Source: https://www.wko.at/service/kollektivvertrag/KV-ArbeiterInnen-Hafner-Platten-Fliesenleger-2016.html
Timestamp: 2019-04-26 13:55:39
Document Index: 25055836

Matched Legal Cases: ['§ 6', '§ 12', '§ 8', '§ 6', '§ 82', '§ 99', '§ 15', '§ 18', '§ 7']

Kollektivvertrag für ArbeiterInnen des Hafner-, Platten- und Fliesenlegergewerbes - Stand 1.5.2016 - WKO.at
Kollektivvertrag für ArbeiterInnen des Hafner-, Platten- und Fliesenlegergewerbes - Stand 1.5.2016
Kollektivvertrag für Arbeiterinnen der Hafner-, Platten- und Fliesenleger und Keramiker - Stand 1.5.2016
abgeschlossen zwischen der Bundesinnung der Hafner, Platten- und Fliesenleger und Keramiker einerseits
Ausgabe des Kollektivvertrages für Hafner-, Platten- und Fliesenlegergewerbe vom 1. April 2004 und seinen Änderungen bis 1. Mai 2016.
§ 6 A Lehrlinge – Qualitätsprämie
§ 12 Aufnahme von Arbeitern
a) räumlich: für die Republik Österreich.
b) fachlich: für alle Mitgliedsbetriebe der Bundesinnung der Hafner, Platten- und Fliesenleger und Keramiker.
Dieser Kollektivvertrag tritt in vorliegender Fassung am 1. Mai 2004[1] für Burgenland, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark, Tirol, Vorarlberg und am 1. Juli 2004 für Wien und Kärnten in Kraft und gilt auf unbestimmte Zeit.
1. a) Die wöchentliche Normalarbeitszeit beträgt für alle Arbeitnehmer 39 Stunden[2].
b) Die Aufteilung der wöchentlichen Arbeitszeit erfolgt zwischen Betriebsleitung, Betriebsrat und Arbeitnehmer.
c) Die wöchentliche Arbeitszeit soll in der Regel auf nicht weniger als auf fünf aufeinanderfolgende Werktage aufgeteilt werden. In Betrieben, in denen derzeit die Fünftagewoche besteht, kann davon nur im Einvernehmen zwischen Betriebsleitung und Betriebsrat bzw. Arbeitnehmer abgegangen werden.
3. Eine Verkürzung der Normalarbeitszeit kann nur im Einvernehmen zwischen Arbeitgeber und Betriebsrat bzw. in Betrieben ohne Betriebsrat schriftlich mit dem Arbeitnehmer vorgenommen werden.
Die Arbeitszeit darf jedoch nicht weniger als 32 Stunden in der Woche betragen.
Der Karfreitag gilt im Sinne des Arbeitsruhegesetzes – ARG – BGBl. Nr. 144/83, als Feiertag für die Angehörigen der evangelischen Kirchen AB und HB, der Altkatholischen Kirche und der Methodistenkirche.
Als regelmäßiges Entgelt gilt das Entgelt, das dem Arbeitnehmer für die Arbeit gebührt, die er nach der für den Betrieb geltenden Arbeitszeiteinteilung an dem Tag, auf den der Feiertag fällt, zu leisten hätte, wenn dieser Tag ein Werktag wäre. Bei Akkordarbeitern ist das regelmäßige Entgelt nach dem Durchschnitt der letzten 13 Wochen unter Ausscheidung nur ausnahmsweise geleisteter Arbeit zu bemessen. Wird auf Grund geltender Ausnahmebestimmungen an einem gesetzlichen Feiertag gearbeitet, so gebührt dem Arbeitnehmer außer dem regelmäßigen Entgelt auch noch das auf die geleistete Arbeit entfallende Entgelt ohne jeden Zuschlag. Übersteigt die an einem gesetzlichen Feiertag geleistete Arbeit die für den betreffenden Wochentag festgesetzte Normalarbeitszeit, so gebührt für diese Überstunden ein Zuschlag von 100 Prozent.
