Source: https://www.kirchenrecht-westfalen.de/document/21388
Timestamp: 2018-01-21 02:53:53
Document Index: 285666100

Matched Legal Cases: ['§ 7', '§ 9', '§ 10', '§ 5', '§ 5', '§ 5']

4148 Archiv Satzung Kirchengemeinde Werdohl (SaKGWerd) - Kirchenrecht Online-Nachschlagewerk
4148 Archiv Satzung Kirchengemeinde Werdohl (SaKGWerd)
§ 7 Fachausschuss für Finanzen, Liegenschaften und Personal (Geschäftsführender Ausschuss)
§ 9 Fachausschuss für Arbeit mit Kindern und Jugendlichen
§ 10 Fachausschuss für Diakonie
Geltungszeitraum von: 28.09.2007
Geltungszeitraum bis: 30.12.2011
für die Evangelische Kirchengemeinde Werdohl
(KABl. 2007 S. 217)
Fachausschuss für Finanzen, Liegenschaften und Personal (Geschäftsführender Ausschuss)
Fachausschuss für Tagenseinrichtungen für Kinder
Die Evangelische Kirchengemeinde Werdohl gibt sich zur Ordnung und Regelung ihrer Aufgaben und Dienste gemäß Artikel 73,74und 77 der Kirchenordnung der Evangelischen Kirche von Westfalen2# folgende Gemeindesatzung:
( 2 ) 1 Das Presbyterium kommt in der Regel monatlich zusammen. 2 Es wird schriftlich unter Angabe der Verhandlungsgegenstände eine Woche vor Sitzungstermin durch den Vorsitzenden oder die Vorsitzende eingeladen.
die verantwortliche Planung und Lenkung der kirchengemeindlichen Arbeit
die allgemeinen Grundsätze für die kirchliche Arbeit und die Behandlung wichtiger kirchlicher, theologischer und konzeptioneller Fragen
die Wahl der Pfarrerinnen und Pfarrer
die Wahl der Mitglieder der Bezirks-, Fach- und beratenden Ausschüsse
die Aufhebung und Veränderung von Gemeindegrenzen
die Feststellung des Haushaltsplans und ggf. der Kostendeckungspläne sowie die Abnahme der Jahresrechnungen und ggf. der Baurechnungen
die Festsetzung des Investitionsprogramms für Baumaßnahmen
die Feststellung des Personalstellenplans
die Verfügung über Gemeindevermögen und die Veräußerung und Belastung von Gebäuden und Grundvermögen, soweit es sich um Vorgänge handelt, die nach der Verwaltungsordnung der kirchenaufsichtlichen Genehmigung unterliegen
ggf. die Erstellung eines Haushaltssicherungskonzeptes
die Vertretung der Kirchengemeinde im Rechtsverkehr, soweit es sich nicht um einfache Geschäfte der laufenden Verwaltung handelt
( 4 ) 1 Die Zahl der Presbyterinnen und Presbyter beträgt 18, und zwar
für den Christuskirchenbezirk 6,
für den Friedenskirchenbezirk 6,
für den Kreuzkirchenbezirk 6.
2 Bei den Presbyteriumswahlen bildet der Pfarrbezirk Christus- und Friedenskirche jeweils einen eigenen Wahlbezirk. 3 Der Kreuzkirchenbezirk besteht aus zwei Wahlbezirken Königsburg und Pungelscheid.
1. Christuskirchenbezirk,
2. Friedenskirchenbezirk,
3. Kreuzkirchenbezirk (einschließlich Paulus-Gemeindehaus).
Vorbereitung von Personaleinstellungen im Rahmen des Stellenplans in Abstimmung mit dem jeweiligen Fachausschuss bis zur Gehaltsgruppe BAT-KF IV b;
Vorbereitung von Einstellungen und Dienstanweisungen der haupt- und nebenamtlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in Abstimmung mit dem jeweiligen Fachausschuss ab der Gehaltsgruppe BAT-KF IV a aufwärts.
