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Timestamp: 2016-10-28 08:33:19
Document Index: 171155208

Matched Legal Cases: ['Art. 83', 'Art. 61', 'Art. 44', 'Art. 8', 'Art. 13', 'Art. 7', 'Art. 42', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 8', 'Art. 13', 'Art. 108', 'Art. 108']

X.________, 1984 geborener Staatsangeh�riger von Sri Lanka, reiste am 28. Mai 2000 als 16-J�hriger im Familiennachzug zu seinem Vater in die Schweiz ein und erhielt eine Aufenthaltsbewilligung, die zuletzt bis 27. Mai 2011 verl�ngert wurde. Am 20. Oktober 2010 heiratete er eine Landsfrau, die 1996 als Siebenj�hrige in der Schweiz vergeblich um Asyl ersucht, indessen eine H�rtefall-Aufenthaltsbewilligung erlangt hatte.
Zwischen 2004 und 2007 erwirkte X.________ vier Bussen von jeweils mehreren 100 Franken wegen Verkehrsdelikten. Am 27. Februar 2010 verursachte er einen gravierenden Selbstunfall in alkoholisiertem Zustand mit Todesfolge f�r einen Mitfahrer; daf�r wurde er am 25. November 2010 wegen fahrl�ssiger T�tung, falscher Anschuldigung (er hatte versucht, den �berlebenden Mitfahrer als Lenker zu bezeichnen) und Fahrens in angetrunkenem Zustand zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 15 Monaten und einer Busse von Fr. 2'000.-- verurteilt. Am 2. Januar 2012 sodann wurde er mit einer unbedingten Geldstrafe von 60 Tagess�tzen wegen einfacher K�rperverletzung (mit gef�hrlichem Gegenstand), Raufhandels und T�tlichkeiten sanktioniert.
Mit Verf�gung vom 8. April 2011 widerrief das Migrationsamt des Kantons St. Gallen die Aufenthaltsbewilligung von X.________; zugleich verf�gte es seine Wegweisung. Der gegen diese Verf�gung erhobene Rekurs an das Sicherheits- und Justizdepartement des Kantons St. Gallen blieb erfolglos (Entscheid vom 20. April 2012). Die gegen den Departementsentscheid erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons St. Gallen mit Urteil vom 18. September 2012 ab, soweit es darauf eintrat.
Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten, evtl. subsidi�rer Verfassungsbeschwerde, beantragt X.________ dem Bundesgericht im Wesentlichen, das Urteil des Verwaltungsgerichts und die diesem zugrunde liegenden Entscheide seien aufzuheben; von einem Widerruf der Aufenthaltsbewilligung sei abzusehen, vielmehr sei dem Beschwerdef�hrer der weitere Aufenthalt in der Schweiz - eventuell mit Auflagen und Bedingungen bzw. auf Zusehen hin - zu gestatten, allenfalls unter Annahme eines H�rtefalles.
2.1 Gem�ss Art. 83 lit. c BGG ist die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten auf dem Gebiet des Ausl�nderrechts unzul�ssig gegen Entscheide betreffend Bewilligungen, auf die weder das Bundesrecht noch das V�lkerrecht einen Anspruch einr�umt (Ziff. 2), und gegen Entscheide betreffend die Wegweisung (Ziff. 4).
Ausgangspunkt des vorliegenden Verfahrens ist die Verf�gung des kantonalen Migrationsamtes vom 8. April 2011, womit die Aufenthaltsbewilligung des Beschwerdef�hrers widerrufen wurde. Die Bewilligung war bis 27. Mai 2011 befristet, und sie ist mit Ablauf der G�ltigkeitsdauer erloschen (Art. 61 Abs. 1 lit. c AuG). Der Rechtsstreit betrifft mithin nunmehr die Verl�ngerung einer Aufenthaltsbewilligung; die Zul�ssigkeit der Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten h�ngt mithin vom Bestehen eines Anspruchs auf Bewilligungsverl�ngerung ab.
2.2 Der Beschwerdef�hrer hat keinen auf Gesetzesrecht des Bundes beruhenden Anspruch auf Erteilung bzw. Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung. Seine Ehefrau hat ihrerseits bloss eine Aufenthaltsbewilligung, sodass Art. 44 AuG zur Anwendung kommt, der als solcher nicht unmittelbar anspruchsbegr�ndend ist. Der Beschwerdef�hrer beruft sich indessen auf den Schutz des Privat- und Familienlebens und auf die Menschenw�rde (Art. 8 EMRK, Art. 13 und 14 bzw. Art. 7 BV). Angesichts der auch hinsichtlich nicht evidenter Eintretensvoraussetzungen geltenden Begr�ndungspflicht nach Art. 42 Abs. 2 BGG obliegt es grunds�tzlich dem Beschwerdef�hrer, einen aus diesen konventions- bzw. verfassungsrechtlichen Garantien fliessenden Anspruch auf Bewilligungsanspruch in vertretbarer Weise geltend zu machen (Urteil 2C_821/2011 vom 22. Juni 2012 E. 2, nicht publ. in: BGE 138 II 229; Urteil 2C_459/2011 vom 26. April 2012 E. 1.1, zur Publikation vorgesehen; Urteil 2C_940/2012 vom 1. Oktober 2012 E. 2.1; generell zur Geltendmachung von sich aus der EMRK ergebenden Anspr�chen s. BGE 137 I 305 E. 2.5 S. 215 f.).
Keiner Erl�uterung bedarf, dass der Beschwerdef�hrer selber aufgrund von Dauer und Art seiner bisherigen Anwesenheit keinen unmittelbaren Bewilligungsanspruch hat. Es stellt sich einzig die Frage, ob seine Ehefrau hier in einem Ausmass verwurzelt sei und insofern ein auf dem Recht auf Privatleben basierendes gefestigtes Anwesenheitsrecht habe (vgl. BGE 130 II 281 E. 3.2.1 S. 286 f.); diesfalls k�nnte sich der Beschwerdef�hrer seinerseits ausl�nderrechtlich auf den Schutz des Rechts auf Familienleben (Art. 8 EMRK, Art. 13 BV) berufen. Das Verwaltungsgericht hat in E. 6.6 des angefochtenen Urteils die pers�nlichen Verh�ltnisse der Ehefrau, ihren Integrationsgrad und ihr Verh�ltnis zum Heimatland dargestellt. Der Beschwerdef�hrer begn�gt sich damit, ein faktisches Anwesenheitsrecht der Ehefrau zu behaupten, ohne auf die diesbez�glich vom Verwaltungsgericht ge�usserten Vorbehalte einzugehen. Damit wird nicht in vertretbarer Weise ein gefestigtes Anwesenheitsrecht der Ehefrau geltend gemacht, sodass auch dem Beschwerdef�hrer ein Anspruch auf Bewilligung abgeht.
2.3 Die Beschwerde erweist sich als offensichtlich unzul�ssig (Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG), und es ist darauf mit Entscheid des Einzelrichters im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.