Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F20-06-2007-U_383-2006
Timestamp: 2016-10-21 20:16:03
Document Index: 284393658

Matched Legal Cases: ['Art. 6', 'BGE', 'BGE', 'in casu', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 134', 'Art. 135', 'Art. 159']

B.________, 1969, Beschwerdegegnerin, vertreten durch F�rsprecher Thomas Laube, Ulrichstrasse 14, 8032 Z�rich.
Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Z�rich vom 31. Juli 2006.
Die 1969 geborene B.________ war seit 2. Oktober 1995 als Verk�uferin in der M.________ AG t�tig und bei der Z�rich Versicherungs-Gesellschaft (nachfolgend: Z�rich) gegen Unf�lle versichert. Als sie am Abend des 18. Dezember 1998 mit ihrem Auto vor einem Fussg�ngerstreifen hielt, fuhr ein nachfolgender Fahrzeuglenker von hinten auf ihren Wagen auf. Der am n�chsten Tag konsultierte Hausarzt Dr. med. N.________, diagnostizierte eine Distorsion der Halswirbels�ule (HWS) mit vorwiegend muskul�rem Beschwerdebild. Im Zusatzfragebogen bei HWS-Verletzungen vom 5. Januar 1999 hielt er zudem fest, die Versicherte habe bei der ersten Konsultation etwas verwirrt gewirkt, jedoch nicht �ber Schwindel, Bewusstlosigkeit, �belkeit und Erbrechen geklagt. Hingegen habe sie angegeben, dass eine Stunde nach dem Unfall Kopf- und Nackenschmerzen mit Ausstrahlung in die rechte Schulter aufgetreten seien und sie an Schlafst�rungen, Spontanschmerz im Bereich von Kopf und Nacken mit Ausstrahlung in die rechte Schulter sowie einer eingeschr�nkten Beweglichkeit der HWS gelitten habe. Bei der Untersuchung war die HWS druckdolent und in Rotation und Neigung schmerzhaft. Sensibilit�tsst�rungen und neurologische Ausf�lle fanden sich keine. Den psychischen Zustand bezeichnete der Arzt als "normal", jedoch seit jeher verhalten. In der Folge wurde B.________ medikament�s und mittels Physiotherapie behandelt. Der Rheumatologe Dr. med. A.________, ging im Bericht vom 20. April 1999 von einem posttraumatischen Cervicocranialsyndrom mit glaubhaften Kopfschmerzen und einer leichten Hirnleistungsst�rung in Form verst�rkter Erm�dbarkeit und rasch abnehmender Konzentrationsleistung aus. Vom 21. September bis 19. Oktober 1999 weilte die Versicherte zur station�ren Behandlung in der Klinik Z.________. Nachdem im Austrittsbericht vom 27. Oktober 1999 eine psychotherapeutische Behandlung empfohlen worden war, wurde B.________ von Dr. med. H.________, Institut f�r Psychotraumatologie, untersucht, welcher laut Bericht vom 5. Januar 2000 ein depressives Syndrom diagnostizierte. Die Z�rich liess �berdies von ihrem Unfallanalytiker die unfalltechnische Expertise vom 3. Januar 2000 erstellen. Vom 15. Februar 2001 bis 15. Februar 2003 erfolgte eine Umschulung durch die Invalidenversicherung an einer Handelsschule mit anschliessendem KV-Praktikum bis 31. Juli 2004. Seither besteht eine Arbeitsf�higkeit von 60 %.
Die Z�rich erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung, Taggeld). Gest�tzt auf das von ihr eingeholte psychiatrische Gutachten des Dr. med. C.________, vom 29. M�rz 2003 verneinte sie mit Verf�gung vom 9. Oktober 2003 ihre Leistungspflicht f�r die Zeit ab 31. Juli 2002. Daran hielt sie auf Einsprache der B.________ hin fest (Einspracheentscheid vom 30. M�rz 2005).
B.________ liess Beschwerde erheben und beantragen, die Z�rich sei zu verpflichten, ihr die gesetzlichen Leistungen �ber den 31. Juli 2002 hinaus zu erbringen. Zudem liess sie unter anderem das von ihr in Auftrag gegebene Gutachten des Neurologen Dr. med. O.________, vom 31. Oktober 2005 sowie die Berichte der Rheumatologen Dr. med. M.________, vom 19. Juni 2005 und Dr. med. W.________, vom 16. Juli 2004 einreichen. Mit Entscheid vom 31. Juli 2006 hiess das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich die Beschwerde gut mit der Feststellung, dass die Versicherte �ber den 31. Juli 2002 hinaus Anspruch auf Leistungen der Unfallversicherung habe.
Die Z�rich f�hrt Verwaltungsgerichtsbeschwerde mit dem Antrag auf Aufhebung des kantonalen Entscheids.
W�hrend B.________ auf Abweisung des Rechtsmittels schliessen l�sst, verzichtet das Bundesamt f�r Gesundheit auf eine Vernehmlassung.
Im vorinstanzlichen Entscheid wird die Rechsprechung zu dem f�r die Leistungspflicht des Unfallversicherers (Art. 6 Abs. 1 UVG) vorausgesetzten nat�rlichen (BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181, 402 E. 4.3.1 S. 406) und ad�quaten Kausalzusammenhang (BGE 129 V 177 E. 3.2 S. 181, 402 E. 2.2 S. 405, 125 V 456 E. 5a S. 461) zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen. Richtig ist auch, dass das am 1. Januar 2003 in Kraft getretene Bundesgesetz vom 6. Oktober 2000 �ber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) am unfallversicherungsrechtlichen Begriff des nat�rlichen und ad�quaten Kausalzusammenhangs und an dessen Bedeutung als eine Voraussetzung f�r die Leistungspflicht nach UVG nichts ge�ndert hat.
3.1 W�hrend Vorinstanz und Beschwerdegegnerin die Frage nach dem Vorliegen eines nat�rlichen Kausalzusammenhangs zwischen dem Unfall vom 18. Dezember 1998 und den geklagten Beschwerden bejahen, bestreitet der Unfallversicherer dessen Bestehen.
3.2 Mit Blick auf die Akten kann den vorinstanzlichen Erw�gungen zum nat�rlichen Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und den �ber den 31. Juli 2002 hinaus fortdauernden, die Leistungsf�higkeit einschr�nkenden Beschwerden der Versicherten beigepflichtet werden. Das kantonale Gericht hat die medizinischen Unterlagen sorgf�ltig gew�rdigt und �berzeugend dargelegt, weshalb die Schlussfolgerungen des psychiatrischen Gutachtens des Dr. med. C.________ vom 29. M�rz 2003 nicht zu �berzeugen verm�gen. Gest�tzt auf die �brige medizinische Aktenlage ist mit der Vorinstanz festzustellen, dass nach dem im Sozialversicherungsrecht erforderlichen Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit ein nat�rlicher Kausalzusammenhang gegeben ist.
3.3 Was in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde dagegen vorgebracht wird, vermag nicht zu �berzeugen. Aufgrund der Feststellungen des erstbehandelnden Dr. med. N.________ ist davon auszugehen, dass die heutige Beschwerdegegnerin anl�sslich der Auffahrkollision eine Distorsionsverletzung der HWS erlitten hat. Diese Annahme wurde aus �rztlicher Sicht nie in Frage gestellt. Im Anschluss an den Unfall ist zumindest teilweise das typische Beschwerdebild (in casu zun�chst Nacken- und Kopfschmerzen mit Ausstrahlungen in die rechte Schulter, Benommen- und Verwirrtheit sowie Schlafst�rungen, im sp�teren Verlauf auch Depression, schnelle Erm�dbarkeit, Aufmerksamkeits- und Ged�chtnisst�rungen) nach solchen Verletzungen aufgetreten (vgl. BGE 117 V 359 E. 4b S. 360).
