Source: https://www.gesetze-im-internet.de/tier-lmhv/BJNR182800007.html
Timestamp: 2018-03-19 05:05:28
Document Index: 214393213

Matched Legal Cases: ['Art. 14', '§ 2', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 4', '§ 9', '§ 12', '§ 17', '§ 18', '§ 21']

Tier-LMHV - Verordnung über Anforderungen an die Hygiene beim Herstellen, Behandeln und Inverkehrbringen von bestimmten Lebensmitteln tierischen Ursprungs
"Tierische Lebensmittel-Hygieneverordnung vom 8. August 2007 (BGBl. I S. 1816, 1828), die zuletzt durch Artikel 14 der Verordnung vom 5. Juli 2017 (BGBl. I S. 2272) geändert worden ist"
Stand: Zuletzt geändert durch Art. 14 V v. 5.7.2017 I 2272
Fleisch von im eigenen landwirtschaftlichen Betrieb geschlachtetem Geflügel oder im eigenen landwirtschaftlichen Betrieb geschlachteten Hasentieren: Fleisch von nicht mehr als insgesamt 10.000 Stück Geflügel oder Hasentieren jährlich,
dürfen als vorverpacktes Lebensmittel nur mit Hinweis "Vor dem Verzehr durcherhitzen!" in den Verkehr gebracht werden. Für die Art und Weise der Kennzeichnung nach Satz 1 gelten Artikel 12 Absatz 1 und 2 und Artikel 13 Absatz 1 bis 3 der Verordnung (EU) Nr. 1169/2011 sowie § 2 der Lebensmittelinformations-Durchführungsverordnung entsprechend.
Anlage 1 (zu § 3 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 und 2)
( Fundstelle: BGBl. I 2007, 1835 )
Anlage 2 (zu § 3 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3)
( Fundstelle: BGBl. I 2007, 1836 )
Anlage 3 (zu § 3 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4)
(Fundstelle: BGBl. I 2007, 1836;
Anlage 4 (zu § 3 Abs. 1 Satz 1 Nr. 5, § 4 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 und Abs. 2 Satz 1)
(Fundstelle: BGBl. I 2007, 1837;
(Fundstelle: BGBl. I 2007, 1838 - 1842;
Nebenprodukte der Schlachtung von Huftieren, Farmwild und Großwild im Sinne des Anhangs I Nr. 1.2, 1.6 und 1.8 der Verordnung (EG) Nr. 853/2004 auf einer Temperatur von nicht mehr als + 3 °C,
Fleisch von Geflügel, Hasentieren und Kleinwild im Sinne des Anhangs I Nr. 1.3, 1.4 und 1.7 der Verordnung (EG) Nr. 853/2004 auf einer Temperatur von nicht mehr als + 4 °C
Die Nummern 2.2.1 und 2.2.2 gelten nicht, sofern das Fleisch auf Grund einer Genehmigung nach Anhang III Abschnitt I Kapitel VII Nr. 3 Satz 2 der Verordnung (EG) Nr. 853/2004 befördert worden ist.
Abweichend von Nummer 2.2.2 dürfen Fleischzubereitungen, die eindeutig dazu bestimmt sind, nur nach Hitzebehandlung verzehrt zu werden, auch aus oder unter Verwendung von Fleischabschnitten, die beim Zerlegen oder Zuschneiden von Fleisch anfallen, oder aus oder unter Verwendung von Separatorenfleisch, das den Anforderungen des Anhangs III Abschnitt V Kapitel III Nr. 3 Buchstabe d der Verordnung (EG) Nr. 853/2004 entspricht, hergestellt werden.
sonstigem Fleisch eine Temperatur von nicht mehr als + 7 °C
aufweist. Fleisch nach Satz 1 darf nur nach Bedarf nach und nach in den Herstellungsraum gebracht werden.
- 18 °C oder darunter gefroren
werden. Die Temperaturen nach Satz 1 müssen auch bei der Lagerung oder Beförderung eingehalten werden.
rohe Kuhmilch bei + 30 °C eine Keimzahl von weniger als 300.000 pro Milliliter,
verarbeitete Kuhmilch bei + 30 °C eine Keimzahl von weniger als 100.000 pro Milliliter
Unbeschadet der in Kapitel I Nr. 2.3 und 2.4 und Kapitel II Nr. 3.2 geregelten Fälle müssen die in Kapitel I Nr. 2.2 und Kapitel II Nr. 3.1 und 3.3 geregelten Temperaturanforderungen von Lebensmittelunternehmern nicht angewendet werden, die eine nach Artikel 8 der Verordnung (EG) Nr. 852/2004 ausgearbeitete, die Kühlung von Lebensmitteln im Einzelhandel betreffende Leitlinie für eine gute Verfahrenspraxis anwenden und dies dokumentieren.
Anlage 6 (zu § 9 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1)
(Fundstelle: BGBl. I 2007, 1843 - 1857;
Name des Betriebs .................................................................................................
Zulassungs-Nr. .............................. Veterinärkontroll-Nr ...............................
(soweit bereits vorhanden) (soweit vor dem 1.1.2006 erteilt)
Registrier-Nr. .................................................................................................
Lebensmittelunternehmer .................................................................................................
(i. S. des Artikels 3 Nr. 3 der VO (EG) Nr. 178/2002)
Straße .................................................................................................
PLZ, Ort .................................................................................................
Telefonnummer .................................................................................................
Fax .................................................................................................
E-Mail, ggf. Internet .................................................................................................
Baujahr .................................................................................................
letzter Umbau .................................................................................................
Sonstiges □ ja ...................................................................................
Gesamtpersonal ............................. .............................
davon im Produktionsbereich ............................. .............................
Externes Personal ............................. .............................
