Source: https://www.gabler-banklexikon.de/definition-a-z/ii-in
Timestamp: 2019-01-20 09:26:33
Document Index: 150951587

Matched Legal Cases: ['§ 1187', 'Art. 2', '§ 131', '§ 181', '§ 11', '§ 17', '§ 165', '§ 283', '§ 283', '§ 283', '§ 11', '§ 1', '§ 10', 'Art. 11']

Definitionen "ii-in" im Gabler Banklexikon (1)
Ergebnisse: 1 - 200 von 300
Internationaler Bankenverband.
Deutsche Industriebank AG.
Abk. für Internes Kontrollsystem (IKS).
engl. Abk. für Internal Liquidity Adequacy Assessment Process; interner Prozess zur Sicherstellung einer angemessenen Liquiditätsausstattung eines Instituts.
1. Begriff:&nbsp;Illiquidität oder Zahlungsunfähigkeit&nbsp;bezeichnet den Mangel an flüssigen Mitteln eines Wirtschaftssubjekts, sodass es seinen fälligen Zahlungsverpflichtungen nicht oder nicht fristgerecht nachkommen kann. 2. Merkmal: Drohende sowie tatsächliche Zahlungsunfähigkeit sind... mehr >
beschreibt die Gefahr der Zahlungsunfähigkeit eines Unternehmens.
Mit der Änderung der Verordnung über Abrechnungsstellen im Scheckverkehr (Abrechnungsstellenverordnung) vom 5.10.2005 hat das Bundesministerium der Justiz (BMJ) die rechtlichen Voraussetzungen für die Einführung des ISE-Verfahrens in&nbsp;Deutschland&nbsp;geschaffen (vgl. GSE-Verfahren). Beim... mehr >
Abk. für International Monetary Fund (Internationaler Währungsfonds [IWF]).
immaterielle Einzelwerte
1. Begriff: Eine immaterielle Investition (Potentialinvestition) bezeichnet die Ausgabe finanzieller Mittel für die Schaffung (Anschaffung oder Herstellung) von immateriellen Vermögensgegenständen bzw. immateriellen Vermögenswerten. 2. Merkmale:&nbsp;Immaterielle Investitionen umfassen... mehr >
Fill or Kill; Ausführungsbeschränkung bei kombinierten oder limitierten Wertpapierkauf- oder -verkaufaufträgen. Bei Immediate or Cancel wird der Auftrag sofort und soweit wie möglich ausgeführt. Der nicht ausgeführte Teil des Auftrages wird gelöscht.
Sachsicherheit (Realsicherheit), die sich auf unbewegliche Sachen (Immobilien, Grundstücke) bezieht. I.e.S. zählen dazu die Grundpfandrechte, i.w.S. auch die Vormerkung, soweit es bei vorzeitiger Valutierung des Kredits um die Besicherung eines künftigen, erst noch im Grundbuch einzutragenden Grundpfandrechts geht. Gegensatz: Mobiliarsicherheit.
I.e.S. Synonym für unbewegliche Sache, d.h. ein Grundstück. Häufig aber i.w.S. für Gebäude verwendet, als dem wirtschaftlich wertvollen, wesentlichen Grundstücksbestandteil (z.B. Immobilienfonds, Immobilienfinanzierung, Immobilien-Leasing).
Aktie von Unternehmen, deren Geschäftszweck in erster Linie auf die Verwaltung und (Weiter-) Entwicklung von Immobilien ausgerichtet ist. Deutsche Immobilienaktiengesellschaften können entweder als herkömmliche Aktiengesellschaft organisiert sein oder als sog. Real Estate Investment Trust... mehr >
1. Begriff: Anlagevehikel, dessen Vermögen aus Grundstücken oder grundstücksgleichen Rechten (Erbbaurecht, Wohnungseigentum, Teileigentum, Dauerwohnrecht) besteht. Die Grundstücke sind i.d.R. gewerblich oder gemischtwirtschaftlich genutzt und auf der Grundlage von Indexklauseln... mehr >
Immobilienwertermittlungsverordnung (ImmoWertV) ist die Kurzbezeichnung für die Verordnung über die Grundsätze für die Ermittlung der Verkehrswerte von Grundstücken vom 19.5.2010 (BGBl I 639). Sie ist eine Rechtsverordnung der Bundesregierung, auf deren Basis Wertermittlungsverfahren zur... mehr >
Anteilschein, der Miteigentum nach Bruchteilen (nennwertlos) an einem Immobilienfonds (Sondervermögen einer Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) bzw. Investmentgesellschaft) verbrieft.
Immobilienwertermittlungsverordnung.
I.w.S. gezielte Unempfindlichmachung einer gewünschten Zielgröße gegenüber einer Einflussgröße. I.e.S. zumeist im Kontext von Absicherungsstrategien verwendet, die für das Portfolio Management charakteristisch sind (Immunisierungsstrategie) und ein Portfolio unempfindlich gegen bestimmte Einflüsse / Risiken machen soll.
Risiko bei Verfolgung einer klassischen Immunisierungsstrategie, die aktuelle/angestrebte Rendite nicht zu erzielen.
