Source: http://www.steuerschroeder.de/steuerlexikon/3489549/Erbschaftsteuerreform%20-%20Bewertung%20des%20Grundverm%C3%B6gens
Timestamp: 2018-03-21 10:54:28
Document Index: 16003160

Matched Legal Cases: ['§ 178', '§ 180', '§ 178', '§ 180', '§ 185', '§ 186', '§ 187', '§ 188', '§ 184', '§ 184', '§ 185', '§ 189', '§ 190', '§ 190', '§ 190', '§ 191', '§ 189', '§ 190', '§ 193', '§ 193', '§ 193', '§ 194', '§ 194', '§ 194', '§ 195', '§ 196', '§ 190', '§ 190', '§ 14', '§ 14']

Steuerlexikon von A-Z Erbschaftsteuerreform - Bewertung des Grundvermögens
§§ 178 f. BewG
§§ 180 ff. BewG
Bewertung unbebauter Grundstücke, §§ 178 - 179 BewG
Bewertung bebauter Grundstücke, §§ 180 - 197 BewG
3.2 Vergleichswertverfahren
3.3.1 Ermittlung des Gebäudeertragswerts, § 185 BewG
Auszug aus der Anlage 21 BewGzum Vervielfältiger:
Anlage 22 BewGzur wirtschaftlichen Gesamtnutzungsdauer:
3.3.2 Rohertrag des Grundstücks, § 186 BewG
3.3.3 Bewirtschaftungskosten, § 187 BewG
3.3.4 Liegenschaftszinssatz, § 188 BewG
3.3.5 Beispiel zur Bewertung nach dem Ertragswertverfahren
Ermittlung des Bodenwertes (Fläche X Bodenrichtwert), § 184 Abs. 2 BewGi.V.m. 179 BewG:
Ermittlung des Gebäudeertragswertes, § 184 Abs. 1 BewGi.V.m. § 185 BewG:
3.4 Sachwertverfahren, § 189 BewG
3.4.1 Ermittlung des Gebäudesachwertes, § 190 BewG
3.4.1.1 Regelherstellungskosten, § 190 Abs. 1 BewG
3.4.1.2 Alterswertminderung, § 190 Abs. 2 BewG
3.4.2 Wertzahlen, § 191 BewG
3.4.3 Beispiel zur Bewertung nach dem Sachwertverfahren
Ermittlung des Bodenwertes (Fläche X Bodenrichtwert), § 189 Abs. 2 BewGi.V.m. 179 BewG:
Abzüglich Alterswertminderung, § 190 Abs. 2 BewGi.V.m. Anl. 22 BewG:
4.1 Bewertung des Erbbaurechts , § 193 BewG
4.1.1 Bodenwertanteil, § 193 Abs. 3 BewG
4.1.2 Gebäudewertanteil, § 193 Abs. 5 BewG
4.2 Bewertung des Erbbaugrundstücks, § 194 BewG
4.2.1 Bodenwertanteil nach § 194 Abs. 3 BewG
4.2.2 Gebäudewertanteil nach § 194 Abs. 4 BewG
4.3 Gebäude auf fremdem Grund und Boden, § 195 BewG
4.4 Grundstücke im Zustand der Bebauung, § 196 BewG
Die BRAK hat die von ihr herausgegebenen Richtlinien zur Bewertung von Anwaltskanzleien in aktualisierter und ergänzter Fassung publiziert. Die Bewertung einer Kanzlei kann aus verschiedenen Gründen notwendig werden, etwa bei Änderungen des Gesellschafterbestands oder im Zusammenhang mit Ehescheidungen oder Erbfällen. Die Richtlinien dienen dabei als Hilfestellung zur Ermittlung des Kanzleiwer...
Baupreisindizes zur Anpassung der Regelherstellungskosten aus der Anlage 24 BewG für Bewertungsstichtage im Kalenderjahr 2018 Gemäß § 190 Abs. 2 Satz 4 BewG gebe ich die maßgebenden Baupreisindizes zur Anpassung der Regelherstellungskosten aus der Anlage 24, Teil II., BewG bekannt, die ausgehend von den vom Statistischen Bundesamt am 10. Januar 2018 veröffentlichten Preisindizes für die Bauwirt...
Baupreisindizes zur Anpassung der Regelherstellungskosten aus der Anlage 24 BewG für Bewertungsstichtage im Kalenderjahr 2018
Gemäß § 190 Abs. 2 Satz 4 BewG gebe ich die maßgebenden Baupreisindizes zur Anpassung der Regelherstellungskosten aus der Anlage 24, Teil II., BewG bekannt, die ausgehend von den vom Statistischen Bundesamt am 10. Januar 2018 veröffentlichten Preisindizes für die Bauwirtschaft (Preisindizes für den Neubau in konventioneller Bauart von Wohn- und Nichtwohngebäuden; Jahresdurchschnitt 2017; 2010 = 100) ermittelt wurden und für Bewertungsstichtage im Kalenderjahr 2018 anzuwenden sind.
Gebäudearten*
1.01. bis 5.1. Anlage 24, Teil II., BewG = 116,8
5.2. bis 18.2. Anlage 24, Teil II., BewG = 117,4
*Die Bestimmungen in der Anlage 24, Teil II., BewG zum Teileigentum und zur Auffangklausel gelten analog. Dieses Schreiben wird im Bundessteuerblatt Teil I veröffentlicht.
Quelle: BMF, Schreiben IV C 7 - S-3225 / 16 / 10001 vom 22.01.2018
Der 3. Senat hatte darüber zu befinden, ob befristet aufgestellte Container, die für Büro und Werkstattzwecke genutzt wurden, bewertungsrechtlich für Zwecke der Grundsteuer als Gebäude zu qualifizieren sind. Es handelte sich um zwei Containeranlagen auf einem Luftwerftgelände, wovon eine Anlage mit 51 Containern ohne gegossenes Fundament und sonstige Befestigung auf Betonverlegeplatten aufge...
