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Timestamp: 2016-10-27 05:16:59
Document Index: 387877410

Matched Legal Cases: ['Art. 44', 'Art. 397', 'Art. 44', 'Art. 63', 'Art. 64', 'Art. 36', 'Art. 67', 'Art. 63', 'BGE', 'BGE', 'Art. 397', 'Art. 397', 'BGE', 'Art. 397', 'Art. 397', 'Art. 397', 'BGE', 'Art. 55', 'Art. 63', 'Art. 55', 'Art. 63', 'Art. 55', 'Art. 63', 'Art. 55', 'Art. 397', 'BGE', 'Art. 397', 'Art. 397', 'Art. 63', 'Art. 397', 'Art. 55', 'Art. 55', 'Art. 63', 'Art. 63', 'Art. 55', 'Art. 397', 'Art. 156', 'Art. 152']

Berufung gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Zug, f�rsorgerechtliche Kammer, vom 24. September 2003.
X.________ leidet an einer emotional instabilen Pers�nlichkeitsst�rung mit histrionischen Z�gen, an Panik und Angstst�rung, Klaustrophobie sowie an einer Zwangsst�rung mit Zwangsritualen. Sie war deswegen in den Jahren 2002 und 2003 mehrmals, unter anderem im Rahmen f�rsorgerischer Freiheitsentziehungen, in psychiatrische Kliniken eingewiesen worden:
A.a So verweilte sie vom 9. Februar bis 27. M�rz 2002 in der Psychiatrischen Klinik A.________; nach ihrer Entlassung war sie noch Tagespatientin in dieser Klinik. Wegen ausufernden Ritualen und Zwangshandlungen trat sie im Mai 2002 f�r f�nf Wochen in die Psychiatrische Klinik B.________ ein und wurde nach ihrem Austritt am 30. Juli 2002 in die Psychiatrische Klinik A.________ eingewiesen, wo sie bis zum 6. August 2002 blieb. Eine weitere Einweisung wegen Depressionen und Zw�ngen dauerte vom 13. bis 16. September 2002. Danach wohnte X.________ mehrheitlich in Jugendherbergen und Hotels, da sie ihre Wohnung gek�ndigt hatte. Nachdem das Verwaltungsgericht am 22. November 2002 ihre Beschwerde gegen die am 29. Oktober 2002 verf�gte Einweisung in die Psychiatrische Klinik A.________ bzw. die anschliessende �berweisung in die Klinik B.________ gutgeheissen hatte, verblieb sie noch bis zum 6. Januar 2003 in letztgenannter Klinik, wobei sie in diesem Zeitraum einen Austritt erzwang und sich gleichentags mit dem Rettungsdienst wieder einliefern liess. In der Folge trat X.________ auf eigenen Wunsch in ein Kurheim ein und blieb dort bis zum 13. M�rz 2003. In dieser Zeit versuchte der Gemeinderat C.________ ihr eine angemessene Unterkunft zu besorgen, was sich indes wegen des generellen Widerstandes von X.________ als unm�glich erwies. Nach ihrem Austritt aus dem Kurheim logierte X.________ in verschiedenen Hotels und hielt sich in Kliniken sowie im Kantonsspital Zug auf. Mit Beschluss des Gemeinderates C.________ vom 13. Mai 2003 wurde sie erneut in die Psychiatrische Klinik A.________ eingewiesen. Nach der am 4. Juni 2003 durch das Verwaltungsgericht des Kantons Zug angeordneten Entlassung wohnte sie erneut in verschiedenen Hotels sowie in einem Erholungs- und Ferienheim.
A.b Am 3. Juli 2003 liess sich X.________ von einem Arzt, zu dem sie sich ihren eigenen Angaben zufolge wegen Angstzust�nden begeben hatte, in die Psychiatrische Klinik A.________ einweisen. Diese Einweisung best�tigte der Gemeinderat C.________ am 4. Juli 2003 und ordnete gleichzeitig die Verlegung in die Psychiatrische Klinik B.________ an.
