Source: https://diekolumnisten.de/2016/09/03/schwule-rehabilitieren/?replytocom=8073
Timestamp: 2019-11-20 11:57:46
Document Index: 265654644

Matched Legal Cases: ['§ 175', 'Art. 1', '§ 175', '§ 175', '§ 175', '§ 175', '§ 175', '§ 175', '§ 175', '§ 175', 'BGH', 'Art. 2', 'Art. 2', 'Art. 1', '§ 175', '§ 175', '§ 175', '§ 176', '§ 175', '§ 175', '§ 175', '§ 175', '§ 151', 'Art 1']

Die Würde des Schwulen ist unantastbar – Die Kolumnisten. Persönlich. Parteiisch. Provokant.
Die Würde des Schwulen ist unantastbar
Heinrich Schmitz	3. September 2016 Kultur, Politik, Recht, Recht klar
123 Jahre lang wurden in Deutschland Homosexuelle strafrechtlch verfolgt und verurteilt. Auch unter Geltung des Grundgesetzes. Ein Lehrbeispiel dafür, dass man das als Sittengesetz verbrämte „gesunde“ Volksempfinden nicht über die individuellen Freiheitsrechte stellen darf. Es ist an der Zeit, das vom Staat begangene Unrecht zu korrigieren.
Foto: Kevin Kurz / Some rights reserved / http://piqs.de/fotos/39266.html Bearbeitung: HS
„Diese Schandtaten des Rechtsstaats werden wir niemals wieder ganz beseitigen können, aber wir wollen die Opfer rehabilitieren. Die verurteilten homosexuellen Männer sollen nicht länger mit dem Makel der Verurteilung leben müssen.“ schrieb Justizminister Heiko Maas (SPD) am 11.Mai 2016. Ein Gesetzentwurf wurde für Juli angekündigt.
Ja, es ist eine Schande für den Rechtsstaat, der – getragen von der homophoben Mehrheitsstimmung in der Bevölkerung – auch nach dem Ende des NS-Regimes rund 100000 Männer wegen homosexueller Handlungen verfolgte und rund 50000 verurteilte. Erst 1994 wurde der § 175 StGB endgültig gekippt. Bis dahin mussten Schwule in Angst und Schrecken vor der Staatsgewalt leben. Selbst die bereits seit dem Kaiserreich geführten Listen mit damals sogenannten „Urningen“, später „Rosa Listen“ genannt, wurden in der Bundesrepublik ohne Bedenken weiter geführt. Homosexuelle galten als „Sittenstrolche“, verachtet, verfolgt und in Gefängnisse gesteckt. Auch dort wurden sie wie der letzte Dreck behandelt. Art. 1 GG, der die Würde des Menschen für unantastbar erklärt, galt für sie nicht.
Noch jetzt, 22 Jahre nach der Streichung des § 175 StGB im Jahr 1994, gelten viele verurteilte Homosexuelle weiterhin als vorbestraft. 22 Jahre war für den Gesetzgeber schon Zeit, den zu Unrecht Verurteilten endlich zu ihrem Recht zu verhelfen. Geschehen ist nichts.
Die traurige Geschichte der Verfolgung
Bereits im StGB von 1871, das am 1. Januar 1872 in Kraft trat, fand sich der § 175, der neben sexuellen Handlungen von Männern noch die „widernatürliche Unzucht mit Tieren“ unter Strafe stellte.
Fassung von 1871
§ 175 Widernatürliche Unzucht
Die widernatürliche Unzucht, welche zwischen Personen männlichen Geschlechts oder von Menschen mit Tieren begangen wird, ist mit Gefängnis zu bestrafen; auch kann auf Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte erkannt werden.
Von den Nazis wurde 1935 der Sex mit Tieren in den neuen § 175b ausgelagert, aber die Höchststrafe des § 175 von 6 Monaten auf 5 Jahre erhöht und gleichzeitig der Tatbestand auf sämtliche „unzüchtigen“ Handlungen erweitert, während zuvor nach der Rechtsprechung durch das Tatbestandsmerkmal „widernatürlich“ immerhin nur beischlafähnliche Handlungen erfasst waren.
Fassung von 1935
§ 175 Unzucht zwischen Männern
(1) Ein Mann, der mit einem anderen Mann Unzucht treibt oder sich von ihm zur Unzucht mißbrauchen läßt, wird mit Gefängnis bestraft.
(2) Bei einem Beteiligten, der zu Zeit der Tat noch nicht einundzwanzig Jahre alt war, kann das Gericht in besonders leichten Fällen von Strafe absehen.
Außerdem kam noch ein Tatbestand für „erschwerte Fälle“ hinzu:
§ 175a Erschwerte Fälle
Mit Zuchthaus bis zu zehn Jahren, bei mildernden Umständen mit Gefängnis nicht unter drei Monaten wird bestraft:
1. ein Mann, der einen anderen Mann mit Gewalt oder durch Drohung mit gegenwärtiger Gefahr für Leib oder Leben nötigt, mit ihm Unzucht zu treiben, oder sich von ihm zur Unzucht mißbrauchen zu lassen;
2. ein Mann, der einen anderen Mann unter Mißbrauch einer durch ein Dienst-, Arbeits- oder Unterordnungsverhältnis begründeten Abhängigkeit bestimmt, mit ihm Unzucht zu treiben oder sich von ihm zur Unzucht mißbrauchen zu lassen;
3. ein Mann über einundzwanzig Jahre, der eine männliche Person unter einundzwanzig Jahren verführt, mit ihm Unzucht zu treiben oder sich von ihm zur Unzucht mißbrauchen zu lassen;
4. ein Mann, der gewerbsmäßig mit Männern Unzucht treibt oder von Männern sich zur Unzucht mißbrauchen läßt oder sich dazu anbietet.
Die Bundesrepublik Deutschland übernahm die Vorschrift bedenkenlos. Der Bundesgerichtshof bestätigte in mehreren Entscheidungen die Rechtsprechung der Gerichte aus der NS-Zeit. Er hatte keine Bedenken.
Gegen die Fortgeltung des § 175 StGB in der Fassung des Gesetzes zur Änderung des StGB vom 28. Juni 1935 (RGBl I S 839) bestehen keine Bedenken. (BGH 13.3.1951 – 1 StR 1/51)
Nach einer Verfassungsbeschwerde hielt das Bundesverfassungsgericht im Jahr 1957 diese unsäglichen Vorschriften ebenfalls als verfassungsgemäß aufrecht.
