Source: https://www.haufe.de/thema/beurteilung/pc/?page=160
Timestamp: 2019-11-17 17:45:21
Document Index: 157029785

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 25', 'Art. 16', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 1', '§ 10', '§ 3', '§ 5', '§ 556', '§ 802', '§ 19', '§ 802', '§ 7', '§ 843', '§ 13', '§ 13', '§ 5', 'BGH', '§ 13']

Gefährdung durch Lärm und Vibrationen: LärmVibrationsArbSchV / 1 Das Wichtigste im Überblick
Die LärmVibrationsArbSchV richtet sich in erster Linie an den Arbeitgeber. Sie legt für die Erstellung der Gefährdungsbeurteilung durch den Arbeitgeber konkrete Anforderungen fest. Deutlicher als in früheren Regelungen (z. B. BGV B3 "Lärm") werden betriebliche Entscheidungen und Regelungen zur Sicherheit und zum Gesundheitsschutz unmittelbar an die Gefährdungsbeurteilung ang...mehr
Betriebsübergang: Rechtsfolgen / 1.2.2.1.1 Grundlagen
War das Arbeitsverhältnis beim alten Inhaber ganz oder teilweise durch tarifvertragliche Regelungen bestimmt, so werden auch diese grundsätzlich nach Übergang des Betriebs oder Betriebsteils in die Einzelarbeitsverträge transformiert. Das gilt auch für nach § 4 Abs. 5 TVG nachwirkende Tarifnormen. Es gilt im Wesentlichen das schon zur Betriebsvereinbarung Gesagte. Es ist jed...mehr
Arbeitszeitgestaltung gegen Burnout / Zusammenfassung
Überblick Keine Hypothese ist so ungeeignet zur Erklärung einer Ursache-Wirkungsbeziehung zwischen der betrieblichen Arbeitszeitgestaltung und dem sog. Burnout-Syndrom wie die lineare Kausalkette "lange Arbeitszeiten → Belastung → Erkrankung (z. B. Burnout)". Die Arbeitszeitdauer ist aufgrund ihrer operativen Messbarkeit für solche reduktionistischen Fehlschlüsse besonders a...mehr
Schwarz/Widmann/Radeisen, UStG § 25b Innergemeinschaftli ... / 3 Regierungsbegründung
Rz. 11 Nachdem sich abzeichnete, dass diese Regelung nicht mehr kommen würde, hat die Bundesregierung in Art. 16 ihres Entwurfs eines Jahressteuergesetzes 1997 die Neuregelung des allgemeinen Reihengeschäfts in § 3 UStG – durch Streichung des bisherigen § 3 Abs. 2 UStG und Änderungen in § 3 Abs. 5a, 6, 7 und 8a sowie in § 1a Abs. 1 UStG (s. die Erläuterungen zu diesen Vorsch...mehr
Arbeitszeitgestaltung gegen Burnout / 1.1 Wann eine Arbeitszeitverringerung hilfreich sein kann – und wann nicht
Die Arbeitszeitdauer, also die vertraglich durchschnittlich zu erbringende, v. a. aber die durchschnittlich tatsächlich erbrachte Arbeitszeit, allein ist kein hinreichender Indikator für die Beurteilung potenzieller Burnout-Risiken – aus folgenden Gründen: Auf die betriebliche Arbeitszeitgestaltung wird oftmals, neben den an sie gerichteten berechtigten Erwartungen bezüglich ...mehr
Gefährdung durch Lärm und Vibrationen: LärmVibrationsArbSchV / 3.2 Begriffsbestimmungen
Lärm ist Schall, der Menschen beeinträchtigen kann. Schallschwingungen sind als physikalische Einwirkung objektiv beschreibbar. Die Wirkung auf Menschen ist individuell verschieden, was die Intensität der Schallwellen und ihre Frequenzen betrifft. Gesicherter arbeitsmedizinischer Stand ist, dass ab einem Beurteilungspegel von 85 dB(A) an Arbeitsplätzen mit Gehörschäden zu re...mehr
Arbeitszeitgestaltung gegen Burnout / 3.3 Entlastungsgespräch zwischen Führungskraft und Mitarbeiter
Individuelle Überlastungsphänomene können bei selbstgesteuerten Arbeitsprozessen mit eigenverantwortlichen Handlungsspielräumen nicht objektiv gemessen werden. Eine rein zeitliche Bewertung nach dem Arbeitszeitverbrauch scheidet ohnehin aus – zu vielfältig sind die Gründe für lange Arbeitszeiten: mitarbeiterbezogene Faktoren (z. B. Spaß an der Arbeit, Perfektionismus und inef...mehr
Alter(n)sgerechte Arbeitsgestaltung / 2 Analyseinstrumente
Um Handlungsbedarf und Maßnahmenansätze erkennen zu können, ist eine Analyse und Beurteilung der Ausgangssituation im Unternehmen notwendig. Neben Gefährdungsbeurteilungen an einzelnen Arbeitsplätzen, die insbesondere auch die individu­ellen Leistungsvoraussetzungen berücksichtigen, sind gesamtbetriebliche Analysen notwendig. Nachfolgend werden die beiden zentralen Analysein...mehr
Alkoholmissbrauch im Arbeitsschutzrecht / 3.1.1 Volltrunkenheit
Volltrunkenheit am Arbeitsplatz schließt jeglichen Versicherungsschutz in der Gesetzlichen Unfallversicherung aus, da allein schon dieser Zustand des Arbeitnehmers eine irgendwie geartete versicherte Tätigkeit unmöglich macht. Volltrunkenheit wird dann angenommen, wenn eine zweckgerichtete Tätigkeit gar nicht mehr möglich ist. Standardisierte "Promillegrenzen" gibt es auch im...mehr
Vorbereitungsbeschluss oder nicht?
