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Timestamp: 2016-10-27 20:36:12
Document Index: 163607582

Matched Legal Cases: ['BGE', 'BGE', 'Art. 114', 'Art. 132', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 28', 'Art. 28', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 27', 'Art. 28', 'Art. 26', 'BGE', 'Art. 25', 'BGE', 'Art. 810', 'BGE', 'BGE']

I 152/02 (15.01.2003)
Pr�sidentin Leuzinger, Bundesrichter Ferrari und nebenamtlicher Richter Meyer; Gerichtsschreiber Schmutz
W.________, 1947, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Rechtsanwalt Walter Zehnder, Eisenbahnstrasse 20, 8840 Einsiedeln,
Der 1947 geborene W.________ ist gelernter Maurer und betrieb seit 1981 unter Mitarbeit seiner im Mai 1996 verstorbenen Ehefrau als Einzelfirma ein Baugesch�ft, das mit Handelsregistereintrag vom 30. Juni 1997 in eine Gesellschaft mit beschr�nkter Haftung unter der Firma Baugesch�ft X.________ GmbH �berf�hrt wurde. Er leidet seit rund 20 Jahren zunehmend an R�ckenproblemen, auf Grund derer er ab 15. Februar 1997 als zu 50 % arbeitsunf�hig geschrieben wurde. Am 9. Januar 1999 meldete er sich bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle Schwyz zog verschiedene Arztberichte bei, liess den Abkl�rungsbericht an Ort und Stelle vom 6. M�rz 2001 erstellen und kl�rte die Einkommensverh�ltnisse des Versicherten ab. Gest�tzt auf einen Einkommensvergleich verf�gte sie am 10. September 2001, dass kein Anspruch auf eine Invalidenrente bestehe, da keine rentenbegr�ndende Erwerbseinbusse ausgewiesen sei.
W.________ l�sst Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hren mit dem Antrag, der vorinstanzliche Entscheid sei aufzuheben und es sei festzustellen, dass der Invalidit�tsgrad f�r 1999 und 2000 mehr als 66,66 %, mindestens aber mehr als 50 % betrage; eventualiter sei die Sache zur erg�nzenden Sachverhaltsabkl�rung zur�ckzuweisen.
Die IV-Stelle schliesst auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Das Bundesamt f�r Sozialversicherung verzichtet auf eine Stellungnahme.
1.2 Im Rahmen der Rechtsanwendung von Amtes wegen hat das Sozialversicherungsgericht auf den festgestellten Sachverhalt jenen Rechtssatz anzuwenden, den es als den zutreffenden ansieht, und ihm auch die Auslegung zu geben, von der es �berzeugt ist (BGE 110 V 20 Erw. 1, 52 f. Erw. 4a; vgl. BGE 116 V 26 f. Erw. 3c; ZAK 1988 S. 615 Erw. 2a). Das Gericht hat sich nicht darauf zu beschr�nken, den Streitgegenstand bloss im Hinblick auf die von den Parteien aufgeworfenen Rechtsfragen zu �berpr�fen (Gygi, Bundesverwaltungsrechtspflege, 2. Aufl., S. 212). Es kann eine Beschwerde gutheissen oder abweisen aus anderen Gr�nden als vom Beschwerdef�hrer vorgetragen oder von der Vorinstanz erwogen (Art. 114 Abs. 1 am Ende in Verbindung mit Art. 132 OG; BGE 122 V 36 Erw. 2b, 119 V 28 Erw. 1b mit Hinweisen, 442 Erw. 1a).
2.1 Am 1. Januar 2003 ist das Bundesgesetz �ber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 in Kraft getreten. Mit ihm sind zahlreiche Bestimmungen im Invalidenversicherungsbereich ge�ndert worden. Weil in zeitlicher Hinsicht grunds�tzlich diejenigen Rechtss�tze massgebend sind, die bei der Erf�llung des zu Rechtsfolgen f�hrenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 127 V 467 Erw. 1), und weil ferner das Sozialversicherungsgericht bei der Beurteilung eines Falles grunds�tzlich auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses der streitigen Verf�gung (hier: 10. M�rz 2001) eingetretenen Sachverhalt abstellt (BGE 121 V 366 Erw. 1b), sind im vorliegenden Fall die bis zum 31. Dezember 2002 geltenden Bestimmungen anwendbar.
