Source: http://bustler.de/gesetze.aspx?gesetz=UrhWahrnG
Timestamp: 2017-10-17 11:35:12
Document Index: 58068761

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 1', '§ 1', '§ 1', '§ 1', '§ 109', '§ 1', '§ 1', '§ 2', '§ 2', '§ 18', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 5', '§ 5', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 8', '§ 8', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 10', '§ 10', '§ 11', '§ 11', '§ 11', '§ 12', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 54', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 54', '§ 14', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 196', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 90', '§ 18', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 16', '§ 15', '§ 15', '§ 15', '§ 15', '§ 15', '§ 15', '§ 16', '§ 16', '§ 16', '§ 14', '§ 16', '§ 16', '§ 16', '§ 16', '§ 926', '§ 16', '§ 12', '§ 14', '§ 14', '§ 16', '§ 16', '§ 16', '§ 16', '§ 16', '§ 17', '§ 17', '§ 17', '§ 105', '§ 17', '§ 17', '§ 17', '§ 17', '§ 17', '§ 17', '§ 17', '§ 17', '§ 17', '§ 17', '§ 17', '§ 17', '§ 17', '§ 17', '§ 17', '§ 797', '§ 18', '§ 18', '§ 18', '§ 2', '§ 4', '§ 18', '§ 19', '§ 19', '§ 1', '§ 19', '§ 19', '§ 19', '§ 19', '§ 4', '§ 19', '§ 20', '§ 20', '§ 20', '§ 20', '§ 20', '§ 20', '§ 20', '§ 20', '§ 20', '§ 21', '§ 22', '§ 26', '§ 27', '§ 27', '§ 27', '§ 54', '§ 27', '§ 27', '§ 28', '§ 28']

§ 1 UrhWahrnG
§ 1 Abs. 1 Satz 1 UrhWahrnG
§ 1 Abs. 2 Satz 1 UrhWahrnG
§ 1 Abs. 3 Satz 1 UrhWahrnG
(3) 1Wer ohne die nach Absatz 1 erforderliche Erlaubnis tätig wird, kann die ihm zur Wahrnehmung anvertrauten Rechte oder Ansprüche nicht geltend machen.
§ 1 Abs. 3 Satz 2 UrhWahrnG
2Ihm steht das Antragsrecht nach § 109 des Urheberrechtsgesetzes nicht zu.
§ 1 Abs. 4 Satz 1 UrhWahrnG
(4) Übt eine juristische Person oder eine Personengemeinschaft die in Absatz 1 bezeichnete Tätigkeit aus, so ist sie Verwertungsgesellschaft im Sinne dieses Gesetzes.
§ 1 Abs. 4 Satz 2 UrhWahrnG
Übt eine einzelne natürliche Person die in Absatz 1 bezeichnete Tätigkeit aus, so sind auf sie die in diesem Gesetz für Verwertungsgesellschaften getroffenen Bestimmungen sinngemäß anzuwenden.
§ 2 UrhWahrnG
§ 2 Satz 1 UrhWahrnG
1Die Erlaubnis wird auf schriftlichen Antrag von der Aufsichtsbehörde (§ 18 Abs. 1) erteilt.
§ 2 Satz 2 UrhWahrnG
§ 2 Satz 2 Nr. 1 UrhWahrnG
§ 2 Satz 2 Nr. 2 UrhWahrnG
§ 2 Satz 2 Nr. 3 UrhWahrnG
§ 3 UrhWahrnG
§ 3 Abs. 1 Satz 1 UrhWahrnG
§ 3 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 UrhWahrnG
§ 3 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 UrhWahrnG
§ 3 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 UrhWahrnG
§ 3 Abs. 2 Satz 1 UrhWahrnG
§ 4 UrhWahrnG
§ 4 Abs. 1 Satz 1 UrhWahrnG
§ 4 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 UrhWahrnG
§ 4 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 UrhWahrnG
§ 4 Abs. 2 Satz 1 UrhWahrnG
(2) 1Der Widerruf der Erlaubnis ist zu begründen und der Verwertungsgesellschaft zuzustellen.
§ 4 Abs. 2 Satz 2 UrhWahrnG
2Der Widerruf wird drei Monate, nachdem er unanfechtbar geworden ist, wirksam, wenn darin kein späterer Zeitpunkt festgesetzt ist.
