Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F10-10-2007-2C_116-2007
Timestamp: 2016-10-28 06:30:59
Document Index: 183607323

Matched Legal Cases: ['Art. 132', 'Art. 71', 'Art. 24', 'Art. 117', 'Art. 93', 'Art. 83', 'BGE', 'Art. 6', 'Art. 27', 'Art. 42', 'BGE', 'Art. 83', 'Art. 6', 'Art.1', 'Art. 42', 'Art. 113', 'BGE', 'Art. 116', 'Art. 106', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 116', 'BGE', 'Art. 20', 'Art. 65', 'Art. 68', 'Art. 68']

2C_116/2007 (10.10.2007)
2C_116/2007 /aka
2C_396/2007/aka
Guido Schmidh�usler,
Gemeinde Galgenen, handelnd durch den Gemeinderat, dieser vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Martin Michel,
�ffentliches Beschaffungswesen (Investoren- und Totalunternehmerausschreibung �berbauung Tischmacherhof Galgenen),
Beschwerden in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen Urteile des Verwaltungsgerichts des Kantons Schwyz vom 6. M�rz 2007 und vom 12. Juli 2007.
Am 12. Januar 2006 stimmte die Gemeindeversammlung Galgenen einer Vorlage des Gemeinderates betreffend die �berbauung des Areals Tischmacherhof (68'850 m2 Bauland) sowie einer diesbez�glichen Vereinbarung mit der Publica (Pensionskasse des Bundes) zu. Danach sollte die Publica im Rahmen einer Partnerschaft mit der Gemeinde als private Investorin t�tig werden, indem sie einerseits von der Gemeinde gegen ein Entgelt von 8,3 Mio. Franken einen Teil des Areals Tischmacherhof (ca. 13'401 m2) zwecks Erstellung von privaten Wohn- und Gesch�ftsbauten sowie eines Dorfplatzes erwirbt und anderseits auf einem andern Teil des Areals (20'150 m2) im Baurecht gewisse �ffentliche Bauten (Schulhaus, Mehrzweckhalle mit Sportanlage, Anlagen f�r Feuerwehr, Gemeindewerke, Wertstoffsammelstelle) errichtet und der Gemeinde mietweise zur Verf�gung stellt. Das gesamte Bauprojekt beruht auf einem aus einem Ideenwettbewerb hervorgegangenen, im Jahre 2004 genehmigten Gestaltungsplan.
Auf Beschwerde von Stimmb�rgern hin hob das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz mit Urteil vom 29. August 2006 den Gemeindeversammlungsbeschluss vom 12. Februar 2006 auf. Das Gericht nahm an, beim betreffenden Sachgesch�ft stehe neben dem Verkauf von Land zur Erstellung von privaten Bauten die Beschaffung von Bauten und Anlagen der �ffentlichen Infrastruktur im Vordergrund. Nach den geltenden submissionsrechtlichen Vorschriften (Interkantonale Vereinbarung �ber das �ffentliche Beschaffungswesen vom 25. November 1994 / 15. M�rz 2001 [IV�B, AS 2003 196 ff.] und dazugeh�rige kantonale Verordnung vom 15. November 2004) w�re die Gemeinde, falls sie die fraglichen �ffentlichen Bauten mit veranschlagten Kosten von 20,85 Mio. Franken selber als Bauherrin erstellen liesse, zur Ausschreibung des Vorhabens verpflichtet. Die Zusammenarbeit von Gemeinwesen und Privaten zwecks Finanzierung, Bau, Sanierung, Betrieb oder Unterhalt einer Infrastruktur oder zwecks Bereitstellung einer Dienstleistung ("Public Private Partnership", "PPP") sei nach der schweizerischen Rechtsordnung grunds�tzlich zul�ssig. Wenn jedoch ein "PPP-Konstrukt" wie vorliegend darauf ausgerichtet sei, durch einen Privaten bestimmte Infrastrukturbauten zur Erf�llung �ffentlicher Aufgaben erstellen zu lassen, die Gemeinde �ber das hief�r ben�tigte Land bereits verf�ge, aber nicht selber als Bauherrin auftreten m�chte, sondern hief�r zwecks sp�terer mietweiser Ben�tzung der R�ume (zu im Voraus festgelegten Bedingungen betreffend Miete und Heimfallsentsch�digung) dem Privaten ein Baurecht einr�ume, k�nne die Auswahl des Vertragspartners der �ffentlichen Hand nicht nach freiem Ermessen in einem freih�ndigen Verfahren erfolgen. F�r das vorliegende "PPP-Beschaffungsvorhaben" m�sse vielmehr eine Ausschreibung stattfinden, welche den Anforderungen des Beschaffungsrechtes gen�ge und einen wirksamen Wettbewerb wenigstens bei der Auswahl des "PPP-Partners" sicherstelle. Ob und wieweit nach dem gegenw�rtig geltenden Recht auch bei den "nachfolgenden Verfahrensschritten" beschaffungsrechtliche Vorgaben zu beachten seien, liess das Verwaltungsgericht offen.
