagegen knapp bis zum Teil weit unter den prognostizierten Werten von 610 cm. weiter
Sturmflutbericht vom 14./15.10.2009 Mecklenburg-Vorpommern
Das Sturmflutereignis vom 14./15. Oktober 2009 erreichte an der Außenküste Mecklenburg-Vorpommerns das Ausmaß einer leichten bis mittleren Sturmflut. Nach statistischer Einordnung treten solche Sturmflutereignisse an unserer Küste etwa alle 1-2 Jahre (leichte Sturmflut) bzw. 5-10 Jahre (mittlere Sturmflut) auf. weiter
Sturmflutbericht vom 6.1.2012 Mecklenburg-Vorpommern
Die Entwicklung des Sturmflut­geschehens entsprach im Großen und Ganzen den Prognosen, auch wenn die prognos­tizierten Maximal­wasser­stände im Laufe der Sturmflut zumeist leicht unter­schritten wurden. So sind die registrierten Höchst­wasser­stände der Außenküsten­pegel östlich von Rostock nur als leichte Sturmflut einzuordnen. Lediglich in West­mecklenburg erreichte das Hochwasser das Ausmaß einer mittleren Sturmflut. Der höchste Wasserstand wurde am Pegel Wismar mit 144 cm über Normal­mittel­wasser gemessen. weiter
Sturmflutdokumentation Mecklenburg-Vorpommern vom 3./4.11.1995
Am 3. und 4. November 1995 wurden die Küsten Mecklen­burg-Vorpommerns durch eine Sturm­flut heimgesucht, welche sowohl in ihrer unmittel­baren Gewalt als auch in ihren Aus­wirkungen zu den schwersten Ereignissen dieser Art in den letzten 125 Jahren zählte. Mit der vor­liegenden Dokumentation der Sturmflut vom 3. und 4. November 1995 sollen die Ursachen, Abläufe und Auswirkungen des Naturer­eignisses nachvollzogen werden. Das Anliegen besteht darin, ausgehend von geo­morpholo­gischen Ver­hältnissen, von der hydro­dynamischen Situation von den meteo­rologischen Voraus­setzungen her das Zustande­kommen der Sturmflut zu analysieren und ihre Auswirkungen zu beschreiben. weiter
Sturmfluten sind unregelmäßig auftretende Naturereignisse, bei denen der Wasserstand kurzzeitig auf Extremwerte anwächst und in Verbindung mit starkem Seegang zu erheblichen Zerstörungen und Landverlusten führen kann. Durch die Besiedlung überflutungs- und abbruchgefährdeter Küstenbereiche geht von Sturmfluten eine besondere Gefährdung für die Küstenbewohner und ihre Schutzgüter aus. Die Bewertung der Sturmflutgefährdung erfordert daher grundlegende Kenntnisse über das Zustandekommen und den Verlauf von Sturmfluten. weiter
Auf den folgenden Seiten finden Sie Informationen über das Vorhaben Sturmflutschutz Greifswald inklusive dem
Sperrwerk in Wieck. weiter
Hochwassergefahrenkarten und HochwasserrisikokartenTollense HWGK E Tollense (PDF, 8,5 MB) HWGK M Tollense (PDF, 8,4 MB) HWGK H Tollense (PDF, 8,3 MB) HWRK E Tollense (PDF, 8,6 MB) HWRK M Tollense (PDF, 8,6 MB) HWRK H Tollense (PDF, 8,5 MB) weiter
Hochwassergefahrenkarten und HochwasserrisikokartenUecker HWGK E Uecker (PDF, 1,6 MB) HWGK M Uecker (PDF, 1,6 MB) HWGK H Uecker (PDF, 1,6 MB) HWRK E Uecker (PDF, 1,6 MB) HWRK M Uecker (PDF, 1,6 MB) HWRK H Uecker (PDF, 1,6 MB) weiter
Vorläufige Bewertung In der ersten Umsetzungsphase der HWRM-RL, ist zunächst das vorläufige Hochwasserrisiko zu bewerten. Nach Artikel 5 Abs. 1 der HWRM-RL sind diejenigen Gebiete zu bestimmen, bei denen davon auszugehen ist, „dass ein potenzielles signifikantes Hochwasserrisiko besteht oder für wahrscheinlich gehalten werden kann“. Neben den möglichen Schäden zukünftiger Hochwasserereignisse sind in diesem Schritt auch diejenigen aus vergangenen Hochwässern zu betrachten. Die Bewertung des vorläufigen Hochwasserrisikos erfolgt auf der Grundlage verfügbarer oder leicht abzuleitender Informationen, wie bspw. Aufzeichnungen und Studien zu langfristigen Entwicklungen, um eine Einschätzung der potenziellen Risiken vorzunehmen.Die Veröffentlichung der vorläufigen Bewertung ist im Dezember 2011 erfolgt. Im selben Jahr fanden hierzu Informationsveranstaltungen in den einzelnen Amtsbereichen der Staatlichen Ämtern für Landwirtschaft und Umwelt (StÄLU) statt, auf denen die betroffenen Fachbehörden, Kommunen und Verbände in M-V über die Vorgehensweise bei der Umsetzung der Europäischen Hochwasserrisikomanagement-Richtlinie informiert worden sind.Eine erste Überprüfung ist für den 22.12.2018 vorgesehen, danach alle sechs Jahre.weiter
Hochwassergefahrenkarten und HochwasserrisikokartenWarnow HWGK E Warnow (PDF, 7,4 MB) HWGK M Warnow (PDF, 7,4 MB) HWGK H Warnow (PDF, 7,2 MB) HWRK E Warnow (PDF, 7,9 MB) HWRK M Warnow (PDF, 7,8 MB) HWRK H Warnow (PDF, 7,8 MB) weiter
Das Interne Messnetz Küste erhebt für sechs gleichmäßig verteilte Küstenabschnitte an der Außenküste von Mecklenburg-Vorpommern sowie für vier Boddenabschnitte kontinuierlich meteorologische und hydrologische Mehrparameterdaten. Dazu stehen neben eigenen Messstationen mit jeweils einem Land- und Seeteil auch zwei Tiefwassersonden, so genannte Waveriderbojen, zur Verfügung. Durch eine enge Kooperation mit den Wasser- und Schifffahrtsämtern (WSA) sowie dem Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) konnte das eigene Netz zur Gewährleistung der notwendigen Datendichte und -sicherheit mit weiteren Messstationen vernetzt werden. weiter
Deutsch-polnische ZusammenarbeitDer Amtsbereich des StALU Vorpommern grenzt auf einer Länge von rund 80 Kilometern zwischen der Pommerschen Bucht und dem
Stettiner Haff im Norden sowie der unteren Oder im Süden an die polnische Wojewodschaft Westpommern. Auf der Grundlage
des Vertrages zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Polen über die Zusammenarbeit auf dem Gebiet der
Wasserwirtschaft an den Grenzgewässern vom 19. Mai 1992 erfolgte die Bildung der deutsch–polnischen
Grenzgewässerkommission. Für die praktische Umsetzung der Aufgaben stehen der Kommission fünf ständige deutsch–polnische Arbeitsgruppen zur Seite. Das Land Mecklenburg–Vorpommern wird in diesen Arbeitsgruppen durch Mitarbeiter der Abteilung Naturschutz, Wasser und Boden des StALU Vorpommern vertreten. weiter
Meeresschutz (19)
Ölbekämpfungsschiff "Vilm" im EinsatzFoto: Dombrowsky
Um den katastrophalen Folgen möglicher Schiffsunfälle schnell und sicher begegnen zu können, hat das Land Mecklenburg-Vorpommern zusammen mit den anderen deutschen Küstenländern und der Bundesregierung weitreichende Vorkehrungen getroffen. So stehen für den Einsatzfall vier Ölbekämpfungsschiffe und zwei Hochseeschlepper in Bereitschaft. Zweimal täglich wird das Einsatzgebiet von Überwachungsflugzeugen mit spezieller Sensortechnik auf Meeresverunreinigungen kontrolliert. Für die Öl- und Schadstoffbeseitigung von Stränden werden in zwei Depots Spezialgeräte bereitgehalten.
