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Timestamp: 2018-06-18 08:11:13
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Matched Legal Cases: ['§9', '§ 8', '§ 9', '§1', '§8', '§ 2', '§1', '§ 4', '§2', '§7', '§ 7', '§ 7', '§4', '§ 33', '§ 4', '§ 33', '§ 6', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 24', '§ 24', '§ 26', '§ 26', '§ 26', '§ 1', '§ 1', '§ 10', '§ 10', '§ 20', '§ 20', '§ 4', '§ 8', '§ 4', '§ 35', '§ 15', '§ 165', '§ 18', '§ 15', '§ 20', '§ 13', '§ 19', '§ 22', '§ 31', '§ 32', '§ 24', '§ 33', '§ 33', '§ 32', '§ 33', '§ 33', '§ 24', '§ 24', '§ 2']

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Lernkartei für Steuerfachangestellte Thema: EStG
Veröffentlicht von:Tristan Biermann Geändert vor 9 Monaten
Präsentation zum Thema: "Lernkartei für Steuerfachangestellte Thema: EStG"— Präsentation transkript:
1 Lernkartei für Steuerfachangestellte Thema: EStG
2 Was sind Werbungkosten?
Antwort: §9(1) EStG Werbungskosten sind Aufwendungen zur Erwerbung, Sicherung und Erhaltung der Einnahmen Lernkartei für Steuerfachangestellte
3 Wer ist unbeschränkt Steuerpflichtig?
Antwort: Jede natürliche Person mit Wohnsitz (§ 8 AO) oder gewöhnlichem Aufenthalt (§ 9 AO) im Inland, §1 (1) EStG Lernkartei für Steuerfachangestellte
4 Was sind Einnahmen im Sinne des EStG?
Antwort: §8(1) EStG Einnahmen sind alle Güter, die in Geld oder Geldeswert bestehen und dem Steuerpflichtigen im Rahmen einer der Einkunftsarten des § 2 Absatz 1 Satz 1 Nummer 4 bis 7 EStG (Überschusseinkünfte) zufließen. Lernkartei für Steuerfachangestellte
5 Wer ist beschränkt Steuerpflichtig?
Antwort: Personen ohne Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt im Inland mit den erzielten inländischen Einkünften. §1(4) EStG Lernkartei für Steuerfachangestellte
6 Was ist der Gewinn nach EStG?
Antwort: Gewinn ist der Unterschiedsbetrag zwischen dem Betriebsvermögen am Schluss des Wirtschaftsjahres und dem Betriebsvermögen am Schluss des vorangegangenen Wirtschaftsjahres, vermehrt um den Wert der Entnahmen und vermindert um den Wert der Einlagen. § 4(1) EStG Lernkartei für Steuerfachangestellte
7 Lernkartei für Steuerfachangestellte
Wie bezeichnet man die sieben Einkunftsarten und wie sind sie gegliedert? Antwort: §2 EStG Gewinneinkünfte Einkünfte aus LuF Einkünfte aus Gewerbebetrieb Einkünfte aus selbstständiger Arbeit Überschusseinkünfte Einkünfte aus nicht selbstständiger Arbeit Einkünfte aus Kapitalvermögen Einkünfte aus VuV Sonstige Einkünfte Lernkartei für Steuerfachangestellte
8 Lernkartei für Steuerfachangestellte
Beschreiben Sie, was unter dem Investitionsabzugsbetrag zu verstehen ist! Wo ist er geregelt? Antwort: §7g EStG Steuerpflichtige können für zukünftige Anschaffungen von beweglichen WG 40% der voraussichtlichen Anschaffungs- oder Herstellungskosten gewinnmindernd abziehen Das Wirtschaftsgut muss innerhalb der folgenden 3 Jahre angeschafft bzw. hergestellt werden Im Jahr der Anschaffung muss der in Anspruch genommenen IAB gewinnerhöhend berücksichtigt werden Sonderabschreibung nach § 7g(5) möglich. 20% der AK/HK (Verteilung über 5 Jahre möglich) -> gilt nur für bewegl. WG, die fast ausschließl. betriebl. genutzt werden (unabhängig, ob ein IAB gebildet wurde) Lernkartei für Steuerfachangestellte
