Source: https://www.bundesimmobilien.de/11391068/ausschreibung?vid=327825
Timestamp: 2020-05-27 12:33:09
Document Index: 308620571

Matched Legal Cases: ['§ 124', '§ 124', '§ 150', '§ 123', '§ 123', '§ 47', '§ 36', '§ 45', '§ 155', '§ 160', '§ 160']

Durchführung von Leistungen des Technischen Gebäudemanagement (VOEK 517-19)
17.5.2020 08:00
30.8.2020 00:00
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=327825
VOEK 517-19
Durchführung von Leistungen des Technischen Gebäudemanagement für das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte
Durchführung von Leistungen des Technischen Gebäudemanagement (diverse Kostengruppen) für das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte. Es sollen durch Leistungen des Betreibens, Bedienens und des Störungsmanagements der technischen Anlagen der Liegenschaft ein qualitativ hochwertiges Gebäudemanagement zu wirtschaftlich günstigen Konditionen sichergestellt werden.
Qualitätskriterium Name: Schriftliches Konzept / Gewichtung: 30
Die Vertragslaufzeit kann durch einseitige Erklärung der AG zweimalig jeweils um 2 weitere Jahre verlängert werden, also maximal bis 30.11.2028.
Name, Sitz, Rechtsform, Nummer der Eintragung in einem öffentlichen Register oder Geschäftsnummer der Genehmigungsbehörde, Registergericht oder Genehmigungsbehörde, gesetzlicher Vertreter, Ansprechpartner, Telefon,Telefax, E-Mail-Adresse, ggf. zuständige Niederlassung bzw. Standort.
Zusätzliche Angaben, sofern das Unternehmen ein Einzelunternehmen oder ein Freiberufler ist (Angaben zur Inhaberin/zum Inhaber bzw. zu dem nach Satzung oder Gesetz Vertretungsberechtigten): Vorname, Name, Geburtsdatum, Geburtsort; (andere Staatsangehörigkeit als Deutsche/Deutscher)
2. Eigenerklärung zu § 124 Abs. 1 Nr. 2 und Nr. 3 GWB (Anlage: Bieterauskunft), dass über das Vermögendes Unternehmens kein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren eröffnet wurde, ein Antrag auf Eröffnung nicht mangels Masse abgelehnt wurde, dass sich das Unternehmen nicht in der Liquidation befindet und dass Mitglieder der Geschäftsleitung keine schweren Verfehlungen begangen haben, die nach § 124 Abs. 1 Nr. 3 GWB die Zuverlässigkeit des Bewerbers in Frage stellen. Die AG behält sich die Anforderung eines aktuellen Auszugs aus dem Gewerbezentralregister des sich bewerbenden Unternehmensgemäß § 150 a der Gewerbeordnung vor (nicht älter als 6 Monate).
3. Eigenerklärung gem. § 123 Abs. 4 Nr. 1 GWB über die ordnungsgemäße Zahlung von Steuern und Abgaben und von Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung (Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung) für die Arbeitnehmer an die zuständigen Krankenkassen bzw. für geringfügig
4. Eigenerklärung gem. § 123 Abs. 4 Nr. 1 GWB über die ordnungsgemäße Zahlung der Beiträge zur gesetzlichen Unfallversicherung, d. h. in der Bundesrepublik Deutschland an die zuständige Berufsgenossenschaft (Anlage: Bieterauskunft).
Beschreibung der Teilleistungen mit Umfang, für die der Einsatz von Unterauftragnehmern geplant ist. Der Bieter ist verpflichtet, die zur Auftragsdurchführung vorgesehenen Unterauftragnehmer zu benennen und Verpflichtungserklärungen der Unterauftragnehmer vorzulegen (Anlage: Verpflichtungserklärung für Unterauftragnehmer).
Auf gesonderte Anforderung der Auftraggeberin hat der Bieter die Eigenerklärungen (Bieterauskunft – gemäß § 47 Abs. 2VgV Eignungsleihe i. V. m. § 36 Abs. 1 Satz 3 und Abs. 5 VgV Unteraufträge) und Nachweise für jeden der zubeauftragenden Unterauftragnehmer vorzulegen.
Personenschäden 10,0 Mio.€, Sachschäden und Vermögensschäden ; Deckungszusage durch den Versicherer für Schäden aus Abwässern, Leitungsschäden, elektrische Schäden in Höhe von 10,0 Mio.€, Obhuts- und Bearbeitungsschäden durch das Abhandenkommen von Sachen 1,0 Mio. €
Schlüsselverlustrisikoversicherung 200.000 € . Sollte die Betriebshaftpflichtversicherung die vorgenannten Deckungssummen derzeit nicht erreichen, so ist der Bieter verpflichtet, im Falle der Zuschlagserteilung die Deckungssummen entsprechend zu erhöhen. Gemäß § 45 Abs. 4 VgV ist eine Kopie der bestehenden Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung den Angebotsunterlagen beizufügen. (Anlage: Bieterauskunft).
2. Eigenerklärung zum Gesamtumsatz des Unternehmens sowie zum Umsatz bezüglich der ausgeschriebenen Leistungsart, Leistungsumfang (Benennung Kostengruppen nach DIN 276) jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (Anlage: Bieterauskunft).
