Source: https://www.umwelt-online.de/cgi-bin/parser/Drucksachen/drucknews.cgi?id=recht&texte=0080_2D1_2D05
Timestamp: 2020-08-06 00:23:39
Document Index: 291567434

Matched Legal Cases: ['§ 8', '§ 13', '§ 7', '§ 9', '§ 11', '§ 3', '§ 3', '§ 19', '§ 4', '§ 19', '§ 19', '§ 11', '§ 3', '§ 5', '§ 6', '§ 8', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 10', '§ 10', '§ 18', '§ 3', '§ 18', '§ 7', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 11', '§ 9', '§ 7', '§ 11', '§ 11', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 8', '§ 9', '§ 9', '§ 11', '§ 11']

umwelt-online: Bundesrat 080/05: Verordnung über die Voraussetzungen der Anerkennung von Hochschulausbildungsgängen nach § 8a der Wirtschaftsprüferordnung und über die Anrechnung von Prüfungsleistungen aus Hochschulausbildungsgängen nach § 13b der Wirtschaftsprüferordnung (Wirtschaftsprüfungsexamens-Anrechnungsverordnung - WPAnrV)
| Info | Jahr 2020 2019 2018 2017 2016 2015 2014 2013 2012 2011 2010 2009 2008 2007 2006 2005 2004 2003 2002 | Inhalt Vorgang | | 80/1/05 vom 18.04.05
810. Sitzung des Bundesrates am 29. April 2005
Der federführende Wirtschaftsausschuss und der Ausschuss für Kulturfragen empfehlen dem Bundesrat, der Verordnung gemäß Artikel 80 Abs. 2 des Grundgesetzes nach Maßgabe folgender Änderungen zuzustimmen:
1. Zum Titel der Verordnung, zur Überschrift zu Teil l, zu § 7 Abs. 1 Satz l, § 9 Abs. 2 Satz 2, Abs. 6 Satz 3, § 11 Abs. 2 WPAnrV
a) Im Titel der Verordnung und in der Überschrift zu Teil 1 ist das Wort
"Hochschulausbildungsgängen" jeweils durch das Wort "Studiengängen" zu ersetzen.
3. Zu § 3 Nr. 4 WPAnrV
In § 3 ist die Nummer 4 zu streichen.
§ 19 Abs. 3 HRG und die entsprechenden Hochschulgesetze der Länder sehen für Masterstudiengänge einen zeitlichen Mindestumfang von einem Jahr Vollzeitstudium und einen Höchstumfang von zwei Jahren Vollzeitstudium vor. Damit hat der Gesetzgeber für das Hochschulstudium festgestellt, dass in diesem Zeitrahmen masteradäquate Ausbildungsangebote möglich sind. Die Anforderungen an die einzelnen Studien- und Prüfungsziele des Masterstudiengangs ergeben sich aus § 4 WPAnrV (Referenzrahmen). Daher sollte bei der Anrechnung der Leistungen aus einem Masterstudiengang allein auf die inhaltliche Ausgestaltung des jeweiligen Studiengangs und nicht auf zeitliche Vorgaben abgestellt werden. Eine entsprechende Festlegung würde in der Praxis zudem dazu führen, dass die Anerkennung von Weiterbildungsstudiengängen ausgeschlossen würde, da Weiterbildungsstudiengänge in der Regel berufsbegleitende Teilzeitstudiengänge sind, die bei den erforderlichen Studienzeiten von mindestens sechs bis sieben Semestern, die für die Erreichung einer vier Vollzeit Semester äquivalenten Studienzeit erforderlich wären, unattraktiv würden. Hinzu kommt, dass durch eine solche Festlegung die Möglichkeit, insbesondere im Fachhochschulbereich entsprechende konsekutive Masterangebote anzubieten, deutlich eingeschränkt würde, da dort die Bachelorstudiengänge (etwa in Bayern und Baden-Württemberg) in der Regel mindestens sieben Semester (sechs theoretische Studiensemester und ein praktisches Studiensemester) umfassen und der in § 19 Abs. 4 HRG festgelegte zeitliche Rahmen für konsekutive Bachelor-/Masterstudiengänge nach § 19 Abs. 5 i.V.m. § 11 Satz 2 HRG nur in besonders begründeten Fällen überschritten werden darf. Entsprechend sollte auf diese Bestimmung verzichtet werden.
4. Zu § 3 Nr. 5 WPAnrV
5. Zu § 5 Abs. 2 Satz 2 WPAnrV
6. Zu § 6 Abs. 2 Satz 2 WPAnrV
7. Zu § 8 Abs. 1 Satz 2 WPAnrV
8. Zu § 9 Abs. 5 Satz 2 WPAnrV
In § 9 Abs. 5 Satz 2 ist das Wort "oder" durch das Wort "und" zu ersetzen.
