Source: http://www.amon-immobilienbewertung.de/AGB/
Timestamp: 2018-06-23 13:45:15
Document Index: 204512395

Matched Legal Cases: ['§ 632', '§ 355', '§ 649', 'Art 3', '§6', '§7']

Al­len Leis­tun­gen des Sach­ver­stän­di­gen so­wie al­len An­ge­bo­ten und Ver­ein­ba­run­gen, lie­gen un­se­re nach­ste­hen­den Ge­schäfts­be­din­gun­gen zu Grun­de. Ab­wei­chen­de oder ent­ge­gen­ste­hen­de Be­din­gun­gen des Auf­trag­ge­bers wer­den nicht an­er­kannt, es sei denn, Sie wur­den aus­drück­lich schrift­lich be­stä­tigt.
An­er­ken­nung, Gel­tungs­be­reich
Der Kun­de er­kennt durch sei­ne Auf­trags­er­tei­lung oder durch An­nah­me der Leis­tun­gen die­se Ge­schäfts­be­din­gung an. Sie gel­ten so­wohl für Fol­ge­auf­trä­ge als auch bei stän­di­gen Ge­schäfts­be­zie­hun­gen. Sie gel­ten so­wohl ge­gen­über Ver­brau­chern als auch ge­gen­über Un­ter­neh­mern. Ver­brau­cher ist je­de na­tür­li­che Per­son, die ein Rechts­ge­schäft zu ei­nem Zweck ab­schlie­ßt, der we­der ih­rer ge­werb­li­chen, noch ih­rer selbst­stän­di­gen, be­ruf­li­chen Tä­tig­keit zu­ge­rech­net wer­den kann. Un­ter­neh­mer ist ei­ne na­tür­li­che oder ju­ris­ti­sche Per­son oder ei­ne rechts­fä­hi­ge Per­so­nen­ge­sell­schaft, die bei Ab­schluss ei­nes Rechts­ge­schäfts in Aus­übung ih­rer ge­werb­li­chen oder selbst­stän­di­gen, be­ruf­li­chen Tä­tig­keit han­delt.
Die­se Be­din­gun­gen gel­ten auch für münd­li­che An­ge­bo­te; sie er­lan­gen nur dann Gül­tig­keit, wenn sie von uns schrift­lich be­stä­tigt wer­den.
Der Sach­ver­stän­di­ge wird sei­ne Leis­tun­gen ob­jek­tiv, neu­tral, wei­sungs­frei und ge­wis­sen­haft un­ter Be­ach­tung der zum Zeit­punkt der Auf­trags­an­nah­me be­ste­hen­den Vor­schrif­ten aus­füh­ren. Der Um­fang, der von dem Sach­ver­stän­di­gen zu er­brin­gen­den Leis­tung, wird bei Auf­trags­er­tei­lung schrift­lich fest­ge­legt.
Die Auf­trä­ge sind für die Sach­ver­stän­di­ge erst ver­bind­lich, wenn und so­weit Sie schrift­lich be­stä­tigt wur­den. Schrift­li­cher Be­stä­ti­gung be­dür­fen auch Än­de­run­gen, Er­gän­zun­gen und münd­li­che Ne­ben­ab­re­den jeg­li­cher Art.
Durch­füh­rung des Auf­tra­ges
Der Auf­trag wird ent­spre­chend, den für ei­nen un­ab­hän­gi­gen Sach­ver­stän­di­gen gül­ti­gen Grund­sät­zen ob­jek­tiv, un­par­tei­isch, ge­wis­sen­haft, wei­sungs­frei und per­sön­lich aus­ge­führt. Die Sach­ver­stän­di­ge wird den Auf­trag un­ter Be­rück­sich­ti­gung des ak­tu­el­len Stan­des von Wis­sen­schaft, Tech­nik und Er­fah­rung mit Sorg­falt ei­nes or­dent­li­chen Sach­ver­stän­di­gen, in dem Um­fang der mit dem Auf­trag­ge­ber ge­trof­fe­nen Leis­tungs­ver­ein­ba­rung, er­le­di­gen. Im Üb­ri­gen ist der Sach­ver­stän­di­ge be­rech­tigt, zur Be­ar­bei­tung des Auf­tra­ges, die Orts­be­sich­ti­gung durch­zu­füh­ren so­wie auf Kos­ten des Auf­trag­ge­bers die not­wen­di­gen und üb­li­chen Sach­ver­halts­er­mitt­lun­gen in den öf­fent­li­chen Re­gis­tern und bei den zu­stän­di­gen Be­hör­den an­zu­stel­len. ist zur sach­ge­mä­ßen Er­le­di­gung des Auf­trags die Hin­zu­zie­hung wei­te­rer Sach­ver­stän­di­ger oder Son­der­fach­leu­te er­for­der­lich, muss der Sach­ver­stän­di­ge da­zu die vor­he­ri­ge Ein­wil­li­gung des Auf­trag­ge­bers ein­ho­len.
