Source: https://www.elster.de/eportal/helpGlobal?themaGlobal=help_fsekapgaus
Timestamp: 2020-08-10 08:45:20
Document Index: 321059282

Matched Legal Cases: ['§ 80', '§ 19', '§ 3', '§3', '§3', '§ 18', '§ 25', '§ 25', '§ 22']

Anleitung für den Fragebogen zur steuerliche Erfassung einer Körperschaft nach ausländischem Recht
Fragebogen zur steuerliche Erfassung einer Körperschaft nach ausländischem Recht
Allgemeine Informationen und Broschüren über steuerliche Pflichten, die sich aus Ihrer Betätigung ergeben, erhalten Sie bei Ihrem Finanzamt oder im Internet. Ihr Finanzamt steht für Nachfragen gerne zur Verfügung.
Für eine individuelle Beratung wenden Sie sich bitte an einen Steuerberater.
Soweit die Körperschaft über ein Postfach verfügt, tragen Sie bitte die Postfachnummer und die Postfachpostleitzahl mit Ort ein.
Betriebstätte im Sinne des Umsatzsteuerrechts ist jede feste Geschäftseinrichtung oder Anlage, die der Tätigkeit des Unternehmens dient. Eine solche Einrichtung oder Anlage kann aber nur dann als Betriebstätte angesehen werden, wenn sie über einen ausreichenden Mindestbestand an Personal- und Sachmitteln verfügt, der für die Erbringung der betreffenden Dienstleistungen erforderlich ist. Außerdem muss die Einrichtung oder Anlage einen hinreichenden Grad an Beständigkeit sowie eine Struktur aufweisen, die von der personellen und technischen Ausstattung her eine autonome Erbringung der jeweiligen Dienstleistungen ermöglicht (beachten Sie bitte Abschnitt 3a.1 Absatz 3 UStAE).
Lässt sich die Gesellschaft - partiell oder umfassend - durch einen Bevollmächtigten (zum Beispiel Steuerberater) vertreten (§ 80 Absatz 1 AO), geben Sie bitte dessen Kontaktdaten an.
Die Gesellschaft kann einen Empfangsbevollmächtigten benennen, dies kann zum Beispiel Ihr steuerlicher Berater sein. Sofern dies gewünscht ist, geben Sie bitte die Kontaktdaten an.
Bitte geben Sie die IBAN sowie den Kontoinhaber an. Für Steuererstattungen im SEPA-Zahlungsverkehr in Länder außerhalb EU/EWR ist zusätzlich der BIC einzutragen. Außereuropäische Bankverbindungen sind dem Finanzamt gesondert mitzuteilen.
Bitte geben Sie die die voraussichtliche Lohnsteuer für das Kalenderjahr an.
Für die Berechnung der Lohnsteuer eines Beschäftigten stellt das Bundesfinanzministerium einen Steuerrechner (www.bmf-steuerrechner.de) im Internet zur Verfügung.
Bitte denken Sie daran, dem Finanzamt eine elektronische Lohnsteuer-Anmeldung bis zum 10. Tag des auf den Anmeldungszeitraums folgenden Monats zu übermitteln.
Ein Arbeitgeber ist von der Verpflichtung zur Abgabe einer Lohnsteuer-Anmeldung nur befreit, wenn er dem Betriebstättenfinanzamt mitteilt, dass er mangels steuerbelasteten Arbeitslohn im Anmeldungszeitraum keine Lohnsteuer einzubehalten hat. Dies gilt auch, wenn er nur Arbeitnehmer beschäftigt, für die lediglich die 2 %-ige Pauschsteuer an die Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See abzuführen ist.
Bitte denken Sie daran, dem Finanzamt eine elektronische Umsatzsteuer-Voranmel­dung (Formular USt 1 A) bis zum 10. Tag des auf den Voranmeldungszeitraum folgenden Monats zu übermitteln.
muss grundsätzlich keine Umsatzsteuer anmelden oder abführen
kann regelmäßig keinen Vorsteuerabzug geltend machen
Wer auf die Anwendung der Kleinunternehmerregelung verzichtet, unterliegt für mindestens fünf Jahre der Besteuerung nach den allgemeinen Vorschriften des UStG (§ 19 Absatz 2 UStG). Kleinunternehmer dürfen bei Aufnahme einer unternehmerischen Tätigkeit im Laufe des Kalenderjahres eine Umsatzgrenze von 22.000 Euro voraussichtlich nicht überschreiten. Dabei ist die für das Gründungsjahr geschätzte Summe der Umsätze auf ein volles Kalenderjahr hochzurechnen. Der Beginn der gewerblichen oder beruflichen Tätigkeit fällt mit dem Beginn des Unternehmens zusammen.
