Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F20-11-2014-6B_853-2013
Timestamp: 2016-10-27 17:00:41
Document Index: 349643635

Matched Legal Cases: ['Art. 52', 'Art. 64', 'Art. 63', 'Art. 50', 'Art. 63', 'Art. 47', 'Art. 47', 'BGE', 'Art. 47', 'BGE', 'Art. 64', 'Art. 48', 'BGE', 'Art. 64', 'BGE', 'BGE', 'Art. 50', 'Art. 64', 'BGE', 'BGE', 'Art. 64', 'Art. 48', 'BGE', 'Art. 47', 'Art. 63', 'Art. 52', 'Art. 52', 'Art. 54', 'BGE', 'Art. 251', 'Art. 52', 'Art. 52', 'Art. 54', 'Art. 106', 'Art. 42', 'BGE', 'Art. 66', 'Art. 64', 'e contrario', 'Art. 65']

6B_853/2013 (20.11.2014)
6B_853/2013, 6B_892/2013 � � Urteil vom 20. November 2014
1. A.________, vertreten durch Rechtsanwalt Bernard Rambert,
Strafzumessung (Veruntreuung usw.),
Strafbefreiung (Art. 52 ff. StGB); Willk�r etc.,
Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Z�rich, I. Strafkammer, vom 15. Mai 2013.
�A.________, fr�herer Direktor und Chef des Private Banking der Bank C.________, wird laut Anklageschrift der Staatsanwaltschaft III des Kantons Z�rich vom 13. Oktober 2006 vorgeworfen, Ende der 80er-Jahre bis Ende 2000 in seiner Funktion als Portfoliomanager unz�hlige unautorisierte Handelstransaktionen sowie unautorisierte Geld- und Wertschriftentransfers zu Lasten von zahlreichen von ihm betreuten Kontobeziehungen vorgenommen zu haben.
�B.________ wird (zusammen mit A.________ und weiteren Personen) vorgeworfen, den Kunden der D.________ AG in Liquidation mittels total gef�lschter Kontoausz�ge einen fiktiven Devisenhandel pr�sentiert zu haben. Die T�ter h�tten die auf erfundenen Zahlen beruhenden Kommissionen f�r eigene Zwecke vereinnahmt. Der Devisenhandel der D.________ AG in Liquidation sei zu einem wesentlichen Teil von A.________ �ber ein Konto bei der Bank C.________ abgewickelt worden.
�Den Gesch�digten sei ein Schaden von mindestens Fr. 150 Mio. entstanden.
�Das Obergericht des Kantons Z�rich sprach A.________ am 7. Juli 2010 zweitinstanzlich der mehrfachen qualifizierten Veruntreuung, des Betrugs, der Misswirtschaft, der mehrfachen Urkundenf�lschung sowie der mehrfachen Erschleichung einer falschen Beurkundung schuldig. Es verurteilte ihn zu einer Freiheitsstrafe von 5� Jahren, unter Anrechnung der ausgestandenen Untersuchungshaft von 65 Tagen. Zugleich sprach das Obergericht A.________ von der Anklage der Urkundenf�lschung, Misswirtschaft und Gl�ubigersch�digung in zwei Punkten frei (betreffend das Nebendossier 34, 4. und 10. Teil). Auf die Anklage in Bezug auf den Zeitraum vom 1. Dezember 1993 bis zum 7. Juli 1995 trat es infolge Verj�hrung nicht ein.
�B.________ wurde zweitinstanzlich der mehrfachen Gehilfenschaft zu qualifizierter Veruntreuung und der mehrfachen Urkundenf�lschung schuldig gesprochen. Das Obergericht bestrafte ihn mit einer bedingten Geldstrafe von 360 Tagess�tzen zu Fr. 80.-- und setzte die Probezeit auf zwei Jahre fest.
�Zudem verwies das Obergericht verschiedene Schadenersatzforderungen auf den Zivilweg. Weiter stellte es fest, dass der Entscheid des Bezirksgerichts Z�rich vom 1. Dezember 2008 in mehreren Punkten (insbesondere betreffend das Nichteintreten auf die Anklage f�r die Zeit vor dem 1. Dezember 1993, die Freispr�che von A.________ in Bezug auf die Nebendossiers 28, 31 und 35 sowie die Zusprechung zahlreicher Schadenersatzforderungen respektive deren Verweis auf den Zivilweg) in Rechtskraft erwachsen war.
�Am 10. April 2012 hiess das Bundesgericht die Beschwerde in Strafsachen von A.________ in Bezug auf den Schuldspruch der Urkundenf�lschung im Nebendossier 34 3. Teil sowie (ausgenommen Blankettmissbrauch) in den Nebendossiers 2 - 13, 16 - 27, 29, 30 und 33 teilweise gut. Ebenso hiess es die Beschwerde von B.________ betreffend den Schuldspruch der Urkundenf�lschung im Nebendossier 34 3. Teil teilweise gut. Es hob das angefochtene Urteil auf und wies die Sache zur neuen Beurteilung zur�ck (6B_215/2011 und 6B_199/2011).
�Das Obergericht des Kantons Z�rich sprach A.________ am 15. Mai 2013 vom Vorwurf der mehrfachen Urkundenf�lschung (Nebendossier 34 3. Teil; Nebendossiers 2 - 13, 16 - 27, 29, 30 und 33 [bankinterne Belege, Buchhaltung]) frei. Es verurteilte ihn zu einer Freiheitsstrafe von 4� Jahren, unter Anrechnung der ausgestandenen Untersuchungshaft von 65 Tagen.
�B.________ sprach das Obergericht vom Vorwurf der mehrfachen Urkundenf�lschung frei und bestrafte ihn mit einer bedingten Geldstrafe von 240 Tagess�tzen zu Fr. 80.-- bei einer Probezeit von zwei Jahren.
�Im �brigen stellte das Obergericht fest, dass seine Beschl�sse und sein Urteil vom 7. Juli 2010 in Rechtskraft erwachsen waren.
�A.________ und B.________ f�hren Beschwerde in Strafsachen.
