Source: https://www.sicherheitswesen.uni-bayreuth.de/de/arbeitsschutz/index.html
Timestamp: 2020-02-18 03:40:55
Document Index: 73924303

Matched Legal Cases: ['§ 19', '§ 10', '§ 14', '§ 22', '§ 22', '§ 22', '§ 20', '§ 11', '§5']

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Am 01.01.2018 ist das neue Mutterschutzgesetz (MuSchG) in Kraft getreten.
Das Mutterschutzgesetz (MuSchG) gilt für alle (werdenden) Mütter, die in einem Arbeitsverhältnis stehen, das heißt neben Beschäftigten auch für weibliche Auszubildende, Schülerinnen und Studentinnen. Gemäß § 19 der Verordnung über Urlaub, Mutterschutz und Elternzeit der bayerischen Beamten gelten bestimmte Bereiche des MuSchG auch für Beamtinnen.
ANLASSUNABHÄNGIGE GEFÄHRDUNGSBEURTEILUNGEN
gemäß § 10 MuSchG muss der Arbeitgeber für alle Arbeitsplätze Gefährdungsbeurteilungen erstellen, unabhängig davon, ob Frauen, schwangere Frauen oder stillende Frauen am Lehrstuhl oder in der Einrichtung beschäftigt sind. Die Gefährdungsbeurteilung ist nach § 14 MuSchG schriftlich zu dokumentieren.
​Ebenfalls festzulegen und zu dokumentieren sind die grundsätzlich zu ergreifenden Schutzmaßnahmen, die die Beschäftigung einer schwangeren und stillenden Frau an diesem Arbeitsplatz bzw. mit diesen Tätigkeiten ermöglichen. Die Gefährdungsbeurteilung muss tätigkeitsbezogen erstellt werden, gleichartige Tätigkeiten können in der Gefährdungsbeurteilung zusammengefasst werden.
Anlassunabhängige Gefährdungsbeurteilung - für Lehrstühle und Einrichtungen in denen NUR Büro- und Bildschirmtätigkeiten ausgeübt werden
Anlassunabhängige Gefährdungsbeurteilung - für alle Arbeitsplätze
Beispiele für die anlassunabhängige Gefährdungsbeurteilung
ANLASSABHÄNGIGE (INDIVIDUELLE) GEFÄHRDUNGSBEURTEILUNGEN
​Eine wesentliche Änderung ist die erforderliche Erstellung einer individuellen Gefährdungsbeurteilung. Diese ist unterteilt in die Gefährdungsbeurteilung für Schwangere Beschäftigte oder für Stillende Beschäftigte.
Individuelle Gefährdungsbeurteilung für schwangere Beschäftigte
Individuelle Gefährdungsbeurteilung für stillende Beschäftigte
Das neue Mutterschutzgesetz lässt Abweichungen vom Gesetz zu, wenn die werdende oder stillende Mutter Ihr Einverständnis gibt. Dem Einverständnis kann jederzeit widerrufen werden.
Erklärung bei Abweichungen zum Mutterschutzgesetz und zugehöriger Widerruf
Der Lehrstuhlinhaber/Leiter der Einrichtung hat die Schwangere/Stillende sowie die Beschäftigten in seinem Bereich über die Ergebnisse der Gefährdungsbeurteilungen zu informieren.
Gesprächsprotokoll mit der Schwangeren/Stillenden über das Ergebnis der Gefährdungbeurteilung
Gesprächsprotokoll mit den Beschäftigten des Lehrstuhls/der Einrichtung über das Ergebnis der Gefährungsbeurteilung
Nachfolgend die Gefährdungsbeurteilungen für Studentinnen. Weitere I​nformationen erhalten Sie beim Referat I/3.
Individuelle Gefährdungsbeurteilung für schwangere Studentinnen
Individuelle Gefährdungsbeurteilung für stillende Studentinnen
Arbeitgeberleitfaden zum Mutterschutzgesetz des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Unterweisung von Fremdfirmen an der Universität BayreuthEinklappen
Für die Unterweisung von Fremdfirmen an der Universität Bayreuth steht nachfolgend eine umfassende Richtlinie zur Verfügung. Sie ist entsprechend der Einsatzbereiche der Fremdfirmen unterteilt. Erforderliche Unterweisungsprotokolle sind ebenfalls angefügt.
