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Timestamp: 2016-10-23 03:18:22
Document Index: 33339601

Matched Legal Cases: ['Art. 6', 'Art. 10', 'Art. 16', 'Art. 18', 'Art. 24', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 137', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 134', 'Art. 152', 'Art. 135', 'BGE', 'Art. 152']

U 383/05 (22.03.2006)
U 383/05
Pr�sident Ferrari, Bundesrichter Lustenberger und nebenamtlicher Richter Weber; Gerichtsschreiber Fl�ckiger
G.________, 1967, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Rechtsanwalt Michael Ausfeld, Weinbergstrasse 18,
Helsana Versicherungen AG, Schadenrecht, Z�richstrasse 130, 8600 D�bendorf, Beschwerde-gegnerin
G.________ (geboren 1967) war seit 14. Juli 2000 bei der T.________ GmbH im Verkauf angestellt und auf Grund dieses Arbeitsverh�ltnisses bei der Helsana Unfall AG (Helsana) obligatorisch gegen die Folgen von Unfall und Berufskrankheit versichert. Am 10. August 2000 kollidierte er auf dem Weg zur Arbeit als Lenker eines Rollers mit einem Personenwagen. In diesem Zusammenhang zog er sich gem�ss Arztzeugnis UVG der gleichentags aufgesuchten Notfallstation des Spitals R.________ eine Kniekontusion rechts und eine LWS-Kontusion zu.
Die Helsana richtete Taggelder aus und kam f�r die Heilbehandlung auf. Zudem zog der Versicherer Berichte des Dr. med. I.________, Neurologie FMH, vom 21. September, 20. Oktober, 18. Dezember 2000, 30. Januar und 9. M�rz 2001, des Hausarztes Dr. med. L.________ vom 7. November 2000, der Klinik P.________ vom 8. November 2000 und 18. Januar 2001 sowie des Dr. med. N.________, Orthop�dische Chirurgie FMH, vom 12. Januar 2001, Ausk�nfte des Versicherten ("Beschreibung der Schmerzen") vom 9. April 2001 und ein der Z�rich Versicherung (Haftpflichtversicherer des Halters des Personenwagens) erstattetes biomechanisches Gutachten der Arbeitsgruppe F.________ vom 13. M�rz 2001 bei. Zudem liess die Helsana den Versicherten am 9. April 2001 durch ihren Vertrauensarzt Dr. med. C.________ untersuchen. Anschliessend veranlasste sie - nach einer erneuten Stellungnahme des Dr. med. I.________ vom 6. Juni 2001 - einen station�ren Aufenthalt in der Klinik H.________, der vom 7. August bis 4. September 2001 dauerte (Austrittsbericht vom 6. Oktober 2001). In der Folge zog der Versicherer weitere Berichte des Dr. med. I.________ vom 28. November 2001, 12. M�rz, 19. Juli und 15. Oktober 2002 sowie des Dr. med. A.________, Psychiatrie & Psychotherapie FMH, vom 8. Februar 2002 bei, gab dem Zentrum X.________ ein Gutachten in Auftrag, welches am 23. Januar 2003 erstattet wurde und liess den Vertrauensarzt Dr. med. C.________ am 2. Mai 2003 erneut Stellung nehmen.
Mit Verf�gung vom 12. Mai 2003 stellte die Helsana - nach Beizug zweier vom Versicherten eingereichter Schreiben des Dr. med. L.________ vom 26. M�rz und 21. Dezember 2001 - die Taggelder (unter Bezugnahme auf eine entsprechende Mitteilung vom 24. Januar 2003) per 31. Januar 2003 und die Heilbehandlung (nach Gew�hrung des rechtlichen Geh�rs durch Schreiben vom 14. M�rz 2003) per 31. M�rz 2003 ein. Gleichzeitig verneinte sie einen Anspruch auf Invalidenrente und Integrit�tsentsch�digung. Daran wurde auf Einsprache hin mit Entscheid vom 3. M�rz 2004 festgehalten.
Die dagegen erhobene Beschwerde wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich ab (Entscheid vom 31. August 2005). Im Verlauf des Rechtsmittelverfahrens waren unter anderem Schreiben des Dr. med. I.________ vom 19. Mai 2004, des Dr. med. S.________, Innere Medizin FMH, vom 14. M�rz 2002 und der Stiftung B.________ / Behindertenzentrum M.________, vom 28. Februar 2003 aufgelegt worden.
G.________ l�sst Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hren mit dem Rechtsbegehren, es seien der kantonale Entscheid und der Einspracheentscheid aufzuheben und die Sache zu neuer Beurteilung an die Helsana zur�ckzuweisen. Ferner wird um unentgeltliche Verbeist�ndung ersucht.
