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Timestamp: 2016-10-24 01:50:13
Document Index: 194166760

Matched Legal Cases: ['Art. 132', 'Art. 79', 'Art. 78', 'Art. 29', 'BGer', 'Art. 79', 'BGE', 'Art. 100', 'Art. 46', 'Art. 46', 'Art. 31', 'Art. 46', 'Art. 46', 'Art. 79', 'Art. 29', 'Art. 79', 'Art. 32', 'Art. 6', 'Art. 44', 'Art. 10', 'Art. 31', 'BGE', 'Art. 44', 'Art. 44', 'BGE', 'BGE', 'Art. 50', 'Art. 53', 'Art. 31', 'Art. 5', 'Art. 31', 'Art. 5', 'Art. 31', 'BGE', 'BGE', 'Art. 34', 'Art. 7', 'Art. 14', 'Art. 10', 'Art. 14', 'Art. 305', 'Art. 49', 'Art. 29', 'Art. 64', 'BGE', 'BGE', 'Art. 64', 'Art. 245', 'Art. 328', 'Art. 64', 'Art. 66', 'Art. 68']

1B_205/2007 (09.10.2007)
1B_205/2007 /daa
X.________, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Roman B�gli,
Beschwerde in Strafsachen gegen den Entscheid des Bundesstrafgerichtes, I. Beschwerdekammer,
Die Bundesanwaltschaft (BA) er�ffnete am 13. Oktober 2004 ein Ermittlungsverfahren gegen X.________ und Mitbeschuldigte wegen des Verdachtes der Widerhandlungen gegen die eidgen�ssische G�terkontroll- und Kriegsmaterialgesetzgebung (Lieferung von proliferationsrelevantem Material bzw. von Gasultrazentrifugen-Technologie f�r das libysche Nuklearwaffenprogramm). Am 18. August 2005 dehnte die BA das Verfahren aus auf den Vorwurf der Geldw�scherei. Am 30. Mai 2005 wurde X.________ von Deutschland rechtshilfeweise an die Schweiz ausgeliefert. Mit Verf�gung vom 2. Juni 2005 ordnete das Eidgen�ssische Untersuchungsrichteramt (Eidg. URA) die Untersuchungshaft gegen den Beschuldigten an.
Ein Haftentlassungsgesuch des Beschuldigten vom 20. April 2007 wies das Eidg. URA am 7. Mai 2007 ab. Eine dagegen am 14. Mai 2007 erhobene Beschwerde wurde vom Bundesstrafgericht, I. Beschwerdekammer, mit Erkenntnis vom 13. Juli 2007 ebenfalls abschl�gig entschieden. Dabei wies die Beschwerdekammer auch das Gesuch um unentgeltliche Prozessf�hrung und Rechtsverbeist�ndung ab.
Gegen den Entscheid der Beschwerdekammer gelangte X.________ mit Beschwerde in Strafsachen vom 12. September 2007 an das Bundesgericht. Er beantragt in der Hauptsache die Aufhebung des angefochtenen Entscheides, seine sofortige Haftentlassung sowie die Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege (auch f�r das Verfahren vor der Beschwerdekammer).
Die BA beantragt die Abweisung der Beschwerde, das Bundesstrafgericht schliesst mit Stellungnahme vom 26. September 2007 auf Nichteintreten, w�hrend das Eidg. URA auf eine Vernehmlassung ausdr�cklich verzichtet hat. Der Beschwerdef�hrer replizierte am 2. Oktober 2007 (Posteingang).
Am 1. Januar 2007 ist das Bundesgesetz vom 17. Juni 2005 �ber das Bundesgericht (Bundesgerichtsgesetz [BGG; SR 173.110]) in Kraft getreten. Der angefochtene Entscheid erging nach dem 31. Dezember 2006. Gem�ss Art. 132 Abs. 1 BGG ist hier deshalb das Bundesgerichtsgesetz anwendbar (zur amtlichen Publikation bestimmtes Bundesgerichtsurteil 1B_25/2007 vom 15. M�rz 2007, E. 3 = SJ 2007 I S. 364).
1.1 Nach Art. 79 i.V.m. Art. 78 BGG ist die Beschwerde in Strafsachen an das Bundesgericht gegen Entscheide der Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichtes zul�ssig, soweit es sich um Entscheide �ber Zwangsmassnahmen handelt. Die I. �ffentlich-rechtliche Abteilung des Bundesgerichtes behandelt alle Beschwerden in Strafsachen gegen strafprozessuale Zwischenentscheide (Art. 29 Abs. 3 BGerR; zur amtlichen Publikation bestimmtes Urteil 1B_25/2007 vom 15. M�rz 2007, E. 3 = SJ 2007 I S. 364).
