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Timestamp: 2016-10-25 06:41:52
Document Index: 303251257

Matched Legal Cases: ['Art. 68', 'Art. 350', 'Art. 68', 'Art. 49', 'Art. 68', 'BGE', 'Art. 68', 'BGE', 'Art. 68', 'Art. 350', 'BGE', 'Art. 68', 'Art. 163', 'Art. 163', 'Art. 222', 'Art. 163', 'Art. 171', 'Art. 222', 'Art. 163', 'Art. 91', 'Art. 14', 'Art. 6', 'Art. 113', 'BGE', 'Art. 42', 'Art. 95', 'BGE', 'BGE', 'Art. 323', 'Art. 163', 'EGMR', 'BGE', 'Art. 97', 'Art. 95', 'Art. 106', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 9', 'BGE', 'Art. 64', 'Art. 47', 'BGE', 'BGE', 'Art. 66', 'BGE', 'Art. 64']

6B_843/2011 (23.08.2012)
Gewerbsm�ssiger Betrug, betr�gerischer Konkurs etc.; Strafzumessung; Willk�r, rechtliches Geh�r,
Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Z�rich, I. Strafkammer, vom 25. August 2011.
X.________ bot in der Zeit von ca. August 1998 bis zum 23. September 1999 in seiner Funktion als verantwortliches Organ der B.________ AG und der C.________ Ltd., namentlich unter dem Titel "Zerobond-Trading", Anlagem�glichkeiten f�r Darleiher an. Als Gegenleistung versprach er einen Darlehenszins von 5 bis 15% pro Monat und R�ckzahlung der Darlehenssumme gem�ss individueller Absprache. In der Folge �berwiesen ihm zahlreiche Anleger Verm�genswerte in der H�he von mindestens CHF 5 Mio. Zudem vereinbarte er mit verschiedenen Kunden den Erwerb von Vorzugsaktien der D.________ AG mit erheblicher Gewinnaussicht zu einem angeblichen Vorzugspreis. Dadurch erlangte er einen Betrag von insg. CHF 877'660.--. X.________ legte die von den Kunden einbezahlten Gelder indes nie vereinbarungsgem�ss an, sondern verwendete sie f�r seine eigenen Bed�rfnisse oder diejenigen von Drittpersonen. Sp�testens ab dem 21. Juli 2000 verheimlichte X.________ �berdies als verantwortliches Organ der B.________ AG und der C.________ Ltd. im Konkursverfahren gegen�ber der Liquidatorin der B.________ AG und der C.________ Ltd., E.________ AG, Verm�genswerte, indem er bewusst keine Angaben �ber nicht bereits bekannte Verm�genswerte machte.
Das Bezirksgericht Z�rich erkl�rte X.________ mit Urteil vom 13. Dezember 2007 des gewerbsm�ssigen Betruges, der mehrfachen Geldw�scherei, des betr�gerischen Konkurses sowie der Urkundenf�lschung schuldig und verurteilte ihn zu einer Freiheitsstrafe von 4 1/2 Jahren. Ferner entschied es �ber die geltend gemachten Zivilforderungen.
Auf Berufung des Beurteilten hin best�tigte das Obergericht des Kantons Z�rich am 25. August 2011 das erstinstanzliche Urteil im Schuld- und im Zivilpunkt und verurteilte X.________ zu einer Freiheitsstrafe von 4 Jahren und 4 Monaten, unter Anrechnung der ausgestandenen Haft von 561 Tagen.
X.________ f�hrt Beschwerde in Strafsachen beim Bundesgericht, mit der er beantragt, das angefochtene Urteil sei im Schuld- und Strafpunkt aufzuheben. Eventualiter sei er des gewerbsm�ssigen Betruges, der mehrfachen Urkundenf�lschung sowie der mehrfachen Geldw�scherei schuldig zu sprechen und zu einer Freiheitsstrafe von 2 Jahren zu verurteilen, unter Gew�hrung des bedingten Strafvollzuges bei einer Probezeit von 2 Jahren. Subeventualiter sei die Sache zur neuen Beurteilung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen. X.________ ersucht ferner um Gew�hrung der unentgeltlichen Rechtspflege und Erteilung der aufschiebenden Wirkung f�r seine Beschwerde.
Das Obergericht des Kantons Z�rich hat auf Stellungnahme verzichtet. Die Staatsanwaltschaft hat sich innert Frist nicht vernehmen lassen.
Mit Urteil vom heutigen Datum hat die Strafrechtliche Abteilung des Bundesgericht eine von X.________ gegen ein Urteil des Obergerichts des Kantons Z�rich vom 9. Juni 2010 und einen Beschluss des Kassationsgerichts des Kantons Z�rich vom 13. Oktober 2011 gef�hrte Beschwerde abgewiesen, soweit es darauf eintrat (Verfahren 6B_811/2010).
Die Beschwerde richtet sich gegen die Ausf�llung eines selbstst�ndigen Urteils, den Schuldspruch des betr�gerischen Konkurses und die Strafzumessung. Hinsichtlich der Schuldspr�che wegen gewerbsm�ssigen Betruges, mehrfacher Geldw�scherei und Urkundenf�lschung sowie in Bezug auf die Nebenpunkte ficht der Beschwerdef�hrer das Urteil der Vorinstanz nicht an.
