Source: https://www.ris.bka.gv.at/JustizEntscheidung.wxe?Abfrage=Justiz&Dokumentnummer=JJT_20020827_OGH0002_010OBS00260_02M0000_000&IncludeSelf=True
Timestamp: 2019-12-15 11:04:53
Document Index: 3384097

Matched Legal Cases: ['OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 19', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 27', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 232', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§255', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 255', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§255', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 255', 'OGH', '§ 255', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 255', '§ 255', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§255', '§255', '§273', '§ 255', 'OGH', '§ 255', '§ 255', '§ 255', 'OGH', 'OGH', '§255', 'OGH', 'OGH']

RIS - Rechtssätze und Entscheidungstext 10ObS260/02m - Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)
Rechtssatz für 1Ob210/57 6Ob88/61 7Ob1...
RS0043219
1Ob210/57; 6Ob88/61; 7Ob115/62; 5Ob326/64; 7Ob358/65; 6Ob144/68; 6Ob83/69; 6Ob29/70; 6Ob185/70; 6Ob116/72; 1Ob511/77; 6Ob589/79; 6Ob513/80; 8Ob38/81; 7Ob705/83 (7Ob706/83); 8Ob564/84; 10ObS396/89; 10ObS260/02m; 6Ob230/04y; 7Ob103/08k; 9ObA8/11h; 9Ob28/18k; 3Ob39/19k
Die Beurteilung, zu der der Richter im Anschluss an ein Sachverständigengutachten auf dem dem Prozessrichter vorbehaltenen Gebiete der Würdigung tatsächlicher Umstände und der Beweisergebnisse gelangt, kann in der Revisionsinstanz grundsätzlich nicht damit bekämpft werden, dass dem Gutachten vorgeworfen wird, es seien diese oder jene Behauptungen oder sonstigen Ausführungen einer Partei nicht genügend beachtet worden.
1 Ob 210/57
Entscheidungstext OGH 29.05.1957 1 Ob 210/57
6 Ob 88/61
Entscheidungstext OGH 01.03.1961 6 Ob 88/61
7 Ob 115/62
Entscheidungstext OGH 05.09.1962 7 Ob 115/62
Beisatz: Tatsächliche Kausalität. (T1)
5 Ob 326/64
Entscheidungstext OGH 17.12.1964 5 Ob 326/64
7 Ob 358/65
Entscheidungstext OGH 15.12.1965 7 Ob 358/65
Ähnlich; Beisatz: Bewertung einer Liegenschaft. (T2)
6 Ob 144/68
Entscheidungstext OGH 22.05.1968 6 Ob 144/68
6 Ob 29/70
Entscheidungstext OGH 03.06.1970 6 Ob 29/70
6 Ob 185/70
Entscheidungstext OGH 02.09.1970 6 Ob 185/70
Auch; Beisatz: Wenn in der Würdigung des Sachverständigen - Gutachtens kein Verstoß gegen die Denkgesetze zu erblicken und auch nicht erkennbar ist, dass der Sachverständige erheblichen Verhandlungsstoff außer acht gelassen hat, liegt die Beurteilung, zu der das Gericht auf Grund des Gutachtens gelangte, auf dem Gebiet der im Revisionsverfahren nicht mehr anfechtbaren Beweiswürdigung. (T3)
1 Ob 511/77
Entscheidungstext OGH 30.03.1977 1 Ob 511/77
6 Ob 589/79
Entscheidungstext OGH 23.05.1979 6 Ob 589/79
6 Ob 513/80
Entscheidungstext OGH 16.04.1980 6 Ob 513/80
7 Ob 705/83
Entscheidungstext OGH 27.10.1983 7 Ob 705/83
8 Ob 564/84
Entscheidungstext OGH 13.12.1984 8 Ob 564/84
10 ObS 396/89
Entscheidungstext OGH 09.01.1990 10 ObS 396/89
10 ObS 260/02m
Entscheidungstext OGH 27.08.2002 10 ObS 260/02m
6 Ob 230/04y
Entscheidungstext OGH 15.12.2004 6 Ob 230/04y
7 Ob 103/08k
Entscheidungstext OGH 27.08.2008 7 Ob 103/08k
9 ObA 8/11h
Entscheidungstext OGH 28.02.2011 9 ObA 8/11h
3 Ob 39/19k
Entscheidungstext OGH 26.04.2019 3 Ob 39/19k
ECLI:AT:OGH0002:1957:RS0043219
JJR_19570529_OGH0002_0010OB00210_5700000_002
Rechtssatz für 5Ob321/71 4Ob335/75 2Ob...
RS0043122
5Ob321/71; 4Ob335/75; 2Ob116/76; 8Ob231/82; 5Ob512/83; 8Ob629/86; 1Ob574/86; 7Ob629/87; 7Ob674/87 (7Ob675/87 -7Ob682/87); 10ObS146/88; 6Ob624/88; 10ObS197/88; 10ObS178/88; 2Ob590/92; 2Ob601/93; 1Ob21/95; 6Ob2176/96k; 1Ob2245/96w; 8Ob247/98a; 2Ob334/98a; 1Ob254/99f; 10Ob64/02p; 10ObS260/02m; 10ObS280/02b; 6Ob230/04y; 10Ob93/04f; 9Ob14/08m; 2Ob136/08a; 5Ob30/08k; 6Ob161/10k; 9Ob82/10i; 5Ob206/10w; 1Ob91/11f; 3Ob46/11b; 5Ob169/11f; 16Ok8/10; 4Ob93/12y; 10Ob43/12i; 1Ob59/15f; 7Ob158/15h; 1Ob31/17s; 4Ob102/17d; 5Ob103/17h; 5Ob227/17v; 5Ob170/18p; 8ObA17/19m
Die von einem Sachverständigen (zum Beispiel bei der Ermittlung des Wertes enteigneter Grundstücke) zur Gewinnung von Tatsachenfeststellungen anzuwendenden Regeln der Wissenschaft, Sachkunde und Kunstfertigkeit sind Erfahrungsgrundsätze zur Gewinnung des Sachverhaltes; ihre Anfechtung betrifft die rechtliche Beurteilung nur insoweit, als dabei ein Verstoß gegen zwingende Denkgesetze und zwingende Gesetze des sprachlichen Ausdrucks unterlaufen ist.
