Source: http://www.jurablogs.com/2013/01/24/gluecksspielrecht-bundesgerichtshof-legt-eugh-fragen-neuregelung-gluecksspielrechts-vor
Timestamp: 2017-02-24 13:27:03
Document Index: 203329104

Matched Legal Cases: ['EuG', 'EuG', 'EuG', 'BGH', '§ 4', '§ 5', 'BGH', 'EuG', 'Art. 56', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'BGH', 'EuG', 'EuG', 'BGH', 'EuG', 'BGH', 'EuG', 'EuG']

Glücksspielrecht: Bundesgerichtshof legt EuGH Fragen zur Neuregelung des Glücksspielrechts vor
BlogsKanzlei Dr. SchenkJanuar 2013Glücksspielrecht: Bundesgerichtshof legt EuGH Fragen zur Neuregelung des Glücksspielrechts vorBundesgerichtshof: Mitteilung der Pressestelle Nr. 012/2013 vom 24.01.2013: Der u.a. für das Wettbewerbsrecht zuständige I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat dem Gerichtshof der Europäischen Union (EuGH) heute vier Fragen zur Neuregelung des Glücksspielrechts vorgelegt. Die Beklagte bietet im Internet Glücksspiele und Sportwetten an. Die Klägerin, die staatliche Lottogesellschaft von Nordrhein-Westfalen, hält dieses Angebot für wettbewerbswidrig. Ihre Unterlassungsklage hatte in beiden Vorinstanzen Erfolg. Mit der vom Berufungsgericht zugelassenen Revision erstrebt die Beklagte weiterhin die Abweisung der Klage. Nach der Rechtsprechung des BGH handelte die Beklagte bis zum 31. Dezember 2011 wettbewerbswidrig, weil sie gegen die Vertriebs- und Werbeverbote für Glücksspiele im Internet gemäß § 4 Abs. 4, § 5 Abs. 3 Glücksspielstaatsvertrag 2008 (GlüStV 2008) verstieß (vgl. BGH, Urt. v. 28.9.2011 - I ZR 92/09, GRUR 2012, 193 - Sportwetten im Internet II). Nach Rechtsänderungen stellt sich aber die Frage, ob das deutsche Glücksspielrecht noch mit dem Recht der Europäischen Union vereinbar ist. Der Bundesgerichtshof hat das Verfahren deshalb ausgesetzt und dem EuGH Fragen zur unionsrechtlichen Dienstleistungsfreiheit (Art. 56 AEUV) vorgelegt. Seit 1. Januar 2012 gilt in Schleswig-Holstein ein liberalisiertes Glücksspielrecht. Danach sind Vertrieb und Werbung für Glücksspiele im Internet grundsätzlich zulässig; unter bestimmten objektiven Voraussetzungen ist die Genehmigung für den Vertrieb öffentlicher Wetten jedem Antragsteller aus der EU zu erteilen. In den übrigen Bundesländer gilt dagegen inzwischen ein neuer Glücksspielstaatsvertrag (1. Glücksspieländerungsstaatsvertrag GlüStV 2012). Der GlüStV 2012 enthält weiterhin Vertriebs- und Werbeverbote für Glücksspiel im Internet. Zwar kann die Verwendung des Internets zu diesen Zwecken unter bestimmten Voraussetzungen nunmehr erlaubt werden. Auf die Erlaubniserteilung besteht aber kein Rechtsanspruch ...Zum vollständigen Artikel167 LeserCMS Hasche Sigle:Besteuerung von Online-Glücksspiel und Sportwetten: Dreht Berlin den Kieler Geldhahn zu...12 LeserCMS Hasche Sigle:Sportwetten–Steuer: Überholen die Länder Schleswig-Holstein im Bund?9 LeserRechtslupe:Das deutsche Sportwettenmonopol vor dem EuGH10 verwandte ArtikelBundesgerichtshof: Vorlage zum EuGH wegen Neuregelung des GlücksspielrechtsBundesgerichtshof: Vorlage zum EuGH wegen Neuregelung des GlücksspielrechtsBundesgerichtshof legt EuGH Fragen zur Neuregelung des Glücksspielrechts vorBGH legt EuGH Fragen zur Neuregelung des Glücksspielrechts vorDie Neuregelung des Glückspielrechts und europäisches UnionsrechtBundesgerichtshof legt EuGH Fragen zur Neuregelung des Glücksspielrechts vorBGH: Vorlagebeschluss an den EuGH wegen vier Fragen zur Neuregelung des Glückspielrechts in Schleswig-HolsteinBGH legt diverse Fragen zum deutschen Glückspielrecht dem EuGH vor - Verstoß gegen Kohärenzgebot durch Neuregelung in Schleswig-Holstein -
digibetZur vorübergehend verfolgten liberaleren Glücksspielpolitik in Schleswig-HolsteinGlücksspielrecht in Schleswig-Holstein unionsrechtswidrig?Über den ArtikelVeröffentlicht January 24, 2013 9:52am im Blog Kanzlei Dr. Schenk.ThemenBgh, Glücksspielrecht, Sportwetten, Schleswig HolsteinTäglich juristische Top-MeldundenMehr Informationen zum NewsletterTop-MeldungenWeiteresReisemangel - Buffet ständig leer, weil andere Gäste sich die Teller überhäufenvon RechtsindexPopulismus rettet nicht vor Populismusvon Udo Vetter / LawBlogVerbotene Waffen – Stahlruten, Totschläger, Schlagringevon Andreas Jede / Deutsches WaffenrechtKlare Worte vom EuGH: abgeschobenen Flüchtlingen darf keine unmenschliche Behandlung drohenvon VerfassungsblogVG Düsseldorf: Verkehrsüberwachung aus rein fiskalischem Interesse ist willkürlichvon iurratio OnlineAls nächstes lesen - bislang 65 Leser:Unfallschadenregulierung: Welcher Umtauschkurs beim ausländischen Geschädigten?