Source: https://www.alpenrundflug-erlebnis.ch/agb
Timestamp: 2019-10-23 14:05:57
Document Index: 358562227

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 6', '§ 7', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 12', '§ 13', '§ 19', '§ 577', '§ 34']

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Dieses Rundflug-Erlebnisportal (www.alpenrundflug-erlebnis.com) wird von der FBT Flight-Service Ebenbichler e.U. (im folgenden „FBT“) betrieben. Auf Verträge, die unter Nutzung des Erlebnisportals mit Kunden zustande kommen, finden die nachstehenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend genannt "AGB") Anwendung.
2.1. FBT verpflichtet sich zur Vermittlung von Beförderungsleistungen durch dritte Veranstalter. Mit Erwerb eines Alpenrundflugtickets bei FBT erwirbt der Kunde einen Anspruch auf Vermittlung des Rundfluges durch einen von FBT frei wählbaren Veranstalter. Des Weiteren stellt FBT dem Kunden Informationen zu den Rundflügen und den Durchführungsbedingungen zur Verfügung. Die Erbringung der Rundflüge selbst ist nicht Bestandteil der Pflichten von FBT, sondern wird vom jeweiligen Veranstalter zu dessen Bedingungen erbracht. FBT handelt hierbei ausschließlich als Vermittler.
2.2. Bei der Auswahl der Veranstalter lässt FBT größtmögliche Sorgfalt walten. Nachträgliche Änderungen des Veranstalters sind möglich und werden dem Kunden bekannt gegeben, sobald FBT selbst Kenntnis davon erlangt.
2.3. Wenn der Kunde nach Angabe aller relevanten Daten und unter Akzeptanz dieser AGB den Button "Jetzt bezahlen“ klickt, kommt es zum Vertragsabschluss. Sofern der Kunde die Zurverfügungstellung der Bestelldaten inklusive Rechnung in gedruckter Form wünscht, kann er seine Auftragsbestätigung und Rechnung, die Ihm nach Abschluss der Bestellung an seine angegebene E-Mail Adresse geschickt wird, ausdrucken.
2.4. Für falsche Angaben zu Person, Adresse, Telefonnummer, Email usw., die dazu führen, dass ein Teilnehmer nicht erreicht werden kann, beispielsweise wegen einer Terminverschiebung, kann weder FBT, noch der jeweilige Veranstalter haftbar gemacht werden. Die Richtigkeit der persönlichen Teilnehmerdaten obliegt der alleinigen Verantwortung des Kunden.
§ 3 GÜLTIGKEIT/UMTAUSCH
3.1. Die Gültigkeitsdauer für ein Rundflugticket, Check-In u. Gutscheincode beträgt grundsätzlich 12 Monate ab dem Kauf (Datum der Auftragsbestätigung). Im Zeitraum der Gültigkeitsdauer trägt FBT das Risiko von Preissteigerungen. Aufgrund der Preiskalkulation und Kapazitätsplanung mit den Veranstaltern ist eine längere Übernahme des Preissteigerungsrisikos nicht möglich.
3.2. Rundflugtickets können nicht bar abgelöst und nicht umgetauscht werden. Eine Übertragung auf andere Personen ist nur möglich, soweit die AGB des Veranstalters dies ermöglichen.
4.1 Der angebotene Preis eines Rundflugtickets auf dem FBT-Erlebnisportal ist bindend. Alle angegebenen Preise sind Endpreise.
5.1 Bei Bezahlung per Kreditkarte wird das Kreditkarteninstitut, bei allen anderen Onlinezahlungsformen der jeweilige Paymentpartner direkt nach Bestellung mit dem Einzug des Rechnungsbetrages beauftragt, und es kann sofort eine Einlösung des Rundflugtickets vorgenommen werden.
§ 6 RÜCKTRITT FBT
Bis zur Einlösung des Rundflugtickets ist FBT berechtigt, aus wichtigem Grund vom Vertrag zurückzutreten, insbesondere
wenn der Veranstalter aus irgendeinem Grunde nicht mehr in den von FBT vermittelten Angeboten aufgeführt ist bzw. nicht mehr mit FBT zusammenarbeitet.
wenn dem Veranstalter die Durchführung des Erlebnisses nicht zumutbar ist, weil die wirtschaftliche Opfergrenze aus nicht von FBT zu vertretenden Umständen überschritten wird.
bei Änderung der gesetzlichen Lage, die eine Durchführung für den Veranstalter unmöglich macht.
§ 7 BESCHREIBUNG DER RUNDFLÜGE
7.1. Die Beschreibung eines Rundfluges auf dem FBT-Erlebnisportal entspricht zum Zeitpunkt seiner Einstellung vollumfänglich den Angaben des jeweiligen Veranstalters. Der Inhalt des Rundfluges kann jedoch geringfügigen Änderungen unterliegen. FBT bemüht sich, diese Änderungen in der Beschreibung auf dem FBT-Erlebnisportal zu aktualisieren.
7.2. Die im Zusammenhang mit den jeweiligen Rundflügen verwendeten Fotografien dienen lediglich zur Veranschaulichung. Die Abbildungen der Fahrzeuge, Flugzeuge, Gegenstände, Personen, Orte u.a. sind unverbindlich und können von den tatsächlichen Gegebenheiten abweichen.
