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Timestamp: 2019-10-23 17:43:35
Document Index: 259684060

Matched Legal Cases: ['§ 492', '§ 6', '§ 3', 'Art. 247', '§ 6', '§ 3', 'Art. 247', '§ 3', '§ 3', 'Art. 247', '§ 6']

jura-basic (Lexikon: Verbraucherdarlehen Mindestinhalt) - Grundwissen
Für einen Verbraucherdarlehensvertrag schreibt der Gesetzgeber einen Mindestinhalt vor. Hierzu verweist der Gesetzgeber auf Artikel 247 EGBGB (§ 492 Abs. 2 BGB@), insbesondere Artikel 247 § 6.
Danach muss der Verbraucherdarlehensvertrag klar und verständlich Angaben enthalten, z.B. über die in Artikel 247 § 3 Abs. 1 und 4 genannten Angaben (vgl. Art. 247 § 6 EGBGB@).
Daher erlangen für den Inhalt eines Verbraucherdarlehensvertrags die Angaben in Artikel 247 § 3 Abs. 1 besondere Bedeutung. Diese Vorschrift regelt die vorvertraglichen Informationen eines Allgemein-Verbraucherdarlehensvertrags. Von diesen vorvertraglichen Informationen müssen einige Angaben (Nr. 1 - 14) auch in einen Verbraucherdarlehensvertrag mit aufgenommen werden. Diese Angaben werden Vertragsinhalt. Vertragsinhalt werden insbesondere (kurzer Auszug):
(Nr.1) den Namen und die Anschrift des Darlehensgebers,
(Nr.2) die Art des Darlehens,
(Nr.3) den effektiven Jahreszins,
(Nr.4) den Nettodarlehensbetrag,
(Nr.5) den Sollzinssatz,
(Nr.6) die Vertragslaufzeit,
(Nr.7) Betrag, Zahl und Fälligkeit der einzelnen Teilzahlungen,
(Nr.8) den Gesamtbetrag ( Art. 247 § 3 Abs. 1 EGBGB@).
Der Gesamtbetrag ist die Summe aus Nettodarlehensbetrag und Gesamtkosten (siehe Gesamtbetrag, Rz.10).
Zusätzlich zu den in Artikel 247 § 3 Abs. 1 genannten Angaben sind weitere Angaben in einem Verbraucherdarlehensvertrag erforderlich, z.B.
Namen und die Anschrift des Darlehensnehmers,
einen Hinweis auf den Anspruch des Darlehensnehmers auf einen Tilgungsplan (vgl. Art. 247 § 6 EGBGB@).