Source: https://www.ris.bka.gv.at/JustizEntscheidung.wxe?Abfrage=Justiz&Dokumentnummer=JJT_20110916_OGH0002_0020OB00162_11D0000_000&IncludeSelf=True
Timestamp: 2020-02-19 19:38:07
Document Index: 92539202

Matched Legal Cases: ['OGH', '§148', '§176', '§178', '§ 178', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 66', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 66', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 176', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§10', '§176', '§66', 'OGH', 'OGH', '§ 66', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 108', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§137', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH']

RIS - Rechtssätze und Entscheidungstext 2Ob162/11d - Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)
Rechtssatz für 4Ob510/91 1Ob623/95 4Ob...
RS0048056
4Ob510/91; 1Ob623/95; 4Ob14/97f; 1Ob46/06f (1Ob47/06b); 4Ob2/07h; 1Ob176/07z; 1Ob40/08a; 2Ob130/08v; 8Ob59/09y; 8Ob163/09t; 5Ob167/09h; 6Ob48/10t; 7Ob37/10g; 1Ob146/10t; 7Ob215/10h; 6Ob258/10z; 8Ob54/11s; 5Ob188/11z; 3Ob155/11g; 2Ob162/11d; 3Ob41/12v; 1Ob174/12p; 1Ob241/12s; 3Ob240/12h; 7Ob16/13y; 3Ob241/12f; 5Ob131/13w; 6Ob220/13s; 3Ob238/14t; 4Ob181/15v; 7Ob149/15k; 7Ob150/16h; 6Ob10/17i; 7Ob237/16b (7Ob16/17d); 9Ob41/17w; 3Ob71/17p; 5Ob10/18h; 9Ob20/18h; 7Ob94/18a; 7Ob147/18w; 1Ob237/18m; 7Ob9/19b
ABGB §148 A
ABGB §176 Abs1
ABGB §178a
Der Grundsatz der Bedachtnahme auf das Kindeswohl (§ 178a ABGB) - der oberste Grundsatz jeder Besuchsregelung - erfordert es, dass - auch noch vom OGH - alle während des Verfahrens eingetretenen Entwicklungen voll zu berücksichtigen sind. (Hier: Auslandsbesuchsrecht).
4 Ob 510/91
Entscheidungstext OGH 09.04.1991 4 Ob 510/91
Veröff: RZ 1992/84 S 281
Auch; Beisatz: Hier: Obsorgeentscheidung (T1) Veröff: SZ 69/20
4 Ob 14/97f
Entscheidungstext OGH 28.01.1997 4 Ob 14/97f
4 Ob 2/07h
Entscheidungstext OGH 22.05.2007 4 Ob 2/07h
Auch; Beis wie T1; Beisatz: Hier: Zu § 66 Abs 2 AußStrG 2005. (T2); Veröff: SZ 2007/75
1 Ob 176/07z
Entscheidungstext OGH 11.09.2007 1 Ob 176/07z
Vgl aber; Beisatz: Aktenkundige Entwicklungen sind zu berücksichtigen, es besteht jedoch keine Pflicht zur ständigen amtswegigen Erhebung der jeweiligen aktuellen Umstände. (T3)
1 Ob 40/08a
Entscheidungstext OGH 03.04.2008 1 Ob 40/08a
2 Ob 130/08v
Entscheidungstext OGH 26.06.2008 2 Ob 130/08v
Vgl aber; Beis wie T1; Beis wie T2; Beis wie T3; Beisatz: Nur aktenkundige Entwicklungen, die die bisherige Tatsachengrundlage wesentlich verändern. (T4)
Vgl auch; Beisatz: Die Wahrung des Kindeswohls muss stets oberster Grundsatz jeder Besuchsrechtsregelung sein. (T5)
8 Ob 163/09t
Entscheidungstext OGH 18.02.2010 8 Ob 163/09t
