Source: https://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/BgblAuth/BGBLA_2015_II_340/COO_2026_100_2_1154394.html
Timestamp: 2020-07-11 05:11:15
Document Index: 225649912

Matched Legal Cases: ['§ 52', '§ 2', '§ 6', '§ 3', '§ 3', '§ 16']

Anlage A3 DREIJÄHRIGE FACHSCHULE FÜR WIRTSCHAFTLICHE BERUFE I. STUNDENTAFEL1
Wirtschaftliche Grundlagen und Zusammenhänge
Rechnungswesen und wirtschaftliches Rechnen3
Officemanagement und angewandte Informatik3
Küchen- und Restaurantmanagement3
Betriebsorganisation (mit Übungen)3
Wirtschaftswerkstatt3 4
D. Freigegenstände und Unverbindliche Übungen 5
E. Förderunterricht 5
Die dreijährige Fachschule für wirtschaftliche Berufe dient im Sinne der §§ 52 und 62 unter Bedachtnahme auf § 2 Schulorganisationsgesetz (SchOG) der Erweiterung und Vertiefung der bereits erworbenen Allgemeinbildung und vermittelt in einem ganzheitlich ausgerichteten Curriculum jene Kenntnisse und Fertigkeiten, die zur Ausübung eines Berufes in den Bereichen der Wirtschaft (insbesondere im Dienstleistungssektor), Verwaltung (auch im Sozial- und Gesundheitsbereich), Ernährung, Tourismus (insbesondere Hotellerie und Gastronomie) und Kultur befähigen.
Die ganzheitlich ausgerichtete Ausbildung orientiert sich an den Zielen von Active Citizenship (aktive Teilnahme an der Gesellschaft), Employability (Beschäftigungsfähigkeit) und Entrepreneurship (unternehmerisches Denken und Handeln) sowie der Befähigung zur Höherqualifizierung und zu lebenslangem Lernen.
Schwerpunkte sind daher Persönlichkeitsbildung, berufliche Mobilität und Flexibilität, Kreativität, Kritikfähigkeit und soziales Engagement, Kommunikationsfähigkeit sowie die Schulung der Fähigkeiten, betriebliche Organisationsprobleme unter Bedachtnahme auf ökonomische, ökologische und soziale Gesichtspunkte unter Einsatz moderner technischer Hilfsmittel zu lösen sowie im Team zu arbeiten.
Allgemeinbildung einschließlich Naturwissenschaften und kulturelle Bildung,
Ernährung, Gastronomie und Hotellerie sowie
sollen die Absolventinnen und Absolventen zu kritischem Denken sowie nachhaltigem und verantwortungsvollem Handeln befähigt werden.
Die Absolventinnen und Absolventen verfügen daher über folgende Kompetenzen:
sie beherrschen ein breites Spektrum an Theorie- und Faktenwissen für ihre Berufspraxis;
sie verfügen über kognitive und praktische Fertigkeiten, die erforderlich sind, um Lösungen für spezielle Probleme in ihrem Arbeits- oder Lernbereich zu finden;
sie sind zu logischem, kreativem und vernetztem Denken sowie zu verantwortlichem Handeln fähig;
sie können selbstständig arbeiten und im Team kooperieren;
sie können ressourcen- und verantwortungsbewusst unter Beachtung ökonomischer, ökologischer und sozialer Gesichtspunkte handeln;
sie können Verantwortung für sich selbst und für andere übernehmen;
sie können selbstständig Arbeitssituationen bewältigen und andere Personen bei Routinetätigkeiten anleiten;
sie können Sachverhalte in der deutschen Sprache in Wort und Schrift ausdrücken und argumentieren sowie in einer Fremdsprache situationsgerecht kommunizieren;
sie kennen die Bedeutung der Qualitätssicherung für die zu erstellenden Leistungen;
sie zeigen im Rahmen der Erledigung ihrer Aufgaben Interesse, Selbstvertrauen und fachliche Kompetenz;
sie können ihren Entwicklungs- und Fortbildungsbedarf sowie die Notwendigkeit des berufsbegleitenden Lernens erkennen und sind zu eigenständigem Weiterlernen befähigt;
sie verfügen über eine grundlegende Reflexionskompetenz und können ihre eigenen Leistungen einschätzen und entsprechend handeln;
sie kennen die Bedeutung wertschätzenden Umgangs mit Menschen und verfügen über entsprechende Handlungskompetenz.
Die Ausbildung führt zu einer verantwortungsvollen Haltung im Umgang mit Menschen, mit der eigenen und mit anderen Kulturen und mit transkulturellen Gesellschaften sowie zu Gender- und Diversity-Kompetenz (Umgang mit geschlechtsspezifischen Unterschieden und mit Vielfalt). Die Absolventinnen und Absolventen können den Einfluss von Geschlechterrollenstereotypen auf die eigene persönliche Entwicklung reflektieren und dadurch den eigenen Handlungsspielraum erweitern. Die Ausbildung befähigt zur mündigen Teilnahme an einer demokratischen Gesellschaft. Sie fördert die Fähigkeit, offen, flexibel und kreativ persönliche, berufliche und gesellschaftliche Herausforderungen anzunehmen und aktiv zu gestalten.
LERNERGEBNISSE DES CLUSTERS ALLGEMEINBILDUNG, SPRACHE UND KREATIVITÄT
am kulturellen, wirtschaftlichen und politischen Leben mitgestaltend teilnehmen;
ihr Umfeld bewusst beobachten und es mit allen Sinnen erfassen;
Informationen aus unterschiedlichen Quellen beschaffen, filtern, bewerten und gezielt einsetzen;
kreativ arbeiten;
die eigenen Fähigkeiten und die anderer erkennen und schätzen;
verantwortungsvoll, umweltbewusst und gesundheitsbewusst handeln;
zu Problemen aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft Stellung nehmen;
bewusst mit Medien umgehen;
angemessen – auch medienunterstützt – präsentieren.
erreichen in Englisch das Niveau des Independent Users B1 gemäß GER (Empfehlung des Ministerkomitees des Europarates an die Mitgliedstaaten Nr. R (98) 6 vom 17. März 1989 zum Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen) in den Fertigkeiten Hören, Lesen, Zusammenhängend sprechen, An Gesprächen teilnehmen sowie das Niveau A2+ in der Fertigkeit Schreiben;
können die erworbenen Kompetenzen vernetzt anwenden.
im direkten Kontakt und in den Medien Hauptaussagen und wichtige Details verstehen, wenn Standardsprache (diese inkludiert auch regionale Varianten, sofern sie der Normsprache entsprechen) gesprochen wird und wenn es um vertraute Themen geht, wie man ihnen normalerweise im alltäglichen, gesellschaftlichen, beruflichen Leben oder in der Ausbildung begegnet;
im eigenen Interessens- und Fachgebiet auch Fachdiskussionen verstehen;
längeren Redebeiträgen und komplexer Argumentation folgen, sofern die Thematik einigermaßen vertraut ist und der Rede- und Gesprächsverlauf durch explizite Signale gekennzeichnet ist.
können selbstständig lesen, Lesestil und -tempo verschiedenen Texten und Zwecken anpassen und geeignete Ressourcen (Nachschlagewerke, unterstützende Medien) gezielt nutzen;
verfügen über einen großen Lesewortschatz, haben aber möglicherweise Schwierigkeiten mit seltener gebrauchten Wendungen;
können lange und komplexe Texte zu allgemeinen und berufsspezifischen Themen aus vertrauten Themenbereichen im Wesentlichen verstehen und ihnen Informationen, Gedanken, Meinungen und Haltungen entnehmen;
können rasch den Inhalt und die Wichtigkeit von Nachrichten, Artikeln, Berichten und anderen Schriftstücken zu einem breiten Spektrum von Themen erfassen und entscheiden, ob sich ein genaueres Lesen lohnt.
flüssig und wirkungsvoll über ein breites Spektrum von allgemeinen, kulturellen, beruflichen sowie gesellschaftlich bedeutsamen Themen sprechen;
dabei die Bedeutung von Ereignissen und Erfahrungen hervorheben, Standpunkte begründen und verteidigen sowie Zusammenhänge zwischen Ideen deutlich machen;
sich so spontan und fließend verständigen, dass ein Gespräch mit „Native Speakers“ ohne größere Anstrengungen auf beiden Seiten gut möglich ist; der Grad an Formalität ist den Umständen angemessen.
Sachverhalte im Rahmen des eigenen Interessens- und Fachgebiets klar, geordnet und detailliert beschreiben, darstellen und präsentieren;
dabei wichtige Punkte und relevante Details hervorheben, bestimmte Aspekte genauer ausführen, einen Standpunkt erläutern und alles mit einem angemessenen Schluss abrunden;
flüssig, klar und detailliert über Erlebnisse und Erfahrungen, Ideen oder Lektüre aus dem alltäglichen, schulischen und beruflichen Umfeld berichten.
klare, strukturierte Texte zu verschiedenen Themen aus ihrem Interessens- und Fachgebiet verfassen;
dabei Standpunkte angemessen darstellen, Entscheidendes hervorheben sowie Informationen und Argumente aus verschiedenen Quellen zusammenführen und gegeneinander abwägen;
in schriftlicher Kommunikation im alltäglichen und öffentlichen Bereich Neuigkeiten und Standpunkte mitteilen, Gedanken zu abstrakten und kulturellen Themen ausdrücken sowie Informationen geben oder erfragen;
sich in den für das Fachgebiet wesentlichen Bereichen der berufsbezogenen schriftlichen Kommunikation praxisgerecht ausdrücken;
sich in der schriftlichen Kommunikation angemessen auf die jeweiligen Adressaten oder Adressatinnen beziehen;
die für die betreffende Textsorte geltenden Kriterien adäquat anwenden;
die textsortenadäquaten Konventionen der Gestaltung und Gliederung einhalten.
Umfang und Qualität des sprachlichen Repertoires
Die Schülerinnen und Schüler verfügen über folgende linguistische Kompetenzen, soziolinguistische Kompetenzen und pragmatische Kompetenzen:
1. Linguistische Kompetenzen:
verfügen über ein hinreichend breites Spektrum sprachlicher Mittel, um klare Beschreibungen zu geben, Standpunkte auszudrücken und etwas zu erörtern;
suchen dabei nicht auffällig nach Worten und verwenden einige komplexe Satzstrukturen.
verfügen über einen großen Wortschatz in ihrem Interessens- und Fachgebiet und in den meisten allgemeinen Themenbereichen;
können Formulierungen variieren, um häufige Wiederholungen zu vermeiden; Lücken im Wortschatz können dennoch zu Zögern und Umschreibungen führen;
verwenden den Wortschatz im Allgemeinen mit großer Genauigkeit, obgleich einige Verwechslungen und falsche Wortwahl vorkommen können, ohne jedoch die Kommunikation zu behindern.
Die Schülerinnen und Schüler zeigen eine gute Beherrschung der Grammatik und machen keine Fehler, die zu Missverständnissen führen.
Die Schülerinnen und Schüler verfügen über eine klare, gut verständliche Aussprache und eine natürliche Intonation.
Die Schülerinnen und Schüler zeigen eine hinreichend korrekte Rechtschreibung und Zeichensetzung, es können sich aber Einflüsse der Erstsprache zeigen.
2. Soziolinguistische Kompetenzen:
Die Schülerinnen und Schüler können sich in formellem und informellem Stil überzeugend, klar und höflich ausdrücken, wie es für die jeweilige Situation und den betreffenden Personen gegenüber angemessen ist.
3. Pragmatische Kompetenzen:
Die Schülerinnen und Schüler verfügen über angemessene sprachliche Mittel, um
Gespräche auf natürliche Art zu beginnen, in Gang zu halten und zu beenden sowie wirksam zwischen Sprecher- und Hörerrolle zu wechseln;
in Diskussionen das Wort zu ergreifen;
beim Formulieren Zeit zu gewinnen und das Wort zu behalten.
Die Schülerinnen und Schüler können verschiedene Verknüpfungsmittel sinnvoll verwenden, um inhaltliche Beziehungen deutlich zu machen und Themenpunkte miteinander zu verbinden.
LERNERGEBNISSE DES CLUSTERS WIRTSCHAFTLICHE GRUNDLAGEN UND ZUSAMMENHÄNGE
können die Wirtschaft als positiv gestaltbaren Teil der Gesellschaft wahrnehmen;
können grundlegende gesamtwirtschaftliche Zusammenhänge erklären und daraus Schlussfolgerungen für ihr Leben ziehen;
können wesentliche Merkmale des eigenen Lebens- und Wirtschaftsraumes nennen und Vergleiche zu anderen ziehen;
verfügen über rechtliche und wirtschaftliche Grundkenntnisse und können in ihren unterschiedlichen Rollen (Unternehmerin und Unternehmer, Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer, Konsumentin und Konsument, Bürgerin und Bürger) verantwortungsbewusst agieren;
können die wechselseitige Beeinflussung und Entwicklung von Mensch und Ökosystem einschätzen sowie verantwortungsbewusst und nachhaltig handeln;
können Informationstechnologien situationsgerecht, verantwortungsbewusst und rechtskonform nutzen;
können Fachbegriffe situationsadäquat verwenden;
können mit fachspezifischen Medien zielgerichtet und bewusst umgehen;
können mündliche und schriftliche Kommunikationssituationen im alltäglichen und beruflichen Bereich bewältigen;
können Informationen aus dem alltäglichen, öffentlichen und beruflichen Bereich verstehen, verarbeiten und verwenden.
LERNERGEBNISSE DES CLUSTERS ERNÄHRUNG, GASTRONOMIE UND HOTELLERIE
können in ihrem beruflichen Handeln die Prinzipien der Wirtschaftlichkeit, der Nachhaltigkeit, der Regionalität und der Gesundheitsorientierung anwenden;
können relevante Gesetze und Vorschriften in der betrieblichen Situation anwenden;
können Bedeutung und Maßnahmen der Qualitätssicherung beschreiben;
können Maßnahmen der Qualitätssicherung anwenden;
beherrschen die Fachsprache und können diese in der betrieblichen Kommunikation richtig einsetzen;
können Aufgaben und Verantwortung entsprechend der geforderten beruflichen Position übernehmen;
können berufsspezifische Aufgaben sorgfältig und verlässlich unter Berücksichtigung der zur Verfügung stehenden Ressourcen lösen;
verfügen über Teamfähigkeit sowie Problemlösungskompetenz, sind in der Lage eigenverantwortlich zu handeln und können Feedback geben und annehmen;
können theoretisches Fachwissen in die Praxis umsetzen.
