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Timestamp: 2020-03-30 05:21:39
Document Index: 395124719

Matched Legal Cases: ['§ 42', '§ 356', '§8', '§8', '§8', '§8']

1904 / 64 p. 13 (Deutscher Reichsanzeiger)
1904 / 64 p. 13 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff
L. Untersuchungssachen. 2. (ufgebote, ß t ‘3, Unfall- und Invaliditäts- 2c. Versicherung. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen 2c.
i 904.
6. Kommanditgesellsha en auf Aktien und Aktiengesellsch. 7. Erwerbs- und Wir Go igeuofeascaflen.
[96413] Stebriefserledigung. :
er hinter dem Kaufmann und Gasthauspächter Alex Rudolf Krefft aus Chmielno diesseits unterm 1. Oftober 1892 in Stück 237 unter Nr. 39 190 dieses Blattes erlassene Steckbrief ist erledigt.
Karthaus, den 10. März 1904. Königliches Amtsgericht. i [96409] Pireprtegezlebigükg, August Pohl x.
er gegen den Musketier Friedrich der 11. Komp. Jnfanterieregiments, von Alvensleben Nr. 92, wegen Fahnenfluht 2c., unter dem 10. Fe- bruar 1904 erlassene Stedbrief ist erledigt. Fraukfurt a. Oder, den 10. März 1904, Gericht der 5. Division. -
[95930] Aufforderung zur Anzeige des Aufenthaltsorts.
Der Unteroffizier der Landwehr 1 Felix Flesch aus dem Landwehrbezirk Düsseldorf, 35 Jahre alt, bon Gewerbe Sattler, in Paris geboren, dessen Aufenthalt unbekannt ist, und wider den i Anschluß an die dur Urteil des Königlichen Landgerichts Düsseldorf — ‘11. Strafkammer — vom 9. Mai 1901 erfolgte Verurteilung wegen Unterschlagung wid Untreue ein Verfahren gemäß § 42 Abs. 2 M.-Str.-G.-Bs. angeordnet ist, wird auf Due des Kommandeurs der 14. Division zu Düsseldor aufgefordert, dem Gerichte der genannten Division seinen Aufenthaltéort anzuzeigen.
Düsseldorf, den 11. März 1904.
Kgl. Gericht der 14. Division. Sroeder, Kriegsgerichtsrat.
[96412] Fahnenflu tsexklärung. N
In der Untersuchungs ae gegen den Leutnant Walter Pfeffer im Pionierbataillon Fürst Nadziwill (Ostpr.) Nr. 1, kommandiert zum Pionierbataillon ir. 4, twoegen Fahnenfluht, wird auf Grund der S8 69 ff. des Militärstrafgeseßbuchs sowie des § 356 der Militärstrafgerihtsordnung der Beschuldigte hier- durch für fahnenflüchtig erklärt.
Magdeburg, den 12. März 1904.
96411 l Jn e Untersuhungssache geges den Musketier Heinri Kurth der 1. Komp. Infant „Regts. Nr. 17, eb. am 11. Mai 1880 zu Neuwied, wegen Fahnen- ubs, wird auf Grund der §8 69 ff. des Militär- fr geseßbuhs sowie der §8 356, 360 der Militär- trafgerichtsordnung der Beschuldigte hierdurch für fahnenflüchtig erklärt. y
Meg, den 11, März 1904. j
Königliches Gericht der 33. Divifion.
Die gegen den Musketier FriedrißAúgust Pohl x. der 11. Kompagnie Infanterieregiments von Alvens- Ieben Nr. 52, geboren am 17. November 1879 zu Ottendorf, Kreis Sprottau, unter dem 27. Februar 1904 erlassene Fahnenfluchtëerklärung wird hierdurch . aufgehoben. :
Fraukfurt a. Oder, den 10. März 1904. Gericht der 5. Division.
