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Timestamp: 2017-12-17 17:20:35
Document Index: 253255217

Matched Legal Cases: ['§ 12', '§ 4', '§ 2', '§ 23', '§ 3', '§ 5', '§ 4']

Häufig gestellte Fragen (FAQ) | Automatische Handelssysteme programmieren
Was ist Anlegerentschädigung?
Sollte ein Institut nicht mehr in der Lage sein, seine Verbindlichkeiten aus Wertpapiergeschäften zu erfüllen, sind die Erfüllungsansprüche der Kunden in gewissem Umfang durch die Anlegerentschädigung abgesichert.
Was ist Institutssicherung?
Alle öffentlich-rechtlichen Sparkassen, Landesbanken und Landesbausparkassen sowie Genossenschaftsbanken gehören institutssichernden Einrichtungen an. Ziel dieser Einrichtungen ist, die ihnen angeschlossenen Institute vor Insolvenz und Liquidation zu bewahren. Deren Kunden werden hierdurch mittelbar vor Verlust ihrer Einlagen geschützt.
Aufgrund dessen sind Banken, die einer institutssichernden Einrichtung angehören, von der Pflichtmitgliedschaft in einer gesetzlichen Entschädigungseinrichtung befreit (§ 12 Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetz).
Welche Gelder werden durch die Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungssysteme geschützt?
Geschützt werden Kundeneinlagen und Kundenforderungen aus Wertpapiergeschäften.
Einlagen sind im Wesentlichen Kontoguthaben (Giroeinlagen, Sparguthaben, Tages- oder Termingelder, auf den Namen lautende Sparbriefe und ähnliches) sowie Forderungen, die das Institut durch Ausstellung einer Urkunde verbrieft hat (Namensschuldverschreibungen und ähnliches), jedoch z.B. nicht Inhaber- und Orderschuldverschreibungen, Genussrechtsverbindlichkeiten oder Verbindlichkeiten aus eigenen Wechseln.
Kundenforderungen aus Wertpapiergeschäften sind Gelder, die Anlegern im Zusammenhang mit Wertpapiergeschäften geschuldet werden (z.B. Dividenden, Ausschüttungen, Verkaufserlöse).
Bezieht sich der Einlagensicherungsschutz auch auf Wertpapiere?
Wertpapiere (auch Investmentfondsanteile) sind keine Einlagen. Sie stehen vielmehr im Eigentum des Kunden und werden für diesen von der Bank nur verwahrt. Bestände in Wertpapierdepots können daher auch im Insolvenzfall auf andere Institute übertragen werden, wenn sie nicht als Sicherheit für Forderungen der betroffenen Bank gegen den Kunden (Kreditsicherheit) dienen. Ein besonderer Schutz ist deshalb nicht erforderlich.
Alle Banken (mit Ausnahme der Sparkassen, Landesbanken, Landesbausparkassen und Genossenschaftsbanken) sind seit August 1998 durch das Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetz (EAEG) verpflichtet, ihre Einlagen durch Zugehörigkeit zu einer gesetzlichen Entschädigungseinrichtung zu sichern. Die Mitgliedschaft in einer gesetzlichen Entschädigungseinrichtung ist Voraussetzung dafür, dass ein Institut zum Geschäftsbetrieb zugelassen wird.
Die gesetzliche Einlagensicherung kann jedoch nicht alle Ansprüche absichern. Sie garantiert dem Kunden, dass seine Einlagen pro Institut bis zu einem Betrag von 100.000 € geschützt sind (§ 4 Abs. 2 EAEG). Der Entschädigungsanspruch mindert sich insoweit, als der durch den Entschädigungsfall eingetretene Vermögensverlust durch Leistungen Dritter ausgeglichen wird. Durch die letztgenannte Regelung möchte der Gesetzgeber sicherstellen, dass der Einleger nicht über den festgestellten Schaden hinaus, beispielsweise durch die erfolgreiche Verfolgung von Schadensersatzansprüchen gegen einen Vermittler, entschädigt wird.