Der voraussichtliche Jahresgesamtumsatz (einschließlich Steuern) beträgt 15.000 Euro (10.000 Euro / 8 Monate (Mai - Dezember) x 12 Monate). Da die Grenze von 22.000 Euro im Eröffnungsjahr nicht überschritten wird, ist der Unternehmer Kleinunternehmer.
Vereinbarte Entgelte (Soll-Versteuerung):
Vereinnahmte Entgelte (Ist-Versteuerung):
Gewerbetreibenden kann die Besteuerung nach vereinnahmten Entgelten nur dann gestattet werden, wenn der Gesamtumsatz (Netto-Umsatz) im vorangegangenen Kalenderjahr 500.000 Euro nicht überschritten hat. Im Jahr der Betriebseröffnung ist auf den auf das Kalenderjahr hochgerechneten Gesamtumsatz abzustellen.
die Gesellschaft/Gemeinschaft eine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer benötigt oder
die Gesellschaft/Gemeinschaft bereits eine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer für eine frühere Tätigkeit erhalten hat.
Die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer wird vom Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) erteilt.
Geben Sie bei der steuerlichen Neuaufnahme an, dass Sie eine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer benötigen, leitet das Finanzamt Ihren Antrag nach der umsatzsteuerlichen Erfassung der Gesellschaft/Gemeinschaft mit weiteren zur Vergabe benötigten Angaben an das BZSt weiter
Die EORI-Nummer (Economic Operators´ Registration and Identification number) wird von Unternehmern benötigt, die im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit mit unter das Zollrecht fallenden Tätigkeiten (z. B. Einfuhren und/oder Ausfuhrlieferungen) befasst sind. Sie wird auf Antrag von dem EU-Mitgliedstaat
erteilt, in dem der Unternehmer seinen Hauptsitz hat beziehungsweise – bei im Drittlandsgebiet ansässigen Unternehmern – in dem der Unternehmer erstmals auftreten möchte.
Die Bescheinigung erfordert nach außen hin erkennbare, erste Tätigkeiten im Bereich von Bau- beziehungsweise Gebäudereinigungsleistungen und die Prognose, dass die Bau- beziehungsweise Gebäudereinigungsleistungen voraussichtlich mehr als 10 Prozent des Weltumsatzes betragen werden.
Für Telekommunikationsleistungen, Rundfunk- und Fernsehdienstleistungen und auf elektronischem Weg erbrachte sonstige Leistungen, die ein im Inland ansässiger Unternehmer an Nichtunternehmer mit Wohnsitz, gewöhnlichem Aufenthaltsort oder Sitz in einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union ausführt (§ 3a Absatz 5 Sätze 1 und 2 UStG), schuldet der Unternehmer die Umsatzsteuer im Ansässigkeitsstaat des Leistungsempfängers, sofern die Bedingungen für den Ausnahmefall nach §3a Absatz 5 Satz 3 UStG nicht erfüllt sind oder der Unternehmer auf die Anwendung des Ausnahmefalls verzichtet (§3a Absatz 5 Sätze 4 und 5 UStG).
Sofern die Umsatzsteuer im Ansässigkeitsstaat des Leistungsempfängers geschuldet wird, muss der Unternehmer für diese sonstigen Leistungen grundsätzlich im Ansässigkeitsstaat des Leistungsempfängers auch Umsatzsteuererklärungen abgeben. Der Unternehmer kann sich aber dafür entscheiden, an dem besonderen Besteuerungsverfahren „Mini-one-stop-shop“ (§ 18h UStG) teilzunehmen. Die Inanspruchnahme des besonderen Besteuerungsverfahrens ist nur einheitlich für alle EU-Mitgliedstaaten, in denen der Unternehmer die vorgenannten sonstigen Leistungen erbringt und in denen er weder einen Sitz noch eine Betriebstätte hat, möglich. Die Teilnahme an dem besonderen Besteuerungsverfahren ist gegenüber dem BZSt nach amtlich vorgeschriebenen Datensatz durch Datenfernübertragung anzuzeigen. Weitere Informationen können auf den Internetseiten des BZSt ( www.bzst.de) abgerufen werden.
Unternehmer, die beabsichtigen Warenlieferungen über elektronische Marktplätze im Sinne des § 25e Absatz 5 UStG auszuführen, die im Inland umsatzsteuerpflichtig sind, benötigen zum Nachweis der steuerlichen Registrierung gegenüber dem Betreiber des elektronischen Marktplatzes (§ 25e Absatz 6 UStG) eine Bescheinigung nach § 22f Absatz 1 Satz 2 UStG. Die Bescheinigung wird von dem für das Unternehmen zuständigen Finanzamt erteilt.