Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=21.10.2014&Aktenzeichen=XI%20ZR%20210/13
Timestamp: 2020-04-08 03:11:16
Document Index: 37136117

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 133', '§ 1378', '§ 5', '§ 1371', '§ 133', '§ 157', '§ 1378', '§ 133', '§ 157', '§ 1378', '§ 133', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 133', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 1378', 'BGH', '§ 133', 'BGH', '§ 133', 'BGH']

BGH, 21.10.2014 - XI ZR 210/13 - dejure.org
https://dejure.org/2014,32906
BGH, 21.10.2014 - XI ZR 210/13 (https://dejure.org/2014,32906)
BGH, Entscheidung vom 21.10.2014 - XI ZR 210/13 (https://dejure.org/2014,32906)
BGH, Entscheidung vom 21. Januar 2014 - XI ZR 210/13 (https://dejure.org/2014,32906)
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BGB §§ 133, 157, 1378 Abs. 1
§ 1378 Abs. 1 BGB, § 5 Abs. 2 ErbStG, § 1371 BGB
§ 133 BGB, § 157 BGB, § 1378 Abs 1 BGB
Einordnung des Zugewinnausgleichs als entgeltlicher Vermögenszuwachs
Zugewinnausgleich als entgeltlicher Vermögenszuwachs bei Auslegung einer Bürgschafts-Rückzahlungsvereinbarung mit Besserungsschein
Zur Einordnung des Zugewinnausgleichs als entgeltlichen Vermögenszuwachs bei Auslegung einer zur Abgeltung der Verpflichtungen aus einer Bürgschaft geschlossenen Vereinbarung
BGB § 133 ; BGB § 157 ; BGB § 1378 Abs. 1
Zugewinnausgleich gibts nicht für umme
Familienrecht - Zugewinnausgleich als entgeltlicher Vermögenszuwachs
Zur Einordnung des Zugewinnausgleichs als entgeltlicher Vermögenszuwachs
Zugewinnausgleich als entgeltlicher Vermögenserwerb
Familienrecht im Bankensenat
Inhalt und Auslegung eines Besserungsscheins; Rückzahlungsvereinbarung einer Bürgschaft
Kurznachricht zu "Zur Einordnung des Zugewinnausgleichs als entgeltlichen Vermögenszuwachs." von Notar Thomas Krause, original erschienen in: NotBZ 2015, 21 - 21.
LG Aurich, 06.12.2012 - 2 O 271/12
OLG Oldenburg, 16.05.2013 - 14 U 4/13
OLG Oldenburg, 16.06.2013 - 14 U 4/13
NJW-RR 2015, 243
ZIP 2014, 2229
MDR 2014, 1448
DNotZ 2015, 56
WM 2014, 2160
(a) Nach anerkannten Auslegungsgrundsätzen bildet der von den Parteien gewählte Wortlaut einer Vereinbarung und der diesem zu entnehmende objektiv erklärte Parteiwille den Ausgangspunkt einer nach §§ 133, 157 BGB vorzunehmenden Auslegung (st. Rspr.;… vgl. BGH, Urteile vom 15. Oktober 2014 - XII ZR 111/12, aaO Rn. 48; vom 21. Oktober 2014 - XI ZR 210/13, NJW-RR 2015, 243 Rn. 15;… Beschluss vom 11. November 2014 - VIII ZR 302/13, NJW 2015, 409 Rn. 11).
Dessen Auslegung unterliegt im Revisionsverfahren nur der eingeschränkten Überprüfung darauf, ob gesetzliche oder allgemein anerkannte Auslegungsregeln, Denkgesetze oder Erfahrungssätze verletzt sind oder wesentlicher Auslegungsstoff außer Acht gelassen wurde (st.Rspr.; vgl. nur BGH, Urteil vom 7. Februar 2002 - I ZR 304/99, BGHZ 150, 32, 37; Senatsurteil vom 21. Oktober 2014 - XI ZR 210/13, WM 2014, 2160 Rn. 15 mwN).
Diese Auslegung der mit Ziffer 4 des Vertrags vom 1. März 2011 getroffenen Individualvereinbarung durch das Berufungsgericht unterliegt im Revisionsverfahren nur der eingeschränkten Überprüfung darauf, ob gesetzliche oder allgemein anerkannte Auslegungsregeln, Denkgesetze oder Erfahrungssätze verletzt sind oder wesentlicher Auslegungsstoff außer Acht gelassen wurde (vgl. nur BGH, Urteil vom 7. Februar 2002 - I ZR 304/99, BGHZ 150, 32, 37; Senatsurteile vom 21. Oktober 2014 - XI ZR 210/13, WM 2014, 2160 Rn. 15 …und vom 28. Juli 2015 - XI ZR 434/14, WM 2015, 1704 Rn. 17 mwN).
a) Nach anerkannten Auslegungsgrundsätzen bildet der von den Parteien gewählte Wortlaut einer Vereinbarung und der diesem zu entnehmende objektiv erklärte Parteiwille den Ausgangspunkt einer nach §§ 133, 157 BGB vorzunehmenden Auslegung (st. Rspr.;… vgl. BGH, Urteile vom 15. Oktober 2014 - XII ZR 111/12, aaO Rn. 48; vom 21. Oktober 2014 - XI ZR 210/13, NJW-RR 2015, 243 Rn. 15;… vom 11. November 2014 - VIII ZR 302/13, NJW 2015, 409 Rn. 11).
