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Timestamp: 2016-10-23 16:09:42
Document Index: 290771164

Matched Legal Cases: ['Art. 304', 'BGE', 'Art. 304', 'Art. 304', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 304', 'BGE', 'BGE', 'Art. 66', 'BGE', 'Art. 64', 'Art. 65']

6B_852/2015 (10.02.2016)
6B_852/2015 � � Urteil vom 10. Februar 2016
Betrug, Irref�hrung der Rechtspflege, Strafzumessung,
Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Z�rich, II. Strafkammer, vom 10. April 2015.
A.________ beabsichtigte Ende April/Anfang Mai 2010 mit seinem Personenwagen der Marke Porsche 911 Turbo, f�r welchen er wegen des geforderten Preises keinen K�ufer gefunden hatte, in der Schweiz einen Autounfall mit grossem Sachschaden zu inszenieren und sich Versicherungsleistungen auszahlen zu lassen. Zu diesem Zweck fragte er X.________ an, ob er ihm jemanden vermitteln k�nne, der bereit sei, an dem Versicherungsbetrug mitzuwirken. X.________ nahm daraufhin mit B.________ in Polen Kontakt auf und vereinbarte f�r den 21. Mai 2010 ein Treffen zwischen diesem und A.________, bei welchem der genaue Ablauf und die �rtlichkeit des Verkehrsunfalls bestimmt wurden und bei welchem er als �bersetzer zwischen den Parteien teilnahm. Plangem�ss kollidierte am 22. Mai 2010 der Vater von B.________ mit diesem als Beifahrer in Pfungen mit seinem Lieferwagen r�ckw�rts mit dem Porsche von A.________. Daraufhin benachrichtigte A.________ die Polizei, um die Kollision als Verkehrsunfall aufnehmen zu lassen. Am 30. August 2010 meldete er den entstandenen Sachschaden bei der C.________ Versicherung an, welche ihm schliesslich einen Betrag von Fr. 37'000.-- auszahlte. X.________ erhielt von A.________ f�r seine Mitwirkung vereinbarungsgem�ss Fr. 5'000.--.
Im Mai/Juni 2010 wirkte X.________ ferner zusammen mit A.________ und weiteren Beteiligten am fingierten Diebstahl eines pinkfarbenen Porsche Cayenne Turbo S mit einem Verkehrswert von ca. Fr. 150'000.-- mit. In Wirklichkeit war der Wagen f�r Fr. 10'000.-- nach Polen an D.________, zu welchem X.________ den Kontakt gekn�pft hatte, verkauft worden. Am 11. bzw. 12. Juni 2010 meldete der Halter des Wagens E.________ gegen�ber der Kantonspolizei Z�rich und der C.________ Versicherung den Wagen als gestohlen. Die Versicherung zahlte daraufhin Leistungen in der H�he von Fr. 50'000.-- aus.
Das Bezirksgericht Winterthur erkl�rte X.________ mit Urteil vom 16. April 2014 des Betruges sowie der mehrfachen Irref�hrung der Rechtspflege schuldig und verurteilte ihn zu einer Freiheitsstrafe von 10 Monaten, unter Anrechnung der ausgestandenen Untersuchungshaft und des vorzeitigen Strafvollzuges. In Bezug auf den fingierten Autodiebstahl sprach es ihn von der Anklage des Betruges frei. Ferner verpflichtete es X.________ unter solidarischer Haftung mit allf�lligen Mitt�tern zur Zahlung von Schadenersatz in der H�he von Fr. 37'706.20 an die Privatkl�gerin. Im Mehrbetrag verwies es das Schadenersatzbegehren auf den Zivilweg. Schliesslich entschied es �ber die Herausgabe der beschlagnahmten Gegenst�nde.