Mit­wir­kungs­pflich­ten des Auf­trag­ge­bers
Der Auf­trag­ge­ber hat al­le für die Aus­füh­rung des Auf­trags not­wen­di­gen Aus­künf­te und Un­ter­la­gen ge­wis­sen­haft, voll­stän­dig und un­ent­gelt­lich so­wie recht­zei­tig der Sach­ver­stän­di­gen zur Ver­fü­gung zu stel­len. Der Auf­trag­ge­ber hat von sich aus auf al­le Vor­gän­ge und Um­stän­de, die für die Durch­füh­rung des Auf­trags von Be­deu­tung sein könn­ten, auf­merk­sam zu ma­chen.
Der Auf­trag­ge­ber teilt dem Auf­trag­neh­mer die Ihm be­kann­ten, nicht ein­ge­tra­ge­nen Las­ten und (z.B. be­güns­ti­gen­de) Rech­te, Denk­mal­schutz, Woh­nungs- und Miet­bin­dun­gen, Über­bau­ten so­wie Bo­den­ver­un­rei­ni­gun­gen (z.B. Alt­las­ten bzw. Alt­las­ten­ver­dacht) mit.
Der Auf­trag­neh­mer geht bei der Im­mo­bi­li­en­be­wer­tung da­von aus, dass die nicht mit­ge­teil­ten, zu­vor ge­nann­ten Be­son­der­hei­ten des Grund­stü­ckes/der Im­mo­bi­lie nicht be­ste­hen und die vor­han­de­nen Bau­lich­kei­ten ge­mäß den vor­ge­leg­ten Plä­nen ge­neh­migt und er­rich­tet wur­den und sons­ti­gen An­la­gen so­wie Nut­zun­gen un­ter­stel­len soll.
Die vom Auf­trag­ge­ber nicht mit­ge­teil­ten, nicht of­fen­sicht­li­chen Bau­män­gel und Bau­schä­den blei­ben bei der Wert­er­mitt­lung un­be­rück­sich­tigt.
Hin­sicht­lich der vor­ste­hend be­schrie­be­nen Um­stän­de wer­den kei­ne wei­te­ren Nach­for­schun­gen und Un­ter­su­chun­gen an­ge­stellt.
Der Auf­trag­ge­ber bringt (so­weit mög­lich) ak­tu­el­le Ob­jekt­un­ter­la­gen bei:
Flur­kar­te/Ka­tas­ter­kar­te, ak­tu­el­len Grund­buch­aus­zug, Bau­zeich­nun­gen (Grund­ris­se und Schnitt), Bau­be­schrei­bun­gen, Flä­chen­be­rech­nung, Er­mitt­lung des/der um­bau­ten Rau­mes/Brut­to­ge­schoss­flä­che, ak­tu­el­le Miet­ver­trä­ge und Ne­ben­kos­ten­ab­rech­nun­gen.
Der Auf­trag­ge­ber ver­pflich­tet sich dem Auf­trag­neh­mer Zu­tritt zum Be­wer­tungs­ob­jekt zu ge­wäh­ren. Die Ab­stim­mung und Or­ga­ni­sa­ti­on der Orts­be­sich­ti­gung mit den Mie­tern oder sons­ti­gen Nut­zungs­be­rech­tig­ten ob­liegt grund­sätz­lich dem Auf­trag­ge­ber.
