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Timestamp: 2016-10-26 11:30:34
Document Index: 253969830

Matched Legal Cases: ['Art. 371', 'Art. 75', 'Art. 100', 'Art. 76', 'Art. 72', 'Art. 74', 'Art. 42', 'Art. 106', 'Art. 42', 'BGE', 'Art. 105', 'BGE', 'Art. 95', 'Art. 105', 'BGE', 'Art. 97', 'BGE', 'Art. 99', 'BGE', 'BGE', 'Art. 95', 'Art. 97', 'Art. 317', 'Art. 317', 'Art. 229', 'Art. 316', 'Art. 316', 'BGE', 'Art. 317', 'BGE', 'Art. 317', 'Art. 229', 'BGE', 'Art. 317', 'Art. 317', 'Art. 317', 'Art. 317', 'Art. 308', 'Art. 317', 'Art. 317', 'Art. 310', 'BGE', 'Art. 112', 'Art. 95', 'Art 105', 'BGE', 'Art. 311', 'Art. 312', 'Art. 310', 'Art. 317', 'Art. 317', 'Art. 328', 'BGE', 'Art. 317', 'Art. 328', 'Art. 328', 'Art. 123', 'Art. 317', 'Art. 328', 'BGE', 'Art. 317', 'Art. 371', 'Art. 371', 'Art. 371', 'Art. 371', 'Art. 210', 'Art. 371', 'Art. 371', 'Art. 371', 'Art. 371', 'Art. 210', 'BGE', 'BGE', 'Art 371', 'BGE', 'Art. 371', 'Art. 371', 'Art. 66', 'Art. 68']

4A_619/2015 (25.05.2016)
4A_619/2015 � � Urteil vom 25. Mai 2016
Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts von
Appenzell A.Rh., 2. Abteilung, vom 26. Mai 2015.
A.A.________ und B.A.________ (Kl�ger und Beschwerdef�hrer) liessen in U.________ ein neues Haus bauen. Bauplanerin war die D.________ AG. Diese schlug den Kl�gern die E.________ AG mit Sitz in V.________ als Fensterlieferantin vor. Die Kl�ger wollten jedoch einen ortsans�ssigen Unternehmer ber�cksichtigen und holten hierzu Offerten ein. Am 4. Februar 2010 reichte der Einzelunternehmer C.________ mit Wohnsitz in W.________ (Beklagter und Beschwerdegegner) eine Offerte ein. Am 19. Juli 2010 forderte die Bauplanerin Detailschnitte vom Beklagten an. Die Kl�ger besuchten am 20. Juli 2010 beim Beklagten die Ausstellung und am Tag darauf stellte die F.________ AG der Bauplanerin die Fensterschnitte zu. Am 21. September 2010 lieferte der Beklagte die Fenster. Deren Einbau erfolgte durch die Bauplanerin in ihrer Aufrichtehalle. In der Folge stellte der Beklagte den Kl�gern Rechnung in der H�he von Fr. 34'000.--.
lm Januar 2011 bezogen die Kl�ger das neue Haus und stellten schon kurze Zeit danach Kondensat und Eisbildung an den Fenstern fest. Mit Schreiben vom 13. April 2012 setzten die Kl�ger dem Beklagten Nachfrist zur Unterbreitung eines tauglichen Sanierungsvorschlages. In der Folge traten die Kl�ger mit Schreiben vom 2. Juli 2012 vom Vertrag zur�ck.
B.a.�Mit Klage vom 13. November 2012 beantragten die Kl�ger dem Kantonsgericht von Appenzell A.Rh., der Beklagte sei zu verurteilen, den Kl�gern Fr. 60'000.-- nebst Zins zu 5 % seit dem 11. Juli 2012 zu bezahlen. Sie machten geltend, dass die gelieferten Fenster weder den gesetzlichen Anforderungen noch dem Stand der Technik entsprochen h�tten und zudem - da nicht dem bestellten Fenstertyp entsprechend - ein eigentliches�
aliud�darstellten. Sie seien vom Beklagten "get�uscht" worden. F�r die Kosten, die ihnen aufgrund des Austauschs dieser Fenster entstanden sind, forderten die Kl�ger Schadenersatz.
Mit Klageantwort vom 15. Februar 2013 beantragte der Beklagte die Abweisung der Klage. Hinsichtlich der geltend gemachten M�ngel und der daraus resultierenden Schadenersatzanspr�che erhob er die Verj�hrungseinrede. Er bestritt sowohl die Lieferung eines�
aliuds�als auch eine T�uschung in diesem Zusammenhang.
Mit Urteil vom 19. August 2014 wies das Kantonsgericht die Klage ab.
