Source: https://www.mariastaehle.de/agb/
Timestamp: 2020-07-13 10:45:35
Document Index: 243449007

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 611', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 4', '§ 4', '§ 6', '§ 7', '§ 8', 'Art. 14', '§ 36', '§2', '§ 4', '§4']

AGB – Heil Sein – Spirituelle Praxis
§ 1 – Anwendung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen
Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen regeln die Geschäftsbedingungen zwischen dem Heilpraktiker für Psychotherapie und dessen Klienten als Behandlungsvertrag im Sinne der §§ 611 ff BGB, soweit zwischen den Vertragsparteien nichts Abweichendes schriftlich vereinbart wurde.
Der Behandlungsvertrag kommt zustande, wenn der Klient das generelle Angebot des Heilpraktikers für Psychotherapie, die Heilkunde für jedermann auszuüben, annimmt und sich an den Heilpraktiker für Psychotherapie zum Zwecke der Beratung, Diagnose und Therapie wendet.
Der Heilpraktiker für Psychotherapie ist berechtigt einen Behandlungsvertrag ohne Angaben von Gründen abzulehnen, wenn das erforderliche Vertrauensverhältnis nicht erwartet werden kann, wenn der Heilpraktiker für Psychotherapie aufgrund seiner Spezialisierung oder aus gesetzlichen Gründen nicht behandeln kann oder darf, oder wenn es Gründe gibt, die ihn in Gewissenskonflikte bringen könnten. In diesem Fall bleibt der Honoraranspruch des Heilpraktikers für Psychotherapie für die bis zur Ablehnung der Behandlung entstandenen Leistungen, inklusive Behandlung erhalten.
§ 2 – Inhalt des Behandlungsvertrages
Der Heilpraktiker für Psychotherapie ist berechtigt, die Methoden anzuwenden, die dem mutmaßlichen Willen des Klienten entsprechen, sofern dieser hierüber keine Entscheidung trifft.
Der Heilpraktiker für Psychotherapie kann auch Methoden anwenden, die schulmedizinisch nicht anerkannt und auch nicht allgemein erklärbar sind. Ein subjektiv erwarteter Erfolg des Klienten kann nicht in Aussicht gestellt oder garantiert werden. Soweit der Klient die Anwendung derartiger Methoden ablehnt und ausschließlich nach wissenschaftlich anerkannten Methoden beraten, diagnostiziert oder therapiert werden will, hat er das dem Heilpraktiker für Psychotherapie gegenüber zu erklären.
§ 3 – Mitwirkung des Klienten
Zu einer aktiven Mitwirkung ist der Klient nicht verpflichtet. Der Heilpraktiker für Psychotherapie ist aber in dem Fall berechtigt, die Behandlung zu beenden, wenn das Vertrauen nicht mehr gegeben ist, insbesondere wenn der Klient die Beratungsinhalte verneint, erforderliche Anamnese- oder Diagnoseauskünfte nicht erteilt und damit den Erfolg der Therapiemaßnahmen erschwert oder verhindert.
§ 4 – Honorierung des Heilpraktikers für Psychotherapie
Der Heilpraktiker für Psychotherapie hat für seine Dienste einen Honoraranspruch. Wenn die Honorare nicht individuell zwischen Heilpraktiker für Psychotherapie und Klient vereinbart worden sind, gelten die Sätze, die in der Preisliste des Heilpraktikers für Psychotherapie aufgeführt sind. Alle anderen Gebührenordnungen oder –Verzeichnisse gelten nicht.
Lässt der Heilpraktiker für Psychotherapie Leistungen durch Dritte erbringen, die er selbst überwacht, sind diese Leistungen Bestandteil der Honorare des Heilpraktikers für Psychotherapie. Soweit hier keine Inklusiv-Vereinbarung getroffen ist, werden diese Kosten in Rechnung gestellt.
Aufgrund gesetzlicher Vorschriften ist die Abgabe von apothekenpflichtigen Arzneimitteln Heilpraktiker für Psychotherapien nicht gestattet. Dahingegen stellt die Abgabe von Arzneimitteln durch Apotheken an den Klienten für empfohlene Arzneimittel ein nicht durch diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen erfasstes Direktgeschäft dar, das auf die Honorar- und Rechnungsgestaltung des Heilpraktikers für Psychotherapie keinen Einfluss hat. Dies gilt auch für freiverkäufliche Arzneimittel, Nahrungsergänzungsmittel und andere Hilfsmittel, die vom Heilpraktiker für Psychotherapie empfohlen oder verordnet und vom Klienten in einschlägigen Verkaufsstellen bezogen werden.
§ 5 – Honorarerstattung durch Dritte
Soweit der Klient Anspruch auf Erstattung oder Teilerstattung des Honorars durch Dritte hat oder zu haben glaubt, wird § 4 hiervon nicht berührt. Der Heilpraktiker für Psychotherapie führt eine Direktabrechnung nicht durch und kann auch das Honorar oder Honoraranteile in Erwartung einer möglichen Erstattung nicht stunden.
Soweit der Heilpraktiker für Psychotherapie den Klienten über die Erstattungspraxis Dritter Angaben macht, sind diese unverbindlich. Insbesondere gelten die üblichen Erstattungssätze nicht als vereinbartes Honorar im Sinne des § 4 Absatz 1. Der Umfang der Leistungen des Heilpraktikers für Psychotherapie beschränkt sich nicht auf erstattungsfähige Leistungen.
Der Heilpraktiker für Psychotherapie erteilt in Erstattungsfragen dem Dritten keine direkten Auskünfte. Alle Auskünfte und notwendigen Bescheinigungen erhält ausschließlich der Klient. Derartige Leistungen sind honorarpflichtig.
§ 6 – Vertraulichkeit der Behandlung
Absatz 1. ist nicht anzuwenden, wenn der Heilpraktiker für Psychotherapie aufgrund gesetzlicher Vorschriften zur Weitergabe der Daten verpflichtet ist – beispielsweise Meldepflicht bei bestimmten Diagnosen – oder auf behördliche oder gerichtliche Anordnung auskunftspflichtig ist. Dies gilt auch bei Auskünften an Personensorgeberechtigte, nicht aber für Auskünfte an Ehegatten, Verwandte oder Familienangehörige.
Absatz 1. ist ferner nicht anzuwenden, wenn in Zusammenhang mit der Beratung, Diagnose oder Therapie persönliche Angriffe gegen ihn oder seine Berufsausübung stattfinden, und er sich mit der Verwendung zutreffender Daten oder Tatsachen entlasten kann.
Sofern der Klient eine Behandlungs- oder Krankenakte verlangt, erstellt der Heilpraktiker für Psychotherapie diese Kosten- und Honorarpflichtig aus der Handakte. Soweit sich in der Handakte Originale befinden, werden diese in der Behandlungsakte in Kopie beigefügt. Die Kopien erhalten einen Vermerk, dass sich die Originale in der Handakte befinden.
§ 7 – Rechnungsstellung
Die Rechnung enthält den Namen und die Anschrift des Klienten sowie den Behandlungszeitraum, alle Leistungsarten und die Diagnosestellung.
§ 8 – Meinungsverschiedenheiten
Weiterhin sind wir bereit, an einem außergerichtlichen Schlichtungsverfahren, gemäß Art. 14 Abs. 1 ODR-VO und § 36 VSBG, teilzunehmen. Dazu stellt die europäische Kommission eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit, die Sie unter http://ec.europa.eu/consumers/odr erreichen können.
Salem, 26.08.2018
Wir sind Mitglied im VFP
Spirituelle Praxis – Heil Sein
Leutkirch 20, 88682 Salem-Neufrach
T 07545-551 388
M 0172-82 77 77 3
www.mariastaehle.de
Wir sind Partner von Gesund & Aktiv
Durch Absenden der Anmeldung wird ein verbindliches Angebot auf Abschluss eines Vertrages abgegeben. Der Vertrag kommt mit Übermittlung der Auftragsbestätigung zustande.
Die Plätze werden nach der Reihenfolge des Eingangs der Anmeldung vergeben. Sollte der Kurs bereits ausgebucht sein, wird eine Warteliste geführt.
Wird die Anmeldung nicht binnen 14 Tage von Heil Sein – Maria Stähle bestätigt, hat sich der Anmeldende durch Rückfragen davon Kenntnis zu verschaffen ob die Veranstaltung stattfindet.
