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Timestamp: 2016-10-22 23:41:17
Document Index: 224908081

Matched Legal Cases: ['Art. 42', 'Art. 105', 'Art. 105', 'Art. 97', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 99', 'Art. 43', 'Art. 49', 'Art. 50', 'Art. 108', 'Art. 8', 'Art. 43', 'Art. 83', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 99']

2C_1172/2013 � � Urteil vom 16. Dezember 2013
A.________, 1983 geborene Staatsangeh�rige von Kosovo, heiratete am 2. Dezember 2010 in ihrer Heimat einen in der Schweiz niedergelassenen Serben. Am 13. April 2011 reiste sie zum Ehemann in die Schweiz ein; am 10. Mai 2011 wurde ihr eine Aufenthaltsbewilligung erteilt. Gegen Ende Januar 2012 verliess sie die eheliche Wohnung. Das Amt f�r Migration des Kantons Z�rich wies ihr Gesuch um Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung mit Verf�gung vom 26. Juni 2012 ab, unter Ansetzung einer Ausreisefrist (Wegweisung). Der dagegen erhobene Rekurs blieb erfolglos (Entscheid der Sicherheitsdirektion des Kantons Z�rich vom 3. Mai 2013); ebenso wies das Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich die gegen den Rekursentscheid erhobene Beschwerde mit Urteil vom 23. Oktober 2013 ab.
Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 11. Dezember 2013 beantragt A.________ dem Bundesgericht, der Entscheid des Verwaltungsgerichts sei aufzuheben und die Sicherheitsdirektion des Kantons Z�rich sei anzuweisen, ihr die Aufenthaltsbewilligung zu verl�ngern; eventualiter sei die Sache zu neuem Entscheid an die Sicherheitsdirektion zur�ckzuweisen.
2.1.�Gem�ss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG haben Rechtsschriften die Begehren und deren Begr�ndung zu enthalten; in der Begr�ndung ist in gedr�ngter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletze. Die Begr�ndung hat sachbezogen zu sein; die Beschwerde f�hrende Partei hat sich gezielt mit den f�r das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erw�gungen der Vorinstanz auseinanderzusetzen. Besonderes gilt hinsichtlich des rechtserheblichen Sachverhalts: Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG); es weicht davon nur ab, wenn die Sachverhaltsfeststellung offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung beruht (Art. 105 Abs. 2 und Art. 97 Abs. 1 BGG). Sachverhaltsr�gen bed�rfen daher spezifischer Begr�ndung; es gelten die Anforderungen von Art. 106 Abs. 2 BGG (BGE 137 I 58 E. 4.1.2 S. 62). Angesichts dieser weitgehenden Sachverhaltsbindung gilt, dass neue Tatsachen und Beweismittel vor Bundesgericht unzul�ssig sind, es sei denn, erst der Entscheid der Vorinstanz gebe dazu Anlass (Art. 99 Abs. 1 BGG).
2.2.�Das Verwaltungsgericht erl�utert, dass und warum die Beschwerdef�hrerin eine Bewilligungsverl�ngerung nach Art. 43 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 49, Art. 50 Abs. 1 lit. a sowie lit. b (und Abs. 2) AuG auf der Grundlage der Sachverhaltsfeststellungen �ber den Verlauf ihrer Ehe nicht beanspruchen kann. Dazu lassen sich der Beschwerdeschrift weder in rechtlicher noch in tats�chlicher Hinsicht substanzielle R�gen entnehmen. Es fehlt mithin in Bezug auf den Weiterbestand eines Bewilligungsanspruchs aus der Ehe mit einem niedergelassenen Ausl�nder offensichtlich an einer hinreichenden Beschwerdebegr�ndung (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG).
2.3.�Nun legt die Beschwerdef�hrerin Wert auf eine im Fr�hjahr 2013 aufgenommene Beziehung zu einem Landsmann, einem alten Schulkameraden, der seit 2005 in der Schweiz lebe. Sie ist bereit, die Scheidungsklage einzureichen, was sie nach Ablauf der zwei Jahre seit der Aufgabe der Wohngemeinschaft mit ihrem Ehemann Ende Januar 2014 tun will; ebenso soll ihr Freund im Kosovo die Scheidung von seiner heutigen Ehefrau eingeleitet haben. Allerdings erw�hnt die Beschwerdef�hrerin nicht, welchen Bewilligungsstatus (gefestigtes Anwesenheitsrecht) ihr Freund hat; zudem sind beide Partner nach wie vor verheiratet. Ob und wann sich allenfalls f�r sie auf der Grundlage dieser Beziehung ein Bewilligungsanspruch (Art. 8 EMRK, evtl. erneut Art. 43 AuG) ergeben k�nnte, bleibt ungewiss; jedenfalls w�re zum heutigen Zeitpunkt ein solcher nicht in vertretbarer und in einer den Weg zur Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG) �ffnenden Weise geltend gemacht worden (vgl. aber zu diesem Erfordernis nicht publizierte E. 1 von BGE 138 II 229 [Urteil 2C_821/2011 vom 22. Juni 2012]; nicht publizierte E. 1.1 von BGE 138 II 246 [Urteil 2C_459/2011 vom 26. April 2012]; generell zur Geltendmachung von sich aus der EMRK ergebenden Anspr�chen s. BGE 137 I 305 E. 2.5 S. 215 f.).
Vor allem aber schildert die Beschwerdef�hrerin hier einen Sachverhalt, der in das angefochtene Urteil nicht Eingang gefunden hat. Dass sie ihn bereits dem Verwaltungsgericht unterbreitet habe und dieses in unzul�ssiger Weise darauf nicht eingegangen sei, macht sie nicht geltend; ebenso wenig ist ersichtlich, warum erstmals die Erw�gungen des angefochtenen Urteils Anlass zu dieser Schilderung gegeben h�tten. Es handelt sich bei ihren Vorbringen mithin um nach Art. 99 Abs. 1 BGG unzul�ssige Noven. In Bezug auf die offenbar neu aufgenommene Beziehung erweist sich die Beschwerde als unzul�ssig.