Auf Berufung des Beurteilten best�tigte das Obergericht des Kantons Z�rich am 10. April 2015 das erstinstanzliche Urteil im Schuldspruch und verurteilte X.________ zu einer Geldstrafe von 300 Tagess�tzen zu Fr. 30.--, wovon es 289 Tage als durch Untersuchungshaft und vorzeitigen Strafvollzug geleistet anerkannte. Die Schadenersatzforderung verwies es auf den Weg des Zivilprozesses.
X.________ f�hrt Beschwerde in Strafsachen, mit der er beantragt, er sei von der Anklage der mehrfachen Irref�hrung der Rechtspflege freizusprechen; eventualiter sei er der Gehilfenschaft hiezu schuldig zu sprechen. Im Zusammenhang mit dem fingierten Autounfall sei er vom Vorwurf des Betruges freizusprechen und lediglich der Gehilfenschaft hiezu schuldig zu erkl�ren. Er sei zu einer Freiheitsstrafe von 5 Monaten, unter Anrechnung der ausgestandenen Haft zu verurteilen; von der Aussprechung einer Geldstrafe sei abzusehen. Ferner ersucht X.________ um Gew�hrung der unentgeltlichen Rechtspflege.
1.1.�Die Vorinstanz nimmt in Bezug auf den vorget�uschten Diebstahl des pinkfarbenen Porsche Cayenne an, der Beschwerdef�hrer sei in massgebender Weise daran beteiligt gewesen, den Personenwagen ausser Landes zu schaffen und den Autoschl�ssel wieder zur�ckzubringen. Dabei sei er davon ausgegangen, dass das Verschwinden des Fahrzeugs bei der Polizei als Diebstahl zur Anzeige gebracht werden w�rde. Zwar habe nicht der Beschwerdef�hrer den angeblichen Diebstahl bei der Polizei angezeigt, sondern der Halter des Wagens, E.________. Indes sei das Wegschaffen des Porsches gerade zu dem Zweck organisiert worden, dass jener unter dem Vorwand, Opfer eines Diebstahls geworden zu sein, habe unrechtm�ssige Vorteile erlangen k�nnen. Werde durch mehrere Personen ein Verbrechen oder Vergehen inszeniert, machten sich nicht nur der Anzeigeerstatter selbst der Irref�hrung der Rechtspflege strafbar, sondern auch die �brigen beteiligten Personen, welche die falsche Anzeige �berhaupt erst m�glich gemacht h�tten (angefochtenes Urteil S. 9 f.). Die Tatbeitr�ge des Beschwerdef�hrers, namentlich die Herstellung des Kontakts zwischen D.________ und E.________ sowie seine Beteiligung beim Wegschaffen des Porsches ins Ausland und bei der R�ckgabe des Autoschl�ssels an E.________ h�tten die Grundlagen daf�r gebildet, dass der Diebstahl, ohne gr�sseres Misstrauen zu erwecken, habe vorget�uscht und angezeigt werden k�nnen. Die Funktion des Beschwerdef�hrers habe sich somit keinesfalls nur auf die Nebenrolle eines Dolmetschers beschr�nkt. In subjektiver Hinsicht habe der Beschwerdef�hrer damit rechnen m�ssen, dass das Auto bei einer Strafverfolgungsbeh�rde als gestohlen gemeldet w�rde, sei doch eine solche Anzeige regelm�ssig Voraussetzung f�r die Auszahlung von Versicherungsleistungen im Zusammenhang mit einem Diebstahl. Der Beschwerdef�hrer habe somit den Tatbestand der Irref�hrung der Rechtspflege als Mitt�ter erf�llt (angefochtenes Urteil S. 15 f.).
