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Timestamp: 2018-12-17 08:17:09
Document Index: 210147283

Matched Legal Cases: ['BGH', '§ 307', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 812', '§ 818', 'BGH']

Rückforderung unwirksamer Kreditbearbeitungsgebühren - Verbraucherschutz - Spandauer Mieterverein für Verbraucherschutz
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Rückforderung unwirksamer Kreditbearbeitungsgebühren
Dienstag, 16. Dezember 2014, 20:53
Dringende Information für unsere Mitglieder
Haben Sie in den letzten 10 Jahren einen Kredit aufgenommen? Falls ja, haben Sie Bearbeitungsgebühren dafür gezahlt? Falls ebenfalls ja, wie würde es ihnen gefallen diese Gebühren rückwirkend erstattet zu bekommen? Das glauben Sie nicht?
Der Bundesgerichtshof (BGH) hat mit Wirkung vom 28 Oktober 2014 unter den Aktenzeichen Az. XI ZR 348/13 und Az. XI ZR 17/14 die Erhebung von Bearbeitungsgebühren für unwirksam erklärt. Eine gute Beschreibung dieses äußerst Verbraucherfreundlichen Urteils finden Sie unter folgendem Link:
http://www.finanztip.de/verjaehrung-kreditgebuehren/
Wichtig ist aber den Anspruch für ältere Kredite vor 2012 bis SPÄTESTENS 31.12.2014 geltend zu machen. Ein Musterschreiben für die Rückforderung finden Sie unter:
http://www.finanztip.de/kreditgebuehren/
Um eine drohende Verjährung zu verhindern, informieren Sie sich bitte auf der folgenden Seite:
http://www.finanztip.de/kreditgebuehren/verjaehrung-hemmen/http://www.finanztip.de/kreditgebuehren/
Verständlich das diese Information nicht groß publik gemacht wurde. Kostet es doch die Geldinstitute ein erkleckliches Sümmchen die illegale Abzocke wieder gut zu machen.
Wir hoffen das damit einem Teil unserer Mitglieder ein gewisses Sümmchen zurück erstattet wird und die Geldinstitute sich eines besseren besinnen.
In diesem Sinne wünscht der Spandauer Mieterverein für Verbraucherschutz eine Fröhliche Weihnachten, einen Guten Rutsch und ein schönes neues Jahr.
Vorstand SMV-VS
Hier der Mustertext für die Rückforderung, entnommen dem obigen zweiten Link.
Darlehenskonto:
am XX.XX.XXXX habe ich mit Ihnen einen Darlehensvertrag über eine Darlehenssumme von XXXXX.XX Euro abgeschlossen. Für die Kreditbearbeitung habe ich ohne Rechtsgrund ein Bearbeitungsentgelt in Höhe von XXX.XX Euro zahlen müssen.
Als Entgelt für die Gewährung des Darlehens können Sie ausschließlich einen Zins beanspruchen, den Sie zur Deckung aller entstehenden Kosten verwenden müssen. Die Berechnung einer zusätzlichen Kreditbearbeitungsgebühr neben dem Zins ist unzulässig, da Sie damit Kosten für Bearbeitungsaufwand und Bonitätsprüfung auf mich als Kunden in unzulässiger Weise abwälzen. Diese Kosten haben Sie nicht für eine zusätzliche Dienstleistung für mich erhoben, sondern allein für Aufwand, den Sie in Ihrem eigenen Interesse betrieben haben. Die von Ihnen verwendete Preisnebenabrede stellt eine unangemessene Benachteiligung nach § 307 Abs. 1, Abs. 2 Nr.1 BGB dar und ist damit unwirksam. Das wurde von vielen Oberlandesgerichten und Landgerichten bundesweit bereits so entschieden und nunmehr vom BGH bestätigt (BGH, Urteil vom 13.05.2014, Az. XI ZR 405/12 und XI ZR 170/13).
Unter Berufung auf diese BGH-Rechtsprechung fordere ich die von mir ohne Rechtsgrund gezahlte Bearbeitungsgebühr in Höhe von XXX.XX Euro nach § 812 BGB zurück zuzüglich Nutzungsersatz nach § 818 Abs. 1 BGB in Höhe von fünf Prozentpunkten über dem Basiszinssatz pro Jahr seit Berechnung der Gebühr. Bei Zahlungen an eine Bank besteht eine tatsächliche Vermutung dafür, dass sie Nutzungen im Wert des üblichen Verzugszinses gezogen hat, die sie als Nutzungsersatz herausgeben muss (BGH, Urteil vom 28.10.2014, Az. XI ZR 348/13).
Bitte überweisen Sie den Gesamtbetrag in Höhe von XXX.XX bis zum XX.XX.XXXX auf folgendes Konto:
Mäxchen Mustermann
53/2012 Hausverwaltung unterliegt auch in 2. Instanz vor dem Landgericht Berlin (2. November 2013, 06:03)
Montag, 17. Dezember 2018, 09:17