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Timestamp: 2020-08-13 09:31:52
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Fürsorge | Familie & Familienrecht
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Mehrere Polizeibeamte entreißen Eltern ihre 3 Kinder !
6. November 2016 6. November 2016 admin Familie Familienrecht- family law austria germany Art. 8 EMRK, Österreich Familienrecht, Bezirksgericht, Familienrecht, Gericht, Jugendamt Artikel, Jugendwohlfahrt, Justiz, Justizopfer, Kinderschutz, Kindesabnahme Gefährdungsmeldung, Kindesentführung, Kindeswohl, Kindeswohlgefährdung, Luca Kinderschutzverein, Menschenrechte EGMR, Menschenrechtsverletzung, Obsorge - Sorgerecht - gemeinsame - elterliche Sorge, Polizei, psychische Gewalt, Richter, Vater, Väter Artikel, Vereine - Österreich	Baden, Behörden, Bernhard Haaser, Familienrecht, Fürsorge, http://wp.me/p4RGV9-1Xk, Jugendamt, Jugendwohlfahrt, Kinderschutzverein, Luca, Pflegeeltern, Polizei, Polizeiinspektion Imst, Sozialarbeiterinnen, Staatsanwaltschaft Innsbruck, Tirol, Todestag
Vater Berhard Haaser des Luca Kinderschutzverein Home
Erst musste Bernhard Haasers Sohn Luca in den Händen der Mutter und seines Stiefvaters sterben.
Dieses Schicksal erschütterte ganz Österreich.
Im Jahr 2011 eröffnete die Tiroler Jugendwohlfahrt, nach zahlreichen Gerichtsverfahren gegen Mitarbeiter der Fürsorgebehörde – unter Federführung von Leiterin Silvia Rass-Schell – den Gegenschlag. Beide in der Obsorge des Tiroler Bernhard Haaser befindlichen Töchter werden abgenommen, und Vorwürfe laut. Heute leben die Mädchen bei ihren Müttern.
Nach einer jahrelangen Odyssee, eine neue Beziehung, und drei gemeinsame Kinder mit einer in Wien lebenden Polin.
Vor wenigen Tagen rücken gleich 5 Mannschaftsfahrzeuge der Polizei im Tiroler Imst an, um Bernhard Haaser seine jüngsten drei Kinder zu entreißen.
Ein Mädchen will die Behörde am Wochenende zu “anonymen Pflegeeltern” verbringen. Bernhard Haaser am FAZIT-Telefon völlig aufgelöst
“Die rissen meine Autotüre auf, zerrten mich aus dem Wagen, und die Kinder schrien”.
Nicht im Schlaf hätte sich Bernhard Haaser dieses Martyrium erträumen können.
Doch der unvorstellbare Alptraum ist Realität.
Während Beamte der Polizeiinspektion Imst und Sozialarbeiterinnen der Bezirkshauptmannschaft die Kinder entreißen und in das Landeskinderheim Axams schaffen, wird Haasers Lebensgefährtin Alexandra Dalewska festgenommen – wegen Verdachts auf Entführung ihrer eigenen Kinder. Es sei von der Staatsanwaltschaft Innsbruck beabsichtigt U-Haft zu verhängen. Soweit kommt es schlussendlich nicht, denn die gebürtige Polin wird auf freiem Fuß angezeigt.
Laut Behörden seien den Kindeseltern viele Aufenthalte an unterschiedlichen Standorten in Österreich und dem Ausland zum Verhängnis geworden. Offiziell wolle man das Kindeswohl im Auge behalten, und bat die Kindeseltern zum Gespräch, wie es aus der Bezirkshauptmannschaft Baden, der zuständigen Behörde, heißt.
Helfer der jungen Familie orten im aktuellen Vorgehen der Bundesland übergreifenden Behörden einen neuen Rachefeldzug gegen den Obmann des Kinderschutzverein Luca, Bernhard Haaser, der nach dem grausamen Tod seines Sohnes Luca wiederholt die Untätigkeit der Behörden anprangerte. Im März 2011 war im vorgeworfen worden er habe seine Töchter geschlagen.