Modifikation des Realisationsprinzips als Rechnungslegungsnorm, wonach zukünftige einzelgeschäftliche Gewinne und Verluste unterschiedlich behandelt werden. Zukünftige einzelgeschäftliche Gewinne werden aufgrund des Realisationsprinzips erst erfolgswirksam, sofern die zugrunde liegende Leistung... mehr >
Rendite, die durch den gleichzeitigen Verkauf eines Bond-Futures und Kauf einer für den Futures-Kontrakt lieferbaren Anleihe in gleicher Höhe auf dem Kassamarkt (Cash &amp; Carry Arbitrage) mit geliehenem Geld verdient werden kann. Die Anleihe wird solange gehalten, bis sie in den... mehr >
Rendite einer Anleihe, die sich als Differenz aus Kassakurs und Future-/Forwardkurs ergibt.&nbsp;
implizite Staatsgarantie
Annahme von Marktteilnehmern, dass systemrelevante Institute aufgrund ihrer Größe und Bedeutung bei einer Schieflage vom Staat gestützt werden (too big to fail).
impliziter Pensionszinssatz
Implied REPO Rate.
Kurs einer Anleihe bei Fälligkeit des Futures, der dem adjustierten Futureskurs entspricht.
Dokumentenakkreditiv zur Abwicklung eines Importgeschäftes (Importfinanzierung durch Kreditinstitute). Ein&nbsp;Importakkreditiv (als Sicht-, Deferred-Payment-, Akzeptierungs- oder Negoziierungsakkreditiv) wird von einer Bank im Auftrag des Importeurs eröffnet (Deckungsanschaffung). Ob und in... mehr >
Übertragung einer im Ausland bestehenden Inflation auf das Inland. Voraussetzungen dafür sind höhere Preissteigerungsraten im Ausland und feste Wechselkurse. Bei freien bzw. flexible Wechselkursen kommt es zu importierter Inflation nur, wenn diese sich nicht, zu wenig oder verzögert an die... mehr >
Dokumenteninkasso zur Abwicklung eines Importgeschäftes (Einfuhr, Inkasso nach ERI).
Verhältnis zwischen Wert der Waren-Einfuhr und Bruttoinlandsprodukt zu Marktpreisen eines Landes in einem bestimmten Zeitraum. Gegensatz: Exportquote. Weitere Informationen unter www.destatis.de.
1. Allgemein: Kreditgewährung an Importeure in Form der Dokumentenbevorschussung, die der Finanzierung des Weiterverkaufs importierter Ware (vorrangig der Finanzierung der Zielgewährung an Abnehmer) dient. Eine Anschlussfinanzierung kann bei Importgeschäften auf D/P-Basis (D/P-Inkasso... mehr >
Zusatz für Zinsinstrumente, bei denen die Feststellung des Zinssatzes und der Zeitpunkt der Zahlung von den „natürlichen“ Gewohnheiten des Marktes abweichen, z.B. EURIBOR-Zahlungen, deren Zinsfestellung nicht am Anfang, sondern am Ende der Periode erfolgt.
Erbringen von Bankleistungen für den Eigenbedarf durch Nichtbanken (Non-Banks), insbesondere im Finanzmanagement multinationaler Konzerne. Da keine Bankgeschäfte zur Fremdbedarfsdeckung ausgeführt werden, unterliegt das ausführende Unternehmen nicht dem Kreditwesengesetz. In-House Banking kann... mehr >
im Geld; Verhältnis zwischen dem Ausübungspreis (Basispreis) einer Option oder eines Optionsscheins und dem Kassakurs des Basiswertes. Calls liegen in-the-money, wenn der Kassakurs größer ist als der Basispreis, Puts sind in-the-money, wenn der Kassakurs unter dem Basispreis liegt. Der innere Wert ist also jeweils positiv. Vgl. auch At-the-Money, Out-of-the-Money.
angloamerikanische Abk. für „Incorporated” (company), d.h. Unternehmen mit eigener Rechtsfähigkeit.
engl. für Anreizsystem.
Abk. für International Commercial Terms; einheitliche Regeln für die Auslegung im internationalen bzw. Außenhandel gebräuchlicher Lieferklauseln, die von der Internationalen Handelskammer (ICC) Paris erstmals 1936 aufgestellt wurden und einen Auslegungsmaßstab für Handelsverträge bilden, um... mehr >
1. Begriff: Ein Index ist eine Kennziffer zur Charakterisierung einer Vielzahl von einzelnen Preis- bzw. Mengenentwicklungen (Indexzahl). Sie wird als gewogenes arithmetisches Mittel von Messzahlen mit gleicher Basis- und Berichtsperiode ermittelt. 2. Preisindex: Beispielsweise wird ein Preisindex... mehr >
Option auf einen Indexwert (Aktienindex) oder auf einen korrespondierenden Index-Future. Vgl. auch DAX-Option, DAX-Future-Option, Aktienindex-Option.
Index-Portefeuille; Zusammenstellung von Wertpapieren, aus der sich ein Index(stand) ergibt.
wechselseitiger Austausch von zwei variablen Zahlungsströmen zwischen zwei Parteien über eine vereinbarte Zeitperiode bei der die Höhe eines Zahlungsstroms von der Entwicklung eines Index (z.B. Aktienindex) abhängt. Vgl. auch Basisswap.
Indexierungsstrategie.
Währungsordnung, bei der der Wert einer Geldeinheit an die jeweilige Kaufkraft des Geldes gebunden ist. Dabei kann auch eine Teilindexierung vorliegen, z.B. wenn nur bestimmte Geldschulden, wie Löhne und Gehälter oder Mieten, an einen Index gekoppelt sind. Eine Indexierung ist nach Wortlaut und... mehr >
Anteil eines börsengehandelten passiven Indexfonds. Siehe auch Exchange Traded Fund (ETF).
indexierte Anleihe, Indexed Issue, Commodity-Backed Bond; Anleihe (Schuldverschreibung), deren Zinssatz, Rückzahlung und oder weitere vertragliche Rechte an einen Index (z.B. Aktienindex) gebunden wird. Neben einem Aktienindex können auch Rentenindizes, Inflationsraten, Goldpreise oder... mehr >
Indexanleihe.
