Source: http://www.thomasblechschmidt.de/tag/declaration/
Timestamp: 2019-02-23 05:37:36
Document Index: 98904657

Matched Legal Cases: ['§ 135', '§ 135', '§ 135', '§ 121', '§ 121', '§ 121', '§ 121', '§ 119', '§ 119', '§ 119', '§ 119', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 166', '§ 166', '§ 166', '§ 166', '§ 118', '§ 118', '§ 118', '§ 118', '§ 96', '§ 96', '§ 96', '§ 96']

declaration | Thomas Blechschmidt – Political author
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TToG II § 135
First: It is not, nor can possibly be absolutely arbitrary over the lives and fortunes of the people: For it being but the joint power of every member of the society given up to that person or assembly, which is legislator; it can be no more than those persons had in a state of nature before they entered into society, and gave up to the community: For nobody can transfer to another more power than he has in himself; and nobody has an absolute arbitrary power over himself, or over any other, to destroy his own life, or take away the life or property of another.
A man, as has been proved, cannot subject himself to the arbitrary power of another; and having in the state of nature no arbitrary power over the life, liberty, or possession of another, but only so much as the law of nature gave him for the preservation of himself, and the rest of mankind; this is all he doth, or can give up to the commonwealth, and by it to the legislative power, so that the legislative can have no more than this.
Their power, in the utmost bounds of it, is limited to the public good of the society. It is a power, that hath no other end but preservation, and therefore can never55 have a right to destroy, enslave, or designedly to impoverish the subjects. The obligations of the law of nature cease not in society, but only in many cases are drawn closer, and have by human laws known penalties annexed to them to enforce their observation.
Thus the law of nature stands as an eternal rule to all men, legislators as well as others. The rules that they make for other men’s actions, must, as well as their own and other men’s actions, be conformable to the law of nature, I. e. to the will of God, of which that is a declaration, and the fundamental law of nature being the preservation of mankind, no human sanction can be good, or valid against it.
§ 135. Die Legislative, befinde sie sich bei Einem oder Mehreren, oder bestehe sie permanent oder nur in Intervallen, ist zwar die höchste Macht in jedem Staat, doch:
Erstens handelt es sich um keine absolute, willkürliche Macht über Leben und Vermögen des Volks. Sie kann es auch niemals sein: Da sie nichts ist als die vereinte Macht aller Mitglieder der Gesellschaft, auf welche zugunsten der Person oder der Versammlung die der Gesetzgeber ist, verzichtet wurde, kann sie nicht größer sein als die Macht, die jede Person im Naturzustand hatte, bevor sie der Gesellschaft beitrat und die sie zu Gunsten der Gemeinschaft abgab.
Niemand kann einem anderen größere Macht überlassen, als er in sich selbst besitzt. Niemand hat eine absolute, willkürliche Macht über sich oder einen anderen, das eigene Leben zu vernichten oder Leben und Besitz eines anderen zu nehmen. Ein Mensch kann, was ich bewiesen habe, sich keiner willkürlichen Macht eines anderen unterwerfen. Da er im Naturzustand keine willkürliche Macht über das Leben, die Freiheit
oder den Besitz eines anderen hat, sondern nur so viel, als das Naturrecht ihm zum Erhalt seiner selbst und der übrigen Menschheit gewährt hat, ist das alles, was er zugunsten des Staats oder durch diesen zu Gunsten legislativer Macht abgibt oder abgeben kann.
Daher kann die Legislative nicht mehr haben als eben das. Ihre Macht in äußersten Grenzen ist auf das öffentliche Wohl der Gesellschaft beschränkt. Es ist eine Macht, die kein anderes Ziel als Erhalt hat. Sie kann deshalb nie55 ein Recht haben Angehörige zu zerstören, zu unterjochen oder mit Absicht auszusaugen.
Die Pflichten des Naturrechts hören bei in der Gesellschaft keinesfalls auf, sondern werden in vielen Fällen erst näher bestimmt und über menschliche Gesetze um anerkannte Strafen erweitert um ihre Beachtung zu verstärken. Das Naturrecht fungiert als ewige Grundordnung für alle Menschen, Gesetzgeber ebenso wie auch für die Anderen.
