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Timestamp: 2016-10-23 09:45:00
Document Index: 301805489

Matched Legal Cases: ['Art. 72', 'Art. 92', 'Art. 75', 'Art. 74', 'BGE', 'Art. 100', 'Art. 76', 'Art. 42', 'Art. 106', 'Art. 42', 'Art. 107', 'BGE', 'Art. 106', 'Art. 42', 'BGE', 'BGE', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 63', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'BGE', 'Art. 1', 'BGE', 'Art. 5', 'Art. 5', 'Art. 5', 'Art. 5', 'BGE', 'Art. 5', 'Art. 5', 'EuG', 'Art. 5', 'EuG', 'Art. 5', 'EuG', 'Art. 5', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 5', 'Art. 5', 'Art. 5', 'Art. 5', 'EuG', 'EuG', 'Art. 5', 'EuG', 'Art. 5', 'EuG', 'Art. 5', 'Art. 5', 'EuG', 'EuG', 'Art. 5', 'EuG', 'Art. 5', 'EuG', 'Art. 5', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'Art. 5', 'EuG', 'Art. 5', 'Art. 5', 'Art. 5', 'EuG', 'EuG', 'Art. 5', 'EuG', 'EuG', 'Art. 5', 'EuG', 'EuG', 'Art. 5', 'Art. 5', 'Art. 5', 'Art. 5', 'Art. 784', 'Art. 786', 'Art. 5', 'Art. 5', 'Art. 5', 'Art. 116', 'Art. 74', 'Art. 5', 'Art. 5', 'Art. 5', 'EuG', 'Art. 784', 'Art. 786', 'Art. 786', 'Art. 790', 'Art. 791', 'Art. 787', 'Art. 82', 'Art. 786', 'Art. 5', 'Art. 5', 'Art. 5', 'Art. 66', 'Art. 68']

4A_113/2014 (15.07.2014)
4A_113/2014 � � Urteil vom 15. Juli 2014
A.________ SA, vertreten durch Rechtsanw�lte Philipp J. Dickenmann und Niklaus Zaugg,
�rtliche Zust�ndigkeit; Lug�,
Beschwerde gegen den Beschluss des Handelsgerichts des Kantons Z�rich vom 13. Januar 2014.
B.________ (Kl�ger, Beschwerdegegner) ist Maschinen-Ingenieur mit Wohnsitz in U.________, Kanton Z�rich. Im Jahre 2005 gr�ndete er die C.________ GmbH mit Sitz in U.________, eine Beratungs- und Vertriebsfirma, deren Stammanteile im Wesentlichen von ihm gehalten werden. Die A.________ SA (Beklagte, Beschwerdef�hrerin) ist eine von einem Freund des Kl�gers im Jahr 2000 gegr�ndete Aktiengesellschaft nach polnischem Recht und ist im polnischen Landesgerichtsregister eingetragen. Die Beklagte produziert Aluminium- und Magnesiumdruckgussteile haupts�chlich f�r den europ�ischen Markt. Die Parteien arbeiteten viele Jahre im Bereich der Herstellung und des Vertriebs von Druckgussteilen vor allem f�r die Automobilindustrie sowie im Bereich des Vertriebs von Druckgussmaschinen zusammen, wobei die C.________ GmbH jeweils auch vertraglich einbezogen wurde.
Mit Klage vom 24. August 2012 beim Handelsgericht des Kantons Z�rich machte der Kl�ger gegen�ber der Beklagten finanzielle Anspr�che aus ihrer Gesch�ftsbeziehung geltend. Er beantragte, die Beklagte sei zu verpflichten, ihm EUR 2'755'625.64 zuz�glich 5 % Zins ab 1. Juli 2012 zu bezahlen, unter Kosten- und Entsch�digungsfolgen (zuz�glich 8 % MwSt) zu Lasten der Beklagten. Die Beklagte erhob die Einrede der Unzust�ndigkeit, die das Handelsgericht mit Beschluss vom 13. Januar 2014 abwies.
Mit Beschwerde in Zivilsachen beantragt die Beklagte dem Bundesgericht, den Beschluss des Handelsgerichts aufzuheben und festzustellen, dass das Handelsgericht des Kantons Z�rich zur Beurteilung der Klage nicht zust�ndig sei. Eventualiter sei die Angelegenheit zur korrekten Sachverhaltsfeststellung und zur Neubeurteilung an das Handelsgericht des Kantons Z�rich zur�ckzuweisen; unter Kosten- und Entsch�digungsfolgen zu Lasten des Kl�gers. Der Beschwerde sei zudem die aufschiebende Wirkung zu gew�hren und das Handelsgericht des Kantons Z�rich anzuweisen, das vorinstanzliche Verfahren bis zum Ergehen der bundesgerichtlichen Entscheidung zur Zust�ndigkeitsfrage zu sistieren. Mit Pr�sidialverf�gung vom 17. M�rz 2014 erteilte das Bundesgericht der Beschwerde die aufschiebende Wirkung und wies das Gesuch um Anordnung einer vorsorglichen Massnahme ab, soweit darauf einzutreten war. Der Beschwerdegegner tr�gt auf Abweisung der Beschwerde und Best�tigung der Zust�ndigkeit des Handelsgerichts des Kantons Z�rich an, unter Kosten- und Entsch�digungsfolge zu Lasten der Beschwerdef�hrerin. Die Vorinstanz hat auf eine Vernehmlassung verzichtet. Die Beschwerdef�hrerin hat unaufgefordert eine Replik eingereicht.
Die vorliegende Streitigkeit hat eine verm�gensrechtliche Zivilsache zum Gegenstand (Art. 72 Abs. 1 BGG). Die Beschwerde richtet sich gegen einen selbst�ndig er�ffneten Zwischenentscheid �ber die Zust�ndigkeit (Art. 92 BGG) eines oberen kantonalen Gerichts, das als Fachgericht f�r handelsrechtliche Streitigkeiten als einzige kantonale Instanz entschieden hat (Art. 75 Abs. 2 lit. b BGG). Diesfalls besteht kein Streitwerterfordernis (Art. 74 Abs. 2 lit. b BGG; BGE 139 III 67 E. 1.2 S. 69 f.). Die Beschwerde ist fristgerecht (Art. 100 BGG) von der Partei eingereicht worden, die mit ihrem Nichteintretensantrag unterlegen ist (Art. 76 BGG). Sie ist - unter Vorbehalt hinreichender Antr�ge und einer rechtsgen�genden Begr�ndung (Art. 42 Abs. 2 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG) - zul�ssig.
