Source: https://www.komnet.nrw.de/_sitetools/komnetrecherche/?q=&cat=3%2F0000%2F0001%2F00010014%2F000100140001&type=&start=40
Timestamp: 2019-06-18 07:06:44
Document Index: 196041942

Matched Legal Cases: ['§ 5', '§ 3', '§ 2', '§ 5', '§ 39', '§ 37']

Bei den angesprochenen Tätigkeiten in Außenbereichen sind die Mitarbeiter -wie beschrieben- Kälte ausgesetzt. Das heißt, ohne passende Wetterschutzkleidung könnten sie ihre Arbeit nicht durchführen (auch bei weniger als 2 Stunden in der Woche), ohne dabei nicht gleichzeitig ein entsprechendes Gesundheitsrisiko ( z.B. Grippe) einzugehen. Somit hat der Arbeitgeber den Mitarbeitern persönliche Schutz ...
Ihr Unternehmen muss für die Tätigkeiten der Mitarbeiter eine Gefährdungsbeurteilung (§§ 5,6 Arbeitsschutzgesetz) erstellen. In dieser wird auch ermittelt, ob für die ausgeführten Tätigkeiten eine persönliche Schutzausrüstung (PSA) notwendig ist. Diese ist dann von Ihrem Unternehmen zu stellen. Die Gefährdungsbeurteilung muss sich auf die Tätigkeit des Servicemitarbeiters beziehen, wobei wechselnd ...
Inwieweit LKW-Fahrern im Speditionsgewerbe bei Be- und Entladetätigkeiten Wetterschutzkleidung zur Verfügung zu stellen ist, ist im Einzelfall zu prüfen. Der Arbeitgeber hat im Rahmen seiner Grundpflichen nach § 3 des Arbeitsschutzgesetzes - ArbSchG die erforderlichen Maßnahmen des Arbeitsschutzes unter Berücksichtigung der Umstände zu treffen, die Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten bei d ...
Dialog: 2264
Bei den angesprochenen Tätigkeiten in Außenbereichen sind die Mitarbeiter wie beschrieben Kälte und Regen ausgesetzt. Das heißt, ohne passende Wetterschutzkleidung könnten sie ihre Arbeit nicht durchführen (auch bei weniger als 2 Stunden in der Woche), ohne dabei nicht gleichzeitig ein entsprechendes Gesundheitsrisiko (z.B. Grippe) einzugehen. Somit hat der Arbeitgeber den Mitarbeitern persönliche ...
Gem. § 2 Abs. 2 der PSA-Benutzungsverordnung vom 4. Dez. 1996 (BGBl. I S. 1841) sind persönliche Schutzausrüstungen `grundsätzlich für den Gebrauch durch eine Person bestimmt`. Lediglich, wenn die `Umstände es erfordern`, ist eine Benutzung durch verschiedene Beschäftigte erlaubt. Ein solcher Fall kann bei einer überbetrieblichen Ausbildungsstätte vorliegen. In diesem Fall hätten Sie als Betreiber ...
Dialog: 2861
Allgemeingültig lässt sich diese Frage nicht beantworten. Grundsätzlich ist der Arbeitgeber gemäß dem Arbeitsschutzgesetz – ArbSchG verpflichtet, mit einer Gefährdungsbeurteilung mögliche Gefährdungen zu ermitteln und die nötigen Schutzmaßnahmen festzulegen (§§ 5 und 6 ArbSchG). Dabei sollte er sich von der Fachkraft für Arbeitssicherheit und dem Betriebsarzt unterstützen lassen. Im Regelwerk der ...
Dialog: 2293
Bei einer Beschäftigung von Freigängern sind zwei Situationen zu unterscheiden: 1. Beschäftigung im Rahmen eines freien Beschäftigungsverhältnisses ( § 39 Strafvollzugsgesetz - StVollzG) 2. Zugewiesene Beschäftigung ( § 37 StVollzG) Zu 1. Bei einer Beschäftigung im Rahmen eines freien Beschäftigungsverhältnisses obliegen dem Betrieb die Arbeitgeberpflichten gemäß Arbeitsschutzgesetz und somit auch ...