Welchen Schutz bietet die gesetzliche Anlegerentschädigung?
Institute sind gesetzlich verpflichtet, neben ihren Einlagen auch ihre Verbindlichkeiten aus Wertpapiergeschäften (siehe Frage: Welche Gelder werden durch die Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungssysteme geschützt?) durch Zugehörigkeit zu einer Entschädigungseinrichtung zu sichern (§ 2 Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetz).
Im Rahmen der gesetzlichen Anlegerentschädigung (siehe Frage: Was ist Anlegerentschädigung?) haben die Kunden im Schadensfall Anspruch auf 90% ihrer „Forderungen aus Wertpapiergeschäften“, maximal aber nur auf 20.000 €. Der Entschädigungsanspruch mindert sich insoweit, als der durch den Entschädigungsfall eingetretene Vermögensverlust durch Leistungen Dritter ausgeglichen wird. Durch diese Regelung möchte der Gesetzgeber sicherstellen, dass der Anlager nicht über den festgestellten Schaden hinaus, beispielsweise durch die erfolgreiche Verfolgung von Schadensersatzansprüchen gegen einen Vermittler, entschädigt wird.
Wie finanzieren sich die gesetzlichen Entschädigungseinrichtungen?
Private Banken und Bausparkassen sind der Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH (EdB), einer Tochtergesellschaft des Bundesverbandes deutscher Banken e.V. (BdB), angeschlossen. Die Entschädigungseinrichtung, die als beliehenes Unternehmen ein unselbstständiges Sondervermögen des Bundes verwaltet, finanziert sich durch jährliche Beiträge der ihr zugeordneten Institute. Sollten diese Mittel nicht ausreichen, erhebt die Entschädigungseinrichtung Sonderbeiträge bei Ihren Mitgliedsinstituten.
Für öffentliche Banken (z.B. Förderbanken) wurde die Entschädigungseinrichtung des Bundesverbandes Öffentlicher Banken Deutschlands GmbH (EdÖ), die eine Tochtergesellschaft des Bundesverbandes Öffentlicher Banken Deutschlands (VÖB) ist, mit der Aufgabe einer gesetzlichen Entschädigungseinrichtung betraut. Die Entschädigungseinrichtung finanziert sich durch jährliche Beiträge der ihr zugeordneten Institute. Sollten diese Mittel nicht ausreichen, erhebt die Entschädigungseinrichtung Sonderbeiträge bei Ihren Mitgliedsinstituten.
Für Wertpapierhandelsunternehmen (z.B. Wertpapierhandelsbanken, Finanzdienstleister, Kapitalanlagegesellschaften) ist die Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen (EdW) zuständig. Auch die EdW finanziert sich durch jährliche Beiträge der ihr angeschlossenen Institute. Sollten diese Mittel nicht ausreichen, erhebt die Entschädigungseinrichtung Sonderbeiträge bei Ihren Mitgliedsinstituten.
Welchen Schutz bietet die freiwillige Einlagensicherung und welche Institute gehören ihr an?
Zusätzlich zur gesetzlichen Einlagensicherung und Anlegerentschädigung haben viele Institute (private Banken und private Bausparkassen sowie öffentliche Banken) freiwillige Regelungen zur Sicherung von Einlagen und Verbindlichkeiten aus Wertpapiergeschäften getroffen, die eine Absicherung der Kundengelder über den gesetzlichen Mindestrahmen hinaus anstreben.
Es gibt folgende freiwillige Einlagensicherungseinrichtungen:
Privatbanken können ihre Kundengelder über den Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e.V. (BdB) zusätzlich absichern. Welche Banken dem Einlagensicherungsfonds des BdB angehören sowie die genaue Höhe der Absicherung können Sie direkt beim Bundesverband deutscher Banken e.V. (Anschrift: Burgstraße 28, 10178 Berlin) oder im Internet
www.bankenverband.de) in Erfahrung bringen.
