Source: http://www.kabineklar.com/airlines/condor/condor.htm
Timestamp: 2017-10-21 16:02:35
Document Index: 341700485

Matched Legal Cases: ['§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 4']

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Newsletter zum Tarifabschluss
Mörfelden-Walldorf, den 21. Dezember 2012
was lange währt, wird endlich gut! Nachdem wir es Euch in unserer letzten Veröffentlichung angekündigt hatten, können wir Euch heute darüber informieren, dass wir uns mit der Arbeitgeberseite nach langen und intensiven Verhandlungen, die sehr kontrovers aber am Ende auch sehr konstruktiv geführt wurden, auf einen umfassenden Abschluss zu einer Vielzahl von Themen geeinigt haben. In einem ersten Schritt möchten wir Euch mit dieser Veröffentlichung zunächst über die wesentlichen Inhalte der Vereinbarung informieren. Ihr könnt uns etwaig vorhandene Fragen gerne an info@ufo-online.com mailen.
Anfang des kommenden Jahres werden wir dann im Rahmen von den gesammelten FAQ über weitere konkrete Einzelheiten und anhand von Fallbeispielen informieren. Außerdem haben wir vorgesehen, zeitnah persönlich das Gespräch mit Euch zu suchen, um die Fragen direkt zu beantworten. Hierzu wird es Informationsstände vor Ort in den Crewräumen geben. Die genauen Termine werden wir Euch zeitnah mitteilen. Gerne laden wir die "Facebooker" unter Euch in die Gruppe "Condor Kabine im Austausch" ein, dort könnt Ihr mit Euren UFOs direkt kommunizieren und Fragen stellen.
Es ist uns mit diesem Abschluss trotz der schwierigen Begleitumstände gelungen, einen großen Schritt zur Verbesserung und Absicherung der zukünftigen Altersversorgung zu gehen.
Gleichzeitig haben wir es in dieser Runde erstmalig geschafft, die Lücke zwischen den alten und neuen Tarifbedingungen kleiner werden zu lassen und deutliche finanzielle Anhebungen sowie Entlastungen im MTV zu vereinbaren. Damit ergibt sich langfristig eine Perspektive für unsere "Condor-neu-Kollegen" und gleichzeitig sichern wir damit die "Condor-alt-Kollegen" vor immer weiteren Absenkungs- und Angleichungswünschen des Arbeitgebers ab. Solange wir so massive Unterschiede in Vergütung und MTV haben, werden die Kollegen mit den besseren Bedingungen immer stärker unter Druck stehen, billiger und produktiver zu werden. Es muss also unser gemeinsames Ziel als Kabine sein, die Errungenschaften zu schützen und sukzessive nach oben zu vereinheitlichen. Dies kann uns nur als Kollektiv gelingen. Unsere Lufthansa Kollegen haben uns dieses Jahr eindrucksvoll gezeigt, was man durch Geschlossenheit und Solidarität erreichen kann.
Dies ist ein langer Weg aber er kann mit Eurer Unterstützung gelingen, wir sind bei Condor gut organisiert. Auch wenn es noch Luft nach oben gibt ;). Wer über eine Mitgliedschaft hinaus, (ich möchte UFO-Mitglied werden) Interesse am Mitgestalten zukünftiger Arbeitsbedingungen hat, sollte uns einfach mal ansprechen. Keine Scheu - auch wenn Ihr noch nie in diesem Bereich Erfahrungen gesammelt habt, wir werden Euch langsam an die Aufgaben heranführen und Euch Schulungen anbieten, die Euch fit für die damit verbundenen Herausforderungen machen.
Nachfolgend findet Ihr zunächst die Eckpunkte der Vereinbarung:
Vergütung/Vergütungsstrukturen
Die Grundvergütung nebst Zulagen und Zuschläge wird rückwirkend zum 01. November 2011 um 2,0 % erhöht. Dies gilt für Mitarbeiter von Condor neu und Condor alt. Für die Vergangenheit erfolgt eine Neuberechnung der Vergütung. Die Auszahlung des so ermittelten Betrages wird der Arbeitgeber in einem der kommenden Monate vornehmen.
Für Kolleginnen und Kollegen Condor alt, die in den Anwendungsbereich des MTV Nr. 6 fallen, erfolgt zum 01.01.2013 außerdem eine weitere Anhebung des Grundgehalts um 3,3%.
Diese Erhöhung stellt den verbleibenden Teil aus der Umlage des 13. Gehalts auf die einzelnen Monate dar, was gerundet 8,3% pro Monat (100% / 12) entspricht, nach Abzug von 5%, welche zukünftig in die Unterstützungskasse (s. dazu unten) fließen werden.
Die Integration des Urlaubs- bzw. Weihnachtsgeldes hat neben den Auswirkungen auf die zukünftige Versorgung den Vorteil, dass dieser Betrag nicht mehr so exponiert wie bisher platziert ist und damit eventuellen Begehrlichkeiten der Arbeitgeberseite im Rahmen von zukünftigen Tarifverhandlungen von vornherein entzogen ist.
Der bisherige Zuschlag zum Urlaubsgeld wird auch zukünftig unter der Bezeichnung Urlaubsgeld weiter gezahlt.
Die Flugzulage bis einschließlich zur 70 Flugstunde wird zukünftig in die Grundvergütung integriert und ist damit zukünftig ebenfalls Teil der Vergütung, nach der sich die Bausteine für die betriebliche Altersrente berechnen.
Daraus ergibt sich das neue Grundgehalt. Ein Anteil von 16,3% dieses neuen Grundgehalts wird zukünftig als steuerfreie Schichtzulage zur pauschalen Abgeltung der Nacht-, Sonn- und Feiertagsarbeit gezahlt.
Ab der 70. Flugstunde werden die bestehenden Mehrflugstundensätze jeweils um diese Flugzulage erhöht. Eine entsprechende Tabelle zur Veranschaulichung werden wir veröffentlichen.
Die vorgenommenen Veränderungen stellen einen großen Schritt auf dem Weg dar, die Vergütungsstrukturen von Condor alt zukünftig übersichtlicher und nachvollziehbarer zu gestalten. Ansatz ist es, der redigierten Fassung des Tarifvertrags im Anschluss erstmals auch für Condor alt Vergütungstabellen beizufügen.
Auch bei Condor neu erfolgt hier eine Umstellung. Die variable Vergütung wird ab 2013 umgewandelt. Sie wird letztmalig für das Jahr 2012 im Jahr 2013 ausgezahlt. Für die Festschreibung der variablen Vergütung haben wir uns mit dem Arbeitgeber auf ein Volumen von 5% verständigt. Dieses liegt deutlich oberhalb des Durchschnitts der in den vergangen Jahren gezahlten variablen Vergütung und wird jetzt ein fester kalkulierbarer Bestandteil der Bezüge. 3% hiervon werden zur weiteren Erhöhung der Tabellenwerte verwendet. Die verbleibenden 2% sind ein Teil des Volumens das zukünftig arbeitgeberseitig in die Versorgungssysteme fließt. Mehr dazu unter dem Punkt Versorgung.
Purserwerdung
Um zu erreichen, dass künftig auch Purser aus dem Kreis der Flugbegleiter Condor alt ernannt werden, haben wir uns mit dem Arbeitgeber auf eine neue Tabelle für nach dem 01.01.2013 ernannte Purser verständigt. Hierbei wurde dem Gedanken Rechnung getragen, dass es für den Arbeitgeber nicht attraktiver sein darf, nur Mitarbeiter im Geltungsbereich der Condor neu Verträge zu ernennen. Daher wurde die Endvergütung für zukünftige Purser, die vor 2003 als Flugbegleiter bei Condor eingestellt wurden, etwas abgesenkt, während gleichzeitig die neue Tabelle für Mitarbeiter mit Einstellungsdatum nach 2003 angehoben wurde. Die erreichbare Gesamtvergütung für neue Purser im Geltungsbereich des MTV Nr. 6 wird zukünftig bei 4.454,44 EUR liegen. Eine entsprechende Tabelle werden wir ebenfalls noch veröffentlichen.
