Source: https://cool-life.info/3406676960/urheberrechtsgesetz-urheberrechtswahrnehmungsgesetz-kunsturhebergesetz-gelbe-erluterungsbcher.html
Timestamp: 2019-04-20 04:19:59
Document Index: 30123872

Matched Legal Cases: ['EuG', 'BGH', 'EGMR', '§ 87', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 97', '§ 2', '§ 19', '§ 20', '§ 19']

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Urheberrecht vollst ndig und kompaktZum WerkIn der digitalisierten und vernetzten Informationsgesellschaft des Internets stellt das Urheberrecht den Rechtsrahmen f r die Schaffung, Verbreitung und Nutzung des Rohstoffs Information dar, soweit dieser die Form gesch tzter Werke und Leistungen annimmt Es regelt nicht nur das Verh ltnis zwischen Sch pfer und Werkvermittler sowie den Wettbewerb der Verleger und Produzenten untereinander, sondern es bestimmt dar ber hinaus, wie Nutzer mit gesch tzten Werken und Leistungen umgehen d rfen Dabei ger t das nationale Recht mehr und mehr unter den Einfluss des europ ischen und des internationalen Rechts.Vorteile auf einen Blick von Praktikern f r Praktiker zuverl ssige Auswertung der Rechtsprechung l sungsorientiertZur NeuauflageBesondere Ber cksichtigung finden Schutzdauerrichtlinie 2011 77 EG Richtlinie zu den verwaisten und vergriffenen Werken, die in den neuen 61 61c UrhG sowie 13c und 13d UrhWG ihre Umsetzung erfahren hat RL 2014 26 EG zu den Verwertungsgesellschaften Gesetz ber unseri se Gesch ftspraktiken mit seinen Auswirkungen auf die Abmahnungen und den fliegenden Gerichtsstand in privaten Internetangelegenheiten.Dar ber hinaus war eine F lle an Entscheidungen des EuGH sowie des BGH zu ber cksichtigen, Beispielartig seien nur die Entscheidung Geburtstagszug sowie Caroline Entscheidungen des EGMR genannt.Zu den AutorenProf Dr Thomas Dreier, M.C.J., ist Inhaber des Lehrstuhls f r B rgerliches Recht und Informationsrecht an der Technischen Universit t Karlsruhe und Leiter des dortigen Instituts f r Informationsrecht sowie Honorarprofessor an der Universit t Freiburg Er war lange Jahre am M nchener Max Planck Institut f r Geistiges Eigentum besch ftigt und ist Vizepr sident der Association litt raire et artistique international ALAI sowie Gesch ftsf hrer der Deutschen Gesellschaft f r Recht und Informatik, e.V DGRI Von ihm liegt eine Vielzahl von Ver ffentlichungen zum nationalen und internationalen Urheberrecht insbesondere im Hinblick auf neue Medien vor.Dr Gernot Schulze ist Rechtsanwalt in M nchen Er befasst sich in besonderem Ma e mit dem Urheber und Verlagsrecht sowie den angrenzenden Rechtsgebieten und hat hierzu zahlreiche Beitr ge ver ffentlicht darunter den Beck Rechtsberater Meine Rechte als Urheber derzeit 5 Auflage Als Lehrbeauftragter h lt er an der Universit t Passau die Vorlesung zum Urheberrecht.ZielgruppeF r Rechtsanw lte, Verwertungsgesellschaft, Verlage, K nstleragenturen....