1.1.�Die Beschwerdeschrift hat ein Rechtsbegehren zu enthalten (Art. 42 Abs. 1 BGG). Da die Beschwerde in Zivilsachen ein reformatorisches Rechtsmittel ist (Art. 107 Abs. 2 BGG), muss die beschwerdef�hrende Partei, wenn das Bundesgericht im Falle der Gutheissung in der Sache selbst entscheiden k�nnte, einen Antrag in der Sache stellen (BGE 133 III 489 E. 3.1 mit Hinweisen). Die Beschwerdef�hrerin formuliert ihr Begehren formell als (prozessuales) Feststellungsbegehren. Es ist indessen offensichtlich, dass sie damit sinngem�ss beantragt, auf die Klage sei mangels �rtlicher Zust�ndigkeit nicht einzutreten. In diesem Sinne ist ihr Begehren entgegenzunehmen, und gen�gt es den Antragserfordernissen.
1.2.�Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Immerhin pr�ft es, unter Ber�cksichtigung der allgemeinen Begr�ndungspflicht der Beschwerde (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG), grunds�tzlich nur die geltend gemachten R�gen, sofern die rechtlichen M�ngel nicht geradezu offensichtlich sind. Es ist jedenfalls nicht gehalten, wie eine erstinstanzliche Beh�rde alle sich stellenden rechtlichen Fragen zu untersuchen, wenn diese vor Bundesgericht nicht mehr vorgetragen werden. Die Beschwerde ist dabei hinreichend zu begr�nden, andernfalls wird darauf nicht eingetreten (BGE 140 III 115 E. 2 S. 116 mit Hinweisen).
Zwischen den Parteien ist die Zust�ndigkeit des Handelsgerichts des Kantons Z�rich umstritten.
2.1.�Da die Beschwerdef�hrerin ihren Sitz in Polen hat und der Beschwerdegegner in der Schweiz wohnt, liegt ein internationaler Sachverhalt vor (BGE 140 III 115 E. 3 S. 117; 137 III 481 E. 2.1 S. 483). Im internationalen Verh�ltnis wird die Zust�ndigkeit der schweizerischen Gerichte durch das IPRG geregelt, wobei v�lkerrechtliche Vertr�ge vorbehalten sind (Art. 1 Abs. 1 lit. a und Abs. 2 IPRG). Zu diesen Vertr�gen geh�rt das �bereinkommen vom 30. Oktober 2007 �ber die gerichtliche Zust�ndigkeit und die Anerkennung und Vollstreckung von Entscheidungen in Zivil- und Handelssachen (Lugano-�bereinkommen, Lug�; SR 0.275.12), das in der Schweiz am 1. Januar 2011 und in der Europ�ischen Union am 1. Januar 2010 in Kraft getreten ist. Damit ist der r�umlich-pers�nliche und nach Art. 1 Abs. 1 und 2 Lug� auch der sachliche Anwendungsbereich gegeben. Da der Beschwerdegegner seine Klage nach dem 1. Januar 2011 eingereicht hat, ist das Lug� auch in zeitlicher Hinsicht anwendbar (Art. 63 Abs. 1 Lug�).
2.2.�Das Bundesgericht folgt bei der Auslegung des Lug� nach st�ndiger Praxis grunds�tzlich der Rechtsprechung des EuGH zu dem von den Mitgliedern der Europ�ischen Union unterzeichneten Br�sseler �bereinkommen (Europ�isches �bereinkommen �ber die gerichtliche Zust�ndigkeit und die Vollstreckung gerichtlicher Entscheidungen in Zivil- und Handelssachen vom 27. September 1968; EuGV�) sowie zu der dieses Abkommen f�r die Vertragsstaaten der EU (mit Ausnahme von D�nemark) ersetzenden EuGVVO. Soweit ein Entscheid des EuGH sich indessen massgeblich auf gemeinschaftsrechtliche Grunds�tze st�tzt, die weder dem Lug� noch den Rechtsordnungen der Vertragsstaaten entnommen worden sind, ist diesem Umstand insofern Rechnung zu tragen, als diese Grunds�tze und die sich daraus ergebenden Auslegungsfolgen nicht unbesehen auf die Auslegung des revidierten Lug� zu �bertragen sind (BGE 140 III 115 E. 5 S. 121; 139 III 345 E. 4 S. 347; s. dazu auch die Pr�ambel und Art. 1 zu Prot. Nr. 2 Lug�).
2.3.�Bei der Beurteilung der Zust�ndigkeit ist prim�r auf den vom Kl�ger eingeklagten Anspruch und dessen Begr�ndung abzustellen; die diesbez�glichen Einw�nde der Gegenpartei sind in diesem Stadium grunds�tzlich nicht zu pr�fen. Das gilt indessen nur, wenn der Gerichtsstand von der Natur des eingeklagten Anspruchs abh�ngt. Ist eine Tatsache in dem Sinn doppelrelevant, dass sie sowohl f�r die Zul�ssigkeit der Klage als auch f�r deren Begr�ndetheit von Bedeutung ist, wird sie nur einmal untersucht, und zwar im Moment der Pr�fung des eingeklagten Anspruchs. Erhebt die beklagte Partei hingegen die Einrede der Unzust�ndigkeit gest�tzt auf eine Behauptung, die allein mit Bezug auf die Frage der Zust�ndigkeit relevant ist, und stellt die kl�gerische Partei diese Sachbehauptung in Abrede, muss dar�ber im Zeitpunkt der Zust�ndigkeitspr�fung Beweis gef�hrt werden (BGE 136 III 486 E. 4 S. 487 f.; 133 III 295 E. 6.2 S. 298 f.; je mit Hinweisen).
Der Beschwerdegegner st�tzt seine Forderung auf verschiedene Vertr�ge mit der Beschwerdef�hrerin bzw. die Abtretung vertraglicher Anspr�che der C.________ GmbH gegen die Beschwerdef�hrerin. Es handelt sich um die "Zusammenarbeitsvereinbarung" vom 18. Oktober 2007, den "Management Contract " vom 31. Dezember 2008 und das "Purchasing Agreement" vom 31. Dezember 2008.
3.1.�Neben einer behaupteten Gerichtsstandvereinbarung, welche die Vorinstanz nicht als gegeben erachtete, leitet der Beschwerdegegner die Zust�ndigkeit der Vorinstanz aus dem Gerichtsstand am Erf�llungsort nach Art. 5 Nr. 1 Lug� ab. Er macht geltend, Erf�llungsort aller Anspr�che sei Z�rich. Die Beschwerdef�hrerin geht dagegen davon aus, Erf�llungsort sei Polen.