§ 5 UrhWahrnG
§ 5 Satz 1 UrhWahrnG
§ 6 Abs. 1 Satz 1 UrhWahrnG
(1) 1Die Verwertungsgesellschaft ist verpflichtet, die zu ihrem Tätigkeitsbereich gehörenden Rechte und Ansprüche auf Verlangen der Berechtigten zu angemessenen Bedingungen wahrzunehmen, wenn diese Deutsche im Sinne des Grundgesetzes oder Staatsangehörige eines anderen Mitgliedstaates der Europäischen Union oder eines anderen Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum sind oder ihren Wohnsitz im Geltungsbereich dieses Gesetzes haben und eine wirksame Wahrnehmung der Rechte oder Ansprüche anders nicht möglich ist.
§ 6 Abs. 1 Satz 2 UrhWahrnG
2Ist der Inhaber eines Unternehmens Berechtigter, so gilt die Verpflichtung gegenüber dem Unternehmen mit Sitz in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union oder in einem Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum.
§ 6 Abs. 2 Satz 1 UrhWahrnG
(2) 1Zur angemessenen Wahrung der Belange der Berechtigten, die nicht als Mitglieder der Verwertungsgesellschaft aufgenommen werden, ist eine gemeinsame Vertretung zu bilden.
§ 6 Abs. 2 Satz 2 UrhWahrnG
2Die Satzung der Verwertungsgesellschaft muß Bestimmungen über die Wahl der Vertretung durch die Berechtigten sowie über die Befugnisse der Vertretung enthalten.
§ 7 UrhWahrnG
§ 7 Satz 1 UrhWahrnG
1Die Verwertungsgesellschaft hat die Einnahmen aus ihrer Tätigkeit nach festen Regeln (Verteilungsplan) aufzuteilen, die ein willkürliches Vorgehen bei der Verteilung ausschließen.
§ 7 Satz 2 UrhWahrnG
2Der Verteilungsplan soll dem Grundsatz entsprechen, daß kulturell bedeutende Werke und Leistungen zu fördern sind.
§ 7 Satz 3 UrhWahrnG
3Die Grundsätze des Verteilungsplans sind in die Satzung der Verwertungsgesellschaft aufzunehmen.
§ 8 UrhWahrnG
§ 8 Satz 1 UrhWahrnG
§ 9 UrhWahrnG
§ 9 Abs. 1 Satz 1 UrhWahrnG
§ 9 Abs. 2 Satz 1 UrhWahrnG
(2) 1Der Jahresabschluß ist klar und übersichtlich aufzustellen.
§ 9 Abs. 2 Satz 2 UrhWahrnG
2Er hat den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung zu entsprechen.
§ 9 Abs. 2 Satz 3 UrhWahrnG
3Die Jahresbilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung sind im Anhang zu erläutern.
§ 9 Abs. 3 Satz 1 UrhWahrnG
§ 9 Abs. 4 Satz 1 UrhWahrnG
(4) 1Der Jahresabschluß ist unter Einbeziehung der Buchführung und des Lageberichts durch einen oder mehrere sachverständige Prüfer (Abschlußprüfer) zu prüfen.
§ 9 Abs. 4 Satz 2 UrhWahrnG
2Abschlußprüfer können nur Wirtschaftsprüfer oder Wirtschaftsprüfungsgesellschaften sein.
§ 9 Abs. 5 Satz 1 UrhWahrnG
(5) 1Die Abschlußprüfer haben über das Ergebnis ihrer Prüfung schriftlich zu berichten.
§ 9 Abs. 5 Satz 2 UrhWahrnG
2Sind nach dem abschließenden Ergebnis ihrer Prüfung keine Einwendungen zu erheben, so haben sie dies durch den folgenden Vermerk zum Jahresabschluß zu bestätigen:
§ 9 Abs. 5 Satz 3 UrhWahrnG
3Sind Einwendungen zu erheben, so haben die Abschlußprüfer die Bestätigung einzuschränken oder zu versagen.
§ 9 Abs. 5 Satz 4 UrhWahrnG
4Die Abschlußprüfer haben den Bestätigungsvermerk mit Angabe von Ort und Tag zu unterzeichnen.
