Source: http://fctriesen.li/verein/statuten/
Timestamp: 2017-05-01 06:12:54
Document Index: 40384816

Matched Legal Cases: ['Art. 246', 'Art. 6', 'Art. 20', 'Art. 22', 'Art. 23', 'Art. 13', 'Art. 15']

STATUTEN DES FUSSBALLCLUBS TRIESEN
I. Beschreibung des Vereins
Mit dem Namen „Fussballclub Triesen“ (nachfolgend „FCT“ genannt) besteht ein Verein im Sinne der Art. 246 ff PGR.
Der FCT hat seinen Sitz in Triesen.
Der FCT bezweckt die Pflege des Fussballsports, die Kräftigung des Körpers durch regelmäs­siges Training und praktische Ausbildung im Fussball sowie die Erziehung der Junioren im physischen und moralischen Sinne. Der FCT achtet auf politische und konfessionelle Neutra­lität.
Der Betrieb eines nach kaufmännischer Art geführten Gewerbes ist ausgeschlossen.
Die Statuten sind beim FL Öffentlichkeitsregisteramt zu hinterlegen.
Die Statuten, Reglemente und Beschlüsse des LFV, des SFV, des OFV sowie der UEFA und der FIFA sind für die Mitglieder des FCT verbindlich.
• Aktivmitgliedern;
• Passivmitgliedern;
• Ehrenmitgliedern und
• Junioren.
Aktivmitglieder sind Spieler der Aktiv- und Seniorenmannschaften (inkl. Veteranen), Trainer, Betreuer, Schiedsrichter sowie Mitglieder des Vorstands.
Als Passivmitglieder werden Freunde und Gönner des Vereins aufgenommen, die diesen fi­nanziell unterstützen oder den statutarischen Beitrag leisten.
Junioren sind Juniorenspieler gemäss den gültigen Reglementen.
Zu Ehrenmitgliedern können Mitglieder und in ausserordentlichen Fällen auch Dritte ernannt werden, die sich um den Verein besonders verdient gemacht haben.
Die Ernennung erfolgt durch die Generalversammlung und bedarf des absoluten Mehrs der anwesenden Stimmbe­rechtigten.
Mitglieder können auch Frauen bzw. Mädchen sein. Die in diesen Statuten ver­wendeten Be­griffe „Mitglied“ und „Spieler“ sind deswegen als geschlechtsneutral zu verstehen.
• diese Statuten und die weiteren anwendbaren Erlasse sowie die Beschlüsse der Vereinsor­gane zu befolgen und diesen nachzuleben;
• den finanziellen Verpflichtungen pünktlich nachzukommen sowie
• die Ehre des FCT zu wahren.
Alle Aktiv-, Passiv- und Ehrenmitglieder sowie die A-Junioren besitzen an der Generalver­sammlung das aktive und passive Stimmrecht. Zudem sind sie berechtigt, dem Vorstand und der Generalversammlung Anträge zu unterbreiten.
Das vereinsinterne Beschwerderecht an das jeweils nächsthöhere Vereinsorgan steht allen Mitgliedern zu.
Gesuche um Ein-, Aus- oder Übertritt sind beim Vorstand schriftlich oder mündlich zu stellen. In besonderen Einzelfällen kann der Vorstand die Beschlussfassung durch die Generalversammlung beantragen. Durch die damit verbundene Zeitverzögerung dürfen die Interessen des Antragstellers jedoch nicht unverhältnismässig beeinträchtigt werden.
Der Eintritt von Junioren erfolgt durch die Aufnahme in eine Mannschaft durch den Chef Juniorenwesen.
Die Aufnahmegesuche der Junioren (auch minderjährige Aktive), sofern diese schriftlich zu erfolgen hat (Beantragung des Spielerpasses), müssen von deren gesetzlichen Vertretern mitunterzeichnet werden.
Von einem austretenden Mitglied darf keine Austrittsgebühr erhoben werden.
Vereinsmitglieder, die ihre Pflichten verletzen, können vom Vorstand suspendiert werden. In jedem Fall ist ein Verweis auszusprechen. Als Pflichtverletzung gilt auch regelmässiges unsportliches Verhalten auf dem Fussballplatz.
Vereinsmitglieder, die den FCT durch ihr Verhalten schädigen, können (auch ohne vorherigen Verweis) aus dem Verein ausgeschlossen werden.