�A.________ beantragt, er sei zu einer bedingten Freiheitsstrafe von zwei Jahren zu verurteilen. Eventualiter sei die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
�B.________ beantragt, das Urteil des Obergerichts des Kantons Z�rich sei aufzuheben, und es sei von einer Bestrafung Umgang zu nehmen. Zudem ersucht er um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeist�ndung.
�Die Beschwerden sind wie bereits im Bundesgerichtsurteil aus dem Jahre 2012 zu vereinigen (6B_199/2011 und 6B_215/2011 E. 1.1).
2.1.�Der Beschwerdef�hrer 1 beanstandet die Strafzumessung. Er bringt zusammengefasst vor, die Vorinstanz verletze Bundesrecht, indem sie den zwingenden Strafmilderungsgrund von Art. 64 al. 8 aStGB nicht zur Anwendung bringe und sein langj�hriges Wohlverhalten nicht ber�cksichtige. Weiter habe die Vorinstanz der nur vage bestimmten Gesamtdeliktssumme eine vorrangige Bedeutung beigemessen. Es sei von einem wesentlich geringeren Deliktsbetrag auszugehen. Nehme die Vorinstanz einen Gef�hrdungsschaden an, sei es widerspr�chlich, die erstinstanzliche Berechnungsweise zu �bernehmen. Im Ergebnis bedeute die vorinstanzliche Argumentation, dass die Geltendmachung der Kundenforderungen im Deliktszeitpunkt nicht nur erschwert, sondern praktisch unm�glich gewesen sei. Hingegen habe der Gef�hrdungsschaden nur eine sehr geringe Quote der buchhalterischen Fehlsumme betragen. Bei der Strafzumessung d�rfe zudem nur auf Bereicherungen abgestellt werden, die aus dem Verm�gen der Veruntreuungsgesch�digten stammen. Der Beschwerdef�hrer 1 behauptet weiter, die Strafzumessung respektive die Gewichtung der einzelnen Strafzumessungskriterien sei nicht nachvollziehbar. Indem die Vorinstanz keine einheitliche Skala verwendet habe, sei sie ihrer Begr�ndungspflicht nach Art. 63 aStGB respektive Art. 50 StGB nicht nachgekommen. Die offensichtlichen M�ngel der bankinternen Kontrollmechanismen seien nur ungen�gend und die mangelnde Kontrolle durch die Kunden �berhaupt nicht strafreduzierend ber�cksichtigt worden. Ebenso habe die Vorinstanz der zus�tzlichen Freispr�che, der Verletzung des Beschleunigungsgebots und der Medienberichterstattung zu wenig Rechnung getragen. Schliesslich habe er echte Reue und Einsicht in das Unrecht seiner Taten bewiesen, was die Vorinstanz zu Unrecht verneint habe (Beschwerde S. 5 ff.).
2.2.�Der Beschwerdef�hrer 1 hat die hier zu beurteilenden Straftaten in den Jahren 1995 - 2000 und damit vor Inkrafttreten des neuen Allgemeinen Teils des Strafgesetzbuches am 1. Januar 2007 begangen. Die Vorinstanz wendet unter Hinweis auf die Erw�gungen des Bezirksgerichts Z�rich das alte Recht an, was der Beschwerdef�hrer 1 zu Recht nicht kritisiert (Entscheid S. 43, Entscheid des Obergerichts vom 7. Juli 2010 S. 162 [nachfolgend: Entscheid 2010], erstinstanzliches Urteil S. 734).
2.3.�Nach Art. 63 aStGB bemisst der Richter die Strafe nach dem Verschulden des T�ters zu. Er ber�cksichtigt die Beweggr�nde, das Vorleben und die pers�nlichen Verh�ltnisse des Schuldigen. Diese Bestimmung entspricht weitgehend der neuen Regelung in Art. 47 StGB, und die fr�her geltenden Strafzumessungsgrunds�tze wurden in Art. 47 Abs. 1 StGB beibehalten (BGE 136 IV 55 E. 5.4 S. 59 mit Hinweis). Die Bewertung des Verschuldens wird in Art. 47 Abs. 2 StGB dahingehend pr�zisiert, dass dieses nach der Schwere der Verletzung oder Gef�hrdung des betroffenen Rechtsguts, nach der Verwerflichkeit des Handelns, den Beweggr�nden und Zielen des T�ters sowie danach bestimmt wird, wieweit der T�ter nach den inneren und �usseren Umst�nden in der Lage war, die Gef�hrdung oder Verletzung zu vermeiden.
�Es liegt im Ermessen des Sachgerichts, in welchem Umfang es die verschiedenen Strafzumessungsfaktoren ber�cksichtigt. Das Bundesgericht greift auf Beschwerde hin nur in die Strafzumessung ein, wenn die Vorinstanz den gesetzlichen Strafrahmen �ber- oder unterschritten hat, wenn sie von rechtlich nicht massgebenden Kriterien ausgegangen ist oder wesentliche Gesichtspunkte ausser Acht gelassen beziehungsweise in �berschreitung oder Missbrauch ihres Ermessens falsch gewichtet hat (BGE 136 IV 55 E. 5.6 S. 61 mit Hinweis).
2.4.�Die Vorinstanz setzt sich mit den wesentlichen schuldrelevanten Komponenten auseinander (vgl. Entscheid S. 43 ff., Entscheid 2010 S. 163 ff., erstinstanzliches Urteil S. 734 ff.). Obgleich der Beschwerdef�hrer 1 in ausf�hrlicher Weise (Beschwerde S. 5 - 35) die vorinstanzliche Bemessung der Strafe kritisiert, ist nicht ersichtlich, dass die Vorinstanz sich von rechtlich nicht massgebenden Gesichtspunkten h�tte leiten lassen oder wesentliche Gesichtspunkte nicht ber�cksichtigt h�tte.