5 Ob 321/71
Entscheidungstext OGH 15.02.1972 5 Ob 321/71
4 Ob 335/75
Entscheidungstext OGH 07.10.1975 4 Ob 335/75
8 Ob 231/82
Entscheidungstext OGH 18.11.1982 8 Ob 231/82
Beisatz: Soweit ein solcher Verstoß die Unrichtigkeit des Gutachtens zur Folge haben muss. (T1)
5 Ob 512/83
Entscheidungstext OGH 08.03.1983 5 Ob 512/83
8 Ob 629/86
Entscheidungstext OGH 18.09.1986 8 Ob 629/86
1 Ob 574/86
Entscheidungstext OGH 22.10.1986 1 Ob 574/86
7 Ob 629/87
Entscheidungstext OGH 29.10.1987 7 Ob 629/87
nur: Die von einem Sachverständigen (zum Beispiel bei der Ermittlung des Wertes enteigneter Grundstücke) zur Gewinnung von Tatsachenfeststellungen anzuwendenden Regeln der Wissenschaft, Sachkunde und Kunstfertigkeit sind Erfahrungsgrundsätze zur Gewinnung des Sachverhaltes. (T2)
Beisatz: Bleibt der Sachverständige im Tatsachenbereich, können seine Schlussfolgerungen und Erkenntnisquellen nur im Rahmen unrichtiger Beweiswürdigung beziehungsweise unrichtiger Tatsachenfeststellung überprüft werden. (T3)
Auch; Beisatz: Hier: Die Ermittlung des Verkehrswertes der von der Wertminderung betroffenen Grundstücke gehört dem Tatsachenbereich. (T4)
Veröff: SZ 60/269
10 ObS 146/88
Entscheidungstext OGH 05.07.1988 10 ObS 146/88
nur T2; Beis wie T3; Veröff: SSV - NF 2/74
6 Ob 624/88
Entscheidungstext OGH 06.10.1988 6 Ob 624/88
10 ObS 197/88
Entscheidungstext OGH 20.09.1988 10 ObS 197/88
nur: Ihre Anfechtung betrifft die rechtliche Beurteilung nur insoweit, als dabei ein Verstoß gegen zwingende Denkgesetze und zwingende Gesetze des sprachlichen Ausdrucks unterlaufen ist. (T5)
10 ObS 178/88
Entscheidungstext OGH 20.09.1988 10 ObS 178/88
nur T5; Beis wie T1; Beis wie T3
2 Ob 590/92
Entscheidungstext OGH 08.07.1993 2 Ob 590/92
1 Ob 21/95
Entscheidungstext OGH 05.12.1995 1 Ob 21/95
Vgl; Beisatz: Die Ermittlung der Vermögensnachteile des Enteigneten gehört dem Tatsachenbereich an (hier: Vermögensnachteile des mit einem Mitbenutzungsrecht nach § 19 Abs 1 WRG Belasteten). (T6)
6 Ob 2176/96k
Entscheidungstext OGH 24.10.1996 6 Ob 2176/96k
Auch; Beis wie T4 nur: Die Ermittlung des Verkehrswertes gehört dem Tatsachenbereich an. (T7)
2 Ob 334/98a
Entscheidungstext OGH 25.11.1999 2 Ob 334/98a
Vgl auch; Beis wie T6 nur: Die Ermittlung der Vermögensnachteile des Enteigneten gehört dem Tatsachenbereich an. (T8)
1 Ob 254/99f
Entscheidungstext OGH 23.11.1999 1 Ob 254/99f
Vgl auch; Beisatz: Für die richterliche Urteilsbildung bleibt die fachliche Wertungsfrage des Sachverständigen nach der Wirksamkeit und der Zweckmäßigkeit einzelner fachbezogener Maßnahmen beziehungsweise ob diese dem Stand des ärztlichen Wissens und Könnens entsprachen Tatfrage; die Frage nach der Überzeugungskraft der Darlegungen des Sachverständigen ist eine Beweisfrage. (T9)
Veröff: SZ 72/183
10 Ob 64/02p
Entscheidungstext OGH 16.04.2002 10 Ob 64/02p
Auch; Beisatz: Oder erkennbar ist, dass der Sachverständige erheblichen Verhandlungsstoff außer Acht gelassen hat und dies die Unrichtigkeit des Gutachtens zur Folge hat. (T10)
10 Ob 93/04f
Entscheidungstext OGH 11.01.2005 10 Ob 93/04f
2 Ob 136/08a
Entscheidungstext OGH 24.09.2008 2 Ob 136/08a
