Source: https://www.fischbachtal.de/rathaus/rathausnachrichten/aktuelle-informationen-zur-corona-pandemie-brupdate-20-05-2020-id_1107/
Timestamp: 2020-05-25 10:45:04
Document Index: 131587196

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 3', '§ 2', '§ 4', '§ 2', '§ 2', '§ 1', '§ 1', '§ 2', '§ 6', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 1', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 1', '§ 1', '§ 2', '§ 2', '§ 1']

Symbolbild Virus-Kurve (Foto: pixabay.com)
Hier haben wir mehrere hilfreiche Verweise zu den Seiten des Landes, der IHK und anderen wichtigen Behörden sowie die Nummern von Hilfetelefonen zusammengetragen: www.fischbachtal.de/rathaus/rathausnachrichten/informationen-zum-corona-virus-covid-19-und-hilfetelefone-update-23-03-2020-id_1096/
Die jeweils gültigen Verordnungen für das Land Hessen finden Sie hier in Lesefassungen: www.hessen.de/fuer-buerger/corona-hessen/verordnungen-und-allgemeinverfuegungen
Hier finden Sie die Auslegungshinweise zur Verordnung zur Beschränkung sozialer Kontakte und des Betriebs von Einrichtungen und Angeboten aufgrund der Corona-Pandemie (Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung, in denen die jeweils geltenden Regeln gut lesbar erklärt sind: wirtschaft.hessen.de/wirtschaft/corona-info/was-ist-wieder-erlaubt-was-nicht
Aktuelle Informationen vom 25.05.2020
Seit einigen Tagen werden E-Mails und Briefe versandt, die angeblich von der „Bundesstelle für Seuchenschutz“ stammen und mit denen die Empfänger aufgefordert werden, sich einem COVID-19-Test zu unterziehen. Der Test soll als Nachnahme-Päckchen für ca. 100 Euro zugesandt werden. Das Schreiben erweckt den Eindruck, als drohten dem Empfänger Strafen, wenn er den Test nicht unverzüglich durchführt. Die Schreiben sind Fälschungen. Eine „Bundesstelle für Seuchenschutz“ existiert nicht. Das Hessen Cyber Competence Center warnt vor diesem Betrugsversucht und fordert dazu auf, speziell ältere Familienmitglieder oder Nachbarn über diese Betrugsmethode zu informieren.
(+ 2 zum Vortag)
Bestätigte Fälle letzte 7 Tage insgesamt
Fälle pro 100.000 Einwohner letzte 7 Tage*
342 + x
In den Kreiskliniken in Groß-Umstadt werden derzeit 4 Menschen stationär behandelt, in Jugenheim auf Intensiv sind es 8 Menschen.
In Hessen gibt es insgesamt 9.762 Fälle (+92) verstorben sind 460 (+2).
In Deutschland gibt es 178.281 (+431) Menschen, die am Corona-Virus erkrankt sind, davon sind 8.247 (+31) verstorben.
Aktuelle Informationen vom 22.05.2020
Belegungsanzahl COVID-19 in hessischen Krankenhäusern
Mit Stand vom 19. Mai sind in den hessischen Krankenhäusern 9.841 Betten frei (stationäre Betten inklusive der Beatmungs- und Intensiv-Überwachungsbetten). Das sind 575 Betten weniger als noch am Dienstag, 12.05.2020 (10.416). Die Gesamtzahl der COVID-19 Patientinnen und -Patienten in den hessischen Krankenhäusern liegt bei 572, davon sind 110 Personen beatmungs- und intensivüberwachungspflichtig. Die Zahl der zur Verfügung stehenden Betten mit Beatmung liegt bei 2.210 (Bestand aller Plankrankenhäuser in Hessen). Derzeit gibt es 853 freie Beatmungsbetten in hessischen Krankenhäusern.
zum Vortag)
337 + x
In den Kreiskliniken in Groß-Umstadt werden derzeit 3 Menschen stationär behandelt, in Jugenheim auf Intensiv sind es 8 Menschen.
In Hessen gibt es insgesamt 9574 Fälle (+91) verstorben sind 451 (+5).
In Deutschland gibt es 176.752 (+745) Menschen, die am Corona-Virus erkrankt sind, davon sind 8147 (+57) verstorben.
Aktuelle Informationen vom 21.05.2020
Aufruf des hessischen Gesundheitsministers
Personen, die Blut spenden möchten, sollten online einen Termin vereinbaren, um den vorgegebenen Schutzmaßnahmen gerecht werden zu können. Der DRK-Blutspendedienst versorgt über 90 Prozent der Patienten in den hessischen Kliniken mit Blut- und Blutbestandteilkonserven. Informationen über Blutspendetermine sind kostenlos unter der DRK-Info-Hotline 0800/11 949 11 erhältlich oder im Internet unter https://www.blutspende.de/blutspendetermine/.
(+ 7
In den Kreiskliniken in Groß-Umstadt werden derzeit sieben Menschen stationär behandelt, in Jugenheim auf Intensiv sind es acht Menschen.
In Hessen gibt es insgesamt 9483 Fälle (+115) verstorben sind 446 (+6).
In Deutschland gibt es 176.007 (+797) Menschen, die am Corona-Virus erkrankt sind, davon sind 8090 (+83) verstorben.
Aktuelle Informationen vom 20.05.2020
Kindertagespflege öffnet
Ab dem 25. Mai dürfen Kinder wieder ihre Kindertagespflege besuchen. Sie wird vor allem von Eltern mit Kindern unter drei Jahren genutzt: „Mit den beschlossenen Lockerungen entlasten wir die Eltern weiter und sorgen wieder für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Kinder können wieder ihre Spielkameradinnen und Spielkameraden sehen und werden in der Kindertagespflege wieder umfassend betreut und gefördert“, erklärte Sozialminister Kai Klose heute in Wiesbaden.
Lockerungen bei Ein- und Rückreise
Heute wurden an den Schulen des Landkreises 795 Schülerinnen und Schüler (SuS) in 179 Gruppen betreut: 686 SuS an 52 Grundschulen/-stufen in 140 Gruppen, 51 SuS in 15 Gruppen an elf weiterführenden Schulen und 37 SuS in elf Gruppen in sechs öffentlichen sowie 21 SuS in 13 Gruppen an zwei privaten Förderschulen.
Die Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen sind seit Montag wieder für vier Stunden in der Schule. Zuvor hat der Landkreis in Zusammenarbeit mit der Schulleitung die entsprechenden Hygienemaßnahmen umgesetzt und die Schülerinnen und Schüler (SuS) und Eltern informiert. Die SuS haben die Regelungen in den ersten beiden Tagen gut angenommen. Für die weiteren Schüler wird ein eingeschränkter Präsenzunterricht frühestens zum 02. Juni an einzelnen Tagen umgesetzt werden.
Bestätigte Fälle (+ 0 zum Vortag)
In Hessen gibt es insgesamt 9368 Fälle (+31), verstorben sind 442 (+3). Stand: 19. Mai, 14 Uhr.
In Deutschland gibt es 175.210 (+513) Menschen, die am Corona-Virus erkrankt sind, davon sind 8007 (+72) verstorben. Stand: 19. Mai, 14 Uhr.
Aktuelle Informationen vom 19.05.2020
Keine Erfassung der Daten bei Lieferung und Abholung von Speisen
In Abstimmung mit dem Hessischen Ministerium für Soziales und Integration wird mitgeteilt, dass die Datenerfassung der Gäste nach § 4 Abs. 2 Nr. 3 CoKoBeV nur bei der Bewirtung bzw. Verzehr vor Ort (gilt im Innen- und Außenbereich) erfolgen muss. Bei der Abholung und Lieferung der Speisen und Getränke ist das – entgegen den Ausführungen in den aktualisierten Auslegungshinweisen vom 14. Mai – derzeit nicht erforderlich.
Maskenpflicht und Verzehr auf Wochenmärkten
Das HMSI hat klargestellt, dass gemäß § 3 Abs. 2 der CoKoBe-VO auf Wochenmärkten Mund-Nasen-Masken-Pflicht herrscht. Der Wochenmarkt könnte räumlich abgegrenzt werden, so dass klar ist, in welchem Bereich MNB-Pflicht herrscht. Personen, die auf dem Wochenmarkt erworbene Speisen sofort verzehren wollen, könnten sich dann aus dem Bereich entfernen, um ihre Speisen zu essen (Stichwort Bratwurststand o. Ä.). Auf dem Wochenmarkt können keine Ausnahmen für Verköstigungen wie etwa durch Weinhändler gewährt werden.
Am heutigen ersten Schultag der 4. Klassen und anderer Jahrgänge an den weiterführenden Schulen haben sich die Zahlen in der Notbetreuung trotzdem sprunghaft, um mehr als 100 Kinder, erhöht: An 52 Grundschulen wurden 659 Schülerinnen und Schüler in 140 Gruppen betreut, 50 Schülerinnen und Schüler in 15 Gruppen an elf weiterführenden Schulen sowie 34 Schülerinnen und Schüler in 12 Gruppen an sechs öffentlichen und 21 Schülerinnen und Schüler in 13 Gruppen an zwei privaten Förderschulen.
Kinderbetreuung in der Kindertagesstätte Fischbachtal: Für diese Woche (Mo - Mi) sind für die Notbetreuung in der KiTa Wiesenpfadflöhe durchschnittlich zwölf Kinder angemeldet. Davon sind zwei Krippenkinder (U3). Die Betreuung findet daher in zwei Gruppen statt. Am "Brücken"-Freitag (22.) findet auch eine Betreuung mit einer Gruppe statt.
Der Verwaltungsstab des Landkreises Darmstadt-Dieburg hatte bereits Anfang März auf die Corona-Krise reagiert. Gespräche und Abstimmungen mit Kundinnen und Kunden werden seither telefonisch oder elektronisch angeboten. Besuche in den Kreishäusern waren unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln für unaufschiebbare Angelegenheiten weiterhin möglich. Der Kundenkontakt wurde jedoch auf ein Minimum reduziert, um die Bediensteten der Verwaltung, aber auch die Kundinnen und Kunden zu schützen.
In Hessen gibt es insgesamt 9337 Fälle (+20) verstorben sind 439 (+4). Stand: 18. Mai, 14 Uhr.
In Deutschland gibt es 174.697 (+342) Menschen, die am Corona-Virus erkrankt sind, davon sind 7935 (+21) verstorben. Stand: 18. Mai, 14 Uhr.
RKI-Chef Lothar Wieler lehnt Impfpflicht ab
Lothar Wieler, der Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI) sprach sich in Schwerin gegen eine Impflicht als Maßnahme gegen das Corona-Virus aus. Solle ein sicherer Impfstoff zur Verfügung stehen, so Wieler, seien die Menschen auch ohne Pflicht klug genug zu wissen, dass sie mit einer Impfung ihre Gesundheit fördern würden. Das RKI sehe daher keine Veranlassung, weiter über eine Impfpflicht nachzudenken.
www.deutschlandfunk.de/covid-19-rki-chef-wieler-lehnt-pflicht-zur-impfung-gegen.1939.de.html?drn:news_id=1131326
Mund-Nase-Bedeckung und beschlagene Brille?
Für viele Brillenträger wird das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung zum Ärgernis, da die Brille häufig beschlägt. Auf die Maske zu verzichten, ist natürlich keine Lösung, da ihre Wirksamkeit kürzlich durch eine Studie aus Hongkong bewiesen wurde: Hier konnte die Übertragungsrate durch den Einsatz von Masken um 60% reduziert werden. Abhilfe für beschlagene Brillengläser schafft möglicherweise dieser Artikel, in dem einige Tipps erläutert werden:
www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/so-beschlaegt-die-brille-trotz-maske-nicht
Artikel zur Maskenstudie: www.welt.de/vermischtes/live206935325/Corona-Studie-Forscher-weisen-Wirksamkeit-von-OP-Masken-an-Hamstern-nach.html
322 + x
In den Kreiskliniken in Groß-Umstadt werden 6 Menschen behandelt, in Jugenheim sind 8 auf Intensiv.
In Hessen gibt es insgesamt 9317 Fälle (+56) verstorben sind 435 (+3). Stand: 17. Mai, 14 Uhr.
In Deutschland gibt es 174.355 (+583) Menschen, die am Corona-Virus erkrankt sind, davon sind 7914 (+33) verstorben. Stand: 17. Mai, 14 Uhr.
Aktuelle Informationen vom 16.05.2020
Da sich die Corona-Krise schwer auf den Arbeitsmarkt niederschlägt, kommen laut DLT-Präsident Landrat Reinhard Sager Mehrkosten auf den Bund (7,5 Mrd. Euro) und auf die Landkreise und kreisfreien Städte (2 Mrd. Euro) zu. Bund und Länder fordert Sager auf, eine finanzielle Kompensation vorzuhalten, um die Kommunen nicht zu stark zu belasten. Schätzungen gehen davon aus, dass bis zu 1,2 Mio. zusätzliche Haushalte SGB II-Leistungen in Anspruch nehmen werden.