1.2 Anfechtbar sind nach Art. 79 BGG (und waren schon nach der altrechtlichen Praxis des Bundesgerichtes gest�tzt auf das SGG) insbesondere Zwangsmassnahmenentscheide der Beschwerdekammer �ber strafprozessuale Haft (Untersuchungs- und Sicherheitshaft, vorzeitiger Strafvollzug) sowie Ersatzmassnahmen f�r Haft (wie Pass- und Schriftensperre, Meldepflicht, Haftkaution etc.; Urteil des Bundesgerichtes 1B_123/2007 vom 16. Juli 2007, E. 1; vgl. nach altem Prozessrecht schon BGE 131 I 52 E. 1.2.2 S. 54; 66 ff.; 130 I 234 E. 2.2 S. 236 f.; 125 IV 222 E. 1c S. 224).
1.3 Die Beschwerde ist innert 30 Tagen nach Er�ffnung der vollst�ndigen Ausfertigung des angefochtenen Entscheides beim Bundesgericht einzureichen (Art. 100 Abs. 1 BGG). Im vorliegenden Fall wurde der angefochtene Entscheid dem Beschwerdef�hrer am 24. Juli 2007 er�ffnet. Die Beschwerdeschrift wurde am 12. September 2007 der Post �bergeben. Der Beschwerdef�hrer beruft sich f�r die Einhaltung der Beschwerdefrist auf die "Gerichtsferien" (im Sinne von Art. 46 Abs. 1 lit. b BGG).
In seinem zur amtlichen Publikation bestimmten Urteil 1B_154/2007 vom 14. September 2007 hat das Bundesgericht entschieden, dass der Fristenstillstand nach Art. 46 Abs. 1 BGG bei Haftbeschwerden aus verfassungsrechtlichen Gr�nden (Beschleunigungsgebot in Haftsachen nach Art. 31 Abs. 3 BV) nicht Platz greifen kann. Diese Regelung l�sst sich dem Wortlaut von Art. 46 Abs. 2 BGG allerdings nicht ohne weiteres entnehmen. Sie kommt ausserdem (im Vergleich zur altrechtlichen Rechtsprechung nach OG und SGG) zumindest teilweise einer "Praxis�nderung" gleich, welche bisher noch nicht amtlich publiziert wurde. Aus Rechtsschutzgr�nden bzw. in Nachachtung des prozessualen Grundsatzes von Treu und Glauben ist daher auch hier auf die (in Ber�cksichtigung von Art. 46 Abs. 1 lit. b BGG rechtzeitig und formgerecht erhobene) Beschwerde einzutreten (vgl. erw�hntes Urteil vom 14. September 2007, E. 1.2.1-1.2.3).
1.4 Mit der Beschwerde nach Art. 79 BGG kann namentlich die Verletzung verfassungsm�ssiger Individualrechte ger�gt werden (Urteil des Bundesgerichtes 1B_123/2007 vom 16. Juli 2007, E. 1.2).
Der Beschwerdef�hrer r�gt in prozessualer Hinsicht eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs (Art. 29 Abs. 2 BV).
2.1 Zun�chst beanstandet der Beschwerdef�hrer, dass ihm im Ermittlungsverfahren der BA bis heute die Akteneinsicht verwehrt geblieben sei. Er verkennt dabei, dass der Haftrichter nicht in allgemeiner Weise die F�hrung der h�ngigen Strafuntersuchung �berpr�ft. Zul�ssiger Beschwerdegegenstand ist (nach Art. 79 BGG) einzig die Rechtm�ssigkeit von Zwangsmassnahmen, insbesondere der Weiterdauer der Untersuchungshaft, sowie die Gew�hrung der prozessualen Parteirechte, namentlich des rechtlichen Geh�rs im Haftpr�fungsverfahren (vgl. oben, E. 1.1-1.2). Das Bundesgericht entscheidet hingegen nicht dar�ber, ob und wann die BA dem Beschuldigten im h�ngigen Ermittlungsverfahren die vollst�ndige Akteneinsicht zu gew�hren habe. Dar�ber hinaus hat die Beschwerdekammer erwogen, dass der Beschwerdef�hrer im erstinstanzlichen Haftpr�fungsverfahren vor dem Eidg. URA auch gar keinen Antrag um vollst�ndige Akteneinsicht im Rahmen des Ermittlungsverfahrens gestellt habe und dass es insofern an einem "Beschwerdeobjekt" fehle (vgl. angefochtener Entscheid, E. 2.1 S. 4).
2.2 Weiter r�gt der Beschwerdef�hrer, die von der Beschwerdekammer konsultierten Akten zur Pr�fung der Rechtm�ssigkeit der Haft seien nicht ausreichend bzw. nicht vollst�ndig gewesen. Und er beantragt (auch im Verfahren vor Bundesgericht) den "Beizug der gesamten Strafakten".
