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Timestamp: 2016-10-25 14:02:06
Document Index: 207807201

Matched Legal Cases: ['Art. 42', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 95', 'Art. 42', 'Art. 42', 'Art. 93']

1B_257/2015 (18.08.2015)
1B_257/2015 � � Urteil vom 18. August 2015
Beschwerde gegen den Beschluss vom 9. Juli 2015 des Obergerichts des Kantons Z�rich, III. Strafkammer.
A.________ erstattete am 9. Juni 2014 bei der Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Z�rich Strafanzeige gegen B.________ wegen "h�uslicher Gewalt mit Messerstecherei" bzw. wegen K�rperverletzung. Die Oberstaatsanwaltschaft �berwies die Akten mit Verf�gung vom 3. Juli 2014 an die Staatsanwaltschaft See/Oberland zur weiteren Behandlung der Sache. In der Folge wurde die Kantonspolizei Z�rich mit erg�nzenden Ermittlungen beauftragt, w�hrend die Anzeigerin staatsanwaltschaftlich befragt wurde.
Mit Schreiben vom 6. Juni 2015 ersuchte A.________ die Staatsanwaltschaft um Ausschreibung von B.________ in der Schweiz zur Verhaftung. Mit Verf�gung vom 15. Juni 2015 wies die Staatsanwaltschaft das Begehren ab. Hiergegen gelangte die Anzeigerin mit einer Beschwerde ans kantonale Obergericht. Dessen III. Strafkammer hat die Beschwerde mit Beschluss vom 9. Juli 2015 abgewiesen, soweit sie darauf eingetreten ist. Zur Begr�ndung wurde in erster Linie ausgef�hrt, die Beschwerdef�hrerin als gesch�digte Person bzw. Privatkl�gerin habe kein sch�tzenswertes Interesse bzw. sei nicht legitimiert, die Verweigerung der Ausschreibung des angeblichen T�ters zwecks Verhaftung anzufechten.
Gegen diesen Beschluss f�hrt A.________ mit Eingabe vom 28. Juli (Postaufgabe: 29. Juli) 2015 Beschwerde ans Bundesgericht mit dem Hauptbegehren, der Beschluss sei aufzuheben; B.________, ohne festen Wohnsitz in der Schweiz, sei in der Schweiz zur Verhaftung auszuschreiben.
Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Beschwerdebegr�ndung - unabh�ngig von der Art des nach BGG offen stehenden Rechtsmittels - in gedr�ngter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt (s. auch Art. 106 Abs. 2 BGG; s. zudem BGE 136 I 49 E. 1.4.1 S. 53 und 65 E. 1.3.1 S. 68 mit Hinweisen). Die Bestimmungen von Art. 95 ff. BGG nennen die vor Bundesgericht zul�ssigen Beschwerdegr�nde.
Die Beschwerdef�hrerin �bt auf appellatorische Weise Kritik am obergerichtlichen Beschluss und an den Ermittlungsbeh�rden, indem sie ihre Sicht der Dinge gegen�ber stellt. Dabei legt sie aber nicht im Einzelnen dar, inwiefern die dem Beschluss zugrunde liegende ausf�hrliche Begr�ndung bzw. der Beschluss selbst im Ergebnis Recht im Sinne von Art. 42 Abs. 2 BGG verletzen soll.
Daher ist bereits mangels einer gen�genden Begr�ndung im Sinne von Art. 42 Abs. 2 BGG auf die vorliegende Beschwerde nicht einzutreten. Entsprechend er�brigt es sich, auch noch die weiteren Eintretensvoraussetzungen - namentlich auch die Voraussetzungen nach Art. 93 Abs. 1 BGG - zu er�rtern.
Dem Beschwerdegegner ist im vorliegenden Verfahren kein Aufwand entstanden, so dass ihm keine Parteientsch�digung zuzusprechen ist.