3. Arbeitnehmer, die außerhalb der Normalarbeitszeit ein vom Arbeitgeber zur Verfügung gestelltes Mannschaftstransportfahrzeug zum Zweck der Beförderung anderer Arbeitnehmer zu oder von auswärtigen Arbeitsstellen (Baustellen) lenken, um dort die eigentliche Arbeitsleistung zu erbringen, haben für die Dauer des Lenkens des Fahrzeuges Anspruch auf eine Lenkzeitvergütung in Höhe von € 10,52 pro Stunde. Die Lenkzeit ist nach der Fahrzeit, in der der Lenker neben sich noch mindestens einen weiteren Arbeitnehmer befördert, zu bemessen. Abweichend von Ziffer 5 ist eine pauschalierte Regelung hiefür zulässig. Diese Zeiten sind beim Anspruch auf Taggeld zu berücksichtigen.
Die Lenkzeitvergütung wird jeweils zum Wirksamkeitsbeginn einer kollektivvertraglichen Lohnerhöhung im Ausmaß der Erhöhung der Kollektivvertragslöhne angehoben.
4. Für die Mitgliedsbetriebe der Landesinnung Burgenland der Hafner, Platten- und Fliesenleger und Keramiker beträgt die Lenkzeitvergütung abweichend von Ziffer 3 € 7,00 pro Stunde.
Dieser Betrag wird in zwei Etappen auf den Betrag der Ziffer 3 erhöht, welcher jeweils zum Geltungsbeginn einer Kollektivvertragserhöhung verlautbart wird.
5. Die Abgeltung von Zeitzuschlägen, Erschwerniszuschlägen, Wegegeld, Unterkunftsgeld oder Auslöse usw. durch erhöhten Lohn oder erhöhte Akkordsätze ist unzulässig.
6. Arbeitnehmer, die eine Vorlehre im Sinne des § 8b Berufsausbildungsgesetz absolvieren, erhalten im ersten, zweiten, dritten Vorlehrjahr die entsprechende Entlohnung wie Lehrlinge im ersten, zweiten bzw. im dritten Lehrjahr. Zeiten einer vorangegangen Vorlehre im selben Beruf sind für die Höhe der Entlohnung anzurechnen.
Für Reisezeiten außerhalb der Normalarbeitszeit gebührt keine Vergütung des Zeitaufwandes. § 6 Ziff. 3 bleibt davon unberührt.[3]
b) Das Taggeld beträgt € 26,40 sofern der Arbeitnehmer nicht täglich zu seiner Wohnung bzw. seiner Betriebsstätte zurückkehrt.
b) Das Taggeld beträgt
2,7 KV-Stundenlöhne des Facharbeiters im 1. Verwendungsjahr
sofern der Arbeitnehmer nicht täglich zu seiner Wohnung bzw. seiner Betriebsstätte zurückkehrt.
Bei Arbeiten in Entfernungen von mehr als 120 km haben die Arbeitnehmer nach jeweils 4 Wochen ununterbrochener Beschäftigung Anspruch auf eine Heimfahrt zum Dienstort.
Bei der Heimfahrt gebühren die Fahrkosten für die Hin- und Rückfahrt für das vom Arbeitgeber zu bestimmende Verkehrsmittel sowie das Taggeld für 2 Kalendertage. Für die Heimfahrt über 120 km gebührt eine unbezahlte Freizeit von 4 Kalendertagen (96 Stunden).
Bei einer Entfernung unter 120 km gebühren nach einer ununterbrochenen Abwesenheit vom Dienstort in der Dauer von jeweils 3 Wochen, Fahrtkosten für eine Hin- und Rückreise zum/vom Dienstort, ohne sonstige Vergütung und ohne zusätzliche unbezahlte Freizeit.
