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Timestamp: 2019-12-09 21:42:21
Document Index: 245687644

Matched Legal Cases: ['EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EGMR', 'EGMR', 'EGMR', 'EGMR', '§ 1', '§1', 'EGMR', 'Art. 8', 'EGMR', 'Art. 9', 'EGMR', 'EGMR', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG']

Pater Lingen Pressedienst » EuGH gg. kath. Kirche
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#1 | RE: EuGH gg. kath. Kirche 28.09.2010 14:08
- Pressemitteilung: Zur Kündigung eines V2-Angestellten wegen Ehebruchs -
Laut dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EuGHMR / EGMR), Straßburg, verstößt die Kündigung eines Angestellten der katholischen Kirche wegen Ehebruchs gegen die Europäische Menschenrechtskonvention.
Geklagt hatte ein Chorleiter und Organist, der seine Frau und Kinder zugunsten einer außerehelichen Beziehung verlassen hatte und deswegen entlassen worden war.
1. Der EGMR maßt sich an, den sog. "Sedisvakantismus" ("der bislang letzte Papst war Pius XII.") einfach zu verschweigen und statt dessen das Gebilde des sog. "Zweiten Vatikanischen Konzils" (V2) als "katholische Kirche" auszugeben. Der EGMR ist mit dem "Sedisvakantismus"
bereits durch die Gerichtsarbeit konfrontiert worden. Aber selbst wenn nicht: Wer sich als Gericht mit der Kirche beschäftigt, hat bzgl. der V2-Thematik schon wegen der Sorgfaltspflicht schlichtweg keinerlei Entschuldigung mehr, außer er könnte den Sedisvakantismus widerlegen.
2. Auch wenn hier also gar kein katholischer Fall, sondern nur ein V2-Fall vorliegt, wird ja vom EGMR und allen Medien alles auf die katholische Kirche bezogen. Deswegen vom Sedisvakantismus unabhängig:
Tatsächlich ist die fristlose Kündigung eines Kirchenangestellten angesichts seines notorischen ehebrecherischen Lebenswandels an sich nicht zu beanstanden. Das ergibt sich schon aus dem
Selbstverwaltungsrecht der Kirche. S. dazu E. Eichmann, K. Mörsdorf, Lehrbuch des Kirchenrechts, I. Band, München (10)1959, 66-68:
"Die Kirche verträgt keine staatlichen Eingriffe in ihre Organisation (Errichtung und Umgrenzung von Kirchensprengeln, Errichtung, Veränderung und Besetzung von Kirchenämtern, cc. 147 195 215 217) ... Die Kirche hat
hoheitliche Macht über alle ihre Glieder (c. 87) und beansprucht als angeborenes, eigenes und unabhängiges Recht die Befugnis, ihre Glieder in Strafe zu nehmen (c. 2214 § 1). Sie duldet keinerlei Einmischung des Staates in Sachen, die die Glaubenslehre, den Gottesdienst oder das
geistliche Regiment betreffen. Frei will und muß die Kirche sein in der Verkündigung der Botschaft Christi (c.1322 §1). [...] Unter Androhung des Kirchenbannes mißbilligt die Kirche alle staatlichen Gesetze, Anordnungen und Befehle, die sich gegen die Freiheit der Kirche richten
(C. 2334 n. 1)."
3. Der vom EGMR vorgeschobene Artikel 8 der "Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten" ("Recht auf Achtung des Privat- und Familienlebens") hilft hier gar nicht. Es geht hier um einen notorischen Ehebrecher und seine Tätigkeit in einer exponierten Stellung. Ganz im
Gegenteil: Selbiger Art. 8 erlaubt sogar ganz ausdrücklich Eingriffe in diese Rechte, u. z. z. B. "zum Schutz der Moral" und "zum Schutz der Rechte und Freiheiten anderer" - wobei wiederum die Rechte und Freiheiten der Kirche zur Debatte stehen. Obendrein missachtet der EGMR mit seinem Fehlurteil also die Freiheit der Kirche, d. h. er selbst
missachtet Art. 9 der Menschenrechtskonvention ("Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit"). Kurzum: Das Urteil über den EGMR kann nur absolut vernichtend ausfallen.