Hemmungsloses Sexualbedürfnis
Da stehen schon gruselige Sachen drin. Einen Verstoß gegen den Gleichheitssatz – nur Männer, nicht Frauen wurden strafrechtlich wegen ihrer Sexualität verfolgt – sah das Gericht mit folgender Begründung nicht als gegeben an:
Diese Verschiedenheiten des Geschlechtslebens machen sich bei der Gleichgeschlechtlichkeit womöglich noch stärker geltend als bei heterosexuellen Beziehungen, da der auf Mutterschaft angelegte Organismus der Frau unwillkürlich den Weg weist, auch dann in einem übertragenen sozialen Sinne fraulich-mütterlich zu wirken, wenn sie biologisch nicht Mutter ist, während eine entsprechende Kompensation beim Manne fehlt. So gelingt der lesbisch veranlagten Frau das Durchhalten sexueller Abstinenz leichter, während der homosexuelle Mann dazu neigt, einem hemmungslosen Sexualbedürfnis zu verfallen (Giese; ähnlich Grassberger und Scheuner).“
Ähnliches Gedankengut findet man heute z.B. in deutsch-katholischen Fürstenkreisen.
Für die Verschiedenheit männlicher und weiblicher Homosexualität spielt es ferner eine Rolle, daß die Anfälligkeit gegen Verführung der zum gleichgeschlechtlichen Verkehr Aufgeforderter. in der Pubertät je nach dem Geschlecht verschieden ist. Alle Sachverständigen stimmen darin überein, daß es in der Pubertät eine Phase der Zielunsicherheit des Geschlechtstriebes gibt, und daß die in dieser Periode empfangenen Eindrücke von entscheidender Bedeutung für die Prägung der Persönlichkeit des Heranwachsenden sein können. Eine homosexuelle Verführung in dieser Altersstufe ist besonders geeignet, zu Fehlprägungen des sexuellen Empfindens zu führen, wobei offen bleiben kann, ob diese Gefahr nur da besteht, wo die Veranlagung des Verführten ihre Verwirklichung begünstigt. Die Gefahr solcher Fehlprägung ist aber bei Mädchen weit geringer als bei männlichen Jugendlichen. Diese allgemeine Erfahrung wird von den Sachverständigen zum Teil darauf zurückgeführt, daß das Mädchen weit mehr als der Knabe durch ein natürliches Gefühl für sexuelle Ordnung bewahrt werde, zum Teil darauf, daß die Mädchen altersmäßig früher auf heterosexuelle Beziehungen fixiert seien (Scheuner, Wiethold-Hallermann).“
Sittliche Anschauungen des Volkes
Ein Verstoß gegen Art. 2 GG wurde mit folgender Begründung verneint:
Gleichgeschlechtliche Betätigung verstößt eindeutig gegen das Sittengesetz. Auch auf dem Gebiet des geschlechtlichen Lebens fordert die Gesellschaft von ihren Mitgliedern die Einhaltung bestimmter Regeln; Verstöße hiergegen werden als unsittlich empfunden und mißbilligt. Allerdings bestehen Schwierigkeiten, die Geltung eines Sittengesetzes festzustellen. Das persönliche sittliche Gefühl des Richters kann hierfür nicht maßgebend sein; ebensowenig kann die Auffassung einzelner Volksteile ausreichen. Von größerem Gewicht ist, daß die öffentliche Religions – BVerfGE 6, 389 (434)BVerfGE 6, 389 (435) – gesellschaften, insbesondere die beiden großen christlichen Konfessionen, aus deren Lehren große Teile des Volkes die Maßstäbe für ihr sittliches Verhalten entnehmen, die gleichgeschlechtliche Unzucht als unsittlich verurteilen. Der Beschwerdeführer hält zwar die Verurteilung der Homosexualität durch die Lehren der christlichen Theologie für unbeachtlich: sie sei aus alttestamentlichen Vorschriften der jüdischen Religion übernommen, die nach der Rückkehr aus der babylonischen Gefangenschaft aus bevölkerungspolitischen Erwägungen als zeitbedingte Notmaßnahme entstanden seien. Ob diese Deutung den geschichtlichen Vorgängen gerecht wird, mag dahinstehen: Nicht darauf kommt es an, auf Grund welcher geschichtlichen Erfahrungen ein sittliches Werturteil sich gebildet hat, sondern nur darauf, ob es allgemein anerkannt wird und als Sittengesetz gilt.“
Das könnte auch aus der Feder eines Bischof Oster kommen oder vom Salafisten um die Ecke.
Und dann war es wieder da, das gesunde Volksempfinden, von den christlichen Kirchen gepusht, vom höchsten deutschen Gericht als Begründung verwendet, verbrämt als die „siitlichen Anschauungen des Volkes“. Wohlgemerkt 1957, 12 Jahre nach dem Ende der Naziherrrschaft und eindeutig gegen den Wortlaut des Grundgesetzes:
„Ein Anhalt dafür, daß die Homosexualität als unsittlich angesehen wird, ergibt sich daraus, daß die Gesetzgebung in Deutschland sich zur Rechtfertigung der Bestrafung der gleichgeschlechtlichen Unzucht stets auf die sittlichen Anschauungen des Volkes berufen hat.“
Es geht dann noch weiter mit Begriffen wie „körperlich-seelische Abartigkeit“, „eindeutiger Sittenverstoß“ und „Unzuchttreiben“. Aus heutiger Sicht eine reichlich ekelhafte Begründung gegen die Grund- und Menschenrechte der Betroffenen. Wenn der frühere Verfassungsrichter Everhardt Franßen heute meint, die damalige Entscheidung sei nicht rechtswidrig gewesen, dann erinnert das stark an das später von ihm bestrittene Zitat des ehemaligen Marinerichters und Ministerpräsidenten Filbinger, der seine Beteiligung an mindestens einem Todesurteil laut SPIEGEL mit den Worten verteidigt haben soll,
„Was damals Rechtens war, kann heute nicht Unrecht sein!“
Doch, kann es. In seiner späteren Rechtsprechung hat das Bundesverfassungsgericht sich selbst auch deutlich von dieser Auffassung distanziert und festgestellt, dass gleichgeschlechtliche Partnerschaften und damit auch die Ausübung von Homosexualität vom Persönlichkeitsschutz des Art. 2 Abs. 1 i. V. mit Art. 1 Abs. 1 GG umfasst sind.
1969 kam es zu einer Reform, bei der nur noch die qualifizierten Fälle übrig blieben.