7.3. Die Zeitangaben hinsichtlich der Dauer der jeweiligen Erlebnisse dienen lediglich als Anhaltspunkt. Die Rundflüge verbringen Sie eventuell mit anderen Teilnehmern. Es ist insofern mit Wartezeiten zu rechnen.
7.4. FBT bemüht sich um eine fehlerfreie Erstellung der online dargestellten Daten und Kartenausschnitte. Für Druckfehler und Rechtschreibfehler wird jegliche daraus resultierende Haftung ausgeschlossen, sofern es sich um einen leichten Grad der Fahrlässigkeit handelt und der vorliegende Fehler das Maß des Zumutbaren nicht überschreitet.
8.1 Informationen zur generellen Verfügbarkeit (z.B. Ort / Region, Saison, Wochenende, Tag, Tageszeiten) finden Sie in den einzelnen Rundflugbeschreibungen. Den endgültigen Termin vereinbaren Sie in der Regel direkt mit dem Veranstalter, der Ihnen verfügbare Termine mitteilen wird. Bitte beachten Sie, dass es vereinzelt und in Abhängigkeit von der aktuellen Buchungslage beim Veranstalter zu längeren Vorlaufzeiten kommen kann.
§ 9 VORAUSSETZUNGEN FÜR DIE TEILNAHME AN EINEM RUNDFLUG
9.1. Die Teilnahme an einem Rundflug kann die Erfüllung von persönlichen Voraussetzungen erfordern (z.B. Alter, Gesundheitszustand, Gewicht, usw.). Der Teilnehmer ist dafür verantwortlich, dass er die persönlichen Voraussetzungen erfüllt. Eine Rückerstattung des Flugticketpreises ist im Falle der Nichterfüllung der persönlichen Voraussetzungen ausgeschlossen.
9.2. Ein Teil der Rundflüge ist wetterabhängig und kann daher nur bei günstigen Wetterverhältnissen durchgeführt werden. In der Beschreibung des jeweiligen Rundfluges auf dem Rundflug-Erlebnisportal werden Sie entsprechend darüber informiert, ob die Teilnahme an einem Rundflug von bestimmten Witterungsbedingungen abhängig ist. In einem solchen Falle obliegt es dem Teilnehmer, die Witterungsverhältnisse beim Veranstalter rechtzeitig zu erfragen. Sollte der Rundflug aufgrund der Witterungsverhältnisse nicht durchführbar sein, können Sie den Termin in Absprache mit dem Veranstalter verschieben bzw. umbuchen. FBT übernimmt in solchen Fällen keinen Ersatz für Aufwendungen oder Schäden, die Ihnen im Zusammenhang mit der Absage oder erneuten Inanspruchnahme der Leistung (Rundflug) entstanden sind (z.B. Reisekosten, Unterkunft, Begleitungen, Urlaub, etc.).
9.3. Manche Rundflüge sind von einer Mindestteilnehmeranzahl abhängig, bei deren Unterschreiten der Rundflug nicht stattfindet. Die Rundflugtickets behalten in diesem Fall ihre Gültigkeit und ein neuer Termin wird zwischen dem Teilnehmer und dem Veranstalter vereinbart. Es obliegt dem Veranstalter, die Teilnehmer rechtzeitig darüber zu informieren, ob die Mindestteilnehmeranzahl erreicht wurde.
9.4. FBT ermöglicht die Teilnahme von Menschen mit Behinderungen an den angebotenen Rundflügen, weist jedoch darauf hin, dass eine Teilnahme in diesem Falle möglicherweise beschwerlich oder unmöglich sein kann. Wir bitten Sie deswegen, uns bei Ihrer Buchung über bestehende Behinderungen des Teilnehmers zu informieren. In Zusammenarbeit mit dem Veranstalter werden wir uns sodann bemühen, individuelle Lösungen zu finden.
9.5. Vor der Teilnahme eines Fluges muss über den Check-In od. Gutschein Code ein Flugticket erstellt werden. Für die Ausstelllung des Tickets müssen Vor u. Nachname inkl. das korrekte Passagiergewicht eingegeben werden. Bei nicht korrekten Gewichtsangaben muss der Veranstalter bei Überschreitung des maximal zulässigen Gesamtgewichtes den Flug verweigern, was einen Verfall des Flugtickets zur Folge hat.
9.6. Maximalgewicht von Passagieren: Sollte das Gewicht 95 kg pro Fluggast überschreiten kontaktieren Sie uns vor der Buchung Ihres Fluges!
§ 10 TERMINVEREINBARUNG MIT DEM VERANSTALTER
10.1. Die Terminvereinbarung erfolgt in individueller Abstimmung mit dem Veranstalter. Die Kontaktdaten des Veranstalters hierfür finden sich auf dem Rundflugticket.
10.2. Der vereinbarte Termin muss im Zeitraum von maximal 12 Monaten nach Gutschein Einlösung liegen. Eine Teilnahme am Erlebnis nach diesem Zeitraum ist mit dem Veranstalter.
