Source: https://ojeu.com/view-notice.php?id=357648&about2expire=true
Timestamp: 2020-01-26 15:35:35
Document Index: 198431377

Matched Legal Cases: ['§ 33', '§ 33', '§ 34', '§ 34', '§ 34', '§ 45', '§ 46', '§ 47', '§ 75', '§ 75', '§ 57', '§ 135', '§ 135', '§ 134', '§ 160']

OJ/S 595084-2019 | Germany-Altusried: Architectural and related ..
Germany-Altusried: Architectural and related services
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OJEU (High Value) 595084-2019
Contact person: Verfahrensbetreuung: Meixner+Partner GmbH, Gögginger Str.93, 86199 Augsburg
(URL):https://plattform.aumass.de:443/Veroeffentlichung/av0fcb66-eu
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Neubau Postresidenz Altusried, Objektplanung Gebäude und Innenräume, gem. § 33 ff HOAI 2013 mit Anlage 10
Die Leistungsphasen 1-2 wurden bereits erbracht, ebenfalls Teilleistungen der LPH 3. Diese sind beschlossene Grundlage der weiteren Planungen und müssen übernommen werden.
Gegenstand des Auftrags sind Leistungen der Objektplanung Gebäude und Innenräume gem. § 33 ff HOAI 2013 mit Anlage 10, LPH 3 teilweise, sowie LPH 4-9, bei stufenweiser Beauftragung.
— Übernahme der und Einarbeiten in die vorliegenden Unterlagen der LPH 3 (Entwurfsplanung 1, Kostenschätzung, Funktions- und Raumprogramm, Stellplatznachweis),
— in LPH 3-5: Aufstellen und Fortschreiben eines Vergabeterminplans als vorgezogene Leistung der LPH 6,
— in LPH 6: Zusammenstellen der Vergabeunterlagen, Koordination dieser auch für die KG 400,
— in LPH 6: Einstellen der versandfertigen Ausschreibungen in eine elektronische Vergabeplattform,
— über alle LPHs: Übergeordnete Kostenkontrolle der KG 100-700 auf Grundlage der Zuarbeit der weiteren fachlich Beteiligten,
— über alle LPHs: Mitwirken bei der Erstellung der Sitzungs- und Entscheidungsunterlagen für das beschließende Gremium bei Beträgen über 10 000 EUR,
— über alle LPHs: Vorlage von Deckungsbestätigungen bei Aufträgen und Nachträgen zur Freigabe bei der Projektleitung,
— über alle LPHs: Unterschriftsreifes Vorbereiten von Aufträgen und Nachträgen auf Grundlage der Formulare des Auftraggebers zur Freigabe bei der Projektleitung,
— über alle LPHs: Abstimmung mit Fördergebern/Nutzern/Träger inklusive der Protokollierung.
Das Büro, welches die Leistungen der LPH 1+2, sowie teilweise 3, bereits erbracht hat, gilt als vorbefasster Bewerber. Sollte der Fall eintreten, dass sich das vorbefasste Büro bewerben und zur Vergabeverhandlung eingeladen werden sollte, so werden die Unterlagen vom Auftraggeber allen Teilnehmern der Vergabeverhandlung zur Verfügung gestellt, um alle Bieter auf denselben Informationsstand zubringen. Auch ohne Teilnahme des vorbefassten Büros, werden die Unterlagen den Bietern zur Verfügung gestellt.
Weighting: 48 %
Hinweis Nachnominierung: Im Falle einer Absage eines Teilnehmers der Vergabeverhandlung behält sich die Vergabestelle vor, der Rangfolge des Auswahlverfahrens entsprechend das nächst platzierte Büro zur Teilnahme an der Vergabeverhandlung einzuladen. Ein Rechtsanspruch auf diese sogenannte Nachnominierung besteht aber nicht. Eine Nachnominierung wird wenn, dann jedoch nur bis spätestens 10 Tage vor Angebotssubmission ausgesprochen. Diese Regelung soll einem nachnominierten Teilnehmer eine Mindest-Vorbereitungszeit und somit die Gleichbehandlung aller Teilnehmer sicherstellen.
