Source: http://www.medimal.org/aktuelles/recht/literatur-ch/
Timestamp: 2019-11-15 02:35:24
Document Index: 374098654

Matched Legal Cases: ['OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'Art. 321', 'Art. 321', 'de lege lata', 'BGer', 'BGer', 'BGE', 'BGH', 'BGE', 'BGE', 'BGE']

Die Haftung des Spitals unter besonderer Berücksichtigung des anwendbaren Rechts und der Organisationshaftung
Autorin: Alexia Sidiropoulos
Quelle: Stämpfli Verlag AG 2019
Digitale Innovation und ärztliche Sorgfalt,
Autorin: Corinne Widmer Lüchinger
Quelle: LSR 2019 S. 77.
Apps, Algorithmen und Roboter in der Medizin, Haftungsrechtliche Herausforderungen
Quelle: HAVE/REAS 1/2019, 3.
Einwilligung in medizinische Behandlungen – Eine rechtsvergleichende Analyse nach schweizerischem und chinesischem Privatrecht.
Schulthess Juristische Medien AG, Zürich/Basel/Genf 2018, 238 Seiten, ISBN 978-3-7255-7904-4.
Medizinische Forschung mit Daten erlebt eine Blütezeit. Sie ist als Weiterverwendung von Daten über eine Generaleinwilligung möglich. Dies ist problematisch, da es eine Einwilligung ins Ungewisse gestattet. Eine dynamische Einwilligung kann hier über weitergehende Information und Kommunikation Ungewissheit abbauen. Auch bei der Datenerhebung und der Forschung mit biologischem Material sowie im Rahmen von klinischen Versuchen könnte eine Dynamisierung vorteilhaft sein. Der Beitrag analysiert, ob dies mit dem aktuellen Humanforschungsrechts vereinbar ist und inwieweit dies neue Regelungen erfordert.
Autorin: Julian Mausbach
Quelle: JUSLETTER 28. JANUAR 2019 weblaw.ch
Mit der auf Anfang 2018 in Kraft getretenen Revision des Medizinalberufegesetzes (MedBG) wird neu (auch) für die Ausübung des Apothekerberufes in eigener fachlicher Verantwortung das Vorliegen eines schweizerischen oder eines anerkannten ausländischen Weiterbildungsausweises verlangt. Dies führt zu einer verdeckten Kollision der neuen Regelung des MedBG mit den staatsvertraglichen Verpflichtungen der Schweiz, namentlich bei angestellten Apothekerinnen und Apothekern mit Zeugnis über die deutsche Staatliche Pharmazeutische Prüfung (aber ohne Weiterbildungsausweis). Der Beitrag untersucht diese Konstellation und zeigt auf, wie die Kollision zu lösen ist.
Autoren: Virgilia Rumetsch / Tomas Poledna
Die Anforderungen an den neuropsychologischen Gutachter sind in den letzten beiden Jahren vermehrt in den Fokus von Rechtsprechung und Behörden gekommen. Der Beitrag geht insbesondere der Frage nach, welche konkreten Anforderungen Rechtsprechung und Verwaltung an den Neuropsychologen stellen, sodass dieser Gutachten im Sozialversicherungsverfahren der Invalidenversicherung anfertigen kann. Insbesondere wird geprüft, ob eine neuropsychologische Begutachtung auch unter der Supervision eines Neurologen durchgeführt werden könnte.
Autor: Marco Weiss
Das Ziel dieses Beitrages ist es, die in der Praxis festgestellten Schwächen der Patientenverfügung aufzuzeigen und aufbauend darauf zwei neue Ansätze vorzustellen, die in der heutigen medizinischen Praxis bereits eine Rolle spielen: Einerseits das Advance Care Planning, ein umfassender gesundheitlicher Vorausplanungsprozess, und andererseits die Vertreterverfügung. Die Autorin zeigt deren Bedeutungen für das Selbstbestimmungsrecht auf und untersucht, inwiefern es einer gesetzlichen Aufnahme dieser neuen Entwicklungen bedarf.
Autorin: Céline Suter
Die Bedeutung implantierter Medizinprodukte nimmt stetig zu. In Deutschland vertritt eine Mindermeinung die Ansicht, dass implantierte Medizinprodukte (z.B. Herzschrittmacher) im Gegensatz zu externen Medizinprodukten (etwa Beatmungsmaschine) einem Organersatz gleichkommen und eine Deaktivierung einer unerlaubten Organentnahme entsprechen könne. In der bundesgerichtlichen Rechtsprechung und Schweizer Lehre fehlte bisher eine vertiefte Auseinandersetzung. Die Autoren analysieren aus rechtlicher, medizinischer und ethischer Sicht, unter welchen Voraussetzungen in der Schweiz implantierte Medizinprodukte am Lebensende deaktiviert werden dürfen.
Autoren: Kerstin Noëlle Vokinger / Tanja Krones / Thomas Rosemann / Peter Steiger
Stiftung Patientensicherheit Schweiz, Erklärung Sichere Chirurgie abrufbar unter patientensicherheit.ch
Quelle: patientensicherheit.ch
Off Label Use von Medizinprodukten,
Autor: Michael Isler
Quelle: LSR 2018 S. 79.
Organisationsverschulden in Krankenhäusern: Systematisierung von Pflichten der sorgfältigen Organisation
Autoren: Gross Benedict/Kucharz Noemi
Quelle: MedR 2018, 143 ff
Produkthaftungsrechtliche Aspekte des off-label-use von Arzneimitteln,
Autor: Philippe Fuchs
Quelle: LSR 2018 S. 7.
Rechtsentwicklung zum PrHG und PrSG
Autoren: Barbara Klett/Dominque Müller
Quelle: HAVE/REAS 4/2018, 438
Rechtliche Herausforderungen im Arzneimittelbetrieb
Was in anderen Bereichen zum üblichen Repertoire der Verkaufsförderung gehört, ist im Arzneimittelvertrieb verboten – heilmittelrechtliche, krankenversicherungsrechtliche, strafrechtliche und kartellrechtliche Vorgaben stellen hohe Anforderungen an die regulatorische Compliance der Vertriebsmodelle von Herstellern und Grossisten. Bei Verstössen drohen Angestellten und Unternehmen Geldstrafen sowie Gewinneinziehung und Reputationsverluste. Dieser Beitrag beleuchtet Vertriebsinstrumente, die im Arzneimittelvertrieb üblich sind, sowie deren rechtliche Beurteilung unter den einschlägigen Gesetzesbestimmungen.
