Source: https://www.bgw-online.de/DE/Home/Branchen/News/Coronavirus_node.html
Timestamp: 2020-06-04 22:48:01
Document Index: 109873413

Matched Legal Cases: ['§ 106', '§ 4', '§ 202', '§ 150', '§ 3', '§ 2', '§ 3', '§ 5', '§ 19']

Neuartiges Coronavirus - BGW-online
Covid-19: Angaben zum Versicherungsschutz der gesetzlichen Unfallversicherung, branchenspezifische Arbeitsschutzstandards, Infos zu Schutzausrüstung, Antworten auf häufige Fragen (FAQ), Quellen für Hygienetipps und Aktuelles.
Telefon (040) 202 07 - 18 80
Die BGW gibt Mitgliedsbetrieben und Versicherten Auskünfte zu Fragen rund um das neuartige Virus aus Sicht der gesetzlichen Unfallversicherung. Montag - Donnerstag: 7.30 - 16 Uhr und Freitag: 7.30 - 14.30 Uhr. Mehr zum Angebot.
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+++ Arbeitsschutzstandards für verschiedene Branchen (04.06.2020) +++
BGW-Beiträge, Wirtschaftshilfe, Versicherungsschutz, Berufskrankheit und Kosten für Testungen
Beitragsbescheide: BGW-Beiträge 2019 werden später fällig (aktualisiert: 27.04.2020)
Wirtschaftliche Unterstützung für Unternehmen (aktualisiert: 02.04.2020)
Versicherungsschutz der gesetzlichen Unfallversicherung (aktualisiert: 09.04.2020)
Ärztliche Berufskrankheiten-Anzeige und Kostenübernahme von Testungen bei Covid-19-Verdacht (aktualisiert: 23.04.2020)
BGW-Angebote: Unterstützung für Versicherte in Krisensituationen (aktualisiert: 21.04.2020)
Prävention: Gefährdungsbeurteilung, Brancheninfos, Schutzmaßnahmen, Schutzausrüstung und branchenspezifische Arbeitsschutzstandards
Gefährdungsbeurteilung zu Corona (aktualisiert: 26.05.2020)
Arbeiten im Zusammenhang mit SARS-CoV-2 und Covid-19 (aktualisiert: 29.04.2020)
Weitere Branchen und Berufe: Infos und Empfehlungen (aktualisiert: 02.06.2020)
Schutzausrüstung und Desinfektionsmittel (aktualisiert: 02.06.2020)
Mutterschutz in Zeiten der Covid-19-Pandemie (aktualisiert: 04.06.2020)
Erste Hilfe: Handlungshilfen, Kurs-Absagen und Homeoffice (aktualisiert: 02.06.2020)
Betriebsärztin, Betriebsarzt, arbeitsmedizinische Vorsorge (aktualisiert: 21.04.2020)
Robert-Koch-Institut: Risikobewertung (aktualisiert: 02.06.2020)
Barrierefreie Hilfen (aktualisiert: 18.05.2020)
Coronavirus: Arbeitsschutz, Hygiene, Antworten auf häufige Fragen
Für Hebammen und Entbindungspfleger, Ergotherapie, Kinderbetreuung und Kindertagesstätten, Physiotherapie, Tattoo- und Piercingstudios, Friseurhandwerk, Kosmetik, Podologie, Bäder sowie Fußpflegeeinrichtungen und Nagelstudios gibt es Hilfen, um Beschäftigte, Kunden, Kundinnen sowie Patienten und Patientinnen bei der Behandlung vor dem Coronavirus zu schützen: Der Arbeitsschutzstandard der BGW, die Datenschutzinformation für die Kundschaft sowie Antworten auf häufige Fragen. | mehr
Weitere Branchen und Berufe: Infos und Empfehlungen (aktualisiert: 04.06.2020) >>>
Corona: Entlastung für BGW-Mitgliedsbetriebe
Corona: Informationen zu den BGW-Beiträgen 2019
Ende April wurden die Beitragsbescheide für 2019 versandt. Angesichts der besonderen Situation zurzeit hat die BGW die Zahlungsfrist bis Mitte Juni verlängert. Darüber hinaus bestehen Möglichkeiten zur Ratenzahlung/Stundung.
(Foto: DGUV / Scheurlen)
Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung: Absicherung sozialer Dienstleister
Soziale Dienstleister sowie Dienstleisterinnen, die in der aktuellen Corona-Krise in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten, können von ihren Auftraggebern in der Sozialversicherung Unterstützung bekommen. Berufsgenossenschaften und Unfallkassen haben dazu zentral ein digitales Antragsverfahren entwickelt, das über die Landesverbände der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung abgewickelt wird. | mehr
Bundesfinanzministerium: Kampf gegen Corona - Hilfspakete
Infos zu finanziellen Hilfen, Steuererleichterungen, Beschäftigungssicherung. List der zuständigen Behörden für Programme der Länder, Musterantrag für Soforthilfen etc. | mehr
Bundeswirtschaftsministerium: Auswirkungen des Coronavirus - Infos und Unterstützung für Unternehmen
Überblick Hilfsmaßnahmen wie Direktzuschüsse, Kurzarbeitergeld, Liquiditätshilfen, Steuerstundung, Antworten auf häufige Fragen, Hotlines, wichtige Links und mehr. | mehr
Versicherte der BGW, die sich in Deutschland im Rahmen ihrer versicherten Tätigkeit mit Covid-19 (Coronavirus SARS-CoV-2) infizieren, stehen unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung.
Unternehmen haben aufgrund der Corona-Pandemie erhebliche Schwierigkeiten, die nötige persönliche Schutzausrüstung (PSA) für ihre Mitarbeitenden zu beschaffen. Wenn aufgrund einer Notsituation bei der Versorgung erkrankter Personen ohne PSA oder ohne hinreichende PSA gearbeitet werden musste und sich eine versicherte Person infiziert hat, wird die BGW von einer Regressprüfung und Regressnahme Abstand nehmen.
Wer ist in ärztlichen Praxen gesetzlich unfallversichert?
