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Timestamp: 2018-09-22 05:14:47
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Studienordnung Mathematik Diplom (application/pdf 71.3 KB)
Studienordnung Mathematik Diplom
vom 21. Januar 1998
mit Änderung vom 11. Juli 2003
§ 3 Studienzeit, Studienbeginn
§ 5 Gliederung des Studiums
§ 6 Formen von Lehrveranstaltungen
§ 7 Nachweis von Studienleistungen
§ 9 Studienfachwechsel
§ 10 Organisation des Grundstudiums
§ 11 Diplomvorprüfung
§ 12 Organisation des Hauptstudiums
§ 13 Diplomprüfung
§ 14 Diplomarbeit und Colloquium
Anlage I: Schematischer Verlaufsplan für das Grundstudium und
Anlage II: Nebenfachstudium im Diplomstudiengang Mathematik
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Diese Studienordnung beschreibt Ziele, Organisation und Inhalte des
Studiums im Diplomstudiengang Mathematik an der Universität Bremen.
Sie regelt den Studienverlauf für alle Studierenden, die den akademischen
Grad "Diplom-Mathematikerin" bzw. "Diplom-Mathematiker" im Diplomstudiengang Mathematik anstreben. Sie ist die Grundlage für die Planung
des Lehrangebots und die Beschlußfassung darüber.
(1) Als Studienvoraussetzung gilt die allgemeine Hochschulreife oder eine
vom Senator für Bildung, Wissenschaft, Kunst und Sport als gleichwertig anerkannte Hochschulzugangsberechtigung für das Fach
(2) Für das Studium der Fachliteratur sind Kenntnisse des Englischen unerläßlich. Die dafür erforderlichen Sprachkenntnisse sollten zu Beginn
des 3. Fachsemesters, spätestens aber mit Beginn des Hauptstudiums,
vorhanden sein. Darüber hinaus sind Kenntnisse in einer weiteren in
der Mathematik verbreiteten Weltsprache (z.B. Französisch, Russisch)
Studienzeit, Studienbeginn
(1) Die Zeit, in der das Studium abgeschlossen werden kann (Regelstudienzeit), beträgt einschließlich der Erstellung der Diplomarbeit
und der Ablegung der mündlichen Prüfungen neun Semester.
(2) Eine Aufnahme des Studiums im Sommersemester ist nach §3 Abs. 4
der Immatrikulationsordnung nicht möglich, daher geht die Veranstaltungsplanung von einer Aufnahme des Studiums im Wintersemester
(1) Das Studium dient der wissenschaftlichen Vorbereitung der Studierenden auf ihre spätere Berufspraxis in unterschiedlichen betrieblichen
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oder gesellschaftlichen Bereichen; es soll auch die Basis für eine wissenschaftliche Forschungstätigkeit bilden können. Die Studierenden
sollen dabei die Fähigkeit erwerben, sich in die vielfältigen Aufgaben
anwendungs- und forschungsbezogener Tätigkeitsfelder selbständig einzuarbeiten.
(2) Die mathematische Ausbildung muß die Grundlagen für unterschiedliche Spezialisierungen und wechselnde Anforderungen der Berufspraxis
liefern. Neben den Standardveranstaltungen zu Analysis, Algebra, Numerik, Stochastik ist daher eine Vielzahl von Vertiefungen anzubieten,
die auch unter dem Einfluß neuer Entwicklungen in der Wissenschaft
ausgewählt werden müssen.
(3) Die Studierenden sollen lernen, wie komplexe Probleme mittels mathematischer Methoden bearbeitet und gelöst werden können. Dazu
müssen wichtige Verfahren der angewandten Mathematik, Grundlagen
der Modellbildung und der Umgang mit Rechenanlagen geübt werden.
(4) Die Studierenden sollen sich Grundkenntnisse in einer wissenschaftlichen Disziplin erwerben, in der mathematische Methoden und Ideen
wichtig sind. Das geschieht durch das Studium eines der Nebenfächer:
Biologie, Chemie, Elektrotechnik, Informatik, Physik,
Produktionstechnik, Wirtschaftswissenschaft.
Das Studium eines anderen Nebenfachs kann auf Antrag an den
Diplomprüfungsausschuß zugelassen werden.
