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Timestamp: 2020-06-03 09:48:55
Document Index: 52074447

Matched Legal Cases: ['§ 61', '§ 13', '§ 24', '§ 13', '§ 7', '§ 8', '§ 2', '§17', '§17', '§ 2', '§ 13', '§ 13', '§2', '§ 18', '§ 20', '§ 22', '§ 30']

TUHH – Studium – Studien­angebot – Auslaufende Studiengänge – Informatik-Ingenieurwesen – Diplomprüfungsordnung 2001
Studiengang Informatik-Ingenieurwesen - Diplomprüfungsordnung 2001
Achtung: Diese HTML-Version der Prüfungsordnung ist inoffiziell. Rechtskräftig ist allein die im Protokoll der Sitzung des Studiendekanatsrat ET/IT vom 16. Mai 2001 veröffentlichte Version, reproduziert im Amtlichen Anzeiger vom 24.10.2001. Irrtum vorbehalten.
Die Diplomprüfung bildet den berufsqualifizierenden Abschluss für den Studiengang Informatik-Ingenieurwesen. Der Studiengang Informatik-Ingenieurwesen bildet für berufliche Tätigkeitsfelder aus, die die Befähigung zu ingenieurwissenschaftlicher Arbeit auf diesem Gebiet erfordern. Dementsprechend soll durch die Diplomprüfung festgestellt werden, ob die Kandidatin oder der Kandidat die für den Übergang in die Berufspraxis notwendigen Grundlagen- und Fachkenntnisse erworben hat, die Zusammenhänge des Faches überblickt und die Fähigkeit besitzt, wissenschaftliche Methoden und Erkenntnisse anzuwenden und weiterzuentwickeln.
(2) An den Prüfungen kann nicht teilnehmen, wer in einem der Studiengänge der Elektrotechnik / Informatik / Mathematik oder in einem verwandten Studiengang an einer wissenschaftlichen Hochschule im Geltungsbereich des Hochschulrahmengesetzes die Diplom-Vorprüfung oder Diplomprüfung endgültig nicht bestanden hat.
Auf Grund der bestandenen Diplomprüfung wird der akademische Grad "Diplom-Ingenieurin" beziehungsweise "Diplom-Ingenieur" (abgekürzt "Dipl.-Ing.") verliehen. In der Diplomurkunde wird der Studiengang angegeben.
(5) Zum Studium gehört eine berufspraktische Ausbildung von mindestens 26 Wochen. Die Studienordnung kann bestimmen, dass mindestens acht Wochen davon vor Eintritt in das erste Fachsemester abzuleisten sind. Das Nähere der berufspraktischen Ausbildung, insbesondere zu Art, Inhalt und Zeitpunkt, bestimmen die Studienordnung und die Praktikumsordnung.
(1) Am Studiendekanat für Elektrotechnik und Informationstechnik wird ein Prüfungsausschuss für den Studiengang Informatik-Ingenieurwesen gebildet. Dem Prüfungsausschuss gehören an:
2. ein Mitglied aus der Gruppe der akademischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und
(4) Der Prüfungsausschuss ist zuständig für die Organisation der Prüfungen gemäß Prüfungsordnung und achtet darauf, dass die Bestimmungen der Prüfungsordnung eingehalten werden. Er berichtet regelmäßig dem Studiendekanatsrat über die Entwicklung der Prüfungen und Studienzeiten und gibt Anregungen zur Reform des Studienplanes und der Prüfungs- und Studienordnung.
(6) Der Prüfungsausschuss tagt nichtöffentlich. Die Mitglieder des Prüfungsausschusses sind zur Verschwiegenheit hinsichtlich aller mit der Prüfung einzelner Studierender oder mit einzelnen Prüfenden zusammenhängenden Vorgänge und Beratungen verpflichtet.