Für öffentliche Banken wurde der freiwillige Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes Öffentlicher Banken Deutschlands (VÖB) eingerichtet. Welche Banken diesem freiwilligen
Fonds angehören, können Sie beim Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands e.V. erfragen (Anschrift: Lennéstr. 11, 10785 Berlin) oder auf der Internet-Seite www.voeb.de abrufen.
Die Mehrheit der Bausparkassen gehört dem Bausparkassen-Einlagensicherungsfonds e.V. an. Informationen zur freiwilligen Einlagensicherung der privaten Bausparkassen erhalten Sie
vom Verband der Privaten Bausparkassen e.V. und im Internet unter www.bausparkassen.de.
Welcher gesetzlichen Entschädigungseinrichtung gehört mein Institut an?
Die gesetzliche Zuordnung der Institute zu einer Entschädigungseinrichtung erfolgt nach Institutsgruppen. So werden folgende gesetzliche Entschädigungseinrichtungen in Deutschland unterschieden:
Private Banken und Bausparkassen sind der Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH (EdB), einer Tochtergesellschaft des Bundesverbandes deutscher Banken e.V. (BdB), angeschlossen. Nähere Informationen zur EdB finden Sie auf der Homepage des BdB (www.bankenverband.de).
Für öffentliche Banken (z.B. Förderbanken) wurde die Entschädigungseinrichtung des Bundesverbandes Öffentlicher Banken Deutschlands GmbH (EdÖ), die eine Tochtergesellschaft des Bundesverbandes Öffentlicher Banken Deutschlands (VÖB) ist, eingerichtet. Nähere Informationen hierzu finden Sie auf der Homepage des VÖB (www.voeb.de).
Für Wertpapierhandelsunternehmen (z.B. Wertpapierhandelsbanken, Finanzdienstleister, Kapitalanlagegesellschaften) ist die Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen (EdW) zuständig (Homepage: www.e-d-w.de).
Sparkassen (auch Landesbanken/Girozentralen und Landesbausparkassen) sowie Genossenschaftsbanken (Volks- und Raiffeisenbanken, Bausparkasse Schwäbisch-Hall, PSD-Banken, Sparda-Banken) gehören keiner gesetzlichen Entschädigungseinrichtung an, da sie Mitglieder so genannter institutssichernder Einrichtungen (siehe Frage: Was ist Institutssicherung?) sind.
Nähere Informationen zum Sicherungssystem der Sparkassen-Finanzgruppe erhalten Sie vom Deutschen Sparkassen- und Giroverband und im Internet unter www.dsgv.de (Sparkassen-Finanzgruppe »» Haftungsgrundlagen).
Über die Funktionsweise der Sicherungseinrichtung für Genossenschaftsbanken kann Ihnen der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. sowie die Internetseite www.bvr.de Auskunft geben.
Wie erfahre ich, welcher Sicherungseinrichtung mein Institut angehört?
Banken und Finanzdienstleistungsinstitute sind gesetzlich verpflichtet, ihre Kunden im Preisaushang darüber zu informieren, welchen Sicherungseinrichtungen sie angehören (§ 23a KWG). In der Regel finden sich hierzu auch Angaben in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) der Geldinstitute.
Neukunden müssen in schriftlicher Form über die Höhe und den Umfang des Einlagenschutzes informiert werden. Scheidet ein Institut aus einer Sicherungseinrichtung aus, muss es seine Kunden hiervon in Kenntnis setzen.
Die gesetzliche Einlagensicherung schützt vorrangig private Anleger (u.a. Privatpersonen, Gesellschaften bürgerlichen Rechts, eingetragene Vereine, Stiftungen, Wohnungseigentümergemeinschaften) und kleinere Unternehmen. Eine Auflistung der vom Schutz ausgeschlossenen, zumeist institutionellen Anleger findet sich in § 3 Abs. 2 Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetz.