Die Vorinstanz hat im angefochtenen Entscheid die massgebenden Bestimmungen �ber den Umfang des Rentenanspruchs (Art. 28 Abs. 1 IVG) und die Bemessung der Invalidit�t bei erwerbst�tigen Versicherten nach der Methode des Einkommensvergleichs (Art. 28 Abs. 2 IVG) zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen. Beizuf�gen ist, dass der Einkommensvergleich in der Regel in der Weise zu erfolgen hat, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernm�ssig m�glichst genau ermittelt und einander gegen�bergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invalidit�tsgrad bestimmen l�sst. Insoweit die fraglichen Erwerbseinkommen ziffernm�ssig nicht genau ermittelt werden k�nnen, sind sie nach Massgabe der im Einzelfall bekannten Umst�nde zu sch�tzen und die so gewonnenen Ann�herungswerte miteinander zu vergleichen (allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 104 V 136 Erw. 2a und b). Wird eine Sch�tzung vorgenommen, so muss diese nicht unbedingt in einer ziffernm�ssigen Festlegung von Ann�herungswerten bestehen. Vielmehr kann auch eine Gegen�berstellung blosser Prozentzahlen gen�gen. Das ohne Invalidit�t erzielbare hypothetische Erwerbseinkommen ist alsdann mit 100 % zu bewerten, w�hrend das Invalideneinkommen auf einen entsprechend kleineren Prozentsatz veranschlagt wird, sodass sich aus der Prozentdifferenz der Invalidit�tsgrad ergibt (sog. Prozentvergleich; BGE 114 V 313 Erw. 3a mit Hinweisen). Die allgemeine Methode des Einkommensvergleichs kennt somit drei Varianten: Den Vergleich auf Grund m�glichst genau ermittelter Einkommen, auf Grund ziffernm�ssig gesch�tzter Einkommen (bezifferter Sch�tzungsvergleich) und den Prozentvergleich. Ist die Ermittlung der Vergleichseinkommen m�glich, ist der Einkommensvergleich grunds�tzlich auf diese Weise durchzuf�hren. Ist die Ermittlung der Einkommen nicht m�glich, ist der Vergleich gest�tzt auf gesch�tzte Werte entweder anhand gesch�tzter Ann�herungswerte oder in Form des Prozentvergleiches durchzuf�hren. Voraussetzung f�r die Bestimmung des Invalidit�tsgrades auf Grund von Sch�tzungen bildet indessen, dass die blosse Sch�tzung der Einkommen ein ausreichend zuverl�ssiges Resultat ergibt. Davon darf insbesondere in "Extremf�llen" ausgegangen werden, in welchen die konkreten Verh�ltnisse so liegen, dass die Differenz zwischen den beiden hypothetischen Einkommen die f�r den Rentenanspruch massgebenden Grenzwerte von 66 2/3 %, 50 % oder 40 % eindeutig �ber- oder unterschreitet (BGE 104 V 137 Erw. 2b, 97 V 57).
2.2 Kann der Invalidit�tsgrad einer versicherten Person nicht nach der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs (weder gest�tzt auf ermittelte Vergleichseinkommen noch nach der Methode des bezifferten Sch�tzungsvergleichs oder des Prozentvergleichs) bestimmt werden, so ist in Anlehnung an die spezifische Methode f�r Nichterwerbst�tige (Art. 27 IVV) ein Bet�tigungsvergleich anzustellen und der Invalidit�tsgrad nach Massgabe der erwerblichen Auswirkungen der verminderten Leistungsf�higkeit in der konkreten erwerblichen Situation zu bestimmen. Der grunds�tzliche Unterschied des ausserordentlichen Bemessungsverfahrens zur spezifischen Methode (gem�ss Art. 28 Abs. 3 IVG in Verbindung mit Art. 26bis und 27 Abs. 1 IVV) besteht darin, dass die Invalidit�t nicht unmittelbar nach Massgabe des Bet�tigungsvergleichs als solchem bemessen wird. Vielmehr ist zun�chst anhand des Bet�tigungsvergleichs die leidensbedingte Behinderung festzustellen; sodann aber ist diese im Hinblick auf ihre erwerbliche Auswirkung besonders zu gewichten. Eine bestimmte Einschr�nkung im funktionellen Leistungsverm�gen einer erwerbst�tigen Person kann zwar, braucht aber nicht notwendigerweise eine Erwerbseinbusse gleichen Umfangs zur Folge zu haben. Wollte man bei Erwerbst�tigen ausschliesslich auf das Ergebnis des Bet�tigungsvergleichs abstellen, so w�re der gesetzliche Grundsatz verletzt, wonach bei dieser Kategorie von Versicherten die Invalidit�t nach Massgabe der Erwerbsunf�higkeit zu bestimmen ist (ausserordentliches Bemessungsverfahren; BGE 104 V 137 Erw. 2c; AHI 1998 S. 120 Erw. 1a und S. 252 Erw. 2b).
2.3 Bei Selbstst�ndigerwerbenden, welche allein oder zusammen mit Familienmitgliedern einen Betrieb bewirtschaften, ist das f�r die Invalidit�tsbemessung massgebende Erwerbseinkommen einzig auf Grund ihrer eigenen Mitarbeit im Betrieb zu bestimmen. Abzustellen ist einzig auf jene Eink�nfte, welche die versicherte Person selber durch ihr eigenes Leistungsverm�gen zumutbarerweise realisieren kann (Art. 25 Abs. 2 IVV; ZAK 1972 S. 238 Erw. 2a und S. 301 Erw. 1a). Die Gegen�berstellung der vor und nach Eintritt eines invalidenversicherungsrechtlichen Versicherungsfalles in einem Gewerbebetrieb realisierten Gesch�ftsergebnisse nach Massgabe der Einkommensvergleichsmethode l�sst daher zuverl�ssige Schl�sse auf die invalidit�tsbedingte Erwerbseinbusse nur dort zu, wo mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden kann, dass die Betriebsergebnisse durch invalidit�tsfremde Faktoren beeinflusst worden sind. Tats�chlich sind aber f�r die jeweiligen Gesch�ftsergebnisse eines Gewerbebetriebes h�ufig zahlreiche schwer �berblickbare Komponenten wie etwa die Konjunkturlage, die Konkurrenzsituation, der kompensatorische Einsatz von Familienangeh�rigen, Unternehmensbeteiligten oder Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von massgeblicher Bedeutung. Eine verl�ssliche Ausscheidung der auf solche (invalidit�tsfremde) Faktoren zur�ckzuf�hrenden Einkommensanteile einerseits und der auf dem eigenen Leistungsverm�gen der versicherten Person beruhenden Einkommenssch�pfung andererseits ist in solchen F�llen in der Regel auf Grund der Buchhaltungsunterlagen nicht m�glich, sodass die Invalidit�tsbemessung nach der Methode des ausserordentlichen Bemessungsverfahrens zu erfolgen hat (AHI 1998 S. 254 Erw. 4a).
3.1 Die IV-Stelle hat den Invalidit�tsgrad gest�tzt auf den im Bericht ihres Abkl�rungsdienstes vom 6. M�rz 2001 enthaltenen Einkommensvergleich ermittelt. Das Valideneinkommen f�r die Jahre 1997 bis 2000 ermittelte sie mit Fr. 211'590.- auf Grund des vom Versicherten als Inhaber der Einzelfirma in den Jahren 1993 bis 1996 erzielten durchschnittlichen Betriebsgewinns (1993 Fr. 213'599.95, 1994 Fr. 349'589.20, 1995 Fr. 132'362.30 und 1996 Fr. 150'808.85). Bei der Berechnung des Invalidenlohns trug die Verwaltung dem mit der Umwandlung der Einzelfirma in eine GmbH verbundenen Statuswechsel von der selbstst�ndigen zur unselbstst�ndigen T�tigkeit insofern Rechnung, als sie zum Eigenlohn des Beschwerdef�hrers den Betriebsgewinn hinzurechnete. Von den so errechneten Gesamteinnahmen zog die Verwaltung die von der Krankentaggeldversicherung auf Grund der 50%igen Arbeitsunf�higkeit an die GmbH ausgerichteten Krankentaggelder ab. Dies ergab f�r das Jahr 1997 ein Reineinkommen von Fr. 125'601.65, f�r das Jahr 1998 von Fr. 184'530.45, f�r das Jahr 1999 von Fr. 138'838.60 und f�r das Jahr 2000 von Fr. 173'111.70. Diese unter Ber�cksichtigung der gesundheitlichen Beeintr�chtigung erzielten Reineinkommen ergaben im Vergleich zum durchschnittlichen Valideneinkommen von Fr. 211'590.- einen Invalidit�tsgrad f�r 1997 von 41 %, f�r 1998 von 13 %, f�r 1999 von 34 % und f�r 2000 von 18 %.
3.2 Die Vorinstanz, bei der lediglich die Berechnung des Invalideneinkommens strittig war, erwog, dass die Frage, ob im Einzelfall selbstst�ndige oder unselbstst�ndige Erwerbst�tigkeit vorliege, nicht auf Grund der Rechtsnatur des Vertragsverh�ltnisses, sondern auf dem Hintergrund der wirtschaftlichen Gegebenheiten zu beurteilen sei. Der Beschwerdef�hrer habe die Einzelfirma durch Sach�bernahmevertrag mit Aktiven und Passiven und unter Anrechnung des Stammkapitals von Fr. 200'000.- in die GmbH �berf�hrt und sei mit einer Stammeinlage von Fr. 180'000.- einzelzeichnungsberechtigter Gesch�ftsf�hrer wie sein Sohn mit einer (vom Beschwerdef�hrer finanzierten) Stammeinlage von Fr. 20'000.-. Im Ergebnis werde die fr�here Einzelfirma unver�ndert in der Form einer GmbH weitergef�hrt, ohne dass sich durch den Wandel des Rechtskleides an der Gesch�ftst�tigkeit des Beschwerdef�hrers etwas ge�ndert habe. Der gesch�ftliche Erfolg der Einzelfirma und nunmehr der GmbH sei von der Pers�nlichkeit des Beschwerdef�hrers abh�ngig. Bei diesem Sachverhalt rechtfertige es sich, zum Lohn, den sich der Beschwerdef�hrer selbst auszahle, den Betriebsgewinn der GmbH hinzuzurechnen. Zu ber�cksichtigen sei jedoch, dass dem Beschwerdef�hrer entsprechend seinem Anteil am Stammkapital nur ein Anspruch von 9/10 am Betriebsgewinn zustehe. Unter Ber�cksichtigung der entsprechend angepassten Gewinnanteile errechnete die Vorinstanz einen Invalidit�tsgrad f�r 1997 von 42,8 %, f�r 1998 von 22,6 %, f�r 1999 von 39,9 % und f�r 2000 von 24,5 %.
3.3.1 Obwohl von den Parteien nicht bestritten, kann auf das von der Verwaltung ermittelte Valideneinkommen nicht abgestellt werden. Wie der Beschwerdef�hrer wiederholt ausgef�hrt hat, hat seine Ehefrau in der Einzelfirma mitgearbeitet, den ganzen administrativen Bereich bew�ltigt und wesentliche Gesch�ftsf�hrungsaufgaben erledigt. Im Rahmen der Invalidit�tsbemessung eines Selbstst�ndigerwerbenden, der seinen Betrieb zusammen mit Familienmitgliedern bewirtschaftet, ist das massgebende Erwerbseinkommen auf Grund der Mitarbeit des Versicherten zu bestimmen (Erw. 2.4). Insoweit die Einkommenssch�pfung aus der Mitarbeit Dritter resultiert, sind die entsprechenden Einkommensanteile auszuscheiden, ungeachtet des Umstandes, ob der Dritte gegen Entgelt oder gratis mitarbeitet (Urteil S. vom 28. April 1988, I 331/87). Ist eine solche Einkommensausscheidung nicht m�glich, muss das ausserordentliche Invalidit�tsbemessungsverfahren durchgef�hrt werden (BGE 104 V 135 Erw. 2c; Meyer-Blaser, Bundesgesetz �ber die Invalidenversicherung [IVG], S. 215). Hier wurde keine Ausscheidung des durch die Mitarbeit der Ehefrau erwirtschafteten Einkommensbestandteils vorgenommen, sondern in unzul�ssiger Weise der ganze Betriebsgewinn der Einzelfirma als Valideneinkommen des Beschwerdef�hrers ber�cksichtigt. Nachdem die Ehefrau bereits im Jahr 1996 verstorben ist und die Gesch�ftsabschl�sse der Einzelfirma diesbez�glich keine besonderen Angaben enthalten, scheint es ausgeschlossen, dass heute noch eine zuverl�ssige Einkommensausscheidung f�r die fraglichen Gesch�ftsjahre 1993-1996 vorgenommen werden k�nnte. Kann aber auch nur eines der beiden Vergleichseinkommen nicht ermittelt werden, ist dem Einkommensvergleich die notwendige Grundlage entzogen und ist das ausserordentliche Bemessungsverfahren durchzuf�hren (Urteil S. vom 15. Februar 2001, I 590/99; Meyer-Blaser, a.a.O., S. 205). Selbst wenn eine nachtr�gliche Ausscheidung der Einkommensanteile noch m�glich w�re, ist auch aus nachfolgenden Gr�nden das ausserordentliche Bemessungsverfahren anzuwenden.
