Source: https://www.jusmeum.de/gesetz/maschfueausbv
Timestamp: 2020-01-27 18:18:03
Document Index: 175286751

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 8', '§ 4', '§ 5', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', 'Art. 1']

Der Ausbildungsberuf Maschinen- und Anlagenführer/Maschinen- und Anlagenführerin wird staatlich anerkannt.
Die in dieser Verordnung genannten Fertigkeiten und Kenntnisse sollen bezogen auf Arbeits- und Geschäftsprozesse vermittelt werden. Sie sollen so vermittelt werden, dass die Auszubildenden zur Ausübung einer qualifizierten beruflichen Tätigkeit im Sinne von § 1 Abs. 2 des Berufsbildungsgesetzes befähigt werden, die insbesondere selbständiges Planen, Durchführen und Kontrollieren sowie das Handeln im betrieblichen Gesamtzusammenhang einschließt. Die in Satz 2 beschriebene Befähigung ist auch in den Prüfungen nach den §§ 8 und 9 nachzuweisen.
Die in § 4 genannten Fertigkeiten und Kenntnisse sollen unter Berücksichtigung der Schwerpunkte Metall- und Kunststofftechnik, Textiltechnik, Textilveredelung, Lebensmitteltechnik, Druckweiter- und Papierverarbeitung nach der in der Anlage enthaltenen Anleitung zur sachlichen und zeitlichen Gliederung der Berufsausbildung (Ausbildungsrahmenplan) vermittelt werden. Eine von dem Ausbildungsrahmenplan abweichende sachliche und zeitliche Gliederung des Ausbildungsinhaltes ist insbesondere zulässig, soweit betriebspraktische Besonderheiten die Abweichung erfordern.
(1) Die erfolgreich abgeschlossene Berufsausbildung zum Maschinen- und Anlagenführer/zur Maschinen- und Anlagenführerin kann nach den Vorschriften des dritten und vierten Ausbildungsjahres im
Schwerpunkt Metalltechnik/Kunststofftechnik in einem der Ausbildungsberufe
Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik/ Verfahrensmechanikerin für Kunststoff- und Kautschuktechnik,
Feinwerkmechaniker/Feinwerkmechanikerin,
Zerspanungsmechaniker/Zerspanungsmechanikerin;
Schwerpunkt Textiltechnik in dem Ausbildungsberuf
Produktionsmechaniker-Textil/Produktionsmechanikerin-Textil;
Schwerpunkt Textilveredelung in dem Ausbildungsberuf
Produktveredler-Textil/Produktveredlerin-Textil;
Schwerpunkt Lebensmitteltechnik in einem der Ausbildungsberufe
Fachkraft für Fruchtsafttechnik,
Brauer und Mälzer/Brauerin und Mälzerin;
Schwerpunkt Druckweiter- und Papierverarbeitung in einem der Ausbildungsberufe
Buchbinder/Buchbinderin, Fachrichtung Buchfertigung (Serie) und Druckweiterverarbeitung (Serie),
(2) Berufsausbildungsverhältnisse im Schwerpunkt Lebensmitteltechnik, die bis zum 8. April 2006 begründet worden sind, können im Ausbildungsberuf Molkereifachmann/Molkereifachfrau nach den Vorschriften des dritten Ausbildungsjahres fortgesetzt werden.
(3) Die in der Abschlussprüfung im Ausbildungsberuf Maschinen- und Anlagenführer/Maschinen- und Anlagenführerin erzielten Leistungen werden bei der Fortsetzung der Berufsausbildung zum Feinwerkmechaniker/zur Feinwerkmechanikerin, zum Industriemechaniker/zur Industriemechanikerin, zum Werkzeugmechaniker/zur Werkzeugmechanikerin oder zum Zerspanungsmechaniker/zur Zerspanungsmechanikerin als Teil 1 der Abschlussprüfung entsprechend der Verordnung über die Berufsausbildung zum Feinwerkmechaniker/zur Feinwerkmechanikerin vom 2. Juli 2002 (BGBl. I S. 2481) oder der Verordnung über die Berufsausbildung in den industriellen Metallberufen vom 23. Juli 2007 (BGBl. I S. 1599) in das Gesamtergebnis einbezogen.
