Source: http://de.slideshare.net/benzel/schulung-helikopter-flughelfer-in-arbeitssicherheit
Timestamp: 2017-01-17 23:45:48
Document Index: 111301217

Matched Legal Cases: ['Art. 82', 'Art. 5', 'Art. 9', 'Art. 10', 'Art. 3', 'Art 82', 'Art. 5', 'Art. 5', 'Art. 125']

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Schulung Helikopter - Flughelfer Arbeitssicherheit
Guete Morge! Es ist gut, mit allem zu rechnen- Noch besser ist es, auf alles vorbereitet zu sein Mitarbeiterschulung 19.04.2010 Air Grischa - Suva / vbh@suva.ch 2vbh@suva.ch/17.04.2010 3.
Übersicht: Ausgangslage Gesetzliche Grundlagen Entwicklungshilfeangebote für die Kunden Abbruch vs Unfall & Konsequenzen Fall 1 mit Reko Fall 2 ohne Reko "direkt aus Luft" AVOR / Gefährdungsermittlung vs. SOPs 4.
Wechselwirkung Flugbetrieb Ambitionöse Auftraggeber vom Mitarbeiter Auftraggeber Auftrag- geber System- Suva &Beispiel: hersteller BehördenSteinschlag-schutzsysteme Flug- Kontrollen betrieb Unfallabklärung Umfeld Umwelt BAZL & Dritte KontrollenStöreinflüsse durchDritte, Natur, Hindernisse Unfallabklärung Mitarbeiterschulung 19.04.2010 Air Grischa - Suva / vbh@suva.ch 4 5.
Safety - Management - SystemAusgangslage (1)Offerttext (Air Grischa) AGB integrierender Bestandteil des Werkvertrags expliziter Verweis auf Pkt. 3 AGB: Orientierung der Auftraggeber-Mitarbeiter Tragpflicht PSA: Helm, Handschuhe, Gehörschutz, Schutzbrille & ggfs EN361 Auffanggurt BAZL: keine Personen & Last gleichzeitig befördern Mitarbeiterschulung 19.04.2010 Air Grischa - Suva / vbh@suva.ch 5 6.
Ausgangslage (2)AGB / allg. Geschäftsbedingungen (Air Grischa)Pkt 11.3 Der Auftraggeber ist dafür verantwortlich, dass sein Personal und alle anderen Personen, die sich mit der Beförderung der Last befassen oder davon betroffen sind oder die sich am Start- oder Landeplatz befinden, den anwendbaren Sicherheitsvorschriften¹ unterziehen. Er sorgt dafür, dass diese Personen mit den notwendigen und vorgeschriebenen Schutzausrüstungen ausgerüstet sind und weist Personen ohne die vorgeschriebene Ausrüstung vom Start- bzw. Lande-platz weg. Der Auftraggeber richtet für allfällige Zuschauer den notwendigen Sicherheitsabstand ein.¹ anwendbare Sicherheitsvorschriften: Eine vielzahl Gesetze, Verordnungen, Richtlinien, Normen wie z.B. - Gesetze über den Flugbetrieb - Bauarbeitenverordnung - UVG & VUV Mitarbeiterschulung 19.04.2010 Air Grischa - Suva / vbh@suva.ch 6 7.
Ausgangslage (3)Flughelfer - Syllabus:Schutzziel: Es muss verhindert werden, dass Personen von Drittfirmen und unbeteiligte Dritte durch ihr eigenes Verhalten oder das Fehlverhalten des Flughelfers gefährdet werden oder den Flugbetrieb gefährden.Kompetenzenregelung: Sicherheit durch Organisation und klare Hierarchie & KommandosRisikoanalyse / Gefährdungsermittlung: Gefahr erkannt  Gefährdung minimieren Eine Gefährdungsermittlung ist keine akkademische Aufgabe! Mitarbeiterschulung 19.04.2010 Air Grischa - Suva / vbh@suva.ch 7 8.
SOPsstandard operation procedures Einflüsse des Auftraggebers frühzeitig Einflüsse der Fracht erkennbar? Situation am Aufnahme- und Abladeplatz? Umgang mit Dritten abgedeckt? Mitarbeiterschulung 19.04.2010 Air Grischa - Suva / vbh@suva.ch 8 9.
