Source: https://anwalt-kg.de/insolvenzrecht/unternehmensinsolvenz/
Timestamp: 2018-10-20 10:43:03
Document Index: 170188382

Matched Legal Cases: ['§ 15', '§ 15', '§ 266', '§ 823', '§ 34', '§ 283', '§ 64', '§ 266', '§ 283', '§ 64', '§ 84', '§ 369', '§850', '§7', '§ 287', '§ 290', '§ 298', '§ 298', '§301', '§ 290', '§ 290', '§ 156', '§ 300']

UG Insolvenz - Zahlungsunfähhigkeit einer Unternehmergesellschaft
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Unternehmensinsolvenz - Bundesweit vom Fachanwalt
Das können Unternehmer bei Überschuldung und Zahlungsunfähigkeit tun – Fachanwalt für Insolvenzrecht
Private Geschäftsführerhaftung und Insolvenzverschleppung vermeiden
Eine Unternehmensinsolvenz ist insbesondere für den Geschäftsführer des betroffenen Unternehmens ein gefährliches Ereignis. Im folgenden Beitrag informieren wir Sie, was Sie als Geschäftsführer in der Unternehmensinsolvenz beachten sollten.
Grundsätzlich ist bei Unternehmen wie einer GmbH oder UG eine private Haftung des Geschäftsführers zwar ausgeschlossen. Damit dieser Haftungsausschluss auch bei der Unternehmensinsolvenz greift, sind jedoch sämtliche rechtlichen Pflichten des Geschäftsführers zu beachten. Ist für ein Unternehmen der Insolvenzfall eingetreten, so ist der Geschäftsführer nur dann auf der sicheren Seite, wenn er sich rechtzeitig mit den Haftungsrisiken im Falle einer Unternehmeninsolvenz auseinandergesetzt hat. Denn für den Geschäftsführer kommen zahlreiche Tatbestände in Betracht, in denen er doch mit seinem Privatvermögen für Verbindlichkeiten des Unternehmens haftet.
Ziele der einer Unternehmensinsolvenz
Ziele der Unternehmensinsolvenz
1. Ziel: Der Geschäftsführer des Unternehmens vermeidet seine persönliche Haftung
2. Ziel: Das Unternehmen wird aufgelöst oder durch eine Sanierung wieder profitabel gemacht.
3. Ziel: Der Insolvenzantrag wird rechtzeitig und korrekt gestellt, um Insolvenzverschleppung zu vermeiden.
Wird bei einer UG ein Insolvenzantrag gestellt, geschieht dies im sogenannten Regelinsolvenzverfahren.
Grundsätzlich folgt aus der Eröffnung des Insolvenzverfahrens die Auflösung der UG.
Wird jedoch ein Insolvenzplan zur Sanierung des Unternehmens beschlossen, wird die Auflösung wieder aufgehoben und die Fortsetzung der sanierten Gesellschaft ist möglich.
Enthaftung des UG Geschäftsführers in der Insolvenz
Am wichtigsten für Sie als Geschäftsführer der UG ist, durch den Insolvenzantrag von jeglichem Haftungsrisiko befreit zu sein. Ein verspäteter oder fehlerhaft gestellter Antrag kann empfindliche zivil- und strafrechtliche Folgen haben, die bis in das Privatleben reichen. Aus der eigentlich risikoarmen UG kann dann aufgrund komplexer gesetzlicher Regelungen doch eine Gefahr für Ihr Vermögen werden.
Um diese Gefahr zu vermeiden, muss der Antrag rechtzeitig und am besten mit anwaltlicher Unterstützung gestellt werden, um Fehler von vorneherein auszuschließen.
Viele Unternehmer wollen sich die Insolvenz nicht eingestehen und lassen das Geschäft einfach weiterlaufen, obwohl sie längst die notwendigen Schritte zur Vermeidung des Haftungsrisikos unternehmen müssen. Das Risiko steigt jedoch mit jedem Tag, an dem das Unternehmen fortgeführt wird.
Die Insolvenz ist auch eine Chance für einen unbelasteten Neuanfang, wenn sie rechtzeitig und professionell durchgeführt wird. Wir empfehlen Ihnen daher, uns zu kontaktieren, damit wir Ihnen mit Fachkenntnis und Erfahrung zur Seite stehen können.
Ein weiteres Ziel ist die gleichmäßige und bestmögliche Befriedigung der Gläubiger durch die Insolvenzquote. Außerdem haben die Gläubiger natürlich den Wunsch, mittels der Durchgriffshaftung auch in das Privatvermögen des Geschäftsführers zu vollstrecken. Daher sollte jeder Schritt des Insolvenzverfahrens mit einem spezialisierten Anwalt besprochen werden.
Verpassen Sie nicht den richtigen Zeitpunkt für die UG Insolvenz
Wenn Sie sich als Geschäftsführer erst dann mit Ihren Haftungsrisiken befassen, wenn das Unternehmen schon zahlungsunfähig oder überschuldet ist, kann es schon zu spät sein, um noch an den richtigen Stellschrauben zu drehen.
Auch und gerade wenn Sie als Geschäftsführer bereits mit dem Tagesgeschäft, kurzfristigen Rettungsmaßnahmen für die Firma sowie dem Verfolgen langfristiger Ziele ausgelastet sind, sollten Sie sich jederzeit Ihrer persönlichen Haftungsrisiken bewusst sein.
Der Zeitpunkt, an dem der Insolvenzantrag gestellt wird, ist der zentrale Anknüpfungspunkt, der über die Haftbarkeit der Geschäftsführung entscheidet.
Wenn bei der UG ein Insolvenzgrund vorliegt, also
Überschuldung gegeben ist, ist der Geschäftsführer gemäß § 15a InsO verpflichtet,
unverzüglich einen Insolvenzantrag zu stellen.
Das Gesetz setzt eine maximale Frist von drei Wochen, nach deren Ablauf dem Geschäftsführer Tatbestände wie beispielsweise Insolvenzverschleppung drohen.
Den genauen Zeitpunkt zu bestimmen, an dem diese 3-Wochen-Frist zu laufen beginnt, ist entscheidend für die Beurteilung, ob der Antrag rechtzeitig gestellt wurde. Der Fristbeginn liegt an dem Zeitpunkt, an dem ein Insolvenzgrund objektiv vorliegt.
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Gründe für eine UG Insolvenz
In der Insolvenzordnung, dem maßgeblichen Gesetz, sind drei Gründe aufgezählt, bei deren Vorliegen der Insolvenzantrag gestellt werden muss bzw. kann.
Überschuldung der UG: Insolvenzantrag muss zwingend gestellt werden
Zahlungsunfähigkeit der UG: Insolvenzantrag muss zwingend gestellt werden
Drohende Überschuldung: Insolvenzantrag kann gestellt werden
Wenn Sie vermuten, dass Ihre Firma von einer Situation befindet, in der ein Insolvenzgrund vorliegt, sollten Sie sich so schnell wie möglich beraten lassen, statt so weiter zu machen wie bisher.
Insolvenzgrund Überschuldung der UG
Ob eine Überschuldung vorliegt, muss in zwei Stufen geprüft werden. Die Voraussetzungen für einen Insolvenzantrag wegen Überschuldung sind dann gegeben, wenn
Das Vermögen nicht mehr ausreicht, um die Schulden zu decken und
eine negative Fortführungsprognose für das Unternehmen gestellt wird.
Aufgrund des regelmäßig sehr geringen Eigenkapitals der UG kann es leicht passieren, dass die Schulden das Vermögen übersteigen. In diesem Fall kann die Insolvenzantragspflicht jedoch verhindert werden, indem eine positive Fortführungsprognose für das Unternehmen erstellt wird. Falls es dann aber zur Insolvenz kommt, wird im Rückblick geprüft, ob diese Prognose möglicherweise doch etwas zu optimistisch ausgefallen war.
Falls sich Ihr Unternehmen in einer Situation befindet, in der wahrscheinlich eine Überschuldung anzunehmen ist, sollten Sie daher sofort den Rat eines auf Insolvenzrecht spezialisierten Anwalts einholen. Denn wenn Sie trotz eines Insolvenzgrundes weiterhin Zahlungen vornehmen, kann dies Ihr Haftungsrisiko erhöhen.
Insolvenzgrund Zahlungsunfähigkeit der UG
Häufig kommt es vor, dass ein Insolvenzantrag wegen Zahlungsunfähigkeit der UG gestellt werden muss. In der Praxis kann es passieren, dass einzelne Rechnungen nicht rechtzeitig gezahlt werden. Dann ist zunächst nur von einer folgenlosen Zahlungsstockung zu sprechen. Doch es ist für die Vermeidung von Haftungsrisiken der Geschäftsführung von großer Bedeutung, wann der Übergang von Zahlungsstockungen zur Zahlungsunfähigkeit gegeben ist.
Die Rechtsprechung des Bundesgerichtshof definiert Zahlungsunfähigkeit als dann gegeben, wenn nur noch weniger als 90% der fälligen Verbindlichkeiten in einem Zeitraum von 3 Wochen beglichen werden können. Mit diesem Zeitraum soll vermieden werden, dass Liquiditätsengpässe beispielsweise durch den unerwarteten Ausfall einer größeren Forderung sofort zum Insolvenzantrag führen.
Betrachtet werden alle Verbindlichkeiten, die zum Stichtag bereits fällig sind. Wenn Sie bloß zahlungsunwillig sind, also sich weigern, eine Rechnung zu bezahlen, die Sie eigentlich zahlen könnten, ist dies noch kein Insolvenzgrund. Aber beachten Sie, dass im Fall des Insolvenzantrags genau geprüft wird, ob die Zahlungsunwilligkeit nur vorgeschoben war.
Es kann sein, dass die Fälligkeit von Rechnungen durch Stundungsvereinbarungen, die auch schon durch konkludentes Handeln zustande kommen können, aufgeschoben wurde. Doch darauf sollten Sie sich im Zweifel nicht verlassen. Kontaktieren Sie besser einen auf Insolvenzrecht spezialisierten Anwalt, wenn regelmäßig offene Rechnungen nicht rechtzeitig beglichen werden können.
Insolvenzgrund drohende Zahlungsunfähigkeit der UG
Der Vollständigkeit halber sei auch noch der Insolvenzgrund drohende Zahlungsunfähigkeit genannt. Dieser wird in der Praxis nur äußerst selten angewendet.
Für den Fall, dass es überwiegend wahrscheinlich ist, dass in Zukunft nicht mehr alle Verbindlichkeiten gezahlt werden können, besteht für den Geschäftsführer der UG die Möglichkeit, sich in den Schutz des Insolvenzverfahrens zu begeben.