2.1 Der Beschwerdef�hrer wendet sich zun�chst gegen die Aussprechung einer selbstst�ndigen Strafe im vorliegenden Verfahren. Er bringt als neue Tatsache vor, das Kassationsgericht habe die gegen das Urteil des Obergerichts vom 9. Juni 2010 erhobene kantonale Nichtigkeitsbeschwerde mit Beschluss vom 13. Oktober 2011 abgewiesen, soweit es darauf eintrat. Damit sei nunmehr nur noch die beim Bundesgericht gegen dieses Urteil gef�hrte Beschwerde h�ngig (Verfahren 6B_811/2010). Angesichts dieser ver�nderten Ausgangslage w�re es angebracht gewesen, dass die Vorinstanz den Entscheid des Bundesgerichts abgewartet und nachfolgend eine Zusatzstrafe ausgesprochen h�tte, zumal die im vorliegenden Verfahren zu beurteilenden Delikte unbestrittenermassen vor dem erstinstanzlichen Urteil im Strafverfahren i.S. F.________/G.________/H.________ ver�bt worden seien. Die Beschwerde ans Bundesgericht sei ein ausserordentliches Rechtsmittel. Die Vorinstanz h�tte daher eine Zusatzstrafe im Sinne von aArt. 68 Ziff. 2 StGB aussprechen m�ssen. Dies w�re auch aus verfahrens�konomischer Sicht angezeigt gewesen. Da davon auszugehen sei, dass in absehbarer Zeit im Verfahren 6B_811/2011 ein Entscheid ergehen werde, sei es unverh�ltnism�ssig, ihn auf die M�glichkeit eines Gesuchs gem�ss aArt. 350 Ziff. 2 StGB zu verweisen (Beschwerde S. 5 f.).
2.2 Die Vorinstanz nimmt an, der Beschwerdef�hrer habe das Urteil des Obergerichts vom 9. Juni 2010 im Verfahren i.S. F.________/G.________/H.________ mit kantonaler Nichtigkeitsbeschwerde und mit Beschwerde an das Bundesgericht angefochten. Beide Beschwerden seien zum Zeitpunkt des angefochtenen Urteils noch h�ngig. Bei dieser Sachlage liege zwar grunds�tzlich ein mit keinem ordentlichen Rechtsmittel mehr anfechtbares, mithin rechtskr�ftiges Urteil vor. Sofern gegen ein Urteil im Erstverfahren ausserordentliche Rechtsmittel ergriffen w�rden, stehe dies trotz Eintritt der Rechtskraft der Aussprechung einer Zusatzstrafe im zweiten Verfahren entgegen. Denn die allf�llige Aufhebung des Ersturteils w�rde einer im Zweitverfahren ausgesprochenen Zusatzstrafe die Grundlage entziehen und so im Zweitverfahren zu einer nicht mehr schuldangemessenen, zu tiefen Strafe f�hren. Der Zweitrichter k�nne in diesem Fall entweder ein selbstst�ndiges Urteil f�llen oder die Rechtskraft im ersten Verfahren abwarten und hernach eine Zusatzstrafe zu diesem Urteil aussprechen. Im zu beurteilenden Fall w�re ein Zuwarten bis zum Ergehen der Entscheide von Kassations- und Bundesgericht im Erstverfahren angesichts der nicht absehbaren Dauer jener Rechtsmittelverfahren mit dem Beschleunigungsgebot nicht vereinbar. Es sei deshalb eine selbstst�ndige Strafe auszuf�llen (angefochtenes Urteil S. 88 f.).
2.3.1 Hat der Richter eine mit Freiheitsstrafe bedrohte Tat zu beurteilen, die der T�ter begangen hat, bevor er wegen einer andern Tat zu einer Freiheitsstrafe verurteilt worden ist, so bestimmt er nach aArt. 68 Ziff. 2 StGB (Art. 49 Abs. 2 StGB) die Strafe so, dass der T�ter nicht schwerer bestraft wird, als wenn die mehreren strafbaren Handlungen gleichzeitig beurteilt worden w�ren. Die Bestimmung von aArt. 68 Ziff. 2 StGB will im Wesentlichen das Asperationsprinzip auch bei retrospektiver Konkurrenz gew�hrleisten. Der T�ter, der mehrere Freiheitsstrafen verwirkt hat, soll nach einem einheitlichen, f�r ihn relativ g�nstigen Prinzip der Strafsch�rfung beurteilt werden, unabh�ngig davon, ob die Verfahren getrennt durchgef�hrt werden oder nicht (BGE 132 IV 102 E. 8.2 mit Hinweisen).
Retrospektive Konkurrenz gem�ss aArt. 68 Ziff 2 StGB f�llt demnach in Betracht, wenn die im erstinstanzlichen Urteil nicht beurteilten Straftaten oder einzelne von ihnen vor diesem Urteil begangen wurden und damit (zumindest teilweise) eine gemeinsame Beurteilung theoretisch m�glich gewesen w�re. Die Bestimmung gelangt typischerweise zur Anwendung, wenn eine oder mehrere Straftaten erst bekannt werden, nachdem der T�ter f�r eine andere Tat zu einer Freiheitsstrafe verurteilt wurde. Im R�ckblick besteht dann zwischen der bereits abgeurteilten und der erst sp�ter entdeckten Tat ein Konkurrenzverh�ltnis, welches bei gleichzeitiger Beurteilung zur Festsetzung einer Gesamtstrafe gef�hrt h�tte (EICKER/VEST, Retrospektive Realkonkurrenz, Bemerkungen zu BGE 129 IV 113, AJP 2004 S. 209 ff.). Entscheidend hief�r ist das Datum der Verurteilung im ersten Verfahren.
