Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/Paragraph_177_StGB_Sexueller_Uebergriff_sexuelle_Noetigung_V-d137474,284.html
Timestamp: 2017-01-19 04:39:17
Document Index: 188436720

Matched Legal Cases: ['§ 177', '§ 177', '§ 177', '§ 178', '§ 179', '§ 180', '§ 180', '§ 180', '§ 181', '§ 181', '§ 181', '§ 181', '§ 182', '§ 183', '§ 183', '§ 184', '§ 184', '§ 184', '§ 184', '§ 184', '§ 184', '§ 184', '§ 184', '§ 358', '§ 177', '§ 177', '§ 176', '§ 178']

§ 177 StGB, Sexueller Übergriff; sexuelle Nötigung; Vergewaltigung | Gesetze auf anwalt24.de
§ 177 StGB, Sexueller Übergriff; sexuelle Nötigung; Vergewaltigung Suche
Strafgesetzbuch (StGB) Bundesrecht…§ 177 StGB, Sexueller Übergriff; sexuelle Nötigung; Vergewaltigung§ 178 StGB, Sexueller Übergriff, sexuelle Nötigung und Vergewaltigung mit Todesf...§ 179 StGB (weggefallen)§ 180 StGB, Förderung sexueller Handlungen Minderjähriger§ 180a StGB, Ausbeutung von Prostituierten§ 180b StGB (weggefallen)§ 181 StGB (weggefallen)§ 181a StGB, Zuhälterei§ 181b StGB, Führungsaufsicht§ 181c StGB, Vermögensstrafe und Erweiterter Verfall§ 182 StGB, Sexueller Missbrauch von Jugendlichen§ 183 StGB, Exhibitionistische Handlungen§ 183a StGB, Erregung öffentlichen Ärgernisses§ 184 StGB, Verbreitung pornographischer Schriften§ 184a StGB, Verbreitung gewalt- oder tierpornographischer Schriften§ 184b StGB, Verbreitung, Erwerb und Besitz kinderpornographischer Schriften§ 184c StGB, Verbreitung, Erwerb und Besitz jugendpornographischer Schriften§ 184d StGB, Zugänglichmachen pornographischer Inhalte mittels Rundfunk oder Tel...§ 184e StGB, Veranstaltung und Besuch kinder- und jugendpornographischer Darbiet...§ 184f StGB, Ausübung der verbotenen Prostitution§ 184g StGB, Jugendgefährdende Prostitution…§ 358 StGB, Nebenfolgen
§ 177 StGBStrafgesetzbuch (StGB)BundesrechtBesonderer Teil → Dreizehnter Abschnitt – Straftaten gegen die sexuelle SelbstbestimmungTitel: Strafgesetzbuch (StGB)Normgeber: BundAmtliche Abkürzung: StGBGliederungs-Nr.: 450-2Normtyp: Gesetz(1) Wer gegen den erkennbaren Willen einer anderen Person sexuelle Handlungen an dieser Person vornimmt oder von ihr vornehmen lässt oder diese Person zur Vornahme oder Duldung sexueller Handlungen an oder von einem Dritten bestimmt, wird mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren bestraft.(2) Ebenso wird bestraft, wer sexuelle Handlungen an einer anderen Person vornimmt oder von ihr vornehmen lässt oder diese Person zur Vornahme oder Duldung sexueller Handlungen an oder von einem Dritten bestimmt, wenn1.der Täter ausnutzt, dass die Person nicht in der Lage ist, einen entgegenstehenden Willen zu bilden oder zu äußern,2.der Täter ausnutzt, dass die Person auf Grund ihres körperlichen oder psychischen Zustands in der Bildung oder Äußerung des Willens erheblich eingeschränkt ist, es sei denn, er hat sich der Zustimmung dieser Person versichert,3.der Täter ein Überraschungsmoment ausnutzt,4.der Täter eine Lage ausnutzt, in der dem Opfer bei Widerstand ein empfindliches Übel droht, oder5.der Täter die Person zur Vornahme oder Duldung der sexuellen Handlung durch Drohung mit einem empfindlichen Übel genötigt hat.(3) Der Versuch ist strafbar.(4) Auf Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr ist zu erkennen, wenn die Unfähigkeit, einen Willen zu bilden oder zu äußern, auf einer Krankheit oder Behinderung des Opfers beruht.(5) Auf Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr ist zu erkennen, wenn der Täter1.gegenüber dem Opfer Gewalt anwendet,2.dem Opfer mit gegenwärtiger Gefahr für Leib oder Leben droht oder3.eine Lage ausnutzt, in der das Opfer der Einwirkung des Täters schutzlos ausgeliefert ist.(6) 1In besonders schweren Fällen ist auf Freiheitsstrafe nicht unter zwei Jahren zu erkennen. 2Ein besonders schwerer Fall liegt in der Regel vor, wenn1.der Täter mit dem Opfer den Beischlaf vollzieht oder vollziehen lässt oder ähnliche sexuelle Handlungen an dem Opfer vornimmt oder von ihm vornehmen lässt, die dieses besonders erniedrigen, insbesondere wenn sie mit einem Eindringen in den Körper verbunden sind (Vergewaltigung), oder2.die Tat von mehreren gemeinschaftlich begangen wird.(7) Auf Freiheitsstrafe nicht unter drei Jahren ist zu erkennen, wenn der Täter1.eine Waffe oder ein anderes gefährliches Werkzeug bei sich führt,2.sonst ein Werkzeug oder Mittel bei sich führt, um den Widerstand einer anderen Person durch Gewalt oder Drohung mit Gewalt zu verhindern oder zu überwinden, oder3.das Opfer in die Gefahr einer schweren Gesundheitsschädigung bringt.(8) Auf Freiheitsstrafe nicht unter fünf Jahren ist zu erkennen, wenn der Täter1.bei der Tat eine Waffe oder ein anderes gefährliches Werkzeug verwendet oder2.das Opfera)bei der Tat körperlich schwer misshandelt oderb)durch die Tat in die Gefahr des Todes bringt.(9) In minder schweren Fällen der Absätze 1 und 2 ist auf Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu drei Jahren, in minder schweren Fällen der Absätze 4 und 5 ist auf Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren, in minder schweren Fällen der Absätze 7 und 8 ist auf Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren zu erkennen.Zu § 177: Neugefasst durch G vom 4. 11. 2016 (BGBl I S. 2460) (10. 11. 2016).
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