Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=OLG%20Jena&Datum=04.11.2003&Aktenzeichen=5%20U%201099/01
Timestamp: 2019-06-18 09:56:11
Document Index: 321599158

Matched Legal Cases: ['§ 5', 'BGH', '§ 3', '§ 22', 'BGH', 'BGH']

OLG Jena, 04.11.2003 - 5 U 1099/01 - dejure.org
https://dejure.org/2003,19763
OLG Jena, 04.11.2003 - 5 U 1099/01 (https://dejure.org/2003,19763)
OLG Jena, Entscheidung vom 04.11.2003 - 5 U 1099/01 (https://dejure.org/2003,19763)
OLG Jena, Entscheidung vom 04. November 2003 - 5 U 1099/01 (https://dejure.org/2003,19763)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2003,19763) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.
Anspruch auf Zahlung von restlichem Architektenhonorar; Annahme von mehreren Gebäuden beim Vorhandensein gemeinsamer funktioneller Vorrichtungen; Prüffähigkeit einer Honorarrechnung; Vereinbarung eines die Mindestsätze der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) unterschreitenden Honorars; Voraussetzungen der Wirksamkeit einer schriftlichen Honorarvereinbarung nach § 5 Abs. 4 HOAI
Gemeinsame technische Anlagen schließen mehrere Gebäude im Sinne der HOAI nicht aus
Umbau und Erweiterung einer Sparkasse: Ein oder mehrere Gebäude? (IBR 2005, 265)
LG Erfurt, 21.08.2001 - 6 O 1352/98
BGH, 24.02.2005 - VII ZR 337/03
5 U 1099/01 (6 O 1352/98 Landgericht Erfurt), rechtskräftig zum Nachteil des Beklagten entschieden worden sei (Zurückweisung der Nichtzulassungsbeschwerde durch Beschluss des Bundesgerichtshofs vom 24.02.2005, AktZ VII ZR 337/03).
Zwar sei es richtig, dass der Rechtsstreit vor dem Thüringer Oberlandesgericht (5 U 1099/01) rechtskräftig beendet sei, jedoch sei dieser klägerische Sachvortrag verspätet.
Auch hat der Senat, wie bereits mit Beschluss vom 20.07.2006 (Bl. III/671 f. d.A.) mitgeteilt, anhand der beigezogenen Akten 6 O 1352/98 LG Erfurt (= 5 U 1099/01 OLG Jena) festgestellt, dass der genannte Rechtsstreit nicht eine der hier zur Aufrechnung gestellten Honorarforderungen betraf, denn dort ging es um die (vorliegend aber nicht streitgegenständliche) Honorarsschlussrechnung Nr. 935/4/94 vom 15.08.1997.
Ob mehrere Objekte oder Bauwerke im Sinne von § 3 HOAI vorliegen, ist anhand des Begriffs "mehrere Gebäude" des § 22 Abs. 1 HOAI zu entscheiden, also danach, ob die Bauteile nach funktionalen und technischen Kriterien zu einer Einheit zusammengefasst sind (BGH NZBau 2002, 278; BGH NZBau 2005, 285; OLG Jena IBR 2005, 265).