§ 9 Abs. 6 Satz 1 UrhWahrnG
(6) 1Die Verwertungsgesellschaft hat den Jahresabschluß und den Lagebericht spätestens acht Monate nach dem Schluß des Geschäftsjahres im Bundesanzeiger zu veröffentlichen.
§ 9 Abs. 6 Satz 2 UrhWahrnG
2Dabei ist der volle Wortlaut des Bestätigungsvermerks wiederzugeben.
§ 9 Abs. 6 Satz 3 UrhWahrnG
3Haben die Abschlußprüfer die Bestätigung versagt, so ist hierauf in einem besonderen Vermerk zum Jahresabschluß hinzuweisen.
§ 9 Abs. 7 Satz 1 UrhWahrnG
§ 10 UrhWahrnG
§ 10 Satz 1 UrhWahrnG
§ 11 UrhWahrnG
§ 11 Abs. 1 Satz 1 UrhWahrnG
§ 11 Abs. 2 Satz 1 UrhWahrnG
§ 12 Satz 1 UrhWahrnG
§ 13 UrhWahrnG
§ 13 Abs. 1 Satz 1 UrhWahrnG
(1) 1Die Verwertungsgesellschaft hat Tarife aufzustellen über die Vergütung, die sie auf Grund der von ihr wahrgenommenen Rechte und Ansprüche fordert.
§ 13 Abs. 1 Satz 2 UrhWahrnG
2Soweit Gesamtverträge abgeschlossen sind, gelten die in diesen Verträgen vereinbarten Vergütungssätze als Tarife.
§ 13 Abs. 2 Satz 1 UrhWahrnG
§ 13 Abs. 3 Satz 1 UrhWahrnG
(3) 1Berechnungsgrundlage für die Tarife sollen in der Regel die geldwerten Vorteile sein, die durch die Verwertung erzielt werden.
§ 13 Abs. 3 Satz 2 UrhWahrnG
2Die Tarife können sich auch auf andere Berechnungsgrundlagen stützen, wenn diese ausreichende, mit einem wirtschaftlich vertretbaren Aufwand zu erfassende Anhaltspunkte für die durch die Verwertung erzielten Vorteile ergeben.
§ 13 Abs. 3 Satz 3 UrhWahrnG
3Bei der Tarifgestaltung ist auf den Anteil der Werknutzung am Gesamtumfang des Verwertungsvorganges angemessen Rücksicht zu nehmen.
§ 13 Abs. 3 Satz 4 UrhWahrnG
4Die Verwertungsgesellschaft soll bei der Tarifgestaltung und bei der Einziehung der tariflichen Vergütung auf religiöse, kulturelle und soziale Belange der zur Zahlung der Vergütung Verpflichteten einschließlich der Belange der Jugendpflege angemessene Rücksicht nehmen.
§ 13 Abs. 4 Satz 1 UrhWahrnG
§ 13a UrhWahrnG
§ 13a Abs. 1 Satz 1 UrhWahrnG
(1) 1Die Höhe der Vergütung für Geräte und Speichermedien bestimmt sich nach § 54a des Urheberrechtsgesetzes.
§ 13a Abs. 1 Satz 2 UrhWahrnG
2Vor Aufstellung der Tarife für Geräte und Speichermedien hat die Verwertungsgesellschaft mit den Verbänden der betroffenen Hersteller über die angemessene Vergütungshöhe und den Abschluss eines Gesamtvertrages zu verhandeln.
§ 13a Abs. 1 Satz 3 UrhWahrnG
3Scheitern die Gesamtvertragsverhandlungen, so können Verwertungsgesellschaften in Abweichung von § 13 Tarife über die Vergütung nach § 54a des Urheberrechtsgesetzes erst nach Vorliegen der empirischen Untersuchungen gemäß § 14 Abs. 5a aufstellen.
§ 13a Abs. 2 Satz 1 UrhWahrnG
§ 13b UrhWahrnG
§ 13c UrhWahrnG
§ 13d UrhWahrnG
§ 13e UrhWahrnG
§ 13e Abs. 1 Satz 1 UrhWahrnG
(1) 1Das Register vergriffener Werke wird beim Deutschen Patent- und Markenamt geführt.