Das Perfide zu allem Überdruss: Am 3. November jährte sich der Tod des erst 17 Monate alten Luca zum 9. Mal. Einen Tag zuvor griffen die Behörden ein weiteres mal bei Luca-Vater Bernhard Haaser zu, und raubten seine drei jüngsten Kinder.
Wie die Behörden den Todestag um Luca begehen, lässt sich nur erahnen.
redaktion, 4. November 2016, Imst, 0
http://www.fazit.tirol/wieder-schicksalsschlag-fuer-luca-vater-bernhard-haaser/
Tags: Alexandra Dalewska Bernhard Haaser Bezirkshauptmannschaft Baden Bezirkshauptmannschaft Imst Kinder- und Jugendhilfe Tirol Kinderschutzverein Luca Kindesentführung Polizeiinspektion Imst Silvia Rass-Schell Jugendamt Polizei Kindesabnahme Gefährdungsmeldung Polen Luca-Elias- Jugendwohlfahrt Familienrecht
„Der Münz-Rebell“ Buchpräsentation – VICTIMS MISSION – 1.12.2015
Video 7. Dezember 2015 7. Dezember 2015 admin Familie Familienrecht- family law austria germany Armut, Österreich Familienrecht, Buch, Buchpräsentation, Die Grünen, Familienrecht, Flüchtlinge, Gewalt, Jugendamt Artikel, Jugendamt Videos, Jugendwohlfahrt, Kinder, Kinderheim - Heimkinder - Internate, Kinderrechte, Kinderschutz, Kindesabnahme Gefährdungsmeldung, Kindeswohl, Kindheit, Kriegsflüchtlinge, leaks family law austria germany, Missbrauch mit dem Missbrauch, Psychiatrie, psychische Gewalt, Termine - Veranstaltungen - Demo etc., VICTIMS MISSION, Wien	Anton Gerstner, Asylwerber, Außenseiter, Der Münz-Rebell, Erziehungsheim, Familienzerstörung, Fürsorge, Flüchtlinge, Freiheitskämpfer, Hans Weiss, http://wp.me/p4RGV9-1y8, Kindergulags, Kinderpsychiatrie, Klaus Faißner, Kriegsflüchtling, Migration, Migrationswaffe, Prügelknabe, Roland Girtler, Schläge, Sissi Kammerlander, Steinhof, zögling
Prof. Anton Gerstner: „Der Münz-Rebell“
Wien (pts014/26.11.2015/12:30) – Der Verein VICTIMS MISSION informiert über eine Buchpräsentation am 1. Dezember im Wiener Café Prückel:
Prof. Anton Gerstner präsentiert sein kürzlich erschienenes Buch „Der Münz-Rebell“.
Im Vorwort gibt er dem Leser einen kurzen Einblick:
„Nach meiner Kindheit und Jugend, die ich in Heimen wie ein geschlagener Kettenhund verlebte, prägten kriminelle Freunde und schöne Frauen mein Leben… Ihre Liebe führte mich heraus aus der Unterwelt, hin zu einem soliden Leben.“
Und Gerstner wurde zum größten Münzkünstler der Welt. Wie er sein abenteuerliches Leben meisterte, wird er berichten.
Der Autor hat die „Kindergulags“ (Hans Weiss) überlebt: „Die Schläge taten mir nicht nur körperlich, sondern auch in der Seele weh. Reif dafür war ich sicher nicht. Solche Erlebnisse hatten zur Folge, dass ich mir mit immer übleren Streichen Luft machte und andere mit Lockrufen dazu verleitete, dabei mitzutun oder selbst Streiche zu spielen.“
An anderer Stelle: „Manche Kinder erkrankten im Heim schwer. Das war auch kein Wunder, denn die Beleidigungen waren sehr kränkend – und die vielen Schläge machten uns wohl auch ein bisschen deppert.“ (Auszüge aus „Der Münz-Rebell“).