2.3 Im angefochtenen Entscheid (E. 2.2.1, S. 4 f.) wird die Rechtsprechung des Bundesgerichtes zur Frage des Aktenbeizuges im Haftbeschwerdeverfahren zutreffend wiedergegeben und gew�rdigt. Die dem vorliegenden Haftpr�fungsverfahren zugrunde gelegten umfangreichen Akten werden im angefochtenen Entscheid (E. 2.2.2, S. 5 f.) ausdr�cklich genannt. Die Beschwerdekammer begr�ndet auch ausf�hrlich, weshalb es nicht notwendig sei, weitere (bzw. s�mtliche) Untersuchungsakten beizuziehen (vgl. angefochtener Entscheid, E. 2.2.3-2.2.4, S. 6 f.).
2.4 Wie sich aus den nachfolgenden Erw�gungen ergibt, konnte sich der Beschwerdef�hrer zu allen haftentscheidrelevanten Akten ausreichend �ussern, insbesondere zu den vorl�ufigen Untersuchungsergebnissen, auf welche die eidgen�ssischen Strafjustizbeh�rden die Annahme des dringenden Tatverdachtes st�tzen (vgl. dazu nachfolgend, E. 3). Zus�tzliche Beweiserhebungen dr�ngen sich im Haftpr�fungsverfahren nicht auf. Den Antrag auf Beizug weiterer Beweismittel bzw. s�mtlicher Untersuchungsakten durfte die Beschwerdekammer in willk�rfreier antizipierter Beweisw�rdigung abweisen. Sachlich vertretbar und verfassungskonform ist insbesondere die Erw�gung der Beschwerdekammer, blosse Bestreitungen der Beschuldigten liessen den (unter anderem auf eine belastende Zeugenaussage gest�tzten) dringenden Tatverdacht nicht dahinfallen.
2.5 Damit erweist sich die R�ge der Verletzung des rechtlichen Geh�rs als unbegr�ndet. Die angerufenen weiteren Grundrechtsgarantien (Art. 32 Abs. 2 BV, Art. 6 Ziff. 3 lit. a EMRK, Willk�rverbot etc.) haben in diesem Zusammenhang keine �ber das Dargelegte hinausgehende selbstst�ndige Bedeutung.
2.6 Auch der prozessuale Antrag, das Bundesgericht habe "die gesamten Strafakten" beizuziehen und zu konsultieren, ist abzuweisen. Wie sich aus den nachfolgenden Erw�gungen ergibt, hat das Bundesgericht bei der Pr�fung des allgemeinen Haftgrundes des dringenden Tatverdachtes weder eine ersch�pfende Beweisw�rdigung zu treffen, noch zwangsl�ufig die gesamten (hier im �brigen sehr umfangreichen) Untersuchungsakten zu konsultieren.
Der Beschwerdef�hrer bestreitet das Vorliegen des dringenden Tatverdachtes im Sinne von Art. 44 (Ingress) BStP.
Bei Beschwerden, die gest�tzt auf das Recht der pers�nlichen Freiheit (Art. 10 Abs. 2, Art. 31 BV) wegen der Ablehnung eines Haftentlassungsgesuches erhoben werden, pr�ft das Bundesgericht im Hinblick auf die Schwere des Eingriffes die Auslegung und Anwendung des entsprechenden Prozessrechtes frei. Soweit jedoch reine Sachverhaltsfragen und damit Fragen der Beweisw�rdigung zu beurteilen sind, greift das Bundesgericht nur ein, wenn die tats�chlichen Feststellungen des vorinstanzlichen Haftrichters willk�rlich sind (vgl. BGE 132 I 21 E. 3.2.3 S. 24 mit Hinweisen).
3.2 Im angefochtenen Entscheid (E. 4, S. 8-11) werden die Verdachtsmomente im wesentlichen wie folgt zusammengefasst: Schon in einem fr�heren Entscheid vom 28. November 2005, der den Vater des Beschwerdef�hrers betraf, habe die Beschwerdekammer festgestellt, dass der Vater, der �ber technisches Know-how im Bereich der Urananreicherung verf�ge, "ins pakistanische Urananreicherungsprogramm involviert" gewesen sei, "welches zur pakistanischen Atombombe gef�hrt" habe. Aus jener Zeit stamme dessen Gesch�ftsverbindung zu Abdul Quadeer Khan, dem sogenannten "Vater der pakistanischen Atombombe". Bei einem Treffen in Dubai (Vereinigte Arabische Emirate) im Jahre 1998 habe Khan ein weiteres Projekt initiiert, mit dem Zweck, Libyen zur Entwicklung von Nuklearwaffen zu verhelfen. An diesen Gespr�chen h�tten unter anderem der Vater des Beschwerdef�hrers teilgenommen sowie - als Stellvertreter Khans - Seyed Abu Tahir bin Buhary (nachfolgend: Tahir).
