Source: https://www.scheidung.org/unterhalt-rueckwirkend/?replytocom=8755
Timestamp: 2018-03-18 15:18:54
Document Index: 280713954

Matched Legal Cases: ['§ 1585', '§ 1585', '§ 1613', '§ 1613', '§ 1613', '§ 1605', '§ 1601', '§ 1570', '§ 1570', '§ 1613', '§ 1613', '§ 1615', '§ 1613', '§ 66']

Unterhalt rückwirkend geltend machen •§• SCHEIDUNG 2018
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Wenn Unterhalt rückwirkend für die Vergangenheit gezahlt werden soll
Grundsatz im Familienrecht: Unterhalt für die Vergangenheit gibt es nicht
Praxis-Beispiel: Unterhalt rückwirkend einfordern funktioniert nicht
Diese Ausnahmen vom Grundsatz bestehen beim Ehegattenunterhalt
1. Der Unterhaltspflichtige wurde bereits zur Auskunft über sein Einkommen aufgefordert
2. Der Unterhaltspflichtige befindet sich mit den Unterhaltszahlungen in Verzug
Der Pflichtige wurde zur Zahlung des Unterhalts gemahnt
Der Pflichtige erhält eine sogenannte Überleitungsanzeige
Es besteht eine feste Zahlungsvereinbarung
3. Der Unterhaltspflichtige wurde verklagt
4. Es wird Sonderbedarf geltend gemacht
Wann Kindesunterhalt rückwirkend gefordert werden kann
Achtung – der Unterhaltsanspruch kann verwirken
Kommt es zu Trennung und Scheidung, stehen häufig Unterhaltsansprüche im Raum. Dies gilt sowohl für den Ehegattenunterhalt als auch den Kindesunterhalt. Dabei muss beim Ehegattenunterhalt zwischen dem jeweils gesondert geltend zu machenden Trennungsunterhalt und dem nachehelichen Unterhalt (Geschiedenenunterhalt, Scheidungsunterhalt) differenziert werden. Diese jeweiligen Unterhaltsansprüche sollten schnellstmöglich geltend gemacht werden, da Unterhalt für die Vergangenheit grundsätzlich nicht gefordert werden kann. Aber auch, wenn eine Vereinbarung oder ein Urteil bzw. Beschluss über die jeweiligen Unterhaltsansprüche besteht und der Berechtigte den Unterhalt nicht einfordert, können die Ansprüche verwirken.
Wird rückwirkend Unterhalt gefordert, ist es meistens zu spät. Denn Unterhalt kann regelmäßig erst ab dem Zeitpunkt gefordert werden, ab dem er ausdrücklich verlangt wird.
Ein Ehepaar lässt sich im Februar rechtskräftig scheiden. Aufgrund des sehr guten Einkommens des Ehemannes steht der Ehefrau Unterhalt für eine Ausbildung zu, da diese ihre Lehre wegen der Ehe abgebrochen hatte. Der Ehemann zahlt jedoch keinen nachehelichen Unterhalt und vertröstet die Ehefrau ständig. Erst im Mai entschließt sie sich Ehefrau, ihren Unterhaltsanspruch mit anwaltlicher Hilfe einzufordern. Der Anwalt fordert den Ehemann noch im selben Monat zur Unterhaltszahlung auf.
Folge: Da der Unterhalt erst im Mai ausdrücklich verlangt wurde, hat die geschiedene Ehefrau auch erst ab diesem Zeitpunkt Anspruch auf den nachehelichen Unterhalt. Diesen Unterhalt rückwirkend geltend zu machen, ist nicht möglich. Ihren Unterhaltsanspruch hat die frühere Ehefrau also für die Monate Februar, März und April verloren. Unterhalt rückwirkend einklagen ist ebenfalls nicht möglich.
Bei den Juristen bedeutet „Grundsatz“ oder „grundsätzlich“, dass es Ausnahmen gibt. In folgenden vier Fällen kann daher rückwirkend Unterhalt unter (geschiedenen) Eheleuten verlangt werden:
Unterhalt rückwirkend geltend zu machen, ist in der Regel nicht möglich.
In der Praxis wird der Unterhaltspflichtige vom Rechtsanwalt zunächst zur Auskunft über seine Einkommens- und Vermögensverhältnisse aufgefordert. In diesem Fall kann rückwirkend Unterhalt ab dem Monat gefordert werden, in dem das Auskunftsverlangen erfolgte.
Fordert also der eingeschaltete Rechtsanwalt etwa im Mai die Auskunft über die Einkommens- und Vermögensverhältnisse des Pflichtigen an und gehen ihm diese Unterlagen erst im Juli zu, kann der aufgrund der Unterlagen nun bezifferte Unterhaltsanspruch rückwirkend ab Mai verlangt werden.
Verzug des Unterhaltspflichtigen kann auf dreierlei Weise eintreten:
Eine Mahnung setzt voraus, dass der Gläubiger ab einem bestimmten Zeitpunkt bzw. einer gesetzten Frist einen festgelegten Geldbetrag verlangt. Dabei ist es unterhaltsrechtlich unschädlich, wenn zu viel verlangt wird. Fordert die Unterhaltsberechtigte also etwa „ab dem 01.10 jeweils monatlich 600 Euro nachehelichen Unterhalt“ und ergibt sich später, dass ihr nur 400 Euro zustehen, kann sie trotzdem rückwirkend Unterhalt in Höhe von 400 Euro fordern bzw. diesen Unterhalt rückwirkend einklagen.
Mahnt der Unterhaltsberechtigte selber den Pflichtigen, sollte dies aus Beweisgründen stets schriftlich geschehen. Darüber hinaus muss der Berechtigte den Zugang der Mahnung beim Pflichtigen beweisen können. Dazu reicht ein einfacher Postbrief nicht aus. Demgegenüber ist ein Einschreiben per Rückschein problematisch. Denn ist der Pflichtige nicht zu Hause und holt sich das Einschreiben per Rückschein auch nicht bei der Post ab, gilt es als nicht zugegangen. Aber auch bei einem Einwurf-Einschreiben besteht das Problem, dass der Beleg über die Versendung dieses Einschreibens keine wirksame Urkunde ist. Daher sollte der Berechtigte einen Bekannten bitten, sich die Mahnung anzusehen, einzukuvertieren und in den Postbriefkasten des Pflichtigen einzuwerfen. Damit gilt die Mahnung als zugegangen, was der Bekannte im Streitfall als sogenannter Bote vor Gericht bekunden kann.
Soll Unterhalt rückwirkend geltend gemacht werden, muss es einen Beweis über den Mahnungszugang geben – mit einem Rückschein ist das problematisch
Wichtig ist, dass der Berechtigte zwischen dem Trennungsunterhalt und dem nachehelichen Unterhalt differenziert. Denn da es sich um rechtlich eigenständige Ansprüche handelt, müssen beide Unterhaltsansprüche jeweils gesondert gemahnt bzw. gefordert werden. Dabei beginnt der Anspruch auf Trennungsunterhalt mit der Trennung der Ehegatten und der Anspruch auf nachehelichen Unterhalt mit der Rechtskraft des Scheidungsurteils, sofern für beide Unterhaltsansprüche die sonstigen Voraussetzungen vorliegen.
Zahlt der Pflichtige keinen Unterhalt und beantragt der Unterhaltsberechtigte daher Arbeitslosengeld II, erhält der Pflichtige von der Sozialbehörde eine sogenannte Überleitungsanzeige (Rechtswahrungsanzeige), wonach die Behörde nun Gläubiger des Unterhaltsanspruches ist. Diese Überleitungsanzeige steht einer Mahnung gleich.
Wurde zwischen den Ehegatten nachweislich vereinbart, dass Unterhalt zu zahlen ist (etwa „bis zum Dritten eines jeden Monats 500 Euro Trennungsunterhalt im Voraus“) und zahlt der Unterhaltspflichtige nicht, gerät er auch ohne Mahnung in Verzug.
Wurde eine Klage auf Unterhaltzahlungen gegen den Pflichtigen eingereicht, kann ab dem Zeitpunkt der Klagezustellung Unterhalt rückwirkend geltend gemacht werden.
Nachehelicher Unterhalt kann jedoch trotz einer bereits früher erfolgten Mahnung höchstens ab ein Jahr vor der Klageerhebung verlangt werden, § 1585b Abs. 3 BGB. Fordert also der Berechtigte den Pflichtigen am 01.05. zur Unterhaltszahlung auf und reicht erst am 01.10. des Folgejahres Unterhaltsklage ein, kann der Unterhalt für die Vergangenheit nur ab dem 01.10. des Vorjahres gefordert werden. Der Unterhalt im Vorjahr für die Monate Mai, Juni, Juli, August und September ist daher verloren.
Sonderbedarf kann der geschiedene Ehegatte (etwa wegen einer Ausbildung bzw. Fortbildung oder wegen Krankheit) bis zu einem Jahr rückwirkend verlangen, § 1585b Abs. 1 in Verbindung mit § 1613 Abs. 2 Nr. 1 BGB.
Soll Kindesunterhalt für die Vergangenheit gefordert werden, gelten zunächst dieselben Ausnahmen wie beim Ehegattenunterhalt. Den Kindesunterhalt rückwirkend geltend machen ist also möglich
Es gibt Ausnahmen, um Kindesunterhalt rückwirkend einzufordern.
ab dem Zeitpunkt, in dem der Unterhaltspflichtige zur Auskunft über seine Einkommen- und Vermögensverhältnisse aufgefordert wurde
ab dem Zeitpunkt, in dem sich der Unterhaltspflichtige in Verzug befindet, weil er zur Kindesunterhaltszahlung gemahnt wurde oder eine Überleitungsanzeige der Unterhaltsvorschusskasse erhalten hat oder einer festen Vereinbarung nicht nachgekommen ist
ab dem Zeitpunkt, in dem der Unterhaltspflichtige auf Kindesunterhalt verklagt wurde
bei der Geltendmachung von Sonderbedarf für das Kind nach § 1613 Abs. 2 Nr. 1 BGB, also einen plötzlichen, nicht vorhersehbaren unregelmäßigen und außerordentlich hohen Bedarf, wie etwa nicht von der Krankenkasse übernommene Arztkosten oder Nachhilfe über einen kürzeren Zeitraum
Darüber hinaus kann der Unterhalt ans Kind rückwirkend verlangt werden, wenn eine rechtzeitige Geltendmachung aus
rechtlichen Gründen oder
tatsächlichen Gründen, die in den Verantwortungsbereich des Unterhaltspflichtigen fallen,
nicht möglich war, § 1613 Abs. 2 Nr. 2 BGB.
Unmöglichkeit aus rechtlichen Gründen ist etwa gegeben, wenn die Vaterschaft eines nichtehelichen Vaters noch nicht anerkannt oder festgestellt wurde. Demgegenüber ist eine vom Unterhaltspflichtigen tatsächliche Unmöglichkeit gegeben, wenn sich dieser ohne Mitteilung seines Aufenthaltsorts ins Ausland absetzt, um sich vor den Unterhaltszahlungen zu drücken.
Die Unterhaltsansprüche, also Trennungsunterhalt, nachehelichen Unterhalt und Kindesunterhalt, können verwirken, wenn sie länger als ein Jahr nicht geltend gemacht werden. Das gilt selbst dann, wenn der Anspruch tituliert ist, das heißt etwa ein Urteil bzw. Beschluss über den Unterhalt vorliegt oder der Unterhaltspflichtige sich in einer Scheidungsfolgenvereinbarung wegen des Unterhalts der sofortigen Zwangsvollstreckung unterworfen hat (so für den nachehelichen Unterhalt: Oberlandesgericht (OLG) Hamm, Beschluss vom 17.03.2014, Az.: 6 UF 196/13).