N. B.: Nicht besser schneidet indes die BRD-Justiz ab mit ihrer Behauptung, die Entlassung des Organisten sei rechtmäßig erfolgt. Denn das würde ja nur dann gelten, wenn das V2-Gebilde die katholische Kirche wäre. Und um das Ausmaß dieses Chaos noch besser zu erahnen, sei erinnert an das anhängige Strafverfahren gegen die sog. "Deutsche
Bischofskonferenz": Deren Vorsitzender, i. e. Robert Zollitsch, hat öffentlich die Erlösungstat Christi geleugnet, ist also radikal vom Glauben abgefallen (Apostasie). Die BRD bürdet es den Bürgern auf, einen
Verein von notorischen Apostaten als "katholische Kirche" einzustufen und behauptet im selben Atemzug, die Freiheit der Kirche zu respektieren oder gar zu verteidigen, wie etwa hinsichtlich der Entlassung eines notorischen Ehebrechers als Organisten.
Der gesamte Fall des Organisten bis hin zum EGMR-Urteil ist nur ein weiterer Beweis, dass es mit Wahrheit und Gerechtigkeit in Europa äußerst schlecht bestellt ist. Am schwersten wiegt dabei das Desinteresse der Bevölkerung an einer Besserung der Verhältnisse.
http://www.news4press.com/Meldung_552061.html
http://pressemitteilung.ws/node/232659
http://www.kreuz.net/bookentry.9125.html
http://www.kirchenlehre.com/egmr_sex.htm
#2 | RE: EuGH gg. kath. Kirche 28.09.2010 14:24
Wieso Sie das Wort absolut gewählt haben, ist mir nicht ganz nachvollziehbar, heißt es doch nichts Anderes, als losgelöst... Da wäre dann doch wohl eher dieses Wort ersetzbar durch völlig...
Wie dem auch sei... Ihre Ausführungen sind wieder einmal sehr treffend, zumindest aus Sicht der Lehre der kath. Kirche. Am Kern der Angelegenheit gehen sie dennoch vorbei, da es hier um die Beseitigung der Gebietskörperschaft geht. Die BRD ist ihrer Gebietskörperschaft aufgrund des nachweislich kriminellen Verhaltens und Vorgehens ihrer selbsternannten Vertreter verlustig gegangen. Europa gliedert sich ein. Die Kirche bzw. der Vatikan sind dieser Gebietskörperschaften aber noch inne. Nur, wer über eine Gebietskörperschaft verfügt, kann Steuern und sonstiges Derartiges erheben etc. Deshalb "kassiert" auch der so genannte Staatsverwaltungsapparat die Gebühren für die Zwangsmitgliedschaft in der Gebietskörperschaft der Kirche eines jeden. Man nennt sie landläufig auch Kirchensteuer. Dieser Zwangsmitgliedschaft kann man sich ja nun nicht entziehen. Erklärt man allerdings seinen Austritt aus der Kirche, so braucht man zwar die Steuer nicht mehr zu entrichten, ist und bleibt aber Zwangsmitglied dieser Gebietskörperschaft der Kirche, wird gleichwohl aber von dem so genannten Bann der Kirche getroffen, was ungleich christlicher als christlich ist, nämlich vergleichbar mit dem Capitis Deminution Maxima des römischen Rechts. Die Fragen der moral und des Anstandes sind dem noch untergeordnet, denn hier geht es um Macht und ihrer Umsetzung, wonach die weltlichen Herrscher bestrebt sind, der kirchlichen Macht die Beine weg zu schlagen, damit die Umsetzung aller Staatlichkeit in Unternehmen vollendet werden kann. Dies ist der wesentlichste Aspekt der völligen Ignoranz der Gerichte auch Ihrer ausführenden Begründungen.
