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Timestamp: 2016-10-28 06:39:48
Document Index: 208224626

Matched Legal Cases: ['BGE', 'Art. 37', 'Art. 37', 'Art. 93', 'BGE', 'Art. 93', 'BGE', 'Art. 93', 'Art. 93', 'BGE', 'Art. 93', 'BGE', 'Art. 37', 'Art. 43', 'Art. 61', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 37', 'Art. 37', 'Art. 37', 'Art. 29', 'BGE', 'BGE', 'Art. 43', 'BGE', 'in fine', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 37', 'BGE', 'Art. 37', 'BGE', 'Art. 66', 'Art. 68', 'BGE', 'Art. 68']

8C_557/2014 (18.11.2014)
8C_557/2014 � � Urteil vom 18. November 2014
1.�������IV-Stelle Bern,
�������Scheibenstrasse 70, 3014 Bern,
2.�������Verwaltungsgericht des Kantons Bern,���������������������Sozialversicherungsrechtliche Abteilung,���������������������Speichergasse 12, 3011 Bern,
vom 3. Juli 2014.
A.________, geboren 1956, reiste 1988 aus der T�rkei in die Schweiz ein, arbeitete seit 1991 mit einem 70 %-Pensum als Haushaltshilfe im Alters- und Pflegeheim B.________ und erlangte 2007 die schweizerische Staatsb�rgerschaft. Am 13. Februar 2008 meldete sie sich wegen seit M�rz 2007 anhaltenden psychischen Beschwerden bei der Invalidenversicherung zum Rentenbezug an. Seit Juni 2010 l�sst sie ihre Interessen durch einen im Anwaltsregister eingetragenen Rechtsbeistand wahren. Mit zwei Verf�gungen vom 24. und 25. Oktober 2011 verneinte die IV-Stelle Bern sowohl einen Rentenanspruch wie auch einen Anspruch auf Hilflosenentsch�digung. Die gegen die Rentenverf�gung vom 24. Oktober 2011 gerichtete Beschwerde, mit welcher die Versicherte auch um Gew�hrung der unentgeltlichen Rechtspflege ersuchen liess, hiess das Verwaltungsgericht des Kantons Bern am 13. Dezember 2012 gut, hob die Rentenverf�gung auf und wies die Sache - unter Zusprechung einer Parteientsch�digung zu Lasten der Beschwerdegegnerin - an die IV-Stelle zur�ck, "damit sie nach Vornahme der Abkl�rungen im Sinne der Erw�gungen neu verf�ge." Am Ende von E. 3.4.2 dieses R�ckweisungsentscheides f�hrte das kantonale Gericht aus:
"Die Sache ist deshalb an die Vorinstanz zur�ckzuweisen, damit sie bei Dr. med. C.________ - nach Einholung s�mtlicher Akten - eine Nachbegutachtung veranlasst oder einen bislang mit der Sache nicht befassten Experten mit einem psychiatrischen Gutachten betraut. Da hier allein eine monodisziplin�re Beurteilung notwendig ist, kommt die Rechtsprechung gem�ss BGE 137 V 210 von vornherein nicht zum Tragen."
Am 17. Dezember 2013 er�ffnete die IV-Stelle der Versicherten den Fragenkatalog sowie die Gutachterstelle und gew�hrte hiezu das rechtliche Geh�r. Mit zwei Eingaben vom 23. Dezember 2013 liess die Versicherte in der Sache einerseits Einwendungen gegen den psychiatrischen Gutachter erheben und eine mindestens bidisziplin�re Begutachtung unter Beteiligung eines Rheumatologen beantragen. Andererseits ersuchte sie um Bewilligung der unentgeltlichen Rechtsverbeist�ndung f�r das Verwaltungsverfahren nach Art. 37 Abs. 4 ATSG. Nach einem weiteren Schriftenwechsel zwecks Einigung hinsichtlich des Fragenkatalogs und der Gutachterstelle erteilte die IV-Stelle den entsprechenden Begutachtungsauftrag unter ausdr�cklichem Hinweis darauf, dass die Versicherte f�r die Begutachtung antragsgem�ss mangels ausreichender Deutschkenntnisse auf einen Dolmetscher angewiesen sei, und wies in der Folge das Gesuch um unentgeltliche Verbeist�ndung im Verwaltungsverfahren mangels Erforderlichkeit ab (Verf�gung vom 2. April 2014).
