Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=BauR%202006,%20S.%202109
Timestamp: 2019-07-19 15:24:36
Document Index: 253323328

Matched Legal Cases: ['§ 8', '§ 4', '§ 13', '§ 522', '§ 522', '§ 195', '§ 638', '§ 13', 'BGH', 'BGH']

Rechtsprechung: BauR 2006, 2109 - dejure.org
Weitere Entscheidungen unten: OLG Düsseldorf, 24.03.2006 | KG, 29.09.2006 | LG Stuttgart, 01.08.2006 | LG Bückeburg, 05.10.2006
OVG Saarland, 23.08.2006 - 1 R 20/06
https://dejure.org/2006,18298
OVG Saarland, 23.08.2006 - 1 R 20/06 (https://dejure.org/2006,18298)
OVG Saarland, Entscheidung vom 23.08.2006 - 1 R 20/06 (https://dejure.org/2006,18298)
OVG Saarland, Entscheidung vom 23. August 2006 - 1 R 20/06 (https://dejure.org/2006,18298)
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Ausbaubeitrag bei Teilstreckenerneuerung einer Straße; Heranziehung aller Straßenanlieger
Ausbaubeitrag bei Teilstreckenerneuerung einer Straße
Erhebliches Teilstück einer Ausbaustrecke beitragsfähig
Begriff der öffentlichen Einrichtung im Sinne des § 8 Abs. 2 Kommunalabgabengesetz (KAG); Anforderungen an die Ausbaubeitragsfähigkeit einer Teilstreckenerneuerung; Beteiligung der Anwohner bei einem ausbaubeitragsfähigem Teilstreckenausbau
shgt.de , S. 14 (Entscheidungsbesprechung)
Rechtmäßigkeit von Straßenausbaubeiträgen
Erneuerung eines Straßenabschnitts: Beitragspflicht für alle Anlieger? (IMR 2007, 66)
BauR 2006, 1940 (Ls.)
BauR 2006, 2109 (Ls.)
OVG Niedersachsen, 11.07.2007 - 9 LC 262/04
Straßenausbau - Verbesserung einer Teilstrecke einer öffentlichen Einrichtung
Eine rechtliche Notwendigkeit, ausschließlich die im Bereich der Ausbaustrecke liegenden Grundstücke bei der Verteilung des umlagefähigen Aufwands zu berücksichtigen, besteht nicht (OVG Saarland, Urteil vom 23.08.2006 - 1 R 20/06 - zitiert nach juris; OVG Schleswig-Holstein, Urteil vom 28.10.1997 - 2 L 281/95 - DVBl. 1998, 719 = NordÖR 1998, 88).
Insoweit ist die Verbesserung des Bürgersteigs einer bestimmten Straße grundsätzlich allen Anliegern dieser Straße von Vorteil, da alle Anlieger - verstärkte - (potentielle) Nutzer dieser Anlage sind, auch wenn die Verbesserung nicht unmittelbar vor dem eigenen Anwesen stattgefunden hat(std. Rspr. der saarländischen Verwaltungsgerichtsbarkeit, vgl. nur Beschlüsse der ehemaligen 11. und nunmehrigen 3. Kammer vom 17.01.1992 -11 F 112/91- und vom 17.10.1992 -11 F 62/93-; siehe auch OVG des Saarlandes, Urteil vom 23.08.2006 -1 R 20/06-).
Dabei kommt ihrer Ausdehnung besondere Bedeutung zu, wobei typischerweise von einer Zufahrt auszugehen ist, wenn die Sackgasse bis zu 100 m lang ist und weder abknickt noch weiter verzweigt.(vgl. BVerwG, Urteil vom 26.9.2001 -11 C 16.00-, KStZ 2002, 98; OVG des Saarlandes, Urteil vom 16.04.2003 -1 R 8/01-; zur regelmäßig gebotenen Einstufung von unter 100 m langen Stichstraßen als "Anhängsel" siehe auch BVerwG, Urteile vom 9.11.1984, BVerwGE 70, 247 = BRS 43 Nr. 58, und vom 25.1.1985, NVwZ 1985, 753 = BRS 43 Nr. 28, vgl. dazu, dass insoweit die erschließungsbeitragsrechtlichen Abgrenzungskriterien heranzuziehen sind OVG des Saarlandes, Urteil vom 23.08.2006 -1 R 20/06-).
Der Senat hat in der Vergangenheit bereits ein knapp 30 % umfassendes Teilstück als nicht nur untergeordnet angesehen (…Senatsbeschluss vom 22. August 2011, a.a.O.: ca. 200 m von insgesamt 700 m Gesamtlänge; vgl. auch BayVGH, Urteile vom 22. April 2010 - 6 B 08.1483 - und vom 28. Januar 2010 - 6 BV 08.3043 - jeweils juris: mindestens ein Viertel; OVG Schleswig-Holstein, Urteil vom 17. August 2005 - 2 LB 38/04 - juris: ca. ein Drittel; OVG Saarlouis, Urteil vom 23. August 2006 - 1 R 20/06 - juris: mehr als 100 m).
OVG Saarland, 23.12.2015 - 1 A 62/15
Gehwegausbaubeitrag
Im Übrigen dürfte den Klägern nicht bewusst sein, dass sie unter der von ihnen befürworteten Prämisse eines bloßen Anhängsels erneut zu Ausbaubeiträgen heranzuziehen wären, wenn die Großheiligenwalderstraße erneuert oder verbessert würde.(OVG des Saarlandes, Urteil vom 23.8.2006 - 1 R 20/06 -, juris Rdnrn. 38 ff.).
