Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=BStBl%201967%20III%20S.%20690
Timestamp: 2020-02-27 02:29:05
Document Index: 78186309

Matched Legal Cases: ['BGH', '§ 20', 'Art. 14', 'Art. 3', 'Art. 3', '§ 7', '§ 7', '§ 82']

Rechtsprechung: BStBl III 1967, 690 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: BFH, 13.07.1967
https://dejure.org/1967,255
BFH, 27.07.1967 - IV 300/64 (https://dejure.org/1967,255)
BFH, Entscheidung vom 27.07.1967 - IV 300/64 (https://dejure.org/1967,255)
BFH, Entscheidung vom 27. Juli 1967 - IV 300/64 (https://dejure.org/1967,255)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/1967,255) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.
Berücksichtigung bisher eingetretener Geldentwertung bei der Besteuerung der Einkünfte aus Kapitalvermögen durch einen Abschlag vom Nennbetrag der Kapitalzinsen - Vereinbarkeit der Besteuerung der Kapitalzinsen nach Maßgabe des Nominalprinzips mit Verfassungsgrundsätzen
BFHE 69, 422
BFHE 89, 422
NJW 1968, 271
BStBl III 1967, 690
Angesichts der feststehenden Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs zu der Frage der Berücksichtigung der Geldentwertung bei der Besteuerung von Kapitalvermögen (insbesondere BFH 89, 422 = BStBl 1967 III S. 690; BFH 112, 546 = BStBl 1974 II S. 572) hätte eine Nichtzulassungsbeschwerde keine Aussicht auf Erfolg gehabt.
BFH 89, 422 [436] = BStBl 1967 III S. 690 [695 f.]; BFH 112, 546 [555] = BStBl 1974 II S. 572 [576]; BVerwGE 41, 1 [BVerwG 03.10.1972 - I C 36/68] [5]; BGHZ 61, 31 [38]; BAG 25, 146 [158]; Franzen-Meyer-Ziemer, Nominalwertprinzip, Geldentwertung und Besteuerung, Schriftenreihe des Instituts "Finanzen und Steuern", Nr. 134, S. 2 f.; Gemper, BB 1972, S. 761; v. Wallis, DStR 1975, S. 271; Mutze, AG 1975, S. 184; Lothar Müller, DStR 1977, S. 59 [67]; Eckhardt, DStR 1973, S. 487 [492]; Bierle, Inflation und Steuer, 1974, S. 22 ff.; Fögen, a. a. O., S. 137 ff.; v. Maydell, a. a. O., S. 89; Spanner, Anm. in Steuerrechtskartei EStG § 20 Abs. 1 Ziff. 4 R. 2; s. auch Beschluß eines Richterausschusses des Bundesverfassungsgerichts vom 21.1.1969 - 1 BvR 346, 598/68 -, HFR 1969, S. 347.
Außerdem bat der Senat im Zusammenhang mit der durch Urteil IV 300/64 vom 27. Juli 1967 (BFH 89, 422, BStBl III 1967, 690) entschiedenen Sache den Deutschen Industrie- und Handelstag, die Gemeinschaft zum Schutz der deutschen Sparer, den Deutschen Sparkassen- und Giroverband sowie den Bundesverband des privaten Bankgewerbes e. V. um Stellungnahmen zu dieser Frage, sowie die Deutsche Bundesbank um nähere Angaben über das Ausmaß der Geldentwertung in den Jahren 1950 bis zur Gegenwart und über die mutmaßliche weitere Entwicklung.
Wegen der Einzelheiten der Begründungen verweist der Senat auf die Wiedergabe der Äußerungen im Urteil IV 300/64.
In der Entscheidung IV 300/64 führte der erkennende Senat aus, daß das geltende Recht der Berücksichtigung einer in der Vergangenheit tatsächlich eingetretenen Minderung der Kaufkraft des Geldes entgegensteht.