3.3.2 Einmal beruht der Einkommensvergleich mit Bezug auf das Invalideneinkommen gar nicht auf den im vorliegenden Fall massgeblichen zeitlichen Vergleichsbasen der Jahre 1997 bis 2000, sondern auf Durchschnittswerten, die nach Massgabe der um Jahre zur�ckliegenden tats�chlichen Betriebsergebnisse (1993 bis 1996) gesch�tzt wurden. Damit wird bei beiden Einkommen den invalidit�tsfremden konjunkturellen Einfl�ssen, denen das Baugewerbe seit Beginn der Rezession anfangs der 90er-Jahre ausgesetzt war - was im Abkl�rungsbericht zu Recht festgehalten wird - und die sich auch in den stark schwankenden Betriebsergebnissen (z.B. Ver�nderung innert Jahresfrist von Fr. 349'589.20 im Jahr 1994 auf Fr. 132'632.30 im Jahr 1995) sowohl der Einzelfirma wie auch der GmbH ausdr�cken, nicht Rechnung getragen. Ebenfalls unber�cksichtigt blieb, dass der Beschwerdef�hrer in den Jahren 1996/1997 gem�ss Auskunft seines Treuh�nders (Telefonnotiz vom 19. Juli 2000) eine grosse Krise durchmachte und nahe daran gewesen sei, das Gesch�ft aufzugeben (zur Bedeutung dieser Telefonnotiz vgl. auch nachstehende Erw. 5), und dass nach dem Tod der ohne Entsch�digung mitarbeitenden Ehefrau (im Mai 1996) �nderungen in der Betriebsstruktur mit Auswirkungen auf das Betriebsergebnis vorgenommen wurden (insbesondere durch die Mitarbeit des entl�hnten Sohnes), weshalb die Betriebsergebnisse aus invalidit�tsfremden Gr�nden nicht miteinander verglichen werden k�nnen. Schliesslich haben die Verwaltung und die Vorinstanz beim Invalideneinkommen zwar ber�cksichtigt, dass der Beschwerdef�hrer seine Einzelfirma auf den 30. Juni 1997 in die GmbH als juristische Person eingebracht und seither in dieser Rechtsform weitergef�hrt hat. Die Vorinstanz hat dem Beschwerdef�hrer den Betriebsgewinn der GmbH als pers�nliches Einkommen angerechnet. Gegen diese Rechtsauffassung spricht, dass �ber die Verwendung des von einer GmbH erwirtschafteten Jahresgewinnes die Gesellschafterversammlung zu beschliessen hat (Art. 810 Abs. 1 Ziff. 4 OR), die Reserven bilden kann und nicht zwingend den ganzen Gewinn an die Gesellschafter aussch�tten muss. Gem�ss den Jahresrechnungen 1997-2000 hat die GmbH tats�chlich Einlagen von Fr. 40'000.- in den Reservefonds get�tigt und die restlichen Betriebsgewinne von insgesamt Fr. 230'882.30 jeweils auf die neue Rechnung vorgetragen, d.h. bisher nicht ausgesch�ttet. Die Frage, ob es auf Grund der gesellschaftsrechtlichen Rechtslage zul�ssig ist, das Invalideneinkommen des Beschwerdef�hrers unter Aufrechnung des tats�chlich bezogenen Lohnes nach Massgabe der in den Jahresrechnungen 1997-2000 der GmbH ausgewiesenen Jahresgewinne und entsprechend seinem Anteil am Stammkapital zu ermitteln, kann aber vorliegend im Hinblick auf das nachfolgend in Erw. 3.4 Gesagte offen bleiben. Im �brigen bestehen auch keine Anhaltspunkte daf�r, dass mit der Umwandlung der Einzelfirma in eine GmbH in rechtsmissbr�uchlicher Weise Leistungen der Invalidenversicherung erh�ltlich gemacht werden sollten; nach dem Tod der mitarbeitenden Ehefrau war im Hinblick auf die Nachfolgeregelung und den Eintritt des Sohnes in die Firma die �nderung der Unternehmensform sachlich begr�ndet.