Die hiegegen erhobene Beschwerde der A.________ wies das Verwaltungsgericht des Kantons Bern mit Entscheid vom 3. Juli 2014 ab (Dispositiv-Ziffer 1) und verneinte infolge Aussichtslosigkeit der Beschwerde einen Anspruch auf unentgeltliche Verbeist�ndung f�r das kantonale Beschwerdeverfahren (Dispositiv-Ziffer 2).
Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten l�sst A.________ sinngem�ss unter Aufhebung sowohl der Dispositiv-Ziffer 1 des angefochtenen Gerichtsentscheids als auch der Verf�gung der IV-Stelle vom 2. April 2014 die Gew�hrung der unentgeltlichen Rechtsverbeist�ndung ab Gesuchseinreichung vom 23. Dezember 2013 mit Beiordnung des unterzeichneten Rechtsanwaltes als unentgeltlichen Rechtsbeistand beantragen. Eventualiter seien Dispositiv-Ziffer 1 des angefochtenen Gerichtsentscheids und die Verf�gung der IV-Stelle vom 2. April 2014 aufzuheben und die Sache unter Feststellung der Erforderlichkeit einer unentgeltlichen Rechtsverbeist�ndung im Verwaltungsverfahren an die IV-Stelle, subeventualiter an die Vorinstanz zur�ckzuweisen zur Pr�fung der �brigen Voraussetzungen der unentgeltlichen Verbeist�ndung. Abh�ngig vom Ausgang des bundesgerichtlichen Beschwerdeverfahrens sei ihr f�r das kantonale Verfahren bei R�ckweisung der Sache an die IV-Stelle von der Vorinstanz eine angemessene Parteienentsch�digung zuzusprechen. Eventualiter sei im Falle der Beschwerdeabweisung in der Hauptsache Dispositiv-Ziffer 2 des angefochtenen Entscheides aufzuheben und der Versicherten f�r das kantonale Beschwerdeverfahren die unentgeltliche Rechtsverbeist�ndung zu gew�hren, subeventualiter sei die Sache diesbez�glich zur Pr�fung der �brigen Voraussetzungen der unentgeltlichen Rechtsverbeist�ndung im kantonalen Verfahren an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
Die Beschwerdef�hrerin macht geltend, gegen den selbstst�ndig er�ffneten Zwischenentscheid �ber die Verweigerung der unentgeltlichen Rechtsverbeist�ndung sei die Beschwerde ans Bundesgericht zul�ssig.
2.1.�Der Entscheid, mit welchem das kantonale Versicherungsgericht - wie hier - ausschliesslich �ber den Anspruch der versicherten Person auf einen unentgeltlichen Rechtsbeistand im Verwaltungsverfahren eines Sozialversicherungstr�gers (Art. 37 Abs. 4 ATSG) befindet, ist eine Zwischenverf�gung im Sinne von Art. 93 BGG (BGE 139 V 600; SVR 2014 IV Nr. 9 S. 36, 8C_328/2013 E. 3.1 mit Hinweisen).
2.2.�Gegen selbstst�ndig er�ffnete Vor- und Zwischenentscheide ist - von hier nicht interessierenden Ausnahmen abgesehen - die Beschwerde in Anwendung von Art. 93 Abs. 1 BGG nur zul�ssig, wenn sie einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken k�nnen (lit. a) oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeif�hren und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten f�r ein weitl�ufiges Beweisverfahren ersparen w�rde (lit. b).
