Source: https://ausschreibungen-deutschland.de/377895_Generalsanierung_des_Hallenbades_in_Uffenheim_-_Generalplanerleistungen_2017_Uffenheim
Timestamp: 2020-02-21 22:12:53
Document Index: 96340040

Matched Legal Cases: ['§ 34', '§ 51', '§ 55', '§ 75', '§ 123', '§ 124', '§ 21', '§ 43', '§ 75', '§ 36', '§ 46', '§ 1', '§ 45', '§ 45', '§ 46', '§ 46', '§ 75', '§ 75', '§ 75', '§ 75', '§55', '§ 135', '§ 135', '§ 134', '§ 160']

Öffentliche Ausschreibung 2017 Generalsanierung des Hallenbades in Uffenheim - Generalplanerleistungen. 2017-08-11
Ausschreibungen Uffenheim
Generalsanierung des Hallenbades in Uffenheim - Generalplanerleistungen.
Kontaktstelle(n): Stadtbaumeister, Herr Jürgen Hofmann
Hauptadresse: www.uffenheim.de
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: http://www.meixner-partner.de/ausschreibungen
Meixner + Partner Projektsteuerung GmbH, Frau Schüßler
Telefon: +49 82150105-28
Fax: +49 82150105-10
Hauptadresse: http://www.meixner-partner.de
Das Stadt Uffenheim plant die Generalsanierung des Hallenbades auf dem Areal der Christian-von-Bomhard-Schule in Uffenheim.
Im Jahre 1970 wurde das Hallenschwimmbad errichtet und bis dato erfolgten keinerlei Sanierungen. Es verfügt über ein 25-m Becken mit 4 Schwimmbahnen, sowie einem nicht mehr funktionierenden Teilhubboden. Der Badehalle vorgelagert sind der Eingangsbereich mit Stiefelgang, die Umkleide-, Dusch- und WC-Bereiche, welche ebenfalls saniert werden müssen. Die Kosten für die Sanierung sollen max. 4 500 000 EUR brutto nicht überschreiten.
Die Außenabmessungen des Hallenbades betragen ca. 29 m x 32,5 m zuzüglich Windfang und Treppenanbau, sodass sich eine bebaute Grundfläche von ca. 1 000 m2 ergibt. Der umbaute Raum beträgt ca. 8 500 m3.
Ziel der Sanierungsmaßnahme ist die Instandsetzung des Hallenbades, der Beton- und Konstruktionsschäden zur Gewährleistung der Sicherheit und Gebrauchstauglichkeit. Zudem soll die in die Jahre gekommene Bausubstanz instandgesetzt werden.
Stadt Uffenheim.
Die Planungsleistungen für die Generalsanierung des Hallenbades in Uffenheim sollen an einen Generalplaner vergeben werden. Folgende Leistungen sind zu erbringen:
- Objektplanung gem. § 34 HOAI, LPH 1-9, in 3 Stufen,
- Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI, LPH 1-6, in 3 Stufen,
- Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI, ALG 1, 2, 3, 4, 5, 7 (Badetechnische Anlagen), 8, LPH 1-9, in 3 Stufen,
Im Rahmen der Generalsanierung sollen folgende Maßnahmen durchgeführt werden:
- Betonsanierung,
- Verbesserung / Instandsetzung des Schwimmbeckens,
- Sanierung des Eingangsbereich mit Stiefelgang, der Umkleide, Dusch- und WC-Bereiche,
- Generalsanierung gesamte Haustechnik,
- Barrierefreier Zugang (die Baustellenzufahrt während den Bauarbeiten soll später als barrierefreier Zugang genutzt werden).
Für das Projekt liegt bereits eine Machbarkeitsstudie vor. Diese wird den Bewerbern, die für die Vergabeverhandlung zugelassen werden, mit der Einladung zum Verfahren zur Verfügung gestellt.
Die Vergabeverhandlung findet voraussichtlich Mitte Oktober 2017 statt.
Auftragsvergabe ist voraussichtlich Anfang November 2017, der Planungsbeginn ist direkt im Anschluss daran vorgesehen.
Der FAG-Antrag soll bis September 2018 eingereicht werden. Der Baubeginn ist für Frühjahr 2019 vorgesehen. Die Fertigstellung ist für Mitte 2021 geplant.