1.2.�Der Beschwerdef�hrer macht geltend, er habe lediglich gewusst, dass E.________ und A.________ den Personenwagen h�tten loswerden wollen. Er habe zu keiner Zeit geplant gehabt, die Strafanzeige bei der Polizei zu erstatten, und habe auch nicht Hand geboten, um die Versicherung bez�glich des Autodiebstahls zu t�uschen. Es habe daher kein Tatentschluss betreffend Irref�hrung der Rechtspflege bestanden. Dass er mit Ausnahme der Anzeigeerstattung bei jedem Schritt der Deliktsausf�hrung anwesend gewesen sei, sei f�r die Frage der Mitt�terschaft nicht von Bedeutung. Seine einzelnen Tatbeitr�ge seien weder f�r sich allein noch in ihrer Gesamtbetrachtung derart gewichtig gewesen, dass die Straftat ohne dieselben nicht h�tte stattfinden k�nnen. So h�tten die Verhandlungen zwischen den weiteren Beteiligten ohne weiteres auch ohne seine �bersetzert�tigkeit stattfinden k�nnen. Diese seien durch seine Dienste lediglich vereinfacht worden. Die Irref�hrung der Beh�rde h�tte sich auch ohne seine Beteiligung nicht anders abgespielt. Im �brigen komme es bei diesem Tatbestand nicht auf die Umst�nde an, welche zur Anzeigeerstattung gef�hrt h�tten, sondern auf die Anzeige der fiktiven Straftat selbst. Deshalb w�rde auch zu keinem anderen Ergebnis f�hren, wenn er bei der Inszenierung des Autodiebstahls als Mitt�ter zu beurteilen w�re. Er habe weder im Vorfeld von der Anzeigeerstattung gewusst noch sei er zum Zeitpunkt der Anzeige anwesend gewesen. Er habe auch keinen Anlass gehabt, die Tat als seine eigene anzustreben, zumal er nicht Versicherungsnehmer gewesen sei und ihm vom Anzeigeerstatter auch keinerlei finanzielle Anreize geboten worden seien (Beschwerde S. 4 ff.). Eventualiter macht der Beschwerdef�hrer geltend, er sei aufgrund seines untergeordneten Tatbeitrages lediglich der Gehilfenschaft zur Irref�hrung der Rechtspflege schuldig zu erkl�ren. Sowohl seine �bersetzungst�tigkeit als auch seine physische Pr�senz seien f�r den Ausgang des Delikts nicht entscheidend gewesen, zumal er weder auf die Anzeige bei der Polizei noch auf den Zeitpunkt derselben Einfluss gehabt habe (Beschwerde S. 7).
2.1.�Wer bei einer Beh�rde wider besseres Wissen anzeigt, es sei eine strafbare Handlung begangen worden, macht sich der Irref�hrung der Rechtspflege gem�ss Art. 304 Ziff. 1 Abs. 1 StGB schuldig. Voraussetzung f�r die Erf�llung des Tatbestands ist die Anzeige einer Straftat. Das Merkmal der "strafbaren Handlung" ist ein objektives Tatbestandselement (BGE 86 IV 184 E. 2). Die Erf�llung des objektiven Tatbestands von Art. 304 Ziff. 1 Abs. 1 StGB setzt somit voraus, dass der angezeigte Sachverhalt eine strafbare Handlung darstellt (Urteil 6B_179/2007 vom 27. Oktober 2007 E. 5.2.1). Voraussetzung ist weiter, dass das angezeigte Delikt sich in Wirklichkeit nicht ereignet hat. Dies ist auch dann der Fall, wenn bewusst ein anderes als das tats�chlich ver�bte Delikt angezeigt wird (DELNON/R�DY, in: Basler Kommentar, Strafrecht II, 3. Aufl. 2013, Art. 304 N 10). Falsche Angaben �ber die Umst�nde eines wirklich begangenen Delikts gen�gen indes nicht (BGE 72 IV 138 E. 3). Die angezeigte Tat muss mithin eine andere als die wirklich begangene strafbare Handlung sein (STRATENWERTH/BOMMER, Schweizerisches Strafrecht, Bes. Teil II, 7. Aufl. 2013, � 55 N 28).
