Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=BGHZ%2028,%20251
Timestamp: 2019-10-20 18:27:08
Document Index: 138404961

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 282', 'BGH', '§ 628', '§ 282', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 635', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 23', '§ 282', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 23.10.1958 - VII ZR 22/58 - dejure.org
https://dejure.org/1958,259
BGH, 23.10.1958 - VII ZR 22/58 (https://dejure.org/1958,259)
BGH, Entscheidung vom 23.10.1958 - VII ZR 22/58 (https://dejure.org/1958,259)
BGH, Entscheidung vom 23. Januar 1958 - VII ZR 22/58 (https://dejure.org/1958,259)
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BGHZ 28, 251
NJW 1959, 34
BGH, 08.10.1981 - III ZR 190/79
Begründung von Nebenpflichten durch den Anwaltsvertrag - Kündigung des …
Der Rechtsgedanke der §§ 282, 285 BGB, wonach der Schuldner, wenn objektiv eine Vertragsverletzung vorliegt, sich hinsichtlich des Verschuldens entlasten muß, kann zwar auch auf dem Gebiet des Dienstvertrages angewendet werden (BGHZ 28, 251, 254;… vgl. auch die Nachweise bei Erman/Battes a.a.O. § 628 Rdnoten 6, 7;… Palandt/Heinrichs BGB 40. Aufl. § 282 Anm. 2).
Auch die Beweislastregeln sind bindend (vgl. BGHZ 112, 222, 224 f) und unterliegen hinsichtlich ihrer richtigen Anwendung von Amts wegen der Nachprüfung durch das Revisionsgericht (vgl. Senat, BGHZ 119, 387, 391 f; BGHZ 28, 251, 254; 46, 260, 267).
Dabei ist es zu Recht davon ausgegangen, dass derjenige, der eine objektive Pflichtverletzung als Voraussetzung eines Anspruches aus positiver Vertragsverletzung geltend macht, dafür die Beweislast trägt (BGHZ 28, 251, 253; 48, 310, 312).
Die Beklagten haben also den ihnen obliegenden Beweis erbracht, daß der Kläger objektiv seine Pflichten verletzt hat (vgl. BGHZ 28, 251 und 42, 16, 18).
Dieselben Grundsätze hat der Senat in den Urteilen BGHZ 28, 251; 42, 16 [BGH 29.04.1964 - IV ZR 93/63]und VersR 1965, 803 auf die Haftungsvorschrift des § 635 BGB angewandt, ohne das allerdings ausdrücklich hervorzuheben.
Rechtsprechung und Schrifttum nehmen bei Verträgen, deren Wesen es mit sich bringt, dass aus einem Gefahrenkreis des Verpflichteten dem Berechtigten Schäden entstehen können, an, dem Berechtigten sei es im Schadensfalle nicht zuzumuten, einen Beweis über Dinge zu führen, die seinem Gefahrenbereich und in der Regel auch seiner Sachkenntnis entzogen sind, dass es dann vielmehr Sache des Verpflichteten ist, sich zu entlasten (BGHZ 23, 288, 290 [BGH 11.02.1957 - VII ZR 256/56]; 27, 236, 238 [BGH 08.05.1958 - II ZR 304/56]; 28, 251, 254 [BGH 23.10.1958 - VII ZR 22/58];… Urt. vom 26. September 1961 - VI ZR 92/61 - NJW ?962, 31;… Larenz, Lehrbuch des Schuldrechts, 6. Aufl. 1. Bd. § 23 I b S, 274 ff; Raape AcP 147, 217, 222, 255.) Dieser Grundsatz ist aus dem Sinn der §§ 282, 285 BGB allerdings vornehmlich für Werk-, Dienst- und Beherbergungsveträge entwickelt worden.
Seine Sache ist es demnach zu beweisen, daß der Beklagte (oder sein Erfüllungsgehilfe) objektiv eine Pflichtverletzung begangen hat (vgl. BGHZ 28, 251, 253; 42, 16, 18; 61, 118, 120; BGH Urteile vom 17. Dezember 1968 - VI ZR 212/67 - NJW 1969, 553; vom 18. Juni 1969 - VIII ZR 148/67 - NJW 1969, 1708; vom 31. Mai 1978 - VIII ZR 263/76 - NJW 1978, 2197; vom 1. Juli 1980 - VI ZR 112/79 - NJW 1980, 2186 = VersR 1980, 1027).
BAG, 24.07.1969 - 1 AZR 376/68
Schlechterfüllung vertraglicher Leistungspflichten - Geltendmachung eines …
BGH, 16.04.1959 - II ZR 164/57
BAG, 22.07.1969 - 1 AZR 376/68
BGH, 27.09.1965 - VII ZR 213/63
Mängel an einem Bauwerk - Schäden auf Grund einer fehlerhaften Bauplanung
BAG, 14.07.1972 - 1 AZR 485/71