Source: https://www.custom-company.de/j/shop/terms
Timestamp: 2017-10-21 14:05:30
Document Index: 341725181

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 3', '§ 2', '§2', '§ 3', '§ 2', '§ 3', '§ 2', '§ 2', '§4', '§ 2', '§ 4', '§5', '§ 2', '§ 5', '§ 2', '§ 3', '§ 2', '§ 2', '§ 8', '§ 434', '§ 2', '§ 438', '§ 438', '§ 8', '§ 438', '§ 444', '§ 438', '§634', '§ 438', '§634', '§ 438', '§ 444', '§ 634', '§ 8', '§ 195']

Allgemeine Geschäftsbedingungen - Custom Company: Limitiertes Foliendesign für BMW R 1200 GS sowie Dekorsets für BMW R1200 GS sowie Custom- und Classic-Bikes
Allgemeine Geschäftsbedingungen für Verträge, die zwischen
Herrn Edgar Rüttger, Schwarzer Weg 1, 29364 Langlingen, Ust-ID-Nr.: DE 154260530
den in § 2 sowie § 3 des Vertrags bezeichneten Kunden
(1) Für sämtliche Geschäftsbeziehungen zwischen dem Anbieter und Kunden, die die Erstellung und die Anbringung von „Design Dekoren“ und den Verkauf und die Lieferung von sonstigen Folienabdeckungen und Waren für Krafträder aus dem Angebot des Anbieters auf der Internetseite http://www.custom-company.de zum Inhalt haben, gelten ausschließlich die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen in ihrer zum Zeitpunkt der Bestellung gültigen Fassung. Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zu.
§ 2 Vertragsschluss bei Verträgen über Dekor-Pakete und Design Dekore
(1) Der Kunde kann aus dem entsprechend namentlich bezeichneten Online-Sortiment des Anbieters zu verschiedenen „Design Dekoren“ (Motive zur Indidividualisierung von Krafträdern) ein „Dekor-Paket“ (Zusammenstellung von Design-Dekoren in je nach Paket unterschiedlichem Umfang hinsichtlich der jeweils enthaltenen, individualisierbaren Kraftradflächen je Paket) durch Betätigung entsprechender Auswahlfelder auf der Internetseite des Anbieters auswählen. Durch weiteres Ausfüllen und Abschicken eines hierfür eingerichteten Online-Formulares auf der Internetseite des Anbieters kann der Kunde um Erstellung eines Angebotes durch den Anbieter bitten („Anfrage“), das insbesondere den Druck des Design Dekors in dem Dekor-Paket-spezifischen Umfang auf zur Fahrzeugbeklebung geeigneter Folie sowie auch die Zuschneidung und Anbringung der Fahrzeugfolien auf den Kraftradteilen des Kunden und eine anschließende Rücksendung der einzelnen Kraftradteile als Paket an den Kunden zum Inhalt hat („Dekor-Paket-Leistungen“).
(3) Der Anbieter schickt dem Kunden unmittelbar nach Versendung der Anfrage eine automatische Empfangsbestätigung zu seiner Anfrage per E-Mail zu, in welcher die Anfrage des Kunden nochmals aufgeführt wird und die der Kunde über die Funktion „Drucken“ ausdrucken kann (Auftragsbestätigung). Die automatische Auftragsbestätigung dokumentiert lediglich, dass die Anfrage des Kunden beim Anbieter eingegangen ist und stellt weder ein Angebot des Anbieters auf Abschluss eines Vertrages dar, noch eine Annahme eines Antrags des Kunden.
(4) Der Anbieter prüft Kundenanfragen und übermittelt – sofern er ein Angebot abgeben möchte – ein individuelles Angebot an den Kunden über die in Absatz 1 näher bezeichneten und ggf. darüber hinaus gehenden, durch den Kunden über ein zusätzliches freies Textfeld angefragten Leistungen an den Kunden an die von dem Kunden zuvor benannte und übermittelte E-Mail-Adresse. Dem Angebot des Anbieters werden dabei insbesondere auch diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen beigefügt. Sowohl das Angebot des Anbieters, als auch die beigefügten Allgemeinen Geschäftsbedingungen kann der Kunde ebenfalls über die Funktion „Drucken“ ausdrucken. Möchte der Anbieter kein Angebot für eine Anfrage abgeben, teilt der dies dem Kunden unverzüglich mit.
