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Timestamp: 2016-10-23 11:56:22
Document Index: 307611452

Matched Legal Cases: ['Art. 29', 'BGE', 'Art. 9', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 29', 'BGE', 'Art. 117', 'Art. 12', 'Art. 117', 'Art. 12', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 12', 'Art. 42', 'BGE', 'Art. 44', 'Art. 48', 'Art. 9', 'Art. 38', 'Art. 38', 'BGE', 'BGE', 'Art. 9', 'Art. 9', 'Art. 9', 'Art. 44', 'BGE', 'Art. 44', 'Art. 44', 'BGE', 'BGE', 'Art. 105', 'Art. 44', 'Art. 105', 'Art. 9', 'Art. 47', 'Art. 42', 'BGE', 'Art. 9', 'Art. 6', 'Art. 164', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 66']

6B_305/2012 (22.01.2013)
6B_305/2012
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Alfred Sch�tz,
2. Y.________, vertreten durch Advokat Dr. Claude Jeanneret,
3. Z.________, vertreten durch F�rsprecher lic. iur. Edwin Ruesch,
Mehrfache fahrl�ssige T�tung; Willk�r,
X.________ war als Polier der Firma A.________ AG am 6. Dezember 2007 in Strengelbach (AG) beauftragt, die Decke einer unterirdischen Einstellhalle zu betonieren. Beim Versuch, einen durchh�ngenden Jochtr�ger nach oben zu dr�cken, st�rzte die Decke teilweise ein. Sie begrub B.________ und C.________, welche nur noch tot geborgen werden konnten. X.________ und der vierte Mitarbeiter vermochten sich mit einem Sprung nach hinten zu retten.
Das Gerichtspr�sidium Zofingen verurteilte X.________ am 24. August 2010 wegen mehrfacher fahrl�ssiger T�tung. Vom Vorwurf der fahrl�ssigen Gef�hrdung durch Verletzung der Regeln der Baukunde sprach es ihn frei. Das Gerichtspr�sidium bestrafte X.________ mit einer bedingten Geldstrafe von 150 Tagess�tzen zu Fr. 120.-- bei einer Probezeit von zwei Jahren sowie mit einer Busse von Fr. 600.--. Gegen�ber der Zivilkl�gerin Y.________ erkl�rte es ihn vollumf�nglich haftpflichtig. Zur genauen Bezifferung des Schadens verwies es die Gesch�digte auf den Zivilweg. Zudem verpflichtete das Gerichtspr�sidium X.________, der Zivilkl�gerin Z.________ Schadenersatz und Genugtuung in der H�he von Fr. 7'028.50 respektive Fr. 10'000.-- nebst Zins zu bezahlen.
Die Berufung von X.________ hiess das Obergericht des Kantons Aargau am 14. Februar 2012 teilweise gut. Es reduzierte die Geldstrafe auf 90 Tagess�tze zu Fr. 120.-- und den Quotenanteil in Bezug auf die Haftung gegen�ber Y.________ auf 75 %. Im �brigen wies es die Berufung ab.
X.________ f�hrt Beschwerde in Strafsachen. Er beantragt, das Urteil des Obergerichts des Kantons Aargau sei aufzuheben, und die Sache sei zur Beweiserg�nzung und Neubeurteilung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen. Eventualiter sei er von Schuld und Strafe freizusprechen.
1.1 Die Vorinstanz geht von folgendem unbestrittenen Sachverhalt aus (Urteil S. 9 ff. mit Verweis auf den erstinstanzlichen Entscheid S. 3 f.):
Die durch den Beschwerdef�hrer zu erstellende Decke wies eine Fl�che von 18 x 22.5 Metern und eine Deckenst�rke von 0.35 Metern auf. Ihr Gewicht betrug nach dem Aush�rten (bei einem Volumen von 141.75 Kubikmetern und einem spezifischen Gewicht von Beton von 2'500 kg/m�) rund 355 Tonnen. Die Tragf�higkeit des Bodens war gew�hrleistet.
Der Beschwerdef�hrer war der f�r die Baustelle verantwortliche Polier der Firma A.________ AG. Am Vorabend (5. Dezember 2007) nahm er die ihm obliegende Kontrolle der Schalung vor, welche die Firma D.________ AG mit eigenen Arbeitskr�ften und eigenem Material erstellt hatte. Der Beschwerdef�hrer beschloss darauf, am folgenden Tag mit dem Betonieren anzufangen. Die Arbeiten begannen um 6.00 Uhr morgens. Die Unterstellten des Beschwerdef�hrers befanden sich mit Ausnahme von C.________ auf der Decke. Dieser war damit besch�ftigt, in der Tiefgarage die W�nde mit Wasser abzuspritzen, um eine Verschmutzung durch den Beton zu verhindern. Nachdem die Decke etwa zur H�lfte betoniert war (das heisst, nachdem etwa 175 Tonnen Beton eingebracht worden waren), stellte C.________ fest, dass die Schalung an einer Stelle durchhing. Seine Beobachtung teilte er sogleich dem Beschwerdef�hrer mit. Dieser fasste den Entschluss, die Decke mit einer Fusswinde und einem Kantholz anzuheben. Um die fragliche Stelle nicht weiter zu belasten, ordnete er vorg�ngig an, den laufenden Betoniervorgang in eine andere Ecke der Decke zu verlegen. Der Beschwerdef�hrer begab sich mit drei Arbeitern unter die Verschalung. W�hrend er den durchh�ngenden Jochtr�ger mit der Fusswinde und dem Kantholz langsam nach oben dr�ckte, drehten die drei anderen Arbeiter die benachbarten Spriesswinden nach, sodass diese stets b�ndig blieben. Pl�tzlich gab es einen lauten Knall, und jener Teil der Decke, der bereits betoniert war, st�rzte ein und begrub zwei Arbeiter.