(7) Der Prüfungsausschuss ist beschlussfähig, wenn mindestens vier Mitglieder, darunter das vorsitzende Mitglied oder dessen Stellvertretung, anwesend sind und die Sitzung ordnungsgemäß einberufen ist. Der Prüfungsausschuss entscheidet mit der Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des vorsitzenden Mitglieds beziehungsweise bei dessen Abwesenheit die der Stellvertretung.
(8) Bei Widersprüchen gegen Entscheidungen des Prüfungsausschusses befasst sich dieser erneut mit der Angelegenheit. Wird dem Widerspruch nicht oder nicht in vollem Umfang abgeholfen, so ist die Angelegenheit dem Widerspruchsausschuss (§ 61 des Hamburgischen Hochschulgesetzes) zuzuleiten.
(9) Der Prüfungsausschuss kann bestimmen, dass in eilbedürftigen Fragen das vorsitzende Mitglied allein entscheiden kann. Hiervon ausgenommen sind die in § 13 geregelten Fälle.
(1) In den schriftlichen Prüfungen sollen die Studierenden nachweisen, dass sie in begrenzter Zeit und mit zugelassenen Hilfsmitteln ein Problem mit den geläufigen Methoden ihres Faches erkennen und lösen können.
(2) Schriftliche Prüfungen sind von zwei Prüfenden zu bewerten. Sind keine zwei Prüfenden für das Prüfungsfach im Studiendekanat vorhanden, kann davon abgewichen werden. Eine oder einer der Prüfenden muss der Gruppe der Professorinnen und Professoren angehören.
(6) Mitglieder der TUHH sind nach Maßgabe vorhandener Plätze als Zuhörende zu mündlichen Prüfungen zuzulassen, wenn die Kandidatin oder der Kandidat hiermit einverstanden ist. Studierende, die sich der gleichen Prüfung unterziehen wollen, sind zu bevorzugen. Die Zulassung erstreckt sich nicht auf die Beratung und die Bekanntgabe der Prüfungsergebnisse.
(1) Durch einen Studiennachweis wird den Studierenden bescheinigt, dass sie an einer Lehrveranstaltung erfolgreich teilgenommen und die wichtigsten Begriffe, Prinzipien und Methoden verstanden haben.
(3) Nichtbestandene Prüfungen können höchstens zweimal wiederholt werden. Der Prüfungsausschuss soll die Zulassung zur zweiten Wiederholungsprüfung davon abhängig machen, dass die Studierenden zuvor an einer Studienberatung teilgenommen haben.
(6) Wird die Diplomarbeit mit 4,3 oder schlechter bewertet, so kann sie grundsätzlich einmal, nur in begründeten Ausnahmefällen ein zweites Mal mit einem anderen Thema wiederholt werden. Die Entscheidung über das Vorliegen eines begründeten Ausnahmefalles trifft der Prüfungsausschuss.
(1) Nach schriftlichen Prüfungen können die Studierenden an einem von der oder dem Prüfenden festgelegten Termin Einsicht in ihre korrigierten Prüfungsarbeiten nehmen. Spätere Einsichten können den Studierenden nur durch den Prüfungsausschuss auf schriftlichen Antrag gewährt werden.
(2) Nach Abschluss der Diplomprüfung wird den Studierenden auf Antrag Einsicht in ihre Prüfungsakten gewährt. Der Antrag ist beim vorsitzenden Mitglied des Prüfungsausschusses spätestens ein Jahr nach Abschluss der letzten Prüfungsleistung der Diplomprüfung zu stellen. Das vorsitzende Mitglied des Prüfungsausschusses bestimmt Ort und Zeit der Einsichtnahme.
(5) Für die Diplomarbeit gilt § 24.
(6) Anträge auf Anerkennung der Gleichwertigkeit und Anrechnung von Studienleistungen sind nach Immatrikulation an den Prüfungsausschuss zu stellen. Der Prüfungsausschuss entscheidet über die Anträge gegebenenfalls nach Ablegen von Gleichwertigkeitsprüfungen.
