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Timestamp: 2020-07-07 01:14:57
Document Index: 210294650

Matched Legal Cases: ['§ 223', '§ 140', '§ 472', '§ 69', '§8', '§8']

1900 / 262 p. 5 (Deutscher Reichsanzeiger)
1900 / 262 p. 5 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff
1 Es Baden, 2. a ote, 3, Unfall- und Jnvaliditäts- 2c. V ng. 4. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen 2c. 5, Verloosung 2c. von Werthpapieren.
erlust- und Elen Fan u. dergl.
6. 7. B Niederlaffung 2c. von Rechtsanw 0.
Kommandit-Gesell Akti Aktien-Gesellsäe S Geier tr G
#8 engl em@asten.
Bank-Ausw E Verschtedene Bekanntmachungen.
Der gegen den Steinbrucharbeiter Philipp Plefe von Herbstein am 14. Dezember 1890 wegen Ver- gehens gegen §§ 223, 223 a. Str.-Gejs.-Bchs. erlassene Steckbrief wird zurückgezogen.
Hanau, den 29. Oktober 1900,
Der Erste Staatsanwalt. Pinoff.
{61058] Oeffentliche Ladung.
Der Weßhrpflichtige Wilbelm Franz Ziltener, zuleßt hier aufhältliß gewesen, wird bes{uldigt, als Webrpflichtiger in der Absicht, sih dem Eintritt in den Dienst des \tehenden Heeres oder der Flotte zu entziehen, ohne Erlaubniß das Bundesgebiet ver- [lassen oder nach erreihtem militärpflihtigen Alter ih außerhalb des Bundegaebietes aufgehalten zu haben, — Vergehen gegen § 140 Abf. 1 Nr. 1 St.- G.-B, Derselbe wird auf den 12, Januar 1901, Vormittags 9 Uhr, vor die Strafkammer des Köntglichen Landgerichts in Görliß, Zimmer Nr. 34, zur Hauptverhandlung geladen. Bet unentschuldigtem Ausbleiben wird derselbe auf Grund der nah § 472 der Strafprozeßordnung von dem Zivilvorsißenden der Ersaßkommission des Aushebungsbezirks Freten- walde a. D. vom 3. Dezember 1897, des Aus- bebung8bezirks Rothenburg O.-L. vom 18. Januar 1898 und des Aushebungébezirks Görliy vom 14. Februar 1898 über die der Anklage zu Grunde liegenden Thatfachen ausgestellten Erklärungen ver- urtheilt werden. 4 M. 45/00.
Görlitz, den 20. Oktober 1900.
Der Königliche Erfte Staatsznwalt.
[61181] Vekauuntmachung.
Durch BesBGluß des unterzeichneten Gerichts vom 31. Oktober 1909 is der Füsilier Johannes Hein- rich Bohle der 1. Komp. Unteroffiziershule Ett- lingen, geb. am 16. Dezember 1881 zu Oldesloe, am 15. April 1899 eingestellt, für fahnenflüchtig erklärt worden.
Karlsruhe, den 31. Oktober 1900,
Der Gerihtsherr :
v. Hindenburg, Jorns,
Generalleutnant und Kriegsgerichtsrath. Divisions - Kommandeur.
[61054] Verfügung.
In der Untersuhungs\sache gegen den Ueberschär, Karl Wilbelm, Arbeitétsoldat, geb. 11. Oktober 1873 zu Neudorf b. Straßbura, wegen Fahnenflucht, wird auf Grund der §§ 69 ff. des Militär-Strafgeseß- buchs, sowie der §8 356, 360 der Militär - Straf- geriht8ordnung der Beschuldigte hierdurh für fahnen- flüchtig erklärt.
Straßburg, den 16 Oktober 1900.
Gericht der 31. Division. Der Gerichtseherr : Mayer, y. Hugo. Kri-g8gerichtsrath a. P.
[61127] Zwangsverfteigerung.
Im Wege dexr Zwangsvellstreckung follen
1) die in den Gemarkungen Ober- und Mittel- Linda, Kreis Lauban, belegener, im Grundbuche von Mittel-Linda auf Blatt Nr 12 Häuslerstelle ver- zeichnete Häuslerstelle, bestehend aus Wobnhauz mit Hofraum und Hausgarten von 17 a 10 qm und 46 a 70 qm Ader, 366 Thlr. Reinertrag urd 483 4M Nußzungswerth, Aitikel Nr. 11 der Grund- fteuermu1terrolle, Nr. 12 der Gebäudesteuerrolle für *Nittel. Linda,
2) die in der Gemarkung Nieder-Linda, Kreis Lauban, belegene, im Grundbuche von Nieder-Linda auf Blatt Nr, 79 Landung verzeichnete Landung von 57 a 70 qm mt 3,17 Thlr. Grundsteuerretnertrag, Aitikel Nr. 282 der Grundsteuermutterrolle für Nieder. Linda,
beide Grundstücke zur Zit der Eintragung des B2rsteigerungsvermerks aur den Namen der verehe- lihtea Handelsmann Wilhelmine Werner, geb. Kramer, zu Mittel. Linda im Gcundbuche eingetragen, follen am 21, Dezember 1900, Vormittags 10 Uhr, durch das unterzeichnete Gericht an der Gericbi1sstele im Schchéffensaale versteigert werden. Der Versteigerungévermerk ist am 17. Oktober 1900 in das Grundbuch eingctragen. Die Eigenthümerin Wilhelmine Werner, geborene Kramer, und deren Ehemann Handelsmann Wilhelm Werner zu Miätel-Linda werden zu dem Termine hiermit öffent- li vorgeladen, weil ihr Aufenthalt nit bekannt ist. Die Zrwoanaësversteigerung erfolgt auf Antrag des Banquiers W. Loewenstein zu Kottbus, vertreten dur den Rechtsanwalt Nickse daselbst, auf Grund d:s vollstreckbaren Urtheils vom 20. September 1900.
Marklissa, ten 26. Oktober 1900.
