Source: https://www.erixx.de/fahrkarten-tarife/befoerderungsbedingungen/
Timestamp: 2019-12-05 15:59:00
Document Index: 129986936

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 28', '§ 19', '§ 40', '§ 37', '§ 28', '§ 145', '§ 5']

Beförderungsbedingungen Niedersachsentarif (gültig ab 09.06.2019)
(PDF - 3,601 MB)
Anschlussmobilität - Beförderungsbedingungen Niedersachsentarif (gültig ab 09.12.2018)
(PDF - 165,195 kB)
Beförderungsbedingungen HVV (gültig ab 01.08.2019)
(PDF - 1,887 MB)
Beförderungsbedingungen VRB (gültig ab 01.08.2019)
(PDF - 198,721 kB)
Tarifbestimmungen VRB (gültig ab 01.08.2019)
(PDF - 200,629 kB)
Beförderungsbedingungen GVH (gültig ab 01.01.2019)
(PDF - 527,064 kB)
Hier finden Sie unsere erixx Beförderungsbedingungen und Tarifbestimmungen. Sie geben Ihnen detailliert Auskunft über Regeln und Rechte und über grundsätzliche Bestimmungen zur Fahrt im erixx.
gültig ab 09.06.2019
Tarifbestimmungen und Beförderungsbedingungen herunterladen - Stand 09.06.2019
(PDF - 623,017 kB)
Die Tarif- und Beförderungsbedingungen der einzelnen Verkehrsverbünde und Tarifgeber finden Sie links in der Sidebar.
Die erixx GmbH betreibt seit dem 11.12.2011 die Strecken
RB37: Uelzen – Soltau (Han) – Bremen Hbf und
RB38: Hannover Hbf – Soltau (Han) – Buchholz (Nordheide) - Hamburg-Harburg.
Seit dem 14.12.2014 befährt die erixx GmbH zusätzlich die Strecken:
RB32: Lüneburg – Dannenberg (Ost)
RB47: Braunschweig Hbf – Gifhorn – Uelzen
RE10: Hannover Hbf – Goslar – Bad Harzburg
RB42/43: Bad Harzburg – Goslar – Braunschweig Hbf.
für die Strecken Hamburg-Harburg - Buchholz (Nordheide) – Handeloh und Lüneburg – Dannenberg Ost die Bedingungen des Hamburger Verkehrsverbundes (HVV)
1. Personen, die unter dem Einfluss alkoholischer Getränke oder anderer berauschender Mittel stehen (die Reisenden werden an geeigneter Stelle der Obhut einer betreuenden Person, Betriebspersonal am Bahnsteig oder der Polizei übergeben),
(3) Beanstandungen des Wechselgeldes müssen sofort vorgebracht werden.
(4) An Fahrkartenautomaten ist entsprechend der dort erklärten technischen Vorgaben zu zahlen. Für die Beanstandung von Wechselgeld aus Automaten gelten die an den einzelnen Automaten angegebenen Hinweise.
Bei nicht sofortiger Zahlung des erhöhten Beförderungsentgelts werden zur Sicherung der Fahrgeldeinnahmen personenbezogene Artikel 9 und 10 der Datenschutzgrundverordnung (DSVGVO) erhoben. erhoben. Die Speicherung, Verarbeitung und Löschung der Daten des Reisenden ohne gültige Fahrkarte ist wie folgt geregelt:
(4) Die Mitnahme von Fahrrädern ist im Rahmen der vorhandenen Platzkapazitäten zulässig. Die Beförderung kann bei Platzmangel abgelehnt werden. Ein Anspruch auf Mitnahme besteht nicht. Die Beförderung kann ebenfalls bei Ersatzverkehr mit Bussen abgelehnt werden. Jeder Reisende darf nur ein Fahrrad mitnehmen, auch wenn er mehrere Fahrradtageskarten löst. Als Fahrrad gelten:
Elektrisch betriebene Tretroller, die die Größe eines Fahrrads erreichen (bspw. Nordic Scooter).
Die Mitnahme von versicherungspflichtigen, elektrohilfsmotorisierten Fahrrädern (z. Bsp. SPedelecs) oder Tretrollern, Mopeds und Mofas ist ausgeschlossen.
