Source: http://cjzink.de/agbs.html
Timestamp: 2018-11-19 21:53:23
Document Index: 8581201

Matched Legal Cases: ['§ 651', '§ 651', '§ 651', '§ 651', '§ 651', '§ 651', '§ 651']

AGBs | C.J.Zink
Die Reisebedingungen ergänzen die gesetzlichen Regelungen und regeln die Rechtsbeziehungen zwischen dem Kunden/Reisenden und dem Reiseveranstalter. Abweichungen in den jewei­ligen Reiseausschreibungen haben Vorrang.
1.1. Mit der Buchung (Reise­anmel­dung) bietet der Kun­de/Reisende dem Reisever­anstalter den Abschluss eines Reisevertrages verbindlich an. Grundlage dieses Angebotes ist die Reisebeschreibung des Reiseveran­stalters für die jeweilige Reise.
1.2. Reisevermittler und Leistungs­träger (z.B. Hotels, Beförderungs­unternehmen) sind vom Reisever­anstalter nicht bevollmächtigt, Aus­künfte zu geben oder Zu­siche­rungen zu machen, die den vertrag­lichen Inhalt des Reise­ver­trages abändern, über die vertraglich zuge­sicherten Leistungen des Reise­ver­anstalters hinaus­gehen oder im Widerspruch zur Reiseaus­schreibung stehen.
1.3. Orts- und Hotelprospekte, sowie Internetaus­schreibun­gen, die nicht vom Reiseveran­stalter heraus­gege­ben wer­den, sind für den Reise­veran­stalter und dessen Leistungs­pflicht nicht verbindlich, soweit sie nicht durch aus­drückliche Verein­barung mit dem Kun­den/Reisenden zum Gegenstand der Reiseaus­schrei­bung oder zum Inhalt der Leistungs­pflicht des Reise­veranstalters ge­macht wurden.
1.4. Die Buchung kann schriftlich, per Telefax oder auf elektronischem Weg (E-Mail mit gescannter und unter­schriebener Reise­anmeldung) erfol­gen. Bei elektroni­schen Buchun­gen bestätigt der Reiseveranstalter den Eingang der Buchung unver­züglich auf elektro­nischem Weg. Diese Ein­gangs­bestätigung stellt noch keine Bestätigung der Annahme des Bu­chungsauftrags dar.
1.5. Der Kunde/Reisende hat für alle Vertragsverpflich­tungen von Mit­reisenden, für die er die Buchung vor­nimmt, wie für seine eigenen einzu­stehen, sofern er diese Ver­pflichtung durch ausdrückliche und gesonderte Erklärung übernommen hat.
1.6. Der Vertrag kommt mit dem Zugang der Annahme­erklärung des Reiseveran­stalters zustande. Sie bedarf keiner bestimmten Form. Bei oder unverzüglich nach Ver­trags­schluss wird der Reise­veranstalter dem Kun­den/Reisenden eine schrift­liche Reisebestätigung über­mitteln. Hierzu ist er nicht verpflichtet, wenn die Bu­chung durch den Kunden/ Reisenden weniger als 7 Werktage vor Reisebeginn erfolgt.
1.7. Weicht der Inhalt der Annahme­erklärung des Reise­veranstalters vom Inhalt der Buchung ab, so liegt ein neues Angebot des Reiseveran­stalters vor. Der Vertrag kommt auf der Grundlage dieses neuen Ange­bots zustande, wenn der Kunde innerhalb der vor­gegebenen Bin­dungsfrist dem Reisever­anstalter die Annahme schriftlich erklärt.
1.8. Die Reisebestätigung / Rechnung sowie der Siche­rungsschein und sämtliche Reisedokumente werden per Post an die in der Buchung hinterlegte Adresse versandt.
2.1. Der Reisepreis kann nur per Überweisung oder Bar­zahlung ausgeglichen werden.
2.2 Die auf den Reisepreis geleisteten Zahlungen sind gemäß § 651 k BGB insolvenz­gesichert. Der Sicherungs­schein wird dem Kunden mit der Reisebestätigung/Rech­nung zur Verfügung gestellt. Mit Vertragsab­schluss und der Aushändigung des Sicherungs­scheins wird für Pau­schal­reisen und Nur-Hotelbu­chungen eine Anzahlung in Höhe von 25% des Reise­preises, min­destens jedoch € 50,-- pro Person, fällig. Die Rest­zahlung bis 6 Wochen vor Reisean­tritt. Für Nur-Flug­buchungen werden mit Vertragsabschluss 100% des Reisepreises fällig.