Unfallversicherungsgesetz - UVG Art. 82 Der Arbeitgeber ist verpflichtet, zur Verhütung von Berufsunfällen und Berufskrankheiten alle Massnahmen zu treffen, die nach der Erfahrung notwendig, nach dem Stand der Technik anwendbar und den gegebenen Verhältnissen angemessen sind. Mitarbeiterschulung 19.04.2010 Air Grischa - Suva / vbh@suva.ch 9 10.
Verordnung über dasUnfallversicherungsgesetz - VUV Priorisierung der Schutzmassnahmen (VUV Art. 5) - Kollektivschutzmassnahmen haben absoluten Vorrang (Auffangnetze, Geländer, Gerüste) - gefolgt von technischen Einrichtungen und Geräten (Hubarbeitsbühnen, Podeste etc) Zusammenwirken mehrerer Betriebe (VUV Art. 9) - Systematische Absprache / Koordination / Massnahmenplanung, wenn mehrere Betriebe an einem Arbeitsplatz aktiv sind Temporäre Mitarbeiter (VUV Art. 10) - Temporäre MA müssen bezüglich Arbeitssicherheit in jeglicher Hinsicht wie eigenes Personal behandelt werden Mitarbeiterschulung 19.04.2010 Air Grischa - Suva / vbh@suva.ch 10 11.
Bauarbeitenverordnung - BauAV: Planung (BauAV Art. 3) - Planung erfolgt so, dass Unfallrisiko möglichst klein ist - Auftragnehmer prüft, welche Massnahmen getroffen werden müssen - Im Werkvertrag (!) müssen eigene und bauseitige Massnahmen aufgeführt werden - Auftraggeber ist auch für Subunternehmer verantwortlich - Arbeitgeber stellt sicher, dass geeignete Materialien, Installationen & Geräte in ausreichender Anzahl vorhanden sind Mitarbeiterschulung 19.04.2010 Air Grischa - Suva / vbh@suva.ch 11 12.
Kurzübersicht gesetzliche Grundlagen Respektierung würde Absturzunfälle wohl halbierenGrundsatz ArtikelAbsturzsicherungsmassnahmen ab 2.0m Absturzhöhe treffen BauAV 15 & 28Ausnahmen: ab 3m auf Dächern, ab 5m auf mobilen LeiternFassadengerüst- und Auffangnetzpflicht ab 3.0m Absturzhöhe BauAV 18Bodenöffnungen & nicht durchbruchsichere Flächen sind BauAV 17 & 35jederzeit zu sichern (Eternit gilt als nicht durchbruchsicher)PSA gegen Absturz ist nur zulässig, wenn: BauAV 19- Kollektivschutzmassnahmen (z.B. Gerüste) und VUV 5- technische Hilfsmittel (z.B. Hubarbeitsbühnen) unmöglich sindArbeiten mit PSAgA dürfen nur durch nachweislich ausgebildetes VUV 5, 8Personal ausgeführt werdenkeine Alleinarbeit mit PSAgA VUV. 8Rettung jederzeit mit eigenen Mittel sicherstellen BauAV 7 Mitarbeiterschulung 19.04.2010 Air Grischa - Suva / vbh@suva.ch 12 13.
Mögliche Konsequenzen bei NichtbeachtungStGB & UVGGrundsatz ArtikelVorsätzliche oder fahrlässige Missachtung geltender Regeln der UVGArbeitssicherheit führt zu Busse oder Gefängnis 112 / 113.1 Wer vorsätzlich bei der Leitung oder Ausführung eines Bauwerkes StGBoder eines Abbruches die anerkannten Regeln der Baukunde ausser acht 229lässt und dadurch wissentlich Leib und Leben von Mitmenschengefährdet, wird mit Gefängnis und mit Busse bestraft.  richtet sich gegen Jurist..2 Lässt der Täter die anerkannten Regeln der Baukunde fahrlässig oder Privat-ausser Acht, so ist die Strafe Gefängnis oder Busse. person1. Die Unfallkosten sind immer gedeckt. Allgemeines2. Mit Leistungskürzungen muss MA nicht rechnenLiegt jedoch Vorsatz oder Grobfahrlässigkeit vor, kann dieleistungserbringende Unfallversicherung Haftpflichtansprüche gegenüberdem verursachenden Betrieb geltend machen. Mitarbeiterschulung 19.04.2010 Air Grischa - Suva / vbh@suva.ch 13 14.