Fern­ab­satz­ver­trag mit Wi­der­rufs­klau­sel
Bei ei­nem Fern­ab­satz­ver­trag hat ein Ver­brau­cher das Recht sei­ne, auf Ab­schluss des Ver­tra­ges ge­rich­te­te, Wil­lens­er­klä­rung in­ner­halb von zwei Wo­chen nach Ver­trags­ab­schluss zu wi­der­ru­fen. Der Wi­der­ruf muss kei­ne Be­grün­dung ent­hal­ten und ist in Text­form ge­gen­über dem Sach­ver­stän­di­gen­bü­ro oder durch Rück­sen­dung der Leis­tung, so­fern tat­säch­lich mög­lich, zu er­klä­ren. Der Sach­ver­stän­di­ge ist nicht ver­pflich­tet, vor Ab­lauf, vor Er­lö­schen des Wi­der­rufs­rech­tes sei­ne ver­trag­lich, ge­schul­de­te Leis­tung zu er­brin­gen.
Der Sach­ver­stän­di­ge be­ach­tet die Ein­hal­tung der Schwei­ge­pflicht. Der Sach­ver­stän­di­ge trifft Vor­sor­ge da­für, dass we­der Gut­ach­ten noch sons­ti­ge Tat­sa­chen und Un­ter­la­gen, die bei der Aus­füh­rung der Dienst­leis­tung be­kannt wer­den und die sich auf den Auf­trag­ge­ber und den Auf­trags­ge­gen­stand be­zie­hen, un­be­fugt of­fen­bart, aus­ge­nutzt oder wei­ter­ge­ge­ben wer­den.
Ur­he­ber­recht, Co­py­right, Ge­heim­hal­tung
An den er­brach­ten Dienst­leis­tun­gen be­hält sich der Sach­ver­stän­di­ge die Ur­he­ber­rech­te aus­drück­lich vor. Bei Auf­trags­er­tei­lung wird der Um­fang der Leis­tun­gen von dem Sach­ver­stän­di­gen schrift­lich fest­ge­legt. Der Auf­trag­ge­ber darf das im Rah­men des Auf­trags den Sach­ver­stän­di­gen er­stell­te Gut­ach­ten bzw. die von dem Sach­ver­stän­di­gen er­brach­ten Leis­tun­gen mit al­len da­mit zu­sam­men­hän­gen­den Ein­zel­hei­ten nur für den Zweck ver­wen­den, für den es bei Auf­trags­er­tei­lung ver­ein­bart wur­de.
Die Ver­wen­dung über den an­ge­ge­be­nen Zweck hin­aus, Ver­viel­fäl­ti­gung oder Ver­öf­fent­li­chung, gleich wel­cher Ar­te, auch von Auf­lis­tun­gen, Be­rech­nun­gen oder sons­ti­gen Ein­zel­hei­ten ist, au­ßer bei ge­setz­li­cher Aus­kunfts­pflicht, nur mit schrift­li­cher Ge­neh­mi­gung ge­stat­tet.
Die Hö­he des Ho­no­rars, bzw. der Ver­gü­tung der Sach­ver­stän­di­gen Ver­gü­tung rich­tet sich nach der aus­drück­li­chen Ver­ein­ba­run­gen und wird im Auf­trag ge­re­gelt bzw. fest­ge­legt. An­sons­ten gilt die üb­li­che Ver­gü­tung ge­mäß § 632 BGB als ver­ein­bart.
Ne­ben­kos­ten und Aus­la­gen wer­den zu­sätz­lich zum Ho­no­rar (Grund­ho­no­rar) in Rech­nung ge­stellt. Die an­fal­len­den Ge­büh­ren für be­hörd­li­che Aus­künf­te, Aus­kunft aus der Kauf­preis­samm­lung, zur Be­schaf­fung von Markt­da­ten, Er­werb der er­for­der­li­chen Un­ter­la­gen usw. wer­den ge­son­dert nach­ge­wie­sen und be­rech­net.
Auf die Ho­no­ra­re und Ne­ben­kos­ten wird die Mehr­wert­steu­er in der ge­setz­lich gel­ten­den Hö­he zu­sätz­lich in Rech­nung ge­stellt.
