Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BSG&Datum=01.07.2009&Aktenzeichen=B%204%20AS%2021/09%20R
Timestamp: 2018-02-26 01:43:12
Document Index: 322511227

Matched Legal Cases: ['§ 14', '§ 14', '§ 1', '§ 2', '§ 14', '§ 14', '§ 78', '§ 78', '§ 63', '§ 63', '§ 63', '§ 14', '§ 78', '§ 144', '§ 165', '§ 14', '§ 63', '§ 63', '§ 63', '§ 14', '§ 1', '§ 14', '§ 14', '§ 163', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 63', '§ 14', '§ 14', '§ 63', '§ 14', '§ 78', '§ 14', '§ 144', '§ 14', '§ 63', '§ 12', '§ 14', '§ 63', '§ 14', '§ 14', '§ 12', '§ 63', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 144', '§ 165', '§ 144', '§ 63', '§ 63', '§ 14', '§ 63', '§ 54', '§ 14', '§ 14', '§ 63', '§ 63', '§ 63', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 12', '§ 63', '§ 197', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 15', '§ 14', '§ 55', '§ 109']

BSG, 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R - dejure.org
Erstattung von isolierten Vorverfahrenskosten - keine Ersetzung der Mittelgebühr durch Schwellengebühr - Bestimmung der billigen Gebühr für das Tätigwerden eines Rechtsanwalts - Grundsicherung für Arbeitsuchende - Gebührenabwägung
Erstattung von isolierten Vorverfahrenskosten; keine Ersetzung der Mittelgebühr durch Schwellengebühr; Bestimmung der billigen Gebühr für das Tätigwerden eines Rechtsanwalts; Grundsicherung für Arbeitsuchende; Gebührenabwägung; Anwendbarkeit des ...
Erstattung von isolierten Vorverfahrenskosten - keine Ersetzung der Mittelgebühr durch Schwellengebühr - Bestimmung der billigen Gebühr für das Tätigwerden eines Rechtsanwalts - Grundsicherung für Arbeitsuchende - Gebührenabwägung - Anwendbarkeit des § 14 Abs 2 RVG - Bestimmung der angemessenen Gebühr nach § 14 Abs 1 S 1 RVG
Bewilligung von Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts; Höhe der vom Grundsicherungsträger zu erstattenden Aufwendungen für die Hinzuziehung eines Bevollmächtigten im sog. "isolierten Vorverfahren"
RVG F: 05.05.2004 § 1 Abs. 1 S 1, § 2 Abs. 2 S 1, § 14 Abs. 1 S 1, § 14 Abs. 2; SGG § 78, §§ 78ff; SGB X § 63 Abs. 1 S 1, § 63 Abs. 2, § 63 Abs. 3 S 1 Halbs 1
Bemessung der wirtschaftlichen Bedeutung der Angelegenheit im sozialgerichtlichen Verfahren
SG Düsseldorf, 19.03.2008 - S 24 AS 91/06
LSG Nordrhein-Westfalen, 19.03.2008 - L 19 AS 24/08
LSG Nordrhein-Westfalen, 28.07.2008 - L 19 AS 24/08
BSGE 104, 30
NJW 2010, 1400
NZS 2010, 527 (Ls.)
Die Klägerin verfolgt ihr Begehren zutreffend im Wege der kombinierten Anfechtungs- und Leistungsklage (vgl nur BSG Urteil vom 1.7.2009 - B 4 AS 21/09 R - BSGE 104, 30 = SozR 4-1935 § 14 Nr. 2, RdNr 11 f) .
Wird wie vorliegend in der Hauptsache über die Kosten eines isolierten Vorverfahrens (§§ 78 ff SGG) gestritten, handelt es sich insbesondere nicht um Kosten des Verfahrens iS von § 144 Abs. 4 iVm § 165 Satz 1 SGG, bei denen Berufung und Revision nicht statthaft sind (vgl nur BSG Urteil vom 1.7.2009 - B 4 AS 21/09 R - BSGE 104, 30 = SozR 4-1935 § 14 Nr. 2, RdNr 9 mwN;… BSG Urteil vom 21.12.2009 - B 14 AS 83/08 R - SozR 4-1300 § 63 Nr. 11 RdNr 11; BSG Urteil vom 14.2.2013 - B 14 AS 62/12 R - RdNr 11) .
a) Die nach § 63 Abs. 1 Satz 1 SGB X zu erstattenden Gebühren und Auslagen eines Rechtsanwalts iS von § 63 Abs. 2 SGB X sind die gesetzlichen Gebühren (stRspr; vgl nur BSG Urteil vom 1.7.2009 - B 4 AS 21/09 R - BSGE 104, 30 = SozR 4-1935 § 14 Nr. 2, RdNr 15) , die sich nach dem RVG bemessen (§ 1 Abs. 1 Satz 1 RVG) .
Anders als mit diesem Gebührenansatz zugrunde gelegt (zur Bedeutung und Einordnung der Schwellengebühr grundlegend BSG Urteil vom 1.7.2009 - B 4 AS 21/09 R - BSGE 104, 30 = SozR 4-1935 § 14 Nr. 2, RdNr 24 f mwN) entspricht die mit ihm abgerechnete anwaltliche Tätigkeit von der Bedeutung der Angelegenheit abgesehen (dazu unter e) nach keinem der übrigen in § 14 Abs. 1 Satz 1 RVG angeführten Gesichtspunkte derart einem durchschnittlichen sozialrechtlichen "Normal"-Widerspruchsverfahren, dass sie die Erhebung einer Geschäftsgebühr von 240 Euro rechtfertigen könnte.
Wie den mit Verfahrensrügen nicht angegriffenen und daher bindenden Feststellungen des LSG (§ 163 SGG) zu entnehmen ist, waren vielmehr insbesondere der Umfang der abgerechneten anwaltlichen Tätigkeit, also der benötigte Zeitaufwand (vgl BSG Urteil vom 1.7.2009 - B 4 AS 21/09 R - BSGE 104, 30 = SozR 4-1935 § 14 Nr. 2, RdNr 28 ff) , unterdurchschnittlich und die Schwierigkeit, also die Intensität der Arbeit (ebenda RdNr 32 ff) , ebenfalls allenfalls unterdurchschnittlich.
Unterdurchschnittlich waren auch die Einkommens- und Vermögensverhältnisse der Klägerin (vgl BSG Urteil vom 1.7.2009 - B 4 AS 21/09 R - BSGE 104, 30 = SozR 4-1935 § 14 Nr. 2, RdNr 38) und besondere gebührenerhöhende Haftungsrisiken bestanden ebenfalls nicht (vgl ebenda RdNr 39) .
Zur Information ihres Anwalts und zur Beratung der Klägerin war deshalb vor Erhebung des Widerspruchs zumindest eine Besprechung mit der Klägerin durchzuführen, deren Zeitdauer in die Bewertung des Umfangs der anwaltlichen Tätigkeit ebenfalls einzugehen hat (vgl BSG Urteil vom 1.7.2009 - B 4 AS 21/09 R - BSGE 104, 30 = SozR 4-1935 § 14 Nr. 2, RdNr 28) .
BSG, 02.04.2014 - B 4 AS 27/13 R
Sozialrechtliches Verwaltungsverfahren - Rechtsanwaltsvergütung - …
Ausgangspunkt der Festsetzung sind nach § 63 Abs. 3 S 1 Halbs 1 SGG regelmäßig die Gebühren und Auslagen, die ein Rechtsanwalt seinem Mandanten, hier dem Kläger, in Rechnung stellt (vgl BSG Urteil vom 1.7.2009 - B 4 AS 21/09 R - BSGE 104, 30 ff = SozR 4-1935 § 14 Nr. 2, jeweils RdNr 15 ).