Aktualisierung der Anlage zu den Auslegungshinweisen zur Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung (Stand 15.5.2020)
Das Hessische Wirtschaftsministerium weist auf eine aktualisierte Fassung der Auslegungshinweise, betreffend die Mund-Nase-Bedeckung, hin: Gesichtsvisiere sind nun erlaubt, nicht aber Motorradhelme, da diese gegen das Vermummungsverbot verstoßen. Hier verlinkt haben wir die aktuelle Fassung der Auslegungshinweise, ebenso wie die dazugehörige Anlage.
In den Kreiskliniken in Groß-Umstadt werden 10 Menschen behandelt, in Jugenheim sind 8 auf Intensiv.
In Hessen gibt es insgesamt 9261 Fälle (+57) verstorben sind 432 (+3). Stand: 16. Mai, 14 Uhr.
In Deutschland gibt es 173.772 (+620) Menschen, die am Corona-Virus erkrankt sind, davon sind 7881 (+57) verstorben. Stand: 16. Mai, 14 Uhr.
Aktuelle Informationen vom 15.05.2020 (abends):
Pressemeldung des Landkreises zum Vatertag (Stand: 15.05.2020)
Abstandsgebot und Hygieneregeln auch am Vatertag einhalten
Kommenden Donnerstag, 21. Mai, steht der nächste Feiertag an: Himmelfahrt oder auch Vatertag genannt. Seit der Lockerung der Maßnahmen ist wieder mehr möglich. Restaurants, Bars und Kneipen haben seit 15. Mai unter strengen Auflagen wieder geöffnet. Sport ist seit 9. Mai wieder möglich. Friseure, Kosmetikstudios, Nagelstudios und die Geschäfte haben seit Anfang des Monats geöffnet. Im öffentlichen Raum darf man sich wieder mit Menschen eines weiteren Hausstandes treffen, gemeinsam etwas unternehmen und essen gehen. Unter Einhaltung der Abstandsregeln und der Hygieneregeln darf man zu Hause wieder Besuch empfangen. Der Schulbetrieb wurde sukzessive wieder aufgenommen, ab 2. Juni könnten die Kinderbetreuungseinrichtungen eingeschränkt wieder öffnen und immer mehr Menschen kehren aus dem Homeoffice an den Arbeitsplatz zurück. Wir haben uns ein Stück weit wieder dem normalen
Alltag genähert.
Damit wir die wiedergewonnenen Freiheiten weiterhin genießen können, ist es wichtig, dass die Abstandsregeln und die Hygieneregeln eingehalten werden. Und das gilt auch an Feiertagen, an dem es die meisten Menschen rauszieht, um gemeinsam mit anderen etwas zu unternehmen. Es spricht nichts dagegen, sich am Feiertag draußen aufzuhalten, in einen Biergarten zu gehen oder eine Radtour zu machen. Wichtig ist, dass man auch an solchen Tagen Abstand zu anderen hält, dass man die Hygieneregeln einhält.
„Die Infektionszahlen in Deutschland, Hessen und dem Landkreis sind derzeit moderat. Damit das so bleibt, appelliere ich an alle, vernünftig mit den Lockerungen umzugehen. Wir müssen weiterhin Abstand halten und die Hygieneregeln einhalten. Lasst uns gemeinsam weiter daran arbeiten, dass wir Stück für Stück zur Normalität zurückkehren können. Das braucht alles seine Zeit, aber wir sind auf einem guten Weg und dabei dürfen wir nicht nachlässig werden", so Klaus Peter Schellhaas.
Presseerklärung des hessischen Wirtschaftsministerium zu den aktuellen Lockerungen:
Corona-Krise - Ab heute Lockerungen in vielen Bereichen unter Auflagen
* Cafés,
* Kneipen,
* Mensen,
* Hotels und andere Übernachtungsangebote wie Airbnb, Jugendherbergen oder Ferienwohnungen,
* Campingplätze,
* Fitnessstudios,
* Freizeitparks,
* Kanuverleih,
* Spielbanken/Spielhallen
„Von heute an ist es also wieder erlaubt, sich mit Freunden oder einer Familie, die zusammenlebt, in einem Restaurant oder einer Bar zu treffen. Sie können dabei ganz normal an einem Tisch sitzen - aber
natürlich Abstand zu den anderen Gästen halten sowie ihren Namen, Adresse und Telefonnummer hinterlassen", sagte Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir. „Viele Gewerbetreibende, die im März ihr Geschäft schließen mussten, können ab heute wieder aktiv sein und damit wieder Einnahmen erzielen. Mir ist sehr bewusst, dass die Beschränkung der Anzahl der Gäste bezogen auf die Fläche viele Gastronomen weiterhin stark einschränkt. Gleichzeitig weise ich darauf hin, dass in Hessen seit heute zum Teil deutlich mehr Öffnungen möglich sind als anderswo.
Touristische Übernachtungen sind in den meisten anderen Ländern noch nicht erlaubt. Wir haben in Hessen auch keine Unterscheidung zwischen Innen- und Außengastronomie, auch Bars und Kneipen dürfen bei Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln wieder öffnen. Es wird keine Sperrstunde vorgeschrieben, die Wirtinnen und Wirte entscheiden selber, wann sie ihre Gaststätte oder ihre Kneipe abends wieder schließen. Diskotheken und Tanzlokale bleiben allerdings geschlossen. Wir sind uns sicher, dass sich die Unternehmerinnen und Unternehmer ihrer Verantwortung gegenüber den Gästen und Kunden bewusst sind. Nun ist es an den Bürgerinnen und Bürgern, mit den Öffnungen verantwortungsbewusst umzugehen. Wir werden genau beobachten, wie sich die Situation in den nächsten Tagen entwickelt und dann die Regelung - wie alle Maßnahmen, die in den vergangenen Wochen beschlossen wurden - auf den Prüfstand stellen."
Tanzstunden können in kleinen Gruppen und unter Einhaltung der Abstandsregeln wahrgenommen werden. Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die im gleichen Hausstand leben oder, wenn sie nicht zusammenleben, Ehe- oder Lebenspartnerinnen und -partner oder Lebensgefährtinnen und Lebensgefährten sind, dürfen auch miteinander tanzen, ohne den Mindestabstand. Übernachtungsbetriebe dürfen wieder Touristen
beherbergen, ob im Hotel, in der Jugendherberge oder einer Ferienwohnung. Auch hier gilt, dass diejenigen, die in einem Hausstand leben, mit Freunden oder einer Familie, die zusammen in einem weiteren Hausstand lebt, ein Zimmer oder eine Ferienwohnung gemeinsam mieten dürfen.
„Der Restaurantbesuch und das Trainieren im Fitnessstudio werden anders sein als noch im Februar oder März dieses Jahres. Jede und jeder trägt Verantwortung, dass das Virus sich nicht wieder stärker ausbreitet. Das ist nicht einfach, aber notwendig. Und die Lockerungen sind trotz der Hygiene- und Abstandsregeln auch ein Schritt zurück in einen Alltag, wie wir ihn alle gewohnt waren", sagte der Wirtschaftsminister.
Neben den Schüler/innen an den weiterführenden Schulen dürfen am Montag, wie von der Landesregierung geplant, auch die Viertklässler/innen in ihre Klassenräume zurückkehren. Eine Schülerin, die zum zweiten Mal vor dem Hessischen Verwaltungsgerichtshof dagegen geklagt hatte, hat ihre Klage am Freitag zurückgezogen.
Pressemeldung dazu im Anhang.
Aktuelle Informationen vom 15.05.2020 (vormittags):
Der Landkreis DaDi ein Plakat für die Gastrobetriebe entworfen, das gerne verwendet werden darf.
Es gibt eine geänderte Lesefassung der Verordnung zur Beschränkung von sozialen Kontakten und des Betriebes von Einrichtungen und von Angeboten aufgrund der Corona-Pandemie (Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung, CoKoBeV) vom 7. Mai, die heute modifiziert wurde. Die wesentlichen Anpassungen (ohne Anspruch auf Vollständigkeit) sind:
Keine Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen Personen des eigenen Hausstandes (nicht neu) und eines weiteren Hausstandes (neu) im öffentliche Raum
In einigen Ziffern wurde klarstellend aufgenommen, dass auch Mitglieder eines weiteren Hausstandes dabei sein können (beispielsweise bei dem Betrieb von Spielbanken und Spielhallen, § 2 Abs. 4 Ziffer 2).
Der Gaststättenbesuch ist erweitert worden um Personen eines weiteren Hausstandes (§ 4 Abs. 2 Ziffer 2).
Gastronomiebetriebe müssen Name und Adresse der Gäste im Innen- und Außenbereich aufnehmen und diese vier Wochen aufbewahren
An einigen Stellen sind die Anforderungen an die Besucherlisten sowie die ausgeschlossenen Bestimmungen der Datenschutzgrundverordnung ausformuliert worden
In der Kirche und bei Trauerfeiern ist der Mindestabstand von 1,5 Metern zu einem weiteren Hausstand einzuhalten
„Mehrgenerationenhäuser, soweit diese nicht dem Wohnen dienen“ sind nach § 2 Abs. 1 Ziffer 4 nicht mehr für den Publikumsverkehr verboten
Nach § 2 Abs. 6 ist ab dem 15. Mai der Betrieb von Freizeitparks unter den näher definierten Voraussetzungen zulässig.
Am heutigen Donnerstag wurden an den Schulen des Landkreises 682 Schülerinnen und Schüler in 169 Gruppen betreut, und zwar 580 Schülerinnen und Schüler in 133 Gruppen an 52 Grundschulen, 49 Schülerinnen und Schüler in 14 Gruppen an zehn weiterführenden Schulen, 35 Kinder in elf Gruppen an sechs öffentlichen Förderschulen und 18 Kinder in elf Gruppen an zwei privaten Förderschulen.
Pressemeldung des HMSI zur Wiedereröffnung der Kindergärten und Betreuungseinrichtungen
Kinderbetreuung: Hessen startet am 2. Juni mit eingeschränkter Regelbetreuung – und ermöglicht bereits jetzt familiäre Betreuungsgemeinschaften
Die Einrichtungen der Kindertagesbetreuung werden ab dem 2. Juni wieder eine eingeschränkte Regelbetreuung aufnehmen. Dies betrifft Krippen, Kindertagesstätten, Kindertagespflege und Horte. „Ziel ist, dass jedes Kind noch vor den Sommerferien seine Kita oder Tagespflegeperson besuchen kann“, erklärt Kai Klose, Sozial- und Integrationsminister. „Um die eingeschränkte Regelbetreuung umzusetzen, wird in jedem Fall rechtzeitig eine entsprechende Verordnung auf den Weg gebracht. Dazu finden bereits Gespräche mit den Trägern der Kinderbetreuung statt, um sich über die Bedingungen des eingeschränkten Regelbetriebs zu verständigen.“
Bestätigte Fälle (+ 5 zum Vortag)
In den Kreiskliniken in Groß-Umstadt werden 7 Menschen behandelt, in Jugenheim sind 8 auf Intensiv.
In Hessen gibt es insgesamt 9169 Fälle (+82) verstorben sind 423 (+4). Stand: 14. Mai, 14 Uhr.
In Deutschland gibt es 172.239 (+933) Menschen, die am Corona-Virus erkrankt sind, davon sind 7723 (+89) verstorben. Stand: 14. Mai, 14 Uhr.
Aktuelle Informationen vom 14.05.2020:
Nach dem Ausbruch der Atemwegserkrankung COVID-19 durch eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) und der daraus resultierenden Epidemie in verschiedenen Regionen Chinas breitet sich das Virus derzeit weltweit aus. Verunsicherte Verbraucherinnen und Verbraucher haben beim Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) angefragt, ob das Virus auch über Lebensmittel, importierte Produkte wie Kinderspielzeug, Mobiltelefone, Gegenstände wie Türklinken, Werkzeuge etc. sowie Geschirr und Besteck auf den Menschen übertragen werden kann. Vor diesem Hintergrund hat das BfR die wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema zusammengefasst:
Veranstaltungen mit mehr als 100 Teilnehmern sind zulässig, wenn…
Dazu steht in der Verordnung zur Beschränkung von sozialen Kontakten und des Betriebes von Einrichtungen und von Angeboten aufgrund der Corona-Pandemie (Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung – CoKoBev)) vom 7. Mai in § 1 Abs. 2 Ziffer 4b „…die Teilnehmerzahl 100 nicht übersteigt oder die zuständige Behörde ausnahmsweise eine höhere Teilnehmerzahl bei Gewährleistung der kontinuierlichen Überwachung der Einhaltung der Voraussetzungen gestattet.“
Die zuständige Behörde ist die Kommune, in der die Veranstaltung mit mehr als 100 Teilnehmern stattfinden soll. Das Gesundheitsamt erteilt nach Infektionsschutzgesetz Erlaubnisse oder Verbote für Veranstaltungen, das ist auch außerhalb von Corona so. Sollten in der aktuellen Lage Veranstaltungen mit mehr als 100 Teilnehmern durchgeführt werden, prüfen die Kommune und das Gesundheitsamt, ob die Abstands- und Hygieneregeln sowie die weiteren Vorschriften, die sich aus CoKoBev und dem Infektionsschutzgesetz ergeben, bei Veranstaltungen eingehalten werden können.