Klaus Faißner schreibt über das Buch: „Der Erzähler Anton Gerstner vereint mehrere interessante Schicksale in einem: Das des Kriegsflüchtlings, Hörbehinderten, Heimzöglings, Bauhilfsarbeiters, Häftlings und des Künstlers.“
Weiter aus dem Buch: „Mit einem ärztlich nachgewiesenen Hörverlust von 70 Prozent war ich den Normalhörenden nicht ebenbürtig. Einen Schwerhörigen hielten die Mitmenschen damals für einen Trottel… ich war kein normales Kind, sondern ein geborener Außenseiter.
In mir stieg Angst hoch, wieder nichts zu verstehen und erneut der Prügelknabe zu sein… anstatt einem fast tauben 6-Jährigen zu helfen, ortete die Fürsorge Versagen beim Kind und ließ seine Mutter wissen: ‚Wenn sich Ihr Sohn nicht bessert, muss er in ein Erziehungsheim eingewiesen werden’…
Die Fürsorge wollte den intelligenten jungen Mann immer wieder in die berüchtigsten Heime überstellen, ja sogar in die Kinderpsychiatrie Steinhof. Das konnte seine Mutter verhindern.“
Prof. Anton Gerstner, Autor „Der Münz-Rebell“
http://www.pressetext.com/news/20151126014
Tags: Familienrecht – Migration – Jugendamt – Migrationswaffe — Flüchtlinge – Migrationswaffe – Asylwerber – Familienzerstörung – Kinderheim – Flüchtlinge – Heimkinder –
24. Juni 2015 24. Juni 2015 admin Familie Familienrecht- family law austria germany Erziehung - Kindererziehung, Familie, Familienrecht, Gesetze Österreich, Gewalt, Jugendamt Statitik, Jugendwohlfahrt, Kinder, Kinder- und Jugendhilfegesetz, Kinderarbeit, Kinderheim - Heimkinder - Internate, Kinderrechte, Kinderschutz, Kindesabnahme Gefährdungsmeldung, Kindesmissbrauch, Kindeswohl, Kindheit, Menschenrechtsverletzung, Missbrauch mit dem Missbrauch, Obsorge - Sorgerecht - gemeinsame - elterliche Sorge, Pflegeeltern, Pflegekind	Bauernfamilien, Bettnässen, Christian Oxonitsch, Fürsorge, Franz Josef Stangl, http://wp.me/p4RGV9-18U, Jennersdorf, Josef Hiebl, Jugendamt, MA 11, Misshandlungen, Pflege, Pflegeeltern, Pflegegeld, Pflegekinder, Pflegemutter, Radkersburg, Sklaven, SPÖ, Stadt Wien, Wiener Jugendamt, Wiener Zentralkinderheim, Zwangsarbeit
Derzeit gib es in Wien rund 500 Pflegefamilien. Durch eine Werbekampagne konnten im Vorjahr 77 neue gewonnen werden.
2011 wurden 711 Kinder von der Stadt in Obsorge genommen, 140 kamen zu Pflegeeltern.
Kinder- und Jugendhilfegesetz Salzburg (Jugendamt)
Bild 25. Februar 2015 25. Februar 2015 admin Familie Familienrecht- family law austria germany Gesetze Österreich, Jugendamt Artikel, Kinder- und Jugendhilfegesetz, Kindesabnahme Gefährdungsmeldung, Kindeswohl, Pflegeeltern	Dr. Heinrich Schellhorn, Dr. Roland Ellmer, Fürsorge, Jugendämter, Jugendwohlfahrt, Jugendwohlfahrtsgesetz, Kinder- und Jugendhilfe, Kinder- und Jugendrat, Kostenersatz, Minderjährige Flüchtlinge, Prävention, Salzburg, Sozialarbeiter, Vier-Augen-Prinzip
Jugendhilfe: Salzburg zieht als letztes Land nach
Mit einem neuen Kinder- und Jugendhilfegesetz will Salzburg als letztes Bundesland die Mindestanforderungen des Bundes erfüllen. Der Landtagsausschuss berät das Gesetz am Mittwoch, am 1. Mai soll es das alte Jugendwohlfahrtsgesetz ablösen.
