Source: https://www.steuerlupe.de/stichwort/grunderwerbsteuer/
Timestamp: 2019-11-12 09:09:27
Document Index: 236382901

Matched Legal Cases: ['§ 191', '§ 1', '§ 6', '§ 8', '§ 8', '§ 9', '§ 8', '§ 19', '§ 170', '§ 169', '§ 170', '§ 1', '§ 1']

Grunderwerbsteuer | Steuerlupe
Den Formwech­sel eines Einzelun­ternehmens in eine Ein-Mann-GmbH sieht § 191 Abs. 1 UmwG nicht vor. Durch die Beurkun­dung eines solchen Formwech­sels eines grundbe­sitzen­den Einzelun­ternehmens kann die Entste­hung von Grun­der­werb­s­teuer nicht ver­mieden wer­den. Auf nach § 1 Abs. 1 Nr. 1 GrEStG steuer­bare Erwerb­svorgänge find­et die Steuervergün­s­ti­gung des § 6a Satz
Beim Erwerb eines noch zu bebauen­den Grund­stücks sind die Bauer­rich­tungskosten nicht in die Bemes­sungs­grund­lage der Grun­der­werb­s­teuer einzubeziehen, wenn das Grund­stück von ein­er zur Veräußer­er­seite gehören­den Per­son mit bes­tim­men­dem Ein­fluss auf das “Ob” und “Wie” der Bebau­ung erwor­ben wird. Bemes­sungs­grund­lage der Grun­der­werb­s­teuer ist gemäß § 8 Abs. 1 GrEStG die Gegen­leis­tung.
Verpflichtet sich der Grund­stück­skäufer im Zusam­men­hang mit dem Grund­stück­skaufver­trag, dem Mieter eine beschränk­te per­sön­liche Dien­st­barkeit gegen angemessenes Ent­gelt zu bestellen, liegt darin keine Gegen­leis­tung für das Grund­stück i.S. von § 8 Abs. 1, § 9 Abs. 1 Nr. 1 GrEStG. Bemes­sungs­grund­lage der Grun­der­werb­s­teuer ist nach § 8 Abs. 1 GrEStG
§ 19 GrEStG begrün­det eine geset­zliche Anzeigepflicht i.S. des § 170 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 AO. Eine Steuer­fest­set­zung sowie ihre Aufhe­bung oder Änderung sind nicht mehr zuläs­sig, wenn die Fest­set­zungs­frist abge­laufen ist (§ 169 Abs. 1 Satz 1 AO). Gemäß § 170 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1
Bei ein­er zwis­chengeschal­teten Per­so­n­enge­sellschaft, die unmit­tel­bar oder mit­tel­bar an ein­er grundbe­sitzen­den Gesellschaft beteiligt ist, ist als Anteil i.S. von § 1 Abs. 3 Nr. 1 und Nr. 2 GrEStG ‑wie bei ein­er zwis­chengeschal­teten Kap­i­­tal­ge­sellschaft- die Beteili­gung am Gesellschaft­skap­i­tal und nicht die sachen­rechtliche Beteili­gung am Gesamthandsver­mö­gen maßgebend. Ein Anteilser­werb kann bei
Die bloße Ein­räu­mung ein­er Voll­macht zur Ausübung der Rechte aus einem Gesellschaft­san­teil sowie zur Veräußerung und Abtre­tung dieses Gesellschaft­san­teils reicht für einen Anteil­süber­gang i.S. ein­er mit­tel­baren Änderung des Gesellschafterbe­standes ein­er Per­so­n­enge­sellschaft nach § 1 Abs. 2a GrEStG nicht aus. Gehört zum Ver­mö­gen ein­er Per­so­n­enge­sellschaft ein inländis­ches Grund­stück und ändert sich