(2) Studienbewerberinnen oder Studienbewerber, die gemäß § 13 weitere Leistungen nachweisen, werden nach einer Studienfachberatung vom Prüfungsausschuss in ein entsprechendes Semester eingestuft. Der Prüfungsausschuss kann dazu eine Einstufungsprüfung ansetzen.
(3) Studienbewerberinnen oder Studienbewerber, die weiteren Studien- und Prüfungsleistungen entsprechende Kenntnisse nachweisen möchten, können eine Einstufungsprüfung beim Prüfungsausschuss beantragen.
(4) In der Einstufungsprüfung muss die Bewerberin bzw. der Bewerber nachweisen, dass sie bzw. er über die inhaltlichen Eingangsvoraussetzungen zu dem jeweils beantragten Semester verfügt.
(5) Die Einstufungsprüfung besteht in der Regel aus drei Prüfungen. Über Ausnahmen entscheidet der Prüfungsausschuss. Der Prüfungsausschuss legt die Prüfungsgebiete fest und bestimmt, ob die Prüfungen schriftlich (gemäß § 7) oder mündlich (gemäß § 8) abzulegen sind.
(7) Weichen die Prüfenden in ihrer Bewertung vom Antrag der Bewerberin oder des Bewerbers ab, so entscheidet der Prüfungsausschuss und teilt das Ergebnis der Bewerberin oder dem Bewerber unter Angabe von Gründen schriftlich mit.
(8) Die Einstufungsprüfung kann einmal wiederholt werden. Die Wiederholungsprüfung ist innerhalb einer angemessenen Frist abzulegen. Die Frist bestimmt der Prüfungsausschuss.
(2) Die für den Rücktritt oder das Versäumnis geltend gemachten Gründe müssen dem Prüfungsausschuss unverzüglich schriftlich angezeigt und glaubhaft gemacht werden. Bei Krankheit der Kandidatin oder des Kandidaten ist das Zeugnis einer Ärztin oder eines Arztes vorzulegen. Werden die Gründe anerkannt, so wird ein neuer Termin anberaumt. Im Falle einer schriftlichen Prüfung wird in der Regel der Termin der schriftlichen Prüfung im nächsten Prüfungszeitraum anberaumt.
(3) Versucht die Kandidatin bzw. der Kandidat das Ergebnis ihrer bzw. seiner Prüfungsleistung durch Täuschung oder Benutzung nicht zugelassener Hilfsmittel zu beeinflussen, gilt die betreffende Prüfungsleistung als mit "nicht ausreichend" (5,0) bewertet. Eine Kandidatin bzw. ein Kandidat, die oder der sich eines Verstoßes gegen die Ordnung der Prüfung schuldig gemacht hat, kann von der oder dem jeweiligen Prüfenden oder Aufsichtsführenden von der Fortsetzung der Prüfungsleistungen ausgeschlossen werden; in diesem Falle gilt die betreffende Prüfungsleistung als mit "nicht ausreichend" (5,0) bewertet. Wird die Kandidatin bzw. der Kandidat von der weiteren Erbringung der Prüfungsleistungen ausgeschlossen, kann sie bzw. er verlangen, dass diese Entscheidung vom Prüfungsausschuss überprüft wird. Belastende Entscheidungen sind der Kandidatin bzw. dem Kandidaten unverzüglich schriftlich mitzuteilen, zu begründen und mit einer Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen.
(4) Wird die Benutzung nicht zugelassener Hilfsmittel oder eine Täuschungshandlung erst nach Aushändigung des Zeugnisses bekannt, so kann der Prüfungsausschuss nachträglich die Prüfung für nicht bestanden erklären. Ist das Nichtbestehen einer Prüfung festgestellt worden, so ist das unrichtige Prüfungszeugnis einzuziehen.
(1) Der Antrag auf Zulassung zur Diplom-Vorprüfung ist spätestens vier Wochen vor Ende der Vorlesungszeit, nach der die oder der Studierende die erste Prüfung zum Vordiplom ablegen will, an den Prüfungsausschuss zu richten.
