Source: http://www.frauenrat-nrw.de/datenschutzerklaerung
Timestamp: 2019-05-21 23:45:51
Document Index: 219262162

Matched Legal Cases: ['Art. 6', 'Art. 6', 'Art. 6', 'Art. 6', 'Art. 6', 'Art. 6', 'Art. 6', 'Art. 15', 'Art. 20', 'Art. 77']

Hiermit informieren wir Sie über die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten durch den FrauenRat NRW e.V. und die Ihnen nach dem Datenschutzrecht zustehenden Rechte.
Wer ist für die Datenverarbeitung verantwortlich und wie erreiche ich die Datenschutzbeauftragte?
Verantwortlich für die Datenverarbeitung ist der FrauenRat NRW e.V., Geschäftsstelle, Graf-Adolf-Straße 76, 40210 Düsseldorf, Tel: 0211 / 179 33 457, Fax: 0211 / 179 33 467, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, vertreten durch die Vorsitzende (Dr. Patricia Aden), oder eine der beiden stellvertretenden Vorsitzenden (Uta Fechler und Elisabeth Thesing-Bleck).
Wir verarbeiten Ihre personenbezogenen Daten unter Beachtung der Bestimmungen der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO), des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG-neu) sowie aller weiteren maßgeblichen Gesetze nur, soweit dies zur Bereitstellung der Informationen auf dieser Webseite sowie unserer Leistungen auf dieser Webseite erforderlich ist.
Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO bildet die Rechtsgrundlage für die vorrübergehende Speicherung der Daten und Logfiles. Begründen sich die Verarbeitungsvorgänge von personenbezogenen Daten auf einer Einwilligung der betroffenen Person, so dient Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO als Rechtsgrundlage.
Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO bildet die Rechtsgrundlage für Verarbeitungen personenbezogener Daten um Verträge zu erfüllen, bei denen eine der Vertragsparteien die betroffene Person ist. Gleiches gilt für die Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen, die Verarbeitungsvorgänge erfordern. Unterliegt unser Verein einer rechtlichen Verpflichtung, für deren Erfüllung die Verarbeitung von personenbezogenen Daten erforderlich ist, ist Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO die Rechtsgrundlage. Art. 6 Abs. 1 lit. d DSGVO ist die Rechtsgrundlage in Fällen, in welchen lebenswichtige Interessen von betroffenen Personen oder aber einer anderen natürlichen Person eine Verarbeitung von personenbezogenen Daten erfordern. Werden personenbezogene Daten verarbeitet, um die berechtigten Interessen unseres Vereins oder eines Dritten zu wahren, treten Interessen, Grundrechten und Grundfreiheiten der betroffenen Person dahinter zurück. Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO ist die Rechtsgrundlage dieser Verarbeitung.
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Kontakt-E-Mail zur Informationsübermittlung / Interessentinnenanfrage
Über eine E-Mail-Adresse auf der Homepage können Sie mit dem FrauenRat NRW e.V. Kontakt aufnehmen. Die angegebenen personenbezogenen Daten werden ausschließlich verarbeitet, gespeichert und genutzt, um Ihnen die angeforderten Informationen zur Verfügung zu stellen. Eine darüberhinausgehende Verarbeitung und Nutzung Ihrer Daten zu werblichen Zwecken oder für die Marktforschung erfolgt nicht.
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Kontaktformular zur Informationsvermittlung / Interessentinnenanfrage
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Allgemeine Informationen zum Thema Datenschutz finden Sie auf der Webseite der Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit Nordrhein-Westfalen www.ldi.nrw.de
17.09.19 Sommerempfang
Geburtshilfe in Nordrhein-Westfalen besonders in ländlichen Regionen stärken
Anlässlich des Welthebammentages am 5. Mai macht der FrauenRat NRW auf die Situation der Geburtshilfe in Nordrhein-Westfalen und Deutschland aufmerksam und fordert eine wohnortnahe, verlässliche und sichere Geburtshilfe. Stationäre Geburtshilfe unterliegt den gleichen wirtschaftlichen Parametern wie alle anderen Abteilungen eines Krankenhauses und eine Unterscheidung zwischen Stadt und Land wird nicht vorgenommen.
