Source: http://www.competitionline.com/de/wettbewerbe/84764
Timestamp: 2013-05-21 22:37:07
Document Index: 373232304

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 1', '§ 4', '§\n53', '§ 53', '§ 107', '§ 107']

Fachplanungsleistungen Elektrotechnik im Rahmen der Brandschu ... 84764 | competitionline - Wettbewerbe und Architektur	EnglishFrançaisEspañol	Bitte geben Sie die gewünschte ID in diesem Format ein: „1-54321“. Sie finden die IDs im Magazin sowie auf den jeweiligen Wettbewerbs-, Projekt- und Büroseiten.
26449 von 100215	Vorwärts
DE-53721 Siegburg	01/2012	Ergebnis
(ID 84764)
Fachplanungsleistungen Elektrotechnik im Rahmen der Brandschutzsanierung des Kreishauses in Siegburg
SCHNABEL AG, Frankfurt a. M. (DE), Berlin (DE), München (DE), Essen (DE), Hohenhameln (DE), Heilbronn (DE) Beitrag ansehen
TGA-Fachplaner	Gewünschte Teilnehmerzahl: 5Tatsächliche Teilnehmer: 1	Gebäudetyp
DE-53721 Siegburg	Auslober/Bauherr
Rhein-Sieg-Kreis - Der Landrat, Siegburg (DE)	Aufgabe
Fachplanungsleistungen Elektrotechnik im Rahmen der Brandschutzsanierung des Kreishauses in Siegburg - Leistungsumfang: LP 1-9 gemäß HOAI, davon LP 1, 2, 4 und 7 nur anteilig. Gebäudedaten: Das Kreishaus verfügt über eine BGF von ca. 39 000 m², verteilt auf 16 Geschosse, zzgl. ca. 3 000 m² Tiefgarage und 17 000 m² Parkhaus auf 5 Ebenen. Die Gebäudehöhe beläuft sich ca. 50 m über Gelände. Bestandssituation: Das Kreishaus in Siegburg, ein mehrgeschossiges Verwaltungsgebäude, wurde in zwei Bauabschnitten von 1975 bis 1981 errichtet. Es handelt sich um einen Stahlbetonskelettbau mit vorgehängter Elementglasfassade. In den Geschossen 1. UG bis 1.OG gibt es größere Sonderräume, in den darüber liegenden Geschossen (2. bis 12. OG) größtenteils Standardbüros für 2 Personen. Das 2. UG und das 13. OG beinhaltet Haustechnik. Das Gebäude bietet mit seinen ca. 550 Büros Platz für ca. 1.000 Mitarbeiter. Bedingt durch die beengten Grundstücksverhältnisse ist der Baukörper im Grundriss sowie in der Höhenentwicklung stark gegliedert. Bestandssituation Elektrotechnik: Das Kreishaus wird mittelspannungsseitig über 11 KV eingespeist und verfügt über eine eigene Trafostation mit 4 Transformatoren. Diese speist die Niederspannungshauptverteilung ein. Die Notstromversorgung wird durch ein Notstromaggregat 450 KVA und eine Batterieanlage gewährleistet. Damit werden Anlagenteile wie zum Beispiel Aufzüge und Notbeleuchtung versorgt. Die Notstromversorgung der datentechnischen Anlagen wie Serverschränke und diverse LAN-Schränke wird zusätzlich über eine USV-Anlage gewährleistet. Die Niederspannungshauptverteilung (Standort 2. UG) versorgt die einzelnen Bauabschnitte (Bauteil A, 13 Etagen und Bauteil B, 6 Etagen) mit elektrischer Energie über zwei Hauptsteigeschächte in den Haupttreppenhäusern. In diesen Steigeschächten befinden sich etagenweise Unterverteilungen. Über diese Steigeschächte kann aus Platzgründen kein weiteres Leitungsnetz mehr aufgebaut werden. Zusätzlich gibt es noch diverse Unterverteilungen in Nebentreppenhäusern. Die Büros werden von den Unterverteilungen aus sowohl datentechnisch wie auch energietechnisch über durch die Flure verlaufende Kabeltrassen versorgt. Teilweise sind diese Trassen brandschutztechnisch abgeschottet. Die vorhandenen Flurdecken selbst haben keinerlei brandschutztechnische Zulassungen. Die vorhandene Brandmeldeanlage einschließlich Leitungsnetz stammt aus dem Jahr 1992. Bis auf wenige bereits sanierte Bereiche muss sie erneuert werden. Der vorhandene Räumungsalarm wird nicht über eine Lautsprecheranlage ausgelöst. Die vorhandene Flurbeleuchtung / Treppenhausbeleuchtung und die komplette Notbeleuchtung einschließlich Fluchtwegbeleuchtung stammen aus den Errichtungsjahren des Gebäudes und sind abgängig. Die Leuchten beinhalten