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Timestamp: 2019-07-24 10:07:49
Document Index: 158788320

Matched Legal Cases: ['Art. 2', 'Art. 3', 'Art. 4', 'Art. 5', 'Art. 6', 'Art. 7', 'Art. 8', 'Art. 9', 'Art. 10', 'Art. 11', 'Art. 12', 'Art. 13', 'Art. 14', 'Art. 15', 'Art. 16', 'Art. 17', 'Art. 18', 'Art. 19', 'Art. 20', 'Art. 20', 'Art. 20', 'Art. 20', 'Art. 21', 'Art. 21', 'Art. 22', 'Art. 23', 'Art. 24', 'Art. 24', 'Art. 24', 'Art. 25', 'Art. 26', 'Art. 27', 'Art. 28', 'Art. 29', 'Art. 30', 'Art. 30', 'Art. 31', 'Art. 32', 'Art. 33', 'Art. 34', 'Art. 35', 'Art. 36', 'Art. 37', 'Art. 40', 'Art. 41', 'Art. 41', 'Art. 41', 'Art. 42', 'Art. 43', 'Art. 44', 'Art. 45', 'Art. 46', 'Art. 47', 'Art. 48', 'Art. 49', 'Art. 50', 'Art. 51', 'Art. 52', 'Art. 53', 'Art. 54', 'Art. 56', 'Art. 58', 'Art. 59', 'Art. 60', 'Art. 61', 'Art. 62', 'Art. 63', 'Art. 63', 'Art. 64', 'Art. 71', 'Art. 81', 'Art. 201', 'Art. 24', 'Art. 20', 'Art. 24', 'Art. 20', 'Art. 24', 'Art. 20', 'Art. 211', 'Art. 21', 'Art. 30', 'Art. 33', 'Art. 36', 'Art. 333', 'Art. 333', 'Art. 411', 'Art. 24', 'Art. 41', 'Art. 41', 'Art. 333', 'Art. 333', 'Art. 141', 'Art. 46', 'Art. 481', 'Art. 56', 'Art. 63', 'Art. 56', 'Art. 63', 'Art. 87', 'Art. 2', 'Art. 3', 'Art. 4', 'Art. 5', 'Art. 6', 'Art. 71', 'Art. 81', 'Art. 9', 'Art. 10', 'Art. 11', 'Art. 12', 'Art. 13', 'Art. 14', 'Art. 15', 'Art. 16', 'Art. 17', 'Art. 18', 'Art. 19', 'Art. 201', 'Art. 20', 'Art. 20', 'Art. 20', 'Art. 211', 'Art. 21', 'Art. 22', 'Art. 23', 'Art. 24', 'Art. 24', 'Art. 24', 'Art. 25', 'Art. 26', 'Art. 27', 'Art. 28', 'Art. 29', 'Art. 30', 'Art. 30', 'Art. 31', 'Art. 32', 'Art. 33', 'Art. 34', 'Art. 35', 'Art. 36', 'Art. 37', 'Art. 40', 'Art. 411', 'Art. 41', 'Art. 41', 'Art. 421', 'Art. 431', 'Art. 44', 'Art. 451', 'Art. 461', 'Art. 471', 'Art. 481', 'Art. 49', 'Art. 50', 'Art. 51', 'Art. 52', 'Art. 53', 'Art. 54', 'Art. 59', 'Art. 60', 'Art. 61', 'Art. 62', 'Art. 63', 'Art. 63', 'Art. 64', 'Art. 2', 'Art. 3', 'Art. 4', 'Art. 5', 'Art. 6', 'Art. 71', 'Art. 81', 'Art. 9', 'Art. 10', 'Art. 11', 'Art. 12', 'Art. 13', 'Art. 14', 'Art. 15', 'Art. 16', 'Art. 17', 'Art. 18', 'Art. 19', 'Art. 201', 'Art. 20', 'Art. 20', 'Art. 20', 'Art. 211', 'Art. 21', 'Art. 22', 'Art. 23', 'Art. 24', 'Art. 24', 'Art. 24', 'Art. 25', 'Art. 26', 'Art. 27', 'Art. 28', 'Art. 29', 'Art. 30', 'Art. 30', 'Art. 31', 'Art. 32', 'Art. 33', 'Art. 34', 'Art. 35', 'Art. 36', 'Art. 37', 'Art. 40', 'Art. 411', 'Art. 41', 'Art. 41', 'Art. 42', 'Art. 43', 'Art. 44', 'Art. 45', 'Art. 46', 'Art. 47', 'Art. 481', 'Art. 49', 'Art. 50', 'Art. 51', 'Art. 52', 'Art. 53', 'Art. 55', 'Art. 56', 'Art. 58', 'Art. 59', 'Art. 60', 'Art. 61', 'Art. 62', 'Art. 63', 'Art. 63', 'Art. 64']

747.201
Loi fédérale du 3 octobre 1975 sur la navigation intérieure (LNI)
Art. 2 Ausübung der Schifffahrt
Art. 3 Gewässerhoheit der Kantone
Art. 4 Interkantonale und internationale Gewässer
Art. 5 Unterhalt der Gewässer
Art. 6 Hindernisse
Art. 7 Konzession und Bewilligung
2. Kapitel: Hafenanlagen
Art. 8 Bau und Betrieb von Hafenanlagen
Art. 9 Einrichtung der Hafenanlagen
3. Kapitel: Schiffe und Schiffsführer
1. Abschnitt: Schiffe
Art. 10 Betriebssicherheit
Art. 11 Bau und Ausrüstung
Art. 12 Typenprüfung
Art. 13 Schiffsausweis
Art. 14 Amtliche Prüfung
Art. 15 Immatrikulation und Kennzeichnung
2. Abschnitt: Schiffsführer und Besatzung
Art. 16 Schiffsführung
Art. 17 Erteilung von Ausweisen
3. Abschnitt: Ausweise
Art. 18 Geltungsbereich
Art. 19 Entzug im Allgemeinen
Art. 20 Entzug der Ausweise für Führer nach einer leichten W...
Art. 20a Entzug der Ausweise für Führer nach einer mittelsch...
Art. 20b Entzug der Ausweise für Führer nach einer schweren ...
Art. 20c Ausweisentzüge und andere Administrativmassnahmen n...
Art. 21 Ausweisentzug wegen fehlender Fahreignung
Art. 21a Wiedererteilung der Ausweise
4. Kapitel: Verkehrsregeln
1. Abschnitt: Allgemeine Pflichten
Art. 22 Sorgfaltspflicht
Art. 23 Rettungspflicht
Art. 24 Meldung von Unfällen und Schäden
1a. Abschnitt: Fahrunfähigkeit, Feststellung der Fahrunfähig...
Art. 24a Fahrunfähigkeit
Art. 24b Feststellung der Fahrunfähigkeit
2. Abschnitt: Schifffahrtspolizeiliche Vorschriften
Art. 25 Regeln für Fahrt und Stillliegen
Art. 26 Sturmwarn- und Rettungsdienst
Art. 27 Veranstaltungen und militärische Übungen
5. Kapitel: Besondere Bestimmungen für die internationale Rh...
Art. 28 Schifffahrtspolizei
Art. 29 Verkehrswirtschaft
Art. 30 Zuständigkeit kantonaler Behörden
6. Kapitel: Haftung und Versicherung
Art. 30a Haftung
Art. 31 Versicherungspflicht
Art. 32 Einschränkungen der Versicherung
Art. 33 Unmittelbarer Anspruch gegen den Versicherer, Einred...
Art. 34 Rückgriffsrecht des Versicherers
Art. 35 Versicherer
Art. 36 Versicherungsnachweis, Aussetzen und Aufhören der Ve...
Art. 37 Besondere Fälle
1. Abschnitt: Vergehen und Übertretungen
Art. 40 Verletzung der Verkehrsregeln
Art. 41 Fahren in fahrunfähigem Zustand
Art. 41a Vereitelung von Massnahmen zur Feststellung der Fah...
Art. 41b Ergänzende Strafbestimmungen
Art. 42 Pflichtwidriges Verhalten bei Unfall
Art. 43 Nicht betriebssichere Schiffe
Art. 44 Entwendung zum Gebrauch
Art. 45 Führen eines Schiffes ohne Führerausweis
Art. 46 Führen eines Schiffes ohne Schiffsausweis, Kennzeich...
Art. 47 Signale und Zeichen
Art. 48 Weitere Widerhandlungen
Art. 49 Unerlaubte Personenbeförderung
2. Abschnitt: Strafbarkeit
Art. 50 Fahrlässigkeit
Art. 51 Widerhandlungen von Arbeitgebern und Vorgesetzten
Art. 52 Lernfahrten
Art. 53 Dringliche Dienstfahrten
Art. 54 Verhältnis zu andern Strafgesetzen
9. Kapitel: Zuständigkeiten
1. Abschnitt: Zuständigkeit der Bundesbehörden
Art. 56 …
2. Abschnitt: Zuständigkeit kantonaler Behörden
Art. 58 Im Allgemeinen
Art. 59 Besondere Befugnisse der Polizei
3. Abschnitt: Zusammenarbeit der Behörden
Art. 60 Rechtshilfe und Meldungen
4. Abschnitt: Steuern und Gebühren
Art. 61 Steuern
Art. 62 Gebühren
Art. 63 Aufhebung bisherigen Rechts
Art. 63a Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 18. Juni 199...
Art. 64 Referendum und Inkrafttreten
4 Für die konzessionierte Binnenschifffahrt gelten die Bestimmungen des Eisenbahngesetzes vom 20. Dezember 19571 über die Enteignung, die Aufsicht, die unabhängige Unfalluntersuchung, die Beschränkungen im Interesse der Sicherheit der Bahn, die Errichtung von Signal- und Fernmeldeanlagen, die Nebenbetriebe, Streitigkeiten, die besonderen Leistungen für öffentliche Verwaltungen und die Gebührenerhebung sowie die Strafbestimmungen und Verwaltungsmassnahmen sinngemäss.2
2 Eingefügt durch Ziff. II 20 des BG vom 20. März 2009 über die Bahnreform 2, in Kraft seit 1. Jan. 2010 (AS 2009 5597; BBl 2005 2415, 2007 2681).
2 Für mangelhaften Unterhalt eines Gewässers haftet der Kanton, in dessen Gebiet es liegt. Im Übrigen gilt das Obligationenrecht1.
Art. 71Konzession und Bewilligung
1 Fassung gemäss Ziff. II 20 des BG vom 20. März 2009 über die Bahnreform 2, in Kraft seit 1. Jan. 2010 (AS 2009 5597; BBl 2005 2415, 2007 2681).
2. Kapitel: Hafenanlagen5
Art. 81Bau und Betrieb von Hafenanlagen
1 Wer Hafen-, Umschlags- und Landungsanlagen für Schiffe des Bundes und öffentlicher Schifffahrtsunternehmen erstellen, ändern oder betreiben will, benötigt eine Plangenehmigung des Bundesamtes für Verkehr.
4 Alle übrigen Anlagen unterstehen der Aufsicht der Kantone.
1 Fassung gemäss Ziff. I 12 des BG vom 18. Juni 1999 über die Koordination und Vereinfachung von Entscheidverfahren, in Kraft seit 1. Jan. 2000 (AS 1999 3071; BBl 1998 2591).
3 Aufgehoben durch Anhang Ziff. 80 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005, mit Wirkung seit 1. Jan. 2007 (AS 2006 2197; BBl 2001 4202).
1 Der Bundesrat erlässt Vorschriften über Signalisierung und Beleuchtung von Hafen-, Umschlags- und Landungsanlagen.
2 Er kann einheitliche Vorschriften über Bau und Einrichtung solcher Anlagen aufstellen.
3. Kapitel:6 Schiffe und Schiffsführer
1 Schiffe müssen so gebaut, ausgerüstet und unterhalten sein, dass die Verkehrsregeln befolgt werden können und die Personen an Bord, die Schifffahrt und andere Benützer der Gewässer nicht gefährdet werden.
2 Schiffe dürfen nur verkehren, wenn sie betriebssicher sind und den Vorschriften entsprechen.
1 Der Bundesrat erlässt Vorschriften über Bau, Ausrüstung und Eichung der Schiffe. Er berücksichtigt die Erfordernisse des Gewässer- und Umweltschutzes.
2 Er kann die Abmessungen der Schiffe und die Leistung der Motoren beschränken und gewisse Arten von Motoren ausschliessen.
1 Der Bundesrat kann für serienmässige Schiffe, Bestandteile und Ausrüstungsgegenstände die Typenprüfung vorsehen.
2 Schiffe und Gegenstände, die der Typenprüfung unterliegen, dürfen nur in der genehmigten Ausführung gehandelt werden.
3 Der Bundesrat bestimmt auf Antrag der Kantone die mit der Typenprüfung betrauten Stellen und regelt das Verfahren.
1 Schiffe dürfen nur mit einem Schiffsausweis verkehren.
2 Der Schiffsausweis wird nur erteilt, wenn das Schiff den Vorschriften entspricht und die vorgeschriebene Haftpflichtversicherung besteht.
3 Ist auf einem Gewässer die Zahl der Schiffe begrenzt, so dürfen Schiffe nur mit einer zusätzlichen kantonalen Bewilligung verkehren.
4 Wird der Standort eines Schiffes in einen andern Kanton verlegt oder wechselt der Eigentümer, so ist ein neuer Schiffsausweis auszustellen.
5 Der Bundesrat bezeichnet die Schiffe, für die kein oder ein besonderer Schiffsausweis erforderlich ist. Er kann für Schiffe mit ausländischem Standort, die vorübergehend in der Schweiz verkehren, ausländische Ausweise anerkennen oder Erleichterungen gewähren.
1 Vor der Erteilung des Schiffsausweises ist das Schiff amtlich zu prüfen.
2 Der Bundesrat kann typengeprüfte Schiffe von der Einzelprüfung befreien.
3 Nachprüfungen sind vorzunehmen:
in regelmässigen Zeitabständen;
wenn die Betriebssicherheit des Schiffes zweifelhaft ist;
wenn das Schiff wesentlich geändert wurde.
4 Halter oder Eigentümer haben wesentliche Änderungen der Behörde zu melden.
5 Der Bundesrat erlässt die Vorschriften über die Prüfung der Schiffe.
1 Jedes Schiff muss in einem Register eingetragen und gekennzeichnet sein.
2 Schiffe, die nicht in einem eidgenössischen Schiffsregister eingetragen sind, müssen im Kanton immatrikuliert werden, in dem sie ihren Standort haben.
3 Der Bundesrat erlässt die Vorschriften über die Immatrikulation und Kennzeichnung der Schiffe und bestimmt die Ausnahmen.
1 Jedes Schiff muss einen verantwortlichen Führer haben.
2 Schiffsführer ist, wer die tatsächliche Befehlsgewalt innehat.
3 Der Bundesrat kann für bestimmte Schiffe eine Mindestbesatzung vorschreiben.
4 Die Besatzung und die übrigen Personen an Bord haben die Weisungen des Schiffsführers zu befolgen, die er im Interesse der Schifffahrt und der Ordnung an Bord erteilt.
1 Der Bundesrat bezeichnet die Schiffe, die nur mit einem Führerausweis geführt werden dürfen.
2 Der Führerausweis wird erteilt, wenn die amtliche Prüfung ergeben hat, dass der Bewerber die Verkehrsregeln kennt und Schiffe der Kategorie, für die der Ausweis gilt, sicher zu führen versteht.
3 Der Bundesrat kann auch für andere Tätigkeiten an Bord einen Ausweis vorschreiben.
4 Die Ausweise werden nicht erteilt, wenn der Bewerber:
das vom Bundesrat festgesetzte Mindestalter noch nicht erreicht hat;
wegen körperlicher oder geistiger Krankheiten oder Gebrechen nicht fähig ist, ein Schiff sicher zu führen oder in der Besatzung zu dienen;
dem Trunk oder andern Süchten ergeben ist, die seine Fähigkeit herabsetzen, ein Schiff zu führen oder in der Besatzung zu dienen.
5 Treten an der Eignung eines Schiffsführers oder Besatzungsmitglieds Zweifel auf, so ist sie erneut zu prüfen.
1 Die Ausweise für Schiffe, Schiffsführer und Besatzung gelten in der ganzen Schweiz.
2 Sie können beschränkt oder mit Auflagen verbunden werden.
3 Ausweise aufgrund einer internationalen Vereinbarung gelten auch auf schweizerischen Gewässern, die der Vereinbarung unterstehen.
4 Der Bundesrat regelt die Anerkennung der übrigen ausländischen Ausweise.
1 Ausweise und Bewilligungen sind zu entziehen, wenn die Voraussetzungen zur Erteilung nicht oder nicht mehr bestehen.
2 Sie können entzogen werden, wenn die mit der Erteilung verbundenen Beschränkungen oder Auflagen missachtet oder Steuern oder Gebühren für das Schiff nicht entrichtet werden.
Art. 201Entzug der Ausweise für Führer nach einer leichten Widerhandlung
Verkehrsregeln verletzt und dadurch den Schiffsverkehr leicht gefährdet oder andere belästigt;
Vorschriften über den Gewässer- und den Umweltschutz verletzt;
Ausweise missbraucht;
in angetrunkenem Zustand, jedoch nicht mit einer qualifizierten Blutalkoholkonzentration (Art. 24b Abs. 6 Bst. a oder b), ein Schiff führt, sich an dessen Führung beteiligt oder einen nautischen Dienst an Bord des Schiffs ausübt und dabei keine anderen Widerhandlungen gegen Verkehrsregeln begeht.
2 Nach einer leichten Widerhandlung wird der Ausweis für mindestens einen Monat entzogen, wenn in den vorangegangenen zwei Jahren der Ausweis entzogen war oder eine andere Administrativmassnahme verfügt wurde.