Auf die Probleme, die sich durch die Erhöhung des gesetzlichen Renteneintrittsalters vom vollendeten 65. auf das vollendete 67. Lebensjahr ergeben, hatten wir bereits hingewiesen. Möchte man trotzdem mit 65 in (Früh-) Rente gehen, muss man Abschläge in Höhe von 7,2% hinnehmen. Bei einem (Früh-) Renteneintritt mit 63, wie es ja bei Abschluss unserer Versorgungsregelungen unterstellt wurde, würde sich die Rente im schlimmsten Fall abhängig vom Geburtsjahrgang bereits um 14,4% reduzieren.
Berücksichtigt man weiter, dass die voraussichtliche Entwicklung der gesetzlichen Rente dazu führen wird, dass die volle Rente ab 2030 sich ohnehin nur noch auf etwa 40% des letzten Nettoeinkommens belaufen wird und zieht hiervon noch die obigen Abschläge ab, bleibt nicht mehr viel übrig, womit sich der Lebensunterhalt im Alter bestreiten lässt. Wir konnten beim Arbeitgeber durchsetzen, dass ab dem 01.01.2013 ein weiteres Instrument in Form einer Unterstützungskasse eingeführt wird, um dieser unheilvollen Entwicklung entgegenzusteuern.
Die Funktion der Unterstützungskasse hatten wir Euch in diesem Rahmen bereits mehrfach erläutert. Der Arbeitgeber führt die entsprechenden Beiträge an die Unterstützungskasse ab. Das hierfür benötigte Volumen entstammt zum Teil aus der oben bereits angesprochen Umverteilung des 13. Gehalts auf die verbleibenden 12 Monatsvergütungen pro Jahr. Dies entspricht einer Erhöhung von 8,33% pro Monat entspricht. 3,33% verbleiben als tatsächliche Erhöhung der Grundvergütung pro Monat, während die Differenz von 5% zur teilweisen Gegenfinanzierung der Beiträge zur U-Kasse umgewidmet wird. Zu diesen 5% addiert sich ein weiteres Prozent, welches in etwa den von Seiten des Arbeitgebers eingesparten Sozialversicherungsbeiträgen entspricht. In der Summe entsteht ein Betrag von 6% der alten Grundvergütung als monatlichen U-Kassenbeitrag.
Aufgrund der Veränderung der Vergütungsstruktur und der daraus folgenden Integration, der für alle Stufen fixen Flugzuglage entsprechen diese 6% bei Condor alt-Kollegen, je nach Beschäftigtengruppe unterschiedlichen Prozentsätzen der neuen Grundvergütung:
- für Flugbegleiter beläuft sich dieser auf 5,26%
für Bestandspurser auf 5,69%
der neuen Vergütung. Maßstab ist dabei aus Gründen der Vereinfachung jeweils die Endstufe, da sich die meisten Kollegen bereits dort befinden bzw. die sich darunter eingruppierten Kollegen diese bald erreichen werden.
Für zukünftig aus dem Bereich des MTV Nr. 6 neuernannte Purser wurde ein Mittelwert über alle neuen Stufen von 5,5% gebildet.
Bei Condor-neu-Kollegen erfolgt die Aufnahme in die U-Kasse nach einer Beschäftigungszeit von 42 Monaten. Der vom Arbeitgeber abgeführte Beitrag beläuft sich auf 6% der Grundvergütung.
Die sich daraus ergebende Versorgungsanwartschaft kann Euch nicht mehr genommen werden.
Die Auszahlung erfolgt in zwei Phasen: Die Phase der Übergangsversorgung mit einer im Regelfall temporär erhöhten Zeitrente (z.B. von 62 bis 65) und die Phase der Altersversorgung mit einer lebenslangen Leibrente. Der Beginn dieser Altersversorgung ist aus versicherungstechnischen Gründen für alle Mitarbeiter das 65. Lebensjahr. Die Inanspruchnahme der Leistungen der Unterstützungskasse kann mit Vollendung des 62. Lebensjahres erfolgen.
Ihr habt die Möglichkeit, folgende Aufteilungsverhältnisse zwischen Übergangs- und Altersversorgung zu wählen:
Übergangsversorgung/Altersrente
Das letzte Modell 0/100 ist so zu verstehen, dass Kollegen, die keine Übergangsversorgung in Anspruch genommen haben, eine 100%ige Barauszahlung der Altersrente mit Beginn des Renteneintrittsalters erhalten.
Die Festlegung des Auszahlungsverhältnisses muss dabei erst relativ kurzfristig vor Eintritt in die Versorgung erfolgen.
Die Höhe der Übergangs- und der Altersversorgung aus der U-Kasse ist individuell unterschiedlich und richtet sich danach, über welchen Zeitraum und in welcher Höhe Beiträge einbezahlt wurden. Wir werden hierzu im Rahmen des FAQ noch Fallbeispiele mit ausgewählten unterschiedlichen Karriereverläufen als Orientierung für Euch veröffentlichen.
Hinsichtlich der rentennahen Jahrgänge (1961 und älter) haben wir uns mit dem Arbeitgeber darauf verständigt, dass er Zusatzbeiträge in die Unterstützungskasse auf der Grundlage einer Altersrente von 1.000,00 EUR leisten wird. Diese Regelung wurde vereinbart, da aufgrund des kurzen verbleibenden Zeitraums bis zum Erreichen der Rente, nicht ausreichend Beiträge über die oben beschriebene Systematik in die Unterstützungskasse eingezahlt werden können.
Ergänzung der Übergangsversorgung
Bisher sah der Tarifvertrag vor, mit Erreichen des 60. Lebensjahres aus der fliegerischen Tätigkeit auszuscheiden und dafür die im Tarifvertrag festgelegte Einmalzahlung zu erhalten. Diese wäre nach der bisherigen Regelung des Tarifvertrags entfallen, wenn man sich entschieden hat, sein Fliegerverhältnis über das 60. Lebensjahr hinaus zu verlängern. Zukünftig wird die Condor diese Zahlung im vollen Umfang auch bis zum 62. Lebensjahr leisten, ab dann verringert sich die Zahlung mit jedem weiteren Jahr um 1/3. Damit sind wir deutlich flexibler in unserer Lebensplanung und können je nach Lebensumständen entscheiden, ob eine Verlängerung für den Einzelnen Sinn macht, ohne die Ansprüche auf die Übergangsversorgung zu verlieren.
Hier ist es uns erstmals gelungen, den Arbeitgeber zu einer Beteiligung an diesem Risiko zu bewegen. Dieses durch den Arbeitgeber finanzierte Instrument stellt weitere Absicherung für diejenigen Kolleginnen und Kollegen, die sich für die Kabine zu ihren dauerhaften Lebensberuf entschieden haben, dar. Der Arbeitgeber zahlt dabei je nach Lebensalter gestaffelte Prämien. Im Falle der Flugdienstuntauglichkeit erhält der Mitarbeiter auch abhängig vom Lebensalter ein Einmalzahlung. Eine Beispieltabelle auf Grundlage der vereinbarten Prämien werden wir mit den FAQ veröffentlichen.
Ab dem 55. Lebensjahr bis zur Vollendung des 60. Lebensjahres ist die Beitragsbefreiung zur Unterstützungskasse im Fall der Flugdienstuntauglichkeit mitversichert. Diese würden für einen Betroffenen dann also trotz Flugdienstuntauglichkeit weiter gezahlt.
Ältere Kollegen, welche noch über eine Flugdienstuntauglichkeitsversicherung bei Lufthansa verfügen, sind von der Regelung ausgenommen.
Daneben haben wir uns auf Anpassung im Bereich des TV Übergangsversorgung verständigt, der es jetzt auch Flugbegleitern ermöglicht sich die Übergangsversorgung mit 55 auszahlen zu lassen (analog der bereits bestehenden Regelungen für Purser).
