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Timestamp: 2016-05-02 05:56:44
Document Index: 375006352

Matched Legal Cases: ['§ 13', '§ 13', '§ 14', '§ 476', '§ 434', '§ 170', '§ 90', '§ 157']

OLG-BREMEN - 11.03.2004, 2 U 20/03 - JuraForum.de
JuraForum.de > Urteile > Hanseatisches Oberlandesgericht Bremen > Urteil vom 11.03.2004, Aktenzeichen: 2 U 20/03 OLG-BREMEN – Aktenzeichen: 2 U 20/03Urteil vom 11.03.2004
Rechtsgebiete:UWGVorschriften:§ 13 II Nr. 2 UWGVerfahrensgang:LG Bremen 12 O 492/02 vom 13.02.2003VolltextUm den Volltext vom OLG-BREMEN – Urteil vom 11.03.2004, Aktenzeichen: 2 U 20/03 anzusehen, müssen Sie die Einzelentscheidung kaufen.Volltext der Entscheidung kaufen
Weitere Entscheidungen vom OLG-BREMENOLG-BREMEN – Urteil, 2 U 99/03 vom 11.03.20041. Verbraucher im Sinne des § 13 BGB ist, wer ein Geschäft überwiegend zu privaten Zwecken abschließt. Dafür ist der zeitliche Anteil der privaten Nutzung, nicht das Maß der Kostendeckung durch den anderen Nutzungsanteil entscheidend.
2. Unternehmer im Sinne des § 14 Abs. 1 BGB ist auch, wer bei Abschluss eines Geschäfts eine selbstständige Tätigkeit im Nebenberuf ausübt. Entsprechendes gilt für gelegentliche Geschäfte im Zusammenhang mit einer hauptberuflichen selbstständigen Tätigkeit.
3. Beim Kauf einer gebrauchten beweglichen Sache (hier eines etwa zehn Jahre alten Motorboots) findet im Hinblick auf alterstypische Verschleißmängel keine Beweislastumkehr statt, wie sie in § 476 BGB für den Verbrauchsgüterkauf vorgesehen ist.
4. Ein Sachmangel nach § 434 Abs. 1 BGB ist regelmäßig bei einer gebrauchten beweglichen Sache zu verneinen, wenn bei Gefahrübergang ein alterstypischer Verschleißmangel vorliegt, der sich später verstärkt und eine Leistungsminderung hervorruft oder zu einer Funktionsunfähigkeit führt (hier für einen feinen Riss am Zylinderkopf eines Bootsmotors, der während der Nutzung durch den Käufer einen Motorausfall zur Folge hat).OLG-BREMEN – Beschluss, 4 WF 15/04 vom 26.02.2004In Familiensachen, in denen gemäß § 170 GVG in nicht öffentlicher Sitzung zu verhandeln ist, können auch die übrigen Verfahrensbeteiligten, insbesondere der andere Elternteil und die Kinder, durch die Zulassung eines Beistandes gemäß §§ 90, 157 ZPO in ihren Rechten betroffen sein. Daraus kann sich ein eigenes Beschwerderecht ergeben.OLG-BREMEN – Beschluss, 4 WF 20/04 vom 23.02.2004Geschäftsmäßiges Handeln im Sinne des § 157 ZPO ist bei einem Beistand anzunehmen, der im Rahmen der satzungsmäßigen Tätigkeit für einen Verein Mitglieder dieses Vereins in rechtlicher Hinsicht berät und bereits in mehreren Verfahren als Beistand aufgetreten ist.
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