Source: https://www.schulrecht-rlp.de/index.php/Laufbahnverordnung_f%C3%BCr_den_Schuldienst,_den_Schulaufsichtsdienst_und_den_schulpsychologischen_Dienst
Timestamp: 2018-06-23 04:40:53
Document Index: 210067892

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 12', '§ 13', '§ 14', '§ 15', '§ 16', '§ 17', '§ 18', '§ 19', '§ 20', '§ 21', '§ 22', '§ 23', '§ 24', '§ 25', '§ 26', '§ 27', '§ 28', '§ 29', '§ 30', '§ 31', '§ 32', '§ 33', '§ 34', '§ 35', '§ 36', '§ 2', '§ 2', '§ 8', '§ 30', '§ 14', '§ 14', '§ 24', '§ 5', '§ 5', '§ 6', '§ 3', '§ 3', '§ 26', '§ 6', '§ 5', '§ 30', '§ 15', '§ 30', '§ 15', '§ 17', '§ 18', '§ 19', '§ 46', '§ 19', '§ 5', '§ 46', '§ 19', '§ 5', '§ 19', '§ 19', '§ 5', '§ 19', '§ 5', '§ 19', '§ 5', '§ 19', '§ 5', '§ 30', '§ 15', '§ 15', '§ 30', '§ 34', '§ 30', '§ 21', '§ 14', '§ 14', '§ 26', '§ 27']

Laufbahnverordnung für den Schuldienst, den Schulaufsichtsdienst und den schulpsychologischen Dienst – Schulrecht Rheinland-Pfalz
Laufbahnverordnung für den Schuldienst, den Schulaufsichtsdienst und den schulpsychologischen Dienst
1 Teil 1: Allgemeine Bestimmungen
1.2 § 2 Regelmäßig zu durchlaufende Ämter
1.3 § 3 Einrichtung von Laufbahnzweigen
2 Teil 2: Zugang zur Laufbahn
2.1 Abschnitt 1: Zugang durch Hochschulstudium und Vorbereitungsdienst
2.1.1 § 4 Grundsatz
2.1.2 § 5 Zugang durch Hochschulstudium und Vorbereitungsdienst
2.1.3 § 6 Vorbereitungsdienst
2.1.4 § 7 Dienstbezeichnung
2.1.5 § 8 Prüfungsnoten
2.2 Abschnitt 2: Zugang durch Hochschulstudium und hauptberufliche Tätigkeit mit pädagogischer Zusatzausbildung
2.2.1 § 9
2.3 Abschnitt 3: Zugang durch sonstige Qualifikationen
2.3.1 § 10 Lehramt an Realschulen oder an Realschulen plus in dem Fach Religion
2.3.2 § 11 Lehramt der Lehrerin und des Lehrers für Fachpraxis
2.3.3 § 12 Lehramt der Lehrerin und des Lehrers für Fachpraxis mit sonderpädagogischer Qualifikation
2.3.4 § 13 Lehramt der Fachlehrerin und des Fachlehrers mit beratenden Aufgaben für den praktischen Unterricht an berufsbildenden Schulen
2.3.5 § 14 Lehramt der Fachlehrerin und des Fachlehrers an berufsbildenden Schulen
2.3.6 § 15 Lehramt der Förderschullehrerin und des Förderschullehrers an berufsbildenden Schulen
2.3.7 § 16 Lehramt an Gymnasien und Lehramt an berufsbildenden Schulen
2.3.8 § 17 Lehramt an Gymnasien oder an berufsbildenden Schulen in dem Fach Religion
2.3.9 § 18 Lehramt der Studienrätin und des Studienrats mit sonderpädagogischer Qualifikation an berufsbildenden Schulen
3 Teil 3: Wechsel des Laufbahnzweigs
3.1 § 19 Grundsatz
3.2 § 20 Lehramt an Grundschulen
3.3 § 21 Lehramt an Realschulen plus
3.4 § 22 Lehramt an Förderschulen
3.5 § 23 Lehramt an Gymnasien
3.6 § 24 Lehramt an berufsbildenden Schulen
4 Teil 4: Schulpsychologischer Dienst und Dienst in der Fort- und Weiterbildung
4.1 § 25 Schulpsychologischer Dienst
5 § 26 Dienst in der Fort- und Weiterbildung
6 Teil 5: Schulaufsichtsdienst
6.1 § 27 Befähigungsvoraussetzungen
7 Teil 6: Lehrkräfte an Justizvollzugsanstalten
7.1 § 28 Oberlehrerin und Oberlehrer
8 Teil 7: Beförderungen
8.1 § 29 Erforderliche Dienstzeiten vor Übertragung eines Funktionsamtes
8.2 § 30 Ausnahmen
9 Teil 8: Übergangs- und Schlussbestimmungen
9.1 § 31 Übergangsregelung infolge der Schulstrukturreform
9.2 § 32 Übergangsregelung für die Lehrämter an Grund- und Hauptschulen und an Realschulen
9.3 § 33 Übergangsregelung für Beamtinnen und Beamte im Vorbereitungsdienst
9.4 § 34 Zugang zu den Einstiegsämtern
9.5 § 35 Überleitung
9.6 § 36 Inkrafttreten
10 Anlage (zu § 2)
(2) Die §§ 2 bis 4 und 6, die §§ 8 bis 15 und 26 Abs. 1 Satz 2 und Abs. 2 sowie die §§ 30 und 34 der Laufbahnverordnung (LbVO) vom 19. November 2010 (GVBl. S. 444, BS 2030-5) in der jeweils geltenden Fassung sind entsprechend anzuwenden.