Langstreckenflüge mit einer Flugdienstzeit von mehr als 14h
Bereits in unserer letzten Veröffentlichung hatten wir Euch darüber informiert, dass wir mit der Firma eine bis zum 31.12.2012 befristete Interimslösung vereinbart hatten, die es möglich macht, Flugziele anzufliegen, die innerhalb der tarifvertraglichen Zeitlimits im MTV 6 nicht erreicht werden können.
Diese Interimsvereinbarung sah vor, dass von der Regelung des § 7 Abs. 7 MTV Nr. 6, wonach eine Dienstzeit von 14 Stunden nicht überschritten werden darf, für Condor alt-Kollegen bei Flügen mit nicht mehr als einer flugplanmäßigen Landung (single-leg-operation) unter Gewährung der folgenden Ausgleichsmaßnahmen abgewichen werden darf:
Vor dem Umlauf wird eine Vorruhezeit von 24 Stunden eingeplant.
In dem Umlauf wird eine ununterbrochene Ruhezeit von mindestens 46 Stunden eingeplant. Die ununterbrochene Ruhezeit von 46 Stunden kann aus betrieblichen Gründen in der Planung unterschritten werden, höchstens jedoch um 10 Stunden auf eine Mindestruhezeit von 36 Stunden. In diesem Fall erhalten die Mitarbeiter dieses Umlaufs die Möglichkeit, im folgenden Monat zusätzlich zu den vier OFF-Tagen aus den ihnen zustehenden freien Tagen einen zusätzlichen OFF-Tag zu requesten (zusammen mit den vier OFF-Tagen oder getrennt hiervon). Nach dem Umlauf wird eine zusätzliche Ruhezeit von 24 Stunden eingeplant. Der Kabinenbesatzung des Umlaufs stehen vier geblockte Ruhesitze zu. Mitarbeiter mit einem Lebensalter von mindestens 50 Jahren werden für solche Umläufe nicht eingeplant, wenn sie gegenüber der Einsatzplanung erklärt haben, für diese Umläufe nicht eingeplant werden zu wollen. Eine Erklärungsfrist und die Bindungsdauer der Erklärung werden durch eine Betriebsvereinbarung geregelt. Ungeachtet dieser Erklärung können diese Mitarbeiter aus dem Standby für diese Umläufe eingesetzt werden, wenn außer ihnen kein anderer Mitarbeiter aus dem Standby für den Diensteinsatz zur Verfügung steht.
Wird bei einem Flug des Umlaufs eine Dienstzeit von mehr als 15 Stunden geplant (Flugdienstzeit zuzüglich der Nacharbeitszeit von einer halben Stunde) wird die Kabinenbesatzung um einen Flugbegleiter verstärkt.
Die Wahl des Layover-Hotels wird wegen einer möglichst belastungsschonenden Anfahrtslänge im Rahmen der Umlaufabstimmung mit der Personalvertretung abgestimmt werden. Sämtliche vorgenannten Entlastungsmaßnahmen wurden auch für Condor neu-Kolleginnen und Kollegen vereinbart. Für diese Kollegen gab es bisher überhaupt keine tarifvertraglichen Beschränkungen der Dienstzeit.
Sowohl für Condor alt als auch für Condor neu konnten wir im Verlauf der Verhandlungen noch zusätzliche Verbesserungen erzielen.
So haben wir ergänzend zu den Entlastungsmaßnahmen in der Interimsvereinbarung durchgesetzt, dass die heutige gesetzliche bzw. genehmigungsfähige Obergrenze von einer Flugdienstzeit von 15.30 Stunden auch im Fall einer Gesetzesänderung für den MTV 6 bestehen bleibt.
Für Condor neu-Kollegen, für die es bisher überhaupt tarifvertraglichen Einschränkungen hinsichtlich der maximalen Flugdienstzeit gab, konnten wir erreichen, dass im Falle einer Verschlechterung der aktuellen Rechtslage rechtzeitig mit uns über Kompensate verhandelt werden muss. Sofern wir dabei keine Einigkeit erzielen sollten, würde hierüber in einer tariflichen Einigungsstelle entschieden. Der Arbeitgeber kann also auch hier nicht ohne weiteres einseitig einen erweiterten gesetzlichen Handlungsspielraum ausnutzen.
Weiter haben wir uns mit dem Arbeitgeber die Einrichtung einer gemeinsamen Arbeitsgruppe vereinbart. Bis Ende März soll die Arbeitsgruppe dann die Gestaltung der Ruhesitze und Verbesserungsmöglichkeiten gegenüber dem aktuellen Stand im Hinblick auf den Neigungswinkel der Sitze, den Sitzungsabstand und die Abtrennung vom Rest der Kabine erarbeiten. Soweit sich dabei keine Einigung erzielen lässt, haben wir ein Sonderkündigungsrecht bezüglich der Öffnung der Obergrenze der Dienstzeit. Parallel wird dann ein Schlichtungsverfahren eingeleitet. Wir wären dabei allerdings nicht gezwungen, eine Empfehlung des Schlichters anzunehmen. Wir sind also nötigenfalls in der Lage, die Notbremse zu ziehen, wenn die Firma sich zu einer Gestaltung der Sitze entschließt, welche aus unserer Sicht keine ausreichend verbesserte Ruhemöglichkeit im Vergleich zum Status Quo bietet.
Das Paket war mit den zusätzlichen Maßnahmen nunmehr so ausgewogen, dass wir uns mit Condor auf eine Ergänzung des MTV um diese Regelung verständigen konnten.
Wir haben uns die Entscheidung über eine tarifvertragliche Öffnung der bisherigen Deckelung der maximalen Flugdienstzeit nicht leicht gemacht.
Am Ende waren insbesondere die folgenden Punkte entscheidend:
Mit der Öffnung ist eine deutliche Verbesserung der Arbeitsbedingungen für Condor neu-Kollegen und damit wieder eine Heranführung an Condor alt verbunden. Diese Heranführung bedeutet nichts anderes als eine zusätzliche Arbeitsplatzsicherheit für die Condor alt-Kollegen und schützt uns ein Stück weit vor Wiederholungen des Experimentes analog TCCC zur Unterwanderung unserer Tarifbedingungen.
Wir gehen außerdem davon aus, dass die Condor von den Möglichkeiten, die mit der Öffnung des Deckels verbunden sind, mittelfristig allenfalls sehr vereinzelt Gebrauch machen wird, weil das Fluggerät hierfür im Grunde nicht ausgelegt ist. Sofern aber tatsächlich eine Überschreitung erfolgt, greifen die vereinbarten Maßnahmen zur Entlastung. Die Vorteile auch für die Condor alt Kollegen überwiegen nach unserem Dafürhalten am Ende deshalb deutlich.
Zusätzlich hat uns die Condor zugesichert, bei einem Rollover der Langstreckenflotte, diese Flugzeuge mit Crew Rest Compartments auszustatten.
TCCC UK
Die Condor hat erklärt, dass vorgesehen ist, den wetlease von Flugzeugen der TC UK Airlines im April 2013 einzustellen.
Sollte ein wetlease entgegen dieser Absicht dennoch über diesen Zeitraum fortgesetzt oder wiederaufgenommen werden, hat sich Condor verpflichtet, Verhandlungen mit dem Ziel aufzunehmen, die Flugzeuge mit Condor-Kabinenpersonal zu bereedern. Der Einsatz von eigenem Personal würde dann einer weiteren Auslagerung von Arbeitsplätzen und einer Erosion der Arbeits- und Vergütungsbedingungen ein Riegel vorschieben.