10.3. Für Terminverschiebungen wenden Sie sich bitte direkt an Ihren ausgewählten Veranstalter.
10.4. Wir empfehlen, keine Reise- und Unterkunftsbuchungen vorzunehmen, solange Sie keine verbindliche Terminvereinbarung haben und - bei Wetter- oder mindestteilnehmerabhängigen Rundflügen-, Rücksprache mit dem Veranstalter gehalten haben.
10.5. Sollten Sie einen terminlich fixierten Rundflug nicht antreten, verfällt der Leistungsanspruch.
§ 11 TERMINVERSCHIEBUNG DURCH DEN VERANSTALTER, RÜCKTRITT VOM VERTRAG
Für die Durchführung der Rundflüge gelten grundsätzlich die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der jeweiligen Veranstalter.
11.1. Der Veranstalter hat das Recht einen vereinbarten Termin zu verschieben, wenn die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht wird, und dem Kunden die Verschiebung rechtzeitig bekannt gegeben wird.
11.2. Der Veranstalter hat das Recht einen vereinbarten Termin zu verschieben, wenn das Erlebnis infolge höherer Gewalt, insbesondere aufgrund schlechter Wetterverhältnisse nicht durchgeführt werden kann. Der Veranstalter hat auch das Recht die Durchführung des Erlebnisses abzubrechen, wenn er aufgrund der äußeren Umstände (Wetter, usw.) die Sicherheit der Teilnehmer nicht länger gewährleisten kann. Die Entscheidung, ob schlechte Wetterverhältnisse herrschen, die zur Absage der Veranstaltung führen, obliegt ausschließlich dem Veranstalter.
11.3. Ersatz für eventuell anfallende Anreise- oder Unterkunftskosten wird nicht geleistet.
11.4. Sofern bei einem Rundflug ein bestimmtes Fluggerät oder eine bestimmte technische Einrichtung oder die Beteiligung einer bestimmten Person zum Leistungsumfang gehört und dieses Fluggerät, diese technische Einrichtung oder Person bei der Durchführung des Rundfluges nicht zur Verfügung steht, behält sich der Veranstalter das Recht vor, einen entsprechenden Ersatz zu stellen. Sollte dies nicht möglich sein, behält sich der Veranstalter das Recht vor, die Durchführung des Rundfluges, auch kurzfristig, abzusagen und vom Vertrag zurück zu treten.
§ 12 TERMINVERSCHIEBUNG DURCH DEN TEILNEHMER, RÜCKTRITT VOM VERTRAG
12.0. Bei Stornierung eines gekauften Flugtickets von FBT besteht kein Rückzahlungsanspruch an den Kunden
12.1. Wird ein vereinbarter Flugtermin und/oder ein Beförderungsvertrag vom Kunden storniert, so tritt folgende Regelung über Stornogebühren in Kraft:
- bis 14 Tage vor Ablugtermin: 40 % des gesamten Flugticketpreises;
- bis 10 Tage vor Ablugtermin: 60 % des gesamten Flugticketpreises;
- bis 48 Stunden vor Abflugtermin: 80 % des gesamten Flugticketpreises;
- 24 Stunden vor Abflugtermin sowie bei Nichterscheinen (No Show): 100 % des gesamten Flugticketpreises.
12.2. Bei Rund- oder Bedarfsflügen mit Gutscheinen gilt der Flug als angetreten und wird abgerechnet, wenn der Kunde nicht oder zu spät zum vereinbarten Zeitpunkt erscheint.
12.3 Bei gebuchten Flügen, die der Kunde erst vor Flugantritt bar vor Ort bezahlt, muss der Kunde seine gültigen Kreditkartendaten als Sicherstellung angeben. Erscheint der Kunde nicht zum vereinbarten Termin, wird eine Reservierungsentschädigung von 35 % des gebuchten Produktwertes von der Kreditkarte abgebucht.
12.4 In jedem Fall werden die von FBT Flight Service Ebenbichler bereits erbrachten Leistungen und Aufwendungen dem Kunden in Rechnung gestellt.
12.5. Im Falle eines Stornos oder der Verschiebung des vereinbarten Termins ist der Veranstalter durch den Teilnehmer schnellstmöglich zu kontaktieren. Die Verschiebung eines gebuchten Termins oder die Stornierung (=Rücktritt vom Vertrag mit dem gewählten Veranstalter) kann nur in Absprache mit und gegenüber dem jeweiligen Veranstalter erfolgen. Dabei gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Veranstalters, die auch die Grundlage für die Berechnung von etwaigen Stornokosten sind.
12.6. Ohne Stornokosten: Sehen die Allgemeinen Geschäftsbedingungen keine Stornokosten vor oder verzichtet der Veranstalter auf die Verrechnung einer Stornogebühr, so kann der Teilnehmer eine neue Terminvereinbarung mit dem Veranstalter vornehmen.
12.7. Mit Stornokosten: Kommen Stornokosten zur Verrechnung, so kann der Kunde diese direkt beim Veranstalter bezahlen und einen neuen Termin vereinbaren.
12.8. Bei Nichtteilnahme am Rundflug ohne vorherige Stornierung können die Stornokosten bis zu 100% des Kaufpreises betragen.