Im Nebenfachstudium soll auch die Fähigkeit zur Kommunikation und
Kooperation über die Fachgrenzen hinaus entwickelt werden.
(5) In den Veranstaltungen zur Berufspraxisanalyse einschließlich ihrer
gesellschaftswissenschaftlichen Grundlagen (BGW) sollen die Studierenden Einsicht in die historische Entwicklung der Mathematik sowie
deren Zusammenhang mit Technik, Wissenschaft und Gesellschaft gewinnen. Sie sollen dadurch befähigt werden, Entscheidungen in ihrer
Berufspraxis bewußt und verantwortlich handelnd zu treffen.
(1) Das Studium gliedert sich in ein viersemestriges Grundstudium, das
mit der Diplomvorprüfung abgeschlossen wird, und in ein fünfsemestriges Hauptstudium, dessen Abschluß die Diplomprüfung bildet.
(2) Für das Grundstudium sind insgesamt 84 Semesterwochenstunden an
Lehrveranstaltungen vorgesehen, davon 70 für Mathematik einschließlich der Praktika an Rechenanlagen, 12 für das Nebenfach und 2 für
den Bereich der Berufspraxisanalyse einschließlich ihrer gesellschaftswissenschaftlichen Grundlagen.
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(3) Für das Hauptstudium sind insgesamt 76 Semesterwochenstunden an
Lehrveranstaltungen vorgesehen, davon 54 für Mathematik, 18 für das
Nebenfach und 4 für den Bereich der Berufspraxisanalyse einschließlich ihrer gesellschaftswissenschaftlichen Grundlagen.
Formen von Lehrveranstaltungen
(1) Formen von Lehrveranstaltungen im Diplomstudiengang Mathematik
· Vorlesungen
· Proseminare und Seminare
· Kompaktkurse
(2) In Vorlesungen werden in systematischer Weise fachwissenschaftliche
Kenntnisse und methodische Fertigkeiten vermittelt. Die selbständige
Bearbeitung von Übungsaufgaben ist insbesondere im Grundstudium
unerläßlich für das Verständnis der Vorlesungen.
(3) Übungen dienen dem besseren Verständnis von Inhalten der jeweiligen
Vorlesung durch regelmäßige selbständige Arbeit. Dabei soll
neben dem Lösen von Aufgaben auch das Formulieren und Vortragen von mathematischen Sachverhalten geübt werden. Beim Finden
der Lösungen kann die Zusammenarbeit in kleineren Gruppen hilfreich
(4) Praktika werden angeboten, um den Umgang mit Rechenanlagen und
mathematischen Programmpaketen einzuüben. Dabei wird auch in
die Modellbildung an Hand der Bearbeitung einfacher Probleme eingeführt.
(5) Proseminare und Seminare zeichnen sich gegenüber den anderen Veranstaltungsformen durch eine größere Selbständigkeit des wissenschaftlichen Arbeitens aus. Insbesondere soll die Fähigkeit gefördert werden,
mit der Fachliteratur umzugehen sowie komplizierte Zusammenhänge
mündlich und schriftlich darzustellen. Proseminare und Seminare sind
als Folge von Vorträgen organisiert, die von den Teilnehmenden gehalten werden. Proseminare finden im Grundstudium statt, sie sollen
auf die Arbeit in Seminaren vorbereiten.
(6) Kompaktkurse sind mehrtägige Veranstaltungen oder Praktika, die in
der Regel in der vorlesungsfreien Zeit durchgeführt werden.
(7) Der zeitliche Umfang einer Lehrveranstaltung wird in Semesterwochenstunden (SWS), das sind Stunden je Woche und Semester, angegeben.
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(1) Folgende Formen von Leistungsnachweisen sind möglich:
· Übungsschein
· Hausarbeitsschein
· Seminar- oder Proseminarschein
(2) Für den Erwerb eines Übungsscheines ist die regelmäßige und erfolgreiche schriftliche Bearbeitung von Übungsaufgaben erforderlich, gegebenenfalls ergänzt durch den mündlichen Vortrag von Lösungen.