B.a. Der Gemeinderat Galgenen ver�ffentlichte daraufhin im Amtsblatt 2007 Nr. 1 unter dem Datum vom 5. Januar 2007 - mit einer auf die Beschwerdem�glichkeit an das Verwaltungsgericht hinweisenden Rechtsmittelbelehrung - die "�ffentliche Investorenausschreibung / Tischmacherhof, Galgenen" f�r einen "Investitions- und Realisierungsauftrag" im offenen Verfahren. Als Auftraggeber tritt die Gemeinde Galgenen auf, vertreten durch die Firma Y.________ GmbH. Gem�ss der Ausschreibung hat der auszuw�hlende Investor durch einen Totalunternehmer nach vorgegebenen Pl�nen (und gem�ss einer noch zu erteilenden Baubewilligung) auf einer Landfl�che von 33'551 m2 sowohl �ffentliche Bauten (Schule / Sportpl�tze, Mehrzweckhalle, Feuerwehr / Werkhof / Wertstoffsammelstelle, Erschliessungsstrassen) wie auch private Bauten (rund 100 Mietwohnungen sowie 250 Parkpl�tze, wovon 60 f�r die �ffentliche Nutzung; rund 2'500 m2 Verkaufs- und Dienstleistungsfl�chen, �ffentlicher Dorfplatz) zu errichten. Die �ffentlichen Bauten werden vom Investor auf dem Areal der Gemeinde erstellt und sind dieser schl�sselfertig zum Maximalpreis von 20 Mio. Franken zu �bergeben. F�r die vorgesehenen privaten Bauten (gesch�tztes Investitionsvolumen: 55 Mio. Franken) erwirbt der Investor von der Gemeinde 13'400 m2 Bauland. Als "spezifische Zuschlagskriterien" erw�hnt die Ausschreibung: "Angebotspreis sowie die Zahlungsbedingungen f�r das Bauland f�r die private Nutzung (60 %); Konditionen f�r die Realisierung der �ffentlichen Bauten (40 %)". Vorbehalten blieb der f�r Sommer 2007 vorgesehene Entscheid der Gemeindeversammlung �ber den Verkauf des Grundst�ckes an den Investor und die Realisierung der �ffentlichen Bauten.
B.b. In der gleichen Nummer des Amtsblattes wurde von der Y.________ GmbH als Auftraggeberin im Sinne eines offenen Pr�qualifikationsverfahrens - ohne Rechtsmittelbelehrung - bereits der Totalunternehmerauftrag f�r das Projekt Tischmacherhof ausgeschrieben, mit dem Hinweis, dass das Vorhaben nicht ausschreibungspflichtig sei. Der auszuw�hlende Totalunternehmer hat "im Auftrag des Investors" die erw�hnten privaten und �ffentlichen Bauten zu erstellen.
Der Generalunternehmer X.________, der gem�ss eigener Darstellung sowohl als Totalunternehmer als auch als Investor t�tig ist, erhob am 15. Januar 2007 beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz Beschwerde, im Wesentlichen mit dem Begehren, es sei festzustellen, dass der Totalunternehmerauftrag f�r das Projekt Tischmacherhof mit zu verbessernder Angabe der Eignungs- und Zuschlagskriterien der Ausschreibungspflicht unterliege und dass Auftraggeberin nicht die Y.________ GmbH, sondern die Gemeinde Galgenen sei; die Ausschreibung des Investorenauftrages sei wegen ungen�gender Umschreibung der Eignungs- und Zuschlagskriterien aufzuheben und zur �berarbeitung zur�ckzuweisen; weiter seien die Pensionskasse Publica und die mit ihr zusammenarbeitenden Unternehmen vom Wettbewerb auszuschliessen.
