Source: https://ausschreibungen.dtad.com/details/Bauarbeiten_fuer_Schulgebaeude_65719_Hofheim_am_Taunus-16059469?rfqListCriteriaKey=555319455a4052495b1a
Timestamp: 2020-03-31 15:26:35
Document Index: 313174535

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 20', '§ 160', '§ 134', '§ 134', '§ 135', '§ 135']

Bauarbeiten für Schulgebäude in Hofheim am Taunus (ID:16059469)
Öffentliche Ausschreibungen HessenAusschreibungen in Main-Taunus-Kreis DTAD-ID: 16059469
DTAD-ID: 16059469
Sonstige Bauleistungen im Hochbau, Metall-, Metallbauerzeugnisse
Mobile, modulare Containergebäude, Bauleistungen im Hochbau, Bauarbeiten für Schulgebäude
Erweiterung und Sanierung Main-Taunus-Schule, 65719 Hofheim; Gewerk Errichtung und Vorhaltung Containeranlage.
Deutschland-Hofheim am Taunus: Bauarbeiten für Schulgebäude - Erweiterung und Sanierung Main-Taunus-Schule, 65719 Hofheim; Gewerk Errichtung und Vorhaltung Containeranlage
Bei dem Bauvorhaben handelt es sich um die schlüsselfertige Errichtung von 3 Containergebäuden für den Schulunterricht zur Auslagerung der Main – Taunus – Schule während der im Bestandsgebäude laufenden Umbaumaßnahmen und der Schulerweiterung. Die Gebäude werden für eine voraussichtliche Nutzungsdauer von ca. 38-40 Monaten angemietet und danach vollständig vom AN zurückgebaut. Die Leistung für die Errichtung der 3 Unterrichtsgebäude, deren technischer Ausrüstung und des Innenausbaus ist entsprechend der Leistungsbeschreibung (nach Leistungsverzeichnis und teilw. nach Leistungsprogramm/funktional bzw. teilfunktional) und aller Positionen einschl. Herstellung, Lieferung und schlüsselfertiger Montage zu kalkulieren und im Auftragsfalle auszuführen.
Die zu errichtenden Gebäude sind 3 - geschossig und werden in die Gebäudeklasse 3 nach Hessischer Bauordnung eingeordnet. Sie werden als Sonderbau beurteilt. Fast alle Räume erhalten eine abgehängte Akustikdecke. Die lichte Raumhöhe mit Akustikdecke soll in Aufenthaltsräumen nicht unter 2,60 m liegen. Maßgeblich für die Geschosshöhe ist die Einhaltung der Höhe des obersten Fußbodens von maximal 7 m über Gelände und damit der Gebäudeklasse 3 nach HBO. Dabei ist zu beachten, dass der Erdgeschossboden ca. 30 cm über Gelände anzunehmen ist. Die Erschließung der Obergeschosse erfolgt jeweils über zweiläufige Treppenhäuser am Ende der zentralen Flure. Die Räume liegen beidseits des Flurs. Folgende Gebäude werden benötigt:
Gebäude 3: Das Gebäude hat 3 Geschosse, eine Gesamtlänge von ca. 47,55 m, eine Tiefe von ca. 14,64 m und eine Bruttogrundfläche von 2 040 m2. Im Gebäude befinden sich Klassenräume, der naturwissenschaftliche Bereich, Toiletten und Nebenräume.
Gebäude 3 a: Das Gebäude hat 3 Geschosse, eine Gesamtlänge von ca. 37,50 m und eine Tiefe von ca. 14,64 m und eine Bruttogrundfläche von 1 590 m2. Im Gebäude befinden sich Klassenräume, 2 Informatikräume, Toiletten und Nebenräume.
Gebäude 4: Das Gebäude hat 3 Geschosse, eine Gesamtlänge von ca. 50,17 m und eine Tiefe von ca. 14,64 m und eine Bruttogrundfläche von 2 220 m2. Im Gebäude befinden sich Klassenräume, die Verwaltung, die Küche mit Speisesaal, Toiletten und Nebenräume.
Bauweise: Die beiliegenden Pläne basieren auf Gebäuden in Containerbauweise mit Stahlrahmen mit äußerer Kassettenfassade und Profilblechwänden. Die Konstruktion muss die Anforderungen des im Brandschutzkonzept beschriebenen Brandschutzes, der gültigen EnEV und des Schallschutzes der DIN 4109 erfüllen.
Hauptort der Ausführung: 65719 Hofheim
MTK-2020-0004
Präqualifizierte Unternehmen führen den Nachweis der Eignung für die zu vergebende Leistung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e. V. (Präqualifikationsverzeichnis) und ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise (siehe unten). Bei Einsatz von anderen Unternehmen ist auf gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen, ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise (siehe unten).
— Entweder die ausgefüllte „Eigenerklärung zur Eignung" (Formblatt 124, den Vergabeunterlagen beigefügt) ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise,
Bei Einsatz von anderen Unternehmen (Unteraufträge, Eignungsleihe) sind auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise. Sind die anderen Unternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e. V. (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise. Gelangt das Angebot in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch die der benannten anderen Unternehmen) auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der in der "Eigenerklärung zur Eignung" bzw. in der EEE genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.
Geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise: „keine".
— Entweder die ausgefüllte „Eigenerklärung zur Eignung" (Formblatt 124, den Vergabeunterlagen beigefügt) ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise
Bei Einsatz von anderen Unternehmen (Unteraufträge, Eignungsleihe) sind auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise. Sind die anderen Unternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e. V. (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise. Gelangt das Angebot in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch die der benannten anderen Unternehmen) auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der in der „Eigenerklärung zur Eignung" bzw. in der EEE genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.
— Oder eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE)
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.had.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-16ff5d5360b-2dc44d4dd4feeda1
Bieter sowie deren Nachunternehmer geben mit Angebotsabgabe eine Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentgelt bei öffentlichen Aufträgen nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG) vom 19.12.2014, GVBl.S. 354 ab. Die Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentgelt entsprechend den Vorgaben der §§ 4 und 6 des Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetzes (HVTG) zur Zahlung des Mindestlohns gemäß § 20 des Mindestlohngesetzes (MiLoG) bzw. des Tariflohns nach dem Arbeitnehmer-Entsendegesetz (AEntG) bezieht sich nicht auf Beschäftigte, die bei einem Bieter oder Nachunternehmer im EU-Ausland beschäftigt sind und die Leistung im EU-Ausland erbringen.
Die Rechtsbehelfsfristen und Präklusionsbestimmungen nach § 160 Abs. 3 GWB sind zwingend zu beachten. Der Vertragsschluss ist 15 Kalendertage nach Absendung der Vorinformation an unterlegene Bieter/erfolglose Bewerber nach § 134 Abs. 2 GWB möglich. Erfolglose Bewerber, die bereits nach Abschluss des Bewerbungsverfahrens und bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist, über ihre Ablehnung informiert wurden, bedürfen dieser Vorinformation nach § 134 GWB nicht mehr. Wird die Information auf elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf 10 Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber.
Gemäß § 135 Abs. 1 GWB ist ein Vertrag von Anfang an unwirksam, wenn der Auftraggeber:
Die Unwirksamkeit nach Absatz 1 kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekanntgemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§ 135 Abs. 2 GWB).
Tag: 30.01.2020