Besonders im Grundstudium kann zusätzlich das Bestehen schriftlicher Tests verlangt werden.
(3) Ein Hausarbeitsschein wird für die schriftliche Bearbeitung eines größeren Themenkreises, gegebenenfalls mit Dokumentation eines Rechnerprogrammes, ausgegeben.
(4) Für den Erwerb eines Proseminar- oder Seminarscheines ist ein mündlicher Vortrag, eventuell mit schriftlicher Ausarbeitung, erforderlich.
Höchstens einer der Seminarscheine kann im Einzelfall nach Genehmigung durch den Diplomprüfungsausschuß Mathematik durch einen
Hausarbeitsschein ersetzt werden.
(5) Die Leistungen, die für die Erlangung eines Leistungsnachweises erforderlich sind, legt die Veranstalterin bzw. der Veranstalter zu Beginn
der Veranstaltung nach Absprache mit den Studierenden fest.
(1) Die Studienkommission Mathematik wählt jeweils zu Beginn ihrer
Amtszeit eine Professorin bzw. einen Professor als Studienberaterin
bzw. Studienberater. Auch die anderen Lehrenden in den mathematischen Studiengängen sind verpflichtet, die Studierenden in allen Fragen des Studiums zu beraten.
(2) Eine Studienberatung sollte insbesondere in den folgenden Fällen in
· zu Beginn des Studiums
· vor der Wahl des Nebenfaches
· nach einer nicht bestandenen Prüfung
· beim Übergang vom Grund- in das Hauptstudium.
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(3) Für jedes Nebenfach benennt die Studienkommission Mathematik eine
Studiengangsbeauftragte bzw. einen Studiengangsbeauftragten. Diese
bzw. dieser berät die Studierenden bei der Wahl des Nebenfaches und
gibt Empfehlungen für das Studium im Nebenfach.
(4) Eine nicht nur fachliche Beratung wird von der Zentralen Studienberatung der Universität und von der Psychologisch-Therapeutischen
Beratungsstelle angeboten.
(1) Bis zum Vordiplom ist der Wechsel zwischen den Diplomstudiengängen
Mathematik und Technomathematik einigermaßen problemlos. Wegen
der Unterschiedlichkeit der Studiengänge im Hauptstudium sollte ein
derartiger Wechsel spätestens unmittelbar nach der Diplomvorprüfung
(2) Soll nach der Diplomvorprüfung Mathematik in den Diplomstudiengang Technomathematik gewechselt werden, so sind die Studienleistungen für fehlende Nebenfächer nachträglich zu erbringen. War Informatik das Nebenfach, so werden die erbrachten Leistungen für die
Diplomvorprüfung Technomathematik anerkannt; gehörte das Nebenfach nicht in den Nebenfachkatalog der Technomathematik, so sind
die Studienleistungen für Informatik und für ein technisches Anwendungsfach zu erbringen.
(3) Soll nach der Diplomvorprüfung Technomathematik in den Diplomstudiengang Mathematik gewechselt werden, so ist gegebenenfalls in
Stochastik noch ein Übungsschein vorzulegen oder eine Fachprüfung
abzulegen, um das Vordiplom in Mathematik zu erhalten.
(4) Das Nebenfach bei der Diplomprüfung muß mit dem zur Diplomvorprüfung gewählten übereinstimmen. Ein Wechsel des Nebenfachs
kann auf Antrag, gegebenenfalls mit Auflagen, vom Diplomprüfungsausschuß genehmigt werden.
Organisation des Grundstudiums
(1) Im Grundstudium sollen grundlegende Kenntnisse in den folgenden
Bereichen vermittelt werden:
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· Anwendungen der Mathematik
· Nebenfach
· Berufspraxisanalyse einschließlich ihrer gesellschaftswissenschaftlichen Grundlagen (BGW)
(2) Das Studium der Mathematik geschieht in den folgenden Standardveranstaltungen:
· Lineare Algebra I, II
· Analysis I, II, III
· Numerik I
· Gewöhnliche Differentialgeichungen
Nach einer Umstrukturierung des Lehrangebots ab WS 03/04 gibt
es keine Veranstaltung "Gewöhnliche Differentialgleichungen" mehr,
stattdessen zusätzlich "Analysis IV".