2.4.1.�Ohne Grund r�gt der Beschwerdef�hrer 1, die Strafreduktion h�tte in Anbetracht der seit den Taten verstrichenen Zeit deutlich h�her ausfallen m�ssen. Gem�ss Art. 64 al. 8 aStGB kann der Richter die Strafe mildern, wenn seit der Tat verh�ltnism�ssig lange Zeit verstrichen ist und der T�ter sich w�hrend dieser Zeit wohlverhalten hat. Die neue Bestimmung in Art. 48 lit. e StGB entspricht trotz des abge�nderten Wortlauts der altrechtlichen Regelung (Urteil 6B_622/2007 vom 8. Januar 2008 E. 3.1). Verh�ltnism�ssig lange Zeit verstrichen ist gem�ss der Rechtsprechung, wenn bei einer Verj�hrungsfrist von 15 Jahren zwei Drittel verstrichen sind (BGE 132 IV 1 E. 6.2.1 S. 4; vgl. auch Urteil 6B_472/2011 vom 14. Mai 2012 E. 17.5). Die Argumentation des Beschwerdef�hrers 1 fusst im Wesentlichen auf der unzutreffenden Annahme, die Vorinstanz h�tte von einer k�rzeren Zeitspanne ausgehen m�ssen.
�Die Vorinstanz ber�cksichtigt zu Recht, dass sich der Beschwerdef�hrer 1 seit Januar 2001 bis zum Entscheidzeitpunkt wohlverhalten hat. W�hrend sie ihm bereits im Jahre 2010 aufgrund eines 9�-j�hrigen Wohlverhaltens eine nicht allzu grosse Strafminderung zubilligte, geht sie im angefochtenen Entscheid richtigerweise von einem l�ngeren Zeitraum aus. Weder operiert die Vorinstanz mit zwei zeitlichen Etappen, noch bleibt ein rund einj�hriger Zeitabschnitt g�nzlich unber�cksichtigt (Beschwerde S. 5). Ebenso wenig verneint sie eine Anwendung von Art. 64 al. 8 aStGB. Die Vorinstanz tr�gt dem Wohlverhalten strafreduzierend Rechnung. Sie l�sst es nicht bei ihrer Einsch�tzung aus dem Jahre 2010 bewenden, sondern tr�gt der zwischenzeitlich (mithin seit Juli 2010) verstrichenen Zeit zu Gunsten des Beschwerdef�hrers 1 in vertretbarer Weise Rechnung (Entscheid 2010 S. 180 f., Entscheid S. 47). Damit hat sie den genannten Gesichtspunkt ber�cksichtigt und im Rahmen ihres Ermessens gewichtet.
2.4.2.�Nebst dem erstinstanzlich festgestellten Deliktsbetrag von �ber Fr. 100 Mio. ber�cksichtigt die Vorinstanz zum einen die Mitt�terschaft des Beschwerdef�hrers 1 bei der D.________ AG in Liquidation (nachfolgend: D.________; Nebendossier 34, nachfolgend: ND). Zum anderen bringt sie aufgrund der zwischenzeitlich verj�hrten Delikte eine gesch�tzte Deliktssumme von Fr. 10 - 20 Mio. in Abzug. Die Forderungen der Gesch�digten seien im Deliktszeitpunkt in hohem Masse gef�hrdet gewesen. Es gehe einzig um eine Absch�tzung des dem Beschwerdef�hrer 1 zur Last zu legenden Deliktsbetrages, weshalb keine exakten Werte n�tig seien. Komme der Deliktssumme eine wichtige Bedeutung zu, st�nden gleichwohl andere Faktoren wie Zeitdauer der Delinquenz, H�ufigkeit der Tathandlungen, Anzahl der Gesch�digten, H�he der pers�nlichen Bereicherung etc. im Vordergrund. Demgegen�ber unterstellt der Beschwerdef�hrer 1 der Vorinstanz, sie r�ume dem Deliktsbetrag eine ausserordentlich grosse respektive herausragende Bedeutung zu und ihre anderslautenden Erw�gungen seien mit Blick auf den Entscheid aus dem Jahre 2010 "nachgeschoben". Deshalb sei eine grobe Sch�tzung der Deliktssumme willk�rlich und verletze die Unschuldsvermutung.
�Dem Beschwerdef�hrer 1 kann nicht gefolgt werden. Bereits die Vorgehensweise seiner Delinquenz f�llt gem�ss W�rdigung der ersten Instanz, auf deren Erw�gungen die Vorinstanz mehrfach verweist, besonders schwer ins Gewicht. Sie wird mit folgenden Worten charakterisiert: Der Beschwerdef�hrer 1 bediente sich aus seiner �beraus privilegierten Situation als Direktor, Chef des Private Banking und Mitglied der Gesch�ftsleitung der fr�heren Bank C.________ (heute: Bank C.A.________ AG, nachfolgend: Bank C.A.________) schamlos an Kundengeldern. Aufgrund seiner Geldgier und kaum zu �berbietenden Geltungssucht verschleuderte er Kundengelder ohne Schranken. Dass er das grossz�gig verprasste Geld auf hinterh�ltige Art erlangt hatte, bek�mmerte ihn nicht im Geringsten. Er schreckte nicht davor zur�ck, auch betagte respektive ihm freundschaftlich verbundene Kunden zu hintergehen, die neben ihrem Geld auch ihr Vertrauen in seine H�nde gelegt hatten. Dieser Verrat wiegt besonders schwer. Ein schwerwiegenderer Missbrauch einer Vertrauensstellung ist kaum denkbar. Schaden und Leid waren ihm vollkommen gleichg�ltig. Er offenbarte eine Niedertr�chtigkeit, die ihresgleichen sucht (vgl. Entscheid 2010 S. 178, Entscheid S. 44 und erstinstanzliches Urteil S. 744 f.). Diese scharfen Worte der Vorinstanzen unterstreichen zusammen mit dem Hinweis auf die jahrelange, fast t�gliche Delinquenz und die Anzahl Gesch�digten, dass die kantonalen Gerichte das Verschulden des Beschwerdef�hrers 1 nicht vorrangig und allein mit dem verursachten Verm�gensschaden bemessen. Dabei wird in zutreffender Weise auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung verwiesen, wonach der Deliktsbetrag ein wichtiger strafzumessungsrelevanter Gesichtspunkt neben anderen ist (vgl. Urteile 6B_866/2009 vom 22. Februar 2010 E. 1.2.2 und 6P.66/2006 vom 16. Februar 2007 E. 5.2; je mit Hinweisen). Dass es die Vorinstanz bei einer groben Sch�tzung der Deliktssumme bel�sst, r�gt der Beschwerdef�hrer 1 deshalb ohne Grund.
