Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=03.12.1999&Aktenzeichen=V%20ZR%20329%2F98
Timestamp: 2019-04-22 05:35:19
Document Index: 343224962

Matched Legal Cases: ['BGH', '§ 504', '§ 505', '§ 883', '§ 888', '§ 504', '§ 883', '§ 888', 'BGH']

BGH, 03.12.1999 - V ZR 329/98 - dejure.org
Schicksal eines schuldrechtlichen Vorkaufsrechts und der Vormerkung eines bedingten Auflassungsanspruchs bei Beerbung des Verkäufers durch den Vorkaufsberechtigten
Auflassungsvormerkung - Erlöschen - Vorkaufsrecht - Verkaufsangebot - Annahme nach dem Tod
Erlöschen der zugunsten des Vorkaufsberechtigten und (späteren) Alleinerben des Grundstückseigentümers eingetragenen Auflassungsvormerkung, wenn der Vorkaufsverpflichtete ein Verkaufsangebot macht, das nach seinem Tod angenommen wird
Durch Vormerkung gesichertes Vorkaufsrecht des Alleinerben und Konfusion
BGB § 504, § 505 Abs. 2, § 883 Abs. 1, § 888
Vorkaufsrecht des Alleinerben
BGB §§ 504, 505 Abs. 2, § 883 Abs. 1, § 888
Erlöschen eines dinglich gesicherten Vorkaufsrechts des Erben trotz Annahme eines Verkaufsangebots des Erblassers nach dessen Tod
Sachenrecht, Erlöschen einer bedingten Auflassungsvormerkung
NJW 2000, 1033
NJW-RR 2000, 1183 (Ls.)
MDR 2000, 445
DNotZ 2001, 55
FamRZ 2000, 808
WM 2000, 582
Rpfleger 2000, 209
JR 2001, 147
Die Ausübung eines Vorkaufsrechts berührt die Ansprüche des Erstkäufers aus seinem Kaufvertrag grundsätzlich nicht (RGZ 121, 137, 138; Senat , Urt. v. 3. Dezember 1999, V ZR 329/98, NJW 2000, 1033).
Wird der Vormerkungsberechtigte vor Ausübung eines Vorkaufsrechts Alleinerbe des Verpflichteten, so muss die Vormerkung wegen der nachträglich eintretenden Personenidentität erlöschen, weil niemand mit sich selbst einen Vertrag abschließen kann (BGH NJW 2000, 1033 ).