Bei den freiwilligen Sicherungseinrichtungen gilt der Schutz ebenfalls vornehmlich den Privatanlegern und Wirtschaftsunternehmen. Detaillierte Angaben über den geschützten Anlegerkreis enthalten die jeweiligen Satzungen bzw. Statute der freiwilligen Sicherungseinrichtungen, die Sie von den verschiedenen Bankenverbänden anfordern bzw. den entsprechenden Internetseiten entnehmen können (siehe Frage: Welchen Schutz bietet die freiwillige Einlagensicherung?).
Gelten bei Gemeinschaftskonten höhere Sicherungsgrenzen?
Die Anlegerentschädigung würde in dem genannten Beispiel bei maximal 40.000 € liegen.
Sobald ein Entschädigungsfall feststeht, ein Institut also nicht mehr in der Lage ist, Einlagen zurückzuzahlen oder Verbindlichkeiten aus Wertpapiergeschäften zu erfüllen, informiert die zuständige Entschädigungseinrichtung unaufgefordert alle betroffenen Kunden dieses Instituts (§ 5 Abs. 2 Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetz). Daraufhin können die Kunden ihre Entschädigungsansprüche innerhalb eines Jahres bei der jeweiligen Entschädigungseinrichtung anmelden. Ob und in welcher Höhe Entschädigungsansprüche bestehen, stellt die Entschädigungseinrichtung fest, die auch für die Auszahlung der Gelder zuständig ist (zu den einzelnen Kontaktdaten/Adressen siehe Frage: Welcher gesetzlichen Entschädigungseinrichtung gehört mein Institut an?).
Wie erhalte ich meine Entschädigung von den freiwilligen Sicherungseinrichtungen?
Die freiwilligen Sicherungseinrichtungen haben eigene Regelungen zur Vorgehensweise bei der Einlagensicherung und Anlegerentschädigung im Insolvenzfall eines Mitgliedsinstituts getroffen, die im Einzelnen bei den jeweiligen Bankenverbänden erfragt werden können (die entsprechenden Anschriften und Homepages finden Sie unter der Frage: Welchen Schutz bietet die freiwillige Einlagensicherung?).
Welche Währungen werden von der gesetzlichen Einlagensicherung erfasst?
Eine Entschädigungspflicht besteht nur für Einlagen sowie Verbindlichkeiten aus Wertpapiergeschäften in Euro und sonstigen Währungen der EU-Mitgliedstaaten (§ 4 Abs. 1 Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetz). Nicht geschützt sind daher z.B. US-Dollar-Konten oder Einlagen in Schweizer Franken.
Werden die Sicherungs- und Entschädigungseinrichtungen durch die BaFin beaufsichtigt?
Die gesetzlichen Entschädigungseinrichtungen (EdB, EdÖ, EdW) und die institutssichernden Einrichtungen (Sparkassen-Finanzgruppe und Genossenschaftsbankenbereich) unterliegen der Aufsicht durch die BaFin. Ziel der Überwachung ist es, das Vorhandensein ausreichender Mittel bei den einzelnen Einrichtungen zu gewährleisten sowie deren Solvenz und Liquidität sicherzustellen.
Die freiwilligen Sicherungseinrichtungen (für private Banken und private Bausparkassen sowie öffentliche Banken) werden hingegen nicht durch die BaFin beaufsichtigt, da sie lediglich eine – freiwillige – Ergänzung der gesetzlichen Einlagensicherung und Anlegerentschädigung darstellen.
Ist mein Geld bei einer ausländischen Bank sicher?
Eine deutsche Niederlassung eines Instituts aus einem anderen EU-Mitgliedsstaat oder dem Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) ist grundsätzlich über die Einlagensicherung des jeweiligen Herkunftslandes, die einen zumindest gleichwertigen Schutz wie die deutschen gesetzlichen Entschädigungseinrichtungen (siehe Frage: Welchen Schutz bietet die gesetzliche Einlagensicherung?) verspricht, abgesichert. Wenn Sie erfahren möchten, wie hoch die Absicherung in den genannten Fällen im Einzelfall ist, wenden Sie sich bitte an die Aufsichtsbehörde des entsprechenden Herkunftslandes. Dort kann man ihre Frage entweder direkt selbst beantworten oder Ihnen die geeigneten Ansprechpartner nennen. Eine Liste mit den Adressen der Aufsichtsbehörden finden Sie hier.
