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Timestamp: 2016-10-26 07:44:22
Document Index: 91220600

Matched Legal Cases: ['Art. 24', 'Art. 22', 'Art. 22', 'Art. 22', 'Art. 23', 'Art. 23', 'Art. 24', 'Art. 25', 'Art. 26', 'Art. 31', 'Art. 37', 'Art. 40', 'Art. 50', 'Art. 55']

LKrO: Art. 24 Zusammensetzung des Kreistags - Bürgerservice
Bereich reduzierenZweiter Teil Verfassung und Verwaltung des Landkreises (Art. 22–54)
Bereich reduzieren1. Abschnitt Kreisorgane und ihre Hilfskräfte (Art. 22–39)
Art. 22 Hauptorgane
Bereich reduzierena) Der Kreistag (Art. 23–25)
Art. 23 Rechtsstellung; Aufgaben des Kreistags
Art. 24 Zusammensetzung des Kreistags
Art. 25 Einberufung des Kreistags
Bereich erweiternb) Der Kreisausschuß und die weiteren Ausschüsse (Art. 26–30)
Bereich erweiternc) Der Landrat und sein Stellvertreter (Art. 31–36)
Bereich erweiternd) Das Landratsamt und die Kreisbediensteten (Art. 37–39)
Bereich erweitern2. Abschnitt Geschäftsgang (Art. 40–49)
Bereich erweitern3. Abschnitt Verwaltungsgrundsätze und Verwaltungsaufgaben (Art. 50–54)
Bereich erweiternDritter Teil Landkreiswirtschaft (Art. 55–93)
(1) Der Kreistag besteht aus dem Landrat und den Kreisräten.
(2) 1Die Zahl der Kreisräte beträgt in Landkreisen
mit bis zu 75 000 Einwohnern
mit mehr als 75 000 bis 150 000 Einwohnern
mit mehr als 150 000 Einwohnern
2Sinkt die Einwohnerzahl in einem Landkreis unter eine der in Satz 1 genannten Einwohnergrenzen, so ist die Zahl der Kreisräte erst in der übernächsten Wahlzeit auf die gesetzlich vorgeschriebene Zahl zu verringern.3Die Kreisräte sind ehrenamtlich tätig.
(3) 1Kreisräte können nicht sein:
Beamte und leitende oder hauptberufliche Arbeitnehmer des Landkreises und des Landratsamts,
leitende Beamte und leitende Arbeitnehmer von juristischen Personen oder sonstigen Organisationen des öffentlichen oder privaten Rechts, an denen der Landkreis mit mehr als 50 v.H. beteiligt ist; eine Beteiligung am Stimmrecht genügt,
Beamte und Arbeitnehmer der Rechtsaufsichtsbehörden, die unmittelbar mit Aufgaben der Rechtsaufsicht befaßt sind,
der Landrat des eigenen oder eines anderen Landkreises,
der Oberbürgermeister einer kreisfreien Gemeinde,
Kreisräte eines anderen Landkreises.
(4) 1Alle Kreisräte sind alsbald nach ihrer Berufung in feierlicher Form zu vereidigen.2Die Eidesformel lautet:„Ich schwöre Treue dem Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland und der Verfassung des Freistaates Bayern. Ich schwöre, den Gesetzen gehorsam zu sein und meine Amtspflichten gewissenhaft zu erfüllen. Ich schwöre, die Rechte der Selbstverwaltung zu wahren und ihren Pflichten nachzukommen, so wahr mir Gott helfe.“3Der Eid kann auch ohne die Worte „so wahr mir Gott helfe“ geleistet werden.4Erklärt ein Kreisrat, daß er aus Glaubens- oder Gewissensgründen keinen Eid leisten könne, so hat er an Stelle der Worte „ich schwöre“ die Worte „ich gelobe“ zu sprechen oder das Gelöbnis mit einer dem Bekenntnis seiner Religionsgemeinschaft oder der Überzeugung seiner Weltanschauungsgemeinschaft entsprechenden, gleichwertigen Beteuerungsformel einzuleiten.5Den Eid nimmt der Landrat ab.6Die Eidesleistung entfällt für die Kreisräte, die im Anschluß an ihre Amtszeit wieder zum Kreisrat des gleichen Landkreises gewählt wurden.