Source: https://360.lexisnexis.at/d/rechtsnorm-ris/bdg_1979_189_/L-10008470-P189
Timestamp: 2018-06-21 19:57:34
Document Index: 63793769

Matched Legal Cases: ['§ 189', '§ 189', '§ 8', '§ 174', '§ 175', '§ 175', '§ 175', '§ 175', '§ 8', '§ 175', '§ 175', '§ 175', '§ 8', '§ 175', '§ 175', '§ 2', '§ 16', '§ 180', '§ 181', '§ 155', '§ 39', '§ 39']

§ 189 BDG 1979 | Lexis 360®
§ 189 BDG 1979
Aktuelle FassungIn Kraft seit 30.9.2001
30.9.2001 (BGBl. I Nr. 87/2001)
14.1.2000 bis 31.12.1998 (BGBl. I Nr. 6/2000)
14.1.2000 bis 29.09.2001 (BGBl. I Nr. 87/2001)
1.1.1999 bis 13.01.2000 (BGBl. I Nr. 87/2001)
1.10.1997 bis 31.12.1998 (BGBl. I Nr. 109/1997)
9.8.1995 bis 30.09.1997 (BGBl. Nr. 522/1995)
27.6.1992 bis 08.08.1995 (BGBl. Nr. 314/1992)
1.10.1988 bis 26.06.1992 (BGBl. Nr. 148/1988)
​Sonderbestimmungen für Universitätsassistenten in ärztlicher oder zahnärztlicher Verwendung
​(1) Für Universitätsassistenten, die seit Beginn ihres Dienstverhältnisses als Ärzte in Ausbildung zum Facharzt (​§ 8 des Ärztegesetzes 1998) an Universitätseinrichtungen verwendet werden, gelten folgende Sonderbestimmungen:
1. ​Die §§ 174 und 175 sind mit der Maßgabe anzuwenden, daß sich das zeitlich begrenzte Dienstverhältnis bis zum Ablauf eines Jahres nach dem Abschluß der Ausbildung zum Facharzt verlängert.
2. ​Die Dauer des zeitlich begrenzten Dienstverhältnisses darf jedoch abweichend vom § 175 Abs. 1 sieben Jahre und abweichend vom § 175 Abs. 2 folgende Zeiträume nicht übersteigen:
a) ​zehn Jahre in den Fällen des § 175 Abs. 2 Z 1,
b) ​neun Jahre in den Fällen des § 175 Abs. 2 Z 2.
​(2) Werden Universitätsassistenten mit einem abgeschlossenen Studium der Medizin erst seit einem späteren Zeitpunkt als Ärzte in Ausbildung zum Facharzt (​§ 8 des Ärztegesetzes 1998) an Universitätseinrichtungen verwendet, befinden sie sich aber spätestens seit Beginn des dritten Jahres ihres Dienstverhältnisses in Facharztausbildung, so gilt für sie Abs. 1 mit der Maßgabe, daß
1. ​Zeiten, die im bestehenden Dienstverhältnis nicht in Facharztausbildung zurückgelegt worden sind, einen Verlängerungsgrund im Sinne des § 175 Abs. 2 im Höchstausmaß von zwei Jahren bilden und
2. ​auch bei Anwendung der Z 1 die Gesamtverwendungsdauer des Abs. 1 Z 2 von
a) ​insgesamt zehn Jahren in den Fällen des § 175 Abs. 2 Z 1,
b) ​insgesamt neun Jahren in den Fällen des § 175 Abs. 2 Z 2
​nicht überschritten werden darf.
​(3) Wechselt ein Universitätsassistent in Ausbildung zum Facharzt (​§ 8 des Ärztegesetzes 1998) das Sonderfach, so verlängert sich sein zeitlich begrenztes Dienstverhältnis bis zum Abschluß der Facharztausbildung im neuen Sonderfach, wobei jedoch die Gesamtverwendungsdauer des Abs. 1 Z 2 von insgesamt
a) ​zehn Jahren,
b) ​dreizehn Jahren in den Fällen des § 175 Abs. 2 Z 1,
c) ​zwölf Jahren in den Fällen des § 175 Abs. 2 Z 2
​(4) Für Universitätsassistenten, die an Universitätseinrichtungen in ärztlicher (​§§ 2 und ​3 des Ärztegesetzes 1998) oder zahnärztlicher (​§§ 16 und ​17 des Ärztegesetzes 1998) Verwendung stehen, sind bei der Festlegung der Dienstpflichten nach ​§ 180a und der Aufteilung und Erbringung der Wochendienstzeit nach ​§ 181 auch die im ​§ 155 Abs. 5 genannten Aufgaben zu berücksichtigen. Hiebei ist auf die Ausbildung zum Facharzt in angemessener Weise Rücksicht zu nehmen.
​(5) Eine Entsendung gemäß ​§ 39a Abs. 1 Z 3 im Rahmen der Ausbildung zum Facharzt darf abweichend von ​§ 39a Abs. 3 zwölf Monate nicht übersteigen.