Source: https://www.hantkepartner.de/wissen/kategorie/wohnungseigentumsrecht/
Timestamp: 2018-12-19 07:07:02
Document Index: 275925053

Matched Legal Cases: ['§ 23', '§ 16', '§ 14', '§ 22', '§ 29', '§ 15', '§ 24']

Ein Beschluss, der nicht nichtig ist, ist solange gültig, bis er durch ein rechtskräftiges Urteil eines Gerichts für unwirksam erklärt wird (§ 23 Abs. 4 WEG). Dass ein Beschluss nichtig ist, kommt selten vor. Will man sich also gegen einen Beschluss der Eigentümerversammlung zur Wehr setzen, muss man ihn anfechten. Die Anfechtung muss innerhalb eines […]
Die Nutzung von Wohnräumen als Arztpraxis ist nur zulässig, wenn die Nutzung keine größeren Störungen verursacht, als eine Wohnungsnutzung. Es kommt als unter anderem auf den Patientenverkehr an, der zu erwarten ist.
Ist ein Aufzug vorhanden, so ist dieser zwingend Gemeinschaftseigentum. Die Betriebskosten sind nach dem Verteilungsschlüssel der Gemeinschaftsordnung auf alle zu verteilen. Allerdings können die Betriebskosten abweichend davon per Mehrheitsbeschluss verteilt werden (§ 16 Abs. 3 WEG). Die Kosten der Instandsetzung oder Instandhaltung können ebenfalls abweichend nach der Möglichkeit des Gebrauchs verteilt werden, dafür ist aber […]
Während Instandsetzungen mehrheitlich beschlossen und Modernisierungen mit einer qualifizierten Mehrheit durchgesetzt werden können, können bauliche Veränderungen nur beschlossen werden, wenn alle Eigentümer zustimmen, die hierdurch über das in § 14 Nr. 1 WEG bestimmte Maß hinaus beeinträchtigt werden. Bauliche Veränderungen im Sinne von § 22 Abs. 1 WEG sind Veränderungen im Gemeinschaftseigentum oder Aufwendungen, die […]
Zum Beirat (richtig: Verwaltungsbeirat) enthält das Gesetz nur einen Paragraphen, nämlich § 29 WEG. Außerdem gibt es einige Aufgaben des Beirates, die an anderen Stellen des Gesetzes geregelt sind.Der Verwaltungsbeirat ist neben der Wohnungseigentümerversammlung und dem Verwalter das dritte Organ der Gemeinschaft. Während die anderen beiden zwingend sind, steht es den Eigentümer aber frei, ob […]
Jeder Eigentümer ist berechtigt, nach Vorankündigung und innerhalb der üblichen Geschäftszeiten in den Büroräumen des Verwalters die Verwaltungsunterlagen und Abrechnungsbelege einzusehen. Dieses Recht kann nicht beschränkt oder gar verweigert werden. Der Eigentümer muss auch keinen Grund für die Belegeinsicht angeben. Sind die Unterlagen umfangreich, kann der Eigentümer auch verlangen, dass der Verwalter ihm gegen Kostenerstattung […]
Das Verhältnis der Eigentümer wird in erster Linie durch die Gemeinschaftsordnung geregelt. Diese ist eine Vereinbarung im Sinne des Gesetzes. Soweit aber nicht eine solche Vereinbarung entgegensteht, können die Wohnungseigentümer durch Stimmenmehrheit einen der Beschaffenheit der im Sondereigentum stehenden Gebäudeteile und des gemeinschaftlichen Eigentums entsprechenden ordnungsmäßigen Gebrauch beschließen (§ 15 Abs. 2 WEG). Beschlüsse können […]
Die Beschlusssammlung ist vom Verwalter zu führen, das schreibt das Gesetz in § 24 Abs. 8 WEG vor. In die Beschlusssammlung müssen alle Beschlüsse, aber auch gerichtliche Entscheidungen, unverzüglich eingetragen werden. Eine Eintragung ist die Beschlusssammlung erst eine Woche nach der Eigentümerversammlung ist verspätet. Wird die Beschlusssammlung fehlerhaft geführt, kann das einen Grund zur fristlosen […]
Nimmt ein Eigentümer unzulässige bauliche Veränderungen am Gemeinschaftseigentum vor, so hat jeder Eigentümer einen Anspruch auf Unterlassung und Beseitigung dieser baulichen Veränderung. Diesen Unterlassungsanspruch oder Beseitigungsanspruch kann jeder betroffene Eigentümer selbst geltend machen, ohne dass er dafür die Wohnungseigentümergemeinschaft oder den Verwalter braucht. Allerdings kann die Wohnungseigentümergemeinschaft diese Unterlassungsansprüche oder Beseitigungsansprüche auch durch einen Mehrheitsbeschluss […]