Es ist daher stets darauf zu achten, dass Unterhaltsansprüche zeitnah geltend gemacht werden. Liegt ein Titel über den Unterhalt vor, sind notfalls zügig Zwangsvollstreckungsmaßnahmen zu ergreifen.
Sollte trotzdem die Verwirkung durch Zeitablauf eintreten, gilt diese nur für die Vergangenheit. Für die Zukunft kann Unterhalt verlangt werden, sofern die Voraussetzungen dafür vorliegen.
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Daniela sagt: 6. Juli 2016 um 11:19 Uhr
Ich bin seid 5 Jahren geschieden und habe aus Unwissenheit, Schuldgefühlen usw. für mich als Ehefrau kein Trennungsgeld und auch kein nachehelichen Unterhalt eingefordert (u.a. hat mir mein damahliger Ehemann auch noch gedroht). Kann ich ab dem heutigen Tag doch noch zumindest für die nächsten Jahre den Unterhalt einklagen?? (meine 2 Kinder waren am Tag der Scheidung 21 J. und 19 Jahre alt, ich war aber arbeitslos zu dem Zeitpunkt)
Scheidung.org sagt: 11. Juli 2016 um 9:59 Uhr
der Anspruch auf nachehelichen Unterhalt kann auch verfallen und ist nicht automatisch auf alle Ewigkeit ausgelegt. Sofern Sie keinen Anspruch begründen können und konnten, erscheint dies an dieser Stelle schwierig. Lassen Sie sich jedoch dahingehend anwaltlich beraten, um Gewissheit zu erlangen.
Pascal sagt: 10. Oktober 2017 um 16:06 Uhr
Vor 2 Jahren konnte ich kein Unterhalt zahlen weil ich zu wenig verdient habe.In den 2 Jahren hat das Jugendamt kein Vorschuss an Unterhalt an meine ex bezahlt. Jetzt will das Jugendamt von den 2 Jahren das Geld von mir.Ich zahle regelmäßig Unterhalt. Darf das Jugendamt das einfach so von mir zurück erwarten.
Scheidung.org sagt: 17. Oktober 2017 um 10:40 Uhr
bitte wenden Sie sich an einen Anwalt, um die Forderung, die das Jugendamt stellvertretend für Ihr Kind stellt, prüfen zu lassen. Eine Prüfung ist an dieser Stelle nicht möglich.
Katrin sagt: 11. Juli 2016 um 19:37 Uhr
Ich lebe seit 10 Jahren offiziell getrennt und möchte mich jetzt scheiden lassen,hat mein Noch-Ehemann ein Anrecht auf Unterhaltsforderungen ?
MfG K.
Scheidung.org sagt: 18. Juli 2016 um 8:36 Uhr
sofern Ihr Ehemann keinen Trennungsunterhalt in Anspruch genommen hat, kann der Anspruch auf nachehelichen Unterhalt entfallen, wenn er diesen Anspruch nicht begründen kann. Letztlich handelt es sich im Zweifel stets um Einzelfallentscheidungen. Lassen Sie sich anwaltlich beraten.
Antonio sagt: 31. Juli 2016 um 13:02 Uhr
guten tag,endschuldigung meine gramatik,habe eine frage,op eine anwalt notwentig were,bin seid über 6 jare geschiden,war damals arbeitlos,bis ietz,2017 gehn ich in rende,da ich ca 1370 netto bekomen sacht meine frau ab dan werde ich eine anwalt neme und gerischtlisch underhaltung verlangen,daf sie das oder kahn?bitte um eine andwort,vilen dank,Ciao
scheidung.org sagt: 1. August 2016 um 8:46 Uhr
ob Ihrer Frau Unterhaltsansprüche geltend machen kann, hängt von vielen individuellen Faktoren ab, die wir an dieser Stelle nicht einsehen können oder dürfen. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um hier Klarheit zu erlangen. In einem ersten Gespräch können oftmals bereits viele Fragen geklärt werden.
Katharina sagt: 3. August 2016 um 12:57 Uhr
Hallo. Ich bin seit 2015 geschieden habe 2 Kinder (11 und 15) mein exmann hat von 2011-2014 in der Zeit unserer Trennung nur 400 Euro belegbar für beide Kinder gezahlt. Kann ich rückwirkend den Rückstand einfordern?
Scheidung.org sagt: 8. August 2016 um 10:36 Uhr
haben Sie den Kindesvater in Zahlungsverzug gesetzt, kann der Kindesunterhalt auch rückwirkend geltend gemacht werden. Dies ist jedoch nicht ewig möglich, denn in der Regel verfällt der Anspruch nach spätestens einem Jahr, in dem keine Geltendmachung von Unterhaltsansprüchen erfolgte. Wenden Sie sich im Zweifel an einen Rechtsanwalt.
Olga sagt: 12. August 2016 um 22:06 Uhr
Mein Kind ist jetzt 10 Jahre alt. Als sie 2 wurde haben ich und ihr Vater uns getrennt ( wir waren nicht verheiratet). Ich habe direkt bei dem Jugendamt einen Antrag auf Unterhalt gestellt. Er wollte es nicht zahlen und hat sich zahlungsunfähig gemacht. Also Harz 4. Das ewige hin und her schreiben zwischen ihn und Jugendamt zur nix gebracht. Jetzt sind es 8 Jahre vergangen und ich frage mich ist das echt alles?? Es ist auch sein Kind wieso kann ihn keiner verpflichten den Unterhalt rückwirkend zu erstatten und weiter kosten für eigenes Kind zu tragen? Ist es der Frau gerecht? Danke für Antwort.
scheidung.org sagt: 15. August 2016 um 9:32 Uhr
es ist möglich, den Kindesunterhalt rückwirkend geltend zu machen – ab dem Zeitpunkt da Sie erstmalig einen Anspruch begründet haben. Bei Unwillen des Kindesvaters ist dies allerdings nur durch ein Urteil beim Familiengericht möglich. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um weitere Schritte zu besprechen.
canjoe sagt: 20. August 2016 um 11:23 Uhr
mein Ex-Mann zahlt, wenn überhaupt, schon immer zu wenig Unterhalt. Ich habe seit Jahren einen Titel, doch muss ich das Geld für den Gerichtsvollzieher vorlegen. Mir hat man gesagt, dass ich das tun muss, da die Summe zu hoch ist…. Ist der Unterhalt nun verfallen oder nicht?
Scheidung.org sagt: 22. August 2016 um 10:20 Uhr
Unterhaltsforderungen können durch den Titel in der Regel auch noch bis zu drei Jahre nach dem Inverzugsetzen eingefordert werden. Wenden Sie sich ggf. an einen Anwalt, um zu ergründen, wie Sie die offenen Forderungen geltend machen können.
Lisa sagt: 13. September 2016 um 21:19 Uhr
Meine Gesichte ist evtl etwas komplizierter . 2004 ist meine Mutter mit meinen zwei Schwestern, meinen Bruder und mir von meinen Vater abgehauen. Damals hat er keinen unterhalt gezahlt und meine Mutter hat nur für ein Jahr für meine kleine Schwester unterhalt Vorschuss bekommen . Wir drei anderen waren “zu alt ” (12,13&15).
Jedoch hat meinen Mutter ein Titel gegen ihn bekommen.
Allerdings saß mein Erzeuger bis März dieses Jahres im Knast. Er saß ca 8 Jahre. Nun haben wir raus bekommen das er wie es aussieht einen eigenen kleinen Laden hat
Meine Frage ist können wir ihn rückwirkend auf unterhalt anklagen und wie würde das ablaufen? Danke im voraus
Scheidung.org sagt: 19. September 2016 um 9:33 Uhr
wenn im Titel Rückstände aufgeführt werden, können diese noch 30 Jahre später geltend gemacht werden. Für alle anderen Ansprüche gilt zumeist eine Verjährungsfrist von drei Jahren.
Beate sagt: 14. September 2016 um 7:20 Uhr
Mein Mann ist seit 14 Jahren geschieden und seit 4 Jahren neu verheirater. Er hat eine 16 jährige Tochter. Die Mutter hat bei der Scheidung absichtlich keinen Unterhalt für das Kind eingefordert, weil Sie ihren E-Mann auf einen Berg von Schulden sitzen lassen hat und seine Konten geplündert hat und fremd ging.
Meine Frage wäre, könnte Sie nach fast 17 Jahren auf einmal Unterhalt für das Kind einklagen?
Mein Mann hat sich um sein Kind gekümmert so wie ich auch. Seit einem Jahr ist der Kontakt leider abgerissen (Pubertät, erster Freund, Neid der Ex Frau….)
Scheidung.org sagt: 19. September 2016 um 9:31 Uhr
grundsätzlich können solche Vereinbarungen unwirksam sein, da den Kindern stets Unterhalt zusteht. Daher besteht auch die Möglichkeit, dass nun trotz bestehender Vereinbarung entsprechende Forderungen erfolgen können. Wenden Sie sich an einen Anwalt.
Katharina sagt: 2. Oktober 2016 um 18:38 Uhr
ich befinde mich gerade im Scheidjngsverfharen und habe erfahren dass mein Mann monatlich knapp 60 Euro zu wenig kindesunterhalt bezahlt. Die 60 euro sind bereits angefordert durch meine Anwältin. Kann ich aber auch rückwirkend etwas einfordern?
scheidung.org sagt: 4. Oktober 2016 um 9:45 Uhr
wie Sie unserem Ratgeber entnehmen können, ist dies unter Umständen möglich. Besprechen Sie die Einzelheiten mit Ihrer Rechtsanwältin.
Olivera sagt: 9. Oktober 2016 um 11:29 Uhr
ich bin seit 14 Jahre geschieden,meine Kinder sind mittlerweile 22 und 24. Am Anfang habe ich Unterhaltsvorschuss von Jugendamt bekommen , danach kam von meinem ex Man nichts. Kann ich nach so viel Zeit noch rückwirkend Unterhalt anfordern
Scheidung.org sagt: 24. Oktober 2016 um 9:26 Uhr
Hallo Olivera,
regelmäßig verwirkt der Unterhaltsanspruch nach einem Jahr, wenn er nicht geltend gemacht wurde. Dies gilt auch, wenn der Anspruch tituliert wurde. Kontaktieren Sie am besten einen Anwalt, dieser kann die Details genauer prüfen.
Normen sagt: 12. Oktober 2016 um 15:58 Uhr
Ich bin 18 aber gehe noch zur Schule (Abitur). Habe auch den Titel um das Geld einfordern zu können.
Wie muss so eine Zahlungsaufforderung aussehen? Ist ein Schreiben von einem Anwalt zwingend erforderlich oder reicht ein selbst Formulierter Brief? oder vielleicht auch schon eine Whatsapp Nachricht?
Normen sagt: 12. Oktober 2016 um 16:02 Uhr
Meine Eltern sind getrennt und geschieden. Lebe bei meinem Vater und möchte das Geld von meiner Mutter einfordern.
Scheidung.org sagt: 17. Oktober 2016 um 10:25 Uhr
die Vollstreckung eines Unterhaltstitels kann im Zweifel durch einen Gerichtsvollzieher erfolgen, sollte der Zahlungspflichtige sich nicht willig zeigen. Im Zweifel kann sogar die Lohnpfändung beim Arbeitgeber durchgesetzt werden.
Anne sagt: 25. Oktober 2016 um 10:26 Uhr
Hallo Scheidung.org Team!