96320 - l De: reibe den Füsilier Nihard Konieczny der 10. Kompagnie Grenadierregiments 4 unterm 13. Juli 1903 verfügte Fahnenfluchtserklärung wird aufgehoben, weil der Zustand der Fahnenflucht aufgehört hat. Juftervurg, den 7. März 1904. Gericht dex 2. Division.
) Ausgebote, Verlust- u. Fund- sachen, Zustellungen u. dergl.
Großherzogliches Amtsgericht Oldenburg. Abt. L.
Oldenburg, 1904, März 4. - Aufgebot.
i Die Firma Neue Sparkasse Joh. Kramer & Co. n li am 23. April 1900 beim Brande der Stadt Wildes- hausen verbraniten Oldenburgischen Ri M verschreibungen : Sieben Stück 3 9/oige vom 15. Juni 1896 Lit. D c 449, 450, 451, 452, 453, 454, 455 au je 500 (G, beantragt. Die Inhaber der Urkunden werden aufgefordert, spätestens in dem auf den 4. Januar 1905, Mittags A2 Uhr, vor dem Unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermin
re Nechte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunden er- folgen wird.
D Aufgebot haben beantragt: hier, bezügli yon der Herzoglichen Leihhauskasse in Brautschtvel ausgestellten Schuldverschreibung Lit. D Nr. 8/06 d. d. 7. März 1901 über 300 4,
) der Land- und Gastwirt Friedrih Wilhelm Hebpenheide in Varrel ‘in Hannover, bezüglich der
bon der Braunschweigischen Lebensversiherungsanstalt : N Braunschweig auègestellten Versiherungsurkunde
beit, 2448 vom 16. Juli 1899 über 1500 4, zahlbar Him Tode des Versicherten Friedrih Wilhelm ar Venheide, Land- und Gastwirt in Varrel, geboren
16. November 1850, an den Inhaber der Ver- wWfunte
der Schneid Swrickel in Lahr ( Schneidermeister Albert Sc lojes-Serjgetiglidh des Nag 20 Taler- ¿det G: bert Korn in Hamburg, bezüglich
d ins Serie 7064 Nr. 13 der Braun- en Prämienanleihe, d. d. 1. März 1869,
des “N, t, ZAstwirt shweigisgt
Wildeshausen hat das Aufgebot folgender, angeb- '
die unverehelihte Margarethe Velbinger von |'
5) die Firma La a zu Berlin, bezüglih nachfolgender Wechsel : i
g 168 210, ausgestellt Berlin, den 24. De- ¿cmber 1903, fällig am 29. Februar 1904, gezogen auf A. Eau Os und /akzeptiert bon demselben, über E
b. gl 106 209, ausgestellt Berlin, den 24. Dee zember 1903, fällig am 15. März 1904, gezogen auf A. Wallhauer in Er E t und- aklzeptiert von demselben, über 162 A 30 A, s
8 der Fürstliche Parkdirektor Nudolph Reinecken in Greiz, Fräulein Johanna Reineckten in Perleberg, der Fabrikdirektor O. NReinecken in Guhrau bezüglich des Anteilsheines Serie 7034 Nr. 29 der Braun- shwoeigischen Prämienanleibe vom 1. März 1869,
7) der Gasthausbesißer Carl Page in Galfenberg, Bez Halle a. S., bezüglih des von der- Braun- \{weigischen Lebensversicherungsanstalt zu Braun- schweig am 18. Juli 1895 ausgestellten, mit „Schuld- und PsandbetsGreibung" überschriebenen Hinterlegungs8- scheines ad Versiherungsurkunde Nr. 382 vom 17. September 1887 über 2000 , nach welchem Hinterlegungs!cheine der Carl Page_ von der vorge- nannten Versiberungêëanstalt gegen Hinterlegung der Urkunde Nr. 382 über 2000 4 Darlehne im Ge- samtbetrage von 800 Æ erhalten hat,
8) die Ehefrau des Generalleutnants z. D. R. von Koerber, L6onie geb. Baur, z. Zt. in Montreux, bezüglich des Braunschweigischen 20 Talerloses
“Serie 5196 Nr. 48.
Die unbekannten Inhaber der bezeihneten Wert- papiere werden hiermit aufgefordert, !pätestens in dem, auf den 20. September 1904, BVor- mittags 10 Uhr, vor dem unterzeihneten Gerichte, am Wendentore 7, Zimmer Nr. 31, bestimmten Auf- gebotstermine ihre Rechte anzumelden und die Wert- papiere vorzulegen, widrigenfalls dieselben für kraftlos erklärt werden. i
Bezüglich der , unter 4 und 6 benannten Anteil scheine ist an Herzogliches Finanzkollegium hier, und der unter Nr. 5 benannten Wesel ist an A. Wall- hauer hier das Verbot erlassen, an den Inhaber der Anteilscheine bezw. Wechsel eine Leistung zu bewirken.
Braunschweig, den 26. Februar 1904.
[96156] Zahlungssperre. Auf Antrag des Bankgeschäfts Plaut, Heß u. Co.
zu Frankfurt a. M., vertreten dur den Rechts- anwalt Heinri Kunreuther ebenda, wird der Reichs-
s{uldenberwaltung zu Berlin, Oranienstraße 92/94, in Gemäßheit der _ §8 1020, 1019 Z-P..O. ver- boten, an den Inhaber der dem Antragsteller an- geblich abhanden gekommenen Schuldverschreibungen der 3 9/gigen Anleihe des Deutschen Meichs von 1891 Lit. D Nr. 332913/14 über je 500 Æ eine Leistung zu bewirken, insbesondere neue Zinsscheine oder einen Erneueruñgsschein auszugeben. Das Verbot findet auf cu oben bezeihneten Antragsteller keine An- wendung.
Verlin, den 10. März 1904.
Königliches Amtsgericht 1. Abteilung 82. [95412] … Aufgebot.
Der Bürgermeister Heiurich von Germeten zu Volkmarsen, Rechtsnachfolger der Carl Wrisberg und der von Calenberg\chen Erben zu Wettesingen, hat das Aufgebot der angebli verloren ‘gegangenen
Sghuldbekenntnifse: ;
1) Nr. 1322 s 28. Februar 1848 über 546,48 Mh u 34 9/0 verzinéli i o) A 1285 vom 8. November 1847 über 941,54 A zu 49/9 verzinslich, h
3) Nr. 2370 vom 8. November 1851 über 912,00 6
34 0/0 verzinslih, E ita e Inhaber der Urkunden wird auf-
gefordect, spätestens ‘in dem auf den 27. Oktober
1904, Vormittags UU Uhr, vor dem unter- Pncten Gericht anberaumten Aufgebotstermine
eine Nechte anzumelden und die Urkundèn vorzulegen, |-
widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunden er- folgen wird. G
Volkmarsen, den 2. März 1904.
