Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=1%20BvR%20756/07
Timestamp: 2020-04-03 03:34:03
Document Index: 191058395

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', '§ 44', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 110', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 12', '§ 21']

Rechtsprechung: 1 BvR 756/07 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: BVerfG, 05.12.2008
BVerfG, 30.05.2007 - 1 BvR 756/07
https://dejure.org/2007,3262
BVerfG, 30.05.2007 - 1 BvR 756/07 (https://dejure.org/2007,3262)
BVerfG, Entscheidung vom 30.05.2007 - 1 BvR 756/07 (https://dejure.org/2007,3262)
BVerfG, Entscheidung vom 30. Mai 2007 - 1 BvR 756/07 (https://dejure.org/2007,3262)
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Unzureichende Begründung eines Wiedereinsetzungsantrags bei fehlendem Vortrag zur Einrichtung einer wirksamen Ausgangskontrolle
Anforderungen an die Übermittlung fristwahrender Schriftsätze per Telefax durch den Rechtsanwalt
Keine Wiedereinsetzung bei unvollständiger Telefaxübersendung
BGH, 30.01.2007 - XI ZR 98/06
BVerfG, 05.12.2008 - 1 BvR 756/07
NJW 2007, 2839
NVwZ 2007, 1421 (Ls.)
BGH, 13.08.2008 - 1 StR 162/08
Fristgemäße Einlegung der Anhörungsrüge und Zurechnung von Verteidigerverschulden …
An die Voraussetzungen fehlenden Verschuldens (§ 44 Satz 1 StPO) an der verspäteten Einlegung des Rechtsbehelfs sind aber hohe Anforderungen zu stellen (zu den strengen Anforderungen bei einer Verfassungsbeschwerde vgl. BVerfG, Beschl. vom 30. Mai 2007 - 1 BvR 756/07).
VGH Baden-Württemberg, 19.11.2008 - 13 S 2066/07
Anforderungen an den Vortrag eines Wiedereinsetzungsgrundes - Zusendung von …
Dem früheren Prozessbevollmächtigten der Klägerin ist bereits am Tag des Eingangs des Berufungsbegründungsschriftsatzes per Telefax mitgeteilt worden, dass dieser Schriftsatz beim Verwaltungsgerichtshof verspätet eingegangen ist; gleichzeitig wurde er um Vorlage des Fax-Sendeberichts betreffend die Schriftsätze vom 8.10.2007 gebeten (vgl. hierzu BVerwG, Urteil vom 26.4.2002 - 3 B 31/02 -, juris; VGH München, Beschluss vom 24.2.2005 - 1 Cs 04.3045 -, NJW 2006, 169; BVerfG, Beschluss vom 30.5.2007 - 1 BvR 756/07 -, NVwZ 2007, 1421 m.w.N.).
VerfGH Sachsen, 11.01.2018 - 140-IV-17
Zwar darf ein Rechtsanwalt einfache Tätigkeiten, die keine juristischen Schulungen verlangen, seinem geschulten und zuverlässigen Büropersonal zur selbständigen Erledigung übertragen (BVerfG, Beschluss vom 30. Mai 2007 - 1 BvR 756/07), wobei es sich beim Absenden eines Telefaxes um eine solche einfache Tätigkeit handelt (…BVerfG, a.a.O.).
Der Anwalt muss durch entsprechende organisatorische Maßnahmen Fehlerquellen bei der Behandlung von Fristsachen in größtmöglichem Umfang ausschließen (BGH 13.06.1996 - VII ZB 13/96 - NJW 1996, 2513; BGH 19.12.2000 - X ZR 128/2000 - NJW-RR 2001, 1502; BVerfG 30.05.2007 - 1 BvR 756/07 - NJW 2007, 2839; BAG 07.07.2011 - 2 AZR 38/10 - NJW 2012, 1021 = DB 2012, 928).
Der Anwalt muss durch entsprechende organisatorische Maßnahmen Fehlerquellen bei der Behandlung von Fristsachen in größtmöglichem Umfang ausschließen (BGH, 13.06.1996 - NJW 1996, 2513; BGH, 19.12.2000 - NJW-RR 2001, 1502; BVerfG, 30.05.2007 - NJW 2007, 2839).