2.3 Die Bezahlung der Leistungen aus dem Reise­vertrag erfolgt aus­schließ­lich und direkt an die Reise­center Märkl GmbH. Bei Kurzfrist­buchungen ab 8 Tagen vor Reisean­tritt empfiehlt der Reiseveranstalter dem Kun­den/Reisenden dringend, die Zahlung des Reise­preises mittels Blitzüber­weisung oder Barzahlung vorzu­nehmen, damit die Reiseunter­lagen rechtzeitig zur Verfügung ge­stellt werden können. Bei Über­weisung des Betrages empfiehlt der Reise­veran­stalter unverzüglich die Bank­bestätigung an +49 (0) 9171-890 831 zu faxen.
2.4 Leistet der Kunde/Reisen­de die Anzahlung und/oder die Restzahlung nicht entspre­chend den vereinbarten Zah­lungsfälligkeiten, so ist der Reise­veranstalter be­rechtigt, nach Mah­nung mit Frist­setzung vom Reise­ver­trag zurückzutreten und den Kun­den/Reisenden mit Storno­kosten gemäß Ziffer 4.3. bis 4.6. zu belasten.
3.1. Änderungen einzelner Reise­leistungen vom ver­einbarten Inhalt des Reise­vertrages, die nach Ver­tragsabschluss notwendig werden und vom Reise­veranstalter nicht wider Treu und Glauben herbei­geführt wurden, sind nur gestattet, soweit die Änderungen nicht erheb­lich sind und den Gesamt­zuschnitt der Reise nicht beeinträchtigen.
3.2. Eventuelle Gewähr­leistungsan­sprüche bleiben unberührt, soweit die geänderten Leistungen mit Män­geln behaftet sind.
3.3. Im Fall einer erheblichen Än­derung einer wesent­lichen Reise­leistung ist der Kunde/Reisende berechtigt, unentgeltlich vom Reise­vertrag zurückzutreten oder die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen Reise zu verlangen, wenn der Reiseveranstalter in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Kun­den/Rei­sen­den aus seinem Angebot anzubieten. Der Kunde/Rei­sende hat diese Rechte unverzüglich nach der Erklä­rung des Reiseveran­stalters über die Änderung der Reise­leistung oder die Absage der Reise diesem gegenüber geltend zu machen.
3.4. Der Reiseveranstalter ist ver­pflichtet, den Kunden/Rei­senden über wesentliche Leistungs­änderun­gen un­verzüglich nach Kenntnis des Änderungsgrundes zu informieren.
4. Rücktritt durch den Kunden / Reisenden / Stornokosten
4.1. Der Kunde/Reisende kann jeder­zeit vor Reisebeginn von der Reise zurücktreten. Der Rücktritt ist gegen­über dem Reiseveranstalter unter der vorstehend angege­benen An­schrift zu erklären. Wir em­pfehlen, um Miss­verständ­nisse zu vermeiden, den Rück­tritt schriftlich zu erklären.
4.2. Tritt der Kunde/Reisende vor Reisebeginn zurück oder tritt er die Reise nicht an, so verliert der Reise­veranstalter den Anspruch auf den Reise­preis. Stattdessen kann der Reiseveranstalter, soweit der Rück­tritt nicht von ihm zu vertreten ist oder ein Fall höherer Gewalt vorliegt, eine angemessene Entschädigung für die bis zum Rücktritt getroffenen Reisevorkehrun­gen und seine Auf­wendungen in Abhängigkeit von dem jeweiligen Reisepreis verlangen.
4.3. Der Reiseveranstalter hat diesen Entschädigungs­an­spruch zeitlich gestaffelt, d. h. unter Berücksich­tigung der Nähe des Zeitpunktes des Rücktritts zum vertraglich verein­barten Reisebeginn in einem pro­zentualen Ver­hältnis zum Reisepreis pauschaliert und bei der Be­rechnung der Entschädigung gewöhnlich er­sparte Aufwendungen und gewöhn­lich mögliche ander­weitige Ver­wen­dungen der Reiseleistungen berück­sichtigt. Die Entschädigung wird nach dem Zeitpunkt des Zugangs der Rücktrittserklärung wie folgt berechnet:
a) Pauschal-, Flug- und Busreisen und Nur-Hotel Buchungen:
bis zum 31. Tag vor Reiseantritt 40%,
vom 30. bis 24. Tag - 50%, vom 23. bis 17. Tag - 60%,
vom 16. bis 10. Tag - 75%, vom 9. bis 3. Tag - 90%,
vom 02. bis zum Tag des Reiseantritts oder bei Nichtantritt (no show) - 100% des Reisepreises.
