Source: http://rechtsprechung.niedersachsen.juris.de/purl/gesetze/_ges/VWDG
Timestamp: 2020-07-13 15:47:53
Document Index: 334883544

Matched Legal Cases: ['Art. 173', '§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 12', '§ 13', '§ 14', '§ 15', '§ 16', '§ 17', '§ 6', '§ 10', '§ 12', 'Art. 50', 'Art. 5', '§ 25', 'Art. 4', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 4', 'Art. 5', '§ 4', '§ 9', '§ 4', '§ 2', '§ 39', '§ 49', '§ 5', 'Art. 50', '§ 3', '§ 21', '§ 2', '§ 41', '§ 6', 'Art. 5', '§ 6', 'Art. 5', '§ 3', '§ 2', '§ 6', '§ 6', '§ 7', '§ 6', '§ 7', '§ 3', '§ 8', 'Art. 50', '§ 8', 'Art. 50', '§ 8', 'Art. 50', '§ 8', 'Art. 50', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 9', 'Art. 50', '§ 9', 'Art. 50', '§ 9', 'Art. 50', '§ 9', 'Art. 50', '§ 10', 'Art. 50', '§ 10', 'Art. 50', '§ 4', '§ 12', 'Art. 50', '§ 12', 'Art. 50', '§ 12', 'Art. 50', '§ 12', 'Art. 50', '§ 12', 'Art. 84', '§ 12', 'Art. 50', '§ 12', 'Art. 50', '§ 12', 'Art. 50', '§ 2', '§ 3', '§ 49', '§ 36', '§ 13', 'Art. 50', '§ 14', '§ 14', 'Art. 50', '§ 14', 'Art. 50', '§ 14', 'Art. 50', '§ 14', 'Art. 50', '§ 14', 'Art. 50', '§ 14', '§ 15', 'Art. 173', '§ 15', 'Art. 50']

Amtliche Abkürzung: VWDG
Fundstelle: BGBl I 2011, 3037
FNA: FNA 26-14, GESTA B044
Stand: Zuletzt geändert durch Art. 173 V v. 19.6.2020 I 1328
Gesetz zur Errichtung einer Visa-Warndatei 22.12.2011
Inhaltsübersicht 12.06.2020
§ 1 Führung und Zweck der Datei 22.12.2011
§ 2 Anlass der Speicherung 11.10.2016
§ 3 Inhalt der Datei 22.12.2011
§ 4 Übermittelnde Stellen 12.06.2020
§ 5 Verantwortung für die Übermittlung und die Datenrichtigkeit 20.11.2019
§ 6 Datenübermittlung an das Auswärtige Amt, das Bundesamt für Auswärtige Angelegenheiten und die deutschen Auslandsvertretungen 12.06.2020
§ 7 Weitere Behörden, an die Warndaten übermittelt werden 22.12.2011
§ 8 Voraussetzungen für die Datenübermittlung 20.11.2019
§ 9 Übermittlung und Veränderung von Daten durch Direkteingabe; Datenabruf im automatisierten Verfahren 20.11.2019
§ 10 Zweckbindung und weitere Verarbeitung der Daten 20.11.2019
§ 11 Protokollierungspflicht bei Datenübermittlung 22.12.2011
§ 12 Auskunft an die betroffene Person 20.11.2019
§ 13 Berichtigung und Löschung 20.11.2019
§ 14 Einschränkung der Verarbeitung 20.11.2019
§ 15 Verordnungsermächtigung 19.06.2020
§ 16 Bestimmungen zum Verwaltungsverfahren 22.12.2011
§ 17 Evaluation 22.12.2011
§ 6 Datenübermittlung an das Auswärtige Amt, das Bundesamt für Auswärtige Angelegenheiten und die deutschen Auslandsvertretungen
§ 10 Zweckbindung und weitere Verarbeitung der Daten
§ 12 Auskunft an die betroffene Person
Inhaltsübersicht: IdF d. Art. 50 Nr. 1 Buchst. a u. b G v. 20.11.2019 I 1626 mWv 26.11.2019 u. d. Art. 5 Abs. 4 Nr. 1 G v. 12.6.2020 I 1241 mWv 24.6.2020
(1) 1Das Bundesverwaltungsamt führt eine Visa-Warndatei zur Vermeidung des Missbrauchs von Visa. 2Sie dient der Unterstützung
(1) 1Die Speicherung der Warndaten erfolgt bei Personen,
2Wurden die falschen Angaben im Rahmen einer nach Satz 1 Nummer 3 für eine Organisation abgegebenen Erklärung gemacht, erfolgt die Eintragung von Warndaten auch für die Organisation.