1. der Nachweis des Prüfungsanspruchs durch Vorlage einer gültigen oder
höchstens sechs Jahre abgelaufenen Immatrikulationsbescheinigung für den Studiengang Informatik-Ingenieurwesen an der TUHH (§ 2);
(3) Die Zulassung erteilt der Prüfungsausschuss.
(1) Durch die Diplom-Vorprüfung sollen die Studierenden nachweisen, dass sie das Ziel des Grundstudiums erreicht haben und dass sie sich insbesondere die inhaltlichen Grundlagen ihres Faches, ein methodisches Instrumentarium und eine systematische Orientierung erworben haben, die erforderlich sind, um das weitere Studium mit Erfolg zu betreiben.
(2) Die Diplom-Vorprüfung ist eine studienbegleitende Prüfung. Die zu ihr gehörenden Einzelprüfungen können grundsätzlich nach Abschluss eines jeden Semesters abgelegt werden, wobei die hierzu ergehenden Empfehlungen des Prüfungsausschusses berücksichtigt werden sollten. Für die Diplom-Vorprüfung sind:
2. Mathematik II (Gewichtung 5 Stunden),
5. Stochastische Prozesse (Gewichtung 3 Stunden),
6. Programmiermethodik (Gewichtung 4 Stunden),
7. Informatik für Ingenieure I (Gewichtung 5 Stunden),
8. Informatik für Ingenieure II (Gewichtung 6 Stunden),
11. Elektrotechnik für Informationstechnik I(Gewichtung 4 Stunden),
12. Elektrotechnik für Informationstechnik II(Gewichtung 4 Stunden),
14. Physik für Ingenieure (Gewichtung 3 Stunden),
15. Systemtheorie I (Gewichtung 4 Stunden).
1. Proseminar Mathematik,
2. Hardware-Praktikum,
3. Software-Praktikum,
4. Studium Generale.
(5) Machen Studierende durch ein ärztliches Attest glaubhaft, dass sie wegen ständiger körperlicher Behinderung nicht in der Lage sind, die Prüfungen ganz oder teilweise in der vorgesehenen Form abzulegen, kann das vorsitzende Mitglied des Prüfungsausschusses gestatten, gleichwertige Prüfungsleistungen in einer anderen Form zu erbringen, bzw. die Bearbeitungsdauer angemessen verlängern.
(1) Die Diplom-Vorprüfung ist bestanden, wenn sämtliche Noten der Prüfungen nach §17 Absatz 3 mindestens "ausreichend" (bis 4,0) sind, alle Studiennachweise nach §17 Absatz 4 erbracht sind und das Industriepraktikum (Grundpraktikum) nachgewiesen wird.
(3) Hat die Kandidatin oder der Kandidat die Diplom-Vorprüfung nicht bestanden, wird ihr oder ihm auf Antrag und gegen Vorlage der entsprechenden Nachweise sowie der Exmatrikulationsbescheinigung eine schriftliche Bescheinigung ausgestellt, die die erbrachten Prüfungsleistungen und deren Note sowie die zur Diplom-Vorprüfung noch fehlenden Prüfungsleistungen enthält und erkennen lässt, dass die Prüfung nicht bestanden ist.
(1) Der Antrag auf Zulassung zu den Prüfungen ist spätestens vier Wochen vor Ende der Vorlesungszeit, nach der die oder der Studierende die erste Prüfung ablegen will, an den Prüfungsausschuss zu richten.