Der Grundsatz Mark = Mark gehört zum Ordnungsgefüge des Zivilrechts und ist daher auch steuerrechtlich zu beachten (vgl. Entscheidung IV 300/64; Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts 1 BvR 845/58 vom 11. Juli 1961, Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts Bd. 13 S. 331, 340).
Soweit sich die Klägerin demgegenüber hinsichtlich des Nominalwertprinzips auf die BFH-Urteile vom 27. Juli 1967 IV 300/64 (BFHE 89, 422, BStBl III 1967, 690) und vom 14. Mai 1974 VIII R 95/72 (BFHE 112, 546, BStBl II 1974, 572) beruft, kann ihr nicht gefolgt werden.
Nach herrschender Meinung in Literatur und Rechtsprechung können Steuergesetze zwar unter Umständen gegen Art. 14 GG verstoßen (vgl. z. B. BFH-Urteil IV 300/64, a. a. O., und BVerwG-Urteil VII C 84.57 vom 7. März 1958, BVerwGE 6, 247 [266 ff.]).
Bei der Prüfung der Frage, ob eine gesetzliche Vorschrift gegen das Willkürverbot des Art. 3 Abs. 1 GG verstößt, spielt auch der Gedanke der Systemgerechtigkeit (Folgerichtigkeit) eine erhebliche Rolle (vgl. BFH-Urteil IV 300/64, a. a. O., Begründung zu VI 1 b; Leibholz-Rinck, Grundgesetz, Kommentar, 1966, Anm. 11 zu Art. 3).
Es mag sein, daß diese Statistik Fehlerquellen enthält und daß der zugrundegelegte Warenkorb nicht ganz dem Lebensstandard des Klägers oder dem heute allgemein für angemessen erachteten Warenkorb entspricht (vgl. z.B. das Gutachten der Deutschen Bundesbank in dem Urteil des Bundesfinanzhofs vom 27. Juli 1967 - IV 300/64 - BFH 89, 422 /"426 f . J = BStBl. 1967 III, 690 691 f . J in vollem Wortlaut: Deutsche Außenwirtschafts-Rundschau /â- "DAWR 7, 1968, 130 32 ff. zu III 7; auch Julitz "Wiesbaden berechnet neuen Index" in "Die Welt", Ausgabe vom 28. Dezember 1972).
Es entspricht der ständigen vom BVerfG bestätigten Rechtsprechung des BFH (BFH-Urteile vom 27. Juli 1967 IV 300/64, BFHE 89, 422, BStBl III 1967, 690; vom 1. Juni 1976 VIII R 64/75, BFHE 119, 75, BStBl II 1976, 599 sowie BVerfG-Entscheidungen vom 21. Januar 1969 1 BvR 346, 598/68, HFR 1969, 347, und vom 19. Dezember 1978 1 BvR 335/76 u. a., BVerfGE 50, 57, BStBl II 1979, 308), daß Wertminderungen des zur Einkunftserzielung eingesetzten Kapitalvermögens, die durch Geldwertschwund eintreten, nur die ertragsteuerlich unbeachtliche Vermögensebene berühren.
Das FG wies die Klage unter Hinweis auf die ständige Rechtsprechung des BFH seit dem Urteil vom 27. Juli 1967 IV 300/64 (BFHE 89, 422, BStBl III 1967, 690) ab.
BFH, 19.05.1971 - I B 10/71
Bemessung eines Betriebsaufgabegewinns - Abschlag - Allgemeine Geldentwertung
Diese Voraussetzungen seien indessen für die Zeiten einer schleichenden Geldentwertung nicht gegeben (Hinweis auf Urteil des BFH IV 300/64 vom 27. Juli 1967, BFH 89, 422, BStBl III 1967, 690).
