Source: https://dli.institute/wp/lif/pruefungsordnung/
Timestamp: 2019-05-19 17:31:21
Document Index: 373144586

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 12', '§ 5', '§ 6', '§ 2', '§ 2', '§ 11', '§ 10', '§ 2', '§ 5', '§ 9']

Die Prü­fungs­ord­nung regelt die Vor­aus­set­zun­gen zur erfolg­rei­chen Teil­nah­me an LITURGIE IM FERNKURS.
§ 1 – Ziel von LITURGIE IM FERNKURS
§ 2 – Die Teil­leis­tun­gen der Prü­fung
§ 3 – Die Prü­fungs­kom­mis­si­on
§ 4 – Die Auf­ga­ben der Prü­fungs­kom­mis­si­on
§ 5 – Die Zulas­sung zur Prü­fung
§ 6 – Prü­fungs­stoff und Prü­fungs­aus­schrei­bung
§ 7 – Bewer­tung der Teil­leis­tun­gen und Prü­fungs­er­geb­nis
§ 8 – Mit­tei­lung der Noten
§ 9 – Wie­der­ho­lung der Prü­fung
§ 10 – Aus­nah­men
§ 11 – Anre­chung von Leis­tun­gen bei ande­ren Anbie­tern
§ 12 – Gel­tungs­be­reich die­ser Prü­fungs­ord­nung
(1) LITURGIE IM FERNKURS soll die Teil­neh­men­den befä­hi­gen,
Sinn, Wesen und For­men des Got­tes­diens­tes der katho­li­schen Kir­che bes­ser ken­nen und ver­ste­hen zu ler­nen;
über den Got­tes­dienst der Kir­che sach­ge­recht infor­mie­ren und ihn ent­spre­chend den lit­ur­gi­schen Anfor­de­run­gen ver­ant­wort­lich (mit-)gestalten zu kön­nen.
(2) Der erfolg­rei­che Abschluss von LITURGIE IM FERNKURS dient der per­sön­li­chen lit­ur­gisch-theo­lo­gi­schen Bil­dung und Fort­bil­dung der Teil­neh­men­den und kann dar­über hin­aus für ehren­amt­li­che lit­ur­gi­sche Diens­te in einer Gemein­de qua­li­fi­zie­ren.
(3) Durch die Prü­fung sol­len die Teil­neh­men­den nach­wei­sen, dass sie die im Fern­un­ter­richt und in den Begleit­ver­an­stal­tun­gen ver­mit­tel­ten Kennt­nis­se und Fer­tig­kei­ten so beherr­schen, dass sie selbst­stän­dig und sinn­voll dar­über ver­fü­gen kön­nen.
Die Prü­fung besteht aus fol­gen­den vier Teil­leis­tun­gen:
einer schrift­li­chen Haus­ar­beit, die nach einem vor­ge­ge­be­nen The­ma ent­spre­chend den dafür gege­be­nen Hin­wei­sen zu erstel­len ist;
der schrift­li­chen Bear­bei­tung bestimm­ter Auf­ga­ben aus den Lehr­brie­fen;
einer von einem Men­tor bzw. einer Men­to­rin begut­ach­te­ten prak­ti­schen Leis­tung;
einer münd­li­chen Prü­fung von 15 Minu­ten Dau­er.
Für die ord­nungs­ge­mä­ße Durch­füh­rung der Prü­fung ist eine Prü­fungs­kom­mis­si­on ver­ant­wort­lich. Sie besteht aus min­des­tens zwei Per­so­nen, die vom Lei­ter des Deut­schen Lit­ur­gi­schen Insti­tuts benannt wer­den. Der Lei­ter des Deut­schen Lit­ur­gi­schen Insti­tuts kann nicht selbst Mit­glied der Prü­fungs­kom­mis­si­on sein.
