Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=OLG%20Jena&Datum=10.01.2005&Aktenzeichen=1%20Ss%20239/04
Timestamp: 2019-05-23 16:23:09
Document Index: 57780737

Matched Legal Cases: ['§ 24', '§ 344', '§ 79', '§ 24', '§ 24', '§ 24', 'BGH']

OLG Jena, 10.01.2005 - 1 Ss 239/04 - dejure.org
https://dejure.org/2005,3494
OLG Jena, 10.01.2005 - 1 Ss 239/04 (https://dejure.org/2005,3494)
OLG Jena, Entscheidung vom 10.01.2005 - 1 Ss 239/04 (https://dejure.org/2005,3494)
OLG Jena, Entscheidung vom 10. Januar 2005 - 1 Ss 239/04 (https://dejure.org/2005,3494)
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StVG § 24a, 25 Abs. 1 Satz 2, StPO § 344 Abs. 1, OWiG § 79 Abs. 3 Satz 1
Beschränkung der Rechtsbeschwerde auf Rechtsfolgenausspruch - Regelfahrverbot bei werbender Tätigkeit eines Geschäftsführers
Voraussetzung für die Zulässigkeit einer Beschränkung der Rechtsbeschwerde auf den Rechtsfolgenausspruch; Indizierung der Anordnung eines Fahrverbotes durch das Führen eines Kfz unter Alkoholeinfluss; Erfordernis der Feststellung weiterer Pflichtverletzungen neben dem Führen eines Kfz unter Alkoholeinfluss als Voraussetzung für die Anordnung eines Fahrverbotes; Absehen von der Anordnung eines Fahrverbotes
Zum Regelfahrverbot bei einem Verstoß gegen § 24a StVG auch bei Geschäftsführer eines Unternehmens
Verkehrsrecht - Fahrverbot trifft auch Geschäftsführer
Fahrverbot als Regelfolge bei § 24a StVG
AG Gotha, 18.03.2004 - 10 OWi 648/03
Auch der Umstand, dass der Betroffene Ersttäter ist, führt - worauf das Amtsgericht zutreffend hingewiesen hat - nicht zu einer anderen Beurteilung (BayObLG NZV 1991, 360; 1994, 487; 1996, 464; OLG Hamm NZV 1995, 366; 1999, 394; 2003, 103; DAR 1996, 68; OLG Düsseldorf NZV 1995, 406; 1996, 464; DAR 1996, 66; OLG Jena DAR 2005, 166).
Schließlich wird im Falle eines Geständnisses des Betroffenen als nicht genügend erachtet, lediglich die Feststellungen der Bußgeldbehörde im Urteil zu wiederholen (OLG Jena DAR 2005, 166 = VRS 108, 282).
OLG Köln, 28.02.2007 - 83 Ss OWi 19/07
Darüber hinaus wird die Ansicht vertreten, es genüge auch nicht, lediglich die Feststellungen der Bußgeldbehörde im Urteil zu wiederholen, weil so ist nicht erkennbar sei, ob und in welchem Umfang das Gericht eigene Feststellungen getroffen hat; das soll auch dann gelten, wenn mitgeteilt wird, dass der Betroffene die Ordnungswidrigkeit zugebe (OLG Jena DAR 2005, 166 = VRS 108, 282).
OLG Köln, 03.11.2005 - 83 Ss 49/05
Die Angemessenheit eines Fahrverbots versteht sich in den Fällen des § 24 a StVG von selbst (vgl. BGH NZV 1992, 117; OLG Jena VRS 108, 282).