Ein Rechtsstreit um die Gewährung von existenzsichernden Leistungen - gleiches gilt für deren hier streitige Aufhebung und Erstattung - ist zwar regelmäßig von überdurchschnittlicher wirtschaftlicher Bedeutung (BSG Urteil vom 1.7.2009 - B 4 AS 21/09 R - BSGE 104, 30 ff = SozR 4-1935 § 14 Nr. 2) .
Der Bevollmächtigte hatte die Unterlagen zu sichten, eine Besprechung mit den Mitgliedern der Bedarfsgemeinschaft durchzuführen und mit je einem Schriftsatz in den Parallelverfahren Stellung zu nehmen (s die vergleichbaren Wertungen in BSG Urteil vom 21.12.2009 - B 14 AS 83/08 R - SozR 4-1300 § 63 Nr. 11 RdNr 20 ff und BSG Urteil vom 1.7.2009 - B 4 AS 21/09 R - BSGE 104, 30 ff = SozR 4-1935 § 14 Nr. 2, RdNr 28 f).
Dieser Umstand führt vielmehr dazu, dass vorliegend die Voraussetzungen der Nr. 1008 VV RVG erfüllt sind (vgl BSG Urteil vom 1.7.2009 - B 4 AS 21/09 R - BSGE 104, 30 ff = SozR 4-1935 Nr. 2, RdNr 34).
Nach der Rechtsprechung des Bundessozialgerichtes handelt es sich aber, wenn - wie vorliegend - in der Hauptsache über die Kosten eines isolierten Vorverfahrens (vgl. §§ 78 ff. SGG) gestritten wird, nicht um Kosten des Verfahrens im Sinne dieser Ausschlussregelung (vgl. BSG, Urteil vom 1. Juli 2009 - B 4 AS 21/09 R - BSGE 104, 30 ff. [Rdnr. 9] = SozR 4-1935 § 14 Nr. 2 Rdnr. 9 = JURIS-Dokument Rdnr. 9, m. w. N.;… Leitherer, in: Meyer-Ladewig/Keller/Leitherer, Sozialgerichtsgesetz [10. Aufl., 2012], § 144 Rdnr. 49, m. w. N.).
Ein Gutachten nach § 14 Abs. 2 RVG musste nicht eingeholt werden, weil diese Regelung nach der Rechtsprechung des Bundessozialgerichtes nur im Rechtsstreit zwischen Mandant und Rechtsanwalt anwendbar ist, nicht hingegen im Prozess zwischen dem Gebührenschuldner, hier dem Kläger, und dem Erstattungspflichtigen, hier dem beklagten Grundsicherungsträger (vgl. BSG…, Urteil vom 27. Januar 2009, a. a. O., Rdnr. 17, m. w. N.; BSG, Urteil vom 1. Juli 2009, a. a. O., Rdnr. 13, m. w. N.; BSG…, Urteil vom 21. Dezember 2009 - B 14 AS 83/08 R - SozR 4-1300 § 63 Nr. 11 Rdnr. 14 = JURIS-Dokument Rdnr. 14; so schon zu § 12 Abs. 2 der Bundesgebührenordnung für Rechtsanwälte, der Vorgängerregelung des § 14 Abs. 2 RVG: BSG…, Urteil vom 18. Januar 1990 - 4 RA 40/89 - JURIS-Dokument Rdnr. 12).
Gebühren und Auslagen im Sinne von § 63 Abs. 2 SGB X sind die gesetzlichen Gebühren; Aufwendungen der zweckentsprechenden Rechtsverfolgung sind grundsätzlich auch die Gebühren und Auslagen, die ein Rechtsanwalt seinem Mandanten, hier dem Kläger, in Rechnung stellt (vgl. BSG, Urteil vom 1. Juli 2009, a. a. O., Rdnr. 15).
Bezugspunkt der anwaltlichen Tätigkeit ist das in der jeweiligen Gebührenziffer umschriebene Tätigkeitsfeld (vgl. BSG, Urteil vom 1. Juli 2009, a. a. O., Rdnr. 28, m. w. N).
In Betracht kommen der Aufwand für Besprechung und Beratung, mitunter außerhalb der Kanzleiräume, das Lesen der Verwaltungsentscheidung, das Aktenstudium, die Anfertigung von Notizen, und das Anfordern von Unterlagen beim Mandanten, deren Sichtung, die Rechtsprechungs- und Literaturrecherche, die Auseinandersetzung hiermit, das Eingehen auf von der Behörde herangezogene Beweismittel, der Schriftverkehr mit dem Auftraggeber und der Gegenseite sowie ergänzend alle Tätigkeiten, die mangels entsprechender Gebührenvorschriften nicht durch eine besondere Gebühr vergütet werden (vgl. BSG, Urteil vom 1. Juli 2009, a. a. O., Rdnr. 29).
Zu berücksichtigen sind dabei zum Beispiel das Lesen der Verwaltungsentscheidung, die Beratung des Mandanten, das Aktenstudium, das Anfertigung von Notizen, mithin bei Geltendmachung eines Anspruchs die Darlegung, wie sich dieser rechnerisch ermittelt, und zwar unter Eingehung auf die streitigen Rechtsvorschriften sowie der Heranziehung von Kommentarliteratur und, soweit vorhanden, einschlägiger Rechtsprechung (vgl. BSG, Urteil vom 1. Juli 2009, a. a. O., Rdnr. 30).
Es legte hierbei die vom Bundessozialgerichtes formulierten Kriterien (vgl. BSG, Urteil vom 1. Juli 2009, a. a. O., Rdnr. 32, m. w. N.) zugrunde und schloss sich der Auffassung des Bundessozialgerichtes an, dass hinsichtlich der Einordnung, ob die rechtliche Schwierigkeit durchschnittlich, über- oder unterdurchschnittlich ist, nicht nach einzelnen Rechtsgebieten zu differenzieren ist (vgl. BSG, Urteil vom 1. Juli 2009, a. a. O., Rdnr. 35, m. w. N.; anders im Ergebnis die bisherige Rechtsprechung des 6. Senates des Sächsischen Landessozialgerichtes im Rahmen der "Chemnitzer Tabelle", die das Rentenverfahren als Ausgangspunkt nahm: vgl. Sächs. LSG…, Beschluss vom 31. März 2010 - L 6 AS 99/10 B KO - JURIS-Dokument Rdnr. 46 ff.).
Da die vom Umfang zu unterscheidende Schwierigkeit der anwaltlichen Tätigkeit die Intensität der Arbeit meint (vgl. BSG, Urteil vom 1. Juli 2009, a. a. O., Rdnr. 32, m. w. N.), ist auch der Hinweis des Sozialgerichtes zutreffend, dass die Übertragbarkeit von Prüfungsergebnissen auf andere, gleichgelagerte Fälle nicht eine Frage der Schwierigkeit, sondern des Umfangs der anwaltlichen Tätigkeit ist.
Andererseits sind Besonderheiten, die vorliegend die Tätigkeit des Klägerbevollmächtigten als überdurchschnittlich erscheinen lassen könnten (vgl. hierzu die Beispiele in BSG, Urteil vom 1. Juli 2009, a. a. O., Rdnr. 33 und 34, m. w. N.), nicht gegeben.