RICHTLINIE Unterweisung Fremdfirmen an der Universität Bayreuth:
Dokument - ARBEITSERLAUBNIS
Dokument A - ALLGEMEINES
Dokument B - ALLGEMEINE ANWEISUNGEN - ZUR AUSGABE AN FREMDFIRMEN BEI AUFTRAGSVERGABE
Dokument B - UNTERWEISUNGSPROTOKOLL
Dokument C - UNTERWEISUNGSHILFEN FÜR LEHRSTÜHLE UND EINRICHTUNGEN
Dokument C - UNTERWEISUNGSPROTOKOLL
Die Dokumente D bis H gelten in der Regel für die Abteilungen der Zentralen Technik:
Dokument D - UNTERWEISUNG VON REINIGUNGSFIRMEN
Dokument D - UNTERWEISUNGSPROTOKOLL
Dokument E - UNTERWEISUNG FÜR ARBEITEN IN GEBÄUDEN
Dokument E - ERLAUBNIS SCHWEIß-, BRENNSCHNEID- UND SONSTIGE FEUERGEFÄHRLICHE ARBEITEN
Dokument E - UNTERWEISUNGSPROTOKOLL
Dokument F - UNTERWEISUNG FÜR ARBEITEN IM GELÄNDE
Dokument F - UNTERWEISUNGSPROTOKOLL
Dokument G - UNTERWEISUNG VON FIRMEN ZUR SICHERUNG
Dokument G - UNTERWEISUNGSPROTOKOLL
Dokument H - UNTERWEISUNG FÜR DIE SCHÄDLINGSBEKÄMPFUNG
Dokument H - UNTERWEISUNGSPROTOKOLL
Sicherheitsbeauftragte nach § 22 SGB VIIEinklappen
Die gesetzliche Grundlage für den Sicherheitsbeauftragten bildet § 22 SGB VII. Der Arbeitgeber hat in Unternehmen oder Einrichtungen mit regelmäßig mehr als 20 Beschäftigten und unter Beteiligung des Betriebsrates oder Personalrates Sicherheitsbeauftragte unter Berücksichtigung der im Unternehmen für die Beschäftigten bestehenden Unfall- und Gesundheitsgefahren und der Zahl der Beschäftigten zu bestellen.
Ihre Pflichten und Rechte sind durch § 22 Abs. 1 bis 3 SGB VII und § 20 Unfallverhütungsvorschrift (GUV-V-A1) geregelt.
Unterstützung der Verantwortlichen bei der Durchführung von Maßnahmen zur Verhütung von Arbeitsunfällen, Berufskrankheiten und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren
Überzeugen, dass vorgeschriebenen Schutzeinrichtungen und persönliche Schutzausrüstung vorhanden und ordnungsgemäß benutzt werden
Auf Unfall- und Gesundheitsgefahren der Versicherten aufmerksam machen
Erstellen der Unfallanzeigen für Bereich
Begleiten des Sicherheitsingenieurs bei Begehungen in ihren Bereich
DGUV-Information 211-042: Sicherheitsbeauftragte
Unterrichtung gebärfähiger Mitarbeiterinnen/StudentinnenEinklappen
Nachfolgend finden Sie die Anpassung an die neuen rechtlichen Vorgaben zur Unterrichtung gebärfähiger Mitarbeiterinnen/Studentinnen für chemische und biologische Gefährdungen.
Unterrichtung (PDF)
Unterrichtung (Word)
Hautschutzplan der UniversitätEinklappen
Der Hautschutzplan der Universität wurde überarbeitet und steht ab sofort im Netz zur Verfügung. Neben einer allgemeinen Produktübersicht stehen ein Plan für „Labore und ähnliche Bereiche“ sowie ein Plan für “Technische Bereiche“ zur Verfügung. Zur individuellen Gestaltung wird auch eine Blanko-Vorlage angeboten. Alle aufgeführten Produkte können über die Chemikalienausgabe im Gebäude NW I bezogen werden.
Hautschutzplan - Produktübersicht (PDF)
Hautschutzplan - Labore und ähnliche Bereiche (PDF)
Hautschutzplan - Technische Bereiche (PDF)
Hautschutzplan - Vorlage (Word)
Gelbe MappeEinklappen
Die gelbe Mappe wird derzeit überarbeitet. Die hinterlegten Dokumente sind nicht an die geltenden gesetzlichen Vorgaben angepasst und dienen daher nur der Orientierung. Wenn Sie Fragen haben, wenden Sie sich bitte an die Abteilung Sicherheitswesen.
Der Sammelordner Arbeitssicherheit und Umweltschutz an der Universität Bayreuth (Gelbe Mappe) soll sicherstellen, dass die Lehrstühle und Zentralen Einrichtungen sich in gebündelter Form einen allgemeinen Überblick über eine Auswahl der Vielzahl von Vorschriften verschaffen können, die in den Bereichen Arbeitssicherheit und Umweltschutz zu beachten sind.
ArbeitsschutzausschussEinklappen
Der Arbeitsschutzausschuss (ASA) ist ein Organ des betriebliche Arbeitsschutzes und ab einer Betriebsgröße mit mehr als 20 Beschäftigten vorgeschrieben (§ 11 Arbeitssicherheitsgesetz – AsiG).
Der ASA hat die Aufgabe, Anliegen des Arbeits-, Gesundheits-, Brandschutzes und der Unfallverhütung zu erörtern, Verbesserungen vorzuschlagen, Maßnahmen zu beraten und Entscheidungen vorzubereiten. Der Arbeitsschutzausschuss ist kein Beschlussorgan, er besitzt keine Entscheidungsbefugnis. Der Ausschuss kann lediglich Empfehlungen formulieren.