Gegen diesen Entscheid hat X.________ beim Bundesgericht Berufung erhoben; sie beantragt, das angefochtene Urteil des Verwaltungsgerichts aufzuheben, sie aus der Anstalt zu entlassen, eventuell die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen. Ferner stellt sie Antrag auf pers�nliche Einvernahme durch das Bundesgericht. F�r das bundesgerichtliche Verfahren ersucht sie schliesslich um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeist�ndung. Das Verwaltungsgericht hat keine Gegenbemerkungen eingereicht.
1.1 Gem�ss Art. 44 lit. f OG ist die Berufung in F�llen der f�rsorgerischen Freiheitsentziehung zul�ssig. Das Recht der Berufung beschr�nkt sich indes nicht nur auf die Anordnung der f�rsorgerischen Freiheitsentziehung, sondern ist generell zul�ssig gegen alle gest�tzt auf Art. 397a - 397f ZGB ergangenen Entscheide (Poudret/Sandoz-Monod, Commentaire de la loi f�d�rale d'‘organisation judiciaire, Band II, N. 2.6 zu Art. 44 OG). Die Berufung ist demnach auch zul�ssig gegen einen letztinstanzlichen kantonalen Entscheid, mit dem ein unfreiwilliger Freiheitsentzug verl�ngert wird.
1.2 Im Berufungsverfahren ist das Bundesgericht an die tats�chlichen Feststellungen der letzten kantonalen Instanz gebunden, wenn sie nicht offensichtlich auf Versehen beruhen, unter Verletzung bundesrechtlicher Beweisvorschriften zustande gekommen (Art. 63 Abs. 2 OG) oder zu erg�nzen sind (Art. 64 OG). Ausser zur Feststellung der formellen Berufungsvoraussetzungen (z.B. Art. 36 Abs. 2 OG) und in Patentprozessen (Art. 67 OG) darf das Bundesgericht selber keine Beweismassnahmen treffen (Urteil 5C.282/2002 vom 27. M�rz 2003, E. 1.5; Poudret/Sandoz-Monod, a.a.O., S. 529 N. 4.1 zu Art. 63 OG). Soweit die Berufungskl�gerin vor Bundesgericht um ihre Einvernahme als Partei ersucht, kann auf die Berufung nicht eingetreten werden.
1.3 Die Begr�ndung hat in der Berufungsschrift selbst enthalten zu sein. Soweit die Berufungskl�gerin auf ihre Ausf�hrungen in den Rechtsschriften zuhanden der Vorinstanz verweist, ist auf die Berufung nicht einzutreten (BGE 116 II 92 E. 2; Urteil 4C.9/2002 vom 23. Juli 2002, E. 1.2, nicht publ. in BGE 128 III 401).
Eine m�ndige oder entm�ndigte Person darf wegen Geisteskrankheit, Geistesschw�che, Trunksucht, anderen Suchterkrankungen oder schwerer Verwahrlosung in einer geeigneten Anstalt untergebracht oder zur�ckbehalten werden, wenn ihr die n�tige pers�nliche F�rsorge nicht anders erwiesen werden kann (Art. 397a Abs. 1 ZGB). Die Zur�ckbehaltung in einer Anstalt kann nur unter den in Art. 397a Abs. 1 ZGB aufgef�hrten Voraussetzungen erfolgen (vgl. Botschaft des Bundesrates �ber die �nderung des schweizerischen Zivilgesetzbuches [F�rsorgerische Freiheitsentziehung] und den R�ckzug des Vorbehaltes zu Artikel 5 der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten, BBl. 1977 III S. 27). Wie bei der Einweisung in eine Anstalt (vgl. Bernhard Schnyder, Die f�rsorgerische Freiheitsentziehung, in Zeitschrift f�r �ffentliche F�rsorge, 1979, S. 119) ist somit auch bei der Zur�ckbehaltung des oder der Betroffenen als der anderen Form des Freiheitsentzuges (BBl. 1977 III S. 27) das Prinzip der Verh�ltnism�ssigkeit zu ber�cksichtigen; vorausgesetzt ist mit anderen Worten, dass der oder die Betroffene infolge der im Gesetz umschriebenen Schw�chezust�nde pers�nlicher F�rsorge bedarf, die ihm bzw. ihr nur in einer Anstalt gew�hrt werden kann (BGE 114 II 213 E. 5). Nach der ausdr�cklichen Vorschrift des Art. 397a Abs. 3 ZGB muss denn auch die von der f�rsorgerischen Freiheitsentziehung betroffene Person entlassen werden, sobald ihr Zustand es erlaubt.