III. SCHULAUTONOME LEHRPLANBESTIMMUNGEN Allgemeine Bestimmungen:
Schulautonome Lehrplanbestimmungen (§ 6 Abs. 1 SchOG) eröffnen Freiräume durch die Gestaltung der Pflichtgegenstände (ausgenommen ist der Pflichtgegenstand „Religion“), der Freigegenstände und Unverbindlichen Übungen sowie des Förderunterrichts. Für eine sinnvolle Nutzung dieser Freiräume ist die Orientierung an der jeweiligen Bedarfs- und Problemsituation in der Schule oder in der Klasse sowie an den daraus resultierenden Wunsch- bzw. Zielvorstellungen von wesentlicher Bedeutung. Die Nutzung der schulautonomen Freiräume bedarf eines an den Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler, der Schulpartner insgesamt sowie des schulischen, allgemein-kulturellen und wirtschaftlichen Umfeldes orientierten Konzeptes.
Die schulautonomen Lehrplanbestimmungen haben den zur Verfügung stehenden Rahmen an Lehrerinnen- und Lehrerwochenstunden sowie die Möglichkeiten der räumlichen und der ausstattungsmäßigen Gegebenheiten der Schule zu beachten.
Schulautonome Lehrplanbestimmungen haben auf das in Abschnitt II umschriebene allgemeine Bildungsziel des Lehrplanes und insbesondere auf die Durchlässigkeit des österreichischen Schulsystems (§ 3 SchOG) Bedacht zu nehmen.
Die Dauer der Schularbeiten ist durch den Schulgemeinschaftsausschuss innerhalb des vorgegebenen Rahmens für den gesamten Ausbildungsgang fest zu legen. Erfolgt kein diesbezüglicher Beschluss, ist die im Lehrplan vorgegebene Mindestdauer maßgeblich.
Die Gesamtwochenstunden im Pflichtgegenstand „Wirtschaftswerkstatt“ können schulautonom im Ausmaß von mindestens 3 bis maximal 9 Wochenstunden festgelegt werden. Die Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Lehrstoff sind an das schulautonom festgelegte Stundenausmaß anzupassen.
Die gegebenenfalls frei werdenden maximal 6 Wochenstunden sind nach Maßgabe folgender Bestimmungen zu verteilen:
Es muss entweder
innerhalb eines Clusters ein neuer Pflichtgegenstand mit mindestens 4 Wochenstunden eingeführt werden oder
das Wochenstundenausmaß der Pflichtgegenstände innerhalb eines Clusters oder des Pflichtgegenstandes „Bewegung und Sport“ um mindestens 4 Wochenstunden erhöht werden.
Darüber hinaus muss mit den allenfalls verbleibenden schulautonomen Wochenstunden das Wochenstundenausmaß anderer Pflichtgegenstände (ausgenommen ist der Pflichtgegenstand „Religion“) und/oder der Verbindlichen Übung erhöht werden.
Im Rahmen der schulautonomen Abweichungen bestehen darüber hinaus ab der 2. Klasse folgende Bestimmungen zur Gestaltung von Wahlpflichtbereichen für die Schülerinnen und Schüler (Schülerinnen- und Schüler-Autonomie):
Von den gemäß Z 1 verwendeten Wochenstunden können maximal 2 Wochenstunden zum Angebot eines Wahlpflichtbereiches mit 2 Wahlmöglichkeiten herangezogen werden und/oder
die gemäß Z 2 verwendeten Wochenstunden – maximal jedoch das Wochenstundenausmaß der vorgenommenen Erhöhung – können zum Angebot eines Wahlpflichtbereiches mit 2 Wahlmöglichkeiten herangezogen werden.
Stundenerhöhungen sind grundsätzlich nur in ganzen Jahreswochenstunden möglich.
Die Wochenstunden eines Pflichtgegenstandes können zwischen den Klassen verschoben werden. Darüber hinaus kann die Aufteilung der Wochenstunden zwischen den Semestern einer Klasse verändert werden. Dabei ist ein systematischer, vernetzender und nachhaltiger Kompetenzaufbau zu gewährleisten. Dh., die Pflichtgegenstände sind ohne semesterweise Unterbrechung(en) zu führen.
Die Wochenstundenzahl aller Pflichtgegenstände einschließlich der Verbindlichen Übung in den einzelnen Klassen darf 38 Wochenstunden nicht überschreiten.
Die Gesamtwochenstundenzahl aller Pflichtgegenstände einschließlich der Verbindlichen Übung von 105 Wochenstunden darf nicht über- oder unterschritten werden.
Wird ein neuer Pflichtgegenstand eingeführt, sind seine nähere Bezeichnung, die Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Lehrstoff unter Berücksichtigung der Lernergebnisse des Clusters schulautonom festzulegen.
Wird das Wochenstundenausmaß bestehender Pflichtgegenstände oder der Verbindlichen Übung erhöht, sind die Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Lehrstoff schulautonom zu adaptieren (vertiefende oder erweiternde Kompetenz). Ist der Unterrichtsgegenstand einem Cluster zugeordnet, so sind die Lernergebnisse des Clusters zugrunde zu legen.
Pro Klasse kann nur 1 schulautonome Variante festgelegt werden. Bei parallel geführten Klassen sind verschiedene Varianten der Schulautonomie möglich, jedoch maximal 3 Varianten. Voraussetzung hiefür ist eine gesicherte Führung und die Genehmigung durch die zuständige Schulbehörde.
Die schulautonome Stundentafel ist für einen gesamten Ausbildungsgang (1. bis 3. Klasse) zu erstellen und über den gesamten Ausbildungsgang beizubehalten.
Schulautonome Verteilung der Bildungs- und Lehraufgaben und des Lehrstoffes:
Die Aufteilung der Bildungs- und Lehraufgaben und des Lehrstoffes auf die einzelnen Klassen bzw. Semester kann durch schulautonome Lehrplanbestimmungen abgeändert werden. Dieser Lehrstoffverteilung ist ein alle Klassen umfassendes Gesamtkonzept der Schule zu Grunde zu legen, das auf Querverbindungen zwischen und innerhalb von Unterrichtsgegenständen, die Gewährleistung eines systematischen, vernetzten und nachhaltigen Kompetenzaufbaus und die Durchlässigkeit des österreichischen Schulsystems (§ 3 SchOG) Bedacht nimmt.
Freigegenstände, Unverbindliche Übungen und Förderunterricht:
Bestimmungen bezüglich integriertes Fremdsprachenlernen (Content and Language Integrated Learning – CLIL):
Hinsichtlich der Möglichkeit integrierten Fremdsprachenlernens hat die Festlegung der Pflichtgegenstände (ausgenommen sind die Pflichtgegenstände „Deutsch“, „Englisch“ und eine allenfalls schulautonom eingeführte weitere lebende Fremdsprache) und des Stundenausmaßes in den einzelnen Pflichtgegenständen und Klassen durch schulautonome Lehrplanbestimmungen zu erfolgen. Der Unterricht hat in Abstimmung mit dem Pflichtgegenstand „Englisch“ bzw. mit der schulautonom eingeführten lebenden Fremdsprache zu erfolgen. Unberührt bleibt die Möglichkeit der Anordnung der Verwendung einer lebenden Fremdsprache als Unterrichtssprache (Arbeitssprache) gemäß § 16 Abs. 3 Schulunterrichtsgesetz.
Die Bildungs- und Lehraufgaben sind die Lehr- und Lernziele, die in Beziehung zur aktuellen Bildungsstufe und zum Lehrstoff zu setzen sind. Der Lehrstoff ist als Rahmen zu sehen, der es ermöglicht, Neuerungen und Veränderungen in Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur, Wissenschaft und Technik zu berücksichtigen und die einzelnen Lehrplaninhalte den schulspezifischen Zielsetzungen gemäß zu gewichten sowie auf regionale Besonderheiten und auf aktuelle Gegebenheiten einzugehen.
Die Ausrichtung des Unterrichts am aktuellen Stand von Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur, Wissenschaft und Technik verlangt, dass die Lehrenden ihre fachlichen sowie methodisch-didaktischen Kenntnisse und Fähigkeiten stets weiterentwickeln. Dazu gehört auch die Berücksichtigung aktueller pädagogischer Entwicklungen sowie aktueller Erkenntnisse der Humanwissenschaften, wie etwa aus der Gehirnforschung, der Migrationsforschung usw.
Die Schule hat Bildungs- und Erziehungsaufgaben, die nicht einzelnen Unterrichtsgegenständen zugeordnet sind. Diese sind als Unterrichtsprinzipien im Unterricht sämtlicher Unterrichtsgegenstände zu berücksichtigen.
Die Lernenden als Persönlichkeiten stehen im Mittelpunkt. Ein wertschätzender und fördernder Umgang zwischen allen Beteiligten ist jedenfalls Grundvoraussetzung für das Gelingen von Unterricht.
Lernen und Lehren stellen den Kernprozess von Schule, Schulentwicklung und Unterricht dar. Daher ist die Unterrichtsentwicklung zentraler Bestandteil der Schulentwicklung des jeweiligen Standortes.
Systematisches Regelkreisdenken (Plan-Do-Check-Act) ist für die Unterrichtsplanung und -gestaltung unabdingbar. Die dabei notwendige Zusammenarbeit der Lehrenden sollte durch pädagogische Beratungen, die gemeinsame Ausarbeitung von evaluierbaren Lernzielen, die gemeinsame Unterrichtsplanung und Umsetzung sowie Qualitätssicherung und Evaluierung erfolgen.
Die Ziele des Unterrichts, Formen der Leistungsfeststellung und Kriterien der Leistungsbeurteilung sind allen Lernenden transparent zu machen.
In allen Unterrichtsgegenständen sind folgende Punkte zu beachten:
Basis für die Unterrichtsplanung sind das allgemeine Bildungsziel, die Lernergebnisse der Cluster und die Bildungs- und Lehraufgaben der einzelnen Unterrichtsgegenstände sowie gegebenenfalls vorhandene Bildungsstandards.
Voraussetzung für fächerübergreifendes Denken und Verstehen soll die Zusammenarbeit und Absprache aller Lehrenden einer Klasse oder des Bildungsganges bei der Planung, Umsetzung und Evaluierung des Unterrichtsprozesses sein.
Die Koordination erfordert organisatorische Rahmenbedingungen, die herzustellen sind.
Die Individualität der Lernenden ist nach Möglichkeit in allen Unterrichtsgegenständen bei der Unterrichtsplanung und -gestaltung zu berücksichtigen. Es soll dabei von den vorhandenen Kompetenzen der Lernenden ausgegangen werden, um sicher zu stellen, dass diese ihre Verantwortung für den eigenen Lernprozess auch wahrnehmen können. Dies ist untrennbar mit der Umsetzung geschlechter- und chancengerechten Unterrichts verbunden (individuelle und diskriminierungsfreie Lern-, Entfaltungs- und Entwicklungsmöglichkeiten).
Der Unterricht ist auf den Kompetenzerwerb auszurichten, wobei die Kompetenzen über die Schulstufen und Semester systematisch, vernetzend und nachhaltig aufzubauen sind. Entsprechende Wiederholungs- und Übungsphasen sind zur Sicherung des Unterrichtsertrages vorzusehen.
In die Unterrichtsgestaltung sind situative Aufgabenstellungen einzubauen, die der beruflichen Realität entnommen und methodisch aufbereitet werden. Dadurch soll die Identifikation der Lernenden mit berufsrelevanten Funktionen und ihre Handlungsfähigkeit entwickelt und gefördert werden.
Wesentlich sind die Vermittlung von Fachwissen sowie die Förderung der Entwicklung von Werthaltungen und Schlüsselkompetenzen. Die Vermittlung des Lehrstoffes und die Persönlichkeitsentwicklung sind untrennbare Komponenten des Unterrichts. Der Entwicklung personaler und sozialer Kompetenzen der Lernenden ist in allen Unterrichtsgegenständen, vor allem bei gruppen- und projektorientierten Unterrichtsformen, besonderes Augenmerk zu schenken.
Die Sicherstellung eines optimalen Theorie-Praxis-Transfers ist zu gewährleisten. Die unmittelbare Verknüpfung mit der Lebenssituation der Lernenden fördert das Gelingen dieses Transfers.
Um alle Lernenden zu eigenverantwortlichem Lernen hinführen zu können, empfiehlt sich, am Beginn der 1. Klasse die Durchführung von Projektunterricht oder Schulveranstaltungen, die der Sicherung grundlegender sozialer und personaler Kompetenzen (zB Teambildung, Eigenverantwortlichkeit, Lernen, gewaltfreie Kommunikation) dienen.
Fehler sind möglichst als förderliche Lernanlässe zu nutzen. Möglichkeiten individueller Fördermaßnahmen sind dabei zu nützen. Die zur Verfügung stehenden Diagnoseinstrumente sind als Lernstandserhebungen und Lernfortschrittsanalysen, insbesondere aber als Ausgangspunkt für die Planung weiterer Lernphasen einzusetzen.
Auf den Erwerb von Präsentations- und Medienkompetenz ist besonderes Augenmerk zu legen.
Den Lernenden sollen weiters Möglichkeiten aufgezeigt werden, wie im Sinne einer individuellen Bildungsplanung nationale und internationale Zertifikate erworben werden können.
Korrekturhilfen, Wörterbücher und andere digitale und gedruckte Nachschlagewerke, Gesetzestexte, Formelsammlungen sowie andere Arbeitsbehelfe, wie sie in der Realität der Arbeits- und Berufswelt Verwendung finden, sind im Unterricht und abhängig von den Aufgabenstellungen auch in Prüfungssituationen zu verwenden.
Die Notwendigkeit wissenschaftlicher Redlichkeit beim Verfassen eigener Arbeiten ist zu beachten und einzufordern.
Der Unterricht in sprachheterogenen Klassen stellt erhöhte Anforderungen an Lehrende und Lernende, die in gemeinsamer Verantwortung wahrzunehmen sind. Interkulturelles Lernen verbessert die Fähigkeit der Lernenden zur sozialen Interaktion mit Angehörigen anderer Kulturen und ist eine Chance zur Entwicklung der eigenen kulturellen Identität und zur Vorbereitung auf ein Leben in einer multikulturellen Gesellschaft.
Sprache ist die Basis für Lehr- und Lernprozesse in allen Unterrichtsgegenständen. Für den situationsadäquaten Einsatz von Sprache in Wort (gehobene Umgangssprache) und Schrift (Standardsprache) sind alle Lehrkräfte verantwortlich. Lernende mit Defiziten in der Beherrschung des sprachlichen Registers (Textkompetenz, fachliche Diskurskompetenz) sind in allen Unterrichtsgegenständen angemessen zu fördern.
Um gesellschaftlichen und globalen Entwicklungen Rechnung zu tragen, ist die Verwendung der Fremdsprache als Arbeitssprache oder Integriertes Fremdsprachenlernen (Content and Language Integrated Learning – CLIL) anzustreben. Integriertes Fremdsprachenlernen und -lehren hat so zu erfolgen, dass sowohl im fachlichen als auch im sprachlichen Bereich die Lernenden bei der Herausbildung von Wissen und Fähigkeiten einerseits, als auch sprachlicher und kommunikativer Kompetenzen andererseits unterstützt werden.
