Source: https://www.fischer-rauch.de/news-beratung-analyse.html
Timestamp: 2019-08-23 23:53:37
Document Index: 13032120

Matched Legal Cases: ['§ 6', '§ 203', '§ 9', '§ 23', '§ 95', '§ 95', '§ 126', '§ 105', '§ 105', '§ 299', '§ 135', '§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 7']

Fischer + Rauch - Aktuelles und Neuigkeiten
Vorgründungscoaching: Dr. Fischer in Beraterdatenbank Bayern gelistet
Der Freistaat Bayern fördert mit Unterstützung des Europäischen Sozialfonds (ESF) die Finanzierung von Beratungsleistungen für Praxisgründer bzw. Betriebsübernehmer in der Vorgründungsphase. Ziel ist es, die Erfolgsaussichten von Praxisgründungen und Praxisnachfolgen zu erhöhen und nachhaltig zu sichern.
Die Förderung wird in Form eines Zuschusses zu den Beratungskosten gewährt und beträgt bis zu 70% des zuwendungsfähigen Tageshonorars, jedoch max. 800 EUR je Tagewerk. Maximal zehn Tagewerke à acht Beraterstunden werden mitfinanziert. Anträge auf Förderung von Gründungen oder Unternehmensnachfolgen im Bereich der Freien Berufe sind vor Beginn der Beratung zu stellen beim:
Sprechen Sie uns an, gerne unterstützen wir Sie auch bei der Antragsstellung!
[26.06.2019] Demnächst Neu
Die Arztpraxis: Praxisabgabe, Praxisnachfolge
ecomed Medizin www.ecomed-storck.de
auch als E-Book erhältlich unter eco-sto.de/ebooks
Worauf zu achten ist, wenn die Praxis übergeben wird – und was der Nachfolger/die Nachfolgerin beachten muss
Umfassender Überblick für eine reibungslose Abgabe bzw. Übergabe einer Praxis:
Wie kann die Praxisabgabe trotz Nachwuchsmangel gelingen?
Wie funktionieren die Praxisbewertungssysteme?
Wo finden sich geeignete Nachfolger?
Wer kann fachkundig beraten?
eco-sto.de/ebooks
[26.06.2019] Aktuelle Veröffentlichung
Datenschutz und Datensicherheit nach der neuen Datenschutzgrundverordnung
Datenschutz und Datensicherheit in der Arztpraxis beachten!
Das Buch liefert ein klares, umsetzbares Gerüst, mit dem Sie die Daten in Ihrer Praxis DSGVO-konform speichern und verarbeiten können:
Wie sehen die Vorschriften für Ärzte bei der Verarbeitung von Gesundheitsdaten (Bundesdatenschutzgesetz und EU-Datenschutzgrundverordnung DSGVO) aus?
Wie sieht die Rechtslage des Patienten/Betroffenen aus?
Was ist bei der ärztlichen Dokumentation zu beachten?
Wo liegen technische und organisatorische Schwachstellen in der Praxisorganisation und wie lassen sich diese datenschutzrechtlich absichern?
Welche Anforderungen werden an die IT im Bereich der Datensicherheit in der Arztpraxis gestellt?
[26.06.2019] Aktuelle Veröffentlichung von Dr. Guntram Fischer
Neuaufbau, Neugründung und Übernahme
ISBN 978-3-609-10361-7
Damit die Praxis rund läuft: Praxismarketing, IT, Dokumentation, Hygiene, Arbeitsschutz, Vertretungsregelungen, ....
Fischer+Rauch als Beratungsunternehmen beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle registriert
[28.01.2019] Fischer + Rauch ist beim
Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gelistet.
Damit können im Rahmen des Projektes:
„Förderung unternehmerischen Know-hows für kleine und mittlere Unternehmen sowie Freie Berufe durch Unternehmensberatungen“
Förderzuschüsse erlangt werden.
Dies gilt auch für die Beratung im Rahmen Nachfolgeregelung bei einer Praxisübergabe oder Praxisübenahme!
Beratungen im Rahmen der Praxisabgabe / Praxisübernahme durch Fischer + Rauch Kompetenz im Gesundhetiswesen sind BAFA/ESF förderfähig.
Fördergelder bis zu 1500,- € pro Beratung sind möglich.