Das zu­ste­hen­de Ho­no­rar wird mit Be­en­di­gung des Auf­tra­ges fäl­lig und ist um­ge­hend nach Vor­la­ge der Rech­nung, spä­tes­tens bis zu dem dar­in an­ge­ge­be­nen Ter­min oh­ne Ab­zug zur Zah­lung fäl­lig. Es kann ver­trag­lich ver­ein­bart wer­den, dass ei­ne An­zah­lung bzw. ein Vor­schuss in Hö­he von 20% bis 50% der ver­ein­bar­ten bzw. ab­seh­ba­ren Kos­ten zu leis­ten ist, so­bald die Be­sich­ti­gung des Ob­jekts statt­ge­fun­den hat
Meh­re­re Auf­trag­ge­ber sind dem Auf­trag­neh­mer als Ge­samt­schuld­ner zur Zah­lung der Ver­gü­tung nach die­ser Ver­ein­ba­rung ver­pflich­tet.
Leis­tungs­zeit Fris­ten
Leis­tungs­zei­ten und Fris­ten, die der Sach­ver­stän­di­ge an­ge­ge­ben hat, sind nur dann ver­bind­lich, wenn de­ren Ver­bind­lich­keit im Ver­trag aus­drück­lich schrift­lich ver­ein­bart ist. Ver­ein­bar­te, ver­bind­li­che Ter­mi­ne für die Er­brin­gung der Leis­tung des Sach­ver­stän­di­gen be­gin­nen mit Ver­trags­schluss, bei Ver­brau­cher mit Ab­lauf der Wi­der­rufs­frist nach § 355 BGB. Die Ein­hal­tung der ver­ein­bar­ten Ter­mi­ne setzt vor­aus, dass der Auf­trag­ge­ber, die zur Leis­tungs­er­brin­gung not­wen­di­gen Un­ter­la­gen und An­ga­ben recht­zei­tig vor­legt bzw. er­teilt. So­weit ei­ne Vor­aus­zah­lung ver­ein­bart wur­de oder Un­ter­la­gen des Auf­trag­ge­bers be­nö­tigt wer­den, be­ginnt der Lauf der Frist frü­hes­tens nach Ein­gang der Un­ter­la­gen bzw. Gut­schrift der Vor­aus­zah­lung.
Der Sach­ver­stän­di­ge haf­tet für Ver­zugs­schä­den nur, wenn ihm Vor­satz oder gro­be Fahr­läs­sig­keit zu Las­ten ge­legt wer­den kann.
Hö­he­re Ge­walt und Er­eig­nis­se, die den Sach­ver­stän­di­gen oh­ne ei­ge­nes Ver­schul­den vor­über­ge­hend dar­an hin­dern (z.B. Wit­te­rungs­ein­flüs­se, Ver­keh­rungs­stö­run­gen, Streik, Aus­sper­rung, Be­triebs­stö­run­gen, ver­zö­ger­te Selbst­be­lie­fe­rung, Krieg oder ho­heit­li­che An­ord­nun­gen), die Leis­tung in­ner­halb der ver­ein­bar­ten Frist zu er­brin­gen, be­rech­ti­gen ihn, die Leis­tungs­zeit um die Dau­er der Be­hin­de­run­gen zu­züg­lich ei­ner an­ge­mes­se­nen An­lauf­zeit zu ver­län­gern. Füh­ren ent­spre­chen­de Stö­run­gen zu ei­ner Ver­län­ge­rung der Leis­tungs­zeit von mehr als drei Mo­na­ten, kann der Auf­trag­ge­ber vom Ver­trag zu­rück­tre­ten. An­de­re Rück­tritts­rech­te blei­ben da­von un­be­rührt.
Der Auf­trag­ge­ber ist zur Ab­nah­me der Leis­tung ver­pflich­tet. Kommt der Auf­trag­ge­ber mit der Ab­nah­me in Ver­zug, so ist der Sach­ver­stän­di­ge be­rech­tigt, Er­satz des hier­aus ent­ste­hen­den Scha­des zu ver­lan­gen.
Der Auf­trag kann aus­schlie­ß­lich aus wich­ti­gem Grund ge­kün­digt wer­den; das Recht zur or­dent­li­chen Kün­di­gung ge­mäß § 649 Satz 1 BGB ist aus­ge­schlos­sen.
