Source: http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2018-01/42799351-dgap-hv-aurubis-ag-bekanntmachung-der-5-015.htm
Timestamp: 2018-02-22 18:35:49
Document Index: 187854936

Matched Legal Cases: ['§ 186', '§ 186', '§ 71', '§ 71', '§ 186', '§ 71', '§ 186', '§ 186', '§ 186', '§ 186', '§ 203', '§ 186', '§ 186', '§ 203', '§ 186', '§ 186', '§\n71', '§\n186', '§ 186', '§\n186', '§ 186']

DGAP-HV: Aurubis AG: Bekanntmachung der -5-
Aktien»Nachrichten»AURUBIS AKTIE»DGAP-HV: Aurubis AG: Bekanntmachung der -5-
70,34 Euro -0,58
WKN: 676650 ISIN: DE0006766504 Ticker-Symbol: NDA Xetra | 22.02.18 | 17:35 Uhr
DJ DGAP-HV: Aurubis AG: Bekanntmachung der -3-
Kaufangebots dürfen der gebotene
eines Kaufangebots um nicht mehr als 10 %
über- bzw. um nicht mehr als 20 %
Angebots angepasst werden. In diesem Fall
bestimmt sich der maßgebliche Kurs
nach dem Schlusskurs für Aktien der
Nachfolgesystem) am letzten Handelstag
der Frankfurter Wertpapierbörse vor der
Veröffentlichung der Anpassung; die
10-%-Grenze für das Über- bzw. die
20-%-Grenze für das Unterschreiten ist
auf diesen Betrag anzuwenden. Das Volumen
des Angebots bzw. der Aufforderung zur
Abgabe von Angeboten kann begrenzt
werden. Sofern die gesamte Annahme des
Angebots bzw. die bei einer Aufforderung
zur Abgabe von Angeboten abgegebenen
Angebote der Aktionäre dieses Volumen
überschreitet bzw. überschreiten, muss
der Erwerb bzw. die Annahme im Verhältnis
der jeweils angebotenen Aktien erfolgen.
Ein bevorrechtigter Erwerb bzw. eine
Stückzahlen bis zu 100 Stück zum Erwerb
angebotener Aktien der Gesellschaft je
Aktionär der Gesellschaft kann vorgesehen
werden. Das Kaufangebot bzw. die
b) Der Vorstand ist ermächtigt, Aktien der
einer früheren Ermächtigung erworben
werden bzw. wurden, zu allen gesetzlich
zugelassenen Zwecken, insbesondere auch
zu den folgenden Zwecken, zu verwenden:
aa) Die erworbenen eigenen Aktien können
auch in anderer Weise als über die Börse
oder mittels eines Angebots an sämtliche
maßgeblicher Börsenkurs im Sinne
der vorstehenden Regelung gilt der
Mittelwert der Schlusskurse für Aktien
der Gesellschaft gleicher Ausstattung im
Wertpapierbörse vor der Eingehung der
Verpflichtung zur Veräußerung der
Aktien. Das Bezugsrecht der Aktionäre
ist ausgeschlossen. Diese Ermächtigung
gilt jedoch nur mit der Maßgabe,
dass die unter Ausschluss des
Ermächtigung (die 'Höchstgrenze'). Auf
diese Höchstgrenze sind Aktien
dieser Ermächtigung aus genehmigtem
Kapital gemäß § 186 Abs. 3 Satz 4
ausgegeben werden. Ferner sind auf diese
Höchstgrenze diejenigen Aktien
Optionsschuldverschreibungen (bzw.
Wandlungspflicht oder Andienungsrecht
der Gesellschaft) ausgegeben werden bzw.
auszugeben sind, die während der
Laufzeit dieser Ermächtigung aufgrund
einer Ermächtigung zur Ausgabe von
der Gesellschaft) in entsprechender
ausgegeben wurden. Eine erfolgte
Anrechnung entfällt, soweit
Ermächtigungen zur Ausgabe neuer Aktien
aus genehmigtem Kapital gemäß § 186
Abs. 3 Satz 4 AktG oder zur Ausgabe von
nach einer Ausübung solcher
Ermächtigungen, die zur Anrechnung
geführt haben, von der Hauptversammlung
erneut erteilt werden.
bb) Die erworbenen eigenen Aktien können
oder mittels Angebot an sämtliche
Aktionäre veräußert werden, soweit
dies gegen Sachleistung Dritter,
insbesondere im Rahmen des Erwerbs von
Beteiligungen an Unternehmen durch die
Gesellschaft selbst oder durch von ihr
stehende Unternehmen, sowie im Rahmen
geschieht oder zur Erfüllung von
Umtauschrechten oder -pflichten von
Inhabern bzw. Gläubigern aus von der
Gesellschaft oder von Konzernunternehmen
der Gesellschaft ausgegebenen Wandel-
(bzw. Genussrechte oder
der Gesellschaft) erfolgt, insbesondere
- aber nicht ausschließlich -
aufgrund der unter Punkt 6 der
Tagesordnung der Hauptversammlung vom 2.
