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Timestamp: 2016-10-24 05:21:16
Document Index: 11508495

Matched Legal Cases: ['Art. 13', 'Art. 82', 'BGE', 'Art. 132', 'Art. 86', 'Art. 86', 'Art. 130', 'Art. 86', 'Art. 89', 'Art. 106', 'Art. 42', 'BGE', 'Art. 95', 'Art. 95', 'Art. 95', 'Art. 9', 'Art. 95', 'BGE', 'Art. 95', 'Art. 97', 'Art. 95', 'BGE', 'Art. 106', 'Art. 90', 'BGE', 'BGE', 'Art. 29', 'Art. 13', 'Art. 13', 'Art. 13', 'Art. 13', 'Art. 13', 'Art. 29', 'Art. 29', 'BGE', 'Art. 105', 'Art. 66']

2C_306/2007 (13.12.2007)
Rechtsanwalt Dr. Johannes S�uberli,
vertreten durch das Steueramt, 8803 R�schlikon,
Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen die Verf�gung der Finanzdirektion des Kantons Z�rich vom 21. Mai 2007.
Am 6. September 2006 wurde die Ehe von A.________ und B.X.________ vor Bezirksgericht Horgen geschieden, worauf sie am 18. Oktober 2006 um Erlass einer Ehegatten-Haftungsverf�gung f�r die noch offenen Staats- und Gemeindesteuern ab 1999 (bis 2004 rechtskr�ftig veranlagt im Betrag von Fr. 1'168'896.-- [Beschwerdebeilage 6, S. 7]) ersuchten. Das Steueramt R�schlikon wies das Gesuch ab und verf�gte am 9. November 2006, dass A.________ und B.X.________ f�r alle offenen Staats- und Gemeindesteuern bis und mit Steuerperiode 2005 (bzw. bis zum Eintritt der getrennten Besteuerung zu Folge Scheidung) der vollen solidarischen Haftung unterliegen. Mit Einspracheentscheid vom 9. M�rz 2007 best�tigte es diese Verf�gung. Einen von A.________ und B.X.________ dagegen gerichteten Rekurs wies die Finanzdirektion des Kantons Z�rich, kantonales Steueramt, am 21. Mai 2007 ab.
Dem Gesuch um entsprechende Haftungsverf�gungen f�r die noch offenen direkten Bundessteuern 1999 bis 2004 wurde - gest�tzt auf Art. 13 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 (DBG; SR 642.11) - am 7. Juni 2005 bzw. 14. November 2006 entsprochen.
Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beantragen A.________ und B.X.________ dem Bundesgericht, den Entscheid der Finanzdirektion des Kantons Z�rich vom 21. Mai 2007 aufzuheben und das Verfahren zum Erlass einer Haftungsverf�gung f�r die Staats- und Gemeindesteuern 1999 - 2005 an diese zur�ckzuweisen.
Die Finanzdirektion des Kantons Z�rich, kantonales Steueramt, beantragt, die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei.
1.1 Beim angefochtenen Entscheid �ber die solidarische Haftung f�r die noch offenen Staats- und Gemeindesteuern bis und mit Steuerperiode 2005 handelt es sich um einen Entscheid in Angelegenheiten des �ffentlichen Rechts im Sinne von Art. 82 lit. a des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 �ber das Bundesgericht (Bundesgerichtsgesetz, BGG; SR 173.110).
1.2 Das kantonale Steueramt wendet ein, das Bundesgesetz vom 14. Dezember 1990 �ber die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden (StHG; SR 642.14) enthalte keine Bestimmung �ber die Haftung der Ehegatten f�r Steuerschulden; deren Regelung sei den Kantonen �berlassen; es erscheine daher zumindest fraglich, ob auf die Beschwerde einzutreten sei; allenfalls unterliege der angefochtene Entscheid auf Bundesebene nur der subsidi�ren Verfassungsbeschwerde. Der Einwand ist unbegr�ndet: An der Zul�ssigkeit der Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten �ndert nichts, wenn - wie hier - lediglich die Bundesverfassungsm�ssigkeit der Handhabung von kantonalem Steuerrecht im Streit liegt (vgl. BGE 133 II 249 E. 1.2).