Der Entgeltanspruch bei Erkrankung und Arbeitsunfall ist im Entgeltfortzahlungsgesetz (BGBl.NR. 399/1974) in der jeweils geltenden Fassung geregelt und anzuwenden.
a) Bei Teilnahme an der Beerdigung der unter Ziffer 1 genannten Angehörigen, auch soweit sie nicht in der Hausgemeinschaft lebten, ferner bei Beerdigung der Geschwister und Schwiegereltern sowie sonstiger Familienmitglieder, die mit ihm im gemeinsamen Haushalt lebten,
c) bei Entbindung der Ehefrau bzw. der Lebensgefährtin,
d) bei plötzlicher schwerer Erkrankung der in der Hausgemeinschaft lebenden Familienmitglieder insoweit der Arzt bestätigt, dass die Anwesenheit zur vorläufigen Pflege erforderlich ist,
e) bei Übersiedlung einmal jährlich,
a) Bei Besuch des Arztes (ambulatorische Behandlung), sofern die Behandlung nachweislich nur während der Arbeitszeit erfolgen kann, bis zu einer Gesamtdauer von 40 Stunden innerhalb eines Jahres, gerechnet vom ersten Tage der Inanspruchnahme. Bei Inanspruchnahme der Gesundenuntersuchung höchstens 1 Arbeitstag im Rahmen der 40 Stunden im Jahr.
b) Bei Vorladungen zu Gerichten oder sonstigen Behörden, möglichst gegen vorherige Beibringung der Ladung, sofern keine Entschädigung vom Gericht bezahlt wird und der Arbeitnehmer nicht als Beschuldigter oder Partei in einem Zivilprozess geladen ist.
6. Bei Vorladung zur Musterung gebührt die notwendige Zeit, längstens jedoch zwei Arbeitstage.
7. Für die Ablegung der Lehrabschlussprüfung gebührt einmalig bezahlte Freizeit für die notwendige Zeit; maximal ein Arbeitstag.
8. Lehrlinge erhalten ab 1. Mai 2009 für den ersten Antritt zur Führerscheinprüfung der Klasse B bezahlte Freizeit für die erforderliche Zeit; maximal einen Arbeitstag.
9. Der Arbeitnehmer hat rechtzeitig beim Arbeitgeber oder dessen Stellvertreter um Arbeitsbefreiung nachzukommen. Ist dies nicht möglich, so ist spätestens am nächsten Arbeitstag der Grund der Verhinderung glaubhaft zu machen.
2. Der Arbeitnehmer behält den Anspruch auf vollen Lohn bei Arbeitsausfällen infolge Mangels an Roh- oder Betriebsstoffen (Strom, Kohle u. ä.), wenn der Arbeitsausfall in zwei zusammenhängenden Kalenderwochen nicht mehr als einen Arbeitstag (Arbeitsschicht) ausmacht.
bei einer Betriebszugehörigkeit bis zu 3 Jahren ......................3,5 Wochenlöhne
bei einer Betriebszugehörigkeit von mehr als 3 Jahren ...........4Wochenlöhne bzw.
wöchentliche Lehrlingsentschädigungen
6. Arbeitnehmer, die den Urlaubszuschuss für das laufende Kalenderjahr bereits erhalten haben, aber noch vor Ablauf des Kalenderjahres ausscheiden, haben den erhaltenen Urlaubszuschuss anteilmäßig - entsprechend dem Rest des Kalenderjahres - zurückzubezahlen, wenn sie selbst kündigen oder nach § 82 GewO (RGBI. Nr. 227 vom 20. Dezember 1859 in der derzeit gültigen Fassung) (ausgenommen lit. h.) entlassen werden oder ohne wichtigen Grund vorzeitig austreten.
Jede Neuaufnahme von Arbeitnehmern ist gemäß § 99 ArbVG dem Betriebsrat mitzuteilen.
Das Arbeitsverhältnis kann nur unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von 1 Woche jeweils zum Ende der Arbeitswoche gelöst werden. Bei einer Betriebszugehörigkeit von 10 Jahren beträgt die Kündigungsfrist zwei Wochen und bei einer Betriebszugehörigkeit von 20 Jahren drei Wochen. Die Dauer aller Arbeitsverhältnisse eines Arbeitnehmers beim selben Arbeitgeber werden für die Höhe der Kündigungsfrist zusammengerechnet, sofern jede einzelne Unterbrechung nicht länger als 120 Tage dauert. Wird auf Grund betrieblicher Regelung die Unterbrechung von 120 Tagen überschritten, gilt diese längere Unterbrechungsfrist.
Bei Lösung des Arbeitsverhältnisses durch Arbeitgeberkündigung beträgt die Freizeit des Arbeitnehmers 8 Stunden pro Woche unter Fortzahlung des Lohnes.
