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Timestamp: 2020-02-28 22:10:44
Document Index: 187746967

Matched Legal Cases: ['§ 14', 'Art. 172', 'Art. 172', '§ 21', '§ 16', '§ 18', '§ 24', '§ 255', '§ 24', '§ 27', '§ 28', '§ 8', '§ 12', '§ 22', '§ 25', '§ 26', '§ 28', '§ 29', '§ 36']

1900 / 47 p. 10 (Deutscher Reichsanzeiger)
1900 / 47 p. 10 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff
n S E E R SELIEA
1 E E E n G C D T E L
Waldbauer, letig von hier, geboren am 6. August 1833, vor ca. 30 Jahren nach Amerika gereist und seitdem versbollen, "ür todt zu erklären An die Katharine Barbara Waldbauer ergeht deshalb die Aufforderung, sich späteftens in dem auf Donners- tag, 20. Sept. 1900, Vorm. 9 Uhr, vor dem K. Amtsgericht Böblinzien an*eraumten Aufgebots- termin zu melden, widrigenfalls ihre Tod:8erklärung erfolgen würde. Ebenso ergeht an alle, welhe Aus- kunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu er- theilen vermögen, die Faloernes, spätestens in dem genannten Aufgebotstermin dem Gericht hievon An- zeige zu machen. Den 15. Februar 1900. Oberamtsrichter Vogt.
[84577] K. Amtsgericht Welzheim. ufgebot.
Johann Gottlieb Eisenmanü, geb. am 18. Ja- nuar 1830 zu Gänshoë, Gde. Kirchenkirr.berg, O.-A. Welzheim, vor vieien Jahren nah Amerika gereist und feit 1854 verschellen (Sohn des f David Eifen- mann, gewes. Shutmah::8 in Rothenmad, Gde. Kaisersbach), gegen den ron seinem Bruder dem Aus- dingbauer Gottfried Gisenmann in Ebersberg, Gde. Kaisersbah, das Aufgebottverfahren zum Zwecke der Todeserklärung beantragt und dieser Antrag zu- gelaffen worden ift, wird aufgefordert, sit spätestens in dem auf Donuuerêtag, deu 20. September 19090, Vormittags 10 Uhr, vor dem K. Amts- geriht Weliheim bestimmten Aufgebotstermine sich zu melden, widriaenfaüs er für todt erflärt wird. An alle, welch: Auztkunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu ertheilen vermögen, ergeht die Auf- forderung, spätestens im Aufgebototermine dem Gericht Anzeize zu machen.
Den 15 Februar 1930.
Oberamtsrichter: (gez.) Schabes[.
Veröffentlicht : Amtsgeri&ts\hreiber Gber le.
[84576] K. Amtsgericht Welzheim. Aufgebot. i
Von Paukine Gunßer, Glasersehefrau in Schorn- dorf, ist das Aufgevotsverfahren zum Zweck der Todeserklärung gegen ihre Brüder:
a Christof Friedri Klo, Bäder, geb. am 28. No- vember 1839 zu Rudersberg, O -A. Welzheim, von da aus vor vi:len Jahren nah Amerika gereist und verschollen, soll Privatnachrichten aus Stadt New York im Staate New York ¿ufolge angebli geisteskrank geworden und si selbft entleibt haben.
b. Wilbelm Ludwig Kiot, Väter, geb. zu Ruder9- berg am 4. April 1845, von dot aus 1865 förmlich nah Amerika au3gewandert, verschollen und den zuvor genannten Nachrichten zufolge im Indianerterritorium ums Leben gekommen,
(Im Jahre 1890 in Amerika durch das Bankhaus C. Laiblin in Heilbronn a. N. angestellte Nach- forshungen führten bei beiden Verschollenen zu keinem Resultat.) beantragt und dieser Antrag zuge- [lasen worden. Aufgebotetermin ift bestimmt worden auf Dounuerstag, den 20. September 1900, Vormittags 10 Uhr. Es ergeht die Aufforderung
1) an die Verschollenen, |ch spätestens im Auf- gebotstermine zu melden, widrigenfalls ihre Todes- erklärung erfolgen würde,
2) an alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu ertheilen vermögen, fpätesters im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.
Oberamtsrichter (gez.) Schabel. Veröffentlicht: Amtsgerichtsschreiber Gberle.
[85017] K. Muetouer e: Maulbroun. ufgebot.
Die am 15. August. 1829 geborene Pauline Eipperlen, ToŸhter des Seminarsfamulus Georg Adam Eipperlen, is im Jahre 1847 nach Saint Germain bei Paris verzogen, foll sich dort mit einem ge Bretou vereheliht haben und ift seit etwa
5 Jahren vershollen. Auf Grund des von dem Abwesenheitspfleger der Verschollenen gestellten, zu- gelassenen Antrags, die Letztere für todt zu erklären, eraeht unter Festsezung des Aufgebotstermins auf: Montag, deu 15. Oktober 1900, Vormittags 9 Uhr, die Aufforderung: i ;
1) an die Verschollene, sich spätestens im Auf- gebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeê- erklärung erfolgen wird,
2) an alle, welhe Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu ertheilen vermögen, späteftens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.
Oberamtsrichter Wu x st.
[85016] Kgl. Amtsgericht Kirchheim. Aufgebot eines Verschollenen.
Gegen Johann Georg Geiger, geboren den 22. April 1831 zu Aich-lbero, O.-A. Kirhheim, Sohn des verstorb. Job. Georg Geiger, Bauers, und der verstorb. Anna Flisabetha, geb. Seyfang, von Aichel- berg, welher im Juli 1850 unter Gntlafsung aus dem Württ. Staatsverband nah Amerika aus- gewandert ist, im Jahre 1858 nech sich in Phila- delphia aufgehalten haben foll, seit dem Jahre 1859 aber verschollen ist, hat auf Antrag von dessen Neffen, dem Tuchmacher Heinrich Konrad Bazlen in Weil- heim, das hiesige Amtsgeriht das Aufgebotsverfahren zum Zwecke der Todeserklärung mit Wirkung für die nach den deutshen Geseßen sh bestimmenden Recbts- verbältnisse und für das im Inlande befindliche Ver- mögen eingeleitet. Aufgebotstermin ist bestimmt auf Montag, den 15. Oktober 1900, Nachm. S Uhr, vor das hiesige Amtsgericht. Es ergeht die Aufforderung: L - 1) an den Verschollenen, sih spätestens im Avf- gebotstermine zu melden, widrigenfalls seine Todes- erklärung erfolgen wird, 7
2) an alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu ertheilen vermögen, spätestens
im Aufgebotstermine dem Gericht hiervon Anzeige
zu machen. Den 15. Februar 1900. Buri, Hilfsrichter.
