Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F07-05-2014-8C_737-2013
Timestamp: 2017-02-25 20:22:28
Document Index: 143174291

Matched Legal Cases: ['Art. 53', 'Art. 65', 'Art. 65', 'Art. 66', 'Art. 64', 'BGE', 'Art. 64']

8C_737/2013 (07.05.2014)
8C_737/2013 Urteil vom 7. Mai 2014
B. Die dagegen erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Bern mit Entscheid vom 14. Oktober 2013 ab.
C. F.________ lässt Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten führen und beantragen, in Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheids sei ihr weiterhin eine halbe Invalidenrente auszurichten. Ferner sei ihr für das letztinstanzliche Verfahren die unentgeltliche Prozessführung zu gewähren.
3. Streitig war erstinstanzlich primär die Frage, welcher Tätigkeit die Beschwerdeführerin bei intakter Gesundheit nachgehen würde. Vorinstanz und Beschwerdegegnerin erachten diesbezüglich aktuell wie auch im Zeitpunkt der Rentenzusprechung den Beruf als Tanzlehrerin für massgeblich und setzen gestützt darauf die der Invaliditätsbemessung zugrunde zu legenden Vergleichseinkommen (Einkommen, das die Versicherte ohne Gesundheitsschädigung zu erzielen vermöchte [Valideneinkommen]; Einkommen, welches sie trotz gesundheitlicher Einschränkung zumutbarerweise noch zu erwirtschaften imstande wäre [Invalideneinkommen]) fest. Die Beschwerdeführerin hält dem im Wesentlichen entgegen, der auf der Grundlage eines kaufmännisch-administrativ erwirtschafteten Gehalts bestimmte Invaliditätsgrad gemäss Verfügung vom 17. November 2010 erweise sich jedenfalls nicht als zweifellos unrichtig im Sinne von Art. 53 Abs. 2 ATSG.
5. Das Verfahren ist kostenpflichtig (Art. 65 Abs. 4 lit. a BGG). Die Gerichtskosten werden der unterliegenden Beschwerdeführerin auferlegt (Art. 65 Abs. 4 lit. a in Verbindung mit Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG). Ihrem Ersuchen um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung (Art. 64 Abs. 1 BGG) kann jedoch entsprochen werden, da die Bedürftigkeit im Lichte der eingereichten Unterlagen als ausgewiesen gelten kann und das Rechtsbegehren nicht als von vornherein aussichtslos erscheint (BGE 129 I 129 E. 2.3.1 S. 135 f.; 128 I 225 E. 2.5.3 S. 235 f.). Es wird aber ausdrücklich auf Art. 64 Abs. 4 BGG aufmerksam gemacht, wonach die begünstigte Partei der Gerichtskasse Ersatz zu leisten haben wird, wenn sie später dazu in der Lage ist.
4. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, dem Bundesamt für Sozialversicherungen und der Ausgleichskasse des Kantons Bern schriftlich mitgeteilt.