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Timestamp: 2016-10-26 11:41:11
Document Index: 652668

Matched Legal Cases: ['Art. 4', 'Art. 28', 'Art. 28', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 41', 'Art. 88', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 4', 'Art. 88', 'BGE']

J.________, 1955, Beschwerdef�hrer, vertreten durch die Beratungsstelle f�r Ausl�nder, Weinbergstrasse 147, 8006 Z�rich,
J.________, geboren 1955, arbeitete seit April 1987 als S�ger f�r die Firma A.________ AG. Wegen Beschwerden am linken Knie wurden am 26. Mai 2000 eine Arthroskopie, eine mediale und laterale Teilmeniskektomie sowie ein Shaving und am 13. M�rz 2001 eine weitere Arthroskopie durchgef�hrt; die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA) als zust�ndiger Unfallversicherer nahm umfangreiche Abkl�rungen vor (unter anderem zwei Aufenthalte in der Klinik B.________ sowie mehrere Untersuchungen durch den SUVA-Arzt Dr. med. C.________). Mit Verf�gung vom 11. Oktober 2001 stellte sie ihre Leistungen ein, da J.________ wiederum vollst�ndig arbeits- und erwerbsf�hig sei, jedoch sprach sie ihm eine Integrit�tsentsch�digung f�r eine Integrit�tseinbusse von 5 % zu; dieses Verfahren ist zur Zeit vor dem kantonalen Versicherungsgericht h�ngig.
Am 20. August 2001 meldete sich J.________ bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an, worauf die IV-Stelle des Kantons Aargau die Akten der SUVA sowie einen Bericht des Arbeitgebers vom 4. September 2001 beizog. Nach durchgef�hrtem Vorbescheidverfahren sprach sie J.________ mit Verf�gung vom 25. Februar 2002 eine vom 1. Mai bis zum 31. Oktober 2001 befristete ganze Rente der Invalidenversicherung zu, da ab dem 15. Oktober 2001 wiederum eine vollst�ndige Arbeitsf�higkeit vorliege.
Die dagegen - unter Beilage zweier Zeugnisse des Hausarztes Dr. med. V.________, FMH Orthop�dische Chirurgie, vom 30. November 2001 und vom 15. Februar 2002 - erhobene Beschwerde wies das Versicherungsgericht des Kantons Aargau mit Entscheid vom 8. April 2003 ab.
J.________ l�sst Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hren mit dem Antrag, unter Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheides und der Verwaltungsverf�gung sei ihm �ber Oktober 2001 hinaus eine ganze Rente der Invalidenversicherung zuzusprechen. Gleichzeitig reicht er mehrere Arztberichte ein (neben anderen je einen des Dr. med. V.________ vom 11. Dezember 2001 und des Dr. med. X.________, Spezialarzt FMH f�r Orthop�dische Chirurgie, vom 26. Oktober 2001).
Die Vorinstanz hat den Invalidit�tsbegriff (Art. 4 IVG), die Voraussetzungen f�r den Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 28 Abs. 1 IVG), die Bemessung des Invalidit�tsgrades bei Erwerbst�tigen anhand des Einkommensvergleichs (Art. 28 Abs. 2 IVG), die Aufgabe der �rzte bei der Invalidit�tsbemessung (BGE 125 V 261 Erw. 4) sowie die grunds�tzliche �bereinstimmung des Invalidit�tsbegriffs in der Invaliden- und obligatorischen Unfallversicherung (BGE 126 V 291 Erw. 2a mit Hinweisen) zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen. Wie das kantonale Gericht weiter zu Recht festgehalten hat, ist das am 1. Januar 2003 in Kraft getretene Bundesgesetz �ber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 im vorliegenden Fall nicht anwendbar, da nach dem massgebenden Zeitpunkt des Erlasses der streitigen Verf�gung eingetretene Rechts- und Sachverhalts�nderungen vom Sozialversicherungsgericht nicht ber�cksichtigt werden (BGE 127 V 467 Erw. 1, 121 V 366 Erw. 1b). Zu erg�nzen bleibt, dass bei r�ckwirkender Zusprechung einer befristeten Invalidenrente die f�r die Rentenrevision geltenden Bestimmungen analog anzuwenden sind (Art. 41 IVG, Art. 88a IVV; BGE 125 V 417 f. Erw. 2d, AHI 1998 S. 121 Erw. 1b, je mit Hinweisen).