Dr. med. Guntram Fischer (MBA): Dr. Fischer
Zentrale: Office Kempten
Die Auswirkungen von Krankenhaus­schließungen in länd­lichen Räumen auf die rettungs­dienstliche Notfall­versorgung am Beispiel des West­allgäus
In einer Masterarbeit an der Hochschule Kempten wurde herausgearbeitet, welche Auswirkungen die Schließung von Krankenhäusern in ländlichen Räumen auf die rettungsdienstliche Notfallversorgung haben.
Beispielhaft wurden dazu die Schließungen der baden-württembergischen Krankenhäuser Leutkirch (2013) und Isny (2014) untersucht.
Bezogen auf die Krankenhausschließungen im württembergischen Allgäu wurde festgestellt, dass sich massive Auswirkungen auf die dortige rettungsdienstliche Notfallversorgung ergaben.
Nach der Schließung der Krankenhäuser kam es zu einer Verschiebung der Patientenströme in Richtung bayerischer Kliniken (Immenstadt, Kempten, Lindenberg und Memmingen) und dem baden-württembergischen Wangen.
Daraus folgend lässt sich die Empfehlung ableiten, dass die Krankenhaus- und Rettungsdienstplanung sinnvollerweise aufeinander abgestimmt erfolgen sollten und für die zukünftige Notfallversorgung bei Krankenhausschließungen in ländlichen Räumen neue Konzepte herangezogen werden müssen.
Eine Veröffentlichung als Artikel erfolgte in: RETTUNGSDIENST 1/2019, www.skverlag.de, 42. Jahrgang, S.15-21
Julius-Alexander Matuschek-Geisler (M.A.)
Dr. med. Guntram Fischer (MBA) – Fischer + Rauch, Kompetenz im Gesundheitswesen, Kempten
Prof. Dr. phil. Anneke Bühler, Hochschule für angewandte Wissenschaften Kempten
Um den Mangel an Allgemeinmedizinern in ländlichen Bereichen zu beheben, wurde durch die Bundesärztekammer ein Konzept zum Quereinstieg für Fachärzte entwickelt, die einen Wechsel in das Gebiet Allgemeinmedizin planen.
Facharztanerkennung in einem Gebiet der „unmittelbaren Patientenversorgung“.
(Dies umfasst 20 Facharztdisziplinen von Anästhesiologie bis Urologie)
24-monatige Weiterbildung in der ambulanten allgemeinärztlichen Versorgung
Besuch der 80-stündigen Kursweiterbildung in psychosomatischer Grundversorgung
Nachweis des Erwerbs aller Weiterbildungsinhalte nach der aktuellen WB-Ordnung für den FA für Allgemeinmedizin
Fördermöglichkeiten: Die Weiterbildungszeiten für Allgemeinmedizin-Quereinsteiger sind über das „Förderprogramm zur Förderung der Weiterbildung in der Allgemeinmedizin in der ambulanten und stationären Versorgung“ förderfähig.
Kostenersatz der KVB für Kosten zur Fortbildung von Hygiene­fach­personal in Einrichtungen zum ambulanten Operieren und Dialysen
Seit 1. September 2012 gilt die "Verordnung zur Hygiene und Infektionsprävention in Medizinischen Einrichtungen (MedHygV)".
Einrichtungen, die operative Maßnahmen der Kategorie A (=Operationen) vornehmen, sind nach §§ 6-9 MedHygV verpflichtet, Hygienefachpersonal in Form eines hygienebeauftragten Arztes und einer hygienebeauftragten Pflegekraft intern zu bestellen. Für die Ausübung dieser Funktionen sind entsprechende Hygienequalifikationen zu erwerben. Hierfür hat der Gesetzgeber die Übergangsfrist jetzt bis zum 31. Dezember 2019 verlängert.
Für diese – einmalig anfallenden – Fortbildungskosten haben die bayerischen Krankenkassen der KV-Bayerns Finanzmittel zur Verfügung gestellt. Voraussetzung für die Rückerstattung der angefallenen Fortbildungskosten ist das Einreichen eines entsprechenden Antrags.
Die KVB zahlt seit dem 2. Quartal 2018 Hygienezuschläge für Leistungen nach EBM 31.2 bei Operationen der Kategorie 3-7 (20,- bis 50,- €) unter der Ziffer 97191x als Kostenausgleich für Hygienemaßnahmen.
