Source: http://www.fromherotozero.de/thema/verkauf-betrieb
Timestamp: 2019-05-25 04:09:54
Document Index: 144300582

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 16', '§ 34', '§ 22', '§ 15', '§ 24']

Verkauf Betrieb | Vertriebsstandort
Produktionsplanung in Betrieb und Verkauf. Verschiedene Abnehmer werden gegen Entgelt (Verkauf) oder unentgeltlich (Spende) übertragen. Es ist wichtig, dass die Operation als. Gegenstand ist die Ausrüstung und nicht nur ein Gegenstand der Verwaltung durch das Unternehmen. die Rechtsform der Gesellschaft:
Steuerliche Behandlung des Verkaufes einer einzelnen Arztpraxis
Beim Verkauf einer einzelnen Praxis sind drei Ergebniskomponenten zu berücksichtigen: aktueller Ertrag (einschließlich Übergangsgewinn), Kapitalgewinn und Abzugsgewinn. Lediglich der Kapitalgewinn und der Auszahlungsgewinn unterliegen der Einkommensteuer. Insbesondere für Angehörige der Gesundheitsberufe ist die Berechnung des Einkommensüberschusses (EÜR; 4 Abs. 3 EStG) eine Selbstverständlichkeit. Im EÜR wird das praktische ökonomische Ergebnis bis zum Zeitpunkt des Verkaufs verbucht, z.B. bei einem Verkauf am 1. Juli 14, d.h. bis zum 30. Juni 14 Wird der aktuelle Ertrag gemäß 4 Abs. 3 StG bestimmt, muss der Mediziner zum Portfoliovergleich wechseln (§ 4 Abs. 1 EStG).
Dies liegt daran, dass der Unternehmenswert zum Veräußerungszeitpunkt gemäß 4 Abs. 1 bzw. 5 StG zu bestimmen ist (§ 16 Abs. 2 Satz 2 EStG). Daraus ergibt sich ein Überleitungsertrag, der sich im Wesentlichen aus Beständen (z.B. Materialien für Praxen, Zahngold) und Ausleihungen ( "Forderungen an private Patienten, PO") (noch nicht ergebniswirksam) sowie Schulden (noch nicht ergebniswirksam) ergibt.
Die Bemessungsgrundlage für die Versteuerung des Veräußerungsgewinnes ist 18 Abs. 3 UStG. Dementsprechend beinhaltet das Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit auch den Veräußerungsgewinn aus dem Verkauf von Vermögenswerten, die zur selbständigen Erwerbstätigkeit genutzt werden. Die Vorschriften über den Verkauf des Unternehmens in 16 EG sind analog zu beachten.
Die Veräußerungsgewinne errechnen sich aus dem Verkaufspreis abzüglich der steuerlich relevanten Restwerte der verkauften Praxiswerte und der Abgangskosten. Gebührenforderungen gegenüber diesen Abnehmern können im Falle eines Unternehmensverkaufs als unbedeutende operative Basis einbehalten werden. Wenn der Selbständige nach dem steuerlich begünstigten Verkauf mit dem einbehaltenen (immateriellen) Geschäftsvermögen weiterarbeitet, gründet er kein weiteres Unternehmen, sondern setzt das bisherige fort.
Der Forderungsbestand bleibt das verbleibende Vermögen dieses Geschäfts. Steuerzahler, die zum Verkaufszeitpunkt 55 Jahre oder länger (oder dauernd arbeitsunfähig) sind, können eine Steuerbefreiung verlangen und zwischen zwei Besteuerungsformen wählen: Es ist anzustreben, den Ertrag auszuschütten und den Kapitalgewinn in einem Jahr mit dem geringstmöglichen Einkommen zu platzieren.
Eine hohe Steuerquote ergibt sich, wenn innerhalb eines Veranlagungszeitraums Gewinne gemäß GuV, Übergangsgewinne sowie Veräußerungsgewinne und Entnahmegewinne zusammentreffen. Diesem kann entgegengewirkt werden: Verkauf im Folgejahr: Die Übergabe der Kanzlei erfolgt am 1.1. 02 oder 2.1. 02 und die Zahlung des Kaufpreises erfolgt im Jahr 02. Für ertragsteuerliche Zwecke sind die Restzahlungen für das vergangene Jahr 01 (Stand 31.12. 01) zu bilanzieren (vgl. Schmidt/Wacker, UStG, 16 Az. 330).
Überleitung zur Buchhaltung: Wo dies nicht möglich ist, sollte der Verkäufer auf die Buchhaltung für das Jahr vor dem Praxisverkauf umstellen, so dass die Gebührenzahlungen für das dritte und vierte Vierteljahr den Ertrag für das letzte volle Kalenderjahr steigern und nicht nach den EÜR-Grundsätzen im Jahr der Besteuerung steuerpflichtig sind.
Die nachträglich erzielbaren höheren Veräußerungsgewinne können nach § 34 StG einer geringeren steuerlichen Belastung unterliegen. Die Barwertermittlung erfolgt nach den Bestimmungen des Valuationsgesetzes. Die jährliche Aufzinsung ist als sonstiger Ertrag nach § 22 Nr. 1 Satz 3 Buchstabe a Doppelbuchstabe bb EBG zu betrachten. Auf die Ratenzahlung zahlt der Verkäufer als - nicht Begünstigter - nachträglicher Betriebsertrag im Sinne des § 15 i.
EStG mit § 24 Nr. 2 EStG. Ein steuerpflichtiger Ertrag ergibt sich in diesem Falle, wenn der Anteil des Kapitals der laufenden Dienstleistungen das Steuerkapitalkonto des Verkäufers zuzüglich eventueller Entsorgungskosten überschreitet. Der Zinsteil der laufenden Erträge stellt auch hier bereits zum Zuflusszeitpunkt das operative Ergebnis dar.
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