Source: http://mariawardschulen.de/realschule/ansprechpartner/datenschutz/datenschutz.htm
Timestamp: 2018-03-20 21:15:38
Document Index: 360741963

Matched Legal Cases: ['Art. 26', 'Art. 26', 'Art. 27', 'Art. 27', 'Art. 21', 'Art. 27', 'Art. 28', 'Art. 27', 'Art. 25', 'Art. 25', 'Art. 25', 'Art. 25']

Datenschutzbeauftragter an unserer Schule ist Herr Gunther Allesch.
Unsere Schule kann und will nicht anonym sein. Deshalb gehört der Umgang mit personenbezogenen Daten selbstverständlich zum Schulalltag.
Der Umgang mit Daten beginnt bei der Schulanmeldung und endet bei der Erstellung des Abschlusszeugnisses. Aber nicht jede Information die die Schule selbstverständlich benötigt, ist für jeden bestimmt. Der Einsatz moderner Informations- und Kommunikationstechnologien in Unterricht und Schulverwaltung verlangt einen verantwortungsbewussten Umgang mit personenbezogenen Daten.
Um ein vertrauensvolles Miteinander zu gewährleisten, muss ein verlässlicher Umgang mit personenbezogenen Daten gewährleistet sein.
Zu Fragen des Datenschutzes können Sie sich jederzeit vertrauensvoll an mich wenden.
A. Das Bayerische Datenschutzgesetz (BayDSG) bestimmt, dass Schulen, die personenbezogene Daten mit Hilfe von automati­sierten Verfahren verarbeiten oder nutzen, einen ihrer Beschäftigten zum behördlichen Datenschutzbeauftragten bestellen.
(6) Verarbeiten ist das Speichern, Verändern, Übermitteln, Sperren und Löschen personenbezogener Daten.
3. Übermitteln das Bekanntgeben gespeicherter oder durch Datenverarbeitung gewonnener personenbezogener Daten an Dritte in der Weise, dass
1. Durchführung datenschutzrechtlicher Freigabeverfahren gemäß Art. 26 BayDSG
Vor dem erstmaligen Einsatz oder der wesentlichen Änderung automatisier­ter Verfahren, mit denen personenbezogene Daten an der Schule verarbei­tet werden, muss eine Freigabe durch den Datenschutzbeauftragten der Schule erfolgen (vgl. Art. 26 Abs. 1 Satz 1 und Satz 3 BayDSG). Unter dem Begriff „automatisierte Verfahren" sind insbesondere Computerprogramme bzw. Softwareprodukte zu verstehen.
2. Führen des Verfahrensverzeichnisses gemäß Art. 27 BayDSG
Der Datenschutzbeauftragte führt gemäß Art. 27 Abs. 1 BayDSG ein Verfahrensverzeichnis der bei der öffentlichen Stelle eingesetzten und datenschutzrechtlich freigegebenen automatisierten Verfahren, mit denen personenbezogene Daten verarbeitet werden. Auch Anlagen zur Videoaufzeichnung sind gemäß Art. 21 a Abs. 6 Satz 1 in Verbindung mit Art. 27 BayDSG in das Verfahrensverzeichnis aufzunehmen, falls die Videoaufzeichnung über den Rahmen der Verordnung zur Durchführung des Art. 28 Abs. 2 BayDSG hinausgeht (siehe dazu auch den folgenden Abschnitt I Nr. 2.2.1). Das Verfahrensverzeichnis kann grundsätzlich von jedem kostenfrei ohne Nachweis eines berechtigten Interesses eingesehen werden (Art. 27 Abs. 3 BayDSG). Das Verfahrensverzeichnis dient insbesondere dazu, dass sich z.B. Schülerinnen/Schüler oder deren Erziehungsberechtigte über die elekt­ronische Verarbeitung ihrer personenbezogenen Daten an der Schule in-formieren können.
