Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=19.01.2005&Aktenzeichen=VIII%20ZR%20139/04
Timestamp: 2019-06-27 05:11:44
Document Index: 124984963

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 89', '§ 315', '§ 315', '§ 315', '§ 89', '§ 315', '§315', 'BGH', '§ 315', 'BGH', 'BGH', '§ 315', '§ 315', '§ 242', '§ 315', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 315', 'BGH']

BGH, 19.01.2005 - VIII ZR 139/04 - dejure.org
https://dejure.org/2005,2592
BGH, 19.01.2005 - VIII ZR 139/04 (https://dejure.org/2005,2592)
BGH, Entscheidung vom 19.01.2005 - VIII ZR 139/04 (https://dejure.org/2005,2592)
BGH, Entscheidung vom 19. Januar 2005 - VIII ZR 139/04 (https://dejure.org/2005,2592)
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HGB § 89 Abs. 3 Satz 1; BGB § 315
Fortdauer des Vertragsverhältnisses des Handelsvertreters
Voraussetzungen einer stillschweigenden Verlängerung eines Vertragsverhältnisses zwischen Handelsvertreter und Unternehmer; Bestimmung der Provision eines Handelsvertreters nach § 315 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB); Bindung an den Inhalt einer einseitigen Leistungsbestimmung nach § 315 BGB; Aufrechnung mit Schadensersatzansprüchen trotz vertraglichen Ausschlusses der Aufrechenbarkeit; Vorteilsanrechnung bei der Berechnung eines Schadensersatzanspruchs
Konkludente Verlängerung eines befristeten Vertrages; Bestimmung der Provision nach billigem Ermessen
Zur Fortsetzung des Vertragsverhältnisses nach Ablauf der vereinbarten Laufzeit, wenn der Handelsvertreter weiter für den Unternehmer tätig ist
vertriebsrecht-blog.de
Grundlegendes Urteil für Vermittler von Mobilfunkverträgen - Rückforderung von Provisionen/Buchauszug
HGB § 89 Abs. 3 S. 1; BGB § 315
Zulässige Festsetzung der Handelsvertreterprovision gem. §315 BGB mangels einer Provisionsvereinbarung und eines üblichen Provisionssatzes
NJW-RR 2005, 762
MDR 2005, 698
VersR 2005, 504
WM 2005, 1041
DB 2005, 1057
Das ist zuletzt in dem Senatsurteil vom 28. September 2005 - IV ZR 106/04 - VersR 2005, 504 noch einmal ausführlich dargelegt worden.
BGH, 09.12.2015 - IV ZR 336/14
Kirchliche Zusatzversorgungskasse: Rechtmäßigkeit der Erhebung eines …
Die Leistungsbestimmung nach § 315 Abs. 1 BGB konkretisiert den Leistungsinhalt endgültig, sie ist für den Bestimmenden unwiderruflich (BGH, Urteile vom 19. Januar 2005 - VIII ZR 139/04, VersR 2005, 504 unter II B 2; vom 24. Januar 2002 - IX ZR 228/00, NJW 2002, 1421 unter III).
Bis zur rechtskräftigen Feststellung der Unbilligkeit bleibt der Bestimmungsberechtigte an seine Bestimmung gebunden (BGH, Urteil vom 19. Januar 2005 aaO unter II B 2 m.w.N.).
BAG, 12.10.2011 - 10 AZR 649/10
Eine nach § 315 BGB getroffene einseitige Leistungsbestimmung hat rechtsgestaltende Wirkung und ist deshalb grundsätzlich unwiderruflich (BAG 8. Mai 2003 - 6 AZR 43/02 - zu II 3 a der Gründe, BAGE 106, 151; 9. November 1999 - 3 AZR 432/98 - zu B III 3 a der Gründe, BAGE 92, 358; 11. März 1981 - 4 AZR 1070/79 - BAGE 35, 141; 21. Juni 1971 - 3 AZR 24/71 - AP BGB § 315 Nr. 13 = EzA BGB § 242 Ruhegeld Nr. 7; 10. Mai 1960 - 3 AZR 571/57 - AP BGB § 315 Nr. 1; BGH 19. Januar 2005 - VIII ZR 139/04 - zu II B 2 der Gründe, NJW-RR 2005, 762; 24. Januar 2002 - IX ZR 228/00 - zu III der Gründe, NJW 2002, 1421) .
Der Bestimmungsberechtigte kann es also kein zweites Mal ausüben, etwa weil er es sich "anders überlegt" hat (BGH vom 19.1. 2005 - VIII ZR 139/04 - NJW-RR 2005, 762 unter II.B. 2.).
BAG, 12.10.2011 - 10 AZR 631/10
BVerfG, 11.10.2007 - 1 BvR 625/05
Verfassungsmäßigkeit der Versagung von Prozesskostenhilfe für einen …
Zwischen Vor- und Nachteil muss eine zeitliche und sachliche Kongruenz bestehen, die beide "gewissermaßen zu einer Rechnungseinheit verbindet" (vgl. BGHZ 77, 151 ; BGH…, Urteil vom 6. Juni 1997 - V ZR 115/96 -, NJW 1997, S. 2378;… Urteil vom 17. Oktober 2003 - V ZR 84/02 -, NJW-RR 2004, S. 79 ; Urteil vom 19. Januar 2005 - VIII ZR 139/04 -, NJW-RR 2005, S. 762 ).
OLG Celle, 07.01.2014 - 8 U 198/13
Kapitallebensversicherung: Befristete Widerspruchsmöglichkeit nach vollständiger …
Der Kläger verkennt in seinem Schriftsatz vom 30. Dezember 2013, dass derjenige, der sich auf unterlassene Hinweise beruft, darzulegen hat, was er im Falle eines Hinweises vorgetragen hätte (vgl. nur BGH, VersR 2005, 504, zit. nach juris, m. w. N.).
(1) Leistungsbestimmungen einer Partei im Sinne des § 315 BGB sind zwar im Hinblick auf die mit ihnen verbundene Gestaltungswirkung im Grundsatz unwiderruflich in dem Sinne, dass zur Bestimmung der Leistung berechtigte Partei ihr dabei einmal ausgeübtes Ermessen kein zweites Mal ausüben darf, es sich also nicht aus irgendwelchen Gründen im Nachhinein "anders überlegen" kann (BGH NJW-RR 2005, 762 = juris Rn 34; NJW 2002, 1421 = juris Rn 40; NJW 1966, 539 = juris Rn 18; BAG VersR 1981, 941 = juris Rn 25 m.w.N., st. Rspr.).
OLG Köln, 15.09.2011 - 19 U 88/11
Abweisung der Klage eines Handelsvertreters auf Zahlung von Provisionen