Source: https://ausschreibungen-deutschland.de/530671_TGA-Planungsleistungen_ELTReferenznummer_der_Bekanntmachung_78_2019_2019_Goettingen
Timestamp: 2019-07-16 05:57:52
Document Index: 358155856

Matched Legal Cases: ['§ 55', '§ 3', '§ 123', '§ 46', '§ 55', '§ 55', '§ 75', '§ 165', '§ 165', '§ 160', '§ 160']

Öffentliche Ausschreibung Göttingen 2019 TGA-Planungsleistungen (ELT) Referenznummer der Bekanntmachung: 78_2019 2019-04-11
TGA-Planungsleistungen (ELT) Referenznummer der Bekanntmachung: 78_2019
Hauptadresse: https://www.goettingen.de
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/3/tenderId/80853
TGA-Planungsleistungen (ELT)
Referenznummer der Bekanntmachung: 78_2019
Gegenstand des Auftrags sind Planungsleistungen der Fachplanung der Technische Ausrüstung - Elektrotechnik (ELT) - Leistungsbild nach § 55 HOAI.
Die Stadt Göttingen plant die Erneuerung und Anpassung der Strominfrastruktur im Neuen Rathaus am Standort Hiroshimaplatz 1-4 in 37083 Göttingen. Das Neue Rathaus besteht aus dem Haupthaus, ein Hochhaus mit 18 Etagen zuzüglich der Etagen in den Untergeschossen, einem 2. Bauabschnitt der 2-geschossig direkt an das Hochhaus anschließt. Ein viergeschossiger 3. Bauabschnitt ist mittels eines Verbindungsgangs angeschlossen.
Das Neue Rathaus beherbergt die Stadtverwaltung der Stadt Göttingen mit unterschiedlichen Fachdiensten. In den Gebäuden sind Büros für ungefähr 1 500 Mitarbeiter untergebracht. Das Neue Rathaus in Göttingen wurde im Jahr 1978 gebaut. Die Strominfrastruktur ist aus dem gleichen Jahr und verschiedene Komponenten sind abgängig und müssen daher erneuert werden.
Die zu planende Maßnahme umfasst den Austausch der Niederspannungshauptverteilung im Hochhaus von der auch die anderen beiden Bauabschnitte versorgt werden, den Austausch und Auslegung der Stromschienen, die die Etagen im Hochhaus versorgen und den Austausch der Unterverteilungen im Hochhaus und im 2. Bauabschnitt.
Der 3. Bauabschnitt wird in einer bereits begonnenen Maßnahme komplett saniert.
Die Auftraggeberin beauftragt zunächst nur die Leistungsphase 1-4 gemäß HOAI.
Die Auftraggeberin behält sich vor, die weiteren Leistungsphasen im Einzelnen oder im Ganzen weiter zu beauftragen. Es besteht kein Anspruch auf weitere Beauftragung, noch können daraus sonstige vertragliche Verpflichtungen für die Auftraggeberin entstehen.
Der Auftragnehmer ist im Falle des Abrufs verpflichtet, die Leistungen, ggfs. auch stufenweise bzw. im Einzelnen oder im Ganzen, zu erbringen.
Details zum beabsichtigten Zuschnitt der stufenweisen Beauftragung sind dem Ingenieurvertrag (Vergabeunterlagen Teil C, Anlage C05 § 3) zu entnehmen. Mit Angebotsabgabe erklärt sich der Bieter mit diesem vollumfänglich inhaltlich einverstanden.
II.2.7) Laufzeit des Vertrags:
- Beginn und Ende der Vertragslaufzeit sind vorläufig,
- Bestandteil der optional zu beauftragenden Leistungen ist auch die Leistungsphase 9 (Objektüberwachung), die mit Ablauf der Gewährleistungsfristen der Bauleistungen endet,
- Diese Frist wiederum beträgt regelmäßig 5 Jahre und beginnt mit der Abnahme der Leistungen durch die Auftraggeberin.
Vorzulegen durch den Bieter, alle Mitglieder der Bietergemeinschaft und Unterauftragnehmer, auf deren Kapazitäten sich der Bieter zum Nachweis seiner Eignung beruft:
Nachweis, dass die geforderte Berufsbezeichnung Ingenieur/Ingenieurin berechtigt geführt wird Eigenerklärung bzgl. des Vorliegens bzw. Nichtvorliegens relevanter Verurteilungen/Geldbußen, der Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur Sozialversicherung und zu sonstigem relevanten Fehlverhalten.
(Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB).