1 Fassung gemäss Ziff. I 8 des BG vom 16. März 2012 über den zweiten Schritt der Bahnreform 2, in Kraft seit 1. Jan. 2014 (AS 2012 5619, 2013 1603; BBl 2011 911).
Art. 20a1Entzug der Ausweise für Führer nach einer mittelschweren Widerhandlung
Verkehrsregeln verletzt und dadurch eine Gefahr für die Sicherheit anderer hervorruft oder in Kauf nimmt;
in angetrunkenem Zustand, jedoch nicht mit einer qualifizierten Blutalkoholkonzentration (Art. 24b Abs. 6 Bst. a oder b), ein Schiff führt, sich an dessen Führung beteiligt oder einen nautischen Dienst an Bord des Schiffs ausübt und dabei zusätzlich eine leichte Widerhandlung gegen Verkehrsregeln begeht;
ein Schiff zum Gebrauch entwendet;
ohne entsprechenden Ausweis ein Schiff führt, sich an dessen Führung beteiligt oder einen nautischen Dienst an Bord des Schiffs ausübt;
nicht gewillt oder unfähig ist, ein Schiff so zu führen, dass andere weder gefährdet noch belästigt werden.
2 Nach einer mittelschweren Widerhandlung wird der Ausweis entzogen für:
mindestens einen Monat;
mindestens vier Monate, wenn in den vorangegangenen zwei Jahren der Ausweis einmal wegen einer schweren oder mittelschweren Widerhandlung entzogen war;
mindestens neun Monate, wenn in den vorangegangenen zwei Jahren der Ausweis zweimal wegen mindestens mittelschweren Widerhandlungen entzogen war;
mindestens 15 Monate, wenn in den vorangegangenen zwei Jahren der Ausweis zweimal wegen schweren Widerhandlungen entzogen war;
immer, wenn in den vorangegangenen fünf Jahren der Ausweis nach Buchstabe e oder Artikel 20b Absatz 2 Buchstabe d entzogen war.
1 Eingefügt durch Ziff. I 8 des BG vom 16. März 2012 über den zweiten Schritt der Bahnreform 2, in Kraft seit 1. Jan. 2014 (AS 2012 5619, 2013 1603; BBl 2011 911).
Art. 20b1Entzug der Ausweise für Führer nach einer schweren Widerhandlung
den Schiffsverkehr schwer gefährdet;
in angetrunkenem Zustand mit einer qualifizierten Blutalkoholkonzentration (Art. 24b Abs. 6 Bst. a oder b) ein Schiff führt, sich an dessen Führung beteiligt oder einen nautischen Dienst an Bord des Schiffs ausübt;
wegen Betäubungs- oder Arzneimitteleinfluss oder aus anderen Gründen fahrunfähig ist und in diesem Zustand ein Schiff führt, sich an dessen Führung beteiligt oder einen nautischen Dienst an Bord des Schiffs ausübt;
sich vorsätzlich einer Blutprobe, einer Atemalkoholprobe oder einer anderen vom Bundesrat geregelten Voruntersuchung, die angeordnet wurde oder mit deren Anordnung gerechnet werden muss, oder einer zusätzlichen ärztlichen Untersuchung widersetzt oder entzieht oder den Zweck dieser Massnahme vereitelt;
nach Verletzung oder Tötung eines Menschen die Flucht ergreift oder die Rettungspflicht verletzt;
trotz Entzug des entsprechenden Ausweises ein Schiff führt, sich an dessen Führung beteiligt oder einen nautischen Dienst an Bord des Schiffs ausübt.
2 Nach einer schweren Widerhandlung wird der Ausweis entzogen für:
mindestens drei Monate;
mindestens sechs Monate, wenn in den vorangegangenen fünf Jahren der Ausweis einmal wegen einer mittelschweren Widerhandlung entzogen war;
mindestens zwölf Monate, wenn in den vorangegangenen fünf Jahren der Ausweis einmal wegen einer schweren Widerhandlung oder zweimal wegen mittelschweren Widerhandlungen entzogen war;
immer, wenn in den vorangegangenen fünf Jahren der Ausweis nach Buchstabe d oder Artikel 20a Absatz 2 Buchstabe e entzogen war.
Art. 20c1Ausweisentzüge und andere Administrativmassnahmen nach dem Strassenverkehrsgesetz
Bestehende und frühere Ausweisentzüge sowie andere Administrativmassnahmen nach dem Strassenverkehrsgesetz vom 19. Dezember 19582 sind bestehenden und früheren Ausweisentzügen sowie anderen Administrativmassnahmen nach den Artikeln 20 Absätze 2 und 3, 20a Absatz 2 und 20b Absatz 2 dieses Gesetzes gleichgestellt.
Art. 211Ausweisentzug wegen fehlender Fahreignung
1 Der Ausweis wird einer Person auf unbestimmte Zeit entzogen, wenn:
ihre körperliche und geistige Leistungsfähigkeit nicht oder nicht mehr ausreicht, ein Schiff sicher zu führen;
sie an einer Sucht leidet, welche die Fahreignung ausschliesst;
sie aufgrund ihres bisherigen Verhaltens nicht Gewähr bietet, dass sie künftig beim Führen eines Schiffs die Vorschriften beachtet und auf die Mitmenschen Rücksicht nimmt.
2 Tritt der Entzug nach Absatz 1 an die Stelle eines Entzugs nach dem Artikeln 20-20b, so wird damit eine Sperrfrist verbunden, die bis zum Ablauf der für die begangene Widerhandlung vorgesehenen Mindestentzugsdauer läuft.
3 Unverbesserlichen wird der Ausweis für immer entzogen.
Art. 21a1Wiedererteilung der Ausweise
Die Wiedererteilung der Ausweise richtet sich sinngemäss nach Artikel 17 des Strassenverkehrsgesetzes vom 19. Dezember 19582.
4. Kapitel:7 Verkehrsregeln
1 Der Schiffsführer hat alle Vorsichtsmassnahmen zu treffen, welche die allgemeine Sorgfaltspflicht und die Übung in der Schiffsführung gebieten, damit niemand gefährdet, kein fremdes Gut beschädigt, die Schifffahrt nicht behindert und die Umwelt nicht gestört wird.
2 Droht unmittelbare Gefahr, so hat der Schiffsführer alles vorzukehren, um Schaden zu verhüten, auch wenn er Vorschriften verletzen muss.
1 Werden bei Unfällen Menschen an Bord des Schiffes gefährdet, so müssen Schiffsführer und Mannschaft alles aufbieten, um sie zu retten.
2 Sind auf einem Gewässer Menschen in Gefahr, so hat jeder Schiffsführer zu helfen, soweit es zumutbar ist und das eigene Schiff nicht gefährdet wird.
1 Werden bei einem Unfall Menschen verletzt oder getötet, so haben der Schiffsführer und jeder andere Beteiligte unverzüglich die Polizei zu rufen. Ist nur Sachschaden entstanden, so hat der Schädiger so rasch wie möglich den Geschädigten zu benachrichtigen.
2 Wer ein Signal oder ein Zeichen für die Schifffahrt beschädigt, hat dies unverzüglich der Polizei zu melden.
1a. Abschnitt:8 Fahrunfähigkeit, Feststellung der Fahrunfähigkeit
1 Wer ein Schiff führt oder sich an dessen Führung beteiligt oder einen nautischen Dienst an Bord des Schiffs ausübt, kann einer Atemalkoholprobe unterzogen werden.
2 Weist die betroffene Person Anzeichen von Fahrunfähigkeit auf und sind diese nicht oder nicht allein auf Alkoholeinfluss zurückzuführen, so kann sie weiteren Voruntersuchungen, namentlich Urin- und Speichelproben, unterzogen werden.
Anzeichen von Fahrunfähigkeit vorliegen; oder
5 Der Bundesrat erlässt Vorschriften über die Voruntersuchungen, das Vorgehen bei der Atemalkohol- und der Blutprobe, die Auswertung dieser Proben und die zusätzliche ärztliche Untersuchung der der Fahrunfähigkeit verdächtigten Person.
festlegen, bei welcher Blutalkoholkonzentration unabhängig von weiteren Beweisen und individueller Alkoholverträglichkeit Fahrunfähigkeit im Sinne von Artikel 24a angenommen wird (Angetrunkenheit) und welche Blutalkoholkonzentration als qualifiziert gilt;
für Personen, die gewerbsmässig eingesetzte Schiffe für den Personen- oder Gütertransport führen, an deren Führung beteiligt sind oder einen nautischen Dienst an Bord dieser Schiffe ausüben, Blutalkoholkonzentrationen festlegen, die unter den nach Buchstabe a festgelegten Werten liegen;
für andere die Fahrfähigkeit herabsetzende Substanzen festlegen, bei welchen Konzentrationen im Blut unabhängig von weiteren Beweisen und individueller Verträglichkeit Fahrunfähigkeit im Sinne dieses Gesetzes angenommen wird;
vorschreiben, dass zur Feststellung einer Sucht, welche die Fahreignung einer Person herabsetzt, nach diesem Artikel gewonnene Proben, namentlich Blut-, Haar- und Nagelproben, ausgewertet werden.
5. Kapitel:9 Besondere Bestimmungen für die internationale Rheinschifffahrt
1 Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation1 erlässt die für die Sicherheit und Ordnung der internationalen Rheinschifffahrt erforderlichen, insbesondere auf Entschliessungen der Zentralkommission für die Rheinschifffahrt beruhenden Vorschriften. Es kann diese Vorschriften auch auf der Rheinstrecke zwischen Basel und Rheinfelden anwendbar erklären.
2 Das Bundesamt für Verkehr2 erlässt die vorübergehenden schifffahrtspolizeilichen Vorschriften und veröffentlicht sie in der Gesetzessammlung.
Um eine einheitliche Ordnung der internationalen Rheinschifffahrt zu sichern, kann der Bundesrat in Anwendung von verbindlichen Entschliessungen der Zentralkommission für die Rheinschifffahrt oder von Vereinbarungen der Rheinuferstaaten verkehrswirtschaftliche Vorschriften erlassen.
1 Für die Prüfung und Eichung der in der internationalen Rheinschifffahrt verwendeten Schiffe und die Erteilung und den Entzug der Ausweise solcher Schiffe, deren Führer und Besatzungsmitglieder, ist, ohne Rücksicht auf den Standort des Schiffes oder den Wohnsitz oder Aufenthalt des Bewerbers oder Inhabers des Ausweises, ein Rheinuferkanton zuständig.
2 Der Bundesrat kann im Einvernehmen mit den Regierungen der beteiligten Rheinuferkantone einem von ihnen den Vollzug der schifffahrtspolizeilichen und verkehrswirtschaftlichen Vorschriften für die Rheinschifffahrt übertragen.
6. Kapitel: Haftung und Versicherung10
Art. 30a1Haftung
Für die Haftung der konzessionierten Schifffahrtsunternehmen gelten die Artikel 40b-40f des Eisenbahngesetzes vom 20. Dezember 19572.
1 Eingefügt durch Ziff. I 6 des BG vom 19. Dez. 2008 (Änderungen des Transportrechts), in Kraft seit 1. Jan. 2010 (AS 2009 5973; BBl 2007 4377).
1 Ein Schiff darf nicht in Verkehr gebracht werden, bevor eine Haftpflichtversicherung abgeschlossen ist.
2 Die Versicherung hat die Haftpflicht zu decken:
des Eigentümers, des Halters und des Führers des Schiffes;
der Besatzungsmitglieder und der Hilfspersonen;
der geschleppten Wasserskifahrer.
3 Der Bundesrat bestimmt die Mindestversicherungssummen. Er kann Ausnahmen von der Versicherungspflicht vorsehen.
4 Der Bundesrat erlässt Vorschriften über die Haftpflichtversicherung der konzessionierten Schifffahrtsunternehmen.
Von der Versicherung können ausgenommen werden:
Ansprüche des Eigentümers, des Halters und des Führers des Schiffes;
Ansprüche aus Sachschäden des Ehegatten des Ersatzpflichtigen, seiner Verwandten in auf- und absteigender Linie und seiner mit ihm in gemeinsamem Haushalt lebenden Geschwister;
Ansprüche der geschleppten Wasserskifahrer aus Unfällen beim Schleppen;
Ansprüche aus der Beschädigung oder Zerstörung des Schiffes und der damit beförderten, geschleppten oder gestossenen Sachen
Ansprüche aus Unfällen bei Rennen, für die eine besondere Haftpflichtversicherung besteht.
Art. 33 Unmittelbarer Anspruch gegen den Versicherer, Einreden
1 Der Geschädigte hat im Rahmen der vertraglichen Versicherungsdeckung der obligatorischen Haftpflichtversicherung ein Forderungsrecht unmittelbar gegen den Versicherer.
1 Der Versicherer hat ein Rückgriffsrecht gegen den Versicherungsnehmer oder den Versicherten, soweit er nach dem Versicherungsvertrag oder dem Versicherungsvertragsgesetz vom 2. April 19081 zur Ablehnung oder Kürzung seiner Leistung befugt wäre.
2 Wird einem Geschädigten durch Versicherungsleistungen der Schaden nicht voll gedeckt, so können Versicherer ihre Rückgriffsrechte gegen die Haftpflichtigen oder ihre Haftpflichtversicherer nur geltend machen, soweit dadurch der Geschädigte nicht benachteiligt wird.
3 Der Rückgriff des Versicherers verjährt in einem Jahr vom Tage hinweg, an dem der Versicherer seine Leistung vollständig erbracht hat und der Pflichtige bekannt wurde.
Die Haftpflichtversicherung ist bei einem vom Bundesrat ermächtigten Unternehmen abzuschliessen. Vorbehalten bleibt die Anerkennung der im Ausland abgeschlossenen Versicherungen für ausländische Schiffe.
Art. 36 Versicherungsnachweis, Aussetzen und Aufhören der Versicherung
1 Der Versicherer hat zuhanden der Behörde, die den Schiffsausweis erteilt, einen Versicherungsnachweis auszustellen.
2 Aussetzen und Aufhören der Versicherung sind vom Versicherer der Behörde zu melden, die den Schiffsausweis erteilt hat. Aussetzen und Aufhören werden gegenüber den Geschädigten erst wirksam, wenn die Versicherung durch eine andere ersetzt oder der Schiffsausweis zurückgegeben ist, jedenfalls aber 60 Tage nach dem Eingang der Meldung des Versicherers.
3 Die Behörde, welche die Meldung des Versicherers erhält, entzieht unverzüglich den Schiffsausweis. Bevor er wieder erteilt wird, ist eine neue Versicherung nachzuweisen.
1 Bund und Kantone unterstehen nicht der Versicherungspflicht.
2 Dieses Kapitel gilt nicht für die in der internationalen Rheinschifffahrt verwendeten Schiffe.
7. Kapitel:11
1 Aufgehoben durch Anhang Ziff. 80 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005, mit Wirkung seit 1. Jan. 2007 (AS 2006 2197; BBl 2001 4202).
1 Aufgehoben durch Anhang 1 Ziff. II 23 der Zivilprozessordnung vom 19. Dez. 2008, mit Wirkung seit 1. Jan. 2011 (AS 2010 1739; BBl 2006 7221).
8. Kapitel:12 Strafbestimmungen
1 Wer Verkehrsregeln des Gesetzes, der internationalen Vereinbarungen oder der Ausführungserlasse des Bundes oder der Kantone verletzt, wird mit Busse bestraft.1
2 Wer durch grobe Verletzung der Verkehrsregeln eine ernsthafte Gefahr für die Sicherheit anderer hervorruft oder in Kauf nimmt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft.2
3 Artikel 237 Ziffer 2 des Strafgesetzbuches3 wird in diesen Fällen nicht angewendet.
1 Fassung gemäss Art. 333 des Strafgesetzbuches in der Fassung des BG vom 13. Dez. 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2007 (AS 2006 3459).
2 Fassung gemäss Art. 333 des Strafgesetzbuches in der Fassung des BG vom 13. Dez. 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2007 (AS 2006 3459).
Art. 411Fahren in fahrunfähigem Zustand
1 Wer in angetrunkenem Zustand ein Schiff führt, sich an dessen Führung beteiligt oder einen nautischen Dienst an Bord des Schiffs ausübt, wird mit Busse bestraft. Die Strafe ist Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe, wenn eine qualifizierte Blutalkoholkonzentration (Art. 24b Abs. 6 Bst. a oder b) vorliegt.
2 Wer aus anderen Gründen fahrunfähig ist und ein Schiff führt, sich an dessen Führung beteiligt oder einen nautischen Dienst an Bord des Schiffs ausübt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft.
3 Wer in fahrunfähigem Zustand ein motorloses Schiff führt, sich an dessen Führung beteiligt oder einen nautischen Dienst an Bord des Schiffs ausübt, wird mit Busse bestraft.
Art. 41a1Vereitelung von Massnahmen zur Feststellung der Fahrunfähigkeit
1 Wer ein Schiff führt, sich an der Führung des Schiffs beteiligt oder einen nautischen Dienst an Bord des Schiffs ausübt und sich vorsätzlich einer Blutprobe, einer Atemalkoholprobe oder einer anderen vom Bundesrat geregelten Voruntersuchung, die angeordnet wurde oder mit deren Anordnung gerechnet werden musste, oder einer zusätzlichen ärztlichen Untersuchung widersetzt oder entzieht oder den Zweck dieser Massnahme vereitelt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft.
2 Hat der Täter ein motorloses Schiff geführt, sich an dessen Führung beteiligt oder einen nautischen Dienst an Bord des Schiffs ausgeübt, so ist die Strafe Busse.
Art. 41b1Ergänzende Strafbestimmungen
Der Bundesrat kann für Übertretungen seiner Ausführungsvorschriften zu diesem Gesetz Busse androhen.