Die Bemessung der Zusatzstrafe gem�ss aArt. 68 Ziff. 2 StGB setzt voraus, dass die fr�here Verurteilung in Rechtskraft erwachsen ist. Ist das erste Urteil im Zeitpunkt, in welchem das Urteil im Zweitverfahren ergeht, noch nicht rechtskr�ftig, kann sich die Situation ergeben, dass die im Erstverfahren ausgesprochene Grund- oder Einsatzstrafe durch den sp�teren Entscheid einer Rechtsmittelinstanz teilweise oder ganz dahinf�llt. Um dem zu entgehen, stehen dem Zweitrichter bei noch nicht eingetretener Rechtskraft des im Erstverfahren ergangenen Urteils nach der Rechtsprechung zwei M�glichkeiten offen: Er kann einerseits unter Beachtung des Beschleunigungsgebots die Rechtskraft des Urteils abwarten und hernach zu diesem eine Zusatzstrafe aussprechen. Oder er kann andererseits, wenn er sich dazu entschliesst, nicht zuzuwarten, ein selbstst�ndiges Urteil f�llen. Erw�chst das im ersten Verfahren ergangene Urteil in Rechtskraft, so kann der Betroffene, der von mehreren Gerichten zu mehreren Freiheitsstrafen verurteilt worden ist, unter den Voraussetzungen von aArt. 350 Ziff. 2 StGB das Gericht, welches die schwerste Strafe ausgesprochen hat, darum ersuchen, f�r beide selbstst�ndig beurteilten Delikte oder Deliktskomplexe eine Gesamtstrafe festzusetzen (BGE 129 IV 113 E. 1.3 mit Hinweisen; ferner Urteil des Bundesgerichts 6B_180/2011 vom 5.4.2012 E. 3.4.2 und 3.4.3, zur Publikation vorgesehen).
2.3.2 Im zu beurteilenden Fall hat der Beschwerdef�hrer die Handlungen, welche im angefochtenen Entscheid zu beurteilen waren, zwischen August 1998 und dem 23. September 1999, mithin bevor das Urteil des Bezirksgericht Z�rich vom 19. April 2001 im Erstverfahren, ergangen ist, ver�bt. Damit f�llt grunds�tzlich eine Zusatzstrafe im Sinne von aArt. 68 Ziff. 2 StGB in Betracht.
Der Beschwerdef�hrer hat indes gegen das erstinstanzliche Urteil Berufung erkl�rt. Das Urteil des Obergerichts des Kantons Z�rich vom 21. M�rz 2002 wurde in der Folge vom Kassationsgericht des Kantons Z�rich aufgehoben. Desgleichen hob das Kassationsgericht auch das zweite Urteil des Obergerichts vom 5. Oktober 2005 auf. Am 9. Juni 2010 erging das dritte Urteil des Obergerichts. Die gegen dieses Urteil gef�hrte kantonale Nichtigkeitsbeschwerde und die beim Bundesgericht gef�hrte Beschwerde in Strafsachen waren im Zeitpunkt des angefochtenen Urteils im vorliegenden Verfahren vom 25. August 2011 noch h�ngig. Dass in der Zwischenzeit der Beschluss des Kassationsgerichts ergangen ist, ist insofern ohne Bedeutung.
Bei dieser Sachlage ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz in Befolgung des Beschleunigungsgebots mit ihrem Urteil nicht zugewartet hat, bis die Entscheide des Kassationsgerichts und des Bundesgerichts vorlagen. Dass die Beschwerde in Strafsachen ein ausserordentliches, unvollkommenes und in aller Regel kassatorisches Rechtsmittel ist, �ndert daran nichts. Denn wie die Vorinstanz zu Recht ausf�hrt, w�rde eine allf�llige Aufhebung des Ersturteils infolge Gutheissung des ausserordentlichen Rechtsmittels der im Zweitverfahren ausgesprochenen Zusatzstrafe die Grundlage entziehen. Der Beurteilte w�rde diesfalls ungerechtfertigterweise in den Genuss einer Strafe kommen, die in Anwendung des Asperationsprinzips unter Miteinbezug der Taten des Erstverfahrens zugemessen wurde (angefochtenes Urteil S. 88 f.). Das angefochtene Urteil verletzt daher kein Bundesrecht.
3.1 Der Beschwerdef�hrer r�gt ferner eine Verletzung von Art. 163 StGB. Er habe seit Mitte 1999 gewusst, dass gegen ihn im Zusammenhang mit seiner T�tigkeit f�r die B.________ AG und die C.________ Ltd. ein Ermittlungsverfahren wegen Verm�gensdelikten gef�hrt wurde. Ab dem 19. Mai 1999 habe ihm ein Aussageverweigerungsrecht zugestanden. Das Konkursverfahren und damit die von ihm von der E.________ AG geforderten Ausk�nfte �ber den Verbleib von Verm�genswerten st�nden in einem engen und direkten Zusammenhang mit den ihm vorgeworfenen Verm�gensdelikten, welche dieselben Verm�genswerte betr�fen. Die Statuierung von Mitwirkungspflichten in einem Konkursverfahren bei gleichzeitig parallel gef�hrtem Strafverfahren sei v�lkerrechtswidrig. Es sei absurd, einem Beschuldigten im Strafverfahren ein Aussageverweigerungsrecht zuzugestehen, ihn aber im parallelen Konkursverfahren gest�tzt auf die Strafdrohung von Art. 163 StGB zur Auskunft zu zwingen (Beschwerde S. 6 ff.).