Das Hallenschwimmbad wird während der Sanierungsmaßnahme komplett geschlossen.
- wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit,
- technische und berufliche Leistungsfähigkeit.
Hinweis Losverfahren:
Konkretisierung Losverfahren in Ergänzung zu § 75 (6) VgV: Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl auch nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Eignungskriterien zu hoch, so wird die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen werden.
Im Falle einer Absage eines Teilnehmers der Vergabeverhandlung behält sich die Vergabestelle vor, der Rangfolge des Auswahlverfahrens entsprechend das nächst platzierte Büro zur Teilnahme an der Vergabeverhandlung einzuladen. Ein Rechtsanspruch auf diese sogenannte Nachnominierung besteht aber nicht. Eine Nachnominierung wird wenn, dann jedoch nur bis spätestens 10 Tage vor Vergabeverhandlung ausgesprochen. Diese Regelung soll einem nachnominierten Teilnehmer eine Mindest-Vorbereitungszeit und somit die Gleichbehandlung aller Teilnehmer sicherstellen.
Beabsichtigt ist eine stufenweise Beauftragung:
Objektplanung, 3 Stufen, LPH 1-4, LPH 5-7, LPH 8-9,
Tragwerksplanung, 2 Stufen, LPH 1-4, LPH 5-6,
Technische Ausrüstung, 3 Stufen, LPH 1-4, LPH 5-7, LPH 8-9,
Zunächst wird die Stufe 1 beauftragt. Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung der weiteren Stufen besteht nicht.
A) Erklärung des Bewerbers über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 123 und § 124 GWB.
b) Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 21 MiLoG.
c) Erklärung des Bewerbers, ob und auf welche Art wirtschaftliche Verknüpfungen mit anderen Unternehmen bestehen.
d) Ist der Bewerber eine juristische Person, zu deren satzungsgemäßem Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Planungsleistungen gehören, ist diese nur teilnahmeberechtigt, wenn durch Erklärung des Bewerbers gem. § 43 Abs. 1 VgV i. V. m. § 75 Abs. 3 VgV nachgewiesen wird, dass der tatsächliche Leistungserbringer (Projektleiter) und dessen Stellvertreter die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllen.
e) Will sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrags der Leistungen anderer Unternehmen bedienen, hat er diese im Teilnahmeantrag zu benennen. Der Bewerber muss außerdem gem. § 36 Abs. 1 VgV und § 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV angeben, welche Teile des Auftrags er beabsichtigt als Unterauftrag zu vergeben. Eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen ist abzugeben.
f) Der Bewerber muss bereit sein, im Auftragsfall eine Erklärung gem. § 1 des Verpflichtungsgesetzes abzugeben.
A) Erklärung des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft über den Gesamtumsatz des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2014, 2015, 2016) gem. § 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV. Mindestanforderung ist ein Gesamtumsatz (Jahresmittel) von 500 000 EUR brutto.
b) Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung gem. § 45 Abs. 1 Nr. 1 bzw. 4 VgV. Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung über 3 000 000 EUR für Personenschäden und über 2 000 000 EUR für Sachschäden bei einem Versicherungsunternehmen, das in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassen ist. Die Ersatzleistung des Versicherers muss mindestens das Zweifache der Deckungssumme pro Jahr betragen. Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben. Die Versicherung kann bereits ständig abgeschlossen sein oder im Auftragsfall projektbezogen abgeschlossen werden.
Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (d. h. ohne Unterscheidung nach Personen- und Sachschäden) ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind.
Die geforderte Sicherheit kann auch durch eine Erklärung des Versicherungsunternehmens nachgewiesen werden, in der sie den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert.
Der Versicherungsnachweis darf nicht älter als 6 Monate sein gerechnet vom Tag der Bekanntmachung an und muss der Bewerbung beiliegen. Das Ausstellungsdatum muss aus dem Nachweis ersichtlich sein.
Bei Bewerbergemeinschaften muss für jedes Mitglied ein entsprechender Versicherungsnachweis vorgelegt werden.