3.2.�Bilden ein Vertrag oder Anspr�che aus einem Vertrag den Gegenstand eines Gerichtsverfahrens, kann nach Art. 5 Nr. 1 Buchst. a Lug� vor dem Gericht des Ortes, an dem die Verpflichtung erf�llt worden ist oder zu erf�llen w�re, geklagt werden. Ist nichts anderes vereinbart worden, ist der Erf�llungsort der Verpflichtung nach Art. 5 Nr. 1 Buchst. b Lug� f�r den Verkauf beweglicher Sachen der Ort, an dem sie nach dem Vertrag geliefert worden sind oder h�tten geliefert werden m�ssen, und f�r die Erbringung von Dienstleistungen der Ort, an dem sie nach dem Vertrag erbracht worden sind oder h�tten erbracht werden m�ssen. Mit Art. 5 Nr. 1 Buchst. b Lug� wurde f�r Klagen aus Kaufvertr�gen �ber bewegliche Sachen und aus Dienstleistungsvertr�gen ein Erf�llungsortsgerichtsstand geschaffen, bei dem der Gerichtsstand �bereinkommensautonom, also grunds�tzlich ohne Ankn�pfung an die lex causae, zu bestimmen ist. Er liegt einheitlich f�r alle Klagen aus dem Vertrag am Ort der charakteristischen Vertragsleistung (BGE 140 III 115 E. 4 S. 120 mit Hinweisen). Bei mehreren Vertr�gen besteht grunds�tzlich f�r jeden einzelnen Vertrag ein eigener Erf�llungsortsgerichtsstand (Hofmann/Kunz, in: Basler Kommentar, Lugano-�bereinkommen, 2011, N. 266 zu Art. 5 Lug�). Zu pr�fen ist, ob die Vorinstanz zu Recht annahm, der Erf�llungsort sei f�r alle Vertr�ge Z�rich.
Die Vorinstanz stellte fest, bei der "Zusammenarbeitsvereinbarung " und dem "Management Contract " handle es sich um Dienstleistungsvertr�ge im Sinn von Art. 5 Nr. 1 Buchst. b zweiter Gedankenstrich Lug�. Das trifft zu und ist unbestritten.
4.1.�Nach der Rechtsprechung des EuGH wird mit der Regel �ber den Gerichtsstand am Erf�llungsort nach Art. 5 Nr. 1 Lug� (bzw. EuGVVO) das Ziel der r�umlichen N�he (enge Verkn�pfung zwischen dem Vertrag und dem zur Entscheidung berufenen Gericht) verfolgt. Die autonome Bestimmung des Erf�llungsortes der Dienstleistungen (vertragscharakteristischen Leistungen) f�r die Art. 5 Nr. 1 Buchst. b Lug� unterstehenden Vertragsstreitigkeiten entspricht sodann den mit der EuGVVO und dem Lug� angestrebten Zielen der Vereinheitlichung der Gerichtsstandregeln und der Vorhersehbarkeit (Urteile vom 11. M�rz 2010 C-19/09�
Wood Floor Solutions Andreas Domberger, Slg. 2010 I-02121 Randnrn. 21 ff.; vom 25. Februar 2010 C-381/08�
Car Trim, Slg. 2010 I-01255 Randnr. 49; und vom 9. Juli 2009 C-204/08�
Rehder, Slg. 2009 I-06073 Randnrn. 33 f.). Im Hinblick auf die Ziele der r�umlichen N�he und der Vorhersehbarkeit ist der Dienstleistungsort nach Art. 5 Nr. 1 Buchst. b zweiter Gedankenstrich Lug� in erster Linie "nach dem Vertrag" zu bestimmen, d.h. ist die Vereinbarung eines Erf�llungsortes durch die Parteien massgebend. Kann der Ort der Leistungserbringung nicht anhand der Vertragsbestimmungen ermittelt werden, ist hilfsweise der Ort heranzuziehen, an dem die (haupts�chliche) Leistungserbringung tats�chlich vorgenommen wurde, vorausgesetzt, die Erbringung der Dienstleistungen an diesem Ort widerspricht nicht dem Parteiwillen, wie er sich aus den Vertragsbestimmungen ergibt. Kann der Ort der (haupts�chlichen) Leistungserbringung weder anhand der Bestimmungen des Vertrages selbst noch aufgrund von dessen tats�chlicher Erf�llung bestimmt werden, ist er "auf andere Weise" zu ermitteln, die den verfolgten Zielen der Vorhersehbarkeit und der r�umlichen N�he Rechnung tr�gt (zit. Urteil�
Wood Floor Solutions Andreas Domberger, Randnrn. 38-41; BGE 140 III 115 E. 6 S. 121 mit Hinweisen).
Das Bundesgericht wies in BGE 140 III 115 darauf hin, dass hinsichtlich der Bestimmung eines vertraglich vereinbarten Erf�llungsortes von verschiedenen Autoren der R�ckgriff auf die lex causae in Betracht gezogen werde. Es ging darauf jedoch nicht weiter ein, weil im streitgegenst�ndlichen Verfahren nach den verbindlichen Feststellungen des kantonalen Gerichts keine vertragliche Vereinbarung getroffen worden war und jedenfalls in einem solchen Fall der Erf�llungsort konventionsautonom zu bestimmen sei (BGE 140 III 115 E. 4 S. 120).
Die Kontroverse in der Literatur bezieht sich vor allem auf die Frage, nach welchem Recht sich die�
G�ltigkeiteiner Erf�llungsortvereinbarung richtet, also Fragen wie etwa das wirkliche Zustandekommen des Vertrages (namentlich Fragen des Einbezugs von AGB, der Wirksamkeit von kaufm�nnischen Best�tigungsschreiben), das Fehlen von Willensm�ngeln, die Gesch�ftsf�higkeit und die wirksame Stellvertretung. Diesbez�glich sei der R�ckgriff auf die lex causae unvermeidlich (Domenico Acocella, in: Lugano-�bereinkommen [Lug�] zum internationalen Zivilverfahrensrecht, Anton K. Schnyder [Hrsg.], 2011, N. 122 und 127 zu Art. 5 Lug�; Paul Oberhammer, in: Lugano-�bereinkommen, Dasser/Oberhammer [Hrsg.], 2. Aufl. 2011, N. 52 zu Art. 5 Lug�; Andrea Bonomi, in: Commentaire romand, Loi sur le droit international priv�/Convention de Lugano, 2011, N. 66 zu Art. 5 Lug�; Alexander R. Markus, Vertragsgerichtsst�nde nach Art. 5 Ziff. 1 revLug�/EuGVVO - ein EuGH zwischen Klarheit und grosser Komplexit�t, AJP 2010 S. 971 ff., S. 978 und S. 982; Jan Kropholler/Jan von Hein, Europ�isches Zivilprozessrecht, 9. Aufl. Frankfurt am Main 2011, N. 48 i.V.m. N. 51 zu Art. 5 EuGVO; wohl auch Peter F. Schlosser, EU-Zivilprozessrecht, 3. Aufl. M�nchen 2009, N. 11 zu Art. 5 EuGVVO). Darauf muss auch hier nicht weiter eingegangen werden, da die massgebliche Frage eine solche der Auslegung des Vertragsinhalts ist.