9 Nennen sie 4 Beispiele für nicht abzugsfähige Betriebsausgaben.
Geschenke an Personen die nicht AN des Steuerpflichtigen sind (über 35€ netto pro Person und pro Jahr) 30% der Bewirtungsaufwendungen aus geschäftlichem Anlass Aufwendungen für die Wege des Steuerpflichtigen zwischen Wohnung und Betriebsstätte (Differenz zur Entfernungspauschale) Mehraufw. für Verpflegung des Steuerpflichtigen (über VKP) Geldbußen, Ordnungsgelder und Verwarnungsgelder Zinsen auf hinterzogene Steuern Gewerbesteuer Lernkartei für Steuerfachangestellte
10 Wonach richtet sich der Prozentsatz für die Abschreibung bei Gebäuden?
Antwort: § 7 (4) EStG Bei Gebäuden im Betriebsvermögen die nicht zu Wohnzwecken dienen und für die der Bauantrag nach dem 31. März 1985 gestellt wurde 3% nach dem 31. Dezember 1924 fertiggestellt worden sind, jährlich 2 Prozent vor dem 1. Januar 1925 fertiggestellt worden sind, jährlich 2,5 Prozent Lernkartei für Steuerfachangestellte
11 Was versteht man unter einem §4 (3) Rechner?
Antwort: Steuerpflichtige, die nicht auf Grund gesetzlicher Vorschriften verpflichtet sind, Bücher zu führen und regelmäßig Abschlüsse zu machen, und die auch keine Bücher führen und keine Abschlüsse machen, können als Gewinn den Überschuss der Betriebseinnahmen über die Betriebsausgaben ansetzen. Lernkartei für Steuerfachangestellte
12 Was sind außergewöhnliche Belastungen?
Merke: Zwangsläufig größere Aufwendungen eines Steuerpflichtigen im Vergleich zur überwiegenden Mehrzahl der Steuerpflichtigen gleicher Einkommens-, Vermögens- und Familienverhältnisse § 33 EStG. Lernkartei für Steuerfachangestellte
13 Was sind Betriebseinnahmen bzw. Betriebsausgaben?
Antwort: Zufluss von Wirtschaftsgütern in Form von Geld oder Geldeswert, die durch den Betrieb veranlasst sind und dem Steuerpflichtigen im Rahmen seines Betriebs zufließen. (Eine gesetzliche Definition für den Begriff fehlt) Betriebsausgaben sind die Aufwendungen, die durch den Betrieb veranlasst sind. § 4(4) EStG Lernkartei für Steuerfachangestellte
14 Lernkartei für Steuerfachangestellte
Was versteht man unter zwangsläufig im Zusammenhang mit außergewöhnlichen Belastungen? Wenn man sich den Aufwendungen aus rechtlichen tatsächlichen sittlichen Gründen nicht entziehen kann. Die Aufwendungen müssen notwendig sein. Lernkartei für Steuerfachangestellte
15 Nennen Sie Beispiele für die außergewöhnlichen Belastungen!
Krankheitskosten Beerdigungskosten Pflegekosten/Pflegeheimkosten für die Eltern Augenoperationen Bei Krankheitskosten und ähnlichen ist eine Verordnung eines Arztes oder Heilpraktikers für Arznei-, Heil- und Hilfsmittel vorzuweisen. Lernkartei für Steuerfachangestellte
16 Was ist die zumutbare Belastung:
Ist die Eigenleistung, die jeder Stpf. selber zu tragen hat. Diese ist abhängig vom: GdE Familienstand Zahl der Kinder gem. § 33 Abs. 2 EStG Lernkartei für Steuerfachangestellte
17 Lernkartei für Steuerfachangestellte
Was kann man im Rahmen der außergewöhnlichen Belastungen allgemeiner Art als Steuerminderung geltend gemacht werden? Nur die Aufwendungen, die die zumutbare Belastung übersteigen. Lernkartei für Steuerfachangestellte
