Source: http://www.franz-haniel-gymnasium.de/schueler/schulordnung.html
Timestamp: 2018-12-13 15:26:42
Document Index: 36068883

Matched Legal Cases: ['§ 65', '§ 42', '§ 53', '§ 65', '§ 43', '§ 53', '§ 54', '§ 1', '§ 53', '§ 42', '§ 43', '§ 42', '§ 43', '§ 43']

Schulordnung - Franz-Haniel-Gymnasium Duisburg
Schulordnung für das Franz-Haniel-Gymnasium § 65 (2) SchulG
Die Schulordnung für das Franz-Haniel-Gymnasium Duisburg ist zunächst in den Bestimmungen des Schulgesetzes NW (z.B. §§ 42-47 und §§ 53 - 56 SchulG) gesetzlich geregelt und wird wie folgt durch das FHG unter Zustimmung der Schulkonferenz (§ 65 SchulG) ergänzt:
Wohl wissend, dass eine Schulordnung nicht alle Fragen des schulischen Miteinanders regeln kann, werden im folgenden eine Reihe von Verhaltensregeln formuliert, die die Voraussetzung für einen geordneten Unterrichtsablauf und für ein möglichst reibungsloses Zusammenleben sind, das durch den guten Willen aller am Schulleben Beteiligten getragen wird.
Ein gutes Schulklima setzt voraus, dass das Tun jedes einzelnen bestimmt ist durch die Bereitschaft
zu gegenseitiger Achtung, Toleranz, Rücksichtnahme und Hilfsbereitschaft,
zu einer Absage an jede Form der Gewalt,
zum Schutz aller am Schulleben beteiligten Personen, einschließlich ihres persönlichen Eigentums,
zur Unterstützung eines geordneten Ablaufs des Unterrichtes und der Erziehungsarbeit in der Schule,
zur pfleglichen Behandlung der Schuleinrichtung und der Unterrichtsmittel.
Nur gemeinsam können Lehrer und Eltern bei den Schülern Verbundenheit mit der eigenen Schule, Engagement für die Schule und Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung entwickeln und fördern.
Die Schüler betreten das Schulgebäude nicht vor dem ersten Gong. Die Schule stellt vor der ersten Stunde ab 7.45 Uhr eine Aufsicht auf dem Schulhof.
Schüler der Klassen 5 bis 9, deren Unterricht mit der 2. Stunde oder später beginnt, halten sich bis 5 Minuten vor Unterrichtsbeginn auf dem Schulhof auf. Erst dann begeben sie sich zu den Klassen- oder Fachräumen.
2. Verhalten während der allgemeinen Unterrichtszeit
Vor Unterrichtsbeginn und nach den großen Pausen warten die Schüler vor dem Klassen- bzw. Fachraum auf den unterrichtenden Lehrer.
Fachräume dürfen grundsätzlich nur zusammen mit dem Fachlehrer betreten werden.
Erscheint der Lehrer nicht pünktlich zum Unterricht, erkundigt sich der Klassensprecher oder ein Schüler, der ihn vertritt, spätestens nach 5 Minuten im Sekretariat nach dem Verbleib des Lehrers. Die Schüler warten vor der Klasse, bis der Lehrer bzw. ein Vertretungslehrer erscheint.
Der Klassensprecher bzw. ein Schüler, der ihn vertritt, schaut täglich mehrfach auf den am Schwarzen Brett aushängenden Vertretungsplan und informiert die Klasse.
Verlassen die Schüler den Unterrichtsraum, um in die große Pause bzw. zu einem Fachraum zu gehen, schließt der unterrichtende Lehrer den Unterrichtsraum nach Ende seiner Stunde ab.
Ist kein Raumwechsel für die folgende Stunde vorgesehen, bleiben die Schüler während der kleinen Pause im Klassenraum.
Während der großen Pausen verlassen die Schüler das Schulgebäude auf direktem Wege. Sie halten sich während der großen Pausen auf dem Schulhof auf.
Nur der Klassenlehrer kann in Ausnahmefällen Schülern gestatten, während der Pausen im Klassenraum zu bleiben.
Für die Schüler der Sekundarstufe II steht in den Pausen und Freistunden sowie für die Wartezeit bis zum Nachmittagsunterricht ein besonderer Aufenthaltsraum zur Verfügung.
In den Pausen haben sich die Schüler so zu verhalten, dass Mitschüler nicht gefährdet werden. Dies gilt ganz besonders für die Pausenspiele und bei Schnee.
Während der Pausen und der Unterrichtszeit dürfen die Schüler der Sekundarstufe I das Schulgrundstück nicht verlassen.
Schüler der Jahrgangsstufen EF, Q1 und Q2 dürfen in Freistunden die Schule verlassen. Beim Verlassen der Schule besteht nur in beschränktem Maße Versicherungsschutz (z.B. nicht in Geschäften und Gaststätten).
Erkrankt ein Schüler während der allgemeinen Unterrichtszeit, so benachrichtigt er den unterrichtenden Lehrer, der ihn dann ins Sekretariat entlässt. Das Sekretariat veranlasst nach Rücksprache mit den Eltern das Weitere.
Versäumt ein Schüler der Oberstufe aus Krankheitsgründen eine Klausur, so sucht er unverzüglich einen Arzt auf und lässt sich seine Krankheit durch Attest bescheinigen. Der Schüler legt dieses Attest so schnell wie möglich seinem Jahrgangsstufenleiter vor.
Im Übrigen wird das Entschuldigungsverfahren durch § 43 (2) SchulG geregelt sowie in unserer Anlage ergänzt.
Die Benutzung von Handy, Radio, MP3-Player, iPod usw. im Schulgebäude ist untersagt; außerhalb des Schulgebäudes ist die Benutzung auf dem Schulgelände ausschließlich mit Kopfhörern gestattet. Telefonieren mit dem Handy kann auch ohne Kopfhörer erfolgen.Die zeitweise Wegnahme dieser Gegenstände durch eine Lehrkraft ist zulässig, wenn sie die Ursache für Störungen des Unterrichts sind (vgl. Erläuterungen zu § 53 (2) SchulG) oder obige Einschränkung nicht eingehalten wird.Im Regelfall werden die Geräte am Ende des Unterrichtstages an die Erziehungsberechtigten (verbunden mit einem Elterngespräch) zurückgegeben. In Wiederholungsfällen kann die Schule die Geräte auch mehrere Tage einbehalten.
3. Verhalten nach der allgemeinen Unterrichtszeit
Nach Beendigung des Unterrichts verlassen die Schüler das Schulgelände ohne unnötige Verzögerung.
Eine Ausnahmeregelung gilt für Fahrschüler, die sich während der erforderlichen Wartezeit im Fahrschülerraum aufhalten.
4. Verhalten gegenüber Schulgebäude, Inventar und ausgeliehenen Lehrbüchern
Alle Schüler tragen Mitverantwortung für die Sauberkeit in den Klassen, im übrigen Schulgebäude und auf dem Schulgelände. Am Ende des Unterrichtstages muss der Unterrichtsraum "besenrein" hinterlassen werden.
Jeder Schüler ist im Rahmen dieser Mitverantwortung verpflichtet, Ordnungs- und Tafel- sowie den Hofdienst zu übernehmen.
Alle Schüler handeln umweltbewusst. Sie vermeiden weitgehend Abfall und entsorgen anfallenden Müll ordnungsgemäß.
Von der Schule angeschaffte und den Schülern ausgeliehene Lehrbücher sind pfleglich zu behandeln. Grundsätzlich sind sie mit dem Namen des Entleihers zu versehen. Weitere Eintragungen und Unterstreichungen sind verboten. Nicht pfleglich behandelte Lehrbücher sind vom Benutzer zu ersetzen.
Schüler haften für von ihnen verursachte Schäden und Beschmutzung von Schulgebäude und Inventar.
5. Sonstige Verhaltensregeln
Die Schüler betreten und verlassen das Schulgebäude - außer in Notfällen - nur durch die Zugänge über den Schulhof.
Bei Feueralarm verlassen die Schüler entsprechend dem vorliegenden Alarmplan das Schulgebäude bzw. das Schulgelände.
Bei Unfällen informiert ein Schüler umgehend das Sekretariat bzw. einen Lehrer.
In der Schule und auf dem Schulgelände besteht ein gesetzliches Rauchverbot (§ 54 (5) SchulG).
Es ist grundsätzlich verboten, alkoholische Getränke und gefährliche Gegenstände mitzubringen.
Fahrräder sind auf dem dafür vorgesehenen Stellplatz auf dem Schulhof abzustellen. Sie können auch im Fahrradkeller der Schule abgestellt werden. Nur dort sind sie bis zu einem bestimmten Betrag versichert.
Auf dem Schulgelände herrscht für Fahrräder und Krafträder ein grundsätzliches Fahrverbot.
Wertsachen sollten nicht in die Schule mitgebracht werden.