Mit Urteil vom 6. M�rz 2007 wies das Verwaltungsgericht die Beschwerde im Sinne der Erw�gungen ab, soweit es darauf eintrat. Es bejahte die Legitimation des Beschwerdef�hrers zur u.a. erhobenen R�ge, wonach der Totalunternehmerauftrag zu Unrecht nicht dem �ffentlichen Beschaffungsrecht unterstellt werde, verwarf jedoch diesen Einwand. Wenn, wie vorliegend, der "PPP-Partner" in einem dem Vergaberecht unterstellten Verfahren bestimmt werde, m�ssten allf�llige Auftr�ge des PPP-Partners nicht mehr nach den Regeln des Beschaffungsrechts vergeben werden. Dies setzte allerdings voraus, dass das Gemeinwesen die Vergaben des PPP-Partners nicht massgeblich beeinflusse. Es gelte das Prinzip der Einmaligkeit der Ausschreibung, welches in der Praxis auch bei Total- oder Generalunternehmer-Vergaben zur Anwendung gelange, wobei dort sicherzustellen sei, dass die Subunternehmer zur Einhaltung der Arbeitnehmerschutzbestimmungen und der Arbeitsbedingungen sowie zur Gleichbehandlung von Mann und Frau verpflichtet w�rden. Vorliegend werde das Verh�ltnis zwischen der Investorenausschreibung und der Totalunternehmerausschreibung in der �ffentlichen Ausschreibung nur "marginal" umschrieben. Gem�ss der Investorenausschreibung habe der Totalunternehmer im Auftrag des Investors das in Frage stehende Projekt zu erstellen. Gem�ss den Unterlagen zur Totalunternehmerausschreibung (Pr�qualifikation) w�rden durch den Gemeinderat und die Y.________ GmbH die am besten geeigneten Totalunternehmer ausgew�hlt und diese hernach zur Abgabe einer Totalunternehmerofferte f�r das Gesamtprojekt eingeladen. Nach Abschluss der parallel laufenden Investoren-Submission werde der Totalunternehmerauftrag f�r die gesamte Realisierung durch den Investor erteilt. Eine Verpflichtung des ausgew�hlten Investors in Bezug auf die gleichzeitig laufende freih�ndige Pr�qualifikation des Totalunternehmers sei nicht erkennbar. Auch aus der Totalunternehmerausschreibung ergebe sich unmissverst�ndlich, dass der Investor die Vergabe des Totalunternehmerauftrages vornehme. Liege aber der Entscheid hier�ber beim Investor, so sei dieser an das Ergebnis des von der Vorinstanz in die Wege geleiteten Pr�qualifikationsverfahrens nicht gebunden und k�nne auch andere Unternehmungen beauftragen oder den Auftrag als Totalunternehmer selber ausf�hren, wiewohl diese Konsequenzen in der Totalunternehmerausschreibung nicht "ausgedeutscht" seien. Aus der gem�ss dem PPP-Konzept erforderlichen Eigenst�ndigkeit und Unabh�ngigkeit des nach �ffentlichem Vergaberecht ausgew�hlten Investors und dem Prinzip der Einmaligkeit der Ausschreibung ergebe sich, dass allf�llige Folgeauftr�ge des Investors nicht dem �ffentlichen Beschaffungsrecht unterst�nden. Dass die gleichzeitige Ausschreibung des Totalunternehmerauftrages verwirrend sei und Bewerber m�glicherweise im falschen Glauben lasse, das Pr�qualifikationsergebnis sei vom Investor zu beachten, �ndere nichts. Die auf der gegenteiligen Annahme beruhenden R�gen des Beschwerdef�hrers seien unbegr�ndet.
Das Verwaltungsgericht verwarf des Weitern auch die Einwendungen gegen die nach Meinung des Beschwerdef�hrers zu offenen Umschreibungen der Eignungs- und Zuschlagskriterien f�r den Investorenauftrag. Wohl er�ffneten die gew�hlten Zuschlagskriterien bei der Bewertung der Angebote einen grossen "Ermessensspielraum", doch k�nne im jetzigen Verfahrensstadium noch nicht von einer mangelnden Gew�hrleistung des Transparenz- und Gleichheitsgebotes ausgegangen werden. Es sei vom Ausschreibungsgegenstand her vertretbar, durch eine relativ offene Ausschreibung das Know-how und die Kreativit�t der Anbieter zu beanspruchen.