Auch; Beisatz: Das Neuerungsverbot gemäß § 66 Abs 2 AußStrG ist im Obsorgeverfahren aus Gründen des Kindeswohls insofern durchbrochen, als aktenkundige Entwicklungen, die die bisherige Tatsachengrundlage wesentlich verändern, zu berücksichtigen sind. (T6)
5 Ob 167/09h
Entscheidungstext OGH 19.01.2010 5 Ob 167/09h
6 Ob 48/10t
Entscheidungstext OGH 19.03.2010 6 Ob 48/10t
7 Ob 37/10g
Entscheidungstext OGH 21.04.2010 7 Ob 37/10g
1 Ob 146/10t
Entscheidungstext OGH 14.09.2010 1 Ob 146/10t
Auch; Beis wie T1; Beis wie T2; Beis wie T3; Beis wie T4
7 Ob 215/10h
Entscheidungstext OGH 19.01.2011 7 Ob 215/10h
6 Ob 258/10z
Entscheidungstext OGH 28.01.2011 6 Ob 258/10z
8 Ob 54/11s
Entscheidungstext OGH 29.06.2011 8 Ob 54/11s
5 Ob 188/11z
Entscheidungstext OGH 09.11.2011 5 Ob 188/11z
Auch; Auch Beis wie T1; Beis wie T4; Beis ähnlich wie T6; Beisatz: Allein neues Vorbringen in einem Rechtsmittel macht die betreffenden Behauptungen noch nicht schon zur aktenkundigen und deshalb zu berücksichtigenden Tatsachengrundlage. Dies gilt nur für Umstände, die erst noch durch ein Beweisverfahren zu klären sind. (T7); Bem: So schon 2 Ob 130/08v. (T8)
3 Ob 155/11g
Entscheidungstext OGH 08.11.2011 3 Ob 155/11g
Auch; Beis wie T1; Beis wie T2; Beis wie T6
2 Ob 162/11d
Entscheidungstext OGH 16.09.2011 2 Ob 162/11d
3 Ob 41/12v
Entscheidungstext OGH 15.05.2012 3 Ob 41/12v
Vgl; Beisatz: Hier zu § 176 Abs 1 ABGB. (T9)
1 Ob 174/12p
Entscheidungstext OGH 11.10.2012 1 Ob 174/12p
1 Ob 241/12s
Entscheidungstext OGH 13.12.2012 1 Ob 241/12s
Auch; Beis wie T1; Beis wie T4; Beis wie T6
3 Ob 240/12h
Entscheidungstext OGH 20.02.2013 3 Ob 240/12h
Auch; Beis wie T1; Beis wie T6
7 Ob 16/13y
Entscheidungstext OGH 27.03.2013 7 Ob 16/13y
Vgl auch; Auch Beis wie T7; Beisatz: Dies bezieht sich aber nur auf unstrittige und aktenkundige Umstände; außerdem ist das Neuerungsverbot im Obsorgeverfahren aus Gründen des Kindeswohls nur insofern durchbrochen, als der Oberste Gerichtshof solche ‑ nach der Beschlussfassung der Vorinstanzen eingetretene Entwicklungen ‑ lediglich dann zu berücksichtigen hat, wenn die bisherige Tatsachengrundlage dadurch wesentlich verändert wird. Im Übrigen sind daher neue Tatsachenbehauptungen in einem Rechtsmittel nicht zu berücksichtigen. Vor allem ist zu bedenken, dass bei wesentlicher Änderung der für die Obsorgefrage maßgeblichen Umstände den Parteien ohnehin die Möglichkeit einer neuerlichen Antragstellung offensteht. (T10)
3 Ob 241/12f
Entscheidungstext OGH 13.03.2013 3 Ob 241/12f
5 Ob 131/13w
Entscheidungstext OGH 06.11.2013 5 Ob 131/13w
6 Ob 220/13s
Entscheidungstext OGH 16.12.2013 6 Ob 220/13s
3 Ob 238/14t
Entscheidungstext OGH 18.02.2015 3 Ob 238/14t
4 Ob 181/15v
Entscheidungstext OGH 17.11.2015 4 Ob 181/15v
7 Ob 149/15k
