Source: https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2020-03/49246086-dgap-hv-godewind-immobilien-ag-bekanntmachung-7-015.htm
Timestamp: 2020-06-01 09:05:09
Document Index: 128033416

Matched Legal Cases: ['§ 71', '§ 186', '§ 71', '§ 10', '§ 71', '§ 71', '§ 53', '§ 186', '§ 186', '§ 237', '§ 186', '§ 13', '§ 67', '§ 26', '§ 134', '§\n134', '§ 135', '§ 135', '§ 135', '§ 134', '§ 126', '§ 122', '§ 122', '§ 122', '§ 122', '§ 121', '§ 125', '§ 26', '§ 126', '§ 126', '§ 127', '§ 127', '§ 124', '§ 125', '§ 131', '§ 131', '§ 14', '§ 122']

DGAP-HV: Godewind Immobilien AG: Bekanntmachung -7-
Aktien»Nachrichten»COVIVIO OFFICE AKTIE»DGAP-HV: Godewind Immobilien AG: Bekanntmachung -7-
DJ DGAP-HV: Godewind Immobilien AG: Bekanntmachung -3-
DJ DGAP-HV: Godewind Immobilien AG: Bekanntmachung -4-
10 % des im Zeitpunkt der Ausgabe der Aktien
vorhandenen Grundkapitals nicht überschreiten.
*Bericht des Vorstands gemäß § 71 Absatz 1 Nummer 8
Satz 5 i.V.m. § 186 Absatz 4 Satz 2 AktG zu
Tagesordnungspunkt 8 über den Ausschluss eines
Andienungsrechts der Aktionäre beim Erwerb eigener Aktien
sowie den Bezugsrechtsausschluss bei der Verwendung eigener
Die Hauptversammlung der Godewind Immobilien AG hat am 6.
August 2019 unter Tagesordnungspunkt 6 die Gesellschaft bis
zum 5. August 2024 zum Erwerb eigener Aktien in Höhe von 10
% des bei der Beschlussfassung oder - falls dieser Wert
geringer ist - des zum Zeitpunkt der Ausübung der
Ermächtigung bestehenden Grundkapitals und zu deren
Verwendung nach § 71 Absatz 1 Nr. 8 AktG ermächtigt. Die
Ermächtigung ist in dem Zeitraum vom 16. Januar 2020 bis
13. Februar 2020 durch ein Aktienrückkaufprogramm der
Gesellschaft zum Erwerb von 361.691 Aktien teilweise
ausgenutzt worden. Mit Beschluss des Vorstands vom 13.
Februar 2020 wurde das Aktienrückkaufprogramm mit
sofortiger Wirkung beendet. Der Gesamtkaufpreis für den
Erwerb der 361.691 Aktien betrug EUR 1.889.445,04.
Im Zeitpunkt der Einberufung hält die Gesellschaft unter
Berücksichtigung von 1.500.000 eigenen Aktien, die aufgrund
einer Ermächtigung der Hauptversammlung der Godewind
Immobilien AG vom 20. Februar 2018 im Zeitraum Dezember
2018 bis Februar 2019 erworben worden waren, daher
insgesamt 1.862.691 eigene Aktien.
Seit der Ermächtigung der Hauptversammlung am 6. August
2019 hat sich das Grundkapital der Gesellschaft auf nunmehr
112.184.000 Aktien erhöht.
Am 13. Februar 2020 hat die Covivio X-Tend AG ein
freiwilliges öffentliches Übernahme- und
Delisting-Angebot für alle Aktien der Gesellschaft
gemäß § 10 Absatz 1 und 3 des Wertpapiererwerbs- und
Übernahmegesetzes angekündigt. Der volumengewichtete
Sechsmonatsdurchschnittskurs für Aktien der Gesellschaft
vor dem Zeitpunkt dieser Ankündigung beträgt EUR 4,49.
Gemäß den Bedingungen des angekündigten Angebots
bietet die Covivio X-Tend AG den Aktionären der
Gesellschaft an, ihre Aktien zu einem Preis in Höhe von EUR
6,40 je Aktie zu veräußern.
