Source: http://lex7.de/master.php?wahl=22&struktur_id=237&gesetz_id=48&datumpunct=19.06.2017
Timestamp: 2017-06-28 01:50:40
Document Index: 368594931

Matched Legal Cases: ['§ 2353', '§ 2354', '§ 2355', '§ 2354', '§ 2356', '§ 2354', '§ 2355', '§ 2357', '§ 2358', '§ 2359', '§ 2360', '§ 2361', '§ 2362', '§ 2363', '§ 2364', '§ 2365', '§ 2366', '§ 2365', '§ 2367', '§ 2366', '§ 2366', '§ 2368', '§ 2369', '§ 2370', '§ 2366', '§ 2362']

Mi, 28. Juni 2017, 03:50 | Login: User Passwort Anmelden
[ Zur Struktur dieses Gesetzes ][ Zur Liste aller Gesetze ]Abschnitt 8Erbschein§ 2353Zuständigkeit des Nachlassgerichts, AntragDas Nachlassgericht hat dem Erben auf Antrag ein Zeugnis über sein Erbrecht und, wenn er nur zu einem Teil der Erbschaft berufen ist, über die Größe des Erbteils zu erteilen (Erbschein).
Standesgerechtes Marketing für Anwälte - hier! Sponsor werden?§ 2354Angaben des gesetzlichen Erben im Antrag(1) Wer die Erteilung des Erbscheins als gesetzlicher Erbe beantragt, hat anzugeben:
MP - Anwaltskanzlei: Ihr Partner in Mitteldeutschland Sponsor werden?§ 2355Angaben des gewillkürten Erben im AntragWer die Erteilung des Erbscheins auf Grund einer Verfügung von Todes wegen beantragt, hat die Verfügung zu bezeichnen, auf der sein Erbrecht beruht, anzugeben, ob und welche sonstigen Verfügungen des Erblassers von Todes wegen vorhanden sind, und die in § 2354 Abs. 1 Nr. 1, 5, Abs. 2 vorgeschriebenen Angaben zu machen.
Standesgerechtes Marketing für Anwälte - hier! Sponsor werden?§ 2356Nachweis der Richtigkeit der Angaben(1) Der Antragsteller hat die Richtigkeit der in Gemäßheit des § 2354 Abs. 1 Nr. 1, 2, Abs. 2 gemachten Angaben durch öffentliche Urkunden nachzuweisen und im Falle des § 2355 die Urkunde vorzulegen, auf der sein Erbrecht beruht. Sind die Urkunden nicht oder nur mit unverhältnismäßigen Schwierigkeiten zu beschaffen, so genügt die Angabe anderer Beweismittel.
Sponsor werden?§ 2357Gemeinschaftlicher Erbschein(1) Sind mehrere Erben vorhanden, so ist auf Antrag ein gemeinschaftlicher Erbschein zu erteilen. Der Antrag kann von jedem der Erben gestellt werden.
Kanzleiwerbung mit Erfolgsfaktor Sponsor werden?§ 2358Ermittlungen des Nachlassgerichts(1) Das Nachlassgericht hat unter Benutzung der von dem Antragsteller angegebenen Beweismittel von Amts wegen die zur Feststellung der Tatsachen erforderlichen Ermittlungen zu veranstalten und die geeignet erscheinenden Beweise aufzunehmen.
Nah am Mandanten werben Sponsor werden?§ 2359Voraussetzungen für die Erteilung des ErbscheinsDer Erbschein ist nur zu erteilen, wenn das Nachlassgericht die zur Begründung des Antrags erforderlichen Tatsachen für festgestellt erachtet.
Nah am Mandanten werben Sponsor werden?§ 2360(aufgehoben)[ Regelung vor 01.09.2009 ] Standesgerechtes Marketing für Anwälte - hier! Sponsor werden?§ 2361Einziehung oder Kraftloserklärung des unrichtigen Erbscheins(1) Ergibt sich, dass der erteilte Erbschein unrichtig ist, so hat ihn das Nachlassgericht einzuziehen. Mit der Einziehung wird der Erbschein kraftlos.
[ Urteile (1) ] Kanzleiwerbung mit Erfolgsfaktor Sponsor werden?§ 2362Herausgabe- und Auskunftsanspruch des wirklichen Erben(1) Der wirkliche Erbe kann von dem Besitzer eines unrichtigen Erbscheins die Herausgabe an das Nachlassgericht verlangen.
