Source: https://www.zapuh.de/der-verein/satzung/
Timestamp: 2018-04-24 10:37:57
Document Index: 142510693

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 4', '§ 9', '§ 26', '§ 12', '§ 14']

Satzung - ZAPUHs Webseite!
Auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes und getragen von humanistischem Gedankengut gründen die Gründungsmitglieder des ZAPUH Grenzland (Zentrum für ambulante Palliativversorgung und Hospizarbeit Grenzland) diesen Verein, um die Situation Schwerstkranker, Hochbetagter und Sterbender sowie der ihnen nahestehende Menschen in den Gemeinden im Grenzland durch ideelle und finanzielle Förderung zu verbessern. Ziel des Vereins ist es, die Versorgungssituation zu verbessern und Menschen durch Öffentlichkeitsarbeit, Fortbildung, Beratung und Begleitung zu unterstützen.
1. Der Verein führt den Namen ZAPUH Grenzland (Langform: Zentrum für ambulante Palliativversorgung und Hospizarbeit Grenzland)]. Nach seiner Eintragung ins Vereinsregister wird dem Namen „e.V.“ hinzugefügt.
2. Er hat seinen Sitz in Brüggen.
1. Der Verein hat den Zweck, die ambulante Pflege, Betreuung und Begleitung Schwerstkranker, Hochbetagter und sterbender Menschen und ihrer Angehörigen in zugewandter Weise unter Beachtung ihrer individuellen Bedürfnisse und ihrer Würde zu verwirklichen und zu fördern. Dabei sollen körperliche, psychische, geistig-spirituelle und soziale Aspekte berücksichtigt werden. Die weltanschauliche Überzeugung der Patienten und ihrer Angehörigen wird respektiert.
4. Der Verein arbeitet mit Gruppierungen, Einrichtungen und Vereinen gleicher oder ähnlicher Zielsetzungen regional und überregional zusammen. Darüber hinaus darf der Verein sich unmittelbar oder mittelbar an anderen gemeinnützigen Unternehmen mit gleichen oder ähnlichen Zwecken beteiligen sowie die Betriebsführung von anderen Unternehmen und Rechtsträgern mit vergleichbaren Zielsetzungen übernehmen.
5. Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
1. Die Verbesserung der ambulanten (medizinischen und pflegerischen) Palliativversorgung im Kreis Viersen sowie die ambulante Begleitung und Betreuung von Schwerstkranken und Sterbenden im Kreisgebiet Viersen sowie deren näherer Umgebung. Die Entscheidung über die Aufnahme oder Ablehnung einer Gemeinde obliegt dem Vorstand.
2. Die Unterstützung und Begleitung von Angehörigen Schwerstkranker auch über den Tod ihrer Angehörigen hinaus.
3. Die Verbreitung der Hospizidee, u.a. durch Broschüren, Vorträge und Merkblätter.
4. Die Aus- und Weiterbildung von ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Feld der Palliativversorgung und Hospizarbeit.
5. Die Beratung und Zusammenarbeit mit allen Professionen, die an der Versorgung von Palliativpatienten beteiligt sind, insbesondere die Zusammenarbeit mit Ärzten und Pflegepersonal in der ambulanten Versorgung sowie die Zusammenarbeit mit Einrichtungen der Altenhilfe.
6. Die Zusammenarbeit mit öffentlichen Stellen in Kommunen, Land, Kirchen, Kostenträger und privaten Organisationen.
7. Die Ziele des Vereins werden sowohl durch ehrenamtlich tätige als auch angestellte Mitarbeiter verfolgt.
3 Auf Vorschlag des Vorstandes können durch Beschluss der Mitgliederversammlung Ehrenmitglieder ernannt werden. Ehrenmitglieder sind ordentliche Mitglieder. Sie sind von der Beitragszahlung befreit.
4 Zum Erwerb der Mitgliedschaft ist ein schriftlicher Antrag erforderlich. Der Vorstand entscheidet über die Aufnahme mit einfacher Stimmenmehrheit. Die Entscheidung bedarf keiner Begründung.
- Mitglieder gemäß § 4 Abs. 1 a ( juristische Personen ) werden von ihren gesetzlichen Vertretern oder den von ihnen schriftlich Bevollmächtigten vertreten.
- Mitglieder gemäß § 4 Abs. 1 b ( natürliche Personen ) werden durch sich selbst oder den von ihnen schriftlich Bevollmächtigten vertreten.
Jedes ordentliche Mitglied hat je 1 Stimme.
2. Fördernde Mitglieder, die nicht ordentliche Mitglieder des Vereins sind, haben, wie die ordentlichen Mitglieder, das Recht auf Information und Mitsprache; sie haben jedoch kein Stimmrecht und sind nicht in den Vorstand wählbar.