1.2 Nach den vorinstanzlichen Feststellungen f�hrte das unsachgem�sse Anheben des durchh�ngenden Jochtr�gers zur �berlastung und zum Bruch (Entscheid S. 10) respektive zum Kippen des angehobenen oder benachbarten Jochtr�gers (Entscheid S. 12) und damit zum Einsturz der Decke. Der Beschwerdef�hrer stellt sich demgegen�ber auf den Standpunkt, dass der Unfall allein oder zur Hauptsache auf fehlerhaftes Material (St�tzen und Schalungstr�ger), fehlerhafte Ausf�hrung sowie auf Manipulationen durch Drittpersonen zur�ckzuf�hren sei.
1.3 Die Vorinstanz verweist auf den Schlussbericht der SUVA. Danach stehe die Einsturzursache mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit in direktem Zusammenhang mit dem unsachgem�ssen Anheben des durchh�ngenden Jochtr�gers (Entscheid S. 10 f. mit Verweis auf die vorinstanzlichen Akten pag. 286 ff., insbesondere S. 2 und 18 ff. des Schlussberichts).
Die Vorinstanz w�rdigt zudem die Expertise von "E.________" vom 20. April 2008 inklusive Erg�nzung vom 7. April 2009, wonach sehr kleine Verformungen markante Lastumlagerungen nach sich ziehen k�nnten. Diese f�hrten ihrerseits zur �berlastung und zum Kippen des Jochtr�gers. Zus�tzlich negativ wirkten sich allf�llige exzentrische Lasteinleitungen in die Jochtr�ger aus. Der Eingriff mit der Stockwinde k�nne als plausibelste Ursache f�r den Einsturz bezeichnet werden (Entscheid S. 11 mit Verweis auf die vorinstanzlichen Akten pag. 352 ff., insbesondere S. 24 des Gutachtens).
Schliesslich verweist die Vorinstanz auf die Expertise des wissenschaftlichen Dienstes der Stadtpolizei Z�rich vom 8. August 2008. Danach best�tige das Spurenbild das Wegkippen des Jochtr�gers durch die exzentrische Krafteinwirkung der Stockwinde. Das Wegkippen des Jochtr�gers auf einem Grossteil seiner L�nge habe zu einer sofortigen hohen Zunahme der Fl�chenbelastung f�r die unmittelbar n�chsten Quer- und Jochtr�ger gef�hrt. Das Anheben des durchh�ngenden Jochtr�gers mittels Stockwinde und Kantholz sei als ausl�sendes Ereignis f�r den Einsturz anzusehen. Ohne die eingeleitete Massnahme w�re die Decke trotz des Durchh�ngens des Jochtr�gers kaum eingest�rzt, sondern es w�ren nur unerw�nschte Verformungen zur�ckgeblieben (Entscheid S. 11 f. mit Verweis auf die vorinstanzlichen Akten pag. 388 ff., insbesondere S. 16 ff. des Gutachtens).
Die Gutachten wie auch der Schlussbericht der SUVA kommen �bereinstimmend zum Schluss, dass das Heben des Jochtr�gers respektive die dadurch bewirkte Lastumlagerung mindestens mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit den Einsturz bewirkte. Ebenso sind sich die Experten einig, dass das Schalungssystem (trotz gewisser Abweichungen im Aufbau) mit einer hohen Wahrscheinlichkeit in der Lage gewesen w�re, die Frischbetonlasten zu tragen.
1.4 Der Beschwerdef�hrer macht zusammengefasst geltend, er werde durch das Privatgutachten von F.________ entlastet. In welchem Zustand sich die Deckenschalung vor dem Betonieren befunden habe und weshalb es zum Deckeneinsturz gekommen sei, habe durch den Schlussbericht der SUVA und die gerichtlichen Expertisen nicht gen�gend gekl�rt werden k�nnen. Indem die Vorinstanz F.________ nicht als sachverst�ndigen Zeugen befragt habe, habe sie sein rechtliches Geh�r verletzt (Art. 29 Abs. 2 BV; Beschwerde S. 6 ff.).
1.5 Der Beschwerdef�hrer kritisiert unter anderem zwei durch das Bezirksamt Zofingen in Auftrag gegebene Gutachten. Das Gericht w�rdigt Gutachten grunds�tzlich frei. In Fachfragen darf es davon indessen nicht ohne triftige Gr�nde abweichen, und Abweichungen m�ssen begr�ndet werden. Ein Abweichen ist zul�ssig, wenn die Glaubw�rdigkeit des Gutachtens durch die Umst�nde ernsthaft ersch�ttert ist. Umgekehrt kann das Abstellen auf nicht schl�ssige Gutachten unter Verzicht auf die gebotenen zus�tzlichen Beweiserhebungen gegen das Willk�rverbot und gegen Verfahrensrechte der Parteien verstossen. Ob ein Gericht die im Gutachten enthaltenen Er�rterungen f�r �berzeugend h�lt oder nicht und ob es dementsprechend den Schlussfolgerungen des Experten folgen oder ein Erg�nzungsgutachten beziehungsweise eine Oberexpertise einholen soll, ist eine Frage der Beweisw�rdigung, die mit Beschwerde in Strafsachen wegen Verletzung des Willk�rverbots aufgeworfen werden kann. Dasselbe gilt f�r die Frage, ob ein Gutachten in sich schl�ssig ist. Eine entsprechende Kritik muss substanziiert dargelegt werden (BGE 138 III 193 E. 4.3.1 S. 198 f.; 133 II 384 E. 4.2.3 S. 391; 132 II 257 E. 4.4.1 S. 269; 106 IV 236 E. 2a S. 238, 97 E. 2b S. 99 f.; je mit Hinweisen).
