Source: http://versicherungslexikon.web.th-koeln.de/category/marketingvertrieb/
Timestamp: 2019-01-18 05:02:12
Document Index: 243687312

Matched Legal Cases: ['§ 34', '§93', '§ 11', '§84', '§ 312', '§ 312', '§ 61', '§ 61', '§ 61', '§ 89']

Marketing/Vertrieb – Versicherungslexikon
Firmengebundener Vermittler
captive (engl.) Siehe Captive. Zum Teil wird der Begriff auch abweichend davon als Synonym für Ausschließlichkeitsvertreter genutzt. << Zurück zur Startseite
cfaisst 1. Dezember 2015 Marketing/Vertrieb Weiterlesen
target audience (engl.) Eine Gruppe von Kunden oder potenziellen Kunden, die zumindest ein für das Marketing relevante Merkmal gemeinsam haben und sich so von Nichtmitgliedern der Zielgruppe unterscheiden. << Zurück zur Startseite
competition (engl.) Die Konkurrenz der Teilnehmer auf einem Markt. << Zurück zur Startseite
advertising (engl.) Im Rahmen der Kommunikationspolitik die Summe der Maßnahmen, die die Zielgruppe beeinflussen sollen, ihre Einstellungen oder Verhaltensweisen gegenüber bestimmten Produkten, Dienstleistungen oder anderen Objekten zu ändern. Dies erfolgt durch spezifische Kommunikationsmittel (Werbemittel) über bestimmte Medien. << Zurück zur
viral marketing (engl.) Instrument im Rahmen der Kommunikationspolitik, das auf die selbständige Verbreitung einer Botschaft innerhalb der Zielgruppe durch soziale Netzwerke und Medien abzielt. Dazu werden meist lustige, überraschende oder anderweitig aktivierende Werbebotschaften entwickelt. Im Idealfall schafft Viral Marketing hohe
sales funnel (engl.) Einfaches Phasenmodell des Verkaufsprozesses, das potenzielle Kunden nach ihrem Status vom Erstkontakt bis zum Vertragsabschluss einteilt und ein beliebtes Steuerungs- und Kontrollinstrument für den Vertrieb ist << Zurück zur Startseite
sales policy (engl.) siehe Distributionspolitik << Zurück zur Startseite
agency agreement (engl.) Vertrag zwischen dem Versicherungsunternehmen und einem selbstständigen Versicherungsvertreter. Der Vertreter verpflichtet sich dazu, aktiv die Produkte des Versicherers zu vermitteln sowie in der Regel auch, einen bestehenden Kundenbestand zu pflegen. Als Gegenleistung erhält er vom Versicherer Abschlussprovisionen
intermediary register (engl.) Vermittler von Versicherungen und von Finanzanlagen unterliegen einer Erlaubnis- und einer Registrierungspflicht. Durch eine online einsehbare Liste können sich Kunden, Versicherungsunternehmen und Behörden informieren, ob ein Vermittler zugelassen ist, und ob dieser als Makler oder Vertreter tätig
comparision portal (engl.) Bietet die Möglichkeit, Produkte oder Dienstleistungen (Strom, Gas, Telefon, Versicherung, Reisen …) verschiedener Anbieter online zu vergleichen und in der Regel auch direkt zu kaufen. Ist dabei in der Regel selbst Vermittler und erhält Provisionen von den
valve solution (engl.) Erlaubnis des Versicherers gegenüber seinen Ausschließlichkeitsvertretern, Produkte anderer Versicherer anzubieten, wenn der Versicherer selbst diese Produkte nicht anbietet. Damit soll insbesondere die Kundenbeziehung des Vertreters gegenüber konkurrierenden Vermittlern geschützt werden. << Zurück zur Startseite
up selling (engl.) Verkauf höherwertigerer Produkte im Rahmen einer bestehenden Kundenbeziehung. << Zurück zur Startseite
Typologie privater Versicherungsnehmer
In der Versicherungswirtschaft weit verbreitete, vom Marktforschungsinstitut psychonomics (heute YouGov) entwickelte Marktsegmentierung, die die deutschen Versicherungsnehmer nach marktspezifischen Kriterien in sechs Kundentypen einteilt. Beispiele sind die „Treuen Vertreterkunden“ und die „Preisorientierten Rationalisten“. Die sechs Typen unterscheiden sich deutlich in ihren