1. Eigenerklärung zu mindestens 3 vergleichbaren Referenzen für die Durchführung von Leistungen des Technischen Gebäudemanagement (diverse Kostengruppen gem. LB und LV) aus dem Zeitraum der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (Anlage: Bieterauskunft Pkt. 8) mit Angabe von:
Art des Referenzobjektes, Ausführungsort des Referenzobjektes, jährlicher Leistungsumfang, Leistungszeitraum, Leistungsart: Durchführung von Leistungen des Technischen Gebäudemanagement (Benennung der Kostengruppen nach DIN 276); (Name des Auftraggebers und Ansprechpartner mit Telefonnummer).
Eigenerklärung über die Leistungserbringung (Anlage: Bieterauskunft Pkt. 6), Erklärung, dass das Unternehmen ausreichend qualifiziertes Personal zur Erfüllung der ausgeschriebenen Leistung beschäftigt und dem Unternehmen auch die notwendigen Maschinen, Werkzeuge und Materialien zur Verfügung
stehen,um die ausgeschriebene Leistung sachgerecht und unter Einhaltung notwendiger Sicherheitsbestimmungen ausführen zu können.
Eigenerklärung des Unternehmens, dass das zum Einsatz vorgesehene Personal über den Abschluss nach 3-jähriger Berufsausbildung in der Elektrotechnik, in einem Gewerk der Versorgungstechnik (Sanitär-/Heizung-/Lüftungs- und Klimatechnik) (DQR/EQR mind. Niveau 4) sowie mind. 3 Jahre Berufserfahrung in vergleichbarer Position verfügt. Der Objektleiter muss mindestens über einen Abschluss als Diplomingenieur (FH), Bachelor, Staatlich geprüfter Techniker, Meister (DQR/EQR mindestens Niveau 6) in einer dem technischen Gebäudebetrieb entsprechenden Fachrichtung: Elektrotechnik bzw. Versorgungstechnik, Gebäudetechnik verfügen und mind. über 5 Jahre Berufserfahrung mit vergleichbaren Aufgaben und Verantwortungsbereich verfügen (ein Projektlebenslauf, aus dem bisher betreute Objekte, Funktionen und Aufgaben hervorgehen ist sowohl für die Haustechniker, als auch den Objektleiter nach Aufforderung vorzulegen).
Folgende Zertifikate und Fachbetriebszulassungen müssen nachgewiesen werden:
Mind. 2 Haustechniker: Schriftlicher Nachweis als Beauftragte Person vor Ort f. Aufzugsanlagen gem. BetrSichV, Anhang 1, Pkt. 4.1 (Aufzugswärter) mit Berechtigung zur Personenbefreiung bzw. mit der Erklärung, diese Berechtigung bei Zuschlagserteilung unverzüglich einzuholen
Schriftlicher Nachweis einer Unterweisung von Betriebsangehörigen zur Schaltberechtigung für MS-Schaltanlagen indestens ein Haustechniker: Fachkraft für Feststellanlagen Elektrofachkraft
Ein Projektlebenslauf, aus dem bisher betreute Objekte, Funktionen und Aufgaben hervorgehen ist sowohl für die Haustechniker, als auch den Objektleiter nach Aufforderung vorzulegen.
Vor der Abgabe des Angebotes hat der Bieter zwingend eine Vorortbegehung durchzuführen. Aufgrund der aktuellen Lage sind die geltenden Hygienevorschriften bzw. Festlegungen bzgl. Tragen von Nase-Mund-Schutzmasken sowie die Abstandsregelungen zu beachten und einzuhalten.
Ein fehlender Nachweis zur Vorortbegehung führt zum Ausschluss des Angebotes aus dem Verfahren.
Termine für die Objektbesichtigung sind für die 25./26. Kalenderwoche (16.06. bis 19.06.2020 und 22.06. bis 25.06.2020) abzustimmen. Die Terminanmeldung ist bis spätestens 12.06.2020, 12:00 Uhr möglich.
Fragen zu den Vergabeunterlagen sind ausschließlich über die e-Vergabe-Plattform (www. evergabeonline.de) einzureichen.
Fragen zu den Vergabeunterlagen werden nur beantwortet, wenn sie spätestens bis zum 10.07.2020, 12:00 Uhr bei der oben genannten Anschrift eingehen. Die Beantwortung der Fragen erfolgt ausschließlich über die e-Vergabe-Plattform. Telefonische Auskünfte werden nicht erteilt.
Die Angebote müssen elektronisch übermittelt werden. Elektronische Angebote müssen ausschließlich über die e-Vergabe-Plattform des Bundes (www. evergabeonline.de) abgegeben werden. Eine Angebotsabgabe per Post, E-Mail sowie per Fax. ist nicht zulässig und führt zwingend zum Ausschluss des Angebotes aus dem Verfahren.
Es gelten die Regelungen der §§ 155 ff. GWB. Insbesondere ist § 160 Abs. 3 GWB zu beachten: Verstöße gegen das Vergaberecht, die aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen hervorgehen, müssenbis zum Ablauf der Angebotsfrist gemäß Ziffer IV.2.2) gerügt werden. Der Antrag auf Einleitung
eines Nachprüfungsverfahrens muss innerhalb einer Frist von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung derAuftraggeberin, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, eingereicht werden (vgl. § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB).