Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NJW%202005,%203781
Timestamp: 2019-06-19 04:32:33
Document Index: 142731342

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 566', '§ 420', '§ 566', '§ 571', '§ 741', '§ 744', 'BGH', 'BGH', '§ 744', '§ 420', '§ 432', 'BGH', '§ 566', 'BGH', '§ 566', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 571', 'BGH', '§ 741', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 535', 'BGH', 'BGH', '§ 432', '§ 744', '§ 432', 'BGH', 'BGH', '§ 432', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 398', '§ 9', '§ 398', '§ 9', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 157', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 398', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Rechtsprechung: NJW 2005, 3781 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: BGH, 26.04.2005
BGH, 28.09.2005 - VIII ZR 399/03
https://dejure.org/2005,972
BGH, 28.09.2005 - VIII ZR 399/03 (https://dejure.org/2005,972)
BGH, Entscheidung vom 28.09.2005 - VIII ZR 399/03 (https://dejure.org/2005,972)
BGH, Entscheidung vom 28. September 2005 - VIII ZR 399/03 (https://dejure.org/2005,972)
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BGB §§ 566 Abs. 1, 571 Abs. 1 a. F., 741 ff.
Veräußerung der Grundstücks: Einheitlicher Mietvertrag über Wohnung und Garage; Verdoppelung einer Vermieterstellung durch Aufteilung des Gemeinschaftseigentums; Anwendung des § 420 BGB auf Forderungen der Gemeinschaft gegen einen Mieter
Garage nach Eigentumsumwandlung
Keine Mietvertragsaufspaltung nach Veräußerung von Wohnung und Garage an verschiedene Erwerber; einheitlicher Mietvertrag; Bruchteilsgemeinschaft
BGB § 566 Abs. 1 § 571 Abs. 1 (a.F.) § 741 ff.
Rechtsfolgen der Veräußerung von Teilen des Mietobjekts
Mehrere Mietverhältnisse bei Veräußerung an verschiedene Erwerber?
Mietrecht - Mietvertrag über Wohnung und Garage wird nicht durch Verkauf gespalten
Keine Aufspaltung des Wohnungs- und Garagenmietvertrags bei Veräußerung an verschiedene Erwerber
Einheitlicher Mietvertrag nach Aufspaltung von Wohnungseigentum
Keine Vertragsaufspaltung bei Veräußerung von Wohnung und Garage
Veräußerung der Mietsache an unterschiedliche Erwerber führt nicht zur Aufspaltung des Mietverhältnisses! (IBR 2006, 53)
AG Hamburg-Barmbek, 08.04.2003 - 814 C 387/02
LG Hamburg, 30.10.2003 - 334 S 29/03
NJW 2005, 3781
MDR 2006, 380
NZM 2005, 941
ZMR 2006, 30
Das führt bei der Versteigerung lediglich eines Teils eines einheitlich vermieteten Grundstücks schuldrechtlich zu einer Vermietergemeinschaft, die als Bruchteilsgemeinschaft vertragliche Kündigungsrechte nur im Rahmen der gemeinschaftlichen Verwaltung gemäß §§ 744, 745 BGB ausüben kann (…vgl. BGH Beschluss vom 26. April 2012 - V ZR 276/11 - ZMR 2012, 692 Rn. 17 und Urteil vom 28. September 2005 - VIII ZR 399/03 - NJW 2005, 3781 f.).
BGH, 04.07.2012 - XII ZR 94/10
Öffentliche Zustellung im Erkenntnisverfahren: Anforderungen an die …
Der Grundsatz der gemeinsamen Verwaltung (§§ 744, 745 BGB) schließt die Anwendung des § 420 BGB auf Forderungen der Gemeinschaft gegen einen Mieter aus; die Forderungen sind auf eine im Rechtssinne unteilbare Leistung (§ 432 BGB) gerichtet (BGH Urteil vom 28. Mai 2005 - VIII ZR 399/03 - NJW 2005, 3781, 3782).
Vielmehr sind die Kläger, die in dem mit der W. geschlossenen Kaufvertrag ohnehin klarstellend die Nutzung der betreffenden Gartenfläche für die Dauer des bestehenden Mietverhältnisses gestattet haben, mit Erwerb der Erdgeschosswohnung gemäß § 566 Abs. 1 BGB in den bestehenden Mietvertrag eingetreten (vgl. Senatsurteil vom 28. September 2005 - VIII ZR 399/03, NJW 2005, 3781 unter 1 mwN).