Die Aufgaben des Arbeitsschutzausschusses sind insbesondere:
Analyse des Unfallgeschehens an der Universität
das Vorstellen neuer Gesetze, Verordnungen oder Unfallverhütungsvorschriften
Erfahrungsaustausch zu Betriebsbegehungen und umgesetzten Maßnahmen
Maßnahmen zur Prävention, zur Ersten Hilfe und zum Brandschutz
Beratung zu universitären Baumaßnahmen wie z. B. Barrierefreiheit
Beratung über Fragen des Gesundheitsschutzes und der arbeitsmedizinischen Vorsorge
Der Arbeitsschutzausschuss setzt sich mindestens zusammen aus einem Vertreter der Hochschulleitung, einem Vertreter/in des Personalrates, dem Sicherheitsingenieur, den Betriebsärztinnen und Vertreter/innen aus der Gruppe der Sicherheitsbeauftragten. Die Schwerbehindertenvertretung hat das Recht, an allen Sitzungen des ASA beratend teilzunehmen. Darüber hinaus hat die Schwerbehindertenvertretung das Recht, Angelegenheiten, die einzelne Schwerbehinderte oder Gruppen schwerbehinderter Beschäftigter betreffen, auf die Tagesordnung der ASA-Sitzungen setzen zu lassen.
Haben Sie im Bereich des Arbeits- und Gesundheitsschutz Anregungen und Verbesserungsvorschläge oder möchten Sie bestimmte Themen im ASA angesprochen haben, schreiben Sie bitte eine Email an den Sicherheitsingenieur.
Prüfung der elektrischen Anlagen und Geräte Einklappen
Die Prüfung elektrischer Anlagen (ortsfest) erfolgt für
Labors: alle 2 - 3 Jahre
Büroräume: alle 5 - 6 Jahre
Diese Prüfung wird von der Zentralen Technik veranlasst.
Regelmäßige Prüfung nicht ortsfester elektrischer Betriebsmittel
nach GUV-V A3 (früher GUV 2.10) "Elektrische Anlagen und Betriebsmittel" und GUV-I 8524 (früher: GUV 22.1) "Durchführung von wiederkehrenden Prüfungen nicht ortsfester elektrischer Betriebsmittel" sind Geräte in Büros und Labors, die als nicht ortsfest gelten, d.h. die über eine Steckdose ans Netz angeschlossen sind, z.B. Rechner, Monitore, aber auch bewegliche Mehrfachsteckdosen oder Verlängerungskabel, in folgenden Turnus zu prüfen:
Labors: jährlich
Büroräume: alle zwei Jahre
Diese Prüfungen sind von den einzelnen Einrichtungen und Lehrstühlen der Universität
selbst durchzuführen (1)
bzw. zu veranlassen (2).
(1) Die Prüfung kann von eingewiesenen Personen der Einrichtung mit den aus der Elektronikwerkstatt auszuleihenden Testgeräten einfach ausgeführt werden. Ansprechpartner für Einweisungen und Ausleihe der Geräte ist das Büro der Elektronikwerkstatt Tel. 3842.
(2) Weiterhin besteht die Möglichkeit, über einen mit dem TÜV abgeschlossenen Rahmenvertrag die Prüfungen durchführen zu lassen. Ansprechpartner für den Rahmenvertrag ist der Leiter der Betriebstechnik Tel. 2118.
Vordruck TÜV-Auftrag
Regelmäßige Prüfung FI-Schutzschalter
Einzelarbeitsplätze mit FI-Schutzschaltern müssen unabhängig von der obige Regelung von jedem Nutzer selbst monatlich auf ihre Schutzfunktion geprüft werden. Informationen gibt es dazu ebenfalls in der Elektronikwerkstatt.
Gefährdungsbeurteilung gemäß §5 Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG)
Bogen 1.1 - Durchführungsanleitung
Bogen 1.2 - Zusammenfassung und Dokumentation
Bogen 2.1 - Alle Arbeitsplätze
Bogen 3.1 - Laboratorien Allgemein
Bogen 3.2 - Laboratorien Gefahrstoffe
Bogen 3.3 - Laboratorien Biologische Stoffe
Bogen 3.4 - Laboratorien optische/ionisierende Strahlung
Bogen 3.5 - Gefahrstoff- und Gasflaschenlager
Bogen 4.1 - Mechanik- und Feinmechanikwerkstatt
Bogen 4.2 - Elektro- und Elektronikwerkstatt
Bogen 4.3 - Holzwerkstatt
Bogen 4.4 - Glasinstrumentebau
Bogen 4.5 - Grundstückspflege und Botanik
Bogen 5.1 - Büro- und Bildschirmarbeitsplatz
Bogen 7.1 - Mutterschutz