Vorschriften, die sie für Handlungen anderer Menschen erlassen, müssen ebenso wie eigene und anderer Menschen Handlungen mit dem Naturrecht, damit meine ich den Willen Gottes, dessen Verkündigung es ist, vereinbar sein. Da das grundlegende Naturgesetz im Erhalt der Menschheit besteht, kann kein menschliches Gesetz gut oder gültig sein, das diesem widerspricht.
55Two foundations there are which bear up public societies; the one a natural inclination, whereby all men desire sociable life and fellowship; the other an order, expressly or secretly agreed upon, touching the manner of their union in living together: The latter is that which we call the law of a common-weal, the very soul of a politic body, the parts whereof are by law animated, held together, and set on work in such actions as the common good required. Laws politic, ordained for external order and regiment amongst men, are never framed as they should be, unless presuming tire will of man to be inwardly obstinate, rebellious, and averse from all obedience to the sacred laws of his nature; in a word, unless presuming man to be, in regard of his depraved mind, little better than a wild beast, they do accordingly provide, notwithstanding, so to frame his outward actions, that they be no hindrance unto the common good, for which societies are instituted. Unless they do this, they are not perfect.
55Zwei Grundlagen tragen öffentliche Gesellschaften. Die eine ist eine natürliche Neigung von Menschen nach einem geselligen Leben und nach Gemeinschaft zu suchen, die andere eine ausdrücklich oder stillschweigend vereinbarte, die Art ihres Zusammenlebens in Gemeinschaft betreffende Ordnung. Letztere ist das, was wir das Recht eines Staats nennen, die wahre Seele eines politischen Körpers, dessen Teile durch das Recht mit Leben erfüllt, zusammengehalten und für solche Handlungen in Aktion gesetzt werden, die das gemeinsame Wohl erfordert. Politische, für die äußerliche Ordnung und Regierung von Menschen erlassene Gesetze, werden nie so gestaltet, wie sie sollten. Es sei denn der Wille des Menschen wird als innerlich widerspenstig, aufsässig und jedem Gehorsam gegen die heiligen Gesetze seiner Natur abgeneigt, vorausgesetzt.
In einem Wort: Sie müssen der Annahme gemäß, der Mensch sei in seinem verdorbenen Sinn wenig besser als ein wildes Tier, entsprechend Versorge treffen, seine äußerlichen Handlungen so zu regeln und zu richten, dass sie kein Hindernis für das allgemeine Wohl
werden wegen dem Gesellschaften überhaupt erst gegründet werden. Wenn sie dies nicht gewähren, sind sie nicht vollkommen.
abgababsichtlichabsoluteabsolutelyactionsannexedAnspruchArbeitarbitraryassemblyäußerstenauszusaugenauthorityAutoritätBeachtungbeitratbeschränktBesitzBevölkerungbewiesenboundsceasecommoncommonwealthcommunitycompactConformabledeclarationdesignedlydestroydominiondrawn closerEigentumempoverishend ZweckenforceenslaveenteredErhalterweiterteternalewigeforcefortunesFreedomFreiheitfundamentalgave upGemeinbesitzGemeinschaftGemeinwesenGesellschaftGesetzGesetzgeberGewährGodGottesgovernedgovernmentgovernorGrenzengrundlegendegültiggutHandlungenHerrschaftHerrscherhöchsteHookerhörenhumanIntervallenintervalsJohn Lockejointjudgejudgesjurisdictionjusticelaborlawlaw of naturelawfulLebenlegislativelegislatorLeutelibertylifelimitedlivesMachtmagistratemankindmemberMenschheitmenschlichesMitgliednackte Gewaltnäher bestimmtNaturgesetzNaturrechtNaturzustandobligationsObrigkeitobservationöffentliche WohlpenaltiespeoplePersonPflichtenpoliticpolitischpositivpossessionpossiblypowerpreservationprivatprivatepropertyprovedpublic goodreasonRechtrechtmäßigRechtmäßigkeitRechtsprechungRegelRegentschaftRegierenRegierungRichterrightrohe GewaltrulesanctionsocietiessocietySouveränitätsovereignsovereigntyState of NatureStrafensubjectsupremetransferTToG II § 135Two Treatises of GovernmentübertragenunterwerfenutmostvalidvereinbarvereinteVerkündigungVermögenVernunftVersammlungversklavenverstärkenVertragviolenceVolkwellWillWillewillkürlichezerstören
TToG II § 121
§ 121. But since the government has a direct jurisdiction only over the land, and reaches the possessor of it, (before he has actually incorporated himself in the society) only as he dwells upon, and enjoys that; the obligation anyone is under, by virtue of such enjoyment, to submit to the government, begins and ends with the enjoyment; so that whenever the owner, who has given nothing but such a tacit consent to the government, will, by donation, sale or otherwise, quit the said possession, he is at liberty to go and incorporate himself into any other commonwealth;
or to agree with others to begin a new one, in vacuis locis, in any part of the world, they can find free and unpossessed: Whereas, he that has once, by actual agreement and any express declaration given his consent to be of any commonwealth, is perpetually and indispensably obliged to be, and remain unalterably a subject to it, and can never be again in the liberty of the state of nature; unless, by any calamity, the government he was under comes to be dissolved; or else by some public act cuts him off from being any longer a member of it.
§ 121. Weil eine Regierung eine direkte Jurisdiktion nur über den Boden hat, die den Besitzer, bevor er selbst der Gesellschaft beigetreten ist, nur dann erreicht, wenn er darauf lebt und den Ertrag nutzt, beginnt und endet die Pflicht unter der jemand auf Grund dieses Ertrags steht, sich der Regierung unterzuordnen, mit eben diesem Ertrag. Sobald der Besitzer, der lediglich stillschweigend die Regierung anerkannt hat, durch Schenkung, Verkauf oder wie auch sonst den genannten Besitz aufgibt, steht es ihm frei zu gehen, sich irgendeinem Staat anzuschließen oder sich mit anderen über die Gründung eines neuen vacuis locis (an unbesiedelten Orten) in irgendeinem Teil der Welt, den sie frei und herrenlos vorfinden, zu verständigen.
Demgegenüber hat jeder, der einmal durch tatsächliche Einwilligung und ausdrückliche Erklärung sein Einverständnis erklärt hat, einem Staat anzugehören, sich auf ewig und unwiderruflich verpflichtet, dessen Angehöriger zu sein und unabänderlich zu bleiben. Er kann nie wieder in die Freiheit des Naturzustandes zurückkehren, außer die Regierung, unter die er sich stellte käme durch eine Katastrophe zur Auflösung oder ein öffentlicher Rechtsakt schlösse ihn davon aus, länger Mitglied zu bleiben.
absoluteagreeagreementanerkanntAngehörigerAnspruchanzuschließenArbeitaufgibtAuflösungausdrücklicheauthorityAutoritätbeigetretenBesitzBesitzerBevölkerungcalamitycommoncommonwealthcommunitycompactconsentdeclarationdirectdirektedissolveddominiondonationdwellsEigentumEinwilligungenjoyenjoymentErklärungerreichtErtragErtragsewigexpressforceFreedomFreiheitGemeinbesitzGemeinschaftGemeinwesenGesellschaftGesetzGewährgovernedgovernmentgovernorherrenlosHerrschaftHerrscherincorporateincorporatedindispensablyJohn Lockejudgejudgesjurisdictionjusticelaborlawlaw of naturelawfullebtLeutelibertyMachtmagistratemankindMenschheitnackte GewaltNaturgesetzNaturrechtnutztobligationobligedObrigkeitöffentlicher RechtsaktpeopleperpetuallyPflichtpoliticpolitischpositivpossessionpossessorpowerprivatprivatepropertypublic actquitreachesreasonRechtrechtmäßigRechtmäßigkeitRechtsprechungRegelRegentschaftRegierenRegierungRichterrightrohe GewaltrulesaleSchenkungsocietiessocietySouveränitätsovereignsovereigntystillschweigendsubmittacitTToG II § 121Two Treatises of Governmentunabänderlichunalterablyunbesiedelten Ortenunpossessedunterzuordnenunwiderruflichvacuis locisVerkaufVernunftverpflichtetverständigenVertragviolencevirtueVolk
TToG II § 119
§ 119. Every man being, as has been showed, naturally free, and nothing being able to put him into subjection to any earthly power, but only his own consent; it is to be considered, what shall be understood to be a sufficient declaration of a man’s consent, to make him
subject to the laws of any government. There is a common distinction of an express and tacit consent, which will concern our present case. Nobody doubts but an express consent, of any man entering into any society, makes him a perfect member of that society, a subject of that government.