61126] [ In Sachen, betreffend die Zwangsversteigerung der bisher dem Häusler Wickborn gebörigen Häuslerei Nr. 27 in Ziegendorf hat das Großherzoglihe Amts- gericht zur Abvrahme der R-chnung des Sequesters, zur Erklärung über den Theilungsplan sowie zur Vor- nahme der Vertheilung Termin auf den 16. No- vember 1900, Mittags 41S Ugzr, bestimmt. Der Theilung?plan und die Rechnung des Sequesters werden vom 8. k. Mts3s, an zur Einsicht der Be- theiligten auf der Gerichtsschreiberei niedergelegt sein.
Grabotww, den 30 Oktober 1900.
Vietense,
Gerichtsschreiber tes Großberzogl. Amtsgerichts. [36085] Aufgebot. i
Der unmündige Friy Waither Te'ch und der Schneidermeister Karl Gustay Teich, beide hier, baben das Aufgebot weaen der beiden 34 °%/9 Schuldscheine Litt. C. Nr. 4290 und 4291 der Dresdner Stadt- Anleibe vom Jahre 1886 über je 1000 6 beantragt. Der Inhaber der bezeichneten Werthpapiere wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 25, März
neten Gerichte, Lothringer Straße 1, T, Zimmer 131, anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte an- zumelden und die Werthpaptere vorzulegen, widrigen- falls die Kraftloserklärung derselben erfolgen wird, Dresden, am 13. Juli 1900. Königliches Am!sgeriht. Abih. Le. Bekannt gemacht dur den Gerichtsschreiber : Aktuar Wehnert.
[60506] Beschlu, Dem C. S. Thomas in Mainz ist eine Urkunde (Depositalshein der Reihsbank Nr. 1292) abhanden gekommen, worin ihm die Reichsbankstelle Mainz bescheinigt, daß er der Reichsbank am 30. Oktober 1899 ein vershlossenes Paket, deklariert zum Werthe von 20 000 4, mit der Aufschrift: C. S. Thomas Maiaj, Werth 20000 4, übergeben habe. Auf Antrag des C. S. Thomas ergeht Aufgebot, und es wird der Inhaber der Urkunde aufgefordert, spätestens im Aufgebotsterwine, Montag, 20, Mai 1901, Vormittags D Uhr, bei dem unterzeichneten Amts- gerihte, Saal 35, feine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird. Mainz, 25. Oktober 1900.
[61097] Ausfertigung. Auf Antrag des Wildprethändlers G. Seubert pon Schweinfurt vom 25. Oktober l. J. erläßt das K. Amtsgericht Schweinfurt gemäß 88 446 ff., 1003 ff. L. Z.-P.-O. folgenden Beschluß. Ein auf den Namen Georg Seubert, Wildpret- bändler dahier, ausgestellter Schein des Bankhauses Jonas Nordschtild dahier vom 29. März 1900 Nr. 6662 über Deponierung von 500 4, zahlbar mit 3 %/o Zinsen nach achttägiger Kündigung, ift zu Verlust gegangen. Auf Antrag des Georg Seubert wird hiewegen das Aufgebotsverfahren eingeleitet und Aufgebotstermin bestimmt auf Samstag, den 15, Juni 1901, Vormittags 9 Uhr. Es ergeht hiedurch an alle, welche An)prüche oder Rechte aus dieser Urkunde geltend zu machen haben, die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine ihre Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, IREAOS diese Urkunde für kraftlos erklärt werden wird. Schweinfurt, 30. Oktober 1900. Kgl. Amtsgericht. (gez.) Hartmann. Für den Gleichlaut vorstehender Ausfertigung mit dem Originale. Schweinfurt, den 31. Oktober 1900. Gerichtsschreiberei des Kgl. Amtsgerichts. Döderlein, Kgl. Sekretär.
[36702] Aufgebot. Die Erben des am 4. April 13899 zu Breslau fn der Oder todt aufgefundenen Hoboisten Eduard Carl Michaelis zu Breslau, als: a diss-n Vater Zimmermann Christian Eduard Michaelis, b. dessen Mutter Christiane Liberte Migaelis, geb. Zimmermann, beide wohnhaft zu Droißen (Kreis Naum- burg a. S.), haben das Aufgebot der angeblich abhanden ge- kommenen Lebenétversiwerungs-Police Nr. 33 846 des Preußischen Beamtenvereins vom 23. April 1898, lautend zu Gunsten des Inhabers über 1500 4, zahlbar betm Tode des Versicherten, Hoboisten Eduard Carl Michaclis, oder am 1. April 1926, falls der Versicherte diesen Termin erlebte, beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf Dienstag, deu 12. März 1901, Mittags 12S Uhr, vor dem unterzeihneten Ge- richte, Zimmer N-c. 136, anberaumten Aufgebotss termine feine Nechte anzumelden und die Urkunde vor- zulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Ur- kunde erfolgen wird. Hannover, den 16. Juli 1900.
Königliches Umtösgertht. 5 K.
Der Steinsetzermeistec Eduard Tomczak in Mielt- chin hat das Aufgebot des angeblich verloren ge- gancezen, am 1. Januar 1901 zahlbaren Wechsels d. d. Mieltschin, den 1. Januar 1900, über 200 4, der versehentliß von der Ebefrau Josepha Go:ska auf ihren Ehemann, den Ackerbürger Felix Gorski in Mieltschin, gezoaen und von diesem angenommen ist, beantragt. Der Inbaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 13, August 1901, früh 9 Ußr, vor dem unterzeihneten Ge- rit anberaumten Aufgebotêtermine seine Nechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigen- falls deren Kraftloserklärung erfolgen wird.
Witkowo, den 24. Oktober 1900.
