Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=EuG&Datum=18.09.2014&Aktenzeichen=T-317/12
Timestamp: 2020-04-08 18:02:11
Document Index: 159489696

Matched Legal Cases: ['EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'Art. 44', '§ 1']

EuG, 18.09.2014 - T-317/12 - dejure.org
https://dejure.org/2014,25538
EuG, 18.09.2014 - T-317/12 (https://dejure.org/2014,25538)
EuG, Entscheidung vom 18.09.2014 - T-317/12 (https://dejure.org/2014,25538)
EuG, Entscheidung vom 18. September 2014 - T-317/12 (https://dejure.org/2014,25538)
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Außervertragliche Haftung - System für den Handel mit Treibhausgasemissionszertifikaten - Verschuldenshaftung - Weigerung der Kommission, Informationen bekannt zu geben und jegliche Transaktion im Zusammenhang mit angeblich gestohlenen Emissionszertifikaten zu verbieten ...
Klage auf Ersatz des Schadens, der der Klägerin durch die angebliche Verletzung der Bestimmungen der Verordnung (EG) Nr. 2216/2004 der Kommission vom 21. Dezember 2004 für ein standardisiertes und sicheres Registrierungssystem gemäß der Richtlinie 2003/87/EG des ...
In einem Urteil vom 18. September 2014, Holcim (Romania)/Kommission (T-317/12, EU:T:2014:782, Rn. 73 bis 77), hat das Gericht festgestellt, dass sich die Fälle einer Unzulässigkeit aufgrund Nicht-Erschöpfung der innerstaatlichen Klagemöglichkeiten auf den Fall beschränken, in dem es dem Unionsrichter aufgrund der Nicht-Erschöpfung der innerstaatlichen Klagemöglichkeiten verwehrt ist, Art und Umfang des vor ihm geltend gemachten Schadens zu bestimmen, so dass die Anforderungen von Art. 44 § 1 Buchst. c der Verfahrensordnung vom 2. Mai 1991 in ihrer Auslegung durch die oben in den Rn. 215 und 216 angeführten Rechtsprechung nicht erfüllt sind.
Dagegen ist es ihm möglich, auch vor der Entscheidung des nationalen Richters festzustellen, ob das dem beklagten Organ vorgeworfene Verhalten eine außervertragliche Haftung der Union auslösen kann (vgl. Urteil vom 18. September 2014, Holcim [Romania]/Kommission (T-317/12, EU:T:2014:782, Rn. 80).
Dans un arrêt du 18 septembre 2014, Holcim (Romania)/Commission (T-317/12, EU:T:2014:782, points 73 à 77), le Tribunal a précisé que les cas d'irrecevabilité dus au non-épuisement des voies de recours internes se limitaient à l'hypothèse dans laquelle le non-épuisement de ces voies de recours interdisait au juge de l'Union d'identifier le caractère et le quantum du préjudice invoqué devant lui, tant et si bien que les exigences de l'article 44, paragraphe 1, sous c), du règlement de procédure du 2 mai 1991, telles qu'interprétées par la jurisprudence citée aux points 214 et 215 ci-dessus, n'étaient pas satisfaites.
En revanche, il lui est possible, avant même que le juge national ne statue, de déterminer si le comportement reproché à l'institution défenderesse est de nature à engager la responsabilité extracontractuelle de l'Union [voir, en ce sens, arrêt du 18 septembre 2014, Holcim (Romania)/Commission, T-317/12, EU:T:2014:782, point 80].
Um die Rechtssicherheit und eine geordnete Rechtspflege zu gewährleisten, ist es für die Zulässigkeit einer Klage daher erforderlich, dass sich die wesentlichen tatsächlichen und rechtlichen Umstände, auf die sich die Klage stützt, zumindest in gedrängter Form, aber zusammenhängend und verständlich unmittelbar aus der Klageschrift ergeben (Urteil vom 18. September 2014, Holcim [Romania]/Kommission, T-317/12, EU:T:2014:782, Rn. 55).