1.3 Der vorliegend strittige, in Anwendung von kantonalem Recht (� 12 Abs. 1 bzw. Art. 132 ff. des kantonalen Steuergesetzes vom 8. Juni 1997 [StG/ZH]) ergangene Entscheid der Finanzdirektion des Kantons Z�rich bzw. des kantonalen Steueramtes betrifft nicht die Steuerveranlagung bzw. -einsch�tzung (Erster bis F�nfter Abschnitt, �� 1-171), sondern den Steuerbezug (Sechster Abschnitt), weshalb das kantonale Steueramt als letzte Instanz entschieden hat (� 178 Abs. 3 StG/ZH; Felix Richner/Walter Frei/Stefan Kaufmann/Hans Ulrich Meuter, Kommentar zum harmonisierten Z�rcher Steuergesetz, 2. Aufl., Z�rich 2006, � 178 N 2 und 3). Es handelt sich somit um einen letztinstanzlichen Entscheid im Sinne von Art. 86 Abs. 1 lit. d BGG.
1.4 Obwohl es sich bei der kantonalen Steuerverwaltung nicht um ein Gericht gem�ss Art. 86 Abs. 2 BGG handelt, ist die Beschwerde ans Bundesgericht gest�tzt auf Art. 130 Abs. 3 BGG zul�ssig, wonach den Kantonen eine Frist von zwei Jahren unter anderem zur Einrichtung der nach Art. 86 Abs. 2 BGG erforderlichen gerichtlichen Instanzen verbleibt.
1.5 Die Beschwerdef�hrer haben am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenommen, sind als direkte Adressaten vom angefochtenen Entscheid besonders ber�hrt und haben ein schutzw�rdiges Interesse an dessen Aufhebung oder �nderung. Sie sind mithin nach Art. 89 Abs. 1 lit. a BGG zur Beschwerde legitimiert.
1.6 Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Es pr�ft, unter Ber�cksichtigung der allgemeinen Begr�ndungspflicht der Beschwerde (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG), grunds�tzlich nur die geltend gemachten R�gen, sofern die rechtlichen M�ngel nicht geradezu offensichtlich sind (vgl. BGE 133 II 249 E. 1.4.1, mit Hinweisen).
1.7 Mit der Beschwerde kann eine Rechtsverletzung nach Art. 95 f. BGG geltend gemacht werden. Ausserhalb des Anwendungsbereichs von Art. 95 lit. c bis lit. e BGG bleibt die Kognition des Bundesgerichts bez�glich des kantonalen Rechts unter dem Bundesgerichtsgesetz im Vergleich zum fr�heren Recht unver�ndert. Diesbez�glich bildet die Verletzung kantonaler Bestimmungen nur dann einen zul�ssigen Beschwerdegrund, wenn eine derartige Rechtsverletzung einen Verstoss gegen Bundesrecht im Sinne von Art. 95 lit. a BGG - so auf Verfassungsstufe beispielsweise das Willk�rverbot (Art. 9 BV) - oder gegen V�lkerrecht im Sinne von Art. 95 lit. b BGG zur Folge hat (BGE 133 II 249 E. 1.2.1).
1.8 In Erg�nzung zu den R�gen, die sich auf Art. 95 f. BGG st�tzen, sind unter den engen Voraussetzungen von Art. 97 Abs. 1 BGG auch Vorbringen gegen die Sachverhaltsfeststellung zul�ssig. Ein solcher Einwand kann nach der letztgenannten Bestimmung nur erhoben werden, wenn die Feststellung des Sachverhalts durch die Vorinstanz offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann. "Offensichtlich unrichtig" bedeutet dabei "willk�rlich" (BGE 133 II 249 E. 1.2.2).
1.9 Eine qualifizierte R�gepflicht gilt hinsichtlich der Verletzung von Grundrechten und von kantonalem Recht. Das Bundesgericht pr�ft eine solche R�ge nur insofern, als sie in der Beschwerde pr�zise vorgebracht und begr�ndet worden ist (Art. 106 Abs. 2 BGG). Im Anwendungsbereich dieser Bestimmung ist die Praxis zum R�geprinzip gem�ss Art. 90 Abs. 1 lit. b OG weiterzuf�hren (BGE 133 II 249 E. 1.4.2 S. 254).
