Source: https://www.arcguide.de/ausschreibung/deutschland-mildstedt-bekanntmachung-vergebener-auftraege/
Timestamp: 2020-01-25 01:22:01
Document Index: 332103525

Matched Legal Cases: ['§ 34', '§ 39', '§ 51', '§ 55', '§ 34', '§ 51', '§ 168', '§ 135']

Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen Deutschland, Mildstedt: Bekanntmachung vergebener Aufträge - arcguide.de
Deutschland, Mildstedt: Bekanntmachung vergebener Aufträge
Deutschland-Mildstedt: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
2020/S 009-017263
Offizielle Bezeichnung: Zweckverband Beltringharder Koog c/o Amt Nordsee-Treene
Integrierte Naturschutzstation, Beltringharder Koog
Objektplanungen Gebäude und Innenräume nach § 34 HOAI LPH 5-9 und Freianlagen nach § 39 HOAI LPH 5-9, Fachplanungen Tragwerksplanung nach § 51 HOAI LPH 5-6 und Technische Ausrüstung nach § 55 HOAI LPH 5-9, in Generalplanung, stufenweise Beauftragung.
Wert ohne MwSt.: 212 108.20 EUR
Der Zweckverband Beltringharder Koog beabsichtigt, die Schutzstation Wattenmeer zu einer Integrierten Station zu erweitern. Die Erweiterung beinhaltet eine Umweltausstellung zum Beltringharder Koog, zum Weltnaturerbe Wattenmeer und zum Nationalpark Wattenmeer. Sie soll als touristische Einrichtung betrieben werden. Hierzu ist ein Anbau geplant, in dem diese Einrichtung und Arbeitsräume für das Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume eingeplant sind.
Das Dach des Anbaus ist für die Besucher begehbar und als Aussichtsplattform mit Blick über die Nordsee und den Koog geplant. Das vorhandene Gebäude wird teilweise umgenutzt. Des Weiteren ist zur Einlagerung und für das Unterstellen eines Anhängers ein einfacher Schuppen vorgesehen.
Für die Schmutzwasserentwässerung ist ein Neubau geplant, da die bestehende Anlage nicht ausreicht und nicht mehr den Anforderungen und Vorschriften entspricht. Die Stellplatzanlage wird überarbeitet, die Fahrzeugaufstellung und Verkehrsführung wird neu angelegt, 2 Behindertenstellplätze sollen geschaffen werden und für Busse sollen Aufstellflächen geschaffen werden. Der Zugang zum Gebäude soll über eine Rampenanlage barrierefrei erfolgen.
Für die ausgeschriebenen Leistungsbilder liegen die LPH 1-4 jeweils bereits vor. Eine Zusammenfassung der Ergebnisse finden Sie in den weiteren Vergabeunterlagen. Ebenfalls vorliegend sind: ein Baugrundgutachten (2017) und ein Energiekonzept (2016). Für weitere Details zum Bauvorhaben verweisen wir auch auf die Anlagen „Erläuterungsbericht“ und „Ergebnis der baufachlichen Prüfung“. Gegenstand der Ausschreibung ist die Fortführung der bestehenden Planung.
Zu diesem Zweck werden Planungsbüros zur Teilnahme am Wettbewerb aufgefordert, die die Leistungsbilder Objektplanung Gebäude, Freianlagen, Fachplanung Tragwerksplanung und Technische Ausrüstung abdecken und in der Vergangenheit ähnliche Maßnahmen als Einzelbewerber oder im Projektteam verwirklicht haben. Besonderes Augenmerk sollte bei der Auswahl der Referenzen vor allem gelegt werden auf: Leistungen entsprechend der ausgeschriebenen Leistungsbilder nach HOAI (Mindestanforderung an die Referenz, für jedes Leistungsbild separat möglich). Des Weiteren auf (Auswahlkriterien): Nichtwohngebäude, Bauten mit vergleichbarer Komplexität / Honorarzone, Erbringungszeit in den letzten 7 Jahren (ab 2012, LPH 8 abgeschlossen), ähnlicher Leistungsumfang und Auftragswert, Bauten für einen öffentl. AG oder gemeinsame Realisierung mit dem bewerbenden Projektteam. Die vorgenannten Punkte stellen keine Mindestanforderungen an die Referenzen dar, sondern dienen der Begrenzung der Anzahl der geeigneten Bewerber bei der Gesamtbeurteilung der Auswahlkriterien. Sie sind unbedingt auf den Referenzblättern zu vermerken.
Es sollen die Leistungsphasen 5-9 in den Leistungsbildern nach §§ 34, 39, 55 HOAI sowie die LPH 5-6 des Leistungsbildes nach § 51 HOAI bearbeitet werden. Die Beauftragung wird für die ersten drei genannten Leistungsbilder stufenweise erfolgen.
Die Kosten der KG 200-700 wurden mit einem Volumen von max. 1 875 000 EUR brutto veranschlagt. Dabei betragen die Kosten für die KG 300 laut vorbereitender Kostenschätzung ca. 944 830 EUR und für die KG 400 ca. 342 570 EUR brutto. Die o. g. Baukostenobergrenze von 1,875 Mio. EUR brutto ist dabei als ein Wert zu verstehen, an dem sich der Entwurf in allen Projektstadien auszurichten hat.
Verfahrensbezogene Vergabeunterlagen sind auf der E-Vergabeplattform zum Verfahren unter h
Qualitätskriterium – Name: Kommunikationsfähigkeit, Kooperationsbereitschaft und Verfügbarkeit der für die Dienstleistung verantwortlichen Personen / Gewichtung: 3
Qualitätskriterium – Name: Darstellung der Antworten auf die Fragen zu ZK 1 bis ZK 4 / Gewichtung: 3
Preis – Gewichtung: 6
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2019/S 172-419852
Auftrags-Nr.: FG 2884 19 077
Offizielle Bezeichnung: dl architekten PartG mbB
Postanschrift: Eisenbahnstraße 8
Offizielle Bezeichnung: IB Bruhn & Thomsen
Postanschrift: Lecker Chaussee 1
Offizielle Bezeichnung: Ingenieurbüro Altnöder
Postanschrift: Lise-Meitner-Straße 1
Offizielle Bezeichnung: SHT-Ingenieure
Postanschrift: Harnis 17
Ursprünglich veranschlagter Gesamtwert des Auftrags/des Loses: 212 146.48 EUR
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 212 108.20 EUR
Fragen sind schriftlich über die E-Vergabeplattform oder per E-Mail an E-Vergabe-Fbdl@gmsh.de zu stellen. Fragen werden bis zum 27.9.2019 angenommen. Der Fragen- und Antwortenkatalog wird auf der Seite http://www.e-vergabe-sh.de/vergabeplattform/bekanntmachungen/ unter der jeweiligen Vergabe veröffentlicht.
GWB nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU. Ein wirksam erteilter Zuschlag kann nicht aufgehoben werden (§ 168 Abs. 2 Satz 1 GWB). Ist der Zuschlag bereits erteilt, kann die Unwirksamkeit eines Vertrages nach § 135 Abs. 2 GWB nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU.