Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=2%20StR%20284/54
Timestamp: 2019-02-22 21:37:16
Document Index: 286066974

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', '§ 253', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 253', 'BGH', '§ 263', 'BGH', 'BGH', '§ 253', '§ 253', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 18.01.1955 - 2 StR 284/54 - dejure.org
BGH, 18.01.1955 - 2 StR 284/54
Uneheliches Kind - Schweigegeld
§§ 253, 263 StGB, Abgrenzung zwischen Erpressung und Betrug bei täuschender Drohung
BGHSt 7, 197
NJW 1955, 719
BGH, 19.12.1961 - 1 StR 288/61
Ankündigung eines Übels bei Eintritt einer Bedingung als Drohung - Ernstlichkeit …
Zum Begriff der Drohung gehört es, daß der Drohende das in Aussicht gestellte Übel - wirklich oder angeblich - selbst herbeiführen will oder, wenn das durch einen Dritten geschehen soll, daß in dem Bedrohten die Vorstellung erweckt werden soll, der Drohende könne und wolle den Dritten in der angegebenen Richtung beeinflussen (RGSt 54, 236; BGHSt 7, 197).
BGH, 17.08.2006 - 3 StR 238/06
Erpressung (Drohung); Betrug; Strafzumessung
Wenn dies aber durch einen Dritten geschehen soll, muss in dem Bedrohten die Vorstellung geweckt werden, dass der Drohende den Dritten in der befürchteten Richtung beeinflussen könne und - bei Nichtvornahme der geforderten Vermögensverfügung - auch wolle (BGHSt 7, 197, 198; Senat, StV 1996, 482;… BGHR StGB § 253 Abs. 1 Drohung 3).
BGH, 03.04.1996 - 3 StR 59/96
Weitergeleitetes Schutzgeld - §§ 263, 253 StGB, Abgrenzung Erpressung - Betrug, …
Wenn dies aber durch einen Dritten geschehen soll, muß in dem Bedrohten die Vorstellung erweckt werden, daß der Drohende den Dritten in der befürchteten Richtung beeinflussen könne und - bei Nichtvornahme der geforderten Vermögensverfügung - auch wolle (BGHSt 7, 197, 198;… BGHR StGB § 253 I Drohung 3).
Darüber hinaus wird auch geprüft werden müssen, ob und inwieweit in den Geschädigten der Eindruck erweckt werden sollte, daß die Angeklagten die Fähigkeit haben, den Eintritt der in Aussicht gestellten Übel zu beeinflussen, und ob insoweit die Voraussetzungen des § 253 StGB in Betracht kommen (vgl. BGHSt 7, 197, 198).
BGH, 03.11.1998 - 1 StR 570/98
Abgrenzung zwischen Drohung und bloßer Täuschung in Bereicherungsabsicht
Das unterscheidet den Fall, - von BGHSt 7, 197, wo die Angeklagte in der Rolle einer Hilfesuchenden nur durch die Vorspiegelung, sie selbst werde erpreßt, Geld erlangen wollte; - und von BGH StV 1996, 482, wo der Täter Geld verlangte und vorspiegelte, zur Abwendung von Gefahren für das Opfer selbst Geld gezahlt zu haben und nur im Interesse des Opfers zu handeln, um Übel von diesem abzuwenden.
BGH, 18.07.1990 - 3 StR 218/90
Unterlassene Feststellung einer erpresserischen Absicht
Soll sie aber durch einen Dritten erfolgen, muß der Täter in dem Bedrohten die Vorstellung erwecken, daß er den Dritten in der befürchteten Richtung beeinflussen könne und - bei Nichtvornahme der geforderten Vermögensverfügung - auch wolle (BGHSt 7, 197, 198).
Drohung in diesem Sinne bedeutet jedes seelische Einwirken auf das Opfer in Gestalt einer auf Angst und Furcht abzielenden Ankündigung eines Übels (BGHSt 7, 252, 253); entscheidend ist dabei, daß die Drohung als Ankündigung eines vom Willen des Drohenden abhängigen Übels erscheint (BGHSt 7, 197, 198).
BGH, 10.08.1976 - 1 StR 452/76
Zurückverweisung der Sache an das Landgericht
BGH, 29.09.1961 - V ZR 95/60
BGH, 19.07.1960 - 1 StR 201/60