Source: https://www.slideserve.com/tex/auswirkungen-der-f-deralismusreform-auf-die-universit-tsmedizin
Timestamp: 2018-04-27 02:38:51
Document Index: 234515490

Matched Legal Cases: ['Art. 91', 'Art. 91', 'Art. 143', 'Art. 91', 'Art. 143', 'Art.143', 'Art. 91', 'Art. 91', 'Art. 143', 'Art. 91', 'Art. 91', 'Art. 91', 'Art. 143', 'Art. 91', 'Art. 143', 'Art. 143']

PPT - Auswirkungen der Föderalismusreform auf die Universitätsmedizin PowerPoint Presentation - ID:342533
Auswirkungen der Föderalismusreform auf die Universitätsmedizin PowerPoint Presentation
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Auswirkungen der Föderalismusreform auf die Universitätsmedizin - PowerPoint PPT Presentation
Auswirkungen der Föderalismusreform auf die Universitätsmedizin. Kanzlertagung: „ Deutsche Hochschulmedizin - Müssen wir uns anders aufstellen?“. W. v. Heyden, Generalsekretär des Wissenschaftsrates Universität Münster, 16. März 2007. Gliederung. Einführung: Föderalismusreform
PowerPoint Slideshow about 'Auswirkungen der Föderalismusreform auf die Universitätsmedizin' - tex
Kanzlertagung:
„Deutsche Hochschulmedizin -
Müssen wir uns anders aufstellen?“
W. v. Heyden, Generalsekretär des Wissenschaftsrates
Universität Münster, 16. März 2007
Einführung: Föderalismusreform
Neue Verfahren für Hochschulinvestitionen
Folgen für die Universitätsmedizin
Änderung von Art. 91 a GG: →Abschaffung der Gemeinschaftsaufgabe Hochschulbau und damit des HBFG
Änderung von Art. 91 b GG: → gemeinsame Förderung von Forschungsbauten + Großgeräten
Neuer Art. 143 c GG: → Kompensation für entfallene Gemeinschaftsaufgabe
Finanzierung von Hochschulinvestitionen nach der Föderalismusreform
Förderung von Forschungsbauten an Hochschulen einschließlich Großgeräten
(Art. 91 b Abs. 1 Nr. 3 GG)
298 Mio. € ./. 85 Mio. € GrG
gemäß „Ausführungsverein-barung Forschungsbauten an Hochschulen einschließlich Großgeräten“ (AV-FuG)
Förder-empfehlung und Reihung
(426 Mio. €)
Stellt Ländern nach Wegfall
der Gemeinschaftsaufgabe
„Hochschulbau“ und damit
des HBFG Kompensations-
(Art. 143 c GG):
Allgemeiner Hochschulbau
Ländermitfinanzierung offen;
kann über, aber auch unter 50 % liegen
Stellungnahmen nur auf Bitten der Länder zu einzelnen Vorhaben
HBFG - bis 2005 (35. RPL)
213 Mio. € Forschungs-bauten
85 Mio. € Fo-Großgeräte
Investitionsvoluminavorher - nachher
925 Mio. €
∑: 996 Mio. €
∑: 298 + ? Mio. €
698 Mio. € nach Art.143 c GG
??? Mio. € gem. Landes-haushalt
insg. 1,85 Mrd. €
insg. 1,294 + ? Mrd. €
Bund: 996 Mio. €; Länder: 298 + ? Mio. €
Bund: 925 Mio. €; Länder: ≥ 925 Mio. €
Großgeräte: 3 Arten596 Mio. €
> 5 Mio. €: gleich Forschungsbauten
Ersteinrichtung Forschungsbauten
< 5 Mio. €: Neu- u. Ersatzbeschaffung
Grundlagen der Förderung gem. Art. 91 b Abs. 1 Nr. 3 GG
Art. 91 b GG:
„(1) Bund und Länder können auf Grund von Vereinbarungen in Fällen überregionaler Bedeutung zusammenwirken bei der Förderung von:
… 3. Forschungsbauten an Hochschulen einschließlichGroßgeräten.“
Förder-entscheidung
BLK-Regelungen
Ausschuss Forschungs-förderung
WR: Forschungsbauten
(> 5 Mio. Euro)
Empfehlung und Reihung („ob“)
Grundsätze zur Begutachtung von Forschungsbauten
DFG: Großgeräte
Begutachtung (wissenschaftlich, apparatetechnisch)
Kriterien Apparateausschuss, Hauptausschuss
Sonstige Großgeräte über die Mittel des Art. 143 c sowie über 100%-ige Landesfinanzierung
Entscheidungen Ortsbesuche
Begutachtung von ForschungsbautenVerfahrensablauf
Ortsbesuche Vorjahr
Förderphasen 2007 bis 2009gleitender Übergang