2.2.�Nach der Rechtsprechung gilt als Mitt�ter, wer bei der Entschliessung, Planung oder Ausf�hrung eines Deliktes vors�tzlich und in massgebender Weise mit anderen T�tern zusammenwirkt, so dass er als Hauptbeteiligter dasteht. In der Regel �bt keiner der Mitt�ter Herrschaft �ber die gesamte Tat aus, sondern ist daran - obwohl sie ihm als Ganzes zugerechnet wird - lediglich beteiligt. Entscheidend ist, ob der jeweilige Tatbeitrag nach den Umst�nden des konkreten Falles und dem Tatplan f�r die Ausf�hrung des Deliktes so wesentlich ist, dass sie mit ihm steht oder f�llt. Das blosse Wollen der Tat, der subjektive Wille allein, gen�gt zur Begr�ndung von Mitt�terschaft nicht, der T�ter muss vielmehr bei der Entschliessung, Planung oder Ausf�hrung der Tat auch tats�chlich mitwirken. Daraus folgt aber nicht, dass Mitt�ter nur ist, wer an der eigentlichen Tatausf�hrung beteiligt ist oder sie zu beeinflussen vermag. Tatbestandsm�ssige Ausf�hrungshandlungen sind nicht notwendige Voraussetzung f�r die Annahme von Mitt�terschaft (BGE 135 IV 152 E. 2.3.1; 133 IV 76 E. 2.7; 130 IV 58 E. 9.2.1; 125 IV 134 E. 3a). Auf der anderen Seite ist nicht erforderlich, dass der Mitt�ter bereits bei der Fassung des gemeinsamen Tatentschlusses mitwirkt. Es gen�gt, dass er sich sp�ter den Vorsatz seiner Mitt�ter zu eigen macht und sich bei der tats�chlichen Ausf�hrung beteiligt (BGE 130 IV 58 E. 9.2.1; 125 IV 134 E. 3a).
In subjektiver Hinsicht setzt Mitt�terschaft Vorsatz und einen gemeinsamen Tatentschluss voraus. Der gemeinsame Tatentschluss braucht nicht ausdr�cklich zu sein, er kann auch bloss konkludent bekundet werden, wobei Eventualvorsatz gen�gt (BGE 133 IV 76 E. 2.7; 130 IV 58 E. 9.2.1; 126 IV 84 E. 2c/aa S. 88; je mit Hinweisen). Mitt�terschaft ist mithin auch an spontanen, nicht geplanten Aktionen oder unkoordinierten Straftaten m�glich (vgl. Urteile 6B_885/2008 vom 14. April 2009 E. 3.4 mit Hinweis und 6B_180/2011 vom 5. April 2012 E. 2.2 [nicht publ. in BGE 138 IV 113]).
3.1.�Dem Schuldspruch wegen Irref�hrung der Rechtspflege im Anklagepunkt betreffend den vorget�uschten Diebstahl des pinkfarbenen Porsche Cayenne liegt ein beabsichtigter Versicherungsbetrug zugrunde. Die erste Instanz sprach den Beschwerdef�hrer indes von der Anklage des Betruges frei, weil es an der Stoffgleichheit zwischen Verm�gensnachteil und Bereicherung fehle (erstinstanzliches Urteil S. 13 f.; vgl. hiezu BGE 134 IV 210 E. 5.4 und 5.5). Da die Staatsanwaltschaft in diesem Punkt gegen das bezirksgerichtliche Urteil keine Berufung erhob, erwuchs dieses insofern in Rechtskraft. Der Schuldspruch der Irref�hrung der Rechtspflege ist gleichwohl in diesem Kontext zu sehen. Denn die Anzeige des angeblichen Diebstahls bildete gleichsam Durchgangsstadium f�r den angestrebten Versicherungsbetrug, zumal die Ausrichtung von Versicherungsleistungen bei Fahrzeugdiebst�hlen - wie die kantonalen Instanzen zu Recht als allgemein bekannt voraussetzen - das Vorliegen eines Polizeirapports erfordert (erstinstanzliches Urteil S. 10).
