Source: https://www.luftsicherheit-wsb.de/wsb/schulungen/Luftsicherheitsbeauftragter.php
Timestamp: 2019-04-19 00:29:55
Document Index: 187357641

Matched Legal Cases: ['§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§7', '§ 7']

StartseiteSchulungenSchulung Luftsicherheitsbeauftragter
Luftsicherheitsbeauftragter Zielgruppe
Schulung Luftsicherheitsbeauftragter (35 UE)
Personal mit nationaler und / oder lokaler Verantwortung für Luftsicherheit und die Umsetzung und Einhaltung des:
Sicherheitsprogramms beim reglementierten Beauftragten, bekannten, geschäftlichen Versendern und regl. Lieferanten
Luftsicherheitsplans bei Luftfahrtunternehmen an deutschen Verkehrsflughäfen
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Es gibt für die Schulung Luftsicherheitsbeauftragter, also die Personen dieser Personalkategorie gemäß 11.2.5. in Verbindung mit 11.2.2. der DVO (EU) 2015/1998 verschiedene Bezeichnungen; diese können z. B. sein:
Schulung Luftsicherheitsbeauftragter - Zielgruppe
Reglementierte Beauftragte (Unternehmen mit LBA-Zulassung)
Bekannte Versender (Luftfracht produzierende Unternehmen mit LBA-Zulassung)
Reglementierte Lieferanten (Unternehmen mit LBA-Zulassung)
Bekannte Lieferanten für Bordvorräte/Flughafenlieferungen (Unternehmen mit Anerkennung durch den reglementierten Lieferanten/Flugplatzbetreiber)
Transporteure (Unternehmen mit LBA-Zulassung, die ausschließlich Transportdienstleistungen durchführen)
Bei diesen reglementierten Stellen müssen sogenannte Luftsicherheitsbeauftragte zum Einsatz kommen. Die Schulung Luftsicherheitsbeauftragter betrifft auch die Stellvertreter und Verantwortliche für die Niederlassung gemäß der DVO (EU) 2015/1998
Definition Luftsicherheitsbeauftragter
Legt man die Definition der DVO (EU) 2015/1998 zugrunde, ist es die „spezifische Schulung von Personen, die auf nationaler oder lokaler Ebene allgemeine Verantwortung dafür tragen, dass ein Sicherheitsprogramm und seine Durchführung allen Rechtsvorschriften entsprechen (Sicherheitsbeauftragte)“.
Also ist ein Luftsicherheitsbeauftragter im Betriebsstandort des jeweiligen Unternehmens (lokal) und/oder für alle Betriebsstandorte deutschlandweit (national), sofern vorhanden, für die Luftsicherheit beziehungsweise speziell auch für Luftfracht zuständig.
Aufgaben Luftsicherheitsbeauftragter
Nach der Schulung Luftsicherheitsbeauftragter hat man eine außerordentlich wichtige und zentrale Rolle im besonders gefährdeten Bereich der Luftsicherheit. Die wichtigsten Aufgaben als Luftsicherheitsbeauftragter sind unter anderem:
die Erarbeitung, Umsetzung und Einhaltung der für das Unternehmen geforderten Sicherheitsbestimmungen und Sicherheitsmaßnahmen
Durchführung von mindestens einmal im Jahr durchzuführenden internen Sicherheitsaudits bzgl. des Luftfracht-Sicherheitsprogramms
das interne Sicherheitsdokument, wie z. B. das Luftfracht-Sicherheitsprogramm (LFSP), stets auf dem aktuellen Stand zu halten
Sicherheitsbeauftragte sind die wichtigsten Ansprechpartner für die Mitarbeiter und das Bindeglied zwischen dem Unternehmen und dem Luftfahrt-Bundesamt (LBA)
Benennung Luftsicherheitsbeauftragter
Um als Luftsicherheitsbeauftragter tätig werden zu können, bedarf es nicht nur der "Schulung Luftsicherheitsbeauftragter" sondern als erstes einer sogenannten Benennung. Das bedeutet, dass die Person(en), die als Luftsicherheitsbeauftragte(r) zum Einsatz kommen soll(en), vom Unternehmen ausgewählt und somit benannt werden muss (müssen).
Damit soll nicht nur gewährleistet werden, dass diese Personen für ihre spätere Tätigkeit im Unternehmen als Ansprechpartner bekannt sind, sondern das sie gemäß LBA-Vorgaben auch namentlich im Sicherheitsprogramm hinterlegt werden können.
Positve Zuverlässigkeitsüberprüfung nach § 7 LuftSiG - Voraussetzung zur Schulung Luftsicherheitsbeauftragter
Bevor man jedoch die Schulung als Luftsicherheitsbeauftragter bzw. die Ausbildung starten darf, ist eine sogenannte positive Zuverlässigkeitsüberprüfung nach § 7 Luftsicherheitsgesetz nötig.
Die Rechtsgrundlage dafür, dass diese Zuverlässigkeitsüberprüfung nach § 7 Luftsicherheitsgesetz (LuftSiG) vor Beginn der geplanten Schulung zum Luftsicherheitsbeauftragten durchzuführen ist, ist auch hier wieder die DVO (EU) 2015/1998 Kap. 11.1.5., in der es heißt:
„Die Zuverlässigkeitsüberprüfung oder die beschäftigungsbezogene Überprüfung ist durchzuführen, bevor die betreffende Person an Sicherheitsschulungen teilnimmt, die den Zugang zu öffentlich nicht zugänglichen Informationen umfassen. Zuverlässigkeitsüberprüfungen sind in regelmäßigen Abständen von höchstens fünf Jahren zu wiederholen.“
Die Zuständigkeit und Durchführung des § 7 LuftSiG obliegt den sogenannten Luftsicherheitsbehörden der Länder. Das heiß, wenn man als Luftsicherheitsbeauftragter am Flughafen München eine Zuverlässigkeitsüberprüfung nach § 7 LuftSiG benötigt, ist z. B. das „Luftamt Südbayern“ zuständig.
