Source: https://billard-club-wiesbaden-2000.de/index.php/ueberdenverein/satzung
Timestamp: 2020-02-22 19:31:54
Document Index: 193120711

Matched Legal Cases: ['§3', '§11', '§ 26', '§10', '§12', '§13', '§15']

BCW2000 - Satzung
Satzung des Billard Club Wiesbaden 2000 e.V.
(1) Der Verein trägt den Namen Billard Club Wiesbaden 2000 e.V. kurz auch BCW.
a) Der BCW hat seinen Sitz in Wiesbaden und ist in das Vereinsregister des zuständigen Amtsgerichtes Wiesbaden eingetragen.
b) Der BCW ist Mitglied des Hessischen Pool Billard Verbandes (HPBV).
c) Das Vereinswappen des BCW stellt die stilisierten Wiesbadener Lilien, sowie eine Billard spielende Hand in den Vereinsfarben Gold-Blau-Weiß dar.
(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts Steuerbegünstigte Zwecke der Abgabenordnung. Er ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Zweck des Vereins ist die Förderung des Billardsports.
Dieser Zweck wird insbesondere gefördert durch:
a) Mannschaftsspiel, Wettkämpfe und Turniere
b) Regelmäßige Trainingseinheiten
c) Förderung der Jugend.
(2) Die Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendung aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden. Seine Organe arbeiten ehrenamtlich und erhalten aufgrund ihrer Tätigkeit keine Vergünstigungen.
§3 Voraussetzungen zur Mitgliedschaft
(1) Die Beitrittserklärung bedarf der Schriftform. Der Antrag auf Aufnahme in den BCW ist an den geschäftsführenden Vorstand des Vereines zu richten. Dieser entscheidet über den Antrag.
(2) Das Mitglied hat die Satzung und nachrangige Rechtsformen des BCW anzuerkennen.
(3) Die Rechtsordnungen des HPBV werden anerkannt, einsehbar unter dem Internetportal des HPBV.
(1) Die Mitgliedschaft endet durch freiwilligen Austritt, der nur zum Ende eines Quartals schriftlich wirksam erklärt werden kann. Die Erklärung muss spätestens vier Wochen vor Quartalsende bei dem geschäftsführenden Vorstand des BCW eingegangen sein.
(2) Die Mitgliedschaft kann durch Ausschluss wegen vorsätzlicher oder wiederholter Missachtung der Satzung bzw. Rechtsordnungen, Beitragsrückständen von mehr als 2 Monaten, durch den Vorstand beendet werden.
Über den Ausschluss entscheidet nach mündlicher Anhörung des betroffenen Mitgliedes die Vorstandssitzung. Die Entscheidung des Vorstandes wird dem betroffenen Mitglied schriftlich unter Erläuterung der Gründe mitgeteilt.
(3) Die Mitgliedschaft erlischt durch Ableben des Mitglieds.
(1) Die Höhe der Vereinsbeiträge sowie sonstiger etwaiger Gebühren und Umlagen wird durch die Vorstandssitzung entschieden. Einzelheiten über die Beitragszahlungen regelt die Geschäftsordnung. Diese wird vom Vorstand erlassen und ist eine nachrangige Rechtsordnung des BCW.
(2) Für zu spät gezahlte Beiträge kann ein Säumniszuschlag erhoben werden.
(4) Beitragspflichtig sind ausnahmslos alle Mitglieder. Ausnahmen müssen auf schriftlichen Antrag hin von der Vorstandssitzung genehmigt werden.
b) Wahlrecht und das Recht, bei Versammlungen Anträge und Vorschläge zu unterbreiten [siehe §11 (1)]
a) Die Vereinssatzung, die Vereinsbeschlüsse, die Versammlungsbeschlüsse und Vorstandsbeschlüsse zu beachten und einzuhalten.
d) Mutwillige Beschädigung und schuldhaften Verlust von Vereinseigentum innerhalb von 4 Wochen zu ersetzen.
e) Den Beitrag pünktlich zu entrichten.
f) Aktuelle Vereinsmitteilungen des BCW zur Kenntnis zu nehmen.
d) dem Sportwart und
(2) Vorstand im Sinne von § 26 BGB sind der 1.Vorsitzende und der 2.Vorsitzende, die jeweils allein vertretungsberechtigt sind.
(3) Die Mitglieder des Vorstandes werden für den Zeitraum von 2 Jahren von der Mitgliederversammlung gewählt.
(10 )Von den Mitgliedern des Vorstandes sind folgende Aufgaben wahrzunehmen:
b) Der 2. Vorsitzende unterstützt den 1.Vorsitzenden bei seinen Aufgaben und vertritt ihn im Verhinderungsfall. Außerdem hat er Vertretungsvollmacht für den Schriftführer. Wenn der Schriftführer, aus welchen Gründen auch immer, verhindert ist, protokolliert er die Sitzungen und ist berechtigt alle Unterschriften im Rahmen der Schriftführertätigkeit zu leisten.
c) Der Kassenwart führt die Aufsicht über alle finanziellen Angelegenheiten des Vereins. Er führt das Mitglieder und Inventarverzeichnis und sorgt für den einwandfreien Nachweis aller Einnahmen und Ausgaben. Alle von ihm und den Vorstandsmitgliedern getätigten Ausgaben müssen vom 1.Vorsitzenden genehmigt werden.
e) Der Sportwart koordiniert alle anfallenden Aufgaben bezüglich des Ligabetriebs und pflegt den Kontakt mit dem HPBV.
