Source: https://umwelt-campus.de/ucb/index.php?id=benutzungsordnung
Timestamp: 2018-01-21 02:55:11
Document Index: 96556835

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 36', '§ 62', '§ 2', '§202', '§303', '§303', '§263', '§86', '§131', '§184', '§184', '§185']

Benutzungsordnung : Hochschule Trier - Umwelt-Campus Birkenfeld
Die Rechenzentren der Hochschule Trier betreiben die hochschulweite IT-Infrastruktur für Studium, Lehre, Forschung und Verwaltung. Die Einrichtungen, IT-Systeme, Datennetze und Dienstleistungen der Rechenzentren können von allen Mitgliedern der Hochschule Trier nach Maßgabe der verfügbaren Kapazitäten genutzt werden. Die Benutzungsordnung soll die weitgehend störungsfreie, ungehinderte und sichere Nutzung der gesamten zentral betreuten IT-Infrastruktur der Hochschule Trier gewährleisten. Sie orientiert sich dabei an den in der Organisationsregelung für die Rechenzentren festgelegten Aufgaben und Dienstleistungen. Die Benutzungsordnung stellt Grundregeln für einen ordnungsgemäßen Betrieb der IT-Infrastruktur auf und regelt das Verhältnis zwischen den einzelnen Nutzern und den Rechenzentren. Nutzer haben jederzeit die Möglichkeit, sich mit Fragen, Anregungen und Beschwerden an das Personal der Rechenzentren oder die Leiter der Rechenzentren zu wenden.
1. Personen- und Funktionsbezeichnungen in dieser Benutzungsordnung gelten jeweils in männlicher und weiblicher Form.
2. Die Rechenzentren der Hochschule Trier sind zentrale Einrichtungen der Hochschule Trier unter Verantwortung des Präsidenten. Die Organisationsregelung für die Rechenzentren in der derzeit gültigen Fassung vom 29.04.2015 schreibt in § 3 Absatz 2 vor, dass Einzelheiten der Nutzung durch eine Benutzungsordnung zu regeln sind.
3. Die Rechenzentren erbringen öffentlich zugängliche sowie zulassungspflichtige Dienste. Die Verwendung eines zulassungspflichtigen Dienstes wird als Nutzung des Rechenzentrums, der Verwender eines solchen Dienstes als Nutzer des Rechenzentrums bezeichnet. Die Verwendung von Diensten, die durch die Rechenzentren öffentlich angeboten werden, gilt nicht als Nutzung im Sinne dieser Ordnung.
1. Mitglieder nach § 36 HochSchG sowie Honorarprofessoren, Lehrbeauftragte und Wissenschaftliche Hilfskräfte (§§ 62 - 64 HochSchG) im Rahmen ihrer Dienstaufgaben bzw. ihres Studiums,
2. Mitglieder und Einrichtungen anderer staatlicher Hochschulen / Schulen oder von staatlich finanzierten Forschungseinrichtungen aufgrund bestehender Vereinbarungen mit der Hochschule Trier,
3. sonstige natürliche oder juristische Personen, die als Gäste oder Kooperationspartner der Hochschule Trier IT-Ressourcen oder Servicedienste der Rechenzentren in Anspruch nehmen im Rahmen von Kapazitäten, die durch die Nutzer nach (1) und (2) nicht ausgeschöpft sind.
1. Die Benutzung zulassungspflichtiger Dienste der Rechenzentren erfolgt durch die Zuteilung einer individuellen Nutzerkennung durch die Rechenzentren. Studierenden und Mitarbeitern der Hochschule Trier wird bei der Immatrikulation bzw. Einstellung automatisch eine Nutzerkennung ausgestellt. Der Nutzer trägt die Verantwortung für alle mit seiner Nutzerkennung in Anspruch genommenen Dienste.
2. Für studentische Nutzer erlischt die Nutzungsberechtigung mit der Exmatrikulation. Die Nutzerkennung wird anschließend nach Kontaktaufnahme mit dem Inhaber der Nutzerkennung durch das Rechenzentrums-Personal und Gewährung einer Karenzzeit deaktiviert.
3. Für Mitarbeiter der Hochschule Trier erlischt die Nutzungsberechtigung mit dem Ausscheiden aus dem Dienst an der Hochschule Trier. Über die weitere Verwendung dienstlicher Daten entscheidet der oder die jeweilige Vorgesetzte.
4. Sonstige Nutzer aufgrund besonderer Vereinbarung (vgl. § 2 Absatz 3) erhalten eine grundsätzlich zeitlich befristete Nutzungsberechtigung unter Angabe bzw. Vorlage der besonderen Vereinbarung. Ein außerordentliches Ende der Vereinbarung oder eine Verlängerung sind dem jeweiligen Rechenzentrum rechtzeitig anzuzeigen.