#3 | RE: EuGH gg. kath. Kirche 12.11.2011 18:12
Möge die kath. Kirche endlich enttarnt werden und diesen Unsinn, den sie angeblich im Auftrage des Christentums verbreitet, gar nicht mehr verbreiten können. Mögen die gläubigen Menschen endlich aufwachen und wenigstens auch der Bibel wirkliche Lehre gerecht werden, gemäß ihr glauben und lehren, wurde doch mit Jesus auch das alte Testament und damit auch das Gebilde der 10 Gebote an das Kreuz genagelt. Doch fahren wir fort:
Wenn wir beten, Gott möge andere verändern, werden diese meist gemein und wir denken, was da denn falsch läuft, weswegen wir besser bitten sollten, Gott möge uns selbst verändern. Als Gleichnis gilt da die Geschichte der Menschen, die mit Gott an das andere Ufer in einem Boot übersiedelten. Jesus war bei ihnen und der Sturm konnte ihnen nichts an haben. Das heißt, wer an Gott glaubt und an Jesus und damit auch an das ewige Leben, der braucht nichts zu fürchten, denn er kommt in seiner Begleitung immer an das andere Ufer und damit an seine eigene Veränderung. Wer um Veränderung der anderen bittet, fragt also, was denn da falsch läuft. Wer um seine eigene Veränderung bittet, weiß nicht, auf was er sich da einläßt und fragt sich höchstens, warum denn Gott alles so schnell verändert, er möge es langsamer geschehen lassen, weil man doch sonst so ängstlich sei. Da wird es dann also lustig. Das sind die Gleichnisse für Falsch und Richtig.
So wäre es also auch wenig zuträglich, für sich von Gott irgendwas zu erbitten. Es widerspricht gänzlich der wrklichen Lehre. Es wäre wesentlich zuträglicher und erfolgsgekrönter, irgendwas für andere Menschen zu erbitten, solange man das von Herzen tut, also aufrichtig und nicht geheuchelt. Damit würden auch alle Wohltaten wieder auf einen selbst zurückfallen bis zu einem Vielfachen, aber selbstverständlich nur, wenn man den Egoismus vor der Tür läßt und den Hochmut, man also nicht für andere bittet, um in der Folge mit Absicht auf das Vielfache an Zurückkommbarem abzuzielen, denn das kommt nicht von Herzen und nutzt niemandem tatsächlich.
Damit kommen wir dann auch schon zu dem letzten Gesprächsthema mit den Zeugen Jehovas, die da meinen, sie seien Sklaven und wollten das auch bleiben, das sei das, was Gott von ihnen erwarte und verlange, denn nur, wer gehorsam sei, mache seinem Vater Freude und gefiele somit Gott.
Aber: Ohne Glauben ist es unmöglich, Gott zu gefallen! So steht es in Hebräer 5, 6. Die Diskussion mußte natürlich wieder über das Tun stolpern und führen, wobei ebenfalls die Frage nach der Bewertung gestellt wurde. Es gibt da einige weitere Stellen, an denen es keinerlei Konformität zu erzielen gelang, aber das findet sich vielleicht später, sofern die Argumente von Logik auf gegenseitiges Nachdenken stoßen, um Akzeptanz auf beiden Seiten zu finden, denn Gottes Wort ist längst nicht mehr Gottes Wort und wurde zumindest vom Vatikan für die Herrscher dieser Welt entsprechend verändert, damit die Bürger über den Glauben schön klein gehalten werden können. In Johannes 6, 28 - 29 geht es eben um Tun oder Glauben. Dabei ist die Furcht nicht mit Ehrfurcht glgleichgesetzt, sondern mit dem Gegenteil von Glauben: Der Glaube ist größer als die Furcht. Der Glaube entspringt somit Gott und die Furcht Satan. Nein? Doch! - Denn in Römer 12, 3 heißt es, daß jedem Glaube zugeteilt wurde, und ist die Portion auch noch so klein.
Somit ist weiterhin auch deren Behauptung, Satan sei listig und schlau und schlauer, als alle, falsch, denn schlauer als Gott kann er nicht sein, weshalb man als gläubiger Christ, gleich welcher Zugehörigkeit, im Kampf gegen Satan auch immer von Gott unterstützt wird, ist der Glaube nur groß genug und kommt er von Herzen. Denn es heißt ja, Gott wohne in uns: "Der, der in mir ist, ist größer, als der, der in der Welt ist." Wenn Gott also für uns ist, wer kann dann noch gegen uns sein? Gott ist größer als Satan...
