Source: http://www.rechtscentrum.de/search.php?num=10&page=2&db=bankrecht&db=bankrecht&mode=category&feld=Bankrecht&gebiet=Optionen
Timestamp: 2018-02-17 23:46:14
Document Index: 246015759

Matched Legal Cases: ['§130', '§269', '§666', '§31', 'BGH', '§276', '§276', '§826', '§ 50', '§50', '§52', '§53']

Bankrecht - Aufklärungsrecht Optionen
7.5.2002 XI ZR 197/01
a) Bei der sich aus Nr. 15 Abs. 2 der Sonderbedingungen für Wertpapiergeschäfte ergebenden Pflicht, den Kunden über den Verfall von Rechten aus Optionsscheinen zu benachrichtigen, handelt es sich für die Bank grundsätzlich nicht um eine Bring-, sondern um eine Schickschuld.
c) Eine Bank kommt ihrer Verpflichtung aus Nr. 15 Abs. 2 der Sonderbindungen für Wertpapiergeschäfte, den Kunden über den Verfall von Rechten aus Optionsscheinen zu benachrichtigen, nur dann in ausreichendem Maße nach, wenn der Mitteilung unmißverständlich zu entnehmen ist, daß das Optionsrecht mit Ablauf der hierfür vorgesehenen Frist möglicherweise ersatzlos erlischt und ohne einen rechtzeitigen Verkauf oder die fristgerechte Ausübung des Optionsrechts ein etwaiger Wert verloren geht.
Aktenzeichen: XIZR197/01 Paragraphen: BGB§130 BGB§269 BGB§666 WpHG§31 Datum: 2002-05-07
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Bankrecht - Optionen Anlageberatung Aufklärungsrecht
16.05.2001 29 U 7237/00
1. Bei Stillhalteroptionsgeschäften erhält der Stillhalter eine Prämie dafür, dass er eine Option ausgibt, durch die er sich verpflichtet, zu einem bestimmten Termin eine bestimmte Menge des Basiswerts zu einem bestimmten Kurs abzunehmen oder zu liefern. Bei günstigem Verlauf verbucht er die empfangene Prämie ungeschmälert als Gewinn. Bei ungünstigem Verlauf muss er mit Verlusten rechnen, die ein Vielfaches der Prämie ausmachen können.
2. Dem Angebot zur Zeichnung von „Reverse Convertibles“ wohnen beträchtliche Verlustrisiken inne, über die die Anleger genau aufzuklären sind. Eine Beratung am Telefon reicht hierzu nicht aus.
Aktenzeichen: 29U7237/00 Paragraphen: pVV Datum: 2001-05-16
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Bankrecht - Optionen Termingeschäfte
11.07.1988 II ZR 355/87
Die Verpflichtung des Vermittlers von Londoner Warenterminoptionen, die Optionskäufer über die Höhe der Londoner Optionsprämie aufzuklären und auf deren Bedeutung und die wirtschaftlichen Zusammenhäng hinzuweisen, kann grundsätzlich nur schriftlich und nicht ausschließlich fernmündlich erfüllt werden (Ergänzung zu BGHZ 80, 80 = NJW 1981, 1266).
Aktenzeichen: IIZR355/87 Paragraphen: BGB§276 Datum: 1988-07-11
Link: pdf.php?db=bankrecht&nr=2885
Bankrecht - Optionen Aufklärungsrecht
05.11.1984 II ZR 38/84
Aufklärungspflicht bei Erwerb einer Kaufoption über Gold
Aktenzeichen: IIZR38/84 Paragraphen: BGB§276 BGB§826 Datum: 1984-11-05
Link: pdf.php?db=bankrecht&nr=2746
Bankrecht - Börsenrecht Termingeschäfte Optionen
22.10.1984 II ZR 262/83
Die Optionsgeschäfte über Aktien an deutschen Börsen sind Börsentermingeschäfte i. S. der §§ 50 ff. BörsG.
Aktenzeichen: IIZR262/83 Paragraphen: BörsG§50 BörsG§52 BörsG§53 Datum: 1984-10-22
Link: pdf.php?db=bankrecht&nr=2860