Source: https://ausschreibungen-deutschland.de/523802_Objektplanung_Gebaeude_und_Freianlagen_LPH_1-9__34_HOAI_fuer_den_Neubau_eines_Kinderhauses_in_2019_Alling
Timestamp: 2019-10-20 00:31:37
Document Index: 135111811

Matched Legal Cases: ['§ 34', '§ 34', '§ 34', '§ 34', '§ 39', '§ 34', '§ 39', '§ 51', '§ 75', '§ 34', '§ 123', '§ 124', '§ 19', '§ 21', '§ 21', '§ 36', '§ 36', '§ 46', '§34', '§34']

Öffentliche Ausschreibung 2019 Objektplanung Gebäude und Freianlagen LPH 1-9 § 34 HOAI für den Neubau eines Kinderhauses in Alling, Lkr. Fürstenfeldbruck 2019-03-21
Ausschreibungen Alling
Objektplanung Gebäude und Freianlagen LPH 1-9 § 34 HOAI für den Neubau eines Kinderhauses in ...
Objektplanung Gebäude und Freianlagen LPH 1-9 § 34 HOAI für den Neubau eines Kinderhauses in Alling, Lkr. Fürstenfeldbruck
Telefon: +49 81413794900
Fax: +49 814137949090
Hauptadresse: www.alling.de
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.staatsanzeiger-eservices.de/aJs/EuBekVuUrl?z_param=159514
- Objektplanung Gebäude LPH 1-9 § 34 HOAI für den Neubau der Kindertagesstätte in Alling,
- Objektplanung Freianlagen LPH 1-9 § 39 HOAI für den Außenbereich der Kindertagesstätte,
- Erstellung EnEV-Nachweis (Nicht-Wohngebäude),
- Erstellung Brandschutznachweis.
Gemeinde Alling im Lkr. Fürstenfeldbruck, soweit die Leistungen dort zu erbringen sind, im übrigen der Sitz des Auftragnehmers.
Das Kinderhaus Alling besteht derzeit aus einem 3-gruppigen Kindergarten in 2 über eine gemeinsame Aula verbundenen Gebäuden und einer 2-gruppigen Kinderkrippe in einem weiteren Gebäude. Die Bestandsgebäude des Kinderhauses sind aus den Jahren 1972 und 1996, das Bestandsgebäude der Kinderkrippe ist aus dem Jahr 2013.
1) Neubau:
Zur Schaffung zusätzlicher Betreuungsplätze soll auf dem Nachbargrundstück des bestehenden Kinderhauses ein Neubau für bis zu 6 Gruppen mit bis zu 25 Kindern je Gruppe errichtet werden. Mit dem Neubau soll die vorhandene Bebauung weitergeführt werden.
Das Gebäude kann unterkellert werden, wenn sich dies als sinnvoll und wirtschaftlich erweist.
Das Raumprogramm enthält neben den Gruppenräumen Flächen für Küche, Speiseraum, Kochen/Backen Kinder, Ruheräume, Werkraum, Bewegungsraum, Personalräume, WC-Anlagen, Wirtschaftsräume, Bewegungsbereiche.
2) Untersuchung und Neuordnung Bestand:
Der Bestand soll auf seine Nutzbarkeit im Sinne eines Gesamtkonzepts für die ganze Einrichtung (inkl. des neu zu errichtenden Gebäudes) untersucht werden.
3) Freianlagen:
Die Freianlagen sollen wie bisher räumliche Trennungen zwischen den Bereichen Kinderkrippe und Kindergarten vorsehen. Sie sollen nicht nur über das Gebäude zugänglich sein sondern auch von außen.
Eine Teilfläche ist der direkte Gebäudeumgriff mit Zugangsbereich, Fahrradabstellplätzen, Unterstellflächen für Kinder-Fahrzeuge und Sandspielgerät und überdachtem Bewegungsbereich außen.
Die weitere Fläche soll als Freifläche ohne Spielgeräte mit unterschiedlichen Zonen, wie z. B. Beeten, Sonne- und Schattenzonen, Matschflächen, Obstwiese angelegt werden.
Stellplätze stehen in fußläufiger Nähe zur Verfügung und müssen nicht mit errichtet werden. Von den vorhandenen Stellplätzen aus soll der neue Zugang zu den Eingängen der Einrichtung als Fußwege angelegt werden.
Die Freianlagenplanung soll als Nachunternehmerauftrag des Architekten vergeben werden.
Der bestehende Bebauungsplan ist aus den 70er Jahren und soll für das Bauvorhaben bezogen auf die neue Situation geändert werden.
Die Maßnahme wird durch Finanzhilfen zu Investitionsmaßnahmen an Kindertageseinrichtungen vom Bayerischen Staat gefördert. Sowie durch das darauf aufbauende Sonderinvestitionskostenprogramm - Kinderbetreuungsfinanzierung 2017-2020.