Beschäftigte in ärztlichen Praxen stehen während ihrer Arbeit unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Praxisunternehmer und Praxisunternehmerinnen unterliegen diesem Schutz hingegen nur dann, wenn sie sich freiwillig in der gesetzlichen Unfallversicherung versichert haben.
Zu den Informationen zur freiwilligen Versicherung für Ärztinnen und Ärzte.
Sind Beschäftigte auch im Homeoffice gesetzlich unfallversichert?
Maßgeblich ist nicht der Ort der Tätigkeit, sondern die Frage, ob die Tätigkeit in einem engen Zusammenhang mit den beruflichen Aufgaben steht. Das Bundessozialgericht spricht hier von der Handlungstendenz, denn ein Unfall steht nur dann unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung, wenn er infolge der versicherten Tätigkeit eingetreten ist.
Das heißt zum Beispiel: Fällt eine Versicherte die Treppe hinunter und verletzt sich dabei, weil sie im Erdgeschoss die unterbrochene Internetverbindung überprüfen will, die sie für die dienstliche Kommunikation benötigt, wäre dieser Unfall versichert. Fällt sie hingegen die Treppe hinunter, weil sie eine private Paketsendung entgegennehmen will, wäre dies nicht versichert.
Tipps der DGUV für Unternehmen und Beschäftigte: Home-Office - So bleibt die Arbeit sicher und gesund.
Gilt der Versicherungsschutz, wenn Schutzausrüstung fehlt?
In der aktuellen Situation kann es dazu kommen, dass die Versorgung von Unternehmen im Gesundheitsdienst mit der notwendigen Ausstattung zum Schutz vor einer Infektion mit dem neuartigen Corona-Virus (zum Beispiel geeignete Atemschutzmasken) nicht immer sichergestellt werden kann. Sollte aus diesem Grund die notwendige Schutzausrüstung nicht vorhanden sein, schließt dies im Falle einer beruflich erworbenen Infektion den Schutz durch die gesetzliche Unfallversicherung nicht aus.
Gilt der Versicherungsschutz, wenn Vorgaben und Regeln nicht beachtet werden?
Der Versicherungsschutz bleibt auch bestehen, wenn versicherte Personen bei ihrer Arbeit arbeitsschutzrechtliche Vorgaben oder die Hygieneregeln des Robert-Koch-Instituts nicht beachten, zum Beispiel weil sie beim Umgang mit Erkrankten keine der im Betrieb vorhandenen Atemschutzmasken oder Handschuhe tragen. Letzteres ist ausdrücklich gesetzlich festgelegt worden; so heißt es im Sozialgesetzbuch SGB VII: "Verbotswidriges Verhalten schließt den Versicherungsfall nicht aus."
Durch die Missachtung (arbeitsschutz-)rechtlicher Gebote und/oder Verbote verlieren die versicherten Personen grundsätzlich nicht ihren Schutz in der gesetzlichen Unfallversicherung. Dies gilt selbst dann, wenn die Infektion bei Beachtung dieser Gebote/Verbote nachweislich nicht stattgefunden hätte.
Wie sieht der Versicherungsschutz bei der Notbetreuung in Kitas und Schulen aus? Und bei privater Betreuung?
Kita- und Schulkinder, die in einer Notbetreuung in Kitas oder Schulen sind, weil Ihre Eltern in Bereichen der kritischen Infrastruktur arbeiten, stehen weiterhin unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Zuständig hierfür sind im Regelfall die Unfallkassen.
Organisieren Eltern zum Ersatz der Betreuung durch Kita oder Schule die Kinderbetreuung, so handelt es sich um eine private Tätigkeit, bei der weder Eltern noch Kinder unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung stehen. Dann ist die gesetzliche Krankenversicherung der richtige Ansprechpartner.
Wie steht es um den Versicherungsschutz von Bundesfreiwilligendienstleistenden, deren Einsatz sich durch die Corona-Pandemie verändert hat?
Sind Bundesfreiwillige auch dann unfallversichert, wenn sie aktuell nicht in ihrer ursprünglichen Einsatzstelle, sondern in anderen Einrichtungen tätig werden?
Ja, der gesetzliche Unfallversicherungsschutz über die originäre Einsatzstelle bleibt unter bestimmten Voraussetzungen erhalten. Weitere Einzelheiten und einen Mustertext für die notwendige schriftliche Vereinbarung finden Sie unter www.freiwillige-helfen-jetzt.de
Gilt der Versicherungsschutz auch auf Wegen, wenn der Einsatz nicht in der ursprünglichen Einsatzstelle erfolgt, sondern in einem anderen gemeinwohlorientierten Einsatzbereich?
Ja, der Versicherungsschutz erstreckt sich auch auf die mit dem "erweiterten Einsatzbereich" verbundenen Wege.
Sind Bundesfreiwillige, deren Einsatzstelle wegen der Covid-19-Pandemie geschlossen ist und die deshalb vom Dienst freigestellt sind, unfallversichert, wenn sie während der Freistellung als freiwillige Saisonkräfte in der Landwirtschaft arbeiten?
Der Einsatz in kommerziellen Einrichtungen und Unternehmen im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes ist nicht zulässig, weil diese Unternehmen nicht gemeinwohlorientiert sind. Deshalb scheidet Versicherungsschutz über die nach dem Bundesfreiwilligendienstgesetz anerkannte Einsatzstelle aus. Bei unentgeltlicher Arbeit als Saisonkraft in der Landwirtschaft kommt aber Versicherungsschutz über das landwirtschaftliche Unternehmen bei der Sozialversicherung Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) in Betracht.
Besteht Versicherungsschutz für unentgeltliche/ ehrenamtliche Tätigkeiten in losen Zusammenschlüssen, z.B. Nachbarschaftsinitiativen?