1 Wer bei einem Unfall die ihm nach Gesetz obliegenden Pflichten verletzt, wird mit Busse bestraft.1
2 Flüchtet ein Schiffsführer, der bei einem Unfall einen Menschen getötet oder verletzt hat, so wird er mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft.2
2 Fassung gemäss Art. 333 des Strafgesetzbuches (in der Fassung des BG vom 13. Dez. 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2007 (AS 2006 3459).
1 Wer vorsätzlich die Betriebssicherheit eines Schiffes beeinträchtigt, so dass die Gefahr eines Unfalles entsteht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft.1
2 Handelt der Täter fahrlässig, so ist die Strafe Busse.2
3 Wer ein Schiff führt, von dem er weiss oder bei pflichtgemässer Aufmerksamkeit wissen kann, dass es den Vorschriften über die Betriebssicherheit nicht entspricht oder wer aus Sorglosigkeit den Gebrauch eines solchen Schiffes duldet, wird mit Busse bestraft.3
3 Fassung gemäss Art. 333 des Strafgesetzbuches in der Fassung des BG vom 13. Dez. 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2007 (AS 2006 3459).
1 Wer ein Schiff zum Gebrauch entwendet und wer ein solches Schiff führt oder darin mitfährt, obwohl er bei Antritt der Fahrt von der Entwendung Kenntnis hatte, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft.1
2 Ist einer der Täter ein Angehöriger oder Familiengenosse des Halters oder des Eigentümers des Schiffes, so erfolgt die Bestrafung nur auf Antrag; die Strafe ist Busse.2
3 Wer ein ihm anvertrautes Schiff zu Fahrten verwendet, zu denen er offensichtlich nicht ermächtigt ist, wird auf Antrag mit Busse bestraft.3
4 Artikel 143 des Strafgesetzbuches4 wird in diesen Fällen nicht angewendet.
4 SR 311.0. Heute: Art. 141.
Wer ein Schiff ohne den erforderlichen Führerausweis führt, wer die mit dem Ausweis im Einzelfall verbundenen Beschränkungen oder Auflagen missachtet, wer ein Schiff einem Führer überlässt, von dem er weiss oder bei pflichtgemässer Aufmerksamkeit wissen kann, dass er den erforderlichen Ausweis nicht hat, wird mit Busse bestraft.1
Art. 46 Führen eines Schiffes ohne Schiffsausweis, Kennzeichen oder Haftpflichtversicherung
Wer ein Schiff ohne den erforderlichen Schiffsausweis, ohne eine zusätzlich nötige kantonale Bewilligung, ohne Kennzeichen oder mit falschem Kennzeichen führt, wer die mit dem Schiffsausweis verbundenen Beschränkungen oder Auflagen, namentlich über die zulässige Zahl der beförderten Personen oder das zulässige Gesamtgewicht, missachtet,
wer ein Schiff führt, obwohl er wusste oder bei pflichtgemässer Aufmerksamkeit wissen konnte, dass die vorgeschriebene Haftpflichtversicherung nicht besteht, wird mit Busse bestraft.1
Wer vorsätzlich ein Signal oder ein Zeichen für die Schifffahrt versetzt, beschädigt, entfernt oder verändert, wer ohne behördliche Ermächtigung ein Signal oder Zeichen anbringt, wird mit Busse bestraft.1
Art. 481Weitere Widerhandlungen
Wer in anderer Weise diesem Gesetz, den Ausführungsbestimmungen des Bundes oder der Kantone oder den schifffahrtspolizeilichen oder verkehrswirtschaftlichen Bestimmungen internationaler Vereinbarungen zuwiderhandelt, ohne dass ein Vergehen oder eine Übertretung im Sinne der Artikel 40-47 dieses Gesetzes vorliegt, wird mit Busse bestraft.
1 Fassung gemäss Ziff. II des BG vom 4. Okt. 1985, in Kraft seit 15. Juli 1986 (AS 1986 1130; BBl 1984 II 1453).
1 Wer die Bestimmungen über die regelmässige gewerbsmässige Personenbeförderung mit Schiffen verletzt, wird mit Busse bestraft.1
2 Erfolgt die Verletzung fahrlässig, so ist die Strafe Busse bis 5000 Franken.
1 Bestimmt es dieses Gesetz nicht ausdrücklich anders, so ist auch die fahrlässige Handlung strafbar.
2 In besonders leichten Fällen kann von einer Bestrafung Umgang genommen werden.
Der Arbeitgeber oder Vorgesetzte der eine nach diesem Gesetz strafbare Handlung des Schiffsführers veranlasst oder nicht nach seinen Möglichkeiten verhindert hat, untersteht der gleichen Strafandrohung wie der Führer.
1 Für Widerhandlungen auf Lernfahrten ist der Schiffsführer verantwortlich, wenn er die Pflichten verletzt hat, die ihm als Leiter der Lernfahrt oblagen.
2 Der Fahrschüler ist verantwortlich, soweit er eine Widerhandlung nach dem Stand seiner Ausbildung hätte vermeiden können.
Der Führer eines Rettungs-, Feuerlösch-, Polizei- oder Zollbootes ist auf einer dringlichen Dienstfahrt wegen Missachtung der Verkehrsregeln nicht strafbar, wenn er die erforderlichen Warnsignale gibt und alle Sorgfalt beachtet, die nach den besonderen Verhältnissen erforderlich ist.
1 Für Widerhandlungen nach den Artikeln 40-48 gelten die allgemeinen Bestimmungen des Strafgesetzbuches1.
2 Für Widerhandlungen nach Artikel 49 gelten die allgemeinen Bestimmungen des Bundesgesetzes vom 22. März 19742 über das Verwaltungsstrafrecht.
3 Für Widerhandlungen gegen schifffahrtspolizeiliche Vorschriften auf der Rheinstrecke, die der revidierten Rheinschifffahrtsakte vom 17. Oktober 18683 untersteht, können nur die darin vorgesehenen Strafen ausgesprochen werden.
3 SR 0.747.224.101
1 Die Kantone verfolgen und beurteilen die Widerhandlungen nach den Artikeln 40-48.
2 Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation verfolgt und beurteilt im Verfahren nach dem Bundesgesetz über das Verwaltungsstrafrecht vom 22. März 19741 die Widerhandlungen nach Artikel 49. Es kann für bestimmte Widerhandlungen die Verfolgung, die Beurteilung und den Strafvollzug nachgeordneten Dienststellen übertragen.
9. Kapitel:13 Zuständigkeiten
Art. 56 …1
1 Der Bundesrat erlässt die Ausführungsbestimmungen nach Anhören der Kantone und der interessierten Verbände.2
2 Er kann die durch das internationale Recht bedingten Vorschriften für die Schifffahrt erlassen.
3 Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation erlässt Bestimmungen über die Gebühren für Amtshandlungen der Bundesbehörden.3
1 Aufgehoben durch Ziff. II 20 des BG vom 20. März 2009 über die Bahnreform 2, mit Wirkung seit 1. Jan. 2010 (AS 2009 5597; BBl 2005 2415, 2007 2681).
2 Fassung gemäss Anh. Ziff. II 7 des BG vom 22. März 2002 über die Anpassung von Organisationsbestimmungen des Bundesrechts, in Kraft seit 1. Febr. 2003 (AS 2003 187; BBl 2001 3845).
3 Eingefügt durch Anh. Ziff. II 7 des BG vom 22. März 2002 über die Anpassung von Organisationsbestimmungen des Bundesrechts, in Kraft seit 1. Febr. 2003 (AS 2003 187; BBl 2001 3845).
1 Die Kantone vollziehen dieses Gesetz, die internationalen Vereinbarungen und die Ausführungsvorschriften, soweit dies nicht dem Bund übertragen ist.
2 Prüfung und Eichung der Schiffe sowie Erteilung und Entzug der Schiffsausweise obliegen dem Kanton, in dem das Schiff seinen Standort hat. Der Bundesrat umschreibt, wie der Standort zu bestimmen ist.
3 Die Ausweise für Schiffsführer und Besatzungsmitglieder werden von dem Kanton erteilt und entzogen, in dem der Bewerber oder der Inhaber des Ausweises seinen Wohnsitz oder, wenn dieser fehlt, seinen Aufenthalt hat. Stellt dieser Kanton keine Ausweise aus, so ist der Standortkanton des Schiffes zuständig.
4 Vereinbarungen zwischen Kantonen über die gemeinsame Organisation der Behörden bleiben vorbehalten.
1 Stellt die Polizei Schiffe im Verkehr fest, die nicht zugelassen sind oder deren Zustand oder Ladung den Verkehr gefährdet oder die Vorschriften des Umweltschutzes grob verletzt, so verhindert sie die Weiterfahrt. Sie kann den Schiffsausweis abnehmen und nötigenfalls das Schiff sicherstellen.
2 Befindet sich ein Schiffsführer in einem Zustand, der die sichere Fahrt ausschliesst, oder darf er aus einem andern gesetzlichen Grund nicht führen, so verhindert die Polizei die Weiterfahrt und nimmt ihm den Führerausweis ab.
3 Hat sich ein Schiffsführer durch grobe Verletzung wichtiger Verkehrsregeln als besonders gefährlich erwiesen oder verstösst er mutwillig gegen Vorschriften über den Gewässer- oder den Umweltschutz, so kann ihm die Polizei den Führerausweis auf der Stelle abnehmen.
4 Die Polizei stellt abgenommene Ausweise sofort der Entzugsbehörde zu. Diese entscheidet unverzüglich über den Entzug. Bis zu ihrem Entscheid wirkt die polizeiliche Abnahme eines Ausweises wie ein Entzug.
5 Vorbehalten bleiben internationale Vereinbarungen über die Schifffahrt auf internationalen Gewässern.
1 Die Vollzugsbehörden des Bundes und der Kantone gewähren einander unentgeltliche Rechts- und Amtshilfe und erstatten der zuständigen Behörde alle erforderlichen Meldungen und Auskünfte. Die kantonalen Behörden melden der Zollverwaltung die bei ihnen immatrikulierten Schiffe ausländischer Herkunft.
2 Die Polizei- und Strafbehörden melden den zuständigen Behörden die Widerhandlungen, die eine Massnahme nach sich ziehen können.
1 Die Kantone können Schiffe besteuern,
die ihren Standort in ihrem Gebiet haben;
die ihren Standort in einem andern Kanton haben und länger als einen Monat auf ihrem Gebiet verwendet werden.
2 Vom Beginn des Monats an, in dem der Standort eines Schiffes in einen andern Kanton verlegt wird, ist dieser zur Steuererhebung befugt. Der bisherige Standortkanton hat Steuern zurückzuerstatten, die er für eine weitere Zeit erhoben hat.
3 Der Standortkanton hat Steuern zurückzuerstatten, die er für die Zeit erhoben hat, während der ein Schiff nach Absatz 1 Buchstabe b in einem andern Kanton besteuert worden ist.
4 Der Bundesrat bestimmt nach Anhören der Kantone die Voraussetzungen für die Besteuerung ausländischer Schiffe, die längere Zeit in der Schweiz bleiben. Die Erhebung steht dem Kanton zu, in dem sich ein solches Schiff vorwiegend befindet.
5 Schiffe des Bundes und der konzessionierten Schifffahrtsunternehmen und die in der internationalen Rheinschifffahrt verwendeten Schiffe können von den Kantonen nicht besteuert werden.
1 Das Recht der Kantone, Gebühren zu erheben, bleibt gewahrt.
2 Für die Schifffahrt im Rahmen des Gemeingebrauchs, die konzessionierte Schifffahrt, die Schifffahrt des Bundes und die blosse Durchfahrt dürfen keine Gebühren erhoben werden.
3 Die Gebühren für die Benützung von Hafen-, Umschlags- und Landungsanlagen durch die gewerbsmässige Schifffahrt müssen am selben Gewässer bei gleichen Verhältnissen gleich sein.
10. Kapitel:14 Schlussbestimmungen
Alle diesem Gesetz widersprechenden Bestimmungen sind aufgehoben, insbesondere Artikel 66 Absatz 2 des Bundesgesetzes vom 28. September 19231 über das Schiffsregister.
1 SR 747.11. Abs. 2 hat heute eine neue Fassung.
Art. 63a1Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 18. Juni 1999
1 Plangenehmigungsgesuche, die im Zeitpunkt des Inkrafttretens dieser Änderung hängig sind, werden nach neuem Verfahrensrecht beurteilt.
Datum des Inkrafttretens: 4. Kap., Art. 56, 7. Kap., Art. 63: 1. April 197615 alle übrigen Bestimmungen: 1. April 197916
AS 1976 725
1 Eingefügt durch Ziff. I 12 des BG vom 18. Juni 1999 über die Koordination und Vereinfachung von Entscheidverfahren, in Kraft seit 1. Jan. 2000 (AS 1999 3071; BBl 1998 2591).2 [BS 1 3]. Der genannten Bestimmung entspricht heute Art. 87 der BV vom 18. April 1999 (SR 101).3 Fassung gemäss Anh. Ziff. II 7 des BG vom 22. März 2002 über die Anpassung von Organisationsbestimmungen des Bundesrechts, in Kraft seit 1. Febr. 2003 (AS 2003 187; BBl 2001 3845).4 BBl 1974 I 15495 Titel eingefügt durch Ziff. I 12 des BG vom 18. Juni 1999 über die Koordination und Vereinfachung von Entscheidverfahren, in Kraft seit 1. Jan. 2000 (AS 1999 3071; BBl 1998 2591).6 Ursprünglich: 2. Kapitel.7 Ursprünglich: 3. Kapitel.8 Eingefügt durch Ziff. I 8 des BG vom 16. März 2012 über den zweiten Schritt der Bahnreform 2, in Kraft seit 1. Jan. 2014 (AS 2012 5619, 2013 1603; BBl 2011 911).9 Ursprünglich: 4. Kapitel.10 Ursprünglich: 5. Fassung gemäss Ziff. I 6 des BG vom 19. Dez. 2008 (Änderungen des Transportrechts), in Kraft seit 1. Jan. 2010 (AS 2009 5973; BBl 2007 4377).11 Ursprünglich: 6. Kapitel.12 Ursprünglich: 7. Kapitel.13 Ursprünglich: 8. Kapitel.14 Ursprünglich: 9. Kapitel.15 BRB vom 12. März 197616 BRB vom 8. Nov. 1978 (AS 1979 736).
(LNI1)
du 3 octobre 1975 (Etat le 1er janvier 2014)
vu l'art. 24ter de la constitution2,3 vu le message du Conseil fédéral du 1er mai 19744,
1 La présente loi règle la navigation sur les voies d'eau suisses, y compris celles qui sont frontalières.
2 Le Conseil fédéral désigne les véhicules, les installations et les engins qui sont des bateaux au sens de la présente loi.
3 Les dispositions des conventions internationales ainsi que les dispositions prises en application de ces conventions sont réservées.
4 Les dispositions concernant l'expropriation, la surveillance, l'enquête indépendante sur les accidents, les restrictions dans l'intérêt de la sécurité du chemin de fer, la construction d'installations de signalisation et de transmission, les entreprises accessoires, les litiges, les prestations spéciales pour les administrations publiques et la perception de taxes ainsi que les dispositions pénales et les mesures administratives de la loi fédérale du 20 décembre 1957 sur les chemins de fer1 s'appliquent par analogie à la navigation intérieure exercée par des entreprises concessionnaires.2
2 Introduit par le ch. II 20 de la L du 20 mars 2009 sur la réforme des chemins de fer 2, en vigueur depuis le 1er janv. 2010 (RO 2009 5597; FF 2005 2269, 2007 2517).
Art. 2 Exercice de la navigation
1 La navigation sur les voies d'eau publiques est libre dans les limites des dispositions de la présente loi.
2 L'usage particulier et l'usage accru de ces voies d'eau sont subordonnés à l'autorisation du canton sur le territoire duquel se trouve la voie d'eau utilisée.
3 Les bateaux au service de la Confédération peuvent naviguer sur toutes les voies d'eau.
Art. 3 Souveraineté des cantons sur les eaux
1 La souveraineté sur les eaux appartient aux cantons. Le droit fédéral demeure réservé.
2 Dans la mesure où le requiert l'intérêt public ou la protection de droits importants, les cantons peuvent interdire ou restreindre la navigation ou limiter le nombre des bateaux admis sur une voie d'eau.
3 Le Conseil fédéral décide de l'admission des bateaux des entreprises publiques de navigation.
Art. 4 Voies d'eau intercantonales et internationales
1 Lorsqu'une voie d'eau touche le territoire de plusieurs cantons, ils s'entendent sur toutes les mesures à prendre. S'ils n'y parviennent pas, le Conseil fédéral décide.
2 Pour les voies d'eau frontalières ou pour les voies d'eau régies par des conventions internationales, le Conseil fédéral décide après avoir consulté les cantons riverains.
Art. 5 Entretien des voies d'eau
1 Dans la mesure où la navigation est possible sur une voie d'eau et où elle n'est ni interdite, ni restreinte, les cantons riverains sont tenus de veiller au maintien de cette navigabilité et de faire placer les signaux nécessaires.
2 Le canton répond du dommage causé par le défaut d'entretien d'une voie d'eau située sur son territoire. Au surplus, le droit des obligations est applicable.
Art. 6 Entraves à la navigation
1 Les cantons peuvent faire enlever, aux frais du détenteur et du propriétaire, lorsque ceux-ci ne le font pas dans le délai qui leur a été imparti, les bateaux échoués, coulés ou inaptes à la navigation ainsi que les autres objets qui entravent ou mettent en danger la navigation.
2 En cas de danger imminent ou lorsque ni le détenteur ni le propriétaire ne peuvent être atteints, les autorités peuvent prendre immédiatement les mesures utiles.
Art. 71Concessions et autorisations
Le droit de transporter des voyageurs régulièrement et à titre professionnel est octroyé en vertu des art. 6 à 8 de la loi du 20 mars 2009 sur le transport de voyageurs2.
