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Timestamp: 2016-09-28 23:49:28
Document Index: 208714092

Matched Legal Cases: ['Art. 24', 'Art. 59', 'Art. 89', 'BGE', 'BGE', 'Art. 28', 'Art. 49', 'BGE', 'BGE', 'Art. 24', 'BGE', 'Art. 23', 'BGE', 'Art. 34', 'Art. 24', 'Art. 24', 'BGE', 'Art. 24', 'BGE', 'Art. 23', 'Art. 26', 'BGE', 'Art. 24', 'Art. 24', 'BGE', 'Art. 16', 'Art. 24', 'BGE', 'Art. 24', 'Art. 24', 'Art. 24', 'Art. 102']

9C_246/2016 (31.08.2016)
9C_246/2016 � � Urteil vom 31. August 2016
�A.________, vertreten durch F�rsprecher Marcel Aebi,
�B�loise-Sammelstiftung f�r die obligatorische berufliche Vorsorge, c/o Basler Versicherung AG,
Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 17. Februar 2016.
A.________ wurde mit Verf�gung der IV-Stelle des Kantons Aargau vom 12. November 2014 r�ckwirkend ab 1. Oktober 2013 gest�tzt auf einen Invalidit�tsgrad von 83 % eine ganze Invalidenrente samt Kinderrente zugesprochen. Die B�loise-Sammelstiftung f�r die obligatorische berufliche Vorsorge (nachfolgend: B�loise) anerkannte mit Schreiben vom 3. Dezember 2014 den Anspruch auf eine berufsvorsorgerechtliche Invalidenrente auf der Grundlage eines 100 %igen Invalidit�tsgrades im Erwerbsbereich ab dem 9. Oktober 2014, k�rzte die auszurichtenden Rentenleistungen indessen infolge �berentsch�digung.
Das Versicherungsgericht des Kantons Aargau trat auf die von A.________ gegen die Rentenverf�gung der IV-Stelle erhobene Beschwerde nicht ein (Entscheid vom 17. Februar 2016). Die B�loise war als betroffene Vorsorgeeinrichtung dem Verfahren beigeladen worden.
A.________ l�sst Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten f�hren und beantragen, in Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheids sei die Verf�gung der IV-Stelle vom 12. November 2014 insoweit aufzuheben, als ihm damit eine Restarbeitsf�higkeit "unterstellt" werde. Eventualiter sei festzustellen, dass keine Verwertbarkeit der Restarbeitsf�higkeit gegeben sei.
Die Vorinstanz ist auf die gegen die Verf�gung der IV-Stelle vom 12. November 2014 gerichtete Beschwerde, mit welcher beantragt wurde, es sei festzustellen, dass keine Restarbeitsf�higkeit mehr bestehe bzw. diese nicht verwertbar sei, nicht eingetreten. Als Begr�ndung wurde angef�hrt, es fehle hinsichtlich des invalidenversicherungsrechtlichen Prozesses an einem sch�tzenswerten Interesse des Beschwerdef�hrers an der Feststellung eines h�heren Invalidit�tsgrades. Was die �berentsch�digungsberechnung der B�loise bzw. deren Bemessung des zumutbarerweise erzielbaren Erwerbseinkommens im Sinne von Art. 24 Abs. 2 Satz 2 BVV 2 anbelange, basiere diese auf anderen Grunds�tzen und sei deshalb im Rahmen der beruflichen Vorsorge und nicht im Verfahren nach IVG zu kl�ren. Auch diesbez�glich erweise sich die Beschwerde somit als unzul�ssig.