Die Verlängerung ist für den Fall vorbehalten, dass:
- eine längere Ausführungsdauer bei der Umsetzung der Maßnahme zu einem wirtschaftlicheren Ergebnis führt,
- die Haushaltsmittelbereitstellung zu einer Verlängerung der Baumaßnahme führt.
1) finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit: Umsatz (brutto): Durchschnitt der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre im Leistungsbild der ausgeschriebenen Leistungen: Gewichtung 15 von 140 Punkten;
2) Technische Leistungsfähigkeit - Personalstärke: Gewichtung 15 von 140 Punkten;
3) Technische Leistungsfähigkeit - Referenzen: Erfahrung in der Planung d.h. mind. LPH 2-5 und 8 § 34 HOAI von baulich vergleichbaren, mind. im Bau befindlichen Hochbauten mit mind. 3 Nutzungsbereichen, Gewichtung 90 von 140 Punkten;
4) Technische Leistungsfähigkeit - Referenzen: Erfahrung in der Planung d.h. mind. LPH 2-5 und 8 § 39 HOAI von vergleichbaren fertiggestellten Freianlagen, Gewichtung 20 von 140 Punkten.
Die detaillierte Matrix zur Wertung des Teilnahmeantrags mit Angabe über die Verteilung der Punkte und Gewichtung der einzelnen Eignungskriterien ist den Vergabeunterlagen beigefügt.
Bei der Bewertung wird der Auftraggeber ein Punktesystem anwenden, somit ergibt sich eine Reihenfolge der Bewerber. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberanzahl nach objektiver Auswahl entsprechend der zugrunde gelegten Eignungskriterien zu hoch, entscheidet bei Punktgleichheit auf dem letzten Rang das Los (§ 51 VgV i. V. m. § 75 Abs. 6 VgV)
- Stufenweise Beauftragung in Auftragsstufen (LPH 1,3, 4-7 und 8-9 gem. § 34 HOAI), ein Rechtsanspruch auf Gesamtbeauftragung besteht nicht,
- Verlängerung der Leistungs- und Vertragslaufzeit,
- Ggf. Beauftragung Besonderer Leistungen,
- Änderung des Planungsumfanges bei Änderung des Bedarfs für o. g. Einrichtungen im Zuge der Planung.
Der Auftraggeber behält sich vor, den Planungsumfang um bis zu 2 Gruppen zu vermindern, falls sich der geringere Bedarf im Zuge der Planung herausstellt.
Die Leistung Freianlagenplanung kann vom Bieter selbst, von einem Nachunternehmer des Bieters oder in ARGE erbracht werden. Architektenvertrag und Freianlagenvertrag müssen mit der Person des Bieters (juristische, natürliche oder ARGE) geschlossen werden, jedoch sind Verträge sowohl für Gebäudeplanung als auch für Freianlagenplanung vorgesehen. Eine Beteiligung des Landschaftsarchitekten an der gesamtschuldnerischen Haftung wird nicht verlangt.
- Erklärung des Bewerbers über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 123 und § 124 GWB,
- Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 19 Abs. 1 MiLoG, § 21 Abs. 1 SchwarzArbG, § 21 Abs. 1 AEntG,
- Angaben zu wirtschaftlichen und/ oder rechtlichen Verknüpfungen mit anderen Unternehmen § 36 Abs. 1 VgV,
- bei juristischen Personen vorlegen eines Auszugs aus dem Handelsregister, aus dem der Unternehmenszweck zu ersehen ist,
- will sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrags der Leistungen anderer Unternehmen bedienen, hat er diese im Teilnahmeantrag zu benennen. Der Bewerber muss außerdem gem. § 36 Abs. 1 VgV und § 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV angeben, welche Teile des Auftrags er beabsichtigt als Unterauftrag zu vergeben. Eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen ist abzugeben,
- der Bewerber muss bereit sein, im Auftragsfall eine Erklärung gem. Verpflichtungsgesetz abzugeben,
- Erklärung des Bewerbers über die Bildung von Bewerbergemeinschaften.
Siehe Matrix zur Wertung des Teilnahmeantrags. Es werden Angaben gefordert zu:
- Anzahl der Mitarbeiter und deren Berufsgruppen und Berufserfahrung in Jahren,
- Erklärung über den Umsatz des Bewerbers in den letzten 3 Geschäftsjahren.
Berufshaftpflichtversicherung über mind. 2 000 000 EUR für Personenschäden und 2 000 000 EUR für sonstige Schäden. Die Ersatzleistung der Versicherung muss mindestens die dreifache der o. g. Deckungssummen pro Jahr betragen. Der Nachweis bzw. die Erklärung darf nicht älter als 12 Monate sein und muss der Bewerbung beiliegen. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft eine Versicherung zu den o. g. Bedingungen nachzuweisen.
