Source: https://www.finanzjournal.at/d/fjarchiv/2000/07-08
Timestamp: 2018-12-13 21:27:21
Document Index: 113616139

Matched Legal Cases: ['EuG', '§ 293', '§ 12', '§ 17', '§ 29', '§ 17', '§ 39']

Jahrgang 2000 - Jul 2
Ausgabe - 07-08/2000
Erstes Getränkesteuer-Folgeurteil
"True and Fair View" und die bilanzielle Behandlung von Investmentfondsanteilen im Lichte der Rechtsprechung des EuGH
MMag. Rainer Partl/Mag. Dr. Alois Pircher/MMag. Dr. Peter Pülzl
Änderungen beim "Reihengeschäft"
StB Dipl.-Ing. Dr. Christian Urban
Wiedereinsetzung in den vorigen Stand - tauglicher Rechtsschutz bei Aufhebung eines Berichtigungsbescheides nach § 293 BAO durch die Oberbehörde? 1)
Der Begriff der Leistung bei den Gebühren und Verkehrsteuern
(außer Umsatzsteuer)
Hinweise zu tätigkeitsspezifischen Sonderfragen · Teil III
Dr. Manfred Wieser/Dr. Stefan Steiger
Zusammenschluss durch Vermögensübertragung des 100%igen Kommanditisten
Qualifikation von Vorsteuern nach § 12, Abs. 10 UStG im Insolvenzfall
Beginn der Teilbetriebseigenschaft
Teilwertabschreibung eines Firmenwertes in der Ergänzungsbilanz
BMF 11. 5. 2000
Ausschüttungsgleiche Erträge ausländischer Investmentfonds für das Veranlagungsjahr 1999
BMF 3. 5. 2000
Zurechnung der Veräußerung von im zivilrechtlichen Eigentum einer Liechtensteinischen Familienstiftung stehenden Gesellschaftsanteilen und Vorliegen der Voraussetzungen für Tarifbegünstigung
BMF 8. 5. 2000
Neue Steuersätze für bestimmte Umsätze ab 1. Juni 2000 -
Verlängerung der Erleichterung für die Umstellung bis Ende Juli 2000
BMF 30. 6. 2000
Abgabe von Speisen und Getränken ab 1. Juni 2000 - Umsatzsteuerliche Beurteilung
BMF 12. 7. 2000
Das Rechtsinstitut der (remonstrativen) Berufungsvorentscheidung
Begünstigter Übergangsgewinn eines Architekten nur bei Zusammenballung von Einkünften mehrerer Wirtschaftsjahre
FLD Wien, NÖ, Bgld, Senat II, 1. 2. 1999 RV/06x-15/12/97.
Es ist nicht glaubhaft, dass ein Geschäftsführer länger als ein Jahr auf Zahlungen seines Dienstgebers verzichtet
FLD Wien, NÖ, Bgld, Senat II, 8. 4. 1999 RV/4x-15/12/98
Ein als Wohnzimmer ausgestatteter Raum einer Sängerin erfüllt nicht den ertragssteuerlichen Begriff des Arbeitszimmers
Die von einem Dirigenten zum Zwecke der Anschaffung von Tonträgern verausgabten Geldbeträge stellen ertragsteuerlich weder Betriebsausgaben noch Werbungskosten dar
FLD Wien, NÖ, Bgld, Senates II, 21. 4. 1999, RV/3x-15/09/99
Ist die Vermietung von vornherein auf einen begrenzten Zeitraum geplant gewesen, kann Liebhaberei vorliegen.
VwGH 27. 4. 2000, 99/15/0012
Die Rückzahlung des in eine Kapitalgesellschaft eingelegten Kapitals führt - anders als die Ausschüttung von erwirtschafteten Gewinnen - nicht zu Kapitalerträgen, sondern zu einer Minderung des Beteiligungsansatzes, auch wenn sie aus handelsrechtlichen Gründen in der äußeren Erscheinungsform einer Gewinnausschüttung erfolgt.
VwGH, 22. 3. 2000, 96/13/0175
Begünstigung des Übergangsgewinnes.
VwGH, 22. 3. 2000, 98/13/0168
Die Standortwahl des Unternehmers aus betrieblichen Gründen ist anzuerkennen.
VwGH, 23. 3. 2000, 96/15/0120
Reisediäten.
VwGH, 26. 4. 2000, 95/14/0022 - Präsidentenbeschwerde
Die Wesentlichkeit einer Beteiligung iSd § 17 Abs. 1 EStG ist bei einer GmbH aus den Geschäftsanteilen zu berechnen. Dies gilt auch, wenn in der GmbH-Satzung die Stimmrechte oder die Verteilung des Gewinns und des Liquidationserlöses abweichend von §§ 29, 72 GmbHG geregelt sind.
Auch im Rahmen des § 17 Abs. 1 EStG genügt eine nur formale zivilrechtliche Beteiligung an einer GmbH nicht, wenn nicht zugleich eine tatsächliche, dh wirtschaftlich wesentliche Beteiligung gegeben ist.
§ 39 AO 1977 ist keine Grundlage zur Beurteilung der objektiven Seite der steuerrechtlichen Tatbestandsverwirklichung anderer Vorschriften.
BFH 25. 11. 1997 VIII R 29/94 1998, 257