Die Auf­ga­ben der Prü­fungs­kom­mis­si­on sind:
die Zulas­sung zur Prü­fung (vgl. § 5);
die Aus­schrei­bung der Prü­fung (vgl. § 6);
die Ver­an­las­sung der Kor­rek­tur und Beno­tung der schrift­li­chen Arbei­ten (vgl. § 2 Abs. 1 und 2);
die Benen­nung von zwei Fach­leu­ten, die die münd­li­che Prü­fung abneh­men und beno­ten (vgl. § 2 Abs. 4);
die Ent­schei­dung über eine Anrech­nung von Leis­tun­gen bei ande­ren Anbie­tern (vgl. § 11);
die Rege­lung von Aus­nah­men (vgl. § 10).
(1) Zur Prü­fung wer­den die­je­ni­gen Bewer­ber bzw. Bewer­be­rin­nen zuge­las­sen, die ord­nungs­ge­mäß an LITURGIE IM FERNKURS teil­neh­men oder teil­ge­nom­men haben.
(2) Zur „ord­nungs­ge­mä­ßen Teil­nah­me“ gehö­ren:
der rechts­gül­ti­ge Abschluss eines Fern­un­ter­richts­ver­tra­ges;
der Bezug der Lehr­ma­te­ria­li­en;
die Bezah­lung der ver­ein­bar­ten Gebüh­ren;
die Bereit­schafts­er­klä­rung eines Men­tors bzw. einer Men­to­rin, das Prak­ti­kums­pro­gramm zu beglei­ten und die prak­ti­sche Prü­fungs­leis­tung zu begut­ach­ten;
die Teil­nah­me an zwei Stu­di­en­wo­chen­en­den bzw. die ver­bind­li­che Anmel­dung dazu.
(1) Die Auf­ga­ben für die schrift­li­chen Prü­fun­gen und die prak­ti­sche Prü­fung wer­den von der Prü­fungs­kom­mis­si­on fest­ge­legt. Der Prü­fungs­stoff für die münd­li­che Prü­fung umfasst den gesam­ten Stoff der Lehr­ma­te­ria­li­en; er kann in ange­mes­se­ner Wei­se auf Teil­ge­bie­te des Gesamt­stof­fes beschränkt wer­den.
(2) Nähe­res regelt die jewei­li­ge Prü­fungs­aus­schrei­bung. Sie erfolgt ca. 6 Mona­te vor Kur­sen­de, d. h. etwa zum Zeit­punkt der Aus­lie­fe­rung von Lehr­brief 10.
(1) Für die Bewer­tung der ein­zel­nen Teil­leis­tun­gen gel­ten fol­gen­de Noten­stu­fen:
sehr gut (= 1,0; 1,3): eine her­vor­ra­gen­de Leis­tung;
gut (= 1,7; 2,0; 2,3): eine über den durch­schnitt­li­chen Anfor­de­run­gen lie­gen­de Leis­tung;
befrie­di­gend (= 2,7; 3,0; 3,3): eine den durch­schnitt­li­chen Anfor­de­run­gen ent­spre­chen­de Leis­tung;
aus­rei­chend (= 3,7; 4,0; 4,3): eine Leis­tung, die trotz ihrer Män­gel noch den Anfor­de­run­gen genügt;
man­gel­haft (= 4,7; 5,0; 5,3): eine Leis­tung mit erheb­li­chen Män­geln, die nicht mehr den Anfor­de­run­gen genügt, aber vor­han­de­nes Grund­wis­sen erken­nen lässt;
unge­nü­gend (= 5,7; 6,0): eine Leis­tung, die nicht den Anfor­de­run­gen genügt und auch nur lücken­haf­tes Grund­wis­sen erken­nen lässt, oder eine nicht erbrach­te Leis­tung.
(2) Die LiF-Prü­fung gilt als nicht bestan­den, wenn der Kan­di­dat bzw. die Kan­di­da­tin
in einer Teil­leis­tung (vgl. § 2) die Note „unge­nü­gend“ oder in zwei Teil­leis­tun­gen die Note „man­gel­haft“ erhält,
eine schlech­te­re Gesamt­no­te als 4,5 erreicht,
sich uner­laub­ter Hil­fen bedient oder eine Täu­schung begeht.
