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Matched Legal Cases: ['Art 15', 'Art. 15', 'Art. 15', 'Art. 15', 'Art. 15', 'Art. 15', 'Art. 15']

1477 der Beilagen zu den Stenographischen Protokollen des Nationalrates XX. GP - PDF
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1 1477 der Beilagen XX. GP - Volltext 1 von der Beilagen zu den Stenographischen Protokollen des Nationalrates XX. GP Ausgedruckt am Regierungsvorlage VEREINBARUNG ÜBER DIE INTERPRETATION BESTIMMTER ARTIKEL DES ZWISCHEN DER REPUBLIK ÖSTERREICH UND DER REPUBLIK PARAGUAY AM 13. AUGUST 1993 UNTERZEICHNETEN ABKOMMENS ÜBER DIE FÖRDERUNG UND DEN SCHUTZ VON INVESTITIONEN Ministerio de Relaciones Exteriores N.R. Nr. 5/97, 4. Juli 1997 Frau Staatssekretärin! Ich habe die Ehre, mich an Eure Exzellenz zu wenden, um einige Begriffsklärungen im Rahmen des von der Republik Paraguay und der Republik Österreich am 13. August 1993 unterzeichneten Abkommens über die Förderung und den Schutz von Investitionen in Übereinstimmung mit der Verfassung unseres Landes, wie folgt, vorzuschlagen: Unter Bezugnahme auf Artikel 4, Absatz 1, dass der Ausdruck öffentlicher Zweck auch das soziale Interesse umfassen soll; unter Bezugnahme auf Artikel 8, Absatz 4, wird hervorgehoben, dass mit dieser Bestimmung nicht beabsichtigt ist, dem geschädigten Investor eine zweimalige Entschädigung zu vermitteln. Es handelt sich nur darum sicherzustellen, dass eine Entschädigung seitens des enteignenden Staates auch dann geleistet wird, wenn die geschädigte Firma von ihrer Risikoversicherung entschädigt wird. Die geschädigte Firma müsste dann, im gegebenen Fall, die Zahlungen des enteignenden Staates an die Risikoversicherung abtreten. Diese Interpretation stimmt mit dem Text des Artikels 6 des Abkommens betreffend den Rechtsübergang völlig überein; und unter Bezugnahme auf Artikel 10: Die Bestimmung dieses Artikels ist ausdrücklich vorgesehen, um ohne Unterscheidung sowohl die vor oder nach dem Inkrafttreten getätigten Investitionen zu erfassen. Hingegen wird das Abkommen auf Streitigkeiten betreffend eine Investition, die vor dem Inkrafttreten entstanden sind und anhängig gemacht wurden, nicht angewendet. Für den Fall, dass die Österreichische Regierung mit den oben erwähnten Erklärungen einverstanden sein sollte, würde dieser Brief und der Antwortbrief Eurer Exzellenz eine Vereinbarung über die Interpretation bestimmter Artikel des zwischen der Republik Paraguay und der Republik Österreich am 13. August 1993 unterzeichneten Abkommens über die Förderung und den Schutz von Investitionen darstellen, die einen integrierenden Bestandteil dieses Abkommens bildet. Diese Vereinbarung bedarf der Ratifikation und tritt am ersten Tag des dritten Monats in Kraft, der auf den Monat folgt, in welchem die Ratifikationsurkunden ausgetauscht worden sind. Ich benütze die Gelegenheit, um Eurer Exzellenz die Versicherung meiner ausgezeichneten Hochachtung zu erneuern. Rubén Melgarejo Lanzoni Minister für auswärtige Beziehungen Republik Paraguay Frau Dr. Benita Ferrero-Waldner Staatssekretärin Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten Republik Österreich2 2 von der Beilagen XX. GP - Volltext der Beilagen Ministero de Relaciones Exteriores N.R. N 5/97, 4 de julio de 1997 Señora Secretaria de Estado! Tengo el honor de dirigirme a Vuestra Excelencia para proponer, en el marco del Convenio para la Promoción y Protección de Inversiones, suscrito entre la República del Paraguay y la República de Austria el 13 de agosto de 1993, la introducción de clarificaciones conceptuales de términos del Convenio referido, concordantes con la Constitución de nuestro país, conforme al siguente detalle: Con referencia al Artículo 4, parágrafo 1, que el término «finalidad pública» abarca igualmente el «interés social»; Con referencia al Artículo 8, parágrafo 4, se subraya que con esta disposición no se intenta conceder una segunda indemnización al inversor damnificado. Se trata solamente de asegurar que una indemnización por parte del Estado expropiador también se realizará, aun cuando la empresa damnificada sea indemnizada por su seguro de riesgo. La empresa damnificada, en tal caso tendrá que ceder los pagos del Estado expropiador a su aseguradora de riesgo. Esta interpretación está además en conformidad a lo establecido en el Artículo 6 del Convenio, referente a la subrogación; y Con referencia al Artículo 10, la disposición del referido Artículo está prevista expresamente para amparar, sin discriminación, tanto a las inversiones realizadas antes o después de la entrada en vigencia. Sin embargo, el Convenio no será aplicado a disputas con relación a una inversión, que se hubieren originado y que estén pendientes antes de su entrada en vigor. En caso de que el Gobierno de Austria manifieste su conformidad con las clarificaciones arriba señaladas, esta Nota y la Nota de respuesta de Vuestra Excelencia, constituirán un Acuerdo sobre la interpretacion de algunos Artículos del Convenio para la Promoción y Protección de Inversiones, suscrito entre la República del Paraguay y la República de Austria el 13 de agosto de 1993 que forma parte integrante del Convenio. Este Acuerdo está sujeto a ratificación y entrará en vigor el primer dia del tercer mes que sigue al mes durante el cual se intercambiaron los instrumentos de ratificación. Hago propicia la oportunidad para renovar a Vuestra Excelencia, las seguridades de mi más alta y distinguida consideración. Rubén Melgarejo Lanzoni Ministro de Relaciones Exteriores de la República del Paraguay A su Excelencia Doctora Benita Ferrero-Waldner Secretaria de Estado de la República de Austria Ciudad DIE STAATSSEKRETÄRIN DR. BENITA FERRERO-WALDNER Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten 4. Juli 1997 Herr Minister! Ich habe die Ehre den Empfang Ihres Briefes vom 4. Juli 1997 folgenden Inhaltes zu bestätigen: Ich habe die Ehre, mich an Eure Exzellenz zu wenden, um einige Begriffsklärungen im Rahmen des von der Republik Paraguay und der Republik Österreich am 13. August 1993 unterzeichneten Abkommens über die Förderung und den Schutz von Investitionen in Übereinstimmung mit der Verfassung unseres Landes, wie folgt, vorzuschlagen: Unter Bezugnahme auf Artikel 4, Absatz 1, dass der Ausdruck öffentlicher Zweck auch das soziale Interesse umfassen soll; unter Bezugnahme auf Artikel 8, Absatz 4, wird hervorgehoben, dass mit dieser Bestimmung nicht beabsichtigt ist, dem geschädigten Investor eine zweimalige Entschädigung zu vermitteln. Es handelt sich nur darum sicherzustellen, dass eine Entschädigung seitens des enteignenden Staates auch dann geleistet wird, wenn die geschädigte Firma von ihrer Risikoversicherung entschädigt wird. Die geschädigte Firma müsste dann, im gegebenen Fall, die Zahlungen des enteignenden Staates an die Risikoversicherung abtreten. Diese Interpretation stimmt mit dem Text des Artikels 6 des Abkommens betreffend den Rechtsübergang völlig überein; und3 1477 der Beilagen XX. GP - Volltext 3 von der Beilagen 3 unter Bezugnahme auf Artikel 10: Die Bestimmung dieses Artikels ist ausdrücklich vorgesehen, um ohne Unterscheidung sowohl die vor oder nach dem Inkrafttreten getätigten Investitionen zu erfassen. Hingegen wird das Abkommen auf Streitigkeiten betreffend eine Investition, die vor dem Inkrafttreten entstanden sind und anhängig gemacht wurden, nicht