2.1) Erklärung über den Gesamtumsatz des Bieters und Umsatz mit vergleichbaren Leistungen in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2016, 2017, 2018).
2.2) Nachweis einer bestehenden Haftpflichtversicherung:
Der Nachweis ist grundsätzlich durch eine verbindliche Deckungsbestätigung der Versicherung zu erbringen. Wenn oder soweit eine Versicherung in der o. g. Höhe zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe nicht vorliegt, kann der Nachweis durch eine rechtsverbindliche Eigenerklärung des Bieters über den Abschluss einer entsprechenden Versicherung im Auftragsfall erbracht werden. Bei einer Bieter-/Arbeitsgemeinschaft muss der Versicherungsschutz für alle Mitglieder in voller Höhe bestehen.
Die Erklärung oder der Nachweis darf nicht älter als 12 Monate sein und muss dem Angebot beigelegt werden.
Die Auftraggeberin behält sich ferner vor, nach Eingang des Angebots Unbedenklichkeitsbescheinigungen des Finanzamtes, der Unfallversicherung und der gesetzlichen Krankenkasse, bei der die Mehrheit der Arbeitnehmer des Bieters/des Mitglieds der Bewerbergemeinschaft versichert ist, nachzufordern. Bieter, die ihren Sitz nicht in der Bundesrepublik Deutschland haben, haben Bescheinigungen des für sie Zuständigen Versicherungsträgers vorzulegen.
Haftpflichtversicherung mit folgenden Haftungssummen:
- mindestens 2,0 Mio. EUR für Sach- und Vermögensschäden bzw. sonstige Schäden.
Die Ersatzleistung der Versicherung muss mindestens die zweifache der vorgenannten Deckungssummen pro Jahr betragen.
3.1) Erfahrungsnachweis des Bieters in Form der Benennung von mindestens 3 Referenzen über mit dem Auftragsgegenstand vom Gegenstand und Volumen her vergleichbare Leistungen anzugeben, die unter Anwendung des § 46 Abs. 3 Nr. 1 HS. 2 VGV in den letzten 6 Kalenderjahren vor Bekanntmachung dieses Vergabeverfahrens abgeschlossen wurden (Leistungsphasen 1-8 der Anlage 15 zur HOAI);
3.2) Eigenerklärung über den Personalstand (Büroinhaber, Architekten/Ingenieure, Technische Mitarbeiter, Weitere Mitarbeiter) in den Jahren 2016-2018 im Jahresdurchschnitt, Angabe (Eigenerklärung) der für den Auftragsgegenstand vorgesehenen Personen (Projektleiter, Stellvertretender Projektleiter, Ansprechpartner vor Ort, Qualitätsmanagement, Weitere Mitarbeiter) einschließlich beruflicher Qualifikation und Berufserfahrung der Projektbeteiligten.
Vergleichbar sind Planungsleistungen, bei denen der jeweilige Bieter mindestens Planungsleistungen entsprechend dem Leistungsbild Technische Ausrüstung (§ 55 HOAI) über die Leistungsphasen 1 bis 9 erbracht hat.
Für die Vergleichbarkeit kommt es ferner auf folgende Aspekte an:
- Es muss sich um Leistungen im Bereich der Elektroplanung (entsprechend dem Leistungsbild zu § 55 HOAI) handeln. Die Planungsleistungen müssen den Austausch von Niederspannungshauptverteilungen in Verwaltungsgebäuden zum Gegenstand gehabt haben,
- Das Auftragsvolumen muss dem des ausgeschriebenen Auftrages vergleichbar sein,
- Mindestens eine der Referenzen muss zudem im laufenden Betrieb eines Büro- oder Verwaltungsgebäudes vergleichbarer Größe erbracht worden sein.
Im Rahmen der Benennung der Referenzprojekte sind daher ferner folgende Angaben notwendig:
- Gegenstand der Planungsleistungen,
- Art der Maßnahme (Neubau/Umbau/Sanierung/Erweiterung),
- Gesamtbaukosten (brutto),
- Projektzeitraum (Beauftragung/Baubeginn/Abnahme/Zeitpunkt der Inbetriebnahme).
- Benennung der/des Projektverantwortlichen und der/des stellvertretenden Projektverantwortlichen für den Auftragsfall mit:
b) Angaben zur Berufserfahrung in Jahren.
