Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=BFH/NV%202000,%201482
Timestamp: 2020-02-18 01:06:09
Document Index: 380540219

Matched Legal Cases: ['§ 162', '§ 115', '§ 115', '§ 115', '§ 56', '§ 56']

Rechtsprechung: BFH/NV 2000, 1482 - dejure.org
BFH, 25.05.2000 - V B 55/00
https://dejure.org/2000,5498
BFH, 25.05.2000 - V B 55/00 (https://dejure.org/2000,5498)
BFH, Entscheidung vom 25.05.2000 - V B 55/00 (https://dejure.org/2000,5498)
BFH, Entscheidung vom 25. Mai 2000 - V B 55/00 (https://dejure.org/2000,5498)
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Schätzung der Besteuerungsgrundlagen - Grober Schätzungsfehler - Voranmeldung - Unsicherheitszuschlag - Vorsteuerschätzung
AO § 162; FGO § 115 Abs. 2, 3
BFH/NV 2000, 1482
BFH, 30.11.2006 - XI B 13/06
Eine Abweichung wäre jedenfalls nicht darin zu sehen, dass das FG die von der BFH-Rechtsprechung entwickelten Rechtsgrundsätze --wie die Klägerin meint-- fehlerhaft auf die Besonderheiten des Streitfalles anwendet (BFH-Beschluss vom 25. Mai 2000 V B 55/00, BFH/NV 2000, 1482).
Die bisherige höchstrichterlicher Rechtsprechung hat Sicherheitszuschläge von bis zu 20 % der erklärten Umsätze für vertretbar gehalten (vgl. BFH-Beschlüsse vom 25. Mai 2000 V B 55/00, BFH/NV 2000, 1482 ;… vom 5. Dezember 2007, BFH/NV 2008, 587 ).
Die Rechtsprechung hält Sicherheitszuschläge von bis zu 20 % der erklärten Umsätze für vertretbar (BFH-Beschlüsse vom 25. Mai 2000 V B 55/00, BFH/NV 2000, 1482;… vom 5. Dezember 2007, BFH/NV 2008, 587).
Auch eine Zulassung wegen Divergenz kommt nicht in Betracht, wenn das FG --wie hier-- erkennbar von den Rechtsgrundsätzen der BFH-Rechtsprechung ausgeht, diese aber fehlerhaft auf die Besonderheiten des Einzelfalles anwendet (…BFH-Beschlüsse vom 22. Mai 2000 III B 97/99, BFH/NV 2000, 1203;… vom 17. Mai 2000 III B 26/00, BFH/NV 2000, 1352; vom 25. Mai 2000 V B 55/00, BFH/NV 2000, 1482;… in BFH/NV 2007, 116).
Hierzu hätte es der Darlegung der ermittlungsbedürftigen Tatsachen, der angebotenen Beweismittel und der dazugehörigen Beweisthemen, der genauen Fundstellen, in denen die Beweismittel oder Beweisthemen angeführt worden sind und des voraussichtlichen Ergebnisses der Beweisaufnahme bedurft (BFH-Beschluss vom 25. Mai 2000 V B 55/00, BFH/NV 2000, 1482).
Keine zur Zulassung der Revision führende Divergenz liegt bei einer Divergenz in der Würdigung von Tatsachen vor (…BFH-Beschluss vom 4. August 1993 II B 175/92, BFH/NV 1994, 718) oder wenn das FG erkennbar von den Rechtsgrundsätzen der BFH-Rechtsprechung ausgeht, diese aber fehlerhaft auf die Besonderheiten des Einzelfalles anwendet (…BFH-Beschlüsse vom 22. Mai 2000 III B 97/99, BFH/NV 2000, 1203;… vom 17. Mai 2000 III B 26/00, BFH/NV 2000, 1352; vom 25. Mai 2000 V B 55/00, BFH/NV 2000, 1482).
a) Einwände, die sich allein gegen die Richtigkeit des angefochtenen Urteils wenden, sind nicht geeignet, das für das Zulassungsverfahren grundsätzlich erforderliche Allgemeininteresse zu indizieren (…zum alten Recht: BFH-Beschlüsse vom 21. Juli 1999 X B 203/98, BFH/NV 2000, 435; vom 25. Mai 2000 V B 55/00, BFH/NV 2000, 1482;… Gräber, a.a.O., § 115 Rz. 58 und 62, m.w.N.; zur neuen Rechtslage: BTDrucks 14/4061, S. 9, zu Nr. 13).
Keine Divergenz liegt nämlich vor, wenn das FG erkennbar von den Rechtsgrundsätzen der BFH-Rechtsprechung ausgeht, diese aber fehlerhaft auf die Besonderheiten des Einzelfalles anwendet (…BFH-Beschlüsse vom 22. Mai 2000 III B 97/99, BFH/NV 2000, 1203;… vom 17. Mai 2000 III B 26/00, BFH/NV 2000, 1352; vom 25. Mai 2000 V B 55/00, BFH/NV 2000, 1482; vom 22. August 2006 V B 59/04).