Es kam zum Schluss, dass es sich beim gelieferten Fenstertyp nicht um ein�
aliud�handle und auch keine T�uschung vorliege, weshalb lediglich Anspr�che aus allf�lligen Werkm�ngeln in Frage k�men. Diese seien aber verj�hrt, da auf den vorliegenden Fall die einj�hrige Verj�hrungsfrist von Art. 371 Abs. 1 aOR zur Anwendung gelange.
B.b.�Dagegen legten die Kl�ger mit Eingabe vom 14. November 2014 beim Obergericht von Appenzell A.Rh. Berufung ein mit dem Antrag, das Urteil des Kantonsgerichts sei aufzuheben und die Klage sei gutzuheissen.
Mit Berufungsantwort vom 5. Februar 2015 beantragte der Beklagte die Abweisung der Berufung, soweit Eintreten.
Mit Verf�gung vom 9. Februar 2015 teilte das Obergericht den Parteien mit, dass kein zweiter Schriftenwechsel und keine Berufungsverhandlung angeordnet werde.
Am 7. April 2015 reichten die Kl�ger unter dem Titel "Freiwillige Eingabe " eine weitere Rechtsschrift ein, in der sie neue Tatsachenbehauptungen aufstellten und als Beweismittel einen neuen Zeugen nannten.
Mit Urteil vom 26. Mai 2015 wies das Obergericht die Berufung ab und best�tigte das Urteil des Kantonsgerichts sowohl im Ergebnis als auch in der Begr�ndung.
Mit Beschwerde in Zivilsachen beantragen die Kl�ger dem Bundesgericht, das Urteil des Obergerichts sei aufzuheben und die Klage sei gutzuheissen, eventualiter sei die Sache an die Vorinstanz zu neuer Beurteilung zur�ckzuweisen.
Der Beklagte beantragt in seiner Vernehmlassung die Abweisung der Beschwerde, soweit Eintreten. Die Vorinstanz hat auf Vernehmlassung verzichtet.
Die Parteien haben Replik, Duplik, Triplik und Quadruplik eingereicht.
1.1.�Die Beschwerde richtet sich gegen einen verfahrensabschliessenden Rechtsmittelentscheid eines oberen kantonalen Gerichts (Art. 75 BGG), ist innert der Beschwerdefrist (Art. 100 BGG) von der mit ihren Rechtsbegehren unterlegenen Partei (Art. 76 BGG) eingereicht worden und bei der Streitsache handelt es sich um eine Zivilsache (Art. 72 BGG) mit einem Streitwert von �ber Fr. 30'000.-- (Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG). Auf die Beschwerde ist unter Vorbehalt rechtsgen�glicher Begr�ndung (Art. 42 Abs. 2 BGG und Art. 106 Abs. 2 BGG) einzutreten.
1.2.�Gem�ss Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Begr�ndung in gedr�ngter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Dies bedeutet, dass die Beschwerde auf die Erw�gungen des angefochtenen Entscheids einzugehen und im Einzelnen aufzuzeigen hat, worin eine Verletzung von Bundesrecht liegt. Die beschwerdef�hrende Partei soll dabei in der Beschwerdeschrift nicht bloss die Rechtsstandpunkte, die sie im kantonalen Verfahren eingenommen hat, erneut bekr�ftigen, sondern mit ihrer Kritik an den als rechtsfehlerhaft erachteten Erw�gungen der Vorinstanz ansetzen (BGE 140 III 86 E. 2 S. 89, 115 E. 2 S. 116).
1.3.�Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Dazu geh�ren sowohl die Feststellungen �ber den Lebenssachverhalt, der dem Streitgegenstand zugrunde liegt, als auch jene �ber den Ablauf des vor- und erstinstanzlichen Verfahrens, also die Feststellungen �ber den Prozesssachverhalt, namentlich die Antr�ge der Parteien, ihre Tatsachenbehauptungen, rechtlichen Er�rterungen, Prozesserkl�rungen und Beweisvorbringen, der Inhalt einer Zeugenaussage, einer Expertise oder die Feststellungen anl�sslich eines Augenscheins (BGE 140 III 16 E. 1.3.1 mit Hinweisen). Das Bundesgericht kann die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz nur berichtigen oder erg�nzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (Art. 105 Abs. 2 BGG). "Offensichtlich unrichtig" bedeutet dabei "willk�rlich" (BGE 140 III 115 E. 2 S. 117; 135 III 397 E. 1.5). �berdies muss die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein (Art. 97 Abs. 1 BGG). Die Partei, welche die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz anfechten will, muss klar und substanziiert aufzeigen, inwiefern diese Voraussetzungen erf�llt sein sollen (BGE 140 III 16 E. 1.3.1 S. 18). Dabei kann sie sich nicht damit begn�gen, den bestrittenen Feststellungen eigene tats�chliche Behauptungen gegen�berzustellen oder darzulegen, wie die Beweise ihrer Ansicht nach zu w�rdigen gewesen w�ren. Neue Tatsachen und Beweismittel d�rfen nur soweit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG), was in der Beschwerde n�her darzulegen ist (BGE 133 III 393 E. 3 S. 395). Auf eine Kritik an den tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz, die diesen Anforderungen nicht gen�gt, ist nicht einzutreten (BGE 140 III 16 E. 1.3.1 S. 18; 133 II 249 E. 1.4.3).