1 Nouvelle teneur selon le ch. II 20 de la L du 20 mars 2009 sur la réforme des chemins de fer 2, en vigueur depuis le 1er janv. 2010 (RO 2009 5597; FF 2005 2269, 2007 2517).
Chapitre 2 Installations portuaires5
Art. 81Construction et exploitation d'installations portuaires
1 Les installations portuaires, les installations de transbordement et les débarcadères destinés aux bateaux de la Confédération et des entreprises publiques de navigation ne peuvent être construits, transformés ou exploités que si les plans du projet ont été approuvés par l'Office fédéral des transports.
2 La procédure d'approbation des plans est régie par la loi fédérale du 20 décembre 1957 sur les chemins de fer2.
4 Toutes les autres installations sont soumises à la surveillance des cantons.
1 Nouvelle teneur selon le ch. I 12 de la LF du 18 juin 1999 sur la coordination et la simplification des procédures de décision, en vigueur depuis le 1er janv. 2000 (RO 1999 3071; FF 1998 2221).
3 Abrogé par le ch. 80 de l'annexe à la L du 17 juin 2005 sur le TAF, avec effet au 1er janv. 2007 (RO 2006 2197; FF 2001 4000).
Art. 9 Aménagement des installations portuaires
1 Le Conseil fédéral édicte les prescriptions concernant la signalisation et l'éclairage des installations des ports, des places de transbordement et des débarcadères.
2 Il peut édicter des prescriptions uniformes concernant la construction et l'aménagement de telles installations.
Chapitre 36 Bateaux et conducteurs de bateaux
Section 1 Bateaux
Art. 10 Garanties de sécurité
1 Les bateaux doivent être construits, équipés et entretenus de manière à satisfaire aux règles de route et à ne pas exposer à des risques les personnes à bord, la navigation et les autres usagers de la voie d'eau.
2 Les bateaux ne peuvent naviguer que s'ils sont en état de navigabilité et conformes aux prescriptions.
Art. 11 Construction et équipement des bateaux
1 Le Conseil fédéral édicte les prescriptions relatives à la construction, à l'équipement et au jaugeage des bateaux. Il tient compte des exigences de la protection des eaux et de l'environnement.
2 Il peut limiter les dimensions des bateaux ainsi que la puissance des moteurs et exclure certains genres de moteurs.
Art. 12 Expertise des types
1 Le Conseil fédéral peut soumettre à l'expertise des types les bateaux construits en série, leurs accessoires, ainsi que les dispositifs exigés pour la sécurité.
2 Les bateaux et les objets soumis à l'expertise des types ne peuvent être mis sur le marché que s'ils correspondent au modèle approuvé.
3 Le Conseil fédéral, sur proposition des cantons, désigne les services ou les experts chargés des expertises et règle la procédure.
Art. 13 Permis de navigation
1 Les bateaux ne peuvent naviguer que s'ils sont pourvus d'un permis de navigation.
2 Le permis de navigation n'est délivré que si le bateau est conforme aux prescriptions et si l'assurance-responsabilité civile a été conclue.
3 Lorsque le nombre des bateaux admis sur une voie d'eau est limité, les bateaux ne peuvent y naviguer qu'avec une autorisation complémentaire du canton.
4 Si le lieu de stationnement d'un bateau est transféré dans un autre canton ou s'il y a changement de propriétaire, un nouveau permis de navigation doit être établi.
5 Le Conseil fédéral désigne les bateaux exemptés du permis de navigation et ceux pour lesquels il est exigé un permis spécial. Il peut admettre comme valables des permis de navigation étrangers ou accorder des facilités lorsqu'il s'agit de bateaux stationnant à l'étranger qui ne naviguent que temporairement en Suisse.
Art. 14 Inspection officielle
1 Avant que le permis soit délivré, le bateau doit être soumis à une inspection officielle.
2 Le Conseil fédéral peut dispenser de l'inspection individuelle les bateaux qui ont fait l'objet d'une expertise des types.
3 Des inspections subséquentes doivent avoir lieu:
à intervalles réguliers;
lorsque le bateau ne paraît plus offrir la sécurité requise pour la navigation;
si le bateau a subi des modifications essentielles.
4 Le détenteur ou le propriétaire du bateau est tenu d'annoncer les modifications essentielles à l'autorité compétente.
5 Le Conseil fédéral édicte les dispositions relatives à l'inspection des bateaux.
Art. 15 Immatriculation et signes distinctifs
1 Tout bateau doit être inscrit sur un registre et pourvu de signes distinctifs.
2 Les bateaux qui ne sont pas inscrits sur un registre fédéral doivent l'être sur le registre du canton dans lequel ils stationnent.
3 Le Conseil fédéral édicte les dispositions concernant l'immatriculation et les signes distinctifs des bateaux et fixe les exceptions.
Section 2 Conducteurs de bateaux et équipages
Art. 16 Conduite des bateaux
1 Tout bateau doit être placé sous l'autorité d'un conducteur responsable.
2 Est réputé conducteur celui qui exerce l'autorité.
3 Pour certains bateaux, le Conseil fédéral peut exiger un équipage minimum.
4 L'équipage et les autres personnes à bord sont tenus de se conformer aux ordres qui leur sont donnés par le conducteur dans l'intérêt de la navigation et de l'ordre à bord.
Art. 17 Délivrance des permis
1 Le Conseil fédéral désigne les bateaux pour la conduite desquels un permis de conduire est nécessaire.
2 Le permis est délivré si l'examen officiel a démontré que le candidat connaît les règles de route et qu'il est apte à conduire avec sûreté un bateau de la catégorie correspondant au permis.
3 Le Conseil fédéral peut subordonner à un permis l'exercice d'autres fonctions à bord.
4 Les permis ne sont pas délivrés lorsque le candidat:
n'a pas encore atteint l'âge minimum prescrit par le Conseil fédéral;
est empêché par des maladies ou infirmités physiques ou mentales de conduire sûrement un bateau ou de travailler comme membre de l'équipage;
s'adonne à la boisson ou à d'autres formes de toxicomanie susceptibles de diminuer son aptitude à conduire sûrement un bateau ou à travailler comme membre de l'équipage.
5 Si la capacité du conducteur ou d'un membre de l'équipage suscite des doutes, on procédera à un nouvel examen.
Section 3 Permis
Art. 18 Validité des permis
1 Les permis de navigation et de conduire ainsi que les permis des membres d'équipage sont valables sur tout le territoire suisse.
2 Leur validité peut être restreinte ou leur délivrance subordonnée à des conditions spéciales.
3 Les permis établis en application de conventions internationales sont également valables sur les voies d'eau suisses régies par ces conventions.
4 Le Conseil fédéral édicte les dispositions réglant la reconnaissance des autres permis étrangers.
Art. 19 Retrait en général
1 Les permis et les autorisations doivent être retirés lorsque les conditions de leur délivrance ne sont pas ou ne sont plus remplies.
2 Les permis et les autorisations peuvent être retirés lorsque les restrictions ou les obligations liées à leur délivrance ne sont pas observées ou que des taxes ou des émoluments n'ont pas été acquittés pour le bateau.
Art. 201Retrait de permis pour les conducteurs après une infraction légère
compromet légèrement la sécurité de la navigation ou incommode des tiers en enfreignant les règles de route;
enfreint les dispositions sur la protection des eaux ou de l'environnement;
fait un usage abusif d'un permis;
en état d'ébriété, conduit un bateau, participe à sa conduite ou exerce un service nautique à bord d'un bateau sans pour autant présenter une alcoolémie qualifiée (art. 24b, al. 6, let. a ou b) ni commettre d'autres infractions aux règles de route.
2 Après une infraction légère, le permis de conduire est retiré pour au moins un mois au conducteur qui a fait l'objet d'un retrait de permis ou d'une autre mesure administrative au cours des deux années précédentes.
3 L'auteur d'une infraction fait l'objet d'un avertissement si, au cours des deux années précédentes, le permis de conduire ne lui a pas été retiré et qu'aucune autre mesure administrative n'a été prononcée.
1 Nouvelle teneur selon le ch. I 8 de la LF du 16 mars 2012 sur la deuxième partie de la réforme des chemins de fer 2, en vigueur depuis le 1er janv. 2014 (RO 2012 5619, 2013 1603; FF 2011 857).
Art. 20a1Retrait de permis pour les conducteurs après une infraction moyennement grave
1 Commet une infraction moyennement grave la personne qui:
crée un danger pour la sécurité d'autrui ou en prend le risque en enfreignant les règles de route;
en état d'ébriété, conduit un bateau, participe à sa conduite ou exerce un service nautique à bord d'un bateau, sans pour autant présenter une alcoolémie qualifiée (art. 24b, al. 6, let. a ou b), et commet de plus une infraction légère aux règles de route;
soustrait un bateau dans le dessein d'en faire usage;
conduit un bateau, participe à sa conduite ou exerce un service nautique à bord d'un bateau sans être titulaire du permis requis;
refuse ou est incapable d'adopter un mode de conduite sûr permettant d'éviter de mettre en danger ou d'incommoder des tiers.
2 Après une infraction moyennement grave, le permis de conduire est retiré pour les durées suivantes:
au moins un mois;
au moins quatre mois s'il a été retiré une fois au cours des deux années précédentes en raison d'une infraction grave ou moyennement grave;
au moins neuf mois s'il a été retiré deux fois au cours des deux années précédentes en raison d'une infraction moyennement grave;
au moins 15 mois s'il a été retiré deux fois au cours des deux années précédentes en raison d'une infraction grave;
pour une période indéterminée de deux ans au moins s'il a été retiré trois fois au cours des dix années précédentes en raison d'une infraction moyennement grave au moins; il est renoncé à cette mesure si, pendant cinq ans au moins à compter de l'expiration d'un retrait, aucune infraction donnant lieu à une mesure administrative n'a été commise;
définitivement, s'il a été retiré au cours des cinq années précédentes en vertu de la let. e ou de l'art. 20b, al. 2, let. d.
1 Introduit par le ch. I 8 de la LF du 16 mars 2012 sur la deuxième partie de la réforme des chemins de fer 2, en vigueur depuis le 1er janv. 2014 (RO 2012 5619, 2013 1603; FF 2011 857).
Art. 20b1Retrait de permis pour les conducteurs après une infraction grave
1 Commet une infraction grave la personne qui:
compromet gravement la sécurité de la navigation;
en état d'ébriété, conduit un bateau, participe à sa conduite ou exerce un service nautique à bord d'un bateau et pésente une alcoolémie qualifiée (art. 24b, al. 6, let. a ou b);
conduit un bateau, participe à sa conduite ou exerce un service nautique à bord d'un bateau alors qu'elle est incapable de conduire du fait de l'absorption de stupéfiants ou de médicaments ou pour d'autres raisons;
s'oppose ou se dérobe intentionnellement à un prélèvement de sang, à un alcootest ou à un autre examen préliminaire réglementé par le Conseil fédéral, alors que la mesure a été ordonnée ou dont il fallait supposer qu'elle le serait, s'oppose ou se dérobe intentionnellement à un examen médical complémentaire ou encore fait en sorte que de telles mesures ne puissent atteindre leur but;
prend la fuite après avoir blessé ou tué une personne, ou néglige son obligation de lui porter secours;
conduit un bateau, participe à sa conduite ou exerce un service nautique à bord d'un bateau alors que le permis requis lui a été retiré.
2 Après une infraction grave, le permis de conduire est retiré pour les durées suivantes:
au moins trois mois;
au moins six mois s'il a été retiré une fois au cours des cinq années précédentes en raison d'une infraction moyennement grave;
au moins douze mois s'il a été retiré une fois au cours des cinq années précédentes en raison d'une infraction grave ou deux fois en raison d'infractions moyennement graves;
pour une période indéterminée de deux ans au moins s'il a été retiré deux fois au cours des dix années précédentes en raison d'une infraction grave ou trois fois en raison d'infractions moyennement graves au moins; il est renoncé à cette mesure si, pendant cinq ans au moins à compter de l'expiration d'un retrait, aucune infraction donnant lieu à une mesure administrative n'a été commise;
définitivement, s'il a été retiré au cours des cinq années précédentes en vertu de la let. d ou de l'art. 20a, al. 2, let. e.
3 La durée du retrait de permis en raison d'une infraction visée à l'al. 1, let. f, se substitue à la durée restante du retrait en cours.
Art. 20c1Retrait de permis et autres mesures administratives prévues par la loi sur la circulation routière
Les retraits de permis et autres mesures administratives prévus par la loi fédérale du 19 décembre 1958 sur la circulation routière2, en cours ou antérieurs, sont assimilés aux retraits de permis et autres mesures administratives visés aux art. 20, al. 2 et 3, 20a, al. 2, et 20b, al. 2, de la présente loi, en cours ou antérieurs.
Art. 211Retrait de permis pour cause d'inaptitude à la conduite
1 Le permis est retiré pour une période indéterminée dans les cas suivants:
les aptitudes physiques et psychiques de l'intéressé ne lui permettent pas ou plus de conduire avec sûreté un bateau;
l'intéressé souffre d'une forme de dépendance le rendant inapte à la conduite;
l'intéressé, en raison de son comportement antérieur, ne peut garantir qu'à l'avenir il observera les prescriptions et fera preuve d'égards envers autrui en conduisant un bateau.
2 Si un retrait est prononcé en vertu de l'al. 1 à la place d'un retrait prononcé en vertu des art. 20 à 20b, il est assorti d'un délai d'attente prenant fin à l'expiration de la durée minimale du retrait prévue pour l'infraction commise.
3 Le permis de conduire est retiré définitivement au conducteur incorrigible.
Art. 21a1Restitution du permis de conduire
L'art. 17 de la loi fédérale du 19 décembre 1958 sur la circulation routière2 s'applique par analogie à la restitution du permis de conduire.
Chapitre 47 Règles de route
Section 1 Obligations générales
Art. 22 Devoir général de vigilance
1 Le conducteur de bateau doit prendre toutes les précautions que commandent le devoir général de vigilance et la pratique de la navigation pour éviter de mettre en danger des personnes, de causer des dommages aux choses des tiers, d'entraver la navigation et de troubler l'environnement.
2 En cas de danger imminent, le conducteur doit prendre toutes dispositions pour éviter un dommage, même s'il doit de ce fait transgresser les prescriptions.
Art. 23 Obligation de secourir
1 Si lors d'un accident, des personnes à bord se trouvent en danger, le conducteur du bateau et l'équipage doivent tout mettre en oeuvre pour sauver ces personnes.
2 Si, sur une voie d'eau, des personnes se trouvent en danger, tout conducteur de bateau est tenu de leur prêter assistance dans la mesure ou cela peut raisonnablement être exigé de lui et demeure compatible avec la sécurité de son propre bateau.
Art. 24 Annonce d'accident et de dommages
1 Si lors d'un accident, des personnes sont blessées ou tuées, le conducteur du bateau et toute autre personne impliquée doivent appeler sans délai la police. Lorsque l'accident n'a causé que des dommages matériels, leur auteur en avertira le lésé aussi rapidement que possible.
2 Celui qui endommage un signal pour la navigation ou une balise doit en aviser sans délai la police.
Section 1a8 Incapacité de conduire, constatation de l'incapacité de conduire
Art. 24a Incapacité de conduire
La personne qui n'a pas les capacités physiques et psychiques nécessaires pour conduire un bateau, participer à sa conduite ou exercer un service nautique à bord d'un bateau parce qu'elle est sous l'influence de l'alcool, de stupéfiants ou de médicaments ou pour toute autre raison est réputé incapable de conduire pendant cette période et doit s'en abstenir.
Art. 24b Constatation de l'incapacité de conduire
1 La personne qui conduit un bateau, participe à sa conduite ou exerce un service nautique à bord d'un bateau peut être soumise à un alcootest.
2 Si la personne concernée donne des signes d'incapacité de conduire et que ceux-ci ne s'expliquent pas ou pas entièrement par l'influence de l'alcool, elle peut être soumise à d'autres examens préliminiares, notamment à des analyses d'urine et de salive.
3 Il y a lieu d'ordonner un prélèvement de sang dans les cas suivants:
des signes d'incapacité de conduire sont apparents;
la personne refuse de se soumettre à l'alcootest, s'y soustrait ou l'entrave.
4 Lorsque des raisons majeures l'imposent, un prélèvement de sang peut être effectué contre la volonté de la personne soupçonnée. D'autres moyens de preuves pour la constatation de l'incapacité de conduire sont réservés.
5 Le Conseil fédéral édicte des prescriptions sur les examens préliminaires, la procédure à suivre pour l'alcootest et le prélèvement de sang, ainsi que sur l'évaluation de ces tests et l'examen médical complémentaire de la personne soupçonnée d'incapacité de conduire.
6 Le Conseil fédéral peut prendre les mesures suivantes:
déterminer la concentration d'alcool dans le sang à partir de laquelle, indépendamment d'autres preuves et de la résistance individuelle à l'alcool, une personne est réputée incapable de conduire aux termes de l'art. 24a (état d'ébriété) et la concentration à partir de laquelle elle est qualifiée;
fixer des limites de concentration d'alcool dans le sang inférieures à celles qui sont définies à la let. a pour les personnes qui conduisent des bateaux, participent à leur conduite en exploitation commerciale pour le transport des voyageurs ou des marchandises ou exercent un service nautique à bord de ces bateaux;
déterminer la concentration dans le sang d'autres substances influençant négativement la capacité de conduire, à partir de laquelle, indépendamment d'autres preuves et de la résistance individuelle, une personne est réputée incapable de conduire aux termes de la présente loi;
prescrire que, pour constater une toxicodépendance diminuant l'aptitude à la conduite d'une personne, les prélèvements mentionnés au présent article, à savoir de sang, de cheveux et d'ongles, fassent l'objet d'une analyse.
