Source: https://bundestag.github.io/gesetze/f/floristausbv/
Timestamp: 2020-05-29 14:41:30
Document Index: 327961325

Matched Legal Cases: ['Art. 1', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3']

Verordnung über die Berufsausbildung zum Floristen/zur Floristin (FloristAusbV)
BGBl I: 1997, 396
Art. 1 V v. 2.7.2002 I 2480
* 1. Berufsbildung,
2.  Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes,
3.  Arbeits- und Tarifrecht, Personalwesen,
4.  Arbeitsschutz, Arbeitssicherheit,
5.  Umweltschutz, rationelle Energieverwendung,
6.  Planen von Arbeitsabläufen, Einsetzen und Pflegen von Werkzeugen,
7.  Bestimmen, Einordnen, Versorgen und Pflegen von Pflanzen und
8.  Gestalten von Pflanzen- und Blumenschmuck,
9.  Anwenden berufsbezogener rechtlicher Vorschriften; Abgabe von
Pflanzenschutzmitteln im Fachhandel,
10. Beschaffen und Lagern von Waren:
10.1 Einkauf,
10.2 Warenannahme, Lagerung und Bestandsüberwachung,
11. Beratung und Verkauf:
11.1 Verkaufsförderung und -vorbereitung,
11.2 Beraten und Bedienen von Kunden,
12. kaufmännische Steuerung und Kontrolle.
a) Hochzeitsschmuck,
b) Trauerschmuck,
c) Raumschmuck,
d) Tischschmuck.
a) Binden eines Straußes,
b) Fertigen einer gesteckten Gefäßfüllung und
c) Bepflanzen eines Gefäßes.
1.1 Gestalten mit pflanzlichen und nichtpflanzlichen Werkstoffen,
1.2 Bestimmen, Einordnen, Versorgen und Pflegen handelsüblicher Pflanzen und Pflanzenteile,
1.3 Anwenden fachspezifischer Rechtsvorschriften, insbesondere erforderliche fachliche Kenntnisse gemäß Pflanzenschutz- Sachkundeverordnung, Natur- und Umweltschutz;
2.1 Einkauf, Verkauf, Dienstleistung,
2.2 betriebliche Abläufe und kaufmännische Kontrolle,
2.3 Warensortimente;
im Prüfungsfach Warenwirtschaft
Bedeutung beruflicher Wettbewerbe und floristischer Veranstaltungen erläutern
Aufbau und Aufgaben des ausbildenden Betriebes und die Stellung am Markt erläutern
Organisation des ausbildenden Betriebes, wie Einkauf, Verkauf, Dienstleistung und Verwaltung, erklären
Beziehungen des ausbildenden Betriebes und seiner Belegschaft zu Wirtschaftsorganisationen, Berufsvertretungen, Sozialversicherungsträgern und Gewerkschaften nennen
Arbeits- und Tarifrecht, Personalwesen (§ 3 Nr. 3)
Arten und Bestandteile von Arbeitsverträgen unterscheiden
Rechte und Pflichten aus dem Arbeits- und Tarifvertrag erläutern
Funktion der Tarifvertragsparteien erläutern
bei der innerbetrieblichen Zusammenarbeit mitwirken
Bestandteile von Entgeltabrechnungen erklären und Nettovergütung ermitteln
Personalpapiere, die im Zusammenhang mit Beginn und Beendigung eines Arbeitsverhältnisses notwendig sind, beschreiben
Arbeitsschutz, Arbeits-Sicherheit (§ 3 Nr. 4)
Aufgaben des betrieblichen Arbeitsschutzes sowie der zuständigen Berufsgenossenschaften und der Gewerbeaufsicht erläutern
Umweltschutz, rationelle Energieverwendung (§ 3 Nr. 5)
zur Vermeidung betriebsbedingter Umweltbelastungen beitragen
Stoffe und Materialien umweltgerecht einsetzen und entsorgen
Planen von Arbeitsabläufen, Einsetzen und Pflegen von Werkzeugen, Geräten und Maschinen (§ 3 Nr. 6)
Arbeitsplatz einrichten sowie Material und Arbeitsmittel bereitstellen
