Source: https://www.dtad.de/details/Dienstleistungen_von_Ingenieurbueros_54292_Trier-13252436_3
Timestamp: 2018-06-24 18:59:28
Document Index: 367714107

Matched Legal Cases: ['§ 53', '§ 55', '§ 53', '§ 55', '§ 53', '§ 55', '§ 123', '§ 21', '§ 98', '§ 19', '§ 45', '§53', '§53', '§ 46', '§ 46', '§53', '§ 46', '§ 55', '§ 75', '§ 107']

Ausschreibung - Dienstleistungen von Ingenieurbüros in Trier (ID:13252436)
> DTAD-ID: 13252436
Die Fachplanung Technische Ausrüstung (Anlagengruppe 7 Medizintechnik) gemäß § 53 HOAI LPH 1-3, 5-9 gem. § 55 HOAI inkl. besondere Leistungen. Die vorliegende Planung des Architekten (LPh.1) ist...
Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier – Anbau D-Trakt, Erweiterung Intensivstationen, Fachplanung Technische Ausrüstung (Anlagengruppe 7 Medizintechnik) gemäß § 53 HOAI LPH 1-3, 5-9 gem. § 55 HOAI.
Die Fachplanung Technische Ausrüstung (Anlagengruppe 7 Medizintechnik) gemäß § 53 HOAI LPH 1-3, 5-9
gem. § 55 HOAI inkl. besondere Leistungen.
Die vorliegende Planung des Architekten (LPh.1) ist weiterhin in Bearbeitung und verbindlich mit dem
Auftraggeber und den Fördermittelgebern abgestimmt. Die zu erstellende Planung ist verbindlich auf Basis
der durch den AG noch freizugebenden Grundlagenermittlung (LPh. 1) und mit den Fördermittelgebern
abgestimmten Planstand der Grundlagenermittlung (LPh. 1) zu erstellen und planerisch fortzuführen. Der
aktuelle Planungsstand und die dazu erforderlichen aktuellen Unterlagen werden unter http://www.bk-trier.de/media-bkt/docs/Ausschreibungen/BKT-MED_Planungsunterlagen.zip
zur Verfügung gestellt und sind eigenständig und selbstverantwortlich herunterzuladen. Die beigefügten älteren Stände dienen dem Bewerber als Orientierung und
Herleitung. Weitere Akteneinsicht ist nach Rücksprache möglich.
292407-2017
2017/S 142-292407
BKT-MED
Vorlage eines aktuellen Auszugs aus dem einschlägigen Berufs-, Handels- oder Partnerschaftsregister
(nicht älter als 2 Monate vor dieser Bekanntmachung) oder in Ermangelung eines solchen, eine aktuelle
Bescheinigung einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Ursprungs- oder Herkunftslandes, sofern die
Gesellschaftsform dies erfordert.
Erklärung, ob die in den §§ 123 und 124 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)
genannten Ausschlussgründe vorliegen (einschließlich der Ausschlussgründe nach § 21 des
ArbeitnehmerEntsendegesetzes, § 98c des Aufenthaltsgesetzes, § 19 des Mindestlohngesetzes).
Der Bewerber hat für die Bewerbung ausschließlich den vom Auftraggeber vorbereiteten Bewerbungsbogen zu
verwenden (Mindestkriterium).
Verbindliche Angaben bezüglich der Ausschlussgründe sind dem Formular „‚214- Bewerbungsbogen mit
Anlagen‘“ zu entnehmen.
Sämtliche erforderlichen Formblätter/ Anträge sind unter dem Link http://www.bk-trier.de/media-bkt/docs/Ausschreibungen/BKT-MED_Bewerbungsunterlagen.zip herunterladbar.
Als Nachweis ist mit dem Bewerbungsbogen vorzulegen: eine aktuelle Versicherungspolice einer
Berufshaftpflichtversicherung aus dem Jahr 2017 oder eine schriftliche Erklärung der Versicherung ohne
Vorbehalte und nicht älter als 2 Monate, den geforderten Versicherungsschutz im Auftragsfall zur Verfügung
Berufshaftpflichtversicherung des Auftragnehmers / der Arbeitsgemeinschaft mit einer Deckungssumme
von mind. 2 000 000 EUR für Personenschäden (Mindestkriterium) und von mind. 2 000 000
(Mindestkriterium) für sonstige Schäden bei einem in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates
Kreditversicherers.
