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Timestamp: 2017-05-26 03:46:17
Document Index: 146059967

Matched Legal Cases: ['§ 96', '§ 97', 'Art 13', 'Art 47', 'Art 20', 'Art 26', 'Art 137', 'Art 130', '§ 3', '§ 4', '§ 209', '§ 129', '§ 209', '§ 209', 'Art 7', 'Art 8', '§ 209', '§ 209', 'Art 1', 'Art 2', 'Art 3', 'Art 4', 'Art 5', 'Art 6', 'Art 7', 'Art 8', 'Art 9', 'Art 10', 'Art 11', 'Art 12', 'Art 13', 'Art 14', 'Art 15', 'Art 16', 'Art 17', 'Art 18', 'Art 19', 'Art 20', 'Art 21', 'Art 22', 'Art 23', 'Art 24', 'Art 25', 'Art 26', 'Art 27', 'Art 28', 'Art 29', 'Art 30', 'Art 31', 'Art 32', 'Art 33', 'Art 34', 'Art 35', 'Art 36', 'Art 37', 'Art 38', 'Art 39', '§ 134', '§ 135', '§ 137', '§ 2', 'Art 9', 'Art 10', 'Art 8', 'Art 7', 'Art 12', 'Art 15', 'Art 6', 'Art 3', '§ 54', '§ 5', '§ 8', '§ 9', '§ 121', '§ 110', '§ 173', '§ 283', '§ 869', '§ 1299', '§ 12', '§ 11']

JURIDIKUM 2017/1 - Heft 1 - 2017 - juridikum - zeitschrift für kritik, recht, gesellschaft - e-Journals
Volltext Cover Download vor.satzJURIDIKUM 2017/1, Jahrgang 2017, Heft 1, S. 1–2
Hense-Lintschnig, Philipp Furchtbar fesselnde freiheitsberaubende Vorhaben
JURIDIKUM 2017, 1 Mit Beginn des Jahres 2017 spielte der studierte Cellist und Innenminister, unter Beifall des... Mit Beginn des Jahres 2017 spielte der studierte Cellist und Innenminister, unter Beifall des passionierten Polizisten und Verteidigungsministers, noch lautstärker als sonst aus seinen „Sicherheit rechtfertigt jedweden Eingriff“-Noten. Mit einem kräftigen Crescendo steigerten sich die Forderungen des Innenministers bis zu einem Fortissimo, und fanden einigermaßen unverändert Eingang in das „Arbeitsprogramm der Bundesregierung 2017/2018“. Eines der Ziele unter der Überschrift „Sicherheit und Integration“ lautet folgendermaßen:Aus dem BMI gab es in den letzten Jahren regelmäßig vergleichbare Forderungen.Ist es rechtmäßig, Gefährder_innen mit einer Fußfessel zu überwachen? Volltext	merk.würdigJURIDIKUM 2017/1, Jahrgang 2017, Heft 1, S. 5–8
Voithofer, Caroline Abtreibung immer wieder & immer noch Thema
law in books, law in action, Abtreibung, Schwangerschaftsabbruch, Rechtswirklichkeit, Rechtsvergleichung, Funktionen des Rechts, JURIDIKUM 2017, 5, § 96 StGB, § 97 StGB Abstract:Der Beitrag bespricht den Sammelband von Rebecca J Cook/Joanna N Erdmann/Bernard M... Abstract:Der Beitrag bespricht den Sammelband von Rebecca J Cook/Joanna N Erdmann/Bernard M Dickens (Hrsg), Abortion Law in Transnational Perspective. Cases and Controversies (2014) und stellt seine Relevanz in den aktuellen rechtspolitischen Kontext. Volltext	merk.würdigJURIDIKUM 2017/1, Jahrgang 2017, Heft 1, S. 9–13
Rössl, Ines | Trentinaglia, Thomas Rechtsschutz bei faktischer Nichtgewährung von Grundversorgung