Die Vorinstanz st�tzt sich f�r ihren Schluss, dem Beschwerdef�hrer sei beim geplanten Versicherungsbetrug eine tragende Rolle zugekommen u.a. darauf, dass er die einzige Person war, welche - abgesehen von der Anzeigeerstattung - bei jedem Schritt der Deliktsausf�hrung pers�nlich anwesend gewesen sei. �ber ihn seien zun�chst die Verhandlungen zwischen A.________ und zwei weiteren Beteiligten �ber den Kauf eines schwarzen Unfallwagens der Marke Porsche gelaufen, in deren Verlauf auch der Verkauf des pinkfarbenen Porsche Cayenne von E.________ zum Thema geworden sei. In der Folge habe er die Absprache zwischen A.________ und D.________ betreffend Datum und Ablauf der Wegnahme bzw. �bergabe des pinkfarbenen Porsches organisiert und hief�r die unabdingbaren �bersetzerdienste geleistet, ohne welche die Ausf�hrung der Tat nicht m�glich gewesen w�re. Er sei zudem dabei gewesen, als die polnischen K�ufer in die Schweiz gekommen seien, um die beiden Wagen abzuholen, und habe D.________ geholfen, den Kontakt zu E.________ herzustellen. Ferner sei er bei der Fahrzeug�bergabe zugegen gewesen, habe E.________ vom �bergabeplatz zur�ck zu seinem Wohnort gefahren und sei auch dabei gewesen, als der pinkfarbene Porsche ausser Landes gebracht worden sei. Schliesslich habe er einige Tage sp�ter den Fahrzeugschl�ssel von dem Vater von D.________ entgegengenommen und pers�nlich E.________ zur�ckgebracht. Bei all diesen Tatbeitr�gen sei dem Beschwerdef�hrer bewusst gewesen, dass E.________ das Auto als gestohlen melden w�rde (angefochtenes Urteil S. 14 f.; vgl. auch erstinstanzliches Urteil S. 6, 10, 11 f.). In Anbetracht dieser Umst�nde verf�llt die Vorinstanz nicht in Willk�r, wenn sie die Beteiligung des Beschwerdef�hrers als Mitt�terschaft w�rdigt. Es mag zutreffen, dass er nicht der eigentliche Drahtzieher der geplanten Taten war. Er war aber nach den Feststellungen der kantonalen Instanzen bei allen Schritten der Tatausf�hrung anwesend und hat bis zuletzt wesentliche Tatbeitr�ge geleistet. In rechtlicher Hinsicht ist der Schuldspruch wegen Irref�hrung der Rechtspflege ebenfalls nicht zu beanstanden. Bei Anzeigen wider besseres Wissen ist Mitt�terschaft ohne weiteres m�glich (DELNON/R�DY, a.a.O., Art. 304 N 25). Der Beschwerdef�hrer hat die Tat durch die Herstellung des Kontakts zwischen den einzelnen Akteuren, seine Pr�senz w�hrend der gesamten Vorbereitung und Ausf�hrung und namentlich durch seine unentbehrlichen �bersetzerdienste massgeblich mitgestaltet. Dass er die angebliche Straftat nicht in eigener Person angezeigt hat, �ndert daran nichts. Es ist ein Charakteristikum der Mitt�terschaft, dass die Ausf�hrung der Straftat in arbeitsteiligem Zusammenwirken erfolgt. Es gen�gt, dass der Beschwerdef�hrer im gesamten Kontext eine wesentliche Rolle gespielt hat.