Ein wich­ti­ger Grund für ei­ne Kün­di­gung liegt für den Auf­trag­ge­ber ins­be­son­de­re dann vor, wenn der Sach­ver­stän­di­ge nach vor­he­ri­ger frucht­lo­ser Ab­mah­nung sei­ne Sach­ver­stän­di­gen­pflich­ten grob ver­letzt. Für den Sach­ver­stän­di­gen liegt ein wich­ti­ger Grund für ei­ne Kün­di­gung ins­be­son­de­re dann vor, wenn der Auf­trag­ge­ber ei­ne not­wen­di­ge Mit­wir­kung trotz Frist­set­zung mit Ab­leh­nungs­an­dro­hung wei­ter­hin ver­wei­gert, wenn sei­tens des Auf­trag­ge­bers ver­sucht wird, in un­zu­läs­si­ger Wei­se auf den In­halt des Gut­ach­tens ein­zu­wir­ken so­wie wenn der Auf­trag­ge­ber in Ver­mö­gens­ver­fall oder in Schuld­ner­ver­zug ge­rät.
Ver­schlech­tern sich die Ver­mö­gens­ver­hält­nis­se des Auf­trag­ge­bers we­sent­lich oder löst er sein Un­ter­neh­men auf, ist der Sach­ver­stän­di­ge be­rech­tigt, sämt­li­che For­de­run­gen so­fort fäl­lig zu stel­len, Wech­sel auf Kos­ten des Auf­trag­ge­bers zu­rück­zu­kau­fen und nur ge­gen Vor­aus­zah­lung oder Si­cher­heits­ge­stel­lung wei­ter zu leis­ten.
Bei Zah­lungs­ein­stel­lung oder Über­schul­dung des Auf­trag­ge­bers oder bei Be­an­tra­gung ei­nes In­sol­venz- oder Ver­gleichs­ver­fah­rens über sein Ver­mö­gen ist der Sach­ver­stän­di­ge be­rech­tigt, nach sei­ner Wahl ent­we­der die vor­ste­hen­den Rech­te gel­tend zu ma­chen oder ge­mäß den ge­setz­li­chen Vor­schrif­ten vom Ver­trag zu­rück­zu­tre­ten.
Wird der Ver­trag sei­tens des Auf­trag­ge­bers aus wich­ti­gem Grund ge­kün­digt, so ste­hen dem Sach­ver­stän­di­gen die ver­ein­bar­ten Ver­gü­tun­gen nur für die bis zum Kün­di­gungs­zeit­punkt er­brach­ten Teil­leis­tun­gen zu, dies auch nur dann, wenn die­se für den Auf­trag­ge­ber ver­wend­bar sind. Bei ei­ner Kün­di­gung durch den Sach­ver­stän­di­gen ver­blei­ben die­sem die ver­ein­bar­ten Ver­gü­tungs­an­sprü­che. An­zu­rech­nen sind er­spar­te Auf­wen­dun­gen.
Die er­brach­ten Leis­tun­gen sind voll­stän­dig zu ver­gü­ten, auch wenn es sich da­bei um für den Auf­trag­ge­ber nicht ver­wert­ba­re Teil­leis­tun­gen han­delt.
Für Schä­den haf­tet der Sach­ver­stän­di­ge nach den ge­setz­li­chen Be­stim­mun­gen nur, wenn ihm oder ei­nem sei­ner Er­fül­lungs­hil­fen ei­ne vor­sätz­lich oder grob fahr­läs­si­ge Ver­let­zung von Pflich­ten nach­ge­wie­sen wer­den kann. Auch in die­sem Fall ist die Er­satz­pflicht des Sach­ver­stän­di­gen auf den ver­trags­ty­pi­schen, vor­her­seh­ba­ren Scha­den be­grenzt. Für den Fall, dass der Sach­ver­stän­di­ge ei­ne Pflicht ver­letzt, aus der sich ty­pi­scher­wei­se Ge­fah­ren für Le­ben und Ge­sund­heit er­ge­ben und da­her ei­ne Haf­tung auch bei ein­fa­cher Fahr­läs­sig­keit be­steht, ist de­ren Hö­he auf ei­nen Be­trag von 100.000€ für Sach- und Ver­mö­gens­schä­den be­grenzt.
Die An­sprü­che des Auf­trag­ge­bers set­zen vor­aus, dass die­ser sei­nen ge­schul­de­ten Mit­wir­kungs­pflich­ten ord­nungs­ge­mäß und recht­zei­tig nach­ge­kom­men ist. So­fern nichts an­de­res ver­ein­bart, zäh­len hier­zu ins­be­son­de­re, in­des nicht ab­schlie­ßend, die voll­stän­di­ge Über­las­sung der zu­ge­sag­ten Un­ter­la­gen und In­for­ma­tio­nen, die Zu­gäng­lich­ma­chung ei­nes zu be­sich­ti­gen­den Ob­jek­tes so­wie die Zah­lung ei­nes ver­ein­bar­ten Vor­schus­ses.