4.2.�Die Vorinstanz stellte fest, aufgrund der schl�ssigen Behauptungen des Beschwerdegegners sei davon auszugehen, dass der "Management Contract" vom 31. Dezember 2008 lediglich eine Neuregelung einzelner Teile der "Zusammenarbeitsvereinbarung" vom 18. Oktober 2007 enthielt, namentlich die H�he des Entgelts f�r die T�tigkeit des Kl�gers, mithin die alte "Zusammenarbeitsvereinbarung" weiterhin Bestand hatte und beide Vertr�ge eine Dreiparteien-Vertragsbeziehung regelten, wobei der Beschwerdegegner sowohl f�r sich pers�nlich als auch f�r die C.________ GmbH gehandelt habe.
Da die "Zusammenarbeitsvereinbarung" vorsehe, dass die C.________ GmbH als Agentur der Beschwerdef�hrerin fungiere und der Beschwerdegegner zur Erf�llung seiner Aufgaben die Organisation und Infrastruktur der C.________ GmbH benutze, sei davon auszugehen, dass ein wesentlicher Teil der vertraglich vereinbarten Dienstleistungen in U.________ (ZH) zu erbringen sei. Der Umstand, dass die Beschwerdef�hrerin der C.________ GmbH gem�ss Vertrag unter anderem s�mtliche Auslagen f�r L�hne von Vertriebsmitarbeitern, Sozialleistungen, Versicherungen, B�roinfrastruktur, IT-Aufwendungen und Sekretariatsleistungen zu ersetzen hatte, impliziere, dass die Parteien damit gerechnet h�tten, dass bei der C.________ GmbH tats�chlich solche Aufwendungen entstehen w�rden. Auch der sp�tere "Management Contract " r�ume der C.________ GmbH, die nunmehr als "fully owned daugther company of A.________ SA" und "Center for forward Customer Support" bezeichnet werde, eine zentrale Rolle ein. So sei auch vorgesehen, dass die C.________ GmbH den Beschwerdegegner unter der Geltung von schweizerischem Recht und insbesondere unter Geltung der schweizerischen Bestimmungen �ber Sozialversicherung und Steuern anstelle und entl�hne, w�hrend die Beschwerdef�hrerin die C.________ GmbH mit den notwendigen finanziellen Mitteln ausstatte. Zur Bestimmung des Erf�llungsortes sei nicht allein auf die Leistungen des Beschwerdegegners, sondern auch auf jene der C.________ GmbH abzustellen, da diese durch die beiden Vertr�ge auch verpflichtet worden sei. Beide Vertr�ge w�rden nun aber der C.________ GmbH und deren Organisation sowie Infrastruktur eine tragende Rolle einr�umen. Die Verlagerung bestimmter Gesch�ftsbereiche in die Schweiz durch �bertragung auf die hier ans�ssige C.________ GmbH bzw. den Beschwerdegegner sei gerade das zentrale Element der Gesch�ftsbeziehung. Aus der "Zusammenarbeitsvereinbarung" und dem "Management Contract" ergebe sich somit, dass der Erf�llungsort der daraus geschuldeten Leistungen in der Schweiz sei.
4.3.�Die Beschwerdef�hrerin beruft sich vorerst auf eine Lehrmeinung (Oberhammer, a.a.O., N. 50 zu Art. 5 Lug�; Kropholler/von Hein, a.a.O., N. 47 zu Art. 5 EuGVO), wonach der Erf�llungsort der Dienstleistung in jenen F�llen, wo bereits erf�llt worden ist, nicht anhand der Vertragsbestimmungen, sondern im Lichte des Ortes der tats�chlichen Leistungserf�llung zu ermitteln sei. Dem ist nach dem oben Dargelegten (vgl. E. 4.1 hiervor) nicht zu folgen. Nach dem zit. Urteil�
Wood Floor Solutions Andreas Domberger, Randnrn. 38-41, ist prim�r darauf abzustellen, an welchem Ort der Dienstleistungserbringer nach dem Vertrag vorwiegend t�tig werden sollte; der EuGH erkannte auf dieses Primat des Vereinbarten, obwohl im betreffenden Ausgangsfall die Dienstleistungen nach den Darstellungen der Kl�gerin bereits erbracht worden waren (zit. Urteil�
Wood Floor Solutions Andreas Domberger, Randnr. 11; vgl. auch Oberhammer, a.a.O., N. 70 zu Art. 5 Lug�).
4.4.�Die Beschwerdef�hrerin ist der Auffassung, selbst wenn man ohne R�cksicht auf den Ort der tats�chlichen Leistungserf�llung zur Bestimmung des Erf�llungsortes prim�r auf den Vertrag abstellen wollte, m�sste dieser aber jedenfalls einen "ausdr�cklichen bzw. eindeutigen Erbringungsort" vorsehen. Sie verweist auf eine Literaturstelle, wo unter Berufung auf die Rechtsprechung des EuGH ein in diesem Sinn ausdr�cklich bestimmter Erf�llungsort verlangt werde (Hofmann/Kunz, a.a.O., N. 233 zu Art. 5 Lug� mit Hinweisen). Aus den von der Vorinstanz erw�hnten Aspekten des Vertrages lasse sich jedoch kein ausdr�cklicher bzw. eindeutiger Erf�llungsort in der Schweiz herleiten.
4.4.1.�Der EuGH hat in einem neueren Urteil in Bezug auf Art. 5 Nr. 1 Buchst. b erster Gedankenstrich EuGVVO (Kaufvertr�ge) seine Auslegung des Normteils "nach dem Vertrag" genauer umrissen. Er best�tigte zun�chst seine Rechtsprechung aus dem zit. Urteil�
Car Trim,�Randnrn. 52 ff., wonach die Frage, ob die Parteien einen bestimmten Erf�llungsort vereinbart haben, auf der Grundlage der Bestimmungen dieses Vertrages ohne R�ckgriff auf das materielle Recht erfolgen, sich der Erf�llungsort also aus dem Vertrag selbst ergeben m�sse. Fraglich und insofern neu zu entscheiden war aber, ob und inwieweit Vertragsbestimmungen und -klauseln ber�cksichtigt werden k�nnen, die�
nicht unmittelbar und ausdr�cklicheinen Erf�llungsort bezeichnen (Urteil vom 9. Juni 2011 C-87/10�
Electrosteel Europe, Slg. 2011 I-04987 Randnrn. 16 ff.). Die Kommission hatte in diesem Verfahren verlangt, die Vereinbarung m�sse "Form, Zeitpunkt und Ort der �bergabe der Kaufsache klar pr�zisieren" (vgl. Schlussantr�ge der Generalanw�ltin Kokott vom 3. M�rz 2011
Electrosteel Europe,�Randnr. 24). Der EuGH folgte dem nicht und stellte fest, es k�nnten auch Vertragsbestimmungen und -klauseln ber�cksichtigt werden, die nicht unmittelbar und ausdr�cklich einen Erf�llungsort bezeichneten, wie beispielsweise in Incoterms enthaltene Klauseln (zit. Urteil�
Electrosteel Europe, Randnrn. 22 und 26; vgl. auch die Besprechungen dieses Urteils bei Martin Killias, in: SZIER 2012, S. 708 ff.; Stefan Leible, in: EuZW 2011, S. 603 ff., v.a. S. 605; Peter Mankowski, in: EWiR 2011, S. 497 f.). Aufgrund dieser Rechtsprechung ist somit zu unterscheiden zwischen einer�
konkreten�Erf�llungsortvereinbarung, die prim�r zur Bestimmung des Erf�llungsortes heranzuziehen ist, und Parteivereinbarungen "nach Massgabe des Vertrages", die zwar nicht die Qualit�t einer echten Erf�llungsortvereinbarung haben, aber zur Bestimmung des Erf�llungsortes heranzuziehen sind, sofern die Parteien keine echte Erf�llungsortvereinbarung getroffen haben (Mankowski, a.a.O., S. 498).