ad hoc adviser (engl.) Vermittelt im Gegensatz zum eingetragenen Vermittler keine Verträge, sondern macht dem Anbieter oder einem Vermittler lediglich potenzielle Versicherungskunden namhaft oder stellt Kontakt zu diesen her, und erhält dafür eine Provision, vielfach auch in Form von Sachprämien
SWOT analysis (engl.) Ein Instrument der strategischen Planung, das Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken eines Unternehmens in Form einer Matrix erfasst und so der Positionsbestimmung und Strategieentwicklung dient. << Zurück zur Startseite
Search Engine Advertising (engl.) siehe SEA << Zurück zur Startseite
Search Engine Optimization (engl.) siehe SEO << Zurück zur Startseite
Search Engine Marketing (engl.) siehe SEM << Zurück zur Startseite
structured sales organisation (engl.) Pyramidenartig aufgebautes, stark hierarchisch strukturiertes Vertriebssystems. An der Spitze der Struktur steht ein sogenannter Strukturkopf. Im Mittelpunkt der Tätigkeit steht neben der Kundengewinnung vielfach die Gewinnung weiterer Mitarbeiter, da diese im Pyramidensystem direkt zum Einkommen der
cancellation reserve (engl.) Dient der Sicherung der Rückforderungsmöglichkeit von noch nicht verdienten Abschlussprovisionen (z.B. wenn der Vertrag durch den Kunden frühzeitig beendet wird) eines Vertreters und wird erst nach Ablauf der Stornohaftungsfrist vom Versicherer ausgezahlt. << Zurück zur Startseite
Sinus-Milieus (engl.) Im Marketing verbreitete, vom Marktforschungsinstitut Sinus entwickelte Marktsegmentierung, die die Bevölkerung anhand der beiden (markt-unspezifischen) Dimensionen Soziale Lage und Wertorientierung in unterschiedliche soziale Lebenswelten einteilt. << Zurück zur Startseite
Search Engine Optimization (engl.) Maßnahmen zur Verbesserung der Positionierung in Suchmaschinen durch Erfüllung der Relevanz-Kriterien. In Abgrenzung zu SEA und je nach Definition als Teil des SEM. << Zurück zur Startseite
Search Engine Marketing (engl.) Summe der Maßnahmen zur Gewinnung von Besuchern im Internet über Suchmaschinen, also SEO und SEM. Wird vielfach aber auch in Abgrenzung zu SEO nur als bezahlte Werbung in Suchmaschinen verstanden, siehe SEA. << Zurück zur Startseite
Search Engine Advertising (engl.) Werbung durch bezahlte Anzeigen (so genannte sponsored links), die zu bestimmten Suchbegriffen (key words) in Suchmaschinen aufgelistet werden. << Zurück zur Startseite
advance commission payments (engl.) Kann zusätzlich zu oder anstelle einer Provisionsgarantie an den Versicherungsvermittler ausgezahlt werden und dient dazu, diesem ein kalkulierbares Einkommen zu ermöglichen. << Zurück zur Startseite
Provisionsgarantie
commission guarantee (engl.) Eine fest vereinbarte zu Mindestvergütung an einen Handelsvertreter, die in der Regel monatlich gezahlt wird. << Zurück zur Startseite
prohibition to pass on provisions (engl.) Verordnung der BaFin auf Basis des VAG, wonach es Anbietern und Vermittlern bestimmter Versicherungen verboten ist, Versicherungsnehmer für den Abschluss eines Versicherungsproduktes zu vergüten bzw. diesen entsprechende Preisnachlässe auf Kosten der Provision einzuräumen. Die
product policy (engl.) Die Gesamtheit aller Entscheidungen und Maßnahmen im Unternehmen, die das Produkt- oder Leistungsangebot betreffen. Dazu gehören beispielsweise das Produktprogramm, die Beschaffenheit der Produkte, Design und Marke, die Verpackung, sowie Zusatzleistungen wie Garantien. << Zurück zur Startseite
product modification (engl.) Die Veränderung bereits vorhandener Produkte (in Abgrenzung zur Produktinnovation). << Zurück zur Startseite
product innovation (engl.) Die Entwicklung und Einführung neuer Produkte (in Abgrenzung zur Produktmodifikation). << Zurück zur Startseite
product elimination (engl.) Ein bisher angebotenes Produkt wird vom Markt genommen. << Zurück zur Startseite