4.1.�Der Beschwerdef�hrer wendet sich im Weiteren gegen den Schuldspruch des Betruges im Kontext des fingierten Verkehrsunfalls mit dem Porsche 911 Turbo von A.________. Er macht geltend, sein Tatbeitrag ersch�pfe sich in einer blossen Beihilfe. Es treffe zwar zu, dass er B.________ mit A.________ bekannt gemacht und f�r sie Dolmetscherdienste geleistet habe. Die beiden h�tten jedoch alle relevanten Tathandlungen f�r den fingierten Autounfall ohne ihn besprochen und geplant. Die Vermittlung der beiden Parteien und die �bersetzerdienste stellten lediglich Hilfeleistungen in der Vorbereitungsphase dar. Bei der Inszenierung des fingierten Unfalls sei er nicht anwesend gewesen. Organisator des Ganzen sei A.________ gewesen. Aufgrund seines lediglich geringf�gigen Tatbeitrages sei offensichtlich, dass er den Geschehensablauf zu keinem Zeitpunkt beherrscht habe oder darauf auch nur habe Einfluss nehmen k�nnen. Daran verm�ge seine Anwesenheit bei der Auskundschaftung des Unfallortes bzw. seine Anwesenheit in der N�he des Unfallortes vor der Ausf�hrung der Tat nichts zu �ndern. Seine Unterst�tzung bei der Verwirklichung des fingierten Unfalls sei daher lediglich als Gehilfenschaft zum Betrug zu w�rdigen (Beschwerde S. 7 ff.).
Schliesslich macht der Beschwerdef�hrer in diesem Punkt auch hinsichtlich des Schuldspruchs wegen Irref�hrung der Rechtspflege geltend, er habe h�chstens davon gewusst, dass der angebliche Unfall bei der Polizei angezeigt werden sollte. Den Vorsatz, die Tat als eigene zu wollen, habe er nicht gehabt. Es sei ihm weder bei der Entschliessung noch bei der Planung oder der Ausf�hrung der Irref�hrung der Rechtspflege irgendeine Rolle zugekommen noch habe er den anderen Hilfe geleistet. Es k�nne ihm daher in Bezug auf die Irref�hrung der Rechtspflege weder Mitt�terschaft noch Gehilfenschaft vorgeworfen werden (Beschwerde S. 11 f.).
4.2.�Die Vorinstanz nimmt im Wesentlichen gest�tzt auf die Aussagen des Mitbeteiligten A.________ an, der Beschwerdef�hrer habe den Kontakt zwischen B.________ mit A.________ vermittelt und ein Treffen organisiert, an welchem die Details der Inszenierung des Unfalls besprochen worden seien und bei welchem er �bersetzerdienste geleistet habe. Damit habe der Beschwerdef�hrer demonstriert, dass er gewillt gewesen sei, den Betrug zu erm�glichen, und dass er den entsprechenden Tatentschluss zumindest mitgetragen habe. Ohne einen bereitwilligen Unfallgegner w�re es nicht m�glich gewesen, die Versicherung arglistig zu t�uschen. Insofern sei dem Beschwerdef�hrer eine massgebliche Position bei der Planung und Ausf�hrung der Tat zugekommen, und er habe mit Bezug auf das in der gew�hlten Besetzung ausgef�hrte Delikt durchaus �ber Tatherrschaft verf�gt. Hief�r spreche, dass der Beschwerdef�hrer auch bei diesem Geschehen in jedem Stadium der Deliktsausf�hrung, namentlich am Unfallort, anwesend gewesen sei, wo er Anweisungen von B.________ an A.________ weitergeleitet habe. Durch seine �bersetzungsdienste habe er die Zusammenarbeit von A.________ und B.________ erst erm�glicht. Insgesamt nimmt die Vorinstanz an, die Funktion des Beschwerdef�hrers sei auch hier weit �ber diejenige einer blossen Nebenfigur hinausgegangen. Durch seine Beitr�ge habe jener vielmehr massgeblich zum Gelingen des Vorhabens beigetragen. Zudem habe er von Anfang an gewusst, dass A.________ bereit gewesen sei, f�r die Inszenierung des Unfalls Fr. 5'000.- zu bezahlen. Ob und inwieweit er das Geld mit B.________ und dessen Vater habe teilen m�ssen, sei irrelevant. Das Wissen um die Belohnung und die Bezahlung seien jedenfalls weitere Hinweise auf die tragende Rolle des Beschwerdef�hrers (angefochtenes Urteil S. 18 ff., 21 ff.; erstinstanzliches Urteil S. 17 f., 21).