Wir hatten in dieser Verhandlungsrunde äußerst schwierige Rahmenbedingungen. Da ist zum einen die schwierige wirtschaftliche Situation des Mutterkonzerns, die die Verhandlungen überschattet hat. Aber auch die ver.di, die durch mangelhafte Sachkenntnis, fehlendes Interesse und durch dauernd wechselndes Personal verbunden mit internen Richtungskämpfen immer wieder für unnötige Verzögerungen gesorgt hat, trägt einen großen Anteil Verantwortung dafür, dass die Verhandlungen sich letztendlich über 3 Jahre hinzogen.
Wir haben das vorhandene Zeitfenster genutzt und zahlreiche grundlegende Verbesserungen für alle Kolleginnen und Kollegen erreicht, welche gleichzeitig unserem übergeordneten Ziel Rechnung einer Heranführung der Bedingungen von Condor neu an Condor alt tragen. Wir freuen uns darauf, das Ergebnis mit Euch auf den Informationsveranstaltungen im kommenden Jahr zu diskutieren.
Bis dahin wünschen wir Euch ein besinnliche Feiertage und einen guten Rutsch! Eure UFO-Tarifkommission Condor
Astrid Wach (Sprecherin), Rüdiger Merz (stellv. Sprecher), Konstantin Marounta, Jasmin Rödler, Gönul Aslan-Kühner, Christian Bötte, Sabine Reinig, Batu Karaoguz, Sylvia De la Cruz sowie Uwe Hien und Olaf Bödecker (UFO-Ressort Tarif)
Versorgung der Kabine Condor
wie ihr unseren letzten Veröffentlichungen entnehmen konntet, schaffen wir für die gesamte Kabine eine umfassende und nachhaltige neue Versorgungswelt.
In diesem Zusammenhang wird es Änderungen in der Vergütungsstruktur auch bei Condor "Classic" geben, die wir aufgrund zahlreicher Nachfragen noch einmal darstellen möchten:
Vereinbarung zur Tarifrunde 2010
Letzte Verhandlungsrunde zum Thema Versorgung – der Weg ist abgesteckt.
die Vergütungstarifverhandlungen liegen hinter uns.
Zur Erinnerung: wir haben mit Condor vereinbart, dass die zweite Stufe der Vergü̈tungserhö̈hung von 2 % zum 1. November kabinenspezifisch umgesetzt wird.
Wir streben daher einen baldigen Abschluss zu einer neuen Ü̈bergangs- und Altersversorgung in der Kabine an und haben hierfür einen ehrgeizigen Zeitplan mit dem Arbeitgeber aufgestellt.
In den Verhandlungen über die Tarifrunde für das Kabinenpersonal der Condor Flugdienst GmbH (CFG) haben die Tarifpartner UFO und AVH/CFG folgendes Ergebnis vereinbart:
Die Kabinenmitarbeiter erhalten mit der technisch frühestmöglichen Vergütungsabrechnung eine Einmalzahlung in Höhe von 12 % der nachstehend aufgeführten durchschnittlichen individuellen monatlichen Vergütungsbestandteile des Betrachtungszeitraums August bis einschließlich Dezember 2010 (hierzu werden alle üblicherweise bei Tariferhöhungen berücksichtigten Vergütungsbestandteile und Zulagen herangezogen). Die Einmalzahlung beträgt mindestens aber 250,-- € brutto (in dem Zeitraum August bis Dezember 2010 nicht durchgängig Beschäftigte und Teilzeitbeschäftigte zeitanteilig).
Die Grundvergütungen und die üblicherweise bei Vergütungstarifrunden berücksichtigten Zulagen und Zuschläge der Kabinenmitarbeiter werden ab dem 01. Januar 2011 um 2,5 % angehoben.
Bei der Vergütungstabelle des Vergütungstarifvertrags der ab 2005 eingestellten Kabinenmitarbeiter wird mit Wirkung ab dem 01. Januar 2011 eine zusätzliche Vergütungsstufe hinzugefügt, deren Abstand zur derzeitigen höchsten Stufe die Hälfte der Vergütungsdifferenz der höchsten Stufe zur vorletzten Stufe beträgt (hälftiger Steigerungsbetrag). Die Stufenverweildauer vor Erreichen der neuen letzten Stufe beträgt 10 Monate.
Im Vergütungstarifvertrag der ab 2005 eingestellten Kabinenmitarbeiter entfällt mit Wirkung ab dem 01.01.2011 die erste Vergütungsstufe. Die Stufenverweildauer in der nächsten Vergütungsstufe (nach entsprechend angepasster Bezifferung nunmehr die erste Vergütungsstufe) wird auf 24 Monate festgelegt, die vor dem 28.01.2011 geleisteten Dienstzeiten (max. 6 Monate) von Flugbegleitern in Stufe 1 (alt) oder 2 (alt) werden auf die Steigerung angerechnet.
Für die Kabinenmitarbeiter vereinbaren die Tarifpartner ein Verteilungsvolumen von 2 % der Gesamtvergütung, über deren konkrete Verwendung die Tarifpartner gesondert verhandeln werden mit dem Ziel, bis zum 31.August 2011 spätestens hierüber Einvernehmen herbeizuführen. Sollten sich die Tarifpartner bis dahin nicht auf ein Ergebnis verständigt haben, hat jede Seite diesbezüglich ein Sonderkündigungsrecht mit einer Kündigungsfrist von mindestens einem Monat zum 31.10.2011. Im Fall der Ausübung des Sonderkündigungsrechts kann die Frage der Verteilung des o.a. Volumens somit ab dem 01.11.2011 Gegenstand von Arbeitskampfmaßnahmen sein.
Die Protokollnotiz III (Standby- und Reserve-Regelung) des MTV Nr. 6 Kabine CFG wird mit Wirkung vom 01. März 2011 wie folgt neu gefasst:
Protokollnotiz III Standby- und Reserve Regelung
Ziel der Standby/Reserveregelung ist es, nach Möglichkeit Eingriffe in die im Dienstplan des Mitarbeiters ausgewiesenen freien Tage zu vermeiden. Dies setzt eine optimale Ausnutzung der Standby/Reservetage des Mitarbeiter auch außerhalb der eigenen Homebase voraus.
STANDBY/ RESERVE
Für alle Zeiten gelten Lokale Ortszeiten.
(1) Standby ist die Zeit, in der sich ein Mitarbeiter ständig bereit hält, um innerhalb von 60 Minuten nach Abruf einen Dienst zu beginnen. Im Umlauf hat der Mitarbeiter innerhalb von 60 Minuten nach Abruf in der Hotellobby zur Verfügung zu stehen; der Beginn der Flugdienstzeit bleibt hiervon unberührt.
(2) Reserve ist die Zeit, in der sich ein Mitarbeiter nach Ablauf einer Karenzzeit nach Abruf für einen Dienst bereithält.
Reserve 3 nach 3 Stunden
Reserve 6 nach 6 Stunden
1. Die Standbydienste dienen operationellen Erfordernissen.
2. Ein in einen Umlauf eingeplanter Standbydienst beginnt nach Beendigung der tariflichen Ruhezeit des vorhergegangenen Einsatzes und endet nach einer Zeitdauer von max. 24 Stunden, spätestens jedoch zu Beginn der nächsten Flugdienstzeit.
3. Standby Tage können nicht an zwei aufeinanderfolgenden Tagen (48-Stunden-Standby) geplant und vergeben werden.
1. Die Reservedienste dienen der Abdeckung von Krankheitsfällen.
4. Ein Einsatzbeginn aus der Reserve 6 des letzten Tages eines SB/Reserveblocks, der nach 00:00 Uhr des Folgetages beginnt, wird wie in § 7 Absatz 9 Ziffer 1 (Planänderung) geregelt, behandelt.
5. Wird aus einem Einsatzbeginn des letzten Tages (Reserve 6) eines SB/Reserveblocks der nächste freie Tag berührt, so finden die Regelungen unter IV. Anwendung.