Er­fül­lungs­ort für sämt­li­che An­sprü­che aus die­sem Ver­trag und Ge­richts­stand ist, wenn er mit ei­nem Un­ter­neh­mer ge­schlos­sen ist, der Sitz des Sach­ver­stän­di­gen. Im Üb­ri­gen gilt bei sämt­li­chen An­sprü­chen des Sach­ver­stän­di­gen ge­gen den Auf­trag­ge­ber des­sen Wohn­sitz als Ge­richts­stand. Soll­te ei­ne Be­stim­mung die­ser Ge­schäfts­be­din­gun­gen un­wirk­sam sein oder wer­den, so wird da­durch die Gül­tig­keit der üb­ri­gen Be­stim­mun­gen nicht be­rührt. Un­wirk­sa­me Be­stim­mun­gen wer­den durch die ge­setz­li­che Re­ge­lung er­setzt.
Es gilt deut­sches Recht.
All­ge­mei­ne Geschäfts­be­din­gun­gen für Sach­verständi­gen­leis­tun­gen und Gut­ach­ten­er­stel­lung
All­ge­mei­ne Geschäfts­be­din­gun­gen für Mak­ler­leis­tun­gen
Un­se­re Mak­ler­cour­ta­ge
Es han­delt sich bei al­len Ob­jek­ten zu­nächst grundsätz­lich um für den Mie­ter oder Käu­fer pro­vi­si­ons­pflich­ti­ge An­ge­bo­te, so­fern nicht ein­deu­tig auf die "Pro­vi­si­ons­frei­heit" hin­ge­wie­sen wird. Es gel­ten un­se­re All­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen. Die Wei­ter­ga­be die­ser An­ga­ben an Drit­te ist oh­ne un­ser Ein­verständ­nis un­ter­sagt. Im Fal­le der Wei­ter­ga­be an Drit­te haf­tet der Wei­ter­ge­ben­de für die Pro­vi­si­on in vol­ler Hö­he. Die Pro­vi­si­ons­pflicht ent­steht auch dann, wenn der Auf­trag­ge­ber und/oder der Emp­fän­ger Ex­po­ses, das Ob­jekt nicht al­lei­ne mie­tet oder er­wirbt, son­dern mit Drit­ten zu­sam­men, oder dass ein Drit­ter mie­tet oder er­wirbt, der mit dem Auf­trag­ge­ber ver­bun­den ist. Ist Ih­nen das Ob­jekt von an­de­rer Sei­te be­reits be­kannt, tei­len Sie uns in­ner­halb von zwei Ta­gen nach Ex­po­se­er­halt mit, seit wann und von wem, sonst gilt das Ob­jekt als von uns pro­vi­si­ons­pflich­tig nach­ge­wie­sen.
Dies ist ei­ne Kurz­in­for­ma­ti­on - ma­ß­geb­lich sind aus­schlie­ß­lich die ab­ge­schlos­se­nen Ver­trä­ge.
Der Kun­de er­kennt durch sei­ne Auf­trags­er­tei­lung oder durch Ver­wen­dung des vor­ste­hen­den An­ge­bo­tes un­se­re nach­ste­hen­den Geschäfts­be­din­gun­gen an. Als Ver­wen­dung des An­ge­bo­tes gilt zum Bei­spiel die Kon­takt­auf­nah­me we­gen des an­ge­bo­te­nen Ob­jek­tes mit uns oder Ei­gentümer.
