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Timestamp: 2017-10-18 04:04:25
Document Index: 296515219

Matched Legal Cases: ['BGH', '§ 29', '§ 29', 'BGH', 'BGH', '§ 224', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 30', '§ 29', '§ 30', 'BGH', '§ 30', '§ 25', 'BGH', '§ 332', 'BGH', 'BGH', '§ 176', '§ 184', '§ 184', '§ 184', '§ 184', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 226', '§ 226', '§ 226', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 250', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 250', '§ 250', 'BGH', 'BGH', '§ 306', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

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Qualifikationstatbestand – Urteile kostenlos online finden
Entscheidungen und Beschlüsse der Gerichte zum Schlagwort „Qualifikationstatbestand“.
BGH – Urteil, 3 StR 22/99 vom 14.04.1999
BtMG 1981 § 29 a Abs. 1 Nr. 2
Der Qualifikationstatbestand des unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge in § 29 a Abs. 1 Nr. 2 BtMG kann - anders als die Begehungsweisen des Herstellens, Abgebens und des Besitzes nach dieser Vorschrift - voll und nicht bloß als untauglicher Versuch verwirklicht sein, wenn die geschäftliche Vereinbarung auf eine große Menge Betäubungsmittel bezogen ist, jedoch nur eine für Rauschgift gehaltene Scheindroge geliefert wird.
BGH, Urt. vom 14. April 1999 - 3 StR 22/99 -
BGH – Urteil, 5 StR 210/02 vom 03.09.2002
Das Zusammenwirken des Täters einer Körperverletzung mit einem Gehilfen kann zur Erfüllung des Qualifikationstatbestandes der "mit einem anderen Beteiligten gemeinschaftlich" begangenen Körperverletzung (§ 224 Abs. 1 Nr. 4 StGB) ausreichen.
BGH – Beschluss, 2 StR 122/05 vom 07.06.2005
Bei der Prüfung des milderen Rechts ist die Frage der Verjährung jedenfalls dann zu berücksichtigen, wenn ein Gesetz infolge der Umwandlung eines Qualifikationstatbestandes in ein Regelbeispiel für einen besonders schweren Fall bei gleichem Strafrahmen den Eintritt der Verjährung zur Folge hat.
BGH – Urteil, 4 StR 255/04 vom 14.12.2004
BGH – Urteil, 3 StR 349/02 vom 13.02.2003
Bei der Anwendung des minder schweren Falles nach § 30 a Abs. 3 BtMG ist die Sperrwirkung der höheren Mindeststrafe eines verdrängten Tatbestandes wie dem des § 29 a Abs. 1, § 30 Abs. 1 BtMG zu beachten, sofern nicht auch insoweit ein minder schwerer Fall gegeben ist.
BGH – Beschluss, GSSt 1/02 vom 04.02.2003
Bei gemeinschaftlicher Tatbegehung kann nicht nur derjenige Täter eines Verbrechens nach § 30 a Abs. 2 Nr. 2 BtMG sein, der selbst unmittelbar Zugriff auf eine mitgeführte Schußwaffe oder einen sonstigen Gegenstand im Sinne dieser Vorschrift hat. Vielmehr kann die vom gemeinsamen Tatplan umfaßte Bewaffnung eines Mittäters den übrigen Tätern nach allgemeinen Grundsätzen (§ 25 Abs. 2 StGB) zugerechnet werden.
BGH – Urteil, 1 StR 541/01 vom 23.10.2002
1. Zum Sichbereitzeigen i.S.d. § 332 Abs. 3 StGB.
2. Zur Abgrenzung der Bestechlichkeit von der Vorteilsannahme bei der Einwerbung von Drittmitteln (Fortführung des Senatsurteils vom 23. Mai 2002 - 1 StR 372/01 -).
BGH – Urteil, 3 StR 52/02 vom 18.04.2002
Die Gefahr einer schweren Gesundheitsbeschädigung umfaßt außer den Risiken, die generell für jeden Betroffenen von der Raubhandlung ausgehen, auch die konkreten Gefahren, denen das Opfer allein wegen seiner individuellen Schadensdisposition ausgesetzt ist.
BGH – Urteil, 1 StR 66/01 vom 27.06.2001
1. Die Vorschrift des § 176a Abs. 2 StGB erfaßt sämtliche Varianten der in Bezug genommenen Absätze 3 und 4 des § 184 StGB.