3.2 Die Vorinstanz nimmt an, der Beschwerdef�hrer habe gegen�ber der E.________ AG, die von der Er�ffnung des Konkurses �ber die B.________ AG und die C.________ Ltd. vom 21. Juli 2000 an als Konkursverwalterin amtete, keine vollst�ndigen Angaben �ber die Verm�genssituation der beiden Gesellschaften gemacht. Soweit sich der Beschwerdef�hrer auf ein Aussageverweigerungsrecht berufe, sei dies in strafprozessualer Hinsicht korrekt. Davon zu unterscheiden sei jedoch die konkursrechtliche Pflicht des Schuldners, dem Konkursamt alle seine Verm�gensgegenst�nde anzugeben und zur Verf�gung zu stellen. Im Strafverfahren habe dem Beschwerdef�hrer das Recht zugestanden, die Aussage zu verweigern. Im Konkursverfahren dagegen sei er gem�ss Art. 222 Abs. 1 SchKG verpflichtet gewesen, Auskunft zu erteilen. Im Konkursverfahren stehe dem Schuldner somit kein Aussageverweigerungsrecht zu, sondern treffe ihn eine Auskunftspflicht, die unabh�ngig davon bestehe, ob er allenfalls gleichzeitig mit einem Strafverfahren konfrontiert sei. Fragen k�nnte sich h�chstens, inwieweit Aussagen eines Angeschuldigten, welche dieser als Schuldner in einem parallel gef�hrten Konkursverfahren mache und mit welchen er sich selbst belaste, im Strafprozess, in dem er die Aussage verweigere, verwertet werden d�rften (angefochtenes Urteil S. 63 ff.).
3.3.1 Gem�ss Art. 163 Ziff. 1 StGB macht sich der Schuldner, der zum Schaden der Gl�ubiger sein Verm�gen zum Scheine vermindert, namentlich u.a. Verm�genswerte beiseite schafft oder verheimlicht, wenn �ber ihn der Konkurs er�ffnet, gegen ihn ein Verlustschein ausgestellt worden ist oder ein gerichtlicher Nachlassvertrag angenommen und best�tigt worden ist (Art. 171 Abs. 1 StGB), des betr�gerischen Konkurses und Pf�ndungsbetruges schuldig.
Im Konkursverfahren ist der Schuldner nach Art. 222 Abs. 1 SchKG bei Straffolge verpflichtet, dem Konkursamt alle seine Verm�gensgegenst�nde anzugeben und zur Verf�gung zu stellen (Art. 163 Ziff. 1 und 323 Ziff. 4 StGB; vgl. auch Art. 91 Abs. 1 SchKG).
3.3.2 Nach dem im Strafprozessrecht allgemein anerkannten sowie in Art. 14 Ziff. 3 lit. g IPBPR (Uno-Pakt II; SR 0.103.2) und Art. 6 Ziff. 1 EMRK verankerten Grundsatz "nemo tenetur se ipsum accusare" ist im Strafverfahren niemand gehalten, zu seiner Belastung beizutragen (vgl. nunmehr Art. 113 Abs. 1 StPO). Der Beschuldigte ist nicht zur Aussage verpflichtet. Vielmehr ist er aufgrund seines Aussageverweigerungsrechts berechtigt zu schweigen, ohne dass ihm daraus Nachteile erwachsen d�rfen. Namentlich darf er nicht mit Druckmitteln zur Aussage gezwungen werden und darf sein Schweigen nicht als Indiz f�r seine Schuld gewertet werden. Aus dem Recht des Angeklagten, nicht zu seiner eigenen Verurteilung beitragen zu m�ssen, ergibt sich insbesondere, dass die Beh�rden ihre Anklage f�hren m�ssen, ohne auf Beweismittel zur�ckzugreifen, die durch Zwang oder Druck in Missachtung des Willens des Angeklagten erlangt worden sind (BGE 138 IV 47 E. 2.6.1; 131 IV 36 E. 3.1; 130 I 126 E. 2.1, je mit Hinweisen).
3.4.1 Soweit der Beschwerdef�hrer in diesem Punkt auf seine Pl�doyernotizen im erstinstanzlichen Verfahren verweist (Beschwerde S. 7), gen�gt seine Beschwerde den Begr�ndungsanforderungen nicht. Gem�ss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG ist in der Begr�ndung der Beschwerde in gedr�ngter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt (vgl. dazu Art. 95 ff. BGG). Dabei muss die Begr�ndung in der Beschwerde selbst enthalten sein. Ein Verweis auf fr�here Rechtsschriften oder auf die Verfahrensakten ist unzul�ssig (vgl. BGE 133 II 396 E. 3.1, S. 400, mit Hinweisen).
3.4.2 Der Tatbestand des betr�gerischen Konkurses, d.h. die scheinbare Verm�gensverminderung zum Schaden der Gl�ubiger, ist nach der Rechtsprechung in der Tatvariante des Verheimlichens von Verm�genswerten erf�llt, wenn der Schuldner durch L�gen oder Halbwahrheiten falsche Vorstellungen erweckt. Soweit dieser lediglich die Auskunft verweigert und sich �berhaupt nicht auf das Verfahren einl�sst, liegt noch kein Verheimlichen vor. Durch blosses Schweigen wird der Tatbestand somit nur erf�llt, wenn dem Verheimlichen betr�gerischer Charakter zukommt (BGE 102 IV 172 E. 2a S. 173; Urteil des Bundesgerichts 6S.14/2004 E. 2 vom 9.6.2004). Die blosse Verletzung der Mitwirkungspflicht f�llt unter Art. 323 StGB (TRECHSEL/OGG, Schweizerisches Strafgesetzbuch Praxiskommentar, 2008, Art. 163 N 6).