Die Formulierung mit dem Wort "oder" führt dazu, dass das Ziel der Regelung, namentlich der Ausschluss der Möglichkeit zur Ergänzungsprüfung in Fällen, in denen überhaupt nur ein Prüfungsgebiet übrig ist, nicht erreicht wird. Die gewollte Anpassung an die Wirtschaftsprüferprüfungsverordnung (WiPrPrüfV), in der dieses bereits so geregelt ist, wird aber nur erreicht, wenn beide Voraussetzungen in § 9 Abs. 5 Satz 2 WPAnrV kumulativ nebeneinander treten. Daher ist das Wort "und" einzusetzen.
9. Zu § 9 Abs. 6 Satz 3 WPAnrV
10. Zu § 10 WPAnrV
" § 10 Berücksichtigung von Diplomstudiengängen
Diplomstudiengänge im Sinn des § 18 des Hochschulrahmengesetzes, die bis zu drei Jahren vor Inkrafttreten dieser Verordnung abgeschlossen wurden oder die nach Inkrafttreten dieser Verordnung abgeschlossen werden, stehen dem 'Bachelorstudiengang' im Sinn des § 3 Nr. 1 und Nr. 2 gleich. Diplomstudiengänge im Sinn des § 18 des Hochschulrahmengesetzes, die nach Inkrafttreten dieser Verordnung abgeschlossen werden, stehen dem 'Studiengang' im Sinn des § 7 Abs. 1 Satz 1 und des § 9 Abs. 2 Satz 2 gleich."
§ 10 WPAnrV setzt, wie es zu Beginn der Erarbeitung des Vorentwurfs auch noch vorgesehen war, voraus, dass die Verordnung auch die Inhalte des Bachelor- bzw. des Diplomstudiengangs vorgibt. Nur dann ist es sinnvoll, die Gleichstellung der Diplomstudiengänge mit den Bachlorstudiengängen zeitlich zu begrenzen, da vor Inkrafttreten der Verordnung abgeleistete Studiengänge naturgemäß den Vorgaben der Verordnung noch nicht entsprechen können. Durch das Ersetzen der inhaltlichen Vorgaben für die Vorbildung durch die bei Masterstudiengängen übliche Zugangsprüfung (und deren inhaltliche Ausgestaltung durch den Referenzrahmen) konnte die zeitliche Begrenzung in der Gleichstellung in Bezug auf Teil 1 (Satz 1) offener gestaltet werden. Die zeitliche Begrenzung von drei Jahren ist sinnvoll, um die Aktualität und Verfügbarkeit des zuvor erlernten Wissens für den Masterstudiengang sicher zu stellen. Zugleich verstärkt die Regelung den Wettbewerb beim Zugang zu den neuen Master-Studiengängen im Interesse der Qualitätssicherung. Damit wird einer Forderung der Länder entsprochen. Die Gleichstellung in Bezug auf Teil 2 (Satz 2) bleibt inhaltlich unverändert.
11. Zu § 11 Abs. 2, zweiter Halbsatz WPAnrV
In § 11 Abs. 2 ist der zweite Halbsatz zu streichen.
§ 9 Abs. 2 Satz 2 WPAnrV legt fest, dass der erfolgreiche Abschluss des Hochschulausbildungsganges, aus dem Leistungsnachweise gemäß § 7 WPAnrV stammen, zum Zeitpunkt der Zulassung zum Wirtschaftsprüferexamen nicht länger als sechs Jahre zurückliegen darf. § 11 Abs. 2, zweiter Halbsatz WPAnrV steht im Widerspruch dazu. Er sollte deswegen aufgehoben werden. Im Übrigen erscheint es auch von der Sache her nicht begründet, als Voraussetzung für die Anrechnung zu fordern, dass Leistungsnachweise nach Inkrafttreten der Verordnung ausgestellt worden sind. Es kann nämlich nicht allgemein davon ausgegangen werden, dass Leistungsnachweise, die vor Inkrafttreten der Verordnung ausgestellt worden sind, den nach der Verordnung zu stellenden Anforderungen für die Anrechnung generell nicht entsprechen können.
12. Zu § 11 Abs. 2, zweiter Halbsatz WPAnrV
← Inhalt 80/1/05
1. Zum Titel der Verordnung, ..
2. Zu § 3 Nr. ..
3. Zu § 3 Nr. ..
4. Zu § 3 Nr. ..
7. Zu § 8 Abs. ..
8. Zu § 9 Abs. ..
9. Zu § 9 Abs. ..
11. Zu § 11 Abs. ..
12. Zu § 11 Abs. ..