Dem Angebot liegt die Unterzeichnung einer
Grundsatzvereinbarung (_Bussiness Combination Agreement_)
zwischen der Godewind Immobilien AG, der Covivio SA und der
Covivio X-Tend AG vom 13. Februar 2020 zu Grunde. Im Rahmen
dieser Grundsatzvereinbarung hat sich der Vorstand der
Godewind Immobilien AG vorbehaltlich bestimmter Bedingungen
dazu verpflichtet, den Widerruf der Zulassung der Aktien
der Godewind Immobilien AG zum Handel am Regulierten Markt
der Frankfurter Wertpapierbörse ('*Delisting*') mit
Wirksamkeit frühestens zum Ablauf der weiteren Annahmefrist
des Angebots der Covivio X-Tend AG zu stellen.
Um der Gesellschaft unter Berücksichtigung dieser Umstände
auch künftig und nach einem Delisting im gesetzlich
zulässigen Umfang den Rückkauf eigener Aktien zu
ermöglichen, soll der Hauptversammlung vorgeschlagen
werden, der Gesellschaft eine neue Ermächtigung zum Erwerb
eigener Aktien unter Ausschluss des Andienungsrechts und
Bezugsrechts zu erteilen.
Tagesordnungspunkt 8 enthält daher den Vorschlag der
Verwaltung, die Gesellschaft gemäß § 71 Absatz 1 Nr. 8
AktG zu ermächtigen, bis zum 6. November 2021 eigene Aktien
bis zu einem Anteil von insgesamt 10 % des zum Zeitpunkt
der Beschlussfassung oder - falls dieser Wert geringer ist
bestehenden Grundkapitals zu erwerben. Auf die gemäß
der vorgeschlagenen Ermächtigung erworbenen Aktien dürfen
zusammen mit anderen eigenen Aktien, die sich im Besitz der
Gesellschaft befinden oder ihr nach den §§ 71a ff. AktG
Grundkapitals entfallen. Die vorgeschlagene Ermächtigung
kann dabei ganz oder in Teilbeträgen, einmal oder mehrmals,
in Verfolgung eines oder mehrerer Zwecke unmittelbar durch
die Gesellschaft oder auch durch von der Gesellschaft
abhängige oder im unmittelbaren oder mittelbaren
Mehrheitsbesitz der Gesellschaft stehende Gesellschaften
oder durch von der Gesellschaft oder von der Gesellschaft
abhängige oder in ihrem unmittelbaren oder mittelbaren
Mehrheitsbesitz stehende Gesellschaften beauftragte Dritte
Wenn die Aktien der Godewind Immobilien AG im Zeitpunkt des
Erwerbs zum Handel an einem Regulierten Markt zugelassen
sind, kann der Erwerb unter Wahrung des
Gleichbehandlungsgebots (§ 53a AktG) und unter Wahrung der
rechtlichen Vorgaben nach Wahl des Vorstands über die Börse
oder mittels eines öffentlichen Kaufangebots bzw. mittels
einer öffentlichen Aufforderung zur Abgabe eines solchen
Angebots erfolgen:
* Erfolgt nach der vorgeschlagenen Ermächtigung
der Erwerb der Aktien über die Börse, darf der
von der Gesellschaft gezahlte Gegenwert je
Erwerbsnebenkosten) einen Wert von EUR 6,40 je
Aktie nicht überschreiten und den
durchschnittlichen Schlusskurs einer Aktie im
Börsenhandelstagen vor der Verpflichtung zum
Erwerb um nicht mehr als 20 % unterschreiten.
* Erfolgt der Erwerb über ein öffentliches
Kaufangebot oder eine öffentliche Aufforderung
zur Abgabe von Kaufangeboten kann die
Gesellschaft entweder einen Kaufpreis oder
eine Kaufpreisspanne festlegen, zu dem/der sie
bereit ist, die Aktien zu erwerben. Zur
Festlegung des Kaufpreises bzw. der
Kaufpreisspanne sieht die Ermächtigung
bestimmte Vorgaben vor. Für den Fall, dass die
Aktien der Godewind Immobilien AG bei Beginn
oder während des Angebots an der Frankfurter
Wertpapierbörse oder einem anderen Regulierten
Markt notiert sind, dürfen nach der
vorgeschlagenen Ermächtigung der gebotene
Kaufpreisspanne je Aktie der Gesellschaft
(ohne Erwerbsnebenkosten) einen Wert von EUR
6,40 je Aktie nicht überschreiten und den
Durchschnitt der Schlussauktionspreise im
Nachfolgesystem) an dem Tag der
unterschreiten. Das Kaufangebot bzw. die
Aufforderung zur Abgabe eines solchen Angebots
können weitere Bedingungen vorsehen.
