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Timestamp: 2016-10-26 13:33:00
Document Index: 75296949

Matched Legal Cases: ['§ 216', '§ 6', '§ 180', '§ 180', '§ 4', '§ 233', '§ 234', '§ 234']

versagt insolvenz am 20.02.2006 - frag-einen-anwalt.de Hilfe & Kontakt
Anwalt? Hier lang www.frag-einen-anwalt.de Insolvenzrecht Themen: Insolvenz versagt
28.07.2007 22:09 | Preis: ***,00 € |
am 29.12.2002 hab ich insolvenz eröfnet als privat und am 20.02,06 wurde meine insolvenz versagt.
grund 3-bis 4 glaubigen wurde erst versagt und das schreiben am 20.02.06 von amtgericht schreiben zu gesendet an meine adrese dass schreiben habe ich nicht erhalten und ich konnte keine widerschpruch einlegen weil ich das schreiben nicht erhalten haben und es steht in meine akte das ich ein von postamte das brief bei uns zuhause zugestellte hat ohne meine unterschrift nur das unterschrieft von postamte ist nur darauf wegen das schreiben habe alle meine rechte verpasst ich möchte gegen das beschluss wiederschprucht einlegen
meine ganze 5 jahre ich habe keine rechte mehr und ich möchte meine rechte wieder haben was muss ich tun könnte sie mir eine weg zeigen
29.07.2007 | 02:43
ich bedanke mich für Ihre online-Anfrage, zu der ich wie folgt Stellung nehme: Aufgrund Ihrer Sachverhaltsschilderung gehe ich davon aus, dass Ihnen mit Schreiben vom 20.02.2006 der Beschluss über die Einstellung des Insolvenzverfahrens nach § 216 InsO übersandt wurde. Hiergegen war Beschwerde innerhalb einer Notfrist von zwei Wochen einzulegen. Diese Frist beginnt mit der Verkündung der Entscheidung oder, wenn keine Verkündung erfolgt, mit der Zustellung der Entscheidung, (§ 6 Abs. 2 InsO). Die Zustellung kann nach § 180 ZPO auch durch Einlegen in den Briefkasten bewirkt werden, was dann - wie in Ihrem Fall - vom Zusteller auf dem Umschlag beurkundet wird (§ 180 Satz 3 ZPO).
Bei schuldloser Versäumung einer Notfrist ist über § 4 InsO die Stellung eines Wiedereinsetzungsantrags nach §§ 233 bis 238 ZPO möglich. Waren Sie ohne Ihr Verschulden gehindert, die Beschwerdefrist einzuhalten, so wird auf Ihren Antrag auf Wiedereinsetzung eine gerichtliche Entscheidung ergehen, durch die die versäumte Verfahrenshandlung nachgeholt und damit die Zulässigkeit des Verfahrens wiederhergestellt werden kann. Da eine Frist dann schuldlos versäumt ist, wenn sie auch bei Anwendung der erforderlichen Sorgfalt nicht hätte eingehalten werden können, werden Sie zur Begründung Ihres Widereinsetzungsantrags beispielsweise vortragen müssen, von der Frist aufgrund einer Erkrankung keine Kenntnis erhalten zu haben oder das Schreiben des Gerichts sei durch das Versehen eines mit der Leerung Ihres Briefkastens beauftragten zuverlässigen Dritten verloren gegangen. Andernfalls werden Sie etwa im Wege einer eidesstattlichen Versicherung glaubhaft machen müssen, dass Sie von dem Schreiben trotz regelmäßiger Kontrolle Ihres Briefkastens auf eingehende Sendungen keine Kenntnis hatten und ein Postverlust sonst nie vorkomme. Weiterhin müssen Sie die Widereinsetzungsfrist nach § 234 ZPO beachten. Hiernach ist der Antrag auf Wiedereinsetzung innerhalb einer Frist von zwei Wochen, beginnend mit der Behebung des Hindernisses zu stellen. Problematisch wird in Ihrem Fall allerdings die Ausschlussfrist des § 234 Abs. 3 ZPO sein, nach der die Wiedereinsetzung nach Ablauf eines Jahres von dem Ende der versäumten Frist an gerechnet, nicht mehr beantragt werden kann und der Schutzzweck der formelle Rechtskraft einer gerichtlichen Entscheidung nur ausnahmsweise zurücktritt.
Nachfrage vom Fragesteller	29.07.2007 | 10:34
würden sie mir helfen in meine sachen ich war bei viele anwälte jeden sagt er würde die sache machen aber nach dem die akte da ist haben die anwälte kein selbst vetraunen.
könnte ich sie heute erreichen unter eine telefon nummer ist es möglich sie können auch an meine email adrese schicken huysuzkop@web.de Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt
29.07.2007 | 20:27
die Telefonnummer, unter der Sie mich heute oder im Laufe des morgigen Tages erreichen können, habe Ihnen per email übersandt.
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