( 6 ) Die Bezirksausschüsse wählen den Vorsitzenden oder die Vorsitzende aus ihrer Mitte, er oder sie müssen Presbyteriumsmitglieder sein.
Fachausschuss für Finanzen, Liegenschaften und Personal (geschäftsführender Ausschuss);
Sachausgaben im Rahmen der bereitgestellten Haushaltsmittel zu beschließen. In eigener Zuständigkeit dürfen im Rahmen des Haushaltsplanes Ausgaben bis zu 5.000 € getätigt werden. Für den Geschäftsführenden Ausschuss erhöht sich diese Ermächtigung bis 15.000 € (Ausnahme: Bauunterhaltsmaßnahmen im Rahmen der zur Verfügung stehenden Mittel), jedoch nur nach Zustimmung der oder des Vorsitzenden des Presbyteriums und der Kirchmeisterin oder des Kirchmeisters in jedem Einzelfall;
Personaleinstellungen der Gehaltsgruppen BAT-KF IV a und darüber hinausgehend dem Presbyteriums vorzuschlagen und Vorschläge für die entsprechenden Dienstanweisungen vorzubereiten;
Die Fachaufsicht für die Fachbereich tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu übernehmen. Diese kann an andere Personen übertragen werden.
( 3 ) Weitere Aufgaben können vom Presbyterium an die Fachausschüsse zur Vorbereitung der Beschlussfassung im Presbyterium übertragen werden.
1 Die Fachausschüsse unterstützen sich gegenseitig bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben. 2 Dazu werden alle erforderlichen Informationen und Unterlagen rechtzeitig zur Verfügung gestellt.
3 Angelegenheiten, die die Zuständigkeit mehrerer Ausschüsse berühren, werden in gegenseitigem Einvernehmen oder in gemeinsamer Sitzung entschieden. 4 Wird das Einvernehmen nicht erzielt, entscheidet das Presbyterium.
( 1 ) 1 Der Fachausschuss für Finanzen. Liegenschaften und Personal ist zugleich geschäftsführender Ausschuss des Presbyteriums. 2 Er wird aus der Mitte des Presbyteriums gebildet. 3 Jeder Pfarrbezirk ist mit einem Mitglied im geschäftsführenden Ausschuss vertreten. 4 Geborene Mitglieder sind der oder die Vorsitzende, der oder die stellvertretende Vorsitzende, der Finanzkirchmeister oder die Finanzkirchmeisterin und der Baukirchmeister oder die Baukirchmeisterin.
( 2 ) Der Ausschuss wird in der Regel monatlich oder nach Bedarf einberufen.
( 3 ) Der Ausschuss hat im Zusammenwirken mit dem Kreiskirchenamt folgende Aufgaben:
die Vorbereitung und Durchführung der verantwortlichen Planung und Lenkung der kirchengemeindlichen Arbeit;
die Koordinierung der Arbeit der Ausschüsse;
die Planung und Vorbereitung des Haushalts für das Presbyterium, sowie der Kostendeckungspläne, der Abnahme der Jahresrechnungen und ggf. der Baurechnungen;
Entscheidungen über Personal- und Finanzangelegenheiten im Rahmen des Haushalts, des Stellenplans und anderer Rahmenbeschlüsse des Presbyteriums im Rahmen der unter § 5 Absatz 2 genannten Kompetenzen;
Verfügung über Gemeindevermögen, Veräußerungen und Belastungen vom Immobilien im Rahmen der unter § 5 Absatz 2 genannten Kompetenzen;
ggf. Vorbereitung bei der Erstellung eines Haushaltssicherungskonzeptes zur Beschlussfassung im Presbyterium;
Vorbereitung der Entwicklung der Perspektiven und Strukturen für die gemeindliche Arbeit zur Beschlussfassung im Presbyterium;
Die Vertretung der Kirchengemeinde in der Öffentlichkeit.
Anregung und Vorbereitung von Personaleinstellungen und -entlassungen im Zusammenwirken mit dem Kreiskirchenamt und der Mitarbeitervertretung im Rahmen der Regelungen nach § 5 Absatz 2 Buchstabe c und d;
( 1 ) 1 Der Fachausschuss für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen fördert und unterstützt die gemeindliche Kinder- und Jugendarbeit, insbesondere die Arbeit der hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 2 Er fördert die Arbeit der örtlich bestehenden Jugendwerke und -verbände und koordiniert die Arbeit.
