Source: https://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/Bundesnormen/NOR12037932/NOR12037932.html
Timestamp: 2020-07-06 00:39:07
Document Index: 240794883

Matched Legal Cases: ['§ 14', '§ 157', '§ 166', '§ 49', '§ 196', '§ 200', '§ 58', '§ 24', '§ 72', '§ 73', '§ 4', '§ 237', '§ 42', '§ 42', '§ 11', '§ 239', '§ 10', '§ 33', '§ 12', '§ 81', '§ 55', '§ 164', '§ 850', '§ 835', '§ 98', '§ 92', '§ 179', '§ 174', '§ 1', '§ 11', '§ 267', '§ 267', '§ 20', '§ 24', '§ 282', '§ 8', '§ 289', '§ 90', '§ 89']

BGBl. Nr. 501/1984 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 25/1995
1 I Pauschalgebühren in I
I zivilgerichtlichen Verfahren erster I
I Instanz bei einem Wert des I
I Streitgegenstandes I
I bis 2 000 S I 220 S
I über 2 000 S bis 5 000 S I 440 S
I über 5 000 S bis 10 000 S I 590 S
I über 10 000 S bis 30 000 S I 990 S
I über 30 000 S bis 50 000 S I 1 590 S
I über 50 000 S bis 100 000 S I 2 910 S
I über 100 000 S bis 500 000 S I 6 890 S
I über 500 000 S bis 1 000 000 S I 13 520 S
I über 1 000 000 S bis 2 000 000 S I 27 040 S
I über 2 000 000 S bis 3 000 000 S I 40 570 S
I über 3 000 000 S bis 4 000 000 S I 54 090 S
I über 4 000 000 S bis 5 000 000 S I 67 620 S
I über 5 000 000 S I 1,2% vom jeweiligen
I I Streitwert zuzüglich
I I 6 760 S
Gebührenfrei sind arbeitsrechtliche Streitigkeiten (einschließlich Mahnklagen und gerichtliche Aufkündigungen) bei einem Wert des Streitgegenstandes bis 20 000 S.
2 I Pauschalkosten für das I
I Rechtsmittelverfahren zweiter I
I Instanz bei einem I
I Berufungsinteresse I
I bis 2 000 S I 180 S
I über 2 000 S bis 5 000 S I 380 S
I über 5 000 S bis 10 000 S I 660 S
I über 10 000 S bis 30 000 S I 1 320 S
I über 30 000 S bis 50 000 S I 2 650 S
I über 50 000 S bis 100 000 S I 5 300 S
I über 100 000 S bis 500 000 S I 10 600 S
I über 500 000 S bis 1 000 000 S I 19 880 S
I über 1 000 000 S bis 2 000 000 S I 39 770 S
I über 2 000 000 S bis 3 000 000 S I 59 660 S
I über 3 000 000 S bis 4 000 000 S I 79 550 S
I über 4 000 000 S bis 5 000 000 S I 99 440 S
I über 5 000 000 S I 1,8% vom
I I Berufungsinteresse
I I zuzüglich
I I 9 940 S
Gebührenfrei sind arbeitsrechtliche Rechtsmittelverfahren zweiter Instanz bei einem Berufungsinteresse bis 20 000 S.
3 I Pauschalgebühren für das I
I Rechtsmittelverfahren dritter I
I Revisionsinteresse I
I bis 30 000 S I 1 980 S
I über 30 000 S bis 50 000 S I 3 310 S
I über 50 000 S bis 100 000 S I 6 620 S
I über 100 000 S bis 500 000 S I 13 250 S
I über 500 000 S bis 1 000 000 S I 26 510 S
I über 1 000 000 S bis 2 000 000 S I 53 030 S
I über 2 000 000 S bis 3 000 000 S I 79 550 S
I über 3 000 000 S bis 4 000 000 S I 106 070 S
I über 4 000 000 S bis 5 000 000 S I 132 590 S
I über 5 000 000 S I 2,4% vom jeweiligen
I I Revisionsinteresse
I I 13 250 S
Die Pauschalgebühr nach Tarifpost 3 ist ohne Rücksicht darauf zu entrichten, ob es sich um ein ordentliches oder außerordentliches Rechtsmittel handelt. Die Gebührenpflicht wird vom Ausgang des Verfahrens nicht berührt; dies gilt auch dann, wenn über das Rechtsmittel nicht entschieden wird. Nur in den Fällen, in denen eine außerordentliche Revision verworfen (zurückgewiesen) wird, weil die Entscheidung nicht von der Lösung einer Rechtsfrage des materiellen Rechts oder des Verfahrensrechts abhängt, der zur Wahrung der Rechtseinheit, Rechtssicherheit oder Rechtsentwicklung erhebliche Bedeutung zukommt, ermäßigt sich die Gebühr auf die Hälfte; bereits entrichtete Mehrbeträge sind zurückzuzahlen.
