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Timestamp: 2016-09-29 05:01:01
Document Index: 29845891

Matched Legal Cases: ['Art. 82', 'Art. 86', 'Art. 90', 'Art. 85', 'BGE', 'Art. 85', 'Art. 85', 'Art. 85', 'Art. 530', 'Art. 544', 'Art. 551', 'Art. 89', 'Art. 95', 'Art. 106', 'Art. 95', 'BGE', 'Art. 106', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 105', 'Art. 95', 'Art. 105', 'Art. 97', 'BGE', 'Art. 94', 'BGE', 'Art. 79', 'Art. 1', 'Art. 3', 'Art. 13', 'Art. 13', 'Art. 13', 'Art. 13', 'Art. 12', 'Art. 27', 'Art. 13', 'Art. 13', 'Art. 54', 'Art. 13', 'Art. 8', 'Art. 13', 'Art. 8', 'Art. 13', 'Art. 105', 'Art. 66']

2C_975/2015 (31.03.2016)
2C_975/2015 � � Urteil vom 31. M�rz 2016
alle vertreten durch MME Dr. Thomas M�ller, Gubelstrasse 11, 6300 Zug,
Amt f�r Wald, Jagd und Fischerei des Kantons Solothurn,
Kostenbeteiligung an Schwarzwildsch�den,
Mit Verf�gung vom 20. Dezember 2014 verpflichtete das Amt f�r Wald, Jagd und Fischerei des Kantons Solothurn die Jagdgesellschaft X.________, U.________, f�r die im Jahr 2014 aufgelaufenen Schwarzwildsch�den eine Kostenbeteiligung von Fr. 8'635.25 zu bezahlen.
Die Mitglieder der Jagdgesellschaft, n�mlich A.________, B.________, C.________, D.________, E.________, F.________, G.________, H.________, I.________, J.________ K.________, L.________, M.________ und N.________, erhoben dagegen Beschwerde an das Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn. Dieses wies die Beschwerde mit Urteil vom 24. September 2015 ab.
Die Mitglieder der Jagdgesellschaft erheben mit Eingabe vom 28. Oktober 2015 Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht mit dem Antrag, das angefochtene Urteil aufzuheben, eventualiter die Sache zur Neubeurteilung an das Verwaltungsgericht zur�ckzuweisen.
Das Verwaltungsgericht und das Volkswirtschaftsdepartement des Kantons Solothurn beantragen, die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei. Das Bundesamt f�r Umwelt �ussert sich, ohne einen ausdr�cklichen Antrag zu stellen. Die Jagdgesellschaft repliziert.
1.1.�Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen den kantonal letztinstanzlichen Endentscheid ist grunds�tzlich zul�ssig (Art. 82 lit. a, Art. 86 Abs. 1 lit. d und Art. 90 BGG; vgl. Urteile 2C_562/2008 vom 28. Januar 2009 und 2C_447/2007 vom 19. Februar 2008). Sie ist ausgeschlossen auf dem Gebiet der Staatshaftung, wenn der Streitwert weniger als Fr. 30'000.-- betr�gt (Art. 85 Abs. 1 lit. a BGG). Unter Staatshaftung sind die Haftungstatbest�nde zu verstehen, bei denen der Staat, eine Gemeinde oder eine andere �ffentlich-rechtliche K�rperschaft eine Entsch�digung nach den Grunds�tzen des dem zivilen Haftpflichtrecht nachgebildeten �ffentlich-rechtlichen Haftungsrechts schuldet; eine Staatshaftung kann auch vorliegen, wenn Private, die mit staatlichen Aufgaben betraut sind, bei der Wahrnehmung dieser Aufgaben Dritten Schaden verursachen und daf�r haften (BGE 137 V 51 E. 4.1 S. 54 f.; 134 V 138 E. 1.2.2 S. 141 f.; HANSJ�RG SEILER, in SEILER/VON WERDT/G�NGERICH/ OBERHOLZER, Bundesgerichtsgesetz, 2. Aufl. 2015, Art. 85 Rz. 5; ALAIN WURZBURGER, Commentaire de la LTF, 2. Aufl. 2014, Art. 85 Rz. 12). Das vorliegend angefochtene Urteil verpflichtet jedoch umgekehrt die Privaten, dem Staat eine Entsch�digung zu leisten f�r einen Schaden, den sie nicht selber verursacht haben; es handelt sich dabei nicht um eine Staatshaftung, so dass das Streitwerterfordernis von Art. 85 Abs. 1 lit. a BGG nicht zum Tragen kommt.