Fassung von 1969:
(1) Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren wird bestraft:
1. ein Mann über achtzehn Jahre, der mit einem anderen Mann unter einundzwanzig Jahren Unzucht treibt oder sich von ihm zur Unzucht mißbrauchen läßt,
2. ein Mann, der einen anderen Mann unter Mißbrauch einer durch ein Dienst-, Arbeits- oder Unterordnungsverhältnis begründeten Abhängigkeit bestimmt, mit ihm Unzucht zu treiben oder sich von ihm zur Unzucht mißbrauchen zu lassen,
3. ein Mann, der gewerbsmäßig mit Männern Unzucht treibt oder von Männern sich zur Unzucht mißbrauchen läßt oder sich dazu anbietet.
(2) In den Fällen des Absatzes 1 Nr. 2 ist der Versuch strafbar.
(3) Bei einem Beteiligten, der zur Zeit der Tat noch nicht 21 Jahre alt war, kann das Gericht von Strafe absehen.
§ 175b wird aufgehoben.
Mit einer weiteren Reform 1973 wurde zunächst einmal die bisherige Überschrift „Verbrechen und Vergehen wider die Sittlichkeit“ umgewandelt in „Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung“. Außerdem wurde der Begriff „Unzucht“ durch „sexuelle Handlungen“ ersetzt. Es blieb nur der Sex mit Minderjährigen als qualifizierendes Merkmal zurück, wobei das Schutzalter von 21 auf 18 Jahre sank.
Fassung von 1973:
§ 175 Homosexuelle Handlungen
(1) Ein Mann über achtzehn Jahren, der sexuelle Handlungen an einem Mann unter 18 Jahren vornimmt oder von einem Mann unter 18 Jahren an sich vornehmen läßt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
(2) Das Gericht kann von einer Bestrafung nach dieser Vorschrift absehen, wenn
1. der Täter zur Zeit der Tat noch nicht einundzwanzig Jahre alt war oder
2. bei Berücksichtigung des Verhaltens desjenigen, gegen den die Tat sich richtet, das Unrecht der Tat gering ist.
Erst die Vereinigung der beiden deutschen Staaten zwang dann den Gesetzgeber dann zu einer Neufassung. Dafür ließ man sich aber wieder alle Zeit der Welt und schöpfte die Angleichungsfrist bis 1994 voll aus. Dann entschied man sich für eine Streichung des § 175 StGB und verlagerte den Schutz der sexuellen Selbstbestimmung erstmalig einheitlich für beide Geschlechter in die §§ 176 ff. StGB. So weit so schlecht.
2002 beschloss der Bundestag die Aufhebung aller Urteile aus der Zeit des Nationalsozialismus, aber eben nur diese.
Ein elend langer Weg
Es war für die Homosexuellen ein elend langer Weg, bis jedenfalls ihre staatliche Verfolgung endlich ein Ende hatte. Aber dieses himmelschreiende Unrecht an unschuldigen Menschen, die bis 1994 wegen ihrer Sexualität, wegen ihres Soseins, von deutschen Gerichten aufgrund deutscher Gesetze verurteilt wurden, wurde immer noch nicht korrigiert. Die alten Urteile blieben in Kraft, das Stigma ein Krimineller zu sein, etwas Unrechtes getan zu haben, blieb im vollen Umfang erhalten. Bis heute. Gut machen kann man das wohl nicht mehr und die, die durch die staatliche Verfolgung in den Suizid getrieben wurden, werden durch eine Rehabilitation nicht mehr lebendig. Aber, den wie auch immer Überlebenden steht eine vollständige Rehabilitierung zu. Ohne Wenn und Aber. Nicht morgen, jetzt.
Den angekündigten Gesetzentwurf des Justizministers habe ich leider noch nirgends gefunden. Der hatte wohl gerade anderes zu tun. Immerhin haben die Grünen nun einen Entwurf vorbereitet, der schleunigst vom Parlament abgesegnet werden sollte.
Durch dieses geplante Gesetz sollen verurteilende strafgerichtliche Entscheidungen, die nach 1945 in beiden deutschen Staaten gemäß
§ 175 und § 175a Nr. 3 und 4 StGB in der Fassung, die in der DDR bis zum 30. Juni 1968 und in der Bundesrepublik Deutschland bis zum 31. August 1969 gegolten hat,
§ 175 Nr. 1 und 3 StGB in der Fassung, die in der Bundesrepublik Deutschland ab 01. September 1969 bis zum 27. November 1973 gegolten hat,
§ 175 StGB in der Fassung, die in der Bundesrepublik Deutschland ab 28. November 1973 bis zum 10. Juni 1994 gegolten hat und
§ 151 StGB in der Fassung, die in der DDR ab 01. Juli 1968 bis zum 30. Juni 1989 gegolten hat
ergangen sind und im Lichte der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte gegen die Europäische Menschenrechtskonvention verstoßen haben, aufgehoben werden.
Außerdem soll auf außergesetzlichem Wege sicher gestellt werden, dass heute noch lebende Opfer der anti-homosexuellen Strafverfolgung in Deutschland als Anerkennung für das erlittene Unrecht in einem unbürokratischen Verfahren eine individuelle Entschädigung in Form einer einmaligen Zahlung sowie einer dauerhaften Rente erhalten können.
In der mir vorliegenden Begründung des Entwurfes heißt es unter anderem:
Dass jahrzehntelang in beiden deutschen Staaten schwule Männer menschenrechtswidrig staatlich verfolgt wurden und dies bis heute nicht wieder gut gemacht wurde, ist ein monströser Schandfleck unseres Rechtsstaates. Die strafrechtliche Verfolgung hat die Existenzen Tausender schwuler Männer vernichtet. Erst 1994 ist die strafrechtliche Sonderbehandlung von Homosexualität in der Bundesrepublik endgültig beendet worden. Es bleibt ein Skandal, dass in der Bundesrepublik Deutschland heute noch Männer mit dem Stigma leben müssen, vorbestraft gewesen zu sein, weil sie schwul sind.