Strittig ist zun�chst, ob eine Geisteskrankheit bzw. Geistesschw�che im Sinne des Art. 397a Abs. 1 ZGB vorliegt.
3.1 Aus der pers�nlichen Befragung des Arztes vom 4. September 2003 ergibt sich, dass bei der Berufungskl�gerin von einer Pers�nlichkeitsst�rung mit einem Borderline-Syndrom und einem dissozialen Sinnbild ausgegangen werde. Der gerichtliche Experte diagnostizierte sowohl in seinem Bericht vom 26. Mai 2003 aus einem fr�heren Verfahren (Verfahren F 2003 13) als auch in seinem Zusatzgutachten vom 10. September 2003 bei der Berufungskl�gerin eine emotional instabile Pers�nlichkeitsst�rung mit histrionischen Z�gen, eine Panik und Angstst�rung, Klaustrophobie sowie eine Zwangsst�rung mit Zwangsritualen. Das Verwaltungsgericht hat namentlich gest�tzt auf diese Gutachten und Aussagen erwogen, die �rztlichen Angaben stimmten bez�glich der gestellten Diagnose im Wesentlichen �berein, und es stehe fest, dass bei der Berufungskl�gerin eine schwere Pers�nlichkeitsst�rung vorliege. Ihr Verhalten im letzten Jahr mit stets neuen Klinikeinweisungen und umgehendem Dr�ngen auf Entlassung weise zudem einen stark auffallenden Charakter auf und sei f�r einen Laien nicht mehr nachvollziehbar. Es hinterlasse den Eindruck uneinf�hlbarer, qualitativ tiefgehend abwegiger und grob befremdender St�rungen, weshalb bei der Berufungskl�gerin eine Geisteskrankheit bzw. ein Schw�chezustand im Sinne von Art. 397a Abs. 1 ZGB vorliege. Das Verwaltungsgericht ist damit von einem Begriff der Geisteskrankheit bzw. Geistesschw�che ausgegangen, wie er durch Rechtsprechung (BGE 118 II 254 E. 4a S. 261) und Lehre (vgl. etwa Deschenaux/Steinauer, Personnes physiques et tutelle, 4. Aufl. 2001, Rz. 1164 ff. i.V.m. Rz. 122 ff.) formuliert worden ist. Seine Schlussfolgerung ist in bundesrechtlicher Hinsicht nicht zu beanstanden.
3.2 Die Berufungskl�gerin macht zwar eine Verletzung des Begriffs der Geisteskrankheit bzw. Geistesschw�che geltend. Sie verweist jedoch zun�chst einfach auf ein Gutachten vom 10. Juni 2003, wonach der Laie in ihrem Fall geneigt sei, ihr Verhalten eher als unangenehm und asozial denn als auf einer psychischen St�rung beruhend zu empfinden. Indessen hat das Verwaltungsgericht seine rechtliche Schlussfolgerung nicht gest�tzt auf dieses Gutachten getroffen. Das Vorbringen der Berufungskl�gerin ist daher neu und unzul�ssig (Art. 55 Abs. 1 lit. c OG; Art. 63 Abs. 2 OG). Im �brigen ist der rechtliche Schluss vom Gericht und nicht vom Gutachter zu ziehen. Die Berufung enth�lt denn auch keine klaren Verweise auf Stellen aus dem fraglichen Gutachten, welche einen entsprechenden rechtlichen Schluss rechtfertigten. Sodann sind dem angefochtenen Entscheid keine Feststellungen �ber die von der Berufungskl�gerin vorgebrachten n�heren Umst�nde der jeweiligen Klinikeinweisungen bzw. zu den in der Berufung dargelegten Gr�nden zu entnehmen, welche zur Ablehnung der vorgeschlagenen Wohnung f�hrten. Insoweit kann auf die Berufung nicht eingetreten werden (Art. 55 Abs. 1 lit. c OG; Art. 63 Abs. 2 OG; E. 1.2 hiervor).