OVG Saarland, 23.12.2015 - 1 A 64/15
OVG Saarland, 23.12.2015 - 1 A 63/15
Im Übrigen dürfte dem Kläger nicht bewusst sein, dass er unter der von ihm befürworteten Prämisse eines bloßen Anhängsels erneut zu Ausbaubeiträgen heranzuziehen wäre, wenn die Großheiligenwalderstraße erneuert oder verbessert würde.(OVG des Saarlandes, Urteil vom 23.8.2006 - 1 R 20/06 -, juris Rdnrn. 38 ff.).
OLG Düsseldorf, 24.03.2006 - I-22 U 157/05
https://dejure.org/2006,10449
OLG Düsseldorf, 24.03.2006 - I-22 U 157/05 (https://dejure.org/2006,10449)
OLG Düsseldorf, Entscheidung vom 24.03.2006 - I-22 U 157/05 (https://dejure.org/2006,10449)
OLG Düsseldorf, Entscheidung vom 24. März 2006 - I-22 U 157/05 (https://dejure.org/2006,10449)
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VOB/B § 4 Nr. 3 § 13 Nr. 5 Abs. 2
Hinweispflicht des Auftragnehmers auf Risiken aus Temperaturwechsel
Voraussetzungen für den Anspruch auf Schadensersatz aufgrund von nach der Abnahme entdeckten Werkmängeln; Geltendmachung von Schadensersatz für selbst durchgeführten Mängelbeseitigungen; Anforderungen an die Beweisbarkeit des Zeitpunkts des Auftretens eines Baumangels
15 cm-Betonbodenplatte: Rohbauer muss auf Risiken aus Temperaturwechseln hinweisen! (IBR 2006, 552)
KG, 29.09.2006 - 7 U 220/05
https://dejure.org/2006,27856
KG, 29.09.2006 - 7 U 220/05 (https://dejure.org/2006,27856)
KG, Entscheidung vom 29.09.2006 - 7 U 220/05 (https://dejure.org/2006,27856)
KG, Entscheidung vom 29. September 2006 - 7 U 220/05 (https://dejure.org/2006,27856)
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§ 522 Abs 2 S 1 ZPO, § 522 Abs 2 S 2 ZPO, § 195aF BGB, § 638aF BGB, § 13 Nr 4aF VOB/B
Organisationspflicht des arbeitsteilig organisierten Auftragnehmers: Beauftragung eines Fachüberwachers
Kein Organisationsverschulden bei Beauftragung von Fachüberwacher
Kein Organisationsverschulden bei Beauftragung eines Fachüberwachers! (IBR 2006, 615)
b) Der Architekt verletzt seine Organisationsobliegenheit (vgl. BGH…, Urteil vom 27. November 2008 - VII ZR 206/06, NJW 2009, S. 582 ff, 584 Rn 15), wenn er sein Werk arbeitsteilig herstellen lässt, dabei keine ausreichenden organisatorischen Vorkehrungen getroffen hat, um die Mangelfreiheit seines Werks bei Abnahme durch den Auftragnehmer beurteilen zu können, und sich in diesem Fehler die typischen Gefahren einer arbeitsteiligen Organisation verwirklicht haben, der aufgetretene Mangel also bei richtiger Organisation erkannt worden wäre (vgl. BGH…, Urteil vom 30. November 2004 - X ZR 43/03, NJW 2005, S. 893 f, 894; KG, Beschluss vom 29. September 2006 - 7 U 220/05, BauR 2006, S. 2109 f; OLG Naumburg…, Urteil vom 12. Mai 2006 - 10 U 8/06, NJW-RR 2007, S. 815/6 = BauR 2007, S. 157 ff;… Motzke, Preussner, Kehrberg, Kesselring, a.a.O., Abschnitt X, Rn 51, S. 977).
Selbstverständlich müssten die Beklagten im Übrigen dafür einstehen, wenn die von ihnen eingeschalteten Fachingenieure entgegen ihrem Auftrag Brandschutzmängel nicht festgestellt haben sollten, aber nur im Rahmen der normalen Gewährleistungszeit (vgl. KG, Beschluss vom 29. September 2006, 7 U 220/05, BauR 2006, 2109, hier zitiert nach juris, Rdn. 3).
LG Stuttgart, 01.08.2006 - 24 O 177/06
https://dejure.org/2006,32779
LG Stuttgart, 01.08.2006 - 24 O 177/06 (https://dejure.org/2006,32779)
LG Stuttgart, Entscheidung vom 01.08.2006 - 24 O 177/06 (https://dejure.org/2006,32779)
LG Stuttgart, Entscheidung vom 01. August 2006 - 24 O 177/06 (https://dejure.org/2006,32779)
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Unklare Gewährleistungsregelung in Formularbauvertrag
Dauer und Unterbrechung der Gewährleistung! (IBR 2007, 1027)
LG Bückeburg, 05.10.2006 - 2 S 22/06
https://dejure.org/2006,33615
LG Bückeburg, 05.10.2006 - 2 S 22/06 (https://dejure.org/2006,33615)
LG Bückeburg, Entscheidung vom 05.10.2006 - 2 S 22/06 (https://dejure.org/2006,33615)
LG Bückeburg, Entscheidung vom 05. Januar 2006 - 2 S 22/06 (https://dejure.org/2006,33615)
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Haftung des Vorunternehmers bei falscher Materialauswahl
Vorunternehmer haftet bei Einbau falscher Materialien
AG Stadthagen - 41 C 434/04