3. Beratung der Beschäftigten der öffentlichen Stelle gemäß Art. 25 Abs. 3 Satz 6 BayDSG
Beschäftigte der Schule können sich unmittelbar (d.h. ohne Beteiligung ih­rer Vorgesetzten) an den zuständigen Datenschutzbeauftragten wenden. Zur Beratung gehört es auch, Hinweisen der Beschäftigten zu Datenschutz rechtlichen Problemen nachzugehen.
Der Datenschutzbeauftragte ist zur Verschwiegenheit über Personen ver­pflichtet, die ihm in seiner Eigenschaft als Datenschutzbeauftragter Tatsa­chen anvertraut haben, sowie über diese Tatsachen selbst, soweit sie nicht durch diese Person davon befreit werden (Art. 25 Abs. 4 Satz 3 BayDSG).
4. Einhaltung des Datenschutzes gemäß Art. 25 Abs. 4 Satz 1 BayDSG
Insgesamt hat der behördliche Datenschutzbeauftragte gem. Art. 25 Abs. 4 Satz 1 BayDSG die Aufgabe, auf die Einhaltung des Bayerischen Daten­schutzgesetzes und anderer Vorschriften über den Datenschutz in der öf­fentlichen Stelle hinzuwirken.
Schützen Sie die persönlichen Daten Ihrer Kinder im Internet
immer mehr Kinder nutzen das Internet und bewegen sich in virtuellen, sozialen Netzwerken. Mögliche Gefahren, die damit verbunden sind, kennen Kinder häufig nicht. Beim Chatten, Einrichten von Online-Profilen oder bei der Teilnahme an Gewinnspielen werden nicht selten persönliche Daten wie Anschrift, E-Mailadresse, Interessen, Hobbys, Fotos oder Videos abgefragt. Doch hier ist Vorsicht geboten, denn wie der Schlüssel zur Wohnung stellen persönliche Daten den Schlüssel zu einem sehr privaten Bereich eines Menschen dar.
Wenn persönliche Daten erst einmal im Netz sind, können diese nicht mehr kontrolliert oder gelöscht werden. Sind E-Mailadresse und Handynummer der Kinder im Internet veröffentlicht, sind sie vor Belästigungen nicht mehr geschützt. Sie können von Schulfreunden beschimpft und beleidigt werden (Cyber-Mobbing), gewalthaltige und pornografische Materialien zugeschickt bekommen oder von erwachsenen Nutzern sexuell belästigt werden.
Helfen Sie daher Ihren Kindern, persönliche Daten zu schützen!
So können Sie Ihr Kind dabei unterstützen:
· Erklären Sie Ihrem Kind, welche Gefahren mit der Angabe persönlicher Daten im
· Helfen Sie Ihrem Kind bei Anmeldungen und Registrierungen im Internet. Denken
Sie sich gemeinsam eine E-Mail-Adresse oder einen Benutzernamen aus. Verwenden Sie hierfür nicht den wirklichen Namen. Besser eignen sich Fantasienamen.
· Nutzen Sie Medien gemeinsam. Interessieren Sie sich für das, was Ihr Kind im Internet macht. Fragen Sie nach und lassen Sie sich zeigen, welche Angebote Ihr Kind besonders mag.
Unterstützen Sie bitte auch die Bemühungen unserer Schule Ihre Kinder für diese Gefahren zu sensibilisieren. Sollten Sie dazu Fragen haben, oder sollten bereits Probleme aufgetreten sein, können Sie sich jederzeit an unseren Datenschutzbeauftragten wenden.
SCHAU HIN! lässt Sie bei dieser Aufgabe nicht allein.
Unter www.schau-hin.info/persoenliche-daten erhalten Sie kostenloses Infomaterial: Infoflyer und Medienratgeber für Eltern mit Tipps stehen bequem zum Download zur Verfügung oder können über die Hotline 030-4000 599 59 bestellt werden.
SCHAU HIN! ist eine Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, des Telekommunikationsunternehmens vodafone, den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten ARD und ZDF sowie der Programmzeitschrift TV SPIELFILM. Sie wurde 2003 ins Leben gerufen und hilft Eltern und Erziehenden mit alltagstauglichen Tipps, ihre Kinder im Umgang mit Medien zu stärken.