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Timestamp: 2016-10-26 21:14:45
Document Index: 352244295

Matched Legal Cases: ['Art. 24', 'Art. 36', 'BGE', 'BGE', 'Art. 24', 'Art. 36', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 36', 'Art. 24', 'Art. 36', 'Art. 36', 'Art. 36', 'Art. 36']

U 463/05 (21.04.2006)
M.________, 1981, Beschwerdef�hrer, vertreten durch F�rsprecher Rolf P. Steinegger, Hirschengraben 2, 3011 Bern,
Der 1981 geborene M.________ war im Rahmen einer vom 2. bis 4. Dezember 1996 dauernden Schnupperlehre in der Firma F.________ AG bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunf�llen versichert. Am 3. Dezember 1996 kollidierte er als Fahrradfahrer mit einem Personenwagen und erlitt dabei ein schweres Sch�del-Hirn-Trauma mit intrakranieller Blutung frontal rechts und Sch�delfraktur latero-basal links (Hospitalisation vom 3. bis 24. Dezember 1996). Gest�tzt auf die Ergebnisse neuropsychologischer, neurologischer und audiologischer Untersuchungen (Berichte der Frau Dr. med. A.________ [Chef�rztin] und der Frau lic. phil. O.________, Neurologische Klinik und Poliklinik am Spital Y.________, vom 24. Februar 1998, des Dr. med. J.________, Spezialarzt FMH f�r Neurologie, vom 11. Juli und 30. September 2002 und des Dr. med. R.________, Spezialarzt FMH f�r Oto-Rhino-Laryngologie sowie Hals- und Gesichtschirurgie, vom 11. Juni 2003) sowie die Berichte des Kreisarztes Dr. med. G.________, Spezialarzt FMH f�r Orthop�dische Chirurgie, SUVA, vom 5. Februar und 2. Juli 2003 und die Stellungnahme des Dr. med. L.________, Facharzt FMH u.a. f�r Ohren-, Nasen- und Halskrankheiten sowie Hals- und Gesichtschirurgie, SUVA-Abteilung Arbeitsmedizin, vom 23. Juni 2003 sprach die SUVA M.________ mit Verf�gung vom 7. Juli 2003 aufgrund einer als unfallkausal anerkannten Anosmie (Verlust des Geruchssinns) eine Integrit�tsentsch�digung f�r eine Integrit�tseinbusse von 15 % zu. Die SUVA holte auf Einsprache hin weitere Stellungnahmen des Dr. med. J.________ vom 6. August 2003, Dr. med. G.________ vom 20. August 2003 und Dr. med. K.________, Spezialarzt FMH f�r Neurologie, SUVA-Abteilung Versicherungsmedizin vom 30. M�rz 2004 ein und erh�hte die Integrit�tsentsch�digung mit Einspracheentscheid vom 6. April 2004 um 10 % auf 25 %, womit zus�tzlich einer unfallkausalen, minimalen bis leichten Hirnfunktionsst�rung Rechnung getragen wurde.
Die hiegegen erhobene Beschwerde des M.________ mit dem Antrag auf Zusprechung einer Integrit�tsentsch�digung entsprechend einer Integrit�tseinbusse von mindestens 50 % wies das Verwaltungsgericht des Kantons Bern - unter Mitber�cksichtigung der von den Parteien neu ins Recht gelegten Stellungnahmen des Dr. med. K.________ vom 3. August und 10. November 2004 (SUVA) sowie des Dr. med. J.________ vom 2. September 2004 ab (Entscheid vom 27. Oktober 2005).
Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde l�sst M.________ sein vorinstanzlich gestelltes Rechtsbegehren erneuern, eventualiter die R�ckweisung der Sache zur weiteren Abkl�rung und Neubeurteilung beantragen.
