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Timestamp: 2017-10-20 00:16:17
Document Index: 181375348

Matched Legal Cases: ['Art. 93', 'BGE', 'Art. 93', 'Art. 93', 'BGE', 'Art. 108', 'Art. 64', 'Art. 66']

1B_152/2010 18.05.2010
1B_152/2010
X.________, vertreten durch Fürsprecher Kurt Bonaria,
beide vertreten durch Fürsprecherin Susanne Meier Walter,
Untersuchungsrichteramt III Bern-Mittelland, Untersuchungsrichter 9,
Glaubwürdigkeitsbegutachtung,
Im Rahmen der gegen X.________ laufenden Strafuntersuchung wegen sexuellen Handlungen mit Kindern, evtl. wegen sexueller Nötigung, stellte dessen Verteidiger mit Eingabe vom 22. Februar 2010 den Beweisantrag, es sei mit Bezug auf die beiden angeblich geschädigten Kinder ein Glaubwürdigkeitsgutachten einzuholen.
Der zuständige Untersuchungsrichter wies den Antrag mit Verfügung vom 25. Februar 2010 ab. Hiergegen rekurrierte der Angeschuldigte an das Obergericht des Kantons Bern. Dessen Anklagekammer hat den Rekurs mit Beschluss vom 1. April 2010 abgewiesen.
X.________ führt mit Eingabe vom 10. Mai 2010 Beschwerde in Strafsachen mit dem Hauptantrag, der Beschluss vom 1. April 2010 sei aufzuheben.
Der angefochtene Beschluss betrifft eine Frage des Beweisverfahrens. Es handelt sich bei ihm um einen Zwischenentscheid, der das Strafverfahren gegen den Beschwerdeführer nicht abschliesst.
3.2 Im Verfahren der Beschwerde in Strafsachen muss der nicht wieder gutzumachende Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG nicht bloss tatsächlicher, sondern rechtlicher Natur sein (BGE 133 IV 139 E. 4 S. 141). Der Beschwerdeführer hat dabei die Eintretens-voraussetzungen von Art. 93 BGG darzulegen. Es ist nicht Aufgabe des Bundesgerichts, von Amtes wegen Nachforschungen anzustellen, inwiefern ein nicht wieder gutzumachender Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG gegeben sein sollte (BGE 134 III 426 E. 1.2; 133 III 629 E. 2.3.1).
Somit ist auf die Beschwerde nicht einzutreten. Da diese offensichtlich keine hinreichende Begründung enthält, kann über sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG entschieden werden.
Da die Beschwerde nach dem Gesagten offensichtlich aussichtslos ist, ist das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung abzuweisen (Art. 64 BGG). Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend sind die bundesgerichtlichen Kosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Den Beschwerdegegnern ist durch das vorliegende Verfahren kein Aufwand entstanden, so dass ihnen keine Parteientschädigung zuzusprechen ist.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Untersuchungsrichteramt III Bern-Mittelland, der Staatsanwaltschaft III Bern-Mittelland und dem Obergericht des Kantons Bern, Anklagekammer, schriftlich mitgeteilt.