Vielmehr treten die Erwerber gemeinsam auf Vermieterseite in den Mietvertrag ein (BGH, Urteile vom 24. Januar 1973- VIII ZR 163/71, NJW 1973, 455 unter IV 1 und vom 28. September 2005- VIII ZR 399/03, NJW 2005, 3781; Senat…, Beschluss vom 26. April 2012 - V ZR 276/11, ZMR 2012, 692 Rn. 17; BayObLG, NJW-RR 1991, 651;… MüKoBGB/Häublein, 6. Aufl., § 566 Rn. 26; Börstinghaus, NZM 2004, 481, 483 f.).
Das Innenverhältnis der Erwerber untereinander oder des Erwerbers und des Veräußerers bestimmt sich nach den Regeln der Bruchteilsgemeinschaft (BGH, Beschluss vom 28. April 1999- VIII ARZ 1/98, BGHZ 141, 239, 244; Urteil vom 28. September 2005- VIII ZR 399/03, NJW 2005, 3781 und Senat, Beschluss vom26. April 2012 - V ZR 276/11, ZMR 2012, 692 Rn. 17).
Dabei ist nicht zwischen einer gemeinschaftlichen Leistungserbringung mit dem Recht (vgl. zur zivilrechtlichen Vermieterstellung der Gemeinschafter anstelle der rechtlich nicht handlungsfähigen Gemeinschaft z.B. Urteile des Bundesgerichtshofs --BGH-- vom 28. September 2005 VIII ZR 399/03, Neue Juristische Wochenschrift --NJW-- 2005, 3781, unter II., und vom 28. September 2011 VIII ZR 242/10, NJW 2012, 63, unter II.2.a) und einem gemeinschaftlichen Leistungsbezug für dieses Recht (Senatsurteil in BFHE 187, 78, BStBl II 2008, 497) zu unterscheiden.
Denn nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGH) wird ein über ein Grundstück geschlossener (einheitlicher) Mietvertrag durch die Veränderung der dinglichen Rechtslage --im entschiedenen Streitfall: die Teilung des Grundstücks und die vom Eigentümer, der zugleich Vermieter war, vorgenommene Veräußerung von Teilen an verschiedene Erwerber-- nicht in mehrere Mietverhältnisse aufgespalten; vielmehr treten die Erwerber --als Bruchteilsgemeinschaft-- gemäß § 571 BGB a.F. in den über ein einheitliches Mietobjekt geschlossenen einheitlichen Mietvertrag ein (vgl. BGH-Urteil vom 28. September 2005 VIII ZR 399/03, Neue Juristische Wochenschrift 2005, 3781).
b) Führt die Veräußerung dazu, dass auf Seiten des Erwerbers (neuen Vermieters) nunmehr mehrere Personen stehen, oder werden Teile des vermieteten Objekts von verschiedenen Personen erworben, so führt dies nicht zu einer Aufspaltung in mehrere getrennte Mietverhältnisse, sondern vielmehr dazu, dass im Rahmen des einheitlichen Mietverhältnisses die mehreren Erwerber auf Vermieterseite in Form einer Rechtsgemeinschaft gemäß §§ 741 ff. BGB verbunden sind (BGH, Urteil vom 24.01.1973 - VIII ZR 163/71, NJW 1973, 455; Urteil vom 28.09.2005 - VIII ZR 399/03, NJW 2005, 3781; BayObLG NJW-RR 1991, 651; OLG Celle OLGR 1996, 37).
Für den Mieter hat dies zur Folge, dass ihn die Leistung an den einzelnen Gläubiger nicht befreit (BGH, Urteil vom 14.03.1983 - II ZR 102/82, WM 1983, 604; Rechtsentscheid vom 28.04.1999 - VIII ARZ 1/98, BGHZ 141, 239; Urteil vom 28.09.2005 - VIII ZR 399/03, NJW 2005, 3781;… Staudinger/Emmerich, BGB Neubearbeitung 2011 Vor § 535 Rn. 75; Weitemeyer NZM 1998, 169, 174).
