Source: http://www.gemeinde-stelle.de/allris/vo020.asp?VOLFDNR=1205
Timestamp: 2018-02-22 16:47:32
Document Index: 291642991

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 13', '§ 2', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 10', '§ 2', '§ 13']

Vorlage - DS-Nr. XVII/106-01 - Bebauungsplan "Hohes Feld - Süd" mit örtlicher Bauvorschrift: 1) Billigung des Erschließungskonzeptes 2) Aufstellungsbeschluss gem. § 2 Abs. 1 BauGB im beschleunigten Verfahren nach § 13 b BauGB
Vorlage - DS-Nr. XVII/106-01
Betreff: Bebauungsplan "Hohes Feld - Süd" mit örtlicher Bauvorschrift:
1) Billigung des Erschließungskonzeptes
2) Aufstellungsbeschluss gem. § 2 Abs. 1 BauGB im beschleunigten Verfahren nach § 13 b BauGB
Federführend: Fachbereich Bauen und Umwelt Bearbeiter/-in: Hirt, Tina
OEWA/17/004 Sitzung des Ortsentwicklungs-, Energie- und Wirtschaftsförderungsausschusses zurückgezogen
13.09.2017 VA/17/015 Sitzung des Verwaltungsausschusses (nicht öffentlich)
Aufgrund der ungebrochen hohen Nachfrage und Baugrundstücken im Gemeindegebiet soll im Anschluss an der bestehenden Wohnbebauung südlich der Baugebiete Am Wasserturm und Am Schlatthorn eine Arrondierungsfläche zur Verfügung gestellt werden. Es handelt sich hierbei um eine derzeit ackerbaulich genutzte Fläche, die über bereits bestehende Erschließungsstraßen im Norden angebunden werden kann (siehe VA 06.09.2017, TOP 11).
 Die Grundstücke sollen durch noch festzulegende Vergaberichtlinien primär an Steller Bürger verkauft werden
 Die Grundstücke sollen nicht zu groß werden, so dass es jungen Familien aus der Gemeinde finanziell möglich ist, Grundstücke zu erwerben.
 Das Areal soll optisch ansprechend und dem örtlichen Charakter angepasst gestaltet werden
 Es ist eine alternative energetische Versorgung des Gebietes angedacht
 Es soll in einem Teilbereich auch bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden (Mehrfamilienhaus, Reihenhaus).
Mit dem neu eingeführten § 13 b BauGB[1] können im beschleunigten Verfahren Flächen im Außenbereich einbezogen werden. Voraussetzung hierfür ist u.a. eine Grundfläche von weniger als 10.000 m². Diese Voraussetzung wird bei einer geplanten GRZ von 0,25 erfüllt.
Weiterer Vorteil, neben dem Verzicht auf die Umweltprüfung, ist die Möglichkeit, den Flächennutzungsplan im Zuge der Berichtigung anzupassen; hier wird demnach ein verfahren eingespart. Damit können zügig Baurechte geschaffen und der hohen Nachfrage an Bauland in der Gemeinde Rechnung getragen werden.
Die Fläche eignet sich aufgrund ihres direkten Anschlusses an die bereits vorhandene Bebauung mit einem ebenfalls bestehenden Erschließungsweg (Am Schlatthorn) als Siedlungsarrondierung. Zudem kann eine Zufahrt zur K 22 „Unter den Linden“ geschaffen werden. Die fußläufige Erreichbarkeit der Schulen und Kindertagesstätten sowie von Freibad, Rathaus etc. kann über einen Fuß- und Radweg im Osten des Plangebiets sichergestellt werden.
[1] § 13b Einbeziehung von Außenbereichsflächen in das beschleunigte Verfahren: Bis zum 31. Dezember 2019 gilt § 13a entsprechend für Bebauungspläne mit einer Grundfläche im Sinne des § 13a Absatz 1 Satz 2 von weniger als 10 000 Quadratmetern, durch die die Zulässigkeit von Wohnnutzungen auf Flächen begründet wird, die sich an im Zusammenhang bebaute Ortsteile anschließen. Das Verfahren zur Aufstellung eines Bebauungsplans nach Satz 1 kann nur bis zum 31. Dezember 2019 förmlich eingeleitet werden; der Satzungsbeschluss nach § 10 Absatz 1 ist bis zum 31. Dezember 2021 zu fassen.
Das Erschließungskonzept „Hohes Feld-Süd“ wird bewilligt
Dem Verwaltungsausschuss wird der Beschluss über die Aufstellung eines Bebauungsplans „Hohes Feld-Süd“ mit örtlicher Bauvorschrift gem. § 2 Abs. 1 BauGB im beschleunigten Verfahren nach § 13 b BauGB empfohlen.