COHIBA in Mecklenburg-Vorpommern Warum ist COHIBA für Mecklenburg-Vorpommern wichtig?In Mecklenburg-Vorpommern ist der Kenntnisstand zum Vorkommen gefährlicher Schadstoffe in den Gewässern vergleichsweise gering. Nur für wenige der 11 im Baltic Sea Action Plan (BSAP) genannten gefährlichen Schadstoffe/Schadstoffgruppen liegen Immissionsmessungen in den Oberflächengewässern des Binnenlandes einschließlich der Ostseezuflüsse vor. Für die Küstengewässer ist die Datenlage noch schlechter. Schadstoff- und Bioeffektuntersuchungen an Biota aus den Küstengewässern weisen jedoch auf eine Belastung der Küstengewässer durch gefährliche Stoffe hin. Die Fallstudie soll zur Ursachenaufklärung für diese Effekte dienen.Was trägt Mecklenburg-Vorpommern zum Erfolg von COHIBA bei?weiter
COHIBA (Control of hazardous substances in the Baltic Sea region) ist ein von der Europäischen Union mitfinanziertes Projekt (INTERREG IV B) und dient der Umsetzung des HELCOM Ostseeaktionsplan (HELCOM Baltic Sea Action Plan, BSAP) bezüglich der "Gefährlichen Stoffe". Mecklenburg-Vorpommern beteiligt sich aktiv an diesem Projekt im Arbeitspaket 3 (Innovative Ansätze für die Überwachung der gefährlichen Stoffe). ausführliche Informationen
Den größten Anteil am Ostseeeinzugsgebiet hat Schweden, gefolgt von Russland, Polen und Finnland. Deutschland hat unter den Ostseeanrainern das kleinste Einzugsgebiet mit ungefähr 29.000 km². Durch M-V werden lediglich ca. 2% der Bevölkerung und <2% der Fläche des Einzugsgebietes der Ostsee verkörpert (Warnow/Peene, Oder, Schlei/Trave).
Das größte chronische Problem der Ostsee stellt deren ständig zunehmende Eutrophierung dar. Mit "Eutrophierung" wird der Prozess der entweder natürlich oder anthropogen verursachten Nährstoffanreicherung bezeichnet, d.h. es gelangen mehr Pflanzennährstoffe (Phosphor- und Stickstoffverbindungen) in das Gewässersystem als wieder exportiert werden. Dieses führt zu einer fortschreitenden Anreicherung von Nährstoffen im Gewässer und sukzessive zu einem vermehrten Pflanzenwachstum und weiteren negativen Folgeerscheinungen ökologischer (Algenmassenvorkommen, Sauerstoffarmut, Fäulnisprozesse, Fischsterben) und ökonomischer (Fischerei, Tourismus) sowie sozialer (Gesundheit und Erholung) Art. weiter
Sie sind die Wegweiser auf den Weltmeeren und Trutzburgen der oft unberechenbaren See. Längst nicht nur Seefahrern vermitteln sie Orientierung, Schutz und Geborgenheit. Als Wahrzeichen der Küstenregionen gehören sie untrennbar auch zum Landschaftsbild der Ostsee. Seit je her faszinieren Leuchttürme Menschen auf der ganzen Welt. Sie warnen Tag und Nacht vor gefährlichen Untiefen, Riffen oder Sandbänken.Trotz Radar und Satellitennavigationssystem sind auch heute noch viele unserer Leuchttürme für die Schifffahrt als visuelle Seezeichen zur Navigation und Positionsbestimmung sehr wichtig und Teil unseres umfassenden Verkehrssicherungssystems, das wir für die Sicherheit und Leichtigkeit der Schifffahrt betreiben.
﻿Maritime Raumplanung in Mecklenburg-Vorpommern
Die Küstenzonen und Küstenmeer unterliegen in immer stärkerem Maße einer intensiven Nutzung. Gleichzeitig stellen sie ökologisch wertvolle und sensible Bereiche dar.
Es hat sich gezeigt, dass mit der bisherigen eindimensionalen Steuerung vorhandener Nutzungen (Schifffahrt, Fischerei, Naturschutz usw.) die Nutzungskonflikte auf See nicht mehr zu lösen sind. Einerseits folgt aus dem EU-Recht eine stärkere naturschutzrechtliche Sicherung einiger Meeresflächen sowohl auf dem Wasser als auch auf dem Meeresboden, andererseits steigen die Nutzungsansprüche (etwa im touristischen Bereich) und es entstehen neue Nutzungen (z. B. Offshore-Wind-Energie), die fast alle anderen an dem betreffenden Ort, insbesondere die klassischen (wie Schifffahrt) ausschließen. Interessenkonflikte zwischen Nutzung, Entwicklung und Schutz sind so vorprogrammiert. Zur Vermeidung von Konflikten in der Küstenzone, sowohl land- als auch seeseitig, ist eine koordinierte Vorgehensweise unumgänglich.