Konventionelle oder elektrisch betriebene Tretroller, die kleiner als ein Fahrrad sind werden im Rahmen der vorhandenen Platzkapazitäten kostenfrei befördert. Eine Unterbringung muss in den für den Fahrrad-bzw. in den für den Gepäcktransport vorgesehenen Bereichen erfolgen.
(5) Die Aufbewahrung der Fundsache erfolgt für die ersten 21 Tage nach Benachrichtigung kostenlos, je angefangene weitere 7 Tage werden 2 € Lagergebühr berechnet. Als Benach-richtigungszeitpunkt gilt bei Benachrichtigungen per Telefon, Telefax oder E-Mail – sofort – und bei schriftlichen Benachrichtigungen per Post – zwei Tage nach Poststempel.
Die Rücksendung der Fundsachen an den Verlierer erfolgt frei, wenn die Versandgebühr von 20,00 € vorab durch den Verlierer überwiesen wurde und der Verlierer den Haftungsausschluss unterzeichnet und zurückgesandt hat.
Personenbezogene Daten werden nach den Bestimmungen von Artikel 5 und 6 der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) ausschließlich zweckgebunden erhoben, verarbeitet, genutzt, gespeichert und an Dritte weitergegeben werden.
Diese Fahrgastrechte und Entschädigungsbedingungen gelten für den Schienenpersonennahverkehr (SPNV) der erixx GmbH für Verkehrsleistungen im Sinne von § 2 Abs. 1 Satz 1 des Allgemeinen Eisenbahngesetzes (AEG).
In der Regel bezeichnet der Fahrausweis den oder die an der Durchführung des Beförderungsvertrages beteiligten Beförderer, das den Fahrausweis ausgebende Unternehmen, die zulässigen Wegstrecken (Wegevorschrift), den Preis, die Geltungsdauer des Fahrausweises, die anwendbaren Beförderungsbedingungen, die Wagenklasse und gegebenenfalls den Reisetag, die Zugnummer und den re-servierten Platz. Die Angaben können dabei auch in verkürzter Form oder durch Symbole erfolgen.
Kann die Beförderung durch mehrere Beförderer nach Wahl der Reisenden erbracht werden, kommt der Beförderungsvertrag jeweils mit dem Beförderer zustande, dessen Beförderungsleistung der Reisende dann tatsächlich in Anspruch nimmt. Der Beförderer ist mit einem vierstelligen Code in der Wegevorschrift auf der Vorderseite des Fahrausweises angegeben. Fehlt der Code oder ist als Code „1080“ angegeben, kann der Reisende über die Auflistung der vertraglichen Beförderer mit den von ihnen bedienten Strecken auf der Website www.diebefoerder.de feststellen, welches Eisenbahnunternehmen den von ihm gewählten Zug betreibt und dementsprechend sein Beförderer ist. Als Beförderer verantwortlich ist das Eisenbahnverkehrsunternehmen, dessen vom Reisenden gem. Beförderungsvertrag gewählter Zug ausgefallen oder verspätet war.
Berechtigt ein Fahrausweis zur Fahrt mit verschiedenen Verkehrsmitteln (z.B. Fahrt mit einem Zug der erixx GmbH und vorherige oder anschließende Fahrt mit Bus oder Straßenbahn), werden die Fahrgastrechte nur wirksam, soweit die Verspätung im Bereich der tatsächlichen bzw. geplanten Eisenbahnbeförderung eingetreten ist.
Muss vernünftigerweise davon ausgegangen werden, dass die Verspätung des Fahrgastet am Zielbahnhof einer Reisekette gemäß Fahrausweis mehr als 60 Minuten betragen wird, so hat er unverzüglich die Wahl zwischen folgenden Alternativen, um seinen Zielort schnellstmöglich zu erreichen:
Handelt es ich bei dem Fahrausweis des verspäteten Reisenden um einen Fahrausweis mit einem erheblich ermäßigten Beförderungsentgelt, besteht der Anspruch auf die Durchführung der Fahrt in einem anderen Zug nicht. Fahrausweise mit einem erheblich ermäßigten Beförderungsentgelt sind Fahrausweise mit einer Ermäßigung von mehr als 50% gegenüber dem gewöhnlichen Fahrpreis des Tarifs desjenigen Eisenbahnverkehrsunternehmens, das der Kunde ursprüngliche nutzen wollte (z.B. Schönes-Wochenende-Ticket, Länder-Ticket, Semesterticket).
