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Timestamp: 2018-05-21 22:23:56
Document Index: 69742653

Matched Legal Cases: ['Art. 1', 'Art. 2', 'Art. 1', 'Art. 2', 'Art. 1', 'Art. 2', 'Art. 3', 'Art. 4', 'Art. 5', 'Art. 6', 'Art. 7', 'Art. 8', 'Art. 9', 'Art. 10', 'Art. 11', 'Art. 12', 'Art. 13', 'Art. 14', 'Art. 15', 'Art. 16', 'Art. 17', 'Art. 18', 'Art. 19', 'Art. 335', 'Art. 2', 'Art. 1', 'Art. 2', 'Art. 3', 'Art. 4', 'Art. 5', 'Art. 6', 'Art. 7', 'Art. 8', 'Art. 9', 'Art. 10', 'Art. 11', 'Art. 12', 'Art. 13', 'Art. 14', 'Art. 15', 'Art. 16', 'Art. 17', 'Art. 18', 'Art. 19']

POLIZEIREGLEMENT. Einleitung. Inhaltsverzeichnis. 1. Allgemeine Bestimmungen Art. 1 Zweck und Geltungsbereich Art. 2 Zuständige Behörde - PDF
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1 POLIZEIREGLEMENT Inhaltsverzeichnis Einleitung 1. Allgemeine Bestimmungen Art. 1 Zweck und Geltungsbereich Art. 2 Zuständige Behörde 2. Gastwirtschaftliche Bestimmungen Art. 3 Bewilligungsfreie Verlängerungen Art. 4 Öffentliche Veranstaltungen Art. 5 Verlängerungen Art. 6 Musik und Aussenlautsprecher 3. Weitere Übertretungstatbestände Art. 7 Nachtruhestörung Art. 8 Erregung öffentlichen Ärgernisses Art. 9 Diensterschwerung Art. 10 Identitätsfeststellung Art. 11 Gefährdung und Belästigung durch Tierhaltung Art. 12 Allgemeine Belästigung und Gefährdung der Sicherheit Art. 13 Bewässerung und Ableiten von Wässerwasser Art. 14 Weiden und Herumstreifen von Tieren 4. Strafbestimmungen Art. 15 Strafen Art. 16 Bussengarantie Art. 17 Verfahren und Rechtsmittel 5. Schlussbestimmungen Art. 18 Vorbehaltenes Recht Art. 19 Inkrafttreten Einleitung Die Urversammlung der Gemeinde St. Niklaus vom 14. März 1997, eingesehen den Art. 335 des Schweizerischen Strafgesetzbuches, eingesehen die Art. 2 Abs. 1 und 2, 6 lit. b, 16, 17, 123 und 124 des Gesetzes vom 13. November 1980 über die Gemeindeordnung, eingesehen das Gesetz über das Gastgewerbe und den Handel mit alkoholischen Getränken vom 17. Februar 1955,
2 eingesehen das Gesetz vom 13. November 1995 zur Aufhebung des Gesetzes vom 08. Februar 1944 betreffend der Übertretungen von Polizeivorschriften, erwägend, dass es im öffentlichen Interesse liegt, die nötige Ordnung und Ruhe im Dorf zu erhalten, auf Antrag des Gemeinderates, beschliesst: 1. Allgemeine Bestimmungen Art. 1 Zweck und Geltungsbereich Das vorliegende Reglement bezweckt die Aufrechterhaltung von Ruhe und Ordnung und ahndet die Übertretungsstraftaten auf dem Gebiet der Gemeinde St. Niklaus, deren Beurteilung aufgrund der kantonalen und eidgenössischen Gesetzgebung in die Kompetenz des Polizeigerichtes der Gemeinde St. Niklaus fallen. Die unter Strafe gestellten Übertretungen dieses Reglements sind auch strafbar, wenn sie fahrlässig begangen werden. Die allgemeinen Bestimmungen des Schweizerischen Strafgesetzbuches sind auf das vorliegende Polizeireglement anwendbar. Art. 2 Zuständige Behörde Jedermann kann eine Polizeiübertretung