Autor: Oliver Kaufmann
Quelle: Jusletter 22. Oktober 2018, weblaw.ch
BVGer – Das Bundesverwaltungsgericht bestätigt den Regierungsratsbeschluss des Kantons Zürich, der für bestimmte operative Eingriffe Mindestfallzahlen vorsieht. Die Mindestfallzahlen dienen der Qualitätssicherung und können per 1. Januar 2019 eingeführt werden. (Urteil C-5603/2017)
Quelle: Jurius, Mindestfallzahlen bei operierenden Ärztinnen und Ärzten sind zulässig, in: Jusletter 1. Oktober 2018, weblaw.ch
Sorgfaltspflichtverletzungen bei komplizierter Geburt
Urteil des Obergerichts Kanton Zürich LB160075 vom 5. September 2017
Quelle: HAVE/REAS 3/2018, 311.
Gutachterfragen bei Arbeitsunfähigkeit nach Hero-ininjektion
Urteil des Bundesgerichts 9C_289/2017 vom 04. September 2017
Quelle: HAVE/REAS 3/2018, 316.
Haftung für fehlerhafte Medizinalprodukte:
Notwendigkeit einer europarechtskonforme Auslegung?
Autoren: Erdem Büyüksagis/Simone Wittwer
Quelle: HAVE/REAS 3/2018, 249.
Mitverschulden bei Fehlreaktion infolge Einnahme von Medikamenten – OGH 20.6.2017, 2 Ob 117/16v, ZVR 2017/249, 486 (Kletecka- Pulker/Doppler) = 2017/155, 1077 (Zoppel)
Quelle: HAVE/REAS 3/2018, 292.
Erfüllungsgehilfenhaftung der Gynäkologin für Fehler des Pathologen bei der Beurteilung von Krebsabstrichen – OGH 29.3.2017, 1 Ob 161/16g, Zak 2017/278, 156 = ÖJZ 2017/146 (Burtscher); dazu Ch. Huber RdM 2017, 164 Nr. 101; Brezinka, RdM 2017/180, 299; Kessler, Zak 2017, 244 Nr. 422; Schima, Zak 2017, 307 Nr. 520
Quelle: HAVE/REAS 3/2018, 297.
Anspruch auf Unterhaltsersatz eines erst nach der Verletzung gezeugten Kindes gegen verstorbenen Mutter – OGH 4.5.2017, 5 Ob 41/17s, Zak 2017/580, 339 = JBl 2017, 798; dazu Reischauer, JBl 2018, 204.
Quelle: HAVE/REAS 3/2018, 299.
Direktklage auch gegen die Haftpflichtversicherung einer Krankenanstalt – OGH 29.11.2017, 7 Ob 177/17f
Quelle: HAVE/REAS 3/2018, 305.
BVGer – Eine App, die dazu dient, die Fruchtbarkeit ihrer Nutzerin durch Auswertung ihrer Personendaten zu bestimmen, gilt als Medizinprodukt. Sie muss ein Konformitätsbewertungsverfahren durchlaufen,
um in der Schweiz vermarktet werden zu können. Dies hat das Bundesverwaltungsgericht entschieden. (Urteil C-669/2016)
Quelle: Jurius, App «Sympto» gilt als Medizinprodukt, in: Jusletter 1. Oktober 2018, weblaw.ch
BVGer – Das Bundesverwaltungsgericht bestätigt den Regierungsratsbeschluss des Kantons Zürich, der für bestimmte operative Eingriffe Mindestfallzahlen vorsieht.
Die Mindestfallzahlen dienen der Qualitätssicherung und können per 1. Januar 2019 eingeführt werden. (Urteil C-5603/2017)
Procréation médicalement assistée & Préservation de la fertilité
Wenn junge oder jüngere Patientinnen und Patienten infolge einer Krankheit oder medizinischen Behandlung in ihrer natürlichen Fortpflanzungsfähigkeit eingeschränkt sind oder diese ganz verlieren, bietet ihnen die Medizin verschiedene Techniken, um ihre Fruchtbarkeit zu bewahren. Jedoch schränkt das schweizerische Regelwerk gewisse Optionen der medizinisch unterstützten Fortpflanzung ein. Der Beitrag zeigt auf, was möglich und was in der Schweiz verboten ist, und empfiehlt eine Ausweitung der rechtlich zugelassenen Massnahmen. (as)
Autoren: Valérie Junod / Dorothea Wunder / Samia Hurst
Quelle: JUSLETTER 27. AUGUST 2018 weblaw.ch
Kostenübernahme der Samenspende durch die Krankenversicherungen
Obwohl die obligatorischen Krankenpflegeversicherungen (OKP) in bestimmten Konstellationen in der Pflicht stehen würden, eine Behandlung mit Spendersamen zu vergüten, wird die Kostenübernahme in der Praxis in unzulässiger Weise abgelehnt. Der Beitrag zeigt auf, in welchen Fällen eine Pflichtleistung vorliegt, weswegen die Kostenübernahme trotzdem verweigert und warum diese Tatsache von den Betroffenen geduldet wird.
Autorin: Anita Schuler
Auf den ersten Blick erscheint das Vorsorgeinstitut der Patientenverfügung nur vorteilhaft, da dem Patienten ein neuer Raum der Selbstbestimmung eröffnet wird. Doch der Schein trügt, denn die Patientenverfügung öffnet zahlreichen Problemen Tür und Tor. Der Beitrag setzt sich mit den Problemstellungen, mit denen sich die Ärzteschaft konfrontiert sieht und welche dem Verfasser zum Verhängnis werden können, auseinander. Nach einer kritischen Analyse der Rechtslage werden Anregungen für die Weiterentwicklung der gesetzlichen Bestimmungen diskutiert.
Autorin: Claudia Schnüriger
Demenz, Urteilsfähigkeit und Sterbewunsch
Gemäss «Alzheimer Schweiz» sind in der Schweiz aktuell 148‘000 Personen an Demenz erkrankt. Die Demenzdiagnose stellt sowohl für die betroffenen Personen wie auch für die Angehörigen weitreichende und existenzielle Fragen in den Raum. Mit Blick auf die kontinuierliche Abnahme der Urteilsfähigkeit müssen Wünsche und Anordnungen frühzeitig in einer Patientenverfügung festgehalten werden. Dieser Beitrag rückt den Sterbewunsch von Demenzpatientinnen und -patienten in den Fokus und zeigt die Grenzen der Patientenverfügung vor dem Hintergrund des Selbstbestimmungsrechts und der strafrechtlichen Regelungen auf.
Autoren: Isabel Baur / Cristina Garcia Gonçalves / Marc Wohlwend
Bundesgerichtspraxis zur Kostendeckung medizinischer Leistungen
Über einen Zeitraum von 18 Jahren analysiert die Studie unter Anwendung eines systematisch-statistischen Ansatzes und Artificial Intelligence insgesamt 387 Bundesgerichtsurteile, bei denen es um krankenversicherungsrechtliche Streitigkeiten über die Deckung medizinischer Leistungen ging. Die Auswertung zeigt, dass der Streitwert im Einzelfall tief sein kann, die Fälle aber meist Leiden betreffen, die zu den Kostentreibern im Gesundheitswesen gehören. Ebenfalls aufgezeigt werden weitere Aspekte wie der Einfluss der Grösse des Spruchkörpers auf den Verfahrensausgang oder die Verfahrensbeteiligung verschiedener Versicherer.