(2) 1Die Speicherung von Warndaten einer Person erfolgt ferner mit deren Einwilligung, wenn unter ihrem Namen unbefugt Erklärungen nach Absatz 1 Satz 1 Nummer 3 abgegeben worden sind oder sie dies befürchtet oder sie eine im Visumverfahren nach Absatz 1 Satz 1 Nummer 3 abgegebene Erklärung widerrufen hat. 2Die Daten sind unverzüglich zu löschen, wenn die Person die Einwilligung widerruft. 3Die Sätze 1 und 2 gelten entsprechend für die Speicherung und Löschung von Warndaten einer Organisation.
§ 25 Abs. 1 satz 1 Nr. 1 Buchst. c: IdF d. Art. 4 Abs. 3 G v. 11.10.2016 I 2226 mWv 15.10.2016
(1) 1Zu Personen oder Organisationen nach § 2 werden folgende Warndaten gespeichert:
2Die Daten nach Satz 1 Nummer 1 Buchstabe a, b, e, f, g und h und Nummer 2 Buchstabe a und b sowie den Nummern 3 und 4 sind in jedem Fall, die übrigen Daten soweit vorhanden zu speichern.
(4) 1In den Fällen des § 2 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 werden zu den nach den Absätzen 1 und 3 gespeicherten Daten zusätzlich folgende Daten gespeichert:
2Eine Übermittlung dieser Daten ist nur an die Stelle zulässig, die die Daten übermittelt hat.
die Auslandsvertretungen, das Bundesamt für Auswärtige Angelegenheiten, die Ausländerbehörden und die mit der polizeilichen Kontrolle des grenzüberschreitenden Verkehrs beauftragten Behörden, soweit sie als Visumbehörden tätig werden, in den Fällen des § 2 Absatz 1 Satz 1 Nummer 2 und 3 Buchstabe a und c,
§ 4 Nr. 1: IdF d. Art. 5 Abs. 4 Nr. 2 G v. 12.6.2020 I 1241 mWv 24.6.2020
(1) 1Die in § 4 bezeichneten Stellen sind gegenüber dem Bundesverwaltungsamt für die Zulässigkeit der Übermittlung sowie für die Richtigkeit und die Aktualität der von ihnen übermittelten Daten verantwortlich. 2Sie haben dem jeweiligen Stand der Technik entsprechende Maßnahmen zur Sicherstellung von Datenschutz und Datensicherheit nach den Artikeln 24, 25 und 32 der Verordnung (EU) 2016/679 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 27. April 2016 zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten, zum freien Datenverkehr und zur Aufhebung der Richtlinie 95/46/EG (Datenschutz-Grundverordnung) (ABl. L 119 vom 4.5.2016, S. 1; L 314 vom 22.11.2016, S. 72; L 127 vom 23.5.2018, S. 2) in der jeweils geltenden Fassung zu treffen, die insbesondere die Vertraulichkeit und die Unversehrtheit der von ihnen übermittelten Daten gewährleisten. 3Sie haben das Bundesverwaltungsamt unverzüglich zu unterrichten, wenn die von ihnen übermittelten Daten unrichtig werden oder sich ihre Unrichtigkeit nachträglich herausstellt und eine Berichtigung oder Aktualisierung nicht im Wege der Direkteingabe nach § 9 erfolgen kann.
(2) 1Die in § 4 bezeichneten Stellen sind berechtigt und verpflichtet, die von ihnen übermittelten Daten auf Richtigkeit und Aktualität zu prüfen, soweit dazu Anlass besteht. 2Zu diesem Zweck übermittelt das Bundesverwaltungsamt die zu überprüfenden Daten an die dazu berechtigte oder verpflichtete Stelle.
