Source: https://www.wettbewerbe-aktuell.de/ergebnis/neubau-polizeiprasidium-r-14897
Timestamp: 2020-07-06 20:38:01
Document Index: 220673485

Matched Legal Cases: ['§ 42', '§ 123', '§ 47', '§ 7', '§ 35', '§38', '§160', '§ 134', '§ 135', '§ 134']

Ergebnis: Neubau Polizeipräsidium Rheinpfalz, Ludwigshafen
Neubau Polizeipräsidium Rheinpfalz	, Ludwigshafen am Rhein/ Deutschland
wa-2021417
Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung - Niederlassung Mainz
Verfasser: Prof. Tobias Wulf
Mitarbeit: Gabriel Wulf · Ioannis Michailidis · Fe Nie ·
Anas Muhammed · Tugba Kurban
Verfasser: Ludwig Harter · Ingolf Kanzler
Stahl+Weiss, Freiburg (TGA)
Theobald+Partner Ingenierure mbB, Kirchzarten (Tragwerk)
Brandschutzconsult & Co. KG, Ettenheim (Brandschutz)
Verfasser: Volker Giezek · Martin Boden-Peroche
Mitarbeit: Dominic Geppert · Michael Klemm
Mitarbeit: Stefan Münch · Marius Wiese · Thomas Werner ·
Tobias Bloh · Hieu Dang Tran
GSE Igenieurgesellschaft, Berlin (Statik, Brandschutz)
Kofler Energies Ingenieurgesellschaft, Berlin (Haustechnik)
Verfasser: Prof. Hilde Léon · Peter Czekay · Tilman Fritzsche
Mitarbeit: Tobias Gruber · Shoko Itano · Hyun-Jin Shin ·
Carmen Carolina Staiano
Einstufiger nicht offener Realisierungswettbewerb gemäß RPW 2013
Das neue Polizeipräsidium Rheinpfalz soll an einem zentralen Standort mitten in Ludwigshafen errichtet werden. Das trapezförmige Grundstück an der Heinigstraße, nördlich der Hochstraße Süd, ist für die geplante Nutzung relativ klein, weist aber eine exzellente Lage und Verkehrsanbindung auf. Es besteht dort die Möglichkeit, ein bis zu zehngeschossiges Gebäude zu errichten. Das Polizeipräsidium war bislang auf verschiedene Standorte im Stadtgebiet Ludwigshafen verteilt. Zukünftig sollen für die rund 650 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Polizeipräsidiums Rheinpfalz ca. 450 Arbeitsplätze unter einem Dach untergebracht werden.
Für die Planung des Präsidiums lobt das Land Rheinland-Pfalz, vertreten durch das Ministerium der Finanzen und den Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung und in Abstimmung mit dem Ministerium des Innern und für Sport, einen einstufigen, nicht-offenen Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren aus.
Ziel des Wettbewerbs ist ein städtebaulich, architektonisch und funktional hervorragender und damit insgesamt nachhaltiger Entwurf für das neue Polizeipräsidium. Das Gebäude soll bürgernah und offen wirken und zugleich die Aufgaben der Polizei als Garant der öffentlichen Sicherheit und Ordnung widerspiegeln. Zudem spielt die Wirtschaftlichkeit des Gebäudes bei der Errichtung und im Betrieb eine wesentliche Rolle.
Deutschland-Mainz: Dienstleistungen von Architekturbüros
2017/S 154-320179
Land Rheinland-Pfalz vertreten durch das Ministerium der Finanzen Rheinland-Pfalz und den Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung in Abstimmung mit dem Ministerium des Innern und für Sport des Landes Rheinland-Pfalz
Kontaktstelle(n): Ministerium der Finanzen Rheinland Pfalz
Telefon: +49 06131164217
E-Mail: felix.edlich@fm.rlp.de
Fax: +49 06131164331
Hauptadresse: fm.rlp.de/
Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung NL Koblenz, Zentrale Vergabestelle FbT
