Source: http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=II%20ZR%20193/85
Timestamp: 2013-05-25 20:43:56
Document Index: 30040771

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'Art. 17', 'Art. 17', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Rechtsprechung: II ZR 193/85
Rechtsprechung BGH, 09.06.1986 - II ZR 193/85 Volltextver�ffentlichungen (4)
Erstreckung der Kontovollmacht auf Scheckgesch�fte
Verf�gung �ber Schecks aufgrund einer Kontovollmacht
Scheckbegebungsrecht aufgrund allgemeiner Bankvollmacht zur Verf�gung �ber Girokonto
NJW-RR 1986, 1169
ZIP 1986, 965
WM 1986, 901
BB 1986, 1735
DB 1986, 1870
Wird zitiert von ... (12) BGH, 05.03.1998 - III ZR 183/96 Haftung f�r die weisungswidrige Vermittlung von Kapitalanlagen durch einen …Dieser Rechtsgrundsatz greift aber in der Regel nur dann ein, wenn das Verhalten des einen Teils, aus dem der Gesch�ftsgegner auf die Bevollm�chtigung eines Dritten schlie�en zu k�nnen glaubt, von einer gewissen H�ufigkeit und Dauer ist (vgl. BGH, Urteil vom 9. Juni 1986 - II ZR 193/85 = NJW-RR 1986, 1169).
BGH, 19.04.1994 - XI ZR 18/93 Verpflichtung aus einem nicht vom Kontoinhaber unterzeichneten ScheckBei Girokonten umfa�t die Vollmacht auch das Recht, �ber Guthaben mit Hilfe von Schecks zu verf�gen und solche zu begeben (BGH, Urteil vom 9. Juni 1986 - II ZR 193/85, WM 1986, 901, 902).
OLG M�nchen, 09.10.1996 - 7 U 3625/96 Anscheinsvollmacht im WechselrechtDie Grunds�tze der Anscheinsvollmacht finden auch im Wechselrecht uneingeschr�nkt Anwendung (vgl. BGH WM 86, 901;… B�lows, WG , WG , 2. Aufl. Art. 17 , Rn. 29;… Baumbach-Hefermehl, WG , 19. Aufl., Art. 17 , Rn. 36).Die Beklagte als Vertretene kann sich im Interesse der Rechtssicherheit auf einen etwaigen Mangel der Vollmacht ihres Vaters nicht berufen, da sie dessen Verhalten bei pflichtgem��er Sorgfalt zumindest h�tte erkennen und verhindern k�nnen und da der Gesch�ftsgegner, die Firma T..................................., das Verhalten des Vaters der Beklagten nach Treu und Glauben mit R�cksicht auf' die Verkehrssitte dahin auffassen durfte, da� es der Beklagten bei verkehrsgem��er Sorgfalt nicht habe verborgen bleiben k�nnen, da� diese es also dulde (vgl-. BGH WM 82, 425, 427; 86, 901 f.).Die hierf�r erforderliche Dauer, und H�ufigkeit des Vertreterverhaltens (vgl. BGH WM 86, 901) ergibt sich daraus, da� der Vater der Beklagten vor der Ausstellung der streitgegenst�ndlichen Wechsel am 16. September bzw. am 07. November 1994 in den zur�ckliegenden vier, bzw. sechs: Monaten bereits viermal in v�llig identischer Weise verfahren war, n�mlich am 20. Mai, 07., 15 Juli.