Autoren: Kerstin Noëlle Vokinger / Urs Jakob Mühlematter
Die Eidgenössische Volksinitiative «Für ein von den Krankenkassen unabhängiges Parlament» möchte die Unabhängigkeit des Parlaments gegenüber den Krankenversicherern stärken. Zu diesem Zweck soll die Bundesverfassung um Unvereinbarkeitsvorschriften für Mitglieder des Bundesparlaments ergänzt werden. Der Beitrag untersucht, inwiefern sich diese Bestimmungen ins geltende System der Unvereinbarkeitsvorschriften einpassen lassen und welche Auswirkungen die Initiative auf die künftige Organisation der Krankenversicherer haben könnte.
Autor: Thomas Gächter
Privatrechtlicher Vertrauensarzt und ärztliche Schweigepflicht
Die Unterstellung des privatrechtlichen Vertrauensarztes und des Aktengutachters unter die in Art. 321 StGB verankerte Schweigepflicht ist seit längerer Zeit umstritten. Im Mai 2017 sprach sich das Bundesgericht für die Unterstellung des Vertrauensarztes unter Art. 321 StGB aus. In diesem Beitrag wird erläutert, weshalb dieser Meinung zu folgen ist, inwiefern eine Entbindung von der Schweigepflicht durch betroffene Arbeitnehmer möglich ist und ob mit dem Besuch beim Vertrauensarzt bereits eine konkludente Entbindung vorliegt.
Autoren: Sabrina Schultheiss / Therry Lehmann
Medizintourismus in die Schweiz kann das Gesundheitssystem vor Herausforderungen stellen, er bietet aber auch grosse Chancen. Der Fokus dieses Beitrags liegt auf der Analyse der Stellung der einreisenden Medizintouristen im Gesundheitssystem der Schweiz, insbesondere im Vergleich mit derjenigen der inländischen Patienten. Dabei werden anhand der sogenannten «Verdrängungsproblematik» die möglichen Auswirkungen zusätzlicher Patienten beleuchtet.
Autor: David Michael Egger
Informed Consent und genetische Beratung bei pränatalen Untersuchungen, Ein vielschichtiger Entscheidungsprozess aus rechtlicher Sicht
Autorin: Ania Sitek
Quelle: Dike Verlag 2017
Eizellenvorsorge – eine rechtliche Annäherung unter besonderer Berücksichtigung der Rechte und Pflichten aus Behandlungsvertrag
Autorin: Sandra Hotz
Quelle: recht 2017 S. 1.
Andere Rechtsgebiet / Der Kaiserschnitt aus Notwendigkeit und auf Wunsch. Oder auch mit Zwang? – Historische, gesellschaftliche, medizinische und rechtliche Anmerkungen zu einem besonderen Eingriff
Autorin: Andrea Büchler
Quelle: Festschrift für Andreas Donatsch 2017, 571-582.
Dissertation der Universität St. Gallen Hochschule für Wirtschafts-, Rechts- und Sozialwissenschaften sowie Internationale Beziehungen (HSG) Dissertation Nr. 4698, St. Gallen 2017
Autor: Remo Wagner
Quelle: unisg.ch
Werden Patientendaten anonymisiert?
Autoren: Matthias Stürzer/Günter Karjoth
Quelle: digma 2017, 176
ePatientendossier und Datenschutz
Autorin: Barbara Widmer
Quelle: digma 2017, 160
Datenschutz und EPD – ein Widerspruch?
Autoren: Reto Häni/Lorenz Neher
Quelle: digma 2017, 154
Autoren: Isabel Baur / Brigitte Blum-Schneider / David Michael Egger / Délia Maire
Das Bundesgesetz über das elektronische Patientendossier (EPDG) ist am 15. April 2017 in Kraft getreten. Der Beitrag untersucht, unter den Aspekten der Freiwilligkeit und des Zwanges, ausgewählte rechtliche Fragen. Namentlich wird die sogenannte doppelte Freiwilligkeit thematisiert. Nicht unter die doppelte Freiwilligkeit fallen Spitäler mit Grundversorgungsauftrag. Daher ist die Frage zu prüfen, ob sich daraus Konsequenzen für Patientinnen und Patienten ergeben. Schliesslich werden der medizinische Notfall und die entsprechenden Regelung im EPDG unter den Aspekten der Freiwilligkeit und des Zwangs betrachtet.
Quelle: Jusletter 28. August 2017
Präimplantationsdiagnostik in der Schweiz nach Verfassungsänderung und Referendum
Autor: Berit Weyhausen
Artificial Intelligence und Machine Learning in der Medizin
Eine medizinische und rechtliche Würdigung am Beispiel der Radiologie
Gerade in der Radiologie wird der Einsatz von Artificial Intelligence bzw. Machine Learning es ermöglichen, die Arbeitslast der Ärzteschaft zu reduzieren und dadurch z.B. mehr Zeit für komplexere Fälle und für den direkten Patientenkontakt zu ermöglichen. Während sich zumindest die medizinische Forschung bereits intensiv mit dem Machine Learning und dessen Einsatz in der Medizin auseinandersetzt, fehlen weitestgehend äquivalente rechtliche Würdigungen. Es gilt, sich auch aus rechtlicher Perspektive frühzeitig und intensiver mit den damit einhergehenden rechtlichen Herausforderungen auseinanderzusetzen, um den daraus resultierenden Chancen und Gefahren gerecht zu werden.
Autoren: Kerstin Noëlle Vokinger / Urs Jakob Mühlematter / Anton Becker / Andreas Boss / Mark A. Reutter / Thomas D. Szucs
Arzthaftung – Berufshaftpflichtversicherung – Rechtsschutzversicherung In Arzthaftungsfällen stellen sich interessante deckungsrechtliche und haftungsrechtliche Fachfragen im Kontext mit der Leistungspflicht des Berufshaftpflichtversicherers und des Rechtsschutzversicherers. Die Autoren setzen sich im Beitrag mit dieser spezifischen Rechtsmaterie auseinander.
