Source: https://ausschreibungen-deutschland.de/511126_Objektplanung_-_Neubau_eines_Forschungsgebaeudes_-_Gebaeude_1150_-_der_Leibniz_Universitaet_2019_Hannover
Timestamp: 2019-04-26 14:11:10
Document Index: 235940075

Matched Legal Cases: ['§ 34', '§ 2', '§ 98', '§ 98', '§ 98', '§34', '§ 34', '§ 34', '§ 98', '§ 98', '§34']

Öffentliche Ausschreibung 2019 Objektplanung - Neubau eines Forschungsgebäudes - Gebäude 1150 - der Leibniz Universität Hannover 2019-02-07
Objektplanung - Neubau eines Forschungsgebäudes - Gebäude 1150 - der Leibniz Universität ...
Objektplanung - Neubau eines Forschungsgebäudes - Gebäude 1150 - der Leibniz Universität Hannover
Kontaktstelle(n): Dezernat 3 – Gebäudemanagement
Telefon: +49 5117623935
Hauptadresse: www.uni-hannover.de/de/universitaet/organisation/technik/mitarbeit/sg33-serviceteam/
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: www.cmas.carstenmeier.com/vgv_luh1150/
carsten meier architekten stadtplaner bda
Hauptadresse: http://www.carstenmeier.com
Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover, Dez. 3 Gebäudemanagement/SG 35
Hauptadresse: www.uni-hannover.de/gebaeudemanagement/
Die Leibniz Universität Hannover plant einen Forschungsbau für die Geistes- und Sozialwissenschaften unter dem Oberbegriff "Wissenschaftsreflexion ("Wire"). Hier sollen neue Ideen und Formen der interdisziplinären wissenschaftlichen Zusammenarbeit entstehen und umgesetzt werden. Hierfür ist eine große bauliche Flexibilität erforderlich, im Gebäude soll in verschiedensten Formaten (Gruppengrößen, Medien) miteinander kurzfristig, spontan, aber auch langfristig zusammengearbeitet werden. Gewünscht ist eine Architektur die anregt, die Gedanken zu öffnen und neue Konzepte zu entwickeln. Eine neue Infrastruktur soll die klassische Bibliothek und das klassische Datenzentrum als feste und noch getrennte Strukturen/Einrichtungen überwinden. Die NUF 1-6 soll mindestens 2 000 m2 betragen.
Die Leibniz Universität Hannover plant einen Forschungsbau für die Geistes- und Sozialwissenschaften unter dem Oberbegriff "Wissenschaftsreflexion ("Wire"). Hier sollen neue Ideen und Formen der interdisziplinären wissenschaftlichen Zusammenarbeit entstehen und umgesetzt werden. Hierfür ist eine große bauliche Flexibilität erforderlich, im Gebäude soll in verschiedensten Formaten (Gruppengrößen, Medien) miteinander kurzfristig, spontan, aber auch langfristig zusammengearbeitet werden. Gewünscht ist eine Architektur die anregt, die Gedanken zu öffnen und neue Konzepte zu entwickeln. Eine neue Infrastruktur soll die klassische Bibliothek und das klassische Datenzentrum als feste und noch getrennte Strukturen/Einrichtungen überwinden.
Die Bearbeitung der Phase 2 des Verfahrens - Entwickeln von skizzenhaften Entwurfsideen und Angebotserstellung - beginnt Ende 3/2019 und endet Anfang 5/2019. Es ist eine Bearbeitungsdauer von 5 Wochen vorgesehen. Die Verhandlungsgespräche erfolgen voraussichtlich im Zeitraum 9.5.2019 bis 14.5.2019, Angebote und Entwurfsideen sind 5 Tage vor dem Verhandlungsgespräch einzureichen.
Baubedingte Verzögerungen.
Nettogesamtumsatz in Euro im Mittel der letzten 3 Geschäftsjahre (2016, 2017, 2018):
Mindestumsatz 750 000 EUR p. a. im Mittel
Festangestellte Architekt*innen (einschließlich Führungskräfte) im Leistungsbild Gebäude im Sinne § 34 HOAI im Mittel der letzten 3 Jahre (2016, 2017, 2018):
Mindestanzahl 7
Referenzprojekte (genau 2 Projekte)
Referenzprojekt p1
Mindestanforderung p1: ein Referenzprojekt als Neubau gem. § 2 HOAI für einen öffentlichen Auftraggeber gem. § 98 GWB.
