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Timestamp: 2019-08-25 14:04:07
Document Index: 281274776

Matched Legal Cases: ['Art. 15', 'Art. 33', 'Art. 33', 'Art. 33', 'Art. 33', 'BGH', 'BGH', 'Art. 69']

Rechtliche Parameter der Ordnungspartnerschaft zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Bahn AG | Springer for Research & Development
Die Polizei des Bundes in der rechtsstaatlichen pluralistischen Demokratie pp 141-173 | Cite as
Rechtliche Parameter der Ordnungspartnerschaft zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Bahn AG
Unter den Schlagworten „schlanker Staat“ oder „aktivierender Staat” ist — unabhängig von der politischen Ausrichtung der jeweiligen Bundesregierung — der Trend zu einer Neuordnung des Verhältnisses von staatlicher und privater Aufgabenwahrnehmung zu verzeichnen. Dieser Trend zu Privatisierungen entfaltet eine Wirkkraft, die nicht einmal vor dem einstigen Tabubereich der Gewährleistung der inneren Sicherheit halt macht. Er geht einher mit der durch finanzielle Engpässe der öffentlichen Hand diktierten Notwendigkeit ehemals hoheitlich wahrgenommene Aufgaben zu privatisieren2. Diese Entwicklung wurde sowohl vom Gesetzgeber als auch von den neue Marktchancen erkennenden Sicherheitsunternehmen registriert. Ersterer reagierte — mit angemessener zeitlicher Verzögerung3 — auf die verstärkte Einbeziehung privater Sicherheitsdienste bei der Gewährleistung der inneren Sicherheit durch verschärfte Qualitätsanforderungen innerhalb von Marktzugangsregelungen4, letztere versuchten durch Eigeninitiativen den Qualitätsstandard ihrer Branche zu heben5. Insgesamt erleichtern es diese beiden Entwicklungen, die Einschätzung zu vertreten, dass die privaten Sicherheitsdienste einen wichtigen Faktor bei der Gewährleistung der inneren Sicherheit darstellen6.
Bei dem vorliegenden Beitrag handelt es sich um eine aktualisierte Fassung des Aufsatzes „Die Ordnungspartnerschaft zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Bahn AG als kriminalpräventives Kooperationsmodell“, in: Stober, R. (Hg.), Der Beitrag des Sicherheitsgewerbes zur Kriminalprävention, Köln 2003, S. 27 ff.
Winkler, M.: Private Wachdienste als Horch-und Guckposten der Polizei? Rechtsprobleme der Tätigkeit von Sicherheitsunternehmen im öffentlichen Raum, in: NWVBI. 2000, S. 287; für eine stärkere Beteiligung Privater an der Kriminalprävention auf Grund der Knappheit staatlicher Ressourcen: Schult, H. in: forum kriminalprävention 1/2001, S. 38; kritisch hierzu: Scholz, R. in: der kriminalist (dkrim) 2000, S. 444 f.: „Fiskalische Gesichtspunkte, beispielsweise öffentliche Finanznöte, repräsentieren kein tragfhhiges Argument für eine Rücknahme staatlicher Sicherheitsverantwortungbzw. für eine Privatisierung dieser Staatsaufgabe.“Google Scholar
Vgl. dazu die zahlreichen Forderungen nach Einführung eines Sachkundenachweises für das Bewachungsgewerbe: Mahlberg, L.: Gefahrenabwehr durch gewerbliche Sicherheitsunternehmen, 1988, S. 245; Thieme, W.: Rechtsgutachten über die Zulässigkeit einer Sachkundeprüfung im Bewachungsgewerbe, 1985, durchgehend; Ders., in: W&S-Information 1985, Heft 162, S. 20 f.; Bernhardt, H.: Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit privaten Sicherheitsdiensten aus der Sicht der Polizei, in: Die Polizei (DP) 1994, S. 55 (58); Bleck, S.: Die Rechtsstellung des privaten Sicherheitsgewerbes, in: DP 1994, S. 42 (44 f.); Bleib-treu, E. in: Sonderheft des Bundes deutscher Kriminalbeamter zur Fachtagung Kripo International „Polizei ¡ª Sicherheitsgewerbe ¡ª (k)ein Spannungsfeld vom 28.-29. September 2000, S. 6 (9 f.); Krölls, A.: Die Privatisierung der inneren Sicherheit, in: Gewerbearchiv (GewArch) 1997, S. 445 (456); Märkert, W./Bleibtreu, E. in: dkrim 2/2000, S. 50 (51); 01schok-Tautenhahn, H.: Aufgaben, personeller Bestand und Dimension privater Sicherheitsdienste, in: DP 1994, S. 31 (34); Ders., in: Pitschas, R./Stober, R. (Hg.), Quo vadis Sicherheitsgewerberecht, Köln 1998, S. 91 (92 f.); Peilert, A., ebd., S. 123 (146); Ders., in: Stober, R. (Hg.), Fachkundenachweis für das Sicherheitsgewerbe, Köln 2001, S. 1 ff.; Sto-ber, R.: Anmerkungen zu einer Gesetzesinitiative „Private Sicherheitsdienste“, in: GewArch 1997, S. 2 i 7 (225).Google Scholar
