Source: https://www.feuerwehr-forum.de/f.php?m=845563
Timestamp: 2019-07-24 01:20:02
Document Index: 44035880

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 8', '§ 9', '§ 11', '§ 13', '§ 14', '§ 15', '§ 16', '§ 17', '§ 18']

Thema Entwurf neue UVV 14 Beträge
Rubrik Unfallverhütung
FW-Magazin: Neues Regelwerk für den Dienst in den Feuerwehren
UVV Feuerwehren verzögert sich
Autor Oliv8er 8B., Köln / NRW 833540
Datum 07.09.2017 21:10 4198 x gelesen
Hat jemand einen Link zum Entwurf der neuen UVV Feuerwehren?
Autor Bern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg 845561
Datum 10.01.2019 16:55 2213 x gelesen
-> DGUV " Erneuertes Regelwerk für ehrenamtliche Feuerwehren "
Aus alt mach neu: Mit der DGUV Vorschrift 49 "Feuerwehren" erscheint erstmals eine spezielle Vorschrift für den ehrenamtlichen Feuerwehrbereich (Freiwillige Feuerwehr). Die Vorschrift ersetzt die Unfallvershütungsvorschrift (UVV) "Feuerwehren" (GUV-V C53), die seit 1989 in Kraft ist. Weiterentwicklung in der Feuerwehrtechnik, veränderte rechtliche Rahmenbedingungen und neue Erkenntnisse im Unfallgeschehen machten eine Überarbeitung notwendig. Parallel erscheint die neue DGUV Regel "Feuerwehren" (105-049). Sie ersetzt die Durchführungsanweisungen der alten UVV. Die einzelnen Unfallversicherungsträger müssen die neue DGUV Vorschrift 49 jetzt jeweils für ihr Zuständigkeitsgebiet in Kraft setzen. Die ersten werden dies schon zum 01.01.2019 umsetzen.
Autor Bern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg 845562
Datum 10.01.2019 17:01 1995 x gelesen
Geschrieben von Oliver B.
-> " DGUV Regel 105-049 "
-> " DGUV Vorschrift 49"
Datum 10.01.2019 17:52 1915 x gelesen
Autor Bern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg 845946
Datum 23.01.2019 22:46 1646 x gelesen
Geschrieben von Sebastian K.
DGUV Vorschrift 49:
"Feuerwehrfahrzeuge dürfen nur von Personen ab dem vollendeten 18. Lebensjahr geführt werden, die ihre Befähigung hierzu gegenüber der Unternehmerin oder dem Unternehmer nachgewiesen haben, im Umgang mit diesen unterwiesen sind, und dafür bestimmt wurden."
dazu DGUV Regel 105-049:
"Zur Unterweisung gehören die Einweisung und regelmäßige Fahrten mit den Feuerwehrfahrzeugen. Für das Fahren bestimmt sein heißt, es sollte schriftlich festgelegt sein, wer welches Fahrzeug führen darf."
Die Einweisung und die Bestimmung welches Fahrzeug man fahren darf kann man z.B. in der " Hier " beinhaltenden Bestätigung und die regelmäßigen Fahrten im pers. Fahrtennachweis ( sofern überhaupt geführt ? ) dokumentieren.
Neu oder detailierter aufgenommen, um nur paar Beispiele zu nennen, wäre:
Unter § 3 ein Absatz über angemessene Ruhezeiten, der Komplex im § 4 über die "Gefährdungsbeurteilung"; § 5 "Sicherheittechnische und medizinische Betreuung"; § 8 "regelmäßige "Unterweisung" samt über die Inanspruchnahme von Sonderrechten im Straßenverkehr, § 9 über regelmäßige Aus- und Fortbildung in "Erster Hilfe"; § 11 Sichtprüfungen nach jeder Benutzung von Ausrüstungen, Geräten und PSA, samt Schadensmeldung und Benutzungsentziehung; § 13 ausreichende Ladungssicherung.
Bei der "Persönlichen Schutzausrüstung" im § 14 sollten auch die unterschiedlichen Körperformen von Frauen und Männern berücksichtigt werden ( ! )
Oder dass die Feuerwehrschutzkleidung jahreszeitabhängig zu variieren sei. also die Ausrede wenn ich beim Waldbrand nicht mit der HuPf-1 Jacke bekleidet lösche, wäre das gegen die UVV und die Versicherung zahlt nicht, kann man jetzt anders betrachten.