Autoren: Iris Herzog-Zwitter/Philip Moebius
Die Haftung für potenziell fehlerhafte Medizinprodukte
Autor: Marcel Lanz
Quelle: Anwaltsrevue 2017, 331
Quelle: recht 2017 Heft 1, 1
Haftung für schädigende Medizinalprodukte
Autoren: Hardy Landolt, Iris Herzog-Zwitter, Barbara Klett, Philippe Fuchs, Daniel Staffelbach, Kerstin Noëlle Vokinger
Quelle: HAVE 1/2017, 96-122
Autorin: Stefanie Haussener
Quelle: Jusletter 30. Januar 2017
Der Beitrag befasst sich mit den Anforderungen an die Aufklärung von Versuchspersonen über die Deckung von Schäden bei Forschungsvorhaben. Ausgangspunkt ist das Urteil 4A_549/2015 des Bundesgerichts vom 27. Juni 2016, in welchem es die Genugtuungsforderung eines Mannes ablehnte, der als Teilnehmer an einer Medikamentenstudie bleibende Lähmungen erlitt. Neben der Darstellung der rechtlichen Rahmenbedingungen der Forschung mit Personen, will der Beitrag das Bewusstsein für die Besonderheiten des Arzt-Patienten-Verhältnisses im Rahmen von Forschungsvorhaben wecken und regt die Verbesserung der Humanforschungsgesetzgebung und weitere Massnahmen an.
Autorin: Franziska Sprecher
Diese Rubrik gibt Hinweise auf Neuerscheinungen im Gesundheitsrecht. Sie wird auf Grund von nahezu hundert juristischer und medizinischer Zeitschriften aus der Schweiz und dem Ausland zusammengestellt. Diese Nummer umfasst grundsätzlich die Periode vom 30. Juni 2016 bis zum 19. Dezember 2016.
Autoren: Laura Amey / Cédric Baume / Olivier Guillod / Ekaterina Kastrati / Daniel Kraus / Anaïs Rossi / Dominique Sprumont / Songül Yavavli / Charlotte Boulay / Nathalie Brunner / Frédéric Erard
Mit Urteil 9C_730/2015 vom 16. September 2016 schützte das Bundesgericht eine Klage des Kantonsspitals St. Gallen gegen die KPT und verpflichtete diese, als Grundversicherung die Kosten für die Behandlung mit dem Arzneimittel Myozyme© zu übernehmen. Die Kosten belaufen sich auf rund CHF 370‘000 während der ersten zwölf Monate der Behandlung. Die Autoren beleuchten in Bezug auf die Kostentragungspflicht der Grundversicherungen die rechtliche Situation de lege lata, werfen aber auch volkswirtschaftliche und gesellschaftspolitische Fragen bezüglich der Kostentragungspflicht bei teuren Arzneimitteln auf.
Autoren: Dominik Sennhauser / Felix H. Sennhauser
Herzog-Zwitter/Bollag, Gemeinschaftliches Gutachterkonsilium im Haftpflichtrecht, insbesondere im Arzthaftungsrecht – ein innovativer Ansatz
HAVE Personen-Schaden-Forum 2017, 65
Beweiserleichterungen im Arzthaftungsrecht in Deutschland, in: Fellmann Walter/Weber Stephan (Hrsg.), HAVE Haftpflichtprozess 2016, Dokumentations- und Aufklärungspflicht im Arzthaftungsrecht, Beweiserleichterungen, Produkthaftung, Verjährung und gesetzgeberischer Handlungsbedarf im Haftpflichtrecht
Autor: Spickhoff Andreas
Quelle: Beiträge zur Tagung vom 07.06.2017, Zürich/Basel/Genf 2016, 153 ff.
Stiftung SanaCERT suisse (SanaCERT), Schweizerische Stiftung für die Zertifizierung der Qualitätssicherung im Gesundheitswesen, Qualitätsstandards für die Akutsomatik, Normative Grundlage für die Zertifizierung der Qualitätssicherung im Gesundheitswesen
Quelle: Version 22/2016, Bern 2016
Quelle: ex ante 2/2016, S. 14
Autorin: Messmer Geraldine
Quelle: Schulthess Juristische Medien AG, Zürich/Basel/Genf 2016
Sorgfaltspflichtverletzung bei Hirnblutung
Urteil des Kantonsgerichts AR O1Z 14 5 vom 27. Oktober 2015
Quelle: HAVE 4/2016, S. 453
Autoren: Aebi-Müller, Regina E.; Fellmann, Walter, Gächter, Thomas; Rütsche, Bernhard; Tag, Brigitte
ISBN/ISSN 978-3-7272-8495-3
Quelle: Stämpfli, Verlag 2016
Dommages causés par des médicaments dans le cadre de recherches médicales
Zur Haftung für Schäden, welche während der Teilnahme an einer klinischen Studie entstanden sind und bei welchen ein betreffendes Medikament beteiligt war, hatte sich die Rechtsprechung unter der Herrschaft des Bundesgesetzes über Arzneimittel und Medizinprodukte noch nicht geäussert. In seinem Urteil vom 27. Juni 2016 hat sich das Bundesgericht zugunsten der gewöhnlichen Haftungsregelung ausgesprochen (verschuldensabhängig), jedoch ohne Stellung zunehmen zu den verschiedenen Lehrmeinungen, welche sich mit einer überwältigender Mehrheit für eine strikte Haftung (verschuldensunabhängig) aussprechen. Dieser Beitrag diskutiert die Relevanz des Urteils unter dem alten und dem neuen Gesetz; die Autorin kritisiert den geringen Schutz, welcher gemäss ihrer Nachforschung vor allem für die Teilnehmer solcher klinischen Studien besteht.
Autorin: Valérie Junod
Quelle: Jusletter 17. Oktober 2016
KPT Krankenkasse muss Behandlung übernehmen
BGer – Die KPT Krankenkasse wollte die Medikamentenkosten für eine an der seltenen Stoffwechselkrankheit Morbus Pompe leidenden Frau in der Höhe von rund CHF 370’000 für die Behandlungsdauer von einem Jahr nicht übernehmen. (Urteil 9C_730/2015)
Haftungsfälle in der Humanforschung sind selten, bzw. die Datenlage dazu ist wenig erforscht. Der aktuelle Fall einer Arzneimittel-Studie in Frankreich mit dem Tod eines Probanden zeigt aber, dass die Fragen der Sicherheit und Haftung von grossem öffentlichem Interesse sind. Für die Schweiz gilt mit dem neuen Humanforschungsgesetz (HFG) eine klare Kausalhaftung für Forschungsvorhaben. Der HFG-Evaluationsbericht für das BAG umfasst einen Rechtsvergleich der Haftungsbestimmungen in acht europäischen Ländern, eine Standortbestimmung der heutigen Praxis in der Schweiz mittels mündlicher und schriftlicher Befragung und zeigt Handlungsfelder auf
Autoren: Bollag / Schütz / Herzog-Zwitter
Quelle: Jusletter 29. August 2016
Zukünftig sollen die behandelnden Ärzte die relevanten medizinischen Daten ihrer Patienten über ein elektronisches Patientendossier beziehen können. Den Patienten wird dabei die Möglichkeit gegeben, die Zugriffsrechte auf ihre Patientendaten selber zu verwalten. Bis allerdings das erste Mal Daten über das elektronische Patientendossier bereitgestellt und bezogen werden können, müssen noch einige rechtliche Fragen geklärt werden, insbesondere im Bereich der gesetzlich vorgeschriebenen Zertifizierungen
Autorin: Sarah Winkler
Pflege- und Behandlungsfehler – aus pflegewissenschaftlicher Sicht
Autor: Schwendimann/Ausserhofer
Quelle: Pflegerecht – Pflegewissenschaft 1/2016, S. 12.