Wenn die Aktien nach einem Delisting im Zeitpunkt des
Erwerbs nicht zum Handel an einem Regulierten Markt
zugelassen sind, kann der Erwerb unter Wahrung des
rechtlichen Vorgaben nach Wahl des Vorstands erfolgen:
* über die Börse (Freiverkehr), wenn und soweit
die Aktien der Gesellschaft dort gehandelt
werden, und/oder
* mittels eines öffentlichen Kaufangebots bzw.
Der insoweit gebotene Kaufpreis oder die Grenzwerte der
gebotenen Kaufpreisspanne je Aktie der Gesellschaft (ohne
Erwerbsnebenkosten) dürfen in beiden Fällen einen Wert von
EUR 6,40 nicht überschreiten und einen Wert von EUR 4,49
Unabhängig davon, ob die Aktien im Zeitpunkt des Erwerbs
zum Handel an einem Reguliertem Markt zugelassen sind oder
nicht, kann es bei einem öffentlichen Kaufangebot oder
einer öffentlichen Aufforderung zur Abgabe von
Kaufangeboten dazu kommen, dass die von den Aktionären
angebotene Anzahl an Aktien der Gesellschaft die von der
Gesellschaft nachgefragte Anzahl an Aktien quantitativ
übersteigt. In diesem Fall hat eine Zuteilung nach Quoten
zu erfolgen, um die Abwicklung zur ermöglichen. Hierbei
soll es möglich sein, eine bevorrechtigte Annahme kleinerer
Offerten oder kleinerer Teile von Offerten bis zu maximal
100 Stück Aktien vorzusehen. Diese Möglichkeit dient dazu,
gebrochene Beträge bei der Festlegung der zu erwerbenden
Quoten und kleine Restbestände zu vermeiden und damit die
technische Abwicklung des Aktienrückkaufs zu erleichtern.
Auch eine faktische Beeinträchtigung von Kleinaktionären
kann so vermieden werden. Im Übrigen kann die
Repartierung nach dem Verhältnis der angebotenen Aktien
(Andienungsquoten) statt nach Beteiligungsquoten erfolgen,
weil sich das Erwerbsverfahren so in einem wirtschaftlich
Erwerbsquote und die Anzahl der von einzelnen andienenden
Aktionären zu erwerbenden Aktien so gerundet werden, wie es
erforderlich ist, um den Erwerb ganzer Aktien
abwicklungstechnisch darzustellen. Der Vorstand hält einen
hierin liegenden Ausschluss eines etwaigen weitergehenden
Andienungsrechts der Aktionäre für sachlich gerechtfertigt
sowie gegenüber den Aktionären für angemessen.
Nach der vorgeschlagenen Ermächtigung kann der Vorstand mit
Zustimmung des Aufsichtsrats die aufgrund dieser oder einer
früheren Ermächtigung oder in sonstiger Weise erworben
Aktien der Gesellschaft über die Börse oder durch Angebot
an alle Aktionäre im Verhältnis ihrer Beteiligungsquoten
veräußern. Darüber hinaus dürfen die aufgrund dieser
oder einer früheren Ermächtigung oder in sonstiger Weise
DJ DGAP-HV: Godewind Immobilien AG: Bekanntmachung -5-
erworben Aktien der Gesellschaft zu allen weiteren
gesetzlich zulässigen Zwecken, insbesondere auch zu den
* Wenn die Aktien der Gesellschaft im Zeitpunkt
der Veräußerung zum Handel an einem
Regulierten Markt zugelassen sind, sollen die
erworbenen eigenen Aktien auch außerhalb
der Börse gegen Barleistung unter Ausschluss
des Bezugsrechts veräußert werden können.
