Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=V%20ZR%20174/86
Timestamp: 2019-06-20 20:42:12
Document Index: 252775319

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 709', '§ 730', 'BGH', '§ 11', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 30.10.1987 - V ZR 174/86 - dejure.org
https://dejure.org/1987,171
BGH, 30.10.1987 - V ZR 174/86 (https://dejure.org/1987,171)
BGH, Entscheidung vom 30.10.1987 - V ZR 174/86 (https://dejure.org/1987,171)
BGH, Entscheidung vom 30. Januar 1987 - V ZR 174/86 (https://dejure.org/1987,171)
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Prozessführungsbefugnis einzelner Gesellschafter - Formularmäßige Sicherungsabreden - Alle gegenwärtigen und zukünftigen Verbindlichkeiten - "Überraschende Klausel"
Sicherungsabrede für Grundschuld einer BGB-Gesellschaft als überraschende Klausel bei Erstreckung auf Privatverbindlichkeiten der Gesellschafter
Prozessführungsbefugnis einzelner Gesellschafter; Formularmäßige Sicherungsabreden; Alle gegenwärtigen und zukünftigen Verbindlichkeiten; "Überraschende Klausel"
Sicherungsvereinbarung - Formularmäßigkeit - BGB-Gesellschaft - Kreditsicherung - Überraschende Klausel
BGHZ 102, 152
NJW 1988, 558
NJW-RR 1988, 419 (Ls.)
DNotZ 1988, 484
WM 1988, 12
DB 1988, 901
Rpfleger 1988, 100
Nach § 709 Abs. 1 und § 730 Abs. 2 Satz 2 BGB können die Gesellschafter, falls nicht ein anderes vereinbart ist, die Geschäfte der Gesellschaft nur gemeinschaftlich führen, mithin auch nur gemeinschaftlich die Forderung einklagen (z.B.: BGHZ 102, 152, 154 m.w.N.).
Denn in den Veränderungen der Regelung in § 11 Nr. 4 des Mietvertrags ist gleichwohl keine Änderung des wesentlichen Inhalts der Klausel, sondern lediglich eine unselbständige Ergänzung in Gestalt einer Änderung der Formulierung zu sehen, die den Charakter der Klausel als Allgemeine Geschäftsbedingung nicht in Frage stellt (vgl. BGH, Urteile vom 30. Oktober 1987 - V ZR 174/86, BGHZ 102, 152, 158; vom 18. Mai 1995 - X ZR 114/93, WM 1995, 1455 unter 1 b).
Denn selbst wenn es sich bei den Klägern - wie im Revisionsverfahren mangels entsprechender Feststellungen des Berufungsgerichts zu Gunsten der Beklagten als richtig zu unterstellen ist - um Richter handeln sollte, änderte dies nichts an der Geltung der strengen Anforderungen, die nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (vgl. hierzu BGH, Urteile vom 30. Oktober 1987 - V ZR 174/86, BGHZ 102, 152, 158 mwN; vom 3. April 1998 - V ZR 6/97, NJW 1998, 2600 unter II 2 b;… Erman/Roloff, aaO Rn. 58) an ein Aushandeln von Vertragsbedingungen zu stellen sind.
Zu ersteren zählen etwa der Grad der Abweichung vom dispositiven Gesetzesrecht und die für den Geschäftskreis übliche Gestaltung, zu letzteren - und das allein kommt hier in Betracht - der Gang und der Inhalt der Vertragsverhandlungen und der äußere Zuschnitt des Vertrages (BGHZ 102, 152, 159).
Anderes gilt aber, wenn sich die Enttäuschung der Kundenerwartung gerade aus dem Anlaß oder den individuellen Umständen des Vertragsschlusses wie etwa dem Gang der Vertragsverhandlungen ergibt (BGHZ 102, 152, 159).
BGH, 14.07.1988 - V ZR 308/86
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OLG Oldenburg, 10.02.1999 - 2 U 248/98
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Pflicht eines Gesellschafters zur gemeinschaftlichen Geltendmachung einer …
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