Dies hat zur Folge, dass der Mietzinsanspruch der Vermietergemeinschaft, bei dem es sich um eine im Rechtssinne unteilbare Leistung handelt (BGH NJW 2005, 3781; NJW-RR 2001, 369;… L.Böttcher, a.a.O. Rdz. 7), zwar von einem Teilhaber der Gemeinschaft allein, indes auch hinsichtlich seines eigenen Anteils nur zur Leistung an alle gerichtlich geltend gemacht werden kann (BGH, NJW-RR 2001, 369; Gehrlein in BeckOK BGB Stand 01.02.2015 § 432 Rn 3).
Ihr Verhältnis bestimmt sich nach den Regeln über die Bruchteilsgemeinschaft, was aufgrund des Grundsatzes der gemeinsamen Verwaltung (§§ 744, 745 BGB) dazu führt, dass die Forderungen gegen den Mieter aus dem Mietvertrag auf eine im Rechtssinne unteilbare Leistung gemäß § 432 Abs. 1 BGB gerichtet und jeder Gläubiger die Leistung nur alle fordern kann (BGH NJW 2005, 3781; BGH NJW 1973, 455; OLG Brandenburg WuM 2006, 272; OLG Celle WuM 1996, 222; und BayObLG NJW-RR 1991, 651).
Wird ein vermietetes oder - wie hier - verpachtetes Grundeigentum geteilt und werden die Teile sodann (zur Gänze oder teilweise) an verschiedene Erwerber veräußert, tritt mit dem Erwerb der Teile durch unterschiedliche Eigentümer nach gefestigter Rechtsprechung gerade keine Teilung des Miet- oder Pachtvertrages in mehrerer auf die einzelnen Grundstücke bezogenen Vertragsverhältnisse ein; vielmehr werden die einzelnen Erwerber auf Vermieter- bzw. Verpächterseite Mitgläubiger gemäß § 432 BGB (vgl. BGH, NJW 2005, 3781; BayObLG, NJW-RR 1991, 651 f.; BGH, NJW 1973, 455; OLG Celle, OLG-Report 1996, 37; OLG Rostock, OLG-Report 2001, 283 f.; OLG Hamm, Info M 2011, 380; RGZ 124, 195, 197).
KG, 12.02.2009 - 8 U 131/08
Kita in Zehlendorf muss geräumt werden
BGH, 26.04.2012 - V ZR 276/11
Grundstücksüberlassungsvertrag: Abgrenzung zwischen Miete und Leihe; …
LG Köln, 28.11.2014 - 10 S 58/14
Herausgabeanspruch des Eigentümers gegen den Mieter aufgrund eines …
OLG Hamm, 16.06.2011 - 10 U 5/11
Getrennte Veräußerung eines Pachtgrundstücks an unterschiedliche Eigentümer ; …
AG Mannheim, 18.04.2008 - 9 C 48/08
Kündigung eines Mietvertrages: Aktivlegitimation bei der Vermietung von nach …
AG Köln, 20.02.2014 - 222 C 364/13
Anspruch auf Räumung einer Mietwohnung bei Eigentumserwerb der Wohnung durch …
https://dejure.org/2005,1276
BGH, 26.04.2005 - XI ZR 289/04 (https://dejure.org/2005,1276)
BGH, Entscheidung vom 26.04.2005 - XI ZR 289/04 (https://dejure.org/2005,1276)
BGH, Entscheidung vom 26. April 2005 - XI ZR 289/04 (https://dejure.org/2005,1276)
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BGB § 398; AGBG § 9; AGB-Banken (Fassung 1988) Nr. 20
Formularmäßige Sicherungsabtretung aller Ansprüche aus Arbeitsvertrag
Wirksamkeit einer formularmäßigen Sicherungsabtretung aller Ansprüche eines Darlehensnehmers aus seinem Arbeitsvertrag; Pfändung des Arbeitseinkommens wegen Verzugs mit der Rückzahlung eines Darlehens; Anspruch auf Auskunft über Umfang und Höhe des von der Arbeitgeberin der Darlehensnehmerin abgeführten Arbeitseinkommens; Folge der Unwirksamkeit einer Verwertungsregelung für die Wirksamkeit der Abtretung
Unwirksamkeit der formularmäßigen Sicherungsabtretung aller Ansprüche aus Arbeitsvertrag mit Verwertungsregelung gem. Nr. 20 AGB-Bk a.F.