Demokratien und Rechtsstaaten sind nicht fehlerfrei, aber sie unterscheiden sich von Unrechtsstaaten dadurch, dass sie ihre Fehler erkennen, eingestehen und korrigieren. Ihre Aufgabe ist es, Opfer von schweren Menschenrechtsverletzungen zu entschädigen und ihnen ihre Ehre wieder zurückzugeben.“
Jetzt endlich handeln
Es wäre allerdings eine weitere Schande für das Parlament, wenn es die Rehabilitierung der Schwulen jetzt zu einem idiotischen Parteienstreit oder gar einem Wahlkampfzirkus nutzen würde. Ich bin mir gar nicht so sicher, ob es nicht auch jetzt noch ein Störfeuer aus dem Lager der Religionen kommen könnte. Aber nun will auch die CSU (Christopher Street Union?) die Homosexuellen zur Leitkultur erklären will – Mir san schwul?- und hat bereits fast mit einem eigenen Wagen am CSD teilgenommen. Bisher haben die Schwulen nur eine deutsche Leidkultur erfahren dürfen. Da kann einem nahezu einstimmigen Beschluss des Deutschen Bundestages ja nun eigentlich nichts mehr im Wege stehen. Wer ein erkanntes Unrecht nicht korrigiert, obwohl er es kann, begeht neues Unrecht und schädigt dadurch den Rechtsstaat. Ich appelliere an alle Abgeordneten des Bundestages, diese notwendige und für die Glaubwürdigkeit unseres Rechtsstaats unabdingbare Rehabilitierung der Schwulen einvernehmlich durchzuführen und sich darüber hinaus bei allen Verfolgten förmlich zu entschuldigen. Jetzt.
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77 Antworten zu "Die Würde des Schwulen ist unantastbar"
Matthias Gerschwitz sagt:
3. September 2016 um 7:51 Uhr
Sehr gute Darstellung, aber die strafrechtliche Verfolgung der Schwulen begann nicht – *plöpp* – 1871, sondern bereits 1532 mit der auf der katholischen Lehre basierenden Constitutio Criminalis Carolina, dem ersten Strafgesetzbuch, das auf deutschem Boden galt. Siehe auch http://www.queerpride.de/vom-ursprung-der-homophobie-24317
3. September 2016 um 9:58 Uhr
4. September 2016 um 11:06 Uhr
„Und sie sind in Begierde zueinander entbrannt und haben Mann mit Mann Schande getrieben.“
„Sie wissen, dass, die solches tun, nach Gottes Recht den Tod verdienen.“
Paulus Röm. 1.26/1,32
4. September 2016 um 11:33 Uhr
»Da sie sich für weise hielten, sind sie zu Narren geworden.« Paulus, Röm. 1,22
Es fasziniert mich immer wieder, wie locker-flockig sogenannte »Christen« das 5. Gebot (zur Einnerung: »Du sollst nicht töten«) außer Kraft setzen, wenn ihnen etwas nicht passt. Dass sie zudem auch gerne gegen das 8. Gebot, das mit dem »falsch Zeugnis«, verstoßen, indem sie wissentlich falsche Dinge behaupten, fällt dabei fast kaum noch ins Gewicht.
4. September 2016 um 13:32 Uhr
… so, so, töten fasziniert Sie also. Wie weiter oben geschrieben, auch Bekloppte sind Menschen.
Es gilt, ‚Homosexualität ist eine schwere Sünde und etwas in sich Schlechtes. Sie verstößt gegen das natürliche Gesetz, denn die Weitergabe des Lebens bleibt beim Geschlechtsakt ausgeschlossen. Homosexuelle Partnerschaften können daher niemals anerkannt werden.
Jedoch ist einem homosexuell veranlagten Menschen mit Achtung, Mitleid und Takt zu begegnen.‘ (KKK 2357 und 2358)
Falls sich jemand am Mitleid stört, das kann meinetwegen gestrichen werden.
@H.H., wussten Sie eigentlich, dass vor etwa 2,6 Millionen Jahren das jüngste Eiszeitalter, das Quartär, begann und bis heute andauert?
3. September 2016 um 8:27 Uhr
Wieder eine Kolumne über ein TOTAL-AKTUELLES Thema !! Nächstes Mal schreibt der liebe Heinrich über vegane Ernährung unter der Burka im Iran, was sagt das Grundgesetz dazu ??
3. September 2016 um 9:45 Uhr
Das Thema ist nun einmal aktuell, bis das Unrecht behoben ist.
3. September 2016 um 9:49 Uhr
das ist den Moslems scheissegal. Schwule werden getötet mit oder ohne Kolumnisten-Pamphlet. Ist leider so.
Gast1 sagt:
4. September 2016 um 9:20 Uhr
Ahja. Und deshalb ignoriert man das eigene Unrecht von gestern? Was für ein vorbildlicher Staat…
4. September 2016 um 9:24 Uhr
Man muss Priotitäten setzen.Wenn die Titanic untergeht, heisst es, in die Rettungsboote zu gehen. Nicht sich über die falsche Musik oder den falschen Tee zu beschweren.
4. September 2016 um 9:38 Uhr
Dann erzähl das bitte dem Mann, der 2004 (!) 10 Jahre NACH Abschaffung des 175er aus dem Knast kam, dessen bürgerliche Existenz HEUTE noch vernichtet ist, und der als bestrafter Sexualstraftäter durchgeht und daher nicht mehr arbeiten kann. Aufgrund des staatlichen Unrechts.
Der freut sich ganz bestimmt darüber, dass der Staat das nicht gutmachen kann oder WILL, weil er ja Prioritäten setzen muss. Offenbar ist ein Staat ja nicht multi-tasking fähig.
http://www.queer.de/detail.php?article_id=26618
Vielleicht soll man einfach die Polizisten von überall abziehen und die Nr. 110 nur noch für Fälle von Islamisierung zulassen. Wenn die Kriminalitätsrate dann steigt, weil die Polizisten anderweitig beschäftigt sind, dann haben die Leute doch sicher ganz viel Verständnis dafür. MAN MUSS DOCH PRIORITÄTEN SETZEN!!!
4. September 2016 um 12:38 Uhr
Das ist ein bedauerlicher Einzelfall. Völlig unwichtig wenn man die Invasioin der Muslime betrachtet, deren wichtigste Aufgabe der „Geburtendschihad“ ist und die Eroberung Euroapas….Die muslimischen Ländern sind ja alle pleite. Selbst Saudi-Arabien schliesst sein König-Fahd-Zentrum in Bad Godesberg. Letztes Jahr wollten sie uns noch 200 Moscheen spendieren…lol
sha tan sagt:
4. September 2016 um 12:14 Uhr
ich sehe hier keinen Schwulen der von einem Moslem bedroht wird…
4. September 2016 um 12:36 Uhr
hier im schwulen Köln oder in NRW oder in der BRD ?
4. September 2016 um 12:13 Uhr
deie Eltern sollten über Abreibung in der Vergangenheit nachdenken…vl lässt sich dieser Fehler noch irgendwie beheben.