Für die Durchführung der Leistungen werden Berufsqualifikationen gemäß § 75 Abs. 2 und 3 VgV gefordert:
Zur Teilnahme am Vergabeverfahren sind folgende Personen oder Gesellschaften zugelassen:
Natürliche Personen, die am Tage der Bekanntmachung:
- zur Führung der Berufsbezeichnung Ingenieurin/Ingenieur berechtigt sind oder
- die Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung und Geschäftssitz/Wohnsitz in dem vom EWR-Abkommen erfassten Gebiet oder in einem sonstigen Drittstaat haben, sofern dieser ebenfalls Mitglied des WTO Dienstleistungsabkommens ist, oder
- zur Führung der Berufsbezeichnung nach dem Recht des jeweiligen Heimatstaates berechtigt sind und in einem der vorgenannten ausländischen Gebietsbereiche ansässig sind; ist die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, bestimmen sich die fachlichen Anforderungen nach der einschlägigen EG-Richtlinie (2005/36/EG und Richtlinie 89/48/EWG).
- ihren Geschäftssitz im oben genannten Gebiet haben und,
- zu deren satzungsgemäßem Geschäftszweck der ausgeschriebenen Aufgabe entsprechende Planungsleistungen gehören und,
- deren bevollmächtigte Vertreter die fachlichen Anforderungen erfüllen die an natürliche Personen gestellt sind.
Die Auftragsunterlagen werden allen Interessenten bis zum 24.5.2019 (Bewerbungsende) elektronisch unter https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/3/tenderId/80853 zum elektronischem Abruf zur Verfügung gestellt.
Die Kommunikation zwischen der Vergabestelle und den Unternehmen während des Vergabeverfahrens erfolgtgrundsätzlich über die eVergabe-Plattform.
Es ist erforderlich, dass Bieter sich für den Abruf der Vergabeunterlagen und für die elektronische Angebotsabgabe auf der vorgenannten eVergabe-Plattform registriert haben (https://www.meinauftrag.rib.de/public/registerCompany).
Für die Abgabe eines Angebotes benötigen Sie den Bieterclient ava-sign der Vergabeplattform (http://meinauftrag.rib.de/hilfe/bieterclient_laden.html) nicht zwingend. Weitere Informationen erhalten Sie auch auch unter http://meinauftrag.rib.de/hilfe/erste_schritte.html. Unter http://meinauftrag.rib.de/hilfe/angebot-abgeben-ohne-ava-sign.html sind u. a. Schulungsvideos für die elektronische Angebotsabgabe abrufbar.
1) Bewerber haben die Vergabeunterlagen unverzüglich auf Vollständigkeit der Unterlagen sowie auf Unklarheiten zu überprüfen. Enthalten die Vergabeunterlagen nach Auffassung des Bewerbers/Bieters Unklarheiten, so haben sie unverzüglich und vor Abgabe eines Angebots darauf hinzuweisen.
Diese werden aufgefordert, im Interesse einer schnellen Beseitigung von Unklarheiten, frühzeitig und vorab ihre Fragen zu übermitteln.
Da die Vergabeunterlagen auch dem Bewerberkreis ohne Registrierung zur Verfügung stehen, sind diese selbst in der Verantwortung, eventuelle Nachträge und Mitteilungen zu beziehen; derartige Informationen können nur registrierten oder legitimierten Bewerbern automatisch zugesandt werden.
4) Fragen zu den Vergabeunterlagen oder Auskünfte zu diesem Vergabeverfahren im Allgemeinen können bis zum 27.5.2019 - 12.00 Uhr über das Vergabeportal (http://meinauftrag.rib.de/hilfe/frage_stellen.html) gestellt werden. Später eingehende Fragen werden grundsätzlich nicht berücksichtigt. Das Risiko der vollständigen und lesbaren Übermittlung des Auskunftsersuchens trägt das anfragende Unternehmen;
6) Die Vergabekammer hat die Einsicht in die Unterlagen zu versagen, soweit dies aus wichtigen Gründen, insbesondere des Geheimschutzes oder zur Wahrung von Betriebs- oder Geschäftsgeheimnissen geboten ist (§ 165 Abs. 2 GWB). Jeder Beteiligte hat bei Angebotsabgabe auf den Geheimschutz hinzuweisen und dies im Angebot entsprechend kenntlich zu machen. Erfolgt keine Kenntlichmachung, kann die Vergabekammer von der Zustimmung auf Einsicht ausgehen (§ 165 Abs. 3 GWB).
Ein Nachprüfungsantrag im Sinne von § 160 ff. GWB ist gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 GWB unzulässig, soweit:
Auftragsberatungsstelle Niedersachsen, c/o Industrie- und Handelskammer Hannover