Und wenn schließlich im Einzelfall ein Schriftsatz auf Grund seines Umfanges und seines Inhaltes darauf schließen lässt, dass die kompetente Interessenwahrnehmung des Mandats von dem Rechtsanwalt des Klägers an sich mehr abverlangt hätte, betrifft dies ebenfalls nicht das Kriterium der Schwierigkeit, sondern allenfalls das des Umfangs der anwaltlichen Tätigkeit (vgl. BSG, Urteil vom 1. Juli 2009, a. a. O., Rdnr. 36).
In Bezug hierauf kommt es auf eine unmittelbare tatsächliche, ideelle, gesellschaftliche, wirtschaftliche oder rechtliche Bedeutung für den Auftraggeber, nicht aber für die Allgemeinheit, an (vgl. BSG, Urteil vom 1. Juli 2009, a. a. O., Rdnr. 37, m. w. N.).
Unerheblich ist dabei, ob der heranzuziehende Vergleichsparameter das Durchschnittseinkommen und -vermögen der Gesamtbevölkerung ist, oder ob hiervon deshalb noch ein Abschlag vorzunehmen ist, weil das Durchschnittseinkommen die Personenkreise vernachlässigt, die kein eigenes Einkommen haben (vgl. BSG, Urteil vom 1. Juli 2009, a. a. O., Rdnr. 38, m. w. N.; BSG…, Urteil vom 21. Dezember 2009, a. a. O., Rdnr. 19, m. w. N.).
e) Ein besonderes Haftungsrisiko, das die Gebühr erhöhen könnte, ist ebenso wenig gegeben wie sonstige in der nicht abschließenden Auflistung in § 14 Abs. 1 Satz 1 RVG (vgl. BSG, Urteil vom 1. Juli 2009, a. a. O., Rdnr. 21, m. w. N.) nicht ausdrücklich benannte Kriterien, die geeignet wären, zu einer Herauf- oder Herabbemessung zu führen.
LSG Nordrhein-Westfalen, 16.12.2009 - L 19 B 180/09
Unter einem "NormalfaH" ist ein Fall zu verstehen, in dem sich die Tätigkeit des Rechtsanwalts unter Beachtung der Kriterien des § 14 Abs. 1 RVG nicht nach oben oder unter vom Durchschnitt aller sozialrechtlichen Fälle abhebt (BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R= nach juris Rn 24).
Ein Abweichen von der Mittelgebühr ist bei einem Durchschnittsfall nicht zulässig (BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = nach juris Rn 24; vgl. zur Vorgängervorschrift des § 12 BRAGO: BSG Urteile vom 29.02.1992 - 9a RVs 3/90 - …und vom 22.03.1984 - 11 RA 58/83 = SozR 1300 § 63 Nr. 4).
Hinsichtlich der Überprüfung der Billigkeit einer solchen angesetzten Gebühr billigt die Rechtsprechung dem Rechtsanwalt einen Toleranzrahmen von bis zu 20% zu (BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = juris Rn 19 m.w.N).
Die in § 14 Abs. 1 Satz 1 und Satz 3 RVG aufgezählten fünf Bemessungskriterien stehen selbständig und gleichwertig nebeneinander (BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = nach juris Rn 21).
Das Abweichen eines Bemessungskriteriums vom Durchschnittsfall kann von jedem anderen Bemessungskriterium kompensiert werden (BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = nach juris Rn 24, 38, 39).
Die Dauer des gerichtlichen Verfahrens stellt dabei kein geeignetes Kriterium dar, um den vom Rechtsanwalt betriebenen Aufwand in die Bewertungsskala - unterdurchschnittlich, durchschnittlich und überdurchschnittlich - einzuordnen (vgl. zum Widerspruchsverfahren BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = juris Rn 29).
Dabei sind die qualitativen Anforderungen an die Tätigkeit im konkreten Fall zu berücksichtigen, wobei nicht auf die subjektive Einschätzung des Rechtsanwaltes, insbesondere nicht auf dessen Vorkenntnisse, abzustellen ist (BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = nach juris Rn 32, 35), sondern es ist eine objektive Betrachtungsweise vorzunehmen.
Erhebliche, sich üblicherweise nicht stellende (tatsächliche oder juristische) Probleme während des Mandats, die eine überdurchschnittliche Schwierigkeit begründen können (vgl. hierzu BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = nach juris Rn 33-35), sind in der Akte nicht belegt und werden auch vom Beschwerdeführer nicht geltend gemacht.
Dabei wird Streitigkeiten über Leistungen, die das soziokulturelle Existenzminimum des Auftraggebers sichern, wie z. ß. Streitigkeiten nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II), in der Regel überdurchschnittliche Bedeutung beigemessen, unabhängig davon, ob die Leistung dem Grunde nach oder lediglich die Höhe der Leistung umstritten ist (BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = juris Rn 37).
Die allenfalls leicht durchschnittliche Bedeutung der Angelegenheit für den Auftraggeber wird durch dessen unterdurchschnittliche Einkommensverhältnisse mehr als kompensiert (zur Kompensation des Kriteriums einer überdurchschnittlichen Bedeutung einer Angelegenheit durch das Kriterium unterdurchschnittliche Einkommens- und Vermögensverhältnisse vgl. BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = nach, juris Rn 38).
Bei Abwägung aller Kriterien des § 14 RVG, insbesondere auch der Tatsache, dass allein unterdurchschnittliche Einkommens- und Vermögensverhältnisse die Herabbemessung der Mittelgebühr rechtfertigen können (vgl. BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = nach juris Rn 38), kommt dem konkreten Verfahren eine unterdurchschnittliche Bedeutung zu, so dass der Ansatz einer Gebühr von 100, 00 EUR, etwas mehr als die Hälfte der Mittelgebühr, gerechtfertigt ist.
Bei Abwägung aller Kriterien des § 14 RVG, insbesondere auch der Tatsache, dass allein unterdurchschnittliche Einkommens- und Vermögensverhältnisse die Herabbemessung der Mittelgebühr rechtfertigen können (vgl. BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = nach, juris Rn 38), kommt dem konkreten Verfahren eine unterdurchschnittliche Bedeutung zu, so dass der Ansatz einer Gebühr von 110, 00 EUR, d.h. der Hälfte der Mittelgebühr (190,00 + 30, 00 = 220, 00: 2 ) gerechtfertigt ist.
Hinsichtlich der Überprüfung der Billigkeit der angesetzten Gebühr billigt die Rechtsprechung dem Rechtsanwalt einen Toleranzrahmen von bis zu 20 % zu (BSG, Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R, BSGE 104, 30).
Die Dauer des gerichtlichen Verfahrens stellt - vorliegend 60 Monate - kein geeignetes Kriterium dar, um den vom Rechtsanwalt betriebenen Aufwand in die Bewertungsskala - unterdurchschnittlich, durchschnittlich und überdurchschnittlich - einzuordnen (vgl. zum Widerspruchsverfahren BSG, Urteil vom 01.07.2009, a.a.O.; Beschlüsse des Senats vom 16.12.2015 - L 19 AS 1475/15 B - und vom 19.11.2009 - L 19 B 18/09 AS; LSG Thüringen, Beschluss vom 25.03.2015 - L 6 SF 163/15 B).
Die Zahl der gefertigten Schriftsätze, einschließlich ihres Inhalts, stellen ein Indiz für den zeitlichen Aufwand der anwaltlichen Tätigkeit dar (BSG, Urteil vom 01.07.2009, a.a.O.; Beschluss des Senats vom 16.12.2015 - L 19 AS 1475/15 B).
Dabei sind im Rahmen einer objektiven Betrachtungsweise die qualitativen Anforderungen an die Tätigkeit im konkreten Fall zu berücksichtigen und ist nicht auf die subjektive Einschätzung des Rechtsanwalts, insbesondere nicht auf dessen Vorkenntnisse, abzustellen (BSG, Urteil vom 01.07.2009, a.a.O.).