Vor 55 Jahren mockierte man sich über ein ach so aktuelles Top-Thema, ob z.B. Mord nicht nach 20 Jahren verjährt sein müsste. Es bestand die Gefahr, dass Nazi-Verbrecher davonkämen… wahrscheinlich hätten sie sich auch darüber mockiert…
Wenn ich demnächst wieder was über das Rentenproblem lese, dann werde ich das sarkastisch als auch total-aktuelles Thema abtun. Was interessiert uns das heute? Hätten die doch damals nur besser vorgesorgt…
Und der letzte 175er, der erst 2004 (!!!!) aus dem Knast kam und heute als Frührentner leben muss… Ach was… was kümmert uns heute das UNrecht von gestern, auch wenn manche heute noch davon betroffen sind…
3. September 2016 um 9:43 Uhr
Ach Gottchen, Herr Schmitz, nun tun Sie mal nicht so, als wären wir hier in Uganda. Ich gebe Ihnen Recht, die Strafbarkeit von Homosexualität ist Unrecht und wurde viel zu spät abgeschafft, aber nun doch schon vor beinahe einem Vierteljahrhundert, und wenn Sie mir einen Schwulen nennen können, der heute noch als kriminell stigmatisiert ist, fresse ich einen Besen. Vielleicht finden Sie auch noch eine Frau, die aufgrund einer seinerzeit illegalen Abtreibung kriminell stigmatisiert ist. Tun Sie bitte nicht so, als würden bei uns noch Tausende Turings herumlaufen.
Und dann finde ich es geschmacklso, dass Sie zu dem Thema, dass auschließlich schwule Männer betrifft, ein Bild mit unansehnlichen Lesben (Hatespeech?!?) zeigen, die schließlich die ganze Zeit über fein raus waren (was die Strafbarkeit betrifft).
3. September 2016 um 9:51 Uhr
Optische Umweltverschmutzung sollte auch ein Straftatbestand werden.
Schnatz sagt:
18. September 2016 um 13:35 Uhr
Dann sind sie ja schon im Knast, ohne Bewährung lebenslänglich
3. September 2016 um 11:00 Uhr
Also wenn ein »Heiliger« schon so wenig Ahnung hat: Immer noch wird Homosexualität bewusst falsch mit Pädophilie glelchgesetzt. Und die Sprechchöre und Shitstorms zu diesem Thema muss ich ja nicht extra zitieren …
4. September 2016 um 10:44 Uhr
Mein Gott, Herr Gerschwitz, ich hatte ja keine Ahnung, dass ich so wenig Ahnung habe. Sapperlot!
Aber nun zu Ihnen. Das „immer noch“ irgend etwas geschieht belegt, dass Sie etwas von Wieselworten verstehen. Z.B. wird immer noch Homöopathie mit Medizin gleichgesetzt und Genderforschung mit Wissenschaft, aber nur weil ein paar Knalltüten „immer noch“ etwas tun, beweist das zunächst einmal nur das. Andererseits ist es auch nicht so, dass sich Homosexualität und Pädophilie grundsätzlich ausschließen, und wenn es da Schnittmengen gegeben haben sollte, kann ich den Shitstorm verstehen.
Ich muss gestehen, ich weiss nicht mehr, warum ich zu diesem Artikel überhaupt irgend etwas geschrieben habe, das Thema ist eigentlich etwas dröge.
The Saint off
4. September 2016 um 9:14 Uhr
„aber nun doch schon vor beinahe einem Vierteljahrhundert, und wenn Sie mir einen Schwulen nennen können, der heute noch als kriminell stigmatisiert ist, fresse ich einen Besen“
Bitte sehr! Guten Appetit!
„Vermutlich ist Schneider der letzte 175er-Häftling der Bundesrepublik. Erst 2004 wurde er nach vollständiger Verbüßung seiner Freiheitsstrafe aus der Haft entlassen. Drei Gnadengesuche und mehrere Anträge auf vorzeitige Entlassung nach Verbüßung von zwei Dritteln der Haftstrafe lehnte die Justiz ab. Dass sein Vergehen nur wenige Monate nach dem Prozess durch die Abschaffung des Paragraf 175 gar kein Straftatbestand mehr war, blieb ohne Bedeutung, denn Schneider hatte eine einschlägige Vorstrafe: Er war schon einmal wegen Sex mit einem 16-jährigen Jugendlichen verurteilt worden – für Heterosexuelle keine Straftat“
„Schneider lebt heute fern seiner Heimat zurückgezogen in einer fremden Stadt. Er ist Frührentner und muss seine kleine Rente durch Grundsicherung aufstocken. Die Verurteilung hat seine bürgerliche Existenz vernichtet. Sein gesamter Besitz wurde während der Haft aufgelöst. Als VERURTEILTER SEXUALSTRAFTÄTER (!!) konnte er nie wieder Fuß fassen und eine Arbeit finden.“
Wie hätten Sie ihren Besen den gerne? Zerhackt? Paniert? Gegrillt?
4. September 2016 um 10:00 Uhr
Sehr traurige Geschichte. Passt nur leider nicht und ist zudem ein grenzwertiger Fall.
4. September 2016 um 10:38 Uhr
Warum soll die Geschichte nicht passen? Grenzwertig ist hier das Verhalten des Staates, welcher sich nicht einsichtig zeigt und jemanden auch nach Abschaffung des Unrechts weiter daran festhält. Grenzwertig wegen des Alters? Während 16-Jährige Mädels bereits mit Erlaubnis der Eltern heiraten dürfen (!) wurde die Konstellation 16 – Volljährig (und das ist man mit 18) kriminalisiert! Das ist in der Tat grenzwertig.
In Österreich ging es noch ein paar Jahre weiter:
http://www.paragraph209.at/
“ Jungen zwischen 14 und 18 Jahren dürfen daher keine Beziehung mit einem über 19jährigen eingehen. Tun sie es dennoch, riskiert ihr Partner zwischen 6 Monaten und 5 Jahren Gefängnis.
pfeil2.gif (78 Byte) Lesben werden vom Gesetzgeber gar nicht erst ernst genommen. Bei ihnen könne man ohnehin nicht zwischen Sex und Körperpflege unterscheiden, heißt es in der Regierungsvorlage 1970. Deshalb gilt für sie keine besondere höhere Altersgrenze, sondern ebenfalls die allgemeine von 14 Jahren.“
War ein Paar 17 und wurde der andere 18, so konnte er noch bis 15 Jahren deshalb verknackt werden!