12.9. Bei Flügen im speziellen Hubschrauberflüge deren Lande od. Startplatz eine Landegenehmigung erfordert sind die Kosten für behördliche Genehmigungen u. Aufwendungen auch bei nicht durchführbarkeit des Fluges aufgrund höherer Gewalt (Wetter, technische Gründe, Bodenbeschaffenheit) in voller Höhe vom Kunden zu tragen.
§ 13 WIDERRUFSRECHT / WIDERRUFSBELEHRUNG /RÜCKTRITTSKLAUSEL
13.1 Käufer haben das Recht, den mit FBT Flight-Service Ebenbichler auf der Grundlage dieser AGB abgeschlossenen Vertrag binnen 14 Tagen ohne Angabe von Gründen zu widerrufen.
13.2 Die Widerrufsfrist beträgt bei Postversand 14 Tage ab dem Tag, an dem der Käufer oder ein von ihm benannter Dritter, der nicht der Beförderer ist, die Gutscheine in Besitz genommen hat. Bei Onlineversand beginnt die Widerrufsfrist ab dem Tag des Vertragsschlusses (Kaufdatum).
13.3 Zur Ausübung des Widerrufsrechts muss der Käufer FBT eine eindeutige, auf den Widerruf dieses Vertrages gerichtete Erklärung, übermitteln. Dies kann über ein formelles Schreiben per Mail an office@fbt.aero gerichtet werden. Der Widerruf ist zu richten an:
Per Brief: FBT Flight-Service Ebenbichler e.U., Hohe-Munde-Straße 936/A7, A-6100 Seefeld in Tirol.
Per Telefon: +43 664 91 44 678
Per Email: office@fbt.aero
Nach dem Absenden des Widerrufs wird dem Käufer unverzüglich eine Bestätigung über den Eingang des Widerrufs per E-Mail übermittelt.
13.4 Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absendet wird.
Wenn der Käufer den Vertrag widerruft, zahlt FBT alle Zahlungen, die FBT vom Käufer erhalten hat, unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurück, an dem die Mitteilung über den Widerruf des Vertrags bei FBT eingegangen ist. Bei der Rückzahlung wird von FBT dasselbe Zahlungsmittel verwenden, das der Käufer bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt hat, es sei denn, dass zwischen Käufer und FBT ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.
Das Widerrufsrecht besteht nicht, wenn der Gutschein bereits verwendet wurde. Sobald der Gutschein in ein Ticket eingelöst wurde, gelten die Bedingungen des Veranstalters. Eine Rückzahlung des ursprünglichen Gutscheinwerts seitens FBT ist in diesem Fall leider nicht mehr möglich.
14.1. FBT haftet nicht für die Erbringung der vermittelten Leistungen durch die Veranstalter, sondern lediglich für die sorgfältige Auswahl des jeweiligen Veranstalters, die ordnungsgemäße Vermittlung des Rundfluges und für die ordnungsgemäße und nachweisliche Weiterleitung von Informationen, Anzeigen, Willenserklärungen und Zahlungen zwischen Kunden und Veranstalter im Rahmen der Einlösung des jeweiligen Rundfluges beim jeweiligen Veranstalter und umgekehrt.
14.2. Der Kunde muss spätestens 3 Tage vor dem Flugtermin FBT die Kontaktdaten (aktuelle mobile Telefonnummer) übermitteln, damit im Falle einer möglichen Flugplanänderung (aufgrund v. Wetter od. anderen Gründen), die Fluggäste rechtzeitig informiert werden können. Bei Nichterreichbarkeit nach vereinbartem Flugtermin, kann dies zum Verlust des Flugtickets führen.
Rechtserhebliche Erklärungen und Anzeigen, die Sie FBT gegenüber oder einem Dritten abzugeben haben, bedürfen der Schriftform.
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FBT behält sich das Recht vor, die AGB für die Zukunft zu ändern oder zu ergänzen. Es gelten die auf dem FBT Rundflugerlebnisportal abrufbaren AGB in der zum Zeitpunkt der Bestellung geltenden Fassung.
Auf die Vertragsbeziehung ist österreichisches Recht anwendbar. Gerichtsstand ist Innsbruck.
§ 19 FLÜGE MIT DER ANTONOV AN2 "CLUB TIROLER ADLER"
Vereinsstatuten: (siehe www.tiroleradler.tirol)
1. 1. Name, Sitz und Tätigkeitsbereich
Der Verein führt den Namen "Club Tiroler Adler" und hat seinen Sitz in Innsbruck und erstreckt seine Tätigkeit auf Europa.
1. 2. Zweck
Der Verein, dessen Tätigkeit nicht auf Gewinn gerichtet ist, bezweckt die Förderung und Ausübung des Flugsportes, sowie der gemeinsamen luftfahrtbezogenen technischen und kulturellen Interessen.
1. 3. Tätigkeiten zur Erreichung des Vereinszwecks
* a. Ideelle Tätigkeiten:
Förderung und Ausübung des Flugsportes, sowie die damit verbundene theoretische und praktische Ausbildung; Anmietung und Bereitstellung der für die Ausübung des Vereinszweckes notwendigen Geräte, Einrichtungen und Personen; Durchführung und Teilnahme an Wettbewerben, Sportfesten und sonstigen Veranstaltungen; Veranstaltung von Vorträgen, Versammlungen, Ausflügen, inklusive der Zusammenarbeit mit sonstigen erforderlichen Betrieben und Organisationen; Einrichtung einer Website und sonstiger elektronischer Medien, sowie die Herausgabe und Verbreitung von Broschüren und sonstigen Publikationen zur Bewerbung des Vereins und dessen Zweck.