Nach Art. 59 ATSG ist zur Beschwerde berechtigt, wer durch die angefochtene Verf�gung oder den Einspracheentscheid ber�hrt ist und ein schutzw�rdiges Interesse an deren Aufhebung oder �nderung hat. Der Begriff des schutzw�rdigen Interesses f�r das Verfahren vor dem kantonalen Versicherungsgericht ist gleich auszulegen wie derjenige nach Art. 89 Abs. 1 lit. c BGG f�r das Verfahren der Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vor dem Bundesgericht (BGE 134 II 120 E. 2.1 S. 122; Urteil 8C_539/2008 vom 13. Januar 2009 E. 2.1, in: SVR 2009 BVG Nr. 27 S. 97). Ein schutzw�rdiges Interesse liegt somit vor, wenn die tats�chliche oder rechtliche Situation des oder der Rechtsuchenden durch den Ausgang des Verfahrens beeinflusst werden kann. Dabei wird verlangt, dass die beschwerdef�hrende Person durch den angefochtenen Verwaltungsakt (Verf�gung oder Einspracheentscheid) st�rker als jedermann betroffen ist und in einer besonderen, beachtenswerten, nahen Beziehung zur Streitsache steht (BGE 136 V 7 E. 2.1 S. 9 f. mit Hinweisen; Urteile 9C_143/2012 vom 22. M�rz 2012 E. 4.2, in: SVR 2012 KV Nr. 18 S. 67, und 9C_822/2011 vom 3. Februar 2012 E. 3.1, in: SVR 2012 IV Nr. 41 S. 153).
3.1.�Bei einer Verf�gung �ber Versicherungsleistungen bildet grunds�tzlich einzig die Leistung Gegenstand des Dispositivs. Die Beantwortung der Frage, welcher Invalidit�tsgrad der Rentenzusprechung zugrunde gelegt wurde, dient demgegen�ber in der Regel lediglich der Begr�ndung der Leistungsverf�gung. Sie k�nnte nur dann zum Dispositiv geh�ren, wenn und insoweit sie Gegenstand einer Feststellungsverf�gung ist. Da in jedem Fall nur das Dispositiv anfechtbar ist, muss bei Anfechtung der Motive einer Leistungsverf�gung gepr�ft werden, ob damit nicht sinngem�ss die Ab�nderung des Dispositivs beantragt wird. Verneinendenfalls ist zu untersuchen, ob die beschwerdef�hrende Person allenfalls ein schutzw�rdiges Interesse an der sofortigen Feststellung hinsichtlich des angefochtenen Verf�gungsbestandteils hat (Urteil 9C_858/2010 vom 17. Mai 2011 E. 1.1 mit diversen Hinweisen).
3.2.�Der Beschwerdef�hrer hat vorinstanzlich die Feststellung beantragt, dass keine (verwertbare) Restarbeitsf�higkeit mehr bestehe (und der Invalidit�tsgrad sich daher auf 100 % belaufe). Der Antrag zielt unter diesen Umst�nden auch nicht sinngem�ss auf das Dispositiv der angefochtenen Verf�gung vom 12. November 2014. Dieses hat die Zusprechung einer ganzen Invalidenrente zum Gegenstand, wogegen der Invalidit�tsgrad (von 83 %) blosses Begr�ndungselement ist. Ein Invalidit�tsgrad von 100 % �nderte am dispositivm�ssig bestimmten invalidenversicherungsrechtlichen Leistungsanspruch nichts, gelangt doch bereits bei einem Invalidit�tsgrad von 70 % eine ganze Rente zur Auszahlung (Art. 28 Abs. 2 IVG). Zu pr�fen ist somit, ob der Beschwerdef�hrer ein schutzw�rdiges Interesse an der gerichtlichen Feststellung eines Invalidit�tsgrades von 100 % hat (E. 3.1 am Ende hiervor).
Dem Begehren um Erlass einer Feststellungsverf�gung ist zu entsprechen, wenn die gesuchstellende Person ein sch�tzenswertes Interesse glaubhaft macht (Art. 49 Abs. 2 ATSG). Erforderlich ist ein rechtliches oder tats�chliches und aktuelles Interesse an der sofortigen Feststellung des Bestehens oder Nichtbestehens eines Rechtsverh�ltnisses, dem keine erheblichen �ffentlichen oder privaten Interessen entgegenstehen, und welches nicht durch eine rechtsgestaltende Verf�gung gewahrt werden kann (BGE 132 V 257 E. 1 S. 259 mit Hinweisen). Obschon lediglich ein Begr�ndungselement f�r die Zusprechung einer Rente oder die Verneinung eines Rentenanspruchs (BGE 125 V 413 E. 2b S. 416) und somit nicht zum Dispositiv geh�rend, kann auch der Invalidit�tsgrad Gegenstand einer Feststellungsverf�gung sein (Urteile 9C_858/2010 vom 17. Mai 2011 E. 2.1 und 8C_539/2008 vom 13. Januar 2009 E. 2.2, in: SVR 2009 BVG Nr. 27 S. 97).