Vermeiden Sie die zahlreichen Haftungsrisiken des UG-Geschäftsführers
Grundsätzlich sorgt die Rechtsform der UG dafür, dass Ihr Risiko, bei schlecht laufendem Geschäft mit Ihrem Privatvermögen haftbar zu sein, ausgeschlossen ist. Somit ist die Situation, dass laufende Verbindlichkeiten nicht mehr bezahlt werden können, zwar unangenehm und brisant, aber nicht bedrohlich für Ihr Privatvermögen.
Dieser Grundsatz der Haftungsbeschränkung wird aber im Umfeld einer UG Insolvenz in einigen Fällen durchbrochen. Dann haftet die Geschäftsführung auch mit ihrem Privatvermögen und macht sich darüber hinaus sogar strafbar.
Einige der zivil- und strafrechtlichen Haftungsrisiken für die UG-Geschäftsführung sind:
Strafbarkeit wegen Insolvenzverschleppung gem. § 15a InsO sowie Durchgriffshaftung wegen Insolvenzverschleppung
Nichtabführung von Sozialversicherungsbeiträgen führt zu Strafbarkeit nach § 266a StGB und persönlicher Haftung nach § 823 Abs. 2 BGB i.V.m. 266a StGB
Nichtzahlung von Steuern wie Lohn- und Umsatzsteuer, Körperschafts- oder Gewerbesteuer gemäß §§ 34, 69 AO
Begünstigung einzelner Gläubiger ist strafbar nach § 283c StGB
Haftung für Zahlungen nach Eintritt von Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung gemäß § 64 Abs. 2 GmbHG
Haftung der Geschäftsführung bei Verlust des Stammkapitals
Haftung wegen Steuerhinterziehung bei falscher Bilanz
Nach Eintritt einer Insolvenz, also wenn Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit vorliegen, muss der Insolvenzantrag durch die Geschäftsführung zwingend gestellt werden. Die Frist hierfür beträgt maximal drei Wochen. Wird der Insolvenzantrag nicht rechtzeitig oder fehlerhaft gestellt, haften Sie als Geschäftsführer gegenüber Dritten auch mit Ihrem Privatvermögen. Es muss also genau geprüft werden, wann die dreiwöchige Frist zu laufen begonnen hat. Außerdem darf der Insolvenzantrag keine Fehler enthalten. Hierfür empfehlen wir Ihnen, einen auf Insolvenzrecht spezialisierten Anwalt hinzuzuziehen.
Bei einer UG Insolvenz wird die Prüfung, ob Insolvenzverschleppung vorliegt, regelmäßig vorgenommen.
Als Geschäftsführer können Sie sich strafbar machen, wenn Sie fällige Sozialversicherungsbeiträge nicht an den zuständigen Träger abführen. Dies ist den meisten Unternehmern, die Arbeitnehmer beschäftigen, bekannt, daher werden zumindest die Sozialversicherungsbeiträge für gewöhnlich gezahlt.
Im Rahmen der Insolvenz kann es aber trotzdem dazu kommen, dass die Beiträge nicht gezahlt werden. Dann kann die zuständige Krankenkasse den Geschäftsführer persönlich in Anspruch nehmen. Er haftet für die nicht gezahlten Beiträge also mit seinem Privatvermögen, darüber hinaus erwartet ihn ein Strafverfahren wegen Verstoß gegen § 266a StGB.
Persönliche Haftung wegen Nichtzahlung von Steuern
Im Rahmen einer Insolvenz kann es auch dazu kommen, dass Steuern nicht gezahlt werden. Hier kommen in erster Linie Lohnsteuer, Umsatzsteuer sowie Körperschafts- und Gewerbesteuern in Frage. Darüber hinaus fallen dann Säumniszuschläge an.
Diese holt sich der Staat dann von der Geschäftsführung unmittelbar zurück, also aus dem Privatvermögen.
Strafbarkeit wegen Gläubigerbegünstigung
Wenn das Geschäft trotz drohender Insolvenz so weitergeführt wird wie bisher, können Sie als Geschäftsführer in Gefahr geraten, unbewusst Gläubigerbegünstigung zu begehen. Zahlungen an einzelne Gläubiger können dem Grundsatz widersprechen, dass alle Gläubiger in der Insolvenz gleich behandelt werden müssen. Eine solche Zahlung könnte dann den Tatbestand der Gläubigerbegünstigung nach § 283c StGB begründen.
Haftung für Zahlungen nach Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung
Eine weiterer Grund, warum Sie bei einer drohenden Insolvenz schnell rechtlichen beistand aufsuchen sollten, liegt in der Regelung aus § 64 Abs. 2 GmbHG. Diese besagt, dass der UG-Geschäftsführer ab dem Zeitpunkt, an dem der Insolvenzgrund vorliegt, für Zahlungen, die er dann noch tätigt, persönlich haftbar ist.
Es spielt dabei keine Rolle, ob ein Insolvenzantrag gestellt wurde oder nicht. Ebensowenig kommt es darauf an, ob der Geschäftsführer wegen mangelnder Sachkenntnis nichts von dem Insolvenzgrund gewusst hat.
Es kommt einzig darauf an, ob der Insolvenzverwalter feststellt, dass nach objektivem Vorliegen des Insolvenzgrundes noch Zahlungen getätigt wurden. Dabei gelten als Zahlungen alle Leistungen, die die Insolvenzmasse schmälern.
Der Geschäftsführer haftet bei Verlust des Stammkapitals
Die Regelung des § 84 GmbHG verpflichtet den Geschäftsführer, bei Verlust von mehr als 50% des Stammkapitals eine außerordentliche Gesellschafterversammlung einzuberufen. Hier muss er den Gesellschaftern den Verlust mitteilen. Dies soll den Gesellschaftern ermöglichen, Maßnahmen zur Erhaltung des restlichen Stammkapitals zu treffen.
Unterlässt der Geschäftsführer diese Mitteilung, macht er sich strafbar sowie riskiert eine persönliche Haftung für das verlorene Kapital.
Bilanzfälschung und Steuerhinterziehung
Ein weiterer Sachverhalt, der bei der Insolvenz vorkommen kann ist, dass die Bilanz “geschönt” wird, um die wirtschaftliche Schieflage zu kaschieren.
Dies gilt jedoch als Bilanzfälschung, da die Bilanz richtig geführt werden muss und zur Berechnung der Steuern dient. Dieser Sachverhalt kann zu einer Strafbarkeit und Haftung nach §§ 369 ff. AO führen.
Abweisung des UG Insolvenzantrags mangels Masse
Der Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens kann aus bestimmten Gründen abgewiesen werden. Insbesondere wird das Gericht den Antrag abweisen, wenn das verwertbare Vermögen der UG nicht ausreicht, um die Verfahrenskosten zu decken.
Die UG kann auch keine Prozesskostenhilfe oder Stundung der Verfahrenskosten verlangen, muss diese Kosten also in jedem Fall selbst tragen.
Folge der Abweisung mangels Masse ist sowohl eine sofortige Auflösung der UG als auch Ermittlungen der Staatsanwaltschaft auf mögliche Insolvenzdelikte, die eine Durchgriffshaftung auslösen können. Daher sollten gegen einen Abweisungsbeschluss Rechtsmittel eingelegt werden. Wir beraten Sie bezüglich des weiteren Vorgehens, wenn eine Abweisung mangels Masse zu erwarten ist.
Durchführung des UG Insolvenzverfahrens
Das Insolvenzeröffnungsverfahren beginnt, wenn der Insolvenzantrag gestellt wurde. Dabei wird zunächst geprüft, ob das Vermögen der UG ausreicht, um die Kosten der UG Insolvenz zu decken.
Nun werden durch das Gericht die vorläufigen Sicherungsmaßnahmen beschlossen, um das Vermögen der UG zu sichern. Das Gericht wird in der Regel einen vorläufigen Insolvenzverwalter bestimmen. Dieser wird die Vermögenswerte der UG unter die Lupe nehmen und nach Möglichkeiten suchen, diese Mittel liquide verfügbar zu machen. Der Geschäftsführer muss dem vorläufigen Insolvenzverwalter für Auskünfte zur Verfügung stehen.
Nun wird der vorläufige Insolvenzverwalter dem Insolvenzgericht melden, ob ein Eröffnungsgrund über das Insolvenzverfahren vorliegt und ob die Insolvenzmasse ausreicht, um zumindest die Kosten des Verfahrens zu decken.
Gewöhnlich wird durch die Gläubigerversammlung beschlossen, ob die UG saniert oder zerschlagen werden soll. Wird eine Zerschlagung beschlossen, so werden die Vermögenswerte der UG an Investoren veräußert und alle offenen Forderungen eingetrieben und der Insolvenzmasse zugeführt.
Anschließend werden alle berechtigten Forderungen der Gläubiger in die Forderungstabelle aufgenommen. Wenn das Vermögen der UG dann verwertet und auf die Gläubiger verteilt wurde, wird das Insolvenzverfahren aufgehoben und die UG gilt als aufgelöst.
Kosten der UG Insolvenz
Die Kosten der UG Insolvenz berechnen sich anhand des Wertes der Insolvenzmasse. Daher kann eine pauschale Angabe über die Kosten nicht gemacht werden. Die Verfahrenskosten müssen in jedem Fall von der UG selbst getragen werden, dazu kommen die Anwaltskosten. Es besteht keine Möglichkeit der Prozesskostenhilfe oder der Stundung der Verfahrenskosten.
UG Insolvenz Tipps und Fehler
Durch die Einleitung des UG Insolvenzverfahrens entgehen Sie als Geschäftsführer der Strafbarkeit und der privaten Haftung, wenn Sie den richtigen Antrag zur richtigen Zeit stellen.
Um auch in Krisenzeiten rechtssicher eine UG zu führen, sollten Sie unsere Tipps beachten:
Prüfen Sie in Krisenzeiten täglich die finanzielle Situation der UG
Überdenken Sie einen außergerichtlichen Schuldenvergleich
Besprechen Sie mit uns Möglichkeiten zur Sanierung der UG
Informieren Sie rechtzeitig die Gesellschafter
Lassen Sie sich zu Strategien zur Enthaftung der Geschäftsführung beraten
Vermeiden Sie Pfändungen bzw. Zwangsvollstreckungen
Bilden Sie eine Rücklage
Stellen Sie rechtzeitig die Zahlungen an die Gläubiger ein
Nehmen Sie keine weiteren Schulden durch neue Bestellungen o.ä. auf
Vorsicht bei der Übertragung von Vermögensbestandteilen
Nehmen Sie die Begleitung eines spezialisierten Anwalts in Anspruch
Die genauen Haftungsrisiken sind komplex und in jedem Einzelfall unterschiedlich. Sie können daher nur in einem persönlichen Beratungsgespräch abgeklärt werden.