Die verschiedenen Kompetenzbereiche (Hören, Lesen, Zusammenhängend sprechen, An Gesprächen teilnehmen, Schreiben, Umfang und Qualität des sprachlichen Repertoires) sind vernetzt zu entwickeln.
In allen Gegenständen sollen authentische Materialien und Impulse verwendet werden, die geeignet sind, die fremdsprachliche und fachsprachliche Kompetenz der Lernenden zu fördern.
Im Sinne der gelebten Internationalität sollen Auslandskontakte wie Praktika, Schulpartnerschaften, internationale Projekte usw. gefördert werden.
Didaktische Grundsätze des Pflichtgegenstandes Naturwissenschaften:
Die Arbeitsweise der Naturwissenschaften (zB Experimente, praktische Übungen) ist durchgängig in den Unterricht zu integrieren.
Die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Disziplinen werden durch unterschiedliche Methoden sichtbar gemacht und ermöglichen so eine ganzheitliche Wahrnehmung.
Didaktische Grundsätze des Pflichtgegenstandes Musik, Bildnerische Erziehung und kreativer Ausdruck:
Wesentlicher Bestandteil aller unterrichtlichen Aktivitäten ist die musikalische und bildnerische Praxis.
Nach Möglichkeit sollen Projekte und Workshops mit Künstlerinnen und Künstlern sowie Kulturschaffenden durchgeführt und die Teilnahme der Lernenden an Wettbewerben angestrebt werden.
Didaktische Grundsätze des Clusters Wirtschaftliche Grundlagen und Zusammenhänge:
Vorrangiges Ziel der wirtschaftlichen Bildung ist die Entwicklung eines Verständnisses für
betriebswirtschaftliche, regionale und globalwirtschaftliche Mechanismen und volkswirtschaftliche Zusammenhänge sowie
deren Auswirkungen auf das Lebensumfeld (einschließlich der Chancen von Frauen und Männern).
die Vermittlung eines grundlegenden Verständnisses für Zusammenhänge,
die Fähigkeit zur Einordnung des Gelernten in ein Gesamtsystem und dessen Transfer auf neue Anforderungen bzw. geänderte Rahmenbedingungen,
die praktische Nutzung der vermittelten Kenntnisse und Fertigkeiten und
die Orientierung des Unterrichts an der Realsituation.
Didaktische Grundsätze des Pflichtgegenstandes Ernährung:
Ziele des Unterrichts sind der Erwerb von grundlegendem Fachwissen und die Schulung eines reflexiven Bewusstseins, damit domänenrelevante Fragestellungen erkannt und bewertet werden können.
Auf den Erwerb der Fähigkeit, theoretisches Wissen in berufliche Situationen transferieren und anwenden zu können, ist durch vielfältige Methoden und konkrete Arbeitsaufträge im Unterricht Wert zu legen.
Didaktische Grundsätze der Pflichtgegenstände Küchen- und Restaurantmanagement sowie Betriebsorganisation:
Zur Sicherung der Berufsfähigkeit ist bei der Unterrichtsplanung und -gestaltung auf eine fundierte Grundbildung und die Anwendbarkeit in der betrieblichen Situation größter Wert zu legen. Die Vernetzung der fachtheoretischen Grundlagen mit der Praxis ist wesentliche Grundlage für professionelles Handeln.
Auf organisatorische Besonderheiten der Pflichtgegenstände „Küchen- und Restaurantmanagement“ sowie „Betriebsorganisation“ wird im Abschnitt „Unterrichtsorganisation“ hingewiesen.
Didaktische Grundsätze des Pflichtgegenstandes Wirtschaftswerkstatt:
Durch die Fächerverbindung aller Unterrichtsgegenstände mit dem Unterrichtsgegenstand „Wirtschaftswerkstatt“ wird dem unternehmerischen Denken (Entrepreneurship Education) besonders Rechnung getragen.
Zur Festigung und Vernetzung der in den unterschiedlichen Clustern erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten werden verschiedene komplexe, handlungsorientierte und schülerzentrierte Methoden angewendet.
Wesentlich sind dabei die Einrichtung einer betrieblichen Struktur und die Einbettung des gesamten Unterrichts in „Wirtschaftswerkstatt“ in einen unternehmerischen Kontext. Durch die Planung und Durchführung vor allem realer aber auch die Realsituation simulierender Aufträge ist den Lernenden Gelegenheit zur Durchführung von facheinschlägigen praktischen und organisatorischen Tätigkeiten zu geben. Der Unterricht ist so zu gestalten, dass die Lernenden
Problemstellungen unter ökonomischen, ökologischen und sozialen Gesichtspunkten bearbeiten können;
das bisher erworbene Wissen praktisch anwenden können;
prozess- und ergebnisorientiert unter Berücksichtigung von Projektmanagementtools arbeiten können;
Aufgaben genau, formal richtig und termingerecht bearbeiten können;
betriebliche Abläufe und Strukturen kennen lernen;
Abläufe und Ergebnisse im Sinne eines kontinuierlichen Qualitätsmanagements reflektieren können;
Situationen analysieren, Strukturen und Lösungswege erkennen;
moderne Technologien nutzen;
Entscheidungen treffen;
kommunikations- und teamfähig arbeiten;
eigenverantwortlich lernen und für das eigene Handeln Verantwortung übernehmen;
Führungsaufgaben übernehmen;
ihre Rolle im Arbeitsleben und in Hierarchien kennen lernen;
ihre persönlichen Möglichkeiten und Grenzen erfahren können.
Dazu ist ein Organisationsmodell auszuarbeiten. Die Absprache mit den Lehrenden anderer einschlägiger Unterrichtsgegenstände betreffend die Anwendung von dort erworbenen Kenntnissen und Fertigkeiten wird dringend empfohlen. Im Bedarfsfall ist eine gute organisatorische (stundenplantechnische) Abstimmung mit anderen einschlägigen Pflichtgegenständen und die Nutzung der Möglichkeit der Blockung empfehlenswert.
Die Auswahl der Handlungs- und Lernanlässe hat sich an den Berufsbildern und an der speziellen Ausprägung der Schulen für wirtschaftliche Berufe zu orientieren. Um eine rechtzeitige Planung der entsprechenden Lehrfächerverteilung zu ermöglichen, sind diese im Regelfall bereits spätestens am Ende des vorhergehenden Unterrichtsjahres festzulegen.
Didaktische Grundsätze der Verbindlichen Übung Persönlichkeitsentwicklung und Kommunikation:
In der Verbindlichen Übung ist vor allem Wert auf die konkrete Anwendung und die unmittelbare Nutzung der zu entwickelnden Kompetenzen im Klassenverband (zB im Rahmen eines Klassenrates) zu legen, die theoretische Vermittlung von Inhalten ist auf das Wesentliche zu beschränken.
Ein Mix an motivierenden, lernzieladäquaten Unterrichtsmethoden ist anzustreben. Dabei ist Expertinnen- und Expertenwissen zu vermitteln und sind individuelle und selbstgesteuerte Lernprozesse zu ermöglichen und beratend zu begleiten, sowie die Erweiterung von individuellen Handlungsspielräumen für die Lernenden aufzuzeigen.
Lernsettings sind so zu gestalten, dass die Lernenden individuelle Stärken zeigen, gehirngerecht lernen und ihre Selbsteinschätzungsfähigkeit weiter entwickeln können.
Individuelle Begabungen und Potenziale sind unabhängig von vorgefassten Bildern, Zuschreibungen und familiären Rahmenbedingungen zu fördern.
Formen des gegenseitigen Unterstützens durch Schülerinnen und Schüler (Tutoring) sollen Lern- und Reflexionsprozesse fördern.
Durch offene Lernformen ist die Problemlösungskompetenz der Lernenden zu fördern., um eigenständigen Wissens- und Kompetenzerwerb zu erleichtern.Gleichzeitig sind sie zu eigenständiger und selbstverantwortlicher Arbeitsweise in Einzel- und besonders Teamarbeit zu befähigen.
Praxisorientierte Aufgabenstellungen sowie problem- und handlungsorientierter Unterricht (Projekte, Fallstudien, Fachpraxis und Simulationen) führen die Lernenden zu logischem, kreativem und vernetztem Denken, zu genauem und ausdauerndem Arbeiten sowie zu verantwortungsbewusstem Entscheiden und Handeln.
Ein Bezug zum fachpraktischen Unterricht ist in möglichst vielen Unterrichtsgegenständen herzustellen.
Exkursionen, Lehrausgänge und sonstige Schulveranstaltungen sowie das Heranziehen von Fachleuten aus der Praxis tragen dazu bei, den Lernenden Einblick in die komplexen Zusammenhänge berufsspezifischer Abläufe zu geben.
Der Besuch kultureller Veranstaltungen und kultureller Institutionen motiviert die Lernenden zur Beschäftigung mit Kunst und Kultur. Er ist daher wichtiger Bestandteil des Unterrichts, besonders in „Deutsch“ sowie in „Musik, Bildnerische Erziehung und kreativer Ausdruck“.
Zur Optimierung der Unterrichtsqualität und des Unterrichtsertrages sollen verschiedene Medien eingesetzt werden, um den Lernprozess zu unterstützen und die erforderliche Medienkompetenz aufzubauen. Die Integration von elektronisch aufbereiteten Lernmaterialien sowie elektronischen Kommunikationsformen soll die Unterrichtsorganisation unterstützen und ergänzen.
Der Vertiefung ausgewählter Lerninhalte und dem Training grundlegender Fertigkeiten ist der Vorzug gegenüber einer oberflächlichen Behandlung vielfältiger Inhalte zu geben. Besonderer Wert ist dabei auf die Vermittlung der Methoden des jeweiligen Faches zu legen, um eigenständigen Wissens- und Kompetenzerwerb zu erleichtern.
In allen Unterrichtsgegenständen ist die Dokumentation und Reflexion des stufenweisen Kompetenzerwerbs und damit die Fähigkeit zur Selbsteinschätzung durch die Lernenden durch geeignete Methoden (zB Portfolio, Lerntagebuch) zu fördern.
Die Schulleitung hat fächerübergreifenden Unterricht, Blockunterricht, Projektunterricht und offene Lernformen durch eine möglichst flexible Unterrichtsorganisation zu ermöglichen.
Um fächerübergreifendes, vernetztes Arbeiten, insbesondere den Einsatz von kooperativen und offenen Lernformen zu ermöglichen, sind im Stundenplan pro Jahrgang mindestens 3 zusammenhängende Unterrichtseinheiten vorzusehen. Die dabei im Stundenplan festgelegten Unterrichtsgegenstände sind möglichst im Vorhinein für das Semester bzw. das Jahr zu definieren. Dafür kommen zB folgende Möglichkeiten in Frage:
Unterrichtsgegenstände, in denen häufig mit Arbeitsaufträgen im Sinne des kooperativen offenen Lernens gearbeitet wird,
organisatorische Aneinanderreihung inhaltlich verbundener Unterrichtsgegenstände, zB aus dem Cluster Wirtschaftliche Grundlagen und Zusammenhänge, zur verstärkten Vernetzung der Lerninhalte,
Unterrichtsgegenstände, in denen fächerübergreifende Projekte und/oder themenzentrierter Unterricht geplant sind,
Unterrichtsgegenstände, die sich besonders für eine Zusammenarbeit mit dem Gegenstand „Wirtschaftswerkstatt“ eignen.
Das in der Stundentafel vorgesehene Stundenausmaß kann teilweise oder auch ganz in Form von Blockunterricht erfüllt werden. Der Blockunterricht ist so zu organisieren, dass bei allfälligem Fernbleiben von Lernenden jedenfalls eine sichere Beurteilung getroffen werden kann. Bei geblocktem Unterricht ist der nachhaltige Wissens- bzw. Kompetenzerwerb sicherzustellen.
Die Zuordnung der Bildungs- und Lehraufgabe sowie des Lehrstoffes erfolgt in den Pflichtgegenständen „Küchen- und Restaurantmanagement“ sowie „Betriebsorganisation“ nach räumlichen und sonstigen organisatorischen Gegebenheiten.
Den Lernprozess fördernde Internettechnologien, Lernplattformen und Online-Dienste helfen eine Verbindung von Theorie- und Praxisphasen in der Unterrichtsorganisation vorzunehmen und den Unterricht, aber auch Hausübungen und Praktika zu ergänzen. Damit können die Lernenden bei externen Arbeitsformen mit den Lehrenden sowie den Mitschülerinnen und Mitschülern elektronisch Kontakt halten.
Lehrstoffinhalte eines Unterrichtsgegenstandes sind durch jene Lehrenden zu unterrichten, die über die entsprechende Qualifikation verfügen. Werden verschiedene Lehrende eingesetzt, erfordert dies eine enge Kooperation und eine gemeinsame Leistungsbeurteilung.
Insbesondere in der 1. Klasse sind die Pflichtgegenstände „Betriebswirtschaft“ sowie „Rechnungswesen und wirtschaftliches Rechnen“ organisatorisch (stundenplantechnisch) zu verbinden.
Das Pflichtpraktikum ist in den entsprechenden Unterrichtsgegenständen ausführlich vor- und nachzubereiten. Dabei sind die Lernenden auch hinsichtlich Betriebskategorie und Einsatzbereichen zu beraten. Die Lernenden sind von der Schule zu veranlassen, in geeigneter Weise Aufzeichnungen über ihre Tätigkeit als Praktikantin und Praktikant zu führen, die in den facheinschlägigen Unterrichtsgegenständen des folgenden Semesters ausgewertet werden können.
Das Pflichtpraktikum ist auf Grundlage einer möglichst präzise gefassten Vereinbarung zwischen einem dem Bildungsziel der Schulart entsprechenden, facheinschlägigen Betrieb und den Lernenden abzuleisten.
Die Schule hat darauf hinzuwirken, dass beim Abschluss von Praktikumsverträgen die relevanten arbeits- und sozialrechtlichen Bestimmungen eingehalten werden. In der Regel sind Praktikantinnen- und Praktikantenverhältnisse mit Arbeitsverträgen abzusichern, die nach den Vereinbarungen zwischen den Sozialpartnern gestaltet sind.
Die Lernenden sind vor dem Beginn des Praktikums über ihre Rechte und Pflichten als Praktikantinnen und Praktikanten und auch darüber hinaus zu informieren, welche Schritte sie bei gravierenden Problemen während des Praktikums setzen sollen.
Praktika können im Inland und auch im Ausland durchgeführt werden. Bei Auslandspraktika, welche auch im Hinblick auf fremdsprachliche Kompetenzen empfehlenswert sind, obliegt es der Schule, auf die damit verbundenen Besonderheiten hinzuweisen. Die Eignung von Praxisstellen ist der Schule im Bedarfsfall mit geeigneten Unterlagen nachzuweisen.
