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Timestamp: 2016-10-24 14:24:58
Document Index: 335896929

Matched Legal Cases: ['Art. 137', 'Art. 54', 'Art. 78', 'Art. 81', 'Art. 42', 'BGE', 'Art. 81']

1B_551/2011 (07.03.2012)
X.________, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Rechtsanwalt Jean-Paul Salamin,
Beschwerde gegen die Verf�gung vom 31. August 2011 des Kantonsgerichts des Kantons Wallis, Strafkammer.
Am 11. Januar 2011 erstattete X.________ bei der Staatsanwaltschaft des Kantons Wallis, Amt der Region Oberwallis (im Folgenden: Staatsanwaltschaft) Strafklage wegen unrechtm�ssiger Aneignung gem�ss Art. 137 StGB. Er begr�ndete dies damit, die Y.________AG habe die Herausgabe eines ihm geh�renden Krans verweigert.
Mit Nichtanhandnahmeverf�gung vom 18. Mai 2011 trat die Staatsanwaltschaft auf die Strafklage nicht ein.
X.________ f�hrt beim Bundesgericht Beschwerde mit dem Antrag, der Entscheid des Kantonsgerichts sei aufzuheben und die Sache an die Staatsanwaltschaft zur Er�ffnung einer Strafuntersuchung zur�ckzuweisen.
Das Kantonsgericht hat sich vernehmen lassen mit dem sinngem�ssen Antrag, die Beschwerde abzuweisen.
Gem�ss Art. 54 Abs. 1 BGG wird das bundesgerichtliche Verfahren in einer der Amtssprachen gef�hrt, in der Regel in der Sprache des angefochtenen Entscheids.
Von dieser Regel abzuweichen besteht hier kein Anlass. Das bundesgerichtliche Urteil wird daher in deutscher Sprache verfasst, auch wenn der Beschwerdef�hrer die Beschwerde in franz�sischer Sprache eingereicht hat.
2.1 Gegen den angefochtenen Entscheid ist gem�ss Art. 78 Abs. 1 BGG die Beschwerde in Strafsachen gegeben.
Gem�ss Art. 81 Abs. 1 BGG ist zur Beschwerde berechtigt, wer a) vor der Vorinstanz am Verfahren teilgenommen (...) und b) ein rechtlich gesch�tztes Interesse an der Aufhebung oder �nderung des angefochtenen Entscheids hat, insbesondere die Privatkl�gerschaft, wenn der angefochtene Entscheid sich auf die Beurteilung ihrer Zivilanspr�che auswirken kann (Ziff. 5).
Die Beschwerde muss auch hinsichtlich der Prozessvoraussetzungen hinreichend begr�ndet werden (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG). Der Beschwerdef�hrer muss - wenn das nicht offensichtlich ist - insbesondere darlegen, inwiefern die Legitimationsvoraussetzungen gegeben sein sollen (BGE 134 II 120 E. 1 S. 121; 133 II 400 E. 2 S. 404; je mit Hinweisen).
Der Beschwerdef�hrer legt nicht dar, weshalb er nach Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG zur Beschwerde befugt sein soll.
Dies ist auch nicht offensichtlich. Der Beschwerdef�hrer hat Zivilanspr�che nicht im Strafverfahren geltend gemacht, sondern mit Klage vom 21. Dezember 2010 gegen die Y.________AG beim Zivilgericht. Nach der Rechtsprechung ist in einer derartigen Konstellation die Beschwerdebefugnis zu verneinen, da das Strafverfahren nicht lediglich als Vehikel zur Durchsetzung von Zivilanspr�chen in einem Zivilprozess dienen darf (Urteil 6P.178/2004 vom 9. Oktober 2005 E. 3.3 und 4 mit Hinweisen).
Dieses Urteil wird dem Beschwerdef�hrer, der Staatsanwaltschaft und dem Kantonsgericht des Kantons Wallis, Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 7. M�rz 2012