Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/Paragraph_96_BbgKVerf_Unternehmen_in_privater_Rechtsform-d3308039,238.html
Timestamp: 2017-01-24 13:26:48
Document Index: 201105886

Matched Legal Cases: ['§ 96', '§ 96', '§ 96', '§ 97', '§ 98', '§ 99', '§ 100', '§ 101', '§ 102', '§ 103', '§ 104', '§ 105', '§ 106', '§ 107', '§ 108', '§ 109', '§ 110', '§ 111', '§ 112', '§ 113', '§ 114', '§ 115', '§ 116', '§ 141', '§ 96', '§ 96', '§ 53', '§ 54', '§ 95', '§ 97']

§ 96 BbgKVerf, Unternehmen in privater Rechtsform | Gesetze auf anwalt24.de
§ 96 BbgKVerf, Unternehmen in privater Rechtsform Suche
Kommunalverfassung des Landes Brandenburg (BbgKVerf) Landesrecht Brandenburg…§ 96 BbgKVerf, Unternehmen in privater Rechtsform§ 97 BbgKVerf, Vertretung der Gemeinde in rechtlich selbstständigen Unternehmen§ 98 BbgKVerf, Beteiligungsverwaltung§ 99 BbgKVerf, Verbot von Monopolmissbrauch§ 100 BbgKVerf, Anzeige- und Genehmigungspflichten§ 101 BbgKVerf, Rechnungsprüfungsamt§ 102 BbgKVerf, Örtliche Prüfung§ 103 BbgKVerf, Prüfungsverfahren§ 104 BbgKVerf, Prüfung des Jahresabschlusses und des Gesamtabschlusses§ 105 BbgKVerf, Überörtliche Prüfung§ 106 BbgKVerf, Jahresabschlussprüfung bei Eigenbetrieben§ 107 BbgKVerf, Ausführung von Vorschriften des Gemeindewirtschaftsrechts§ 108 BbgKVerf, Grundsatz§ 109 BbgKVerf, Kommunalaufsicht§ 110 BbgKVerf, Kommunalaufsichtsbehörden§ 111 BbgKVerf, Genehmigungen§ 112 BbgKVerf, Unterrichtungsrecht§ 113 BbgKVerf, Beanstandungsrecht§ 114 BbgKVerf, Aufhebungsrecht§ 115 BbgKVerf, Anordnungsrecht§ 116 BbgKVerf, Ersatzvornahme…§ 141 BbgKVerf, Überleitungs- und Übergangsvorschriften
§ 96 BbgKVerf, Unternehmen in privater Rechtsform
§ 96 BbgKVerfKommunalverfassung des Landes Brandenburg (BbgKVerf)Landesrecht BrandenburgTitel: Kommunalverfassung des Landes Brandenburg (BbgKVerf)Normgeber: BrandenburgAmtliche Abkürzung: BbgKVerfReferenz: 202-3Abschnitt: Kapitel 3 – Gemeindewirtschaft → Abschnitt 3 – Wirtschaftliche Betätigung (1) Bei einem Unternehmen in der Rechtsform des privaten Rechts, an dem die Gemeinde mittelbar oder unmittelbar beteiligt ist und kommunalen Trägern die Mehrheit der Anteile zusteht, ist durch Gesellschaftsvertrag beziehungsweise -satzung sicherzustellen, dass1.das Unternehmen auf den öffentlichen Zweck ausgerichtet und die Erfüllung der Aufgabe der Gemeinde sichergestellt ist,2.die kommunalen Träger einen ihrer Beteiligung nach angemessenen Einfluss in den satzungsgemäßen Aufsichtsgremien erhalten,3.die Gemeinde sich nur im Ausnahmefall zur Übernahme von Verlusten verpflichtet und die Verlustausgleichsverpflichtung auf einen bestimmten Betrag begrenzt ist, der sich seiner Höhe nach an der finanziellen Leistungsfähigkeit der Gemeinde ausrichtet,4.bei kleinen Kapitalgesellschaften der Jahresabschluss und der Lagebericht in entsprechender Anwendung der für Eigenbetriebe oder für mittelgroße Kapitalgesellschaften nach dem Handelsgesetzbuch geltenden Vorschriften aufgestellt und geprüft werden,5.die in § 53 Abs. 1 und § 54 des Haushaltsgrundsätzegesetzes normierten Rechte der Gemeinden und der Rechnungsprüfungsbehörde wahrzunehmen sind,6.in entsprechender Anwendung der für Eigenbetriebe geltenden Vorschriften für jedes Wirtschaftsjahr ein Wirtschaftsplan aufgestellt wird,7.der Wirtschaftsplan und der Finanzplan sowie wesentliche Abweichungen hiervon der Gemeinde unverzüglich zur Kenntnis gegeben werden und8.Art und Umfang der Beteiligung an weiteren Unternehmen an die Zustimmung der Gemeindevertretung gebunden ist; für Beteiligungen ab der dritten Beteiligungsstufe (Enkelgesellschaften der Unternehmen der Gemeinde) kann die Gemeindevertretung auf die Zustimmung allgemein oder für bestimmte Unternehmen verzichten.Dies gilt nicht, wenn der Einfluss der kommunalen Träger nicht geltend gemacht werden kann. Kommunale Träger sind die Gemeinden, Landkreise, Ämter, Zweckverbände und kommunalen Anstalten sowie die Unternehmen, an denen die Mehrheit der Anteile kommunalen Trägern zusteht.(2) Bei Unternehmen nach Absatz 1, die vor dem 28. September 2008 gegründet worden sind, ist der Gesellschaftsvertrag beziehungsweise die Gesellschaftssatzung an die Regelungen des Absatzes 1 anzupassen. Dies soll bis zum 31. Dezember 2013 erfolgen.(3) Bei einer geringeren Beteiligung als nach Absatz 1 Satz 1 oder im Fall des Absatzes 1 Satz 2 hat die Gemeinde darauf hinzuwirken, dass die in Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 bis 8 genannten Regelungen getroffen werden. Bei einer mittelbaren Beteiligung der Gemeinde gilt dies nur, wenn den kommunalen Trägern mehr als ein Viertel der Anteile zusteht.(4) Die Gemeinde darf unbeschadet des Absatzes 1 Unternehmen in der Rechtsform einer Aktiengesellschaft nur gründen, übernehmen, wesentlich erweitern oder sich daran beteiligen, wenn der öffentliche Zweck nachweislich nicht in einer anderen privaten Rechtsform erfüllt wird oder erfüllt werden kann.
§ 95 BbgKVerf, Innere Verfassung und Verwaltung der kommunalen Anstalten§ 97 BbgKVerf, Vertretung der Gemeinde in rechtlich selbstständigen Unternehmen