Source: https://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:323253-2014:TEXT:DE:HTML&src=0&tabId=1
Timestamp: 2019-02-21 12:25:26
Document Index: 64467868

Matched Legal Cases: ['§ 97', '§ 6', '§ 18', '§ 101', '§ 107', '§ 107']

Dienstleistungen - 323253-2014 - TED Tenders Electronic Daily
Dienstleistungen - 323253-2014
24/09/2014 S183 - - Dienstleistungen - Auftragsbekanntmachung - Offenes Verfahren
2014/S 183-323253
Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH) in Rostock, vertreten durch die Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR
Zu Händen von: Herrn Hagen
Telefon: +49 4315991486
E-Mail: sebastian.hagen@gmsh.de
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: www.gmsh.de
Sonstige: Zentrales Förderinstitut des Landes Schleswig-Holstein
Datenbankentwicklung und Hosting für das EU-Strukturförderprogramm Ostseeraum für die Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH) in Rostock.
Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Rostock.
Die Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH) in Rostock, in ihrer Funktion als Verwaltungsbehörde/Programmsekretariat des Baltic Sea Region Programm/Ostseeraumprogramms 2007-2013, startet hiermit den Aufruf für Gebote für ein Monitoring System/Datenbanksystem für das Baltic Sea Region Programme/Ostseeraumprogramm 2014-2020. Das Baltic Sea Region Programme/Ostseeraumprogramm 2014-2020 wird durch den Europäischen Fond für regionale Entwicklung (EFRE) finanziert und befindet sich momentan als erneuertes Förderprogramm in der Vorbereitungsphase. Es werden Projekte zur transnationalen Zusammenarbeit zwischen den EU-Mitgliedsstaaten Dänemark, Estland, Finnland, Deutschland, Lettland, Litauen, Polen und Schweden sowie den Partnerländern Weißrussland, Norwegen und Russland kofinanziert.
Die IB.SH wurde damit beauftragt, das neue Programm vorzubereiten und nimmt, wie bereits für das Vorgängerprogramm Baltic Sea Region Programme/Ostseeraumprogramm 2007-2013, erneut die Funktion der Verwaltungsbehörde/des Programmsekretariats ein. Weitere Informationen sowohl über das aktuelle als auch über das zukünftige Baltic Sea Region Programme/Ostseeraumprogramm sind unter http://eu.baltic.net verfügbar.
Entwicklung, Instandhaltung und Hosting einer SQL-basierten Online-Software („Monitoring System/Datenbanksystem“), welche die Mitarbeiter der Programmbehörden des Baltic Sea Region Programme/Ostseeraumprogramms 2014-2020 dabei unterstützt, den gesamten Projektzyklus zu dokumentieren und zu verwalten: Bewerbung, Bewertung, Förderbeschluss, Vertragsprozess, Berichtswesen, Abänderungen und Abschluss. Hinzu sollen einige weitere Eigenschaften integriert werden, wie z. B. die Kommunikation zwischen Zuwendungsempfängern und dem Programmsekretariat, das Generieren von Statistiken sowie Schnittstellen zu Websites. Da das Monitoring System/Datenbanksystem das wichtigste Hilfsmittel des Programmsekretariats und der Verwaltungsbehörde darstellen wird, sollte das Hauptaugenmerk vor allem auf der Benutzerfreundlichkeit liegen.
Beginn 1.1.2015. Abschluss 31.12.2020
Los-Nr: 1 Bezeichnung: Datenbankentwicklung für das EU-Strukturförderprogramm Ostseeraum für die Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH) in Rostock
Datenbankentwicklung für das EU-Strukturförderprogramm Ostseeraum für die Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH) in Rostock.
Los-Nr: 2 Bezeichnung: Hosting für die Datenbank für das EU-Strukturförderprogramm Ostseeraum für die Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH) in Rostock
Hosting für die Datenbank für das EU-Strukturförderprogramm Ostseeraum für die Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH) in Rostock.
Gemäß Vertragsbedingungen i. V. mit VOL/B.
