Source: https://www.awt-online.org/?id=232
Timestamp: 2020-08-12 15:15:46
Document Index: 122644903

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 4', '§ 26', '§ 30', '§ 12', '§ 13', '§ 14', '§ 12', '§ 5']

Satzung: Arbeitsgemeinschaft Wärmebehandlung und Werkstofftechnik e. V.
AWT / Satzung
Satzung der Arbeitsgemeinschaft Wärmebehandlung und Werkstofftechnik e. V.
Der Verein führt den Namen Arbeitsgemeinschaft Wärmebehandlung und Werkstofftechnik e.V. (AWT). Er hat seinen Sitz in Bremen und ist in das dortige Vereinsregister eingetragen. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
§ 2 Zielsetzung, Gemeinnützigkeit
2.1 Die AWT fördert die Forschung und die Entwicklung auf den Gebieten der Wärmebehandlung und der Werkstofftechnik und trägt zur Verbreitung des Wissensstandes in diesen Gebieten bei.
2.2 Dieser Zielsetzung dienen vornehmlich
Veranstaltungen (HärtereiKongress, Tagungen, Symposien, Vortragsreihen, Seminare, Lehrgänge);
Anregung und Förderung von Forschungsvorhaben;
Mitarbeit in der gemeinnützigen Stiftung Institut für Werkstofftechnik, Bremen, als 1. Stifter;
Herausgabe von Veröffentlichungen und Dokumentationen.
Die AWT arbeitet zur Erfüllung ihrer Zielsetzung mit in- und ausländischen Gesellschaften, Verbänden und Institutionen zusammen.
2.3 Die AWT verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Die AWT ist selbstlos tätig. Sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
2.4 Es darf keine Personen durch Ausgaben, die dem Zweck der AWT fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Ihre Mittel dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden.
2.5 Die Mitglieder der AWT dürfen keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln der AWT erhalten; sie haben bei ihrem Ausscheiden aus der AWT oder bei Auflösung der AWT keinen Anspruch auf Rückgabe bezahlter Beiträge oder auf das Vermögen der AWT.
3.1 Der AWT gehören persönliche und fördernde Mitglieder an.
3.2 Persönliche Mitglieder können Personen werden, die auf den Gebieten der AWT tätig sind. Fördernde Mitglieder können Gesellschaften bzw. Körperschaften (Unternehmen, Verbände und Vereine) werden, die an der Arbeit der AWT interessiert sind und diese unterstützen. Aufnahmen sind schriftlich zu beantragen. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand.
3.3 Die Mitglieder der AWT haben das Recht, an der Arbeit der AWT teilzunehmen; sie haben Zutritt zu den Ergebnissen der von der AWT durchgeführten wissenschaftlichen Arbeiten und im Rahmen der Möglichkeiten der AWT Anspruch auf technisch-wissenschaftliche Beratung. Die Mitglieder der AWT sind verpflichtet, die Satzung der AWT anzuerkennen. Von den Mitgliedern der AWT wird ein Beitrag erhoben. Die Höhe des Beitrags wird durch eine von der Mitgliederversammlung zu erlassende Beitragsordnung geregelt, die nicht Bestandteil der Satzung ist. Die Beiträge werden jährlich nach postalischer Benachrichtigung durch die Geschäftsstelle erhoben.
3.4 Die Mitgliedschaft endet durch den Tod des persönlichen Mitglieds, durch das Erlöschen der Gesellschaft bzw. Körperschaft bei fördernden Mitgliedern, durch Austritt, der nur zum Ende eines jeden Geschäftsjahres möglich und dem Vorstand mit dreimonatiger Frist schriftlich zu erklären ist, durch Beschluss des Vorstandes über den Ausschluss aufgrund von Handlungen, die gegen die Interessen oder die Satzung der AWT gerichtet sind (hierzu gehört auch die Nichtzahlung fälliger Beiträge trotz zweimaliger Mahnung) bzw. bei Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte. Beitragsrückstände können zum Ausschluss führen.