Es empfiehlt sich für die Schule, mit den Betrieben und Praxisstätten, an denen die Lernenden ihre Praxis ableisten, ebenso wie mit Arbeitgeberinnen- und Arbeitgeber- sowie Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmervertretungen, Kontakt zu halten.
Die sachkundige und vertrauensfördernde Beratung der Lernenden durch Direktorin und Direktor, Fachvorständin und Fachvorstand und die Lehrenden der Schule ist gerade im Zusammenhang mit der Gestaltung des Pflichtpraktikums von entscheidender Bedeutung.
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 82/2006.
j) Orientalisch-orthodoxer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 201/2004
k) Buddhistischer Religionsunterricht
l) Freikirchlicher Religionsunterricht
m) Alevitischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 89/2015.
VI. BILDUNGS- UND LEHRAUFGABEN UND LEHRSTOFFE DER EINZELNEN UNTERRICHTSGEGENSTÄNDE A. Pflichtgegenstände 2. ALLGEMEINBILDUNG, SPRACHE UND KREATIVITÄT 2.1 DEUTSCH
können Wortarten, Satzglieder und Satzarten erkennen, bestimmen und anwenden;
können grundlegende Regeln der Zeichensetzung und Rechtschreibung anwenden;
können gängige Fremdwörter verstehen und richtig anwenden;
können aktiv zuhören;
können mündlichen Darstellungen folgen, sie verstehen und daraus Kerninformationen entnehmen;
können passende Gesprächsformen in Sprechsituationen anwenden;
können sinnerfassend lesen;
können Fragen verständlich und angemessen in der Standardsprache formulieren und beantworten;
können Sachverhalte in der Standardsprache darstellen;
können schriftlichen Texten Informationen entnehmen;
können Informationen mündlich und schriftlich wiedergeben;
verfügen über das nötige Textsortenwissen;
können in Situationen, mit denen sie vertraut sind, mündlich und schriftlich angemessen formulieren;
verfügen über angemessene Fertigkeiten im Bereich der Sprach- und Schreibrichtigkeit;
können eigene Texte planen, schreiben und mit Hilfe von Nachschlagewerken überarbeiten;
können bewusst mit Medien umgehen.
Wortarten, Satzglieder und Satzarten.
Erkennen von Satzgrenzen.
Zeichensetzung und Rechtschreibung.
Gängige Fremdwörter.
Fragen in Standardsprache.
Darstellung von Sachverhalten.
Entnahme von Kerninformationen.
Erkennen von Redeabsichten.
Freies Erzählen, Berichten und Beschreiben.
Lesetechniken und -strategien.
Herausfiltern von Informationen.
Erfassen der wesentlichen Inhalte.
Verständliches Vorlesen und sinnerfassendes Lesen.
Planen, Schreiben und Überarbeiten von Texten.
Textsortenwissen (Erzählung, Bericht, Beschreibung, Inhaltsangabe, einfache Zusammenfassung; Brief, E-Mail).
Reflexion über die Lebenssituation.
können Wortarten, Satzglieder und Satzarten erkennen, bestimmen und bewusst einsetzen;
können mündlichen Darstellungen folgen, sie verstehen und daraus Detailinformationen entnehmen;
können Kerninformationen aus Medienbeiträgen entnehmen;
können Informationen ordnen und wiedergeben;
können Redeabsichten erkennen;
können Feedback geben und einholen;
können mündlich und schriftlich angemessen formulieren;
können Texte planen, schreiben und überarbeiten;
können Fehler erkennen und damit konstruktiv umgehen;
können über die gesellschaftliche Realität in Bezug auf ihre Lebenswelt und über Aspekte der Berufs- und Arbeitswelt reflektieren.
Berufsbezogener Wortschatz.
Gestaltendes Vorlesen.
Formulierung einfacher Argumente.
Entnahme wesentlicher Informationen aus Texten. Herausfiltern von Detailinformationen.
Textsortenwissen (fiktionale und nichtfiktionale Texte, zB Rezepte, Gebrauchsanweisungen, Kataloge, Folder, Broschüren).
Textsortenwissen (Mitschrift, Exzerpt, Zusammenfassung, Charakteristik).
Reflexion über Themen aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft in Zusammenhang mit der eigenen Lebenswelt.
können Regeln der Rechtschreibung und Grammatik anwenden;
verstehen wesentliche berufsbezogene Fremdwörter und Fachbegriffe und können diese anwenden;
können an Diskussionen teilnehmen;
können Kurzpräsentationen vorbereiten und medienunterstützt durchführen;
können einfache Argumente formulieren und Stellungnahmen abgeben;
können Informationen einholen, filtern, ordnen, bearbeiten und präsentieren;
können über die gesellschaftliche Realität in Bezug auf ihre Lebenswelt und über Aspekte der Berufs- und Arbeitswelt reflektieren;
können ausgewählte Beispiele aus der Literatur unter Anleitung analysieren;
können wesentliche Merkmale literarischer Gattungen erkennen;
Fachbegriffe und Fremdwörter aus dem beruflichen Umfeld.
Kurzpräsentationen mit Medienunterstützung.
Einfache Argumente.
Textsortenwissen (lineare und einfache nichtlineare Texte).
Unterscheiden von Informationen und Meinungen in Printmedien.
Einsetzen verknüpfender Elemente.
Textsortenwissen (Gestaltung von Bewerbung, Lebenslauf, Motivationsschreiben).
Ausgewählte Beispiele aus der Literatur.
Wesentliche Merkmale literarischer Gattungen.
3. Klasse – Kompetenzmodul 5:
können zu Problemen aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft kritisch Stellung nehmen;
können über Aspekte der Berufs- und Arbeitswelt reflektieren;
können nichtlineare Texte beschreiben und analysieren;
können mündlich und schriftlich adressatengerecht formulieren;
können zu relevanten Themen der Medienberichterstattung kritisch Stellung nehmen;
können Medien zielorientiert als Informationsquellen nutzen.
Themen der Medienberichterstattung.
Argumentieren und Appellieren.
Adressatenorientiertes und anlassbezogenes Sprechen (einfache monologische und dialogische Gesprächsformen (zB Rede, Beratungsgespräch, Verkaufsgespräch, Bewerbungsgespräch).
Nichtlineare Texte.
Textsortenwissen (fiktionale und nichtfiktionale Texte).
Teilschritte des Schreibprozesses.
Strukturieren von Argumenten.
Textsortenwissen (Leserbrief, Stellungnahme, Erörterung).
Reflexion über Themen aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft.
Zielorientierte Nutzung von Medien als Informationsquellen.
Medien als Informationsquellen.
1. Klasse: 2 einstündige Schularbeiten.
2. Klasse: 1 einstündige Schularbeit im 3. Semester, 1 ein- oder zweistündige Schularbeit im 4. Semester.
3. Klasse: 2 zweistündige Schularbeiten.
verstehen einfache mündliche Kommunikation in alltäglichen und vertrauten Situationen, wenn deutlich und langsam gesprochen wird;
verstehen in kurzen einfachen Tonaufnahmen, Podcasts, Radionachrichten sowie Videos über vertraute Themen die Hauptpunkte, wenn langsam und deutlich gesprochen wird;
können kurzen einfachen Alltags- und Sachtexten zu vertrauten Themen konkrete Informationen entnehmen und kurze Geschichten verstehen;
verstehen klar formulierte, kurze und einfache Vorschriften und Anleitungen;
verstehen kurze und einfache E-Mails, SMS, Einträge in Social Networks, Briefe usw., in denen auch Gefühle, Wünsche und Erlebnisse beschrieben werden;
können sich in einfachen, routinemäßigen Situationen verständigen, in denen es um einen unkomplizierten und direkten Austausch von Informationen in Zusammenhang mit Familie, sozialen Beziehungen, Ausbildung und Freizeit geht;
können sehr einfache Mittel anwenden, um ein kurzes Gespräch zu beginnen und zu beenden;
können sowohl mündlich als auch schriftlich eine einfache Beschreibung von Menschen, dem Umfeld, Alltagsroutinen, Vorlieben oder Abneigungen usw. geben sowie auf einfache Art über Ereignisse und Erlebnisse berichten,
können sehr einfache kurze Texte zu vertrauten Themen verfassen und dabei die Sätze mit den häufigsten Konnektoren verbinden;
verfügen über die der Ausbildungshöhe angemessenen linguistischen, soziolinguistischen und pragmatischen Kompetenzen.
Themen aus dem Umfeld der Schülerinnen und Schüler:
zB Familie, Freundeskreis, Freizeit, Interessen, Ausbildung, Wohnen, Alltagsleben, Kleidung, Mode, Speisen und Nahrungsmittel.
Einfache mündliche und schriftliche Kommunikation:
zB Mail, Kommunikation in sozialen Netzwerken, Notizen, Mitteilungen, Gespräche, Einkaufsgespräche, Vereinbarung von Terminen und Treffen, Wegbeschreibung, einfache Telefonate.
Einfache Formulare:
zB Anmeldezettel im Hotel oder bei der Einreise, Anmeldung zu einem Kurs oder einer Veranstaltung, Log-in auf einer Website.
Die behandelten Kommunikationssituationen bilden die Basis für die systematische Erweiterung des Umfangs und der Qualität des sprachlichen Repertoires.
verstehen einfache mündliche Kommunikation in alltäglichen und vertrauten Situationen, wenn in deutlich artikulierter Standardsprache und nicht zu schnell gesprochen wird;
verstehen in kurzen Radionachrichten und in einfacheren Tonaufnahmen, Podcasts sowie Videos über vertraute Themen die Hauptpunkte, wenn relativ langsam und deutlich gesprochen wird;
können einfachen Alltagstexten und einfachen Sachtexten zu vertrauten Themen konkrete Informationen entnehmen und einfache Geschichten verstehen;
verstehen klar formulierte, einfache Vorschriften und Anleitungen;
verstehen einfache E-Mails, SMS, Einträge in Social Networks, Briefe usw. im alltäglichen Bereich und in einfachen Situationen der Arbeitswelt;
können sich in einfachen, routinemäßigen Situationen verständigen, in denen es um einen unkomplizierten und direkten Austausch von Informationen in Zusammenhang mit Familie, sozialen Beziehungen, Ausbildung, Arbeit und Freizeit geht;
können einfache Mittel anwenden, um ein Gespräch zu beginnen, kurze Zeit in Gang zu halten und zu beenden;
können sowohl mündlich als auch schriftlich eine einfache Beschreibung von Menschen, dem Umfeld, Alltagsroutinen, Vorlieben oder Abneigungen usw. geben sowie auf einfache Art über Ereignisse, Erlebnisse und Erfahrungen berichten;
können einfache Texte zu vertrauten Themen verfassen und dabei die Sätze mit den häufigsten Konnektoren verbinden;
verfügen über die der Ausbildungshöhe angemessenen linguistischen, soziolinguistischen und pragmatischen Kompetenzen;
können die erworbenen sprachlichen und fachlichen Kompetenzen teilweise vernetzt anwenden.
Themen aus dem Umfeld der Schülerinnen und Schüler und einfache berufliche Themen:
zB zwischenmenschliche Beziehungen, Freizeitaktivitäten, Wohnen, Bildung, Speisen und Ernährung, Gesundheit und Gesundheitseinrichtungen, Wellness.
Vertiefung und Erweiterung.
Mündliche und schriftliche Kommunikation in einfachen Situationen der Arbeitswelt:
Insbesondere im Bereich Reisen, Hotellerie und Gastronomie. Einfache Telefonate.
verstehen mündliche Kommunikation in alltäglichen und vertrauten Situationen, wenn in deutlich artikulierter Standardsprache gesprochen wird;
verstehen in kurzen Radionachrichten und in einfacheren Tonaufnahmen, Podcasts sowie Videos über vertraute Themen die Hauptaussagen und konkrete Einzelinformationen, wenn relativ langsam und deutlich gesprochen wird;
können einfachen Alltagstexten und unkomplizierten Sachtexten zu vertrauten Themen konkrete Informationen entnehmen und einfache Geschichten verstehen;
verstehen klar formulierte, unkomplizierte Vorschriften und Anleitungen;
verstehen E-Mails, SMS, Einträge in Social Networks, Briefe usw. im alltäglichen Bereich und in einfachen Situationen der Arbeitswelt und können adressaten- und situationsadäquat darauf reagieren;
können sich in einfachen Situationen verständigen, in denen es um einen Austausch von Informationen und Meinungen in Zusammenhang mit Familie, sozialen Beziehungen, Schule, Arbeit und Freizeit geht;
können sowohl mündlich als auch schriftlich eine unkomplizierte Beschreibung von Menschen, Lebens- oder Arbeitsbedingungen, Alltagsroutinen, Vorlieben oder Abneigungen usw. geben sowie auf einfache Art über Ereignisse, Erlebnisse und Erfahrungen berichten;
können anderen Kulturen und anderen Lebensformen offen gegenüberstehen;
können ihre sprachlichen Fähigkeiten einschätzen, verfügen über Strategien zum Spracherwerb und nutzen unterschiedliche Formen des Lernens;
zB zwischenmenschliche Beziehungen, Freizeitaktivitäten, Tourismus und Gastronomie, Gesundheit.
Insbesondere im Bereich Reisen, Hotellerie und Gastronomie (zB Zimmersuche und -buchung, Rezeptionsgespräche, Gästebetreuung, Beschreibung von Speisen), einfache Telefonate.
verstehen mündliche Kommunikation in einer Reihe von vertrauten Situationen aus dem alltäglichen und beruflichen Bereich, wenn in deutlich artikulierter Standardsprache gesprochen wird;
verstehen in Tonaufnahmen, Podcasts, Radionachrichten sowie Videos über vertraute Themen die Hauptaussagen und konkrete Einzelinformationen, wenn in deutlich artikulierter Standardsprache gesprochen wird;
können einfachen Alltags- und Sachtexten zu vertrauten Themen wichtige Informationen entnehmen und in unkomplizierten Zeitungsartikeln zu vertrauten Themen die wesentlichen Punkte erfassen;
verstehen klar formulierte, umfassendere Anweisungen, Vorschriften, Anleitungen, Fragen und Auskünfte in Alltags-, Ausbildungs- und Berufssituationen sowie auf Reisen;
verstehen E-Mails, SMS, Einträge in Social Networks, Briefe usw. im alltäglichen Bereich und in einer Reihe von Situationen der Arbeitswelt und können adressaten- und situationsadäquat darauf reagieren;
können Informationen aus unterschiedlichen Quellen beschaffen, filtern, bewerten und gezielt einsetzen;
können sich in einer Reihe von unterschiedlichen Situationen verständigen, in denen es um einen Austausch von Informationen und Meinungen in Zusammenhang mit Familie, sozialen Beziehungen, Schule, Arbeit und Freizeit geht;
können eine Reihe von sprachlichen Mitteln anwenden, um ein Gespräch zu beginnen, in Gang zu halten und zu beenden;
können sowohl mündlich als auch schriftlich unkomplizierte Beschreibungen zu verschiedenen vertrauten Themen geben, Meinungen äußern sowie über Ereignisse, Erlebnisse und Erfahrungen berichten;
können vorbereitete, unkomplizierte Kurzpräsentationen – auch medienunterstützt – durchführen;
können unkomplizierte Texte zu vertrauten Themen verfassen und dabei die Sätze mit einer Auswahl an Konnektoren verbinden;
können die erworbenen sprachlichen und fachlichen Kompetenzen vernetzt anwenden.