Buffet erlaubt?
In der CoKoBev findet sich nichts dazu, dass Restaurants oder Gaststätten (zum Beispiel Gaststätten, die zu einem Bürgerhaus oder Ähnlichem gehören), Speisen nicht in Form eines Buffets anbieten dürfen. Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband e.V. (Dehoga) empfiehlt allerdings auf Buffets zu verzichten, da hier die Einhaltung der Abstandsregel nur schwer umsetzbar ist und da mitunter die ein oder andere Speise mit den Fingern vom Buffet genommen wird: https://www.fnp.de/frankfurt/corona-lockerungen-hessen-restaurant-kino-museum-oeffnung-regeln-frankfurt-zr-13758366.html
Hier sind die Leitlineien und Handlungsempfehlungen des Hotel- und Gastronomieverband DEHOGA Hessen zur Wiedereröffnung nachzulesen: www.dehoga-hessen.de/branchenthemen/corona-krise-wiedereroeffnung-des-gastgewerbes
Bestätigte Fälle (+ 6 zum Vortag)
Fälle pro 100.000 Einwohner letzte 7 Tage
In den Kreiskliniken in Groß-Umstadt werden acht Menschen behandelt, in Jugenheim sind neun auf Intensiv.
In Hessen gibt es insgesamt 9087 Fälle (+56) verstorben sind 419 (+4). Stand: 13. Mai, 14 Uhr.
In Deutschland gibt es 171.306 (+798) Menschen, die am Corona-Virus erkrankt sind, davon sind 7634 (+101) verstorben. Stand: 13. Mai, 14 Uhr.
Aktuelle Informationen vom 13.05.2020:
Plexiglas-Visiere sind keine Mund-Nasen-Bedeckung
Zum Einkaufen, beim Tanken oder beim Arzt braucht es eine Mund-Nasen-Bedeckung (Alltagsmaske). Das Land Hessen hat am Freitag, 8. Mai, klargestellt, dass Gesichtsvisiere aus Plexiglas nicht genügen, um der Maskenpflicht gerecht zu werden: Plexiglas-Masken sind kein Ersatz für Alltagsmasken! Gemäß der Verordnung des Landes sind Gesichtsvisiere keine Mund-Nasen-Bedeckung. Das Tragen einer Plexiglas-Maske wird rein rechtlich als Nicht-Tragen einer Maske angesehen und kann beispielsweise bei der Nutzung des Öffentlichen Nahverkehrs mit einer Geldbuße geahndet werden. Ebenso verhält es sich, wenn man mit einer solchen „Maske“ in einen Supermarkt möchte. Auch Friseure dürfen demnach bei der Arbeit kein Gesichtsvisier tragen, es sei denn sie tragen darunter eine Nasen-Mund-Maske. Gleiches gilt für alle, die bei der Arbeit eine Maske tragen müssen (Kosmetikerinnen, Nageldesignerinnen usw.).
Eilverfahren vor dem Verwaltungsgerichtshof gegen Wiederaufnahme des Schulbetriebes der 4. Klassen anhängig
Im 8. Senat des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs ist erneut ein sog. Normenkontroll-Eilverfahren gegen die derzeit gültige Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus anhängig: Die Antragstellerin ist eine Grundschülerin aus Frankfurt am Main.
Mit ihrem Eilantrag möchte sie erreichen, dass die ab dem 18. Mai 2020 startende Schulpflicht von Schülerinnen und Schülern der 4. Jahrgangsstufe der Grundschulen in Hessen vorläufig außer Vollzug gesetzt wird. Zur Begründung ihres Antrags beruft sie sich auf Belange des Infektions- und des Gesundheitsschutzes, die in Zeiten der Corona-Pandemie nicht hinreichend gewährleistet seien. Antragsgegner ist das Land Hessen, vertreten durch die Staatskanzlei.
Über den Ausgang des Verfahrens wird unverzüglich nach Zustellung der Entscheidung an die Beteiligten eine weitere Presse-Information erfolgen. Derzeit kann ein näherer Termin insoweit nicht genannt werden.
Chöre und Orchester dürfen unter Beachtung der Vorschriften (siehe Regelung dazu in der Zehnten Verordnung zur Bekämpfung des Coron-Virus) zu Proben und Aufführungen zusammenkommen. Zwar ist der gemeinsame Aufenthalt im öffentlichen Raum nur alleine, mit einer weiteren Person oder gemeinsam mit den Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes gestattet. Für diverse Lebensbereiche gelten diese Beschränkungen jedoch nicht bzw. mit abweichenden Vorgaben zu der Anzahl der Teilnehmer.
Großzügigere Handhabungen sind nur in Bereichen möglich, in denen Verantwortliche weitergehende Schutzmaßnahmen ergreifen sowie die Einhaltung sicherstellen und überwachen müssen. Dies ist beispielsweise bei Zusammenkünften und Veranstaltungen im Bereich der Kulturangebote (sowohl Veranstaltungen als auch Einrichtungen), aber auch bei der Vereinsarbeit der Fall. Das gemeinsame Proben kann in den Bereich der Kultur sowie unter den Oberbegriff der Vereinsarbeit eingeordnet werden, für die einige Lockerungen nach den Anwendungshinweisen gelten.
Konkret wird es auf die hygienischen Bedingungen im Einzelfall sowie den Umgang mit der aktuell gestärkten Eigenverantwortlichkeit der lokalen Akteure ankommen. Aktivitäten wie Sprechen und Singen spielen beim Infektionsgeschehen eine besondere Rolle. Lautes Sprechen und Singen sollte aufgrund der verstärkten Tröpfchenbildung, die auch über größere Distanzen verbreitet werden können, vermieden werden. Den Beteiligten sollte also bewusst sein, dass das potentielle Verbreitungsrisiko gerade in diesem Kontext besonders hoch sein kann.
Kurz gefasst: Das Singen im Chor ist trotz höherem Infektionsrisiko durch lautes Sprechen und Singen erlaubt, wenn auch mit dem gebotenen Abstand und der Einhaltung der Hygieneregeln. Die Raumgröße regelt die Anzahl der Teilnehmer in einem Raum. Ist da Raum groß, können mehr Menschen gemeinsam proben, als in kleinen Räumen.
Schwimmbäder: Training von Rettungsschwimmern erlaubt, Schwimmkurse hingegen nicht
Die Nutzung von Schwimmbädern etc. ist nur für den Publikumsverkehr verboten. Das HMSI hat hierzu heute klargestellt: „Sollten Beschäftigte des jeweiligen Schwimmbadbetreibers entsprechend fortgebildet werden, dürfte es sich nicht um Publikumsverkehr handeln. Bei Personen, die nicht hierunter fallen, dürfte es sich jedoch um Publikum im Sinne der Verordnung handeln, so dass diese Personen nicht an den Lehrgängen teilnehmen könnten.“
Zu den Besuchsregelungen in Pflegeeinrichtungen nach der 2. Verordnung, § 1 Abs. 3 a, hat das HMSI klargestellt: Bei der Auslegung der Besuchsregelung wird von „einem“ Angehörigen gesprochen. Dies ist dahingehend zu verstehen, dass lediglich eine Person pro Woche den Untergebrachten besuchen kann, dies im wöchentlichen Wechsel aber auch unterschiedliche Angehörige sein können.
Klarstellung: Zahntechniker können in der Notbetreuung berücksichtigt werden
Dentalprodukte zählen zu den Medizinprodukten und die Zahntechniker fallen damit nach § 2 Abs. 2 Satz 1 Nr. 13 2. Corona-VO i.V.m. § 6 Abs. 1 Nr. 2 BSI-KritisV zu dem Personenkreis, der grundsätzlich einen Zugang zur Notbetreuung hat. Bei der Zugangsberechtigung ist allerdings ein gesonderter Nachweis des Arbeitgebers notwendig, aus dem hervorgeht, dass die Anwesenheit des Erziehungsberechtigten am Arbeitsplatz zwingend erforderlich ist.
In den Kreiskliniken in Groß-Umstadt werden vier Menschen behandelt, in Jugenheim sind es zehn auf Intensiv.
In Hessen gibt es insgesamt 9031 Fälle (+18) verstorben sind 415 (+3). Stand: 12. Mai, 14 Uhr.
In Deutschland gibt es 170.508 (+933) Menschen, die am Corona-Virus erkrankt sind, davon sind 7533 (+116) verstorben. Stand: 12. Mai, 14 Uhr.
Aktuelle Informationen vom 12.05.2020:
Erneuerte Auslegungshinweise zur Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung
Die Auslegungshinweise zur Verordnung zur Beschränkung sozialer Kontakte und des Betriebs von Einrichtungen und Angeboten aufgrund der Corona-Pandemie (Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung) wurden redaktionell überarbeitet (es wurden Zwischenüberschriften eingefügt) sowie die Passage zu den Versammlungen konkretisiert.
Die Neuerungen sind online unter wirtschaft.hessen.de/wirtschaft/corona-info/was-ist-wieder-erlaubt-was-nicht abrufbar.
Ergänzende Klarstellungen zur Öffnung von Gaststätten zu „Gästelisten" und „erlaubten Gästen"
Das hessische Wirtschaftsministerium stellt klar:
I. Zu den Regelungen für die Gastronomie - § 4 Abs. 2 CoKoBeV sowie Ziffer 4 der Auslegungshinweise:
1. Diskrepanz zwischen § 4 Abs. 2 Nr. 3 CoKoBeV sowie Ziffer 4 der Auslegungshinweise (S. 12):
Ab dem 15.05.2020 dürfen Gaststätten gemäß § 4 Abs. 2 CoKoBeV auch Speisen und Getränke zum Verzehr an Ort und Stelle anbieten, sofern u.a. bei der Bewirtung in geschlossenen Räumen Name, Anschrift und Telefonnummer der Gäste zur Ermöglichung der Nachverfolgung von Infektionen von dem Betriebsinhaber erfasst werden (§ 4 Abs. 2 Nr. 3 CoKoBeV). Den entsprechend der Verordnung aktualisierten Auslegungshinweisen zum 9.5.20 ist jedoch über die Formulierung in der Verordnung hinaus zu entnehmen, dass die Datenerfassung sowohl bei der Bewirtung in geschlossenen Räumen als auch im Außenbereich zu erfolgen habe. Diese Diskrepanz zwischen dem Text der Verordnung sowie dem Text der Auslegungshinweise ist nicht gewollt. In Abstimmung mit dem Hessischen Ministerium für Soziales und Integration teilen wir mit, dass die Unterscheidung zwischen Innen- und Außenbereich nur bei § 4 Abs. 2 Nr. 3 CoKoBeV erfolgt. Demnach sind die Angaben der Gäste nur bei Bewirtung im Innenbereich ("geschlossene Räume") zu erfassen.
2. Zusammenkünfte in der Gastronomie - § 4 Abs. 2 Nr. 2 CoKoBeV sowie Ziffer 4 der Auslegungshinweise (S. 12):
Hinsichtlich des Besuchs von gastronomischen Einrichtungen gilt § 1 Abs. 1 Satz 1 der CoKoBeV, d.h. Aufenthalte in der Gastronomie sind alleine, mit einer weiteren Person oder gemeinsam mit den Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes gestattet.
Tanzschulen dürfen wieder öffnen - Personen aus einem Haushalt dürfen auch mit Körperkontakt tanzen
Nach Rücksprache mit dem HMSI gilt für Tanzschulen § 2 Abs. 2 CoKoBeV. Diese können ihren Sportbetrieb wiederaufnehmen, wenn sie die Vorgaben in § 2 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 Buchstabe a bis f sowie § 2 Abs. 2 Satz 2 und 3 umsetzen. Danach darf das Tanzen in der Tanzschule nur kontaktfrei erfolgen. Beim Unterricht muss die Gruppengröße so reduziert werden, dass jederzeit der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen außerhalb verschiedener Hausstände (oder fester Partner) gewährleistet ist, wobei also zwischen Paaren eines Hausstandes und anderen Personen zu unterscheiden ist. Das Abstandsgebot gilt also zwischen Personen, die nicht in einem Hausstand wohnen. Im Umkehrschluss dürfen Personen, die in einem Hausstand leben, zusammen in der Tanzschule mit Kontakt tanzen. Tanzschulen sind bei den Hygieneregeln wie andere Sportbetriebe zu behandeln in Bezug auf die Sportgeräte, Gemeinschaftsräumlichkeiten, Dusch- und Waschräume, Umkleidekabinen.
Heute wurden an den Schulen des Landkreises 621 Kinder in 163 Gruppen betreut:
526 Schülerinnen und Schüler in 128 Gruppen an 52 Grundschulen, 46 Schülerinnen und Schüler in 13 Gruppen an zehn weiterführenden Schulen, 32 Kinder in zehn Gruppen an sechs öffentlichen Förderschulen und 17 Kinder in elf Gruppen an zwei privaten Förderschulen.
In der Notbetreuung in der KiTa "Wiesenpfadflöhe" in Niedernhausen sind derzeit 8 Kinder im Ü3-Bereich und 1 Kind im U3-Bereich. In der Heuneburg-Grundschule sind aktuell 2 betreute Kinder.
In den Kreiskliniken in Groß-Umstadt werden 3 Menschen behandelt. In Jugenheim sind es 10 auf Intensiv.
Fallzahlen in Hessen
In Hessen gibt es insgesamt 9012 Fälle (+20), verstorben sind 412 (+1). Stand: 11. Mai, 14 Uhr.
In Deutschland gibt es 169.575 (+357) Menschen, die am Corona-Virus erkrankt sind, davon sind 7417 (+22) verstorben. Stand: 11. Mai, 14 Uhr.
Aktuelle Informationen vom 11.05.2020:
Insta-Talk mit dem Chef der Intensivmedizin
Am morgigen Montag (11. Mai) wird der Insta-Talk zwischen Landrat Klaus Peter Schellhaas und Dr. med. Patrick Schmenger, dem Chefarzt der Intensivmedizin in den Kreiskliniken nachgeholt. Beginn der interaktiven Talkrunde ist um 18:00 Uhr bei @pitschellhaas auf Instagram.
Quelle: https://www.instagram.com/pitschellhaas/?hl=de
Ministerpräsident Bouffier: "Unser Plan für Hessen"
In einer umfangreichen Pressemitteilung stellt Ministerpräsident Bouffier die weiteren Planungen der Landesregierung in Bezug auf die Corona-Pandemie vor: www.hessen.de/presse/pressemitteilung/unser-plan-fuer-hessen
301 + X
In den Kreiskliniken in Groß-Umstadt werden 4 Menschen behandelt (hierbei handelt es sich nicht um bestätigte, sondern um Verdachtsfälle). In Jugenheim sind es 10 auf Intensiv.
In Hessen gibt es insgesamt 8992 Fälle (+45), verstorben sind 411 (+1).
In Deutschland gibt es 169.218 (+667) Menschen, die am Corona-Virus erkrankt sind, davon sind 7395 (+26) verstorben.
Aktuelle Informationen vom 09.05.2020:
Neue Auslegungshinweise veröffentlicht
Kurzfristig erreichten uns die "Auslegungshinweise zur Verordnung zur Beschränkung sozialer Kontakte und des Betriebs von Einrichtungen und Angeboten aufgrund der Corona-Pandemie" - kurz: zur Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung. Eine entsprechende Anlage erläutert die Tragepflicht von Mund-Nasen-Bedeckungen in Einrichtungen und dem öffentlichen Personenverkehr sowie die Ausnahmen von derselben.
Herabgesetzte Steuervorauszahlungen für Unternehmen
Eine Erstattung für die 2019 und 2020 geleisteten Vorauszahlungen können jene Unternehmen beantragen, die aufgrund der Corona-Krise einen Verlust erwarten. Dies geht aus einem Schreiben des Bundesfinanzministeriums hervor, auf das die IHK Darmstadt Rhein Main Neckar verweist.
Auszugsweise Ergebnisse der Konferenz zwischen Vertretern der kommunalen Spitzenverbände und Ministerpräsident Volker Bouffier
Die Kommunalwahl soll wie geplant am 14. März 2021 stattfinden.
Das Land wird die Maskenpflicht in Hessen aktuell nicht ausweiten. Auch nicht auf die öffentliche Verwaltung.
Das Regierungspräsidium Darmstadt wird die Zuständigkeit für Entschädigungen nach dem Infektionsschutzgesetz übernehmen. Wegen Software war ein Start Anfang März nicht möglich. Start wird aber bald möglich sein.
Landesbeschaffung Schutzausrüstung: Es wurden dem Land keine Bedarfe gemeldet, die akut gedeckt werden müssen; Kommunen sollen sich ansonsten melden. Das Land wird gebeten, nochmals über eine Kostentragung zu sprechen.
Der Sozialminister sagt zu, im Bereich Kita viel Flexibilität bei den Standards (z.B. Fachkraftschlüssel) im Zuge der Lockerungen zu gewähren. Hygienestandards bestimmen den Betrieb.
Aktuell gibt es keine Absicht des Landes, (ausgefallene) Elternbeiträge zu übernehmen.
Öffnung von Einrichtungen:
Das Land bittet die Ordnungsbehörden, stichprobenhaft auch in Gaststätten die Einhaltung der Hygieneregeln zu kontrollieren.
Regelung 50 Infizierte je 100.000 EW für restriktive Maßnahmen:
Die Regelung 50 soll für Hessen gelten; Hessen wird nicht von der Bundeslinie abweichen. Wenn erforderlich, kann aber jedes Gesundheitsamt auch schon bei niedrigeren Zahlen handeln.
Wenn die Zahl vor allem in bestimmten Einrichtungen aufkommt (z.B. Pflegeheime), dann reichen auch darauf bezogene Maßnahmen aus. Es muss nicht alles im Landkreis wieder geschlossen werden.
Das Land gibt Empfehlungen heraus, was geschehen soll, wenn die Schwelle von 50 überschritten wird.
Kurzfristiger Nachtragshaushalt des Landes ist geplant. Dort wird noch nicht das Thema Kommunalfinanzen gelöst.
*Die anderen meldenden Behörden runden den Inzidenzwert auf ganze Personen auf. Um keine Verwirrungen zu schaffen, machen wir das ab heute auch. Rechnerisch liegt der Wert wieder bei 1,68.
In den Kreiskliniken in Groß-Umstadt werden 8 Menschen behandelt, in Jugenheim sind es 10 auf Intensiv.
In Hessen gibt es insgesamt 8947 Fälle (+70), verstorben sind 410 (+5). Stand: 9. Mai, 14 Uhr.
In Deutschland gibt es 168.551 (+1251) Menschen, die am Corona-Virus erkrankt sind, davon sind 7369 (+103) verstorben. Stand: 9. Mai, 14 Uhr.
Aktuelle Informationen vom 08.05.2020:
Die Hessische Landesregierung wird die hessischen Jugendherbergen des Deutschen Jugendherbergswerkes mit einer Soforthilfe von einer Millionen Euro unterstützen. „Jugendherbergen fallen bisher durch das Raster der Rettungsschirme von Bund und Land. Unsere Soforthilfe ist eine schnelle Reaktion auf den akut angezeigten Liquiditätsengpass der Jugendherbergen. Weitere Programme und Hilfen wie Versicherungsleistungen und Kurzarbeit kommen dazu und können von den Herbergen genutzt werden“, erklärt der hessische Sozial- und Integrationsminister Kai Klose heute in Wiesbaden. Die Jugendherbergen sind von den Maßnahmen zur Eindämmung der Verbreitung des Corona-Virus stark betroffen. Als gemeinnützige Einrichtungen dürfen sie nur in begrenztem Umfang Gewinn erzielen oder Rücklagen bilden, so dass sie jetzt vor existenzbedrohenden Liquiditätsengpässen stehen.
Selbst mit den kommenden Lockerungen werden wir vermutlich mehr Zeit zu Hause verbringen als sonst. Wer Möglichkeiten sucht, sich und seine Lieben sinnvoll zu beschäftigen findet auf der Perspektive nützliche Adressen gegen den Lagerkoller. Digitale Museen, Online-Sportstunden, Angebote für Kinder oder einfach nur beruhigende Tier-Streams für die Nerven? Die Perspektive fasst verschiedene Aspekte zusammen und ist offen für Erweiterungen! Vorschläge bitte an perspektive@ladadi.de.
Fallzahlen Landkreis Darmstadt-Dieburg
*die Inzidenz der Neuerkrankungen in den letzten sieben Tagen pro 100.000 Einwohner bezieht sich auf die Bevölkerungszahlen des statistischen Landesamtes für den Landkreis.
In Hessen gibt es insgesamt 8716 Fälle (+38), verstorben sind 399 (+11).
In Deutschland gibt es 166.091 (+1284) Menschen, die am Corona-Virus erkrankt sind, davon sind 7119 (+123) verstorben.
Aktuelle Informationen vom 07.05.2020:
Bund gibt Verantwortung für weitere Lockerungen an Länder ab
Die Bundesländer übernehmen die Verantwortung für weitere Lockerungen der Corona-Beschränkungen, müssen aber auch auf mögliche negative Folgen sofort reagieren. Bund und Länder verständigten sich darauf, dass die Länder sicherstellen, dass in Landkreisen oder kreisfreien Städten mit mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der letzten sieben Tage sofort wieder ein konsequentes Beschränkungskonzept umgesetzt werden muss. Gerade bei weitreichenden Öffnungen steige wieder die Gefahr einer dynamischen Entwicklung, die schon zu Beginn der Pandemie häufig von lokalen Ereignissen ausging und dann weiterverbreitet wurde, hieß es. Deshalb müsse ab einer gewissen Relevanz auf eine regionale Dynamik mit hohen Neuinfektionszahlen und einem schnellen Anstieg der Infektionsrate sofort vor Ort mit Beschränkungen reagiert werden. Bei einem klar eingrenzbaren Infektionsgeschehen, etwa in einer Einrichtung, könne ein Beschränkungskonzept auch nur die Einrichtung umfassen. Bei einem weiter verteilten regionalen Ausbruch und unklaren Infektionsketten müssten aber auch inzwischen aufgehobene allgemeine Beschränkungen regional wieder eingeführt werden. Darüber hinaus könnten auch Mobilitätsbeschränkungen in besonders betroffenen Gebiete hinein und aus ihnen heraus geboten sein - spätestens dann, wenn die Zahl weiter steige und es keine Gewissheit gebe, dass Infektionsketten umfassend unterbrochen werden konnten.
Bund und Länder lockern die Kontaktbeschränkungen leicht
Künftig sollen sich Angehörige aus zwei Haushalten treffen dürfen. Darauf haben sich Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder geeinigt. Bund und Länder haben die Kontaktbeschränkungen für die Bürger im öffentlichen Raum zur Eindämmung des Corona-Virus grundsätzlich bis 5. Juni verlängert.
Bundesliga darf im Mai wieder spielen
Die Fußball-Bundesliga darf ihren Spielbetrieb noch in diesem Monat ohne Zuschauer wieder aufnehmen. Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat für den morgigen Donnerstag bereits eine Mitgliederversammlung angesetzt, um das weitere Vorgehen der Klubs abzuklären. Die Wiederaufnahme ist allerdings vonseiten der Politik an diverse Bedingungen geknüpft. So müssen unter anderem alle Teams eine verpflichtende Quarantäne, etwa in Form eines Trainingslagers, absolvieren, ehe sie den Spielbetrieb beginnen dürfen. Bundesliga und zweite Liga könnten damit zum 15. oder 22. Mai wieder spielen und sollen, nach Möglichkeit, bis Ende Juni beendet werden. Neun Spieltage sind noch zu absolvieren.
Dieser Beschluss ist unanfechtbar: Hessens oberstes Verwaltungsgericht in Kassel hat die Maskenpflicht in der Corona-Pandemie bestätigt. Es wies heute Vormittag den Eilantrag eines Klägers ab, der laut Gericht keinen Mund-Nasen-Schutz in Geschäften, Post- oder Bankfilialen tragen wollte. Die Begründung: Zwar seien Selbstisolierung, Händehygiene, Husten- und Niesregeln sowie das Abstandhalten nach wie vor die wichtigsten und effektivsten Maßnahmen. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes sei jedoch ein weiterer Baustein zur Bekämpfung der Pandemie.
Bereits 89.000 Unternehmen haben in Hessen aufgrund der Corona-Krise Soforthilfe erhalten. Dabei wurden insgesamt 815 Millionen Euro ausgezahlt. Damit sind aber längst noch nicht alle Anträge bearbeitet, wie das Wirtschaftsministerium erklärte. 82,5 Prozent hätten schon Hilfe erhalten, beim Rest müssten meistens noch Rückfragen geklärt werden.
Corona-Lockerungen in Hessen: Das Wichtigste!
Die Kontaktbeschränkungen sollen bis zum 5. Juni verlängert, aber gelockert werden: Statt eines Haushalts dürfen sich nun zwei Haushalte oder zwei Familien in der Öffentlichkeit treffen.
Ab dem 18. Mai sollen die Sekundarstufen I und die Viertklässler wieder eingeschränkt in die Schule gehen, ab dem 2. Juni auch die anderen Jahrgangsstufen. Ebenfalls ab dem 2. Juni sollen die Kitas stufenweise wieder öffnen.
Für Geschäfte sollen keine Quadratmeter-Beschränkungen mehr gelten. Das bedeutet, dass auch größere Geschäfte ihre gesamte Fläche wieder öffnen dürfen. Pro 20 Quadratmetern Verkaufsfläche soll weiterhin nur eine Person zugelassen werden.
