Source: https://clarius.legal/legal-outsourcing/
Timestamp: 2018-08-21 21:27:15
Document Index: 108470160

Matched Legal Cases: ['§ 38', '§ 3', '§ 9', '§ 109', '§ 22', '§ 128']

„Legal Outsourcing“ bei CLARIUS.LEGAL verbindet die Tätigkeit und das Profil einer externen Kanzlei mit der internen Betreuung. Dabei legen Mandant und CLARIUS.LEGAL gemeinsam den Umfang der Zusammenarbeit sowie die Zuständigkeiten fest.
Die Rechtsangelegenheiten eines Unternehmens zu betreuen, ist die primäre Aufgabe einer internen Rechtsabteilung. Doch in der Regel leistet sie weitaus mehr. So unterstützen interne Juristen Fachabteilungen mit ihre juristischen Expertise und stellen sicher, dass Projekte von Anfang an vertragstauglich aufgesetzt werden.
Eine vollständige Übernahme der Rechtsabteilung durch CLARIUS.LEGAL ist genauso möglich wie die einzelner juristischer Funktionen. Auch können diese Dienstleistungen mit anderen kombiniert werden, etwa dem Vertragsmanagement oder der Vertragsanalyse.
Es ist in vielen Fällen sinnvoll, juristische Aufgaben vor Ort im Unternehmen und in direkter Zusammenarbeit mit dem Management und den Fachabteilungen zu erledigen. Doch bindet eine eigene Rechtsabteilung auch erhebliche Ressourcen. Gleichzeitig ist es nahezu unmöglich, dass die eigene Rechtsabteilung das jeweils notwendige juristische Know-how umfassend für die vielfältigen Projekte sowie die hoch komplexen Veränderungen, die Unternehmen durchlaufen, vorhält.
Outsourcing einzelner juristischer Funktionen und Aufgaben
Neben der vollständigen Übernahme der Rechtsabteilung erledigt CLARIUS.LEGAL auch einzelne juristische Teilaufgaben für Mandanten. Dabei kann CLARIUS.LEGAL sich um einzelne Rechtsgebiete wie Datenschutz kümmern oder Fälle eines bestimmten Arbeitsbereichs juristisch betreuen (etwa Schadensfälle). Die Abgrenzung kann auch organisatorisch erfolgen, indem CLARIUS.LEGAL konkrete Aufgaben (etwa Behördenmeldungen bei Datenschutzverletzungen) übernimmt oder bestimmte Abteilungen unterstützt.
Outsourcing regulatorischer Funktionen
Um Regulierungsfunktionen kompetent auszuüben, sind entsprechende Erfahrung, eine enge Einbindung in das zu regulierende Unternehmen und eine gute Zusammenarbeit mit den Fachabteilungen notwendig. Diese Voraussetzungen gewährleistet CLARIUS.LEGAL. Besonders in den Branchen Telekommunikation und Energie verfügt die Kanzlei über langjährige Erfahrung und bringt entsprechende Kompetenz mit. CLARIUS.LEGAL hat umfangreiche Kontakte in die BNetzA und kann so sowohl informelle Lösungswege arrangieren als auch formale Verfahren führen.
Übernahme des Infrastruktur- und Schadensfall-Management
Unternehmen der Telekommunikations- und der Energiebranche mit eigenen Leitungsnetzen sind regelmäßig von Verfahren betroffen. Sie ergeben sich zum Beispiel, wenn die eigene Infrastruktur verletzt wurde oder wenn das Eigentum Dritter bei Baumaßnahmen beschädigt wird. Schließlich stellen auch Wegebaulastträger Ansprüche, die zu bearbeiten sind. Hier hat CLARIUS.LEGAL ein Konzept entwickelt, welches das betroffene Unternehmen von Anfang an (bei Eingang der Schadensmeldung oder Anforderung) bis zum gerichtlichen Verfahren oder zum Vergleich von juristischen und organisatorischen Aufgaben entlastet. Dabei entscheidet der Mandant über den Abstimmungsumfang. Dieser reicht von der Freigabe jedes einzelnen Schrittes bis zur nahezu selbstständigen Bearbeitung der Fälle durch CLARIUS.LEGAL.