1.4.�Diese Grunds�tze verkennen die Beschwerdef�hrer in mehrerer Hinsicht:
1.4.1.�Unter dem Titel "A. Sachverhalt/Verfahrensgeschichte" stellen sie ihrer Beschwerde eine ausf�hrliche Sachverhaltsdarstellung voran, in der sie die Geschehnisse sowie den Verfahrensablauf unter Anf�hrung von Beweismitteln aus eigener Sicht schildern. Sie weichen darin ohne Erhebung tauglicher Sachverhaltsr�gen in zahlreichen Punkten von den tats�chlichen Feststellungen im angefochtenen Entscheid ab oder erweitern diese. Damit sind sie nicht zu h�ren.
1.4.2.�Unter den Titeln "B. R�ge der offensichtlich unrichtigen und rechtswidrigen Feststellung des Sachverhalts und der Rechtsverletzung i.S.v. Art. 95 BGG (Art. 97 Abs. 1 BGG) " und "C. Mangelhaftigkeit der vom Beschwerdegegner gelieferten Fenster; durch Vorinstanz nicht gepr�ft" stellen die Beschwerdef�hrer sodann die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen nahezu in ihrer Gesamtheit in Frage. Die dortigen Vorbringen gen�gen indessen den Begr�ndungsanforderungen an Sachverhaltsr�gen nicht im Ansatz: Statt sich mit der vorinstanzlichen Sachverhaltserhebung auseinanderzusetzen, beschr�nken sich die Beschwerdef�hrer darauf, den Sachverhalt aus ihrer eigenen Sicht darzustellen und hierzu zahlreiche, teils vorinstanzlich abgenommene, teils aber auch g�nzlich neue Beweismittel anzuf�hren (mit einem entsprechenden "Beweismittelverzeichnis" im Anhang der Beschwerde), dies wohl in der Annahme, das Bundesgericht w�rde den Sachverhalt noch einmal von Neuem erheben, also Zeugen einvernehmen, die Parteien befragen, Augenscheine durchf�hren, Gutachten einholen etc. Damit verkennen die Beschwerdef�hrer in grunds�tzlicher Weise, dass vor Bundesgericht nicht der erstinstanzliche Prozess fortgef�hrt oder gar wiederholt wird, sondern die Erw�gungen des angefochtenen Entscheids im Lichte gezielt dagegen formulierter R�gen �berpr�ft werden. Geh�rig begr�ndete Sachverhaltsr�gen tragen die Beschwerdef�hrer aber nicht vor, wenn sie vor Bundesgericht - wie vor einer Erstinstanz - lediglich Tatsachenbehauptungen aufstellen und Beweismittel nennen, anstatt sich mit der vorinstanzlichen Sachverhaltserhebung auseinanderzusetzen, geschweige denn mit Aktenhinweisen darzulegen, dass die behaupteten Tatsachen und genannten Beweismittel bereits bei den Vorinstanzen prozesskonform eingebracht wurden. Damit zielen auch ihre R�gen betreffend die vorinstanzliche Rechtsanwendung ins Leere, da sie diese nicht auf die tats�chlichen Feststellungen im angefochtenen Entscheid, sondern auf eine davon abweichende eigene Sachverhaltsdarstellung st�tzen. Mit den entsprechenden Vorbringen sind die Beschwerdef�hrer nicht zu h�ren.
Unter dem Titel "B./a. R�ge der Verletzung des Novenrechts " machen die Beschwerdef�hrer schliesslich eine Verletzung von Art. 317 ZPO geltend, indem die Vorinstanz ihre Noveneingabe vom 7. April 2015 aus dem Recht gewiesen habe.