1. der Nachweis des Prüfungsanspruchs durch Vorlage einer gültigen oder höchstens sechs Jahre abgelaufenen Immatrikulationsbescheinigung für den Studiengang Informatik-Ingenieurwesenan der TUHH (§ 2);
2. der Nachweis über die bestandene Diplom-Vorprüfung im Studiengang Informatik-Ingenieurwesen entsprechend § 13 Absatz 1 oder über eine gemäß § 13 Absätze 2 und 3 als gleichwertig angerechnete Prüfungsleistung;
3. eine Erklärung darüber, ob die Kandidatin oder der Kandidat eine Diplom-Vorprüfung oder eine Diplomprüfung in derselben Fachrichtung in demselben oder in einem verwandten Studiengang endgültig nicht bestanden hat oder ob sie oder er sich in einem schwebenden Prüfungsverfahren befindet.
(5) Die Zulassung zur Diplomprüfung erteilt der Prüfungsausschuss.
(6) Die Zulassung ist zu versagen, wenn die nach Absatz 2 geforderten Unterlagen nicht vollständig sind oder die Kandidatin bzw. der Kandidat den Prüfungsanspruch gemäß §2 verloren hat.
(1) Die Diplomprüfung ist eine studienbegleitende Prüfung. Die zu ihr gehörenden Einzelprüfungen können grundsätzlich nach Abschluss eines jeden Semesters abgelegt werden, wobei die hierzu ergehenden Empfehlungen des Prüfungsausschusses berücksichtigt werden sollten. Zur Diplomprüfung gehören:
2. schriftliche oder mündliche Prüfungen in Wahlpflichtfächern eines Studienmodells (Absatz 3),
3. schriftliche oder mündliche Prüfungen in Wahlfächern (Absatz 4),
4. der Studiennachweis über die Teilnahme an zwei Seminaren (Absatz 5),
6. der Nachweis über eine fachlich ausgerichtete berufspraktische Tätigkeit (Fachpraktikum von achtzehn Wochen),
1. Grundlagen der Numerischen Mathematik (Gewichtung 5 Stunden),
2. Diskrete Mathematik II (Gewichtung 3 Stunden),
3. Sprachen und Algorithmen I (Gewichtung 2 Stunden),
4. Rechnerarchitekturen (Gewichtung 2 Stunden),
5. Realzeitsysteme (Gewichtung 2 Stunden),
6. Betriebssysteme (Gewichtung 3 Stunden),
7. Softwareengineering (Gewichtung 3 Stunden),
8. Datenbankenund Informationssysteme (Gewichtung 3 Stunden),
9. Rechnernetze (Gewichtung 2 Stunden),
10. Compilerbau (Gewichtung 3 Stunden),
11. Adaptive Rechensysteme (Gewichtung 2 Stunden),
12. Regelungstechnik I (Gewichtung 4 Stunden),
13. Halbleiterschaltungstechnik (Gewichtung 4 Stunden).
(3) Schriftliche oder mündliche Prüfungen sind außerdem in Wahlpflichtfächern eines Studienmodells (zur Vertiefung eines technischen Anwendungsfaches) im Hauptstudium zu erbringen. Ein Studienmodell besteht aus einem informationstechnischen Wahlpflichtkatalog und einem ingenieurwissenschaftlichen Wahlpflichtkatalog im Umfang von jeweils mindestens 16 Semesterwochenstunden. Die beiden Wahlpflichtkataloge sind jeweils aus einem der vom Studiendekanatsrat beschlossenen Wahlpflichtkataloge zu wählen. Die Kandidatin bzw. der Kandidat benennt das von ihr bzw. ihm gewählte Studienmodell bei der Anmeldung zur ersten Wahlpflichtfach-Prüfung.
(4) Darüber hinaus sind schriftliche oder mündliche Prüfungen in Wahlfächern zur Ergänzung des Studienganges im Hauptstudium im Gesamtumfang von mindestens acht Semesterwochenstunden zu erbringen. Dies können Lehrveranstaltungen aus der TUHH oder auch aus den Bereichen Mathematik und Informatik der Universität Hamburg sein. Andere Fächer können auf Antrag vom Prüfungsausschuss zugelassen werden.
(6) Für das Bestehen der Diplomprüfung ist ferner ein Studiennachweis über die erfolgreiche Teilnahme am Studium Generale (Umfang 2 Semesterwochenstunden) zu erbringen.