In der Corona-Krise werden vielerorts Initiativen gegründet, um beispielsweise Nachbarschaftsdienste für hilfebedürftige Personen zu übernehmen. Dabei handelt es sich in der Regel um vorübergehende lose Zusammenschlüsse privater Natur. Für diese besteht kein Versicherungsschutz über die BGW. Unentgeltliche/ ehrenamtliche Tätigkeiten sind nur dann über die BGW versichert, wenn sie in Unternehmen des Gesundheitsdienstes und der Wohlfahrtspflege geleistet werden. Wird aus einem vorübergehenden losen Zusammenschluss eine auf Dauer angelegte Einrichtung, z.B. in Trägerschaft eines Vereins, muss dieses Unternehmen bei der BGW angemeldet werden. Prüfen Sie im Einzelfall, ob sich für vorübergehende private Initiativen, die nicht bei der BGW versichert sind, möglicherweise ein Versicherungsschutz über die regional zuständige Unfallkasse ergibt.
Für Beschäftigte oder ehrenamtliche Mitarbeitende greift der Versicherungsschutz auch dann, wenn sie von ihrem Arbeitgeber ins Ausland entsendet werden und sich dort nachweislich durch ihre berufliche Tätigkeit infizieren. Wesentliche Voraussetzung ist, dass ein inländisches Beschäftigungsverhältnis über die Zeit des Auslandeinsatzes hinaus besteht.
Falls Beschäftigte oder selbstständig Tätige innerhalb der Europäischen Union entsandt werden, bedarf es einer sogennanten A1-Bescheinigung. Für die Ausstellung ist in der Regel die Krankenkasse zuständig, oder wenn keine Krankenversicherungspflicht besteht: die Deutsche Rentenversicherung. Gemäß § 106 SGB IV wird die A1-Bescheinigung innerhalb von drei Arbeitstagen nach elektronischer Antragsstellung übermittelt. Die A1-Bescheinigung weist aus, welches nationale Recht anzuwenden ist, und Personen, für die danach das deutsche Recht gilt, sind auch im Ausland in gleichem Umfang versichert als wären sie im Inland tätig. Die A1-Bescheinigung ist für alle Träger der Sozialversicherung und auch für die Träger der anderen Mitgliedstaaten verbindlich und ist im Ausland stets bei sich zu führen.
Für Einsätze außerhalb der Europäischen Union besteht während einer Entsendung in der Regel Versicherungsschutz über die sogenannte „Ausstrahlung“ nach § 4 SGB IV. Sollte dieser Versicherungsschutz nicht bestehen, bietet die BGW die Möglichkeit einer freiwilligen Auslandsversicherung. Mehr zur gesetzlichen Unfallversicherung bei Aufenthalten im Ausland.
Die Erkrankung von versicherten Personen infolge einer nachweislich beruflich erworbenen Infektion mit dem Corona-Virus wird als Berufskrankheit anerkannt, soweit hierfür die rechtlichen Voraussetzungen im Einzelfall vorliegen.
Ist eine Berufskrankheitenanzeige zu erstatten?
Haben Ärzte oder Zahnärzte den begründeten Verdacht, dass bei Versicherten eine Berufskrankheit (BK) besteht, sind sie gesetzlich verpflichtet, gegenüber dem Unfallversicherungsträger unverzüglich eine Berufskrankheiten-Anzeige zu erstatten (§ 202 SGB VII). Die Versicherten sind über die Anzeige zu informieren. Die ärztliche Anzeigepflicht besteht selbst dann, wenn die versicherte Person der Anzeige widerspricht.
Was sind dafür die rechtlichen Voraussetzungen?
Im Falle einer Infektion mit dem Corona-Virus kommt eine Berufskrankheit (BK) nach Nr. 3101 der Anlage zur BK-Verordnung in Betracht. Nr. 3101 gilt für Infektionskrankheiten von versicherten Personen, die
Bei Tätigkeiten in anderen Bereichen ist die Anerkennung einer BK-Nr. 3101 nicht möglich.
Übernimmt die BGW die Kosten der Testung?
In der unter 2. genannten Fallkonstellation übernimmt die BGW die zur Abklärung des BK-Verdachts erforderlichen Kosten eines PCR-Tests und – sofern zum sicheren Ausschluss einer Infektion erforderlich – auch die Kosten eines Wiederholungstests. Dies gilt selbst dann, wenn die versicherte Person aus Sicht des anzeigenden Arztes ausreichende Schutzkleidung getragen hat. Denn die Prüfung, ob bei einer bestätigten Infektion auch alle übrigen Voraussetzungen für die Anerkennung einer Berufskrankheit erfüllt sind, verbleibt bei der BGW.
Wichtig: Ein BK-Verdacht besteht nicht mehr, wenn eine COVID-19 Infektion sicher ausgeschlossen wurde. Wurde bis dahin eine ärztliche Verdachtsanzeige noch nicht erstattet, entfällt eine Übernahme von Kosten für einen PCR-Test durch die BGW. Keine Kosten kann die BGW darüber hinaus für etwaige Screenings oder Testungen übernehmen, die aus Gründen des Patienten– und Mitarbeiterschutzes oder der allgemeinen Gefahrenabwehr durchgeführt werden.
Muss bei der Berufskrankheiten-Verdachtsanzeige ein schriftliches Testergebnis vorgelegt werden?
Wichtig ist eine schnelle Berufskrankheiten-Verdachtsanzeige über Mitarbeitende, die positiv auf Covid-19 getestet wurden. Das positive Testergebnis soll der Berufskrankheiten-Verdachtsanzeige des Arbeitgebers oder der Arbeitgeberin beigefügt werden.
Telefonische Krisenberatung für BGW-Versicherte
Die Corona-Pandemie stellt Krankenhäuser vor erhebliche neue Herausforderungen. Was können Sie in der Situation tun? Die BGW unterstützt Sie. Informieren Sie sich hier über Arbeitsorganisation, persönliche, individuelle Maßnahmen und Beratungsangebote. | mehr
Vorbereitung auf die Zeit nach dem Shutdown
Es erreichen uns immer wieder Fragen, wie der Infektionsschutz in derzeit geschlossenen Betrieben und Einrichtungen nach der Lockerung von staatlichen Auflagen gewährleistet werden kann. Experten und Expertinnen der BGW arbeiten aktuell intensiv an Vorschlägen zur Verminderung des Infektionsrisikos. Dabei sind auch noch ausstehende staatliche Regelungen und Vorgaben zu berücksichtigen.