1.2.�Die Jagdgesellschaft U.________ ist eine einfache Gesellschaft im Sinne von Art. 530 ff. OR. Im Rubrum des angefochtenen Entscheids wie auch der Beschwerde an das Bundesgericht sind die 14 Mitglieder (vorne Lit. B) namentlich aufgef�hrt; in der Beschwerde wird allerdings dargelegt, dass zwei davon, D.________ und J.________, ausgetreten seien und am Verfahren nicht mehr teiln�hmen, da sie kein Rechtsschutzbed�rfnis mehr h�tten. F�r die gemeinschaftlich eingegangenen Gesellschaftsschulden haftet jeder einzelne Gesellschafter solidarisch unter Vorbehalt anderer Vereinbarungen (Art. 544 Abs. 3 OR). An den Verbindlichkeiten gegen�ber Dritten wird durch die Aufl�sung der Gesellschaft nichts ge�ndert (Art. 551 OR). Auch der Austritt einzelner Gesellschafter aus der Gesellschaft �ndert nichts an ihrer Haftung f�r die vor ihrem Austritt entstandenen Verbindlichkeiten, so dass weiterhin ein Rechtsschutzinteresse besteht. Nichtsdestoweniger ist aufgrund der ausdr�cklichen Erkl�rung in der Beschwerde davon auszugehen, dass diese beiden (ehemaligen) Mitglieder keine Beschwerde ans Bundesgericht erheben und ihnen gegen�ber somit das Urteil des Verwaltungsgerichts rechtskr�ftig geworden ist. Sie sind daher im vorliegenden Verfahren nicht als Beschwerdef�hrer zu betrachten. Die verbleibenden zw�lf Mitglieder sind legitimiert zur Beschwerde (Art. 89 Abs. 1 BGG), zumal die Mitglieder einer einfachen Gesellschaft in Bezug auf ihre Haftung keine notwendige passive Streitgenossenschaft bilden (Urteile 4P.226/2002 vom 21. Januar 2003 E. 2.2; 4C.190/1996 vom 14. Oktober 1996 E. 3a und b, SJ 1997 S. 396).
Das Bundesgericht pr�ft frei und vom Amtes wegen die richtige Anwendung des Bundesrechts (Art. 95 lit. a und Art. 106 Abs. 1 BGG). Die Anwendung kantonalen Rechts pr�ft das Bundesgericht ausser in den F�llen von Art. 95 lit. c-e nicht als solche, sondern nur daraufhin, ob dadurch Bundesrecht verletzt wird, insbesondere ob es willk�rlich angewendet worden ist (BGE 138 I 143 E. 2 S. 149 f.). Das Bundesgericht wendet das Recht grunds�tzlich von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Die Verletzung von Grundrechten und von kantonalem und interkantonalem Recht pr�ft es aber nur insofern, als eine solche R�ge in der Beschwerde vorgebracht und begr�ndet worden ist (Art. 106 Abs. 2 BGG). In der Beschwerde ist klar und detailliert anhand der Erw�gungen des angefochtenen Entscheids darzulegen, inwiefern die angerufenen Rechte verletzt worden sein sollen (BGE 141 I 36 E. 1.3 S. 46). Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Es kann die tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz nur berichtigen oder erg�nzen, soweit sie offensichtlich unrichtig, das heisst willk�rlich, sind oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruhen (Art. 105 Abs. 2 BGG). Zudem muss die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein, was in der Beschwerde klar und substanziiert aufzuzeigen ist (Art. 97 Abs. 1 BGG; BGE 140 III 16 E. 1.3.1 S. 17 f.; 140IV 97 E. 1.4.1 S. 100).