(7) Ein Wechsel von Wahlpflichtfächern und damit des Studienmodells (Absatz 3) nach Anmeldung zu diesen Prüfungen beim Prüfungsamt ist nach Genehmigung durch den Prüfungsausschuss möglich.
(9) Machen Studierende durch ein ärztliches Zeugnis glaubhaft, dass sie wegen ständiger körperlicher Behinderung nicht in der Lage sind, die Prüfungen ganz oder teilweise in der vorgesehenen Form abzulegen, kann das vorsitzende Mitglied des Prüfungsausschusses gestatten, gleichwertige Prüfungsleistungen in einer anderen Form zu erbringen, bzw. die Bearbeitungsdauer angemessen verlängern..
(2) Die Studienarbeit kann von allen in Forschung und Lehre tätigen Professorinnen, Professoren, Hochschuldozentinnen oder Hochschuldozenten des Studiengangs Informatik-Ingenieurwesen an der TUHH ausgegeben und betreut werden. Professorinnen, Professoren, Hochschuldozentinnen und Hochschuldozenten der TUHH aus anderen Bereichen können eine Studienarbeit ausgeben, wenn sichergestellt ist, dass eine Professorin, ein Professor, eine Hochschuldozentin oder ein Hochschuldozent des Studiengangs Informatik-Ingenieurwesen an der TUHH die Studienarbeit mitbetreut. Die ausgebende Hochschullehrerin oder der ausgebende Hochschullehrer kann weitere Personen als Betreuende zulassen. Der Kandidatin oder dem Kandidaten ist Gelegenheit zu geben, für das Thema Vorschläge zu machen. Die Studienarbeit darf mit Zustimmung des vorsitzenden Mitglieds des Prüfungsausschusses in einer Einrichtung außerhalb der Hochschule ausgeführt werden, wenn sie dort von einer Hochschullehrerin oder einem Hochschullehrer des Studiengangs Informatik-Ingenieurwesen an der TUHH betreut werden kann.
(1) Die Diplomarbeit soll zeigen, dass die Kandidatin oder der Kandidat in der Lage ist, innerhalb einer vorgesehenen Frist ein Problem aus ihrem oder seinem Fach selbständig nach wissenschaftlichen Methoden zu bearbeiten.
(2) Die Diplomarbeit kann von allen in Forschung und Lehre tätigen Professorinnen, Professoren, Hochschuldozentinnen und Hochschuldozenten des Studiengangs Informatik-Ingenieurwesen an der TUHH ausgegeben und betreut werden. Professorinnen, Professoren, Hochschuldozentinnen und Hochschuldozenten der TUHH aus anderen Bereichen können die Diplomarbeit ausgeben, wenn sichergestellt ist, dass eine Professorin, ein Professor, eine Hochschuldozentin oder ein Hochschuldozent des Studiengangs Informatik-Ingenieurwesen an der TUHH die Diplomarbeit als zweite Prüferin bzw. zweiter Prüfer mitbetreut. Die ausgebende Hochschullehrerin oder der ausgebende Hochschullehrer kann weitere Personen als Betreuende zulassen. Der Kandidatin oder dem Kandidaten ist Gelegenheit zu geben, für das Thema Vorschläge zu machen. Die Diplomarbeit darf mit Zustimmung des vorsitzenden Mitglieds des Prüfungsausschusses in einer Einrichtung außerhalb der Hochschule ausgeführt werden, wenn sie dort von einer Hochschullehrerin oder einem Hochschullehrer des Studiengangs Informatik-Ingenieurwesen an der TUHH betreut werden kann.
(5) Die Ergebnisse der Diplomarbeit sind schriftlich niederzulegen. Bei der Abgabe der Diplomarbeit hat die Kandidatin oder der Kandidat schriftlich zu versichern, dass sie oder er ihre oder seine Arbeit - bei einer Gruppenarbeit ihren oder seinen entsprechend gekennzeichneten Anteil der Arbeit - selbständig verfasst und keine anderen als die angegebenen Quellen und Hilfsmittel benutzt hat.
