Source: https://ljpa.sachsen-anhalt.de/themen/staatliche-pflichtfachpruefung-der-ersten-juristischen-pruefung/termine/
Timestamp: 2018-10-22 18:21:41
Document Index: 382142963

Matched Legal Cases: ['§ 27', '§ 26', '§ 27', '§ 13', '§ 5', 'Art. 17', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 8', '§ 9', '§ 8', '§ 12']

Landesjustizprüfungsamt: Termine
Termine für Prüfungsdurchgänge 1/2019 und 2/2019 im Jahr 2019:
des Landesjustizprüfungsamtes zur Durchführung der Staatlichen Pflichtfachprüfung der ersten juristischen Prüfung im Jahr 2018 - Bek. des MJ vom 28.09.2018 -2230-PA.3104/2018
Das Landesjustizprüfungsamt führt mit den Durchgängen1/2019 im Anschluss an das Wintersemester 2018/2019 und 2/2019 im Anschluss an das Sommersemester 2019 die Staatliche Pflichtfachprüfung der ersten juristischen Prüfung (im Folgenden Prüfung) durch.
Studierende, die die Prüfung bei erstmaliger Ablegung bestanden haben, können die Zulassung zur Wiederholung der Prüfung zur Notenverbesserung beantragen, solange der Vorbereitungsdienst noch nicht aufgenommen wurde (§ 27 Abs. 1 der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Juristen (JAPrVO) vom 2.10.2003 (GVBl. LSA S. 245, 349), zuletzt geändert durch Verordnung vom 12.6.2014 (GVBl. LSA S. 263). Der Antrag auf Zulassung kann erst nach schriftlicher Bekanntgabe des Gesamtergebnisses und nur bis zum Ende des übernächsten Zulassungszeitraumes gestellt werden.
Für Studierende, die die Prüfung im Prüfungsverfahren bei frühzeitiger Meldung im Sinne von § 26 JAPrVO abgelegt haben, ist dieses Prüfungsverfahren gebührenfrei.
Für Studierende, die die Prüfung im Erstversuch abgelegt haben, ist die Wiederholung zur Notenverbesserung gebührenpflichtig (§ 27 Abs. 4 JAPrVO).
Prüfungsdurchgang 1/2019
Donnerstag, 1. November 2018 bis Freitag, 30. November 2018
Für Prüflinge, die am Prüfungsdurchgang 2/2018 teilgenommen haben, wird der Meldezeitraum dahingehend verlängert, dass der Zulassungsantrag noch innerhalb von zwei Wochen nach mündlicher Bekanntgabe des Prüfungsgesamtergebnisses gestellt werden kann.
ZR I Montag 18.2.2019
ZR II Dienstag 19.2.2019
ÖR I Donnerstag 21.2.2019
ÖR II Freitag 22.2.2019
SR I Montag 25.2.2019
SR II Dienstag 26.2.2019
ÖR III
(ÖR II aus Durchgang 2/18) Donnerstag 28.2.2019
Prüfungsdurchgang 2/2019
Für Prüflinge, die am Prüfungsdurchgang 1/2019 teilgenommen haben, wird der Meldezeitraum dahingehend verlängert, dass der Zulassungsantrag noch innerhalb von zwei Wochen nach nach mündlicher Bekanntgabe des Prüfungsgesamtergebnisses gestellt werden kann.
ZR I Donnerstag 15.8.2019
ZR II Freitag 16.8.2019
ÖR I Montag 19.8.2019
ÖR II Dienstag 20.8.2019
SR I Donnerstag 22.8.2019
SR II Freitag 23.8.2019
Die Teilnehmenden haben in den drei Kerngebieten Bürgerliches Recht, Strafrecht und Öffentliches Recht jeweils zwei Aufsichtsarbeiten anzufertigen. Auf §§ 13 und 14 JAPrVO wird hingewiesen.
Änderungen der Termine für die Klausuren und mündlichen Prüfungen einschließlich etwa notwendig werdender Ersatz- oder Wiederholungstermine bleiben vorbehalten und werden rechtzeitig bekannt gemacht.
Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern werden die genauen Termine zur Anfertigung der Aufsichtsarbeiten mit dem Zulassungsbescheid mitgeteilt.
Die Meldung zur Prüfung setzt den Nachweis eines ordnungsgemäßen rechtswissenschaftlichen Universitätsstudiums von mindestens dreieinhalb Jahren voraus. Die Zeit kann unterschritten werden, wenn die für die Zulassung zur Prüfung erforderlichen Leistungen nachgewiesen sind. Mindestens zwei Jahre müssen auf ein Studium an einer Universität im Geltungsbereich des Deutschen Richtergesetzes entfallen (§ 5 a des Deutschen Richtergesetzes i. d. F. vom 19.04.1972 [BGBl. I S. 713], zuletzt geändert durch Art. 17 des Gesetzes vom 6. Dezember 2011 [BGBl. I S. 2515]).
Dem Antrag auf Zulassung zur Prüfung sind folgende Unterlagen - Nachweis im Original oder in beglaubigter Kopie - beizufügen:
a) Studienzeitbescheinigung der Universität zum Nachweis des Studiums (§ 8 Abs. 1 i.V.m. § 9 Abs. 1, § 10 JAPrVO);
b) Bescheinigungen der Universität über die erfolgreiche Teilnahme an Lehrveranstaltungen (§ 8 Abs. 1 i.V.m. § 9 Abs. 2 bis 5 JAPrVO);
c) Bescheinigungen über die Teilnahme an den praktischen Studienzeiten (§ 8 Abs. 1 i.V.m. § 12 JAPrVO);
d) die Versicherung, dass die Zulassung bei keinem anderen Prüfungsamt beantragt ist oder die Angabe, wann und wo dies geschehen ist.
Meldeformulare werden auf der Homepage des Landesjustizprüfungsamtes als PDF-Datei veröffentlicht.
Die Meldung muss vollständig mit allen Unterlagen innerhalb des Meldezeitraums im Ministerium für Justiz und Gleichstellung - Landesjustizprüfungsamt -, Klewitzstraße 4, 39112 Magdeburg, eingegangen sein. Der Meldezeitraum ist unbedingt einzuhalten.
Die Klausuren werden in Halle (Saale) angefertigt. Spätestens mit der Ladung wird mitgeteilt, welche Hilfsmittel (Gesetzestexte) zugelassen werden. Diese sind mitzubringen.
Mündliche Prüfungen werden nach Abschluss der Bewertung aller schriftlichen Arbeiten überwiegend in Halle (Saale), daneben auch in Magdeburg, stattfinden.