Eine überdurchschnittlich schwierige Tätigkeit kommt in Betracht, wenn erhebliche, sich üblicherweise nicht stellende Probleme auftreten, die sowohl im tatsächlichen als auch im juristischen Bereich liegen können (BSG, Urteil vom 01.07.2009, a.a.O.).
Anhaltspunkte für das Vorliegen besonderer tatsächliche Schwierigkeiten ergeben sich weder aus der Akte noch aus dem Vortrag des Beschwerdeführers (vgl. hierzu BSG, Urteil vom 01.07.2009, a.a.O.).
Dabei werden Streitigkeiten über Leistungen, die das soziokulturelle Existenzminimum sichern, wie die Streitigkeiten über Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts nach dem SGB II, in der Regel überdurchschnittliche Bedeutung beigemessen, unabhängig davon, ob die Leistung dem Grunde nach oder die Höhe der Leistung umstritten ist (BSG, Urteil vom 01.07.2009, a.a.O.).
Streitgegenstand des Verfahrens sind der Anspruch der Kläger auf insgesamt höhere Leistungen von ca. 60, 00 EUR für die Dauer von vier Monaten gewesen (vgl. BSG, Urteil vom 01.07.2009, a.a.O., wonach allenfalls monatliche Euro-Beträge im einstelligen Bereich und für einen nur kurzen streitigen Zeitraum von längstens sechs Monaten eine durchschnittliche wirtschaftliche Bedeutung der Angelegenheit für den Auftraggeber haben kann).
Bei Abwägung aller Kriterien des § 14 RVG, insbesondere auch der Tatsache, dass unterdurchschnittliche Einkommens- und Vermögensverhältnisse die Herabbemessung der Mittelgebühr rechtfertigen können (BSG, Urteil vom 01.07.2009, a.a.O.), kommt dem konkreten Verfahren eine durchschnittliche Bedeutung zu.
Bei Abwägung aller Kriterien des § 14 RVG, insbesondere auch der Tatsache, dass unterdurchschnittliche Einkommens- und Vermögensverhältnisse die Herabbemessung der Mittelgebühr rechtfertigen können (BSG, Urteil vom 01.07.2009, a.a.O.), ist eine unterdurchschnittliche Terminsgebühr angefallen, so dass nur der Ansatz einer Gebühr von 147, 00 EUR, die 2/3 der Differenz zwischen Mindest- und Mittelgebühr (20,00 EUR + 200, 00 EUR = 220, 00 EUR: 3 x 2, gerundet 147, 00 EUR) entspricht, gerechtfertigt ist.
Damit hat der Beschwerdeführer die Toleranzgrenze von bis zu 20% (BSG Urteil vom 01.07.2009, a.a.O.) beim Ansatz einer Gebühr von 200, 00 EUR überschritten, so dass der Ansatz seiner Gebühr unbillig ist.
LSG Nordrhein-Westfalen, 14.05.2012 - L 19 AS 1992/11
Unter einem "Normalfall" ist ein Fall zu verstehen, in dem sich die Tätigkeit des Rechtsanwalts unter Beachtung der Kriterien des § 14 Abs. 1 RVG nicht nach oben oder unten vom Durchschnitt aller sozialrechtlichen Fälle abhebt (BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = juris Rn 24).
Ein Abweichen von der Mittelgebühr ist bei einem Durchschnittsfall nicht zulässig (BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = juris Rn 24).
Hinsichtlich der Überprüfung der Billigkeit einer solchen angesetzten Gebühr billigt die Rechtsprechung dem Rechtsanwalt einen Toleranzrahmen von bis zu 20 % zu (BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = juris Rn 19 m.w.N).
Die in § 14 Abs. 1 Satz 1 und Satz 3 aufgezählten fünf Bemessungskriterien stehen selbständig und gleichwertig nebeneinander (BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = juris Rn 21).
Das Abweichen eines Bemessungskriteriums vom Durchschnittsfall kann von jedem anderem Bemessungskriterium kompensiert werden (BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = juris Rn 24, 38,39).
Bei der Beurteilung des Umfangs der anwaltlichen Tätigkeit ist der Arbeits- und Zeitaufwand, den der Rechtsanwalt tatsächlich in der Sache betrieben hat und den er objektiv auch auf die Sache verwenden musste, zu würdigen (vgl. hierzu BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = juris 26).
Die Dauer des Widerspruchsverfahren ist irrelevant (BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = juris Rn 29).
Die Schwierigkeit der anwaltlichen Tätigkeit ist unter Berücksichtigung der Ausführungen des BSG im Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = juris Rn 35, wonach bei einem Routinefall eine durchschnittliche Schwierigkeit angenommen wird, noch als durchschnittlich zu bewerten.
Erhebliche, sich üblicherweise nicht stellende (tatsächliche oder juristische) Probleme während des Mandats, die eine überdurchschnittliche Schwierigkeit begründen können (vgl. hierzu BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = juris Rn 33-35), sind weder in den Akten belegt noch werden sie von den Klägern geltend gemacht.
Dabei wird Streitigkeiten über Leistungen, die das sozio-kulturelle Existenzminimum eines Auftraggebers sichern, wie die Streitigkeiten nach dem SGB II, in der Regel überdurchschnittliche Bedeutung beigemessen, unabhängig davon, ob die Leistung dem Grunde nach oder lediglich die Höhe der Leistung umstritten ist (BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = juris Rn 37).
Der überdurchschnittlichen Bedeutung der Angelegenheit für die Kläger stehen ihre unterdurchschnittlichen Einkommensverhältnisse gegenüber (vgl. zu dem Verhältnis BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = juris Rn 38).
Bei Abwägung aller Kriterien des § 14 RVG, insbesondere auch der Tatsache, dass allein die unterdurchschnittlichen Einkommens- und Vermögensverhältnisse eines Auftraggebers die Herabbemessung der Mittelgebühr rechtfertigen kann (vgl. BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = juris Rn 38), kommt dem konkreten Verfahren eine unterdurchschnittlich Bedeutung zu, so dass der Ansatz einer Gebühr von 336, 00 EUR unter Berücksichtigung der Toleranzgrenze von bis zu 20% noch billig ist.
Es handelt sich dann nicht um Kosten des sozialgerichtlichen Verfahren iS von § 144 Abs. 4, § 165 Satz 1 SGG (…stRspr, vgl BSG SozR 3-1500 § 144 Nr. 13 S 30;… BSG SozR 4-1300 § 63 Nr. 1 RdNr 6;… BSG SozR 4-1300 § 63 Nr. 8 RdNr 11; BSGE 104, 30 = SozR 4-1935 § 14 Nr. 2, RdNr 9;… BSGE 106, 21 = SozR 4-1300 § 63 Nr. 12, RdNr 11; BSG vom 5.5.2010 - B 11 AL 14/09 R - Juris RdNr 12) .
Einer weitergehenden Verpflichtungsklage (§ 54 Abs. 1 Satz 1 SGG) bedurfte es daher nicht (vgl Senatsurteil vom 5.5.2009 - B 13 R 137/08 R - Juris RdNr 12; BSGE 104, 30 = SozR 4-1935 § 14 Nr. 2, RdNr 12; BSG vom 5.5.2010 - B 11 AL 14/09 R - Juris RdNr 12) .