Niederlassungen von Instituten aus Staaten außerhalb der EU bzw. des EWR sind Mitglieder der deutschen gesetzlichen Entschädigungseinrichtungen.
Gründet ein ausländisches Institut (EU/EWR-Raum und andere Staaten) eine Tochtergesellschaft in Deutschland, so gehört diese ebenfalls einer deutschen gesetzlichen Entschädigungseinrichtung an (vgl. insgesamt auch dieses Schaubild).
Seitdem auch Privatanleger am Devisenhandel teilnehmen können, bieten immer mehr Finanzdienstleister eine eigene Trading-Plattform an. Händler sollten deshalb besonders auf Sicherheit und Seriosität des gewählten Forex Brokers achten. Entscheidend ist dabei in welchem Land einen Forex Broker seinen Sitz und welche Behörde für die Regulierung zuständig ist. Um eine Lizenz zu erhalten, müssen die Forex Broker neben technischen und personellen Voraussetzungen auch ein gewisses Mindestkapital nachweisen.
Lizenzierte Brokergesellschaften
Zweck von Lizenzen
Eine Lizenz zeigt dem Händler, dass der Broker eine gewisse Kompetenz besitzt und zuverlässig arbeitet. Der Anbieter wird regelmäßig durch die zuständigen Regulierungs- und Aufsichtsbehörden geprüft und überwacht. Broker haben zudem die Möglichkeit, an einem der staatlichen Entschädigungsmodelle teilzunehmen. Auf diese Weise kann den Kunden eine noch höhere Sicherheit angeboten werden. Kann der Broker beispielsweise seinen Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen, sind die angelegten Kundengelder durch den Sicherungsfonds geschützt.
Bei welcher Behörde ein Forex Broker reguliert wird, steht in der Regel auf dessen Webseite. Es spricht für die Seriosität und Transparenz eines Unternehmens, wenn dabei auch das vorhandene Eigenkapital veröffentlicht wird. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann sich auch direkt bei der Regulierungsbehörde Informationen über den jeweiligen Forex Broker einholen.
Forex Broker mit einem Sitz in Deutschland werden durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) reguliert und lizenziert. Neben Brokern greift die Zuständigkeit der BaFin auch für die hier ansässigen Banken und Versicherungen. Um über die BaFin eine Lizenz zu erhalten müssen Forex Broker sehr hohe Anforderungen erfüllen. Händler profitieren insbesondere von einer hohen Einlagensicherung bis zu 100.000 Euro.
Wer eine Lizenz durch die britische Finanzaufsicht Financial Services Authority (FSA) besitzt kann in der Regel ebenfalls als seriöser Broker angesehen werden. Diese wurde von der britischen Regierung gegründet und kontrolliert sämtliche Finanzdienstleister, Banken, Versicherungen und Broker. Auf Wunsch erhalten Händler eine genaue Liste mit allen durch die FSA regulierten Brokern. Die Einlagensicherung beträgt 50.000 Euro.
Forex Broker mit einem Sitz in den USA werden durch die Commodity Futures Trading Commission (CFTC) sowie die Securites and Exchange Commission (SEC) reguliert. Für Händler aus dem deutschsprachigen Raum sind diese nicht ganz so bedeutend, da die meisten Broker mittlerweile eine Lizenz innerhalb der Europäischen Union besitzen
Die Cyprus Securities and Exchange Commission (CySec) ist die Finanzaufsicht Zyperns und für einen großen Teil der Online Broker zuständig. Dies liegt in erster Linie daran, dass eine Vielzahl von Brokern ihren Sitz auf Zypern haben. Die Insel galt bisher als Steuerparadies, sodass sich zahlreiche Forex Broker hier niedergelassen haben. Seit der Einführung des Euros unterliegt Zypern zu einem großen Teil der Europäischen Zentralbank, weshalb für eine Lizenz ebenfalls recht strenge Richtlinien gelten. Wie bei der BaFin gilt für alle durch die CySec regulierten Broker eine Einlagensicherung von 100.000 Euro.