4. Die Mitglieder sind verpflichtet, die Ziele des Vereins nach besten Kräften zu fördern und zu unterstützen und die Jahresbeiträge fristgerecht zu entrichten.
5. Den Mitgliedern ist es nicht gestattet, im Rahmen ihrer Mitarbeit im Hospizverein gemachte Erbschaften und Zuwendungen für sich selbst anzunehmen.
6. Die Mitglieder sind verpflichtet, Informationen und Kenntnisse, die ihnen in ihrer Tätigkeit für den Verein bekannt werden, vertraulich zu behandeln.
2. Der Mitgliederbeitrag ist jeweils bis zum 1. März für das laufende Kalenderjahr zu zahlen. Im Laufe eines Kalenderjahres eintretende Mitglieder haben den Jahresbeitrag nach Erhalt der schriftlichen Mitteilung der Aufnahme zu entrichten.
3. Der Vorstand hat das Recht, in Ausnahmefällen auf Antrag eines Mitgliedes den Jahresbeitrag ganz oder teilweise zu erlassen.
3. Der Vorstand kann auch eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Hierzu ist er verpflichtet, wenn ein Drittel der Mitglieder dies unter Angabe des Zwecks und der Gründe schriftlich verlangt. In diesem Fall sind die Mitglieder entsprechend § 9 Abs. 2 einzuladen.
4.3 Die Entgegennahme der Rechenschaftsberichte und des Kassenberichtes.
4.5 Die Beschlussfassung über Satzungsänderungen
4.6 Alle sonstigen ihr vom Vorstand und aus der Mitgliederversammlung unterbreiteten Aufgaben sowie die nach der Satzung übertragenen Angelegenheiten.
4.7 Die Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins.
5. Den Vorsitz in der Mitgliederversammlung führt der 1. Vorsitzende, bei seiner Verhinderung der 2. Vorsitzende. Bei Verhinderung beider Vorsitzenden ein vom 1. Vorsitzenden aus den Reihen der Mitglieder bestimmter Stellvertreter.
7. Die Beschlussfassung erfolgt durch offene Abstimmung, soweit nicht vereinsrechtliche Bestimmungen oder die Satzung dem entgegenstehen.
2. Der 1. Vorsitzende, der 2. Vorsitzende, der Schatzmeister und der Schriftführer bilden den geschäftsführenden Vorstand, der die laufenden Geschäfte des Vereins führt. Er verfolgt den Zweck des Vereins durch sein aktives Wirken. Hierzu greift er auf die Mitwirkung der Mitglieder zurück.
4. Erstellung des Jahresberichtes
5. Verwaltung des Vereinskontos und Erstellung eines Kassenjahresberichtes
7. Der Vorstand ist berechtigt, ein Vereinsmitglied zur Aufnahme von Rechtsgeschäften und Rechtshandlungen zu ermächtigen.
8. Der Vorstand entscheidet den Haushaltsplan über die Verwendung der Mittel für das kommende Geschäftsjahr.
5. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch den 1. Vorsitzenden und den 2. Vorsitzenden je allein vertreten (§ 26 BGB).
6. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse in Vorstandssitzungen. Das Ergebnis der Vorstandssitzungen wird protokolliert. Beschlüsse des Vorstandes werden schriftlich abgefasst und vom Schriftführer unterzeichnet. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Vorstandsmitglieder anwesend ist.
9. Die Vorstandsmitglieder werden von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von 4 Jahren gewählt, Wiederwahl ist möglich.
Der vertretungsberechtigte Vorstand ist berechtigt, gegebenenfalls notwendige Ergänzungen oder Änderungen bei der Satzung vorzunehmen, falls vonseiten des Registergerichts oder des Finanzamts Bedenken gegen die Eintragung bzw.
gegen die Anerkennung des Vereins als gemeinnützig vorgebracht werden
.§ 12 Vereinsauflösung
Der Beschluss über die Auflösung des Vereins bedarf der einfachen Mehrheit der abgegebenen Stimmen der Mitgliederversammlung. Bei Auflösung des Vereins, bei Erlöschen oder Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vermögen des Vereins an Bodelschwingh Hospiz Haus Franz, Tilsiterstr. 14,41751 Viersen, der es unmittelbar und ausschließlich für mildtätige und gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.
§ 14 Errichtung der Satzung und Gründung des Vereins
Diese Satzung wurde am 29.09.2015 in Brüggen in der Gründungsversammlung errichtet und der Verein damit gegründet.
Dr. J.H. Arens
Nicole Fernandes Afonso
Maxi Arens-Terkatz
Die neun Gründungsmitglieder des "Zentrum für ambulante Palliativversorgung und Hospizarbeit GrenzLand, haben bei einer erneuten Versammlung am 29.10.2015 aufgrund einer Eingabe des Amtsgerichts Satzungsänderungen vorgenommen. Sie zeichnen die Zustimmung zur neuen Satzung:
Brüggen, 29.10.2015