Source: https://gbs-dieschule.de/kursangebot/fahrlehrerausbildung/ausbildung-zum-fahrlehrer/
Timestamp: 2019-06-19 06:01:23
Document Index: 66238379

Matched Legal Cases: ['§53', '§33', '§16', '§35', '§9', '§21']

Ausbildung zum Fahrlehrer - GBS
Der Beruf des Fahrlehrers erfordert eine qualifizierte Ausbildung und ständige Weiterbildung.
Permanente Weiterbildung, d. h. Verfolgen der gesetzlichen Rahmenbedingungen, der entsprechenden Auslegung durch die relevanten Gerichte (Rechtsprechung), der technischen Entwicklung in der Breite der angebotenen Ausbildungsgänge, der Unfallforschung und der Pädagogik der Erwachsenenausbildung ist unabdingbar.
Fahrlehrer müssen gem. FahrlG in einem festgesetzten Zeitintervall (vier Jahre) regelmäßig an einer mehrtägigen Fortbildung teilnehmen. Das Missachten dieser Pflicht ist eine bußgeldbewehrte Ordnungswidrigkeit und kann zum Versagen der Lehrberechtigung führen.
Zusätzlich sind für die Selbstständigkeit oder die Tätigkeit als Ausbildungsfahrschule bzw. Ausbildungsfahrlehrer spezielle Schulungen erforderlich.
FAHRLEHRER ERSTAUBILDUNG KLASSE BE:
» Besitz aller Fahrerlaubnisklassen mit Ausnahme von D
» Hauptschulabschluss und Berufsausbildung oder gleichwertige Ausbildung
» Gutachten über die körperliche und geistige Eignung
FAHRLEHRER AUFBAUKURSE
» Fahrlehrerlaubnis Klasse BE
» Fahrpraxisnachweis über mindestens 2 Jahre in den letzten 5 Jahren
» Alternativ: 60 Fahrstunden in einer Fahrschule
Jeder Fahrlehrer muss innerhalb von 4 Jahren an einer mindestens dreitägigen zusammenhängenden Weiterbildung nach §53, I FahrlG (ehem. §33a) Fahrlehrergesetz teilnehmen. Alternativ kann die Weiterbildung an einzelnen Tagen stattfinden, dabei sind jedoch dann 4 Tages-Veranstaltungen zu besuchen.
» 3 Tage-Block (je 8 UE, 24 insgesamt)
» 4 Einzeltage (je 8 UE, 32 insgesamt)
FAHRSCHUL-BWL
Wer eine Fahrschule selbstständig eröffnen will, benötigt die Fahrschul-Erlaubnis.
Nach den Vorschriften des Fahrlehrergesetzes wird diese nur erteilt, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden. Eine davon ist die Teilnahme an einem Seminar über Fahrschul-Betriebswirtschaftslehre.
Eröffnung der Fahrschule (Standort, Rechtsform, Behörden,Vertragsrecht)
Finanzierung (Investitionsbedarf, Finanzbedarf)
Marketing (Raum, Büromanagement, Kundenbetreuung, Absatz, Wettbewerb, Werbung)
Rechnungswesen (Kalkulation, Buchführung, steuerliche Pflichten, Bilanzen, Zahlungsverkehr, betriebliche Kennzahlen)
Arbeits- und Sozialrecht (Personalwesen, Arbeitsvertrag, Sozialversicherung)
70 Unterrichtseinheiten zu 45 Minuten
AUSBILDUNGSFAHRLEHRER / -SCHULE
Wer Fahrlehreranwärter in seiner Fahrschule ausbilden möchte, benötigt dazu die Anerkennung als Ausbildungsfahrschule. Der Fahrlehrer, der die tatsächliche Ausbildung übernimmt, muss Ausbildungsfahrlehrer sein. Für beide Bereiche wurde das Seminar „Einweisungslehrgang nach §16, I S2; §35, I S2 Nr. 2 FahrlG (ehem. §9b §21a)“ geschaffen.
Fahrschulerlaubnis seit mindestens 3 Jahren
Fahrlehrer Klasse BE mit mind. dreijähriger hauptberuflicher Tätigkeit in den letzten 5 Jahren