2.1.�Bei der Eingabe der Beschwerdef�hrer vom 7. April 2015 handelt es sich gem�ss den Feststellungen im angefochtenen Entscheid um eine Noveneingabe, in der neue Tatsachenbehauptungen aufgestellt und als Beweismittel ein neuer Zeuge genannt werden. Die Vorinstanz pr�fte, ob diese rechtzeitig erfolgt ist. Dabei wies sie darauf hin, dass Art. 317 Abs. 1 ZPO den sp�testen Zeitpunkt f�r das Vorbringen neuer Tatsachen und Beweismittel - seien dies echte oder unechte Noven - im Berufungsverfahren nicht regle. In der Lehre werde die Ansicht vertreten, dass bei einem Verzicht auf eine Berufungsverhandlung und auf die Durchf�hrung eines zweiten Schriftenwechsels die zweitinstanzliche Behauptungsphase bereits mit dem ersten Schriftenwechsel abgeschlossen und ein sp�teres Vorbringen von Noven nicht mehr zul�ssig sei. Die Vorinstanz erwog, dass gem�ss der erstinstanzlichen Novenregelung nach Art. 229 ZPO die Hauptverhandlung der sp�testm�gliche Zeitpunkt f�r die Einreichung einer Noveneingabe darstelle. Nichts anderes k�nne im Berufungsverfahren gelten, jedenfalls soweit auf das Verfahren - wie hier - der Verhandlungsgrundsatz zur Anwendung gelange. Damit sei im vorliegenden Fall eine Noveneingabe nur bis zur Verf�gung vom 9. Februar 2015 zul�ssig gewesen, mit der die Berufungsinstanz den Parteien den Verzicht auf die Durchf�hrung eines zweiten Schriftenwechsels sowie einer Berufungsverhandlung mitgeteilt habe. Die Noveneingabe der Beschwerdef�hrer vom 7. April 2015 sei daher versp�tet erfolgt und damit unzul�ssig. Abgesehen davon h�tten die Beschwerdef�hrer auch in keinerlei Hinsicht dargetan, inwiefern die neuen Behauptungen und Beweismittel ohne Verzug vorgebracht worden seien bzw. inwiefern diese trotz zumutbarer Sorgfalt nicht schon fr�her h�tten vorgebracht werden k�nnen.
2.2.1.�Das Berufungsverfahren ist als eigenst�ndiges Verfahren ausgestaltet (vgl. Botschaft zur Schweizerischen Zivilprozessordnung vom 28. Juni 2006, BBl. 2006 7221 S. 7374). Das Berufungsgericht hat bei der Verfahrensleitung und -gestaltung einen grossen Spielraum (Botschaft, a.a.O., S. 7374 f.). Es steht grunds�tzlich in seinem Ermessen, ob es eine Parteiverhandlung ansetzen (Art. 316 Abs. 1 ZPO; Urteil 4A_66/2014 vom 2. Juni 2014 E. 4.2) und Beweise abnehmen will (Art. 316 Abs. 3 ZPO; BGE 138 III 374 E. 4.3.1 S. 376). In aller Regel wird das Berufungsverfahren als reiner Aktenprozess gef�hrt ohne Durchf�hrung einer Parteiverhandlung und Abnahme von Beweisen.
2.2.2.�Gem�ss Art. 317 Abs. 1 ZPO werden neue Tatsachen und Beweismittel im Berufungsverfahren nur noch ber�cksichtigt, wenn sie ohne Verzug vorgebracht werden (lit. a) und trotz zumutbarer Sorgfalt nicht schon vor erster Instanz vorgebracht werden konnten (lit. b). Mit dieser Regelung hat der Gesetzgeber f�r das Berufungsverfahren ein Novenrecht statuiert, das nur unter restriktiven Voraussetzungen ausnahmsweise Noven zul�sst (Urteile 4A_179/2015 vom 16. Dezember 2015 E. 2.3.3 ["Les all�gu�s de fait et les offres de preuves nouveaux sont irrecevables, sous r�serve de l'exception pr�vue par l'art. 317 al. 1 CPC"]; 4A_309/2013 vom 16. Dezember 2013 E. 3.2; 4A_569/2013 vom 24. M�rz 2013 E. 2.3). Denn der ZPO liegt die Idee zugrunde, dass alle Tatsachen und Beweismittel in erster Instanz vorzubringen sind (Urteil 5A_107/2013 vom 7. Juni 2013 E. 3.1) und der Prozess vor dem erstinstanzlichen Richter grunds�tzlich abschliessend zu f�hren ist (Urteil 4A_569/2013 vom 24. M�rz 2014 E. 2.3). Das Berufungsverfahren dient nicht der Vervollst�ndigung des vorinstanzlichen Verfahrens, sondern der �berpr�fung und Korrektur des erstinstanzlichen Entscheids im Lichte konkret dagegen vorgebrachter Beanstandungen (Urteile 4A_382/2015 vom 4. Januar 2016 E. 11.3.1; 4A_221/2015 vom 23. November 2015 E. 5.2.1, nicht publ. in: BGE 141 III 549; 4A_413/2015 vom 5. November 2015 E. 3.4.1; 4A_263/2015 vom 29. September 2015 E. 5.2.2; 4A_569/2013 vom 24. M�rz 2014 E. 2.3; 4A_651/2012 vom 7. Februar 2013 E. 4.2). Art. 317 Abs. 1 ZPO regelt die Voraussetzungen, unter denen Noven ausnahmsweise vorgebracht werden k�nnen, abschliessend, ohne danach zu differenzieren, ob ein Verfahren in den Anwendungsbereich der Verhandlungs- oder der Untersuchungsmaxime f�llt; eine analoge Anwendung von Art. 229 Abs. 3 ZPO f�llt ausser Betracht (BGE 138 III 625 E. 2.2 S. 626 f.).