18 Was ist der Teilwert und wo ist er gesetzlich geregelt?
§ 6 (1) Nr. 1, S. 3 EStG Teilwert ist der Betrag, den ein Erwerber des ganzen Betriebs im Rahmen des Gesamtkaufpreises für das einzelne Wirtschaftsgut ansetzen würde; dabei ist davon auszugehen, dass der Erwerber den Betrieb fortführt Lernkartei für Steuerfachangestellte
19 Lernkartei für Steuerfachangestellte
Welche Abschreibungsmöglichkeiten für bewegliche Wirtschaftsgüter gibt es? Lineare AfA § 7 (1) EStG Degressive AfA § 7 (2) EStG LeistungsAfA § 7 (1) S. 6 EStG Lernkartei für Steuerfachangestellte
20 Lernkartei für Steuerfachangestellte
Was versteht man unter Pensionsrückstellungen und wann werden sie vorzugsweise gebildet? Pensionszusagen können Arbeitnehmern gewährt werden. Das Unternehmen verspricht damit, ab einem bestimmten Alter, eine Rente auszuzahlen. Die dafür gebildete Rückstellung mindert den Gewinn des Unternehmens. Sie werden vorzugsweise von GmbHs gebildet, deren beherrschende Gesellschaftergeschäftsführer nicht rentenversicherungsfähig sind. Lernkartei für Steuerfachangestellte
21 Lernkartei für Steuerfachangestellte
Erläutern Sie, wie man von der Summe der Einkünfte zum Gesamtbetrag der Einkünfte kommt! =Summe der Einkünfte ./. AEB § 24a ./. Entlastungsbetrag § 24b ./. FB L+F = Gesamtbetrag der Einkünfte Lernkartei für Steuerfachangestellte
22 Was sind Sonderausgaben?
Sonderausgaben = Aufwendungen, die weder als BA noch als WK zu berücksichtigen sind, aber (aus wirtschafts- und sozialpolitischen Gründen) vom GdE abgesetzt werden dürfen. Lernkartei für Steuerfachangestellte
23 Lernkartei für Steuerfachangestellte
Welche Veranlagungsformen nach EStG gibt es und wo werden sie geregelt? § 26 (1) 1Ehegatten können zwischen der Einzelveranlagung (§ 26a) und der Zusammenveranlagung (§ 26b) wählen, wenn 1. beide unbeschränkt einkommensteuerpflichtig im Sinne des § 1 Absatz 1 oder 2 oder des § 1a sind, 2. sie nicht dauernd getrennt leben und 3. bei ihnen die Voraussetzungen aus den Nummern 1 und 2 zu Beginn des Veranlagungszeitraums vorgelegen haben oder im Laufe des Veranlagungszeitraums eingetreten sind. Lernkartei für Steuerfachangestellte
24 Nennen Sie 5 Beispiele für Sonderausgaben!
Vorsorgeaufwendungen (begrenzt abzugsfähig) - Versicherungsbeiträge nach § 10 (1) Nr. 2 und 3 EStG - zusätzliche Altersvorsorgebeiträge nach § 10a EStG Andere - beschränkt abzugsfähig, z.B. Unterhaltsleistungen , Kinderbetreuungskosten, Schulgeld, Zuwendungen - in voller Höhe abzugsfähig, z.B. Kirchensteuer Lernkartei für Steuerfachangestellte