Es darf für das Referenzprojekt p1 nur ein Projekt benannt werden, welches zudem die folgenden Anforderungen erfüllt:
- ein hochbauliches Vorhaben aus den letzten 7 Jahren für einen öffentlichen Auftraggeber gem. § 98 GWB, hier jedoch mit Ausnahme von Sportstätten, Garagen- und Stellplatzbauten, Toilettenanlagen, Verkaufs-, Gast- und Beherbergungsstätten mit einer Bausumme KG 300+400 DIN 276 ≥ 3 Millionen EUR brutto,
- Bearbeitung mindestens der Leistungsphasen von der Vorplanung (LPH 2) bis zur Bauüberwachung (LPH 8) für eine/n öffentlichen Auftraggeber*in gem. § 98 GWB,
- Abschluss der Leistungsphase 8 im Sinne HOAI 2013 §34 in oder nach 01.2012.
Referenzprojekt p2
Mindestanforderung p2: ein Referenzprojekt als Preis in einem hochbaulichen Wettbewerb gem. RPW mit einer BGF ≥ 500 m2 oder ein mit einer Auszeichnung prämiertes Gebäude mit einer BGF ≥ 500 m2.
Es darf für das Referenzprojekt p2 nur ein Projekt benannt werden, welches zudem die folgenden Anforderungen erfüllt:
- Wettbewerbserfolg des Büros in Wettbewerben gem. RPW in oder nach 01.2012 (auch nicht mit der Wettbewerbsaufgabe vergleichbare Projekte; Preis, keine Anerkennung) und/oder mit Auszeichnungen und/oder sonstigen professionellen Preisen prämiert in oder nach 01.2012.
Die Auswahl der Bewerber erfolgt auf Grundlage der zum Nachweis der Eignung geforderten Angaben, Erklärungen und Unterlagen mit einem Schwerpunkt bei den Referenzprojekten. Soweit die Mindestanforderungen erfüllt sind, sind alle Bewerbungen gleichwertig. 2 Büros sind vorab zur Teilnahme an der Phase 2 gesetzt, vier weitere werden im Bewerbungsverfahren (Phase 1) ermittelt. Sollten mehr als vier Bewerbungen eingehen, die die Bewerbungskriterien erfüllen, entscheidet das Los. Für den Teilnahmewettbewerb bezieht sich die Auftraggeberin auf Eigenerklärungen. Sollte sich im Verlauf des Verfahrens herausstellen, dass die Erklärungen nicht der Wahrheit entsprechen, wird der Bewerber aus dem Verfahren - unabhängig vom Verfahrensstand - ausgeschlossen. Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, in Zweifelsfällen Nachweise zu verlangen oder nähere Informationen einzuholen.
Bewerber mit Sitz in Deutschland: Vorlage eines Handelsregisterauszugs (nicht früher als August 2018 ausgestellt) falls die Bewerberform dies vorsieht;
Bewerber mit Sitz im Ausland müssen mit dem Teilnahmeantrag die Erlaubnis der Berufsausübung im Staat ihrer Niederlassung nachweisen, soweit hierfür eine im Anhang XI der Richtlinie 2014/24/EU des Europäischen Parlaments und des Rates aufgeführte Registereintragung einschlägig ist; bei Bewerbergemeinschaften gilt dies für jedes Mitglied.
Siehe unter II.2.9)
Nettojahresumsatz im Mittel der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2016, 2017, 2018) für Dienstleistungen im Leistungsbild Objektplanung im Sinne § 34 HOAI 2013:
Mindestanforderung größer/gleich 750 000,00 EUR pro Jahr im Durchschnitt.
Anzahl der festangestellten Architekt*innen (einschließlich Führungskräfte) im Leistungsbild Objektplanung im Sinne § 34 HOAI 2013 im Durchschnitt der letzten 3 Jahre:
Mindestanforderung größer/gleich 7 festangestellte Architekt*nnen pro Jahr im Durchschnitt.