(1) In der Laufbahn der Fachrichtung Bildung und Wissenschaft (§ 14 Abs. 2 Nr. 2 des Landesbeamtengesetzes - LBG - vom 20. Oktober 2010 - GVBl. S. 314, BS 2030-1 -) werden folgende Laufbahnzweige (§ 14 Abs. 3 Satz 1 LBG) eingerichtet:
(2) Ein Wechsel von einem Laufbahnzweig in einen anderen Laufbahnzweig (§ 24 Abs. 2 LBG) der Laufbahn der Fachrichtung Bildung und Wissenschaft bestimmt sich nach Teil 3 und nach näherer Maßgabe der Prüfungsordnungen.
Teil 2: Zugang zur Laufbahn
Abschnitt 1: Zugang durch Hochschulstudium und Vorbereitungsdienst
(1) In den Vorbereitungsdienst kann eingestellt werden, wer über die für das jeweilige Lehramt erforderlichen Bildungsvoraussetzungen (§ 5 Abs. 1 Nr. 1 oder Nr. 2) verfügt.
(2) Die Dauer des Vorbereitungsdienstes beträgt 18 Monate. Abweichend von Satz 1 beträgt die Dauer des Vorbereitungsdienstes, mit Ausnahme des Vorbereitungsdienstes für das Lehramt an Förderschulen, 24 Monate für Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter sowie Studienreferendarinnen und Studienreferendare mit einem Abschluss nach § 5 Abs. 1 Nr. 2.
Die Beamtinnen und Beamten auf Widerruf (§ 6 Abs. 1 LBG) führen während des Vorbereitungsdienstes für die Lehrämter nach § 3 Abs. 1 Nr. 1 bis 5 die Dienstbezeichnung „Lehramtsanwärterin“ oder „Lehramtsanwärter“, während des Vorbereitungsdienstes für die Lehrämter nach § 3 Abs. 1 Nr. 8 und 9 die Dienstbezeichnung „Studienreferendarin“ oder „Studienreferendar“.
sehr gut 1,0 bis 1,49 = eine Leistung, die den Anforderungen in besonderem Maße entspricht;
gut 1,50 bis 2,49 = eine Leistung, die den Anforderungen voll entspricht;
befriedigen 2,50 bis 3,49 = eine Leistung, die im Allgemeinen den Anforderungen entspricht;
ausreichend 3,50 bis 4,49 = eine Leistung, die zwar Mängel aufweist, aber im Ganzen den Anforderungen noch entspricht;
mangelhaft 4,50 bis 5,49 = eine Leistung, die den Anforderungen nicht entspricht, jedoch erkennen lässt, dass die notwendigen Grundkenntnisse vorhanden sind und die Mängel in absehbarer Zeit behoben werden könnten;
ungenügend ab 5,50 = eine Leistung, die den Anforderungen nicht entspricht und bei der die notwendigen Grundkenntnisse fehlen.
sehr gut (1) = 15, 14, 13 Punkte,
gut (2) = 12, 11, 10 Punkte,
befriedigend (3) = 9, 8, 7 Punkte,
ausreichend (4) = 6, 5, 4 Punkte,
mangelhaft (5) = 3, 2, 1 Punkte,
(3) Das Nähere regeln die Ausbildungs- und Prüfungsordnungen (§ 26 LBG).