Die Antragsformulare für Einrichtungen zum ambulanten Operieren und für Dialysen finden Sie unter folgendem Link:
KVB Hygienefachpersonal
Was müssen Sie in der Praxis tun:
Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten führen
Aufstellung der Maßnahmen zum Datenschutz
Patienteninformation zum Datenschutz in der Praxis bereitstellen
Auftragsverarbeitung: Zusammenarbeit mit Dienstleistern klären
Datenschutz-Folgenabschätzung (in Ausnahmefällen)
internen oder externen Datenschutzbeauftragten bestellen
Einwilligungserklärungen anpassen
Datenschutzerklärung auf der Internetseite aktualisieren
weitere Informationen werden von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung zur Verfügung gestellt:
KVB Datenschutz
Dieser Sammelband befasst sich mit den Phasen des Gründungsprozesses, dem Unternehmertum und dem Markteintritt von Produkten und Dienstleistungen im Gesundheitswesen.
Unternehmensgründungen werden entscheidend beeinflusst durch die gesetzten Rahmenbedingungen und wirtschaftlichen Bedingungen in einem System. Ein tragfähiges Unternehmenskonzept ist genauso wichtig wie ein Management-, Marketing-, Finanzierungs- und Investitionsplan und eine gesicherte Investitionssumme, die in der Gründungsphase eines Unternehmens vorhanden sein muss, damit die Unternehmens-gründung erfolgen kann.
Die Autoren aus Wissenschaft und Praxis erläutern anhand von zahlreichen Beispielen die wesentlichen Erfolgsfaktoren für den Erfolg bei der Unternehmensgründung im Gesundheitsbereich.
Der Band II enthält ein Kapitel von Dr. Guntram Fischer zum Thema: Ambulante Operationszentren als Profit-Center
Die neue EU-Datenschutzregelung und Neuregelungen zur Schweigepflicht im Strafgesetzbuch – kein Grund zur Panik!
Am 25. Mai 2018 tritt die neue Datenschutz- Grundverordnung (DSGVO) in Kraft. Zeitgleich gilt das überarbeitete Bundesdatenschutzgesetz (BDSG).
Für Arztpraxen ergeben sich folgende Besonderheiten:
Praxisinterne Sicherheitsmaßnahmen
Organisatorische und technische Ebene:
- Vergabe geeigneter Passwörter
- Definition von abgestuften Zugriffsbefugnissen für die Praxismitarbeiter
- Verschlüsselung von E-Mails (Bei Versand von Arztbriefen bzw. Befunden)
Diese gelten nicht als „berufsmäßig tätige Gehilfen“, wie die Medizinischen Fachangestellten in einer Arztpraxis. Daher sollte hier ein juristisch einwandfrei fomulierter Vertrag zur „Auftragsdaten-verarbeitung“ als schriftliche Vereinbarung geschlossen werden. (Dies gilt für alle Firmen, welche Zugang zum Praxisrechner oder zur Praxis-software haben). Damit sind auch den neuen Regelungen zur Schweigepflicht im Strafgesetzbuch (StGB § 203: „Verletzung von Privatgeheimnissen“ und StGB § 9 „Schweigepflicht“) genüge getan. Eine solche schriftliche Geheimhaltungsverpflichtung sollte auch Angestellte und Subunternehmer externer Firmen mit Zugriff auf die Praxis-IT umfassen.
Bundesärztekammer (www.baek.de) „Datenschutz-Check 2018 - Was müssen Arztpraxen angesichts der neuen Vorschriften zum Datenschutz tun?“
Gemeinsame Bekanntmachung von BÄK und KBV „Hinweise und Empfehlungen zur ärztlichen Schweigepflicht, Datenschutz- und Datenverarbeitung in der Arztpraxis“ (Deutsches Ärzteblatt/ 09.03.2018/ DOI: 10.3238/arztebl.2018.ds01).
Die neuen Datenschutzregelungen sind ein guter Anlass um im Rahmen des Qualitätsmanagements der Praxis diesen Bereich noch einmal kritisch zu überprüfen und potentielle Schwachstellen zu schließen.
(21.01.2018) Lehrauftrag an der Hochschule Kempten
Dr. Fischer übernimmt seit Sommersemester 2018 einen Lehrauftrag an der Hochschule Kempten im Modul: Einführung in die Gesundheitswirtschaft.