Antrag auf Eröffnung des UG Insolvenzverfahrens – Wir unterstützen Sie dabei!
Gerne kann unsere Kanzlei Sie dabei unterstützen, ein Regelinsolvenzverfahren einzuleiten. Um für Sie tätig werden zu können, benötigen wir die Auftragsunterlagen ausgefüllt zurück.
Laden Sie sich die Auftragsunterlagen herunter und lassen Sie sie uns ausgefüllt zukommen:
per E-Mail (info@anwalt-kg.de) oder
per Fax (0221 – 6777 005-9) oder
per Post (KRAUS I GHENDLER Anwaltskanzlei, Aachener Straße 1, 50674 Köln).
Wenn Sie weitere Fragen haben oder Hilfe beim Ausfüllen der Unterlagen benötigen, erreichen Sie uns zu unseren Öffnungszeiten unter unserer Beratungsnummer. Unser Team steht Ihnen bei Fragen zum Regelinsolvenzverfahren gerne zur Verfügung. Nach dem Erhalt Ihrer Unterlagen werden wir uns mit Ihnen in Verbindung setzen und das weitere Vorgehen besprechen. Gerne können Sie uns auch vor der Mandatierung telefonisch kontaktieren und sich im Rahmen eines kostenlosen Beratungsgespräches informieren.
UG Insolvenz Unterlagen zum Download
Ihre Fragen zur UG Insolvenz
Gerne können Sie sich an der Diskussion beteiligen: Unsere Antworten auf Ihre Fragen zur Regelinsolvenz sehen Sie weiter unten
P- Konto für Selbstständige
30 Sep 2018/1 Kommentar/in Regelinsolvenz
Guten Tag, Wie Sie empfehlen habe ich vor zwei Monaten ein P-konto eingerichtet. Die Sparkasse hat vertraglich mit mir vereinbart, dass es nur für private Zwecke genutzt wird. Das war für mich zu dem Zeitpunkt in Ordnung, doch inzwischen habe ich entschieden, das Geschäft weiterzuführen. Die Sparkasse meldet sich jedoch und meint, es wären zu […]
V. Ghendler says:
5. Oktober 2018 um 18:09
Sehr geehrte Frau Maier,
grundsätzlich haben Sie als natürliche Person den gesetzlichen Anspruch ein Konto als Pfändungsschutzkonto zu führen. Ob Sie das Konto als Privatkonto oder Geschäftskonto führen ist grundsätzlich zweitrangig.
Vielmehr gibt es unter Umständen sogar zusätzliche Möglichkeiten bei einer selbstständigen Tätigkeit den Pfändungsfreibetrag zu erhöhen.
Für mehr Informationen bieten wir Ihnen sehr gerne ein kostenfreies telefonisches Erstberatungsgespräch an.
Dr, V. Ghendler
11 Sep 2018/1 Kommentar/in Regelinsolvenz
Hallo, Ich bin seit Juli Im Regelinsolvenzverfahren. Habe eine Gläubiger. Nun habe ich gestern eine E-Mail von der Sekretärin meiner Insolvenzverwalterin erhalten, in der steht dass die Bank die Forderungsanmeldung in gesamter Höhe zurück genommen hat. Wie wird es jetzt weitergehen ? Danke für eine Antwort. Gruss
13. September 2018 um 15:41
wenn keine Forderung in einem Insolvenzverfahren mehr besteht, wird das Verfahren beendet.
Sie müssen die bis zu diesem Zeitpunkt entstandenen Verfahrenskosten tragen.
Tantiemenzahlung vor Verfahrenseröffnung
05 Sep 2018/1 Kommentar/in Regelinsolvenz
Sehr geehrte Damen und Herren, als selbständige Fotograf erhielt ich für die Jahre 208-2014 Tantiemen von der VG-Bild und Kunst in diesem Jahr. Zur Deckung meines Lebensunterhaltes hat das Amtsgericht per Monat einen Betrag von 1.709,99 pfandfrei belassen. Allerdings Mein Insolvenzverwalter zahlt mir den Betrag nicht. Was kann da unternehmen M.f.G
6. September 2018 um 16:10
wir dürfen uns für Ihren Beitrag bedanken. Der von Ihnen aufgezeigte Sachverhalt zeigt auf, dass Sie ein Pfändungsschutzkonto mit einen Freibetrag i.H.v. 1709,99 € gehabt haben. In der Insolvenz von selbstständigen richtet sich die Pfändung des Einkommens nach dem hypothetischen Einkommen, das der Verwalter errechnet. Dieser Betrag ist in der Regel fest und unveränderlich.
Überprüfung der aktuellen Insolvenzrichtlinien
17 Aug 2018/1 Kommentar/in Regelinsolvenz
Ich habe gelesen, dass in diesem Sommer die aktuellen IV-Richtlinien vom Staat/Justizministerium überprüft werden sollen – auch im Hinblick auf die langen Speicherfristen bei der Schufa nach der Restschuldbefreiung. Hier wird von Experten immer wieder gefordert die Speicherzeit von aktuell 3 Jahren nach der Restschuldbefreiung auf 6 Monate zu begrenzen. Gibt es hier schon Entscheidungen […]
21. August 2018 um 07:30
ich darf mich für Ihren Beitrag bedanken. Selbstverständlich sehen wir die geltenden Regelungen ebenfalls kritisch. Wir fordern seit Jahren eine Verringerung der Speicherfristen. Bedauerlicherweise scheint der politische Wille hierzu bisher nicht vorhanden. Auch dürfte die neue Datenschutzgrundverordnung in diesem Kontext zu keiner Besserung führen. Wir werden aber weiterhin für die Rechte der Verbraucher eintreten und unser Maß an Einflussnahme ausschöpfen.
Wasserschaden im Keller Hausrat kaputt gegangen Versicherung hat gezahlt
25 Jul 2018/1 Kommentar/in Regelinsolvenz
Hallo ich habe eine frage ich hatte ein Wasserschaden im Keller wobei mein Hausrat kaputt gegangen ist . Die Hausratversicherung hat ein pauschal Betrag gezahlt jedoch ist das über meine freigrenze und die Insolvenz behält wohl das Geld ist das rechtens ? Lg Jaqueline Ich habe ein p Konto
eine pauschale Beantwortung dieser Frage ist nicht möglich, da die Rechtsprechung dies bis jetzt nicht eindeutig beantwortet hat und eine Entscheidung stark einzelfallabhängig ist, also auch von dem versicherten Hausrat selbst abhängen könnte. Dies bedarf daher einer intensivierten Prüfung, weshalb Sie einen auf Zwangsvollstreckung spezialisierten Rechtsanwalt aufsuchen sollten.
Nichtbeachtung der Insolvenz durch Gläubiger
24 Jul 2018/3 Kommentare/in Regelinsolvenz
Guten Tag, ich habe die Insolvenz beantragt, den Beschluss bekommen und zur Zeit werden die Gläubigerforderungen gesammelt. Einer der Gläubiger, die Stadtwerke, fordert jetzt massiv und mit Drohungen (Zwangsabschaltung, angeblich Bauhof mit Bagger bereits beauftragt, etc.), das ich den gesamten Forderungsbetrag jetzt sofort zahlen müsse. Obwohl einige vorherige Zahlungen noch nicht gebucht sind und ein […]
25. Juli 2018 um 12:11
Sehr geehrte Frau Bürger,
grundsätzlich ist es Ihren Gläubigern nach Eröffnung des Insolvenzverfahren untersagt Sie bzgl. der Schulden zu kontaktieren. Weiterhin ist es Ihren Gläubigern untersagt bei Ihnen zu pfänden. Bitte kontaktieren Sie Ihren Insolvenzverwalter und schildern Sie ihm den Sachverhalt.
K. Bürger says:
26. Juli 2018 um 15:13
nur leider meint die Vertretung meiner Insolvenzverwalterin, das sie da nichts machen könne, das müßte ich selbst tun. Ich habe jetzt einen Rechtsanwalt eingeschaltet.
K. Bürger
18. September 2018 um 23:40
Entschuldigen Sie bitte, dass ich mich einmische aber die Aussage der Vertretung ist definitiv falsch.
Sobald es „offiziell“ ist, dass Sie im Insolvenzverfahren sind, darf sie kein Gläubiger mehr in irgendeiner Art und Weise „belästigen“. Er MUSS sich an den/ dje Insolvenzverwalter wenden und Ansprüche mit Denen klären.
Ich selbst hatte diesen Vorfall. Ich habe es meiner Insolvenzverwalterin gemeldet und ihre Antwort war so plausibel wie auch banal.
„Sie versuchen es trotzdem immer wieder, in der Hoffnung das sie mehr raus holen können.“
Es ist aber rechtlich untersagt.
Man darf keinen Gläubiger „bevorzugen“!
Das kann dazu führen das, das Insolvenzverfahren erlischt.
Also bitte, nicht in Panik versetzen lassen!
Die dürfen das nicht und haben auch keine rechtliche Handhabe!!!
Sie agieren nach dem Motto:
“ Einen Versuch war es wert“
Und ja, nicht Sie müssen Oder sollen das klären sondern ihr(e) Insolvenzverwalter(in). Dafür sind die da. Nicht nur um Unterlagen von Ihnen einzufordern sondern auch um Ihnen, in genau solchen Situationen, zu helfen.
Was sie eigentlich auch gerne tun.
(Wie man in den Wald hinein ruft, so schallt es heraus)
Abfindungszahlung während der WVP
19 Jun 2018/1 Kommentar/in Regelinsolvenz
Bedingt durch eine betriebsbedingte Kündigung werde ich vermutlich eine Abfindung in Höhe von ca. 50-75% meines aktuellen Bruttogehaltes erhalten. Wie wirkt sich die Zahlung der Abfindung auf den monatlichen Abzug aus? Kassiert der Treuhänder den ganzen Nettobetrag sobald dieser über der Freigrenze liegt? Oder steht mir das Geld voll zur Verfügung? Vielen Dank für die […]
vielen Dank für Ihre Anfrage. Sofern Ihr zuständiger Insolvenzverwalter eine Nachlassverteilung angeordnet hat,
ist dieser berechtigt Ihre Abfindung in Anspruch zu nehmen. Andernfalls können Sie nach freien belieben mit dieser
Abfindung wirtschaften.