2.3.�Befindet das kantonale Gericht �ber einen Zwischenentscheid einer unteren Instanz, so stellt der Rechtsmittelentscheid regelm�ssig ebenfalls einen Zwischenentscheid dar. Mit einem solchen Entscheid wird nicht �ber ein Rechtsverh�ltnis endg�ltig entschieden, sondern nur �ber einen einzelnen Schritt auf dem Weg zum Endentscheid (BGE 133 V 477 E. 4.1.3 S. 481, SVR 2014 IV Nr. 9 S. 36, 8C_328/2013 E. 2.2 mit Hinweis). Als Zwischenentscheid ist der hier angefochtene Gerichtsentscheid nur unter den in Art. 93 Abs. 1 lit. a oder b BGG genannten Voraussetzungen (vgl. E. 2.2 hievor) anfechtbar. Eine Berufung auf die in lit. b von Art. 93 Abs. 1 BGG alternativ genannte Prozessvoraussetzung f�llt von vornherein ausser Betracht, weil ein bundesgerichtliches Urteil �ber die Gew�hrung der unentgeltlichen Verbeist�ndung im Verwaltungsverfahren �ber den zur Hauptsache streitigen Leistungsanspruch gegen�ber der Invalidenversicherung nichts aussagen w�rde und in diesem Punkt deshalb auch bei einer Beschwerdegutheissung nicht zu einem Endentscheid f�hren k�nnte (SVR 2014 IV Nr. 9 S. 36, 8C_328/2013 E. 3.2.1).
2.4.1.�Wird in einem kantonalen R�ckweisungsentscheid - oder gest�tzt auf ein daran anschliessendes erneutes Gesuch in einem separaten Verfahren - f�r die Dauer der Wiederaufnahme des Administrativverfahrens die unentgeltliche Rechtspflege und Verbeist�ndung anhaltend verweigert, droht der versicherten Person dadurch in aller Regel ein nicht wieder gutzumachender Nachteil rechtlicher Natur (BGE 126 I 207). K�nnen Zwischenentscheide �ber die Verweigerung der Beigabe eines unentgeltlichen Rechtsbeistandes einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken, sind sie gem�ss Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG sofort gesondert anfechtbar (Urteile 2C_143/2008 vom 10. M�rz 2008 E. 2, 5A_108/2007 vom 11. Mai 2007 E. 1.2; zum bisherigen Recht: BGE 129 I 129 E. 1.1 S. 131, 126 I 207 E. 2a S. 210 mit Hinweisen).
2.4.2.�Bleibt der rechtsuchenden versicherten Person die gegebenenfalls - im Rahmen von Art. 37 Abs. 4 ATSG infolge des Untersuchungsgrundsatzes (Art. 43 Abs. 1 und Art. 61 lit. c ATSG) ohnehin nur bei Bejahung der nach einem strengen Massstab zu pr�fenden sachlichen Gebotenheit (BGE 125 V 32 E. 4b i.f. S. 36 mit Hinweisen) - zu bewilligende notwendige unentgeltliche Rechtsverbeist�ndung verwehrt, erleidet sie einen irreparablen Rechtsnachteil, welcher auch mit einem f�r die Beschwerde f�hrende Partei g�nstigen Endentscheid nicht oder nicht vollst�ndig behebbar ist (BGE 133 V 645 E. 2.1 S. 647 mit Hinweisen). Auch das kantonale Gericht ging gem�ss angefochtenem Entscheid davon aus, dass "die Abweisung des Gesuchs um Gew�hrung der unentgeltlichen Verbeist�ndung im Verwaltungsverfahren grunds�tzlich geeignet [sei], einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil zu bewirken". Ein solcher ist jedenfalls dann in der anhaltenden Verweigerung der Beigabe eines unentgeltlichen Rechtsbeistandes im Rahmen der Wiederaufnahme des Verwaltungsverfahrens zu erblicken, wenn der Sozialversicherungstr�ger nach Massgabe eines kantonalen R�ckweisungsentscheides zu weiteren Abkl�rungen und Neuentscheidung �ber den strittigen Leistungsanspruch verpflichtet wird und die Verwaltung nicht bloss die einzelnen rechtsverbindlichen Anweisungen gem�ss R�ckweisungsentscheid ohne eigenen Ermessensspielraum konkret umzusetzen hat. Nach dem Gesagten ist auf die Beschwerde angesichts des drohenden nicht wieder gutzumachenden Nachteils einzutreten.
