Source: https://kirchenrecht-elkwue.de/document/17186
Timestamp: 2018-12-12 03:50:45
Document Index: 45706126

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 2', '§ 4', '§ 1', '§ 1', '§ 1', '§ 1', '§ 2']

196 Ordnung LK Bildungszentrum - Kirchenrecht Online-Nachschlagewerk
196 Ordnung LK Bildungszentrum
§ 1 Festlegung des Arbeitsbereichs Landeskirchliches Bildungszentrum
§ 2 Aufgaben des Arbeitsbereichs Landeskirchliches Bildungszentrum
§ 4 Geschäftsführung des Landeskirchlichen Bildungszentrums
196. Ordnung für den Arbeitsbereich Landeskirchliches Bildungszentrum der Evangelischen Landeskirche in Württemberg (Ordnung LK Bildungszentrum – BZO)
(Abl. 62 S. 372)
Festlegung des Arbeitsbereichs Landeskirchliches Bildungszentrum
Folgende Einrichtungen, Werke und Dienste werden zu einem Arbeitsbereich mit vier Teilbereichen zusammengeschlossen:
Teilbereich Bildung in Schule und Gemeinde:
Das Pädagogisch-theologische Zentrum.
Teilbereich Pfarrdienst:
Das Pfarrseminar,
das Seminar für Seelsorgefortbildung (KSA),
das Pastoralkolleg.
Teilbereich Missionarische Dienste, Einkehrhaus:
das Einkehrhaus Stift Urach.
Teilbereich Gemeindebezogene Dienste:
die Fortbildungsstätte Kloster Denkendorf,
der Landesverband für Kindergottesdienst e.V.
Aufgaben des Arbeitsbereichs Landeskirchliches Bildungszentrum
( 1 ) Gemeinsame Aufgabe der Einrichtungen, Werke und Dienste in diesem Arbeitsbereich ist, unbeschadet der besonderen Aufgaben jedes Werkes und jedes Dienstes nach deren Ordnung, ihre Arbeit zu koordinieren und aufeinander zu beziehen. Ziel ist dabei, ihre Aufgaben möglichst gemeinsam wahrzunehmen, insbesondere ihre inhaltliche und konzeptionelle Verantwortung für die Aus-, Fort- und Weiterbildung der haupt-, neben- und ehrenamtlich Mitarbeitenden und ihre Umsetzung.
( 3 ) Die Einrichtungen, Werke und Dienste nach § 1 stimmen sich über ihre Haushaltspläne und die gemeinsame Nutzung von Gebäuden und Tagungsstätten ab. Soweit die Teilbereiche nach § 1 haushaltsrechtlich nicht gegenseitig deckungsfähig sind, stimmen sie sich innerhalb des Teilbereichs ab.
( 1 ) Die Hauskonferenz besteht aus je einer Vertreterin oder einem Vertreter (i. d. R. den Leiterinnen und Leitern) der Einrichtungen, Werke und Dienste nach § 1; die Fortbildungsstätte Kloster Denkendorf entsendet zwei Personen, der Evangelische Gemeindedienst je eine Person in den Teilbereichen 3. und 4. Drei Vertreterinnen oder Vertreter des Oberkirchenrats nehmen stimmberechtigt teil. Soweit nach Satz 1 oder 2 mehrere Vertreterinnen und Vertreter entsandt werden, können sie ihre Stimmen nur gemeinsam abgeben.
Die Entscheidungen werden einvernehmlich getroffen. Wird keine Einigkeit über die Geschäftsordnung für die Hauskonferenz oder die Geschäftsführung (Nr. 5.) erzielt, so entscheidet in diesem Punkt der Oberkirchenrat. Im Übrigen kann der Oberkirchenrat die Zustimmung der Einrichtungen, Werke und Dienste nach § 1 Nrn. 1., 2. b) und c), 3. a) und 4. b) und c) bei Entscheidungen nach Absatz 2 Nr. 2. und 3. ersetzen. Die Geschäftsordnung kann, auch innerhalb der Teilbereiche, Arbeitsgruppen von Einrichtungen, Werken und Diensten, die besonders zusammenarbeiten, vorsehen.
die Erstellung des Entwurfs des Haushaltsplans entsprechend § 2 Abs. 3, unbeschadet des Rechts der Teilbereiche und der Einrichtungen, Werke und Dienste, die Vorstellungen direkt beim Oberkirchenrat vorzutragen,
( 4 ) Die Hauskonferenz tritt mindestens einmal jährlich auf Einladung und unter der Leitung der Geschäftsführung des Arbeitsbereichs Landeskirchliches Bildungszentrum zusammen. Über die Sitzungen wird ein Protokoll geführt. Die Einrichtungen, Werke und Dienste können die Behandlung bestimmter Tagesordnungspunkte verlangen.
Geschäftsführung des Landeskirchlichen Bildungszentrums
( 1 ) Zur Geschäftsführung des Landeskirchlichen Bildungszentrums und ihrer Stellvertretung werden die Leiterin oder der Leiter zweier Einrichtungen, Werke oder Dienste durch den Oberkirchenrat berufen. Die Verwaltungsleiterin oder der Verwaltungsleiter einer gemeinsamen Verwaltung ist ebenfalls kraft Amtes Mitglied der Geschäftsführung.
( 1 ) Die Leiterinnen und Leiter der Einrichtungen, Werke und Dienste kommen mindestens zweimal jährlich zur Dienstbesprechung des Arbeitsbereichs zusammen, die zur Vorberatung der Sitzungen der Hauskonferenz und zur gegenseitigen Information sowie der Absprache über die gemeinsamen Arbeitsbereiche und die Arbeitsabläufe in der gemeinsamen Verwaltung dient.
( 2 ) Die Leiterinnen und Leiter der Einrichtungen, Werke und Dienste eines Teilarbeitsbereichs oder von durch die Geschäftsordnung gebildeten Arbeitsgruppenkommen ebenfalls regelmäßig zur Dienstbesprechungen zusammen, um ihre Arbeit zu koordinieren.