Source: http://www.steuerlinks.de/richtlinie/lstr-2011/r41.1.html
Timestamp: 2018-09-19 06:06:40
Document Index: 40134269

Matched Legal Cases: ['§ 41', '§ 40', '§ 40', '§ 40', '§ 40', '§ 4', '§ 4', '§ 8', '§ 8', '§ 4', '§ 37', '§ 40', '§ 4', '§ 4', '§ 37', '§ 40', '§ 40']

Richtlinie 41 LStR 2011 hier in der aktuellen Fassung
> Zu § 41 EStG
> R 41.1 LStR 2011 R 41.1 Aufzeichnungserleichterungen, Aufzeichnung der Religionsgemeinschaft
R 41.1 LStR 2011
[ R 40b.2 LStR 2011 ]
[ R 41.2 LStR 2011 ]
Die nach § 40 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 und § 40b EStG pauschal besteuerten Bezüge und die darauf entfallende pauschale Lohnsteuer sind grundsätzlich in dem für jeden Arbeitnehmer zu führenden Lohnkonto aufzuzeichnen. Soweit die Lohnsteuerpauschalierung nach § 40b EStG auf der Grundlage des Durchschnittsbetrags durchgeführt wird (> § 40b Abs. 2 Satz 2 EStG ), ist dieser aufzuzeichnen.
Die vorgesetzten Behörden können nach § 4 Abs. 3 Satz 1 LStDV Ausnahmen von der Aufzeichnung im Lohnkonto zulassen, wenn die Möglichkeit zur Nachprüfung in anderer Weise sichergestellt ist. Die Möglichkeit zur Nachprüfung ist in den bezeichneten Fällen nur dann gegeben, wenn die Zahlung der Bezüge und die Art ihrer Aufzeichnung im Lohnkonto vermerkt werden.
Das Finanzamt hat Anträgen auf Befreiung von der Aufzeichnungspflicht nach § 4 Abs. 3 Satz 2 LStDV im Allgemeinen zu entsprechen, wenn es im Hinblick auf die betrieblichen Verhältnisse nach der Lebenserfahrung so gut wie ausgeschlossen ist, dass der Rabattfreibetrag (> § 8 Abs. 3 EStG ) oder die Freigrenze nach § 8 Abs. 2 Satz 9 EStG im Einzelfall überschritten wird. Zusätzlicher Überwachungsmaßnahmen durch den Arbeitgeber bedarf es in diesen Fällen nicht.
Der Arbeitgeber hat die auf der Lohnsteuerkarte des Arbeitnehmers oder einer entsprechenden Bescheinigung eingetragene Religionsgemeinschaft im Lohnkonto aufzuzeichnen ( § 4 Abs. 1 Nr. 1 LStDV ). Erhebt der Arbeitgeber von pauschal besteuerten Bezügen ( §§ 37b , 40 , 40a Abs. 1 , 2a und 3 , § 40b EStG ) keine Kirchensteuer, weil der Arbeitnehmer keiner Religionsgemeinschaft angehört, für die die Kirchensteuer von den Finanzbehörden erhoben wird, hat er die Unterlage hierüber als Beleg zu den nach § 4 Abs. 2 Nr. 8 Satz 3 und 4 LStDV zu führenden Unterlagen zu nehmen ( § 4 Abs. 2 Nr. 8 Satz 5 LStDV ). Als Beleg gilt ein Vermerk des Arbeitgebers darüber, dass der Arbeitnehmer seine Nichtzugehörigkeit zu einer kirchensteuererhebenden Religionsgemeinschaft durch Vorlage der Lohnsteuerkarte nachgewiesen hat; der Vermerk muss die ausstellende Gemeindebehörde enthalten. In den Fällen des § 37b EStG und des § 40a Abs. 1 , 2a und 3 EStG kann der Arbeitgeber auch eine Erklärung zur Religionszugehörigkeit nach amtlichem Muster als Beleg verwenden.
R 40.2 LStR 2011 - R 40.2 Bemessung der Lohnsteuer nach einem festen Pauschsteuersatz ( § 40 Abs. 2 EStG )
R 40a.1 LStR 2011 - R 40a.1 Kurzfristig Beschäftigte und Aushilfskräfte in der Land- und Forstwirtschaft
R 40a.2 LStR 2011 - R 40a.2 Geringfügig entlohnte Beschäftigte
R 40b.1 LStR 2011 - R 40b.1 Pauschalierung der Lohnsteuer bei Beiträgen zu Direktversicherungen und Zuwendungen an Pensionskassen für Versorgungszusagen, die vor dem 1.1.2005 erteilt wurden
R 40b.2 LStR 2011 - R 40b.2 Pauschalierung der Lohnsteuer bei Beiträgen zu einer Gruppenunfallversicherung
R 41.1 LStR 2011 - R 41.1 Aufzeichnungserleichterungen, Aufzeichnung der Religionsgemeinschaft
R 41.2 LStR 2011 - R 41.2 Aufzeichnung des Großbuchstabens U
R 41.3 LStR 2011 - R 41.3 Betriebsstätte
R 41a.1 LStR 2011 - R 41a.1 Lohnsteuer-Anmeldung
R 41a.2 LStR 2011 - R 41a.2 Abführung der Lohnsteuer
R 41b LStR 2011 - R 41b. Abschluss des Lohnsteuerabzugs