Der Beschwerdef�hrer und sein Bruder seien im Rahmen dieses netzwerkartig konzipierten internationalen Projektes zust�ndig gewesen f�r die Herstellung wesentlicher Komponenten der Gasultrazentrifugen. Diese Hightech-Ger�te dienten dazu, in mehreren Schritten (und in einer grossen Anzahl hintereinander geschaltet) Uranhexafluorid zu kernwaffenf�higem Uran anzureichern. Die Beschuldigten seien in diesem Zusammenhang vor allem f�r die Lieferung von technisch hochpr�zisen Ventilen und Werkzeugmaschinen verantwortlich gewesen. �ber ein Unternehmen, das dem Beschwerdef�hrer zuzurechnen sei (und in dem sein Vater als Verwaltungsrat und Kollektivzeichnungsberechtigter gewirkt habe), seien mindestens 100 solcher Hightech-Ventile �ber eine Firma im F�rstentum Liechtenstein nach Dubai geliefert worden. Ein in Malaysia domiziliertes weiteres Unternehmen habe unter der Leitung des Beschwerdef�hrers zus�tzliche Komponenten der Gasultrazentrifugen hergestellt und (insbesondere �ber S�dafrika) ausgeliefert. Zudem sei der Beschwerdef�hrer f�r den Aufbau einer Test-Produktionsanlage in Dubai verantwortlich gewesen.
Tahir sei in Malaysia rechtshilfeweise als Zeuge einvernommen worden. Er habe ausgesagt, den Vater des Beschwerdef�hrers dar�ber informiert zu haben, dass die Zentrifugentechnologie f�r Libyen bestimmt gewesen sei. In diesem Zusammenhang h�tten Kontakte bestanden zu einem libyschen Minister und zu zwei weiteren Verantwortlichen des libyschen Nuklearwaffenprogramms. Tahir habe den Beschwerdef�hrer ausdr�cklich als Angeh�rigen des Khan-Netzwerkes bezeichnet, der f�r die Produktion von Zentrifugenkomponenten und f�r das Training von libyschen Technikern an der Testanlage in Dubai zust�ndig gewesen sei. Auch die Funktionen des Bruders und des Vaters des Beschwerdef�hrers habe Tahir n�her beschrieben. Der Zeuge habe ausgesagt, mit dem Beschwerdef�hrer in den Jahren 1998/1999 (als dieser in Dubai domiziliert gewesen sei) w�chentlich kommuniziert zu haben. Auch die Kommunikation mit dessen Vater und Bruder sei �ber den Beschwerdef�hrer erfolgt. Regelm�ssig habe Tahir die Beschuldigten in Dubai auch pers�nlich getroffen. Diese h�tten (nach Aussage von Tahir) "von Anfang an gewusst", dass die Zentrifugentechnologie f�r das libysche Programm bestimmt gewesen sei. Khan selbst (sein Chef) habe die Beschuldigten 1998 dar�ber orientiert. Die ben�tigten hochpr�zisen Werkzeugmaschinen habe der Beschwerdef�hrer von der Schweiz in die T�rkei spedieren lassen, wo die Zentrifugenkomponenten zun�chst produziert worden seien. Sp�ter habe man die Maschinen nach Malaysia transportiert.
Bei der W�rdigung dieser (bei den Akten liegenden) belastenden Aussage erw�gt die Beschwerdekammer, dass sich daraus "grunds�tzlich ein widerspruchsfreies Bild" �ber die T�tigkeiten der Beschuldigten und weiterer involvierter Personen ergebe. Der Zeuge belaste den Beschwerdef�hrer nicht pauschal und einseitig. Verschiedentlich sage er aus, dass er keine oder keine n�heren Kenntnisse zu gewissen T�tigkeiten des Beschuldigten habe. In einigen Punkten habe er Aussagen des Beschwerdef�hrers auch als zutreffend bezeichnet. Durch blosse Bestreitungen bzw. abweichende Sachdarstellungen der Beschuldigten falle der (durch die detaillierten belastenden Aussagen begr�ndete) Tatverdacht nicht ohne weiteres dahin. Dies gelte insbesondere f�r die Behauptung des Beschwerdef�hrers, er habe den wahren Bestimmungszweck der Technologiekomponenten anf�nglich nicht gekannt und danach (nachdem er Verdacht gesch�pft habe) versucht, die Produktionsanlage funktionsunf�hig zu machen.