§ 13e Abs. 1 Satz 2 UrhWahrnG
2Das Register enthält die folgenden Angaben:
§ 13e Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 UrhWahrnG
§ 13e Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 UrhWahrnG
§ 13e Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 UrhWahrnG
§ 13e Abs. 1 Satz 2 Nr. 4 UrhWahrnG
§ 13e Abs. 1 Satz 2 Nr. 5 UrhWahrnG
§ 13e Abs. 1 Satz 2 Nr. 6 UrhWahrnG
§ 13e Abs. 2 Satz 1 UrhWahrnG
(2) 1Das Deutsche Patent- und Markenamt bewirkt die Eintragungen, ohne die Berechtigung des Antragstellers oder die Richtigkeit der zur Eintragung angemeldeten Tatsachen zu prüfen.
§ 13e Abs. 2 Satz 2 UrhWahrnG
2Die Kosten für die Eintragung sind im Voraus zu entrichten.
§ 13e Abs. 3 Satz 1 UrhWahrnG
§ 13e Abs. 4 Satz 1 UrhWahrnG
§ 13e Abs. 5 Satz 1 UrhWahrnG
§ 13e Abs. 5 Satz 1 Nr. 1 UrhWahrnG
§ 13e Abs. 5 Satz 1 Nr. 2 UrhWahrnG
§ 14a UrhWahrnG
§ 14a Abs. 1 Satz 1 UrhWahrnG
(1) 1Die Schiedsstelle faßt ihre Beschlüsse mit Stimmenmehrheit.
§ 14a Abs. 1 Satz 2 UrhWahrnG
2§ 196 Abs. 2 des Gerichtsverfassungsgesetzes ist anzuwenden.
§ 14a Abs. 2 Satz 1 UrhWahrnG
(2) 1Die Schiedsstelle hat den Beteiligten innerhalb eines Jahres nach Anrufung einen Einigungsvorschlag zu machen.
§ 14a Abs. 2 Satz 2 UrhWahrnG
2Nach Ablauf dieses Zeitraums kann das Verfahren vor der Schiedsstelle mit Zustimmung aller Beteiligten für jeweils ein halbes Jahr fortgesetzt werden.
§ 14a Abs. 2 Satz 3 UrhWahrnG
3Der Einigungsvorschlag ist zu begründen und von sämtlichen für den Streitfall zuständigen Mitgliedern der Schiedsstelle zu unterschreiben.
§ 14a Abs. 2 Satz 4 UrhWahrnG
4Auf die Möglichkeit des Widerspruchs und auf die Folgen bei Versäumung der Widerspruchsfrist ist in dem Einigungsvorschlag hinzuweisen.
§ 14a Abs. 2 Satz 5 UrhWahrnG
5Der Einigungsvorschlag ist den Parteien zuzustellen.
§ 14a Abs. 3 Satz 1 UrhWahrnG
(3) 1Der Einigungsvorschlag gilt als angenommen und eine dem Inhalt des Vorschlags entsprechende Vereinbarung als zustande gekommen, wenn nicht innerhalb eines Monats nach Zustellung des Vorschlags ein schriftlicher Widerspruch bei der Schiedsstelle eingeht.
§ 14a Abs. 3 Satz 2 UrhWahrnG
2Betrifft der Streitfall die Einräumung oder Übertragung von Nutzungsrechten der Kabelweitersendung, beträgt die Frist drei Monate.
§ 14a Abs. 4 Satz 1 UrhWahrnG
§ 14b UrhWahrnG
§ 14b Abs. 1 Satz 1 UrhWahrnG
§ 14b Abs. 2 Satz 1 UrhWahrnG
§ 14c UrhWahrnG
§ 14c Abs. 1 Satz 1 UrhWahrnG
(1) 1Bei Streitfällen nach § 14 Abs. 1 Nr. 1 Buchstabe c enthält der Einigungsvorschlag den Inhalt des Gesamtvertrags.
§ 14c Abs. 1 Satz 2 UrhWahrnG
2Die Schiedsstelle kann einen Gesamtvertrag nur mit Wirkung vom 1. Januar des Jahres vorschlagen, in dem der Antrag gestellt wird.
§ 14c Abs. 2 Satz 1 UrhWahrnG
(2) 1Auf Antrag eines Beteiligten kann die Schiedsstelle einen Vorschlag für eine einstweilige Regelung machen.
§ 14c Abs. 2 Satz 2 UrhWahrnG
2§ 14a Abs. 2 Satz 3 bis 5 und Abs. 3 ist anzuwenden.