Ich bin seit 1999 verheiratet und habe einen 15 jährigen Sohn. Seit der Geburt unseres Sohnes wird die Ehe nicht mehr vollzogen. Seit mind. 8 Jahren schlafen wir getrennt (getrennte Betten), aufgrund der Räumlichkeiten aber in einem Raum. Die Finanzen laufen noch über ein Konto. Seit etwa drei Jahren finden kaum mehr gemeinsame Essen statt. Und Urlaube seit etwa 6 Jahren nicht mehr. Vor 6 Jahren haben wir bereits über Trennung gesprochen, die nicht durchgeführt wurde. Das Verhältnis zwischen meinem “Mann” und mir hat sich seither stetig verschlechtert, so dass es mittlerweile gesundheitliche Auswirkungen auf mich hat.
Ich habe jetzt einen Mann kennengelernt mit dem ich mir eine gemeinsame Zukunft vorstellen kann. Was sollte ich beachten damit ich meinen Unterhaltsanspruch nicht verliere, wie lange stünde er mir ggf. zu? Was ist mit meinem Rentenanspruch?
Bzgl. des “neuen” Mannes – Auftreten in der Öffentlichkeit, zusammenziehen (ist derzeit noch nicht in Aussicht)?
Verwirke ich gar meinen Anspruch, wenn mein “Mann” Kenntnis gelangt?
Wie kann ich am Besten für mich vorgehen?
Werde ich Unterhaltspflichtig, wenn mein Sohn bei meinem Mann bleibt?
Das Nettoeinkommen meines “Mannes” ist mehr als doppelt so hoch wie das meinige.
Scheidung.org sagt: 31. Oktober 2016 um 10:38 Uhr
während des Trennungsjahres steht Ihnen der sogenannte Trennungsunterhalt zu. Ob und wie lange Ihnen nach der Scheidung noch Unterhalt zusteht, lässt sich aus der Ferne schwer beurteilen. Grundsätzlich sind nach der Scheidung beide Ehepartner für sich selbst verantwortlich und unterliegen einer erhöhten Erwerbsobliegenheit. Nur wenn Sie dieser z. B. wegen Krankheit nicht nachkommen können, steht Ihnen nachehelicher Unterhalt zu.
Die Rentenanwartschaften aus der Ehezeit werden im Rahmen der Scheidung beim Versorgungsausgleich verteilt.
Ihre Unterhaltsansprüche gelten dann als verwirkt, wenn Sie eine neue verfestigte Lebensbeziehung führen.
Wir raten Ihnen dazu, einen Anwalt aufzusuchen. Dieser kann Sie umfassend beraten.
Susanne sagt: 27. Oktober 2016 um 4:31 Uhr
Der Unterhaltsbetrag ist zu niedrig trotz Titel werden keine 128% bezahlt , kann da rückwirkend gefordert werden ??
Scheidung.org sagt: 31. Oktober 2016 um 11:48 Uhr
grundsätzlich ist es möglich, Unterhalt rückwirkend einzufordern, allerdings sind die mehrere Voraussetzungen zu beachten. Es ist beispielsweise wichtig, dass Sie den Unterhaltspflichtigen in Verzug gesetzt haben, darüber hinaus ist meist eine dreijährige Frist zu beachten. Sind die Rückstände im Titel aufgeführt, gilt eine Verjährungsfrist von 30 Jahren. Kontaktieren Sie am besten einen Anwalt, welcher sich Ihren Fall genauer anschauen kann.
Timo K. sagt: 9. Dezember 2016 um 14:25 Uhr
ich habe in diesem Jahr (2016) einen Unterhalt für meine Tochter in Höhe von 429 ,-€ bezahlt. Meine Ex Frau möchte nun Rückwirkend die Differenz nachbezahlt haben da ich Ihrer Meinung zu wenig gezahlt habe, da ich netto deutlich mehr verdient habe, lt. aktuellem Stand rutsche ich in der Düsseldorfer Tabelle auf die Stufe, das ich monatlich 510,-€ zaheln müsste. Muss ich nun die Differenz nachträglich zahlen?
scheidung.org sagt: 12. Dezember 2016 um 10:39 Uhr
es kommt bei der Nachforderung des Kindesunterhalts darauf an, zu welchem Zeitpunkt der Unterhaltsschuldner erstmalig zur Offenlegung seiner Einkünfte aufgefordert wurde. In der Regel kann bis dahin keine Nachforderung gestellt werden.
lisa sagt: 9. Dezember 2016 um 21:23 Uhr
Ich bin seit 6 Jahren geschieden (09.2010). Der nacheheliche Unterhalt wurde bei unseren Scheidung kein Thema – ich wollte das nicht, weil:
a/ich keine Basis für den Anspruch auf nachehelichen Unterhalt sah (und damit zusätzliche Scheidungskosten – ich habe die Scheidung eingereicht – vermeiden wollte), da
b/ wir keine gemeinsame Kinder haben und
c/ zum Zeitpunkt der Scheidung hatte ich eine SVpflichtige Stelle (fast 7 Monate)
Ich werde demnächst einen ALG II-Antrag (im Anschluss auf ALG I) stellen müssen.
Frage. Kann das Jobcenter mich dazu zwingen, den nachehelichen Unterhalt (für die Zukunft) einklagen? Für die Antwort danke im Voraus.
scheidung.org sagt: 12. Dezember 2016 um 10:27 Uhr
das Jobcenter kann regelmäßig nur dann auf die Forderung von Geschiedenenunterhalt bestehen, wenn ein Anspruch hierauf schon zum Zeitpunkt der Scheidung gegeben war.
lisa sagt: 18. Dezember 2016 um 0:14 Uhr
Nochmal vielen Dank.
Cindy sagt: 13. Dezember 2016 um 13:41 Uhr
Hallo, ich habe den Kindsvater zur neuberechnung des Unterhalt am 20.10.2016 aufgefordet. Es kam bis heute noch nichts, wielange muss ich noch abwarten?
Scheidung.org sagt: 19. Dezember 2016 um 10:10 Uhr
in solchen Angelegenheiten ist es immer ratsam eine Frist zu setzen, damit beide Parteien wissen, wie viel Zeit zur Verfügung steht. Sie haben nun die Option, den Kindsvater nochmals mit einer Frist um die Auskunft zu bitten oder Sie gehen gleich zu einem Anwalt, der dies für Sie übernimmt.
Patrick sagt: 13. Dezember 2016 um 19:17 Uhr
Hallo.Ich habe seid letzten Jahr August die Erhöhung des Unterhalt Kind nicht gezahlt. Bzw ich wusste es auch nicht.Im Februar 2016 habe ich mein Kind zur Adoption freigegeben.Sprich das der neue Mann meiner Ex es adoptieren darf.Im Juli 2016 kam das es Vollzogen wurde. Ich habe die Erhöhung nicht gezahlt und ab Oktober nicht den Unterhalt da meine Ex mir von da an anbot wegen der Adoption . Und das ich bei einwilligen nicht mehr zahlen muss.Jetzt geht seit September die Diskussion los wegen dem Geld. Ich soll von August 2015 bis Februar 2016 nachzahlen.Besteht da noch Recht dazu?
Mein Anwalt sagte das ich zahlen soll.Ich sehe es nicht ein die 1700 Euro zu zahlen da sie mich Verarscht haben.
Und dann habe ich noch eine Frage wegen dem Kindergarten Beitrag.Meine Ex hat mir nie eine Rechnung gezeigt. Wurde aber vom Gericht damals zu 110 Euro Kindergarten Beitrag verdonnert. Kann ich diese Steuerlich geltend machen? Ich denke das diese Mehrbelastung meine Ex Steuerlich geltend gemacht hat.Obwohl sie mir zusteht.Was kann ich da machen? Zum Finanzamt gehen? Es fordern / überprüfen lassen?
Danke schonmal für eine Aufklärende Antwort
Scheidung.org sagt: 19. Dezember 2016 um 10:53 Uhr
wenden Sie sich an Ihren Anwalt, um Ihre spezielle Situation zu klären. Wir sind an dieser Stelle nicht befugt, Rechtsberatung zu erteilen. Nur so viel: Grundsätzlich können Unterhaltsrückstände beim Kindesunterhalt auch nachträglich eingefordert werden.
Nicole sagt: 20. Dezember 2016 um 23:43 Uhr
Hallo, ich habe dem Kindsvater eine “Aufforderung zur Auskunftserteilung gemäß § 1605 BGB” zugesandt und darin geschrieben, dass er “als Vater meiner Kinder lt. § 1601 BGB und § 1570 BGB zur Zahlung von Unterhalt verpflichtet” ist.
Die genaue Bezeichnung “Kindesunterhalt” und “Betreuungsunterhalt” habe ich nicht verwendet. Der Kindesunterhalt ist strittig, da er die Auskunft verweigert und statt dessen den Mindestunterhalt bezahlt. Wir sind nicht verheiratet. Nun habe ich festgestellt, dass ich mich statt auf § 1570 BGB auf § 1613 l BGB hätte beziehen müssen.
Es sollte doch in Bezug auf Betreuungsunterhalt unerheblich sein, ob es sich um ein eheliches oder ein uneheliches Kind handelt, oder? Durch § 1613 l BGB ist doch eine nichteheliche Mutter einer geschiedenen Mutter gleichgestellt.
Wichtig wäre für mich zu wissen, ob ich aufgrund des falschen Paragraphen und der Nicht-Bezeichnung als Betreuungsunterhalt diesen für die Vergangenheit überhaupt noch verlangen kann?
Ergänzung: gemeint war § 1615 Abs. 1 BGB… nicht § 1613 l BGB.
Scheidung.org sagt: 2. Januar 2017 um 10:47 Uhr
da Sie eine Auskunft über die Vermögensverhältnisse verlangt haben, sollten Sie bis zu diesem Zeitpunkt auch rückwirkenden Unterhalt verlangen können. Der Betreuungsunterhalt steht auch nicht verheirateten Partnern zu und ist maßgeblich von dem Alter des Kindes abhängig. Wenden Sie sich am besten an einen Anwalt, der den Kindsvater kontaktiert und Ihre Ansprüche bzw. die Ihres Kinder überprüft.
Marina sagt: 20. Dezember 2016 um 23:55 Uhr
ich wüsste gerne, ob der Vater in Verzug gerät, wenn ich ihn unter Fristsetzung zur Beteiligung an der Säuglingserstausstattung auffordere, er dies aber ablehnt. Beides erfolgte kurz vor dem 1. Geburtstag unseres Kindes. Ist mein Anspruch bzw. der unseres Kindes nun verjährt, da der Geburtstag vorüber ist? Danke im Voraus für Ihre Bemühungen.
Scheidung.org sagt: 2. Januar 2017 um 10:59 Uhr
inwiefern Sie einen dies als Sonderbedarf geltend machen können und welche Fristsetzungen dafür Beachtung finden, kann Ihnen ein Anwalt sagen.
hans sagt: 26. Dezember 2016 um 2:17 Uhr
ich habe seit der Scheidung 2013 Kindesunterhalt gezahlt. Eine Verpflichtungsurkunde vom Jugendamt liegt auch vor bzw. ich habe es beantragt und akzeptiert. Die Zahlung in Höhe von 200€ habe ich an die Unterhaltvorschußkasse entrichtet. Nun habe ich vom Anwalt ein Schreiben erhalten das ich keinen Unterhalt zahlen würde und dies sofort nachkommen soll. Da ich auch so lange in Verzug wäre solle ich auch einen höheren Bertrag zahlen als die Düsseldorfer Tabelle verlangt. Nachdem ich klar gemacht habe das ich doch zahle verlangt er von mir die Zahlungen bis 2013 aufzulisten.
1. bin ich verpflichtet solch eine Auflistung zu machen, letzten endes bekommt meine Ex doch die Zahlungen?
2. Bin ich überhaupt verpflichtet die Differenz nach zu zahlen? Dies liegt nämlich vor (25€/Monat). Da aber nicht mehr verlangt wurde habe auch ich nicht mehr gezahlt.