• die Revisoren und
• allenfalls von der Generalversammlung bestellte Kommissionen.
Die Generalversammlung ist das oberste Organ des FCT.
Sie findet jährlich, jeweils spätestens Ende April, statt. Die Einladung erfolgt durch den Vorstand.
Die Generalversammlung hat alljährlich die folgenden Geschäfte zu erledigen:
• Appell und Wahl der Stimmenzähler;
• Protokoll der letzten Generalversammlung;
• Abnahme der Jahres-, Kassa- und Revisionsberichte;
• Wahlen des Vorstandes, der Kommissionen und der Revisoren;
• Ernennungen und Ehrungen;
• Behandlung von Anträgen des Vorstandes und der Mitglieder;
Des weiteren besitzt die Generalversammlung insbesondere die folgenden Kompetenzen:
• Beschlussfassung über Beschwerdefälle (sh. Art. 6);
• Festlegung des Jahresbeitrages (sh. Art. 20)
• Statutenänderungen (sh. Art. 22); • Auflösung des FCT (sh. Art. 23).
Eine ausserordentliche Generalversammlung kann einberufen werden durch Beschluss des Vorstandes oder auf Antrag eines Fünftels der stimmberechtigten Vereinsmitglieder.
Die Durchführung der ausserordentlichen Generalversammlung hat innerhalb von 30 Tagen nachdem die Durchführung beschlossen oder verlangt wurde zu erfolgen.
Geschäftsreglement für die Generalversammlung
Jede ordnungsgemäss durch Bekanntgabe in den Landeszeitungen oder durch Einladung einberufene Versammlung ist beschlussfähig. Der Zeitpunkt und der Ort der Generalversammlung ist mindestens 8 Tage vor Stattfinden bekannt zu machen. Anträge des Vorstandes, die für die Mitglieder einer Vorbereitungszeit bedürfen, sind den Mitgliedern zusammen mit der Einladung bekannt zu machen.
Die Generalversammlung wird durch den Präsidenten geleitet.
In allen Abstimmungen entscheidet das einfache Mehr der abgegebenen Stimmen.
Wahlen entscheidet im ersten Wahlgang das absolute Mehr der abgegebenen Stimmen. Ergibt sich im ersten Wahlgang kein absolutes Mehr, wird im zweiten Wahlgang über die zwei Stimmenhöchsten abgestimmt, wobei dann der Kandidat mit der höheren Stimmenzahl als gewählt gilt.
Bei Stimmengleichheit entscheidet der Präsident mit Stichentscheid.
Über Anträge von Mitgliedern, deren Beschlussfassung eine gewisse Vorbereitungs­zeit bedarf, kann nur (rechtmässig) abgestimmt werden, wenn diese Anträge mindestens 2 Tage vor der Generalversammlung dem Vorstand eingereicht werden. Eine Beschlussfassung ohne Vorbereitungszeit kann jedoch erfolgen, wenn sämtliche anwesenden Mitglieder einer Beschlussfassung zustimmen.
Der Vorstand besteht aus sieben Mitgliedern. Ihm obliegt die Leitung des Vereins.
Die Amtsdauer des Vorstandes beträgt zwei Jahre. Es ist darauf zu achten, dass nicht gleichzeitig mehr als vier Vorstandsmitglieder zur Wahl stehen.
Der Vorstand tagt auf Einberufung des Präsidenten oder wenn es vier Vorstands­mitglieder verlangen. Die Vorstandssitzungen werden vom Präsidenten geführt. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens vier Vorstandsmitglieder anwesend sind. Hinsichtlich Wahlen und Abstimmungen wird die Stimmenmehrheit gleich berechnet, wie dies in Art. 13 beschrieben ist.
Funktionen der Vorstandsmitglieder
Der Vorstand wird in sieben Ressorts aufgeteilt. Diese Ressorts sind die folgenden:
• Vereinsleitung;
• Aktivwesen;
• Juniorenwesen;
• Anlässe;
• Finanzen;
• Marketing und Integration;
• Sekretariat.
Die Zuordnung der Ressorts an die einzelnen Vorstandsmitglieder erfolgt durch den Vorstand oder, sofern diese es wünschen, durch die Generalversammlung. Das Ressort Vereinsleitung ist vom Präsidenten zu bekleiden. Der Präsident wird von der Generalversammlung bestimmt.