Deutschlandweit wurden seit 2015 50 Kreißsäle geschlossen ohne dass dafür ein adäquater Ersatz geschaffen wurde. Die Entfernung zur Geburtsklinik, die werdenden Eltern zugemutet werden kann, beträgt 40 Minuten. Im ländlichen Raum und bei widrigen Wetterbedingungen kann diese notwendige Strecke sehr zeitintensiv werden und ist mit erhöhten Gefahren für Mutter und Kind verbunden. Schließungen von Geburtsstationen in ländlichen Regionen steigern für werdende Mütter das mit einer Geburt verbundene Risiko deutlich stärker als in Ballungszentren. Dort können nach dem Wegfall eines Geburtshilfezentrums fast immer noch die benachbarten Entbindungsstationen ausreichend schnell erreicht werden.
Ländliche Regionen kämpfen auf der einen Seite um den Zuzug und Verbleib junger Familien. Auf der anderen Seite konterkariert die Reduzierung geburtshilflicher Leistungen diese Anstrengungen. Geburtshilfe ist eine Gemeinwohlaufgabe. Die Kosten dafür müssen von Staat und Gesellschaft aufgebracht werden. Eine niedrigschwellige, flächendeckende Grundversorgung ist auch für die Geburtshilfe unabdingbar!
Mütter brauchen nach ihrer Entlassung aus der Klinik eine Hebamme, die sie und das Neugeborene im Wochenbett betreut. Vielerorts steht eine solche Hebamme nicht zur Verfügung, weil die Nachfrage größer ist als das Angebot. Das wirkt sich besonders in ländlichen Gebieten aus. Frauen müssen eine Hebamme finden, egal wo sie wohnen. Die Betreuung durch eine Hebamme ist für junge Familien eine notwendige Unterstützung und führt zu einer nicht zu unterschätzenden Verbesserung der gesundheitlichen Situation von Mutter und Kind. Immer mehr Hebammen geben ihre Freiberuflichkeit aufgrund fehlender finanzieller Sicherheit und zu geringer Bezahlung auf und können keine Wochenbettbetreuung mehr übernehmen.
Der FrauenRat NRW sieht dringenden Handlungsbedarf von politischen Akteur*innen im Gesundheitswesen, den Ärztekammern, der Kassenärztlichen Vereinigung, den Klinikträgern und den Krankenkassen.
Der FrauenRat NRW fordert eine schnellstmögliche Umsetzung:
die Gewährleistung einer wohnortnahen - d. h. Erreichbarkeit in 20 bis 30 PKW-Minuten - Versorgung durch Krankenhäuser oder Geburtshilfeeinrichtungen und die freie Wahl des Geburtsorts,
die Gewährleistung einer flächendeckenden Hebammenhilfe zur Schwangerenvorsorge und Wochenbettbetreuung,
einen besseren Personalschlüssel z.B. mit einem 1:1 Betreuungsschlüssel im Kreißsaal bei der Geburt,
die (Wieder-)Einstellung von Hebammen,
die Umsetzung von innovativen Versorgungsmodellen mittels derer sowohl den Hebammen der Wiedereinstieg in die Tätigkeiten ermöglicht als auch die Versorgung der Schwangeren und der Mutter gesichert wird,
eine ausreichend finanzielle Absicherung der freiberuflichen Hebammen,
der Einsatz von (freiberuflichen) Hebammen muss leistungsgerecht vergütet werden,
die Evaluierung des Modells der Abrechnungspauschale und einer gegebenenfalls neuen Bewertung,
die Entwicklung angemessener Finanzierungsmodelle für die praktischen Einsätze von Hebammen während des Studiums.