Ist auf die Beschwerde einzutreten, bleibt zu pr�fen, ob das kantonale Gericht in Best�tigung der Verwaltungsverf�gung vom 2. April 2014 zu Recht die Voraussetzung der sachlichen Gebotenheit (eine von drei kumulativ zu erf�llenden Voraussetzungen: vgl. dazu BGE 132 V 200 E. 4.1 mit Hinweisen und Kieser, ATSG-Kommentar, 2. Aufl. 2009, Rz. 22 f. zu Art. 37 ATSG) der unentgeltlichen Rechtspflege nach Art. 37 Abs. 4 ATSG in Bezug auf die Dauer der Wiederaufnahme des Administrativverfahrens im Anschluss an den Erlass des R�ckweisungsentscheides vom 13. Dezember 2012 verneint hat. Zu den �brigen Voraussetzungen haben sich bisher weder Verwaltung noch Vorinstanz ge�ussert.
4.1.�Wo die Verh�ltnisse es erfordern, wird der gesuchstellenden Person ein unentgeltlicher Rechtsbeistand bewilligt (Art. 37 Abs. 4 ATSG; Art. 29 Abs. 3 BV). Die Frage nach der sachlichen Erforderlichkeit der anwaltlichen Verbeist�ndung f�r das Verwaltungsverfahren ist eine vom Bundesgericht frei �berpr�fbare Rechtsfrage (Urteil 9C_316/2014 vom 17. Juni 2014 E. 1.1 mit Hinweis).
4.2.�Die Notwendigkeit einer anwaltlichen Vertretung im Besonderen ist auch Voraussetzung des Anspruchs auf unentgeltliche Rechtsverbeist�ndung im sozialversicherungsrechtlichen Verwaltungsverfahren (BGE 132 V 200 E. 4.1 S. 201; SVR 2009 IV Nr. 3 S. 4, I 415/06 E. 4.2). Sie ist namentlich mit Blick darauf, dass der Untersuchungsgrundsatz gilt, die Versicherungstr�ger und Durchf�hrungsorgane der einzelnen Sozialversicherungen also den rechtserheblichen Sachverhalt unter Mitwirkung der Parteien nach den rechtsstaatlichen Grunds�tzen der Objektivit�t, Neutralit�t und Gesetzesgebundenheit (BGE 136 V 376) zu ermitteln haben (Art. 43 ATSG), nur in Ausnahmef�llen zu bejahen. Es m�ssen sich schwierige rechtliche oder tats�chliche Fragen stellen und eine Interessenwahrung durch Dritte (Verbandsvertreter, F�rsorgestellen oder andere Fach- und Vertrauensleute sozialer Institutionen) muss ausser Betracht fallen (BGE 132 V 200 E. 4.1 in fine S. 201). Zu ber�cksichtigen sind die Umst�nde des Einzelfalles, die Eigenheiten der anwendbaren Verfahrensvorschriften sowie die Besonderheiten des jeweiligen Verfahrens (Urteil [des Eidg. Versicherungsgerichts, heute: sozialrechtliche Abteilungen des Bundesgerichts] I 228/06 vom 5. Dezember 2006 E. 8.2 i.f.). Dabei fallen neben der Komplexit�t der Rechtsfragen und der Un�bersichtlichkeit des Sachverhalts auch in der Person des Betroffenen liegende Gr�nde in Betracht, wie etwa seine F�higkeit, sich im Verfahren zurechtzufinden (Schwander, Anmerkung zu BGE 122 I 8, in: AJP 1996 S. 495; Urteil 9C_316/2014 vom 17. Juni 2014 E. 1.2).
5.1.�Gem�ss angefochtenem Entscheid war der Beizug eines Rechtsvertreters - ungeachtet der Tatsache, dass die Vorinstanz bereits im ersten Rechtsgang die Beschwerde der anwaltlich vertretenen Versicherten mangels hinreichend schl�ssiger Feststellung der rechtserheblichen Tatsachen gutgeheissen und die Sache zur weiteren Abkl�rung an die IV-Stelle zur�ckgewiesen hatte - f�r die Dauer der Wiederaufnahme des Verwaltungsverfahrens im Hinblick auf die zu veranlassende medizinische Begutachtung nicht erforderlich. Dies, weil zum einen laut R�ckweisungsentscheid vom 13. Dezember 2012 "allein eine monodisziplin�re Beurteilung notwendig sei", weshalb "die Rechtsprechung gem�ss BGE 137 V 210 von vornherein nicht zum Tragen" komme. Zum anderen habe das kantonale Gericht im R�ckweisungsentscheid vom 13. Dezember 2012 "klare Anweisungen erteilt", lediglich eine monodisziplin�re psychiatrische Begutachtung als erforderlich erachtet und die von der Beschwerdef�hrerin am "23. Dezember 2013 aufgeworfenen Fragestellungen [...] bereits rechtsverbindlich geregelt".