VfGH 15.10.2016, A 15/2015 Grundversorgung, Rechtsschutz, Aufnahmerichtlinie, staatliches Unterlassen, VfGH, JURIDIKUM 2017, 9, Art 13 EMRK, Art 47 GRC, Art 20 AufnahmeRL, Art 26 AufnahmeRL, Art 137 B-VG, Art 130 B-VG, § 3 Oö GVG, § 4 Oö GVG Abstract:Im Sommer und Herbst 2015 wurde die Frage virulent, welche Rechtsschutzinstrumente bei... Abstract:Im Sommer und Herbst 2015 wurde die Frage virulent, welche Rechtsschutzinstrumente bei faktischer Nichtgewährung von Grundversorgung zur Verfügung stehen. Die Grundversorgungsgesetze waren diesbezüglich unklar, die Rsp widersprüchlich. Mit zwei VfGH-Entscheidungen vom 15.10.2016 scheint sich die Lage zu lichten: Der VfGH geht offenbar davon aus, dass Betroffene bei der zuständigen Behörde einen Leistungsbescheid (allenfalls auch rückwirkend auf Ersatzleistung) beantragen können. Volltext	merk.würdigJURIDIKUM 2017/1, Jahrgang 2017, Heft 1, S. 14–18
Lahner, Clemens | Uysal, ?erife Ceren Die Bedeutung internationaler Prozess­beobachtung
Anti-Terror-Verfahren gegen Anwält_innen in der Türkei Prozessbeobachtung, Grundrechte, Menschenrechtsverteidiger_innen, Türkei, faires Verfahren, JURIDIKUM 2017, 14 Abstract:In der Türkei kommt es seit langen Jahren zu schweren Menschenrechtsverletzungen. Auch... Abstract:In der Türkei kommt es seit langen Jahren zu schweren Menschenrechtsverletzungen. Auch Rechtsanwält_innen werden verfolgt und als „Terroristen“ angeklagt. Nach der Ausrufung des Ausnahmezustandes infolge des Putschversuches am 15. Juli 2016 hat sich die Situation weiter verschärft. Internationale Prozessbeobachtung stellt ein Mittel dar, um Verfolgung engagierter Menschenrechtsverteidiger_innen sichtbar zu machen und auf ein faires Verfahren hinzuwirken. Volltext	recht & gesellschaftJURIDIKUM 2017/1, Jahrgang 2017, Heft 1, S. 19–27
Kraml, Barbara Aufstieg und Fall des § 209
Umkämpfte Deutungen strafrechtlichen Schutzes Sexualstrafrecht, Homosexualität, Verfassungsrecht, § 129 I StG idF BGBl 273/1971, § 209 StGB idF BGBl 60/1974, § 209 idF BGBl 599/1988, JURIDIKUM 2017, 19, Art 7 Abs 1 B-VG, Art 8 EMRK Abstract:Mit dem Strafrechtsänderungsgesetz 1971 endete das Totalverbot von... Abstract:Mit dem Strafrechtsänderungsgesetz 1971 endete das Totalverbot von gleichgeschlechtlichen sexuellen Handlungen in Österreich. Zugleich wurden jedoch vier neue Straftatbestände eingeführt, die weiterhin an Aspekte von Homosexualität anknüpften und von denen das Verbot sog „gleichgeschlechtlicher Unzucht mit Jugendlichen“ bis 2002 aufrecht war. An den sich im Zeitverlauf verändernden Deutungen des Schutzzwecks dieser Strafnorm – vom ursprünglich intendierten Schutz männlicher Jugendlicher vor homosexueller Prägung hin zur rechtspolitischen Umdeutung des § 209 StGB in eine Gewaltschutzbestimmung in den 1990er-Jahren – lässt sich die voranschreitende Normalisierung von Homosexualität anschaulich nachvollziehen. Dass der Verfassungsgerichtshof die in diese Strafbestimmung eingelassenen Differenzierungen nach Geschlecht und sexueller Orientierung weder 1989 noch 2002 als verfassungswidrig erkannte, hat bis heute spürbare Konsequenzen für von Verurteilungen nach § 209 StGB betroffene Männer. Volltext	recht & gesellschaftJURIDIKUM 2017/1, Jahrgang 2017, Heft 1, S. 28–36
Broucek, Miriam Die ethische Bank: was ist das?