b) Nur-Flugbuchungen: ab dem Buchungstag bis zum Tag des Reiseantritts oder bei Nichtanreise (no show) - 100% des Reisepreises
4.4. Die Rücknahme und Erstattung von Event Tickets (z.B. Eintrittskarten etc.) ist ausgeschlossen. Diese werden in voller Höhe berechnet.
4.5. Dem Kunden/Reisenden bleibt es in jedem Fall unbe­nommen, dem Rei­sever­anstalter nachzuweisen, dass diesem überhaupt kein oder ein we­sentlich niedrigerer Schaden ent­standen ist, als die von ihm gefor­derte Pauschale.
4.6. Der Reiseveranstalter behält sich vor, anstelle der vorstehenden Pauschalen eine höhere, konkrete Ent­schä­digung zu fordern, soweit der Reiseveranstalter nachweist, dass ihm wesentlich höhere Aufwen­dungen als die jeweils anwendbare Pauschale entstanden sind. In diesem Fall ist der Reiseveranstalter verpflichtet, die geforderte Ent­schädigung unter Berück­sichtigung der ersparten Auf­wendungen und einer etwaigen, ander­weitigen Verwendung der Reise­leistungen konkret zu beziffern und zu belegen.
5.1. Ein Anspruch des Kun­den/Rei­senden nach Ver­tragsabschluss auf Ände­rungen hinsichtlich des Reise­termins, des Reiseziels, des Ortes des Reiseantritts, der Unterkunft oder der Beför­derungsart (Umbuchung) besteht nicht. Wird auf Wunsch des Kunden/Rei­senden dennoch eine Um­buchung vorgenommen, kann der Reiseveranstalter bei Einhaltung der nachstehenden Fristen ein Umbuchungsent­gelt pro Reisendem erheben. Pauschalreisen mit oder ohne Fluganreise: Bis 30 Tage vor Reiseantritt € 50,- pro Reisen­dem zzgl. entspre­chender Mehrkosten und Aufpreise, die durch die Leistungsträger berechnet werden. Umbuchungswünsche des Kun­den/Reisenden, die nach Ablauf der Fristen erfolgen, können, sofern ihre Durch­führung überhaupt möglich ist, nur nach Rücktritt vom Reisevertrag gemäß Ziffer 4.3 bis 4.6 zu den Be­dingun­gen und gleichzeitiger Neuan­meldung durchgeführt werden.
5.2. Bis zum Reisebeginn kann der Kunde/Reisende verlan­gen, dass ein Dritter in seine Rechte und Pflichten aus dem Vertrag eintritt. Es bedarf dazu der Mitteilung des Reisean­melders an den Reiseveran­stalter. Der Reiseveranstalter kann dem Wechsel in der Person des Reisenden wider­sprechen, wenn die Ersatz­per­son den besonderen Reise­erforder­nissen nicht genügt oder gesetzliche Vorschriften oder be­hördliche An­ord­nungen entgegen­stehen. Tritt eine Ersatzperson an die Stelle des angemeldeten Teilneh­mers, ist der Reiseveran­stalter be­rechtigt, für den hierdurch ent­stehenden Aufwand eine Bearbei­tungspauschale in Höhe von € 50,00 pro Ver­tragsübertragung zu ver­langen. Weiterhin haften der An­melder der Reise und die Ersatz­person für die hierdurch entste­henden tatsächlichen Kosten gesamt schuldnerisch. Der Reiseveranstalter wird sich bemühen, bei den Flug­gesellschaften und Hoteliers die entstehenden Kosten so niedrig wie möglich zu halten. Aufgrund der Tarifbestim­mungen vieler Flug­gesell­schaften ist es möglich, dass durch den Wechsel der Person des Reisenden Stornierungs­kosten für den Flug in Höhe von 100 % ent­stehen.