Leitsatz Wohnungseigentümer können durch Beschluss lediglich festlegen, ob und in welchem Umfang ein ihrer Meinung nach bestehender Anspruch gerichtlich geltend gemacht und gegebenenfalls durchgesetzt werden soll. Normenkette WEG § 10 Abs. 6 Satz 3 Das Problem Die Wohnungseigentümer beschließen am 20. November 2015, Wohnungseigentümer K aufzufordern, von ihm aufgestellte Müllb...mehr
Frühwarnsystem: Einführung in einem mittelständischen Mi ... / 4.8.1 Branchenanalyse
In Anlehnung an die Konzeption der Triebkräfte nach Porter erlaubt diese Darstellung eine Abschätzung der strategischen Ausrichtung innerhalb des Branchenverbundes. Durch die objektive Beurteilung dieser Parameter mit Hilfe einer Bewertungsskala (z. B. 1 = sehr nachteilig, 2 = nachteilig, … 5 = vorteilhaft, 6 = sehr vorteilhaft) kann man die Risiken auf das Unternehmen dynam...mehr
Verordnung zum Schutz der Beschäftigten vor Gefährdungen ... / 2.3 Gefährdungsbeurteilung
§ 3 EMFV legt fest, was bei der Beurteilung der Arbeitsbedingungen nach § 5 ArbSchG speziell bei Gefährdungen der Beschäftigten durch elektromagnetische Felder am Arbeitsplatz zu beachten ist. Eine Gefährdung für Beschäftigte durch elektromagnetische Felder liegt grundsätzlich immer dann vor, wenn bei Exposition am Arbeitsplatz die Expositionsgrenzwerte für elektromagnetisch...mehr
CFO-Agenda 2020: Best Practices und Trends in Controllin ... / 2.5.2 Best Practices Debitorenbuchhaltung
In der Debitorenbuchhaltung bearbeitet ein Mitarbeiter durchschnittlich 105.000 Belege pro Jahr, in jedem zweiten Unternehmen (also im Median) sind es weniger als 19.000. Best-Practice-Unternehmen kommen auf das 10-Fache oder gar mehr (s. Abb. 6). Die nicht unwesentlich hohe Varianz in den Studienergebnissen deutet darauf hin, dass hier noch andere wesentliche Einflussfaktor...mehr
CFO-Agenda 2020: Best Practices und Trends in Controllin ... / 2.4 Best Practices Controlling
Controlling beinhaltet die Zielfestlegung, Planung und Steuerung von Prozessen innerhalb eines Unternehmens. Unter Controlling werden die Hauptprozesse strategische Planung sowie operative Planung, Forecast, Kosten-, Leistungs- und Ergebnisrechnung, Management Reporting, Projekt- und Investitionscontrolling, Risikomanagement, Funktionscontrolling, betriebswirtschaftliche Ber...mehr
Sozialgeld: Ist das Guthaben des Mieters aus der Betriebskostenabrechnung pfändbar?