Gemäß § 38 BDSG (neu) muss ein Datenschutzbeauftragter dann bestellt werden, wenn in einem Unternehmen in der Regel mindestens zehn Personen ständig mit der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten beschäftigt sind. Der Datenschutzbeauftragte muss über eine nachgewiesene Fachkunde verfügen und ist zuständig für die Einhaltung gesetzlicher Anforderungen. CLARIUS.LEGAL bereitet den Mandanten auf die Anforderungen der EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) und dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG-neu) vor.
Unter das Geldwäschegesetz fallen Finanzdienstleister, Versicherungsunternehmen, Treuhandgesellschaften, Immobilienmakler oder Unternehmen, die gewerblich mit Gütern handeln. Gemäß § 3 GWG unterliegen diese Unternehmen Sorgfalts- und Überwachungspflichten. Zu den Pflichten gehören die Schulung von Mitarbeitern, die Erstellung von Arbeits- und Organisationsanweisungen oder die Einführung von Kontrollverfahren. Nach § 9 Abs. 3 GWG kann die Beachtung der Pflichten des GWG an einen externen Geldwäschebeauftragten ausgelagert werden. CLARIUS.LEGAL übernimmt sämtliche Aufgaben eines Geldwäschebeauftragten.
Zu den Unternehmen, die einen IT-Sicherheitsbeauftragten ernennen müssen, gehören Telekommunikationsunternehmen gemäß § 109 Abs. 4 TKG. Angesichts zunehmender Gefahren durch Cyberattacken ist die Bestellung eines IT-Sicherheitsbeauftragten für alle Unternehmen sinnvoll – auch wenn sie gesetzlich nicht dazu verpflichtet sind. Aufgaben eines IT-Sicherheitsbeauftragten sind zum Beispiel, ein umfassendes IT-Schutzkonzept zu entwickeln und Mitarbeiter regelmäßig zu schulen. Weiterhin unterstützt er die Geschäftsleitung bei organisatorischen und rechtlichen Maßnahmen zur Erhöhung der IT-Sicherheit und berät bei der Integration von sicherheitsrelevanter Soft- und Hardware. CLARIUS.LEGAL übernimmt sämtliche Aufgaben eines IT-Sicherheitsbeauftragten.
Externer Refinanzierungsregisterverwalter
Kreditinstitute können nach §§ 22a KWG ein Refinanzierungsregister führen. Vereinfacht gesagt tragen sie hier Rechte, beispielsweise Forderungen und zugehörige Sicherheiten, und deren Inhaber ein. Gibt es ein solches Register, müssen Banken einen (externen) Verwalter hierfür bestellen. Sie schlagen der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht einen Verwalter vor, die ihn dann bestellt. Insbesondere Sachkunde, Unabhängigkeit und Zuverlässigkeit des Verwalters sind zu gewährleisten. CLARIUS.LEGAL stellt Banken qualifizierte Refinanzierungsregisterverwalter zu Festpreisen bereit.
Externer Sicherungsvermögenstreuhänder
Lebensversicherungen, private Kranken- und Pflegepflichtversicherungen und bestimmte Unfallversicherungen müssen nach § 128 Abs. 1 VAG einen Treuhänder zur Überwachung des Sicherungsvermögens bestellen. Konkret muss der Aufsichtsrat des Versicherungsunternehmens dies tun. Zuvor muss die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht den Treuhänder bestätigen. CLARIUS.LEGAL stellt Versicherungen geeignete Sicherungsvermögenstreuhänder.
Beispiel Legal Outsourcing
Ein traditionsreiches, in Konzernstrukturen eingebundenes Unternehmen aus der klassisch-technischen Industrie-Branche benötigt zur Unterstützung seiner Rechtsabteilung zusätzliche Ressourcen. Die Rechtsabteilung verfügt aktuell nicht über genügend eigene personelle Ressourcen, um das oft kleinteilige Alltagsgeschäft intern abzubilden.
CLARIUS.LEGAL stellt eine halbe Ressource zur Verfügung, wobei die monatlichen Stunden flexibel durch den jeweils bestqualifizierten CLARIUS.LEGAL-Mitarbeiter geleistet werden. Alle Mitarbeiter sind durch ausgezeichnete Englischkenntnisse auch in der Lage, konzernübergreifende Sachverhalte zu betreuen. Diese reichen von Vertragsprüfungen über rechtliche Einschätzungen auf verschiedensten Rechtsgebieten und die Vorbereitung auf die neue Datenschutzgrundverordnung bis hin zur Unterstützung bei der Kommunikation mit Behörden und Handelspartnern.
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