[60883] In dem Grundbuch: von Prohlen Nr. 59 \teht in Abtheilung 11T Nr. 2 eine Hypothek von 690 4 für die Wirth August und Barbara, geb. Guék!, Wagner’shen Gheleute in Mokainen eingetragen. Zur Löschung dieser Poft find die Wagner’shen Ghe- leute dur) rechtsfräftiges U-theil der Ersten Zivil- kammer des Königlidzen Landgerichts zu Allenstein vom 19. Juni 1900 verurtheilt. Die Löschung der Post kann nit erfolgen, La der über dieselbe ge- bildete Hypothekenbrief verloren gegangen ist. Auf Antrag des Grundstückseigenthümers werden die un- bekannten Juhaber der Urkunde aufgefordert, spätestens im Aufzebotsiermire am D, Mai 1901, Vormittags A0 Uhr, thr Ret anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfakls dieselbe für kraftïos erklärt werden wird. Wartenburg, den 27. September 1900. Königliches Amtsgericht. Abth. 2.
[61117] Aufgebot. Der Akerer Jacob Brochsitter zu Brück an der Ahr hat beantragt, seine vershollenen Brüder : 1) Johann Vrochsitter, geboren zu Brück an der Ahc am 7. Juli 1828, zuleßt wohnhaft in Brück on ter Ahr, von dort nah Nord-Amerika im Mai
2) Jobann Peter Brochsitter, geboren am 1. Ja- nuar 1834 zu Brück an der Abr, zuleßt wohnhaft daselbst, von dort im Monat September 1855 nah Nord-Amerika ausgewandert, beide Söhne der Eheleute Heinrich Brochsitter und Elisabeth, geb. Gaeb, für todt zu erklären. Die bejelhneten Verschollenen werden aufgefordert, sch spätestens in dem auf den 10, Mai 1901, Vor- mittags L0 Uhr, vor dem unterzeihneten Gerichte anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigen- falls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welhe Auskunft über Leben oder Tod der Wer- {ollenen zu ertheilen vermögen, ergeht die Aufs- forderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Ge- richte Anzeige zu machen. Adenau, den 20. Oktober 1900.
[61108] Aufgebot. Der S@hlofser Franz Thomas Geisen in Lieser bat beantragt, den vers{chollenen Nicolaus Geisen, Sohn der Gheleute Nicolaus Geisen und Aundà Marta, geb. Barthen, geboren am 20. April 1841 in Lieser, zuleßt wohnhaft in Lieser a. d. Mosel, für todt zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, ih spätestens in dem auf Mitt- woch, den 12, Juni 1901, Vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeihneten Gericht, Sitzungssaal, an- beraumten Aufgebotstermin zu melden, widrigen- falls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welhe Auskunft über Leben oder Tod des Ver- {ollenen zu ertheilen vermögen, ergeht die Auf- forderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Ge- riht Anzeige zu machen. VBerncastel, den 23. Oktober 1900.
[61115] Aufgebot.
Der Fischer Johann Thönnes zu Gillenfeld und die Eheleute Johann Franken, Schuhmacher, und Elisabeth, geborene Thönnes, zu Trier haben bes antragt, die abwesende Anna Maria Krones,* ge- boren am 8. August 1843 zu Gillenfeld, als Tochter der daselbst verstorbenen Eheleute Jacob Krones und Agnes, geb. Weiersbach, zuleßt wohnhaft ge- wesen zu Gillenfeld, für todt zu erklären. Die be- zeichnete Verschollene wird aufgefordert, si späteftens in dem auf den 15. Juni 1901, Vormittags 1A Uhr, vor dem unterzeihneten Geriht an- beraumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche über Leben oder Tod der Verschollenen Auskunft zu ertheilen vermögen, ergeht die Aufforderung, späteftens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu mahen. Daun, den 27. Oktober 1900.
[61113] Aufgebot. Die Wittwe Emilie Nebekka Petersen, geb. Martens, in Tondern, Osterstraße, hat beantragt, den verschollenen Friedrich Wilhelm Petersen, zu- leßt wohnhaft in Eckernförde, für todt zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, ich spätestens in dem auf den 12. Juni 1901, Vorinittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Yufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, wel&e Auskunft über Leben oder Tod des Ver- {ollenen zu ertheilen vermögen, ergeht die Auf- forderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.
Eckeruförde, den 27. Oktober 1900.
Königlißes Amtsgericht. L.
[61101] Aufgebot.
Der Schreinermeister ülbert Raab in Fulda hat beantragt, die Verschollenen: 1) Elisabeth Katharina Peelz, geboren am 26. Januar 1801, 2) Hetnrich Wilhelm Peelz, geboren am 20, Dezember 1805, zuletzt wohnhaft in Fulda, für todt zu erklären. Die bezcihneten Verschollenen werden aufaefordert, sich spätestens in dem auf den 23, Mai 19081, Vormittags 9 Uhr, vor dem unterze!chaeten Gericht anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An all», welhe Autckunft über Leben oder Tod der Ver- schollenen zu ertheilen vermözen, ergeht die Auf- forderuna. spätestens imm Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen,
Fulda, den 23. Oktober 1900.
Köntgliches Amtsgertht. Abth. 4.
[61100] K. Amtsgericht Gaildorf. Aufgebot. s :
Aufgebot zum Zweck der Todeserklärung ift bc- antragt und zugelassen gezen : i
1) Jaeger, Johannes, geb. 24. Dezember 1856 in Heuchlingen, O.-A. Heidenheim, zuleßt in Wengen, O.-G. Gaildorf, im Jahre 1883 am 15. April na Amerika gereist und scit 1885 vershollen, Antrag- steller: Katharine Jäger, geb. Eichele, in Wengen.
2) Leidenberger, Carl Jakob’ Vollrath, geboren 16. Juni 1833 in Gaildorf, im Jahre 1852 nah Amerika gereist und seit 1853 verschollen,
3) Leidenbexrger, Jakob gen. Gottfried, geb. 19. Januar 1837 in Gaildorf, im Jahre 1861 nah Amerika gereist und seit 1866 verschollen, ad 2 u. 3 Antragsteller: Heinrich Seilacher ia Gaildorf.
