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Timestamp: 2019-02-20 02:17:48
Document Index: 33527286

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 130', '§ 153', '§ 153', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 7', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 252']

Bilanzberichtigung und Bilanzänderung nach § 4 Abs. 2 EStG - Lexikon des Steuerrechts - smartsteuer
Bilanzberichtigung und Bilanzänderung nach § 4 Abs. 2 EStG – Lexikon des Steuerrechts
2 Bilanzberichtigung oder Bilanzänderung?
3 Prüfungsschema zur Bilanzberichtigung
4 Bilanzberichtigung nach § 4 Abs. 2 Satz 1 EStG
4.1 Bilanzansatz als Gegenstand der Bilanzberichtigung
4.2 Bilanzberichtigung und außerbilanzielle Gewinnkorrekturen
4.3 Fehlerhafter Bilanzansatz und Wertaufhellungstheorie
4.4 Berichtigung von Bilanzierungsfehlern
4.4.1 Berichtigung an der Fehlerquelle
4.4.1.1 Die Veranlagung kann nach AO-Vorschriften geändert werden
4.4.1.2 Fehler ohne steuerliche Auswirkung
4.4.2 Keine Bilanzberichtigung an der Fehlerquelle
4.4.2.1 Erfolgswirksame Bilanzberichtigung
4.4.2.2 Erfolgsneutrale Bilanzberichtigung
4.4.2.3 Bilanzberichtigung bei abnutzbaren Wirtschaftsgütern
4.4.2.4 Bilanzberichtigung bei nicht abnutzbaren Wirtschaftsgütern
5 Bilanzänderung nach § 4 Abs. 2 Satz 2 EStG
5.2 Vorangegangene Bilanzberichtigung
5.3 Enger sachlicher und zeitlicher Zusammenhang mit der Bilanzberichtigung
5.3.1 Enger sachlicher Zusammenhang
5.3.2 Enger zeitlicher Zusammenhang
5.4 Begrenzung der Höhe nach – Kompensation
6 Bilanzberichtigung und Bilanzänderung bei Feststellungsbescheiden
Im Steuerrecht ist die Bilanzberichtigung in § 4 Abs. 2 EStG geregelt. Da die Berichtigung einer Bilanz zu Gewinnänderungen führen kann und dadurch die festgesetzte Steuer verändert wird, sind die Korrektur- und Verjährungsvorschriften (→ Rücknahme und Widerruf von sonstigen Verwaltungsakten gem. §§ 130 und 131 AO, → Verjährung) zu beachten. Fehler zuungunsten müssen gem. § 153 AO angezeigt werden (→ Anzeige- und Berichtigungspflicht gem. § 153 AO), Fehler zugunsten/ohne Auswirkung dürfen gem. § 4 Abs. 2 Satz 1 EStG geändert werden. Eine Bilanzberichtigung darf nur der Stpfl. vornehmen (vgl. BFH Urteil vom 13.6.2006, BStBl II 2007, 94). Die von diesem berichtigten Werte werden wegen des Bilanzenzusammenhangs auch in den Folgejahren zugrunde gelegt. Hält das Finanzamt eine Bilanz für fehlerhaft, darf es diese Bilanz nicht der Besteuerung zugrunde legen und muss den BV-Vergleich mit auf der Grundlage der Bilanz abgeänderten Werten vornehmen (vgl. H 4.4 &lsqb;Bilanzberichtigung, 1. Strich&rsqb; EStH). Macht das FA bei der Richtigstellung einen Fehler, so kann dieser später nicht im Wege einer Bilanzberichtigung wieder korrigiert werden. In einem solchen Fall wird der fehlerhafte Bilanzansatz des Finanzamts jedoch nicht der Gewinnermittlung des folgenden Wirtschaftsjahres zu Grunde gelegt, sondern der zutreffende Ansatz des Stpfl. (vgl. BFH vom 4.11.1999, IV R 70/98, BStBl II 2000, 129).
2. Bilanzberichtigung oder Bilanzänderung?
3. Prüfungsschema zur Bilanzberichtigung
4. Bilanzberichtigung nach § 4 Abs. 2 Satz 1 EStG
4.1. Bilanzansatz als Gegenstand der Bilanzberichtigung
4.2. Bilanzberichtigung und außerbilanzielle Gewinnkorrekturen
Kein Fall der Bilanzberichtigung liegt vor, wenn sich die Beseitigung eines Fehlers nur auf den Gewinn, nicht aber auf einen Bilanzansatz auswirkt, z.B. Änderung außerbilanzieller Hinzurechnungen etwa gem. § 4 Abs. 4a und Abs. 5 EStG oder Rückgängigmachung des außerbilanziellen Investitionsabzugsbetrags im Abzugsjahr nach § 7g Abs. 3 EStG. Beruht eine Gewinnerhöhung durch die Betriebsprüfung ausschließlich auf der Erhöhung außerbilanzieller Hinzurechnungen, so ist eine Bilanzänderung nach § 4 Abs. 2 Satz 2 EStG zum Ausgleich dieser Gewinnerhöhung nicht zulässig (vgl. hierzu BFH Urteil vom 23.1.2008, BStBl II 2008, 669 mit folgendem Leitsatz: »Eine Bilanz kann nicht mit dem Ziel eines niedrigeren Gewinnausweises nach § 4 Abs. 2 Satz 2 EStG geändert werden, wenn das Finanzamt den Gewinn zwar höher als vom Unternehmer erklärt ansetzt, dies aber auf einer Berücksichtigung von außerbilanziellen Gewinnerhöhungen beruht.«).
4.3. Fehlerhafter Bilanzansatz und Wertaufhellungstheorie
4.4. Berichtigung von Bilanzierungsfehlern
4.4.1. Berichtigung an der Fehlerquelle
4.4.1.1. Die Veranlagung kann nach AO-Vorschriften geändert werden
4.4.1.2. Fehler ohne steuerliche Auswirkung
4.4.2. Keine Bilanzberichtigung an der Fehlerquelle
4.4.2.1. Erfolgswirksame Bilanzberichtigung
4.4.2.2. Erfolgsneutrale Bilanzberichtigung
4.4.2.3. Bilanzberichtigung bei abnutzbaren Wirtschaftsgütern
Variante:»zu hoher AfA-Satz«
4.4.2.4. Bilanzberichtigung bei nicht abnutzbaren Wirtschaftsgütern
5. Bilanzänderung nach § 4 Abs. 2 Satz 2 EStG
5.2. Vorangegangene Bilanzberichtigung
5.3. Enger sachlicher und zeitlicher Zusammenhang mit der Bilanzberichtigung
5.3.1. Enger sachlicher Zusammenhang
Bilanzberichtigung und Bilanzänderung beziehen sich beide auf dieselbe Bilanz. Sie müssen sich aber nicht auf das gleiche WG derselben Bilanz beziehen.
5.3.2. Enger zeitlicher Zusammenhang
5.4. Begrenzung der Höhe nach – Kompensation
(vgl. BFH vom 31.5.2007, BStBl II 2008, 665).
6. Bilanzberichtigung und Bilanzänderung bei Feststellungsbescheiden
Atilgan, Die Folgen der Missachtung des Wertaufhellungsprinzips gem. § 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB, NWB 7/2017, 520.