Streitig ist der Anspruch auf eine Rente der Invalidenversicherung und in diesem Rahmen insbesondere die Frage der Arbeitsf�higkeit.
2.1 Das kantonale Gericht stellt auf die Einsch�tzungen der Klinik B.________ sowie des SUVA-Arztes Dr. med. C.________ ab und geht davon aus, dass ab Oktober 2001 wiederum eine vollst�ndige Arbeitsf�higkeit vorliege. Der Beschwerdef�hrer ist demgegen�ber der Auffassung, dass er allein schon aus psychischen Gr�nden vollst�ndig arbeitsunf�hig sei, aber auch aus orthop�discher Sicht nicht arbeiten k�nne; im Weiteren sei der Sachverhalt nur ungen�gend abgekl�rt worden, da nur das Knieleiden ber�cksichtigt worden sei. Jedenfalls sei im Herbst/Winter 2001 keine Besserung des Gesundheitszustandes eingetreten, die eine Befristung der Rente erlaube.
2.2 Der SUVA-Arzt Dr. med. C.________ geht in seinem Bericht vom 3. Oktober 2001 klarerweise von einer ganzt�gig zumutbaren Arbeitsf�higkeit aus, wobei zwar gewisse Einschr�nkungen bez�glich des linken Knies bestehen (keine Lasten von �ber ca. 25 kg tragen oder heben, keine st�ndigen Arbeiten auf Leitern, kein st�ndiges Steigen auf Ger�ste oder Maschinen sowie keine Kniezwangsstellungen), welche sich jedoch am angestammten Arbeitsplatz nicht auswirken. Der Bericht des SUVA-Arztes ist - insbesondere auch im Zusammenhang mit den Berichten der Klinik B.________ vom 12. Dezember 2000, vom 10. Juli 2001 (mit psychosomatischem Konsilium vom 24. Mai 2001) sowie vom 4. September 2001 - f�r die streitigen Belange umfassend, beruht auf allseitigen Untersuchungen, ber�cksichtigt die geklagten Beschwerden, ist in Kenntnis der Vorakten abgegeben worden und leuchtet in der Beurteilung der medizinischen Zusammenh�nge sowie der medizinischen Situation ein; zudem sind die Schlussfolgerungen begr�ndet (BGE 125 V 352 Erw. 3a). Die im erst- und letztinstanzlichen Verfahren aufgelegten Arztberichte und -zeugnisse sind weder geeignet, zu einer anderen Beurteilung der Arbeitsf�higkeit zu f�hren, noch verm�gen sie Zweifel an der Zuverl�ssigkeit der Ausf�hrungen des SUVA-Arztes Dr. med. C.________ vom 3. Oktober 2001 zu wecken (vgl. BGE 125 V 353 Erw. 3b/ee):
- Die zwei Zeugnisse des Dr. med. V.________ vom 30. November 2001 und vom 15. Februar 2002 sind nicht begr�ndet und verm�gen daher nichts an der Einsch�tzung der Arbeitsf�higkeit durch den SUVA-Arzt Dr. med. C.________ zu �ndern.
- Die im letztinstanzlichen Verfahren eingereichten Berichte der Klinik S.________ vom 8. Juli und 4. Dezember 2002, des Spitals T.________ vom 24. Oktober 2002 und des Dr. med. V.________ vom 17. Juli 2002 betreffen einen Zeitpunkt nach dem - Grenze der richterlichen �berpr�fungsbefugnis bildenden (BGE 121 V 366 E 1b) - Zeitraum bis Verf�gungserlass (hier Februar 2002), so dass allein schon aus diesem Grund nicht darauf abgestellt werden kann.