2.1 Die Beschwerdef�hrer haben noch w�hrend der Ehe in ihrem Rekurs vom 8. Mai 2006 an das kantonale Steueramt den Erlass einer Ehegatten-Haftungsverf�gung (f�r die Staats- und Gemeindesteuern 1999 - 2004) verlangt. Diesen haben sie damit begr�ndet, dass der Beschwerdef�hrer zahlungsunf�hig sei. Das kantonale Steueramt hat im Entscheid vom 14. Juli 2006 dargelegt, aus welchen Gr�nden die Haftungsbeschr�nkung der Zahlungsunf�higkeit im Sinne von � 12 Abs. 1 StG/ZH nicht erf�llt sei; demzufolge wies es das Gesuch um anteilm�ssige Haftung ab. Dieser Entscheid wurde von den Beschwerdef�hrern nicht angefochten, weshalb er in Rechtskraft erwachsen ist.
2.2 Am 6. September 2006 wurde die Ehe der Beschwerdef�hrer geschieden. Gest�tzt darauf ersuchten sie wiederum um Erlass einer Haftungsverf�gung. Diese begr�ndeten sie nunmehr mit der inzwischen erfolgten Scheidung. Das Steueramt R�schlikon lehnte das Begehren mit der Begr�ndung ab, die Scheidung lasse die Solidarhaftung f�r die in diesem Zeitpunkt noch offenen Steuern nicht entfallen; der Haftungswegfall gelte lediglich f�r die Zukunft. Erst im Einspracheverfahren machten die Beschwerdef�hrer wiederum - nebenbei - geltend, dass der Ehegatte zahlungsunf�hig sei. Sowohl das Steueramt R�schlikon als auch das kantonale Steueramt pr�ften in der Folge ebenfalls die Frage der Zahlungsunf�higkeit erneut.
3.1 � 12 Abs. 1 StG/ZH (Marginale: Haftung) bestimmt:
"Die in rechtlich und tats�chlich ungetrennter Ehe lebenden Ehegatten haften solidarisch f�r die Gesamtsteuer. Jeder Ehegatte haftet jedoch nur f�r seinen Anteil an der Gesamtsteuer, wenn einer von beiden zahlungsunf�hig ist. ..."
3.2 Das kantonale Steueramt hat diese Norm dahingehend ausgelegt, dass die Solidarhaftung der Ehegatten bei einer Scheidung f�r die w�hrend des Zusammenlebens entstandenen Steuerschulden bestehen bleibt.
Diese Auslegung wird von den Beschwerdef�hrer nicht ger�gt. Sie k�nnte im �brigen auch nicht als unhaltbar bezeichnet werden (vgl. BGE 122 I 139 E. 4; Brigitte Behnisch, Die Stellung der Ehegatten im Veranlagungs-, Bezugs- und Rechtsmittelverfahren, Diss. Bern 1992, S. 185; Thomas A. M�ller, Die solidarische Mithaftung im Bundessteuerrecht, Diss. Bern 1999, S. 222; a.M.: Felix Richner/Walter Frei/Stefan Kaufmann/Hans Ulrich Meuter, a.a.O., N 9 zu � 12 StG/ZH).
3.3 Im erhobenen Rechtsmittel wird die Zahlungsunf�higkeit des Beschwerdef�hrers geltend gemacht. Der Sachverhalt sei insoweit unvollst�ndig (Art. 29 BV) bzw. offensichtlich unrichtig festgestellt. Der angefochtene Entscheid erweise sich damit als unhaltbar.
3.4 Beim Begriff der Zahlungsunf�higkeit geht das kantonale Steueramt zu Recht davon aus, dass diese gegeben ist, wenn der Betreffende auf unbestimmte Zeit nicht �ber ausreichende Mittel verf�gt, um seine f�lligen Verbindlichkeiten zu erf�llen, was bei einem kurzfristigen finanziellen Engpass nicht der Fall ist (vgl. Peter Locher, Kommentar zum DBG, Basel 2001, N 15 zu Art. 13 DBG; Felix Richner/Walter Frei/Stefan Kaufmann, Handkommentar zum DBG, Z�rich 2003, N 9 zu Art. 13 DBG; Bernhard Greminger, in: Kommentar zum schweizerischen Steuerrecht, I/2a, Bundesgesetz �ber die direkte Bundessteuer [DBG], Hrsg. Martin Zweifel/Peter Athanas, Basel 2000, N 3 zu Art. 13 DBG).