RA Dr. V.Ghendler
Hausrat /Insolvenz
12 Jun 2018/1 Kommentar/in Regelinsolvenz
Hauratsschaden-Insolvenz Guten Tag Nach einem Einbruchdiebstahl wird mir meine Versicherung geld uberwiessen Meinne frage ist muss ich insolvenzverwalter melden ist Dieses geld pfandbar Mit freundlichen Grüßen
19. Juni 2018 um 19:00
dies hängt davon ab, ob Sie sich schon in der Wohlverhaltensphase befinden oder nicht. Mangels ausreichender Informationen bitte wir Sie dies telefonisch mit uns zu erörtern.
Sonderzahlungen/ Tandieme
29 Mai 2018/1 Kommentar/in Regelinsolvenz
Hallo, ich arbeite Vollzeit im Vertrieb und bekomme einmal im Jahr eine Tantieme/ Zielerreichung. Die Summe lag bei netto 4697€ hier wird noch mein Fahrzeug berechnet. Sachbezug PKW 326,00, Dienstwagen (KM)68,60. Wie ist der Umgang mit solchen Sonderzahlungen? Mein Arbeitgeber hat mit 1445,85 ausgezahlt. Ich weiß nicht ob die Berechnung richtig ist. Können Sie mir […]
rein rechtlich wird Ihre Sonderzahlung als Einkommen gewertet. Sollten Sie sich in der Insolvenz befinden, wird der Nettobetrag ohne Abzug für den PKW für die Pfändungsberechnung verwendet. Die Pfändung richtet sich nach der Pfändungstabelle.
Forderung gegen Gesellschafter
25 Mai 2018/2 Kommentare/in Regelinsolvenz
Hallo, ich wüsste gerne Folgendes: Über das Vermögen einer UG wurde das Insolvenzverfahren eröffnet. Aus dem letzten Jahresabschluss der UG ergibt sich, dass noch Forderungen ggü. Gesellschaftern bestehen. Kann der Insolvenzverwalter diesen in der Bilanz ausgewiesenen Betrag bei dem Gesellschafter einfordern (Privatvermögen Gesellschafter UG)? Und wenn ja, wo ist das gesetzlich geregelt? Ich wäre sehr […]
4. Juni 2018 um 15:36
Sollte die UG gegen Sie als Privatperson Ansprüche haben, ist es dem Insolvenzverwalter grundsätzlich gestattet diese Ansprüche geltend zu machen.
22. Juni 2018 um 10:27
Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt Ghendler,
vielen Dank für Ihre Antwort. Wo ist dieses Recht des Verwalters denn gesetzlich geregelt?
Hauratsschaden-Insolvenz
24 Mai 2018/1 Kommentar/in Regelinsolvenz
Nach einem Wasserschaden hat mir meine Versicherung 6000€ überwiesen. Da ich aber ein P-Konto habe komme ich nicht an des Geld ran. Mein Insolvenzverwalter vertröstet mich immer auf „morgen“. Wie kann ich das Geld Bekommen. Kann ich gegen meinen Insolvenzverwalter vorgehen. Soll ich das Gericht benachrichtigen?
25. Mai 2018 um 12:32
Sehr geehrter Fragesteller.
da Versicherungsleistungen in der Regel nicht abtretbar und somit auch unpfändbar sind, steht Ihnen die Auszahlung grundsätzlich zu. Sollte der Insolvenzverwalter die Auszahlung nicht anordnen, so können Sie versuchen Abhilfe beim Insolvenzgericht über einen Pfändungsschutzantag zu erhalten, oder direkt über anwaltliche Hilfe.
Meldepflicht Treuhänder
01 Mai 2018/1 Kommentar/in Regelinsolvenz
Die Firma, bei der ich seit 7 Monaten angestellt bin, hat eine andere Firma gekauft so daß nun ein Betriebsübergang stattfindet. Mein Arbeitsvertrag bleibt aber für 12 Monate noch beim alten Arbeitgeber – das Gehalt wird aber wohl ab 01.06. oder 01.07.2018 von der zugekauften Firma (eine 100%-ige Tochter des bisherigen Arbeitgebers) direkt bezahlt. Muss […]
2. Mai 2018 um 08:32
ich darf mich für Ihren Beitrag bedanken. Aufgrund der Komplexität des Sachverhaltes ist eine seriöse Auskunft in diesem Rahmen leider nicht möglich. Gerne können Sie unser Sekretariat kontaktieren. Wir werden dann mit Ihnen die Möglichkeit einer rechtlichen Beratung abstimmen.
04 Apr 2018/1 Kommentar/in Regelinsolvenz
Hallo, der Vater meiner Tochter war selbständig und ging in die Insolvenz. Er ist unterhaltsverpflichtet. Seit Februar diesen Jahres wurde ein höher Unterhalt berechnet, da sich sein Einkommen geändert hat. Die Insolvenz wird bei der Unterhaltsberechnung berücksichtigt. Er zahlt aber bisher nur den niedrigeren Unterhalt. Darf er neue Schulden machen? Mit freundlichen Grüßen Jänke
5. April 2018 um 11:50
Sehr geehrte Frau Jänke,
das erneute Eingehen von Verbindlichkeiten stellt nur eine Gefahr für das laufende Insolvenzverfahren dar, wenn dadurch Ihre Insolvenzgläubiger benachteiligt werden sollten. Solange sichergestellt ist, dass das pfändbares Einkommen abgeführt werden kann, kann dies grundsätzlich nicht als Versagungsgrund für die Restschuldbefreiung ausgelegt werden. Verbindlichkeiten, die nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens eingegangen werden, sind jedoch nicht von der Restschuldbefreiung umfasst. Entsprechend darf ich Ihnen raten, sich mit Ihrem auf Unterhaltsfragen spezialisierten Rechtsanwalt in Verbindung zu setzen.
Zahlungen an Angehörige vor dem Antrag
16 Mrz 2018/1 Kommentar/in Regelinsolvenz
Ich habe vor über einem Jahr meiner Frau einen größeren Geldbetrag für erbrachte Leistungen überwiesen. Spielt dies eine Rolle, wenn nach über einem Jahr ein Antrag auf Regelinsolvenz von meiner Seite aus gestellt wird. Wir haben keine Gütertrennung
16. März 2018 um 15:36
mit dem Nachweis der erbrachten Leistungen ist eine Anfechtung des ausgezahlten Betrags nicht möglich, wenn es sich dabei um eine übliche Vergütung handelt. Schenkungen sind allerdings vom Insolvenzverwalter innerhalb der Verjährungsfristen anfechtbar.
Ehegatte einer von Insolvenz betroffenen Person
08 Mrz 2018/1 Kommentar/in Regelinsolvenz
Ist es richtig, dass der Ehegatte, der nicht im insolventen Gewerbe mit tätig oder sonst wie aufgeführt war, nicht von einer möglichen Lohnpfändung des Ehepartners betroffen ist? Gilt das auch unabhängig vom jeweiligen Ehevertrag (= normaler Ehevertrag) MfG Thomas
14. März 2018 um 13:53
ich darf mich für Ihren Beitrag bedanken. Leider ist Ihre Frage nicht pauschal beantwortbar. Es kommt explizit darauf an, ob der Ehegatte mitverpflichtet wurde. Allgemein darf ich auf diesen Beitrag auf unserer Homepage verweisen:
https://anwalt-kg.de/faq/privatinsolvenz-recht/privatinsolvenz/darf-bei-meinen-ehegattenlebensgefahrten-gepfandet-werden/
Grundbuch Löschung Sicherungshypothek nach Restschuldbefreiung
08 Mrz 2018/2 Kommentare/in Regelinsolvenz
Hallo, ich ahbe 2 Fragen. Ich habe meine Regelinsolvenz erfolgreich hinter mich gebracht und die Restschuldbefreiung erhalten. Die gestundeten Kosten zahle ich nun in Raten. 1. Warum kann ich den Beschluss Restschuldbefreiung nicht mehr bei insolvenzbekanntmachungen sehen, sämtliche anderen Schritte des Verfahrens aber immer noch? Wird der Beschluss erst mit Zahlung der letzten Rate wirksam? […]
8. März 2018 um 15:55
Sehr geehrte Frau Ludwig,
gerne möchte ich Ihre Fragen wie folgt beantworten:
1. Das Verhalten des Gerichts ist hier nicht ganz durchsichtig. Leider sind solche internen Abläufe oftmals nicht nachvollziehbar. Ich rate Ihnen daher sich diesbezüglich beim zuständigen Insolvenzgericht zu melden.
2. Es kommt drauf an: Sollte die Verbindlichkeit, auf die sich die Hypothek bezieht, von der Restschuldbefreiung mitumfasst sein, so fällt die Hypothek mit Erteilung der Restschuldbefreiung weg. Sollte allerdings die Immobilie weiter besichert sein, so fällt die Zwangshypothek nicht automatisch weg. Es kommt daher auf den Zusammenhang der Hypothek und der Insolvenz an.
M.Ludwig says:
15. März 2018 um 10:46
Zu Punkt 2, Die Bank hatte eine Zwangshypothek wegen eines anderen Hauses ( Versteigerung nach Scheidung) eingetragen. Später hat sie die gleiche Höhe beim Insolvenzverfahren angemeldet, Restschuldbefreiung ist erteilt. Kann ich nun doie Löschung der Zwangshypothek beantragen?
Grundsicherung und selbständige Tätigkeit
05 Mrz 2018/1 Kommentar/in Regelinsolvenz
Wenn man Grundsicherung bezieht und noch „Luft“ bis zur Pfändungsgrenze lt. §850 ZPO ist, die man mit einer selbständigen Tätigkeit auffüllen könnte, woran der Insolvenzverwalter Interesse hat, findet aber aus Sicht des Sozialamts eine Überzahlung statt, die spätestens im kommenden Jahr wieder zurückgeführt werden muss. Es ist aber verboten, während der Insolvenz/Wohlverhaltensperiode neue Schulden zu […]
8. März 2018 um 12:39
es sollte in der Insolvenz tatsächlich unbedingt vermieden werden neue Verbindlichkeiten einzugehen. Daher wäre es sinnvoll solche Entscheidungen vorab mit dem Sozialamt abzuklären und ggf. eine Anpassung der Bezüge vorzunehmen. Insoweit ist dies eine Angelegenheit, die unabhängig von einer einzuleitenden Insolvenz vorliegt.
Zu einer genauen Erläuterung und zur Hilfestellung für die Einleitung der Insolvenz biete ich Ihnen gerne ein kostenfreies telefonisches Beratungsgespräch an. Bitte rufen Sie uns zur Terminvereinbarung an unter 069 – 348 79 040.