§ 4 Organe der AWT
Die Organe der AWT sind die Mitgliederversammlung, der Vorstand, der Verwaltungsrat, der Wissenschaftliche Beirat, die Revisoren, die Geschäftsführung, die Fachausschüsse, die Härtereikreise sowie die HTM.
5.1 In jedem Geschäftsjahr ist mindestens eine Mitgliederversammlung einzuberufen, zu der vom Vorsitzenden des Vorstandes mit mindestens vierwöchiger Frist unter Angabe der Tagesordnung einzuladen ist. Weitere Mitgliederversammlungen sind unter Angabe der Tagesordnung mit wenigstens vierwöchiger Frist einzuberufen,
wenn der Vorstand es beschließt
wenn der Verwaltungsrat es beschließt,
wenn wenigstens 20% der Mitglieder es schriftlich verlangen.
Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn sie ordnungsgemäß einberufen wurde und der Vorstand mit Mehrheit vertreten ist. Jedes anwesende Mitglied hat eine Stimme.
Mitgliederversammlungen werden von dem/der Vorsitzenden oder von einem der stellvertretenden Vorsitzenden des Vorstandes geleitet. Vom Verwaltungsrat beschlossene Mitgliederversammlungen leitet der/die Vorsitzende des Verwaltungsrates.
5.2 Aufgaben der Mitgliederversammlung sind:
Entgegennahme des Berichtes des Vorstandes über den Jahresabschluss;
Beschlussfassung über die Etatplanung;
Entgegennahme des Berichtes der Revisoren und Entlastung des Vorstandes und der Geschäftsführung;
Entgegennahme der Jahresberichte der Fachausschüsse und der Härtereikreise; Entgegennahme des Jahresberichtes der Stiftung Institut für Werkstofftechnik Bremen;
Beschlussfassung über die Beitragsordnung auf Vorschlag des Vorstands;
Wahl des Verwaltungsrats;
Einsetzung und Auflösung von Fachausschüssen auf Vorschlag des Vorstands;
Einsetzung und Auflösung von Härtereikreisen auf Vorschlag des Vorstands;
Änderung der Satzung und Beschlussfassung über die Auflösung der AWT;
Beratung weiterer die AWT betreffende Aufgaben.
5.3 Die Mitgliederversammlung beschließt mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Änderungen der Satzung bedürfen der Dreiviertelmehrheit der anwesenden Mitglieder. Die Beschlussfassung über die Auflösung der AWT muss in zwei im Abstand von mindestens vierzehn Tagen aufeinander folgenden Abstimmungen jeweils durch mindestens dreiviertel der anwesenden Mitglieder erfolgen. Anträge auf Änderung der Satzung sowie auf Auflösung der AWT müssen in der mit der Einladung vorgelegten Tagesordnung enthalten sein. Beschlüsse werden in offener Abstimmung gefasst, soweit nicht im Einzelfall ausdrücklich geheime Abstimmung verlangt wird. Wahlen sind geheim, es sei denn, dass einstimmig Wahl durch Akklamation beschlossen wird. Jedes Mitglied hat eine Stimme.
5.4 Über den Verlauf von Mitgliederversammlungen ist eine Niederschrift aufzunehmen, welche die gefassten oder abgelehnten Beschlüsse und das Ergebnis von Wahlen enthält. Die Niederschrift ist vom Vorsitzenden der Versammlung und einem ggf. benannten Protokollführer zu unterzeichnen und den Mitgliedern spätestens mit der Einladung zur nächsten Mitgliederversammlung vorzulegen.
