Source: https://www.tax-legal-excellence.com/herausgeber-bork/
Timestamp: 2020-01-22 14:21:27
Document Index: 40268413

Matched Legal Cases: ['EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'Art. 6', 'BGH']

Prof. Dr. Reinhard Bork | Herausgeber bei European Insolvency & Restructuring
Herausgeber | Prof. Dr. Reinhard Bork
Reinhard Bork ist Inhaber des Lehrstuhls für Zivilrecht, Zivilprozess- und Allgemeines Prozessrecht an der Fakultät für Rechtswissenschaft der Universität Hamburg und seit dem 1. Oktober 1990 geschäftsführender Direktor des Seminars für Zivilprozess- und Allgemeines Prozessrecht. In der Zeit 1993/94 war er Dekan und von 2005 bis 2010 Prodekan sowie Leiter des juristischen Prüfungsamtes an der Fakultät. Reinhard Bork ist Mitherausgeber und Autor zahlreicher Veröffentlichungen zum Bürgerlichen Recht, Handels- und Wirtschaftsrecht sowie zum Zivilprozessrecht und Insolvenzrecht. So kommentiert er unter anderem im BGB-Kommentar von Staudinger und ZPO-Kommentar von Stein/Jonas und ist Mitherausgeber der Zeitschriften KTS und ZIP sowie des InsO-Kommentars Kübler/Prütting/Bork. Darüber hinaus ist er intensiv als Schiedsrichter in nationalen und internationalen Verfahren tätig.
Internationale Zuständigkeit für Anfechtungsklagen – eine neue Entscheidung des EuGH
Zitierweise: Bork, European Insolvency & Restructuring, TLE-041-2019
| In grenzüberschreitenden Insolvenzen stellt sich immer wieder die Frage nach der internationalen Zuständigkeit der Gerichte für Klagen, die mit dem Insolvenzverfahren zusammenhängen. Schon zur alten EuInsVO 2000 hatte der EuGH entschieden, dass für Prozesse, die aus dem Insolvenzverfahren resultieren und eng mit diesem zusammenhängen, die Gerichte des Staates zuständig sind, in dem das Insolvenzverfahren eröffnet worden ist. |
Anfechtungsklage, Englisches Recht, Eröffnungsgericht, Eröffnungsstaat, EuInsVO, Europäischer Gerichtshof, Frankreich, Grenzüberschreitende Insolvenz, Insolvenzverfahren
Prinzipienbasierte Harmonisierung des Anfechtungsrechts
Zitierweise: Bork, European Insolvency & Restructuring, TLE-028-2019
| Die Insolvenzanfechtungsrechte in Europa divergieren ganz erheblich. Die Niederlande kennen zum Beispiel keine Schenkungsanfechtung, Frankreich hat keine Vorsatzanfechtung. Im Gegensatz zu Deutschland, Frankreich, Polen, Portugal und Schweden ist die Befriedigung durch Zwangsvollstreckung in England, Malta, den Niederlanden, Tschechien, der Slowakei und Spanien nicht anfechtbar. Bei der Schenkungsanfechtung verlangen England, Frankreich, Tschechien und die Slowakei die materielle Insolvenz des Schuldners im Moment der Schenkung, viele andere nicht. Bei der Vorsatzanfechtung beträgt der Anfechtungszeitraum in Slowenien ein Jahr, in Kroatien und Deutschland zehn Jahre, Dänemark, England, Finnland und Portugal haben überhaupt keine zeitliche Begrenzung. |
Eröffnungsstaat, Gläubigergleichbehandlung, Grenzüberschreitende Insolvenz, Harmonisierung, Inolvenzanfechtung, Prinzipien-orientierte Methode
EuGH-Urteil zu Annexverfahren lässt Streitigkeiten aus Drittstaaten weiterhin offen
Zitierweise: Bork, European Insolvency & Restructuring, TLE-005-2019
| Der EuGH hat kürzlich in der Entscheidung Wiemer & Trachte (C-296/17, ECLI:EU:C:2018:902) entschieden, dass die Gerichte des Staates, in dem das Insolvenzverfahren eröffnet worden ist, auch für sog. Annexverfahren, also für Streitigkeiten, die – wie beispielsweise Anfechtungsklagen – unmittelbar aus dem Insolvenzverfahren hervorgehen und in engem Zusammenhang damit stehen (vgl. Art. 6 Abs. 1 EuInsVO), international ausschließlich zuständig sind. |
Anfechtungsgegner, Annexverfahren, Drittstaaten, EuInsVO, Insolvenzverwalter
Prof. Dr. Moritz Brinkmann, LL.M. (McGill)
RiBGH Prof. Dr. Gerhard Pape LL.M.
CEO der Mustecompany, Mustermann Rechtsanwälte, Hamburg
RA Dr. Markus Mustermann
CEO der Mustecompany
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