1.6 Der Beschwerdef�hrer macht keine Verletzung des Willk�rverbots (Art. 9 BV) geltend. Selbst wenn er eine solche R�ge erh�be, w�re darauf mangels rechtsgen�gender Begr�ndung nicht einzutreten (Art. 106 Abs. 2 BGG). Seine Kritik erweist sich als rein appellatorisch. Er bringt etwa vor, die eingest�rzte Deckenschalung sei entsorgt worden und habe deshalb nicht untersucht werden k�nnen. Dieser Umstand wurde in den Expertisen nicht verkannt und somit ber�cksichtigt (vgl. das Gutachten des wissenschaftlichen Dienstes der Stadtpolizei Z�rich S. 5 ff. und S. 12 f.). Ebenso wenig �berzeugt das Argument, dass F.________ bereits am 7. Dezember 2007 und mithin vor den Gutachtern die Baustelle besichtigt habe. Inwiefern damit Kritik am Inhalt der Expertisen ge�bt wird, ist nicht erkennbar. Zudem wurde die Baustelle rund zwei Stunden nach dem Unfall vom Sachverst�ndigen der SUVA aufgesucht. Dessen Beobachtungen (wie auch unter anderem Fotos und Videoaufnahmen vom 6. Dezember 2007) standen den Experten zur Verf�gung.
Der Beschwerdef�hrer verweist auf die Einsch�tzung von F.________ und wiederholt damit �ber weite Strecken seine Ausf�hrungen im kantonalen Verfahren (Beschwerde S. 10-16). F.________ habe beispielsweise ausgef�hrt, die Annahme von "E.________", wonach das Schalungssystem h�chstwahrscheinlich in der Lage gewesen w�re, die Frischbetonlast abzutragen, sei nicht haltbar. Es k�nne nicht belegt werden, dass laut Gutachten des wissenschaftlichen Dienstes der Stadtpolizei Z�rich die kausale Ursache des Einsturzes das Heben des Jochtr�gers gewesen sei und die Decke ohne Gegenmassnahmen kaum eingest�rzt w�re. Diese Kritik ist ungeeignet, M�ngel an der Einsch�tzung der Experten und damit Willk�r in der vorinstanzlichen Beweisw�rdigung substanziiert aufzuzeigen (zum Begriff der Willk�r vgl. BGE 138 I 49 E. 7.1 S. 51; 136 III 552 E. 4.2 S. 560; je mit Hinweisen). Die Gutachter "E.________" sowie der wissenschaftliche Dienst der Stadtpolizei Z�rich legen eingehend dar, dass das Heben des Jochtr�gers f�r den Einsturz kausal war (vgl. etwa Gutachten "E.________" S. 22 ff.; Gutachten des wissenschaftlichen Dienstes der Stadtpolizei Z�rich S. 18 f.). Der wissenschaftliche Dienst der Stadtpolizei Z�rich gelangt zum Ergebnis, dass der durchh�ngende Jochtr�ger durch das Heben kippte und dies zum Gesamtversagen des Tragwerkes f�hrte. Er verweist im Rahmen seiner physikalischen Beurteilung auf die folgenden Faktoren: stets exzentrische und deshalb keine vertikale Krafteinwirkung durch Stockwinde, Vergr�sserung der exzentrischen Krafteinwirkung durch weitere Umst�nde (Einsatz des Kantholzes, nicht exakt plane Auflagefl�che der Stockwinde und Stirnfl�che des Kantholzes, schlanker und damit f�r Kippmomente empfindlicher Steg des Jochtr�gers, fehlende Gabelk�pfe und keine �berlappung nachfolgender Jochtr�ger), erh�hte und anwachsende Fl�chenbelastung durch die fortdauernde Betonierung, hohe Zunahme dieser Belastung nach dem Wegkippen des Jochtr�gers auf einem Grossteil seiner L�nge und der sich darunter befindlichen Spriesswinden. Wenn der Beschwerdef�hrer festh�lt, ein Kippen sei nicht rechtsgen�gend nachgewiesen respektive eine zentrische Krafteinwirkung sei sehr wohl m�glich (Beschwerde S. 14 und 16), so macht dies deutlich, dass er sich mit den gegenteiligen gutachterlichen Ausf�hrungen nicht argumentativ auseinandersetzt. Indem er vorbringt, ohne ein entsprechendes Gutachten k�nne nicht von einer exzentrischen Krafteinwirkung ausgegangen werden, verkennt er zudem, dass die besagte Frage in den Expertisen unter Ber�cksichtigung der am 6. Dezember 2007 verwendeten Stockwinde deckungsgleich abgehandelt wurde.