keine PCB-haltigen Kondensatoren. Es sind keine halogenfreien Leitungen verlegt worden. Geplante Brandschutzsanierung: Im Jahr 2008 hat eine Brandschutzbegehung des Kreishauses stattgefunden, daraus entstand eine umfangreiche Mängelliste. Viele kleinere Mängel wurden danach beseitigt, es zeigte sich aber, dass wesentliche Fragen zu Brandabschnittsbildung, Fluchtwegen, etc. nicht als Einzelmaßnahmen gelöst werden konnten. Ab Frühjahr 2010 wurde deshalb ein Brandschutzkonzept für das Kreishaus einschließlichTiefgarage und Parkhaus erarbeitet, dieses Konzept liegt der Stadt Siegburg derzeit zur Genehmigung vor. Das genehmigte Brandschutzkonzept stellt die Grundlage für die geplante Brandschutzsanierung dar, mit der Genehmigung wird im Herbst 2011 gerechnet. Wesentliche geplante Maßnahmen in Stichpunkten (Elektrotechnik): Erneuerung der Notbeleuchtung einschließlich der Fluchtwegbeleuchtung, Erneuerung der Beleuchtungsanlage in den Fluren, Erneuerung der Treppenhausbeleuchtung, Erneuerung der Brandmeldeanlage, flächendeckend Einbau der Evakuierungsanlage (ELA), Räumungsalarm Sprache, Erneuerung und Erweiterung von Kabeltrassen für spätere Datenverkabelung, Installation von neuen Steigeschächten. Daneben sind umfangreiche Maßnahmen in der Bereichen Hochbau und technische Gebäudeausrüstung (TGA) erforderlich. Für diese Leistungen werden nach Durchführung entsprechender Vergabeverfahren separate Planungsbüros beauftragt. Besonderheiten Bauablauf/Ausführungszeiten: Die Brandschutzsanierung erfolgt im laufenden Verwaltungsbetrieb des Kreishauses. Hierbei sind im Besonderen die Öffnungszeiten der verschiedenen Ämter und Dienstleistungen zu beachten und einzuplanen. Ausweichräumlichkeiten stehen im Kreishaus nur in sehr geringem Umfang zur Verfügung. Nacht- und Wochenendarbeiten sind daher zu berücksichtigen. Die Koordinierung der Arbeiten im Zusammenspiel mit dem fortlaufenden Betrieb des Kreishauses wird ein wesentlicher Aspekt bei der Umsetzung der Maßnahmen sein. Die Umsetzung der Sanierungsmaßnahme ist im Zeitraum von 2012 bis 2016 vorgesehen. Eine konkrete Terminplanung der Planungs- und Ausführungsphase erfolgt zu Planungsbeginn durch die Planungsbeteiligten.
84764_Bekanntmachung.pdf
Rhein-Sieg-Kreis, Der Landrat, Zentrale Vergabestelle
z. H. Frau Dissen, Herrn Wolter-Michaelis
Tel. +49 224113-2937/3543
Fax +49 224113-3165
Internet-Adresse(n) Hauptadresse des Auftraggebers www.rhein-sieg-kreis.de
Fachplanungsleistungen Elektrotechnik im Rahmen der Brandschutzsanierung
des Kreishauses in Siegburg.
Hauptort der Dienstleistung Siegburg (Rhein-Sieg-Kreis).
des Kreishauses in Siegburg - Leistungsumfang: LP 1-9 gemäß HOAI, davon LP
1, 2, 4 und 7 nur anteilig. Gebäudedaten: Das Kreishaus verfügt über eine
BGF von ca. 39 000 m², verteilt auf 16 Geschosse, zzgl. ca. 3 000 m²
Tiefgarage und 17 000 m² Parkhaus auf 5 Ebenen. Die Gebäudehöhe beläuft
sich ca. 50 m über Gelände. Bestandssituation: Das Kreishaus in Siegburg,
ein mehrgeschossiges Verwaltungsgebäude, wurde in 2 Bauabschnitten von
1975 bis 1981 errichtet. Es handelt sich um einen Stahlbetonskelettbau mit
vorgehängter Elementglasfassade. In den Geschossen 1. UG bis 1.OG gibt es
größere Sonderräume, in den darüber liegenden Geschossen (2. bis 12. OG)
größtenteils Standardbüros für 2 Personen. Das 2. UG und das 13. OG
beinhaltet Haustechnik. Das Gebäude bietet mit seinen ca. 550 Büros Platz
für ca. 1 000 Mitarbeiter. Bedingt durch die beengten
Grundstücksverhältnisse ist der Baukörper im Grundriss sowie in der
Höhenentwicklung stark gegliedert.
Bestandssituation Elektrotechnik: Das Kreishaus wird mittelspannungsseitig
über 11 KV eingespeist und verfügt über eine eigene Trafostation mit 4
Transformatoren. Diese speist die Niederspannungshauptverteilung ein.
