Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=31/80
Timestamp: 2019-01-22 03:18:57
Document Index: 16938537

Matched Legal Cases: ['EuG', 'Art. 85', 'Art. 85', 'Art. 85', 'BGH', '§ 2', 'BGH']

Rechtsprechung: 31/80 - dejure.org
Weitere Entscheidungen unten: Generalanwalt beim EuGH, 15.10.1980 | LG Regensburg, 28.05.1980 | FG Baden-Württemberg, 28.06.1983 | AG Obernburg, 12.03.1981 | RG, 17.01.1880 | FG Köln, 26.10.1983
Gemeinschaftlicher Wettbewerb für Haarpflegeerzeugnisse; Auslegung der Art. 85 und 86 Vertrag zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWGV); Vereinbarkeit von auf Regelungen eines selektiven Vertriebssystems beruhenden Regelungen mit Art. 85 EWGV; Eignung der Regelungen zur Beeinträchtigung des gemeinschaftlichen Wettbewerbs; Anforderungen an die Annahme einer Freistellung nach Art. 85 Abs. 3 EWGV; Anforderungen an die Annahme des Missbrauchs einer marktbeherrschenden Stellung; Rechtliche Relevanz eines von einem Beamten der Kommission der Europäischen Gemeinschaften unterzeichneten Schreibens über die Notwendigkeit eines wettbewerbsrechtlichen Einschreitens der Kommission; Rechtsnatur eines solchen Schreibens
Zwar ist es Aufgabe des vorlegenden Gerichts, zu prüfen, ob eine Vertragsklausel wie die im Ausgangsverfahren streitige, die es verbietet, beim Online-Verkauf der Vertragswaren Drittplattformen einzuschalten, diese Bedingungen erfüllt, doch hat der Gerichtshof ihm die Kriterien für die Auslegung des Unionsrechts an die Hand zu geben, die ihm seine Entscheidung ermöglichen (vgl. in diesem Sinne Urteil vom 11. Dezember 1980, L"Oréal, 31/80, EU:C:1980:289, Rn. 14).
20 Vgl. insbesondere Urteile vom 25. Oktober 1977, Metro SB-Großmärkte/Kommission (…26/76, EU:C:1977:167, Rn. 20), und vom 11. Dezember 1980, L"Oréal (31/80, EU:C:1980:289, Rn. 15 und 16).
23 Vgl. insbesondere Urteile vom 25. Oktober 1977, Metro SB-Großmärkte/Kommission (…26/76, EU:C:1977:167, Rn. 20 und 21), vom 11. Dezember 1980, L"Oréal (31/80, EU:C:1980:289, Rn. 15 und 16), vom 25. Oktober 1983, AEG-Telefunken/Kommission (…107/82, EU:C:1983:293, Rn. 35), und vom 22. Oktober 1986, Metro/Kommission (…75/84, EU:C:1986:399, Rn. 37 und 40).
26 Vgl. insbesondere Urteil vom 11. Dezember 1980, L"Oréal (31/80, EU:C:1980:289).
NV L'Oréal und SA L'Oréal gegen PVBA "De Nieuwe AMCK".
Wettbewerb - Haarpflegeerzeugnisse
LG Regensburg, 28.05.1980 - S 31/80
FG Baden-Württemberg, 28.06.1983 - I 31/80
FG Baden-Württemberg, 21.02.1995 - 11 K 127/90
Steuerliche Behandlung der Kosten für die Renovierung eines Zweifamilienhauses …
dejure.org Übersicht AG Obernburg Merken
AG Obernburg, 12.03.1981 - F 31/80
RG, 17.01.1880 - Rep. I. 31/80
Offenkundigkeit der Benutzung einer Erfindung
RGZ 1, 42
BGH, 25.11.1965 - Ia ZR 117/64
Patent für einen hohen Absatz für Damenschuhe - Patent für einen Pfennigabsatz - …
Die "Offenkundigkeit" einer Benutzungshandlung entspricht insoweit der "Öffentlichkeit" einer Druckschrift, als die Feststellung der Neuheitsschädlichkeit in beiden Fällen nicht den Nachweis voraussetzt, daß andere Sachverständige wirklich Kenntnis von der "öffentlich" vorbeschriebenen oder der "offenkundig" vorbenutzten technischen Lehre erlangt haben (so bereits RGZ 1, 42, 44).
Wenn das Wesen der Erfindung - wie im vorliegenden Fall - erst durch eine Untersuchung (hier z.B. gelegentlich einer Reparatur der Schuhabsätze) erkannt werden kann, setzt die Feststellung der Offenkundigkeit zunächst voraus, daß ein anderer Sachverständiger überhaupt Gelegenheit zur eigenen Nachprüfung gehabt hat (Lindenmaier, PatG, 4. Aufl., § 2 Anm. 17 S. 96 unten unter Hinweis auf RGZ 1, 42; RG BlPMZ 1905, 122; 1914, 276; 1927, 109).
BGH, 18.10.1955 - I ZR 197/53
Die Benutzung braucht auch nicht ohne weiteres durch den bloßen Augenschein erkennbar zu sein; es genügt vielmehr, wenn sie durch eine Untersuchung entdeckt werden kann (RGZ 1, 42-44; RG in BlPMZ 1905, 122).
FG Köln, 26.10.1983 - X 30/80 E, X 31/80 L