2.000 Kinder und Jugendliche aus schwierigen sozialen Verhältnissen brauchen derzeit in Salzburg Hilfe. Ihre Situation soll sich jetzt durch das Gesetz verbessern. Junge Mütter zwischen 18 und 21 Jahren sollen künftig mit ihrem Baby ein Jahr lang in einer Baby-Kind-Wohngemeinschaft wohnen können, anstatt das Kind zur Fürsorge geben zu müssen. Betroffene Familien müssen für Unterstützung durch Sozialarbeiter nichts mehr dazuzahlen. Bei Kindesabnahmen durch das Jugendamt soll es künftig auch eine Betreuung für die Eltern geben. Zusätzlich bekommt das Land einen psychologischen Dienst, auf den die Jugendämter bei Bedarf zugreifen können.
Mehrkosten von 340.000 Euro im Jahr
Salzburg erfüllt mit dem neuen Gesetz als letztes Bundesland die Anforderungen des Bundes. Die Mehrkosten für die Änderungen betragen jährlich rund 340.000 Euro, sagt Soziallandesrat Heinrich Schellhorn (Grüne): „Davon trägt das Land die eine Hälfte, die Gemeinden tragen die andere Hälfte. Wir haben dafür schon im Budget 2015 Vorsorge getroffen.“ Durch die Gesetzesnovelle werden keine zusätzlichen Sozialarbeiter und Psychotherapeuten benötigt.
Details zu dem neuen Gesetz
http://salzburg.orf.at/news/stories/2696430/
Ein Gesetz im Zeichen der Prävention
Schellhorn: Rechtzeitige, vorbeugende und ausreichende Hilfe für Kinder und Jugendliche
Salzburger Landeskorrespondenz, 24. Februar 2015
LR Dr. Heinrich Schellhorn und Dr. Roland Ellmer, Leiter des Referates für Kinder- und Jugendhilfe des Landes Salzburg
https://service.salzburg.gv.at/multimedia/Index?cmd=ausliefern&videoid=362
Audiofile(s)
Audio-Statement Heinrich Schellhorn (MP3, 1.0 MB)
Audio-Statement Roland Ellmer (MP3, 1.0 MB)
(LK) Ab Mittwoch, 25. Februar, wird die Regierungsvorlage zum neuen Salzburger Kinder- und Jugendhilfegesetz im Landtagsausschuss beraten. Den Abgeordneten liegt mit dieser Vorlage ein Gesetz im Zeichen der rechtzeitigen, vorbeugenden und ausreichenden Hilfe für Kinder und Jugendliche und deren Familien, die die Hilfe der Gesellschaft brauchen, vor.
Für Sozialreferent Landesrat Dr. Heinrich Schellhorn steht der Präventionsgedanke im Vordergrund: „Wir wollen in Lebensglück und in gelingendes Leben investieren und nicht in lebenslange Problemfälle. Wir wollen über Generationen weitergegebene schlechte Startbedingungen ins Leben mit rechtzeitigen und ausreichenden Hilfen durchbrechen. Auf diesem Weg ist das neue Gesetz ein Fortschritt“, so Schellhorn bei einem Informationsgespräch heute, Dienstag, 24. Februar, in Salzburg.
Treffender Name und frühe Hilfen
„Jugendwohlfahrt“ und „Jugendwohlfahrtsgesetz“ strahlen Obrigkeit und bevormundenden Fürsorgestaat aus, sie werden durch den treffenden Begriff „Kinder- und Jugendhilfe“ abgelöst.
Das neue Gesetz hat mit den frühen Hilfen ein zentrales Instrument der Prävention verankert. Es wird damit eine verbesserte Möglichkeit geschaffen, Familien zu erreichen, noch bevor eine Gefährdung des Kindeswohls eintritt.
Das durchgehende Vier-Augen-Prinzip bei Gefährdungsabklärungen und bei der Hilfeplanung durch die Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter der Jugendämter setzt einen hohen Standard für fachlichen Austausch, fachliche Sicherheit und wechselseitige Kontrolle. Das dient den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in ihrer exponierten Arbeit und den betroffenen Jugendlichen mit ihren Familien.
