Source: https://www.recht-freundlich.de/category/beschaeftigtendatenschutz
Timestamp: 2019-10-15 12:55:06
Document Index: 141926781

Matched Legal Cases: ['Art. 1', '§ 26', '§ 32', 'Art. 9', '§ 26', 'Art 4']

Der Beschäftigtendatenschutz ist nicht nur während des bestehenden Arbeitsverhältnisses zu beachten, sondern muss auch im Rahmen einer Beendigung des Arbeitsverhältnisses eingehalten werden. Es geht dann um die Frage, wie mit den noch vorhandenen Daten umgegangen werden muss. Grundsätzlich darf der Arbeitgeber personenbezogene Daten nur so lange Speichern, wie dies auch tatsächlich erforderlich ist. Da dies in der Regel nach der Beendigung des Arbeitsverhältnisses nicht mehr notwendig ist, besteht auch keine Notwendigkeit mehr an der Speicherung der jeweiligen Daten. Müssen sämtliche Daten im Bereich Beschäftigtendatenschutz gelöscht werden? Nach Art. 1 Abs. 1 a) DS-GVO hat ein Arbeitnehmer das Recht, die Löschung …
Im Rahmen der Datenschutzgrundverordnung wird es auch zu einer Änderung des Beschäftigtendatenschutzes kommen. Diese Änderungen treten zusammen mit der Datenschutzgrundverordnung am 25.05.2018 in Kraft. Zu der Änderung gehört, dass die Neufassung des § 26 BDSG (Datenverarbeitung für Zwecke des Beschäftigungsverhältnisses) die bisher bestehende Regelung des alten § 32 BDSG ersetzen wird. 26 BDSG (neu) Datenverarbeitung für Zwecke des Beschäftigungsverhältnisses (1) Personenbezogene Daten von Beschäftigten dürfen für Zwecke des Beschäftigungsverhältnisses verarbeitet werden, wenn dies für die Entscheidung über die Begründung eines Beschäftigungsverhältnisses oder nach Begründung des Beschäftigungsverhältnisses für dessen Durchführung oder Beendigung oder zur Ausübung oder Erfüllung der sich aus …
Der Beschäftigtendatenschutz in Unternehmen wird durch die Datenschutzgrundverordung zunehmend wichtiger. Doch nicht immer gelingt es Arbeitgebern die Vorgaben und Bestimmungen ordnungsgemäß umzusetzen. Die auftretenden Probleme unterscheiden sich mitunter stark, sodass Unternehmen hier verschiedene Lösungsansetze finden müssen. Doch gibt es für Unternehmen „typische“ Probleme, die hinsichtlich des Beschäftigtendatenschutzes immer wieder auftreten? Schutz von Gesundheitsdaten Im Rahmen einer Arbeitsunfähigkeit entstehen personenbezogene Daten wie Gesundheitsdaten. Eine Verarbeitung solch sensibler Daten unterliegt gemäß Art. 9 Abs. 1 DS-GVO besonderen Regeln „Die Verarbeitung personenbezogener Daten, aus denen die rassische und ethnische Herkunft, politische Meinungen, religiöse oder weltanschauliche Überzeugungen oder die Gewerkschaftszugehörigkeit hervorgehen, sowie die …
Die neue Fassung des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) bringt einige Änderungen hinsichtlich des Beschäftigtendatenschutzes mit sich. Durch den § 26 Abs. 8 BDSG gelten nunmehr auch Bewerber als Beschäftigte und fallen damit in den Beschäftigtendatenschutz. Zu achten ist dabei stets auf die konkrete Art der Verwendung der personenbezogenen Daten. Eine Verarbeitung ist auch bei der Anbahnung eines Beschäftigungsverhältnisses nur unter bestimmten Umständen zulässig. Der Beschäftigtendatenschutz erfordert bestimmte Gründe die vorliegen müssen, um die personenbezogenen Daten des Bewerbers verwenden zu dürfen. Solche Gründe liegen vor, wenn die Daten verarbeitet werden sollen, um zu einer Entscheidung über die Einstellung des Bewerbers zu kommen. …
Ab dem 25.05.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung, welche auch den Beschäftigtendatenschutz maßgeblich beeinflusst. Durch die Verordnung kommt es besonders im Arbeitsverhältnis zu einer Ausweitung des Beschäftigtendatenschutzes. Die Verwendung von personenbezogenen Daten setzt dabei grundsätzlich eine Einwilligung voraus. Der Begriff der Einwilligung wird in Art 4 Nr. 11 DS-GVO wie folgt definiert: „Einwilligung der betroffenen Person jede freiwillig für den bestimmten Fall, in informierter Weise und unmissverständlich abgegebene Willensbekundung in Form einer Erklärung oder einer sonstigen eindeutigen bestätigenden Handlung, mit der die betroffene Person zu verstehen gibt, dass sie mit der Verarbeitung der sie betreffenden personenbezogenen Daten einverstanden ist.“ Entscheidend ist …
Der Datenschutz: Ein sowohl national als auch international in den letzten Jahren immer wieder heiß diskutiertes Thema. Diese Entwicklung kommt nicht von ungefähr, hinterlässt doch nahezu jeder in der heutigen Informationsgesellschaft überall und fortdauernd digitale Spuren. Die meisten dieser Spuren werden freilich im privaten Umfeld hinterlassen, teilweise auch ganz bewusst, beispielsweise indem man in sozialen Netzwerken unterwegs ist oder im Internet Produkte bestellt. Der Schutz der Daten, die damit einhergehen, wird als immer wichtiger wahrgenommen. Doch nicht nur im privaten Umfeld ist der Datenschutz ein wichtiges Thema. Jeder Arbeitnehmer hinterlässt auch …