Siehe etwa Art. 15 des Gesetzes zur Änderung des Strafgesetzbuches, der Strafprozessordnung und anderer Gesetze (Verbrechensbekämpfungsgesetz), BGBI 1994 I S. 3186 (3196 f.), durch den für das Bewachungsgewerbe ein Unterrichtungsnachweis eingeführt wurde. Vgl. auch die neuerliche Änderung des ¡ì 34a GewO durch die Einführung eines Sachkundenachweises für bestimmte Bewachungstätigkeiten (BGBI 2002 I S. 2724 mit amtlicher Begründung in BTDrucks 14/8386. Zustimmung zu der Neuregelung findet sich bei: Blum, J. in: DSD 1/2003, S. 11 (13); Jaeger, R. R. in: dkrim 2002, S. 474 (478); Stellungnahme des Bundesverbandes Deutscher Wach-und Sicherheitsunternehmen, DSD 4/2002, S. 3:,,chwr(133) Schritt in die richtige Richtungchwr(133)“.Google Scholar
Becker, D./Schäfer, H./Wemer, D.: Standortfaktor Sicherheit: Qualifizierung im privaten Bewachungsgewerbe, Gutachten des Instituts der Deutschen Wirtschaft im Auftrag der Industrie-und Handelskammer zu Dusseldorf zum Thema: „Dasprivate Bewachungsgewerbe zwischen Gewerbefreiheit und qualifikatorischer Regulierung“, 2002, S. 35 ff.; Braun, B. 0./Thomann, H. J. in: Glavic, J. J. (Hg.), Handbuch des privaten Sicherheitsgewerbes, 1995, S. 721 ff.; Peilert, A. in: DSD 3/1999, S. 22 ff.; Ders., Frankfurter Rundschau vorn 30.9.1999, S. 6.Google Scholar
Bundesministerium des Innern/Bundesministerium der Justiz (Hg.), Erster Periodischer Sicherheitsbericht, Juli 2001, S. 605; Freiberg, K. in: Deutsche Polizei 2000, S. 6 (7 f.); Pitschas, R.: Gefahrenabwehr durch private Sicherheitsdienste? - Zur gesetzlichen Neuregelung der Beziehungen zwischen Polizei und Sicherheitsgewerbe, in: DÖV 1997, S. 393 (394): „Ohne Ausnahme wird heute allerdings die Feststellung akzeptiert, dass die privaten Sicherheitsunternehmen zu einem wichtigen Bestandteil der inneren Sicherheit geworden sind.“; Ders., in: Schuppert, G. F. (Hg.), Jenseits von Privatisierung und „schlankem” Staat, 1999, S. 135 (139); Schily, Otto in: DSD 4/2000, S. 3 (6); Sonntag-Wolgast, C. in: DSD 1/2001, S. 3; Stober, R.: Police-Private-Partnership aus juristischer Sicht, in: DÖV 2000, S. 261.Google Scholar
Eine schroffe Ablehnung in Bezug auf den verstärkten Einsatz privater Sicherheitsdienste findet sich insbesondere bei: Hoffmann-Riem, W.: Übergangder Polizeigewalt auf Private? Überlegungen zur Entwicklung gewerblicher Sicherheitskräfte, in: Zeitschrift für Rechts- politik (ZRP) 1977, S. 277 ff.; zu dem Prozess des „Umdenkens“ siehe: Mrozek, W. in: Beberich, A./Feltes, T./Spöcker, W. (Hg.), Polizei und Private Sicherheitsdienste, Modelle und Erfahrungen,1996, S. 23 (29 f.).Google Scholar
Huber, F.: Wahrnehmung von Aufgaben im Bereich der Gefahrenabwehr durch das Sicherheits-und Bewachungsgewerbe¡ª Eine rechtsvergleichende Untersuchung zu Deutschland und den USA, Berlin 2000, S. 144; Bernhardt, a.a.O., S. 55; Bülow, W. in: Pitschas, R./Stober, R. (Hg.), Kriminalprävention durch Sicherheitspartnerschaften, Köln 2000, S. 103 (109); Gusy, C.: Rechtsgüterschutz als Staatsaufgabe. Verfassungsfragen der „Staatsaufgabe Sicherheit“, in: DÖV 1996, S. 573; Feltes, T. in: Beberich, A. u. a. (Hg.), a.a.O. (Fn. 7), S. 3 (5); zu dem gesellschaftlichen Trend einer stärkeren Bürgerbeteiligung allgemein: Hill, H.: Partnerschaften und Netzwerke - Staatliches Handeln in der Bürgergesellschaft, in: BayVBI. 2002, S. 321 (325).Google Scholar
Bernhardt, a.a.O., S. 55; f. Mauersberger, in: DSD 4/1999, S. 11 (12); Stober, R. in: DSD 2/1998; S. 28 (30); Ders.: Zur Qualifizierung der privaten Sicherheitsdienste, in: GewArch 2002, S. 129.Google Scholar
Siehe dazu Stober, R. in: Ders. (Hg.), Public-Private-Partnerships und Sicherheitspartnerschaften, 2000, S. 1; zum Kooperationsprinzip unter Beteiligung aller gesellschaftlicher Gruppen im Umweltrecht vgl. BVerfGE 98, S. 100 (120).Google Scholar
Ottens, R. W. in: Pitschas, R. u. a. (Hg.), a.a.O. (Fn. 8), S. 93 ff. und Waschulewski, W. in: Stober, R./Pitschas, R. (Hg.), Vergesellschaftung polizeilicher Sicherheitsvorsorge und gewerbliche Kriminalprävention, Köln 2001, S. 187 ff.Google Scholar
Bernhardt, a.a.O., S. 55 (58 f.); Köhler, G., S. 49 (54); Schult, H., S. 25 (26); Zimmermann, H.-M., S. 60 (62), alle in: DP 1994, Heft 2 (Schwerpunktheft zum Thema „Privates Sicherheitsgewerbe und Polizei“; Bleck, S.: Wer Sicherheit produzieren will, gehört zunächst selbst auf den Prüfstand. Was wir brauchen, ist eine Verschärfung der Zulassungsbestimmungen für das Bewachungsgewerbe über die Novellierung des ¡ì 34a GO, in: DP 1992, S. 178.Google Scholar