Entscheidungstext OGH 19.11.2015 7 Ob 149/15k
7 Ob 150/16h
Entscheidungstext OGH 31.08.2016 7 Ob 150/16h
Auch; Beis wie T10 nur: Dies bezieht sich aber nur auf unstrittige und aktenkundige Umstände. (T11)
6 Ob 10/17i
Entscheidungstext OGH 30.01.2017 6 Ob 10/17i
7 Ob 237/16b
Entscheidungstext OGH 26.04.2017 7 Ob 237/16b
9 Ob 41/17w
Entscheidungstext OGH 25.07.2017 9 Ob 41/17w
Vgl auch; Beis wie T4; Beis wie T11
3 Ob 71/17p
Entscheidungstext OGH 30.08.2017 3 Ob 71/17p
5 Ob 10/18h
Entscheidungstext OGH 13.02.2018 5 Ob 10/18h
9 Ob 20/18h
Entscheidungstext OGH 25.04.2018 9 Ob 20/18h
7 Ob 94/18a
Entscheidungstext OGH 20.06.2018 7 Ob 94/18a
Vgl aber; Beis wie T10; Beis wie T11
7 Ob 147/18w
Entscheidungstext OGH 26.09.2018 7 Ob 147/18w
Vgl; Beis wie T10; Beis wie T11
1 Ob 237/18m
Entscheidungstext OGH 23.01.2019 1 Ob 237/18m
Beis wie T1; Beis wie T4; Beis wie T6; Beis wie T11
7 Ob 9/19b
Entscheidungstext OGH 27.02.2019 7 Ob 9/19b
Beis wie T10; Beis wie T11
ECLI:AT:OGH0002:1991:RS0048056
JJR_19910409_OGH0002_0040OB00510_9100000_001
Rechtssatz für 1Ob2078/96m 4Ob133/97f...
RS0106313
1Ob2078/96m; 4Ob133/97f; 4Ob2/07h; 1Ob176/07z; 6Ob30/08t; 2Ob130/08v; 6Ob18/09d; 7Ob37/10g; 1Ob146/10t; 6Ob258/10z; 3Ob155/11g; 2Ob162/11d; 3Ob41/12v; 3Ob240/12h; 3Ob241/12f; 7Ob10/13s; 5Ob63/13w; 3Ob238/14t; 3Ob230/15t; 1Ob45/16y; 5Ob80/16z; 1Ob61/17b; 3Ob71/17p; 9Ob20/18h; 7Ob147/18w; 7Ob9/19b
AußStrG §10 B
ABGB §176 B
AußStrG 2006 §66 Abs2
Maßgeblicher Zeitpunkt für die Beurteilung der Kindeswohlgefährdung ist der Zeitpunkt der letztinstanzlichen Entscheidung, sodass alle während des Verfahrens eintretenden Änderungen zu berücksichtigen sind.
1 Ob 2078/96m
Entscheidungstext OGH 26.07.1996 1 Ob 2078/96m
4 Ob 133/97f
Entscheidungstext OGH 13.05.1997 4 Ob 133/97f
Auch; Beisatz: Hier: Zu § 66 Abs 2 AußStrG 2005. (T1)
Veröff: SZ 2007/75
Vgl aber; Beisatz: Aktenkundige Entwicklungen sind zu berücksichtigen, es besteht jedoch keine Pflicht zur ständigen amtswegigen Erhebung der jeweiligen aktuellen Umstände. (T2)
6 Ob 30/08t
Entscheidungstext OGH 08.05.2008 6 Ob 30/08t
Vgl aber; Beis wie T1; Beis wie T2; Beisatz: Nur aktenkundige Entwicklungen, die die bisherige Tatsachengrundlage wesentlich verändern. (T3)
6 Ob 18/09d
Entscheidungstext OGH 26.03.2009 6 Ob 18/09d
Beis wie T1; Beis wie T2; Beis wie T3
Auch; Auch Beis wie T2; Beis wie T3
Auch; Beisatz: Eine wesentliche Veränderung der Tatsachengrundlage darf bei Obsorgeentscheidungen nicht unberücksichtigt bleiben (hier: nachträglich erklärte Bereitschaft der Mutter zu Aufnahme in eine betreute Wohngemeinschaft samt faktischer Umsetzung, verbunden mit einer Zusammenführung von Mutter und Kind seit mehreren Monaten). (T4)
7 Ob 10/13s
Entscheidungstext OGH 27.03.2013 7 Ob 10/13s
5 Ob 63/13w