Scheidung.org sagt: 2. Januar 2017 um 12:10 Uhr
wenden Sie sich bitte an einen Anwalt. Dieser kann Sie umfassend beraten und für Sie das Jugendamt kontaktieren.
Rosi sagt: 27. Dezember 2016 um 18:58 Uhr
Bei der Scheidung vor 3 Jahren (überwiegendes Verschulden meines Mannes) ist im Gerichtsurteil nicht auf Unterhalt bzw. Unterhaltsverzicht eingegangen worden.
Mittlerweile bin ich in Pension und mein Exmann hat seinen Job verloren.
Seine Rechtsanwältin meint, dass dies mein Verschulden ist und kündigt Unterhaltsverwirkung an. Ich habe die Anschuldigungen zurückgewiesen möchte jedoch gerne wissen, ob es möglich ist,dass ich zu Unterhaltszahlungen verpflichtet werden kann
Scheidung.org sagt: 2. Januar 2017 um 12:20 Uhr
grundsätzlich können für die Geltendmachung von Unterhalt nur die ehelichen Bedingungen herangezogen werden. Bestand bereits zum Zeitpunkt der Trennung und Scheidung ein Bedarfsgrund, kann dieser mitunter auch nachgefordert werden – sofern dieser zum damaligen Zeitpunkt eingefordert wurde. Wenden Sie sich Ihrerseits an einen Anwalt, um die Ansprüche Ihres Exgatten zu prüfen.
Alex sagt: 31. Dezember 2016 um 12:46 Uhr
Ich habe jeden Monat meine Gehaltsabrechnung dem Jugendamt geschickt.
Im Oktober bekam ich ein Schreiben in den Stand ich Zahle zu wenig und solle rückwirkend Nachzahlen. Das Änderungschreiben kam auch im Oktober.
Darf das Jugendamt rückwirkend ab Mai den Unterhalt Verlangen?
Die Neuberechnung kam wohl durch meine schwankendendes Einkommen, da ich nicht jeden Monat die gleiche Prämie bekomme.habe aber wie gesgat immer meine Abrechnung vorgelegt.
Scheidung.org sagt: 2. Januar 2017 um 10:42 Uhr
im Allgemeinen kann Kindesunterhalt auch rückwirkend eingefordert werden. Wenden Sie sich im Zweifel an einen Rechtsanwalt, um die Neuberechnung des Jugendamtes prüfen zu lassen.
Björn sagt: 30. März 2017 um 23:03 Uhr
Ich würde nun aufgefordert Rückwirkend die Differenz zu höherem Kindsunterhalt zu Beginn 2016 ( Erhöhung Düsseldorfer Tabellle ) sowie ab September 2016 ( Kind wurde 12 Jahre) und Beginn 2017 ( Erhöhung Düsseldorfer Tabellle ) zu zahlen.
Muss ich rückwirkend zahlen?
Scheidung.org sagt: 3. April 2017 um 10:03 Uhr
die rückwirkende Geltendmachung von Unterhaltszahlungen ist nur in Ausnahmefällen möglich. Spätestens aber ab Aufforderung der korrigierten bzw. angepassten Summen fällt zumeist der neue Unterhaltsanspruch an. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um den vorliegenden Fall prüfen zu lassen.
stephanie L. sagt: 6. Januar 2017 um 23:24 Uhr
Halli, ich bin seit Jahren geschieden, es wurde vom Gericht damals pro Kind 45,50€ berechnet, weil mein exmann damals alle Kosten vom gemeinsamen Haus übernehmen wollt. Dieses Haus wurde ca.1 Jahr später Zwangsversteigert . Unterhalt erhielt ich fast 9 Jahre später zum ersten Mal, da er vorher angeblich nicht gearbeitet hat. Seit letztem jahr arbeitet er und Ich bekomme diese 45,50€ . Muss ich mich damit zufrieden geben, oder kann ich jetzt nach Düsseldorfer TabelLe den Unterhalt fordern?
scheidung.org sagt: 9. Januar 2017 um 12:46 Uhr
Sie können die Höhe des Unterhalts neu berechnen lassen, wenn Ihr Ex-Mann ein anderes Einkommen hat als noch vor neun Jahren. Ein Anwalt kann Ihnen dabei helfen.
Stephanie L. R. sagt: 9. Januar 2017 um 20:10 Uhr
Danke schon mal. Er hat erst seit 2016 ein Einkommen. Ich habe einen Titel gegen ihn, den ich an das Jugendamt abgetreten habe, über die laufen die Zahlungen. Können die das mit dem Unterhalt auch🤗 Regeln oder nur mein Rechtsanwalt?
Scheidung.org sagt: 16. Januar 2017 um 10:09 Uhr
Sie können auch erst einmal das Jugendamt um Hilfe bitten.
Sabrina sagt: 10. Januar 2017 um 9:58 Uhr
Hallo, unsere Geschichte ist auch etwas länger! Mein Mann hat eine 7 jährige Tochter aus einer früheren Beziehung und hat sich von der Mutter getrennt als diese 6 Monate alt war! Seitdem zahlt er unterhal, dieser damals von einem Anwalt berechnet wurde!
Die Mutter des Kindes hat vor 5 Jahren einen neuen Mann kennen gelernt und diesen vor 2 Jahren geheiratet! Da zwischen unserem und deren Wohnort 600km liegen ist der Kontakt teilweise etwas schwierig, da alles dafür getan wird uns aus deren neuer Familie raus zu halten! Letztes Jahr im Mai bekamen wir ein Schreiben das mein Mann seine Einkommenaverhältnisse offen legen solle, um den Unterhaltsanspruch neu zu berechnen, was er auch tat! Dabei kam raus das er anstatt der bisher knapp ca 250 euro monatlich, ca 350 euro zahlen müsse! Dies haben wir allerdings nur am Telefon durch die Mutter des Kindes erfahren! Seitdem zahlt mein Mann den höheren Unterhalt!
Gestern abend am Telefon hat der neue Mann der Kindesmutter behauptet, daß mein Mann jahrelang untethaltsbetrug geleistet hat, das er dies vom Kreis … schriftlich hätte und das der jetzt eine gewaltige Nachzahlung leisten müsse!
Wir können uns das nicht erklären, da mein Mann immer pünktlich und ohne Ausnahme den Unterhalt bezahlt hat und auch nach Aufforderung seine Bezüge offen gelegt und danach mehr Unterhalt gezahlt hat, trotzdem machen wir uns jetzt Gedanken was da kommen kann/wird?
Kann es wirklich sein das mein Mann unwissentlich untethaltsbetrug behangen hat, obwohl er immer gezahlt hat? Und wenn ja was würde dann auf ihn zukommen? Vielen Dank schon mal im Voraus
Scheidung.org sagt: 16. Januar 2017 um 10:55 Uhr
normalerweise muss der Unterhaltspflichtige auch nur den geforderten Unterhalt zahlen. Nachzahlungen können regelmäßig nur auf Ihren Mann zukommen, wenn der (höhere) Unterhalt auch eingefordert wurde und Ihr Mann es unterließ diesen zu zahlen. Insofern können wir Ihnen nur raten, sich einen Anwalt zu suchen.
Ahlborn sagt: 10. Januar 2017 um 17:06 Uhr
Wir wurden 2012 geschieden. Wir haben 2 Kinder. Das 12-Jährige lebt bei mir, das 8 Jährige bei der Mutter. Laut notarieller Scheidungsfolge-Vereinbarung einigten wir uns darüber, dass wir beide jeweils dem nicht bei uns lebenden Kind zum Barunterhalt verpflichtet sind. Ich habe meine Frau von den höheren/weitergehenden Unterhaltsansprüchen für den bei mir lebenden 12-jährigen bis einschließlich April 2016 frei.
Die Notsrin hat uns darauf hingeweisen, dass hierin kein Unerhaltsverzicht liegt.
FRAGE: Kann ich Im Januar 2017 den Differenz-Unterhaltsbetrag ab Mai 2016 fordern? Denn Zahlungstermin und Betrag waren notariell vorgegeben. Oder kann ich erst den Unterhalt ab Januar 2017 fordern.
Scheidung.org sagt: 16. Januar 2017 um 10:34 Uhr
ob sie den Unterhalt rückwirkend für Ihr Kind fordern können, hängt u.A. davon ab, ob Sie diesen bereits im April 2016 eingefordert haben. Darüber hinaus kann auch Ihre Scheidungsfolgevereinbarung hierzu weiteres festhalten, wenden Sie sich daher bitte an einen Anwalt.
Carmen sagt: 12. Januar 2017 um 14:49 Uhr
Mein jetzt geschiedener Ehemann hat Einspruch erhoben, wegen dem Trennungs Unterhalt. Vor dem Oberlandesgericht hat er (ein für mich besseres Urteil ) bekommen und die Klage zurück gezogen. Kann ich das Urteil anerkennen lassen?
sofern das Urteil rechtskräftig ist, bedarf es in aller Regel keiner zusätzlichen Anerkennung. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um die nächsten Schritte zu erörtern.
Christian sagt: 17. Januar 2017 um 19:49 Uhr
Hallo liebes Scheidung.Org Team !
Wann sollten die Kosten für einen Sonderbedarf beim Vater angemeldet werden, damit er sich auf eine eventuelle Mitfinanzierung vorbereiten kann? Die Mutter weiß die Höhe der anfallenden Kosten, diesen müssen nach 4 Monaten vollständig bezahlt sein. Nach weiteren 7,5 Monaten wird der Vater aufgefordert, einen großen Teil davon zu tragen.
Reicht das aus, um die einjährige Frist der möglichen Geltendmachung einzuhalten, dass der Bedarf kurz vor Ende des Ablaufes des Jahres beim Vater angemeldet wird, obwohl die Kosten dafür schon vor 8 Monaten von der Mutter gezahlt worden sind und seit 11,5 Monaten bekannt waren?
Es besteht kein gemeinsames Sorgerecht.
Scheidung.org sagt: 23. Januar 2017 um 10:35 Uhr
wenden Sie sich in Ihrem speziellen Fall an einen Anwalt. Wir sind nicht befugt, Rechtsberatung zu erteilen.
Can sagt: 4. Februar 2017 um 16:06 Uhr
bei uns ist es bisschen kompliziert.
Im Jahre 2001 haben sich meine Eltern geschieden mein Vater hat mir bislang keinen Unterhalt bezahlt nur das Jugendamt und das nur 72 Monate seid dem bezahlt mein Vater mir keinen Cent.
Meine Frage lautet kann ich die Jahre die er nicht bezahlt hat also ab dem Zeitpunkt an wo das Jugendamt aufgehört hat zu zahlen das Geld von ihm zurückfordern?
Scheidung.org sagt: 13. Februar 2017 um 9:27 Uhr
Unterhalt für die Vergangenheit können Sie regelmäßig nur verlangen, wenn Sie Ihren Vater auch in Verzug gesetzt haben. Konkret bedeutet dies, Sie können erst ab dem Zeitpunkt rückwirkend Unterhalt verlangen, ab dem Sie den Unterhalt auch eingefordert haben (z. B. Auskunft über Einkommens- und Vermögensverhältnisse, Unterhaltstitel etc.). Werden die Ansprüche allerdings über drei Jahre nicht geltend gemacht, kann der Unterhaltsanspruch verwirkt sein. Lassen Sie sich am besten von einem Anwalt beraten.
Sabina sagt: 6. Februar 2017 um 13:53 Uhr
hat ein Kind, dass 19 Jahre ist und ein Studium beginnt und bisher vom Vatter Unterhalt erhalten hat (Unterhalt wurde mit 14 Jahren das letzte mal beim Familiengereicht berechnet) automatisch weiter Anspruch oder muss er dieses explizit neu einfordern?