Es reicht nicht aus, die Beweisw�rdigung als nicht haltbar oder nicht belegt zu bezeichnen, ohne die R�gen substanziiert zu begr�nden. Solche allgemein gehaltenen Einw�nde sind ungen�gend und ersch�pfen sich in einer unzul�ssigen appellatorischen Kritik am angefochtenen Entscheid. Diese ist nicht geeignet, die �berzeugungskraft der Expertisen in Frage zu stellen, geschweige denn ernstlich zu ersch�ttern. Deshalb durfte die Vorinstanz die Gutachten von "E.________" sowie des wissenschaftlichen Dienstes der Stadtpolizei Z�rich ohne Willk�r als schl�ssig werten und auf deren Schlussfolgerungen abstellen. Die vom Beschwerdef�hrer beantragte Einvernahme von F.________ durfte sie ohne Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Geh�r gem�ss Art. 29 Abs. 2 BV in antizipierter Beweisw�rdigung unterlassen (vgl. zum Recht des Betroffenen, mit erheblichen Beweisantr�gen geh�rt zu werden, sowie zur antizipierten Beweisw�rdigung BGE 138 V 125 E. 2.1 S. 127; 137 II 266 E. 3.2 S. 270; 136 I 265 E. 3.2 S. 272, 229 E. 5.3 S. 236 f.; je mit Hinweisen).
2.1 Der Beschwerdef�hrer sieht Art. 117 StGB in Verbindung mit Art. 12 Abs. 3 StGB verletzt. Er argumentiert, der Unfall sei f�r ihn nicht vorhersehbar gewesen. W�re die Deckenschalung mit einwandfreiem Material korrekt ausgef�hrt worden, so h�tte das Anheben des Jochtr�gers nach dem gew�hnlichen Lauf der Dinge und den Erfahrungen des Lebens nicht zum Versagen der Tragkonstruktion und zum Tod der beiden Mitarbeiter gef�hrt.
Ursache des Unfalls sei die ungen�gende Gesamtstabilit�t der Deckenschalung und nicht der Hebevorgang. Das verwendete Material sei mangelhaft gewesen. Zudem sei die Deckenschalung fehlerhaft ausgef�hrt worden. Dies habe er nicht erkennen k�nnen. Der Taterfolg sei weder voraussehbar noch vermeidbar gewesen. Ihm k�nne nicht vorgeworfen werden, keinen Bauingenieur oder Statiker beigezogen zu haben (Beschwerde S. 17 ff.).
2.2 Die Vorinstanz erw�gt zusammengefasst, zum Unfallzeitpunkt sei etwa die H�lfte des Betons mit einem Gewicht von 175 Tonnen eingebracht worden. Es sei jedem vern�nftigen Menschen klar, dass nachtr�gliche Manipulationen an einer entsprechend belasteten Schalung die gesamte Konstruktion beeintr�chtigen k�nnten und ein Einsturz mit grosser Wahrscheinlichkeit zum Tod der darunter stehenden Personen f�hre. Das Verhalten des Beschwerdef�hrers sei deshalb grunds�tzlich geeignet gewesen, den Tod der Opfer herbeizuf�hren. Der Unfallhergang sei in seinen wesentlichen Z�gen voraussehbar gewesen.
Die Gesamtstabilit�t sei durch die nicht �berlappenden Jochtr�ger und die teilweise fehlenden Vierweggabelk�pfe reduziert gewesen. Sie h�tte aber gest�tzt auf die Expertisen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit gereicht, um die Betonlast zu tragen. Die Frage k�nne offenbleiben, ob der Hebeversuch selbst in jenem Fall zum Einsturz gef�hrt h�tte, wenn die genannten M�ngel nicht bestanden h�tten, mithin die Konstruktion durchwegs �berlappende St�sse und Vierweggabelk�pfe aufgewiesen h�tte. Der Beschwerdef�hrer habe die Schalung am Vorabend kontrolliert. Er habe die Konstruktionsweise erkannt respektive diese sei f�r ihn zumindest erkennbar gewesen. Deshalb h�tte er sie in seine Entscheidung miteinbeziehen m�ssen.
H�tte der Beschwerdef�hrer die Betonierarbeiten unterbrochen und einen Statikspezialisten beigezogen, w�re es nicht zum Unfall gekommen. Ein Unfall w�re selbst bei Weiterf�hrung der Arbeit ohne Hebevorgang mit gr�sster Wahrscheinlichkeit ausgeblieben. Die Vermeidbarkeit des Taterfolgs sei zu bejahen. Das Vorgehen des Beschwerdef�hrers liege ausserhalb des erlaubten Risikos. Er habe es unterlassen, einen Spezialisten beizuziehen, um das Vorgehen zu besprechen. Zudem habe er den Betoniervorgang nicht unterbrechen lassen (Entscheid S. 14 ff.).
2.3 Gem�ss Art. 117 StGB wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft, wer fahrl�ssig den Tod eines Menschen verursacht. Fahrl�ssig im Sinne von Art. 12 Abs. 3 StGB begeht ein Verbrechen oder Vergehen, wer die Folge seines Verhaltens aus pflichtwidriger Unvorsichtigkeit nicht bedenkt oder darauf nicht R�cksicht nimmt. Pflichtwidrig ist die Unvorsichtigkeit, wenn der T�ter die Vorsicht nicht beachtet, zu der er nach den Umst�nden und nach seinen pers�nlichen Verh�ltnissen verpflichtet ist.