Anbieter: Ministerium für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung
Mit der 2008 in Kraft getretenen Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie (MSRL) möchte die Europäische Union einen “Guten Umweltzustand” für ihre Meere bis 2020 erreichen. Für die Umsetzung der MSRL sind die einzelnen Mitgliedsstaaten verantwortlich, die ihre Maßnahmen aber im Rahmen bereits bestehender Meeresschutzabkommen (wie das für die Ostsee geltende HELCOM-Abkommen) untereinander abstimmen müssen.Das Institut für Ostseefischerei bringt für die Umsetzung der MSRL seine langjährigen Datenserien und Expertise ein. Zu den Forschungsarbeiten zählt dabei vor allem die Analyse von Daten zu Fischerei und Fischgemeinschaften sowie möglicher Einflüsse der Meeresfischerei auf marine Lebensräume.
Gemäß § 110 LWaG ist das Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie (LUNG) als Fachbehörde für die Ermittlung der naturwissenschaftlichen und gewässerkundlichen Grundlagen zur Ordnung des Wasserhaushaltes verantwortlich und nimmt die ihm durch Rechtsverordnungen übertragenden Vollzugsaufgaben wahr. Der gewässerkundliche Mess- und Beobachtungsdienst ist gemäß § 108 LWaG bei den Staatlichen Ämtern für Landwirtschaft und Umwelt angesiedelt. Bestimmte Überwachungsaufgaben können gemäß § 112 LWaG durch Rechtsverordnung der obersten Wasserbehörde an sachverständige Stellen übertragen werden.
Die Küstengewässer des Landes werden auf der Grundlage der jährlichen Fortschreibungen des Gewässerüberwachungserlasses überwacht. In diesem sind die hydrographischen, chemischen und biologischen Überwachungsaufgaben, die sich aus nationalen und internationalen Verpflichtungen ergeben, enthalten. Durch die Ausweitung des Helsinki-Konventionsgebietes (1992) auf die inneren und äußeren Küstengewässer der Ostsee-anrainer wurde ein erheblicher Teil der Verantwortung und Pflichten in der internationalen Meeresüberwachung vom Bund auf die Küstenländer übertragen. weiter
Gewässeraufsichtsschiff "Strelasund"Foto: Martin Sabel
Ölsuche in deutschen Meeresschutzgebieten﻿Umweltverbände bangen um letzte SchweinswaleDem vom Aussterben bedrohten Ostsee-Schweinswal droht eine neue Gefahr. Das kanadische Unternehmen Central European Petroleum (CEP) will vor der Küste Mecklenburg-Vorpommerns Erdöl- und Erdgaslagerstätten erkunden und das Bergamt Stralsund hat bereist die Erkundung genehmigt. Der NABU und andere Umweltverbände sehen darin eine Missachtung des Umweltrechts und kündigen scharfen Widerstand an. weiter
International hat der BUND in Partnerverbänden in anderen Ostseeanrainerstaaten Interesse am Grünen Band und seinem Schutz geweckt. Letzteres mündete in der Ausarbeitung eines EU-Förderantrags im Rahmen des INTERREG IV B-Programmes, der die internationalen Schutzaktivitäten im Grünen Band Ostsee, dem "Baltic Green Belt", auch finanziell absichern soll. Das INTERREG-Projekt vernetzt eine Gruppe von 20 Partnern aus allen Anrainerstaaten der südlichen und östlichen Ostsee und deckt damit den Verlauf des Grünen Bandes im Ostseeraum vollständig ab.Eine Besonderheit des Grünen Bandes an der Ostsee ist, dass hier im Gegensatz zum restlichen Grünen Band nicht nur Landlebensräume vorkommen, sondern Meereslebensräume einen Großteil der Fläche einnehmen. So werden unterseeische Riffe und Sandbänke genauso wie Salzgrasländer und Dünen bis zu Küstenwäldern mit einbezogen.
Projekt „Meere ohne Plastik“﻿Mit Strand-Reinigungsaktionen und Umweltbildung gegen Plastikmüll im MeerJahr für Jahr landen Millionen Tonnen Plastikmüll im Meer. Höchste Zeit, zu handeln! 2010 hat der NABU das Projekt „Meere ohne Plastik“ ins Leben gerufen. Inhalte sind thematische Veranstaltungen und lokale Reinigungs- und Monitoringaktionen.
Mecklenburg-Vorpommern engagiert sich gemäß seiner Verpflichtungen gegenüber der HELCOM (Helsinki-Kommission) und aufgrund seiner Zuständigkeiten, die aus dem Wasserhaushaltsgesetz (WHG) und dem Landeswassergesetz (LWaG) sowie aus der EU-Wasserrahmenrichtlinie, der zukünftigen EU-Meeresstrategierichtlinie sowie der FFH- und Vogelschutzrichtlinie erwachsen, rechtlich verbindlich in seinen inneren und äußeren Küstengewässern bis zur Grenze der deutschen Territorialgewässer (12-Seemeilen-Zone). Darüber hinaus arbeitet es auf internationaler Ebene aufgrund oben angeführter Zusammenhänge eng mit dem Bund (Zuständigkeit in der Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) und Außenvertretungsrecht) zusammen.
Zusätzliche Berücksichtigung finden die Meeresumweltschutz-Bemühungen im Rahmen der UNO International Maritime Organisation (IMO), verschiedener bereichsspezifischer Konventionen sowie der Oslo-Paris-Convention (OSPAR) im Nordostatlantik aufgrund des Landesanteils am Elbe-Einzugsgebiet der Nordsee.
Die WSV trägt aktiv zum Schutz der Meere bei. Mit unserem Handeln gewährleisten wir, dass die Bundeswasserstraßen in einem sicheren Zustand sind und Schiffe auf ihnen gefahrlos und flüssig fahren können.Das WSA Stralsund zeigt mit seiner Außstellung im Ozeaneum Stralsund, wie die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der WSV den Schutz der Meere als Auftrag erkenne und annehmen.