A) Erklärung des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft über die Anzahl der festangestellten Mitarbeiter und der Führungskräfte in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2014, 2015, 2016) gem. § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV. Mindestanforderung ist ein jährliches Mittel von 5 technischen Mitarbeitern inklusive Geschäftsführung.
b) Angabe der Fachkräfte gem. § 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen, d. h. eindeutige Benennung des Projektleiters und des stellvertretenden Projektleiters. Erklärung des Bewerbers über die Berufsqualifikation des Projektleiters und des stellvertretenden Projektleiters gem. § 75 VgV. Die Person des Projektleiters und des stellvertretenden Projektleiters erfüllen die fachlichen Anforderungen, wenn sie berechtigt sind, die Berufsbeszeichnung "Architekt" (im Sinne des § 75 Abs. 1 VgV) oder "Ingenieur des Studiengangs Architektur oder Bauingenieurwesen" oder "Wirtschaftsingenieur, Fachbereich Immobilien" (im Sinne des § 75 Abs. 2 VgV) im jeweiligen Herkunftsstaat des Bewerbers (Sitz des Bewerbers) zu führen. Falls im jeweiligen Herkunftsstaat die Berufsbezeichnung "Architekt" oder "Ingenieur" nicht gesetzlich geregelt sein sollte, sind vergleichbare fachliche Qualifikationen nachzuweisen, also Befähigungsnachweise vorzulegen, deren Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG - Berufsanerkennungsrichtlinie - gewährleistet ist.
c) Die Berufserfahrung des Projektleiters und des stellvertretenden Projektleiters ist jeweils durch Vorlage eines aussagekräftigen Lebenslaufes nachzuweisen. Mindestanforderung sind 5 Jahre Berufserfahrung für den Projektleiter und 3 Jahre für den stellvertretenden Projektleiter.
d) Angabe von mindestens 3 Referenzen gem. § 75 Abs. 5 VgV. Im Falle einer ARGE ist von jedem ARGE-Partner mind. eine Referenz einzureichen.
Für die Referenzprojekte gilt folgende Mindestanforderung:
Der Referenzzeitraum muss zwischen 2007-2017 liegen, die LPH 2 muss in diesem Zeitraum begonnen und die LPH 7 abgeschlossen sein.
Folgende Angaben sind zu den Referenzprojekten gewünscht (dies sind jedoch keine Mindestanforderungen, siehe Bewertungsmatrix):
- Bezeichnung des beauftragten Büros bzw. ggf. der ARGE,
- ggf. Benennung der Unterauftragnehmer,
- Projektvolumen brutto (KG 200-700),
- Generalsanierung eines Gebäudes,
- Beauftragte bzw. bereits selbst erbrachte Leistungsphasen,
- Projektlaufzeit (LPH 2-8),
- Einhaltung des Kosten- und Terminrahmens,
- Honorarzone,
- BGF des Gebäudes,
- Umgang mit Konstruktionsschäden,
- Beauftragte Anlagengruppen nach §55,
- Umgang mit Hubboden / Teilhubboden,
- Generalplanerleistungen,
- Projektleiter und stellv. Projektleiter,
- Auftraggeber,
- 25-m Schwimmbecken,
- Generalsanierung eines Hallenbades.
- Projektdarstellung der Referenzprojekte auf jeweils höchstens 2 DIN A4-Seiten oder einer DIN A3-Seite, graphische Darstellung z. B. mit Grundrissen, Ansichten, Fotos etc. und Beschreibung in Textform.
e) Der Auftraggeber behält sich vor, Auskünfte von öffentlichen und privaten Auftraggebern über die Ausführung der angegebenen Referenzprojekte anzufordern. Bewerber, bei denen im Zuge der Referenzprüfung festgestellt wird, dass die gemachten Angaben nicht korrekt sind, werden von der weiteren Wertung ausgeschlossen.
Es sind Nachweise nach Ziffer III.1.3) b) dieser Bekanntmachung vorzulegen.
Tag: 15/09/2017
A) Die ausgefüllten Teilnahmeanträge sind rechtsgültig zu unterschreiben und mit den geforderten Nachweisen, Erklärungen und Anlagen zwingend innerhalb der Bewerbungsfrist in einem verschlossenen Umschlag im Original bei der unter I.1) genannten Anschrift (siehe Rücksendeaufkleber) auf dem Postweg oder direkt einzureichen. Der Poststempel gilt nicht. Bei Abgabe durch einen Zustelldienst tragen die Bewerber Sorge dafür, dass sie den Nachweis über die rechtzeitige Einlieferung führen können. Nicht unterschriebene bzw. formlose Bewerbungen werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. Angebote, die nicht form- oder fristgerecht eingegangen sind, werden ausgeschlossen, es sei denn, der Bieter hat dies nicht zu vertreten.
b) Während der Bewerbungsphase sind Rückfragen ausschließlich in schriftlicher Form an die Kontaktstelle unter zu richten.