§ 14c Abs. 2 Satz 3 UrhWahrnG
3Die einstweilige Regelung gilt, wenn nichts anderes vereinbart wird, bis zum Abschluß des Verfahrens vor der Schiedsstelle.
§ 14c Abs. 3 Satz 1 UrhWahrnG
(3) 1Die Schiedsstelle hat das Bundeskartellamt über das Verfahren zu unterrichten.
§ 14c Abs. 3 Satz 2 UrhWahrnG
2Die Bestimmungen in § 90 Abs. 1 Satz 2 und Abs. 2 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen sind mit der Maßgabe entsprechend anzuwenden, daß der Präsident des Bundeskartellamts keinen Angehörigen der Aufsichtsbehörde (§ 18 Abs. 1) zum Vertreter bestellen kann.
§ 14d UrhWahrnG
§ 14d Satz 1 UrhWahrnG
§ 14e UrhWahrnG
§ 14e Satz 1 UrhWahrnG
1Die Schiedsstelle kann Verfahren nach § 14 Abs. 1 Nr. 1 Buchstabe a oder b aussetzen, bis sie in einem anhängigen Verfahren nach § 14 Abs. 1 Nr. 1 Buchstabe c einen Einigungsvorschlag gemacht hat.
§ 14e Satz 2 UrhWahrnG
2Während der Aussetzung ist die Frist zur Unterbreitung eines Einigungsvorschlages nach § 14a Abs. 2 Satz 1 und § 16 Abs. 1 gehemmt.
§ 15 UrhWahrnG
§ 15 Satz 1 UrhWahrnG
§ 15 Satz 1 Nr. 1 UrhWahrnG
§ 15 Satz 1 Nr. 2 UrhWahrnG
§ 15 Satz 1 Nr. 3 UrhWahrnG
§ 15 Satz 1 Nr. 4 UrhWahrnG
§ 16 UrhWahrnG
§ 16 Abs. 1 Satz 1 UrhWahrnG
§ 16 Abs. 2 Satz 1 UrhWahrnG
(2) 1Dies gilt nicht, wenn bei Streitfällen nach § 14 Abs. 1 Nr. 1 Buchstabe a die Anwendbarkeit und die Angemessenheit des Tarifs nicht bestritten sind.
§ 16 Abs. 2 Satz 2 UrhWahrnG
2Stellt sich erst im Laufe des Rechtsstreits heraus, daß die Anwendbarkeit oder die Angemessenheit des Tarifs im Streit ist, setzt das Gericht den Rechtsstreit aus, um den Parteien die Anrufung der Schiedsstelle zu ermöglichen.
§ 16 Abs. 2 Satz 3 UrhWahrnG
3Weist die Partei, die die Anwendbarkeit oder die Angemessenheit des Tarifs bestreitet, nicht innerhalb von zwei Monaten nach Aussetzung nach, daß ein Antrag bei der Schiedsstelle gestellt ist, so wird der Rechtsstreit fortgesetzt; in diesem Fall gilt die Anwendbarkeit und die Angemessenheit des von der Verwertungsgesellschaft dem Nutzungsverhältnis zugrunde gelegten Tarifs als zugestanden.
§ 16 Abs. 3 Satz 1 UrhWahrnG
(3) 1Der vorherigen Anrufung der Schiedsstelle bedarf es ferner nicht für Anträge auf Anordnung eines Arrests oder einer einstweiligen Verfügung.
§ 16 Abs. 3 Satz 2 UrhWahrnG
2Nach Erlaß eines Arrests oder einer einstweiligen Verfügung ist die Klage ohne die Beschränkung des Absatzes 1 zulässig, wenn der Partei nach den §§ 926, 936 der Zivilprozeßordnung eine Frist zur Erhebung der Klage bestimmt worden ist.
§ 16 Abs. 4 Satz 1 UrhWahrnG
(4) 1Über Ansprüche auf Abschluss oder Änderung eines Gesamtvertrages (§ 12), eines Vertrages nach § 14 Abs. 1 Nr. 2 und Streitfälle nach § 14 Abs. 1 Nr. 1 Buchstabe b entscheidet ausschließlich das für den Sitz der Schiedsstelle zuständige Oberlandesgericht im ersten Rechtszug.