Im kantonalen Entscheid werden die Bestimmungen �ber die Voraussetzungen des Anspruchs auf eine Integrit�tsentsch�digung und deren Bemessung (Art. 24 f. UVG in Verbindung mit Art. 36 UVV sowie Anhang 3 zur UVV) sowie die Rechtsprechung zur Bedeutung �rztlicher Berichte und Gutachten (BGE 122 V 158 ff. Erw. 1b) und zu den Grunds�tzen �ber deren Beweiswert und die Beweisw�rdigung (BGE 125 V 352 ff. Erw. 3, 122 V 160 ff. Erw. 1c, je mit Hinweisen) zutreffend dargelegt, worauf verwiesen wird. Ob im hier zu beurteilenden Fall die Gesetzesfassungen vor oder nach Inkrafttreten der �nderungen des Bundesgesetzes �ber die Invalidenversicherung vom 21. M�rz 2003 (4. IV-Revision; AS 2003 3837 ff.) Anwendung finden, kann offen bleiben, da die damit einhergegangenen Neuerungen - die ausdr�ckliche Anerkennung psychischer Integrit�tssch�den in Art. 24 Abs. 1 UVG und Art. 36 Abs. 1 und 3 UVV sowie in Anhang 3 zur UVV - bisheriger Rechtslage entsprechen (BGE 124 V 29 ff.; RKUV 2000 Nr. U 381 S. 252 Erw. 3 [=Urteil B. vom 2. M�rz 2000 [U 172/99]).
Der Streit dreht sich letztinstanzlich einzig um die Frage, ob die beim Beschwerdef�hrer nachgewiesenen, unstrittig in einem nat�rlichen und ad�quaten Kausalzusammenhang zu dem am 3. Dezember 1996 erlittenen Sch�del-Hirn-Trauma stehenden Hirnsch�digungen - Parenchymdefekte beidseits am Pol des Stirnhirns, am Gyrus rectus und Gyrus orbitalis beidseits (mit narbenbedingter Deformation des benachbarten Liquorraumes, respektive Ventrikel) sowie kleinere L�sionen in beiden Temporalgebieten und eine asymmetrische Hyperreflexie - bei der vorinstanzlichen Bemessung des Integrit�tsschadens (insgesamt 25 %) mit einem Anteil von 10 % angemessen ber�cksichtigt wurden oder nicht; unbestritten ist die 15 %ige Integrit�tseinbusse aufgrund der festgestellten Anosmie.
2.1 Der - zwischenzeitlich erfolgreich zum Feinmechaniker ausgebildete - Beschwerdef�hrer anerkennt letztinstanzlich, dass im Rahmen neuropsychologischer Untersuchungen lediglich minimale bis leichte Hirnfunktionsst�rungen (leichte Unsicherheiten in der Verarbeitungsgeschwindigkeit und in der sprachlichen Denkflexibilit�t) objektiviert werden konnten und die SUVA die aus diesen Hirnleistungsdefiziten resultierende Integrit�tseinbusse in Anlehnung an Tabelle 8 (Integrit�tsschaden bei psychischen Folgen von Hirnverletzungen, Ziff. 3.2 [2000]) der von den �rzten der SUVA in Weiterentwicklung der bundesr�tlichen Skala f�r die Bemessung der Integrit�tsentsch�digung nach Anhang 3 zur UVV herausgegebenen, tabellarischen Richtwerte (zu deren Vereinbarkeit mit Anhang 3 zur UVV vgl. BGE 124 V 32 Erw. 1c mit Hinweis auf BGE 116 V 157 Erw. 3) zu Recht mit 10 % beziffert hat. Hingegen vertritt er insbesondere unter Berufung auf die in den Akten liegenden Berichte des Neurologen Dr. med. J.________ vom 30. September 2002, 6. August 2003 und 2. September 2004 den Standpunkt, zus�tzlich zu den minimen bis leichten Hirnfunktionsst�rungen ("Funktionsverlust") seien bereits bei der erstmaligen Bemessung der Integrit�tsentsch�digung - und nicht etwa erst im Rahmen einer allf�lligen Revision, wie vorinstanzlich erwogen - auch die neuropsychologisch nicht erfassbaren, in den bildgebenden Verfahren jedoch erkennbaren Ver�nderungen der Hirnstruktur, mithin die "Substanzsch�digung" oder der "Substanzverlust" selbst zu ber�cksichtigen. Mit Blick auf die daraus resultierenden Folgen wie ein k�nftig erh�htes Unfallrisiko und eine allgemein erh�hte Mortalit�t sowie geringe Reserven f�r eine funktionelle Kompensation bei erneuter Hirnsch�digung m�sse f�r die Hirnverletzungen eine Integrit�tseinbusse von mindestens 35 % (leichte bis mittelschwere St�rung gem�ss erw�hnter SUVA-Tabelle 8 [Anteil der aktuellen neuropsychologische Funktionsst�rungen: 10 %; Anteil der �brigen Folgen aus der Substanzsch�digung: mindestens 25 %]) angenommen werden, womit die Integrit�tsentsch�digung gesamthaft mindestens 50 % betrage (35 % plus anerkanntermassen 15 % f�r den Verlust des Geruchssinnes [Anosmie]).