Aufgebotstermin Freitag, den 3, Mai 1901, Nachm. 3 Uhr.
Es ergeht die Aufforderung: :
a. an die Verschollenen, fh spätestens im Auf- gebotstermin zu melden, widrigenfalls die Todes- erklärung erfolgen werde,
b. an alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu ertheilen vermögen, spätestens im Aufgebotstermin dem Gericht Anzeige zu maten.
Den 18. Oktober 1900. |
(gez) Spipnagel, H.-Richter. Veröffentlicht durch Gerichts\chreiber: R ühl.
[61099] K. Amtsgericht Gaildorf. Aufgebot.
Aufgebot zum Zweck der Todeserklärung ift be-
antragt und zugelafsen gegen:
im Jahre 1878 vom Militär entwihen und seither vershollen, Antragsteller Jakob Weller in Fichtenberg. 2) Geiger, Sarab, geb. Kuhn, Ehefrau des Wilhelm Geiger. Schäfers, zuleßt in Ruppertshofen, geb. 20. November 1846, vor vielen Jahren nah Australien gereist und seit mehr als 10 Jahren ver- \shollen, Antragsteller Joh. Beißwenger Maibauer in Nuppertshofen. 3) Straub, Rosine, geb. Vogel, Ehefrau des Michael Straub, Tazlöhners in Hagkling, Gde. Altersberg, geb. 1. Januar 1837, seit mehr als 10 Jahren verschollen, Antragsteler Johannes Scho, Schmied in Birkenlohe. 4) Frank, Christian, geb, 17. August 1831 in Ruppertshoten, als Sohn des Peter Frank daselbst, im Jahre 1884 nah Amerika gereist und seither vershollen, Antragsteller Gottfr. Wahl, Gemeinde- rath in Steinenbah. 5) Welz, Nosine, geb. 17. Januar 1838, Tochter der ledig verst. Rosine Welz von Hundsberg, Gde. Altersberg, vor mehr als 30 Jahren nah Amerika gereist und seit dem Jahre 1880 verschollen (soll sfich im Jahre 1880 als verwittwete Kühnle in Frankford aufgehalten haben), Antragsteller Gottlieb Maier, Gemeinderath in Horlachen. Aufgebotstermin: Dienstag, #. Mai 1901, Nachm. 3 Uhr. Es ergeht die Aufforderung: a. an die Verschollenen, sich spätestens im Auf- gebotstermin zu melden, widrigenfalls die Todes- erklärung erfolgen werde, b, an alle, welhe Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu ertheilen vermögen, spätestens im Aufgebotstermin dem Gerichte Arzeige zu machen. Den 20. Oktober 1900.
Oberamisricter : (gez.) Burger: Veröffentlicht dur: Gerichtsschreiber Nü h 1. [61102] Aufgebot. Auf Antrag des Geheimen Negierungéraths und Direktors im Patentamt Dr. jur. Rhenius zu Berlin wird der frühere Domainenrentamtéöverwalter Johann Friedribd Gustay Ryenius zu NRehden, der im Jahre 1857 von dort verschollex ist, und an- geblih 1863 zu Memphis in Nord-Amerika ver- storben ist, wenigstens seit dieser Zeit nihts mehr von sih hat hôcen lassen, aufgefordert, sich spätestens im Aufgebotstermin den S. August 1901, Vorm. 11 Uhr, bei dem unterzeihneten Gericht, Zimmer Nr. 13, ¡u melden, widrigenfalls seine Todeserkläru» g erfolgen wird. Zugleich werden alle diejenigen, welche Auskunft über Leben und Tod des Verschollenen er- theilen können, aufgefordert, spätestens im Auf- gebotétermine dem Gericht davon Anzeige zu mahhen. Graudenz, den 23. Oktober 1900.
[61119] Aufgebot,
Auf Antrag der Gheleute Architelt Heinrich Schmidt und Emma, geb. Jbing, zu Düsseldorf, Oftstraße 72, soll der verschollene Bäcker Kriedrih (aub Friß) Ibing, geboren am 10 Januar 1833 zu Durchholz, bis zum Jahre 1863 zu Durchholz wohn- haft gewesen und seitdem vershollen, für todt exrklä:t werden. Der genannte Friedrid Jbing wird auf- gefordert, si spätestens in dem auf Mittwoch, den 22, Mai 1901, Vorm. 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerät anberaumten Au}gebets- termin zu melden, widrJenfaklls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welhe Autkunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu ertheilen vermögen, ergebt die Aufforderung, spätestens im Aufgebots- termin dem Gericht Anzeige zu machen,
Hattingen, den 25. Oktober 1900,
Königliches Amtsgericht. [61107] Aufgebot.
Der Bauer Franz Hohmann ron Molzbah hat beantragt, den verswolleren Johanres Hohmanu, geboren 15. September 1859, zuleßt wohrhaft in Molzba®, für todt zu erklären. Der bezeichnete Berschollene wird aufgefordert, fch svätestens in dem auf den 22. Mai 190L, Vormittags 10 Uhr, voc dem unterzeiwneten Gericht anbe- raumten Aufaebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu ertheilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätes ine im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu macen.
Hünfeld, den 27. Oktober 1900.
Königliches Amtsgericht. [61103] Bekauntmachung.
Auf Antrag der Schuhmacherfrau Therese Stawicka, geb. v. Kucikoweka, zu Löbau wird deren Ehemann, der am 20. Januar 1823 zu Löbau ge- borene Shvhmacher Fabian Stawicki, der seit d-m Jahre 1857 verschollen tit, aufgefordert, ih svätestens im Aufgebotstermin am 31, Mai 1901, Vorm. A1 Uhr, zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. Desgleichen - werden alle, welhe über Leben oder Tod “äuskunft zu er- theilen vermögen, aufgefordert, spätestens im Aufs gebotstermin dem Ge-riht Anzeige zu machen.
Löbau, den 29. Oktober 1900.
