Source: http://euroswissuniversitaet.ch/html/body_zulassungs-__und_benotungssatz3.html
Timestamp: 2018-01-19 15:11:35
Document Index: 148020991

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 3', '§ 1', '§ 1', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 9', '§ 10']

Zulassungs- und Benotungssatzung des Instituts für Philosophie
§ 1 Zulassungsvoraussetzungen für den Studiengang Philosophie
(1) Eingangsvoraussetzung für die Studienaufnahme ist ein mindestens sechssemestriges Studium der Philosophie.
(2) Alternativ werden als Zulassungsvoraussetzungen anerkannt:
a) der Abschluss eines der Philosophie inhaltlich nahen Hochschulstudiums, z.B. im Bereich der Kultur-, Sozial-, Geschichts- und Altertumswissenschaften.
b) der Abschluss eines Dipl.-, Magister- oder Masterstudiums mit einem zweiten Hauptfach Philosophie und einem beliebigen ersten Hauptfach.
(3) In Ausnahmefällen kann –unter Verlängerung der Studienzeit– auch ein Dipl.- oder Magisterstudium mit einem mindestens viersemestrigen Nebenfach Philosophie als Voraussetzung für die Studienaufnahme aner- kannt werden. Regelmäßig bedarf es sodann einer Zulassungsprüfung.
§ 3 Zulassungsprüfung
(1) Bestehen an der Gleichwertigkeit der unter § 1 (1)bis(3) dieser Satzung genannten Studien bzw. Abschlüsse Bedenken, behält sich das Institut eine eigene Zulassungsprüfung vor. Diese erfolgt in der Regel durch ein mündliches Zulassungsgespräch, an dem auf Seiten der Universität ein Professor des Instituts sowie eine weitere prüfungsberechtigte Person teilnehmen. Die Anfertigung einer schriftlichen Arbeit kann auferlegt werden.
(2) In den Fällen des § 1 (3) dieser Satzung ist ein Zulassungsgespräch ob- ligatorisch. In der Regel wird die Anfertigung einer Aufsichtsarbeit erwartet.
(3) Die Entscheidung über die Zulassung trifft der das Zulassungsgespräch führende Professor der EuroSwiss Universität abschliessend.
§ 4 Module und Kreditpunkte
(1) Das Institut fertigt für die von ihm angebotenen Master-Studiengänge Modulbeschreibungen an. Deren Themen sind in Kurzform jeweils als Inhaltsverzeichnisse der Studienhefte dargestellt und Gegenstand der Zulassungs- und Prüfungssatzung. Die vom Institut herausgegebene Modularisierung führt für jedes Modul bzw. die Modulteile die jeweils vergebenen Creditpoints (ECTS-Punkte) aus.
(2) Die Modularisierung legt dar, inwieweit die erfolgreiche Bearbeitung der Module und Modul-Teile gemäss der dort angegebenen ECTS-Punkte jeweils Zulassungsvoraussetzungen für die Masterprüfung erfüllen.
§ 5 Studienbegleitende Prüfungen
(1) Die Master-Studiengänge des Instituts für Philosophie werden als Fernstudiengänge, kombiniert mit Präsenzseminaren, angeboten.
(2) Modul-Teile sind in der Regel mit einer häuslichen Ausarbeitung der am Ende der jeweiligen Studienhefte aufgeführten Übungsaufgaben abzu- schliessen, die der Prüfung des Wissensstandes des/der Studienteil- nehmers/in dient. Die Benotung fliesst in die Gesamtnote ein.
(3) Präsenzseminare –ebenfalls konzipiert als Module mit Modul-Teilen– finden hauptsächlich als Übungen im Bereich der Textanalyse und
–interpretation, der Rhetorik, Argumentation, Moderation und philosophischen Gesprächsführung bzw. Beratung statt. Über das Gesamtmodul wird eine Abschlussklausur im Rahmen des Präsenzseminars gefertigt. Die Benotung der Abschlussklausur fliesst in die Bildung der Gesamtnote ein.
§ 6 Benotungen der Module
Zu jedem Studiengang erlässt das Institut eine Benotungsliste, aus der sich die prozentuale Verteilung der Einzelleistungen studienbegleitender Art sowie der Masterarbeit und des mündlichen Prüfungsgespräches ergeben. Diese Benotungsliste ist Gegenstand der vorliegenden Satzung.
§ 7 Benotungssystem
Jede einzelne Arbeit wird mit einer Punktzahl benotet, die wie folgt zugeordnet wird:
sehr gut; eine weit über durchschnitt-lichen Anforderungen liegende Leistung
gut; eine über durchschnittlichen Anforderungen liegende Leistung
befriedigend; eine durchschnittlichen Anforderungen genügende Leistung
ausreichend; eine durchschnittlichen Anforderungen noch genügende Leistung
mangelhaft; eine durchschnittlichen Anforderungen nicht mehr genügende Leistung
§ 8 Bildung der Gesamtnote
Die Gesamtbenotung errechnet sich aus dem prozentualen Anteil der erzielten Einzelnoten und wird mit zwei Stellen hinter dem Komma angegeben.
Wird eine Leistung von mehr als einem Prüfer benotet, wird der Mittelwert der von den Prüfern gegebenen Benotungen ermittelt. Anschliessend wird nach der Benotungsliste und der Modulgewichtung die Gesamtnote mathematisch errechnet. Die Stellen hinter dem Komma sind der jeweils niedrigeren vollen Punktzahl zu Berechnung der Leistungseinordnung zuzuschlagen.
§ 9 Prüfungswiederholung und Zulassung zur Masterarbeit
(1) Soweit ein Modul mit einer Gesamtpunktzahl unter vier Punkten benotet wird, gilt es als nicht bestanden und ist zu wiederholen; dies gilt nicht, soweit die Modulbeschreibung ausdrücklich Anderes ausführt.
(2) Voraussetzung zur Zulassung zur Masterarbeit ist das Bestehen der in der Modularisierung dargestellten Module.
(3) Voraussetzung zur Zulassung zum mündlichen Prüfungsgespräch ist ein bis zu diesem Zeitpunkt erreichter Notendurchschnitt von wenigstens 4,0.
Ist nach Absolvierung der mündlichen Prüfung die Punktzahl von 4,0 nicht erreicht, gilt die Prüfung als nicht bestanden. Sie kann wiederholt werden.
§ 10 Graduierung
Das Institut für Philosophie vergibt nach erfolgreichem Prüfungsabschluss für den Studiengang Philosophie den akademischen Grad „Master of Arts (M.A.)“ in Philosophie.