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Timestamp: 2018-08-21 13:45:28
Document Index: 382560469

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', '§ 242', '§ 387', '§ 670', '§ 675', '§242', '§387', '§670', '§675', '§128', '§ 709', '§ 105', '§ 161', '§709', '§105', '§161', '§709', '§105', '§161', '§ 242', '§ 280', '§ 281', '§ 387', '§ 670', '§242', '§280', '§281', '§387', '§670', '§ 105', '§ 161', '§ 47', '§709', '§105', '§47', '§709', '§105', '§161', '§47', '§ 105', '§ 161', '§ 177', '§ 313', '§161', '§177', '§313', '§540', '§542', '§134', 'Art.1', '§1']

Gesellschaftsrecht - Publikumsgesellschaft Sonstiges Prospekthaftung
BGH - OLG Hamm - LG Siegen
III ZR 279/11
Zum Ausschluss von Gegenrechten eines Anlegers aus einer Aufklärungspflichtverletzung des Treuhandgesellschafters einer Publikumspersonengesellschaft gegenüber dem Anspruch des Treuhandgesellschafters auf Freistellung von der Inanspruchnahme durch Gesellschaftsgläubiger (im Anschluss an BGH, Urteil vom 24. Juli 2012, II ZR 297/11, WM 2012, 1664).
BGB § 242, § 387, § 670, § 675 Abs 1
Aktenzeichen: IIIZR279/11 Paragraphen: BGB§242 BGB§387 BGB§670 BGB§675 HGB§128 Datum: 2012-10-18
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Gesellschaftsrecht - Publikumsgesellschaft Gesellschaftsverträge
II ZR 239/11
Sieht der Gesellschaftsvertrag einer Publikumspersonengesellschaft für bestimmte Beschlussgegenstände, zu denen auch Änderungen des Gesellschaftsvertrags gehören, eine qualifizierte Mehrheit von 3/4 der anwesenden Stimmen vor und bestimmt er außerdem, dass für diese Beschlussgegenstände bei Vorliegen bestimmter Voraussetzungen eine höhere Mehrheit erforderlich ist, kann die Regelung über die höheren Mehrheitserfordernisse grundsätzlich mit 3/4-Mehrheit aufgehoben werden, wenn zum Zeitpunkt der Beschlussfassung die Voraussetzungen für ihre Anwendbarkeit nicht erfüllt sind und sich dem Gesellschaftsvertrag auch nicht im Wege der Auslegung entnehmen lässt, dass die Aufhebung der höheren Mehrheitserfordernisse auch dann nur mit diesen höheren Mehrheiten möglich sein soll, wenn die Voraussetzungen, an die der Gesellschaftsvertrag ihre Geltung knüpft, nicht gegeben sind.
BGB § 709 Abs 2
HGB § 105, § 161
Aktenzeichen: IIZR239/11 Paragraphen: BGB§709 HGB§105 HGB§161 Datum: 2012-10-16
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II ZR 251/10
Beschließen die Gesellschafter einer Publikumspersonengesellschaft mit der nach dem Gesellschaftsvertrag erforderlichen Mehrheit, dass Bestimmungen im Gesellschaftsvertrag aufgehoben werden, die bei Vorliegen bestimmter, bei Beschlussfassung nicht gegebener Voraussetzungen für Änderungen des Gesellschaftsvertrags ein höheres Mehrheitserfordernis bzw. Einstimmigkeit vorschreiben, sind diese Änderungsbeschlüsse für sich genommen nicht treuwidrig. Fasst die Mehrheit auf der Grundlage des geänderten Gesellschaftsvertrags künftig treuwidrige Entscheidungen zu Lasten der Minderheit, ist die Minderheit durch die gegen diese Beschlüsse gegebenen Rechtsschutzmöglichkeiten hinreichend geschützt.
Aktenzeichen: IIZR251/10 Paragraphen: BGB§709 HGB§105 HGB§161 Datum: 2012-10-16
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Gesellschaftsrecht Haftungsrecht - Publikumsgesellschaft Sonstiges Prospekthaftung
II ZR 297/11
In einer Publikumspersonengesellschaft, an der sich die Anleger im Rahmen eines Treuhandverhältnisses beteiligen können, welches so ausgestaltet ist, dass die Treugeber im Innenverhältnis wie - unmittelbare - Gesellschafter gestellt werden, können sie gegen den in einen Zahlungsanspruch übergegangenen Anspruch des Treuhandgesellschafters auf Freistellung von der Inanspruchnahme durch Gesellschaftsgläubiger nicht mit Schadensersatzansprüchen aus Prospekthaftung aufrechnen, die ihnen gegen den Treuhandgesellschafter zustehen.
BGB § 242, § 280 Abs 1, § 281, § 387, § 670
Aktenzeichen: IIZR297/11 Paragraphen: BGB§242 BGB§280 BGB§281 BGB§387 BGB§670 Datum: 2012-07-24
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II ZR 153/09
Ist im Gesellschaftsvertrag einer Publikumsgesellschaft geregelt, dass über bestimmte Beschlussgegenstände nicht die Mehrheit der abgegebenen, sondern die Mehrheit der anwesenden Stimmen entscheidet, und ergibt die Auslegung des Gesellschaftsvertrags, dass die Mehrheit der anwesenden Stimmen als Mehrheit aller teilnehmenden und nicht als Mehrheit der mit Ja oder Nein stimmenden Gesellschafter zu verstehen ist, sind bei schriftlicher Beschlussfassung mit den "anwesenden" Gesellschaftern im Regelfall nicht alle, sondern nur die Gesellschafter gemeint, die sich an der schriftlichen Abstimmung beteiligen.
HGB § 105 HGB, § 161
GmbHG § 47 Abs 1
Aktenzeichen: IIZR153/09 Paragraphen: BGB§709 HGB§105 GmbHG§47 Datum: 2011-07-19
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Aktenzeichen: IIZR209/09 Paragraphen: BGB§709 HGB§105 HGB§161 GmbHG§47 Datum: 2011-07-19
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9 U 105/10
Die Aufnahme einer weiteren Komplementär GmbH in eine Publikums KG kann auch dann nicht mit einfacher Mehrheit erfolgen, wenn selbst Satzungsänderungen ggf. so beschlossen werden könnten, wenn wie im Streitfall die Satzung schon für die Aufnahme als Kommanditist im Grundsatz die Zustimmung aller Gesellschafter fordert.
HGB § 105, § 161, § 177 a
ZPO §§ 313 a Abs. 1 Satz 1, 540 Abs. 2, 542 Abs. 2 Satz 1
Aktenzeichen: 9U105/10 Paragraphen: HGB3105 HGB§161 HGB§177a ZPO§313a ZPO§540 ZPO§542 Datum: 2011-05-04
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Gesellschaftsrecht - Publikumsgesellschaft Personengesellschaften Gründung
II ZR 197/09
Aktenzeichen: IIZR197/09 Paragraphen: BGB§134 RBerGArt.1§1 Datum: 2011-04-12
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