März 2017 beschlossenen Ermächtigung zur
Kombinationen dieser Instrumente). Das
Bezugsrecht der Aktionäre ist jeweils
cc) Die erworbenen eigenen Aktien können
ganz oder teilweise eingezogen werden.
Betrags der übrigen Stückaktien am
Grundkapital der Gesellschaft eingezogen
werden. Die Einziehung kann auf einen
c) Die insgesamt unter den vorstehenden
Ermächtigungen gemäß lit. b) aa) und
bb) unter Ausschluss des Bezugsrechts
veräußerten eigenen Aktien dürfen
20% des Grundkapitals nicht
Ausnutzung. Auf die vorgenannte
20%-Grenze sind anzurechnen (i) neue
Aktien, die während der Laufzeit dieser
Ermächtigung bis zur bezugsrechtsfreien
Veräußerung der eigenen Aktien aus
Bezugsrechts ausgegeben wurden und (ii)
Wandlungspflicht oder Andienungsrecht der
Gesellschaft) auszugeben sind, sofern die
Laufzeit dieser Ermächtigung bis zur
bezugsrechtsfreien Veräußerung der
eigenen Aktien unter Ausschluss des
worden sind. Sofern und soweit die
Hauptversammlung nach Ausübung einer
Ermächtigung, die zur Anrechnung auf die
vorgenannte 20%-Grenze geführt hat, die
betreffende Ermächtigung zum
Bezugsrechtsausschluss neu erteilt,
entfällt die bereits erfolgte Anrechnung.
d) Die Ermächtigungen unter lit. b),
erfassen auch die Verwendung von Aktien
der Gesellschaft, die aufgrund von § 71d
Satz 5 AktG erworben wurden.
e) Die Ermächtigungen unter lit. b) können
einmal oder mehrmals, ganz oder in
Ermächtigungen gemäß lit. b), aa)
und bb) können auch durch abhängige oder
DJ DGAP-HV: Aurubis AG: Bekanntmachung der -4-
im Mehrheitsbesitz der Gesellschaft
Rechnung oder auf Rechnung der
Maßnahmen des Vorstands aufgrund
zu Punkt 8 der Tagesordnung über den
gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG in
Verbindung mit § 186 Abs. 3 und Abs. 4 Satz 2
Zu Punkt 8 der Tagesordnung wird der
Hauptversammlung vorgeschlagen, die
bis zum 28. Februar 2023 zu ermächtigen, unter
Einbeziehung anderer Aktien der Gesellschaft,
welche die Gesellschaft bereits erworben hat
und besitzt oder der Gesellschaft
zuzurechnender Aktien, eigene Aktien bis zu 10
% des zum Zeitpunkt der Beschlussfassung oder
- falls dieser Wert niedriger ist - zum
bestehenden Grundkapitals zu erwerben. Die
Gesellschaft ist nach dem Beschlussvorschlag
berechtigt, die aufgrund dieser Ermächtigung
erworbenen eigenen Aktien teilweise unter
veräußern oder zu begeben.
