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Timestamp: 2016-10-27 16:57:52
Document Index: 104968971

Matched Legal Cases: ['Art. 97', 'Art. 9', 'BGE', 'Art. 106', 'Art. 181', 'Art. 109', 'Art. 66', 'Art. 65']

Versuchte N�tigung,
Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Z�rich, I. Strafkammer, vom 20. Oktober 2010.
Am 15. Oktober 2008 suchte der Beschwerdef�hrer eine Ordensschwester auf und bat sie, seine geschiedene Ehefrau dazu zu bewegen, anstelle einer �berweisung von Fr. 261'000.--, welche ihr gem�ss Scheidungskonvention zugesprochen worden war, wenigstens teilweise Wertschriften zu �bernehmen, mit denen er einen erheblichen Verlust erlitten hatte. Er bekr�ftigte seine Forderung mit dem Hinweis, dass andernfalls etwas passieren k�nnte. Zudem �bergab er der Ordensschwester zusammen mit einem Tagebuch der Ehe einen Zettel, auf welchem in Grossbuchstaben "Familiendrama" geschrieben stand. Dazu machte er eine Handbewegung in Richtung seiner Schl�fe, welche gemeinhin als Erschiessen interpretiert wird. Er handelte im Bewusstsein, dass die Ordensschwester den Vorfall der ohnehin schon phobischen Ehefrau mitteilen werde. Diese wurde denn auch in erheblichen Masse verunsichert. Auf ihre Forderung verzichtete sie indessen nicht.
Das Obergericht des Kantons Z�rich verurteilte den Beschwerdef�hrer am 20. Oktober 2010 wegen versuchter N�tigung zu einer Geldstrafe von 90 Tagess�tzen zu Fr. 80.--, bedingt aufgeschoben bei einer Probezeit von zwei Jahren.
Der Beschwerdef�hrer wendet sich mit einer 34 Seiten umfassenden Beschwerde ans Bundesgericht und beantragt zur Hauptsache einen Freispruch.
Soweit der Beschwerdef�hrer Antr�ge stellt, die nichts mit seiner Verurteilung zu tun haben, ist darauf nicht einzutreten. Dies betrifft die Antr�ge 2, 3, 4, 5 und 6 (Beschwerde S. 1).
Der Beschwerdef�hrer befasst sich zur Hauptsache mit dem Sachverhalt.
Der Sachverhalt kann vor Bundesgericht mit Erfolg nur bem�ngelt werden, wenn er durch die Vorinstanz offensichtlich unrichtig im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG bzw. willk�rlich im Sinne von Art. 9 BV festgestellt wurde. Willk�r liegt vor, wenn der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, mit der tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderl�uft. Dass eine andere L�sung ebenfalls vertretbar erscheint, gen�gt nicht (BGE 134 I 140 E. 5.4). Die angebliche Willk�r ist in der Beschwerde pr�zise zu r�gen, und die R�ge ist zu begr�nden (Art. 106 Abs. 2 BGG). Kritik, wie sie vor einer Instanz mit voller Kognition vorgebracht werden k�nnte, ist vor Bundesgericht unzul�ssig.
Der Beschwerdef�hrer beschr�nkt sich auf appellatorische Kritik. Er macht zum Beispiel geltend, er habe mit der Ordensschwester nur �ber ein Buch gesprochen, vor dessen Publikation sie Angst gehabt habe, und nicht gewusst, dass die Schwester mit seiner geschiedenen Ehefrau "total verbandelt" gewesen sei (Beschwerde S. 2). Mit dem Hinweis auf ein Buch, dessen Publikation angeblich eine "Schande f�r die Katholische Kirche" w�re, kann indessen nicht begr�ndet werden, dass die Vorinstanz, die den Aussagen der Ordensschwester eine hohe Glaubw�rdigkeit zubilligte (angefochtener Entscheid S. 10), in Willk�r verfallen sein k�nnte. Dieses und die �brigen �hnlichen Vorbringen sind unzul�ssig.
Wenn man vom Sachverhalt ausgeht, den die Vorinstanz festgestellt hat, ist der angefochtene Entscheid unter dem Gesichtswinkel des Tatbestands der N�tigung gem�ss Art. 181 StGB nicht zu beanstanden.
Bei der Strafzumessung stellt die Vorinstanz fest, der Beschwerdef�hrer habe aus rein egoistischen Beweggr�nden und selbsts�chtigen Motiven gehandelt (angefochtener Entscheid S. 18/19). Woraus sich ergeben sollte, dass dies falsch w�re, weil sein Hauptanliegen die Beg�nstigung des Sohnes gewesen sei (Beschwerde S. 33), ist den insoweit nicht hinreichend begr�ndeten Ausf�hrungen nicht zu entnehmen.
Die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 109 BGG abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdef�hrer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Der Umfang der Beschwerdeschrift ist bei der H�he der Gerichtsgeb�hr zu ber�cksichtigen (Art. 65 Abs. 2 BGG).