Dr. Fischer wird ab Sommersemester 2018 den Bereich der Akutversorgung vermitteln.
(27.11.2017) Dr. Fischer als Referent bei der IHK Ulm:
Bei der gemeinsamen Veranstaltung von IHK Ulm, IHK Bodensee-Oberschwaben, Schwabenbund und der Deutschen Apotheker- und Ärztebank am 13.11.2017 im Schloss Ummendorf
Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum - Ursachen und Lösungswege
referierte Dr. Fischer über:
Medizinisches Versorgungszentrum - Gründung, Umsetzung und Erfahrungsberichte
Lösungsansätze zur Behebung der medizinischen Unterversorgung des ländlichen Raums
(U. Eidenmüller - EiCons GmbH) und
Projektfinanzierung ambulanter Versorgungseinrichtungen
(S. Schwarz, Deutsche Apotheker- und Ärztebank).
(27.11.2017) Vortragsankündigung von Dr. Guntram Fischer:
Tel: 0831 / 5 22 66 18
oder: seminar@bahnhof-apotheke.de
(18.09.2017) Dr. Fischer als Referent beim NARKA 2017:
Beim diesjährigen NARKA in Berlin am 16.9. hielt Dr. Fischer einen Vortrag:
Medizinische Krisen durch gezieltes QM vermeiden
Inhalt des Vortrages war der Ansatz, die neue Ausrichtung der Vorgaben des Gemeinsamen Bundesausschusses zum Thema Qualitätsmanagement in Bezug auf das Risiko- und Fehlermanagement als Managementwerkzeug für die Praxisleitung einzusetzen.
Die rege Diskussion im Nachgang zeigte die Aktualität des Themas auf.
Thema des NARKA 2017 war:
"Generationswechsel gestalten"
(17.08.2017) Aktuelle Veröffentlichung von Dr. Guntram Fischer:
In der aktuellen Ergänzungslieferung der Zeitschrift Anästhesiologie / Kompendium und Repetitorium zur Weiter- und Fortbildung wurde der Artikel von Dr. Fischer zum Thema:
Qualitätsmanagement und Zertifizierung: QM,QS, ISO, QEP, KTQ, EFQM:
Eine Hilfe in der babylonischen Sprachverwirrung
Darin werden der Hintergrund und der Sinn des Qualitätsmanagements und eine Übersicht über die verschiedenen Qualitätsmanagementsysteme unter Berücksichtigung der Vorgaben des gemeinsamen Bundesausschusses und der Revision der DIN ISO 9001:2015 dargestellt.
Eckart-Jaeger-Möllhoff, Anästhesiologie 53. Erg.-Lfg. 7/17,
ecoMed Medizin, Juli 2017
Nebenberufliche Notärzte sind von Sozialversicherungsbeiträgen befreit!
Aufgrund der Änderung des Heil- und Hilfsmittelgesetzes (HVVG) am 16.2.2017 hat der Bundestag folgende Neuregelung in § 23 c Abs. 2 SGB IV (gemeinsame Vorschriften für die Sozialversicherung) beschlossen:
einer Tätigkeit als zugelassener Vertragsarzt oder Arzt in privater Niederlassung
ausgeübt werden. Für Tätigkeiten, bei denen die Einnahmen nach Satz 1 nicht beitragspflichtig sind, besteht keine Meldepflicht nach diesem Buch.“
Außerdem unterliegen solche nebenberufliche notärztliche Tätigkeiten automatisch dem gesetzlichen Unfallversicherungsschutz. Zuständig ist der Unfallversicherungsträger des jeweiligen Unternehmens, für das die Notärztin oder der Notarzt tätig wird. dipbt.bundestag.de
MVZ-Gründung durch Kommunen möglich
Durch die Änderung des § 95 SGB V (Teilnahme an der vertragsärztlichen Versorgung) im SGB V am 29.3.2017 ist es nun auch Kommunen ermöglicht, durch die Gründung von MVZ in die ambulante ärztliche Versorgung einzugreifen:
„§ 95 SGB V Teilnahme an der vertragsärztlichen Versorgung
(1a) Medizinische Versorgungszentren können von zugelassenen Ärzten, von zugelassenen Krankenhäusern, von Erbringern nichtärztlicher Dialyseleistungen nach § 126 Absatz 3 oder von gemeinnützigen Trägern, die aufgrund von Zulassung, Ermächtigung an der vertragsärztlichen Versorgung teilnehmen, oder von Kommunen gegründet werden; … .“
In Verbindung mit § 105 SGB V ergeben sich besonders für Kommunen in ländlichen Regionen neue Gestaltungsmöglichkeiten um auf den drohenden Ärztemangel zu reagieren.
