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Timestamp: 2016-10-25 19:04:16
Document Index: 233731614

Matched Legal Cases: ['Art. 132', 'BGE', 'Art. 132', 'Art. 104', 'Art. 105', 'Art. 28', 'Art. 16', 'Art. 28', 'BGE', 'Art. 105', 'Art. 104', 'Art. 156', 'Art. 159']

S.________, Beschwerdegegnerin, vertreten durch Rechtsanwalt Thomas W�thrich, Bruchstrasse 69, 6000 Luzern 7.
Mit Verf�gung vom 7. Januar 2005 lehnte die IV-Stelle Luzern den Anspruch der 1955 geborenen S.________ auf berufliche Eingliederungsmassnahmen und eine Invalidenrente ab, weil keine Invalidit�t vorliege. Auf Einsprache hin hielt die IV-Stelle mit Entscheid vom 11. August 2005 an ihrem Standpunkt fest.
Die von S.________ hiegegen eingereichte Beschwerde hiess das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern in dem Sinne gut, dass es den Einspracheentscheid aufhob und die Sache an die IV-Stelle zur�ckwies, damit diese eine umfassende medizinische Abkl�rung der Versicherten veranlasse und gest�tzt auf die Ergebnisse der Begutachtung in Anwendung der gemischten Methode der Invalidit�tsbemessung �ber den Rentenanspruch neu verf�ge (Entscheid vom 30. Mai 2006).
W�hrend S.________ zur Hauptsache auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde schliessen l�sst, verzichtet das Bundesamt f�r Sozialversicherungen auf eine Vernehmlassung.
Das Bundesgesetz �ber das Bundesgericht vom 17. Juni 2005 (BGG; SR 173.110) ist am 1. Januar 2007 in Kraft getreten (AS 2006 1205,1243). Da der angefochtene Entscheid vorher ergangen ist, richtet sich das Verfahren noch nach OG (Art. 132 Abs. 1 BGG; BGE 132 V 393 E. 1.2 S. 395).
Der angefochtene Entscheid betrifft Leistungen der Invalidenversicherung. Das Bundesgericht pr�ft daher nur, ob das vorinstanzliche Gericht Bundesrecht verletzte, einschliesslich �berschreitung oder Missbrauch des Ermessens oder ob der rechtserhebliche Sachverhalt offensichtlich unrichtig, unvollst�ndig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen festgestellt wurde (Art. 132 Abs. 2 OG [in der vorliegend anwendbaren Fassung gem�ss Ziff. III des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 �ber die �nderung des IVG, in Kraft seit 1. Juli 2006] in Verbindung mit Art. 104 lit. a und b sowie Art. 105 Abs. 2 OG).
Das Verwaltungsgericht hat die Bestimmungen �ber den Anspruch auf eine Invalidenrente und den Umfang des Rentenanspruchs (Art. 28 Abs. 1 IVG), die Ermittlung des Invalidit�tsgrades bei Erwerbst�tigen nach der Einkommensvergleichsmethode (Art. 16 ATSG) und bei Teilerwerbst�tigen nach der gemischten Bemessungsmethode (vgl. Art. 28 Abs. 2ter IVG in der seit 1. Januar 2004 geltenden Fassung) sowie die Rechtsprechung zur Bedeutung �rztlicher Ausk�nfte im Rahmen der Invalidit�tssch�tzung (BGE 125 V 256 Erw. 4 S. 261) zutreffend dargelegt. Darauf kann verwiesen werden.
4.1 Die Vorinstanz stellt im angefochtenen Entscheid fest, die Verwaltung habe von Beginn der medizinischen Abkl�rungen an die �rztlich attestierten Beschwerden stets als besserungsf�hig beurteilt, indem sie diese allesamt als Ausfluss der Adipositas betrachtete oder als invalidit�tsfremd einstufte. Gest�tzt auf die Arztberichte gelangte das kantonale Gericht zu einer abweichenden Einsch�tzung und hielt daf�r, dass die Versicherte im Juni 2005 nicht mehr arbeitsf�hig gewesen sei. Physiotherapie und Di�t h�tten zu keiner Verbesserung der Arbeitsf�higkeit gef�hrt. Schliesslich sei bereits in Arztberichten von Oktober 2003 und Juni 2004 von degenerativen Ver�nderungen an der Wirbels�ule und in verschiedenen Gelenken die Rede. Bei diesem multiplen Beschwerdebild dr�nge sich eine externe medizinische Begutachtung auf. Aufgrund einer umfassenden �rztlichen Abkl�rung werde sich alsdann auch die Notwendigkeit einer psychiatrischen Beurteilung absch�tzen lassen, nachdem mehrfach eine Depression angesprochen wurde.
4.2 Diese Feststellungen der Vorinstanz sind tats�chlicher Natur und daher f�r das Bundesgericht im Rahmen von Art. 105 Abs. 2 OG verbindlich (Erw. 2 hievor). In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird nichts vorgebracht, was die Feststellung des kantonalen Gerichts, Gesundheitszustand und Arbeitsf�higkeit der Beschwerdegegnerin liessen sich ohne zus�tzliche fach�rztliche Abkl�rungen nicht schl�ssig beurteilen, als mangelhaft im Sinne dieser Bestimmung erscheinen lassen k�nnte.
Die Ausf�hrungen der Beschwerdef�hrerin zur Adipositas sind unerheblich und keineswegs geeignet, die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz ernstlich in Frage zu stellen. Gleiches gilt f�r die nicht n�her begr�ndete Kritik an der vorinstanzlichen Beweisw�rdigung sowie die Wiedergabe von Erkenntnissen aus medizinischen Studien zur Fibromyalgie. Die Beurteilung der Frage, ob die arthrotischen Ver�nderungen in den Fingergelenken mit der beruflichen T�tigkeit der Versicherten zusammenh�ngen, obliegt sodann dem Arzt und nicht der IV-Stelle. Schliesslich hat die Vorinstanz nicht �bersehen, dass Adipositas f�r sich allein und subjektive Schmerzangaben der versicherten Person keine (teilweise) Arbeitsunf�higkeit begr�nden, und sie hat auch nicht verkannt, dass im vorliegenden Fall invalidit�tsfremde Faktoren eine gewisse Rolle spielen. Inwiefern die Vorinstanz Bundesrecht (Art. 104 lit a OG) verletzt haben k�nnte, ist demnach nicht ersichtlich.
Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind die Gerichtskosten der IV-Stelle aufzuerlegen (Art. 156 Abs. 1 OG). Diese hat der obsiegenden Beschwerdef�hrerin zudem eine Parteientsch�digung zu bezahlen (Art. 159 Abs. 2 OG).
Die IV-Stelle Luzern hat der Beschwerdegegnerin f�r das Verfahren vor dem Bundesgericht eine Parteientsch�digung von Fr. 2000.- (einschliesslich Mehrwertsteuer) zu bezahlen.