Reisende, die gem. Punkt 5.2 aufgrund des Ausfalls oder einer Verspätung des von ihm gem. Beförderungsvertrag gewählten Zuges mit einem anderen Zug fahren wollen, können von der Beförderung mit einem bestimmten anderen Zug ausgeschlossen werden, wenn ansonsten eine erhebliche Störung des Betriebsablauf zu erwarten ist.
Erstattungs- bzw. entschädigungsberechtigt ist, abgesehen von Punkt 7.4, der Fahrgast, sein Rechtsnachfolger, sein gesetzlicher Vertreter oder Derjenige, an den der Fahrgast seinen Anspruch abgetreten hat. Der entschädigungs- bzw. erstattungspflichtige vertragliche Beförderer, der Fahrkartenverkäufer oder das Servicecenter Fahrgastrechte der EVU können für die Abtretung einen Nachweis verlangen. Auch wenn ein Fahrausweis für mehrere Personen gilt, besteht der Anspruch nur einmal. Soweit es sich um einen personengebundenen Fahrausweis handelt, muss für die Erstattung oder Entschädigung grundsätzlich ein Identitätsnachweis mit einem gültigen amtlichen Lichtbildausweis erfolgen. Entschädigungen für relationslose Zeitfahrkarten (z.B. Schönes-Wochenende-Ticket, Länder-Ticket) erfolgen grundsätzlich durch das „Servicecenter Fahrgastrechte“ der EVU, soweit in Punkt 11.3 keine abweichende Regelung getroffen wurde.
8.5.1. Der Fahrgast hat einen Anspruch auf Entschädigung, wenn er im Gültigkeitszeitraum seiner Zeitfahrkarte am Fahrtziel innerhalb des Geltungsbereiches seines Fahrausweises wiederholt Verspätungen von mindestens 60 Minuten erlitten hat. Die Entschädigung beträgt dabei für Zeitfahrkarten des Schienenpersonennahverkehrs (außer Fahrrad-Zeitkarten):
Weitergehende Informationen zu den Fahrgastrechten und dem Entschädigungsverfahren sind u.a. im Internet www.fahrgastrechte.info verfügbar. Dort ist auch der Vordruck „Fahrgastrechte-Formular“ als Download bzw. zum Ausdrucken abrufbar.
Das Landesweite Semesterticket stellt eine personengebundene, nicht übertragbare Zeitkarte dar. Die erixx GmbH erkennt das Landesweite Semesterticket an. Hierfür gelten die Bestimmungen des Landesweiten Semestertickets (www.dein-semesterticket.de) in vollem Umfang wie auch die im SPNV gültigen Verbund-semestertickets. Regelungen für die Beförderungsbedingungen enthält die Anlage zu § 28.
4. Personen, die in einem Berufsausbildungsverhältnis im Sinne des Berufsbildungsgesetzes oder in einem anderen Vertragsverhältnis im Sinne des § 19 des Berufsbildungsgesetzes stehen, sowie Personen, die in einer Einrichtung außerhalb der betrieblichen Berufsausbildung im Sinne des § 40 Abs. 3 des Berufsbildungsgesetzes, § 37 Abs. 3 der Handwerksordnung, ausgebildet werden;
​Anlage zu § 28: Tarifbestimmungen und Beförderungsbedingungen für das „Landesweite Semesterticket“ Niedersachsen/Bremen
Anlage 1.4 (ii) Tarifbestimmungen und Beförderungsbedingungen für das „Landesweite Semesterticket“ Niedersachsen/Bremen
1. Grundsatz 1.1 Es gelten die Beförderungsbedingungen des Niedersachsentarifs in der jeweils gültigen Fas-sung, sowie, sofern vorhanden, die Beförderungsbedingungen des jeweils befördernden Eisenbahnverkehrsunternehmens (EVU), soweit sich aus den nach-folgenden Bestimmungen keine abweichenden Bedingungen ergeben.