Abschnitt 2: Zugang durch Hochschulstudium und hauptberufliche Tätigkeit mit pädagogischer Zusatzausbildung
In das Beamtenverhältnis für das Lehramt an Grundschulen, an Realschulen plus, an Gymnasien oder an berufsbildenden Schulen kann ohne Ableistung eines Vorbereitungsdienstes nach § 6 auch berufen werden, wer nach näherer Maßgabe des fachlich zuständigen Ministeriums in einem Bedarfsfach ein entsprechendes Studium an einer Universität oder einer vergleichbaren Hochschule absolviert hat (§ 5 Abs. 1 Nr. 1 oder Nr. 2) und eine hauptberufliche Tätigkeit von mindestens zwei Jahren vorweisen kann (Seiteneinstieg). Während der hauptberuflichen Tätigkeit ist eine pädagogische Zusatzausbildung von mindestens zwei Jahren mit einer Prüfung erfolgreich abzuschließen.
Abschnitt 3: Zugang durch sonstige Qualifikationen
(1) Für das Lehramt der Lehrerin und des Lehrers für Fachpraxis kann in das Beamtenverhältnis berufen werden, wer 1. a) eine Berufsausbildung und eine für die als Lehrerin oder Lehrer für Fachpraxis angestrebte berufliche Fachrichtung geeignete Fachschulausbildung abgeschlossen hat oder b) eine Berufsausbildung abgeschlossen und eine für die als Lehrerin oder Lehrer für Fachpraxis angestrebte berufliche Fachrichtung geeignete Meisterprüfung bestanden oder c) eine gleichwertige Ausbildung mit einer Prüfung abgeschlossen hat,
2. danach mindestens zwei Jahre lang eine hauptberufliche Tätigkeit außerhalb des Schuldienstes ausgeübt hat, und
3. eine pädagogische Ausbildung von mindestens 18 Monaten mit einer Prüfung nach näherer Maßgabe der Ausbildungs- und Prüfungsordnung erfolgreich abgeschlossen hat.
eine Dienstzeit (§ 30 LbVO) von mindestens zehn Jahren, davon mindestens fünf Jahre in einem Amt der Besoldungsgruppe 11 der Besoldungsordnung A, zurückgelegt hat,
ein Hochschulstudium mit einem Bachelorgrad oder einem gleichwertigen Abschluss (§ 15 Abs. 4 Satz 1 Nr. 1 LBG) erfolgreich abgeschlossen hat,
eine Dienstzeit (§ 30 LbVO) von mindestens vier Jahren in einem Amt der Besoldungsgruppe 10 der Besoldungsordnung A zurückgelegt,
ein Hochschulstudium (§ 15 Abs. 4 Satz 1 Nr. 1 LBG) in dem betreffenden Berufsfeld der Lehrerin oder des Lehrers für Fachpraxis erfolgreich abgeschlossen hat oder eine vergleichbare Qualifikation nachweisen kann und
ohne Geistliche oder Geistlicher zu sein, die Voraussetzungen des § 17 erfüllt und die Befähigung in einem weiteren Fach für das Lehramt an Gymnasien besitzt.
§ 18 Lehramt der Studienrätin und des Studienrats mit sonderpädagogischer Qualifikation an berufsbildenden Schulen
Teil 3: Wechsel des Laufbahnzweigs
die Befähigung für das Lehramt an Realschulen, an Realschulen plus oder an Gymnasien erworben hat,
eine Wechselprüfung (§ 19) bestanden hat.
die Befähigung für das Lehramt der Fachlehrerin und des Fachlehrers an Grund- und Hauptschulen (§ 46 der Laufbahnverordnung in der bis zum 30. Juni 1988 geltenden Fassung) erworben hat,
eine Wechselprüfung (§ 19) bestanden hat oder einen Abschluss nach § 5 Abs. 1 Nr. 1 für das Lehramt an Grundschulen oder ein entsprechendes Lehramt nachweist.
die Befähigung für das Lehramt an Gymnasien erworben hat,
die Befähigung für das Lehramt an Grundschulen, an Grund- und Hauptschulen oder für das Lehramt der Fachlehrerin und des Fachlehrers an Grund- und Hauptschulen (§ 46 der Laufbahnverordnung in der bis zum 30. Juni 1988 geltenden Fassung) erworben hat,
eine Wechselprüfung (§ 19) bestanden hat oder einen Abschluss nach § 5 Abs. 1 Nr. 1 für das Lehramt an Realschulen plus oder ein entsprechendes Lehramt nachweist.
die Befähigung für das Lehramt an Grundschulen, an Grund- und Hauptschulen, an Realschulen, an Realschulen plus oder an Gymnasien erworben hat und danach
a) ein sonderpädagogisches Aufbaustudium von vier Semestern an einer Universität oder einer vergleichbaren Hochschule mit der Staatsprüfung für das Lehramt an Förderschulen erfolgreich abgeschlossen hat oder b) mindestens zwei Jahre im Förderschuldienst oder in einer entsprechenden Tätigkeit an einer anderen allgemeinbildenden Schule tätig gewesen ist und eine Wechselprüfung (§ 19) bestanden hat.
