Source: https://www.rechtslupe.de/stichworte/bemessungsgrundlage/page/2
Timestamp: 2019-09-20 07:38:38
Document Index: 323580649

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 8', '§ 20', '§ 20', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 10']

Bemessungsgrundlage 2 | Rechtslupe
Schlagwort: Bemessungsgrundlage
Eigen­tums­woh­nung aus der Zwangs­ver­stei­ge­rung – und die Grund­er­werb­steu­er
Beim Erwerb einer Eigen­tums­woh­nung im Wege der Zwangs­ver­stei­ge­rung ist das Meist­ge­bot als Bemes­sungs­grund­la­ge der Grund­er­werb­steu­er nicht um die antei­li­ge Instand­hal­tungs­rück­stel­lung zu min­dern. Der Grund­er­werb­steu­er unter­liegt nach § 1 Abs. 1 Nr. 4 GrEStG das Meist­ge­bot im Zwangs­ver­stei­ge­rungs­ver­fah­ren für ein inlän­di­sches Grund­stück. Die Steu­er bemisst sich nach dem Wert der Gegen­leis­tung (§ 8 Abs. 1 GrEStG).
Jah­res­son­der­zah­lung – und ihre Bemes­sungs­grund­la­ge
Die Jah­res­son­der­zah­lung nach § 20 TV‑L bemisst sich auch dann nach dem Refe­renz­zeit­raum Juli bis Sep­tem­ber, wenn der Arbeits­ver­trag spä­ter befris­tungs­be­dingt endet und der Arbeit­neh­mer im unmit­tel­ba­ren Anschluss dar­an naht­los wei­ter­be­schäf­tigt wird, sofern zwi­schen bei­den Ver­trä­gen eine recht­li­che Ein­heit besteht. Der Ersatz­be­mes­sungs­zeit­raum des § 20 Abs. 3 Satz 3 TV‑L kommt in die-sem
Zuschlag in der Zwangs­ver­stei­ge­rung – und die umsatz­steu­er­recht­li­che Bemes­sungs­grund­la­ge
Bemes­sungs­grund­la­ge für die Umsatz­steu­er für Lie­fe­run­gen ist das ver­ein­bar­te Ent­gelt (§ 10 Abs. 1 Satz 1 UStG). Ent­gelt ist alles, was der Leis­tungs­emp­fän­ger auf­wen­det, um die Leis­tung zu erhal­ten, jedoch abzüg­lich der Umsatz­steu­er (§ 10 Abs. 1 Satz 2 UStG). Zum Ent­gelt gehört auch, was ein ande­rer als der Leis­tungs­emp­fän­ger dem Unter­neh­mer für die
Umsatz­steu­er­li­che Bemes­sungs­grund­la­ge bei einem Tausch
Bei einem Tausch wird im Ergeb­nis der Wert der tat­säch­li­chen eige­nen Auf­wen­dun­gen des Leis­ten­den, also der Wert der zu besteu­ern­den Leis­tung, als Bemes­sungs­grund­la­ge ange­setzt. Die Bemes­sungs­grund­la­ge bestimmt sich nach § 10 Abs. 2 Satz 2 UStG a. F. Gemäß § 10 Abs. 2 Satz 2 UStG a. F. gilt bei einem Tausch der Wert
Die Ein­kaufs­ge­nos­sen­schaft, ihr Zen­tral­re­gu­lie­rer – und die Fra­ge der Ent­gelt­min­de­rung
Preis­nach­läs­se, die ein Zen­tral­re­gu­lie­rer sei­nen Anschluss­kun­den für den Bezug von Waren von bestimm­ten Lie­fe­ran­ten gewährt, min­dern nicht die Bemes­sungs­grund­la­ge für die Leis­tun­gen, die der Zen­tral­re­gu­lie­rer gegen­über den Lie­fe­ran­ten erbringt, und füh­ren dem­entspre­chend auch nicht zu einer Berich­ti­gung des Vor­steu­er­ab­zugs beim Anschluss­kun­den. Mit die­ser Ent­schei­dung setzt der Bun­des­fi­nanz­hof das "Ibe­ro Tours"-Urteil
Kei­ne Ent­gelt­min­de­rung für Ver­mitt­ler
Auf­grund des "Ibe­ro Tours", Urteils des Gerichts­hofs der Euro­päi­schen Uni­on1 hält der Bun­des­fi­nanz­hof nicht dar­an fest, dass ein Ver­mitt­ler das Ent­gelt für sei­ne Ver­mitt­lungs­leis­tung min­dern kann, wenn er dem Kun­den der von ihm ver­mit­tel­ten Leis­tung einen Preis­nach­lass gewährt. Ändert sich die Bemes­sungs­grund­la­ge für einen steu­er­pflich­ti­gen Umsatz, hat der Unter­neh­mer, der