1.2 Zusätzlich zum Landesweiten Semesterticket dürfen die Studierendenschaften gesonderte Vereinbarungen über ein Verbund-Semesterticket oder die Anerkennung in bestimmten Busverkehren schließen. Bei Fahrten innerhalb des Verbundes bzw. des Anerkennungsbereichs gelten die jeweils örtlichen Beförderungsbedingungen und Tarifbestimmungen.
2. Angebot / Konditionen
2.1 Das Landesweite Semesterticket läuft ab dem 01.09.2018 bis auf weiteres.
2.2 Für das tarifliche Angebot Landesweites Semesterticket ist Voraussetzung, dass die diesem Angebot zu Grunde liegende Vereinbarung mit den jeweiligen Studierendenschaften und Privathochschulen rechtsverbindlich abgeschlossen und nicht beendet ist.
2.3 Der Beförderungsvertrag kommt mit dem jeweils genutzten Beförderungsunter-nehmen zustande. Das Landesweite Semesterticket wird im Namen und für Rechnung der befördernden Verkehrsunternehmen ausgegeben.
3. Berechtigte und ausgenommene Personengruppen
3.1 Grundsätzlich ist jeder Studierende einer beteiligten Hochschule zur Abnahme eines Landesweiten Semesterticket berechtigt und verpflichtet. Folgende Gruppen sind davon ausgenommen:
3.2 Folgende Personen können sich auf Antrag bei der für sie zuständigen Hochschule von der Abnahme des Landesweiten Semestertickets befreien lassen (näheres regeln die Beitragsordnungen der Studierendenschaften):
• Gasthörer,
• Studierende in Abend-, Fern- und Onlinestudiengängen,
• Studierende in berufsbegleitenden Studiengängen, nicht aber, sofern diese Studiengänge in Vollzeit belegt werden, es sich also hauptberuflich um Studierende handelt.
• Schwerbehinderte, die nach § 145 Abs. 1 des Neunten Buches des Sozialgesetzbuches einen Anspruch auf unentgeltliche Beförderung haben,
• Studierende im Urlaubssemester,
• Studierende in verpflichtenden Praxis- und/oder Auslandssemestern,
• Studierende, die auch an einer anderen Hochschule der Länder Niedersachsen oder Bremen immatrikuliert sind und dort bereits die nach der Beitragsordnung der dortigen Studierendenschaft zu entrichtenden Bei-träge (einschließlich der auf das Landesweite Semesterticket entfallen-den Beiträge) vollständig an die dortige Studierendenschaft bezahlt haben,
• Studierende, die sich zu Studienzwecken freiwillig länger als 120 zusammenhängende Kalendertage des jeweiligen Semesters außerhalb des räumlichen Geltungsbereiches aufhalten, z.B. für ein Praktikum, zum Auslandsstudium oder zur Promotion.
• Unabhängig hiervon gilt Ziffer 7.3.
4. Geltungsdauer und Geltungsbereich
4.1 Das Landesweite Semesterticket berechtigt innerhalb des Geltungsbereichs gemäß Ziffer
4.2 Im Falle einer außerordentlichen Kündigung des Semesterticketvertrags aus wichtigem Grund endet die Gültigkeit des Landesweiten Semestertickets der jeweiligen Hochschule sieben Werktage nach Zugang des ordnungsgemäßen Kündigungsschreibens der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen mbH (LNVG) bei der betreffenden Studierendenschaft.
4.3 ein gesamtes Semester bzw. ein gesamtes Trimester von 0:00 Uhr des ersten aufgedruckten Geltungstages bis 12:00 Uhr des auf den letzten Geltungstag folgenden Werktages zu beliebig vielen Fahrten.
4.3 Der räumliche Geltungsbereich des Landesweiten Semestertickets erstreckt sich ausschließlich auf die in der Anlage dargestellten Schienenstrecken.
5. Züge, Produkt- und Wagenklassen
5.1 Das Landesweite Semesterticket berechtigt zu beliebig vielen Fahrten in den Zü-gen des Schienenpersonennahverkehrs in der 2. Klasse innerhalb der räumlichen und zeitlichen Gültigkeit nach Ziffer 4. Von der Nutzung ausgenommen sind nach einem gesondert aufgestellten Fahrplan verkehrende Züge („Sonderzüge“) außer-halb des Regelbetriebes und die Züge des IRE Berlin - Hamburg.