BFH, 28.10.2008 - VI B 53/08
Wiedereinsetzung in den vorigen Stand: Sorgfaltsanforderungen an die …
Beim Absenden eines Telefaxes handelt es sich um eine solche einfache Tätigkeit (Bundesgerichtshof --BGH--, Beschlüsse vom 9. April 2008 I ZB 101/06, Anwaltsblatt 2008, 544; vom 28. Oktober 1993 VII ZB 22/93, Neue Juristische Wochenschrift --NJW-- 1994, 329; Beschluss des Bundesverfassungsgerichts --BVerfG-- vom 30. Mai 2007 1 BvR 756/07, NJW 2007, 2839; Söhn in Hübschmann/Hepp/Spitaler, § 110 AO Rz 432, m.w.N.).
OVG Schleswig-Holstein, 24.10.2007 - 4 LA 46/07
Allerdings muss durch eine wirksame Ausgangskontrolle sichergestellt werden, dass Fehler beim Versenden fristwahrender Schriftstücke möglichst vermieden werden (vgl. die ständige Rechtsprechung des BVerfG, zuletzt Beschl. v. 30.05.2007 1 BvR 756/07 -, zitiert nach juris, unter Hinweis u.a. auf Beschl. v. 21.02.2001 2 BvR 1469/00 -, NJW 2001, 1567 und BGH, BeckRS 2007, 03983).
Die Pflicht des Anwalts zur Endkontrolle endet erst dann, wenn feststeht, dass der Schriftsatz auch wirklich übermittelt worden ist (BVerfG, Beschl. v. 30.05.2007, a.a.O., unter Hinweis u.a. auf BGH, Urt. v. 27.04.1994 XII ZR 16/93 -, NJW 1994, 1879).
Der Anwalt muss durch entsprechende organisatorische Maßnahmen Fehlerquellen bei der Behandlung von Fristsachen in größtmöglichen Umfang ausschließen (BGH 13.06.1996 - VII ZB 13/96 - NJW 1996, 2513; BVerfG 30.05.2007 - 1 BvR 756/07 - NJW 2007, 2839).
OLG Koblenz, 13.09.2010 - 10 U 511/10
Wiedereinsetzung in den vorherigen Stand: Anforderungen an die wirksame …
Dabei erfordert eine wirksame Ausgangskontrolle für die Übermittlung Frist wahrender Schriftsätze per Telefax, dass dafür Sorge getragen wird, dass Fristen aus dem Fristenkalender erst gelöscht werden, wenn durch Überprüfung des Sendeprotokolls fest steht, dass der Schriftsatz vollständig an das richtige Gericht versandt wurde (BVerfG 1 BvR 756/07, BAG 6 AZR 432/06).
VG Trier, 03.12.2007 - 5 K 840/07
Fristenkontrolle bei Übermittlung fristwahrender Schriftsätze - …
vgl. zur Fristenkontrolle bei der Übermittlung fristwahrender Schriftsätze per Telefax auch BVerfG, Beschluss vom 30.5.2007 - 1 BvR 756/07 -, NJW 2007, 2839.
https://dejure.org/2008,38365
BVerfG, 05.12.2008 - 1 BvR 756/07 (https://dejure.org/2008,38365)
BVerfG, Entscheidung vom 05.12.2008 - 1 BvR 756/07 (https://dejure.org/2008,38365)
BVerfG, Entscheidung vom 05. Dezember 2008 - 1 BvR 756/07 (https://dejure.org/2008,38365)
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Das umfasst auch das Recht, dem Kind einen Namen zu geben (BVerfG, Beschluss vom 05.12.2008 - 1 BvR 756/07 mwN, BeckRS 2009, 88701;… Staudinger/Habermann, BGB, 2013, § 12 Rn. 204;… Gaaz in Gaaz/Bornhofen, Personenstandsgesetz, 3. Auflage 2014, § 21 Rn. 25).