6.1 Der Vorstand besteht aus mindestens neun, höchstens zwölf Mitgliedern, die auf den Gebieten der AWT tätig sind. Die Mitglieder des Vorstandes werden von der Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit jeweils für die Dauer von vier Geschäftsjahren gewählt. Wiederwahl ist zulässig. Der Vorstand bleibt bis zur Neuwahl oder Wiederwahl im Amt. Passiv wahlberechtigt sind die persönlichen Mitglieder sowie Vertreter und/oder leitende Angestellte von fördernden Mitgliedern der AWT. Alle zwei Jahre soll die Hälfte der Mitglieder des Vorstands gewählt werden. Scheidet ein Mitglied des Vorstands während seiner Amtsdauer aus, so kann der Vorstand einen Nachfolger bis zur nächsten Mitgliederversammlung kooptieren (für den Fall, dass der Vorstand aus weniger als neun Mitgliedern besteht, muss kooptiert werden). Die Mitgliederversammlung wählt für die verbleibende Amtsperiode des ausscheidenden Mitgliedes ein neues Vorstandsmitglied. Von den Mitgliedern des Vorstands soll mindestens die Hälfte Industrie- und Dienstleistungsunternehmen angehören. Die Tätigkeit im Vorstand ist unentgeltlich, den Mitgliedern können die aus ihrer Tätigkeit entstandenen Kosten bis zu einer Höhe von 500,00 Euro (jährlich) ersetzt werden. Der geschäftsführende Direktor der Stiftung Institut für Werkstofftechnik ist Mitglied des Vorstands, solange die Mitgliederversammlung nichts anders beschließt.
6.2 Der Vorstand leitet die AWT nach Maßgabe der Satzung. Er berät und beschließt in allen Angelegenheiten, die von der Mitgliederversammlung oder vom Verwaltungsrat vorgelegt werden. Er führt die Entscheidungen der Mitgliederversammlung durch und überwacht die laufenden Tätigkeiten der AWT. Der Vorstand stellt den Haushaltsplan auf. Der Vorstand ist der Mitgliederversammlung berichtspflichtig und verantwortlich. Der Vorstand ist verpflichtet, mit den persönlichen Daten der Mitglieder vertraulich umzugehen und sie nur zu Vereinszwecken zu benutzen.
Der Vorstand wählt aus seiner Mitte einen Vorsitzenden und drei stellvertretende Vorsitzende als geschäftsführenden Vorstand für die Dauer von jeweils zwei Jahren.
Der Vorstand wählt die Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirats und die Vertreter der AWT in den Gremien der Stiftung Institut für Werkstofftechnik.
6.3 Der Geschäftsführende Vorstand (Vorsitzender und Stellvertreter) ist Vorstand im Sinne des § 26 BGB. Die Mitglieder des Geschäftsführenden Vorstandes sind jeweils einzeln zur Vertretung der AWT berechtigt.
6.4 Der Vorstand bestimmt den Sitz der Geschäftsstelle, benennt den Geschäftsführer und definiert dessen Aufgabenbereich.
6.5 Der Vorstand ist befugt, unter Berücksichtigung der Zielsetzung des Vereins einzelne in die Etatplanung eingestellte Positionen bei Bedarf umzuwidmen.
6.6 Der Vorstand kann persönliche Mitglieder, die sich um die Arbeit der AWT verdient gemacht haben, mit der Ehrennadel auszeichnen, in besonderen Fällen zum Ehrenmitglied oder zum Ehrenvorsitzenden ernennen.
6.7 Der Vorstand kann Personen, die sich auf den Gebieten der AWT besondere wissenschaftliche Verdienste erworben haben, die Adolf-Martens-Medaille verleihen. Die Träger der Adolf-Martens-Medaille werden durch die Verleihung persönliche Mitglieder der AWT.
6.8 Für Wissenschaftler unter 35 Jahren wird auf jedem Härterei Kongress der Paul-Riebensahm-Preis ausgelobt. Über die Benennung des Preisträgers entscheidet eine Jury, deren Besetzung durch den Vorstand vorgegeben werden soll.
6.9 Die Vorschlagrechte und formalen Regeln für Ehrungen werden durch eine Ehrungsordnung festgelegt, die nicht Bestandteil der Satzung ist und über die der Vorstand entscheidet.