4.4.2.�Der EuGH hat wiederholt grunds�tzlich festgestellt, dass f�r die Auslegung von Art. 5 Nr. 1 Buchst. b EuGVVO bei Dienstvertr�gen die gleichen Leitlinien gelten wie bei Kaufvertr�gen (zit. Urteile�
Rehder, Randnrn. 30 und 36;�
Wood Floor Solutions Andreas Domberger, Randnrn. 25 f.). Auf die Pr�zisierungen im Urteil�
Electrosteel Europe�ist daher auch f�r die Erbringung einer Dienstleistung abzustellen. Entgegen der Beschwerdef�hrerin bedarf es mithin keiner ausdr�cklichen Erf�llungsortvereinbarung, sondern der Erf�llungsort kann durch Vertragsauslegung ermittelt werden (so schon vor dem zit. Urteil�
Electrosteel Europe�: Acocella, a.a.O., N. 121 zu Art. 5 Lug�; H�l�ne Gaudemet-Tallon, Comp�tence et ex�cution des jugements en Europe, 4. Aufl. Paris 2010, S. 207 N. 202; Bonomi, a.a.O., N. 69 zu Art. 5 Lug�; Kropholler/von Hein, a.a.O., N. 48 f. zu Art. 5 EuGVO).
Die Beschwerdef�hrerin ist der Ansicht, die geschlossenen Vereinbarungen wiesen auf einen Erf�llungsort in Polen hin, da die vereinbarten T�tigkeiten und Leitungsaufgaben eine T�tigkeit am Sitz der Gesellschaft in Polen erforderten.
5.1.�Bei der Bestimmung des Erf�llungsortes ist zu ber�cksichtigen, dass nach der Rechtsprechung des EuGH bei Vertr�gen �ber die Erbringung von Dienstleistungen gem�ss Art. 5 Nr. 1 Buchst. b zweiter Gedankenstrich Lug� bzw. EuGVVO, wo oft mehrere Dienstleistungen unter Umst�nden in verschiedenen Staaten zu erbringen sind, dort anzukn�pfen ist, wo nach dem Vertrag die Hauptdienstleistung zu erbringen ist (zit. Urteile�
Rehder, Randnr. 38;�
Wood Floor Solutions Andreas Domberger, Randnr. 38). Namentlich sei bei einem Handelsvertretervertrag "auf der Grundlage dieses Vertrages der Ort zu ermitteln, an dem der Vertreter seine T�tigkeit f�r Rechnung des Unternehmers, die insbesondere darin besteht, die ihm anvertrauten Gesch�fte vorzubereiten, zu vermitteln und gegebenenfalls abzuschliessen, haupts�chlich vorzunehmen" habe (zit. Urteil�
Wood Floor Solutions Andreas Domberger, Randnr. 38).
5.2.�Vor diesem Hintergrund ist die Beurteilung der Vorinstanz nicht zu beanstanden. Mit ihr ist als massgeblich zu betrachten, dass gem�ss "Zusammenarbeitsvereinbarung" vom 18. Oktober 2007 die C.________ GmbH als Agentur der Beschwerdef�hrerin eingesetzt werden und der Beschwerdegegner zur Erf�llung s�mtlicher seiner vertraglichen Aufgaben die Organisation der C.________ GmbH und deren Infrastruktur benutzen sollte (vgl. Randtitel "Aufgabenstellung", letzter Gedankenstrich: "Zum Erreichen der vereinbarten Aufgaben benutzt B.________ die bereits bestehende C.________ GmbH Organisation und Infrastruktur"). Daraus ergibt sich, dass der ganz wesentliche Teil der vom Beschwerdegegner gem�ss Vertrag geschuldeten T�tigkeiten (Marketing und Vertrieb, Akquirierung von Neuprojekten/Kunden, Projektleitung bei Verlagerungs- oder Neuprojekten etc.) am Sitz der C.________ GmbH in der Schweiz zu erbringen waren.
5.3.�Was die Beschwerdef�hrerin dagegen vorbringt, ist nicht geeignet, diese W�rdigung in Frage zu stellen.
5.3.1.�Ihr ist zwar zuzustimmen, dass massgeblich der vereinbarte�
T�tigkeitsort�ist. Auch ist nicht zu bestreiten, dass "Networking, Marketing und Akquisitionst�tigkeiten", wie sie gem�ss der Aufgabenaufz�hlung in der "Zusammenarbeitsvereinbarung" geschuldet waren, (auch) aktive physische Kontaktaufnahmen mit entsprechenden potentiellen Gesch�ftspartnern bedingen und nicht nur am Sitz der C.________ GmbH in U.________ erbracht werden k�nnen. Indessen ergibt sich aus dem Vertrag nicht, dass diese Kundenkontakte etc. schwergewichtig "bei der in Polen situierten Beklagten" h�tten stattfinden sollen. Gem�ss der "Zusammenarbeitsvereinbarung" sollte der Beschwerdegegner vielmehr die "proaktive Bearbeitung des weltweiten Marktes [...] mit Schwergewicht in West-/Mittel-/ Osteuropa" �bernehmen. Es ist daher analog zur zitierten Rechtsprechung des EuGH betreffend Handelsvertretern, die allgemein auf Beratert�tigkeiten anzuwenden ist (vgl. Stefan Leible, in: Europ�isches Zivilprozess- und Kollisionsrecht EuZPR/EuIPR, Rauscher [Hrsg.], Bd. 1: Br�ssel I-VO/Lug�bk 2007 [Bearbeitung 2011], M�nchen 2011, N. 55g zu Art. 5 Br�ssel I-VO) von Erf�llungsorten in verschiedenen L�ndern auszugehen.