3.1.�Das Jagdregal ist ein historisches Regal im Sinne von Art. 94 Abs. 4 BV, welches den Kantonen zusteht (BGE 128 I 3 E. 3a S. 9 f.; 124 I 25 E. 2 S. 27; 119 Ia 123 E. 2b S. 128; 114 Ia 8 E. 3b S. 13 f.). Der Bund legt Grunds�tze fest �ber die Aus�bung der Fischerei und der Jagd, insbesondere zur Erhaltung der Artenvielfalt der Fische, der wild lebenden S�ugetiere und der V�gel (Art. 79 BV). Entsprechend dieser Grundsatzgesetzgebungskompetenz regelt das Bundesgesetz vom 20. Juni 1986 �ber die Jagd und den Schutz wildlebender S�ugetiere und V�gel (Jagdgesetz, JSG, SR 922.0) die Aus�bung der Jagd nur in den Grunds�tzen, w�hrend sie im �brigen durch die Kantone geregelt wird (vgl. Art. 1 Abs. 2 und Art. 3 JSG). F�r die Entsch�digung von Wildsch�den legt Art. 13 JSG einen Rahmen fest: Der Schaden, den jagdbare Tiere an Wald, landwirtschaftlichen Kulturen und Nutztieren anrichten, wird angemessen entsch�digt. Ausgenommen sind Sch�den durch Tiere, gegen welche nach Artikel 12 Absatz 3 Selbsthilfemassnahmen ergriffen werden d�rfen (Art. 13 Abs. 1 JSG). Die Kantone regeln die Entsch�digungspflicht. Entsch�digungen sind nur insoweit zu leisten, als es sich nicht um Bagatellsch�den handelt und die zumutbaren Massnahmen zur Verh�tung von Wildschaden getroffen worden sind. Aufwendungen f�r Verh�tungsmassnahmen k�nnen bei der Entsch�digung von Wildschaden ber�cksichtigt werden (Art. 13 Abs. 2 JSG).
3.2.�Der Kanton Solothurn regelt die Entsch�digung von Wildsch�den in den �� 35-37 des kantonalen Gesetzes vom 25. September 1988 �ber die Jagd und den Schutz wildlebender S�ugetiere und V�gel (Kantonales Jagdgesetz; JG; BSG 626.11). Der Schaden, den jagdbare Tiere an landwirtschaftlichen Kulturen, Wald und Nutztieren anrichten, ist gem�ss � 35 Abs. 1 JG angemessen zu entsch�digen. Die Entsch�digungspflicht entf�llt u.a., wenn der Gesch�digte die ihm zumutbaren Verh�tungsmassnahmen (nach � 33) unterlassen oder getroffene Schutzvorkehren nicht ordnungsgem�ss unterhalten hat (� 35 Abs. 2 lit. a JG). Nach � 33 Abs. 1 JG sind die Grundeigent�mer verpflichtet, zum Schutze ihrer Kulturen und Haustiere gegen Wildsch�den die zumutbaren Verh�tungsmassnahmen zu treffen. Hiezu geh�rt insbesondere das fachgerechte und wirksame Einz�unen von Obst- und Gem�sekulturen, Beerenpflanzungen, Baumschulen, Zierpflanzenanlagen, G�rtnereien usw. � 36 Abs. 1 JG lautet sodann:
"Der Kanton entsch�digt unter Vorbehalt der Ausschlussgr�nde gem�ss � 35 Absatz 2 den in den Jagdrevieren durch jagdbare Tierarten nachweisbar angerichteten Schaden aus dem kantonalen Jagdfonds. Die Beteiligung der Pachtgesellschaften, in deren Revieren der Schaden entstanden ist, betr�gt bei Wildschweinsch�den generell 50%, bei Sch�den verursacht durch andere jagdbare Tierarten kann der Kanton im Einzelfall bis zu maximal 50% der Schadenh�he auf die Pachtgesellschaften R�ckgriff nehmen. Dabei sind die von den Pachtgesellschaften erbrachten Aufwendungen f�r Verh�tungsmassnahmen zu ber�cksichtigen."
3.3.�Die Vorinstanz st�tzt die streitige Entsch�digungspflicht auf � 36 Abs. 1 JG. Sie hat erwogen, diese Bestimmung sei bundesrechtskonform. Mit Abschluss des Pachtvertrags �bern�hmen die Jagdgesellschaften u.a. auch die Pflicht zur Verh�tung von Wildschweinsch�den; die h�lftige Beteiligung der Jagdgesellschaften an den entsprechenden Sch�den erscheine angemessen und verh�ltnism�ssig. Der Vorwurf der Beschwerdef�hrer, die Gesch�digten h�tten die ihnen zumutbaren Verh�tungsmassnahmen nicht ergriffen, sei durch nichts belegt. Zudem h�tten die Beschwerdef�hrer H�he und Bestand der Sch�den auf den Wildschadenformularen unterschriftlich anerkannt; gleiches gelte f�r ihre 50%-ige Kostenbeteiligung; es sei versp�tet, im Nachhinein Vorbehalte anzubringen, zumal sie von der M�glichkeit, innert 10 Tagen das Verwaltungsgericht anzurufen (� 37 Abs. 3 JG), keinen Gebrauch gemacht h�tten.