Bietergemeinschaften sind zugelassen. Die unter III.2) genannten Nachweise sind auch für alle Parteien einer Bietergemeinschaft vorzulegen. Alle Partner einer Bietergemeinschaft müssen das Angebot mit den dazugehörigen Vergabeunterlagen unterzeichnet einreichen sowie einen Konsortialführer benennen. Hierbei sind Hauptauftragnehmer und Unterauftragnehmer mit den jeweiligen Teilaufträgen zu benennen. Bietergemeinschaften haben gesondert zu erklären, dass sie gesamtschuldnerisch haften. Um Verstöße gegen den Wettbewerbsgrundsatz nach § 97 GWB zu verhindern, ist von Bietergemeinschaften, die sich am Ausschreibungsverfahren beteiligen, mit Angebotsabgabe eine Eigenerklärung vorzulegen, die die wettbewerbsrechtliche Zulässigkeit der Bietergemeinschaft begründet. Hierin ist darzulegen, dass die beteiligten Unternehmen objektiv aufgrund ihrer betrieblichen oder geschäftlichen Verhältnisse (z. B. Kapazitäten, technische Einrichtungen, und/oder fachliche Kenntnisse) kein eigenständiges Angebot abgeben können und erst der Zusammenschluss zu einer Bietergemeinschaft sie hierzu in die Lage versetzt. Außerdem ist darzustellen, dass die Zusammenarbeit in der Bietergemeinschaft eine Unternehmensentscheidung ist, die im Rahmen wirtschaftlich zweckmäßigen und kaufmännisch vernünftigen Handelns liegt.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: 1. Unterschriebenes Angebotsschreiben (Formblatt) mit den Erklärungen:
— Erklärung, dass Sie die Ausschreibungsbedingungen anerkennen und keine Kartellabreden, Preisbindungen oder ähnliche Abreden getroffen haben und die Wirksamkeit unternehmenseigener Allgemeiner Geschäftsbedingungen (AGB) ausschließen,
— Erklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 6 EG Abs. 4 lit. a bis g VOL/A vorliegen.
2. Aussagekräftige Unternehmensdarstellung des sich bewerbenden Unternehmens (max. 4 DIN-A-4-Seiten).
3. Eigenerklärung, dass ein Auszug aus dem Gewerbezentralregister keine negativen Eintragungen enthält bzw. ob Eintragungen vorliegen. Hinweis: Die GMSH wird vor der beabsichtigten Zuschlagserteilung einen Gewerbezentralregisterauszug einholen.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: 4. Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens sowie den Umsatz bezüglich der besonderen Leistungsart, die Gegenstand der Vergabe ist (Entwicklung, Instandhaltung, Hosting einer Datenbank), jeweils bezogen auf die letzten 3 Geschäftsjahre (2011-2013).
5. Erklärung (Formblatt), ob im Falle eines Auftrages der Auftragnehmer Unteraufträge zu vergeben beabsichtigt. Hinweis: Im Fall der Inanspruchnahme von Unterauftragnehmern wird die GMSH vor Zuschlagserteilung die entsprechende Verpflichtungserklärung vom Nachunternehmer anfordern. Diese ist dann binnen 6 Tagen der GMSH zu übersenden.
6. Erklärung (Formblatt) über maximal 5 Referenzen der im Wesentlichen in den letzten 3 Geschäftsjahren (2011-2013) erbrachten und im Umfang vergleichbaren Leistungen bezüglich der besonderen Leistungsart, die Gegenstand der Vergabe ist (Entwicklung, Instandhaltung, Hosting einer Datenbank), für öffentliche oder private Auftraggeber, unter Angabe von Name des Auftraggebers, Leistungsumfang, Auftragssumme, Dauer des Vertrages, Ansprechpartner, Telefonnummer und E-Mail-Adresse.
Gilt nur für Los 1 (nur Ziffer 7):
7. Angaben zur fachliche Qualifizierung/Know-how des Unternehmens:
a. Angaben zu Kenntnissen bzgl. MS Windows Server, Active Directory und MS Exchange Server,
b. Angaben zu Kenntnissen bzgl. PHP und .Net,
c. Angaben zu Kenntnissen bzgl. SQL Server,
d. Angaben zu Kenntnissen bzgl. Java Programmierung,
e. Angaben zu Kenntnissen beim Export von komplexen online Formularen als pdf-Datei,
f. Angaben zu verhandlungssicheren Englischkenntnissen in Wort und Schrift aller am Projekt beteiligten Mitarbeiter – entspricht Niveau C1 nach dem CEFR (Gemeinsamer Europäischer Referenzrahmen für Sprachen) (Eigenerklärung genügt).
Gilt nur für Los 2 (nur Ziffer 7):
8. Darstellung des technischen Equipments für die Leistungserbringung.
1. Preis (Lose 1 und 2). Gewichtung 60
2. Qualität des Angebotes (nur Los 1). Gewichtung 40
3. Technische Leistungsfähigkeit der Server (nur Los 2). Gewichtung 40
ZB-S0-14-0135000-4122
Zahlungsbedingungen und -weise: Bei der Registrierung auf unserer E-Vergabeplattform fällt einmalig eine Registrierungsgebühr in Höhe von 36 EUR an (betrifft nur Bieter, die noch nicht registriert sind). Für dieses und alle weiteren Vergabeverfahren entstehen für Sie dann keine weiteren Kosten mehr.