Beim Lösen des Arbeitsverhältnisses sind dem Arbeitnehmer die Papiere und der Lohn sofort auszufolgen.
Der Kündigungsschutz des § 15 Mutterschutzgesetz wird auf die Dauer des bundesgesetzlich geregelten Anspruches auf Kinderbetreuungsgeld erstreckt (idF BGBl I Nr. 103/2001).
kollektivvertraglicher Stundenlohn x 1,25 x 3,41 x 52,18 = anteiliges
Nach Lösung des Arbeitsverhältnisses sind Forderungen jeglicher Art spätestens binnen 6 Monaten vom Zeitpunkt der Lösung des Arbeitsverhältnisses bei sonstigem Verfall (Ausschluss) gerichtlich geltend zu machen
a) Der Kollektivvertrag über die GE II, Abfertigung – Pauschalabgeltung vom 1. Mai 1983.
b) Der Zusatzkollektivvertrag zum KV vom 1. Mai 1983 über die GE II und Abfertigung – Pauschalabgeltung und die Richtlinien für die GE II.
c) Der Kollektivvertrag vom 11. Mai 1988 betreffend Abfertigung in seiner geltenden Fassung.
d) Die Vereinbarung über Leiharbeit vom 30. April 1987.
Anhang gemäß § 18 RKV
Siehe Beilage Kollektivvertrag vom 26. April 2016 bzw. Kollektivvertrag vom 1. Juni 2016 (Auszüge hier abgedruckt)
Hafner-, Platten- und Fliesenlegergewerbe,
einschließlich Porzellanwarenerzeuger in Wien
Kollektivvertragslöhne mit Geltung ab 1. Mai 2016
Facharbeiter (*) nach dem 2. Verwendungsjahr 12,40
Facharbeiter (*) im 2. Verwendungsjahr 11,90
Facharbeiter (*) im 1. Verwendungsjahr 11,37
Qualifizierter Helfer 10,70
Helfer 10,37
(*) Hafner, Platten- und Fliesenleger
Lehrlinge im 1. Lehrjahr 3,15
Lehrlinge im 2. Lehrjahr 4,40
Lehrlinge im 3. Lehrjahr 5,36
Lehrlinge im 4. Lehrjahr 6,52
Die Spannengarantieklausel wird von 1. Mai 2016 bis 30. April 2017 ausgesetzt.
Die Differenz zwischen dem bis 30. April 2016 bezahlten und ab 1. Mai 2016
zu zahlenden Lohn muss - unabhängig von der Erhöhung des
kollektivvertraglichen Lohns – mindestens den in der Spalte a) genannten Euro-Betrag betragen.
Facharbeiter (*) nach dem 2. Verwendungsjahr 0,18
Facharbeiter (*) im 2. Verwendungsjahr 0,17
Facharbeiter (*) im 1. Verwendungsjahr 0,17
Qualifizierter Helfer 0,15
Helfer 0,15
d) Zur Schaffung eines bundeseinheitlichen Mindestlohnes wird beginnend mit 1. Mai 2016 der jeweilige Unterschiedsbetrag in den einzelnen Lohngruppen in 2 Etappen ausgeglichen. Somit wird ein zusätzlicher Ausgleichsbetrag zum zwischen der Bundesinnung der Hafner, Platten- und Fliesenleger und Keramiker und der Gewerkschaft Bau-Holz vereinbarten Erhöhungsprozentsatz hinzugerechnet, sodass mit 1.5.2017 der bundeseinheitliche Mindestlohn erreicht ist.
Facharbeiter (*) nach dem 2. Verwendungsjahr 12,86
Facharbeiter (*) im 2. Verwendungsjahr 12,22
Facharbeiter (*) im 1. Verwendungsjahr 11,54
Qualifizierter Helfer 10,94
Helfer 10,52
Helfer, die einem Fliesenleger, der im Akkord arbeitet, zugeteilt sind, erhalten einen Zuschlag von 18 Prozent (in der Steiermark 13 Prozent) auf ihren kollektivvertraglichen Stundenlohn. Diese Zulage gebührt so lange, als nicht ein neuer Akkordvertrag, der auch die Helfer in die Akkordsätze einbaut, in Wirksamkeit tritt.