[61109] AUlgebos
Das Großh. Amtsgericht Pfullendorf hat heute folgendes Aufgebot erlassen: Gegen den am 14, Ok- tober 1866 zu Langgafssen, Gemeinde Denkingen, ge- borenen Taglöhner Eduard Schmid, welcher vor 12 Jahren nach Süd- Amerika ausgewandert fein joll und seitdem verschollen is, ist das Aufgebot8- verfahren zum Zwecke der Todeserklärung beautragt. Der Verschollene wird nunmehr aufaefordert, h späteßens in dem auf Samstag, den 1A. Jun 1901, Vorwittags 9 Uhr, bestimmten Aufgebots termine bei dem unterzeichneten Gericht zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. Zu- gleih ergeht an alle, welhe Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu ertheilen vermögen, die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen,
Pfulleudorf, den 26. Oktober 1900,
1) Weller, Georg, geb. 3. August 1854 in
X901, Vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeich-
1853 verzogen,
Fichtenberg, als Sohn des Georg Weller von da,
Der Gerichtsshreiber Großh. Amtsgerihts: Vogel.
„2 262.
L, S Lu 8-Sachen.
3. Unfall- und Invaliditäts- 2c. Versicherung. 4, Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen 2c. 5, Verloosung 2c. von Werthpapieren.
6. Kommandit-Gesellschaften auf Aktien u. Aktien-Gesells&, Erwerbs- und Witth ins 8. Niederlafsung 2c. von 9, Bank-Ausweise.
[61104] K. Amtsgericht Ulm. 7 Aufgebot.
Auf Antrag der Betbeiligten ist gegen die hienah genannten angebli Verschollenen das Aufgebots- verfahren zum Zrecke der Todeserklärung eingeleitet. Die Verschollenen werden aufgefordert, sich spätestens in dem auf Samstag, den 11. Mai 1901, Vorm. 10 Uhr, bestimmten ‘Aufgebotstermin bei hiesigem Gericht zu melden, widrigenfalls die Todes- erklärung erfolgen wird. Alle diejenigen, welhe Aus- kunft über Leben und Tod ter Verschollenen zu er- theilen vermögen, werden aufgefordert, dem Gericht späteftens im Aufgebotstermin Anzeige zu machen.
Zoller, Josef, geb. in Söflingen, O.-A. Ulm, am 19. Mai 1832, zuleßt in Söflingen wohnhaft, im Jahre 1854 nach Nord-Amerika gereist und seit 1870 verschollen ;
Liebert, Simon, geb. in Ulm am 6. Januar 1835, Schleifergeselle, |päter Seemann, anfangs der 1860 er Jahre nach Hamburg gereist und seither ver- schollen;
Liebert, Jokannes, geb. in Ulm am 2. April 1838, Schneidergeselle, später Seemann, anfangs der En er Jahre nah Hamburg gereist und. seither ver- schollen.
Ulm, den 29. Oktober 1900.
Landgerichisrath Luß.
[61105] K. W, Amtsgericht Waiblingen. Aufgebot.
In Sachen der Todeserklärung des am 18, Juli 1834 in Strümpfelbah geborenen, im Februar 1852 nah Amerika ausgewanderten, seither verschollenen Gottlob Hahn ergeht hiemit die Aufforderung:
a, an den Verschollenen, sih spätestens im Auf- gebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todes- erklärung erfolgen wird;
Aufgebotstermin ift bestimmt auf Freitag, den 10. Mai 1901, Vormittags UA Uhr.
Den 27. Oktober 1900.
[61118] Aufgebot.
Der Tagelöhner Johannes Dönges in Münch- hausen als Abwesenbeitspfleger hat beantraat, den vershollenen Johannes Diehl, geboren am 23. Ok- tober 1839 in Mönthhausen, zulegt wohnhaft in Münchhausen, für todt zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätesteus in dem auf den 5, Juni 1901, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeihneten Gericht anberaumten Auf- gebotstermine zu melden, wrotidrigenfalls die Todes- erklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu ertheilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.
Wetter, den 25. Oktober 1900
{61110]
Am 17. Mat 1898 i} in der Irrenanstalt zu Göttingen die unverebelihte am 9. Dezember 1869 zu Geestemünde geborene Auguste Mönch, Tochter des Korbmachers Johann Heinrich Friedri Mönch aus Geestemünde und dessen Ehefrau Anna Doro1hza, geb. Müller, ohne Hinterlassung einer letztwilligen Verfügung gestorben. Als ihre nächsten geseßlichen Erben kommen nach den bisherigen Ermittelungen in Betracht :
1) der Korbmacher Heinrih Wilhelm Müller in Geestemünde,
2) die unverehelihte Sophie Margarethe Müller in Bremen,
3) die Wittwe des Schneiders Diedrich Heinrich August Mönch, Sophie, gcb. Bultmann, in Balge.
Auf Antrag der vorstehend unter 1 und 2 genannten Miterben werden alle diejenigen, welche rähere oder gleich nahe Erbansprüche an den Nalhlaß der Auguste Mönch zu haken vermeinen, aufgefordert, ihre An- sprüche bis spätestens zu dem auf Mittwoch, den 5. Juni 1901, Vormittags UA Uhr, vor dem unterzeihazeten Geriht anberaumten Termine geltend zu machen, unter der Verwarnung, daß nah Ablauf des Termins ein Erbschein für die oben genannten 3 Personen aus3gestellt werden wird,
Geeftemünde, den 29. Oktober 1900.
Königliches Amtsgericht. [61114] Bekauntmachung.
In der Nachlaßsache des am 25. September 1900 zu Haßfurt verstorbenen ledigen Dienstknehtes Georg Hellmuth aus Oberlauringen werden jene Personen, welche erbberehtigt sind, aufgefordert, thr Erbrecht spätestens am Mittwoch, den 2. Jauuar 1901, dahier anzumelden.
Hafifurt, den 29. Oktober 1900,
K. Amtsgericht. (L, S.) Goldschmitt.
[61106] Oeffentliches Aufgebot.