Der Tatverdacht wird nach Ansicht der Beschwerdekammer noch verst�rkt durch ein Dokument, das vom 21. November 2004 datiere und von einem "M." stamme. Darin w�rden Einzelheiten zum h�ngigen Ermittlungsverfahren erw�hnt. Unter anderem �ussere "M.", sein Anwalt wisse, dass "sie f�r das Projekt fabriziert h�tten und es f�r Libyen gewesen sei". Der Anwalt wisse jedoch nicht, dass "sie schon in den fr�hen 1990-er Jahren Gesch�fte mit Silver und Boss" get�tigt h�tten. Die Beschwerdekammer erw�gt in diesem Zusammenhang, dass es sich bei "Silver" und "Boss" (gem�ss den Aussagen des Vaters des Beschwerdef�hrers vom 16. September 2005) um die Decknamen von Tahir und Khan handle. Angesichts der im Dokument vom 21. November 2004 genannten einschl�gigen Vornamen, Firmen, Ortsangaben und Detailkenntnisse stamme das Schreiben offensichtlich vom Bruder des Beschwerdef�hrers.
3.3 Was der Beschwerdef�hrer dagegen einwendet, l�sst die genannten Verdachtsgr�nde nicht dahinfallen. Dies gilt namentlich f�r das Vorbringen, die Beschwerdekammer unterscheide nicht gen�gend zwischen dem Wissen und den Tatbeitr�gen der einzelnen Beschuldigten und konstruiere insofern eine Art "Sippenhaftung". Im angefochtenen Entscheid wird ausreichend dargelegt, inwiefern sich der dringende Tatverdacht nach den bisherigen Untersuchungsergebnissen auf konkrete Tatbeitr�ge des Beschwerdef�hrers bezieht und inwiefern bei ihm auch gewisse Anhaltspunkte f�r den subjektiven Tatbestand (bzw. f�r einen Eventualvorsatz) erkennbar sind (vgl. oben, E. 3.2).
Im angefochtenen Entscheid wird ein involviertes Unternehmen eher beil�ufig dem Beschwerdef�hrer zugerechnet. Dieser bezeichnet die betreffende Erw�gung (unter Hinweis auf einen Handelsregisterauszug vom 2. August 2007) als willk�rlich, da ihm das Unternehmen "nicht geh�rt" habe und er auch nicht dessen Organ gewesen sei. Ob das beteiligte Unternehmen dem Beschwerdef�hrer "geh�rte", oder ob er allenfalls wirtschaftlich daran beteiligt war (oder faktisch als Organ wirkte), ist nicht entscheiderheblich. Ebenso kann offen bleiben, inwiefern sich einem Handelsregisterauszug �berhaupt Angaben zu den damaligen wirtschaftlichen Beteiligungsverh�ltnissen entnehmen liessen. Der Beschwerdef�hrer bestreitet die Darstellung des angefochtenen Entscheides nicht, dass sein mitbeschuldigter Vater Verwaltungsrat des Unternehmens gewesen sei, welches mindestens 100 der fraglichen Hightech-Ventile hergestellt und nach Dubai geliefert habe. Die Beschwerdekammer zieht daraus keinerlei im Ergebnis willk�rlichen tats�chlichen Folgerungen.
Die pauschalen Einwendungen gegen die Glaubw�rdigkeit der belastenden Aussage (bzw. das Vorbringen, der rechtshilfeweise Befragte m�sse selber mit einer Strafverfolgung rechnen) f�hren zu keinem Beweisverwertungsverbot bei der Pr�fung des Tatverdachtes. Ebenso wenig kann der Ansicht des Beschwerdef�hrers gefolgt werden, das erw�hnte Schreiben vom 21. November 2004 habe zum vornherein "nichts mit einem Tatverdacht zu tun".
3.4 Bei einer W�rdigung der vorl�ufigen Untersuchungsergebnisse h�lt die Annahme des dringenden Tatverdachtes von schweren Widerhandlungen gegen die eidgen�ssische G�terkontroll- und Kriegsmaterialgesetzgebung vor dem Bundesrecht stand. Willk�rliche Tatsachenfeststellungen der Beschwerdekammer sind in diesem Zusammenhang nicht ersichtlich.
Nach Ansicht des Beschwerdef�hrers fehle es sodann an einem besonderen Haftgrund. Weder Fluchtgefahr (im Sinne von Art. 44 Ziff. 1 BStP) noch Kollusionsgefahr (Art. 44 Ziff. 2 BStP) seien gegeben. Zur Fluchtgefahr macht er insbesondere geltend, er sei freiwillig aus Malaysia in die Schweiz zur�ckgekehrt, wo seine Eltern, seine Schwester und ein Patenkind lebten, und er habe von Anfang an mit den schweizerischen Beh�rden zusammengearbeitet. Er beabsichtige auch nicht, in die USA zu fl�chten, deren Beh�rden er bei der Aufdeckung und Zerschlagung des libyschen Atomwaffenprogramms behilflich gewesen sei.