1. Begriff: Ein Indexfonds ist ein Investmentfonds, der einen Index (Aktienindex, Rentenindex) nachbildet. Die Anlagepolitik wird bei Indexfonds also an einem Index (z.B. Deutscher Aktienindex (DAX), REX) ausgerichtet. Die Nachbildung eines Index wird als Indexierungsstrategie bezeichnet und ist... mehr >
passive Anlagestrategie in Form der permanenten Nachbildung eines Index (Index-Tracking).
Swapsätze, die nicht gehandelt werden, sondern nur als Orientierungshilfe für das Renditeniveau bzw. den Festsatz am Swapmarkt anzusehen sind.
Eine sich im Inland befindende Bank (Erstbank) wird im Auftrag und für Rechnung ihres Auftraggebers (Kunde) eine - meist im Ausland ansässige - Bank (Zweitbank) beauftragen, ihrerseits eine direkte Garantie gegenüber dem üblicherweise im Land der beauftragten Zweitbank ansässigen... mehr >
Steuer, bei der die Person/das Unternehmen, die/das Steuer an die Finanzbehörden abführt (Steuerzahler), nicht identisch ist mit der Person, die von der Steuer belastet werden soll (Steuerträger). Dies setzt voraus, dass das steuerzahlende Unternehmen die Steuerlast in der Form höherer Preise... mehr >
herstellerunabhängiges Leasing durch Leasinggesellschaften. Gegensatz: direktes Leasing (Hersteller-Leasing).
Kredit, der von einem Kreditinstitut insbesondere in Bezug auf Betrag, Laufzeit, Tilgung, Zinssatz und Sicherheiten nach Bedingungen gewährt und abgewickelt wird, die nur für den Einzelfall gelten. Gegensatz: standardisierter Kredit.
Bei der Individual- oder Privatversicherung kommt das Versicherungsverhältnis, im Gegensatz zur Sozialversicherung, auf privatrechtlicher Grundlage durch Verträge zustande. Privatversicherung wird durch privatwirtschaftlich agierende Versicherer angeboten.&nbsp;Grundsätzlich gilt - im Rahmen... mehr >
schriftlicher Übertragungsvermerk auf einem Wertpapier, bei Orderpapieren erforderlich, um einer anderen Person die Rechte aus dem Papier zu verschaffen. Das&nbsp;Indossament besteht stets aus der Unterschrift des bisherigen Inhabers (Indossant); die Bezeichnung des neuen Gläubigers (Indossatar)... mehr >
Je nachdem, ob ein Indossament auf eine volle Rechtsübertragung gerichtet ist oder dem Inhaber nur eingeschränkte Befugnisse vermitteln soll, ist zwischen Voll- und beschränkten Indossamenten zu unterscheiden: 1. Ein Vollindossament ist auf die volle Übertragung der verbrieften Rechte... mehr >
Bei allen Orderpapieren besitzt das Indossament sowohl Legitimations- als auch Transportfunktion, bei Wechsel und Orderscheck (Geldwertpapiere, Verbriefung eines Zahlungsanspruchs) zusätzlich auch Garantiefunktion; beim Inhaberscheck dagegen nur Garantiefunktion (Art.&nbsp;20 ScheckG). 1.... mehr >
Eventualverbindlichkeit, die Indossanten bei der Übertragung von Wechseln (Wechsel, Übertragung) durch Anbringung des Indossaments übernehmen. In der Bankbilanz wird sie „unter dem Strich” vermerkt (§&nbsp;251 HGB).
Girant; Person, die die Rechte aus einem Wertpapier durch Indossament an eine andere (Indossatar) überträgt.
Person, auf die die Rechte aus einem Wertpapier durch Indossament übertragen werden und die dadurch neuer Gläubiger wird.
Übertragen der Rechte aus einem Wertpapier (insbes. einem Wechsel) durch Anbringen eines Indossaments.
von Kreditinstituten an Industrieunternehmen vergebene Betriebsmittelkredite (kurzfristig) sowie Investitionszwischenkredite (mittel- oder langfristig), die durch die Emission von Wertpapieren (z.B. Industrieobligationen) später ersetzt werden.
