Source: http://benjamin-quenzel.de/rechtsgebiete
Timestamp: 2018-04-19 19:15:20
Document Index: 235274486

Matched Legal Cases: ['§ 253', '§ 1', '§ 1', '§ 13', '§ 15', '§ 18', '§ 19', '§ 20', '§ 21', '§ 22', '§ 2', '§ 4', '§ 2', '§ 9', '§ 4', '§ 12']

Rechtsgebiete - Rechtsanwalt Benjamin Quenzel
Eine Insolvenz (lateinischinsolvens‚ von solvere ‚zahlen‘), bezeichnet die Situation eines Schuldners, seine Zahlungsverpflichtungen gegenüber dem Gläubiger nicht erfüllen zu können. Die Insolvenz ist gekennzeichnet durch akute Zahlungsunfähigkeit, drohende Zahlungsunfähigkeit (mangelnde Liquidität) oder Überschuldung.
Die Art und Durchführung einer Insolvenz ist in den einzelnen Staaten unterschiedlich geregelt. Vom Insolvenzrecht ausgenommen sind insolvenzunfähige Schuldner
davon Unternehmensinsolvenzen[2]
davon Verbraucherinsolvenzen[3]
033.977
027.828
026.476
001.634
042.259
028.235
006.886
049.326
032.278
084.428
037.579
019.857
039.213
047.230
036.843
034.137
029.291
095.730
032.687
098.776
031.998
030.099
024.208
082.955
Von den 24.208 Unternehmensinsolvenzen im Zeitraum Januar bis Oktober 2012 waren besonders folgende sechs Wirtschafstbereiche betroffen:
Vorbereitende Baustellenarbeiten, Bauinstallationen und sonstiger Ausbau
0688.681.000
0346.892.000
Einzelhandel (ohne Kraftfahrzeug-Handel)
1.666.457.000
2.102.881.000
01.829
4.956.893.000
Sonstiger Ausbau (Ausbaugewerbe, Baunebengewerbe)
02.821
0214.637.000
Quelle: Wikipedia, Stichwort "Insolvenz", Version vom 16:56, 26. Feb. 2013, abrufbar unter http://de.wikipedia.org/wiki/Insolvenz
Unter einem Schaden im rechtlichen Sinne versteht man jede unfreiwillige Einbuße an VermögenswertenRechtsgütern infolge eines bestimmten, von außen auf sie einwirkenden Ereignisses. Das Bürgerliche Gesetzbuch zählt hierzu auch immaterielle Güter, § 253 BGB. Für den Ersatz materieller und immaterieller Schäden gelten jedoch im deutschen Recht unterschiedliche Regeln.[1]
In vergleichbarer Weise bedarf es keines Verschuldens bei Schäden, die sich etwa beim Betrieb von Bahnen (Schienen- oder Schwebebahn § 1HaftPflG) oder im Bereich der Produkthaftung infolge von Produktfehlern (§ 1 ProdHG) ereignen. Hier wie im Bereich des Straßenverkehrs begründet die mit Eröffnung der Gefahrenquelle gesetzte Gefährdung besondere Sorgfaltspflicht und erübrigt jedes Verschulden.
Zahlt jemand Schadensersatz, so ist zunächst zu prüfen, ob diese Zahlung einer Einkommensart zuzuordnen ist. Je nachdem, ob der Zahlende den Schaden im Rahmen seiner Tätigkeit als Land- und Forstwirt (§ 13EStG), als Gewerbetreibender (§ 15 EStG), als Selbständiger (§ 18 EStG), als Nicht-Selbständiger (§ 19 EStG), als Verwalter seiner Kapitaleinkünfte (§ 20 EStG), als Verwalter seiner Vermietungs- und Verpachtungseinkünfte (§ 21 EStG) oder im Rahmen seiner sonstigen Einkünfte i.S.d. § 22 EStG verursacht hat, ist die Zahlung grundsätzlich der entsprechenden Einkunftsart zuzuordnen. Bei den Gewinneinkünften (§ 2 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 bis 3 EStG) stellen diese Zahlungen Betriebsausgaben (§ 4 Abs. 4 EStG) dar. Bei den Überschusseinkünften (§ 2 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 bis 7 EStG) sind diese Zahlungen Werbungskosten (§ 9 EStG). Ein Abzugsverbot von Schadensersatzzahlungen vom Gewinn/Einnahmenüberschuss kann sich jedoch aus § 4 Abs. 5 EStG (Betriebsausgaben, welche den Gewinn nicht mindern dürfen) und § 12 EStG (nichtabzugsfähige Ausgaben) ergeben.
Quelle: Wikipedia, Stichwort "Schadensersatz", Version vom 01:10, 28. Mär. 2013, abrufbar unter http://de.wikipedia.org/wiki/Schadensersatz
Vekehrs- und Autounfall