Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=OLG%20Rostock&Datum=26.02.2007&Aktenzeichen=3%20U%2096%2F06
Timestamp: 2019-04-21 19:31:54
Document Index: 178491238

Matched Legal Cases: ['§ 145', '§ 826', '§ 145', '§ 145', 'BGH', 'BGH']

OLG Rostock, 26.02.2007 - 3 U 96/06 - dejure.org
Insolvenzanfechtung: Rechtsnachfolge der Bank bei Gutschrift auf einem bei ihr geführten Konto
§ 145 Abs 2 InsO, § 826 BGB
Bank kein Rechtsnachfolger des Anfechtungsgegners bei Rückführung eines Darlehens
Insolvenzanfechtung - Haftung der Bank als Rechtsnachfolgerin
Geltendmachung von aus einer Insolvenzanfechtung resultierenden Rückgewähransprüchen gegenüber einer Bank; Bewusster Einsatz der Leitungsmacht zur Minimierung insolvenzbedingter Ausfälle; Beteiligung mehrerer an anfechtungsrechtlich relevanten Vorgängen; Voraussetzungen einer Haftung einer Bank als Rechtsnachfolgerin einer Gesellschaft; Restriktive Anwendung des § 145 Abs. 2 Nr. 1 Insolvenzordnung (InsO) im Hinblick auf eine Parallele zur Ersatzaussonderung
Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des OLG Rostock vom 12.02.2007, Az.: 3 U 96/06 (Reichweite des Begriffs der Rechtsnachfolge i.S.d. § 145 Abs. 2 InsO)" von Wiss. Mit. Matthias Berberich, original erschienen in: NJ 2007, 373.
NJ 2007, 372
Insbesondere bei der Weitergabe von Geld ist Rechtsnachfolge lediglich anzunehmen, wenn die anfechtbar übertragenen Geldscheine oder -stücke körperlich, also nicht nur ihrem Wert nach weitergegeben werden (BGH, Urteil vom 24.06.2003 - IX ZR 228/02 -, BGHZ 155, 199; OLG Rostock, Urteil vom 26.02.2007 - 3 U 96/06 - zit. n. Juris).