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Timestamp: 2016-10-28 18:14:03
Document Index: 390283564

Matched Legal Cases: ['BGE', 'BGE', 'Art. 6', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 134', 'Art. 159']

U 290/05 (16.01.2006)
U 290/05
P.________, Beschwerdegegnerin, vertreten durch Advokat Stefan Hofer, Spalenberg 20, 4051 Basel
Die 1973 geborene P.________ war in der Firma D.________ AG besch�ftigt und bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch f�r die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunf�llen versichert. Am 9. November 2002 erlitt sie als Beifahrerin des von ihrem Bruder gesteuerten Personenwagens einen Auffahrunfall, weil eine von hinten kommende Autolenkerin das vor einer Lichtsignalanlage stehende Fahrzeug �bersehen hat und in dieses hineingefahren ist. Laut Zeugnis des erstbehandelnden Arztes des Spitals X.________ vom 28. Dezember 2002 zog sie sich dabei eine Hals- und Brustwirbels�ulen-Distorsion Grad 1 zu. Der Hausarzt Dr. med. L.________ fand bei der Untersuchung vom 20. November 2002 bei uneingeschr�nkter Beweglichkeit eine Druckdolenz der Halsmuskulatur und stellte eine depressive Verstimmung fest. Die Versicherte klagte zudem �ber Schwindel und Kopfschmerzen (Zeugnis vom 15. Dezember 2002). Wegen persistierender Schulter- und Nackenschmerzen wurde eine chiropraktische Behandlung angeordnet. Anl�sslich der kreis�rztlichen Untersuchung vom 21. Mai 2003 stellte Dr. med. S.________ Restbeschwerden eines Zervikalsyndroms mit Muskelhartspann fest. Die ebenfalls geklagten R�ckenbeschwerden bezeichnete er als unfallfremd. Die Arbeitsf�higkeit setzte er auf 50% fest. Der behandelnde Chiropraktor Dr. T.________ stellte am 11. August 2003 die Diagnose eines panvertebralen Schmerzsyndroms und berichtete �ber Schmerzen im Zervikal- und oberen Thorakalbereich mit fast t�glich auftretenden Cephalgien, Konzentrationsproblemen und Vergesslichkeit. Im Herbst 2003 fand eine Untersuchung durch Dr. med. G.________, Facharzt f�r innere Medizin und Rheumatologie, statt (Bericht vom 27. Oktober 2003). Vom 3. bis 19. Dezember 2003 und vom 21. Januar bis 18. Februar 2004 weilte P.________ gem�ss Austrittsbericht vom 16. Februar 2004 in der Klinik B.________, wo die �rzte eine Arbeitsf�higkeit von 50% attestierten. Dr. med. L.________ ging im Bericht vom 13. April 2004 aus rein organischer Sicht von einer 100%-igen Arbeitsf�higkeit aus. Mit Verf�gung vom 25. Juni 2004 stellte die SUVA die Heilungskosten- und Taggeldleistungen auf den 30. Juni 2004 ein und lehnte die Ausrichtung einer Invalidenrente sowie einer Integrit�tsentsch�digung mit der Begr�ndung ab, es bestehe keine unfallkausale Beeintr�chtigung der Erwerbsf�higkeit oder der Integrit�t. Die hiegegen erhobene Einsprache, welcher der Bericht des Neurologen Dr. med. M.________ vom 18. Juni 2004 beilag, wies sie mit Einspracheentscheid vom 5. November 2004 ab.
P.________ liess gegen diesen Entscheid beim Kantonsgericht Basel-Landschaft Beschwerde erheben und beantragen, es seien ihr die gesetzlichen Versicherungsleistungen in Form von Taggeld und Heilungskosten zuzusprechen. Das kantonale Gericht hiess diese mit Entscheid vom 25. Mai 2005 in dem Sinne gut, dass es den Einspracheentscheid vom 5. November 2004 aufhob und die Sache zum Erlass einer neuen Verf�gung im Sinne der Erw�gungen an die SUVA zur�ckwies.