5.3. Im Falle einer Pauschal­reise mit einer Linien- oder Lowcostflugge­sellschaft bzw. bei einer Nur-Flug­buchung mit einer Linien oder Lowcostflug­gesellschaft ist eine Änderung des bei Buchung mitge­teilten Namens nicht möglich. Aufgrund der Tarifbestim­mungen der Linien- und Lowcostfluggesell­schaften ist eine Stornierung der Flüge gemäß der in 4.3. bis 4.6. aufgeführten Storno­bedin­gungen erforderlich sowie eine Neuein­buchung. Im Falle der Buchung einer Flugpau­schalreise mit Charterflug­gesellschaft bzw. bei einer Nur-Flugbuchung mit einer Charterflug­gesellschaft, erheben wir im Falle eines Namenswechsels in jedem Falle eine Bearbei­tungsgebühr in Höhe von € 50,00 je Rei­sendem. Sofern nach den Bedingungen der Fluggesel­lschaft eine Stor­nierung des Fluges und eine Neuein­buchung erfor­derlich werden, sind die tat­sächlich entstehen­den Kosten zuzüg­lich der Bearbeitungsgebühr in Höhe von € 50,00 je Reisendem vom Kun­den zu tragen. Es ist daher zwingend notwendig, bei Bu­chung der Reise die korrekte Schreibweise aller Reise­teilnehmer, wie sie in den Ausweis­papieren abgedruckt sind, anzu­geben.
Ein Reiseschutz ist im Reise­preis nicht eingeschlossen. Der Reise­veranstalter em­pfiehlt eine aus­reichende Absicherung, die bei Buchung der Reise abgeschlossen werden kann. Für eine be­darfs­gerechte Beratung steht der Reise­veranstalter gerne zur Verfügung.
Nimmt der Kunde/Reisende einzelne Reiseleistungen, die ihm ordnungs­gemäß ange­boten wurden, nicht in An­spruch aus Gründen, die ihm zuzurechnen sind (z. B. wegen vor­zeitiger Rückreise oder aus sonstigen zwin­genden Grün­den), hat er keinen Anspruch auf anteilige Erstattung des Reisepreises.
Der Reiseveranstalter kann den Reisevertrag ohne Ein­haltung einer Frist kündigen, wenn der Kunde/Rei­sende die Durchführung der Reise trotz Abmahnung nach­haltig stört oder sich in solchem Maß vertrags­widrig (u.a. wegen nicht rechtzeiti­gem Zahlungs­eingang, mangels Konto­deckung oder auf­grund Widerspruchs) verhält, dass die sofortige Aufhebung des Ver­trages gerechtfertigt ist. In diesem Falle ist der Reisever­an­stalter be­rechtigt, den Reisevertrag zu den entspre­chenden Rücktrittsgebühren zu stornieren. Eventuelle Mehrkosten für den Rück­transport trägt der Kunde/ Reisende selbst.
Wird die Reise infolge bei Vertrags­schluss nicht voraus­sehbarer höherer Gewalt erheblich erschwert, gefährdet oder beeinträchtigt, so kann sowohl der Kunde/Reisende als auch der Reiseveranstalter den Reisevertrag nur nach Maßgabe der Vorschriften zur Kündigung wegen höherer Gewalt kündigen. Die Rechts­folgen ergeben sich aus dem Gesetz (§§ 651j, 651e BGB). In diesem Fall erstattet der Reise­veranstalter den gezahlten Reisepreis, kann jedoch für erbrachte oder noch zu er­bringende Reiseleistungen eine angemessene Ent­schädigung verlangen.
Erfolgt die Kündigung nach Reise­antritt, wird der Rei­sever­anstalter die infolge der Auf­hebung des Vertrages not­wendigen Maß­nahmen tref­fen, insbe­sondere, falls der Vertrag die Rückbeförderung umfasst, den Kun­den/Rei­senden zurück zu befördern. Die Mehr­kosten für die Rück­beför­derung tragen der Kun­de/Reisende und der Reise­veranstalter je zur Hälfte. Im Übri­gen fallen die Mehr­kosten dem Kun­den/Reisenden zur Last.