(3) Nach erfolg­reich abge­leg­ter Prü­fung und nach Erfül­lung der übri­gen Bedin­gun­gen (vgl. § 5) erhält der bzw. die Stu­die­ren­de das Abschluss­zeug­nis von LITURGIE IM FERNKURS. Es ent­hält die Noten der vier Teil­leis­tun­gen und die Gesamt­no­te.
Das Prü­fungs­er­geb­nis (Gesamt­no­te) wird aus dem arith­me­ti­schen Mit­tel der Ein­zel­no­ten gebil­det (Sum­me der Noten der vier Teil­leis­tun­gen geteilt durch vier). Bei der Zuwei­sung der Noten­stu­fe des Prü­fungs­er­geb­nis­ses wird nur die ers­te Dezi­mal­stel­le hin­ter dem Kom­ma berück­sich­tigt, alle wei­te­ren Stel­len wer­den ohne Run­dung gestri­chen. Bei der Zuwei­sung der Noten­stu­fe gilt fol­gen­de Abgren­zung:
1,0 - 1,5 = sehr gut;
1,6 - 2,5 = gut;
2,6 - 3,5 = befrie­di­gend;
3,6 - 4,5 = aus­rei­chend.
Die Note der münd­li­chen Prü­fung wird unmit­tel­bar nach der Prü­fung dem Kan­di­da­ten bzw. der Kan­di­da­tin mit­ge­teilt. Die Noten der übri­gen Teil­leis­tun­gen und die Gesamt­no­te wer­den in der Regel durch die Über­sen­dung des Abschluss­zeug­nis­ses mit­ge­teilt. Erhält jemand in einer Teil­leis­tung die Note „man­gel­haft“ (4,7; 5,0; 5,3) oder „unge­nü­gend“ (5,7; 6,0), wird er bzw. sie sofort davon unter­rich­tet (vgl. § 9).
Jede Teil­leis­tung mit der Note „man­gel­haft“ oder „unge­nü­gend“ kann ein­mal wie­der­holt wer­den. Die Absicht zur Wie­der­ho­lung einer der Teil­leis­tun­gen muss gegen­über der Lei­tung vom LITURGIE IM FERNKURS jeweils bin­nen einer Frist von 14 Tagen nach Mit­tei­lung der Note schrift­lich erklärt wer­den. Die Wie­der­ho­lung kann an bestimm­te Auf­la­gen gebun­den wer­den.
Über Aus­nah­men von die­ser Prü­fungs­ord­nung ent­schei­det die Prü­fungs­kom­mis­si­on. Gegen Ent­schei­dun­gen der Prü­fungs­kom­mis­si­on kann beim Lei­ter des Deut­schen Lit­ur­gi­schen Insti­tuts Beru­fung ein­ge­legt wer­den. Die­ser ent­schei­det dann end­gül­tig.
Prü­fungs­re­le­van­te Leis­tun­gen, die bei ande­ren Anbie­tern erbracht wur­den (z. B. Teil­nah­me an Prä­senz­ver­an­stal­tun­gen, Prak­ti­ka) kön­nen ggf. für LITURGIE IM FERNKURS ange­rech­net wer­den. Die Ent­schei­dung dar­über liegt bei der Prü­fungs­kom­mis­si­on.
Die­se Prü­fungs­ord­nung gilt für alle Teil­neh­men­den von LITURGIE IM FERNKURS, die einen Fern­un­ter­richts­ver­trag mit dem Deut­schen Lit­ur­gi­schen Insti­tut in Trier abge­schlos­sen haben.
Die Prü­fungs­ord­nung in der vor­lie­gen­den Fas­sung wird hier­mit in Kraft gesetzt.
Trier, 15. Febru­ar 2017
Deut­sches Lit­ur­gi­sches Insti­tut | LITURGIE IM FERNKURS
Post­fach 2628 | 54216 Trier
Tel.: 0(0 49) 6 51 / 9 48 08 -28, -29 oder -0
Fax: 0(0 49) 6 51 / 9 48 08 -46
E-Mail: fernkurs@liturgie.de | Inter­net: www.fernkurs-liturgie.de
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Down­load der Prü­fungs­ord­nung (PDF)