Der Auftragnehmer / die Arbeitsgemeinschaft muss eine Berufshaftpflichtversicherung während der gesamten
Vertragszeit unterhalten und ist verpflichtet dem AG jährlich eine aktuelle Versicherungsbescheinigung
vorzulegen. Er/Sie hat zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag
Versicherungsschutz in Höhe der im Vertrag genannten Deckungssummen besteht. In jedem Fall ist der
Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistungen pro Versicherungsjahr mindestens das
Zweifache der Deckungssumme beträgt.
Bei einer Arbeitsgemeinschaft (ARGE) muss der Versicherungsschutz auf die ARGE ausgestellt sein. Alternativ
kann eine gleichlautende Versicherung aller ARGE-Mitglieder vorgelegt werden, wenn gerade auch die Tätigkeit
in einer ARGE mit Haftung für die gesamte ARGE mitversichert ist; aus der Bescheinigung muss eindeutig
Erklärungen des Bewerbers (Einzelunternehmen bzw. Bewerbergemeinschaft) gem. § 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV über
den allgemeinen Jahresumsatz und den spezifischen Jahresumsatz in dem Tätigkeitsbereich (Fachplanung
Technische Ausrüstung Anlagengruppe 7 Medizintechnik gem. §53 HOAI 2013) des Auftrags. Die Jahresumsätze
der Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft bzw. der benannten Nachunternehmer, welche die Leistungen
tatsächlich erbringen, werden aufaddiert.
— Gesamtumsatz aus den jeweiligen letzten 3 Geschäftsjahren (Mindestkriterium und Kriterium für
Maximalpunktzahl),
— Umsatz der Dienstleistungen aus dem Bereich Fachplanung Technische Ausrüstung Anlagengruppe 7 Medizintechnik
gem. §53 HOAI 2013 aus den jeweiligen letzten 3 Geschäftsjahren (Mindestkriterium und Kriterium für
Maximalpunktzahl).
Bei sämtlichen angegebenen Zahlen zu den Umsätzen wird nur die erste Stelle nach Komma zur
Rundungszwecken berücksichtigt.
Bewerbungsunterlagen zum Teilnahmewettbewerb müssen zum genannten Schlusstermin in einem
verschlossenen Umschlag bei Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier, Technische Abteilung, Nordallee 1, 54292 Trier vorliegen.
Der Bewerber hat für die Bewerbung den vom Auftraggeber vorbereiteten Bewerbungsbogen zwingend zu
Weitere Verbindliche Details und Angaben bezüglich der Mindestkriterien und den Kriterien zur Bepunktung sind
den Formularen „‚214- Bewerbungsbogen mit Anlagen‘“, „‚211- Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb‘“ und der
Anlage 6 „‚Anlage zur Bekanntmachung‘“ zu entnehmen.
Sämtliche erforderlichen Formblätter/ Anträge sind selbstständig und eigenverantwortlich unter dem Link http://www.bk-trier.de/media-bkt/docs/Ausschreibungen/BKT-MED_Bewerbungsunterlagen.zip herunterzuladen.
Zum Nachweis der fachlichen Eignung hat der Bewerber u. a. Nachweise und Erklärungen gem. § 46 Abs.
3 Nrn. 1, 2, 3, 6, 8, 9, 10 VgV, wie nachfolgend näher beschrieben, einzureichen. Entsprechende Formblätter
werden mit den Vergabeunterlagen zur Verfügung gestellt.
Die nachfolgend im Einzelnen aufgeführten technischen Fach- und Führungskräfte sind gem. § 46 Abs. 3 Nrn. 2
und 6 VgV namentlich zu benennen und mit beruflicher Qualifikation anzugeben:
Für den Bewerber/das Unternehmen, den Projektleiter und den Bauleiter sind aussagekräftige projektbezogene
Referenzunterlagen über früher ausgeführte Dienstleistungsaufträge einzureichen. Es werden alle Referenzen
über einschlägige Dienstleistungsaufträge berücksichtigt, die die geforderten Mindeststandards erfüllen.
