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Timestamp: 2016-10-23 07:55:32
Document Index: 124586761

Matched Legal Cases: ['BGE', 'Art. 76', 'Art. 82', 'BGE', 'BGE', 'Art. 82', 'Art. 82', 'Art. 82']

100 V 174. Auszug aus dem Urteil vom 8. Januar 1974 i.S. De Girolamo gegen Schweizerische Unfallversicherungsanstalt und Versicherungsgericht des Kantons Z�rich
Cumul d'une rente et d'une indemnit� en capital (art. 76 et 82 al. LAMA). Il est possible d'accorder simultan�ment � l'assur� victime d'un accident une rente d'invalidit� et une indemnit� en capital, celle-ci pour l'atteinte psychique et celle-l� pour l'atteinte physique cons�cutives � l'accident. Consid�rants � partir de page 17
BGE 100 V 17 S. 17
a) Wenn von der Fortsetzung der �rztlichen Behandlung eine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes des Versicherten nicht erwartet werden kann und der Unfall eine voraussichtlich bleibende Erwerbsunf�higkeit hinterl�sst, so h�ren die bisherigen Leistungen auf, und der Versicherte erh�lt eine Invalidenrente (Art. 76 KUVG).
b) Wenn von der Fortsetzung der �rztlichen Behandlung eine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes des Versicherten nicht erwartet werden kann, jedoch die Annahme begr�ndet ist, dass der Versicherte nach Erledigung seiner Versicherungsanspr�che und bei Wiederaufnahme der Arbeit die Erwerbsf�higkeit wieder erlangen werde, so h�ren die bisherigen Leistungen auf, und der Versicherte erh�lt statt einer Rente eine Abfindung (Art. 82 Abs. 1 KUVG). Diese Bestimmung ist auf Versicherte anwendbar, die sich von den somatischen Unfallfolgen erholt haben, aber durch psychogene St�rungen von der Wiederaufnahme der Erwerbst�tigkeit abgehalten werden. In derartigen F�llen soll die Abfindung den Verunfallten von der Versicherung l�sen und ihm eine schrittweise Wiedergew�hnung an seine Arbeit erm�glichen (EVGE 1950 S. 82, 1951 S. 8 und 1960 S. 265 f.; nicht publizierte Urteile vom 17. April 1969 i.S. Schlaubitz und vom 23. Mai BGE 100 V 17 S. 181972 i.S. Wasmer). Nach der Rechtsprechung, an der gem�ss Beschluss des Gesamtgerichts vom 7. Juni 1971 (im Hinblick auf BGE 96 II 396 Erw. 2) festzuhalten ist, haftet die SUVA nur f�r die Unfall- und Behandlungsneurosen. Dagegen sind die Renten- oder Begehrungsneurosen von der Versicherung ausgeschlossen, weil es hier an einem rechtserheblichen Kausalzusammenhang zwischen diesen St�rungen und dem Unfall gebricht (nicht publizierte Urteile vom 24. August 1971 i.S. Parisenti und vom 6. September 1973 i.S. Perilli; vgl. ferner MAURER, Recht und Praxis der schweizerischen obligatorischen Unfallversicherung, 2. Aufl., S. 255 ff.; EVGE 1960 S. 260 und 1950 S. 77).
c) Entgegen der Auffassung der Beschwerdegegnerin verbietet die neuere Rechtsprechung des Eidg. Versicherungsgerichts die gleichzeitige Gew�hrung von Rente und Abfindung nicht. Bereits im nicht publizierten Urteil vom 19. Juli 1962 i.S. Piller sch�tzte das Gericht eine Verf�gung der SUVA, worin f�r die organischen Folgen des Unfalls eine Rente gew�hrt und die damit verbundene Neurose nach Art. 82 KUVG abgefunden wurde. Und im nicht publizierten Urteil vom 13. Mai 1971 i.S. Birrer wurde festgestellt, dass neben der Abfindungssumme auch eine Invalidenrente gew�hrt werden k�nne (vgl. dazu auch MAURER, a.a.O., S. 260).
Art. 82 Abs. 1 KUVG,
Art. 82 KUVG