The difficulty is, what ought to be looked upon as a tacit consent, and how far it binds, I. e. how far anyone shall be looked on to have consented, and thereby submitted to any government, where he has made no expressions of it at all. And to this I say, that every man, that hath any possessions, or enjoyment, of any part of the dominions of any government, doth thereby give his tacit consent, and is as far forth obliged to obedience to the laws of that government, during such enjoyment, as anyone under it; whether this his possession be of land, to him and his heirs forever, or a lodging only for a week; or whether it be barely travelling freely on the highway; and in effect, it reaches as far as the very being of any one within the territories of that government.
§ 119. Es wurde nun ausreichend bewiesen: Jeder Mensch ist von Natur aus frei und nichts außer seiner eigenen Zustimmung allein kann ihn einer irdischen Macht unterordnen. Bleibt zu erwägen, was als eine ausreichende Zustimmungserklärung eines Menschen verstanden werden kann, um ihn den Gesetzen einer Regierung unterzuordnen. Allgemein wird zwischen einer ausdrücklichen und einer stillschweigenden Zustimmung unterschieden, was den augenblicklichen Fall betreffen könnte. Niemand würde es anzweifeln: Ausdrückliche Zustimmung eines Menschen, der einer Gesellschaft beitritt, macht ihn zu einem vollkommenen Mitglied dieser Gesellschaft und ordnet ihn dessen Regierung unter.
Die Schwierigkeit besteht darin, zu erkennen, was als stillschweigende Zustimmung betrachtet werden könnte und wie weit dies verbindlich ist. Ich meine damit, wie weit Jemand als einverstanden und dadurch einer Regierung untergeordnet betrachtet werden kann, falls er sich überhaupt nicht darüber geäußert hat.
Darauf antworte ich: Jeder, der irgendwelchen Besitz oder Ertrag irgendwo im Herrschaftsbereich eines Staats erwirbt, gibt eben dadurch stillschweigende Zustimmung und ist während der Dauer dieser Vorteile der Beachtung der Gesetze dieser Regierung ebenso weit verpflichtet wie jeder andere unter ihr. Unabhängig davon, ob dieser Besitz oder Ertrag in Grund und Boden besteht, der ihm und seinen Erben auf ewig gehört, oder in Wohnungsnahme für nur eine Woche oder nur in freiem Reisen auf der Landstraße.
Im Endeffekt reicht dafür bereits der bloße Umstand des Aufenthalts innerhalb des Gebiets dieser Regierung.