5.1.�Aus invalidenversicherungsrechtlicher Sicht ist mit dem kantonalen Gericht kein Feststellungsinteresse des Beschwerdef�hrers ersichtlich. Insbesondere kann dieses nicht darin gesehen werden, dass die Ausrichtung einer ganzen Invalidenrente im Rahmen k�nftiger Gesetzgebungsrevisionen allenfalls an einen h�heren als den hier zugrunde gelegten Invalidit�tsgrad von 83 % gekn�pft sein wird (vgl. dazu auch Urteil 9C_932/2012 vom 17. April 2013 E. 3.1 am Ende). Ebenso wenig ist, wie in der Beschwerde geltend gemacht, eine Person, die von der Invalidenversicherung einen Invalidit�tsgrad mitgeteilt erh�lt, durcheine derartige Verf�gung "generell" beschwert.
5.2.�Der Beschwerdef�hrer bringt ferner vor, die beigeladene B�loise habe bei der Festsetzung der BVG-Anspr�che auf die Invalidit�tsbemessung der IV-Stelle abgestellt und insbesondere bei der �berversicherungsberechnung das im invalidenversicherungsrechtlichen Verfahren ermittelte Invalideneinkommen von Fr. 12'821.- als im Sinne von Art. 24 Abs. 2 Satz 2 BVV 2 "zumutbarerweise erzielbares Erwerbs- oder Ersatzeinkommen" angerechnet. Dadurch w�rden lediglich gek�rzte BVG-Invalidenrenten ausgerichtet. Fraglich ist vor diesem Hintergrund, ob berufsvorsorgebedingt ein Feststellungsinteresse des Beschwerdef�hrers besteht.
5.2.1.�Wurde, wie vorliegend, eine (pr�sumtiv leistungspflichtige) Vorsorgeeinrichtung unbestrittenermassen rechtzeitig in das invalidenversicherungsrechtliche Verfahren einbezogen und ihr die (Renten-) Verf�gung formg�ltig er�ffnet, sind die wesentlichen Feststellungen und Beurteilungen f�r die Festsetzung des Invalidit�tsgrades in dem das invalidenversicherungsrechtliche Verfahren abschliessenden Entscheid f�r sie grunds�tzlich verbindlich, sofern diese nicht offensichtlich unhaltbar sind (BGE 133 V 67 E. 4.3.2 S. 69 mit Hinweisen). Diese Bindung gilt f�r den obligatorischen Bereich (Art. 23 ff. BVG; BGE 132 V 1 E. 3.2 S. 4 f.) und, soweit das einschl�gige Vorsorgereglement ausdr�cklich oder unter Hinweis auf das Gesetz vom selben Invalidit�tsbegriff ausgeht wie die Invalidenversicherung, auch im �berobligatorischen Bereich (u.a. Urteile 9C_858/2010 vom 17. Mai 2011 E. 2.3.1 und 9C_689/2008 vom 25. Februar 2009 E. 1.2).
Die Rechtsprechung, wonach der im invalidenversicherungsrechtlichen Verfahren ermittelte Invalidit�tsgrad dann keine Bindungswirkung f�r die berufliche Vorsorge entfaltet, wenn er nicht genau ("pr�zis") bestimmt werden musste, weil eine grobe Sch�tzung f�r die Festsetzung des Umfangs des Anspruchs oder die Verneinung eines Anspruchs gen�gte (so beispielsweise im Zusammenhang mit Ehepaar-Invalidenrenten; vgl. Urteile 9C_822/2011 vom 3. Februar 2012 E. 3.2.2, in: SVR 2012 IV Nr. 41 S. 153, und 9C_858/2010 vom 17. Mai 2011 E. 2.3.2, je mit weiteren Hinweisen), gelangt hier nicht zur Anwendung.