Restaurants und Hotels sollen noch im Mai wieder öffnen dürfen. Das soll auch für Campingplätze gelten.
Das Corona-Kabinett wird sich morgen auch mit der Wiederöffnung von Kultureinrichtungen befassen. Veranstaltungen in Hessen mit bis zu 100 Teilnehmern sollen unter Auflagen wieder zugelassen werden. Diese Zahl solle die Richtschnur sein, sagte Bouffier.
Der Freizeitsport im Außenbereich wird wieder geöffnet. Profisport soll ab Mitte Mai ebenfalls wieder möglich sein. In der Fußball-Bundesliga sowie weiteren Profi-Sportarten dürfen ab Mitte Mai Geisterspiele stattfinden.
Zu den Schwimmbädern gebe es noch keine endgültige Entscheidung.
Die Fitnessstudios könnten nach Angaben von Bouffier womöglich noch im Mai unter strengen Hygienevorschriften wieder öffnen.
Sollten sich in einem Landkreis oder in einer kreisfreien Stadt an sieben nachfolgenden Tagen jeweils 50 Personen je 100.000 Einwohner neu mit dem Coronavirus infizieren, werden die Beschränkungen dort wieder verschärft. "Dort, wo sich das Virus wieder vermehrt ausbreitet, muss man sofort reagieren", sagte Bouffier.
Die bisherigen Hygiene- und Abstandsvorschriften gelten weiter. In Geschäften und im öffentlichen Nahverkehr muss weiterhin ein Mund-Nase-Schutz getragen werden.
Diese Regelungen gelten nicht ab sofort. Am Donnerstag wird das Corona-Kabinett tagen und Beschlüsse zu diesen Lockerungen fassen. Dann werden vermutlich auch Termine bekanntgegeben.
Sport wieder erlaubt: Unter freiem Himmel und mit Abstand
Der Sport- und Trainingsbetrieb im Breitensport soll im Freien und unter Corona-bedingten Regeln wieder aufgenommen werden dürfen. Erlaubt werden demnach zunächst nur sportliche Aktivitäten unter freiem Himmel und unter Bedingungen, auf die sich die Sportminister der Länder bereits Anfang letzter Woche geeinigt hatten. Dort werden als Bedingungen für die Wiederaufnahme des vereinsbasierten Sportbetriebs unter anderem genannt, dass eine ausreichende Distanz von 1,5 bis 2 Metern gewährleistet sein muss und der Sport kontaktfrei ausgeübt wird. Zudem müssten Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen, insbesondere bei der gemeinsamen Nutzung von Sportgeräten konsequent eingehalten werden. Darüber hinaus haben die Spitzenverbände des Deutschen Sportbundes Konzepte mit Übergangsregeln für ihre Sportarten entwickelt, die dem noch besseren Schutz vor Coronavirus-Infizierungen dienen sollen. So dürfen im Golf und Tennis nur eigene Bälle benutzt werden oder Kanuten und Ruderer zunächst nur im Einer trainieren. Für Mannschaftssportarten beginnt es mit Individualtraining, bevor Übungen in Kleinstgruppen erlaubt sein werden.
Schulbetrieb soll ab dem 18. Mai an weiteren Schulformen wiederaufgenommen werden
Das Warten hat für einen Großteil der hessischen Schülerinnen und Schüler ein Ende: Ab dem 18. Mai soll es in eingeschränktem Umfang wieder Präsenzunterricht geben, und zwar in den 4. Jahrgangsstufen an Grundschulen, in der Sekundarstufe I (also den weiterführenden Schulen), der Einführungsphase der Sekundarstufe II, in Intensivklassen an weiterführenden und beruflichen Schulen sowie für Berufsschülerinnen und Berufsschüler, die eine duale Ausbildung absolvieren.
Bestätigte Fälle (+ 2 zum Vortag)
Bestätigte Fälle letzte 7 Tage
In Hessen gibt es insgesamt 8678 Fälle (+93), verstorben sind 388 (+4).
In Deutschland gibt es 164.807 (+947) Menschen, die am Corona-Virus erkrankt sind, davon sind 6996 (+165) verstorben.
Regierungserklärung von Staatsminister Klose
Gesundheitsminister Klose hat seine Regierungserklärung „Gemeinsam gegen das Virus – zusammenhalten, solidarisch sein, einander schützen“ im Landtag gehalten. Darin berichtet er über die aktuelle Situation in Hessen, die ergriffenen Maßnahmen zur Bekämpfung des Virus und gibt einen Ausblick über die geplanten Lockerungsmaßnahmen, soweit dies jetzt möglich ist.
Lesen Sie hier die Regierungserklärung: soziales.hessen.de/presse/pressemitteilung/gemeinsam-gegen-das-virus-0
Hessen hilft den Kommunen – Weil den Kommunen in der Corona-Krise die Einnahmen wegbrechen, hilft das Land mit einer Finanzspritze aus
In der Corona-Krise greift Hessen mit einer Vorauszahlung von 650 Millionen Euro aus dem Kommunalen Finanzausgleich (KFA) seinen Städten, Kreisen und Gemeinden finanziell unter die Arme. Das kündigte Finanzminister Michael Boddenberg an. Den Kommunen brechen derzeit Einnahmen weg. Daher überweise das Land die Mittel aus dem KFA für Juni und Juli dieses Jahr bereits zusammen mit der Mai-Zahlung. Dadurch kämen rund 650 Millionen Euro deutlich früher als geplant in den Rathäusern an. Insgesamt erhielten die Kommunen somit im Mai fast eine Milliarde Euro aus dem KFA.
Das Land wolle sicherstellen, dass die Kommunen ihren laufenden finanziellen Verpflichtungen nachkommen können, erklärte Boddenberg. Der KFA umfasse in diesem Jahr insgesamt 5,998 Milliarden Euro und bleibe von der Krise unberührt. Boddenberg kündigte mögliche weitere Hilfen für die Kommunen an, sollten beispielsweise die Gewerbesteuereinnahmen wie befürchtet einbrechen. Mit der Schätzung wird am 17./18. Mai gerechnet.
Forderungen von kommunaler Seite nach einem neuen Schutzschirm nannte Boddenberg zwar „nachvollziehbar". Darüber sollte aber erst dann diskutiert werden, wenn die Kassenlage und die voraussichtlichen Steuereinnahmen der Kommunen klarer seien. Unter dem hessischen Schutzschirm stünden derzeit noch 76 von ursprünglich 100 Kommunen. 24 Kommunen wurden bereits erfolgreich entlassen. Weitere 61 haben aber nach Angaben des Ministers die wichtigste Forderung erfüllt und dreimal hintereinander ausgeglichene Haushalte vorgelegt. Dies muss aber noch durch verschiedene Prüfungen und Beschlüsse belegt werden. Damit seien in Summe mehr als drei Viertel der Kommunen der Entlassung bereits nahe oder schon erfolgreich entlassen.
Das Warten hat für einen Großteil der hessischen Schülerinnen und Schüler ein Ende: Ab dem 18. Mai soll es in eingeschränktem Umfang wieder Präsenzunterricht geben, und zwar in den 4. Jahrgangsstufen an Grundschulen, in der Sekundarstufe I (also den weiterführenden Schulen), der Einführungsphase der Sekundarstufe II, in Intensivklassen an weiterführenden und beruflichen Schulen sowie für Berufsschülerinnen und Berufsschüler, die eine duale Ausbildung absolvieren. „Mit unserem Plan für einen zweiten, weitreichenden Schritt halten wir an dem bewährten Kurs einer stufenweisen Öffnung der Schulen fest und arbeiten uns sukzessive von den älteren zu den jüngeren Schülerinnen und Schülern vor“, erklärte Kultusminister Alexander Lorz.
Bei ihrer Entscheidung orientiere sich die Landesregierung an den zwischenzeitlich gefassten Beschlüssen der Kultusministerkonferenz, dem Urteil des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs zum Unterricht für die 4. Klassen sowie den Erfahrungen aus den schriftlichen Abiturprüfungen, so der Minister. „Ich freue mich, heute ein weiteres Etappenziel auf dem langen Weg zurück zur schulischen Normalität ins Auge fassen zu können. Damit entlasten wir nicht nur die insgesamt 520.000 von dieser Maßnahme betroffenen Schülerinnen und Schüler, sondern auch zahlreiche Eltern, die ihre Kinder zum Teil seit Wochen zuhause betreuen und gleichzeitig ihrer eigenen Beschäftigung nachgehen müssen.“ Bereits bei der Bekanntgabe der teilweisen Schulöffnung für die Abschlussklassen hatte Lorz betont, wie wichtig es sei, die Hygienevorschriften der Gesundheitsbehörden und die notwenigen Abstandsregeln einzuhalten. „Diese Vorgaben gelten unverändert fort, gerade weil sich ab dem 18. Mai deutlich mehr Personen auf dem Schulgelände, im Eingangsbereich und auf den Gängen aufhalten werden, als es jetzt der Fall ist.“ Die Einhaltung werde vor allem bei den jüngeren Schülerinnen und Schülern nicht immer leicht sein. „Ich bin mir aber sicher, dass unsere Schulen hierauf gut vorbereitet sein werden.“
Weiterer Schritt in den Schulen für den 2. Juni geplant
„Auch wenn wir die Schulen jetzt nach und nach wieder öffnen, ist eines klar: Unterricht, genauso wie er auf dem Stundenplan steht, wird es auf absehbare Zeit nicht geben. Der Schulbetrieb wird in diesem Schuljahr neben dem Präsenzunterricht ebenso immer wieder von unterrichtsunterstützenden Lernsituationen zuhause geprägt sein müssen“, so Lorz abschließend.
KiTa-Notbetreuung in Fischbachtal
In unserer Kindertagesstätte "Wiesenpfadflöhe" in Niedernhausen sind in derzeit 1 Kind in der U3-Betreuung und 8 Kinder in der Ü3-Betreuung angemeldet.
05.05.202
(+ 1 zum Vortag)
In Hessen gibt es insgesamt 8585 Fälle (+44), verstorben sind 384 (+12).
In Deutschland gibt es 163.860 (+685) Menschen, die am Corona-Virus erkrankt sind, davon sind 6831 (+139) verstorben.
Aktuelle Informationen vom 05.05.2020:
Trauerfeiern und Hochzeiten
In der Telefonkonferenz der Bürgermeister mit dem Landrat am 04.05. wurde nochmals das Thema der Trauerfeiern und Hochzeiten angesprochen: bei den Trauerfeiern wurde sich bereits in der vergangenen Woche darauf verständigt, dass es keine Beschränkung der Personenanzahl gibt. Die Personenanzahl richtet sich nach der Größe der Trauerhalle. Die Abstandsregel von mindestens 1,5 Metern ist einzuhalten sowie die Hygieneregeln des RKI. Sofern es das Wetter zulässt, sollen Trauerfeiern draußen stattfinden. Die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister haben sich zudem darauf verständigt, dass:
Jede zweite Sitzreihe muss freigehalten werden,
Menschen, die in einem gemeinsamen Haushalt leben, in einer Reihe zusammen sitzen dürfen,
der Bestatter darauf zu achten hat, dass in der Trauerhalle keine Menschen stehen.
Ergänzend zu den Ergebnissen der gestrigen Telefonkonferenz lässt sich für unsere Gemeinde Fischbachtal folgendes sagen:
Beerdigungen/Trauerhalle:
Diese öffnen am 11. Mai. Es dürfen nur so viele Menschen in die Trauerhalle wie ein Abstand von 1,5 m gewährleistet ist. Eine entsprechende Bestuhlung muss dann vorgenommen werden. Weitere Einschränkungen wie Maskentragen, Singverbot o.ä. sind von der Gemeinde nicht vorgesehen.
Zusätzlich zum Hochzeitspaar und der /dem Standesbeamten dürfen Mitglieder des eigenen Hausstandes an den Trauungen teilnehmen; z.B. Kinder des Brautpaares.
Hier arbeiten wir an einem Konzept, um eine schrittweise Öffnung ab dem 11.05. zu verwirklichen.
Weitere Schulöffnungen in zwei Wochen geplant
Kultusminister Lorz hat gegenüber der Presse angekündigt, dass es in zwei Wochen (ab 18.05.) weitere Schulöffnungen in Hessen geben soll. Näheres ist dazu noch nicht bekannt.
In den Kreiskliniken in Groß-Umstadt werden derzeit neun Menschen mit COVID-19 behandelt, auf Intensiv in Jugenheim sind es 12.
Niedersachen will Gastronomie wieder öffnen
Niedersachsen prescht vor: Ab kommenden Montag soll die Gastronomie stufenweise öffnen. Im Einzelhandel werden Corona-Regeln gelockert und die Kita-Notbetreuung erweitert. Die Gastronomie in Niedersachsen kann einem Fünf-Stufen-Plan der Landesregierung zufolge am 11. Mai wieder anlaufen. Restaurants, Gaststätten, Cafés und Biergärten sollen mit einer maximalen Auslastung von 50 Prozent sowohl im Innen- als auch im Außenbereich öffnen können. Auch soll in Niedersachsen die bislang geltende 800-Quadratmeter-Regelung für Geschäfte ab Montag entfallen. Einzelhandelsunternehmen dürfen in dem Bundesland dann unabhängig von ihrer Verkaufsfläche öffnen, wobei Abstandsregeln und andere Maßnahmen eingehalten werden müssen.