(4) 1In den Fällen des § 2 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 teilt das Bundesamt für Justiz dem Bundesverwaltungsamt mit, dass die Nichtaufnahme nach § 39 des Bundeszentralregistergesetzes oder die Tilgung in besonderen Fällen nach § 49 des Bundeszentralregistergesetzes angeordnet ist. 2Die Absätze 1 und 2 gelten entsprechend.
§ 5 Abs. 1 Satz 2: IdF d. Art. 50 Nr. 2 G v. 20.11.2019 I 1626 mWv 26.11.2019
(1) Im Rahmen des Visumverfahrens werden auf Ersuchen des Auswärtigen Amts, des Bundesamts für Auswärtige Angelegenheiten oder der deutschen Auslandsvertretungen die in § 3 Absatz 1 bis 3 bezeichneten Daten über die in § 21 des Ausländerzentralregistergesetzes genannte Stelle an die ersuchende Stelle übermittelt.
(2) 1Die Übermittlung von nach § 2 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 gespeicherten Daten erfolgt nur, soweit sie der ersuchenden Stelle zur Erfüllung ihrer jeweiligen Aufgabe aus dem Bundeszentralregister übermittelt werden dürften. 2Ungeachtet abweichender Regelungen werden Daten zu Verurteilungen mit einem Strafmaß bis zu drei Monate Freiheitsstrafe oder Geldstrafe bis zu 90 Tagessätzen oder Jugendstrafe nur an ersuchende Stellen nach Absatz 1 übermittelt, soweit diese ein Recht auf unbeschränkte Auskunft im Sinne des § 41 des Bundeszentralregistergesetzes besitzen.
§ 6 Überschrift: IdF d. Art. 5 Abs. 4 Nr. 3 Buchst. a G v. 12.6.2020 I 1241 mWv 24.6.2020
§ 6 Abs. 1: IdF d. Art. 5 Abs. 4 Nr. 3 Buchst. b G v. 12.6.2020 I 1241 mWv 24.6.2020
1Das Bundesverwaltungsamt übermittelt die in § 3 Absatz 1 bis 3 bezeichneten Daten auf Ersuchen an
2Im Fall der Übermittlung von nach § 2 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 gespeicherten Daten gilt § 6 Absatz 2 entsprechend.
(1) 1Die Übermittlung von Daten an eine der in § 6 Absatz 1 und § 7 Satz 1 bezeichneten Stellen setzt ein Ersuchen unter Angabe des Zwecks voraus und ist nur zulässig, wenn die Kenntnis der Daten zur Erfüllung ihrer in § 6 Absatz 1 und § 7 Satz 1 bezeichneten Aufgaben erforderlich ist. 2Die ersuchende Stelle trägt dafür die Verantwortung. 3Das Bundesverwaltungsamt hat die Übermittlung zu versagen, wenn Anhaltspunkte dafür bestehen, dass die in Satz 1 bezeichneten Voraussetzungen nicht vorliegen.
(3) 1Das Übermittlungsersuchen muss, soweit vorhanden, die Visa-Warndateinummer, andernfalls alle verfügbaren Grundpersonalien der betroffenen Person oder alle verfügbaren Angaben zur betroffenen Organisation enthalten. 2Stimmen die im Ersuchen enthaltenen Daten mit den zur betroffenen Person oder zur betroffenen Organisation gespeicherten Daten nicht überein, ist die Datenübermittlung unzulässig, es sei denn, es bestehen keine Zweifel an der Identität.
(4) 1Kann das Bundesverwaltungsamt die Identität nicht eindeutig feststellen, übermittelt es zur Identitätsprüfung und -feststellung die Grundpersonalien und die zugehörigen Visa-Warndateinummern ähnlicher Personen an die ersuchende Stelle. 2Für die Angaben zur betroffenen Organisation sind dies Daten nach § 3 Absatz 1 Satz 1 Nummer 2 sowie die zugehörige Visa-Warndateinummer. 3Die ersuchende Stelle hat alle Daten, die nicht zur betroffenen Person oder zur betroffenen Organisation gehören, unverzüglich zu löschen und entsprechende Unterlagen zu vernichten.