Produktakzessorischer Vertrieb
product ancillary distribution (engl.) Gewerbetreibende, die Versicherungen lediglich als Ergänzung der im Rahmen ihrer Haupttätigkeit angebotenen Waren oder Dienstleistungen vermitteln, können sich unter bestimmten, eng definierten Voraussetzungen nach § 34 d Abs. 3 GewO von der Erlaubnispflicht befreien lassen. Dabei
price / pricing policy (engl.) Die Gesamtheit aller Entscheidungen und Maßnahmen im Unternehmen zur Festsetzung von Verkaufspreisen einzelner Produkte oder Produktbündel, aber auch zur grundsätzlichen preislichen Positionierung des Unternehmens oder seiner Marken. << Zurück zur Startseite
premium (ins.) (or bonus, depending on intended meaning) (engl.) siehe Preis << Zurück zur Startseite
price (engl.) Entgelt für den Erwerb eines Produkts, in der Versicherungswirtschaft meist auch als auf eine bestimmte Periode bezogener Beitrag oder Prämie bezeichnet. << Zurück zur Startseite
online marketing (engl.) Bezeichnet die Gesamtheit aller Marketing-Maßnahmen, die über das Internet erfolgen. << Zurück zur Startseite
multi-channel distribution (engl.) Paralleler Absatz der Produkte über unterschiedliche Vertriebskanäle, in der Versicherungsbranche z.B. über Ausschließlichkeitsvertreter, Bankvertrieb, Makler, Direktvertrieb etc.. Teil der Distributionspolitik eines Versicherers. << Zurück zur Startseite
mobile marketing (engl.) Bezeichnet die Gesamtheit aller Marketing-Maßnahmen, die online über mobile Endgeräte (insbesondere Smartphones und Tablet-Computer) erfolgen. << Zurück zur Startseite
multiple agents (engl.) Ein Handelsvertreter, der vertraglich mit mehreren Versicherungsunternehmen verbunden und für diese tätig ist. << Zurück zur Startseite
market segmentation (engl.) Aufteilung des Gesamtmarktes nach bestimmten Kriterien in Käufergruppen bzw. -segmente, die hinsichtlich ihres Kaufverhaltens oder kaufverhaltensrelevanter Merkmale in sich homogen und untereinander heterogen sein sollen. Als Segmentierungskriterien kommen zahlreiche Merkmale in Frage, die entweder produktunspezifisch sein können
market research (engl.) Marktforschung beschreibt die zielgerichtete, systematische und nach wissenschaftlichen Kriterien durchgeführte Beschaffung und Analyse von Daten und Informationen als Grundlage beschaffungs- und absatzpolitischer Entscheidungen. Dies umfasst sowohl Ad-Hoc-Forschungsprojekte, regelmäßige Monitorings als auch die systematische Auswertung von anfallenden Daten
market (engl.) Ein (realer oder virtueller) Ort, an dem Angebot und Nachfrage zusammenkommen. << Zurück zur Startseite
marketing (engl.) In einem weitem Verständnis die bewusst marktorientierte Führung des gesamten Unternehmens. In einem engeren Verständnis eine betriebswirtschaftliche Funktion, die alle Maßnahmen zur Bearbeitung des (Absatz-)Marktes zusammenfasst (Marketing-Management) << Zurück zur Startseite
brand, trade mark (engl.) Eine Kennzeichnung (z.B. als Name oder Symbol) von Produkten oder Dienstleistungen zu deren Wiedererkennung im Markt. Dem Anbieter dient dies zur Differenzierung seines Angebots vom Wettbewerb, womit vielfach eine geringere Preiselastizität der Kunden und damit die
broker agreement, brokerage contract (engl.) Obwohl die Courtage für Versicherungen in der Regel vom Versicherungsunternehmen bezahlt wird, wird der Makler als Sachverwalter im Auftrag des Kunden tätig. Der M. regelt entsprechend die Rechte und Pflichten zwischen dem Makler und seinem
broker pool (engl.) Kooperation zwischen Versicherungs- oder Finanzmaklern zur Bündelung des Geschäfts und zur Nutzung gemeinsamer Ressourcen. Dadurch können bei den Versicherern oft bessere Konditionen ausgehandelt und die Kosten z.B. für Verwaltung, IT und Marketing gesenkt werden. Aufgrund gestiegener Regulierung