Gebührenfrei sind arbeitsrechtliche Rechtsmittelverfahren dritter Instanz bei einem Revisionsinteresse bis 20 000 S.
4 I Pauschalgebühren I
I a) in Exekutionsverfahren mit I
I Ausnahme der in lit. b I
I angeführten Verfahren bei einem I
I Wert des Streitgegenstandes I
I bis 2 000 S I 160 S
I über 2 000 S bis 5 000 S I 330 S
I über 5 000 S bis 10 000 S I 390 S
I über 10 000 S bis 30 000 S I 530 S
I über 30 000 S bis 50 000 S I 720 S
I über 50 000 S bis 100 000 S I 920 S
I über 100 000 S bis 500 000 S I 1 320 S
I über 500 000 S bis 1 000 000 S I 1 590 S
I über 1 000 000 S für jede weitere I
I angefangene 1 000 000 S I je 1 590 S mehr
I b) in Exekutionsverfahren auf das I
I unbewegliche Vermögen bei einem I
I bis 2 000 S I 300 S
I über 2 000 S bis 5 000 S I 400 S
I über 5 000 S bis 10 000 S I 510 S
I über 10 000 S bis 30 000 S I 720 S
I über 30 000 S bis 50 000 S I 990 S
I über 50 000 S bis 100 000 S I 1 520 S
I über 100 000 S bis 500 000 S I 2 180 S
I über 500 000 S bis 1 000 000 S I 3 510 S
I angefangene 1 000 000 S I je 1 790 S mehr
Der Pauschalgebühr nach Tarifpost 4 lit. a unterliegen alle Anträge auf Exekutionsbewilligung mit Ausnahme der in Tarifpost 4 lit. b angeführten Anträge. Unter die Gebührenpflicht nach Tarifpost 4 lit. b fallen alle Anträge auf Bewilligung der zwangsweisen Pfandrechtsbegründung, der Zwangsverwaltung und Zwangsversteigerung, der Exekution auf bücherlich sichergestellte Forderungen und zur Sicherstellung durch Pfandrechtsvormerkung. Für Exekutionsanträge, die den Beitritt zu einem bereits anhängigen Exekutionsverfahren zum Gegenstand haben, ist gleichfalls die Pauschalgebühr nach Tarifpost 4 zu entrichten.
Wird vor Bewilligung des Exekutionsantrages der Antrag zurückgezogen, so ermäßigt sich die Pauschalgebühr nach Tarifpost 4 auf die Hälfte. Das gleiche gilt auch, wenn der Antrag von vornherein zurückgewiesen wird. Bereits entrichtete Mehrbeträge sind zurückzuzahlen.
In einem Exekutionsverfahren, in dem ein Antrag auf bücherliche Eintragung (gerichtliche Hinterlegung einer Urkunde, pfandweise Beschreibung, Einreihung) gestellt wird, ist außer der Pauschalgebühr nach Tarifpost 4 auch die Eintragungsgebühr nach Tarifpost 9 lit. b zu entrichten.
Wird in einem Exekutionsantrag neben einer Exekution auf das unbewegliche Vermögen auch die Anwendung anderer Exekutionsmittel beantragt (§ 14 EO), so unterliegt dieser Exekutionsantrag der Pauschalgebühr nach Tarifpost 4 lit. b; daneben ist keine weitere Gerichtsgebühr zu entrichten.