�Ebenso wenig verm�gen die Ausf�hrungen zum Gef�hrdungsschaden zu �berzeugen, welche der Beschwerdef�hrer 1 bereits vor Vorinstanz deponierte. Die inkriminierten Transaktionen zeitigten keinen Einfluss auf den materiell-rechtlichen Bestand der Forderungen des Kunden gegen�ber der Bank. Hingegen wurden die Guthaben der Kunden in den Kontoausz�gen nicht oder nur in einem reduzierten Umfang ausgewiesen, was die Geltendmachung der Forderungen faktisch erschwerte. Darin liegt eine Gef�hrdung der Verwirklichung des obligatorischen Anspruchs respektive ein Verm�gensschaden (Urteil 6B_199/2011 und 6B_215/2011 vom 10. April 2012 E. 5.3.5.2 und 5.3.5.3). Mit welcher Wahrscheinlichkeit im Deliktszeitpunkt zu rechnen war, dass die einzelnen Kunden ihre Anspr�che gegen die Bank mit Erfolg geltend machen, konnte und musste die Vorinstanz im Rahmen der Verschuldensbemessung nicht n�her er�rtern. Selbst der Beschwerdef�hrer 1 r�umt ein, dass die Bankkunden dazu den Prozessweg zu beschreiten haben (wenn auch nach seinem Daf�rhalten mit erheblichen Gewinnchancen). Tats�chlich strengten zahlreiche Gesch�digte Zivilprozesse gegen die Bank C.A.________ an, welche teilweise durch Vergleiche erledigt werden konnten. Inwiefern die vorinstanzliche Einsch�tzung (Abschreibung der Forderungen im Deliktszeitpunkt in der Gr�ssenordnung von nahezu 100 %) offensichtlich unzutreffend sein sollte, legt der Beschwerdef�hrer 1 mit seinen pauschalen Ausf�hrungen betreffend einen deutlich tieferen Gef�hrdungsschaden nicht dar (vgl. zum Begriff der Willk�r BGE 139 III 334 E. 3.2.5 S. 339; 138 I 49 E. 7.1 S. 51; je mit Hinweisen).
2.4.3.�Nicht zu beanstanden ist im Weiteren, soweit die Vorinstanz der Bereicherung des Beschwerdef�hrers 1 Rechnung tr�gt (Entscheid S. 45 f.; vgl. Beschwerde S. 16 ff.). Die Aneignung der (der Bank C.A.________ und dem Beschwerdef�hrer 1) anvertrauten Verm�genswerte liegt in den unautorisierten, weisungswidrigen Handelstransaktionen, Geld- und Wertschriftentransfers sowie Barbez�gen (Urteil 6B_199/2011 und 6B_215/2011 vom 10. April 2012 E. 5.3.4). Diese Handlungen wurden als gegen das Verm�gen der Bankkunden gerichtet qualifiziert, deren Forderungen gef�hrdet und in ihrem wirtschaftlichen Wert vermindert wurden. Die pers�nliche Bereicherung sowie die zahlreichen �berweisungen zu Gunsten von Dritten aus dem Freundes- und Bekanntenkreis stehen mit der Aneignung respektive Gef�hrdung der anvertrauen Verm�genswerte im Zusammenhang. Diese Betr�ge erm�glichten zumindest mittelbar den luxuri�sen und gebefreudigen Lebensstil. Die diesbez�glich behauptete Verletzung des Anklageprinzips liegt nicht vor (Urteil 6B_199/2011 und 6B_215/2011 vom 10. April 2012 E. 3.6.1).
2.4.4.�Die Vorinstanz h�lt sich an ihre fr�heren Erw�gungen aus dem Jahre 2010 und legt dar, welche Zumessungsfaktoren sie abweichend davon bewertet. Sie zeigt im Einzelnen auf, aus welchen Gr�nden sie (nach wie vor) das Gesamtverschulden als sehr gravierend und die theoretische Einsatzstrafe auf 7� Jahre bemisst. Auch f�hrt sie aus, inwiefern es unter anderem im Rahmen der T�terkomponente bei ihrer fr�heren Einsch�tzung bleibt respektive weshalb sie einzig das Wohlverhalten etwas h�her gewichtet. Ebenso erkl�rt sie, aus welchen Gr�nden sie die so bemessene hypothetische Einsatzstrafe f�r s�mtliche Veruntreuungen von 4 Jahren unter Ber�cksichtigung der �brigen Delikte auf 4� Jahre erh�ht. Die Vorinstanz gibt ihre �berlegungen in den Grundz�gen nachvollziehbar wieder. Eine Verletzung der Begr�ndungspflicht liegt entgegen dem Daf�rhalten des Beschwerdef�hrers 1 nicht vor (vgl. BGE 136 IV 55 E. 5.6 S. 61; 134 IV 17 E. 2.1 S. 20; je mit Hinweisen). Die Vorinstanz hatte die erheblichen Umst�nde zu gewichten (vgl. Art. 50 StGB). Sie begr�ndet hinreichend, in welchem Grad sie die einzelnen Faktoren in die Waagschale wirft. Mit der Kritik des Beschwerdef�hrers 1, die der Vorinstanz nach der bundesgerichtlichen R�ckweisung vorlag (Beschwerde S. 19 ff.; Beschwerdeschrift ans Bundesgericht vom 21. M�rz 2011 S. 45 ff.), hat sie sich auseinandergesetzt. Sie h�lt richtig fest, dass der Beschwerdef�hrer 1 im Ergebnis eine Bemessung der Strafzumessungskriterien in Zahlen oder Prozenten verlangt. Auf ihre Erw�gungen kann verwiesen werden (Entscheid S. 48). Indem die Vorinstanz die f�r s�mtliche Veruntreuungen festgesetzte hypothetische Strafe von vier Jahren unter Ber�cksichtigung der �brigen Delikte (des Betrugs in ND 15, der Misswirtschaft in ND 34 10. Teil, der mehrfachen Urkundenf�lschungen in ND 34 5., 6. und 8. Teil, der mehrfachen Blankettf�lschungen im Komplex ND 2 - 13, 16 - 27, 29, 30 und 33 sowie der mehrfachen Erschleichung einer falschen Beurkundung in ND 34 8. Teil) um neun Monate erh�ht, verletzt sie ihr Ermessen zweifelsohne nicht.
2.4.5.�Die erste Instanz sah in den ungen�genden bankinternen Kontrollmassnahmen eine Mitursache f�r die Delinquenz des Beschwerdef�hrers 1. Sie billigte ihm zu, dass sein subjektives Verschulden dadurch leicht abgeschw�cht wird. Gleichzeitig unterstrich sie, dass eine st�rkere Relativierung nicht angezeigt sei, weil der Beschwerdef�hrer 1 das ihm aufgrund seiner sehr hohen Stellung innerhalb der Bank C.A.________ entgegengebrachte Vertrauen gezielt missbraucht habe (erstinstanzlicher Entscheid S. 745 f.; vgl. Urteil 6S.9/2005 vom 6. Juni 2005 E. 5.3). Die Vorinstanz verweist erg�nzend auf die Einsch�tzung des General Managers, wonach die beste Kontrolle durch den Kunden selbst erfolge, um dann festzuhalten, der Beschwerdef�hrer 1 sei in einem permissiven Umfeld t�tig gewesen (Entscheid 2010 S. 178 f., Entscheid S. 46). Soweit der Beschwerdef�hrer 1 seinen fr�heren Kunden eine mangelhafte Kontrolle vorwirft, hat die Vorinstanz diesen beg�nstigenden Umstand nicht �bersehen, selbst wenn sie eine�
Versuchung�durch die Bankkunden verneint. Erstgenanntes d�rfte auch der Grund sein, weshalb sie das erw�hnte Umfeld st�rker als die erste Instanz zu Gunsten des Beschwerdef�hrers 1 gewichtet hat (vgl. zur Ambivalenz von Strafzumessungstatsachen Stree/Kinzig, in: Sch�nke/Schr�der, Kommentar Strafgesetzbuch, 28. Aufl. 2010, � 46 N. 23 f.). In jedem Fall bleibt sie mit Blick auf die Vorgehensweise (E. 2.4.2 hievor) innerhalb ihres Ermessens. Eine durch die Bank oder Bankkunden verursachte ernstliche Versuchung im Sinne von Art. 64 al. 5 aStGB verneint sie ebenfalls zutreffend (BGE 102 IV 273 E. 2c S. 278 mit Hinweis).
2.4.6.�Die Vorinstanz legt die Dauer der Verfahrensabschnitte im Einzelnen dar. Die Untersuchung nahm 5� Jahre, das erstinstanzliche Verfahren etwas mehr als zwei und das erste Berufungsverfahren etwas mehr als ein Jahr in Anspruch. Sie verweist auf den betr�chtlichen Aktenumfang (rund 620 Bundesordner Verfahrensakten und 450 Bundesordner Originalakten) sowie die zahlreichen Einvernahmen (rund 430) und stellt nicht durch den Beschwerdef�hrer 1 verursachte Verz�gerungen von gesamthaft knapp zwei Jahren fest. Die Verletzung des Beschleunigungsgebots ber�cksichtigt sie deutlich strafreduzierend (Entscheid 2010 S. 186 ff., Entscheid S. 48; vgl. dazu BGE 133 IV 158 E. 8 S. 170 mit Hinweis). W�hrend sie die etwa rund 1�-j�hrige Zeitspanne zwischen Schlusseinvernahme und Anklageerhebung zutreffend als unzul�ssig lang qualifiziert, geht sie (soweit erkennbar) beim erstinstanzlichen Gerichtsverfahren, welches zwischen Anklageerhebung und Versand des begr�ndeten Urteils etwas mehr als zwei Jahre dauerte, von einer rund halbj�hrigen Verfahrensverz�gerung aus. Diese Einsch�tzung f�llt nicht zuletzt mit Blick auf das knapp 1000-seitige erstinstanzliche Urteil zugunsten des Beschwerdef�hrers 1 aus. Dieser r�gt, die Vorinstanz habe nur der Zeitspanne bis 7. Juli 2010 Rechnung getragen und die zus�tzliche Periode bis 15. Mai 2013 ausser Acht gelassen. Konkret beanstandet er die Zeitdauer zwischen der bundesgerichtlichen R�ckweisung und der Wiederholung der obergerichtlichen Hauptverhandlung von �ber einem Jahr. Dieser Verfahrensabschnitt ist nicht �berlang. Die Akten gingen im Mai 2012 der Vorinstanz zu und die Parteien wurden von der vorinstanzlichen Verfahrensleitung noch im gleichen Monat angefragt, ob sie mit der schriftlichen Fortsetzung des Berufungsverfahrens einverstanden sind. Nachdem der Beschwerdef�hrer 1 eine diesbez�gliche Antwort im Juni 2012 in Aussicht gestellt hatte, teilte er im August 2012 seinen Wunsch nach einer m�ndlichen Verhandlung mit. Diese fand neun Monate sp�ter statt. Ein Beschwerdef�hrer, der in einem umfangreichen Wirtschaftsstraffall eine einj�hrige Verfahrensdauer beanstandet und f�r die blosse Beantwortung der Frage nach Verfahrensmodalit�ten �ber zwei Monate ben�tigt, verh�lt sich widerspr�chlich. Im �brigen handelt es sich bei der neunmonatigen Zeitspanne nicht um einen �berm�ssig ausgedehnten Zeitraum im Sinne einer eigentlichen Verfahrensverschleppung. Anders verh�lt es sich betreffend die Gesamtdauer. Verfahrensl�ngen von �ber zehn Jahren sind nur ausnahmsweise noch hinzunehmen (Urteil 6S.98/2003 vom 22. April 2004 E. 2.3 mit Hinweis). Die Gesamtdauer des Verfahrens seit der Selbstanzeige im Januar 2001 bis zum zweiten vorinstanzlichen Urteil im Mai 2013 von rund 12� Jahren stellt einen Verstoss gegen das Beschleunigungsgebot dar. Die Vorinstanz reduziert die theoretische Einsatzstrafe von 7� Jahren um 3� Jahre respektive um beinahe 50 %, wobei in erster Linie die lange Verfahrensdauer und die Kooperationsbereitschaft deutlich strafreduzierend angerechnet werden. Wenngleich der exakte Umfang nicht festgehalten wird, in welchem die Vorinstanz dem verletzten Beschleunigungsgebot Rechnung tr�gt, hat sie mit Blick auf den Umfang und die Komplexit�t des gegen mehrere Beschuldigte gef�hrten Verfahrens sowie unter Ber�cksichtigung einer insgesamt etwa zweij�hrigen Verfahrensverz�gerung die lange Verfahrensdauer geb�hrend ber�cksichtigt.