Auch die Kindertagesbetreuung soll in Niedersachsen schrittweise erweitert werden. Ab Montag können Tagesmütter und Tagesväter wieder Kinder betreuen. Ab dem 18. Mai soll die Notbetreuung in den Kitas deutlich ausgeweitet werden auf eine landesweite Betreuungsquote von bis zu 40 Prozent. Im Schnitt können dann bis zu zehn Kinder pro Notgruppe betreut werden.
In einer letzten Phase soll dann ab 1. August der Regelbetrieb in den Kitas wieder aufgenommen werden.
Was machen unsere Nachbarbundesländer? Das Wichtigste!
Friseure und Zahnärzte dürfen wieder öffnen. Bislang durften - deutschlandweit einmalig - Zahnärzte nur noch in Notfällen behandeln.
Friseure und Praxen für Physiotherapie und Fußpflege dürfen öffnen.
Ab dem 11. Mai sollen Schüler der Abschlussklassen und der vierten Klassen wieder in den Unterricht.
Gottesdienste und Spielplatzbesuche sind unter Einschränkungen seit dem 3. Mai wieder erlaubt.
Vom 4. Mai an können Friseure wieder öffnen, ebenso Ladengeschäfte ohne Auflagen bezüglich ihrer Verkaufsfläche.
Weitere Lockerungen treten am 11. Mai in Kraft, darunter fällt aber lediglich die Öffnung von Museen und Galerien.
Von Montag, 4. Mai, an dürfen Geschäfte mit mehr als 800 Quadratmetern Verkaufsfläche wieder öffnen.
Fallzahlen für Hessen
In Hessen gibt es insgesamt 8541 Fälle (+27), verstorben sind 372 (+2).
In Deutschland gibt es 163.175 (+679) Menschen, die am Corona-Virus erkrankt sind, davon sind 6692 (+43) verstorben. Stand: 4. Mai, 14 Uhr. In Deutschland sind zum dritten Mal in Folge weniger als 1000 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden gemeldet worden. Erstmals waren es am Samstag, 2. Mai, weniger als 1000 Menschen, die neu an COVID-19 erkrankt sind.
Aktuelle Informationen vom 04.05.2020:
Obwohl der Grundtenor bundesweit sicherlich vergleichbar ist, bringt der Föderalismus bisweilen unterschiedliche Regelungen in der Handhabung der Corona-Krise hervor, die mitunter für Verwirrung oder Verärgerung sorgen. Eine Übersicht (ohne Anspruch auf Vollständigkeit) über die kleinen und feinen Unterscheide bieten folgende Artikel:
Quelle: https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/corona-bundeslaender-1745198
Quelle: https://www.focus.de/finanzen/recht/lockerungen-und-verschaerfungen-welche-regeln-gelten-und-was-aendert-sich_id_11793149.html
Quelle: https://www.morgenpost.de/politik/article228706533/Corona-Lockerungen-Welche-Regel-in-welchem-Bundesland-gilt.html
268 + x
In den Kreiskliniken in Groß-Umstadt werden Stand heute 11 Menschen stationär behandelt, in Jugenheim auf Intensiv sind es 12 Menschen.
In Hessen gibt es insgesamt 8514 Fälle (+35), verstorben sind 370 (+3).
In Deutschland gibt es 162.496 (+793) Menschen, die am Corona-Virus erkrankt sind, davon sind 6649 (+74) verstorben.
Aktuelle Informationen vom 30.04.2020:
Kontaktverbot und Abstandsgebot gilt auch an Feiertagen
Vereine dürfen am 1. Mai keine „Wurst to go“ anbieten
In zwei Tagen ist der 1. Mai. Ein Tag, an dem normalweise viele Menschen gemeinsam losziehen. Mit gepackten Rucksäcken oder gar Bollerwagen ziehen Gruppen von Menschen meist in der Gemeinde oder Stadt, in der sie leben, durch die Natur und machen dabei auch Halt bei der ein oder anderen Maifeier von Vereinen und Gastronomiebetrieben.
Dieses Jahr ist alles anders, dieses Jahr ist das in dieser Art und Weise nicht möglich. Seit Anfang März stellt die Corona-Pandemie das alltägliche Leben auf den Kopf. Auch wenn seit 20. April in verschiedenen Bereichen die Maßnahmen gelockert wurden, bleiben das Kontaktverbot und das Abstandsgebot bestehen, auch am 1. Mai.
Am Dienstagnachmittag (27.) hat das Land Hessen entschieden, dass Vereine am 1. Mai kein Essen und auch keine Getränke „to go“ anbieten dürfen. Es darf auch keine Maifeiern geben. Einzig und allein die Gastronomiebetriebe dürfen, wie bisher auch, Speisen zum Abholen oder liefern anbieten.
Wer am 1. Mai unterwegs ist, der hat sich an das Kontaktverbot und das Abstandsgebot zu halten. Das heißt, dass man sich nur mit einer weiteren Person oder den Menschen, mit denen man in einem gemeinsamen Haushalt lebt, draußen aufhalten darf. Zu anderen Menschen gilt es nach wie vor mindestens 1,5 Meter Abstand zu halten. Das gilt insbesondere auch dann, wenn man in einer Schlange ansteht, um sich eine Bratwurst auf die Hand zu kaufen. Sich mit der Bratwurst und Getränken mit mehr als einer weiteren Person oder einer Gruppe von Menschen, die nicht zusammenleben, auf eine Bank oder mit einer Decke auf eine Wiese zusetzen, ist verboten. Wer dagegen verstößt, gegen den kann ein Bußgeld verhängt werden.
„Auch wenn der 1. Mai und eine Tour mit Freunden durch die Natur für viele Menschen Tradition hat, appelliere ich eindringlich an alle, sich auch am 1. Mai an die Maßnahmen, insbesondere an das Kontaktverbot und das Abstandsgebot zu halten. Lasst uns gemeinsam daran arbeiten, dass wir Stück für Stück zur Normalität zurückkehren können. Das braucht alles seine Zeit, aber wir sind auf einem guten Weg und dabei dürfen wir jetzt nicht nachlässig werden“, erläutert Landrat Klaus Peter Schellhaas.
Bundesregierung beschließt Verlängerung der weltweiten Reisewarnung
Wegen der anhaltenden Corona-Pandemie soll die Warnung für alle touristischen Reisen ins Ausland vorerst bis Mitte Juni gelten. Über die Sommerferien soll erst später entschieden werden.
In Hessen gibt es insgesamt 8185 Fälle (+128), verstorben sind 346 (+10). Stand: 29. April, 14 Uhr.
In Deutschland gibt es 157.641 (+1304) Menschen, die am Corona-Virus erkrankt sind, davon sind 6115 (+202) verstorben. Stand: 29. April, 14 Uhr.
Aktuelle Informationen vom 29.04.2020:
Die Lockerung der Besuchsregelung in Alten- und Pflegeheimen soll mit einem möglichst umfassenden Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner sowie der Pflegenden einhergehen.
Die Landesregierung hat darüber hinaus weitere kleinere Anpassungen der Corona-Verordnungen beschlossen. Unter anderem wurde eine Regelung für Ausnahmen vom Mindestabstandsgebot bei richterlichen Amtshandlungen und Gerichtsverhandlungen getroffen, die den Sitzungsbetrieb in den Gerichten unter Pandemiebedingungen sicherstellt.
Quelle: Hessischer Landkreistag (HLT)
Freizeitnutzung von Seen und anderen Gewässern
Bei Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln sowie aller weiteren Vorgaben der Dritten Verordnung zur Bekämpfung des Corona Virus kann schwimmen in öffentlich zugänglichen Badeseen gestattet sein, wenn keine sanitären Anlagen oder ähnliche Einrichtungen zur Verfügung stehen, bei denen es zu Tröpfchen-, Aerosol- oder Schmierinfektionen kommen kann. Die Ordnungsbehörden entscheiden selbst, ob Aktivitäten wie Windsurfen oder Tauchen vor Ort geeignet sind, die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln zu gefährden und handeln entsprechend.
Bewertung von abgetrennten oder durch Vereine genutzte Gewässern: Sportstätten sind geschlossen, weil von der sportlichen Betätigung durch Aerosol-Bildung und nie auszuschließende körperliche Nähe erhebliche Infektionsgefahren ausgehen. Bei beiden Sachverhalten handelt es sich um Sportstätten, die allenfalls zum Zugang z.B. zu einem Segelboot individuell ohne Kontakt zu anderen Mitgliedern aufgesucht werden dürfen, wenn die Fahrt umgehend angetreten wird.
Bewertung von Mitnahmeangeboten von Speisen und Getränken von Vereinen zum 1. Mai – „Wurst to go"
Es liegen Hinweise vor, dass anstelle der üblichen Mai-Feiern offensichtlich zahlreiche Vereine beabsichtigen, Essenstände aufzubauen um dort Essen bzw. Getränke zum Mitnehmen anzubieten. Als Vorbild sollten die bestehenden Hygiene-Regelungen für Gastronomie bzw. Eisdielen herangezogen und angewendet werden.
Das HMSI weist aktuell darauf hin, dass solche Aktivitäten im klaren Widerspruch sowohl zur 4. als auch zur 3. Corona-Verordnung stehen. Derartige Veranstaltungen entwickeln sich zum Anziehungspunkt für Personen, was mit Blick auf das Kontaktminimierungsgebot im allgemeinen (§ 1 Abs. 1 der 3. Corona-VO) und im besonderen (vgl. § 1 Abs. 2 der 3. Corona-VO) unbedingt zu vermeiden ist. Auch sind Vereine weder als Eisdielen noch als Gaststätten im Sinne des Gaststättengesetzes zu qualifizieren und fallen folglich nicht unter den Erlaubnistatbestand nach § 2 Abs. 2 der 4. Corona-VO. Der Verordnungsgeber hat ausdrücklich nur die in § 2 Abs. 1 der 4. Corona-VO erwähnten Gewerbebetriebe (Gaststätten, Eisdielen, Mensen, Kantinen etc.) privilegiert. Ferner sind nach § 1 Abs. 2 der 4. Corona-VO Zusammenkünfte in Vereinen ausdrücklich untersagt.
Heute wurden 455 Schülerinnen und Schüler in 124 Gruppen betreut. Davon wurden 395 Schülerinnen und Schüler in 100 Gruppen an 51 Grundschulen beziehungweise Grundstufen betreut, 21 Schüler an sechs Förderschulen sowie 39 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 und 6 an elf weiterführenden Schulen.
In den Kreiskliniken in Groß-Umstadt werden Stand heute 12 Menschen stationär behandelt, in Jugenheim auf Intensiv sind es zehn Menschen, die wegen SARS-CoV-2 behandelt werden.
In Hessen gibt es insgesamt 8057 Fälle (+57), verstorben sind 336 (+10). Stand: 28. April, 14 Uhr.
In Deutschland gibt es 156.337 (+1144) Menschen, die am Corona-Virus erkrankt sind, davon sind 5913 (+163) verstorben. Stand: 28. April, 14 Uhr.
Aktuelle Informationen vom 28.04.2020:
Sind bestimmte Kund/innen des ÖPNV und von Ladengeschäften von der Maskenpflicht ausgenommen? Ja, Ausnahmeregelungen in den Verordnungen
Hier sind die gleichlautenden Regelungen der 3. und der 4. Verordnung eindeutig: „Satz 1 gilt nicht für Kinder unter sechs Jahren oder Personen, die aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung oder einer Behinderung keinen Mund-Nasen-Schutz tragen können."
Wie sind die entsprechenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen oder eine Behinderung nachzuweisen? Ärztliches Attest wird empfohlen
Sofern die gesundheitlichen Beeinträchtigung oder eine Behinderung nicht offensichtlich sind, empfiehlt das HMSI ein ärztliches Attest. Dazu schreibt das HMSl: „Das Mitführen einer ärztlichen Bescheinigung wird empfohlen. Damit ist insbesondere gewährleistet, dass in der Öffentlichkeit keine Diskussionen über die konkreten gesundheitlichen Beeinträchtigungen geführt werden müssen, gleichzeitig aber bei offensichtlicher Unfähigkeit, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, keine ärztliche Bescheinigung beigebracht werden muss."
Das richtige Tragen von Alltagsmasken
Vorab: Das Tragen einer Maske ist kein Freibrief dafür, den geforderten Mindestabstand zu seinen Mitmenschen nicht einzuhalten. Beim Anziehen der Maske ist darauf zu achten, dass die Innenseite nicht kontaminiert wird. Deshalb die Hände vorher gründlich mit Seife waschen. Dann dafür sorgen, dass die Maske ordentlich über Mund, Nase und Wangen platziert ist und an den Rändern möglichst eng anliegt, um das Eindringen von Luft an den Seiten zu minimieren. Das ist übrigens auch hilfreich, damit die Brille nicht beschlägt ...