Es lohnt sich die neue UVV-Feuerwehren mal genau durchzulesen.
Autor Seba8sti8an 8K., Grafschaft / RLP 845948
Datum 24.01.2019 08:36 1258 x gelesen
Geschrieben von Bernhard D. Es lohnt sich die neue UVV-Feuerwehren mal genau durchzulesen. Ja. Und die Resonanz dieses Themas hier, im Vergleich zu anderen, ist irgendwie schon... kurios.
Autor Adri8an 8R., Utting / Bayern 845950
Datum 24.01.2019 10:02 1189 x gelesen
Geschrieben von Sebastian K. Ja. Und die Resonanz dieses Themas hier, im Vergleich zu anderen, ist irgendwie schon... kurios.
Ich zitiere Parkinson:
Die auf einen Tagesordnungspunkt verwendete Zeit ist umgekehrt proportional zu den jeweiligen Kosten.
Parkinson schildert die Sitzung eines Finanzausschusses, in der es um die Bewilligung der Gelder für einen Atomreaktor (10 Mio. $, Diskussionsdauer 2½ Minuten), einen Fahrradunterstand (2.350 $, 45 Minuten) und Kaffee für die Sitzungen eines anderen Ausschusses (monatlich 4,75$, 1¼ Stunden) geht.
Das bedeutet, dass in Diskussionen die einfachsten Themen am ausführlichsten diskutiert werden, da davon die meisten Teilnehmer etwas verstehen (The matters most debated in a deliberative body tend to be the minor ones where everybody understands the issues) und nicht die Themen, die am wichtigsten sind.[2] Inkompetenz in wichtigen Sachfragen wird durch ausführliche Wortmeldungen zu trivialen Punkten kompensiert, wodurch es immer wieder zu verheerenden Fehlentscheidungen und Fehlallokation von Ressourcen komme.
Damit ist eigendlich alles gesagt.
Dieser Beitrag stellt einen Auszug meiner aktuellen Meinung dar. Diese muss nicht zwangsläufig mit der offiziellen Meinung meiner Dienststelle/HiOrg korrelieren.
Autor Fran8z-P8ete8r L8., Hilpoltstein / Franken (Bayern) 845952
Datum 24.01.2019 10:17 1114 x gelesen
Geschrieben von Sebastian K. Und die Resonanz dieses Themas hier, im Vergleich zu anderen, ist irgendwie schon...
Mensch, etz lass es/ihn/sie doch mal gut sein, bevor noch einer/eine/eines anfängt nachzufragen, ob es/er/sie doch besser der, die oder das Unfallverhütungsvorschrift heißen sollte, ob man zu schnellen Umsetzung der UVV auch Sonderrechte nutzen darf oder was passiert, wenn die neuen Paragraphen vereisen, ob man dann nicht die alten, sowieso viel besseren, hätte behalten sollen. Wenigstens als Rückfallebene.
;-)) SCNR!
Wenn ein Unternehmer oder der Beauftragte des Unternehmers seinen Schäfchen oder Versicherten die Änderungen in der UVV näherbringen möchte, kann er ja als Grundlage eine ppt des LFV Bayern nutzen:
Präsentation Synopse UVV
Informativ/erklärend/kommentierend kann auch ein Schreiben der KUVB sein, vielleicht hilfts ja jemandem.
Autor Fran8z-P8ete8r L8., Hilpoltstein / Franken (Bayern) 845953
Datum 24.01.2019 10:22 1029 x gelesen
Geschrieben von Adrian R. Damit ist eigendlich alles gesagt.
Demnach hat also der Großteil der FA deutlich mehr Ahnung von den Diversitätsproblemen in der Feuerwehr als von der UVV.
Dann bleib ich in Zukunft der Feuerwehr besser fern, ist sicherer und entspannter.
Autor Volk8er 8C., Garbsen / NDS 845954
Datum 24.01.2019 10:30 1051 x gelesen
Geschrieben von Sebastian K. Feuerwehrfahrzeuge dürfen nur von Personen ab dem vollendeten 18. Lebensjahr geführt werden, die ihre Befähigung hierzu gegenüber der Unternehmerin oder dem Unternehmer nachgewiesen haben
Haben wir schon immer so gehandhabt. Umgangssprachlich nennen wir das Führerschein.