Die Notstromversorgung wird durch ein Notstromaggregat 450 KVA und eine
Batterieanlage gewährleistet. Damit werden Anlagenteile wie zum Beispiel
Aufzüge und Notbeleuchtung versorgt. Die Notstromversorgung der
datentechnischen Anlagen wie Serverschränke und diverse LAN-Schränke wird
zusätzlich über eine USV-Anlage gewährleistet. Die
Niederspannungshauptverteilung (Standort 2. UG) versorgt die einzelnen
Bauabschnitte (Bauteil A, 13 Etagen und Bauteil B, 6 Etagen) mit
elektrischer Energie über 2 Hauptsteigeschächte in den
Haupttreppenhäusern. In diesen Steigeschächten befinden sich etagenweise
Unterverteilungen. Über diese Steigeschächte kann aus Platzgründen kein
weiteres Leitungsnetz mehr aufgebaut werden. Zusätzlich gibt es noch
diverse Unterverteilungen in Nebentreppenhäusern. Die Büros werden von den
Unterverteilungen aus sowohl datentechnisch wie auch energietechnisch über
durch die Flure verlaufende Kabeltrassen versorgt. Teilweise sind diese
Trassen brandschutztechnisch abgeschottet. Die vorhandenen Flurdecken
selbst haben keinerlei brandschutztechnische Zulassungen. Die vorhandene
Brandmeldeanlage einschließlich Leitungsnetz stammt aus dem Jahr 1992. Bis
auf wenige bereits sanierte Bereiche muss sie erneuert werden. Der
vorhandene Räumungsalarm wird nicht über eine Lautsprecheranlage
ausgelöst. Die vorhandene Flurbeleuchtung / Treppenhausbeleuchtung und die
komplette Notbeleuchtung einschließlich Fluchtwegbeleuchtung stammen aus
den Errichtungsjahren des Gebäudes und sind abgängig. Die Leuchten
beinhalten keine PCB-haltigen Kondensatoren. Es sind keine halogenfreien
Leitungen verlegt worden. Geplante Brandschutzsanierung: Im Jahr 2008 hat
eine Brandschutzbegehung des Kreishauses stattgefunden, daraus entstand
eine umfangreiche Mängelliste. Viele kleinere Mängel wurden danach
beseitigt, es zeigte sich aber, dass wesentliche Fragen zu
Brandabschnittsbildung, Fluchtwegen, etc. nicht als Einzelmaßnahmen gelöst
werden konnten. Ab Frühjahr 2010 wurde deshalb ein Brandschutzkonzept für
das Kreishaus einschließlichTiefgarage und Parkhaus erarbeitet, dieses
Konzept liegt der Stadt Siegburg derzeit zur Genehmigung vor. Das
genehmigte Brandschutzkonzept stellt die Grundlage für die geplante
Brandschutzsanierung dar, mit der Genehmigung wird im Herbst 2011
gerechnet. Wesentliche geplante Maßnahmen in Stichpunkten
(Elektrotechnik): Erneuerung der Notbeleuchtung einschließlich der
Fluchtwegbeleuchtung, Erneuerung der Beleuchtungsanlage in den Fluren,
Erneuerung der Treppenhausbeleuchtung, Erneuerung der Brandmeldeanlage,
flächendeckend Einbau der Evakuierungsanlage (ELA), Räumungsalarm Sprache,
Erneuerung und Erweiterung von Kabeltrassen für spätere Datenverkabelung,
Installation von neuen Steigeschächten. Daneben sind umfangreiche
Maßnahmen in der Bereichen Hochbau und technische Gebäudeausrüstung (TGA)
erforderlich. Für diese Leistungen werden nach Durchführung entsprechender
Vergabeverfahren separate Planungsbüros beauftragt. Besonderheiten
Bauablauf/Ausführungszeiten: Die Brandschutzsanierung erfolgt im laufenden
Verwaltungsbetrieb des Kreishauses. Hierbei sind im Besonderen die
Öffnungszeiten der verschiedenen Ämter und Dienstleistungen zu beachten
und einzuplanen. Ausweichräumlichkeiten stehen im Kreishaus nur in sehr
geringem Umfang zur Verfügung. Nacht- und Wochenendarbeiten sind daher zu
berücksichtigen. Die Koordinierung der Arbeiten im Zusammenspiel mit dem
fortlaufenden Betrieb des Kreishauses wird ein wesentlicher Aspekt bei der
Umsetzung der Maßnahmen sein. Die Umsetzung der Sanierungsmaßnahme ist im
Zeitraum von 2012 bis 2016 vorgesehen. Eine konkrete Terminplanung der
Planungs- und Ausführungsphase erfolgt zu Planungsbeginn durch die
Beginn: 2.1.2012. Ende: 31.12.2016
Der Auftragnehmer hat im Auftragsfall eine Berufshaftpflichtversicherung
mit einer Deckungssumme von mindestens (jeweils) 2 500 000 EUR für Sach-
und Personenschäden nachzuweisen und für die gesamte Dauer des Vertrages
aufrecht zu erhalten. Vor Auftragsabschluss ist zum Nachweis die
entsprechende Deckungsbestätigung vorzulegen. Eine Erklärung, dass eine
solche Versicherung spätestens im Auftragsfall abgeschlossen wird ist
erforderlich (s. Teilnahmeantrag).
(Bewerbergemeinschaftserklärung) unter Verwendung des vom Auftraggeber für
die Abgabe einer Bewerbung ausgegebenen Formblattes abzugeben,
a) in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt
b) in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des
c) dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem
d) dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften. Wird diese
Bewerbergemeinschaftserklärung nicht fristgerecht eingereicht, wird die
Bewerbung der Bewerbergemeinschaft ausgeschlossen. Eine Abgabe von
Teilleistungen an Subunternehmer ist zulässig. Die jeweiligen
Subunternehmer und die ihnen zugeordneten Leistungen sind im
Teilnahmeantrag zu benennen, Verpflichtungserklärungen der Subunternehmer
sind mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Mehrfachbewerbungen (auch als
Mitglied einer Bewerbergemeinschaft) sind nicht zulässig und führen
automatisch zum Ausschluss. Mehrfachbewerbungen sind auch Bewerbungen
unterschiedlicher nicht eigenständiger Niederlassungen eines Bewerberbüros
sowie mehrerer Mitglieder ständiger Büro- und Arbeitsgemeinschaften.
1) Die Bauausführung erfolgt parallel zum laufenden Verwaltungsbetrieb.
Besondere Absicherungen der Baustellenbereiche sind daher zwingend
erforderlich. Zudem sind die Belastungen und Einschränkungen für die
Mitarbeiter und Besucher des Kreishauses soweit möglich zu beschränken.