Kriterien für die Förderung nach Art. 91 b Abs. 1 Nr. 3(gem. AV-FuG)
Abgrenzbare + zusammenhängende Infrastruktur für die Forschung
Durch Forschungsprogrammatik bestimmt
Qualität und Kohärenz des Forschungsprogrammatik
Weit überwiegend der Forschung dienend
Förderung erfolgt thematisch offen
Überregionale Bedeutung(Alleinstellungsmerkmal)
Innovatives, interdisziplinäres Forschungskonzept
Investitionskosten über 5 Mio. Euro
→Grundsätze zur Begutachtung von Forschungsbauten inkl. Leitfaden zur Antragstellung (WR-Drs. 7725-07)
Teilhabe der Universitätsmedizin an Investitionen
~ 426 Mio. € Forschungs-Bautengem. Art. 91 b
~170 Mio. € Forschungs-Großgerätegem. Art. 91 b
bisheriger HBFG-Anteil p.a. bei 40 % ≈ 880 Mio. € (Durchschnitt der Jahre 2002-2005)
(inkl. sonstige Großgeräte)
698 Mio. €	vom Bund verteilt auf die Länder gem. Art. 143 c
??? Mio. € aus den jeweiligen	Landeshauhalten
Investitionen für die Universitätsmedizin?
Förderung der Forschungsinfrastruktur (über Art. 91 b Abs. 1 Nr. 3)nur bei weitgehendem Ausschluss der Krankenversorgung und bei überregionalbedeutsamer Forschungsprogrammatik
Allgemeine Infrastruktur für Forschung & Lehre nur über den „Allgemeinen Hochschulbau der Länder“ (Art. 143 c + Länder)
Infrastruktur der Kliniken (einschließlich normaler Großgeräte) nur über den „Allgemeinen Hochschulbau der Länder“ (Art. 143 c + Länder)
Verfügbares Investitionsvolumen abhängig von der Haushaltslage des jeweiligen Landes
In einigen Ländern ist nicht auszuschließen, dass künftig deutlich weniger Investitionsmittel für die Universitätsmedizin zur Verfügung stehen als vor 2007.
(Gesamt-Istausgaben der bisherigen GA Hochschulbau: ca. 880 Mio. € im Durchschnitt der Jahre 2002-2005)
Behebung von Investitionsdefiziten- ökonomische Auswirkungen -
… und/oder
Prioritätensetzung des Landes zugunsten der Universitätsmedizin
Finanzierung ggf. über Kredite durch die Klinika selbst
Einbeziehung privaten Kapitals
Schließung/Privatisierung einzelner Kliniken oder Klinika
Verstärkte Kooperation mit anderen Klinikträgern
weitere Erhöhung des wirtschaftlichen Drucks auf die Universitätsmedizin
Denkbare strukturelle Auswirkungen
Erhöhung des Veränderungsdrucks (intern + extern)
Profilbildung und Schwerpunktsetzung in Forschung, Lehre und Krankenversorgung
Zurückdrängung des Primats von Forschung und Lehre
Herauslösung der Medizin aus der Universität Med. Hochschule (Medical School), staatlich oder privat
Stärkere Trennung von Med. Fakultät und Klinikum staatliche Fakultät – privates Klinikumprivate Fakultät – privates Klinikum
Virtuelle Fakultät Virtuelles Universitätsklinikum
Aufgaben der Universitäten
Konstruktive Mitwirkung bei anstehenden Reformen
Schonungslose Stärken-Schwächen-Analyse
Überregionale Abstimmung
Unterstützung der Medizinischen Fakultäten bei der Wahrung der akademischen Belange
Struktur- und Entwicklungsplanung unter Einbeziehung der Medizin und ihrer Verbindung zu den benachbarten Fakultäten (z.B. Naturwissenschaften)
Profilbildung und Schwerpunktsetzung als Teil einer langfristigen Gesamtstrategie
Strategische Berufungspolitik
Lehre und Forschung als gleichrangige Ziele
Qualitätssicherung in Lehre, Forschung und bei der Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses
Erhalt des Primats von Forschung und Lehre
Stärkung der Leistungsträger in Forschung und Lehre
Ziele des Wissenschaftsrates
Vielen Dankfür die Aufmerksamkeit!
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