Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BFH&Datum=26.04.2001&Aktenzeichen=V%20R%2050/99
Timestamp: 2019-05-21 18:13:26
Document Index: 71950657

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 2', '§ 13', '§ 15', 'Art. 43', 'Art. 31', '§ 1', '§ 15', '§ 14', 'Art. 31', 'Art. 43', 'BGH', 'EuG', 'EuG']

BFH, 26.04.2001 - V R 50/99 - dejure.org
https://dejure.org/2001,1566
BFH, 26.04.2001 - V R 50/99 (https://dejure.org/2001,1566)
BFH, Entscheidung vom 26.04.2001 - V R 50/99 (https://dejure.org/2001,1566)
BFH, Entscheidung vom 26. April 2001 - V R 50/99 (https://dejure.org/2001,1566)
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UStG 1991/1993 § 1 Abs. 1 Nr. 1, § 2 Abs. 1, § 13 Abs. 2 Nr. 1, § 15 Abs. 1 Nr. 1; EGVtr Art. 43, 48; EWR-Abkommen Art. 31, 34
Domizilgesellschaft - Umsatzsteuer - Vorsteuerabzug
§§ 1, 2, 13, 15 UStG 1991/93
Umsatzsteuer; Vorsteuerabzug bei Einschaltung einer liechtensteinischen Domizilgesellschaft
Vorsteuerabzug bei Einschaltung einer liechtensteinischen Domizilgesellschaft
BFHE 194, 536
BB 2001, 1622
DB 2001, 2180
NZG 2002, 103
bb) In der Rechtsprechung des Senats ist geklärt, dass die Angaben in einer Rechnung i.S. des § 15 Abs. 1 Nr. 1 Satz 1 des Umsatzsteuergesetzes (UStG) i.V.m. § 14 Abs. 4 UStG eine eindeutige und leicht nachprüfbare Feststellung der Voraussetzungen für den Vorsteuerabzug ermöglichen müssen (…ständige Rechtsprechung, vgl. z.B. BFH-Urteile vom 29. April 1993 V R 118/89, BFH/NV 1994, 584, und vom 17. September 1992 V R 41/89, BFHE 169, 540, BStBl II 1993, 205; Beschlüsse vom 31. Januar 2002 V B 108/01, Umsatzsteuer-Rundschau --UR-- 2002, 275;… vom 2. Juli 1999 V B 171/98, BFH/NV 1999, 1652; vgl. Urteil vom 26. April 2001 V R 50/99, BFHE 194, 536 --zur Bezeichnung des Leistungsempfängers--).
Die für das Fürstentum Liechtenstein geltende Niederlassungsfreiheit nach Art. 31 EWR deckt sich im Wesentlichen mit der Niederlassungsfreiheit gemäß Art. 43 des Vertrags zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft (EG) in der am 1. Februar 2003 in Kraft getretenen Fassung des Vertrags von Nizza vom 26. Februar 2001 (BGBl. II 2001, 1666; 2003, 1477; BFH-Urteil vom 26. April 2001 V R 50/99, BFHE 194, 536, unter II.1.b der Gründe; Urteil des Bundesgerichtshofs vom 19. September 2005 II ZR 372/03, BGHZ 164, 148, unter II.1.a der Gründe, m.w.N).
Tatsächlich ist das FG auch von der Rechtsprechung des BFH in dem Urteil vom 26. April 2001 V R 50/99 (BFHE 194, 536) und in dem Beschluss vom 2. April 1997 V B 26/96 (BFHE 182, 430, BStBl II 1997, 443) ausgegangen.
BFH, 26.03.2008 - XI B 203/07
Darlegungsanforderungen bei behaupteter grundsätzlicher Bedeutung der Rechtssache …
Denn der BFH hat bereits geklärt, dass jemandem, der im Namen einer von ihm beherrschten nicht rechtsfähigen Domizilgesellschaft liechtensteinischen Rechts in der Bundesrepublik Lieferungen oder sonstige Leistungen ausführt, diese Leistungen umsatzsteuerrechtlich als eigene zuzurechnen sind (BFH-Urteil vom 26. April 2001 V R 50/99, BFHE 194, 536).
Denn auch insoweit fehlt jegliche Auseinandersetzung des Klägers mit den in Rechtsprechung und Literatur zu dieser Rechtsfrage vertretenen Auffassungen (vgl. BFH-Urteil in BFHE 194, 536, 539, m.w.N.).
e) Der Vorsteuerabzug steht ferner nur dem Unternehmer zu, der als Leistungsempfänger eine auf ihn lautende Rechnung mit gesondert ausgewiesener Steuer besitzt (vgl. BFH, Urteile vom 26. April 2001 V R 50/99, BFHE 194, 536; vom 5. Oktober 1995 V R 113/92, BFHE 178, 493, BStBl II 1996, 111;… vom 7. November 2000 V R 49/99, BFH/NV 2001, 402).
Dies könnte dafür sprechen, dass sie ihren tatsächlichen Verwaltungssitz in Deutschland hatte und hier nicht als rechtsfähig anzusehen ist (vgl. für liechtensteinische Domizilgesellschaft BFH-Urteil vom 26. April 2001, V R 50/99, Steuer-Eildienst 2001, 469).
Soweit sie, die Klägerin, rügt, das FG habe nicht dazu Stellung genommen, ob es sich bei der X um eine Domizilgesellschaft handele, war dies für das FG aufgrund seiner tatrichterlichen Würdigung, in Wirklichkeit sei E unter seiner damaligen inländischen Anschrift der Leistungsempfänger gewesen, nicht entscheidungserheblich (vgl. zur Zurechnung bei Domizilgesellschaften z.B. das Urteil des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 26. April 2001 V R 50/99, BFHE 194, 536).
Auf die vom BFH (Urteil vom 26. April 2001 V R 50/99, BFH/NV 2001, 1206) aufgeworfene Frage nach der Fortgeltung der so genannten Sitztheorie kommt es in diesem Zusammenhang nicht an.
Entscheidend sind vielmehr der Ort des Verwaltungssitzes, das Recht des Gründungsstaates und die Anwendung deutschen Rechts (vgl. BFH-Urteil vom 26.04.2001 V R 50/99, BFHE 194, 536 , UR 2001, 391;… vgl. Scholz/Westermann, GmbHG , 9. Aufl., Einl. Rdnr. 83, 84), ggf. europäischen Gemeinschaftsrechts ( EuGH NJW 1989, 2186 ; EuGH NJW 2002, 3614 ).
Handlungsfähig als Unternehmer wären allenfalls die hinter der CCP stehenden natürlichen Personen (vgl. BFH-Urteil vom 26.04.2001 V R 50/99 a.a.O.).
FG Münster, 12.11.2002 - 15 K 7042/99
Anwendung der sog. Nullregelung bei zweifelhafter Identität des …