Nach den tats�chlichen Feststellungen der kantonalen Instanzen hat der Beschwerdef�hrer im Konkursverfahren gegen�ber der Liquidatorin der Gesellschaften B.________ AG und C.________ Ltd. arglistig Verm�genswerte verheimlicht. Wie die Vorinstanz zu Recht ausf�hrt (angefochtenes Urteil S. 64), steht dem Schuldner im Konkursverfahren kein Schweigerecht zu, sondern ist er vielmehr zur Auskunft verpflichtet. Er kann sich daher in diesem Kontext nicht auf ein Aussageverweigerungsrecht berufen. Die Aussagefreiheit ist ausschliesslich im Strafverfahren von Bedeutung. Soweit sich eine Partei durch ihre Aussage der Gefahr einer strafrechtlichen Verfolgung aussetzt, ist sie grunds�tzlich dazu befugt, ihre Aussage zu verweigern, ohne dass sie daf�r sanktioniert werden kann. Die im Verwaltungs- oder im Konkursverfahren gemachten Aussagen sind in einem parallelen Strafverfahren daher grunds�tzlich nicht verwertbar (GILLES BENEDICK, Das Aussagedilemma in parallelen Verfahren, AJP 2011, S. 179; vgl. auch SIMON ROTH, Das Verh�ltnis zwischen verwaltungsrechtlichen Mitwirkungspflichten und dem Grundsatz nemo tenetur se ipsum accusare, ZStrR 129/2011, S. 309 mit Hinweis auf die Rechtsprechung des EGMR und 311; WOLFGANG WOHLERS/GUNHILD GODENZI, Strafbewehrte Verhaltenspflichten nach Verkehrsunf�llen: unzul�ssiger Zwang zur Selbstbelastung?, AJP 2005, S. 1056).
Wie es sich damit im Einzelnen verh�lt, muss hier nicht gepr�ft werden (vgl. BGE 138 IV 47 E. 2.6.2 in Bezug auf das Steuerbetrugsverfahren). Denn der Grundsatz "nemo tenetur se ipsum accusare" verleiht dem Angeschuldigten zwar das Recht zu Schweigen, nicht hingegen das Recht, im Konkursverfahren zum Nachteil der Gl�ubiger Verm�genswerte arglistig zu verheimlichen. Der Schuldspruch wegen betr�gerischen Konkurses verletzt daher kein Bundesrecht.
4.1 Der Beschwerdef�hrer r�gt im Weiteren eine offensichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhalts. Er beanstandet, die Vorinstanz habe die f�r W�rdigung des Nachtatverhaltens wichtige Frage, ob er dem von einem Grossteil der Gesch�digten beauftragten A.________ einen Betrag von USD 2'272'500.-- zu Verf�gung gestellt habe, unter willk�rlicher W�rdigung der erhobenen und eingereichten Beweismittel verneint. Im Einzelnen macht der Beschwerdef�hrer geltend, die Vorinstanz habe sich �ber den klaren Wortlaut der von A.________ ausgestellten Quittung vom 8. M�rz 2002 hinweggesetzt und dessen abenteuerliche Angaben in willk�rlicher Weise als glaubhaft erachtet. Mit seiner beglaubigten Unterschrift habe A.________ namens sowie im Auftrag von 60 Gesch�digten best�tigt, dass er den Betrag von USD 2'272'500.-- auf sein Bankkonto einbezahlt erhalten habe. Gerade die im Vorfeld der Unterzeichnung der Quittung bei 60 Gesch�digten eingeholte Vollmacht sei Grund daf�r, dass hernach keine Zahlungen an die Gesch�digten direkt erfolgt seien. Er habe durch die Einreichung zahlreicher Unterlagen belegt, dass A.________ �ber namhafte Verm�genswerte verf�gt habe. Diese k�nnten nur aus der mit der Quittung vom 8. M�rz 2002 best�tigten �berweisung stammen. A.________ habe ein eminentes eigenes Interesse daran, dass ihm die fragliche Quittung nicht entgegengehalten werden k�nne. Gerade weil keiner der Gesch�digten Geld erhalten habe, liege die Vermutung nahe, dass jener den �berwiesenen Betrag nicht weitergeleitet habe. Im �brigen habe A.________ im Zeitraum Januar bis Juni 1999 Provisionszahlungen in gesch�tzter H�he von DM 300'000.-- und CHF 60'000.-- erhalten. Er sei mithin ein gewiefter und berechnender Gesch�ftsmann und nicht bloss ein gutgl�ubiger, willenloser und manipulierbarer Zeitgenosse, als welchen ihn die Vorinstanz hinstelle. Ein solcher unterzeichne nicht auf Zusehen hin irgendwelche Quittungen in Millionenh�he sowie Zahlungsauftr�ge an irgendeine Bank, von der er angeblich keine Ahnung habe (Beschwerde S. 9 ff.).