(2) Der Kassenprüfer kann gleichzeitig Mitglied des Vorstandes sein, jedoch nicht der Kassenwart.
§10 Beurkundungen
(1) Die Beschlüsse der Organe des BCW sind schriftlich abzufassen und vom jeweiligen Leiter der Sitzung und dem Protokollführer zu unterzeichnen.
(2) Über jede Versammlung wird eine Niederschrift aufgenommen, die vom jeweiligen Leiter der Versammlung und vom Protokollführer zu unterzeichnen ist.
(1) Die Mitgliederversammlung wird durch den Vorstand einberufen. Sie muss unter Angabe der Tagesordnung mindestens 14 Tage vorher durch Rundschreiben bekannt gegeben werden. Eine Mitgliederversammlung muss einberufen werden, wenn mindestens ¼ der gesamten stimmberechtigten Mitglieder dies unter Angabe der Gründe schriftlich verlangt oder der Vorstand dies beschließt. Eine ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist jederzeit beschlussfähig. Stimmberechtigt sind alle anwesenden Mitglieder. Die Mitgliederversammlung wird durch den Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung durch dessen Stellvertreter geleitet. Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Stimmenmehrheit der Stimmberechtigten gefasst. Bei Stimmengleichheit muss der Antrag erneut abgestimmt werden, ansonsten gilt er als abgelehnt. Bei Personenwahlen wird auf Antrag geheim gewählt. Über Wahlen und Beschlüsse der Mitgliederversammlung muss durch den Schriftführer eine Niederschrift aufgenommen werden. Anträge für Tagesordnungspunkte müssen spätestens 7 Tage vorher schriftlich bei der Geschäftsstelle eingereicht werden.
§12 Versicherung, Haftung
(1) Gegen Unfall ist jedes Mitglied beim Landessportbund versichert. Der Verein haftet nicht für den Verlust oder Beschädigung von Geld- und Sachwerten.
§13 Ligabetrieb
(1) Für die Ligasaison werden vom Vorstand und/oder durch die Mitgliederversammlung die Mannschaften eingeteilt. Eine Mannschaft besteht aus mindestens vier Spielern.
(2) Die jeweilige Mannschaft wählt einen Mannschaftsführer, der dem Vorstand zu benennen ist. Dieser wird offiziell als Ansprechpartner für andere Vereine beim HPBV gemeldet.
(3) Der Mannschaftsführer hat folgende Pflichten:
a) Er trägt dafür Sorge, dass er zum Spieltag eine antretungsfähige Mannschaft gemäß den Bestimmungen des HPBV aufstellt.
b) Er ist für einen ordnungsgemäßen Ablauf des Spieltages gemäß der STO des HPBV verantwortlich.
c) Er ist bei Heimspielen für die ordnungsgemäße Dokumentation des Spielverlaufes im Spielbericht und die fristgerechte Meldung der Spielergebnisse an den HPBV verantwortlich.
d) Die aktuelle Fassung der STO befindet sich auf dem Internetportal des HPBV.
(4) Jeder Spieler einer Mannschaft hat dafür Sorge zu tragen sich über die Terminierung der Spieltage bei seinem Mannschaftsführer/Vorstand und über aktuelle Aushänge des BCW bzw. über das Internetportal des HPBV zu informieren.
(5) Wenn ein Spieler an einem Spieltag keine Zeit hat, hat er seinen Mannschaftsführer spätestens drei Tage vorher zu informieren. Bei kurzfristigem Ausfall ist innerhalb von drei Tagen ein ärztliches Attest oder eine Bescheinigung vom Arbeitgeber vorzulegen.
(1) Zur Abänderung der Satzung ist eine ¾-Mehrheit bei Anwesenheit von mindestens ¼ der stimmberechtigten Mitglieder erforderlich. Sind in der Mitgliederversammlung weniger als ¼ der stimmberechtigten Mitglieder erschienen, so wird vom Vorstand eine zweite Mitgliederversammlung einberufen, die dann ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig ist.
§15 Strafen
(1) Einzelwettbewerb: Bei unentschuldigtem Fehlen bei Einzelspielen ist entweder ein ärztliches Attest oder eine Bescheinigung vom Arbeitgeber einem Vorstandsmitglied vorzulegen und zwar am ersten Werktag nach dem Turnier. Geschieht dies nicht, so ist die vom HPBV festgesetzte Strafe vom Spieler zu tragen.
(2) Mannschaftswettbewerb: Bußgelder, die aufgrund von Verstößen gegen Rechtsordnungen des HPBV fahrlässig oder mutwillig verursacht werden, sind von den verursachenden Mannschaften selbst zu tragen.
(1) Die Auflösung des Vereins kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen Versammlung, in der mindestens 2/3 aller stimmberechtigten Mitglieder anwesend sein müssen, mit ¾-Stimmenmehrheit beschlossen werden. Ist diese Versammlung nicht beschlussfähig, so ist eine neue Versammlung einzuberufen, die dann ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig ist. Auf die Folge ist bei der Einladung ausdrücklich hinzuweisen.
(2) Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das noch vorhandene Vereinsvermögen an die Stadt Wiesbaden, die es selbstlos, unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.
Die Satzung tritt mit Eintragung in das Vereinsregister in Kraft. Sie basiert auf den Änderungsbeschluss der Mitgliederversammlung vom 25.06.2016.