BGB § 398; AGBG § 9; AGB-Bk a. F. Nr. 20
Unwirksamkeit der formularmäßigen Sicherungsabtretung aller Ansprüche aus Arbeitsvertrag mit Verwertungsregelung gem. Nr. 20 AGB-Bk a. F.
Unwirksamkeit der formularmäßigen Sicherungsabtretung aller Ansprüche eines Darlehensnehmers aus seinem Arbeitsvertrag, wenn für die Verwertung Nr. 20 AGB-Banken (Fassung 1988) gelten soll
Formularmäßige Vereinbarung der Sicherungsabtretung von arbeitsvertraglichen Ansprüchen eines Dsarlehensnehmers
Formularmäßige Abtretung aller Ansprüche aus Arbeitsvertrag
Unwirksamkeit der formularmäßigen Sicherungsabtretung aller Ansprüche aus Arbeitsvertrag mit Verwertungsregelung gemäß Nr. 20 AGB-Bk a. F.
Unwirksame Verwertungsregelungen bei einer Lohnabtretung
BGH verwirft erneut Gehaltsabtretungen ohne Verwertungsregelung
NJW 2005, 3781 (Ls.)
NJW-RR 2005, 1408
ZIP 2005, 1021
MDR 2005, 1063
WM 2005, 1168
DB 2005, 2019
Kommen - wie hier - unterschiedliche Gestaltungsmöglichkeiten in Betracht, ohne dass erkennbar ist, welche die Parteien gewählt hätten, sind die Gerichte zu einer ergänzenden Vertragsauslegung weder in der Lage noch befugt (…BGH, Urteile vom 3. Dezember 2015 - VII ZR 100/15, NJW 2016, 401 Rn. 29;… vom 1. Oktober 2014 - VII ZR 344/13, BGHZ 202, 309 Rn. 24; vom 26. Oktober 2005 - VIII ZR 48/05, BGHZ 165, 12, 28 unter II 5 b; vom 26. April 2005 - XI ZR 289/04, NJW-RR 2005, 1408 unter II 1 b cc (2) (b);… vgl. auch Senatsurteil vom 27. Februar 2008 - IV ZR 219/06, BGHZ 175, 322 Rn. 30).
Kommen dagegen unterschiedliche Gestaltungsmöglichkeiten in Betracht, ohne dass erkennbar ist, welche die Parteien gewählt hätten, sind die Gerichte zu einer ergänzenden Vertragsauslegung weder in der Lage noch befugt (BGH, Senatsurteil vom 20. Juli 2005 - VIII ZR 397/03, WM 2005, 1963 = ZIP 2005, 1824, unter II 3 b; Urteil vom 26. April 2005 - XI ZR 289/04, WM 2005, 1168 = NJW-RR 2005, 1408, unter II 1 b cc (2) (b); Urteil vom 9. Dezember 2004 - VII ZR 265/03, WM 2005, 268 = NJW-RR 2005, 458, unter II 2 e cc; BGHZ 147, 99, 106).
Ist - wie im Streitfall - ein Freigabeanspruch ausdrücklich vereinbart, kommt es auf die Angemessenheit der vereinbarten Deckungsgrenze nicht an, weil an die Stelle einer unangemessenen Klausel die regelmäßig angemessene Deckungsgrenze von 110 vom Hundert tritt (BGH, Großer Senat für Zivilsachen, Beschluss vom 27. November 1997 - GSZ 1/97 und GSZ 2/97, BGHZ 137, 212, 219, 224; BGH, Urteil vom 26. April 2005 - XI ZR 289/04, WM 2005, 1168, 1169).
Denn aus der Treuhandnatur der Sicherungsabrede und der Interessenlage der Vertragsparteien ergibt sich gemäß § 157 BGB die Pflicht des Sicherungsnehmers, die Sicherheit schon vor Beendigung des Vertrages zurückzugewähren, wenn und soweit er sie endgültig nicht mehr benötigt (vgl. BGH BGHZ 137, 212 ff.; BKR 2005, 320, 321).
Auch die Erstreckung des Sicherungszwecks der Abtretung auf alle bestehenden und künftigen Forderungen der Sparkasse gegenüber dem Sicherungsgeber aus der bankmäßigen Geschäftsverbindung ist AGB-rechtlich unbedenklich (vgl. BGH BKR 2005, 320, 321).