An­ge­bo­te und Mit­tei­lun­gen sind aus­schlie­ß­lich für den Emp­fän­ger be­stimmt und dür­fen Drit­ten nicht zugäng­lich ge­macht wer­den. Ei­ne Wei­ter­ga­be an Drit­te ist nur mit schrift­li­cher Ein­wil­li­gung des Mak­lers ge­stat­tet. Für al­le An­ge­bot gilt Auf­trag­ge­ber- Auf­trag­neh­mer­schutz als ver­ein­bart. Zu­wi­der­hand­lun­gen be­gründen ei­ne Scha­den­er­satz­pflicht in Hö­he der ortsübli­chen Käu­fer-/Ver­käu­fer- bzw. Mie­ter-/Ver­mie­ter­pro­vi­si­on. Der Mak­ler darf so­wohl für den Ver­käu­fer/Ver­mie­ter als auch für den Käu­fer/Mie­ter ent­gelt­lich tä­tig wer­den. Der Auf­trag­ge­ber / Ei­gentümmer wird ver­pflich­tet, vor Ab­schluss des be­ab­sich­tig­ten Kauf­ver­tra­ges oder Miet­ver­tra­ges den Na­men und die An­schrieft des vor­ge­se­he­nen Ver­trags­part­ners dem Mak­ler mit­zu­tei­len.
Die in un­se­ren An­ge­bo­ten er­hal­te­nen An­ga­ben ba­sie­ren auf uns von Ei­gentümern bzw. Drit­ten er­teil­ten In­for­ma­tio­nen. Wir be­mü­hen uns, über Ob­jek­te und Ver­trags­part­ner mög­lichst vollständi­ge und rich­ti­ge An­ga­ben zu er­hal­ten; ei­ne Haf­tung für de­ren Rich­tig­keit und Vollständig­keit kön­nen wir aber nicht über­neh­men. Un­se­re nach­wei­se sind freiblei­bend. Zwi­schen­ver­kauf und -ver­mie­tung bzw. -ver­pach­tung sind vor­be­hal­ten. Haf­tungs­ansprüche ge­gen Amon-Im­mo­bi­li­en, wel­che sich auf Schä­den ma­te­ri­el­ler oder ide­el­ler Art be­zie­hen, die durch die Nut­zung oder Nicht­nut­zung der dar­ge­bo­te­nen In­for­ma­tio­nen bzw. durch die Nut­zung feh­ler­haf­ter und un­vollständi­ger In­for­ma­tio­nen ver­ur­sacht wur­den, sind grundsätz­lich aus­ge­schlos­sen, so­fern sei­tens des Au­tors kein nach­weis­lich vorsätz­li­ches oder grob fahrlässi­ges Ver­schul­den vor­liegt.
Der Pro­vi­si­ons­an­spruch ent­steht auch, wenn der Ver­trag zu Be­din­gun­gen ab­ge­schlos­sen wird, die vom An­ge­bot ab­wei­chen, oder der an­ge­streb­te wirt­schaft­li­che Er­folg durch ei­nen Ver­trag über ein Ob­jekt des von uns nach­ge­wie­se­nen Ver­trags­part­ners er­reicht wird; schlie­ß­lich, wenn und so­weit im zeit­li­chen und wirt­schaft­li­chen Zu­sam­men­hang in ei­nem ers­ten Ver­trag ver­trag­li­che Er­wei­te­run­gen und Ergänzun­gen zu­stan­de kom­men. Der Pro­vi­si­ons­an­spruch ent­steht z.B. auch bei Kauf statt Mie­te und um­ge­kehrt, Erb­bau­recht statt Kauf, wie auch beim Er­werb im We­ge der Zwangs­ver­stei­ge­rung.
Der An­spruch auf Pro­vi­si­on bleibt be­ste­hen, wenn zu­stan­de ge­kom­me­ne Ver­trag auf­grund auflösen­der Be­din­gun­gen er­lischt. Das Glei­che gilt, wenn der Ver­trag auf­grund ei­nes Rück­tritt­vor­be­hal­tes des Auf­trag­ge­bers auf­gelöst oder aus an­de­ren in sei­nen Per­son lie­gen­den Grün­den rück­gän­gig ge­macht bzw. nicht er­füllt wird. Wird der Ver­trag er­folg­reich an­ge­foch­ten, so ist der­je­ni­ge Ver­trags­part­ner, der den An­fech­tungs­grund ge­setzt hat, zum Scha­den­er­satz ver­pflich­tet. Un­se­re Mak­ler­pro­vi­si­on ist mit Un­ter­zeich­nung des no­ta­ri­el­len Kauf­ver­tra­ges ver­dient und zur Zah­lung fäl­lig. Die Pro­vi­si­on ist in den Prei­sen un­se­rer An­ge­bo­te nicht er­hal­ten. Falls nicht an­ders ver­ein­bart ist oder im An­ge­bot nicht ge­son­dert er­wähnt, gilt die fol­gen­de ge­setz­li­che Mak­ler­gebühr. Die Pro­vi­si­on wird ggf. auch auf die im No­tar­ver­trag­auf­geführ­ten Ein­rich­tungs­ge­genstände fäl­lig.