Sobald wir weitere Informationen für die Wiederaufnahme des Betriebes während der laufenden Pandemie in unseren Mitgliedsbetrieben haben, werden wir diese hier veröffentlichen.
(veröffentlicht: 14.04.2020)
Wie kann ich mich auf die Wiederöffnung meines Unternehmens vorbereiten und wann gibt es einen Standard für meine Branche?
Auch, wenn für Ihre Branche noch kein spezifischer Standard der BGW vorliegt, gilt: Das Arbeitsschutzgesetz verpflichtet alle Arbeitgeber, die Gefährdungen der Beschäftigten bei der Arbeit zu beurteilen. Durch die Gefährdungsbeurteilung lässt sich feststellen, welche Arbeitsschutzmaßnahmen in der jeweiligen betrieblichen Situation erforderlich sind. Bei einer Veränderung der Arbeitsbedingungen ist die Gefährdungsbeurteilung zu aktualisieren. Das heißt: Unternehmerinnen und Unternehmer sind auch ohne konkrete Festlegungen schon jetzt in der Pflicht, die Gefährdungsbeurteilung um betriebliche Maßnahmen zum Infektionsschutz zu ergänzen.
Die BGW arbeitet mit Hochdruck an branchenspezifischen Arbeitsschutzstandards, um Unternehmen Sicherheit über die an sie gestellten Anforderungen zu geben. Fertige Branchenstandards werden zeitnah veröffentlicht.
Einen allgemeinen SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard mit Maßnahmen zum Infektionsschutz hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales bereits veröffentlicht. Er bietet den Unternehmen bereits jetzt eine gewisse Unterstützung bei der Gefährdungsbeurteilung und bildet die Grundlage für die branchenspezifischen Standards der Berufsgenossenschaften.
(veröffentlicht: 07.05.2020)
Gefährdungsbeurteilung: Muster-Beispiele für mehrere Branchen herunterladen und anpassen
Wegen der Ausbreitung des Coronavirus' ist die Gefährdungsbeurteilung zu ergänzen. Hier erhalten Sie Beispiele zum Herunterladen für verschiedene Branchen, die Sie anpassen und zu Ihrer bestehenden Gefährdungsbeurteilung hinzufügen können. | mehr
BGW: Coronavirus - Kliniken, Pflege, Praxen: Technische Regeln, Schutzmaßnahmen, Covid-19 Abstrichtests, Umgang mit Verdachts- und bestätigten Fällen
Schutz für Beschäftigte im Gesundheitswesen und in der Wohlfahrtspflege: So gehen Kliniken, ärztliche Praxen und Pflegeeinrichtungen in der Zeit der Coronavirus-Pandemie vor. Maßnahmen beim Umgang mit Verdachtsfällen und bestätigen Fällen von Covid-19. | mehr
DGUV: Fachbereich AKTUELL
Das Sachgebiet Bäder des Fachbereichs Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege der DGUV hat im neuen Fachbereich AKTUELL Informationen zum Arbeitsschutz beim Betrieb von Bädern während einer Corona-Pandemie veröffentlicht. Die vorliegenden Informationen für Bäderbetriebe basieren auf dem SARS-CoV-2 Arbeitsschutzstandard des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) und zeigen auf, wie die betreffenden Arbeitsschutzvorschriften in den Betrieben umgesetzt werden können. | mehr
Der Fachbereich AKTUELL wurde am 22.05.2020 um eine Muster-Ergänzung der Gefährdungsbeuteilung SARS-CoV-2 beim Badbetrieb aktualisiert.
Deutsche Gesellschaft für das Badewesen: Pandemieplan Bäder
Der Arbeitskreis "Organisation" der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen (DGfdB) hat als Hilfestellung für die Bäderverantwortlichen einen Fachbericht "Pandemieplan Bäder" Version 2.0 mit Stand vom 23.04.2020 erarbeitet und veröffentlicht. | mehr
Schulen werden schrittweise geöffnet, die Notbetreuung in Kitas wird erweitert: In den kommenden Wochen kehren wieder mehr Kinder und Jugendliche in ihre Bildungseinrichtungen zurück. Für die dort Beschäftigten bedeutet das: Sie müssen eine Reihe von Maßnahmen zum Schutz vor dem Coronavirus umsetzen und diese auch den Kindern vermitteln - eine komplexe Aufgabe.
Die Hinweise der DGUV sind weder vollständig noch abschließend, da sich fast täglich Änderungen ergeben. Länderspezifische Regelungen der zuständigen Ministerien und Gesundheitsbehörden ergänzen die Empfehlungen. Bleiben Sie bitte auf dem Laufenden, indem Sie bei Ihren zuständigen Länderbehörden recherchieren.
Infos für Bildungseinrichtungen in der Coronavirus-Pandemie
DGUV - Fachbereich Bildungseinrichtungen: Umgang mit der Coronavirus-Pandemie
Für Schulen und Kitas, aber auch für Hochschulen: Hinweise und Empfehlungen zum Umgang mit dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) im Bildungsbereich. | mehr
Coronavirus und Friseurhandwerk - Arbeitsschutz, Hygiene, Antworten auf häufige Fragen
Friseursalons können - unter Einhaltung des Arbeitsschutzstandards - ihren Betrieb wieder aufnehmen. Der aktualisierte Arbeitsschutzstandard der BGW (Stand 08.05.2020) mit Infos zu Abstandsregeln und Hygiene. Neu: Unter strengen Auflagen sind auch gesichtsnahe Dienstleistungen erlaubt. Außerdem: Antworten auf häufige Fragen und vieles mehr. Die Seite wird fortlaufend ergänzt | mehr
Fußpflegeeinrichtungen und Nagelstudios
(Foto: adobe/forma82)
Coronavirus, Fußpflegeeinrichtungen und Nagelstudios - Arbeitsschutzstandard, Datenschutzinformation und Antworten auf häufige Fragen
Um sowohl Beschäftigte als auch Kunden und Kundinnen vor dem Coronavirus zu schützen, hat die BGW Hilfen für die Wiedereröffnung entwickelt: Der Arbeitsschutzstandard der BGW, eine Datenschutzinformation für die Kundschaft sowie Antworten auf häufige Fragen. Die Seite wird fortlaufend ergänzt. | mehr
Hebammen (bis Ende 2019 auch Entbindungspfleger)
Coronavirus, Hebammen und Entbindungspfleger: Arbeitsschutzstandard, Datenschutzinformationen und Antworten auf häufige Fragen
Worauf müssen Hebammen und Entbindungspfleger bei ihrer Arbeit achten? Wie schützen Sie sich, die Mutter sowie das Neugeborene vor dem Coronavirus: Der Arbeitsschutzstandard der BGW sowie Antworten auf häufige Fragen. | mehr
Kliniken, ärztliche Praxen
"Alle Einrichtungen des Gesundheitswesens bleiben unter Beachtung der gestiegenen hygienischen Anforderungen geöffnet", so die Bundesregierung.