(5) An abgegebene Angebote hält sich der Anbieter 14 Tage rechtlich gebunden (Bindungsfrist). Der Kunde kann das Angebot des Anbieters sodann entweder in Textform (beispielsweise per E-Mail, Telefax, Brief) ausdrücklich oder aber auch durch Zahlung eines im Angebot benannten Vorschusses an den Anbieter oder aber durch Paketversendung der zu individualisierenden Kraftradteile an den Anbieter annehmen (Vertragsschluss). Maßgeblich für die Einhaltung der Bindungsfrist ist der früheste Zeitpunkt des Zugangs entweder einer textlichen Erklärung oder der Gutschrift eines Vorschusses oder aber des Zugangs eines Paketes des Kunden mit den zu individualisierenden Kraftradteilen. Die nach §2 Abs. 1 näher beschriebenen Verträge kommen erst mit Eingang einer solchen Annahmeerklärung, mit der Gutschrift der Zahlung oder aber mit dem Eingang einer solchen Paketsendung zustande.
(6) Der Anbieter bestätigt dem Kunden unmittelbar nach Vertragsschluss mit einer gesonderten E-Mail den Vertragsschluss. In dieser E-Mail wird der Vertragstext (bestehend aus Anfrage, Angebot, AGB, Auftragsbestätigung und – so vorhanden – einer ausdrücklichen textlichen Annahmeerklärung des Kunden) dem Kunden durch den Anbieter auf einem dauerhaften Datenträger (E-Mail oder Papierausdruck) zugesandt (Vertragsbestätigung). Der Vertragstext wird unter Wahrung des Datenschutzes bei dem Anbieter gespeichert, kann jedoch nicht online auf der Internetseite des Anbieters eingesehen werden.
§ 3 Vertragsschluss bei Verträgen über den Verkauf und die Lieferung von sonstigen Folienabdeckungen (nicht „Design Dekore“ bzw. „Dekor-Pakete“) und Waren für Krafträder
(1) Für alle Verträge zwischen Kunde und Anbieter, die keine „Dekor-Paket-Leistungen“ im Sinne von § 2 Abs. 1 zum Inhalt haben, gilt hinsichtlich des Vertragsschlusses § 3 statt § 2.
(2) Der Kunde kann aus dem Sortiment des Anbieters Produkte auswählen und diese über den Button „in den Warenkorb legen“ in einem so genannten Warenkorb sammeln. Über den Button „zahlungspflichtig bestellen“ gibt er einen verbindlichen Antrag zum Kauf der im Warenkorb befindlichen Waren ab. Vor dem Abschicken der Bestellung kann der Kunde die Daten jederzeit ändern und einsehen. Der Antrag kann jedoch nur abgegeben und übermittelt werden, wenn der Kunde durch Setzen des Häkchens „AGB akzeptieren“ diese Vertragsbedingungen akzeptiert und dadurch in seinen Antrag aufgenommen hat.
(4) § 2 Abs. 7 gilt entsprechend.
§4 Besondere Pflichten des Kunden bei Verträgen über Design Dekore und Dekor-Paketen
(1) Nur für Verträge zwischen Kunde und Anbieter, die „Dekor-Paket-Leistungen“ im Sinne von § 2 Abs. 1 zum Inhalt haben, gelten die hier folgenden weiteren Bedingungen unter § 4.
(2) Der Kunde hat die je nach Dekor-Paket im Einzelnen gemäß Angebot beinhalteten, zu folierenden Kraftradteile vollständig demontiert dem Anbieter zur Vertragserfüllung am Geschäftssitz des Anbieters zu überlassen. Die Überlassung kann persönlich oder beispielsweise auch durch Paketzusendung an den Anbieter erfolgen.
(3) Die von dem Kunden zur Individualisierung überlassenen Kraftradteile müssen zwingend einen einwandfreien Lackaufbau aufweisen. Etwaige bisherige Nachlackierungen an den Teilen müssen insbesondere fachgerecht erfolgt sein, da andernfalls später Schäden bei der Ablösung der Folien auftreten könnten.
(4) Der zu beklebende Untergrund der Kraftradteile muss witterungsbeständig sein. Die bereits vorhandenen Anstrichstoffe müssen lösungsmittelfrei durchgetrocknet sein und mindestens den Gitterschnittkennwert Gt0 nach DIN EN ISO 2409 aufweisen.
(5) Sämtliche zur Individualisierung überlassenen Kraftradteile müssen vollständig gereinigt, fett- und wachsfrei zur Vertragsdurchführung überlassen werden.
(6) Der Kunde hat für eine ausreichende Transportverpackung gegen etwaige Beschädigungen der Kraftradteile bis zur Überlassung bei dem Anbieter eigenverantwortlich Sorge zu tragen. Der Anbieter verwendet für den späteren Rückversand an den Kunden regelmäßig jene vollständige Transportverpackung, die der Kunde zuvor selbst bereitgestellt hat.
(7) In Fällen, in denen ein Transportunternehmen die fertig auf den Kraftradteilen angebrachten Dekore wieder an den Anbieter zurücksendet, da die Zustellung der Rücksendung bei dem Kunden fehlschlug, hat der Kunde dem Anbieter die vergeblichen Versandkosten zu erstatten, wenn nicht der Kunde als Verbraucher ein gesetzlich ihm zustehendes Widerrufsrecht wirksam ausgeübt hat oder aber der Kunde vorübergehend an der Annahme gehindert war, sofern nicht der Zeitpunkt der Lieferung eine angemessene Zeit zuvor bereits angekündigt worden war.