Die Beschwerdef�hrer r�gen, � 36 Abs. 1 JG sei bundesrechtswidrig. Bundesrechtliche Voraussetzung f�r eine Haftpflicht sei Widerrechtlichkeit; den Jagdberechtigten obliege aber keine Pflicht zur Verh�tung von Wildschaden. Sie k�nnten daher keine solche Pflicht verletzt haben, so dass ihnen keine Haftpflicht auferlegt werden k�nne.
4.1.�Die bundesrechtliche Regelung der Wildsch�den in Art. 13 JSG regelt nur einen Grundsatz. Im �brigen verzichtete der Bundesgesetzgeber auf eine detaillierte Regelung. Die Kantone k�nnen bei der n�heren Regelung der Entsch�digungspflicht der besonderen Situation auf ihrem Territorium Rechnung tragen (vgl. die Urteile des Bundesgerichts 2C_562/2008 vom 28. Januar 2009 E. 2.1; 2C_422/2007 und 2C_447/2007 vom 19. Februar 2008 E. 1.1). Sie regeln insbesondere, wer ersatzpflichtig ist. Zwar werden in Art. 12 Abs. 1 JSG die Kantone verpflichtet, Massnahmen zur Verh�tung von Wildsch�den zu treffen (ebenso in Bezug auf Sch�den am Wald Art. 27 Abs. 2 des Bundesgesetzes vom 4. Oktober 1991 �ber den Wald [Waldgesetz, WaG, SR 921.0]). Weder der Wortlaut des Gesetzes noch andere Auslegungsmittel schliessen aber aus, die Jagdberechtigten zur Finanzierung der Entsch�digung heranzuziehen; denn diese haben einerseits den Nutzen aus der Jagd und andererseits sind sie es (jedenfalls im Revierjagdsystem), die es prim�r in der Hand haben, den Bestand der Tiere zu regulieren und damit die H�he der Wildsch�den zu beeinflussen. In den Kantonen mit Revierjagd werden denn auch regelm�ssig die Jagdp�chter als entsch�digungspflichtig bezeichnet (OFTINGER/STARK, Schweizerisches Haftpflichtrecht, Bd. II/1, 4. Aufl. 1987, S. 363 f.; MICHAEL HUBER, in: Fischer/Luterbacher [Hrsg.], Haftpflichtkommentar, 2016, Art. 13 JSG Rz. 2; ISABEL SIEBER, Die Haftpflicht f�r Jagdschaden, 1998, S. 14).
4.2.�Ebenso wenig ergibt sich aus dem JSG, dass diese Entsch�digung der privatrechtlichen Haftpflicht nachgebildet sein muss und nur unter deren Voraussetzungen zul�ssig ist; vielmehr ist es Sache des kantonalen Rechts, die Voraussetzungen f�r die Entsch�digung festzulegen (Botschaft vom 27. April 1983 zu einem Bundesgesetz �ber die Jagd und den Schutz der wildlebenden S�ugetiere und V�gel, BBl 1983 II 1197 ff., 1212; SIEBER, a.a.O., S. 151). Weder der Wortlaut des Gesetzes noch andere Auslegungsmittel f�hren zum Ergebnis, dass die Jagdberechtigten nur zur Entsch�digungspflicht herangezogen werden k�nnen, wenn sie eine konkrete ihnen �bertragene Pflicht verletzt haben. Auch soweit die Literatur die Entsch�digungspflicht nach Art. 13 JSG als privatrechtliche Haftungsnorm betrachtet, erblickt sie darin eine scharfe Kausalhaftung, welche kein Fehlverhalten voraussetzt (OFTINGER/STARK, Schweizerisches Haftpflichtrecht, Band I, 5. Aufl. 1995, S. 53, Band II/1, 4. Aufl. 1987, S. 364 Rz. 14; HONSELL/ISENRING/KESSLER, Schweizerisches Haftpflichtrecht, 5. Aufl. 2013, S. 240 Rz. 57; ALFRED KELLER, Haftpflicht im Privatrecht, Bd. I, 6. Aufl. 2002, S. 349). Erst recht kann das �ffentliche Recht eine Entsch�digungspflicht vorsehen, ohne dass eine Pflichtverletzung vorliegt (vgl. etwa f�r das Gew�sserschutzrecht Art. 54 GschG; bzw. allgemein zur Zahlungspflicht des (Zustands-) St�rers KARIN SCHERRER, Handlungs- und Kostentragungspflichten bei der Altlastensanierung, Diss. Bern 2005, S. 27 f.). Unabh�ngig davon, ob die Entsch�digungspflicht nach Art. 13 JSG als privat- oder als �ffentlich-rechtlich (vgl. E. 1.1) qualifiziert wird, ist � 36 Abs. 1 JG nicht bundesrechtswidrig.