broker agreement, brokerage contract (engl.) siehe Maklervertrag << Zurück zur Startseite
Makler (Versicherungsmakler)
broker (engl.) Ein auf die Vermittlung von Versicherungsverträgen spezialisierter unabhängiger Handelsmakler (nach §93 HGB). Er vermittelt im Auftrag des Kunden Versicherungsverträge zwischen Versicherungsgesellschaften und Versicherungsnehmern. Bei Abschluss von Verträgen erhält er vom Versicherer eine Courtage. << Zurück zur Startseite
lead management (engl.) Phasenbezogene Teilaufgabe im Kundenbeziehungsmanagement: Am Anfang des Kundenbeziehung steht die Neukundengewinnung, dazu soll der Interessent systematisch von der Aufmerksamkeitsgewinnung bis zum Kaufabschluss begleitet werden. << Zurück zur Startseite
obligation of notification (engl.) Nach § 11 der Versicherungsvermittlungsverordnung hat der Vermittler dem Versicherungsnehmer beim ersten Geschäftskontakt eine Reihe von Angaben klar und verständlich in Textform mitzuteilen. Dazu gehören insbesondere Name und Firma, betriebliche Anschrift, ob er als Versicherungsmakler, als
fee-based advisory (engl.) Beratung, bei der sich der Berater nicht über Provisionen oder Courtagen finanziert, sondern ausschließlich über ein Honorar durch den Kunden bezahlt wird. << Zurück zur Startseite
Bezeichnung für das Interessenvertretungsorgan der selbständigen Vertreter einer Versicherungsgesellschaft. << Zurück zur Startseite
commercial agent (engl.) Ein selbständiger Gewerbetreibender, der für andere Unternehmen Geschäfte vermittelt (nach §84 HGB), in der Versicherungswirtschaft meist als Ausschließlichkeitsvertreter. << Zurück zur Startseite
insurance market research centre (engl.) Forschungsstelle am IVW Köln zum Thema Versicherungsmarketing, Versicherungsvertrieb, Versicherungsmarktforschung, Konsumentenverhalten und Verbraucherschutz. << Zurück zur Startseite
captive (engl.) Siehe Captive.Zum Teil wird der Begriff auch abweichend davon als Synonym für Ausschließlichkeitsvertreter genutzt. << Zurück zur Startseite
Firmeneigener Vermittler
captive (engl.) Siehe Captive. << Zurück zur Startseite
Remote Sales Act (engl.) Bei einem Fernabsatz gelten nach §§ 312c ff. des BGB besondere gesetzliche Regelungen. Insbesondere hat der Anbieter besondere Unterrichtungspflichten, und dem Käufer wird ein Widerrufs- oder Rückgaberecht eingeräumt.
distance selling, remote sales (engl.) Laut BGB § § 312b sind Fernabsatzverträge solche „Verträge über die Lieferung von Waren oder über die Erbringung von Dienstleistungen, einschließlich Finanzdienstleistungen, die zwischen einem Unternehmer und einem Verbraucher unter ausschließlicher Verwendung von Fernkommunikationsmitteln abgeschlossen
Fahrstuhlprovision
Zuweilen verwendeter Begriff für den Tatbestand, dass manche Versicherer die Höhe der Provisionen in Abhängigkeit vom Umfang des Neugeschäfts oder der Bestandshöhe variieren, was zu einer breiteren Spreizung der Einkommen zwischen den Vertretern und somit in vielen Fällen zu einem
EU Insurance Mediation Directive (engl.) Regelt auf EU-Ebene im Sinne eines besseren Verbraucherschutzes insbesondere die Eintragung der Vermittler in ein öffentlich zugängliches Register, Informationspflichten für den Vermittler, Beratungs- und Dokumentationspflichten sowie Einrichtung einer Schlichtungsstelle, und wurde in die nationale Gesetzgebung
statutory permission requirement (engl.) Versicherungsvermittler und -berater brauchen in der Regel eine Zulassung durch die zuständige Industrie- und Handelskammer, die erteilt wird, wenn die persönliche Zuverlässigkeit, geordnete Vermögensverhältnisse, eine Berufshaftpflichtversicherung und entsprechende Sachkunde nachgewiesen werden.