[84931] K. Bmdggrr Besigheim. ufgebot. Pas 1) Adam Feufel, Sohn des f Weingärtners Samuel Feufel dahier, geb. am 31. März 1834, seit seiner im Jahre 1873 erfolgten Auswanderung nach ‘Amerika vershollen, wird zufolge Antrags seines Bruders Samuel Feufel, Weingärtners dahier, 2) Andreas Klooz, Sobn des f Bauers Michael Klooz in Lauffen a. N., geb. am 25. Mai 1832, im Jahre 1856 (1857 ?) nah Amerika gereist und seit-
dem vershollen, wird zufolge Antrag seines Neffen, des Bauers Wilhelm Klooz in Lauffen a. N., auf- gefordert, si spätestens im Aufg?botötermin Sams- tag, den 22. September 1900, Nachmittags 3 Uhr, dahier zu melden, widrigenfalls die Todes: erklärung erfolgen würde. Zugleich ergeht an alle, welhe Auskunft über Leben oder Tod der Verr- \{ollenen zu ertheilen vermögen, die Aufforderung, spätestens im obengenannten Termine Anzeige hieher ¡u machen. Den 14. Februar 1900. Amtsriéter Wagner.
Veröffentlicht dur Gerichtsschreiber Hein zelmann.
[84926] : ;
Aufgebot. Auf den Antrag der Briefträgerfrau Bertha Thiel, geborenen Schultheiß, im Beistande ihres Ehemanns, des Briefträgers Fricdrih Thiel aus Bartschia, wird die Schw: ster der Antrag stellerin, die am 14. Oktober 1853 zu Bartschin ge» borene Hermire Emilte SHhultheisz, welche im Jahre 1874 oder 1875 von Ba:tshin na Amerika gegangen ift, aufgefordert, fih spätestens im Auf- gebotstermin den 12. Dezember 1900, Vor- mittags 10 Uzr, bei dem unterzeiwnétea Gericht (Zimmer Nr. 2) zu melden, widrigenfalls ihre Todees» erflärung erfolgen roird, 08
Labischin, den 13. Februar 1900. Königliches Amtagericht.
[84932] K. Amtsgericht Blaubeuren. Aufgebot.
1) Der am 22. November 1830 in Asch gebocene Gottlieb Scheck,
9) der am 7. August 1835 in Asch geborene Eber- hard Scheck, ;
beide seit Jahren in Amerika und verschollen, werden auf Antrag der Barbara Schüle, Todten- gräbers Ghefrau in Biaubeuren, und Anna Dit, Maurers Ghefrau in Gerhausen, aufgefordert, ih spätestens im Aufgebotstermin vom 31. Oktober 1960, Nachmittags 4 Uhr, zu melden, widrigen- falls sie für todt erklärt würden. Alle, welche Aus- kunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu er- theilen vermögen, werden aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermin dem Gericht Anzeige zu machen.
Oberamtsrichter D odel. Veröffentlicht durch: Gerichtsshreiver Gaiser.
(84923] Aufgebot. 1) Die Ehefrau dez Poftboten Rudolf Kreuder, Marie Wilhelmine, geb. Kunze, zu M.-Sladbach, 2) die Grzieherin Bertha Kunze zu Duisburg, 3) der Anftreiher Walter Kunze zu Hamburg- Ubhlenhorft, haben das Aufgebot zum Zwecke der Todes- erklärung des feit dem Jahre 1876 verschollenen Landjägers Wilhelm Ferdinand Kunze, geboren zu Asentrup (Lippe-Schaumburg) am 24. September 1843, zulegt wohnhaft gewejen in Benzingerode a. H., beantragt. Der Verschollene wird aufgefordert, fich spätestens im Aufgebotstermine am 16. November 1900, Vormittags 10 Uhr, zu melden, widrigen- falls die Todeserklärung erfolgen wird. Alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu ertheilen vermögen, werden aufgefordert, späteftens im obigen Aufgebotstermine dem unterzeichneten Ge- riht Anzeige zu machen. : Blankenburg, 13. Februar 1900. Herzogliches Amtsgericht. Steinmeier. *
[84928] Aufgebot.
Der Amtsgerihts-Aktuar Dufft in Schönberg, geseßliher Vertreter des am 30. September 1835 zu Baeck geborenen Kupferschmieds Johann (Joachim) Lewerenz, Sohn des Tagelöhners Johann Lewerenz und der Margarethe Glifabeth, geb. Krüzmann — beide verstorben — zu Baeck, hat die Todeserklärung seines Mündels beant:agt. Dieser hatte am 10. Juni 1862 Josefstadt (Böhmen) verlassen und fich fodann nah Kublena bei Königgräß auf kurze Zeit begeben, seitdem ift er gänzlih vers{ollen. Der Berschollene wird bierdur aufgefordert, sich spätestens in dem auf Dienstag, den 18. September 1900, Vormittags 10 Uhr, vor dem Greß- herzoglihen Amtsgerichte hierselbst, Sizung8zimmer 1, anberaumten Aufgebotstermine zu meiden, widrigen- falls die Todeserklärung erfolgen wird. Gleichzeitig ergeht an alle diejenigen, die Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen ertheilen können, die Auf- forderung, späteftens im Aufgebotstermine dem unter- zeichneten Gerichte Anzeige zu machen.
Schönberg, den 3. Februar 1900.
PEONeNa E Amtsgericht. . Horn.
Der Großköther Heinri Müüer zu Westerode, als Pfleger für den am 30. Januar 1832 daselbst geborenen abwesenden Kürs{ner Johann Heinrich Conrad Breust, einen Sohn des daselbft verstor- benen Karrenführers Johann Georg Christoph Breust und defsen gleichfalls verstorbener Ehefrau Johanne Katharine Henriette, geb. Breust, hat auf Grund des § 14 B. G.-B., 962 Abs. 2 und 963 Z.-P.-D. beantragt, den genannten Conrad Breufst für todt zu erklären.