Nacht- und Wochenendarbeiten insbesondere lärmintensiver Arbeiten - sind
zu berücksichtigen. Die Koordination der verschiedenen Arbeiten und
Gewerke ist wesentlicher Bestandteil der Planungsaufgabe. Die
Bereitschaft, im Auftragsfall eine auskömmliche örtliche Bauleitung
sicherzustellen und für den Zeitraum der baulichen Umsetzung der Maßnahme
durchgehend mit einem/einer projektverantwortlichen Bauleiter/in zu
besetzen ist zu erklären (siehe Teilnahmeantrag). 2) Austauschformate für
elektronische Daten: DXF, GAEB, DOC, XLS. 3) Grundlage der zu
beauftragenden Leistungen ist das vorliegende Brandschutzkonzept.
Auflagen zu überprüfen: Die im Folgenden genannten Nachweise/Erklärungen,
bei Bewerbergemeinschaften von allen Mitgliedern, ggf. auch von
Subunternehmern, sind mit Abgabe des Teilnahmeantrages zwingend gefordert.
Nicht fristgerecht vorgelegte oder unvollständige Nachweise/Erklärungen
führen zum Ausschluss des jeweiligen Bewerbers.1) Eigenerklärung (s.
Teilnahmeantrag) des Bewerbers, dass:
a) nachweislich keine schwere Verfehlung vorliegen, die seine
Zuverlässigkeit in Frage stellen, insbesondere keine Ausschlussgründe nach
§ 4 Absatz 6 VOF;
b) über sein Vermögen weder das Insolvenzverfahren noch ein vergleichbares
gesetzlich geregeltes Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt
worden ist oder der Antrag mangels Masse abgelehnt wurde;
c) sich sein Unternehmen nicht in Liquidation befindet;
d) er seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der
Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt hat;
e) Angehörige der Geschäftsleitung in den letzten 2 Jahren nicht wegen
illegaler Beschäftigung von Arbeitskräften zu einer Freiheitsstrafe von
mehr als 3 Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen
verurteilt oder mit einer Geldbuße von wenigsten 2 500 EUR belegt worden
f) er nachweislich keine schwere Verfehlung begangen hat, die seine
Zuverlässigkeit in Frage stellt;
g) er bei Abgabe des Angebotes keine Verstöße gegen das Gesetz gegen
Arbeitsgemeinschaft als niedrigster Bewerber getroffen hat;
h) er sich bewusst ist, dass eine falsche Angabe den Ausschluss aus dem
i) er im Auftragsfall die Versicherung gemäß III.1.1) der Bekanntmachung
für die gesamte Vertragslaufzeit zur Verfügung stellt;
j) er/sie im Auftragsfall bereit ist/sind, eine Erklärung gemäß § 1 des
Verpflichtungsgesetzes zu unterzeichnen. Auf Anforderung vorzulegen ist
eine Eigenerklärung des Bewerbers zu wirtschaftlichen Verknüpfungen gemäß
§ 4 Abs. 2 VOF. Auf Anforderung abzuschließen ist der Integritätsvertrag.
Auflagen zu überprüfen: Folgende Erklärungen (s. Teilnahmeantrag) - bei
Bewerbergemeinschaften von allen Mitgliedern - sind mit Abgabe des
Teilnahmeantrages gefordert; bei nicht fristgerechter oder unvollständiger
Abgabe wird der Bewerber ausgeschlossen.
1) Eigenerklärung zum Gesamt-Netto-Jahresumsatz der letzten 3
abgeschlossenen Geschäftsjahre,
2) Eigenerklärung zum Netto-Jahresumsatz in den Leistungsphasen 1-7 der
letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre,
3) Eigenerklärung zum Netto-Jahresumsatz in den Leistungsphasen 8-9 der
Möglicherweise geforderte Mindeststandards Netto-Jahresumsatz des
Bewerbers - bei Bewerbergemeinschaften Netto-Jahresumsatz aller Bewerber
zusammen - im Durchschnitt der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre im
Bereich Fachplanung Elektrotechnik gemäss Leistungsphase 1-9 §
53 HOAI:
größer/gleich 200 000,00 EUR.
Folgende Erklärungen sind mit Abgabe des Teilnahmeantrages abzugeben:
1) Bürogröße/Mitarbeiterzahlen: Darstellung (s. Teilnahmeantrag)— bei
Bewerbergemeinschaften von allen Mitgliedern - der Zahl der in den letzten
3 Geschäftsjahren (2009, 2010 und aktuell) jahresdurchschnittlich
beschäftigten Personen, aufgeschlüsselt nach: - Festangestellte
Mitarbeiter und Büroin-/teilhaber insgesamt, - davon Fachingenieure /
Techniker Elektrotechnik, davon weiter aufgeschlüsselt nach
— mit Berufserfahrung im Bereich LP 5-8 HOAI größer/gleich 5 Jahre,
— mit Zertifizierung für die Planung von Brandmeldeanlagen,
— mit Berufserfahrung im Bereich Bauen für öffentliche Auftraggeber
größer/gleich 3 Jahre,
— mit Berufserfahrung im Bereich Bauen im Bestand größer/gleich 3 Jahre.
