Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=StB%202/15
Timestamp: 2019-07-19 17:46:21
Document Index: 390547881

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 129', '§ 211', '§ 212', '§ 239', '§ 239', '§ 89', '§ 53', '§ 129', '§ 7', '§ 129', '§ 89', '§ 304', '§ 304', '§ 304', '§ 112', '§ 112', '§ 116', '§ 129', 'BGH', '§ 211', '§ 22', '§ 49', '§ 129', '§ 129', 'BGH', 'BGH']

BGH, 26.02.2015 - StB 2/15 - dejure.org
https://dejure.org/2015,5040
BGH, 26.02.2015 - StB 2/15 (https://dejure.org/2015,5040)
BGH, Entscheidung vom 26.02.2015 - StB 2/15 (https://dejure.org/2015,5040)
BGH, Entscheidung vom 26. Februar 2015 - StB 2/15 (https://dejure.org/2015,5040)
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Dringender Tatverdacht der mitgliedschaftlichen Beteiligung an einer ausländischen terroristischen Vereinigung; keine abschließende Entscheidung über die Verwirklichung nicht im Haftbefehl genannter Delikte im Beschwerdeverfahren
§ 129a Abs. 1 Nr. 1 und 2, § ... 129b Abs. 1 Satz 1 und 2 StGB, § 211 StGB, § 212 StGB, § 239a StGB, § 239b StGB, § 89a Abs. 1, 2 Nr. 1 und 2 StGB, § 53 StGB, § 129b Abs. 1 Satz 2 Alt. 2 StGB, § 7 Abs. 2 Nr. 1 StGB, § 129b Abs. 1 Satz 2 und 3 StGB, § 89a StGB, § 304 Abs. 4 Satz 1 StPO, § 304 Abs. 5 StPO, § 304 Abs. 4 Satz 2 StPO, § 112 Abs. 2 Nr. 2 StPO, § 112 Abs. 3 StPO, § 116 StPO
Der Islamsiche Staat - aus Sicht deutscher Strafverfolgungsbehörden
NStZ-RR 2017, 131
Ob angesichts dessen der Vorwurf einer mittäterschaftlichen Begehungsweise gerechtfertigt erscheint, oder gegebenenfalls wegen der Befürwortung der Gewalthandlungen im Vorfeld nur eine Strafbarkeit wegen - zumindest psychischer - Beihilfe zu dieser Tat in Betracht kommt, kann der Senat offen lassen: Aufgrund des bestehenden dringenden Tatverdachts mehrerer in Tatmehrheit zueinander stehender Verbrechen nach § 129a Abs. 1 Nr. 1, Abs. 2 Nr. 2 StGB, die - in den Fällen b) bis d) wiederum mit anderen Gesetzesverletzungen tateinheitlich zusammentreffend (vgl. zur konkurrenzrechtlichen Bewertung nach neuerer, geänderter Rechtsprechung BGH, Beschluss vom 9. Juli 2015 - 3 StR 537/14, JZ 2016, 473, 477) - im Fall c) mit einer Mindeststrafe drei Jahren (§ 211, §§ 22, 23, § 49 Abs. 1 Nr. 1 StGB) und in den übrigen Fällen mit einer solchen von jeweils einem Jahr Freiheitsstrafe (§ 129a Abs. 1 StGB) bedroht sind, bedarf die Frage, ob die Beschuldigte, die durch die Tat im Fall b) jedenfalls den Straftatbestand des § 129a Abs. 2 Nr. 2 StGB verletzt hat, tateinheitlich dazu täterschaftlich oder nur als Gehilfin gegen ein weiteres Strafgesetz verstoßen hat, im Beschwerdeverfahren vor dem Bundesgerichtshof jedenfalls dann keiner Entscheidung, wenn die anderen angenommenen Gesetzesverletzungen den Fortbestand des Haftbefehls begründen (vgl. BGH, Beschluss vom 26. Februar 2015 - StB 2/15, juris Rn. 26).
Beim IS und seiner Vorgängerorganisation ISIG handelt es sich um eine terroristische Vereinigung im Ausland (…vgl. BGH, Beschlüsse vom 11. Februar 2016 - AK 2/16, juris Rn. 7 ff., 21; vom 26. Februar 2015 - StB 2/15, juris Rn. 8 ff., 22; OLG Celle…, Urteil vom 7. Dezember 2015 1/15, juris Rn. 843).