Der Sohn lebt bei der Mutter und der Vatter hat das damals festgesetzte Unterhalt einfach weiter gezahlt.
Scheidung.org sagt: 13. Februar 2017 um 9:31 Uhr
regelmäßig haben auch volljährige unverheiratete Kinder bis zum Abschluss der ersten Berufsausbildung einen Anspruch auf Unterhalt. Dennoch ist es ratsam, dass Ihr Sohn diesen nochmals schriftlich einfordert. Setzen Sie sich mit einem Anwalt zusammen, der Ihnen auch bei der Berechnung helfen kann.
Facit sagt: 9. Februar 2017 um 17:53 Uhr
seit fast drei Jahren lebe ich getrennt von meiner Frau.
Bis zur Schwangerschaft arbeitete sie in Vollzeit und verdiente seinerzeit auch auch mehr als ich in Vollzeit.
Es kam die Babypause und danach arbeitete auf Halbzeit weiter, also eine halbe Stelle.
Es kam zur Trennung vor drei Jahren, meine Ex schlug mir vorher vor:
Kindesunterhalt 400 Euro, sie selber will keinen Unterhalt, wenn es für sie finanziell zu eng wird sucht sie sich einen Nebenjob oder wechselt auf eine 3/4 stelle bzw. arbeitet bei ihrem Arbeitgeber Vollzeit.
(Stellenausschreibungen für Vollzeit hat ihr Arbeitgeber genug, lt. Tarifvertrag würde sie bei einer Bewerbung anderen Bewerbern gegenüber bevorzugt behandelt)
Das Kind ist nun volljährig und lebt bei seit der Trennung bei seiner Mutter.
Die Mutter arbeitet weiterhin 50 %, Anstalten in Vollzeit zu gehen macht sie nicht.
Dafür fordert sie und rund 600 Euro Unterhalt für das volljährige Kind, da sie auf einmal das Schulgeld ins Spiel bringt, was sie eigentlich selber tragen wollte bzw. anteilig im Kindesunterhalt enthalten war.
Auch ihr Einkommen rechnet sie sich schön, netto 1600 Euro, abzüglich 300 Euro Fahrgeld bei 10 Arbeitstagen mit je 2 x 15 km im Monat zzgl. eines abziehbaren Ratenkredites.
Daraus resultiert nun eine Forderung von über 300 Euro monatlich von ihr.
Würde meine Ex-Frau Vollzeit arbeiten käme sie auf weit über 2600 Euro netto und würde sogar mehr verdienen als ich.
Im Bezug auf den Wechsel von einer halben Stelle auf ein Vollzeit lese ich: Dazu müsste ich sie auffordern, was ich ja selber versäumt hatte und dann hätte sie dafür ein Jahr Zeit und sie hat somit so lange bis zur Arbeitsfindung bzw. Ablauf der Frist ohne Mehrverdienst auch auf einen Anspruch auf ihren Unterhalt von mir.
Ist das alles normal oder will mich da jemand testen, wann ich kapituliere?
Es sind nicht viele, doch denen ich von dieser Geschichte erzählen, die meinen ich erzähle ein Märchen.
Tine sagt: 27. Februar 2017 um 21:00 Uhr
Hallo liebes Scheidung.Org Team,
ich lebe seit Mitte 2015 mit zwei Kindern getrennt vom Vater der Kinder. Er hat damals von sich aus beim Jugendamt eine Urkunde über die Verpflichtung zum Unterhalt erstellen lassen und unterschrieben, mit einem statischen Betrag, den er auch zahlt.
Mir ist leider erst letzten Monat aufgefallen, dass er die Steigerungen entsprechend Düsseldorfer Tabelle in den zurückliegenden Jahren nicht berücksichtigt hat. Er erklärt nun, dass es ihm das auch nicht aufgefallen ist und er möchte nur ab sofort den richtigen Betrag zahlen, aber nicht die Differenzen in der Vergangenheit.
Kann ich diese Differenzen nachträglich einfordern, auch wenn ich ihn jetzt erst in Verzug gesetzt habe?
Scheidung.org sagt: 6. März 2017 um 10:51 Uhr
Sie können Unterhalt nur rückwirkend einfordern, wenn Sie den Vater der Kinder auch entsprechend in Verzug gesetzt haben. Teilen Sie ihm nun diesen Verzug mit, können Sie auch erst ab dem jetzigen Zeitpunkt entsprechend mehr Unterhalt einfordern.
Michl sagt: 27. Februar 2017 um 22:53 Uhr
Kann man als Mann die Alimente zurückfordern wenn man sich Scheiden lässt.
Scheidung.org sagt: 6. März 2017 um 10:53 Uhr
(Rechtmäßig) gezahlte Alimente können nicht zurückgefordert werden.
Saul sagt: 8. März 2017 um 0:51 Uhr
Hallo ….
ich zahle seit 8 Monaten den von der Kindesmutter angegeben Betrag von 43,50 Euro für die KiTA, und noch denn nach der Düsseldorfertabelle errechneten Unterhalt.
Jetzt ist ihr aufgefallen das ich 20 Euro mehr KITA Beitrag hätte zahlen müssen , und will dieses geld (160 Euro) rückwirkend gelten machen.
ich hab sie, als sie den Anspruch vor 8 Monaten gelten gemacht hatte, um das offizielle schreiben gebeten, und dies hat sie mirbis gestern vorenthalten.
Sie hat mir also Informationen vorenthalten.
Bin ich verpflichtet diese Differenz rückwirkend zu zahlen?
Scheidung.org sagt: 13. März 2017 um 10:12 Uhr
Hallo Saul,
regelmäßig können solche Beträge nur rückwirkend gefordert werden, wenn Sie in der Vergangenheit bereits in Verzug gesetzt worden sind. Wenden Sie sich ggf. an einen Anwalt, der Ihr Recht überprüft.
Saul sagt: 29. März 2017 um 1:55 Uhr
Vielen Dank fuer Ihre Zeit..ihr macht einen top-job
Alexandra S. sagt: 11. März 2017 um 22:46 Uhr
Liebes Scheidung.org-Team,
Ich habe mich im Mai 2016 scheiden lassen. Mein Exmann /Vater unseres Sohnes ( jetzt 16 Jahre) und ich hatten unss damals vor gGericht für das Wechselmodel entschieden und auch in einem Schreiben auf jegliche Geldzahlungen/ forderungen beiderseits verzichtet (also …z. B. ich fordere von ihm keinerlei gelder vom Sparvertrag…oder er von mir nichts vom verkauf eines gemeinschaftl. angeschafften Wertgegenstandes). Das Wechselmodell kam jedoch nie zu stande , weil mein Sohn dann doch nicht aller 14 Tage zum Vater wollte, um dort für 14 Tage zu wohnen. ( ich muss dazu sagen …der Vater wohnt 500 m !!!! weit entfernt und kümmerst sich kaum um seinen Sohn…er ist der Meinung …wenn sich sein Sohn nicht meldet , hat er Pech.)
Nun meine Frage. Kann ich im Nachhinein noch Unterhalt verlangen…oder kann das mein Sohn sogar einklagen? . Der Vater hat seit letzten Jahr grad einmal 50 Euro zum Geburtstag für seinen Sohn übrig gehabt. Mein Sohn ist jetzt in der Ausbildung und verdient nur 400 Euro netto. Es reicht für ihn kaum hinten und vorn. Ich verdiene zwar gut, muss aber noch diverse Kredite abzahlen und habe eine Menge Unkosten ( normale Ausgaben eigentlich)- sodass ich meinen Sohn nicht immer unterstützen kann.Mein mann verweigert den Unterhalt, da er der Meinung ist, dass wir uns ja vor Gericht im letzten Jahr eindeutig geeinigt hätten. Hat mein Sohn trotz allem noch Anspruch auf Unterhalt vom Vater, vielleicht auch rückwirkend?? Danke im Voraus
Scheidung.org sagt: 13. März 2017 um 11:01 Uhr
da es sich beim Kindesunterhalt um einen Anspruch des Kindes handelt, können die Eltern in aller Regel nicht stellvertretend wirksam auf diesen verzichten. Ihr Sohn – vertreten von Ihnen – sollte sich an einen Anwalt wenden, um die Ansprüche auf Unterhalt gegenüber seinem Vater entsprechend prüfen zu lassen und ggf. einzufordern.
Peter sagt: 16. März 2017 um 13:39 Uhr
Hallo, Scheidung org-Team,
um meine Frage einfacher zu gestalten, gebe ich zunächst Eckdaten an:.
Heirat 1986
Trennung 2006
Scheidung 2013
drei erwachsene Kinder, davon
zwei Kinder in Ausbildung, eines wird von mir finanziell vollständig unterstützt, das andere lebt im Haushalt meiner geschiedenen Ehefrau
drittes Kind ist berufstätig mit eigener Familie
meine Wiederverheiratung erfolgte 2015, kinderlos
Meine erste Ehefrau hat von Anbeginn der Trennung gearbeitet. Ihr Arbeitseinkommen hat etwa 3/4 meines Arbeitseinkommens. Unsere gemeinsames Konto wurde bis heute aufrechterhalten und ich habe von diesem -ohne dass es eine gerichtlich geltend gemachte Unterhaltsverpflichtung für mich gibt – nur einen geringen Teil meines Arbeitsentgelts für mich beansprucht, da ich weitere laufende Einkünfte aus anderem Vermögen habe. Insofern fand eine abgesprochene, wenn auch nebulös weil nicht klar durch Zuordnung von Beträgen zu Personen “indirekte” Unterhaltung meiner damals noch insgesamt unterhaltspflichtigen Kinder bzw. auch meiner damaligen Ehefrau durch mich statt. Diese war auch erforderlich war, da meine erste Ehefrau sonst das seinerzeitige gemeinsame Eigenheim, in welchem sie ja noch mit allen Kindern wohnte und welches ihr im Rahmen einer notariellen Vereinbarung zum alleinigen Eigentum und als Vermögensausgleich übertragen wurde, nicht hätte unterhalten können. Nun enden im nächsten Jahr die Zahlungsverpflichtungen aus diesem Eigenheim, so dass ich ein eigenes Konto für mein regelmäßiges Arbeitseinkommen einrichten werde. Dies wurde auch einvernehmlich erörtert. Ferner werde ich selbstverständlich für mein noch im Haushalt meiner ersten Ehefrau lebendes Kind solange Unterhalt zahlen, bis dieses eine Ausbildung beendet hat, auch wenn mein Kind vorübergehend ein eigenes nicht unerhebliches Einkommen hat. Auch werde ich mein zweites, nicht mehr im Haushalt meiner ersten Frau lebendes Kind bis zum Ausbildungsende weiterhin alleine vollständig finanziell unterhalten. Ich habe das alles nicht mitgeteilt um den Eindruck von unangebrachter Großherzigkeit zu erwecken, sondern um für die Beantwortung meiner folgenden Frage ein Gesamtbild der Umstände zu vermitteln.
Trotz aller Unstreitigkeiten interessiert es mich, ob meine erste Frau noch heute nachehelichen Unterhalt für sich geltend machen könnte.
Scheidung.org sagt: 17. März 2017 um 17:05 Uhr
um einen Anspruch auf nacheheliche Unterhalt zu haben, muss der Anspruchsberechtigte nachweisen, dass er bedürftig ist. Zudem gilt nach der Scheidung der Grundsatz, dass sich beide Partner selbst versorgen sollen. Dennoch kann ein Anspruch auf Unterhalt entstehen, dies hängt aber von verschiedenen Faktoren ab (Dauer der Ehe, Chancen auf dem Arbeitsmarkt, evtl. Auszeiten wegen Kinderbetreuung, etc), daher können wir Ihnen keine spezifische Antwort geben. Wenden Sie sich an einen Anwalt, der Ihren Fall einschätzen kann.