2.4.7.�Die Vorinstanz erkennt im Verhalten des Beschwerdef�hrers 1 nur insoweit Einsicht und Reue, als sich dieser anl�sslich der Berufungsverhandlung bei jenen Personen entschuldigte, welche er durch sein Agieren in irgendeiner Form verletzt hat. Die Anerkennung des Sachverhalts im Berufungsverfahren wertet die Vorinstanz zur Hauptsache als prozesstaktisch motiviert. Ebenso unber�cksichtigt bleiben die anerkannten Schadenersatzanspr�che der Kunden und die nicht (mehr) angefochtene erstinstanzliche Kostenregelung (Entscheid 2010 S. 184, Entscheid S. 47 f.).
�Gem�ss der bundesgerichtlichen Rechtsprechung kann ein Gest�ndnis bei der Analyse des Nachtatverhaltens im Rahmen der Strafzumessung zugunsten des T�ters ber�cksichtigt werden, wenn es Ausdruck von Einsicht und Reue ist. Ein Verzicht auf Strafminderung kann sich demgegen�ber aufdr�ngen, wenn das Gest�ndnis die Strafverfolgung nicht erleichtert hat, namentlich weil der T�ter nur aufgrund einer erdr�ckenden Beweislage oder erst nach Ausf�llung des erstinstanzlichen Urteils gestand (Urteil 6B_426/2010 vom 22. Juli 2010 E. 1.5 mit Hinweisen). Der Beschwerdef�hrer 1 erkl�rte erst in der vorinstanzlichen Instruktionsverhandlung im Jahre 2010, die einzelnen Sachverhalte, wie sie die erste Instanz ihrem Urteil zu Grunde gelegt hatte, w�rden nicht mehr bestritten. Vor diesem Hintergrund durfte die Vorinstanz das Gest�ndnis bei der Strafzumessung ausklammern. Ebenso wenig kann der Beschwerdef�hrer 1 gest�tzt auf die anl�sslich der vorinstanzlichen Berufungsverhandlung im Jahre 2010 anerkannten Schadenersatzanspr�che der Kunden und die akzeptierte erstinstanzliche Kostenregelung etwas f�r seinen Standpunkt ableiten. In der Nichtanfechtung von Schuldspr�chen kann gem�ss bundesgerichtlicher Rechtsprechung kein Gest�ndnis erblickt werden, welches eine Strafreduktion rechtfertigen w�rde (Urteil 6B_24/2012 vom 19. April 2012 E. 2.4.4 mit Hinweisen). Entsprechendes gilt, wenn Nebenpunkte wie die Verpflichtung zu Schadenersatzzahlungen im Berufungsverfahren anerkannt werden. Zudem hat der T�ter mit der blossen Anerkennung des Schadens noch keine besonderen Einschr�nkungen auf sich genommen und keinen greifbaren Beweis seiner Reue erbracht (vgl. Art. 64 al. 7 aStGB und Art. 48 lit. d StGB; Urteil 6B_680/2012 vom 11. Januar 2013 E. 2.1). Das gilt entgegen dem Daf�rhalten des Beschwerdef�hrers 1 noch viel weniger f�r sein Einverst�ndnis im Jahre 2002 zur �berweisung von Fr. 40'000.-- im Hinblick auf eine zuk�nftige Kostenregelung (erstinstanzlicher Entscheid S. 894).
2.4.8.�Keinen Bedenken begegnet schliesslich, dass die Vorinstanz wegen der Medienberichterstattung das Strafmass nur leicht reduziert. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts ist eine Vorverurteilung von Tatverd�chtigen in der Medienberichterstattung je nach Schwere der Rechtsverletzung als Strafzumessungsgrund zu gewichten. Der Beschuldigte hat darzutun, dass die Berichterstattung ihn vorverurteilt hat (BGE 128 IV 97 E. 3b/aa S. 104 und E. 3b/bb S. 106; Queloz/Humbert, Commentaire romand, Code p�nal I, 2009, N. 97 zu Art. 47 StGB). Der Beschwerdef�hrer 1 musste als fr�herer Direktor einer in der Schweiz niedergelassenen Bank, der sich �ber mehrere Jahre in der Aus�bung seiner exponierten Funktion grosse Unregelm�ssigkeiten zu Schulden kommen liess und sich selbst bei der Untersuchungsbeh�rde anzeigte, mit einer starken Medienresonanz rechnen (erstinstanzlicher Entscheid S. 747, Entscheid 2010 S. 186). Dieses legitime Interesse der �ffentlichkeit am Prozess geht aus den in der Beschwerde exemplarisch zitierten Zeitungen und Zeitschriften ohne Weiteres hervor. Die kritisierte reisserische Aufmachung einzelner Medienberichte f�hrt f�r sich gesehen nicht zwingend zu einer Strafminderung (vgl. Urteil 6S.257/2006 vom 8. August 2006 E. 1.2). Ebenso wenig ist eine Vorverurteilung darin zu sehen, dass im Untersuchungsstadium von einer Schadenssumme bis Fr. 350 Mio. die Rede war. Nicht erstellt ist gest�tzt auf die Ausf�hrungen des Beschwerdef�hrers 1, dass die Berichterstattung insgesamt nicht sachlich war und darin nicht auf die Unschuldsvermutung hingewiesen bzw. sein Standpunkt darin nicht zur Sprache gebracht wurde. Zudem stellen die Vorinstanzen fest, dass die Ver�ffentlichungen lediglich zu Unannehmlichkeiten f�hrten. Der Beschwerdef�hrer 1 legt nicht dar, dass dies willk�rlich ist und inwiefern sich allf�llige Angriffe in den Medien konkret zu seinen Ungunsten ausgewirkt haben sollen. Die nur leichte Ber�cksichtigung der Medienbelastung bei der Strafzumessung ist nicht zu beanstanden.