Was den außereuropäischen Devisenhandel betrifft, spielt Russland mittlerweile eine bedeutende Rolle. Die russische Finanzaufsichtsbehörde Federal Financial Markets Service (FFMS) wurde auf Drängen von Wladimir Putin ins Leben gerufen und reguliert mittlerweile einige große Broker wie Masterforex und IncoNeon. Für angelegte Kundengelder gilt eine Einlagensicherung von 700.000 Rubel.
Beim Erwerb einer Offshore Lizenz werden an den Broker nur sehr geringe Anforderungen gestellt. Typische Offshore Länder sind unter anderem Belize oder Panama, in denen sich eine große Zahl von Finanzdienstleistern und Banken angesiedelt haben. Für europäische Broker machen solche Lizenzen jedoch nur wenig Sinne, dass sie ihre Leistungen nur für inländische Kunden bzw. solche deren Staaten keiner Regulierung unterliegen anbieten dürfen.
Vorteile bei Einlagensicherung und Anlegerentschädigung
Forex Anbieter aus Deutschland sind in den seltensten Fällen Einlagenkreditinstitute und verwahren das Geld ihrer Kunden deshalb bei Banken. Praktisch immer handelt es sich dabei ausschließlich (!) um deutsche Banken. Daraus resultiert im Vergleich zu Brokern aus Zypern, Russland, Italien oder Übersee eine deutlich verbesserte Einlagensicherung. Wird die kontoführende Bank insolvent, sind mindestens 100.000 Euro pro Kunde geschützt. Die gesetzliche Einlagensicherung entschädigt in der Regel binnen 30 Tagen.
Vorteile bestehen auch im Hinblick auf eine mögliche Insolvenz des Brokers selbst. Forderungen aus offenen Geschäften sind nicht durch die Standard-Einlagensicherung abgedeckt und bei ausländischen Brokern in der Regel selbst dann verloren, wenn die Kundengelder bei einem deutschen Kreditinstitut verwahrt werden. Deutsche Forex Broker sind an die Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen (EdW) angebunden, die im Insolvenzfall 90 Prozent der Forderungen bis maximal 20.000 Euro ersetzt. Die EdW entschädigte unter anderem Kunden der Ende 2012 insolvent gewordenen Fxdirekt-Bank AG.
Seriöse Deutsche Forex Broker im Überblick
Mitunter müssen Trader genau hinsehen, um deutsche Forex Broker von ausländischen Konkurrenten überhaupt unterscheiden zu können. Selbst ein Blick ins Impressum der Homepage hilft nicht immer sofort weiter, wenn dort die Anschrift der deutschen Zweigniederlassung vermerkt ist.
Formulierungen wie „in Deutschland niedergelassen“ und „durch die Bafin reguliert“ helfen ebenfalls nicht zwingend weiter, weil eine rechtlich weitgehend unverbindliche Zweigniederlassung in unkritischen Bereichen der Bafin-Kontrolle unterstehen kann. Das trifft beispielsweise auf den polnischen Broker XTB zu, der in Frankfurt am Main eine Niederlassung unterhält und „in bestimmten Bereichen“ der Kontrolle durch die Bafin unterliegt, „in anderen Bereichen“ aber der Aufsicht durch die polnische Finanzaufsichtsbehörde. Diesbezüglich muss aber auch klargestellt werden, dass dieser scheinbare regulatorische Nachteil grundsätzlich abgefedert wird, wenn der Broker in der EU ansässig ist und bestimmte transnationale Richtlinien (z.B. MiFiD) zu beachten hat. XTB bietet unter anderem STP-Trading über MT-4 an.