Gebührenfrei sind Exekutionsanträge, wenn der Exekutionstitel aus einer Arbeitsrechtssache stammt, bei einem Wert des Streitgegenstandes bis 20 000 S.
III. Konkurs- und Ausgleichsverfahren
I Eröffnung des Konkurses; I 370 S
I b) Forderungsanmeldungen I 170 S
Protokolle, wenn sie die Stelle einer Eingabe vertreten, unterliegen der Eingabengebühr nach Tarifpost 5. 2. Neben den Eingabengebühren nach Tarifpost 5 sind mit Ausnahme der in Tarifpost 6 angeführten Gebühren keine weiteren Gerichtsgebühren zu entrichten; dies gilt auch dann, wenn ein Rechtsmittel erhoben wird.
I ausgleich (§ 157 KO), I 1 vH der Belohnung des
I I Masseverwalters,
I I 3 310 S
I Konkurses wegen mangelnder I
I Mehrheit von Konkursgläubi- I
I gern oder mit Einverständnis I
I der Gläubiger (§§ 166 Abs. 1 I
I und 167 KO); I 1 vH der Belohnung des
I gung des Ausgleiches (§ 49 AO) I 1 vH der Belohnung des
Bei Eigenverwaltung des Schuldners ist keine Pauschalgebühr zu entrichten.
Wird das Konkursverfahren durch Zahlungsplan (§ 196 KO) oder durch Einleitung des Abschöpfungsverfahrens (§ 200 Abs. 4 KO) beendet, so ist die Pauschalgebühr nach Tarifpost 6 lit. a Z 1 zu bemessen.
7 I A. Pflegschafts- und I
I Vormundschaftssachen I
I Herabsetzung des I 130 S
Der Wert des Zuerkannten ergibt sich aus § 58 JN.
Wird auf Grund eines neuen Antrages ein bereits rechtskräftig zuerkannter (verglichener) Unterhaltsbetrag erhöht, so ist von dem Unterschied zwischen dem zuerkannten und dem bisher zu leistenden Betrag auszugehen.
Wird die Entscheidung im Rechtsmittelverfahren abgeändert, so dient als Bemessungsgrundlage der vom Rechtsmittelgericht festgesetzte Unterhaltsbetrag. Wurde für die abgeänderte Entscheidung eine Gebühr bereits vorgeschrieben, so ist sie bei einer Erhöhung einzurechnen, bei einer Ermäßigung oder Aberkennung rückzuerstatten.
Wird ein rechtskräftig zuerkannter (verglichener) Unterhaltsbetrag später herabgesetzt oder aberkannt, so findet eine Rückzahlung der Gebühren für die Entscheidungen, mit denen der Unterhalt früher festgesetzt wurde, nicht statt.
Neben den Entscheidungsgebühren nach Tarifpost 7 sind in Pflegschafts-, Sachwalterschafts- und Vormundschaftssachen keine weiteren Gerichtsgebühren zu entrichten; dies gilt auch dann, wenn ein Rechtsmittel erhoben wird.
I I 530 S
Der Wert des Nachlaßvermögens ergibt sich aus § 24. 2. Für die Ermittlung der Pauschalgebühr ist der Wert nachträglich hervorgekommenen Nachlaßvermögens zum Wert des früher abgehandelten Vermögens hinzuzurechnen.
Neben der Pauschalgebühr nach Tarifpost 8 sind keine weiteren Gerichtsgebühren zu entrichten; dies gilt auch dann, wenn ein Rechtsmittel erhoben wird.
Die Pauschalgebühr umfaßt nicht die Eintragungsgebühr nach Tarifpost 9 lit. b.
Die Pauschalgebühr ist auch für die gerichtlichen Amtshandlungen über Nachlaßgegenstände zu entrichten, die in das Ausland auszuliefern sind.
Findet mangels eines Vermögens oder bei Nachlässen geringen Wertes eine Verlassenschaftsabhandlung nicht statt (§ 72 AußStrG) oder wird der Nachlaß an Zahlungs Statt überlassen (§ 73 AußStrG), so sind keine Pauschalgebühren zu entrichten.
