Source: https://revosax.sachsen.de/vorschrift/14182.5
Timestamp: 2019-11-12 17:21:28
Document Index: 128035175

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 23', '§ 23', '§ 23', '§ 23', '§ 8', '§ 9', '§ 8', '§ 4', '§ 4', '§ 11', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 5', '§ 16', '§ 11', '§ 16', '§ 20', '§ 11', '§ 22', '§ 2', '§ 22', '§ 23', '§ 23', '§ 23', '§ 24', '§ 2', '§ 5', '§ 7', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 12', '§ 13', '§ 14', '§ 15', '§ 16', '§ 17', '§ 18', '§ 19', '§ 20', '§ 19', '§ 20', '§ 20', '§ 21', '§ 21', '§ 22', '§ 22', '§ 23', '§ 23', '§ 24', '§ 24', '§ 30', '§ 25', '§ 31']

Lehrkräfte an Gymnasien oder berufsbildenden Schulen mit einem nicht lehramtsbezogenen Diplom-, Master-, Magister- oder einem diesen gleichgestellten Hochschulabschluss, der an einer Universität, Kunst- oder Fachhochschule erworben wurde, und
Lehrkräfte an Grund-, Ober- und allgemein bildenden Förderschulen mit einem nicht lehramtsbezogenen Diplom-, Master-, Magister-, Bachelor- oder einem diesen gleichgestellten Hochschulabschluss, der an einer Universität, Kunst- oder Fachhochschule erworben wurde,
die sich im Schuldienst befinden.2
(2) Bewerber, die bereits über einen Abschluss für ein Lehramt verfügen (§ 4 Nummer 1 und 2), und Bewerber nach § 4 Nummer 3 bis 5 erwerben die Lehrbefähigung für das von ihnen gewählte weitere Fach, die weitere Fachrichtung oder für den weiteren Förderschwerpunkt in dem jeweiligen Lehramt. Bewerber gemäß § 4 Nummer 6 bis 10 erwerben die Berechtigung zur schulpraktischen Ausbildung nach Abschnitt 3.3
und im Freistaat Sachsen unbefristet an einer öffentlichen Schule mit mindestens der Hälfte des Regelstundenmaßes oder an einer Schule in freier Trägerschaft tätig ist.4
(2) Der Antrag auf Zulassung zu einer wissenschaftlichen Ausbildung ist bis zu dem in der Ausschreibung genannten Termin auf dem Dienstweg an die Schulaufsichtsbehörde zu richten. Für den Zulassungsantrag ist der bei der Schulaufsichtsbehörde erhältliche Vordruck zu verwenden. Dem Antrag sind beizufügen
(3) Über den Antrag auf Zulassung entscheidet die Schulaufsichtsbehörde.
(4) Ist zu dem in der Ausschreibung genannten Termin die Zahl der Bewerbungen höher als Teilnehmerplätze zur Verfügung stehen, wird durch die Schulaufsichtsbehörde ein Auswahlverfahren durchgeführt. Bei Bewerbern aus öffentlichen Schulen werden die Teilnehmerplätze nach Bedarf, Eignung und Befähigung des Bewerbers vergeben. Bei der Entscheidung werden ferner das Vorliegen einer Schwerbehinderung die Anzahl etwaiger vom Bewerber nachzuweisender, aus Mangel an Teilnehmerplätzen erfolgloser Bewerbungen auf eine wissenschaftliche Ausbildung nach dieser Verordnung, der dienstliche Einsatz, der vorgesehene dienstliche Einsatz und die Stellungnahme des Schulleiters berücksichtigt. Im Übrigen entscheidet das Los.
(5) Bewerbern aus Schulen in freier Trägerschaft sind Teilnehmerplätze entsprechend dem Verhältnis der Anzahl der Schüler an Schulen in freier Trägerschaft im Freistaat Sachsen zur Gesamtschülerschaft im Freistaat Sachsen in der jeweiligen Schulart im laufenden Schuljahr zur Verfügung zu stellen. Übersteigt die Anzahl der Bewerber aus den Schulen in freier Trägerschaft diesen Anteil, entscheidet das Los. Ist die Zahl der Bewerber aus öffentlichen Schulen geringer als die Anzahl der für diese zur Verfügung stehenden Teilnehmerplätze, können freie Plätze an Bewerber aus Schulen in freier Trägerschaft vergeben werden.5
(1) Die wissenschaftliche Ausbildung dauert für alle Lehrämter mindestens vier Semester, soweit in Satz 2 nichts Abweichendes festgelegt ist. Die wissenschaftliche Ausbildung nach Absatz 2 Nummer 2 in einem Fach nach § 23 Absatz 3 Nummer 1 der Lehramtsprüfungsordnung I dauert mindestens drei Semester.