1. Begriff: anhaltender Anstieg des Preisniveaus und damit Sinken der Kaufkraft des Geldes (Geldwertstabilität). Inflationäre Entwicklungen werden mithilfe von Preisindizes gemessen. Die Preissteigerungsrate, ausgedrückt durch den Preisindex für die Lebenshaltung, wird häufig auch als... mehr >
Angebotslücke; Defizit an gesamtwirtschaftlichem Güterangebot bzw. Überschuss an gesamtwirtschaftlicher Nachfrage mit dadurch bewirkten Preissteigerungen (Inflation). Bei Bestehen einer inflatorischen Lücke kann bei Vollbeschäftigung das reale Inlandsprodukt, das kurzfristig nicht mehr... mehr >
1. Begriff: zentrale Kennzahl&nbsp;des modernen aktiven Portfoliomanagements (aktive Anlagestrategie), die die sog. aktive Rendite (rA) – als spezielle Renditegröße – ins Verhältnis zum Tracking Error (TE) – als spezielle Risikogröße –&nbsp;setzt:
rA =... mehr >
1. Begriff: Das Informationsmanagement beschreibt den Aufgabenbereich in einem Unternehmen, der sich mit dem Einsatz der Ressource Information beschäftigt. Informationsmanagement beinhaltet das Erfassen, Verarbeiten, Speichern und Bereitstellen der richtigen Informationen zur richtigen Zeit und am... mehr >
dossier; schriftliche Ausarbeitung, die im Rahmen eines Unternehmensverkaufs (Mergers &amp; Acquisitions) potentiellen Interessenten zur Verfügung gestellt wird. Das Informationsmemorandum enthält alle Angaben zum Unternehmen (z.B. zu den erstellten Leistungsbündeln, Produktionsprozess und... mehr >
1. Begriff: Informationstechnologie (IT) umfasst i. e. S. alle technischen Ressourcen, die der Generierung, Speicherung, Archivierung und Verwendung digitaler Informationen dienen. I. w. S. gehört auch die Übertragung der Informationen mittels Kommunikationstechnologie dazu. 2. Merkmale: Zur... mehr >
1. Begriff: Informationsverarbeitung (IV) bezeichnet das organisierte Erfassen, Speichern, Bearbeiten und Ausgeben von Informationen nach vorgegebenen Verfahren. 2. Merkmale:&nbsp;Umgangssprachlich existieren häufig keine ausreichenden Differenzierungen zwischen den Begriffen Daten und... mehr >
1. Begriff: Infrastrukturfonds stellen eine indirekte Beteiligung an Infrastrukturprojekten dar und können in Infrastrukturaktienfonds und Spezialfonds mit Schwerpunkt in Infrastrukturinvestitionen unterschieden werden.&nbsp;&nbsp;Bei Infrastrukturfonds handelt es sich meist um nicht... mehr >
bearer share; Aktie, die auf den Inhaber lautet (Inhaberpapier). Aufgrund ihrer formlosen Übertragbarkeit (durch den Effektengiroverkehr noch weiter erleichtert) war die&nbsp;Inhaberaktie in Deutschland lange Zeit die übliche Aktienart. Nach §&nbsp;10 I AktG können Aktien&nbsp;Inhaber- oder... mehr >
Hypothek zur Sicherung einer Forderung aus einer Schuldverschreibung auf den Inhaber (Inhaberschuldverschreibung), aus einem Wechsel oder aus einem anderen Wertpapier, das durch Indossament übertragen werden kann (§§ 1187–1189 BGB). Die Inhaberhypothek ist kraft Gesetzes eine... mehr >
1. Begriff: Wertpapier, das keine bestimmte Person, sondern den jeweiligen Inhaber als berechtigt ausweist, das in der Urkunde verbriefte Recht geltend zu machen (z.B. Inhaberschuldverschreibung, Inhaberscheck, Inhaberaktie). 2. Rechtswirkungen:&nbsp;Inhaberpapiere begründen zugunsten des... mehr >
auf den Inhaber lautendes Sammelzertifikat.
Scheck, der auf den Inhaber lautet (Art.&nbsp;5 I ScheckG) oder bei dem ein Schecknehmer nicht genannt wird (Art.&nbsp;5 III ScheckG). Als Inhaberpapier gilt aber auch ein Scheck, bei dem zwar eine bestimmte Person als Schecknehmer genannt, diese Angabe jedoch mit dem Überbringervermerk versehen... mehr >
Schuldverschreibung, die als Inhaberpapier ausgestattet ist, d.h. der Berechtigte ist in der Urkunde nicht namentlich genannt, der Schuldner verspricht die Leistung jedem Inhaber. Somit kann jeder, der die Inhaberschuldverschreibung in Händen hat, das verbriefte Recht geltend machen, ohne seine... mehr >
Inital Token Offering, Token Sale, Token Launch; Methode, mit Hilfe von sog. Token Kapital aufzunehmen. Bei einem ICO gibt ein Unternehmen (häufig junge Unternehmen) oder eine Einzelperson Token heraus und verkauft sie im Austausch gegen herkömmliche Währungen, wie etwa Euro, oder noch häufiger... mehr >
Einzug von Forderungen, insbesondere von Schecks (Scheckinkasso), Lastschriften (Lastschriftinkasso), Wechseln (Wechselinkasso), Zins- und Dividendenscheinen, fälligen Schuldverschreibungen und Dokumenten (Dokumenteninkasso). Das Inkassogeschäft von Kreditinstituten zählt als Teil des... mehr >
Bearbeitung von Dokumenten i.S. der Einheitlichen Richtlinien für Inkassi (ERI) durch Banken aufgrund (vom Auftraggeber) erhaltener Weisungen, um Zahlung und/oder Akzeptierung zu erhalten oder Dokumente gegen Zahlung und/oder Akzeptierung auszuhändigen oder Dokumente (Art. 2b ERI) unter anderen... mehr >
Synonyme Prokura-, Vollmachtsindossament; Indossament, das nur zum Einzug des Wechsel-Gegenwerts berechtigt (Indossament, Arten). Das&nbsp;Inkassoindossament kann ein offenes (Indossament mit dem Zusatz „Wert zum Einzug” o.Ä., Art.&nbsp;18 WG) oder ein verdecktes Einzugsindossament (ohne... mehr >
Einzugsscheck.
Geschäftsbesorgungsvertrag, der den Einzug von Forderungen (Inkasso), insbesondere von Schecks (Scheckinkasso), Lastschriften (Lastschriftinkasso), Wechseln (Wechselinkasso), Zins- und Dividendenscheinen, fälligen Schuldverschreibungen und Dokumenten (Dokumenteninkasso) zum Gegenstand hat. Mit... mehr >
Wechsel, der von Kreditinstituten zum Einzug des Gegenwertes hereingenommen wird. Die Gutschrift für die Einreicher erfolgt beim Kreditinstitut n.E. (nach Einlösung des Wechsels). Gegensatz: Eingang vorbehalten (E.v.).