Weitere Informationen erhalten Sie unter http://www.e-vergabe.gmsh.de/
Die o. g. Kosten für die Ausschreibungsunterlagen in Papierform sind vor Anforderung der Vergabeunterlagen auf das Konto:
IBAN: DE58 2100 0000 0021 0015 18,
BIC: MARKDEF1210,
Empfänger: GMSH,
Verwendungszweck: ZB-S0-14-0135000-4122 Datenbank
Der Anforderung der Unterlagen in Papierform ist eine Kopie des Überweisungsträgers beizulegen.
Es werden keine Verrechnungsschecks akzeptiert.
7.11.2014 - 07:30
Tag: 10.11.2014 - 09:00
Angabe der Vorhaben und/oder Programme: Baltic Sea Region Programme/Ostseeraumprogramm 2014-2020.
1. Sonstige, mit Einreichung des Angebotes vorzulegende Unterlagen:
1.1. Verpflichtungserklärung (Formblatt) zur Tariftreue und Zahlung von Mindestentgelten nach dem Tariftreue und Vergabegesetz Schleswig-Holstein vom 31.5.2013 – TTG (GVOBl. Schl.-H.2013 S. 239).
1.2 Erklärung (Formblatt) „Gleichstellung im Beruf“ gemäß § 18 Abs. 3 S.1 Tariftreue- und Vergabegesetz Schleswig-Holstein (TTG).
2. E-Vergabe:
Informationen erhalten Sie unter http://www.e-vergabe.gmsh.de/. Bei der Registrierung auf unserer e-Vergabeplattform fällt einmalig eine Registrierungsgebühr in Höhe von 36 EUR an (betrifft nur Bieter die noch nicht registriert sind). Für dieses und alle weiteren Vergabeverfahren entstehen für Sie dann keine weiteren Kosten mehr.
3. Abforderung der Unterlagen
Registrierte Bewerber können sich auf der E-Vergabeplattform bewerben und die entsprechenden Unterlagen runterladen.
Ansonsten können die Unterlagen schriftlich auf dem Postweg (GMSH, Herr Sebastian Hagen, Gartenstraße 6, 24103 Kiel), per Fax (+49 4315991465) oder per E-Mail sebastian.hagen@gmsh.de) angefordert werden.
Der Anforderung ist eine Kopie des Überweisungsträgers (s. Ziffer IV.3.3)) beizulegen. Registrierte Unternehmen im E-Vergabesystem können sich elektronisch bewerben und müssen kein Einzahlungsbeleg beifügen.
4. Fragen zur Ausschreibung
Alle Fragen zur Ausschreibung sind ausschließlich in schriftlicher Form bis spätestens Donnerstag, den 23.10.2014 an die GMSH, z. H. Herrn Sebastian Hagen – Org.Z. 4122 (E-Mail: sebastian.hagen@gmsh.de oder Fax: +49 4315991465) zu richten. Alle Fragen und Antworten zur Ausschreibung werden in einem Frage-Antwortkatalog erfasst, der per Fax an alle Bewerber versendet wird. Die abschließende Fassung des Frage-Antwortkataloges wird nach dem Fristende für die Einreichung von Fragen, spätestens jedoch 6 Tage vor Angebotsschluss an alle Bewerber per Fax versendet.
5. Präqualifikation
6. Es ist vom Auftraggeber beabsichtigt, einen möglichst internationalen Bieterkreis anzusprechen. Diese Bekanntmachung wird deshalb auf der Internetseite der GMSH zusätzlich in einer englischen Übersetzung veröffentlicht (http://www.gmsh.de/ausschreibungen/veroeffentlichungen/bekanntmachungen/). Die auf Anforderung versendete Leistungsbeschreibung enthält ebenfalls eine englische Übersetzung (Ausnahme: Die Dokumentation des bestehenden Systems kann nur in englischer Sprache zur Verfügung gestellt werden). Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass das komplette Vergabeverfahren ausschließlich in deutscher Sprache abgewickelt wird und auch eine Angebotsabgabe nur in deutscher Sprache möglich ist. Bei Unstimmigkeiten zwischen deutscher und englischer Version ist immer die deutsche Fassung maßgeblich. Das gilt für die Bekanntmachung sowie alle Vergabe- und Vertragsunterlagen.
Das gilt für die Bekanntmachung sowie alle Vergabe- und Vertragsunterlagen.
Düsternbrocker Weg 94
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Rechtsbehelfsbelehrung:
Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 101 a GWB informiert. Voraussetzung für ein Nachprüfungsverfahren ist, dass der Verstoß gegenüber der Vergabestelle gerügt wird. Ein Bieter kann seine Nichtberücksichtigung im Nachprüfungsverfahren bei der Vergabekammer überprüfen lassen. Der Antrag ist unzulässig, soweit:
— der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat (§ 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB), (…)
— mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB). Nach Ablauf dieser Frist ist gegen diese Entscheidung kein Rechtsmittel mehr möglich.
Gartenstr. 6, Sebastian Hagen