Ziele des COHIBA - Projekts Was will COHIBA?Das wichtigste Ziel des COHIBA- Projekts besteht in der Unterstützung der Ostseeanliegerstaaten bei der gemeinsamen Umsetzung des BSAPs bezüglich der "Gefährlichen Stoffe" sowie in der Förderung der Anwendung von Ökosystem-Ansätzen für das Management "Gefährlicher Stoffe".Die Ziele bestehen im einzelnen darin: Wie wird COHIBA die Ziele erreichen? Um die Ziele des Projekts zu erreichen sind insgesamt 6 Arbeitsgruppen eingerichtet worden. Welche Stoffe werden untersucht? 1. Dioxine (PCDD), Furane (PCDF) und dioxinähnliche Polychlorierte Biphenyle (PCB)2.Tributylzinnverbindungen (TBT), Triphenyltzinnverbindungen (TPhT)3.Pentabromodiphenylether (pentaBDE), Octabromdiphenylether (octaBDE), Decabromdiphenylether (decaBDE)weiter
Ausgewählte Wasserbaumaßnahmen / Impressionen zum Thema WasserbauFließgewässer In Verwaltungszuständigkeit des Staatlichen Amtes für Landwirtschaft und Umwelt Vorpommern befinden sich 320 km Fließgewässer mit rund 45 größeren Bauwerken (Wehre, Sohlengleiten, Schöpfwerke, Krautentnahmestellen). Für die Gewässer und Anlagen ist die gesamte Kette von der Planung, Projektierung, Genehmigung, Ausschreibung und Vergabe, Bauüberwachung und -abrechnung bis hin zur den laufenden Unterhaltungsarbeiten zu erledigen. Es werden hauptsächlich Baumaßnahmen zur Verbesserung der Gewässergüte im Sinne der Ziele der Wasserrahmenrichtlinie durchgeführt bzw. sind in Planung. Es besteht das Ziel, die Gewässer Randow, Uecker und Zarow durch Umgestaltung der Querbauwerke ökologisch durchgängig herzustellen. Hier ist bereits viel erreicht. Herausragende Baumaßnahmen waren die Rekonstruktionen der Wehre Louisenhof und Meiersberg in der Zarow sowie Waldhof, Gorkow und Neumühl in der Randow und Pasewalk, Sohlschwelle Pasewalk und Bauerort in der Uecker. Außerdem sind mehrere Wehre zu Sohlgleiten zurückgebaut worden. Größte Baumaßnahmen der kommenden Jahre wird der Umbau des Wehres Torgelow sein. weiter
Der WallensteingrabenUnsere Fließgewässer sind in der Vergangenheit oft eingeengt, begradigt und vertieft worden. Außerdem stellen
wasserbauliche Anlagen, wie z.B. Wehre, unpassierbare Hindernisse für viele Wasserlebewesen dar. Deshalb weist eine
Großzahl der Fließgewässer heute nicht mehr die natürliche Vielfalt an Lebensräumen und Organismen auf. Die staatliche
Umweltverwaltung versucht hier gegenzusteuern. Zwei konkrete Maßnahmen, die am Wallensteingraben in enger Zusammenarbeit mit der zuständigen Naturschutzbehörde des
Landkreises Nordwestmecklenburg und dem Landesanglerverband Mecklenburg-Vorpommern e.V. durchgeführt wurden, sollen
hier beispielhaft vorgestellt werden: weiter
Fischaufstieg Neubukow/HellbachDer Hellbach Das Quellgebiet des Hellbaches befindet sich im Raum Altenhagen südlich von Kröpelin. Nördlich von Neubukow mündet
der Hellbach bei Teßmannsdorf in das Salzhaff. Das Einzugsgebiet des Hellbaches umfasst eine Fläche von rd. 210
km². Am Mühlenteich Neubukow hat das Einzugsgebiet eine Größe von 200 km². Der mittlere Durchfluss beträgt hier MQ = 1,33
m³/s und der mittlere Hochwasserdurchfluss MHQ = 9,40 m³/s. weiter
Die Gewässerunterhaltung muss sich an den Bewirtschaftungszielen für die Gewässer nach Maßgabe der §§ 27 bis 31 WHG ausrichten und darf die Erreichung dieser Ziele nicht gefährden. Sie muss den Anforderungen entsprechen, die im Maßnahmenprogramm nach § 82 WHG an die Gewässerunterhaltung gestellt sind. Bei der Gewässerunterhaltung ist der Erhaltung der Leistungs- und Funktionsfähigkeit des Naturhaushalts Rechnung zu tragen. Bild und Erholungswert der Gewässerlandschaft sind zu berücksichtigen. weiter
Wiederhergestellte GewässerdurchgängigkeitFoto: StALU Mittleres Mecklenburg Dienststelle Rostock
Naturnaher Grabenausbau(L 37) Busdorf, Gemeinde Behrenhoff
Der Graben L 37 stellt im gültigen Gewässernetz M-V den Oberlauf der Schwinge dar. Nördlich von Busdorf wurde das früher offene Gewässer zu Beginn des vorigen Jahrhunderts auf einer Länge von 233 m verrohrt und damit die ökologische Durchgängigkeit des Fließgewässers verhindert. Das Fördervorhaben beinhaltet die Wiederherstellung eines offenen Gerinnes unter Berücksichtigung des in der Rohrleitungstrasse vorhandenen Waldsaumes. Der Oberlauf der Schwinge wurde als erheblich verändert eingestuft, als Entwicklungsziel nach Wasserrahmen-Richtlinie wird das gute ökologische Potential festgelegt. Mit der Öffnung der Rohrleitung wurde als wichtigstes Ziel die ökologische Durchgängigkeit des Schwingeabschnittes erreicht. weiter
Naturnaher WasserbauWichtiges Anliegen und Aufgabe der Wasserwirtschaft – auch bereits vor Inkraftsetzung der europäischen Wasserrahmenrichtlinie – ist die Rückführung der Gewässer in einen naturnahen Zustand. Neben der Verbesserung der Wasserqualität, insbesondere durch eine modernsten Anforderungen genügende Abwasserreinigung vor deren Einleitung, nimmt die Aufwertung des Strukturreichtums der Gewässer dabei einen zentralen Platz ein.