I a) Eingaben I I 350 S
I 2. Vormerkungen zum I I 530 S
I 4. Eintragungen zum I vom Wert des I 1,1 vH
I 5. Anmerkungen der I vom Wert des I 5 vT
I c) Grundbuchsauszüge I für jede I 50 S
I (Abschriften), die einer I angefangene Seite I
I Partei auf ihr Verlangen I I
I oder im I I
I Verlassenschaftsverfahren I I
I in ihrem Interesse I I
I erteilt werden; I I
I d) Grundbuchsauszüge I für je zwölf I 110 S
I (Abschriften) über eine I angefangene I
I Einlage und Abschriften I Seiten im Format I
I aus den I A 4 I
I Hilfsverzeichnissen, I I
I soweit diese Abschriften I I
I im Weg der I I
I automationsunterstützten I I
I Datenverarbeitung I I
I hergestellt werden I I
Der Eingabengebühr nach Tarifpost 9 lit. a unterliegen alle Eingaben um Eintragung in das Grundbuch (Landtafel, Eisenbahnbuch, Bergbuch). Unter die Gebührenpflicht nach Tarifpost 9 lit. a fallen auch alle Anträge im Sinne des § 4 LiegTeilG auf Einleitung des Aufforderungsverfahrens, der Antrag des Erstehers nach § 237 EO und die Rechtsmittelschriften gegen Beschlüsse des Grundbuchsgerichtes.
Wird in einer Eingabe um die Eintragung in den Büchern verschiedener Grundbuchsgerichte angesucht, so ist die Eingabengebühr nur einmal zu entrichten.
Die Gebühr für die bücherliche Eintragung zum Erwerb des Eigentums ermäßigt sich auf die Hälfte, wenn der Ehegatte, Abkömmlinge des eingetragenen Eigentümers oder Abkömmlinge des eingetragenen Eigentümers gleichzeitig mit ihren Ehegatten eingetragen werden. Als Abkömmlinge gelten die ehelichen Kinder (§ 42 ABGB), die an Kindes Statt angenommenen Personen, die unehelichen Kinder (§ 42 ABGB) beim Erwerb von der Mutter und beim Erwerb vom Vater, der die Vaterschaft anerkannt hat oder dessen Vaterschaft rechtskräftig festgestellt worden ist, sowie die Stiefkinder (jedoch nicht die Nachkommen der Stiefkinder).
die Eintragungsgebühr nur einmal zu bezahlen, auch dann, wenn die Eintragung zu verschiedenen Zeiten beantragt wird oder wenn mehrere Grundbuchsgerichte in Frage kommen; die Eintragungsgebühr ist anläßlich der ersten Eintragung zu entrichten.
Anmerkung 7 gilt sinngemäß, wenn Pfandrechte für dieselbe
auf mehrere Miteigentumsanteile desselben Grundbuchskörpers eingetragen werden,
an mehreren nicht verbücherten Liegenschaften oder Bauwerken erworben werden (Anmerkung 11),
einerseits an einer nicht verbücherten Liegenschaft oder einem Bauwerk (Anmerkung 11) und andererseits an einem Grundbuchskörper (Anmerkung 7) oder Liegenschaftsanteil erworben werden.
Eintragungen von Pfandrechten, die der im Grundbuch eingetragene Eigentümer bei der gänzlichen oder teilweisen Übertragung seines Rechtes sich vorbehält oder ausbedingt, sofern dieser Antrag gleichzeitig mit dem Antrag auf Bewilligung der Eintragung des Eigentumsrechtes oder des Baurechtes gestellt wird. Dies gilt auch, wenn bei einer Verlassenschaftsabhandlung Nachlaßgrundstücke auf einzelne Miterben übertragen und zur Sicherstellung der anderen Miterben Pfandrechte auf den übertragenen Nachlaßgrundstücken eingetragen werden; die Eintragungsgebühr ist jedoch zu entrichten, soweit die Pfandrechte auch auf andere dem Übernehmer gehörige Grundstücke eingetragen werden;
Ergänzungen, die einem bereits ausgefertigten Grundbuchsauszug
fortsetzungsweise beigesetzt werden, unterliegen der Gebühr nach Tarifpost 9 lit. c; die Gebühr ist auch dann zu entrichten, wenn die Ergänzung ohne Verwendung einer weiteren Seite auf der zur Ausfertigung des ursprünglichen Grundbuchsauszuges verwendeten Seite niedergeschrieben wird. Amtswegige Ergänzungen von Grundbuchsauszügen im Zuge des Zwangsversteigerungsverfahrens und der Zwangsverwaltung sind gebührenfrei.