cfaisst 14. August 2015 14. August 2015 Marketing/Vertrieb Weiterlesen
documentation requirement (engl.) Gemäß § 61 des Versicherungsvertragsgesetzes hat der Versicherungsvermittler die Beratung unter Berücksichtigung der Komplexität des angebotenen Versicherungsvertrags zu dokumentieren und dem Versicherungsnehmer vor Abschluss des Vertrags in Textform zu übermitteln. (Siehe auch Beratungspflicht) << Zurück zur Startseite
cfaisst 14. August 2015 29. November 2015 Marketing/Vertrieb Weiterlesen
distribution policy (engl.) Die Gesamtheit aller Entscheidungen und Maßnahmen, um Güter vom Ort ihrer Entstehung zum Abnehmer zu bringen. Dazu gehören bspw. alle Fragen der Vertriebswege, des Standorts und der Logistik. In der Marketingliteratur gilt die Distributionspolitik gemeinhin neben der
cfaisst 11. August 2015 29. November 2015 Marketing/Vertrieb Weiterlesen
direct sales (engl.) Verkauf von Produkten oder Dienstleistungen direkt vom Hersteller an den Kunden, also ohne Zwischenhändler oder Vermittler. << Zurück zur Startseite
database marketing (engl.) Selektiv oder differenziert auf Kundengruppen oder einzelne Kunden ausgerichteter Einsatz von Marketinginstrumenten auf Basis einer Datenbank (Database) mit Kundeninformationen. << Zurück zur Startseite
data mining (engl.) Systematische Anwendung komplexer statistischer Methoden in einer Database, um darin Muster zu erkennen, die für die gezielte Marktbearbeitung eingesetzt werden können. Dies dient zum Beispiel der Früherkennung von potenziellen Kündigern, der Adressauswahl für ein Webemailing, oder speziell
customer lifetime value (engl.) Barwert (abdiskontierter Deckungsbeitrag) eines Kunden über die ganze Dauer der zukünftigen Kundenbeziehung berechnet. Siehe auch Kundenwert. << Zurück zur Startseite
customer care center (engl.) Organisationseinheit, in der die Kontakte zu Kunden und vielfach auch zu Vermittlern (eines Versicherers) zusammengefasst werden und in der vielfach auch einfache Vorgänge abschließend bearbeitet werden. (Siehe auch Call Center) << Zurück zur Startseite
cross selling (engl.) Verkauf zusätzlicher Produkte in einer bestehenden Kundenbeziehung. << Zurück zur Startseite
commission agreement (engl.) Vertrag zwischen Versicherungsunternehmen und Makler, der die Art und Höhe der Courtage für die Vermittlung und Betreuung von Verträgen regelt. << Zurück zur Startseite
brokerage fees (engl.) Die Vergütung eines Maklers. Obwohl Versicherungsmakler im Auftrag des Kunden tätig sind, wird die Vergütung in der Regel vom Versicherer bezahlt. << Zurück zur Startseite
churn rate (engl.) Kennzahl zur Kundenbindung: Anzahl der abgewanderten Kunden in einer Periode im Verhältnis zum durchschnittlichen Kundenbestand der Periode. Der Gegenwert ist die Retention Rate: Die Summe aus Churn Rate und Retention Rate beträgt daher immer 100%. << Zurück
captive (engl.) Vermittler, meist in der Form eines Maklers, der sich im Eigentum eines versicherungsfremden Unternehmens befindet, für welches ausschließlich oder überwiegend er Versicherungsschutz beschafft. Es handelt sich also um eine Alternative zur Versicherungsabteilung, in der das entsprechende Fachwissen gebündelt
call center (engl.) Organisationseinheit, die telefonisch den Kontakt zu Kunden oder zunehmend auch zu Vermittlern schafft. Die Ziele sind das Erreichen von Kundennähe, Kundenbindung sowie Kundenzufriedenheit bzw. Kundenloyalität. Da zunehmend unterschiedliche Kommunikationsformen in derselben Organisationseinheit gebündelt werden und zudem nicht
portfolio commission (engl.) Vergütung eines Versicherungsvermittlers für die Betreuung eines Versicherungsvertrags während der Laufzeit, in Abgrenzung zur Abschlussprovision. Sie berechnet sich in der Regel prozentual im Verhältnis zur Prämie des Kunden. << Zurück zur Startseite
