Source: http://www2.lubw.baden-wuerttemberg.de/public/abt2/dokablage/oac_12/vo/1/1083.htm
Timestamp: 2018-11-19 01:44:24
Document Index: 373703290

Matched Legal Cases: ['§ 21', '§ 58', '§ 2', '§ 4', '§ 63', '§ 64', '§ 4']

1.083 Streuwiese bei Rötenbach
Verordnung des Regierungspräsidiums Stuttgart als höhere Naturschutzbehörde über das Naturschutzgebiet "Streuwiese bei Rötenbach" vom 14.05.1980 (GBl. v. 30.06.1980, S. 354).
Auf Grund von § 21 und § 58 Abs.2 des Gesetzes zum Schutz der Natur, zur Pflege der Landschaft und über die Erholungsvorsorge in der freien Landschaft (Naturschutzgesetz-NatSchG) vom 21.Oktober 1975 (GBl. S. 654) wird verordnet:
Die in § 2 näher bezeichnete Fläche auf dem Gebiet der Gemeinde Bartholomä, Ostalbkreis, wird zum Naturschutzgebiet erklärt. Das Naturschutzgebiet führt die Bezeichnung "Streuwiese bei Rötenbach".
(1) Das Naturschutzgebiet hat eine Größe von rund 5, 64 ha. Es umfaßt nach dem Stand vom 5.September 1979 auf das Gebiet der Gemeinde Bartholomä das Grundstück Flurstück 1145.
(2) Das Schutzgebiet ist auf einer Übersichtskarte des Regierungspräsidiums Stuttgart vom 15.August 1979 im Maßstab 1:25000 schwarz umgrenzt und flächig rot angelegt sowie auf einer Flurkarte des Regierungspräsidiums Stuttgart vom 15.August 1979 im Maßstab 1:2500 schwarz umgrenzt und rot angeschummert eingetragen. Die Verordnung mit Karten wird beim Regierungspräsidium Stuttgart als höherer Naturschutzbehörde in Stuttgart verwahrt; eine Ausfertigung befindet sich beim Landratsamt Ostalbkreis als unterer Naturschutzbehörde in Aalen. Die Verordnung mit Karten kann während der üblichen Sprechzeiten eingesehen werden.
Schutzzweck ist die Erhaltung der biologisch wertvollen Streuwiese mit ihrer typischen Pflanzengesellschaft sowie die Erhaltung und Förderung der dort vorkommenden Tierarten.
4. Entwässerungs- oder andere Maßnahmen durchzuführen. die den Wasserhaushalt des Gebiets verändern;
11. Feuer anzumachen sowie Feuerstellen einzurichten;
13. Dung oder Chemikalien einzubringen;
14. Einrichtungen zur Erholung jeglicher Art dort anzulegen.
§ 4gilt nicht:
1. für die ordnungsmäßige Ausübung der Jagd;
2. für die sonstige bisher rechtmäßigerweise ausgeübte Nutzung der Grundstücke, Gewässer, Straßen und Wege sowie der rechtmäßigerweise bestehenden Einrichtungen in der bisherigen Art und im bisherigen Umfang, sowie deren Unterhaltung und Instandsetzung;
3. für Pflegemaßnahmen, die von der höheren Naturschutzbehörde oder der von ihr beauftragten Stelle angeordnet werden;
Von den Vorschriften dieser Verordnung kann das Regierungspräsidium als höhere Naturschutzbehörde Befreiung nach § 63 des Naturschutzgesetzes erteilen.
Schäden im Naturschutzgebiet sind von den Grundstückseigentümern oder den sonstigen Berechtigten unverzüglich der Naturschutzbehörde unmittelbar oder über die Gemeinde mitzuteilen.
Ordnungswidrig im Sinne des § 64 Abs.1 Nr.2 des Naturschutzgesetzes handelt, wer in dem Naturschutzgebiet vorsätzlich oder fahrlässig eine der nach § 4 dieser Verordnung verbotenen Handlungen vornimmt.
Stuttgart, den 14.Mai1980
Regierungspräsidium Stuttgart; Dr. Bulling; Regierungspräsident