Versuch einer Begriffsklärung Banken, Bankbetrieb, Corporate Governance, Corporate Social Responsibility, Ethik, Finanzdienstleistungen, Kreditgeschäft, Nachhaltigkeit, Ökologie, Soziales, Unternehmensführung, Unternehmensorganisation, Vermögensverwaltung, JURIDIKUM 2017, 28 Abstract:Der Beitrag setzt sich mit der Relevanz von Ethik und Moral für die Wirtschaft und... Abstract:Der Beitrag setzt sich mit der Relevanz von Ethik und Moral für die Wirtschaft und insbesondere den Finanzsektor auseinander. Für diesen Zweck wird der Begriff der Ethik überblicksmäßig analysiert und rezente Theorien der Wirtschaftsethik, die für den Finanzsektor besonders relevant erscheinen, vorgestellt. Anknüpfend an die Erkenntnisse der Begriffsklärung wird das Geschäftsmodell von sogenannten "Alternativbanken" vorgestellt, die ihren Bankbetrieb intern und extern einem individuell formulierten ethischen Grundsatzkatalog unterordnen. Dabei werden sowohl die Vorteile, als auch die Nachteile eines dergestalten Bankbetriebs beleuchtet. Volltext	recht & gesellschaftJURIDIKUM 2017/1, Jahrgang 2017, Heft 1, S. 37–48
Fritsche, Andrea | Rienzner, Martina Dieses Land gehört nicht zu mir...
Zur Praxis von Sprachanalysen im österreichischen Asylverfahren Asyl, Sprachanalysen, österreichisches Asylverfahren, JURIDIKUM 2017, 37 Abstract:Sprachanalysen werden in Asylverfahren herangezogen, um Zweifel an den Herkunftsangaben... Abstract:Sprachanalysen werden in Asylverfahren herangezogen, um Zweifel an den Herkunftsangaben von Asylwerber_innen zu bestätigen oder zu beseitigen. Angenommen wird dabei einerseits, dass die Sprechweise einer Person Auskunft über die Herkunft gibt und, andererseits, dass es etablierte sprachwissenschaftliche Methoden gibt, die derartige Aussagen absichern. Sprachwissenschaftliche Arbeiten zeigen jedoch, dass sowohl theoretische als auch methodische Grundlagen von Sprachanalysen umstritten sind. Relativ ungeachtet der (akademischen) Diskussion beauftragen österreichische Behörden v.a. international tätige Firmen (Sprakab und Verified) und einen österreichischen, freiberuflich tätigen Gutachter mit der Durchführung von Sprachanalysen, die einen entscheidenden Beitrag leisten, nationale, regionale oder ethnische Zugehörigkeiten von Asylsuchenden festzuschreiben. Das dadurch zur Verfügung gestellte Sonderwissen – das sich unterschiedlich stark wissenschaftlicher Erkenntnis, Gestalt und Rhetorik bedient – stellt dem Recht zwar Argumentations- und Entscheidungsgrundlagen zur Verfügung, Inhalt und Qualität sind jedoch häufig nur schwer zugänglich. Sowohl für die Behörden als auch die Asylsuchenden ist eine kritische Auseinandersetzung mit den Ergebnissen nur mit hohem Ressourcenaufwand möglich. Die Folge ist eine Einschränkung der Handlungsmöglichkeiten von Asylsuchenden, Exklusion im Verfahren und eine weiter Ökonomisierung der Flüchtlingseigenschaft. Volltext	recht & gesellschaftJURIDIKUM 2017/1, Jahrgang 2017, Heft 1, S. 49–57
Vesco, Stephan Der Lebensbezug als Basis des (neoliberalen) Wirtschaftsrechts
