Source: https://www.mindmeister.com/1262716276/strafrecht
Timestamp: 2019-11-18 01:48:23
Document Index: 121207647

Matched Legal Cases: ['§ 32', '§ 32', '§223', '§33', '§303', '§90', '§223', '§224', '§ 19', '§33', '§226']

Strafrecht | MindMeister Mind Map
Anna Verzicka
Notwehr, § 32 StGB Notwehr, § 32 StGB
by Andreas Nörr
by Manni Ludolf
Strafrecht by Anna Verzicka
1. Ist die auf tatsächliche Umstände gegründete,über allgemeine Lebensrisiken hinausgehende Wahrsvheinlichkeit des Schadenseintritts.
2. Der Einwilligende ist immer dann einwilligungsfähig, wenn er nach seiner geistigen und sittlichen Reife im Stande ist, Bedeutung und Tragweite seines Rechtsgutsverzichts zu erkennen und sachgerecht zu beurteilen.
3. Ist jede Materie, egal ob flüssig, fest oder gasförmig.
4. Endgültig oder auf unabsehbare Zeit
5.1. Zielgerichtetes Wollen
5.1.1. Dem Täter kommt es gerade darauf an, den bestimmten Erfolg herbeizuführen.
6. Pathologischer Zustand
6.1. Nachteilig
7. Das Körperliche Wohlbefinden ist regelmäßig beeinträchtigt bei der Zufügung von Schmerzen. Seelische Beeinträchtigungen genügen für §223 nicht.
8. §33 Notwehr
8.1. Verteidigung
8.1.1. Ist jedes Verhalten, das sich gegen die Rechtsgüter des Angreifers richtet und der Beendigung des Angriffs dient
8.2. Gegenwärtig
8.2.1. Ein Angriff ist gegenwärtig, wenn er unmittelbar bevorsteht, gerade stattfindet oder fortdauert.
8.3. Erforderlichkeit
8.3.1. Erforderlich ist die Verteidigung, wenn sie der sofortigen und endgültigen Angriffsabwehr dient.
8.4. Angriff
8.4.1. Ist jede durch menschliches Verhalten drohende Verletzung rechtlich geschützter Güter oder Interessen.
8.5. Rechtswidrigkeit des Angriffs
8.5.1. Ist ein Angriff, wenn er im Widerspruch zu den Normen des Rechts steht. Der Angreifer darf seinerseits nicht gerechtfertigt sein
8.6. Notwehr - gegen sich selbst
8.7. Nothilfe - für einen anderen
8.8. Gefahr
9. §303 Sachbeschädigung
9.1. Sache
9.1.1. Alle Körperlichen Gegenstände im Sinne des §90 BGB
9.1.2. Eine Sache ist fremd, wenn sie im Eigentum oder Miteigentum eines anderen steht.
9.2. Zerstörung
9.2.1. Ist ein stärkerer Grad die Einwirkkung mit der Folge dass
9.3. Beschädigung
9.3.1. Ist eine Substanzverletzung oder das mehr als nur unerhebliche Herabsetzen der bestimmungsgemäßen Brauchbarkeit.
10.1. Objektiv zurechenbar
10.1.1. Ist ein Erfolg immer dann, wenn der Täter mit der Handlung eine rechtlich relevante missbilligte Gefahr geschaffen hat, die sich im tatbestandsmässigen Erfolg realisiert.
10.2. Eine Handlung ist danach kausal, wenn sie nicht hinweg gedacht werden kann,ohne dass der Erfolg in seiner konkreten Gestalt entfiele.
10.3. Atypischer Kausalverlauf
10.3.1. Von einem solchen ist die Rede, wenn der eingetretene Erfolg völlig außerhalb dessen liege, was nach dem gewöhnlichen Ablauf der Dinge und nach dem allgemeinen Lebenserfahrungen noch in Rechnung zu stellen ist.
10.4. Zurechnung
10.4.1. Ein rechtlich missbilligtes Risiko wird nicht geschaffen, wenn der Grad der bewirkten Gefährdung so gering ist, dass es das allgemeine Lebensrisiko nicht übersteigt.
10.4.2. Erlaubtes Risiko
10.4.2.1. Ist immer dann gegeben, wenn bestimmte Verhaltensweisen trotz ihrer Gefährlichkeit auf Grund ihres sozialen Nutzens allgemein erlaubt sind. ( Flugreise, Teilnahme, Straßenverkehr
10.5. Eigenverantwortliches Dazwischentreten eines Dritten
10.5.1. Die Verantwortung des Erstverursachers endet grundsätzlich dann, wenn ein Dritter eine neue, selbstständig auf den Erfolg hinwirkende Gefahr begründet , die sich dann im Erfolg realisiert.
11. §223 Körperverletzung
11.1. Körperliche Misshandlung
11.1.1. Jede üble, unangemessene Behandlung, die das körperliche Wohlbefinden nicht nur unerheblich beeinträchtigt.
11.2. Gesundheitsschädigung
11.2.1. Ist das Hervorrufen oder Steigern eines vom Normalzustand der körperlichen und seelischen Funktionen nachteilig abweichenden Pathologischen Zustands.
