Source: https://rothe-beinlich.de/ueber-mich/transparenz/?
Timestamp: 2018-06-21 23:30:25
Document Index: 72952511

Matched Legal Cases: ['§5', '§28', '§6', '§ 6', '§ 16', '§16']

Erklärung zu Einkünften und Nebeneinkünften
Die monatliche Grundentschädigung beträgt nach §5 Absatz 1 des Thüringer Abgeordnetengesetzes (ThürAbgG) seit 1.1.2017 5512,86 Euro. Gemäß §28 Abs. 2 ThürAbgG werden monatlich 5497,76 Euro ausgezahlt. Als Parlamentarische Geschäftsführerin der Fraktion erhalte ich gemäß §6 Abs. 3 ThürAbgG eine monatliche Mehraufwandsentschädigung in Höhe von 502,47 Euro. Diese Summe ist voll zu versteuern und wird weder durch ein 13. Monatsgehalt noch durch Sonderzahlungen ergänzt. Die Höhe der zu entrichtenden Steuern liegt etwa bei einem Drittel der Gesamtsumme und ist vierteljährlich im Voraus zu entrichten.
Darüber hinaus wird mir nach § 6 Abs. 2 ThürAbgG eine monatliche Kostenpauschale erstattet. Deren Höhe ist abhängig von der Entfernung der Abgeordnetenbüros vom Landtag und beträgt in meinem Fall etwa 2100 Euro. Aus dieser Pauschale sind sämtliche Kosten für die Betreuung der Wahlkreise, Bürokosten inklusive Mieten, Porto, Telefon, Internet, Druckkosten, Fahrtkosten sowie Übernachtungen bei längeren Sitzungen zu bezahlen.
Ich unterhalte drei Abgeordnetenbüros, um unsere parlamentarische Arbeit gut in die Fläche transportieren zu können. So habe ich ein großes Abgeordnetenbüro inklusive Versammlungsraum und Küche in Gera angemietet, ein Büro in Weimar und ein Büro gemeinsam mit Madeleine Henfling in Mühlhausen. Allein die Mietkosten für alle drei Büros belaufen sich auf etwa 1400 Euro Warmmiete, hinzu kommen Versicherungen und sämtliche laufenden Kosten.
Ich bin freiwillig gesetzlich kranken- und pflegeversichert – schließlich werbe ich auch politisch für die BürgerInnenversicherung als EINE FÜR ALLE - und erhalte vom Landtag den üblichen pauschalen Zuschuss zur Kranken- und Pflegeversicherung, der die Hälfte des Krankenversicherungsbeitrages beträgt. Aus meiner Diät zahle ich die andere Hälfte und somit insgesamt den Höchstsatz, dieser liegt derzeit bei 609 Euro Krankenversicherung und plus 111 Euro Pflegeversicherung.
Von meinem oben dargelegten Einkommen spende ich regelmäßig an diverse zivilgesellschaftliche Initiativen, die sich gegen Rechtsextremismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit wenden, an Flüchtlingsorganisationen, Umweltverbände, Anti-Atom- und Fraueninitiativen, Kinder- und Jugendprojekte sowie für Soziokultur und gleiche Rechte – wie beim CSD oder an die AIDS-Hilfe.
Am 4. März 2015 wurde ich als Stadträtin in Erfurt vereidigt. Ich bin Mitglied im Ausschuss für Soziales, Familie und Gesundheit sowie Mitglied im Jugendhilfeausschuss. Die Aufwandsentschädigung beträgt nach § 16 der Hauptsatzung monatlich 76,69 Euro. Für die Teilnahme an Stadtrats-, Ausschuss- und Fraktionssitzungen (für letztere max. 2 je Monat) gibt es ein Sitzungsgeld in Höhe von jeweils 15,34 Euro. Am 6. Mai 2015 wurde ich zur Vorsitzenden des Ausschusses für Soziales, Arbeitsmarkt und Gleichstellung gewählt. Nach §16 der Hauptsatzung der Stadt Erfurt erhalte ich dafür eine monatliche Entschädigung in Höhe von 102,26 Euro.
Ich bin zudem ehrenamtlich Sprecherin beim Institut Solidarische Moderne e.V. sowie Mitglied im Flüchtlingsrat Thüringen e. V.,, der Thüringer Flüchtlingspaten e. V. und bei mobit (der mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus und für Demokratie in Thüringen), gehöre der Mitgliederversammlung der Böllstiftung auf Bundesebene an, bin bei DAKT e. V. (Die Andere Kommunalpolitik Thüringen) und Ökoherz e. V. sowie der SCHOTTE e. V. , im Förderverein des Evangelischen Ratsgymnasiums Erfurt und der Ökumenischen Bahnhofsmission Erfurt e. V. aktiv.