Zur Begr�ndung der f�rsorgerischen Freiheitsentziehung hat das Verwaltungsgericht im Weiteren zusammenfassend daf�rgehalten, bei der Berufungskl�gerin bestehe sowohl eine erhebliche Selbstgef�hrdung im Sinne einer schweren seelischen und affektiven Verwahrlosung als auch eine ebenfalls zu ber�cksichtigende Drittgef�hrdung in Form einer unzumutbaren Belastung der Umgebung. Die Berufungskl�gerin bestreitet in ihrer Eingabe die beschriebene Selbst- und Drittgef�hrdung. Was sie jedoch zur Begr�ndung ihres Standpunktes darlegt, ist nicht geeignet, eine Bundesrechtsverletzung auszumachen.
4.1 Soweit sie der Vorinstanz vorwirft, dass Hotelzimmer und Kliniken von vornherein keine dauerhafte Wohngelegenheit sein k�nnten, so w�rdigt sie nicht ausreichend, dass die Gemeindebeh�rden gerade versucht haben, ihr eine Wohnung zu verschaffen, und die Berufungskl�gerin schliesslich vor�bergehend in Hotels und Erholungsheimen unterbringen mussten, da sie jegliche Wohnungsangebote ablehnte.
4.2 Die Berufungskl�gerin gibt sich zwar �berzeugt, dass ihre soziale Integration m�glich sein werde, sobald sie wieder an einem geordneten Alltagsleben teilnehmen k�nne. Dem stehen indes die weit weniger positiven, f�r das Bundesgericht verbindlichen Feststellungen des Verwaltungsgerichts entgegen (Art. 55 Abs. 1 lit. c OG; Art. 63 Abs. 2 OG), wonach die Berufungskl�gerin aufgrund ihrer gravierenden Pers�nlichkeitsst�rung in keiner Art und Weise mehr in der Lage ist, mit der Umwelt zu kommunizieren. Das Verwaltungsgericht h�lt im Weiteren daf�r, sie sei in �usserst penetranter Weise fordernd, ohne jegliche Kooperationsbereitschaft und habe weder Bekannte noch Freunde; ihre einzigen Kontakte beschr�nkten sich auf die f�r sie zust�ndigen Gemeindebeh�rden sowie die Angestellten und Mitpatienten von Kliniken. Die Ereignisse des letzten Jahres h�tten gezeigt, dass die Berufungskl�gerin in einem Teufelskreis gefangen sei, den zu durchbrechen sie offensichtlich nicht in der Lage sei. So agiere sie stets nach dem gleichen Muster. Nach einer zum Teil selbst veranlassten Einweisung in eine Klinik dr�nge sie auf sofortige Entlassung. Habe sie diese erwirkt, sei sie nicht bereit, die Klinik auch tats�chlich zu verlassen. Die von der Berufungskl�gerin angestrebte Notwohnung falle ausser Betracht, da sie diese mit anderen Bewohnern teilen m�sste, was zu erneuten Schwierigkeiten f�hren m�sste und den Mitbewohnern nicht zugemutet werden k�nnte. Die Berufungskl�gerin sei aufgrund ihrer Angstzust�nde weder in der Lage, allein zu wohnen, noch mit anderen zusammenzuleben, da sie sich weder an Regeln halten noch mit der Umwelt kommunizieren k�nne.