(6) Das Bundesverwaltungsamt hat dem jeweiligen Stand der Technik entsprechende technische und organisatorische Maßnahmen zur Sicherung von Datenschutz und Datensicherheit nach den Artikeln 24, 25 und 32 der Verordnung (EU) 2016/679 zu treffen, die insbesondere die Vertraulichkeit und Unversehrtheit der in der Visa-Warndatei gespeicherten und an die ersuchende Stelle übermittelten Daten gewährleisten.
§ 8 Abs. 3 Satz 1: IdF d. Art. 50 Nr. 3 Buchst. a DBuchst. aa G v. 20.11.2019 I 1626 mWv 26.11.2019
§ 8 Abs. 3 Satz 2: IdF d. Art. 50 Nr. 3 Buchst. a DBuchst. bb G v. 20.11.2019 I 1626 mWv 26.11.2019
§ 8 Abs. 4 Satz 3: IdF d. Art. 50 Nr. 3 Buchst. b G v. 20.11.2019 I 1626 mWv 26.11.2019
§ 8 Abs. 6: IdF d. Art. 50 Nr. 3 Buchst. c G v. 20.11.2019 I 1626 mWv 26.11.2019
(1) 1Die in § 6 Absatz 1 und § 7 Satz 1 bezeichneten Stellen können auf Antrag zur Übermittlung von Daten durch Eingabe mit unmittelbarer Wirkung für den Datenbestand (Direkteingabe) und zum Datenabruf nach diesen Vorschriften im automatisierten Verfahren zugelassen werden. 2Das Bundesverwaltungsamt erteilt die Zulassung, wenn die beantragende Stelle mitteilt, dass sie die zur Datensicherung nach Artikel 24, 25 und 32 der Verordnung (EU) 2016/679 erforderlichen technischen und organisatorischen Maßnahmen getroffen hat.
(2) Das automatisierte Abrufverfahren darf nur eingerichtet werden, wenn es wegen der Vielzahl der Übermittlungsersuchen oder der besonderen Eilbedürftigkeit unter Berücksichtigung der schutzwürdigen Interessen der betroffenen Personen angemessen ist.
(3) Das Bundesverwaltungsamt unterrichtet die Bundesbeauftragte oder den Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit von der Zulassung unter Angabe der technischen und organisatorischen Maßnahmen, die nach Mitteilung der zugelassenen Stelle getroffen wurden.
(4) 1Die Stellen, die Daten direkt eingeben dürfen, haben zuvor durch Abruf im automatisierten Verfahren festzustellen, ob zur betroffenen Person oder zur betroffenen Organisation bereits ein Datensatz besteht. 2Die zu übermittelnden Daten sind einem bereits bestehenden Datensatz zuzuordnen. 3Zuvor sind Zweifel an der Identität der Person oder Organisation, deren Daten in der Datei gespeichert sind, mit der Person oder Organisation, deren Daten zugeordnet werden sollen, auszuräumen. 4Hierzu sind vom Bundesverwaltungsamt Daten ähnlicher Personen zur Identitätsprüfung und Identitätsfeststellung an die dateneingebende Stelle zu übermitteln. 5Übermittelte Daten, die unrichtig geworden sind oder deren Unrichtigkeit sich nachträglich herausgestellt hat, sind durch Direkteingabe unverzüglich zu berichtigen oder zu löschen. 6§ 8 Absatz 4 Satz 3 gilt entsprechend.
(6) 1Die Verantwortung für die Zulässigkeit der Direkteingabe trägt die eingebende Stelle. 2Die Verantwortung für die Zulässigkeit des einzelnen Abrufs trägt die abrufende Stelle. 3Das Bundesverwaltungsamt überprüft die Zulässigkeit der Abrufe nur, wenn dazu Veranlassung besteht. 4Abrufe von Daten aus der Datei im automatisierten Verfahren dürfen nur von Bediensteten vorgenommen werden, die vom Leiter ihrer Behörde hierzu besonders ermächtigt sind.
