Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/Paragraph_14_UrhWahrnG_Schiedsstelle-d140514,17.html
Timestamp: 2017-01-16 15:11:00
Document Index: 338296017

Matched Legal Cases: ['§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 15', '§ 16', '§ 17', '§ 17', '§ 18', '§ 19', '§ 20', '§ 20', '§ 21', '§ 22', '§ 23', '§ 24', '§ 25', '§ 26', '§ 26', '§ 28', '§ 14', '§ 14', '§ 137', '§ 139', '§ 54', '§ 54', '§ 18', '§ 54', '§ 54', '§ 797', '§ 13', '§ 14']

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Gesetz über die Wahrnehmung von Urheberrechten und verwandten Schutzrechten (Urh...…§ 14 UrhWahrnG, Schiedsstelle§ 14a UrhWahrnG, Einigungsvorschlag der Schiedsstelle§ 14b UrhWahrnG, Beschränkung des Einigungsvorschlags; Absehen vom Einigungsvors...§ 14c UrhWahrnG, Streitfälle über Gesamtverträge§ 14d UrhWahrnG, Streitfälle über Rechte der Kabelweitersendung§ 14e UrhWahrnG, Aussetzung§ 15 UrhWahrnG, Verfahren vor der Schiedsstelle§ 16 UrhWahrnG, Gerichtliche Geltendmachung§ 17 UrhWahrnG, Ausschließlicher Gerichtsstand§ 17a UrhWahrnG, Freiwillige Schlichtung§ 18 UrhWahrnG, Aufsichtsbehörde§ 19 UrhWahrnG, Inhalt der Aufsicht§ 20 UrhWahrnG, Unterrichtungspflicht§ 20a UrhWahrnG (weggefallen)§ 21 UrhWahrnG, Zwangsgeld§ 22 UrhWahrnG (weggefallen)§ 23 UrhWahrnG, Bestehende Verwertungsgesellschaften§ 24 UrhWahrnG, Änderung des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen§ 25 UrhWahrnG, Änderung der Bundesgebührenordnung für Rechtsanwälte§ 26 UrhWahrnG, Aufgehobene Vorschriften§ 26a UrhWahrnG, Anhängige Verfahren…§ 28 UrhWahrnG, Inkrafttreten
§ 14 UrhWahrnG, Schiedsstelle
§ 14 UrhWahrnGGesetz über die Wahrnehmung von Urheberrechten und verwandten Schutzrechten (Urheberrechtswahrnehmungsgesetz)BundesrechtZweiter Abschnitt – Rechte und Pflichten der VerwertungsgesellschaftTitel: Gesetz über die Wahrnehmung von Urheberrechten und verwandten Schutzrechten (Urheberrechtswahrnehmungsgesetz)Normgeber: BundRedaktionelle Abkürzung: UrhWahrnGGliederungs-Nr.: 440-12Normtyp: Gesetz(1) Red. Anm.:Außer Kraft am 1. Juni 2016 durch Artikel 7 Satz 2 Nummer 1 des Gesetzes vom 24. Mai 2016 (BGBl. I S. 1190).Zur weiteren Anwendung s. § 137 Absatz 2 und § 139 des Gesetzes vom 24. Mai 2016 (BGBl. I S. 1190).(1) Die Schiedsstelle kann von jedem Beteiligten angerufen werden bei Streitfällen,1.an denen eine Verwertungsgesellschaft beteiligt ist, wenn siea)die Nutzung von Werken oder Leistungen, die nach dem Urheberrechtsgesetz geschützt sind,b)die Vergütungspflicht nach § 54 oder § 54c des Urheberrechtsgesetzes oderc)den Abschluss oder die Änderung eines Gesamtvertrages betreffen,2.an denen ein Sendeunternehmen und ein Kabelunternehmen beteiligt sind, wenn sie die Verpflichtung zum Abschluss eines Vertrages über die Kabelweitersendung betreffen.(2) Die Schiedsstelle wird bei der Aufsichtsbehörde (§ 18 Abs. 1) gebildet. Sie besteht aus dem Vorsitzenden oder seinem Vertreter und zwei Beisitzern. Die Mitglieder der Schiedsstelle müssen die Befähigung zum Richteramt nach dem Deutschen Richtergesetz haben. Sie werden vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz für einen bestimmten Zeitraum, der mindestens ein Jahr beträgt, berufen; Wiederberufung ist zulässig.(3) Bei der Schiedsstelle können mehrere Kammern gebildet werden. Die Besetzung der Kammern bestimmt sich nach Absatz 2 Satz 2 bis 4. Die Geschäftsverteilung zwischen den Kammern wird durch den Präsidenten des Deutschen Patent- und Markenamts geregelt.(4) Die Mitglieder der Schiedsstelle sind nicht an Weisungen gebunden.(5) Die Schiedsstelle wird durch schriftlichen Antrag angerufen.(5a) Im Verfahren nach Absatz 1 Nr. 1 Buchstabe c hat die Schiedsstelle die nach § 54a Abs. 1 des Urheberrechtsgesetzes maßgebliche Nutzung durch empirische Untersuchungen zu ermitteln.(5b) In Streitfällen über die Vergütungspflicht nach § 54 des Urheberrechtsgesetzes erhalten bundesweite Dachorganisationen der mit öffentlichen Mitteln geförderten Verbraucherverbände Gelegenheit zur schriftlichen Stellungnahme.(6) Die Schiedsstelle hat auf eine gütliche Beilegung des Streitfalles hinzuwirken. Aus einem vor der Schiedsstelle geschlossenen Vergleich findet die Zwangsvollstreckung statt, wenn er unter Angabe des Tages seines Zustandekommens von dem Vorsitzenden und den Parteien unterschrieben ist; § 797a der Zivilprozessordnung gilt entsprechend.(7) Ein Schiedsvertrag über künftige Streitfälle nach Absatz 1 Nr. 1 Buchstabe b ist nichtig, wenn er nicht jedem Beteiligten das Recht einräumt, im Einzelfall statt des Schiedsgerichts die Schiedsstelle anzurufen und eine Entscheidung durch die ordentlichen Gerichte zu verlangen.(8) Durch die Anrufung der Schiedsstelle wird die Verjährung in gleicher Weise wie durch Klageerhebung gehemmt.
§ 13e UrhWahrnG, Register vergriffener Werke§ 14a UrhWahrnG, Einigungsvorschlag der Schiedsstelle