2.2.3.�Art. 317 Abs. 1 ZPO nennt keinen Verfahrenszeitpunkt, bis zu dem allf�llige (echte oder unechte) Noven im Berufungsverfahren sp�testens vorgebracht werden m�ssen (BENEDIKT SEILER, Die Berufung nach ZPO, 2013, Rz. 1303; S�BASTIEN MORET, Aktenschluss und Novenrecht nach der Schweizerischen Zivilprozessordnung, Diss. Z�rich 2014, Rz. 825).
Die Frage, wann dieser Zeitpunkt eintritt, wird in der Lehre h�ufig gar nicht thematisiert (vgl. etwa MARTIN H. STERCHI, in: Berner Kommentar, 2012, Bd. II, N. 7 zu Art. 317 ZPO; GASSER/RICKLI, Schweizerische Zivilprozessordnung (ZPO), Kurzkommentar, 2. Aufl. 2014, N. 2 zu Art. 317 ZPO; S TAEHELIN/STAEHELIN/GROLIMUND, Zivilprozessrecht, 2. Aufl. 2013, � 26 Rz. 23 ff.; HOFMANN/L�SCHER, Le Code de proc�dure civile, 2. Aufl., 2015, S. 293, welche sich alle im Wesentlichen auf den Hinweis beschr�nken, dass Noven "unverz�glich" vorzubringen seien).
Demgegen�ber sind die Autoren, welche die Frage behandeln, �berwiegend der Auffassung, dass der letztm�gliche Zeitpunkt f�r das Vorbringen von Noven im Berufungsprozess eine allf�llige Berufungsverhandlung bzw. ein zweiter Schriftenwechsel sei, wenn dieser an die Stelle einer Parteiverhandlung trete. Wenn hingegen das Berufungsgericht die oberinstanzliche Behauptungsphase bereits vorher mit prozessleitender Verf�gung formell schliesse, indem es weder einen zweiten Schriftenwechsel noch die Durchf�hrung einer Berufungsverhandlung anordne, handle es sich beim Datum dieser Verf�gung um den letztm�glichen Zeitpunkt, bis zu dem Noven vorgebracht werden k�nnen (REETZ/HILBER, in: Sutter-Somm et al. [Hrsg.], Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, 3. Aufl. 2016, N. 23 und 46 zu Art. 317 ZPO; ihnen folgend SEILER, a.a.O., N. 1305 ff.; wohl auch DEMIAN STAUBER, in: Kunz et al. [Hrsg.], ZPO-Rechtsmittel Berufung und Beschwerde, Kommentar zu den Art. 308 - 327a ZPO, 2013, N. 29 zu Art. 317 ZPO, der Noven unabh�ngig von der anwendbaren Stoffsammlungsmaxime bis zum "Beginn der Urteilsberatung", also bis zum Abschluss der oberinstanzlichen Behauptungsphase zulassen will).
Einige Autoren �ussern sich nicht allgemein zum letztm�glichen Zeitpunkt f�r das Vorbringen von Noven, vertreten aber, dass im Anwendungsbereich der Untersuchungsmaxime Noven "bis zur Urteilsberatung" vorgebracht werden k�nnen (LEUENBERGER/UFFER-TOBLER, Schweizerisches Zivilprozessrecht, 2010, Rz. 12.53; THOMAS SUTTER-SOMM, Schweizerisches Zivilprozessrecht, 2. Aufl., Rz. 1372). Daraus kann im Umkehrschluss gefolgert werden, dass diese Autoren nach Beginn der Beratungsphase wohl �berhaupt keine Noven mehr zulassen wollen, was freilich erst recht auch im Anwendungsbereich der Verhandlungsmaxime gelten muss.
Abweichend davon wird vereinzelt vertreten, dass Noven noch "bis zum Entscheid der Rechtsmittelinstanz" (also theoretisch auch noch in der Phase der Urteilsberatung) vorgebracht werden k�nnen, sofern dies ohne Verzug i.S. von Art. 317 Abs. 1 lit. a ZPO geschehe (ISAAK MEIER, Schweizerisches Zivilprozessrecht, 2010, S. 490; MORET, a.a.O., Rz. 825 ff.).