nach § 131 InsO anfechtbare Rechtshandlung, die einem Insolvenzgläubiger eine Sicherung oder Befriedigung gewährt oder ermöglicht hat, die dieser nicht oder nicht in der Art oder nicht zu der Zeit zu beanspruchen hatte. Anfechtbar ist die&nbsp;inkongruente Deckung jedoch nur, wenn die... mehr >
national treatment; Gleichstellung ausländischer Unternehmen mit inländischen Anbietern insbesondere bei Waren und Dienstleistungen. Die&nbsp;Inländer(gleich)behandlung ist im Europäischen Binnenmarkt realisiert und wird durch Vorgaben der Welthandelsorganisation (WTO), vor allem des GATT... mehr >
Konzeption zur Abgrenzung der in einer Volkswirtschaft produzierten Gütermenge. Der nach dem&nbsp;Inländerkonzept berechnete Einkommenswert bezieht sich auf den Gesamtbetrag, der Inländern zugeflossen ist, unabhängig davon, ob dieser aus inländischen oder ausländischen... mehr >
Domestic Bond; Anleihe (Schuldverschreibung), die im Land des Emittenten und in dessen Währung emittiert wird. Vgl. auch Euro-Anleihe, Bundesanleihe. Gegensatz: Auslandsanleihe.
Konzeption zur Abgrenzung der Güterproduktion einer Volkswirtschaft gegenüber dem Ausland, nach der das Gesamteinkommen angegeben wird, das innerhalb der Grenzen einer Volkswirtschaft entsteht, unabhängig davon, ob Einkommen inländischen oder ausländischen Personen oder Unternehmen... mehr >
1. Charakterisierung: Maß für die während eines (abgeschlossenen, in der Vergangenheit liegenden) Zeitraums erbrachte gesamtwirtschaftliche Leistung einer Volkswirtschaft. Dabei können Inlandsprodukt i.e.S. (Anwendung des Inlandskonzepts) oder Inländerprodukt (Anwendung des Inländerkonzepts)... mehr >
traditionelle Bezeichnung für Formen der Finanzierung, bei denen ein Unternehmen "von innen", d.h. in erster Linie aus dem Umsatzprozess, Kapital bildet. Zur&nbsp;Innenfinanzierung zählen die Finanzierung aus (zahlungswirksam vereinnahmten) Gegenwerten der Zuführungen zu langfristigen... mehr >
intrinsic value; im Unterschied zum Nennwert nicht durch äußerliche Bezeichnung eines Betrages, sondern durch Substanz, Ertrag oder sonstige inhaltliche Kennzeichen zu ermittelnder Wert eines Gegenstands (z.B. innerer Wert einer Aktie, innerer Wert eines Bezugsrechts). Bei Optionen und... mehr >
Bereitstellung von Kapital zur Finanzierung von Innovationen, insbesondere innovativer Produkte und Prozesse. Aufgrund der naturgemäß besonders ausgeprägten Unsicherheiten (z.B. des F&amp;E- Prozesses an sich, des Absatzes des neuen Produktes)&nbsp;erfolgt sie häufig durch Beteiligungskapital,... mehr >
Synonym für Selbstkontrahieren&nbsp;(s.a. § 181 BGB).
gemäß §&nbsp;13 des zur Umsetzung der Insider-Richtlinie ergangenen Wertpapierhandelsgesetzes vom 26.7.1994 jede Person, die a) als Mitglied des Geschäftsführungs- oder Aufsichtsorgans oder als persönlich haftender Gesellschafter des Emittenten oder eines mit diesem verbundenen Unternehmens... mehr >
Richtlinie des Rates (EG-Rechtsakte) der EG vom 13.11.1989 „zur Koordinierung der Vorschriften betr. Insidergeschäfte”; ihre Umsetzung in deutsches Recht erfolgte 1994 im Abschn. 3 (§§ 11 ff.) über „Insiderüberwachung” des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG). Um das Vertrauen der Anleger... mehr >
innerhalb der Europäischen Gemeinschaften (EG) und des Gebietes des Europäischen Wirtschaftsraums zum amtlichen (Börsen-)Handel wie zum geregelten Markt zugelassene oder in den Freiverkehr einbezogene Wertpapiere (i.S. des §&nbsp;2 I WpHG), ferner Bezugsrechte, Finanzterminkontrakte und weitere in §&nbsp;12 II WpHG aufgeführte Werte.
dauernde Unfähigkeit einer Person, fällige oder demnächst fällig werdende finanzielle Verpflichtungen zu erfüllen. Daraus resultierende Zahlungsunfähigkeit eines Schuldners ist Eröffnungsgrund für ein Insolvenzverfahren nach § 17 InsO. Bei&nbsp;Insolvenz von Kreditnehmern der... mehr >
Anfechtung von Rechtshandlungen nach §&nbsp;129 InsO unter den Voraussetzungen der §§&nbsp;130 ff. InsO durch den Insolvenzverwalter, sofern diese vor der Eröffnung des Insolvenzverfahrens vorgenommen worden sind und die Insolvenzgläubiger benachteiligen. Anfechtbar ist insbesondere die sog.... mehr >
Antragsberechtigt sind die&nbsp;Gläubiger und der Schuldner (§&nbsp;13 InsO). Der Antrag eines Gläubigers&nbsp;ist zulässig, wenn dieser ein rechtliches Interesse an der Eröffnung des Insolvenzverfahrens hat und seine Forderung und den Eröffnungsgrund glaubhaft macht (§&nbsp;14 I S. 1... mehr >
Auch nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens (Insolvenzverfahren, Eröffnung) kann ein Insolvenzgläubiger durch Aufrechnung gegenüber dem Insolvenzverwalter eine Vermögenseinbuße verhindern, i.d.R. jedoch nur, wenn die Aufrechnungslage bereits zur Zeit der Verfahrenseröffnung bestanden... mehr >
Synonym für Insolvenzstraftaten.
im Insolvenzverfahren beim Insolvenzverwalter angemeldete Forderung eines Insolvenzgläubigers. Ist diese nicht auf Zahlung von Geld gerichtet, wird sie mit ihrem Geldwert zur Zeit der Verfahrenseröffnung angesetzt (§&nbsp;45 S. 1 InsO).