( 2 ) Er entwickelt das Konzept der gemeindlichen Kinder- und Jugendarbeit und sorgt für die Durchführung von Maßnahmen, durch die Kinder und Jugendliche zu einem Leben mit Jesus Christus gewonnen werden können.
( 3 ) Er hält die Verbindung zu freikirchlichen, katholischen und den übrigen Jugendgruppen sowie zum kreiskirchlichen Kinder- und Jugendreferat und dem Jugendamt der Stadt.
( 4 ) Er vertritt die Kirchengemeinde in den Belangen der evangelischen Kinder- und Jugendarbeit.
( 5 ) Er übt die Fachaufsicht über die haupt- und nebenamtlich tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit aus, soweit diese nicht auf jemand anderen übertragen wird.
( 1 ) 1 Der Fachausschuss für Diakonie plant, koordiniert und verantwortet die diakonischen Aktivitäten der Kirchengemeinde Werdohl. 2 Daraus ergeben sich insbesondere folgende Aufgaben:
beratende Begleitung der Hausaufgabenhilfe;
beratende Begleitung der Werdohler Tafel;
Verwaltung der gesamtgemeindlichen Diakoniegelder;
Kontaktpflege zu den Heimen, diakonisch tätigen Einrichtungen und Gruppen im Stadtgebiet, wie z.B. Behinderten- oder Selbsthilfegruppen, Haus Wegwende, Märkische Werkstätten, Heime und Pflegedienste;
Vorbereitung und Entwicklung diakonischer Konzepte für die Gemeinde;
Kontaktpflege zur kreiskirchlichen Diakonie und zu anderen helfenden, staatlichen Stellen.
( 2 ) 1 Der Fachausschuss wird aus der Mitte des Presbyteriums gebildet. 2 Ihm gehören mindestens ein Pfarrer oder eine Pfarrerin sowie aus jedem der Bezirke mindestens ein Presbyter oder eine Presbyterin an. 3 Bis zu drei weitere Mitglieder können als Sachkundige vom Ausschuss in Absprache mit dem Presbyterium stimmberechtigt hinzuberufen werden
( 3 ) 1 Der Fachausschuss tagt mindestens viermal jährlich. 2 Zwischen den Sitzungen führen der oder die Vorsitzende und der oder die stellvertretende Vorsitzende, die der Ausschuss für je 4 Jahre beruft, in Absprache miteinander die Geschäfte. 3 Ausgaben über 200 € bedürfen des vorherigen Beschlusses des Ausschusses.
( 4 ) Im Rahmen seiner beratenden Tätigkeit überprüft der Ausschuss einmal jährlich die Verwendung der für die Bereiche Hausaufgabenhilfe und Werdohler Tafel eingegangenen Spendengelder.
1 Das Presbyterium kann für besondere Aufgaben wie z. B. Theologie, Kirchenmusik, Gemeindeaufbau/Ökumene, Öffentlichkeitsarbeit usw. Gemeindeausschüsse mit beratender Funktion berufen. 2 Diese Ausschüsse stehen dem Presbyterium bei den von ihm wahrzunehmenden Aufgaben beratend zur Seite. 3 Die Ausschüsse bestehen aus Mitgliedern des Presbyteriums, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kirchengemeinde und sachkundigen Gemeindegliedern. 4 Das Presbyterium bestimmt durch Beschluss die Anzahl der Mitglieder und beruft in der Regel die Vorsitzende oder den Vorsitzenden. 5 Die Mitglieder müssen die Befähigung zum Amt einer Presbyterin oder eines Presbyters haben. Ausnahmen sind im Einzelfall möglich.
( 2 ) Sie tritt nach Genehmigung durch das Landeskirchenamt und Veröffentlichung im Kirchlichen Amtsblatt bis zum Ablauf des 31. Dezember 2011 in Kraft.