* b. Aufbringung der erforderlichen finanziellen Mittel:
Aufnahmegebühren, Mitglieds-, Förderungs- und Kostenbeiträge, Fluggebühren. Kapitalbeiträge und Sacheinlagen der Mitglieder. Erträgnisse aus Veranstaltungen. Benützungsgebühren für alle zum Flugbetrieb gehörenden Anlagen und Geräte. Spenden, Sammlungen, Subventionen, Förderungen Vermächtnisse, Werbe- und Sponsor- Einnahmen und sonstige Zuwendungen. Vermögensverwaltung (z.B. Zinsen, sonstige Kapitaleinkünfte, Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung usw.); Erträge aus Veranstaltungen;
* c. Alle materiellen Erträge dürfen nur den gemeinnützigen flugsportlichen Zwecken zugeführt werden.
* 4. Arten der Mitgliedschaft
* a. Ordentliche Mitglieder: Das sind physische und juristische Personen, die sich ideell und materiell am Vereinsgeschehen beteiligen.
* b. Fördernde Mitglieder: Das sind physische oder juristische Personen, die den Verein durch Förderungsbeiträge unterstützen.
* 5. Erwerb der Mitgliedschaft
* a. Ordentliche Mitglieder des Vereines können alle physischen sowie juristischen Personen werden, welche den Mitgliedsbeitrag bezahlt haben.
* b. Fördernde Mitglieder des Vereines können alle physischen und juristischen Personen werden, welche den Verein durch Förderungsbeiträge unterstützen. Über die Mindesthöhe dieses Förderungsbeitrages entscheidet der Vorstand.
* c. Über die Aufnahme von ordentlichen und fördernden Mitgliedern entscheidet der Vorstand endgültig. Die Aufnahme kann ohne Angabe von Gründen abgelehnt werden.
* a. d. Ordentliche und fördernde Mitgliedschaften sind jeweils halbjährlich vom 1. 4. bis 31. 10. bzw. 1. 11. bis 31. 3. gültig. De Höhe der jeweiligen Mitgliedschaft wird durch Vorstandsbeschluss festgelegt.
* e. Ordentliche Mitglieder haben für die Dauer eines Halbjahres wie oben angeführt ab Vereinseintritt eine Probemitgliedschaft. Innerhalb dieses Zeitraumes kann die Mitgliedschaft per Vorstandsbeschluss und ohne Berufungsmöglichkeit an die Generalversammlung aufgelöst werden. Fördernde Mitglieder können jederzeit durch Vorstandsbeschluss ohne Berufungsmöglichkeit an die Generalversammlung ausgeschlossen werden.
* f. Bis zur Entstehung des Vereins erfolgt die vorläufige Aufnahme von ordentlichen und fördernden Mitgliedern durch die die Vereinsgründer, im Fall eines bereits bestellten Vorstands durch diesen. Diese Mitgliedschaft wird erst mit Entstehung des Vereins wirksam. Wird ein Vorstand erst nach Entstehung des Vereins bestellt, erfolgt auch die (definitive) Aufnahme ordentlicher und außerordentlicher Mitglieder bis dahin, durch die Gründer des Vereins.
* 6. Beendigung der Mitgliedschaft
* a. Eine Mitgliedschaft erlischt automatisch mit dem Ende des Halbjahres für welches der Mitglieds- bzw. Förderbeitrag entrichtet wurde. Eine Mitgliedschaft erlischt weiteres durch Tod, bei juristischen Personen durch Verlust der Rechtspersönlichkeit, durch freiwilligen Austritt und durch Ausschluss.
* b. Der Austritt eines ordentlichen Mitgliedes kann jederzeit erfolgen, muss jedoch dem Vorstand schriftlich angezeigt werden.
* c. Die Streichung eines Mitgliedes kann der Vorstand vornehmen, wenn dieses trotz Mahnung länger als 3 Monate mit der Zahlung der Mitgliedsbeiträge oder sonstiger Forderungen im Rückstand ist.
* d. Der Ausschluss eines Mitgliedes aus dem Verein kann vom Vorstand wegen grober Verletzung der Mitgliedspflichten und wegen unehrenhaften Verhaltens verfügt werden. Gegen den Ausschluss ist jedoch die Berufung an die Generalversammlung zulässig. Bis zur Entscheidung der Generalversammlung ruhen die Mitgliedsrechte.
* 7. Rechte und Pflichten der Mitglieder
* a. Die Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen und die Einrichtungen des Vereins zu beanspruchen.
* b. Das Stimmrecht in der Generalversammlung sowie das aktive und passive Wahlrecht stehen nur den ordentlichen Mitgliedern zu, mit der Maßgabe, dass diese ihren Mitgliedsbeitrag entrichtet haben.
* c. Jedes Mitglied ist berechtigt, vom Vorstand die Ausfolgung der Statuten zu verlangen.
* d. Mindestens 25% der Mitglieder können vom Vorstand die Einberufung einer Generalversammlung verlangen.
* e. Die ordentlichen Mitglieder haben das Recht, in jeder Generalversammlung vom Vorstand über die Tätigkeit des Vereines und über die finanzielle Gebarung informiert zu werden.
* f. Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereines nach Kräften zu fördern und alles zu unterlassen, worunter das Ansehen, der Zweck und das Vermögen des Vereines leiden könnten. Sie sind zur pünktlichen Zahlung der Mitgliedsbeiträge oder sonstiger Forderungen verpflichtet und sie haben die Vereinsstatuten, die Betriebsordnung und die Beschlüsse der Vereinsorgane zu beachten.
* 8. Vereinsorgane
* - die Generalversammlung
* - der Vorstand
* - die Rechnungsprüfer/innen
* - das Schiedsgericht
* 9. Generalversammlung
* a. Die Generalversammlung ist die "Mitgliederversammlung" im Sinne des Vereinsgesetzes 2002.
* b. Eine ordentliche Generalversammlung findet jährlich statt.
* c. Eine außerordentliche Generalversammlung findet binnen 6 Monaten statt auf
* - Beschluss des Vorstands oder der ordentlichen Generalversammlung;
* - schriftlichen Antrag von mindestens 25% der Mitglieder;
* - Verlangen der Rechnungsprüfer/innen,
* - Beschluss eines gerichtlich bestellten Kurators
* d. Zu den ordentlichen und außerordentlichen Generalversammlungen sind alle ordentlichen Mitglieder mindestens zwei Wochen vor dem Termin schriftlich oder per E-Mail (an die vom Mitglied dem Verein bekanntgegebene E-Mail-Adresse) durch den Vorstand, durch die/einen Rechnungsprüfer oder durch einen gerichtlich bestellten Kurator einzuladen; die Anberaumung der Generalversammlung hat unter Angabe der Tagesordnung zu erfolgen.
* e. Anträge zur Generalversammlung sind mindestens drei Tage vor dem Termin der Generalversammlung beim Vorstand schriftlich/per E-Mail einzureichen.
* f. Gültige Beschlüsse können nur zur Tagesordnung gefasst werden. Ausgenommen sind solche über einen Antrag auf Einberufung einer außerordentlichen Generalversammlung.
* g. Bei der Generalversammlung sind alle ordentlichen Mitglieder teilnahmeberechtigt. Stimmberechtigt sind nur die ordentlichen Mitglieder, jedes Mitglied hat eine Stimme. Juristische Personen werden durch einen Bevollmächtigten vertreten. Die Übertragung des Stimmrechts auf ein anderes Mitglied im Wege einer schriftlichen Bevollmächtigung ist zulässig.
* h. Die Generalversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der Erschienenen 30 Minuten nach dem Beginn der Generalversammlung beschlussfähig.
* i. Die Wahlen und die Beschlussfassungen in der Generalversammlung erfolgen in der Regel mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet der Obmann.
* j. Beschlüsse, mit denen das Statut des Vereins geändert oder der Verein aufgelöst werden soll, bedürfen jedoch einer qualifizierten Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen gültigen Stimmen.
* k. Der Obmann führt den Vorsitz in der Generalversammlung, in dessen Verhinderung sein Stellvertreter. Wenn auch dieser verhindert ist, so führt das an Jahren älteste anwesende Vorstandsmitglied den Vorsitz.
* a. 10. Aufgaben der Generalversammlung
* a. Beschlussfassung über den Voranschlag;
* b. Entgegennahme und Genehmigung des Rechenschaftsberichts und des Rechnungs- abschlusses unter Einbindung der Rechnungsprüfer;
* c. Wahl und Enthebung der Mitglieder des Vorstands und der Rechnungsprüfer;
* d. Genehmigung von Rechtsgeschäften zwischen Rechnungsprüfer und Verein;
* e. Entlastung des Vorstands;
* f. Festsetzung der Höhe der Beitrittsgebühr und der Mitgliedsbeiträge für ordentliche und für fördernde Mitglieder;
* g. Beschlussfassung über Statutenänderungen und die freiwillige Auflösung des Vereins;
* h. Beratung und Beschlussfassung über sonstige auf der Tagesordnung stehende Fragen.
* 11. Vorstand
* a. Der Vorstand besteht aus
* - Obmann
* - Finanzreferent
* - Schriftführer
* - Flugbetriebsreferent
Außerdem können im Bedarfsfall jeweils Stellvertreter gewählt werden.
* b. Der Vorstand wird von der Generalversammlung gewählt.
* c. Die Funktionsperiode des Vorstands beträgt 2 Jahre; eine Wiederwahl ist möglich. Jede Funktion im Vorstand ist persönlich auszuüben.
* d. Der Vorstand hat bei Ausscheiden eines gewählten Mitglieds das Recht, an seine Stelle ein anderes wählbares Mitglied zu kooptieren, wozu die nachträgliche Genehmigung in der nächstfolgenden Generalversammlung einzuholen ist.
* e. Fällt der Vorstand ohne Selbstergänzung durch Kooptierung überhaupt oder auf unvorhersehbar lange Zeit aus, so ist jeder Rechnungsprüfer verpflichtet, unverzüglich eine außerordentliche Generalversammlung zum Zweck der Neuwahl eines Vorstands einzuberufen.