96140] - Aufgebot. E L eds Kraftloserklärung folgender, von der Deutschen C Igoge ellVaft in Lübeck ausgestellten, ‘auf den Inhaber lautenden Lebensver- siherungspolicen haben das Aufgebot beantragt :
1) der Wirtschastöinspektor Paul Oskar Eduard Nofe in Ohlau i. Sl. bezüglih der am 19. No- vember 1869 und am 8. Juli 1875 auf sein Leben ausgestellten beiden Policen Nr. 50357 und 66 482;
2) der Landmann Karl Heinri Friedrich Creugt- feld in Offendorf bezüglich der am 29. April 1892 auf sein Leben ausgestellten Police Nr. 101 800;
3) der Möbelschreiner Jo)eph Meyer in Dins- heim bezüglih ter am 31. Dezember 1891 auf sein Leben ausgestellten Police Nr. 101 034,
Il, Zum gleichen Zwecke haben die Erben des zu Cöln verstorbenen Musikers (Weber?) Dominikus Koch, nämlich:
F dessen Witwe Katharine Koch, geb. Enkeler, zu
n 2) die* Chefrau Ida
i Völler, gcb. Koh, daselbst, 3) die Chefrau' Christine Tack, geb. R zu Godesberg. 4) die Ehefrau
Babare Förster, geb. Ko , zu Cöln, 9) der Slleifer Heinrich Koch H Gil
6) ter Buchdrucker Joseph Koch in Cöln,
7) der Schleifer Bernhard Koch in Cöln,
a die Ehefrau Gertrude Schulte, geb. Koch, in Söln,
9) der Anstreicher Heinrih Koch in Cöln,
10) die geschiedene Ehefrau Adelheid Püy, geb. Koch, in Cöln, ; TITA
das Aufgebot beantragt — und zwar die e E. aufgeführte Wwe. Koh au als Mitversicherte
bezüglih des von derselben Lebensversicherungsgesell- schaft ausgestellten, mit Nachtrag vom 20. Februar 1902 verschenen Depositalscheins vom 1. Juli 1892 über die auf den Namen von Dominikus Koch, Weber, und Frau Kathaxine Ko, geb. Enkeler, in Cöln lautende, bei der Lebensversicherungsgesellschaft hinterlegte Lebensversicherungspolice Nr. 43 567.
Sämtliche Antragsteller unter l und [11 find dur die hiesigen Rechtsanwälte Dr. Vermehren, Dr. Wittern und Schorer vertreten.
Die unbekannten Inhaber der vorgenannten Ur- kunden werden aufgefordert, ihre Rechte an den Urkunden spätestens in dem auf den 13. Oktober 1904, Vormittags 10 Uhr, anberaumten Auf- gebotêtermin beim unterzeichneten Gerichte anzu- melden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunden erfolgen wird.
Lübeck, den 1. März 1904.
Das Amtsgericht. Abteilung VIII.
[81870] Aufgebot.
Der Inhaber des am 26. Oktober 1903 von Gebr. Nobinsohn in Frankfurt an eigene Ordre auf L. Pflaunlacher Nfg. in Aschaffenburg gezogenen und von diesem angenommenen, am 31. Januar 1904 zahlbaren, von Gebr. Nobinsohn in blanco indoffierten Wechsels über 150 46 wird aufgefordert, spätestens in dem auf Mittwoch, den 5, Oktober 1904, Vormittags 9 Uhr, vor dem Kgl. Amtsgericht ou, Sißungssaal für Zivilsachen, an- beraumten Aufgebotstermine seine Nechte bei dem genannten Gerichte anzumelden und die Wewsel- urkunde vorzulegen, widrigenfalls ihre Kraftlos- erklärung erfolgen wird.
Aschaffenburg, den 21. Januar 1904.
[95850] Beschlufe. Auf T der Firma Lehnung & Cie., Schuh- warenfabrik in Straßburg i. Els., vertreten durch
Rechtsanwalt Dr. Forêt in a wird der von dem Kaufmann J. S. Weber in ey am 15. August 1903 ausgestellte und am 15. Dezember 1903 fällig gewe]ene, an die Ordre der Antragstellerin lautende und von dem genannten Weber atzeptierte Wechsel aufgeboten. Der Inhaber der Urkunde wird aufge- fordert, spätestens im Aufgebotstermine seine Rechte bei dem Gericht anzumelden und die Urkunde vorzu- legen, widrigenfalls deren Kraftloserklärung erfolgen wird. Aufgebotstermin wird bestimmt auf Mitt- woch, deu 5. Oktober 1904, Vorm. 9 Uhr, Zimmer 39. Meg, den 7. März 1904. Me Amtsgericht. rauth.
[96138] Aufgebot. :
Der Landwirt Heinri Gosker in Brokhausen bei Detmold als Vertreter feiner Mutter, der Witwe Luise Gosker daf., hat das Aufgebot der Hypot heken- urkunde vom 13. Juni 1873 über die auf dem Grund- N des Landwirts August Henkord Nr. 6 in Wellentrup Band 1 Blatt 17 Abteilung 111 Nr. 1 des Grundbuchs für August Gotker Nr. 6 zu Brok- hausen eingetragene Hypothek von 3000 „K beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf Mittwoch, den 183. Juli 1904, Vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigen- falls die Bau der Urkunde erfolgen wird.