im Lehramt an Grundschulen die Grundschuldidaktik gemäß § 23 Absatz 2 der Lehramtsprüfungsordnung I der Gebiete A bis C und die Grundschulpädagogik mit insgesamt mindestens 95 Leistungspunkten nach dem European Credit Transfer System (Leistungspunkte),
im Lehramt an Grundschulen ein Fach nach § 23 Absatz 3 Nummer 1 der Lehramtsprüfungsordnung I mit mindestens 45 Leistungspunkten oder ein Fach nach § 23 Absatz 3 Nummer 2 der Lehramtsprüfungsordnung I einschließlich der Fachdidaktik mit insgesamt mindestens 60 Leistungspunkten,
im Lehramt an Oberschulen und im Lehramt Sonderpädagogik das Fach einschließlich der Fachdidaktik mit insgesamt mindestens 70 Leistungspunkten,
(3) In Abweichung von der Lehramtsprüfungsordnung I ist für das Lehramt an Oberschulen und das Lehramt Sonderpädagogik der Nachweis von Kenntnissen in Latein, für das Höhere Lehramt an Gymnasien und an berufsbildenden Schulen der Nachweis des Latinums, die als fachliche Zulassungsvoraussetzung für die Erste Staatsprüfung bestimmt sind, nicht erforderlich. Für das Höhere Lehramt an Gymnasien und an berufsbildenden Schulen ist anstelle des Latinums der Nachweis von Kenntnissen in Latein erforderlich.
(4) Auf den in Absatz 2 ausgewiesenen Umfang der Studieninhalte können vor der Zulassung zur wissenschaftlichen Ausbildung nachweislich erbrachte gleichwertige Studienleistungen in einem Fach, einer Fachrichtung oder einem Förderschwerpunkt in Höhe von höchstens zehn Leistungspunkten durch die Hochschule angerechnet werden, die die wissenschaftliche Ausbildung durchführt.
(5) In besonderen Fällen, insbesondere wenn bereits nachweislich Studienleistungen erbracht wurden, die im Umfang und in den Studieninhalten nur geringfügig von den Anforderungen nach Absatz 2 abweichen, können die fehlenden Studieninhalte an einer Universität in eigener Verantwortung studiert werden. Die nach Satz 1 nachstudierten Studieninhalte werden auf Antrag durch die Schulaufsichtsbehörde angerechnet. Entsprechen die Studieninhalte nach der Anrechnung denen nach Absatz 2, gelten die nach § 8 vorgeschriebenen Modulprüfungen als bestanden. § 9 gilt entsprechend.6
(1) Bewerber, die die vorgeschriebenen Modulprüfungen gemäß § 8 bestanden haben, erhalten ein Zeugnis der Schulaufsichtsbehörde. Das Zeugnis bescheinigt den Bewerbern gemäß § 4 Nummer 1 bis 5 den Erwerb der Lehrbefähigung in dem entsprechenden Fach, in der Fachrichtung oder in dem Förderschwerpunkt. Den Bewerbern gemäß § 4 Nummer 6 bis 10 wird in dem Zeugnis die unbefristete Lehrerlaubnis in dem entsprechenden Fach, in der entsprechenden Fachrichtung oder in dem entsprechenden Förderschwerpunkt zuerkannt.