Die vorgeschlagene Ermächtigung sieht insofern
vor, dass das Bezugsrecht bei einer
an Dritte ausgeschlossen ist, sofern die
erworbenen Aktien zu einem Preis
Aktien gleicher Ausstattung zum Zeitpunkt der
unterschreitet. Die Ermächtigung erlaubt
insoweit insbesondere eine schnellere und
kostengünstigere Platzierung der Aktien als
bei deren Veräußerung unter Einräumung
eines Bezugsrechts an die Aktionäre. Die
der Aktionäre werden bei dieser
Veräußerung von eigenen Aktien an Dritte
Aktionäre entsprechend § 186 Absatz 3 Satz 4
AktG angemessen gewahrt. Dem Gedanken des
Veräußerung. Der Vorstand wird sich dabei
- unter Berücksichtigung der aktuellen
niedrig wie möglich zu halten. Interessierte
Aktionäre können ihre Beteiligungsquote zu im
Wesentlichen gleichen Bedingungen durch
Zukäufe im Markt erhalten. Diese Ermächtigung
beschränkt sich darüber hinaus auf insgesamt
höchstens 10 % des im Zeitpunkt der
falls dieser Betrag niedriger ist - des
Veräußerung der Aktien der Gesellschaft.
Auf diese Begrenzung von 10 % des
ausgegeben oder veräußert werden, z.B.
unter Ausnutzung einer Ermächtigung zur
Ausgabe neuer Aktien aus genehmigtem Kapital
unter Ausschluss des Bezugsrechts. Ferner sind
auf diese Begrenzung auf 10 % des
Grundkapitals diejenigen Aktien anzurechnen,
die zur Bedienung von Schuldverschreibungen
mit Options- und/oder Wandlungsrecht bzw.
Options-/Wandlungspflicht ausgegeben werden
oder auszugeben sind, sofern die
Anwendung des § 186 Absatz 3 Satz 4 AktG unter
Ausschluss des Bezugsrechts ausgegeben werden.
* Darüber hinaus sieht die vorgeschlagene
Ermächtigung vor, die erworbenen Aktien auch
Options- und/oder Wandlungsrecht bzw. Options-
und/oder Wandlungspflicht oder Andienungsrecht
der Gesellschaft zu verwenden, die von der
stehenden Gesellschaften begeben werden. Es
kann zweckmäßig sein, anstelle neuer
Aktien aus einer Kapitalerhöhung ganz oder
teilweise eigene Aktien zur Erfüllung der
Options- und/oder Wandlungsrechte bzw.
Options- und/oder Wandlungspflichten oder in
Ausübung eines Andienungsrechts einzusetzen,
da anders als bei Ausnutzung bedingten
Kapitals keine neuen Aktien geschaffen werden
müssen. Bei der Entscheidung darüber, ob
eigene Aktien geliefert werden oder das
bedingte Kapital ausgenutzt wird, wird der
Vorstand die Interessen der Gesellschaft und
der Aktionäre sorgfältig abwägen.
* Die Ermächtigung sieht zudem vor, dass das
Bezugsrecht auch bei der Übertragung der
erworbenen Aktien gegen Vermögensgegenstände,
insbesondere auch Forderungen gegen die
Gesellschaft oder ihre Tochtergesellschaften,
oder im Zusammenhang mit dem Erwerb von
Unternehmenszusammenschlüssen ausgeschlossen
wird. Die Gesellschaft wird dadurch in die
Lage versetzt, eigene Aktien in diesen Fällen
als Gegenleistung - auch in Kombination mit
anderen Formen der Gegenleistung - anzubieten
und insbesondere Forderungen gegen die
Gesellschaft durch eigene Aktien zu
begleichen. Unternehmenserweiterungen
erfordern in der Regel rasche Entscheidungen.
Vorstand auf dem Markt rasch und flexibel auf
sich bietende Gelegenheiten reagieren und
Möglichkeiten zur Unternehmenserweiterung
ausnutzen. Der Preis, zu dem eigene Aktien in
diesem Fall verwendet werden, hängt von den
jeweiligen Umständen des Einzelfalls und vom
jeweiligen Zeitpunkt ab. Bei der Festlegung
der Bewertungsrelationen wird der Vorstand
Aktionäre angemessen gewahrt bleiben. Wenn die
Aktien der Gesellschaft im Zeitpunkt der
Veräußerung zum Handel an einem
Regulierten Markt zugelassen sind, wird er
sich bei der Bemessung des Werts der als
Gegenleistung hingegebenen Aktien in der Regel
am Börsenkurs der Aktien der Gesellschaft
Schwankungen des Börsenkurses in Frage zu
stellen und um Marktentwicklungen hinreichend
flexibel Rechnung tragen zu können. Nach einem
Delisting und während der Laufzeit der
Ermächtigung soll die Preisspanne, die sich
aus dem volumengewichteten
Sechsmonatsdurchschnittskurs vor Ankündigung
des Übernahme- und Delisting-Angebots
durch die Covivio X-Tend AG und dessen
Angebotspreis ergibt, nicht unter- bzw.