* f. Sollten auch die Rechnungsprüfer handlungsunfähig sein, hat jedes ordentliche Mitglied, das die Notsituation erkennt, unverzüglich die Bestellung eines Kurators beim zuständigen Gericht zu beantragen, der umgehend eine außerordentliche Generalversammlung einzuberufen hat.
* g. Der Vorstand wird vom Obmann, bei Verhinderung von seinem Stellvertreter, schriftlich oder mündlich einberufen. Ist auch dieser auf unvorhersehbar lange Zeit verhindert, darf jedes sonstige Vorstandsmitglied den Vorstand einberufen.
* h. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle seine Mitglieder eingeladen wurden und mindestens die Hälfte von ihnen anwesend ist.
* i. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit; bei Stimmengleichheit gibt die Stimme der Vorsitzenden/des Vorsitzenden den Ausschlag.
* j. Den Vorsitz führt der Obmann, bei Verhinderung sein Stellvertreter. Ist auch dieser verhindert, obliegt der Vorsitz dem an Jahren ältesten anwesenden Vorstandsmitglied oder jenem Vorstandsmitglied, das die übrigen Vorstandsmitglieder mehrheitlich dazu bestimmen.
* a. k. Außer durch den Tod und Ablauf der Funktionsperiode erlischt die Funktion eines Vorstandsmitglieds durch Enthebung und Rücktritt.
* l. Die Generalversammlung kann den gesamten Vorstand oder einzelne seiner Mitglieder ihrer Funktion entheben. Die Enthebung tritt mit Bestellung des neuen Vorstands bzw. Vorstandsmitglieds in Kraft.
* m. Die Vorstandsmitglieder können jederzeit schriftlich ihren Rücktritt erklären. Die Rücktrittserklärung ist an den Vorstand, im Falle des Rücktritts des gesamten Vorstands an die Generalversammlung zu richten. Der Rücktritt wird erst mit Wahl eines neuen Vorstandes wirksam.
* 12. Aufgaben des Vorstands
Dem Vorstand obliegt die Leitung des Vereins im Sinne des Vereinsgesetzes 2002. Ihm kommen alle Aufgaben zu, die nicht durch die Statuten einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind.
* a. Einrichtung eines den Anforderungen des Vereins entsprechenden Rechnungswesens mit einer laufenden Aufzeichnung der Einnahmen/Ausgaben und Führung eines Vermögens- verzeichnisses als Mindesterfordernis;
* b. Erstellung des Jahresvoranschlags, des Rechenschaftsberichts und des Rechnungs- abschlusses;
* c. Erstellung und Überwachung der Einhaltung der Betriebsordnung;
* d. Vorbereitung und Einberufung der ordentlichen und außerordentlichen Generalversammlungen;
* e. Information der Vereinsmitglieder über die Vereinstätigkeit, die Vereinsgebarung und den geprüften Rechnungsabschluss;
* f. Verwaltung des Vereinsvermögens;
* g. Aufnahme, Ausschluss und Streichung von ordentlichen und außerordentlichen Vereinsmitgliedern;
* h. Aufnahme und Kündigung von Angestellten und sonstiger Funktionsträger des Vereins.
* 13. Besondere Obliegenheiten einzelner Vorstandsmitglieder
* a. Der Obmann führt die laufenden Geschäfte des Vereins.
* - Der Obmann vertritt den Verein nach außen.
* - Der Obmann führt den Vorsitz in der Generalversammlung und im Vorstand.
* - Bei Gefahr im Verzug ist der Obmann berechtigt, auch in Angelegenheiten, die in den Wirkungsbereich der Generalversammlung oder des Vorstands fallen, unter eigener Verantwortung selbständig Anordnungen zu treffen; diese bedürfen jedoch der nachträglichen Genehmigung durch das zuständige Vereinsorgan.
* - Die interne Zuständigkeit kann zwischen dem Obmann und dessen Stellvertretern aufgeteilt werden
* - Schriftliche Ausfertigungen und Bekanntmachungen des Vereins, insbesondere den Verein verpflichtende Urkunden bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Unterschriften des Obmanns und des Schriftführers, sofern diese Geldangelegenheiten betreffen, sind diese vom Obmann und Kassier gemeinsam zu unterzeichnen.
* b. Der Schriftführer unterstützt den Obmann und den Stellvertreter bei der Führung der Vereinsgeschäfte und führt die Protokolle der Generalversammlung und des Vorstands.
* c. Der Kassier ist für die ordnungsgemäße Geldgebarung des Vereins verantwortlich.
* a. d. Rechtsgeschäfte zwischen Vorstandsmitgliedern und Verein bedürfen der Zustimmung eines anderen Vorstandsmitglieds.
* e. Im Fall der Verhinderung treten an die Stelle des Obmanns, des Schriftführers oder des Kassiers ihre Stellvertreter.
* 14. Rechnungsprüfer
* a. Zwei Rechnungsprüfer werden von der Generalversammlung für die Funktionsdauer des Vorstandes gewählt, eine Wiederwahl ist möglich.
* b. Die Rechnungsprüfer dürfen keinem Organ - mit Ausnahme der Generalversammlung - angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Prüfung ist.
