Source: https://www.true-sale-international.de/abs-regulierung/bilanzierung-von-abs/bilanzabgang/
Timestamp: 2018-01-17 20:12:22
Document Index: 357584594

Matched Legal Cases: ['§ 265', '§ 285', '§ 290', '§ 290', '§ 271', '§ 290']

True Sale International: Bilanzabgang
Prüfungswege für den Bilanzabgang im Jahres- und Konzernabschluss bei Forderungsverkauf nach HGB
Angemessenheit des Kaufpreisabschlages: Kaufpreisabschlag muss sich unter Einbeziehung sämtlicher Vereinbarungen im Rahmen marktüblicher Delkredereabschläge für ein jeweiliges Forderungsportfolio bewegen. Marktübliche Abschläge sind solche Abschläge, die im Rahmen einer normalen Forfaitierung von Forderungen mit einem Dritten üblicherweise vereinbart werden. Die von den er Rating-Agenturen geforderte Abschläge für eine "Investment-Grade"-Einstufung gehen i. d. R. darüber hinaus.
Relevante Risikoarten für einen angemessenen Kaufpreisabschlag sind das Bonitätsrisiko, d. h. das Risiko, dass der Zahlungsanspruch aus den veräußerten Forderungen aus Gründen, die nicht im Bestand der Forderungen liegen, nicht durchgesetzt werden kann (IDW RS HFA 8, Tz. 17) sowie das Länderrisiko (IDW RS HFA 8, Tz.9), d.h. das Risiko, dass die Einbringlichkeit der Forderungen stark gefährdet ist, weil politische oder wirtschaftliche Umstände im Heimatland des Schuldners eine Bedienung der Forderung unwahrscheinlich oder gar unmöglich machen; ggf. ist auch die persönliche Zahlungsfähigkeit des Schuldners davon betroffen. Indikator für ein Länderrisiko ist die Bildung einer Länderwertberichtigung. Zur Quantifizierung des Länderrisikos kann die Höhe der Länderwertberichtigung herangezogen werden.
Die Anhangangaben nach HGB: Ggfls. sind erläuternde Angaben im Anhang gemäß § 265 Abs. 1 Satz 2 HGB und § 285 Nr.1 b) HGB notwendig.
Konsolidierung von Zweckgesellschaften gem. §§ 290 ff. HGB
"Konzept der einheitlichen Leitung" nach § 290 Abs. 1 HGB
einheitliche Leitung durch Mutterunternehmen
Beteiligung nach § 271 Abs. 1 HGB
"Control Konzept"; gemäß § 290 Abs. 2 HGB
Mehrheit der Stimmrechte oder
Recht, die Mehrheit der Mitglieder des Verwaltungs-, Leitungs- oder Aufsichtsorgans zu bestellen oder abzuberufen oder
beherrschender Einfluss auf Grund eines Beherrschungsvertrags oder einer Satzungsbestimmung