5.2.2.�Gem�ss Art. 34a Abs. 1 BVG erl�sst der Bundesrat Vorschriften zur Verhinderung ungerechtfertigter Vorteile der versicherten Person oder ihrer Hinterlassenen beim Zusammentreffen mehrerer Leistungen. Gest�tzt darauf wurde Art. 24 BVV 2 erlassen. Laut dessen Abs. 1 kann die Vorsorgeeinrichtung die Hinterlassenen- und Invalidenleistungen k�rzen, soweit sie zusammen mit anderen anrechenbaren Eink�nften 90 % des mutmasslich entgangenen Verdienstes �bersteigen. Zu diesen anderen anrechenbaren Eink�nften geh�rt bei Bez�gern von Invalidenleistungen u.a. das weiterhin erzielte oder zumutbarerweise noch erzielbare Erwerbs- oder Ersatzeinkommen (Art. 24 Abs. 2 Satz 2 BVV 2). In BGE 134 V 64 E. 4 (S. 69 ff.) hat sich das Bundesgericht eingehend mit der Frage befasst, was unter dem gem�ss Art. 24 Abs. 2 Satz 2 BVV 2 in der �berversicherungsberechnung anrechenbaren "zumutbarerweise noch erzielbaren Erwerbs- oder Ersatzeinkommen" zu verstehen ist (best�tigt u.a. in den Urteilen 9C_542/2007 vom 3. September 2008 E. 3 und 9C_835/2007 vom 28. April 2008 E. 4.3.1) :
5.2.2.1.�Den Zweck dieser Bestimmung hat es unter Bezugnahme auf die dazu vom Bundesamt f�r Sozialversicherungen in seinen Mitteilungen �ber die berufliche Vorsorge Nr. 75 vom 2. Juli 2004 kundgegebenen Erl�uterungen dahingehend umschrieben, dass damit diejenigen teilinvaliden Versicherten, welche die ihnen zumutbare Restarbeitsf�higkeit nicht verwerten, finanziell denjenigen gleichgestellt werden sollen, die das ihnen zumutbare Invalideneinkommen - in Erf�llung ihrer Schadenminderungspflicht - tats�chlich erzielen (BGE 134 V 64 E. 4.1.1 S. 69).
5.2.2.2.�In systematischer Hinsicht hat das Bundesgericht sodann auf den in den Art. 23, 24 Abs. 1 und Art. 26 Abs. 1 BVG positivrechtlich verankerten funktionalen Zusammenhang zwischen erster (Invalidenversicherung) und zweiter (berufliche Vorsorge) S�ule abgestellt, womit einerseits eine weitgehende materiellrechtliche Koordination zwischen erster und zweiter S�ule erreicht werden soll, anderseits die Organe der beruflichen Vorsorge von aufw�ndigen Abkl�rungen betreffend die Voraussetzungen, den Umfang und den Beginn der berufsvorsorgerechtlichen Invalidenleistungen m�glichst entbunden werden sollen (BGE 133 V 67 E. 4.3.2 S. 69; 132 V 1 E. 3.2. S. 4 f.). Daraus hat das Bundesgericht - gleich wie f�r Valideneinkommen und mutmasslich entgangenen Verdienst (Urteil [des Eidg. Versicherungsgerichts] B 17/03 vom 2. September 2004) - den Grundsatz der Kongruenz von Invalideneinkommen und zumutbarerweise noch erzielbarem Erwerbseinkommen im Sinne von Art. 24 Abs. 2 Satz 2 BVV 2 abgeleitet. Verfahrensrechtlich stellt der Kongruenzgrundsatz eine Vermutung dahingehend dar, dass das von der IV-Stelle festgelegte Invalideneinkommen dem zumutbarerweise noch erzielbaren Erwerbseinkommen nach Art. 24 Abs. 2 Satz 2 BVV 2 entspricht (BGE 134 V 64 E. 4.1.2 S. 70).