25 Was ist unter Progressionsvorbehalt zu verstehen?
Bestimmte Einkünfte sind zwar selbst steuerfrei, erhöhen aber durch den Progressionsvorbehalt Ihre Steuerlast. Gemäß dem Progressionsvorbehalt werden Einnahmen wie Arbeitslosen- oder Elterngeld zur Berechnung Ihres Steuersatzes mit herangezogen, ohne dass sie selbst versteuert werden müssen. Wird der Stpfl gemeinsam mit dem Ehe- oder eingetragenen Lebenspartner veranlagt, werden seine steuerfreien Einkünfte dem Einkommen des Partners hinzugerechnet. Lernkartei für Steuerfachangestellte
26 Lernkartei für Steuerfachangestellte
Wie erfolgt die Besteuerung der Einkünfte aus Kapitalvermögen nach § 20 EStG? Die Einkünfte aus Kapitalvermögen sind grundsätzlich mit der Entrichtung der Kapitalertragsteuer abgegolten. Die Kapitalertragsteuer beträgt 25 % plus 5,5 % SolZ auf die KapESt. Nach § 20 EStG wird bei Vorliegen eines Freistellungsauftrags der Sparerpauschbetrag i.H.v. 801,-- € bei Einzel- und 1.602,-- € bei Zusammenveranlagung von dein Einnahmen abgezogen. Liegt der persönliche Einkommensteuersatz unter den 25 %, ist es ratsam, die Einkünfte aus Kapitalvermögen im Rahmen der großen Veranlagung beim Finanzamt anzugeben. Lernkartei für Steuerfachangestellte
27 Lernkartei für Steuerfachangestellte
Welcher Steuerart ist der Gewinn aus der Veräußerung eines (Teil-)Betriebes zuzurechnen? 16 EStG: 1Zu den Einkünften aus Gewerbebetrieb gehören auch Gewinne, die erzielt werden bei der Veräußerung 1.des ganzen Gewerbebetriebs oder eines Teilbetriebs;.2Gewinne, die bei der Veräußerung eines Teils eines Anteils im Sinne von Satz 1 Nummer 2 oder 3 erzielt werden, sind laufende Gewinne. Veräußerungsgewinn ist der Betrag, um den der Veräußerungspreis nach Abzug der Veräußerungskosten den Wert des Betriebsvermögens oder den Wert des Anteils am Betriebsvermögen übersteigt. Lernkartei für Steuerfachangestellte
28 Lernkartei für Steuerfachangestellte
Was ist unter einem abweichenden Wirtschaftsjahr zu verstehen, und für welche Unternehmen wird das abweichende Wirtschaftsjahr angewendet? Gewerbetreibende, die in das Handelsregister eingetragen sind, können ein vom Kalenderjahr abweichendes Wirtschaftsjahr haben; Umstellung ist steuerlich nur wirksam, wenn sie im Einvernehmen mit dem Finanzamt vorgenommen wird (§ 4a EStG). Bei allen anderen Gewerbetreibenden gilt das Kalenderjahr; ein davon abweichendes Wirtschaftsjahr kann durch Gesetz oder Verordnung festgelegt werden (z.B. für die Landwirtschaft § 8c EStDV) Lernkartei für Steuerfachangestellte
29 Was ist unter einem Rumpfwirtschaftsjahr zu verstehen?
Bei Betriebsgründung oder Einstellung und bei Umstellung von einem abweichenden Wirtschaftsjahr auf das Kalenderjahr gilt das Rumpfwirtschaftsjahr als Gewinnermittlungszeitraum. Ein Rumpfwirtschaftsjahr darf stets gebildet werden, wenn dadurch in Zukunft der Bilanzstichtag auf das Ende des Kalenderjahrs fällt; ansonsten bedarf die Einschaltung eines Rumpfwirtschaftsjahres der Zustimmung der Finanzbehörde. Lernkartei für Steuerfachangestellte
30 Welche Bedeutung hat die Gewerbesteuer für die Einkommensteuer?
Gewerbesteuer ist nicht abziehbare Betriebsausgabe § 4 (5b) EStG § 35 EStG: Steuerermäßigung 3,8 x GewSt-Messbetrag, max. die tatsächlich zu zahlende GewSt Bei Personengesellschaften Einbeziehung der Besteuerungsgrundlagen in das Feststellungsverfahren, Verteilung auf Gesellschafter nach dem Gewinnverteilungsschlüssel Lernkartei für Steuerfachangestellte
31 Wann liegen Einkünfte aus Gewerbebetrieb vor?
§ 15 EStG: maßgebend ist die ausgeübte Tätigkeit Merkmale: Selbständigkeit Nachhaltigkeit Gewinnerzielungsabsicht Beteiligung am allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr Keine L+F, keine Freiberufler/selbständige Arbeit Lernkartei für Steuerfachangestellte