Freiberg, a.a.O., S. 6 (9 f.); siehe dazu auch die bei Dicke, W. in: Deutsche Polizei 3/2001, S. 28 geäußerte Einschätzung des Vorsitzenden der Gewerkschaft der Polizei, K. Freiberg; vgl. ferner das bei Dicke, W. in: Deutsche Polizei 7/2001, S. 18 wiedergegebene Meinungsbild.Google Scholar
Diese kritische Haltung beklagen etwa Ottens, a.a.O. (Fn. 8), S. 93 ff. und Waschulewski, a.a.O. (Fn. 11), S. 187 ff.Google Scholar
Dies gilt auch speziell für die Aufgabenwahrnehmung des Bundesgrenzschutzes im Bahnhofsbereich, denn auf Grund knapper Ressourcen können nicht alle Bahnhöfe gleichmäßig bestreift werden, sodass die Kenntnisse der stets vor Ort befindlichen BSG für die Aufgabenwahrnehmung des BGS von Bedeutung sind.Google Scholar
Gemeinsame Presseinformation des Polizeipräsidiums Frankfurt/M. und der Landesgruppe Hessen des Bundesverbandes Deutscher Wach-und Sicherheitsunternehmen, in: DSD 3/1999, S. 9 fGoogle Scholar
Bülow, a.a.O. (Fn. 8), S. 103 ff.; Presseinformation der Stadt Düsseldorf, in: DSD 4/1999, S. 15 f.; Nachricht in forum kriminalprävention 1/2001, S. 26.Google Scholar
Olschok-Tautenhahn, H., in: DSD 3/2000, S. 4, 6, 8 mit dem Hinweis auf weitere Vereinbarungen des Bundesverbandes Deutscher Wach-und Sicherheitsuntemehmen mit den Polizeidirektionen Schwerin, Stralsund und Anklam; hierzu und zu Vorschlagen für die Ausgestaltung weiterer Vereinbarungen: Waschulewski, a.a.O. (Fn. 11), S. 187 (193 f.).Google Scholar
Weitemeier, I. in: DSD 1/2001, S. 24 (26 f.); siehe dazu auch Stober, R. in: Stolzlechner, H./Stober, R. (Hg.), Übertragung von Aufgaben der staatlichen Gefahrenabwehrauf private Sicherheitsuntemehmen, Ergebnisse des deutsch-österreichischen Symposiums zum Sicherheitsgewerberecht, Köln 2002, S. 61 (63).Google Scholar
Vereinbarung zwischen der Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium des Innern, und der Deutschen Bahn AG, vertreten durch den Vorstand, Ober eine Ordnungspartnerschaft zur Intensivierung ihrer Zusammenarbeit im Interesse der Inneren Sicherheit und der Sicherheitsvorsorge der DB AG vom 27. November 2000.Google Scholar
Vereinbarung Ober eine Ordnungspartnerschaft BMI/DB AG (Fn. 20), S. 2; siehe auch S. 5 der Vereinbarung: „Die vorstehend vereinbarte Zusammenarbeit erfolgt auf der Grundlage und nach Maßgabe des für die Vertragspartner jeweils geltenden Rechts.“Google Scholar
Vereinbarung über eine Ordnungspartnerschaft BMI/DB AG (Fn. 20), S. 5.Google Scholar
Siehe dazu auch: Vereinbarung über eine Ordnungspartnerschaft BMI/DB AG (Fn. 20), Anlage 2, Nr. 4: „Bei der Durchführung gemeinsamer Schwerpunkteinsätze und Streifen wird die Führungsverantwortlichkeit durch den BGS wahrgenommen,chwr(133)Google Scholar
Vgl. dazu ¡ì 3 Abs. 1 BGSG: „Der Bundesgrenzschutz hat die Aufgabe, auf dem Gebiet der Bahnanlagen der Eisenbahnen des Bundes Gefahren für die öffentliche Sicherheit oder Ordnung abzuwehren, die¡ª den Benutzern, den Anlagen oder dem Betrieb der Bahn drohen oder¡ª beim Betrieb der Bahn entstehen oder von den Bahnanlagen ausgehen.“Google Scholar
Vereinbarung über eine Ordnungspartnerschaft BMI/DB AG (Fn. 20), Anlage 2, Nr. 2.Google Scholar
Hertwig, H. in: Zeitschrift des Bundesgrenzschutzes 1/2002, S. 21: „Anfängliche Vorurteile der Beamten waren nach den ersten gemeinsamen Streifengängen schnell ausgeräumt und die Reaktionen fallen inzwischen durchweg positiv aus.chwr(133) Die gemeinsame Streifentätigkeit war auch mit ein Grund, dass der Berliner Ostbahnhof in einem internen Bahnwettbewerb über Kundenfreundlichkeit deutschlandweit den ersten Platz belegen konnte.“; anders noch Dicke, W. in: Deutsche Polizei 7/2001, S. 18.Google Scholar
Zutreffend: Kämmerer, J. A.: Privatisierung, Typologie ¡ª Determinanten ¡ª Rechtspraxis ¡ª Folgen, Köln 2001, S. 388.Google Scholar
Dicke, W. in: Deutsche Polizei 3/2001, S. 28.Google Scholar
Dicke, a.a.O. (Fn. 28), S. 28 ff.; Zastrow, H.-J. in: Medien-Info der DPoIG, Fachverband Bundespolizei vom 27.11.2000, S. 1: „Die Gesetz-und Rechtmäßigkeit, insbesondere die Einhaltung der datenschutzrechtlichen Bestimmungen ist zumindest sehr fragwürdig. Sollte es zu gemeinsamen Streifen mit jeweils einem Mitarbeiter von BGS und BSG, zu Mitfahrten von Mitarbeitern des BSG in BGS-Dienstfahrzeugen oder zur Erstellung gemeinsamer Lagebilder kommen, werde ich diese Maßnahmen juristisch prüfen lassen.“Google Scholar