* c. Rechnungsprüfern obliegen die laufende Geschäftskontrolle sowie die Prüfung der Finanzgebarung des Vereins im Hinblick auf die Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung und die statutengemäße Verwendung der Mittel. Die Rechnungsprüfer haben das Recht, den Sitzungen des Vorstandes mit beratender Stimme beizuwohnen.
* d. Der Vorstand hat den Rechnungsprüfern die erforderlichen Unterlagen vorzulegen und die erforderlichen Auskünfte zu erteilen. Die Rechnungsprüfer haben dem Vorstand über das Ergebnis der Prüfung zu berichten.
* e. Rechtsgeschäfte zwischen Rechnungsprüfer und Verein bedürfen der Genehmigung durch die Generalversammlung.
* 15. Schiedsgericht
* a. Zur Schlichtung von allen aus dem Vereinsverhältnis entstehenden Streitigkeiten ist das vereinsinterne Schiedsgericht berufen. Es ist eine "Schlichtungseinrichtung" im Sinne des Vereinsgesetzes 2002 und kein Schiedsgericht nach den §§ 577 ff ZPO.
* b. Das Schiedsgericht setzt sich aus drei ordentlichen Vereinsmitgliedern zusammen. Es wird derart gebildet, dass ein Streitteil dem Vorstand ein Mitglied als Schiedsrichter schriftlich namhaft macht. Über Aufforderung durch den Vorstand binnen sieben Tagen macht der andere Streitteil innerhalb von 14 Tagen seinerseits ein Mitglied des Schiedsgerichts namhaft. Nach Verständigung durch den Vorstand innerhalb von sieben Tagen wählen die namhaft gemachten Schiedsrichter binnen weiterer 14 Tage ein drittes ordentliches Mitglied zum Vorsitzenden des Schiedsgerichts. Bei Stimmengleichheit entscheidet unter den Vorgeschlagenen das Los. Die Mitglieder des Schiedsgerichts dürfen keinem Organ - mit Ausnahme der Generalversammlung - angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Streitigkeit ist.
* c. Das Schiedsgericht fällt seine Entscheidung nach Gewährung beiderseitigen Gehörs bei Anwesenheit aller seiner Mitglieder mit einfacher Stimmenmehrheit. Es entscheidet nach bestem Wissen und Gewissen, seine Entscheidungen sind vereinsintern endgültig.
* 16. Freiwillige Auflösung des Vereins
* a. Die freiwillige Auflösung des Vereins kann nur in einer Generalversammlung und nur mit Zweidrittelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden.
* b. Die Generalversammlung hat - sofern Vereinsvermögen vorhanden ist - über die Abwicklung zu beschließen. Insbesondere hat sie einen Abwickler zu berufen und Beschluss darüber zu fassen, wem dieser das nach Abdeckung der Passiva verbleibende Vereinsvermögen zu übertragen hat.
* c. Der letzte Vereinsvorstand hat die freiwillige Auflösung binnen vier Wochen nach Beschlussfassung der zuständigen Vereinsbehörde schriftlich anzuzeigen.
* 17. Verwendung des Vereinsvermögens bei Ausscheiden von Mitgliedern, bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall des begünstigten Zwecks
* a. Die Mitglieder erhalten bei ihrem Ausscheiden oder im Falle der Auflösung des Vereins nicht mehr zurück als ihre allfälligen eingezahlten Kapitalanteile und den gemeinen Wert ihrer Sacheinlagen, der nach dem Zeitpunkt der Einlage zu berechnen ist.
* b. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall des bisherigen begünstigten Vereinszwecks ist das Vereinsvermögen, soweit es nach Abdeckung der Passiva die allfällig eingezahlten Kapitalanteile der Mitglieder und den gemeinen Wert der von den Mitgliedern geleisteten Sacheinlagen übersteigt, für gemeinnützige Zwecke im Sinne der §§ 34 ff Bundesabgabenordnung (BAO) zu verwenden. Soweit möglich und erlaubt, soll es dabei Institutionen zufallen, die gleiche oder ähnliche Zwecke wie dieser Verein verfolgen.
* 18. Sonstige Bestimmungen
* a. Formulierung der Statuten: Die in den Statuten gewählten Formulierungen beziehen sich gegebenenfalls auf weibliche und männliche Personen, auch wenn nur die männliche Form gewählt wurde.
* b. Haftungsansprüche gegenüber dem Vorstand, den Funktionären und anderen Mitgliedern: Mit Ausnahme eines grob fahrlässigen Verhaltens von Vorstandsmitgliedern und/oder Funktionären und/oder anderen Mitgliedern des Vereins verzichten die ordentlichen und fördernden Mitglieder ausdrücklich auf alle haftungsrechtlichen Forderungen gegenüber diesen und anderen Vereinsmitgliedern.
* c. Datenschutzverordnung: Die Mitglieder stimmen der korrekten Verwendung ihrer Daten für die Dauer der Mitgliedschaft im Sinne der Datenschutzverordnung zu. Der Schriftführer ist für die korrekte Handhabung der persönlichen Daten der Mitglieder im Sinne der Datenschutzverordnung verantwortlich.
Innsbruck, am 01.03.2019
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