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Timestamp: 2018-02-19 02:17:25
Document Index: 40636940

Matched Legal Cases: ['§ 46', '§ 123', '§53', '§17', '§14', '§ 47', '§ 134']

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Deutschland-Offenburg: Nicht offener interdisziplinärer Ideen- und Realisierungwettbewerb Erweiterung Messe Offenburg-Ortenau
Amtsblattnummer 188/2017
30/09/2017 S188 - - Dienstleistungen - Wettbewerbsbekanntmachung - Nicht offenes Verfahren Deutschland-Offenburg: Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden 2017/S 188-385545
II.1) Umfang der Beschaffung II.1.1) Bezeichnung des Auftrags: Nicht offener interdisziplinärer Ideen- und Realisierungwettbewerb Erweiterung Messe Offenburg-Ortenau. II.1.2) CPV-Code Hauptteil 71221000
II.2) Beschreibung II.2.2) Weitere(r) CPV-Code(s) 71222000 71327000 71321000 II.2.4) Beschreibung der Beschaffung: Das weitere Unternehmenswachstum der Messe Offenburg-Ortenau wird dadurch limitiert, dass zum einen nicht mehr ausreichend zusammenhängende Hallenfläche zur Verfügung steht und zum anderen nicht alle Hallen einen zukunftsorientierten technischen Standard aufweisen. Um die Nachfrage auch in Zukunft bedienen zu können, soll insbesondere eine neue Messehalle gebaut werden. Grundlage der Planungsüberlegungen soll in einem Ideenteil eine städtebauliche Masterplanung für ein Gesamtkonzept Messe 2030 sein. Im Realisierungsteil soll eine neue Messehalle mit Foyer, Konferenzbereich und Nebenräume mit einer Programmfläche von ca. 10 400 m² geplant werden, die eine Verbindung zur vorhandenen Baden-Arena hat sowie einen Übergang zur Halle 1 ermöglicht, wobei ein luftiger und großzügiger Durchgang zum Freigelände West beibehalten werden muss. Um für diese, für die Zukunftsentwicklung der Messe Offenburg-Ortenau wichtige Baumaßnahmen die bestmögliche und wirtschaftliche Lösung zu finden, wird dieser interdisziplinäre Wettbewerb nach den Richtlinien für Planungswettbewerbe, den RPW 2013, durchgeführt. II.2.13) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
30/09/2017 S188 - - Dienstleistungen - Wettbewerbsbekanntmachung - Nicht offenes Verfahren
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags: Nicht offener interdisziplinärer Ideen- und Realisierungwettbewerb Erweiterung Messe Offenburg-Ortenau.
II.2.4) Beschreibung der Beschaffung: Das weitere Unternehmenswachstum der Messe Offenburg-Ortenau wird dadurch limitiert, dass zum einen nicht mehr ausreichend zusammenhängende Hallenfläche zur Verfügung steht und zum anderen nicht alle Hallen einen zukunftsorientierten technischen Standard aufweisen. Um die Nachfrage auch in Zukunft bedienen zu können, soll insbesondere eine neue Messehalle gebaut werden. Grundlage der Planungsüberlegungen soll in einem Ideenteil eine städtebauliche Masterplanung für ein Gesamtkonzept Messe 2030 sein. Im Realisierungsteil soll eine neue Messehalle mit Foyer, Konferenzbereich und Nebenräume mit einer Programmfläche von ca. 10 400 m² geplant werden, die eine Verbindung zur vorhandenen Baden-Arena hat sowie einen Übergang zur Halle 1 ermöglicht, wobei ein luftiger und großzügiger Durchgang zum Freigelände West beibehalten werden muss. Um für diese, für die Zukunftsentwicklung der Messe Offenburg-Ortenau wichtige Baumaßnahmen die bestmögliche und wirtschaftliche Lösung zu finden, wird dieser interdisziplinäre Wettbewerb nach den Richtlinien für Planungswettbewerbe, den RPW 2013, durchgeführt.