§ 9 Abs. 1 Satz 2: IdF d. Art. 50 Nr. 4 Buchst. a G v. 20.11.2019 I 1626 mWv 26.11.2019
§ 9 Abs. 2: IdF d. Art. 50 Nr. 4 Buchst. b G v. 20.11.2019 I 1626 mWv 26.11.2019
§ 9 Abs. 3: IdF d. Art. 50 Nr. 4 Buchst. c G v. 20.11.2019 I 1626 mWv 26.11.2019
§ 9 Abs. 4 Satz 1: IdF d. Art. 50 Nr. 4 Buchst. d G v. 20.11.2019 I 1626 mWv 26.11.2019
1Die ersuchende Behörde darf die übermittelten Daten nur zu dem Zweck verarbeiten, zu dem sie ihr übermittelt worden sind. 2Eine Weiterübermittlung ist nicht zulässig.
§ 10 Überschrift: IdF d. Art. 50 Nr. 5 Buchst. a G v. 20.11.2019 I 1626 mWv 26.11.2019
§ 10 Satz 1: IdF d. Art. 50 Nr. 5 Buchst. b G v. 20.11.2019 I 1626 mWv 26.11.2019
(3) 1Die Auswertung der Protokolldaten ist nach dem Stand der Technik zu gewährleisten. 2Die protokollierten Daten dürfen nur verwendet werden
3Sie sind durch geeignete Maßnahmen gegen unberechtigten Zugriff zu sichern.
(1) In dem Antrag auf Auskunft nach Artikel 15 der Verordnung (EU) 2016/679 muss die betroffene Person ihre Grundpersonalien angeben.
(2) 1Das Recht auf Auskunft der betroffenen Person nach Artikel 15 der Verordnung (EU) 2016/679 besteht dann nicht, soweit
und deswegen das Interesse der betroffenen Person an der Auskunftserteilung zurücktreten muss. 2Die Entscheidung trifft das Bundesverwaltungsamt im Einvernehmen mit der Stelle, die die Daten nach § 4 übermittelt hat.
(3) 1Die Ablehnung der Auskunftserteilung bedarf keiner Begründung gegenüber der betroffenen Person, wenn durch eine Begründung der mit der Ablehnung verfolgte Zweck gefährdet würde. 2Die Begründung ist in diesem Fall für eine datenschutzrechtliche Kontrolle schriftlich oder elektronisch niederzulegen und fünf Jahre aufzubewahren. 3Sie ist durch geeignete Maßnahmen gegen unberechtigten Zugriff zu sichern. 4Die betroffene Person ist darauf hinzuweisen, dass sie sich die Beauftragte oder an den Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit wenden kann.
(4) 1Wird der betroffenen Person keine Auskunft erteilt, ist sie auf ihr Verlangen der oder dem Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit zu erteilen. 2Die Mitteilung der Beauftragten oder des Bundesbeauftragten an die betroffene Person darf keine Rückschlüsse auf den Erkenntnisstand der die Daten speichernden Stelle zulassen, sofern diese nicht einer weitergehenden Auskunft zustimmt.
§ 12 Überschrift: IdF d. Art. 50 Nr. 6 Buchst. a G v. 20.11.2019 I 1626 mWv 26.11.2019
§ 12 Abs. 1: IdF d. Art. 50 Nr. 6 Buchst. b G v. 20.11.2019 I 1626 mWv 26.11.2019
§ 12 Abs. 2: IdF d. Art. 50 Nr. 6 Buchst. c G v. 20.11.2019 I 1626 mWv 26.11.2019
§ 12 Abs. 3 Satz 1: IdF d. Art. 50 Nr. 6 Buchst. d DBuchst. aa G v. 20.11.2019 I 1626 mWv 26.11.2019
§ 12 Abs. 3 Satz 2: IdF d. Art. 84 G v. 29.3.2017 I 626 mWv 5.4.2017
§ 12 Abs. 3 Satz 4: IdF d. Art. 50 Nr. 6 Buchst. d DBuchst. bb G v. 20.11.2019 I 1626 mWv 26.11.2019
§ 12 Abs. 4 Satz 1: IdF d. Art. 50 Nr. 6 Buchst. e DBuchst. aa G v. 20.11.2019 I 1626 mWv 26.11.2019
§ 12 Abs. 4 Satz 2: IdF d. Art. 50 Nr. 6 Buchst. e DBuchst. bb G v. 20.11.2019 I 1626 mWv 26.11.2019
(1) Das Bundesverwaltungsamt hat unrichtige oder unrichtig gewordene Daten unverzüglich nach Artikel 5 Absatz 1 Buchstabe d der Verordnung (EU) 2016/679 zu berichtigen oder zu löschen.