Pour autant que l'argumentation de la Commission vise l'invocation d'un moyen nouveau tiré d'une erreur d'appréciation des faits, le Tribunal rappelle que, selon une jurisprudence constante, un moyen, ou un argument, qui constitue l'ampliation d'un moyen énoncé antérieurement, directement ou implicitement, dans la requête introductive d'instance et qui présente un lien étroit avec celui-ci doit être déclaré recevable [voir arrêt du 11 juillet 2013, Ziegler/Commission, C-439/11 P, Rec, EU:C:2013:513, point 46 et jurisprudence citée ; voir également arrêt du 18 septembre 2014, Holcim (Romania)/Commission, T-317/12, Rec, EU:T:2014:782, point 218 et jurisprudence citée].
Par son pourvoi, Holcim (Romania) SA (ci-après «Holcim») demande l'annulation de l'arrêt du Tribunal de l'Union européenne du 18 septembre 2014, Holcim (Romania)/Commission (T-317/12, EU:T:2014:782, ci-après l"«arrêt attaqué»), par lequel celui-ci a rejeté son recours tendant à obtenir, d'une part, l'indemnisation du préjudice qu'elle aurait subi en raison de la faute qu'aurait commise la Commission européenne, premièrement, en refusant de lui divulguer certaines informations relatives à des quotas d'émission de gaz à effet de serre lui ayant été prétendument dérobés et, deuxièmement, en interdisant toute transaction portant sur ces quotas et, d'autre part, l'indemnisation de ce même préjudice sur le fondement de la responsabilité sans faute de la Commission.
Für den Fall, dass das Erfordernis der Erschöpfung des innerstaatlichen Rechtswegs im vorliegenden Fall anwendbar ist, in dem es um innerstaatliche Klagen - gerichtet auf Zahlung von Zinsen auf die erstatteten Antidumpingzölle - und um die vorliegende Schadensersatzklage vor dem Unionsrichter - gerichtet auf Ersatz des Schadens, der daraus entstanden sein soll, dass Bankzinsen für Kredite gezahlt worden seien, die wegen der Liquiditätsverluste aufgrund der Zahlung dieser Zölle aufgenommen worden seien - geht, und ungeachtet des Urteils vom 18. September 2014, Holcim (Rumänien)/Kommission (T-317/12, Slg, mit Rechtsmittel angefochten, EU:T:2014:782, Rn. 73 bis 77), das die Fälle der Unzulässigkeit wegen fehlender Erschöpfung des innerstaatlichen Rechtswegs beschränkt hat, ist jedenfalls festzustellen, dass die fehlende Erschöpfung des innerstaatlichen Rechtswegs durch die Klägerin nicht zur Unzulässigkeit ihrer Klage führen kann.
Für den Fall, dass das Erfordernis der Erschöpfung des innerstaatlichen Rechtswegs im vorliegenden Fall anwendbar ist, in dem es um innerstaatliche Anträge - gerichtet auf Zahlung von Zinsen auf die erstatteten Antidumpingzölle - und um die vorliegende Schadensersatzklage vor dem Unionsrichter - gerichtet auf Ersatz des Schadens, der daraus entstanden sein soll, dass Bankzinsen für Kredite gezahlt worden seien, die wegen der Liquiditätsverluste aufgrund der Zahlung dieser Zölle aufgenommen worden seien - geht, und ungeachtet des Urteils vom 18. September 2014, Holcim (Rumänien)/Kommission (T-317/12, Slg, mit Rechtsmittel angefochten, EU:T:2014:782, Rn. 73 bis 77), das die Fälle der Unzulässigkeit wegen fehlender Erschöpfung des innerstaatlichen Rechtswegs beschränkt hat, ist jedenfalls festzustellen, dass die fehlende Erschöpfung des innerstaatlichen Rechtswegs durch die Klägerin nicht zur Unzulässigkeit ihrer Klage führen kann.