X.________ f�hrt mit Eingabe vom 7. April 2007 gegen diesen Entscheid des Verwaltungsgerichts beim Bundesgericht Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten (Verfahren 2C_116/2007), im Wesentlichen mit dem Begehren, das angefochtene Urteil aufzuheben (Ziff. 1) und festzustellen, dass die Vergebung eines Totalunternehmervertrages Tischmacherhof der Ausschreibungspflicht unterliege und bez�glich Eignungs- und Zuschlagskriterien in gesetzeskonformer Weise unter Beif�gung einer Rechtsmittelbelehrung auszuschreiben sei. Ebenso sei festzustellen, dass Auftraggeberin nicht die Y.________ GmbH, sondern die Gemeinde Galgenen sei (Ziff. 1 a) . Sodann sei die �ffentliche Ausschreibung betreffend Investor Tischmacherhof aufzuheben bzw. in gesetzeskonformer Weise zu erg�nzen und zu �berarbeiten (Ziff.1 b). Die Y.________ GmbH sei von der Teilnahme am Submissionsverfahren auszuschliessen; eventuell habe sie bzw. ihr Organ Z.________ bei der Beratung und der Beschlussfassung �ber die Vergebung des Totalunternehmerauftrages und bei der Auswahl des Investors in den Ausstand zu treten (Ziff. 2).
Das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz beantragt, die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei. Im gleichen Sinne liess sich der Gemeinderat Galgenen vernehmen. Die Y.________ GmbH verzichtete auf eine eigene Stellungnahme. Der Rechts- und Beschwerdedienst des kantonalen Justizdepartementes teilte am 25. April 2007 mit, dass das von X.________ in der vorliegenden Angelegenheit am 16. Januar 2007 beim Regierungsrat eingeleitete Aufsichtsbeschwerdeverfahren bis zum Entscheid des Bundesgerichtes sistiert bleibe.
Mit Verf�gung vom 7. Mai 2007 entsprach der Abteilungspr�sident dem gestellten Gesuch um aufschiebende Wirkung insoweit, als w�hrend der H�ngigkeit des bundesgerichtlichen Verfahrens keine Zuschlagsentscheide gef�llt werden d�rften; im �brigen wies er das Gesuch ab.
Nachdem die Gemeinde Galgenen festgestellt hatte, dass die zur �ffentlichen Investorenausschreibung separat gelieferten Detailangaben bez�glich der Kubatur der zu erstellenden privaten Bauten einen Fehler enthielten, liess sie durch die Y.________ GmbH unter dem Datum vom 18. Juni 2007 allen am bisherigen Verfahren Beteiligten - auch dem Beschwerdef�hrer - eine entsprechend revidierte Investorenausschreibung zukommen, unter Verl�ngerung der Eingabefrist bis zum 18. August 2007 und unter entsprechender Anpassung des �brigen Terminplanes. Gem�ss der Darstellung im erw�hnten Rundschreiben bedarf die Ausschreibung als solche keiner Wiederholung, da der festgestellte Fehler, welcher einen gewissen Einfluss auf die Kalkulation und damit auf den anzubietenden Grundst�ckpreis haben k�nne, lediglich den Detailangaben anhafte. Mit einer "Nachausschreibung" werde dem Grundsatz der Gleichbehandlung und der Transparenz am besten nachgelebt. "Alle Interessenten" erhielten eine neue CD mit an den aktuellen Planungsstand angepassten Angaben und k�nnten innert der verl�ngerten Eingabefrist eine Offerte einreichen oder die eingereichte Offerte �ndern. Fragen zum Projekt seien bis zum 29. Juni 2007 m�glich.
X.________ erhob hiegegen am 27. Juni 2007 beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz wiederum Beschwerde, mit welcher er die Zul�ssigkeit dieses Vorgehens der Vergabebeh�rde bestritt.
Gleichzeitig stellte er beim Bundesgericht ein neues Begehren um vorsorgliche Massnahmen, welches vom Instruktionsrichter mit Verf�gung vom 10. Juli 2007 abgewiesen wurde.
Mit Urteil vom 12. Juli 2007 trat das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz auf die Beschwerde vom 27. Juni 2007 nicht ein. Es erwog im Wesentlichen, bei den in Frage stehenden Korrekturen der Detailangaben handle es sich nicht um eine wesentliche �nderung des Leistungsverzeichnisses, weshalb der Verzicht auf eine Neuausschreibung als vertretbar erscheine und sich im jetzigen Verfahrensstadium die Gew�hrung einer Anfechtungsm�glichkeit nicht aufdr�nge. Die Rechtm�ssigkeit des Vorgehens der Vergabebeh�rde k�nne, insbesondere was die ger�gte Ausweitung des Kreises der zur Offertstellung eingeladenen Personen anbelange, allenfalls auch noch im Zusammenhang mit der Zuschlagsverf�gung beurteilt werden.