Der Kaiserl. Notar Salzer zu Mülhausen hat in feiner Eigenschaft als gaerichtlich bestellter Verwalter des Nachlasses der am 2. Mai 1900 zu Mülhausen verlebten Handelsfrau Wittwe Karl Wachter, Maria Anna, geb. Werny. das Aufgebot zum Zweck der Ausschließung der Nachlaßgläubiger beantragt und ist daher Aufgebotstermin vor dem unterzeih- neten Gerihte auf Montag, den 21. Januar
fönig6straße 23, Saal 1. Alle Gläubiger, welhe an den obenerwähnten Nachlaß Forderungen zu machen baben, werden aufgefordert, bis zum Aufgebotstermin ihre Forderungen unter Angabe des Gegenstandes und des Grundes derselben und unter Beifügung der etwa vorhandenen urkundlihen Beweitstücke bei dem unterzeihneten Gericht anzumelden. Allen Nachlaß- gläubigern, welche si niht melden, wird als Rechts- nahtheil angedroht, daß sie, unbeschadet des Nechts, von den Verbindlichkeiten aus Pflichttheilsrehten, Vermächtnissen und Auflagen berücksihtigt zu werden, bon den Erben nur insoweit Befriedigung verlangen können, als sich nach Befriedigung der nicht aus- ges{chlofsenen Gläubiger noch ein Üebershuß ergiebt, und daß jeder Erbe nach der Theilung des Nach- [afses nur für den seinem Erbtheil entsprechenden Theil der Verbindli(keit haftet, Mülhausen, den 17. Oktober 1900. Kaiserliches Amtsgericht. [61111] Bekanntmachung. Ueckermünde) zufolge eines Unfalls der Fabrikschmied Ferdinand Holländer. Er war am 3. April 1864 zu Riga als Sohn der Theaterchorsängerin Eva Holländer geboren und ausweitlih der Bescheinigung vom 2. März 1893 Staatsangehöriger der Freien Stadt Hamburg. Da ein Erbe seines Nachlasses bisher niht ermittelt if, werden diejenigen, denen Erbrehte an dem Nalhlaß zustehen, aufgefordert, diese Nechte bis zum §8. Januar 1901 bet dem unterzeihneten Geri%t zur Anmeldung zu bringen, widrigenfalls die Feststellung erfolgen wird, daß ein anderer Erbe als der Hamburaische Fiskus nicht vor- banden ist, Der reine Nachlaß beträgt etwa 2600 M Pasewalk, den 19. Oktober 1900. Königliches Amtsgericht.
[61112] Bekanntmachung. Am 5. Dezember 1897 is zu Prettin die ge- shieden2 Karoline Schmähling, geb. Hebold — geboren am 23. Januar 1849 von der ledizen Wil- helmine Hebold — gestorben. Da ein rbe des Nachlasses bisher vicht ermittelt is, werden die- jenigen, welchen Erbrehte zustehen, aufgefordert, diese Rehte bis zum 31, Januar 1901 bei dem unterzeiWneten Geriht anzumelden, widrigen- fas die Feststellung erfolgen wird. daß ein anderer Erbe als der preußischbe Fiskus niht vorhanden ift.
Prettin, den 26. Oktober 1900.
Königliches Amt3gericht. [61098] Aufgebot.
Die Erben des am 9. September 1900 ver- storbenen Hofbesiz-rs Johann Sieß zu Hedwigenkoog haben das Aufgebotetverfabren zum Zwecke der Aus\{chließung ven Nachlaßgläubigern beantragt. Die Nachlaßgläubiger werden daber aufgefordert, ihre Forderungen gegen den Nachlaß des verstorbenen Hofbesißers Johann Sie zu Hedwigenkoog, ins- besondere Forderungen aus Bürgschaften, bei dem unterzeichneten Gericht anzumelden, und zwar spätestens in dem auf Freitag, den 18. Januar 1901, Vormittags 9 Uhr, im hiesigen Gerichte an- beraumten Aufgebotstermin. Die Anmeldung hat die Angabe . des Gegenstandes und des Grundes der Forderung zu enthalten. Urkundlihe Beweis- stücke find in Urschrift oder Abschrift beizufügen. Die Nachlaßgläubiger, welche sich niht melden, können, unbeshadet des Rechts, vor den Vev- bindlichkeiten aus Pflichttheilsrehten, Vermächt- nissen und Auflagen berücksihtigt zu werden, von den Erben nur insoweit Befriedigung verlangen, als sich nach Befriedigung der niht ausges{lossenen Gläubiger noch ein Uebers{buß ergiebt. Auch haftet ihnen jeder Erbe nah der Theilung des Nachlasses nur für den seinem Erbtheil entsprehenden Theil der Verbindlichkeit. Für die Gläubiger aus Pflicht- theilsrechten, Vermächtnissen und Auflagen, sowie für die Gläubiger, denen die Erben unbeschränkt haften, tritt, wenn sie sch nicht melden, nur der Nechtsnachtheil ein, aß jeder Erbe ihnen nah der Theilung des Nathlasses nur für den seinem Erbtheil entsvrebenden Theil der Verbindlichkeit haftet. Wesselburen, 30. Oktober 1900.
[61128] Oeffentliche Bing: Der am 13. Dezember 1898 hier verstorbene Buch- händler Wilhelm Gustav Adolf Plöß hat in seinen am 1. April und 10. Juli 1899 eröffneten leßt- willigen Verfügungen seinen Sohn Georg Plöt bedacht. Berlin, den 24. Oktober 1900. Königliches Amtsgericht T. Abtheilung 95.