Des weiteren werden Proseminare mit unterschiedlichen Themen aus
der Mathematik angeboten.
(3) Zur Einführung in die Anwendungen der Mathematik werden ein Rechnerpraktikum als Blockkurs und das Mathematische Praktikum veranstaltet.
(4) Im Nebenfach sollen zwei 4-6 stündige Grundveranstaltungen besucht
werden, vgl. dazu die Empfehlungen zum Nebenfachstudium in Anlage
(5) In BGW werden Seminare zu wechselnden Themen angeboten.
(6) Der Verlaufsplan Grundstudium Mathematik in Anlage I zeigt, wie
die in Absatz 2-5 genannten Themenbereiche studiert werden können.
(1) Gemäß §13 DPO sind für die Zulassung zur Diplomvorprüfung insgesamt sieben Leistungsnachweise vorzulegen:
1. Übungsschein Analysis I oder Analysis II
2. Übungsschein Lineare Algebra I oder Lineare Algebra II
3. Übungsschein Analysis III oder Analysis IV oder Algebra
4. Übungsschein Numerik I oder Stochastik
5. Proseminarschein Mathematik
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6. Leistungsnachweis im Nebenfach
7. Seminarschein BGW
(2) Gemäß §12 DPO besteht die Diplomvorprüfung aus fünf Fachprüfungen:
1. Mündliche Prüfung in Analysis I/II
2. Mündliche Prüfung in Lineare Algebra I/II
3. Mündliche Prüfung in Analysis III oder in Analysis IV oder
4. Mündliche Prüfung in Numerik I oder in Stochastik
5. Fachprüfung im Nebenfach gemäß DPO des Nebenfaches.
(3) In den Fällen 3. und 4. in Absatz 1 und Absatz 2 dürfen die Gebiete der
Leistungsnachweise nicht mit denen der Fachprüfung übereinstimmen.
(4) Die Leistungsnachweise 1. und 2. müssen vor den entsprechenden
Fachprüfungen vorliegen, alle Leistungsnachweise vor der letzten Fachprüfung.
(5) Es wird empfohlen, die Fachprüfungen 1. und 2. nach dem zweiten
Semester abzulegen, um eine Rückmeldung über den Lernerfolg zu
Organisation des Hauptstudiums
(1) Im Hauptstudium werden in Mathematik, im Nebenfach und in BGW
vertiefende und weiterführende Veranstaltungen angeboten. In Mathematik sollen die Studierenden einen Arbeitsschwerpunkt wählen, in
dem sie sich soweit spezialisieren, daß eine Diplomarbeit angefertigt
(2) Für die Zwecke der Diplomprüfungsordnung weren die Gebiete der
Mathematik in zwei Bereiche eingeteilt:
I. Reine Mathematik mit z.B. Topologie, Algebra, Zahlentheorie,
reelle und komplexe Analysis, Differentialgeometrie.
II. Angewandte Mathematik mit z.B. Numerik, Statistik, stochastische Prozesse, Kontrolltheorie, algorithmische Verfahren, mathematische Bildverarbeitung.
Eine Veranstaltung des Hauptstudiums kann Gebiete aus beiden Bereichen behandeln. Im Zweifelsfall entscheidet der Diplomprüfungsausschuß über die Zuordnung einer Prüfungsvorleistung zu einem der
beiden Bereiche.
Zu einigen der Gebiete finden Standardveranstaltungen in regelmäßigem Turnus statt:
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· Funktionentheorie
· Funktionalanalysis
· Maß- und Wahrscheinlichkeitstheorie
· Numerik II.
Veranstaltungen zu anderen Gebieten werden in unregelmäßiger Folge
nach Bedarf angeboten.
(3) Seminare zu mathematischen Themen finden oft im Anschluß an eine
Vorlesung statt, in ihnen wird der Inhalt der Vorlesung dann vertieft
und ergänzt, auch im Hinblick auf die Wahl eines Arbeitsschwerpunktes.
(4) Im Nebenfach sollen weiterführende Veranstaltungen im Gesamtumfang von 18 SWS besucht werden, vgl. dazu die Empfehlungen zum
Nebenfachstudium in Anlage II.