die Befähigung für das Lehramt an Grundschulen oder an Grund- und Hauptschulen erworben hat,
eine Wechselprüfung (§ 19) bestanden hat oder einen Abschluss nach § 5 Abs. 1 Nr. 1 für das Lehramt an Förderschulen nachweist.
eine Wechselprüfung (§ 19) bestanden hat oder einen Abschluss nach § 5 Abs. 1 Nr. 1 für das Lehramt an Gymnasien nachweist.
a) eine Wechselprüfung (§ 19) für das Lehramt an Gymnasien bestanden hat oder einen Abschluss nach § 5 Abs. 1 Nr. 1 für das Lehramt an Gymnasien nachweist oder b) eine Wechselprüfung (§ 19) für das Lehramt an berufsbildenden Schulen bestanden oder ein für dieses Lehramt geeignetes Studium (§ 5 Abs. 1 Nr. 1) erfolgreich abgeschlossen hat.
eine Dienstzeit (§ 30 LbVO) von mindestens acht Jahren, davon mindestens vier Jahre in einem Amt der Besoldungsgruppe 11 der Besoldungsordnung A zurückgelegt,
ein Hochschulstudium (§ 15 Abs. 5 Satz 1 Nr. 1 LBG) in dem betreffenden Berufsfeld der Lehrerin oder des Lehrers für Fachpraxis erfolgreich abgeschlossen und
Teil 4: Schulpsychologischer Dienst und Dienst in der Fort- und Weiterbildung
Für eine Verwendung als Psychologin oder Psychologe im schulpsychologischen Dienst kann in das Beamtenverhältnis berufen werden, wer nach einem mit einer Prüfung abgeschlossenen Hochschulstudium (§ 15 Abs. 5 Satz 1 Nr. 1 LBG)
Teil 5: Schulaufsichtsdienst
eine Dienstzeit (§ 30 LbVO) von mindestens fünf Jahren zurückgelegt und sich im Schuldienst bewährt hat und
Teil 6: Lehrkräfte an Justizvollzugsanstalten
zur Oberlehrerin oder zum Oberlehrer an einer Justizvollzugsanstalt, wer die Befähigung für ein Lehramt, das den Zugang zum dritten Einstiegsamt eröffnet (§ 34 Abs. 1), erworben hat,
Teil 7: Beförderungen
setzt eine Dienstzeit (§ 30 LbVO) von mindestens fünf Jahren in dem entsprechenden Lehramt voraus. Bei Übertragung eines Amtes nach Satz 1 Nr. 2 nach Erwerb der Befähigung gemäß § 21 Abs. 2 beträgt die Dienstzeit abweichend von Satz 1 mindestens drei Jahre. Bei Übertragung eines Amtes nach Satz 1 Nr. 3 können zwei Jahre der Dienstzeit im Grundschul- oder Grund- und Hauptschuldienst abgeleistet sein.
als Oberlehrerin oder Oberlehrer an einer Justizvollzugsanstalt eröffnet den Zugang zum dritten Einstiegsamt der Laufbahn der Fachrichtung Bildung und Wissenschaft (§ 14 Abs. 2 Nr. 2 LBG).
eröffnet den Zugang zum vierten Einstiegsamt der Laufbahn der Fachrichtung Bildung und Wissenschaft (§ 14 Abs. 2 Nr. 2 LBG).
Die Ministerin für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur
als die ständige Vertreterin oder der ständige Vertreter der Leiterin oder des Leiters einer Grundschule mit mehr als 360 Schülerinnen und Schülern -
als Primarstufenleiterin oder Primarstufenleiter an einer organisatorisch verbundenen Grund- und Realschule plus mit mehr als 80 Schülerinnen und Schülern in der Grundschule -
mit mehr als 180 bis zu 540 Schülerinnen und Schülern oder an einer organisatorisch verbundenen Grund- und Realschule plus mit mehr als 180 bis zu 540 Schülerinnen und Schülern in der Realschule plus als pädagogische Koordinatorin oder pädagogischer Koordinator -
als Leiterin oder Leiter einer Grundschule mit mehr als 80 bis zu 180 Schülerinnen und Schülern -,
die Ämter des bisherigen Laufbahnzweigs beim Wechsel in ein Amt in der Lehrkräftefort- und -weiterbildung (§ 26),
die Ämter des bisherigen Laufbahnzweigs beim Wechsel in den Schulaufsichtsdienst (§ 27) und
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Diese Seite wurde zuletzt am 20. Mai 2013 um 16:18 Uhr geändert.