Ist die Maske nach einer gewissen Tragezeit durchfeuchtet, sollte sie umgehend ausgetauscht werden. Beim Absetzen der Maske darauf achten, dass man ihre Außenfläche möglichst wenig berührt, denn die ist potenziell erregerhaltig. Danach gilt einmal mehr: Ordentlich die Hände waschen! Ist die Maske durchfeuchtet oder der Einkaufsbummel vorbei, gehört die benutzte Alltagsmaske in einen luftdichten Beutel - oder idealerweise direkt in die Wäsche. Das heißt: Auch Stoffmasken solten nur einmal verwendet werden! Anschließend sollte man sie bei mindestens 60 Grad waschen oder bei mindestens 80 Grad in den Backofen geben oder heiß bügeln und vollständig trocknen lassen.
(+ 4 zum Vortag)
In den Kreiskliniken in Groß-Umstadt werden Stand heute sechs Menschen stationär behandelt, in Jugenheim sind zehn Menschen auf Intensiv.
In Hessen gibt es insgesamt 8000 Fälle (+35), verstorben sind 326 (+6).
In Deutschland gibt es 155.193 (+1018) Menschen, die am Corona-Virus erkrankt sind, davon sind 5750 (+110) verstorben.
Aktuelle Informationen vom 27.04.2020:
Soforthilfen: hessisches Wirtschaftsministerium zieht Fazit
Nach 4 Wochen verzeichnet das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen 76.500 bewilligte Anträge auf Soforthilfe im Wert von mehr als 728 Millionen Euro. Obwohl der erste Ansturm bewältigt scheint, erreichen tägliche neue Anträge das Ministerium. Da das Geld als Einnahme zählt, muss das Geld versteuert werden, sollte das Unternehmen für das Jahr 2020 einen Gewinn ausweisen. Gut die Hälfte der ausgezahlten Soforthilfe fließt in die Dienstleistungsbranche. Das Regierungspräsidium Kassel nimmt bis Ende Mai Anträge online entgegen. Insgesamt 80 Prozent der von der IHK befragten, hessischen Unternehmen haben mittlerweile Soforthilfe beantragt oder haben dies vor.
Hier ist die ausführliche Pressemitteilung.
Versorgung Pflegebedürftiger auch in Zeiten von Corona: Pflegestützpunkt Darmstadt-Dieburg hilft weiter bei Fragen
Aufgrund der aktuellen Ausbreitung des Corona-Virus bietet der Pflegestützpunkt des Landkreises Darmstadt-Dieburg derzeit keine persönlichen Beratungen und Hausbesuche an. Beratung und die Vermittlung von Angeboten erfolgt aber weiterhin per Telefon und E-Mail. Dies ist gerade jetzt besonders wichtig, da viele Pflegebedürftige und ihre Angehörigen angesichts des Kontaktverbots und der damit verbundenen Einschränkungen sehr besorgt und verunsichert sind. Hierzu können viele Fragen und Probleme auch im Rahmen der telefonischen Beratung beantwortet und geklärt werden. Ausführliche Unterstützung des Pflegestützpunkts benötigen Pflegebedürftige und ihre Angehörigen jetzt etwa im Rahmen der Begutachtung zur Feststellung der Pflegegrade durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK). Denn auch der MDK führt derzeit keine Hausbesuche mehr durch. Die Begutachtung erfolgt nach Aktenlage und mittels eines Interviews (telefonisch oder digital). Hierzu versendet der MDK vorab einen Fragebogen zur Beantwortung. Unterstützung und Hilfestellung benötigen Betroffene und ihre An- und Zugehörigen jetzt vor allem auch bei der Suche nach einem geeigneten Pflegedienst und der Organisation der Pflege zuhause, etwa bei einer anstehenden Entlassung aus dem Krankenhaus. Der Pflegestützpunkt hilft zudem bei der Suche nach einem Pflegeheim oder Platz zur Kurzzeitpflege sowie bei der Suche nach Einkaufshilfen oder Besuchsdiensten. Der Pflegestützpunkt ist erreichbar unter pflegestuetzpunkt@ladadi.de oder 06071 / 881-2173.
Der HLT bietet Orientierungshilfen zur Umsetzung der ab Montag (27.4.) geltenden Maskenpflicht
Sind die Mitarbeiter/innen in Ladengeschäften auch gehalten, Masken zu tragen?
Hier sind die Regelungen der 4. Verordnung einschlägig und eindeutig: "Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Einrichtungen nach Abs. 7 Satz 1, sowie Satz 2 Nr. 1, 2 und 4 entbehrlich, soweit anderweitige Schutzmaßnahmen, insbesondere Trennvorrichtungen, getroffen werden."
Sind die Mitarbeiter/innen des ÖPNV auch gehalten, Masken zu tragen?
Hier sind die Regelungen der 3. Verordnung einschlägig und eindeutig: "Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des öffentlichen Personennahverkehrs entbehrlich, soweit anderweitige Schutzmaßnahmen, insbesondere Trennvorrichtungen, getroffen werden."
Haben ÖPNV-Bedienstete und Ladenbesitzer die Pflicht, bei bei Nichteinhaltung der Maskenpflicht den Kund/innen den Zutritt zu verwehren oder einen Platzverweis zu erteilen?
Zu dieser Frage schreibt das HMSI: "Die Pflicht, eine Maske zu tragen richtet sich an die Kunden und Mitarbeiter. Eine Pflicht, für das Tragen einer Maske zu sorgen, wurde nicht etabliert. Allerdings dürfte, spätestens durch entsprechende Aushänge, ein Verstoß gegen die Maskentragepflicht auch das Hausrecht tangieren." Nach dieser Einschätzung haben die ÖPNV-Bediensteten und Ladenbesitzer die Möglichkeit, über das jeweilige "Hausrecht" die Maskenpflicht bei den Kund/innen durchzusetzen. Inwieweit aber ÖPNV-Bedienstete oder Ladenbesitzer gezwungen werden können, ihr "Hausrecht" anzuwenden, wenn diese es nicht tun, bleibt in einem Graubereich.
Sind bestimmte Kund/innen des ÖPNV und von Ladengeschäften von der Maskenpflicht ausgenommen?
Hier sind die gleichlautenden Regelungen der 3. und der 4. Verordnung einschlägig und eindeutig: "Satz 1 gilt nicht für Kinder unter 6 Jahren oder Personen, die aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung oder einer Behinderung keinen Mund-Nasen-Schutz tragen können."
Wie sind die entsprechenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen oder eine Behinderung nachzuweisen?
Sofern die gesundheitlichen Beeinträchtigung oder eine Behinderung nicht offensichtlich sind, empfiehlt das HMSI ein ärztliches Attest. Das HSMI schreibt: "Das Mitführen einer ärztlichen Bescheinigung wird empfohlen. Damit ist insbesondere gewährleistet, dass in der Öffentlichkeit keine Diskussionen über die konkreten, gesundheitlichen Beeinträchtigungen geführt werden müssen, gleichzeitig aber bei offensichtlicher Unfähigkeit, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, keine ärztliche Bescheinigung beigebracht werden muss."
239 + x
In den Kreiskliniken in Groß-Umstadt werden Stand heute 6 Menschen stationär behandelt, in Jugenheim sind 10 Menschen auf Intensiv.
In Hessen gibt es insgesamt 7965 Fälle (+79), verstorben sind 320 (+7).
In Deutschland gibt es 154.175 (+1737) Menschen, die am Corona-Virus erkrankt sind, davon sind 5640 (+140) verstorben.
Aktuelle Informationen vom 24.04.2020:
Corona-Hilfen: Koalition stockt Kurzarbeitergeld auf
Nach langen Verhandlungen einigen sich Union und SPD auf ein höheres Kurzarbeitergeld. Zudem soll in der Gastronomie die Mehrwertsteuer auf Speisen gesenkt werden.
Wegen der schweren wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise sind Hunderttausende Beschäftigte in Kurzarbeit. Bisher galt: Die Bundesagentur für Arbeit ersetzt einen Teil des weggefallenen Nettoeinkommens: Bei kinderlosen Beschäftigten 60 Prozent und bei Beschäftigten mit Kindern 67 Prozent.
Was die Koalition beschlossen hat:
Nun soll das Kurzarbeitergeld für diejenigen, die derzeit um mindestens 50 Prozent weniger arbeiten,
ab dem 4. Monat des Bezugs auf 70 Prozent des pauschalierten Netto-Entgelts erhöht werden.
Ab dem 7. Monat wird es auf 80 Prozent erhöht.
Für Haushalte mit Kindern liegen die Zahlen höher, bei 77 beziehungsweise 87 Prozent.
Die Regelung soll bis Ende des Jahres gelten.
Mehrwertsteuer auf Speisen wird vorübergehend gesenkt
Die Mehrwertsteuer für Speisen in Gaststätten wird auf den ermäßigten Steuersatz von 7 Prozent gesenkt, diese Regelung soll ab dem 1. Juli gelten. Sie sei nicht so zu verstehen, dass Restaurants und gastronomische Betriebe erst im Juli wieder öffnen dürfen. Die gesenkte Mehrwertsteuer ist befristet bis zum 30. Juni 2021.
Bedürftige Schüler erhalten 150 Euro für Computer
Außerdem will der Bund zur besseren technischen Ausstattung von Schülern in der Corona-Krise 500 Millionen Euro für den Unterricht am heimischen Computer zur Verfügung stellen. Bedürftige Schüler sollen dadurch einen Zuschuss von 150 Euro für die Anschaffung von entsprechenden Geräten erhalten.
Weitere Beschlüsse des Koalitionsausschusses
Auf dem Arbeitsmarkt werden gerade kaum neue Jobs vermittelt. Deswegen soll nun die Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes I verlängert werden - und zwar um drei Monate für diejenigen, deren Anspruch zwischen dem 1. Mai und 31. Dezember 2020 enden würde. Wer arbeitslos wird, bekommt bisher 12 Monate lang Arbeitslosengeld, das gilt für Arbeitnehmer bis 50 Jahre - vorausgesetzt, sie waren zuvor 24 Monate oder länger versicherungspflichtig. Für Arbeitslose ab 50 Jahren steigt die Bezugsdauer in mehreren Schritten auf bis zu 24 Monate an. Voraussetzung: Sie waren 48 Monate oder länger versicherungspflichtig. Die Höhe des Arbeitslosengelds liegt bei 60 Prozent des letzten Netto-Entgelts, bei Arbeitslosen mit Kindern sind es 67 Prozent.
Die Politik hat bereits milliardenschwere Hilfsprogramme für die Wirtschaft beschlossen, um Jobs und Firmen zu erhalten. Geplant sind nun eine zusätzliche steuerliche Entlastungen für kleine und mittelständische Unternehmen. Konkret geht es um die sogenannten Verlustverrechnung. Absehbare Verluste für dieses Jahr sollen mit Steuer-Vorauszahlungen aus dem vergangenen Jahr verrechnet werden dürfen.
VHS.fürAlle – besonderer Service in Zeiten von Corona
Da die Präsenzkurse ausfallen, hat die Volkshochschule Darmstadt-Dieburg ihren Online-Auftritt deutlich aufgewertet und der neuen Situation angepasst.
Single, im Home Office oder Kinder betreuend? Die Einschränkungen in Beruf, Alltag und Familie stellen die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis vor große Herausforderungen. Hierzu geben die Mitarbeiter der VHS Darmstadt-Dieburg auf der Webseite hilfreiche Tipps, den Alltag in Corona-Zeiten zu gestalten. Dementsprechend finden sich dort Angebote zu Bildung, Kultur, Unterhaltung, Information bis zu einem Sofort-Maßnahmen-Video zur Stressbewältigung. Auch die Bildungsberatung findet weiterhin statt – selbstverständlich telefonisch. Zusätzlich wurden Fremdsprachenkurse von Präsenzveranstaltungen in Online-Angebote umgewandelt, so dass sie weiter laufen können. Im Bereich Deutsch gibt es die Möglichkeit, für Integrations-Kurs-Berechtigte Online-Angebote im Übergang anzubieten. Da sich dieses Projekt zurzeit in der Vorbereitung befindet, ist die #LaDaDi VHS momentan noch auf der Suche nach Kursleitungen mit Erfahrungen in der digitalen Lehre.
Das Online-Kursangebot findet sich hier: https://vhs.ladadi.de/online-kurse.
In Hessen gibt es insgesamt 7639 Fälle (+193), verstorben sind 288 (+13).
In Deutschland gibt es 148.046 (+2252) Menschen, die am Corona-Virus erkrankt sind, davon sind 5094 (+215) verstorben.
Aktuelle Informationen vom 23.04.2020:
Plakate für Einzelhandel und Gewerbetreibende
Die Kreisverwaltung ein Plakat entworfen, dass sich die Einzelhändler und Gewerbetreibenden in ihre Schaufenster/Verkaufsräume hängen können.
