Source: http://www.rheinbach.de/cms121/srv/artikel/2010-12-14_landeshundegesetz.shtml
Timestamp: 2018-12-11 00:10:27
Document Index: 243953516

Matched Legal Cases: ['§ 11', '§ 3', '§ 10', '§ 2', '§ 3', '§ 10']

Rheinbach: Landeshundegesetz
Am 18.12.2002 hat der nordrhein-westfälische Landtag das Landeshundegesetz NRW beschlossen. Dieses Gesetz enthält Bestimmungen für sogenannte
große Hunde (§ 11 des Landeshundegesetzes)
gefährliche Hunde (§ 3 des Landeshundegesetzes)
und Hunde bestimmter Rassen. (§ 10 des Landeshundegesetzes).
Den vollständigen Gesetzestext erhalten Sie hier.
Die Allgemeine Pflichten eines Hundehalters
Hunde sind so zu halten, zu führen und zu beaufsichtigen, dass von ihnen keine Gefahr für Leben oder Gesundheit von Menschen oder Tieren ausgeht. Es gilt das grundsätzliche Verbot, Hunde mit dem Ziel einer gesteigerten Aggressivität zu züchten, zu kreuzen oder auszubilden.
Zur Vermeidung von Gefahren sind Hunde in den nachfolgenden Bereichen an einer geeigneten Leine zu führen (§ 2 Absatz 2 LHundG NRW):
In Fußgängerzonen, Haupteinkaufsbereichen und anderen innerörtlichen Bereichen, Straßen und Plätzen mit vergleichbarem Publikumsverkehr, in der Allgemeinheit zugänglichen, umfriedeten Park-, Garten- und Grünanlagen bei öffentlichen Versammlungen, Aufzügen, Volksfesten und sonstigen Veranstaltungen mit Menschenansammlungen, in öffentlichen Gebäuden, Schulen und Kindergärten. Durch die Ordnungsbehördliche Verordnung der Stadt Rheinbach werden diese Bereiche erweitert um öffentliche Verkehrsflächen und Anlagen.
Auf Kinderspielplätzen, Bolzplätzen und den Friedhöfen dürfen Tiere – auch angeleint - nicht mitgenommen werden! Im Bereich von Naturschutzgebieten sind Hunde zwingend anzuleinen.
Hunde dürfen ohne Leine laufen:
Außerhalb der im Zusammenhang bebauten Ortsteile und in ausgewiesenen Landschaftsschutzgebieten, soweit sichergestellt ist, dass der Halter jederzeit Zugriff auf seinen Hund hat und er abrufbar ist. Dies sind zum Beispiel Wirtschaftswege und die Forstwege. Gefährliche Hunde gem. § 3 Abs. 1 LHundG und Hunde bestimmter Rassen gem. § 10 Abs. 1 LHundG sind auch in den genannten Bereichen an einer geeigneten Leine zu führen, soweit keine Befreiung von der Leinenpflicht erfolgt ist.
Die folgenden Unterlagen sind bei der Anzeige (große Hunde) bzw. bei der Erlaubnis (Hunde bestimmter Rassen und gefährliche Hunde) notwendig:
Mikro-Chip-Nachweis.
Die Beantragung muss schriftlich erfolgen. Sie können sie persönlich vornehmen oder jemanden durch eine Vollmacht beauftragen. Bitte benutzen Sie dazu die unten beigefügten Formulare:
Die folgenden Formulare werden derzeit überarbeitet und stehen deshalb vorrübergehend nicht zur Verfügung:
Anzeige eines großen Hundes
Genehmigung zur Haltung eines Hundes bestimmter Rassen oder eines gefährlichen Hundes
Merkblatt zum Landeshundegesetz