5.2.1.�Entgegen E. 3.4.2 des kantonalen R�ckweisungsentscheides vom 13. Dezember 2012 sind die rechtsstaatlichen Anforderungen im Sinne von BGE 137 V 210 bei mono- und bidisziplin�ren medizinischen Begutachtungen nicht vollumf�nglich zu ignorieren. Nach BGE 139 V 349 sind abgesehen von der Auftragsvergabe nach dem Zufallsprinzip die �brigen rechtsstaatlichen Anforderungen (Partizipationsrechte, Verf�gungspflichten und Rechtsschutz) gem�ss BGE 137 V 210 auch auf mono- und bidisziplin�re medizinische Begutachtungen sinngem�ss anwendbar (BGE 139 V 349 E. 5.4 S. 357). Weil hier die zufallsbasierte Zuweisung zu einer Gutachterstelle nicht zur Anwendung gelangt (vgl. BGE 139 V 349), ist die Beachtung der Verfahrensgarantien bei mono- und bidisziplin�ren Expertisen umso wichtiger (BGE 139 V 349 E. 5.4 S. 357) und die prozessuale Chancengleichheit bei der Auswahl der Fachdisziplinen und der Gutachterfragen besonders bedeutsam (BGE 139 V 349 E. 5.2.2.2 und 5.3 S. 355 f.). Die mit dieser Rechtsprechung betonten und in differenzierter Weise dargelegten Partizipationsrechte der versicherten Person lassen jedenfalls im Rahmen einer gerichtlich erstrittenen R�ckweisung zwecks Wiederaufnahme des Verwaltungsverfahrens zur erneuten medizinischen Begutachtung besondere Umst�nde erkennen, welche die Sache als nicht (mehr) einfach und eine anwaltliche Vertretung als notwendig erscheinen lassen (Urteil 9C_692/2013 vom 16. Dezember 2013 E. 4.2 mit Hinweis).
5.2.2.�Hier hatte das kantonale Gericht die Sache zur weiteren medizinischen Abkl�rung resp. zur Veranlassung eines monodisziplin�ren Gutachtens an die IV-Stelle zur�ckgewiesen, und die Beschwerdef�hrerin war bereits im damaligen gerichtlichen Verfahren durch den heute nach wie vor gleichen Rechtsbeistand vertreten. Dieser Umstand spricht f�r die Erforderlichkeit der Vertretung (vgl. Ackermann, Aktuelle Fragen zur unentgeltlichen Vertretung im Sozialversicherungsrecht, in: Schaffhauser/Kieser [Hrsg.], Sozialversicherungsrechtstagung 2010, S. 161 f. insbes. bei Fn. 56 S. 162; vgl. auch Kieser, a.a.O., Rz. 23 zu Art. 37 ATSG; Urteil 9C_692/2013 vom 16. Dezember 2013 E. 4.2 mit Hinweis).