Ein Schuldspruch wegen fahrl�ssiger T�tung setzt voraus, dass der T�ter den Erfolg durch Verletzung einer Sorgfaltspflicht verursacht hat. Ein Verhalten ist sorgfaltswidrig und damit fahrl�ssig, wenn der T�ter im Zeitpunkt der Tat aufgrund der Umst�nde sowie seiner Kenntnisse und F�higkeiten die Gef�hrdung der Rechtsg�ter des Opfers h�tte erkennen k�nnen und m�ssen, und wenn er zugleich die Grenzen des erlaubten Risikos �berschritten hat. Wo besondere, der Unfallverh�tung und der Sicherheit dienende Normen ein bestimmtes Verhalten gebieten, bestimmt sich das Mass der zu beachtenden Sorgfalt in erster Linie nach diesen Vorschriften. Fehlen solche, kann auf analoge Regeln privater oder halbprivater Vereinigungen abgestellt werden, sofern diese allgemein anerkannt sind (BGE 127 IV 62 E. 2d S. 65 mit Hinweis). Dies schliesst nicht aus, dass der Vorwurf der Fahrl�ssigkeit auch auf allgemeine Rechtsgrunds�tze wie etwa den allgemeinen Gefahrensatz gest�tzt werden kann (BGE 135 IV 56 E. 2.1 S. 64 mit Hinweisen).
Grundvoraussetzung einer Sorgfaltspflichtverletzung und mithin der Fahrl�ssigkeitshaftung bildet die Vorhersehbarkeit des Erfolgs. Die zum Erfolg f�hrenden Geschehensabl�ufe m�ssen f�r den konkreten T�ter mindestens in ihren wesentlichen Z�gen voraussehbar sein. Zun�chst ist zu fragen, ob der T�ter eine Gef�hrdung der Rechtsg�ter des Opfers h�tte voraussehen beziehungsweise erkennen k�nnen und m�ssen. F�r die Beantwortung dieser Frage gilt der Massstab der Ad�quanz. Danach muss das Verhalten geeignet sein, nach dem gew�hnlichen Lauf der Dinge und den Erfahrungen des Lebens einen Erfolg wie den eingetretenen herbeizuf�hren oder mindestens zu beg�nstigen (BGE 135 IV 56 E. 2.1 S. 64 f. mit Hinweisen).
Damit der Eintritt des Erfolgs auf das pflichtwidrige Verhalten des T�ters zur�ckzuf�hren ist, wird weiter vorausgesetzt, dass der Erfolg vermeidbar war. Dabei wird ein hypothetischer Kausalverlauf untersucht und gepr�ft, ob der Erfolg bei pflichtgem�ssem Verhalten des T�ters ausgeblieben w�re. F�r die Zurechnung des Erfolgs gen�gt, wenn das Verhalten des T�ters mindestens mit einem hohen Grad an Wahrscheinlichkeit die Ursache des Erfolgs bildete (BGE 135 IV 56 E. 2.1 S. 65 mit Hinweisen).
2.4 Der Beschwerdef�hrer argumentiert, dass die Ursache des Deckeneinsturzes nicht der Hebevorgang durch die Stockwinde und das Kantholz, sondern (mindestens in erster Linie) eine mangelhafte Gesamtstabilit�t (infolge Materialfehlers und mangelhaften Aufbaus) war. Damit entfernt er sich von den tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz, ohne zu behaupten und darzutun, dass und inwiefern diese willk�rlich sind. Er legt nicht dar, in welcher Hinsicht die Vorinstanz bei der von ihr festgestellten Sachlage eine Fahrl�ssigkeitshaftung zu Unrecht bejaht und damit Bundesrecht (Art. 12 Abs. 3 StGB) verletzt hat. Seine Beschwerde gen�gt den bundesrechtlichen Anforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG nicht. Im �brigen ist eine Bundesrechtsverletzung nicht ersichtlich. Die vorinstanzlichen Erw�gungen zur Voraussehbarkeit der zum Erfolg f�hrenden Geschehensabl�ufe (Urteil S. 14 ff.) sind zutreffend. Insbesondere ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz den Hebevorgang als Hauptursache des Zusammenbruchs bezeichnet. Andere Faktoren, welche als wahrscheinlichste und unmittelbarste Umst�nde das Vorgehen des Beschwerdef�hrers in den Hintergrund dr�ngen w�rden, schliesst sie aus. Damit folgt sie der Einsch�tzung der Gerichtsexperten. Die Ad�quanz ist zu bejahen (BGE 135 IV 56 E. 2.1 S. 64 f. mit Hinweisen). Ebenso �berzeugend sind die Ausf�hrungen der Vorinstanz zum hypothetischen Fall einer idealen Schalungskonstruktion (Urteil S. 18). Sie stellt fest, dass der Beschwerdef�hrer anl�sslich der Pr�fung am Vorabend oder sp�testens anl�sslich der Inspektion des durchh�ngenden Jochtr�gers die Art und Weise des Aufbaus (nicht �berlappende St�sse und teilweise fehlende Vierweggabelk�pfe) erkannte respektive zumindest h�tte erkennen m�ssen. Deshalb h�tte der Beschwerdef�hrer seine konkreten Kenntnisse in die Entscheidung miteinbeziehen m�ssen. Er durfte nicht davon ausgehen, dass s�mtliche Jochtr�ger �berlappend gestossen und die Spriesswinden mit Vierweggabelk�pfen versehen waren. Soweit sich der Beschwerdef�hrer auf den Standpunkt stellt, er habe die Konstruktionsweise nicht erkannt respektive diese sei f�r ihn nicht erkennbar gewesen, richtet er sich wiederum in unzul�ssiger Weise gegen die tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz.
