Source: http://www.recht-finanzen.de/faq/8057-informationspflicht-ueber-reiseruecktrittsversicherungen-im-deutschen-reiserecht
Timestamp: 2016-10-27 14:45:50
Document Index: 10472647

Matched Legal Cases: ['§ 6', 'Art. 4', '§ 4', '§ 4', '§ 651', '§ 651']

Tipps Verbraucherrecht Reiserecht Informationspflicht über Reiserücktrittsversicherungen im deutschen Reiserecht Stellen Sie Ihre Frage
Eine Reiserücktrittskostenversicherung (RRV), (in Österreich Reisestornoversicherung genannt) , ist eine Reiseversicherung, die abgeschlossen wird, um Stornierungskosten abzuwenden, falls eine Reise kurzfristig und unerwartet abgesagt werden muss. Der Reiseveranstalter oder die Fluggesellschaft stellen einem Kunden in der Regel anteilige Stornogebühren in Rechnung. Diese können den gesamten Reisepreis ausmachen. Informationspflicht über Reiserücktrittsversicherungen im deutschen Reiserecht
In diesen Fällen muss die Reiserücktrittskostenversicherung zahlen
§ 6 Absatz 2 Nr. 9 BGB-InfoV sieht vor, dass die deutschen Reiseveranstalter deren Kunden mit der Möglichkeit einer solchen Versicherung hinweisen müssen. Andernfalls können Schadensersatzansprüchen bestehen. (Siehe dazu Art. 4 Abs. 1 der inhaltsgleichen EG-Richtlinie 90/314/EWG)
(2) Die Reisebestätigung muss, sofern nach der Art der Reise von Bedeutung, außer den in § 4 Abs. 1 genannten Angaben über Reisepreis und Zahlungsmodalitäten sowie über die Merkmale der Reise nach § 4 Abs. 1 Nr. 2, 3, 4, 5 und 7 folgende Angaben enthalten: 1.endgültiger Bestimmungsort oder, wenn die Reise mehrere Aufenthalte umfasst, die einzelnen Bestimmungsorte sowie die einzelnen Zeiträume und deren Termine,
2.Tag, voraussichtliche Zeit und Ort der Abreise und Rückkehr,
3.Besuche, Ausflüge und sonstige im Reisepreis inbegriffene Leistungen,
4.Hinweise auf etwa vorbehaltene Preisänderungen sowie deren Bestimmungsfaktoren (§ 651a Abs. 4 des Bürgerlichen Gesetzbuchs) und auf nicht im Reisepreis enthaltene Abgaben,
5.vereinbarte Sonderwünsche des Reisenden,
6.Namen und ladungsfähige Anschrift des Reiseveranstalters,
7.über die Obliegenheit des Reisenden, dem Reiseveranstalter einen aufgetretenen Mangel anzuzeigen, sowie darüber, dass vor der Kündigung des Reisevertrags (§ 651e des Bürgerlichen Gesetzbuchs) dem Reiseveranstalter eine angemessene Frist zur Abhilfeleistung zu setzen ist, wenn nicht die Abhilfe unmöglich ist oder vom Reiseveranstalter verweigert wird oder wenn die sofortige Kündigung des Vertrags durch ein besonderes Interesse des Reisenden gerechtfertigt wird,
Zwar wird die Höhe des Selbstbehalts gesetzlich nicht geregelt , doch kann sie - je nach Anbieter bis zu 25 % vom Reisepreis betragen.
Im Todesfall eines nahen Angehörigen.
Im Unfallfall mit schweren Unfallfolgen Im Falle einer unerwarteten Erkrankung
Im Falle einer Impfunverträglichkeit. Im Falle einer unerwarteten Arbeitslosigkeit. Lesen Sie auch :
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