Source: https://museuminsider.co.uk/public-tenders/humboldt-forum-exhibition-fit-out-2/
Timestamp: 2020-08-07 18:32:10
Document Index: 269468587

Matched Legal Cases: ['§ 49', '§ 123', '§ 124', '§ 123', '§ 124', '§ 47', '§ 43', '§ 123', '§ 124']

Humboldt Forum: Exhibition Fit-Out - Museum Insider
Humboldt Forum: Exhibition Fit-Out
The Humboldt Forum project in Berlin is an ambitious, €590 million (approx. £536,000,000) project to recreate the Berlin Palace that was destroyed in WWII. From September 2020, the Humboldt Forum will open in 3 stages, with the project being completed by the end of 2021. They are now seeking a contractor for the provision of exhibition fit-out services for an exhibition entitled "Nimm Platz!", an exhibition for children. The estimated contract value is unspecified.
Germany-Berlin: Museum services and preservation services of historical sites and buildings
2020/S 039-092447
Official name: Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss
E-mail: vergabestelle@humboldtforum.org
Main address: https://humboldtforum.org/de
II.1.1)Title: Sonderausstellung: Nimm Platz! Eine Ausstellung für Kinder
Reference number: SHF-KiKo
Deutschland-Berlin: Dienstleistungen von Museen und zugehörige Dienste
Offizielle Bezeichnung: Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss
Hauptadresse: https://humboldtforum.org/de
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y9MDCCA/documents
Offizielle Bezeichnung: Beiten Burkhardt
E-Mail: vergabe@bblaw.com
Hauptadresse: https://www.beiten-burkhardt.com/
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y9MDCCA
Andere: Stiftung bürgerlichen Rechts
Referenznummer der Bekanntmachung: SHF-KiKo
Herstellung, Lieferung und Montage einer großflächig angelegten Bewegungs- und Sitzlandschaft mit Interaktionsbereichen und Ausstellungsobjekten.
Die Ausstellungslandschaft besteht aus einer höhendifferenzierten Grundlandschaft mit Rampen zur Erschließung der 4 Hauptthemenbereiche. Die Themenbereiche sind mit räumlichen Monumenten, begehbaren Häusern, Treppen und Raumgerüsten ausgestattet, die zum aktiven Benutzen der Landschaft einladen sollen.
In der Ausstellung sind Kinder mit allen Sinnen Entdecker*innen und Forscher*innen, Platz-Nehmende und Platz-Zuweisende, aktiv Hantierende und die Ausstellung Erweiternde.
Eine Sitzlandschaft stellt den interaktiven und sinnlich erfahrbaren Ausstellungsbereich dar. Diese Ausstellung ermöglicht durch horizontale und vertikale Bewegung im Raum vielfältige Sinneserfahrungen und lädt in seiner Grundform bereits ein, unterschiedliche Körperhaltungen zu erproben.
Im ersten Themenbereich wer hat hier seinen platz gibt es ein Auditorium, das als Podest-Landschaft ausgeführt wird. Im begehbaren Bereich unter dem Auditorium befindet sich ein Ausstellungsbereich mit Originalobjekten. Die Originalobjekte befinden sich unterhalb der Sitzflächen in Boxen mit Sichtfenstern. Gegenüber dem Auditorium befindet sich ein Bereich mit Interaktiva.
Im zweiten Themenbereich Setz dich zu uns befindet sich ein Teehaus und eine lange Sitztafel mit anschließenden Treppenstufen die auf ein flaches Podest führen.
Das Teehaus wird raumbildend ausgeführt (mit einer Textilbespannung als „Decke") und ist begehbar. Unter dem Teehaus werden 2 Rollboxen untergebracht, die vom Werkstattbereich bedient werden können.
Im dritten Themenbereich ein Platz zum... ist das raumbildende Element ein Baumhaus. Dieses ist begehbar und beinhaltet mehrere miteinander verschachtelte Kubaturen mit zueinander versetzten Ebenen, über die man bis auf die oberste Ebene gelangen kann. Des Weiteren befindet sich hier ein Bereich mit einem den Raum strukturierenden Gerüst, das als Träger für mehrere Interaktiva dient.
