Source: http://www.rechtscentrum.de/search.php?db=verwaltungsrecht&mode=category&feld=Staatsrecht&gebiet=Gesetzgebung
Timestamp: 2017-09-22 06:14:48
Document Index: 191582739

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 37', '§ 1', '§ 1', '§ 1', '§ 3', '§1', '§3', 'Art. 70', '§ 2', '§ 3', '§ 5', '§ 7', 'Art. 72', 'Art. 74', '§ 25', '§ 29', '§ 29', '§ 29', 'Art. 80', '§ 29', '§ 29', '§ 29', '§ 32', '§ 17', '§ 33', '§ 31', '§ 25', 'Art. 80', 'Art. 80', '§ 1', '§ 42', '§ 1', '§ 25', 'Art. 85', 'Art. 87', '§ 16', '§ 7', 'Art.84', 'Art.85', 'Art.87', '§16', '§7', 'Art. 13', 'Art.3', 'Art.1', 'Art.19', 'Art.103', '§ 15', '§15']

Rechtsprechung - Suchergebnis - 22.09.2017 08:14h
Staatsrecht - Parlament/Abgeordnete Gesetzgebung
12 B 50.07
Informationsanspruch; Rechtsetzungstätigkeit des deutschen Bundesrates im Zusammenhang mit dem Erlass von Rechtsverordnungen des Bundes; Beratungen im federführenden Ausschuss des Bundesrates; Vorbereitung dieser Beratungen durch schriftliche Stellungnahmen der Bundesländer; Begriff der öffentlich-rechtlichen Verwaltungsaufgaben im Sinne des § 1 Abs. 1 Satz 2 IFG; Vertraulichkeit der Verhandlungen der Ausschüsse des Bundesrates nach § 37 Abs. 2 Satz 2 GO BR
Bei der Tätigkeit des deutschen Bundesrates im Zusammenhang mit dem Zustandekommen von Rechtsverordnungen des Bundes handelt es sich zwar als Rechtsetzung der vollziehenden Gewalt in einem weiteren Sinne um öffentlich-rechtliche Verwaltungstätigkeit, doch unterfällt diese nicht dem insoweit engeren Begriff der Wahrnehmung öffentlich-rechtlicher Verwaltungsaufgaben im Sinne von § 1 Abs. 1 Satz 2 IFG.
IFG (Bund) § 1 Abs. 1 Satz 1, § 1 Abs. 1 Satz 2, § 3 Nr. 4
Aktenzeichen: 12B50.07 Paragraphen: IFG§1 IFG§3 Datum: 2008-11-06
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=15142
Staatsrecht - Bundesländer Gesetzgebung
5 A 1.06
1. Die Rechtssetzungszuständigkeit des Landes Brandenburg für den Erlass der streitgegenständlichen Verordnung ist gegeben. Der Regelungsgegenstand der Hundehalterverordnung betrifft das Recht der allgemeinen Gefahrenabwehr und -vorsorge, das gemäß Art. 70 Abs. 1 GG in die Rechtssetzungskompetenz der Länder fällt. Wesentlich geprägt ist die Verordnung von Regelungen, die dem Schutz von Menschen und Tieren vor denjenigen Gefahren dienen, welche unmittelbar von Hunden und mittelbar von ihren Haltern und Hundeführern ausgehen (vgl. § 2 Abs. 1 S. 1, § 3 Abs. 1 S. 1, § 5 Abs. 1 und 2, § 7 Abs. 3 HundehV). Damit unterscheidet sich die Hundehalterverordnung von Regelungen des Tierschutzes, für die der Bund nach Art. 72 Abs. 1, Art. 74 Nr. 20 GG die konkurrierende Gesetzgebungskompetenz innehat.