Die vorgeschlagene Ermächtigung zum Erwerb
eigener Aktien ersetzt die bisherige
Ermächtigung, die von der Hauptversammlung am
28. Februar 2013 erteilt wurde. Die
Ermächtigung soll die Gesellschaft in die Lage
versetzen, das Instrument des Erwerbs eigener
Aktien bis zum 28. Februar 2023 und damit für
die gesetzlich vorgesehene Ermächtigungsfrist
von 5 Jahren nutzen zu können. Der Erwerb
eigener Aktien kann nur über die Börse oder
Kaufangebots oder durch die öffentliche
erfolgen. Hierdurch erhalten alle Aktionäre in
gleicher Weise die Gelegenheit, Aktien an die
Gesellschaft zu veräußern, sofern die
Gesellschaft von der Ermächtigung zum Erwerb
eigener Aktien Gebrauch macht. Bei der
Angebots können die Adressaten der
Aufforderung entscheiden, wie viele Aktien und
- bei Festlegung einer Preisspanne - zu
welchem Preis sie diese der Gesellschaft
anbieten möchten. Sofern ein öffentliches
Kaufangebot überzeichnet ist bzw. im Falle
einer Aufforderung zur Abgabe eines Angebots
von mehreren gleichwertigen Angeboten nicht
sämtliche angenommen werden können, müssen der
Erwerb bzw. die Annahme im Verhältnis der
jeweils angebotenen Aktien erfolgen. Jedoch
soll es möglich sein, eine bevorrechtigte
Annahme kleiner Offerten oder kleiner Teile
von Offerten bis zu maximal 100 Stück Aktien
erwerbenden Aktienanzahl und kleine
technische Abwicklung zu erleichtern. Der
Erwerbsnebenkosten) dürfen den Mittelwert der
gleicher Ausstattung im Xetra-Handel (oder
letzten fünf Handelstagen der Frankfurter
Angebots um nicht mehr als 10 % über- bzw. um
nicht mehr als 20 % unterschreiten. Ergeben
sich nach der Veröffentlichung eines
erhebliche Abweichungen des maßgeblichen
Kurses, so kann stattdessen auch auf den
Schlusskurs für Aktien der Gesellschaft
einem vergleichbaren Nachfolgesystem) am
letzten Handelstag der Frankfurter
Wertpapierbörse vor der Veröffentlichung der
etwaigen Anpassung abgestellt werden. Das
Kaufangebot bzw. die Aufforderung zur Abgabe
eines solchen Angebots kann weitere
Die aufgrund dieser oder einer früher
erteilten Ermächtigung erworbenen eigenen
Aktien dürfen zu allen gesetzlich zulässigen
Zwecken verwendet werden, insbesondere auch zu
Angebots an alle Aktionäre wieder
veräußert werden. Mit diesen
Möglichkeiten des Verkaufs wird bei der
Wiederausgabe der Aktien das Recht der
Darüber hinaus sieht der Beschlussvorschlag
vor, dass der Vorstand die aufgrund der
Ermächtigung erworbenen eigenen Aktien auch in
ein Angebot an alle Aktionäre veräußern
kann, wenn die eigenen Aktien gegen
Barleistung zu einem Preis veräußert
werden, der den Börsenkurs der Aktien der
Aurubis AG gleicher Ausstattung zum Zeitpunkt
der Eingehung der Verpflichtung zur
unterschreitet. Mit dieser Ermächtigung, die
einem Bezugsrechtsausschluss gleichkommt, wird
von der in § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG in
4 AktG zugelassenen Möglichkeit zum
erleichterten Bezugsrechtsausschluss Gebrauch
gemacht. Im Interesse der Gesellschaft soll
damit insbesondere die Möglichkeit geschaffen
werden, institutionellen Investoren Aktien der
Gesellschaft anzubieten und/oder den
Aktionärskreis zu erweitern. Die Gesellschaft
soll dadurch auch in die Lage versetzt werden,
auf günstige Börsensituationen schnell und
flexibel reagieren zu können. Den Interessen
der Aktionäre wird dadurch Rechnung getragen,
dass die Aktien nur zu einem Preis
veräußert werden dürfen, der den
Börsenkurs der Aktie der Aurubis AG gleicher
Ausstattung zum Zeitpunkt der Eingehung der
Verpflichtung zur Veräußerung nicht
Verwendung. Der Vorstand wird einen
eventuellen Abschlag vom Börsenpreis nach den
zum Zeitpunkt der Platzierung vorherrschenden
5 % des maßgeblichen Börsenpreises
betragen. Diese Ermächtigung beschränkt sich
der Gesellschaft, und zwar sowohl im Zeitpunkt
des Wirksamwerdens als auch im Zeitpunkt der
Auf die Begrenzung von 10 % des Grundkapitals
bei Veräußerung der eigenen Aktien gegen
Barleistung nicht wesentlich unterhalb des
maßgeblichen Börsenpreises sind neue
dieser Ermächtigung aus genehmigtem Kapital
gemäß § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG unter
Ferner sind auf diese Begrenzung auf 10 % des
die zur Bedienung von Wandel- und/oder
mit Wandlungsrecht, Optionsrecht oder
Gesellschaft) ausgegeben werden bzw.
Gesellschaft) in entsprechender Anwendung des
§ 186 Abs. 3 Satz 4 AktG unter Ausschluss des
Bezugsrechts ausgegeben wurden. Durch die
dazu führen würde, dass während der Laufzeit
der Ermächtigung insgesamt für mehr als 10 %
des Grundkapitals das Bezugsrecht der
Anwendung von § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG ohne
besonderen sachlichen Grund ausgeschlossen
wird. Diese weitergehende Beschränkung liegt
im Interesse der Aktionäre, die ihre
Beteiligungsquote möglichst aufrechterhalten
wollen. Den Aktionären bleibt zudem
Beteiligungsquote durch Kauf von Aktien der
Aurubis AG über die Börse aufrechtzuerhalten.