Gs ergeht daher die Aufforderung:
1) an Conrad Breuft, sich spätestens in dem auf den 11, September 1900, Morgens 10 Uhr, angeseßten Aufgebotstermin zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird,
2) an alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu ertheilen vermögen, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen,
Harzburg, den 12. Februar 1900.
Herzogries Amtsgericht. R. Wieries,
[84935] Aufgebot.
Nr. 3456. Gegen den am 6. September 1814 zu Linkenheim geborenen, zuleßt dort wohnhaften, zur Zeit an unbekannten Orten abwesenden Karl Franz ist die Todeserklärung beantragt. Es ergeht daher:
1) die Aufforderung an den Verschollenen, {ih Po Die im Aufgebotstermin zu melden, widrigen- alls die Todeserklärung erfolgen wird,
2) die Aufforderung an alle, welche Auskunft über Leben oder Too des Verschollenen zu ertheilen ver- mögen, spätestens im Aufgebotstermin dem Gerichte Anzeige zu machen.
Aufgebotstermin is bestimmt auf Samêtag, 1, September 1900, Vorm. D Uhr, vor Gr.
Amtsgericbte hier, Akademiestr. Nr. 2, II1. Stock, Zimmer Nr. 22. Karlsruhe, 25. Januar 1900. Kaztenberger, Gerichtsshreiver Gr. Amtsgerichts.
[84925] Bekauntmachung.
Am 29. Juni 1899 ift in Lindenwerder der am 10. August 1849 dasel geborene und wohnhaft gewesene Maurer Friedri Matthews (Matews), Sohn der Wilhelmine Matthews, später verebelichten Donner, gestorben. Dirj-nigen, welhe ein Erbreht nah demselben beanspruhen, werden aufgefordert, ibr Recht bei dem unterzeihneten Gericht spätestens im Termin am 7. Mai 1900, Vormittags
festgestellt werden wird, taß ein anderer Grbe als der Fiskus nicht vorhanden ist. ' Margonuin, den 10. Februar 1900. Königliches Amtsgericht.
[84929] Bekauutmachung.
Aur den Antrag des Nauchlaßpflegers, Necht3- anwalts Pawelißki, Oftrowo, werden die Nachlaß- läubiger des am 6 Mit für todt erklärten Wirthds- fóbiis Jokann Adolf Zirke aus Lewkow Hauland aufgefordert, spätestens im Aufzebotstermin am 17, September 1900, Mittags 12 Uhr, ihre Aniprüche und R chhte gegen den Nathlaß unter An- gabe des Gegenstandes und des Grundes der Forde- rung mit Einreichung etwaiger urkundliher Beweis- stüde oder deren Abtsch:ift anzumelcken, widrigenfalls sie unbeichadet des Rechts, vor den Verbindlichkeiten aus Pflichttheilsrehten, Vermächtnissen und Aufs» lagea becüdcksidtigt zu werden, von den Erben nur insoweit Befriedigung verlangen könen, als sih nah Befriedigung der niht ausgeschlofsenen Gläubiger no&® etn Uebers{uß ergizbt.
Osftrows, den 15. Februar 1900.
Auf Antrag des Gerichissekretärs Carl Meyer zu Beverungen, weler das Aufgebot des angeblich ver- loren gegangen Quittungsbuches der hiesigen \rädtishcn Sparkaffe Nr. 43 334, lautend über 1332,86 4, beantragt hat, wird hierdurch gemäß & 1623, 1019 Z.-P.-O. das Verbot erlafsen, an den Inbaber des Q atttungsbuchs eine Z-:hlung zu bewirken.
Dortmund, den d. Februar 1900.
[85099] VBekanutmachung.
Dur Ausf{lußurtheil des hiesigen Königlichen Aratagerih1s vom 9. Februar 1900 is das Spar- Einlagen-Konto-Buch des Borshuß-Vereins zu Alt- Döbern Nr. 105 Lätt. D. Fol. 126 über 96 24 S, ausgestellt für Anna Marie Wolff zu Reddern, für fraftlos erklärt worden.
Kalau, den 9. Februar 1900. /
[85033] Im Namen des Königs!
In der Aufgebotz:sahe des Fabrikarbeiters Franz Jaszkowski zu Marxloh hat das Königliche Amts- geriht ¡u Oberhausen am 20. Januar 1900 dur den Amtsrichter Layken für Recht erkannt :
Das angeblich verloren gegangene, auf den Namen des Fabrikarbeiters Franz Jaszkowski lautende Sparkafsenbuch Nr. 15 595 der stadtishen Sparkasse ¡u Oberhausen wird für kraftlos erklärt.
Verkündet am 20. Januar 1900.
Schulte, Gerichtsschreiber.
[85023] Oeffentliche Zustellung.
Die Schauspielerfrau Elsa Schöne, geb. Gottlieb, zu Magdeburg (kleiner Markt Nr. 1), vertreten durh NR-chtsanwalt Graß in Allenstein, klagt aegen ihren Ehemann, den Schauspieler Carl Schöne, früher in Osterode Ostpr., j-t unbekannten Aufenthalts, wegen Ghescheidung, mit dem Antrage auf Trennung der Ehe und Erklärung des O für den allein | huldigen Theil, und ladet den Beklagten zur münd- lichen Verhandlur.g des Rechtsstreits vor die 3. Zivil- kammer des Königlichen Landgerichis zu Alleuftein auf den 9. Mai 1900, Vormittags 11 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedahten Ge- rihte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öôffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage und der Ladung tekannt gemacht.
Wip p ich, Aktuar, als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. 3. Z.-K.
[84919] Bekauntmachunug.
