Source: https://studiengruppejugendbeteiligung.wordpress.com/page/2/
Timestamp: 2017-10-21 17:46:14
Document Index: 152580296

Matched Legal Cases: ['§ 41', '§41', '§41', '§ 28', '§41', '§41']

Studiengruppe Jugendbeteiligung | Nachdenken, Fordern und Forschen über Jugendbeteiligung | Seite 2
Veröffentlicht am 27. November 2015 von sbamueller | Hinterlasse einen Kommentar
Der Landesjugendring hat auf dem Jugendwiki einige gute Erklärungen zum neuen § 41a eingestellt. Diese zu lesen lohnt sich auf jeden Fall:
Erläuterungen zum §41 a GemO BW
„Die Gemeinde soll Kinder und muss Jugendliche (…) in angemessener Weise beteiligen“
Dies gilt zunächst für anstehende konkrete Entscheidungen, die die Interessen von Kinder und Jugendlichen berühren. Nicht abgeleitet werden kann hieraus die Verpflichtung, einen Jugendgemeinderat oder eine andere auf Dauer angelegte Jugendvertretung einzurichten. Auch eine einmalige, auf die zu entscheidende Frage reduzierte Form der Beteiligung ist möglich. Die Einrichtung einer auf Dauer angelegten Form der Beteiligung ergibt sich erst aus dem Recht der Jugendlichen, eine solche Einrichtung zu beantragen.
Verschlagwortet mit §41a, Baden-Württemberg, Jugendbeteiligung, Landesjugendring
Veröffentlicht am 26. November 2015 von sbamueller | 3 Kommentare
Nach unserer Intervention und Email Austausch mit dem Oberbürgermeister von Geislingen an der Steige, hat der Gemeinderat nun die Hauptsatzung wie folgt geändert:
„Für die Beteiligung von Kindern sollen geeignete Beteiligungsformen entwickelt werden.“ (Kinder wird aus dem 1. Absatz des § 28a er Hauptsatzung gestrichen)
Damit wird klargestellt, das Kinderbeteiligung nicht die Aufgabe des Jugendgemeinderates ist!
Wir haben uns auch in einem offenen Brief für diese Entscheidung bedankt:
sehr geehrte Jugendgemeinderätinnen und Jugendgemeinderäte,
Ich wurde inzwischen über ihre gestrigen Beschlüsse informiert und freue mich sehr, dass sie auf Vorschlag ihres Oberbürgermeisters, sowohl für Kinder als auch für Jugendliche eine angemessene Regelung in der Hauptsatzung gefunden haben.
„Für die Beteiligung von Kindern sollen geeignete Beteiligungsformen entwickelt werden.” Ist zugleich ein Auftrag an Verwaltung, Jugendpflege, Träger der Kinder- und Jugendarbeit aber auch an Sie als Kommunal-Politiker Formen und Wege für die Beteiligung von Kindern gemeinsam zu finden.
Falls sie sich in diesem Bereich nicht so sicher fühlen darf ich ihnen folgende Literatur Empfehlen:
Qualitätsstandards für die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen vom Bundesfamilienministerium. Sie bieten praxisnahe Anregungen und Empfehlungen, um eine qualitativ hochwertige Beteiligung von Kindern und Jugendlichen zu erreichen.http://www.kindergerechtes-deutschland.de/cms/upload/Publikationen/Broschre/NAP_Broschuere_Qualitaetsstandards.pdf
Die Website der Stadt München, auf der die dortigen Projekte beschrieben sind: http://www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/Sozialreferat/Jugendamt/Kinderbeauftragte/Kinderbeteiligung.html
Für eine Grundlegender und Theoretischere Einführung, die Aus Politik und Zeitgeschichte: http://www.bpb.de/apuz/32521/partizipation-von-kindern?p=all
Ich darf auch auf unserer Website das Interview mit der Regierungspräsidentin von Düsseldorf empfehlen: https://studiengruppejugendbeteiligung.wordpress.com/2015/11/05/anne-luetkes-vizepraesidentin-des-deutschen-kinderhilfswerks-im-interview-kommunen-muessen-zukuenftig-jugendliche-bei-vielen-dingen-zwingend-beteiligen/
Sollten sie Bedarf an Experten zu diesem Thema haben, kann ich Ihnen folgende Personen empfehlen:
Referent für Kinderpolitik beim Deutschen Jugendhilfswerk: schiller@dkhw.de
Für den Bereich Kinderbeteiligung (nicht nur in der KiTa) Prof. Dr. Raingard Knauer raingard.​knauer@​fh-​kiel.​de und Rüdiger Hansen r.​hansen@​partizipation-​und-​bildung.​de
Soweit ich weiß müßte es auch bei Ihnen im Haus für diesen Bereich ausgebildete ModeratorInnen geben.
Falls sie noch Rückfragen haben, stehen wir Ihnen selbstverständlich auch gerne zur Verfügung.
Verschlagwortet mit Erflog, Erfolg, Geislingen, Kinderbeteiligung
Verschlagwortet mit Anne Lütkes, §41a, Baden-Württemberg, BW, DKHW, Interview, Jugendbeteiligung, Kinderbeteiligung, Kinderhilfswerk
Veröffentlicht am 18. Oktober 2015 von sbamueller | Hinterlasse einen Kommentar
Hier findest du Informationen zum Einrichten eines neuen Jugendgemeinderates.
Hier findest du den Antrag als Word Datei zum Download (Stand 18.10.2015): AntragEinrichtungJGRnach41a
Hier einige häufig gestellte Fragen (STand 18.10.2015)
Wie sammle ich Unterschriften für einen Jugendgemeinderat in meiner Gemeinde?
Das ist relativ einfach. In der Gemeindeordnung von Baden-Württemberg ist geregelt, das Jugendliche den Gemeinderat ihrer Gemeinde auffordern können einen einzurichten. Es müssen nur genügend Jugendliche darfür unterschreiben.
Ein Jugendgemeinderat ist ist ein demokratisch legitimiertes, überparteiliches Gremium auf kommunaler Ebene, das die Interessen der Jugend in der Stadt oder Gemeinde gegenüber (Ober-)Bürgermeister, Gemeinderat und Stadtverwaltung vertritt. Dabei steht im Gesetz nicht genau, was ein Jugendgemeinderat ist. Jede Genmeiden entscheidet selber, wie dieser gewählt oder bestimmt wird. Es gibt auch Gemeinden die auf eine Wahl verzichten.
Auf den Websites findest du auch die Telefonnummern und E-Mail-Adressen.
Gemeindeordnung von Baden-Württemberg: §41a Beteiligung von Kindern und Jugendlichen
Verschlagwortet mit Baden-Württemberg, beteiligung, FAQ, Jugendbeteiligung