Source: http://www.gs.jura.uni-koeln.de/14370.html
Timestamp: 2017-08-19 09:03:36
Document Index: 5985501

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 7', '§ 1', '§ 13', '§ 12', '§ 12', '§ 14', '§ 15', '§ 15', '§ 15']

Welche individuellen Voraussetzungen müssen vorliegen, um an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln zur Promotion zugelassen zu werden?
Ist es möglich, als Doktorandin bzw. Doktorand den Studentenstatus zu erhalten?
Ist die Einschreibung als Promotionsstudentin oder Promotionsstudent fristgebunden?
Ist das Promotionsstudium kostenpflichtig?
Wann und wo ist die Zulassung zur Promotion zu beantragen?
Gibt es für das Promotionsstudium eine zeitliche Begrenzung bzw. Regelstudienzeit?
Mit welchen Prädikaten kann die Doktorprüfung bewertet werden?
Wird die mündliche Doktorprüfung in Form eines Rigorosums oder einer Disputation durchgeführt?
Darf die mündliche Doktorprüfung wiederholt werden?
Ist die Veröffentlichung der Dissertation über den Buchhandel durch einen gewerblichen Verlag obligatorisch?
Ab wann darf der Doktortitel geführt werden?
Grundsätzlich gilt, dass in der ersten oder in der zweiten juristischen Staatsprüfung mindestens die Gesamtnote „vollbefriedigend“ erreicht worden sein und ein Seminarreferat mit der Note „gut“ (bis einschließlich Sommersemester 2005) bzw. „vollbefriedigend“ (seit Wintersemester 2005/2006) bewertet worden sein muss. Auch kann zugelassen werden, wer in der ersten oder in der zweiten juristischen Staatsprüfung mindestens die Gesamtnote „befriedigend“ erreicht hat und ein weiteres (zweites) mindestens mit „vollbefriedigend“ bewertetes Seminar absolviert. Darüber hinaus muss wenigstens ein Jahr vor der Antragstellung auf Zulassung zur Promotion das von der Graduiertenschule angebotene Propädeutikum absolviert worden sein. Die ausführliche Regelung zu den Zulassungsvoraussetzungen finden Sie in § 3 der Promotionsordnung.
Promovenden der Rechtswissenschaftlichen Fakultät können sich an der Universität zu Köln als Promotionsstudentin bzw. Promotionsstudent immatrikulieren lassen. Hierfür ist u.a. eine sog. „Promotionsgenehmigung“ erforderlich, die im Promotionsbüro der Rechtswissenschaftlichen Fakultät gegen Vorlage des Examenszeugnisses (und ggf. der Annahmeerklärung Ihrer Doktormutter oder Ihres Doktorvaters) erhalten. Als Promotionsstudenten immatrikulierte Doktorandinnen und Doktoranden erhalten zusammen mit dem Studentenstatus auch das Semesterticket. Alle Informationen zur Einschreibung und zum Semesterbeitrag finden Sie auf den Seiten des Studierendensekretariats.
Nein, eine Einschreibungsfrist für Promotionsstudentinnen und Promotionsstudenten besteht nicht. Alle Informationen zur Einschreibung und zum Semesterbeitrag finden Sie auf den Seiten des Studierendensekretariats.
Bei einer Immatrikulation als Promotionsstudentin oder Promotionsstudent fallen die regulären Semesterbeiträge an. Alle Informationen zur Einschreibung und zum Semesterbeitrag finden Sie auf den Seiten des Studierendensekretariats.
Die Zulassung zur Promotion wird mit der Einreichung der Dissertation zur Begutachtung im Dekanat beantragt. Zusammen mit dem Antrag auf Zulassung zur Promotion sind die in § 7 Absatz 1 Satz 2 Promotionsordnung aufgeführten Unterlagen einzureichen. Den Antrag auf Zulassung finden Sie hier.
Die Anfertigung der Dissertation selbst unterliegt keiner zeitlichen Begrenzung oder einer Regelbearbeitungszeit. Allerdings ist es zu empfehlen, sich zu Beginn der Bearbeitung einen den individuellen Bedingungen entsprechenden Zeitplan aufzustellen. Die Dauer des Promotionsstudiums ist gemäß § 1 Absatz 7 Satz 2 der Einschreibungsordnung der Universität zu Köln (AM 27/2011) grundsätzlich auf sechs Jahre begrenzt.
Die Doktorprüfung kann gemäß § 13 Absatz 1 Satz 1 Promotionsordnung mit folgende Noten (in absteigender Reihenfolge) bewertet werden: „summa cum laude“, „magna cum laude“, „cum laude“, „satis bene“ und „rite“. Eine nicht zur Annahme geeignete Dissertation wird als „insufficienter“ bewertet.
An der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln findet die mündliche Prüfung in Form einer Disputation statt. Die ausführliche Regelung hierzu ist in § 12 Promotionsordnung enthalten, wobei insbesondere Absatz 6 Auskunft über den Ablauf der Prüfung gibt.
Die mündliche Prüfung darf laut § 12 Absatz 8 Promotionsordnung im Fall des Nichtbestehens einmal wiederholt werden.
Nein. Neben der Veröffentlichung der Dissertation durch einen gewerblichen Verlag stehen Alternativen wie die Veröffentlichung in einer Zeitschrift, der Dissertationsdruck (Selbstverlag) oder die Abgabe einer elektronischen Version der Dissertation zur Auswahl. Die ausführliche Regelung ist in § 14 Promotionsordnung enthalten.
Grundsätzlich darf der Doktortitel gemäß § 15 Absatz 1 Promotionsordnung geführt werden, nachdem die Dissertation veröffentlicht worden ist und die Doktorurkunde ausgehändigt bzw. zugestellt worden ist. Gemäß § 15 Absatz 2 Promotionsordnung kann auf Antrag durch die Dekanin bzw. den Dekan die vorläufige Titelführung genehmigt werden. Hierfür muss die Dissertation mit Genehmigung der Dekanin oder des Dekans von einem gewerblichen Verlag zur Veröffentlichung als Buch angenommen worden sein, § 15 Absatz 2 Satz 1 Promotionsordnung. Dem Dekanat muss zum Nachweis der vom Verlag einseitig unterzeichnete Verlagsvertrag vorgelegt werden.
Personen (Durchwahlen)
Erstellt am: 9. März 2017, zuletzt geändert am: 29. Juni 2017