2.2.4.�Gem�ss Art. 310 ZPO k�nnen mit Berufung die unrichtige Rechtsanwendung (lit. a) und die unrichtige Feststellung des Sachverhalts (lit. b) geltend gemacht werden. Die Berufungsinstanz verf�gt mithin �ber eine�
vollst�ndige �berpr�fungsbefugnis�der Streitsache ("plein pouvoir d'examen de la cause") und kann das erstinstanzliche Urteil sowohl auf rechtliche wie tats�chliche M�ngel hin �berpr�fen (vgl. BGE 138 III 374 E. 4.3.1 S. 375). Sie hat denn auch als Vorinstanz des Bundesgerichts gem�ss Art. 112 Abs. 1 BGG den Lebenssachverhalt, welcher der Streitigkeit zugrunde liegt, sowie den Prozesssachverhalt des kantonalen Verfahrens so vollst�ndig und verst�ndlich darzustellen, dass den Parteien eine sachbezogene Anfechtung und dem Bundesgericht eine �berpr�fung im Lichte der nach Art. 95 ff. BGG zul�ssigen R�gen m�glich ist (vgl. zu Art 105 BGG BGE 140 III 16 E. 1.3.1 S. 17 f.). Dies bedeutet aber nicht, dass die Berufungsinstanz gehalten ist, von sich aus wie eine erstinstanzliche Gerichtsbeh�rde alle sich stellenden tats�chlichen und rechtlichen Fragen zu untersuchen, wenn die Parteien diese in oberer Instanz nicht mehr vortragen. Sie hat sich - abgesehen von offensichtlichen M�ngeln - grunds�tzlich auf die Beurteilung der in der schriftlichen Begr�ndung (Art. 311 Abs. 1 und Art. 312 Abs. 1 ZPO) gegen das erstinstanzliche Urteil erhobenen Beanstandungen zu beschr�nken (vgl. auch Urteile 4A_290/2014 vom 1. September 2014 E. 5 sowie 4A_651/2012 vom 7. Februar 2013 E. 4.2, wonach das Berufungsgericht nicht von Grund auf eine eigene Pr�fung sich stellender Rechts- und Tatfragen vornimmt, sondern den erstinstanzlichen Entscheid aufgrund von erhobenen Beanstandungen �berpr�ft).
Die Beanstandungen am angefochtenen Entscheid haben die Parteien innert der Berufungs- bzw. Berufungsantwortfrist vollst�ndig vorzutragen; ein allf�lliger zweiter Schriftenwechsel oder die Aus�bung des Replikrechts dienen nicht dazu, die bisherige Kritik zu vervollst�ndigen oder gar neue vorzutragen (Urteile 4A_380/2014 vom 6. Oktober 2014 E. 3.2.2; 5A_737/2012 vom 23. Januar 2013 E. 4.2.3). Dies spricht daf�r, dass�
auch Noven�grunds�tzlich bereits im ersten Schriftenwechsel, d.h. im Rahmen der Berufungs- bzw. Berufungsantwortschrift vorzutragen sind. Denn Noven haben im Berufungsverfahren die Funktion der Unterlegung von Anfechtungsgr�nden, indem mit ihnen eine unrichtige (bzw. unvollst�ndige) Sachverhaltsfeststellung i.S. von Art. 310 lit. b ZPO geltend gemacht und begr�ndet werden kann. Wie alle anderen Beanstandungen am angefochtenen Entscheid sind daher auch Noven grunds�tzlich im ersten Schriftenwechsel vorzutragen. Daf�r spricht auch, dass nach dem klaren Wortlaut von Art. 317 Abs. 1 lit. a ZPO Noven "ohne Verzug" vorgebracht werden m�ssen, d.h. grunds�tzlich bei erster Gelegenheit, also im ersten Schriftenwechsel, und gilt umso mehr, als die Parteien im Berufungsverfahren nicht mit der Durchf�hrung einer Berufungsverhandlung rechnen d�rfen (oben E. 2.2.1).
2.2.5.�Allerdings rechtfertigt sich aus prozess�konomischen Gr�nden, Noven unter den strengen Voraussetzungen von Art. 317 Abs. 1 ZPO ausnahmsweise�
auch nach�abgelaufener Berufungs- bzw. Berufungsantwortfrist noch zuzulassen. So insbesondere, wenn die Berufungsinstanz einen zweiten Schriftenwechsel oder eine Berufungsverhandlung anordnet oder aber das Dossier unbearbeitet ruhen l�sst. Das Berufungsgericht soll diesfalls auch Noven ber�cksichtigen k�nnen, welche die Parteien erst in dieser Prozessphase vorbringen. Dies umso mehr, als das Berufungsgericht sonst m�glicherweise riskiert, ein Urteil zu f�llen, das sogleich wieder mit Revision nach Art. 328 Abs. 1 lit. a ZPO angefochten werden kann. Demgegen�ber muss es den Parteien verwehrt sein, sowohl echte wie unechte Noven vorzubringen, wenn der Berufungsprozess aufgrund der Spruchreife der Berufungssache in die�
Phase der Urteilsberatung��bergeht. Denn in der Phase der Urteilsberatung muss der Prozessstoff abschliessend so fixiert sein, dass das Gericht die Berufungssache gest�tzt darauf sorgf�ltig beraten und z�gig ein Urteil ausf�llen kann. In dieser Phase soll es nicht m�glich sein, mit weiteren Noveneingaben eine Wiederaufnahme des Beweisverfahrens und damit den Unterbruch der Urteilsberatung zu erzwingen.