§5 Lieferung, Lieferzeiten, Lieferbeschränkungen, Warenverfügbarkeit, Eigentumsvorbehalt
(1) Von dem Anbieter angegebene Lieferzeiten berechnen sich vom Zeitpunkt seiner Vertragsbestätigung an; vorherige vollständige Zahlung vorausgesetzt.
(2) Sofern für die jeweilige Ware oder Leistung auf der Internetseite des Anbieters keine oder keine abweichende Lieferzeit angegeben ist, beträgt sie 21 Tage.
(4) Der Versand erfolgt durch das Unternehmen A (, B und C) als Paket.
(5) Sofern der Vertrag „Dekor-Paket-Leistungen“ im Sinne von § 2 Abs. 1 zum Inhalt hat, gilt:
(a) Ergänzend zu § 5 Abs. 1 wird auch der unverzügliche Eingang sämtlicher Kraftradteile bei dem Anbieter nach Vertragsschluss vorausgesetzt.
(b) Nach Anbringung der Fahrzeugfolien auf den Kraftradteilen des Kunden versendet der Anbieter die bearbeiteten Kraftradteile als Paket zurück an den Kunden.
(6) Sofern der Vertrag keine „Dekor-Paket-Leistungen“ im Sinne von § 2 Abs. 1 zum Inhalt hat, gilt:
(a) Sind zum Zeitpunkt der Bestellung des Kunden keine Exemplare des von ihm ausgewählten Produkts verfügbar, so teilt der Anbieter dem Kunden dies in der Auftragsbestätigung unverzüglich mit. Ist das Produkt dauerhaft nicht lieferbar, sieht der Anbieter von einer Annahmeerklärung ab. Ein Vertrag kommt in diesem Fall nicht zustande.
(b) Ist das vom Kunden in der Bestellung bezeichnete Produkt nur vorübergehend nicht verfügbar, teilt der Anbieter dem Kunden dies ebenfalls unverzüglich in der Auftragsbestätigung mit. Bei einer Lieferungsverzögerung von mehr als zwei Wochen hat der Kunde das Recht, vom Vertrag zurückzutreten. Das gesetzliche Widerrufsrecht des Kunden wird hiervon nicht berührt. Im Übrigen ist in diesem Fall auch der Anbieter berechtigt, sich vom Vertrag zu lösen. Hierbei wird er eventuell bereits geleistete Zahlungen des Kunden unverzüglich erstatten.
(c) Bis zur vollständigen Bezahlung verbleiben die gelieferten Waren im Eigentum des Anbieters.
(2) Die entsprechenden Versandkosten werden dem Kunden im Falle von Verträgen gemäß § 3 Abs. 1 im Bestellformular angegeben und im Falle von Verträgen gemäß § 2 Abs. 1 im Angebot des Anbieters (§ 2 Abs. 4). Sie sind vom Kunden zu tragen, soweit der Kunde nicht von einem gesetzlichen Widerrufsrecht wirksam Gebrauch macht.
(3) Der Versand der Ware erfolgt per Paketversand. Das Versandrisiko trägt der Anbieter nur dann, wenn der Kunde Verbraucher ist.
(1) Der Kunde kann die Zahlung per Vorkasse oder auf Rechnung vornehmen. Der Anbieter behält sich vor, jederzeit und ohne Angabe von Gründen eine Belieferung auf Rechnung abzulehnen.
(3) Zahlungen sind unmittelbar mit Vertragsschluss fällig. Ist die Fälligkeit der Zahlung nach dem Kalender bestimmt, so kommt der Kunde bereits durch Versäumung des Termins in Verzug. In diesem Fall hat er dem Anbieter Verzugszinsen in Höhe von 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz zu zahlen.
§ 8 Sachmängelgewährleistung, Verjährung, Garantie
(1) Der Anbieter haftet für Sachmängel nach den hierfür geltenden gesetzlichen Vorschriften, insbesondere §§ 434 ff., 633 ff. BGB unter Berücksichtigung der nachfolgenden Absätze.
(2) Sofern der Vertrag keine „Dekor-Paket-Leistungen“ im Sinne von § 2 Abs. 1 zum Inhalt hat, es sich bei verkaufter Ware zudem um Gebrauchtware handelt und der Kunde Verbraucher ist, gilt:
(a) Als allgemeine Verjährungsfrist für Ansprüche aus Sach- und Rechtsmängeln gilt abweichend von § 438 Abs. 1 Nr. 3 BGB ein Jahr ab Ablieferung.
