Source: http://www.juramagazin.de/102461.html
Timestamp: 2019-06-16 02:36:05
Document Index: 180337685

Matched Legal Cases: ['§ 23', '§ 25', '§ 47', '§ 48', '§ 20', '§ 20', '§ 25', '§ 2', '§ 2', '§ 29', '§ 35', '§ 36', '§ 28', '§ 23', '§ 26', '§ 45', '§ 39', '§ 40']

﻿ Gesamtqualifikation
2. die Pflichtgrundkurse im dritten und vierten Prüfungsfach gemäß § 23,
3. die weiteren Pflichtgrundkurse gemäß § 25 mit Ausnahme der Pflichtgrundkurse in Sport,
4. der Abschlusskurs im Referenzfach der fünften Prüfungskomponente,
5. für die Schülerinnen und Schüler des beruflichen Gymnasiums die weiteren Pflichtgrundkurse gemäß § 47 Abs. 3 und
6. für die Schülerinnen und Schüler des altsprachlichen Bildungsganges die weiteren Pflichtgrundkurse gemäß § 48.
3. In demselben Fach dürfen nur entweder Grund- oder Leistungskurse in die Gesamtqualifikation eingebracht werden. Zusätzlich zu den Leistungskursen im gleichen Fach belegte Grundkurse dürfen nur dann in die Gesamtqualifikation eingebracht werden, wenn es sich um Zusatzkurse gemäß § 20 Abs. 3 handelt, jedoch nicht mehr als insgesamt zwei in beiden Leistungskursfächern. Zusatzkurse, die einen Grundkurs ergänzen, können nur in die Gesamtqualifikation eingebracht werden, wenn in diesem Fach mindestens zwei Grundkurse in unterschiedlichen Halbjahren belegt wurden; dies gilt nicht für das Fach Musik.
4. In demselben Fach dürfen höchstens fünf Grundkurse in den ersten Block der Gesamtqualifikation eingebracht werden. Abweichend von Satz 1 dürfen
a) im Fach Sport höchstens drei,
b) bei Sport als Prüfungsfach oder Referenzfach der fünften Prüfungskomponente höchstens vier,
c) bei Sport als Prüfungsfach und Referenzfach der fünfte Prüfungskomponente höchstens fünf Grundkurse eingebracht werden.
5. Es dürfen jeweils höchstens zwei Grundkurse Ensemblemusik und zwei Seminarkurse (§ 20 Abs. 4) eingebracht werden.
(4) In Fächern, in denen nur die Belegung von zwei Kursen erforderlich ist, können im ersten und zweiten Kurshalbjahr belegte Grundkurse auch einzeln durch im dritten und vierten Kurshalbjahr zusätzlich belegte Grundkurse ersetzt werden, im zweiten Aufgabenfeld jedoch nur, wenn damit noch die Bedingungen gemäß § 25 Abs. 3 erfüllt werden.
(1) Am Ende des ersten Kurshalbjahres muss eine Schülerin oder ein Schüler in die Einführungsphase zurücktreten, wenn sie oder er bereits so viele unzureichende Leistungen erbracht hat, dass die Qualifikationsphase ohne Wiederholung dieses Kurshalbjahres nicht mehr erfolgreich besucht werden kann.
Bei Besuch der gymnasialen Oberstufe in der zweijährigen Form ist damit der Wechsel in die dreijährige Form der gymnasialen Oberstufe verbunden. Beim erneuten Übergang in die Qualifikationsphase wird keine erneute Versetzungsentscheidung getroffen.
(2) Am Ende des zweiten oder dritten Kurshalbjahres kann eine Schülerin oder ein Schüler auf Antrag, über den die Jahrgangskonferenz oder der Oberstufenausschuss entscheidet, in den folgenden Schülerjahrgang zurücktreten. Wurden zu diesem Zeitpunkt bereits so viele unzureichende Leistungen erbracht, dass ein erfolgreicher Abschluss der Qualifikationsphase nicht mehr möglich ist, muss sie oder er in das erste oder zweite Kurshalbjahr zurücktreten. Sofern in diesem Fall die Rücktrittsmöglichkeiten gemäß § 2 Abs. 6 bereits ausgeschöpft wurde, gilt der Rücktritt als Nichtbestehen der Abiturprüfung, sofern die gymnasiale Oberstufe nicht verlassen werden muss.
(3) Über einen Antrag gemäß § 2 Abs. 6 Satz 3 entscheidet die Jahrgangskonferenz oder der Oberstufenausschuss.