In Sachen der Wirthsfrau Therese Kallmünzer in Nürnberg, vertreten durh Recht#anwalt Froh- mader, gegen den Wirth Georg Kallmünzer, früher in Nürnberg, nun unbekannten Aufenthalts, wegen Scheidung, wurde die öffentliche Zustellung bewilligt und ift zur Verhandlung über die eingereichte Klage die öffentlihe Sizung der II. Zivilkammer des K. Landgerihts Rürnberg vom L: den 1. Mai 1900, Vormittags 85 Uhr, beftimmt, wozu Klagspartei den Beklagten mit der Aufforderung geladen hat, rehtzeitig einen bei dem K. Landgericht Nürnberg zugelaffenen Rehttanwalt zu bestellen. Klägerischer Anwalt wird beantragen, zu erkennen:
I. Die Ghe der Streitstheile wird geschieden.
Ix. Der Beklagte wird für den allein huldigen Theil erklärt und hat sämmtliche Koften des Rechts- streits zu tragen.
Nürnberg, 17. Februar 1900.
(L. 8.) RMeit, K. Ober-Sekretär.
[84917 Oeffentliche Zustellung.
Die Frau Anna Lipsius, geb. Nohrbeck, in Greußen, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Wedekind da- elbst, klagt gegen ihren Ehemann, den Shuhmacher Permann ipfius in unbekannter Abwesenheit, wegen
hesheidung, mit dem Antrage, das zwischen den Parteien bestehende Band der Che zu trennen und den Beklagten für den allein {huldigen Theil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 3. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts für das Fürstenthum Schwarzburg-Soudershausen zu Erfurt auf den 25. April 1900, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge- dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser uszug der Klage bekannt gemacht.
Erfurt, den 16. Februar 1900.
9 Uhr, Zimmer Nr. 8, anzumelden, widrigenfalls }
[84910] Oeffentliche Zustellung.
Der Hausbesizer Franz Ppeinish in Riesa Tagt gegen den Hans Glöcknuer, früher in R esa, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen einer Forderung aug baaren Verlägen und Vermiethung einer Wohnung mit dem Antcage, Beklagten kostenpflihtig zu ver- urtbeilen, ihm 91,6 50 S sammt Zinsen zu 5 vom Hundert vom 1. Januar 1900 ab ju bezahlen und das Urtheil für vorläufig vollstreckbar zu erklären und ladet den Beklagtea zur mündlichen Verhand, lung des Rechtsstreits vor das Königliche Amts, geriht zu Riesa auf den 6 April 1900, Vor, mittags 9 Uhr. Zum Zwedcke der öffentlichen Zu- ftellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemaht,
Der Gerichtsschreiber beim Königl. Amtsgericht
Riesa, am 19. Februar 1900: Aktuar Sänger.
[84913] Oeffentliche Zuftellung.
Der Tischlermeister Adolf Bolle zu Joachimsthal i. M., Prozeßvevollmäthtigt-r: Justizrath Toll in Eber3walde, klagt gegen den Architekten und Bau- vnternebmer A. Foerster, früher zu Potsdam, Alte R 38a., jeyt unbekannten Auferthaltz, unter der Behauptung, daß er und der Schlofsser- meister Otto in Joachimsthal i. M. im September 1897 dem Beklagten auf Bestelung Waaren bezw. Arbeiten zum eise von 295 # geliefert bezw, geleistet habe. Der 2c. Oito hat den auf ihn ent- fallenden Theil der Forderung am 6. Januar 1900 an den Kläger abgetreten. Letzterer beantragt: den Beklagten kostenpflichtig zur Zablung von 92,63 4 nebst 49/6 Verzuztzinsen vom 1. Oktober 1897 zu verurtheilen und das Urtheil für vorläufig vollftreckvar zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgeriht zu Eberswalde auf den 12. April 1900, Vormittags 94 Uhr. Zum Zwecke der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
EberIwalde, den 12. Februar 1900.
Wolff, Aktuar, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichis.
[84909] Oeffentliche Zustellung.
Die ofene Dauhe ge eriGalt Kurze & Hering zu Berlin, Kaiser Wilhelmstr. 18, Projeßbevoll- mächtigte: Justizrath Krebs und Rehtsanwalt Hallens- leten zu Berlin, Alexanderstr. 41, klagt gegen den Kelonialwaarenhändler I. Lorenz, früher zu Zabrze, jeßt unbekannten Aufenthalts, auf Grund des Wechsels vom 25. Oktober 1899 über 101,50 4 und des Wechselprotestes vom 27. Dezember 1899, mit dem Antrage auf kostenpflihtige Verurtheilung desselben zur Zahlung von 101,50 4 nebst 6% Zinsen seit dem 22. Dezember 1899 und 3,40 (« Protestkosten an ihn. Die Klägerin ladet den Be- flagten ¡ur mündlihen Verhandlung des Rechts- streits vor das Königliche Angers I zu Berlin, Jüdenstraße 59, IIl Trevypen, Zimmer 166, auf den 9. April 1900, Vormittags D{ Uhr. Zum Zweke der öffentlihen Zustellung wird dieser Aus- zug der Klage bekannt gemacht.
Wieland, Gerichtss{reiber des Königlichen Amtsgerichts 1. Abth. 41.
[85025] Oeffentliche Zustellung.
Der Leopold Kahn zu Berlin, Schütenstr. 73/74, Pre ene In ter: Neht8anwalt Dr. K. Lieb- necht zu Berlin, An der Spandauerbrücke 8, klagt g en den Ingenieur Paul Baumert, früher zu
bailotteubarg, Kurfürstendamm 215, jeßt -unbe- kannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß er dem Beklagten am 18. Juni 1897 ein baares Dar- lehn in Höhe von 5000 M gegeben, daß 6 9/6 Zinsen verabredet und bis zum 31. März 1898 gezahlt seien, daß Beklagter seit 1. April 1898 Zinsen nit ge- zahlt habe, mit dem Antrage:
1) den Beklagten zu verurtbeilen, 6 9/9 Zinsen von 5000 M seit dem 1. April 1898 zu zahlen und _2) das Urtbeil gegen Sicherheitsleistung für vor- Aa vollstreckbar zu erklären. ;
er Kläger ladet den Beklagten zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Sechste Zivil- kawmer des Königlichen Landgerihts Il zu Berlin, Hallesches Ufer 29/31, I, Saal 33, auf den 19. April 1900, Vormittags 10 Uhr, mit der Auf- forderung, einen bei dem gedahten Gerichte zuge- lassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Paul, als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts II.
[85024] Oeffentliche Zustellung.