Mögliche Konsequenzen beiMissachtung konkret Stillegung von Teilen der Baustelle per Verfügung Stillegung der gesamten Baustelle Beizug der Bauherrschaft Strafanzeige StGB 229 Stand Jan. 2010 14 15.
Entwicklungshilfe für bestehende undinteressierte Kunden Auf Merkblätter & Checklisten hinweisen z.B www.suva.ch/waswo/44005 , INRS "R 404 travaux Heliportés", SBV Leporello etc. Seminar "AVOR Flugbetrieb" anbieten? Flugbetriebs-AVOR als kostenpflichtige Dienstleistung anbieten? Mitarbeiterschulung 19.04.2010 Air Grischa - Suva / vbh@suva.ch 15 16.
Kunden mit Ihrer Erfahrung unterstützenKatalog mit Praxisbeispiele erstellen Einführtrichter innen- / aussenliegend  Stabil / fix oder demontierbar Leitseile  Vorteile & Risiken Lasttraversen / Tragjoche  Vorteile & Risiken Materialumschlags- plattformen  geometrische & bauliche Anforderungen Provis. Bauteilstabilisierung stabil, kein Hindernis für nächste Rotation Flug AVOR im Werk (Wägen statt rechnen, Listen, Markierungen etc.) Mitarbeiterschulung 19.04.2010 Air Grischa - Suva / vbh@suva.ch 16 17.
Windanfällige Lasten Instruktion Drittpersonen - rotierende Last - Downwash - Downwash: Horizontale Effekte zT zeitversetzt Mitarbeiterschulung 19.04.2010 Air Grischa - Suva / vbh@suva.ch 17 18.
Aus unserem gemeinsamen Alltag -oder Vorsicht Falle: Mitarbeiterschulung 19.04.2010 Air Grischa - Suva / vbh@suva.ch 18 19.
Absturzkanten 100% sichernab 2.0m Absturzhöhe Mitarbeiterschulung 19.04.2010 Air Grischa - Suva / vbh@suva.ch 19 20.
Trügerische Sicherheit "Halbwegs sicher" ist am kritischsten oder das Gegenteil von "Gut" war "gut gemeint" Mitarbeiterschulung 19.04.2010 Air Grischa - Suva / vbh@suva.ch 20 21.
.. PSA auch am Wasser! Alle drei! Mitarbeiterschulung 19.04.2010 Air Grischa - Suva / vbh@suva.ch 21 22.
Und nun?Augen zu und durch oder abbrechen? Wie definiert sich Professionalität - Gegenüber eigener Firma - Gegenüber Auftraggeber Welchen Ruf gilt es zu wahren? Gesetzliche Verantwortung? Moralische Verantwortung? Mitarbeiterschulung 19.04.2010 Air Grischa - Suva / vbh@suva.ch 22 23.
Verantwortlichkeit resultiert aus: Öffentlichem Strafrecht Privatrecht Recht OR / Haft- UVG pflicht- ArG StGB recht Stand Jan. 2010 23 24.
Wer ist Arbeitgeber? Arbeitgeber ist, wer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beschäftigt. Arbeitgeber ist im Prinzip auch jeder, der befugt ist, Weisungen zu geben (Polier, Bauführer, Projektleiter, Chefmonteur etc). Er trägt die Verantwortung für Weisungen - die er gab - hätte geben sollen - die er gab, aber nicht durchsetzte Wir sind alle Arbeitgeber! 24 25.
Pflichten des Arbeitnehmers(UVG 82/3 - VUV 11 - ArG 6/3)Der Arbeitnehmer muss: den Arbeitgeber in der Durchführung der AS/GS-Vorschriften unterstützen PSA und Sicherheitseinrichtungen benützen Mängel beheben oder melden Arbeitstauglich sein (Suchtmittel etc.)  Der Arbeitgeber hat das Recht, eigene Regeln aufzustellen Wir sind alle Arbeitnehmer! 25 26.
WechselspielAuftraggeber - Flugbetrieb Vor und nach der Rotation ist der Auftraggeber für die Situation am Aufnahme- und Montageplatz verantwortlich Während dem Flugbetrieb haben Sie das Sagen Wer das Sagen hat, trägt 100% Verantwortung, so ziemlich "all inclusive" Mitarbeiterschulung 19.04.2010 Air Grischa - Suva / vbh@suva.ch 26 27.