2.2.1 Die strukturellen Hirnsch�digungen des Beschwerdef�hrers werden voraussichtlich w�hrend des ganzen Lebens mindestens in gleichem Umfang bestehen und sind daher dauerhaft im Sinne von Art. 36 Abs. 1 UVV. Da sie jedoch abgesehen von den vorinstanzlich bereits ber�cksichtigten, lediglich minimalen bis leichten Hirnfunktionsst�rungen aktuell zu keiner (rechts-)erheblichen Integrit�tseinbusse f�hren (vgl. Art. 24 Abs. 1 UVG in Verbindung mit Art. 36 Abs. 1 UVV und Erw. 2.1 hievor), f�llt die vom Beschwerdef�hrer verlangte angemessene Ber�cksichtigung im Rahmen der erstmaligen Bemessung der Integrit�tsentsch�digung nur insoweit in Betracht, als erhebliche, auf die Hirnsch�digung zur�ckzuf�hrende Verschlimmerungen in der Beeintr�chtigung der k�rperlichen, geistigen oder psychischen Integrit�t derzeit voraussehbar sind (Art. 36 Abs. 4 UVV), d.h. zuverl�ssig als wahrscheinlich prognostiziert und demgem�ss gesch�tzt werden k�nnen; die blosse M�glichkeit einer Verschlimmerung gen�gt nicht (RKUV 1995 Nr. U 228 S. 193 Erw. 3a, 1991 Nr. U 132 S. 309 Erw. 4b).
2.2.2 Im Bericht vom 30. September 2002 f�hrte der Neurologe Dr. med. J.________ aus, der Versicherte habe eine sehr positive posttraumatische funktionelle Kompensation und eine sehr gute "psychologische" Anpassung erreicht; doch sei gleichzeitig in Rechnung zu stellen, dass die bleibenden Sch�den am Gehirn Voraussetzung f�r Langzeitfolgen darstellten, welche im Verlaufe des ganzen Lebens "mit langer Latenz noch eintreten k�nnen". Dies betreffe insbesondere eine - bisher ausgebliebene - posttraumatische Epilepsie, aber etwa auch Liquorzirkulationsst�rungen und Wesensver�nderungen; ferner bedingten sie auch ein "etwas erh�htes Risiko zu sp�teren Hirnerkrankungen". Sp�ter gab Dr. med. J.________ an, die verbleibenden Hirnsch�digungen seien "zumindest potentielle Grundlage einer permanenten Bewegungsst�rung"; zudem w�rden sich die festgestellten Parenchymdefekte in einem immerw�hrenden neurobiologischen Prozess transformieren und "ung�nstigenfalls auch Ausgangspunkt von Langzeitkomplikationen darstellen, wie etwa f�r eine posttraumatische Epilepsie, f�r eine demenzielle Entwicklung, Hydrocephalus oder ganz allgemein f�r eine erh�hte Morbidit�t im hirnorganischen Bereich, einschliesslich Psychopathologie" (Bericht des Dr. med. J.