10.1. Wird die Reise nicht vertrags­gemäß erbracht, so kann der Kunde/Reisende Abhilfe verlangen. Der Kun­de/Reisende ist aber ver­pflichtet, dem Reisever­an­stalter einen aufgetretenen Reisemangel unverzüglich anzuzeigen. Unterlässt er dies schuldhaft, tritt eine Min­de­rung des Reisepreises nicht ein. Der Kunde/Reisende ist verpflichtet, seine Mängelan­zeige unverzüglich der Reise­leitung am Urlaubsort zur Kenntnis zu geben. Ist eine Reise­leitung am Urlaubsort nicht vor­handen, sind etwaige Reisemängel dem Reisever­anstalter an dessen Sitz zur Kenntnis zu geben. Über die Erreichbarkeit der Reiseleitung bzw. des Reiseveranstalters wird in der Leistungsbe­schreibung, spätestens jedoch mit den Reiseunterlagen, unterrichtet. Die Reiseleitung ist be­auftragt, für Abhilfe zu sorgen, sofern dies möglich ist. Sie ist jedoch nicht befugt, Ansprüche anzuer­kennen.
10.2. Will ein Kunde/Reisender den Reisevertrag wegen eines Reise­mangels der in § 651 c BGB be­zeichneten Art nach § 651 e BGB oder aus wichti­gem, dem Reise­ver­anstalter erkennbaren Grund wegen Unzumutbarkeit kündigen, hat er dem Reiseveranstalter zuvor eine angemessene Frist zur Ab­hilfe­leistung zu setzen. Dies gilt nur dann nicht, wenn Abhilfe unmöglich ist oder vom Reiseveranstalter ver­wei­gert wird oder wenn die sofor­tige Kündigung des Vertrages durch ein besonderes, dem Reiseveranstalter erkennbares Interesse des Kun­den/Rei­senden gerechtfertigt wird.
10.3. Schäden oder Zustel­lungs­verzögerungen bei Flug­reisen empfiehlt der Reise­veranstalter dringend unver­züglich an Ort und Stelle mit­tels Schadensanzeige (P.I.R.) der zuständigen Fluggesell­schaft anzuzeigen. Fluggesellschaften lehnen in der Regel Erstattungen ab, wenn die Schadenanzeige nicht ausgefüllt worden ist. Die Schadens­anzeige ist bei Ge­päckbeschädigung binnen 7 Tagen und bei Verspätung innerhalb 21 Tagen nach Aushän­digung zu leisten. Im Übrigen ist der Verlust, die Beschädigung oder die Fehlleitung von Reisegepäck der Rei­seleitung oder der örtlichen Ver­tre­tung der Fluggesellschaft anzuzeigen.
Ansprüche nach den §§ 651c bis f BGB hat der Kunde/Rei­sende spä­testens innerhalb eines Monats nach dem vertraglich vorgesehenen Zeit­punkt der Beendigung der Reise geltend zu machen.
11.1. Die Frist beginnt mit dem Tag, der dem Tag des ver­traglichen Reise­endes folgt. Fällt der letzte Tag der Frist auf einen Sonntag, einen am Er­klärungsort staatlich aner­kannten allgemeinen Feiertag oder einen Samstag, so tritt an die Stelle eines solchen Tages der nächste Werktag.
11.2. Die Geltendmachung kann fristwahrend gegen­über dem Reise­veranstalter unter der vorstehend angegebenen Anschrift erfolgen.
11.3. Nach Ablauf der Frist kann der Kunde/Reisende Ansprüche nur geltend ma­chen, wenn er ohne Verschul­den an der Einhaltung der First verhindert worden ist.
11.4. Die Frist aus 11.1 gilt auch für die Anmeldung von Gepäckschäden oder Zustel­lungsverzögerungen beim Gepäck im Zusammenhang mit Flügen gemäß Ziffer 10.3., wenn Gewährleistungsrechte aus den §§ 651c Abs. 3, 651d, 651e Abs. 3 und 4 BGB geltend gemacht werden. Ein Schaden­ersatzanspruch wegen Ge­päckbe­schädigung ist binnen 7 Tagen, ein Schadenersatz­anspruch wegen Gepäckver­spätung binnen 21 Tagen nach Aushändigung geltend zu machen.
12.1. Ansprüche des Kun­den/Rei­senden nach den §§ 651c bis f BGB aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflicht­verletzung des Reiseveran­stalters oder eines gesetz­lichen Vertreters oder Erfül­lungsgehilfen des Reisever­anstalters beruhen, verjähren binnen zwei Jahren. Dies gilt auch für Ansprüche auf den Ersatz sonstiger Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahr­lässigen Pflicht­verletzung des Reise­ver­anstalters oder eines ge­setzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen des Reiseveranstalters beruhen.