Themen aus dem Umfeld der Schülerinnen und Schüler sowie aktuelle gesellschaftliche und berufliche Themen:
zB Tourismus, Ernährung, Gesundheit, Lebenswirklichkeiten Jugendlicher in verschiedenen Ländern, Werbung.
Einfache mündliche und schriftliche berufsbezogene Kommunikation:
zB Memos, Anfragen, Beantwortung von Anfragen, Bestellung, Reservierung.
Bewerbung, Praxisreflexion, Arbeitsfelder und –abläufe, Kommunikationstechnologie.
Die Kommunikationssituationen bilden die Basis für die systematische Erweiterung des Umfangs und der Qualität des sprachlichen Repertoires.
zeigen eine gute Beherrschung des Grundwortschatzes, machen aber noch elementare Fehler, wenn es darum geht, komplexere Sachverhalte auszudrücken oder wenig vertraute Themen und Situationen zu bewältigen;
können ein Repertoire von einfachen Strukturen und von häufig verwendeten Redefloskeln und Wendungen ausreichend korrekt verwenden, machen aber noch elementare Fehler; trotzdem wird in der Regel klar, was sie ausdrücken möchten;
verfügen über eine verständliche Aussprache, auch wenn ein fremder Akzent offensichtlich ist und manchmal etwas falsch ausgesprochen wird;
zeigen eine Rechtschreibung, Zeichensetzung und Gestaltung die exakt genug ist, so dass die Texte großteils verständlich sind;
zB Tourismus, Ernährung, Gesundheit, Lebenswirklichkeiten Jugendlicher in verschiedenen Ländern, Werbung, Kultur.
zB Anfragen, Beantwortung von Anfragen, Bestellung, Reservierung, Beschwerden, Reaktion auf Beschwerden.
2. Klasse: 1 einstündige Schularbeit im 3. Semester, 1 einstündige Schularbeit im 4. Semester.
3. Klasse: 1 einstündige und 1 ein- oder zweistündige Schularbeit.
2.3 GESCHICHTE UND POLITISCHE BILDUNG
können demokratische Prinzipien verstehen und sie in ihrem Umfeld umsetzen;
sind in der Lage, Möglichkeiten politischer Partizipation zu nutzen;
können unterschiedliche soziale, kulturelle und politische Systeme nennen.
Moderne Demokratie am Beispiel Österreich:
Wahlrecht, Möglichkeiten und Formen der Partizipation, politische Parteien und andere Akteure.
Grundlagen und Aufgaben des Staates.
Rolle der Medien.
verfügen über historisches Grundverständnis;
können das kulturelle Erbe in seiner Relevanz für die gegenwärtige Gesellschaft wahrnehmen;
können anderen Kulturen und anderen Lebensformen vorurteilsfrei gegenüberstehen;
können historische Zusammenhänge nennen;
können unterschiedliche soziale, kulturelle und politische Systeme beschreiben.
Aufgabe der Geschichte.
Quellen, Methoden.
Orientierung in der Zeit.
Historische Epochen im Überblick.
Politische, wirtschaftliche, kulturelle und gesellschaftliche Strömungen in Österreich und Europa vom Wiener Kongress bis 1914.
können historische Zusammenhänge beschreiben;
können unterschiedliche soziale, kulturelle und politische Systeme beschreiben;
können soziale und politische Situationen und Vorgänge analysieren und beurteilen.
Österreich und die Welt 1914 bis 1945:
Totalitäre Ideologien und Systeme.
Krisen der Demokratien.
Kommunismus, Nationalsozialismus. Verfolgung, Holocaust und Widerstand.
Zweiter Weltkrieg und direkte Folgen.
Europa und die Welt nach 1945:
Kalter Krieg; europäische Integration.
können historische Zusammenhänge erläutern;
können unterschiedliche soziale, kulturelle und politische Systeme erläutern;
können aktuelle Zeitgeschehnisse wahrnehmen und ihre historische Dimension erkennen;
Österreich von 1945 bis heute.
die Erscheinungsformen der Materie mit Fachbegriffen beschreiben;
Teilchenmodelle beschreiben;
wichtige chemische Formeln nennen;
die Merkmale des Lebens nennen;
unterschiedliche Arten der Fortpflanzung aufzählen.
Untersuchen und Bearbeiten
die Arbeitsweisen der Naturwissenschaften beschreiben;
mit dem Periodensystem arbeiten;
nach Anleitungen einfache Versuche durchführen;
können Gefahrensymbole einordnen und mit gefährlichen Stoffen umgehen.
die Auswirkungen gefährlicher Stoffe auf Gesundheit und Umwelt einschätzen;
Methoden der Familienplanung beschreiben und verantwortliches Verhalten in der Sexualpartnerschaft erörtern.
Schwerpunktthema „Vom Atom zum Organismus“:
Einstieg und Ausblick:
Bedeutung der Naturwissenschaften Biologie, Chemie und Physik für das tägliche Leben und ihre Zusammenhänge mit anderen Fachbereichen wie Ernährung, Psychologie, Wirtschaftsgeografie bzw. wirtschaftliche Fächer.
Arbeitsweise der Naturwissenschaften:
Modellbildung; internationales Einheitensystem. einfache Experimente und Messungen, Beobachtung und Protokoll, Mikroskopieren; Sicherheit im Umgang mit gefährlichen Stoffen, Arbeitsplatzsicherheit, Hygiene.
Mikrokosmos, Makrokosmos (Bausteine der Materie. Periodensystem).
Vom Molekül zur Zelle (Prokaryont, Eukaryont, Evolution).
Zelldifferenzierung, Gewebe, Organ, Organismus.
Schwerpunktthema „(Ver)bindung schafft Neues“:
Struktur einfacher Moleküle am Beispiel von Alltagsstoffen (zB Wasser, Kochsalz).
Grundlagen chemischer Bindungen und chemischer Reaktionen (Säure-Base-Reaktionen, Oxidation und Reduktion).
Von der Zelle zum Organismus:
Eizelle, Samenzelle, DNA, Chromosom, Mitose, Meiose, Geschlechtsorgane, Entwicklung; Stammzellen, Klonen, In-Vitro-Fertilisation und Pränataldiagnostik, ethische Aspekte; Schwangerschaft und Geburt.
Verhütung, Familienplanung; Geschlechtskrankheiten, sexuell übertragbare Erkrankungen; Individualhygiene.
Fachbegriffe richtig benützen;
an Modellen und Grafiken Organe den Organsystemen zuordnen, beschriften und erklären.
die Übertragung von Infektionskrankheiten und die Bedeutung von Hygienemaßnahmen und Impfungen erklären;
krankmachende Faktoren und präventive Maßnahmen in Bezug auf Zivilisationserkrankungen nennen.
Stammbäume vergleichen, unterscheiden und daraus Schlussfolgerungen ziehen;
zu ausgewählten Themen der Genetik und Gentechnologie kritisch Stellung nehmen;
die Bedeutung einer gesunden Lebensführung für ihre eigene Entwicklung einschätzen.
Schwerpunktthema „Mensch und Gesundheit“:
Humangenetik (Genom, ausgewählte Erbgänge, Erbkrankheiten, Untersuchungsmethoden).
Grundlagen und Methoden sowie Chancen und Risiken von Gentechnologie, Klonierung und Stammzellenforschung.
Blutkreislauf und Immunsystem:
Aufbau und Funktion des Herz-Kreislauf-Systems und Erkrankungen, Aufbau und Funktion des Atmungssystems und Erkrankungen, Wirkung von Mikroorganismen, Infektionskrankheiten, Impfungen.
Gesundheit und Hygiene, Prophylaxe.
an Modellen und Grafiken Organe den Organsystemen zuordnen, beschriften und erklären;
die wesentlichen Aufgaben des Nerven- und Hormonsystems vergleichen und an Beispielen erklären.
krankmachende Faktoren und präventive Maßnahmen in Bezug auf Zivilisationserkrankungen beschreiben;
nach Versuchsanleitungen einfache Experimente zur Sinnesphysiologie durchführen.
die Bedeutung einer gesunden Lebensführung für ihre eigene Entwicklung erkennen;
das Suchtpotential unterschiedlicher Suchtmittel einschätzen und Vermeidungsstrategien anwenden.
Schwerpunktthema „Mensch und Umwelt“:
Überblick über die Organsysteme:
Verdauungssystem und Bewegungsapparat; Erkrankungen.
Aufbau und Funktion der Sinnesorgane – Informationen aus der Umwelt:
Akustische, optische und thermische Reize (Grundlagen von Schall und Akustik, Licht und Optik, Temperatur und Wärme).
Grundlegendes zum Bau und zur Funktionsweise von Steuersystemen:
Chemische und elektrische Vorgänge des Hormon- und Nervensystems im Überblick.
Psychische Erkrankungen, Sucht.
Fachbegriffe richtig verwenden;
sowohl ökologische als auch industrielle Stoffkreisläufe erklären;
Energieformen, Energieträger, Umwandlungsprozesse und Energiesparmaßnahmen beschreiben.
Auswirkungen der abiotischen Umweltfaktoren und die Interaktionen zwischen Lebewesen eines Ökosystems erfassen;
Beispiele für spezielle Anpassungen an Umweltbedingungen nennen;
einfache angeleitete Untersuchungen zu den Themen Wasser und Boden durchführen.
ihre Eigenverantwortlichkeit an ausgewählten Beispielen der angewandten Ökologie begründen;
die Wichtigkeit des nachhaltigen Beitrags jeder und jedes Einzelnen in den Bereichen Klimaschutz, Konsumverhalten, alternativer Energien und Begrenztheit von natürlichen Rohstoffen erkennen.
Schwerpunktthema „Ökosysteme und Umweltschutz“:
Grundlagen der Ökologie anhand ausgewählter Beispiele:
Abiotische und biotische Faktoren; Biozönose, Biotop, Ökosystem.
Produzent (Pflanze und Fotosynthese), Konsument (Ernährungsformen und Verdauung, Zellatmung und Atemsysteme), Destruent (Bakterien und Pilze).
Wasser, Luft und Boden als Lebensgrundlage:
Bedeutung, Schadstoffe und deren Anreicherung, Untersuchungsmethoden.
Beispiele für spezielle Anpassungen an Umweltbedingungen beschreiben;
Schwerpunktthema „Energie und Umwelt“:
Energieformen, Energieumwandlung, Wirkungsgrad, Energiebereitstellung, elektrischer Strom, fossile Energieträger, erneuerbare Energieträger, Atomenergie. Petrochemie, Kunststoffe.
Ökologischer Fußabdruck; biologische Landwirtschaft; Energiesparen, Konsum und Nachhaltigkeit; Abfallwirtschaft; Elektrosmog; Verkehr.
Klima im Wandel:
Ursachen (zB Treibhausgase) und Folgen des Klimawandels.
grundlegende psychologische Theorien, Sachverhalte und Phänomene aus den Themengebieten Grundlagen der Psychologie, Wahrnehmung und Lernen, Sozial- und Entwicklungspsychologie erläutern (Reproduktionsaspekt), auf Beispiele aus Alltag und Beruf anwenden (Transferaspekt) sowie reflektieren und diskutieren (Reflexionsaspekt);
zu psychologischen Themen begründet Stellung nehmen;
die wesentliche fachspezifische Terminologie verstehen und verwenden;
eigene Stärken und Schwächen erkennen und diese richtig einschätzen;
sich ausgehend von ihrer Lebenssituation mit den Grundfragen des Erlebens und Verhaltens auseinandersetzen;
häufige Strategien der Manipulation (zB in Politik, Werbung, Medien) durchschauen.
Grundlagen der Psychologie (zB Anwendungsgebiete).
Wahrnehmung und Lernen.
Sozialpsychologie (zB Gruppe und Masse, Konformität und Manipulation).
Entwicklungspsychologie (zB Kindheit, Jugend, Alter).
grundlegende psychologische Theorien, Sachverhalte und Phänomene aus den Themengebieten Persönlichkeitspsychologie, psychische Störungen und Werthaltungen erläutern (Reproduktionsaspekt), auf Beispiele aus Alltag und Beruf anwenden (Transferaspekt) sowie reflektieren und diskutieren (Reflexionsaspekt);
Persönlichkeitspsychologie (zB Tiefenpsychologie).
Werthaltungen.
2.6 MUSIK, BILDNERISCHE ERZIEHUNG UND KREATIVER AUSDRUCK
können eigene Vorstellungen musikalisch, bildnerisch und performativ umsetzen und präsentieren;
beherrschen stimmtechnische Grundlagen;
können einfache Melodien mit dem vorhandenen Instrumentarium nachspielen;
können Sachverhalte und Ideen skizzieren;
können bildnerische Techniken zielorientiert einsetzen und Gestaltungsaufgaben lösen;
können Bewegungsabläufe zur Musik in Zeit und Raum bewusst steuern und koordinieren;
können mit Medien und Materialien ökologisch, sozial und ökonomisch verantwortungsvoll umgehen;
können Hör- und Seherlebnisse unter Verwendung von Fachausdrücken beschreiben;
können sich mit Musik und bildender Kunst auseinandersetzen und anderen ihre Erfahrungen mitteilen.
Skizzieren von Sachverhalten.
Zeichen-, Mal- und druckgrafische Techniken.
Text- und Bildkombinationen.
Dreidimensionales Gestalten mit unterschiedlichen Materialien.
Gemeinsames Singen und Grundlagen des mikrofonalen Singens.
Traditionelle und elektronische Musikinstrumente.
Popkultur und Alltagsästhetik.
Pop- und Rockgeschichte.
Aktuelle Tanzströmungen.
Einblicke in kunsthistorische Zusammenhänge anhand ausgewählter Werkanalysen.
eigene Vorstellungen musikalisch, bildnerisch und performativ umsetzen und präsentieren;
mit Medien gestaltend umgehen;
ihr individuelles schöpferisches Potential entwickeln;
das Instrumentarium adäquat einsetzen;
mit Medien und Materialien ökologisch, sozial und ökonomisch verantwortlich umgehen;
ihre eigene Stimme gestalterisch einsetzen;
alleine und in der Gruppe eigene Rhythmen und Melodien entwickeln;
bildnerische Techniken experimentell einsetzen;
Arbeitsprozesse planen und durchführen;
Elemente des Bildaufbaues analysieren und einsetzen;
Notationen nutzen;
Hör- und Seherlebnisse unter Verwendung von Fachausdrücken beschreiben;
sich mit regionalen Kulturangeboten auseinandersetzen.