(5) In BGW werden Seminare zu wechselnden Themen angeboten; als
Teilnahmevoraussetzung kann der Seminarschein für ein bestimmtes
BGW-Seminar des Grundstudiums verlangt werden.
(6) Der Verlaufsplan Hauptstudium Mathematik in Anlage I zeigt, wie
(1) Gemäß §17 DPO sind für die Zulassung zur Diplomprüfung insgesamt
sieben Leistungsnachweise vorzulegen:
1. drei Übungsscheine in Mathematik
2. zwei Seminarscheine in Mathematik
3. ein Leistungsnachweis im Nebenfach
4. ein Seminarschein in BGW.
(2) Je ein Übungsschein muß zu einem Gebiet aus Bereich I und aus
Bereich II vorgelegt werden, Analoges wird bei den Seminarscheinen
Der Bereich des Gebietes beim dritten Übungsschein ist frei wählbar.
(3) Seminarscheine in Mathematik oder in BGW für die Zulassung zur
Diplomprüfung können nur erworben werden, wenn die Diplomvorprüfung bestanden ist.
(4) Gemäß §16 DPO besteht die Diplomprüfung, neben der Diplomarbeit
und dem zugehörigen Colloquium, aus drei Fachprüfungen:
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· 2 mündlichen Prüfungen in Mathematik, die sich jeweils auf zwei
Gebiete aus den Bereichen I und II beziehen. Insgesamt müssen
dabei Gebiete aus beiden Bereichen vorkommen.
· Fachprüfung im Nebenfach gemäß DPO des Nebenfaches.
Diplomarbeit und Colloquium
(1) Nach §18 Abs. 1 DPO soll die bzw. der Studierende mit der Diplomarbeit zeigen, daß sie bzw. er in der Lage ist, ein Problem der Mathematik oder ihrer Anwendungen selbständig nach wissenschaftlichen
Methoden in einer vorgegebenen Frist zu bearbeiten.
(2) Die bzw. der Studierende soll sich nach Wahl des Arbeitsschwerpunktes frühzeitig mit einer Betreuerin bzw. einem Betreuer ins Benehmen
setzen, um die Anfertigung der Diplomarbeit zu planen. Dabei wird
die Teilnahme an einem Seminar zu einem Thema aus dem gewählten
Gebiet empfohlen.
(3) Der Anfertigung der Diplomarbeit geht nach §18 Abs. 4 DPO eine
höchstens sechsmonatige Einarbeitungszeit voraus, die zur Festlegung
des Themas der Diplomarbeit führt.
(4) Nach §18 Abs. 6 DPO beträgt die Bearbeitungszeit für die Diplomarbeit dann noch weitere sechs Monate. Die Aufgabenstellung ist daher
so zu begrenzen, daß diese Frist eingehalten werden kann. Als angemessen gilt bei der Diplomarbeit ein Umfang von 40-60 Seiten.
(5) Die Diplomprüfung schließt mit dem Colloquium über die Diplomarbeit ab, es findet spätestens zwei Monate nach Abgabe der Arbeit
statt. Im Colloquium sollen wichtige Aspekte der Diplomarbeit vorgetragen werden, es dient auch der Auseinandersetzung mit den Gutachten.
(6) Die mündlichen Fachprüfungen in Mathematik können absolviert werden, wenn die Anmeldung zur Einarbeitungszeit erfolgt ist; sie müssen
beide, ebenso wie die Fachprüfung im Nebenfach, vor dem Colloquium
bestanden sein.
Zur Anmeldung für die Bearbeitungszeit müssen die sieben Leistungsnachweise nach §13 Abs. 1 vorliegen.
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(1) Diese Studienordnung tritt in Kraft, nachdem sie dem Senator für
Bildung, Wissenschaft, Kunst und Sport angezeigt ist und wenn die in
§54 Abs. 3 BremHG genannte Frist abgelaufen ist. Sie ist anzuwenden
ab SS 98.
(2) Was die Bestimmungen zur Diplomvorprüfung und zur Diplomprüfung
anbelangt, so wird auf die Übergangsregelung §26 der DPO vom
22. Okt. 1997 verwiesen.
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