Grundbuchsauszüge (Abschriften) sowie Abschriften nach
Tarifpost 9 lit. d werden erst ausgefolgt, wenn die Gebühr hiefür beigebracht wird. Für die Gebührenbemessung nach Tarifpost 9 lit. d ist nicht das Format des verwendeten Papiers, sondern der diesem Format entsprechende Umfang des Ausdrucks maßgeblich.
10 I D. Firmenbuch- und I I
I Schiffsregister- I I
I sachen I I
I I. Firmenbuch. I I
I Pauschalgebühren für I I
I folgende Eintragungen: I I
I a) Eintragungen des I I
I Rechtsträgers: I I
I 1. bei Einzelkaufleuten, I I 640 S
I 2. bei offenen I I 1 170 S
I Handelsgesellschaften, I I
I Kommanditgesell- I I
I schaften und einge- I I
I tragenen Erwerbs- I I
I gesellschaften I I
I 3. bei I vom Stamm(Grund)- I 5,5 vT
I Aktiengesellschaften, I kapital oder I
I Gesellschaften mit I Gründungsfonds I
I beschränkter Haftung, I I
I Versicherungsvereinen I I
I auf Gegenseitigkeit, I I
I 3a. bei Privatstiftungen, I I 9 500 S
I 4. in den Fällen, bei I I 1 430 S
I denen auf Grund I I
I gesetzlicher I I
I Vorschriften I I
I Eintragungen in das I I
I Firmenbuch I I
I vorzunehmen sind und I I
I die nicht unter Z 1 I I
I bis 3 fallen; I I
I b) Errichtung von I I
I Zweigniederlassungen: I I
I 1. bei Einzelkaufleuten, I I 370 S
I 2. bei offenen I I 640 S
I 3. bei I I 3 420 S
I Aktiengesellschaften, I I
I Gesellschaften mit I I
I 4. bei den nach lit. a I I 770 S
I Z 4 eingetragenen I I
I Firmen; I I
I c) Erhöhung des I von der I 4,5 vT
I Stamm(Grund)kapitals bei I Kapitalerhöhung I
I beschränkter Haftung I I
I sowie des Gründungsfonds I I
I bei Versicherungsvereinen I I
I auf Gegenseitigkeit; I I
I d) Änderungen des I I
I Gesellschaftsvertrages I I
I oder der I I
I Stiftungsurkunde, soweit I I
I sie nicht unter lit. c I I
I fallen, und Änderungen I I
I der Firma oder des Namens I I
I sowie jeder I I
I Personenwechsel bei den I I
I Vertretungsberechtigten I I
I oder Inhabern: I I
I 3. bei I I 900 S
I auf Gegenseitigkeit I I
I und I I
I Zweigniederlassungen I I
I von Gesellschaften, I I
I bei denen die I I
I Hauptniederlassung I I
I ihren Sitz im Ausland I I
I hat, I I
I 3a. bei Privatstiftungen I I 750 S
I e) Verschmelzungen von I I 2 760 S
I Gesellschaften und I I
I Versicherungsvereinen auf I I
I Gegenseitigkeit. I I
I f) Eintragung der I I 1 430 S
I Genossenschaft in das I I
I Firmenbuch, I I
I g) Änderungen des I I 640 S
I Genossenschaftsvertrages I I
I (Statuts), der Firma oder I I
I jeder Personenwechsel bei I I
I den I I
I Vertretungsberechtigten, I I
I h) Verschmelzungen von Ge- I I 2 760 S
I nossenschaften. I I
I II. Eintragungen in das I I
I Schiffsregister. I I
I a) Eintragungen zum Erwerb I vom Wert des I 1,1 vH
I einer Schiffshypothek, I Rechtes I
I b) Pauschalgebühren für I I 590 S
I sonstige Eintragungen. I I
I III. Firmenbuch- und I für jede I
I Schiffsregisterauszüge I angefangene Seite I 110 S
I (Ergänzungen, Abschriften), I I
I die einer Partei auf ihr I I
I Verlangen erteilt werden. I I
Neben den Pauschalgebühren nach Tarifpost 10 sind in Firmenbuch- und Schiffsregistersachen keine weiteren Gerichtsgebühren zu entrichten; fallen Einschaltungskosten an, so ist hiefür jedoch eine zusätzliche Pauschalgebühr von 1 650 S zu entrichten.
