Source: http://kath-kiga-oberschleissheim.de/stw-kinderschutz.html
Timestamp: 2017-10-20 23:15:22
Document Index: 237096732

Matched Legal Cases: ['§ 8', '§ 72', '§ 72', '§ 8', '§ 8', '§ 1', '§ 5', '§ 72', '§ 72', '§ 72', '§ 72', '§ 72', '§ 30', '§ 30']

STW Kinderschutz
Alle Kindertageseinrichtungen sind gesetzlich dazu verpflichtet den Kinderschutz in ihre Konzeptionen einzuarbeiten und die Umsetzung zu gewährleisten.
In § 8 a SGB VIII ist die Sicherstellung des Schutzauftrages bei Kindeswohlgefährdung im häuslichen Umfeld geregelt.
In § 72 und § 72 a SGB VIII geht es um die Sicherstellung des Kindeswohls durch die Mitarbeiter in den Einrichtungen.
1. Im § 8 a SGB VIII Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung ist zu lesen:
(1) Werden einem örtlichen Träger gewichtige Anhaltspunkte für die Gefährdung des Wohls eines Kindes oder eines Jugendlichen bekannt, so sind dem für die Gewährung von Leistungen zuständigen örtlichen Träger die Daten mitzuteilen, deren Kenntnis zur Wahrnehmung des Schutzauftrags bei Kindeswohlgefährdung nach § 8a erforderlich ist. Die Mitteilung soll im Rahmen eines Gespräches zwischen den Fachkräften der beiden örtlichen Träger erfolgen, an dem die Personensorgeberechtigten sowie das Kind oder der Jugendliche beteiligt werden sollen, soweit hierdurch der wirksame Schutz des Kindes oder des Jugendlichen nicht in Frage gestellt wird.
Im Kiga-Trägerverbund St. Wilhelm in Oberschleißheim
(Kiga St. Wilhelm und Kiga Maria Patrona Bavariae) wird dies wie folgt umgesetzt:
• Bestehende Vereinbarung zur Sicherstellung des Schutzauftrages zwischen dem Landratsamt München und dem Trägerverbund St. Wilhelm (vom 24.05.2007)
• Für die Umsetzung des Schutzauftrages in den Kindergärten dient die Handreichung „Handlungsschritte und Dokumentation bei Kindeswohlgefährdung“ des Caritasverbandes der Erzdiözese München und Freising für alle Mitarbeiter als verbindlicher Leitfaden.
• Regelmäßige Mitarbeiterschulungen durch verschiedene Fachdienste (z. B. Referenten des Caritasverbandes und der AWO Beratungsstelle Unterschleißheim).
• Fortlaufende Beobachtung und regelmäßige Dokumentation des Entwicklungsstandes der Kinder (AVBayKiBiG § 1 Abs. 2, § 5 Abs. 2 und 3)
• Fallbesprechungen nach Bedarf gruppenintern, im Team und mit dem Träger
• Anonymisierte fallbezogene Beratung durch Isofak (insoweit erfahrene Fachkraft)
• Voraussetzung für die Aufnahme in den Kindergarten ist die Vorlage der letzten fälligen altersentsprechenden Früherkennungsuntersuchung (U-Heft)
• Ansprechpartner für das päd. Personal bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung: Beratungsstelle der AWO Unterschleißheim Tel.: 089/3106645
Insoweit erfahrene Fachkraft (Isofak) der Landeshauptstadt München:
Gertrud Dundalek-Schrenker
Tel.: 089/23384367
g.dundalek-schrenker@muenchen.de
Irmgard von Ertzdorff
Tel.: 089/23384376
Irmgard.Ertzdorf@muenchen.de
Sibylle Segovia Ricci
Tel.: 089/23384375
sibylle.segoviaricci@muenchen.de
2. In § 72 und § 72 a SGB VIII ist zu lesen:
§ 72 SGB VIII Mitarbeiter, Fortbildung
Folgende Maßnahmen zur Umsetzung von § 72 und § 72 a SGB VIII gibt es beim Trägerverbund
St. Wilhelm:
Der Trägerverbund beschäftigt nur Personen, von denen er zu Beginn des Beschäftigungsverhältnisses ein erweitertes Führungszeugnis nach § 30 Abs. 5 und § 30 a Abs. 1 BZRG vorgelegt bekommt. Das Führungszeugnis wird in regelmäßigen Abständen vom Mitarbeiter neu beantragt und dem Arbeitgeber vorgelegt.
Die Grundlage des Handelns von Träger und Mitarbeitern sind:
- die Rahmenordnung des Caritasverbandes München und Freising (Selbstverpflichtungserklärung) - die Handreichung der deutschen Bischöfe vom 25.11.2010 „Prävention von sexualisierter Gewalt an Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen – Handreichung für katholische Schulen, Internate und Kindertageseinrichtungen“
Ansprechpartner bei Missbrauchsverdacht:
Schloss-Prunn-Straße 5 a
Tel.: 089/74160023
E-Mail: info@kanzlei-dirkmann .de
Tel.: 089/2121147-0