4.2 Die Vorinstanz gelangt in ihren einl�sslichen Erw�gungen zum Schluss, der Beschwerdef�hrer habe weder an die Gesch�digten noch an den hief�r bevollm�chtigten A.________ je Kapital zur�ckbezahlt und er habe demnach auch keinen R�ckzahlungswillen gehabt. Sie nimmt an, in den Akten f�nde sich neben verschiedenen schriftlichen Best�tigungen von Darleihern, Geld zur�ckerhalten zu haben, standardisierten Desinteresseerkl�rungen von Gl�ubigern an die Bezirksanwaltschaft sowie Forderungsverzichtserkl�rungen gegen�ber der Liquidatorin E.________ AG auch eine durch A.________ unterzeichnete Quittung vom 8. M�rz 2002, wonach er f�r 60 namentlich genannte Gl�ubiger per 6. M�rz 2002 durch den Beschwerdef�hrer USD 2'727'500.-- zur R�ckzahlung auf sein Bankkonto einbezahlt erhalten habe. All diesen Unterlagen st�nden aber die einhelligen Aussagen s�mtlicher befragten Gl�ubiger gegen�ber, wonach diese weder direkt noch �ber A.________ je Kapital zur�ckbezahlt erhalten h�tten. Zudem liesse sich die Entstehung der genannten Dokumente plausibel erkl�ren (angefochtenes Urteil S. 28 ff.). In Bezug auf die Quittung vom 8. M�rz 2002 erachtet die Vorinstanz namentlich die Behauptung des Beschwerdef�hrers, er verf�ge �ber Unterlagen, welche die �berweisung an A.________ belegen w�rden, als unglaubhaft, zumal er sich weigere, diese einzureichen. Dies leuchte vor dem Hintergrund, dass ihn diese Unterlagen entlasten w�rden, nicht ein. Ausserdem habe A.________ wiederholt und dezidiert ausgesagt, er habe nie Gelder f�r die Abwicklung von Darlehensr�ckzahlungen f�r ihn oder einen seiner Kunden bzw. einen Kunden des Beschwerdef�hrers erhalten. Die Aussagen von A.________, wonach er vom Beschwerdef�hrer dazu verleitet worden sei, den Erhalt von Geldern zu best�tigen, bevor diese geflossen seien bzw. bevor er zumindest Zugriff darauf gehabt habe, seien glaubhaft. Es m�ge zwar zutreffen, dass dessen Ausf�hrungen zur vom Beschwerdef�hrer behaupteten �berweisung der USD 2,7 Mio. nach Argentinien mehr als nur abenteuerlich kl�ngen, wie die erste Instanz annehme. Mehr als nur abenteuerlich erschienen demgegen�ber aber auch die angeblichen Bem�hungen des Beschwerdef�hrers, Gelder zur�ckzuzahlen. Denn wenn er tats�chlich h�tte R�ckzahlungen leisten wollen, sei nicht ersichtlich, weshalb er nie einem seiner Gl�ubiger Geld auf dessen Konto zur�ck �berwiesen habe. Das angebliche Schreiben von A.________ vom 1. Dezember 2005, auf welches sich der Beschwerdef�hrer berufe, sei offensichtlich gef�lscht, was jener in einem sp�teren Schreiben vom 16. April 2010 an die Staatsanwaltschaft III des Kantons Z�rich denn auch vehement vorgebracht habe (angefochtenes Urteil S. 31 ff.).
4.3 Soweit sich die Beschwerde an das Bundesgericht gegen die tats�chlichen Feststellungen richtet, gilt eine qualifizierte R�gepflicht. Gem�ss Art. 97 Abs. 1 BGG kann die Feststellung des Sachverhalts durch die Vorinstanz nur ger�gt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Verletzung von schweizerischem Recht im Sinne von Art. 95 BGG beruht. Die R�ge der offensichtlich unrichtigen, d.h. willk�rlichen Feststellung des Sachverhalts pr�ft das Bundesgericht gem�ss Art. 106 Abs. 2 BGG nur insoweit, als sie in der Beschwerde explizit vorgebracht und substantiiert begr�ndet worden ist. In der Beschwerde muss im Einzelnen dargelegt werden, inwiefern der angefochtene Erlass an einem qualifizierten und offensichtlichen Mangel leidet (BGE 136 II 489 E. 2.8; 133 IV 286 E. 1.4).
Im Bereich der Beweisw�rdigung steht dem Sachgericht ein erheblicher Spielraum des Ermessens zu (BGE 129 IV 6 E. 6.1 mit Hinweisen; 120 Ia 31 E. 4b). Das Bundesgericht greift auf Beschwerde hin nur ein, wenn das Sachgericht diesen missbraucht, insbesondere offensichtlich unhaltbare Schl�sse zieht, erhebliche Beweise �bersieht oder solche willk�rlich ausser Acht l�sst (BGE 132 III 209 E. 2.1).
4.4 Was der Beschwerdef�hrer gegen die tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz einwendet, ersch�pft sich in einer blossen appellatorischen Kritik am angefochtenen Urteil, die f�r die Begr�ndung einer willk�rlichen Feststellung des Sachverhalts nicht gen�gt. Mit den Erw�gungen des angefochtenen Urteils, namentlich etwa soweit dieses auf die Aussagen der Gesch�digten Bezug nimmt, wonach der Beschwerdef�hrer ihnen niemals Kapital zur�ckbezahlt habe, setzt er sich nicht auseinander. Er beschr�nkt sich in diesem Punkt weitgehend darauf, auf die Quittung vom 22. M�rz 2002 zu verweisen und geltend zu machen, die Aussagen von A.________ seien "in h�chstem Grade abenteuerlich" und viel "hochgradiger unglaubhaft" als seine eigenen. Es mag zutreffen, dass eine W�rdigung der Beweise, wie sie der Beschwerdef�hrer f�r richtig ansieht, ebenso in Betracht gezogen werden k�nnte, doch gen�gt dies f�r die Begr�ndung von Willk�r nicht. Denn Willk�r im Sinne von Art. 9 BV liegt nach st�ndiger Rechtsprechung nicht schon vor, wenn das angefochtene Urteil nicht mit der Darstellung des Beschwerdef�hrers �bereinstimmt oder eine andere L�sung oder W�rdigung vertretbar erscheint oder gar vorzuziehen w�re, sondern nur, wenn der angefochtene Entscheid auf einer schlechterdings unhaltbaren oder widerspr�chlichen Beweisw�rdigung beruht, mit der tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderl�uft (BGE 138 V 74 E. 7; 137 I 1 E. 2.4; 136 I 316 E. 2.2.2 je mit Hinweisen).
Insgesamt begr�ndet der Beschwerdef�hrer nicht hinreichend, dass die Feststellung des Sachverhalts offensichtlich unrichtig ist. Auf die Beschwerde kann in diesem Punkt nicht eingetreten werden.