5 Ob 30/08k
Entscheidungstext OGH 09.09.2008 5 Ob 30/08k
Auch; Beisatz: Die Ermittlung des Verkehrswerts von Liegenschaften gehört dem Tatsachenbereich an. (T11)
Beisatz: Bei der Ermittlung des Verkehrswerts geht es um die Ermittlung von Durchschnittspreisen, nicht aber um fallweise gezahlte Höchstpreise bei Nachbarliegenschaften. (T12)
Bem: Verkehrswert von rückgewidmeten Liegenschaften; Entschädigung nach § 27 VlbG RaumplanungsG 1996. (T13)
6 Ob 161/10k
Entscheidungstext OGH 01.09.2010 6 Ob 161/10k
9 Ob 82/10i
Entscheidungstext OGH 24.11.2010 9 Ob 82/10i
Auch; Beis wie T7; Beis wie T11
Vgl auch; nur T2; nur T5
1 Ob 91/11f
Entscheidungstext OGH 21.06.2011 1 Ob 91/11f
Auch; Beis wie T4; Beis wie T7; Beis wie T8; Beis wie T11
5 Ob 169/11f
Entscheidungstext OGH 14.09.2011 5 Ob 169/11f
Vgl; Auch Beis wie T11
Auch; Beisatz: Die Frage der Tauglichkeit einer bestimmten wissenschaftlichen Untersuchungsmethode kann vor dem Obersten Gerichtshof releviert werden, siehe RS0127336. (T14)
Beisatz: Hier: Kartellverfahren. (T15)
4 Ob 93/12y
Entscheidungstext OGH 18.09.2012 4 Ob 93/12y
7 Ob 158/15h
Entscheidungstext OGH 16.10.2015 7 Ob 158/15h
Beis wie T4; Beis wie T6; Beis wie T11
1 Ob 31/17s
Entscheidungstext OGH 16.03.2017 1 Ob 31/17s
Beis wie T4; Beis wie T6; Beis wie T8; Beis wie T11
5 Ob 103/17h
Entscheidungstext OGH 23.10.2017 5 Ob 103/17h
5 Ob 227/17v
Entscheidungstext OGH 13.02.2018 5 Ob 227/17v
Beis wie T7; Beis wie T11; Beis wie T12
8 ObA 17/19m
Entscheidungstext OGH 24.05.2019 8 ObA 17/19m
ECLI:AT:OGH0002:1972:RS0043122
JJR_19720215_OGH0002_0050OB00321_7100000_001
Rechtssatz für 2Ob252/71 1Ob144/72 4Ob...
RS0043168
2Ob252/71; 1Ob144/72; 4Ob520/73; 2Ob161/73; 8Ob250/73; 2Ob113/74 (2Ob114/74); 5Ob123/74; 3Ob111/74; 8Ob116/75; 5Ob644/76; 8Ob28/78; 2Ob175/78; 8Ob177/78; 6Ob589/79; 1Ob706/79; 8Ob240/79; 4Ob529/80; 3Ob544/80; 1Ob743/80; 6Ob515/81; 8Ob176/81; 8Ob95/81; 2Ob170/81; 5Ob578/82; 5Ob512/83; 2Ob569/84; 8Ob564/84; 2Ob546/85; 2Ob3/85; 8Ob629/86; 7Ob659/86; 2Ob689/86; 1Ob704/86; 10ObS146/88; 10ObS197/88; 10ObS178/88; 2Ob545/89; 10ObS260/02m; 10ObS280/02b; 10ObS274/03x; 10Ob324/02y; 16Ok1/05; 16Ok46/05; 3Ob15/09s; 7Ob81/10b (7Ob97/10f); 5Ob206/10w; 8Ob75/11d; 5Ob65/11m; 16Ok8/10; 7Ob85/12v; 7Ob145/12t; 6Ob25/12p; 10ObS54/13h; 10ObS61/13p; 10ObS95/13p; 10ObS90/13b; 16Ok6/12; 10ObS164/13k; 7Ob215/13p; 10ObS65/14b; 10ObS81/14f; 10ObS138/14p; 1Ob135/14f; 10Ob46/15k; 10ObS65/15d; 4Ob125/15h; 3Ob141/16f
Die Würdigung der tatsächlichen Feststellungen des Gutachtens und der zur Gewinnung der Tatsachenfeststellungen vom Sachverständigen angewandten Regeln der Wissenschaft und Sachkunde, die ihrerseits Erfahrungssätze zur Gewinnung des Sachverhaltes darstellen, ist nicht unter dem Gesichtspunkt eines Verfahrensmangels anzufechten, sondern allenfalls unter dem der unrichtigen rechtlichen Beurteilung. Das ist aber nur unter der Voraussetzung möglich, dass der Sachverständige bei seinen Schlussfolgerungen gegen zwingende Denkgesetze oder gegen die objektiv überprüfbaren zwingenden Gesetze des sprachlichen Ausdruckes verstoßen hat (EvBl 1959/160, EvBl 1956/258, SZ 22/126 und anderes mehr).
4 Ob 520/73
Entscheidungstext OGH 10.04.1973 4 Ob 520/73
2 Ob 161/73
Entscheidungstext OGH 17.10.1973 2 Ob 161/73
2 Ob 113/74
Entscheidungstext OGH 04.04.1974 2 Ob 113/74
Beisatz: Hier: Berechnung und Feststellung des Verdienstentgangs eines Rechtsanwaltes durch Sachverständigen. (T1)
5 Ob 123/74
Entscheidungstext OGH 29.05.1974 5 Ob 123/74
8 Ob 116/75
Entscheidungstext OGH 04.06.1975 8 Ob 116/75
1 Ob 706/79
Entscheidungstext OGH 12.11.1979 1 Ob 706/79
Ähnlich; nur: Das ist aber nur unter der Voraussetzung möglich, daß der Sachverständige bei seinen Schlußfolgerungen gegen zwingende Denkgesetze oder gegen die objektiv überprüfbaren zwingenden Gesetze des sprachlichen Ausdruckes verstoßen hat. (T2)
Beisatz: Hier: Im Rekursverfahren. (T3)
1 Ob 743/80
Entscheidungstext OGH 18.03.1981 1 Ob 743/80
nur T2; Veröff: JBl 1982,491
6 Ob 515/81
Entscheidungstext OGH 13.07.1981 6 Ob 515/81
8 Ob 176/81
Entscheidungstext OGH 03.09.1981 8 Ob 176/81
8 Ob 95/81
Entscheidungstext OGH 03.09.1981 8 Ob 95/81
2 Ob 170/81
Entscheidungstext OGH 17.11.1981 2 Ob 170/81
2 Ob 569/84
Entscheidungstext OGH 05.06.1984 2 Ob 569/84
2 Ob 546/85
Entscheidungstext OGH 23.04.1985 2 Ob 546/85
Beis wie T1 nur: Berechnung und Feststellung des Verdienstentgangs durch Sachverständigen. (T4)
Beisatz: § 232 Abs 2 AußStrG (T5)
2 Ob 689/86
Entscheidungstext OGH 18.11.1986 2 Ob 689/86
1 Ob 704/86
Entscheidungstext OGH 14.01.1987 1 Ob 704/86
nur T2; Beisatz: Beschränkt sich der Sachverständige im Rahmen seiner Erkenntnisquelle und Schlußfolgerungen auf die Beurteilung der naturwissenschaftlichen, medizinischen Kausalität und legt das Gericht diese Schlußfolgerungen seinen tatsächlichen Feststellungen zugrunde, so stellt deren Bekämpfung den irrevisiblen Anfechtungsgrund der unrichtigen Tatsachenfeststellung und Beweiswürdigung dar. (T6)
2 Ob 545/89
Entscheidungstext OGH 28.02.1990 2 Ob 545/89
Veröff: JBl 1990,786
Auch; Beisatz: Oder erkennbar ist, dass der Sachverständige erheblichen Verhandlungsstoff außer Acht gelassen hat und dies die Unrichtigkeit des Gutachtens zur Folge hat. (T7)
10 ObS 274/03x
Entscheidungstext OGH 16.12.2003 10 ObS 274/03x
10 Ob 324/02y
Entscheidungstext OGH 18.05.2004 10 Ob 324/02y
Beisatz: Eine Anfechtung der Ergebnisse von Sachverständigengutachten, die Tatsacheninstanzen ihren Entscheidungen zu Grunde legten, wegen unrichtiger rechtlicher Beurteilung ist nach ständiger Rechtsprechung nur insoweit möglich, als dabei dem Sachverständigen bei seinen Schlussfolgerungen ein Verstoß gegen zwingende Denkgesetze oder gegen objektiv überprüfbare Gesetze sprachlichen Ausdrucks unterlaufen ist. (T8)
3 Ob 15/09s
Entscheidungstext OGH 25.02.2009 3 Ob 15/09s
Beisatz: Dass das Berufungsgericht das mit der Berufung des Beklagten vorgelegte Privatgutachten nicht berücksichtigt hat, begründet keinen Mangel des Berufungsverfahrens. (T9)
Beisatz: Ein Sachverständigengutachten kann im Revisionsverfahren nur bei einem Verstoß gegen zwingende Denkgesetze angefochten werden. (T10)
7 Ob 81/10b
Entscheidungstext OGH 26.05.2010 7 Ob 81/10b
8 Ob 75/11d
Entscheidungstext OGH 29.09.2011 8 Ob 75/11d
5 Ob 65/11m
Entscheidungstext OGH 14.09.2011 5 Ob 65/11m
Vgl; Beis auch wie T10
Auch; Beis wie T8; Beisatz: Die Frage der Tauglichkeit einer bestimmten wissenschaftlichen Untersuchungsmethode kann vor dem Obersten Gerichtshof releviert werden, siehe RS0127336. (T11)
Beisatz: Hier: Kartellverfahren. (T12)
6 Ob 25/12p
Entscheidungstext OGH 27.02.2013 6 Ob 25/12p
Beisatz: Eine Anfechtung der Ergebnisse von Sachverständigengutachten, welche die Tatsacheninstanzen ihren Entscheidungen zugrunde legten, kann unter dem Gesichtspunkt eines Verfahrensmangels somit gar nicht erfolgen. (T13)
10 ObS 95/13p
Entscheidungstext OGH 23.07.2013 10 ObS 95/13p
Beis wie T8; Beis wie T13
Vgl auch; nur T2; Beis wie T12
7 Ob 215/13p
Entscheidungstext OGH 11.12.2013 7 Ob 215/13p
Auch; Beis wie T13; Beisatz: Mit Rechtsrüge wären die Gutachtensergebnisse nur bekämpfbar, wenn dabei ein Verstoß gegen zwingende Denkgesetze, (sonstige) Erfahrungssätze oder zwingende Gesetze des sprachlichen Ausdrucks unterlaufen wäre. (T14)
10 ObS 65/14b
Entscheidungstext OGH 17.06.2014 10 ObS 65/14b
10 ObS 81/14f
Entscheidungstext OGH 26.08.2014 10 ObS 81/14f
10 Ob 46/15k
Entscheidungstext OGH 30.06.2015 10 Ob 46/15k
4 Ob 125/15h
Entscheidungstext OGH 17.11.2015 4 Ob 125/15h
Auch; Beis wie T4; Beis wie T14
ECLI:AT:OGH0002:1972:RS0043168
JJR_19720328_OGH0002_0020OB00252_7100000_001
Rechtssatz für 10ObS73/87 10ObS125/87...