anzeigen. Die Beamten der Gemeindepolizei sind verpflichtet, den Bestimmungen dieses Reglements Nachachtung zu verschaffen und über alle Übertretungen, die von Amtes wegen verfolgt werden und ihnen zur Kenntnis gelangen, Strafverbale aufzunehmen. Die Polizeibeamten haben das Recht, von den ihnen nicht bekannten Personen, die sie in Ausübungen ihres Dienstes anhalten, den Nachweis ihrer Identität zu verlangen. Kann eine angehaltene Person diesen Nachweis nicht erbringen und erweist sich eine nähere Überprüfung als notwendig, kann sie zur Identifizierung auf den Polizeiposten geführt werden. Die Übertretung dieses Reglements wird durch das Polizeigericht der Gemeinde St. Niklaus geahndet. Sofern dieses Reglement keine andere Zuständigkeit vorsieht, fallen alle Entscheide und Bewilligungen in die Kompetenz des Gemeinderates. 2. Gastwirtschaftliche Bestimmungen Art. 3 Bewilligungsfreie Verlängerungen An folgenden Tagen ist die Polizeistunde für alle Gastbetriebe ohne spezielle Bewilligung aufgehoben: - Fetter Donnerstag;
3 - Gigi Montag; - Nationalfeiertag; - Silvester. Art. 4 Öffentliche Veranstaltungen Öffentliche Veranstaltungen bedürfen einer schriftlichen Bewilligung des Gemeinderates. Die Gebühren werden vom Gemeinderat festgelegt. Zur Wahrung von Ordnung, Ruhe und Sicherheit kann der Gemeinderat auf Kosten des Veranstalters einen Sicherheitsdienst verfügen. Art. 5 Verlängerungen Verlängerungen der Polizeistunde werden vom Gemeindepräsidenten, vom Polizeipräsidenten oder bei deren Abwesenheit von der Gemeindepolizei gewährt. Die Bewilligung bis Uhr muss vom Betriebsinhaber oder Veranstalter 24 Std. vor dem Anlass eingeholt werden. Für Bewilligungen über Uhr hinaus ist nur der Gemeinderat zuständig. Die Gesuche müssen also zwei Wochen vorher vom Veranstalter eingereicht werden. Bei besonderen Anlässen im Dorf kann die Bewilligung verweigert werden. Die ordentliche Verlängerung der Polizeistunde wir in der Regel nur bis Uhr gewährt. Für jede bewilligte Verlängerung ist eine vom Gemeinderat festgelegte Gebühr zu bezahlen. Für die Abhaltung von ordentlichen Generalversammlungen wird bei Verlängerung der Polizeistunde eine vom Gemeinderat beschlossene und vom Gastwirt zu entrichtende Kanzleigebühr erhoben. Die ordentlichen GV's gelten als geschlossene Gesellschaft und sind nicht den offiziellen Öffnungszeiten unterstellt. Die Bewilligungen sind meistens 24 Stunden vorher einzuholen. Art. 6 Musik und Aussenlautsprecher Ab Uhr müssen die Gastbetriebe mit Musik die Fenster geschlossen halten. Die Aussenlautsprecher dürfen tagsüber nur in gedämpfter Weise in Betrieb sein und sind ab Uhr abzustellen. 3. Weitere Übertretungstatbestände Nach diesem Reglement wird bestraft: Art. 7 Nachtruhestörung Wer zur Nachtruhezeit (22.00 Uhr bis Uhr) im Dorf ganz allgemein und auf öffentlichen Plätzen und Strassen andere Leute durch Lärm, namentlich durch Schreien, Pfeifen, Singen, Johlen, Musizieren stört oder belästigt.