2) Referenzobjekte: Darstellung (s. Teilnahmeantrag) von mindestens 2
Referenzen, die die Mindestanforderungen an alle Referenzen nicht
vollständig erfüllen, werden nicht gewertet. Werden nicht mindestens 2
Referenzen benannt, die die Mindestanforderungen an alle Referenzen
erfüllen, so wird der Teilnahmeantrag vom weiteren Vergabeverfahren
ausgeschlossen. Werden mehr als 5 Referenzprojekte genannt, so werden nur
die ersten 5 Projekte gewertet. Die Referenzen werden im Rahmen der
Auswertung teilweise durch Kontaktaufnahme mit den Referenzgebern
weitergehend geprüft und bewertet. Falsche Angaben führen zum
vollständigen und ersatzlosen Ausschluss der jeweiligen Referenz aus der
Wertung. Der Auftraggeber behält sich vor, Bewerber aufgrund von falschen
Angaben vollständig aus dem weiteren Verfahren auszuschließen. Die
Referenzprojekte müssen nicht von jedem Mitglied einer
Bewerbergemeinschaft nachgewiesen werden; es genügt vielmehr, wenn die
Bewerbergemeinschaft insgesamt die beschriebenen Angaben zu
Referenzprojekten macht. Allgemeine Anforderungen an alle
Referenzprojekte: - Ausführung und Fertigstellung der Baumaßnahme im
Zeitraum 1/2001 bis 8/2011. Die einzelnen Referenzprojekte müssen auf
jeweils max. 2 DIN-A4-Seiten in Form von Texten, Plänen, Fotos oder
Skizzen weiterführend dargestellt werden. Bei Nichtvorlage einer
weiterführenden Darstellung wird die Referenz nicht gewertet. Zu den
vorgelegten Referenzobjekten sind folgende Angaben (s. Teilnahmeantrag)
vollständig zu tätigen: Bezeichnung und Ort der Maßnahme; Auftraggeber
(Name und Adresse mit Angabe eines Ansprechpartners mit Telefonnummer);
Verfasser; Ausführungszeitraum; Gebäudetyp; Netto-Baukosten (nur KG 440,
450, 480 und 490 nach DIN 276); beauftragte Leistungsphasen. Die folgenden
Projektmerkmale sind - sofern zutreffend anzugeben: Öffentlicher
Auftraggeber; Ausführung im laufenden Betrieb; gewerkeweise Ausschreibung
der Leistungen; wesentliche Bestandteile der Sanierung (Brandschottungen,
Brandmeldeanlage und ELA, Evakuierungsanlagen, Notbeleuchtung).
1) Anzahl festangestellte und Büroin-/teilhabende Fachingenieure /
Techniker Elektrotechnik insgesamt im Durchschnitt der letzten 3 Jahre:
größer/gleich 3, davon:
2) Anzahl Fachingenieure / Techniker Elektrotechnik mit Berufserfahrung
größer/gleich 5 Jahre im Leistungsbild LP 5-8 im Durchschnitt der letzten
3 Jahre: größer/gleich 1,
3) Anzahl Fachingenieure / Techniker Elektrotechnik mit Zertifizierung für
die Planung von Brandmeldeanlagen im Durchschnitt der letzten 3 Jahre:
größer/gleich 1,
4) Anzahl der Fachingenieure / Techniker Elektrotechnik mit
Berufserfahrung größer/gleich 3 Jahre im Bauen für öffentliche
Auftraggeber im Durchschnitt der letzten 3 Jahre: größer/gleich 1;
5) Anzahl der Fachingenieure / Techniker Elektrotechnik mit
Berufserfahrung größer/gleich 3 Jahre im Bauen im Bestand im Durchschnitt
der letzten 3 Jahre: größer/gleich 1. Anforderungen an alle Referenzen: -
Sanierungs- /Umbaumaßnahme mit mindestens 500 000 EUR Netto-Baukosten
(nach DIN 276) in den KG 440, 450 430, 480 und 490 (elektrotechnische
Anlagen) Mindestanforderungen an einzelne Referenzprojekte: - mindestens 1
Projekt, bei dem die Fachplanung Elektrotechnik der LP 3-8 (gemäß § 53
HOAI) durchgehend erbracht wurden, mindestens ein Projekt mit
vollständiger Sanierung der Brandmeldeanlage und der
Sprachalarmierungsanlage, - mindestens ein Projekt für einen öffentlichen
Auftraggeber, mindestens ein Projekt mit Ausführung der Baumaßnahme im
laufenden Betrieb. Alle Mindestkriterien müssen erfüllt sein, die
Kombination dabei ist beliebig.
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: 1)
Die fristgerechte Vorlage der geforderten Nachweise, Erklärungen und des
vollständig ausgefüllten Teilnahmeantrages gemäß Ziffern III.2.1),
III.2.2), III.2.3). Fehlende oder unvollständige Angaben werden nicht
2) Die Auswahl der Kriterien erfolgt auf der Grundlage der zum Nachweis
der Eignung geforderten Angaben, Erklärungen und Unterlagen. Soweit die
Mindestanforderungen erfüllt sind, ist die Rangfolge der erreichten Punkte
für die Auswahl maßgebend. Die Bewertung erfolgt nach folgender
Aufstellung (siehe Teilnahmeantrag:maximale Punktzahl/Wertung/gewichtete
Punktzahl):