Bureau d’expertise extrajudiciaires de la FMH – Rapport annuel 2015
Autorin: Rothhardt V.,
Quelle: Bulletin des médecins suisses, n°2016/22 (97), 1er juin 2016, S. 780.
Spitalplanung und Privatspitäler – Planification hospitalière et cliniques privées
Autor: Rütsche Bernhard
Schulthess Verlag, Zurich 2016
Autoren: Gächter/Rütsche/Tag
Schweizerisches und internationales Recht Textausgabe, 3. Auflage, Basel 2016
BGer – Ein Proband einer Medikamentenstudie in Lausanne glaubte gegen alle Folgeschäden versichert zu sein und klagte deshalb gegen die Verantwortlichen der Studie. Das Bundesgericht hat nun die Ablehnung einer Genugtuung bestätigt, weil die Haftung nicht so weit gefasst werden könne. (Urteil 4A_549/2015)
Quelle: Jusletter 15. August 2016
Datenschutz in Spitälern
Autor: Yves Gogniat
Quelle: Jusletter 20. Juni 2016
Quelle: Pflegerecht-Pflegewissenschaft 2/16, 66
BGE 141 III 363 (Urteil des Bundesgerichts, I. zivilrechtliche Abteilung, vom 19. August 2015 (4A_137/2015)
Quelle: Pflegerecht-Pflegewissenschaft 2/16, 124
Autor: Andreas Wiget
Haftung gegenüber Dritten bei fehlerhaften Gutachten – Überblick zur deutschen und österreichischen Rechtslage
Autoren: Constanze Schmidt
Quelle: HAVE 2016 S. 119|
Objektivierung der Sorgfaltspflichten im Auftragsrecht
Quelle: HAVE 2016 S. 95
Sorgfaltspflicht der Ärzte
Autoren: Hardy Landolt, Iris Herzog-Zwitter
Quelle: HAVE 2016 S. 106
Medizinische Dokumentationspflicht – quo vadis?
Quelle: HAVE 2016 S. 9
Jusletter 25. Januar 2016
Quelle: Jusletter 08. Februar 2016
Autoren: Thomas F. Lüschera, Daniela Babica, Francesca Giulianib, Christian Templina a Universitäres Herzzentrum, Klinik für Kardiologie, UniversitätsSpital Zürich; b Qualitätskontrolle, UniversitätsSpital Zürich
Quelle: Schweizerische Ärztezeitung 2016; 97 (4): 150-152
Einwilligung in die Impfung – wenn sich Eltern und Kind nicht einig sind
Autor: Hug L.
Impulse zur praxisorientierten Rechtswissenschaft, Band 3., Zürich 2015
Autorin: Barbara Züst
Der Weg zum selbstbestimmten Entscheid während der medizinischen Behandlung
Zürich, Xanthippe-Verlag, 2015
ISBN 978-3-905795-40-0
Urteil des Bundesgerichts 4A_551/2013 I. zivilrechtliche Abteilung, vom 15. Dezember 2014 Haftpflichtrecht. Das Bundesgericht nimmt im italienischsprachigen Urteil des Bundesgerichts 4A_551/2013 vom 15. Dezember 2014 Stellung, wie die haftpflichtrechtlichen Ansprüche der Mutter und des geborenen Kindes gegenüber dem verantwortlichen Gynäkologen im Sinne der bundesgerichtlichen Rechtsprechung bei der hochsensiblen Thematik Wrongful birth und Wrongful life beurteilt werden. Bemerkungen von Iris Herzog-Zwitter
Quelle: Pflegerecht – Pflegewissenschaft 4/2015, S. 253
Rechtliche Aspekte der Organzuteilung – Licht und Schatten
Autor: Immer F.
Quelle: Bulletin des médecins suisses, no 2015/48 (96), 25 novembre 2015, p. 1780.
Autoren: Büchler A., Maranta L.,
Quelle: FamPra.ch, 2/2015, p. 354.
Autor: Porz R.
Quelle: Bulletin des médecins suisses, no 2015/2930 (96), 15 juillet 2015, p. 1068.
Medizinproduktehaftung bei blossem Fehlerverdacht
Quelle: HAVE 2015, S. 388
L’obligation de documenter du médecin
Urteilsbesprechung 4A_137/2015
Autoren: Franz Werro/Alborz Tolou
Quelle: REAS 2015, 382
Rechtsgutachten klärt Fragen zur ärztlichen Verantwortung
Die interprofessionelle Zusammenarbeit der Gesundheitsfachleute gewinnt laufend an Bedeutung. Dabei wird vermehrt die Frage der ärztlichen Verantwortung diskutiert: Wie weit reicht diese? Wie ist die Haftung für Handlungen Dritter geregelt?
Im Auftrag der SAMW hat das Institut für Gesundheitsrecht an der Universität Neuenburg (IDS) ein Rechtsgutachten zu diesen Fragen erstellt.
Quelle: samw.ch
Wie sich Hebammen vor Haftung und Strafbarkeit schützen können
Autoren: Ursina Pally Hofmann/Claudia Wyss-Cozza
Quelle: Hebamme 5 2015, S. 11 ff.
Urteil U 12 56, Graubünden Verwaltungsgericht Urteil vom 27.05.2014
Notfalldienst/Organisation des Bündner Ärztevereins
Quelle: PVG 2014, S. 52
Inwieweit bestimmen Patienten noch über ihre Daten?
Autorin: U. Uttinger
Pflegerecht –
Pflegewissenschaft 1/2015, p. 2.
Mögliche Haftungsfälle aus der Geburt eines Kindes
Autor: Zellweger R.
2/2015, p. 78.
Autoren: Philippe Fuchs / Marco Giovanettoni
Jusletter 24. August 2015
La vaccination – une thématique controversée :
Autoren: Stéphanie Perrenoud / Simone Romagnoli / Maya Shaha
Bundesgesetz über die Forschung am Menschen vom 30. September 2011
Herausgeber: Rütsche Bernhard
2015 Stämpfli Verlag
Autoren: Daniel Hürlimann/Manuel Trachsel
Schweizerisches Medizin-Forum, 2015; 604-606
Ein Überblick über das aktuelle Reglement
Schweizerische Ärztezeitung, 2015; 96: 905-906
Berufsgeheimnis und Meldepflichten: Medizin-ethische Aspekte
Schweizerische Ärztezeitung, 2015; 900
„Der Europäische Gerichtshof hat am 5. März 2015 einen für die Medizinprodukteindustrie weitreichenden Entscheid zur Produkthaftung gefällt. Er hat entschieden, dass ein erhöhtes Ausfallrisiko einer Produktgruppe genügt, damit die einzelnen Produkte dieser Gruppe als fehlerhaft im Sinne der Produkthaftungsrichtlinie gelten. Darüber hinaus hat er entschieden, dass die Kosten einer vorsorglichen Operation zur Explantation des (möglicherweise) fehlerhaften Medizinprodukts einen ersatzfähigen Schaden im Sinne der Produkthaftungsrichtlinie darstellen. Der Artikel setzt sich mit diesem Entscheid auseinander und erläutert, welche Folgen er für das Schweizer Produkthaftungsrecht im Medizinproduktebereich haben könnte“.