Vlomberg, den §8. März 1904.
ürstlihes Amtsgericht. 11. [82596] Aufgebot.
Die Sparkasse für die Bürgermeisterei Hardenberg und die nähere Umgegend zu ° eviges, vertreten durch Rechtsanwalt Hauth in Langenberg, hat das Auf- gebot des abhanden gekommenen Zweigdokuments vom 12. Juli 1895 über die zu ihren Gunsten im Grundbuch von Kleinehöhe Band 1 Artikel 10 in Abteilung 3 unter Nr. 4 eingetragene Teilbhypothek bon 15(0 — Fünfzehnhundert — Mark beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spâ- testens in dem auf den 20. August 1904, Vor- mittags 10 Uhr, vor dem unterzeihneten Gericht an Gerichtsftelle im Sigzungssaale anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen , widrigenfalls die Kraftlos- erklärung der Urkunde erfolgen wird.
Laugenberg, den 25. Januar 1904.
“Königliches Amtsgericht. [96154] Aufgebot. Der Schuhmacher Karl Reimer in Barth hat beantragt, den verschollenen Seefahrer Karl
Christoph Friedri Schmidt, geboren am 13. Ok- tober 1857, zuleßt wohnhaft in Barth, für tot zu erklären. Der bezeihnete Verschollene wird auf- gefordert, sih spätestens in dem auf den 28. Of- tober 1904, Mittags 12 Uhr, vor dem unter- zeichneten Geriht anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Code erfolgen wird. An alle, welhe Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotsteruine dem Gericht Anzeige zu machen. j
„ den 8. März 1904. : Barth, den Siiglices Amägerit:
P edi e Schneiderin Clara Berthold“in Breslau,
| Kaiser Wilhelm-Str. 30 wohnhaft, hat beantragt,
aufmann Carl Berthold, A E E S Tie tot zu erklären. ‘Der F ihnete Verschollene wird aufgefordert, sih spä- testens in ‘dem auf den 7. Januar 1905, Vor- mittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer Nr. 20, anberaumten Aufgebotstermin zu
melden 4 widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen n
wird. alle, welche Auskunft über Leben oder Tod |
des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die |
Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine. dem Gericht Anzeige zu machen. Glatz, den 10. März 1904.
[96150]. Aufgebot. : 1) Die Ackerbürgerfrau Adeline Pupp, geb. Toufsaint, in Leba hat beantragt, ihren angebli verschollenen Bruder, den Srerabre Nichard Carl Adam Touffaint, zuleßt wohnhaft in Leba,
2) der Justizrat Nemit in Lauenburg i. Pomm., als Natllaßpfleger, hat beantragt, den verschollenen, angeblich im Kriege 1866 gefallenen Carl Karsch» uick, zuleßt wobnhaft in Bychow, für tot zu erklären. Die bezeichneten Verschollenen werden aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 1. Oktober 1904, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Auf ebotés termine zu melden, widrigenfalls die Todes ärung erfolgen wird. An Alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu erteilen ver- mögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Auf- gebotstermin dem Gerichte Anzeige zu machen. Lauenburg i. Pomm., den 7. März 1904.
[96151] Kgl. Amtsgericht Ludwigsburg. ' ufgebot. Die Todeserklärung der nachgenannten Personen ist beantragt. Die Verschollenen werden aufgefordert, ch spätestens in dem auf Montag, den 28. No- vember 1904, Nachmittags 3 Uhr, vor dem unterzeihneten Gerichte anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls ihre Todeserklärung erfolgen wird. Zugleich E die Aufforderung an alle, welhe Auskunft über Leben oder Tod der Ver- {ollenen zu erteilen vermögen, spätestens im Auf- Es dem unterzeichneten Gericht Anzeige zu machen.