Die offene Handelsgesell|haft in Firma Haase und Ehrlich zu Berlin, Friedrichstraße Nr. 161, ver- treten dur den Rechtsanwalt Holz zu Berlin W-, Behrenstraße Nr. 27, klagt gegen den Carl Salbach, früher zu Berlin, Unter den Linden Nr. 67 I1I Tr. bei der Mutter, jeßt unbekannten Aufenthalts, aus Wechseln, mit dem Antrage auf Verurtheilung des Beklagten zur Zahlung vou 392,50 4 nebst 6 °/ Zinsen von 200 4 seit 2. August 1898 und von 192,50 M seit 2. September 1898 an sie, und ladet den Beklagten zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 7. Kammer für Handelssachen des Königlichen Landgerichts 1 zu Berlin, Jüden- ftraße Nr. 58, 11, Zimmer Rr. 126, auf den 19. April 1900, dem gedadt LO Uhr, mit der Aufforderung,
etnen bei dem gedahten Gerichte zugelassenen Anwalt
wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Berlin, den 17. Februar 1900.
Behm, : Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts I.
[84915 Oeffentliche Zustellung.
Der Fabrikant Richard Hammerschmidt in Dresden, vertreten durch Rechtsanwalt Oehler in Dresden, also Prozeßbevollmächtigten, klagt gegen den Ee" \{chäftsreisenden Benno Neimcke, zuleßt in B Luckauerstraße 6, jeßt unbekannten Aufenthalts em Erfüllung des Anstellungsvertrags vom 10. Jun 1899 mit dem Antrage, den Beklagten zu ver urtheilen, bei Strafe von vorshlagsweise je 50 t für jeden Zuwiderhandlungsfall, jede Dienstleistung bei der Firma Shwinger & Gräff, Lampenfabrik Berlin, oder einer anderen - Konkurrenzfirma E Klägerin, sowie alle Besuche bei den in E Klaganlage A aufgeführten Kunden der Klâge für deren Konkurrenzfirmen zu unterlassen und fein
Dienste als Geschäftsreisender in Zukunft wieder der Kiägerin ‘zu widmen, dieses Urtheil au gegen Sicherheit für vorläufig vollstreckbar zu erklären, Er ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Driite Kammer für
1imndelssahen des Königlichen Landgerichts zu P ven auf den 12, April 1900, Vormittags 91/2 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedach!en Gerihte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentliten Zust-lung wird dieser Auszug ber Klage bekannt gema2aht. Der Gerichts- shreiber beim - Königlichen Landgerichte Dresden vom 17. Februar 1900. Gnärich.
{84914} Oeffentliche Zustellung.
Der Zimmermeister Friedrich Willig und Frau, Anna Katharina, geb. Budesbeim, zu Hönebach, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Aulig in Roten- burg a. F., klagen geg-n den Kaufmann Adolf Greil, früher zu Hönebach, jeßt unbekannten Aufent- halis,* unter der Behauptunz, daß derselbe den Klägern ein im Grundbu von Hönebach, Art. 172 Abtb. 111 Nr. 2 eingetragenes Darl:hn von 3000 M, von welchem die 59%oigen Zinsen mit 78 4 97 4 seit 1. Dezember 1898 rückständig seien, shulde, mit dem Antrage, den Beklagten durch vorläufig voll- ftredbares Urtheil zu verurtheilen, den Zwangs- ve:fauf dêz Art. 172 des Gruadbuchs von Hönebach Abth. 1 Ne. 1 u. 2 verzeihneten Grundstück- wegen 78 M 97 S gesheben zu lassen. falls er niht vor- zieben sollte, an die Kläger Achtundsiebzig Mark 97 Pfa. zu zahlen. Die Kläger laden den Beklagten zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königlihe Amtagericht zu Rotenburg a. F. auf den 27. April 1900, Vormittags 10 Uhr. Zum Zwedcke der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. — C 78/00. —
Rotenburg a. F., den 15. Februar 1900.
: eber, Gerihts\chreiber des öniglichen Amtsgerichts. Abthl. IIl.
{84912] Oeffentliche Zustellung.
Der Schneidermeister Heinrih Mumme zu Bledeln, vertreten durh Rechtsanwalt Beitzen Il. zu Hildes- heim, lagt gegen den Hausknecht Friedrih Kummer aus Stepnig, zur Zeit unbekannten Aufenthalts, zulezt wohnhaft gewesen in Einbeck, wegen eines von der früheren unverehelihten Dienstmagd Minna Mumme, jeßt Ebefrau Müllec zu Ilten im Herbst 1893 empfangenen baaren Darlehns und in seinem Auftrage für ihn an einen Shubmachzr Gille in Hannover zur Bezahlung einer Schuld des Beklagten ausgelegten Betrags von 7 4, welche Forderungen seitens der Minna Mumme Gnde Februar 1894 an den Kläger abgetreten find, wovon dem Beklagten unter Aufforderung zur Zahlung am 26. Februar 1894 Anzeige gemacht ist, mit dem Antrage, den Beklagten shuldig zu verurtheilen, an Kläger 57 4 nebsi © 9/0 Zinsen seit 1. März 1894 bis 1. Januar 1900 und von 49/6 Zinsen feit 1. Januar 1900 zu zahlen, die Kosten des Rechtsfireits zu tragen und das Urtheil für vorläufig veollstreckbar zu erklären, und ladet den Beklagten zur -mündlihen Ver- handlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amts- geri&t zu Hannover, Abtheilung 5F., auf den 17, April 1900, Vormittags 10 Uhr. Zum Zwecke der dfentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Hauguover, den 3. Februar 1900.
Der Gerichtsschreiber des Königlihen Amtsgerichts. 5F.
Durch rechtskräftiges Urtheil des Königlichen Land- gerihts, I. Zivilkammer, zu Bonn vom _ 22. Ja- nuar 1900 if zwischen den Eheleuten Schneider- meister Peter Efser und Elise, geb. Schultes, zu Königswinter die Gütertrennung ausgesprochen.
Bonu, den 16. Februar 1900.
L r Stur, Gerihts\hreiber des Königlichen Landgerichts.
[84694] Bekauntmachung.