Laut Dr. med. H.________ interagiert eine depressive Symptomatik mit dem Schmerzsyndrom und beeinflusst damit wahrscheinlich auch die neuropsychologischen Schwierigkeiten. Obwohl die durch traumatische �bergriffserfahrungen in der Kindheit und Adoleszenz gepr�gte Pers�nlichkeitsstruktur die Unfallfolgen verst�rke, stelle der Unfall vom 18. Dezember 1998 eine wesentliche Teilursache des festgestellten Beschwerdebildes dar. Entgegen der in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vertretenen Auffassung bietet das Gutachten des Dr. med. C.________ keinen Anlass, am nat�rlichen Kausalzusammenhang des Beschwerdebildes zu zweifeln. Seine Betrachtungsweise basiert auf der aus der unfallanalytischen Beurteilung der Z�rich abgeleiteten Annahme einer geringen Einwirkung von Beschleunigungskr�ften auf Kopf und Hals und der daraus gezogenen Schlussfolgerung, dass die festgestellten Symptome demnach mit gr�sster anzunehmender Wahrscheinlichkeit auf andere Ursachen zur�ckzuf�hren seien. Diese sieht er in der von der Versicherten andeutungsweise geschilderten komplexen und schwierigen Lebenssituation und damit in vorbestehenden psychischen Belastungsfaktoren begr�ndet. Nach der Rechtsprechung vermag eine unfalltechnische oder biomechanische Analyse Anhaltspunkte zur - einzig mit Blick auf die Ad�quanzpr�fung relevanten - Schwere des Unfallereignisses zu liefern. �berlegungen zur Auffahrgeschwindigkeit und der dabei auf das Fahrzeug der versicherten Person �bertragenen Energie bilden jedoch keine hinreichende Grundlage f�r die Beurteilung der nat�rlichen Kausalit�t. Denn selbst bei scheinbar harmlosen Auffahrunf�llen kann aus medizinischer Sicht nicht von vornherein ausgeschlossen werden, dass eine f�r die Gesundheitsbeeintr�chtigung urs�chliche Verletzung der Halswirbels�ule vorliegt (RKUV 2003 Nr. U 489 S. 357, U 193/01; HAVE 2005 S. 351, U 264/04). �berdies darf der Umstand, dass der im Zusammenhang mit HWS-Verletzungen sich manifestierende Beschwerdekomplex mitunter noch andere Ursachen haben kann, nicht von vornherein zur Verneinung der nat�rlichen Kausalit�t f�hren, da der Unfall als eine Teilursache f�r die Bejahung des nat�rlichen Kausalzusammenhangs gen�gt (BGE 119 V 335 E. 2b/bb S. 341). Damit setzt sich Dr. med. C.________ nicht auseinander. Aus den von ihm aufgezeigten alternativen Erkl�rungsmustern allein l�sst sich nicht ableiten, dass der Unfall jede kausale Bedeutung im Hinblick auf den Gesundheitsschaden eingeb�sst hat. Die in anderen medizinischen Unterlagen bejahte nat�rliche Kausalit�t zwischen dem Unfallereignis und den persistierenden Beschwerden wird damit nicht �berzeugend widerlegt, weshalb kein Grund besteht, seiner Auffassung zu folgen.
Uneinigkeit besteht sodann hinsichtlich der Frage, nach welchen Kriterien die Ad�quanz des Kausalzusammenhangs zu pr�fen ist. Die Vorinstanz und die Beschwerdegegnerin vertreten die Auffassung, massgebend sei die Schleudertraumapraxis (BGE 117 V 359). Demgegen�ber vertritt der Unfallversicherer den Standpunkt, die pr�traumatische psychische Pathologie sei von Anfang an wirksam gewesen und habe zusammen mit der posttraumatischen psychischen Fehlentwicklung schon kurz nach dem Unfall dominiert, was zur Anwendung der Rechtsprechung gem�ss BGE 115 V 133 f�hre.