Den 7. März 1904.
Landgerihtsrat Shwar t.
Der Antrag ist gestellt gegen:
Krämer, Ernst Adam, geboren am 13. März 1862, Sohn des Jakob rämer, Bauern in Schwieberdingen, im Jahre 1886 nah Nordamerika gereist, angebli 1887 *in Salina, Staat Kansas, und darauf in California sich aufbaltend, seither aber verschollen. Antragsteller: der Vater Jakob Krämer in Scchwieberdingen. ; L
2) Hafner, Christian Friedrich, geboren am 22. Mai 1807 zu Ludwigsburg als Sohn des da- selbst verstorbenen Johann Georg Hafner, Borten- wirkers, angeblich um das Jahr 1827 nach B in Indien gereist und seither verschollen. _.
stellerin: die Nichte Elise ple in Stutt
3 ara Karl, geboren atn 14. November 1844 in Ludwigsburg als Sohn des daselbft verstorbenen Johann Jakob raft, Oberamtsditeners, angebl 1860 nach Australien In TEEE und seit 186. verschollen. Antragsteller: die Schwester Elise Läpple in Stuttgart. :
4) Weidenmaun, Bs geboren am 11. Mai 1852 in Schwieberdingen, Sohn des verstorbenen
mieds Friedri Weidenmann und der gleichfalls
verstorbenen Barbara Weidenmann, E mid, daselbst, 1884 uach Nortamerika gere t, seit 1886 verschollen. Antragsteller: der A wesenheitspfleger Jakob S{hmid in Sthwieberdingen.
[96147] * Aufgebot. Schlosser Mathias S eter Ehefrau, Albertine
S Albiez, in Falkau hat am 29. Januar 1904 den ntrag geftellt, ihren am 16. April 1864 zu Falfkau als Soha des Marzell Albiez und der Karoline - Wild geborenen Bruder Nobert Albiez, Uhrmacher, welcher im Jahre 1880 nah England auswanderte und seit 1889 verschollen ift, für tot zu erflären. Der genannte Verschollene wird aufgefordert, ih spätestens in dem auf Montag, den 3. Oktober 1904, Vormittags 10 Uhr, vor Gr. Amts- geriht - Neustadt bestimmten Aufgebotstermin zu melden, widrigenfalls seine Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welhe über Leben oder Tod des Ver- {ollenen Auskunft zu geben vermögen, ergeht die Aufforderung, längstens bis zum Aufgebotstermin dem Gericht Anzeige zu machen. Neustadt, den 24. Februar 1904.
[96148] ; Aufgebot, i Konstantin Kern, früher Amtsdiener in'* Sulgen, hat als Abwesenbeitöpfleger beantragt, den ver- schollenen, am 16. November 1820 in Sulgen ge- borenen Andreas Trost, zuleßt wohnbaft in Sulgen, für tot zu erklären. Der bezeichnete ollene wird aufgefordert, sih spätestens in dem au i tag, den 18. November 1904, Nachmittags 3 Uhr, vor dem unterzeihneten Gericht anbe- raumten Auf rote ¿u wit E S run o wird. A weldze Auskunft über Lebett oder Tod des Verschollenen zu
ch erteilen vermögen, ergevt die ride Uneioe L aube
im Aufgebotstermine f erudorf, 8. März 1904. e orf bn liches Amtsgericht.
acob, H.-
Veröffentliht durd Gerichteschreiberei. Mathes. Aufgebot.
T efrau Anna Margaretha Dorothea Jedosch, geb. Glintenkamp, in Altenbruch, hat beantragt, ihren Chemann, den verschollenen Schneidermeister Gott- fried Julius Jedosch, zuleßt wohnhaft in W. E.- Otterndorf, für tot zu erflärèn. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 5, Dezember 1904, Mittags 12 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Auf- gebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todes- erflärung erfolgen wird. An alle, welhe Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu“ erteilen