Source: https://breckerfeld.de/rathaus-politik/258-tiere/164-hunde.html
Timestamp: 2019-06-19 00:39:34
Document Index: 250411628

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 4', '§ 4', '§ 6', '§ 5', '§ 4', '§ 4', '§ 5', '§ 4', '§ 3', '§ 4']

Hunde / Kampfhunde - Hansestadt Breckerfeld
Hunde / Kampfhunde
(Landeshundegesetz – LHundG NRW) v. 18.12.2002
Zweck des LHundG NRW ist es, die durch Hunde und den unsachgemäßen Umgang des Menschen mit Hunden entstehenden Gefahren abzuwehren und möglichen Gefahren vorsorgend entgegenzuwirken. Dabei sind folgende Regelungen von besonderer Bedeutung:
Eine Anleinpflicht für alle Hunde besteht:
in Haupteinkaufsbereichen
auf Straßen und auf Plätzen mit vergleichbarem Publikumsverkehr wie in den vorgenannten Zonen (Ausnahme: ausgewiesene Hundeauslaufbereiche)
in öffentlichen Parks, Gärten und Grünanlagen
bei öffentlichen Veranstaltungen und Volksfesten mit größeren Menschenansammlungen
Wer einen Hund im Sinne der §§ 3 und 10 hält oder halten will, bedarf einer Erlaubnis. Die Erlaubnis wird nur erteilt, wenn die den Antrag stellende Person
das achtzehnte Lebensjahr vollendet hat (§ 4 Abs. 1 Ziff. 1),
die erforderliche Sachkunde und Zuverlässigkeit besitzt (§ 4 Abs. 1 Ziff. 2 in Verbindung mit den §§ 6 u. 7),
in der Lage ist, den Hund sicher an der Leine zu halten und zu führen (4 Abs. 1 Ziff. 3 in Verbindung mit § 5 Abs. 4 Satz 1),
sicherstellt, dass die der Ausbildung, dem Abrichten oder dem Halten dienenden Räumlichkeiten, Einrichtungen und Freianlagen eine ausbruchsichere und verhaltensgerechte Unterbringung ermöglichen (§ 4 Abs. 1 Ziff. 4),
den Abschluss einer besonderen Haftpflichtversicherung (§ 4 Abs. 1 Ziff. 5 in Verbindung mit § 5 Abs. 5) und
die fälschungssichere Kennzeichnung des Hundes nachweist (§ 4 Abs. 1 Ziff. 6 in Verbindung mit Abs. 7).
Hierunter fallen alle Hunde, die ausgewachsen eine Widerristhöhe von mindestens 40 cm oder ein Gewicht von mindestens 20 kg erreichen.
Für die Anmeldung eines großen Hundes wird eine Anmeldegebühr in Höhe von 25,00 € fällig.
Das Gesetz enthält eine Strafvorschrift, nach der mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft wird, wer Hunde auf Menschen hetzt oder einen Hund mit dem Ziel einer gesteigerten Aggressivität ausbildet.Der Bußgeldrahmen für Ordnungswidrigkeiten, z.B. das unangeleinte Führen eines Hundes, beträgt bis zu 100.000 €.
Die Ahndung von Beißvorfällen und anderen Verstößen kann auch zur Beschlagnahmung von Hunden und dem Verbot der Hundehaltung führen.
Nach den Vorschriften des Landes - Immissionsschutzgesetzes sind Tiere zudem so zu halten, dass niemand durch die hiervon ausgehenden Immissionen, insbesondere durch den von den Tieren erzeugten Lärm, mehr als nur geringfügig belästigt wird.
Schriftliche Meldung bei Ruhestörung unter Angabe
- des Anzeigenerstatters
- des Verursachersder genauen Beschreibung
- der Örtlichkeit
- der Uhrzeit des Verstoßes und
- der Benennung weiterer Zeugen mit ladungsfähiger Adresse
Fragebogen zum Landeshundegesetz (LHundG NRW) und zur Anmeldung eines Hundes
Ergänzungsblatt zum Fragebogen zum LHundG NRW bzgl. der Haltung von gefährlichen Hunden gem. § 3 LHundG NRW
Antrag auf Ausstellung einer Ersatzhundesteuermarke
Antrag auf Erteilung einer Erlaubnis zum Halten eines gefährlichen Hundes / Hundes bestimmter Rasse gemäß § 4 Landeshundegesetzes Nordrhein-Westfalen (LHundG NRW)