5.2.2.3.�Dabei hat das Bundesgericht nicht ausser Acht gelassen, dass das von den Organen der Invalidenversicherung festgelegte Invalideneinkommen auf der Grundlage eines ausgeglichenen Arbeitsmarktes (Art. 16 ATSG) und nicht nach Massgabe der den Teilinvaliden - unter Umst�nden in wirtschaftlich schwierigen Zeiten - tats�chlich zur Verf�gung stehenden Stellenangebote ermittelt wird. Indessen kann nach dem in Art. 24 Abs. 2 Satz 2 BVV 2 mit dem Adverb "zumutbarerweise" verbalisierten Zumutbarkeitsgrundsatz in arbeitsmarktlicher Hinsicht nicht einfach auf die subjektive Meinung der versicherten Person �ber das ihr erwerblich noch Zumutbare abgestellt werden. Vielmehr ist auch bei der W�rdigung der subjektiven M�glichkeiten und Gegebenheiten, die einer bestimmten versicherten Person auf dem Arbeitsmarkt tats�chlich offenstehen, ein objektiver Massstab anzulegen. Daraus folgt, dass die Vorsorgeeinrichtung, die eine K�rzung der obligatorischen Invalidenleistungen beabsichtigt, der teilinvaliden versicherten Person das rechtliche Geh�r hinsichtlich jener arbeitsmarktbezogenen und pers�nlichen Umst�nde gew�hren muss, die ihr die Erzielung eines Resterwerbseinkommens in der H�he des von der Invalidenversicherung ermittelten Invalideneinkommens erschweren oder verunm�glichen. Diesem Geh�rsanspruch steht freilich auf Seiten der versicherten Person eine entsprechende Mitwirkungspflicht gegen�ber. Sie hat im �berentsch�digungsverfahren alle im konkreten Einzelfall massgebenden pers�nlichen Umst�nde und tats�chlichen Arbeitsmarktchancen, welche der Erzielung eines dem Invalideneinkommen �quivalenten Resterwerbseinkommens entgegenstehen, zu behaupten, zu substantiieren und hief�r soweit m�glich Beweise anzubieten, namentlich durch den Nachweis erfolglos gebliebener Stellenbem�hungen (BGE 134 V 64 E. 4.2.1 und 4.2.2 S. 70 ff.).
5.2.3.�Die Beschwerdegegnerin hat in ihrer Rentenverf�gung vom 12. November 2014 gest�tzt auf die Einsch�tzung ihres Regionalen �rztlichen Dienstes vom 24. M�rz 2014 eine (Rest-) Arbeitsf�higkeit des Beschwerdef�hrers f�r leidensangepasste T�tigkeiten (teils sitzend, stehend und gehend) von zwei Stunden t�glich mit Ruhepausen bzw. von 17 % angenommen. Auf dieser Basis wurde das Invalideneinkommen nach den Tabellenl�hnen der vom Bundesamt f�r Statistik herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) unter Ber�cksichtigung eines Abzugs infolge Teilzeitt�tigkeit von 15 % auf Fr. 12'821.- j�hrlich festgesetzt. Diesen von der IV-Stelle ermittelten Invalidenverdienst hat die B�loise in der Folge als zumutbarerweise noch erzielbares Erwerbseinkommen (im Sinne von Art. 24 Abs. 2 Satz 2 BVV 2) f�r die Zeit ab 9. Oktober 2014 ihrer �berversicherungsberechnung vom 3. Dezember 2014 zugrunde gelegt.
Damit ist sie an sich bundesrechtskonform von der Vermutung ausgegangen, dass invalidenversicherungsrechtliches Invalideneinkommen und zumutbarerweise noch erzielbares Erwerbs- oder Ersatzeinkommen nach Art. 24 Abs. 2 Satz 2 BVV 2 im Regelfall �bereinstimmen. Wie hiervor unter Hinweis auf die massgebliche Rechtsprechung dargelegt, hat bei dieser Sachlage die versicherte Person gegen�ber der Vorsorgeeinrichtung gegebenenfalls Gr�nde anzuf�hren, die ihr die Erzielung eines Resterwerbseinkommens in der H�he des invalidenversicherungsrechtlichen Invalideneinkommens verunm�glichen oder mindestens erschweren.�
5.2.3.1.�Vorliegend ist jedoch zu ber�cksichtigen, dass der Beschwerdef�hrer vor- wie letztinstanzlich nicht prim�r die mangelnde Verwertbarkeit der ihm attestierten (Rest-) Arbeitsf�higkeit kritisiert (lediglich Eventualantrag), welcher Einwand nach dem Gesagten im Rahmen des berufsvorsorgerechtlichen �berentsch�digungsverfahrens substantiiert geltend zu machen w�re. Vielmehr beanstandet er den Umstand des ihm bescheinigten verbliebenen Leistungsverm�gens an sich.