BGH, 02.12.1997 - X ZR 23/96 Zurechnung fremden Handelns nach den Grunds�tzen der AnscheinsvollmachtWer das gegen�ber Dritten den Rechtsschein einer Bevollm�chtigung erzeugende Verhalten zwar nicht kennt (andernfalls kommt Duldungsvollmacht in Betracht), es bei pflichtgem��er Sorgfalt aber h�tte erkennen und verhindern k�nnen, mu� sich das Verhalten des scheinbaren Vertreters zurechnen lassen, wenn der Gesch�ftsgegner dessen Verhalten nach Treu und Glauben mit R�cksicht auf die Verkehrssitte als bei verkehrsm��iger Sorgfalt dem Vertretenen nicht verborgen bleibend und damit als von diesem geduldet auffassen durfte (BGHZ 5, 111, 116; BGH, Urt. v. 9.6.1986 - II ZR 193/85, WM 1986, 901 = BGHR BGB � 167 - Anscheinsvollmacht 1) und der Gesch�ftsgegner in gutem Glauben zu einem bestimmten Handeln veranla�t worden ist (…vgl. BGH, Urt. v. 15.12.1955 - II ZR 181/54, NJW 1956, 460;… BGH, Urt. v. 28.3.1963 - VIII ZR 187/60, NJW 1962, 1003).Die Zurechnung setzt n�mlich schon voraus, da� sich der scheinbare Vertreter in einer den Rechtsschein der Bevollm�chtigung durch die Beklagte erzeugenden Weise verhalten hat und die Beklagte weiter Anla� zu der Annahme gegeben hat, sie dulde dessen Auftreten; dies wiederum erfordert in der Regel, da� das Verhalten des angeblich Vertretenen, aus dem der Gesch�ftsgegner auf die Bevollm�chtigung schlie�en zu k�nnen glaubt, von einer gewissen H�ufigkeit und Dauer ist (…BGH, Urt. v. 27.9.1956 - II ZR 178/55, NJW 1956, 1673, 1674;… BGH, Urt. v. 14.10.1968 - III ZR 82/66, WM 1969, 43; BGH, Urt. v. 9.6.1986 - II ZR 193/85, WM 1986, 901 = BGHR BGB � 167 - Anscheinsvollmacht 1;… BGH, Urt. v. 13.5.1992 - IV ZR 79/91, VersR 1992, 989, 990).
BGH, 13.05.1992 - IV ZR 79/91 Kontextvorschau leider nicht verf�gbar
BGH, 27.10.1986 - II ZR 103/86 Anspruch eines Vertreters ohne Vertretungsmacht aus einem WechselAuf eine Anscheinsvollmacht (vgl. zu deren Voraussetzungen das Senatsurteil vom 9.6.1986 - II ZR 193/85, ZIP 1986, 965) hat sich jedoch der Beklagte nach der Feststellung des Berufungsgerichts in der Berufungsinstanz nicht mehr berufen und dazu auch keine Beweise angetreten.
OLG D�sseldorf, 16.01.2004 - 16 U 18/03 Bei der Anscheinsvollmacht kann sich der Vertretene auf den Mangel der Vertretungsmacht seines Vertreters nicht berufen, wenn er das Handeln des Scheinvertreters zwar nicht kennt, es aber bei pflichtgem��er Sorgfalt h�tte erkennen und verhindern k�nnen, und der andere Teil nach Treu und Glauben mit R�cksicht auf die Verkehrssitte annehmen durfte, der Vertretene dulde und billige das Handeln des f�r ihn auftretenden Vertreters (st�ndige Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, vgl. BGH NJW 1981, 1727, 1728; BGH MDR 1987, 30; BGH NJW-RR 1987, 308; BGH VersR 1992, 989, 990; BGH NJW 1998, 3342; BGH NJW 1998, 1854, 1855; vgl. auch BVerwG NJW-RR 1995, 73, 75).Dieser Rechtsgrundsatz greift allerdings in der Regel nur dann ein, wenn das Verhalten des einen Teils, aus dem der Gesch�ftsgegner auf die Bevollm�chtigung eines Dritten schlie�en zu k�nnen glaubt, von einer gewissen H�ufigkeit und Dauer ist (vgl. BGH MDR 1987, 30; BGH VersR 1992, 989, 990; BGH NJW 1998, 1854, 1855).
BGH, 06.02.1996 - XI ZR 121/95 Grundschuldbestellung mit Zweckerkl�rungKontextvorschau leider nicht verf�gbar
OLG D�sseldorf, 24.07.2009 - 24 U 67/08 Mietrecht - Mietvertragsabschluss aufgrund von RechtsscheinsgesichtspunktenWie die Duldungsvollmacht erfordert jedoch auch die Anscheinsvollmacht, dass der Gesch�ftsgegner ohne Fahrl�ssigkeit nach Treu und Glauben annehmen darf, der als Vertreter Handelnde - in aller Regel in mehreren F�llen und �ber einen l�ngeren Zeitraum - sei bevollm�chtigt (…BGH, aaO; NJW-RR 1986, 1169).
BVerwG, 17.07.1997 - 1 B 96.97 Recht der Wiedervereinigung - Begriff des Verf�gungsberechtigten nach dem …Zur Verf�gung �ber das Konto eines anderen berechtigt die Vertretungsmacht (vgl. BGH, Urteil vom 9. Juni 1986 - II ZR 193/85 - WM 1986, 901, 902).
OLG K�ln, 13.11.1997 - 18 U 62/97 Was ist dejure.org?