Source: https://gesetze-in-app.de/BGB/262
Timestamp: 2019-05-21 17:00:09
Document Index: 208731079

Matched Legal Cases: ['§ 262', '§ 261', 'BGH', '§ 262', '§ 326', 'BGH', '§ 262', '§ 1230', 'BGH', '§ 262', '§ 262', '§ 262', '§ 2154', '§ 262']

§ 262 BGB: Wahlschuld; Wahlrecht
§ 261 BGB
BGH, URTEIL vom 3.0.1979, Az. VIII ZR 304/77 Die im Urteil vom 20. September 1904 (aaO) vertretene Auffassung, die Gründe, die für den Gesetzgeber maßgebend dafür gewesen seien, beim echten Wahlschuldverhält-nis (§ 262 BGB) der Erklärung der Wahl bindende Wirkung beizu demessen, träfen auf das Wahlrecht aus § 326 BGB ebenfalls zu, hat das Reichsgericht, wie das Berufungsgericht zutreffend ausführt und worauf bereits das Oberlandesgericht Düsseldorf (NJW 1972, 1051, 1052) hingewiesen hat, später aufgegeben.
BGH, BESCHLUSS vom 5.10.1997, Az. Dies folgt aus § 262 BGB und entspricht dem Rechtsgedanken des § 1230 Satz 1 BGB (BGH, Beschlüsse v. 6. März 1997 - IX ZR 74/95, WM 1997, 750, 754; v. 13. Mai 1997 - XI ZR 234/95, WM 1997, 1197, 1199).
ArbG Solingen, Urteil vom 5.3.2008, Az. 5 Ca 2051/07 46Eine Wahlschuld gemäß § 262 BGB liegt nur dann vor, wenn mehrere verschiedene bestimmbare Leistungen (bzw. Leistungsgegenstände) in der Weise geschuldet werden, dass nach späterer Wahl nur eine von ihnen zu erbringen ist (Palandt/Heinrichs, 67. Auflage 2008, § 262 Rn. 1; Münch, Komm.
OLG München, Beschluss vom 2.6.2014, Az. 34 Wx 243/14 Vor einer Anwendung des § 262 BGB, nach dem das Wahlrecht im Zweifel dem Schuldner zusteht und der auch für Wahlvermächtnisse gilt (Palandt/Weidlich § 2154 Rn. 1), ist die maßgebliche testamentarische Klausel nämlich auszulegen (vgl. z. B. MüKo/Krüger BGB 6. Aufl. § 262 Rn. 15; Staudinger/Bittner BGB Neubearb.