5.1 Schliesslich wendet sich der Beschwerdef�hrer gegen die Strafzumessung. Er r�gt zun�chst, dass die Vorinstanz sowohl die Rolle von A.________ bei der Abwicklung der Darlehensgesch�fte als auch die Mitverantwortung der Gesch�digten ausser Acht gelassen habe. Die Gesch�digten h�tten sich bei einer Laufzeit des Darlehens von einem Jahr Renditen von 5-10% pro Monat versprechen lassen, ohne ob solch astronomischer Zahlen auch nur ansatzweise misstrauisch zu werden. Einer der Gesch�digten sei die gesch�ftliche Beziehung gar entgegen dem ausdr�cklichen Rat seiner Bank eingegangen. Andere Gesch�digte h�tten Geld investiert, ohne das Gesch�ft �berhaupt zu verstehen. Auch wenn die als geradezu naiv zu bezeichnende Sorglosigkeit der Gesch�digten nicht zur Straflosigkeit f�hren k�nne, h�tte die Vorinstanz diese doch im Rahmen der Strafzumessung ber�cksichtigen m�ssen (Beschwerde S. 20 ff.).
Weiter beanstandet der Beschwerdef�hrer, dass die Vorinstanz die Einsatzstrafe wegen der mehrfachen Geldw�scherei merklich erh�ht habe. Die von der Vorinstanz f�r die Erh�hung der Strafe angef�hrten Gr�nde seien nicht erstellt. Es sei daher lediglich von einer geringf�gigen Erh�hung der Einsatzstrafe auszugehen (Beschwerde S. 22). Zu Unrecht laste ihm die Vorinstanz sodann die lange Verfahrensdauer an. Er habe sich, nachdem die erste Instanz die Quittung vom 8. M�rz 2002 nicht ber�cksichtigt hatte, veranlasst gesehen darzulegen, dass A.________ �ber namhafte Verm�genswerte verf�gt habe. Er habe daher entsprechende Beweisantr�ge stellen m�ssen. Daf�r, dass einzelne Zeugeneinvernahmen erst 8 bzw. 11 Monate nach der Anordnung der Beweiserg�nzungen durchgef�hrt werden konnten, sei er nicht verantwortlich. Die Verfahrensdauer von der Eingabe seitens der Verteidigung an bis zur Beweiserg�nzung und Akten�bermittlung durch die Staatsanwaltschaft m�sse daher strafmindernd ber�cksichtigt werden. Es liege ein Strafmilderungsgrund im Sinne von aArt. 64 Abs. 5 StGB vor. Insgesamt rechtfertige sich eine Herabsetzung der Freiheitsstrafe auf 2 Jahre mit bedingtem Strafvollzug (Beschwerde S. 23 f.).
5.2 Die Vorinstanz nimmt an, der Beschwerdef�hrer habe w�hrend ungef�hr eines Jahres in geradezu klassischer Hochstaplermanier von einer Grosszahl, zumindest von ca. 80 Gesch�digten, mit raffiniertem, grossem T�uschungsaufwand zwischen CHF 4 bis 5 Mio. als Darlehen bzw. zum Erwerb von E.________-Aktien ertrogen, ohne dass er beabsichtigt h�tte, seine in diesem Zusammenhang eingegangenen Verpflichtungen zu erf�llen. Er habe �ber ein Jahr hinweg ausschliesslich auf Kosten wahllos vieler fremder Geldgeber gelebt. In subjektiver Hinsicht falle seine Skrupellosigkeit auf. Er habe als eigentlicher "Profi-Betr�ger" aus Geldgier und Geltungsdrang gehandelt. Ausserdem habe er nur kurze Zeit nach der Entlassung aus der Untersuchungshaft und w�hrend der Dauer des Strafverfahrens i.S. F.________/G.________/H.________ wieder zu delinquieren begonnen. Strafmildernd falle eine in leichtem Masse verminderte Zurechnungsf�higkeit ins Gewicht. Das Tatverschulden erscheine demgem�ss insgesamt als mittelschwer. Als hypothetische Einsatzstrafe erscheine f�r den gewerbsm�ssigen Betrug eine Freiheitsstrafe von 5 Jahren als angemessen. Diese Strafe sei in Anwendung des Asperationsprinzips angemessen zu erh�hen. in Bezug auf das Nachtatverhalten kommt die Vorinstanz zum Schluss, der Beschwerdef�hrer sei im Strafverfahren alles andere als kooperativ gewesen. Er habe geradezu systematisch immer wieder versucht, die Untersuchungsbeh�rden und Gerichte in die Irre zu f�hren, namentlich was Herkunft und Verbleib von Geldern sowie insbesondere seine immer wieder in neuen Variationen vorgebrachten und sp�ter allesamt widerlegten Behauptungen anbetrifft, Kapital zur�ckbezahlt zu haben. Wenn �berhaupt, habe er nur Umst�nde eingestanden, welche ihm hieb- und stichfest h�tten nachgewiesen werden k�nnen. Einsicht und Reue seien nicht erkennbar. Unter dem Gesichtspunkt des Nachtatverhaltens ergebe sich damit kein Anlass f�r eine Strafreduktion. Hingegen m�sse die Strafe aufgrund der �berlangen Verfahrensdauer von gut 12 Jahren herabgesetzt werden. Allerdings sei zu beachten, dass die Verfahrensschritte ab der erstinstanzlichen Hauptverhandlung angesichts des Umfangs und der Komplexit�t des Verfahrens durchaus bef�rderlich vorgenommen worden seien. Zu Lasten des Beschwerdef�hrers sei dabei zu ber�cksichtigen, dass er diese Verfahrensdauer im Umfang von mindestens einem Jahr durch - wie sich nachtr�glich jeweils herausstellte - wahrheitswidrige Behauptungen, welche unn�tze Beweiserhebungen zur Folge gehabt h�tten, selbst verursacht habe. Gesamthaft rechtfertige sich eine Reduktion der gedanklich aufgelaufenen Strafe um etwa einen Drittel (angefochtenes Urteil S. 90 ff.).