Seine Wurzeln in Deutschland hat auch JFD Brokers, auch wenn der Hauptsitz des Anbieters wie bei vielen Brokern in Zypern liegt. Das Management um den bekannten deutschen Trader Lars Gottwik sorgt jedenfalls dafür, dass der Broker nicht zuletzt dank der attraktiven Handelskonditionen in der Branche einen sehr guten Ruf genießt. Die Regulierung durch die britische FCA (Financial Conduct Authority) sowie die CySEC (Cyprus Securities and Exchange Commission) tun ihr übriges.
Deutsche Broker müssen Abgeltungssteuer abführen
Der in Ratingen bei Düsseldorf ansässige Broker FXFlat gehört zur deutschen Heyder, Krüger & Kollegen Vermögensberatung- und -verwaltung GmbH. Dennoch ist das Angebot von FXFlat international: Die Orders werden über Plattformen bei dem britischen Broker GFT Global Markets UK Ltd ausgeführt, bei dem auch der Kontoeröffnungsantrag eingereicht wird. Die Kundengelder werden bei deutschen und britischen Großbanken verwahrt. FXFlat ist Mitglied der EdW und eröffnet Konten ab 200 Euro Mindesteinlage. GFT stellt Kurse in der Funktion als Market Maker.
Zuverlässig erkennen lassen sich deutsche FX Broker vor allem an der Abführung der Abgeltungssteuer. Zweigniederlassungen ausländischer Broker sind keine Zahlstellen der deutschen Finanzbehörden und führen die Steuer deshalb nicht ab.
Seriöse deutsche Forex Broker: Regulierung in Deutschland und der EU
Grundsätzlich ist es sicherlich im Bezug auf die Sicherheit von Vorteil, wenn CFD- und Forex-Broker entweder in Deutschland oder in einem anderen EU-Staat reguliert werden. Bei den meisten Brokern ist es auch so, dass sich der Standort innerhalb der Europäischen Union befindet. In diesem Fall kann zumindest davon ausgegangen werden, dass die Regulierung durch eine staatliche Behörde vorgenommen wird, was letztendlich auch beim Trader für ein gewisses Maß an Sicherheit sorgt. Darüber hinaus sind die Kontrolle und Überwachungsvorschriften innerhalb der Europäischen Union in den teilnehmenden Ländern nahezu identisch, sodass sich der Kunde auf eine einheitliche Qualität verlassen kann.
Forex Anbieter aus Deutschland: Welche Vorteile hat der Hauptsitz in Deutschland?
Es gibt zahlreiche CFD- und Forex-Broker, die zwar einen Standort in Deutschland haben, allerdings handelt es sich nur selten um die Hauptniederlassung. In diesem Fall wird die BaFin zwar als überwachende Behörde aufgeführt, aber letztendlich sind die jeweiligen Broker nur bei der deutschen Finanzaufsichtsbehörde registriert, während keine strenge Kontrolle und Überwachung stattfindet. Wenn überhaupt, ist die BaFin lediglich dafür zuständig, dass formale Daten des Brokers aktuell sind.
Hat der Broker hingegen seinen Hauptsitz in Deutschland, so ist die BaFin tatsächlich auch für die gesamte Kontrolle, Überwachung und Regulierung des Brokers zuständig. Für den Trader bedeutet dies ein hohes Maß an Sicherheit, da er sich darauf verlassen kann, dass der Broker konsequent und dauerhaft in vielen Punkten kontrolliert wird. Darüber hinaus gibt es bei Forex Anbietern aus Deutschland noch einen weiteren Vorteil, nämlich dass die Broker automatisch an die Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen angebunden sind. Dies führt dazu, dass im Insolvenzfall 90 Prozent der Forderungen (maximal bis 20.000 Euro) ersetzt werden.