„§ 105 SGB V Förderung der vertragsärztlichen Versorgung
(5) Kommunen können mit Zustimmung der Kassenärztlichen Vereinigung in begründeten Ausnahmefällen eigene Einrichtungen zur unmittelbaren medizinischen Versorgung der Versicherten betreiben. Ein begründeter Ausnahmefall kann insbesondere dann vorliegen, wenn eine Versorgung auf andere Weise nicht sichergestellt werden kann.“
Gerne unterstützen wir auch Ihre Kommune bei der Entwicklung zukunftssicherer Versorgungskonzepte – Sprechen Sie uns an!
up-to-date-Seminare an der Hochschule Neu-Ulm
Im Rahmen der up-to-date Seminare der Hochschule Neu-Ulm werden Herr Dipl. Betriebswirt Alexander Rauch und Dr. Guntram Fischer im Herbst 2017 sowie im Frühjahr 2018 das von Fischer + Rauch entwickelte Controlling-System für die KV-Abrechnung PraxisCheck 2.0 vorstellen.
In Zusammenarbeit mit Frau Rechtsanwältin Simone Balzert-Eß werden ebenfalls im Herbst 2017 und Frühjahr 2018 Seminare zum Thema „Kooperation oder Korruption im Gesundheitswesen“ stattfinden.
Der Veranstaltungsort ist das Hochschulzentrum Vöhlinschloss in Illertissen.
Weitere Informationen und Buchungsmöglichkeit unter: www.hs-neu-ulm.de
Aktueller Artikel von Dr. Guntram Fischer in Chirurgenmagazin / BAO Depesche
In der aktuellen Ausgabe der Verbandszeitschrift des Berufsverbandes Niedergelassener Chirurgen (BNC) und des Bundesverbandes Ambulantes Operieren (BAO) erläutert Dr. Guntram Fischer die Gründe für wirtschaftliche Probleme in der Arztpraxis.
So ist es insbersondere bei größeren und entsprechend komplexen Einheiten sinnvoll, regelmäßig und in kurzen Intervallen relevante Kennzahlen zu erheben, zu analysieren und das betriebswirtschaftliche Handeln daran auszurichten.
Dr. Guntram Fischer als Referent beim Regionaltreffen des Bundesverbands Medizinische Versorgungszentren – Gesundheitszentren – Integrierte Versorgung
Beim Regionaltreffen des BMVZ in Ingolstadt am 26.01.2017 war Dr. Guntram Fischer als Referent eingeladen. Vor einer interessierten Zuhörerschaft, bestehend aus Vertretern von MVZs, Gemeinschaftspraxen, Ärztegruppen, Fachanwälten für Medizinrecht sowie Vertretern der Bayerischen Krankenhausgesellschaft referierte Dr. Fischer über die Notwendigkeit eines professionellen Praxismanagements in größeren medizinischen Einheiten. Das Erkennen krisenhafter wirtschaftlicher Situationen, der Aufbau eines efolgreichen Controllings und auch ein Ausblick in das Insolvenzrecht rundeten den Vortrag ab.
Weitere Themen der Veranstaltung waren der Erfahrungsaustausch zur BSG-Entscheidung zur Sitzeinbringung, Zulassungsfragen rund um MVZ & BAG, die Ergebnisse der KV-Wahlen in Süddeutschland sowie die Folgen des Anti-Korruptionsgesetzes für die Schnittstelle ambulant – stationär. Gerne unterstützen und beraten wir auch Ihr Unternehmen Arztpraxis mit unserem Know-How in diesen Bereichen. Kontakt aufnehmen
[30.12.2016] Die Vorgaben im Bereich Qualitätsmanagement entwickeln sich auch im Gesundheitsbereich weiter. Jüngstes Beispiel: Die neuen Richtlinien des gemeinsamen Bundesausschusses zum Thema sektorenübergreifendes Qualitätsmanagement.