So wie seine Existenz zunichte gemacht wurde, geht es den ehemaligen 175ern, die aufgrund dessen aufgrund von Ausfällen in der Renteneinzahlung heute am Existenzminimum leben. Das ist AKTUELL!
Aber offenbar möchte der Staat dieses Thema weiter aussitzen, bis die letzen 175er tot sind.
4. September 2016 um 11:41 Uhr
Gast1, Sie haben Recht, der Staat hat versagt. Bzw. die Juristen haben versagt, die seit Jahrhunderten unsinnige und unmenschliche Gesetze dem dummen Volk in bischöflicher Manier um die Ohren hauen.
Etwas anderes: Darf ich bittebittebitte den Spruch mit den Lesben und der Körperpflege verwenden? Das ist ganz grosses Kino!
3. September 2016 um 9:50 Uhr
Diese herzlichen Menschen bereichern uns, lieben Dank dafür. Ohne sie wäre unser Leben fad und einsam: http://www.oe24.at/welt/Zu-wenig-Spenden-Morddrohung-von-Fluechtlingsfamilie/249916412
4. September 2016 um 12:12 Uhr
4. September 2016 um 12:39 Uhr
Zwangsheiraten, Ehrenmorde und Dschihad sind meine Hobbies.
3. September 2016 um 10:06 Uhr
… nun, werter H.S., das GG schreibt in Art 1,1 ‚Die Würde des Menschen ist unantastbar. … ‚ … da lese ich nix von Würde des Stabhochsprungspringers oder anderen.
3. September 2016 um 10:56 Uhr
Aha. Stabhochspringer sind also keine Menschen.
3. September 2016 um 11:19 Uhr
… werter M.G., dass Stabhochspringer keine Menschen sind, mag Ihre Projektion sein; guckst du so: auch Bekloppte und andere, wie immer diese, von wem auch immer, als solche oder anders, def. werden, sind Menschen. Auch Sie.
4. September 2016 um 13:02 Uhr
Werter Hans … die Projektion liegt doch ganz auf Ihrer Seite! Dass Ihnen das »pars pro toto«-Prinzip nicht klar ist, konnte ich nicht wissen … sorry!
4. September 2016 um 13:51 Uhr
… ich vergebe Ihnen.
3. September 2016 um 10:08 Uhr
Erneute Diskriminierung von Facharbeitern: http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.rotlichtviertel-fluechtlinge-haben-im-bordell-hausverbot.fa59450a-3743-4643-a15c-dfb0efae904e.html
3. September 2016 um 15:52 Uhr
„Facharbeiter“, genau das Thema hier. Oder „Fachmann“. Und nun noch zu Ihnen persönlich: https://www.flachmann.de/?gclid=CP68vtir884CFWgz0wodIlABFg
3. September 2016 um 16:08 Uhr
Facharbeiter sollten osteuropäische Liebesdienerinnen nach dem Vergnügen einfach wie Müll entsorgen dürfen….wie es Väter Brauch und Sitte ist.
4. September 2016 um 12:11 Uhr
wie kann man nur so zerfressen von Hass sein?
4. September 2016 um 12:35 Uhr
wie kann man nur so dumm und naiv sein? Ihr wollt Euer Gutmenschen-Tum an die Welt verschenken. Die Zukunftsdeutschen haben aber andere Werte und lachen über Euch. Was nun ?
4. September 2016 um 13:03 Uhr
Moment … Ewigggestrige sind Zukunftsmenschen? Aliens? Huch?
4. September 2016 um 13:39 Uhr
Wir BIO-Deutschen sind Herkunftsdeutsche. Die hochqualifizierten muslimischen Flüchtlinge sind Zukunftdeutsche. So ist das politisch korrekt.
heul leiser…
3. September 2016 um 12:33 Uhr
Widerworte mag sie nicht. Es ist doch unbestritten, daß auf dem Jahrmarkt der Eitelkeiten (Heiratsmarkt) bei Frauen hautpsächlich das Aussehen zählt…..die Verliererinnen dieses grausamen Spieles wenden sich dann dem eigenen Geschlecht zu…ist doch logisch??
3. September 2016 um 13:51 Uhr
Weshalb unsre Gesellschaften zur Zeit wieder einmal so haßerfüllt und
brutal sind, erklärt sich vor allem durch die niederträchtigen Postigs
des Herrn Nägele, der monomanisch seinem Hysterie-Hobby, der angeblichen
Islamisierung des Landes frönt, skrupellos und verstandesabgedichtet.
wirklich ungerührt-unverschämten und gehässigen Äußerungen zu
lesbischen Frauen, ja zu Frauen überhaupt, zeigen aber auch noch etwas:
es ist das alte Elend des ursupatorischen männlichen
Überlegenheitswahnes, der sich auf keinen Verstand gegründet,sondern nur
auf das Vorhandensein erektiler Geschlechtsorgane.
Figuren wie der
Herr Nägele wähnen sich deshalb im Besitz jeglicher Deutungshoheit, die
ihnen das Recht zu geben scheint, andere per se abzuwerten, um sich
slbst aufzuwerten.
In diesem Artikel geht es ja „bloß“ um Schwule,
keie richtige Männer und Staatsbürger – er ist ein Mann und das genügt;
deshalb kann man andere, die man sich als Fußabtreter ausgesucht hat,
auch verspotten, als minderwertig und von oben herab behandeln.
Daß er dabei „ceterum censeo“ sein aktuelles Liebligshaßobjekt wieder abringen kann, wundert bei solcher Geistershaltung nicht.
bigotten, selbstgerechten Schäbig- und Kleinlichkeiten, diese
Denkbefreiung – die Heinrich Schmitz zurecht in seiner letzten Kolumne
als den „gesunden Menschenverstand“ identifiziert hat, haben schon
einmal beim Großteil der Bevölkerung zum skrupellosen Mitläufertum
geführt – und es steht zu befürchten, daß es wegen solcher Befeuerer der
Unmenschlichkeit wieder dazu kommt.
3. September 2016 um 17:11 Uhr
He Broschke, vor Nazis haste Schiss, vor Moslems und ihrer Gewalt nicht…ist doch schizophren?? Moslems haben weltweit 270 Mio Leute ugebracht, da kommt Onkel Adolf nicht mit. Hirn einschalten !!