(2) Die Schulaufsichtsbehörde bestimmt den Zeitpunkt der Aushändigung oder Zusendung des Zeugnisses.7
(2) Wird die schulpraktische Ausbildung gemäß § 11 Absatz 1 in einem Fach oder in einer Fachrichtung absolviert, erwirbt der Bewerber mit dem Bestehen der schulpraktischen Prüfung die Lehrbefähigung in diesem Fach oder in dieser Fachrichtung.8
(1) Zu einer schulpraktischen Ausbildung in einem Fach oder in einer Fachrichtung kann zugelassen werden, wer
ein Fachstudium gemäß § 4 Nummer 9 erfolgreich abgeschlossen hat und im Lehramt an Oberschulen, im Höheren Lehramt an Gymnasien oder an berufsbildenden Schulen eine schulpraktische Ausbildung in dem studierten Fach oder der studierten Fachrichtung anstrebt,
die Zulassungsvoraussetzungen gemäß § 4 Nummer 6 bis 8 erfüllt und die wissenschaftliche Ausbildung nach Abschnitt 2 erfolgreich abgeschlossen hat oder
die Zulassungsvoraussetzungen gemäß § 4 Nummer 10 erfüllt und die wissenschaftliche Ausbildung nach Abschnitt 2 im Lehramt an Oberschulen, im Höheren Lehramt an Gymnasien oder an berufsbildenden Schulen in einem Fach oder einer Fachrichtung erfolgreich abgeschlossen hat
bereits in einem Vorbereitungsdienst oder einer berufsbegleitenden Weiterbildung gestanden hat und ohne Vorliegen eines wichtigen Grundes auf eigenen Antrag aus der Ausbildung ausgeschieden ist.9
(1) Der Antrag auf Zulassung zu einer schulpraktischen Ausbildung ist bis zum 1. September oder bis zum 1. März auf dem Dienstweg an die Schulaufsichtsbehörde zu richten. Für den Zulassungsantrag ist der bei der Schulaufsichtsbehörde erhältliche Vordruck zu verwenden. Dem Antrag sind beizufügen
(2) Über den Antrag auf Zulassung entscheidet die Schulaufsichtsbehörde.
(3) Die Zulassung erfolgt im Rahmen der vorhandenen Ausbildungskapazitäten an der Schulaufsichtsbehörde. § 5 Absatz 5 Satz 1 gilt entsprechend. Übersteigt die Anzahl der Bewerber die Zahl der Ausbildungsplätze, wird nach Bedarf, Eignung und Befähigung sowie dem dienstlichen Einsatz entschieden.
(4) Die Zulassung an einer Schule in freier Trägerschaft kann nur erfolgen, wenn an der Schule die Lehrproben nach § 16 Absatz 1 möglich sind.10
Ausbildungsstätte ist die Schulaufsichtsbehörde.11
(1) Die schulpraktische Ausbildung dauert zwölf Monate und beinhaltet einen schulpraktischen Teil sowie die Ausbildung an der Schulaufsichtsbehörde.
In den Fällen des Satzes 1 Nummer 2 und 3 kann die schulpraktische Ausbildung um insgesamt höchstens sechs Monate verlängert werden.12
(1) Der schulpraktische Teil findet an der Schule statt, an der der Bewerber eingesetzt ist; er erfolgt innerhalb seines Regelstundenmaßes mit selbständigem Lehrauftrag. Der Schulleiter beauftragt einen Mentor und bestimmt dessen Betreuungsaufgaben.
(2) Die Ausbildung an der Schulaufsichtsbehörde umfasst Schwerpunkte der Didaktik und Methodik unter Berücksichtigung der Bildungswissenschaften in Bezug auf das vom Bewerber jeweils gewählte Fach oder die Fachrichtung. Die Ausbildung wird zusätzlich zum Regelstundenmaß geleistet.
(3) Für die Ausbildung an der Schulaufsichtsbehörde steht ein Wochentag zur Verfügung.13
(1) Für Bewerber gemäß § 11 Absatz 1 schließt die schulpraktische Ausbildung durch eine Prüfung vor der Schulaufsichtsbehörde ab. Die Prüfung umfasst für das Lehramt an Oberschulen eine Lehrprobe in dem Fach der schulpraktischen Ausbildung und eine mündliche Prüfung. Bei der schulpraktischen Ausbildung für das Höhere Lehramt an Gymnasien und an berufsbildenden Schulen umfasst die Prüfung in dem Fach oder in der beruflichen Fachrichtung zwei Lehrproben und eine mündliche Prüfung. Beim Höheren Lehramt an Gymnasien ist jeweils eine Lehrprobe in der Sekundarstufe I und in der Sekundarstufe II abzulegen.
(3) Die mündliche Prüfung schließt die Didaktik und Methodik des Faches oder der Fachrichtung einschließlich der Bildungswissenschaften ein. Die mündliche Prüfung dauert 30 Minuten. Jeder Bewerber wird einzeln geprüft.
