Source: http://www.mlrz.de/
Timestamp: 2017-02-22 21:52:46
Document Index: 255032165

Matched Legal Cases: ['§ 622', '§ 622', '§ 622', '§ 622', '§ 622', '§ 622']

MLRZ – Mittelstands Lohnrechenzentrum GmbH
StartServiceDownloads und LinksLohn & RechtGlossarLeistungenAblaufKontakt	Loading...
Entspannen Sie sich –wir machen das für Sie!	Start	Darko	2016-12-27T15:49:55+00:00	Mittelstands Lohnrechenzentrum GmbH (MLRZ)
Berechnungen und Sofortmeldungen
Dokumente zum DownloadStunden-Erfassung onlineLohnoptimierungBeratung zu steuerfreien Zusatzleistungen
Ihr Ansprechpartner informiert Sie über alle Möglichkeiten der Lohnoptimierung.
Fristgerechte monatliche Erstellung und Übermittlung Ihrer Lohndaten.
Persönlicher Ansprechpartner für Ihre auftretenden Fragen.
Auch bei Fragen Ihrer Arbeitnehmer stehen wir für Sie und Ihre Arbeitnehmer zur Verfügung.
Zusatzleistungen wie das Ausfüllen von Bescheinigungen und Lastschriften.
Auch Telefonate mit Behörden erledigen wir gerne für Sie.
Lohn und Recht
Glossar: A-Z der wichtigsten Lohnbegriffe
Hier können Sie nach den wichtigsten Lohnbegriffen suchen >
MusterarbeitsverträgeHier können Sie sich Muster von verschiedenen Arbeitsverträgen im Word-Format herunterladen:
Grundsätzlich sind Kündigungsfristen bei jeder ordentlichen Kündigung einzuhalten. Dies gilt gleichermaßen für den Arbeitgeber wie auch für den Arbeitnehmer. Dauer und Länge der Kündigungsfrist können sich z.B. aus den gesetzlichen Regelungen zur Kündigungsfrist (hier insbesondere die Regelung gem. § 622 BGB (Bürgerliches Gesetzbuch)), aus dem Arbeitsvertrag oder beispielsweise aus einem auf das Arbeitsverhältnis anwendbaren Tarifvertrag ergeben.
Kündigungsfristen sind im Bürgerlichen Gesetzbuch in § 622 geregelt. Für Arbeitnehmer und Arbeitgeber gelten einheitliche Fristen. Die Grundkündigungsfrist, die sowohl bei einer Kündigung durch den Arbeitgeber als auch bei einer Kündigung durch den Arbeitnehmer einzuhalten ist, beträgt 4 Wochen zum 15. oder zum Monatsende. Diese Frist bleibt in der Regel für den Arbeitnehmer immer gleich lang. Lediglich bei Kündigung durch den Arbeitgeber verlängert sich die Kündigungsfrist bei längerer Betriebszugehörigkeit des Arbeitnehmers.
Die verlängerten Kündigungsfristen, die der Arbeitgeber einzuhalten hat, wenn er das Arbeitsverhältnis kündigen will, ergeben sich aus § 622 Abs.2 BGB. Für eine Kündigung durch den Arbeitgeber beträgt die Kündigungsfrist, wenn das Arbeitsverhältnis in dem Betrieb oder Unternehmen
zwei Jahre bestanden hat: ein Monat zum Ende eines Kalendermonats
fünf Jahre bestanden hat: zwei Monate zum Ende eines Kalendermonats
acht Jahre bestanden hat: drei Monate zum Ende eines Kalendermonats
zehn Jahre bestanden hat: vier Monate zum Ende eines Kalendermonats
zwölf Jahre bestanden hat: fünf Monate zum Ende eines Kalendermonats
fünfzehn Jahre bestanden hat: sechs Monate zum Ende eines Kalendermonats
zwanzig Jahre bestanden hat: sieben Monate zum Ende eines Kalendermonats
Maßgebend für die Dauer der Beschäftigung nach dem Katalog oben ist, wie lange das Arbeitsverhältnis im Zeitpunkt des Zugangs der Kündigung bestanden hat. Irrelevant ist der durch die Kündigung vorgesehene Endtermin.
a. Beispiel für die Beschäftigungsdauer nach § 622 Abs.2 BGB:
Arbeitnehmer (AN) ist bei Arbeitgeber (AG) seit dem 1.7.2005 beschäftigt.
Am 23.4.2015 übersendet AG dem AN eine Kündigung, die AN am 24.4.2015 zugeht.