An der Homebase FRA werden pro Kalenderjahr je Mitarbeiter maximal 6 SB/RES-Blöcke nach folgenden Mustern vergeben:
Maximal 3 Blöcke nach dem Muster:
Tag 1 SB 12:00 bis 12:00 des nächsten Tages
Tag 2 RE3 12:00 bis 12:00 des nächsten Tages
Tag 3 RE3 12:00 bis 12:00 des nächsten Tages
Tag 4 RE6 12:00 bis 20:00*
Tag 4 RE6 12:00 bis 24:00
Tag 5 RE6 00:00 bis 20:00*
*Im Falle einer Kontaktaufnahme mit dem Mitarbeiter vor 20:00 können Flüge des
Folgetages mit einer geplanten Abflugzeit bis spätestens 06:00 zugewiesen werden.
An den Stationierungsorten außer FRA werden pro Kalenderjahr je Mitarbeiter maximal 6 SB/RES-Blöcke nach folgendem Muster vergeben:
Tag 1 SB 00:00 bis 24:00
Tag 2 RE3 00:00 bis 24:00
Tag 3 RE3 00:00 bis 24:00
Tag 4 RE6 00:00 bis 15:00
Für Mitarbeiter mit Teilzeitarbeitsvertrag werden vorstehende Regelungen zeitratierlich angewendet.
1. Für die Station Frankfurt gilt:
Nach Abruf eines Mitarbeiters aus einem Standby zu einem Dienst kann pro Block eine zum Kontingent zählende Reserve 3 eines Mitarbeiters der gleichen Beschäftigungsgruppe mit aktivem Reserveblock nach Benachrichtigung auf Standby abgeändert werden. Der Standbydienst beginnt zwei Stunden nach Mitteilung der Änderung.
2. Für alle anderen Stationen gilt: Ist kein Mitarbeiter im Standby auf der jeweiligen Station vorhanden (Standby abgerufen, Standby-Dienst auf anderer Station oder kein Standby mangels Stationsgröße), kann pro Block eine zum Kontingent zählende Reserve 6 eines Mitarbeiters der gleichen Beschäftigungsgruppe mit aktivem Reserveblock in Reserve 3 umgewandelt werden. Die Reserve 3 beginnt drei Stunden nach Mitteilung der Änderung.
3. Die Standby- und Reserveblöcke werden über alle Mitarbeiter gleich verplant (Toleranz 1 SB/Reserveblock).
4. Aus Standby und Reserve ist ein Einsatz ohne vorherige Vorruhezeit möglich. Einsätze aus Standby/Reserve, die einen unter die Vorruhezeitregelung fallenden Flug beinhalten, lösen bei einem Einsatz ohne vorherige Vorruhezeit unmittelbar nach Rückkehr zur Homebase die Nachgewährung der addierten Ruhezeiten gemäß der FDZ Tabelle § 7 Absatz 3 MTV und der entsprechenden Vorruhezeit gemäß § 7 Absatz 2 aus.
5. Aus Standby/Reserve ist vor Flugeinsätzen mit mehr als elf Stunden FDZ eine Dead Head-Anreise möglich; es findet dann die Regelung unter IV. Anwendung.
6. Bei Einsätzen aus Standby/Reserve sind die Regelungen der beiden vorstehenden Sätze einzeln als auch in Kombination anzuwenden.
7. Im laufenden Monatsplan kann von CFG unmittelbar nach Rückmeldung aus Krankheit bis zu max. ein SB/Reserveblock vergeben werden. Es kann mit jedem Tag des SB/Reserveblocks unter Beibehaltung des Musters begonnen werden. So entstandene Reserven zählen nicht zum Jahreskontingent.
8. Aus Optimierungsgesichtspunkten hat CFG die Möglichkeit, bis fünf Tage vor Beginn eines Reserveblocks im Einvernehmen mit dem Mitarbeiter den Reserveblock in freie Tage umzuwandeln. Ein auf diese Weiseumgewandelter Reserveblock gilt im Jahreskontingent als nicht vergeben.
In den oben unter II. Ziffer 5., III. Ziffer 5. sowie § 7 Abs.9 Ziffer 1. Satz 2 und Ziffer 2. Satz 2 angeführten Fällen gilt folgende Wahlmöglichkeit:
Der Mitarbeiter kann einen im laufenden oder nächsten Monat als freieingeplanten Tag in einen datumsmäßig fixierten freien Tag, den der Mitarbeiter angeben kann, umwandeln lassen,
der Mitarbeiter kann den Dienstplan des übernächsten Monats abwarten und einen dort als frei eingeplanten Tag in einen datumsmäßig fixierten freien Tag umwandeln lassen,
der Mitarbeiter kann im Rahmen des Requestverfahrens für den nächstmöglichen Monat von den zu gewährenden freien Tagen einen mit den 4 OFF-Tagen zusammenhängenden freien Tag hinzu requesten. Alle weiteren gemäß dieser Regelung requestbaren freien Tage werden nachrangig zu den regulären OFF-Tagen gewährt.
Die Neuregelung tritt ab dem 01.03.2011 in Kraft und wird zunächst als Probelauf implementiert. Für 2011 gilt 5/6 des Jahreskontigents, d.h. pro Mitarbeiter maximal 5 Blöcke (Teilzeit pro rata). Am Ende des Sommerflugplans (31.10.2011) werden die Tarifpartner die Ergebnisse und Erfahrungen aus der Neuregelung evaluieren und ggfls. im Hinblick auf die betrieblichen Erfordernisse unter Berücksichtigung der Mitarbeiterbelange optimieren. Hierbei werden die Tarifpartner auch prüfen, ob und inwieweit die SB/RES-Blöcke in das Requestsystem aufgenommen werden können. Für den Fall, dass sich die Tarifpartner hierbei nicht einigen können, hat jede Tarifpartei hinsichtlich der Standby- und Reserve-Regelung ein Sonderkündigungsrecht, das mit einer Kündigungsfrist von einem Monat mit Wirkung zum 31.12.2011 ausgeübt werden kann.
Bei allen Kabinenmitarbeitern können über die in dem jeweiligen Manteltarifvertrag festgelegte maximale Anzahl von Standby- und Reservediensten hinaus auf der Grundlage der Freiwilligkeit des Mitarbeiters zusätzlich Einzel-SB von 00:00 bis 24:00 geplant werden. Solche zusätzliche Einzel-SB werden pro Tag bei FB mit mindestens 45 € und bei PU mit mindestens 60 € zusätzlich vergütet. Dies gilt auch, wenn aus diesem SB ein Flugdienst erfolgt.
Die Tarifpartner vereinbaren, über eine Regelung zu verhandeln, die unter Berücksichtigung der gesetzlichen Vorgaben die manteltarifliche Restriktion von 14 Stunden Dienstzeit öffnet, um zusätzliche Zielorte anfliegen zu können mit dem Ziel, bis zum 31. August 2011 spätestens hierüber Einvernehmen herbeizuführen.
Condor sagt zu, dass aus Anlass einer Zusammenlegung der CFG und CiB und der damit in Zusammenhang stehenden Maßnahmen gegenüber keinem Kabinenmitarbeiter der CFG und der CiB eine betriebsbedingte Kündigung ausgesprochen werden wird.
Im Falle der Zusammenlegung von CFG und CiB gelten für die Kabinenmitarbeiter der CiB die Bedingungen des jeweils gültigen VTV Kabine und des jeweils gültigen MTV Kabine der CiB fort. Die Tarifpartner verpflichten sich, im Falle des Übergangs von CiB auf CFG diese Bedingungen für diese Mitarbeiter redaktionell in die CFG-Tarifverträge zu übernehmen.
Die Laufzeit dieses Tarifvertrages endet, ohne dass es einer Kündigung bedarf, zum 31. Juli 2012 und er wirkt anschließend nach gem. § 4 Abs. 5 TVG.
Da dieser Tarifvertrag Regelungen zu den bei der CFG geltenden Vergütungstarifverträgen der UFO für das Kabinenpersonal enthält (Ziff. 1 bis 5), gilt die vorstehende Regelung zur Laufzeit dementsprechend auch für diese Tarifverträge selbst. Das Sonderkündigungsrecht gem. Ziff. 5 bleibt davon unberührt.