________ vom 6. August 2003). Im vorinstanzlich eingereichten Bericht vom 2. September 2004 schliesslich nahm der Neurologe zur vorhandenen asymmetrischen Hyperreflexie dahingehend Stellung, es bleibe spekulativ, ob dieser Befund unter Normalbedingungen eine Entsprechung in funktioneller Minderleistung finde; doch sei "als schon einigermassen wahrscheinlich anzunehmen, dass bei Forderung einer k�rperlichen H�chstleistung auf l�ngere Dauer zumindest eine erh�hte Erm�dbarkeit der Extremit�ten zum Vorschein k�me". Im �brigen gebe es eine "eigentlich hinl�nglich akzeptierte Erfahrung,
dass Verunfallte der hier angesprochenen Kategorie (initial schwere Hirnsch�digung) nicht nur ein erh�htes k�nftiges Unfallrisiko und eine allgemein erh�hte Morbidit�t aufweisen, sondern dass sie im Fall einer erneuten und eventuell auch nur verh�ltnism�ssig geringen Hirnsch�digung, sei es durch Unfall oder Erkrankung, nur noch �ber marginale Reserven f�r eine dann erneut erforderliche funktionelle Kompensation verf�gen, dass sie also mit einem wesentlich erh�hten Dekompensationsrisiko rechnen m�ssen. Als verletzungsbedingte Voraussetzungen werden sie die k�nftige Biographie mitbestimmen (berufliche und Freizeitaktivit�ten, Lebensqualit�t) - ganz abgesehen von den psychometrisch nicht identifizierbaren Einfl�ssen eines Frontalhirnsyndromes auf die Selbstwahrnehmung, das soziale Verhalten, und von weiteren Facetten der psychoorganischen Ver�nderung" (Bericht des Dr. med. J.________ vom 2. September 2004; Hervorhebungen im Original).
Den �usserungen des Dr. med. J.________ zu eventuellen Langzeitfolgen der Hirnsch�digungen wurde in den Berichten des Neurologen Dr. med. K.________ insofern widersprochen, als dieser die k�nftige Entwicklung einer posttraumatischen Epilepsie zwar nicht ausschloss, jedoch f�r "eher unwahrscheinlich" hielt, nachdem es in den acht Jahren nach dem Unfall bisher zu keinen epileptischen Anf�llen gekommen sei. Ferner sei es "sehr unwahrscheinlich", dass es aufgrund der nachgewiesenen Hirnparenchymdefekte zu einem Hydrozephalus kommen k�nnte (Bericht vom 30. M�rz 2004; best�tigt im Bericht vom 3. August 2004). Bez�glich der asymmetrischen Hyperreflexie gab er an, diese sei nur dann Ausdruck einer L�sion der motorischen Bahnen, wenn gleichzeitig auch Pyramidenbahnzeichen, eine Muskeltonuserh�hung oder eine Parese bestehe, was beim Versicherten nicht der Fall sei; im �brigen werde in der medizinischen Literatur nicht beschrieben, dass alleinige Seitendifferenzen der Reflexe zu spastischen Ver�nderungen noch acht Jahre nach einem Sch�del-Hirn-Trauma f�hren k�nnten.