4.1 Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtes braucht es f�r die Annahme von Fluchtgefahr eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass sich die angeschuldigte Person, wenn sie in Freiheit w�re, der Strafverfolgung und dem Vollzug der Strafe durch Flucht entziehen w�rde. Die Schwere der drohenden Strafe darf als ein Indiz f�r Fluchtgefahr gewertet werden. Sie gen�gt jedoch f�r sich allein nicht, um den Haftgrund zu bejahen. Vielmehr m�ssen die konkreten Umst�nde des betreffenden Falles, insbesondere die gesamten Lebensverh�ltnisse der angeschuldigten Person, in Betracht gezogen werden (BGE 125 I 60 E. 3a S. 62; 117 Ia 69 E. 4a S. 70, je mit Hinweisen). So ist es zul�ssig, die famili�ren und sozialen Bindungen des H�ftlings, dessen berufliche, finanzielle und gesundheitliche Situation sowie Kontakte ins Ausland und �hnliches mitzuber�cksichtigen. Auch bei einer bef�rchteten Ausreise in ein Land, das die angeschuldigte Person grunds�tzlich an die Schweiz ausliefern bzw. stellvertretend verfolgen k�nnte, ist die Annahme von Fluchtgefahr nicht ausgeschlossen (BGE 123 I 31 E. 3d S. 36 f.).
4.2 Der Beschwerdef�hrer bestreitet die Darstellung des angefochtenen Entscheides nicht, dass er lange in Malaysia gewohnt hat, wo auch seine Freundin lebt. Die Beschwerdekammer weist sodann darauf hin, dass der Beschwerdef�hrer (nach eigenen Angaben) vor seiner Verhaftung (im Oktober 2004) zwar mehr als zehn Monate in Y.________ (CH) wohnhaft gewesen sei, sich dort aber nicht beh�rdlich angemeldet habe. Anl�sslich seiner Befragung durch die Bundeskriminalpolizei vom 25. Februar 2004 habe der Beschwerdef�hrer erkl�rt, dass er damals in den Vereinigten Arabischen Emiraten gelebt habe, aber wieder nach Malaysia zur�ckkehren wollte, wo er zuvor ca. vier Jahre t�tig gewesen sei. Ebenfalls nach eigener Aussage habe er sich 1998 oder 1999 wegen famili�ren, beruflichen und finanziellen Schwierigkeiten ins Ausland begeben und vor allem gesch�ftliche Kontakte in die Schweiz gepflegt (vgl. angefochtener Entscheid, E. 5.2, S. 12 f.). Wie sich aus den Akten weiter ergibt, musste der Beschwerdef�hrer am 30. Mai 2005 rechtshilfeweise von Deutschland an die Schweiz ausgeliefert werden. Nach den bisherigen Ermittlungen handelt es sich bei ihm um einen �usserst reise- und sprachgewandten Gesch�ftsmann, der lange Zeit im Ausland gelebt hat. Er verf�gt demgem�ss �ber zahlreiche gesch�ftliche und private Kontakte in verschiedenen Kontinenten. Hinzu kommt, dass er im Falle einer strafrechtlichen Verurteilung mit einer empfindlichen mehrj�hrigen Freiheitsstrafe rechnen muss (vgl. dazu unten, E. 5.3-5.5).
4.3 Aus den Akten ergeben sich im vorliegenden Verfahrensstadium ausreichend konkrete Anhaltspunkte f�r das Bestehen von Fluchtgefahr. Es kann offen bleiben, ob zus�tzlich auch noch der besondere Haftgrund der Kollusionsgefahr erf�llt w�re (vgl. dazu angefochtener Entscheid, E. 5.1, S. 11 f.).
4.4 Bundesrechtskonform ist auch die Ansicht der Beschwerdekammer, dass der Fluchtgefahr im vorliegenden Fall mit blossen Ersatzmassnahmen f�r Haft (vgl. Art. 50 und Art. 53 ff. BStP) nicht mehr ausreichend begegnet werden k�nnte.
Der Beschwerdef�hrer beanstandet sodann die Dauer der strafprozessualen Haft als unverh�ltnism�ssig und r�gt eine Verletzung von Art. 31 Abs. 3 BV bzw. Art. 5 Ziff. 3 EMRK.