Im Anschluss daran befinden sich 2 stilisierte WC-Häuschen und eine Rutschfläche die in den nächsten Bereich führt.
Im vierten Themenbereich Sitz still oder chill werden Originalobjekte in Vitrinen präsentiert, denen gegenüber eine Spiegelwand positioniert ist. Ein gepolstertes wellenförmiges Chill-Möbel bildet den Abschluss dieses Bereiches.
Im Zentrum des Raumes, von der Landschaft umschlossen, befindet sich eine Werkstatt mit Sitzgelegenheiten und Tischen. Im Vorraum sind Garderobenmöbel, Tische und Hocker zum Verweilen vorgesehen.
Im Vorraum der Ausstellungsfläche sind Garderobenmöbel, Tische und Hocker zum Verweilen vorgesehen.
1) Handelsregisterauszug: Nachweis der Eintragung im Handelsregister des Staates, in dem der Bieter niedergelassen ist, der nicht älter als 6 Monate zum Zeitpunkt des Ablaufs der Angebotsfrist sein darf. Ist ein Bieter nach dem Recht des Staates, in dem er niedergelassen ist, nicht zur Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister verpflichtet, hat er darüber und über die Gründe (z. B. die Rechtsform) eine entsprechende Eigenerklärung abzugeben;
2) Alternativer Nachweis: Sofern der Bieter nicht im Handelsregister verzeichnet ist, genügt der Nachweis der erlaubten Berufsausübung auf andere Weise (z. B. Eintragung in ein Partnerschafts- oder Vereinsregister, Mitgliedschaft in einer wirtschaftsständischen Vereinigung).
Für die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union sind die jeweiligen Berufs- oder Handelsregister und die Bescheinigungen oder Erklärungen über die Berufsausübung in Anhang 11 der Richtlinie 2014/24/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26. Februar 2014 über die öffentliche Auftragsvergabe und zur Aufhebung der Richtlinie 2014/18/EG, Abl. L 94 v. 28. März 2014, S. 65, aufgeführt.
Zur Nachweisführung ist die 2.4_Erklärung Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung zu verwenden. Ergänzende Nachweise (z. B. Handelsregisterauszug) sind als eigene Anlagen zum Angebot beizufügen.
1) Gesamtumsatz: Jahresumsatz in Euro (netto) bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre vor Ablauf der Angebotsfrist;
2) Spezifischer Umsatz: Jahresumsatz in Euro (netto) bezogen auf den Tätigkeitsbereich des Auftrags (Ausstellungsbau) bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre vor Ablauf der Angebotsfrist;
3) Nachweis einer Betriebshaftpflichtversicherung für Personen-, Sach- und Vermögensschäden für Tätigkeiten, die Gegenstand dieses Auftrags sind. Der Nachweis darf zum Zeitpunkt des Ablaufs der Angebotsfrist nicht älter als 6 Monate sein und muss die mit dem Versicherungsunternehmen vereinbarten Deckungssummen ausweisen. Der Nachweis einer vorläufigen Deckung nach § 49 VVG oder einer verbindlichen Erklärung eines Versicherers, den Bieter im Auftragsfall mit einem entsprechenden Versicherungsschutz auszustatten, wie z. B. ein Angebot, ist ausreichend.
Zur Nachweisführung ist die 2.5_Erklärung wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit zu verwenden. Ergänzende Nachweise (z. B. Versicherungsnachweis) sind als eigene Anlagen zum Angebot beizufügen.
Zu 2.: Der nachgewiesene Jahresumsatz (netto) im Bereich Ausstellungsbau in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren vor Ablauf der Angebotsfrist mind. 200 000 EUR pro Jahr betragen;
Zu 3.: Die Deckungssumme der Betriebshaftpflichtversicherung muss je Schadenfall für Sach- und Personenschäden mindestens 1 Mio. EUR (pro Versicherungsjahr zweifach maximiert) und für Vermögensschäden mindestens 500 000 EUR (pro Versicherungsjahr zweifach maximiert) betragen.