17 D 0459 – Nichtoffener Realisierungswettbewerb „Neubau Polizeipräsidium Rheinpfalz, Ludwigshafen“.
Das neue Polizeipräsidium Rheinpfalz soll an einem zentralen Standort mitten in Ludwigshafen errichtet werden. Das trapezförmige Grundstück an der Heinigstraße, nördlich der Hochstraße Süd, ist für die geplante Nutzung relativ klein, weist aber eine exzellente Lage und Verkehrsanbindung auf. Es besteht dort die Möglichkeit, ein bis zu zehngeschossiges Gebäude zu errichten. Das Polizeipräsidium war bislang auf verschiedene Standorte im Stadtgebiet Ludwigshafen verteilt. Zukünftig sollen für die rund 650 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Polizeipräsidiums Rheinpfalz ca. 450 Arbeitsplätze unter einem Dach untergebracht werden. Für die Planung des Präsidiums lobt das Land Rheinland-Pfalz, vertreten durch das Ministerium der Finanzen und den Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung und in Abstimmung mit dem Ministerium des Innern und für Sport, einen einstufigen, nicht-offenen Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren aus. Ziel des Wettbewerbs ist ein städtebaulich, architektonisch und funktional hervorragender und damit insgesamt nachhaltiger Entwurf für das neue Polizeipräsidium. Das Gebäude soll bürgernah und offen wirken und zugleich die Aufgaben der Polizei als Garant der öffentlichen Sicherheit und Ordnung widerspiegeln. Zudem spielt die Wirtschaftlichkeit des Gebäudes bei der Errichtung und im Betrieb eine wesentliche Rolle. Weitere Informationen zum Verfahren sind im Entwurf des Auslobungstextes in den Anlagen zur vorliegenden Bekanntmachung enthalten.
III.1.10) Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer: Eignungskriterien, Bewerbungsunterlagen und formale Anforderungen — Fristgerechter und vollständiger Eingang der Bewerbung; — Teilnahmeerklärung mit eigenhändiger, rechtsverbindlicher Unterschrift der Teilnahmeberechtigten; — Erklärung, dass keine schweren Verfehlungen begangen worden sind oder vorliegen, die die Eignung oder Zuverlässigkeit gem. § 42 VGV i. V. m. § 123, 124 GWB in Frage stellen; — Versicherung, dass kein Mitglied der Bewerbergemeinschaft sich einzeln oder in anderer Bewerbergemeinschaft am Verfahren beteiligt. Nachweis wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: Der Nachweis des Bewerbers über eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckungssumme von 3 000 000 EUR für Personen- und 5 000 000 EUR für Sach- und Vermögensschäden ist vor der Vergabe zu erbringen. Der Bieter hat im Auftragsfalle nachzuweisen, dass die genannten Deckungssummen für die Ausführung des ausgeschriebenen Projekts zur Verfügung stehen. Nachweis Technische und berufliche Leistungsfähigkeit: Das jährliche Mittel der vom Bewerber oder Bieter in festangestellten und mit vergleichbaren Leistungen betrauten Ingenieure der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre muss mindestens 16 Beschäftigte betragen. Im Rahmen des Bewerbungsverfahrens müssen Bewerberinnen und Bewerber Projektreferenzen einreichen. Die Referenzen dürfen nachweislich nicht länger als 5 Jahre zurückliegen, d. h.: Leistungserbringung der Lph. 2 oder Preisgericht nicht vor August 2012 oder Stand August 2017 Leistungserbringung der Lph. 5 begonnen oder abgeschlossen. Die Referenzen werden in Bezug auf folgende Eignungskriterien durch ein Auswahlgremium bewertet: A. Erfahrung in der Planung von Büro- / Verwaltungsgebäuden z.B. ein Verwaltungsgebäude mit Besucherverkehr in vergleichbarer Größenordnung und Komplexität. Mindestens ein Projekt (Lph. 2-5) oder ein Wettbewerbsbeitrag, der die Preisgruppe erreicht hat. Werden ausschließlich Wettbewerbsbeiträge eingereicht, ist zusätzlich der Nachweis der Planungserfahrung Lph. 3-5 – ggf. durch Eignungsleihe gem. § 47 VgV – erforderlich. B. Erfahrung in der Planung von Gebäuden an Standorten mit vergleichbarer städtebauliche Komplexität, z.B. Gebäude mit ähnlichen Anforderungen hinsichtlich städtebaulicher Einfügung. Mindestens eine Planung oder ein Wettbewerbsbeitrag, der die Preisgruppe erreicht hat. Bewertung der Projektreferenzen: Die Vergleichbarkeit mit der Wettbewerbsaufgabe wird insbesondere hinsichtlich einer vergleichbaren Komplexität nach folgendem Wertungsschema beurteilt: 1. Vergleichbarkeit der Aufgabe (Wichtung 40 %). Beurteilung auf dreistufiger Skala: — in weiten, überwiegenden Teilen der Referenz vergleichbar mit der Aufgabenstellung: 3 Punkte, — teilweise, in einigen Teilen der Referenz vergleichbar mit der Aufgabenstellung: 2 Punkte, — in geringen, wenigen Teilen der Referenz vergleichbar mit der Aufgabenstellung: 1 Punkt. 2. Gestalterische Qualität (Wichtung 60 %). Beurteilung auf dreistufiger Skala: — überzeugt größtenteils, in weiten Teilen der Referenz: 3 Punkte, — überzeugt teilweise in einzelnen Teilen der Referenz: 2 Punkte, — überzeugt in geringen, wenigen Teilen der Referenz: 1 Punkt. Die Anzahl der Projektreferenzen ist nicht begrenzt. Bei Einreichung mehrerer Referenzen wird der Mittelwert aus den Bewertungen der einzelnen Referenzen gebildet. Das Auswahlgremium setzt sich aus Vertretern des Auslobers sowie vom Auslober unabhängigen Architekten als unabhängigen Beratern zusammen. Bei gleicher Eignung von Bewerbern entscheidet das Los.
