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Timestamp: 2020-02-22 03:57:10
Document Index: 192211412

Matched Legal Cases: ['§ 8', '§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 12', '§ 13', '§ 13', '§ 14', '§ 15', '§ 16', '§ 17', '§ 18', '§ 19', '§ 20', '§ 21', '§ 22', '§ 23', '§ 13', '§ 13', '§ 8', '§ 2', '§ 3', '§ 13', '§ 14', '§ 8', '§ 1', '§ 1', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 13', '§ 9', '§ 13', '§ 10', '§ 13', '§ 13']

Landesrecht BW KapVO VII | Landesnorm Baden-Württemberg | Gesamtausgabe | Verordnung des Wissenschaftsministeriums über die Kapazitätsermittlung, die Curricularnormwerte und die Festsetzung von Zulassungszahlen (Kapazitätsverordnung - KapVO VII) vom 14. Juni 2002 | gültig ab: 01.07.2002
Anlage 3 - Stellenzuordnung (§ 8 Abs. 1 Satz 2)
Ausfertigungsdatum: 14.06.2002
Fundstelle: GBl. 2002, 271
Stand: letzte berücksichtigte Änderung: Anlage 2 geändert durch Verordnung vom 28. Juni 2016 (GBl. S. 385)
Verordnung des Wissenschaftsministeriums über die Kapazitätsermittlung, die Curricularnormwerte und die Festsetzung von Zulassungszahlen (Kapazitätsverordnung - KapVO VII) vom 14. Juni 2002 01.07.2002
Eingangsformel 01.07.2002
ERSTER ABSCHNITT - Allgemeine Grundsätze und Verfahren 01.07.2002
§ 1 - Grundsätze 01.07.2002
§ 2 - Zulassungszahl 01.07.2002
§ 3 - Überprüfung 26.01.2011
§ 4 - Bericht der Hochschulen 26.01.2011
§ 5 - Ermittlung der Aufnahmekapazität 26.01.2011
§ 5 a - Festlegung von Zulassungszahlen durch Satzung der Hochschule 26.01.2011
ZWEITER ABSCHNITT - Berechnung aufgrund der personellen Ausstattung 01.07.2002
§ 6 - Anwendung von Curricularnormwerten 01.07.2002
§ 7 - Lehreinheiten 06.06.2003
§ 8 - Personalstellen 01.07.2002
§ 9 - Regellehrverpflichtung 06.06.2003
§ 10 - Lehrauftragsstunden 01.07.2002
§ 11 - Dienstleistungen 01.07.2002
§ 12 - Anteilquote 01.07.2002
§ 13 - Curricularnormwerte, Curricularwerte aufgrund von Bandbreiten 31.07.2013
§ 13 a - Übergangsregelung zur Ermittlung der Bandbreiten für Bachelor- und Masterstudiengänge 26.01.2011
DRITTER ABSCHNITT - Überprüfung des Berechnungsergebnisses 01.07.2002
§ 14 - Überprüfungstatbestände 01.07.2002
§ 15 - Räumliche Kapazität 01.07.2002
§ 16 - Schwundquote 01.07.2002
§ 17 - Patientenbezogene Kapazität 06.06.2003
§ 18 - Festsetzung der Zulassungszahl im Studiengang Medizin 01.07.2002
§ 19 - Überprüfung des Berechnungsergebnisses im Studiengang Zahnmedizin 01.07.2002
VIERTER ABSCHNITT - Ausnahmetatbestände 01.07.2002
§ 20 - Ausnahmetatbestände 26.01.2011
§ 21 - Wegfall von Personalstellen 01.07.2002
FÜNFTER ABSCHNITT - Schlussbestimmungen 01.07.2002
§ 22 - Schlussbestimmungen 01.07.2002
§ 23 - Inkrafttreten 01.07.2002
Anlage 1 - Verfahren zur Berechnung der personellen Aufnahmekapazität aufgrund des Zweiten Abschnitts der Verordnung 31.07.2013
I. - Berechnung des Angebots einer Lehreinheit an Deputatstunden 31.07.2013
II. - Berechnung der jährlichen Aufnahmekapazität 31.07.2013
III. - Verzeichnis der benutzten Symbole 31.07.2013
Anlage 2 - Curricularnormwerte (§ 13 Absatz 1) und Curricularwerte (§ 13 Absatz 2) 01.07.2016
1. Curricularnormwerte für Studiengänge an Universitäten 01.07.2016
2. Curricularnormwerte für Studiengänge an Pädagogischen Hochschulen 01.07.2016
3. Curricularnormwerte für Studiengänge an Hochschulen für angewandte Wissenschaften 01.07.2016
4. Bandbreiten für Curricularwerte von Bachelor- und Masterstudiengängen 01.07.2016
Anlage 3 - Stellenzuordnung (§ 8 Abs. 1 Satz 2) 01.07.2002
I. Lehreinheit Vorklinische Medizin 01.07.2002
II. Lehreinheit Klinisch-praktische Medizin 01.07.2002
III. Lehreinheit Klinisch-theoretische Medizin 01.07.2002
Auf Grund von § 2 Abs. 1 des Hochschulzulassungsgesetzes (HZG) vom 22. März 1993 (GBl. S. 201) und der Artikel 7 und 16 Abs. 1 des Staatsvertrages über die Vergabe von Studienplätzen (Staatsvertrag) vom 24. Juni 1999 (GBl. 2000 S. 401) wird verordnet:
(2) Der Festsetzung der Zulassungszahl liegt die jährliche Aufnahmekapazität zugrunde. Bei Studiengängen, für die während eines Jahres mehrere Vergabetermine stattfinden, wird die jährliche Aufnahmekapazität auf die einzelnen Vergabetermine aufgeteilt.
