Source: http://www.jurablogs.com/2011/03/08/beschluss-olg-koeln-offensichtliche-rechtsverletzung-erheblichen-zweifeln-zutreffenden
Timestamp: 2017-03-30 01:33:30
Document Index: 393748606

Matched Legal Cases: ['§ 101', '§ 101', 'BGH', 'BGH', '§ 101', 'BGH', 'BGH', '§ 101', 'BGH', '§ 101']

Beschluss des OLG Köln: Offensichtliche Rechtsverletzung bei erheblichen Zweifeln an einer zutreffenden Ermittlung der IP-Adressen zu
Blogsabmahnschutz24.deMärz 2011Beschluss des OLG Köln: Offensichtliche Rechtsverletzung bei erheblichen Zweifeln an einer zutreffenden Ermittlung der IP-Adressen zu
verneinenNach einem jüngst ergangenen Beschluss des OLG Köln vom 10.02.2011 (AZ.: 6 W 5/11) ist bei begründeten Zweifeln an einer zuverlässigen IP-Adressermittlung das Vorliegen einer offensichtlichen Rechtsverletzung im Sinne § 101 UrhG zu verneinen.Folgender Sachverhalt lag diesem Beschluss zugrunde:Ein Rechteinhaber hatte, gestützt auf Rechte an einem Filmwerk, den Erlass einer Anordnung gemäß § 101 Abs. 9 beim Landgericht Köln gegen einen Internetprovider erwirkt. Die geltend gemachte Auskunft bezog sich auf 33 IP-Adressen, über die im Rahmen einer Filesharing- Tauschbörse im Zeitraum vom 12.06.2010 bis zum 16.06.2010 das streitgegenständliche Filmwerk anderen Teilnehmern zum Download angeboten worden sein sollte. Eine dieser IP-Adressen konnte nach Ansicht des antragstellenden Rechteinhabers auch dem Beschwerdeführer zugeordnet werden. Die gleiche IP-Adresse wurde an zwei weiteren darauf folgenden Tagen registriert. Der Beschwerdeführer erhielt schließlich eine Abmahnung durch den Rechteinhaber.Der Beschwerdeführer legte in der Folge Beschwerde gegen den ergangenen Beschluss sein. Die Anordnung und die in Folge erteilte Auskunft der Adressdaten hätten mangels Vorliegen einer offensichtlichen Rechtsverletzung nicht erfolgen dürfen. Der Beschwerdeführer bezog sich hierbei auf den Umstand, dass das gleiche Werk nach den Ermittlungen des Antragstellers unter derselben IP-Adresse, die auch dem Beschwerdeführer angeblich am 12.06.2010 zugewiesen worden sei, über einen Zeitraum von drei aufeinander folgenden Tagen angeboten worden sein sollte. Dies sei jedoch aufgrund der Tatsache, dass IP-Adressen dynamisch vergeben und somit täglich wechseln würden, unerklärlich. Dass das Werk über drei Tage über dieselbe IP-Adresse von drei verschieden Nutzern angeboten wurde, sei ebenfalls unwahrscheinlich.Die Beschwerde hatte schließlich Erfolg ...Zum vollständigen Artikel61 LeserLampmann, Haberkamm & Rosenbaum:Filesharing: Wer ein Werk in uneingeschränkter Qualität zum Download anbietet handelt i...321 LeserInfodocc:„Blitzgericht“ LG München: Verstoß um 00.10 Uhr – Übersendung Auskunftsbeschluss um 11....74 Leserit-recht-deutschland:Beschwerderecht nach urheberrechtlichen Auskunftsverfahren107 LeserNIETZER & HÄUSLER:BGH Pressemeldung: Bundesgerichtshof zum Auskunftsanspruch gegen Internet-Provider über...216 LeserDatenschutzbeauftragter:Die Entrüstung ist riesig: BGH interpretiert § 101 UrhG um57 LeserLBR-Blog:Filesharing: BGH stärkt Rechteinhabern den Rücken125 LeserWeiß & Partner - gewerblicher Rechtsschutz:Mahnbescheid und die Hemmung der Verjährung76 LeserLampmann, Haberkamm & Rosenbaum:Filesharing: Zum Auskunftsanspruch gegen Sharehoster10 verwandte ArtikelHoffnung für Abgemahnte? OLG Köln zur Zuverlässigkeit von IP-AdressermittlungenFilesharing: Erhebliche Zweifel des Oberlandesgerichts Köln an der zuverlässigen Ermittlung von IP-Adressen – Erfolgreiche Beschwerde des
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