Section 2 Prescriptions de police de la navigation
Art. 25 Règles de route et de stationnement
1 Le Conseil fédéral édicte les dispositions pour régler la navigation et le stationnement des bateaux, la signalisation, les signaux et les feux, le transport des matières dangereuses, ainsi que pour sauvegarder la sécurité de la navigation.
2 Il peut édicter des prescriptions sur le ski nautique et autres sports semblables et établir des règles pour la protection des autres usagers de la voie d'eau.
3 Les cantons peuvent, en vue d'assurer la sécurité de la navigation ou la protection de l'environnement, édicter des prescriptions particulières pour régler des questions de caractère local.
Art. 26 Services d'avis de tempête et de secours
1 Les cantons peuvent installer des services d'avis de tempête et de secours et habiliter ces services à interdire la sortie des bateaux en cas de tempête, de brouillard ou d'intempéries et à ordonner aux bateaux qui se trouvent au large de regagner la rive.
2 Ils peuvent exiger des propriétaires et des détenteurs de bateaux stationnés dans le canton une contribution aux frais de ces services et imposer aux loueurs professionnels de bateaux l'obligation de participer aux opérations de secours.
3 Les frais de sauvetage peuvent être mis à la charge du conducteur, du détenteur et du propriétaire du bateau qui a bénéficié du sauvetage.
4 Les dispositions édictées pour les entreprises publiques de navigation sont réservées.
Art. 27 Manifestations nautiques et exercices militaires
1 Une autorisation cantonale est nécessaire pour les manifestations nautiques ainsi que pour les courses d'essai au cours desquelles il est dérogé aux prescriptions. Le canton peut assortir l'autorisation de conditions particulières.
2 Les cantons peuvent, pour un temps limité, interdire entièrement ou partiellement la navigation dans la zone de la manifestation.
3 Les services des entreprises publiques de navigation ne peuvent être restreints qu'avec l'autorisation de la Confédération.
4 Le Conseil fédéral édicte des prescriptions pour régler l'interdiction ou la limitation temporaire de la navigation lors d'exercices militaires.
Chapitre 59 Dispositions particulières pour la navigation rhénane internationale
Art. 28 Police de la navigation
1 Le Département fédéral de l'environnement, des transports de l'énergie et de la communication1 édicte les dispositions nécessaires à la sécurité et à l'ordre de la navigation rhénane internationale, notamment celles qui découlent des résolutions de la Commission centrale pour la navigation du Rhin. Il peut aussi déclarer ces prescriptions applicables sur le tronçon du Rhin entre Bâle et Rheinfelden.
2 L'Office fédéral des transports2 édicte les prescriptions de police de navigation qui n'ont qu'un caractère temporaire et les publie dans le Recueil des lois.
Art. 29 Economie des transports
Pour assurer un régime uniforme de la navigation rhénane internationale, le Conseil fédéral peut édicter des dispositions relatives à l'économie des transports en application des résolutions obligatoires de la Commission centrale pour la navigation du Rhin ou des accords conclus par les Etats riverains.
Art. 30 Compétence des autorités cantonales
1 Les cantons riverains sont compétents pour l'inspection et le jaugeage des bateaux affectés à la navigation rhénane internationale ainsi que pour délivrer ou retirer les permis de tels bateaux, ceux de leurs conducteurs et ceux des membres de leur équipage, sans égard au lieu de stationnement du bateau ou au domicile ou au lieu de séjour du candidat ou du détenteur du permis.
2 Le Conseil fédéral peut, de concert avec les gouvernements des cantons riverains intéressés, confier à l'un d'eux l'exécution des prescriptions de police de navigation et celles qui ont trait à l'économie des transports sur le Rhin.
Chapitre 6 Responsabilité et assurance10
Art. 30a1Responsabilité
Les art. 40b à 40f de la loi du 20 décembre 1957 sur les chemins de fer2 s'appliquent à la responsabilité des entreprises de navigation concessionnaires.
1 Introduit par le ch. I 6 de la LF du 19 déc. 2008, en vigueur depuis le 1er janv. 2010 (RO 2009 5973; FF 2007 4147).
Art. 31 Assurance obligatoire
1 Un bateau ne peut être mis en circulation avant qu'ait été conclue une assurance-responsabilité civile.
2 L'assurance doit couvrir la responsabilité civile:
du propriétaire, du détenteur et du conducteur du bateau,
des membres d'équipage et des auxiliaires,
du skieur nautique remorqué par le bateau.
3 Le Conseil fédéral fixe les montants minimums qui doivent être couverts par l'assurance. Il peut prévoir des exceptions à l'obligation de conclure une assurance.
4 Le Conseil fédéral édicte des dispositions concernant l'assurance-responsabilité civile des entreprises de navigation concessionnaires.
Art. 32 Limitations de l'assurance
Peuvent être exclues de l'assurance:
les prétentions du propriétaire, du détenteur et du conducteur du bateau;
les prétentions qui découlent des dommages matériels subis par le conjoint de la personne tenue à réparation, par ses ascendants et descendants ainsi que par ses frères et soeurs vivant en ménage commun avec lui;
les prétentions du skieur nautique remorqué pour des accidents en rapport avec les opérations du remorquage;
les prétentions qui découlent des dommages subis par le bateau ou les choses qu'il transportait, remorquait ou poussait et pour la destruction du bateau ou de ces choses;
les prétentions qui découlent des accidents survenus lors de courses pour lesquelles a été conclue une assurance-responsabilité civile particulière.
Art. 33 Action directe contre l'assureur. Exceptions
1 Dans la limite des montants prévus par le contrat de l'assurance-responsabilité civile obligatoire, le lésé peut intenter une action directe contre l'assureur.
2 Les exceptions découlant du contrat ou de la loi fédérale du 2 avril 1908 sur le contrat d'assurance1 ne peuvent pas être opposées au lésé.
Art. 34 Droit de recours de l'assureur
1 L'assureur a un droit de recours contre le preneur d'assurance ou l'assuré dans la mesure où il aurait été autorisé à refuser ou à réduire ses prestations d'après le contrat ou la loi fédérale du 2 avril 1908 sur le contrat d'assurance1 .
2 Lorsqu'un lésé n'est pas couvert complètement par les prestations de l'assurance, les assureurs ne peuvent faire valoir leur droit de recours contre les responsables du dommage ou leurs assureurs en responsabilité civile que si le lésé n'en subit aucun préjudice.
3 L'action en recours de l'assureur se prescrit par un an à partir du jour où l'assureur a complètement exécuté sa prestation et le responsable est connu.
Art. 35 Assureur
L'assurance-responsabilité civile doit être conclue auprès d'une entreprise autorisée par le Conseil fédéral à les pratiquer. Est réservée la reconnaissance d'assurances conclues à l'étranger pour les bateaux étrangers.
Art. 36 Attestation d'assurance, suspension et cessation de l'assurance
1 L'assureur est tenu d'établir une attestation d'assurance à l'intention de l'autorité qui délivre le permis de navigation.
2 L'assureur annoncera à l'autorité qui a délivré le permis de navigation la suspension ou la cessation de l'assurance. La suspension ou la cessation ne prendra effet à l'égard des personnes lésées qu'au moment où l'assurance est remplacée par une autre ou le permis de navigation restitué, mais dans tous les cas soixante jours après la notification de l'assureur.
3 L'autorité qui reçoit la notification de l'assureur retirera immédiatement le permis de navigation. Aucun permis ne sera délivré avant que soit attestée la conclusion d'une nouvelle assurance.
Art. 37 Cas spéciaux
1 La Confédération et les cantons ne sont pas soumis à l'obligation de s'assurer.
2 Le présent chapitre n'est pas applicable aux bateaux affectés à la navigation rhénane internationale.
Chapitre 711 …
1 Abrogé par le ch. 80 de l'annexe à la L du 17 juin 2005 sur le TAF, avec effet au 1er janv. 2007 (RO 2006 2197 1069; FF 2001 4000).
1 Abrogé par le ch. II 23 de l'annexe 1 au CPC du 19 déc. 2008, avec effet au 1er janv. 2011 (RO 2010 1739; FF 2006 6841).
Chapitre 812 Dispositions pénales
Section 1 Délits et contraventions
Art. 40 Violation des règles de route
1 Quiconque viole les règles de route de la loi, des conventions internationales ou des dispositions d'exécution édictées par la Confédération et les cantons, est puni de l'amende.1
2 Quiconque, par une violation grave des règles de route, crée un sérieux danger pour la sécurité d'autrui ou en prend le risque, est puni d'une peine privative de liberté de trois ans au plus ou d'une peine pécuniaire.2
3 Dans les cas de ce genre, l'art. 237, ch. 2, du code pénal suisse3 n'est pas applicable.
2 Nouvelle teneur selon l'art. 333 du CP, dans la teneur de la LF du 13 déc. 2002, en vigueur depuis le 1er janv. 2007 (RO 2006 3459; FF 1999 1787).
Art. 411Conduite en état d'incapacité de conduire
1 Quiconque conduit un bateau, participe à sa conduite ou exerce un service nautique à bord d'un bateau en état d'ébriété est puni de l'amende. Si l'alcoolémie est qualifiée (art. 24b, al. 6, let. a ou b), la sanction est une peine privative de liberté de trois ans au plus ou une peine pécuniaire.
2 Quiconque conduit un bateau, participe à sa conduite ou exerce un service nautique à bord d'un bateau bien que sa capacité de le faire soit nulle pour d'autres raisons, est puni d'une peine privative de liberté de trois ans au plus ou d'une peine pécuniaire.
3 Quiconque conduit un bateau sans moteur, participe à sa conduite ou accomplit un service nautique à bord d'un tel bateau en état d'incapacité de conduire est puni de l'amende.
Art. 41a1Opposition ou dérobade aux mesures visant à détermnier l'incapacité de conduire
1 Est punie d'une peine privative de liberté de trois ans au plus ou d'une peine pécuniaire la personne qui conduit un bateau, participe à sa conduite ou exerce un service nautique à bord d'un bateau et s'oppose ou se dérobe intentionnellement à un prélèvement de sang, à un alcootest ou à un autre examen préliminaire réglementé par le Conseil fédéral, alors que la mesure a été ordonnée ou dont il fallait supposer qu'elle le serait, s'oppose ou se dérobe intentionnellement à un examen médical complémentaire ou encore fait en sorte que de telles mesures ne puissent atteindre leur but.
2 Si la personne concernée conduit un bateau sans moteur, participe à sa conduite ou exerce un service nautique à bord d'un tel bateau, elle est punie de l'amende.
Art. 41b1Dispositions pénales complémentaires
Le Conseil fédéral peut déclarer passibles de l'amende les personnes qui contreviennent aux dispositions d'exécution qu'il a prises en vertu de la présente loi.
Art. 421Violation des devoirs en cas d'accident
1 Quiconque, lors d'un accident, viole les devoirs que lui impose la présente loi, est puni de l'amende.
2 Le conducteur de bateau qui fuit après avoir tué ou blessé une personne lors d'un accident, est puni d'une peine privative de liberté de trois ans au plus ou d'une peine pécuniaire.
Art. 431Etat défectueux du bateau
1 Quiconque porte intentionnellement atteinte à la sécurité d'un bateau de sorte qu'il en résulte un danger d'accident, est puni d'une peine privative de liberté de trois ans au plus ou d'une peine pécuniaire.
3 Quiconque conduit un bateau dont il sait ou doit savoir en prêtant toute l'attention commandée par les circonstances qu'il ne répond pas aux prescriptions relatives à la sécurité, ou par négligence tolère qu'un tel bateau soit utilisé par d'autres, est puni de l'amende.
Art. 44 Vol d'usage
1 Quiconque soustrait un bateau pour en faire usage ou en profite à titre de conducteur ou de passager, en sachant dès le début que le bateau est soustrait, est puni d'une peine privative de liberté de trois ans au plus ou d'une peine pécuniaire.1
2 Si l'un des auteurs appartient aux proches ou familiers du détenteur ou du propriétaire il n'est puni que sur plainte; la peine est l'amende.2
3 Quiconque, pour faire des courses qu'il n'est manifestement pas autorisé à entreprendre, utilise un bateau qui lui a été confié est, sur plainte, puni de l'amende.3
4 Dans ces cas, l'art. 143 du code pénal suisse4 n'est pas applicable.
4 RS 311.0. Actuellement: art. 141.
Art. 451Conduite d'un bateau sans permis de conduire
Quiconque conduit un bateau sans être titulaire du permis de conduire nécessaire, quiconque n'observe pas les restrictions ou autres conditions spéciales auxquelles est soumis son permis,
quiconque met un bateau à la disposition d'un conducteur dont il sait ou pourrait savoir en prêtant toute l'attention commandée par les circonstances qu'il n'est pas titulaire du permis nécessaire,
Art. 461Conduite d'un bateau sans permis de navigation, sans signes distinctifs ou sans assurance-responsabilité civile
Quiconque conduit un bateau alors que le permis de navigation ou l'autorisation cantonale nécessaire fait défaut ou que le bateau est dépourvu de signes distinctifs ou muni de faux signes distinctifs,
quiconque n'observe pas les restrictions ou les conditions auxquelles est soumis le permis de navigation, notamment pour ce qui a trait au nombre de personnes pouvant être pris à bord ou le maximum de charge admissible,
quiconque conduit un bateau en sachant qu'il n'est pas couvert par l'assurance-responsabilité civile prescrite ou doit le savoir en prêtant toute l'attention commandée par les circonstances,
Art. 471Signaux et balises
Quiconque, intentionnellement, déplace, endommage, enlève ou modifie un signal ou une balise,
quiconque place un signal ou une balise sans l'assentiment de l'autorité,
Art. 481Autres infractions
Celui qui aura d'une autre manière contrevenu à la présente loi, aux dispositions d'exécution édictées par la Confédération ou par les cantons ou aux règles de conventions internationales touchant la police de navigation ou l'économie des transports, sans qu'il y ait délit ou contravention au sens des art. 40 à 47 de la présente loi, sera puni de l'amende.
1 Nouvelle teneur selon le ch. II de la LF du 4 oct. 1985, en vigueur depuis le 15 juil. 1986 (RO 1986 1130; FF 1984 II 1477).
Art. 49 Transport illicite de voyageurs
1 Quiconque viole les prescriptions régissant les transports réguliers et professionnels de personnes par bateau est puni de l'amende.1
2 Si l'auteur a agi par négligence, la peine sera l'amende jusqu'à concurrence de 5000 francs.
Section 2 Conditions de la répression
Art. 50 Infractions commises par négligence
1 Sauf disposition expresse et contraire de la loi, la négligence est aussi punissable.
2 Dans les cas de très peu de gravité, le prévenu pourra être exempté de toute peine.
Art. 51 Infractions commises par les employeurs et les supérieurs
L'employeur ou le supérieur qui a incité un conducteur de bateau à commettre un acte punissable en vertu de la présente loi ou qui n'a pas empêché, selon ses possibilités, une telle infraction est passible de la même peine que le conducteur.
Art. 52 Courses d'apprentissage
1 Lorsqu'il viole les obligations qui lui incombent en vertu de sa fonction, le conducteur qui accompagne un élève conducteur est responsable des actes punissables commis lors des courses d'apprentissage.
2 L'élève conducteur est responsable des contraventions qu'il aurait pu éviter suivant le degré de son instruction.
Art. 53 Courses officielles urgentes
Lors de courses officielles urgentes, le conducteur d'un bateau affecté au sauvetage, à la lutte contre le feu, aux services de police ou de douane, qui aura donné les signaux d'avertissement nécessaires et observé la prudence que lui imposaient les circonstances, ne sera pas puni pour avoir enfreint les règles de route.
Art. 54 Relation avec d'autres lois pénales
1 Les dispositions générales du code pénal suisse1 s'appliquent aux infractions mentionnées aux art. 40 à 48.
2 Les dispositions générales de la loi fédérale du 22 mars 1974 sur le droit pénal administratif2 s'appliquent aux infractions mentionnées à l'art. 49.
3 S'il y a contravention aux prescriptions de police de navigation sur la partie du Rhin régie par la convention revisée pour la navigation du Rhin du 17 octobre 18683, il ne pourra être prononcé que les peines prévues par cette convention.
3 RS 0.747.224.101
1 Les cantons poursuivent et jugent les infractions prévues aux art. 40 à 48.
2 Le Département fédéral de l'environnement, des transports, de l'énergie et de la communication poursuit et juge les infractions mentionnées à l'art. 49 selon la procédure instituée par la loi fédérale du 22 mars 1974 sur le droit pénal administratif1. Ce département peut déléguer à des services subordonnés la poursuite et le jugement de certaines infractions ainsi que l'exécution des peines.
Chapitre 913 Attributions des autorités
Section 1 Compétence des autorités fédérales
1 Après avoir entendu les cantons et les associations intéressées, le Conseil fédéral édicte les dispositions d'exécution.2
2 Il peut édicter des prescriptions sur la navigation découlant du droit international.
3 Le Département fédéral de l'environnement, des transports, de l'énergie et de la communication réglemente les émoluments perçus par les autorités fédérales.3
1 Abrogé par le ch. II 20 de la L du 20 mars 2009 sur la réforme des chemins de fer 2, avec effet au 1er janv. 2010 (RO 2009 5597; FF 2005 2269, 2007 2517).
2 Nouvelle teneur selon le ch. II 7 de l'annexe à la LF du 22 mars 2002 sur l'adaptation des disp. du droit fédéral en matière d'organisation, en vigueur depuis le 1er fév. 2003 (RO 2003 187; FF 2001 3657).
3 Introduit par le ch. II 7 de la LF du 22 mars 2002 sur l'adaptation des disp. du droit fédéral en matière d'organisation, en vigueur depuis le 1er fév. 2003 (RO 2003 187; FF 2001 3657).
