Source: https://www.thueringen.de/th5/tfm/steuern/erkl/abgabe/index.aspx
Timestamp: 2018-09-21 20:28:26
Document Index: 76643516

Matched Legal Cases: ['§ 109', '§ 10', '§ 109', '§ 18', '§ 18', '§ 16']

§§ 109 und 149 der Abgabenordnung (AO) in der Fassung des Gesetzes zur Modernisierung des Besteuerungsverfahrens (StModernG) vom 18. Juli 2016 (BGBl. I S. 1679) sind zwar am 1. Januar 2017 in Kraft getreten. Die neuen Regelungen sind allerdings erstmals anzuwenden für Besteuerungszeiträume, die nach dem 31. Dezember 2017 beginnen, und Besteuerungs­zeitpunkte, die nach dem 31. Dezember 2017 liegen (Artikel 97 § 10a Absatz 4 Satz 1 des Einführungsgesetzes zur Abgabenordnung (EGAO) i. d. F. des StModernG). Für Besteue­rungszeiträume, die vor dem 1. Januar 2018 beginnen, und Besteuerungszeitpunkte, die vor dem 1. Januar 2018 liegen, sind daher weiterhin §§ 109 und 149 AO in der bis zum 31. Dezember 2016 geltenden Fassung anzuwenden.
zur E i n k o m m e n s t e u e r - einschließlich der Erklärungen zur gesonderten sowie zur gesonderten und einheitlichen Feststellung von Grundlagen für die Einkommens­besteuerung sowie zur gesonderten Feststellung des verbleibenden Verlustvortrags -,
zur K ö r p e r s c h a f t s t e u e r ‑ einschließlich der Erklärungen zu gesonderten Fest­stellungen von Besteuerungsgrundlagen, die in Zusammenhang mit der Körperschaft­steuerveranlagung durchzuführen sind, sowie für die Zerlegung der Körperschaftsteuer -,
zur G e w e r b e s t e u e r - einschließlich der Erklärungen zur gesonderten Feststellung des vortragsfähigen Gewerbeverlustes und zur gesonderten Feststellung des Zuwendungs­vortrags sowie für die Zerlegung des Steuermessbetrags -,
zur gesonderten oder zur gesonderten und einheitlichen Feststellung nach § 18 des Außen­steuergesetzes
verlängert. Bei Steuererklärungen für Steuerpflichtige, die den Gewinn aus Land- und Forst­wirtschaft nach einem vom Kalenderjahr abweichenden Wirtschaftsjahr ermitteln (Abschnitt I Absatz 2), tritt an die Stelle des 31. Dezember 2018 der 31. Mai 2019.
für den vorangegangenen Veranlagungszeitraum die erforderlichen Erklärungen verspä­tet oder nicht abgegeben wurden,
Im Übrigen wird davon ausgegangen, dass die Erklärungen laufend fertig gestellt und unver­züglich eingereicht werden.
(4) Die allgemeine Fristverlängerung gilt nicht für Anträge auf Steuervergütungen. Sie gilt auch nicht für die Abgabe von Umsatzsteuererklärungen, wenn die gewerbliche oder beruf­liche Tätigkeit mit Ablauf des 31. Dezember 2017 endete. Hat die gewerbliche oder beruf­liche Tätigkeit vor dem 31. Dezember 2017 geendet, ist die Umsatzsteuererklärung für das Kalenderjahr einen Monat nach Beendigung der gewerblichen oder beruflichen Tätigkeit abzugeben (§ 18 Absatz 3 Satz 2 i. V. m. § 16 Absatz 3 des Umsatzsteuergesetzes).
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