1) Geeignete Referenzen über früher ausgeführte Aufträge in Form einer Liste der in den letzten 5 Jahren vor Ablauf der Angebotsfrist erbrachten wesentlichen Leistungen mit Beschreibung der tatsächlich erbrachten Leistungen, Angabe des Werts, des Erbringungszeitraums sowie des öffentlichen oder privaten Auftraggebers;
2) Angabe der technischen Fachkräfte, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen, aufgeschlüsselt nach folgenden Fachbereichen:
— Tischlerei,
— Vitrinenbau,
— Bauleitung.
Für jede namentlich zu benennende Fachkraft sind Angaben zu Aus- und Fortbildung zu machen.
3) Erklärung, aus der die durchschnittliche jährliche Zahl an Mitarbeitern und Führungskräften hervorgeht, die im Betrieb des Bieters in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren vor Ablauf der Angebotsfrist beschäftigt waren;
5) Erklärung über eine beabsichtigte Unterauftragsvergabe, aus der hervorgeht, ob die Vergabe an Unterauftragnehmer beabsichtigt ist;
6) Detaillierte Beschreibung der für die Leistung vorgesehenen Materialien und Werkstoffe:
— Vitrinen: Angaben zu allen vorgesehenen Werkstoffen mit Nachweis der Schadstofffreiheit gemäß Vorbemerkung 4.3 des Leistungsverzeichnisses,
— Mobiliar: Angaben zu allen vorgesehenen Werkstoffen,
— Bewegungslandschaft, begehbare Monumente und Häuser: Angaben zu allen vorgesehenen Werkstoffen inkl. Angaben zu Tragfähigkeit und Rutschfestigkeit (siehe Vorbemerkung 7 und 8 des Leistungsverzeichnisses).
Zur Abgabe der geforderten Erklärungen ist der entsprechende Abschnitt in der 2.6_Erklärung technische und berufliche Leistungsfähigkeit auszufüllen und gegebenenfalls, um eigene Anlagen (Referenzbeschreiben, Nachweise für die vorgesehenen technischen Fachkräfte, Beschreibungen, Fotografien, Produktdatenblätter der technischen Ausrüstung und der vorgesehenen Materialien und Werkstoffe) zu ergänzen.
Zu 1. Es wird der Nachweis von Erfahrungen im Bereich der hier zu vergebenden Leistungen durch Angabe von mindestens zwei in den letzten 5 Jahren vor Ablauf der Angebotsfrist im Wesentlichen ausgeführten Referenzaufträgen gefordert. Die mindestens zwei nachzuweisenden Referenzaufträge müssen insgesamt mit dem hier zu vergebenden Auftrag vergleichbar sein. Das ist der Fall, wenn durch sie folgende Merkmale erfüllt sind:
— Ausstellungsbau in Museen,
— Metallbau,
— Vitrinenbau.
Es ist zulässig, die vorstehenden Merkmale über mehrere Referenzen zu kombinieren.
a) Es ist ein ständiger Ansprechpartner vor Ort namentlich zu benennen, der der deutschen Sprache mächtig sein muss;
b) Die vorgesehene Bauleitung muss der deutschen Sprache mächtig sein;
c) Die vorgesehene Bauleitung muss Erfahrungen in der Leitung von Projekten (z. B. durch persönliche Referenzen) nachweisen, die mit dem hier zu vergebenden Auftrag vergleichbar sind (Messe- oder Ausstellungsbau).