Geldleistungen gemäß §§ 165 ff. SGB III für rückständige Ansprüche auf Arbeitsentgelt von Arbeitnehmern infolge eines Insolvenzverfahrens oder der Ablehnung eines Antrags auf Verfahrenseröffnung.&nbsp;Insolvenzgeld wird von der Bundesagentur für Arbeit gezahlt, die sich ihrerseits durch... mehr >
für Eröffnung und Abwicklung des Insolvenzverfahrens zuständiges Amtsgericht am Sitz des Landgerichts, innerhalb dessen Bezirk der Schuldner seinen allgemeinen Gerichtsstand (Wohnsitz, Sitz bzw. Niederlassung) hat, soweit nicht die jeweilige Landesregierung andere Schwerpunktgerichte bestimmt hat (§§&nbsp;2, 3 InsO).
alle persönlichen Gläubiger, die einen zur Zeit der Eröffnung des Insolvenzverfahrens begründeten Vermögens-Anspruch gegen den Schuldner haben (§&nbsp;38 InsO).
Grund für Eröffnung eines Insolvenzverfahrens.
nach §&nbsp;35 I InsO das gesamte Vermögen, das dem&nbsp;Schuldner zur Zeit der Eröffnung des Insolvenzverfahrens gehört&nbsp;und das er während des Verfahrens erlangt.
Kern des Insolvenzrechts; 1994 verabschiedetes, seit 1.1.1999 geltendes Bundesgesetz, das die Konkurs- und Vergleichsordnung in den alten und die Gesamtvollstreckungsordnung in den neuen Bundesländern abgelöst hat. An die Stelle der früheren Aufspaltung in verschiedene Verfahrensarten trat ein... mehr >
1. Charakterisierung: Das Insolvenzplanverfahren (§§&nbsp;217 ff. InsO) ist besonders sinnvoll, wenn eine Unternehmenssanierung (Sanierung) angestrebt wird (§&nbsp;1 S. 1 InsO). Zur Vorlage des&nbsp;Insolvenzplans sind nur der Insolvenzverwalter, ggf. auch im Auftrag der Gläubiger, und der... mehr >
Als Insolvenzprognoseverfahren werden moderne Verfahren im Rahmen der Bonitätsprüfung im Firmenkundengeschäft bezeichnet, mit denen die Wahrscheinlichkeit bestimmt wird, dass ein Unternehmen innerhalb eines typischen Zeithorizonts, i.d.R. ein Jahr, insolvent wird. Vgl. auch Diskriminanzanalyse.
Rechtsvorschriften, die bei Zahlungsunfähigkeit, drohender Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung einer Person besondere Verfahren regeln (Insolvenzverfahren), um alle Gläubiger möglichst gleichmäßig und in möglichst hohem Umfange zu befriedigen. Im Mittelpunkt des&nbsp;Insolvenzrechts... mehr >
Synonym: Insolvenzdelikte; Straftaten einer natürlichen Person in Zusammenhang mit der Eröffnung oder Abwicklung eines Insolvenzverfahrens. Zu unterscheiden sind: Bankrott (§ 283 StGB), auch in einem besonders schweren Fall (§ 283a StGB); Verletzung der Buchführungspflicht (§ 283b StGB)... mehr >
vom Insolvenzverwalter geführtes Verzeichnis, zu dem Insolvenzforderungen innerhalb einer vom Insolvenzgericht im Eröffnungsbeschluss festgesetzten Anmeldefrist (zwei Wochen bis drei Monate) angemeldet werden (§§&nbsp;28, 174&nbsp;InsO). Im Prüfungstermin werden die einzelnen Forderungen... mehr >
1. Begriff: gerichtliches Verfahren, das auf Antrag des Schuldners oder eines Gläubigers durch Eröffnungsbeschluss des zuständigen Amtsgerichts (Insolvenzgericht) eröffnet wird (§§ 11 ff. InsO) und mittels Gesamtvollstreckung&nbsp;die gleiche und gleichmäßige Verteilung des Vermögens... mehr >
Insolvenzverfahren über das Vermögen eines Instituts i.S. des KWG finden statt im Falle der Zahlungsunfähigkeit oder der Überschuldung. Der Insolvenzantrag kann nur von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht gestellt werden (§&nbsp;46b KWG). Die Geschäftsleiter (bei einem in... mehr >
Das Insolvenzverfahren wird nach der letzten Gläubigerversammlung (Schlusstermin) durch das Insolvenzgericht aufgehoben (§§&nbsp;197, 200&nbsp;InsO). Danach können die Insolvenzgläubiger ihre Forderungen gegen den Schuldner zwar unbeschränkt geltend machen; der vollstreckbare Auszug aus der... mehr >
Der Eröffnungsbeschluss (§&nbsp;27 InsO) in Bezug auf ein Insolvenzverfahren, in dem das Amtsgericht auch den vorläufigen Insolvenzverwalter ernennt, hat folgende Wirkungen: Allein der Insolvenzverwalter darf das der Zwangsvollstreckung unterliegende Vermögen des Schuldners verwalten und... mehr >
Mit Eröffnung eines Insolvenzverfahrens (Insolvenzverfahren, Eröffnung) über das Vermögen eines Bankkunden erlöschen der zwischen Kreditinstitut und Kunde geschlossene allgemeine Bankvertrag sowie alle Sonderverträge, die eine Geschäftsbesorgung zum Gegenstand haben (§&nbsp;116 InsO),... mehr >
vom Insolvenzgericht (Amtsgericht) bestellte&nbsp;Person, die das Vermögen des Schuldners im Insolvenzverfahren verwaltet. Er ist nicht Vertreter i.S.d. §§&nbsp;164 ff.&nbsp;BGB, sondern gesetzlicher Verwalter und übt das Verwaltungs- und Verfügungsrecht des Schuldners nach... mehr >
1. Begriff: Das&nbsp;Insourcing bezeichnet die Überführung bislang unternehmensextern erbrachter Leistungen in ein Unternehmen zur Stärkung von dessen Kernkompetenzen. Als Gegenstück zum Outsourcing ist das&nbsp;Insourcing eine Ausprägung der Richtung des Leistungsbezugs im Sourcing. Das... mehr >
Institut i.S. des KWG; Institut i.S. der CRR.