(2) Bei der Feststellung der Aufnahmekapazität bleiben Maßnahmen zum Ausgleich zusätzlicher Belastungen aufgrund der bisherigen Entwicklung der Zahl der Studierenden des ersten Fachsemesters oder höherer Fachsemester unberücksichtigt; sie sind gesondert auszuweisen.
(1) Die Hochschulen legen den Bericht nach Artikel 6 Abs. 4 des Staatsvertrages innerhalb einer vom Wissenschaftsministerium zu bestimmenden Frist vor. Der Bericht enthält insbesondere eine Darstellung der Ermittlung der Aufnahmekapazität nach § 3, die Aufteilung der Curricularnormwerte der Studiengänge auf Lehreinheiten (§ 13 Abs. 4) und einen Vorschlag für die Festsetzung von Zulassungszahlen. Die Hochschulen haben die Aufteilung des Curricularnormwertes und eine Abweichung vom Berechnungsergebnis des Zweiten Abschnitts (§ 14) zu begründen.
(2) Legt die Hochschule keinen Bericht vor oder ist der Bericht unvollständig oder verspätet, trifft das Wissenschaftsministerium die erforderlichen Maßnahmen zur Festsetzung der Zulassungszahlen.
Festlegung von Zulassungszahlen durch Satzung der Hochschule
(1) Hochschulen, deren Studienanfängerkapazität in einer gültigen individuellen Zielvereinbarung mit dem Wissenschaftsministerium geregelt ist, legen mit Zustimmung des Wissenschaftsministeriums die Zulassungszahlen durch Satzung fest. Mit dem Antrag auf Erteilung der Zustimmung legen die Hochschulen dem Wissenschaftsministerium einen Bericht mit ihren Kapazitätsberechnungen vor.
(2) Bei der Festlegung der Zulassungszahlen durch Satzung ist jede Hochschule an die Festlegungen der von ihr mit dem Wissenschaftsministerium abgeschlossenen Zielvereinbarung gebunden. In der Zielvereinbarung werden Regelungen zur Studienanfängerkapazität im grundständigen Bereich getroffen. Sie kann darüber hinaus auch Regelungen zur Studienanfängerkapazität im Masterbereich enthalten.
(3) Abweichend von Absatz 1 setzt das Wissenschaftsministerium Zulassungszahlen durch Rechtsverordnung fest, wenn
eine Hochschule nicht rechtzeitig eine Satzung erlässt,
die notwendige Zustimmung zu einer Satzung der Hochschule versagt wurde,
eine Hochschule gegen die mit ihr nach Absatz 2 abgeschlossene Zielvereinbarung verstößt oder
eine Hochschule bei der Festsetzung von Zulassungszahlen gegen die im Hochschulzulassungsgesetz und der Kapazitätsverordnung geregelten Grundsätze des Kapazitätsrechts verstößt.
(2) Zur Berechnung des Bedarf an Dienstleistungen sind Studienanfängerzahlen für die nicht zugeordneten Studiengänge anzusetzen, wobei die voraussichtlichen Zulassungszahlen für diese Studiengänge oder die bisherige Entwicklung der Studienanfängerzahlen zu berücksichtigen sind.