Schwerpunkt ist gegenwärtig die Herstellung der ökologischen Durchgängigkeit der Fließgewässer für Fische, Rundmäuler und andere aquatische Lebewesen. Dies kann entweder durch die Rücknahme von Querverbauungen (z.B. Wehre) oder die Gestaltung geeigneter Fischaufstiegsanlagen an den Staubauwerken erreicht werden. weiter
Neubau der Fischaufstiegsanlage im Altarm der Uecker am Wehr Torgelow
Hintergrund der Maßnahme im Altarm der Uecker in Torgelow ist die Herstellung der ökologischen Durchgängigkeit im Rahmen der Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie. Aufgrund der steigenden Attraktivität der Uecker als Kanurevier, waren dabei auch die Belange des Wasserwandertourismus zu berücksichtigen. Bereits im Jahr 1998 wurde der Altarm der Uecker als Umgehungsgerinne renaturiert. Die Wiederherstellung der ökologischen Durchgängigkeit war jedoch nur ein Teilaspekt der Baumaßnahme und wurde nicht vollumfänglich gelöst. Das Hauptproblem bestand darin, dass der Auslauf des Umgehungsgerinnes weit unterhalb des Tosbeckens in die Uecker mündete und der Hauptleitstrom die Fische und andere aquatische Organismen immer noch zum Wehr leitete. Laut Aussage der durchgeführten Effizienzkontrolle im Jahr 2008 (Biota GmbH) wurde das Umgehungsgerinne meist nur zufällig angenommen und wirkte durch die teilweise geringen Wassertiefen und Gewässerbreiten selektiv auf größere Fische, wie beispielsweise Döbel oder Meerforelle. weiter
Die Nebel ist mit einem Einzugsgebiet von 998 km2 und einer Fließlänge von 74 km der größte Nebenfluss der Warnow, in die sie bei Bützow einmündet. Das Gewässer teilt sich in Höhe der Ortslage Lüssow bei Güstrow im Landkreis Rostock in den von 1894 bis 1896 geschaffenen Güstrow-Bützow-Kanal und in den ehemaligen Mündungsverlauf der Nebel, welcher fortan zugunsten der Frachtschifffahrt nur untergeordnet mit Wasser versorgt wurde. Die Wasserzuteilung zur Alten Nebel erfolgte lange Zeit über das Streichwehr bei Lüssow, welches als Querbauwerk im Gewässer die Durchwanderbarkeit für Fische und Amphibien einschränkte [Abb. 1]. weiter
Renaturierung des Thurower Baches (L 63) in der Gemeinde Züssow
Wiederherstellung eines offenen Gewässerabschnittes einschließlich Anlage eines Gewässerrandstreifens und Uferbepflanzung auf einer Länge von 410 m. Damit verläuft das Gewässer wieder in seinem ursprünglichen Bett, nachdem das Wasser zuvor über eine Rohrleitung DN 600 abgeführt wurde. Mit der Maßnahme soll das Bewirtschaftungsziel "gutes ökologisches Potential und guter chemischer Zustand" gemäß Wasserrahmen-Richtlinie für diesen Gewässerabschnitt erreicht werden. weiter
Sanierung und Restaurierung der Penkuner Seenkette
Die Penkuner Seenkette besteht aus insgesamt sieben Seen. Aufgrund der Größe und Vielseitigkeit der Penkuner Seenkette ist die Sanierung und Restaurierung ein komplexes Vorhaben, welches sich beginnend ab 2010 über einen Zeitraum von mindestens vier Jahren realisieren lässt. Im Rahmen der Gesamtmaßnahme sind folgende Bauabschnitte und Sanierungsziele vorgesehen: weiter
Wasserbaumaßnahmen in der Warnow/Bützow - Wehrneubau an der alten Schleuse
Als Ersatz für den Rohrdurchlass mit Staukopf wird ein neues Wehr mit einer lichten Weite von 2 x 3,25 = 6,50 m
errichtet. Die Reste der alten Schleuse werden vollständig abgebrochen. Das Wehr wird mit elektrisch betriebenen,
automatisch gesteuerten Verschlüssen zur Wasserstandsregulierung ausgerüstet. Die Flussufer im Unterwasser und
Oberwasser des Wehres werden mit Stahlspundwänden gesichert. Mit dem neuen Wehr erfolgt zukünftig die
Wasserstandsregulierung für die Stauhaltung.
- Bauausführung 2004/2005. weiter
Wasserbaumaßnahmen in der Warnow/Bützow - Hauptwehrrückbau: Schräge Rampe
Das Hauptwehr wird nur teilweise abgebrochen. Die Wehrsohle und die Seitenwände bleiben erhalten. In diese umgebende
Konstruktion hinein wird die Rampe geschüttet. sie erhält einen trapezförmigen Querschnitt. Der Rampenkörper besteht
aus Sand, die Oberflächen werden mit einer schweren Steinschüttung befestigt. Die Schrägstellung der Rampe wurde
gewählt, um die hydraulische Leistungsfähigkeit zu erhöhen. Am linken Ufer wird im Rampenkörper eine Niedrigwasserrinne
ausgebildet. Die Rampenkrone liegt unter dem Stauziel von 0,81 mHN, so dass auch dieser Warnowarm ständig durchflossen
wird. Wichtig ist die Funktion und Leistungsfähigkeit der schrägen Rampe bei Hochwasserereignissen zur Entlastung der
übrigen Fließwege. weiter
Wasserbaumaßnahmen in der Warnow/Bützow - Umfluterwehrrückbau: Sohlgleite
Das Umfluterwehr bleibt weitgehend erhalten. Es werden nur die Verschlüsse und Aufbauten abgebrochen. Vom Wehr
ausgehend nach unterhalb wird eine flach geneigte Sohlgleite angelegt, die auch mit Kanus passiert werden kann.
- Bauausführung 2006. weiter
Das Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie (LUNG) ist Fachbehörde für Grundlagen des Wasserbaus, der Gewässerentwicklung und der Gewässerunterhaltung. Erteilt werden weiterhin Planfeststellungen und -genehmigungen, Umweltverträglichkeitsprüfungen sowie wasserrechtliche Erlaubnisse für Gewässerbenutzungen bei kerntechnischen Anlagen. ausführliche Informationen
Die Lebensgemeinschaften der Fließgewässer werden entsprechend durch die Wanderungsbewegungen der in ihnen
vorkommenden Organismen geprägt. Die ökologische Notwendigkeit der Fließgewässervernetzung ist heute unbestritten. Es
werden in verstärktem Maße Fischaufstiegsanlagen errichtet. Es gibt für diese Anlagen auch noch andere Begriffe wie
Fischtreppen oder Fischpässe. Wir, in unserem Bereich sagen grundsätzlich Fischaufstiegshilfe. Über die Durchgängigkeit der Gewässer wird in vielen Gesetzen wie der EU-Wasserrahmenrichtlinie, in den
Landeswassergesetzen und auch im Fischereigesetz geschrieben. Im Fischereigesetz des Landes Mecklenburg-Vorpommern im §
22 - Fischwege in Fließgewässern - heißt es: weiter
Außerdem gibt es in Mecklenburg-Vorpommern bis auf die Elbe keine Flüsse, die aus niederschlagsreichen Regionen gespeist werden und somit das gebietsnahe Dargebot erhöhen.
Daher hat man mit der Gewässerbewirtschaftung bereits frühzeitig begonnen, indem man durch Wehre an den Ausläufen der Seen ihren Wasserstand und Abfluss steuert (z.B. Schweriner See). Dies ermöglicht im Frühjahr Wasser zurückzuhalten und in den Trockenperioden des Sommers den Fließgewässern zur Verfügung zu stellen. Im Sinne einer nachhaltigen Bewirtschaftung soll ein See hierfür nur im Bereich seines durchschnittlichen natürlichen Schwankungsverhaltens genutzt werden.