Financial Stability Institute.
Oberbegriff für ein Kreditinstitut i.S. der CRR oder eine Wertpapierfirma i.S. der CRR (Art.&nbsp;4 I Nr.&nbsp;3 CRR).
Die Bezeichnung Institut i.S. des KWG ist ein durch die 6. KWG-Novelle (Bankenaufsicht) eingefügter Oberbegriff für Kreditinstitute i.S. des KWG und Finanzdienstleistungsinstitute i.S. des KWG (§ 1 Ib KWG).
Oberbegriff für Institute i.S. des KWG, Institute i.S. der CRR.
von einem Joint Cargo Committee (aus Mitgliedern der International Underwriting Association of London und der Lloyds Market Association) 2007/2008 revidierte, 1982 vom Institute of London Underwriters, einer von englischen Versicherungsunternehmen getragenen Einrichtung, ausgearbeitete Klauseln... mehr >
Internationaler Bankenverband (IIF).
Form des Unternehmenskaufs eines institutionellen Investors, i.d.R. durch spezialisierte Beteiligungsgesellschaften, die das existierende und/oder externe Management beim Anteilserwerb einbinden. Im Gegensatz zum Management- Buy-Out oder Management-Buy-In geht beim IBO die Erwerbsinitiative von der Beteiligungsgesellschaft als der namensgebenden Institution aus.
Eine Institusgruppe i.S. des KWG besteht gemäß § 10a I KWG aus einem übergeordneten Unternehmen sowie einem oder mehreren nachgeordneten Unternehmen. Als übergeordnete Unternehmen gelten dabei CRR-Institute (Institut i.S. der CRR), die nach Art. 11 CRR die Konsolidierung vorzunehmen haben,... mehr >
Verordnung über die aufsichtsrechtlichen Anforderungen an Vergütungssysteme in Kreditinstituten. Im Nachgang zur jüngsten Finanzkrise auf Initiative des internationalen Finanzstabilitätsforums (Financial Stability Forum - FSF) und späteren Finanzmarktstabilitätsrats (Financial Stability Board... mehr >
Insurtech; Bezeichnung für innovative (Start-up-)Unternehmen, die sich mittels Einsatzes digitaler Technologie auf bestimmte, versicherungsartige oder -nahe Finanzdienstleistungen spezialisiert haben. Der Begriff setzt sich aus den englischen Termini „Insurance“ und „Technology“ zusammen.... mehr >
1. Begriff: In Wirtschafts-, Rechts- und Politikwissenschaften gebräuchliche Bezeichnung sowohl für Maßnahmen, die dem Abbau von Hindernissen für den Außenwirtschaftsverkehr zwischen verschiedenen Staaten oder Gebieten dienen, sowie für das (angestrebte) Ergebnis, ein einziges... mehr >
1. Begriff: Geschäftsmodell in Finanznetzwerken, das auf der Integration unternehmensinterner und/oder -externer Leistungen beruht. Der&nbsp;Integrator koordiniert bzw. „orchestriert“ Eigen- und Fremdleistungen, um diese als abgestimmte bzw. gebündelte Leistungen aus einer Hand anbieten zu... mehr >
engl. Originalname der Interamerikanischen Entwicklungsbank.
Mediaselektion.
Inter-American Development Bank (IADB); 1959 von den USA und lateinamerikanischen Staaten gegründete internationale Entwicklungsbank mit Sitz in Washington, D.C. (Internationale Entwicklungsbanken mit regionalem Tätigkeitsbereich). Später traten weitere, auch nichtregionale Mitglieder aus... mehr >
Interbankengeldmarkt
weltweiter Handel zwischen Banken mit Finanzinstrumenten, besonders mit liquiden Mitteln bzw. Giralgeld (Geldhandel), Devisen (Devisenhandel) oder Wertpapieren. Die kontrahierten Preise orientieren sich dabei an Referenzzinssätzen (z.B. EURIBOR). Durch den Interbankenhandel können Kreditinstitute ihre Liquidität und teilweise ihre Marktpreis- und Adressausfallrisiken steuern.
Interbankforderungen
Forderungen von Kreditinstituten an andere Kreditinstitute.
Sammelbegriff für Bankgeschäfte, bei denen beide (Vertrags-)Partner&nbsp;Kreditinstitute sind. Ein wichtiger Teil der&nbsp;Interbankgeschäfte besteht im Geldhandel, der dem Liquiditätsausgleich zwischen Kreditinstituten dient. Transaktionen über die Wertpapiermärkte dienen zur... mehr >
Guthaben von Kreditinstituten bei anderen Kreditinstituten.
