Source: http://www.uni-protokolle.de/foren/viewt/117533,20.html
Timestamp: 2019-10-22 14:36:52
Document Index: 361215500

Matched Legal Cases: ['§ 323', '§ 323', '§ 323', '§ 323', '§ 323', '§ 323', '§ 323', '§ 316', '§ 315', '§ 316', '§ 323', '§ 26', '§ 26', '§315']

Verfasst am: 03 März 2007 - 00:45:18 Titel:
Würde denn A erstmal komplett durchprüfen.
Der K könnte vielleicht auch wegen Teilnahme strafbar sein.
Verfasst am: 05 März 2007 - 16:46:58 Titel:
schreibe nur was rein, damit das forum wieder nach oben rutscht
Verfasst am: 06 März 2007 - 01:42:51 Titel:
Verfasst am: 06 März 2007 - 18:38:51 Titel:
Muss man K wegen unterlassener Hilfeleistung (§ 323c StGB) anprüfen oder fällt die Prüfung aus Subsidiarität weg?
Falls man § 323c StGB doch prüfen muss: Ist der Tatbestand erfüllt?
Verfasst am: 06 März 2007 - 21:30:24 Titel:
K ist laut SV nichtmal in der Nähe des Unfallorts. Ich glaube § 323c kommt nicht in Betracht.
Verfasst am: 07 März 2007 - 01:08:15 Titel:
Ich hatte irgendwo gelesen, dass eine räumlich-nachbarliche Beziehung für § 323c StGB nicht nötig wäre. Liegt hier keine gemeine Gefahr durch den betrunkenen A oder zumindest ein Unglücksfall für den A selbst vor? Ich finde die Abgrenzung bei dem SV schwer. Kommt eben drauf an, wie akut die Tatsituation sein muss.
Okay, danke, dann lass ich den § 323c StGB wohl auch raus. Ich habe sowieso gar keinen Platz mehr - und das nach dem Kürzen!
Verfasst am: 07 März 2007 - 01:32:36 Titel:
Man, Du bist echt schnell.
Vielleicht wollen die ja auch die Diskussion des ganzen sehen?
Verfasst am: 07 März 2007 - 13:09:42 Titel:
Und du antwortest schnell.
Eigentlich müsste es doch eindeutiger sein. Entweder § 323c StGB greift ein oder nicht. Aber in diesem Fall kommt es wirklich auf die Definitionen der Tatsituationen an. Selbst bei Bejahung des § 323c StGB fällt der auf Konkurrenzebene doch sowieso raus, oder? Darf man den dann nicht direkt rauslassen, da er nur Auffangtatbestand ist?
So ein ähnliches Problem stellt sich, wie ich finde, auch bzgl. der subsidiären §§ 316 und 323a StGB.
Angenommen, man kommt zu dem Ergebnis, dass K Anstifter zu § 315c StGB ist: Muss man dann § 316 und § 323a i.V.m. § 26 durchprüfen und auf Konkurrenzebene ausscheiden lassen oder darf man die beiden §§ gar nicht erst anprüfen?
Da merkt man mal, wie wichtig diese scheinbaren konkurrenzrechtlichen Feinheiten sind.
Hoffentlich kennt jemand die Lösung zu diesen Konkurrenzproblemen.
Verfasst am: 07 März 2007 - 16:07:06 Titel:
Bist Du dir mit § 26 sicher? Immerhin wird der Anstifter gleich einem Täter bestraft und das erscheint mir etwas hart.
Ich würde die beiden gar nicht erst anprüfen, weil der 315c als lex specialis die Auffangtatbestände der 323a und 316 unnötig macht. Also wenn Du ihn bejahst.
Verfasst am: 11 März 2007 - 15:52:14 Titel:
trotz des super wetters hocle ich hier am schreibtisch und bearbeite die HA
mal eine frage: in bezug auf §315c I nr.1 a , ich bin dort beim vorsatz und finde das man da zwischen bedingten vorsatz und bewusster fahrlässigkeit abgrenzen muss oder etwa nicht?
meines erachtens ist der bedingte vorsatz nicht ganz eindeutig oder?
würde mich über eine erklärende hilfe bedanken....