Source: https://www.wettbewerbe-aktuell.de/de/ausschreibungen/wettbewerbe/1_1_1_1_1_1_1_1_1_1_1_1_1_1_1_1_1/125821/DeutschlandLandsberg+am+Lech+Neubau+Jugendzentrum.html
Timestamp: 2018-02-23 02:43:51
Document Index: 270639373

Matched Legal Cases: ['§ 75', '§ 34', '§ 42', '§ 75', '§ 46', '§ 34', '§34', '§34', '§ 160']

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Deutschland-Landsberg am Lech: Neubau Jugendzentrum
22/09/2017 S182 - - Dienstleistungen - Wettbewerbsbekanntmachung - Nicht offenes Verfahren Deutschland-Landsberg am Lech: Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden 2017/S 182-373288
II.1) Umfang der Beschaffung II.1.1) Bezeichnung des Auftrags: Neubau Jugendzentrum. II.1.2) CPV-Code Hauptteil 71221000
II.2) Beschreibung II.2.2) Weitere(r) CPV-Code(s) II.2.4) Beschreibung der Beschaffung: Die Ausloberin beabsichtigt, das bestehende Jugendzentrum in eine zentralere Lage Richtung Innenstadt zu verlagern und attraktive Räumlichkeiten mit zeitgemäßer Ausstattung für die offene Jugendarbeit zu erstellen. Im Rahmen eines nichtoffenen Realisierungswettbewerbes (RPW 2013) sollen alternative Lösungsvorschläge erarbeitet werden. II.2.13) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
E-Mail: info@lars-consult.de
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags: Neubau Jugendzentrum.
II.2.4) Beschreibung der Beschaffung: Die Ausloberin beabsichtigt, das bestehende Jugendzentrum in eine zentralere Lage Richtung Innenstadt zu verlagern und attraktive Räumlichkeiten mit zeitgemäßer Ausstattung für die offene Jugendarbeit zu erstellen. Im Rahmen eines nichtoffenen Realisierungswettbewerbes (RPW 2013) sollen alternative Lösungsvorschläge erarbeitet werden.
III.1.10) Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer: Bewerber haben zur Auswahl folgende Kriterien zur erfüllen: — Nachweis der beruflichen Qualifikation nach § 75 Abs. VgV (Architekt, Eintragung in die Architektenkammer), — Erklärung des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen, — Ggfs. Nachweis der Unterschriftsberechtigung, — 2 Referenzen (Objektplanung mind. Leistungsphase 1-5 § 34 HOAI in Honorarzone III oder höher und Fertigstellung innerhalb der letzten 5 Jahre mit Stichtag 31.8.2017) auf jeweils gesonderten A4 Blättern (je Referenz maximal 2 Blätter) mit Angabe der Auftraggeber und dem Baukostenvolumen (KG 300 und 400) Die Referenzprojekte müssen im Unternehmen des Bewerbers erbracht worden sein. Bei Bewerbergemeinschaften aus mehreren Architekten gelten die Angaben und Referenzen in Summe. Die Referenz gilt auch als erfüllt, wenn die Leistung als verantwortlicher Projektleiter in einem anderen Büro erbracht wurde. Bewertung der 2 Referenzen (Summe 200 Punkte): — Architektonische Qualität (Je Referenz 50 Punkte), — Vergleichbarkeit der Komplexität (Je Referenz 50 Punkte). Die 10 Bewerber, die die Auswahlkriterien erfüllen und nach Bewertung der Referenzen die höchste Punktzahl erreicht haben, werden zum Wettbewerb zugelassen. Bei mehr als 10 Bewerbern gleicher/höchster Punktezahl entscheidet das Los.
IV.1.9) Kriterien für die Bewertung der Projekte: — Städtebauliche Einbindung, — Berücksichtigung des Immissionschutzes der Nachbarschaft, — Architektonische Gestaltung, — Wirtschaftlichkeit, — Funktionalität, — Zielgruppenkonforme Aneignungsmöglichkeit, — Einhaltung der formalen Vorgaben. Die Reihenfolge der Kriterien stellt keine Gewichtung dar. Das Preisgericht behält sich für die Bewertung der eingereichten Arbeiten vor, die angegebenen Kriterien zu differenzieren oder zu ergänzen.
Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: Insg. 17 500 EUR zzgl. MwSt. (davon 1. Preis: 8 700 EUR, 2. Preis: 5 250 EUR, 3. Preis: 3 500 EUR).
VI.3) Zusätzliche Angaben: Termine: — Versand der Auslobungsunterlagen 6.11.2017, — Rückfragen bis 17.11.2017, — Kolloquium 24.11.2017, — Abgabe der Arbeiten 12.1.2018, — Abgabe der Angaben für Modellbau 12.1.2018, — Preisgerichtsitzung 6.2.2018. Verhandlungsverfahren gem. VgV Nach Abschluss des Planungswettbewerbes erfolgt die Eignungsprüfung der Preisträger gem. §§ 42 ff und § 75 VgV. Dazu sind durch die Preisträger folgende Eignungsnachweise vorzulegen: Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung: — Eigenerklärung der Berufshaftpflichtversicherung, — Eigenerklärung zur Verknüpfung mit anderen Unternehmen, — Verpflichtungserklärung. Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: — Mind. 3 technische Mitarbeiter gem. § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV, — Nachweis 1 Referenz (Objektplanung mind. Leistungsphase 2-8 § 34 HOAI in Honorarzone III oder höher) mit Angabe der Auftraggeber und dem Baukostenvolumen (KG 300 und 400). Sollte eine Bewerbergemeinschaft angestrebt werden, ist eine plausible Aufgabenteilung, die gesamtschuldnerische Haftung der einzelnen Mitglieder der Bewerbergemeinschaft sowie die Angabe eines bevollmächtigten Vertreters der Bewerbergemeinschaft nachzuweisen. Alle Teilnehmer müssen die oben genannten Eignungskriterien erfüllen. Alle Preisträger, die die vorgenannten Eignungskriterien nachweisen können, werden im Rahmen des VgV- Verfahrens zur Auftragsverhandlung eingeladen. Das Wettbewerbsergebnis bildet einschl. einer möglichen Überarbeitung die Grundlage der Bewertung (siehe Zuschlagskriterien). 1. Lösung der konkreten Aufgabenstellung: — Platzierung im Planungswettbewerb (max. 300 Punkte), — Bereitschaft zur entwurflichen Weiterentwicklung nach etwaiger Empfehlung aus dem Preisgerichtsprotokoll / der Beurteilung (max. 100 Punkte). 2. Projektumsetzung: — Präsenz vor Ort (max. 20 Punkte), — Vorgehensweise zur Sicherung der Kosten (max. 20 Punkte), — Vorgehensweise zur Sicherung der Terminplanung (max. 20 Punkte), — Qualitätssicherung während der Planung und Ausführung (max. 20 Punkte), — Nachtragsmanagement (max. 20 Punkte). 3. Bewertung des Eindruckes im Verhandlungsgespräch (max. 50 Punkte) — Zur Person des Projektleiters, — Gesamteindruck der Präsentation. Der Zuschlag erfolgt auf das Angebot, das unter Berücksichtigung der vorstehenden Kriterien insgesamt den höchsten Punktwert erreicht. Beauftragung durch die Ausloberin Die Ausloberin, die Stadt Landsberg am Lech, wird, wenn die Aufgabe realisiert wird – unter Würdigung der Empfehlungen des Preisgerichts – die weiteren Planungsleistungen, mindestens die Grundleistungen der Objektplanung §34 HOAI, Leistungsphase 2 bis 4 übertragen, sofern kein wichtiger Grund der Beauftragung entgegensteht, insbesondere soweit mindestens einer der teilnahmeberechtigten Wettbewerbsteilnehmer, dessen Wettbewerbsarbeit mit einem Preis ausgezeichnet wurde, eine einwandfreie Ausführung der zu übertragenden Leistungen gewährleistet. Die vollumfängliche Beauftragung der weiteren Leistungsphasen 5 bis 9 §34 HOAI ist ebenfalls geplant und soll ggfs. stufenweise erfolgen. Die Beauftragung der Freiflächenplanung soll gesondert an ein/en entsprechendes Planungsbüro bzw. Landschaftsarchitekten erfolgen.
Fax: +49 8921762847Internet-Adresse:https://www.regierung.oberbayern.bayern.de/behoerde/mittelinstanz/vergabekammer/
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Rüge innerhalb 10 Tage gegenüber Auftraggeber gem. GWB § 160 (3) Punkt 1.
170913_6108_Info zur Auslobung.pdf