angewendet. Für den Fall, dass die Österreichische Regierung mit den oben erwähnten Erklärungen einverstanden sein sollte, würde dieser Brief und der Antwortbrief Eurer Exzellenz eine Vereinbarung über die Interpretation bestimmter Artikel des zwischen der Republik Paraguay und der Republik Österreich am 13. August 1993 unterzeichneten Abkommens über die Förderung und den Schutz von Investitionen darstellen, die einen integrierenden Bestandteil dieses Abkommens bildet. Diese Vereinbarung bedarf der Ratifikation und tritt am ersten Tag des dritten Monats in Kraft, der auf den Monat folgt, in welchem die Ratifikationsurkunden ausgetauscht worden sind. Hiemit habe ich die Ehre, Ihnen mein Einverständnis zu den in Ihrem Brief angeführten Begriffserklärungen zu geben und auch dahingehend, daß diese als integrierender Bestandteil des Abkommens zu betrachten sind. Ich benütze die Gelegenheit, um Eurer Exzellenz die Versicherung meiner ausgezeichneten Hochachtung zu erneuern. Herrn Dr. Rubén Melgarejo Lanzoni Minister für auswärtige Beziehungen LE SECRETAIRE D ETAT BENITA FERRERO-WALDNER Ministère fédéral des Affaires Etrangères 4 de julio 1997 Señor Ministro! Tengo el honor de accusar recibo de Vuestra Nota del 4 julio 1997 con el siguiente contenido: «Tengo el honor de dirigirme a Vuestra Excelencia para proponer, en el marco del Convenio para la Promoción y Protección de Inversiones, suscrito entre la República del Paraguay y la República de Austria el 13 de agosto de 1993, la introducción de clarificaciones conceptuales de términos del Convenio referido, concordantes con la Constitución de nuestro pais, conforme al siguente detalle: Con referencia al Artículo 4, parágrafo 1, que el término «finalidad pública» abarca igualmente el «interés social»; Con referencia al Artículo 8, parágrafo 4, se subraya que con esta disposición no se intenta conceder una segunda indemnización al inversor damnificado. Se trata solamente de asegurar que una indemnización por parte del Estado expropiador también se realizará, aun cuando la empresa damnificada sea indemnizada por su seguro de riesgo. La empresa damnificada, en tal caso tendrá que ceder los pagos del Estado expropiador a su aseguradora de riesgo. Esta interpretación está además en conformidad a lo establecido en el Artículo 6 del Convenio, referente a la subrogación; y Con referencia al Artículo 10, la disposición del referido Artículo está prevista expresamente para amparar, sin discriminación, tanto a las inversiones realizadas antes o después de la entrada en vigencia. Sin embargo, el Convenio no será aplicado a disputas con relación a una inversión, que se hubieren originado y que estén pendientes antes de su entrada en vigor. En caso de que el Gobierno de Austria manifieste su conformidad con las clarificaciones arriba señaladas, esta Nota y la Nota de respuesta de Vuestra Excelencia, constituirán un Acuerdo sobre la interpretacion de algunos Artículos del Convenio para la Promoción y Protección de Inversiones, suscrito entre la República del Paraguay y la República de Austria el 13 de agosto de 1993 que forma parte integrante del Convenio. Este Acuerdo está sujeto a ratificación y entrará en vigor el primer dia del tercer mes que sigue al mes durante el cual se intercambiaron los instrumentos de ratificación. Tengo el honor de dar mi consentimiento a las clarificaciones conceptuales indicadas en Vuestra Nota, y también en el sentido que estas son consideradas como parte integrante del Convenio. Hago propicia la oportunidad para renovar a Vuestra Excelencia, las seguridades de mi más alta y distinguida consideración. Señor Dr. Rubén Melgarejo Lanzoni Ministro de Relaciones Exteriores4 