Quelle: Jusletter 30. März 2015 (weblaw.ch)
„Lungenembolie durch die Einnahme einer Antibabypille oder der Verdacht auf multiple Sklerose ausgelöst durch eine Impfung gegen humane Papillomaviren – in letzter Zeit ist in den Medien vermehrt über unerwünschte Arzneimittelwirkungen zu lesen. Allgemein stellt sich in diesem Zusammenhang die Frage nach der Sicherheit von modernen Arzneimitteln und wer für unerwünschte Arzneimittelwirkungen die Verantwortung trägt. Dieser Artikel setzt sich mit diesen Fragen auseinander, gibt einen Überblick über die möglichen Haftungsgrundlagen und untersucht, in welchen Fällen ein Hersteller für unerwünschte Arzneimittelwirkungen einzustehen hat“.
Quelle: Jusletter 26. Januar 2015 (weblaw.ch)
Autor: Lothar Jaeger
Quelle: HAVE 2015, S. 3
Autor: Gilles-Antoine Hofstetter
Quelle: plädoyer 1/2015, S. 40
Arzthaftungsrecht Handbuch zum Arzthaftungsrecht und elektronische Datenbank
Autoren: Hardy Landolt/Iris Herzog-Zwitter
2014 Dike Verlag AG Zürich
Medinfo zum Thema Facetten des medizinisch-technischen Fortschritts http://www.svv.ch/de/publikationen/medinfo-mitteilungen-zu-themen-der-privatversicherer/medinfo-zum-thema-facetten-des-me
Von Silikon bis Kobalt: Aktuelle Fragen der Medizinproduktehaftpflicht
BJM 2014, 302
Autorin: Regina Aebi-Müller
Jusletter 22. September 2014, www.weblaw.ch
Die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit ist und bleibt eine ärztliche Kernkompetenz!
Autor: Peter Wiedersheim
Schweizerische Ärztezeitung 2014;95: 38, 1399
Zum Urteil des Bundesgerichts 9C_850/2013 vom 12. Juni 2014
Die Aufgabenteilung zwischen Mediziner und Rechtsanwender
Autor: Renato Marelli
Schweizerische Ärztezeitung 2014;95: 38, 1401
Autoren: Helena Zaugg/Lea Schläpfer
Luzerner Beiträge zur Rechtswissenschaft, Herausgeber Jörg Schmid
Band 70, Schulthess Verlag
Autorin: Ursina Pally Hofmann
Schweizerische Ärztezeitung, 2014; 95: 29/30, 1081
Autoren: Bürgi/Christ/Hogan/Behringer/Dodt
Schweizerische Ärztezeitung 2013; 94:50, 1899
Autoren: Juchli/Stach
Schweizerische Ärztezeitung 2013; 94: 24, 945
Aussergerichtliche FMH-Gutachterstelle – Jahresbericht 2013
Autorin: Valérie Rothhardt Rechtsanwältin, Leiterin der Gutachterstelle FMH
Schweizerische Ärztezeitung, 2014; 95: 27/28, 1025
Richtlinien „Abgrenzung von Standardtherapie und experimenteller Therapie im Einzelfall“: definitive Fassung liegt vor
Schweizerische Ärztezeitung, 2014; 95: 24, 913
Rückgriff auf Haftpflichtige für kantonale Leistungen im Zusammenhang mit der Spitalfinanzierung
Autor: Ueli Kieser
Quelle: AJP/PJA 6/2014, 827 ff.
Medinfo – Publikation der Privatversicherer svv.ch/de/publikationen/medinfo-mitteilungen-zu-themen-der-privatversicherer
z.B. Medinfo 2014:http://www.svv.ch/de/publikationen/medinfo-mitteilungen-zu-themen-der-privatversicherer svv.ch/de/publikationen/medinfo-mitteilungen-zu-themen-der-privatversicherer/medinfo-zum-thema-transplantation
Autoren: J.Gross/V. Pribnow
2013 Stämpfli Verlag
Eine Wegleitung für die medizinische und pharmazeutische Praxis sowie für Behörden und Versicherer
Autoren: M. Giger/U. Saxer/A. Wildi/M. B. Fritz
2013 Schulthess Verlag
Autor: B. Rütsche
Medizin- und Gesundheitsrecht 2. Auflage
Autoren: T. Gächter/B. Rütsche/B. Tag
2013 Helbing Lichtenhahn Verlag
Vorentwurf zum Gesundheitsberufegesetz
Autoren: T. Gächter/M. Kaufmann
Pflegerecht 2/14, S. 66 ff
Autoren: H. Zaugg/Lea Schläpfer (Hrsg.)
Junge Rechtswissenschaft Luzern, 2013 Schulthess Verlag
Transparence dans la recherche médicale: en progrès en Suisse
„Das im Jahr 2014 in Kraft getretene HFG verbessert die Transparenz der medizinischen Forschung. Das Gesetz fordert, dass klinische Studien in einer öffentlichen Datenbank registriert werden. Weiter garantiert es den betroffenen Personen ein minimales Recht auf Information über die Ergebnisse von Studien, an denen sie teilgenommen haben. Von der Ethik-Kommission verlangt es, sicherzustellen, dass das Publikationsrecht des Forschers geschützt wird. Gleichwohl hat der Gesetzgeber darauf verzichtet – entgegen dem internationalen Trend – weitere Schritte in Richtung einer grösseren Transparenz zu gehen“.
Autor: Valérie Junod
Jusletter 5. Mai 2014 (weblaw.ch)
Die hypothetische Einwilligung im Medizinrecht – eine umstrittene und dem Schweizer Strafrecht (noch) fremde Rechtsfigur
„Während die Rechtsfigur «hypothetische Einwilligung» in der Rechtsprechung des Bundesgerichts in Zivilsachen anerkannt ist, hat sie bisher keine Aufnahme ins Schweizer Strafrecht gefunden. Das Bundesgericht gebraucht den Begriff «hypothetische Einwilligung» undifferenziert von der mutmasslichen Einwilligung. Die Schweizer Strafrechtslehre beginnt allmählich, sich mit diesem Konstrukt zu befassen. Der Beitrag soll einen Überblick über den aktuellen Diskussionsstand geben und als Anregung zur weiteren gedanklichen Auseinandersetzung mit dieser Rechtsfigur im Schweizer Strafrecht dienen“.