Beruf angeben: Das Wettbewerbsverfahren richtet sich an Architekten (siehe Anlage Teilnahmeberechtigung).
IV.1.9) Kriterien für die Bewertung der Projekte: — Funktionale Qualität, — Städtebauliche und architektonische Qualität, — Technische Funktionalität, — Ökonomische Qualität, — Ökologische Qualität.
Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: Wettbewerbssumme insgesamt 190 000 EUR zzgl. MwSt. (1. Preis 70 000 EUR, 2. Preis 50 000 EUR, 3. Preis 30 000 EUR, Anerkennungen 40 000 EUR). Die Aufteilung der Wettbewerbssumme kann durch einstimmigen Beschluss des Preisgerichts neu festgelegt werden. (§ 7 (2) RPW).
- Christian Bauer, freier Architekt, Luxemburg
- Sabine Gross, Architektin, Referentin Landesbau, Ministerium der Finanzen Rheinland-Pfalz, Mainz
- Prof. Thomas Meurer, freier Architekt, Frankfurt
- Prof. Kerstin Molter, freie Architektin, Kaiserslautern
- Prof. Felix Waechter, freier Architekt, Darmstadt
- Achim Weber, Niederlassungsleiter, Landesbetrieb Liegenschafts- u. Baubetreuung RLP, Landau
- Wilfried Görke, Architekt, Referat Landesbau, Ministerium der Finanzen Rheinland-Pfalz, Mainz
- Michaela Sattel, Oberbaurätin, Sparte Hochbau, Landesbetrieb Liegenschafts- u. Baubetreuung Landau
- Tobias von Pastau, freier Architekt, Mainz
- N. N., freie/r Architekt/in, Mainz
- Thomas Ebling, Polizeipräsident, Polizeipräsidium Rheinpfalz, Ludwigshafen
- Felix Edlich, Leitung Abteilung Bauwesen, Ministerium der Finanzen Rheinland-Pfalz, Mainz
- Joachim Laux, Leitung Abt. 4 (Polizei), Ministerium d. Innern und für Sport Rheinland-Pfalz, Mainz
- N. N., Oberbürgermeister/in, Stadt Ludwigshafen
- Prof. Dr. Thomas Lechner, Ingenieur, Kaiserslautern
- Klaus Dillinger, Beigeordneter, Leitung Dezernat Bau, Umwelt und Verkehr, Stadt Ludwigshafen
- Michael Harm, Vorsitzender Gesamtpersonalrat, Polizeipräsidium Rheinpfalz, Ludwigshafen
- Eberhard Weber, stv. Polizeipräsident, Polizeipräsidium Rheinpfalz, Ludwigshafen
- Peter Wilkesmann, Referent, Ministerium des Innern und für Sport Rheinland-Pfalz
: Im Anschluss an den Wettbewerb werden alle Preisträger zu Verhandlungsgesprächen und zur Abgabe eines Honorarangebotes eingeladen. Die Zuschlagskriterien und deren Gewichtung werden in der Anlage Zuschlagskriterien genannt. Der Auslober wird unter Würdigung der Preisgerichtsempfehlung mindestens einen der Preisträger mit weiteren Leistungen beauftragen. Dies sind die für die Umsetzung des Wettbewerbsentwurfs notwendigen weiteren Planungsleistungen nach § 35 Nr. 2 – 5 HOAI, sofern das Bauvorhaben realisiert wird und einer Beauftragung kein wichtiger Grund entgegensteht. Die Beauftragung kann stufenweise nach den Leistungsphasen §38ff HOAI 2013 in Verbindung Anlage 11 erfolgen. Voraussichtliche Termine: 39. KW Start Wettbewerb; 41. KW Rückfragekolloquium; 42. KW Einsendeschluss schriftliche Rückfragen; 43. KW schriftliche Beantwortung der Rückfragen; 51. KW Abgabe Wettbewerbsarbeiten; 02. KW Modellabgabe; 07. KW Preisgerichtssitzung. Die genannten Kalenderwochen werden angestrebt und sind lediglich zur Orientierung gedacht. Änderungen sind vorbehalten. Der Auslober behält sich darüber hinaus Änderungen der Auslobung und deren Anlagen vor, die sich im Wettbewerbsverfahren ergeben, insbesondere in Folge der Beantwortung von Fragen im Rückfragekolloquium.
Fax: +49 6131162113Internet-Adresse:mwvlw.rlp.de/de/ministerium/zugeordnete-institutionen/vergabekammer/
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: GWB §160 (3): Der Antrag ist unzulässig, soweit: 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.