Geschrieben von Sebastian K. m Umgang mit diesen unterwiesen sind,
Auch schon immer so getan. Und immer schon dokumentiert(Im Fahrtenbuch)
Geschrieben von Sebastian K. dafür bestimmt wurden.
Auch schon immer so umgesetzt. Tlw. in Einzelfällen unterscheidet der Einsatzleiter (SB) wer fährt.
Autor Hein8ric8h B8., Osnabrück / Niedersachsen 845958
Datum 24.01.2019 12:08 941 x gelesen
Geschrieben von Volker C. Geschrieben von Sebastian K.
Feuerwehrfahrzeuge dürfen nur von Personen ab dem vollendeten 18. Lebensjahr geführt werden, die ihre Befähigung hierzu gegenüber der Unternehmerin oder dem Unternehmer nachgewiesen haben
Richtig, aber damit ist die Diskussion mit dem Fahren ab 17 hoffentlich raus
Autor Jürg8en 8M., Weinstadt / Baden-Württemberg 845961
Datum 24.01.2019 13:19 846 x gelesen
Geschrieben von Heinrich B. aber damit ist die Diskussion mit dem Fahren ab 17 hoffentlich raus
begleitetes Fahren dürfte (hoffentlich) bei der BOS kein Thema sein. Oder?
Autor Bern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg 845972
Datum 24.01.2019 17:28 797 x gelesen
Auch schon immer so umgesetzt.
Klar, viele der "neuen" UVV-Vorgaben wurden/werden sinngemäß in vielen FF seit Jahren/Jahrzehnten so oder ähnlich gehandhabt; jetzt ist es quasi amtlich.
Noch paar bemerkenswerte Passagen:
Zum gern zitierten " UVV-Blankofreibrief"
15 Verhalten im Feuerwehrdienst:
[...] Im Einzelfall kann bei Einsätzen unter Beachtung des Eigenschutzes zur Rettung von Personen aus Lebensgefahr von den Bestimmungen der Unfallverhütungsvorschriften abgewichen werden. [...]
Hier wird jetzt die Beachtung des Eigenschutz herausgestellt.
Im Abs 2 die Thematik "Kontaminationen der Feuerwehrangehörigen" etc.
Und im § 15 Abs. 3 wird von "Straßensperrung" und "Verkehrssicherungsanhänger" als geeignete Maßnahme gesprochen.
Genauer wird der § 16 "Benutzung persönlicher Schutzausrüstungen":
[...] Die im Feuerwehrdienst zu benutzenden Schutzausrüstungen werden von der jeweils verantwortlichen Führungskraft festgelegt. Sie überwacht die Benutzung.
Feuerwehrangehörige haben die vorgegebene Schutzausrüstung bestimmungsgemäß zu benutzen, [...]
Präziser auch der § 17 "Kinder und Jugendliche in der Feuerwehr":
[...] Ihr körperlicher und geistiger Entwicklungsstand sowie der Ausbildungsstand sind beim Feuerwehrdienst zu berücksichtigen [..]
Es werden Ersthelfer für den Jugendfeuerwehrdienst gefordert.
[...] Kinder dürfen z.B. an Übungen mit Verletztendarstellung oder als Verletztendarstellerin bzw. Verletztendarsteller nicht teilnehmen, wenn sie dadurch geistig oder körperlich überfordert werden. [...]
Soll das sdchon mal was vorgekommen sein ?
Nicht viele Neues beim
§ 18 "Wasserförderung":
beim Löschen die mögliche Wasserdampfbildung berücksichtigt wird,
Ausbildungen und Übungen der Jugendfeuerwehr mit Wassergabe mit reduzierten Drücken durchgeführt werden.
Die " Gefahren bei der Wasserabgabe " und den " Umgang mit Schläuchen " kann man ja gut praktisch bei der Jf üben ;-))
Autor Bern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg 845973
Datum 24.01.2019 17:29 838 x gelesen
Geschrieben von Franz-Peter L.
UVV näherbringen möchte, kann er ja als Grundlage eine ppt des LFV Bayern nutzen:
Schön übersichtlich gemacht !