Komposition in Bild und Musik, Konstruktion und Dekonstruktion.
Elemente des Bildaufbaues.
Notationen.
Entwicklung der Schallaufzeichnung.
Aktuelle digitale Audio-, Bild- und Videoformate.
ihre eigene Stimme bewusst und experimentell einsetzen;
Projekte planen und durchführen;
sich mit dem österreichischen und europäischen Kulturangebot auseinandersetzen;
die Funktion und Wirkung von Ton und Bild erkennen und beschreiben.
Wirkung und Funktion von bildender Kunst und Musik.
Analyse und Gestaltung von Werbung.
Alltagsästhetische Phänomene aus den Bereichen Architektur und Design.
Zeitbasierte Medien, Bild- und Tonbearbeitung für Tonbildschauen, Videos und Animationen.
Dreidimensionale Objektgestaltung; Form und Funktion.
ihr schöpferisches Potential musizier- und gestaltungspraktisch nutzen;
das Instrumentarium zielgerichtet anwenden und projektorientiert nutzen;
Ideen in Musik, Bewegung und Raum bewusst darstellen;
bildnerische Techniken eigenverantwortlich und zielorientiert einsetzen;
ausgewählte Werke erkennen, vergleichen und in den historischen Kontext stellen;
sich kritisch mit Musik und bildender Kunst auseinandersetzen, ihre Erfahrungen bewerten und anderen differenziert mitteilen.
Auseinandersetzung mit Kunstformen, Künstlerinnen und Künstlern sowie Epochen anhand ausgewählter Bespiele mit Bezug zum eigenen schöpferischen Handeln.
Ästhetische Aspekte von Festen, Feiern, Festivals und Events.
Musik- und Tanztheater, Performance.
Auseinandersetzung mit Kunstformen, Künstlerinnen und Künstlern sowie Epochen anhand ausgewählter Beispiele mit Bezug zum eigenen schöpferischen Handeln.
Persönliche Schwerpunktsetzung aus den Inhalten der vergangenen fünf Semester.
3. WIRTSCHAFTLICHE GRUNDLAGEN UND ZUSAMMENHÄNGE 3.1 VOLKSWIRTSCHAFT UND WIRTSCHAFTSGEOGRAFIE
besitzen topografische Grundkenntnisse;
können einfache geografische Hilfsmittel zur Orientierung einsetzen;
können geologische und geomorphologische Kräfte und ihre Auswirkungen erklären;
können unterschiedliche Geozonen und die damit verbundenen Lebensbedingungen beschreiben;
können die Veränderung von Ökosystemen durch die Einwirkung des Menschen erkennen;
können Entwicklungen in der Weltbevölkerung beschreiben;
können erkennen, dass die Ressourcen auf der Erde begrenzt sind;
können die Verteilung und Nutzung der Ressourcen analysieren und Lösungsvorschläge entwickeln;
können Möglichkeiten für nachhaltiges Handeln beschreiben und anwenden.
Orientierung auf der Erde:
Geografische Hilfsmittel zur Orientierung; topografische Grundkenntnisse. PhysiogeografischeGrundlagen.
Mensch und Naturraum:
Geozonen.
Ökosysteme und ihre Beeinflussung durch den Menschen.
Erde als Lebensraum:
Entwicklung der Weltbevölkerung; begrenzte Welt und begrenzte Ressourcen.
Ökologische Messgrößen (zB ökologischer Fußabdruck).
topografische Kenntnisse anwenden;
einfache geografische Hilfsmittel zur Orientierung einsetzen;
unterschiedliche Kultur- und Wirtschaftsräume beschreiben;
grundlegende Auswirkungen und Zusammenhänge im Hinblick auf Österreich als Teil der Europäischen Union beschreiben;
grundlegende wirtschaftliche Zusammenhänge und deren Auswirkung auf das tägliche Leben erkennen;
die Problematik der ungleichen Verteilung der Ressourcen in einer globalisierten Welt einschätzen und mögliche Lösungsansätze nennen;
Migration als Folge von wirtschaftlichen und politischen Gegebenheiten erkennen;
Zusammenhänge zwischen nachhaltigem Wirtschaften und Lebensqualität erläutern.
Mensch und Wirtschaft:
Kultur- und Wirtschaftsräume inklusive Europäische Union.
Wirtschaftssystem und Wirtschaftssektoren.
Arm und Reich in einer globalisierten Welt, Migration.
Nachhaltiges Wirtschaften und Lebensqualität.
Grundbegriffe der Volkswirtschaft und einfache volkswirtschaftliche Zusammenhänge erklären;
sich mit einfachen Grundlagen der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik auseinandersetzen.
Konjunktur und magisches Vieleck.
Inflation und Verbraucherpreisindex.
Arbeitsmarkt und Sozialpolitik.
den einfachen Wirtschaftskreislauf erklären;
die rechtlichen Grundlagen für das Zustandekommen eines Kaufvertrages nennen;
den Inhalt des Kaufvertrages erklären;
Liefer- und Zahlungsbedingungen erklären und deren Auswirkungen beurteilen;
einen Kaufvertrag ordnungsgemäß abwickeln und erfüllen;
Rechnungen gesetzeskonform erstellen;
den Zahlungsverkehr abwickeln und Geschäftsfälle ins Rechnungswesen übertragen.
Der Mensch in der Wirtschaft; grundlegende Begriffe der Wirtschaft.
Rechtliche Grundlagen; Inhalt, Erfüllung, Zahlungsverkehr.
die im Zusammenhang mit dem Kaufvertrag erforderlichen Schriftstücke konzipieren;
ihre Rechte und Pflichten sowie ihre Verantwortung als Konsumentin und Konsument erläutern;
die Folgen einer vertragswidrigen Erfüllung des Kaufvertrags abschätzen;
ihr Wissen über den Kaufvertrag im Privat- und Berufsleben anwenden;
die Vorteile des elektronischen Handels nutzen und wissen um die Gefahren Bescheid;
Bewerbungsunterlagen erstellen und sich professionell bewerben;
die Rechte und Pflichten einer Dienstnehmerin und eines Dienstnehmers erläutern.
Schriftverkehr; Konsumentenschutz; vertragswidrige Erfüllung; E-Commerce.
Mitarbeiterin und Mitarbeiter im Betrieb:
Rechte und Pflichten einer Mitarbeiterin und eines Mitarbeiters von der Bewerbung bis zur Beendigung des Dienstverhältnisses.
Vorbereitung auf das Pflichtpraktikum.
die Grundlagen des richtigen Umgangs mit Geld anwenden und die Gefahren der Schuldenfalle einschätzen;
verschiedene Sparformen unterscheiden;
die grundlegenden Finanzierungsformen und deren Risiken nennen;
die wichtigsten Rechtsformen unterscheiden.
Umgang mit Geld (Sparformen, Kredite, Schulden, Finanzierung).
Überblick über die wesentlichen Rechtsformen.
die Grundlagen des Marketing erläutern;
einen einfachen Business-Plan erstellen.
Businessplan – Geschäftsidee, Ziele eines Unternehmens, Wahl der Rechtsform, Grundlagen des Gewerberechts.
die Bedeutung von fairem und nachhaltigem Handeln und Produzieren einschätzen;
als mündige Konsumentinnen und Konsumenten handeln;
die Bedeutung des Tourismus, aktuelle Trends und mögliche Auswirkungen auf Umwelt und Menschen erläutern.
Ethik im wirtschaftlichen Handeln:
Einflüsse des wirtschaftlichen Handelns (Unternehmen, Menschen, Kulturen, Natur).
Tourismus und Freizeitwirtschaft:
Bereiche, Trends, Auswirkungen (auf Umwelt und Menschen); Bedeutung des Tourismus und der Freizeitwirtschaft.
3.3 RECHNUNGSWESEN UND WIRTSCHAFTLICHES RECHNEN
einfache Prozentrechnungen und Schlussrechnungen durchführen und Ergebnisse schätzen;
ein Kassabuch führen;
eine einfache Einnahmen-Ausgaben-Rechnung erstellen;
die rechtlichen Grundlagen der Buchführung und der Umsatzsteuer aufzählen;
Nebenbücher führen;
einfache Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungen erstellen und erklären;
aktive und passive Bestandskonten sowie Erfolgskonten erkennen und die Erfolgswirksamkeit von Buchungen auf diese Konten beurteilen;
den Kontenplan verwenden;
verschiedene Belege erkennen und organisieren;
einfache Geschäftsfälle in der Doppelten Buchführung auf Konten erfassen und diese abschließen;
die Umsatzsteuer berechnen und verbuchen.
Wirtschaftliches Rechnen (Kopfrechnen; Schätzen von Ergebnissen; Umrechnung von Maßeinheiten; Schlussrechnung; Prozentrechnung).
Kassabuchführung.
Einnahmen-Ausgaben-Rechnung inklusive Nebenbücher.
Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung; Bücher der doppelten Buchführung.
Kontenrahmen und Kontenplan; Umsatzsteuer.
Verbuchung auch anhand von Belegen.
komplexe Geschäftsfälle in der Doppelten Buchführung erfassen und die Auswirkung auf das Betriebsergebnis erkennen;
wirtschaftliche Problemstellungen mit Hilfe von Standardsoftware lösen.
Geschäftsfälle auch anhand von Belegen in der Doppelten Buchführung (insbesondere Beschaffung und Absatz, Steuern und Abgaben, sonstige betriebliche Aufwände; laufende Geschäftsfälle im Hotel- und Gastgewerbe).
die grundlegenden Arbeitsschritte zur Erstellung des Jahresabschlusses durchführen;
ein Anlageverzeichnis führen und interpretieren;
die Abschreibung berechnen und direkt verbuchen und die Auswirkung auf das Betriebsergebnis erkennen;
Anlagenzugänge und Anlagenabgänge verbuchen;
geringwertige Wirtschaftsgüter erkennen und diese verbuchen;
einfache und komplexe Geschäftsfälle anhand von Belegen in der Doppelten Buchführung erfassen;
Jahresabschluss (Grundlagen; Reihenfolge der Abschlussarbeiten).
Geschäftsfälle auch anhand von Belegen in der Doppelten Buchführung.
einfache Begriffe der Kostenrechnung nennen;
einfache Kalkulationen durchführen;
branchentypische Kalkulationen im Absatz- und Beschaffungsbereich durchführen;
zwischen fixen und variablen Kosten unterscheiden;
Deckungsbeiträge errechnen;
einfache Entscheidungen auf Basis der Teilkostenrechnung treffen;
die wesentlichen Grundlagen und Begriffe der Personalverrechnung nennen;
einfache laufende Bezüge abrechnen und verbuchen;
die Grundlagen der Abrechnung von Überstunden und Sonderzahlungen nennen;
einfache Lohn- und Gehaltsnebenkosten berechnen und verbuchen;
Grundbegriffe; Aufgaben und Zielsetzung.
Einfache Kalkulationen.
Kalkulationen im Bereich Beschaffung und Absatz.
Deckungsbeitragsrechnung – Direct Costing.
Löhne und Gehälter; Lohn- und Gehaltsnebenkosten.
einfache Begriffe der Kostenrechnung erklären;
die wesentlichen Grundlagen und Begriffe der Personalverrechnung erklären;
die Grundlagen der Abrechnung von Überstunden und Sonderzahlungen erklären;
grundsätzliche Begriffe und Grundzüge der Arbeitnehmerveranlagung und Umsatzsteuervoranmeldung nennen und die nötigen Formulare ausfüllen;
Steuerrecht (Begriff; Grundzüge der Lohnsteuer, Arbeitnehmerveranlagung, Umsatzsteuer – Umsatzsteuervoranmeldung).
Wiederholung, Vertiefung und Vernetzung aller Bereiche der Buchführung und Kostenrechnung.
3. Klasse: 1 einstündige Schularbeit und 1 zweistündige Schularbeit.
die grundlegenden Bereiche des bürgerlichen Rechts sowie des Arbeits- und Sozialrechts nennen und deren Bedeutung für das alltägliche Leben einzelner und in der Gemeinschaft einschätzen;
die für Privat- und Berufsleben wichtigen Rechtsvorschriften situationsbedingt anwenden;
die wesentlichen Inhalte eines Arbeitsvertrages erläutern;
den Aufbau der Sozialversicherung erklären;
als mündige Bürgerinnen und Bürger am öffentlichen Leben teilnehmen und sozial verantwortlich handeln.
Arten des Rechts (Stufenbau der Rechtsordnung).
Grundzüge des Familien- und Erbrechts.
die grundlegenden Bereiche des Strafrechts, des Zivil- und Strafprozessrechts sowie des Wirtschaftsrechts nennen und deren Bedeutung für das alltägliche Leben einzelner und in der Gemeinschaft einschätzen;
die jeweiligen Wege der Rechtsdurchsetzung finden;
Zivil- und Strafrecht:
Grundzüge, Unterscheidung, Rechtsdurchsetzung, Zivil- und Strafprozessrecht.
Datenschutz, Internet, Urheberrecht.
Hardwarekomponenten beschreiben;
einfache Fehler erkennen und sie beheben;
Hilfsquellen nutzen;
Dateien verwalten;
mit komprimierten Dateien arbeiten;
freigegebene Netzwerkressourcen nutzen;
einfache Änderungen in der Konfiguration eines Betriebssystems vornehmen;
Daten zügig über die Tastatur eingeben;
ÖNORM-gerechte Dokumente erstellen, formatieren und korrigieren;
Bilder und Grafiken anpassen und einfügen;
einfache Präsentationen erstellen;
Dokumente für die digitale Weitergabe und den Druck optimieren;
sicher im Internet agieren;
online recherchieren;
online kommunizieren;
mit Daten sicher umgehen.
Grundzüge des Urheberrechts erläutern.
Grundlagen der Informationstechnologie.
Betriebssysteme und Arbeiten im Netzwerk.
Aktuelle Eingabesysteme, Training der Schreibfertigkeit.
Textverarbeitung (Grundlagen eines Textverarbeitungsprogramms, Richtlinien und Normen).
Bildbearbeitung (Bildformate).
Präsentation (Grundlagen eines Präsentationsprogramms).
Internet und Internetdienste.
Gesetzliche Bestimmungen (Grundzüge des Urheberrechts).
Tabellen und Formulare erstellen;
geschäftliche und sonstige Schriftstücke erstellen;
mit Format- und Dokumentvorlagen arbeiten;
in einem Tabellenkalkulationsprogramm Daten eingeben, bearbeiten, formatieren und drucken;
in einem Tabellenkalkulationsprogramm einfache Berechnungen durchführen;
Daten aufgrund konkreter Anweisungen filtern;
Elemente aus anderen Programmen einbinden.