Stufe 1: LPH 3 teilweise und LPH 4, gem. § 34 HOAI 2013;
Stufe 2: LPH 5+6, gem. § 34 HOAI 2013;
Stufe 3: LPH 7-9, gem. § 34 HOAI 2013.
a) Erklärung des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft über den Gesamtumsatz des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2016, 2017, 2018) gem. § 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV. Mindestanforderung ist ein Gesamtumsatz (Jahresmittel) von 700 000 EUR brutto in Summe im Leistungsbild Objektplanung Gebäude;
a) Erklärung d. Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft über die Anzahl der festangestellten technischen Vollzeit-Mitarbeiter (MA) u. der Führungskräfte in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2016, 2017, 2018) gem. § 46 Abs. 3 Nr.8 VgV. Die Mindestanforderung ist ein jährl. Mittel von 7 techn. festangestellten Vollzeit-MA inkl. Geschäftsführung. Freie MA sind wie Unterauftragnehmer im Teilnahmeantrag aufzuführen. Die „Verpflichtungserklärung bei Unteraufträgen“ gem. § 47 Abs. 1 VgV im Teilnahmeantrag unter Anlage 1 ist von den freien MA auszufüllen.
Der Bewerber erfüllt die fachli. Anforderungen, wenn in der Geschäftsführung bzw. unter den Führungskräften mind. 1 Person berechtigt ist, die Berufsbezeichnung „Architekt“ gem. § 75 VgV im jeweiligen Herkunftsstaatdes Bewerbers (Sitz d. Bewerbers) zu führen. Nachweis durch Vorlage einer Eintragung in die Archit.kammer und Abschlussurkunde mit Angabe der Fachrichtung u. Abschlussdatum.
Falls im jeweiligen Herkunftsstaat die Berufsbezeichnung „Architekt" nicht gesetzlich geregelt sein sollte, sind vergleichbare fachli. Qualifikationen nachzuweisen, also Befähigungsnachweise vorzulegen, deren Anerkennung nach der Richtlinie 2013/55/EU – Berufsanerkennungsrichtlinie – gewährleistet ist.
c) Die Berufserfahrung des Geschäftsführers/der Führungskräfte im Leistungsbild Objektplanung ist jeweils durch Vorlage eines aussagekräftigen Lebenslaufes nachzuweisen.
Mind.anforderung sind 8 Jahre Berufserfahrung für mind. 1 Geschäftsführer oder mind. 1 Führungskraft im Leistungsbild Objektplanung.
d) Angabe von 3 Referenzen, wobei die Ref.3 mit der Ref.1 oder 2 identisch sein kann (Ref 1: LPH 2-5, Ref 2: LPH 2-5, Ref 3: LPH 3-8) gem. § 75 Abs. 5 VgV.
Ref 1+2: Der Ref.zeitraum muss zwischen 1.12.2009-1.12.2019 liegen, die LPH 3 darf nicht vor diesem Zeitraum begonnen u. die LPH 5 muss in diesem Zeitraum abgeschlossen sein.
Ref 3: Der Ref.zeitraum muss zwischen 1.12.2009-1.12.2019 liegen, die LPH 3 darf nicht vor diesem Zeitraum begonnen u. die LPH 8 muss in diesem Zeitraum abgeschlossen sein.
— Bauvolumen brutto (KG 300+400),
— Neubau (Ref. 1 und 2),
— Bauzeit max. 2 Jahre.
Projektdarstellung der Ref.projekte auf je höchstens 2 DIN A4-Seiten oder 1 DIN A3-Seite, graph. Darstellung (z. B. mit Grundrissen, Ansichten, Fotos etc.) u. kurze Beschreibung in Textform
Eine Einreichung per Email oder unverschlüsselt per Bietermitteilung ist nicht zulässig und führt zwangsläufig zum Ausschluss. Nicht unterschriebene bzw. formlose Bewerbungen werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. Angebote, die nicht form- oder fristgerecht eingegangen sind, werden ausgeschlossen, es sei denn, der Bieter hat dies nicht zu vertreten (§ 57 Absatz 1 Satz 1 VgV).
— der alte Teilnahmeantrag für ungültig erklärt und ein neuer Teilnahmeantrag abgegeben wird. Der neueTeilnahmeantrag muss vor Ende der Teilnahmefrist elektronisch vorliegen,
Verstöße im Sinne von § 135 Abs. 1 GWB (Unwirksamkeit des Vertrages) sind in einem Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend zu machen. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im EU-Amtsblatt bekanntgemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU (§ 135 Abs. 2 GWB). Ein Nachprüfungsverfahren ist nur bei Einhaltung nachfolgender Voraussetzungen zulässig: Verstöße gegen Vergabevorschriften, die der Bewerber im Vergabeverfahren erkannt hat, sind gegenüber dem Auftraggeber innerhalb von 10 Kalendertagen nach Kenntnis zu rügen. Der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist binnen 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, einzureichen (§ 160 Abs.3GWB).