Erhard sagt: 30. März 2017 um 22:45 Uhr
Hallo Scheidung.org-Team,
kurz zu meiner Situation:
ich war ca. 25 Jahre verheiratet, bin seit 2011 von meiner ersten Frau geschieden und seit 2013 wiederverheiratet. Mit meiner ersten Frau habe ich 2 erwachsene Kinder (30 und 25), für die jüngere habe ich bis vor kurzem noch Unterhalt gezahlt.
Meine Exfrau fordert jetzt Unterhalt nach § 66 ein, in der Scheidungsvereinbarung steht das so drin. Ich habe von früher in Erinnerung, dass wenn der Einkommensunterschied über 60:40 hinausgeht, ich die Differenz zuzahlen muss (Ich bin noch nicht in Pension, von meiner Ex weiß ich das nicht, habe es bis jetzt nicht erfahren). Ist das richtig so? Ist das wahrscheinlich netto gemeint? Ihr Rechtsanwalt hat jetzt die Lohnzettel der letzten 3 Jahre eingefordert, ist das normal so? Rückwirkend ist ja nicht möglich, oder?
Scheidung.org sagt: 3. April 2017 um 11:01 Uhr
Ihre Frage bezieht sich nach unserer Kenntnis auf das österreichische Familienrecht. Wir beschäftigen uns an dieser Stelle nur mit dem deutschen Familienrecht, sodass wir Ihre Frage an dieser Stelle nicht beantworten können. Wenden Sie sich bitte an Ihre Anwältin.
Katharina sagt: 8. April 2017 um 22:21 Uhr
Hallo, ich bin seit 2012 verheiratet und demnächst beim scheidungsanwalt. Das Trennungsstrich ist jetzt fast um. Mein Mann und ich habe. 2 Kinder in der elternzeit war er voll arbeiten und ich habe nur wenig Geld bekommen ebenso beim 2. Kind. Dadurch konnte ich wenig Geld in meine Rente investieren bzw. einzahlen und auch danach duch Arbeit in Teilzeit geht mir viel Geld für die Rente verloren. Besteht die Möglichkeit meinen zukünftigen Exmann zu nachträglichem Unterhalt aufzufordern? Wir haben nie ein gemeinsames Konto gehabt aber die Kosten fast 1 zu 1 geteilt , trotz meines geringen Gehalts.
Scheidung.org sagt: 10. April 2017 um 9:27 Uhr
um eben solche Defizite im Scheidungsfall auszugleichen, findet in der Regel der sogenannte Versorgungsausgleich statt. Hierbei werden die in der Ehezeit erworbenen Rentenanwartschaften ausgeglichen. Auch einen nachehelichen Unterhalt kann der geringfügige Erwerb begründen. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um Ihre Ansprüche prüfen zu lassen.
Peter N. sagt: 13. April 2017 um 12:55 Uhr
Ich habe mein Kind zur Adoption frei gegeben und der neue Ehemann hat das Kind bereits angenommen. Somit verfällt auch der Anspruch auf künftige Unterhaltszahlungen an das Kind.
Jedoch bin ich aufgrund eines geringen Einkommens seit ca 5 Jahren Rückständig. Meine Ex Frau hat mich in diesem Zeitraum weder auf Verzug gesetzt, noch mich Anwaltlichen zur Offenlegung meiner Einschätzung künftig aufgefordert. Jedoch gab es bereits eine Pfändung die 11 Jahre zurück liegt. Kann meine Ex den Rückständigen KU einfordern bzw gilt die Pfändung vor 11 Jahren schon bereits als Verzug, respektive ist die damalige Aufforderung zur Offenlegung meiner Einkünfte ausreichend um den gesamten Rückstand der vergangenen 5 Jahre pfänden zu lassen?
Scheidung.org sagt: 18. April 2017 um 9:45 Uhr
vorhandene Titulierungen oder Forderungen können auch die nachträgliche Einforderung ermöglichen. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um prüfen zu lassen, inwieweit eventuell kommende Forderungen durchsetzbar wären.
Thomas sagt: 11. Mai 2017 um 17:57 Uhr
Mein Sohn hat von seiner Kindesmutter seit mehreren Jahren kein Kindesunterhalt bekommen. Grund für diese nicht Zahlung War geringes Einkommen der Mutter. Nun hat die Kindesmutter nachweislich 20000,00Euro erhalten…..
Kann mein Sohn der jetzt 20 Jahre alt wird und noch bis Anfang 2018 in Ausbildung steht Kindesunterhalt nachfordern?
Es wäre schön wenn ich eine Antwort auf diese Frage bekommen würde.
Mein Sohn lebt seit 12 Jahren bei mir. DANKE
Scheidung.org sagt: 15. Mai 2017 um 9:58 Uhr
die Nachforderung ist nur begrenzt möglich und muss im jeweiligen Einzelfall geprüft werden. Raten Sie Ihrem Sohn zum Besuch bei einem Anwalt, um seine Chancen prüfen zu lassen.
Tobi sagt: 22. Mai 2017 um 18:10 Uhr
Hallo, meine 26- jährige Tochter hat ihren Titel von 2003 benutzt, um mein Erbe von 19000 € wegen angeblicher Unterhaltsrückstände von angeblich rund 30.000 € zu erhalten. Sie hat dadurch nun schon ein Zahlungsverbot meines Erbes an mich bei Gericht erwirkt!
Sie hat innerhalb der letzten 5 Jahre kein Unterhaltsbegehren kundgetan und es bestand auch sonst kein Kontakt.
Scheidung.org sagt: 29. Mai 2017 um 9:25 Uhr
der Titel kann bis zu 30 Jahre lang vollstreckt werden.
Marie sagt: 22. Mai 2017 um 19:35 Uhr
vor 7 Jahren habe ich die Scheidung eingereicht. Mein Exmann und ich haben gem. 2 Kinder. Nach der Trennung haben wir uns auf ein gem. Sorgerecht und einen regelmäßigen Wechsel der Kinderwochen geeinigt. Die Kinder waren jeweils 1Woche bei dem einem Elterteil dann wieder 1Woche beim anderen. Es war ausgeglichen. Wir verzichteten auf Unterhaltszahlungen für die Kinder da die Kosten für beide Elternteile ungefähr gleich waren. Die Gehälter allerdings nicht, da ich damals in der Ausbildung und später in Teilzeit war. Jetzt hat sich mein ältere Sohn entschieden beim Vater zu leben und der kleiner bei mir. Der beim Vater lebende Sohn (17Jahre) absolviert ab Aug.17 eine Asbildung. Der bei mir lebende Sohn ist noch Schulpflichtig (14Jahre). Da die Kosten nun nicht mehr ausgeglichen sind, würde ich ggf. in Betracht ziehen, zukünftig Unterhalt zu beziehen, falls dies überhaupt möglich ist. Unser ältere Sohn bleibt zwar während der Ausbildung bei seinem Vater wohnen, verdient jedoch auch dazu. Das Kindergeld wird von dem einem Kind an mich und von dem anderen an den Vater ausgezahlt. Diese Regelung haben wir von Beginn an. Bin ich ggf. ebenfalls Unterhaltspflichtig für meinen Sohn während der Ausbildung?
Scheidung.org sagt: 29. Mai 2017 um 8:52 Uhr
der Unterhalt Ihrer Söhne ergibt sich aus der Düsseldorfer Tabelle. Dabei ist das Gehalt Ihres älteren Sohnes bis auf 90 Euro voll abzuziehen. Ob Sie tatsächlich Unterhalt zahlen müssten, lässt sich aus der Ferne nicht beurteilen. Ggf. können Sie diese Zahlung aber auch mit dem Unterhalt, welchen Sie für den jüngeren Sohn erhalten, verrechnen. Wenden Sie sich an einen Anwalt, der Ihnen bei der Berechnung helfen kann.
Marie sagt: 29. Mai 2017 um 18:49 Uhr
Alexander sagt: 1. Juni 2017 um 11:43 Uhr
Mein Kind hat 6 Jahre lang bei mir gelebt. In dieser Zeit hat meine Ex-Frau keinen Unterhalt gezahlt. Jetzt lebt das Kind bei meiner Ex-Frau und von mir wird Unterhalt eingeklagt. Gibt es eine Möglichkeit, das noch irgendwie aufzuwiegen oder Ansprüche geltend zu machen aus den 6 Jahren?
Scheidung.org sagt: 6. Juni 2017 um 8:50 Uhr
Unterhalt rückwirkend zu erhalten, ist meist sehr schwierig. Sofern Sie einen Titel haben, können Sie Unterhalt ggf. noch verlangen. Auch wenn Sie die Mutter in Verzug gesetzt haben, besteht u. u. eine Möglichkeit. Haben Sie den Unterhaltsanspruch allerdings länger als ein Jahr nicht geltend gemacht, ist der Anspruch verwirkt. Wenden Sie sich an einen Anwalt, der Ihren Anspruch prüfen kann.
Ceren sagt: 16. Juli 2017 um 8:53 Uhr
ich habe einen Scheidungsurteil mit Beschluss und sowohl einen Trennungsunterhaltstitel als auch einen nachehelichen Unterhaltstitel vom Gericht bekommen im Jahr 2013. Damals war ich noch Studentin in meinem letzten Semester und mein Mann war Amerikaner und US- Soldat. Mir standen monatlich 800 Euro Trennungsunterhalt zu bis zur Scheidung, und danach nachehelicher Unterhalt fuer den Zeitraum bis zum Abschluss meines Studiums (6-7 weitere Monate). Er hat nur 4 Monate Trennungsunterhalt gezahlt und keinerlei nachehelichen Unterhalt obwohl er dazu von meinem Anwalt mehrmals aufgefordet wurde. Er hat sich stattdessen von seinem Beruf getrennt und sich in die USA verzogen, wo er einen steuerfreien Beruf als Vertragsarbeiter fuer das US Militaer angenommen hat und seitdem dort arbeitet (folglich mindestens ein Einkommen von mindestens 5000 Euro netto im Monat hat.) Vor der Scheidung waren is ca 3500 Euro Netto/ Monat.
Nach mehrmaligem fruchtlosen Kontaktversuchen per E-Mail usw., habe ich aufgehoert ihn zu konmtaktieren und mir vorgenommen den Unterhalt spaeter rueckwirkend einzuklagen, wenn ich in den Staaten wohnen werde (ab diesem November).
Mein Anwalt hat mir damals gesagt, dass es zu schwierig waere, den Unterhalt von Deutschland aus weiterhin einzuklagen, und dass ich mich an einen Anwalt in den Staaten zuwenden soll etc. Ich lebe momentan immer noch in Deutschland und schliesse meinen Master ab zurzeit. Ich bin mittlerweile auch wieder verheiratet seit 2015.
Wie lange ist in diesem Fall mein Unterhaltstitel noch gueltig und kann rueckwirkend eingeklagt werden?
Muss ich oder kann ich das Urteil “erneuern”, uebersetzen und notarisieren lassen und mich damit an einen amerikanischen Anwalt wenden?
Realistisch betrachtet; wie viel potenziellen Erfolg haette ich, wenn ich diesen Prozess hier in Deutschland mit einem deutschen Anwalt noch einmal versuche aufzunehmen?
Scheidung.org sagt: 17. Juli 2017 um 10:05 Uhr
Hallo Ceren,
titulierte Ansprüche verjähren in Deutschland oftmals erst nach 30 Jahren. Spätestens mit Wiederverheiratung entfallen Unterhaltsansprüche gegen den Ex-Gatten jedoch in der Regel, da die Unterhaltspflicht auf den neuen Ehegatten übergeht. Inwieweit sich die Einforderung in den USA als möglich erweist, kann hier nicht gesagt werden, da wir keine Kenntnis von dem amerikanischen Familienrecht haben.