Nach der Weisung der kantonalen Finanzdirektion �ber den Bezug der Staats- und Gemeindesteuern vom 3. Juli 2005 entfaltet die Zahlungsunf�higkeit R�ckwirkung, indem diesfalls bez�glich aller noch unbezahlten Steuern jeder Ehegatte nur noch f�r seinen Anteil an der Gesamtsteuer haftet (angefochtener Entscheid E. I.d). Diese Auslegung entspricht der Praxis bei der direkten Bundessteuer (Bernhard Greminger, a.a.O., N 2 zu Art. 13 DBG; Peter Locher, a.a.O., N 15 zu Art. 13 DBG). Von einer R�ckwirkung ist konkludent auch das kantonale Steueramt ausgegangen, indem es die Frage der Zahlungsunf�higkeit erneut gepr�ft hat.
4.1 Die Beschwerdef�hrer r�gen zun�chst eine Rechtsverweigerung bzw. eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs (Art. 29 Abs. 2 BV). Diese erblicken sie darin, dass das Steueramt auf wesentliche der von ihnen vorgebrachten Argumente gar nicht eingegangen sei.
4.2 Aus dem Anspruch auf rechtliches Geh�r (Art. 29 Abs. 2 BV) folgt unter anderem die grunds�tzliche Pflicht der Beh�rden, ihren Entscheid zu begr�nden. Die Begr�ndung muss so abgefasst sein, dass der Betroffene den Entscheid gegebenenfalls sachgerecht anfechten kann. Die Begr�ndung muss kurz die wesentlichen �berlegungen nennen, von denen sich das Gericht hat leiten lassen und auf die sich sein Entscheid st�tzt. Nicht erforderlich ist hingegen, dass sich der Entscheid mit allen Parteistandpunkten einl�sslich auseinander setzt und jedes einzelne Vorbringen ausdr�cklich widerlegt (BGE 133 III 439 E. 3.3).
4.2.1 Nicht zu beanstanden ist, dass sich das kantonale Steueramt nicht mit der k�nftigen Einkommenssituation des Beschwerdef�hrers ab Januar 2009 auseinandergesetzt hat. Dazu bestand kein Anlass, denn die Zahlungsunf�higkeit ist im Zeitpunkt des Steuerbezuges zu pr�fen (Brigitte Behnisch, a.aO., S. 179; Thomas A. M�ller, a.a.O., S. 218). Zurzeit ist noch keine zuverl�ssige Beurteilung der Einkommenssituation des Beschwerdef�hrers ab dem Jahr 2009 m�glich.
4.2.2 Das Steueramt hat sich mit der (am 11. Mai 2007 eingereichten) Verm�gensaufstellung des Beschwerdef�hrers per April 2007 (Verm�gen Fr. 1'822'486.--; Schulden Fr. 4'588'025.--; Passiven�berschuss somit Fr. 2'765'538.--) und derjenigen per Februar 2007 (recte Februar 2006: Verm�gen Fr. 2'127'082.--; Schulden Fr. 3'849'329.--; Passiven�berschuss somit Fr. 1'722'247.--) auseinandergesetzt.
Das Steueramt ist dabei irrt�mlich von einer Aufstellung vom Februar 2007 (anstelle von Februar 2006) ausgegangen und hat demzufolge angenommen, die �berschuldung habe in zwei Monaten um den entsprechenden Betrag zugenommen, w�hrend dies nach den Akten innert 14 Monaten der Fall war. Diese Feststellung, der das kantonale Steueramt grosse Bedeutung zumisst, ist offensichtlich unrichtig und zu berichtigen (Art. 105 Abs. 2 BGG). Dieser Fehler betrifft jedoch nur die Schulden und ist f�r den Ausgang des Verfahrens aus den nachfolgend dargelegten Gr�nden nicht entscheidend; er f�hrt deshalb nicht bereits zur Aufhebung des angefochtenen Entscheides.