Schliesslich w�re der Unfall bei pflichtgem�ssem Verhalten des Beschwerdef�hrers vermeidbar gewesen. Auch ist davon auszugehen, dass sich im Einsturz der Deckenschalung durch den Einsatz der Stockwinde und des Kantholzes nicht ein erlaubtes Restrisiko verwirklicht hat. Die Vorgehensweise des Beschwerdef�hrers bewirkt nach Einsch�tzung des wissenschaftlichen Dienstes der Stadtpolizei Z�rich in keinem Fall eine Krafteinleitung zentrisch zur Stegachse des Jochtr�gers. Im �brigen kann auf die vorinstanzlichen Erw�gungen verwiesen werden (Entscheid S. 18 ff.).
2.5 Der Schuldspruch der mehrfachen fahrl�ssigen T�tung verletzt kein Bundesrecht.
3.1 Der Beschwerdef�hrer bringt vor, die Vorinstanz h�tte die Zivilanspr�che von Y.________ (Beschwerdegegnerin 2) nur dem Grundsatz nach entscheiden m�ssen, ohne eine Haftungsquote festzulegen. Indem die Vorinstanz diese auf 75 % bemesse, verletze sie Art. 44 Abs. 1 OR (Beschwerde S. 20 f.).
3.2.1 Die Vorinstanz wendet zutreffend das bisherige Recht an (vgl. Art. 48 lit. a OHG). Nach Art. 9 Abs. 3 aOHG (dessen Wortlaut identisch ist mit Art. 38 Abs. 3 OHG) kann das Strafgericht die Zivilanspr�che nur dem Grundsatz nach entscheiden und das Opfer im �brigen an das Zivilgericht verweisen, wenn die vollst�ndige Beurteilung einen unverh�ltnism�ssigen Aufwand erfordern w�rde. Solchenfalls spricht das Strafgericht nicht eine betragsm�ssig umschriebene Leistung zu, sondern stellt fest, ob und in welchem Umfang der Straft�ter haftet (NIKOLAUS TAMM, in: Kommentar zum Opferhilfegesetz, 3. Aufl. 2009, N. 27 zu Art. 38 OHG). Bei diesem Entscheid handelt es sich um ein Feststellungsurteil �ber die Haftung, welches zumindest den Entscheid �ber den Bestand der Zivilanspr�che umfasst, w�hrend die Frage der H�he - sowie gegebenenfalls auch weitere Fragen wie jene des internen R�ckgriffs - einem anschliessenden Zivilverfahren vorbehalten bleibt (EVA WEISHAUPT, Die verfahrensrechtlichen Bestimmungen des Opferhilfegesetzes (OHG) unter besonderer Ber�cksichtigung ihrer Auswirkungen auf das Z�rcher Verfahrensrecht, 1998, S. 250 f.). Urteilt das Gericht �ber die Zivilanspr�che eines Opfers lediglich dem Grundsatz nach, muss es sich mit der Frage nach dem Bestand der Zivilanspr�che, das heisst den Voraussetzungen der Haftpflicht und der Genugtuung, befassen und im Urteilsdispositiv klar angeben, was bereits beurteilt wurde, wie hoch die Haftungsquote ist und was dem Zivilgericht noch zur Entscheidung unterbreitet werden kann (WEISHAUPT, a.a.O., S. 250 f.). Denn das Feststellungsurteil erlangt Rechtskraft und ist f�r die beim Zivilrichter zu erhebende Leistungsklage verbindlich (BGE 125 IV 153 E. 2b/aa S. 157 f. mit Hinweisen). Das Strafgericht hat sich �ber die Haftungsquote auszusprechen, zumindest soweit kein Anteil eines Dritten zu beachten ist, der am Verfahren nicht teilnimmt (BGE 122 IV 37 E. 2c S. 41 f. mit Hinweis auf GOMM/STEIN/ZEHNTNER, Kommentar zum Opferhilfegesetz, 1995, N. 12 zu Art. 9 aOHG; Urteil 6P.55/2001 vom 26. Juni 2001 E. 6a mit Hinweisen; SABINE STEIGER-SACKMANN, in: Kommentar zum Opferhilfegesetz, 2005, N. 30 zu Art. 9 aOHG).
3.2.2 Die Vorinstanz rechnet dem durch den Unfall get�teten Opfer ein Selbstverschulden an und reduziert die Haftungsquote des Beschwerdef�hrers um einen Viertel (E. 3.3 nachfolgend). Dass neben dem Beschwerdef�hrer und dem Opfer eine weitere Person auf die Entstehung des Schadens eingewirkt h�tte, behauptet der Beschwerdef�hrer nicht und geht aus dem vorinstanzlichen Entscheid auch nicht hervor. Die Vorinstanz stellt die zivilrechtliche Haftung des Beschwerdef�hrers fest und spricht sich �ber die Haftungsquote aus. Damit wendet sie Art. 9 Abs. 3 aOHG zutreffend an. Die R�ge ist unbegr�ndet.
3.3.1 Gem�ss Art. 44 Abs. 1 OR kann das Gericht die Ersatzpflicht erm�ssigen oder g�nzlich von ihr entbinden, falls Umst�nde, f�r welche der Gesch�digte einstehen muss, auf die Entstehung oder Verschlimmerung des Schadens eingewirkt oder die Stellung des Ersatzpflichtigen sonst erschwert haben. Nach dem Grundgedanken dieser Vorschrift muss der Gesch�digte den Schaden selbst tragen, soweit er ihn selbstverantwortlich mitverursacht hat. Dabei handelt es sich um einen allgemeinen Rechtsgrundsatz des privaten Haftungsrechts (BGE 130 III 182 E. 5.5.1 S. 189 mit Hinweisen).