Deshalb hat es der BFH in den Urteilen IV 300/64 (…a. a. O.) und VI R 179/66 vom 10. November 1967 (BFH 90, 396, BStBl II 1968, 143) abgelehnt, bei der Besteuerung der Einkünfte aus Kapitalvermögen einen Geldentwertungsabschlag vom Nennbetrag dieser Einkünfte vorzunehmen.
Wie der BFH in der Grundsatzentscheidung IV 300/64 (…a. a. O.) dargelegt hat, ist für eine Berücksichtigung der Geldentwertung mit den Mitteln der Gesetzesauslegung kein Raum.
BFH, 10.11.1967 - VI R 179/66
Geldwertminderung - Kapitalvermögen - Besteuerung der Einkünfte - Nennbetrag der …
Der Senat tritt dem Urteil des IV. Senats IV 300/64 (BFH 89, 422, BStBl III 1967, 690) darin bei, daß die bisher eingetretene Geldwertminderung bei der Besteuerung der Einkünfte auf Kapitalvermögen nicht durch einen Abschlag vom Nennbetrag der Kapitalzinsen berücksichtigt werden kann.
Der IV. Senat des BFH hat in der Grundsatzentscheidung IV 300/64 vom 27. Juli 1967 (BFH 89, 422, BStBl III 1967, 690) ausgesprochen, daß mindestens die bis zum Jahr 1961 eingetretene Geldentwertung bei der Besteuerung der Einkünfte aus Kapitalvermögen nicht durch einen Abschlag vom Nennbetrag der Kapitalzinsen berücksichtigt werden könne.
Wie der BdF in seiner Stellungnahme im Verfahren IV 300/64 zutreffend ausgeführt hat, kann ein Geldwertschwund nicht als Werbungskosten bei den Einnahmen aus Kapitalvermögen abgezogen werden.
Die Rechtsordnung der Bundesrepublik Deutschland wird währungsrechtlich vom Grundsatz des Nominalismus (Nennwertprinzip) beherrscht (vgl. BVerwG, Urteil vom 3.10.1972, NJW 1973, 529, 530 [BVerwG 03.10.1972 - BVerwG I C 36.68] ; BFH, Urteil vom 27.7.1967, BFHE 89, 422, 434).
Es durchdringt alle Rechtsnormen, die sich auf in Geldbeträgen messbare wirtschaftliche Größen beziehen, und damit auch auf die Regelung der Steuertatbestände (vgl. BFH, Urteil vom 27.7.1967, a.a.O., S. 434, 436).
BFH, 25.06.1974 - VIII R 109/69
Darlehn - Darlehnsgeber - Abfindung - Nennwert - Rückzahlung - Gitterziegel - …
FG Saarland, 15.04.2010 - 1 K 1237/05
Zinseinkünfte: Keine Abzinsung bei Wertsicherungsklausel
BFH, 13.07.1967 - IV R 214/66
https://dejure.org/1967,1005
BFH, 13.07.1967 - IV R 214/66 (https://dejure.org/1967,1005)
BFH, Entscheidung vom 13.07.1967 - IV R 214/66 (https://dejure.org/1967,1005)
BFH, Entscheidung vom 13. Juli 1967 - IV R 214/66 (https://dejure.org/1967,1005)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/1967,1005) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.
Gewerbebetrieb bei Errichtung eines Wohngebäudes mit 18 Wohnungen in der Absicht, diese zu verkaufen
BFHE 69, 421
BFHE 89, 421
BFH, 17.01.1972 - GrS 10/70
Absicht, unter Ausnutzung der Steuervergünstigung im Baupatenverfahren Steuern zu …
Er sieht sich aber durch die Urteile des VI. Senats VI 199/65 vom 7. April 1967 (BFH 88, 450, BStBl III 1967, 467) und des IV. Senats IV R 214/66 vom 13. Juli 1967 (BFH 89, 421, BStBl III 1967, 690) hieran gehindert.