7.1 Der Verwaltungsrat besteht aus mindestens sechs, höchstens neun Mitgliedern, die von der Mitgliederversammlung für die Dauer von vier Geschäftsjahren gewählt werden. In den Verwaltungsrat sollen persönliche Mitglieder und Vertreter und/oder leitende Angestellte von fördernden Mitgliedern gewählt werden. Weiterhin können Vertreter technisch-wissenschaftlicher oder wirtschaftlicher Verbände Mitglieder des Verwaltungsrates sein. In den Verwaltungsrat soll ein Vertreter der Bremer Landesregierung gewählt werden. Der Vorsitzende des Vorstands der Stiftung Institut für Werkstofftechnik, Bremen, ist verpflichtet, dem Verwaltungsrat zu berichten. In der Regel wird alle zwei Jahre die Hälfte der Mitglieder des Verwaltungsrates gewählt, Wiederwahl ist zulässig. Scheidet ein Mitglied des Verwaltungsrates während seiner Amtsdauer aus, so kann der Vorstand einen Nachfolger bis zur nächsten Mitgliederversammlung kooptieren (für den Fall, dass der Verwaltungsrat aus weniger als sechs Mitgliedern besteht, muss kooptiert werden). Die Mitgliederversammlung wählt für die verbleibende Amtsperiode des ausscheidenden Mitgliedes ein neues Mitglied des Verwaltungsrates. Der Verwaltungsrat wählt einen Vorsitzenden aus seiner Mitte sowie einen Stellvertreter. Die Tätigkeit im Verwaltungsrat ist unentgeltlich. Der Verwaltungsrat gibt sich in Abstimmung mit dem Vorstand eine Geschäftsordnung, die nicht Bestandteil der Satzung ist.
7.2 Der Verwaltungsrat berät Vorstand und Geschäftsführung in allen grundlegenden Fragen der AWT. Der Verwaltungsratsvorsitzende ist zu allen Vorstandssitzungen und Mitgliederversammlungen einzuladen. Der Verwaltungsrat tritt für die Ziele der AWT ein.
Der vom Vorstand gewählte Wissenschaftliche Beirat berät den Vorstand bei der Initiierung und Förderung von Forschungsaufgaben auf den Gebieten der AWT sowie in allgemeinen wissenschaftlichen Fragen. Er begutachtet Forschungsanträge und begleitet Forschungsvorhaben. Dem Wissenschaftlichen Beirat gehören bis zu zehn auf den Gebieten der AWT wissenschaftlich tätige Mitglieder an, die für die Dauer von vier Geschäftsjahren gewählt werden. Wenigstens die Hälfte der Mitglieder soll aus der Industrie kommen. Der geschäftsführende Direktor der Stiftung Institut für Werkstofftechnik, Bremen, gehört dem Wissenschaftlichen Beirat an. Der Wissenschaftliche Beirat gibt sich eine Geschäftsordnung in Abstimmung mit dem Vorstand, die nicht Bestandteil der Satzung ist.
Durch die Mitgliederversammlung werden zwei Revisoren für einen jeweilig vom Vorstand vorgeschlagenen Zeitraum gewählt. Die Revisoren sind verpflichtet, nach Abschluss jedes Geschäftsjahres und nach Vorlage des entsprechenden Jahresabschlusses eine eingehende Prüfung der Kassenführung, der Bücher und Belege vorzunehmen.
Der Vorstand kann für die Durchführung bestimmter laufender Geschäfte sowie die Führung der Geschäftsstelle einen Geschäftsführer/eine Geschäftsführerin einstellen und kündigen. Der Geschäftsführer ist besonderer Vertreter im Sinne des § 30 BGB. Der Geschäftsführer untersteht der Aufsicht und den Weisungen des Vorstands. Die Aufgabenbereiche des Geschäftsführers und dessen Vertretungsmacht werden durch die vom Vorstand zu erlassende Geschäftsordnung geregelt. Der Geschäftsführer oder andere Verwaltungsangestellte dürfen nicht durch eine unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden. Die Geschäftsführung ist verpflichtet, mit den persönlichen Daten der Mitglieder vertraulich umzugehen und sie nur zu Vereinszwecken zu benutzen.