BGW: Coronavirus in Kliniken, Praxen (und Pflege) - Infos und Handlungsempfehlungen
Die Bundesregierung hat zentral Schutzausrüstung beschafft, die derzeit oft vergriffen ist. Am 20.03.2020 begann die Verteilung durch ein Logistikunternehmen an die 17 Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) und weiter an die Praxen und Einrichtungen.
Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV): Coronavirus - Informationen für Ärztinnen, Ärzte und Praxispersonal
Vorgehen bei Verdachtsfällen, Labortest, Meldepflicht, Hinweise zu Abrechnung, AU-Bescheinigungen, Schutzausrüstung, Antworten auf häufige Fragen (FAQ). | mehr
Sicheres Umfüllen von Desinfektionsmitteln
Informieren Sie sich über das sichere Umfüllen von Desinfektionsmitteln und beachten Sie die Hinweise zum Brand- und Explosionsschutz.
Kinderbetreuung (Kitas)
(Foto: pixabay/ Esi Grünhagen)
Coronavirus: Kinderbetreuung und Kindertagesstätten - Arbeitsschutz, Antworten auf häufige Fragen und Infos
Zum Arbeitsschutzstandard der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV). Hinweise, um Beschäftigte und Kinder vor einer Infektion mit dem Coronavirus zu schützen und Antworten auf häufige Fragen. | mehr
(Foto: Eva-Maria Miehling)
Coronavirus und Kosmetikstudios - Arbeitsschutzstandard, Datenschutzinformation und Antworten auf häufige Fragen
Damit sich bei der kosmetischen Behandlung weder Beschäftigte noch Kunden oder Kundinnen mit dem Coronavirus anstecken, hat die BGW den Arbeitsschutzstandard für Kosmetikstudios erarbeitet. Außerdem: Datenschutzinformation für die Kundschaft und Antworten auf häufige Fragen. Die Seite wird fortlaufend ergänzt. | mehr
Pflege (stationär und ambulant)
BGW: Coronavirus und Humanmedizin - Infos und Handlungsempfehlungen
Können Einrichtungen Mehraufwendungen für die Anpassung von persönlicher Schutzausrüstung (PSA) oder für überhöhte PSA-Kosten erstattet bekommen?
Einrichtungen können im Rahmen des "Pflege-Rettungsschirms" unter Umständen gemäß § 150 SGB XI Mehraufwendungen für die Anschaffung von PSA beantragen.
Spitzenverband der Pflegekassen: Pflege-Rettungsschirm stützt Pflegeeinrichtungen während der Coronapandemie
PARITÄTISCHE Gesamtverband: Zuständige Ansprechpersonen finden
Welche Informationsquellen empfiehlt die BGW?
Pflegebevollmächtigter der Bundesregierung: Antworten auf häufige Fragen (FAQ) für die stationäre und ambulante Pflege
Allgemeine Fragen, z.B. Wo gibt es Präventions-Infos, Merkblätter für Personal, Pflegebedürftige, Besucher?
Verhalten bei Verdacht oder Ansteckung, z.B. Wie können Beschäftigte vor einer Ansteckung durch Betreute geschützt werden?
Hygienemaßnahmen, z.B.: Woher bekomme ich genügend Schutzausrüstung und Desinfektionsmittel?
Stationäre Pflege, z.B.: Tagespflege, Personalschlüssel, Desinfizieren, Neuaufnahmen, Besuchsregelungen
Ambulante Pflege, z.B.: Schutzkleidung, Bezug Desinfektionsmittel
Robert-Koch-Institut: Hinweise für ambulante Pflegedienste im Rahmen der Covid-19-Pandemie
Vorbeugung der Verbreitung des Coronavirus, Einsatz von Schutzmasken, Referenzen und weiterführende Links. | mehr
Robert Koch Institut: Prävention und Management von Covid-19 in Alten- und Pflegeeinrichtungen
Die Empfehlungen gelten auch für Einrichtungen für Menschen mit Beeinträchtigungen und Behinderungen sowie für den öffentlichen Gesundheitsdienst. | mehr
Apotheken/ Pharmazie
Apotheken spielen während der Coronavirus-Pandemie eine wichtige Rolle. Sie liefern und verkaufen Arzneimittel und informieren über Krankheitsrisiken und Schutzmaßnahmen. Damit die Beschäftigten gesund bleiben, haben Schutzmaßnahmen besondere Bedeutung. Auch bei der Herstellung von Desinfektionsmitteln kommt es auf die Sicherheit an.