4.3 Die Berufungskl�gerin f�hrt die mangelnde Kooperation mit �rzten und Beh�rden, welche das Verwaltungsgericht bei der Frage der Selbstgef�hrdung mit ber�cksichtigt hat, darauf zur�ck, dass ihr diese weitgehend als Gegner und nicht als Partner gegen�berst�nden. Dies ergebe sich namentlich aus der Aussage des Chefarztes, er s�he f�r sie nur die Strafanstalt als passende Anstalt. Im angefochtenen Urteil finden sich indes keine entsprechenden Feststellungen, so dass insoweit auf die Berufung nicht eingetreten werden kann (Art. 55 Abs. 1 lit. c OG).
4.4 Die Berufungskl�gerin h�lt im Weiteren daf�r, die Tatsache, dass der Umgang mit ihr anstrengend sei, verm�ge ihre Beibehaltung in der geschlossenen Abteilung einer psychiatrischen Klinik nicht zu rechtfertigen, zumal der Eingriff in die Rechte einer Person nicht im �ffentlichen, sondern in ihrem privaten Interesse liegen m�sse.
4.4.1 Bei der Frage, ob die n�tige pers�nliche F�rsorge nur durch eine Anstaltsunterbringung oder auch auf andere Weise erbracht werden kann, gilt es mit zu ber�cksichtigen, was eine ambulante Betreuung f�r die Umgebung der Person an Belastung bedeutet (Art. 397a Abs. 2 ZGB; BGE 114 II 213 E. 5 S. 217 f.; Geiser, Basler Kommentar, N. 26 zu Art. 397a ZGB). Dabei ist eine Interessenabw�gung vorzunehmen und zu kl�ren, was die Umgebung an Betreuungsarbeit zu leisten bereit und in der Lage ist (vgl. Deschenaux/Steinauer, a.a.O., Rz. 1172; Geiser, a.a.O., N. 26 zu Art. 397a ZGB). Unter den Begriff der Umgebung fallen s�mtliche Personen, die mit dem oder der Schutzbed�rftigen in Verbindung stehen und durch ihr Verhalten den Entscheid betreffend f�rsorgerische Freiheitsentziehung beeinflussen k�nnen. Dazu z�hlt einerseits die n�here Umgebung des oder der Betroffenen (Verwandte, Ehegatte, Partner, Hausgenossen, Nachbarn), anderseits aber auch die weitere Umgebung, worunter namentlich der Arzt, Vormund oder der Sozialarbeiter fallen (Deschenaux/ Steinauer, a.a.O., Rz. 1172).
4.4.2 Dem angefochtenen Entscheid l�sst sich entnehmen, dass die Berufungskl�gerin vor Jahren jeglichen Kontakt zu ihrer Familie abgebrochen hat und auch keine Freundschaften oder Beziehungen pflegt. Die schutzbed�rftige Berufungskl�gerin verf�gt damit nicht �ber die geforderte n�here Umgebung, die ihre Betreuung �bernehmen und so eine f�rsorgerische Freiheitsentziehung �berfl�ssig machen k�nnte. Im �brigen belastet sie auch die f�r sie zust�ndigen Beh�rden in einem Mass, das nach den Feststellungen der Vorinstanz die Grenze des sozial Vertr�glichen bei weitem �bersteigt. Auch unter diesem Gesichtswinkel liegt somit keine Bundesrechtsverletzung vor.
Die Berufungskl�gerin macht sodann geltend, das Verwaltungsgericht gehe davon aus, sie k�nne hinsichtlich ihrer Angstzust�nde und der Pers�nlichkeitsst�rung behandelt werden. Dabei werde freilich �bersehen, dass die Gutachten nicht von der tats�chlichen M�glichkeit einer Behandlung ausgingen, sondern lediglich Behandlungsmethoden aufzeigten, ohne allerdings einen Erfolg zu versprechen.