, Durch Urtbeil der 11. Zivilkammer des Kaiser- lien Landgerichts zu Meh vom 29. Dezember 1899 st zwischen den Eheleuten Iohann Theobald, Ackerer, und Marie Katharine, geb. Schidler, zu- fammen zu St. Marie aux Chônes wohnhaft, die Gütertrennung mit Wirkung vom 8. Februar 1899 ausgesprochen worden. :
Mes, den 16. Februar 1900. Der Gerichts]chreiber: Lichtenthaeler.
Durh Beschluß der Dritten Zivilkammer des Kaiserlichen Landgerihts Straßburg i. Els. vom 13. Februar 1900 wurde die Ptertnemung zwischen den Eheleuten Bernhard Burger, Händler, und
arbara Obermeyer, beide in Schirrhofen, aus- gelvrochen.
Straf;burg, den 17. Februar 1900. «
Der Landgerichts-Sekretär: (L. S.) Weidig.
Keine. FANLIOVED 2: 00 D S N E
[84965] Bekanntmachung. d Im Wege des öffentlihen Verdings soll der Be- zul an Kartoffeln für die Zeit vom 1. April bis nts 1900 — ungefähr 50 000 kg — vergeben Bezügliche Angebote find mit der Aufschrift „An- gebot auf Kartoffel-Lieferung“ bis zu dem auf Mittwoch, den 7. März cr., bi Vormittags Uk Uhr, er anberaumten öffentlihen Submissionstermin portofrei und versiegelt hierher einzureichen. d Die Lieferungsbedingungen können im Sekretariat er anftalt eingesehen oder gegen 50 „§ Schreib- gevühr übersandt werden. 8 werden Magnum mum verlangt; dieselben müfsen im Inlande geerntet sein.
[83675] Vekanntmachung.
Die Lieferung der im vo-aus nicht zu bestimmen- den Mengen von Chamottesteinen, Chamottethon und Chamottemehl soll im Wege öffentliher Aus- sreihung für das Rechnungsjahr 1900 vergeben
EGcöffnung der Angebote am 6. März 1900, Vormittags 107 Uhr, Ende der Zuschlagsfrist am 7. April 1900, Nachmittags 6 Uhr.
Die Ausschreibungsunterlagen liegen in der Haus- verwaltung — Dombof 23, Erdgeshoß — zur Ein- siht offen und werden daselbst einshließlich des bei der Einreihung der Gebote zu benugenden Gebot- bogens gegen poft- und bestellgeldfreie Einsendung von 80 „1 in Baar — nicht in Briefmarken — verabfolgt. j Die Gebote sind mit der Aufschrift: „Angebot auf Lieferung von feuerfesten Materialien" zu versehen und vor der Eröffnunäsfrist an uns einzureichen.
Die E öffnung der Angebote fiadet am Tage und Wi Ee Ee E i unferem Ver-
aiTlung?gebäude — Zimmer 20, Erdgeshoß — ftatt.
Köln, den 15. Februar 1900. R E
34935] Bei der in diesem Jahre vorgenommenen Aus-
loosung von Anleihescheinen der auf Grund des-
Allerböchsten Privilegii vom 16. Oktober 1889 von der Stadt Mülheim a. d. Ruhr aufgenommenen Anleibe sind folgende Nummern gezogen worden: Buchstabe A. zu 200 M Nr. 443 1210. Buchftabe B. zu 500 4 Nr. 5 18 26 31 38 54 56 160 164 166 170 172 174 192 213 219 221 274 278 280 347 360 390 40? 415 416 436 456 464 502 545 555 559 571 573 583 643 647 676 676 679 699 706 737 749 T4 757 764 774 777 787 793 822 839 849 854 866 887 895 902 926 929 342 970 971 972 992 999 1000 1006 1013 1039 1061 1073 1081 1095 1102 1111 1124 1138 1140 1145 1i47 1149 1197 1210 1222 1224 1225 1228 1245 1247 1249 1250 1255 1259 1268 1273 1278 1307 1310 1322 1324
1431 1438 1471 1476 1479 1481 1497 1498.
Die Einlösung dieser Anleibesheine und die Aus- zablung der Beträge erfolgt vom L. April 1900 an bei dem A. Schaaffhausen’schen Bankverein D E und Köln sowie bei der hiefigen Stadt- asse.
Mülheim a. d. Ruhr, den 10. August 1899.
Der Ober-Bürgermeister : von Bol.
Die bisher hier veröffentlihten eren bebe Ned
Terrain-Aktiengesellschaft Park Wißleben. |
Die Aktionäre der Terrain-Aktiengesellschaft Park Witzleben werden hierdurh zu der am
Donnerstag, den 29, März cr., Vormittags 10!/, Uhr,
in dem Sizzungésaale ver Bank für Handel und
Industrie, Schinkelplaÿ 1/2, stattfindenden Genueral-
versammlung ergebenft eingeladen. Tagesorduung :
1) Berichterstattung des Vorstands und des Aufsichtsraths über das Geschäftsjahr 1899 und den Abschluß pro 1899. :
2) Besclußtassung über die Genebmigung des Abschlusses pro 1899 und die Entlastung des Vorstands und Auffichtsraths für die gleiche
3) Fer vabl des Aufsichtsraths (§ 21 Abs. 2 des
Statuts). Behufs Ausübung des Stimmrechts sind gemäß & 27 des Statuts die Aktien bei der Vank für Handel « Juduftrie zu Berlin oder der Dresdner Bauk zu Berlin spätestens 3 Tage vor der Geueralversammlung — den Tag der Hinterlegung und der Generalversammlung nicht mitgerehnet — bis 6 Uhr Abends zu hinter- legen. Statt der Aktien können auch von der Reichs- bank oder von einem Notar auszeferzigte Depotscheine hinterlegt werden. Berlixz, den 21. Februar 1900.
Terrain-Aktiengesell schaft Park Witzleben.
Werner Eicömann. [85106]
Generalversammlung. Die Herren UAltionäre werden hierdurch zur 10. ordeutlichen Geueralversammlung (§ 16 der Statuten), welche am Donnerstag, den 15, März 1900, Nachmittags S Uhr, im Saale des Gafthauses „zum Adler“ in Dettelbach statifindet, ergebenft eingeladen. Tagesorduung :
1) Vorlage des Geschäftsberichts, der Bilanz und des Gewinn- und Verluftkontos pro 1899.