Nach Möglichkeit ist jedem Vorstandsmitglied ein Ressort zuzuordnen. Ein Vorstandsmitglied darf höchstens zwei Ressorts vorstehen. Die Mitarbeit von Vorstandsmitgliedern ohne eigenes Ressort wird vom Vorstand geregelt.
Der Vorstand erlässt ein Reglement, in welchem die Aufgabenbereiche der verschiedenen Ressorts sowie die Vertretungsbefugnis nach aussen im einzelnen geregelt sind. Ist hinsichtlich der Vertretungsbefugnis nichts geregelt, so vertritt der Präsident den Verein nach aussen und führt gemeinsam mit den Inhabern der Ressorts Finanzen und Sekretariat die rechtsverbindliche Unterschrift.
Auffangkompetenz
Der Vorstand besitzt die Kompetenz, in all jenen Fällen zu entscheiden, in denen nicht ein anderes Organ zuständig ist. Wichtige Entscheidungen sind jedoch der Generalversammlung vorzulegen.
Sollte der Vorstand nicht im Sinne der vorstehenden Artikel gewählt werden können, kann nach erfolgtem Beschluss an der Generalversammlung ein Dreier-Präsidium mit der Vereinsführung beauftragt werden. Jedes Präsidiumsmitglied hat in diesem Falle zwei Ressorts zu betreuen.
Das Präsidiumsmitglied, welches das Sekretariat innehat, vertritt den Verein nach aussen.
Diese Regelung kann nur in Kraft treten, wenn sich kein Vereinsmitglied für das Amt des Präsidenten im Sinne von Art. 15 zur Verfügung stellt.
Auf die Dauer von zwei Jahren sind von der Generalversammlung zwei Revisoren zu wählen.
Diese haben die Bücher und die Rechnungsabschlüsse zu prüfen und erstatten der Generalversammlung darüber Bericht. Die beiden Revisoren haben jederzeit das Recht, die Kassen und das Inventar des Vereins einer genauen Kontrolle zu unterziehen.
Die Finanzierung des Vereins erfolgt durch
• die Mitgliederbeiträge;
• die Beiträge des LFV;
• den Erlös aus der Durchführung von Fussballspielen (Eintritt, Kiosk);
• die Veranstaltung von Anlässen.
• Spenden und Sponsoren etc.
Die Mitgliederbeiträge der Aktiven, Passiven und Junioren werden jeweils von der Generalversammlung festgelegt. Die Ehrenmitglieder sind vom der Beitragspflicht enthoben.
Bei schlechter finanzieller Lage können durch eine ausserordentliche Generalversammlung Extrabeiträge beschlossen werden.
Der Vorstand ist ermächtigt, Beiträge im Einzelfall zu ermässigen oder zu erlassen.
Die Veranstaltung von Anlässen darf nicht ein Ausmass erreichen, das die Führung eines kaufmännischen Betriebs erfordert. Zudem hat das Verlustrisiko in einem angemessenen Verhältnis zum Eigenvermögen zu stehen. Das Verlustrisiko ist nach Möglichkeit von Aussenstehenden abzusichern.
Eine Änderung oder eine Revision der Statuten kann nur in einer ordentlich einberufenen Generalversammlung, bei Zustimmung von 2/3 der anwesenden Stimmberechtigten, erfolgen. Ein Anwesenheitsquorum besteht nicht.
Statutenänderungen treten erst nach der Genehmigung durch den SFV in Kraft.
Die Auflösung oder die Fusion des Vereins kann von der Generalversammlung nur beschlossen werden, wenn in der Einladung ausdrücklich auf die Absicht der Auflösung des Vereins hingewiesen worden ist.
Für die Auflösung des Vereins ist dasselbe Quorum wie für Statutenänderungen notwendig. Zusätzlich darf eine Auflösung aber solange nicht erfolgen, als zwölf Mitglieder am Weiterbestand des Vereins festhalten.
In keinem Fall darf das Vereinsvermögen auf die Vereinsmitglieder aufgeteilt werden. Dieses wäre der Gemeinde Triesen zur Verwaltung zu übergeben, zu Handen eines allfällig neu entstehenden Vereins mit gleichem Zweck.
Diese Statuten wurden von der Generalversammlung am 24.4. 1997 und vom SFV am 22.10.1997 genehmigt.
Der Präsident Der Finanzchef