2. Die im Land Brandenburg für den Erlass der Verordnung geltenden Kompetenzund Formvorschriften sind gewahrt. Die Befugnis des Ministers des Innern zum Erlass einer solchen Rechtsverordnung beruht auf § 25a Abs. 4 und 5 des Ordnungsbehördengesetzes - OBG - in der durch Gesetz vom 20. April 2004 (GVBl I S. 153) geänderten Fassung. Danach kann der Minister des Innern durch Rechtsverordnung die erforderlichen Bestimmungen zur Vorsorge und zur Abwehr der von gefährlichen und anderen Hunden ausgehenden Gefahren für Leben, Gesundheit und Eigentum treffen. Die Formvorschrift des § 29 OBG ist eingehalten, denn die Verordnung trägt eine ihren Inhalt kennzeichnende Überschrift mit dem Textteil "Ordnungsbehördliche Verordnung" (§ 29 Nr. 1 und 2 OBG), benennt unter Beachtung von § 29 Nr. 3 OBG und Art. 80 Satz 3 der Verfassung des Landes Brandenburg (Landesverfassung - LV -) die Ermächtigungsgrundlage und gibt den örtlichen Geltungsbereich gemäß § 29 Nr. 5 OBG dadurch an, dass sie uneingeschränkt gilt, also für das ganze Gebiet des Landes Brandenburg. Ferner enthält sie nach § 29 Nr. 6 OBG den Tag, unter dem sie erlassen worden ist (Datum der Unterschrift des Ministers des Innern), und bezeichnet gemäß § 29 Nr. 7 OBG die Behörde, die die Verordnung erlassen hat. Die nach § 32 Abs. 1 OBG erforderliche Verkündung fand im Gesetzund Verordnungsblatt Teil II, 2004 Nr. 17, S. 458 am 30. Juni 2004 statt. Das in § 17 HundehV bestimmte Datum des Inkrafttretens - am 1. Juli 2004 - hält sich im Rahmen des § 33 OBG. Für die Befristung der Geltungsdauer, die die Verordnung nicht eigens regelt, gilt § 31 Abs. 1 Satz 3 OBG, wonach im Falle des Fehlens einer Befristung die Verordnung zwanzig Jahre nach ihrem Inkrafttreten außer Kraft tritt.
3. Die streitbefangene Verordnung hat eine ausreichende Ermächtigungsgrundlage in § 25a OBG. Die Anforderungen von Art. 80 Satz 2 LV, welcher in Übereinstimmung mit Art. 80 Abs. 1 Satz 2 GG regelt, dass Inhalt, Zweck und Ausmaß der erteilten Ermächtigung zum Erlass einer Verordnung im Gesetz bestimmt sein müssen, sind erfüllt. (Leitsatz der Redaktion)
HundehV §§ 1, 2, 3, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 12, 14, 16, 17
VwGO §§ 42 Abs. 2, 47 Abs. 1, 47 Abs. 2 S. 1
TierSchG §§ 1, 2, 17 Nr. 1
OBG §§ 25 a, 29, 31 Abs. 1 S. 3, 32 Abs. 1, 33
Aktenzeichen: 5A1.06 Paragraphen: HundehV Datum: 2007-11-15
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=12322
Staatsrecht - Gesetzgebung
Das Gesetz zur Neuregelung von Luftsicherheitsaufgaben vom 11.01.2005 ist ordnungsgemäß zustande gekommen. Es bedurfte nicht der Zustimmung des Bundesrates.
GG Art. 85 Abs. 1
GG Art. 87 d Abs. 2
LuftSiG § 16 Abs. 3 S. 2
LuftSiG § 7 Abs. 1 Nr. 4
Aktenzeichen: 12E3035/05 Paragraphen: GGArt.84 GGArt.85 GGArt.87d LuftSiG§16 LuftSiG§7 Datum: 2006-07-06
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=9920
Staatsrecht - Grundgesetz Gesetzgebung Verfassungsschutz
1 BvR 2378/98
1 BvR 1084/99
GG Art. 13 Abs 3
Aktenzeichen: 1BvR2378/98 1BvR1084/99 Paragraphen: GGArt.3 GGArt.1 GGArt.19 GGArt.103 Datum: 2004-03-03
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=3436
Staatsrecht - Grundgesetz Gesetzgebung
17.9.2002 3 B 2.02
Nach übereinstimmender höchstrichterlicher Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts sowie des Bundesverwaltungsgerichts ist es dem Gesetzgeber nicht verwehrt, zur Regelung bestimmter Lebenssachverhalte Stichtage einzuführen, auch wenn dies unvermeidlich gewisse Härten mit sich bringt.
Er muss allerdings im Rahmen des ihm zukommenden Gestaltungsspielraumes die für die zeitliche Anknüpfung in Betracht kommenden Tatsachen hinreichend würdigen und prüfen, ob sich die gewählte Lösung im Hinblick auf den gegebenen Sachverhalt und das System der Gesamtregelung rechtfertigen lässt und nicht willkürlich erscheint (vgl. stellvertretend für viele: Urteil vom 12. November 1993 - BVerwG 7 C 7.93 - BVerwGE 94, 279 <286> mit Nachweisen aus der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts). (Leitsatz der Redaktion)
HIV-Hilfegesetzes § 15 Abs. 1
Aktenzeichen: 3B2.02 Paragraphen: HIV-Hilfegesetz§15 Datum: 2002-09-17
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=1396