Textverarbeitung (Vertiefung; geschäftliche und sonstige Schriftstücke).
Tabellenkalkulation (Grundlagen eines Tabellenkalkulationsprogramms).
Anwendungsübergreifende Verknüpfungen.
Seriendokumente mit einfachen Bedingungen erstellen;
Texte durch visuelle Maßnahmen verstärken;
in einem Tabellenkalkulationsprogramm einfache Funktionen effizient einsetzen;
Daten grafisch darstellen;
in einem Präsentationsprogramm Vorlagen erstellen und verwenden;
erweiterte Funktionen eines Präsentationsprogramms sinnvoll einsetzen;
Präsentationen zielgruppenorientiert erstellen;
mit einem Grafik- und Bildbearbeitungsprogramm Bilder korrigieren und optimieren;
Grafikformate unterscheiden und erklären;
Grafikformate ausgabeorientiert verwenden.
Tabellenkalkulation (Grundlagen eines Tabellenkalkulationsprogrammes).
Präsentation (Vertiefung).
Grafik- und Bildbearbeitung (Grundlagen der Bildbearbeitung).
umfangreiche Schriftstücke erstellen;
individuelle Vorlagen erstellen;
Bildmontagen mit Hilfe von Auswahlwerkzeugen, Textwerkzeugen und Ebenen erstellen;
einfache Publikationen mit einem Desktop-Publishing (DTP)-Programm erstellen;
in einem Content Management System grundlegende redaktionelle Arbeiten durchführen;
in sozialen Netzwerken verantwortungsbewusst arbeiten;
Daten online verwalten;
neue IT-Technologien und deren Folgen im gesellschaftlichen Zusammenhang nennen.
Textverarbeitung (Vertiefung; umfangreiche Schriftstücke).
Grafik- und Bildbearbeitung (Vertiefung).
Desktop Publishing (DTP) (Grundlagen eines DTP-Programms).
Online-Publishing (Content Management System).
einfache Publikationen mit einem DTP-Programm erstellen;
Computersysteme unterscheiden, beurteilen und daraus Kaufentscheidungen ableiten;
den Regeln der Netiquette entsprechend kommunizieren;
Adressen, Aufgaben und Termine verwalten;
die datenschutzrechtlichen Bestimmungen anwenden;
neue IT-Technologien und deren Folgen im gesellschaftlichen Zusammenhang beschreiben.
Online-Kommunikation, soziale Netzwerke.
Adress-, Aufgaben- und Terminverwaltung.
Datenschutz und E-Government.
Neue Medien und Technologien.
1. Klasse: 2 ein- oder zweistündige Schularbeiten.
2. Klasse: 1 ein- oder zweistündige Schularbeit im 3. Semester, 1 ein- oder zweistündige Schularbeit im 4. Semester.
3. Klasse: 2 ein- oder zweistündige Schularbeiten.
4. ERNÄHRUNG, GASTRONOMIE UND HOTELLERIE 4.1 ERNÄHRUNG
können die Grundlagen einer ausgewogenen Ernährung beschreiben sowie den Zusammenhang zwischen Ernährung und Gesundheit im beruflichen und alltäglichen Kontext berücksichtigen;
können das eigene Ernährungsverhalten reflektieren und bewerten;
haben grundlegende Kenntnisse über Nahrungsinhaltsstoffe, Fette, kohlenhydrat-, eiweiß-, vitamin- und mineralstoffreiche Nahrungsmittel und die wichtigsten Verfahren der Lebensmittelproduktion;
können die Grundlagen der Sensorik beschreiben und ausgewählte Lebensmittel sensorisch beurteilen;
können sich am Markt orientieren sowie als mündige Konsumentinnen und Konsumenten hinsichtlich Lebensmittelqualität, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit verantwortungsbewusst handeln;
können das theoretische Wissen über Ernährung und Lebensmittel mit der Praxis verknüpfen.
Grundlagen der Ernährung (Ernährungsverhalten, Zusammenhang zwischen Ernährung und Gesundheit, Nährstoffbildung, Aufgaben und Bestandteile der Nahrung, Energie- und Nährstoffbedarf, Richtlinien einer vollwertigen Ernährung und lebensmittelbasierte Ernährungsempfehlungen).
Verdauung und Stoffwechsel.
Grundlagen der Sensorik.
Lebensmittel und Inhaltsstoffe der Nahrung (Energieliefernde und energiefreie Inhaltsstoffe, Fette, kohlenhydrat-, eiweiß-, vitamin- und mineralstoffreiche Nahrungsmittel).
haben grundlegende Kenntnisse über Würz- und Genussmittel, Getränke, die Lebensmittelkennzeichnung sowie alternative Produktionsformen;
können sich am Markt orientieren sowie als mündige Konsumentinnen und Konsumenten bezüglich Lebensmittelqualität, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit verantwortungsbewusst handeln;
können Einflüsse auf das Konsumverhalten nennen und das eigene Verhalten kritisch bewerten;
können Kostformen verschiedener Personengruppen und alternative Ernährungsformen erläutern;
können ernährungsmitbedingte Krankheiten beschreiben und vorbeugende Maßnahmen setzen sowie entsprechende Diätempfehlungen geben;
können die Grundprobleme der Welternährung erläutern und Maßnahmen für das eigene Handeln ableiten;
können das theoretische Wissen über Ernährung und Lebensmittel mit der Fachpraxis verknüpfen.
Genussmittel und Würzmittel.
Alkaloidhaltige Getränke.
Alkoholische Getränke, Gefahren des Alkohols.
Lebensmittelqualität und -technologie:
Alternative Produktionsformen; Haltbarmachung und Lagerung.
Funktionelle Lebensmittel und Novel Food.
Ernährung in Prävention und Therapie:
Ernährung verschiedener Zielgruppen (nach Alter und spezieller Belastungssituation).
Ernährungsmitbedingte Krankheiten.
Spezielle Kostformen und Diäten, Speisepläne.
Psychisch bedingte Extremstörungen im Essverhalten.
Einflüsse; Verbraucherstatistik.
Nachhaltiger Ernährungsstil; aktuelle Trends.
Ernährungsökologie und Welternährung.
4.2 KÜCHEN- UND RESTAURANTMANAGEMENT
können die Bedeutung einer professionellen Einstellung zur Dienstleistung begründen und in ihrem Erscheinungsbild den Anforderungen der Berufsfelder entsprechen;
können die Grundlagen der Arbeitssicherheit, Hygiene und Ergonomie in der betrieblichen Situation umsetzen;
können das Grundinventar und die Standardgeräte in Küche und Restaurant fachgerecht einsetzen;
können die fachtheoretischen Grundlagen der Küchentechnik und Speisenzubereitung beschreiben;
können wesentliche Qualitätskriterien zur Beurteilung der verwendeten Lebensmittel erklären;
können die Bedeutung regionaler und saisonaler Lebensmittel erläutern;
können grundlegende Vor- und Zubereitungstechniken anwenden und dabei Geräte fachgerecht einsetzen;
können Grundrezepturen fachgerecht zubereiten und grundlegende Garmethoden anwenden;
können ausgewählte Speisen und Getränke unter Berücksichtigung ernährungsphysiologischer, ergonomischer, ökologischer und wirtschaftlicher Erfordernisse herstellen;
können einfache Portionier- und Anrichtetechniken anwenden;
können einfache Arbeitsabläufe organisieren und durchführen;
beherrschen die Fachsprache und können diese in der betrieblichen Kommunikation einsetzen;
können Servicegrundtechniken und einfache Servierabläufe unter Anleitung fachgerecht durchführen;
können die grundlegenden Umgangsformen mit dem Gast anwenden;
haben grundlegende Kenntnisse zu den Mahlzeiten des Tages und können ein Frühstücksservice durchführen;
können wertschätzend mit den eingesetzten Lebensmitteln, Arbeitsmaterialien, Betriebsmitteln und Geräten umgehen.
Gute Hygienepraxis; Abfallbewirtschaftung.
Qualitätskriterien von Speisen und Lebensmitteln.
Lebensmittelverarbeitung und Speisenproduktion:
Vorbereitungstechniken.
Grundrezepturen.
Portionieren und Anrichten von Speisen.
Regionale und saisonale Küche, Vollwertküche.
Erscheinungsbild, Personal- und Arbeitshygiene.
Ess- und Tischkultur.
Mahlzeiten des Tages.
Servicevorbereitung:
Raumvorbereitung; Tisch- und Servierinventar; Mise en place; Decken des Tisches. Gedeckarten; Servierregeln.
Servicetechniken und -abläufe:
Tragetechnik, Vorlegen; Organisation und Durchführung von Servierabläufen.
Getränke und Getränkeservice:
können die Grundlagen der Warenbewirtschaftung und die personelle Organisation des Küchenbetriebes beschreiben;
können bei der betrieblichen Arbeit entsprechende Planungsinstrumente situationsgerecht einsetzen;
können im betrieblichen Einsatz in der Küche Richtlinien der Arbeitssicherheit und Ergonomie sowie das betriebliche Hygienemanagement umsetzen;
können das Inventar und die Geräte in Küche und Restaurant fachgerecht einsetzen;
haben grundlegendes theoretisches Wissen über Rezepturen und Speisenzubereitung;
können die ökologische und ökonomische Bedeutung sowie die Möglichkeiten des Einsatzes regionaler und saisonaler Lebensmittel erläutern;
können Speisen und Getränke unter Berücksichtigung ernährungsphysiologischer, ergonomischer, ökologischer und wirtschaftlicher Erfordernisse sowie der Hygiene-Leitlinie herstellen;
können die Qualität von Speisen und Lebensmitteln sensorisch und optisch beurteilen;
können Convenience-Produkte bewerten und fachgerecht einsetzen;
können betriebliche Portionier- und Anrichtetechniken professionell anwenden;
können Qualitätskontrollen durchführen und gegebenenfalls erforderliche Maßnahmen setzen;
können die Arbeitstechniken, Vorbereitungsarbeiten und Servierabläufe im Restaurant vom Empfang bis zur Verabschiedung professionell durchführen;
können eine professionelle Gästebetreuung durchführen;
können Tische professionell gestalten;
können in der betrieblichen Situation unterschiedliche Rollen übernehmen, Planungsinstrumente einsetzen, Arbeitsprozesse anleiten und entsprechende Aufgaben selbstständig und im Team durchführen sowie die Ergebnisse bewerten;
können wertschätzend mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern umgehen und situationsgerecht kommunizieren.
Küchenmanagement und Rezepturenverwaltung:
IT-unterstützte Warenbewirtschaftung im Küchenbetrieb; IT-unterstützte Menü- und Speiseplanerstellung.
Portionsgrößen und Mengenerstellung.
Küchenbrigade.
Gute Hygienepraxis.
Einrichtung und Inventar.
Qualitätssicherung und -kontrolle von Speisen und Arbeitsabläufen.
Vorbereitungstechniken, Zubereitungen und Garmethoden.
Portionsgrößen.
Nationale Küchen.
Speisenausgabensysteme.
Servierbrigaden, Serviersysteme, Bonier- und Abrechnungssysteme.
Speise- und Getränkekarten; Tischoptik.
Arbeits- und Servierabläufe:
Servierarten.
Gedeckarten.
Grundlagen der Gästebetreuung und -beratung.
Alkoholfreie Getränke, Heißgetränke.
können die Warenbewirtschaftung und die personelle Organisation des Küchenbetriebes beschreiben;
können in der Küche Richtlinien der Arbeitssicherheit und Ergonomie sowie das betriebliche Hygienemanagement umsetzen;
können das Inventar und die Geräte in der Küche fachgerecht einsetzen;
können die Bedeutung der Regionalität und Saisonalität in der Produkt-, Speisen- und Getränkeauswahl sowie Möglichkeiten des Einsatzes regionaler und saisonaler Lebensmittel erläutern;
können spezielle Garmethoden anwenden;
können die Qualität von Speisen und Getränken sensorisch und optisch beurteilen;
können das Kaffeehaus- und Bankettservice unter Anleitung durchführen;
können Arbeitstechniken und Servierabläufe im Restaurant vom Empfang bis zur Verabschiedung durchführen;
können eine professionelle Gästebetreuung und -beratung durchführen;
können die Grundlagen der Produktion, die Lagerung und Ausschankmaße alkoholfreier und alkoholischer Getränke beschreiben;
können Getränkeempfehlungen geben und unter Anleitung das Bier- und Flaschenweinservice durchführen;
können bei der betrieblichen Arbeit in der Küche und im Restaurant entsprechende Planungsinstrumente situationsgerecht einsetzen;
können betriebliche Aufgaben unter Anwendung von Fachkenntnissen und Fertigkeiten selbstständig durchführen.
IT-unterstützte Warenbewirtschaftung; IT-unterstützte Menü- und Speiseplanerstellung.
Vorbereitungstechniken, Garmethoden; Abwandlungen, Verfeinerungen.
Serviertechniken und -abläufe:
Kaffeehausservice.
Bankettservice.
Menü- und À-la-carte-Service.
Gästebetreuung und -beratung:
Betreuung unterschiedlicher Zielgruppen; Beschwerdemanagement.
Bier, Wein, Schaumweine und versetzte Weine.
Basisspirituosen.
können Aufgaben aus den Bereichen der gehobenen Gastronomie unter Anwendung von Fachkenntnissen und Fertigkeiten selbstständig einschließlich Planung und Organisation professionell durchführen sowie die Ergebnisse bewerten und evaluieren;
können in der Küche der gehobenen Kategorie Richtlinien der Arbeitssicherheit und Ergonomie sowie das betriebliche Hygienemanagement umsetzen;
können das Inventar und die Geräte in der Küche der gehobenen Kategorie fachgerecht einsetzen;
haben grundlegendes theoretisches Wissen über Rezepturen und Speisenzubereitung der Küche der gehobenen Kategorie;
kennen Möglichkeiten des Einsatzes regionaler und saisonaler Spezialitäten;
können die Qualität von Lebensmitteln, Speisen und Getränken sensorisch und optisch beurteilen;
können Speisen und Getränke der Küche der gehobenen Kategorie unter Berücksichtigung ernährungsphysiologischer, ergonomischer, ökologischer und wirtschaftlicher Erfordernisse sowie der Hygiene-Leitlinie herstellen und Qualitätskontrollen durchführen;
können die Grundlagen der À-la-carte Küche in der Praxis umsetzen;
können attraktive Anrichtemöglichkeiten der Küche der gehobenen Kategorie professionell umsetzen;
können bei der betrieblichen Arbeit in der Küche der gehobenen Kategorie entsprechende Planungsinstrumente situationsgerecht einsetzen;
können die Arbeitstechniken, Vorbereitungsarbeiten und Servierabläufe im Restaurant der gehobenen Kategorie vom Empfang bis zur Verabschiedung professionell durchführen;
können eine professionelle Gästebetreuung und -beratung einschließlich der Empfehlung korrespondierender Getränke durchführen und verkaufsfördernde Maßnahmen umsetzen;
können die Grundlagen der Arbeiten am Tisch des Gastes beschreiben und einschlägige Tätigkeiten unter Anleitung durchführen;
verfügen über Grundwissen der Bar und können ausgewählte Standardrezepturen unter Anleitung herstellen sowie das Service durchführen.