5.1 Das Verwaltungsgericht hat namentlich auf das Zusatzgutachten vom 10. Dezember 2003 verwiesen, worin der gerichtliche Gutachter den Vorschlag der Psychiatrischen Klinik A.________, die Berufungskl�gerin f�r l�ngere Zeit in der geschlossenen Abteilung der Klinik unterzubringen, als den am meisten Erfolg versprechenden Plan beschreibt. Damit w�rde nach Ansicht des Gutachters eine M�glichkeit der Behandlung der ansonsten unfassbaren Problematik er�ffnet. Die Erfahrungen des Gutachters h�tten gezeigt, dass sich nach einer Periode des extremen Widerstandes ein Kooperieren mit dem therapeutischen Plan abgezeichnet habe. Das Problem der jetzigen Situation bestehe darin, dass die Berufungskl�gerin durch den wenigstens im Denken erfolgreichen Einbezug der Justiz in alle Behandlungspl�ne ein Gef�hl der Omnipotenz und der absoluten Unbesiegbarkeit entwickelt habe. Wenn dieser Teufelskreis nicht durchbrochen werde, sei jeder Versuch einer Behandlung zum Scheitern verurteilt. Es m�sse abgekl�rt werden, ob die Berufungskl�gerin durch einen l�ngeren Klinikaufenthalt f�r eine intensivere station�re und sp�ter ambulante Behandlung motiviert werden k�nne. F�r die Behandlung der Angstzust�nde gebe es - so der Gutachter - gewisse Neuroleptika und Antidepressiva, die eine gewisse Stabilit�t der Situation bewirken k�nnten. Das Verwaltungsgericht gelangt in W�rdigung des Gutachtens zum Schluss, die Angstzust�nde k�nnten mit Medikamenten behandelt werden. Eine Behandlung der Pers�nlichkeitsst�rung sei nach �rztlicher Einsch�tzung m�glich, wenn auch ungleich schwieriger. Sie bed�rfe intensiver psychotherapeutischer, p�dagogischer und verhaltenstherapeutischer Massnahmen. Nach psychiatrischer Einsch�tzung k�nne eine Kooperationsbereitschaft der Berufungskl�gerin nach einer Stabilisierung der Situation und einem Durchbrechen des derzeitigen Teufelskreises erreicht werden.
5.2 Mit ihren Ausf�hrungen richtet sich die Berufungskl�gerin somit einmal mehr gegen die abweichenden tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz, wobei sie auch hier nicht substanziiert Ausnahmen im Sinne von Art. 63 Abs. 2 OG vortr�gt (E. 1.2 hiervor). Auch insoweit erweist sich die Berufung als unzul�ssig. Insbesondere geht das Verwaltungsgericht gest�tzt auf das Gutachten bei einer Kooperation der Berufungskl�gerin von einem m�glichen Erfolg einer solchen Behandlung aus.
Die Berufungskl�gerin l�sst des Weiteren ausf�hren, im vorliegenden Fall seien sich s�mtliche Gutachter und die Vorinstanz einig, dass es in der Schweiz keine geeignete Anstalt f�r sie gebe. Damit habe die f�rsorgerische Freiheitsentziehung zu unterbleiben.
Auch in diesem Zusammenhang ist auf das im Urteil erw�hnte Zusatzgutachten vom 10. Dezember 2003 zu verweisen, worin der gerichtliche Gutachter den Vorschlag der Psychiatrischen Klinik A.________, die Berufungskl�gerin f�r l�ngere Zeit in der geschlossenen Abteilung zur�ckzubehalten, als den am meisten Erfolg versprechenden Plan beschreibt. In dieser Aussage enthalten ist aber auch die Schlussfolgerung des Verwaltungsgerichts, dass es sich bei der psychiatrischen Klinik A.________ um eine geeignete Anstalt im Sinne von Art. 397a Abs. 1 ZGB handelt. Inwiefern diese Schlussfolgerung nicht zutreffen sollte, legt die Berufungskl�gerin nicht substanziiert dar. Auf die Berufung ist daher nicht einzutreten (Art. 55 Abs. 1 lit. c OG).