Entscheidungstext OGH 20.09.2013 5 Ob 63/13w
Vgl auch; Beisatz: Noch im Revisionsrekursverfahren hätten die Revisionsrekurswerber, weil im Obsorgeverfahren insoweit kein Neuerungsverbot besteht, Tatsachen behaupten und Beweise zur Unrichtigkeit der Stellungnahme des Jugendwohlfahrtsträgers anbieten können, wonach keine anderen Personen zur Übernahme der Obsorge bereit wären. (T5)
3 Ob 230/15t
Entscheidungstext OGH 16.12.2015 3 Ob 230/15t
5 Ob 80/16z
Entscheidungstext OGH 25.08.2016 5 Ob 80/16z
1 Ob 61/17b
Entscheidungstext OGH 28.06.2017 1 Ob 61/17b
Vgl; Beis wie T2; Beis wie T3; Beisatz: Eine Verpflichtung zur Berücksichtigung von bloß möglichen zukünftigen Ereignissen kann daraus aber nicht abgeleitet werden. (T6)
Vgl aber; Beis wie T1; Beis wie T2
ECLI:AT:OGH0002:1996:RS0106313
JJR_19960726_OGH0002_0010OB02078_96M0000_007
Rechtssatz für 7Ob82/05t 6Ob187/06b 6O...
RS0119918
7Ob82/05t; 6Ob187/06b; 6Ob183/06i; 8Ob127/06v; 9Ob100/06f; 4Ob2/07h; 1Ob176/07z; 8Ob119/07v; 3Ob122/09a; 4Ob120/09i; 8Ob116/09f; 9Ob94/09b; 6Ob48/10t; 5Ob22/10m; 10Ob57/11x; 3Ob155/11g; 2Ob162/11d; 4Ob178/11x; 1Ob74/12g; 7Ob80/12h; 1Ob98/12m; 2Ob143/12m; 1Ob74/13h; 10Ob35/13i; 3Ob168/13x; 3Ob51/14t; 5Ob163/14b; 6Ob187/15s; 8Ob124/15s; 5Ob242/15x; 5Ob80/16z; 6Ob238/16t; 7Ob237/16b (7Ob16/17d); 1Ob61/17b; 1Ob10/17b; 1Ob136/17g; 7Ob94/18a; 4Ob142/18p; 1Ob127/18k; 1Ob200/18w; 1Ob164/19b
Im Revisionsrekursverfahren herrscht Neuerungsverbot.
6 Ob 187/06b
Entscheidungstext OGH 31.08.2006 6 Ob 187/06b
6 Ob 183/06i
Entscheidungstext OGH 31.08.2006 6 Ob 183/06i
Beisatz: Eine Durchbrechung desselben aus Gründen des Kindeswohls könnte (im Regelfall) nur in Obsorge- und Besuchsrechtsverfahren erwogen werden; in Unterhaltsverfahren müssten aber schon ganz besondere Umstände vorliegen, die es rechtfertigen könnten, das Neuerungsverbot zu unterlaufen. (T1)
8 Ob 127/06v
Entscheidungstext OGH 31.01.2007 8 Ob 127/06v
9 Ob 100/06f
Entscheidungstext OGH 09.05.2007 9 Ob 100/06f
Vgl aber; Beisatz: Der Maxime des Kindeswohls ist im Obsorgeverfahren auch nach Inkrafttreten des AußStrG BGBl I 2003/111 dadurch zu entsprechen, dass der Oberste Gerichtshof aktenkundige Entwicklungen, die die bisherige Tatsachengrundlage wesentlich verändern, - ungeachtet des im Revisionsrekursverfahren an sich herrschenden Neuerungsverbots - auch dann berücksichtigen muss, wenn sie erst nach der Beschlussfassung einer der Vorinstanzen eingetreten sind. (T2)
Vgl aber; Beis ähnlich wie T2; Beisatz: Aktenkundige Entwicklungen sind zu berücksichtigen, es besteht jedoch keine Pflicht zur ständigen amtswegigen Erhebung der jeweiligen aktuellen Umstände. (T3)
8 Ob 119/07v
Entscheidungstext OGH 17.12.2007 8 Ob 119/07v
3 Ob 122/09a
Entscheidungstext OGH 23.06.2009 3 Ob 122/09a
