Source: https://www.rechtslupe.de/stichworte/e-zigaretten
Timestamp: 2020-08-13 09:56:57
Document Index: 31208362

Matched Legal Cases: ['§ 52', '§ 12', '§ 19', '§ 12', '§ 23', '§ 22', '§ 17', 'Art.12']

e zigaretten | Rechtslupe
Schlagwort: e zigaretten
e ziga­ret­ten
Ziga­ret­ten-Schock­bil­der – na und?
Pünkt­lich vor Inkraft­tre­ten des Tabak­erzeug­nis­ge­set­zes hat das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt den Erlass einer einst­wei­li­gen Anord­nung gegen ein­zel­ne Rege­lun­gen die­ses Geset­zes abge­lehnt. Die Ent­schei­dung des Bun­des­ver­fas­sug­ns­ge­richts beruh­te auf einer Fol­gen­ab­wä­gung: Die gesetz­li­chen Neu­re­ge­lun­gen bezwe­cken pri­mär eine Har­mo­ni­sie­rung des euro­päi­schen Bin­nen­markts zum Abbau von Markt­hemm­nis­sen und die­nen damit einem wich­ti­gen Ziel der Euro­päi­schen Uni­on.
Niko­tin­hal­ti­ge Ver­brauchs­stof­fe für elek­tro­ni­sche Ziga­ret­ten sind kei­ne Arz­nei­mit­tel, soweit sie nicht zur Rauch­ent­wöh­nung bestimmt sind. Es han­delt sich um Tabak­erzeug­nis­se, die zum ander­wei­ti­gen ora­len Gebrauch als Rau­chen oder Kau­en bestimmt sind und dem Anwen­dungs­be­reich des § 52 Abs. 2 Nr. 1 VTa­bakG unter­lie­gen. Die­se Straf­norm genügt dem Geset­zes­vor­be­halt für das Straf­recht, auch
Der Bun­des­ge­richts­hof hat die Ver­ur­tei­lung eines Impor­teurs wegen uner­laub­ten Inver­kehr­brin­gens von Tabak­erzeug­nis­sen durch den Ver­trieb niko­tin­hal­ti­ger Ver­brauchs­stof­fe für elek­tro­ni­sche Ziga­ret­ten bestä­tigt. Das Land­ge­richt Frank­furt am Main hat den Ange­klag­ten wegen gewerbs­mä­ßi­gen Inver­kehr­brin­gens von Tabak­erzeug­nis­sen unter Ver­wen­dung nicht zuge­las­se­ner Stof­fe in Tat­ein­heit mit gewerbs­mä­ßi­gem Inver­kehr­brin­gen von Tabak­erzeug­nis­sen, die zum ander­wei­ti­gen ora­len
Der Zwi­schen­händ­ler ein­ge­schmug­gel­ter Ziga­ret­ten kann neben dem Schmugg­ler Schuld­ner der Tabak­steu­er sein. Der Zwi­schen­händ­ler ist durch Inbe­sitz­nah­me der ent­ge­gen § 12 Abs. 1 TabStG aus dem frei­en Ver­kehr eines ande­ren Mit­glied­staats in das Steuer­ge­biet ver­brach­ten Ziga­ret­ten nach § 19 Satz 2 TabStG Schuld­ner der Tabak­steu­er gewor­den. Wer­den Tabak­wa­ren unzu­läs­si­ger­wei­se ent­ge­gen § 12
Das Nicht­rau­cher­schutz­ge­setz die­ne außer­dem dem Schutz von Nicht­rau­chern vor den Gefah­ren des Tabak­rauchs. In der E‑Zigarette wird eine – meist niko­tin­hal­ti­ge – Flüs­sig­keit ver­dampft und kein Tabak ver­brannt, also wird schon vom Wort­sinn her nicht geraucht. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Köln in dem hier vor­lie­gen­den Fall einem Köl­ner
Nach § 23 Abs. 1 Satz 1 TabStG ent­steht die Tabak­steu­er, wenn Tabak­wa­ren in ande­ren als den in § 22 Abs. 1 TabStG genann­ten Fäl­len ent­ge­gen § 17 Abs. 1 TabStG aus dem steu­er­recht­lich frei­en Ver­kehr eines ande­ren Mit­glied­staats in das Steuer­ge­biet ver­bracht wer­den, in dem Zeit­punkt, in dem die Tabak­wa­ren erst­mals zu gewerb­li­chen
Wur­den in der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land sicher­ge­stell­te in das Zoll­ge­biet der Euro­päi­schen Uni­on geschmug­gel­te Ziga­ret­ten über einen bestimm­ten ande­ren Mit­glied­staat in das deut­sche Steuer­ge­biet ver­bracht, hat die deut­sche Zoll­ver­wal­tung neben dem auf die Tabak­wa­ren ent­fal­len­den Zoll und der Tabak­steu­er auch die Ein­fuhr­um­satz­steu­er fest­zu­set­zen, falls die Zoll­schuld weni­ger als 5.000 € beträgt. IIn