Begriff BGB § 556 Abs. 3; ZPO § 802c; SGB II § 19, 22, 23 Einem Verlangen auf Nachbesserung einer Vermögensauskunft gem. § 802c ZPO fehlt das Rechtsschutzbedürfnis, wenn der Gläubiger Auskunft über Erstattungsforderungen für Betriebs- und Heizkosten verlangt, die der Sozialhilfeträger für einen Empfänger von Leistungen nach dem SGB II an dessen Vermieter geleistet hat. (Leits...mehr
§ 7 Bezifferung der Ansprüche und Kapitalisierung / B. Für und Wider eines Wahlrechts zwischen Rente und Kapitalabfindung – Beurteilung des gesetzlichen Status quo
Rz. 21 Verschiedene Geschädigtenvertreter haben in den letzten Jahrzehnten die Auffassung vertreten, dass der Gesetzgeber zusätzlich aktiv werden müsse und § 843 Abs. 3 BGB dahingehend ändern solle, dass in das Gesetz ausdrücklich ein Wahlrecht hineingeschrieben wird und die Gleichwertigkeit der Rentenzahlung und der Kapitalabfindung expressis verbis hervorgehoben wird. In d...mehr
§ 13 Unfallmedizin für Anwälte / C. Tipps zur Vermeidung von Fehlern bei der Beurteilung medizinischer Sachverhalte
Rz. 206 Gerade Spätfolgen und Risiken bei den einzelnen Verletzungen werden viel zu wenig beachtet. Anwälte, die leichtfertig den Mandanten dazu raten, eine vorbehaltlose Abfindungserklärung zu unterschreiben, bedenken oftmals derartige Risiken nicht. Rz. 207 Objektiv vorhersehbare Folgen aus der Regulierung des Personenschadens aus Unkenntnis auszuklammern, kann erhebliche n...mehr
Controlling und Risikoanalyse bei der Vorbereitung von T ... / 7 Anhang 2: Exkurs für Spezialisten – Risikogerechte Bewertung von Strategien, Projekten, Maßnahmen und Handlungsoptionen
Für jede Handlungsoption wird ein Kapitalkostensatz berechnet Grundlage der Berechnung des Wertbeitrags einer analysierten Handlungsoption ist die Veränderung des Ertragsrisikos des Unternehmens, womit Risikodiversifikationseffekte im Unternehmenskontext berücksichtigt werden. Im Gegensatz zur traditionellen "kapitalmarktorientierten" Bewertung wird bei der Bewertung von Hand...mehr
§ 13 Unfallmedizin für Anwälte / I. Was ist dauerhaft geschädigt? Was bedeutet dies für den Geschädigten in Beruf und Alltag?
Rz. 211 Dies ist grundsätzlich immer die erste Frage. Es ist zu prüfen, welche Verletzung der Geschädigte hat. Kommt es zu einem Dauerschaden oder ist die Verletzung vollständig ausgeheilt? Es ist zu prüfen, ob das Bein, der Finger, der Arm, die Schulter, die Zehen, der Kopf, das Becken oder die Wirbelsäule dauerhaft geschädigt sind. Wenn es zu einer dauerhaften Schädigung g...mehr
§ 5 Ansprüche bei Verletzung / 2. Besonderheiten bei Kindern, Schülern, Auszubildenden und Studenten
Rz. 138 Bei Kindern, Schülern, Auszubildenden und Studenten muss der Schädiger alle Nachteile ausgleichen, die aus dem verzögerten oder verhinderten Berufseinstieg entstehen (BGH VersR 1985, 62). Die Prognose, welchen Beruf der verletzte junge Mensch ohne den Unfall ergriffen hätte, ist umso schwieriger, je jünger der Verletzte ist und je weniger weit er in seiner bisherigen...mehr
§ 13 Unfallmedizin für Anwälte / VIII. Allgemeine Tipps zur Prüfung von medizinischen Gutachten
Rz. 222 In der Praxis ist es immer wieder zu beobachten, dass Anwälte lediglich das Fazit des Gutachters zur Kenntnis nehmen und dies zur Grundlage der weiteren Regulierung und ihrer Beurteilung machen. Dies ist zu kurz gegriffen. Es ist selbstverständlich die Pflicht des Anwalts, der Personenschäden bearbeitet, das Gutachten vollständig zu lesen und vollständig zur Kenntnis...mehr
Rz. 220 Ferner ist immer zu prüfen, ob neben einer Ausgangsverletzung wie einem Bruch auch Begleitverletzungen eingetreten sind. Solche Begleitverletzungen können zum Beispiel Nervenschädigungen sein. Wenn dies der Fall ist, sind auch immer entsprechende Risiken zu berücksichtigen, die wiederum neue Dauerfolgen auslösen können. Ferner ist bei den Begleitverletzungen auch imm...mehr
Rz. 216 Wenn der Geschädigte Brüche erlitten hat, sollte der Anwalt immer schauen, ob es sich um einen Bruch mit einer Gelenksbeteiligung handelt oder einen Bruch ohne eine Gelenksbeteiligung. Dies ist deshalb von Bedeutung, da Brüche mit Gelenksbeteiligung viel komplizierter sind und erheblich mehr Risiken in sich bergen. Insbesondere das Arthroserisiko ist beim Bruch mit G...mehr