(4) Die Lehrproben und die mündliche Prüfung sollen innerhalb der letzten acht Ausbildungswochen stattfinden. Für die Durchführung und Wiederholung der Prüfung, die Zusammensetzung der Prüfungskommission und die Bewertung der Prüfungsleistungen gelten die §§ 16, 18 Absatz 4, §§ 20, 22, 23, 24 Absatz 1 bis 2 der Lehramtsprüfungsordnung II entsprechend.14
(1) Bewerber gemäß § 11 Absatz 1, die die schulpraktische Prüfung in allen Teilen bestanden haben, erhalten ein Zeugnis, welches die Lehrbefähigung in dem geprüften Fach oder in der Fachrichtung ausweist.
(2) Die Bekanntgabe des Prüfungsergebnisses erfolgt durch Aushändigung des Zeugnisses. Die Schulaufsichtsbehörde bestimmt den Zeitpunkt der Aushändigung oder Zusendung.15
(4) Lehrern unterer Klassen nach dem Recht der Deutschen Demokratischen Republik, denen auf Grundlage berufsbegleitender wissenschaftlicher Weiterbildungen nach der Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus über die berufsbegleitende Weiterbildung und Prüfung von Lehrern mit Fachschulabschluß für das Lehramt an Mittelschulen oder für das Lehramt an Förderschulen vom 30. August 1994 (SächsGVBl. S. 1562), die zuletzt durch Artikel 6 der Verordnung vom 5. Februar 2007 (SächsGVBl. S. 30) geändert worden ist, die unbefristete Lehrerlaubnis für zwei Fächer, Fachrichtungen oder Förderschwerpunkte erteilt wurde und die in einem Fach, einer Fachrichtung oder einem Förderschwerpunkt die Lehrbefähigung nach der Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus über den Erwerb einer Lehrbefähigung in einem weiteren Fach vom 18. März 1993 (SächsGVBl. S. 283), die zuletzt durch Artikel 5 der Verordnung vom 5. Februar 2007 (SächsGVBl. S. 30) geändert worden ist, erworben haben, sind Diplomlehrern mit der Lehrbefähigung zur Erteilung des Fachunterrichts in zwei Fächern der allgemeinbildenden polytechnischen Oberschulen der Deutschen Demokratischen Republik gleichgestellt, wenn sie eine mindestens fünfjährige erfolgreiche Unterrichtstätigkeit nach dem 3. Oktober 1990 an einer öffentlichen Schule oder Schule in freier Trägerschaft, in dem Fach oder der Fachrichtung mit fehlender Lehrbefähigung nachweisen. Sie sind berechtigt, die Berufsbezeichnung „Diplomlehrer für zwei Fächer“ zu führen.16
(3) Mit dem Erwerb der Lehrbefähigung in den Fächern nach Absatz 1 ist für die Bewerber die Gleichstellung mit dem Abschluss „Lehrer für die unteren Klassen der allgemeinbildenden polytechnischen Oberschule“ verbunden.17
Zu einem Feststellungsverfahren gemäß § 22 Absatz 1 ist zuzulassen, wer im Freistaat Sachsen unbefristet an einer öffentlichen Schule mit mindestens der Hälfte des Regelstundenmaßes tätig ist und einen Abschluss nach § 2 Absatz 2 Nummer 2 bis 4 sowie mindestens 15 Jahre Lehrtätigkeit nach dem 3. Oktober 1990 an einer öffentlichen Schule oder Schule in freier Trägerschaft, davon eine mindestens vierjährige Unterrichtstätigkeit in den Fächern mit fehlender Lehrbefähigung und die regelmäßige Teilnahme an Veranstaltungen der schulinternen Lehrerfortbildung und an Fortbildungen für das Fach, für welches die Lehrbefähigung erworben werden soll, nachweist.18
Der Antrag auf Zulassung zu einem Verfahren gemäß § 22 ist bis zum 30. September eines jeden Jahres auf dem Dienstweg an die Schulaufsichtsbehörde zu richten. Für den Zulassungsantrag ist der bei der Schulaufsichtsbehörde erhältliche Vordruck zu verwenden. Dem Antrag ist die schriftliche Zustimmung zur Einsicht in die Personalakte beizufügen. Das Staatsministerium für Kultus kann für die Vorlage des Antrages nach Satz 1 einen anderen Termin bestimmen.19
(2) Die Schulaufsichtsbehörde richtet Kommissionen für die Abnahme der Lehrproben und das Reflexionsgespräch ein. Die Mitglieder der Kommission sollen den Abschluss als Lehrer für die unteren Klassen oder die Befähigung für das zu prüfende Lehramt besitzen und Unterrichtserfahrung in den jeweiligen Fächern und der Schulart haben.