12. §224 Gefährliche Körperverletzung
12.1. Gift
12.1.1. Ist jeder organische oder unorganische Stoff, der durch chemische oder chemisch physikalische Wirkung die Gesundheit zu schädigen vermag.
12.2. Stoff
12.3. Waffe
12.3.1. Jede bewegliche Sache, die schon nach ihrer Bauweise dazu bestimmt ist, als Angriffs-oder Verteidigungsmittel erhebliche Verletzungen hervorzurufen.
12.4. Gefährliches Werkzeug
12.4.1. Jeder bewegliche Gegenstand, der nach seiner objektiven Beschaffenheit und Art seiner Verwendung im konkreten Fall geeignet ist, erhebliche Verletzungen herbeizuführen.
13.1. Zudem ist mangels Hinweisen auf Schuldausschließungs- oder Entschuldigungsgründe von seiner Schuld auszugehen.
14. Gefahr
14.1. Ist ein Zustand, bei dem eine Rechtsguts Verletzung wahrscheinlich ist.
15. Geeignet
15.1. Ist ein Mittel, wenn es die Gefahr beendet oder zumindest abschwächt
16.1. Schuldauschließungsgründe
16.1.1. §§ 19,20
16.2. Einzelne Entschuldigungsgründe
16.2.1. Notwehrexzess gem.§33
16.2.1.1. Intensiver Notwehrexzess
16.2.1.1.1. Der Eingegriffene verteidigt sich aus Furch, Schrecken, Verwirrung intensiver als erforderlich.
16.2.1.2. Extensiver Notwehrexzess
16.2.1.2.1. Der Angegriffene wehrt sich vor oder nach dem Angriff - es fehlt an der Gegenwärtigkeit des Angriffs.
16.2.1.3. Putativnotwehrexzess
16.2.1.3.1. Der Täter befindet sich über das Vorliegen einer Notwehrlage im Irrtum
17. Rechtfertigungsfründe
17.1. Einwilligungsfähigkeit
17.1.1. Mutmaßliche Einwilligung
17.1.1.1. Kommt in Betracht, wenn nach den Umständen davon ausgegangen werden darf, dass eine Maßnahme dem Willen des Betreffenden entspricht, aber die Zustimmung des Betroffenen aus tatsächlichen Gründen nicht einholbar ist.
17.2. Freiverantwortliche Selbstgefährdung
17.3. Einverständlicher Fremdgefährdung
18. Diebstahl $242
18.1. Ein E Bike - verfügt über einen elektrischen Hilfsmotor,,der die Pedalkraft des Benutzers unterstützt. Es wird durch Maschinenkraft fortbewegt.
18.2. Fahhard
18.3. Gewahrsam
18.3.1. Tatsächliche willensgetragene Sachherrschaft
18.4. Bruch
18.4.1. Aufhebung gegen oder ohne den Willen des Gewahrsamsinhabers
19. §226 Schwere Körperverletzung
19.1. Sehvermögen
19.1.1. Fähigkeit, Gegenstände visuell wahrzunehmen
19.2. Gehör
19.2.1. Fähigkeit, artikulierte Laute akustisch zu verstehen
19.3. Sprachvermögen
19.3.1. Fähigkeit, artikuliert zu reden
19.4. Glied
19.4.1. Ist jeder Körperteil, der mit einem anderen durch ein Gelenk verbunden ist.
19.5. Wichtig
19.5.1. Ist ein Glied, wenn es für den gesamtorganismus Bedeutung hat.
19.6. Verlust
19.6.1. Dauernde Gebrauchsunfähigkeit bzw. Völlige Abtrennung.
19.7. Gebrauchsunfähigkeit
19.7.1. Dem Verlust gleich stehender Funktionsverlust, z.B Versteifung.
19.8. Dauernd
19.9. Erheblich
19.9.1. Im Vergleich mit den anderen Varianten gravierend
20. &228
21. Fahrlässigkeit
21.1. Bewusste Fahrlässigkeit
21.1.1. Der Tätet handelt bewusst fahrlässig, wenn er die Möglichkeit der Tatbestandsverwirklichung durch sein Verhalten kennt, gleichwohl aber darauf vertraut,dass der Erfolg ausbleiben wird.
21.2. Dolus eventualis
21.2.1. Der Täter handelt vorsätzlich, wenn er den Eintritt des tatbestandsmässigen Erfolgs für möglich hält
21.3. Leichtfertigkeit
21.3.1. Eine gesteigerte Norm der Fahrlässigkeit. Leichtfertig handelt, wer grob fahrlässig handelt, d.h die gebotene Sorgfalt in ungewöhnlichem Maße verletzt.
21.3.2. Unbewusste Fahrlässigkeit
22. $15
22.1. Vorsatz
22.1.1. Ist der Wille zur Tatbestandsverwirklichung eines Straftatbestandes in Kenntnis aller seiner objektiven Tatumstände
23. Fehlgeschlagener Versuch
23.1. Ein Versuch ist fehlgeschlagen, wenn der Täter erkannt hat, dass er mit den ihm zur Verfügung stehenden Mitteln den tatbestandlichen Erfolg nicht oder zumindest nicht ohne zeitliche Zäsur herbeiführen kann