1. Leistungsfähigkeit/Umsätze: (insgesamt max. 50 Pkt).
1.1 Umsatz LP 1-7: max. 5 Pkt/4-fach/20 Pkt.;
1.2 Umsatz LP 8-9: max. 5 Pkt/6-fach/30 Pkt.;
2. Fachliche Eignung.
2.1 Referenzunabhängige Kriterien (insgesamt max. 200 Pkt.).
2.1.1 Elektro-Ingenieure/Techniker insgesamt: max. 5 Pkt/5-fach/25 Pkt.;
2.1.2 Elektro-Ingenieure/Techniker mit Zertifizierung für
Brandschutzanlagen, max. 5 Pkt/10-fach/50 Pkt.;
2.1.3 Elektro-Ingenieure/Techniker mit Berufserfahrung größer/gleich 5
Jahre, LP 5-8: max. 5 Pkt/10-fach/50 Pkt.;
2.1.4 Elektro-Ingenieure/Techniker mit Berufserfahrung größer/gleich 3
Jahre, im Bauen für öffentliche Auftraggeber: max. 5 Pkt/5-fach/25 Pkt.;
2.1.5 Elektro-Ingenieure/Techniker mit Berufserfahrung größer/gleich 3
Jahre, Bauen im Bestand: max. 5 Pkt/10-fach/50 Pkt.;
2.2. Referenzabhängige Wertungskriterien - formal (insgesamt max. 225
2.2.1 Gebäudetyp: max. 5 Pkt/5-fach/25 Pkt.;
2.2.2 Netto-Baukosten nur KG 440, 450, 480, 490: max. 5 Pkt/2-fach/10
2.2.3 Bearbeitete Leistungsphasen: max. 5 Pkt/5-fach/25 Pkt.;
2.2.4 Öffentlicher Auftraggeber: max. 5Pkt/10fach/50 Pkt.;
2.2.5 Ausführung im laufenden Betrieb: max. 5 Pkt/10-fach/50 Pkt.;
2.2.6 gewerkeweise Ausschreibung: max. 5 Pkt/5-fach/25 Pkt.
Besonderheiten Sanierung/Umbau:
2.2.7.1 Brandschottungen: max. 5 Pkt/2-fach/10 Pkt.;
2.2.7.2 Brandmeldeanlage und ELA: max. 5 Pkt/2-fach/10 Pkt.;
2.2.7.3 Evakuierungsanlagen: max. 5 Pkt/2-fach/10 Pkt.;
2.2.7.4 Notbeleuchtung: max. 5 Pkt/2-fach/12,5 Pkt.;
2.3. Referenzabhängige Wertungskriterien - Abfrage Referenzgeber
(insgesamt max. 350 Pkt.).
2.3.1 Planung, Qualität der Planung, Detailgenauigkeit, Auskömmlichkeit
der Planung: max. 5 Pkt/15-fach/75 Pkt.;
2.3.2 Koordination/zusammenarbeit der Planer/Fachingenieure in der
Planung, Umsetzung der Wünsche Bauherr: max. 5 Pkt/15-fach/75 Pkt.;
2.3.3 Termine und Kosten: max. 5 Pkt/20-fach/100 Pkt.;
2.3.4 Qualität der Bauleitung, Organisation der Baustelle, Bauablauf,
Nachtragsmanagement: max. 5 Pkt/20-fach/100 Pkt.
Erreichbare Gesamtpunktzahl: max. 825 Pkt. Bei gleicher Gesamtpunktzahl
entscheidet das Los. Die Losentscheidung wird im Beisein eines Vertreters
des Rechtsamtes und des Rechnungsprüfungsamtes von der Vergabestelle
0303-22-11-VOF
Tag: 29.11.2011 - 14:00
Ort Kreishaus Siegburg.
Die Vergabeunterlagen können unter http://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter
kostenlos angefordert und herunterladen werden, Nachrichten der
Vergabestelle können dort einsehen werden. Auf Anforderung und nach Angabe
einer verbindlichen E-Mail-Adresse werden die Teilnahmeantragsunterlagen
per E-Mail versandt. Zur Abgabe des Teilnahmeantrages ist zwingend ein
unter Beachtung der Maßgaben dieser Bekanntmachung vollständig
ausgefülltes und unterzeichnetes Papierexemplar der Formblätter
einschließlich der zusätzlich geforderten Nachweise einzureichen. Der
Teilnahmeantrag ist im Original unterschrieben einzureichen. Die
Nichtbeachtung dieser Vorgaben führt zum Ausschluss der Bewerbung.
Grundlage der zu beauftragenden Leistungen ist das vorliegende
Brandschutzkonzept. Eine Bekanntgabe dieses Konzeptes ist im Rahmen der 1.