Analyse, Kritik, Überwindung Wirtschaftsrecht, Lebendes Recht, Reifizierung, Naturalismus, Neoliberalismus, Akzelerationismus, JURIDIKUM 2017, 49 Abstract:Der Artikel setzt sich mit dem Wirtschaftsrecht als einer Form des lebenden Rechts... Abstract:Der Artikel setzt sich mit dem Wirtschaftsrecht als einer Form des lebenden Rechts auseinander. Erstens möchte ich den von Eugen Ehrlich stammenden Begriff des lebenden Rechts erläutern. Im zweiten Teil analysiere ich, ob der Begriff zur Beschreibung des neoliberalen Wirtschaftsrechts taugt. Dabei möchte ich dessen theoretische Eigenkonzeption mit seinen praktischen Realitäten konfrontieren. Drittens versuche ich, die auftretenden Widersprüche bereits auf seine theoretische Struktur hin zurückzuverfolgen. Ich vertrete die These, dass diese schon im bürgerlichen Recht angelegt ist und im neoliberalen Wirtschaftsrecht nur akzentuierter hervortritt. Sie führt zum Umschlagen der offenen Lebensbezugnahme zur vergegenständlichen Zuschreibung. Im Schlussteil werde ich Versuche zur Überwindung der vergegenständlichenden Blockade vorstellen und kritisch würdigen. Volltext	recht & gesellschaftJURIDIKUM 2017/1, Jahrgang 2017, Heft 1, S. 58–68
Schönborn, Elias Die Richtlinie zur Europäischen Ermittlungsanordnung
Kernfragen zu strafprozessualen Effizienzbestrebungen im Unionsrecht und Szenarien möglicher Rechtsschutzdefizite nach nationalem Recht Europäische Ermittlungsanordnung, EEA, Europastrafrecht, Beweisverfahren, Ermittlungsmaßnahme, Anerkennungsprinzip, gerichtliche Bewilligung, Richtervorbehalt, Rechtsschutzdefizit, Grundrechte, Verteidigungsschwierigkeiten, JURIDIKUM 2017, 58, Art 1 EEA-RL, Art 2 EEA-RL, Art 3 EEA-RL, Art 4 EEA-RL, Art 5 EEA-RL, Art 6 EEA-RL, Art 7 EEA-RL, Art 8 EEA-RL, Art 9 EEA-RL, Art 10 EEA-RL, Art 11 EEA-RL, Art 12 EEA-RL, Art 13 EEA-RL, Art 14 EEA-RL, Art 15 EEA-RL, Art 16 EEA-RL, Art 17 EEA-RL, Art 18 EEA-RL, Art 19 EEA-RL, Art 20 EEA-RL, Art 21 EEA-RL, Art 22 EEA-RL, Art 23 EEA-RL, Art 24 EEA-RL, Art 25 EEA-RL, Art 26 EEA-RL, Art 27 EEA-RL, Art 28 EEA-RL, Art 29 EEA-RL, Art 30 EEA-RL, Art 31 EEA-RL, Art 32 EEA-RL, Art 33 EEA-RL, Art 34 EEA-RL, Art 35 EEA-RL, Art 36 EEA-RL, Art 37 EEA-RL, Art 38 EEA-RL, Art 39 EEA-RL, § 134 Z 3 StPO, § 135 Abs 3 StPO, § 137 Abs 1 StPO, § 2 HausrechtsG, Art 9 StGG, Art 10a StGG, Art 8 EMRK Auf Initiative von 7 Mitgliedstaaten – darunter auch Österreich – wurde die Richtlinie... Auf Initiative von 7 Mitgliedstaaten – darunter auch Österreich – wurde die Richtlinie 2014/41/EU über die Europäischen Ermittlungsanordnung in Strafsachen (EEA-RL) erlassen. Die EEA-RL folgt dem Anerkennungsprinzip und soll Lücken schließen, die bisher in der grenzüberschreitenden Beweiserlangung im Ermittlungsverfahren bestanden haben. Dieser Beitrag zeigt einen Überblick des Systems der EEA und potenzielle Rechtsschutzdefizite auf, die sich aus der Richtlinie ergeben könnten. Volltext	recht & gesellschaftJURIDIKUM 2017/1, Jahrgang 2017, Heft 1, S. 69–79
Königshofer, Anna Von der künstlerischen Reflexion gerichtlicher Prozesse
Please, Continue (Hamlet) oder der performative Charakter rechtlicher Verfahren Performativität, Performance, Theater und Gericht, Öffentlichkeit, Mündlichkeit, Unmittelbarkeit, Versammlung, rechtliches Verfahren, Darstellung, Rollen, Geschworenengerichtsbarkeit, JURIDIKUM 2017, 69 Abstract:Den Gerichtprozess als theatrale Aufführung zu rahmen, ist ein Format, das unter... Abstract:Den Gerichtprozess als theatrale Aufführung zu rahmen, ist ein Format, das unter Künstler_innen zunehmend an Beliebtheit gewinnt. Das rechtliche Verfahren wird meist als Instrument verstanden, um gesellschaftspolitische Fragestellungen zu verhandeln. Die künstlerische Arbeit Please Continue (Hamlet) von Yan Duyvendak und Roger Bernat untersucht dagegen die Justiz auf