Das Land Mecklenburg-Vorpommern ist in ganz besonderem Maße vom Wasser geprägt. 1.712 Kilometer Küstenlänge, davon 354 Kilometer Küste zur offenen See, rund 40.000 Kilometer Fließgewässer und 2.028 Seen ab 1 Hektar Wasserfläche drücken der Landschaft ihren eigenen Stempel auf. Das Landschaftsbild wurde durch die letzte Eiszeit mit entsprechend komplizierten Grundwasserverhältnissen geprägt. Die Einzugsgebiete der Wasserläufe sind im Vergleich zu anderen deutschen Flüssen als klein zu bezeichnen. Die Peene weist mit 5.127 Quadratkilometern das größte Einzugsgebiet auf, es folgt die Warnow mit 3.304 Quadratkilometern. Der Anteil am Gesamteinzugsgebiet der Elbe beträgt für Mecklenburg Vorpommern 6.130 Quadratkilometer, dies entspricht 26,5 Prozent der Landesfläche.
Wasser ist Leben.Foto: Thomas Grundner
Mecklenburg-Vorpommern ist ein gewässerreiches Land. Koordinierung und Ausgleich der verschiedenen Nutzungsansprüche sowie der nachhaltige Schutz der Gewässer sind Aufgabe der Wasserwirtschaft und des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz als oberste Wasserbehörde des Landes.
Die Überwachung der Wassermenge der Oberflächengewässer gehört zu den Kernaufgaben des Landesamtes für Umwelt, Naturschutz und Geologie (LUNG). Die Programme zur Gewässerüberwachung werden jährlich aktualisiert und per Erlass durch das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz (LU) fortgeschrieben. ausführliche Informationen
Ausbau der Hochwasserschutzanlagen am Torfkanal und Stettiner Haff zum Schutz der Ortslagen Kamminke und der polnischen Stadtrandsiedlung von SwinemündeDer 6,84 km lange Torfkanal dient als Vorfluter des Schöpfwerkes "Weiße Brücke" (polnisch: Bialy Most). Dieses von der polnischen Seite
betriebene automatisierte Schöpfwerk entwässert den oberen grenzübergreifenden Polder d.h. teilweise das deutsche
Gebiet der Zerninseesenke und weite Flächen auf der polnischen Seite des Gewässers. Die Mündung des Kanals in das Haff kreuzt den 1997
ausgebauten Landesschutzdeich Kamminke. Sie ist mit einem SPS-gesteuerten Schieber versehen, der nur temporär bei
erhöhten Wasserständen im Haff automatisch schließt. Außerhalb dieser Schließzeiten ist die ökologische Durchgängigkeit
zwischen Haff und Torfkanal gegeben. Die Sohle des Auslaufbauwerkes ist mit Substratauflage versehen, um auch
Evertebraten das Passieren zu ermöglichen. Nach Schließung des Schiebers bot der Torfkanal mit seinen stark abgesackten
Binnendeichen nur ein geringes Retentionsvolumen. Es kam durch überströmendes und durchsickerndes Wasser aus dem Kanal
verstärkt zu einer Vernässung der umliegenden Nutzflächen auf der deutschen Seite und insbesondere der Siedlungsanlagen
auf polnischer Seite. weiter
Die deutsch-polnischen Grenzgewässer Mecklenburg-VorpommernsWege und Ergebnisse der internationalen Zusammenarbeit zu deren Unterhaltung und Ausbau Im Landkreis Vorpommern-Greifswald bilden der Torfkanal und die Mützelburger Beeke auf einer Länge von etwa 13 km die Staatsgrenze
zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Polen. Diese verläuft in der Gewässermitte. Zuständig für die Unterhaltung der Gewässer ist auf deutscher Seite das StALU Vorpommern. Die Unterhaltungszuständigkeit auf polnischer Seite liegt für die Mützelburger Beeke bei der Regionalen Wasserwirtschaftsverwaltung Stettin (RZGW Szczecin) und für den Torfkanal bei der Bezirksverwaltung Melioration und Wasseranlagen der Woiwodschaft Westpommern in Stettin. weiter
Elbe-Eisstand Februar 2012Im Februar 2012 baute sich bei sehr frostigen Temperaturen in Folge starken Eisganges ein Eisstand in der Tideelbe auf. Dieser Eisstand dehnte sich schnell bis in die untere Mittelelbe aus und erfasste auch den mecklenburgischen Abschnitt bei Boizenburg. Der anliegende Bericht des StALU WM dokumentiert die meteorologischen und hydrologischen Randbedingungen des Ereignisses. Insbesondere für den mecklenburgischen Pegel Boizenburg/Elbe erfolgt eine genauere Beschreibung und Bewertung. weiter
Elbehochwasser Januar 2011Nach dem August-Hochwasser 2002 und dem Winter-Hochwasser 2006 war das Januar-Hochwasser 2011 das 3. außergewöhnliche Elbe-Hochwasser innerhalb der letzten 10 Jahre. Eine derartige Dichte außergewöhnlicher Hochwasserereignisse dürfte für die Elbe historisch sein. Das Januar-Hochwasser 2011 brachte bemerkenswerte Durchflüsse und Wasserstände hervor. So reichten die Scheiteldurchflüsse der Elbe ab dem Pegel Barby an die des Winter-Hochwassers 2006 heran, die zugehörigen Wasserstände an der unteren Mittelelbe lagen aber zum Teil deutlich über den Scheitelwerten von 2006. An den mecklenburgischen Elbepegeln Dömitz und Boizenburg wurde neue Höchstwasserstände erreicht. weiter
Verbesserung der ökologischen Durchgängigkeit der Mützelburger Beeke durch Umbau des abgängigen Staubauwerkes am Mützelburger See in eine SohlengleiteDer Fluss Beeke (polnisch: rzeka Mysliborka) ist Vorflut für
den großen Mützelburger See und fließt in nördlicher Richtung nach ca. 6,1 km in den Neuwarper See. Das oberirdische
Einzugsgebiet der Beeke hat eine Fläche von 21,3 km2. Bereits in den Jahren 1963 bis 1967 wurden beiderseits der