Keine Divergenz liegt vor, wenn das FG erkennbar von den Rechtsgrundsätzen der BFH-Rechtsprechung ausgeht, diese aber fehlerhaft auf die Besonderheiten des Einzelfalles anwendet (…BFH-Beschlüsse vom 22. Mai 2000 III B 97/99, BFH/NV 2000, 1203;… vom 17. Mai 2000 III B 26/00, BFH/NV 2000, 1352; vom 25. Mai 2000 V B 55/00, BFH/NV 2000, 1482).
Dieser Vortrag führt nicht zur Zulassung der Revision, weil eine Divergenz in der Würdigung von Tatsachen nicht genügt (…BFH-Beschlüsse vom 4. August 1993 II B 175/92, BFH/NV 1994, 718; vom 22. August 2006 V B 59/04, juris) und auch keine Divergenz vorliegt, wenn das FG erkennbar von den Rechtsgrundsätzen der BFH-Rechtsprechung ausgeht, diese aber fehlerhaft auf die Besonderheiten des Einzelfalles anwendet (…BFH-Beschlüsse vom 22. Mai 2000 III B 97/99, BFH/NV 2000, 1203;… vom 17. Mai 2000 III B 26/00, BFH/NV 2000, 1352; vom 25. Mai 2000 V B 55/00, BFH/NV 2000, 1482; vom 22. August 2006 V B 59/04, juris).
https://dejure.org/2000,7758
BFH, 26.05.2000 - VIII B 110/99 (https://dejure.org/2000,7758)
BFH, Entscheidung vom 26.05.2000 - VIII B 110/99 (https://dejure.org/2000,7758)
BFH, Entscheidung vom 26. Mai 2000 - VIII B 110/99 (https://dejure.org/2000,7758)
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Wiedereinsetzung - Unschlüssigkeit des Beschwerdevortrags - Prozessbevollmächtigte - Büroversehen - Vorfristkontrolle
Soweit das FG diese Voraussetzungen auf der Grundlage der vorbezeichneten ständigen Rechtsprechung nach den Umständen des Streitfalles wegen des beschränkten Tätigkeitsfeldes verneint hat und der Kläger diese Würdigung angreift, betreffen seine Einwendungen ersichtlich nur die Rüge eines materiell-rechtlichen Fehlers im Einzelfall, die für sich allein nicht eine Zulassung der Revision rechtfertigen kann (BFH-Beschluss vom 26. Mai 2000 VIII B 110/99, BFH/NV 2000, 1482;… Gräber/Ruban, a.a.O., § 115 Rz 55, m.w.N.).
Nach ständiger BFH-Rechtsprechung kann sich ein Prozessbevollmächtigter nicht auf die routinemäßige Berechnung und Kontrolle der in seinem Büro gängigen Fristen durch eine zuverlässige und sorgfältig ausgewählte und überwachte Bürokraft verlassen, sondern ist verpflichtet, den Fristablauf eigenverantwortlich nachzuprüfen, wenn ihm die Sache zur Vorbereitung der fristgebundenen Prozesshandlung vorgelegt wird; das gilt selbst dann, wenn ihm die Akte bei der Bearbeitung der Sache nicht vorgelegen hat (…vgl. BFH-Beschlüsse vom 8. April 1992 II R 73/91, BFH/NV 1992, 829, m.w.N.;… vom 19. Januar 1998 X B 86/97, BFH/NV 1998, 866; vom 26. Mai 2000 VIII B 110/99, BFH/NV 2000, 1482;… Gräber/Koch, a.a.O., § 56 Rz. 20, Stichwort "Prozessbevollmächtigter", m.w.N.).
BFH, 01.03.2005 - VIII B 207/02
Nach ständiger BFH-Rechtsprechung kann sich ein Berufsträger nicht auf die routinemäßige Berechnung und Kontrolle der Fristen durch eine zuverlässige und sorgfältig ausgewählte und überwachte Bürokraft verlassen, sondern ist verpflichtet, den Fristablauf eigenverantwortlich nachzuprüfen, wenn ihm die Sache zur Vorbereitung der fristgebundenen Prozesshandlung vorgelegt wird; das gilt selbst dann, wenn ihm die Akte bei der Bearbeitung der Sache nicht vorgelegen hat (…vgl. BFH-Beschlüsse vom 8. April 1992 II R 73/91, BFH/NV 1992, 829, m.w.N.;… vom 19. Januar 1998 X B 86/97, BFH/NV 1998, 866; vom 26. Mai 2000 VIII B 110/99, BFH/NV 2000, 1482;… in BFH/NV 2003, 181;… Gräber/Koch, a.a.O., § 56 Rz. 20, Stichwort "Prozessbevollmächtigter", m.w.N.).
Denn der Bevollmächtigte muss bei jeder im Zusammenhang mit einer fristwahrenden Prozesshandlung erfolgenden Vorlage der Handakten selbst prüfen, ob eine Rechtsmittelfrist abläuft, und für eine rechtzeitige Bearbeitung Sorge tragen (…vgl. BFH-Beschlüsse vom 25. Mai 1988 IV R 98/87, BFH/NV 1989, 786; vom 26. Mai 2000 VIII B 110/99, BFH/NV 2000, 1482, m.w.N.).