Bankkonto, das für ein anderes Kreditinstitut geführt oder bei einem anderen Kreditinstitut unterhalten wird (Konto für die Bankenkundschaft). Interbankkonten sind Kontokorrentkonten, Termingeldkonten und Depotkonten, auf denen Forderungen und Verbindlichkeiten aus Geschäften zwischen... mehr >
Interbankgeschäfte; Bankleistungen, die auf dem Interbankenmarkt angeboten und nachgefragt werden. Ein gewichtiger Teil der Interbankleistungen besteht im Geldhandel, welcher dem Liquiditätsausgleich zwischen Kreditinstituten dient. Zudem dienen Interbankleistungen der Verteilung und... mehr >
Achsenabschnitt; Synonym für&nbsp;Alpha in regressionsanalytischer Perspektive.
Zusammenschluss von mehreren Personen, Unternehmen oder Institutionen zur Wahrnehmung und Förderung gemeinsamer (regelmäßig wirtschaftlicher) Interessen. Kennzeichnend für die vielfältigen Erscheinungsformen der&nbsp;Interessengemeinschaft ist, dass die daran Beteiligten auch bei Bestehen... mehr >
Interest (Rate) Adjustment Clause
Zinsanpassungsklausel.
gegenseitige Aufrechnung von Zinszahlungen, beispielsweise bei Zinsswaps und Forward Rate Agreements. Die Aufrechnung hat den Vorteil, dass nur die Zinsdifferenz zwischen den Vertragsparteien gezahlt wird und das Counterparty Risk verringert werden kann.
kombinierte Optionsstrategie mit Caps. Bei einem Long (Short) Corridor wird eine Long-Position (Short-Position) in einem Cap mit niedrigem Basispreis und gleichzeitig eine Short-Position (Long-Position) in einem Cap mit höherem Basispreis eingegangen. Long Corridors sind eine Möglichkeit, die... mehr >
Interest Rate Guarantee (IRG)
Option auf ein Forward Rate Agreement (FRA), bei dem der Käufer das Recht hat, am Ende der Options-Laufzeit einen vorher festgelegten Zins-Terminsatz (strike price) zu kaufen (Borrower-IRG) bzw. zu verkaufen (Lender-IRG). IRG sind Optionen europäischen Stils, die Ausübungsmöglichkeit besteht... mehr >
interim committee; Ausschuss des Gouverneursrates (board of governors) des Internationalen Währungsfonds (IWF) mit der Aufgabe einer Überwachung und ggf. Vorschlägen zur Anpassung der Weltwährungsordnung an neue Entwicklungen der Weltwirtschaft.
Zwischenschein.
aktive Anlagestrategie mit Zinsinstrumenten, bei der gleichzeitig ein Zinsinstrument aus dem Portfolio verkauft und aus dem Verkaufserlös ein anderes gekauft wird. Bei einem Intermarket Spread Swap erfolgt ein Verkauf bzw. Kauf von Zinsinstrumenten unterschiedlicher Sektoren des Rentenmarktes in Erwartung einer Veränderung der Spreads zwischen diesen Sektoren.
Interministerieller Ausschuss für Ausfuhrgarantien und Ausfuhrbürgschaften
aus Vertretern mehrerer Bundesministerien gebildeter Ausschuss (Abk. IMA) zur Behandlung grundsätzlicher Fragen der Deckungspolitik, des Deckungssystems und der Deckungsformen der staatlichen Exportkreditversicherung sowie zur Beratung und Entscheidung über Anträge auf Übernahme von... mehr >
IRR; interner Zinsfuß.
Bankwirtschaft (Beteiligungsgeschäft) , Sonstiges (Finanzmathematik)
IRB-Ansatz; der im Rahmen von Basel II eingeführte IRBA umfasst eine in zwei Formen (Basisansatz bzw. Foundation Approach sowie fortgeschrittener Ansatz bzw. Advanced Approach) vorgesehene Regelung zur Ermittlung von Kreditrisiken im Wege eines internen Ratings, wodurch er sich vom Standardansatz... mehr >
1. Begriff: Internalisierung von Handelsaufträgen bezeichnet im Kontext des Wertpapierhandels die Praxis von Finanzmarktintermediären (Broker-Dealer), Handelsaufträge von Kunden institutsintern, also gegen den eignen Bestand an Finanzinstrumenten, auszuführen („in-house matching“) und damit... mehr >
Internationale Vereinigung der Versicherungsaufsichtsbehörden.&nbsp;
internationale Bankkontonummer; zum 1.1.2002 eingeführte, standardisierte Kontonummer für&nbsp;nationale und&nbsp;grenzüberschreitende Zahlungen. Die IBAN soll die weltweit eindeutige Zuordnung eines Kontos und in Verbindung mit dem Bank Identifier Code (BIC; SWIFT-Code) ein problemloses... mehr >
offizielle englische Bezeichnung der Weltbank.
Die International Banking Facilities (IBF) sind vom Gouverneursrat der Federal Reserve Bank of New York im Jahr 1981 zugelassene und vom sonstigen Bankbetrieb zu trennende Einrichtungen US-amerikanischer sowie ausländischer Kreditinstitute, die zwar in den USA tätig sind, jedoch nicht oder nur... mehr >
1. Allgemein: Internationaler Branchenverband für Teilnehmer am Kapitalmarkt, der 1969 als Association of International Bond Dealers (AIBD) in Zürich gegründet und 1992 in International Securities Market Association (ISMA) umbenannt wurde. Durch eine Fusion der ISMA mit der International Primary... mehr >
Rechtlich selbstständige Einrichtung der Weltbankgruppe zur Beilegung von Investitionsstreitigkeiten zwischen ausländischen Unternehmen und (Gast-)Staaten. Weitere Informationen unter http://icsid.worldbank.org/.