5.2.3.2.�Die der invalidenversicherungsrechtlichen Rentenbemessung zugrunde gelegte (Rest-) Arbeitsf�higkeit und das gest�tzt darauf ermittelte Invalideneinkommen bestimmen auf Grund der im Regelfall vorhandenen Bindungswirkung massgeblich, ob und in welcher H�he der versicherten Person im berufsvorsorgerechtlichen �berentsch�digungsverfahren ein im Sinne von Art. 24 Abs. 2 Satz 2 BVV 2 zumutbarerweise noch erzielbares Erwerbseinkommen anzurechnen ist. Sie beeinflussen somit in einem erheblichen Masse den Umfang, um den eine berufsvorsorgerechtliche Invalidenrente gegebenenfalls infolge �berentsch�digung gek�rzt wird. Wirken sich die diesbez�glichen Faktoren somit unmittelbar auf die berufsvorsorgerechtlichen Belange aus, ist - entgegen der vorinstanzlichen Betrachtungsweise - ein schutzw�rdiges Interesse des Beschwerdef�hrers an der Feststellung einer geringeren bzw. nicht vorhandenen Arbeitsf�higkeit, eines daraus resultierenden niedrigeren bzw. mit Fr. 0.- zu veranschlagenden Invalidenkommens und eines sich daraus ergebenden h�heren Invalidit�tsgrades zu bejahen (so auch in vergleichbaren, die Auszahlung von Erg�nzungsleistungen betreffenden F�llen: Urteile 9C_932/2012 vom 17. April 2013 E. 3.1 und 9C_822/2011 vom 3. Februar 2012 E. 3.2.3, in: SVR 2012 IV Nr. 41 S. 153). Anders zu entscheiden hiesse, dass der Beschwerdef�hrer die entsprechenden Bemessungselemente zu keinem Zeitpunkt (und in keinem Verfahren) �berpr�fen lassen k�nnte, befasst sich die Vorsorgeeinrichtung anl�sslich eines �berentsch�digungsverfahrens doch, wie hiervor dargelegt, einzig mit allf�lligen gegen die Erzielung eines dem Invalideneinkommen �quivalenten Resterwerbseinkommens - und damit gegen die Verwertbarkeit der invalidenversicherungsseitig angenommenen Arbeitsf�higkeit - vorgebrachten Einw�nden. Anzumerken ist �berdies, dass sich im Falle der Feststellung einer vollst�ndigen Arbeitsunf�higkeit eine Intervention des Beschwerdef�hrers bez�glich der �berentsch�digungsberechnung der Vorsorgeeinrichtung er�brigte, da der Posten "zumutbares Erwerbseinkommen" entfiele und sich dadurch die auszuzahlende Rente erh�hte. Auch unter diesem Gesichtspunkt - Vermeidung eines zus�tzlichen Verfahrens - ist ein sch�tzenswertes Feststellungsinteresse des Beschwerdef�hrers mithin gegeben.
5.3.�Das kantonale Gericht h�tte somit auf die Beschwerde gegen die Verf�gung der Beschwerdegegnerin vom 12. November 2014 eintreten und das Begehren, es sei festzustellen, dass keine Restarbeitsf�higkeit mehr bestehe, behandeln m�ssen. Das wird nachzuholen sein.
Auf einen Schriftenwechsel wird angesichts des Verfahrensausgangs, der einen formellen Hintergrund aufweist, verzichtet. Die Einholung einer Vernehmlassung zur Beschwerde k�me einem Leerlauf gleich und w�rde nur weitere Kosten verursachen. Damit ist ein Schriftenwechsel aus Gr�nden der Prozess�konomie nicht erforderlich (Art. 102 Abs. 1 BGG; Urteil 9C_595/2015 vom 4. Januar 2016 E. 5 mit Hinweisen).
7.2.�Die Beschwerdegegnerin hat daher die Gerichtskosten zu tragen und dem anwaltlich vertretenen Beschwerdef�hrer eine Parteientsch�digung zu bezahlen.
Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen und der Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 17. Februar 2016 aufgehoben. Die Sache wird zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zur�ckgewiesen. Im �brigen wird die Beschwerde abgewiesen.
Dieses Urteil wird den Parteien, der B�loise-Sammelstiftung f�r die obligatorische berufliche Vorsorge, dem Versicherungsgericht des Kantons Aargau und dem Bundesamt f�r Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.