complaint management (engl.) Teilaufgabe im Kundenbeziehungsmanagement: Die Summe aller Maßnahmen, um Beschwerden unzufriedener Kunden zu initiieren und zu erfassen, die Zufriedenheit und Bindung dieser Kunden wiederherzustellen und durch die systematische Auswertung der Beschwerden Lerneffekte zur Verbesserung der Leistungen des Unternehmens
waiver of advice (engl.) Gemäß § 61 des Versicherungsvertragsgesetzes kann der Versicherungsnehmer auf die Beratung durch den Vermittler oder auf deren Dokumentation „durch eine gesonderte schriftliche Erklärung verzichten, in der er vom Versicherungsvermittler ausdrücklich darauf hingewiesen wird, dass sich ein
obligation to (give) advice (engl.) Gemäß § 61 des Versicherungsvertragsgesetzes hat „der Versicherungsvermittler den Versicherungsnehmer, soweit nach der Schwierigkeit, die angebotene Versicherung zu beurteilen, oder der Person des Versicherungsnehmers und dessen Situation hierfür Anlass besteht, nach seinen Wünschen und Bedürfnissen
B2C (engl.) Business to Consumer: Beziehung zwischen Unternehmen und Privatpersonen. << Zurück zur Startseite
B2B (engl.) Business to Business: Beziehungen zwischen mindestens zwei Unternehmen. << Zurück zur Startseite
tied agent (engl.) Versicherungsvertreter, der vertraglich an einen Versicherer gebunden ist und ausschließlich dessen Produkte vertreibt. << Zurück zur Startseite
Ausgleichsanspruch (des Vertreters)
compensatory claims, entitlement to compensation (engl.) Laut § 89b HGB kann ein Handelsvertreter nach Beendigung des Vertragsverhältnisses vom (Versicherungs-)unternehmen einen angemessenen Ausgleich verlangen. In vielen Fällen dient der Ausgleichsanspruch der Altersversorgung des ausscheidenden Vertreters, und wird in vielen Fällen mit
salaried field (sales) staff (engl.) Den angestellten Verkäufern im Außendienst stehen im Gegensatz zum selbständigen Handelsvertreter die üblichen Leistungen wie Urlaub, Urlaubsgeld, Lohnfortzahlung bei Krankheit, Sozialversicherung usw. zu. Sie erhalten ein festes Einkommen (Grundgehalt) und in der Regel zuzüglich ein
change management (engl.) Steuerung der Veränderung von Strukturen und Prozessen im Unternehmen, meist zur Anpassung an veränderte Rahmenbedingungen. Dazu gehören unter anderem abgestimmte Maßnahmen in der der Unternehmensführung, der Organisation, dem Personalmanagement sowie der internen und externen Kommunikation. << Zurück
bancassurance (engl.) Absatzmarktbezogene Kooperation verschiedener Sparten der Finanzdienstleistung, z.B. zwischen Banken oder Sparkassen mit Versicherern. Durch Cross-Selling sollen die bestehenden Kundenbeziehungen ausgebaut werden, der Kunde profitiert durch ein „Alles-aus-einer-Hand“-Prinzip. Durch regulatorische Vorgaben sind die Kooperationspartner in der Regel rechtlich eigenständig,
AIDA (engl.) Ein Akronym für ein klassisches Modell zur Werbewirkung. Es steht für die angenommene Wirkungskette Attention – Interest – Desire – Action. Das Modell muss aber durch die aktuelle Verhaltensforschung zumindest in Teilen als überholt gelten, da auch ohne
agency agreement (engl.) siehe Vertretervertrag << Zurück zur Startseite
agency (engl.) In der Versicherungswirtschaft: Bezeichnung für eine Geschäftsstelle eines Versicherungsunternehmens oder eines selbständigen Vertreters. << Zurück zur Startseite
churn rate (engl.) siehe Churn Rate << Zurück zur Startseite
acquisition commissions (engl.) Vergütung eines Versicherungsvermittlers für die Vermittlung eines neuen Versicherungsvertrags. Sie berechnet sich in der Regel prozentual im Verhältnis zur Prämie des Kunden. << Zurück zur Startseite