Source: https://www.detektei-ac.de/vorlaeufige-festnahme/
Timestamp: 2019-03-20 23:09:06
Document Index: 10206234

Matched Legal Cases: ['§ 239', '§ 239', '§ 127', '§ 242', '§ 158', '§ 127', '§ 242', '§ 127', '§ 242', '§ 1', '§ 127', '§ 242', '§ 330', '§ 158', '§ 127', '§ 242', '§ 158', '§ 19', '§ 239', '§ 859', '§ 855', '§ 860', '§ 242', '§ 13', '§ 13', '§ 24', '§ 24', '§ 11', '§ 220', '§ 78', '§ 163', '§ 163', '§ 19']

Vorläufige Festnahme: Erläuterung mit Beispielen: Eine Freiheitsberaubung (§ 239 StGB) kann möglicherweise bei der Berufsausübung dem Detektiv angelastet werden, wenn folgende "Möglichkeiten mit einer Wartezeit" Vorkommen:
Startseite Detektive Vorläufige Festnahme: Als Mittäter wird bestraft, wer mit mehreren die Straftat gemeinschaftlich begeht.
Eine Freiheitsberaubung (§ 239 StGB) kann möglicherweise bei der Berufsausübung dem Detektiv angelastet werden, wenn folgende „Möglichkeiten mit einer Wartezeit„ Vorkommen:
a) Nach vorläufiger Festnahme (§ 127 Abs. 1 StPO) im Kaufhaus wegen Diebstahls (§ 242 StGB) kann sich eine Person nicht ausweisen, d. h. die Personalien müssen erst festgestellt werden, ehe die Strafanzeige (§ 158 StPO) erstellt werden kann.
b) Nach Vorl. Festnahme (§ 127 Abs. 1 StPO) im Kaufhaus wegen Diebstahls (§ 242 StGB) will sich eine Person nicht ausweisen, sodass die Polizei die Personalienfeststellung und Anzeige nachholen muss.
c) Nach vorläufiger Festnahme (§ 127 Abs. 1 StPO) im Kaufhaus wegen Diebstahls (§ 242 StGB) stellt der Detektiv fest, dass die Person noch unter § 1 JGG fällt und die Personalienfeststellung deshalb dauert, weil die Eltern (Erziehungsberechtigte) der Person erst ermittelt und für die Strafanzeige geholt werden müssen
d) Nach vorläufiger Festnahme (§ 127 Abs. 1 StPO) im Kaufhaus wegen Diebstahls (§ 242 StGB) stellt der Detektiv fest, dass die Person betrunken ist (§ 330 a StGB) und sich ausweisen will, deshalb muss die Personalienfeststellung mit Strafanzeige (§ 158 StPO) bei der Polizei nachgeholt werden.
e) Nach Vorl. Festnahme (§ 127 StPO) im Kaufhaus wegen Diebstahls (§ 242 StGB) stellt der Detektiv fest, dass sich die Person nicht ausweisen will, sodass die Personalienfeststellung mit Strafanzeige (§ 158 StPO) bei der Polizei vorgenommen werden müsste, wobei sich herausstellt, dass die Person Schuldausschließungsgründe (§ 19, 20 oder 21 StGB) für sich in Anspruch nehmen kann.
Die vorgenannten Situationen können als Freiheitsberaubung (§ 239 StGB) ausgelegt werden, ist jedoch nur die im Rahmen der geltenden Gesetze die nach Pflichtmäßigen Ermessen notwendige Maßnahme, die erforderlich wurde – in diesem Falle die Wartezeit Personalienfeststellung, Prüfung des Personalausweises, ob echt, gültig, Alter der Person usw. dazu, was dienstlich jeweils getan werden muss (Recht des Besitzers (§ 859 BGB), welches er auf den Besitzdiener (§ 855 BGB), der es als Selbsthilferecht des Besitzdieners (§ 860 BGB) delegiert ausübt.
Täterschaft und Teilnahme:
25 StGB Täterschaft:
Als unmittelbarer Täter wird bestraft, wer die Tat selbst begeht. Täter ist, wer selbst den vollen äußeren und inneren Tatbestand verwirklicht hat (Beispiel: § 242 StGB Diebstahl).
Die unmittelbare Täterschaft umfasst Vorsatz- und Fahrflüssigkeitsdelikte. Als mittelbarer Täter wird bestraft, wer die Straftat durch einen anderen begeht. Der mittelbare Täter benutzt den anderen als „Werkzeug„ für seine Tat. Wesentlich ist, dass der mittelbare Täter über das gesamte Tatgeschehen, das nach seinem Willen (Plan) abläuft, die Tatherrschaft besitzt. Mittelbarer Täter kann nur sein, wer den inneren Tatbestand (§ 13 StGB) – Vorsatz und Motiv (Plan) selbst verwirklicht, den äußeren Tatbestand (§ 13 Abs. 1 StGB) – (den nach außen wirkenden Teil der Tat)- ganz oder teilweise von seinem „Werkzeug„ ausführen lässt.
A braucht Geld. Deshalb beauftragt er die Freundin B aus der Kassette ihres Arbeitgebers C Geld zu entwenden und ihm, A, zu bringen. A ist mittelbarer Täter eines Diebstahls, da er sich die Sache (das Geld) zueignen will. Die B kann wegen Beihilfe zum Diebstahl bestraft werden.