überschritten werden (siehe unten). Konkrete
Akquisitionsvorhaben bestehen derzeit nicht.
* Darüber hinaus wird die Gesellschaft
ermächtigt, eigene Aktien ohne weiteren
Hauptversammlungsbeschluss einzuziehen. Auch
eine solche Ermächtigung ist üblich und
entspricht dem Marktstandard. Sie erlaubt es
der Gesellschaft, auf die jeweilige
Kapitalmarktsituation bzw. die Situation der
Gesellschaft angemessen und flexibel zu
reagieren. Der Vorstand wird insoweit
ermächtigt, die Satzung hinsichtlich der sich
Die vorgeschlagene Ermächtigung sieht
entsprechend § 237 Absatz 3 Nr. 3 AktG ferner
vor, dass der Vorstand die Aktien auch ohne
Kapitalherabsetzung einziehen kann. Durch
Einziehung der Aktien ohne Kapitalherabsetzung
erhöht sich der anteilige Betrag der übrigen
* Schließlich soll die Gesellschaft die
Möglichkeit haben, das Bezugsrecht der
Aktionäre bei einer Veräußerung
erworbener eigener Aktien durch Angebot an die
zugunsten der Inhaber bzw. Gläubiger von
Wandlungsrechten bzw. Options- und/oder
Wandlungspflichten oder Andienungsrechten, die
von der Gesellschaft oder durch von der
Gesellschaft abhängige oder im unmittelbaren
oder mittelbaren Mehrheitsbesitz der
Gesellschaft stehende Gesellschaften
ausgegeben werden, auszuschließen.
Dadurch kann ein Bezugsrecht auf Aktien in dem
Umfang gewährt werden, wie es den Inhabern
bzw. Gläubigern nach Ausübung des Options-
und/oder Wandlungsrechts bzw. nach Erfüllung
der Options- und/oder Wandlungspflicht
zustünde. Dadurch kann verhindert werden, dass
sich deren Wert verwässert bzw. andere
Maßnahmen zum Schutz vor Wertverwässerung
Wenn die Aktien im Zeitpunkt ihrer Verwendung oder
Veräußerung nicht zum Handel an einem Regulierten
Markt zugelassen sind, sieht die Ermächtigung vor, dass zum
Zwecke der Ausführung der unter lit. e) Ziff. (2), (3) und
lit. f) Satz 2 in der Ermächtigung vorgesehen
Maßnahmen die Gegenleistung je Aktie der Gesellschaft
einen Wert von EUR 6,40 (ohne Erwerbsnebenkosten) nicht
überschreiten und einen Wert von EUR 4,49 (ohne
Erwerbsnebenkosten) nicht unterschreiten darf. Diese
Festsetzung ist gerade bei Fehlen eines Börsenkurses als
Bezugspunkt für den Wert einer Aktie notwendig und
orientiert sich an den Rahmenbedingungen des freiwilligen
öffentlichen Übernahme- und Delisting-Angebots der
Covivio X-Tend AG für alle Aktien der Gesellschaft. Ferner
soll bei Ausnutzung der Ermächtigung die Summe der zu
verwendeten Aktien zusammen mit den Aktien, die unter
Bezugsrechtsausschluss unmittelbar oder in entsprechender
Anwendung von § 186 Absatz 3 Satz 4 AktG ausgegeben oder
veräußert wurden, die Grenze von insgesamt 10% des im
Zeitpunkt der Ausgabe bzw. der Veräußerung der Aktien
er von der Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien unter
DJ DGAP-HV: Godewind Immobilien AG: Bekanntmachung -6-
Ausschluss eines Andienungsrechts sowie zur Verwendung
eigener Aktien unter Ausschluss des Bezugsrechts der
Einschätzung des Vorstands und des Aufsichtsrats im
Interesse der Gesellschaft und damit ihrer Aktionäre liegt
über jede Ausnutzung der Ermächtigung zum Erwerb sowie zur
Verwendung eigener Aktien berichten.