5.3.2.�Entsprechend ist auch der Einwand der Beschwerdef�hrerin, die Funktion des Beschwerdegegners als Mitglied der Gesch�ftsleitung ebenso wie die Unterst�tzung bei organisatorischen Massnahmen und die Ausbildung von Personal habe eine Pr�senz in Polen vorausgesetzt, nicht entscheidend. Es ist ohne weiteres davon auszugehen, dass einzelne T�tigkeiten bei der Beschwerdef�hrerin in Polen auszuf�hren waren, andere weltweit mit einem Schwergewicht in Europa. Entscheidend ist aber, dass bei einer solchen Vielf�ltigkeit auf den haupts�chlichen vertraglichen T�tigkeitsort abzustellen ist. Dieser ist dort anzunehmen, wo der Beschwerdegegner seine vertraglichen Aufgaben, die selbst nach Darstellung der Beschwerdef�hrerin schwergewichtig "Networking, Marketing und Akquisition" erfassen, also eine Berater- und Vermittlert�tigkeit beinhalten, mittels der von ihm gem�ss Vertrag zu nutzenden Organisation der C.________ GmbH vorbereitet und verarbeitet (vgl. E. 5.1 hiervor).
5.3.3.�Diese Vorbereitung und Verarbeitung, welche die pers�nliche T�tigkeit des Beschwerdegegners voraussetzt, ist nicht zu vergleichen mit blossen (logistischen) Vorbereitungshandlungen, die der EuGH im zit. Urteil�
Rehder, Randnr. 39, im Hinblick auf die Erbringung der Hauptdienstleistung des Flugtransports nicht gen�gen liess. Entsprechend soll nach der Rechtsprechung des EuGH f�r den Fall�
pers�nlich�zu erbringender Dienstleistungen, wenn sich weder aus dem Vertrag noch aufgrund tats�chlicher T�tigkeit ein Erf�llungsort ergibt, subsidi�r der Wohn- oder Gesch�ftssitz des Dienstleisters massgeblich sein (zit. Urteil�
Wood Floor Solutions Andreas Domberger, Randnr. 42). Gest�tzt auf die "Zusammenarbeitsvereinbarung" ist somit von einem Erf�llungsort in der Schweiz auszugehen.
5.4.�Zu pr�fen bleibt, ob sich daran aufgrund der im sp�teren "Management Contract" verwendeten Formulierung "Manager will perform his duties in A.________ SA offices and in any other place where A.________ SA carries out its business activities or in any other place where it is necessary" etwas �ndert.
Die Beschwerdef�hrerin sieht in der Klausel eine Erf�llungsortvereinbarung, wobei mit "A.________ SA offices " nur ihre B�ros in Polen h�tten gemeint sein k�nnen. Die Feststellung der Vorinstanz, wonach davon auszugehen sei, dass der "Management Contract " vom 31. Dezember 2008 lediglich eine Neuregelung einzelner Teile der "Zusammenarbeitsvereinbarung" vom 18. Oktober 2007 enthalten habe, namentlich die H�he des Entgelts f�r die T�tigkeit des Beschwerdegegners, mithin die alte "Zusammenarbeitsvereinbarung" weiterhin Bestand gehabt habe und beide Vertr�ge die Drei-Personen-Beziehung zwischen der Beschwerdef�hrerin, der C.________ GmbH und dem Beschwerdegegner geregelt h�tten, stellt sie aber nicht in Abrede. Mit dem "Management Contract" wurde insbesondere, wie die Vorinstanz zutreffend herausstrich, die zentrale Rolle der C.________ GmbH betont, die nunmehr als "fully owned daughter company of A.________ SA" und "A.________ SA's Center for forward based Customer Support" operieren und den Beschwerdegegner im Auftrag ("on behalf") der Beschwerdef�hrerin anstellen sollte. Vor diesem Hintergrund ist mit der Vorinstanz davon auszugehen, dass der haupts�chliche vertragliche T�tigkeitsort am Sitz der C.________ GmbH bleiben sollte.
Dem steht der von der Beschwerdef�hrerin angef�hrte Vertragstext nicht entgegen. Zwar kann die Formulierung "A.________ SA offices " im Sinne der Beschwerdef�hrerin als deren B�ros in Polen verstanden werden. Doch beschr�nkt sich der Vertrag eben nicht auf diesen T�tigkeitsort. Vielmehr ergibt sich daraus, dass der Beschwerdegegner einfach �berall t�tig sein sollte, wo die A.________ SA ihre Gesch�ftsaktivit�ten aus�ben w�rde ("where A.________ SA carries out its business activities ") oder es n�tig sei. Nachdem die C.________ GmbH zum "Center for forward based Customer Support" von A.________ SA geworden war, handelte es sich bei deren Sitz zweifellos um einen Ort, wo die A.________ SA Gesch�ftsaktivit�ten entfalten sollte.
5.5.�Die Vorinstanz ging somit bez�glich der Anspr�che aus der "Zusammenarbeitsvereinbarung" und dem "Management Contract" zu Recht davon aus, "nach dem Vertrag" sei ein Erf�llungsort in der Schweiz vereinbart worden.
5.5.1.�Demzufolge konnte sie die Frage, in welchem Umfang der Beschwerdegegner tats�chlich in Polen oder der Schweiz t�tig geworden war, offenlassen. Die diesbez�glichen R�gen der Beschwerdef�hrerin, wonach mit der Nichtabnahme von Beweisen zum Ort der tats�chlichen Dienstleistungserbringung ihr Recht auf Beweis verletzt wurde, m�ssen demnach nicht mehr gepr�ft werden. Nicht stichhaltig ist der Einwand der Beschwerdef�hrerin, mit dem Hinweis, dank moderner Kommunikationsmittel habe die Erf�llung der Aufgaben des Beschwerdegegners keine stetige oder �berwiegende physische Pr�senz am Sitz der Beschwerdef�hrerin erfordert, habe die Vorinstanz selbst tats�chliche Elemente zur Festlegung des Erf�llungsortes ber�cksichtigt und damit in unzul�ssiger Weise die Herleitung des Erf�llungsortes aus den Vertragsbestimmungen mit der Frage nach dem Ort der tats�chlichen Leistungserbringung vermischt. Die Vorinstanz hat nicht darauf abgestellt, wo die Arbeit tats�chlich verrichtet wurde, sondern gepr�ft, ob die im Vertrag �bernommenen Aufgaben auf einen Erf�llungsort in Polen schliessen lassen, weil deren Erf�llung eine �berwiegende physische Pr�senz des Beschwerdegegners in Polen notwendig machten. Dies hat sie mit Blick auf die modernen Kommunikationsmittel verneint.
