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Timestamp: 2019-02-16 09:10:22
Document Index: 236396012

Matched Legal Cases: ['Art. 32', 'Art. 32', 'Art. 25', 'Art. 32', 'Art. 32', 'Art. 32', 'Art. 25', 'Art.33', 'Art. 55', 'Art. 28']

Technisch Organisatorische Maßnahmen - Franke und Bornberg Research GmbH - Kleingedrucktes
Created by Wiki Administrator, last modified on May 17, 2018
1. Vertraulichkeit (Art. 32 Abs. 1b DSGVO)
Betrieb des Dienstes auf Servern in einem Colocation-Rechenzentrum (RZ)
Zutrittskontrollsystem mit Videokamera, Gegensprechanlage und Magnetkartenleser / personengebundenen Transponderkarten
Zutritt zum RZ nur für bestimmte berechtigte Personen und nur nach vorheriger schriftlicher Anmeldung
Zeitlich limitierte Gewährung des Zutritts
Ausschließlich begleiteter, beaufsichtigter und dokumentierter Zutritt für Fremdpersonal und Besucher zum RZ
Verwaltung und Protokollierung von Zutrittsanforderungen durch RZ-Anbieter
Einbruchsüberwachung (umfasst die Sicherung der Türen und ggf. vorhandenen Fenster, der Belüftungs- und Kabelschächte)
Kontinuierliche Bestätigung des Aufenthalts durch Totmannschaltungen
Unterscheidung nach Benutzerrollen
Zugriff für Portaluser/Endnutzer nur über Webfrontend
Zugriff innerhalb des Firmennetzwerkes
zur Systempflege ausschließlich über Webfrontend
als Administrator auf Betriebssystemebene ohne Zugriff auf das Webfrontend; kein Zugriff für Administrationszugänge über das Internet, nur lokal und verschlüsselt über Firmennetzwerk von dedizierten Clients
Deaktivierung von Standardaccounts (auch root Zugänge) aus Sicherheitsgründen
Authentifizierung stets durch Username / sichere Passwörter (mindestens acht Zeichen, Groß- und Kleinbuchstaben, Ziffern, Satzzeichen)
Bei mehrmaligen fehlerhaften Authentifizierungsversuchen an Terminals Sperrung für definierten Zeitraum
Protokollierung erfolgloser Zugangsversuche
Zugriff von anderen Nutzern als Administratoren nur nach vorheriger Freigabe durch Administratoren und nur für jeweiligen Aufgabenbereich
Festlegung des Zugriffs für bestimmte Person, Aufgabe und Zeitraum
Vergabe und Entzug von Zugängen stets durch hierarchisch nächst höhere Stelle im Organigramm
Trennung der Administration vom operativen Geschäft
Keine wiederverwendbaren Zugänge
Zugriffsberechtigungen nach Nutzerrollen
Releasemanagerkonzept: Kein Programmierer hat direkten Zugriff auf die Systemebene des Dienstes um Code freizuschalten; Freigaben durchlaufen einen Stagingprozeß der die Qualität der Anwendungen sicherstellt; Anwendungsadministratoren sind von Systemadministratoren getrennt
Sämtliche Prozesse, die für den Betrieb des Dienstes notwendig sind, sind spezifiziert (Kontakt mit Auftraggebern, Analyse von Produkten, Freischaltung von Anwendungen etc.)
Keine Kundendatenverarbeitung in den Geschäftsräumen des Auftragnehmers
Pseudonymisierung und Verschlüsselung (Art. 32 Abs. 1a DSGVO; Art. 25 Abs. 1 DSGVO)
Verarbeitung personenbezogener Daten in einer Weise, dass die Daten ohne Hinzuziehung zusätzlicher Informationen nicht mehr einer spezifischen betroffenen Person zugeordnet werden können, sofern diese zusätzlichen Informationen gesondert aufbewahrt werden und entsprechende technischen und organisatorischen Maßnahmen unterliegen;
Einsatz von Verschlüsselungsmechanismen im Rahmen der Verarbeitung personenbezogener Daten:
Protokolldateien der Services haben ausschließlich eine ID zur Unterscheidung der Nutzer.