Die SUVA f�hrt Verwaltungsgerichtsbeschwerde mit dem Rechtsbegehren, der vorinstanzliche Entscheid sei aufzuheben; eventuell sei die Sache an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
P.________ l�sst auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde schliessen. Zudem ersucht sie um Gew�hrung der unentgeltlichen Verbeist�ndung. Das Bundesamt f�r Gesundheit verzichtet auf eine Vernehmlassung.
1.1 Mit dem angefochtenen Entscheid hat die Vorinstanz das Vorliegen einer HWS-Distorsion mit typischem Beschwerdebild in Form von Kopf- und Nackenschmerzen, Schwindel, Konzentrationsschwierigkeiten, Vergesslichkeit und Depression bejaht. Weiter hat sie erwogen, die SUVA h�tte die Leistungen nicht einzig gest�tzt auf eine Beurteilung der organischen Beschwerden einstellen d�rfen, sondern auch die psychischen Beschwerden - als Teil der typischen Symptome bei einer HWS-Distorsion - ber�cksichtigen m�ssen. Zudem h�tte sie die von Dr. med. M._________ in die Wege geleiteten erg�nzenden Abkl�rungen abwarten und in ihren Entscheid mit einbeziehen m�ssen. Sie wies daher die Sache an den Unfallversicherer zur�ck, damit er erg�nzende Abkl�rungen des medizinischen Sachverhalts vornehme und die psychischen Beschwerden untersuchen lasse.
1.2 Die SUVA wendet ein, die vorinstanzlichen Erw�gungen liessen nicht erkennen, ob die Ad�quanzbeurteilung definitiv nach den Kriterien gem�ss BGE 117 V 359 oder aber nach jenen gem�ss BGE 115 V 335 vorzunehmen sei, oder ob das Gericht offen gelassen habe, ob letztlich die Schleudertrauma- oder - zufolge im Vordergrund stehender psychischer Beschwerden - die Psycho-Praxis anwendbar sei. Weiter f�hrt sie aus, die nunmehr vorliegende, von Dr. med. M.________ veranlasste Funktionsaufnahme der HWS vom 18. Juni 2004 habe nichts Neues zutage gef�rdert. Am 30. Juni 2004 h�tten keine organisch begr�ndeten Unfallfolgen mehr bestanden. Bestritten wird auch das Vorliegen des f�r ein Schleudertrauma der HWS typische Beschwerdebild. Dem Unfallereignis vom 9. November 2002 fehlt nach Ansicht der SUVA im �brigen ohnehin die rechtliche Relevanz f�r eine Haftung der Unfallversicherung, weshalb der Einspracheentscheid ohne erg�nzende Abkl�rungen aufgrund der Akten zu best�tigen sei.
2.1 Die Leistungspflicht des Unfallversicherers gem�ss UVG (Art. 6 Abs. 1 UVG) setzt zun�chst voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Unfall, Tod) ein nat�rlicher Kausalzusammenhang besteht (BGE 129 V 181 Erw. 3.1, 406 Erw. 4.3.1, 119 V 337 Erw. 1, 118 V 289 Erw. 1b, je mit Hinweisen).
2.2 Nach den in den Akten enthaltenen medizinischen Unterlagen hat die Versicherte beim Auffahrunfall vom 9. November 2002 ein Distorsionstrauma der Halswirbels�ule erlitten. In der Folge klagte sie �ber Nacken-, Schulter- und Kopfschmerzen sowie Schwindel (Berichte des Dr. med. L.________ vom 15. Dezember 2002, 11. Februar, 13. April und 13. Juli 2003 und des Kreisarztes Dr. med. S.________ vom 21. Mai 2003). Die R�ntgenuntersuchungen zeigten keinen Hinweis auf eine oss�re L�sion, aber leichte degenerative Ver�nderungen in der unteren HWS (Bericht des Kreisarztes Dr. med. S.________ vom 21. Mai 2003). Die seitlichen Funktionsaufnahmen der HWS vom 18. Juni 2004 ergaben eine leichte Instabilit�t C4/C5 mit diskreten Wirbelgleiten und eine Blockierung der beiden caudalen HWS-Segmente bei im obersten Normbereich liegender Beweglichkeit des Segments C4/5 und physiologischer Beweglichkeit der proximaleren HWS Segmente (Bericht des Dr. med. E.________ vom 18. Juni 2004). Zudem wurde auf eine depressive Verstimmung hingewiesen (Bericht des Dr. med. L.________ vom 15. Dezember 2002). Der Chiropraktor Dr. T.________ erw�hnt am 11. August 2003 zudem Konzentrationsprobleme und Vergesslichkeit.