Anlage (zu § 5)Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zum Maschinen- und Anlagenführer/zur Maschinen- und Anlagenführerin
(Fundstelle: BGBl. I 2004, 651 - 660)
I. Berufliche Grundbildung - 1. Ausbildungsjahr -
Lfd. Nr. Teil des Ausbildungsberufsbildes Zu vermittelnde Fertigkeiten und Kenntnisse Zeitliche Richtwerte in Wochen im 1. Ausbildungsjahr
1 Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht (§ 4 Nr. 1) a) Bedeutung des Arbeitsvertrages, insbesondere Abschluss, Dauer und Beendigung, erklären während der gesamten Ausbildung zu vermitteln
d) Grundlagen, Aufgaben und Arbeitsweise der betriebsverfassungs-oder personalvertretungsrechtlichen Organe des ausbildenden Betriebes beschreiben
5 Zuordnen und Handhaben von Werk-, Betriebs- und Hilfsstoffen (§ 4 Nr. 5) a) Werkstoffe identifizieren und nach Verwendungszweck unterscheiden 4
b) Betriebs- und Hilfsstoffe unter Beachtung der Sicherheitsvorschriften auswählen und verwenden
6 Betriebliche und technische Kommunikation (§ 4 Nr. 6) a) Informationen beschaffen, aufbereiten und bewerten 8
b) technische Unterlagen und Grundbegriffe der Normung anwenden
c) Skizzen erstellen
d) produktionstechnische Daten nutzen, Arbeitsergebnisse dokumentieren
e) betriebliche Vorschriften beachten
f) Informations- und Kommunikationstechniken anwenden
g) Daten eingeben, sichern und pflegen, Vorschriften zum Datenschutz beachten
7 Planen und Vorbereiten von Arbeitsabläufen (§ 4 Nr. 7) a) Auftragsunterlagen prüfen, Auftragsziele im eigenen Arbeitsbereich festlegen 4
b) Werk-, Betriebs- und Hilfsstoffe sowie Werkzeuge auswählen
c) Arbeitsplatz nach ergonomischen und sicherheitsrelevanten Gesichtspunkte einrichten
8 Prüfen (§ 4 Nr. 8) a) Prüfverfahren und -mittel nach Verwendungszweck auswählen 6
b) Prüfungen unter Berücksichtigung von Vorgaben und Toleranzen durchführen
c) Prüfergebnisse dokumentieren und bewerten
d) Korrekturmaßnahmen einleiten
9 Branchenspezifische Fertigungstechniken (§ 4 Nr. 9) a) manuelle und maschinelle Fertigungstechniken unterscheiden und auswählen 22
b) branchenspezifische Fertigungstechniken anwenden
c) Werkstoffe auswählen und nach technischen Unterlagen bearbeiten
d) Arbeitsergebnisse prüfen, dokumentieren und bewerten
10 Steuerungs- und Regelungstechnik (§ 4 Nr. 10) a) Methoden des Steuerns und Regelns unterscheiden
b) Überwachungseinrichtungen nach Aufbau und Funktion unterscheiden
11 Einrichten und Bedienen von Produktionsanlagen (§ 4 Nr. 11) Produktionsmaschinen und -anlagen hinsichtlich der Funktion und des Einsatzes unterscheiden
12 Steuern des Materialflusses (§ 4 Nr. 12) a) Werk-, Betriebs- und Hilfsstoffe sowie Produkte transportieren und lagern 2
b) Wert- und Reststoffe sammeln, trennen und lagern
13 Warten und Inspizieren von Maschinen und Anlagen (§ 4 Nr. 13) Werkzeuge, Maschinen und Anlagen nach Vorgaben kontrollieren und warten 4
14 Durchführen von qualitätssichernden Maßnahmen (§ 4 Nr. 14) Aufgaben und Ziele von qualitätssichernden Maßnahmen unterscheiden 2
II. Berufliche Fachbildung - 2. Ausbildungsjahr -
A. Schwerpunkt: Metall- und Kunststofftechnik
Lfd. Nr. Teil des Ausbildungsberufsbildes Zu vermittelnde Fertigkeiten und Kenntnisse Zeitliche Richtwerte in Wochen im 2. Ausbildungsjahr