absoluteallgemeinAnspruchanzweifelnArbeitaugenblicklichenausdrücklichenausreichendeauthorityAutoritätbarelyBeachtungbeitrittBesitzBesitz oder ErtragbetrachtetBevölkerungbindsbloße Umstandcasecommoncommonwealthcommunitycompactconcernconsentconsentedconsidereddeclarationdifficultydistinctiondominiondoubtsebenso weiteffectEigentumeinverstandenEndeffektenjoymententeringErbenerwägenexpressFallfar forthforceFreedomfreelyfreiemFreiheitGebietsGemeinbesitzGemeinschaftGemeinwesenGesellschaftGesetzGewährgovernedgovernmentgovernorheirsHerrschaftHerrscherhighwayJohn LockejudgejudgesjurisdictionjusticelaborLandstraßelawlaw of naturelawfulLeutelibertylodginglookedMachtmagistratemankindmemberMenschenMenschheitMitgliednackte GewaltNaturgesetzNaturrechtnurobedienceobligedObrigkeitpeopleperfectpoliticpolitischpositivpossessionpowerpresentprivatprivatepropertyreachesreasonRechtrechtmäßigRechtmäßigkeitRechtsprechungRegelRegentschaftRegierenRegierungreichtreißenRichterrightrohe GewaltruleSchwierigkeitsocietiessocietySouveränitätsovereignsovereigntystillschweigendensubjectsubjectionsubmittedsufficienttacitterritoriestravellingTToG II § 119Two Treatises of GovernmentunderstoodUntergeordnetunterordnenunterschiedenverbindlichVernunftverpflichtetverstandenVertragvery beingviolenceVolkvollkommenenWohnungsnahmeZustimmungZustimmungserklärung
TToG II § 4
§ 4. To understand political power right, and derive it from its original, we must consider, what state all men are naturally in, and that is, a state of perfect freedom to order their actions, and dispose of their possessions and persons, as they think fit, within the bounds of the law of nature, without asking leave, or depending upon the will of any other man. A state also of equality, wherein all the power and jurisdiction is reciprocal, no one having more than another; there being nothing more evident, than that creatures of the same species and rank, promiscuously born to all the same advantages of nature, and the use of the same faculties should also be equal one amongst another without subordination or subjection, unless the Lord and master of them all should, by any manifest declaration of his will, set one above another, and confer on him, by an evident and clear appointment, an undoubted right to dominion and sovereignty.
Vom Naturzustand
§ 4. Um politische Macht richtig zu verstehen und sie von ihrem Ursprung abzuleiten, müssen wir betrachten, in welchem Zustand sich die Menschen von Natur aus befinden. Es handelt sich um einen Zustand völliger Freiheit, innerhalb der Grenzen des Naturrechts ihre Handlungen zu regeln, und über ihren Besitz und ihre Persönlichkeiten zu verfügen, wie es Ihnen am geeignetsten erscheint. Ohne der Erlaubnis eines anderen zu bedürfen oder von seinem Willen abzuhängen. Darüber hinaus ein Zustand der Gleichheit, in dem sämtliche Macht und Rechtsprechung interdependent sind und einer nicht mehr besitzt als der andere. Was ist einleuchtender, als dass Geschöpfe der gleichen Gattung und desselben Rangs, die ohne Unterschied zum Genuss all der selben naturgegebenen Chancen und zum Gebrauch derselben Fähigkeiten geboren sind, ohne Unterordnung oder Unterwerfung, auch unter sich gleich sein müssen? Es sei denn, dass der Herr und Meister Aller durch eine deutliche Kundgebung seines Willens einen über den anderen setzt, und ihm durch eine überzeugende, klare Ernennung ein zweifelsfreies Recht auf Herrschaft und Souveränität erteilt.
ableitenabzuhängenadvantagesAnspruchappointmentauthorauthorityAutorAutoritätbenefitBesitzBevölkerungboundsChancencommonwealthconsiderdeclarationdependingderivedominionEigentumequalityErhaltErklärungerlassenErlaubnisErnennungerwägenevidentFähigkeitenFilmerforceFreedomFreiheitFürstGattungGebrauchGemeinschaftGemeinwesenGesetzGewährGleichheitgoodgovernedgovernmentgovernorGrenzenHerrHerrschaftHerrscherinterdependentJohn LockejudgesjurisdictionjusticekingKönigKundgebunglawlaw of natureLeutelibertyLordMachtmagistratemanifestmasternackte GewaltNaturnaturalnaturallynatureNaturgesetznatürlichNaturzustandObrigkeitöffentlicheourpeoplePersönlichkeitenpositivpossessionpowerpreservingprinceprivatprivatepromiscuouslypropertypublicRangrankreasonRechtRechtmäßigkeitRechtsprechungreciprocalRegentschaftRegierenRegierungRegulierungRichterrightRobertrohe GewaltSchadenSirSouveränitätsovereignsovereigntyspeciesState of NaturesubjectionsubordinationTToG II § 4Two Treatises of GovernmentundoubtedunserUnterordnungUnterwerfungVernunftviolenceVolkVorteilWillWillenWohlzweifelsfreies
TToG I § 166
§ 166. Before I leave this, I must ask how our author knows that whensoever God makes choice of any special person to be King, he intends that the issue should have the benefit thereof? Does God by the law of nature or revelation say so? By the same law also he must say, which of his issue must enjoy the crown in succession, and so point out the heir, or else leave his issue to divide or scramble for the government: Both alike absurd, and such as will destroy the benefit of such grant to the issue. When any such declaration of Gods intention is produced, it will be our duty to believe God intends it so; but till that be done, our author must show us some better warrant, before we shall be obliged to receive him as the authentic revealer of God’s intentions.
