Source: https://www.rechtslupe.de/stichworte/urlaub/page/2
Timestamp: 2020-07-15 09:46:09
Document Index: 278803594

Matched Legal Cases: ['§ 1922', '§ 7', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 305', '§ 7', '§ 34']

Urlaub 2 | Rechtslupe
Der Tod des Arbeit­neh­mers im lau­fen­den Arbeits­ver­hält­nis – und die Urlaubs­ab­gel­tung
Endet das Arbeits­ver­hält­nis durch den Tod des Arbeit­neh­mers, haben des­sen Erben nach § 1922 Abs. 1 BGB iVm. § 7 Abs. 4 BUr­lG Anspruch auf Abgel­tung des von dem Erb­las­ser nicht genom­me­nen Urlaubs. In dem hier vom Bun­des­ar­beits­ge­richt ent­schie­de­nen Fall hat­te die Ehe­frau und Allein­er­bin eines am 20. Dezem­ber 2010 ver­stor­be­nen Arbeit­neh­mers gegen
Der tarif­lich Urlaubs­an­spruch – und sei­ne tage­wei­se Bemes­sung
Ein in Kalen­­der- oder Werk­ta­gen fest­ge­leg­ter tarif­ver­trag­li­cher Urlaubs­an­spruch lässt auch in Arbeits­ta­ge umrech­nen (vgl. zu § 3 BUr­lG: ErfK/​Gallner 18. Aufl. § 3 BUr­lG Rn. 6 ff.; Neu­mann in Neumann/​Fenski/​Kühn BUr­lG 11. Aufl. § 3 Rn. 30 ff. jew. mwN). Bei wech­seln­der Ver­tei­lung der Arbeits­zeit erfolgt die Umrech­nung von tarif­li­chen Urlaubs­an­sprü­chen grund­sätz­lich in glei­cher
Ein Arbeit­neh­mer darf sei­ne erwor­be­nen Ansprü­che auf bezahl­ten Jah­res­ur­laub nicht auto­ma­tisch des­halb ver­lie­ren, weil er kei­nen Urlaub bean­tragt hat. Weist der Arbeit­ge­ber jedoch nach, dass der Arbeit­neh­mer aus frei­en Stü­cken und in vol­ler Kennt­nis der Sach­la­ge dar­auf ver­zich­tet hat, sei­nen bezahl­ten Jah­res­ur­laub zu neh­men, nach­dem er in die Lage ver­setzt
Min­dest­ur­laub – und die arbeits­ver­trag­li­che Aus­schluss­frist
Bei den Bestim­mun­gen eines Arbeits­ver­trags han­del­te es sich im hier ent­schie­de­nen Fall um All­ge­mei­ne Geschäfts­be­din­gun­gen im Sin­ne von § 305 Abs. 1 Satz 1 BGB. Dafür begrün­det das äuße­re Erschei­nungs­bild des Arbeits­ver­trags eine tat­säch­li­che Ver­mu­tung , der die Arbeit­ge­be­rin nicht ent­ge­gen­ge­tre­ten ist . Der Ver­trag ent­hilt über die per­sön­li­chen Daten des Arbeit­neh­mers
Ein­ho­lung wich­ti­ger gesetz­li­cher Bestim­mun­gen im Aus­land
Wenn die Tage hei­ßer wer­den und in den Betrie­ben und Büros eine ent­­­spannt-ruhi­­ge Atmo­sphä­re herrscht, weiß man: es ist Urlaubs­zeit. Dann bewe­gen sich wie­der Kolon­nen von Autos über den Bren­ner Pass oder ste­hen in lan­gen Schlan­gen vor den Abfer­ti­gungs­schal­tern an den deut­schen Air­ports. Som­mer ist nun mal Feri­en­zeit und man
0,15 Urlaubs­ta­ge – oder: die Run­dung von bruch­tei­li­gen Urlaubs­ta­gen
Nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ar­beits­ge­richts kommt ohne eine geson­der­te Run­dungs­vor­schrift eine Run­dung von Bruch­tei­len von Urlaubs­ta­gen nicht in Betracht . Weder das BUr­lG noch der im vor­lie­gen­den Fall ein­schlä­gi­ge Man­tel­ta­rif­ver­trag ent­hal­ten eine sol­che Run­dungs­re­ge­lung. Soweit die Arbeit­ge­be­rin für die Aus­le­gung des MTV in ers­ter Linie auf Prak­ti­ka­bi­li­täts­er­wä­gun­gen abstellt, sind die­se