Autoren: Andreas Eicker/Stefanie Fisch
Jusletter 28. April 2014 (weblaw.ch)
Schweizerische Ärztezeitung 2014; 95:18, 679
Autoren: Mascherek A., Kobler I., Bezzola P.
Schweizerische Ärztezeitung 2014; 95: 9, S. 327
Autoren: Kurmann J./Zimmer A.
Schweizerische Ärztezeitung 2014; 95:9 S. 348
Gesundheitsrecht ein Grundriss für Studium und Praxis
Autoren: Thomas Gächter/Bernhard Rütsche
Klinisch-forensische Medizin, Interdisziplinärer Praxisleitfaden für Ärzte, Pflegekräfte und andere Betreuer von Gewaltopfern,
Autoren: Martin Grassberger, Elisabeth E. Türk, Kathrin Yen
Gesundheitsrecht in a nutshell
Autoren: Ueli Kieser/Miriam Lendfers
2013 Dike Verlag
Schweizerische Ärztezeitung 2014, 95: 11 S. 427
Recht in der Geburtshilfe
Ein Leitfaden für den medizinischen Berufsalltag mit Schwangeren, Gebärenden und Wöchnerinnen
Verlag Schulthess, Januar 2013
„Am 18. Dezember 2013 ist der Bericht Massnahmen des Bundes zur Stärkung der biomedizinischen Forschung und Technologie erschienen (bag.admin.ch/themen/medizin). Im Kapitel «Humanforschungsrechtliche Rahmenbedingungen» heisst es (S. 93), dass «die Regulierung in der Schweiz bisher unvollständig (ist) und insgesamt ein unübersichtliches Bild (ergibt)». Wie unübersichtlich die Lage wirklich ist, und welche weiteren Fragen der Rechtsstaatlichkeit dieser Regulierungen sich daraus ergeben, bleibt aber offen. Im Beitrag wird versucht, eine Auslegeordnung zu erstellen, um (wenigstens ansatzweise) einen Überblick zu gewinnen“.
Autor: Prof. Dr. Max Baumann
Jusletter 27. Januar 2014 (jusletter.ch, weblaw.ch)
„Der Zugang zur Gesundheitsversorgung für Inhaftierte unterscheidet sich deutlich von dem für freie Bürger. Der Beitrag untersucht die Reichweite der besonderen Rechtsbeziehung zwischen Inhaftiertem und Staat im Hinblick auf die spezifischen Fragen des Zugangs zur Gesundheitsversorgung im Gefängnis. Der Staat spielt hierbei eine wichtige Rolle und muss die notwendigen Ressourcen und benötigte Infrastruktur zur Gewährleistung einer angemessenen medizinischen Versorgung im Gefängnis bereitstellen“.
Autorin: Sonia Zbinden Lopez
„Im Rahmen einer breit angelegten Studie zur Fehlerkommunikation in der Schweiz wurden 23 Schweizer Schlüsselpersonen aus der medizinischen und juristischen Praxis interviewt. Ein Hauptthema, das die Befragten beschäftigte, war die strafrechtliche Haftung bei medizinischen Fehlern. Der Artikel präsentiert die Resultate der Studie und wägt ab, ob das derzeitige Schweizer System unter theoretischen und ethischen Gesichtspunkten moralisch sinnvoll und gerecht mit Schuld und Haftung umgeht“.
Autoren: Stuart McLennan / Prof. Dr. med. Bernice Elger
Autorin: Rumetsch Virgilia
Verlag Helbing Lichtenhahn Verlag, Basel, 2013
Rechtsprechungsübersicht zum Medizinprodukterecht und angrenzenden Gebieten 2011/2012
Autoren: Hobusch/Ochs
MedR (2013) 31: 571
Streitschlichtung und Behandlungsfehlerprophylaxe – Fallberichte aus der Gutachterkommission Nordrhein
„Behandlungsfehler bei nicht Leitlinien-konformer Therapie eines Basalioms“
Autoren: Kienzle/Smentkowski
MedR (2013) 31: 589
„Ärztliche Aufklärungspflicht bei nur relativ indiziertem Eingriff, der nach zwei unterschiedlichen Operationsmethoden durchgeführt werden kann; Schmerzensgeldbemessung bei rechtswidriger, aber weiterhin folgenloser Operation“
OLG Koblenz, Urt. v. 19.12.2012 – 5 U 710/12
MedR (2013) 31: 595
„Abgrenzung eines einfachen vom groben Behandlungsfehler nach Darmoperation“
OLG Koblenz, Beschl. v. 9.10.2012 – 5 U 321/12
„Vernähen des Dickdarms mit Bauchwand als Eingriffskomplikation; keine Beweiserleichterung trotz Befunderhebungsversäumnis“
OLG Koblenz, Beschl. v. 12.7.2012 – 5 U 501/12
„Verletzung der Ureteren und der Blase bei Hysterektomie“
OLG Köln, Urt. v. 7.3.2012 – 5 U 65/10
„Vornahme einer digitalen Subtraktionsangiographie bei einer superfiziellen Siderose – Aufklärung über die Erfolgschancen des diagnostischen Eingriffs“
OLG München,Urt. v. 31.5.2012 – 1 U 3884/11
MedR (2013) 31: 604
Fortpflanzungsmedizingesetz. Augsburg-Münchner-Entwurf
Ulrich Gassner, Jens Kersten, Matthias Krüger, Josef Franz Lindner, Henning Rosenau und Ulrich Schroth
Transplantationsgesetz – Kommentar
Herausgeber Wolfram Höfling
Verlag Erich Schmidt, 2. Aufl. Berlin 2013
„Revisionsrechtliche Überprüfung tatrichterlicher Beweiswürdigung auf der Grundlage von Sachverständigengutachten in Arzthaftungssachen“
BGH, Urteil vom 16.4.2013 (VI ZR 44/12)
VersR 2013 Heft 24, 1045
„Fehlende Kausalität eines Befunderhebungsfehlers für den Gesundheitsschaden“
OLG Koblenz, Beschluss vom 12.11.2012 (5 U 594/12)
VersR 2013 Heft 24, 1049
Autoren: Max Giger, Urs Saxer, Andreas Wildi, Markus B. Fritz
Schulthess Verlag, 2013
Autorin: Margot Michel
Ein Leitfaden für die Praxis 2. Auflage
Off-label-use von Arzneimitteln und strafrechtliche Produkthaftung
Autorin: Geth C.
Recht, 3/2013, p. 122
Die freie Arztwahl in Alters- und Pflegeheimen – Herausforderungen aufgrund des neuen Erwachsenenschutzrechts
Autoren: Poledna T./Vokinger K.N.
