Source: http://www.servat.unibe.ch/dfr/bger/190415_1F_11-2019.html
Timestamp: 2020-02-27 09:32:33
Document Index: 268597152

Matched Legal Cases: ['BGer', 'BGer', 'Art. 123', 'Art. 121', 'Art. 121', 'Art. 129']

DFR - BGer 1F_11/2019 vom 15.04.2019
BGer 1F_11/2019 vom 15.04.2019
1. Die Revision eines Bundesgerichtsurteils kann verlangt werden, wenn die ersuchende Partei nachträglich erhebliche Tatsachen erfährt oder entscheidende Beweismittel auffindet, die sie im früheren Verfahren nicht beibringen konnte, unter Ausschluss der Tatsachen und Beweismittel, die erst nach dem Entscheid entstanden sind (Art. 123 Abs. 2 lit. a BGG). Die Revision kann auch verlangt werden, wenn das Bundesgericht einzelne Anträge unbeurteilt liess (Art. 121 lit. c BGG) oder in den Akten liegende erhebliche Tatsachen aus Versehen nicht berücksichtigte (Art. 121 lit. d BGG). Die Berichtigung oder Erläuterung eines Urteils kann unter anderem verlangt werden, wenn dessen Dispositiv mit der Begründung in einem Widerspruch steht (Art. 129 Abs. 1 BGG).
1. Das Revisions- bzw. Berichtigungsgesuch wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.
3. Dieses Urteil wird der Gesuchstellerin und dem Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt, Präsident, schriftlich mitgeteilt.