Die Phase der Urteilsberatung beginnt mit dem Abschluss einer allf�lligen Berufungsverhandlung (vgl. BGE 138 III 788 E. 4.2 S. 789 f.) oder aber mit der f�rmlichen Mitteilung des Berufungsgerichts, dass es die Berufungssache f�r spruchreif halte und nunmehr zur Urteilsberatung �bergehe. Diese Mitteilung kann das Berufungsgericht mit der Verf�gung verbinden, mit der es den Verzicht auf einen weiteren Schriftwechsel und auf die Durchf�hrung einer Berufungsverhandlung anordnet. Sie kann aber auch sp�ter erfolgen, denn das Berufungsgericht ist gehalten, den �bergang in die Beratungsphase erst in dem Zeitpunkt mittels Verf�gung festzulegen, in dem es sich auch tats�chlich mit dem spruchreifen Dossier befasst, so dass die Berufungssache z�gig durchberaten und innert dem Fall angemessener Frist durch Berufungsentscheid zum Abschluss gebracht wird.
2.2.6.�Nach dem Gesagten k�nnen neue Tatsachen und Beweismittel, die�
bis�zum Beginn der oberinstanzlichen Beratungsphase entstehen, unter den Voraussetzungen von Art. 317 Abs. 1 ZPO noch im Berufungsprozess vorgebracht werden. Nachher k�nnen solche Noven nur noch im Rahmen einer Revision nach Art. 328 Abs. 1 lit. a ZPO geltend gemacht werden. Demgegen�ber k�nnen Tatsachen und Beweismittel, die erst�
nach�Beginn der oberinstanzlichen Beratungsphase entstehen, auch mittels Revision nicht mehr geltend gemacht werden: Art. 328 Abs. 1 lit. a Satz 2 ZPO, wonach Tatsachen und Beweismittel, "die erst nach dem Entscheid entstanden sind", als Revisionsgrund ausgeschlossen sind, bezieht sich richtig gelesen auf solche Tatsachen, die nach dem Zeitpunkt entstanden sind, in dem sie nach den anwendbaren Verfahrensregeln im fr�heren Verfahren zum letzten Mal vorgebracht werden konnten (so auch Urteil 4F_6/2013 vom 23. April 2013 E. 3.1 f�r die analoge Regelung von Art. 123 Abs. 2 lit. a BGG), im Berufungsverfahren also nach Beginn der Beratungsphase. Solche Tatsachen, die weder im laufenden Berufungsprozess nach Art. 317 Abs. 1 ZPO noch in einem allf�lligen Revisionsprozess nach Art. 328 Abs. 1 lit. a ZPO vorgebracht werden k�nnen, k�nnen nur mittels neuer Klage erneut gerichtlich geltend gemacht werden. Von der Ausschlusswirkung der materiellen Rechtskraft des Berufungsentscheids sind sie nicht erfasst, da sich diese nur auf jene Tatsachen bezieht, die sich bis zum letzten Moment ereignet haben, in dem die Parteien ihre Behauptungen und ihr Beweisangebot noch haben vervollst�ndigen k�nnen (BGE 140 III 278 E. 3.3 S. 282).
2.2.7.�Im vorliegenden Fall haben die Beschwerdef�hrer ihre Berufung am 14. November 2014 und die fragliche Noveneingabe erst am 7. April 2015, also weit nach Ablauf der Berufungsfrist eingereicht. Dazwischen hat die Vorinstanz den Parteien mit prozessleitender Verf�gung vom 9. Februar 2015 mitgeteilt, dass auf die Durchf�hrung eines zweiten Schriftenwechsels sowie einer Berufungsverhandlung verzichtet werde. Damit hat die Vorinstanz den Parteien klar zu erkennen gegeben, dass aufgrund der Spruchreife der Berufungssache nunmehr die Phase der Urteilsberatung beginne. Dass die Vorinstanz die Beratungsphase zu fr�h eingeleitet und die Sache nicht innert angemessener Frist beraten h�tte, ist nicht ersichtlich, nachdem der Berufungsentscheid am 26. Mai 2015, also rund drei Monate nach der Verf�gung vom 9. Februar 2015 ergangen ist. Die Noveneingabe vom 7. April 2015 fiel somit mitten in die geh�rig eingeleitete Phase der Urteilsberatung und war als solche nicht mehr zu ber�cksichtigen. Die R�ge, die Vorinstanz habe Art. 317 ZPO verletzt, ist unbegr�ndet.