Verstärkte Zusammenarbeit mit privaten Trägern
Die gemeinsamen Helferinnen- und Helferkonferenzen mit Beteiligung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Jugendämter, der Sozialabteilung des Landes und den privaten Partnern der Kinder- und Jugendhilfe werden gesetzlich gestärkt.
Kostenersatz bei ambulanten Leistungen entfällt
Eltern wurden bisher grundsätzlich zum Kostenersatz herangezogen, wenn Maßnahmen im Sinne des Kindeswohls getroffen werden müssen. Dies galt für ambulante Hilfen durch Psychologinnen und Psychologen, Therapeutinnen und Therapeuten oder Sozialarbeitskräfte ebenso wie für notwendige Unterbringungen bei Pflegeeltern, in einem SOS-Kinderdorf oder in therapeutischen Wohngemeinschaften. Mit dem neuen Gesetz entfällt der Kostenersatz bei ambulanten Hilfen gänzlich. Das wird sich positiv auf die Bereitschaft der Eltern, solche Hilfen anzunehmen, auswirken. Damit können zahlreiche Unterbringungen außerhalb der Familie vermieden werden.
Mehr Leistungen für junge Mütter
Es gibt erstmals Angebote für rechtlich schon erwachsene junge Mütter zwischen 18 und 21 Jahren. Sie können gemeinsam mit ihren Kindern in einer Mutter-Kind-Wohngemeinschaft intensiv betreut werden. Diese Neuerung wird Kindesabnahmen verhindern und die Lebensgeschichte von Kindern positiv beeinflussen.
Individuelle Betreuung in Einrichtungen
Wenn Kinder oder Jugendliche in Einrichtungen wie Wohngemeinschaften oder SOS-Kinderdörfern untergebracht werden müssen, ist mit dem neuen Gesetz bei Notwendigkeit eine vorübergehende individuelle Zusatzbetreuung möglich. Mit diesen zusätzlichen Hilfen soll auch bei auftretenden Problemen ein längerer Verbleib der Kinder und Jugendlichen in den Einrichtungen gesichert werden. Auch dies wird präventiv wirken, weil negativ wirkende Beziehungsabbrüche durch die Unterbringung von Kindern und Jugendlichen in immer anderen Einrichtungen vermieden werden können.
Krisenbegleitung für Eltern bei Kindesabnahmen
Die Jugendämter werden bereits zunehmend als Partner und Helfer von Familien mit entsprechendem Bedarf wahrgenommen. Das neue Gesetz bietet die Möglichkeit, in den besonders schwierigen Situationen, in denen auch die Unterbringung von Kindern in Einrichtungen oder bei Pflegeeltern gegen den Willen der Eltern notwendig ist, auch die Eltern zu begleiten und ihnen zu helfen. Das wird sich auf die künftige Beziehung der Eltern zu ihren Kindern und ihre Kooperationsbereitschaft mit der Kinder- und Jugendhilfe positiv auswirken.
Kinder- und Jugendrat für die Betroffenen
Der Gedanke der Selbstvertretung von Betroffenen in Einrichtungen bekommt mit dem neuen Gesetz eine Entsprechung. Die Kinder und Jugendlichen werden mit dem im Gesetz vorgesehenen Kinder- und Jugendrat gestärkt.
Mit dem neuen Gesetz wird erstmals beim Land ein psychologischer Dienst, auf den die Jugendämter zur Unterstützung ihrer Arbeit zugreifen können, eingerichtet. Das Ziel ist eine praxisnahe Unterstützung der Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen und die Sicherung der hohen fachlichen Qualität von Entscheidungen.
Der in der Begutachtungsphase zum neuen Gesetz kritisch gesehene Umgang mit der Versorgung von minderjährigen unbegleiteten Flüchtlingen wurde subsidiär geregelt. Für jugendliche Asylsuchende bleibt als Basisversorgung so wie bisher die Grundversorgung im Verhältnis von 60:40 zwischen Bund und Land zuständig. Wenn darüber hinaus im Sinne des Kindeswohls Ausgaben notwendig sind, werden diese von der Kinder- und Jungendhilfe getragen. Das entspricht der bisherigen Vorgangsweise und wird nun rechtlich abgesichert.