4.2.3 Das kantonale Steueramt hat ber�cksichtigt, dass sich der Ausstand des Beschwerdef�hrers bei der AHV-Stelle Zug von Fr. 25'826.-- nach Erteilung der Rechts�ffnung auf Fr. 11'624.-- reduziert hat, was zeige, dass �ffentlich-rechtliche Forderungen gegen diesen auf dem Betreibungsweg durchgesetzt werden k�nnten. Der Einwand des Beschwerdef�hrers, die Reduktion sei auf eine Zahlung durch einen ehemaligen Verwaltungsrat seiner Firma zur�ckzuf�hren, l�sst diese Feststellung nicht als unhaltbar erscheinen; es ist insoweit nicht von Bedeutung, wer anstelle des Beschwerdef�hrers die Schulden reduziert.
4.2.4 Bez�glich der ihm von seiner Schwester und seinem Sohn gew�hrten Darlehen (Fr. 350'000.-- zuz�glich Zinsen Fr. 196'875.-- bzw. Fr. 500'000.-- zuz�glich Zinsen Fr. 106'660.--), den Schulden Dr. Sieberth und Trevisor (Fr. 7'369.-- bzw. Fr. 34'463.--) und den geschuldeten Staats- und Gemeindesteuern 1999 bis 2004 (Fr. 616'000.--) hat das kantonale Steueramt erkannt, diese k�nnten nicht ber�cksichtigt werden, wie dies bereits im Entscheid vom 14. Juli 2006 - welcher eine �berschuldung von rund Fr. 222'000.-- (f�llige Verbindlichkeiten) anerkannte - festgehalten worden sei.
Der Einwand des Beschwerdef�hrers, dem angefochtenen Entscheid sei nicht zu entnehmen, weshalb diese Schulden als nicht existent zu beurteilen seien, ist unbegr�ndet. Das Steueramt durfte ohne Geh�rsverletzung auf den fr�heren rechtskr�ftigen Entscheid verweisen, wenn es die entsprechenden Schulden aus denselben Gr�nden weiterhin als unbeachtlich betrachtete. Mit dieser Begr�ndung setzt sich der Beschwerdef�hrer aber nicht substantiiert auseinander.
4.2.5 Der Beschwerdef�hrer r�gt, auch wenn von einer damals (d.h. im Zeitpunkt des fr�heren Entscheides vom 14. Juli 2006) bestehenden �berschuldung von lediglich Fr. 220'000.-- auszugehen sei, habe das Steueramt unbegr�ndet zus�tzliche Schulden nicht ber�cksichtigt.
Der Einwand ist berechtigt. In seiner Eingabe vom 11. Mai 2007 an das kantonale Steueramt hat der Beschwerdef�hrer neu eine Steuerhaftungsverf�gung f�r die direkte Bundessteuer (Fr. 307'000.-- [2001 bis 2004] sowie weitere Steuerrechnungen f�r Bundessteuern 2005 und 2006 eingereicht. Mit diesen hat sich das Steueramt gar nicht auseinandergesetzt. Da diese Schulden wegen ihrer H�he durchaus f�r die Beurteilung der Zahlungsf�higkeit des Beschwerdef�hrers von Bedeutung sind, liegt in deren Nichtber�cksichtigung durch das Steueramt zwar eine unvollst�ndige Sachverhaltsfeststellung, die indessen aus den nachfolgenden Gr�nden ebenfalls nicht zur Aufhebung des angefochtenen Entscheides f�hrt.
4.3 Das kantonale Steueramt hat in einer gesamthaften W�rdigung der finanziellen Situation des Beschwerdef�hrers anerkannt, dass dieser zur Zeit �berschuldet sei. Es hat aber dem Umstand erhebliche Bedeutung zugemessen, dass der Beschwerdef�hrer nach wie vor �ber eine m�gliche pf�ndbare Quote von Fr. 6'340.-- pro Monat verf�ge. Daraus ergebe sich, dass er sich lediglich in einem vor�bergehenden finanziellen Engpass befinde. Auch wenn den Beschwerdef�hrern darin zuzustimmen ist, dass von dieser Summe allenfalls wohl noch ein Betrag f�r Steuern abzuziehen ist, steht dem Beschwerdef�hrer somit ein erheblicher Betrag f�r die Bezahlung seiner Verbindlichkeiten zur Verf�gung.