5.1 Gem�ss Art. 31 Abs. 3 BV und Art. 5 Ziff. 3 EMRK hat eine in strafprozessualer Haft gehaltene Person Anspruch darauf, innerhalb einer angemessenen Frist richterlich abgeurteilt oder w�hrend des Strafverfahrens aus der Haft entlassen zu werden. Eine �berm�ssige Haftdauer stellt eine unverh�ltnism�ssige Beschr�nkung dieses Grundrechts dar. Sie liegt dann vor, wenn die Haftfrist die mutmassliche Dauer der zu erwartenden freiheitsentziehenden Sanktion �bersteigt. Bei der Pr�fung der Verh�ltnism�ssigkeit der Haftdauer ist namentlich der Schwere der untersuchten Straftaten Rechnung zu tragen. Der Richter darf die Haft nur so lange erstrecken, als sie nicht in grosse zeitliche N�he der (im Falle einer rechtskr�ftigen Verurteilung) konkret zu erwartenden Dauer der freiheitsentziehenden Sanktion r�ckt. Nach der Rechtsprechung ist die Auslieferungshaft grunds�tzlich bei der Beurteilung der Frage einzubeziehen, ob die Dauer der Untersuchungshaft den aus Art. 31 Abs. 3 BV abgeleiteten Anforderungen entspricht (BGE 133 I 168 E. 4.1 S. 171). Im Weiteren kann eine Haft die zul�ssige Dauer auch dann �berschreiten, wenn das Strafverfahren nicht gen�gend vorangetrieben wird, wobei sowohl das Verhalten der Justizbeh�rden als auch dasjenige des Inhaftierten in Betracht gezogen werden m�ssen. Gem�ss der �bereinstimmenden Rechtsprechung des Bundesgerichtes und des Europ�ischen Gerichtshofes f�r Menschenrechte ist die Frage, ob eine Haftdauer als �berm�ssig bezeichnet werden muss, aufgrund der konkreten Verh�ltnisse des einzelnen Falles zu beurteilen (BGE 132 I 21 E. 4.1 S. 27 f. mit Hinweisen).
5.2 Der Beschwerdef�hrer argumentiert, in Anrechnung der "in Deutschland erstandenen Untersuchungshaft" befinde er sich seit drei Jahren in strafprozessualer Haft.
5.3 Dem Beschwerdef�hrer werden Widerhandlungen gegen die eidgen�ssische G�terkontroll- und Kriegsmaterialgesetzgebung in einem schwerwiegenden Fall zur Last gelegt. Die vors�tzliche illegale Proliferation von Kernwaffentechnologie wird mit Freiheitsstrafe bis zu zehn Jahren bedroht (Art. 34 Abs. 1 i.V.m. Art. 7 des Bundesgesetzes �ber das Kriegsmaterial vom 13. Dezember 1996, Kriegsmaterialgesetz [KMG], SR 514.51). Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren (oder mit Busse bis Fr. 1 Mio.) wird bestraft, wer vors�tzlich gegen das Bundesgesetz �ber die Kontrolle zivil und milit�risch verwendbarer G�ter sowie besonderer milit�rischer G�ter vom 13. Dezember 1996 (G�terkontrollgesetz [GKG], SR 946.202) verst�sst (Art. 14 Abs. 1 GKG i.V.m. Art. 10 Abs. 3 StGB). In schweren F�llen droht auch hier Freiheitsstrafe bis zu zehn Jahren (Art. 14 Abs. 2 GKG). Einfache Geldw�scherei wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren bestraft; der qualifizierte Tatbestand sieht eine Strafobergrenze von f�nf Jahren vor (Art. 305bis Ziff. 1 Abs. 2 und Ziff. 2 Abs. 1 StGB). Bei Konkurrenz droht zudem eine Strafsch�rfung (Art. 49 Abs. 1 StGB).
5.4 Der Beschwerdef�hrer legt selbst dar, dass er am 8. Oktober 2004 in Deutschland verhaftet worden sei und dass die deutschen Beh�rden ein eigenes Ermittlungsverfahren gegen ihn gef�hrt h�tten. Am 30. Mai 2005 sei er dann (aufgrund eines internationalen Haftbefehls) an die Schweiz ausgeliefert und am 2. Juni 2005 vom Eidg. URA in Untersuchungshaft versetzt worden. Der Beschwerdef�hrer behauptet nicht, dass schon die Verhaftung am 8. Oktober 2004 (allein) auf Initiative der Schweiz hin erfolgt w�re. Selbst wenn das zutr�fe, w�rde das an der Verh�ltnism�ssigkeit der Haft - von diesfalls drei Jahren - nichts �ndern.
5.5 Die dem Beschwerdef�hrer zur Last gelegte vors�tzliche illegale Proliferation von Kernwaffentechnologie wird von der schweizerischen Nebenstrafgesetzgebung als schweres Verbrechen eingestuft und mit Freiheitsstrafe bis zu zehn Jahren bedroht. In W�rdigung s�mtlicher Umst�nde muss der Beschwerdef�hrer mit einer Freiheitsstrafe rechnen, die �ber der bisherigen Haftdauer liegt.