Auch die Regelungssystematik, der Sinn und Zweck der Regelung sowie ihre Entstehungsgeschichte erfordern eine qualifizierte erledigungsgerichtete Mitwirkung des Rechtsanwalts, die über das Maß desjenigen hinausgeht, das schon durch den allgemeinen Gebührentatbestand für das anwaltliche Auftreten im sozialrechtlichen Widerspruchsverfahren abgegolten wird (vgl Senatsurteil vom 5.5.2009 - B 13 R 137/08 R - Juris RdNr 16; BSG vom 5.5.2010 - B 11 AL 14/09 R - Juris RdNr 22; BSGE 104, 30 = SozR 4-1935 § 14 Nr. 2, RdNr 42;… BSG SozR 4-1935 VV Nr. 1002 Nr. 1 RdNr 14; BSG vom 2.10.2008 - B 9/9a SB 3/07 R - Juris RdNr 15; BSG vom 21.3.2007 - B 11a AL 53/06 R - Juris RdNr 16;… BSG SozR 4-1300 § 63 Nr. 8 RdNr 20 ff; BSG vom 7.11.2006 - B 1 KR 22/06 R - und B 1 KR 13/06 R, jeweils RdNr 20 ff;… für die Literatur zustimmend: Roos in von Wulffen, SGB X, 7. Aufl 2010, Anhang zu § 63 RdNr 43b;… Müller-Rabe in Gerold/Schmidt, RVG, 19. Aufl 2010, Nr. 1002 VV RdNr 38; Straßfeld, NZS 2010, 253, 259; dieselbe, Brennpunkte des Sozialrechts 2009, 219, 247; dieselbe, SGb 2008, 635, 641; Köhler, ZFSH/SGB 2009, 67, 76; Becker in Hauck/Noftz, Kommentar zum SGB X, Stand 2010, K § 63 RdNr 98;… Curkovic in Bischof, RVG-Kompaktkommentar, 2. Aufl 2007, Nr. 1002 VV RdNr 9 f, Nr. 1005 VV RdNr 3;… Mayer in Mayer/Kroiß , RVG-HK, 2. Aufl 2006, Nr. 1002 VV RdNr 18) .
Sie kann auch ermittelt werden, indem man Mindest- und Höchstgebühr addiert und das Ergebnis durch zwei dividiert (hier: 40 plus 520, geteilt durch 2 = 280 Euro; vgl allgemein zur Berechnung, BSGE 104, 30 = SozR 4-1935 § 14 Nr. 2, RdNr 23 mwN).
Die Mittelgebühr ist auch unter Geltung des RVG im Grundsatz in Fällen zugrunde zu legen, in denen sich die Tätigkeit des Rechtsanwalts nicht nach oben oder unten vom Durchschnitt abhebt; sie gilt in "Normalfällen" als billige Gebühr (BSGE 104, 30 = SozR 4-1935 § 14 Nr. 2, RdNr 24 f mwN; BSG vom 5.5.2010 - B 11 AL 14/09 R - Juris RdNr 16 ff).
Die Einführung der Schwellengebühr hat zur Folge, dass die in einem ersten Schritt ausgehend von der Mittelgebühr bestimmte Gebühr in einem zweiten Schritt in Höhe des Schwellenwertes gekappt wird, wenn weder der Umfang noch die Schwierigkeit der anwaltlichen Tätigkeit mehr als durchschnittlich ist (zur Berechnung vgl BSGE 104, 30 = SozR 4-1935 § 14 Nr. 2, RdNr 22; BSG vom 5.5.2010 - B 11 AL 14/09 R - Juris RdNr 15 f; BSG vom 29.3.2007- B 9a SB 4/06 R - Juris RdNr 16) .
Umstände, die die Öffnung des Gebührenrahmens über die Schwellengebühr hinaus rechtfertigten (vgl dazu ausführlich BSGE 104, 30 = SozR 4-1935 § 14 Nr. 2, RdNr 22 ff) , sind daher nicht ersichtlich.
Unter einem "Normalfall" ist ein Fall zu verstehen, in dem sich die Tätigkeit des Rechtsanwalts unter Beachtung der Kriterien des § 14 Abs. 1 RVG nicht nach oben oder unten vom Durchschnitt aller sozialrechtlichen Fälle abhebt (BSG, Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R -, BSGE 104, 30, juris Rn. 34).
Hinsichtlich der Überprüfung der Billigkeit einer Gebühr billigt die Rechtsprechung dem Rechtsanwalt einen Toleranzrahmen von bis zu 20 % zu (BSG, Urteil vom 01.07.2009, a.a.O., juris Rn.19 m.w.N.).
Zudem kann das Abweichen eines Bemessungskriteriums von jedem anderen Bemessungskriterium kompensiert werden (BSG, Urteil vom 01.07.2009, a.a.O., juris Rn 38).
Der durchschnittliche Umfang orientiert sich am Leitbild der zugehörigen Verfahrensordnung am Ablauf eines Verfahrens, jeweils bezogen auf das in der jeweiligen Gebührenziffer umschriebene Tätigkeitsfeld (BSG, Urteil vom 01.07.2009, a.a.O., juris Rn 28).
Die Zahl der gefertigten Schriftsätze, einschließlich ihres Inhalts, kann ein Indiz für den zeitlichen Aufwand der anwaltlichen Tätigkeit darstellen (BSG, Urteil vom 01.07.2009, a.a.O., juris Rn. 30).
Die Schwierigkeit der anwaltlichen Tätigkeit kann gerade noch vertretbar als durchschnittlich im Sinne der Bearbeitung eines Routinefalles bewertet werden (zu diesem Maßstab BSG, Urteil vom 01.07.2009, a.a.O., Rn. 35).
Tatsächliche Schwierigkeiten sind nicht erkennbar (vgl. hierzu BSG, Urteil vom 01.07.2009, a.a.O., juris Rn. 34) und auch nicht vom Beschwerdeführer substantiiert vorgetragen worden.
Dabei werden Streitigkeiten über Leistungen, die das soziokulturelle Existenzminimum sichern, wie Streitigkeiten über Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts nach dem SGB II, in der Regel überdurchschnittliche Bedeutung beigemessen, unabhängig davon, ob die Leistung dem Grunde nach oder die Höhe der Leistung umstritten ist (BSG, Urteil vom 01.07.2009, a.a.O.).
Streitgegenstand des Verfahrens ist die Rückforderung von Grundsicherungsleistungen i.H.v. 216, 80 EUR sowie die Aufrechnung dieser Forderung i.H.v. 38, 10 EUR monatlich auf die Grundsicherungsleistungen, also über einen Aufrechnungszeitraum von ca. 6 Monaten gewesen (vgl. BSG, Urteil vom 01.07.2009, a.a.O., wonach allenfalls monatliche Euro-Beträge im einstelligen Bereich und für einen nur kurzen streitigen Zeitraum von längstens sechs Monaten eine durchschnittliche wirtschaftliche Bedeutung der Angelegenheit für den Auftraggeber haben können).
Bei Abwägung aller Kriterien des § 14 RVG, insbesondere auch der Tatsache, dass allein unterdurchschnittliche Einkommens- und Vermögensverhältnisse die Herabbemessung der Mittelgebühr rechtfertigen können (vgl. BSG, Urteil vom 01.07.2009, a.a.O., juris Rn. 38), kommt dem konkreten Verfahren eine unterdurchschnittliche Bedeutung zu, so dass nur der Ansatz einer Gebühr von 175, 00 EUR, die Hälfte der Differenz zwischen Mindest- und Mittelgebühr, gerechtfertigt ist.
Damit hat der Beschwerdeführer die Toleranzgrenze von bis zu 20% (BSG, Urteil vom 01.07.2009, a.a.O.) beim Ansatz einer Gebühr von 300, 00 EUR überschritten, so dass der Ansatz seiner Gebühr unbillig ist.
