Source: https://www.frag-einen-anwalt.de/BGHW-Unfternehmenversicherung--f317528.html
Timestamp: 2018-11-20 16:41:28
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BGHW Unfternehmenversicherung
22.10.2018 16:27 |
wir sind eine GbR. Unser Geschäft haben wir 2009 eröffnet. Seit einigen Jahren fordert die BGHW Beiträge für eine Unfallversicherung. Wir haben nie so eine Versicherung abgeschlossen.
Die wurde von der BGHW festgelegt. Das kennen Sie ja sicher.... ...wurde in einer freiwillige gewandelt die dann doch wieder Pflicht ist wenn man keine Befreiung beantragt.
Müssen wir nun versichert sein? In diesem Jahr haben wir nun doch gekündigt. Allerdings verstehe ich nicht warum ich eine Versicherung kündigen soll, die ich nie abgeschlossen habe.
Ich habe keine Nerven mit für dieses Hin und Her.
Würden Sie den Fall übernehmen wollen? Wir sind unsere Chancen?
Im Anhang ist grob alles aufgeführt.
Ergänzend sei gesagt: ich bin die 71-jährige Rentnerin mit 400 Euro Rente. Das kleine Geschäft sollte meine Rente etwas aufbessern. Nun ja.. tut nur sehr Sperlich. Angestellte haben wir keine.
Das Geschäft ist ein Bioladen mit Bistro. Weshalb ich nicht verstehe warum wir bei den BGHW versichert sind. Ist es nicht Nahrungsmittel und Gaststätten? Eine Sachbearbeiterin der BGHW sagte mir dass wir dort nicht zahlen müssten?
versichert versichert Pflichtversicherung Befreiung
22.10.2018 | 17:41
Die Aussage der Sachbearbeiterin der BGHW ist zutreffend. Nicht in jedem Fall besteht eine Pflichtversicherung in der jeweiligen Berufsgenossenschaft. Aufgrund dessen, dass Sie keine Arbeitnehmer beschäftigen und Sie derzeit in der BGHW versichert sind, die zu den Berufsgenossenschaften zählt, in denen keine Pflichtversicherung besteht, können Sie die Versicherung kündigen. Der Abschluss zur Zeit Ihrer Eröffnung war nicht notwendig, da zu diesem Zeitpunkt noch eine Pflichtversicherung bestand. Erst im Jahr 2011 hat sich die Satzung geändert, wonach nunmehr für Unternehmer und deren Ehegatten die Möglichkeit einer freiwilligen Versicherung besteht.
Meines Erachtens nach ist die BGHW auch nicht die richtige Berufsgenossenschaft. Nach Ihrer Beschreibung wäre die BGN zuständig. Auch hier besteht für Unternehmer und deren Ehegatten keine Pflichtversicherung, sondern lediglich die Möglichkeit einer freiwilligen Versicherung.
Gerne kann ich für Sie den Fall übernehmen und die Mitgliedschaft in der BGHW kündigen.
Nachfrage vom Fragesteller	23.10.2018 | 17:56
Wir wollten wissen ob wir die BGHW Beiträge zahlen müssen, die wir ab 2011 nicht bezahlt haben.
Wir haben allerdings nicht diesen Antrag auf Befreiung bestellt. Die Information, dass es PFLICHT ist haben wir wohl übersehen. Ich kann nur auch wirklich nicht verstehe warum ich für eine freiwillige Versicherung einen Antrag auf Befreiung stellen muss. Dann ist doch nicht mehr als freiwillig anzusehen.
Wenn eine Versicherung FREIWILLIG ist, gibt es doch keinen Grund Beiträge zu zahlen?
Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 23.10.2018 | 19:38
aufgrund dessen, dass es sich um eine freiwillige Versicherung handelt, müssen Sie keine Beiträge nachzahlen.
Ein Anhang ist Ihrer Frage übrigens nicht beigefügt.
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