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Timestamp: 2016-10-23 06:21:22
Document Index: 240086083

Matched Legal Cases: ['Art. 118', 'Art. 118', 'Art. 118', 'BGE', 'Art. 76', 'Art. 118', 'e contrario', 'Art. 118', 'BGE', 'BGE', 'Art. 80', 'Art. 118', 'Art. 118']

111 V 369. Auszug aus dem Urteil vom 16. Januar 1985 i.S. Mohenski gegen Schweizerische Unfallversicherungsanstalt und Verwaltungsgericht des Kantons Luzern
Art. 118 LAA, art. 76-82 LAMA. Les droits d�coulant de rentes d'invalidit� d�gressives, transitoires ou permanentes, qui sont n�s sous l'empire de l'ancien droit, continuent � �tre r�gis par la LAMA du point de vue des r�gles relatives � la r�vision. Consid�rants � partir de page 36
1. a) Die vorinstanzlich best�tigte Verf�gung der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) datiert vom 18. M�rz 1982. Damit wurde dem Beschwerdef�hrer eine 15%ige Invalidenrente vom 31. Mai 1981 bis 31. Mai 1984 und f�r die Zeit vom 1. Juni 1984 bis 31. Mai 1990 eine Rente auf der Basis einer Erwerbsunf�higkeit von 10% zugesprochen. Dieser Abstufung und Befristung liegen somit Annahmen �ber Sachverhalte zugrunde, die sich erst nach Inkrafttreten des neuen Unfallversicherungsgesetzes (UVG) am 1. Januar 1984 verwirklichen. Es stellt sich deshalb die Frage, nach welchen Vorschriften die angefochtene Verf�gung zu beurteilen ist.
b) Gem�ss Art. 118 Abs. 1 UVG werden die Versicherungsleistungen f�r Unf�lle, die sich vor dem Inkrafttreten dieses Gesetzes ereignet haben, und f�r Berufskrankheiten, die vor diesem Zeitpunkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht (KUVG) gew�hrt. Davon abweichend sieht Art. 118 Abs. 2 UVG u.a. in bezug BGE 111 V 36 S. 37auf Invalidenrenten vor, dass f�r Versicherte der SUVA vom Inkrafttreten dieses Gesetzes an dessen Bestimmungen gelten, sofern der Anspruch erst nach dem Inkrafttreten des UVG entsteht (lit. c).
Im vorliegenden Fall ist der Anspruch des Beschwerdef�hrers auf die Invalidenrente unbestrittenerweise vor dem 1. Januar 1984 entstanden. Deswegen ist der streitige Rentenanspruch nach altem Recht (Art. 76 bis 82 KUVG) zu beurteilen, was sich aus dem Wortlaut von Art. 118 Abs. 2 lit. c UVG e contrario ergibt. F�r eine hievon abweichende Betrachtungsweise bieten weder der klare Wortlaut von Art. 118 UVG - von welchem bei der Auslegung in erster Linie auszugehen ist (BGE 110 V 39, BGE 109 IV 124 Erw. 2a, je mit Hinweisen) - noch die Materialien (BBl 1976 III 184 und 232 f.) gen�gende Anhaltspunkte. Bei dieser Rechtslage ist es nicht zu beanstanden, wenn die SUVA in der "Wegleitung durch die Unfallversicherung" (1. Aufl., Ausgabe M�rz 1984, S. 41 und 245) vorschreibt, dass unter dem alten Recht entstandene Rentenanspr�che - seien dies abgestufte, befristete oder Dauerrenten - in revisionsrechtlicher Hinsicht weiterhin nach Massgabe des KUVG (Art. 80 Abs. 2) zu beurteilen sind.
109 IV 124
art. 76-82 LAMA,
Art. 118 Abs. 2 UVG suite... ,
Art. 118 Abs. 2 lit. c UVG