Die Fachausschüsse als Organe der AWT sind eine themenspezifische Austauschplattform für den Wissenstransfer zu speziellen Fachgebieten der Wärmebehandlung und Werkstofftechnik. Ihnen obliegt auch die Initiierung und Betreuung von Forschungsprojekten der AWT. Jeder Fachausschuss wird durch einen Leiter geführt, der aus dem Gremium heraus gewählt wird. Die Einrichtung oder Auflösung eines Fachausschusses wird durch den Vorstand vorgeschlagen und durch die Mitgliederversammlung beschlossen. Die Leitung eines Fachausschusses muss vom Vorstand der AWT bestätigt werden. Die Aufgaben der Fachausschüsse und deren Leitung wird durch eine Geschäftsordnung nach Vorgabe durch den Vorstand geregelt.
§ 12 Härtereikreise
Die Härtereikreise fungieren als regionale Austauschplattformen in Deutschland zum Fachgebiet der Wärmebehandlung und Werkstofftechnik. Sie führen Informationsveranstaltungen mit Diskussionsforen durch. Die Organisation und die Inhalte dieser Veranstaltungen werden durch die Leitung oder durch das Leitungsgremium des Härtereikreises festgelegt. Die Einrichtung und die Aufgaben der Härtereikreise und deren Leitung werden durch eine Geschäftsordnung nach Vorgabe durch den Vorstand geregelt.
§ 13 HTM
Die HTM (Journal of Heat Treatment and Materials) ist das technisch-wissenschaftliche Organ der AWT. Die HTM veröffentlicht Fachbeiträge, die von einem unabhängigen Gutachtergremium begutachtet werden. In HTM werden Vorträge des jährlichen HärtereiKongresses veröffentlicht. Es werden sowohl Forschungsergebnisse aus den drei Hauptabteilungen der Stiftung Institut für Werkstofftechnik, Bremen, als auch Beiträge aus anderen Instituten und aus der Industrie publiziert.
§ 14 Stiftung Institut für Werkstofftechnik
9.1 Die AWT ist durch Stiftungsvertrag erster Stifter der Stiftung Institut für Werkstofftechnik, Bremen, zweiter Stifter ist die Freie Hansestadt Bremen. Der Stiftungsvertrag regelt die Mitarbeit der AWT in dieser Stiftung. Die AWT ist verpflichtet, ihre Einkünfte, sofern sie nicht für andere satzungsgemäße Aufgaben benötigt werden, der Stiftung zur Verfügung zu stellen.
9.2 Die AWT entsendet in den Vorstand der Stiftung Institut für Werkstofftechnik zwei vom Vorstand der AWT zu wählende ständige Mitglieder. Zusätzlich benennt der AWT-Vorstand bis zu 4 weitere Mitglieder für die Dauer von jeweils 2 Jahren im Einvernehmen mit der für die Stiftung zuständigen senatorischen Behörde. Die von der AWT entsandten Mitglieder des Vorstands der Stiftung sind dem Vorstand der AWT verantwortlich.
9.3 Der Vorstand der AWT benennt sechs Mitglieder des wissenschaftlichen Beirates der Stiftung Institut für Werkstofftechnik für die Dauer von jeweils vier Jahren. Mindestens vier der benannten Mitglieder müssen der Industrie angehören.
9.4 Das Wahlrecht des geschäftsführenden Direktors der Stiftung Institut für Werkstofftechnik ruht bei Wahlen gemäß 9.2 und 9.3.
§ 12 Auflösung der AWT
Die AWT kann nur durch einen Beschluss der Mitgliederversammlung aufgelöst werden (vgl. § 5.3 dieser Satzung). Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vermögen des Vereins an die Stiftung Institut für Werkstofftechnik, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke im Sinne der vorliegenden Satzung zu verwenden hat.
Wiesbaden, 7. Oktober 1987
Ergänzt und geändert 1993
Ergänzt und geändert 2001
Ergänzt und geändert 2014
AWT-Satzung als PDF-Datei