- Der Bericht des Dr. med. V.________ vom 11. Dezember 2001 geht von einem mittel- bis schwerwiegenden posttraumatischen Dauerschaden am Kniegelenk aus und berichtet �ber subjektive Beschwerden des Versicherten sowie �ber eine posttraumatische Gonarthrose, so dass an "eine Arbeitsf�higkeit ... nicht im Entferntesten zu denken" sei. Bei diesem - nur sehr knapp begr�ndeten - Bericht handelt sich jedoch nur um eine andere W�rdigung der vorliegenden gleichen Befunde, wobei nicht ausgef�hrt wird, weshalb die �berzeugenden Einsch�tzungen des SUVA-Arztes Dr. med. C.________ und der Klinik B.________ nicht zutreffen sollten. Die von Dr. med. V.________ erw�hnte Gonarthrose wird im �brigen weder von der Klinik B.________ noch vom SUVA-Arzt Dr. med. C.________ erw�hnt, obwohl sie das Knie gr�ndlich untersucht haben, was auch die Auswertung von Abkl�rungen durch R�ntgen und MRI umfasst, weshalb in dieser Hinsicht ebenfalls bloss eine andere Einsch�tzung des gleichen Sachverhaltes vorliegt; dies wird auch durch die im letztinstanzlichen Verfahren aufgelegten Arztberichte neueren Datums best�tigt, welche allesamt keine Gonarthrose erw�hnen, was insbesondere auch auf den Bericht des Dr. med. V.________ vom 17. Juli 2002 sowie die Indikation f�r die Szintigraphie vom 23. Oktober 2002 im Spital T.________ zutrifft.
- Im Bericht des Dr. med. X.________ vom 26. Oktober 2001 findet sich einzig eine Anamnese, nicht jedoch eine Einsch�tzung der Arbeitsf�higkeit, so dass auch diese Aussagen nicht gegen die Auffassung des SUVA-Arztes Dr. med. C.________ sprechen.
2.3 Die vom Beschwerdef�hrer im Weiteren geltend gemachten psychischen Beschwerden finden keinerlei St�tze in den diversen vorliegenden Arztberichten; insbesondere verneint das psychosomatische Konsilium der Klinik B.________ vom 24. Mai 2001 auch nur das Bestehen von Hinweisen auf eine psychische St�rung mit Krankheitswert. Die vom Psychiater Dr. med. Y.________ bloss telefonisch gegen�ber dem Rechtsvertreter des Versicherten ge�usserte Auffassung einer vollst�ndigen Arbeitsunf�higkeit betrifft einen Zeitpunkt nach dem praxisgem�ss (BGE 121 V 366 Erw. 1b) massgebenden Zeitraum bis zum Verf�gungserlass im Februar 2002, so dass der Beschwerdef�hrer schon aus diesem Grund daraus nichts zu seinen Gunsten ableiten kann.
2.4 Schliesslich hilft dem Versicherten auch der Hinweis auf den behaupteten Autounfall vom 25. Juli 2001 nichts, denn dieser h�tte bereits vor den Untersuchungen durch den SUVA-Arzt Dr. med. C.________ vom 13. August und 3. Oktober 2001 stattgefunden, ohne dass der Versicherte dar�ber berichtet oder der Arzt entsprechende Verletzungen festgestellt h�tte.
2.5 Damit ist auf die Einsch�tzung des SUVA-Arztes Dr. med. C.________ abzustellen - dem im �brigen auch das geklagte, in der Klinik B.________ abgekl�rte Urintr�pfeln bekannt gewesen ist und welches er offensichtlich als ohne Einfluss auf die Arbeitsf�higkeit erachtet hat - und sp�testens ab Oktober 2001 von einer vollst�ndigen Arbeitsf�higkeit in der angestammten T�tigkeit auszugehen; weitere Abkl�rungen sind nicht notwendig, die in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde beantragte polydisziplin�re Untersuchung ist im �brigen bereits w�hrend des Aufenthalts in der Klinik B.________ im Mai 2001 erfolgt. Da somit ab Oktober 2001 keine Invalidit�t im Sinne des Art. 4 IVG mehr vorliegt, ist die Invalidenrente zu Recht befristet worden (Art. 88a Abs. 1 IVV; vgl. BGE 106 V 16 Erw. 3a).
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Aargau, der Ausgleichskasse der Schweizer Maschinenindustrie und dem Bundesamt f�r Sozialversicherung zugestellt.