Source: https://sketch.media/projekte/blog/ratgeber/682-aktuelles-eugh-gerichtsurteil-zu-voreingestellten-cookies.html
Timestamp: 2019-11-18 14:05:19
Document Index: 151625424

Matched Legal Cases: ['EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG']

Aktuelles EuGH-Gerichtsurteil zu voreingestellten Cookies
Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat beschlossen, dass nun eine aktive bzw. ausdrückliche Einwilligung/Opt-in in nicht systembedingte Cookies erfolgen muss und nicht vom Website-Betreiber voreingestellt werden darf. Was das im Klartext für Website-Betreiber bedeutet und wie Sie handeln können, erfahren Sie in diesem Beitrag.
Das Cookies Gerichtsurteil des EuGH - Was bedeutet das im Klartext?
Was müssen Website-Betreiber nach dem EuGH - Urteil beachten?
Setzen von Cookies - Rechtslage und Zukunftsaussicht
Nach dem Gerichtsurteil des EuGH zu Cookies - Beratung und Support
Damit kann man sich nicht mehr auf das Urteil des EuGH vom 1. Oktober 2019, Az.: C‑673/17 stützen. Denn es geht nun nicht mehr um die Einwilligung zur Nutzung von rein personenbezogenen Daten. Das neue Gerichtsurteil schließt alle Cookies ein, die nicht systembedingt notwendig sind.
Im Klartext muss sich der Besucher der Website bewusst für die Nutzung von Cookies entscheiden, die über die technische Notwendigkeit hinausgehen. Beispielsweise über das Aktivieren einer Checkbox für statische Cookies kann der Besucher bestimmte Cookies zulassen oder verweigern.
Damit befinden wir uns wohl auf dem besten Weg zum Inkrafttreten der ePrivacy-Verordnung ("Verordnung des Europäischen Parlaments und Rates bezüglich des Respektes der Privatsphäre und des Schutzes personenbezogener Daten in elektronischer Kommunikation"), die die derzeitige ePrivacy-Richtlinie 2002/58/EC ("Richtlinie über Privatsphäre und Elektronische Kommunikation") ersetzen wird.
Das neue Gerichtsurteil macht es vorallem Tools, wie Google Analytics, Facebook Pixel & Co, die Daten auslesen und zu Marketing-, Statistik- und Analysezwecken nutzen, nicht leicht. Wer seine Website weiterhin auswerten möchte, muss nach Alternativen suchen.
Inwieweit ein Nichthandeln für Sie als Website-Betreiber Folgen hat, bleibt abzuwarten. Fakt ist, dass man sich auf dünnes Eis begibt, wenn man das Urteil ignoriert und nicht handelt.
Abhängig vom individuellen Einsatz und der Art der Cookies, die Sie verwenden, muss jede Website separat behandelt und analysiert werden.
Wir helfen unseren Kunden und beraten Sie gerne zu diesem Thema* und haben uns bereits nach Lösungen und einer Alternative zu Google Analytics umgeschaut.
*Wir weisen daruf hin, dass es sich dabei weder um eine Rechtsberatung noch eine Empfehlung für eine Auslegung geltenden Rechts handelt. Eine rechtliche Beratung dürfen wir nicht leisten.