§ 166. Bevor ich dieses Thema beende, bleibt zu fragen, woher unser Autor die Gewissheit nimmt, Gott beabsichtige, sobald er irgendeine besondere Person zum König erhebt, auch die Nachkommen in den Genuss des Vorteil zu bringen? Hat Gott das als Naturgesetz oder durch Offenbarung verkündet? Durch dasselbe Gesetz müsste Gott auch bestimmen, welcher Nachkomme im Besitz der Krone folgen soll und so den Erben bezeichnen. Oder den Nachkommen überlassen, die Regentschaft zu teilen oder sich darum zu balgen: Beides ist gleichermaßen absurd und vernichtet jeden Vorteil einer solchen Gewähr an die Nachkommen. Sobald eine entsprechende Erklärung über Gottes Willen vorliegt, wird es unsere Pflicht sein zu glauben, er habe das in der Tat so gewollt. Bis dahin muss unser Autor uns eine bessere Vollmacht zeigen, ehe wir uns verpflichten, ihn als den authentischen Offenbarer von Gottes Absichten anzunehmen.
AbsichtabsurdAnspruchaufrechterhaltenaufrechtzuerhaltenauserwähltenauthenticauthentischenauthorAutorAutoritätBehauptungbenefitBenjaminiternBenjamitesBesitzBevölkerungBeziehungencarefulchaptersconcealedconcludecongregationcrowndebateddeclarationdescendingdifferencedirectedenjoyequalErbeErbfolgeErbschaftErklärungestateFatherfatherlyFreedomFreiheitfundamentalFürstGerechtigkeitGeschichteGesetzGewährGewissheitGottgoverngovernedgovernmentgovernorsgrantheirHerrschaftintentionIsraelitenIsraelitesissueJephtaJohn Locke: Two Treatises of Government John LockejudgesjusticekingKönigKönigeköniglichKronelawLevitLeviteLevitenlibertylielinealMachtMenschenMenschensöhnenmonarchicalmonarchischNachfolgerNachkommenNachkommenschaftnatureNaturgesetznecessityneglectedNotwendigkeitOffenbarerOffenbarungourparticularpaternalpeculiarpeoplepositivepossessionposteritypowerprescribespreservepreservedprinceprinciplespropertyreasonRechtregalRegentenRegentschaftRegierenRegierungrelationsresolvedrevealerrevelationRichterrightroyalrulerrulesscrambleseltsamseveralSouveränitätStaatenStammStämmestatessubpremesuccessionsuccessorsupremethereupontribesTToG I § 166Two Treatises of GovernmentunserunterschiedunwahrscheinlichUrsprungVaterväterlichväterlicheVerborgenenVergessenheitverpflichtenVolkVollmachtVorschriftenVorteilwarrantwhensoeverWillen
TToG I § 118
§ 118. He that reads the story of Jacob and Esau, will find there was never any jurisdiction or authority, that either of them had over the other after their father’s death: They lived with the friendship and equality of brethren, neither Lord, neither slave to his brother; but independent each of other, were both heads of their distinct families, where they received no laws from one another, but lived separately, and were the roots out of which sprang two distinct people under two distinct governments.
