Source: http://www.landesrecht-bw.de/jportal/portal/page/bsbawueprod.psml?doc.hl=1&doc.id=jlr-RealSchulVersVBWV5P1&documentnumber=2&numberofresults=2&doctyp=Norm&showdoccase=1&doc.part=X&paramfromHL=true
Timestamp: 2018-11-19 09:10:42
Document Index: 360910217

Matched Legal Cases: ['§ 14', '§ 1', '§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 35', '§ 89']

Landesrecht BW RealSchulVersV BW | Landesnorm Baden-Württemberg | Gesamtausgabe | Verordnung des Kultusministeriums über die Versetzung an Realschulen (Realschulversetzungsordnung) vom 30. Januar 1984 | gültig von: 01.08.2004 gültig bis: 31.07.2022
Fundstelle: GBl. 1984, 147,
K.u.U. 1984, 61
Gesamtausgabe in der Gültigkeit vom 01.08.2004 bis 31.07.2022
aufgeh. durch Artikel 26 Absatz 2 Nr. 2 der Verordnung vom 19. April 2016 (GBl. S. 308, 332), das spätere Außerkrafttreten ergibt sich aus der Übergangsregelung des Artikel 6 § 14 der Verordnung vom 19. April 2016 (GBl. S. 308, 316), dort ist folgende Übergangsregelung zu beachten: “Für Schülerinnen und Schüler, die im Schuljahr 2016/ 2017 die Klassen 7 bis 10 besuchen, gilt die Realschulversetzungsordnung in der am 31. Juli 2016 geltenden Fassung bis zu deren Abschluss an der Realschule weiter. Satz 1 gilt nicht für Schülerinnen und Schüler, die aufgrund einer Klassenwiederholung in eine Klasse wechseln, die sich im Schuljahr 2016/2017 in der Klassenstufe 5 oder 6 befand.”
Stand: letzte berücksichtigte Änderung: §§ 1 und 2 geändert durch Artikel 8 der Verordnung vom 5. Februar 2004 (GBl. S. 82)
Verordnung des Kultusministeriums über die Versetzung an Realschulen (Realschulversetzungsordnung) vom 30. Januar 1984 01.08.1984 bis 31.07.2022
Eingangsformel 01.08.1984 bis 31.07.2022
§ 1 - Versetzungsanforderungen 01.08.2004 bis 31.07.2022
§ 2 - Maßgebende Fächer 01.08.2004 bis 31.07.2022
§ 3 - Aussetzung der Versetzungsentscheidung 01.08.1984 bis 31.07.2022
§ 4 - Versetzungsentscheidung bei Schulwechsel 01.08.1984 bis 31.07.2022
§ 5 - Überspringen einer Klasse 01.08.1984 bis 31.07.2022
§ 6 - Mehrmalige Nichtversetzung 01.08.1984 bis 31.07.2022
§ 7 - Freiwillige Wiederholung einer Klasse 01.08.1984 bis 31.07.2022
§ 8 - Inkrafttreten 01.08.1984 bis 31.07.2022
Auf Grund von § 35 Abs. 3 und § 89 Abs. 1 und Abs. 2 Nr. 4 und Nr. 4 a des Schulgesetzes für Baden-Württemberg in der Fassung vom 1. August 1983 (GBl. S. 397) wird verordnet:
im Pflichtbereich,
sofern sie in der schuleigenen Stundentafel für die jeweilige Klasse ausgewiesen sind, Religionslehre oder Ethik, Deutsch, Geschichte, Erdkunde - Wirtschaftskunde - Gemeinschaftskunde, Pflichtfremdsprache, Mathematik, Naturwissenschaftliches Arbeiten, Sport, Musik und Bildende Kunst,
durch sonstige besonders schwerwiegende von ihm nicht zu vertretende Gründe in seinem Leistungsvermögen erheblich beeinträchtigt war.
Verläßt ein Schüler innerhalb von acht Wochen vor Beginn der Sommerferien die Schule und geht er auf eine andere Realschule über, sind der Versetzungsentscheidung die in der früher besuchten Schule erzielten Noten zugrunde zu legen.
(1) In Ausnahmefällen kann ein Schüler der Klassen 5 bis 8, dessen Gesamtleistungen so überdurchschnittlich sind, daß sein Verbleiben in der bisherigen Klasse pädagogisch nicht sinnvoll erscheint, auf Beschluß der Klassenkonferenz und mit Einverständnis der Erziehungsberechtigten zum Ende des ersten Schulhalbjahres in die nächsthöhere Klasse überwechseln oder zum Schuljahresende eine Klasse überspringen. An der Klassenkonferenz nehmen die Lehrer der Kernfächer der Klasse, in die der Schüler übertreten soll, mit beratender Stimme teil.
(1) Ein Schüler muß die Realschule verlassen, wenn er
aus einer Klasse der Realschule, die er wiederholt hat, nicht versetzt wird,
nach Wiederholung einer Klasse der Realschule auch aus der nachfolgenden nicht versetzt wird,
bereits zweimal eine Klasse der Realschule wiederholt hat und wiederum nicht versetzt wird.
Abweichend davon kann die Klasse 10 bei Nichtbestehen der Abschlußprüfung zweimal besucht werden.
mindestens 12 Unterrichtswochen beim ersten bzw. zweiten Besuch der Klasse wegen Krankheit den Unterricht nicht besuchen konnte oder
mindestens 80% schwerbeschädigt und dadurch hinsichtlich seiner schulischen Lern- oder Leistungsfähigkeit erheblich beeinträchtigt ist oder
Die freiwillige Wiederholung einer Klasse ist grundsätzlich nur zu Beginn eines Schulhalbjahres zulässig; über Ausnahmen entscheidet der Schulleiter. Sie gilt als Wiederholung wegen Nichtversetzung der Klasse, die bereits zuvor erfolgreich besucht worden war, mit der Folge, daß die am Ende dieser Klasse ausgesprochene Versetzung rückwirkend als nicht mehr getroffen gilt. Die freiwillige Wiederholung ist im Zeugnis mit »wiederholt freiwillig« zu vermerken.
Diese Verordnung tritt am 1. August 1984 in Kraft. Gleichzeitig tritt die Verordnung des Ministeriums für Kultus und Sport über die Versetzung an Realschulen (Realschulversetzungsordnung) vom 14. August 1979 (K.u.U. S. 959), zuletzt geändert durch die Verordnung vom 30. März 1980 (K.u.U. S. 1037), außer Kraft.