einer Metaebene. Please Continue (Hamlet) wirft die zentrale Frage auf: Lässt sich das gerichtliche Urteil tatsächlich auf eine dem Prozess vorgängige Wahrheit zurückführen, oder beruht dieses nicht vielmehr auf den einmaligen, unwiederholbaren Darstellungsleistungen von Anklage, Verteidigung und persönlich Involvierten? Der vorliegende Artikel verknüpft theaterwissenschaftliche Positionen mit performancetheoretischen und rechtsphilosophischen Ansätzen, um den performativen Charakter rechtlicher Verfahren zu diskutieren. Als theatrale Aufführung, die zwischen Ästhetik und Ethik oszilliert, reflektiert das Projekt das Gericht als einen Ort der Versammlung und dem damit einhergehenden demokratischen Selbstverständnis. Volltext	debatte: MindestsicherungJURIDIKUM 2017/1, Jahrgang 2017, Heft 1, S. 80–86
Hiesel, Martin Mindestsicherung neu. Erste Gedankenskizzen
Mindestsicherung, Bund-Länder-Vereinbarungen, Bundesstaat, Grundrechte, Gleichheitssatz, Mindestsicherungsgesetze der Länder, JURIDIKUM 2017, 80, Art 7 B-VG, Art 12 B-VG, Art 15a B-VG, Art 6 StGG Abstract:Nachdem die Vereinbarung zwischen dem Bund und den Ländern über eine bundesweite... Abstract:Nachdem die Vereinbarung zwischen dem Bund und den Ländern über eine bundesweite Bedarfsorientierte Mindestsicherung mit Ablauf des 31.12.2016 ihre Geltung verloren hat und der Bund von seiner Grundsatzgesetzgebungskompetenz keinen Gebrauch macht, haben die Länder nunmehr die Möglichkeit, das Mindestsicherungsrecht innerhalb der verfassungsrechtlichen Grenzen nach ihren rechtspolitischen Vorstellungen zu gestalten.Der vorliegende Beitrag wirft zunächst die Frage auf, ob es seitens der Länder nicht ehrlicher ist, eine neue Mindestsicherungsvereinbarung abzulehnen, als eine solche zu unterschreiben, ohne sie in zentralen Punkten zu erfüllen. In weiterer Folge werden verfassungsrechtliche Vorgaben skizziert, die Leistungskürzungen, Leistungsdeckelungen und die Einführung von Wartefristen als verfassungsrechtlich bedenklich erscheinen lassen. Volltext	thema: Pop und RechtJURIDIKUM 2017/1, Jahrgang 2017, Heft 1, S. 87–88
Adensamer, Angelika | Alvarado-Dupuy, Flora | Purth, Valerie | Sagmeister, Maria Vorwort
JURIDIKUM 2017, 87 Fernsehserien über Polizeiarbeit sind regelmäßig im Hauptabendprogramm zu sehen, am... Fernsehserien über Polizeiarbeit sind regelmäßig im Hauptabendprogramm zu sehen, am Nachmittag erfreuen sich Sendungen über gestellte Gerichtsverfahren großer Beliebtheit, Verbrechen und Strafe werden in Musikgenres von Blues bis Hip Hop thematisiert, Ausnahmezustand und Folter sind Blockbustermaterial und brillante Anwält_innen zählen schon lange zu den Protagonist_innen erfolgreicher (Web-)Serien. Von TV-Serien wie „Tatort“, „Ally McBeal“ und „The Good Wife“ über Hip Hop-Klassiker wie „Fuck the police“ bis hin zu großen Hollywood-Produktionen à la „Erin Brockovich“: Populärkultur ist für viele Menschen eine wichtige Quelle für Wissen über Recht.Wie wird aber mit Recht in der Populärkultur umgegangen, und (wie) wirken sich vice versa auch Inhalte und Formen populärer Kultur auf die Rechtswissenschaften aus? Diesen Fragen will der vorliegende Schwerpunkt nachgehen. Wir haben uns für ein breites Verständnis von Popkultur entschieden und verstehen darunter Produkte und Praktiken aus allen kulturellen Sparten mit einer Verbreitung, die über das rein Subkulturelle hinausgeht.Zu Beginn unseres Schwerpunktes steht ein popkultureller Beitrag: Hyperkultur ist ein Song des Wiener Rapduos EsRAP in Kooperation mit der Sängerin Betül Shayma Küpeli, der sich mit dem Verhältnis von Rap und Politik, Kunst und öffentlichem Raum, Repression und Widerstand auseinandersetzt. Er bildet so den Auftakt für ein Verständnis von Pop als etwas Politisches, sozial Wirkmächtiges. Volltext	thema: Pop und RechtJURIDIKUM 2017/1, Jahrgang 2017, Heft 1, S. 89–89