2. Ein Verbreiten (§ 184 Abs. 3 Nr. 1 StGB) im Internet liegt vor, wenn die Datei auf dem Rechner des Internetnutzers angekommen ist. Dabei ist es unerheblich, ob dieser die Möglichkeit des Zugriffs auf die Daten genutzt oder ob der Anbieter die Daten übermittelt hat.
Ein Zugänglichmachen (§ 184 Abs. 3 Nr. 2 StGB) im Internet liegt vor, wenn eine Datei zum Lesezugriff ins Internet gestellt und dem Internetnutzer so die Möglichkeit des Zugriffs auf die Datei eröffnet wird.
3. Das Tatbestandsmerkmal des § 184 Abs. 3 StGB "sexuellen Mißbrauch von Kindern zum Gegenstand haben" liegt stets vor, wenn die Person des tatsächlichen sexuellen Mißbrauchs ein Kind ist. In den übrigen Fällen kommt es auf die Sicht eines verständigen Betrachters an.
BGH – Urteil, 4 StR 94/01 vom 21.06.2001
BGH – Urteil, 5 StR 474/00 vom 07.02.2001
BGH – Urteil, 4 StR 327/00 vom 14.12.2000
StGB 1998 § 226 Abs. 2
1. § 226 Abs. 2 StGB ist nicht Strafzumessungsvorschrift, sondern Qualifikations-tatbestand.
2. Zur Erfüllung des Tatbestandes des § 226 Abs. 2 StGB reicht es aus, daß der Täter die schwere Körperverletzung als sichere Folge seines Handelns voraussieht. Die Vorschrift ist - etwa nach strafbefreiendem Rücktritt vom Tötungsversuch - auch bei direktem Tötungsvorsatz anwendbar; die entgegenstehende frühere Rechtsprechung (BGH NStZ 1997, 233, 234) ist überholt.
BGH, Urteil vom 14. Dezember 2000 - 4 StR 327/00 -
BGH – Urteil, 2 StR 186/00 vom 20.09.2000
StGB § 250 Abs. 1 Nr. 2 i.d.F. des 6. StrRG
BGH, Urt. vom 20. September 2000 - 2 StR 186/00 -
BGH – Beschluss, 4 StR 492/99 vom 09.11.1999
Die erzwungenermaßen bloße Ausstellung eines Schuldscheines stellt regelmäßig noch keinen wirtschaftlichen Nachteil im Sinne einer Tatbestandsvollendung dar.
BGH – Urteil, 4 StR 185/99 vom 22.07.1999
BGH, Urteil vom 22. Juli 1999 - 4 StR 185/99 -
Landgericht Münster -
BGH – Urteil, 4 StR 380/98 vom 11.05.1999
1. Waffe im Sinne des § 250 Abs. 1 Nr. 1a und Abs. 2 Nr. 1 StGB ist ein gefährliches Werkzeug, das nach seiner Beschaffenheit und nach seinem Zustand zur Zeit der Tat bei bestimmungsgemäßer Verwendung geeignet ist, erhebliche Verletzungen zuzufügen.
2. Der Begriff des "Verwendens" im Sinne des § 250 Abs. 2 Nr. 1 StGB setzt nicht voraus, daß der Einsatz des objektiv gefährlichen Tatmittels eine konkrete Gefahr erheblicher Verletzungen anderer begründet.
BGH, Urteil v. 11. Mai 1999 - 4 StR 380/98 -
BGH – Urteil, 1 StR 326/98 vom 11.08.1998
StGB § 306b Abs. 1 F: 26.1.1998
Zum Tatbestandsmerkmal einer "großen Zahl von Menschen" im Falle der besonders schweren Brandstiftung.
BGH, Urt. vom 11. August 1998 - 1 StR 326/98 -
BAYERISCHER-VGH – Beschluss, 1 CS 06.983 vom 10.07.2006
BGH – Beschluss, 3 StR 91/06 vom 04.04.2006
BGH – Urteil, 5 StR 564/05 vom 09.02.2006
BGH – Beschluss, 2 StR 575/05 vom 08.02.2006
BGH – Beschluss, 2 StR 581/05 vom 13.01.2006
BGH – Urteil, 4 StR 347/05 vom 22.12.2005
BGH – Beschluss, 2 StR 537/05 vom 21.12.2005
BGH – Urteil, 1 StR 65/05 vom 12.07.2005
BGH – Beschluss, 4 StR 170/05 vom 12.07.2005
BGH – Beschluss, 4 StR 16/05 vom 30.03.2005
BGH – Beschluss, 1 StR 547/04 vom 11.01.2005
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