(3) Die Kommissionen bestehen jeweils aus drei Mitgliedern.20
(6) Zu jeder Lehrprobe ist eine Niederschrift anzufertigen, die von allen Mitgliedern der Kommission zu unterzeichnen ist. Diese umfasst auch die thematischen Schwerpunkte des Reflexionsgespräches.21
(1) Ist die Leistung gemäß § 23 Absatz 5 mit „bestanden“ bewertet worden, erhält der Bewerber einen Bescheid durch die Schulaufsichtsbehörde, der unter Berücksichtigung der Schulleiterbeurteilung die Bewertung der Lehrprobe und des Reflexionsgespräches in dem gewählten Fach ausweist.
(2) Mit dem Bestehen der Leistung gemäß § 23 und dem Erhalt des Bescheides gemäß Absatz 1 ist die Lehrbefähigung in dem Fach, welches der Bescheid ausweist, erteilt. Mit der Gleichstellung mit dem Abschluss „Lehrer für die unteren Klassen der allgemeinbildenden polytechnischen Oberschule“ ist die Anrechnung der Zeiten der Unterrichtstätigkeit in den Fächern mit fehlender Lehrbefähigung als Bewährungszeiten verbunden.
(3) Ist die Leistung gemäß § 23 Absatz 5 mit „nicht bestanden“ bewertet worden, kann der Bewerber die entsprechende Lehrprobe und das sich anschließende Reflexionsgespräch einmal wiederholen. Hat der Bewerber die Wiederholung der Leistung nicht bestanden, wird die Lehrbefähigung in dem Fach nicht erteilt. Der Bewerber erhält ein Schreiben der Schulaufsichtsbehörde, welches die Bewertung der Leistung des Bewerbers ausweist.22
von Ein-Fach-Diplomlehrern23
(2) Mit dem Erwerb der Lehrbefähigung nach Absatz 1 ist für die Bewerber die Gleichstellung mit dem Abschluss „Diplomlehrer für zwei Fächer der allgemeinbildenden polytechnischen Oberschulen der Deutschen Demokratischen Republik“ verbunden. Sie sind berechtigt, die Berufsbezeichnung „Diplomlehrer für zwei Fächer“ zu führen.
§ 24 Absatz 1, 2 Satz 1 und Absatz 3 gilt entsprechend.
Übergangs- und Schlussbestimmungen24
(1) Bewerber, deren Weiterbildung zum Zeitpunkt des Inkrafttretens dieser Verordnung bereits begonnen hat, werden auf der Grundlage der bis zum Inkrafttreten dieser Verordnung geltenden Bestimmungen ausgebildet und geprüft.
(2) Die Sächsische Bildungsagentur nimmt die Zuständigkeiten der Schulaufsichtsbehörde nach dieser Verordnung bis zum 31. Dezember 2017 wahr.25
Diese Verordnung tritt am Tag nach ihrer Verkündung in Kraft. Gleichzeitig treten die Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus über den Erwerb einer Lehrbefähigung in einem weiteren Fach vom 18. März 1993 (SächsGVBl. S. 283), die zuletzt durch Artikel 5 der Verordnung vom 5. Februar 2007 (SächsGVBl. S. 30) geändert worden ist, und die Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus über die berufsbegleitende Weiterbildung und Prüfung von Lehrern mit Fachschulabschluss für das Lehramt an Mittelschulen oder für das Lehramt an Förderschulen vom 30. August 1994 (SächsGVBl. S. 1562), die zuletzt durch Artikel 6 der Verordnung vom 5. Februar 2007 (SächsGVBl. S. 30) geändert worden ist, außer Kraft.26
Inhaltsübersicht geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 29. Juni 2017 (SächsGVBl. S. 378)
§ 2 geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 5. Oktober 2016 (SächsGVBl. S. 475) und durch Artikel 1 der Verordnung vom 29. Juni 2017 (SächsGVBl. S. 378)