Stufe des Bewerbungsverfahrens nicht vorgesehen. Kenntnisse dieser
Unterlagen sowie des Bestandsgebäudes sind nicht erforderlich. Das Gebäude
ist während der Öffnungszeiten grundsätzlich für eine eigenständige
Besichtigung zugänglich. Anfragen sind schriftlich (auch per Fax oder
E-Mail) an die unter I.1) genannte Adresse zu richten. Allen Bewerbern
werden die gleichen Informationen (per Fax oder E-Mail) zur Verfügung
Die nach IV.1.2) ausgewählten Teilnehmer werden schriftlich zur Abgabe
weiterer schriftlicher Unterlagen aufgefordert. Zusätzlich werden die
ausgewählten Teilnehmer zu einem persönlichen Gespräch unter Beteiligung
des Inhabers, des vorgesehenen verantwortlichen Projektleiters, sowie
-sofern abweichend- des vorgesehenen Bauleiters eingeladen. Die Gespräche
finden voraussichtlich in der 49. KW 2011 (07. + 8.12.2011) statt. Die
Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber. Ein Anspruch auf
Tel. +49 221147-2120
Internet: www.bezreg-koeln.de
Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen
zuwollen, vergangen sind (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
s. VI.4): Vergabekammer bei der Bezirksregierung Köln
12.9.2011	Anzeigentext Ergebnis
Bekanntmachung vergebener AufträgeDienstleistungenRichtlinie 2004/18/EGAbschnitt I: Öffentlicher AuftraggeberI.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)Rhein-Sieg-Kreis - Der Landrat -Kaiser-Wilhelm-Platz 1Zu Händen von: Frau Grimiaux, Herrn Wolter-Michaelis53721 SiegburgDEUTSCHLANDTelefon: +49 2241132937 / 2241133543E-Mail: zvs@rhein-sieg-kreis.deFax: +49 2241133165Internet-Adresse(n): Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: www.rhein-sieg-kreis.deI.2) Art des öffentlichen AuftraggebersRegional- oder LokalbehördeI.3) Haupttätigkeit(en)Allgemeine öffentliche VerwaltungI.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher AuftraggeberDer öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicherAuftraggeber: neinAbschnitt II: AuftragsgegenstandII.1) BeschreibungII.1.1) Bezeichnung des AuftragsFachplanungsleistungen Elektrotechnik im Rahmen der Brandschutzsanierungdes Kreishauses in Siegburg.II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw.DienstleistungDienstleistungenDienstleistungskategorie Nr 12: Architektur, technische Beratung undPlanung, integrierte technische Leistungen, Stadt- und Landschaftsplanung,zugehörige wissenschaftliche und technische Beratung, technische Versucheund AnalysenHauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung:Siegburg (Rhein-Sieg-Kreis).NUTS-Code DEA2CII.1.4) Kurze Beschreibung des Auftrags oder BeschaffungsvorhabensFachplanungsleistungen Elektrotechnik im Rahmen derBrandschutzsanierungdes Kreishauses in Siegburg - Leistungsumfang: LP 1-9gemäß HOAI, davon LP 1, 2, 4 und 7 nur anteilig. Gebäudedaten: dasKreishaus verfügt über eine BGF von ca. 39 000 m², verteilt auf 16Geschosse, zzgl. ca. 3 000 m² Tiefgarage und 17 000 m² Parkhaus auf 5Ebenen. Die Gebäudehöhe beläuft sich ca. 50 m über Gelände.Bestandssituation: das Kreishaus in Siegburg, ein mehrgeschossigesVerwaltungsgebäude, wurde in zwei Bauabschnitten von 1975 bis 1981errichtet. Es handelt sich um einen Stahlbetonskelettbau mit vorgehängterElementglasfassade. In den Geschossen 1. UG bis 1.OG gibt es größereSonderräume, in den darüber liegenden Geschossen (2. bis 12. OG)größtenteils Standardbüros für 2 Personen. Das 2. UG und das 13. OGbeinhaltet Haustechnik. Das Gebäude bietet mit seinen ca. 550 Büros Platzfür ca. 1 000 Mitarbeiter. Bedingt durch die beengtenGrundstücksverhältnisse ist der Baukörper im Grundriss sowie in derHöhenentwicklung stark gegliedert. Bestandssituation Elektrotechnik: dasKreishaus wird mittelspannungsseitig über 11 KV eingespeist und verfügtüber eine eigene Trafostation mit 4 Transformatoren. Diese speist dieNiederspannungshauptverteilung ein. Die Notstromversorgung wird durch einNotstromaggregat 450 KVA und eine Batterieanlage gewährleistet. Damitwerden Anlagenteile wie zum Beispiel Aufzüge und Notbeleuchtung versorgt.Die Notstromversorgung der datentechnischen Anlagen wie Serverschränke unddiverse LANSchränke wird zusätzlich über eine USV-Anlage gewährleistet.Die Niederspannungshauptverteilung (Standort 2. UG) versorgt die einzelnenBauabschnitte (Bauteil A, 13 Etagen und Bauteil B, 6 Etagen) mitelektrischer Energie über 2 Hauptsteigeschächte in denHaupttreppenhäusern. In diesen Steigeschächten befinden sich etagenweiseUnterverteilungen. Über diese Steigeschächte kann aus Platzgründen keinweiteres Leitungsnetz mehr aufgebaut werden. Zusätzlich gibt es nochdiverse Unterverteilungen in Nebentreppenhäusern. Die Büros werden von denUnterverteilungen aus sowohl datentechnisch wie auch energietechnisch überdurch die Flure verlaufende Kabeltrassen versorgt. Teilweise sind dieseTrassen brandschutztechnisch abgeschottet. Die vorhandenen Flurdeckenselbst haben keinerlei brandschutztechnische Zulassungen. Die vorhandeneBrandmeldeanlage einschließlich Leitungsnetz stammt aus dem Jahr 1992. Bisauf wenige bereits sanierte Bereiche muss sie erneuert