Weitere Angaben zur Einberufung Angaben zur Gesamtzahl der
Einberufung der Hauptversammlung EUR 112.184.000,00. Es ist
eingeteilt in 112.184.000 auf den Namen lautende
Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital
von je EUR 1,00, die jeweils eine Stimme gewähren. Die
Hauptversammlung 1.862.691 eigene Aktien. Die Gesamtzahl
der teilnahme- und stimmberechtigten Aktien im Zeitpunkt
der Einberufung der Hauptversammlung beträgt daher
110.321.309.
Teilnahme an der Hauptversammlung und Ausübung des
Stimmrechts sind nach § 13 der Satzung nur diejenigen
Aktionäre - in Person oder durch Bevollmächtigte -
berechtigt, die sich bei der Gesellschaft rechtzeitig
anmelden und für die angemeldeten Aktien im Aktienregister
der Gesellschaft eingetragen sind.
spätestens bis zum *30. April 2020, 24:00 Uhr (MESZ)*,
unter der nachfolgend genannten Adresse schriftlich, per
Telefax oder per E-Mail zugehen:
der Hauptversammlung und die Ausübung des Stimmrechts
gemäß § 67 Absatz 2 Satz 1 AktG in der nach § 26j Abs.
4 des Einführungsgesetzes zum Aktiengesetz (EGAktG) derzeit
anwendbaren Fassung als Aktionär nur, wer als solcher im
Aktienregister der Gesellschaft eingetragen ist. Die
Berechtigung zur Teilnahme und der Umfang des Stimmrechts
bemisst sich dabei ausschließlich nach dem
Hauptversammlung. Aufträge zur Umschreibung des
Aktienregisters, die der Gesellschaft nach dem Ende des
Anmeldeschlusstages in der Zeit vom 1. Mai 2020 bis
einschließlich 7. Mai 2020 zugehen, werden erst mit
Wirkung nach der Hauptversammlung am 7. Mai 2020
verarbeitet und berücksichtigt. Technisch maßgeblicher
Bestandsstichtag ist daher der 30. April 2020, 24:00 Uhr
(MESZ), (sog. "*Technical Record Date*"). Das Technical
Record Date hat keine Bedeutung für die
Die Aktien werden durch eine Anmeldung zur Hauptversammlung
nicht blockiert; Aktionäre können deshalb über ihre Aktien
auch nach erfolgter Anmeldung weiterhin frei verfügen. Nach
Eingang der Anmeldung zur Hauptversammlung werden den
Bevollmächtigten, z. B. durch einen Intermediär, eine
Aktionärsvereinigung, einen Stimmrechtsberater im Sinne von
§ 134 a Abs. 1 Nr. 3, Abs. 2 Nr. 3 AktG oder einen
sonstigen Dritten ausüben lassen. Auch in diesem Fall sind
die oben dargestellten Voraussetzungen für die Teilnahme an
der Hauptversammlung und die Ausübung des Stimmrechts zu
Für die Bevollmächtigung von Intermediären sowie
Aktionärsvereinigungen, Stimmrechtsberatern im Sinne von §
134a Abs. 1 Nr. 3, Abs. 2 Nr. 3 AktG und sonstige den
Intermediären nach § 135 Absatz 8 AktG gleichgestellten
Institutionen oder Personen sowie für den Widerruf und den
Nachweis einer solchen Bevollmächtigung können
Besonderheiten gelten; die Aktionäre werden gebeten, sich
in einem solchen Fall mit dem zu Bevollmächtigenden
rechtzeitig abzustimmen. Intermediäre sowie
Aktionärsvereinigungen, Stimmrechtsberater im Sinne von §
Intermediären nach § 135 Absatz 8 AktG gleichgestellte
Institutionen oder Personen dürfen das Stimmrecht für
Namensaktien, die ihnen nicht gehören, als deren Inhaber
sie aber im Aktienregister eingetragen sind, nur auf Grund
einer Ermächtigung ausüben.
