Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F06-06-2014-2D_49-2014
Timestamp: 2016-10-25 11:57:34
Document Index: 385080286

Matched Legal Cases: ['Art. 42', 'Art. 95', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 108', 'Art. 66', 'Art. 68']

2D_49/2014 (06.06.2014)
2D_49/2014 � � Urteil vom 6. Juni 2014
Dienstabteilung Spezialdienste, B�ndliweg 21,
Steuererlass, Staats- und Gemeindesteuern 1995-2002, Nachsteuern;
des Verwaltungsgerichts des Kantons Z�rich, 2. Abteilung, Einzelrichter, vom 17. April 2014.
�Das Steueramt des Kantons Z�rich auferlegte A.________ am 14. Oktober 2011 f�r die Staats- und Gemeindesteuern 1995 - 2002 Nachsteuern von Fr. 117'393.40, eine Busse von Fr. 63'209.35 und Verfahrenskosten von Fr. 3'325.--. Am 17. Dezember 2013 trat sie auf das Gesuch, die Nachsteuer zu erlassen, nicht ein, wogegen A.________ versp�tet an die Finanzdirektion des Kantons Z�rich gelangte (Nichteintretensentscheid vom 17. M�rz 2014). Auf die gegen deren Entscheid gerichtete Beschwerde trat das Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich am 17. April 2014 nicht ein, wogegen A.________ mit einem Schreiben vom 28. Mai 2014 an die Vorinstanz gelangte. Diese leitete ihre Eingabe am 30. Mai 2014 als allf�llige Verfassungsbeschwerde an das Bundesgericht weiter.
2.1.�Gem�ss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG (SR 173.110) haben Rechtsschriften die Begehren und deren Begr�ndung zu enthalten. Es ist darin in gedr�ngter Form darzulegen,�
inwiefern�der angefochtene Akt Recht verletzt. Nicht unmittelbar ger�gt werden kann die Missachtung von kantonalem Gesetzesrecht, sondern allein die Verletzung von Bundesrecht (Art. 95 BGG). Beruht ein Entscheid auf kantonalem Recht, kann im Wesentlichen bloss geltend gemacht werden, dessen Anwendung verstosse gegen verfassungsm�ssige Rechte, wobei die entsprechenden R�gen qualifiziert zu begr�nden sind (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 135 III 513 E. 4.3 S. 521 f.; 134 I 153 E. 4.2.2 S. 158; 134 II 349 E. 3 S. 351 f.; 133 III 462 E. 2.3 S. 466).
2.3.�Die Beschwerdef�hrerin legt in ihrem Schreiben in keiner Weise dar, inwiefern das angefochtene Urteil Bundesrecht verletzen k�nnte. Sie macht geltend, zu bedauern, dass sie die Frist verpasst habe und die Nachsteuer nicht bezahlen zu k�nnen. Mit den Ausf�hrungen der Vorinstanz setzt sie sich nicht sachbezogen auseinander. Auf ihre Eingabe ist deshalb ohne Weiterungen nicht einzutreten; dies kann durch den Pr�sidenten als Instruktionsrichter im Verfahren nach Art. 108 BGG geschehen.
2.4.�Nachdem die Eingabe der Beschwerdef�hrerin vom Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich weitergeleitet wurde und die Beschwerdef�hrerin vor Erlass des vorliegenden Urteils nicht angefragt worden ist, ob sie mit der Weiterleitung einverstanden sei, rechtfertigt es sich, keine Kosten zu erheben (Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG). Es sind keine Entsch�digungen geschuldet (Art. 68 Abs. 3 BGG).
�Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten, dem Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich, 2. Abteilung, Einzelrichter, und der Eidgen�ssischen Steuerverwaltung schriftlich mitgeteilt.