Ein hoch bauliches Vorhaben aus den letzten 7 Jahren für einen öffentlichen Auftraggeber gem. § 98 GWB, hier jedoch mit Ausnahme von Sportstätten, Garagen- und Stellplatzbauten, Toilettenanlagen, Verkaufs-, Gast- und Beherbergungsstätten mit einer Bausumme KG 300+400 DIN 276 ≥ 3 Millionen EUR brutto.
Bearbeitung mindestens der Leistungsphasen von der Vorplanung (LPH 2) bis zur Bauüberwachung (LPH 8) für eine/n öffentlichen Auftraggeber*in gem. § 98 GWB.
Abschluss der Leistungsphase 8 im Sinne HOAI 2013 §34 in oder nach 01.2012.
Mindestanforderung p2: ein Referenzprojekt als Preis in einem hoch baulichen Wettbewerb gem. RPW mit einer BGF ≥ 500 m2 oder ein mit einer Auszeichnung prämiertes Gebäude mit einer BGF ≥ 500 m2.
Wettbewerbserfolg des Büros in Wettbewerben gem. RPW in oder nach 01.2012 (auch nicht mit der Wettbewerbsaufgabe vergleichbare Projekte; Preis, keine Anerkennung) und/oder mit Auszeichnungen und/oder sonstigen professionellen Preisen prämiert in oder nach 01.2012.
1) Natürliche Personen werden zugelassen, wenn sie nach den Gesetzen der Länder berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Architekt*in zu tragen oder wenn sie berechtigt sind, in der Bundesrepublik Deutschland als Architekt*in tätig zu werden;
3) Bietergemeinschaften aus natürlichen Personen und/oder Juristischen Personen. Bei Bietergemeinschaften muss mindestens ein Mitglied die Anforderungen erfüllen, die an natürliche oder juristische Personen gestellt werden.
Der/die Auftragnehmer*in hat im Auftragsfall eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mind. 2 000 000 EUR je Schadensfall für Personenschäden sowie 2 000 000 EUR für sonstige Schäden nachzuweisen und für die gesamte Dauer des Vertrages aufrechtzuerhalten. Eine Erklärung, dass diese besteht bzw. im Auftragsfall abgeschlossen wird, ist erforderlich. Die Maximierung der Ersatzleistung muss mindestens das Zweifache der Deckungssumme betragen. Bei Bietergemeinschaften muss der Versicherungsschutz für alle Mitglieder in voller Höhe bestehen.
Zur Abgabe der Bewerbung entsprechend Punkt IV.3.4) der Bekanntmachung ist ein Papierexemplar der Formblätter an allen dafür vorgesehenen Stellen in deutscher Sprache gut lesbar auszufüllen und rechtsverbindlich zu unterzeichnen und einschließlich der zusätzlich geforderten Nachweise in einem verschlossenen Umschlag, der außen mit dem Vermerk "VGV-LUH1150 - Teilnahmeantrag - Bitte nicht öffnen" gekennzeichnet ist (Aufkleber als Anlage der Formblätter), bis zu der genannten Frist postalisch bei
Alternativ ist ein elektronischer Versand der Bewerbungsunterlagen in einer PDF-Datei als Anhang einer E-Mail an bis zum genannten Termin möglich.
Die Bewerbungsunterlagen verbleiben bei der Auftraggeberin. Ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht. Weitere Auskünfte sind nur auf schriftliche Anfrage (Fax) oder per E-Mail erhältlich. Die Anfragen sind unter Angabe der Projektbezeichnung "VGV-LUH1150" per E-Mail an zu senden. Die Fragen sind so zu formulieren, dass eine klare Antwort möglich ist. Die anonymisierten Anfragen werden mit den Antworten im Internet auf der Verfahrensseite kontinuierlich veröffentlicht, so dass alle potentiellen Bewerber*innen und Bewerbergemeinschaften über den gleichen Informationsstand verfügen können. Die Bewerber*innen haben sich durch regelmäßige Kontrolle der Internetseite selbst über Antworten auf Bewerberfragen oder Änderungen der Bewerbungsunterlagen zu informieren. Es werden nur Anfragen zugelassen und beantwortet, die so rechtzeitig eingehen, dass der Auftraggeber 7 Tage vor Ablauf der Bewerbungsfrist die zusätzlichen Auskünfte erteilen kann.