Reform Insolvenzrecht 2014
01 Mrz 2018/1 Kommentar/in Regelinsolvenz
Gilt die Verkürzung der Regelinsolvenz auf 5 Jahre gem. Insolvenzrecht 2014 für alle oder nur für ab 2014 beantragten Insolvenzverfahren? Mein Regelinsolvenzverfahren wurde im Juni 2013 eröffnet. Muss ich, falls die Neuregelung für mich zutrifft, die Verkürzung beantragen?
2. März 2018 um 16:53
Sehr geehrter Herr Fragesteller,
leider gilt diese Verkürzungsmöglichkeit nur für Privatinsolvenzen die nach der Gesetzesänderung eröffnet worden sind.
21 Feb 2018/1 Kommentar/in Regelinsolvenz
meine Frage an Sie wäre: warum werde ich weiterhin gepfändet obwohl ich meine 35 % bezahlt habe und ich Antrag auf Verkürzung (3Jahre) gestellt habe? Ich habe nicht 35 % sodern schon 45 % bezahlt, wenn das so weiter geht bin ich mit meinen Schulden fertig und die teuere Insolvenz war überflüssig.
21. Februar 2018 um 17:24
Sehr geehrter Herr Weishäupl,
wir dürfen uns für Ihre Frage bedanken und empfehlen Ihnen zur Beantwortung folgenden, umfassenden Beitrag auf unserer Homepage:
www.anwalt-kg.de/privatinsolvenz-recht/verkuerzung-insolvenz/
Dr. V Ghendler
neue Zahlungsunfähigkeit innerhalb der Wohlverhaltensphase
Sehr geehrte Rechtsanwälte, ich bin selbständiger Bauunternehmer und musste vor ca. fünf Jahren einen Regelinsolvenzantrag stelle, wegen Zahlungsunfähigkeit. Der Betrieb wurde weiter geführt. Jetzt befinde ich mich leider wieder in der Situation der Zahlungsunfähigkeit wegen Forderungsausfall und hohem Krankenstand bei den Mitarbeitern. Die Krankenkassen haben trotz Ratenzahlungsangebot, mich dazu gedrängt Eigenantrag zu stellen sonst würde […]
28. Februar 2018 um 09:24
Sehr geehrter Herr Schnoor,
wir dürfen uns für Ihre Anfrage bedanken. Zur besseren Beurteilung Ihres Sachverhaltes biete ich Ihnen gerne ein kostenfreies, telefonisches Erstberatungsgespräch an. Bitte setzen Sie sich mit meinem Sekretariat zwecks Terminvereinbarung in Verbindung.
Schufaeintrag nach der Insolvenz
17 Feb 2018/1 Kommentar/in Regelinsolvenz
Meine Frau und ich hatten Mitte Dezember 2013 die IV beantragt – das Verfahren wurde aber wegen der Weihnachtsfeiertage erst Mitte Januar 2014 eröffnet. Dies bedeutet ja, dass unsere IV erst im Januar 2020 endet und wir aufgrund der Statuten der Schufa somit statt 3 Jahre insgesamt 4 Jahre (bis Ende 2023) noch dort negativ […]
21. Februar 2018 um 09:52
bedauerlicherweise sind unsere Gerichte stark ausgelastet. Trifft dieser Umstand zusätzlich mit der üblichen Urlaubszeit zusammen, kann es zu solchen Konstellationen kommen. Die Bearbeitungszeit dürfte insgesamt noch im Rahmen des Üblichen liegen und ist daher hinzunehmen. Leider ist eine Verkürzung der Insolvenzlaufzeit nur unter folgenden Voraussetzungen möglich:
https://anwalt-kg.de/privatinsolvenz-recht/verkuerzung-insolvenz/
Ihr Ärger über den Schufa-Eintrag ist nachvollziehbar. Auch wir teilen Ihre Auffassung, dass ein ehemaliger Insolvenzschuldner nicht durch den Schufa-Eintrag zusätzlich belastet werden sollte:
https://anwalt-kg.de/frage/privatinsolvenz-recht/regelinsolvenz/schufaeintrag-nach-der-insolvenz/
Regelinsolvenz als Internationaler DJ
21 Dez 2017/1 Kommentar/in Regelinsolvenz
Sehr geehrte Rechtsanwälte, Ich habe aus einem früheren, bis 2006 betriebenem Gewerbe noch offene Forderungen der Krankenkassen, des Finanzamtes und vieler anderer Gläubiger (Höhe der Forderungen ca. 300.000,00 EUR) Ich habe mit vielen Gläubigern niedrige Raten vereinbart, um soviele wie möglich zu bedienen. Seit 2013 bin ich International als DJ tätig, (hauptberuflich, wöchentliche Arbeitszeit an […]
22. Dezember 2017 um 15:41
gerne biete ich Ihnen zur Beantwortung der Fragen ein ausführliches Telefongespräch an! Dieses Gespräch ist für Sie kostenfrei und unverbindlich. Bitte rufen Sie uns zur Terminvereinbarung an unter 069 – 348 79 040 oder schicken uns eine E-Mail mit Terminwünschen an info@anwalt-kg.de
Ich freue mich auf Ihre Rückmeldung und wünsche Ihnen eine schöne Weihnachtszeit.
Was passiert mit dem freiwillig bezahlten Überschuss nach der Inso
06 Nov 2017/1 Kommentar/in Regelinsolvenz
Hallo ich habe ein Frage. Seit dem 26.9 ist meine 6 jährige Insolvenz beendet. Nun habe ich ein Schreiben erhalten von meinem Treuhänder. Durch meine monatliche freiwillige Zahlung + Lohnpfändung hat sich einiges angehäuft. Verfahrenskosten und Treuhänderkosten sind gedeckt und werden beglichen. Unterm Strich sind ca.500€ übrig . Laut dem Schreiben soll ich jetzt zustimmen […]
grundsätzlich werden aus der Insolvenzmasse die Verfahrenskosten (Gerichtskosten + Gebühren für den Insolvenzverwalter) und die Gläubiger ausgezahlt. Wenn aus der Insolvenzmasse alle Kosten beglichen werden können, ist der Überschuss dem Insolvenzschuldner herauszugeben.
450,-€ Job neben dem Hauptjob
08 Okt 2017/1 Kommentar/in Regelinsolvenz
Sehr geehrte Damen und Herren, ich befinde mich seit knapp 21/2 Jahren in einer Regelinsolvenz, dass Verfahren wurde geschlossen und die Wohlverhaltensphase hat begonnen. Nun würde ich gerne nebenbei einen 450,-€ Job ausüben. Muss man hierfür auch einen pfändbaren Betrag abführen!? Wenn ja, muss ich das dann selber ermitteln und abführen oder muss das mein […]
13. Oktober 2017 um 12:00
die Ausübung einer nebenberuflichen Tätigkeit ist dem Insolvenzverwalter zunächst anzuzeigen. Da sich der monatlich pfändbare Betrag erhöht, muss eine Anpassung der Abgabe an den Insolvenzverwalter entweder direkt durch Sie oder durch Anpassung der Lohnpfändung bei Ihrem Arbeitgeber erfolgen. Sprechen Sie dies mit dem Verwalter ab.
Für eine ungefähre Berechnung des aufzubringenden Betrages für eine Erlangung der Restschuldbefreiung nach drei Jahren empfehle ich Ihnen unseren Rechner: https://anwalt-kg.de/newsbeitrag/privatinsolvenz-recht/privatinsolvenz/privatinsolvenz-auf-3-jahre-verkuerzen-den-erforderlichen-betrag-berechnen/
Für eine genaue Berechnung müssen Sie sich allerdings an Ihren Treuhänder oder das zuständige Insolvenzgericht wenden. Der zuzahlende Betrag und der Antrag müssen in gewissem zeitlichen Vorlauf zur dreijährigen Frist gestellt werden.
25 Sep 2017/1 Kommentar/in Regelinsolvenz
Ich betreibe ein Café seit 6 Jahren. Eine Krankenkasse hat nun Insolvenzantrag gegen mich gestellt und es wurde vom Gericht ein Gutachter zur Erstellung eines Gutachtens beauftragt. Dieser möchte nun ein Gläubiger Verzeichnis oder die Unterlagen dafür. Diese liegen jedoch derzeit bei einer Schuldnerberatung, die nicht immer gut erreichbar ist. Außerdem möchte meine Freundin das […]
hier sollten Sie unbedingt die Unterlagen von der Schuldnerberatung einfordern und zusätzlich prüfen, ob eine Eigenantragsstellung noch möglich ist.
Grundsätzlich kann Ihre Freundin das Cafe übernehmen, jedoch sind auch hier Besonderheiten bei der Gesellschaftsgründung zu beachten. Gerne können wir Sie hier genauer beraten. Dafür bieten wir ein kostenfreies telefonisches Erstberatungsgespräch an.
Rufen Sie uns zur Terminvereinbarung gerne an unter 0201 – 857 954 07. Weitere Infos zur Gründungsberatung finden Sie auch unter https://anwalt-kg.de/gesellschaftsrecht/ug-gruendung/
Insolvenz GmbH
21 Sep 2017/1 Kommentar/in Regelinsolvenz
Hallo, ich war 16 Geschäftsführer einer GmbH. Damals unterschrieb ich eine Bürgschaft privat haftend bei einer Bank. Nach meinem Ausstieg us dieser Firma , entliess mich allerdings die Bank nicht aus dieser Bürgschaft. Inzwischen musste die Firma Insolvenz beantragen, wobei ich nach dieser Zeit leider immer noch mithaftend bin. Meine Frage jetzt: Die Kosten, welche […]
aufgrund der persönlichen Haftung muss möglicherweise auch ein Privatinsolvenzantrag gestellt werden.
Diese dabei entstehenden Kosten müssen Sie privat tragen. Sollte die GmbH mittlerweile kein Vermögen mehr haben, so müssen die hierbei entstehenden Kosten auch von Ihnen persönlich getragen werden. Neue Verbindlichkeiten sollte die GmbH zum Tragen der Kosten nicht eingehen.
Gerne bieten wir Ihnen hierfür ein kostenfreies telefonisches Beratungsgespräch an. Bitte rufen Sie uns zur Terminvereinbarung an unter 0201 – 857 954 07.
Mehrwertsteuer bei regelinsolvenz
Hallo bin gerade an der Berechnung für die 3 jahresregelung.jetzt die Frage: bezahle ich bei den Verfahrenskosten auch die Mehrwertsteuer? Ist bei ihrem Rechner nicht aufgelistet.bin ehemals selbstständig und im Angestelltenverhältnis
22. September 2017 um 12:55
gemäß §7 InsVV ist die Umsatzsteuer auch an den Insolvenzverwalter zu entrichten. Die Gerichtskosten hingegen umfassen die Mehrwertsteuer nicht. In unserem 3-Jahresrechner werden Beträge inkl. Mehrwertsteuer als Berechnungsgrundlage verwendet. Beachten Sie jedoch, dass es sich dabei um Schätzwerte handelt.