(b) Handelt es sich bei dem Vertragsgegenstand jedoch um ein Bauwerk oder eine Sache, die entsprechend ihrer üblichen Verwendungsweise für ein Bauwerk verwendet worden ist und dessen Mangelhaftigkeit verursacht hat (Baustoff), beträgt die Verjährungsfrist gemäß der gesetzlichen Regelung 5 Jahre ab Ablieferung (§ 438 Abs. 1 Nr. 2 BGB).
(c) Von § 8 Abs. 2 (a) unberührt bleiben zudem auch weitere gesetzliche Sonderregelungen zur Verjährung (insbesondere § 438 Abs. 1 Nr. 1, Abs. 3, §§ 444, 479 BGB).
(d) Zudem verjähren in jedem Falle ausschließlich nach den gesetzlichen Verjährungsfristen: Schadensersatzansprüche des Kunden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers, der Gesundheit sowie Schadensersatzansprüche des Kunden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Anbieters, seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen und auch Schadensersatzansprüche des Kunden nach dem Produkthaftungsgesetz.
(3) Sofern der Kunde Unternehmer ist, gilt:
(a) Abweichend von § 438 Abs. 1 Nr. 3 BGB und §634a Abs. 1 Nr. 1 BGB beträgt die allgemeine Verjährungsfrist für Ansprüche aus Sach- und Rechtsmängeln ein Jahr ab Ablieferung. Soweit eine Abnahme vereinbart ist, beginnt die Verjährung mit der Abnahme.
(b) Handelt es sich bei dem Vertragsgegenstand jedoch um ein Bauwerk oder eine Sache, die entsprechend ihrer üblichen Verwendungsweise für ein Bauwerk verwendet worden ist und dessen Mangelhaftigkeit verursacht hat (Baustoff), beträgt die Verjährungsfrist gemäß der gesetzlichen Regelung 5 Jahre ab Ablieferung (§ 438 Abs. 1 Nr. 2 BGB bzw. §634a Abs. 1 Nr. 2 BGB).
(c) Unberührt bleiben auch weitere gesetzliche Sonderregelungen zur Verjährung (insbes. § 438 Abs. 1 Nr. 1, Abs. 3, §§ 444, 479 BGB sowie § 634a Abs. 1 Nr. 3, Abs. 3 BGB).
(d) Die vorstehenden Verjährungsfristen (§ 8 Abs. 3 (a) - (c)) des Kauf- und Werkvertragsrechts gelten auch für vertragliche und außervertragliche Schadensersatzansprüche des Kunden, die auf einem Mangel der Vertragsgegenstandes beruhen, es sei denn die Anwendung der regelmäßigen gesetzlichen Verjährung (§§ 195, 199 BGB) würde im Einzelfall zu einer kürzeren Verjährung führen.
(e) Zudem verjähren in jedem Falle ausschließlich nach den gesetzlichen Verjährungsfristen: Schadensersatzansprüche des Kunden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers, der Gesundheit sowie Schadensersatzansprüche des Kunden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Anbieters, seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen und auch Schadensersatzansprüche des Kunden nach dem Produkthaftungsgesetz
(4) Eine zusätzliche Garantie durch den Anbieter besteht nur, wenn diese ausdrücklich in einer Auftragsbestätigung zu einem Artikel oder einer Leistung abgegeben wurde.
(1) Der Anbieter schuldet bei der Herstellung und dem Verkauf von Erzeugnissen, die auf individuellen Kundenwunsch gestaltet werden, keine Prüfung hinsichtlich einer möglichen Verletzung des Urheber-, Geschmacksmuster-, Gebrauchsmuster-, Patent- und Markenrechts oder sonstiger Rechte Dritter.
(2) Sollen Erzeugnisse auf individuellen Wunsch des Kunden gestaltet, hergestellt und überlassen werden, ist der Kunde verpflichtet, sich zu vergewissern und dafür Sorge zu tragen, sämtliche für die Herstellung, Weitergabe und ggf. Verwendung dieser Erzeugnisse erforderlichen Rechte inne zu haben; dies gilt insbesondere, aber nicht ausschließlich für das Urheber- und Markenrecht.
(3) Sollte der Anbieter wegen eines auf individuellen Wunsch des Kunden hin hergestellten Erzeugnisses Ansprüchen Dritter wegen der Verletzung von gewerblichen Schutzrechten, Urheberrechten oder sonstigen Rechten ausgesetzt werden, ist der Kunde verpflichtet, den Anbieter von diesen Ansprüchen und von den Kosten eines Rechtsstreits und der Rechtsverteidigung hiergegen freizustellen. Diese Freistellungsverpflichtung gilt lediglich dann nicht, wenn der Kunde die Verletzung der Rechte Dritter nicht zu vertreten hat. Schadensersatzansprüche, die darüber hinausgehen, bleiben unberührt.
Februar 2017, Langlingen