1 Zuordnen und Handhaben von Werk-, Betriebs- und Hilfsstoffen (§ 4 Nr. 5) a) Werkstoffeigenschaften und deren Veränderungen beurteilen und Werkstoffe nach ihrem Verwendungszweck auswählen und handhaben 8
b) Hilfsstoffe ihrer Verwendung nach zuordnen, nach Vorschriften einsetzen und fachgerecht entsorgen
2 Planen und Vorbereiten von Arbeitsabläufen (§ 4 Nr. 7) a) Arbeitsabläufe und Teilaufgaben unter Beachtung wirtschaftlicher und terminlicher Vorgaben planen
b) Arbeitsabläufe mit vor- und nachgelagerten Bereichen abstimmen
c) Werkzeuge und Materialien auswählen
3 Branchenspezifische Fertigungstechniken (§ 4 Nr. 9) a) Anforderungen an die zu fertigenden Produkte berücksichtigen 18
b) Bauteile, insbesondere durch Fügen, Spanen und Umformen, herstellen
c) Baugruppen nach technischen Unterlagen montieren und demontieren
d) Maß-, Form- und Lagetoleranzen sowie Oberflächenbeschaffenheit zuordnen
e) Werkzeuge unter Berücksichtigung der Verfahren, der Werkstoffe und der Schneidengeometrie auswählen sowie Technologiedaten ermitteln und einstellen
4 Steuerungs- und Regelungstechnik (§ 4 Nr. 10) Steuerungs- und Regelungseinrichtungen an Maschinen und Anlagen unter Beachtung der Sicherheitsvorschriften bedienen
5 Einrichten und Bedienen von Produktionsanlagen (§ 4 Nr. 11) a) Produktionsmaschinen und -anlagen nach Vorgaben rüsten und umrüsten 18
b) Prozessdaten einstellen und optimieren
c) Maschinen und Anlagen unter Berücksichtigung der Sicherheitsbestimmungen in Betrieb nehmen
d) Produktionsprozesse nach Verfahrensparametern überwachen
e) Störungen und Abweichungen sowie deren Ursachen feststellen, beseitigen und Beseitigung veranlassen
f) Arbeits- und Bewegungsabläufe im Arbeitsbereich optimieren
g) Produktionsabläufe durch Eingriff in die Prozesskette sichern
h) Maschinen und Anlagen übergeben, dabei über Produktionsprozess, Produktionsstand sowie Veränderungen im Produktionsablauf informieren, Übergabe dokumentieren
6 Steuern des Materialflusses (§ 4 Nr. 12) a) Materialfluss im eigenen Arbeitsbereich überwachen und sicherstellen 2
b) Störungen im Materialfluss feststellen und beseitigen, Materialfluss optimieren
7 Warten und Inspizieren von Maschinen und Anlagen (§ 4 Nr. 13) a) Betriebsbereitschaft durch Warten und Inspizieren sicherstellen 4
b) Verschleißteile austauschen und deren Austausch veranlassen
c) instand gesetzte Maschinen und Anlagen auf Betriebsbereitschaft prüfen und in Betrieb nehmen
8 Durchführen von qualitätssichernden Maßnahmen (§ 4 Nr. 14) a) Ursachen von Qualitätsabweichungen feststellen, Korrekturmaßnahmen einleiten 2
b) zur kontinuierlichen Verbesserung von Arbeitsvorgängen im eigenen Arbeitsbereich beitragen
B. Schwerpunkt: Textiltechnik
1 Zuordnen und Handhaben von Werk-, Betriebs- und Hilfsstoffen (§ 4 Nr. 5) a) Mustervorlagen analysieren, Konstruktionstechniken und Produktmerkmale bestimmen 10
b) Faden- und Flächenkonstruktionen normgerecht darstellen, insbesondere Bindungen und Bindungselemente
c) Auswirkungen von Fasereigenschaften auf Produktionsprozesse der Faden-und Flächenerzeugung darstellen
3 Branchenspezifische Fertigungstechniken (§ 4 Nr. 9) a) technische Patronen oder Schablonen auf technische Durchführbarkeit prüfen oder Konstruktionstechniken für die Faden- und Flächenerzeugung anwenden 16