Darstellung von vergleichbaren Referenzobjekten mit Angaben zu:
- Auftraggeber, öffentlich oder privat,
- Ansprechpartner des Auftraggebers mit aktueller Telefonnummer,
- vom Bauherrn namentlich beauftragter Auftragnehmer,
- Nennung der event. Mitbeauftragten und deren Leistungsanteile in den einzelnen Leistungsphasen, die nicht vom Bewerber erbracht wurden,
- Monat und Jahr Einreichung Bauantragsunterlagen,
- Monat und Jahr der erfolgten oder vorgesehenen Inbetriebnahme,
- selbst erbrachte und abgeschlossene LPH gem. §34 HOAI,
- Anzahl der Nutzungsbereiche des Projektes,
- Honorarzone des Projektes,
- Kosten KG 300 + 400 gem. DIN 276, EUR brutto,
- Rügefähigkeit von Ausschreibungen gem. VOB A / B / C,
- Gebäude mit Aufenthaltsräumen für Kinder in Gruppen,
- Vertraglich oder durch Förderung gedeckelte Kostengrenze des Projekts,
- Gebäude mit Lüftungsanlage für Auenthaltsräume,
- Objekt mit Sicherheitstechnischer Abnahme (z. B. TÜV) (nur Freianlagen).
Die Referenzen sind so anschaulich zu präsentieren, dass eine Bewertung ermöglicht wird.
Die detaillierte Bewertung ergibt sich aus der Auswahlmatrix, die mit dem Bewerbungsbogen abrufbar ist.
Die Mindestbedingung für die grundsätzliche Wertung einer Referenz (Vorhaben mit Einreichung des Baugenehmigungsantrages nach 1.1.2013, mind. im Bau befindlichen Bauvorhaben, mind. LPH 3-5und 8 §34 HOAI) sind in der Matrix zur Wertung des Teilnahmeantrags dargelegt. Wenn die Mindestbedingungen nicht erfüllt sind, kann die gesamte Referenz nicht gewertet werden.
Wurde ein Referenzprojekt durch eine ARGE geleistet, kann nur der tatsächlich erbrachte Leistungsanteil des Bewerbers gewertet werden. Hierzu muss der genaue Leistungsanteil in den Bewerbungsunterlagen angegeben werden.
Die Angaben sind zwingend in den Teilnahmeantrag einzutragen. Zusätzliche Angaben zu den Referenzen zum Nachweis der Erfüllung der Kriterien können auf bis zu 2 DIN A4 Anlagenblätter pro Projekt angegeben werden.
Die Nachforderung folgender Unterlagen wird vorbehalten: Bescheinigung öffentlicher Auftraggeber über die Ausführung der angegebenen Referenzprojekte. Die Nachforderung ist für jene Bewerber vorgesehen, die im Verfahren zur weiteren Teilnahme eingeladen werden.
Ingenieurkammergesetz Bayern, Bauvorlageberechtigung für das ausgeschriebene Vorhaben in Bayern:
- Natürlichen Personen, die gemäß den Rechtsvorschriften ihres Heimatlandes am Tag der Bekanntmachung zur Führung der Berufsbezeichnung "Architekt" berechtigt sind. Ist im jeweiligen Heimatland die Berufsbezeichnung grundsätzlich nicht geregelt, so sind die fachlichen Voraussetzungen erfüllt, wenn die Berechtigung zur Führung der o. g. Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates gewährleistet ist,
- Juristischen Personen, wenn deren satzungsgemäßer Geschäftszweck auf Planungsleistungen der hier gegebenen Art ausgerichtet ist. Die bei einer juristischen Person für die Ausführung der betreffenden Dienstleistungen verantwortlichen Personen müssen die an natürliche Personen gestellten Anforderungen erfüllen.
1) Die Abgabe des Teilnahmeantrags, sowie die vollständige Kommunikation während des Verfahrens erfolgen ausschließlich digital über die Vergabeplattform. Per Post, Kurier, direkt, anderweitig elektronisch (E-Mail etc.) oder fernschriftlich übermittelte Teilnahmeanträge und sonstige Unterlagen/Bieterfragen werden nicht berücksichtigt und sind auszuschließen;
3) Bei Bewerbergemeinschaften sind die geforderten Erklärungen und Nachweise der Eignung von jedem Mitglied gesondert in einem Formularsatz einzureichen;
5) Sofern im Zuge des Bewerbungsverfahrens Fragen von Bewerbern eingehen und deren Beantwortung Informationen über die in der Auftragsbekanntmachung oder Teilnahmeantrags veröffentlichten Inhalte enthält, werden diese auf dem Vergabeportal als Fragen- und Antwortliste bekanntgemacht;
6) Die von Ihnen eingereichten personenbezogenen Angaben werden im Rahmen des Vergabeverfahrens verarbeitet und gespeichert;
7) Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen durchzuführen.