Ein Song von EsRAP / Betül Shayma Küpeli JURIDIKUM 2017, 89 Ich bin offen und Rapper, du bist hoffnungslos (stepup)Weil du dich nur festhältst, an unseren... Ich bin offen und Rapper, du bist hoffnungslos (stepup)Weil du dich nur festhältst, an unseren gesprochenen WörternUnter freiem Himmel eingegrenzt (hast), an eine einzige SpracheStören hin, stören her, doch wir nehmen nur RacheIch erstick in der frischen Luft, in der ÖffentlichkeitWeil das Öffentliche uns (in der) Freiheit verpeiltHip Hop kommt nicht umsonst o?lum von der StraßeVon der Straße, für die StraßeWem gehört die Stadt? Mann wenn nicht unsAusnahmezustand, check StörmodusWir sind krank, wenn das System gesund istWenn eure Plangestalt dahin gehundzt ist Volltext	thema: Pop und RechtJURIDIKUM 2017/1, Jahrgang 2017, Heft 1, S. 90–99
Wickert, Christian Auditive Kriminologie
Verbrechensdarstellung in Liedtexten aus der angloamerikanischen Musiktradition Auditive Kriminologie, Musik, Mörderballaden, Bluegrass, Country, Rock, Pop, JURIDIKUM 2017, 90 Abstract:Die Kriminologie ignoriert Musik und Klang weitestgehend als Forschungsgegenstand und... Abstract:Die Kriminologie ignoriert Musik und Klang weitestgehend als Forschungsgegenstand und Datenquelle. Dabei bietet das weite Feld der auditiven Kriminologie vielfältige Perspektiven auf den gesellschaftlichen Umgang mit Devianz, Verbrechen und Sanktionen. Dieser Beitrag erkundet die „auditive Kriminologie“ exemplarisch am Beispiel der Darstellung von Devianz, Verbrechen und ihrer Kontrolle in Liedtexten aus der angloamerikanischen Musiktradition. Volltext	thema: Pop und RechtJURIDIKUM 2017/1, Jahrgang 2017, Heft 1, S. 100–111
Pichl, Maximilian „Das notwendige Böse“
Zur Dialektik moderner Gesetzesherrschaft in Christopher Nolans The Dark Knight Trilogie Rechtsstaat, Liberalismus, Faschismus, Superhelden, Superschurken, Ideologiekritik, JURIDIKUM 2017, 100 Die Superhelden-Filme der Marvel- und DC-Reihen haben in den vergangenen Jahren eine große... Die Superhelden-Filme der Marvel- und DC-Reihen haben in den vergangenen Jahren eine große Renaissance gefeiert. Doch gerade die Batman-Neuauflage des Regisseurs Christopher Nolan hat in der Literatur zu Kontroversen über den politischen Gehalt der Filmreihe geführt. Noch lohnender als der Blick auf die Rolle von Batman ist die Funktion der Superschurken in Nolans Interpretation. Sie stehen für politische Figuren, die den Rechtsstaat herausfordern und die staatlichen Sicherheitsorgane dazu bewegen, sich von ihrer Bindung an das Gesetz sukzessive zu lösen. Sie offenbaren dabei zugleich die strukturelle Prekarität der modernen Gesetzesherrschaft. Während Nolans Darstellung am Ende jedoch zur Revitalisierung des liberalen Staatsmodells führt, sollte eine kritische Rechtstheorie, die Kritiken Nolans aufgreifend, über den Status Quo hinausgehen und Perspektiven einer anderen rechtlichen Verfasstheit aufzeigen. Volltext	thema: Pop und RechtJURIDIKUM 2017/1, Jahrgang 2017, Heft 1, S. 112–122
Halder, Gloria Unschöne Bilder