4 von der Beilagen XX. GP - Volltext der Beilagen Vorblatt Problem: Das Abkommen zwischen der Republik Österreich und der Republik Paraguay über die Förderung und den Schutz von Investitionen wurde vom Nationalrat am 3. März 1994 genehmigt (Nr der Beilagen zu den Stenographischen Protokollen des Nationalrates XVIII. GP). Der Bundesrat hat am 10. März 1994 beschlossen, gegen den Beschluß des Nationalrates keinen Einspruch zu erheben. Der Bundespräsident hat das Abkommen am 18. März 1994 ratifiziert. Das Parlament Paraguays hat das Abkommen bis jetzt nicht genehmigt, da auf Seiten Paraguays Unklarheiten betreffend einige Bestimmungen des Abkommens bestehen. Diese Bestimmungen werden in einem Briefwechsel interpretiert. Alternativen: Das Abkommen wird ohne diese Interpretation in Paraguay nicht ratifiziert. Kosten: Keine. Mit der Vollziehung des Briefwechsels ist weder ein vermehrter Sachaufwand noch ein zusätzlicher Personalaufwand verbunden. EU-Konformität: Die Vereinbarkeit mit bestehenden EU-Regelungen ist gegeben.5 1477 der Beilagen XX. GP - Volltext 5 von der Beilagen 5 Erläuterungen Allgemeiner Teil Der Briefwechsel ist ebenso wie das gegenständliche Abkommen gesetzändernd bzw. gesetzesergänzend und bedarf daher gemäß Artikel 50 Abs. 1 B-VG der Genehmigung durch den Nationalrat. Da der Briefwechsel ebenso wie das Abkommen auch Angelegenheiten, die den selbständigen Wirkungsbereich der Länder betreffen, regelt, bedarf er gemäß Artikel 50 Abs. 1 zweiter Satz B-VG auch der Zustimmung des Bundesrates. Er hat nicht politischen Charakter und ist der unmittelbaren Anwendung im innerstaatlichen Rechtsbereich zugänglich, sodaß eine Erlassung von Gesetzen gemäß Artikel 50 Abs. 2 B-VG nicht erforderlich ist. Der Briefwechsel enthält ebenso wie das Abkommen keine verfassungsändernden Bestimmungen. Der gegenständliche Briefwechsel enthält eine Interpretion der nach Ansicht Paraguays unklaren Bestimmungen in Artikel 4 Absatz 1 erster Satz, Artikel 8 Absatz 4 und Artikel 10. Diese Bestimmungen entsprechen dem österreichischen Mustertext, der seinerseits auf einem im Rahmen der OECD ausgearbeiteten Standardtext aufbaut, und wurden von einer Vielzahl von Vertragspartnern Österreichs akzeptiert. Besonderer Teil Zu Artikel 4, Absatz 1: Als eine der Voraussetzungen für eine Enteignung wird das öffentliche Interesse genannt. Mit dem Briefwechsel wird klargestellt, daß damit auch ein soziales Interesse gemeint sein kann. Zu Artikel 8, Absatz 4: Dieser lautet: Eine Vertragspartei, die Streitpartei ist, macht in keinem Stadium des Vergleichs- oder Schiedsverfahrens oder der Durchsetzung eines Schiedsspruchs als Einwand geltend, daß der Investor, der die andere Streitpartei bildet, auf Grund einer Garantie eine Entschädigung bezüglich aller oder Teile seiner Verluste erhalten habe. Mit dem Briefwechsel wird klargestellt, daß mit dieser Bestimmung nicht beabsichtigt ist, dem Investor eine Entschädigung zweimal zu vermitteln. Zu Artikel 10: Dieser lautet: Dieses Abkommen gilt für Investitionen, die Investoren der einen Vertragspartei in Übereinstimmung mit den Rechtsvorschriften der anderen Vertragspartei in deren Hoheitsgebiet sowohl vor als auch nach dem Inkrafttreten dieses Abkommens vorgenommen haben oder vornehmen werden. Dieses Abkommen gilt nicht für Streitigkeiten gemäß Artikel 8 und 9 dieses Abkommens, die im Zeitpunkt seines Inkrafttretens anhängig sind. Mit dem Briefwechsel wird klargestellt, daß Streitigkeiten, die vor dem Inkrafttreten des Abkommens entstehen, nicht Gegenstand einer Streitbeilegung im Sinne der Artikel 8 oder 9 des Abkommens sein können. Ähnliche Dokumente
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