4 Art. 8 Erregung öffentlichen Ärgernisses Wer in angetrunkenem oder berauschtem Zustand Gegenstand öffentlichen Ärgernisses ist und sich namentlich in einer Ruhe und Ordnung grob verletzenden Art und Weise aufführt. Art. 9 Diensterschwerung Wer einen Polizeibeamten bei der Ausführung seines Dienstes stört. Wer einer Aufforderung oder Anordnung eines Polizeibeamten, die dieser im Rahmen seiner Amtsbedürfnisse erlässt, nicht nachkommt. Art. 10 Identitätsfeststellung Wer sich weigert, auf begründete Aufforderung hin einem Polizeibeamten seine Identität bekannt zu geben. Die Gemeindepolizei kann die angehaltene Person auf den Polizeiposten führen, wenn die Feststellung ihrer Identität an Ort und Stelle nicht möglich ist oder wenn der Verdacht besteht, dass die Angaben unrichtig sind. Art. 11 Gefährdung und Belästigung durch Tierhaltung Wer Tiere als Eigentümer oder vorübergehender Halter nicht so verwahrt oder beaufsichtigt, dass sie andere Personen weder gefährden noch durch Lärm oder auf andere Weise belästigen. Art. 12 Allgemeine Belästigung und Gefährdung der Sicherheit Wer allgemein durch sein Verhalten andere Personen belästigt und insbesondere öffentlich oder privates Eigentum verunstaltet und verunreinigt, speziell durch Verrichtung seiner Notdurft, und wer öffentliche Sicherheit gefährdet, ohne dass eine andere strafbare Handlung vorliegt. Art. 13 Bewässerung und Ableiten von Wässerwasser Wer sich nicht an die vom Gemeinderat oder an die von den entsprechenden Aufsichtspersonen erlassenen Weisungen betreffend die Bewässerung von Wiesen, Feldern, Rasen, Gärten usw. hält. Wer Wässerwasser unbeaufsichtigt lässt. Art. 14 Weiden und Herumstreifen von Tieren Wer in unerlaubter Weise Tiere auf fremdem Eigentum herumstreifen oder weiden lässt.
5 4. Strafbestimmungen Art. 15 Strafen Die Strafen sind Haft oder Busse bis Fr und können miteinander verbunden werden. Art. 16 Bussengarantie Die Polizeiorgane können von Personen, die über keinen festen Wohnsitz in der Schweiz verfügen, für die zu erwartende Busse und die mutmasslichen Verfahrenskosten Sicherheiten oder Kautionen verlangen. Art. 17 Verfahren und Rechtsmittel Das Verfahren gegen Einspracheentscheide des Gemeinderates richtet sich nach dem kantonalen Gesetz über das Verwaltungsverfahren und die Rechtspflege. Das Verfahren gegen die Entscheide des Polizeigerichtes richtet sich nach der kantonalen Strafprozessordnung. 5. Schlussbestimmungen Art. 18 Vorbehaltenes Recht Vorbehalten bleiben in jedem Falle die zwingenden Bestimmungen des kantonalen und eidgenössischen Rechts. Art. 19 Inkrafttreten Dieses Reglement tritt nach der Genehmigung durch die Urversammlung am Tage der Homologation durch den Staatstat in Kraft. Dieses Reglement ist vom Gemeinderat beraten, an der Urversammlung vom 14. März 1997 genehmigt und durch den Staatsrat am 28. Mai 1997 homologiert worden. Der Gemeindepräsident: Der Kommissionspräsident: Imboden Roger Kalbermatter Urban
POLIZEIREGLEMENT DER GEMEINDE TÄSCH
POLIZEIREGLEMENT DER GEMEINDE TÄSCH Die Urversammlung von Täsch - eingesehen den Artikel 3335 des Schweizerischen Strafgesetzbuches; -eingesehen die Artikel 78 Abs. 3 und 79 Ziffer 2 und 3 der Kantonsverfassung;