b) Techniken zum Verändern von Oberflächenstrukturen und von Produkteigenschaften anwenden
c) technische Vorgaben produktionstechnisch umsetzen
4 Steuerungs- und Regelungstechnik (§ 4 Nr. 10) a) Steuerungs- und Regelungseinrichtungen an Maschinen und Anlagen unter Beachtung der Sicherheitsvorschriften bedienen
b) Änderungen von Produkteigenschaften an Maschinen und Anlagen steuern
b) Mehrstellenarbeit rationell organisieren
c) Musterungs- oder Verfestigungssysteme prüfen und korrigieren
d) Warenausfall prüfen und optimieren
e) Prozessdaten einstellen und optimieren
f) Maschinen und Anlagen unter Berücksichtigung der Sicherheitsbestimmungen in Betrieb nehmen
g) Produktionsprozesse nach Verfahrensparametern überwachen
h) Störungen und Abweichungen sowie deren Ursachen feststellen, beseitigen und Beseitigung veranlassen
i) Maschinen und Anlagen übergeben, dabei über Produktionsprozess, Produktionsstand sowie Veränderungen im Produktionsablauf informieren, Übergabe dokumentieren
7 Warten und Inspizieren von Maschinen und Anlagen (§ 4 Nr. 13) a) Austausch von Verschleißteilen im Rahmen der vorbeugenden Instandhaltung durchführen und veranlassen 4
b) instand gesetzte Maschinen und Anlagen auf Betriebsbereitschaft prüfen und in Betrieb nehmen
8 Durchführen von qualitätssichernden Maßnahmen (§ 4 Nr. 14) a) Ursachen von produktspezifischen Qualitätsabweichungen feststellen, Korrekturmaßnahmen einleiten 2
d) produktions- und instandsetzungstechnische Daten dokumentieren
C. Schwerpunkt: Textilveredelung
1 Zuordnen und Handhaben von Werk-, Betriebs- und Hilfsstoffen (§ 4 Nr. 5) a) Arbeitsstoffe handhaben, insbesondere Chemikalien, Farb- und Textil-hilfsmittel gemäß den Rezepturvorgaben zusammenstellen 10
b) Lösungen ansetzen, Flüssigkeiten prüfen
c) Arbeitsstoffe unter Beachtung von Sicherheitsbestimmungen des Arbeitsund Umweltschutzes einsetzen, kennzeichnen und für die Rückgewinnung, Wiederverwertung und Entsorgung lagern
c) Textilveredelungsverfahren und verfahrenstechnische Zusammenhänge der verschiedenen Produktionsbereiche unterscheiden
d) Rezeptur- und Ansatzberechnungen durchführen
e) Techniken zum Verändern von Oberflächenstrukturen und von Produkteigenschaften anwenden
3 Branchenspezifische Fertigungstechniken (§ 4 Nr. 9) a) Sekundäranlagen unterscheiden und bedienen 16
b) Wasser, Wärmeträger und Energiearten prozessbezogen einsetzen
c) Kennzeichnung von Rohrleitungssystemen unterscheiden
b) Veredelungsmittel unter Berücksichtigung von Sicherheitsregeln und Umweltschutzauflagen einsetzen
c) Veredelungseffekte prüfen und bei Bedarf nachstellen
d) Prozessdaten einstellen und optimieren
e) Maschinen und Anlagen unter Berücksichtigung der Sicherheitsbestimmungen in Betrieb nehmen
f) Produktionsprozesse nach Verfahrensparametern überwachen, Gebrauchs- und Pflegeanforderungen berücksichtigen
g) Störungen und Abweichungen sowie deren Ursachen feststellen, beseitigen und Beseitigung veranlassen
8 Durchführen von qualitätssichernden Maßnahmen (§ 4 Nr. 14) a) Ursachen von veredelungsspezifischen Qualitätsabweichungen feststellen, Korrekturmaßnahmen einleiten 2
d) produktions- und veredelungstechnische Daten dokumentieren
D. Schwerpunkt: Lebensmitteltechnik