3) Beschlußfassung über Genehmigung der Bilanz, die Vertheilung des Reingewinns und Ent- lastung tes Aufsi@tsraths und Vorstands.
4) Eraänzung der Statuten. ;
Betr. Theilnahme an der ordentlihen General- versammlung wird auf § 18 der Statuten hingewiesen. Dettelbach, den 17. Februar 1900, Der Vorstand. Der Auffichtsrath. V, G. Bosch
1336 1343 1353 1355 1368 1374 1375 1388 1420“
[55115] Deutsch-Spanishe Immobilien-Gesellschaft.
Zur Generalversammlung, welhe am 15. März d. J., Nachmittags S5 Uhr, im hiesigen Evangel. Vereinshause ftatifinden \oll, ladet ein ‘
Barmen, 20. Februar 1900.
Der Auffichtsrath. Martin Möller, Vorsitzender. : Tagesordnung : » Bericht und Rehnungsablage. 2) Genehmigung der Aufnahme verschiedener
3) ie rdands eines Mitgliedes des Verwaltung®- raths.
[85116 Deutsch-Oesterreichische
Mannesmannunröhren-Werke.
Die Herren Aktionäre unserer Gesellschaft werden bierdur zu einer am Mittwoch, den 21. März d. J.- Vorwittags A1 Uhr, im Sigzungssaale der Deutschen Bank zu Berlin, Kanonierftraße 22/23 I, stattfindenden außerordentlichen Genueralver- sammlung eingeladéên.
Sür die Theilnahme an der Generalversammlung sind die Bestimmungen des § 24 des Statuts, sowie des § 255 des H.-G.-B. maßgebend.
Die Hinterlegung dec Aktien muß spätestens am 15. März cr. erfolgen und kann bei der Gesell- \chastskasse oder bei der Deutschen Bauk in Berlin bewirkt werden.
1) Sang des § 24 des Statuts dur folgenden
„Das Stimmrecht wird nah Aktienbeträgen auégeübt, indefsen gewährt jede der auf Grund der Beschlüsse der Generalversammlung vom 9 September 1893, 10. Januar 1894 und 10. November 1894 auszugebenden Namens- Aktien Litt. B. à 200 (4 dasselbe Stimm- recht wie jede der verbleibenden Inhaber- Aktien à 1090 4“
2) Antrag des Aufsichtsraths, zu genehmigen, daß die Borstand3mitglieder Herr Nicolaus Eich und Herr Carl J. Senfft in den Vorstand der Deut|hen Nöhrenwerke eintreten.
Berlin, den 20 Februar 1900.
Der Auffichtsrath der Actien-Gesellschaft Deutsh-Oefterreichische Mannesmarnnröhren-Werke.
Ordentliche Pfaudbrief-Verloosung für 1900.
Bei der heute notariell vorgenommenen Ver- loosung wurde
von den 3è prozentigeu Pfandbrief-Serien :
. I und IT Rummern 1 bis 15 850 B. I bis IV 36 100 é 200,— R. I — — 9 600 B. I bis TV 15 090 F. I bis VI 22030 à A 500,— L. I und II 8 000 C. I bis VII 12 400 G. I bis IX M. I bis V D. I-bis VI H. I bis XI 10 4007 à „é 2000,— N. I bis VIII Ü 8 000 jur Hamzalung gezogen
die Endnummer 27.
Demzufolge werden sämmtliche Pfandbriefe der vorgenannten Serien, deren Nummern in ihren leßten 2 Stellen die Zahlen 27 tragen,
__ (also beispiel8weise 27, 127, 227 u. st. w.) hiemit zur Rückzahlung auf L. Juni 1900 gekündigt.
Die ordentliche Verzinsung der gezogenen Stücke hört mit dem 1. Juni d. J. auf; für die bis dahin nicht erhobenen Beträge wird vom 1. Juli cr. an ein Deposital¡zins von 1 %/ p. a. vergütet.
Die Heimzahlung erfolgt gegen Rückgabe der
fandbriefe nebst unverfallenen Zinsscheinen und
lons am L, Juni d. J. in Stuttgart an unserer Kasse, Schloßstraße 36, in Fraukfurt a. M. bei M. A. von Rothschild und Söhue, in Heidelberg bei der Filiale der Rheinischen Kreditbauk, in Leipzig bei Beer und Cie., Commandit-Gesellshaft a. A., in München bei der Pfälzischen Bauk.
Eine Verloosung 409% iger Pfandbriefe (deren außerordentliche Tilgung bis Eude 1900 ausgeschlosseu) ift für das Jahr 1900 nicht beabfichtigt.
Von früheren Verloosungen find noch rück- ständig Pfandbriefe à 49/0, und zwar: gekündigt pr. 1. Juni 1894: F. V 17838 à A 500,— | A. T. ‘1035: V. II 16799
17 600) à #6 1000,— 10 000 5290
pk pmk pm Pedk preek Prm pack jc Perl pi, Prunk
gekündigt à 4 200,— VE: L. Sun 1896: T O. I 501.0. VIT 12931 à M 1000,—
gekündigt { B. I 918 à M 500,— pr. 1. Juni 1896: | G. I 1582 à M 1000,— i gekündigt / S L PAIA d I 7886, 9044. pr. 1. Juni 1897: | 1° 17 32484 à 4 200,— Pfandbriefe à 3F 9/0: gekündigt pr. 1. Juni 1899: A. I 464, 9064, II 14412, E. I 6864, E. II 24464, 25764, 27012, IV 35664, K. I 1312, 5912 à M 200,— B I 1812, III 8212, 10064, 10812, 11112, IV 13712, 13912, F. IV 13264, L. I 712, II 6764 à M 500,— C. I 412, G. VII 12764, VIII 14312, M. III 4464 à Æ 1000,— H. I 312/ III 2464, X 9212, N. IV 3912 à M4 2000,—. Gerichtlih wurden für kraftlos erklärt: 0,— Aufgeboten: B. 11 4326 à 4 500,— mit Termin 28. Januar 1901 und F. V 16206 à M 500,— mit Termin 6. April 1903. Schließlich machen wir wiederholt darauf auf- merksam, daß wir, ebenso wie {hon seither bei den umgeshriebenen Pfandbriefen, auf Antrag auch für die niht umgeshhriebenen Pfandbriefe die Kontrole über Verloosungen und Kündigungen koftenfrei über- nehmen, wozu Formulare an unserer Kasse bezogen werden können. Stuttgart, den 19. Februar 1900.
der Strafanftalt zu Münster i. W.
ranz Then, , s I. Direktor. Vorsitzender.