[61129] Oeffentliche Bekanntmachung. Der Rentier Ludwig Schaale und seine am 7. Juli 1900 hier verstorbene Ehefrau Sophie Louise Charlotte, aeb. Prehn, haben in ihrem am 19, September 1900 eröffneten Testament ihre beiderseitigen nächsten gescßlichen Erben eventuell bedacht. Berlin, den 24. Oktober 1900
[61122]
Der frühere Schneidergeselle Karl Friedrih Berg:
hauer aus Hagenow i. M., geboren daselbst am
5. Dezember 1829, if durch Ausschlußurtheil des
unterzeihneten Gerihts vom 30. d, Mts. für todt
erie. h a Todestag ist der 31. Dezember 1867
Hagenow i. M., den 31. Oktober 1900, Großherzoglihes Amtszericht.
1901, Vormittags 10 Uhr, anberaumt, Drei-
Am 10. August 1900 verstarb zu Jaßnick (Kreis !
Das Königliche Amtsgeriht Lehe hat am 26. Ok- tober 1900 für Necht erkannt :
Der verschollene Tischlerzefelle Heinrih Theodor Henning, geboren am 29. September 18350 zu Otterndorf, zuleßt wohnhaft in Lehe, wird für todt c:klärt. Als Zeitpunkt des Todes wird der 31, De- zember 1893 festgestellt. Die Kosten des Verfahrens fallen dem Nadlafse zur Last.
Lehe, den 26, Oktober 1900.
Der Gerichts\hreiber Königlichen Amtegerichts.
[61176] Bekanutmachuug.
Durch Aus\{lußurtheil des unterzeichneten Gerichts vom heutigen Tage sind folgende Urkunden für kraft- los erklärt worden :
1) Der Hypothekenbrief vom 6. Mai 1847 über die in Abth. I[T auf den Gcundstücken Bl. 95 Stadt Myslowiß, sowie Bl. 197, 256, 257 und 306 Schloß Myéelowig für die G-\hwister Soßnierz ein- getragenen Erbegelder von 22 Thlr. 23 Sar.
2) Der Hypothekenbrief vom 28. Juni 1873 über die in Abth. Ill Nr. 3, bezw. 2 b:w. 3, bei, 2 auf den Grundstücken BI. Nr. 157, 235, 236 und 484 Brzezinka für den Hausbesizer Caspar Gabriel zu Myalowiß eingetragene Post von 300 Thlr. __93) Der Hypothekenbrief vom 16. Januar 1848 über die in Abth. 111 Nr. 1 auf dem Grundstüde Bl. Nr. 53 Jmielin für das General-Pupillar- Depositum des Köntalihen Justizamts Imielin ein- getragene und auf Bl. Nr. 223 ÎJmielin zur Mitbaft übertragene Darlehnspost von 40 Thlr. ._4) Der Hypothekenbrief vom 16. Dezember 1892 über die in Abth. 111 Nr. 9 auf dem Grundstück Bl. Nr. 162 Schloß Myslowiz für den Bahn- arbeiter Johann Siupka und dessen Ehefrau Bertha, geb. Kucharski, zu Myslowitz eingetragene, auf den Apotheker Benjamin Rehe zu Gleiwiy umgeschriebeae Post von 750 #4
9) Der Kuxschein über die für Adolph Loewi in Dresden (ießt in Berlin) im Gewerkenbuhe der Gewerkschaft Konsolidirte Karlssegengrube Bl. 98 eingetragenen 6 Kure, laufende Nr. 971—976 des Gewerkenbuchs.
Myslowitz, den 24. Oktober 1900.
[60804] Bekanutmachung.
Durch Auss{lußurtheil des unterzeichneten Gerichts vom heutigen Tage sind die nachstehend bezeichneten, yn Hyvothekenbuhe von Wendthagen Band I1IL
[latt 259 zu Laften des Bauerhofs Nr. 65 in Wendthagen eingetragenen Hypothekenposten von :
1) 50 Thaler Kurant, verzinslih mit jährli 49/6 zu Gunsten der Christine Philippine Shweer, Nr. 15 ia Meerbeck,
2) 100 Thaler Kurant, verzinslich mit jährli 4% zu Gunsten der Sophie Hißemann, Nr. 1 in
Nordfehl, sowie die darüber ausgestellten Schuld- und 15. Oktober A - 1853 bezw,
Pfandverschreibungen vom ‘8. November
9. Z i 30. April 1862 gegenüber dem Eigenthümer der
vervfändeten Grundgüter für kraftlos erklärt worden. Stadthageu, den 29. Oktober 1900 ürstlihes Amtsgericht. LIIT, Kropp.
Aus\chlufßurtheil.
Im Namen des Königs! Verkündet am 26. Oktober 1900.
Späing, Gerichtsschreiber. In der Aufgebotssache des Kolons Heinrich Heide- meyer, Nr. 21 Nettelstedt, vertreten durch den Rechtsanwalt Filbry hier, hat das Königliche Amts- geriht in Lübbecke durch den Amtsrichter Reuter für Recht erkannt : Der Cord Hermann und Ernst Heinrih Heide- meyer, früher zu Nettelstedt, beziehungsweise deren Rechtsnachfolger werden mit ihren Ansprüchen und Rechten auf die für die beiden Erstgenannten im Grundbuche von Nettelstedt Band 2 Seite 29 Ab- theilung IIT sub Nr. 1 eingetragene Post von Eitn- tausend Thaler Braut|haß, und zwar für Jeden 500 Thaler, aus der gerihtliden Urkunde vom 26. Mai 1821 und 27. Mai 1835 ausgesc{lofsen, und werden die darüber gebildeten Hypotheken- dokumente für kraftlos erklärt. Die Kosten des Verfahrens fallen dem Antragsteller zur Laft. Lübbeckcke, den 26. Oktober 1900. Königliches Amtsgericht.
[61087] Oeffentliche Zustellung.
Der Arbeiter Stanislaus Brudkiewicz in Helm- stedt, vertreten durch den Rechtsanwalt Vogler in Helmstedt, klagt gegen seine Ghefrau Auguste, geb. Dräger, unbekannten Aufenthalts, wegen Ehebruchs und böslicher Verlaffung, mit dem Antrage, die Ebe der Parteien dem Bande nah zu trennen, und [ladet die Beklagte zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Zweite Zivilkammer des Herzoglichen Landgerichts zu Braunschweig auf den 28, Dezember 1900, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge- rihte zugelaffenen Anwalt zu beftellen. Zum Zwede der döffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Braunschweig, den 26. Oktober 1900.