1 Zuordnen und Handhaben von Werk-, Betriebs- und Hilfsstoffen (§ 4 Nr. 5) a) Werkstoffeigenschaften und deren Veränderungen beurteilen und Werkstoffe nach ihrem Verwendungszweck auswählen und handhaben 10
3 Branchenspezifische Fertigungstechniken (§ 4 Nr. 9) a) Rohstoffe und Halbfabrikate bereitstellen 16
b) Zerkleinerungs-, Trenn- und Sortierverfahren anwenden
c) Rohstoffe dosieren, wiegen und mischen
d) Zwischenprodukte thermisch behandeln
e) Produkte abfüllen und verpacken
4 Steuerungs- und Regelungstechnik (§ 4 Nr. 10) a) Regelkreise für Temperatur, Druck, Maschinengeschwindigkeit, Produkt-durchsatz und Konzentration überwachen
5 Einrichten und Bedienen von Produktionsanlagen (§ 4 Nr. 11) a) Koch- und Mischanlagen, Abfülllinien, Sterilisationsanlagen, Etikettier,-Pack- und Palettieranlagen rüsten und umrüsten 18
f) Geräte, Maschinen und Anlagen reinigen und pflegen
g) Mehrwegverpackungen reinigen
h) lebensmittelrechtliche Bestimmungen und Hygienevorschriften im Fertigungsprozess beachten und anwenden
E. Schwerpunkt: Druckweiter- und Papierverarbeitung
1 Zuordnen und Handhaben von Werk-, Betriebs- und Hilfsstoffen (§ 4 Nr. 5) a) Einfluss der Eigenschaften von Werk-, Betriebs- und Hilfsstoffen auf das Produkt berücksichtigen 8
b) Prozesse zur Veränderung von Werkstoffeigenschaften berücksichtigen
c) Materialeinsatz planen und dokumentieren
d) Aufgaben im Team planen und bearbeiten, Ergebnisse abstimmen und auswerten
3 Branchenspezifische Fertigungstechniken (§ 4 Nr. 9) a) maschinelle Techniken zum Trennen, Umformen und Verbinden von Erzeugnissen der Druckweiter- und Papierverarbeitung anwenden 16
b) manuelle Trenn-, Umform- und Verbindungstechniken bei der Erstellung von Verarbeitungs- und Kundenmustern aus Papier, Pappe und Kunststoffen einsetzen
c) Werk-, Betriebs- und Hilfsstoffe der Druckweiter- und Papierverarbeitung produktspezifisch bereitstellen
d) produkt- und produktionsspezifische Anforderungen der Papierherstellung und -verarbeitung bei der Auswahl der Produktionsmittel berücksichtigen
5 Einrichten und Bedienen von Produktionsanlagen (§ 4 Nr. 11) a) Papierverarbeitungsmaschinen und -anlagen nach Vorgaben rüsten und umrüsten 20
b) Bedruckstoffe auftragsbezogen auswählen, bereitstellen und zuführen, spezifische Maschinenparameter einstellen
c) Peripheriegeräte vorbereiten und einsetzen
d) Muster nach Vorgaben erstellen, bei Abweichungen Parameter korrigieren
e) Werkzeuge unter Berücksichtigung der Verfahren und der Werkstoffe auswählen und einstellen
f) Produktion prozessbegleitend kontrollieren und überwachen
g) Einhaltung von Qualitätsstandards und wirtschaftlichen Aspekten während des Produktionsprozesses sicherstellen
h) Zwischenprodukte zur Weiterverarbeitung vorbereiten
i) Weiterverarbeitungsaggregate vorbereiten und einsetzen
k) Prozessdaten einstellen und optimieren, Produktionsdaten sichern
l) Störungen und Abweichungen sowie deren Ursachen feststellen, beseitigen und Beseitigung veranlassen
m) Maschinen und Anlagen übergeben, dabei über Produktionsprozess, Produktionsstand sowie Veränderungen im Produktionsablauf informieren, Übergabe dokumentieren
b) Papierverarbeitungsmaschinen und -anlagen auf Betriebsbereitschaft prüfen und in Betrieb nehmen
Stand: Zuletzt geändert durch Art. 1 V v. 20.8.2007 I 2134
2004, 647: BGBl I