2.2.3 In W�rdigung der dargelegten medizinischen Aktenlage ist davon auszugehen, dass Langzeitfolgen aus den unfallbedingten Ver�nderungen der Hirnstruktur des Beschwerdef�hrers m�glich sind. Dabei wurde das Spektrum eventueller (k�nftiger) Komplikationen und Beeintr�chtigungen von Dr. med. J.________ nachvollziehbar und einleuchtend dargelegt. Doch selbst im Lichte der ausf�hrlichen Darlegungen des Dr. med. J.________ kann derzeit nicht als wahrscheinlich prognostiziert werden (vgl. Erw. 2.2.1 hievor), dass die in Betracht fallenden Folgebeeintr�chtigungen - oder zumindest einige davon - tats�chlich eintreten werden. Die Formulierungen des Neurologen bleiben m.a.W. zu spekulativ, als dass der k�nftige Verlauf zuverl�ssig vorausgesehen werden kann; namentlich wird in den Berichten des Dr. med. J.________ bez�glich der Entwicklung einer posttraumatischen Epilepse und allf�lligen demenziellen Prozesses vom ung�nstigen Fall ausgegangen, welcher erfahrungsgem�ss nicht gleichzeitig als der wahrscheinliche zu gelten hat. Sodann wird das von Dr. med. J.________ angesprochene erh�hte k�nftige Unfallrisiko und die allgemein erh�hte Morbidit�t mit dem blossen Hinweis auf eine "eigentlich hinl�nglich akzeptierte Erfahrung" nicht ausreichend wissenschaftlich begr�ndet; selbst wenn aber die betreffende Risikoanalyse zutreffen sollte, bleibt zu ber�cksichtigen, dass Dr. med. J.________ das Morbidit�tsrisiko nur als "etwas erh�ht" einstuft (vgl. Bericht vom 30. September 2002), was allein die Annahme einer rechtlich erheblichen Beeintr�chtigung - hier - der psychischen Integrit�t nicht zu rechtfertigen vermag. Mit Bezug auf das im Falle einer erneuten Hirnsch�digung erh�hte Dekompensationsrisiko ist festzuhalten, dass v�llig offen ist, ob es k�nftig jemals wieder zu einer Hirnverletzung kommen wird, weshalb dieses Risiko vorderhand rein theoretischer Natur bleibt. Was ferner die Aussagen des Dr. med. J.________ zu den Folgen der asymmetrischen Hyperreflexie betrifft, ist den �berzeugenden Einwendungen des Dr. med. K.________ im Bericht vom 3. August 2004 erh�hte Beweiskraft beizumessen, wobei auf die diesbez�glichen Erw�gungen der Vorinstanz verwiesen wird.
2.2.4 Sind nach dem Gesagten die aus der ausgewiesenen Hirnsch�digung resultierenden Langzeitfolgen im heutigen Zeitpunkt nicht als wahrscheinlich prognostizierbar und k�nnen sie demgem�ss auch nicht zuverl�ssig gesch�tzt werden, entf�llt deren Ber�cksichtigung im Rahmen der erstmaligen Bemessung der Integrit�tseinbusse (Erw. 2.2.1 hievor) und ist die vorinstanzlich zugesprochene Integrit�tsentsch�digung f�r eine Integrit�tseinbusse von insgesamt 25 % - wovon 10 % auf die minimalen bis leichten Hirnfunktionsst�rungen fallend (Erw. 2.1) - nicht zu beanstanden. Die Tatsache als solche, dass der Beschwerdef�hrer mit dem Wissen um (bloss) m�gliche und insbesondere auch in ihrem konkreten Ausmass nicht zuverl�ssig prognostizierbare Entwicklungen leben und umzugehen lernen muss, begr�ndet unter den gegebenen Umst�nden keine h�here Integrit�tsentsch�digung. Mit der Vorinstanz bleibt indessen auf die M�glichkeit der Revision der Integrit�tsentsch�digung nach Art. 36 Abs. 4 Satz 2 UVV hinzuweisen. Dabei ergibt sich bei einer - unfallkausalen - Verschlimmerung das revisionsrechtliche Erfordernis der Nichtvoraussehbarkeit aus vorstehenden Erw�gungen. Was die gem�ss Art. 36 Abs. 4 Satz 2 UVV zus�tzlich vorausgesetzte "grosse Tragweite" der Verschlimmerung betrifft, bliebe den Besonderheiten und Komplexit�ten des hier betroffenen Hirnorgans Rechnung zu tragen. Jedenfalls hinsichtlich der von Dr. med. J.________ als m�glich erachteten posttraumatischen Epilepsie (vgl. auch Skala der Integrit�tsentsch�digung gem�ss Anhang 3 zur UVV), demenziellen Entwicklung, permanenten Bewegungsst�rungen (Spastizit�ten) und psychopathologischen Wesensver�nderungen sowie des Hydrocephalus d�rfte das Erreichen der revisionsrechtlichen Erheblichkeitsschwelle gegebenenfalls wohl kaum ernsthaft bestritten werden.