Der I. Senat sieht sich durch die Urteile VI 199/65 und IV R 214/66 gehindert, die Gewerbesteuerpflicht in dem ihm zur Entscheidung vorliegenden Fall zu verneinen, da er sich damit in Widerspruch setzen würde zu der in diesen beiden Urteilen vertretenen Rechtsauffassung.
Da ein wirtschaftlicher Eigentümer ebenso wie ein bürgerlich-rechtlicher Eigentümer die erhöhte Absetzung für Abnutzung (AfA) nach § 7 b EStG beanspruchen kann, wenn er den Wertverzehr des Hauses wirtschaftlich trägt (BFH-Urteil VI 52/63 vom 31. Januar 1964, HFR 1964, 204) ist der I. Senat zutreffend der Auffassung, daß die von ihm beabsichtigte Entscheidung eine Abweichung von den Urteilen VI 199/65 und IV R 214/66 (…a.a.O.) bedeuten würde.
Er kann daher nicht Stellung nehmen zu den am Ende des Anrufungsbeschlusses angeführten Konsequenzen, die sich nach Auffassung des I. Senats aus einer Billigung der vom VI. und IV. Senat in den Urteilen VI 199/65 und IV R 214/66 (…a.a.O.) vertretenen Rechtsauffassung ergeben.
Das gilt insbesondere auch für den Verkauf von Häusern und Eigentumswohnungen (…vgl. BFH-Urteile IV R 153/66, a. a. O.; IV R 214/66 vom 13. Juli 1967, BFH 89, 421, BStBl III 1967, 690).
Die Zahl der Verkaufsobjekte (vier Einfamilienhäuser auf einem Gelände von 2702 qm) ist zwar -- gemessen an der Zahl der Verkaufsobjekte in den vom BFH bisher entschiedenen Fällen (vgl. Urteile I 417/61 vom 15. Juni 1965, HFR 1965, 510: 32 Eigenheime;… IV R 153/66, a. a. O.: 41 Eigentumswohnungen; VI 199/65 vom 7. April 1967, BFH 88, 450, BStBl III 1967, 467: 73 Kaufeigenheime; IV R 214/66, a. a. O.: 18 Eigentumswohnungen) -- gering.
BFH, 02.11.1971 - VIII R 1/71
Erstellung und Veräußerung von Eigentumswohnungen als gewerbliche Tätigkeit
Denn bei Beantwortung der Nachhaltigkeitsfrage ist auch der Umfang des jeweiligen Bau- und Verkaufsprogramms und seine Abwicklung als wesentlich zu betrachten (vgl. BFH-Urteile I 417/61 vom 15. Juni 1965, HFR 1965, 510;… IV R 153/66 vom 16. Februar 1967, a. a. O.; VI 199/65 vom 7. April 1967, BFH 88, 450, BStBl III 1967, 467; IV R 214/66 vom 13. Juli 1967, BFH 89, 421, BStBl III 1967, 690; zur Bedeutung des Umfanges von Wertpapiergeschäften BFH-Urteil IV 139/63 vom 11. Juli 1968, BFH 93, 281, BStBl II 1968, 775, des Umfangs einer Hausverwaltung BFH-Urteile VI 63/64 vom 13. Mai 1966, BFH 86, 305, BStBl III 1966, 489; I R 123/69 vom 25. November 1970, BFH 101, 215, BStBl II 1971, 239).
BFH, 23.09.1970 - I R 9/66
Ausnutzung einer Steuervergünstigung - Steuerersparnis - Selbstkosten - Deckende …
- Gegen diese Entscheidung legte das FA Revision ein, die sich auf die entgegenstehende Rechtsprechung des VI., IV., und I. Senats stützt, vor allem in den Urteilen VI 199/65 vom 7. April 1967 (HFR 1967, 380, BFH 88, 450, BStBl 1967 III, 467), IV R 214/66 vom 13. Juli 1967 (HFR 1967, 578; BFH 89, 421, BStBl 1967 III, 690), I R 187/66 vom 18. Juni 1969 (HFR 1969, 472, BFH 96, 99, BStBl 1969 11, 578).