5.3 Das Bundesgericht hat die Grunds�tze der Strafzumessung nach Art. 47 ff. StGB wiederholt dargelegt (BGE 136 IV 55 E. 5.4 ff.; 132 IV 102 E. 8.1 je mit Hinweisen). Darauf kann verwiesen werden. Es liegt im Ermessen des Sachgerichts, in welchem Umfang es die verschiedenen Strafzumessungsfaktoren ber�cksichtigt. Das Bundesgericht greift auf Beschwerde hin nur in die Strafzumessung ein, wenn das Sachgericht den gesetzlichen Strafrahmen �ber- oder unterschritten hat, wenn sie von rechtlich nicht massgebenden Kriterien ausgegangen ist oder wesentliche Gesichtspunkte ausser Acht gelassen bzw. in �berschreitung oder Missbrauch ihres Ermessens falsch gewichtet hat (BGE 136 IV 55 E. 5.6 mit Hinweis).
So kann der Beschwerdef�hrer aus dem Umstand, dass seine Kunden bei der Darlehensgew�hrung wegen der in Aussicht gestellten, ausserordentlich hohen Rendite nicht misstrauisch geworden sind, nichts f�r seinen Standpunkt ableiten. Zwar trifft zu, dass nach der Rechtsprechung das Merkmal der Arglist bei betr�gerischen Spekulationsgesch�ften dann in einem anderen Licht erscheint, wenn die Gesch�digten aufgrund bereits get�tigter Gesch�fte h�tten erkennen m�ssen, dass die Gewinnaussichten erheblich geringer waren als ihnen vorgespiegelt wurde, sie aber dennoch erneut Geld in die betr�gerische Anlage investieren. Soweit Arglist �berhaupt bejaht werden kann, trifft den T�ter bei dieser Konstellation unter dem Aspekt der Opfermitverantwortung jedenfalls ein weniger gravierender Vorwurf, was im Rahmen der Strafzumessung ber�cksichtigt werden muss (Urteil des Bundesgerichts 6P.133/2005 vom 7.6.2006 E. 15.4.5 und 17.4.2). Doch l�sst sich dies nicht auf den vorliegenden Fall �bertragen. Zun�chst ist nicht ersichtlich, dass die Gesch�digten trotz nicht erhaltener R�ckzahlung mehrere Darlehen gew�hrt h�tten. Zum anderen begr�nden die kantonalen Instanzen die Arglist in erster Linie mit der T�uschung des Beschwerdef�hrers �ber den Erf�llungswillen. Es sei f�r keinen der Kunden �berpr�fbar gewesen, dass der Beschwerdef�hrer gar nicht daran gedacht habe, mit den entgegen genommenen Geldern zu wirtschaften und diese letztlich wieder zur�ckzuerstatten bzw. ihnen die Aktien der D.________ AG zu verschaffen. Es k�nne daher unter dem Gesichtspunkt der Opfermitverantwortung nicht behauptet werden, die Kunden h�tten die grundlegendsten Vorsichtsmassnahmen nicht beachtet und die Zahlungen leichtfertig geleistet (angefochtenes Urteil S. 58; erstinstanzliches Urteil S. 75/76).
Unbehelflich ist die Beschwerde auch, soweit der Beschwerdef�hrer wegen der Beteiligung von A.________ f�r sich ein geringf�gigeres Verschulden geltend macht. Wie der Beschwerdef�hrer selbst zutreffend ausf�hrt (Beschwerde S. 20), kann die Mitwirkung eines Mitt�ters nicht automatisch zu einer Herabsetzung der Strafe f�hren. Ob A.________ einen betr�chtlichen Teil der Gesch�digten angeworben und ihnen den Abschluss eines Darlehensvertrages empfohlen hat, hat f�r die Strafzumessung f�r den Beschwerdef�hrer keine unmittelbare Bedeutung. Desgleichen kann sich f�r den Beschwerdef�hrer auch nicht strafmindernd auswirken, dass A.________ "unbehelligt davon kommt" (Beschwerde S. 22), zumal die Vorinstanz dessen Rolle in einem v�llig anderen Licht sieht.
Inwiefern im Weiteren der Schuldspruch wegen Geldw�scherei nur zu einer geringf�gigen Erh�hung der Einsatzstrafe f�hren soll, weil der Beschwerdef�hrer f�r das Waschen der H�lfte der Deliktssumme "reichlich Zeit" hatte (Beschwerde S. 22), ist unerfindlich. Nicht zu beanstanden ist das angefochtene Urteil schliesslich, soweit die Vorinstanz die Schadenswiedergutmachung verneint und damit im Rahmen des Nachtatverhaltens nicht strafmindernd ber�cksichtigt, und soweit sie die aufgrund der Mehrheit der Delikte gesch�rfte Strafe in Ber�cksichtigung der langen Verfahrensdauer um einen Drittel herabsetzt. Es kann auf die zutreffenden Ausf�hrungen im angefochtenen Urteil verwiesen werden.
Die Beschwerde ist abzuweisen, soweit auf sie einzutreten ist. Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird der Beschwerdef�hrer grunds�tzlich kostenpflichtig (Art. 66 Abs. 1 BGG). Sein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege kann bewilligt werden, da von seiner Bed�rftigkeit auszugehen und diese ausreichend belegt ist (vgl. BGE 125 IV 161 E. 4) und seine Beschwerde jedenfalls in Bezug auf die gegen die Aussprechung einer selbstst�ndigen Strafe und den Schuldspruch wegen betr�gerischen Konkurses erhobenen R�gen nicht ohne Grund erfolgt ist. Dem Beschwerdef�hrer sind deshalb keine Kosten aufzuerlegen. Seinem Vertreter ist aus der Bundesgerichtskasse eine angemessene Entsch�digung auszurichten (Art. 64 Abs. 2 BGG). Mit dem Entscheid in der Sache wird das Gesuch um aufschiebende Wirkung gegenstandslos.