Endkundendaten werden generell nicht protokolliert
Casedaten werden pseudonymisiert bis zum Ablauf oder weiteren Verabeitung gespeichert.
2. Integrität (Art. 32 Abs. 1 b DSGVO)
Aspekte der Weitergabe personenbezogener Daten sind zu regeln: Elektronische Übertragung, Datentransport, Übermittlungskontrolle
(Arbeits-)vertragliche Verpflichtung der Mitarbeiter auf das Datengeheimnis
Protokollierte Datenübertragung über spezifizierte Schnittstellen
Verschlüsselter Datenstrom zum Nutzer per TLS
Firewalls, nur Zulassung erlaubten Datenverkehrs
Keine Übermittlung von Daten an Stellen außerhalb der EU
Löschung temporärer Zwischenspeicher
Verhinderung des Zugriffs auf mobile Datenspeicher innerhalb des Unternehmens
Dokumentierte Datenträgerverwaltung
Kein Versand von Kundendaten
Physikalische Zerstörung von Datenträgern nach Außerdienststellung, im Übrigen Löschung gemäß BSI-Spezifikation
Maßnahmen zur nachträglichen Überprüfung, ob und von wem Daten eingegeben, verändert oder entfernt wurden, sind für den Dienst nicht relevant, da nur die Portalnutzer unter Eingabe ihres Benutzernamens / Passwortes ihre persönlichen Daten ändern können.
3. Verfügbarkeit und Belastbarkeit (Art. 32 Abs. 1b DSGVO)
Der Sourcecode der Services wird in einem zentralem Repository gehalten und kann von dort jederzeit neu publiziert werden
Datenbanken werden nächtlich gesichert
Die notwendige Infrastruktur für den Betrieb ist redundant ausgelegt und lässt sich bei Bedarf skalieren
4. Verfahren zur regelmäßigen Überprüfung, Bewertung und Evaluierung (Art. 32 Abs. 1d DSGVO; Art. 25 Abs. 1 DSGVO)
Der vertragsgegenständliche Service wurde bereits im Design auf Datenschutzprinzipen ausgerichtet und ist soweit wie möglich aus Sicht des Endkunden anonym.
Alle Funktionserweiterungen durchlaufen einen strengen Prozeß zur Implementierung der auch die DSGVO beachtet
Alle Serverlogdateien werden regelmäßig gesichtet ob und welche Informationen bei Systemfehlern protokolliert werden
Incident-Response-Management (Art.33 Abs. 1 DSGVO);
Im Falle einer Verletzung des Schutzes personenbezogener Daten meldet der Auftragnehmer unverzüglich und möglichst binnen 72 Stunden, nachdem ihm die Verletzung bekannt wurde, diese der gemäß Art. 55 zuständigen Aufsichtsbehörde, es sei denn, dass die Verletzung des Schutzes personenbezogener Daten voraussichtlich nicht zu einem Risiko für die Rechte und Freiheiten natürlicher Personen führt. Erfolgt die Meldung nicht binnen 72 Stunden, fügt der Auftragnehmer eine Begründung für die Verzögerung bei.
Alle Services erheben nur die Daten die für den Betrieb der Services notwendig sind.
Fragen haben keine Voreinstellung und müssen beantwortet werden unabhängig ob sie positiv oder negativ beantwortet werden
▪ Keine Auftragsverarbeitung im Sinne von Art. 28 DSGVO ohne entsprechende Weisung des Auftraggebers, z.B.: Eindeutige Vertragsgestaltung, Nennung des Dienstleisters, Vorabüberzeugungspflicht.
▪ Verpflichtung der Mitarbeiter zur Einhaltung der datenschutzrechtlichen Anforderungen nach der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO)
▪ Beim Einsatz von Subunternehmern werden schriftliche Vereinbarungen zur Auftragsdatenverarbeitung geschlossen, die eingesetzten Subunternehmer sind dem Auftraggeber abschließend benannt.
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