Die üb­lich Mak­ler­pro­vi­si­on be­trägt:
Be­bau­ter Grund­be­sitz 3,57% inkl. 19% MwSt.
Ei­gen­tums­woh­nun­gen 3,57% inkl. 19% MwSt.
Un­be­bau­ter Grund­be­sitz 3,57% inkl. 19% MwSt.
An­la­ge- und Ge­wer­be­im­mo­bi­li­en je­der Art 3,57% inkl. 19% MwSt.
Ver­mie­tung von Wohnräum­en 2,38 Mo­nats­net­to­mie­ten inkl. 19% MwSt.
Ver­mie­tung von Ge­wer­beräum­en 2,38 Mo­nats­net­to­mie­ten inkl. 19% MwSt.
Die Pro­vi­si­ons­be­rech­nung für Nach­weis oder Ver­mitt­lung er­folgt un­abhängig da­von auf Grund der im An­ge­bot fest­ge­leg­ten Hö­he. Wir ha­ben auch dann An­spruch auf ei­ne Pro­vi­si­on, wenn in­fol­ge un­se­rer Ver­mitt­lung oder auf­grund un­se­res Nach­wei­ses zu­nächst ei­ne An-/Ver­mie­te­ung oder Pacht des Ob­jek­tes er­folgt und erst zu ei­nem späte­ren Zeit­punkt der Kauf der Im­mo­bi­lie zu­stan­de kommt. Die für die An-/Ver­mie­tung oder Pacht ge­zahl­te Pro­vi­si­on wird in die­sem Fall an­ge­rech­net.
Der In­ter­es­sent kann sich nur dann dar­auf be­ru­fen, ein an­ge­bo­te­nes Ob­jekt be­reits ge­kannt zu ha­ben, wenn er dem Mak­ler dies in­ner­halb von zwei Ta­gen nach Zu­gang des An­ge­bo­tes schrift­lich mit­teilt und dem Mak­ler gleich­zei­tig be­kannt gibt, wo­her er die Kennt­nis des Ob­jekts er­langt hat, an­dern­falls gilt der Nach­weis des Ob­jek­tes als von uns er­folgt. Der Kun­de er­kennt so­mit un­se­re wei­te­re Tätig­keit in die­ser An­ge­le­gen­heit als ei­ne für den Ab­schluss­fall ursächli­che Tätig­keit an.
Im Rah­men der Be­stim­mun­gen des Da­ten­schutz­ge­set­zes ist es dem zwei­ten Mak­ler un­ter­sagt, die über­mit­tel­ten Ob­jekt- und/oder Kun­den­da­ten auf Da­tenträgern zu spei­chern oder sonst in ir­gend­ei­ner Form lang­fris­tig fest­zu­hal­ten. Spätes­tens nach der Be­en­di­gung ei­nes Ge­mein­schafts­geschäftes sind al­le Kun­den- und/oder ob­jekt­re­le­van­ten Da­ten und/oder Auf­zeich­nun­gen zu ver­nich­ten.
Die­se Be­din­gun­gen gel­ten auch für münd­li­che An­ge­bo­te; sie er­lan­gen nur dann Gültig­keit, wenn sie von uns schrift­lich be­stä­tigt wer­den.
Hin­weis zu den ver­link­ten Sei­ten:
Im­pres­sum und all­ge­mei­ne Hin­wei­se zu un­se­rem In­ter­net­auf­tritt nach §6 und §7 Te­le­dienst­ge­setz.
Sämt­li­che Tex­te, Gra­fi­ken und Fo­tos sind ur­he­ber­recht­lich ge­schützt. Die Ver­vielfälti­gung von In­for­ma­tio­nen oder Da­ten, ins­be­son­de­re die Ver­wen­dung von Tex­ten, Text­tei­len oder Bild­ma­te­ri­al be­darf un­se­rer aus­drück­li­chen und schrift­li­chen vor­he­ri­gen Ein­wil­li­gung und ist zusätz­lich zu ho­no­rie­ren.