Auch; Beis ähnlich wie T1; Beisatz: Eine ausnahmsweise Durchbrechung des Neuerungsverbots aus Gründen des Kindeswohls ist hier nicht geboten. (T4)
4 Ob 120/09i
Entscheidungstext OGH 08.09.2009 4 Ob 120/09i
8 Ob 116/09f
Entscheidungstext OGH 22.10.2009 8 Ob 116/09f
9 Ob 94/09b
Entscheidungstext OGH 15.12.2009 9 Ob 94/09b
5 Ob 22/10m
Entscheidungstext OGH 20.04.2010 5 Ob 22/10m
10 Ob 57/11x
Entscheidungstext OGH 30.08.2011 10 Ob 57/11x
Vgl; Auch Beis wie T2; Auch Beis wie T3
7 Ob 80/12h
Entscheidungstext OGH 04.07.2012 7 Ob 80/12h
1 Ob 98/12m
Entscheidungstext OGH 01.08.2012 1 Ob 98/12m
2 Ob 143/12m
Entscheidungstext OGH 25.10.2012 2 Ob 143/12m
1 Ob 74/13h
Entscheidungstext OGH 21.05.2013 1 Ob 74/13h
10 Ob 35/13i
Entscheidungstext OGH 23.07.2013 10 Ob 35/13i
3 Ob 168/13x
Entscheidungstext OGH 28.11.2013 3 Ob 168/13x
Beisatz: Auf ein erst nach der Rekursentscheidung geschlossenes und vorgelegtes Erbteilungsübereinkommen ist daher nicht Bedacht zu nehmen. (T5)
3 Ob 51/14t
Entscheidungstext OGH 25.06.2014 3 Ob 51/14t
5 Ob 163/14b
Entscheidungstext OGH 18.11.2014 5 Ob 163/14b
6 Ob 187/15s
Entscheidungstext OGH 23.10.2015 6 Ob 187/15s
Vgl; Beis wie T1 nur: Für eine Durchbrechung des Neuerungsverbots im Interesse des Kindeswohls müssen ganz besondere Umstände vorliegen. (T6)
8 Ob 124/15s
Entscheidungstext OGH 19.02.2016 8 Ob 124/15s
5 Ob 242/15x
Entscheidungstext OGH 23.02.2016 5 Ob 242/15x
Vgl auch; Beis ähnlich wie T6; Beisatz: Die unterlassene Belehrung der Minderjährigen nach § 108 AußStrG und der unterbliebene Versuch einer gütlichen Einigung können daher aus Gründen des Kindeswohls selbst dann noch im Revisionsrekursverfahren geltend gemacht werden, wenn dies im (hier: vom Vater selbst verfassten) Rekurs nicht (ausdrücklich) erfolgt ist. (T7)
6 Ob 238/16t
Entscheidungstext OGH 22.12.2016 6 Ob 238/16t
Vgl; Beis ähnlich wie T1; Beisatz: Eine Berücksichtigung von nova producta im Rekursverfahren kommt dann nicht in Betracht, wenn bloß die Gefahr besteht, aufgrund geänderter Verhältnisse „überhöhte“ Unterhaltsbeiträge zu zahlen. Bei einer Änderung der maßgeblichen Verhältnisse steht dem Unterhaltspflichtigen ohnedies ein Antrag auf Neubemessung offen. (T8)
Vgl aber; Beis wie T2; Beis wie T3; Beis wie T6
Vgl aber; Beis wie T2; Beisatz: Eine Verpflichtung zur Berücksichtigung von bloß möglichen zukünftigen Ereignissen kann daraus aber nicht abgeleitet werden. (T9)
1 Ob 136/17g
Entscheidungstext OGH 30.08.2017 1 Ob 136/17g
Beis wie T2; Beis wie T3; Beis wie T6
4 Ob 142/18p
Entscheidungstext OGH 25.09.2018 4 Ob 142/18p
1 Ob 164/19b
Entscheidungstext OGH 16.12.2019 1 Ob 164/19b
ECLI:AT:OGH0002:2005:RS0119918
JJR_20050511_OGH0002_0070OB00082_05T0000_001
Rechtssatz für 4Ob2/07h 1Ob176/07z 1Ob...