Mit erg�nzender Stellungnahme vom 7. November 2005 - nach Ablauf der Beschwerdefrist - l�sst G.________ Berichte der Klinik U.________ vom 10. und 29. Oktober 2005 sowie die Kopie eines durch Dr. med. I.________ ausgef�llten Unfallscheins auflegen.
Strittig ist die Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin ab der Leistungsstellung f�r Taggelder am 31. Januar 2003 resp. f�r Heilbehandlung am 31. M�rz 2003. Das am 1. Januar 2003 in Kraft getretene Bundesgesetz �ber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) ist somit vollumf�nglich anwendbar.
Das kantonale Gericht hat - teilweise unter Verweisung auf den Einspracheentscheid vom 3. M�rz 2004 - die Bestimmungen und Grunds�tze �ber den f�r die Leistungspflicht des obligatorischen Unfallversicherers (Art. 6 Abs. 1 UVG) in Form von Heilbehandlung (Art. 10 UVG), Taggeldern (Art. 16 UVG), einer Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 UVG) oder einer Integrit�tsentsch�digung (Art. 24 UVG) vorausgesetzten nat�rlichen Kausalzusammenhang zwischen Unfallereignis und eingetretenem Schaden (BGE 129 V 481 Erw. 3.1, 406 Erw. 4.3.1, 119 V 337 Erw. 1, 118 V 289 Erw. 1b, je mit Hinweisen) sowie die Beurteilung der ausserdem erforderlichen Ad�quanz des Kausalzusammenhangs bei psychischen Unfallfolgen (BGE 115 V 133) und Unf�llen mit Schleudertrauma der Halswirbels�ule (HWS) oder einer gleichgestellten Verletzung (BGE 117 V 359), mit Einschluss der Vorgehensweise, wenn die entsprechenden Symptome im Vergleich zu einer ausgepr�gten psychischen Problematik ganz in den Hintergrund treten (BGE 127 V 103 Erw. 5b/bb mit Hinweis; vgl. auch RKUV 2002 Nr. U 465 S. 438 f. Erw. 3a und b [Urteil W. vom 18. Juni 2002, U 164/01]), zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen. Richtig sind auch die vorinstanzlichen Erw�gungen zum Beweiswert �rztlicher Berichte und Gutachten (BGE 125 V 352 Erw. 3a) sowie zum invalidisierenden Charakter einer somatoformen Schmerzst�rung (BGE 130 V 353 Erw. 2.2.3; vgl. auch BGE 131 V 50 Erw. 1.2).
Die Vorinstanz gelangte zum Ergebnis, nach Lage der medizinischen Akten leide der Versicherte - bei Fehlen organisch nachweisbarer Befunde - an einer somatoformen Schmerzst�rung, welche jedoch einer vollen Arbeitsf�higkeit nicht entgegen stehe. Diese Beurteilung st�tzt sich insbesondere auf das Gutachten des Zentrums X.________ vom 23. Januar 2003. In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird dessen Aussagekraft bestritten.
3.1 Das vom Zentrum X.________ erstellte Gutachten beantwortet die gestellten Fragen umfassend, ber�cksichtigt die vom Beschwerdef�hrer beklagten Beschwerden, wurde in Kenntnis und in Auseinandersetzung mit den Vorakten erstellt und ist in der Darlegung der medizinischen Zust�nde und Zusammenh�nge einleuchtend. Ebenso werden die gezogenen Schlussfolgerungen in nachvollziehbarer Weise hergeleitet. Das Gutachten wird damit den von der Rechtsprechung entwickelten Anforderungen an eine beweiskr�ftige medizinische Stellungnahme (BGE 125 V 352 Erw. 3a) gerecht. Ihm ist - als einem vom obligatorischen Unfallversicherer eingeholten Gutachten externer Spezial�rzte - volle Beweiskraft zuzuerkennen, falls keine konkreten Indizien gegen die Zuverl�ssigkeit der Expertise sprechen (BGE 125 V 353 Erw. 3b/bb). Der Beschwerdef�hrer l�sst diesbez�glich geltend machen, das Gutachten bezeichne es lediglich als m�glich, dass er sich anl�sslich des Unfalls vom 10. August 2000 eine commotio cerebri zugezogen habe. Eine derartige Verletzung sei jedoch nachgewiesen. Zudem sei das den Unfall betreffende biomechanische Gutachten vom 13. M�rz 2001 durch die Gutachter des Zentrums X.________ nicht gen�gend ber�cksichtigt worden.