4.1 Hat die versicherte Person bei einem Unfall ein Schleudertrauma der HWS oder eine diesem �quivalente Verletzung erlitten, ohne dass wie vorliegend mit Bezug auf die Beschwerdegegnerin organisch nachweisbare Funktionsausf�lle vorliegen, hat die Ad�quanzbeurteilung grunds�tzlich nach der in BGE 117 V 359 E. 6a S. 366 dargelegten Rechtsprechung zu erfolgen. Dabei wird im Gegensatz zu der bei psychischen Unfallfolgen geltenden Praxis (BGE 115 V 133 E. 6c/aa S. 140) auf eine Differenzierung zwischen physischen und psychischen Komponenten verzichtet, da nicht entscheidend ist, ob die Beschwerden medizinisch eher als organischer oder psychischer Natur zu bezeichnen sind (BGE 117 V 359 E. 6a S. 366). Von diesem Grundsatz ist abzuweichen, wenn die zum typischen Beschwerdebild eines HWS-Schleudertraumas geh�renden Beeintr�chtigungen zwar teilweise gegeben sind, im Vergleich zur ausgepr�gten psychischen Problematik aber unmittelbar nach dem Unfall ganz in den Hintergrund treten oder wenn die physischen Beschwerden im Verlaufe der ganzen Entwicklung vom Unfall bis zum Beurteilungszeitpunkt gesamthaft nur eine sehr untergeordnete Rolle gespielt haben. Diesfalls ist die Beurteilung der ad�quaten Kausalit�t praxisgem�ss unter dem Gesichtspunkt einer psychischen Fehlentwicklung nach Unfall gem�ss BGE 115 V 133 vorzunehmen (BGE 123 V 98 E. 2a S. 99).
4.2 Dass das f�r ein Schleudertrauma der HWS typische Beschwerdebild ganz in den Hintergrund ger�ckt w�re, ist im hier zu beurteilenden Fall nicht ohne weiteres erstellt, bestehen doch nachweislich weiterhin auch die Arbeitsf�higkeit tangierende somatische Befunde. So f�hrte Dr. med. A.________ im Bericht vom 5. M�rz 2002 an, die Beweglichkeit des Kopfes und der Halswirbels�ule habe sich zwar wesentlich gebessert. Eine endphasige Bewegungseinschr�nkung bleibe jedoch bestehen. Dr. med. M.________ fand gem�ss Bericht vom 19. Juni 2005 keine Anhaltspunkte f�r eine somatoforme Schmerzkrankheit oder eine Fibromyalgie. Hingegen best�tigte er das Vorliegen eines zervikovertebralen- und zervikozephalen Syndroms. Auch Dr. med. W.________ ging im Bericht vom 16. Juli 2004 ausschliesslich von somatischen, die Arbeitsf�higkeit beeintr�chtigenden Beschwerden aus. Die neuropsychologischen Funktionsst�rungen bezeichnete Dr. med. O.________ im Gutachten vom 31. Oktober 2005 als minim bis leicht. Die psychische Dimension hat sich laut Bericht des Dr. med. H.________ vom 16. April 2001 aufgrund der durchgef�hrten Therapie verbessert. Mit der Vorinstanz ist die Pr�fung der Ad�quanz daher anhand der f�r Schleudertraumata der HWS geltenden Rechtsprechung vorzunehmen.
5.1 Im Rahmen der aufgrund des Geschehensablaufs vorzunehmenden Kategorisierung ist eine Auffahrkollision vor einem Fussg�ngerstreifen oder einem Lichtsignal praxisgem�ss in der Regel als mittelschweres, im Grenzbereich zu den leichten Unf�llen liegendes Ereignis einzustufen (RKUV 2003 Nr. U 489 S. 357, U 193/01). Gr�nde, davon abzuweichen sind mit Bezug auf die Beschwerdegegnerin nicht gegeben, wie die Vorinstanz zutreffend erwogen hat. Die Ad�quanz ist demnach zu bejahen, wenn die zu ber�cksichtigenden Kriterien in geh�ufter oder auffallender Weise erf�llt sind (BGE 117 V 359 E. 6b S. 368).