Harren wir der zukünftigen Gespräche und eventuell Pater Lingens Äußerungen dazu, wenn er sich anders schon nicht mehr verbreiten möchte, woran auch immer das wirklich liegen mag. Denn auch solche Gespräche, werden sie mit entsprechender Ernsthaftigkeit geführt und dem erforderlichen Respekt vor dem Gegenüber und dessen anderer Meinung und anderem Glauben usw., führen u. U. zu überrraschenden Ergebnissen und Erkenntnissen...
#4 | RE: EuGH gg. kath. Kirche 13.11.2011 18:32
Irgendwann werd ich mal...
Wenn die doch nur nich so 'missionarisch' geschrieben wäre... ein Produkt der Absicht jahrhundertelanger Umschrift im Namen der jeweiligen Popen?
Pope = Papst = Papa
#5 | RE: EuGH gg. kath. Kirche 13.11.2011 23:05
Ich sehe, daß daas Thema bis eben noch geschlossen war. Ich öffne es deshalb wiedeer, denn sonst kann hier ja keine Antwort erfolgen und keine Diskussion weiter gehen...
Das Missionarische kannst Du da ganz schnell mal wieder vergessen, denn das ist nicht das Ziel der Bibel und nicht ihr Stil. Es sind Geschichten und Gleichnisse und Aufzeigungen von möglichen Wegbeschreitungen, die jemand so machen kann oder anders oder auch gar nicht. Implantiert sind lauter unlogische Herrschaftsabsichten, die an einigen Stellen in diesem Forum bereiots aufgezeigt wurden. Entferne Macht und Herrschaft und alles unlogische Geschreibsel ganz oder wandele es um, wenn das machbar ist... Plötzlich bekommen die "Dinge" darin eine ganz neue Bedeutung. Wer sich daran aufgeilen will, die geschichtlichen Dinge seien gar nicht richtig oder ins falsche Jahr datiewrt, der soll das gerne glauben und vertreten und sich mit den unzähligen Wissenschaftlern und anderen Forschern auseinandersetzen, die gänzlich in allen Dingen eine derartige Behauptung widerlegen konnten. Darum geht es aber auch hier nicht...
#6 | RE: EuGH gg. kath. Kirche 13.11.2011 23:21
Fernerhin sei darauf hingewiesen, daß es in Römer 13 um Wissen und Macht geht. Eigentlich um relative Macht... Es heißt in der Fragestellung, ob ein vollkommenes Geschöpf unvollkommen werden konnte. Gemeint ist der Teufel. Das Geschöpf ist ja auch ein Engel... Demnach waren alle Geschöpfe ursprünglich vollkommen. Auch der Mensch in Form von Adam und Eva. Doch sie hatten keine absolute Freiheit. So heißt es. Adam mußte Gottes Naturgesetze beachten. Zum Beispiel konnte er nicht einfach Erde, Steine und Holz essen. Hätte er sich über das Gesetz der Schwerkraft hinweggesetzt und wäre von einem Felsen in die Tiefe gesprungen, hätte er das schmerzlich zu spüren bekommen und sogar mit dem Leben bezahlt.
Genauso wenig können sich vollkommene Geschöpfe - ob Menschen oder Engel - ungestraft über Gottes Moralmaßstäbe hionwegsetzen. Wenn sie also ihren freien Wilen nicht richtig gebrauchen, weichen sie leicht vom Wahren und Guten ab (1. Mose 1:29; Matthäus 4:4).
Nun gibt es an der Stelle gleich zweierlei Punkte zur Diskussion...
keine absolute Freiheit
freien Willen nicht richtig gebrauchen
Absolute Freiheit = losgelöste Freiheit! Von was?
Abhängigkeit von Guit und Böse = keine Freiheit des Willens!
Damit sind in kurzen und knappen Worten genau die Dinge markiert und ihrer völligen UNLOGIK enttarnt, für die ein selbsternannter Gott namens Matthes einen ganzen Roman verfassen muß und dann noch die Frechheit besitzt, dies als seine Entdeckung zu deklarieren. Diese Entdeckung hingegen ist aber schon mehrere tausend Jahre alt...