5. Studierende erhalten ihre Nutzungsberechtigung zusammen mit ihren Immatrikulationsunterlagen per Post oder im Studienservice. Die Ausgabe einer Nutzungsberechtigung an Bedienstete erfolgt aus Datenschutzgründen nur persönlich gegen schriftliche Bestätigung des Erhalts der Nutzerkennung, des persön-lichen Passworts und dieser Benutzungsordnung.
1. Während der allgemeinen Öffnungs- und Sprechzeiten sind die Arbeitsräume der Rechenzentren öffentlich zugänglich.
2. Regelungen für den Zugang zu den Rechenzentren außerhalb der allgemeinen Öffnungszeiten werden auf deren Webseiten bekanntgemacht.
3. Die von den Rechenzentren bekanntgemachten allgemeinen Öffnungs- und Sprechzeiten sind zu beachten und einzuhalten.
4. Für Zeiten außerhalb der allgemeinen Öffnungszeiten ist in den Räumlichkeiten der Rechenzentren den Weisungen des Schließ- und Wachdienstes Folge zu leisten.
5. Vor der Nutzung einzelner Rechner oder kompletter Arbeitsräume der Rechenzentren ist eine Reservierung durch Lehrveranstaltungen zu beachten. Entsprechende Aushänge befinden sich an den Eingängen zu den Arbeitsräumen.
f) selbst oder in Abstimmung mit dem verantwortlichen Administrator im Bereich dafür zu sorgen, dass die von ihnen genutzten Rechner, die an der zentralen IT-Infrastruktur betrieben werden, über ein aktuelles Betriebssystem mit aktivem und aktuellem Virenschutz verfügen und dass alle sicherheitsrelevanten Updates und Patches für das jeweilige Betriebssystem installiert wurden und werden.
t) nicht in den Räumlichkeiten der Rechenzentren zu Essen, zu Trinken (ausgenommen Trinkwasser), zu rauchen oder sonstige Genussmittel zu sich zu nehmen. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass insbesondere folgende Verhaltensweisen nach dem Strafgesetzbuch unter Strafe gestellt sind:
Ausforschen fremder Passworte, Ausspähen von Daten (§202 a StGB);
unbefugtes Verändern, Löschen, Unterdrücken oder Unbrauchbarmachen von Daten (§303 a StGB);
Computersabotage (§303 b StGB) und Computerbetrug (§263 a StGB);
die Verbreitung von Propagandamitteln verfassungswidriger Organisationen (§86 StGB) oder rassistischem Gedankengut (§131 StGB);
die Verbreitung und das Abrufen von Dokumenten mit pornographischem Inhalt (§184 Abs. 3 und Abs. 5 StGB)
Abruf oder Besitz von Dokumenten mit Kinderpornographie (§184 Abs. 5 StGB);
Ehrdelikte wie Beleidigung oder Verleumdung (§§185 ff StGB).
Bei einem Verstoß gegen diese Ordnung, gegen geltendes Recht oder gegen andere Ordnungen der Hochschule Trier - soweit sie die Rechenzentren betreffen - können ungeachtet evtl. weiterer Schritte folgende Maßnahmen ergriffen werden:
1. Eine Verwarnung aussprechen.
2. Die vorläufige Sperrung der Nutzerkennung veranlassen.
3. Verweis aus den Räumen der Rechenzentren (Hausverbot).
4. Durch den Missbrauch entstandene Kosten dem Verursacher in Rechnung stellen.
5. Ggf. Berichterstattung an den Auftraggeber des betreffenden Nutzers.
6. Strafanzeige erstatten.
1. Ein Nutzer haftet für alle von ihm aus Anlass der Inanspruchnahme von Diensten der Rechenzentren vorsätzlich verursachten Schäden.
2. Jegliche Haftung der Hochschule Trier und der Rechenzentren für Schäden irgendwelcher Art, die dem Nutzer oder seinen Beauftragten aus der Benutzung der Rechenzentren oder aus der Beschaffenheit der Geräte, der Einrichtungen und des Mobiliars entstehen, ist ausgeschlossen. Der Nutzer ist verpflichtet, die Hochschule Trier von Schadensersatzansprüchen Dritter freizustellen.
3. Die Rechenzentren übernehmen keine Gewähr für die Richtigkeit der Ergebnisse, die mit Hilfe der von ihnen erbrachten Dienste und betreuten IT-Systemen erzielt werden.
Diese aktualisierte und vom Senatsausschuss für Lehr-/Lernmedien, Kommunikation und Informationsversorgung der Hochschule Trier am 29.10.2015 verabschiedete Benutzungsordnung tritt mit Beschluss des Senats der Hochschule Trier vom 18.11.2015 in Kraft.