Bei dem Schreiben handelt es sich um eine Parteierklärung, deren tatrichterliche Würdigung vom Revisionsgericht nur daraufhin überprüft werden darf, ob sie vertretbar ist, nicht auf verfahrenswidriger Tatsachenfeststellung beruht und ob der Streitstoff umfassend, widerspruchsfrei und ohne Verstoß gegen Denkgesetze oder Erfahrungssätze gewürdigt worden ist (…Senatsurteile vom 29. Juni 2010 - XI ZR 104/08, BGHZ 186, 96 Rn. 25 und vom 21. Oktober 2014 - XI ZR 210/13, juris Rn. 15).
Sie unterliegt im Revisionsverfahren nur der eingeschränkten Überprüfung darauf, ob gesetzliche oder allgemein anerkannte Auslegungsregeln, Denkgesetze oder Erfahrungssätze verletzt sind oder wesentlicher Auslegungsstoff außer Acht gelassen wurde (st. Rspr., vgl. nur BGH, Urteil vom 7. Februar 2002 - I ZR 304/99, BGHZ 150, 32, 37; Senatsurteile vom 23. September 2003 - XI ZR 135/02, WM 2003, 2232, 2233 und vom 21. Oktober 2014 - XI ZR 210/13, WM 2014, 2160 Rn. 15).
Den Ausgangspunkt dieser Ermittlung bildet nach anerkannten Auslegungsregeln der von den Parteien gewählte Wortlaut der betreffenden Vereinbarung und der dem Wortlaut zu entnehmende objektiv erklärte Parteiwille (…vgl. BGH, Urt. v. 27.04.2016, VIII ZR 61/15, juris, Rn. 27;… BGH, Urt. v. 15.10.2014, XII ZR 111/12, juris, Rn. 48; BGH, Urt. v. 21.10.2014, XI ZR 210/13, juris, Rn.15;… BGH, Urt. v. 11.11.2014, VIII ZR 302/13, juris, Rn. 11;… BGH, Urt. v. 26.11.1997, XII ZR 308/95, juris, Rn. 26).
Ob dies der Fall ist, bestimmt sich nach dem objektiven Sachverhalt, subjektive Vorstellungen und Absichten des Schuldners sind nicht maßgeblich, vgl. BGH, Urteil vom 24. Juni 1993 - IX ZR 96/92 -, juris, Rn. 38 und Urteil vom 21. Oktober 2014 - XI ZR 210/13 - juris, Rn. 16 m.w.N.
Zuwendungen, die zur Erfüllung einer rechtwirksamen Verbindlichkeit erfolgen, worunter auch die Erfüllung eines gemäß § 1378 Abs. 1 BGB bestehenden Zugewinnausgleichsanspruches fällt, sind zwar grundsätzlich entgeltlich, vgl. BGH, Urteil vom 21. Oktober 2014, a.a.O..
Nach anerkannten Auslegungsgrundsätzen bildet der von den Parteien gewählte Wortlaut einer Vereinbarung und der diesem zu entnehmende objektiv erklärte Parteiwille den Ausgangspunkt einer nach §§ 133, 157 BGB vorzunehmenden Auslegung (st. Rspr.;… vgl. BGH, Urteile vom 15.10.2014 - XII ZR 111/12, aaO Rn. 48; vom 21.10.2014 - XI ZR 210/13, NJW-RR 2015, 243 Rn. 15;… vom 11.11.2014 - VIII ZR 302/13, NJW 2015, 409 Rn. 11).
Nach anerkannten Auslegungsgrundsätzen bildet der von den Parteien gewählte Wortlaut einer Vereinbarung und der diesem zu entnehmende objektiv erklärte Parteiwille den Ausgangspunkt einer nach §§ 133, 157 BGB vorzunehmenden Auslegung (st. Rspr.; vgl. BGH, Urteile vom 15. Oktober 2014 - XII ZR 111/12, Rn. 48 vom 21. Oktober 2014 - XI ZR 210/13, NJW-RR 2015, 243 Rn. 15 vom 11. November 2014 - VIII ZR 302/13, NJW 2015, 409 Rn. 11).