Section 2 Compétence des autorités cantonales
1 L'exécution de la présente loi, des conventions internationales et des dispositions d'application est du ressort des cantons dans la mesure où elle n'est pas réservée à une autorité fédérale.
2 Le canton dans lequel le bateau a son lieu de stationnement est compétent pour son inspection, pour le jaugeage ainsi que pour la délivrance et le retrait du permis de navigation. Le Conseil fédéral précise comment il faut déterminer le lieu de stationnement.
3 Les permis de conduire et les permis des membres d'équipage sont délivrés et retirés par le canton dans lequel le candidat ou le titulaire a son domicile ou, à défaut, son lieu de séjour habituel. Si ce canton ne délivre pas de permis, cette tâche incombe au canton dans lequel le bateau stationne.
4 Les conventions intercantonales relatives à une organisation commune des autorités sont réservées.
Art. 59 Attributions spéciales de la police
1 Lorsque la police constate qu'un bateau circule sans avoir été admis à naviguer ou que son état ou sa cargaison présente un danger pour la navigation ou qu'il y a violation grave des prescriptions sur la protection de l'environnement, elle l'empêchera de continuer sa course. Elle pourra saisir le permis de navigation et, s'il le faut, le bateau.
2 Si un conducteur se trouve dans un état qui ne lui permet pas de conduire avec sécurité ou lorsque, pour une autre raison légale, il n'a pas le droit de conduire un bateau, la police l'empêchera de continuer sa course et saisira son permis de conduire.
3 La police peut saisir sur-le-champ le permis de conduire de tout conducteur qui, par une violation grave des règles élémentaires de route, a prouvé qu'il était particulièrement dangereux ou qui a intentionnellement violé les prescriptions sur la protection des eaux ou de l'environnement.
4 Les permis saisis par la police seront immédiatement transmis à l'autorité compétente pour prononcer le retrait. Cette autorité prendra sans délai une décision. Jusqu'à droit connu, la saisie opérée par la police aura les mêmes effets qu'un retrait du permis.
5 Les conventions internationales relatives à la navigation sur des voies d'eau internationales sont réservées.
Section 3 Coopération des autorités
Art. 60 Entraide et communications
1 Les autorités fédérales et cantonales chargées de l'application de la présente loi s'accordent mutuellement et gratuitement l'entraide judiciaire et administrative et adressent à l'autorité compétente tous les avis et les renseignements utiles. Les autorités cantonales annoncent à l'Administration des douanes les bateaux construits à l'étranger qu'elles inscrivent sur leurs registres.
2 La police et les autorités de poursuite porteront à la connaissance de l'autorité compétente les infractions à la présente loi pouvant entraîner une mesure administrative.
Section 4 Impôts et taxes
Art. 61 Impôts
1 Les cantons ont le droit d'imposer:
les bateaux qui ont leur lieu de stationnement sur leur territoire;
les bateaux qui ont leur lieu de stationnement dans un autre canton et qui sont utilisés pendant plus d'un mois sur leur territoire.
2 Lorsque le lieu de stationnement d'un bateau est transféré d'un canton dans un autre, ce dernier est compétent pour l'imposition dès le premier jour du mois où le transfert a eu lieu. Le canton dans lequel il était stationné auparavant remboursera les impôts qu'il aura perçus pour la période postérieure à ce jour.
3 Le canton du lieu de stationnement du bateau remboursera les impôts qu'il a perçus pour le temps pendant lequel le bateau a été assujetti à l'impôt dans un autre canton en application de l'al. 1, let. b.
4 Après avoir consulté les cantons, le Conseil fédéral détermine les conditions auxquelles est soumise l'imposition des bateaux étrangers qui restent en Suisse un certain temps. Il appartient au canton où le bateau se trouve le plus fréquemment de percevoir l'impôt.
5 Les bateaux de la Confédération et des entreprises de navigation concessionnaires ainsi que les bateaux affectés à la navigation rhénane internationale ne peuvent faire l'objet d'une imposition de la part des cantons.
Art. 62 Taxes
1 Le droit des cantons de percevoir des taxes est réservé.
2 Il ne peut toutefois être perçu de taxes pour l'exercice de la navigation dans les limites de l'usage commun, pour la navigation concessionnaire, pour la navigation des bateaux de la Confédération et pour le simple passage des bateaux.
3 Les taxes perçues pour l'utilisation des installations portuaires, des installations de transbordement ou de débarcadères par la navigation professionnelle, doivent, à conditions égales et sur une même voie d'eau, être les mêmes pour tous les utilisateurs.
Chapitre 1014 Dispositions finales
Art. 63 Abrogation du droit antérieur
Toutes les dispositions contraires à la présente loi sont abrogées, en particulier l'art. 66, al. 2, de la loi fédérale du 28 septembre 19231 sur le registre des bateaux.
1 RS 747.11. Cette disp. a actuellement une nouvelle teneur.
Art. 63a1Dispositions transitoires relatives à la modification du 18 juin 1999
1 Les demandes d'approbation des plans en cours d'examen lors de l'entrée en vigueur de la présente modification sont régies par les nouvelles règles de procédure.
1 Introduit par le ch. I 12 de la LF du 18 juin 1999 sur la coordination et la simplification des procédures de décision, en vigueur depuis le 1er janv. 2000 (RO 1999 3071; FF 1998 2221).
Art. 64 Référendum et entrée en vigueur
Chap. 4, art. 56, chap. 7, art. 63: 1er avril 197615
Toutes les autres dispositions: 1er avril 197916
RO 1976 724
1 Introduite par le ch. I 12 de la LF du 18 juin 1999 sur la coordination et la simplification des procédures de décision, en vigueur depuis le 1er janv. 2000 (RO 1999 3071; FF 1998 2221).2 [RS 1 3]. A la disp. mentionnée correspond actuellement l'art. 87 de la Cst. du 18 avr. 1999 (RS 101).3 Nouvelle teneur selon le ch. II 7 de l'annexe à la LF du 22 mars 2002 sur l'adaptation des disp. du droit fédéral en matière d'organisation, en vigueur depuis le 1er fév. 2003 (RO 2003 187; FF 2001 3657).4 FF 1974 I 14915 Introduit par le ch. I 12 de la LF du 18 juin 1999 sur la coordination et la simplification des procédures de décision, en vigueur depuis le 1er janv. 2000 (RO 1999 3071; FF 1998 2221).6 Anciennement chap. 2.7 Anciennement chap. 3.8 Introduite par le ch. I 8 de la LF du 16 mars 2012 sur la deuxième partie de la réforme des chemins de fer 2, en vigueur depuis le 1er janv. 2014 (RO 2012 5619, 2013 1603; FF 2011 857).9 Anciennement chap. 4.10 Anciennement avant l'art. 31. Nouvelle teneur selon le ch. I 6 de la LF du 19 déc. 2008 sur les modifications du droit des transports, en vigueur depuis le 1er janv. 2010 (RO 2009 5973; FF 2007 4147).11 Anciennement chap. 6.12 Anciennement chap. 7.13 Anciennement chap. 8.14 Anciennement chap. 9.15 ACF du 12 mars 197616 ACF du 8 nov. 1978 (RO 1979 336)
Legge federale sulla navigazione interna
(LNI)1
del 3 ottobre 1975 (Stato 1° gennaio 2014)
visto l'articolo 24ter della Costituzione federale2,3 visto il messaggio del Consiglio federale del 1° maggio 19744,
1 La presente legge disciplina la navigazione sulle acque svizzere, comprese quelle confinarie.
2 Il Consiglio federale designa i natanti, gli impianti e gli apparecchi, considerati battelli giusta la presente legge.
3 Sono riservate le convenzioni internazionali e le norme d'applicazione.
4 Alla navigazione interna in concessione si applicano per analogia le disposizioni della legge federale del 20 dicembre 19571 sulle ferrovie concernenti l'espropriazione, la vigilanza, l'inchiesta indipendente sugli incidenti, le limitazioni nell'interesse della sicurezza della ferrovia, la costruzione di impianti di segnalazione e di telecomunicazione, i servizi accessori, le controversie, le prestazioni particolari a favore di amministrazioni pubbliche e la riscossione delle tasse, nonché le disposizioni penali e le misure amministrative.2
2 Introdotto dal n. II 20 della LF del 20 mar. 2009 sulla Riforma delle ferrovie 2, in vigore dal 1° gen. 2010 (RU 2009 5597; FF 2005 2183, 2007 2457).
Art. 2 Esercizio della navigazione
1 La navigazione sulle acque pubbliche è libera nel quadro della presente legge.
2 L'uso particolare e l'uso comune accresciuto sono subordinati all'autorizzazione del Cantone sul cui territorio le acque si trovano.
3 I battelli al servizio della Confederazione possono navigare su tutte le acque.
Art. 3 Sovranità dei Cantoni sulle acque
1 La sovranità sulle acque compete ai Cantoni. È riservato il diritto federale.
2 I Cantoni possono vietare o limitare la navigazione sulle loro acque oppure contenere il numero dei battelli ammessi su una via d'acqua, nella misura in cui l'interesse pubblico o la protezione di diritti importanti lo esigono.
3 Sull'ammissione dei battelli delle imprese pubbliche di navigazione decide il Consiglio federale.
Art. 4 Acque intercantonali e internazionali
1 Se un'acqua tocca più Cantoni, questi si accordano riguardo a ogni provvedimento. Se non giungono ad un'intesa, risolve il Consiglio federale.
2 Circa le acque che toccano il confine nazionale o quelle sottoposte a convenzioni internazionali, il Consiglio federale risolve uditi i Cantoni rivieraschi.
Art. 5 Manutenzione
1 I Cantoni rivieraschi, sempreché la navigazione su un tratto d'acqua sia possibile e non sia limitata né vietata, devono provvedere al mantenimento della sua navigabilità e al collocamento della segnaletica necessaria.
2 Il Cantone sul cui territorio è situato il tratto d'acqua risponde dei danni causati per insufficiente manutenzione. Del rimanente è applicabile il diritto delle obbligazioni.
Art. 6 Ostacoli
1 I Cantoni possono far allontanare, a spese del detentore o del proprietario, i battelli incagliati, affondati o inidonei all'esercizio, nonché altri oggetti che intralciano o mettono in pericolo la navigazione, se egli non vi provvede entro il termine impartito.
2 Nel caso di pericolo imminente o se il detentore e il proprietario non possono essere raggiunti, le autorità possono adottare misure immediate.
Art. 71Concessione e autorizzazione
Il diritto di trasportare regolarmente viaggiatori a titolo professionale è conferito secondo gli articoli 6-8 della legge del 20 marzo 20092 sul trasporto di viaggiatori.
1 Nuovo testo giusta il n. II 20 della LF del 20 mar. 2009 sulla Riforma delle ferrovie 2, in vigore dal 1° gen. 2010 (RU 2009 5597; FF 2005 2183, 2007 2457).
Capo secondo: Impianti portuali5
Art. 81Costruzione ed esercizio di impianti portuali
1 Per la costruzione, la modifica e l'esercizio di impianti portuali, di trasbordo e d'approdo per battelli della Confederazione e imprese pubbliche di navigazione occorre l'approvazione dei piani dell'Ufficio federale dei trasporti.
2 La procedura di approvazione dei piani è retta dalle disposizioni della legge del 20 dicembre 19572 sulle ferrovie.
4 Tutti gli altri impianti sottostanno alla vigilanza dei Cantoni.
1 Nuovo testo giusta il n. I 12 della LF del 18 giu. 1999 sul coordinamento e la semplificazione delle procedure d'approvazione dei piani, in vigore dal 1° gen. 2000 (RU 1999 3071; FF 1998 2029).
3 Abrogato dal n. 80 dell'all. alla L del 17 giu. 2005 sul Tribunale amministrativo federale, con effetto dal 1° gen. 2007 (RU 2006 2197; FF 2001 3764).
Art. 9 Attrezzature degli impianti portuali
1 Il Consiglio federale emana prescrizioni su la segnalazione e l'illuminazione degli impianti portuali, di trasbordo e d'approdo.
2 Esso può emanare prescrizioni uniformi su la costruzione e l'attrezzatura di siffatti impianti.
Capo terzo6 : Battelli e conduttori
Sezione 1: Battelli
Art. 10 Sicurezza d'esercizio
1 I battelli devono essere costruiti, equipaggiati e mantenuti in modo che possano essere osservate le norme di circolazione e che le persone a bordo, la navigazione e gli altri utenti della via d'acqua non siano messi in pericolo.
2 I battelli possono navigare soltanto in sicurezza d'esercizio e in conformità delle prescrizioni.
Art. 11 Costruzione ed equipaggiamento
1 Il Consiglio federale emana prescrizioni su la costruzione, l'equipaggiamento e la stazzatura dei battelli. Esso tiene conto delle esigenze della protezione delle acque e dell'ambiente.
2 Esso può limitare le dimensioni dei battelli e la potenza dei motori e escludere determinati generi di motori.
Art. 12 Esame del tipo
1 Il Consiglio federale può prevedere l'esame del tipo per i battelli e i loro elementi e accessori, costruiti in serie.
2 I battelli e gli oggetti che soggiacciono all'esame del tipo possono essere messi in commercio soltanto se corrispondono al modello approvato.
3 Il Consiglio federale, su proposta dei Cantoni, designa gli uffici incaricati dell'esame del tipo e stabilisce la procedura.
Art. 13 Licenza di navigazione
1 I battelli possono navigare soltanto con una licenza di navigazione.
2 La licenza di navigazione è rilasciata unicamente se il battello è conforme alle prescrizioni e se è stata conclusa la prescritta assicurazione di responsabilità civile.
3 Se il numero dei battelli ammessi su una via d'acqua è limitato, questi possono navigare soltanto con un'autorizzazione suppletiva del Cantone.
4 Se lo stazionamento di un battello è trasferito in un altro Cantone o cambia il proprietario, dev'essere rilasciata una nuova licenza di navigazione.
5 Il Consiglio federale designa i battelli esenti da licenza o per i quali è necessaria una particolare licenza di navigazione. Esso può riconoscere licenze straniere o accordare agevolazioni per i battelli che hanno lo stazionamento all'estero e navigano temporaneamente in Svizzera.
Art. 14 Esame ufficiale
1 Prima di rilasciare la licenza di navigazione, il battello deve essere sottoposto a un esame ufficiale.
2 Il Consiglio federale può esentare dall'esame individuale i battelli di tipo già esaminato.
3 Devono essere previsti esami successivi:
a intervalli regolari;
se sussistono dubbi quanto alla sicurezza d'esercizio del battello;
se il battello è stato essenzialmente modificato.
4 Il detentore o il proprietario devono annunciare all'autorità le modificazioni essenziali.
5 Il Consiglio federale emana prescrizioni sull'esame dei battelli.
Art. 15 Intavolazione e contrassegno
1 Ogni battello deve essere intavolato in un registro e contrassegnato.
2 I battelli che non sono intavolati in un registro federale della navigazione devono essere intavolati nel Cantone dove hanno il loro stazionamento.
3 Il Consiglio federale emana prescrizioni su l'intavolazione e i contrassegni dei battelli e determina le eccezioni.
Sezione 2: Conduttore e equipaggio
Art. 16 Conduzione dei battelli
1 Ogni battello deve avere un conduttore responsabile.
2 È considerato conduttore chi detiene sul battello l'effettiva autorità di comando.
3 Il Consiglio federale può prescrivere un equipaggio minimo per determinati battelli.
4 L'equipaggio e le altre persone a bordo devono osservare le istruzioni date dal conduttore nell'interesse della navigazione e dell'ordine a bordo.
Art. 17 Rilascio di patenti
1 Il Consiglio federale designa i battelli che possono essere condotti soltanto con una patente di navigazione.
2 La patente di navigazione è rilasciata se l'esame ufficiale ha provato che il candidato conosce le norme di circolazione e sa condurre con sicurezza i battelli della categoria per la quale è valida la patente.
3 Il Consiglio federale può prescrivere una patente anche per altre attività a bordo.
4 Le patenti non sono rilasciate, se il candidato:
non ha compiuto l'età minima stabilita dal Consiglio federale;
per malattie o infermità fisiche o psichiche, non può condurre un battello con sicurezza o non può servire nell'equipaggio;
è dedito al bere o ad altre forme di tossicomania, che menomano la sua idoneità a condurre un battello o a servire nell'equipaggio.
5 Se sorgono dubbi, l'idoneità del conduttore o di un altro membro dell'equipaggio dev'essere riesaminata.
Sezione 3: Licenze e patenti
Art. 18 Validità
1 Le licenze di navigazione, le patenti di navigazione e quelle di membro dell'equipaggio sono valevoli in tutta la Svizzera.
2 Esse possono essere limitate o vincolate a condizioni speciali.
3 Quelle rilasciate in virtù d'una convenzione internazionale sono valevoli anche sulle acque svizzere ad essa sottoposte.
4 Il Consiglio federale disciplina il riconoscimento delle altre licenze e patenti straniere.
Art. 19 Revoca in generale
1 Le licenze, le patenti e le autorizzazioni devono essere revocate se le condizioni per il rilascio non sono state o non sono più soddisfatte.
2 Esse possono essere revocate se non sono state osservate le limitazioni o le condizioni speciali alle quali il rilascio era subordinato, oppure non sono stati pagati le imposte o gli emolumenti per il battello.
Art. 201Revoca della patente di navigazione dopo un'infrazione lieve
1 Commette un'infrazione lieve chi:
violando norme di circolazione, compromette leggermente la sicurezza della navigazione o molesta terze persone;
viola prescrizioni sulla protezione delle acque e dell'ambiente;
abusa delle patenti;
conduce un battello, partecipa alla sua conduzione o vi esercita un servizio nautico a bordo in stato d'ebrietà ma senza una concentrazione qualificata di alcol nel sangue (art. 24b cpv. 6 lett. a o b) e senza commettere altre infrazioni alle norme di circolazione.