5.5.2.�Ebenso muss nicht weiter darauf eingegangen werden, ob die Vorinstanz mit ihrer Annahme, die Verlagerung bestimmter Gesch�ftsbereiche in die Schweiz durch die �bertragung auf die hier ans�ssigen C.________ GmbH bzw. den Kl�ger sei gerade das zentrale Element der Gesch�ftsbeziehung zwischen den Parteien gewesen, eine offensichtlich unrichtige Sachverhaltsfeststellung traf, wie die Beschwerdef�hrerin geltend macht.
Der Beschwerdegegner verlangt von der Beschwerdef�hrerin gest�tzt auf das zwischen ihnen vereinbarte "Purchasing Agreement " vom 31. Dezember 2008 sodann die Bezahlung des Kaufpreises von EUR 400'000.-- aus dem Verkauf von 100 % der Stammanteile der C.________ GmbH. Dar�ber hinaus fordert er gest�tzt auf den gleichen Vertrag EUR 62'000.--. Gem�ss den Feststellungen der Vorinstanz beansprucht er diesen Betrag als Kompensation f�r zugunsten der C.________ GmbH get�tigte Aufwendungen, was er im kantonalen Verfahren als Darlehen gewertet habe.
6.1.�Die Vorinstanz erachtete f�r beide Forderungen ebenfalls die z�rcherischen Gerichte als zust�ndig.
6.1.1.�Art. 5 Nr. 1 Buchst. b erster Gedankenstrich Lug� sei anwendbar auf den Verkauf beweglicher Sachen. Kaufvertr�ge �ber unk�rperliche Gegenst�nde wie z.B. Forderungen und Gesellschaftsteile w�rden davon nicht erfasst, sondern fielen unter die allgemeine Zust�ndigkeitsregel von Art. 5 Nr. 1 Buchst. a Lug�. Ein Teil der Lehre erblicke selbst in Kaufvertr�gen �ber verbriefte Rechte (Wertpapiere) keinen Kauf �ber eine "bewegliche Sache" (vgl. HOFMANN/KUNZ, a.a.O., N. 192 f. zu Art. 5 Lug� mit Hinweis auf die unterschiedlichen Lehrmeinungen). Der Kaufvertrag �ber Stammanteile einer GmbH falle jedoch grunds�tzlich nicht unter Art. 5 Nr. 1 Buchst. b erster Gedankenstrich Lug�. Zwar w�re es rechtlich m�glich, dass die Stammanteile der C.________ GmbH als Namenpapiere verbrieft gewesen w�ren (Art. 784 Abs. 1 OR). Aufgrund der Personenbezogenheit der Rechtsform der GmbH seien solche Anteile aber kaum marktf�hig. Insbesondere w�rde die �bertragung der Stammanteile grunds�tzlich deren Abtretung voraussetzen, welche ihrerseits die Zustimmung der Gesellschafterversammlung erfordern w�rde (Art. 786 Abs. 1 OR). Sie k�nnten daher, selbst wenn sie verbrieft w�ren, nicht einer beweglichen k�rperlichen Sache i.S.v. Art. 5 Nr. 1 Buchst. b erster Gedankenstrich Lug� gleichgesetzt werden. Der Kaufvertrag �ber die Stammanteile falle somit unter Art. 5 Nr. 1 Buchst. a Lug�. Das Gleiche gelte hinsichtlich der Verpflichtung, "pers�nliche finanzielle Beitr�ge des Beschwerdegegners" (EUR 62'000.--) zur�ckzuerstatten, da diese Verpflichtung weder aus dem Verkauf von beweglichen Sachen, noch aus einer Dienstleistung resultiere.
6.1.2.�Da die Vorinstanz Art. 5 Nr. 1 Buchst. a Lug� f�r anwendbar erachtete, stellte sie auf den Erf�llungsort der Verpflichtung ab, die Gegenstand der Klage bildete. Wo der Erf�llungsort der streitgegenst�ndlichen Verpflichtung liege, bestimme sich nach dem materiellen Recht, welches nach dem Kollisionsrecht des Forums auf die Verpflichtung anwendbar sei (lex causae). Gem�ss Art. 116 Abs. 1 IPRG unterliege der Vertrag grunds�tzlich dem von den Parteien gew�hlten Recht. In Ziff. 5 lit. b des "Purchasing Agreement " sei unstrittig die Anwendbarkeit schweizerischen Rechts vereinbart worden. Demzufolge seien die hier strittigen Geldforderungen nach Art. 74 Abs. 2 Ziff. 1 OR am Ort zu zahlen, wo der Gl�ubiger zur Zeit der Erf�llung seinen Wohnsitz habe. Der Erf�llungsort liege demnach am Wohnsitz des Beschwerdegegners.
6.2.�Die Beschwerdef�hrerin bestreitet zu Recht nicht, dass der Erf�llungsort f�r beide Forderungen in der Schweiz liegt, wenn Art. 5 Nr. 1 Buchst. a Lug� massgeblich ist. Sie macht aber hinsichtlich der Kaufpreisforderung unter Hinweis auf eine Lehrmeinung ( RAUSCHER, Internationaler Gerichtsstand des Erf�llungsorts - Abschied von Tessili und de Bloos, NJW 2010, S. 2251 ff. S. 2253 f.) geltend, entgegen der Vorinstanz seien auch Rechtsk�ufe - und damit der Kauf der Stammanteile - unter Art. 5 Nr. 1 Buchst. b erster Gedankenstrich Lug� zu subsumieren. Die Frage kann offenbleiben. Selbst wenn der Beschwerdef�hrerin diesbez�glich gefolgt w�rde, w�ren die z�rcherischen Gerichte zust�ndig.
6.2.1.�Massgeblich w�re dann, welcher Erf�llungsort sich gem�ss Art. 5 Nr. 1 Buchst. b erster Gedankenstrich Lug� aus dem Vertrag ergibt. Kann, wie im zu beurteilenden Fall, der Ort der Leistungserbringung ohne R�ckgriff auf die lex causae nicht anhand der Vertragsbestimmungen ermittelt werden, ist nach der Rechtsprechung des EuGH bei k�rperlichen Sachen der Ort massgebend, an dem die Waren dem K�ufer k�rperlich �bergeben wurden oder h�tten �bergeben werden m�ssen. Da die Waren, die den materiellen Gegenstand des Vertrags bilden, sich nach der Erf�llung dieses Vertrags grunds�tzlich an diesem Ort befinden m�ssen und das grundlegende Ziel eines Vertrags �ber den Verkauf beweglicher Sachen, ihre �bertragung vom Verk�ufer an den K�ufer, erst bei der Ankunft der beweglichen Sachen an ihrem endg�ltigen Bestimmungsort vollst�ndig abgeschlossen ist, entspricht dieses Kriterium dem Ziel der r�umlichen N�he, da es eine enge Verkn�pfung zwischen dem Vertrag und dem zur Entscheidung berufenen Gericht gew�hrleistet (zit. Urteil�
Car Trim,�Randnrn. 60 ff.).