RS0084563
10ObS73/87; 10ObS125/87; 10ObS316/88; 10ObS358/88; 10ObS29/89; 10ObS60/89; 10ObS134/89; 10ObS393/89; 10ObS267/89; 10ObS169/90; 10ObS114/92; 10ObS164/92; 10ObS47/93; 10ObS44/93; 10ObS35/93; 10ObS217/93; 10ObS378/97d; 10ObS361/98f; 10ObS80/99h; 10ObS84/99x; 10ObS286/00g; 10ObS357/00y; 10ObS208/01p; 10ObS56/02m; 10ObS126/02f; 10ObS38/02i; 10ObS48/02k; 10ObS192/02m; 10ObS220/02d; 10ObS260/02m; 10ObS267/02s; 10ObS336/02p; 10ObS122/03v; 10ObS72/04t; 10ObS12/05w; 10ObS16/09i; 10ObS121/10g; 10ObS37/12g; 10ObS90/12a; 10ObS133/12z; 10ObS173/13h; 10ObS137/13i; 10ObS75/14y; 10ObS105/14k; 10ObS91/16d; 10ObS70/18v
ASVG §255 Abs2 Ba
Ob ein angelernter Beruf vorliegt ist eine Rechtsfrage. Grundlage für die Lösung dieser Frage bilden Feststellungen einerseits über die Anforderungen, die an einen gelernten Arbeiter in diesem Beruf üblicherweise gestellt werden und andererseits über die über Kenntnisse und Fähigkeiten, über die der Versicherte im einzelnen Fall verfügte.
10 ObS 73/87
Entscheidungstext OGH 03.11.1987 10 ObS 73/87
Veröff: SZ 6/231 = SSV-NF 1/48
10 ObS 125/87
Entscheidungstext OGH 17.11.1987 10 ObS 125/87
10 ObS 316/88
Entscheidungstext OGH 06.12.1988 10 ObS 316/88
10 ObS 358/88
Entscheidungstext OGH 10.01.1989 10 ObS 358/88
10 ObS 29/89
Entscheidungstext OGH 07.02.1989 10 ObS 29/89
10 ObS 60/89
Entscheidungstext OGH 09.05.1989 10 ObS 60/89
10 ObS 134/89
Entscheidungstext OGH 06.06.1989 10 ObS 134/89
Vgl auch; Beisatz: Es ist aber nicht anzunehmen, dass der Gesetzgeber denjenigen, der die Kenntnisse und Fähigkeiten auf andere Art, also etwa durch eine Ausbildung im Ausland, erwarb, schlechter als denjenigen stellen wollte, dessen Kenntnisse und Fähigkeiten nur auf seine praktische Arbeit zurückgehen soferne er diese theoretischen Kenntnisse bei seiner beruflichen Tätigkeit auch praktisch anzuwenden hatte. (T1)
Veröff: SSV-NF 3/70
10 ObS 393/89
Entscheidungstext OGH 05.12.1989 10 ObS 393/89
10 ObS 267/89
Entscheidungstext OGH 13.03.1990 10 ObS 267/89
10 ObS 169/90
Entscheidungstext OGH 29.05.1990 10 ObS 169/90
Veröff: SSV-NF 4/80
10 ObS 114/92
Entscheidungstext OGH 16.06.1992 10 ObS 114/92
nur: Ob ein angelernter Beruf vorliegt ist eine Rechtsfrage. (T2)
Veröff: SSV-NF 6/69
10 ObS 164/92
Entscheidungstext OGH 15.09.1992 10 ObS 164/92
Veröff: SSV-NF 6/88
10 ObS 47/93
Entscheidungstext OGH 18.03.1993 10 ObS 47/93
Beisatz: Die Feststellung der vom Versicherten erworbenen beruflichen Kenntnisse und Fähigkeit gehört zur Tatfrage. (T3)
10 ObS 44/93
Entscheidungstext OGH 18.03.1993 10 ObS 44/93
10 ObS 35/93
Entscheidungstext OGH 11.05.1993 10 ObS 35/93
Auch; Beisatz: Schwimmlehrer mit einhundertzwanzigstündigem Lehrgang für Bademeister: kein angelernter Beruf. (T4)
Veröff: SSV-NF 7/49
10 ObS 217/93
Entscheidungstext OGH 28.10.1993 10 ObS 217/93
nur T2; Beisatz: Die Feststellung der Kenntnisse und Fähigkeiten, über die der Versicherte verfügt, gehört zur Tatfrage, die Beurteilung, ob er in einem angelernten Beruf tätig war, zur rechtlichen Beurteilung. (T5)
10 ObS 378/97d
Entscheidungstext OGH 04.11.1997 10 ObS 378/97d
10 ObS 361/98f
Entscheidungstext OGH 24.11.1998 10 ObS 361/98f
10 ObS 80/99h
Entscheidungstext OGH 04.05.1999 10 ObS 80/99h