3.2.1 Das Arztzeugnis UVG der Notfallstation des Spitals R.________, wo der Beschwerdef�hrer unmittelbar nach dem Unfall behandelt worden war, erw�hnt keine commotio cerebri, sondern nennt als Diagnosen eine Kniekontusion rechts und eine LWS-Kontusion. Auch gegen�ber der Polizei gab der Beschwerdef�hrer am Unfalltag nicht an, er sei bewusstlos gewesen oder habe eine Erinnerungsl�cke. Vielmehr erkl�rte er, gegen die linke Fahrzeugseite des Personenwagens geprallt und in der Folge zu Boden gefallen zu sein. Beim Sturz habe er sich wohl leichte Prellungen und einige Sch�rfwunden zugezogen. Bei diesen urspr�nglichen Schilderungen gegen�ber der Polizei handelt es sich um "Aussagen der ersten Stunde". Solche sind in der Regel unbefangener und zuverl�ssiger als sp�tere Darstellungen, die bewusst oder unbewusst von nachtr�glichen �berlegungen versicherungstechnischer Art beeinflusst sein k�nnen (BGE 121 V 47 E. 2a; RKUV 2004 Nr. U 524 S. 547 f. Erw. 3.3.4 [Urteil S. vom 19. Mai 2004, U 236/03], mit Hinweisen). Auch Dr. med. L.________ erw�hnt in seinem Schreiben an die Bezirksanwaltschaft vom 26. M�rz 2001, welches seine Feststellungen vom 15. August und vom 4. September 2000 wiedergibt, weder eine Bewusstlosigkeit noch eine commotio cerebri, w�hrend er in seinem Bericht an die Beschwerdegegnerin vom 7. November 2000 eine commotio cerebri als wahrscheinlich bezeichnet. Bei dieser Lage der medizinischen Vorakten ist ohne weiteres nachvollziehbar, dass das Gutachten des Zentrums X.________ eine commotio cerebri lediglich als m�glich bezeichnet (vgl. auch die Leitlinien der deutschen Gesellschaft f�r Neurologie zum leichten Sch�del-Hirn-Trauma; www.dgu.org/6.0.html).
3.2.2 Der Beschwerdef�hrer beanstandet ausserdem, dass im Gutachten des Zentrums X.________ ein Kopfaufprall als nur m�glich, nicht aber direkt nachweisbar bezeichnet wird, was den Feststellungen im biomechanischen Gutachten vom 13. M�rz 2001 widerspreche. Diese Argumentation vernachl�ssigt den Umstand, dass im biomechanischen Gutachten ausdr�cklich erkl�rt wird, ein Kopfanprall auf die Strasse sei nicht direkt nachweisbar (wenn auch ohne weiteres m�glich). Der vom Beschwerdef�hrer behauptete Widerspruch besteht daher nicht, woran auch die Tatsache nichts �ndert, dass das biomechanische Gutachten anschliessend ausf�hrt, die "im biomechanisch �berschaubaren Zeitraum von ca. � bis einem Jahr nach dem Ereignis" geschilderten Beschwerden k�nnten bei Annahme eines Kopfanpralls erkl�rt werden.
3.2.3 Nach dem Gesagten verm�gen die Einw�nde des Beschwerdef�hrers gegen die Zuverl�ssigkeit des Gutachtens des Zentrums X.________ nicht zu �berzeugen. Dessen Schlussfolgerungen k�nnen �bernommen werden, sodass in somatischer Hinsicht von grunds�tzlich voller Arbeitsf�higkeit auszugehen ist.
3.3.1 Aus psychiatrischer Sicht diagnostizieren die �rzte des Zentrums X.________ eine somatoforme Schmerzst�rung. Wie das kantonale Gericht zutreffend dargelegt hat, enthalten bereits fr�here Stellungnahmen (so das Schreiben des Dr. med. N.________ vom 12. Januar 2001 und der Austrittsbericht der Klinik H.________ vom 6. Oktober 2001, aber auch das biomechanische Gutachten) Hinweise in eine Richtung, welche sich mit dieser Diagnose vereinbaren l�sst, w�hrend die anders lautenden Aussagen der behandelnden �rzte Dr. med. I.________ (der allerdings in einzelnen Berichten ebenfalls auf psychische Aspekte hinwies, welche die Wiedereingliederung erschwerten) und Dr. med. A.________ rechtsprechungsgem�ss (BGE 125 V 353 Erw. 3b/cc) mit einer gewissen Zur�ckhaltung zu w�rdigen sind. Die letztinstanzlich am 7. November 2005, nach Ablauf der Beschwerdefrist, eingereichten Berichte der Klinik U.________, welche nur unter dem eingeschr�nkten Gesichtswinkel eines Revisionsgrundes nach Art. 137 lit. b OG ber�cksichtigt werden k�nnen (BGE 127 V 357 Erw. 4), verm�gen keine abweichende Beurteilung zu begr�nden: Die dort geschilderten Beschwerden wurden bereits im neurologischen Status des Gutachtens des Zentrums X._______ thematisiert, erw�hnt dieses doch im Rahmen der Diagnose die Klage �ber cervikocephale Schmerzen, wobei aber gleichzeitig darauf hingewiesen wird, dass kein neurologisches Korrelat gegeben sei. Die weiteren, auf den Angaben des Patienten beruhenden Aussagen sind nicht geeignet, die Ergebnisse des Gutachtens in Frage zu stellen.