25 (2) StGB Mittäterschaft:
Als Mittäter wird bestraft, wer mit mehreren die Straftat gemeinschaftlich begeht. Mittäter kann nur sein, wer die vom Tatbestand geforderten persönlichen Merkmale besitzt und den vollen inneren Tatbestand mit Vorsatz verwirklicht. Mehrere sind mindestens 2 Personen.
Die Straftat verlangt Tatbestandsmäßigkeit, Rechtswidrigkeit und Schuld bei allen Mittätern.
Gemeinschaftlich begehen mehrere die Straftat, wenn jeder durch seinen Tatanteil zur Verwirklichung des gesetzlichen Tatbestandes beiträgt (Arbeitsteilung). Dabei ist es nicht nötig, dass der Mittäter einen Teil des gesetzlichen Tatbestandes oder auch nur ein Merkmal selbst verwirklicht. Es genügt, dass sein Tatbeitrag ursächlich für die Tatbestandsverwirklichung der anderen ist. Wesentlich ist, dass er sich zur gemeinschaftlichen Tatbegehung mit anderen verbunden hat und seinen Tatbeitrag (Teil) innerhalb des Tatplanes zur Verwirklichung der Gesamttat leistet, um die Durchführung und den Erfolg zu gewährleisten.
Mittäter können sein:
a) der Planer der Tat
b) der Beschaffer des Geräts
c) der Aufpasser und Kraftfahrer
d) die Täter, welche die Tat nach Plan gemeinschaftlich ausführt
Aufteilung des Gewinns (Beute) durch alle an der Tat direkt oder indirekt Beteiligten, die mithalfen, den Plan zu verwirklichen. Eine Anwesenheit am Tatort ist deshalb nicht immer von allen Beteiligten (Mittäter) erforderlich.
Rücktritt (§ 24 Abs. 1 StGB):
Tritt ein Mittäter vom Versuch der Ausführungshandlung zurück, muss er die anderen Beteiligten an der Tatvollendung (dem Erfolg) hindern, wenn er straffrei ausgehen will (§ 24 Abs. 2 StGB – zum Vergleich).
78 StGB (Verjährungsfrist):
(1)Die Verjährung schließt Ahndung der Tat und die Anordnung von Maßnahmen (§ 11 Abs. 1 Nr. 8) aus.
(2)Verbrechen nach § 220 (Völkermord) verjähren nicht.
(3)Die Verjährungsfrist beträgt:
zwanzig Jahre bei Taten, die im Höchstmaß mit Freiheitsstrafe von mehr als zehn Jahren bedroht sind,
zehn Jahre bei Taten, die im Höchstmaß bis zu zehn Jahren bedroht sind,
fünf Jahre bei Taten, die im Höchstmaß mit Freiheitsstrafe von mehr als einem Jahr bis zu fünf Jahren bedroht sind,
Die Frist richtet sich nach der Strafandrohung des Gesetzes, dessen Tatbestand die Tat verwirklicht, ohne Rücksicht auf Schärfungen oder Milderungen, die nach den Vorschriften des allgemeinen Teils oder für besonders schwere oder minder schwere Fälle vorgesehen sind.
78 a StGB (Beginn):
Die Verjährung beginnt, sobald die Tat beendet ist. Tritt ein zum Tatbestand gehörender Erfolg erst später ein, beginnt die Verjährung mit diesem Zeitpunkt.
Auf die § 78 b StGB (Ruhen) und 78 c StGB (Unterbrechung) wird, wiesen.
38 StGB (Dauer der Freiheitsstrafe):
(Z)das Höchstmaß der zeitigen Freiheitsstrafe ist fünfzehn Jahre, ihr Mindestmaß ein Monat.
158 StPO (Strafanzeige, Strafantrag):
(1)Die Anzeige einer Straftat und der Strafantrag können bei der Staatsanwaltschaft den Behörden und Beamten des Polizeidienstes und den Amtsgerichten mündlich oder schriftlich angebracht werden. Die mündliche Anzeige ist zu beurkunden.
158 StPO wird i.Z.m. § 163 und 160 StPO vorgenommen.
158 Abs. 1 (Strafanzeige):
„Die Anzeige einer Straftat….
Strafanzeige ist die Mitteilung (des Verdachts) einer begangenen Straftat. Sie ist.
a) Aufklärungsanzeige, wenn der Anzeigende nur die Prüfung seiner Angaben,
b) Verfolgungsanzeige, wenn er darüber hinaus die Verfolgung und Bestrafung des Täters fordert.
In beiden Fällen ist die Polizei zur Erforschung der Straftat verpflichtet (§ 163 Abs. 1), gleichgültig, ob es sich um eine vertrauliche, anonyme, pseudonyme oder Selbstanzeige handelt.
Straftat ist eine (durch Handeln oder Unterlassen) tatbestandsmäßig, rechtswidrig und schuldhaft begangene (vollendete oder strafbar versuchte) Tat. Ihrer Verfolgung dürfen keine Hindernisse entgegenstehen.
Z. B. kann ein Kind mangels Schuld (§ 19 StGB) weder Täter noch Teilnehmer einer „Straftat„ sein. Der Anfangsverdacht genügt.
Das Video beinhaltet wichtige Informationen zu den Einsatz Möglichkeiten der Detektive von der Detektei AC.
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