(4) Wer gemäß § 29 nicht zur Abiturprüfung zugelassen wird oder gemäß § 35 von der Abiturprüfung zurücktritt, muss sofort in den folgenden Schülerjahrgang zurücktreten, es sei denn, er hat die gymnasiale Oberstufe gemäß § 36 Abs. 2 Satz 2 zu verlassen. Auf Antrag kann die Schule eine Beurlaubung bis zum Beginn des dritten Kurshalbjahres gestatten; bei Teilnahme am Unterricht des zweiten Kurshalbjahres werden die Leistungen nicht bewertet.
Teil IV Abiturprüfung Kapitel 1:
Allgemeine Prüfungsbestimmungen § 28:
Noten des vierten Kurshalbjahres:
1. alle Verpflichtungen nach den §§ 23 und 25 erfüllt und
2. im ersten Block der Gesamtqualifikation gemäß § 26 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 mindestens 200 Punkte erreicht und die Bedingungen gemäß § 45 Abs. 2 Nr. 3 bis 5 erfüllt.
Zeitpunkt und Teile der Prüfung:
(1) Die einheitlichen Termine für Fächer mit zentraler Aufgabenstellung sowie die weiteren Prüfungstermine und Prüfungszeiträume für die Durchführung der einzelnen Prüfungen werden von der Schulaufsichtsbehörde jährlich zu Beginn des Schuljahres bekannt gegeben, in dem die Prüfung stattfindet.
(2) Die Abiturprüfung besteht aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil. Im ersten bis dritten Prüfungsfach findet eine schriftliche Prüfung statt. Im vierten Prüfungsfach und in der fünften Prüfungskomponente wird jeder Prüfling mündlich geprüft. In höchstens zwei der drei schriftlichen Prüfungsfächer können zusätzlich mündliche Prüfungen stattfinden. In einem dieser Fächer kann von der oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses eine mündliche Prüfung angesetzt werden. In einem weiteren Fach oder, falls von der oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses keine Prüfung angesetzt wurde, in zwei Fächern ist auf Wunsch des Prüflings eine mündliche Prüfung anzusetzen.
(3) Im Falle der besonderen Lernleistung ist die schriftliche Arbeit spätestens zu dem von der Schulleiterin oder dem Schulleiter festgesetzten Termin abzugeben. Die Termine der Kolloquien der fünften Prüfungskomponente werden von der oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses festgelegt. Für die Termine gemäß Satz 1 und 2 gibt die Schulaufsichtsbehörde einen Zeitrahmen vor.
(1) Schülerinnen und Schüler mit festgestelltem sonderpädagogischen Förderbedarf erhalten bei Bedarf für die einzelnen Prüfungen einen ihrer Behinderung entsprechenden individuellen Nachteilsausgleich. Festgesetzt werden können die in § 39 der Sonderpädagogikverordnung vom 19. Januar 2005 (GVBl. S. 57) in der jeweils geltenden Fassung aufgeführten besonderen Hilfsmittel oder methodischen Unterstützungsmaßnahmen. Über Art und Umfang des individuell zu gewährenden Nachteilsausgleichs entscheidet bis spätestens vier Wochen vor Beginn der ersten Prüfung die oder der jeweilige Prüfungsvorsitzende entsprechend dem in § 40 der Sonderpädagogikverordnung geregelten Verfahren; dabei sind die generellen Vorgaben der Schulaufsichtsbehörde zu beachten.
(2) Schülerinnen und Schüler mit festgestellten gravierenden Lese- und Rechtschreibstörungen können bis zu einem von der Schule festgelegten Termin eine Verlängerung der Bearbeitungszeit für die schriftlichen Prüfungen beantragen, über die die Schulaufsichtsbehörde entscheidet.
(3) Hilfsmittel oder Unterstützungsmaßnahmen nach Absatz 1 Satz 2 können auf Antrag auch gewährt werden, wenn Prüfungen infolge einer vorübergehenden körperlichen Beeinträchtigung nicht ohne Erleichterungen bewältigt werden können. Dem Antrag ist ein ärztliches Attest beizufügen. Die Entscheidung trifft die Schulaufsichtsbehörde auf Vorschlag der Schulleiterin oder des Schulleiters.
(1) Für die Durchführung der Prüfung wird ein Prüfungsausschuss aus vier Mitgliedern gebildet, die die Befähigung zur Anstellung als Studienrat besitzen müssen. Den Prüfungsvorsitz übernimmt eine Beauftragte oder ein Beauftragter der Schulaufsichtsbehörde; sie oder er bestellt die weiteren Mitglieder.