Vollmacht durch Erklärung gegenüber dem Bevollmächtigten
erteilt, kann die Gesellschaft einen Nachweis der
Bevollmächtigung verlangen, soweit sich nicht aus § 135
AktG, also insbesondere bei Bevollmächtigung eines
Intermediärs, einer Aktionärsvereinigung oder eines
Stimmrechtsberaters im Sinne von § 134a Abs. 1 Nr. 3, Abs.
2 Nr. 3 AktG, etwas anderes ergibt.
Der Nachweis der Bevollmächtigung kann unter anderem durch
den Bevollmächtigten dadurch geführt werden, dass der
Bevollmächtigte am Tag der Hauptversammlung die Vollmacht
an der Einlasskontrolle vorweist. Ferner kann der Nachweis
der Bevollmächtigung auch an folgende Adresse,
Telefax-Nummer oder E-Mail-Adresse (z. B. als eingescannte
pdf-Datei) übermittelt werden:
gegenüber der Gesellschaft erfolgen soll. Auch der Widerruf
einer bereits erteilten Vollmacht kann auf den vorgenannten
Eintrittskarte und steht auch unter
zum Download zur Verfügung. Die Erteilung der Vollmacht
kann aber auch auf beliebige andere formgerechte Weise
Zusätzlich bieten wir unseren teilnahme- und
stimmberechtigten Aktionären die Stimmrechtsvertretung
Stimmrechtsvertreter (Stimmrechtsvertreter der
Gesellschaft) an. Ein Formular, das zur Vollmachts- und
Weisungserteilung an die Stimmrechtsvertreter der
Gesellschaft verwendet werden kann, erhalten die Aktionäre
zusammen mit der Eintrittskarte; es steht auch unter
üben das Stimmrecht im Fall ihrer Bevollmächtigung
weisungsgebunden aus. Sie können die Stimmrechte nicht nach
eigenem Ermessen ausüben. Ohne Weisungen des Aktionärs sind
die Stimmrechtsvertreter nicht zur Stimmrechtsausübung
befugt. Ferner nehmen die von der Gesellschaft benannten
Ausübung des Frage- und Rederechts oder zur Stellung von
Sollte zu einem oder mehreren der Tagesordnungspunkte statt
einer Sammel- eine Einzelabstimmung durchgeführt werden, so
gilt die Weisung an die Stimmrechtsvertreter zu diesem
Tagesordnungspunkt entsprechend für jeden Punkt der
Wir bitten, die Vollmacht an die Stimmrechtsvertreter der
Gesellschaft mit Weisungen bis spätestens zum *6. Mai 2020,
18:00 Uhr (MESZ)*, an die oben genannte Adresse,
pdf-Datei) zu übermitteln. Die Vollmacht an die
Stimmrechtsvertreter mit Weisungen, ihre Änderung
sowie ihr Widerruf bedürfen der Textform (§ 126b BGB).
Am Tag der Hauptversammlung besteht zudem bis zum Ende der
Generaldebatte die Möglichkeit, die Stimmrechtsvertreter
der Gesellschaft zur weisungsgebundenen Ausübung des
Stimmrechts an der Einlass- bzw. Ausgangskontrolle zu
Angaben zu den Rechten der Aktionäre nach §§ 122 Absatz 2,
126 Absatz 1, 127, 131 Absatz 1 AktG
*Tagesordnungsergänzungsverlangen (§ 122 Absatz 2 AktG)*
Aktionäre, deren Anteile zusammen den zwanzigsten Teil (5
%) des Grundkapitals oder den anteiligen Betrag von EUR
Die Antragsteller haben ferner gemäß § 122 Absatz 2
Satz 1 AktG i. V. m. §§ 122 Absatz 1 Satz 3 AktG
nachzuweisen, dass sie seit mindestens 90 Tagen vor dem Tag
des Zugangs des Verlangens Inhaber der Aktien sind und dass
sie die Aktien bis zur Entscheidung des Vorstands über den
Das Tagesordnungsergänzungsverlangen ist schriftlich an den
Vorstand der Gesellschaft zu richten. Es muss der
Gesellschaft mindestens 30 Tage vor der Hauptversammlung,
also bis spätestens zum *6. April 2020, 24:00 Uhr (MESZ*),
zugehen. Bitte richten Sie entsprechende Verlangen an
Bundesanzeiger bekannt gemacht und gemäß § 121 Absatz
4a AktG solchen Medien zur Veröffentlichung zugeleitet, bei
zugänglich gemacht und ferner nach Maßgabe von § 125
AktG in der nach § 26j Abs. 4 EGAktG derzeit anwendbaren
Fassung mitgeteilt.