h) erbrachte Leistungsphasen (Mindestkriterium) für das Büro/ die Bewerbergemeinschaft, PL und BL;
k) Referenzen Intensivstation: Anzahl der Betten für die Intensivstation (Mindestkriterium und Kriterium für
Maximalpunktzahl);
Referenzen Klinischer Arztdienst/ Ambulanz: Summe der Bruttogrundfläche in m2 (Mindestkriterium und
Kriterium für Maximalpunktzahl);
Der Bewerber hat des Weiteren die durchschnittliche jeweilige jährliche Beschäftigtenzahl (Fach- und
Führungskräfte) des Bewerbers in den jeweils letzten 3 Jahren (2014-2016) (Mindestkriterium und Kriterium
für Maximalpunktzahl) sowie die Zahl seiner Beschäftigten (Fach- und Führungskräfte) in der Fachrichtung
Fachplanung Technische Ausrüstung Anlagengruppe 7 Medizintechnik gem. §53 HOAI 2013 in den jeweils
letzten 3 Jahren (2014-2016) (Mindestkriterium und Kriterium für Maximalpunktzahl) anzugeben
(§ 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV). Bei sämtlichen angegebenen Zahlen zu den Beschäftigten wird nur die erste Stelle
nach Komma zur Rundungszwecken berücksichtigt.
Die Leistungen für die Referenzen der Projektleiter und Bauleiter müssen jeweils mindestens in der Funktion
des stellvertretenden Projektleiters oder des stellvertretenden Bauleiters für das sich bewerbende Unternehmen
Weitere Verbindliche Details und Angaben bezüglich der geforderten Referenzen, den diesbezüglichen
Mindestkriterien und den Kriterien zur Bepunktung sind den Formularen „‚214- Bewerbungsbogen mit Anlagen‘“,
„‚211- Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb‘“ und der Anlage 6 „‚Anlage zur Bekanntmachung‘“ zu entnehmen.
Das Brüderkrankenhaus Trier ist eine Einrichtung der Barmherzigen Brüder Trier gGmbH (BBT-Gruppe). Mit
mehr als 30 Einrichtungen ist die BBT-Gruppe einer der großen christlichen Träger von Krankenhäusern und
Sozialeinrichtungen mit über 10 000 Mitarbeiter in Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg
und dem Saarland.
Im Rahmen der Bauzielplanung des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder Trier wurde der weitere
Bauablauf definiert und planerisch sowie funktionstechnisch, in Rücksprache mit den zuständigen Stellen des
Ministeriums, untersucht und abgestimmt.
Die Intensivstation der Anästhesie sowie der Neurochirugie im D-Trakt soll erweitert und saniert werden. Die
Erweiterung der Stationen erfolgt durch einen Anbau im Norden des D-Traktes. Der Anbau ist im EG sowie
1. OG mit dem Bestand verbunden. Die fußläufige Erschließung erfolgt über das Erdgeschoss des Anbaus
und über die Treppenhäuser in das 1.OG. Der barrierefreie Zugang erfolgt über den bestehenden D-Trakt. Die
schwierigen Gegebenheiten (Grundwasser, Gründungstiefe, Hochwasser, bestehende Versorgungsgänge) vor Ort,
sind bei der Gründung zu berücksichtigen. Weiterhin sind die Wegeführung, Lieferungs- und Transportwege für
den laufenden Krankenhausbetrieb bei der Baustelleneinrichtung zu berücksichtigen.
Durch den Anbau sollen die Intensivstationen etwa 16 Betten (8 Zweibett-Zimmer, davon 2 mit
vorgelagerter Schleuse) dazu erhalten. Ein Personalstützpunkt sowie ggf. notwendige Nebenräume sind zu
integrieren. Des Weiteren sind im EG die Umkleiden für die Intensivstation sowie der Ambulanzen einzuplanen.
Der Anbau der Erweiterung der Intensivstation ist so zu integrieren, dass der laufende Betrieb weitestgehend
nicht eingeschränkt wird. Die Sanierung der bestehenden Intensivstation im D-Trakt kann erst nach
Fertigstellung des Anbaus erfolgen. Es wird angestrebt die Sanierungsarbeiten abschnittsweise durchzuführen.
Hierzu soll das 1.OG in zwei Abschnitte aufgegliedert werden, die wechselseitig im laufenden Betrieb
umgebaut/ saniert werden. Durch den Neubau werden die zu sanierenden Räume im Bestand während
der Bauzeit temporär kompensiert. Die Möglichkeit einer späteren Aufstockung des Erweiterungsanbaus ist
planerisch zu berücksichtigen. Es ist durch planerische Maßnahmen eine Mindestanzahl von 22 Betten auf der
Intensivstation des D-Trakts während der Bauphase zu gewährleisten.