Kat. Bezeichnung €
K1 Facharbeiter (*) n. d. 2. Verwendungsjahr 12,86 100%
K2 Facharbeiter (*) im 2. Verwendungsjahr 12,22 95%
K3 Facharbeiter (*) im 1. Verwendungsjahr mit LAP 11,57 90%
K4 Helfer und Arbeitnehmer ohne LAP 10,93 85%
LEHRLINGE ab 01.05.2016
Kat. Bezeichnung € Basis K1
K5 Lehrlinge im 1. Lehrjahr (*) 3,22 25%
K6 Lehrlinge im 2. Lehrjahr (*) 4,50 35%
K7 Lehrlinge im 3. Lehrjahr (*) 5,79 45%
K8 Doppellehre H/F 4. Lehrjahr 7,07 55%
Keramiker (Österreich ohne Kärnten)
Für alle Betriebe und selbständigen Betriebsabteilungen des keramischen Gewerbes, sofern sie sich ausschließlich mit der Erzeugung keramischer Gegenstände befassen (ausgenommen die Porzellanwarenerzeuger in Wien):
Facharbeiter nach dem 2. Verwendungsjahr 10,24
Facharbeiter im 2. Verwendungsjahr 9,38
Facharbeiter im 1. Verwendungsjahr 8,81
Qualifizierter Helfer 8,66
Helfer 8,17
Lehrlinge im 1. Lehrjahr 2,45
Lehrlinge im 2. Lehrjahr 3,28
Lehrlinge im 3. Lehrjahr 4,10
Keramiker (Kärnten)
Stundenlohn Basis: FA n.d. 2. Verwendungsjahr
Facharbeiter nach dem 2. Verwendungsjahr 10,24 100%
Facharbeiter im 2. Verwendungsjahr 9,73 95%
Facharbeiter im 1. Verwendungsjahr mit LAP 9,22 90%
Helfer und Arbeitnehmer ohne LAP 8,70 85%
Basis FA n.d. 2. Verwendungsjahr
Lehrlinge im 1. Lehrjahr 2,56 25%
Lehrlinge im 2. Lehrjahr 3,58 35%
Lehrlinge im 3. Lehrjahr 4,61 45%
b) Ferialarbeitnehmer, das sind solche, die nicht unter lit a) fallen und in Zeiten von Schulferien vorübergehend beschäftigt werden, erhalten eine Entlohnung in Höhe von 40 % des Facharbeiter im 1. Verwendungsjahr.
„Artikel IV - Übergangsbestimmungen
Mit Inkrafttreten dieses Kollektivvertrages tritt der Rahmenkollektivvertrag für das Keramische Gewerbe vom 30. April 1986, abgeschlossen zwischen der Bundesinnung der Hafner einerseits und dem Österreichischen Gewerkschaftsbund, Gewerkschaft der Bau- und Holzarbeiter, anderseits außer Kraft. Gleichzeitig treten sämtliche Landeskollektivverträge für das Keramische Gewerbe außer Kraft.
[1] Ausgabe des Kollektivvertrages für Hafner-, Platten- und Fliesenlegergewerbe vom 1. April 2004 und seinen Änderungen bis 1. Mai 2016.
[2] Für das Keramische Gewerbe siehe die Übergangsbestimmung in Anhang II
[3] Für Kärnten gilt:
„zu § 7 Reiseaufwandsentschädigung, Fahrtkosten und Fahrtzeitvergütung gilt der Punkt 2b aus der Bundes Vereinbarung vom 01. Mai 2016. Der Punkt gilt analog für die Laufzeit vom Bundesland Burgenland.“
Lohntafel der Hafner-, Platten- und Fliesenleger und Keramiker, ausgenommen Kärnten gültig ab 1.5.2016 PDF
Lohntafel der Hafner-, Platten- und Fliesenleger und Keramiker, ausgenommen Kärnten gültig ab 1.5.2017 PDF
Beilage zum Kollektivvertrag für Hafner-, Platten- und Fliesenleger und Keramiker, Lohnordnung gültig ab 1.5.2018
Informationen zum Kollektivvertragsabschluss der Hafner-, Platten- und Fliesenleger und Keramiker gültig ab 1.5.2016 PDF