Bei Abwägung aller Kriterien des § 14 RVG, auch der Tatsache, dass allein unterdurchschnittliche Einkommens- und Vermögensverhältnisse die Herabbemessung der Mittelgebühr rechtfertigen können (vgl. BSG, Urteil vom 01.07.2009, a.a.O., juris Rn. 38), ist der Ansatz einer Terminsgebühr von 234, 00 EUR (80 % der Hälfte der Differenz zwischen Mindest- und Mittelgebühr ([280,00 EUR - 50, 00 EUR ] = 230, 00 EUR: 10 = 23, 00 EUR x 8 = 184, 00 EUR + 50, 00 EUR) gerechtfertigt.
Hinsichtlich der Überprüfung der Billigkeit der angesetzten Gebühr billigt die Rechtsprechung dem Rechtsanwalt einen Toleranzrahmen von bis zu 20 % zu (BSG, Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R - BSGE 104, 30).
Unter einem "Normalfall" ist ein Fall zu verstehen, in dem sich die Tätigkeit des Rechtsanwalts unter Beachtung der Kriterien des § 14 Abs. 1 RVG nicht nach oben oder unten vom Durchschnitt aller sozialrechtlichen Fälle abhebt (BSG, Urteil vom 01.07.2009, a.a.O.).
Ob ein Durchschnittsfall vorliegt, ergibt sich aus dem Vergleich mit den sonstigen bei den Gerichten der Sozialgerichtsbarkeit anhängigen Streitsachen (BSG, Urteil vom 01.07.2009, a.a.O.;… vgl. zur Vorgängervorschrift des § 12 BRAGO: BSG, Urteile vom 29.02.1992 - 9a RVs 3/90 und 22.03.1984 - 11 RA 58/83 - SozR 1300 § 63 Nr. 4).
Zudem kann das Abweichen eines Bemessungskriteriums von jedem anderen Bemessungskriterium kompensiert werden (BSG, Urteil vom 01.07.2009, a.a.O.).
Die Dauer des gerichtlichen Verfahrens stellt - vorliegend 20 Monate - kein geeignetes Kriterium dar, um den vom Rechtsanwalt betriebenen Aufwand in die Bewertungsskala - unterdurchschnittlich, durchschnittlich und überdurchschnittlich - einzuordnen (vgl. zum Widerspruchsverfahren BSG, Urteil vom 01.07.2009, a.a.O.; Beschluss des Senats vom 19.11.2009 - L 19 B 18/09 AS; LSG Thüringen, Beschluss vom 25.03.2015 - L 6 SF 163/15 B).
Die Zahl der gefertigten Schriftsätze, einschließlich ihres Inhalts, stellen ein Indiz für den zeitlichen Aufwand der anwaltlichen Tätigkeit dar (BSG, Urteil vom 01.07.2009, a.a.O.;… vgl. auch Straßfeld in Jansen, SGG, 4. Aufl., § 197 Rn. 33).
Dabei sind im Rahmen einer objektiven Betrachtungsweise die qualitativen Anforderungen an die Tätigkeit im konkreten Fall zu berücksichtigen und ist nicht auf die subjektive Einschätzung des Rechtsanwalts, insbesondere nicht auf dessen Vorkenntnisse, abzustellen (BSG, Urteil vom 01.07.2009 a.a.O.).
Unter einem "Normalfall" ist ein Fall zu verstehen, in dem sich die Tätigkeit des Rechtsanwalts unter Beachtung der Kriterien des § 14 Abs. 1 RVG nicht nach oben oder unten vom Durchschnitt aller sozialrechtlichen Fälle abhebt (BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R= nach juris Rn 24).
Entgegen der Auffassung des Sozialgerichts stellt die Dauer des gerichtlichen Verfahrens stellt kein geeignetes Kriterium dar, um den vom Rechtsanwalt betriebenen Aufwand in die Bewertungsskala - unterdurchschnittlich, durchschnittlich und überdurchschnittlich - einzuordnen (vgl. zum Widerspruchsverfahren BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = juris Rn 29).
Erhebliche, sich üblicherweise nicht stellende (tatsächliche oder juristische) Probleme während des Mandats, die eine überdurchschnittliche Schwierigkeit begründen können (vgl. hierzu BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = nach juris Rn 33-35), sind in der Akte nicht belegt und werden auch vom Beschwerdegegner nicht geltend gemacht.
Dabei wird Streitigkeiten über Leistungen, die das sozio-kulturelle Existenzminimum eines Auftraggebers sichern, wie die Streitigkeiten nach dem SGB II, in der Regel überdurchschnittliche Bedeutung beigemessen, unabhängig davon, ob die Leistung dem Grunde nach oder lediglich die Höhe der Leistung umstritten ist (BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = nach juris Rn 37).
Der überdurchschnittlichen Bedeutung der Angelegenheit für den Antragsteller stehen seine unterdurchschnittlichen Einkommensverhältnisse gegenüber (vgl. zu dem Verhältnis BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = juris Rn 38).
Bei Abwägung aller Kriterien des § 14 RVG, insbesondere auch der Tatsache, dass allein unterdurchschnittliche Einkommens- und Vermögensverhältnisse die Herabbemessung der Mittelgebühr rechtfertigen können (vgl. BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = nach juris Rn 38), kommt dem konkreten Verfahren eine leicht unterdurchschnittliche Bedeutung zu, so dass der Ansatz einer Gebühr von 187, 50 EUR, d. h. von 75% der Mittelgebühr, gerechtfertigt ist.
Zwar ist die Aufzählung der in § 14 Abs. 1 RVG genannten fünf Bemessungskriterien für die Bestimmung einer Betragsrahmengebühr nicht abschließend (vgl. BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = nach juris Rn. 21: keine enumerative Aufzählung).
Der Beschwerdegegner hat die Toleranzgrenze von bis zu 20 % (vgl. BSG Urteil vom 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R = juris Rn 19 m. w. N.) beim Ansatz einer Gebühr von 250, 00 EUR überschritten, so dass der Ansatz seiner Gebühr unbillig ist.