5.2.1 Der Unfall vom 18. Dezember 1998 hat sich weder unter besonders dramatischen Begleitumst�nden ereignet, noch war er - objektiv betrachtet - von besonderer Eindr�cklichkeit. Ebenfalls zu verneinen ist ferner klarerweise das Kriterium einer die Unfallfolgen erheblich verschlimmernden �rztlichen Fehlbehandlung. Was das Kriterium der ungew�hnlich langen Dauer der �rztlichen Behandlung anbelangt, kann den Akten entnommen werden, dass sich die Beschwerdegegnerin seit dem Unfall in �rztlicher Behandlung befindet, sich w�hrend mehrerer Wochen in einer station�ren Rehabilitationseinrichtung aufhielt und sich seither regelm�ssig diversen therapeutischen Massnahmen (Physiotherapie, Psychotherapie, Akupunktur, Feldenkreistherapie, Craniosacraltherapie etc.) unterzog. Dabei ist von einer in ihrer Gesamtheit kontinuierlichen, mit einer gewissen Planm�ssigkeit auf die Verbesserung des Gesundheitszustandes gerichteten Behandlung von ungew�hnlich langer Dauer auszugehen. Da die vom Hausarzt eingeleitete Therapie nicht zum gew�nschten Erfolg gef�hrt hat, der station�re Rehabilitationsaufenthalt keine vollst�ndige Heilung brachte, die im Bericht von Dr. med. A.________ vom 9. Juli 1999 gestellte gute Prognose mit Behandlungsabschluss bis voraussichtlich Ende Jahr nicht eingetreten ist und die Psychotherapie laut Bericht des Dr. med. H.________ vom 16. April 2001 zwar in verschiedener Hinsicht eine Verbesserung und Linderung, aber keine endg�ltige Stabilit�t gebracht hat, ist auch das Kriterium des schwierigen Heilungsverlaufs zu bejahen. Zu bejahen ist sodann auch das Vorhandensein von Dauerbeschwerden, leidet die Versicherte doch seit dem Unfall an einem mannigfachen Beschwerdebild (vgl. Gutachten des Dr. med. C.________ und des Dr. med. O.________). Nach Lage der �rztlichen Unterlagen ist die Beschwerdegegnerin seit ihrem Unfall dauerhaft ganz oder teilweise in ihrem Leistungsverm�gen eingeschr�nkt. Den vorinstanzlichen Erw�gungen kann somit auch bez�glich der Bejahung des Kriteriums des Grades und der Dauer der Arbeitsunf�higkeit gefolgt werden. Mit Bezug auf die Schwere und Art der zugezogenen Verletzung ist davon auszugehen, dass schon kurz nach dem Unfall eine H�ufung der f�r ein HWS-Schleudertrauma charakteristischen Symptome auftrat, mit schwerwiegenden Auswirkungen auf Befinden und Leistungsf�higkeit. Das besagte Kriterium ist daher ebenfalls als erf�llt zu betrachten.
5.2.2 Sind somit mehrere der relevanten Ad�quanzkriterien als erf�llt anzusehen, kommt dem Unfall vom 18. Dezember 1998 eine massgebliche Bedeutung f�r die in der Folge eingetretene erhebliche Einschr�nkung in der Arbeits- und Erwerbsf�higkeit zu, weshalb der ad�quate Kausalzusammenhang zu bejahen ist. Die Beschwerdef�hrerin hat die gesetzlichen Leistungen deshalb �ber Ende Juli 2002 hinaus zu erbringen. �ber die der Versicherten ab diesem Zeitpunkt im Einzelnen zustehenden Versicherungsleistungen wird der Unfallversicherer zu befinden haben.
Im vorliegenden Verfahren geht es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen, weshalb von der Auferlegung von Gerichtskosten abzusehen ist (Art. 134 OG). Dem Prozessausgang entsprechend steht der anwaltlich vertretenen Beschwerdegegnerin eine dem Aufwand entsprechende Parteientsch�digung zu (Art. 135 in Verbindung mit Art. 159 OG).