*Gegenanträge und Wahlvorschläge (§§ 126 Absatz 1 und 127
Jeder Aktionär der Gesellschaft ist berechtigt,
Sollen Gegenanträge bereits im Vorfeld der Hauptversammlung
zugänglich gemacht werden, sind sie gemäß § 126 Absatz
1 AktG mindestens 14 Tage vor der Hauptversammlung, also
spätestens bis zum *22. April 2020, 24:00 Uhr (MESZ)*,
ausschließlich an die nachstehende Adresse,
Telefax-Nummer oder E-Mail-Adresse zu richten. Anderweitig
adressierte Gegenanträge werden nicht berücksichtigt.
Zugänglich zu machende Gegenanträge, die bis zum 22. April
2020, 24:00 Uhr (MESZ), bei der Gesellschaft eingehen,
werden einschließlich des Namens des Aktionärs, einer
etwaigen zugänglich zu machenden Begründung und einer
etwaigen Stellungnahme der Verwaltung auf der Internetseite
Für Wahlvorschläge von Aktionären gemäß § 127 AktG
gelten die vorstehenden Ausführungen einschließlich
der Frist für die Zugänglichmachung des Wahlvorschlags
(Zugang spätestens bis zum 22. April 2020, 24.00 Uhr
(MESZ)) sinngemäß; der Wahlvorschlag muss nicht
begründet werden. Der Vorstand braucht den Wahlvorschlag
nach § 127 Satz 3 i.V.m. § 124 Absatz 3 Satz 4 und § 125
Absatz 1 Satz 5 AktG auch dann nicht zugänglich zu machen,
wenn der Vorschlag nicht den Namen, den ausgeübten Beruf
und den Wohnort der vorgeschlagenen Person und, im Fall
einer Wahl von Aufsichtsratsmitgliedern, zusätzlich Angaben
zu deren Mitgliedschaft in anderen gesetzlich zu bildenden
Aufsichtsräten enthält.
übermittelt worden sind, in der Hauptversammlung nur dann
gestellt werden. Das Recht eines jeden Aktionärs oder
Aktionärsvertreters während der Hauptversammlung auch ohne
vorherige Übermittlung Gegenanträge zu stellen oder
Wahlvorschläge zu unterbreiten, bleibt unberührt.
*Auskunftsrecht (§ 131 Absatz 1 AktG)*
Jedem Aktionär und Aktionärsvertreter ist auf Verlangen in
rechtlichen und geschäftlichen Beziehungen der Gesellschaft
zu einem verbundenen Unternehmen sowie die Lage des
Konzerns und der in den Konzernabschluss eingebundenen
Von der Beantwortung einzelner Fragen kann der Vorstand aus
den in § 131 Absatz 3 AktG genannten Gründen absehen. Nach
§ 14 Absatz 6 der Satzung ist der Versammlungsleiter
berechtigt, das Frage- und Rederecht der Aktionäre zeitlich
nach §§ 122 Absatz 2, 126 Absatz 1, 127, 131 Absatz 1 AktG
http://www.godewind-ag.com/hauptversammlung2020 Hinweis auf
machenden Unterlagen und Informationen, etwaige Anträge von
Aktionären sowie weitere Informationen stehen auch auf der
zur Verfügung. Die Abstimmungsergebnisse werden nach der
Daten im Zusammenhang mit der Hauptversammlung und dem
Aktienregister finden Sie unter
*Godewind Immobilien AG*
Telefon:     +49 69 2713973214
Fax:         +49 69 2713973250
E-Mail:      h.hesse@godewind-ag.com
Internet:    http://www.godewind-ag.com
ISIN:        DE000A2G8XX3, DE000A288730
WKN:         A2G8XX, A28873
Börsen:      Auslandsbörse(n) XETRA, FWB, Stuttgart, Düsseldorf, Hamburg,
1010433 2020-03-30