§ 16 Abs. 4 Satz 2 UrhWahrnG
2Für das Verfahren gilt der Erste Abschnitt des Zweiten Buchs der Zivilprozeßordnung entsprechend.
§ 16 Abs. 4 Satz 3 UrhWahrnG
3Das Oberlandesgericht setzt den Inhalt der Gesamtverträge, insbesondere Art und Höhe der Vergütung, nach billigem Ermessen fest.
§ 16 Abs. 4 Satz 4 UrhWahrnG
4Die Festsetzung ersetzt die entsprechende Vereinbarung der Beteiligten.
§ 16 Abs. 4 Satz 5 UrhWahrnG
5Die Festsetzung eines Vertrags ist nur mit Wirkung vom 1. Januar des Jahres an möglich, in dem der Antrag gestellt wird.
§ 16 Abs. 4 Satz 6 UrhWahrnG
6Gegen die von dem Oberlandesgericht erlassenen Endurteile findet die Revision nach Maßgabe der Zivilprozeßordnung statt.
§ 17 UrhWahrnG
§ 17 Abs. 1 Satz 1 UrhWahrnG
(1) 1Für Rechtsstreitigkeiten über Ansprüche einer Verwertungsgesellschaft wegen Verletzung eines von ihr wahrgenommenen Nutzungsrechts oder Einwilligungsrechts ist das Gericht ausschließlich zuständig, in dessen Bezirk die Verletzungshandlung vorgenommen worden ist oder der Verletzer seinen allgemeinen Gerichtsstand hat.
§ 17 Abs. 1 Satz 2 UrhWahrnG
2§ 105 des Urheberrechtsgesetzes bleibt unberührt.
§ 17 Abs. 2 Satz 1 UrhWahrnG
§ 17a UrhWahrnG
§ 17a Abs. 1 Satz 1 UrhWahrnG
§ 17a Abs. 2 Satz 1 UrhWahrnG
(2) 1Der Schlichter wird vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz berufen, wenn die Beteiligten ihn einvernehmlich vorschlagen oder um die Benennung eines Schlichters bitten.
§ 17a Abs. 2 Satz 2 UrhWahrnG
2Er übt sein Amt unparteiisch und unabhängig aus.
§ 17a Abs. 2 Satz 3 UrhWahrnG
3Seine Vergütung und Kosten tragen die Beteiligten zu gleichen Teilen.
§ 17a Abs. 2 Satz 4 UrhWahrnG
4Ihre eigenen Kosten tragen die Beteiligten selbst, es sei denn, in der Vereinbarung zur Streitbeilegung wird eine andere Regelung getroffen.
§ 17a Abs. 3 Satz 1 UrhWahrnG
(3) 1Der Schlichter bestimmt das Verfahren in Abstimmung mit den Beteiligten nach pflichtgemäßem Ermessen.
§ 17a Abs. 3 Satz 2 UrhWahrnG
2Er erörtert und klärt mit den Beteiligten den Sach- und Streitstand und wirkt auf eine einvernehmliche Lösung hin.
§ 17a Abs. 3 Satz 3 UrhWahrnG
3Auf der Grundlage der Schlichtungsverhandlung unterbreitet er den Beteiligten einen Vorschlag zur Streitbeilegung.
§ 17a Abs. 4 Satz 1 UrhWahrnG
§ 17a Abs. 5 Satz 1 UrhWahrnG
(5) 1Wird vor dem Schlichter eine Vereinbarung zur Streitbeilegung geschlossen, so ist diese schriftlich niederzulegen und von den Parteien zu unterschreiben.
§ 17a Abs. 5 Satz 2 UrhWahrnG
2Der Schlichter bestätigt den Abschluss mit seiner Unterschrift.
§ 17a Abs. 5 Satz 3 UrhWahrnG
3Die Beteiligten erhalten eine Abschrift der Vereinbarung.
§ 17a Abs. 5 Satz 4 UrhWahrnG
4Aus der vor dem Schlichter abgeschlossenen Vereinbarung findet die Zwangsvollstreckung statt; § 797a der Zivilprozessordnung gilt entsprechend.
§ 18 Abs. 1 Satz 1 UrhWahrnG
§ 18 Abs. 2 Satz 1 UrhWahrnG
§ 18 Abs. 3 Satz 1 UrhWahrnG
(3) 1Über Anträge auf Erteilung der Erlaubnis zum Geschäftsbetrieb (§ 2) und über den Widerruf der Erlaubnis (§ 4) entscheidet das Patentamt im Einvernehmen mit dem Bundeskartellamt.