(2) Zur Festsetzung der einzelnen Anteilquoten können vom Wissenschaftsministerium Vorgaben gemacht werden.
(2) Eine Verminderung kommt nur in Betracht, wenn Tatbestände gegeben sind, die die Durchführung einer ordnungsgemäßen Lehre beeinträchtigen (Nummer 1 bis 6), oder wenn ein Ausgleich für eine Mehrbelastung des Personals (§ 8 Abs. 1) durch Studierende höherer Semester erforderlich ist (Nummer 7):
gegenüber dem nach Absatz 3 Nr. 1 bis 3 überprüften Berechnungsergebnis des Zweiten Abschnitts höhere Aufnahme von Studierenden erster oder höherer Fachsemester in den vergangenen Jahren.
Als patientenbezogene jährliche Aufnahmekapazität für den Studienabschnitt zwischen dem Ersten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung nach § 1 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 und dem Beginn des Praktischen Jahres nach § 1 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 der Approbationsordnung für Ärzte sind 15,5 vom Hundert der Gesamtzahl der tagesbelegten Betten des Klinikums anzusetzen.
Liegt die Zahl nach Nummer 1 niedriger als das Berechnungsergebnis des Zweiten Abschnitts unter Berücksichtigung der Überprüfung nach § 14 Abs. 2 Nr. 1 bis 3 und 7, Abs. 3 Nr. 1 bis 3, erhöht sie sich je 1000 Poliklinische Neuzugänge im Jahr um die Zahl Eins. Die Zahl nach Nummer 1 wird jedoch höchstens um 50 vom Hundert erhöht.
(2) Liegt das Berechnungsergebnis nach Absatz 1 niedriger als das des Zweiten Abschnitts unter Berücksichtigung der Überprüfung nach § 14 Abs. 2 Nr. 1 bis 3 und 7 sowie Abs. 3 Nr. 1 bis 3, ist es der Festsetzung der Zulassungszahl zugrunde zu legen; § 14 Abs. 2 Nr. 6 bleibt unberührt.
(1) Liegt das Berechnungsergebnis für den klinischen Teil des Studiengangs Medizin niedriger als das Berechnungsergebnis für den vorklinischen Teil des Studiengangs, kann die Zulassungszahl für den Studiengang Medizin nur dann höher als das Berechnungsergebnis für den klinischen Teil festgesetzt werden, wenn das Wissenschaftsministerium die Fortsetzung des Studiums nach dem vorklinischen Teil gewährleisten kann. Ist der klinische Teil des Studiengangs an einer Hochschule nicht vorhanden, gilt Satz 1 entsprechend.
(1) Das Berechnungsergebnis für den Studiengang Zahnmedizin ist anhand der klinischen Behandlungseinheiten der Lehreinheit Zahnmedizin zu überprüfen. Als Grenzwert für die jährliche Aufnahmekapazität sind 0,67 Klinische Behandlungseinheiten für die Zahnerhaltungs- und Zahnersatzkunde je Studierenden anzusetzen.
(2) Weichen die Berechnungsergebnisse nach Absatz 1 und nach dem Zweiten Abschnitt unter Berücksichtigung der Überprüfung nach § 14 Abs. 2 Nr. 1 bis 3, 5 und 7 sowie Abs. 3 Nr. 1 bis 3 voneinander ab, so ist der Festsetzung der Zulassungszahl der niedrigste Wert zugrunde zu legen.
Liegen die Voraussetzungen des Artikels 6 Abs. 2 Satz 2 des Staatsvertrages vor, können Zulassungszahlen abweichend von den Bestimmungen des Zweiten und Dritten Abschnitts festgesetzt werden.
Wegfall von Personalstellen
(3) Soweit nichts anderes bestimmt ist, ist das Wissenschaftsministerium für die Durchführung dieser Verordnung zuständig.
(1) Diese Verordnung tritt mit Wirkung vom 1. Juli 2002 in Kraft. Sie gilt erstmals für die Festsetzung von Zulassungszahlen für das Wintersemester 2002/2003.
(2) Mit dem Inkrafttreten dieser Verordnung tritt die Kapazitätsverordnung (KapVO VI) vom 18. April 1990 (GBl. S. 134), zuletzt geändert durch Verordnung vom 4. Juni 1996 (GBl. S. 430) außer Kraft.