Auch die DIN ISO 9001 hat eine Überarbeitung erfahren. In beiden Fällen wurde u.a. das Risikomanagement prominenter verankert.
Als Spezialisten im Gesundheitswesen bieten wir Ihnen unsere Unterstützung in allen Fragen rund um das Thema Qualitätsmanagement an:
Umsetzung der neuen g-BA Richtlinien.
Welches QM ist für mein Unternehmen Arztpraxis das geeignet?
Nutzung des QM als Management-Werkzeug für die Unternehmensleitung.
Beratung und Unterstützung in der Einführung und Aufrechterhaltung eines QM.
Beratung und Unterstützung bei der Migration von DIN ISO 9001:2008 auf DIN ISO 9001:2015.
Konvoizertifizierung für Verbände oder Praxiszusammenschlüsse.
IT-Applikationen für die Verbesserung der Kommunikation und den Zugriff auf das QM-Handbuch an allen IT-Arbeitsplätzen und im mobilen Einsatz.
BAFA / ESF-Förderungen unserer Beratungsleistungen zum Thema Qualitätsmanagement.
Nutzung von Normen für die Unternehmensentwicklung: QM mal anders gedacht!
IT-Sicherheit im Gesundheitswesen durch ISA-Check (Information-Security-Architecture)
[30.12.2016] Digitale Arztbriefe statt Schreiben per Post und Fax, schnelle Online-Kommunikation mit Patienten, Selbstverwaltung und Kostenträgern, Terminvergabe via Website statt per Telefon – es gibt viele Anwendungen digitaler Prozesse im Praxisalltag. Allerdings müssen auch digitale Daten vor dem Zugriff Dritter geschützt werden. Hierzu existieren eine Vielzahl an Rechtsvorschriften und Normen, wie das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) die EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO), die DIN EN ISO 80001-1 über die Anwendung des Risikomanagements für IT-Netzwerke, die Medizinprodukte enthalten und das Telemediengesetz (TMG).
Das BDSG schreibt beispielsweise vor, dass alle Stellen, die personenbezogene Daten verarbeiten, erheben oder nutzen, verpflichtet sind, sog. TOMs (= technische und / oder organisatorische Maßnahmen) zu treffen um die Sicherheits- und Schutzanforderungen des BDSG zu erfüllen.
Um hier für alle Bereiche des Gesundheitswesens eine schnelle Analyse der Situation zu ermöglichen entwickeln wir in Zusammenarbeit mit der TÜO einen IT-Sicherheits-Check, der auf den Vorgaben der ISO 27001 und der strengen Regeln der HIPAA (Health-Insurance Portability and Accountability Act) basiert.
Unsere Lösung zum Thema IT-Sicherheit im Gesundheitswesen:
Geprüfte IT-Sicherheit – Healthcare – ISA Check auf Basis der ISO 27001 und der HIPAA: IT-Sicherheit mit Brief und Siegel!
Kooperation oder Korruption im Gesundheitswesen?
Die Einführung des § 299 a und b im Strafgesetzbuch führte zu einer deutlichen Verunsicherung in der Ärzteschaft, besonders im Hinblick auf die Rechtmäßigkeit der bereits bestehenden Kooperationen im Gesundheitswesen.
Inwiefern sind Belegarzt- oder Honorararztverträge zwischen niedergelassenen Ärzten und Krankenhäusern noch rechtens?
Für ärztliche Kooperation galten schon immer Grundregeln der Zusammenarbeit:
So sollten die Handlungsmaximen das Patientenwohl und die Wahrung der ärztlichen Unabhängigkeit sein.
Aus dem Studium der zur Verfügung stehenden Literatur können folgende „Leitplanken“ abgeleitet werden:
Äquivalenz von Leistung und Gegenleistung:
Diese müssen in einem angemessenen Verhältnis zu einander stehen. Als Vergleichsgrößen bieten sich an: EBM, GOÄ, DRG, InEK-Kalkulationen oder Gehaltsvergütungstabellen.
Trennung von ärztlicher Leistung und Zuwendung:
Damit ein Einfluss durch die Vergütung auf das Verordnungsverhalten ausgeschlossen ist.