4. September 2016 um 14:10 Uhr
Lieber brutale Worte als brutale Taten (Antifa und Moslems)
3. September 2016 um 17:00 Uhr
Brosche: Ich konstatiere folgendes: Früher war ein Mann ein Mann und als Mann für seine Fähigkeiten wertgeschätzt. Stärke, Kraft und Belastbarkeit waren positiv besetze Begriffe. Mit der Emanzipation begannen sich die Frauen, von ihren Ehemännern und von Männern generell abzuwenden. Sie wollten die besseren Menschen sein und sind inzwischen auch felsenfest überzeugt, daß sie es sind. Einher ging ein Umerziehungsprogramm für den deutschen Mann: Alles männliche war von nunan schlecht, der moderne Mann spricht über seine Gefühle, weint auch mal und schämt sich nicht dabei und das wichtigste ist: er pinkelt im Sitzen!! Auch in der Schule werden Jungs schlechter behandelt, sie sind aktiver, aggressiver und nicht so angepasst wie Mädchen. Lehrerinnen geben Mädchen generell die besseren Noten, weil sie eben so lieb sind und ergo keine Arbeit machen. Ist schön bequem. Nun kommt der Kölner Silvesterabend. Tausende junge Männer aus dem Maghreb haben sich auf der Domplatte versammelt. Sie kommen aus archaischen Gesellschaften, wo man dem Vater, dem Chef oder dem Präsidenten „RESPEKT“ zollen muss. Das heisst, man unterwirft sich. In Köln wird das „Höllenspiel“ gespielt: Zig junge Männer aus dem Maghreb umzingeln deutsche leicht gekleidete Frauen (nicht verschleiert = diese Frau gehört der Allgemeinheit) und begrapschen, befummeln sie. Auch wandern Finger in alle möglichen Öffnungen, die die weiblichen Körper zu bieten haben. Auf ihren Freund oder Mann brauchen die Opfer nicht zu hoffen, haben ihn die Frauen doch gerade zu dem gemacht, was er ist: ein dekadenter, links-grün versiffter Schluffi, der seine Frau nicht verteidigen kann….Welch ein Fanal !! DenLinken fällt nichts anderes ein als die Sache schön zu reden: Auf jedem Münchner Oktoberfest geht es derber zu als auf der Domplatt. Ja klar. Wieviel Prozent der Bevölkerung sind schwul? 5% ?? Was ist mit den Transgender und den Cis-Männern? Hat Heinrich diese böswillig vergessen? Meine Kritik ist: Ihr beschäftigt Euch mit Banalitäten, während draussen die grössten Ungeheuerlichkeiten ablaufen. Im Namen der Liberalität (= ohne Werte) versucht Ihr, es den Ankömmlingen möglichst schön zu machen. Ob diese ungebildeten Menschen mit Islam-Chip im Kopf Euch das danken, wage ich stark zu bewzeifeln. Der Islam will erobern, er will keinen Krümel von unserem Kuchen, er will die ganze Bäckerei. Wer das nicht versteht, ist einfach naiv.
3. September 2016 um 20:06 Uhr
Nägele – was Sie hier an Dumm- und Frechheiten bieten ist weder
diskutabel, noch kommensurabel. Richten Sie sich in Ihrem ominösen
„Früher“ ein, bleiben Sie Mann (niemand will Sie kastrieren), sein Sie
ein Mensch, dessen einzige Daseinberechtigung sein memrum virile ist!
Daß Sie vor lauter kognitiver Dissonanz nicht merken, daß Sie die ebenso
schäbige Männlichkeit der von ihnen insgeheim dafür bewunderten
Muslime neidvoll betrachten – und sich also in nichts unterscheiden von
den von Ihnen Verachteten (dabei ist das eine wie das andere ein
Konstrukt gedanklicher Unfähigkeit und mangelnder Menschlichkeit), ist
so klar wie reinstes Wasser!
Zeuchen Sie dahin, führen Sie Ihre
Rüplstilzchen-Tänze an den Feuern auf, die Sie „entzündeln!“ Ihre
Abscheulichkeiten entlarven sich selbst!
Und mühen Sie sich nicht
weiter zu bellen – ich kann das auf jeden Fall intelligenter, charmanter
und origineller. Wenn ich Ihr Zeugs lese von Manneskraft und
Menschenverachtung, von Sexualangst- und Neid greife ich entweder zum
Bettzipfel und gähne oder auf der Suche nach treffenden Diagnosen zum
Wörterbuch der Psychologie!. Ich werde schon welche finden,
Allerwertester – und jetzt is a Ruah!
3. September 2016 um 20:10 Uhr
Wahrheit tut weh…..Volltreffer.
3. September 2016 um 20:11 Uhr
Durch den usus von Fremdwörtern werden falsche Positionen nicht richtig.
3. September 2016 um 20:18 Uhr
Luia sog i….niemand mag Multi-Kulti in Deutschland, ausser ein paar linke Schreihälse in den Medien und die vom Staat bezahlte Antifa.
4. September 2016 um 12:57 Uhr
»Die vom Staat bezahlte Antifa« … *ROTF* … Gott … der Nägele hüpft aber auch über jedes Stöckchen, egal wie niedrig es hängt. Überlegen Sie doch mal zur Abwechslung: Würde der Staat die Antifa bezahlen, gäbe es weniger Hartz IV-Empfänger, da die staatliche Entlohnung garantiert höher liegt (BAT!) als die Transferleistung. Hmmm … Vielleicht sollten Sie sich bewerben?
4. September 2016 um 13:42 Uhr
Cafe Maran in München wird von der SPD (dem Staat ??) gesponsort. In Thüringen werden Fahrten gegen Pegida-Demos aus dem Landesaushalt bezahlt. Nur nicht dümmer stellen, als man ist….Die Leistungen an die Antifanten gibts ON TOP, nicht anstatt Hartz 4….Busse müssen ja auch bezahlt werden. Beim AfD-Parteitag in Stuttgart wurden ja die Randalierer auch mit Bussen angekarrt….schön ordentlich organisiert.
4. September 2016 um 14:04 Uhr
Reife Leistung !!
3. September 2016 um 20:19 Uhr
Kennst den Staat LIBANON?? Der war christlich dominiert, die muslimischen Zuwanderer haben ein Schlachtfeld aus diesem Staat gemacht.
4. September 2016 um 13:04 Uhr
Christlich DOMINIERT oder christlich GEPRÄGT? An ihrer Sprache sollt ihr sie erkennen …
4. September 2016 um 13:44 Uhr
Fakt ist: der Libanon war die Schweiz des Nahen Ostens….und diese schöne Schweiz wurde eben von Muslimen aller Couleur in einen Schutthaufen verwandelt.