5.2.3.�Dass gem�ss Vernehmlassung des kantonalen Gerichts vom 16. September 2014 laut R�ckweisungsentscheid vom 13. Dezember 2012 im wieder aufgenommenen Verfahren keine strittigen Belange zu kl�ren waren, trifft unter Ber�cksichtigung des bereits Gesagten nicht zu, weil sich die IV-Stelle mit dem Rechtsbeistand der Versicherten unter Wahrung der praxisgem�ss zu gew�hrleistenden Partizipationsrechte (vgl. dazu BGE 139 V 349 E. 5 S. 354 ff.) konsensorientiert �ber die Gutachterstelle, die Fachdisziplinen und den Fragenkatalog abweichend von den vorinstanzlichen Anordnungen gem�ss R�ckweisungsentscheid vom 13. Dezember 2012 einigte. Dies setzt eine fachliche Kompetenz voraus, welche die versicherte Person selbst nicht aufwies und welche ihr durch die Beiordnung eines Rechtsvertreters verschafft werden konnte (vgl. SVR 2009 IV Nr. 5 S. 9, 8C_48/2007 E. 2.2). Zudem liess das kantonale Gericht im genannten R�ckweisungsentscheid ausdr�cklich offen (vgl. Zitat im Sachverhalt lit. A), ob die Verwaltung - als Handlungsalternativen - bei Dr. med. C.________ eine psychiatrische Nachbegutachtung anordne, wogegen mit Widerstand zu rechnen war, oder eine psychiatrische Neubegutachtung durch "einen bislang mit der Sache nicht befassten Experten" veranlasse. Ist schliesslich bei der Pr�fung der Erforderlichkeit der unentgeltlichen Verbeist�ndung im Sinne von Art. 37 Abs. 4 ATSG auch den konkreten subjektiven Verh�ltnissen (SVR 2009 IV Nr. 3 S. 4, I 415/06 E. 4.2 und 6.2) - der fachlichen Kompetenz (SVR 2009 IV Nr. 5 S. 9, 8C_48/2007 E. 2.2) und den F�higkeiten (hievor E. 4.2 i.f.) - der gesuchstellenden Person Rechnung zu tragen, so f�llt hier ins Gewicht, dass die kaum Deutsch sprechende Beschwerdef�hrerin nach mehreren Suizidversuchen angesichts der komplexen verfahrensrechtlichen Anforderungen mit Blick auf die Wiederaufnahme des Administrativverfahrens nach dem R�ckweisungsentscheid vom 13. Dezember 2012 ohne anwaltliche Interessenwahrung ihre Partizipationsrechte nicht chancengleich wahrnehmen k�nnte.
5.2.4.�Demnach ist die Erforderlichkeit des Beizugs eines Anwalts mit Blick auf die dargelegten Grunds�tze f�r die Dauer der Wiederaufnahme des Verwaltungsverfahrens seit Erlass des R�ckweisungsentscheides vom 13. Dezember 2012 ausnahmsweise (vgl. E. 4.2 hievor) zu bejahen.
5.3.�Nachdem der Anwalt der Beschwerdef�hrerin den Rechtsstandpunkt der Letzteren offensichtlich erfolgreich in das Verwaltungsverfahren einzubringen vermochte, ist auch die Nichtaussichtslosigkeit des verfolgten Verfahrensziels nicht zu verneinen.
5.4.�Die Sache ist deshalb an die IV-Stelle zur�ckzuweisen, damit sie die einzig verbleibende Voraussetzung der Bed�rftigkeit pr�fe und anschliessend erneut �ber die Gew�hrung oder Verweigerung der unentgeltlichen Verbeist�ndung verf�ge.
Praxisgem�ss entspricht die R�ckweisung einem vollen Obsiegen (BGE 137 V 210 E. 7.1 S. 271 mit Hinweisen). Die unterliegende IV-Stelle hat die Gerichtskosten zu tragen (Art. 66 Abs. 1 BGG) und der Beschwerdef�hrerin eine Parteientsch�digung auszurichten (Art. 68 Abs. 2 BGG; BGE 132 V 215 E. 6.1 S. 235). Damit wird das Gesuch um unentgeltliche Verbeist�ndung im bundesgerichtlichen Verfahren gegenstandslos. Gleiches gilt f�r das entsp rechende Gesuch bei der Vorinstanz (Art. 68 Abs. 5 BGG).
Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen. Der Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, vom 3. Juli 2014 und die Verf�gung der IV-Stelle Bern vom 2. April 2014 werden aufgehoben. Die Sache wird zu neuer Verf�gung an die IV-Stelle Bern zur�ckgewiesen. Im �brigen wird die Beschwerde abgewiesen.
Die Gerichtskosten von Fr. 800.- werden der IV-Stelle Bern auferlegt.
Die IV-Stelle Bern hat den Rechtsvertreter der Beschwerdef�hrerin f�r das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 2'800.- zu entsch�digen.
Die Sache wird zur Neuverlegung der Kosten und der Parteientsch�digung des vorangegangenen Verfahrens an das Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung zur�ckgewiesen.