2 Dopo un'infrazione lieve, la patente è revocata per almeno un mese se nei due anni precedenti la patente è stata revocata o è stato deciso un altro provvedimento amministrativo.
3 Il colpevole è ammonito se nei due anni precedenti non gli è stata revocata la patente o non sono stati decisi altri provvedimenti amministrativi.
4 Nei casi particolarmente lievi si rinuncia a qualsiasi provvedimento.
1 Nuovo testo giusta il n. I 8 della LF del 16 mar. 2012 sulla seconda fase della Riforma delle ferrovie 2, in vigore dal 1° gen. 2014 (RU 2012 5619, 2013 1603; FF 2011 823).
Art. 20a1Revoca della patente di navigazione dopo un'infrazione medio grave
1 Commette un'infrazione medio grave chi:
violando norme di circolazione, provoca un pericolo per la sicurezza altrui o assume il rischio di detto pericolo;
conduce un battello, partecipa alla sua conduzione o vi esercita un servizio nautico a bordo in stato d'ebrietà ma senza una concentrazione qualificata di alcol nel sangue (art. 24b cpv. 6 lett. a o b) e commette inoltre un'infrazione lieve alle norme di circolazione;
sottrae un battello per farne uso;
conduce un battello, partecipa alla sua conduzione o vi esercita un servizio nautico a bordo senza disporre della necessaria patente;
non ha la volontà o la capacità di condurre un battello senza mettere in pericolo o molestare terzi.
2 Dopo un'infrazione medio grave, la patente è revocata:
per almeno un mese;
per almeno quattro mesi, se nei due anni precedenti la patente è stata revocata una volta per un'infrazione grave o medio grave;
per almeno nove mesi, se nei due anni precedenti la patente è stata revocata due volte per infrazioni almeno medio gravi;
per almeno 15 mesi, se nei due anni precedenti la patente è stata revocata due volte per infrazioni gravi;
per un tempo indeterminato, ma almeno due anni, se nei dieci anni precedenti la patente è stata revocata tre volte per infrazioni almeno medio gravi; si rinuncia a questo provvedimento se durante almeno cinque anni dalla scadenza di una revoca della patente l'interessato non ha commesso infrazioni per cui è stato deciso un provvedimento amministrativo;
definitivamente, se nei cinque anni precedenti la patente è stata revocata secondo la lettera e o secondo l'articolo 20b capoverso 2 lettera d.
1 Introdotto dal n. I 8 della LF del 16 mar. 2012 sulla seconda fase della Riforma delle ferrovie 2, in vigore dal 1° gen. 2014 (RU 2012 5619, 2013 1603; FF 2011 823).
Art. 20b1Revoca della patente di navigazione dopo un'infrazione grave
1 Commette un'infrazione grave chi:
compromette gravemente la sicurezza della navigazione;
conduce un battello, partecipa alla sua conduzione o vi esercita un servizio nautico a bordo in stato d'ebrietà con una concentrazione qualificata di alcol nel sangue (art. 24b cpv. 6 lett. a o b);
sotto l'influsso di stupefacenti o di medicamenti o per altri motivi non è idoneo alla guida e in questo stato conduce un battello, partecipa alla sua conduzione o vi esercita un servizio nautico a bordo;
intenzionalmente si oppone o si sottrae a una prova del sangue, a un'analisi alcolemica dell'alito o a un altro esame preliminare disciplinato dal Consiglio federale, quando queste misure sono state formalmente ordinate o bisognava supporre che potessero esserlo, oppure si oppone o si sottrae a un esame sanitario completivo, o elude lo scopo di queste misure;
si dà alla fuga dopo aver ferito o ucciso una persona o viola l'obbligo di salvataggio;
nonostante la revoca della necessaria patente conduce un battello, partecipa alla sua conduzione o vi esercita un servizio nautico a bordo.
2 Dopo un'infrazione grave la patente è revocata:
per almeno tre mesi;
per almeno sei mesi, se nei cinque anni precedenti la patente è stata revocata una volta per un'infrazione medio grave;
per almeno 12 mesi, se nei cinque anni precedenti la patente è stata revocata una volta per un'infrazione grave o due volte per infrazioni medio gravi;
per un tempo indeterminato, ma almeno due anni, se nei dieci anni precedenti la patente è stata revocata due volte per infrazioni gravi o tre volte per infrazioni almeno medio gravi; si rinuncia a questo provvedimento se durante almeno cinque anni dalla scadenza di una revoca della patente l'interessato non ha commesso infrazioni per cui è stato deciso un provvedimento amministrativo;
definitivamente, se nei cinque anni precedenti la patente è stata revocata secondo la lettera d o secondo l'articolo 20a capoverso 2 lettera e.
3 La revoca della patente per un'infrazione secondo il capoverso 1 lettera f subentra alla durata restante della revoca in corso.
Art. 20c1Revoche di patenti e altri provvedimenti amministrativi secondo la legge federale sulla circolazione stradale
Le revoche di patenti e gli altri provvedimenti amministrativi secondo la legge federale del 19 dicembre 19582 sulla circolazione stradale, in corso e precedenti, sono equiparati alle revoche di patenti e agli altri provvedimenti amministrativi secondo gli articoli 20 capoversi 2 e 3, 20a capoverso 2 e 20b capoverso 2 della presente legge, in corso e precedenti.
Art. 211Revoca della patente per inidoneità alla guida
1 La patente è revocata per un tempo indeterminato se:
le capacità fisiche e psichiche del titolare non gli consentono o non gli consentono più di condurre con sicurezza un battello;
il titolare soffre di una forma di dipendenza che esclude l'idoneità alla guida;
a causa del suo precedente comportamento, il titolare non offre alcuna garanzia che in futuro, alla guida di un battello, osservi le prescrizioni e abbia riguardo per il prossimo.
2 Se è ordinata la revoca secondo il capoverso 1 al posto di una revoca secondo gli articoli 20-20b, la durata della revoca corrisponde in ogni caso almeno alla durata minima della revoca prevista per l'infrazione commessa.
3 La patente è revocata definitivamente ai conducenti incorreggibili.
Art. 21a1Nuovo rilascio della patente
Il nuovo rilascio della patente è retto per analogia dall'articolo 17 della legge federale del 19 dicembre 19582 sulla circolazione stradale.
Capo quarto7 : Norme di circolazione
Art. 22 Dovere di diligenza
1 Il conduttore deve prendere ogni provvedimento precauzionale, dettato dall'obbligo generale di diligenza e dalla pratica nella condotta nautica, affinché nessuno sia messo in pericolo, nessun danno sia causato a beni di terzi, la navigazione non sia intralciata e l'ambiente non sia perturbato.
2 Nel caso di pericolo imminente, il conduttore deve prendere ogni provvedimento per evitare il danno, anche se debba violare prescrizioni.
Art. 23 Obbligo di salvataggio
1 Se in caso di infortunio sono messe in pericolo persone a bordo, il conduttore e l'equipaggio devono prendere ogni misura per salvarle.
2 Se persone si trovano in pericolo su una via d'acqua, ogni conduttore è tenuto a soccorrerle se ciò si possa da lui ragionevolmente pretendere senza compromettere la sicurezza del proprio battello.
Art. 24 Annuncio d'infortuni e di danni
1 Se durante un infortunio sono ferite o uccise persone, il conduttore e ogni altra persona coinvolta devono immediatamente chiamare la polizia. Se il danno è solo materiale, il danneggiante deve avvertire il più presto possibile il danneggiato.
2 Chiunque danneggia un segnale per la navigazione o un'indicazione di rotta deve annunciarlo immediatamente alla polizia.
Sezione 1a:8 Inidoneità alla guida, accertamento dell'inidoneità alla guida
Art. 24a Inidoneità alla guida
Chiunque sotto l'influsso di alcol, stupefacenti o medicamenti oppure per altri motivi non ha la necessaria capacità fisica o psichica, durante il periodo di incapacità non è ritenuto idoneo alla guida e non può condurre un battello, partecipare alla sua conduzione o esercitarvi un servizio nautico a bordo.
Art. 24b Accertamento dell'inidoneità alla guida
1 Chiunque conduce un battello, partecipa alla sua conduzione o vi esercita un servizio nautico a bordo può essere sottoposto a un'analisi alcolemica dell'alito.
2 Se palesa indizi di inidoneità alla guida che non sono o non sono unicamente riconducibili all'influsso dell'alcol, la persona interessata può essere sottoposta ad altri esami preliminari, segnatamente all'esame dell'urina e della saliva.
vi sono indizi di inidoneità alla guida; o
la persona interessata si oppone o si sottrae all'esecuzione dell'analisi alcolemica dell'alito o elude lo scopo di questa misura.
4 Per motivi gravi la prova del sangue può essere effettuata anche senza il consenso della persona sospettata. Sono fatti salvi altri mezzi di prova per accertare l'inidoneità alla guida.
5 Il Consiglio federale emana prescrizioni concernenti gli esami preliminari, la procedura per l'analisi alcolemica dell'alito e la prova del sangue, la valutazione di queste analisi e l'esame sanitario completivo delle persone sospettate di inidoneità alla guida.
6 Il Consiglio federale può:
fissare il tasso alcolemico a contare dal quale, indipendentemente da altre prove e dal grado individuale di sopportabilità dell'alcol, si presume l'inidoneità alla guida ai sensi dell'articolo 24a (stato di ebrietà) e stabilire quale alcolemia è considerata qualificata;
fissare un tasso alcolemico inferiore a quello di cui alla lettera a per le persone che conducono battelli per il trasporto commerciale di persone o merci, partecipano alla loro conduzione o vi esercitano un servizio nautico a bordo;
fissare, per altre sostanze che diminuiscono l'idoneità alla guida, la concentrazione nel sangue a contare dalla quale, indipendentemente da altre prove e dal grado individuale di sopportabilità, si presume l'inidoneità alla guida ai sensi della presente legge;
prescrivere che per l'accertamento di una dipendenza che riduce l'idoneità alla guida siano valutati gli esami effettuati secondo il presente articolo, in particolare le analisi del sangue, dei capelli e delle unghie.
Sezione 2: Prescrizioni di polizia della navigazione
Art. 25 Norme di rotta e di stazionamento
1 Il Consiglio federale emana le norme per la rotta e lo stazionamento dei battelli, nonché le prescrizioni su la segnalazione, i segnali e i fuochi, il trasporto di materie pericolose e la sicurezza della navigazione.
2 Esso può emanare prescrizioni sullo sci nautico e attività analoghe come anche sulla protezione degli altri utenti delle acque.
3 I Cantoni possono emanare prescrizioni locali particolari, per garantire la sicurezza della navigazione o la protezione dell'ambiente.
Art. 26 Servizio d'avvertimento di tempeste e servizio di salvataggio
1 I Cantoni possono istituire un servizio pubblico d'allarme e salvataggio e autorizzarlo, in caso di tempesta, nebbia o intemperie, a vietare l'uscita dei battelli e a ordinare l'approdo di quelli in navigazione.
2 Essi possono obbligare i proprietari e i detentori di battelli, con stazionamento nel Cantone, a contribuire alle spese di questo servizio e i noleggiatori professionali di battelli a partecipare alle operazioni di salvataggio.
3 I costi di salvataggio possono essere addossati al conduttore, al detentore e al proprietario del battello salvato.
4 Sono riservate le prescrizioni per le imprese pubbliche di navigazione.
Art. 27 Manifestazioni nautiche ed esercizi militari
1 Per corse sperimentali, durante le quali è derogato alle prescrizioni, e per manifestazioni nautiche è necessaria l'autorizzazione dei Cantoni. I Cantoni possono vincolarla a condizioni speciali.
2 I Cantoni possono vietare totalmente o parzialmente la navigazione, per una durata limitata, nella zona della manifestazione.
3 L'esercizio di imprese pubbliche di navigazione può essere limitato soltanto con il consenso della Confederazione.
4 Il Consiglio federale emana prescrizioni su l'interdizione o la limitazione temporanee della navigazione in caso di esercizi militari.
Capo quinto9 : Disposizioni particolari per la navigazione internazionale sul Reno
Art. 28 Polizia della navigazione
1 Il Dipartimento federale dell'ambiente, dei trasporti, dell'energia e delle comunicazioni1 emana le prescrizioni necessarie alla sicurezza e all'ordine della navigazione renana internazionale, segnatamente quelle fondate su risoluzioni della Commissione centrale per la navigazione sul Reno. Esso può dichiarare applicabili queste prescrizioni anche al tratto tra Basilea e Rheinfelden.
2 L'Ufficio federale dei trasporti2 emana le prescrizioni temporanee di polizia della navigazione e le pubblica nella Raccolta delle leggi federali.
Art. 29 Economia del traffico
Per ottenere un ordinamento uniforme della navigazione internazionale sul Reno, il Consiglio federale può emanare prescrizioni d'economia del traffico, in applicazione di risoluzioni vincolanti della Commissione centrale per la navigazione sul Reno oppure di convenzioni degli Stati rivieraschi.
Art. 30 Competenza delle autorità cantonali
1 I Cantoni rivieraschi sono competenti per l'esame e la stazzatura dei battelli utilizzati nella navigazione internazionale sul Reno e per il rilascio e la revoca delle licenze di tali battelli e delle patenti di conduttore e di membro dei loro equipaggi, indipendentemente dal luogo di stazionamento del battello o dal domicilio o dal luogo di soggiorno del candidato oppure del titolare della patente.
2 Il Consiglio federale può, d'intesa con i Governi dei Cantoni rivieraschi interessati, affidare a uno di loro l'esecuzione delle prescrizioni di polizia della navigazione e d'economia del traffico per la navigazione sul Reno.
Capo sesto: Responsabilità e assicurazione10
Art. 30a1Responsabilità
La responsabilità delle compagnie di navigazione concessionarie è retta dagli articoli 40b-40f della legge federale del 20 dicembre 19572 sulle ferrovie.
1 Introdotto dal n. I 6 della LF del 19 dic. 2008 (modifiche del diritto dei trasporti), in vigore dal 1° gen. 2010 (RU 2009 5973; FF 2007 3997).
Art. 31 Obbligo d'assicurazione
1 Un battello non può essere messo in circolazione prima che sia stata conclusa l'assicurazione di responsabilità civile.
2 L'assicurazione deve coprire la responsabilità civile:
del proprietario, del detentore e del conduttore del battello;
dei membri dell'equipaggio e degli ausiliari;
dello sciatore nautico trainato.
3 Il Consiglio federale stabilisce le somme minime d'assicurazione. Può prevedere deroghe all'obbligo d'assicurazione.
4 Il Consiglio federale emana prescrizioni sull'assicurazione di responsabilità civile delle imprese di navigazione concessionarie.
Art. 32 Limitazioni dell'assicurazione
Dall'assicurazione possono essere escluse:
le pretese del proprietario, del detentore e del conduttore del battello;
le pretese risultanti da danni materiali del coniuge del responsabile, dei suoi parenti in linea retta e dei suoi fratelli e sorelle che vivono in comunione domestica con lui;
le pretese dello sciatore nautico per gli infortuni riferentisi alle operazioni di traino;
le pretese risultanti dal danneggiamento o dalla distruzione del battello e degli oggetti che esso trasporta, rimorchia o spinge;
le pretese risultanti da infortuni durante competizioni per le quali sussiste un'assicurazione speciale di responsabilità civile.
Art. 33 Azione diretta contro l'assicuratore, eccezioni
1 Il danneggiato può agire direttamente contro l'assicuratore nei limiti della copertura stipulata nel contratto d'assicurazione obbligatoria di responsabilità civile.
2 Le eccezioni derivanti dal contratto d'assicurazione o dalla legge federale del 2 aprile 19081 sul contratto d'assicurazione non possono essere opposte al danneggiato.
Art. 34 Diritto di regresso dell'assicuratore
1 L'assicuratore ha diritto di regresso contro lo stipulante o l'assicurato, nella misura in cui avrebbe avuto diritto di negare o ridurre le sue prestazioni secondo il contratto d'assicurazione o la legge federale del 2 aprile 19081 sul contratto d'assicurazione.
2 Se il danno della persona lesa non è integralmente coperto dalle prestazioni assicurative, gli assicuratori possono far valere il diritto di regresso verso le persone civilmente responsabili o i loro assicuratori per la responsabilità civile, soltanto se il danneggiato non subisce alcun pregiudizio.
3 L'azione di regresso si prescrive in un anno dal giorno in cui l'assicuratore fornì integralmente la prestazione e il responsabile fu noto.
Art. 35 Assicuratore
Le assicurazioni di responsabilità civile devono essere conchiuse con un'impresa autorizzata dal Consiglio federale. È riservato il riconoscimento delle assicurazioni concluse all'estero per battelli stranieri.
Art. 36 Attestato di assicurazione, sospensione e cessazione dell'assicurazione
1 L'assicuratore deve compilare un attestato di assicurazione per l'autorità che rilascia la licenza di navigazione.
2 La sospensione e la cessazione dell'assicurazione devono essere notificate dall'assicuratore all'autorità che ha rilasciato la licenza. La sospensione e la cessazione diventano efficaci rispetto al danneggiato soltanto nel momento in cui l'assicurazione è stata sostituita da un'altra o la licenza di navigazione è stata restituita, in ogni caso però sessanta giorni dopo il ricevimento della notificazione dell'assicuratore.
3 L'autorità che riceve la notificazione dell'assicuratore revoca immediatamente la licenza di navigazione. Prima che essa rilasci nuovamente la licenza, deve essere provata la conclusione di una nuova assicurazione.
Art. 37 Casi particolari
1 Confederazione e Cantoni non soggiacciono all'obbligo dell'assicurazione.
2 Il presente capo non si applica alla navigazione internazionale sul Reno.
Capo settimo:11 ...