In Bezug auf die Anklage wegen Irref�hrung der Rechtspflege in diesem Punkt nimmt die Vorinstanz an, dem Beschwerdef�hrer sei klar gewesen, dass der Unfall noch auf der Unfallstelle der Polizei gemeldet werden w�rde. Indem der Beschwerdef�hrer bei der Vorbereitung der Vort�uschung einer Straftat mitgewirkt habe und ihm bewusst gewesen sei, dass diese der Polizei gemeldet w�rde, habe er sich auch der Irref�hrung der Rechtspflege schuldig gemacht (angefochtenes Urteil S. 23 f.; erstinstanzliches Urteil S. 22).
4.3.�Das angefochtene Urteil verletzt auch in diesem Punkt kein Bundesrecht. Aufgrund der tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz ergibt sich auch bei diesem Anklagepunkt, dass der Beschwerdef�hrer im ganzen Tatkomplex des Versicherungsbetruges keine blosse Randfigur war, die mit der Ausf�hrung der Tat unmittelbar nichts mehr zu tun hatte. Es kam ihm vielmehr in allen Phasen des Geschehens eine massgebliche Rolle zu. F�r die Einzelheiten kann hief�r auf die obstehenden Erw�gungen und die zutreffenden Ausf�hrungen der Vorinstanz verwiesen werden. Was der Beschwerdef�hrer gegen die tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz einwendet, ersch�pft sich weitgehend in einer blossen appellatorischen Kritik am angefochtenen Urteil, auf welche das Bundesgericht nicht eintritt (BGE 140 III 264 E. 2.3). Nach konstanter Rechtsprechung gen�gt f�r die Begr�ndung von Willk�r nicht, dass das angefochtene Urteil mit der Darstellung der beschwerdef�hrenden Partei nicht �bereinstimmt oder auch eine andere L�sung oder W�rdigung vertretbar erscheint. Willk�r liegt nur vor, wenn der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, mit der tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderl�uft (BGE 141 I 49 E. 3.4 und 70 E. 2.2; 140 I 201 E. 6.1; 138 I 49 E. 7.1 und 305 E. 4.3; 138 V 74 E. 7). Der Beschwerdef�hrer h�tte somit darlegen m�ssen, inwiefern die Feststellungen der Vorinstanz offensichtlich unhaltbar sein und die vorhandenen Beweise andere Schlussfolgerungen geradezu aufdr�ngen sollen. Diesen Anforderungen gen�gt seine Beschwerde in weiten Teilen nicht. Er beschr�nkt sich weitgehend darauf, geltend zu machen, er habe, nachdem er B.________ mit A.________ bekannt gemacht habe, eine durchwegs passive Rolle eingenommen, welche sich auf eine bloss physische Pr�senz beschr�nkt habe. Mit den Erw�gungen der Vorinstanz setzt er sich nicht hinreichend auseinander. Seine Beschwerde erweist sich daher als unbegr�ndet, soweit sie �berhaupt den Begr�ndungsanforderungen gen�gt.
5.�Aus diesen Gr�nden ist die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. Bei diesem Ausgang tr�gt der Beschwerdef�hrer die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens (Art. 66 Abs. 1 BGG). Da sein Rechtsbegehren von vornherein als aussichtslos (vgl. BGE 140 V 521 E. 9.1; 138 III 217 E. 2.2.4) erschien, ist sein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege abzuweisen (Art. 64 Abs. 1 BGG). Seinen eingeschr�nkten finanziellen Verh�ltnissen kann bei der Festsetzung der Gerichtsgeb�hr Rechnung getragen werden (Art. 65 Abs. 2 BGG).