Bestimmen, Einordnen, Versorgen und Pflegen von Pflanzen und Pflanzenteilen (§ 3 Nr. 7)
handelsübliche Pflanzen und Pflanzenteile in das botanische System einordnen
Blütenkalender aufstellen
Sorten und Herkunft von Pflanzen und Pflanzenteilen erläutern
Lebensvorgänge von Pflanzen unter Berücksichtigung ihrer Ansprüche an die Wachstumsfaktoren fördern
Gestalten von Pflanzen- und Blumenschmuck (§ 3 Nr. 8)
Gestaltungselemente einsetzen und Gestaltungsregeln anwenden
Fertigungstechniken ausführen, insbesondere andrahten, stützen, wattieren, abwickeln
Präsente und Verpackungen schmücken
Pflanzen, Blumen und Werkstoffe dem Verwendungszweck entsprechend auswählen
Sträuße und Gestecke nach den Grundregeln der Gestaltung anfertigen
Girlanden und Kranzkörper binden
Pflanzungen nach den Grundregeln der Gestaltung durchführen
Anwenden berufsbezogener rechtlicher Vorschriften; Abgabe von Pflanzenschutzmitteln im Fachhandel (§ 3 Nr. 9)
Bedeutung und Ziel des Pflanzenschutzgesetzes und der Pflanzenschutz- Sachkundeverordnung erläutern
Begriffe des Pflanzenschutzgesetzes, insbesondere integrierter Pflanzenschutz, Pflanzenschutzmittel, Nützlinge, Inverkehrbringen von Pflanzenschutzmitteln, Pflanzenschutzgeräten - nichtgewerblicher Bereich - und Pflanzenstärkungsmitteln, erklären
Schadbilder an Pflanzen erläutern und Ursachen nennen
Eigenschaften und Anwendungsverfahren von Pflanzenschutzmitteln erläutern
Maßnahmen des integrierten Pflanzenschutzes aufzeigen
Gefahrensymbole erläutern
Aufgaben, Rechte und Pflichten der Überwachungsstelle beschreiben; örtlich zuständige Behörden nennen
Vorschriften zum Naturschutz beachten
Beschaffen und Lagern von Waren (§ 3 Nr. 10)
Einkauf (§ 3 Nr. 10.1)
betriebsinterne und externe Informationen für die Warenbeschaffung nutzen
Beratung und Verkauf (§ 3 Nr. 11)
Beraten und Bedienen von Kunden (§ 3 Nr. 11.2)
Waren verpacken und aushändigen
betriebliche Serviceleistungen anbieten
Rechnungssumme ermitteln, Kasse bedienen und Zahlungsmittel entgegennehmen
Werkzeuge, Geräte und Maschinen einsatzbereit halten
Arbeitszeiten und -ergebnisse festhalten
Arbeitsplanung kontrollieren und Ergebnisse bewerten
Handelszeiten von Pflanzen und Pflanzenteilen erläutern
handwerkliche und gestalterische Vorgehensweise unter Berücksichtigung ökologischer und wirtschaftlicher Gesichtspunkte planen
Sträuße und Gestecke, insbesondere unter Berücksichtigung des Werkstoffes, des Anlasses, der Saison und der Form, gestalten
Hochzeitsfloristik, insbesondere Brautschmuck, anfertigen
Kränze und Girlanden, insbesondere unter Berücksichtigung des Werkstoffes, des Anlasses, der Saison und der Arbeitstechniken, gestalten
Trauerfloristik, insbesondere Sarg- und Urnenschmuck sowie Trauergebinde, unter Berücksichtigung der regionalen Friedhofsverordnungen anfertigen
Pflanzen unter Berücksichtigung ihrer Eigenschaften und Pflegeansprüche in Gefäße arrangieren
unterschiedliche Pflanzsysteme für Raumbegrünung beschreiben
Raumschmuck unter Berücksichtigung von Stilarten, Raumgröße und Lichteinwirkung planen und skizzieren
Raumschmuck für verschiedene Anlässe ausführen
Tische für verschiedene Anlässe schmücken