Zastrow (Bundesvorstandsmitglied der Deutschen Polizeigewerkschaft im Deutschen Beamten Bund und zuständig für den Bundesgrenzschutz), ebd.: „Die tatsächliche polizeiliche Wirkung werde halbiert und die persönliche Gefährdung verdoppelt.“Google Scholar
Dicke, a.a.O. (Fn. 28), S. 28 (29 f.); ebenso Gusy, C., VerwArch 92 (2001), S. 344 (354).Google Scholar
Dicke, a.a.O. (Fn. 28), S. 28 (31); ebenso Freiberg, K. in: Neue Osnabrücker Zeitung vom 15.1.2001: „Dammbruch in der öffentlichen Sicherheit“, weil die Grenzen zwischen hoheitlichen und privaten Aufgaben „völlig verwischt werden”. In demselben Gespräch bat Freiberg zugleich die Datenschutzbeauftragten des Bundes und der Lander, diesen „eben so einmaligen wie ungeheuerlichen Vertrag“ auf seine Rechtmäßigkeit zu überprüfen.Google Scholar
Der Spiegel 2/2001 vom 8.1.2001, S. 21.Google Scholar
Nitz, G.: Private und öffentliche Sicherheit, 2000, S. 543 ff.; Gramm, C.: Schranken der Personalprivatisierung bei der inneren Sicherheit. Zugleich ein Beitrag zur Rechtsdogmatik des Art. 33 Abs. 4 GG, in: VerwArch 1999, S. 329 (345 f.); Weichert, T.: Datenschutz bei privaten Sicherheitsdiensten - und Polizei, in: DP 1994, S. 313 (315 ff.); Peilert, A.: Police Private Partnership. Rechtliche Vorgaben und tatsächliche Möglichkeiten für das Zusammenwirken von Sicherheitsbehörden und Sicherheitsgewerbe, in: DVBI. 1999, S. 282 (287 f.).Google Scholar
Anforderungen an den Objektsicherungsdienst und an Objektsicherungsbeauftragte in kemtechnischen Anlagen der Sicherheitskategorie I ¡ª Bek. d. BMI vom 8.4.1986 ¡ª RS 17 ¡ª 513 143/20.1 -, GMBI. 1986/Nr. 14, S. 244; dazu Ochs, R. in: Glavic, a.a.O. (Fn. 11), S. 691.Google Scholar
Berliner Beauftragter flr Datenschutz und Akteneinsicht (Hg.), Jahresbericht 1999, 2000, S. 127.Google Scholar
Pitschas, R.: „Sicherheitspartnerschaften“ der Polizei und Datenschutz, in: DVBI. 2000, S. 1805 (1813); im Ergebnis ebenso: Kube, E.: Privates Sicherungsgewerbe im Aufwind? Zum Beitrag Privater an der Inneren Sicherheit, in: Kriminalistik (Kri) 2001, S. 458 (462).Google Scholar
Vgl etwa die Einschätzung von Nitz, a.a.O. (Fn. 34), S. 113 f.Google Scholar
Der Begriff geht auf Stober, R.: Staatliches Gewaltmonopol und privates Sicherheitsgewerbe ¡ª Plädoyer für eine Police-Private-Partnership, in: NJW 1997, S. 889 ff zurück; für die Verwendung als Sammelbegriff für die verschiedenen Erscheinungsformen der Zusammenarbeit von Polizei und Privaten: Weiner, B.: Privatisierung von staatlichen Sicherheitsaufgaben, 2001, S. 83; Ders., Privatisierung - Was meint das eigentlich? Versuch der Entwirrung einer terminologischen Vielfalt, in: Kri 2001, S. 317 (319).Google Scholar
Vgl. Hoffmann-Riem, a.a.O. (Fn. 7). S. 277 ff. als grundlegender und provokativer Ausgangspunkt der Diskussion.Google Scholar
Kämmerer, a.a.O. (Fn. 27), S. 407; Götz, V. in: Isensee, J./Kirchhof, P. (Hg.), Handbuch des Staatsrechts der Bundesrepublik Deutschland, Band III (Das Handeln des Staates), 1988, ¡ì 79 Rdnr. 32; Czepluch, W. in: Glavic a.a.O. (Fn. 5), S. 182; Rupprecht, R. in: Weiß, R./Plate, M. (Hg.), Privatisierung von polizeilichen Aufgaben, Beiträge zum Workshop des Bundeskriminalamtes über das Forschungsprojekt „Möglichkeiten der Privatisierung von Aufgabenfeldern der Polizei mit Auswirkungen auf das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung“ am 26. und 27. Oktober 1995, BKA-Forschungsreihe Band 41, Wiesbaden 1996, S. 45 (46); Kanther, M., in: Polizei-heute 1996, 204 (205); Pitschas, a.a.O. (Fn. 6), S. 393 (398); Ders. in: Weiß/Plate, a.a.O. (Fn. 41), S. 35 (36); Stober, a.a.O. (Fn. 39), S. 889 (893); Ders.: Police-Private-Partnership aus juristischer Sicht, in: DÖV 2000, S. 261 (265); Stümper, A.: Normatives TAKE OFF: ein neuer Begriff für eine neue Entwicklung, in: DP 1995, S. 125 (129).Google Scholar
Gramm, a.a.O. (Fn. 34), S. 329 (330); Lorse, J.: 1st die Bundeswehr privatisierbar? Rechtliche Gestaltungsmöglichkeiten des Reformprozesses, in: Recht im Amt (RiA) 2002, S. 16 (24); grundlegend hierzu: Hermes, G.: Staatliche Infrastrukturverantwortung, 1998, S. 337.Google Scholar
Gusy, a.a.O. (Fn. 8), S. 573 (583).Google Scholar