Die Vorinstanz hat alsdann abgekl�rt, ob der Berufungskl�gerin die n�tige pers�nliche F�rsorge im Zusammenhang mit ihrer Erkrankung auch anders als im Rahmen eines station�ren Klinikaufenthaltes erwiesen werden kann. Dabei hat sie festgestellt, dass die Berufungskl�gerin jegliche Krankheitseinsicht vermissen lasse und zur Zeit auch keine Behandlungsbereitschaft an den Tag lege, wobei die Behandlungsf�higkeit grunds�tzlich bejaht worden ist. Das Verwaltungsgericht hob im Weiteren hervor, die Berufungskl�gerin verf�ge �ber keinerlei Beziehungen ausserhalb der Anstalt und habe weder eine Arbeitsstelle noch eine Wohnung, in die sie nach der Entlassung zur�ckkehren k�nne. In W�rdigung s�mtlicher aufgezeigten Umst�nde gelangte das Verwaltungsgericht zum Schluss, nach den bisher gemachten Erfahrungen verbleibe die Zur�ckbehaltung als einzige M�glichkeit, um den Teufelskreis zu durchbrechen, in dem sich die Berufungskl�gerin zur Zeit unentrinnbar befinde. Nur auf diese Weise k�nne der stete Wechsel zwischen Einweisung und Entlassung beendet werden, indem der Berufungskl�gerin im station�ren Klinikrahmen die n�tige Stabilit�t und Ruhe geboten werden k�nne, derer sie zur Entwicklung der Motivation f�r die dringend n�tige Therapie bed�rfe. Ambulante Massnahmen seien nicht geeignet, der schweren sozialen affektiven Verwahrlosung der Berufungskl�gerin und der extremen Belastung des Umfeldes Einhalt zu gebieten. Bei einer Entlassung m�sse mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit damit gerechnet werden, dass die Berufungskl�gerin innert k�rzester Zeit wieder in die Klinik eingewiesen w�rde. Im jetzigen Zeitpunkt erscheine jedenfalls die Zur�ckbehaltung in der Klinik als die geeignete und verh�ltnism�ssige Massnahme, um der Berufungskl�gerin die notwendige F�rsorge zuteil werden zu lassen.
7.1 Das Verwaltungsgericht hat unter Einbezug der eingeholten Gutachten und in einl�sslicher W�rdigung s�mtlicher Umst�nde die Verh�ltnism�ssigkeit der weiteren Zur�ckbehaltung der Berufungskl�gerin bejaht. Die W�rdigung ist unter dem Blickwinkel des Bundesrechts nicht zu beanstanden.
7.2 Mit dem, was die Berufungskl�gerin dagegen vortr�gt, vermag sie keine Bundesrechtsverletzung aufzuzeigen:
Mit der Bestreitung der mangelhaften Krankheitseinsicht richtet sich die Berufungskl�gerin einmal mehr gegen anders lautende Feststellungen der Vorinstanz (E. 1.2 hiervor; Art. 55 Abs. 1 lit. c OG; Art. 63 Abs. 2 OG). Was die fehlende Behandlungsbereitschaft anbelangt, so wird diese nicht bestritten, jedoch lediglich mit einer eigenen Sicht der Dinge zu erkl�ren versucht, mit der keine Verletzung von Bundesrecht aufzuzeigen ist. Soweit die Berufungskl�gerin geltend macht, es sei gerade der Aufenthalt in der psychiatrischen Klinik, welcher die seelische und affektive Verwahrlosung verursachen k�nne, handelt es sich dabei um eine tats�chliche Behauptung (vgl. Poudret/Sandoz-Monod, a.a.O., S. 557 N. 4.6.20 zu Art. 63 OG). Die Vorinstanz hat keine Feststellungen im Sinne der Berufungskl�gerin getroffen, so dass insoweit auf die Ausf�hrungen nicht einzutreten ist. Die Berufungskl�gerin stellt sich sodann