BGW: Coronavirus - Gefährdungsbeurteilung, Schutzmaßnahmen und Hygiene in Apotheken
Von der Gefährdungsbeurteilung bis zur persönlichen Schutzausrüstung - was Apotheken zum Schutz ihrer Beschäftigten vor Coronaviren brauchen: Tipps und Empfehlungen. | mehr
BGW: Desinfektionsmittel selbst herstellen - Brände und Explosionen in Apotheken vermeiden
Erlaubnis zum Herstellen von Desinfektionsmittel (bis 31.08.2020). Sicher umfüllen, herstellen und konfektionieren - so sorgen Sie für Sicherheit. | mehr
BGW: Influenzapandemie – Risikomanagement in Apotheken
Handlungsanleitung und Empfehlungen zu Arbeitsschutzmaßnahmen für Verantwortliche in Apotheken, erstellt von der Bundesapothekerkammer (BAK) und der BGW . | mehr
Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA): Informationen zum Coronavirus
Hinweise für Apotheken zum Coronavirus, Schaufensteraushang, Antworten auf häufige Fragen von Beschäftigten, Arbeitsschutz, Risikomanagement. | mehr
(Foto: LichtRaum Studios)
Coronavirus und Podologie - Arbeitsschutzstandard, Datenschutzinformation und Antworten auf häufige Fragen
Um bei der podologischen Behandlung weder Beschäftigte noch Patienten oder Patientinnen mit dem Coronavirus anzustecken, bietet die BGW den Arbeitsschutzstandard für die Podologie, eine Datenschutzinformation für die Kundschaft sowie Antworten auf häufig gestellte Fragen. Die Seite wird fortlaufend ergänzt. | mehr
Deutscher Verband für Podologie (ZFD): Corona-Info "Neue Empfehlungen für Podologen (Stand 22.03.2020)
Laut dem Verband ZFD dürfen medizinische Behandlungen weiter durchgeführt werden. Aushang für den Praxiseingang, Antworten auf häufige Fragen und weitere Infos. | mehr
Angestellte im Außendienst der Schädlingsbekämpfung haben aufgrund Ihrer Tätigkeit Kontakte zu Kunden und Kundinnen aus unterschiedlichen Branchen.
Auch Einsätze in Einrichtungen des Gesundheitsdienstes und der Wohlfahrtspflege sind möglich. Liegen dort bestätigte oder Verdachtsfälle von SARS-Cov-2 oder der Krankheit Covid-19 vor, sind besondere Maßnahmen zu treffen.
(Foto: AdobeStock/Uwe Annas)
BGW: Handlungsempfehlungen und Hygienemaßnahmen für die Schädlingsbekämpfung
Die Handlungsempfehlungen für die Schädlingsbekämpfung dienen dem Schutz der Beschäftigten | mehr
(Foto: adobe/studio v-zwoelf)
Coronavirus, Tattoo- und Piercingstudios - Arbeitsschutzstandard, Datenschutzinformationen und Antworten auf häufige Fragen
Weder beim Piercen, noch beim Tätowieren lässt sich der Körperkontakt komplett vermeiden. Damit sich trotzdem keiner mit dem Coronavirus ansteckt, gibt es Hilfen für die Wiedereröffnung: Der Arbeitsschutzstandard der BGW sowie Antworten auf häufige Fragen. Die Seite wird fortlaufend ergänzt. | mehr
Therapeutische Praxen: Ergotherapie
(Foto: stock.adobe.com/tm-photo)
BGW: Coronavirus - Ergotherapie: Arbeitsschutzstandard, Datenschutzinformationen und Antworten auf häufige Fragen
Bei der Ergotherapie ist die Vermeidung von Körperkontakt schwer. Damit sich dennoch niemand mit dem Coronavirus ansteckt, hat die BGW den Arbeitsschutzstandard sowie Antworten auf häufige Fragen entwickelt. | mehr
BGW: Coronavirus - Schutzmaßnahmen in therapeutischen Praxen
Empfehlungen zu Schutzmasken, Händedesinfektionsmitteln und zur Beschaffung persönlicher Schutzausrüstung. Maßnahmen für die Arbeitsorganisation, den Umgang mit Patientinnen und Patienten, Hausbesuche und Hygiene. | mehr
Therapeutische Praxen: Physiotherapie, medizinische Massage
Physiotherapie, medizinische Massage
(Foto: adobe/Andrey Popov)
BGW: Coronavirus - physiotherapeutische Praxen und medizinische Massagepraxen - Arbeitsschutzstandard und Infos
Neben dem am 20.05.2020 veröffentlichten Arbeitsschutzstandard finden Sie hier Infos und Tipps zum Datenschutz (PDF zum Herunterladen, um Kundschaft zu informieren) sowie Antworten auf häufige Fragen. | mehr
BGW: Überblick therapteutische Praxen und Corona
Informationen und Links zu Verbänden für die Bereiche Ergotherapie, Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker und Logopädie. | mehr
Therapeutische Praxen: Heilpraktiker, Logopädie
Ein Praxisbetrieb kann grundsätzlich stattfinden, solange die Praxis nicht vom Gesundheitsamt oder der Landesregierung geschlossen wird. Bitte beachten Sie zusätzlich mögliche abweichende landesspezifische Regelungen.
Während der Ausgangsbeschränkungen können therapeutische Behandlungen grundsätzlich stattfinden, sofern diese medizinisch notwendig sind. Dies ist grundsätzlich dann der Fall, wenn sie ärztlich verordnet sind. Handelt es sich um ältere Verordnungen, liegt es im Ermessen des Therapeuten bzw. der Therapeutin, im Einvernehmen mit dem Patienten oder der Patienting individuell zu entscheiden, ob eine Therapie erforderlich ist, oder ob die Therapie auch ohne medizinische Gefährdung zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen kann. Im Zweifelsfall sollte aber Rücksprache mit der ärztlichen Praxis erfolgen.
BGW: Händedesinfektionsmittel sicher umfüllen
Hinweise zum Brand- und Explosionsschutz beim Umfüllen von Desinfektionsmitteln.| mehr
Informationen zum Offenhalten von Praxen und Hygienemaßnahmen, Soforthilfen, Entschädigungen und Links | mehr
Logo Deutschland: Hygiene- und Schutzmaßnahmen
Konkrete Empfehlungen zur Vermeidung von Ansteckung/ Keimübertragung mit dem Coronavirus in logopädischen Praxen als PDF sowie weitere Informationen zu Unterstützungsangeboten und Antworten auf häufige Fragen. | mehr
Infos zur Corona-Pandemie in Stichworten, eine Übersicht über kostenlose digitale Anwendungen zur Teletherapie und weitere Services. | mehr
Werkstätten | Berufliche Rehabilitation
Coronavirus: Schutzmaßnahmen in Werkstätten für behinderte Menschen
Hinweise und mögliche Maßnahmen, deren Umsetzung in Werkstätten für behinderte Menschen sinnvoll erscheinen, um Beschäftigte vor einer Infektion mit dem Coronavirus zu schützen. | mehr
"Alle Einrichtungen des Gesundheitswesen bleiben unter Beachtung der gestiegenen hygienischen Anforderungen geöffnet", gab die Bundesregierung am 16.03.2020 bekannt.