Vorteile deutscher Anbieter bei Einlagensicherung und Anlegerentschädigung
Vorteile bestehen auch im Hinblick auf eine mögliche Insolvenz des Brokers selbst. Forderungen aus offenen Geschäften sind nicht durch die Standard-Einlagensicherung abgedeckt und bei ausländischen Brokern in der Regel selbst dann verloren, wenn die Kundengelder bei einem deutschen Kreditinstitut verwahrt werden. Deutsche Forex Broker sind an die Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen (EdW) angebunden, die im Insolvenzfall 90 Prozent der Forderungen bis maximal 20.000 Euro ersetzt. Die EdW entschädigte unter anderem Kunden der Ende 2012 insolvent gewordenen Fxdirekt-Bank AG
Was ist ECN
Beschreibung GKFX ECN
GKFX wurde im eigenen Haus entwickelt eine vollwertige ECN (Electronic Communication Network), die mit der neuesten Technik in der Finanzindustrie verwendet verfügt.
ECN ist ein elektronisches Äquivalent zu einem Austausch der Kundenaufträge und verschiedene Liquiditätsanbieter wie Banken, anderen ECNs und größere Makler zusammenbringt.
Merkmale GKFX ECN
GKFX ECN ist ein multimodularen, unendlich skalierbaren System.
ECN ist basierend auf einem Hochgeschwindigkeits-Datenaustausch und Architektur zur Handhabung hochfrequenter Abfragen erstellt.
GKFX ECN hat Durchsatzkapazität von mehr als 30.000 Bestellungen pro Sekunde.
Jede Menge von Liquiditätsanbietern können GKFX ECN angeschlossen werden. Die Liquiditätsanbieter werden zu einem Strom, der für eine sichere und stabile System ermöglicht und bietet Zugang zu den besten Marktpreisen zusammengeführt.
GKFX ECN ist mit einem innovativen Logik für den Betrieb mit Liquiditätsanbietern, die Operationen optimiert werden können, um die Belastung für die Liquiditätsbeschaffung reduziert und qualitativ hochwertige Ausführung von Kundenaufträgen erzielt werden.
Stufe II Markttiefe , die durch GKFX ECN verfügbar ist, zeigt die Transparenz der Arbeit und enthält auch eine Reihe von wichtigen Funktionen wie One-Click-Trading und sofortige Bestimmung der mittleren gewichteter Preis an der gewünschten Lautstärke.
Eine der verschiedenen Funktionen von GKFX ist, dass Kundenaufträge in der Markttiefe sichtbar sind. Unsere Kunden können sowohl ihre eigenen Aufträge und die von anderen im System zu sehen, beeinflussen die Ausbreitung sowie Handel Client-to-Client ohne Spread.
GKFX ECN macht keine Einschränkungen der Platzierung Eintrag Bestellungen. Kunden können Limit-Orders in der Verbreitung zu platzieren.
Wir haben keine Einschränkungen in Bezug auf Trading-Taktiken, wie „pipsing“ oder „Scalping“. Es sind keine Klauseln in den Vertrag über die Länge der Zeit oder Höhe des Gewinns aus den Handeln ableiten.
Markt-Spread ab 0 Pips.
Sofortige Ausführung und keine Requotes.
Es gibt ein anderes besonderes Merkmal unserer ECN: GKFX Kunden kann die Ausführung zu Preisen günstiger als die sie in der angegebenen Reihenfolge zu gewinnen. Für Transparenz, haben wir einen Service für MT4, die in der Reihenfolge Kommentar fügt den Schlupfbetrag, wenn der Auftrag geöffnet und geschlossen.
Wie funktioniert das auf?
GKFX nicht in irgendeiner Weise stören im Handelsprozess. Wir haben keine künstlichen Verzögerungen oder Rutschen.
Durch die Anonymität des Handels werden die Aufträge von einem bestimmten Client nicht im Gesamtstrom, der die Möglichkeit der Liquiditätsanbieter Angabe von bestimmten Client schlechter Ausführung schließt identifiziert. GKFX hat ein Interesse an der Rentabilität der Händler und in steigenden Handelsvolumina. Wir setzen alles daran, die Profitabilität unserer Kunden zu gewährleisten.