Source: http://www.einfach-teilhaben.de/DE/StdS/Ausb_Arbeit/Selbstaendig/selbstaendig_node.html;jsessionid=3AE6655A7385FEC2158F022C00776231.1_cid320
Timestamp: 2018-06-18 06:16:09
Document Index: 16869767

Matched Legal Cases: ['§ 102', '§ 21', '§ 24', '§ 93', '§ 16', '§16']

Selbständig machen - einfach teilhaben - Bundesministerium für Arbeit und Soziales
FAQ-Lis­te "Teil­ha­be von Künst­le­rin­nen und Künst­lern mit Behinderungen"
Schwerbehinderte Menschen können die gleiche Förderung erhalten wie andere Unternehmensgründer. Ergänzend kommen Darlehen oder Zuschüsse vom Integrationsamt in Frage. Sie können außerdem Zuschüsse oder Darlehen für die behinderungsgerechte Gestaltung ihres Arbeitsplatzes erhalten.
Besondere Unterstützungsangebote für schwerbehinderte Menschen
Vor der Gründung eines eigenen Unternehmens, ist es sinnvoll, sich umfassend beraten zu lassen. Vor allem in Hinblick auf die Möglichkeiten der Gründungsunterstützung, die von staatlichen und privaten Institutionen zum Teil auch unentgeltlich angeboten werden, bekommt man so einen guten Überblick. Eine Zusammenstellung von möglichen Beratungsangeboten erhalten Sie auf der Internetseite des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie.
Der Schritt in die Selbständigkeit ist auch für schwerbehinderte Menschen eine Möglichkeit zur Teilhabe am Arbeitsleben. Schwerbehinderte Menschen können vom Integrationsamt Unterstützung bei Gründung eines eigenen Unternehmens oder durch eine Beteiligung an einem bestehenden Unternehmen erfolgen.
Sie können Darlehen oder Zinszuschüsse zur Gründung und zur Erhaltung einer selbständigen beruflichen Existenz in Anspruch nehmen, wenn
sie die erforderlichen persönlichen und fachlichen Voraussetzungen für die Ausübung der Tätigkeit erfüllen,
sie ihren Lebensunterhalt durch die Tätigkeit voraussichtlich auf Dauer sicherstellen können und
Darlehen sollen jährlich mit 10 Prozent getilgt werden. Von der Tilgung kann im Jahr der Auszahlung und im darauffolgenden Jahr abgesehen werden. (§ 102 Absatz 3 Nummer 1 c SGB IX in Verbindung mit § 21 SchwbAV).
Nähere Auskünfte erteilen die Integrationsämter.
Unter bestimmten Voraussetzungen können Existenzgründerinnen und Existenzgründer folgende Unterstützungen erhalten:
technische Arbeitshilfen,
eine Arbeitsassistenz,
die Teilnahme an Leistungen zur Erhaltung und Erweiterung beruflicher Kenntnisse und Fertigkeiten im Rahmen der beruflichen Weiterbildung (§ 24 SchwbAV),
Eingliederungszuschüsse bei Einstellung versicherungspflichtiger Arbeitnehmerinnen/ Arbeitnehmer,
Empfänger von Arbeitslosengeld können bei Vorliegen der Voraussetzungen einen Gründungszuschuss erhalten (§ 93 SGB III) sowie
Empfänger von Arbeitslosengeld II können Einstiegsgeld erhalten (§ 16 b SGB II) oder mit Darlehen und/oder Zuschüssen bzw. Beratung oder Kenntnisvermittlung gefördert werden, wenn dies für die Ausübung der selbständigen Tätigkeit notwendig ist (§16 c Absatz 1 und 2 SGB II).
Informationen des BMAS zur Gründungsförderung
Informationen der Bundesagentur für Arbeit zur Existenzgründung
Existenzgründungsberatung für schwerbehinderte Menschen in Berlin
Go unlimited! Eine Initiative der Evangelischen Kirche Westfalen
Ver­ord­nung über die Schwer­be­hin­der­ten­aus-gleichs­ab­ga­be (Schw­bAV)