Wird in einer Eingabe gleichzeitig die Eintragung im Firmenbuch
oder im Schiffsregister verschiedener Gerichte begehrt, so ist die Pauschalgebühr nur einmal zu entrichten.
Der Gebührenpflicht nach Tarifpost 10 I lit. b unterliegt die Eintragung von Zweigniederlassungen, deren Hauptniederlassung sich im In- oder Ausland befindet.
Die Eintragung der Erhöhung des Stamm(Grund)kapitals einer Zweigniederlassung einer ausländischen Kapitalgesellschaft unterliegt der Gebührenpflicht nach Tarifpost 10 I lit. d Z 3.
Bei Eintragungen, die sich auf Anmeldungen über Änderungen
beziehen, die nicht der beglaubigten Form bedürfen (§ 11 FBG), ermäßigt sich die Gebühr (einschließlich der zusätzlichen Pauschalgebühr nach Anmerkung 1) auf die Hälfte.
In der Pauschalgebühr für die Eintragung der Gesellschaft oder
Genossenschaft oder Privatstiftung ist auch die Gebühr für die gleichzeitige Eintragung aller vertretungsberechtigten Personen enthalten. Spätere Eintragungen unterliegen dagegen der Pauschalgebühr nach Tarifpost 10 I lit. d oder g.
Bei gleichzeitiger Eintragung oder Löschung von mehreren
Mitgliedern des Vorstandes oder von Geschäftsführern oder von persönlich haftenden Gesellschaftern oder von Liquidatoren oder von Geschäftsleitern oder von Prokuristen oder von mehreren Mitgliedern des Stiftungsvorstands ist die Gebühr nach Tarifpost 10 I lit. d oder g nur einmal zu entrichten.
Formwechselnde Umwandlungen bei Aktiengesellschaften und Gesellschaften mit beschränkter Haftung (§§ 239 bis 244, 245 bis 253 AktG 1965), Umwandlungen nach dem Umwandlungsgesetz 1954, BGBl. Nr. 187/1954, und Umwandlungen nach Art. III § 10 der GmbHNov. 1980, BGBl. Nr. 320/1980, unterliegen der Pauschalgebühr nach Tarifpost 10 I lit. e.
Anmerkung 7 zur Tarifpost 9 gilt sinngemäß, wenn Pfandrechte für
dieselbe Forderung an mehreren Schiffen erworben werden.
Für Ausdrucke aus dem Firmenbuch (Firmenbuchauszüge), die im Wege der automationsunterstützten Datenverarbeitung hergestellt werden, betragen die Gerichtsgebühren 110 S für je zwölf angefangene Seiten im Format A4. Für die Gebührenbemessung ist nicht das Format des verwendeten Papiers, sondern der diesem Format entsprechende Umfang des Ausdrucks maßgeblich. Die Gebühren für Abfragen nach den §§ 33 ff. FBG bestimmt der Bundesminister für Justiz hinsichtlich Höhe, Art und Zeitpunkt der Entrichtung unter Bedachtnahme auf den entstehenden Sach- und Personalaufwand durch Verordnung.