zwar auf den Standpunkt, die Vorinstanz ber�cksichtige nicht, dass die Zur�ckbehaltung in der Anstalt die Berufungskl�gerin der M�glichkeit beraube, Beziehungen aufzubauen. Dabei l�sst sie indes unerw�hnt, dass sie anl�sslich ihrer zahlreichen Aufenthalte ausserhalb der Anstalt nicht in der Lage war, zwischenmenschliche Beziehungen aufzubauen. Soweit die Berufungskl�gerin schliesslich geltend macht, der gerichtliche Gutachter rechne f�r den Fall ihrer sofortigen Entlassung nicht mit schwerwiegenden Konsequenzen, wird auch damit keine Bundesrechtsverletzung aufgezeigt. Der Gutachter und mit ihm das Verwaltungsgericht haben eine station�re Behandlung zum jetzigen Zeitpunkt als weiterhin erforderlich erachtet und im �brigen auch die Auffassung vertreten, die Berufungskl�gerin sei offensichtlich nicht f�hig, ein Leben ausserhalb der Anstalt zu f�hren. Inwiefern die Zur�ckbehaltung angesichts dieser Feststellung Bundesrecht verletzen soll, wird nicht aufgezeigt (Art. 55 Abs. 1 lit. c OG).
Die Berufungskl�gerin macht schliesslich geltend, der mit der f�rsorgerischen Freiheitsentziehung beabsichtigte Zweck der Wiedererlangung von Selbstst�ndigkeit und Eigenverantwortung k�nne bei ihr nicht erreicht werden. Wie die vom Verwaltungsgericht ber�cksichtigten Gutachten zeigten, seien die �rzte nicht sicher, dass ihre Pers�nlichkeitsst�rung durch Medikamente behandelt werden k�nne. Der tats�chliche Zweck der f�rsorgerischen Freiheitsentziehung bestehe mithin darin, sie (die Berufungskl�gerin) unter Beobachtung zu halten, so dass die Wirksamkeit der Behandlung erforscht werden k�nne, und zu sehen, ob sich der Widerstand brechen lasse.
Dem angefochtenen Urteil lassen sich keine tats�chlichen Feststellungen dar�ber entnehmen, dass der angestrebte Zweck der f�rsorgerischen Freiheitsentziehung unerreichbar w�re. Insbesondere hat das Verwaltungsgericht aufgrund der Gutachten angenommen, die Pers�nlichkeitsst�rung lasse sich zwar nicht medikament�s, aber station�r mit intensiven psychotherapeutischen, p�dagogischen und verhaltenstherapeutischen Massnahmen behandeln, wobei die Schwierigkeit dieses Unterfangens nicht verheimlicht wird. Damit aber ist keineswegs ausgeschlossen, dass der Berufungskl�gerin die n�tige pers�nliche F�rsorge in Form der Behandlung der vorhandenen Pers�nlichkeitsst�rung (vgl. dazu: Geiser, a.a.O., N. 4 zu Art. 397a ZGB) im Rahmen des f�rsorgerischen Freiheitsentzugs zu Teil wird. Insoweit geht somit die Argumentation der Berufungskl�gerin am angefochtenen Entscheid vorbei und ist daher auch nicht geeignet, eine Bundesrechtsverletzung darzutun.
Damit ist die Berufung abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird die Berufungskl�gerin kostenpflichtig (Art. 156 Abs. 1 OG).
Die Erw�gungen verdeutlichen, dass sich die Berufung von Anfang an als aussichtslos erwiesen hat. Dem Gesuch der Berufungskl�gerin um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeist�ndung kann daher nicht entsprochen werden (Art. 152 Abs. 1 OG).
Dieses Urteil wird der Berufungskl�gerin und dem Verwaltungsgericht des Kantons Zug, f�rsorgerechtliche Kammer, schriftlich mitgeteilt.