Gesamtaufstellung der Schulden
10 Sep 2017/1 Kommentar/in Regelinsolvenz
Guten Tag. Am 01.07.2016 wurde das Regelinsolvenzverfahren gegen mich eröffnet. Im Zuge des Insolvenzverfahrens wurden auch einige Immobilien durch den Treuhänder verkauft. Bis heute wurde ich jedoch nicht über die Höhe der Verkaufserlöse informiert. Ich habe keine Ahnung wie hoch meine restlichen Verbindlichkeiten bei den Gläubigern , noch wie hoch die Verfahrenskosten sind . Der […]
21. September 2017 um 16:14
wir dürfen uns für Ihren Beitrag bedanken. Leider besteht seitens des Schuldners kein genereller Auskunftsanspruch ggü. dem Insolvenzverwalter. Ein solcher Anspruch ist immer nur dann zu bejahen, wenn dafür ein insolvenzspezifischer Bedarf besteht. Einen solchen Bedarf kann man aber ohne Weiteres annehmen, wenn der Schuldner eigener Rechte verlustigt ginge oder das Handeln des Insolvenzverwalters zu nachteiligen Rechtsfolgen für den Schuldner führt. Sie sollten den Insolvenzverwalter auf diesen Umstand hinweisen.
14 Aug 2017/1 Kommentar/in Regelinsolvenz
Können wir (IV-Eröffnung 01/2014) von der Schufa nach dem 31.12.2017 verlangen, dass die alten Einträge, die vor der IV eingetragen waren, gelöscht werden und somit nur noch die angekündigte Restschuldbefreiung drin bleibt?
15. August 2017 um 10:59
vielen Dank für diesen Beitrag. Das ist leider nicht möglich, da beide Eintragungen inhaltlich zusammengehören.
Regelinsolvenz und damit 3 Jahre selbstständig.Betrieb wurde damals freigegeben.
12 Jul 2017/1 Kommentar/in Regelinsolvenz
Guten Tag die Herren, besteht die Möglichkeit das ich aus meiner Selbstständigkeit in der Regelinsolvenz raus gehe,und in eine Festanstellung von 25 Std. die Woche wechsle, und gleichzeitig ein Kleingewerbe betreibe wo ich noch nicht weiß was das finanziell ergeben wird.?
12. Juli 2017 um 17:09
vielen Dank für Ihren Beitrag. Grundsätzlich können Sie in der Regelinsolvenz ihre Tätigkeit jederzeit einstellen und sich eine nichtselbstständige Tätigkeit suchen. Sie sollten dabei jedoch beachten, dass Sie der Erwerbsobliegenheit genügen müssen, § 287b InsO. Demnach sind Sie verpflichtet, sich eine Beschäftigung in Vollzeit zu suchen.
Wenn Sie nebenbei einer selbstständigen Tätigkeit nachgehen müssen, dürfen Sie die Gläubiger nicht schlechter stellen, wie im Falle einer Vollzeitbeschäftigung als unselbstständiger Arbeitnehmer. Sie sollten demnach durch die selbstständige Tätigkeit in der Lage sein, einen gewissen Betrag an den Insolvenzverwalter zahlen zu können. Ich empfehle Ihnen den Umstand mit dem Insolvenzverwalter zu besprechen – es droht sonst die Versagung der Restschuldbefreiung.
29 Jun 2017/1 Kommentar/in Regelinsolvenz
Guten Tag, ich befinde mich in der Wohlverhaltensphase meiner Privatinsolvenz. Für ein erreichtes Betriebsziel ( Verkauf einer entsprechenden Anzahl von Geräten) bekomme ich eine Bonuszahlung in Höhe von 2000 Euro Brutto. Wieviel davon darf mein Arbeitgeber an den Insolvenzverwalter abführen? Freundliche Grüße Andre Meier
30. Juni 2017 um 16:52
vielen Dank für Ihren Beitrag. In Ihrem Fall könnte es sich bei der der Bonuszahlung um einen Bestandteil Ihres Arbeitslohns handeln. Diese Bonuszahlung wird mit Ihrem monatlichen Gehalt zum Zeitpunkt der Auszahlung addiert, der Nettobetrag Ihres Arbeitsentgelts ausgerechnet und anschließend nach der Pfändungstabelle der pfändbare Betrag berechnet.
Hierzu kann ich Ihnen unseren Pfändungsrechner empfehlen:
https://anwalt-kg.de/insolvenzrecht/privatinsolvenz/pfaendungsrechner/
Regelinsolvenz Ja? Nein?
25 Jun 2017/1 Kommentar/in Regelinsolvenz
Guten Abend, ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Mein Mann und ich haben uns Selbstständig gemacht mit einem kleinen Restaurant. Eine Woche vor Eröffnung wurde er aber wegen einer Uralten Sache Festgenommen und Sitzt seit dem in Wittlich. Voraussichtlich bis Ende September ausser es geschieht ein Wunder dann würde es mit Halbstrafe Anfang […]
26. Juni 2017 um 11:40
vielen Dank für Ihren Beitrag. Ich verstehe, dass das eine schwierige Situation für Sie ist. Wenn Sie möchten, können wir gerne über die konkrete Situation und über mögliche Handlungsalternativen in einem kostenlosen telefonischen Erstberatungsgespräch sprechen. Rufen Sie uns an und vereinbaren einen Telefontermin. Wir werden sicher gemeinsam eine Lösung für Ihre Probleme finden.
24 Jun 2017/1 Kommentar/in Regelinsolvenz
Guten Tag, was passiert mit der Regelinsolvenz, wenn der Geschäftsführer einer GmbH währenddessen verstirbt? Tragen die Erben, in diesem Fall die Tochter, diese Schulden? Vielen Dank für Ihre Antwort.
3. Juli 2017 um 09:30
vielen Dank für Ihren Beitrag. Geht es um die Insolvenz der GmbH oder des Geschäftsführers?
Regelinsolvenz Verfahrenskosten berechnen
17 Mai 2017/1 Kommentar/in Regelinsolvenz
vielen Danke für Ihre schnelle Antwort, bei mir handelt sich es um eine Regelinsolvenz d.h da greift der Rechner nicht oder? desweiteren habe ich einen Gläubiger drin der im Ausfall 10000 Euro angesetzt hat, der 2. Kreditnehmer zahlt die Raten aber schon die ganze Zeit weiter.was passiert damit werden die 10000 Euro aus der Insolvenztabelle […]
27. Mai 2017 um 13:54
vielen Dank für Ihren Beitrag. Der Rechner greift dann, wenn Sie eine unselbstständige Tätigkeit ausüben. Wenn Sie eine selbstständige Tätigkeit ausüben, berechnet sich Ihr pfändbares Einkommen anhand eines sogenannte fiktiven Einkommens. Hierzu empfehle ich Ihnen den folgenden Beitrag:
https://anwalt-kg.de/newsbeitrag/privatinsolvenz-recht/wie-berechnet-der-insolvenzverwalter-den-pfaendbaren-betrag-bei-selbststaendigen-und-freiberuflern/
Wenn die Forderung des Gläubigers bereits von Seite Dritter bezahlt wurde, entfällt der Rechtsgrund für die Forderung. Ansonsten würde der Gläubiger seine Forderung „doppelt“ bezahlt bekommen. Ich empfehle Ihnen mit dieser Thematik den für Sie zuständigen Treuhänder zu kontaktieren. Die Forderung würde bei der Verteilung nicht berücksichtigt werden, sodass die anderen Gläubiger einen höhere Quote bekommen. Inwieweit dies einen Mehrwert für Sie persönlich bedeutet kann ich anhand der mir vorliegenden Informationen nicht abschließend sagen.
Mindestvergütung Treuhänder
08 Mai 2017/1 Kommentar/in Regelinsolvenz
Guten Tag, kann der Treuhänder die Restschuldbefreiung verweigern, wenn die Treuändervergütung (aktuell jährlich 100 Euro zzgl. MwSt.) und die angefallenen Verwalterkosten (ca. 1600 Euro) bis zum Ende der IV im Jahr 2020 nicht bezahlt wurden? Und sollte ich hier – falls möglich – einen mtl. Dauerauftrag anlegen? Oder fallen diese Vergütungen auch in die von […]
12. Mai 2017 um 15:14
grundsätzlich sind seit der Reform des Insolvenzrecht im Jahre 2014 die Gründe für die Versagung der Restschuldbefreiung in § 290 InsO geregelt. Neben dieser Vorschriften findet sich ein weiterer Grund für die Versagung der Restschschuldbefreiung in § 298 InsO. ein weiterer Grund für die Versagung der Restschuldbefreiung findet. Bei dieser Vorschrift geht es um die Deckung der Mindestvergütung des Treuhänders.
Wenn der Schuldner einen Antrag auf Stundung der Verfahrenskosten gestellt hat, kann der Treuhänder nicht nach § 298 InsO einen Antrag auf Versagung der Restschuldbefreiung stellen. Diese Möglichkeit steht allen natürlichen Personen offen, sowohl Verbrauchern, als auch selbstständig Tätigen.
Verfahrenskosten Regelinsolvenz
05 Mai 2017/1 Kommentar/in Regelinsolvenz
Hallo, ich bin daran interessiert zu erfahren ob es tatsächlich sein kann, das bei einer Regelinsolvenz die ich versuche auf 3 Jahre fertig zu bekommen 25000,00 Euro fällig sein werden. Meine festgestellten und anerkannten Forderungen betragen 36600,00 Euro 35% Regelung wären 12835,00 Gerichtskosten 900,00 Auslagen 2000,00 Verwalter 9250,00????? vielen dank für die beantwortung meiner Frage […]
10. Mai 2017 um 18:28
vielen Dank für Ihren Beitrag. Ich möchte Ihnen zur konkreten Berechnung des Betrages unseren 3 Jahres Rechner empfehlen, den Sie unter dem folgenden Link finden:
https://anwalt-kg.de/newsbeitrag/privatinsolvenz-recht/privatinsolvenz/privatinsolvenz-auf-3-jahre-verkuerzen-den-erforderlichen-betrag-berechnen/
Bei einer festgestellten Schuldenhöhe von 36600 Euro sind folgende Zahlen relevant:
35% der Schuldsumme: 12.810,- €
Gebühr für den Insolvenzverwalter: 6.098,- €
Gerichtskosten: 801,- €
Gesamtkosten: 19.709,- €
Wenn Sie es schaffen ca. 53,85 % der Schuldsumme, insgesamt 19.709 Euro an den Insolvenzverwalter innerhalb von 3 Jahren abzuführen, können Sie das Verfahren auf 3 Jahre verkürzen.