12.3. Die Verjährung nach Ziffer 12.1 und 12.2 beginnt mit dem Tag, der dem Tag des vertraglichen Reise­endes folgt. Fällt der letzte Tag der Frist auf einen Sonntag, einen am Er­klärungsort staatlich aner­kannten allge­meinen Feiertag oder einen Samstag, so tritt an die Stelle eines solchen Tages der nächste Werktag.
12.4. Schweben zwischen dem Kunden/Reisenden und dem Reise­veranstalter Verhand­lungen über den An­spruch oder die den Anspruch be­gründenden Um­stände, so ist die Verjährung gehemmt, bis der Kun­de/Reisende oder der Reiseveran­stalter die Fort­setzung der Verhand­lungen verweigert. Die Verjährung tritt frühestens drei Monate nach dem Ende der Hemmung ein.
13.1. Die vertragliche Haftung des Reiseveranstalters für Schäden, die nicht Körper­schäden sind, ist auf den drei­fachen Reisepreis beschränkt,
a) soweit ein Schaden des Kunden/Reisenden weder vorsätzlich noch grob fahr­lässig herbeigeführt wird oder
b) soweit der Reiseveranstalter für einen dem Kun­den/Reisen­den entstehenden Schaden allein wegen eines Verschul­dens eines Leistungs­trägers verant­wortlich ist.
13.2. Die deliktische Haftung des Reiseveranstalters für Sachschäden, die nicht auf Vorsatz oder grober Fahr­lässigkeit beruhen, ist auf den dreifachen Reisepreis be­schränkt. Diese Haftungs­höchstsumme gilt jeweils je Kunden/Reisenden und Reise. Möglicherweise darüber hin­ausgehende Ansprüche im Zusam­menhang mit Reise­gepäck nach dem Montrealer Überein­kommen bleiben von der Be­schränkung unberührt.
13.3. Der Reiseveranstalter haftet nicht für Leistungs­störungen, Personen- und Sachschäden im Zusammen­hang mit Leistungen, die als Fremdleistungen lediglich ver­mittelt werden (z.B. Ausflüge, Sportveranstaltungen, Theater­besuche, Ausstel­lungen, Beför­de­rungsleistun­gen von und zum Aus­gangs- und Zielort), wenn diese Leistungen in der Reiseaus­schrei­bung und der Bu­chungs­bestätigung ausdrücklich und unter Angabe des vermittelten Vertragspartners als Fremd­leistungen so eindeutig ge­kennzeichnet werden, dass sie für den Kunden/Reisenden erkennbar nicht Bestandteil der Reiseleistungen des Reiseveranstalters sind. Der Reiseveranstalter haftet jedoch
a) für Leistungen, welche die Beför­derung des Kunden/Rei­senden vom ausgeschrie­benen Ausgangsort der Reise zum ausgeschriebenen Zielort, Zwischen­beförderungen während der Reise und die Unter­bringung während der Reise beinhalten,
b) wenn und insoweit für einen Schaden des Kun­den/Reisenden die Verletzung von Hinweis- Aufklärungs- oder Organisationspflichten des Reiseveranstalters ursäch­lich gewor­den ist. Diese Haf­tungsaus­schlüsse und Haf­tungsbeschrän­kungen gelten nicht bei Verletzung von Le­ben, Körper und Gesundheit. Soweit der Schaden durch eine von dem Kun­den/Rei­senden für den be­treffenden Schadenfall abge­schlossene Ver­sicherung gedeckt ist, haftet der Reiseveranstalter nur für etwaige damit ver­bundene Nachteile des Kunden/Reisenden (beispiels­weise höhere Versicherungs­prämien oder Zinsnachteile bis zur Schaden­regu­lierung durch die Versicherung).
Der Reiseveranstalter weist auf Pass- und Visumer­for­dernisse sowie Ge­sundheits­vorschriften des vom Kun­den/Reisenden gebuchten Reise­landes hin, über die der Reiseveran­stalter in der von dem Reiseveran­stalter heraus­gegebenen und dem Kun­den/Reisenden zu­gänglichen Reise- und Hotelbeschreibung infor­miert oder über die der Reise­veran­stalter vor der Bu­chung ein­schließ­lich zwischen­zeitlicher Än­derungen, ins­be­sondere vor Ver­tragsschluss und vor Reisebeginn unter­richtet.
Diese Informationen gelten aus­schließlich für deutsche Staatsan­gehörige ohne Besonderheiten wie Doppel­staatsbürgerschaft etc.. Ausländische Staatsangehörige informieren sich bitte vor Buchung über die jeweiligen Einreisevor­schriften des Reiselandes beim zuständigen Konsulat.