F�r die Beurteilung der Zahlungsf�higkeit ist zwar auch die Schuldensituation des Beschwerdef�hrers zu ber�cksichtigen. Nach den Akten besitzen die Beschwerdef�hrer indessen eine Liegenschaft in R�schlikon, d.h. eine Seegemeinde nahe der Stadt Z�rich, die gem�ss Sch�tzung der kantonalen Geb�udeversicherung vom September 2005 einen Versicherungswert von Fr. 1'575'000.-- hat. Das Betreibungsamt Kilchberg-R�schlikon ermittelte im Mai 2007 einen betreibungsamtlichen Sch�tzwert von Fr. 3'300'000.--. Der h�lftige Miteigentumsanteil des Beschwerdef�hrers wurde auf Fr. 1'100'000.-- gesch�tzt. Dabei f�llt auf, dass der Beschwerdef�hrer per Februar 2006 selber noch einen Sch�tzwert des Miteigentumsanteils von Fr. 1'500'000.-- angab. Mit dem kantonalen Steueramt ist davon auszugehen, dass eine entsprechende Verminderung auch des Verkehrswertes eines Objektes an dieser Lage und in diesem Preissegment nicht glaubhaft erscheint. Massgebend zu ber�cksichtigen w�re ohnehin nur eine detaillierte neutrale Verkehrswertsch�tzung; es w�re Sache der Beschwerdef�hrer gewesen, eine solche vorzulegen (Vernehmlassung S. 2).
Weiter ber�cksichtigte das kantonale Steueramt, dass gegen den Beschwerdef�hrer lediglich zwei Verlustscheine im Betrag von insgesamt Fr. 21'948.-- bestehen. Auf Grund der Akten seien bisher auch keine Lohnpf�ndungen gegen den Beschwerdef�hrer angeordnet worden. Es kommt hinzu, dass der Beschwerdef�hrer keinerlei Aufschl�sse �ber die Verwendung eines in der Aufstellung vom Februar 2006 noch nicht enthaltenen neuen Darlehens von Fr. 198'989.-- gegeben hat. Auch die vorliegende Beschwerde enth�lt keine diesbez�gliche Erkl�rung. Zudem wohnt der Beschwerdef�hrer trotz der Scheidung nach wie vor gemeinsam mit seiner fr�heren Ehefrau in einem Einfamilienhaus, welches monatliche Kosten von Fr. 5'712.-- verursacht.
Unter Ber�cksichtigung dieser Verm�gensverh�ltnisse durfte das kantonale Steueramt in einer Gesamtw�rdigung aller Umst�nde ohne Willk�r auf eine genaue Abkl�rung der Schuldensituation verzichten und in erster Linie auf die verf�gbare Quote abstellen. Es konnte daraus ohne Verletzung des Willk�rverbotes schliessen, dass der Beschwerdef�hrer nicht zahlungsunf�hig ist. Dass dem Beschwerdef�hrer eine vollst�ndige Schuldentilgung unter den gegebenen Umst�nden nicht in absehbarer Zeit m�glich sein wird, spielt f�r die Beurteilung der Zahlungsunf�higkeit im hier massgebenden Zeitpunkt keine Rolle.
Die Beschwerde ist aus diesen Gr�nden abzuweisen. Bei diesem Ausgang des Verfahrens haben die Beschwerdef�hrer die Kosten des Verfahrens vor Bundesgericht zu tragen (Art. 66 Abs. 1 und 5 BGG).
Die Gerichtsgeb�hr von Fr. 5'000.-- wird den Beschwerdef�hrern auferlegt, unter solidarischer Haftung.
Dieses Urteil wird den Beschwerdef�hrern, der Gemeinde R�schlikon und der Finanzdirektion des Kantons Z�rich schriftlich mitgeteilt.