Aus eigener Erfahrung:Flughelfer & Fremdmonteure Man kennt sich erst seit wenigen Minuten Man weiss nicht, wie sein Gegenüber in Extremsituationen reagiert (z.B Turbulenzen) Adrenalin macht übermütig! … und plötzlich hat man zusätzliche Helfer Mitarbeiterschulung 19.04.2010 Air Grischa - Suva / vbh@suva.ch 27 28.
Fallbeispiel 1:Reko erfolgt, Kunde hat AGBs etc. Ungesicherte Absturzstellen Zuviel Personal Mangelhafte PSAWie verhalten Sie sich? Mitarbeiterschulung 19.04.2010 Air Grischa - Suva / vbh@suva.ch 29 30.
Fallbeispiel 2:keine Reko - Erstkontakt Aufnahmeplatz Situation am AufnahmeplatzWie reagieren Sie? Mitarbeiterschulung 19.04.2010 Air Grischa - Suva / vbh@suva.ch 30 31.
Fallbeispiel 3:Reko mit Kunde und sie sehen das: Info: Diese Situation fällt bereits unter Arbeiten am hängenden Seil (BauAV Art 82) Was ist hier alles falsch? Mitarbeiterschulung 19.04.2010 Air Grischa - Suva / vbh@suva.ch 31 32.
Fallbeispiel 4: Welche Massnahmen sind zu treffen? Mitarbeiterschulung 19.04.2010 Air Grischa - Suva / vbh@suva.ch 32 33.
Einleitung Gefährdungsermittlung Wie können Unfälle verhindert werden? 1 Unfall mit Todesfolgen Sachschaden 10 Invaliditätsfälle 1000 Unfälle Unfall 10‘000 Sachschäden Ereignis Technik Organisation 100‘000 FastunfälleGefahren-Portfolio Unsichere Handlungen und Bedingungen Person Erfassen, beurteilen Gefährdungen (Abschätzungen aus 5-Jahrebericht Suva, 1998-2002.) 220_080912_Gefahrenportfolio_afo.hsr.fpp 34 35.
Einleitung Wie können Unfälle verhindert werden? Gefährdungs- TechnikGefährdung Organisation (Schaden) sicherheitstechnische Sicherheit organisiert Regeln Unsichere ereignis Unfall Handlungen und Bedingungen Person sicherheitsgerechtes VerhaltenUrsachen Wirkung Notfall- Unfallverhütung / Präventionsarbeit organisation 220_080912_Gefahrenportfolio_afo.hsr.fpp 35 36.
Was können die Betriebe tun? Gefahren im Betrieb ermitteln Massnahmen treffen, um die Gefahren zu eliminieren Massnahmen konsequent umsetzen und aufrechterhaltenUnfälle sind keine Zufälle.Unfälle werden verursacht!Was zählt sind die Taten! Stand: Juni 2009 36 37.
Gefährdungsermittlung & Sicherheitskonzept kein Hexenwerk! Gefährdungsermittlung Mitarbeiterschulung 19.04.2010 Air Grischa - Suva / vbh@suva.ch 37 38.
Gefährdungsermittlung undMassnahmenplanung Gefährdungsermittlung: - Keine akkademische Aufgabe - gesunder Menschenverstand ist gefragt - praktische Erfahrung ist gefragt, aber nicht nach dem Motto: "wir machen es so wie immer!" - Augenmass mit Blick auf das Wesentliche bewahren! Einfache Lösungsansätze - Was sagt Ihnen Ihr Bauchgefühl? - Wie würden Sie Ihrer Frau die ideale Arbeitssituation umschreiben? - Wie müsste die Situation aussehen, damit Sie Ihren 12 jährigen Sohn mitarbeiten lassen würden? Mitarbeiterschulung 19.04.2010 Air Grischa - Suva / vbh@suva.ch 38 39.
ArbeitsvorbereitungWas ist wann gefordert?Zu beachten:1. Umfeld / Umwelt2. Arbeitstechnik (Stand der Technik)3. Ausbildung Auftrag4. Ausrüstung Wurden die richtigen Methoden & Techniken gewählt? Mitarbeiterschulung 19.04.2010 Air Grischa - Suva / vbh@suva.ch 39 40.