LSG Nordrhein-Westfalen, 09.03.2016 - L 19 AS 374/16
LSG Nordrhein-Westfalen, 14.09.2011 - L 19 AS 879/10
LSG Nordrhein-Westfalen, 12.12.2013 - L 19 AS 1972/13
Rechtsanwaltsvergütung nach RVG in Sozialrechtssachen
BSG, 05.05.2010 - B 11 AL 14/09 R
Sozialrechtliches Verwaltungsverfahren - Widerspruchsverfahren - isoliertes …
BSG, 27.09.2011 - B 4 AS 155/10 R
Erstattung von Kosten im Vorverfahren in sozialrechtlichen Angelegenheiten - …
LSG Nordrhein-Westfalen, 22.08.2011 - L 19 AS 634/10
SG Neuruppin, 18.08.2010 - S 26 AS 467/09
(Sozialgerichtliches Vorverfahren - Rechtsanwaltsgebühr - Rechtsangelegenheit der …
LSG Thüringen, 24.01.2018 - L 1 SF 814/16
LSG Nordrhein-Westfalen, 21.11.2012 - L 19 AS 1878/12
LSG Nordrhein-Westfalen, 15.05.2014 - L 19 AS 1995/13
LSG Nordrhein-Westfalen, 30.09.2015 - L 19 AS 1453/15
Streit über die Höhe der aus der Staatskasse zu erstattenden Vergütung
LSG Nordrhein-Westfalen, 15.05.2014 - L 19 AS 1994/13
LSG Nordrhein-Westfalen, 05.02.2015 - L 2 AS 2149/14
Kostenbeschwerde wegen der Höhe einer Verfahrensgebühr
SG Neuruppin, 18.08.2010 - S 26 AS 2238/08
Sozialgerichtliches Vorverfahren - Rechtsanwaltsgebühr - Schwierigkeitsgrad der …
BSG, 14.02.2013 - B 14 AS 62/12 R
LSG Thüringen, 25.10.2010 - L 6 SF 652/10
Vergütung von Rechtsanwälten im sozialgerichtlichen Verfahren; Anspruch auf …
LSG Thüringen, 12.02.2018 - L 1 SF 195/16
LSG Nordrhein-Westfalen, 25.05.2012 - L 19 AS 449/12
LSG Hessen, 13.01.2014 - L 2 AS 250/13
Sozialgerichtliches Verfahren - Rechtsanwaltsvergütung - Verfahrens- und …
BSG, 17.12.2013 - B 11 AL 15/12 R
LSG Nordrhein-Westfalen, 23.03.2010 - L 6 SB 64/09
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LSG Thüringen, 19.12.2017 - L 6 SF 1157/15
LSG Nordrhein-Westfalen, 25.05.2012 - L 19 AS 303/12
BSG, 08.04.2013 - B 13 R 389/12 B
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LSG Nordrhein-Westfalen, 20.04.2012 - L 19 AS 26/12
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LSG Nordrhein-Westfalen, 16.05.2012 - L 19 AS 250/10
LSG Bayern, 27.07.2011 - L 7 AS 225/11
LSG Bayern, 27.07.2011 - L 7 AS 251/11
LSG Bayern, 27.07.2011 - L 7 AS 252/11
LSG Baden-Württemberg, 14.06.2012 - L 12 AL 1074/12
Sozialrechtliches Verwaltungsverfahren - Rechtsanwaltsvergütung - isoliertes …
SG Augsburg, 30.03.2017 - S 14 AS 210/17
Die Gebühren und Auslagen eines Rechtsanwalts im Vorverfahren sind …
SG Frankfurt/Main, 27.06.2013 - S 7 SF 90/13
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SG Augsburg, 29.03.2017 - S 14 AS 36/17
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LSG Nordrhein-Westfalen, 22.05.2012 - L 19 AS 20/10
LSG Thüringen, 12.01.2016 - L 6 SF 1045/15
LSG Bayern, 01.04.2015 - L 15 SF 259/14
Erinnerungen nach § 55 RVG, Beschluss von grundsätzlicher Bedeutung
LSG Berlin-Brandenburg, 19.11.2014 - L 18 AS 2523/14
Erstattung von Vorverfahrenskosten - Widersprüche mehrerer Auftraggeber einer …
LSG Berlin-Brandenburg, 12.09.2014 - L 24 KA 48/13
Wirtschaftlichkeitsprüfung - Kostenfestsetzungsbescheid - Gebührenrahmen
SG Detmold, 23.01.2014 - S 18 AS 1422/13
Angemessene Rechtsanwaltsgebühren für ein sozialrechtliches Widerspruchsverfahren …
LSG Baden-Württemberg, 27.09.2017 - L 5 R 4792/15
Bestimmung des Gegenstandswerts; Versicherungspflicht; Beitragsnachforderung; …
LSG Nordrhein-Westfalen, 05.01.2015 - L 19 AS 1350/14
LSG Nordrhein-Westfalen, 22.10.2015 - L 6 AS 526/15
Beschwerde des Klägers gegen die Nichtzulassung der Berufung im Urteil des …
LSG Nordrhein-Westfalen, 02.05.2012 - L 20 AY 139/11
SG München, 26.10.2017 - S 46 AS 446/17
Gebührenbestimmung
SG Altenburg, 06.01.2011 - S 31 SF 220/09
Anspruch auf jeweils eine Terminsgebühr für zwei Verfahren trotz Verbindung …
LSG Sachsen, 11.09.2013 - L 8 AS 858/12
LSG Bayern, 29.04.2016 - L 15 SF 15/14
Erinnerungen gegen Kostenfestsetzungsbeschluss; Synergie- und …
LSG Berlin-Brandenburg, 19.02.2014 - L 10 AS 354/13
Durchschnittliche Schwierigkeit - durchschnittlicher Aufwand - Akteneinsicht - …
LSG Thüringen, 07.10.2013 - L 6 SF 840/13
LSG Thüringen, 04.03.2011 - L 6 SF 184/11
LSG Nordrhein-Westfalen, 28.06.2010 - L 20 B 125/09
LSG Sachsen-Anhalt, 12.01.2017 - L 2 AS 441/15
Angelegenheiten nach dem SGB II (AS) - Festsetzung der Vergütung nach dem RVG
LSG Thüringen, 09.07.2015 - L 6 SF 679/15
Vergütung von Rechtsanwälten im sozialgerichtlichen Verfahren; Ermittlung des …
LSG Thüringen, 22.10.2014 - L 6 SF 1086/14
LSG Berlin-Brandenburg, 19.10.2010 - L 7 KA 87/09
Vorverfahren (erfolgreich), Erstattungsanspruch, anwaltliche Gebühren, …
LSG Nordrhein-Westfalen, 18.03.2015 - L 6 AS 1986/14
LSG Thüringen, 01.08.2011 - L 6 SF 225/11
LSG Bayern, 29.01.2016 - L 15 SF 386/13
Bestimmung der angemessenen Rechtsanwaltsvergütung in Verfahren nach dem SGB II
LSG Sachsen, 08.01.2014 - L 8 AS 585/12
LSG Thüringen, 05.08.2011 - L 6 SF 224/11
SG Gotha, 02.02.2011 - S 40 AS 3737/09
Vergütung eines Rechtsanwaltes bzw. Verfahrensbevollmächtigten in einem vor …
SG Gelsenkirchen, 02.02.2010 - S 27 SF 3/10
BSG, 03.09.2014 - B 10
Überlanges Gerichtsverfahren; unverzügliche Verzögerungsrüge in Altfällen; …
LSG Nordrhein-Westfalen, 24.02.2011 - L 7 B 400/08
OLG Düsseldorf, 19.05.2017 - 1 Ws 2/17
Terminsgebühr, Bemessung, Anrechnung der Pflichtverteidigergebühren, …
LSG Thüringen, 26.11.2014 - L 6 SF 1079/14
Ermittlung der Höhe der Rechtsanwaltsgebühren für ein Klageverfahren vor dem …
LSG Nordrhein-Westfalen, 28.05.2013 - L 9 AS 142/13
SG Detmold, 24.05.2016 - S 6 SF 242/15
Höhe der Festsetzung von aus der Staatskasse zu zahlender Vergütung im Rahmen …