2.4.9.�Eine ermessensverletzende Gewichtung der Faktoren respektive eine Verletzung von Bundesrecht (Art. 63 f. aStGB) zeigt der Beschwerdef�hrer 1 nicht auf und ist nicht ersichtlich. Ebenso wenig verletzt die Vorinstanz die angerufenen Verfassungs- und V�lkerrechtsbestimmungen. Die Freiheitsstrafe von 4� Jahren h�lt sich auch bei einer Gesamtbetrachtung innerhalb des sachrichterlichen Ermessens und ist nicht zu beanstanden.
3.1.�Die Vorinstanz spricht den Beschwerdef�hrer 2 nach der bundesgerichtlichen R�ckweisung vom Vorwurf der mehrfachen Urkundenf�lschung frei. Betreffend den Schuldspruch der mehrfachen Gehilfenschaft zu qualifizierter Veruntreuung stellt sie den Eintritt der Rechtskraft fest. Gr�nde f�r eine Strafbefreiung nach Art. 52 ff. StGB verneint sie. Das Verschulden des Beschwerdef�hrers 2 sei nicht mehr leicht und die Tatfolgen k�nnten nicht als gering bezeichnet werden. Deshalb sei nicht von einem fehlenden Strafbed�rfnis im Sinne von Art. 52 StGB auszugehen. Ebenso wenig sei eine Strafbefreiung gest�tzt auf Art. 54 StGB (Betroffenheit des T�ters durch die Tat) angezeigt. Sie verurteilt den Beschwerdef�hrer 2 zu einer bedingten Geldstrafe von 240 Tagess�tzen zu Fr. 80.-- bei einer Probezeit von zwei Jahren (Entscheid S. 49 ff.).
3.2.�Der Beschwerdef�hrer 2 hat die hier zu beurteilenden Straftaten vor Inkrafttreten des neuen Allgemeinen Teils des Strafgesetzbuches am 1. Januar 2007 begangen. Die Vorinstanz wendet unter Hinweis auf die erstinstanzlichen Erw�gungen das neue Recht als das mildere an, was der Beschwerdef�hrer 2 zu Recht nicht kritisiert (Entscheid 2010 S. 214, erstinstanzliches Urteil S. 760 f.).
3.3.�Nach einem bundesgerichtlichen R�ckweisungsentscheid hat die mit der Neubeurteilung befasste kantonale Instanz ihrem Urteil die rechtliche Beurteilung, mit der die R�ckweisung begr�ndet wird, zugrunde zu legen. Diese Beurteilung bindet auch das Bundesgericht, falls ihm die Sache erneut unterbreitet wird. Wegen dieser Bindung der Gerichte ist es ihnen wie auch den Parteien, abgesehen von allenfalls zul�ssigen Noven, verwehrt, der Beurteilung des Rechtsstreits einen anderen als den bisherigen Sachverhalt zu unterstellen oder die Sache unter rechtlichen Gesichtspunkten zu pr�fen, die im R�ckweisungsentscheid ausdr�cklich abgelehnt oder �berhaupt nicht in Erw�gung gezogen worden sind (BGE 135 III 334 E. 2 und 2.1 S. 335 f. mit Hinweisen).
3.4.�Das Bundesgericht erwog im R�ckweisungsentscheid, die den Kunden der D.________ zugestellten Schreiben mit einem frei erfundenen Devisenhandel seien zu Unrecht als qualifizierte schriftliche L�gen beurteilt worden. Die R�ge des Beschwerdef�hrers 1, wonach eine Falschbeurkundung im Sinne von Art. 251 Ziff. 1 StGB nicht vorliege, sei begr�ndet. Derselbe rechtliche Mangel hafte auch am Schuldspruch des Beschwerdef�hrers 2, und das Bundesgericht sei an dessen unzutreffende R�ge nicht gebunden. Das Bundesgericht hiess die Beschwerde des Beschwerdef�hrers 2 betreffend die Urkundenf�lschungen in ND 34 3. Teil im Ergebnis gut.
�Zudem setzte sich das Bundesgericht mit verschiedenen R�gen des Beschwerdef�hrers 2 auseinander, welche im Zusammenhang mit der vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellung erhoben worden waren. Es verneinte in Bezug auf die Tatf�rderung der Hauptakteure eine willk�rliche Beweisw�rdigung sowie die Verletzung der Unschuldsvermutung, des rechtlichen Geh�rs (in Bezug auf zus�tzliche Zeugenbefragungen) und des Anspruchs auf ein gerechtes Verfahren. Das Bundesgericht verwies auf die erstinstanzlichen Feststellungen. Danach wurden den Kunden der D.________ von ca. Ende Oktober 1996 bis Ende 2000 bewusst frei erfundene Gesch�fte ausgewiesen, um Kommissionen gest�tzt auf die fiktiven Zahlen zu erheben, die Kundenverm�gen als Sicherheit f�r Transfers und Transaktionen zu verwenden und die Kunden vom Abzug ihrer Gelder abzuhalten. Als Massstab f�r die Festsetzung der Provisionen wurden nicht die effektiven Erfolgszahlen aus dem Devisenhandel, sondern der Mittelbedarf der D.________ genommen. Der Beschwerdef�hrer 2, obgleich er sich als einfachen, lediglich mit administrativen Aufgaben betrauten Befehlsempf�nger darzustellen versuchte, war in Bankbelangen erfahren. Er war mehr als nur ein ahnungsloses Tatwerkzeug. Er wusste von den frei erfundenen Kursen und hatte einger�umt, die Kommissionen auf den erfundenen Trades berechnet zu haben. Die fiktiven Zahlen erhielt er in einer ersten Phase von F.________ �bermittelt, wobei er ab Ende 1999 den Kurs selbst "stellte". Er hatte von den Jahresabschl�ssen ab 1996 Kenntnis und Einblick in Interna der D.________. Seine Argumentation, wonach er gest�tzt auf ihre Allgemeinen Gesch�ftsbedingungen und unter Berufung auf die Aussagen des Buchhalters, des Mitangeklagten F.________ sowie weiterer Personen als gutgl�ubig bezeichnet werden m�sse, wurde verworfen (Urteil 6B_199/2011 und 6B_215/2011 vom 10. April 2012 E. 4).