Bei der Bemessung der Schadenersatzpflicht vergleicht der Richter das Verhalten des Sch�digers mit dem Verhalten des Gesch�digten. Das Selbstverschulden des Gesch�digten setzt voraus, dass der ad�quate Kausalzusammenhang zwischen diesem Verhalten und dem Schaden besteht. Bei gleichwertigem Verschulden d�rfte der Gesch�digte etwa die H�lfte seines Schadens ersetzt erhalten (vgl. ROLAND BREHM, Berner Kommentar, 3. Aufl. 2006, N. 19a ff. zu Art. 44 OR). Mit dem Hinweis auf die Umst�nde billigt Art. 44 Abs. 1 OR dem Richter einen breiten Ermessensspielraum zu. Dieser erlaubt ihm, im Einzelfall den beidseitigen Verantwortlichkeiten angemessen Rechnung zu tragen (BGE 127 III 453 E. 8c S. 459 mit Hinweis). Das Bundesgericht �berpr�ft derartige Ermessensentscheide zwar frei, aber mit Zur�ckhaltung (BGE 130 III 182 E. 5.5.2 S. 191 mit Hinweisen).
3.3.2 Die Vorinstanz geht davon aus, dass das Opfer f�r die Schalung verantwortlich war. Sie erw�gt, es sei klar, dass die Gefahr des Kippens eines Jochtr�gers verringert worden w�re, wenn durchwegs �berlappende St�sse vorhanden gewesen und Vierweggabelk�pfe verwendet worden w�ren. Die Schalung habe in diesem Sinne M�ngel aufgewiesen, von denen das Opfer Kenntnis hatte. Dessen ungeachtet habe es sich unter die Schalung begeben und beim Hebevorgang mitgewirkt. Wenngleich der Beschwerdef�hrer nicht der Vorgesetzte des Opfers gewesen sei, bleibe zu ber�cksichtigen, dass die Arbeitgeberin des Opfers Unterakkordantin der Arbeitgeberin des Beschwerdef�hrers war. Dieser sei als Polier Chef der gesamten Baustelle gewesen. Das Opfer trage insgesamt ein geringf�giges Selbstverschulden (Entscheid S. 22).
3.3.3 Soweit der Beschwerdef�hrer die mangelnde Gesamtstabilit�t der Deckenschalung als alleinige Ursache oder als Hauptgrund des Unfalls sieht und deshalb ein eigenes Verschulden ausschliesst respektive die Haftungsquote auf maximal 25 % bemisst, entfernt er sich in unzul�ssiger Weise vom verbindlichen Sachverhalt der Vorinstanz (Art. 105 Abs. 1 BGG). Damit ist er nicht zu h�ren.
Ebenso ist seine R�ge, die vorinstanzlichen Erw�gungen seien blosse "Hypothesen", welche "nicht �ber die unzureichende Beweislage hinwegzut�uschen" verm�gen, rein appellatorisch und unzul�ssig. Es ist mit der Vorinstanz unter Ber�cksichtigung der Einsch�tzung der Gutachter ohne Weiteres einleuchtend, dass �berlappende Jochtr�ger und Vierweggabelk�pfe sich positiv auf die Stabilit�t einer solchen Konstruktion auswirken. Die vorinstanzliche Schlussfolgerung, wonach der Deckeneinsturz durch eine optimale Verschalung "m�glicherweise [h�tte] verhindert werden k�nnen", ist zwar vage. Damit h�lt sich die Vorinstanz indes an die Einsch�tzung der Gutachter (vgl. Erg�nzungsgutachten des wissenschaftlichen Dienstes der Stadtpolizei Z�rich vom 28. Januar 2009 S. 6 f.; Erg�nzungsgutachten von "E.________" S. 3). Ob und in welchem Masse die konkrete Verschalung auf die Entstehung des Schadens eingewirkt hat, beantworten die Expertisen nicht eindeutig. Neue, pr�zisere Erkenntnisse von zus�tzlichen Untersuchungen sind nicht zu erwarten. Die Gutachter halten fest, dass ein Grossteil der Spriesswinden und des Armierungseisens vor der Begutachtung entsorgt worden war, allf�llige Besch�digungen des Materials mit grosser Wahrscheinlichkeit durch den Einsturz selbst oder durch die Bergungsmaschinen erfolgten und die wenigen noch vorhandenen Spriesswinden keine weiteren Schl�sse zum Unfallgeschehen erlaubten (Gutachten des wissenschaftlichen Dienstes der Stadtpolizei Z�rich S. 6 f. und Erg�nzungsgutachten S. 5; Erg�nzungsgutachten "E.________" S. 3).