Mit der Anmeldung hat der Teilnehmer alle Einzelheiten wie genauer Ort der Veranstaltung, Mitzubringendes, eine Wegbeschreibung ect. bereits Kenntnis genommen.
Sollte ein Teilnehmer seine Teilnahme – unabhängig vom Grund der Absage – absagen, so bestehen folgende Ansprüche auf Rückerstattung der Gebühren, siehe $ 2.
§2 Widerrrufsrecht / Stornobedingungen
Die Vertragserklärung kann innerhalb von 14 Tagen ohne Angaben von Gründen in Textform (z. B. Brief, Fax, E-Mail) widerrufen werden und ist nur mit schriftlicher Bestätigung durch Heil Sein gültig.
Rückerstattung 100 % bei einer Absage bis 6 Wochen vor Kursbeginn
Rückerstattung 80 % bei einer Absage bis 2 Wochen vor Kursbeginn
Bei noch kurzfristiger Absage besteht kein Anspruch auf Rückerstattung
Bei Nichtteilnahme oder Abbruch des Kurses durch den Teilnehmer/in besteht kein Anspruch auf Rückerstattung der Gebühren, auch nicht teilweise. Jedoch kann ein Ersatzteilnehmer/in benannt werden.
Eine terminliche oder örtliche Änderung der Veranstaltung oder ein Ausfall wegen Unterbelegung oder Krankheit des Seminarleiters/Therapeuten berechtigen den Teilnehmer/in lediglich zum Anspruch auf Rückerstattung seiner Gebühr. Weitergehende Ansprüche sind auch dann ausgeschlossen, wenn dem Teilnehmer/in bereits weitere Kosten entstanden sind.
Die Gebühren sind nach § 4 UStG von der Umsatzsteuer befreit.
Sofern nicht ausdrücklich anders angegeben, sind Kosten für Anreise, Verpflegung sowie Übernachtung nicht im Kurspreis enthalten.
§4 Weiteres
Der Kurs dient der Weiterbildung und ist keine Berufsausbildung. Die Teilnahme an den Kursen berechtigt nicht zur Ausübung der Heilkunde, nicht zur Führung einer Berufsbezeichnung und nicht zum Unterrichten der Kursinhalte.
Während der Kurse werden keine heilkundlichen Behandlungen oder Beratungen durchgeführt, deshalb ersetzt die Teilnahme keine notwendige Behandlung durch Ärzte oder Heilpraktiker. Daher wird eine laufende Behandlung nicht deswegen unter- oder abgebrochen bzw. eine künftig notwendige nicht hinausgeschoben oder ganz unterlassen. Die Verantwortung liegt ganz beim Teilnehmer/in.
Die Teilnehmer/in halten sich in den Veranstaltungsräumen von Heil Sein auf eigene Gefahr auf. Bei Anwendungsdemonstrationen und Übungen handeln die Teilnehmer/in auf eigene Gefahr und Risiko. Schadensersatzansprüche – gleich aus welchem Rechtsgrund – gegen die Kursleiter und deren Assistenten sind, sofern nicht zurechenbare grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz vorliegt, ausgeschlossen. Fügen Teilnehmer/in Dritten während der Übungen und Demonstrationen Schaden zu, bleiben ihre Haftungen unberührt.
Mündliche Nebenabsprachen sind nur bei schriftlicher Bestätigung durch Heil Sein gültig.
Mit der Anmeldung erkenne ich die Teilnahmebedingungen von Heil Sein an.
Ich erkläre hiermit, dass ich in eigener Verantwortung an dieser Veranstaltung teilnehme und aus eventuellen Folgen keine Ansprüche ableite.
Ich bestätige hiermit, dass ich für eventuell von mir verursachte Schäden – an Personen oder Gegenständen – selbst aufkomme und weder die Seminarleitung noch Heil Sein zur Verantwortung ziehe. Die Haftung von Heil Sein – Maria Stähle ist auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit begrenzt.
Ich nehme zur Kenntnis, dass der Kurs kein Ersatz für medizinische oder psychotherapeutische Behandlung ist.
Ich bestätige hiermit, dass ich körperlich und emotional in der Lage bin, an diesem Seminar teilzunehmen.