32 Was versteht man unter Liebhaberei?
= privat motivierte, ihrer Gestalt nach steuerlich relevant wirkende Tätigkeit ohne Gewinn/Überschusserzielungsabsicht (H 15.3 EStH) Typisch: Vermietung von Wohnmobil/Ferienwohnung; Ergebnis nur oder überwiegend Verluste, die mit positiven Einkünften aus anderen Einkunftsarten steuermindernd verrechnet werden. FA erlässt ESt-Bescheide zunächst vorläufig gem. § 165 AO, um nach einigen Jahren die Gewinnerzielungsabsicht zu überprüfen. Verluste steuerlich nur relevant, wenn subjektiv Gewinnerzielungsabsicht besteht und objektiv ein Totalgewinn erzielt werden kann. Umsatzsteuerlich gilt Einnahmeerzielungsabsicht (d.h. keine Liebhaberei) Lernkartei für Steuerfachangestellte
33 Wann liegt ein gewerblicher Grundstückshandel vor?
H 15.7 EStH bzw. Anhang 17 EStR mit Prüfschema Überschreiten der 3-Objekt-Grenze (5 Jahre) (bei Ehegatten jeder für sich); Folge: Bilanzierung und GewSt-Pflicht. Enger zeitlicher Zusammenhang zwischen Errichtung oder Modernisierung und Veräußerung (nicht mehr als fünf Jahre) Ansonsten maßgebend sind die tats. Tätigkeit und das Gesamtbild der Verhältnisse (Kauf mit Veräußerungsabsicht) Lernkartei für Steuerfachangestellte
34 Was umfasst Einkünfte aus selbständiger Arbeit?
§ 18 EStG Freiberufliche Tätigkeit (selbständig ausgeübte wissenschaftliche, künstlerische, schriftstellerische, unterrichtende oder erzieherische Tätigkeit plus Katalogberufe) Lotterie Sonstige selbständige Tätigkeit Typisch: 4-3-rechnung, umsatzsteuerliche Versteuerung nach vereinnahmten Entgelten. Keine GewSt-Pflicht. Bei Mischfällen Trennung, sonst einheitlich gewerblich oder freiberuflich. § 15 (3) beachten: Bei PersGes – teilweise gewerbliche Tätigkeit oder Beteiligung Berufsfremder -> einheitlich gewerbliche Einkünfte! Lernkartei für Steuerfachangestellte
35 Was umfassen die Einkünfte aus Kapitalvermögen?
§ 20 EStG: Grds. Früchte des Kapitals. Typisch: Zinsen, Dividenden, Veräußerung von Aktien etc. Abgeltungssteuer/Sondersteuersatz/ggf. Teileinkünfteverfahren Subsidiarität zu anderen Einkunftsarten beachten (Abs. 8): §§ 13, 15, 18 und 21 EStG sind untergeordnet. §§ 19 und 23 sind nicht untergeordnet. Mit dem Sparerpauschbetrag sind die Werbungskosten abgegolten (kein Option). Lernkartei für Steuerfachangestellte
36 Was umfasst die sonstigen Einkünfte?
§§ 22 und 23 EStG Wiederkehrende Bezüge (Leibrenten mit Ertragsanteil lt. Tabelle) Unterhalts-/Versorgungs-/Ausgleichsleistungen Einkünfte aus Leistungen (Freigrenze 256 €): gelegentliche Vermittlung/Vermietung beweglicher Gegenstände Riester-Rente, soweit Zulage/Sonderausgabenabzug gewährt wurde Private Veräußerungsgeschäfte Lernkartei für Steuerfachangestellte
37 In welcher Form werden Kinder im EStG berücksichtigt?
§ 31 EStG: Familienleistungsausgleich in erster Linie durch Kindergeld § 32 (6) EStG: Kinderfreibetrag § 24b EStG: Entlastungsbetrag für Alleinerziehende § 33a (2) EStG: Ausbildungsfreibetrag § 33a (3) EStG: Reduzierung der zumutbaren Belastung bei außergewöhnlichen Belastungen Lernkartei für Steuerfachangestellte