Die Darstellung von Folter im Fernsehen Rechtsphilosophie, Folter, Lesser Evil, Dirty Hands, Ticking Bomb Terrorist, Hatufim, Zero Dark Thirty, JURIDIKUM 2017, 112, Art 3 EMRK Abstract:In Ausnahmezuständen tritt vermehrt die Frage auf, ob politische... Abstract:In Ausnahmezuständen tritt vermehrt die Frage auf, ob politische Verantwortungsträger_innen moralische und gesetzliche Regeln übergehen dürfen, um die Sicherheit der eigenen Bevölkerung zu bewahren. Sowohl die Moral des Lesser Evils als auch die Dirty Hands Doktrin nähern sich der Fragestellung an, inwieweit sich Entscheidungsträger_innen über grundlegende moralische Werte in Notstandssituationen hinwegsetzen dürfen. In diesem Artikel wird der Frage nachgegangen, wie in dem Thriller Zero Dark Thirty und der Serie Hatufim, als Beispiele der jüngeren Populärkultur, diese rechtsphilosophischen Ansätze aufgegriffen werden bzw wie die (Un-)Legitimierbarkeit von Folter abgehandelt wird. Führt die mediale Darstellung der Diskussion zu einer Minderung von Kritik an der Ausübung von Folter, wird diese romantisiert, oder gar normalisiert? Volltext	thema: Pop und RechtJURIDIKUM 2017/1, Jahrgang 2017, Heft 1, S. 123–133
Leitner, Katharina „I want the truth“
Selbstbestimmung im medizinischen Kontext in Breaking Bad Aufklärung, ÄrztIn-PatientIn-Gespräch, Einwilligung, informed consent, Selbstbestimmung, Entscheidungsfindung, Breaking Bad, Populärkultur, JURIDIKUM 2017, 123, § 54 ÄrzteG, § 5a Z 3 KAKuG, § 8 Abs 3 KAKuG, § 9 KAKuG, § 121 StGB, § 110 StGB, § 173 Abs 3 ABGB, § 283 Abs 3 ABGB, § 869 ABGB, § 1299 ABGB, § 12 PatVG, § 11a Abs 2 Z 4 VersVG Abstract:Die Serie „Breaking Bad“ zeigt den Versuch des Chemielehrers Walter White, nach... Abstract:Die Serie „Breaking Bad“ zeigt den Versuch des Chemielehrers Walter White, nach einer Krebsdiagnose seine letzten Lebensmonate selbstbestimmt zu gestalten. Er nutzt die verbleibende Zeit nicht nur dafür, seine Fähigkeiten im Bereich der Chemie für die Herstellung von Crystal Meth einzusetzen und dadurch ein Vermögen zu generieren, er will seine Selbstbestimmung auch gegenüber seiner Frau demonstrieren, die bisher alle Entscheidungen für ihn traf. Dieser Kampf um ein Stück Autonomie sowie die Entwicklung des Charakters Walter Whites werden in der Serie va anhand von Szenen, in denen es um medizinische Entscheidungsfindung geht, ausgetragen. Die Aufklärung über sowie die Einwilligung in medizinische Heilbehandlungen spielen daher eine große Rolle und werden vielfach dargestellt. Der vorliegende Beitrag greift drei markante Szenen heraus, stellt diese dem österr Recht gegenüber und verdeutlicht dadurch, wie in der Populärkultur mit dem medizinrechtlichen Thema Selbstbestimmung umgegangen wird. Volltext	thema: Pop und RechtJURIDIKUM 2017/1, Jahrgang 2017, Heft 1, S. 134–138
Voithofer, Caroline „Let there be pop“: Ein popartiger-Stilversuch über Lehren in den Rechtwissenschaften
Disziplinierung, Studium, JURIDIKUM 2017, 134 Abstract:In dem Beitrag wird selbstreflexiv die entwickelte Lehrpraxis im „popartigen... Abstract:In dem Beitrag wird selbstreflexiv die entwickelte Lehrpraxis im „popartigen Stilversuch“ hinterfragt. Volltext	nach.satzJURIDIKUM 2017/1, Jahrgang 2017, Heft 1, S. 139–142
Jicha, Stephanie ,Remix‘ der Geschlechter
Kommentar zu LVwG-750369/5/MZ/MR JURIDIKUM 2017, 139 Die Entscheidung, Rezension, Fazit Die Entscheidung, Rezension, Fazit Volltext	Fachgebiete