X.________ f�hrt mit Eingabe vom 13. August 2007 auch gegen dieses Urteil des Verwaltungsgerichts beim Bundesgericht Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten (Verfahren 2C_396/2007) mit dem Hauptantrag, festzustellen, dass der Gemeinderat w�hrend eines laufenden Beschwerdeverfahrens nicht berechtigt gewesen sei, eine revidierte �ffentliche Investorenausschreibung vorzunehmen, und diese Ausschreibung daher zu widerrufen habe.
Das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz stellt den Antrag, diese Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei. Im gleichen Sinne l�sst sich der Gemeinderat Galgenen vernehmen.
Mit Verf�gung vom 16. August 2007 erteilte der Abteilungspr�sident der zweiten Beschwerde insoweit aufschiebende Wirkung, als w�hrend der H�ngigkeit des bundesgerichtlichen Verfahrens keine Zuschlagsentscheide zu f�llen seien und keine gest�tzt auf die erste Ausschreibung eingereichten Offerten zur�ckgesandt werden d�rften.
Die angefochtenen Urteile sind nach dem Inkrafttreten des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 �ber das Bundesgericht (Bundesgerichtsgesetz, BGG;SR 173.110) ergangen, weshalb f�r das vorliegende Verfahren die Vorschriften des neuen Gesetzes massgebend sind (vgl. Art. 132 Abs. 1 BGG).
Die beiden beim Bundesgericht eingereichten Beschwerden betreffen die gleiche Angelegenheit. Aufgrund des engen sachlichen und prozessualen Zusammenhanges sind die beiden Verfahren zu vereinigen und durch einen einzigen Entscheid zu erledigen (vgl. Art. 71 BGG i.V. mit Art. 24 BZP).
Die angefochtenen beiden Urteile schliessen das Vergabeverfahren nicht ab. Es handelt sich damit um Zwischenentscheide, welche als solche beim Bundesgericht - sei es mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten oder mit subsidi�rer Verfassungsbeschwerde (vgl. Art. 117 BGG) - nur dann sofort gesondert anfechtbar sind, wenn die Voraussetzungen von Art. 93 BGG erf�llt sind. Wie es sich vorliegend damit verh�lt, bedarf aufgrund der folgenden Erw�gungen keiner weiteren Pr�fung.
4.1 Art. 83 lit. f BGG schliesst die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten aus gegen Entscheide �ber �ffentliche Beschaffungen, wenn der gesch�tzte Wert des zu vergebenden Auftrages den massgebenden Schwellenwert gem�ss dem Bundesgesetz vom 16. Dezember 1994 �ber das �ffentliche Beschaffungswesen (BoeB, SR 172.056.1) oder gem�ss dem Abkommen vom 21. Juni 1999 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Europ�ischen Gemeinschaft �ber bestimmte Aspekte des �ffentlichen Beschaffungswesens (SR 0.172.052.68) nicht erreicht (Ziff. 1) sowie wenn sich keine Rechtsfrage von grunds�tzlicher Bedeutung stellt (Ziff. 2). Diese beiden Voraussetzungen m�ssen, wie das Bundesgericht in einem zur Publikation bestimmten Urteil in �bereinstimmung mit der Doktrin vor kurzem festgestellt hat (Urteil 2C_224/2007 vom 10. September 2007 E. 2.1, mit Hinweisen) - und wovon auch die Parteien des vorliegenden Verfahrens ausgehen - , kumulativ erf�llt sein, damit das Rechtsmittel der Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten zul�ssig ist.
4.2 Die Voraussetzung des Vorliegens einer "Rechtsfrage von grunds�tzlicher Bedeutung" ("question juridique de principe", "questione di diritto d'importanza fondamentale") ist restriktiv zu handhaben (vgl. BGE 133 III 493 E.1.1, mit Hinweisen), zumal bei Unzul�ssigkeit des ordentlichen Rechtsmittels der Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten bei kantonalen Submissionen immer noch die subsidi�re Verfassungsbeschwerde zur Verf�gung steht und bei Vergebungen durch Bundesorgane, soweit sie aufgrund ihres Auftragswertes �berhaupt den Vorschriften des Beschaffungsrechts unterstehen (Art. 6 BoeB), das Bundesverwaltungsgericht als Rechtsmittelinstanz angerufen werden kann (Art. 27 Abs. 1 BoeB). Der blosse Umstand, dass die aufgeworfene Rechtsfrage noch nie entschieden wurde, gen�gt nicht. Es muss sich um eine Rechtsfrage handeln, deren Entscheid f�r die Praxis wegleitend sein kann und von ihrem Gewicht her nach einer h�chstrichterlichen Kl�rung ruft. Gem�ss Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Beschwerdeschrift darzutun, dass und inwiefern die Voraussetzung des Vorliegens einer Rechtsfrage von grunds�tzlicher Bedeutung erf�llt ist, widrigenfalls auf das Rechtsmittel nicht eingetreten wird (Urteil 2C_224/2007 vom 10. September 2007, E. 2.2; vgl. auch BGE 133 III 439 E. 2.2.2.1 S. 442).