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Stober, a.a.O. (Fn. 3) in: GewArch 1997, S. 217 (218).Google Scholar
Der Begriff stammt aus einem anderen, von Privatisierungstendenzen stark betroffenen Bereich, nämlich dem Rundfunkwesen; vgl. etwa BVerfGE 73, S. 118 ff.; 74, S. 297 ff.; Bay-VGH, BayVBI. 1990, S. 179 ff.Google Scholar
Deger, J./Eckstein, C./Nachbaur, A.: Verfassungsrecht mit Europarecht für die Polizei, 2000, S. 87; Stober, R.: Allgemeines Wirtschaftsverwaltungsrecht, 12. Aufl. 2000, ¡ì 40 I; Weiner, a.a.O. (Fn. 39), S. 72; Ders., DSD 3/2000, S. 21 (22); Gusy, C./Lührmann, O.: Rechtliche Grenzen des Einsatzes privater Sicherheitsdienste im Strafvollzug, in: Strafverteidiger (StV) 2001, S. 46; Lange, M.: Privatisierungspotentiale im Strafvollzug, in: DÖV 2001, S. 898 (900).Google Scholar
Stelkens, P./Schmitz, H. in: Stelkens, P./Bonk, H. J./Sachs, M. (Hg.), Verwaltungsverfahrensgesetz, Kommentar, 6. Aufl. 2001, ¡ì 1 Rdnr. 231; Wolff, H. J./Bachof, 0./Stober, R.: Verwaltungsrecht 11, 1987, ¡ì 104 Rdnr. 6.Google Scholar
Pieroth, B. in: Jarass, H. D./Pieroth, B.: Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland, Kommentar, 6. Aufl. 2002, Art. 33 Rdnr. 31; Bracher, C.: Gefahrenabwehr durch Private, 1987, S. 70; Brohm, W.: Strukturen der Wirtschaftsverwaltung, 1969, S. 215.Google Scholar
Lübbe-Wolff, G. in: Dreier, H., Grundgesetz-Kommentar, Band Il (Artikel 20–82), 1998, Art. 33 Rdnr. 62; Gramm, C.: Privatisierung und notwendige Staatsaufgaben, 2001, S.436; Haug, Volker: Funktionsvorbehalt und Berufsbeamtentum als Privatisierungsschranken, in: Neue Zeitschrift für Verwaltungsrecht (NVwZ) 1999, S. 816 (818 f.).Google Scholar
Lange, a.a.O. (Fn. 47), S. 898 (902).Google Scholar
Ossenbühl, F.: Eigensicherung und hoheitliche Gefahrenabwehr, 1981, S. 36 f.; Waechter, K.: Die Organisation der Verkehrsüberwachung. Auch zur Auslegung des Art. 33 IV GG, in: Neue Zeitschrift für Verkehrsrecht (NZV) 1997, S. 329 (330 ff.).Google Scholar
Rengeling, H.-W.: Erfüllung staatlicher Aufgaben durch Private, 1986, S. 44 f.Google Scholar
Vgl. BVerwGE 95, S. 188 (197); Beinhofer, P.: Brauchen wir ein Gesetz über private Sicherheitsdienste? Zur gegenwärtigen Diskussion um den rechtlichen Standort des Bewachungsgewerbes, in: BayVBI. 1997, S.481 (482); Pitschas, a.a.O. (Fn. 41), S. 35 (38); Kämmerer, J. A.: Verfassungstaat auf Diät? Typologie, Determinanten und Folgen der Privatisierung aus verfassungs-und gemeinschaftsrechtlicher Sicht, in: Juristenzeitung (JZ) 1996, S. 1042 (1048); Stober, a.a.O. (Fn. 39), S. 889 (893); Ders., a.a.O. (Fn. 6), S. 261 (265); Ders., Private Sicherheitsdienste als Dienstleiter für die öffentliche Sicherheit?, in: ZRP 2001, S. 260 (261).Google Scholar
Kämmerer, a.a.O. (Fn. 27), S. 407.Google Scholar
Battis, U.: Allgemeines Verwaltungsrecht, 2. Aufl., München 1997, S. 70; Maurer, H.: Allgemeines Verwaltungsrecht, 13. Aufl., München 2001, ¡ì 23 Rdnr. 60; Kunert, O.: Vergaberecht und öffentliches Recht, Köln 2003, S. 37 f.; sehr ausführlich und instruktiv zum Begriff des Verwaltungshelfers: Lange, a.a.O. (Fn. 47), S. 898 (900).Google Scholar
Vgl. Weiner, a.a.O. (Fn. 39), S. 75; Gusy/Lührmann, a.a.O. (Fn. 47), S. 46; Gramm, a.a.O. (Fn. 34), S. 329 (346): „nach exakter Anweisung“.Google Scholar
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Ebenso Peine, F.-J.: Grenzen der Privatisierung ¡ª verwaltungsrechtliche Aspekte, in: DOV 1997, S. 353 (357 f.).Google Scholar
Siehe dazu: Vereinbarung über eine Ordnungspartnerschaft BMI/DB AG (Fn. 20), Anlage 2, Nr. 4: „Bei der Durchführung gemeinsamer Schwerpunkteinsätze und Streifen wird die Führungsverantwortlichkeit durch den BGS wahrgenommen,chwr(133)“.Google Scholar
Allgemein und sehr instruktiv zu dieser Voraussetzung für die Verfassungsmäßigkeit des Zusammenwirkens von Polizei und privaten Sicherheitsdiensten: Nitz, a.a.O. (Fn. 34), S. 545.Google Scholar
Nitz, a.a.O. (Fn. 34), S. 544 f.Google Scholar
Vgl. etwa ¡ì 1 Abs. 4 BGSG: „Der Schutz privater Rechte obliegt dem Bundesgrenzschutz im Rahmen seiner Aufgaben nur dann, wenn gerichtlicher Schutz nicht rechtzeitig zu erlangen ist und ohne Hilfe des Bundesgrenzschutzes die Verwirklichung des Rechts vereitelt oder wesentlich erschwert würde.“ Diese Regelung entspricht sinngemäß dem ¡ì I Abs. 2 MEPoIG.Google Scholar