Dr. med. G.________ geht im Bericht vom 27. Oktober 2003 von einem unspezifischen, vorwiegend tendomyotischen cervical- und lumbalbetonten Panvertebralsyndrom aus, welches gem�ss Aussagen der Patientin erstmals nach der Heckauffahrkollision aufgetreten sei. Vordergr�ndig bestehe eine Wirbels�ulen-Fehlform und Fehlhaltung mit muskul�rer Dysbalance im rechtsseitigen Schulter- Nackeng�rtelbereich bei insgesamt gut erhaltener Wirbels�ulenbeweglichkeit. Im Weiteren stellt er ein teilweise ungew�hnliches Schmerzverhalten mit erh�htem Schmerzgebaren fest, welches er im Rahmen einer sich abzeichnenden Chronifizierung mit chronischer Schmerzverarbeitungsst�rung beurteilt. Zudem vermutet er, dass nebst depressiven Verstimmungsmomenten auch psychosoziale Belastungsfaktoren m�glicherweise soziokultureller Art in die Schmerzproblematik einfliessen. Angesichts des unklaren Beschwerdebildes empfiehlt er eine erg�nzende psychologische Exploration. Diese wurde im Rahmen des station�ren Aufenthalts in der Klinik B.________ durchgef�hrt. Im psychosomatischen Konsilium vom 10. Dezember 2003 wird die Diagnose einer Anpassungsst�rung, Angst und depressive Reaktion gemischt (ICD-10 F43.2) und im Zusammenhang mit den Schmerzen stehend ein maladaptives �berzeugungs- und Bew�ltigungsmuster (Symptomausweitung) gestellt. Im Austrittsbericht vom 16. Februar 2004 f�hren die �rzte aus, die Versicherte sei innerhalb und ausserhalb der Therapien durch ein ungew�hnliches Schmerzverhalten aufgefallen, sie habe sich unverstanden und nicht ernst genommen gef�hlt. Die w�hrend des Aufenthalts und insbesondere in solchen Extremsituationen stattgefundenen Gespr�che der behandelnden �rzte und Therapeuten h�tten nur kurzfristig und nicht voll befriedigend zu einer Kl�rung gef�hrt. Die geschilderten Beschwerden liessen sich durch die dokumentierten strukturellen Befunde allein nicht erkl�ren, sondern seien im Rahmen einer Anpassungsst�rung zu sehen. Erschwerend hinzu komme ein dysfunktionales �berzeugungs- und Bew�ltigungsmuster mit Selbstlimitierung und ausgepr�gter Schonhaltung in allen Aktivit�ten, welches als Symptomausweitung klassifiziert worden sei. �ber die Unfallkausalit�t der psychischen Problematik �ussern sich die �rzte der Klinik B.________ nicht. Dr. med. M.________ gibt im Schreiben vom 19. August 2004 an, neben einer k�rperlichen Grundlage der Beschwerden seien seelische Zusatzfaktoren als das Schmerzerleben mit beeinflussendes Element denkbar.