Andre Kraus Rechtsanwalt
Auto ( Finanzierung )
03 Mai 2017/1 Kommentar/in Regelinsolvenz
Hallo und guten Tag, ich stehe kurz davor einen Antrag zu stellen. Meine Frage …. ich habe im Dezember 2016 ein gut gebrauchtes Auto Finanziert. Muss diese Finanzierung mit angegeben werden ? Diese Rate könnte ich weiterhin bedienen. Vielen Dank
3. Mai 2017 um 17:05
Sehr geehrter Herr Kellner,
vielen Dank für Ihren Beitrag. Grundsätzlich müssen Sie ebenfalls diese Finanzierung angeben. Der Gläubiger hat nach aller Wahrscheinlichkeit nach sich das Eigentum bis zur vollständigen Zahlung des Kaufpreises vorbehalten. In diesem Fall hat der Gläubiger ein sogenanntes Absonderungsrecht – er wird in der Insolvenz bevorzugt befriedigt. Wenn Sie das Auto behalten möchten, empfehle ich Ihnen den folgenden Artikel zur Lektüre:
https://anwalt-kg.de/newsbeitrag/privatinsolvenz-recht/privatinsolvenz/auto-in-privatinsolvenz-so-behalten-ihr-auto/
Verkürzung WVP
10 Apr 2017/1 Kommentar/in Regelinsolvenz
Ich bin seit Januar 2014 in der Regelinsolvenz und die Gerichts- und Treuhänderkosten werden lt. aktueller Info des Treuhänders jährlich von meinem gepfändeten Gehalt zu 100% gedeckt. Kann ich trotz Altverfahren zum Ende des 4. Jahres, also im Dezember 2017 eine Verfahrensverkürzung auf 5 Jahre beantragen? Und wenn ja, muss ich die bisherige Gläubigerquote für […]
10. April 2017 um 16:57
die Verkürzung der Insolvenz ist nur für Verfahren möglich, die nach der Reform des Insolvenzrechts Mitte 2014 eröffnet wurden. Für Sie wird vermutlich das alte Insolvenzrecht gelten. Sie sollten wegen einer Verkürzung Ihres Verfahrens mit dem Insolvenzverwalter Kontakt aufnehmen.
Privat oder Regelinsolvenz
21 Feb 2017/1 Kommentar/in Regelinsolvenz
Hallo. Ich habe bei 22 Gläubigern ca.47.000 Euro Schulden, wobei sich auch ein Gläubiger befindet, der aus einer alten Selbstständigkeit ist(Krankenkasse). Ich habe über easyhelp einen aussergerichtlichen Vergleich angestrebt, wo die Erfolgsquote bei ca.25% liegt. Aus diesem Grunde hat man mir zu einer Regelinsolvenz geraten, welche diese aber nicht durchführen können. Momentan bin ich ratlos […]
2. März 2017 um 18:27
wir dürfen uns für Ihre Anfrage bedanken. Die einzelne Rentenhöhe wird nach einer individuellen Betrachtung errechnet. Um Ihnen eine genau Antwort hierzu geben zu können würde ich Ihnen vorschlagen uns unter 0221 986 559 60 zu kostenfrei und unverbindlich zu kontaktieren.
Einkünfte im ersten Jahr nach Abschluss Insolvenz
Guten Tag, während meiner Insolvenz haben sich Geldbeträge angesammet, die aus zulassungstechnischen Gründen nicht an mich ausgezahlt werden durften. Dem Insolvenzverwalter war dieser Umstand bekannt und es wurden aus dieser Quelle auch Beträge zur Insolvenzmasse hinzugefügt, solange dies möglich war. Abschluss der Insolvenz war August 2016. Nun habe ich im Januar erfahren, dass die bisher […]
Sehr geehrter Herr Muster,
wir dürfen uns für Ihre Anfrage bedanken. Leider fehlen uns zu Ihrem Sachverhalt einzelne Informationen die zu einer voll umfänglichen Antwort benötigt werden. Wir bieten Ihnen alternativ eine kostenfreies telefonisches Erstgespräch unter 0221 986 559 60 an.
Regelinsolvenz – Hobby
12 Feb 2017/1 Kommentar/in Regelinsolvenz
Sehr geehrte Damen und Herren, ich befinde mich in der Endphase (noch knapp 1,5 Jahre) meiner Restschuldbefreiung. Nun möchte ich gerne ein Hobby ausüben und mir dazu eine kleine Werkstatt einrichten. Das benötigte Kapital dafür (ca. 2000 EUR) würde ich als Darlehen von einem Familienmitglied erhalten. Nun meine Fragen: – Kann meine Insolvenzberater mir irgendwelche […]
das Hobby darf nicht mit Ihrer Erwerbsobliegenheit kollidieren.
Da Sie sich wahrscheinlich bereits in der Wohlverhaltensphase befinden, sind Vermögenszuwächse zu diesem Zeitpunkt nicht mehr pfändbar. Insoweit sind die Werkzeuge etc. nicht von einer möglichen Pfändung betroffen.
Es empfiehlt sich trotzdem so einen Schritt zunächst mit dem Treuhänder abzusprechen, um zusätzliche Ausgaben o.ä. plausibel erklären zu können.
Kein eigenantrag zur insolvenz
11 Feb 2017/1 Kommentar/in Regelinsolvenz
In 2012 wurde von einer 3 Person ein Antrag auf Insolvenz gestellt. Dieser wurde jetzt in 2016 endgültig mangels Masse nicht eröffnet. Kann ich jetzt eine restschuldbefreiung beantragen oder noch einmal einen EIgenantrag stellen? Bin angestellt und verdiene unter der Pfändungsgrenze, da in den eigenen Firma von Ehefrau angestellt. Danke für Ihre Antwort Uwe wille
Das Amtsgericht Köln hat entschieden, dass die Sperrfrist von drei Jahren bei Abweisung eines Gläubigerantrags mangels Masse für die Stellung neuer Eigenanträge auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens und Restschuldbefreiung nicht greift.
Gerne möchte ich Ihnen ein kostenfreies telefonisches Beratungsgespräch anbieten, um die erneute Antragsstellung bei Ihnen genau zu erörtern. Bitte rufen Sie uns dafür an und vereinbaren einen Termin für das Beratungsgespräch.
Wirkung des §301ff
09 Feb 2017/1 Kommentar/in Regelinsolvenz
Hallo! Schön, dass es diese Plattform gibt – DANKE! Folgendes Problem: im Jahre 2008 erlag ich einem Fremdantrag auf Insolvenz (IN). Übermotiviert und sicherlich mit Befangenheit gepaart, erwirkte ich, dass die selbstständige Tätigkeit – zwar durch Standortwechel – aber weiterhin ausgeübt werden konnte (das Vermögen wurde entsprechend freigegen vom Insolvenzverwalter). Rückhaltlos wie ich nun da […]
wir dürfen uns für Ihr positives Feedback bedanken. Leider ist eine abschließende Beurteilung Ihrer Situation auf Basis der momentanen Informationen nicht möglich. Insbesondere bedarf es dafür der gerichtlichen Beschlüsse.
Zur weiteren Erörterung empfehlen wir Ihnen ein kostenfreies Erstberatungsgespräch. Bitte wenden Sie sich zwecks Terminvereinbarung an unser Sekretariat.
Regelinsolvenz nach 5 Jahren beenden
06 Feb 2017/1 Kommentar/in Regelinsolvenz
Guten Tag, ich bin seit 01/2014 in der Regelinsolvenz, d.h. 3 Jahre sind nun vorbei. Ich habe gelesen, dass auch bei der sog. Altinsolvenz eine Restschuldbefreiung nach 5 Jahren möglich ist. Derzeit erhalten die Gläubiger eine gleichmäßige Jahresquote von 2,3% – durch mein hohes Nettoeinkommen müssten die Gerichts- und Treuhänderkosten p.a. gedeckt sein. Was kann […]
7. Februar 2017 um 17:49
vielen Dank für Ihren Beitrag. Ich gehe davon aus, dass Sie einen Vergleich in der Insolvenz meinen. Im folgenden Artikel erhalten Sie mehr Informationen zu diesem Thema:
https://anwalt-kg.de/insolvenzrecht/vergleich/schuldenvergleich-im-insolvenzverfahren/
Gerne können wir uns über Ihre Möglichkeiten telefonisch im Rahmen unserer kostenlosen Erstberatung unterhalten. Rufen Sie uns dazu an und vereinbaren einen Termin.
Privatinsolvenz oder Regelinsolvenz
05 Feb 2017/1 Kommentar/in Regelinsolvenz
Sehr geehrte Damen und Herren, ich war bis zum 2.3.2011 Selbständig, allerdings sind daraus keine Schulden entstanden. Die Schuldnerberatung der Caritas sagte mir das bei 21 Gläubigern nur noch eine Regelinsolvenz durchführbar wäre. Ist das tatsächlich der Fall? MfG
Sehr geehrter Herr Bornholt,
vielen Dank für Ihre Frage. Für ehemals selbstständig Tätige mit mehr als 19 Gläubiger kommt nur das Regelinsolvenzverfahren in Betracht. Gerne können wir Sie bei der Einleitung begleiten. Rufen Sie uns dazu an und vereinbaren einen telefonischen Beratungstermin.
25 Jan 2017/1 Kommentar/in Regelinsolvenz
Sehr geehrte Damen und Herren, seit dem 01.07.2016 habe ich meine 6 Jahre Insolvenz geschafft..(also vom 01.07.2010 – 01.07.2016). Nun habe ich noch keine Restschuldbefreiung erhalten. Trotz Nachfragen beim zuständigen AG. Ich wurde/werde immer wieder vertröstet. Meine Frage… Gibt es eine Frist für die Erteilung der Restschuldbefreiung?! Auch mache ich mir um die Höhe der […]
25. Januar 2017 um 12:36
Sehr geehrte Frau Miehle,
vielen Dank für Ihren Beitrag. Ich nehme an, dass Sie die Insolvenz vor der Insolvenzrechtsreform im Jahre 2014 beantragt haben. Es könnte daher sein, dass Ihr Insolvenzverfahren 7 Jahre dauert, da die Insolvenzeit sich nach dem alten Recht richtet. Mehr Informationen kann Ihnen sicherlich das Gericht oder der Insolvenzverwalter geben.
Vor Insolvenz das Haus in dem ich wohne an meine Tochter verkauft mache ich mich da Strafbar?