BVerfGE 97, S. 198 (222 f.).Google Scholar
Aus den zahlreichen Nachweisen zum Streit über die Anwendbarkeit der Jedermannrechte auf die Fälle der professionellen Nothilfe s. nur bejahend: Most!, M.: Die staatliche Garantie für die öffentliche Sicherheit und Ordnung, Tübingen 2002, S. 303; vemeinend der grundlegende Beitrag von Hoffmann-Riem, a.a.O. (Fn. 7), S. 277 (282 ff.).Google Scholar
Siehe dazu aber von Danwitz, K.-S.: Private Wachleute - die neuen Hüter von Sicherheit und Ordnung im öffentlichen Raum, in: Kritische Vierteljahresschrift für Gesetzgebung und Rechtswissenschaft (KritV) 2002, S. 347 (365): „Das Notwehrrecht begründet keine Erlaubnis für private Wachleute zur Streifentätigkeit im öffentlichen Raum. Der Aspekt genuin staatlicher Aufgabenwahrnehmung im Bereich der Gefahrenabwehr sowie der Eingriffscharakter der privaten Streifen, die das allgemeine Persönlichkeitsrecht verletzen, verbieten vielmehr die Streifentäigkeit“.Google Scholar
Kühl, K. in: Lackner, K./Kühl, K.: Strafgesetzbuch mit Erläuterungen, 24. Aufl., München 2001, ¡ì 32 Rdnr. 11a; Lenckner, T./Perron, W. in: Schänke, A./Schröder, H., Strafgesetzbuch, Kommentar, 26. Aufl., München 2001, ¡ì 32 Rdnr. 41; Tröndle, H./Fischer, T.: Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 50. Aufl., München 2001, ¡ì 32 Rdnr. 16d; Götz, a.a.O. (Fn. 41), ¡ì 79 Rdnr. 32; Hermanns, J. in: Stober, R. (Hg.), Jahrbuch des Sicherheitsgewerberechts 2001, Köln 2001, S.93 (100); Kunz, K.-L.: Die organisierte Nothilfe. Möglichkeiten und Grenzen der Inanspruchnahme von Notrechten durch gewerbliche Sicherheitsunternehmen und „Bürgerwehren“, in: ZStW 95 (1983), S. 973 (989); Schallstein, F.: Die strafrechtlichen Notrechte des Staates, in: Stree, W./Lenckner, T./Cramer, P./Eser, A. (Hg.), Gedächtnisschrift für Horst Schröder, München 1978., 1978, S. 97 (99).Google Scholar
Kühl, K. in: Lackner/Kühl, a.a.O. (Fn. 67), ¡ì 32 Rdnr. l la; Burr, C.: Notwehr und staatliches Gewaltmonopol, in: Juristische Rundschau (JR) 1996, S. 230 (231 f.); Geilen, G.: in: Jura 1981, S. 308 (316); Schulte, M.: Gefahrenabwehr durch private Sicherheitskräfte im Lichte des staatlichen Gewaltmonopols, in: DVBI. 1995, S. 130 (133); a. A.: Seebode, M. in: Schlächter, E./Laubenthal, K. (Hg.), Recht und Kriminalistik. Festschrift für Friedrich-Wilhelm Krause, Köln 1990, S. 375 (388 ff.).Google Scholar
BGH, NJW 1979, S. 2053 (2054); Hirsch, H. J. in: Jahnke, B./Laufhütte, H. W./Odersky, W. (Hg.), Strafgesetzbuch ¡ª Leipziger Kommentar zum Strafgesetzbuch, Großkommentar, 2. Band, 10. Aufl. 1985, ¡ì 34 Rdnr. 52; Amelung, K./Schall, H.: Zum Einsatz von Polizeispitzeln: Hausfriedensbruch und Notstandsrechtfertigung, Wohnungsgrundrecht und Durchsuchungsbefugnis ¡ª OLG München, DVBI 1973, 221, in: JuS 1975, S. 565 (569).Google Scholar
VG München, Urteil vom 11.1.1995 ¡ª M 7 K 94.952 (unveröffentlicht); siehe dazu Bericht in: SZ vom 8.6.1995, S. 45; ebenso: Meyer-Goßner, L.: Strafprozessordnung, Gerichtsverfassungsgesetz, Nebengesetze und ergänzende Bestimmungen, Kommentar, 46. Aufl., München 2003, ¡ì 127 Rdnr. 7; Pfeiffer, G. (Hg.): Strafprozessordnung und Gerichtsverfassungsgesetz, Kommentar, 4. Aufl., München 2002, ¡ì 127 Rdnr. 4; von Danwitz, a.a.O. (Fn. 66), S. 347 (365); Peilert, A.: Das Recht des Auskunftei-und Detekteigewerbes, Berlin 1996, S. 487 f.Google Scholar
Siehe dazu den Wortlaut des ¡ì229 BGB: „chwr(133) wenn obrigkeitliche Hilfe nicht rechtzeitig zu erlangen istchwr(133)“; zum Vorrang polizeilichen Tätigwerdens vgl.: Heinrichs, H.: in: Palandt, Otto, Bürgerliches Gesetzbuch, 62. Aufl., München 2003, ¡ì 229 Rdnr. 4; Buess, Peter: Private Sicherheitsdienste. Zur Tätigkeit freier Unternehmer auf dem Gebiet der öffentlichen Sicherheit und Ordnung, Stuttgart 1997, S. 143; Paulick, A. in: Olschok, H. (Hg.), Unternehmenshandbuch Wach-und Sicherheitsgewerbe, Köln 1999, S. 91 (Rdnr. C 96).Google Scholar
Instruktiv dazu: VGH Bad.-Württ., VBIBW 1994, S. 107.Google Scholar
BGHSt 39, S. 133 (137); Lenckner/Perron, a.a.O. (Fn. 67) ¡ì 32 Rdnr. 41; Burr, a.a.O. (Fn. 68), S. 230 (232).Google Scholar
Vgl. zu Fallbeispielen: Glavic,a.a.O. (Fn. 5), S. 893; Schulte, a.a.O. (Fn. 68), S. 130 (135); FAZ-Verlagsbeilage „Kommunale Dienstleistungen“ vom 18.11.1997, S. B7.Google Scholar
Götz, a.a.O. (Fn. 41), S. 39 (42).Google Scholar