3.5.�Die Vorinstanz bezeichnet die Tatschwere hinsichtlich der Gehilfenschaft zu den Veruntreuungen wie bereits in ihrem ersten Entscheid als nicht mehr leicht. Mit Blick auf die tats�chlichen Verh�ltnisse, die im ersten Berufungsverfahren festgestellt wurden, verneint sie Gr�nde f�r eine Strafbefreiung nach Art. 52 ff. StGB. Der Beschwerdef�hrer 2 habe die Machenschaften der Mitt�ter �ber drei Jahre tatkr�ftig unterst�tzt. Durch sein vors�tzliches Mitwirken habe er erm�glicht, weiterhin bei der D.________ angestellt zu bleiben und einen guten Lohn zu beziehen. Er habe eine verantwortungsvolle Stellung innegehabt und aus finanziellen Motiven einen wesentlichen Tatbeitrag zur Erf�llung der qualifizierten Veruntreuungen geleistet. Zudem k�nnten auch die Tatfolgen mit Blick auf die Bereicherung der Allinanz und der Mitt�ter in Millionenh�he nicht als gering bezeichnet werden. Deshalb sei nicht von einem fehlenden Strafbed�rfnis im Sinne von Art. 52 StGB auszugehen. Ebenso wenig seien der behauptete drohende Verlust der Arbeitsstelle und die Belastungen durch das mehrj�hrige Strafverfahren unmittelbare Folgen der Tat im Sinne von Art. 54 StGB, weshalb sich auch unter diesem Aspekt eine Strafbefreiung nicht rechtfertige (Entscheid S. 51 ff.).
3.6.�Die Vorinstanz hat dem mit der R�ckweisung im Urteil des Bundesgerichts vom 10. April 2012 gesteckten Rahmen Rechnung getragen. Erg�nzende Feststellungen zum objektiven und subjektiven Tatverschulden betreffend die in Gehilfenschaft ver�bten Delikte waren nicht erforderlich, weshalb die Vorinstanz auf ihre fr�heren Feststellungen verweisen durfte. Dies �bersah der Beschwerdef�hrer 2 bereits im kantonalen Verfahren (in dessen Rahmen er einen nicht zur Diskussion stehenden Freispruch vom Vorwurf der mehrfachen Gehilfenschaft zu qualifizierter Veruntreuung verlangte) und verkennt er auch vor Bundesgericht. Das nach seinem Daf�rhalten fehlende Strafbed�rfnis geht auf Tatumst�nde zur�ck, die nicht Gegenstand der Neubeurteilung waren. So bringt er erneut vor, er sei als einfacher Angestellter respektive Befehlsempf�nger lediglich f�r administrative Belange zust�ndig gewesen, habe keine Einblicke in Interna der D.________ gehabt sowie gutgl�ubig und ohne Bereicherungsabsicht nur ausgef�hrt, was ihm aufgetragen worden sei. Damit ist der Beschwerdef�hrer 2 aufgrund der Bindungswirkung des R�ckweisungsentscheids nicht zu h�ren. Der Vorinstanz war es verwehrt, der Beurteilung einen anderen als den bisherigen Sachverhalt zu unterstellen. Die bereits im Verfahren 6B_199/2011 und 6B_215/2011 erhobenen R�gen wurden abgewiesen, und dar�ber ist nicht neu zu befinden.
3.7.�Ebenso wenig ist auf die Beschwerde einzutreten, soweit der Beschwerdef�hrer 2 eine besondere Strafempfindlichkeit hervorhebt. Er wiederholt w�rtlich seine Ausf�hrungen vor Vorinstanz, ohne sich mit deren Erw�gungen auseinanderzusetzen. Wohl wendet das Bundesgericht Bundesrecht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Das bedeutet jedoch nicht, dass �berhaupt nicht zu er�rtern w�re, inwiefern der angefochtene Entscheid bundesrechtliche Normen verletzen k�nnte. Vielmehr muss sich der Beschwerdef�hrer, um der Begr�ndungspflicht im Sinne von Art. 42 Abs. 2 BGG zu gen�gen, mit den Erw�gungen des angefochtenen Entscheids auseinandersetzen und klar aufzeigen, inwiefern die Vorinstanz Recht verletzt (BGE 140 III 86 E. 2 S. 88 f. mit Hinweisen). Dies ist hier nicht der Fall.
�Die Beschwerde des Beschwerdef�hrers 1, 6B_892/2013, ist abzuweisen. Auf die Beschwerde des Beschwerdef�hrers 2, 6B_853/2013, ist nicht einzutreten.
�Die Beschwerdef�hrer werden ausgangsgem�ss kostenpflichtig (Art. 66 Abs. 1 BGG). Dem Beschwerdef�hrer 1 sind die Gerichtskosten im Umfang von Fr. 4'000.-- aufzuerlegen. Das Gesuch des Beschwerdef�hrers 2 um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeist�ndung ist abzuweisen, da die Beschwerde von vornherein aussichtslos war (Art. 64 Abs. 1 BGG e contrario). Seinen angespannten finanziellen Verh�ltnissen ist mit reduzierten Gerichtskosten von Fr. 1'600.-- Rechnung zu tragen (Art. 65 Abs. 2 BGG).
�Die Verfahren 6B_853/2013 und 6B_892/2013 werden vereinigt.
�Die Beschwerde des Beschwerdef�hrers 1, 6B_892/2013, wird abgewiesen.
�Auf die Beschwerde des Beschwerdef�hrers 2, 6B_853/2013, wird nicht eingetreten.
�Das Gesuch des Beschwerdef�hrers 2 um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeist�ndung wird abgewiesen.
�Die Gerichtskosten werden im Umfang von Fr. 4'000.-- dem Beschwerdef�hrer 1 und im Umfang von Fr. 1'600.-- dem Beschwerdef�hrer 2 auferlegt.