Wer trägt die Verantwortung für die Gesundheit und Sicherheit der Beschäftigten/ Versicherten?
Die Verantwortung für die Gesundheit und Sicherheit der Beschäftigten bei der Arbeit liegt bei der Unternehmerin oder beim Unternehmer (siehe §§ 3-5 ArbSchG, SGB VII u. § 2 DGUV Vorschrift 1).
Die erforderlichen Maßnahmen hat sie oder er durch eine fachkundig und betriebsspezifisch durchgeführte Gefährdungsbeurteilung festzulegen und umzusetzen (siehe § 3 DGUV Vorschrift 1 und § 5 ArbSchG). Dabei ist nicht nur die Frage zu beantworten wie Gefährdungen reduziert, sondern auch wie sie vermieden werden können: Zum Beispiel planbare Untersuchungen verschieben.
Welche Rolle spielt die BGW?
Die BGW kann die Verantwortung von Unternehmerinnen und Unternehmern für die Beschäftigten nicht übernehmen. Ihre Aufgabe ist die Beratung und Aufsicht ihrer Mitgliedsbetriebe auf den Gebieten der Arbeitssicherheit, der Unfallverhütung und des Gesundheitsschutzes der Arbeitnehmenden.
Grundsätzlich kann die BGW im Rahmen ihres Aufsichtshandelns nach SGB VII bestimmte Arbeiten untersagen. Sie kann auch anordnen, dass entsprechende Schutzmaßnahmen zu ergreifen sind (§ 19 SGB 7). Diese Anordnungen richten sich an dann an die Unternehmerin.
Dies erfolgt immer im Einzelfall und unter Würdigung aller Umstände sowie mit pflichtgemäßem Ermessen. Im konkreten Fall arbeiten wir mit den staatlichen Arbeitsschutzbehörden zusammen.
Wer kann Einrichtungen aufgrund einer Infektionsgefährdung schließen?
Das Schließen von Betrieben aus infektionsschutzrechtlichen Gründen obliegt der zuständigen Behörde nach dem Infektionsschutzgesetz. Beim Robert-Koch-Institut können Sie ein Gesundheitsamt nach Postleitzahl oder Ort finden.
Wer ist primär für den Vollzug staatlichen Arbeitsschutzrechts zuständig?
Für den Arbeitsschutz und den Vollzug des staatlichen Arbeitsschutzrechts sind vorrangig die staatlichen Arbeitsschutzbehörden in den jeweiligen Bundesländern zuständig.
Weiterführende Informationsquelle:
Bundeszahnärztekammer: Zahnärztliche Behandlung und Covid-19-Pandemie
Risikomanagement, Praxisbetrieb, Behandlungspflicht, Ansprechpersonen, Quarantäne, Praxisaushang "STOP" und Infos für Patientinnen und Patienten. | mehr
Weitere: Durchgangsärztinnen und Durchgangsärzte
Informationen für Durchgangsärztinnen und Durchgangsärzte
Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um das Durchgangsarztverfahren der gesetzlichen Unfallversicherung haben die Landesverbände der DGUV zusammengestellt. Die Liste wird fortlaufend aktualisiert und ergänzt. | mehr
Weitere: Reha-Kliniken und Hotels (zur Entlastung anderer Kliniken)
Coronavirus: Rehakliniken und Hotels für Covid-19-Betroffene geeignet?
In besonders vom Coronavirus betroffenen Regionen könnte sich die Frage stellen: Wie lassen sich Kliniken und Krankenhäuser entlasten, wenn sie wegen SARS-CoV-2 überfüllt sind? Hier sind Reha-Kliniken sowie Hotels als mögliche Aufnahmestätten im Gespräch. Ihre Eignung ist im Einzelfall zu prüfen - und der Arbeitsschutz muss beachtet werden. | mehr
Ist Ihre Branche nicht dabei? Informieren Sie sich über weitere branchenspezifische Corona-Arbeitsschutzstandards auf der Seite der DGUV. Diese bietet eine Übersicht aller Branchen und den zuständigen Berufsgenossenschaften.
Hinweise zu Beschaffung, Verwendung
Schutzausrüstung, Desinfektionsmittel & Co.: Antworten auf häufige Fragen
Wegen der aktuellen Pandemie besteht deutschlandweit eine außergewöhnlich hohe Nachfrage nach zum Beispiel Schutzmasken, Händedesinfektionsmittel und anderen Produkten. Aktuelle Neuigkeiten für Betriebe zum Thema.
Welche weiterführenden Informationsquellen empfiehlt die BGW?
Ausschuss für Mutterschutz (Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben): Mutterschutz und SARS-CoV-2
Bewertung von Mutterschutz und Coronapandemie, betrieblicher Gesundheitsschutz für Schwangere und Stillende, Beratungsmöglichkeiten, Infos für Betriebe, betriebsärztliches Personal, Frauenärztinnen und -ärzte sowie Hebammen. | mehr
Regierungspräsidien Baden-Württemberg: Beschäftigung Schwangerer im Hinblick auf SARS-CoV-2
Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe: Hinweise und FAQ zum Coronavirus für Schwangere und Säuglinge
An wen kann ich mich in meinem Bundesland wenden, wenn ich spezielle Fragen habe und Beratung benötige?