4. September 2016 um 14:02 Uhr
Du als schwuler Agnostiker wirst vor den Moslems keine Gnade finden, mach dir keine Hoffnungen.
4. September 2016 um 14:00 Uhr
Aus Palästina vor 40 Jahren eingewandert, kein deutsch gelernt, nie gearbeitet, das sind die dringend benötigten Zukunftsdeutschen.
Norbert Klee sagt:
4. September 2016 um 17:11 Uhr
Ja ja, früher war alles besser. Ich konstatiere Sie sind ein Mensch voller Ressentiments und Vorurteilen @Jakob Nägele und ein ewig Gestriger. Um uns das mitzuteilen, hätte auch ein Satz gereicht:“Sie sind AfD Anhänger“.
4. September 2016 um 17:16 Uhr
Es hat keinen Sinn mit Herrn Nägele zu diskutieren. Seine Schnittstelle hat nur einen Ausgang, aber keinen Eingang.
4. September 2016 um 17:19 Uhr
Heinrich zu bist ein Alt-68er und ein Schüler der „Frankfurter Schule“. Mit Dir macht es keinen Sinn. Du würdest noch ernsthaft behaupten, dass die Merkelanten uns „bereichern“.
4. September 2016 um 17:18 Uhr
Multi-Kulti ist die neue Ideologie. Die EU hat beschlossen, 70 Mio Afrikaner nach Europa zu holen. Es soll einn negroide Mischrasse entstehen. IQ soll abgesenkt werden, zu dumm zu verstehen, klug genug um zu arbeiten. Deutschland und die Nationalstaaten sollen ausgemerzt werden, damit der neue Euro-Mensch entsteht. Pech nur, dass das mit dem Sowjet-Mensch auch nicht funktioniert hat.
4. September 2016 um 17:39 Uhr
die „Flüchtlinge“ haben ihre Visitenkarte doch schon in Köln an Silvester und mannigfach abgegeben. Wahre Flüchtlinge sind dankbar, nicht kriminell.
3. September 2016 um 17:47 Uhr
so ist es recht….
3. September 2016 um 19:09 Uhr
Nachdem weitere Vergewaltigungen durch Flüchtlinge in Essen bekannt
wurden, will Innenminister Jäger aus Präventionsgründen verstärkt auf
den Kampf gegen Rechts setzen.“
3. September 2016 um 20:26 Uhr
Derzeit treibt es viele Asylforderer aus anderen Landesteilen nach
NRW. Dort, so wird ihnen offenbar von Linken versprochen, hätten sie es
leichter als anderswo.
Laut Gesetz müssen auch anerkannte „Flüchtlinge“ drei Jahre an dem
ihnen von den Behörden zugewiesenen Ort bleiben. Jene, die jetzt in
Gelsenkirchen den Aufstand proben, halten sich dort also widerrechtlich
auf, haben entschieden, dass deutsche Gesetze sie nichts angehen und
wollen nun das Unrecht erpressen, denn das Job-Center verweigert ihnen
weitere Zahlungen.
Regie bei dem Spektakel führt „AUF Gelsenkirchen“, ein linkes Wählerbündnis. Immer wieder werden die Invasoren von dieser Seite her aufgewiegelt.
Einer der Erpresser, der in Eisenach anerkannt wurde und dorthin zurückkehren sollte, begründet sein Begehren damit, dass er in Thüringen mit seiner Kopftuchfrau nicht sicher sei. Sein Ortsbild veränderndes Eigentum ist dort wohl angesprochen worden.
Jetzt „flüchten“ die angeblich Schutzsuchenden nicht nur über zig
sichere Länder nach Germoney, nein, jetzt wird auch schon innerhalb
Deutschlands „geflohen“. Deutsche Gesetze sind ihnen egal, nur das Geld
und die deutsche Rundumversorgung würden sie dann aber schon anmahnen,
schließlich sind sie ja Gäste der Kanzlerin.
4. September 2016 um 12:10 Uhr
fragen sie mal die Ossis, ob die sich an die Gesetze halten?!! Fragen sie mal zig Westdeutsche, wie die es so halten mit Schwarzarbeit, Sozialbetrug , Steuerbetrug usw.
4. September 2016 um 12:33 Uhr
Als Deutscher habe ich das Recht, daß unsere Staatsgrenzen verteidigt und gesichert werden. Darum zahlt man Steuern. Wenn nun einen Regierung kommt und sagt: Wir sichern einfach die Grenze nicht mehr, weil wir grad so human sind und ungebildete Kriminelle reinlassen wollen (Euch sagen wir natürlich, dass diese Menschen so wertvoll wie Gold sind) , dann hat sie den Pakt zwischen Bevölkerung und Regierung aufgekündigt. Wenn die Grenzen nach Osten offen sind und jeden Tag Diebesbanden kommen und man uns sagt: Schützt Euch selbst !! Dann ist der Zeitpunkt da, dieser Regierung zu zeigen, wer das Volk ist.
4. September 2016 um 10:53 Uhr
Sagen Sie mal, Herr Schmitz, sind Gesetze nicht eigentlich immer nur im Kontext zum Empfinden der jeweiligen Gesellschaft zu sehen bzw. zu verstehen? Wäre das nicht so, würden sich Gesetze per Definition nie wesentlich ändern, aber Sie fordern explizit, Rechte nicht vom Empfinden der Menschen abhängig zu machen, die diese Rechte betreffen.
4. September 2016 um 17:15 Uhr
Lesen Sie noch mal ganz genau nach.
Aber natürlich, gerne. Soll ich dann auch gleich noch das Argumentieren für Sie übernehmen?
Bravo, feste druff.
4. September 2016 um 12:08 Uhr
wen interessiert dieser Dreck?
4. September 2016 um 12:30 Uhr
offensichtlich Dich !!
4. September 2016 um 17:29 Uhr
Politik ist, die Wähler von den wahren Problemen des Landes abzulenken. Insofern ist dier liebe Heinrich ein super Politiker, wenn man an die Auswahl seiner Themen denkt. Eine Nebelkerze jagt die andere.
4. September 2016 um 17:37 Uhr
Der Rechtsstaat kann mich am A… lecken? https://youtu.be/fQOR8h-Y1n4
4. September 2016 um 19:49 Uhr
Nach dem AfD-Erfolg:
AFD-Wähler sind keine Verlierer sondern Leute, die etwas haben und leisten und fürchten, dass man es ihnen wegnimmt.
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