Vgl. Knoke, T.: in: Archiv des öffentlichen Rechts (AöR) 1969, S. 388 (395); so aber auch Samson, E.: in: Rudolphi, H.-J./Horn, E./Samson, E./Schreiber, H.-L. (Hg.), Systematischer Kommentar zum Strafgesetzbuch, Frankfurt/M., 24. Lieferung März 1995, ¡ì 32 Rdnrn. 60 f.; Günther, H.-L. in: Systematischer Kommentar zum Strafgesetzbuch, 36. Lie ferung April 2001, ¡ì 32 Rdnr. 16; siehe auch Riegel, R. in: NVwZ 1985, 639 (640) (Strafe entfällt, aber Polizeiwidrigkeit bleibt bestehen); Lerche, P.: Der gezielte tödliche Schuss nach künftigem einheitlichem Polizeirecht ¡ª zum Verhältnis hoheitlicher Eingriffsbefugnisse zu den allgemeinen Notrechten, in: Kipp, H./Mayer, F./Steinkamm, A. (Hg.), Um Recht und Freiheit. Festschrift für Friedrich August Freiherr von der Heydte zur Vollendung des 70. Lebensjahres, 2 Bde., Berlin 1977, Teil II, S. 1033 (1042 f.) (¡ì 32 StGB nur einschlägig, wenn kein innerer Zusammenhang zur Wahrnehmung der hoheitlichen Aufgabe besteht); a. A. die überwiegende strafrechtliche Literatur, vgl. nur Lange, R. in: NJW 1978, S. 784 ff.Google Scholar
Götz, a.a.O. (Fn. 41), S. 39 (42); Schulte, a.a.O. (Fn. 68), S. 130 (135).Google Scholar
Schenkelberg, in: Streife 3/1995, S. 10 (11).Google Scholar
So ausdrücklich: Gola, P./Schomerus, R.: Bundesdatenschutzgesetz mit Erläuterungen, (BDSG), Kommentar, 6. Aufl., München 1997, ¡ì 1 l Anm. 1.1; ebenso Auernhammer, H.: Bundesdatenschutzgesetz, 3. Aufl., Köln 1993, ¡ì 11 Rdnr. 10; Bergmann, L./Möhrle, R./Herb, A.: Datenschutzrecht, Stuttgart, Stand: Oktober 1996, ¡ì 11 Rdnr. 22. Vgl. dazu auch ¡ì 1 Abs. 3 S. 1 BDSG, nach dem andere bundesrechtliche Geheimhaltungspflichten den Vorschriften des Bundesdatenschutzgesetzes vorgehen.Google Scholar
Bergmann/Möhrle/Herb, a.a.O. (Fn. 80), ¡ì 11 Rdnm. 7 f.; Gola/Schomerus, a.a.O. (Fn. 80), ¡ì 11 Anm. 1.2, 2.2; Büllesbach, A.: Datenschutz bei Data Warehouse und Data Mining, in: Computer und Recht (CR) 2000, S. 544 (551); Wächter, M.: Rechtliche Grundstrukturen der Datenverarbeitung im Auftrag, in: CR 1991, S. 333.Google Scholar
Fasbender, G.: Schwachstellen der Informationsverarbeitung durch Dritte. Vortrag von Gerd Fasbender auf der 17. Datenschutzfachtagung (DAFTA), in: Recht der Datenverarbeitung (RDV) 1994, S. 12 (13); allgemein für jede Art der Übermittlung an nichtöffentliche Stellen: Gola/Schomerus, a.a.O. (Fn. 80), ¡ì 16 Anm. 3.1.Google Scholar
Überzeugend: Brauser-Jung, a.a.O. (Fn. 67), S. 55 (89).Google Scholar
Richtlinie 95/46/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 24.10.1995 zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten und zum freien Datenverkehr, Abl. EG L Nr. 281 vom 23.11.1995, S. 31 ff.Google Scholar
Zum Begriff der Datenerhebung: Peilert, A.: Die Umsetzung der Europäischen Datenschutzrichtlinie im Gesetzentwurf zur Änderung des Bundesdatenschutzgesetzes und anderer Gesetze (Rechtsgutachten), S. 48 ff.Google Scholar
Peilert, a.a.O. (Fn. 34), S. 282 (288).Google Scholar
Vgl. etwa ¡ì¡ì 26 Abs. I S. 3, 24 Abs. 4, 16 Abs. 1 Nr. 2 PoIG NW.Google Scholar
¡ì¡ì 33 Abs. 2, 32 Abs. 4 BGSG.Google Scholar
Wörtlich übernommen in: ¡ì 43 Abs. 3 VGPoIG Bbg; ¡ì 43 SächsPAG; ¡ì 41 Abs. 3 Thür- PAG; ähnlich: ¡ì 23 Abs. 1 IiSOG; ¡ì 28 Abs. 1 SOG LSA.Google Scholar
Vgl. ¡ì 61 BBG und die dem ¡ì 39 BRRG nachgebildeten landesrechtlichen Vorschriften: ¡ì 79 LBG (BW); Art. 69 BayBG; ¡ì 26 BeLBG; ¡ì 25 BbgLBG; ¡ì 61 BremLBG; ¡ì 65 HmbBG; ¡ì 75 HBG; ¡ì 64 LBG M-V; ¡ì 68 NBG; ¡ì 64 LBG (NW); ¡ì 70 rhpfLBG; ¡ì 75 SBG; ¡ì 78 sachsBG; ¡ì 61 BGLSA; ¡ì 77 schlhBG; ¡ì 62 ThürBG.Google Scholar
Vereinbarung Ober eine Ordnungspartnerschaft BMI/DB AG (Fn. 20), Anlage 2, Nr. 2.Google Scholar
Dicke, a.a.O. (Fn. 28), S. 28 (31).Google Scholar
Dicke, a.a.O. (Fn. 28), S. 28 (29). Die oben geschilderte Vorgehensweise wurde bereits bei der Durchführung gemischter Streifen im öffentlichen Personennahverkehr festgestellt; vgl. Jungk, F. in: Stober, R. (Hg.), Der Beitrag des Sicherheitsgewerbes zur Kriminalprävention, Köln 2003, S. 137 (144).Google Scholar
Siehe dazu Jungk, a.a.O. (Fn. 93), S. 137 (144).Google Scholar
Pitschas, R.: Polizei und Sicherheitsgewerbe, Rechtsgutachten zu verfassungs-und verwaltungsrechtlichen Aspekten der Aufgabenverteilung zwischen Polizei und privaten Sicherheitsunternehmen, 2000, S. 191.Google Scholar