Die Ermächtigung liegt im Interesse der
Flexibilität verhilft.
Die vorstehende Anrechnung soll jedoch wieder
entfallen, soweit nach einer Ausgabe neuer
Aktien aus genehmigtem Kapital unter
Ausschluss des Bezugsrechts gemäß § 186
Abs. 3 Satz 4 AktG die Hauptversammlung eine
neue Ermächtigung zur Ausgabe neuer Aktien aus
genehmigtem Kapital gemäß §§ 203 Abs. 2,
186 Abs. 3 Satz 4 AktG beschließt. Ebenso
soll eine erfolgte Anrechnung wieder
entfallen, soweit nach einer Ausgabe von
(bzw. Genussrechten oder
Gesellschaft) in entsprechender Anwendung von
§ 186 Abs. 3 Satz 4 AktG die Hauptversammlung
eine neue Ermächtigung zur Ausgabe von Wandel-
und/oder Optionsschuldverschreibungen (bzw.
Gesellschaft) mit der Möglichkeit zum
erleichterten Bezugsrechtsausschluss in
entsprechender Anwendung von § 186 Abs. 3 Satz
4 AktG beschließt. Denn in diesen Fällen
hat die Hauptversammlung erneut über die
Ermächtigung zu einem erleichterten
Bezugsrechtsausschluss entschieden, so dass
der Grund der Anrechnung wieder entfallen ist.
Soweit erneut neue Aktien aus genehmigtem
Kapital oder Wandel- und/oder
Gesellschaft) unter erleichtertem
Bezugsrechtsausschluss ausgegeben werden
können, soll die Ermächtigung zum
erleichterten Bezugsrechtsausschluss für die
(Rest-)Laufzeit der Ermächtigung auch wieder
für die Veräußerung eigener Aktien
bestehen. Mit Inkrafttreten der neuen
Ermächtigung zum erleichterten
Bezugsrechtsausschluss fällt nämlich die durch
die Ausgabe neuer Aktien aus genehmigten
Kapital gemäß §§ 203 Abs. 2, 186 Abs. 3
Satz 4 AktG bzw. die durch die Ausgabe von
Bezugsrechtsausschluss entsprechend § 186 Abs.
3 Satz 4 AktG entstandene Sperre hinsichtlich
der Veräußerung eigener Aktien weg. Da
die Mehrheitsanforderungen an einen solchen
Beschluss mit denen eines Beschlusses über die
Aktien unter erleichtertem
3 Satz 4 AktG identisch sind, ist in der
Schaffung einer neuen Ermächtigung zum
Bezugsrechtsausschluss gemäß § 186 Abs. 3
Satz 4 AktG im Rahmen eines genehmigten
Kapitals oder einer neuen Ermächtigung zur
3 Satz 4 AktG zugleich auch eine Bestätigung
hinsichtlich des Ermächtigungsbeschlusses zur
Veräußerung eigener Aktien gemäß §§
71 Abs. 1 Nr. 8, 186 Abs. 3 Satz 4 AktG zu
Im Falle einer erneuten Ausübung einer
Ermächtigung zum Bezugsrechtsausschluss in
direkter oder entsprechender Anwendung von §
186 Abs. 3 Satz 4 AktG erfolgt die Anrechnung
erneut. Im Ergebnis führt diese Regelung damit
im Zusammenspiel mit den gleichlautenden
Anrechnungsbestimmungen im Rahmen der
anderweitigen Ermächtigungen zum
Bezugsrechtsausschluss gemäß oder
entsprechend § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG bei der
gemäß Tagesordnungspunkt 6 der
Hauptversammlung vom 24. Februar 2016 und bei
der Ermächtigung zur Ausgabe von Wandel-
Kombinationen dieser Instrumente) gemäß
Tagesordnungspunkt 6 der Hauptversammlung vom
2. März 2017 dazu, dass (i) der Vorstand ohne
erneute Beschlussfassung der Hauptversammlung
während der (Rest-)Laufzeit der Ermächtigung
insgesamt nur einmal vom erleichterten
Bezugsrechtsausschluss für bis zu 10 % des
Grundkapitals gemäß oder entsprechend §
186 Abs. 3 Satz 4 AktG Gebrauch machen kann
und (ii) im Falle einer erneuten
Vorstand während der (Rest-)Laufzeit der
Ermächtigung wieder frei in der Wahl ist, ob
er von den Erleichterungen des § 186 Abs. 3
Satz 4 AktG innerhalb der gesetzlichen Grenzen
im Zusammenhang mit Barkapitalerhöhungen aus
genehmigten Kapital, der Begebung von Wandel-
Gesellschaft) gegen Barzahlung oder der
Barzahlung Gebrauch macht.