1) Bieter haben das Nichtvorliegen der in § 123 GWB und § 124 GWB genannten Ausschlussgründe zu erklären. Für die Erklärung ist das Formblatt 2.7_Erklärung Ausschlussgründe zu verwenden;
2) Ein Unternehmen kann sich, auch als Mitglied einer Bietergemeinschaft, zum Nachweis seiner Leistungsfähigkeit und Fachkunde der Fähigkeiten Dritter (z. B. Unterauftragnehmer) bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesen Dritten bestehenden Verbindungen. Jeder Dritte, auf dessen Eignung sich der Bieter bezieht, muss das Formblatt 2.3_Erklärung Eignungsleihe ausfüllen und unterzeichnet mit dem Angebot einreichen. Zudem muss dieser Dritte seine wirtschaftliche und finanzielle sowie technische und berufliche Leistungsfähigkeit nach Maßgabe der Anforderungen der Auftragsbekanntmachung und unter Verwendung der gestellten Formblätter in dem Umfang nachweisen, in dem sich der Bieter darauf beruft. Unabhängig davon muss auch der Dritte, auf dessen Eignung sich der Bieter beruft, seine Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung sowie das Nichtvorliegen der in § 123 GWB und § 124 GWB genannten Ausschlussgründe nach Maßgabe der Auftragsbekanntmachung und unter Verwendung der gestellten Formblätter individuell und vollständig nachweisen. Ein Bieter kann im Hinblick auf Nachweise für die erforderliche berufliche Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen nur dann in Anspruch nehmen, wenn diese die Leistung erbringen, für die diese Kapazitäten benötigt werden. Im Rahmen der Eignungsprüfung wird überprüft, ob das Drittunternehmen, deren Kapazitäten der Bieter in Anspruch nehmen möchte, die entsprechenden Eignungskriterien erfüllt und ob Ausschlussgründe vorliegen. Erfüllt das Drittunternehmen die entsprechenden Eignungskriterien nicht vollständig oder liegt ein zwingender Ausschlussgrund vor, muss der Bieter dieses Unternehmen ersetzen. Die Auftraggeberin behält sich vor, die Ersetzung des Drittunternehmens zu verlangen, wenn ein fakultativer Ausschlussgrund vorliegt. Hierfür wird dem Bieter eine angemessene Frist gesetzt. Hinsichtlich der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit wird verlangt, dass der Bieter und das Drittunternehmen gemeinsam für die Vertragsdurchführung entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe haften, § 47 Abs. 3 VgV;
3) Die Verfahrensteilnahme in gemeinschaftlicher Form (Bietergemeinschaft) ist zulässig. Eine Bietergemeinschaft wird wie ein Einzelbieter behandelt (§ 43 Abs. 2 S. 1 VgV). Soweit in den Vergabeunterlagen von Bietern gesprochen wird, sind damit sowohl Einzelbieter als auch Bietergemeinschaften gemeint. Im Angebot haben die Mitglieder der Bietergemeinschaft im Formblatt 2.2_Erklärung Bietergemeinschaft einen bevollmächtigten Vertreter für den Abschluss und die Durchführung des Vertrages zu benennen. Der bevollmächtigte Vertreter steht in diesem Vergabeverfahren als Ansprechpartner der Bietergemeinschaft zur Verfügung. Die Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung muss für jedes Mitglied einer Bietergemeinschaft mittels Formblatt 2.4_Erklärung Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung und das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe aus § 123 und § 124 GWB mit dem Formblatt 2.7_Erklärung Ausschlussgründe individuell nachgewiesen werden. Für die übrigen Eignungskriterien kommt es auf die Bietergemeinschaft insgesamt an. Insofern füllt jedes Mitglied die Formblätter 2.5_Erklärung wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit und 2.6_Erklärung technische und berufliche Leistungsfähigkeit nur so weit aus, wie es für dieses Mitglied zutrifft. Soweit im Wege der Eignungsleihe auf die Eignung eines Dritten zurückgegriffen wird, ist zusätzlich das Formblatt 2.3_Erklärung Eignungsleihe auszufüllen und einzureichen. Die Prüfung der Eignung erfolgt unter Berücksichtigung sämtlicher von der Bietergemeinschaft eingereichten Unterlagen.
Bekanntmachungs-ID: CXP4Y9MDCCA