Die aktuellen Auslegungshinweise zur Vierten Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus sind auf der Homepage des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft,
Energie, Verkehr und Wohnen gut zu lesen:
https://wirtschaft.hessen.de/wirtschaft/corona-info/darf-ich-mein-geschaeft-oeffnen
Heute wurden 307 Schülerinnen und Schüler in 92 Gruppen betreut, und zwar 288 Schülerinnen und Schüler in 82 Gruppen an 47 Grund- und zwei Sprachheilschulen. 19 Schülerinnen und Schüler wurden an zehn weiterführenden Schulen betreut.
Maskenpflicht in allen Bundesländern ab Montag, 27. April im ÖPNV und beim Einkaufen
Mit der Lockerung der Corona-Maßnahmen führen jetzt alle Bundesländer eine Maskenpflicht ein. Auch die Bundesregierung empfiehlt das Tragen von Alltagsmasken beim Einkaufen und im öffentlichen Nahverkehr (eine Pflicht seitens des Bundes gibt es allerdings nicht, braucht es nun auch nicht mehr).
Erste Studie zu Corona-Impfstoff
Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) macht Hoffnung! Denn es hat eine klinische Studie für einen möglichen Impfstoff gegen Covid-19 erlaubt. Die Zulassung erhielt das Mainzer Biontech-Unternehmen. Der Impfstoff soll nun an 200 gesunden Freiwilligen getestet werden. In Deutschland werden nach Angaben von PEI-Präsident Cichutek 2020 voraussichtlich insgesamt vier klinische Studien mit einem Impfstoffkandidaten starten. Dass bereits in diesem Jahr ein erster zugelassener Impfstoff für die allgemeine Bevölkerung bereit steht, hält er allerdings für unwahrscheinlich.
Das Virus im Alltag – wie hat es unsere Gewohnheiten verändert?
Die ZEIT hat erhobene Daten in einem überschaubaren Artikel ausgewertet und stellt dar, wie sich unser Leben während der Pandemie im Vergleich zu vorher entwickelt hat. Wann stehen wir auf? Wann duschen wir? Wie entwickelt sich der Stromverbrauch oder unser Surf-Verhalten? Unsere Rhythmen und Konsumgewohnheiten sind darin ebenso erfasst wie der Warenverkehr und unsere Bewegungsprofile. Wir werden sehen, wie nachhaltig diese Veränderungen nach der Krise sein werden…
343 Bestätigte Fälle (+ 6 zum Vortag)
29 Bestätigte Fälle letzte 7 Tage
230 gesund
In Hessen gibt es insgesamt 7446 Fälle (+141), verstorben sind 275 (+18) Stand heute: 22. April, 14 Uhr.
In Deutschland gibt es 145.694 (+2237) Menschen, die am Corona-Virus erkrankt sind, davon sind 4879 (+281) verstorben (Stand: 21. April, 14 Uhr)
Aktuelle Informationen vom 22.04.2020:
Azur GmbH öffnet am 23. April wieder
Auch die Azur GmbH öffnet am Donnerstag (23.) wieder für alle Kundinnen und Kunden.
Hier wird gebeten, bei Anlieferung größerer Elektrogeräte mit maximal zwei Personen zu kommen. Die Geräte müssen selbst ausgeladen werden. Weiterhin muss auch hier ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Kunden und dem Personal eingehalten werden und sofern möglich, eine Alltagsmaske getragen werden.
Da für den Verkauf aktuell nur wenige Geräte bereit stehen, wird empfohlen, vorher die Azur GmbH telefonisch zu kontaktieren, ob von der gewünschten Geräteart Produkte vorhanden sind.
Bei Reparaturen ist auch eine telefonische Voranmeldung unter der 06151 / 94520 notwendig.
www.azurgmbh.de/Aktuell
Neuer LaDaDi-Familienservice: „Die Dritte Hand“
Das Corona-Virus stellt auch das Familienleben auf eine harte Probe: Mütter und Väter müssen Home Office, Home Schooling und Haushalt unter einen Hut bringen. Manche Familien dürfen aufgrund einer Quarantäneauflage das Haus nicht verlassen und sind auf Unterstützung von außen angewiesen – viele könnten buchstäblich eine dritte Hand gebrauchen. Kindern und Jugendlichen fehlen in dieser Ausnamesituation oft externe Bezugspersonen, denen sie sich anvertrauen können. Der LaDaDi reagiert darauf mit einem neuen und kostenlosen Angebot für Kinder, Jugendliche und Familien, das ab sofort zur Verfügung steht.
Hinter dem neuen Service stehen Expertinnen und Experten aus den Disziplinen Kitafachberatung, Jugendsozialarbeit an Schulen und Beratung für Eltern, Kindern und Jugendliche beim Landkreis Darmstadt-Dieburg. Bei Bedarf können sich sowohl Kinder, Jugendliche und Familien als auch Mitarbeitende öffentlicher Institutionen direkt an das Expertenteam beim LaDaDi wenden.
Heute wurden 224 Schülerinnen und Schüler in der Notbetreuung gemeldet, sie wurden in 78 Gruppen betreut. Davon entfielen 197 Schülerinnen und Schüler auf Grundschulen bzw. Grundstufen von Gesamtschulen und eine Sprachheilschule, nur acht Grundschulen (u.a. Heuneburgschule in Fischbachtal) blieben ohne angemeldete Kinder. An neun weiterführenden Schulen wurden in den Jahrgangsstufen 5 und 6 insgesamt 16 Kinder betreut.
Das Wichtigste aus der Pressekonferenz des Gesundheitsministers Klose:
Maskenpflicht in Hessen?
Bereits heute Mittag haben verschiedene Medien gemeldet, dass es nun auch in Hessen eine Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr und beim Einkaufen geben soll. Gesundheitsminister Kai Klose sagte dazu in einer Pressekonferenz, dass das Corona-Kabinett heute Abend über das Tragen von Masken im öffentlichen Nahverkehr und beim Einkaufen beraten wird. Klose betonte ausdrücklich, dass beim Tragen von Masken keine OP-Masken gemeint sind. Diese sind nach wie vor ausschließlich medizinischem Personal vorbehalten. Gemeint ist das Tragen von Alltagsmasken beim Einkaufen und bei der Nutzung des ÖPNV.
Die COVID-Schwerpunktpraxen führen keine Tests durch. Die Praxen behandeln ausschließlich Menschen, die sich mit dem Virus infiziert haben. Das machte der Vorsitzende der KV Hessen, Frank Dastych, in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem hessischen Gesundheitsminister Klose deutlich.
Keine erhöhte Sterberate durch Corona-Virus in Hessen
Die Corona-Pandemie führt bisher nicht dazu, dass in Hessen mehr Menschen sterben als sonst. Ein möglicher Grund dafür: Die Kontaktsperre und die Hygieneregeln bremsen auch andere Erreger.
Deutlich weniger Flugzeuge über Hessen
Am Frankfurter Flughafen ist es ganz schön still geworden. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Passagierverkehr um 97 Prozent eingebrochen. Die einen bangen um die wirtschaftliche Situation, die anderen freuen sich über die Ruhe und die sich erholende Natur.
Vor Corona: 1400 Flugbewegungen täglich allein über Hessen
Aktuell: 1400 Flugbewegungen wöchentlich über Hessen
Seit Beginn der Corona-Pandemie haben die Deutschen nicht nur deutlich mehr Toilettenpapier gekauft, sondern auch 34 Prozent mehr Wein.
Wir haben heute keine neuen Fälle im Landkreis, was aber nicht heißt, dass das die Regel sein wird. Es ist gut, dass wir weiterhin ein lineares Wachstum haben. Das zeigt, dass die Maßnahmen, die Bund und Land getroffen haben, wirken. Auch wenn seit gestern einige Lockerungen in Kraft getreten sind, ist es wichtig, dass sich jeder Einzelne an das Kontaktverbot, das Abstandsgebot und die Hygieneregeln des Robert Koch-Instituts hält, um sich und andere zu schützen.
In Hessen gibt es insgesamt 7305 Fälle (+77), verstorben sind 257 (+11) Stand: 21. April, 14 Uhr.
In Deutschland gibt es 143.457 (+1785) Menschen, die am Corona-Virus erkrankt sind, davon sind 4598 (+194) verstorben (Stand: 21. April, 14 Uhr)
Aktuelle Informationen vom 21.04.2020:
Auslegungshinweise (neu) zur Vierten Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus
Es gibt neue Auslegungshinweise zur Vierten Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus, die vorerst bis zum 3. Mai gültig sind. Dort steht explizit, dass Nagelstudios und Kosmetikstudios nach wie vor nicht öffnen dürfen. Der HLT merkt zu den Kosmetikstudios folgendes an: „Bislang war die Position „Kosmetikgeschäfte / Naturkosmetikgeschäfte“ neben der Position „Kosmetikstudios“ unter den ausdrücklich nicht erlaubten Geschäften gelistet. Nunmehr sind nur noch Kosmetikstudios ausdrücklich untersagt, sodass die entsprechenden Geschäfte, in denen im Gegensatz zu Kosmetikstudios mehr der Verkauf und nicht die körpernahe Behandlung im Vordergrund steht, regelmäßig erlaubt sein dürften – wenn die sonstigen Anforderungen beachtet werden.“
Die Auslegungshinweise sind hier hinterlegt. Die Lesefassung ist hier abrufbar.
Kompostierungsanlagen und Wertstoffhöfe öffnen am 23. April
Die Kompostierungsanlagen und die Wertstoffhöfe öffnen am Donnerstag, 23. April.
Hier sind die Öffnungszeiten der Wertstoffhöfe.
Hier sind die Öffnungszeiten der Kompostierungsanlage Wembach-Hahn.
Zulassungsbehörde bearbeitet trotz Corona-Pandemie tausende Anträge
Seit 18. März bis heute hat die Zulassungsbehörde des Kreises 11.866 Zulassungsanträge von Privatpersonen bearbeitet. Das entspricht 71 Prozent des sonstigen Antragsaufkommens respektive der Bearbeitung von Anträgen.
Am heutigen „ersten Schultag“ nach den Osterferien wurden 169 Schülerinnen und Schüler betreut, davon 159 Kinder an 43 Grundschulen, elf Grundschulen (auch in Fischbachtal) hatten keinen Bedarf. Zehn Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 und 6 wurden an sieben weiterführenden Schulen betreut.
Pressekonferenz Ministerpräsident Bouffier
Ministerpräsident Volker Bouffier hat heute noch einmal daran erinnert, dass die Corona-Krise noch lange nicht überstanden ist. „Die Gefahr dauert an", unterstrich er zu Beginn einer Pressekonferenz und appellierte erneut an die Vernunft der Bürger. Die Lockerungen der Corona-Regeln dürften nicht ausgenutzt werden, jeder Einzelne müsse weiter verantwortlichen handeln, so Bouffier. Sollten die Abstandsregeln und die Hygienevorschriften nicht eingehalten werden, könnten die Lockerungen auch wieder rückgängig gemacht werden. Das will niemand. Aber das hängt von der Disziplin der Menschen ab. Laut Bouffier soll die in Hessen geltende Grenze für Großveranstaltungen bei 100 Leuten liegen. Eine endgültige Entscheidung soll in den kommenden zehn Tagen fallen.
Diese Mittel können ab 1. Mai beim fachlich zuständigen Ministerium beantragt werden. Der Antrag ist online abrufbar. Dabei ist zu beachten, dass finanzielle Notlagen, die bereits vor dem 11. März bestanden haben, davon nicht abgedeckt werden.
Quelle und Downloads
Nach massiver Kritik sollen Telefon-Krankschreibungen wegen Erkältungen in der Corona-Krise nun doch weiterhin möglich sein. Das teilte der Vorsitzende des Gemeinsamen Bundesausschusses im Gesundheitswesen, Josef Hecken, mit. Der Bundesausschuss, der mit Vertretern von Ärzten, Kliniken und gesetzlichen Krankenkassen besetzt ist, werde sich im Laufe des Tages erneut mit dem Thema befassen und mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Verlängerung der Regelung bis zum 4. Mai beschließen. Ärzte könnten "im Vorgriff auf diese Entscheidung" weiterhin aufgrund telefonischer Anamnese Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen ausstellen.
www.g-ba.de/presse/pressemitteilungen/861/
Fallzahlen für den Landkreis Darmstadt-Dieburg (20.04.2020)
337 Bestätigte Fälle (+ 1 zum Vortag)
38 Bestätigte Fälle letzte 7 Tage
218 gesund
In den Kreiskliniken in Groß-Umstadt werden aktuell acht Menschen stationär behandelt, in Jugenheim auf Intensiv sind es Stand heute zehn Menschen.
Fallzahlen Hessen
In Hessen gibt es insgesamt 7228 Fälle (+81), verstorben sind 246 (+15) Stand: 20. April, 14 Uhr.
In Deutschland gibt es 141.672 (+1775) Menschen, die am Corona-Virus erkrankt sind, davon sind 4404 (+110) verstorben (Stand: 20. April, 14 Uhr)