Die Beschwerdef�hrer r�gen weiter, die Vorinstanz habe im Zusammenhang mit den Verh�tungsmassnahmen der Gesch�digten die Beweislast in Verletzung von Art. 8 ZGB verteilt, das rechtliche Geh�r verletzt, den Sachverhalt unrichtig festgestellt und Art. 13 Abs. 1 (recte: 2) JSG verletzt.
5.1.�Die Beschwerdef�hrer hatten in ihrer Eingabe vom 30. M�rz 2015 an die Vorinstanz vorgebracht, die vom Wildschaden betroffenen Landwirte h�tten keine Verh�tungsmassnahmen ergriffen; durch solche Massnahmen h�tte der Wildschaden verhindert werden k�nnen. Im Bestreitungsfall beantragten sie die Edition des Nachweises, dass die gesetzlich vorgeschriebenen Schadenverh�tungsmassnahmen erbracht worden seien. Die Vorinstanz erwog, der pauschale Vorwurf, die betroffenen Gesch�digten h�tten die ihnen zumutbaren Verh�tungsmassnahmen nicht ergriffen, sei durch nichts belegt; die zu ergreifenden Massnahmen seien in � 33 JG sowie in �� 19 ff. der kantonalen Vollzugsverordnung zum JG (JV; BSG 626.12) aufgez�hlt; dazu geh�re insbesondere das fachgerechte und wirksame Einz�unen von Obst- und Gem�sekulturen, Beerenpflanzungen, Baumschulen, Zierpflanzenanlagen, G�rtnereien usw. Die Beschwerdef�hrer erbr�chten weder den Nachweis, dass solche Massnahmen unterlassen worden seien, noch sei die Beschwerde in diesem Punkt genauer substanziiert. Das Volkswirtschaftsdepartement bringe zu Recht vor, es w�re unverh�ltnism�ssig, die l�ckenlose Einz�unung von Weideland und Wiesen zu verlangen.
5.2.�Die Beschwerdef�hrer r�gen als Verletzung von Art. 8 ZGB, dass die Vorinstanz ihnen die Beweislast f�r das Nichtergreifen zumutbarer Verh�tungsmassnahmen auferlegt habe, und als Geh�rsverletzung, dass die Vorinstanz ihren Editionsantrag nicht behandelt habe; mit der beantragten Edition w�re zu beweisen gewesen, dass die Gesch�digten keine Verh�tungsmassnahmen getroffen h�tten. Das sei denn auch unbestritten geblieben. Es sei eine unrichtige Feststellung des Sachverhalts und eine Verletzung von Art. 13 JSG, wenn die Vorinstanz ohne Beweisabnahme darauf geschlossen habe, die Verh�tungsmassnahmen w�ren unverh�ltnism�ssig gewesen.
5.3.�Die Vorinstanz geht in rechtlicher Hinsicht davon aus, dass eine Einz�unung der gef�hrdeten Grundst�cke nur bei den in � 33 Abs. 1 Satz 2 JG genannten Kulturen erforderlich sei. Das entspricht dem Wortlaut dieser Bestimmung und kann auch nicht als bundesrechtswidrig bezeichnet werden: Zwar hat das Bundesgericht in den Urteilen 2C_447/2007 und 2C_422/2007 (je vom 19. Februar 2008) sowie 2P.154/1994 vom 7. Juli 1995 (alle betreffend den Kanton Aargau) K�rzungen der Entsch�digungen best�tigt, die damit begr�ndet worden waren, dass Dinkel-, Weizen- bzw. Maisfelder in besonders gef�hrdeten Gebieten nicht eingez�unt worden waren. Zugleich hat das Bundesgericht aber auch ausgef�hrt, den kantonalen Beh�rden stehe ein Beurteilungsspielraum zu in der Frage, was als zumutbare Massnahme zur Bek�mpfung von Wildschweinsch�den zu gelten habe (zit. Urteile 2C_447/2007 E. 3.4 und 2P.154/1994 E. 2; vgl. auch zit. Urteil 2C_562/2008 E. 2.2 und 4.2). Es ist deshalb jedenfalls im Grundsatz nicht bundesrechtswidrig, wenn die solothurnischen Beh�rden davon ausgehen, dass die Einz�unung anderer als der in � 33 Abs. 1 Satz 2 JG genannten Kulturen nicht verh�ltnism�ssig ist und daher von den Grundeigent�mern nicht verlangt werden kann. Dies ist nicht eine Sachverhalts-, sondern eine Rechtsfrage.