LSG Nordrhein-Westfalen, 12.06.2012 - L 19 AS 627/12
LSG Hessen, 13.12.2011 - L 2 AS 363/11
Sozialgerichtliches Verfahren - Rechtsanwaltsvergütung - Höhe der …
LSG Sachsen-Anhalt, 29.09.2011 - L 2 SF 73/11
Sozialgerichtliches Verfahren - Rechtsanwaltsvergütung - Bestimmung der Gebühr …
SG Nordhausen, 21.07.2011 - S 12 SF 465/10
Verfahrensgebühr bei Untätigkeitsklage wird nach Nr. 3103 VV RVG festgesetzt; …
LSG Nordrhein-Westfalen, 30.11.2009 - L 20 B 36/09
LSG Niedersachsen-Bremen, 10.04.2014 - L 7 AL 94/13
LSG Nordrhein-Westfalen, 26.04.2012 - L 9 SO 505/11
LSG Nordrhein-Westfalen, 02.04.2012 - L 19 AS 312/12
LSG Nordrhein-Westfalen, 01.03.2011 - L 7 B 247/09
LSG Bayern, 02.02.2011 - L 15 SF 22/09
Sozialgerichtliches Verfahren - Rechtsanwaltsvergütung - Erledigung mehrerer …
LSG Nordrhein-Westfalen, 23.03.2017 - L 9 SO 424/16
Keine Kürzung der Geschäftsgebühr durch die Vergütung im Rahmen der gesetzlichen …
LSG Nordrhein-Westfalen, 09.03.2017 - L 9 SO 625/16
LSG Schleswig-Holstein, 13.05.2015 - L 5 SF 327/14
LSG Thüringen, 30.05.2013 - L 6 SF 293/13
LSG Bayern, 08.04.2013 - L 15 SF 338/11
LSG Thüringen, 29.03.2012 - L 6 SF 1983/11
Vergütung von Rechtsanwälten im sozialgerichtlichen Verfahren; Verfahrens- und …
SG Frankfurt/Main, 05.06.2015 - S 7 SF 355/14
LSG Niedersachsen-Bremen, 05.02.2015 - L 11 AL 35/14
Sozialgerichtliches Verfahren - Nichtzulassungsbeschwerde - Erstattung von Kosten …
LSG Berlin-Brandenburg, 07.05.2014 - L 25 AS 1037/12
Kosten des Widerspruchsverfahrens - Kostengrundentscheidung - Erfolg des …
SG Berlin, 06.06.2013 - S 165 SF 2606/13
(Sozialgerichtliches Verfahren - Rechtsanwaltsvergütung - Verfahren über die …
LSG Nordrhein-Westfalen, 10.05.2012 - L 19 SF 114/12
OLG Düsseldorf, 28.09.2010 - 1 Ws 117/10
Einschneidende Bedeutung einer anwaltlichen Tätigkeit bei Drohen einer …
LSG Nordrhein-Westfalen, 05.05.2009 - L 1 AL 10/09
LSG Nordrhein-Westfalen, 21.10.2013 - L 12 AS 1102/13
LSG Nordrhein-Westfalen, 18.06.2012 - L 12 AS 2173/11
LSG Thüringen, 14.02.2011 - L 6 SF 1376/10
SG Berlin, 26.07.2010 - S 180 SF 1443/09
Rechtsanwaltsvergütung - Geschäftsgebühr - vorgerichtliche Tätigkeit des …
LSG Thüringen, 24.11.2014 - L 6 SF 1078/14
Bemessung der Höhe der Rechtsanwaltsgebühren für ein Klageverfahren vor dem …
LSG Thüringen, 03.04.2012 - L 6 SF 229/12
Vergütung von Rechtsanwälten im sozialgerichtlichen Verfahren; Verfahrensgebühr …
LSG Nordrhein-Westfalen, 05.05.2011 - L 6 B 33/09
SG Nordhausen, 27.06.2016 - S 13 SF 2009/14
LSG Nordrhein-Westfalen, 01.03.2016 - L 6 AS 1367/15
LSG Thüringen, 09.05.2012 - L 6 SF 563/12
Vergütung von Rechtsanwälten im sozialgerichtlichen Verfahren; Festsetzung von …
LSG Nordrhein-Westfalen, 06.05.2011 - L 6 B 20/09
LSG Nordrhein-Westfalen, 10.05.2010 - L 7 B 264/09
LSG Nordrhein-Westfalen, 26.11.2014 - L 12 AS 1729/14
Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Berufung und Gewährung von …
SG Augsburg, 16.06.2014 - S 11 AS 346/14
Eine Geschäftsgebühr in Höhe von 80, Euro ist als Vergütung eines …
SG Berlin, 14.03.2013 - S 165 SF 18406/11
Anfechtung von Mahngebührenbescheiden - Behördliches Kostenfestsetzungsverfahren …
LSG Nordrhein-Westfalen, 31.05.2012 - L 12 AS 13/12
LSG Sachsen-Anhalt, 29.11.2016 - L 2 AS 445/15
SG Frankfurt/Main, 17.01.2013 - S 7 SF 279/11
Sozialgerichtliches Verfahren - Rechtsanwaltsvergütung - schriftlicher Vergleich …
LSG Berlin-Brandenburg, 06.12.2011 - L 24 KA 48/11
Kostenerstattung - Gebührenfestsetzung - Unbilligkeit - Kassenarztrecht - …
LSG Thüringen, 21.11.2011 - L 6 SF 86/12
LSG Sachsen-Anhalt, 28.01.2011 - L 2 AL 44/10
Zulassung der Berufung bei Divergenz
LSG Sachsen-Anhalt, 10.05.2017 - L 4 P 21/14
Pflegeversicherung (P) - Zur Kostenerstattung für ein sog isoliertes Vorverfahren …
BSG, 24.04.2017 - B 4 AS 322/16 B
LSG Sachsen-Anhalt, 04.01.2017 - L 4 AS 674/16
Angelegenheiten nach dem SGB II (AS) - Zur Rechtsanwaltsvergütung nach RVG
SG Duisburg, 27.02.2014 - S 35 SF 173/14
SG Lüneburg, 07.04.2011 - S 12 SF 180/10
Rechtsanwaltsvergütung: Verfahrensgebühr bei einer Untätigkeitsklage; Festsetzung …
SG Berlin, 17.02.2011 - S 180 SF 3212/10
SG Halle, 13.04.2015 - S 11 SF 113/13
Kriterien zur Bestimmung der Höhe der angefallenen Terminsgebühr
SG Frankfurt/Main, 12.07.2013 - S 7 SF 148/13
Begründetheit einer Erinnerung; Voraussetzungen für das Entstehen einer …
SG Detmold, 27.06.2013 - S 18 SF 190/12
SG Fulda, 15.08.2012 - S 4 SF 59/10
Sozialgerichtliches Verfahren - Rechtsanwaltsvergütung - einstweiliges …
BSG, 28.07.2011 - B 5 R 22/11 B
BSG, 21.08.2014 - B 14 AS 78/14 B
BSG, 06.02.2014 - B 13 R 405/13 B
SG Stade, 01.12.2011 - S 34 SF 39/11
Geschäftsgebühr nach Nr. 2401 VV RVG von mehr als 120,00 EUR kann nur gefordert …
SG Nordhausen, 02.08.2011 - S 12 AS 4365/10
Im sozialgerichtlichen Verfahren ist bei der Verteilung der Kostenlast auch das …
SG Berlin, 20.05.2011 - S 180 SF 2308/10
Sozialgerichtliches Verfahren - Übernahme von Kosten der Begutachtung nach § 109 …
BSG, 22.12.2010 - B 1 KR 94/10 B
SG Lüneburg, 12.04.2010 - S 12 SF 240/09
Zur Höhe der dem Kläger zu erstattenden notwendigen außergerichtlichen Kosten in …
SG Lüneburg, 30.03.2010 - S 12 SF 180/09
Anfall und Höhe der fiktiven Terminsgebühr nach Erledigung des Rechtsstreites …
SG Lüneburg, 15.12.2009 - S 12 SF 169/09
SG Lüneburg, 12.04.2010 - S 12 SF 251/09
SG Lüneburg, 12.04.2010 - S 12 SF 249/09
Die Vergütungsansprüche des Rechtsanwaltes im schwerbehindertenrechtlichem …
SG Lüneburg, 07.04.2010 - S 12 SF 253/09
Zum Vergütungsanspruch des Rechtsanwaltes für ein Klageverfahren nach den …
LSG Sachsen-Anhalt, 25.02.2010 - L 5 AS 90/07