Soll man die Schulung Luftsicherheitsbeauftragter in Frankfurt/Main durchführen und auch dort zum Beispiel am Flughafen zum Einsatz kommen, wird der Antrag bei der Fraport AG als Flugplatzbetreiber gestellt, und diese leitet ihn dann an die zuständige Luftsicherheitsbehörde, das „Polizeipräsidium Frankfurt am Main“, weiter.
In Köln ist die „Bezirksregierung Düsseldorf“ zuständig, in Hamburg die „Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation“ usw.
Dauer der Zuverlässigkeitsüberprüfung nach § 7 LuftSiG
Die Dauer der Zuverlässigkeitsüberprüfung nach § 7 LuftSiG unterscheidet sich von Bundesland zu Bundesland stark und hängt auch von der Anzahl der gestellten Anträge zum Zeitpunkt der Einreichung ab. Einzuplanen sind in etwa zwischen 3 und 12 Wochen, wobei die Anträge in den meisten Fällen innerhalb von 3–6 Wochen vorliegen. Je nach Alter und Werdegang und ob deutscher Staatsbürger oder nicht kann sich die Bearbeitung entsprechend verzögern.
Wenn eine positive §7-LuftSiG-Bescheinigung von der Luftsicherheitsbehörde des Bundeslandes vorliegt, ist man berechtigt, an der Schulung Luftsicherheitsbeauftragter teilzunehmen.
Wichtig zu wissen ist an dieser Stelle, dass die Zuverlässigkeitsüberprüfung nach § 7 LuftSiG positiv sein muss, wenn man als Luftsicherheitsbeauftragter zum Einsatz kommen soll. Positiv heißt, es dürfen keine Vorstrafen oder Bedenken an der Zuverlässigkeit dieser Person bestehen.
Schulung Luftsicherheitsbeauftragter - los gehts!
Haben Sie sich dazu entschlossen und möchten Luftsicherheitsbeauftragter werden, ist gemäß den Vorgaben vom Luftfahrtbundesamt eine sogenannte „35-Stunden-Schulung Luftsicherheitsbeauftragter“, die nur durch einen vom LBA zugelassenen Ausbilder durchgeführt werden darf, zu absolvieren. Hier befindet sich die LBA-Ausbilderliste.
Die entsprechende Ausbildung bzw. die Schulung Sicherheitsbeauftragter splittet sich in 34 Unterrichtseinheiten (UE) zu je 45 Minuten Ausbildung und eine weitere UE Lernzielkontrolle. Die Prüfung am Ende der 4-tägigen Schulung muss mit mindestens 70% erfolgreich bestanden werden. Die Weiterbildung Luftsicherheitsbeauftragter ist gem. Luftfahrtbundesamt innerhalb von 5 Jahren mit einer 4-stündigen (UE) Refresher-Schulung zu absolvieren.
Tipp: Es gibt auch die Möglichkeit zum Einsatz externer Luftsicherheitsbeauftragter , die zum Beispiel die Stellvertreter-Funktion innehaben und bei Urlaub oder Krankheit zum Einsatz kommen. Wenn diese Möglichkeit für Ihr Unternehmen in Betracht kommt, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf, damit wir Sie unterstützen können.
Inhalt der Schulung Luftsicherheitsbeauftragter
Die spezifische Schulung Luftsicherheitsbeauftragter muss folgende Qualifikationen gewährleisten:
Kenntnis der einschlägigen Rechtsvorschriften und der Verfahren für ihre Einhaltung,
Kenntnisse der internen, nationalen, unionsweiten und internationalen Qualitätskontrolle,
Fähigkeit zur Motivation anderer,
Kenntnis der Möglichkeiten und Grenzen der verwendeten Sicherheitsausrüstung oder Kontrollverfahren.
Kenntnis der Rechtsvorschriften für die Luftsicherheit,
Kenntnis über Ziele und Struktur der Luftsicherheit, einschließlich der Verpflichtungen und Zuständigkeiten von Personen, die Sicherheitskontrollen durchführen,
Kenntnis der Verfahren für Zugangskontrollen,
Kenntnis der auf dem betreffenden Flughafen verwendeten Ausweise,
Fähigkeit zur angemessenen Reaktion auf sicherheitsrelevante Zwischenfälle,
Kenntnis der möglichen Einflüsse von menschlichem Verhalten und menschlichen Reaktionen auf das Niveau der Sicherheit,
11.2.3.9. Schulung
Zusätzlich muss die Schulung Luftsicherheitsbeauftragter durch eine sogenannte 11.2.3.9. Schulung ergänzt werden, da von dieser Person sogenannte Sicherheitskontrollen durchgeführt werden.
Die Gebühren für diese „Schulung Luftsicherheitsbeauftragter“ betragen statt regulär 1.720,00 € nur 1.499,00 € pro Person (zzgl. Umsatzsteuer).
Die Fortbildung erfolgt selbstverständlich durch einen vom Luftfahrt-Bundesamt zugelassenen Ausbilder .
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