§ 5 geändert durch Artikel 2 der Verordnung vom 12. Januar 2016 (SächsGVBl. S. 9, 19) und durch Artikel 1 der Verordnung vom 29. Juni 2017 (SächsGVBl. S. 378)
§ 7 geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 5. Oktober 2016 (SächsGVBl. S. 475) und durch Artikel 1 der Verordnung vom 29. Juni 2017 (SächsGVBl. S. 378)
§ 9 geändert durch Artikel 2 der Verordnung vom 12. Januar 2016 (SächsGVBl. S. 9, 19), durch Artikel 1 der Verordnung vom 5. Oktober 2016 (SächsGVBl. S. 475) und durch Artikel 1 der Verordnung vom 29. Juni 2017 (SächsGVBl. S. 378)
§ 10 geändert durch Artikel 2 der Verordnung vom 12. Januar 2016 (SächsGVBl. S. 9, 19), durch Artikel 1 der Verordnung vom 5. Oktober 2016 (SächsGVBl. S. 475) und durch Artikel 1 der Verordnung vom 29. Juni 2017 (SächsGVBl. S. 378)
§ 11 geändert durch Artikel 2 der Verordnung vom 12. Januar 2016 (SächsGVBl. S. 9, 19), durch Artikel 1 der Verordnung vom 5. Oktober 2016 (SächsGVBl. S. 475) und durch Artikel 1 der Verordnung vom 29. Juni 2017 (SächsGVBl. S. 378)
§ 12 geändert durch Artikel 2 der Verordnung vom 12. Januar 2016 (SächsGVBl. S. 9, 19), durch Artikel 1 der Verordnung vom 5. Oktober 2016 (SächsGVBl. S. 475) und durch Artikel 1 der Verordnung vom 29. Juni 2017 (SächsGVBl. S. 378)
§ 13 geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 29. Juni 2017 (SächsGVBl. S. 378)
§ 14 geändert durch Artikel 2 der Verordnung vom 12. Januar 2016 (SächsGVBl. S. 9, 19), durch Artikel 1 der Verordnung vom 5. Oktober 2016 (SächsGVBl. S. 475) und durch Artikel 1 der Verordnung vom 29. Juni 2017 (SächsGVBl. S. 378)
§ 15 geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 29. Juni 2017 (SächsGVBl. S. 378)
§ 16 geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 29. Juni 2017 (SächsGVBl. S. 378)
§ 17 geändert durch Artikel 2 der Verordnung vom 12. Januar 2016 (SächsGVBl. S. 9, 19), durch Artikel 1 der Verordnung vom 5. Oktober 2016 (SächsGVBl. S. 475) und durch Artikel 1 der Verordnung vom 29. Juni 2017 (SächsGVBl. S. 378)
§ 18 eingefügt durch Artikel 1 der Verordnung vom 29. Juni 2017 (SächsGVBl. S. 378)
bisheriger § 19 geändert durch Artikel 2 der Verordnung vom 12. Januar 2016 (SächsGVBl. S. 9, 19), wird § 20 durch Artikel 1 der Verordnung vom 29. Juni 2017 (SächsGVBl. S. 378)
bisheriger § 19 wird § 20 und geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 29. Juni 2017 (SächsGVBl. S. 378)
bisheriger § 20 wird § 21 und geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 29. Juni 2017 (SächsGVBl. S. 378)
bisheriger § 21 wird § 22 und geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 29. Juni 2017 (SächsGVBl. S. 378)
bisheriger § 22 wird § 23 durch Artikel 1 der Verordnung vom 29. Juni 2017 (SächsGVBl. S. 378)
bisheriger § 23 wird § 24 und geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 29. Juni 2017 (SächsGVBl. S. 378)
Abschnitt 5 eingefügt durch Artikel 1 der Verordnung vom 29. Juni 2017 (SächsGVBl. S. 378)
bisheriger Abschnitt 5 wird Abschnitt 6 durch Artikel 1 der Verordnung vom 29. Juni 2017 (SächsGVBl. S. 378)
bisheriger § 24 wird § 30 und geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 29. Juni 2017 (SächsGVBl. S. 378)
bisheriger § 25 wird § 31 durch Artikel 1 der Verordnung vom 29. Juni 2017 (SächsGVBl. S. 378)
Quelle: REVOSax http://revosax.sachsen.de/vorschrift/14182.5 Stand vom 12.11.2019