4.3 Die angefochtenen beiden Urteile des Verwaltungsgerichts betreffen Fragen des Rechtes der �ffentlichen Beschaffungen. Der Wert der zu erstellenden �ffentlichen Bauten liegt �ber den in Art. 83 Iit. f Ziff. 1 BGG erw�hnten Schwellenwerten (Art. 6 Abs.1 lit. c BoeB: 10,07 Mio. Franken bei Bauwerken; Art.1 lit. c der Verordnung des EVD vom 30. November 2006 �ber die Anpassung der Schwellenwerte im �ffentlichen Beschaffungswesen f�r das Jahr 2007 [SR 172.056.12]: 9,575 Mio. Franken bei Bauwerken).
4.4 Im Verfahren 2C_116/2007 (erste Beschwerde vom 7. April 2007, S. 4/5 gegen das Verwaltungsgerichtsurteil vom 6. M�rz 2007) erachtet der Beschwerdef�hrer das Erfordernis des Vorliegens einer Rechtsfrage von grunds�tzlicher Bedeutung einerseits als erf�llt in Bezug auf den Streitpunkt, ob bei der Vergabe von Arbeiten im Rahmen eines "Public Private Partnership" auch dann lediglich der Investor �ffentlich ausgeschrieben werden m�sse, wenn in dieser Investorenausschreibung keine Anforderungen bez�glich Ausf�hrung der Bauten gestellt w�rden. Von grunds�tzlicher Bedeutung sei andererseits die Frage, ob es einem Gemeinwesen freistehe, einen Totalunternehmerauftrag mit einem auf �ffentliche Bauten entfallenden Auftragsvolumen von 21 Mio. Franken selektiv im Pr�qualifikationsverfahren, aber nicht �ffentlich auszuschreiben, wenn der Gemeinderat bestimme, welche Totalunternehmer Offerten einreichen d�rften, der Entscheid �ber die Vergabe des Totalunternehmerauftrages aber nicht vom Gemeinwesen, sondern von einem Dritten - n�mlich vom Investor - getroffen werde. Ebenfalls von grunds�tzlicher Bedeutung sei die Rechtsfrage, ob es zul�ssig sei, eine Ausschreibung an ein Zuschlagskriterium - Erwerb von Bauland f�r private Bauten - zu kn�pfen, welches mit dem �ffentlich ausgeschriebenen Bau- oder Dienstleistungsauftrag nicht direkt zusammenh�nge.
Von grunds�tzlicher Bedeutung w�re vorliegend allenfalls die Frage gewesen, ob und wieweit Vertr�ge �ber �ffentliche Beschaffungen, in denen der private Partner zugleich als Abnehmer von nicht unter das �ffentliche Beschaffungsrecht fallenden Sachleistungen des Gemeinwesens auftritt, �berhaupt dem �ffentlichen Beschaffungsrecht unterstehen. Diese Frage ist hier jedoch durch das unangefochten gebliebene Urteil des Verwaltungsgerichtes vom 29. August 2006 bereits entschieden. Gem�ss rechtskr�ftiger Anordnung ist der Investor f�r das gesamte Vorhaben - d.h. nicht nur f�r die von ihm zu erstellenden �ffentlichen Bauten, sondern auch f�r die vorgesehene Abtretung von Bauland zwecks Erstellung privater Wohnungen und Gesch�ftsr�ume - nach den Regeln des �ffentlichen Beschaffungsrechtes gest�tzt auf eine Ausschreibung zu bestimmen. An diese Vorgabe sind f�r die weitere Abwicklung nicht nur die Verfahrensbeteiligten gebunden, sondern auch die Beurteilung der hier angefochtenen Verfahrensschritte durch das Bundesgericht muss auf dieser Grundlage erfolgen. Der Entscheid des Verwaltungsgerichts stellt sodann klar, dass der vom Investor beizuziehende Totalunternehmer nicht ebenfalls aufgrund einer �ffentlichen Ausschreibung durch die Gemeinde ausgew�hlt wird, sondern - unabh�ngig vom Ergebnis des seitens der Vergabebeh�rde eingeleiteten informellen Pr�qualifikationsverfahrens - autonom vom Investor zu bestimmen ist, welcher f�r die Kosten einzustehen hat (Prinzip der Einmaligkeit der Ausschreibung). Die aufgrund des Vorgehens der Gemeinde diesbez�glich m�glichen Unsicherheiten sind damit beseitigt, und es stellen sich in diesem Punkt keine Rechtsfragen von grunds�tzlicher Bedeutung.
