Source: http://www.uni-protokolle.de/foren/viewt/228700,0.html
Timestamp: 2019-09-19 00:58:48
Document Index: 19486672

Matched Legal Cases: ['§ 30', '§ 30', '§ 30', '§ 30', '§ 30', '§ 30', '§ 30', '§ 31', '§ 30']

Frage zu § 30 II 2. Alt. StGB
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Verfasst am: 25 März 2009 - 15:15:03 Titel: Frage zu § 30 II 2. Alt. StGB
ich schreibe gerade an meiner StR- HA... wenn einer ein sichbereiterklären annimmt nach § 30 II 2.Alt. StGB prüf ich das dann wie die versuchte Anstiftung??? und ist es für denjenigen der es annimmt erheblich, dass die Tat nie ausgeführt wird und der Täter auch nie vor hatte es auszuführen??? ich denke ja eher nicht, denn derjenige der es annimmt ging ja davon aus, dass der Täter es auch druchführt...
Verfasst am: 26 März 2009 - 20:02:43 Titel:
Nein, du wählst nur bei § 30 I den Versuchsaufbau, da ja nur dieser den Versuch der Beteiligung unter Strafe stellt. § 30 II dagegen stellt bestimmte Vorbereitungshandlungen unter Strafe. Du prüfst also:
--> Feststellung, dass eine der in § 30 II umschriebenen Handlungen vollständig vorliegt
IV. Rücktritt nach § 31 I Nr. 2, 3/II
Falls es dann später tatsächlich zur Vollendung oder zum Versuch der Tat kommt, ist § 30 II mitbestrafte Vortat.
Und ja, es ist unerheblich, ob die Tat ausgeführt werden soll oder nicht, denn es geht ja nur um den Vorsatz des Annehmenden.