(3) 1Warndaten, die aus Anlass einer rechtskräftigen Verurteilung nach § 2 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 gespeichert worden sind, und die hierzu nach § 3 Absatz 3 und 4 gespeicherten Daten sind nach folgenden Zeiträumen zu löschen:
2Ohne Rücksicht auf den Lauf der Frist nach Satz 1 werden diese Daten gelöscht, wenn eine frühere Tilgung im Bundeszentralregister nach § 49 des Bundeszentralregistergesetzes angeordnet wird. 3§ 36 des Bundeszentralregistergesetzes gilt entsprechend.
§ 13 Abs. 1: IdF d. Art. 50 Nr. 7 G v. 20.11.2019 I 1626 mWv 26.11.2019
§ 14 Einschränkung der Verarbeitung
(1) 1Ergänzend zu Artikel 18 der Verordnung (EU) 2016/679 tritt an die Stelle der Löschung die Einschränkung der Verarbeitung, wenn Grund zu der Annahme besteht, dass durch die Löschung schutzwürdige Interessen der betroffenen Person oder einer betroffenen Organisation beeinträchtigt würden. 2Das Bundesverwaltungsamt unterrichtet die betroffene Person über die Einschränkung der Verarbeitung, es sei denn, die Unterrichtung erweist sich als unmöglich oder würde einen unverhältnismäßigen Aufwand erfordern.
(2) 1Daten, die nur eingeschränkt verarbeitet werden, sind mit einem entsprechenden Vermerk zu versehen. 2Sie dürfen außer zur Prüfung der Richtigkeit ohne Einwilligung der betroffenen Person nicht verarbeitet werden.
§ 14 Überschrift: IdF d. Art. 50 Nr. 8 Buchst. a G v. 20.11.2019 I 1626 mWv 26.11.2019
§ 14 Abs. 1: IdF d. Art. 50 Nr. 8 Buchst. b G v. 20.11.2019 I 1626 mWv 26.11.2019
§ 14 Abs. 2 Satz 1: Früherer Satz 1 aufgeh., früherer Satz 2 jetzt Satz 1 gem. u. idF d. Art. 50 Nr. 8 Buchst. c DBuchst. aa u. bb G v. 20.11.2019 I 1626 mWv 26.11.2019
§ 14 Abs. 2 Satz 2: Früherer Satz 1 aufgeh., früherer Satz 3 jetzt Satz 2 gem. u. idF d. Art. 50 Nr. 8 Buchst. c DBuchst. aa u. cc G v. 20.11.2019 I 1626 mWv 26.11.2019
§ 14 Abs. 2: Gem. Art. 50 Nr. 8 Buchst. c DBuchst. dd G v. 20.11.2019 I 1626 wird mWv 26.11.2019 Abs. 2 Satz 3 aufgehoben. Wegen textlicher Unstimmigkeiten ist die Änderungsanweisung nicht ausführbar
Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat wird ermächtigt, mit Zustimmung des Bundesrates durch Rechtsverordnung Näheres zu bestimmen
zum Verfahren der Einschränkung der Verarbeitung nach § 14.
§ 15 Eingangssatz: IdF d. Art. 173 V v. 19.6.2020 I 1328 mWv 27.6.2020
§ 15 Nr. 7: IdF d. Art. 50 Nr. 9 G v. 20.11.2019 I 1626 mWv 26.11.2019