Unter dem Titel "B./c. R�ge der willk�rlichen Sachverhaltsfeststellung sowie der Verletzung von Bundesrecht in Bezug auf die Frage der Verj�hrung " werfen die Beschwerdef�hrer der Vorinstanz eine Verletzung von Bundesrecht vor, indem diese zum Schluss gelangte, dass hinsichtlich allf�lliger Anspr�che aus M�ngeln an den gelieferten Fenstern die einj�hrige Verj�hrungsfrist von Art. 371 Abs. 1 aOR zur Anwendung gelange. Entgegen der Auffassung der Vorinstanz finde auf diese Anspr�che die f�nfj�hrige Verj�hrungsfrist von Art. 371 Abs. 2 aOR Anwendung.
3.1.�Art. 371 OR lautete in der bis Ende 2012 geltenden, aber auf den vorliegenden Fall noch anwendbaren Fassung wie folgt:
" 1 Die Anspr�che des Bestellers wegen M�ngeln des Werks verj�hren gleich den entsprechenden Anspr�chen des K�ufers.
2 Der Anspruch des Bestellers eines unbeweglichen Bauwerkes wegen allf�lliger M�ngel des Werks verj�hrt jedoch gegen den Unternehmer sowie gegen den Architekten oder Ingenieur, die zum Zwecke der Erstellung Dienste geleistet haben, mit Ablauf von f�nf Jahren seit der Abnahme."
Abs. 1 von Art. 371 aOR bezog sich dabei auf die einj�hrige Verj�hrungsfrist gem�ss Art. 210 Abs. 1 aOR.
3.2.�Bez�glich der Frage der anwendbaren Verj�hrungsfrist verwies die Vorinstanz vollumf�nglich auf die Erw�gungen des Kantonsgerichts.
Dieses pr�fte, ob es sich bei den vom Beschwerdegegner hergestellten Fenstern um ein (bewegliches) Werk i.S. von Art. 371 Abs. 1 aOR oder um ein unbewegliches Bauwerk i.S. von Art. 371 Abs. 2 aOR handelt. Dabei erwog es, dass bewegliche Sachen, die zwar f�r den Einbau in ein unbewegliches Bauwerk bestimmt seien, aber durch den Unternehmer nicht selbst eingebaut w�rden, kein unbewegliches Bauwerk gem�ss Art. 371 Abs. 2 aOR darstellten. Im vorliegenden Fall habe der Beschwerdegegner die Fenster individuell f�r die Beschwerdef�hrer hergestellt; diese seien anschliessend aber nicht von ihm, sondern von der Bauplanerin eingebaut worden. Damit handle es sich bei den Fenstern nicht um ein unbewegliches Bauwerk und es gelange folglich die einj�hrige Verj�hrungsfrist gem�ss Art. 371 Abs. 1 aOR i.V.m. Art. 210 Abs. 1 aOR zur Anwendung. Dem f�gte die Vorinstanz hinzu, dass die Auffassung des Kantonsgerichts eine St�tze in der bundesgerichtlichen Rechtsprechung (BGE 93 II 242 E. 2 und 120 II 40) finde.
3.3.�Die Erw�gungen der Vor- bzw. Erstinstanz sind zutreffend. Das Bundesgericht hat in BGE 93 II 242 E. 2b S. 246 ausgef�hrt, dass nicht jede Arbeit an einem unbeweglichen Bauwerk als unbewegliches Bauwerk i.S. von Art 371 Abs. 2 aOR zu betrachten ist. Eine Leistung stellt nur dann ein unbewegliches Bauwerk dar, wenn der Gegenstand des Werkvertrages, durch den sie versprochen wird, nach seiner Natur selber als Bauwerk betrachtet werden kann (best�tigt in BGE 113 II 264 E. 2c S. 268; 120 II 214 E. 3a S. 216). In diesem Sinne gelten bewegliche Sachen, die f�r ein unbewegliches Bauwerk hergestellt, aber nicht vom Unternehmer selbst eingebaut werden, nicht als unbewegliche Bauwerke (Urteil 4C.329/1997 vom 20. November 1997 E. 2b). Damit sind die vorliegend vom Beschwerdegegner erstellten und gelieferten Fenster nicht als unbewegliches Werk i.S. von Art. 371 Abs. 2 aOR zu betrachten und die R�ge der Beschwerdef�hrer, die Vorinstanz habe zu Unrecht auf die einj�hrige Verj�hrungsfrist nach Art. 371 Abs. 1 aOR abgestellt, erweist sich als unbegr�ndet.
Die Beschwerde ist unbegr�ndet, soweit �berhaupt auf sie eingetreten werden kann.
Bei diesem Verfahrensausgang werden die Beschwerdef�hrer kosten- und entsch�digungspflichtig (Art. 66 Abs. 1 und Art. 68 Abs. 2 BGG).
Die Gerichtskosten von Fr. 3'000.-- werden den Beschwerdef�hrern auferlegt (unter solidarischer Haftbarkeit und intern zu gleichen Teilen).
Die Beschwerdef�hrer haben den Beschwerdegegner f�r das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 3'500.-- zu entsch�digen (unter solidarischer Haftbarkeit und intern zu gleichen Teilen).