(8) Nach der Abgabe der schriftlichen Arbeit hat die Kandidatin oder der Kandidat einen Vortrag von etwa 30 Minuten Dauer über das Ergebnis ihrer oder seiner Diplomarbeit zu halten. Im Anschluss an den Vortrag findet eine hochschulöffentliche Aussprache im Umfang von 15 bis 30 Minuten statt, bei der die Kandidatin oder der Kandidat nachweist, dass sie oder er die Zusammenhänge des Fachs zu erfassen versteht. Der Vortrag und die Aussprache sind Bestandteile der Diplomarbeit und bilden den letzten Teil der Diplomprüfung. Vortrag und Aussprache gehen zu einem Drittel in die Berechnung der Note für die Diplomarbeit ein.
(1) § 18 findet sinngemäß Anwendung.
(2) Die Wahlpflichtfächer, Kernfächer sowie die Studienarbeit und die Diplomarbeit gehen in die Gesamtnote ein. Die Studienarbeit geht mit einer Gewichtung von 10 Semesterwochenstunden ein, die Diplomarbeit mit einer Gewichtung von 20 Semesterwochenstunden. Bei überragenden Leistungen (besser als Durchschnitt 1,25) wird das Gesamturteil "Mit Auszeichnung bestanden" erteilt.
§ 20 findet sinngemäß Anwendung. Legen Studierende mehr als die im § 22 angegebenen Prüfungen ab, so sind diese unter Angabe der Note bzw. mit dem Vermerk ”teilgenommen” als weitere Prüfungsleistungen auf dem Zeugnis aufzuführen. Diese Noten gehen nicht in die Berechnung der Gesamtprüfungsleistung ein.
(2) Die Diplomurkunde wird von der Studiendekanin oder vom Studiendekan und vom vorsitzenden Mitglied des Prüfungsausschusses für den Studiengang Informatik-Ingenieurwesen unterzeichnet und mit dem Siegel der TUHH versehen.
§ 30 In-Kraft-Treten / Übergangsregelung
(1) Diese Diplomprüfungsordnung tritt am Tage nach ihrer Veröffentlichung im Amtlichen Anzeiger in Kraft. Sie gilt erstmals für Studierende, die ihr Studium an der TUHH im Studiengang Informatik-Ingenieurwesen im Wintersemester 2001/02 beginnen.
(2) Studierende, die ihr Studium an der TUHH im Studiengang Informatik-Ingenieurwesen vor dem Wintersemester 2001/02 begonnen haben, werden nach der Diplomprüfungsordnung vom 9. Juli 1997 (Amtlicher Anzeiger 1999 S. 409) geprüft, auf Antrag nach dieser Ordnung, wobei die bisher erbrachten Studien- und Prüfungsleistungen anerkannt werden. Zweifelsfragen regelt der Prüfungsausschuss.
Die Wahl, nach welcher Diplomprüfungsordnung die Prüfungen erfolgen sollen, ist bei der Anmeldung zur Zulassung zur Diplom-Vorprüfung oder Diplomprüfung durch die Studierenden zu treffen; sie ist unwiderruflich und gilt im Falle der Anmeldung zur Zulassung zur Diplom-Vorprüfung auch für alle weiteren Prüfungen.
(3) Studierende, die bisher nach der Diplomprüfungsordnung vom 11. März 1996 geprüft werden, können auf Antrag die Prüfungen, für die sie sich im Zeitpunkt ihres Antrages noch nicht angemeldet haben, nach dieser Diplomprüfungsordnung ablegen. Im Zeugnis werden die Noten zu den in der Diplomprüfungsordnung vom 11. März 1996 angegebenen Fächern zusammengefasst.
Sie sind hier:Diplomprüfungsordnung 2001