3.4 Da bei dieser Ausgangslage ein zuverl�ssiger Einkommensvergleich nicht m�glich ist, gilt es den Invalidit�tsgrad in Anwendung des ausserordentlichen Bemessungsverfahrens zu bestimmen (vgl. Erw. 2 hiervor). In welchem Masse sich die krankheitsbedingte Leistungsverminderung des Beschwerdef�hrers in seinem ab dem 30. Juni 1997 als GmbH gef�hrten Baugesch�ft ausgewirkt hat, l�sst sich anhand eines auf die Gesch�ftsergebnisse abgest�tzten Einkommensvergleichs nicht feststellen. Dazu ist vielmehr ein Bet�tigungsvergleich vorzunehmen, bei dem zu pr�fen ist, welche bisherigen Arbeiten der Versicherte wegen seines Gesundheitsschadens nicht mehr ausf�hren kann. Die noch vorhandene Arbeitsf�higkeit im bisherigen Aufgabenbereich ist mit dem Leistungsverm�gen im Gesundheitsfall zu vergleichen. Diese Differenz entspricht dann dem Grad der Arbeitsunf�higkeit und ist in erwerblicher Hinsicht zu gewichten. Bei der Durchf�hrung des Bet�tigungsvergleichs wird weiter zu beachten sein, dass bei der Gesch�ftsf�hrung, welche die Versicherten in der Regel weiterhin uneingeschr�nkt aus�ben k�nnen, gepr�ft werden muss, welcher Wert ihr im Vergleich zu den �brigen, vom Versicherten nicht mehr oder nur noch reduziert ausge�bten T�tigkeiten zukommt. Dabei ist vom Grundsatz auszugehen, dass der Funktion als Gesch�ftsf�hrer ein gr�sseres Gewicht als der branchenspezifischen T�tigkeit zukommt (AHI 1998 S. 123 Erw. 3). Ebenso wird dem allgemeinen Grundsatz der Schadenminderungspflicht (BGE 115 V 53, 114 V 285 Erw. 3, 11 V 239 Erw. 2a) Rechnung zu tragen sein, wonach es dem Versicherten obliegt, alles Zumutbare, insbesondere auch durch betriebliche Umstellungen, zur Verbesserung der Erwerbsf�higkeit beizutragen. Insoweit l�sst sich nicht einfach von der medizinisch-theoretischen Einschr�nkung der Arbeitsf�higkeit auf eine entsprechende Beeintr�chtigung in der Erwerbsf�higkeit schliessen. Die Sache ist deshalb an die Verwaltung zur�ckzuweisen, damit sie in Anwendung des ausserordentlichen Bemessungsverfahrens den Invalidit�tsgrad neu bestimme.