3.3.2 Gem�ss dem Gutachten des Zentrums X.________ w�re der Beschwerdef�hrer in der Lage, mit zumutbarer Willensanstrengung trotz seiner subjektiv empfundenen Schmerzen einer Arbeit nachzugehen, wobei grunds�tzlich die Aus�bung jeder T�tigkeit ohne Gef�hrdung seiner Gesundheit auf k�rperlicher oder seelischer Ebene in Frage k�me. Diese Beurteilung l�sst sich im Lichte der Rechtsprechung (BGE 131 V 50 Erw. 1.2, 130 V 353 Erw. 2.2.3), welche von der grunds�tzlichen �berwindbarkeit einer anhaltenden somatoformen Schmerzst�rung ausgeht, nicht beanstanden: Der Beschwerdef�hrer weist keine erhebliche psychische Komorbidit�t auf, und die �brigen Kriterien, bei deren Vorliegen einem derartigen Leiden ausnahmsweise invalidisierender Charakter beizumessen ist (BGE 130 V 352 Erw. 2.2.3), sind jedenfalls nicht im daf�r vorauszusetzenden Ausmass erf�llt. So leidet der Versicherte nach Lage der Akten nicht an chronischen k�rperlichen Begleiterkrankungen, verf�gt �ber vielf�ltige soziale Kontakte und zeigt keine Hinweise auf einen ausgepr�gten prim�ren Krankheitsgewinn. Das Scheitern der Rehabilitation in der Klinik H.________ ist nach Einsch�tzung der Institution zumindest teilweise darauf zur�ckzuf�hren, dass sich der Beschwerdef�hrer selber rasch aufgab und als wenig leistungsf�hig betrachtete.
Da der Beschwerdef�hrer bei zumutbarer Willensanstrengung als vollumf�nglich arbeitsf�hig zu gelten hat, er�brigt sich die n�here Pr�fung der Frage, ob die psychischen Beschwerden �berhaupt - was als zweifelhaft erscheint - in einem nat�rlichen und ad�quaten Kausalzusammenhang mit dem Unfallereignis stehen. Selbst wenn man die nat�rliche Kausalit�t unterstellt, w�re die Ad�quanzbeurteilung im �brigen nicht gem�ss der vom Beschwerdef�hrer favorisierten Schleudertrauma-Praxis (BGE 117 V 359) vorzunehmen. Denn einerseits ist, wie die Vorinstanz zutreffend vermerkt, das nach HWS-Verletzungen nicht selten beobachtete und deshalb von der Rechtsprechung als "typisch" bezeichnete Beschwerdebild (BGE 119 V 338 Erw. 1, 117 V 360 Erw. 4b) nicht gegeben. Andererseits standen die dem somatischen Bereich zuzuordnenden Beeintr�chtigungen im Vergleich zu den psychosomatischen Beschwerden v�llig im Hintergrund. Daher w�re die Ad�quanzbeurteilung gem�ss der in BGE 115 V 133 begr�ndeten Praxis durchzuf�hren (BGE 123 V 99 Erw. 2a). Dies h�tte angesichts der konkreten Gegebenheiten die Verneinung der Ad�quanz zur Folge.
Da es im vorliegenden Verfahren um Versicherungsleistungen geht, sind gem�ss Art. 134 OG keine Gerichtskosten zu erheben. Die unentgeltliche Verbeist�ndung kann gew�hrt werden (Art. 152 in Verbindung mit Art. 135 OG), da die Bed�rftigkeit aktenkundig ist, die Beschwerde nicht als aussichtslos zu bezeichnen und die Vertretung geboten war (BGE 125 V 202 E. 4a und 372 E. 5b, je mit Hinweisen). Es wird indessen ausdr�cklich auf Art. 152 Abs. 3 OG aufmerksam gemacht, wonach die beg�nstigte Partei der Gerichtskasse Ersatz zu leisten hat, wenn sie sp�ter dazu im Stande ist. Bei der Bemessung der Entsch�digung ist dem Umstand Rechnung zu tragen, dass gleichzeitig auch eine Verwaltungsgerichtsbeschwerde bez�glich die Ausrichtung von Leistungen der Invalidenversicherung eingereicht wurde.
Zufolge Gew�hrung der unentgeltlichen Verbeist�ndung wird Rechtsanwalt Michael Ausfeld f�r das Verfahren vor dem Eidgen�ssischen Versicherungsgericht aus der Gerichtskasse eine Entsch�digung von Fr. 1000.- (einschliesslich Mehrwertsteuer) ausgerichtet.