[85161] Die Aktionäre der Berlin - Wilmersdorfer Tervait:Geselischant in Liq. werden E zu
Donnerstag, den 29. März cr.,
Vormittags 11!/, Uhr, in dem Sißungssaale der Bank für Handel & JIn- duftrie, Schinkelplaß 1/2, stattfindenden General- versammlung ergebenft eingeladen. Tagesorduung : 1) Berichterstattung des L'quidators und des Aufsichtsraths über das Geschäftsjahr 1899 und die Liquidations-Abrehnung pro 1899. 2) Beschlußfassung über die Genebmigung der Liquidations-Abrechnung pro 1839 und die Entlastung des Liguidators und Aujisichtsraths für die gleihe Zeit. :
Bebufs Autübung des Stimmrehts sind gemäß § 27 des Statuts die Aktien mit doppeltem Nummerverzeihniß — oder an ihrer Statt ein Hinterlegungsshein einer Reichsbankstelle — späteftens 5 Tage vor dem 29, März er. während der Geihäftestunden bei der Vank für
andel « Judustrie, Berlin, Schinkelplagz r. 1/2, zu hinterlegen.
_Verlin-Wilmersdorfer Terrain-GSesellschaft in Lig.
Die Herren Aktionäre der untengenannten Aktien- gesellschaft werden zu der am 26. März 1900, Vorm. 11 Uhr, im Sizungssaale der Breslauer Ditconto-Bank in Breélau stattfindenden zwölften ordentlihen Generalversammlung hierdurch eingeladen.
1) Erftattung des Geschäftsberihts pro 1899, Genehmigung der Bilanz und Gewinn- und Verlust. Rechnung.
2) Ertheilung der Decharge an Vorftand und Auffichtsrath und Genehmigung der vor- geshlagenen Gewinnbvertheilung.
3) Neuwahl für ein statutenmäßig aussch{eidendes Mitglied des Aufsichtsraths.
4) Wabl zweier Revisoren und zweier Erfatz-
__ reviforen.
Diejenigen Aktionäre, w:l{he si an der General- versammlung betheiligen wollen, baben in Gemäßheit des § 28 der Statuten ihre Aktien bezw. Jnterims- scheine spätestens am 20. März 1900 bis Abends sechs Uhr in dem Bureau der Gesell- schaft in Lauban oder bei der Breslauer Disconto-Bank in Breslau gegen Depotschein zu hinterlegen, welher als Einlaßkarte dient.
Die Hinterlegung der Äktien kann auch bei einem deutshen Notar erfolgen. In diefem Falle ist die von dem Notar auszustellende Hinterlegungsbescheini- ung binnen genannter Frift bei der Gesellschaft in
auban einzureihen, welch: auf derselben das Stimme recht vermerkt. Die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlust-Rechnung nebst Geschäftsbericht für das Ge- häfsjahr 1899 liegen vom erften März 1900 an in dem Bureau der Gefellshaft in Lauban zur Einsicht der Aktionäre auf.
der Laubaner Thonwerke. S. Kauffmann, Vorsitender.
[85104] Leipziger Vank.
Die Aktionäre der Bank werden hierdurch zu der Dienstag, den 20, März 1900, Vormittags 10 Uhr, in unserem Bankgebäude abzuhaltenden ordentlichen Geueralversammlung eingeladen.
1) Geshäftsberiht und Rechnungsabschluß für das Jahr 1899,
3) Wakhlen in den Aufsihtsrath.
4) Durch die neue Geseßgebung bedingte Ab- änderung der Satzungen (Zusatz zu § 8, Zu- [lässizkeit der Ausgabe neuer Aktien zu einem böberen als dem Nennbetrage; Wegfall der S§ 12, 13, 14, 15 und dementsprechende ver- änderte Paragraphbierung der folgenden Satungsabschnitte; Erweiterung der in § 22 vorgesehenen iweiwöchigen Einlzdungsfrift auf 3 Wochen; Ergänzung des § 25 dahin, daß zur Theilnahme an der Generalversammlung auch von einem Notar oder von der Reichs- bank ausgestellte Depotsheine über Aktien berechtigen und daß die vorherige Hinterlegung außer bei der Leipziger Bank auch bei anderen in der Ginladunga bekannt gegebenen Stellen erfolgen kann; Wegfall der in § 26 ent- haltenen Ershwerungen bezügli der Beshluß- fassung über Kapitalserhöhung und -Vermin- derung und Statutenänderung, sowie Er- böbung der Ershwerung bei Beschlußfassung über Auflösung der Bank; Beseitigung des in § 28 enthaltenen Entsheidungsrechts des Vorfigenden bei Stimmengleichheit; Beseiti- gung des Verbots in § 29 für die Direktion bei Aufsiht8rathswablen mitzustimmen; Weg- fall des § 36 und redakftionelle Aenderung der 88 5, 19, 30- 43, 48, 51, 53 und 60).
Bericht und Abse{hluß liegen zwei Wochen vor der Versammlung in den Geschäftsräumen der Bank zur Einsiht aus. Druckeremplare stehen von da ab zur Verfügnng der Aktionäre.
Aktionäre, die in der Generalversammlung stimmen, wählen oder Anträge stellen wollen, haben die Titel ihrer Aktien oder Bescheinigungen eines deutschen Notars über bei diesem erfolgte Deponierung von Aktien bis zum 14. März 1900 bei einer der nahverzeihneten Stellen: in Leipzig bei der Leipziger Bank oder bei deren Zweigausftalten in Dresden,Chemniy,
Plauen i. V., Markneukirchen i. S. und a Bala U gam E n Verlin be rn S. Bleichröder, in Halle a. S. bei dem Halleschen Baukvercin
von Kulish, Kaempf & Co. gegen Entgegennahme eines Depotscheins der Leip- ziger Bank zu hinterlegen.
Leipzig, den 20. Februar 1900. Auffichtsrath der Leipziger Bank.
Württembergische Hypothekeubank.
Gugen Sachsenröder. Heinrih Dodel.
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