2.3 Nach der Rechtsprechung ist der nat�rliche Kausalzusammenhang in der Regel anzunehmen, wenn ein Schleudertrauma der HWS diagnostiziert ist und ein f�r diese Verletzung typisches Beschwerdebild mit einer H�ufung von Beschwerden wie diffuse Kopfschmerzen, Schwindel, Konzentrations- und Ged�chtnisst�rungen, �belkeit, rasche Erm�dbarkeit, Visusst�rungen, Reizbarkeit, Affektlabilit�t, Depression, Wesensver�nderungen usw. vorliegt (BGE 117 V 360 Erw. 4b). Aufgrund der medizinischen Unterlagen ergibt sich, dass die Beschwerdegegnerin schon kurz nach dem Auffahrunfall �ber Beeintr�chtigungen klagte, welche dem erw�hnten typischen Beschwerdebild zuzuordnen sind und welche denn auch Gegenstand der verschiedenen in der Folge eingeholten �rztlichen Stellungnahmen bildeten. Unklarheit besteht hinsichtlich der psychischen Beschwerden, bez�glich welcher die medizinische Aktenlage keine hinreichende Grundlage f�r eine zuverl�ssige Beantwortung der Frage nach der nat�rlichen Kausalit�t darstellt. Die SUVA ist dem nicht n�her nachgegangen, weil ihrer Ansicht nach der ad�quate Kausalzusammenhang ohnehin zu verneinen ist.
2.4 Bei der Beurteilung der Ad�quanz von organisch nicht (hinreichend) nachweisbaren Unfallfolgesch�den ist rechtsprechungsgem�ss (BGE 127 V 103 Erw. 5b/bb mit Hinweisen) wie folgt zu differenzieren: Es ist zun�chst abzukl�ren, ob die versicherte Person beim Unfall ein Schleudertrauma der Halswirbels�ule, eine dem Schleudertrauma �quivalente Verletzung (SVR 1995 UV Nr. 23 S. 67 Erw. 2) oder ein Sch�del-Hirntrauma erlitten hat. Ist dies nicht der Fall, gelangt die Rechtsprechung gem�ss BGE 115 V 140 Erw. 6c/aa zur Anwendung. Ergeben die Abkl�rungen, dass die versicherte Person eine der soeben erw�hnten Verletzungen erlitten hat, muss beurteilt werden, ob die zum typischen Beschwerdebild einer solchen Verletzung geh�renden Beeintr�chtigungen (vgl. dazu: BGE 119 V 337 Erw. 1, 117 V 360 Erw. 4b) zwar teilweise vorliegen, im Vergleich zur psychischen Problematik aber ganz in den Hintergrund treten. Trifft dies zu, sind f�r die Ad�quanzbeurteilung ebenfalls die in BGE 115 V 140 Erw. 6c/aa f�r Unf�lle mit psychischen Folgesch�den aufgestellten Grunds�tze massgebend; andernfalls erfolgt die Beurteilung der Ad�quanz gem�ss den in BGE 117 V 366 Erw. 6a und 382 Erw. 4b festgelegten Kriterien (BGE 123 V 99 Erw. 2a mit Hinweisen). Gleiches gilt, wenn die im Anschluss an den Unfall auftretenden psychischen St�rungen nicht zum typischen Beschwerdebild eines HWS-Traumas geh�ren. Erforderlichenfalls ist vorg�ngig der Ad�quanzbeurteilung zu pr�fen, ob es sich bei den im Anschluss an den Unfall geklagten psychischen Beeintr�chtigungen um blosse Symptome des erlittenen Traumas oder aber um eine selbstst�ndige (sekund�re) Gesundheitssch�digung handelt, wobei f�r die Abgrenzung insbesondere Art und Pathogenese der St�rung, das Vorliegen konkreter unfallfremder Faktoren oder der Zeitablauf von Bedeutung sind (RKUV 2001 Nr. U 412 S. 80 [U 96/00]). Wie das Eidgen�ssische Versicherungsgericht in dem in RKUV 2002 Nr. U 465 S. 437 [U 164/01] publizierten Urteil schliesslich dargelegt hat, ist die Ad�quanz des Kausalzusammenhangs nur dann im Sinne von BGE 123 V 99 Erw. 2a unter dem Gesichtspunkt einer psychischen Fehlentwicklung nach Unfall zu beurteilen, wenn die psychische Problematik bereits unmittelbar nach dem Unfall eindeutige Dominanz aufweist. Wird die Rechtsprechung gem�ss BGE 123 V 99 Erw. 2a in einem sp�teren Zeitpunkt angewendet, ist zu pr�fen, ob im Verlaufe der ganzen Entwicklung vom Unfall bis zum Beurteilungszeitpunkt die physischen Beschwerden gesamthaft nur eine sehr untergeordnete Rolle gespielt haben und damit ganz in den Hintergrund getreten sind. Nur wenn dies zutrifft, ist die Ad�quanz nach der Rechtsprechung zu den psychischen Unfallfolgen (BGE 115 V 133) zu beurteilen.