Stuttgart, den 14. Juni 2002 Prof. Dr. Frankenberg
Verfahren zur Berechnung der personellen Aufnahmekapazität aufgrund des Zweiten Abschnitts der Verordnung
Die personelle Aufnahmekapazität wird unter Zugrundelegung der je Studiengang aufgestellten Curricularnormwerte (Anlage 2, § 13 Abs. 2 und 3) berechnet. Die Curricularnormwerte sind als Curricularanteile auf die Lehreinheiten so aufzuteilen und darzustellen, dass die Summe der Curricularanteile eines Studiengangs in den an der Ausbildung beteiligten Lehreinheiten den Curricularnormwert ergibt.
Das Angebot einer Lehreinheit an Deputatstunden (S) ergibt sich aus dem Lehrdeputat der verfügbaren Stellen einschließlich des Lehrdeputats der an die Hochschulen abgeordneten Personen und des durch Lehraufträge zusätzlich zur Verfügung stehenden Deputats. Abzuziehen sind Verminderungen des Lehrdeputats nach § 9 Abs. 2.
CAq :Anteil am Curricularnormwert (Curricularanteil) des nicht zugeordneten Studiengangs q, der von der Lehreinheit als Dienstleistung zu erbringen ist (§ 13 Abs. 4)
lj : Zahl der in der Lehreinheit verfügbaren Stellen der Stellengruppe j
L: Zahl der Lehrauftragsstunden der Lehreinheit in Deputatstunden je Semester (§ 10)
Curricularnormwerte (§ 13 Absatz 1) und Curricularwerte (§ 13 Absatz 2)
Studiengänge mit dem Abschluss Diplom,
Magister, Promotion (als erstem Abschluss),
Mathematik u.a.
Pädagogik2)
Rechts-, u. Wirtschafts- und
Betriebswirtschaft (technisch orientiert)
Medizin3)
Ausgenommen Studiengänge an Kunsthochschulen
Ausgenommen Sonderpädagogik und Sozialpädagogik
Die Aufteilung des Curricularnormwerts auf Lehreinheiten obliegt dem Wissenschaftsministerium
2. Curricularnormwerte für Studiengänge an Pädagogischen Hochschulen
Curricularnormwerte für Studiengangkombinationen ohne das Fach Musik
Lehramt und Europalehramt an Grundschulen (Abschluss: Bachelor)
Lehramt und Europalehramt an Grundschulen (Abschluss: Master)
Lehramt und Europalehramt Sekundarstufe I (Abschluss: Bachelor)
Lehramt und Europalehramt Sekundarstufe I (Abschluss: Master)
Lehramt Sonderpädagogik (Abschluss: Bachelor)
Lehramt Sonderpädagogik (Abschluss: Master)
Lehramt Sonderpädagogik (Aufbaustudiengang)
Curricularnormwerte für Studiengangkombinationen mit dem Fach Musik
Lehramt und Europalehramt Sekundarstufe I, Musik als 1. Einschreibefach (Abschluss: Bachelor)
Lehramt und Europalehramt Sekundarstufe I, Musik als 2. Einschreibefach (Abschluss: Bachelor)
Lehramt und Europalehramt Sekundarstufe I, Musik als 1. Einschreibefach (Abschluss: Master)
Lehramt und Europalehramt Sekundarstufe I, Musik als 2. Einschreibefach (Abschluss: Master)
In der Berechnung der personellen Aufnahmekapazität nach dem Zweiten Abschnitt werden die höheren Curricularnormwerte nach Nummer 1 bis 8 abweichend von dem Verfahren nach Anlage 1 durch die Multiplikation des für das Fach Musik zur Verfügung stehenden Teils des Lehrangebots S mit dem Faktor 0,35 berücksichtigt.
3. Curricularnormwerte für Studiengänge an Hochschulen für angewandte Wissenschaften
Curricularnormwert6)
Alle Studiengänge (einschließlich Textildesign)
Medizinische Informatik4)
Alle Studiengänge5)
Bezogen auf sieben Studiensemester
Bezogen auf acht Studiensemester
Der Curricularnormwert erhöht sich für jedes integrierte praktische Studiensemester, das im dritten, vierten, fünften oder sechsten Studiensemester liegt, um 0,1
4. Bandbreiten für Curricularwerte von Bachelor- und Masterstudiengängen
3,0 bis 7,1
0,9 bis 1,8
Wenn in der Klinischen Physiologie keine klinische Tätigkeit vorliegt, soll sie der Lehreinheit Klinischtheoretische Medizin zugeordnet werden.
Anästhesieologie und Notfallmedizin