5.2 Ein Übergang in die 1. Klasse ist auch gegen die Zahlung eines Aufpreises nicht möglich. Für die Nutzung der 1. Klasse ist ein separater Fahrschein, unabhängig vom Landesweiten Semesterticket nötig.
5.3 Das Landesweite Semesterticket gilt nicht in IC und ICE-Zügen mit der Ausnahme von Fernverkehrszügen mit Anerkennung von Nahverkehrstarifen (z.B. auf der Strecke Bremen Hbf – Norddeich Mole).
5.4 Für Fahrten in Zügen des Fernverkehrs (z.B. IC/EC, ICE, Hamburg-Köln-Express [HKX] und Locomore) ist ein separater Fahrschein unabhängig vom Landesweiten Semesterticket nötig, es sei denn es handelt sich um Fernverkehrszüge mit Anerkennung von Nahverkehrstarifen gem. Ziffer
5.3. Ein Übergang aus Zügen des Nahverkehrs in Züge des Fernverkehrs (siehe Satz 1) ist auch gegen die Zahlung eines Aufpreises nicht möglich.
6. Fahrkarten und Preise
6.1 Das Landesweite Semesterticket wird von den beteiligten Hochschulen ausgegeben. Als Fahrkartenträger dient der Studierendenausweis oder ein vergleichbares Ticketmedium („Semesterticketausweis“). Die Gültigkeit als ein Landesweites Semesterticket wird aus einem auf dem Semesterticketausweis aufgedruckten Logo ersichtlich.
6.2 Das Landesweite Semesterticket ist eine persönliche Zeitkarte und ist nicht über-tragbar.
6.3 Bei der Fahrkartenkontrolle ist auf Verlangen ein gültiger, amtlicher Lichtbildausweis zur Legitimation vorzuzeigen, der den Semesterticketinhaber / die -inhaberin eindeutig ausweisen kann.
6.4 Vorläufige Semesterticketersatzdokumente sind einen Monat ab dem jeweiligen Semesterbeginn zur Legitimation zugelassen.
6.5 Als Fahrkarte werden nur Originale anerkannt. Kopien, auch beglaubigte, sowie Immatrikulationsbescheinigungen stellen keine Fahrtberechtigung dar.
6.6 Ein Semesterticketausweis ist ungültig, wenn er nicht den Tarifbestimmungen und Beförderungsbedingungen für das Landesweite Semesterticket entspricht bzw. entgegen diesen Bedingungen bzw. den weiteren Bedingungen gemäß Ziffer 1.1 benutzt wird. Das ist dann der Fall, wenn der Semesterticketausweis nicht sämtliche zwischen den beteiligten Hochschulen und EVU abgestimmten Merkmale
Anlage 1.4 (ii) Tarifbestimmungen und Beförderungsbedingungen für das „Landesweite Semesterticket“ Niedersachsen/Bremen aufweist, eigenmächtig geändert, manipuliert oder eigenmächtig einlaminiert wurde oder wenn die enthaltenen oder aufgedruckten Informationen – insbesondere Inhaber und Gültigkeitszeitraum – nicht mehr eindeutig lesbar sind. Ist ein Semesterticketausweis ungültig, ist der Studierende gemäß den nach Ziffer 1.1 einbezogenen weiteren Bedingungen zur Zahlung eines erhöhten Beförderungsentgeltes verpflichtet. Der Semesterticketausweis darf bei Vorliegen eines Anhaltspunktes für einen Betrugsversuch durch das EVU vorübergehend zu Beweiszwecken einbehalten werden.
7. Ersatz bei Verlust / Erstattung und Umtausch
7.1 Ein neuer Semesterticketausweis kann bei Verlust durch die beteiligten Studierendenvertretungen der jeweiligen Hochschule als ausgebende Stellen zu deren Konditionen auf Antrag ausgestellt werden.