Vgl; Beisatz: An die Feststellung der Tatsacheninstanzen, dass ein Versicherter in seiner bisherigen Berufstätigkeit keine qualifizierten Kenntnisse eines bestimmten Lehrberufes erworben hat, ist der Oberste Gerichtshof grundsätzlich gebunden. (T6)
10 ObS 84/99x
Entscheidungstext OGH 04.05.1999 10 ObS 84/99x
10 ObS 286/00g
Entscheidungstext OGH 24.10.2000 10 ObS 286/00g
10 ObS 357/00y
Entscheidungstext OGH 30.01.2001 10 ObS 357/00y
nur T2; Beisatz: Ob eine gelernte oder angelernte Tätigkeit im Sinn des § 255 Abs 1 und 2 ASVG vorliegt und dem Versicherten daher Berufsschutz im Sinne dieser Gesetzesstelle zukommt, ist eine Rechtsfrage. (T7)
10 ObS 208/01p
Entscheidungstext OGH 30.07.2001 10 ObS 208/01p
nur T2; Beis wie T5; Beis ähnlich wie T6
10 ObS 56/02m
Entscheidungstext OGH 19.03.2002 10 ObS 56/02m
10 ObS 126/02f
Entscheidungstext OGH 30.04.2002 10 ObS 126/02f
10 ObS 48/02k
Entscheidungstext OGH 18.06.2002 10 ObS 48/02k
Vgl auch; Beis ähnlich wie T5 nur: Die Beurteilung, ob der Versicherte in einem angelernten Beruf tätig war, gehört zur rechtlichen Beurteilung. (T8)
10 ObS 192/02m
Entscheidungstext OGH 18.06.2002 10 ObS 192/02m
Vgl auch; Beisatz: Bei der Frage, ob bestimmte Tätigkeiten berufsschutzerhaltend waren, handelt es sich um eine Rechtsfrage, die - sofern nicht offenkundig - in jedem Einzelfall aufgrund der Feststellungen über Inhalt und Qualifikation der erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten zur Ausübung der Teiltätigkeit von Amtswegen zu prüfen ist. (T9)
10 ObS 220/02d
Entscheidungstext OGH 18.07.2002 10 ObS 220/02d
Auch; Beis ähnlich wie T9; Beisatz: Nur dann, wenn jeglicher Anhaltspunkt dafür fehlt, dass ein Versicherter Berufsschutz genießt, bedarf es keiner weiteren Erhebungen und Feststellungen über die Art der Tätigkeit. (T10)
Auch; Beisatz: Die Frage, welche Voraussetzungen für die Ausübung eines bestimmten Berufes erforderlich sind und mit welchen Anforderungen dieser Beruf verbunden ist, ist eine Tatfrage. (T11)
10 ObS 267/02s
Entscheidungstext OGH 22.10.2002 10 ObS 267/02s
10 ObS 336/02p
Entscheidungstext OGH 12.11.2002 10 ObS 336/02p
10 ObS 122/03v
Entscheidungstext OGH 29.04.2003 10 ObS 122/03v
10 ObS 72/04t
Entscheidungstext OGH 18.05.2004 10 ObS 72/04t
10 ObS 12/05w
Entscheidungstext OGH 13.06.2006 10 ObS 12/05w
10 ObS 16/09i
Entscheidungstext OGH 21.04.2009 10 ObS 16/09i
10 ObS 121/10g
Entscheidungstext OGH 14.09.2010 10 ObS 121/10g
10 ObS 37/12g
Entscheidungstext OGH 05.06.2012 10 ObS 37/12g
Auch; Veröff: SZ 2012/85
10 ObS 133/12z
Entscheidungstext OGH 02.10.2012 10 ObS 133/12z
10 ObS 173/13h
Entscheidungstext OGH 17.12.2013 10 ObS 173/13h
10 ObS 137/13i
Entscheidungstext OGH 17.12.2013 10 ObS 137/13i
10 ObS 75/14y
Entscheidungstext OGH 15.07.2014 10 ObS 75/14y
10 ObS 105/14k
Entscheidungstext OGH 30.09.2014 10 ObS 105/14k
10 ObS 91/16d
Entscheidungstext OGH 19.07.2016 10 ObS 91/16d
10 ObS 70/18v
Entscheidungstext OGH 17.07.2018 10 ObS 70/18v
ECLI:AT:OGH0002:1987:RS0084563
JJR_19871103_OGH0002_010OBS00073_8700000_001
Rechtssatz für 10ObS172/91 10ObS109/94...
RS0084778
10ObS172/91; 10ObS109/94; 10ObS33/97v; 10ObS404/97b; 10ObS117/00d; 10ObS314/00z; 10ObS357/00y; 10ObS323/01z; 10ObS154/02y; 10ObS260/02m; 10ObS332/02z; 10ObS39/05s; 10ObS116/05i; 10ObS13/07w; 10ObS39/09x; 10ObS74/09v; 10ObS187/09m; 10ObS196/09k; 10ObS78/13p
ASVG §255 Abs1 Bb
"Hilfsschwester" ("Krankengehilfin" oder "Stationsgehilfin") ist kein angelernter Beruf.