Auch über Erfolgsaussichten bei einer erneuten Klage in Deutschland kann an dieser Stelle nichts gesagt werden, da wir nicht befugt sind, Rechtsberatung zu erteilen. Bitte wenden Sie sich hierzu an einen Anwalt.
Vefa sagt: 3. August 2017 um 1:30 Uhr
Hallo, ich hätte eine Frage. Ich zahle seit 8 Jahren Unterhalt für meine Tochter immer pünktlich. Bin jetzt seit 2 Jahren Selbständig zwischdurch 4 Monate Arbeitsuchend. Jetzt habe ich von der Alwältin meiner Exfrau ein Schreiben erhalten, dass ich innerhalb von 14 Tagen meine Einkünfte niederlegen soll. Ich habe leider die Entgültige Steuererklärung der letzten 2 Jahre nicht gemacht. Nur Vorausgezahlt und schätzen lassen. Ich weiß leider nicht wie ich jetzt vorgehen soll. Kann den von mir rückwirkend eine Diffenz nachgefordert werden??
Scheidung.org sagt: 7. August 2017 um 10:54 Uhr
Hallo Vefa,
der Kindesunterhalt kann ab Geltendmachung auch rückwirkend eingefordert werden. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um die Ansprüche Ihrer Tochter genau beziffern zu lassen.
Tina sagt: 12. August 2017 um 16:04 Uhr
Ich habe mich vor 7 Monaten von meinem Mann getrennt und lebe seitdem mit unserem Sohn bei Freunden.
Mein Anwalt hat ihn im März aufgefordert Auskunft über sein Einkommen zu geben und demnach Unterhalt für unseren Sohn und Trennungsunterhalt berechnet, den mein Mann aber nach wie vor nicht zahlt.
Jetzt habe ich Aussicht auf eine Wohnung, wofür ich aber Leistungen beim Jobcenter beantragen muss, da mein Halbtagsjob Einkommen nicht ausreicht.
Sollte mein Mann nachträglich endlich den Unterhaltsrückstand rückwirkend ab März bezahlen ( ca 2500€), geht dieses Geld komplett an die Arge?
Bei denen bekäme ich ab Oktober Leistungen.
Scheidung.org sagt: 14. August 2017 um 9:33 Uhr
die rückwirkende Einforderung von Unterhalt ist ab Auskunftsanforderung häufig möglich (maximal jedoch für ein Jahr). Das Jobcenter wird bei Bewilligung von Leistungen aufgrund der Weigerung Ihres Mannes ggf. seinerseits gegen diesen vorgehen und Unterhalt einfordern. Die Forderung bezieht sich dabei zumeist aber zunächst nur auf den Bewilligungszeitraum. Bitte wenden Sie sich mit Ihren Fragen an Ihren Anwalt.
Tanja sagt: 20. August 2017 um 12:03 Uhr
Hallo. Ich bin seit Juni letzten Jahres getrennt. Nach 13 Jahren Ehe. Ich habe nun die Scheidung eingereicht. Mein Mann sagte, er könne nur Unterhalt für unseren 13-jährigen Sohn zahlen. Aber nicht für mich. Rückwirkend werde ich jetzt wohl nicht mehr bekommen, oder? Er verdient ca 3000 € netto monatlich. Besten Dank schon im voraus.
Scheidung.org sagt: 21. August 2017 um 9:46 Uhr
die rückwirkende Einforderung von Unterhalt ist in aller Regel erst ab dem Zeitpunkt der Geltendmachung oder einem Auskunftsersuchen möglich. Bitte wenden Sie sich an Ihren Anwalt, um Ihre Ansprüche im Falle der Scheidung beziffern zu lassen.
Saskia sagt: 21. August 2017 um 16:44 Uhr
mittlerweile bin ich 23 Jahre habe zu meinem Erzeuger ca. über 10 Jahre keine Kontakt mehr. Er hat mir nie Unterhalt gezahlt, 2012 war meiner Mutter beim Jugendamt wegen einem Unterhaltsbeistand. Leider hat dies auch nichts gebracht …meine Frage ist kann ich jetzt mit 23 noch meinen ganzen Unterhalt verlangen das mein Erzeuger nie gezahlt hat oder ist dieses verfallen ?
Scheidung.org sagt: 28. August 2017 um 9:28 Uhr
die Ansprüche auf nachträgliche Leistung von Kindesunterhalt unterliegt ab Volljährigkeit des Kindes der Verjährung. Bitte wenden Sie sich an einen Anwalt, um prüfen zu lassen, inwieweit in Ihrem Fall noch Ansprüche bestehen oder bereits verjährt sind.
Tom sagt: 23. August 2017 um 14:22 Uhr
meine Frau und ich haben uns letzte Woche scheiden lassen.
Wir hatten keine Kinder. Sie hat keinen Antrag auf Unterhalt gestellt.
Ist es möglich das sie das zukünftig noch macht? Gibt es eine Frist oder einen zeitpunkt ab da es nicht mehr zurlässig ist. Aktuell ist die nach einer längeren Krankheit nicht berufstärtig.
Wir haben eine mündliche Vereinbarung das ich sie mit einem bestimmten Betrag freiwillig unterstütze. LG
Scheidung.org sagt: 28. August 2017 um 9:05 Uhr
ggf. kann das Arbeitsamt oder Jobcenter stellvertretend Unterhalt einfordern, wenn ohne diesen Anspruch ein Anspruch auf Sozialleistungen besteht. Eine feste Fristvorgabe gibt es hier nicht. Eine mündliche Vereinbarung über den Unterhaltsverzicht ist regelmäßig nicht rechtswirksam. Bitte wenden Sie sich an Ihren Anwalt, um prüfen zu lassen, welche Ansprüche sich aufseiten Ihrer Ex-Frau ergeben.
Anne sagt: 28. August 2017 um 15:28 Uhr
ich bin seit 2007 geschieden, wir haben eine mittlerweile 20 jährige Tochter, die eine leichte Behinderung hat und kein eigenständiges Leben führen kann. Mein Ex-Mann hat seit der Trennung im gegenseitigen Einvernehmen den niedrigsten Betrag der Düsseldorfer Tabelle bezahlt, weil er nicht besonders viel verdient(e), einen Titel gibt es nicht. Ich war halbtags berufstätig und mein Verdienst mit Kindergeld und Unterhalt hatte uns soweit gereicht, so dass ich seinem Gejammere, wenn ich um mehr Unterhalt nachfragte, nachgab. Als unsere Tochter 18 wurde, hat er kundgetan, dass er nun nicht mehr zahlen werde, zumal ich in der Zwischenzeit nochmal geheiratet habe und seiner Meinung nach “genug Geld”. Nach einigem Hin und Her, zahlte er noch eine Weile weiter (240,- Euro monatlich) und seit einem Jahr hat er die Zahlungen wieder eingestellt. Da meine Tochter aufgrund ihrer Behinderung und einer hinzukommenden psychischen Erkrankung bis jetzt nicht in der Lage war, eine Ausbildung zu machen und somit eigenes Geld zu verdienen, erwäge ich nun in ihrem Interesse, doch Unterhalt einzufordern. Ich möchte ungern gleich einen Anwalt einschalten und habe mir überlegt, erst einmal einen Titel zu erwirken. Wie muss ich da vorgehen, geht das überhaupt noch in diesem Alter und wie geht es dann weiter? Oder muss meine Tochter das selbst machen? Ich habe (noch) keine Betreuungsvollmacht, sie bräuchte auf jeden Fall meine Unterstützung dabei.
Scheidung.org sagt: 4. September 2017 um 12:20 Uhr
ab Volljährigkeit müssen Kinder Ihren Anspruch auf Unterhalt regelmäßig selbst geltend machen. Ist das Kind nicht allein geschäftsfähig, bedarf es hierfür eines Vormunds oder Betreuers, der entsprechende Amtsgänge erledigen und Forderungen stellvertretend erheben kann. Da ein Unterhaltstitel ab Volljährigkeit in der Regel nicht mehr über das Jugendamt abgewickelt werden kann, bedarf es regelmäßig des Klageweges vor dem Familiengericht – sofern der andere Elternteil nicht einvernehmlich in etwaige Vorgänge zustimmt. Vor dem Familiengericht wiederum besteht Anwaltszwang für Antragsteller. Bitte wenden Sie sich an einen Anwalt, um sich zumindest außergerichtlich zunächst umfangreich beraten zu lassen.
KLaus sagt: 2. September 2017 um 18:42 Uhr
Hallo ,ich bin seid 10 Jahre geschieden und habe bis heute noch keinen Unterhalt bezahlen müssen.Kann mich meine Exfrau noch auf Unterhalt verklagen oder ist ihr Anspruch mittler weile Verjahrt ?
Scheidung.org sagt: 4. September 2017 um 9:53 Uhr
im Einzelfall kann auch nach der Scheidung noch ein Anspruch auf Unterhalt entstehen. Ausschlaggebend ist dabei die Erfüllung eines der Unterhaltstatbestände (Erwerbslosigkeit oder -unfähigkeit usf.). Ausschlaggebend ist jedoch stets der vorliegende Einzelfall. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um mögliche Ansprüche Ihrer Ex-Frau prüfen zu lassen.
Frank sagt: 22. September 2017 um 16:02 Uhr
Wie lange darf die Auskunft über den zu zahlenden Kindesunterhalt verweigert werden, obwohl bekannt war, das sich die wirtschaftlichen Verhältnisse sich ändern werden?
Wie alt dürfen Unterlagen zur Berechnung des Kindesunterhalts durch das Gericht sein?
Scheidung.org sagt: 25. September 2017 um 11:51 Uhr
es gibt hierbei keine festen Fristvorgaben. In der Regel sollten Veränderungen umgehend bekannt gemacht werden. Sollten Verzögerungen willkürlich und absichtlich herbeigeführt werden, wenden Sie sich bitte an einen Anwalt, um den Auskunftspflichtigen ggf. nachdrücklich zur Auskunft aufzufordern.
Chris sagt: 29. September 2017 um 4:34 Uhr
Hallo. Ich bitte um Hilfe. Mir war es wegen vieler psychischer Probleme 1 1/2 Jahre nicht möglich, einer Arbeitsstelle nachzugehen und hatte sozusagen auch keinerlei Einnahmen. Kann für diese Zeit das Unterhaltsgeld des Kindes rückwirkend von meinem Exmann eingeklagt werden?
Und stimmt es, wenn ich nicht zahlen konnte bzw müsste, dass der ausstehende Unterhalt vom Kind an den Vater zahlen muss? vielen Dank
Scheidung.org sagt: 9. Oktober 2017 um 13:41 Uhr
bei minderjährigen Kindern gehen die Unterhaltskosten regelmäßig an den versorgenden Elternteil, da Minderjährige kein eigenes Konto eröffnen können und dieser für die Sorge und Pflege zuständig ist, für die das Geld angedacht ist. Die rückwirkende Einforderung von geltend gemachtem Kindesunterhalt ist möglich. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um den Sachverhalt prüfen zu lassen.
Jana sagt: 11. Oktober 2017 um 12:05 Uhr
Ich habe im Jahr 2014 den Kindesunterhalt für meinen Ex-Mann fest setzen lassen. Im März ist unser Sohn (Schüler) 18 Jahre geworden und der Vater hat eigenmächtig den Unterhalt gekürzt, bis dieser nun im Juli wieder neu berechnet wurde und er noch mehr zahlen muss als vorher. Hat mein Sohn Anspruch auf die Differenz von März bis jetzt ( er zahlt immer noch nur das was er möchte)?