This blessing then of Isaac, whereon our author would build the dominion of the elder brother, signifies no more, but what Rebecca had been told from God, Gen.XXV.23. Two nations are in thy womb, and two manner of people shall be separated from thy bowels, and the one people shall be stronger than the other people, and the elder shall serve the younger; and so Jacob blessed Judah, Gen.XLIX and gave him the scepter and dominion, from whence our author might have argued as well, that jurisdiction and dominion belongs to the third son over his brethren, as well as from this blessing of Isaac, that it belonged to Jacob:
Both these places contain only predictions of what should long after happen to their posterities, and not any declaration of the right of inheritance to dominion in either. And thus we have our author’s two great and only arguments to prove, that heirs are Lords over their brethren.
1. Because God tells Cain, Gen.IV., that however sin might set upon him, he ought or might be master of it: For the most learned interpreters understood the words of sin, and not of Abel, and give so strong reasons for it, that nothing can convincingly be inferred from so doubtful a text, to our author’s purpose.
2. Because in this of Gen.XXVII. Isaac foretells that the Israelites, the posterity of Jacob, should have dominion over the Edomites, the posterity of Esau; therefore says our author, heirs are lords of their brethren: I leave any one to judge of the conclusion.
§ 118. Wer die Erzählung von Jakob und Esau liest stellt fest, es hat nie eine Befugnis zur Rechtsprechung oder Autorität gegeben, die einer der beiden nach dem Tod des Vaters über den anderen gehabt haben könnte. Sie lebten in der Freundschaft und Gleichheit unter Brüdern, weder Herr noch Sklave des Bruders, sondern unabhängig voneinander. Beide Häupter ihrer unterschiedlichen Familien nahmen sie keine Gesetze voneinander an, sondern wohnten getrennt und wurden Wurzeln, aus denen zwei verschiedene Völker
mit zwei unterschiedlichen Regierungen hervorgingen.
Der Segen Isaaks, auf dem unser Autor zu gern die Herrschaft des älteren Bruders errichten würde, bestimmt nichts anderes als was Rebekka von Gott mitgeteilt worden war, Gen.XXV.28: Zwei Nationen sind in Deinem Leib und zweierlei Volksstämme werden hervorgehen aus Deinem Leib. Einer wird dem anderen überlegen sein und der Ältere wird dem Jüngeren dienen. So segnete Jakob Juda Gen.XLIX und gewährte ihm Zepter und Herrschaft. Woraus unser Autor ebenso gut hatte schließen können, Befugnis zur Rechtsprechung und Herrschaft über seine Geschwister gehörten dem dritten Sohn, wie er aus diesem Segen Isaaks schließt, sie gehörten Jakob. Beide Stellen enthalten lediglich Vorhersagen darüber, was sich lange nachher bei ihren Nachkommen ereignen würde. Keine von beiden enthielt die Festlegung eines Rechts, die Herrschaft zu erben. Die beiden bedeutenden und einzigen Argumente unseres Autors, einen Beweis für die Herrschaft von Erben über ihre Brüder zu liefern, sehen also so aus:
1. weil Gott in Gen.IV. von Kain verlangt, so sehr die Sünde ihn auch locke, er müsse sie meistern. Die Mehrheit der gelehrtesten Interpreten beziehen die Worte auf Sünde und nicht auf Abel. Sie liefern dafür so einleuchtende Gründe, dass für unseres Autors Zweck nichts Überzeugenderes aus einem so zweifelhaften Text geschlossen werden kann.
2. weil Isaak in Gen.XXVII voraussagt, die Israeliten als Nachkommen Jakobs würden über die Edomiter als Nachkommen Esaus herrschen. Deshalb, so schlussfolgert unser Autor, seien Erben Herren ihrer Brüder. Ich überlasse es jedem selbst über diesen Schluss zu urteilen.