Der 3. Senat hatte darüber zu befinden, ob befristet aufgestellte Container, die für Büro und Werkstattzwecke genutzt wurden, bewertungsrechtlich für Zwecke der Grundsteuer als Gebäude zu qualifizieren sind. Es handelte sich um zwei Containeranlagen auf einem Luftwerftgelände, wovon eine Anlage mit 51 Containern ohne gegossenes Fundament und sonstige Befestigung auf Betonverlegeplatten aufgestellt und mit einer eigenen Asphaltstraße auf dem Betriebsgelände angebunden worden war. Die 13 Container der anderen Anlage waren lediglich auf einer Parkplatzfläche am Rande einer Werkstraße aufgestellt worden. Beide Anlagen hatten Vorrichtungen, um mit gängigen Versorgungsleistungen ausgestattet zu werden und in beiden Fällen blieb ihre Aufstelldauer unter sechs Jahren. Das Gericht hat nur die kleinere Anlage mit den auf einer Parkfläche abgestellten Containern nicht als Gebäude angesehen, weil sie nach dem äußeren Erscheinungsbild keine Integration in das Betriebsgrundstück zeigten, vielmehr provisorisch und vorübergehend aufgestellten Baucontainern vergleichbar seien. Demgegenüber wertete es die größere Anlage als Gebäude. Tragend war dabei die Manifestation der betrieblichen Zweckbestimmung und Funktion im äußeren Erscheinungsbild und die Integration in das Betriebsgelände. Im Rahmen einer Gesamtschau machte konkret die Einebnung des Untergrunds, die straßenmäßige Anbindung und der Schutz vor Nagetieren durch Anbringung von Kaninchenblechen und Kiesaufschüttungen die Anlage zu einem Gebäude. Gegen das Urteil vom 28. April 2017 (3 K 95/15) wurde die Revision zugelassen und eingelegt (II R 37/17).
Quelle: FG Hamburg, Mitteilung vom 29.12.2017 zum Urteil 3 K 95/15 vom 28.04.2017 (nrkr - BFH-Az. II R 37/17)
Bewertungsgesetz: Bewertung einer lebenslänglichen Nutzung oder Leistung - Vervielfältiger für Bewertungsstichtage ab 01.01.2018
Das Statistische Bundesamt wird im Jahr 2017 keine aktuelle Sterbetafel veröffentlichen. Daher bleiben gemäß § 14 Abs. 1 Satz 2 BewG die Vervielfältiger zur Berechnung des Kapitalwerts lebenslänglicher Nutzungen oder Leistungen, die nach der am 20. Oktober 2016 veröffentlichten Sterbetafel 2013/2015 des Statistischen Bundesamtes ermittelt und mit Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen vom 4...
Das Statistische Bundesamt wird im Jahr 2017 keine aktuelle Sterbetafel veröffentlichen. Daher bleiben gemäß § 14 Abs. 1 Satz 2 BewG die Vervielfältiger zur Berechnung des Kapitalwerts lebenslänglicher Nutzungen oder Leistungen, die nach der am 20. Oktober 2016 veröffentlichten Sterbetafel 2013/2015 des Statistischen Bundesamtes ermittelt und mit Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen vom 4. November 2016 - IV D 4 - S-3104 / 09 / 10001, DOK 2016/1012678 (BStBl I Seite 1166) veröffentlicht wurden, auch für Bewertungsstichtage ab dem 1. Januar 2018 anzuwenden.
Quelle: BMF, Schreiben IV C 7 - S-3104 / 09 / 10001 vom 28.11.2017
Die Klägerin ist die Schwester des Erblassers, der Kommanditist der H KG war. Als der Erblasser am 07.05.2014 verstarb, befand sich die H KG bereits in Liquidation und hatte sowohl ihr Anlagevermögen als auch ihr Vorratsvermögen ganz überwiegend verkauft. Das bei der H KG geführte Kapitalkonto des Erblassers wies am 07.05.2014 einen positiven Wert, die Kapitalkonten der anderen beiden Kommandit...
Das bei der H KG geführte Kapitalkonto des Erblassers wies am 07.05.2014 einen positiven Wert, die Kapitalkonten der anderen beiden Kommanditisten wiesen hingegen negative Werte aus. Die Klägerin gab eine Feststellungserklärung beim Finanzamt ab, aus der sich - nach Saldierung der Kapitalkonten - ein negativer Wert des Anteils des Erblassers an der H KG ergab. Das Finanzamt folgte den Angaben der Klägerin im Wesentlichen, rechnete das positive Kapitalkonto des Erblassers jedoch nicht mit den negativen Kapitalkonten zusammen. Dem ist das Finanzgericht Düsseldorf nunmehr gefolgt. Der Wert des Anteils am Betriebsvermögen sei gesondert festzustellen. Da die H KG jedenfalls über einen Kassenbestand und Bankguthaben verfügt habe, liege Betriebsvermögen vor. Die Annahme von Betriebsvermögen setze nicht voraus, dass sich der Betrieb noch in einer werbenden Phase befinde. Zu bewerten sei nur der Anteil des Erblassers, der Gegenstand des Erwerbs sei. Eine Saldierung seines Kapitalkontos mit den negativen Kapitalkonten der anderen Kommanditisten sei nicht zulässig. Es komme mithin nicht darauf an, wie sich die Gesellschafter einer Kommanditgesellschaft nach dem Bewertungsstichtag auseinandersetzten. Das Finanzgericht Düsseldorf hat die Revision zum Bundesfinanzhof zugelassen.