werden. Dervorhandene Räumungsalarm wird nicht über eine Lautsprecheranlageausgelöst. Die vorhandene Flurbeleuchtung / Treppenhausbeleuchtung und diekomplette Notbeleuchtung einschließlich Fluchtwegbeleuchtung stammen ausden Errichtungsjahren des Gebäudes und sind abgängig. Die Leuchtenbeinhalten keine PCB-haltigen Kondensatoren. Es sind keine halogenfreienLeitungen verlegt worden. Geplante Brandschutzsanierung: Im Jahr 2008 hateine Brandschutzbegehung des Kreishauses stattgefunden, daraus entstandeine umfangreiche Mängelliste. Viele kleinere Mängel wurden danachbeseitigt, es zeigte sich aber, dass wesentliche Fragen zuBrandabschnittsbildung, Fluchtwegen, etc. nicht als Einzelmaßnahmen gelöstwerden konnten. Ab Frühjahr 2010 wurde deshalb ein Brandschutzkonzept fürdas Kreishaus einschließlich Tiefgarage und Parkhaus erarbeitet, diesesKonzept liegt der Stadt Siegburg derzeit zur Genehmigung vor. Dasgenehmigte Brandschutzkonzept stellt die Grundlage für die geplanteBrandschutzsanierung dar, mit der Genehmigung wird im Herbst 2011gerechnet. Wesentliche geplante Maßnahmen in Stichpunkten(Elektrotechnik): Erneuerung der Notbeleuchtung einschließlich derFluchtwegbeleuchtung, Erneuerung der Beleuchtungsanlage in den Fluren,Erneuerung der Treppenhausbeleuchtung, Erneuerung der Brandmeldeanlage,flächendeckend Einbau der Evakuierungsanlage (ELA), Räumungsalarm Sprache,Erneuerung und Erweiterung von Kabeltrassen für spätere Datenverkabelung,Installation von neuen Steigeschächten. Daneben sind umfangreicheMaßnahmen in der Bereichen Hochbau und technische Gebäudeausrüstung (TGA)erforderlich. Für diese Leistungen werden nach Durchführung entsprechenderVergabeverfahrenseparate Planungsbüros beauftragt. BesonderheitenBauablauf/Ausführungszeiten: die Brandschutzsanierung erfolgt im laufendenVerwaltungsbetrieb des Kreishauses. Hierbei sind im Besonderen dieÖffnungszeiten der verschiedenen Ämter und Dienstleistungen zu beachtenund einzuplanen. Ausweichräumlichkeiten stehen im Kreishaus nur in sehrgeringem Umfang zur Verfügung. Nacht und Wochenendarbeiten sind daher zuberücksichtigen. Die Koordinierung der Arbeiten im Zusammenspiel mit demfortlaufenden Betrieb des Kreishauses wird ein wesentlicher Aspekt bei derUmsetzung der Maßnahmen sein. Die Umsetzung der Sanierungsmaßnahme ist imZeitraum von 2012 bis 2016 vorgesehen. Eine konkrete Terminplanung derPlanungs- und Ausführungsphase erfolgt zu Planungsbeginn durch diePlanungsbeteiligten.II.1.5) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)71320000, 71321000II.1.6) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): jaAbschnitt IV: VerfahrenIV.1) VerfahrensartIV.1.1) VerfahrensartVerhandlungsverfahren mit einem Aufruf zum WettbewerbIV.2) ZuschlagskriterienIV.2.1) Zuschlagskriteriendas wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf1. Honorar. Gewichtung 2002. Qualität der schriftlich eingereichten Konzepte. Gewichtung 6203. Qualität der persönlich vorgetragenen Konzepte. Gewichtung 475IV.2.2) Angaben zur elektronischen AuktionEine elektronische Auktion wurde durchgeführt: neinIV.3) VerwaltungsangabenIV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber0303-22-11-VOFIV.3.2) Frühere Bekanntmachung(en) desselben AuftragsAuftragsbekanntmachungBekanntmachungsnummer im ABl: 2011/S 177-290830 vom 15.9.2011Abschnitt V: AuftragsvergabeAuftrags-Nr: 0302-22-11-VOF Bezeichnung: Fachplanungsleistungen Elektrotechnik im Rahmen derBrandschutzsanierung des Kreishauses in Siegburg.V.1) Tag der Zuschlagsentscheidung:16.1.2012V.2) Angaben zu den AngebotenAnzahl der eingegangenen Angebote: 1V.3) Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten derZuschlag erteilt wurdeBietergemeinschaft Planungsgesellschaft Karnasch mbH/ Schnabel AGHohenzollernstr. 4245128 EssenDEUTSCHLANDTelefon: +49 20187870V.5) Angaben zur Vergabe von UnteraufträgenEs können Unteraufträge vergeben werden: neinAbschnitt VI: Weitere AngabenVI.1) Angaben zu Mitteln der Europäischen UnionAuftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das ausMitteln der Europäischen Union finanziert wird: neinVI.3) Rechtsbehelfsverfahren/NachprüfungsverfahrenVI.3.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/NachprüfungsverfahrenVergabekammer bei der Bezirksregierung KölnZeughausstr. 2-1050667 KölnDEUTSCHLANDE-Mail: Vergabekammer@bezreg-koeln.nrw.deTelefon: +49 221147-2120Internet-Adresse: http:// www.bezreg-koeln.deFax: +49 221147-2889VI.3.2) Einlegung von RechtsbehelfenGenaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Aufdie Frist § 107 Abs. 3 GWB (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung) wirdhingewiesen.VI.3.3) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von RechtsbehelfenerteiltVergabekammer bei der Bezirksregierung KölnZeughausstr. 2-1050667 KölnDEUTSCHLANDE-Mail: Vergabekammer@bezreg-koeln.nrw.deTelefon: +49 221147-2120Internet-Adresse: http:// www.bezreg-koeln.deFax: +49 221147-2889VI.4) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:18.4.2012	Karte
13.09.2011 Ergebnis veröffentlicht
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