Zur Regelung persönlicher Angelegenheiten suchen die Schüler das Sekretariat in den großen Pausen auf.
Schülerinnen und Schüler, die den Bürgermeister-Wendel-Platz als Parkplatz benutzen, haben aus Rücksicht auf ihre Mitschülerinnen und Mitschüler, die den Platz überqueren, dort Schritt zu fahren.Bei einem Verstoß gegen diese Regelung wird die Schule mit einer Anzeige reagieren (Verstoß gegen § 1 der StVO).
6. Sanktionen bei Verstößen gegen die Schulordnung und Haftung
Verstöße gegen die Schulordnung ziehen erzieherische und disziplinarische Maßnahmen nach § 53 SchulG nach sich.
Die Schüler (bzw. deren Erziehungsberechtigte) haften nach den gesetzlichen Bestimmungen des BGB für die von ihnen angerichteten Schäden.
Diese Schulordnung gilt für das Schulgebäude und -gelände sowie für Schul- und Unterrichtswege. Sie ist seit dem Tag nach der Beschlussfassung durch die Schulkonferenz am 03.06.09 in Kraft.
Ergänzende Erläuterungen zur Schulordnung des Franz-Haniel-Gymnasiums Duisburg auf der Grundlage der §§ 42 u. 43 SchulG und hierzu ergangener Verwaltungsvorschriften des Schulministeriums NW
Teilnahme am Unterricht: § 43 (1) SchulG u. § 42 (3) SchulG(1) Schülerinnen und Schüler sind verpflichtet, regelmäßig und pünktlich am Unterricht und an den sonstigen für verbindlich erklärten Schulveranstaltungen teilzunehmen, sich auf den Unterricht vorzubereiten und in ihm mitzuarbeiten, die ihnen gestellten Aufgaben auszuführen sowie die erforderlichen Lern- und Arbeitsmittel bereitzuhalten.
Schulversäumnis: § 43 (2) SchulG
Ist ein Schüler durch Krankheit oder aus anderen nicht vorhersehbaren zwingenden Gründen ver-hindert, die Schule zu besuchen, so benachrichtigen die Erziehungsberechtigten die Schule spätestens am zweiten Unterrichtstag.
Nach Beendigung jedes Schulversäumnisses teilen die Erziehungsberechtigten schriftlich den Grund für das Schulversäumnis mit. Bei einem längeren Schulversäumnis ist spätestens nach zwei Wochen eine Zwischenmitteilung vorzulegen.
Bei begründetem Zweifel, ob Unterricht aus gesundheitlichen Gründen versäumt wird, fordert die Schule von den Erziehungsberechtigten ein ärztliches Zeugnis über die Erkrankung des Schülers. Die Kosten des ärztlichen Zeugnisses sind von den Erziehungsberechtigten zu tragen. In besonderen Fällen kann die Schule ein schulärztliches oder amtsärztliches Gutachten einholen.
Da gemäß SchulG ein grundsätzliches Beurlaubungsverbot unmittelbar vor und im Anschluss an Ferien/Feiertagen besteht (s.u.), muss die Schule Fehlzeiten an diesen Tagen besonders überprüfen. Das FHG verlangt daher bei Unterrichtsversäumnissen im Zusammenhang mit Schulferien/Feiertagen, die mit Erkrankung begründet werden, die Vorlage einer ärzlichen Bescheinigung.
Beurlaubung/Befreiung: § 43 (3) SchulG
Die Schulleitung kann Schülerinnen und Schüler auf Antrag der Eltern aus wichtigem Grund bis zur Dauer eines Schuljahres vom Unterricht beurlauben oder von der Teilnahme an einzelnen Unterrichts- oder Schulveranstaltungen befreien.
Längerfristige Beurlaubungen und Befreiungen bedürfen der Zustimmung der Schulaufsichtsbehörde
Eine Ausnahme von dem grundsätzlichen Beurlaubungsverbot unmittelbar vor und im Anschluss an die Ferien/Feiertage (s.o.) ist nur bei Vorliegen eines wichtigen Grundes möglich und, wenn nachgewiesen wird, dass die Beurlaubung nicht den Zweck hat, die Schulferien zu verlängern oder möglichen Verkehrsspitzen zu entgehen.
Insbesondere ist die Schließung des Haushaltes (z.B. wegen zeitlich anders liegender Betriebsferien) nicht als unumgänglich dringlich anzusehen.
Die Beurlaubung/Befreiung soll rechtzeitig schriftlich bei der Schule beantragt werden.