Da das Arbeitsverhältnis im Zeitpunkt des Zugangs des Kündigungsschreibens weniger als zehn Jahre bestanden hat, kündigt AG im Kündigungsschreiben mit der Drei-Monatsfrist zum 31.7.2015. AN meint nun, da er am 31.7.2015 (dem durch die Kündigung vorgesehenen Ende des Arbeitsverhältnisses) mehr als zehn Jahre beschäftigt ist, müsste die Vier-Monatsfrist aus § 622 Abs.2 BGB eingehalten werden, so dass das Arbeitsverhältnis erst am 31.8.2015 endet. Da es hier allerdings auf den Zugang der Kündigung ankommt, hat der AN unrecht. Maßgeblich ist eine Beschäftigungsdauer von unter zehn Jahren, so dass die Drei-Monatsfrist anwendbar ist.
b. Kündigungsfrist während der Probezeit:
Während einer vereinbarten Probezeit, längstens für die Dauer von sechs Monaten, beträgt die Kündigungsfrist gemäß der gesetzlichen Regelung aus § 622 Abs.3 BGB 2 Wochen.
Die in der Probezeit verkürzte Frist gilt bei Kündigung durch den Arbeitgeber und bei Kündigung durch den Arbeitnehmer.
Wichtig ist, dass bei einer Probezeitkündigung kein Kündigungstermin eingehalten werden muss. Zu beachten ist allerdings, dass die Kündigung innerhalb des vereinbarten Probezeit dem Kündigungsempfänger (also derjenige, der die Kündigung erhalten soll) zugeht. Das Ende der Kündigungsfrist kann gemäß der Rechtsprechung des BAG (Bundesarbeitsgericht) auch durchaus nach dem Ende der Probezeit liegen.Betriebliche AltersvorsorgeWir beraten Sie dazu, ob und welche bAV in Ihrem individuellen Fall sinnvoll ist und was Sie dabei beachten müssen.Steuerfreie ZusatzleistungenAttraktive steuerfreie Zusatzleistungen lohnen sich für Arbeitnehmer und Arbeitgeber:
Warengutscheine/Tankkarten
Wir beraten Sie dazu indvididuell.Mindestlohngesetz
Welcher Lohn muss bezahlt werden und was muss genau aufgezeichnet werden?
Erstellung der monatlichen Lohn- und Gehaltsabrechnung Einzelleistungen
Elektr. Übermittlung von Sofortmeldungen, sowie An- und Abmeldungen nach der DEÜV
Erstellung von Lohnbuchungslisten (Fibu-Auswertung) für Ihren Steuerberater
Erstellung der Jahreslohnkonten und Jahreslohnjournale
Übermittlung Elstam
Übermittlung der Sozialversicherungsbeiträge
Übermittlung der LST-Anmeldung
Berechnung der Grundlagen für Kranken- und Mutterschaftsgeld
Übermittlung von Unterbrechnungs- u. Jahresmeldungen nach DEÜV
Erstellung der Lohnsteuerbescheinigungen
Erstellung diverser Bescheinigungen (Wohngeld, Elternerziehungsgeld, Nebenverdienst usw.)
Durchführung von Pfändungen im Lohnbereich
Erstellung von Arbeitsbescheinigungen für die Agentur für Arbeit
Durchführung der mtl. Lohnoptimierung von bAV-Verträgen usw.
Monatliche Aufstellung der Arbeitgeber-Kosten
Mitteilungen für Sepa-Überweisungen per E-Mail
Lohnabrechnung einfach
Wir haben unsere Abläufe dahingehend optimiert, dass die laufende Lohnabrechnung mit allen dazugehörigen monatlichen Meldungen in nur wenigen Schritten abgewickelt wird. Selbstverständlich passen wir unseren Ablauf an Ihre individuellen Anforderungen an.
Schritt 1: Die Mandats-ÜbernahmeAlle notwendigen Firmen- und Personalstammdaten werden bis zum 15. des ersten Abrechnungsmonats in unser System eingepflegt. Nach dieser Ersteinrichtung wird das Aufkommen an Berichtsdaten bzw. Bewegungsdaten monatlich erfasst.Schritt 2: Erfassung der Berichtsdaten
Bei den monatlichen Berichtsdaten bzw. Bewegungsdaten handelt es sich zum Beispiel bei Löhnen um geleistete Stunden Ihrer Mitarbeiter oder Krankheits- und Urlaubstage sowie Ein- und Austritte von Mitarbeitern. Zum Import oder der Erfassung dieser Daten stehen verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl. Sie können beispielsweise den klassischen Stundenzettel per Fax oder E-Mail an uns übermitteln. Alternativ verfügen wir über eine Web-Erfassung, in die sich unsere Kunden einwählen und die Daten selbst in einen virtuellen Excel-Stundenzettel eingeben.
Schritt 3: Erstellen der monatlichen Lohnabrechnung
Schritt 4: Versand der monatlichen Auswertungen und Meldungen
Im letzten Schritt erfolgt der Versand der verschlüsselten monatlichen Auswertungen als Gesamtpaket an Sie. Ebenso versenden wir die notwendigen elektronischen Meldungen und eine Schnittstellendatei oder eine Buchungsliste an Ihre Finanzbuchhaltung.
Absolute Sorgfalt und Termintreue sind gewährleistet. Grundsätzlich steht Ihnen in allen Fragen eine persönliche Ansprechpartnerin zur Verfügung.
Telefon 0841 885 4379 0
Telefax 0841 885 4379 26
© 2016 | Mittelstands Lohnrechenzentrum GmbH | IMPRESSUM