AbelAdamauthorauthorityAutorAutoritätBefugnisBeweisbirth-rightblessedblessingbowelbrethrenbrotherBruderCaincivilconclusionconfirmedcontraryconvincinglydeclarationdiscoursesdistinctdivinedominiondoubtfulEdomiteequalityErbeErzählungEsauestablishingEveFestlegungfirst-bornforetellFreedomFreiheitFreundschaftfriendshipGesetzGleichheitGodGottheirHerrHerrschaftindependentinheritinheritanceinstitutionInterpreteninterpreterIsaacIsaakIsraeliteJacobJakobJohn LockeJudaJudahjudgejurisdictionKainkinglawleaveLeiblibertyliteralLordmankindmannermasterMeistermightNachkommennationnaturalobedienceourpeopleplainpossessionposteritiesposteritypowerpredictionprimogenitureprinceprivatepropertyreaderRebeccaRebekkaRechtRechtsprechungRegierungrightrootsscepterSegnungSeirsignetSklaveslavesovereigntysubjectsubjectionSündeTextTToG I § 118Two Treatises of Governmentüberzeugendunabhängigunserunser AutorunterschiedvassalVölkerVolksstämmevoraussagtvorhersageWanstwhombWurzelnZepterzweierleizweifelhaft
TToG I § 96
§ 96. If paternal right, the act of begetting, give a man rule and dominion inheritance or primogeniture can give no title: For he that cannot succeed to his father’s title, which was begetting, cannot succeed to that power over his brethren, which his father had by paternal right over them.
But of this I shall have occasion to say more in another place. This is plain in the mean time, that any government, whether supposed to be at first founded in paternal, rigid consent of the people, or the positive appointment of God himself, which ran supersede either of the other, and so begin a new government upon a new foundation; I say, any government began upon either of these, can by right of succession come to those only, who have the title of him they succeed to:
Power founded on contract can descend only to him, who has right by that contract: Power founded on begetting, he only can have that begets; and power founded on the positive grant or donation of God, he only can have by right of succession, to whom that grant directs it.
§ 96. Sollte das väterliche Recht, der (erfolgreiche) Akt der Zeugung, einem Menschen Macht und Herrschaft verleihen, können Erbfolge oder Recht des Erstgeborenen keinen Anspruch darauf gewähren. Wer nicht den Anspruch des Vaters, der in der Zeugung liegt, durch eigene Zeugung übernehmen kann, kann auch nicht die Macht über seine Brüder übernehmen, die sein Vater durch natürliches Recht über sie besaß.
Ich werde mir an anderer Stelle genug Zeit nehmen, mehr dazu zu sagen. Egal ob man unterstellt, eine Regierung wäre von Beginn an auf väterlichem Recht aufgebaut, auf Einvernehmen der Bevölkerung oder auf ausdrückliche Einsetzung durch Gott, der jede der anderen aufheben und so eine neue Regierung auf neuer Grundlage begründen kann: Inzwischen sollte es klar sein: Ich behaupte, jede Regierung, die auf einer dieser Grundlagen begann, kann durch Erbfolge nur an diejenigen gelangen, die einen Rechtsanspruch dessen besitzen, auf den sie folgen.
Macht, die auf Vertrag gründet, kann nur auf den übergehen, der das Recht aus jenem Vertrag besitzt.
Macht, die auf Zeugung gründet, kann nur haben, wer selbst zeugt.
Macht, die auf ausdrückliche Gewähr oder Schenkung Gottes gründet, kann durch Erbfolge nur besitzen, auf wen Gewähr oder Schenkung ausdrücklich hinweisen.
advantageAnspruchappointmentausdrücklichauthorauthoritybegetbegettingBevölkerungbrethrenBruderclaimcommonconsentconstitutioncontractdeclarationdominiondonationEinsetzungEinvernehmenErbfolgeErstgeborenFatherfoundationFreedomFreiheitGewährGodGottgovernmentgrantGrundlageHerrschaftinheritinheritanceJohn Locke: Two Treatises of Government John Lockekinglawlaw of naturelibertyMachtMenschnaturalnatureourpaternalpositivepossessionposteritypowerpreservationprimogenitureprivatepropertyRechtRechtsanspruchRegierungrightrigidruleSchenkungSir RobertsocietysovereigntysubsistencesucceedsuccessionsupersedetitleTToG I § 96Two Treatises of GovernmentVaterväterlichVertragZeugung