Im Erdgeschoss werden durch den Anbau der klinische Arztdienst/ die Ambulanz und die Umkleiden für die
Intensivstation erweitert. Der Anbau der Erweiterung des klinischen Arztdienstes/ der Ambulanz ist so zu
integrieren, dass der laufende Betrieb weitestgehend nicht eingeschränkt wird.
Seiten der Planung und der Fachplanungen sind mögliche Auswirkungen des Anbaus und der daraus
resultierenden Änderungen an die bestehende technische Gebäudeausrüstung zu prüfen und planerisch zu
Die Auftragnehmer (AN) werden verpflichtet, an der Baustelle von Beginn der Ausführungsarbeiten (LPh. 8)
bis zur Übergabe des Bauwerks bzw. der baulichen Anlagen zur Bauüberwachung täglich vor Ort zu sein.
Die Architekten- und Ingenieurverträge werden als Stufenverträge konzipiert, d. h. es werden zunächst die
Grundlagenermittlung und Vorentwurfsplanung abgerufen.
Weitere verbindliche Angaben sind der Anlage 6 „‚Anlage zur Bekanntmachung‘“ zu entnehmen. Das
vorgenannte Dokument ist eigenverantwortlich und selbstständig unter http://www.bk-trier.de/media-bkt/docs/Ausschreibungen/BKT-MED_Bewerbungsunterlagen.zip herunterzuladen.
Der AG behält sich eine stufenweise Beauftragung der einzelnen Leistungen entsprechend Certiform-Vertragsmuster
vor. Die in den einzelnen Leistungsstufen zu erbringenden Grundleistungen der
Leistungsphasen nach § 55 HOAI gliedern sich wie folgt: Leistungsstufe 1 (LPH 1 und 2), Leistungsstufe 2 (LPH
3 und 4), Leistungsstufe 3 (LPH 5, 6 und 7), Leistungsstufe 4 (LPH 8 und 9).
Bei stufenweiser Beauftragung kann der AN den Vertrag innerhalb einer Frist von einem Monat kündigen,
wenn der AG die Leistungen für die jeweils folgende Stufe erst nach Ablauf von 24 Monaten nach Erfüllung der
Leistungen der vorangegangenen Stufe beauftragt.
Teilnahmeberechtigt sind nach § 75 VgV natürliche Personen, die nach dem für die Auftragsvergabe
geltenden Landesrecht berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Architekt, Beratender Ingenieur, Ingenieur oder vergleichbare Berufszulassungen zu tragen oder in der Bundesrepublik
Deutschland entsprechend tätig zu werden. Ein entsprechender Nachweis ist vorzulegen.
Juristische Personen oder Bewerbergemeinschaften sind teilnahmeberechtigt, wenn sie für die Durchführung
der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen nennen, der die vorgenannten Anforderungen erfüllt.
Auswärtige Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der Europäischen Union oder eines
Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachliche Voraussetzung
für ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung der benannten Berufsbezeichnung nach der Richtlinie
2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates über die Anerkennung von Berufsqualifikationen
Seitens der Bewerber können bis zum 2.9.2017 um 23:59 Uhr MEZ Fragen bezüglich der Bekanntmachung
an den AG ausschließlich per Email an ausschließlich folgende Email-Adresse gestellt werden:
vgv@bk-trier.de
Fragen, die nicht bis zur vorgenannten Frist bei der angegebenen Email-Adresse eingehen, werden nicht
berücksichtigt. Das diesbezügliche Eingangsrisiko liegt beim Bewerber.
Die Liste mit den gestellten Fragen und den dazugehörigen Antworten wird regelmäßig aktualisiert und unter
der Adresse http://www.bk-trier.de/media-bkt/docs/Ausschreibungen/BKT-MED_Fragen-Antwortliste.zip zur Verfügung gestellt. Diese ist seitens der
Bewerber selbstständig und eigenverantwortlich einzusehen.
Gemäß § 107 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) sind Verstöße gegen
Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar
sind, spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung gegenüber
dem Auftraggeber zu rügen. Bei Zurückweisung einer Rüge beträgt die Frist für die Beantragung eines
Nachprüfverfahrens vor der Vergabekammer 15 Tage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer
Rüge nicht abhelfen zu wollen.