.............................................................. □ ja
Tierart(i. S. des Anhangs I Nr. 1.2 bis 1.8 der Verordnung (EG) Nr. 853/2004)
□ Produktion ganzjährig □ Saisonbetrieb (von/bis)................................................
Beantragte Schlachtmenge und Regelschlachttage1)
Tierart1)
Zerlegungstage pro Woche1)
Gesamtmenge pro Woche1)
Herstellungstage pro Woche1)
Verwendetes Ausgangsmaterial2)
Beantragte Menge in kg pro Woche: ...............................................................................
sonstige □.......................................
Fischereifahrzeug *) □ ja
Gefrierschiff *) □ ja
Fabrikschiff *) □ ja
*) Angabe des Heimathafens (Angabe im Schiffsregister):.............................................................................
□ Produktion ganzjährig □ Saisonbetrieb (von/bis)........................................
Arbeitsgänge1)
Menge Produktarten (ca.) in kg pro Woche2)
Lagerkapazität in kg ........................................................
Verwendete Rohstoffe1)
Milch anderer Tierarten2)
.................................................................. □
Milcherzeugnisse2)
Sonstige Verarbeitungserzeugnisse tierischen Ursprungs2)
Menge Produktarten (ca.) in kg pro Woche3)
Behandlungsverfahren unterzogen wurde4)
Menge in kg pro Woche: ........................................................
Chemikalien □ Sonstiges.................................................................
Lagerung □...............................................................................
Kühlung □...............................................................................
Tiefkühlung □...............................................................................
Frosten □...............................................................................
Umpacken □...............................................................................
Verpacken □...............................................................................
Kommissionierung □...............................................................................
Transport □...............................................................................
Sonstiges □...............................................................................
Vermietung Stellplätze □ Anzahl der vermieteten Stellplätze..............................
Vermietung Räume □ Anzahl der vermieteten Räume.................................
Anmietung Stellplätze □ Anzahl der angemieteten Stellplätze..............................
Anmietung Räume □ Anzahl der angemieteten Räume.................................
□ ja Zeitabstand der Inventuren......................................... □ nein
□ ja Art und Zulassungsnummer........................................ □ nein
□ Produktion ganzjährig □ Saisonbetrieb (von/bis)
Informationen zur Lebensmittelsicherheit nach Anhang II Abschnitt III Nr. 1 in Verbindung mit Nr. 3 und 4 Buchstabe b Satz 2 der Verordnung (EG) Nr. 853/2004 für Tiere, die in einen Schlachthof verbracht wurden oder verbracht werden sollen
(Fundstelle: BGBl. I 2007, 1858;
Name:..................................................... Betriebskennnummer/Registriernummer des
Anschrift:..................................................
Tel.:....................................................... Kennzeichnung der Tiere laut Lieferschein/Tierpass:
□ Geflügel*) □ Hasentiere*) □ Farmwild*) : .............................................
Anzahl der zu schlachtenden Tiere: ....................................
Es wurden keine sonstigen Behandlungen durchgeführt, ausgenommen (z. B. Repellentien).
Es liegen keine Ergebnisse von Probenanalysen vor, die für den Schutz der öffentlichen Gesundheit von Bedeutung sind, ausgenommen .................................................. (insbesondere Salmonellenstatus).
Anschrift:................................................
Telefon:................................................... Fax:.................................................
++) Zutreffendes ankreuzen.
Anlage 8 (zu § 12 Abs. 1)
( Fundstelle: BGBl. I 2007, 1859 - 1860 )
Tierart: ............................ Rasse: ............................. Geschlecht: ...................... Alter: .........................
Ohrmarken-, Chip- oder Equidenpass-Nr. oder Tätowierung *) .....................................................................................
in ................................................................................. gebracht.
ist mit zugelassenen oder registrierten Arzneimitteln behandelt worden:Ja/Nein*) .
am .............................. um ............................... im Erzeugerbetrieb
am .............................. um ............................... in dem vorgenannten Betrieb geschlachtet worden ist.
Körpertemperatur: .................°C Herzschlagfrequenz: ................. Atemfrequenz: .........................
Grund der Notschlachtung (Diagnose/Verdachtsdiagnose*) )
Es wurde eine Behandlung durch den unterzeichnenden Tierarzt durchgeführt:Ja/Nein*)
(Fundstelle: BGBl. I 2010, 216)
Wildschwein*) : □ Dachs*): □
Erlegungsdatum:
Zeitpunkt: Datum: Uhrzeit:
Eingangsdatum: Prüfdatum:
Methode*) :
(Fundstelle : BGBl. I 2010, 617)
Anlage 9 (zu § 17 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 und 2, § 18 Abs. 1 und 2 und § 21 Abs. 3 Nr. 4)
( Fundstelle: BGBl. I 2007, 1861 - 1863 )
monatlich zytologisch anhand von Einzelmilchproben zu untersuchen; bei Vorliegen von Zellgehalten von mehr als 250.000 pro Milliliter für Rinder und Schafe, 10.000 pro Milliliter für Pferde und 1.000.000 pro Milliliter für Ziegen ist eine bakteriologische Untersuchung von antiseptisch gewonnenen Anfangsgemelksproben jedes Euterviertels (Rinder) oder jeder Euterhälfte (Pferde, Ziegen, Schafe) durchzuführen; im Fall des Nachweises von Mastitiserregern sind die Tiere von der Gewinnung von Vorzugsmilch auszuschließen,
Ergibt sich bei Stichprobenuntersuchungen von Einzelproben ein Wert „≤m“, so sind im Regelfall weitere Untersuchungen nicht erforderlich. Liegt dagegen der Wert zwischen „m“ und „M“, so sind die dann zu ziehenden Proben (n) jeweils auf einen Produktionstag zu beziehen.