Pitschas, a.a.O. (Fn. 37), S. 1805 (1813).Google Scholar
Stober, R. in: Ders. (Hg.), Empfiehlt es sich, das Recht des Privaten Sicherheitsgewerbes zu kodifizieren?, Tagungsband zum 1. Hamburger Sicherheitsgewerberechtstag, 2000, S. I (4): „Scheibchenweiser Abschied vom Aufgaben-und Befugnisgesetz“.Google Scholar
Auf Grund des Zeitdrucks bei der Umsetzung der Europäischen Datenschutzrichtlinie haben sich die Bundesregierung und die Koalitionsfraktionen auf ein zweistufiges Verfahren zur Änderung des Bundesdatenschutzgesetzes verständigt: Auf der ersten Stufe erfolgte die Anpassung des Bundesdatenschutzgesetzes an die Datenschutzrichtlinie, die zweite Stufe soll eine grundlegendere Neukonzeption des Bundesdatenschutzgesetzes beinhalten; vgl. hierzu: Bizer, Johann: Editorial: Reform überfällig, in: Datenschutz und Datensicherung (DuD) 2000, S. 2; Lorenz, D.: Die Novellierung des Bundesdatenschutzgesetzes in ihren Auswirkungen auf die Kirchen, in: DVBI. 2001, S. 428 (429); Mallmann, O.: Zum datenschutzrechtlichen Auskunftsanspruch des Betroffenen, in: GewArch 2000, S. 354; Tauss, J./Özdemir, C.: Umfassende Modernisierung des Datenschutzrechtes in zwei Stufen, in: RDV 2000, S. 143 (144); siehe dazu auch Simitis, Spiros: Auf dem Weg zu einem neuen Datenschutzkonzept. Die zweite Novellierungsstufe des BDSG, in: DuD 2000, S. 714: „Kaum je hat ein Gesetzgeber so unmissverständlich die Vergänglichkeit der eigenen Entscheidung ausgesprochen.“Google Scholar
Rossnagel, A./Pfitzmann, A./Garstka, H. (Gutachterausschuss „Modernisierung des Datenschutzrechts“), Gutachtendesign (Strukturpapier) „Modernisierung des Datenschutzrechts, insbesondere grundlegende Novellierung des Bundesdatenschutzgesetzes” vom 14.12. 2000, S. 2 ff.Google Scholar
Rossnagel, A./Pfitzmann, A./Garstka, H., Modernisierung des Datenschutzrechts, Gutachten im Auftrag des Bundesministeriums des Innern, Berlin, September 2001.Google Scholar
Rossnagel/Pfitzmann/Garstka, a.a.O. (Fn. 100), S. 77 ff.Google Scholar
Rossnagel/Pfitzmann/Garstka, a.a.O. (Fn. 100), S. 79.Google Scholar
Zum Begriff vgl. Burgi, a.a.O. (Fn. 10), S. 65 (76); verfassungsrechtliche Bedenken gegen ein solches „additives Tätigwerden“ bei: Burgi, ebd., S.89; im Ergebnis ebenso: Schnekenburger, Franz: Rechtsstellung und Aufgaben des Privaten Sicherheitsgewerbes, Köln 1999, S. 268.Google Scholar
Lange, M.: Privates Sicherheitsgewerbe in Europa, Eine rechtsvergleichende Studie unter Berücksichtigung grenzüberschreitender Aktivitäten und einer Harmonisierung des Sicherheitsgewerbes, Köln 2002, S. 41.Google Scholar
Schönleiter, U.: in: GewArch 2003, S. 1 (2).Google Scholar
BTDrucks 14/8386, S. 11, 14 zu Nr. 1.1.4.Google Scholar
Jaeger, a.a.O. (Fn. 4), S. 474 (475); Stellungnahme des Bundesverbandes Deutscher Wach-und Sicherheitsunternehmen, DSD 4/2002, S. 3 (4).Google Scholar
Für die Geltung des Verhältnismäßigkeitsgrundsatzes: Hueck, I. J.: Staatliche Polizei und private Sicherheitsdienste in den Vereinigten Staaten und Deutschland, in: Der Staat 1997, S. 211 (219 f.); ablehnend: Möstl, a.a.O. (Fn. 65), S. 305; Brauser-Jung, a.a.O. (Fn. 67), S. 55 (77 f.).Google Scholar
BGBl 2002 1, S. 361; zur Entstehung der Vorschrift siehe unter anderem den Gesetzentwurf der Bundesregierung (BT-Drucks 14/7386), die Stellungnahme des Bundesrates (BR-Drucks 920/01) und die Beratungen im Plenum des Deutschen Bundestages (Plenarprotokolle 14/207, 14/209).Google Scholar
Zur Belieheneneigenschaft des verantwortlichen Luftfahrzeugführers siehe: Heesen, D./Google Scholar
Hönle, J./Peilert, A.: Bundesgrenzschutzgesetz, Verwaltungs-Vollstreckungsgesetz, Gesetz über den unmittelbaren Zwang, Ktr., 4. Aufl., Hilden/Rhld. 2002, ¡ì 4a Rdnr. 15, 20. I l l BT-Drucks 14/7386, S. 45.Google Scholar
Begriff bei: Kammerer, a.a.O. (Fn. 27), S. 398.Google Scholar
Abs. 5 BGSG: „Die dem Bundesgrenzschutz obliegenden Aufgaben der Gefahrenabwehr umfassen auch die Verhütung von Straftaten nach Maßgabe dieses Gesetzes.“Google Scholar
Peilert A. (2003) Rechtliche Parameter der Ordnungspartnerschaft zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Bahn AG. In: Möllers M.H.W., van Ooyen R.C., Spohrer HT. (eds) Die Polizei des Bundes in der rechtsstaatlichen pluralistischen Demokratie. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden
DOI https://doi.org/10.1007/978-3-663-09758-7_10