Source: http://www.e-recht24.de/artikel/urheberrecht/40.html
Timestamp: 2015-01-31 11:33:26
Document Index: 295957032

Matched Legal Cases: ['§ 11', '§ 12', '§ 15', '§ 13', '§ 14', '§ 23', '§ 23', '§ 24']

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Ihre Rechte als Urheber2.00 von 5 basiert auf 1 Bewertungen.Erfüllen sie nun die Voraussetzungen, die das UrhG aufstellt, stehen ihnen verschiedene Rechte als Urheber ihrer Website zu. Dieser Schutz entsteht unabhängig von der Verwendung eines Copyright-Zusatzes. Dieser hat in Deutschland nur deklaratorischen (klarstellenden) Charakter. Erfüllen sie die oben dargestellten Voraussetzungen, gilt der Schutz des Urhebergesetzes natürlich auch, wenn sie einen solchen Copyright-Vermerk nicht auf ihren Seiten angebracht haben.
Die Rechte des Urhebers sind in §§ 11 ff. geregelt und unterscheiden zwischen Urheberpersönlichkeitsrechten (§§ 12-14 UrhG) und Verwertungsrechten (§§ 15 ff. UrhG).
Dem Urheber steht es zu, zu entscheiden, ob und wie sein Werk veröffentlicht wird.
Recht auf Urheberbezeichnung, § 13 S. 2 UrhG
Danach kann der Urheber eines Werkes bestimmen, ob und wie dieses Werk mit einer Urheberbezeichnung zu versehen ist.
Verbot von Entstellungen, § 14 UrhG
Der Urheber kann weiterhin Entstellungen oder andere Beeinträchtigungen seines Werkes verbieten, wenn diese seine berechtigten Interessen an dem Werk verletzen.
Unter Vervielfältigung versteht man im besten Juristendeutsch "die Herstellung von Festlegungen, die geeignet sind, das Werk den menschlichen Sinnen auf irgendeine Weise wiederholt mittelbar oder unmittelbar wahrnehmbar zu machen". Bespiele hierfür sind das Downloaden und Uploaden von Daten oder das Laden in den Arbeitsspeicher.
Keine Umgestaltung ohne ihre Einwilligung
Grundsätzlich bedarf die Bearbeitung allein nach § 23 S. 1 UrhG noch nicht der Zustimmung des Herstellers. Diese ist erst vor einer Veröffentlichung oder Verwertung einzuholen. Bei Datenbankenwerken sieht § 23 S.2 UrhG jedoch vor, dass bereits die Bearbeitung von der Zustimmung des Herstellers abhängt.
Aber auch hiervon gibt es wieder eine Ausnahme, nämlich die freie Benutzung des Werkes nach § 24 UrhG. Diese liegt vor, wenn das ursprüngliche Werk als Ausgangspunkt der Entwicklung zugrunde liegt, im Endeffekt aber etwas völlig neues und eigenständiges daraus hervor geht. Diese freie Benutzung ist vom Urheber zu dulden.
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