Schliesslich h�ngen auch die Anforderungen an die Bestimmtheit der f�r die Auswahl des Investors heranzuziehenden Kriterien stark von den Umst�nden des konkreten Gesch�ftes ab. Dieses ist vorliegend zu einem grossen Teil durch Faktoren mitgepr�gt, welche ausserhalb des Geltungsbereiches des �ffentlichen Beschaffungsrechtes liegen (Ver�usserung von Bauland zwecks Erstellung privater Wohnungen und Gesch�ftsr�ume), und zudem einem anschliessenden, von subjektiven Wertungen mitbeeinflussten politischen Entscheid unterworfen (Zustimmung der Gemeindeb�rger), was f�r eine entsprechende Offenheit der Zuschlagskriterien Raum l�sst. Was der Beschwerdef�hrer diesbez�glich vorbringt, betrifft keine Rechtsfragen von grunds�tzlicher Bedeutung. Auf die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen das Verwaltungsgerichtsurteil vom 6. M�rz 2007 ist daher nicht einzutreten.
4.5 Im Verfahren 2C_396/2007 betreffend den Nichteintretensentscheid des Verwaltungsgerichts vom 12. Juli 2007 erblickt der Beschwerdef�hrer eine Rechtsfrage von grunds�tzlicher Bedeutung darin, ob es w�hrend der Rechtsh�ngigkeit des Verfahrens vor dem Bundesgericht zul�ssig sei, die streitige Investorenausschreibung zu revidieren bzw. zu erg�nzen und die entsprechenden Unterlagen nicht nur den Bewerbern zuzustellen, welche rechtzeitig innert der urspr�nglichen Eingabefrist eine Offerte eingereicht h�tten, sondern auch an "beliebige Dritte", die sich zu einem fr�heren Zeitpunkt f�r das Projekt interessiert hatten. Von grunds�tzlicher Bedeutung sei auch die Frage, ob nicht �berhaupt eine neue Ausschreibung vorliege, die unter Hinweis auf die Rechtsmittelm�glichkeiten neu h�tte publiziert werden m�ssen.
Dass festgestellte Fehler einer Ausschreibung nicht in jedem Falle zu einer Neuausschreibung f�hren m�ssen, sondern unter gewissen Voraussetzungen im Rahmen des laufenden Vergabeverfahrens korrigiert werden k�nnen, entspricht einem Gebot der Praxis. Im vorliegenden Fall mag Bedenken erwecken, dass nicht nur die am Verfahren bereits beteiligten Bewerber, sondern auch potentiell interessierte Dritte durch Zusendung der korrigierten Unterlagen nachtr�glich noch die M�glichkeit der Einreichung einer Offerte erhalten haben, wodurch nach Meinung des Beschwerdef�hrers das bisher offene Verfahren in ein selektives Verfahren umgewandelt worden sei. Nach seiner Auffassung h�tte aufgrund der Erweiterung des zur Offertstellung zugelassenen Personenkreises formell eine neue Ausschreibung stattfinden m�ssen. Inwiefern die eigene Stellung des Beschwerdef�hrers als Bewerber dadurch im Ergebnis verbessert w�rde, ist schwer einzusehen, kann aber dahingestellt bleiben. Das Verwaltungsgericht (welches die vorgenommenen Korrekturen der Ausschreibung als von untergeordneter Bedeutung einstufte) hat das erw�hnte Prozedere in seinem Entscheid nicht gebilligt, sondern lediglich die Zul�ssigkeit einer sofortigen Anfechtung verneint mit dem Hinweis, dass die Vergabebeh�rde um Transparenz und Gleichbehandlung bem�ht sei und die Rechtm�ssigkeit des beanstandeten Vorgehens, d.h. insbesondere der Ausweitung des Offerentenkreises, allenfalls "im Zusammenhang mit der Zuschlagsverf�gung" gepr�ft werden k�nne. Der Beschwerdef�hrer bringt nichts vor, was diese verfahrensrechtliche Einsch�tzung als nicht vertretbar erscheinen liesse (Art. 42 Abs. 2 BGG). Es stellt sich damit auch in Bezug auf das zweite angefochtene Urteil des Verwaltungsgerichts (noch) keine Rechtsfrage von grunds�tzlicher Bedeutung, weshalb die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten im Verfahren 2C_396/2007 ebenfalls nicht offen steht.