38 Wann ist ein Kind ein Kind im Sinne des Steuerrechtes?
Kinder unter 18 (Berücksichtigung von Amts wegen ohne weitere Voraussetzungen.) Kinder zwischen 18 und 21 Jahren (Sie stehen nicht in einem Ausbildungsverhältnis und sind bei der Agentur für Arbeit als Arbeitsuchende gemeldet.) Kinder zwischen 18 und 25 Jahren (sie werden für einen Beruf ausgebildet bzw. sie befinden sich in einer Übergangszeit von max. 4 Monaten zwischen zwei Ausbildungsabschnitten) Kinder zwischen 21. Bzw. 25 Jahren (Sie haben gesetzlichen Wehr- oder Zivildienst geleistet, Verlängerung längstens um den Zeitraum des gesetzlichen Wehr- oder Zivildienstes) Kinder über 25 Jahren (Vor Vollendung des 25. Lebensjahres trat eine körperliche, seelische oder geistige Behinderung ein) Lernkartei für Steuerfachangestellte
39 Wie hoch ist das abzugsfähige Schulgeld?
Schulgeld kann in Höhe von 30% des Entgelts, höchstens EUR, für jedes Kind als Sonderausgaben angesetzt werden, für das ein Freibetrag nach § 32 Abs. 6 EStG zusteht oder Kindergeld gezahlt wurde. Was zählt nicht zum Schulgeld? Nicht enthalten sein dürfen Entgelte für Beherbergung, Betreuung und Verpflegung. Lernkartei für Steuerfachangestellte
40 Lernkartei für Steuerfachangestellte
Was versteht man bei Kindern im Steuerrecht unter Anspruchsschädlichkeit? Anspruchsschädlich ist eine Erwerbstätigkeit, wenn die regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit insgesamt mehr als 20 Stunden beträgt. Ein Kind ist erwerbstätig, wenn es einer Beschäftigung nachgeht, welche auf die Erzielung von Einkünften gerichtet ist und den Einsatz seiner persönlichen Arbeitskraft erfordert. Anspruchsunschädlich ist eine Erwerbstätigkeit. Lernkartei für Steuerfachangestellte
41 Lernkartei für Steuerfachangestellte
Wie hoch sind die maximalen abzugsfähigen Betreuungsaufwendungen für Kinder? Je Kind können 2/3 der Aufwendungen, höchstens EUR je Kind und Kalenderjahr bzw. Wirtschaftsjahr, berücksichtigt werden. Lernkartei für Steuerfachangestellte
42 Was bedeutet „Opfergrenze“?
Bei Unterstützungsleistungen § 33a (1) EStG erfolgt eine Begrenzung entsprechend dem verfügbaren Nettoeinkommen des Stpfl. (Anhang 3 EStR). Verfügbares Nettoeinkommen =Summe der Einkünfte + steuerfreie Einnahmen + Steuererstattungen ./. Steuerzahlungen ./. unvermeidbare Versicherungsbeiträge Opfergrenze: 1 % je volle 500 € verfügbares Nettoeinkommen, max. 50 %, abzgl. 5 % für Ehegatten/je kindergeldberechtigtes Kind, max. 25 % Es können die tatsächlichen Unterhaltsleistungen, höchstens die Opfergrenze x Nettoeinkommen geltend gemacht werden und dann höchstens zu den Höchstbeträgen nach § 33a (1) EStG Lernkartei für Steuerfachangestellte
43 Wie errechnet sich der Altersentlastungsbetrag?
§ 24a EStG: ab dem Kalenderjahr, das der Vollendung des 64. Lebensjahres folgt Bemessungsgrundlage: Arbeitslohn + positive Summe der übrigen Einkünfte (nicht Versorgungsbezüge und Leibrenten) § 24a S. 5 EStG: Tabelle für den auf die Bemessungsgrundlage anzuwendenden Prozentsatz Abzug des Altersentlastungsbetrages von der Summe der Einkünfte (§ 2 (3) EStG) Achtung: Kohortenprinzip beachten! Lernkartei für Steuerfachangestellte
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