Source: http://gelbe-sammlung.kultus-bw.de/jportal/portal/bs/21/page/sammlung.psml?doc.hl=1&doc.id=jlr-KiStGBW1978V8P6&documentnumber=9&numberofresults=520&doctyp=Norm&showdoccase=1&doc.part=X&paramfromHL=true
Timestamp: 2019-01-22 08:03:20
Document Index: 84078831

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 5', '§ 19', '§ 20', '§ 20', '§ 21', '§ 51', '§ 51', '§ 51', '§ 32', '§ 51', '§ 26', '§ 51', '§ 152']

§ 1 - Besteuerungsrecht
§ 2 - Steuerordnung
§ 3 - Steuerpflicht
§ 4 - Beginn und Ende der Steuerpflicht
§ 5 - Steuerarten
§ 6 - Bemessungsgrundlagen
§ 7 - Erhebungszeitraum, Steuersatz
§ 8 - Entstehung und Erlöschen des Steueranspruchs
§ 9 - Landeskirchensteuerbeschluß
§ 10 - Ortskirchensteuerbeschluß
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Neugefasst: 15.06.1978
Fundstelle: GBl. 1978, 369
Zum 22.01.2019 aktuellste verfügbare Fassung der Gesamtausgabe
§ 5 - Steuerarten 01.01.2019
§ 19 - Kircheneinkommensteuer 01.01.2019
§ 20 - Kirchenlohnsteuer 01.01.2019
§ 20a - Kirchensteuer als Zuschlag zur Kapitalertragsteuer im Steuerabzugsverfahren 01.01.2019
§ 21 - Verfahren 01.01.2019
(2) Zur Berechnung der Steuer nach Absatz 1 Satz 1 Nr. 1 Buchst. a ist § 51a des Einkommensteuergesetzes (EStG) anzuwenden. Dies gilt auch für die Ermittlung, Festsetzung und Erhebung der Kirchensteuer als Zuschlag zur Kapitalertragsteuer.
(1) Die Kirchensteuer der Einkommensteuerpflichtigen wird zusammen mit der Einkommensteuer oder nach § 51a Abs. 2 d EStG veranlagt und erhoben (Kircheneinkommensteuer). Die Vorschriften des Einkommensteuerrechts über die Erhebung von Vorauszahlungen gelten entsprechend.
(4) Ist die Kircheneinkommensteuer nur von einem Ehegatten oder Lebenspartner zu erheben, so ist dessen Anteil an der gemeinschaftlichen Bemessungsgrundlage maßgebend. Die Anteile der Ehegatten oder Lebenspartner an der gemeinschaftlichen Bemessungsgrundlage bestimmen sich nach dem Verhältnis der Steuerbeträge, die sich bei Anwendung des Einkommensteuer-Grundtarifs auf die Summe der Einkünfte eines jeden Ehegatten oder Lebenspartners ergeben. Bei der Ermittlung der Summe der Einkünfte findet § 51a Abs. 2 EStG entsprechende Anwendung. Ist in der gemeinschaftlichen Bemessungsgrundlage im Sinne des Satzes 2 eine nach dem gesonderten Steuertarif des § 32d EStG ermittelte Einkommensteuer enthalten, sind die gesondert besteuerten Kapitaleinkünfte und die gesondert ermittelte Einkommensteuer dem kirchensteuerpflichtigen Ehegatten oder Lebenspartner mit dem auf ihn entfallenden Anteil an den Kapitalerträgen zuzurechnen. Entsprechendes gilt für die Veranlagung nach § 51a Abs. 2 d EStG.
(2) Gehören Ehegatten oder Lebenspartner, bei denen die Voraussetzungen des § 26 Abs. 1 EStG vorliegen, verschiedenen Religionsgemeinschaften an, für die Kirchenlohnsteuer zu erheben ist, entfällt die einbehaltene Kirchenlohnsteuer zur Hälfte auf die Religionsgemeinschaft des anderen Ehegatten oder Lebenspartners.
(1) Die Kirchensteuer als Zuschlag zur Kapitalertragsteuer wird vom Kirchensteuerabzugsverpflichteten nach dem Kirchensteuersatz der Religionsgemeinschaft, der der Kirchensteuerpflichtige angehört, den hierfür geltenden landesrechtlichen Bestimmungen sowie unter Beachtung des § 51a Abs. 2c bis 2e EStG zusammen mit der Kapitalertragsteuer durch Steuerabzug vom Kapitalertrag erhoben.
(3) § 152, der Zweite Abschnitt des Fünften Teils und der Achte Teil der Abgabenordnung finden auf die Kirchensteuer keine Anwendung.
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