1 Abrogato dal n. 80 dell'all. alla L del 17 giu. 2005 sul Tribunale amministrativo federale, con effetto dal 1° gen. 2007 (RU 2006 2197; FF 2001 3764).
1 Abrogato dal n. II 23 dell'all. 1 al Codice di procedura civile del 19 dic. 2008, con effettto dal 1° gen. 2011 (RU 2010 1739; FF 2006 6593).
Capo ottavo12 : Disposizioni penali
Sezione 1: Delitti e contravvenzioni
Art. 40 Violazione delle norme di circolazione
1 Chiunque viola le norme di circolazione della legge, delle convenzioni internazionali o degli atti esecutivi della Confederazione o dei Cantoni, è punito con la multa.1
2 Chiunque, violando gravemente le norme di circolazione, pone in serio pericolo la sicurezza altrui o di quel pericolo non si cura, è punito con una pena detentiva sino a tre anni o con una pena pecuniaria.2
3 L'articolo 237 numero 2 del Codice penale3 non è applicabile in questi casi.
1 Nuovo testo giusta l'art. 333 del Codice penale, nella versione della LF del 13 dic. 2002, in vigore dal 1° gen. 2007 (RU 2006 3459).
2 Nuovo testo giusta l'art. 333 del Codice penale, nella versione della LF del 13 dic. 2002, in vigore dal 1° gen. 2007 (RU 2006 3459).
Art. 411Condotta in stato di inidoneità alla guida
1 Chiunque in stato di ebrietà conduce un battello, partecipa alla sua conduzione o vi esercita un servizio nautico a bordo è punito con la multa. È punito con una pena detentiva sino a tre anni o con una pena pecuniaria se si riscontra un'alcolemia qualificata (art. 24b cpv. 6 lett. a o b).
2 Chiunque per altri motivi è inidoneo alla guida e in questo stato conduce un battello, partecipa alla sua conduzione o vi esercita un servizio nautico a bordo è punito con una pena detentiva sino a tre anni o con una pena pecuniaria.
3 Chiunque in stato di inidoneità alla guida conduce un battello senza motore, partecipa alla sua conduzione o vi esercita un servizio nautico a bordo è punito con la multa.
Art. 41a1Elusione di misure per accertare l'inidoneità alla guida
1 Chiunque conduce un battello, partecipa alla sua conduzione o vi esercita un servizio nautico a bordo e intenzionalmente si oppone o si sottrae a una prova del sangue, a un'analisi alcolemica dell'alito o a un altro esame preliminare disciplinato dal Consiglio federale, quando queste misure sono state formalmente ordinate o bisognava supporre che potessero esserlo, oppure si oppone o si sottrae a un esame sanitario completivo, o elude lo scopo di queste misure, è punito con una pena detentiva sino a tre anni o con una pena pecuniaria.
2 Se il colpevole ha condotto un battello senza motore, ha partecipato alla sua conduzione o vi ha esercitato un servizio nautico a bordo, la pena è la multa.
Art. 41b1Disposizioni penali completive
Il Consiglio federale può comminare la multa alle persone che violano le sue prescrizioni d'esecuzione della presente legge.
Art. 42 Inosservanza dei doveri in caso d'infortunio
1 Chiunque, in caso d'infortunio, non osserva i doveri impostigli dalla legge, è punito con la multa.1
2 Il conduttore di un battello, che si dà alla fuga dopo aver ucciso o ferito una persona in un infortunio, è punito con una pena detentiva sino a tre anni o con una pena pecuniaria.2
1 Nuovo testo giusta l'art. 333 del Codice penale , nella versione della LF del 13 dic. 2002, in vigore dal 1° gen. 2007 (RU 2006 3459).
Art. 43 Stato difettoso del battello
1 Chiunque, intenzionalmente, compromette la sicurezza d'esercizio di un battello in modo che ne risulti pericolo d'infortunio, è punito con una pena detentiva sino a tre anni o con una pena pecuniaria.1
2 Se l'autore ha agito per negligenza, la pena è della multa.2
3 Chiunque conduce un battello, di cui sa, o dovrebbe sapere prestando l'attenzione dovuta, che non è conforme alle prescrizioni sulla sicurezza d'esercizio, oppure tollera per noncuranza l'uso di un siffatto battello, è punito con la multa.3
3 Nuovo testo giusta l'art. 333 del Codice penale, nella versione della LF del 13 dic. 2002, in vigore dal 1° gen. 2007 (RU 2006 3459).
Art. 44 Furto d'uso
1 Chiunque sottrae un battello per farne uso e chiunque conduce un tale battello o viaggia sullo stesso sapendo sin dall'inizio del viaggio che è stato sottratto, è punito con una pena detentiva sino a tre anni o con una pena pecuniaria.1
2 Se uno degli autori è un congiunto o un membro della comunione domestica del detentore o del proprietario del battello, il procedimento penale è promosso solo a querela di parte; la pena è della multa.2
3 Chiunque usa un battello affidatogli per corse che manifestamente non è autorizzato a eseguire, è punito, a querela di parte, con la multa.3
4 L'articolo 143 del Codice penale4 non è applicabile in questi casi.
4 RS 311.0. Ora: art. 141.
Art. 45 Condotta di un battello senza patente di navigazione
Chiunque conduce un battello senza essere titolare della patente di navigazione,
chiunque non osserva le limitazioni o le condizioni speciali cui è subordinata la sua patente di navigazione,
chiunque affida un battello a un conduttore, del quale sa, o dovrebbe sapere prestando l'attenzione dovuta, che non è titolare della patente,
è punito con la multa.1
Art. 46 Condotta di un battello senza licenza di navigazione, senza contrassegni o senza assicurazione di responsabilità civile
Chiunque conduce un battello senza la licenza di navigazione, senza l'autorizzazione cantonale completivamente necessaria, senza contrassegni o con contrassegni falsi,
chiunque non osserva le limitazioni o le condizioni speciali cui è subordinata la licenza di navigazione, segnatamente per quanto concerne il numero ammesso delle persone trasportate oppure il carico massimo autorizzato,
chiunque conduce un battello, sapendo o dovendo sapere con l'attenzione dovuta, che non sussiste la prescritta assicurazione di responsabilità civile,
Art. 47 Segnali e indicazioni
Chiunque, intenzionalmente, sposta, danneggia, toglie o modifica un segnale per la navigazione o un'indicazione di rotta, chiunque colloca un segnale o un'indicazione di rotta senza il consenso dell'autorità, è punito con la multa.1
Art. 481Altre infrazioni
Chiunque, in altro modo, contravviene alla presente legge, alle disposizioni esecutive della Confederazione o dei Cantoni oppure alle disposizioni di polizia della navigazione o d'economia dei trasporti di convenzioni internazionali, senza che vi sia delitto o contravvenzione giusta gli articoli 40 a 47 della presente legge, è punito con la multa.
1 Nuovo testo giusta il n. II della LF del 4 ott. 1985, in vigore dal 15 lug. 1986 (RU 1986 1130; FF 1984 II 1357).
Art. 49 Trasporti illeciti di persone
1 Chiunque viola le disposizioni sui trasporti regolari e professionali di persone con battelli è punito con la multa.1
2 Se l'autore ha agito per negligenza, la pena è della multa fino a 5000 franchi.
Sezione 2: Punibilità
Art. 50 Negligenza
1 Salvo disposizione espressa e contraria della presente legge, anche la negligenza è punibile.
2 Nei casi di esigua gravità si può prescindere da ogni pena.
Art. 51 Infrazioni commesse da datori di lavoro e superiori
Al datore di lavoro o al superiore, che induce un conduttore di battello a commettere un reato di cui alla presente legge oppure che non lo impedisce secondo le sue possibilità, è comminata la stessa pena del conduttore.
Art. 52 Corse d'istruzione
1 Il conduttore che accompagna un allievo conduttore è responsabile delle infrazioni commesse durante le corse d'istruzione, qualora violi gli obblighi derivanti dalla sua funzione.
2 L'allievo conduttore è responsabile nella misura in cui avrebbe potuto evitare l'infrazione secondo il grado della sua istruzione.
Art. 53 Corse di servizio urgenti
Nel caso di corse di servizio urgenti, il conduttore di un'imbarcazione di salvataggio, di lotta antincendio, della polizia o della dogana non è punibile per l'inosservanza delle norme di circolazione, purché dia i segnali d'avvertimento necessari e usi la diligenza richiesta dalle circostanze particolari.
1 Le disposizioni generali del Codice penale1 si applicano alle infrazioni secondo gli articoli 40 a 48.
2 Le disposizioni generali della legge federale del 22 marzo 19742 sul diritto penale amministrativo si applicano alle infrazioni secondo l'articolo 49.
3 Per le infrazioni alle prescrizioni di polizia della navigazione sul tratto renano sottoposto alla convenzione riveduta per la navigazione sul Reno del 17 ottobre 18683, possono essere pronunciate soltanto le pene ivi previste.
Art. 55 Procedimento penale
1 Le infrazioni secondo gli articoli 40 a 48 sono perseguite e giudicate dai Cantoni.
2 Le infrazioni secondo l'articolo 49 sono perseguite e giudicate dal Dipartimento federale dell'ambiente, dei trasporti, dell'energia e delle comunicazioni, nella procedura secondo la legge federale del 22 marzo 19741 sul diritto penale amministrativo. Il Dipartimento può affidare a servizi subalterni il procedimento e il giudizio di determinate infrazioni come anche l'esecuzione della pena.
Capo nono13 : Competenze
Sezione 1: Competenza delle autorità federali
Art. 56 ...1
1 Il Consiglio federale, uditi i Cantoni e le associazioni interessate, emana le prescrizioni esecutive.2
2 Esso può emanare le prescrizioni sulla navigazione derivanti dal diritto internazionale.
3 Il Dipartimento federale dell'ambiente, dei trasporti, dell'energia e delle comunicazioni emana le disposizioni relative agli emolumenti per gli atti ufficiali delle autorità federali.3
1 Abrogato dal n. II 20 della LF del 20 mar. 2009 sulla Riforma delle ferrovie 2, con effetto dal 1° gen. 2010 (RU 2009 5597; FF 2005 2183, 2007 2457).
2 Nuovo testo giusta il n. II 7 dell'all. alla LF del 22 mar. 2002 concernente l'adeguamento di disposizioni organizzative del diritto federale, in vigore dal 1° feb. 2003 (RU 2003 187; FF 2001 3431).
3 Introdotto dal n. II 7 dell'all. alla LF del 22 mar. 2002 concernente l'adeguamento di disposizioni organizzative del diritto federale, in vigore dal 1° feb. 2003 (RU 2003 187; FF 2001 3431).
Sezione 2: Competenza delle autorità cantonali
Art. 58 In generale
1 I Cantoni provvedono all'esecuzione della presente legge, delle convenzioni internazionali e delle prescrizioni esecutive, nella misura in cui essa non è affidata alla Confederazione.
2 L'esame e la stazzatura dei battelli nonché il rilascio e la revoca della licenza di navigazione spettano al Cantone, in cui il battello ha il suo stazionamento. Il Consiglio federale definisce i criteri per la determinazione del luogo di stazionamento.
3 Le patenti di conduttore e di membro dell'equipaggio sono rilasciate e revocate dal Cantone, nel quale il candidato o il titolare della patente ha il domicilio oppure, in mancanza del domicilio, la dimora. Se questo Cantone non rilascia patenti, è competente il Cantone di stazionamento del battello.
4 Sono riservati gli accordi fra Cantoni sull'organizzazione in comune delle autorità.
Art. 59 Competenze speciali della polizia
1 La polizia impedisce il proseguimento della rotta se accerta che il battello circola senza essere stato ammesso alla navigazione oppure che il suo stato o il suo carico mette in pericolo il traffico ovvero viola gravemente le prescrizioni sulla protezione dell'ambiente. Essa può ritirare la licenza di navigazione e, se necessario, sequestrare il battello.
2 Se il conduttore si trova in uno stato che esclude la condotta sicura del battello o non può condurre per un altro motivo legale, la polizia gli impedisce di continuare la rotta e gli ritira la patente di navigazione.
3 La polizia può ritirare sul posto la patente di navigazione del conduttore il quale, a cagione d'una grave violazione delle norme elementari di circolazione, si è dimostrato particolarmente pericoloso oppure ha temerariamente violato le prescrizioni sulla protezione delle acque o dell'ambiente.
4 La polizia trasmette immediatamente le patenti e le licenze ritirate all'autorità di revoca. Quest'ultima decide senza indugio circa la revoca. Fino alla decisione, la patente o la licenza ritirata dalla polizia si ha per revocata.
5 Sono riservate le convenzioni internazionali concernenti la navigazione sulle acque internazionali.
Sezione 3: Cooperazione delle autorità
Art. 60 Assistenza giudiziaria e comunicazioni
1 Le autorità esecutive federali e cantonali si concedono reciprocamente e gratuitamente assistenza giudiziaria e amministrativa e comunicano all'autorità competente ogni avviso o informazione necessari. Le autorità cantonali comunicano all'Amministrazione delle dogane i battelli d'origine straniera intavolati nei loro registri.
2 Le autorità di polizia e quelle penali comunicano alle autorità competenti le infrazioni che possono dar luogo a un provvedimento.
Sezione 4: Imposte e emolumenti
Art. 61 Imposte
1 I Cantoni possono istituire un'imposta sui battelli che,
hanno lo stazionamento sul loro territorio;
hanno lo stazionamento in un altro Cantone e sono utilizzati durante più di un mese sul loro territorio.
2 Dall'inizio del mese in cui lo stazionamento di un battello è trasferito in un altro Cantone, quest'ultimo ha il diritto di procedere alla riscossione delle imposte. Il Cantone dello stazionamento precedente deve restituire le imposte che ha riscosso per il periodo successivo.
3 Il Cantone dello stazionamento deve restituire le imposte che ha riscosso per un periodo durante il quale il battello era imposto in un altro Cantone, secondo il capoverso 1 lettera b.
4 Il Consiglio federale, uditi i Cantoni, stabilisce i presupposti per l'imposizione di battelli stranieri che rimangono in Svizzera per un certo periodo. La riscossione delle imposte spetta al Cantone nel quale il battello si trova prevalentemente.
5 I battelli della Confederazione e delle imprese di navigazione concessionarie nonché quelli della navigazione internazionale sul Reno non possono essere imposti dai Cantoni.
Art. 62 Emolumenti
1 È riservato il diritto dei Cantoni di riscuotere emolumenti.
2 Non possono essere riscossi emolumenti per la navigazione nei limiti dell'uso comune, quella dei battelli della Confederazione o in concessione, nonché per il semplice transito.
3 Gli emolumenti per l'uso degli impianti portuali, di trasbordo o di approdo da parte della navigazione concessionaria devono, nelle stesse acque e a condizioni uguali, essere uniformi.
Capo decimo14 : Disposizioni finali
Art. 63 Abrogazione
Sono abrogate tutte le disposizioni contrarie alla presente legge, segnatamente l'articolo 66 capoverso 2 della legge federale del 28 settembre 19231 sul registro del naviglio.
1 RS 747.11. Il cpv. 2 ha ora un nuovo testo.
Art. 63a1Disposizioni transitorie relative alla modifica del 18 giugno 1999
1 Le domande pendenti al momento dell'entrata in vigore della presente modifica sono giudicate secondo il nuovo diritto.
2 Ai ricorsi pendenti si applica il diritto procedurale previgente.
1 Introdotto dal n. I 12 della LF del 18 giu. 1999 sul coordinamento e la semplificazione delle procedure d'approvazione dei piani, in vigore dal 1° gen. 2000 (RU 1999 3071 3124; FF 1998 2029).
Art. 64 Referendum ed entrata in vigore
Data dell'entrata in vigore:
Cap. 4; art. 56; cap. 7; art. 63: 1° aprile 197615 Rimanenti disposizioni: 1° aprile 197916
RU 1976 724
1 Introdotta dal n. I 12 della LF del 18 giu. 1999 sul coordinamento e la semplificazione delle procedure d'approvazione dei piani, in vigore dal 1° gen. 2000 (RU 1999 3071; FF 1998 2029).2 [CS I 3]. Questa disp. corrisponde all'art. 87 della Cost. federale del 18 apr. 1999 (RS 101).3 Nuovo testo giusta il n. II 7 dell'all. alla LF del 22 mar. 2002 concernente l'adeguamento di disposizioni organizzative del diritto federale, in vigore dal 1° feb. 2003 (RU 2003 187; FF 2001 3431).4 FF 1974 I 14845 Introdotto dal n. I 12 della LF del 18 giu. 1999 sul coordinamento e la semplificazione delle procedure d'approvazione dei piani, in vigore dal 1° gen. 2000 (RU 1999 3071; FF 1998 2029).6 Originario Capo secondo.7 Originario Capo terzo.8 Introdotta dal n. I 8 della LF del 16 mar. 2012 sulla seconda fase della Riforma delle ferrovie 2, in vigore dal 1° gen. 2014 (RU 2012 5619, 2013 1603; FF 2011 823).9 Originario Capo quarto.10 Originario Capo quinto avanti l'art. 31. Nuovo testo giusta il n. I 6 della LF del 19 dic. 2008 (modifiche del diritto dei trasporti), in vigore dal 1° gen. 2010 (RU 2009 5973; FF 2007 3997).11 Originario Capo sesto.12 Originario Capo settimo.13 Originario Capo ottavo.14 Nuova numerazione giusta il n. I 12 della LF del 18 giu. 1999 sul coordinamento e la semplificazione delle procedure d'approvazione dei piani, in vigore dal 1° gen. 2000 (RU 1999 3071 3124; FF 1998 2029).15 DCF del 12 mar. 1976 16 DCF dell'8 nov. 1978 (RU 1979 336)