2.5 Wie es sich hinsichtlich der Bedeutung der physischen und psychischen Ursachen am bestehenden Beschwerdebild der Beschwerdegegnerin verh�lt, ist fraglich. Einerseits sind die typischen Symptome eines Schleudertraumas nur teilweise gegeben und die bestehenden physischen Befunde vorwiegend leichterer Natur. Anderseits ist in den Arztberichten von erheblichen psychischen Problemen die Rede. Ob die psychischen Ursachen derart im Vordergrund standen, dass die Ad�quanzbeurteilung nach den f�r psychische Unfallfolgen geltenden Kriterien zu erfolgen hat, l�sst sich aufgrund der vorhandenen Akten allerdings nicht zuverl�ssig beurteilen. Im Anschluss an den Unfall zeigte die Versicherte eine depressive Verstimmung (Bericht des Dr. med. L.________ vom 15. Dezember 2002), welche in den sp�teren Zeugnisses des Hausarztes dann allerdings keine Erw�hnung mehr fand (Zeugnisse vom 11. Februar, 13. April und 13. Juli 2003) und auch bei der kreis�rztlichen Untersuchung vom 21. Mai 2003 kein Thema war. Psychische Probleme wurden von Dr. med. G.________ im Bericht vom 27. Oktober 2003 und von den �rzten der Klinik B.________ im Bericht vom 16. Februar 2004 wiederum erw�hnt. Aufgrund ihrer Stellungnahmen lassen sich die psychischen Beschwerden indessen nicht gewichten und einordnen. Bevor (im Falle der Bejahung einer nat�rlichen Kausalit�t) �ber die Ad�quanz der bestehenden Beschwerden entschieden werden kann, bedarf es daher einer Begutachtung, welche sich namentlich �ber die Bedeutung der psychischen Beeintr�chtigungen am bestehenden Beschwerdebild auszusprechen haben wird. Erst aufgrund der in diesem Sinne erg�nzten Akten wird �ber die Unfallkausalit�t und damit �ber den Leistungsanspruch zu entscheiden sein. Dabei ist nicht auszuschliessen, dass die Ad�quanzbeurteilung zu einem unterschiedlichen Ergebnis f�hrt, je nachdem ob die f�r Schleudertraumen der HWS oder die f�r psychische Unfallfolgen geltenden Regeln anwendbar sind. Nachdem die SUVA das psychische Beschwerdebild als von vornherein nicht ad�quat kausale Unfallfolge qualifiziert hat, l�sst es sich nicht beanstanden, dass die Vorinstanz dieser die Sache zur erg�nzenden Abkl�rung und neuer Beurteilung zur�ckgewiesen hat.
Das Verfahren ist kostenlos (Art. 134 OG). Entsprechend dem Ausgang des Prozesses hat die Beschwerdef�hrerin der durch einen Rechtsanwalt vertretenen Beschwerdegegnerin eine Parteientsch�digung zu bezahlen (Art. 159 Abs. 2 OG). Das Gesuch um unentgeltliche Verbeist�ndung wird damit gegenstandslos.
Die SUVA hat der Beschwerdegegnerin f�r das Verfahren vor dem Eidgen�ssischen Versicherungsgericht eine Parteientsch�digung von Fr. 2500.- (einschliesslich Mehrwertsteuer) zu bezahlen.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Kantonsgericht Basel-Landschaft und dem Bundesamt f�r Gesundheit zugestellt.