Transparenz der Finanzflüsse (Dokumentation, Kalkulation):
Ggf. Verträge den Clearingstellen der KV oder der Ärztekammer vorlegen.
Dokumentation aller Formen der Zusammenarbeit:
Kooperationsvereinbarungen schriftlich und vollständig dokumentieren.
Gerne beraten und unterstützen wir von Fischer + Rauch, wenn es um Fragen der Ausgestaltung von Kooperationen sektorenübergreifend oder zwischen verschiedenen Leistungsanbietern im Gesundheitswesen geht.
Unter www.baek.de/faq ist ein Fragenkatalog der Projektgruppe "Bekämpfung von Korruption im Gesundheitswesen" der Bundesärztekammer zu finden.
BSG-Urteil zur Praxisveräußerung
[18.11.2016] Das Bundessozialgericht hat in seinem Urteil vom 4. Mai 2016 die Kriterien für die Anstellung von Ärzten in Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) und Berufsausübungsgemeinschaften (BAG) konkretisiert.
Kernaussage: Die Absicht des auf seine Zulassung verzichtenden Vertragsarztes zur Tätigkeit in einem MVZ oder einer BAG muss sich hinreichend manifestieren und sich deshalb auf eine Tätigkeitsdauer von zumindest drei Jahren beziehen.
Damit ist die bislang geübte Praxis des Verzichtes auf eine Zulassung zugunsten der Anstellung in einem MVZ bzw. einer BAG und (die nach kurzer Zeit – z.B.: einem Quartal) erfolgende Nachbesetzung des Angestellten-Sitzes durch eine/n (unter Umgehung des Zulassungsausschusses) ausgewählte/n Arztes / Ärztin nicht mehr rechtens.
Ausnahmetatbestände für eine frühere Beendigung der Anstellung können dann gelten, wenn die angestrebte mindestens dreijährige Tätigkeit im Anstellungsverhältnis aufgrund nicht vorhersehbarer Entwicklungen nicht realisiert werden konnte, wie z.B.: eine Erkrankung oder sonstige „zwingende Gründe“ der Berufs- und Lebensplanung.
Sektorenübergreifende QM-Richtlinie des GBA
[18.11.2016] Der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) hat am 17.11.2016 die neue sektorenübergreifende Qualitätsmanagement-Richtlinie (QM-RL nach § 135a Absatz 2 Nummer 2 des SGB V) veröffentlicht.
Der Teil A beschreibt in den Paragrafen 1 – 7 die sektorenübergreifenden Rahmenbedingungen für die grundsätzlichen Anforderungen an ein einrichtungsinternes Qualitätsmanagement:
§ 1: Ziele des Qualitätsmanagements
§ 2: Grundlegende Methodik
§ 3: Grundelemente
§ 4: Methoden und Instrumente
§ 5: Dokumentation
§ 6: Erhebung und Darlegung des Stands der Umsetzung und Weiterentwicklung von einrichtungsinternem QM
§ 7: Übergangsregelungen
Der Teil B konkretisiert die sektorspezifischen Rahmenbedingungen eines einrichtungsinternen QM für:
- die stationäre Versorgung
- die vertragsärztliche Versorgung
- die vertragszahnärztliche Versorgung
Nutzen Sie unsere Kontaktseite, falls Sie Unterstützungsbedarf für Ihr Praxis-QM haben. Kontakt aufnehmen
Vorlesung an der Hochschule Ravensburg / Weingarten
[11.10.2016] Zum Thema „Betriebs­wirt­schaft in der Arztpraxis - Berufs- und Organisationsstrukturen / 3. Semester Gesundheitsökonomie" informierte Dr. Guntram Fischer im Rahmen eines Vortags an der Hochschule Ravensburg / Weingarten.
In diesem Teilmodul geben Berufspersönlichkeiten aus unterschiedlichsten Branchen und Arbeitsbereichen Einblicke in Berufe, Berufsfelder und -perspektiven sowie Organisationsstrukturen für Gesundheitsökonomie.
Vortrag auf dem 2. Forum "Ambulantes Operieren" in Berlin
[10.09.2016] Dr. Guntram Fischer: „Wenn es mal nicht mehr läuft - Von der Notwendigkeit eines professionellen Praxismanagements Erkennen von Eckdaten und Interpretation von Kennzahlen“