6.2.2.�Dass �ber die Stammanteile eine Urkunde ausgestellt worden w�re (Art. 784 OR), die der Beschwerdef�hrerin in Polen zukommen sollte, macht diese vor Bundesgericht nicht geltend. Ob diesfalls der Erf�llungsort in Polen w�re, kann damit offenbleiben. Die Ortsangabe der Vertragsunterzeichnung, auf die sich die Beschwerdef�hrerin unter anderem beruft, ist nicht von Bedeutung (zit. Urteil�
Rehder, Randnr. 39). Wie die Vorinstanz zutreffend festhielt, sind f�r die �bertragung die Abtretung und die Zustimmung der Gesellschafterversammlung zur Abtretung n�tig (Art. 786 Abs. 1 OR), wenn die Statuten keinen Verzicht auf die Zustimmung (Art. 786 Abs. 2 Ziff. 1 OR) enthalten. Dies ist nach den f�r das Bundesgericht verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz nicht der Fall. Nach Art. 790 OR f�hrt die Gesellschaft ein Anteilsbuch, in das die Gesellschafter sowie die Anzahl, der Nennwert sowie allenfalls die Kategorien der Stammanteile jedes Gesellschafters einzutragen sind. Die Gesellschafter sind mit der Anzahl und dem Nennwert ihrer Stammanteile ins Handelsregister einzutragen, wobei die Gesellschaft die Eintragung anmelden muss (Art. 791 OR). Ist f�r die Abtretung von Stammanteilen wie hier die Zustimmung der Gesellschafterversammlung erforderlich, so wird die Abtretung (erst) mit dieser Zustimmung rechtswirksam (Art. 787 Abs. 1 OR). Die Zustimmung ist also konstitutiv f�r die �bertragung, w�hrend der Eintragung der Erwerberin als Gesellschafterin im Handelsregister, wie die Beschwerdef�hrerin richtig bemerkt, lediglich deklaratorische Bedeutung zukommt ( RINO SIFFERT, in: Handelsregisterverordnung [HRegV], Siffert/Turin [Hrsg.], 2013, N. 22 zu Art. 82 HRegV).
6.2.3.�An der ordentlichen Gesellschafterversammlung der C.________ GmbH vom 18. M�rz 2009, die an deren Sitz in U.________ (ZH) stattfand, hat die Versammlung der Abtretung aller Stammanteile an die Beschwerdef�hrerin im Sinn von Art. 786 Abs. 1 OR ausdr�cklich zugestimmt. Diese f�r den Vollzug der Vereinbarung wesentliche Handlung war daher in der Schweiz vorzunehmen und wurde auch in der Schweiz vorgenommen, selbst wenn der Handelsregistereintrag noch nicht erfolgt ist, wobei diesem nach Auffassung der Beschwerdef�hrerin mit Blick auf dessen deklaratorischen Charakter f�r die Bestimmung des Erf�llungsortes ohnehin keine Bedeutung zukommt. Darauf braucht indessen nicht weiter eingegangen zu werden. Die Beschwerdef�hrerin behauptet zwar allgemein, s�mtliche Aktivit�ten, welche die physische Pr�senz der an der Kooperation Beteiligten erfordert h�tten, seien stets an ihrem Sitz in Polen und jedenfalls nicht in U.________ ausgef�hrt worden. Nichts anderes m�sse daher f�r den Vollzug des (vermeintlichen) Kaufvertrages gelten. Sie begn�gt sich aber mit diesen allgemeinen Ausf�hrungen und dem Hinweis auf den Ort der Vertragsunterzeichnung. Sie zeigt damit nicht rechtsgen�glich auf, dass im Rahmen der �bertragung etwas nach Polen h�tte geliefert werden m�ssen, und sie legt auch nicht konkret dar, dass in Polen Vollzugshandlungen zum vollst�ndigen Abschluss der �bertragung vom Verk�ufer an den K�ufer h�tten erfolgen m�ssen, die eine enge Verkn�pfung (vgl. hierzu auch Urteil vom 3. Mai 2007 C-386/05�
Color Drack, Slg. 2007 I-03699 Randnrn. 40 ff.) zwischen dem Vertrag und einem in Polen zur Entscheidung berufenen Gericht gew�hrleistet und damit dem von Art. 5 Nr. 1 Buchst. b erster Gedankenstrich Lug� verfolgten Ziel der r�umlichen N�he (zit. Urteil�
Car Trim,�Randnr. 61) entsprochen h�tten. Daher w�rde auch die Anwendung von Art. 5 Nr. 1 Buchst. b erster Gedankenstrich Lug� nicht zur Annahme eines Erf�llungsortes in Polen f�hren und w�re die Zust�ndigkeit der schweizerischen Gerichte gegeben.
6.3.�Im Hinblick auf die Forderung �ber EUR 62'000.-- r�gt die Beschwerdef�hrerin, die Annahme der Vorinstanz, die Forderung resultiere weder aus einem Kauf von beweglichen Sachen noch aus einer Dienstleistung, beruhe auf einem offensichtlich unrichtig festgestellten Sachverhalt. Richtigerweise sei davon auszugehen, dass es sich bei dieser Forderung ebenfalls um eine solche aus einem Dienstleistungsverh�ltnis im Sinne von Art. 5 Nr. 1 Buchst. b Lug� gehandelt habe und entsprechend - wie hinsichtlich der Forderung gest�tzt auf die "Zusammenarbeitsvereinbarung" und den "Management Contract" - auf einen polnischen Erf�llungsort zu schliessen. Nachdem sich ergeben hat, dass f�r die Forderungen aus dem Dienstleistungsverh�ltnis ein schweizerischer Erf�llungsort bestand (vgl. E. 5 hiervor), muss auf die R�ge des offensichtlich unrichtig festgestellten Sachverhalts nicht weiter eingegangen werden.
Nach dem Gesagten hat die Vorinstanz ihre Zust�ndigkeit zu Recht bejaht, und es kann offenbleiben, inwieweit sich diese auch gest�tzt auf eine Vertragsklausel ergeben w�rde, die der Beschwerdegegner entgegen der Vorinstanz als Gerichtsstandvereinbarung versteht. Die Beschwerde ist abzuweisen. Bei diesem Verfahrensausgang wird die Beschwerdef�hrerin kosten- und entsch�digungspflichtig (Art. 66 Abs. 1 und Art. 68 Abs. 2 BGG).