7.2 Die Nichtausnutzung des landesweiten Semestertickets begründet keinen Anspruch auf Erstattung.
7.3 Eine Erstattung kann nur für volle ungenutzte Kalendermonate erfolgen, ein etwaiger Anspruch auf Erstattung besteht jedoch nur gegenüber den Studierendenschaften bzw. Hochschulen nach den jeweiligen Beitragsordnungen der teilnehmenden Studierendenschaften und Hochschulen.
8. Mitnahmeregelungen
8.1 Für die Mitnahme von Fahrrädern wird
8.1.2 Bei Fahrten über diesen Geltungsbereich hinaus gelten abweichende Beförderungsbedingungen und Tarifbestimmungen des jeweiligen erweiterten Geltungsbereiches.
8.1.3 Es gelten die jeweils aktuellen Bestimmungen zur „Beförderung von Fahrrädern und Transportwagen“ der Beförderungsbedingungen des Niedersachsentarifs für den Transport gemäß Ziffer 8.1.1.
8.2 Für die Mitnahme von Haustieren innerhalb des Geltungsbereichs des Niedersachsentarifs gelten die jeweils aktuellen „Bestimmungen zur Beförderung von Tieren“ der Beförderungsbedingungen des Niedersachsentarifs. Bei Fahrten über diesen Geltungsbereich hinaus gelten abweichende Beförderungsbedingungen und Tarifbestimmungen des jeweiligen erweiterten Geltungsbereiches.
8.3 Für die Mitnahme von Gegenständen innerhalb des Geltungsbereichs des Niedersachsentarifs gelten die jeweils aktuellen „Bestimmungen zur Beförderung von Sachen“ der Beförderungsbedingungen des Niedersachsentarifs. Bei Fahrten über diesen Geltungsbereich hinaus gelten abweichende Beförderungsbedingungen und Tarifbestimmungen des jeweiligen erweiterten Geltungsbereiches.
8.4 Die unentgeltliche Mitnahme beliebig vieler Kinder bis einschließlich 5 Jahren ist innerhalb des Geltungsbereichs des Niedersachsentarifs möglich. Bei Fahrten über diesen Geltungsbereich hinaus gelten abweichende Beförderungsbedingungen und Tarifbestimmungen des jeweiligen erweiterten Geltungsbereiches.
8.5 Für die Mitnahme von Kindern im Alter zwischen 6 – 14 Jahren ist innerhalb des Geltungsbereichs des Niedersachsentarifs ein Kinderfahrschein zu lösen. Bei Fahrten über diesen Geltungsbereich hinaus gelten abweichende Beförderungsbedingungen und Tarifbestimmungen des jeweiligen erweiterten Geltungsbereiches.
8.1.1 innerhalb des Geltungsbereichs des Niedersachsentarifs eine Fahrradtageskarte des Niedersachsentarifs benötigt.
9.1 Das Landesweite Semesterticket gilt im Sinne der Fahrgastrechte als Zeitkarte. Der Fahrgast hat einen Anspruch auf Entschädigung, wenn er im Gültigkeitszeitraum seiner Zeitfahrkarte am Fahrtziel innerhalb des Geltungsbereichs seines Fahrausweises wiederholt Verspätungen von mindestens 60 Minuten erlitten hat. Die Entschädigung beträgt dabei 1,50 Euro je Fall. Auszahlungsbeträge für Entschädigungen von zusammen weniger als 4,00 Euro werden nicht ausgezahlt. Erstattungsanträge können während der zeitlichen Gültigkeit gesammelt und gebündelt eingereicht werden. Für das Landesweite Semesterticket ist eine Geltendmachung der gesetzlich geregelten Fahrgastrechte an das verspätungsverursachende Unternehmen oder das Servicecenter Fahrgast-rechte, 60647 Frankfurt am Main, zu richten. Die Entschädigung ist dabei begrenzt auf 25% des Regelpreises des Landesweiten Semestertickets pro Studierenden.
9.2 Das Landesweite Semesterticket ist ein Angebot mit erheblich ermäßigtem Beförderungsentgelt im Sinne von § 5 der Eisenbahnverkehrsordnung (EVO). Ein Ersatz der erforderlichen Aufwendungen zur Nutzung eines anderen Zuges oder einer anderen Produktklasse aufgrund Verspätungen oder Zugausfällen besteht daher über Ziffer 9.1 hinaus nicht.