GrundsatzentscheidVorgesetzte / AVOR Auftragsanalyse - Kann Betrieb die generellen Risiken für eine Auftragsabwicklung eingehen? - Sind die technischen Voraussetzungen für Abwicklung gegeben? - Sind die personellen Voraussetzungen und die fachtechnische Kompetenzen für die Abwicklung vorhanden? - Bei Manko: Sind Kooperationen sinnvoll? Entscheid Ja / Nein 41.
Vorgehen bei Ja-Entscheid  Baustellendaten erfassen  Vorgehen / Arbeitsabläufe definieren  Gefahren beurteilen  Systemgrenzen definieren  ggfs projektspezifisches Sicherheitskonzept erarbeiten  Kontrollplan definieren  Bauherrschaft / Bauleitung einbinden 42.
Standardisierte Prozesseauch am Boden AVOR-Checkliste für Auftraggeber erarbeiten Klarer Hinweis auf "no go" Situationen Standardisierte PSA Standardisierte Arbeitstechniken Standardisierte Erste Hilfe – Einrichtungen Generelle Verhaltensregeln ( Alkohol etc. ) Bestimmungen Gesundheitsschutz 43.
ProjektspezifischesSicherheitskonzept Zusammenfassend über gesamten Bauablauf In der Ausschreibung bereits klar definiert Von jedem Subunternehmer bestätigt Vom Arbeitgeber und Bauleiter "gnadenlos" um- & durchgesetzt Stand Jan. 2010 43 44.
SicherheitssystemDie 10 Elemente des Sicherheitssystems 45.
SicherheitssystemDie 10 Elemente des Sicherheitssystems 46.
Beispiele Gefährdungsermittlung undSicherheitskonzept AVOR-Blatt Höhenarbeiter Beispiel Eberle Mitarbeiterschulung 19.04.2010 Air Grischa - Suva / vbh@suva.ch 46 47.
Auftraggeber  VorgabenArbeitgeber  Ausbildung  Kompetenz  Motivation Mitarbeiterschulung 19.04.2010 Air Grischa - Suva / vbh@suva.ch 47 48.
Schutzhelmtragpflicht (Art. 5)Schutzwirkung Praxisbeispiel I Stand Jan. 2010 48 49.
Schutzhelmtragpflicht (Art. 5)Schutzwirkung Praxisbeispiel II Stand Jan. 2010 49 50.
Ein Gerüstunfall vor Gericht Mitarbeiterschulung 19.04.2010 Air Grischa - Suva / vbh@suva.ch 51 52.
Inhalt Strafprozess Haftpflichtprozess Regress der Unfallversicherung Leistungen der Betriebshaftpflichtversicherung Mitarbeiterschulung 19.04.2010 Air Grischa - Suva / vbh@suva.ch 52 53.
Situation vor dem Unfall16. Juni 2006, schön und trocken Mitarbeiterschulung 19.04.2010 Air Grischa - Suva / vbh@suva.ch 53 54.
Sachverhalt ca. 250 cm Mitarbeiterschulung 19.04.2010 Air Grischa - Suva / vbh@suva.ch 54 55.
Strafantrag gegen Bauleiter,Gerüstersteller, Gerüstbenutzer Gestützt auf diesen Sachverhalt werden die drei folgenden Beschuldigten dem Amtsgericht Olten-Gösgen wegen fahrlässiger schwerer Körperverletzung gemäss Art. 125 Abs. 2 StGB überwiesen. Mitarbeiterschulung 19.04.2010 Air Grischa - Suva / vbh@suva.ch 55 56.
Die Beschuldigten mit ihrenVertretern Mitarbeiterschulung 19.04.2010 Air Grischa - Suva / vbh@suva.ch 56 57.
Urteil BauleiterMittelschweres Verschulden 60 Tagessätze à Fr. 180.-, bedingte Strafe mit Bewährung auf 2 Jahre Prozesskosten 1/3 Fr. 1000.- Mitarbeiterschulung 19.04.2010 Air Grischa - Suva / vbh@suva.ch 57 58.
Urteil GerüsterstellerMittelschweres Verschulden 60 Tagessätze à Fr. 150.-, bedingte Strafe mit Bewährung auf 2 Jahre Prozesskosten 1/3 Fr. 1000.- Mitarbeiterschulung 19.04.2010 Air Grischa - Suva / vbh@suva.ch 58 59.