Die Vorinstanz geht davon aus, dass die vom Opfer zu verantwortende Bauweise der Schalung den Zusammenbruch beg�nstigt und damit auf den Unfall eingewirkt hat. Sie betont denn auch dessen Kenntnis vom Mangel an passenden St�tzenk�pfen. Die Vorinstanz bejaht zu Gunsten des Beschwerdef�hrers ein Selbstverschulden des Opfers. Dieses sch�tzt sie als geringf�gig ein. Ihr Ermessensentscheid ist vertretbar. Eine g�nzliche Aufhebung des Schadenersatzanspruches der Ehefrau des Opfers oder eine Reduktion um 75 % wird den Verh�ltnissen nicht gerecht. Hauptursache des Zusammenbruchs war der durch den Beschwerdef�hrer veranlasste Hebevorgang. Das Schalungssystem h�tte mit einer hohen Wahrscheinlichkeit die Frischbetonlasten getragen. Zur�ckgeblieben w�ren nur unerw�nschte Verformungen. Deckenschalungen k�nnen auch ohne Vierweggabelk�pfe nach den Regeln der Baukunde ausgef�hrt werden (Erg�nzungsgutachten "E.________" S. 2). Nachdem bereits etwa 175 Tonnen Beton eingebracht waren, wurde das Opfer vom Beschwerdef�hrer f�r das Heben des Jochtr�gers beigezogen. Die Vorinstanz verweist zu Recht darauf hin, dass es als Arbeitnehmer der mit den Schalungsarbeiten betrauten Unterakkordantin unter einem gewissen Druck gestanden haben d�rfte, sich unter die Schalung zu begeben und beim Hebevorgang mitzuwirken. Sein Beitrag war schliesslich von untergeordneter Bedeutung. W�hrend der Beschwerdef�hrer den Jochtr�ger mit der Fusswinde und dem Kantholz nach oben dr�ckte und damit die Hauptursache f�r den Einsturz schuf, drehten die drei anderen Arbeiter lediglich die benachbarten Spriesswinden nach. Unter W�rdigung aller Umst�nde erscheint es gerechtfertigt, den Schadenersatzanspruch der Beschwerdegegnerin 2 um 25 % herabzusetzen.
Eine Verletzung von Art. 44 Abs. 1 OR liegt nicht vor. Die in diesem Zusammenhang erhobene R�ge betreffend die Parteientsch�digung (Urteilsdispositiv Ziffer 4) ist unbegr�ndet.
Die Vorinstanz best�tigt die Genugtuungssumme von Fr. 10'000.-- nebst Zins, welche der Mutter des verstorbenen C.________ (Beschwerdegegnerin 3) erstinstanzlich zugesprochen wurde. Sie erw�gt, dass im Zeitpunkt des Todes das Opfer und seine Mutter in einer engen Beziehung gestanden und einen regen Kontakt gepflegt h�tten (Entscheid S. 23 f.). Diese Feststellung ist tats�chlicher Natur und f�r das Bundesgericht verbindlich (Art. 105 Abs. 1 BGG). Der Beschwerdef�hrer stellt sich auf den Standpunkt, die fragliche Beziehung sei "ganz normal", und etwas anderes sei weder glaubhaft gemacht, geschweige denn bewiesen (Beschwerde S. 21 f.). Damit entfernt er sich von den verbindlichen tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz. Eine willk�rliche Beweisw�rdigung (Art. 9 BV) macht er nicht geltend. In welcher Hinsicht die Vorinstanz bei der von ihr festgestellten Sachlage Bundesrecht (Art. 47 OR) verletzt hat, legt der Beschwerdef�hrer nicht dar. Seine Beschwerde gen�gt den Anforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG nicht.
Auf die in diesem Zusammenhang erhobene R�ge betreffend die Parteientsch�digung (Urteilsdispositiv Ziffer 5) ist ebenfalls nicht einzutreten.
Dem Beschwerdef�hrer wurden erstinstanzlich Kanzleigeb�hren und Auslagen von rund Fr. 45'000.-- auferlegt. Die Vorinstanz best�tigt die Kostenauflage. Diese erfolgte gest�tzt auf � 164 Abs. 1 des Gesetzes des Kantons Aargau vom 11. November 1958 �ber die Strafrechtspflege (Strafprozessordnung, StPO; aufgehoben per 1. Januar 2011). Der Beschwerdef�hrer ist der Ansicht, er habe die Kosten der Expertisen von rund Fr. 44'000.-- nicht zu tragen. Was er vorbringt, dringt nicht durch. Das Bundesgericht pr�ft die Auslegung und Anwendung kantonalen Rechts nur unter dem beschr�nkten Gesichtswinkel der Willk�r (BGE 138 IV 13 E. 2 S. 15). Der Beschwerdef�hrer r�gt zwar einen Verstoss "gegen elementare Grundrechte (Art. 9 BV) sowie Art. 6 EMRK". Seine Begr�ndung l�sst jedoch nicht erkennen, dass und inwiefern die Vorinstanz kantonales Recht (Art. 164 Abs. 1 aStPO/AG) willk�rlich angewendet hat. Der Beschwerdef�hrer beschr�nkt sich im Wesentlichen darauf, seine Ausf�hrungen im kantonalen Verfahren zu wiederholen (Beschwerde S. 22 f.). Die Beschwerde gen�gt den qualifizierten Begr�ndungsanforderungen gem�ss Art. 106 Abs. 2 BGG nicht (vgl. BGE 138 V 67 E. 2.2 S. 69; 137 IV 1 E. 4.2.3 S. 5; 137 II 305 E. 3.3 S. 310 f.; je mit Hinweisen). Darauf ist nicht einzutreten.
Die Beschwerde ist abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. Die Kosten sind dem unterliegenden Beschwerdef�hrer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Den Beschwerdegegnerinnen 2 und 3 ist keine Entsch�digung zuzusprechen, da ihnen im bundesgerichtlichen Verfahren keine Umtriebe entstanden sind. Das Gesuch der Beschwerdegegnerin 2 um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeist�ndung wird damit gegenstandslos.