MP - Anwaltskanzlei: Ihr Partner in Mitteldeutschland Sponsor werden?§ 2363Inhalt des Erbscheins für den Vorerben(1) In dem Erbschein, der einem Vorerben erteilt wird, ist anzugeben, dass eine Nacherbfolge angeordnet ist, unter welchen Voraussetzungen sie eintritt und wer der Nacherbe ist. Hat der Erblasser den Nacherben auf dasjenige eingesetzt, was von der Erbschaft bei dem Eintritt der Nacherbfolge übrig sein wird, oder hat er bestimmt, dass der Vorerbe zur freien Verfügung über die Erbschaft berechtigt sein soll, so ist auch dies anzugeben.
Sponsor werden?§ 2364Angabe des Testamentsvollstreckers im Erbschein, Herausgabeanspruch des Testamentsvollstreckers(1) Hat der Erblasser einen Testamentsvollstrecker ernannt, so ist die Ernennung in dem Erbschein anzugeben.
Kanzleiwerbung mit Erfolgsfaktor Sponsor werden?§ 2365Vermutung der Richtigkeit des ErbscheinsEs wird vermutet, dass demjenigen, welcher in dem Erbschein als Erbe bezeichnet ist, das in dem Erbschein angegebene Erbrecht zustehe und dass er nicht durch andere als die angegebenen Anordnungen beschränkt sei.
[ Urteile (1) ] Standesgerechtes Marketing für Anwälte - hier! Sponsor werden?§ 2366Öffentlicher Glaube des ErbscheinsErwirbt jemand von demjenigen, welcher in einem Erbschein als Erbe bezeichnet ist, durch Rechtsgeschäft einen Erbschaftsgegenstand, ein Recht an einem solchen Gegenstand oder die Befreiung von einem zur Erbschaft gehörenden Recht, so gilt zu seinen Gunsten der Inhalt des Erbscheins, soweit die Vermutung des § 2365 reicht, als richtig, es sei denn, dass er die Unrichtigkeit kennt oder weiß, dass das Nachlassgericht die Rückgabe des Erbscheins wegen Unrichtigkeit verlangt hat. Kanzleiwerbung mit Erfolgsfaktor Sponsor werden?§ 2367Leistung an ErbscheinserbenDie Vorschrift des § 2366 findet entsprechende Anwendung, wenn an denjenigen, welcher in einem Erbschein als Erbe bezeichnet ist, auf Grund eines zur Erbschaft gehörenden Rechts eine Leistung bewirkt oder wenn zwischen ihm und einem anderen in Ansehung eines solchen Rechts ein nicht unter die Vorschrift des § 2366 fallendes Rechtsgeschäft vorgenommen wird, das eine Verfügung über das Recht enthält.
[ Urteile (1) ] Nah am Mandanten werben Sponsor werden?§ 2368(aufgehoben)[ Regelung vor 01.09.2009 ] ANWALT? MP! Sponsor werden?§ 2369Gegenständlich beschränkter Erbschein(1) Gehören zu einer Erbschaft auch Gegenstände, die sich im Ausland befinden, kann der Antrag auf Erteilung eines Erbscheins auf die im Inland befindlichen Gegenstände beschränkt werden.
[ Regelung vor 01.09.2009 ] [ Urteile (2) ] Nah am Mandanten werben Sponsor werden?§ 2370Öffentlicher Glaube bei Todeserklärung(1) Hat eine Person, die für tot erklärt oder deren Todeszeit nach den Vorschriften des Verschollenheitsgesetzes festgestellt ist, den Zeitpunkt überlebt, der als Zeitpunkt ihres Todes gilt, oder ist sie vor diesem Zeitpunkt gestorben, so gilt derjenige, welcher auf Grund der Todeserklärung oder der Feststellung der Todeszeit Erbe sein würde, in Ansehung der in den §§ 2366, 2367 bezeichneten Rechtsgeschäfte zugunsten des Dritten auch ohne Erteilung eines Erbscheins als Erbe, es sei denn, dass der Dritte die Unrichtigkeit der Todeserklärung oder der Feststellung der Todeszeit kennt oder weiß, dass sie aufgehoben worden sind.
(2) Ist ein Erbschein erteilt worden, so stehen demjenigen, der für tot erklärt oder dessen Todeszeit nach den Vorschriften des Verschollenheitsgesetzes festgestellt ist, wenn er noch lebt, die in § 2362 bestimmten Rechte zu. Die gleichen Rechte hat eine Person, deren Tod ohne Todeserklärung oder Feststellung der Todeszeit mit Unrecht angenommen worden ist. MP - Anwaltskanzlei: Ihr Partner in Mitteldeutschland Sponsor werden?