Die Laufzeiten und Kündigungsfristen der übrigen bei der CFG geltenden Tarifverträge für das Kabinenpersonal werden - abgesehen von dem zusätzlichen Sonderkündigungsrecht in Ziff. 6 V – durch diese Tarifvereinbarung nicht verändert.
Tarifverhandlungen bei der Condor Flugdienst GmbH
Vergütungsrunde 2011 abgeschlossen –
jetzt ist der Weg frei für eine Übergangs- und Altersversorgung Kabine!
die Verhandlungen über tarifliche Vergütungssteigerungen für die Condor Kabine sind abgeschlossen. Unser am 11.01.2011 gefundenes Ergebnis stand unter dem Vorbehalt, dass der Arbeitgeber mit ver.di eine vergleichbare Regelung erzielt. Das scheint inzwischen gelungen zu sein.
Gespräche über Versorgungsthemen sind auf einem guten Weg –
jetzt ist die Verknüpfung mit der Vergütungsrunde 2011 erfolgt
die Tarifkommission befindet sich bereits seit längerem mit dem Arbeitgeber in Gesprächen über die tariflichen Versorgungsleistungen.
Im Wesentlichen geht es um die Einführung einer Flugdienstuntauglichkeitsversicherung sowie die Schaffung bzw. den Ausbau von Übergangs- und Altersversorgung.
PV-Wahl bei CONDOR!
nachfolgend der Wahlflyer mit unseren KandidatInnen!
»der Wahlflyer
TCP und andere Luftverschmutzer an Bord - Ende in Sicht?
Die Engländer und Australier sind seit Jahren Vorreiter beim Thema „Kontaminierte Kabinenluft“ und gründeten Initiativen, Interessenverbände, hielten Vorträge, verfassten Schreiben an die entsprechenden Behörden und Regierungen – alles mit einem Ziel:
Eine schadstofffreie Kabinenluft.
Die EASA hat endlich erkannt, dass Handlungsbedarf bestehen könnte und es haben Anfang des Jahres zur genaueren Einschätzung der Situation entsprechende Umfragen stattgefunden. Teilnehmen konnten hier u.a. sowohl Bordpersonalmitarbeiter als auch Mitbestimmungsgremien (Personalvertretungen) und Gewerkschaften.
Auch die Medienvertreter in Deutschland bekundeten Interesse an „Kontaminierter Kabinenluft im Flugzeug“.
Die Airlines sind abhängig von einem guten „Standing“ bei den Kunden Negativpresse kann jeder Airline schaden und eventuell sogar ihre Existenz in Frage stellen. So auch in Fragen der Qualitaet der Kabinenluft.
Jeder von uns weiß, dass auf dem Markt ein knallharter Wettbewerb stattfindet. Treibstoffkosten, sinkende Yielderträge und Passagierzahlen und immer mehr Billiganbieter machen jeder Airline zu schaffen.
Dieser Druck darf aber branchenübergreifend nicht dazu führen, dass die Gesundheit der Besatzungen und der Passagiere vernachlässigt wird. Flugzeughersteller, Triebwerkshersteller, Ölindustrielle sind als mögliche haftungsbetroffene Industrien – wie die Vergangenheit deutlich gezeigt hat - keinesfalls daran interessiert ,dem Sachverhalt wirklich auf den Grund zu gehen. Hier ist eher zu vermuten, dass sie ihrerseits ebenfalls einen nicht zu unterschätzenden Druck auf die Airlines ausüben.
Erst wenn alle Airlines einsehen, dass jede betroffen ist und dass sie sich zur Sicherung ihrer Interessen und der Interessen ihrer Mitarbeiter und der Passagiere zusammenschließen müssen, erst wenn endlich auch Behörden wie die EASA, BFU und die Politiker regulierend eingreifen, wird sich etwas ändern.
Gewerkschaften und Interessensvertretungen müssen hier gemeinsam und entschlossen agieren. Ziel ist eine möglichst schnelle, aber fundierte, offiziell anerkannte Klärung des tätsächlichen Tatbestandes mit den dementsprechenden rechtlichen Ansprüchen von Betroffenen bei den tatsächlichen „Schuldigen“ und einer Anpassung der Gesetze.
Die Firma Quest International UK hat eine neue Aktivreinigungsanlage für Luft mit der Bezeichnung „Air Manager“ konzipiert und der Luftfahrtkonzern BAE Systems hat diesen Filter zur Nutzung in Flugzeugen modifiziert.
Der von Quest-Geschäftsführer David Hallam erfundene patentierte Air Manager beseitigt unangenehme Gerüche und zersetzt und vernichtet in der Luft enthaltene pathogene, kontaminierende und toxische Stoffe.
Die Anlage besteht aus einer Hochspannungsspule in einer Glasröhre, die bei Stromdurchfluss ein Plasmafeld in einem Faradayschen Käfig erzeugt, durch das dann die Kabinenluft geleitet wird. Elektrostatische Filter fangen Schwebstoffe auf, während die Restluft durch das Plasmafeld strömt, das üble Gerüche und Viren denaturiert.
Laut Veröffentlichungen sind in acht BAE-Jets des Typs BAE 146 und Avro RJ die Versuche für die Klimaanlage, die Pilotenkanzel und Kabine versorgt, bereits erfolgreich abgeschlossen, ein Testprogramm für die Boeing 757 in England läuft noch.
Fünf große europäische Fluggesellschaften haben sich an der versuchsweisen Installation der Luftreinigungsanlage in acht Maschinen des Modells BAE 146/Avro RJ beteiligt. Die Europäische Agentur für Luftfahrtsicherheit hat jetzt die Zulassung für die Verwendung in diesem Flugzeugtyp erteilt.
Auf folgender Internetseite findet man nachfolgende Aussagen: www.aerotoxic.org/index.php/news-and-articles
The scientific evaluation
has been rigorous - all contaminants likely to be encountered in an aerospace application have been tested & independently assessed,typically:
Odours, perspiration, galley smells
Biohazards – bacteria, moulds, spores, endospores and viruses
VOCs (Volatile Organic Compounds) – chemicals potentially produced to the flying environment – skydrol, anti ice fluids, NOX/SOX, CO2, CO, organophosphates, TCP, unburned hydrocarbons, …
Die Condor hat einen solchen Filter zum Testen bestellt und wartet noch auf die entsprechende Zulassung für den 757 – 300 Typ.
Sind wir gespannt, ob der Filter auch das bewirkt, was er verspricht! Vor allem ob die sogenannten VOC`s, insbesondere TCP, tatsächlich vollständig eliminiert werden. Unabhängige Teststudien sind hier unabdingbar!
Diese Informationen wurden uns von den Kolleginnen und Kollegen der Condor Personalvertretung, Astrid Wach, Andrea Mohr, Marion Schneider und Konstantin Marounta zur Verfügung gestellt.
Ausichtsratswahlen bei CONDOR
noch bis zum 19. Februar läuft die Aufsichtsratswahl bei Condor.
Mit der Liste TEAM Condor stehen wir für eine starke Kabine!
Nachfolgend eine neue Veröffentlichung!
Änderung Termin Personalversammlung!
aus organisatorischen Gründen muss die Per
sonalversammlung verschoben werden.
Ort und Zeit bleiben gemäß Einladung.
Die Personalvertretung des fliegenden Personals der C O N D O R
Thomas Cook-Aufsichtsratswahl:
Großer Erfolg für Andrea Mohr (KabineKlar)!
Rüdiger Merz zieht für UFO in das Gremium ein
Bei den Wahlen für den Aufsichtsrat der Thomas Cook hat sich CONDOR-Aufsichtsratsmitglied Andrea Mohr (Liste Teamgeist) durchsetzen können.
Einen Gewerkschaftssitz errang der von uns unterstützte Rüdiger Merz für die UFO.
Details veröffentlichen wir in Kürze!