5.6 Konkrete Vers�umnisse der eidgen�ssischen Strafjustizbeh�rden werden in der Beschwerde nicht dargelegt und lassen sich auch den Akten des vorliegenden sehr komplexen und aufw�ndigen Strafverfahrens (mit zahlreichen Untersuchungsmassnahmen, Rechtshilfeersuchen in 16 verschiedenen L�ndern sowie umfangreichen Akten ) nicht entnehmen. Wie aus dem Dossier hervorgeht, steht das Ermittlungsverfahren bei der BA unmittelbar vor dem Abschluss. Das Eidg. URA hat in seinem Schreiben an das Bundesgericht vom 19. September 2007 darauf hingewiesen, dass das Gesuch der BA um Er�ffnung des Voruntersuchungsverfahrens "lediglich vorl�ufig und aus formellen Gr�nden" abgewiesen worden sei.
In Anbetracht der Dauer der Haft ist allerdings zu unterstreichen, dass die Sache mit besonderer Beschleunigung behandelt werden muss.
Schliesslich r�gt der Beschwerdef�hrer noch, das Bundesstrafgericht habe sein Gesuch um unentgeltliche Prozessf�hrung und Rechtsverbeist�ndung zu Unrecht abgewiesen. Er verf�ge weder �ber Einkommen noch �ber Verm�gen, und er habe Schulden.
6.1 Nach der einschl�gigen Praxis des Bundesgerichtes (zu Art. 29 Abs. 3 BV bzw. Art. 64 Abs. 1 BGG) ist es Sache des Gesuchstellers, seine finanzielle Bed�rftigkeit im fraglichen Verfahren rechtzeitig nachzuweisen bzw. zumindest glaubhaft zu machen (vgl. BGE 125 IV 161 E. 4a S. 164 f.; 120 Ia 179 E. 3a S. 181 f.; nicht amtlich publizierte E. 5 von BGE 132 I 21). Die Beschwerdekammer hat diesen gesetzlichen Nachweis (im Sinne von Art. 64 BGG i.V.m. Art. 245 Abs. 1 BStP) verneint. Dabei hat sie unter anderem auf die Verwandtenunterst�tzungspflicht nach Art. 328 ZGB hingewiesen und erwogen, die Eltern des Gesuchstellers verf�gten �ber erhebliche Verm�genswerte, und dem mitangeschuldigten Vater des Gesuchstellers habe es bewusst sein m�ssen, dass dieser sich mit der untersuchten Gesch�ftst�tigkeit der Gefahr einer Strafverfolgung aussetzte (vgl. angefochtener Entscheid, E. 8, S. 13-15).
Wie sich aus den Akten zudem ergibt, hat der Beschwerdef�hrer �ber Jahre hinweg intensive internationale Gesch�ftst�tigkeiten im Bereich der Entwicklung von Hightech-Pr�zisionsger�ten ausge�bt (vgl. dazu oben, E. 3.2). Es erscheint aufgrund der vorliegenden Akten wenig glaubhaft, dass diese umfangreichen kommerziellen Leistungen praktisch "gratis" erbracht worden w�ren bzw. nicht zu einem entsprechenden erheblichen Einkommen resp. Verm�gen des Beschwerdef�hrers gef�hrt h�tten. Dies um so weniger, als eine Gew�hrsperson ausgesagt hat, den Beschuldigten seien von den Bestellern der fraglichen G�ter insgesamt ca. Fr. 20 Mio. ausbezahlt worden (vgl. dazu angefochtener Entscheid, E. 5.2, S. 13 mit Hinweis auf die Akten). Der Beschwerdef�hrer legt in diesem Zusammenhang auch zu seinen Einkommensquellen und Verm�genswerten im Ausland, insbesondere in Malaysia oder den Vereinigten Arabischen Emiraten, keine einschl�gigen nachvollziehbaren Belege vor.
6.2 Die Ansicht der Beschwerdekammer, der Gesuchsteller habe seine angebliche Mittellosigkeit nicht ausreichend glaubhaft gemacht, h�lt bei dieser Sachlage vor dem Bundesrecht stand.
Aus den oben (in Erw�gung 6) dargelegten Gr�nden ist das Gesuch des Beschwerdef�hrers um unentgeltliche Prozessf�hrung und Rechtsverbeist�ndung auch f�r das Verfahren vor Bundesgericht abzuweisen (Art. 64 Abs. 1-2 BGG). Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdef�hrer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Eine Parteientsch�digung ist nicht zuzusprechen (Art. 68 BGG).
Dieses Urteil wird dem Beschwerdef�hrer, der Schweizerischen Bundesanwaltschaft, dem Eidgen�ssischen Untersuchungsrichteramt und dem Bundesstrafgericht, I. Beschwerdekammer, schriftlich mitgeteilt.