§ 18 Abs. 3 Satz 2 UrhWahrnG
2Gelingt es nicht, das Einvernehmen herzustellen, so legt das Patentamt die Sache dem Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz vor; dessen Weisungen, die im Benehmen mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie erteilt werden, ersetzen das Einvernehmen.
§ 19 Abs. 1 Satz 1 UrhWahrnG
§ 19 Abs. 2 Satz 1 UrhWahrnG
(2) 1Wird eine Verwertungsgesellschaft ohne eine Erlaubnis nach § 1 Abs. 1 tätig, kann die Aufsichtsbehörde die Fortsetzung des Geschäftsbetriebs untersagen.
§ 19 Abs. 2 Satz 2 UrhWahrnG
2Die Aufsichtsbehörde kann alle erforderlichen Maßnahmen ergreifen, um sicherzustellen, dass die Verwertungsgesellschaft die sonstigen ihr obliegenden Verpflichtungen ordnungsgemäß erfüllt.
§ 19 Abs. 3 Satz 1 UrhWahrnG
§ 19 Abs. 4 Satz 1 UrhWahrnG
§ 19 Abs. 5 Satz 1 UrhWahrnG
(5) 1Rechtfertigen Tatsachen die Annahme, daß ein nach Gesetz oder Satzung zur Vertretung der Verwertungsgesellschaft Berechtigter die für die Ausübung seiner Tätigkeit erforderliche Zuverlässigkeit nicht besitzt, so setzt die Aufsichtsbehörde der Verwertungsgesellschaft zur Vermeidung des Widerrufs der Erlaubnis nach § 4 Abs. 1 Nr. 1 eine Frist zu seiner Abberufung.
§ 19 Abs. 5 Satz 2 UrhWahrnG
2Die Aufsichtsbehörde kann ihm bis zum Ablauf dieser Frist die weitere Ausübung seiner Tätigkeit untersagen, wenn dies zur Abwendung schwerer Nachteile erforderlich ist.
§ 20 Satz 1 UrhWahrnG
1Die Verwertungsgesellschaft hat der Aufsichtsbehörde jeden Wechsel der nach Gesetz oder Satzung zu ihrer Vertretung berechtigten Personen anzuzeigen.
§ 20 Satz 2 UrhWahrnG
2Sie hat der Aufsichtsbehörde unverzüglich abschriftlich zu übermitteln
§ 20 Satz 2 Nr. 1 UrhWahrnG
§ 20 Satz 2 Nr. 2 UrhWahrnG
§ 20 Satz 2 Nr. 3 UrhWahrnG
§ 20 Satz 2 Nr. 4 UrhWahrnG
§ 20 Satz 2 Nr. 5 UrhWahrnG
§ 20 Satz 2 Nr. 6 UrhWahrnG
§ 20 Satz 2 Nr. 7 UrhWahrnG
§ 21 Satz 1 UrhWahrnG
§ 22 Satz 1 UrhWahrnG
§ 26a Satz 1 UrhWahrnG
§ 27 Abs. 1 Satz 1 UrhWahrnG
(1) 1Die Vergütungssätze, die in Gesamtverträgen vor dem 31. Dezember 2007 vereinbart worden sind, gelten als Tarife weiter, bis sie durch neue Vergütungssätze ersetzt werden, längstens aber bis zum 1. Januar 2010.
§ 27 Abs. 1 Satz 2 UrhWahrnG
2Satz 1 gilt entsprechend für Tarife, die eine Verwertungsgesellschaft vor dem 31. Dezember 2007 aufgestellt hat.
§ 27 Abs. 1 Satz 3 UrhWahrnG
3Satz 1 gilt entsprechend auch für die in der Anlage zu § 54d Abs. 1 des Urheberrechtsgesetzes in der bis zum 31. Dezember 2007 geltenden Fassung bestimmten Sätze, soweit sie an diesem Tag angewendet wurden.
§ 27 Abs. 2 Satz 1 UrhWahrnG
§ 27 Abs. 3 Satz 1 UrhWahrnG
§ 28 Abs. 1 Satz 1 UrhWahrnG
§ 28 Abs. 2 Satz 1 UrhWahrnG