Urteil Arbeitgeber desVerunfalltenMittelschweres Verschulden 30 Tagessätze à Fr. 70.-, bedingte Strafe mit Bewährung auf 2 Jahre Prozesskosten 1/3 Fr. 1000.- Mitarbeiterschulung 19.04.2010 Air Grischa - Suva / vbh@suva.ch 59 60.
Haftpflichtprozess: Der Straftatbestand wird übernommen Das Rechtsbegehren wird eröffnet Plädoyer, Kläger Plädoyer, Beklagter Urteil und Begründung Mitarbeiterschulung 19.04.2010 Air Grischa - Suva / vbh@suva.ch 60 61.
Schadenersatzforderungen gegenGerüstersteller Erwerbsausfall Fr. 646‘310.— Haushaltsschaden Fr. 459‘590.— Pflegeschaden Fr. 10‘540.— Schadenszins Fr. 3‘025.— Vorprozessualer Aufwand Fr. 20‘000.— Genugtuung Fr. 25‘240.— Total Fr. 1’164’705.—Parteienentschädigung + Gerichtskostenvollumfänglich zu Lasten des Beklagten. Mitarbeiterschulung 19.04.2010 Air Grischa - Suva / vbh@suva.ch 61 62.
Zivilurteil Schuldig infolge Werkeigentümerhaftung:  Werkmangel und Kausalhaftung sind gegeben.  Verschulden wurde durch Vorinstanz beurteilt.  Direkte Haftung (Gerüst wurde begutachtet) ist angezeigt. Mitarbeiterschulung 19.04.2010 Air Grischa - Suva / vbh@suva.ch 62 63.
Urteil Gerüstbauer zivilrechtlichesVerfahren  Erwerbsausfall Fr. 389‘805.60  Haushaltsschaden Fr. 367‘672.—  Pflegeschaden Fr. 8‘400.—  Vorprozessualer Aufwand Fr. 16‘000.—  Genugtuung Fr. 5‘200.—  Parteienentschädigung Fr. 25‘000.—  Gerichtskosten, 70 % Fr. 40‘320.— (30% zu Lasten Kläger) --------------------- Total Fr. 852‘397.60 Mitarbeiterschulung 19.04.2010 Air Grischa - Suva / vbh@suva.ch 63 64.
Leistungsumfang derHaftpflichtversicherung Suva Regress Fr. 1‘300‘000.00 IV Regress Fr. 400‘000.00 BVG Regress …………………. Zivilurteil Fr. 852‘397.60 Gesamtschaden Fr. 2‘552‘397.60 Mitarbeiterschulung 19.04.2010 Air Grischa - Suva / vbh@suva.ch 64 65.
Gerüstunfall vor Gericht -Regress der Unfallversicherung ca. 250 cm  Olten, 24. Januar 2008Bruno Vogel, Rechtsanwalt, Suva Rechtsabteilung Mitarbeiterschulung 19.04.2010 Air Grischa - Suva / vbh@suva.ch 65 65 66.
Geldleistungen (UVG 16 ff.) Mitarbeiterschulung 19.04.2010 Air Grischa - Suva / vbh@suva.ch 66 67.
Regress des Sozialversicherers Der Sozialversicherer will möglichst viel seiner ausgerichteten Versicherungs- Leistungen regressieren Gesetzliche Regelung  Auftrag Verursacherprinzip – sachgerechte Kostenzuweisung Entlastung des Prämienzahlers des Sozialversicherers bzw. Schutz der Betriebe, die die Arbeitssicherheit umsetzen, vor höheren Prämien Mitarbeiterschulung 19.04.2010 Air Grischa - Suva / vbh@suva.ch 67 68.
Botschaften an die BeteiligtenDachbotschaft Koordination bringt Sicherheit  Planer / Bauleiter „Ich verlange und akzeptiere nur sichere Gerüste―  Gerüstersteller „Ich erstelle Gerüste korrekt und sicher―  Gerüstbenutzer „Ich arbeite nur auf sicheren Gerüsten― Mitarbeiterschulung 19.04.2010 Air Grischa - Suva / vbh@suva.ch 68 Empfohlen
SEO for Startups - AlphaLab Aug 2011 ry0ohki
SZP-L3: Erwartungshaltungen - ausbildung - verantwortung - selbstvertrauen / ...