Durch diese Vorgaben wird im Einklang mit der
gesetzlichen Regelung dem Schutzbedürfnis der
Aktionäre im Hinblick auf einen
Verwässerungsschutz ihres Anteilsbesitzes
Rechnung getragen. Zu den gleichlautenden
Anrechnungsbestimmungen im Rahmen des
genehmigten Kapitals gemäß
Beschlussfassung der Hauptversammlung vom 24.
Februar 2016 zu Punkt 6 der Tagesordnung
(Beschlussfassung über die Schaffung eines
zum Bezugsrechtsausschluss und
Satzungsänderungen) siehe die hierzu
abgegebene Selbstverpflichtungserklärung des
Vorstands zu Punkt 6 der Tagesordnung der
Hauptversammlung vom 24. Februar 2016, die
einsehbar ist. Zu der ebenfalls
gleichlautenden Anrechnungsbestimmung im
Rahmen der Ermächtigung zur Ausgabe von
Wandel- und/oder Optionsschuldverschreibungen,
Beschlussfassung der Hauptversammlung vom 2.
März 2017 zu Punkt 6 dieser Hauptversammlung
siehe den Bericht des Vorstands zu
2. März 2017, der als Teil der Einberufung im
Bundesanzeiger unter
einsehbar sind und der als Bestandteil des
notariellen Protokolls der Hauptversammlung
vom 2. März 2017 im Handelsregister des
Amtsgerichts Hamburg eingesehen werden kann.
mit Zustimmung des Aufsichtsrats die aufgrund
der vorgeschlagenen Ermächtigung erworbenen
eigenen Aktien als Gegenleistung für
Sachleistungen Dritter, insbesondere für den
Erwerb von Unternehmen, Teilen von Unternehmen
oder Beteiligungen an anderen Unternehmen
durch die Gesellschaft selbst oder durch von
ihr abhängige oder in ihrem Mehrheitsbesitz
stehende Unternehmen, sowie im Rahmen von
Unternehmenszusammenschlüssen einzusetzen. Der
Globalisierung der Wirtschaft verlangen
zunehmend auch diese Form der
Akquisitionsfinanzierung. Die hier
vorgeschlagene Ermächtigung gibt der
Gesellschaft den notwendigen
Handlungsspielraum, um sich bietende
Akquisitionsgelegenheiten schnell und flexibel
sowohl national als auch auf internationalen
Märkten ausnutzen zu können. Dem trägt der
Rechnung. Bei der Festlegung der
Bewertungsrelationen wird der Vorstand darauf
achten, dass die Interessen der Aktionäre
angemessen gewahrt werden. Der Vorstand wird
sich bei der Bemessung des Wertes der als
der Aktien der Gesellschaft orientieren, ohne
eine schematische Anknüpfung an einen
Börsenpreis vorzunehmen, insbesondere um
einmal erzielte Verhandlungsergebnisse nicht
durch Schwankungen des Börsenpreises in Frage
zu stellen. Bei der Entscheidung über die Art
der Aktienbeschaffung zur Finanzierung solcher
Transaktionen wird sich der Vorstand allein
von den Interessen der Gesellschaft und der
Aktionäre leiten lassen.
Darüber hinaus soll der Vorstand berechtigt
sein, die aufgrund der vorgeschlagenen
Ermächtigung erworbenen eigenen Aktien zur
Erfüllung von Umtauschrechten oder -pflichten
von Inhabern bzw. Gläubigern von durch die
Gesellschaft oder Konzerngesellschaften
ausgegebenen Wandel- und/oder
und/oder Gewinnschuldverschreibungen (bzw.
Kombinationen dieser Instrumente),
insbesondere aufgrund der unter Punkt 6 der
Tagesordnung der Hauptversammlung vom 2. März
2017 beschlossenen Ermächtigung, zu verwenden.
Sofern und soweit die Gesellschaft von dieser
Möglichkeit Gebrauch macht, muss keine
bedingte Kapitalerhöhung durchgeführt werden.
Die Interessen der Aktionäre werden durch
diese zusätzliche Möglichkeit daher nicht
berührt. Die Nutzung vorhandener eigener
Aktien statt einer Kapitalerhöhung oder einer
Barleistung kann wirtschaftlich sinnvoll sein,
die Ermächtigung soll insoweit die
Flexibilität erhöhen. Die Einzelheiten der
AURUBIS AG 70,34 -0,82 %