Scheidung.org sagt: 17. Oktober 2017 um 9:20 Uhr
die rückwirkende Geltendmachung kann im Einzelfall möglich sein. Bitte raten Sie Ihrem Sohn zum Besuch bei einem Anwalt, um seine Ansprüche diesbezüglich prüfen zu lassen.
Mario sagt: 11. Oktober 2017 um 14:42 Uhr
folgene Situation:
Ich durchlaufe gerade eine Scheidung. Meine Ex lebt vom Amt. und ich muss für das Kind Unterhalt zahlen. Die Scheidung wird höchstwahrscheinlich dieses Jahr noch rechtskräftig.
So, nun besteht in ca 1-2 jahren, die Möglichkeit, das ich durch eine Weiterbildung eine recht hohe Gehalterhöhung bekommen könnte. Aktuell verdiene ich zu wenig, als dass man von mir Trenungsunterhalt, bzw, Geschiedenunterhalt verlangen konnte. (Falle durch Kindesunterhalt knapp auf den Mindesteigenbehalt). Wie sieht es nun aber in 2 Jahren aus? Könnte das Sozialamt nachträglich ein Geschiedenunterhalt einklagen?
Scheidung.org sagt: 17. Oktober 2017 um 9:18 Uhr
eine Einkommensveränderung kann den Anspruch auf Unterhalt auch nach rechtskräftiger Scheidung beeinflussen. Bitte wenden Sie sich an einen Anwalt, um prüfen zu lassen, ob in Ihrem Falle ein Unterhaltsanspruch nachträglich entstehen könnte.
mario sagt: 16. Oktober 2017 um 22:12 Uhr
Hallo. Ich soll Unterhaltvorschuss an das Jugendamt rückwirkend zahlen. Eine Wirtschaftsprüfung fand im September statt. Der Feststellungsbescheid ist datiert auf 2.10.17.
Muss ich das komplett rückwirkend bis Juli 2017 (wie verlangt) zahlen ?
Scheidung.org sagt: 17. Oktober 2017 um 9:03 Uhr
bitte wenden Sie sich mit Ihrer Frage an einen Anwalt. Wir dürfen an dieser Stelle keine Rechtsberatung erteilen. Ein Rechtsanwalt kann die Forderung angemessen auf Richtigkeit prüfen.
Michael sagt: 18. Oktober 2017 um 18:14 Uhr
Hallo, mein Sohn 17 hat eine Lehrstelle angenommen und es musste der Unterhalt neu berechnet werden dies hat aber fast 3 monate gedauert und jetzt fordert man eine Nachzahlung für 2 monate, ist dies rechtens?
Scheidung.org sagt: 8. November 2017 um 12:36 Uhr
der Unterhalt kann auch rückwirkend ab Einforderung verlangt werden. Dies gilt insbesondere auch bei Unterhaltsanpassungen. Wenden Sie sich für eine Prüfung der vorliegenden Berechnung bitte an einen Anwalt.
Tim sagt: 19. Oktober 2017 um 9:51 Uhr
Guten Tag, erstmal ein großes Lob, dass hier über so einen langen Zeitraum Fragen beantwortet werden!
Ich werde im Januar voraussichtlich Vater eines nichtehelichen Kindes. Mit der Mutter habe ich nie zusammen gelebt. Und ich habe auch Zweifel, ob ich wirklich der Vater bin.
Die Vaterschaft wird durch einen Test festgestellt.
Muß ich nach der Feststellung/Bestätigung rückwirkend Zahlungen leisten?
Scheidung.org sagt: 8. November 2017 um 13:08 Uhr
die Einforderung von Kindesunterhalt kann auch nachträglich ab Einforderung/Geltendmachung erfolgen. Bitte wenden Sie sich ggf. an einen Anwalt, um etwaige Ansprüche gegen Sie entsprechend prüfen zu lassen.
Nadine sagt: 24. Oktober 2017 um 13:44 Uhr
Ich(2 Kinder aus erster Ehe) bin mit meinem Mann jetzt seit einem halben Jahr verheiratet. Er hat 1 Kind aus erster Ehe. Das Kind lebt bei der Mutter. Sie lebt in einer neuen Beziehung (Mietvertrag läuft auf den neuen Partner). Jetzt hat sie ihren Job gekündigt. Kann sie nachehelichen Unterhalt verlangen?
Scheidung.org sagt: 8. November 2017 um 15:12 Uhr
die nacheheliche Solidarität bestimmt, dass auch nach der Scheidung ein Unterhaltsanspruch gegeben sein kann. Dieser richtet sich in der Regel nach den Umständen zum Zeitpunkt der Scheidung bzw. während der Ehe. Raten Sie Ihrem Partner zum Besuch bei einem Anwalt, um prüfen zu lassen, inwieweit ein Unterhaltsanspruch gerechtfertigt ist.
Michaela sagt: 6. November 2017 um 19:18 Uhr
Hallo. Ich habe für meinen Sohn von Okt 2005 bis Sept 2008 Unterhaltsvorschuss von Jugendamt erhalten. Wie bekannt ist, ist dieses geringer als der “normale” Kindes Unterhalt. Vor einigen Wochen habe ich gelesen, dass man die Differenz beim Zahlungspflichtigen geltend machen könnte. War nun beim Anwalt deswegen und er meint nein. Was ist das für ein Rechtssystem?? Wir hätten das Geld gut brauchen können (ca 6000). Mein Sohn ist jetzt 13 und Autist.
Scheidung.org sagt: 8. November 2017 um 18:09 Uhr
der Unterhaltsvorschuss soll als Differenzbetrag dafür dienen, dass der Unterhaltsschuldner nicht in der Lage oder willens ist, Kindesunterhalt zu zahlen. Jede erhaltene Unterhaltsleistung wird auf einen möglichen Unterhaltsvorschuss angerechnet. Letzterer ist mithin kein zusätzliches Einkommen.
Rainer sagt: 29. November 2017 um 0:19 Uhr
ich lebe seid 6 Monaten getrennt von meiner Frau (sie ist ausgezogen und lebt in einer neuen Beziehung). Wir haben zwei studierende Kinder sowie ein gemeinsames Haus, welches durch Hypotheken belastet ist. Meine Frau verdient ca. 2300,00 € netto und ich ca. 4000,00€ netto minus Krankenkassenbeitrag und Lebensversicherung
(ich bin Selbstständig, die Lebensversicherung ersetzt die Rente). Meine Frau beteiligt sich an keinerlei Kosten, die das Studium der Kinder (sie erhalten kein Bafög) bzw. der Tilgung der Hypotheken betreffen.
Habe ich nachträglich Ansprüche auf Rückzahlung für die Ausbildung der Kinder bzw.
auf Erstattung (Teilerstattung, da ich im Haus wohne) der Hypothekenzahlungen?
Scheidung.org sagt: 1. Dezember 2017 um 16:01 Uhr
eine rückwirkende Forderung gestaltet sich ohne Vereinbarungen für den Trennungsfall regelmäßig schwierig. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um prüfen zu lassen, welche Ansprüche sich in Ihrem Fall ggf. ergeben könnten.
Renate sagt: 2. Dezember 2017 um 21:59 Uhr
eine Freundin erzählte mir, sie habe nie Alimente für ihre 4 Kinder von ihrem Exmann erhalten und auch kein Geld von öffentlicher Stelle erhalten, da Vorschusszahlungen nur bezahlt würden, wenn Aussicht auf Rückzahlung des Mannes,( Selbständig, ohne fixes Einkommen), besteht. Sie ist bis heute sehr verschuldet, da es mit ihrem Verdienst nie für alles ausreichte.
Die Kinder sind heute etwa 25 – 35 Jahre alt. 2 Kinder wurden allerdings nach der Scheidung noch geboren.
Besteht irgend eine Möglichkeit, aus diesem Dilemma heraus zu kommen? Eigentlich eine unglaubliche Geschichte.
Scheidung.org sagt: 11. Dezember 2017 um 18:58 Uhr
rückwirkende Forderungen gegenüber dem Staat sind in der Regel nicht über derart langen Zeitraum möglich. Auch die Ansprüche der Kinder gegenüber dem Unterhaltsschuldner verjähren ab Volljährigkeit regelmäßig nach drei Jahren.
Dietrich sagt: 19. Dezember 2017 um 23:11 Uhr
ich bekam jetzt Post vom Anwalt meiner Exfrau.
Durch Unwissenheit hatte ich den Unterhalt für meinen Sohn ab Januar 2017 nicht erhöht.
Jetzt fordert der Anwalt die Nachzahlung.
Mein Sohn trägt an den Wochenenden noch Zeitungen aus.
Muss dies angerechnet werden?
Muss ich das oder erst ab dem Zeitpunkt der Mahnung?
Ich bitte um eine kurze Antwort.
Scheidung.org sagt: 3. Januar 2018 um 18:07 Uhr
Einkünfte des Kindes sind in der Regel auf den Unterhaltsanspruch anzurechnen (hierzu zählt auch ggf. zumindest hälftig das Kindergeld). Die Ansprüche minderjährige können im Einzelfall auch nachträglich eingefordert werden, häufig jedoch erst ab Forderung oder Auskunftsersuchen. Bitte wenden Sie sich an einen Anwalt, um die Forderungen gegen Sie prüfen zu lassen. Wir können dies an dieser Stelle nicht bewerten.
Markus sagt: 3. Januar 2018 um 1:29 Uhr
mein Sohn ist 25 Jahre alt, hat BWL an der FH im Jahr 2016 abgeschlossen.weil er noch ein Master studieren wollte, musste er noch 2 Semester Maschienenbau studieren. Er macht erst sein Master… Muss ich ihm weiter Unterhalt bezahlen, obwohl er ein Diplom schon hat , zwei Semester in einem anderen Studium und jetzt noch Master drauf? er sagte mir, dass man sein Abschluss für Master nicht erkannt wurde. Daher sollte er noch Maschinenbau studiern, damit er sein Ziel erreichen konnte ( Master). Ich zahle weiterhin Unterhalt. Bin aber sehr gespannt, welche Antwort ich bekomme. Danke.
Scheidung.org sagt: 3. Januar 2018 um 17:25 Uhr
die Unterhaltsberechtigung bleibt in der Regel für die Dauer der Erstausbildung bestehen. Dabei umfasst dies häufig auch einen Masterstudiengang, der an einen Bachelorabschluss angeschlossen wird. Ob dies auch in Ihrem Einzelfall so ist, kann Ihnen ein Anwalt erläutern. Wir können diesen Fall an dieser Stelle nicht einschätzen, da wir nicht befugt sind, Rechtsberatung zu erteilen.
Carsten sagt: 8. Februar 2018 um 19:26 Uhr
Ich lebe von meiner Exfrau seit ende 2010 getrennt und unsere beiden Kinder ( geb. 05 und 08) wohnten bis August 2017 beide bei ihr.
seit 08.17 wohnt meine Tochter nun bei mir . Im Februar hat meine Exfrau nun den Unterhalt nachgefordert den ich in Absprache mit ihr weniger gezahlt habe. Sie wohnt mietfrei und dergleichen, deshalb habe ich ca. 150 bis 200 weniger gezahlt als im Unterhaltstitel steht. Bis jetzt waren wir uns immer einig aber seit die kleine aus eigener entscheidung heraus hier wohnt ist es mit Frieden vorbei . Muss ich die Forderung von 8000 € begleichen ?
Scheidung.org sagt: 12. Februar 2018 um 18:55 Uhr
die eigenmächtige Nichteinhaltung eines vorhandenen Unterhaltstitels kann zu Nachforderungen im Einzelfall führen. Inwieweit die Forderung in Ihrem Fall berechtigt und wirksam ist, kann Ihnen ein Anwalt erläutern. Für uns ist eine rechtliche Einschätzung hier nicht möglich.