Bundesfamilienministerium: Aufsichtsbehörden für Mutterschutz und Kündigungsschutz: Informationen der Länder
Für jedes Bundesland: Liste der für den Mutterschutz zuständigen Behörden und Institutionen | mehr
Im Rahmen der Eindämmung der Coronavirus-Pandemie hat die DGUV zielgruppenspezifische Handlungshilfen sowohl für Unternehmen als auch für betriebliche Ersthelfende und ermächtigte Ausbildungsstellen erarbeitet, die zum Herunterladen zur Verfügung stehen:
Handlungshilfe für Unternehmen (FBEH-100)
Handlungshilfe für Ersthelfende (FBEH-101)
Handlungshilfe für ermächtigte Ausbildungsstellen (FBEH-102)
Alles Weitere zum Thema Kurs-Absagen sowie zur Ersten Hilfe im Homeoffice.
Für die arbeitsmedizinische Vorsorge nach der Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge (ArbMedVV) gelten im Pandemiefall dieselben Vorsichtsmaßnahmen wie für jede ärztliche Praxis; diese ergeben sich aus dem Pandemieplan und Anordnungen des Bundes und der Länder. Als pragmatische Lösung könnten in der Notsituation arbeitsmedizinische Vorsorgen auch telefonisch durchgeführt werden. Denn bei der arbeitsmedizinischen Vorsorge steht die Beratung im Vordergrund. Quelle: Bundesarbeitsministerium
Bei Geräten der Gruppe 1 (Gerätegewicht bis 3 kg und Atemwiderstand bis 5 mbar) muss den Beschäftigten eine arbeitsmedizinische Vorsorge angeboten werden. Die Teilnahme ist nicht verpflichtend..
Nach der Risikobewertung zu Covid-10 durch das Robert-Koch-Institut (RKI) ist die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit weiterhin insgesamt hoch, für Risikogruppen sehr hoch. Diese Einschätzung kann sich kurzfristig durch neue Erkenntnisse ändern.
Robert Koch Institut: Übersichtsseite zum neuartigen Coronavirus
Infos zu Corona auf einen Blick: Aktuelle Risikobewertung, Antworten auf häufige Fragen, Fallzahlen und Meldungen, Dignostik und Umgang mit Probenmaterial, Infektionsschutz, Prävention, Merkblatt "Quarantäne" für Betroffene und Kontaktpersonen, Reiseverkehr, Krisenpläne. | mehr
Plakat: So schützen Sie sich vor dem Corona-Virus - Infos in Leichter Sprache | BGW 20-00-009
DGUV-Magazin "arbeit & gesundheit": Tipps zum Schutz vor Grippe und Corona - in Leichter Sprache
Infos, Tipps und Hilfen für alle bei der BGW versicherten Betriebe
Dieses Faltblatt der DGUV informiert, was in den Betrieben festzulegen und zu veranlassen ist, wenn sich ein Krankheitserreger weltweit verbreitet.
DGUV Plakat: Coronavirus - Allgemeine Schutzmaßnahmen
Dieses Plakat beschreibt hygienische und organisatorische Maßnahmen zum Schutz vor einer Infektion mit dem SARS-CoV-2 Virus im Betrieb.
DGUV: Flyer "Coronavirus SARS-CoV-2 – Verdachts-/Erkrankungsfälle im Betrieb"
Dieser Flyer enthält organisatorische und hygienische Maßnahmen zum Vorgehen bei Verdacht auf eine COVID-19-Erkrankung einer Mitarbeiterin/eines Mitarbeiters im Betrieb.
Handlungshilfe für Unternehmen - Erste Hilfe im Betrieb im Umfeld der Corona (SARS-CoV-2)-Pandemie (FBEH-100)
Betriebliche Ersthelfende sollen an einem Erste-Hilfe-Kurs nur teilnehmen, wenn dies unumgänglich ist. Unternehmen finden entsprechende Informationen dazu in dieser Handlungshilfe der DGUV.
Handlungshilfe für Ersthelfende - Erste Hilfe im Betrieb im Umfeld der Corona (SARS-CoV-2)-Pandemie (FBEH-101)
Die DGUV hat in dieser Handlungshilfe Orientierungspunkte für betriebliche Ersthelfende zum Verhalten in Erste-Hilfe-Situationen im Umfeld der Corona-Pandemie zusammengestellt.
Robert Koch Institut: Gesundheitsamt nach Postleitzahl oder Ort
Das PLZ-Tool des Robert-Koch-Instituts ermöglicht es, mit Hilfe der Postleitzahl oder des Wohnortes das zuständige Gesundheitsamt inklusive Kontaktinformationen zu erhalten.
Das Bundesinstitut für Risikobewertung hat die wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema Übertragung des Virus auf den Menschen über Lebensmittel, importierte Produkte und weitere Gegenstände zusammengefasst.
infektionsschutz.de: Infos zum neuartigen Coronavirus
Hygienetipps als Film, Plakat, Infografik und in Merkblättern. Antworten auf häufige Fragen (FAQ) und Material für Bildungseinrichtungen (Schulen, Kitas...) sowie für Pflegeeinrichtungen | Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.
Umgang mit Covid-19 am Arbeitsplatz, Antworten auf häufige Fragen (FAQ), Empfehlungen für Labordiagnostik und gezielte Tätigkeiten mit SARS-CoV-2, organisatorische Maßnahmen zum Arbeitsschutz sowie zum ressourcenschonenden Einsatz von Schutzausrüstung.
Gesellschaft für Virologie: Coronavirus SARS-CoV-2
Institute und andere Stellen, die den SARS-CoV-2 PCR Test anbieten; aktuelle Informationen, zusammengefasste Infos über das neuartige Coronavirus und Covid-19 sowie Links.
Empfehlungen: NDR-Podcast und Artikel
Deutsches Ärzteblatt: Impfung gegen Lungeninfektionen auch jetzt noch sinnvoll (13.03.2020)
DGUV-Magazin "topeins": Corona - Für den Ernstfall gerüstet
DGUV-Magazin "arbeit & gesundheit": Wie man sich vor Ansteckung schützt
DGUV: Überblick Coronavirus
Infos zu Covid-19, angeordneten Maßnahmen und Links
Krankenhaus und Corona
Krisen-Vorbereitung für Beschäftigte: Tipps und Angebote der BGW