RS0122192
4Ob2/07h; 1Ob176/07z; 1Ob157/09h; 9Ob24/10k; 3Ob68/10m; 6Ob258/10z; 10Ob70/11h; 2Ob162/11d; 1Ob241/12s; 7Ob16/13y; 7Ob111/13v; 5Ob131/13w; 7Ob149/15k; 8Ob25/16h; 7Ob237/16b (7Ob16/17d); 4Ob111/17b; 5Ob10/18h; 9Ob20/18h; 7Ob94/18a; 4Ob246/18g; 8Ob103/19h
ABGB §137 Abs1
Der Maxime des Kindeswohls ist im Obsorgeverfahren auch nach Inkrafttreten des AußStrG BGBl I 2003/111 dadurch zu entsprechen, dass der Oberste Gerichtshof aktenkundige Entwicklungen, die die bisherige Tatsachengrundlage wesentlich verändern, - ungeachtet des im Revisionsrekursverfahren an sich herrschenden Neuerungsverbots - auch dann berücksichtigen muss, wenn sie erst nach der Beschlussfassung einer der Vorinstanzen eingetreten sind.
Auch; Beisatz: Aktenkundige Entwicklungen sind zu berücksichtigen, es besteht jedoch keine Pflicht zur ständigen amtswegigen Erhebung der jeweiligen aktuellen Umstände. (T1)
1 Ob 157/09h
Entscheidungstext OGH 08.09.2009 1 Ob 157/09h
9 Ob 24/10k
Entscheidungstext OGH 11.05.2010 9 Ob 24/10k
3 Ob 68/10m
Entscheidungstext OGH 30.06.2010 3 Ob 68/10m
Vgl auch; Beisatz: Hier: Sachwalterschaftsverfahren. (T2)
10 Ob 70/11h
Entscheidungstext OGH 04.10.2011 10 Ob 70/11h
Vgl auch; Beisatz: Dies bezieht sich aber nur auf unstrittige und aktenkundige Umstände; außerdem ist das Neuerungsverbot im Obsorgeverfahren aus Gründen des Kindeswohls nur insofern durchbrochen, als der Oberste Gerichtshof solche ‑ nach der Beschlussfassung der Vorinstanzen eingetretene Entwicklungen ‑ lediglich dann zu berücksichtigen hat, wenn die bisherige Tatsachengrundlage dadurch wesentlich verändert wird. Im Übrigen sind daher neue Tatsachenbehauptungen in einem Rechtsmittel nicht zu berücksichtigen. Vor allem ist zu bedenken, dass bei wesentlicher Änderung der für die Obsorgefrage maßgeblichen Umstände den Parteien ohnehin die Möglichkeit einer neuerlichen Antragstellung offensteht. Allein das neue Vorbringen im Rechtsmittel macht die betreffende Behauptung nicht schon zur aktenkundigen und deshalb zu berücksichtigenden Tatsachengrundlage. (T3)
7 Ob 111/13v
Entscheidungstext OGH 03.07.2013 7 Ob 111/13v
8 Ob 25/16h
Entscheidungstext OGH 17.08.2016 8 Ob 25/16h
4 Ob 111/17b
Entscheidungstext OGH 27.07.2017 4 Ob 111/17b
4 Ob 246/18g
Entscheidungstext OGH 29.01.2019 4 Ob 246/18g
8 Ob 103/19h
Entscheidungstext OGH 25.10.2019 8 Ob 103/19h
ECLI:AT:OGH0002:2007:RS0122192
JJR_20070522_OGH0002_0040OB00002_07H0000_001