III.1.10) Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer: Bewerben können sich Generalplaner oder Bewerbergemeinschaften aus: — Architekten (federführend); — Landschaftsarchitekten; — Haustechnikplaner; — Tragwerksplaner. Die Gesamtzahl der Teilnehmer ist auf 10 – 15 beschränkt. Diese werden in einem vorgeschalteten Bewerbungs- und Auswahlverfahrens ausgewählt. Die Verwendung des formalisierten Bewerbungsbogens ist zwingend. Dieser kann ausschließlich auf der Homepage des wettbewerbsbetreuenden Büros unter www.baeumlearchitekten.de eingesehen und heruntergeladen werden. Zulassungskriterien: — Fristgerechter und vollständiger Eingang der Bewerbung; — Eigenerklärung zur wirtschaftlichen Verknüpfung gemäß § 46 (2) VgV; — Eigenerklärung, dass keine Ausschlusskriterien gemäß §§ 123 + 124 GWB vorliegen; — Nachweis der geforderten beruflichen Qualifikation jedes Mitglieds der Bewerbergemeinschaft durch aktuellen Nachweis der Berufszulassungen; — Erklärung zur Teilnahme am Wettbewerb mit eigenhändiger Unterschrift aller Bewerber einer Bewerbergemeinschaft. Zusätzlich bei Bewerbern, die Referenzen einreichen, die sie als Projektleiter für ein anderes Büro erbracht haben: — Bestätigung über die Projektleitung durch das andere Büro. Alle Bewerber, die die Zulassungskriterien erfüllen, werden zum Auswahlverfahren zugelassen. Auswahlkriterien: Zum Nachweis der Fachkunde im Hinblick auf die Wettbewerbsaufgabe sind vom Bewerber Referenzen mit Projekten vergleichbarer Komplexität nachzuweisen und mittels Bewerbungsformblatt und Referenzblätter zu dokumentieren. Bei Berufsanfängern können die Referenzen auch Projekte sein, die Sie als verantwortlicher Projektleiter in einem anderen Büro eigenständig abgewickelt haben, wenn dies der Büroinhaber des anderen Büros schriftlich bestätigt. Die Anzahl der Referenzen ist nicht beschränkt. Die Bewerber müssen jedoch je Fachdisziplin eine Referenz auswählen, welche vom Auswahlgremium bewertet werden soll. Diese sind auf je max. einem A3-Blatt, einseitig bedruckt, einzureichen. Projektblatt P/1 (Architekt): Ein realisiertes Hochbauprojekt vergleichbarer Komplexität: — Neubau, KG 300+ 400 min. 2 000 000 EUR netto, — Lph. 8 abgeschlossen im Zeitraum 2010 bis Okt. 2017, — min. Lph. 2-5 im Unternehmen des Bewerbers erbracht. Projektblatt P/4(TGA-Planer): Ein realisiertes Hochbauprojekt vergleichbarer Komplexität: — Neubau, KG 400 min. 1 000 000 EUR netto, — Fertigstellung (Lph. 8 abgeschlossen) im Zeitraum 2010 bis Okt. 2017, — min. Lph. 2-5 der. ALG 1,2,3,5 §53 HOAI im Unternehmen des Bewerbers erbracht. Projektblatt P/3 (Tragwerksplaner): Ein realisiertes Hochbauprojekt vergleichbarer Komplexität: — Neubau, KG 300+ 400 min. 2 000 000 EUR netto, — Fertigstellung (Lph. 8 abgeschlossen) im Zeitraum 2010 bis Okt. 2017, — min. Lph. 2-5 im Unternehmen des Bewerbers erbracht. Projektblatt P/2 (Landschaftsarchitekt): Ein realisiertes freiraumplanerisches Projekt vergleichbarer Komplexität: — KG 500 min. 500 000 EUR netto, — Lph. 8 abgeschlossen im Zeitraum 2010 bis Okt. 2017, — min. Lph. 2,3+5 im Unternehmen des Bewerbers erbracht. Die Beurteilung der konzeptionellen, technischen und gestalterischen Qualität der Referenzprojekte erfolgt im Hinblick auf die anstehende Wettbewerbsaufgabe durch ein Auswahlgremium nach einer vorher festgelegten Bewertungsmatrix. Bei Punktgleichheit entscheidet das Los.