Allerdings ist bei der verdeckten Sicherungsabtretung von Lohn- und Gehaltsansprüchen nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs eine Verwertungsregelung, die es dem Sicherungsnehmer gestattet, die Sicherheit ohne vorherige Androhung zu verwerten, unwirksam (vgl. BGH BKR 2005, 320, 321).
Die Interessen des Sicherungsgebers werden nur dann ausreichend gewahrt, wenn der Sicherungsnehmer grundsätzlich verpflichtet ist, eine beabsichtigte Verwertung der abgetretenen Forderung so rechtzeitig vorher anzukündigen, dass der Sicherungsgeber noch Einwendungen gegen die Verwertung vorbringen oder sich zumindest bemühen kann, die drohenden weitreichenden Folgen einer Offenlegung abzuwenden (vgl. BGH BKR 2005, 320, 321).
Seine Kreditwürdigkeit kann durch die Offenlegung einer stillen Zession in Frage gestellt werden, weil sie für Dritte die Nichterfüllung einer bestehenden Verbindlichkeit signalisiert und Zweifel an der Vertragstreue des Sicherungsgebers oder an seiner wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit fördert (vgl. BGH BKR 2005, 320, 321).
Eine derartige Orientierung am "gerade noch Angemessenen" nähme der Beklagten das mit der Vorgabe einer unangemessenen Vergütungsregelung verbundene Risiko der Gesamtunwirksamkeit teilweise ab (vgl. zur ähnlich gelagerten Frage der geltungserhaltenden Reduktion unangemessener Allgemeiner Geschäftsbedingungen BGH NJW-RR 2005, 1408 [1409] m. w. N.), weil sie dann bei Verwendung unangemessener Vergütungsregelungen keinesfalls schlechter stünde, als wenn sie sich redlicherweise bereits bei Vertragsschluss um eine angemessene Regelung bemüht hätte.
Eine Beschränkung der Klausel auf solche Zylinder, die sich im Eigentum der Klägerseite befinden, widerspräche dem Verbot der geltungserhaltenden Reduktion unangemessener Allgemeiner Geschäftsbedingungen (vgl. BGH NJW-RR 2005, 1408 [1409] m. w. N.).
Denn auch die Abtretung künftiger Forderungen ist grundsätzlich zulässig (vgl. nur BGH NJW-RR 2005, 1408;… Senat, Urt. v. 29.06.2006, Az. I-24 U 196/04, AGS 2006, 530 sub B. II. 2, insoweit in NJW-RR 2007, 129 nicht abgedruckt;… Palandt/Grüneberg, BGB, 67. Auflage, § 398 Rn. 11 jew. m.w.N.).
Auch die Erstreckung des Sicherungszwecks der Abtretung auf alle bestehenden und künftigen eigenen Verbindlichkeiten des Sicherungsgebers (Beigeladener zu 1)) gegenüber dem Sicherungsnehmer (Beigeladenen zu 2) aus der bankmäßigen Geschäftsverbindung (zu diesem Begriff BGH, Urteil vom 18.11.2008 - XI ZR 590/07 - m.w.N.) ist zulässig und steht der Wirksamkeit der Abtretung nicht entgegen (vgl. BGH, Urteil vom 26.04.2005 - XI ZR 289/04 - m.w.N.).
Derartige Klauseln müssen deshalb Zweck und Umfang der Abtretung sowie die Voraussetzungen der Verwertungsbefugnis eindeutig bezeichnen (vgl. BGH vom 22.06.1989, III ZR 72/88; vom 26.04.2005 XI ZR 289/04; zit. nach Juris).
Eine teilweise Aufrechterhaltung mit einem die Beklagte weniger belastenden Inhalt, etwa einer zeitlichen oder quotenmäßigen Beschränkung des Retourenrechts, kommt nicht in Betracht, weil sie der Klägerin als Verwenderin von unangemessenen Allgemeinen Geschäftsbedingungen das damit verbundene Risiko der Gesamtunwirksamkeit abnähme und dem in der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs seit langem anerkannten Verbot der geltungserhaltenden Reduktion unangemessener Allgemeiner Geschäftsbedingungen widerspräche (vgl. BGH NJW-RR 2005, 1408 [1409] m. w. N.).
LG Düsseldorf, 15.05.2012 - 6 O 279/09
Vorausabtretung von Forderungen aus dem Weiterverkauf noch nicht bezahlter …
Schadensersatzansprüche des Eigentümers und Vermieters einer Immobilie wegen …