Den gewählten Aufsichtsräten wünschen wir viel Erfolg bei ihrer schwierigen Aufgabe!
Ausichtsratswahlen bei TC/CONDOR
nochmal zur Erinnerung: noch bis zum 19. Februar läuft die Aufsichtsratswahl bei Thomas Cook.
Mit der Liste TEAMGEIST, bestehend aus Kabinen- und BodenkollegInnen, stehen wir für alle, die ihre berufliche Zukunft bei CONDOR sehen!
Unterstützt mit der Gewerkschaftsstimme die UFO!
Nachfolgend eine neue Veröffentlichung
»der neue Wahlflyer
noch bis zum 19. Februar läuft die Aufsichtsratswahl bei Thomas Cook.
Bitte lest alles Weitere in Wahlflyer!
»der Wahlflyer, mit den Bildern der Kandidaten!
Peronalvertretungswahlen bei CONDOR - Erfolg für KabineKlar
Am Donnerstag, den 13.11.2008, wurden uns die Ergebnisse der PV-Wahl bei CONDOR mitgeteilt.
Von den sechs Sitzen entfallen drei auf KabineKlar, zwei auf UFO und einer auf ver.di.
1. Andrea Mohr (KK)
2. Rüdiger Merz (UFO)
3. Marion Schneider (KK)
4. Konstantin Marounta (KK)
5. Astrid Wach (UFO)
6. Stefan Ahlers (ver.di)
7. Andreas Voigtländer (UFO)
8. Silvia de la Cruz (KK)
Allen gewählten Mitgleidern wünschen wir viel Erfolg bei ihrer schwierigen Aufgabe.
Wählt die, die für Einigkeit in der Kabine stehen!
Die CONDOR ist noch nicht in ruhigen Gewässern,
wir brauchen Personavertreter die sich aufeinander verlassen können!
»der PV-Wahlflyer, mit den Bildern der Kandidaten!
Wir fordern Antworten!
die Fusionsverhandlungen mit Air Berlin sind gescheitert...
die Fusionsverhandlungen für das Dreierbündnis Germanwings, Tuifly und Condor sind gescheitert...
die Condor hat zwei Anteilseigner – die LH zu 24,9% und die Thomas Cook AG zu 75,1%... – beide entscheiden über die Zukunft der Condor und deren Arbeitsplätze...
Arcandor wiederum ist mit 52% an Thomas Cook beteiligt – Arcandor stand kurz vor der Insolvenz und die finanzielle Krise ist noch lange nicht vorbei... Bei einem Zwangsverkauf dieser Anteile bekäme TC entweder einen neuen finanziellen oder strategischen Anteilseigner...dies könnte die Zukunft der Condor beeinflussen...
Thomas Cook – unser Mehrheitanteilseigner präferiert derzeit eine „Stand alone“-Lösung... für wie lange?
Februar 2009 die endgültige Abkoppelung von LH steht unmittelbar bevor... Es fehlen Informationen über die zukünftige Reiseregelungen, über die Nutzung oder Nichtnutzung von Car Pool oder Ringeltaube...
Es gibt immer noch keinen Bestandsschutz für die Kabine...
Erneut machen sich Zukunftsängste und erhebliche Verunsicherung beim Condor Personal breit...
Wir fordern die Anteilseigner LH und TC nochmals auf, unverzüglich und umfassend, das Condor Personal über die Zukunftspläne und Zukunftsstrategien zu informieren...
LH und TC können sich ihrer sozialen Verantwortung nicht entziehen...
Eure Tarifkommission UFO/KK
Thorsten Buls, Andreas Beusen, Sylvia de la Cruz, Axel Kraus, Christiane Lenz, Konstantin Marounta, Rüdiger Merz, Andrea Mohr, Jasmin Rödler, Martin Sehnem, Astrid Wach, Thomas Waldmann
Sowie Joachim Müller als Verantwortlicher Tarif/Recht UFO
und Uwe Hien als Tarifverantwortlicher KabineKlar
Nachfolgend noch zwei weitere Dokumente im Anhang!
Es ist ein Anschreiben an die Anteilseigner der Condor GmbH.
Außerdem gibt es noch ein Unterschriftenformular.
Bitte alle unterschreiben, es geht um unsere Zukunft!!!
»Anschreiben an die Anteilseigner der Condor GmbH
»Unterschriftenliste
“Zukunft - Fliegen”
“Zukunft - Condor”
mehr als nur feiern...
Personalversammlung und Debriefing am 05. Nov. 2008
Den Tag blocken!!! Erscheinen erforderlich - frühzeitig und vollzählig!!!
»der Flyer, zum Ausdrucken und/oder Verschicken
Die Zukunft der Condor - Wohin geht die Reise?
Nachdem wir nun Gewissheit haben, das die Fusion mit AirBerlin Geschichte ist, kehrt wieder die ungewissheit zurück mit der Frage:
»mehr als Download...zum Ausdrucken und/oder Verschicken
Personalversammlung CFG am 22.11.2007 in Kelsterbach
Angesichts der Tragweite der unternehmenspolitischen Veränderung auch für das fliegende Personal war die Veranstaltung eher schwach besucht.
Gemeinhin wurde dies als Zeichen der Resignation bewertet, weil in Teilen die Zukunft der Kabine nicht mehr in den Händen des CFG-Managements liegt.
Dennoch wurde klar, das im Bereich der Kabine die PV in der Lage ist, das Vakuum im Tarifbereich zu schliessen, die zwei Ruhesitze auf quasi allen LR-Flügen wurden laut beklatscht.
Desweiteren hat die CFG-PV bereits erste Gespräche mit den Personalvertretungen der LTU und DBA geführt, Arbeitskreise initiiert, die sich mit der Harmonisierung der Betriebsvereinbarung und sonstiger betrieblicher Regularien beschäftigen.
Die KollegInnen werden mit Sicherheit nach Hause nehmen, dass Herr Teckentrup, der Thomas Cook-Verantwortliche für CONDOR, sich bei der Air Berlin für die Bedingungen der CFG-Kabine stark machen wird. Und es auch nicht vergessen...
Endlich Hoffnung für eine starke Kabine?
Viele Kolleginnen und Kollegen der Kabine stellen uns immer wieder die Frage, warum die Aktiven der KabineKlar früher die UFO-Tarifkommission waren und es jetzt nicht mehr sind.
Hintergrund war ein Streit mit dem unrechtmäßig im Amt gewesenen UFO-Vorstand, angeführt von seinem damaligen Vorsitzenden Mirco Vorwerk. Er hat illegal die Condor-UFO-TK aus der UFO ausgeschlossen. Ebenso bei CityLine, DLH, Germanwings und Hapag wurden die UFO-Aktiven, die Herrn Vorwerk nicht genehm waren, ausgeschlossen. Diese engagierten Kolleginnen und Kollegen haben dann den Berufsverband KabineKlar gegründet und sind wie auch bei der Condor die engagierteste Gruppe im Betrieb.
CONDOR gehts gut, uns bald auch?
Das laufende Geschäftsjahr endet zum 31.10.2007.
Schon jetzt zeichnet sich ein beachtlicher Ergebnisgewinn ab. Dies wurde dem CONDOR Aufsichtsrat in der Septembersitzung mitgeteilt. Die Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat (aktive Kabinenkollegen) Geschäftsleitung auf die offenen Kabinenthemen hingewiesen.
CONDOR geht's gut, uns bald auch?
LH verschenkt CONDOR an die Konkurrenz!
Irgendwie hat man es nicht für möglich gehalten, aber der Vorstand der Lufthansa ist immer wieder für eine Überraschung gut - auch wenn man auf diese Art der Hauruckaktionen gut verzichten kann.
Vielleicht weiß Wolfgang Mayerhuber ja etwas was andere nicht wissen; zur Zeit sind die Geschenke an die Konkurrenz ohne jegliche Not jedenfalls nur schwer verständlich.