Pflegerecht – Pflegewissenschaft 2/2013, p. 66
Autor: Geiser Thomas
ZBJV Bd. 149, 2013, p. 1.
Gerontologische, pflegerische und ethische Aspekte bei der Umsetzung des Erwachsenenschutzrechtes
Autoren: Huber E./Rüegger H.
Pflegerecht – Pflegewissenschaft 1/2013, p. 2
Reproduktive Selbstbestimmung und Informed Consent im Zeitalter von pränatalen Gentests
Autor: Hotz S.
Recht 1/2013, p. 2
Telemedizin und ärztliches Rezept
Autoren: Poledna T./Vokinger K. N.
AJP/PJA 2/2013, p. 223
Autorin: Ursula Zybach
Schweizerische Ärztezeitung | Bulletin des médecins suisses | Bollettino dei medici svizzeri | 2013;94: 34, 1250
Autoren: Helmut Paula, Marc-Anton Hochreutener, David Schwappach, Dieter Conen, Andreas Tobler
Schweizerische Ärztezeitung | Bulletin des médecins suisses | Bollettino dei medici svizzeri | 2013;94: 34, 1267
„Der Beitrag befasst sich, ausgehend von der zukünftigen schweizerischen Regelung der Forschung mit Versuchspersonen, mit neueren Entwicklungen im Recht der Humanforschung. Mit Blick auf die in diesem Bereich besonders wichtigen internationalen Vorgaben stehen dabei zwei neuere Regelwerke zur Humanforschung europäischer und internationaler Herkunft im Zentrum. Beide haben erst kürzlich konkretere Formen angenommen, wodurch sie bei der Ausarbeitung des Verordnungsrechts zum neuen Bundesgesetz über die Forschung am Menschen (HFG) nur in beschränktem Rahmen berücksichtigt werden konnten“.
Jusletter 19. August 2013,
„Zwangsmassnahmen in Krankenhäusern, die die Bewegungsfreiheit einschränken, werfen viele (ethische, technische und auch juristische) Fragen auf. Der Beitrag bietet zuerst einen Überblick über den unterschiedlichen rechtlichen Rahmen in der französischsprachigen Schweiz. Danach analysiert er die jüngsten Entwicklungen im Medizinrecht und vergleicht sie mit den Garantien, welche das Strafrecht Betroffenen von Zwangsmassnahmen bietet. Schliesslich schlägt der Autor Methoden vor, wie Kontrollsysteme von Zwangsmassnahmen im öffentlichen Recht verbessert werden könnten“
Autor: Stefan Berard
Autorin: Valérie Rothhardt
Schweizerische Ärztezeitung|Bulletin des médecins suisses|Bollettino dei medici svizzeri | 2013;94: 27/28, 1061
Bedeutung des Myozyme-Entscheides (BGE 136 V 395) für das Haftpflicht- und Versicherungsrecht
HAVE 2/2013, 165
Kosten – Nutzen – Bewertung auf Abwegen…
Bedeutung des Myozyme-Entscheides
HAVE 2/2013, 166
BGE 136 V 395 (Morbus Pompe/Myozyme): Was der Entscheid bedeutet – und was nicht
Autoren: Thomas Gächter/Arlette Meienberger
HAVE 2/2013, 168
Wirtschaftlichkeit – was ist von BGE 136 V 395 zu halten?
HAVE 2/2013, 171
Das Myozyme-Urteil – Überlegungen aus haftpflichtrechtlicher Sicht
Autor: Andreas Lörtscher
HAVE 2/2013, 173
Le Myozyme: quoi de neuf depuis 2010?
Autoren: Valérie Junod/Jean-Blaise Wasserfallen
HAVE 2/2013, 177
Übernahmeverschulden des Arztes
Die Haftung für ungewolltes Leben unter Berücksichtigung neuer Urteile
Autoren: Nicolai Fullin/Anouck Zehntner
HAVE/REAS 2/2013, 102
Autoren: Juchli P./Stach P.
Schweizerische Ärztezeitung | Bulletin des médecins suisses | Bollettino dei medici svizzeri | 2013;94: 24, 945 saez.ch
Autorin: Helena Peterkovà
Stämpfli Verlag, Mai 2013.
Apps als Medizinprodukte – und die Folgen davon
„Die Bedeutung von Apps hat in den letzten Jahren stark zugenommen und es gibt Apps für sämtliche Lebensbereiche. Einen besonders sensiblen Bereich stellt dabei der medizinische dar, für welchen es auf dem Markt ebenfalls zahlreiche Apps für die unterschiedlichsten Verwendungen gibt. Es stellt sich die Frage, ob solche Medical Apps nicht von der Heilmittelgesetzgebung erfasst werden und den gesetzlichen Anforderungen eines Medizinprodukts genügen müssen. Der Artikel geht dieser Frage nach und untersucht, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit eine Medical App als Medizinprodukt im Sinne der Heilmittelgesetzgebung gilt“.
Autoren: Philippe Fuchs/Marco Giovanettoni
Jusletter vom 27. Mai 2013, weblaw.ch
Das Patientenrechtegesetz in Deutschland
Pflegerecht 2/13, 112.
Schweizerische Ärztezeitung, 2013; 94: 15, 547
„Kaum ist das neue Erwachsenenschutzrecht mit seiner schweizweit einheitlichen Regelung der Patientenverfügung in Kraft, liegt ein neuer Vorschlag auf dem Tisch: Tattoo und Stempel sollen die schriftliche Verfügung ergänzen oder gar ersetzen. Experten und Sterbehilfeorganisationen sind begeistert“.
weblaw.ch, Jusletter vom 01. April 2013
Das Gemeinschaftliche Gutachter-Konsilium (GGK) – Innovative Ansätze in der Arzthaftung
Autoren: Yvonne Bollag/I. Herzog-Zwitter
HAVE/REAS 1/2013, 76
«Siamesische Zwillinge»: wir — einer von uns — ich?
„Nach dem Urteil eines englischen Gerichts aus dem Jahr 2000, das die Trennung von verbundenen Zwillingen gegen den Willen der Eltern anordnete, wurde im englischsprachigen Raum die Legitimierbarkeit von solchen Trennungsoperationen aus juristischer und ethischer Perspektive intensiv diskutiert. Mit Bezug auf das schweizerische Recht wird dies auch im Beitrag untersucht. Im Zentrum der Überlegungen steht allerdings ein sich abzeichnender Wandel des Verständnisses der Person im Recht, der durch die biomedizinischen Entwicklungen verursacht wird: der Bedeutungsverlust der Physis und der physischen Integrität für den Begriff der natürlichen Person im Recht. Er lässt sich paradigmatisch im Umgang mit verbundenen Zwillingen aufzeigen“.
Autoren: Prof. Dr. Andrea Büchler / Dr. Birgit Christensen
weblaw.ch, Jusletter vom 28. Januar 2013