Source: http://www.juramagazin.de/74080.html
Timestamp: 2019-04-23 10:06:56
Document Index: 49365607

Matched Legal Cases: ['§ 5', '§ 5', '§ 1', '§ 1', '§ 3', '§ 4']

﻿ Darüber hinausgehende zusätzliche oder neue Maßnahmen aus dem HSP III wurden nicht
Darüber hinausgehende zusätzliche oder neue Maßnahmen aus dem HSP III wurden nicht
Hochschule der Künste Berlin aus dem früheren HSP II aus.
Darüber hinausgehende zusätzliche oder neue Maßnahmen aus dem HSP III wurden nicht begonnen.
Das Fördervolumen in diesem Bereich hat sich von 1998
(5,6 Mio. DM) zu 1999 um ein Drittel auf 3,7 Mio. DM vermindert.
5. Förderung von Frauen (§ 5 Nr. 1)
Die Berliner Hochschulen setzen bei der Förderung von Frauen in der Wissenschaft aus Mitteln des HSP III einen erkennbaren Schwerpunkt. Die in der Vereinbarung zum HSP III verankerte Erwartung, 20 % der Programmmittel für personenbezogene Maßnahmen zur Förderung von Frauen einzusetzen, konnte bei der Umsetzung des Programms 1999 in Berlin mit einem Anteil von 41,5 % (1998: 38,4 %) an der Gesamtförderung
­ das sind 15 Mio. DM ­ deutlich übertroffen werden.
Die Maßnahmen nach § 5 Nr. 1 HSP III zur Frauenförderung wurden 1999 mit gleichem Fördervolumen (3,8 Mio. DM) weitergeführt. Insgesamt 166 Frauen konnten damit 1999 auf verschiedenen Beschäftigungspositionen im Hochschulbereich zusätzlich gefördert werden.
Spezielle Programme zur Frauenförderung finanzierten 1999 die Alice-Salomon-Fachhochschule für Sozialarbeit und Sozialpädagogik („Alice Salomon Stipendienprogramm") und die Technische Fachhochschule Berlin (Programm „Hypatia") aus dem HSP III.
Die Freie Universität und die Humboldt-Universität statteten ihre Frauenförderungsprogramme mit jeweils 1 Mio. DM bzw. 1,2 Mio. DM aus HSP III-Mitteln aus.
Die mit der Berichterstattung erstmals 1998 erfasste Zahl der Wissenschaftlerinnen bei den HSP III-geförderten Stellen (1999: 373 von 696 Stellen) belegt, dass durch die Hochschulen mit der Förderung im HSP III ein erkennbarer Beitrag zur Förderung von Frauen in der Wissenschaft geleistet wird.
Die Frauenbeauftragten der Berliner Hochschulen wurden wie bisher in die Gestaltung der HSP III-Förderung an ihren Hochschulen sowie in die Berichterstattung über die Umsetzung des HSP III im Jahr 1999 einbezogen.
Im Verlauf des Jahres 1999 haben sich Bund und Länder auf Nachfolgemaßnahmen nach Ablauf des HSP III verständigt.
Dazu wird bis Ende Juni 2000 dem Abgeordnetenhaus berichtet.
Im Zusammenhang mit dem hier vorgelegten Bericht über die HSP III-Umsetzung im Jahr 1999 soll jedoch bereits darauf hingewiesen werden, dass für die HSP III-Maßnahmen § 1.2 Tutorien / Studienberatung § 1.3 Verbesserung der Qualität der Lehre § 3 Europäische und internationale Zusammenarbeit § 4 Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses keine Folgeprogramme beschlossen wurden, sondern diese Maßnahmen ab 2001 ohne zusätzliche Bund-Länder-Förderung aus den Hochschulhaushalten zu bestreiten sind.
Die Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur wird dem Abgeordnetenhaus im Mai 2001 einen abschließenden Bericht über die Umsetzung des Hochschulsonderprogramms III in Berlin vorlegen.