Source: https://judicialis.de/Bundesgerichtshof_AnwZ--B--84-98_Beschluss_21.06.1999.html
Timestamp: 2018-05-23 15:09:46
Document Index: 379973481

Matched Legal Cases: ['§ 201', '§ 223', '§ 223', '§ 223', '§ 40', '§ 40', '§ 13']

Bundesgerichtshof, Beschluss vom 21.06.1999 mit dem Az.: AnwZ (B) 84/98	/* Banner Ads */
Aktenzeichen: AnwZ (B) 84/98
AnwZ (B) 84/98
wegen Bestellung eines Kanzleiabwicklers
hier: Kosten nach Antragsrücknahme
Die sofortige Beschwerde des Antragstellers gegen den Beschluß des 2. Senats des Anwaltsgerichtshofs Mecklenburg-Vorpommern vom 21. August 1998 wird verworfen.
Der Geschäftswert für das Beschwerdeverfahren wird auf 40 DM festgesetzt.
Eine sofortige Beschwerde zum Bundesgerichtshof gegen die isolierte Kostenentscheidung - die sich nach Rücknahme des Antrags auf gerichtliche Entscheidung übrigens aus § 201 Abs. 1, § 223 Abs. 4 BRAO ergab - ist entsprechend der Regelung für die Hauptsache (§ 223 Abs. 3 BRAO) unzulässig; diese Spezialregelung steht einer entsprechenden Anwendung der FGG-Vorschriften gemäß § 223 Abs. 4, § 40 Abs. 4 BRAO entgegen (vgl. Feuerich/Braun, BRAO, 4. Aufl., § 40 Rdn. 51; Senatsbeschluß vom 26. Januar 1998 - AnwZ (B) 22/97, BRAK-Mitt. 1998, 152).
Der Beschwerdewert ist allein nach dem Kosteninteresse zu bestimmen (Senatsbeschlüsse vom 7. Dezember 1981 - AnwZ (B) 14/81 - und vom 28. Februar 1983 - AnwZ (B) 40/82 -). Anlaß für die Anordnung von Auslagenerstattung (§ 13 a FGG) besteht nicht.