IV.1.9) Kriterien für die Bewertung der Projekte: Die im Folgenden aufgeführten Kriterien für die Preisrichterbeurteilung im Wettbewerb werden sein (Aufzählung ohne Rangfolge): — Städtebauliches Gesamtkonzept, — Architektur, — Funktionalität, — Freiraumqualität, — Technikkonzept, — Konstruktion, — Wirtschaftlichkeit.
Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: Als Wettbewerbssumme stellt die Ausloberin einen Gesamtbetrag in Höhe von ca. 150 000 EUR (zzgl. 19 % MwSt.) zur Verfügung. Die Hälfte der Wettbewerbssumme wird als Bearbeitungshonorare ausgeschüttet (gesamt ca. 75 000 EUR). Jeder Teilnehmer, der eine prüffähige Wettbewerbsarbeit einreicht, erhält ein anteiliges Bearbeitungshonorar in gleicher Höhe. Es werden folgende Preise ausgelobt (gesamt ca. 75 000 EUR): 1. Preis 30 000 EUR; 2. Preis 18 750 EUR; 3. Preis 11 250 EUR; Anerkennung(en) 15 000 EUR. Preise werden Arbeiten zuerkannt, auf deren Grundlage die Aufgabe realisiert werden kann. Anerkennungen werden für bemerkenswerte Teilleistungen vergeben. Eine andere Aufteilung der Preissumme kann durch einstimmigen Beschluss des Preisgerichts festgelegt werden.
IV.3.2) Angaben zu Zahlungen an alle Teilnehmer: Die gesetzliche Umsatzsteuer von z. Zt. 19 % ist in den genannten Beträgen nicht enthalten. Bei der Auszahlung an ausländische Preisträger wird die Mehrwertsteuer von der Ausloberin in Deutschland abgeführt, bei in Deutschland ansässigen Unternehmen wird diese zusätzlich ausgezahlt.
VI.3) Zusätzliche Angaben: Der Auftraggeber behält sich die Möglichkeit offen, den Auftrag auf Grundlage der Erstangebote (§17 Abs. 11 VgV) an den 1. Preisträger zu vergeben. Ansonsten werden nach Abschluss des Wettbewerbs gemäß §14 Abs. 4 Ziff. 8 VgV ein Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb mit allen Preisträgern des Wettbewerbs durchgeführt. Diese treten dabei als Bieter bzw. Bietergemeinschaften auf. Diese dürfen auch nach Abschluss des Wettbewerbs eingegangen oder erweitert werden (Eignungsleihe gemäß § 47 VgV). Um für das Verhandlungsverfahren zugelassen zu werden, müssen im Rahmen der Angebotseinholung folgende Eignungskriterien nachgewiesen werden: 1) Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssumme über mindestens 3 000 000 EUR für Personenschäden und 500 000 EUR für sonstige Schäden. 2) Namentliche Benennung von mindestens 3 technischen Mitarbeitern je Fachdisziplin mit einer der Teilnahmeberechtigung entsprechenden Qualifikation. 3) Erklärung des bevollmächtigten Vertreters für Angebot und Verhandlung und bei Bietergemeinschaften Erklärung zur gesamtschuldnerischen Haftung. Voraussetzung für die Beauftragung ist, dass die wirtschaftlichen Möglichkeiten der Ausloberin für die Umsetzung des Gesamtprojekts erreichbar erscheinen. Im Rahmen der Angebotsphase wird deshalb eine Kostenschätzung nach der DIN 276 gefordert. Eine separate Honorierung hierfür ist nicht vorgesehen, die Leistung wurde bei der Ermittlung der Preisgelder bereits berücksichtigt. Das Auswahlgremium wird gebildet aus Vertretern der Ausloberin. Vertreter des Preisgerichts werden zur Beratung hinzugezogen. Die Zuschlagskriterien im Verhandlungsverfahren werden sein: 1. Wettbewerbsergebnis 50 %, 2. Weiterentwicklung Entwurf 10 %, 3. Wirtschaftlichkeit 25 %, 4. Projektorganisation 10 %, 5. Honorarangebot 5 %.
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Der Antrag ist unzulässig, soweit der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt. Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Siehe VI.4.1) Karlsruhe