H. Rühland, Gerichts\hreiber des Herzoglichen Landgerichts.
[61083] Oeffentliche Zuftellung.
Die Ehefrau Anna Swneider, geb. Dell, in Eisenach, Wolfgang 73, Prozeßbevollmäthtigter : Rechtsanwalt, Justizrath Dr. Müller in Flensburg,
aus Osternburg, dann in Flensburg, jeßt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß Beklagter feine Ghefrau im Februar 1898 in Ofternburg bösli verlassen, nahdem er sie gesundheits-, ja lebens- gefährlih mißhandelt habe, mit dem Antrage, die Ghe der Parteien dem Bande nach zu s{eiden, den Beklagten für den {huldigen Theil zu erahten und zur Tragung der Kosten zu verurtheilen, eventuell den Beklagten kostenpflihtig zu verurtheilen, die eheliche Gemeinschaft mit der Klägerin herzustellen, insbesondere eine Familienwohnung an seinem Auf- enthaltsorte zu miethen und die Klägerin darin als Ebefrau zur Fortseßung des ehelihen Lebens auf- zunehmen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Zweite Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Flensburg auf den 19, Dezember 1900, Vor- mittags 10 Uhr, Saal 55, mit der Aufforderung, einen bei dem gedabten Gerichte zugelaffenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Flensburg, den 25, Oktober 1900. | Petersen, Gerichts\{hreiber des Königlichen Landgerichts.
[61089] Oeffentliche Zustellung.
Der Arbeiter Peter Friedri Nicolaus Paulsen in Saustrup, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Justizrath Dr. Müller in Flensburg, klaat gegen seine Ebefrau Margaretha Magdalena Paulsen, geb. Peterfen, früher in Katharinenhof bei Tolk, jeßt unbekannten Aufenthalte, unter der Behauptung, daß die Beklagte in der Zeit von Anfang September 1899 bis Anfang April 1900 in NRügge wiederholt sich anderen Männern hingegeben habe, mit dem Antrage die Ehe der Parteien dem Bande nah zu s{eiden, die Beklagte für den allein s{uldigen Theil ¡u erklären und in die Kosten zu verurtheilen. Der Kläger ladet die Beklagte zur mündlichen Ver- handlung ‘des Rechtsstreits vor die Zweite Zivil- kammer des Königlichen Landgerihts zu Flensburg auf den 19, Dezember 1900, Vormittags LO Uhr, Saal 55, mit der Aufforderung, einen ei dem gedahten Gerichte zugelassenen Anwalt zu be- stellen. Zum Zwette der öffentlichen Zustellung wird diefer Auszug der Klage bekannt gemat.
Fleusburg, den 25. Oktober 1900.
Petersen, Gerichts\{hreiber des Königlichen Landgerichts.
[61091] _Oeffentliche Zuftellung.
Die Ehefrau des früheren Stationsverwalters Eduard Röhkling, Marie, geb. Elmhorft, zu Barth, vertreten durch den Rechtsanwalt Haeckermann in Greifswald, klagt gegen ihren Ebemann, den früheren Stationsverwalter Eduard Röhling aus Barth, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen böslicher Ver- laffung, mit dem Antrage, die zwischen den Parteten bestehende Ebe zu trennen und den Beklagten für den allein {huldigen Theil zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Zweite Zivilkammer des Königs lichen Landgerichts zu Greifswald auf den F. Jas uuar 1901, Vormittags 9 Uhr, mit der Auf- forderung, einen bei dem gedachten Gerichte zuge- lassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwedcke der ôffent- lihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
MengdehI, Aktuar, Gerichtss{hreiber des Königlichen Landgerichts. [61081] Oeffentliche Zustellung.
Die Arbeiterfrau Alwine Marquardt, geb. Lüdck, in Kirschdorf, Kreis Flatow, Prozeßbevollmächtigter : Rechtsanwalt Hasse in - Koniy, klagt gegen den Arbeiter Julius Marquardt, unbekannten Aufent- halts, früher zu Kölpin, Kreis Flatow, auf Grund böswilliger Verlassung, mit dem Antrage, die Ebe der Parteien zu trennen und der Beklagten für den huldigen Theil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlihen Verbandlung des Rechtsftreits vor die Zweite Zivillammer des ônig- lihen Landgerichts in Koniß auf den 8, Jauuar 1901, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforde- rung, einen bei dem gedahten Gerichte zugelafsenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Dane ang wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Kouigtz, den 30, Oktober 1900.
l Boenchen dorf, Gerichtsshreiber des Königlichen Landgerichts.
[61082] Oeffentliche Zustellung. Die S@huhmaerfrau Ottilie Lux, geborene Mielke zu Netthal, Prozeßbevollmächtigter : Rechtsanwalt Köpp zu Schneidemühl, klagt gegen ihren Ehemann, den Schuhmacher Otto Lux, unbekannten Aufent- halts in Amerika, unter der Behauptung, daß Bes fagter im November 1895 nach Amerika aus- gewandert und zuerst in New York gewohnt habe. Er habe sich aber um die Klägerin und die Kinder niht gekümmert und auch für den Unterhalt der ea niht gesorgt. Seit dem Juni 1899 set
eklagter aus New York vershwunden und sein Aufenthalt seit Jahresfrist unbekannt, mit dem An- trage, die Ehe der Parteien zu trennen und den Beklagten für den allein {huldigen Theil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Zweite Zivil- kammer des Königlichen Landgerihts zu Schneide- mühl auf den 5. Jauuar 1901, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ges dahten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen.
Schueidemühl, den 22. Oktober 1900.
chard, Aktuar,
Elagt gegen den Glasmachher Wilhelm Schneider
uifs als Gerichtsshreiber des Königlichen Landgerichts.
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