10 ObS 172/91
Entscheidungstext OGH 25.06.1991 10 ObS 172/91
Veröff: SSV-NF 5/71
10 ObS 109/94
Entscheidungstext OGH 11.05.1994 10 ObS 109/94
10 ObS 33/97v
Entscheidungstext OGH 04.06.1997 10 ObS 33/97v
10 ObS 404/97b
Entscheidungstext OGH 20.01.1998 10 ObS 404/97b
Beisatz: Hier wurde ebenso wie in der Entscheidung 10 ObS 33/97v offengelassen, ob ein ordnungsgemäß ausgebildeter Pflegehelfer (nach dem Krankenpflegegesetz idF BGBl 1990/449) in einem erlernten oder angelernten Beruf tätig ist. (T1)
10 ObS 117/00d
Entscheidungstext OGH 06.06.2000 10 ObS 117/00d
Beisatz: Beim Beruf des Pflegehelfers im Sinne des GuKG handelt es sich um keinen erlernten oder angelernten Beruf im Sinne des § 255 Abs 1 ASVG. (T2)
10 ObS 314/00z
Entscheidungstext OGH 19.12.2000 10 ObS 314/00z
Beis wie T2; Beisatz: Dies gilt auch für die zum Sanitätshilfsdienst gehörende Tätigkeit eines OP-Gehilfen. (T3)
Beis wie T2; Beisatz: Hier: Altenhelfer und Pflegehelfer mit zweijähriger Ausbildungszeit, dessen Tätigkeit überwiegend im medizinisch-pflegerischen Bereich gelegen war (Berufsschutz nach § 255 Abs 1 ASVG bejaht). (T4)
10 ObS 323/01z
Entscheidungstext OGH 10.10.2001 10 ObS 323/01z
10 ObS 154/02y
Entscheidungstext OGH 28.05.2002 10 ObS 154/02y
Vgl auch; Beisatz: Hier: zahnärztliche Assistentin mit einjähriger Ausbildungszeit - Berufsschutz verneint. (T5)
Auch; Beisatz: Hier: Stützkraft in einer Sonderschule ohne theoretische Ausbildung. (T6)
10 ObS 39/05s
Entscheidungstext OGH 23.05.2005 10 ObS 39/05s
Vgl auch; Beisatz: Hier: Berufsschutz einer Altenfachbetreuerin verneint. Es liegt auf der Hand, dass mit einer insgesamt nur knapp 14 Monate (1850 Stunden) dauernden theoretischen und praktischen Ausbildung ein einem Lehrberuf vergleichbares Ausbildungsniveau nicht erreicht werden kann. Damit ist aber davon auszugehen, dass die Klägerin - anders als die Klägerin in der Entscheidung SSV-NF 15/15 = 10 ObS 357/00y nach einer zweijährigen Ausbildungszeit (mit insgesamt rund 3200 Stunden Ausbildung in Theorie und Praxis) - nicht Kenntnisse und Fähigkeiten erworben hat, die qualitativ und quantitativ den Anforderungen eines Lehrberufes entsprechen. (T7)
10 ObS 116/05i
Entscheidungstext OGH 24.01.2006 10 ObS 116/05i
Auch; Beisatz: Hier: Berufsschutz eines Prosekturgehilfen verneint. (T8)
10 ObS 13/07w
Entscheidungstext OGH 17.04.2007 10 ObS 13/07w
Vgl; Beisatz: Der Berufsschutz nach § 255 Abs 1 ASVG mit den geforderten „qualifizierten Kenntnisse und Fähigkeiten" stellt auf das Erreichen eines bestimmten Ausbildungsniveaus ab. (T9)
Beisatz: Die Zeit der Ausbildung der muskulären Voraussetzungen für eine Berufsausübung sind allein nicht als Zeit des Erwerbs „qualifizierter Kenntnisse und Fähigkeiten" iSd § 255 Abs 2 ASVG anzusehen. (T10)
10 ObS 39/09x
Entscheidungstext OGH 17.03.2009 10 ObS 39/09x
Vgl auch; Beis wie T7 nur: Hier: Berufsschutz einer Altenfachbetreuerin verneint. (T11)
10 ObS 74/09v
Entscheidungstext OGH 21.07.2009 10 ObS 74/09v
Vgl auch; Beisatz: Hier: Berufsschutz einer Altenfachbetreuerin mit zweijähriger Ausbildungszeit (2.208 Stunden theoretische und praktische Ausbildung) bejaht. (T12)
10 ObS 187/09m
Entscheidungstext OGH 10.11.2009 10 ObS 187/09m
Vgl auch; Beisatz: Hier: Berufsschutz einer Altenfachbetreuerin mit einer Ausbildungsdauer von 1850 Stunden verneint. (T13)
10 ObS 196/09k
Entscheidungstext OGH 15.12.2009 10 ObS 196/09k
Vgl auch; Beisatz: Durch die Aufschulung vom Pflegehelfer zum Altenfachbetreuer nach dem OÖAltenbetreuungs-Ausbildungsgesetz mit einem zeitlichen Aufwand von 250 Unterrichtsstunden wird kein Berufsschutz erworben. (T14)
Beisatz: Die Zeit der Berufsausübung selbst zählt nicht zur Zeit der Ausbildung. (T15)
10 ObS 78/13p
Entscheidungstext OGH 25.06.2013 10 ObS 78/13p
ECLI:AT:OGH0002:1991:RS0084778
JJR_19910625_OGH0002_010OBS00172_9100000_001
Rechtssatz für 10ObS109/94 10ObS33/97v...
RS0084962
10ObS109/94; 10ObS33/97v; 10ObS404/97b; 10ObS331/97t; 10ObS117/00d; 10ObS314/00z; 10ObS357/00y; 10ObS323/01z; 10ObS154/02y; 10ObS260/02m; 10ObS332/02z; 10ObS39/05s; 10ObS116/05i; 10ObS39/09x; 10ObS74/09v; 10ObS187/09m; 10ObS196/09k; 10ObS75/11v; 10ObS78/13p
ASVG §255 Abs1 Ba
ASVG §255 Abs3 Bb
ASVG §273 Abs1
Eine Stationsgehilfin in einem Pflegeheim übt keine Angestelltentätigkeit aus. Ihre geminderte Arbeitsfähigkeit ist ungeachtet ihrer Versicherung in der Pensionsversicherung der Angestellten nach der analog anzuwendenden Bestimmung des § 255 Abs 3 ASVG zu beurteilen.