Staatsgrenze umfangreiche Meliorationsarbeiten in der Beekeniederung durchgeführt. Seitdem finden entlang des Flusses
jährliche Unterhaltungsarbeiten statt, deren Umfang und Ausführungsart sei 2003 in einer gemeinsamen deutsch-polnischen
"Regelung zu Unterhaltungsarbeiten an der Beeke als Grenzgewässer" festgelegt sind. weiter
Im Bereich Wasser und Boden werden neben den regelmäßig von allen StÄLU zu erledigenden Aufgaben vielfältige Sonderaufgaben für das gesamte Land Mecklenburg-Vorpommern erfüllt. Beispielsweise werden Messprogramme durchgeführt, um die Gewässerbeschaffenheit in der Ostsee zu untersuchen. Dies erfolgt aufgrund internationaler Verpflichtungen. Darüber hinaus werden die notwendigen Gerätschaften vorgehalten, um Ölunfälle in den Küstengewässern abzuwehren. Die Einsatzvorbereitung sowie die Schadstoffbekämpfung in Zusammenarbeit mit dem Bund und den Küstenländern gehören ebenso dazu. Da der Amtsbereich auf einer Länge von 80 km an die Wojewodschaft Westpommern grenzt, spielt die deutsch-polnische Zusammenarbeit auf dem Gebiet des Gewässerschutzes eine bedeutende Rolle. weiter
Im Bereich Wasserwirtschaft gehört neben dem Hochwasserschutz an Elbe und Ostsee die Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie zu den vorrangigen Aufgaben des StALU WM. Die Förderung von Maßnahmen der Siedlungswasserwirtschaft (Abwasseranlagen) und des insbesondere naturnahen nichtstaatlichen Wasserbaus an Gewässern 2. Ordnung (z.B. Fischaufstiegshilfen) dient ihrer praktischen Umsetzung. Die Einhaltung der Qualitätsziele ist Maßstab bei der Erteilung wasserrechtlicher Entscheidungen und wird durch aufwendiges Monitoring überwacht. weiter
Wasserwirtschaftliche MonatsberichteDer Monatsbericht zur wasserwirtschaftlichen Situation enthält eine Übersicht der im Amtsbereich liegenden
Niederschlagsstationen mit einer Interpretation der aktuellen Niederschläge. Angaben zu Wassermenge und Wasserführung der wichtigsten Fließgewässer, Wasserstände ausgewählter Seen und der
Wasserabgabe von Staustufen und bewirtschafteten Seen finden sich in Text und Tabellen. weiter
Wasserwirtschaftliche Quartalsberichte
Durchflusspegel an der Warnow
Das StALU Westmecklenburg erarbeitet für sein Amtsgebiet abflussjährlich 4 Berichte zur wasserwirtschaftlichen Situation. In diesen Quartalsberichten werden aktuelle meteorologische und hydrologische Daten dokumentiert und bewertet. Grundlage des Berichtes bilden die Daten der hydrologischen Pegel des Landesmessnetzes M-V sowie Pegel der WSV (Plau, Malchow und Malliß/MEW, Banzkow/Stör, Neu Darchau/Elbe, Waren/Müritz sowie ungeprüft aus DFÜ: Schwerin-Werderbrücke/Schweriner See, Dömitz und Boizenburg/Elbe und Wismar/Ostsee). weiter
Fachrecht (10)
Beantragung von Bootsmotoren auf der Oberwarnow und dem Krakower See ab 01.07.2012Zum 01.07.2012 sind mit Änderung des Landeswassergesetzes (LWaG) wasserrechtliche Zuständigkeiten des Staatlichen Amtes für Landwirtschaft und Umwelt Mittleres Mecklenburg (StALU MM) an Gewässern 1. Ordnung an den Landkreis Rostock bzw. die Hansestadt Ros-tock übergegangen. Ausgenommen hiervon sind Zuständigkeiten an der Unterwarnow und der Ostsee als Küstengewässer.
Damit erfolgt z. B. die Bearbeitung von Anträgen für Zulassung von Bootsmotoren auf der Oberwarnow und dem Krakower See nicht mehr durch das StALU MM.
Entsprechende Anträge sind daher zuständigkeitshalber an den Landkreis Rostock
18273 Güstrow weiter
Unter dem Oberbegriff FIS Wasser werden verschiedene Fachinformationssysteme der Abteilung zusammengefasst. ausführliche Informationen
Seit Juli 2009 ist das Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt Mittleres Mecklenburg (StALU MM) in Rostock aktiver Praxispartner des RADOST-Projektes, an dem Partner aus Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein mitwirken. RADOST steht für Regionale Anpassungsstrategien für die deutsche Ostseeküste und hat eine Laufzeit von fünf Jahren. Ziel des Projektes ist es, Anpassungsstrategien an den Klimawandel für die deutsche Ostseeküste im Dialog mit Wissenschaft, Wirtschaft, Verwaltung und Zivilgesellschaft zu erarbeiten. Dabei geht es gleichermaßen darum, Schaden für Wirtschaft, Gesellschaft und Natur zu minimieren und mit dem Klimawandel verbundene Entwicklungschancen optimal zu nutzen. Für einzelne Handlungsfelder wie Tourismus, Küstenschutz, Naturschutz, Häfen und maritime Wirtschaft, Gewässermanagement und Landwirtschaft sowie erneuerbare Energien sollen Optionen auf regionaler Ebene entwickelt werden. Dabei steht das StALU MM gemeinsam mit der Universität Rostock für das Fokusthema Küstenschutz. RADOST ist eines von insgesamt sieben Projekten, die im Rahmen der Maßnahme "KLIMZUG – Klimawandel in Regionen zukunftsfähig gestalten" verschiedene Modellregionen betrachten und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert werden. weiter
Auf der Grundlage dieses Überwachungsplan werden durch die jeweils zuständigen Überwachungsbehörden anlagenbezogene Überwachungsprogramme erarbeitet, veröffentlicht und aktualisiert.