Dem ist der IV. Senat im Urteil IV R 214/66 (…a.a.O.) beigetreten.
BFH, 11.07.1968 - IV 139/63
Zugehörigkeit von auf eigene Rechnung vorgenommenen Ankäufen und Verkäufen von …
Jede Tätigkeit, aus der ein Ertrag fließen soll, wird mit Gewinnabsicht vorgenommen, vor allem, wenn man diesen Gewinnbegriff soweit faßt, wie das in den Urteilen des Bundesfinanzhofs (BFH) VI 199/65 vom 7. April 1967, Sammlung der Entscheidungen des Bundesfinanzhofs Bd. 88 S. 450 (BFH 88, 450), BStBl III 1967, 467, IV R 214/66 vom 13. Juli 1967, BFH 89, 421, BStBl III 1967, 690, geschehen ist.
Danach liegt ein Gewerbebetrieb z. B. auch vor, wenn ein Wohngebäude mit 18 Eigentumswohnungen in der Absicht errichtet wird, die Wohnungen als Eigentumswohnungen zu verkaufen (BFH-Urteil vom 13. Juli 1967 IV R 214/66, BFHE 89, 421, BStBl III 1967, 690).
Wohnanlage - Eigentumswohnungen - Veräußerung an verschiedene Erwerber - …
Dasselbe gilt dann, wenn ein Wohngebäude mit 18 Wohnungen in der Absicht errichtet wird, die Wohnungen als Eigentumswohnungen zu verkaufen (vgl. BFH-Urteil IV R 214/66 vom 13. Juli 1967, BFH 89, 421, BStBl III 1967, 690).
In den vom BFH in den Urteilen IV R 153/66 (…a. a. O.) und IV R 214/66 (…a. a. O.) entschiedenen Fällen war allerdings die Wohnanlage in der Absicht errichtet worden, Eigentumswohnungen an verschiedene Erwerber zu veräußern.
BFH, 18.06.1969 - I R 187/66
Gewinnerzielungsabsicht - Marktsituation - Vermögensmehrungen - Entnahme eines …
Den Urteilen des BFH VI 199/65 vom 7. April 1967 (BFH 88, 450, BStBl III 1967, 467) und IV R 214/66 vom 13. Juli 1967 (BFH 89, 421, BStBl III 1967, 690), nach denen eine Gewinnerzielungsabsicht dann anzunehmen ist, wenn der Steuerpflichtige unter Ausnutzung einer günstigen Marktsituation Vermögensmehrungen durch die Inanspruchnahme des § 7b EStG erstrebt, tritt der Senat bei.
Der BFH hatte sich in den Urteilen VI 199/65 vom 7. April 1967 (BFH 88, 450, BStBl III 1967, 467) und IV R 214/66 vom 13.7.1967 (BFH 89, 421, BStBl III 1967, 690) mit ähnlich gelagerten Sachverhalten zu befassen.
Der Senat will die Gewinnerzielungsabsicht der Antragstellerin in Anlehnung an die sog. Baupatenrechtsprechung des BFH (vgl. Urteile vom 7. April 1967 VI 199/65, BFHE 88, 450, BStBl III 1967, 467; vom 13. Juli 1967 IV R 214/66, BFHE 89, 421, BStBl III 1967, 690; vom 18. Juni 1969 I R 187/66, BFHE 96, 99, BStBl II 1969, 578, und Beschluß des Großen Senats vom 17. Januar 1972 GrS 10/70, BFHE 106, 84, BStBl II 1972, 700) bejahen, weil nach seiner Ansicht eine solche Gewinnerzielungsabsicht schon aus den mit der Tätigkeit der Antragstellerin verbundenen sonstigen wirtschaftlichen Vorteilen (u. a. aus den Steuervergünstigungen gemäß § 82 f EStDV) folgt.