Ergänzungen, die einem bereits ausgefertigten Firmenbuch- oder
Schiffsregisterauszug fortsetzungsweise beigesetzt werden, unterliegen der Gebühr nach Tarifpost 10 III; die Gebühr ist auch dann zu entrichten, wenn die Ergänzung ohne Verwendung einer weiteren Seite auf der zur Ausfertigung des ursprünglichen Firmenbuch- oder Schiffsregisterauszuges verwendeten Seite niedergeschrieben wird.
Firmenbuch- und Schiffsregisterauszüge (Ergänzungen, Abschriften) werden erst ausgefolgt, wenn die Gebühr hiefür beigebracht wird.
I Unterschriften bei einer I Unterschrift I
I bis 5 000 S I I 40 S
I über 5 000 S bis 10 000 S I I 60 S
I über 10 000 S bis 50 000 S I I 130 S
I über 50 000 S bis 100 000 S I I 260 S
I über 100 000 S bis 500 000 S I I 390 S
I über 500 000 S bis 1 000 000 S I I 530 S
I über 1 000 000 S I I
I für jede weitere I I je 260 S
I angefangene 1 000 000 S I I mehr
I 2. wenn der Wert nicht I I 50 S
I bestimmbar ist; I I
I b) Beglaubigungen von I für jede I 20 S
Die Firmazeichnung samt Unterschrift einerseits und die Unterfertigung der Anmeldung (§§ 12, 29 HGB) durch die Gesellschafter andererseits sind getrennte gebührenpflichtige Amtshandlungen.
12 I F. Sonstige Geschäfte des I I
I außerstreitigen Verfahrens I I
I Pauschalgebühren für folgende I I
I Verfahren: I I
I a) 1. Verfahren über die I I 990 S
I Aufteilung ehelichen I I
I Gebrauchsvermögens und I I
I ehelicher Ersparnisse I I
I (§§ 81 bis 96 Ehegesetz), I I
I 2. Verfahren über die I I 990 S
I Scheidung einer Ehe nach I I
I § 55a Ehegesetz; I I
I b) 1. Feststellung von I I 550 S
I Ansprüchen auf Heiratsgut I I
I oder Ausstattung, I I
I 2. Verfahren zur Feststellung I I 550 S
I der Rechtsunwirksamkeit I I
I eines Anerkenntnisses der I I
I Vaterschaft nach § 164 I I
I ABGB, I I
I 3. Verfahren zur Erneuerung I I 550 S
I oder Berichtigung der I I
I Grenzen (§§ 850 ff. ABGB), I I
I 4. Verfahren nach dem I I 550 S
I Landpachtgesetz, I I
I 5. Regelung der Rechte der I I 550 S
I Teilhaber einer gemein- I I
I schaftlichen Sache nach I I
I §§ 835, 836 ABGB, I I
I 6. Verfahren über die I I 550 S
I Abgeltung der Mitwirkung I I
I eines Ehegatten im Erwerb I I
I des anderen (§ 98 ABGB), I I
I 7. Anträge auf Feststellung I I 550 S
I der Rechtmäßigkeit I I
I gesonderter Wohnungsnahme I I
I (§ 92 ABGB), I I
I 8. Annahme an Kindes Statt I I 550 S
I (§§ 179 ff. ABGB); I I
I c) 1. Volljährigerklärung I I 330 S
I (§§ 174, 251 ABGB), I I
I 2. Erklärung der I I 330 S
I Ehemündigkeit (§ 1 Abs. 2 I I
I Ehegesetz), I I
I 3. (Anm.: aufgehoben durch I I
I BGBl. Nr. 25/1995) I I
I 4. Todeserklärung und I I 330 S
I Beweisführung des Todes, I I
I 5. Kraftloserklärung von I I 330 S
I Urkunden, I I
I 6. Verfahren vor dem I I 330 S
I Bezirksgericht nach dem I I
I Mietrechtsgesetz, I I
I 7. Einspruch des Gläubigers I I 330 S
I gegen die Vornahme eines I I
I Tausches von Grundstücken I I
I (§ 11 LiegTeilG), I I
I 8. Einräumung eines Notweges, I I 330 S
I 9. Gesuche zwecks Erlages bei I I 330 S
I der Verwahrungsabteilung; I I
I d) 1. Freiwillige gerichtliche I vom ermittelten I 1,5 vH
I Schätzungen (§§ 267 ff. I Schätzwert I
I AußStrG), I I
I 2. freiwillige Feilbietungen, I vom erzielten I 1,5 vH
I die vom Gerichte I Preis I
I vorgenommen werden (§§ 267 I I
I ff. AußStrG), I I
I 3. Ermittlung der I vom ermittelten I 1,5 vH
I Entschädigung in I Entschädigungs- I
I Enteignungsfällen I betrag I
I 4. Verfahren vor dem I vom Nennbetrag I 1,5 vH
I Handelsgericht Wien gemäß I des Wertpapiers I
I § 20 des Wertpapier- I I
I bereinigungsgesetzes; I I
I e) Verfahren nach dem I I
I Privatstiftungsgesetz I I 2 760 S
Wird eine der in lit. d angeführten Amtshandlungen nicht bis zum Ende durchgeführt, so ist eine Gebühr von 330 S zu entrichten.