Urlaubs- und gesetz­li­che Fei­er­ta­ge dür­fen bei der Berech­nung der Höchst­ar­beits­zeit nach dem Arbeits­zeit­ge­setz nicht als Aus­gleichs­ta­ge berück­sich­tigt wer­den. Das gilt auch für Urlaubs­ta­ge, die über den gesetz­li­chen Min­dest­ur­laub hin­aus gewährt wer­den, sowie für gesetz­li­che Fei­er­ta­ge, die auf einen Werk­tag fal­len. In dem hier vom Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt ent­schie­de­nen Fall führ­te das kla­gen­de
Abgel­tungs­ver­lan­gen für nicht genom­me­nen Urlaub
Ver­langt ein Arbeit­neh­mer von sei­nem Arbeit­ge­ber, nicht genom­me­nen Urlaub abzu­gel­ten, der aus meh­re­ren Kalen­der­jah­ren stammt, bil­det das Abgel­tungs­ver­lan­gen hin­sicht­lich eines jeden ein­zel­nen Urlaubs­jah­res einen eige­nen Streit­ge­gen­stand. Gemäß § 7 Abs. 4 BUr­lG ist der Urlaub abzu­gel­ten, wenn er wegen Been­di­gung des Arbeits­ver­hält­nis­ses ganz oder teil­wei­se nicht mehr gewährt wer­den kann. Begehrt ein
Bruch­tei­le von Urlaubs­ta­gen – und ihre Run­dung
Hat ein Arbeit­neh­mer Anspruch auf Urlaub, der weni­ger als einen hal­ben Urlaubs­tag beträgt, ist der Anspruch weder auf vol­le Urlaubs­ta­ge auf- noch auf vol­le Urlaubs­ta­ge abzu­run­den, sofern nicht gesetz­li­che, tarif- oder arbeits­ver­trag­li­che Bestim­mun­gen Abwei­chen­des regeln. Es ver­bleibt bei dem Anspruch auf den bruch­tei­li­gen Urlaubs­tag. Die tat­be­stand­li­chen Vor­aus­set­zun­gen, für die §
Die Kün­di­gungs­schutz­kla­ge, das neue Arbeits­ver­hält­nis und der Urlaubs­an­spruch
Nach deut­schem Urlaubs­recht besteht kei­ne Ver­pflich­tung des Arbeit­ge­bers, einem Arbeit­neh­mer im bestehen­den Arbeits­ver­hält­nis auch ohne Urlaubs­an­trag Urlaub zu gewäh­ren . Ein Arbeit­neh­mer muss sich grund­sätz­lich den ihm wäh­rend eines Kün­di­gungs­rechts­streits gewähr­ten Urlaub eines ande­ren Arbeit­ge­bers auf sei­nen Urlaubs­an­spruch gegen den alten Arbeit­ge­ber anrech­nen las­sen, wenn er die Pflich­ten aus bei­den
Tarif­li­cher Schwer­be­hin­der­ten­zu­satz­ur­laub – für Gleich­ge­stell­te
Nach § 34 Ziff. 1 des Tarif­ver­trags für die Arbeit­neh­mer bei den Sta­tio­nie­rungs­streit­kräf­ten im Gebiet der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land (TV AL II) erhal­ten Schwer­be­hin­der­te im Sin­ne der "jeweils gel­ten­den Fas­sung des Schwer­be­hin­der­ten­ge­set­zes" einen bezahl­ten Zusatz­ur­laub von sechs Arbeits­ta­gen im Kalen­der­jahr. Ein Gleich­ge­stell­ter ist nicht Schwer­be­hin­der­ter im Sin­ne die­ser tarif­li­chen Rege­lung. Dies folgt
Urlaub mit "rucke­li­gem" Wohn­mo­bil
Tritt bei einem neu­en Wohn­mo­bil kurz vor Errei­chen der Betriebs­tem­pe­ra­tur ein Motor­ru­ckeln auf, das mit Errei­chen der Betriebs­tem­pe­ra­tur wie­der ver­schwin­det, ent­spricht das nicht den berech­ti­gen Erwar­tun­gen eines ver­stän­di­gen Käu­fers und stellt einen Man­gel da. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Olden­burg in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Rück­ab­wick­lung eines Kauf­ver­trags