Mehrkosten kommen dreifach zurück
Die jährlichen Mehrkosten für die zahlreichen praxisnahen Verbesserungen werden mit 339.566 Euro angenommen. Sie werden im Verhältnis 50:50 von Land und Gemeinden getragen. Volkswirtschaftlich ist das sehr gut angelegtes Geld. Die Ersparnisse in Systemen wie Schule, Gesundheit, Sicherheit, Justiz, Mindestsicherung können mindestens mit 1:3 Euro angenommen werden. Ein Euro in Vorbeugung investiert spart laut einer Berechnung von Prof. Michael Macsenaere, Leiter des Instituts für Kinder- und Jugendhilfe in Mainz, später mindestens drei Euro ein.
Eine Reform aus der Praxis
Das neue Gesetz habe mit Prävention ein klares politisches Ziel. Der Weg dorthin sei aber in einem sehr partizipativen, gemeinsamen Prozess gegangen worden, betonte Sozialreferent Schellhorn: „Die Erfahrungen und Anregungen aus der Praxis, aus den Jugendämtern, den Einrichtungen und den Sozialpartnern des Landes wurden gehört und sind in das neue Gesetz eingeflossen. Man kann sagen, dass es ein Gesetz aus der Praxis und für die Praxis ist. Auch deshalb wird vielen Kindern und Jugendlichen besser geholfen werden können.“ t42-52
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Kindeswohl § 138 ABGB
23. August 2014 7. August 2017 admin Familie Familienrecht- family law austria germany Jugendamt Artikel, Kinder, Kindeswohl, Obsorge - Sorgerecht - gemeinsame - elterliche Sorge	ABGB § 138, § 138 ABGB, Fürsorge, Gestetz Kindeswohl, Gewalt, Kindeswohl, Kindeswohl ABGB § 138, KindNamRÄG, Kindschafts- und Namensrechts-Änderungsgesetz, Obsorge - Sorgerecht - gemeinsame - elterliche Sorge
Kindschafts- und Namensrechts-Änderungsgesetz2013
– KindNamRÄG 2013 (628/BNR)
Kindeswohl §138
Gesetz: Kindeswohl ABGB § 138
In allen das minderjährige Kind betreffenden Angelegenheiten, insbesondere der Obsorge und der persönlichen Kontakte, ist das Wohl des Kindes (Kindeswohl) als leitender Gesichtspunkt zu berücksichtigen und bestmöglich zu gewährleisten.Wichtige Kriterien bei der Beurteilung des Kindeswohls sind insbesondere
1.eine angemessene Versorgung, insbesondere mit Nahrung, medizinischer und sanitärer Betreuung und Wohnraum, sowie eine sorgfältige Erziehung des Kindes;
2. die Fürsorge, Geborgenheit und der Schutz der körperlichen und seelischen Integrität des Kindes;
4. die Förderung der Anlagen, Fähigkeiten, Neigungen und Entwicklungsmöglichkeiten des Kindes;
5. die Berücksichtigung der Meinung des Kindes in Abhängigkeit von dessen Verständnis und der Fähigkeit zur Meinungsbildung;
6. die Vermeidung der Beeinträchtigung, die das Kind durch die Um- undDurchsetzung einer Maßnahme gegen seinen Willen erleiden könnte;
7. die Vermeidung der Gefahr für das Kind, Übergriffe oder Gewalt selbst zuerleiden oder an wichtigen Bezugspersonen mitzuerleben;
8. die Vermeidung der Gefahr für das Kind, rechtswidrig verbracht oder zurückgehalten zu werden oder sonst zu Schaden zu kommen;
9. verlässliche Kontakte des Kindes zu beiden Elternteilen und wichtigen Bezugspersonen sowie sichere Bindungen des Kindes zu diesen Personen;
12. die Lebensverhältnisse des Kindes, seiner Eltern und seiner sonstigen Umgebung.
Beschluss desNationalrates vom 5. Dezember 2012 betreffend ein Bundesgesetz
Beschluss im Bundesrat 20.12.2012
http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXIV/BNR/BNR_00628/fname_279302.pdf