Selbstständige Planung und Umsetzung von Arbeitsaufträgen.
Menüzubereitung, À-la-carte-Küche.
Trends und Innovationen in der Gastronomie.
Präsentation und Service von Spezialitäten.
Verkaufsfördernde Maßnahmen, aktiver Verkauf, Verkaufsgespräch.
Arten, Grundausstattung, Barstock, Mise en place, Arbeitsabläufe.
Bargetränke.
Aperitif, Digestif.
Korrespondierende Getränke und Getränkeempfehlung.
Aufgaben aus den Bereichen der gehobenen Gastronomie unter Anwendung von Fachkenntnissen und Fertigkeiten selbstständig einschließlich Planung und Organisation professionell durchführen, sowie die Ergebnisse bewerten und evaluieren;
die Qualität von Lebensmitteln, Speisen und Getränken sensorisch und optisch beurteilen;
Speisen und Getränke der Küche der gehobenen Kategorie unter Berücksichtigung ernährungsphysiologischer, ergonomischer, ökologischer und wirtschaftlicher Erfordernisse sowie der Hygiene-Leitlinie herstellen und Qualitätskontrollen durchführen;
bei der betrieblichen Arbeit in der Küche der gehobenen Kategorie entsprechende Planungsinstrumente situationsgerecht einsetzen;
die Arbeitstechniken, Vorbereitungsarbeiten und Servierabläufe im Restaurant der gehobenen Kategorie vom Empfang bis zur Verabschiedung professionell durchführen;
eine professionelle Gästebetreuung und -beratung einschließlich der Empfehlung korrespondierender Getränke durchführen und verkaufsfördernde Maßnahmen umsetzen.
Selbstständige Planung und Umsetzung von komplexen Arbeitsaufträgen.
4.3 BETRIEBSORGANISATION (mit Übungen)
können die Berufsbilder im Hotel- und Gastgewerbe beschreiben;
haben eine professionelle Einstellung zum Gast und kennen die Grundlagen der Gästebetreuung;
können die Grundlagen der Ergonomie und Arbeitssicherheit anwenden;
können die Grundlagen der Küchenhygiene und Abfallbewirtschaftung praktisch umsetzen;
verstehen einfache Betriebsstrukturen und Betriebsabläufe in Beherbergungs- und Verpflegungsbetrieben und die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Abteilungen;
können Betriebsarten und -formen im Hotel- und Gastgewerbe sowie die Österreichische Hotelklassifizierung erläutern;
können einfache betriebliche Planungsinstrumente einsetzen;
können Arbeitsaufträge aus den einschlägigen Berufsfeldern unter Berücksichtigung eines guten Zeitmanagements planen und organisieren sowie die Ergebnisse evaluieren.
Berufsbilder im Hotel- und Gastgewerbe.
Gast und Gastlichkeit (Umgang mit dem Gast, Ambiente im Gästebereich).
Hygiene- und Sicherheitsmanagement, Abfallbewirtschaftung.
Beherbergungs- und Verpflegungsbetriebe:
Betriebsarten und -formen, Grundlagen der Aufbau- und Ablauforganisation (Abteilungen, Funktionen, Arbeitsbereiche und Anforderungsprofile), Österreichische Hotelklassifizierung.
Einfache Planungsinstrumente (zB Checklisten, Ablaufanalysen).
Arbeitsplanung und Evaluierung einfacher betrieblicher Einsätze. Zeitmanagement.
die Grundlagen des betrieblichen Hygienemanagements beschreiben und die „Gute Hygienepraxis“ und das HACCP-Konzept exemplarisch anwenden;
die Richtlinien der Arbeitssicherheit und die Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerschutzbestimmungen erläutern;
Merkmale und Bedürfnisse unterschiedlicher Gästetypen beschreiben;
die Grundlagen das Beschwerdemanagements in ausgewählten Beispielen anwenden;
die personelle Struktur und die betrieblichen Prozesse in Betrieben der Berufsfelder beschreiben, Aufgabenbereiche zuordnen und Zusammenhänge verstehen;
besondere Auszeichnungen für Hotel- und Gastgewerbebetriebe nennen;
die Grundlagen einer ökologischen und nachhaltigen Betriebsführung erläutern und Maßnahmen der Umsetzung vorschlagen;
unterschiedliche betriebliche Planungsinstrumente zielorientiert einsetzen;
einfache gastronomische Veranstaltungen unter Berücksichtigung eines professionellen Zeitmanagements und mit Hilfe branchenspezifischer Software planen, organisieren und evaluieren.
Hygiene- und Sicherheitsmanagement im gastronomischen Betrieb:
Hygiene-Leitlinie, Hygienepraxis und HACCP, Sicherheitsmanagement, Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerschutz.
Gast und Gastlichkeit:
Gästetypologie, Beschwerdemanagement.
Aufbau- und Ablauforganisation (Organigramme und Stellenbeschreibungen), besondere Auszeichnungen für Hotel- und Gastgewerbebetriebe.
Ökologische Betriebsführung und Nachhaltigkeit.
Planungsinstrumente (zB Checklisten, Aufgabenanalysen, Organisationsplan, Terminplan). Arbeitsplanung für spezifische, betriebliche Einsätze und deren Evaluierung. Zeitmanagement.
unterschiedliche Veranstaltungsarten beschreiben und Grundlagen eines professionellen Veranstaltungsmanagements anwenden;
komplexe gastronomische Veranstaltungen unter Berücksichtigung eines professionellen Zeitmanagements und mit Hilfe branchenspezifischer Software planen, organisieren und evaluieren;
die wesentlichen Instrumente des Personalmanagements beschreiben, die Personaleinsatzplanung durchführen sowie Arbeiten anleiten;
die Grundlagen der Führung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Teilbereichen anwenden;
aktuelle Entwicklungen und Trends im Hotel- und Gastgewerbe beschreiben.
Arten, Organisation, Durchführung und Evaluierung von gastronomischen Veranstaltungen.
Personalmanagement (Mitarbeiterinnen- und Mitarbeiterführung, Personalentwicklung, Personaleinsatzplanung).
Entwicklungen und Trends im Hotel- und Gastgewerbe.
5. WIRTSCHAFTSWERKSTATT
Die Schülerinnen und Schüler können die in den Clustern erworbenen Kompetenzen in der betrieblichen Praxis anwenden *) und in den Gesamtkontext eines Unternehmens einordnen.
betriebswirtschaftliche Abläufe verstehen und Zusammenhänge und Querverbindungen erkennen;
realistische Ziele festlegen, Schritte zur Zielerreichung setzen, Ergebnisse überdenken und gegebenenfalls Verbesserungsvorschläge ableiten;
übertragene Verantwortungsbereiche übernehmen und Aufgaben verantwortungsbewusst entsprechend ihrer Rolle in betrieblichen Organisationen erledigen;
gastronomische und andere Veranstaltungen unter Berücksichtigung eines professionellen Zeitmanagements planen und organisieren und diese – in Zusammenarbeit mit anderen Unterrichtsgegenständen – durchführen.
*) Anwendung von Kompetenzen aus anderen Clustern:
betriebswirtschaftliche Abläufe in Unternehmen beschreiben und dokumentieren;
betriebliche Planungsinstrumente mit Hilfe branchenspezifischer Software einsetzen;
standard- bzw. branchenspezifische Software anwenden;
Englisch in vertrauten Situationen der beruflichen Praxis anwenden;
unterschiedliche Arbeitsmethoden, Kreativitätstechniken und Medien situationsgerecht einsetzen;
situationsgerecht und in angemessener Sprache kommunizieren.
Personale und soziale Kompetenzen:
auf geänderte Situationen flexibel reagieren;
strukturiert und verlässlich, selbstständig und im Team arbeiten;
mit Kritik und Fehlern konstruktiv umgehen;
Konfliktsituationen erkennen und Ansätze zu deren Lösung finden;
das äußere Erscheinungsbild sowie die Umgangsformen situationsgerecht wählen;
die Bedeutung wertschätzenden Umgangs mit Mitmenschen, unabhängig von sozialem Status, Geschlecht oder ethnischer Herkunft begründen und entsprechend handeln.
Praxisorientierte und reale Aufgaben unter Einhaltung einer betrieblichen Struktur oder in Zusammenhang mit dem schuleigenen Betrieb alleine und im Team.
Vernetzte Nutzung der für die Aufgabenstellungen erforderlichen fachtheoretischen und fachpraktischen Kenntnisse.
Anwendung von Teilen des Projektmanagements – Handbuch, Kreativitätstechniken. Projektorganisationsstrukturen.
Nutzung standard- und branchenspezifischer Software und des Internets.
Situationsadäquater Einsatz von Englisch.
B. Verbindliche Übung PERSÖNLICHKEITSENTWICKLUNG UND KOMMUNIKATION
grundlegende Kompetenzen in den Kommunikationsarten vorweisen;
unterschiedliche Kommunikationstechniken situationsadäquat umsetzen;
grundlegende Kommunikationsmethoden in unterschiedlichen Kommunikationsformen anwenden;
verständlich und situationsadäquat in Standardsprache formulieren und argumentieren;
Grundkenntnisse der verbalen und nonverbalen Kommunikation anwenden;
unterschiedliche Formen des Konfliktmanagements beschreiben;
konstruktiv mit allfälligen Vorurteilen und stereotypen Rollenzuschreibungen umgehen;
grundlegende Merkmale einer Präsentation beschreiben und diese mit Medienunterstützung zielgruppengerecht einsetzen;
Grundwissen zur Selbstorganisation praktisch umsetzen;
Ziele definieren und Strategien zur Zielerreichung planen;
Möglichkeiten der Stressbewältigung individuell einsetzen;
Techniken des Lernens für sich anwenden;
im Team arbeiten und Prozesse und Interaktionen in Gruppen erkennen und beschreiben;
Respekt gegenüber kultureller Vielfalt zeigen;
die Bedeutung wertschätzenden Umgangs mit Mitmenschen, unabhängig von deren sozialen Status, deren Geschlecht oder deren ethnischer Herkunft begründen und entsprechend handeln.
Kommunikationsarten (Grundkenntnisse der verbalen und nonverbalen Kommunikation).
Kommunikationstechniken (Ich-Botschaften, aktives Zuhören, Feedback nehmen und geben, Fragetechniken, gewaltlose Kommunikation, konstruktive Gesprächsführung).
Unterschiedliche Kommunikationsformen (Telefonieren, Diskutieren, Debattieren, Moderieren und Arbeiten im Team).
Umgang mit Konflikten (Grundkenntnisse im Umgang mit Konflikten).
Präsentation (inhaltliche Planung, Strukturierung, Durchführung und Nachbereitung einer Präsentation, Medieneinsatz, rhetorische Mittel).
Selbstorganisation (Grundlagen des Zeitmanagements, Ziele und Strategien zur Zielerreichung, Möglichkeiten der Stressbewältigung).
Lernen lernen (Kriterien nachhaltigen Lernens).
Teamfähigkeit (Eigen- und Fremdwahrnehmung, soziale Rollen und Stereotypen, Möglichkeiten der Erweiterung von Handlungsspielräumen, zum Mitgestalten anregen und anleiten, Respekt gegenüber kultureller Vielfalt).
C. Pflichtpraktikum Bildungs- und Lehraufgabe:
ergänzend zu den in der Ausbildung bisher erworbenen Kenntnissen und Fertigkeiten in einem facheinschlägigen Unternehmen (vorzugsweise in Betrieben des Tourismus oder der Ernährung) jene Gewandtheit der Berufsausübung vertiefen, die den Anforderungen des jeweiligen Berufsfeldes an Absolventinnen und Absolventen der Schulart entspricht;
die in der Schule erworbenen Sachkompetenzen in der Berufsrealität umsetzen;
einen umfassenden Einblick in die Organisation von Betrieben erhalten;
Pflichten und Rechte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer umreißen und die unmittelbare berufliche Situation daraufhin überprüfen;
sich Vorgesetzten sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gegenüber freundlich, korrekt und selbstsicher präsentieren;
Zwischen der 2. und 3. Klasse im Ausmaß von mindestens 8 Wochen (Vollzeit) in Betrieben der Wirtschaft, der Verwaltung, des Tourismus oder der Ernährung.
In begründeten Fällen sind auch Praktika in den Semesterferien oder in anderen Ferienzeiten zulässig, wobei diese in die Gesamtpraktikumsdauer einzurechnen sind.
D. Freigegenstände und Unverbindliche Übungen Bildungs- und Lehraufgabe, didaktische Grundsätze:
Freigegenstände und Unverbindliche Übungen können bestehende Pflichtgegenstände ergänzen oder Inhalte anderer Fachgebiete vermitteln. Um das Unterrichtsprogramm auch für die Lernenden und Erziehungsberechtigten deutlich erkennbar zu machen, ist gegebenenfalls eine eindeutige Bezeichnung festzulegen.
E. Förderunterricht Bildungs- und Lehraufgabe:
Die von einem Leistungsabfall betroffenen Schülerinnen und Schüler sollen jene Kompetenzen entwickeln, die ihnen die Erfüllung der Bildungs- und Lehraufgabe des betreffenden Gegenstandes ermöglichen.
Wie in der jeweiligen Klasse/im jeweiligen Semester des entsprechenden Pflichtgegenstandes unter Beschränkung auf jene Lehrinhalte, bei denen Wiederholungen und Übungen erforderlich sind.
F. Fakultatives Praktikum Bildungs- und Lehraufgabe, zeitlicher und sachlicher Rahmen:
Wie beim Pflichtpraktikum, jedoch mit folgenden Abweichungen:
Das fakultative Praktikum ist zwischen der 1. und 2. Klasse und/oder in den Semesterferien oder in anderen Ferienzeiten in der Dauer von insgesamt 4 Wochen in einem Betrieb der Wirtschaft, der Verwaltung, des Tourismus oder der Ernährung abzuleisten.
Bei ausreichender Relevanz, die von der Schule zu beurteilen ist, ist ein Vermerk über die Ablegung des fakultativen Praktikums in das Abschlussprüfungszeugnis aufzunehmen.
1 Die Stundentafel kann nach den Bestimmungen des Abschnittes III schulautonom abgeändert werden.
2 Biologie und Ökologie, Chemie, Physik.
3 Mit Computerunterstützung.
5 Festlegung durch schulautonome Lehrplanbestimmungen (siehe Abschnitt III).