Überwachungsprogramm nach IE-Richtlinie im Staatlichen Amt Mittleres Mecklenburg für den Bereich WasserwirtschaftAnlass Die Richtlinie 2010/75/EU über Industrieemissionen (IE-Richtlinie) fordert in Artikel 23 von den Mitgliedstaaten die Einführung eines Systems für Umweltinspektionen, das die Prüfung der gesamten Bandbreite an Auswirkungen der zu überwachenden Anlagen auf die Umwelt umfasst. Zur Umsetzung der Regelungen dieser Richtlinie hat die Bundesregierung für das wasserrechtliche Verfahren bei der Zulassung und Überwachung industrieller Abwasserbehandlungsanlagen und Gewässerbenutzungen die Industriekläranlagen- Zulassungs- und Überwachungsverordnung - IZÜV vom 2. Mai 2013 erlassen. Die §§ 8 und 9 IZÜV regeln die Überwachung von eigenständig betriebenen industriellen Abwasserbehandlungsanlagen sowie Gewässerbenutzungen und Indirekteinleitungen aus Industrieanlagen, die der IE-Richtlinie unterfallen (IE-Anlagen). Gemäß § 9 Abs. 2 IZÜV sollen auf der Grundlage des Überwachungsplanes Überwachungsprogramme erstellt und regelmäßig aktualisiert werden, mit denen die von IE-Anlagen oder deren Gewässerbenutzungen ausgehenden Umweltrisiken systematisch beurteilt werden und die Häufigkeit der Vor-Ort-Besichtigungen angegeben wird. weiter
Überwachungsprogramm nach IE-Richtlinie im Staatlichen Amt Vorpommern für den Bereich WasserwirtschaftAnlass Die Richtlinie 2010/75/EU über Industrieemissionen (IE-Richtlinie) fordert in Artikel 23 von den Mitgliedstaaten die Einführung eines Systems für Umweltinspektionen, das die Prüfung der gesamten Bandbreite an Auswirkungen der zu überwachenden Anlagen auf die Umwelt umfasst. Zur Umsetzung der Regelungen dieser Richtlinie hat die Bundesregierung für das wasserrechtliche Verfahren bei der Zulassung und Überwachung industrieller Abwasserbehandlungsanlagen und Gewässerbenutzungen die Industriekläranlagen- Zulassungs- und Überwachungsverordnung - IZÜV vom 2. Mai 2013 erlassen. Die §§ 8 und 9 IZÜV regeln die Überwachung von eigenständig betriebenen industriellen Abwasserbehandlungsanlagen sowie Gewässerbenutzungen und Indirekteinleitungen aus Industrieanlagen, die der IE-Richtlinie unterfallen (IE-Anlagen). Gemäß § 9 Abs. 2 IZÜV sollen auf der Grundlage des Überwachungsplanes Überwachungsprogramme erstellt und regelmäßig aktualisiert werden, mit denen die von IE-Anlagen oder deren Gewässerbenutzungen ausgehenden Umweltrisiken systematisch beurteilt werden und die Häufigkeit der Vor-Ort-Besichtigungen angegeben wird. weiter
Überwachungsprogramm nach IE-Richtlinie im Staatlichen Amt Westmecklenburg für den Bereich WasserwirtschaftAnlass Die Richtlinie 2010/75/EU über Industrieemissionen (IE-Richtlinie) fordert in Artikel 23 von den Mitgliedstaaten die Einführung eines Systems für Umweltinspektionen, das die Prüfung der gesamten Bandbreite an Auswirkungen der zu überwachenden Anlagen auf die Umwelt umfasst. Zur Umsetzung der Regelungen dieser Richtlinie hat die Bundesregierung für das wasserrechtliche Verfahren bei der Zulassung und Überwachung industrieller Abwasserbehandlungsanlagen und Gewässerbenutzungen die Industriekläranlagen- Zulassungs- und Überwachungsverordnung - IZÜV vom 2. Mai 2013 erlassen. Die §§ 8 und 9 IZÜV regeln die Überwachung von eigenständig betriebenen industriellen Abwasserbehandlungsanlagen sowie Gewässerbenutzungen und Indirekteinleitungen aus Industrieanlagen, die der IE-Richtlinie unterfallen (IE-Anlagen). Gemäß § 9 Abs. 2 IZÜV sollen auf der Grundlage des Überwachungsplanes Überwachungsprogramme erstellt und regelmäßig aktualisiert werden, mit denen die von IE-Anlagen oder deren Gewässerbenutzungen ausgehenden Umweltrisiken systematisch beurteilt werden und die Häufigkeit der Vor-Ort-Besichtigungen angegeben wird. weiter
Umsetzung der IE-Richtlinie in der Wasserwirtschaft Die europäische Richtlinie 2010/75/EU über Industrieemissionen (IE-Richtlinie) hat zum Ziel, bestimmte umweltrelevante Industrieanlagen einheitlich, systematisch und für alle Umweltbereiche integrierend, behördlich zu überwachen. Unter anderem fordert die IE-Richtlinie die Einrichtung eines Systems für Umweltinspektionen und die Aufstellung von Überwachungsplänen und Überwachungsprogrammen. Zur Umsetzung der Regelungen dieser Richtlinie hat die Bundesregierung für das wasserrechtliche Verfahren bei der Zulassung und Überwachung industrieller Abwasserbehandlungsanlagen und Gewässerbenutzungen die Industriekläranlagen-Zulassungs- und Überwachungsverordnung – IZÜV vom 2. Mai 2013 erlassen. Das Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus hat im Einvernehmen mit dem Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz für das Land Mecklenburg-Vorpommern einen medienübergreifenden Überwachungsplan erstellt. Das Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie M-V schreibt diesen fort. weiter
Förderung der nachhaltigen Entwicklung von Gewässern und Feuchtlebensräumen nach der Richtlinie zur Förderung der nachhaltigen Entwicklung von Gewässern und Feuchtlebensräumen (FöRiGeF)Zweck der Zuwendung ist die nachhaltige Entwicklung in erster Linie von Gewässern und deren Ufern-, Auen- und Niederungsbereichen sowie zum Hochwasserschutz. Die Maßnahmen sollen insbesondere der Umsetzung der Europäischen Wasserrahmen-Richtlinie, der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie, der Vogelschutzrichtlinie sowie des Moorschutzkonzeptes des Landes Mecklenburg–Vorpommern dienen. Das Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt ist Bewilligungsbehörde mit Ausnahme der Vorhaben mit schwerpunktmäßigem Moorschutzaspekt. Für Vorhaben mit schwerpunktmäßigem Moorschutzaspekt nimmt das örtlich zuständige Staatliche Amt die Aufgaben der antragsannehmende Behörde für das Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie als Bewilligungsbehörde wahr. weiter
Förderung von Abwasseranlagen nach der Richtlinie zur Förderung Abwasseranlagen (FöRi-AW)Zweck der Zuwendung ist es, den Bau von Abwasseranlagen, die ohne Zuwendungen nicht in angemessener Zeit oder nicht im notwendigen Umfang durchgeführt werden können, verwirklichen zu helfen. Das Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt ist Bewilligungsbehörde für den Förderbereich I der Richtlinie: zentrale öffentliche Abwasseranlagen und gewerbliche Abwasseranlagen. weiter
23. Neubrandenburger Kolloquium"Wasserrahmenrichtlinie und Gewässerunterhaltung" Am 23. September 2014 fand das 23. Neubrandenburger Kolloquium unter dem Titel "Wasserrahmenrichtlinie und Gewässerunterhaltung" statt. Eine Übersicht zur Veranstaltung und die Vorträge können Sie hier herunterladen. Die Urheberrechte der Vorträge liegen bei den jeweiligen Autoren. Jede weitere Verwendung ist nur mit Angabe des Autors und der Quellenangabe gestattet. weiter
Die Forschung ist für unsere Mitarbeiter neben der Lehre die wichtigste Aufgabe. Seit 1994 hat sich das Fachgebiet zu einer anerkannten Forschungseinrichtung entwickelt, in der auch größere Forschungsprojekte bearbeitet werden. Das Fachgebiet ist in starkem Maße in Planungsaufgaben der Landesbehörden an der deutschen Küste eingebunden und unterstützt private Unternehmen beratend bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben.	weiter... Anbieter: http://www.uni-rostock.de/
Ergebnisse zum Thema Wasser aus UmweltMV
Internes Messnetz Küste M-V
Informationsangebot für Wassersportler