Vorschriften für die Abgabe von Pflanzenschutzmitteln gemäß Pflanzenschutz-Sachkundeverordnung anwenden, insbesondere
Kunden über die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln und die damit verbundenen Gefahren unterrichten
Schutzmaßnahmen zur Vermeidung gesundheitlicher Gefahren bei der Anwendung von Pflanzenschutzmitteln und Sofortmaßnahmen bei Unfällen beschreiben
Verhütung schädlicher Auswirkungen von Pflanzenschutzmaßnahmen auf Mensch, Tier und Naturhaushalt beschreiben
Pflanzenschutzmittel sachgerecht lagern und beseitigen sowie Kunden entsprechend beraten
Vorschriften zum Artenschutz von Pflanzen anwenden
Einkauf durchführen; Liefertermine überwachen
Warenannahme, Lagerung und Bestandsüberwachung (§ 3 Nr. 10.2)
Waren annehmen sowie auf Beschaffenheit, Art, Menge und Preis überprüfen
Mängel und Schäden feststellen und beurteilen sowie erforderliche Maßnahmen einleiten; Ware weiterleiten
Waren entsprechend ihren Ansprüchen lagern
beim Erstellen und Führen von Warenstatistiken mitwirken
wirtschaftliche Überlegungen zur Zusammensetzung und Höhe des Lagerbestandes darlegen
Verkaufsförderung und -vorbereitung (§ 3 Nr. 11.1)
Aufgaben zur Warenpräsentation und -dekoration ausführen
Erscheinungsbild des Betriebes als Werbeträger beurteilen
Verkaufsfähigkeit der Ware prüfen, nichtverkaufsfähige Ware zur weiteren Verwendung aufbereiten oder umweltgerecht entsorgen
Vollständigkeit des Warenangebotes im Verkaufsbereich prüfen und fehlende Ware ergänzen
Verkaufspreise nach dem betrieblichen Kalkulationsschema ermitteln
an Werbemaßnahmen und Sonderaktionen mitwirken, Erfolgskontrolle durchführen
bei der Sortimentsgestaltung mitwirken, Entscheidungsgründe darstellen
Kunden unter Berücksichtigung von Kaufmotiven und Kundenwünschen beraten
Kunden über ökologisch sinnvolle Produkte und Verhaltensweisen informieren
Verkaufsgespräche kundenbezogen und situationsgerecht unter Berücksichtigung angemessener sprachlicher und nichtsprachlicher Ausdrucksmöglichkeiten führen
Kunden über Eigenschaften und Qualitätsmerkmale von Waren sowie deren Verwendung und Pflege informieren
Qualitäts- und Preisunterschiede begründen
Reklamationen entgegennehmen und Lösungen anbieten
Kaufmännische Steuerung und Kontrolle (§ 3 Nr. 12)
Rechnung mit Lieferschein vergleichen und bei Abweichungen betriebsübliche Maßnahmen ergreifen
bei der Abwicklung des Zahlungsverkehrs mitwirken
beim Schriftverkehr mitwirken
bei Inventuren mitwirken, Gründe für Inventurdifferenzen aufzeigen
betriebliche Leistungskennziffern, insbesondere Lagerumschlag, Umsatz pro Mitarbeiter, Umsatz pro qm Verkaufsfläche, an Beispielen errechnen und ihre Bedeutung als Instrument kaufmännischer Planung, Steuerung und Kontrolle erläutern
Kasse abrechnen, Kassenberichte erstellen und im Hinblick auf verschiedene Kennzahlen auswerten
bei vorbereitenden Arbeiten für die Buchführung mitwirken
über die Anwendung von Ergebnissen der Erfolgsrechnung im Ausbildungsbetrieb Auskunft geben
Möglichkeiten der Übertragung von Aufgaben des Rechnungswesens auf andere Dienstleistungseinrichtungen aufzeigen
betriebliche Risiken und Versicherungsmöglichkeiten beschreiben, bei der Abwicklung eintretender Versicherungsfälle mitwirken