5.4.�In sachverhaltlicher Hinsicht geht die Vorinstanz offensichtlich davon aus, dass es sich bei den hier gesch�digten Kulturen nicht um solche handelt, die in � 33 Abs. 1 JG Satz 2 genannt sind. Dies wird denn von den Beschwerdef�hrern auch nicht behauptet und ergibt sich ebenso wenig aus den Akten (Art. 105 Abs. 2 BGG). Bei dieser Sachlage waren die Gesch�digten nicht verpflichtet, ihre Grundst�cke einzuz�unen (vorne E. 5.3). Ob eine Einz�unung bestand, ist demnach nicht rechtserheblich und brauchte von der Vorinstanz nicht abgekl�rt zu werden, zumal dies auch nach Angaben der Beschwerdef�hrer gar nicht umstritten war. Die Vorinstanz hat weder das rechtliche Geh�r verletzt noch Beweislastregeln missachtet, wenn sie keine entsprechenden Beweismassnahmen getroffen hat. Was f�r weitere Massnahmen die Gesch�digten h�tten treffen k�nnen und m�ssen, ist nicht ersichtlich und wird von den Beschwerdef�hrern auch nicht dargelegt.
Schliesslich r�gen die Beschwerdef�hrer, die Vorinstanz habe den Sachverhalt unrichtig festgestellt, indem sie erwogen habe, die Beschwerdef�hrer h�tten die Schadenersatzpflicht anerkannt.
6.1.�Die Vorinstanz hat in E. 5 des angefochtenen Entscheides ausgef�hrt:
Zudem haben die Beschwerdef�hrer sowohl H�he wie Bestand der Sch�den auf den Wildschadenformularen durch ihren Vertreter unterschriftlich anerkannt. Gleiches gilt f�r ihre 50%-ige Kostenbeteiligung. Unterhalb der Unterschriften ist kursiv angemerkt: "Wichtig: Unterschrift bedeutet Einverst�ndnis mit der Sch�tzung".
Die Beschwerdef�hrer r�gen, die Vorinstanz habe willk�rlich angenommen, sie h�tten ihre Schadenersatzpflicht anerkannt; sie h�tten nur die H�he des Schadens anerkannt, nicht aber ihre Schadenersatzpflicht.
6.2.�Ob die Beschwerdef�hrer mit der Unterschrift auf den Wildschadenformularen nur die Schadensh�he oder auch ihre Ersatzpflicht anerkannt haben, kann offen bleiben: Denn die Ersatz�
pflichtergibt sich als Rechtsfolge unmittelbar aus dem Gesetz, unabh�ngig davon, ob die Beschwerdef�hrer sie anerkannt haben. Es ist daher nicht rechtserheblich, ob die Beschwerdef�hrer die Ersatzpflicht anerkannt haben. Selbst wenn die Feststellung der Vorinstanz in Bezug auf die Anerkennung der Ersatzpflicht offensichtlich unrichtig sein sollte, w�re der Mangel f�r den Ausgang des Verfahrens daher nicht entscheidend (vgl. vorne E. 2). Dass die vorinstanzliche Feststellung in Bezug auf die Schadens�
h�he�unrichtig sein soll, wird von den Beschwerdef�hrern nicht behauptet; im Gegenteil best�tigen sie auch vor Bundesgericht, die H�he des Schadens anerkannt zu haben.
Die Beschwerde erweist sich damit als unbegr�ndet. Die Beschwerdef�hrer tragen die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens zu gleichen Teilen und unter solidarischer Haftung (Art. 66 Abs. 1 und 5 BGG).
Die Gerichtskosten von Fr. 2'000.-- werden den Beschwerdef�hrern������auferlegt, unter solidarischer Haftung.