Title : Urheberrechtsgesetz: Urheberrechtswahrnehmungsgesetz, Kunsturhebergesetz (Gelbe Erläuterungsbücher)
ISBN : 3406676960
ISBN13 : 978-3406676963
Publisher : C.H.Beck Auflage 5 5 August 2015
Urheberrechtsgesetz: Urheberrechtswahrnehmungsgesetz, Kunsturhebergesetz (Gelbe Erläuterungsbücher) Reviews
Elmenhorst 2019-04-10 14:21
(Rezension zur Vorauflage)Nun ist er endlich da: Der neue Dreier/Schulze. Die Neuauflage erscheint dieses Mal 5 Jahre nach der 3. Auflage und nicht mehr wie bisher im kaum noch zu bewältigenden 2-Jahresturnus. Neu im Bearbeiterkreis ist Louisa Specht, die das KUG mitkommentiert. Das Seitenwachstum haben die Autoren dankenswerterweise auf maßvolle 150 Seiten begrenzt und dabei vor allem die Mühe auf sich genommen, den gesamten Text kritisch um ältere, entbehrliche Fundstellen zu kürzen. Der Kommentar orientiert sich vorrangig und entsprechend den Bedürfnissen der Praxis an der Rechtsprechung. Ehrfurcht gebührt den Autoren angesichts der Gründlichkeit, mit der sie nicht nur die Rechtsprechung der vergangenen Jahre, sondern auch die wissenschaftliche Literatur (auch die Flut der urheberrechtlichen Dissertationen) ausgewertet und mit Augenmaß in den Kommentar übernommen haben. Zu berücksichtigen waren neben der aktuellen Rechtsprechung seit 2008 u.a. das 6. UrhG ÄndG, das FGG-RG, die Richtlinie über verwaiste Werke. Vereinzelt konnten auch Entwicklungen nach dem offiziellen Redaktionsschluss im Dezember 2012 noch verarbeitet werden, so z.B. eine erste Kommentierung des neuen Leistungsschutzrechts für Presseverleger (§§ 87f-87h UrhG) oder Metall auf Metall II (BGH, WRP 2013, 804).Grundlegend überarbeitet sind die Ausführungen zur Frage der Angemessenheit der Vergütung, zur Ausgestaltung des Auskunftsanspruches, sowie zur Störerhaftung der Internetdienstleister, die nach der neuen Ansicht des BGH auch auf unter Verletzung des Hausrechts angefertigte Fotos durch Dritte angewandt wird (vgl. BGH, GRUR 2013, 623 – Preuß. Gärten und Parkanlagen II), und insbesondere den Prüfungspflichten des mittelbaren Störers (§ 97 Rn. 33 ff.). Zu begrüßen ist die notwendige, durchgängige Einbeziehung des EU-Rechts mit seinem zunehmenden Einfluss auf das Urheberrecht in den Kommentierungen, wie etwa das Verhältnis vom Urheberrecht zum EU-Kartellrecht. Zu Recht kritisiert Dreier, dass die praktischen Auswirkungen der Rechtewahrnehmung bei auf der Basis des digitalen Rechtemanagements (Creative Commons Lizenzen) nur kaum geklärt sind (Einl. Rn. 25). Erwähnung findet demnach auch die zunehmende Harmonisierung des urheberrechtlichen Werkbegriffs (vgl. § 2 Rn. 22). Für den Schutz von Computerprogrammen, Lichtbildwerken und Datenbanken verlangt der Gemeinschaftsgesetzgeber nur eine „eigene geistige Schöpfung“. Ob diese geringen Schutzanforderungen für alle Werkarten gelten sollen oder für bestimmte Werkarten eine höhere Individualität gefordert werden kann, ist bislang nicht abschließend geklärt.Wie bereits in der Vorauflage berücksichtigt der Dreier/Schulze die zunehmende Forderung der Internetgemeinde nach freiem Zugang zu Wissen. Neue Geschäftsmodelle, u. a. Open Access Publishing, Open Source, Creative Commons und Science Commons werden kurz vorgestellt. Im Rahmen des Open Access Publishing greift Dreier zusätzlich die Forderung nach einem Zweitveröffentlichungsrecht des Urhebers auf (Einl. Rn. 25). Ob neue Formen des Internetrundfunks, z. B. das Webcasting und Simulcasting, der öffentlichen Zugänglichmachung gem. § 19a UrhG oder dem Senderecht gem. § 20 UrhG unterfallen, wird überzeugend dargestellt (vgl. § 19a Rn. 10).Der Kommentar hat drei wesentliche Vorteile: Er ist bemerkenswert aktuell, er ist handlich, und er überzeugt abermals durch präzise Knappheit, wissenschaftliche Tiefe und sprachliche Eleganz. Für die tägliche urheberrechtliche Arbeit ist er eine echte Bereicherung.
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