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Timestamp: 2020-08-08 20:40:21
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Matched Legal Cases: ['Art.6', '§23', '§ 20', '§ 20', '§ 23', '§ 52', 'Art.6', '§22']

Wohnsitz USA - Verkauf Immobilie in D - Steuer in D ? im Forum für Ausland: Steuer und Immobilien
Wohnsitz USA - Verkauf Immobilie in D - Steuer in D ?
amaufraeumen
Registriert: 19.06.13, 21:08
Beitrag von amaufraeumen » 19.06.13, 21:24
Person X besitzt zwei Immobilien in Deutschland. Person X ist in Deutschland abgemeldet und lebt und arbeitet dauerhaft in USA. Steuererklärung erfolgt jährlich in USA. Nun will Person X seine Immobilien in Deutschland verkaufen, da feststeht es gibt keine Rückkehr nach Deutschland. Wird in Deutschland eine Steuer für den Veräußerungsgewinn fällig? Person X besitzt die eine Immobilie seit 5 Jahren, die andere seit 8 Jahren.
Wie ist die Rechtslage (am besten mit § des Steuergesetztes) ?
Registriert: 22.10.11, 17:36
Re: Wohnsitz USA - Verkauf Immobilie in D - Steuer in D ?
Beitrag von volker1972 » 29.06.13, 01:45
wichitig hier sind steuer für einkünfte aus kapitalvermögen http://dejure.org/gesetze/EStG/20.html und private veräußerungsgeschäfte http://dejure.org/gesetze/EStG/23.html. die steuerschädliche frist beträgt bei grundstücken zehn Jahre. anders wäre es, wenn sie es selber zu eigenen wohnzwecken oder als ferienwohnung genutzt hätten. https://www.smartsteuer.de/portal/lexik ... aefte.html
Beitrag von bavarian tax collector » 30.06.13, 12:20
volker1972 hat geschrieben: wichitig hier sind steuer für einkünfte aus kapitalvermögen http://dejure.org/gesetze/EStG/20.html
Vielleicht übersehe ich ja was, aber wie man hier Einkünfte aus KapVerm generieren will erschließt sich mir nicht!
Wie wurden die Immos bisher genutzt? Das hat volker1972 zumindest erfasst!
Wenn bisher vermietet: Erstes Problem!
Das DBA USA (Art.6) weißt das Besteuerungsrecht für Einkünfte aus unbeweglichem Vermögen dem Belegenheitsstaat zu, also Deutschland! Somit bestünde in D zumindest beschränkte Steuerpflicht für diese Einkünfte.
Soweit die Ausnahmeregelung des §23 ABs.1 Nr.1 Satz 3 EStG (Eigennutzung) nicht greift, ermittelt sich der Gewinn grundsätzlich nach folgender Formel:
- Verkaufskosten
+ Abschreibung (z.B. im Bereich V+V)
Lustig wird es natürlich, wenn in der Vergangenheit bereits eine weitere Immo verkauft wurde und man wegen der Drei-Objekte-Regelung in den gewerblichen Grundstückshandel rutscht!
Beitrag von volker1972 » 30.06.13, 23:10
ich habe § 20 estg mit angegen, weil er auch im verlinkten beitrag aufgeführt wurde.
Die Neuregelung der einheitlichen Besteuerung von Kapitalerträgen und privaten Veräußerungsgeschäften aus Kapitalanlagen in § 20 EStG durch das Unternehmensteuerreformgesetz 2008 vom 14.8.2007 (BGBl I 2007, 1912) erfordert zahlreiche, teilweise auch redaktionelle änderungen der Regelung des § 23 EStG gegenüber dem bisherigen Recht. Die Neuregelungen sind erstmals auf Veräußerungsgeschäfte anzuwenden, bei denen die WG nach dem 31.12.2008 auf Grund eines nach diesem Zeitpunkt rechtswirksam abgeschlossenen obligatorischen Vertrags oder gleichstehenden Rechtsakts angeschafft wurden (§ 52a Abs. 11 EStG).
Zuletzt geändert von volker1972 am 01.07.13, 00:23, insgesamt 1-mal geändert.
Beitrag von Dummerchen » 01.07.13, 00:12
Zum einen solltest du ZItate als solche kennzeichnen.
Zum anderen spricht es nicht gerade fuer dein Fachwissen, wenn du eine Seite zitierst, die so up-to-date ist, dass sie Gesetzesaenderungen aus 2007/2008 fuenf Jahre spaeter noch als neu bezeichnet.
Beitrag von volker1972 » 01.07.13, 00:34
nun, ich habe leider wirklich nicht viel fachwissen, das ist wohl richtig und ich mache sicherlich nicht alles richtig. aber dadurch nimmt sich wenigstens ein fachkundiger der frage an und hilft dem fragesteller, denn bevor ich etwas geschrieben habe, blieb die frage etliche tage unbeantwortet und niemand wollte dem fragesteller helfen, obwohl es wohl einige gewusst hätten. und nur dies ist für mich wichtig. dafür lass ich mich gerne tadeln und korrigieren.
Beitrag von amaufraeumen » 01.07.13, 08:06
also was mich immer davor zurückgehalten hat mich mit Fragen und auch Antworten an ein Forum zu wenden, hat sich auch hier wieder bestätigt. Anstatt auf die eigentliche Frage zu antworten wird darüber diskutiert wer mehr Ahnung hat und wer der Bessere ist. Bringt leider keinem etwas.
Darüber hinaus sind die bisher gegebenen Antworten für mich absolut wertlos, da dies allgemeine Informationen sind welche ich kenne.
Nochmals der Kern meiner Frage, ändert sich an den Regeln zum Veräußerungsgewinn aus Immobilienverkäufe etwas basierend auf dem Wohnsitz in den USA oder nicht?
Mir würde ein Ja oder ein Nein, am besten mit Paragraph vollkommen ausreichen.
Beitrag von Dummerchen » 01.07.13, 14:29
amaufraeumen hat geschrieben: also was mich immer davor zurückgehalten hat mich mit Fragen und auch Antworten an ein Forum zu wenden, hat sich auch hier wieder bestätigt. Anstatt auf die eigentliche Frage zu antworten wird darüber diskutiert wer mehr Ahnung hat und wer der Bessere ist. Bringt leider keinem etwas.
Dir bringt also das Verlinken veralteter Webseiten mehr?
Wenn du die Gesetzeslage kennst, wo liegt dann dein Problem?
Vielleicht solltest du einfach noch einmal alle Antworten lesen ... schon mal auf die Idee gekommen, dass es kein einfaches Ja oder Nein gibt, sondern nur das "Lies mal hier nach, da stehen die Bedingungen" vom bavarian tax collector?
Beitrag von bavarian tax collector » 01.07.13, 14:45
amaufraeumen hat geschrieben: Mir würde ein Ja oder ein Nein, am besten mit Paragraph vollkommen ausreichen.
Du möchtest es kurz also bekommst du es kurz:
Nein, Art.6 DBA USA, §§22,23 EStG!