5.1 Zul�ssig bleibt, da es sich bei den angefochtenen beiden Urteilen um letztinstanzliche kantonale Entscheide handelt, das Rechtsmittel der subsidi�ren Verfassungsbeschwerde gem�ss Art. 113 ff. BGG. Die Eingaben k�nnen ungeachtet ihrer anderslautenden Bezeichnung als solche entgegengenommen werden, falls sie die formellen Anforderungen erf�llen (vgl. zur Publikation vorgesehenes Urteil 2C_224/2007 vom 10. September 2007, E. 3.1 sowie BGE 131 I 291 E. 1.3 S. 296).
Mit der Verfassungsbeschwerde kann einzig die Verletzung verfassungsm�ssiger Rechte ger�gt werden (Art. 116 BGG). Nach dem hief�r geltenden R�geprinzip (Art. 106 Abs. 2 BGG) muss der Beschwerdef�hrer in seiner Eingabe dartun, welche verfassungsm�ssigen Rechte inwiefern durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sein sollen. Eine Rechtsanwendung von Amtes wegen, wie sie dem Bundesgericht hinsichtlich des Gesetzes- und Verordnungsrechts des Bundes zusteht (Art. 106 Abs. 1 BGG), findet nicht statt. Das Bundesgericht untersucht daher nicht von sich aus, ob der angefochtene kantonale Entscheid verfassungsm�ssig ist, sondern es pr�ft, wie bisher im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde, nur rechtsgen�glich vorgebrachte, klar erhobene und, soweit m�glich, belegte R�gen; auf appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt es nicht ein (vgl. zur Publikation vorgesehenes Urteil 2C_224/2007 vom 10. September 2007, E. 3.2 sowie BGE 133 II 393 E. 6 S. 397).
5.2 Mit den vorliegenden Eingaben werden ausschliesslich Verletzungen der Interkantonalen Vereinbarung �ber das �ffentliche Beschaffungswesen (IV�B) sowie des GATT/WTO-Abkommens und des bilateralen Abkommens ger�gt. Verst�sse gegen verfassungsm�ssige Individualrechte, welche gem�ss Art. 116 BGG als Beschwerdegrund einzig vorgebracht werden k�nnen, werden nicht geltend gemacht. Eine Entgegennahme der Eingaben als subsidi�re Verfassungsbeschwerden f�llt daher ausser Betracht.
Auf die beiden Beschwerden ist demnach nicht einzutreten.
Da f�r die m�glichen Vorgehensweisen zum Entscheid �ber das Vorliegen einer Rechtsfrage von grunds�tzlicher Bedeutung noch nicht f�r alle Bereiche eine gefestigte Gerichtspraxis besteht (vgl. f�r den Bereich der internationalen Rechtshilfe in Strafsachen BGE 133 IV 125), rechtfertigt es sich, hier in F�nferbesetzung zu entscheiden (vgl. Art. 20 Abs. 2 BGG).
Bei diesem Ausgang sind die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens dem Beschwerdef�hrer aufzuerlegen (Art. 65 und 66 BGG).
Bund, Kantonen und Gemeinden wird gem�ss Art. 68 Abs. 3 BGG "in der Regel" keine Parteientsch�digung zugesprochen, wenn sie in ihrem amtlichen Wirkungskreis obsiegen. Die Natur und die Umst�nde des vorliegenden Verfahrens rechtfertigen es, der Gemeinde Galgenen, welche als kleineres Gemeinwesen (4'500 Einwohner) �ber keinen eigenen Rechtsdienst verf�gt und zur Wahrung ihrer Interessen auf den Beizug eines Anwaltes angewiesen war, in Abweichung von der Regel des Art. 68 Abs. 3 BGG zu Lasten des Beschwerdef�hrers eine Parteientsch�digung zuzusprechen.
Die Verfahren 2C_116/2007 und 2C_396/2007 werden vereinigt.
Die Gerichtsgeb�hr von insgesamt Fr. 15'000.-- wird dem Beschwerdef�hrer auferlegt.
Der Beschwerdef�hrer hat die Gemeinde Galgenen f�r das bundesgerichtliche Verfahren mit insgesamt Fr. 15'000.-- zu entsch�digen.
Dieses Urteil wird dem Beschwerdef�hrer, der Gemeinde Galgenen, der Y.________ GmbH und dem Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz, Kammer III, schriftlich mitgeteilt.