Der Reiseveranstalter haftet aller­dings nicht für die rechtzeitige Er­teilung sowie Zugang notwendiger Visa durch die jeweilige Vertretung des Reiselandes, auch wenn der Kunde/Reisende den Reiseveran­stalter mit der Besorgung beauftragt hat. Dies gilt nicht bei schuld­hafter Verletzung eigener Pflichten.
Bei pflichtgemäßer Erfüllung der Informationspflicht durch den Reiseveranstalter hat der Kun­de/Reisende die Voraus­setzungen für die Reise zu schaffen, sofern der Reisever­anstalter sich nicht aus­drück­lich zur Beschaf­fung von Visa oder sonstigen Bescheini­gungen etc. verpflichtet hat.
Der Kunde/Reisende ist für die Einhaltung aller für die Durch­führung der Reise wichtigen Vorschriften selbst verant­wortlich. Alle Nachteile, insbe­sondere die Zahlung von Rücktrittskosten, die aus der Nicht­befolgung dieser Vor­schriften er­wachsen, gehen zu den Lasten des Kunden/ Reisenden. Der Kunde/Rei­sende sollte sich über Infek­tions- und Impfschutz sowie andere Prophy­laxemaßnah­men selbst rechtzeitig infor­mieren; ggf. sollte ärztlicher Rat zu Thrombose- und an­deren Ge­sundheitsrisiken eingeholt werden.
Auf allgemeine Informationen, ins­besondere bei den Gesund­heits­ämtern, reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropen­medi­zinern, reise­medizini­schen Infor­mationsdiensten oder der Bundes­zentrale für gesund­heitliche Auf­klärung wird ausdrück­lich verwiesen.
Die EU-Verordnung Nr. 2111/2005 über die Erstellung einer gemein­schaftlichen Liste der Luftfahrtunter­nehmen verpflichtet den Reisever­an­stalter, den Kun­den/Reisen­den über die Identität der ausfüh­renden Fluggesellschaft sämtlicher im Rahmen der gebuchten Reise zu erbrin­genden Flugbeförderungs­leistungen zu unterrichten.
Sofern bei der Buchung die aus­führende Fluggesell­schaft noch nicht feststeht, wird der Reiseveranstalter dem Kun­den/Reisenden zumindest die Fluggesellschaft benennen, die wahrscheinlich den Flug durchführt.
Sobald die Identität der Flug­gesell­schaft feststeht, wird diese dem Kunden/Reisenden mitgeteilt. Bei einem Wechsel der Fluggesellschaft wird der Reiseveranstalter den Kun­den/Reisenden so rasch wie möglich unter­richten.
Die gemeinschaftliche Liste über die mit Flugverbot in der Europäischen Union belegten Fluggesellschaften (soge­nannte „Black-List“) sowie die Liste der vom Luftfahrt-Bundesamt genehmigten Luftfahrtunter­nehmen sind als PDF-Dateien über die Internet­seite http://www.lba. de in ihrer jeweils aktuellen Fassung für den Kunden/Reisenden abrufbar.
16.1. Einzelheiten der Reise- und Hotelbeschreibung des Reisever­anstalters ent­sprechen dem Stand bei Druck­legung. Ein Irrtum wird vorbehalten. Erkennbare Druck- und Rechenfehler berechtigen den Reise­ver­anstalter zur Anfechtung seiner Willenserklärung, die zum Abschluss des Reisever­trages geführt hat.
16.2. Auf den Reisevertrag findet das Recht der Bundes­republik Deutsch­land Anwen­dung.
16.3. Der Kunde/Reisende kann den Reiseveranstalter an seinem Ge­schäftssitz in Roth verklagen. Für Klagen des Reiseveranstalters gegen den Kunden/Reisenden ist der Wohn­sitz des Kunden/Reisen­den maß­gebend, es sei denn, die Klage richtet sich gegen Vollkaufleute oder Per­sonen, die keinen allgemeinen Ge­richtsstand im Inland haben, oder gegen Personen, die nach Abschluss des Vertrages ihren Wohnsitz oder gewöhn­lichen Aufenthalt ins Ausland verlegt haben, oder deren Wohn­sitz oder gewöhnliche Aufenthalt im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist. In diesen Fällen ist der Sitz des Reiseveranstalters maß­gebend.