hiefür neben der Gebühr nach Tarifpost 12 lit. a Z 2 eine weitere Pauschalgebühr von 990 S zu entrichten. Ansonsten fallen in allen in der Tarifpost 12 angeführten außerstreitigen Verfahren keine weiteren Gebühren an; dies gilt auch dann, wenn ein Rechtsmittel erhoben wird.
I a) Anträge des Privatanklägers auf Einleitung des I 790 S
I b) 1. Berufungen gegen Urteile der Gerichtshöfe, I 920 S
I 2. Nichtigkeitsbeschwerden. I 1 060 S
I 1. für die Feststellung der gesetzlichen I 990 S
I Voraussetzungen für die Anerkennung I
I ausländischer Entscheidungen in Ehesachen (§ 24 I
I der 4. Durchführungsverordnung zum Ehegesetz), I
I 2. für das Zeugnis über das in Österreich I 550 S
I geltende Recht (§ 282 AußStrG), I
I 3. für Zwischenbeglaubigungen von Urkunden für den I 130 S
I 4. für Anträge um Eintragung in die I 330 S
I Sachverständigen- oder Dolmetscherliste, I
I einschließlich der Ausstellung des Ausweises I
I (§§ 8, 14 SDG), I
I 5. für Anträge um Eintragung in die Liste der I 530 S
Die in der Tarifpost 14 Z 3 angeführte Amtshandlung wird erst
Die Gebühr nach Tarifpost 14 Z 3 ist nur einmal zu entrichten,
I a) für Abschriften (Duplikate, I für jede I 20 S
I b) für Amtsbestätigungen I für jede I 40 S
Beglaubigungen nach § 289 AußStrG sind als Amtsbestätigungen
Grundbuchsabschriften und Auszüge aus dem Hinterlegungsmassebuch unterliegen der Gebühr nach Tarifpost 9 lit. c; Abschriften aus dem Firmenbuch sowie Abschriften aus dem Schiffsregister unterliegen der Gebühr nach Tarifpost 10 III.
Amtsbestätigungen, die in Pflegschafts-, Sachwalterschafts- und Vormundschaftssachen sowie in Verlassenschaftssachen, in denen von Amts wegen keine Verlassenschaftsabhandlung stattfindet, ausgestellt werden;
Wenn in Grundbuchsachen eine Urkundenabschrift für die Urkundensammlung herzustellen ist, ohne daß die Partei die hiezu erforderlichen Gerichtskostenmarken beigebracht hat, ist im Falle einer von Amts wegen stattfindenden Eintragung sowie in den Fällen, in denen eine Eintragung bei mehreren Grundbuchsgerichten erbeten wird (§ 90 letzter Satz GBG 1955) das Doppelte, wenn aber die Abschrift nur aus Anlaß des Einbindens der Urkundensammlung hergestellt werden muß, das Einfache der Gebühr nach Tarifpost 15 zu entrichten.
Unbeglaubigte Aktenablichtungen sind gebührenfrei; § 89i GOG