Kün­di­gung wegen Ziga­ret­ten­dieb­stahl
Ent­wen­det eine Ver­käu­fe­rin Ziga­ret­ten­pa­ckun­gen aus dem Waren­be­stand des Arbeit­ge­bers, kann dies auch nach län­ge­rer – im Streit­fall zehn­jäh­ri­ger – Betriebs­zu­ge­hö­rig­keit eine Kün­di­gung des Arbeits­ver­hält­nis­ses recht­fer­ti­gen. Führ­te eine ver­deck­te Video­über­wa­chung zur Über­füh­rung der Täte­rin, kann das auf die­se Wei­se gewon­ne­ne Beweis­ma­te­ri­al im Bestrei­ten­s­fall pro­zes­su­al aller­dings nicht ohne Wei­te­res ver­wer­tet wer­den. Das
War­nung vor E‑Zigaretten
Die War­nung vor E‑Zigaretten durch die Gesund­heits­mi­nis­te­rin von Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len ist nach einer Ent­schei­dung des Ver­wal­tungs­ge­richts Düs­sel­dorf wei­ter­hin erlaubt. Das Minis­te­ri­um für Gesund­heit, Eman­zi­pa­ti­on, Pfle­ge und Alter des Lan­des Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len hat­te in einer Pres­se­mel­dung vom 16. Dezem­ber 2011 unter der Über­schrift „Minis­te­rin Stef­fens warnt vor Ver­kauf von ille­ga­len E‑Zigaretten: Geschäfts­grün­dun­gen sind
Menthol­zi­ga­ret­ten mit Aro­ma­kap­sel
Ein Ziga­ret­ten­her­stel­ler hat einen Anord­nungs­grund unter dem Aspekt einer schwer­wie­gen­den, irrepa­ra­blen Grund­recht­ver­let­zung (Art.12 und 14 GG) für die vor­läu­fi­ge Ein­füh­rung einer neu­en Menthol­zi­ga­ret­te mit Aro­ma­kap­sel im Fil­ter nicht glaub­haft gemacht, wenn er diver­se Ziga­ret­ten­sor­ten, u.a. auch Menthol­zi­ga­ret­ten seit gerau­mer Zeit am Markt ver­treibt, zumal Menthol­zi­ga­ret­ten nur einen Anteil von unter
Nach einer aktu­el­len Ent­schei­dung des Bun­des­fi­nanz­hofs stellt es einen tabak­steu­er­frei­en Eigen­be­darf dar, wenn eine Pri­vat­per­son in einem ande­ren EU-Mit­­­glie­d­­staat Ziga­ret­ten erwirbt, in das deut­sche Steuer­ge­biet ver­bringt und an Fami­li­en­an­ge­hö­ri­ge ver­schenkt. Von der deut­schen Tabak­steu­er befreit sind in einem ande­ren Mit­glied­staat der Euro­päi­schen Uni­on ver­steu­er­te Ziga­ret­ten, die Pri­vat­per­so­nen in die­sem Mit­glied­staat
Die Rege­lun­gen Frank­reichs, Öster­reichs und Irlands, mit denen Klein­ver­kaufs­min­dest­prei­se für Ziga­ret­ten fest­ge­setzt wer­den, ver­sto­ßen nach einem heu­te ver­kün­de­ten Urteil des Gerichts­hofs der Euro­päi­schen Uni­on gegen Uni­ons­recht. Legi­ti­me Zie­le des Gesund­heits­schut­zes kön­nen nach Ansicht des Euro­päi­schen Gerichts­hofs statt mit Klein­ver­kaufs­min­dest­prei­sen auch mit einer Anhe­bung der Ver­brauch­steu­ern auf Ziga­ret­ten erreicht wer­den. Die
Nach einem jetzt von der Bun­des­re­gie­rung in das Gesetz­ge­bungs­ver­fah­ren ein­ge­brach­ten Ent­wurf eines „Geset­zes zur Ände­rung von Ver­brauch­steu­er­ge­set­zen“ muss eine Packung Ziga­ret­ten zukünf­tig min­des­tens 19 Ziga­ret­ten (statt bis­her 17) ent­hal­ten, eine Packung Fein­­schnitt-Tabak zum Sel­ber­dre­hen muss danach ab dem 1. Novem­ber 2009 min­des­tens 30 Gramm ent­hal­ten. Klei­ne­re Klein­ver­kaufs­ver­pa­ckun­gen sol­len nach die­ser