13 Dez 2016/1 Kommentar/in Regelinsolvenz
Sehr geehrte Damen und Herren, machen wir uns strafbar wenn wir unser Haus ohne Gewinn sondern für den reinen Betrag der bei der Bank noch zu tilgen ist an unsere Tochter verkaufen? Und sie uns daran dann wohnen läßt? Hat unsere Tochter was zu befürchten das man den Kauf rückgängig machen will oder wie auch […]
16. Dezember 2016 um 18:04
vielen Dank für Ihre Frage. Aufgrund der von Ihnen angegeben Informationen kann ich Ihnen dazu keine abschließenden Angaben machen. Vermögensverschiebungen vor einer Insolvenz an nahestehende Personen ist stets sehr schwierig. Eine strafbare Handlung liegt auf den ersten Blick nicht vor, jedoch könnten diese Rechtshandlungen Auswirkungen auf das Insolvenzverfahren haben. Es könnte sein, dass der Insolvenzverwalter diese Rechtshandlungen anficht und den Kauf oder zumindest die Übereignung des Eigentums rückgängig macht.
Wohlverhaltensphase / CFD-Handel
03 Dez 2016/1 Kommentar/in Regelinsolvenz
Hallo Vor einigen Monaten wurde das Insolvenzverfahren abgeschlossen und und die Restschuldbefreiung angekündigt. Jetzt beginnt das 4. Jahr der Verbraucherinsolvenz. Nach Beginn der jetzigen Phase eröffnete ich ein Handelskonto für CFDs. Nun meine Frage: Müssen Gewinne und Bonuszahlungen daraus dem IV gemeldet und Beträge abgeführt werden? Ich habe des öfteren schon gelesen, dass Gewinne (z.B. […]
6. Dezember 2016 um 11:12
Sehr geehrter Herr Walter H,
vielen Dank für Ihren Beitrag. Diese Frage lässt sich nicht ohne weitere Informationen beantworten. Ich kann Ihnen zur weiteren Lektüre den folgenden Artikel auf unserer Webseite empfehlen:
https://anwalt-kg.de/privatinsolvenz-recht/privatinsolvenz/verhalten-wahrend-der-wohlverhaltensperiode/
Unwahrheit gesagt bei der EV
18 Nov 2016/1 Kommentar/in Regelinsolvenz
Hallo ich habe in der EV nicht alles an Verdienst angegeben kann ich trotzdem in die Regelinsolvenz. Hatte das Gefühl alles noch retten zu können wenn ich etwas an Verdienst verheimliche. Habe ich damit alles kaputt gemacht? Bitte um Antwort! Vielen Dank Jacky
30. November 2016 um 21:17
Sehr geehrte Frau Jacky,
vielen Dank für die Frage. Die Gründe für die Versagung der Restschuldbefreiung sind in § 290 InsO abschließend geregelt. Nach den dort aufgeführten Tatbeständen sind falsche Angaben in einem Insolvenzantrag schädlich und führen zur Versagung der Restschuldbefreiung. Hingegen findet sich in § 290 InsO keine Regelung zu unrichtigen Angaben in der Vermögensauskunft (Versicherung an Eides Statt). Eine womögliche Strafbarkeit nach § 156 StGB ist dort nicht als Versagungsgrund aufgeführt. Wenn Sie hingegen falsche Angaben bei einer Bank oder einem anderen Kreditinstitut bei der Beantragung eines Kredites gemacht hätten, dann würde dies sehr wohl zur Vesagung der Restschuldbefreiung führen.
Wenn Sie weitergehende Fragen zu dieser Problematik haben oder gerne ein Insolvenzverfahren einleiten möchten, können Sie gerne einen telefonischen Beratungstermin mit uns vereinbaren
31 Okt 2016/1 Kommentar/in Regelinsolvenz
Ich und meine Frau sind seit 3 Jahren in der Regelinsiolvenz (Beginn 01/2014). Ist es möglich vom Treuhänder zu erfahren, welche Kosten für Treuhänder/Gericht bisher angefallen sind und welche dieser Kosten durch die mtl. Pfändungsbeträge (es werden durchschnittlich ca. Euro 700-1000 Euro vom Lohn abgezogen) beglichen wurden? Und wie erfahren wir, welche Kosten nach 6 […]
2. November 2016 um 10:11
zunächst einmal möchten wir uns für Ihre Anfrage bedanken.
Ein Auskunftsrecht gegenüber dem Insolvenzverwalter besteht nicht. Nur der Insolvenzverwalter selber verfügt über umfangreiche Auskunftsrechte. Die ursprüngliche Intention des Gesetzgebers scheint einleuchtend. Der Insolvenzverwalter soll seine Zeit schließlich nicht mit der Beantwortung unzähliger Anfragen verbringen, vielmehr soll er das Vermögen des Schuldners bestmöglich und effektiv verwerten – im Sinne der Gläubiger.
Falsch berechnete Pfändungsraten
Schönen guten Tag, Die Insolvenz wurde im April 2016 eröffnet. Seither wurden die Pfändungsrarten falsch berechnet, denn die Unterhalts berechtigte Person, wurde schlichtweg vergessen. Die Differenz wird nun nach gezahlt. Nun stellt sich die Frage, wer kommt für die Kosten auf, die aufgelaufen sind, aufgrund nicht gezahlter Beiträge, wie zB. Strom und Zahnarzt Rechnung? Zudem […]
2. November 2016 um 10:27
Sehr geehrter Herr Cobao,
Sofern der Insolvenzverwalter Ihren Pfändungsfreibetrag falsch berechnet hat, können Sie sich mit einer Beschwerde (Rechtsmittel) an das Insolvenzgericht wenden. Wichtig ist dabei, dass Sie diesem dann entsprechende Zahlen deutlich darlegen wie bspw. Lohnabrechnung, Kontoauszug etc. und beantragen, die Entscheidung des Insolvenzverwalters gerichtlich zu Ihrem Gunsten abzuändern.
Für die aufgelaufenen Kosten müssen sie dennoch aufkommen. Ob der Vorwurf Ihres Zahnarzt begründet ist, lässt sich
aufgrund zu geringer Angaben leider nicht beantworten.
30 Okt 2016/1 Kommentar/in Regelinsolvenz
Sehr geehrte Damen und Herren Ich habe im März einen Laden eröffnet der leider überhaupt nicht läuft . Da ich die ganzen Monate nur draufbezahlt habe kann ich nun meinen Zahlungen nicht mehr nachkommen und muß eine Regelinsolvenz beantragen . Nun meine Frage Mein Ehemann von dem ich aber getrennt lebe möchte sich jetzt ein […]
2. November 2016 um 10:33
Sehr geehrte Frau Metzger,
Grundsätzlich lautet die Antwort: Nein. Sie haften immer nur für Ihre eigenen Schulden. Nur dort, wo Sie als Vertragspartner selbst eine Verbindlichkeit eingegangen sind, kann eine Forderung gegen Sie geltend gemacht werden.
Der Ehepartner in einer normalen güterrechtlichen Zugewinngemeinschaft haftet also grundsätzlich nicht für die Schulden des zahlungsunfähigen anderen. Anders sieht der Fall aus, wenn Ihr Ehepartner den Vertrag mit unterschrieben hat, dann ist er selbst Vertragspartner und somit Schuldner geworden.
V.Ghendler
17 Okt 2016/1 Kommentar/in Regelinsolvenz
Sehr geehrte Damen und Herren, meine Regelinsolvenz begann 2010. Juni 2016 wurde mir die Restschuldbefreiung erteilt. Ist jetzt meine Insolvenz beendet, erhalte ich noch eine gesonderte „Abschlussbestätigung“? Oder ist jetzt einfach so alles erledigt? Ich übersende jeden Monat an den Insolvenzanwalt meine Lohnabrechnung (die Kosten des Insolvenzverwalters hat die Landeskasse übernommen, die Verfahrenskosten in Höhe […]
18. Oktober 2016 um 15:36
Sehr geehrte/geehrter Frau/Herr Eschmann,
Gemäß § 300 InsO entscheidet das Insolvenzgericht nach Anhörung der Insolvenzgläubiger, des Insolvenzverwalters oder Treuhänders und des Schuldners durch Beschluss über die Erteilung der Restschuldbefreiung. Diese wird Ihnen dann per Post zugesellt. Grundsätzlich sind Sie mit Erlangung der Restschuldbefreiung nicht mehr verpflichtet, dem Insolvenzverwalter Ihre Lohnabrechnungen vorzulegen.
Mietschuld
15 Okt 2016/0 Kommentare/in Regelinsolvenz
Sehr geehrte Damen und Herren, In 11/2013 musste ich die Insolvenz beantragten. Ich war Nebenberuflich selbständig. Die Vermögensprüfung sei kurz vor dem Abschluss (lt. schrifliche Mitteilung des IV vom 12.08.16). Nun wurden noch die Steuererklärungen ab 2013 nach gefordert, diese habe ich in 09/16 eingereicht mit meinem neuen Mietvertrag ab dem 01.12.2016. Meine Frage: Lt. […]
15 Sep 2016/1 Kommentar/in Regelinsolvenz
Sehr geehrte Damen und Herren, meine Mutter muss krankheitsbedingt ihr Geschäft aufgeben und bezieht momentan Hartz 4 weil Erwerbsunfähigkeitsrente nicht gezahlt und abgelehnt wurde. Letztes Jahr im September hat sie für mich ein Darlehen als Privatperson ( zählt nicht als Firmenwagen ) für mein Auto aufgenommen. Seit September 2015 zahle ich aber nachweisbar alle Kosten […]
21. September 2016 um 15:47
Sehr geehrter Herr Lichtenfeld,
vielen Dank für Ihren Beitrag. Aufgrund der mir vorliegenden Informationen kann ich Ihnen keine abschließende Bewertung des Sachverhaltes geben. Ich gehe davon aus, dass Sie von einer möglichen Insolvenz Ihrer Mutter sprechen. Grundsätzlich ist das Auto pfändbar, wenn Ihre Mutter Eigentümerin des Wagens ist. Ich gehe davon aus, dass der Kredit unabhängig vom Kauf des Autos aufgenommen wurde und er nach Erhalt des Geldes das Auto gekauft wurde. Wenn Sie im Kaufvertrag stehen (und nicht Ihre Mutter) sind Sie Eigentümer des Wagens und bei einer möglichen Insolvenz Ihrer Mutter würde dieses KFZ nicht gepfändet werden können.
Gerne können wir uns in einem kostenlosen telefonischen Beratungsgespräch mit Ihrer Situation auseinander setzten und Ihre Möglichkeiten der Entschuldung besprechen. Rufen Sie uns dazu an und vereinbaren einen telefonischen Beratungstermin.
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