Wie soeben in den Wirtschaftsnachrichten zu vernehmen war verzichtet die Lufthansa auf ihr Vorkausfrecht an der CONDOR, und gibt die restlichen Anteile ihrer früheren 100% Tochte leichtfertig an die Konkurrenz ab.
Immerhin: Einer vorzeitigen Freigabe hat Lufthansa den gutinformierten Kreisen nach nicht zugestimmt.So kann Air Berlin die CFG erst im Februar 2010 übernehmen. Im Februar 2009 werden die von Thomas Cook gehaltenen 75,1 Prozent frei, im darauffolgenden Jahr dann die bei Lufthansa liegenden 24,9 Prozent.
Den Namen "CONDOR" gibt die Lufthansa nicht aus den Händen, allerdings dürfte der Air Berlin-Chef Hunold ohnehin wenig Interesse daran gehabt haben.
Inwieweit die Kartellwächter dieser Aktion zustimmen bleibt abzuwarten; sicher wird es nicht ohne schwere Auflagen abgehen.
Wir werden das weitere Vorgehen genau beobachten.
Geld oder Zukunftssicherung?
Liebe Kolleginnen und Kollegen, seitdem LH und Karstadt (Arcandor) am 7.März entgültig die teilweise Abkoppelung der Condor aus dem LH Konzern beschlossen haben, sind einige Wochen ins Land gegangen.
Ist es fünf vor zwölf für die Condor-Kabine?
Oder siegt endlich das gemeinsame und entschlossene Handeln der Kabine?
in den letzten Veröffentlichungen haben wir immer wieder darauf hingewiesen, wie wichtig Geschlossenheit und gemeinsames Handeln gerade jetzt ist.
Initiiert von unseren Personalvertretern der Kabine fanden drei gemeinsame Treffen aller Interessenvertretungen und Gewerkschaften statt.
»Download...zum Ausdrucken und/oder Verschicken
Der Gruppenausschuss Kabine -FRA-YF- lädt ein:
Außerordentliche gemeinsame Personalversammlung Kabine/Boden
Kantine im BCK B.
Thema: Information und Bewertung der Lufthansa Aufsichtsratsitzung zum Verkauf von TC/Condor
Fusion LTU - CONDOR: ein denkbares Szenario?
Seit einigen Tagen rauscht es im deutschen Blätterwald. In Zeiten, in denen früher undenkbare Fusionen alltäglich werden, muss man nicht lange auf eine solche Meldung warten:
Protestaktion der CONDOR-Kabine
Am 22.02.2007 gab es in Frankfurt eine Protestaktion der Beschäftigten der CONDOR-Kabine, mit mehr als 100 Teilnehmern.
Neue Kabineninfo erschienen!
»Download...
Ungewisse Zukunft für die Condor Kabine?
Die Wahrheit kommt doch ans Licht...
Eine der wichtigsten Fragen wurde jetzt seitens des LH Vorstandes inoffiziell folgendermaßen bestätigt:
Fakt ist, dass die Condor bis zum 18.12.2006 unter das Dach der LH gewechselt wäre. Am 19.12.2006 habe Herr Dr. Middelhoff persönlich, nach eingehender Prüfung der Bilanzen, diesen Wechsel unterbunden.
Wir wollen eine Zukunft der Condor im LH-Konzern – gemeinsam sind wir stark!
seit unserer letzten Veröffentlichung ist viel passiert.
Am 11. Januar fand im BCK eine außerordentliche gemeinsame Boden/Bord-Versammlung Condor und Condor Berlin statt. Sowohl bei dieser Versammlung als auch bei den bereits im November letzten Jahres geplanten Infoveranstaltungen zum Ergebnisverbesserungsprogramm nutzte die Geschäftsleitung die Möglichkeit, uns auf die neue Situation so positiv wie möglich einzustimmen. Hat man doch die Befürchtung, dass viele Mitarbeiter vom Boden, Cockpit oder Kabine die Situation zum Anlass nehmen, um zur LH zu wechseln.
Condor - Abstellgleis oder Objekt der Strategiespieler?
Am 22. Dezember 2006 - kurz vor Weihnachten - unterschrieben Karstadt und Lufthansa eine Absichtserklärung, die jeweils noch der Zustimmung der beiden Aufsichtsräte bedarf.
Wir Mitarbeiter konnten es wieder einmal zuerst der Presse entnehmen. Der monatelange Verhandlungsmarathon über die 50%igen LH-Anteile an TC ist damit beendet.
Sonderinfo der Personalvertretung:
Liebe Kolleginnen und Kollegen, jetzt haben wir es schwarz auf weiß! Gestern hat sich die Deutsche Lufthansa AG entschlossen, ihren Anteil an der Thomas Cook AG zu verkaufen. Wer hätte gedacht, dass damit auch das Schicksal unserer Condor besiegelt sein würde! Aber es ist offiziell!
CONDOR-Verkauf-
KabineKlar fordert: der "gelbe Ausweis" muss erhalten bleiben!
Die Lufthansa verkauft ihren 50%-Anteil an Thomas Cook an Karstadt Quelle. Lufthansa behält einen Anteil von 24,9% an Condor. Gleichzeitig hat man sich zusichern lassen, dass bis 2009 kein externer Partner bei Condor einsteigen darf.
CFG PV-Wahl:
Von KabineKlar unterstützte Kandidaten erzielen hervorragendes Wahlergebnis!
Die Stimmen sind ausgezählt, die Entscheidung ist gefallen...
CFG PV-Wahl: Unterstützungsschreiben
wir, die Unterzeichner dieser Veröffentlichung haben ein Anliegen: eine selbstbewusste CONDOR-Kabine. Daher gehen wir wählen. Und bitten auch Euch, bei der anstehenden PV-Wahl wählen zu gehen! Ohne den sicht-und zählbaren Rückhalt in der Belegschaft, hat es jede Personalvertretung schwer die Interessen der Kabinenmitarbeiter in unserer Condor mit Nachdruck zu vertreten.
Personalvertretungswahlen bei CONDOR
Die Kandidaten - Sie genießen unser Vertrauen:
»Kandidaten
Neues zum Thema Übergangsversorgung
Nachfolgend eine Veröffentlichung der KabineKlar-Tarifkommission bei CONDOR.
»Neues zur ÜV
An alle Kollegen der FBL 142-151
Frankfurt, 01. Oktober 2005
wie wir vorgestern bei der Veröffentlichung Eurer Oktober Dienstpläne festgestellt haben, werden für Euch ab dem 1. Oktober Veränderungen Eurer Arbeitsbedingungen umgesetzt, weitere sollen noch folgen. Es sind massive Kürzungen Eures Ruhezeit- und Freizeitanspruches vorgesehen.
„Wir fliegen alle bis zum Anschlag“
Eine Veröffentlichung der KabineKlar-Tarifkommission.
bei der Aufsichtsratswahl der CONDOR!
wir, das Kandidatenteam sowie der KabineKlar-Vorstand, bedanken uns herzlich bei allen Wählerinnen und Wählern - sei es vom Boden, vom Cockpit oder von Condor Berlin.
El ufo pasa!
Andrea Mohr und Thomas Waldmann in den CONDOR-Aufsichtrat gewählt!
Die KabineKlar-Kandidaten bei der Aufsichtsratswahl
Liste 3 - Aufbruch mit KabineKlar
Wichtige Informationen zur CONDOR-Aufsichtsratswahl.
Meldung der Nachrichtenagentur Reuters zur PV-Wahl bei CONDOR
09:26 25Feb2005 RTRS-
Konkurrenz für Kabinen-Gewerkschaft UFO bei Lufthansa und Condor
Frankfurt, 25. Feb (Reuters) - Die beim Kabinenpersonal von Lufthansa und Condor führende Gewerkschaft der Flugbegleiter UFO bekommt Konkurrenz von ehemaligen Mitgliedern.
Wahlergebnis PV-Wahl
Erfolg für KabineKlar!