Verbindliche Stellungnahmen werden als Erläuterungen, Aktualisierungen oder Änderungen zu den Vergabeunterlagen unter der Internetseite www.meixner-partner.de/ausschreibungen bis 6 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist veröffentlicht.
c) Informationspflicht des Bewerbers:
Die Teilnehmer / die Bewerber verpflichten sich, sich eigenverantwortlich bis 6 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist auf der zuvor genannten Internetseite zu informieren, ob Erläuterungen, Aktualisierungen oder Änderungen zu den Vergabeunterlagen vorgenommen wurden. Weiter werden die Bewerber ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sich in besonderen Fällen die Notwendigkeit ergeben kann, die Teilnahmefrist auch noch innerhalb der zuvor genannten 6 Kalendertage abzuändern oder zu verschieben. Entsprechende Erläuterungen, Aktualisierungen oder Änderungen werden unverzüglich auf zuvor genannter Internetseite veröffentlicht.
Es wird darauf hingewiesen, dass alle veröffentlichten Erläuterungen, Aktualisierungen oder Änderungen Bestandteil der Vergabeunterlagen sind. Sollten sich die veröffentlichten Erläuterungen, Aktualisierungen oder Änderungen auf den Teilnahmeantrag auswirken, gelten folgende Regelungen:
Ist der Teilnahmeantrag bereits versandt worden, so ist dem Auftraggeber bis zum Ende der Teilnahmefrist per E-Mail, an die zu vor genannte E-Mailadresse, mitzuteilen, sofern:
- Der alte Teilnahmeantrag für ungültig erklärt und kein neuer Teilnahmeantrag abgegeben wird,
- Der alte Teilnahmeantrag für ungültig erklärt und ein neuer Teilnahmeantrag abgegeben wird. Der neue Teilnahmeantrag muss vor Ende der Teilnahmefrist vorliegen,
- Der alte Teilnahmeantrag -ergänzt um das Erläuterungs-, Aktualisierungs- oder Änderungsschreiben aufrechterhalten werden soll. Auf die Möglichkeit diese, vom speziellen Einzelfall abhängige Variante wählen zu können, wird in dem betreffenden Erläuterungs-, Aktualisierungs- oder Änderungsschreiben ausdrücklich hingewiesen. Es wird darauf hingewiesen, dass das unterzeichnete Erläuterungs-, Aktualisierungs- oder Änderungsschreiben vor Ablauf der Teilnahmefrist dem Auftraggeber vorliegen muss,
- Der alte Teilnahmeantrag unverändert aufrechterhalten werden soll. In dem Fall wird darauf hingewiesen, dass ein bereits eingereichter Teilnahmeantrag, wenn erforderlich, an die Erläuterungs-, Aktualisierungs- oder Änderungsschreiben angepasst werden muss.
Sofern keine gesonderte Mitteilung eingeht, wird davon ausgegangen, dass der alte Teilnahmeantrag unverändert aufrechtgehalten wird.
d) Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nicht zurückgesandt.
e) Geforderte Nachweise sind in Kopie, nicht deutschsprachige Nachweise in einer beglaubigten Übersetzung der Bewerbung beizulegen.
f) Ein Büro hat bereits 2015 eine Machbarkeitsstudie für dieses Projekt erstellt und gilt somit als vorbefasster Bewerber.
Fax: +49 98153-1206
Internet-Adresse:https://www.regierung.mittelfranken.bayern.de
Verstöße im Sinne von § 135 Abs. 1 GWB (Unwirksamkeit des Vertrages) sind in einem Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend zu machen. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im EU-Amtsblatt bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU (§ 135 Abs. 2 GWB). Ein Nachprüfungsverfahren ist nur bei Einhaltung nachfolgender Voraussetzungen zulässig: Verstöße gegen Vergabevorschriften, die der Bewerber im Vergabeverfahren erkannt hat, sind gegenüber dem Auftraggeber innerhalb von 10 Kalendertagen nach Kenntnis zu rügen. Der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist binnen 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, einzureichen (§ 160 Abs. 3 GWB).