Beisatz: Auch ein Pflegehelfer, dessen Ausbildung bzw Berufsbild durch die Novelle des Krankenpflegegesetzes, BGBl 1990/449, erweitert wurde, übt keine Angestelltentätigkeit aus. (T1)
Beis wie T1; Beisatz: Hier wurde ebenso wie in der Entscheidung 10 ObS 33/97v offengelassen, ob ein ordnungsgemäß ausgebildeter Pflegehelfer (nach dem Krankenpflegegesetz idF BGBl 1990/449) in einem erlernten oder angelernten Beruf tätig ist. (T2)
10 ObS 331/97t
Entscheidungstext OGH 31.03.1998 10 ObS 331/97t
Vgl auch; Beisatz: Hier: Kindergartenhelferin. (T3)
Auch; Beisatz: Pflegehelfer sind gegenüber den früheren Stationsgehilfen zwar besser ausgebildet und auch ihr nunmehriger Tätigkeitskreis wurde erweitert, jedoch nicht in einem Ausmaß, dass vom Vorliegen eines erlernten oder eines angelernten Berufes im Sinne des § 255 Abs 1 ASVG ausgegangen werden könnte. (T4)
Beis wie T1 nur: Ein Pflegehelfer übt keine Angestelltentätigkeit aus. (T5)
Beis ähnlich wie T4; Beisatz: Dies gilt auch für die zum Sanitätshilfsdienst gehörende Tätigkeit eines OP-Gehilfen. (T6)
Beis wie T5; Beisatz: Diplomierte Krankenpfleger und Krankenschwestern, nicht aber Pflegehelfer und Pflegehelferinnen leisten höhere nichtkaufmännische Dienste. (T7)
Beisatz: Hier: Altenhelfer und Pflegehelfer mit zweijähriger Ausbildungszeit, dessen Tätigkeit überwiegend im medizinisch-pflegerischen Bereich gelegen war (Berufsschutz nach § 255 Abs 1 ASVG bejaht). (T8)
Auch; Beis ähnlich wie T4; Beisatz: Hier: Pflegehelferin mit einjähriger Ausbildung. (T9)
Vgl auch; Beisatz: Hier: zahnärztliche Assistentin mit einjähriger Ausbildungszeit - Berufsschutz verneint, weil die Dauer der Lehrzeit in einem erlernten Beruf in der Regel mindestens 3 Jahre beträgt und die mindestens dreijährige Ausbildung im gehobenen Dienst für Gesundheits- und Krankenpflege viel weitergehendere Kenntnisse und Fähigkeiten vermittelt. (T10)
Vgl auch; Beisatz: Die geminderte Arbeitsfähigkeit einer Pflegehelferin mit einjähriger Ausbildung ist nach § 255 Abs 3 ASVG zu beurteilen. (T11)
Beisatz: Hier: Stützkraft in einer Sonderschule ohne theoretische Ausbildung. (T12)
Auch; Beis wie T5; Beisatz: Auch eine Zusatzausbildung einer Pflegehelferin zur Altenfachbetreuerin im Ausmaß von 250 Unterrichtseinheiten (circa 6 Wochen) rechtfertigt keine andere Beurteilung. (T13)
Beisatz: Hier: Berufsschutz einer Altenfachbetreuerin verneint. Es liegt auf der Hand, dass mit einer insgesamt nur knapp 14 Monate (1850 Stunden) dauernden theoretischen und praktischen Ausbildung ein einem Lehrberuf vergleichbares Ausbildungsniveau nicht erreicht werden kann. Damit ist aber davon auszugehen, dass die Klägerin - anders als die Klägerin in der Entscheidung SSV-NF 15/15 = 10 ObS 357/00y nach einer zweijährigen Ausbildungszeit (mit insgesamt rund 3200 Stunden Ausbildung in Theorie und Praxis) - nicht Kenntnisse und Fähigkeiten erworben hat, die qualitativ und quantitativ den Anforderungen eines Lehrberufes entsprechen. (T14)
Auch; Beisatz: Hier: Berufsschutz eines Prosekturgehilfen verneint. (T15)
Auch; Beisatz: Hier: Berufsschutz einer Altenfachbetreuerin mit zweijähriger Ausbildungszeit (2.208 Stunden theoretische und praktische Ausbildung) bejaht. (T16)
Vgl; Beisatz: Hier: Berufsschutz einer Altenfachbetreuerin mit einer Ausbildungsdauer von 1850 Stunden verneint. (T17)
Vgl; Beisatz: Durch die Aufschulung vom Pflegehelfer zum Altenfachbetreuer nach dem OÖAltenbetreuungs-Ausbildungsgesetz mit einem zeitlichen Aufwand von 250 Unterrichtsstunden wird kein Berufsschutz erworben. (T18)
Beisatz: Die Zeit der Berufsausübung selbst zählt nicht zur Zeit der Ausbildung. (T19)
Vgl auch; Beis wie T9; Beis wie T11
ECLI:AT:OGH0002:1994:RS0084962
JJR_19940511_OGH0002_010OBS00109_9400000_001
Rechtssatz für 10ObS260/02m
RS0116808
ASVG §255 Bb
Zahnärztliche Assistentin mit einjähriger Ausbildungszeit ist kein berufsschutzbegründender qualifizierter Beruf. Die Mithilfe einer zahnärztlichen Assistentin hat sich ausschließlich auf die Unterstützung des Arztes zu beziehen und darf ihre Tätigkeit keinen integrierenden Bestandteil der ärztlichen Behandlung bilden (vgl SSV-NF9/A1 mwN). Eine Vergleichbarkeit mit der besonders qualifizierten Tätigkeit einer Operationsschwester ist nicht gegeben.
ECLI:AT:OGH0002:2002:RS0116808
JJR_20020827_OGH0002_010OBS00260_02M0000_001