Um im vorliegenden Fall in Anwendung des ausserordentlichen Verfahrens einen Bet�tigungsvergleich durchf�hren zu k�nnen, muss der medizinische Zustand des Beschwerdef�hrers in der Weise abgekl�rt sein, dass beurteilt werden kann, inwieweit der Beschwerdef�hrer in seinem Betrieb noch arbeitsf�hig ist, d.h. ob und inwieweit er bestimmte betriebliche Funktionen zumutbarerweise noch aus�ben kann. Diesbez�glich erweisen sich die Berichte des Hausarztes Dr. med. S.________ vom 21. April 1999 und vom 30. Juli 2000 sowie der Konsiliarbericht von Dr. med. T.________, Spezialarzt FMH f�r orthop�dische Chirurgie, vom 17. August 1998, die dem Beschwerdef�hrer ohne Unterscheidung seiner verschiedenen Aufgaben und T�tigkeiten eine 50%ige Arbeitsunf�higkeit im Baumeisterberuf attestieren, als zu wenig schl�ssig. Zwar steht nach �bereinstimmender Beurteilung der �rzte fest, dass der Beschwerdef�hrer infolge eines deutlichen Hohlrundr�ckens mit fixierter Kyphose an chronischen R�ckenschmerzen bzw. an R�ckenschmerzen bei st�rkerer Belastung leidet. Insofern ist es ohne weiteres nachvollziehbar, dass der Beschwerdef�hrer keine k�rperlich schweren Arbeiten mehr ausf�hren kann. Hingegen gen�gt es nicht, wenn die �rzte die Arbeitsunf�higkeit im Baumeisterberuf allgemein auf 50 % festlegen, weil dem Beschwerdef�hrer die bisher ausgef�hrte k�rperliche Mitarbeit nicht mehr oder nur noch beschr�nkt m�glich ist, und sie weder zwischen k�rperlicher Arbeit und Leitungsfunktionen unterscheiden noch Angaben zum zumutbaren zeitlichen Pensum machen. Es fehlen demnach konkrete Angaben, inwieweit sich die leidensbedingte Behinderung im Bereich der k�rperlichen Mitarbeit als Maurer einerseits und im Bereich der Leitungsfunktionen und der Betriebsf�hrung anderseits auswirkt, und welche T�tigkeiten dem Beschwerdef�hrer in welchem zeitlichen Umfang weiterhin zumutbar sind. Diese L�cken sind durch geeignete zus�tzliche Abkl�rungen durch die Verwaltung zu schliessen, damit im Rahmen des Bet�tigungsvergleichs (vgl. Erw. 2.3 hiervor) die erwerblichen Auswirkungen festgelegt werden k�nnen.
Schliesslich wird bei der Neubeurteilung darauf zu achten sein, dass auf die von der IV-Stelle beim Treuh�nder des Beschwerdef�hrers telefonisch eingeholten Ausk�nfte insoweit nicht abgestellt werden kann, als sie wesentliche Punkte des rechtserheblichen Sachverhalts betreffen. Denn nach der Rechtsprechung des Eidgen�ssischen Versicherungsgerichts stellt eine telefonisch eingeholte und in einer Aktennotiz festgehaltene Auskunft nur insoweit ein zul�ssiges und taugliches Beweismittel dar, als damit blosse Nebenpunkte, namentlich Indizien oder Hilfstatsachen, festgestellt werden (BGE 117 V 284 Erw. 4c; RKUV 1994 Nr. U 200 S. 269 Erw. 2b; ARV 1992 Nr. 17 S. 153 Erw. 2b). Da in der telefonischen Besprechung vom 19. Juli 2000 wesentliche Fragen der Gesch�ftsf�hrung und -t�tigkeit des Beschwerdef�hrers behandelt wurden, kann diesbez�glich auf die blosse Telefonnotiz nicht abgestellt werden, sondern ist allenfalls eine schriftliche Stellungnahme des Treuh�nders einzuholen.
Nach dem Gesagten ist die Sache zur Vornahme erg�nzender Abkl�rungen im Sinne der Erw�gungen und zu neuer Verf�gung an die Verwaltung zur�ckzuweisen.
Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass der Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Schwyz vom 16. Januar 2002 sowie die Verf�gung der IV-Stelle Schwyz vom 10. September 2001 aufgehoben werden und die Sache an die IV-Stelle Schwyz zur�ckgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abkl�rungen im Sinne der Erw�gungen, �ber den Rentenanspruch neu verf�ge.
Die IV-Stelle Schwyz hat dem Beschwerdef�hrer f�r das Verfahren vor dem Eidgen�ssischen Versicherungsgericht eine Parteientsch�digung vom Fr. 2500.- (einschliesslich Mehrwertsteuer) zu bezahlen.
Das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz wird �ber eine Parteientsch�digung f�r das kantonale Verfahren entsprechend dem Ausgang des letztinstanzlichen Verfahrens zu befinden haben.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz, der Ausgleichskasse des Schweizerischen Baumeisterverbandes und dem Bundesamt f�r Sozialversicherung zugestellt.