Source: https://www.fh-gesundheitsberufe.at/studium/master-studiengang/management-for-health-professionals/
Timestamp: 2020-07-13 13:15:11
Document Index: 10806176

Matched Legal Cases: ['§ 65', '§ 17', '§ 17', '§ 65', '§ 17', '§ 17', '§ 17', '§ 65', '§ 72', '§ 65', '§ 17', '§ 65']

Management for Health Professionals - Schwerpunkt Krankenhausmanagement - FH Gesundheitsberufe
Studieren / Studienangebot / Management for Health Professionals – Schwerpunkt Krankenhausmanagement
Management for Health Professionals - Schwerpunkt Krankenhausmanagement
praktisch.innovativ.multiprofessionell
Master-Studium (berufsermöglichend, Präsenztage je nach Semester variabel)
Neuromed Campus (Linz)
20 alle zwei Jahre
Der nächste Jahrgang startet im September 2021.
2020 startet kein Jahrgang
Weitere Termine zum Aufnahmeverfahren werden rechtzeitig bekannt gegeben.
Abgeschlossenes facheinschlägiges Fachhochschul-Bachelorstudium oder gleichwertiges Studium an einer anerkannten postsekundären in- oder ausländischen Bildungseinrichtung (bspw. MTD und Hebammen), Kernfachbereiche 6 ECTS Sozialkommunikative- und Selbstkompetenz, 15 ECTS wissenschaftliche Kompetenz oder höherwertiges Fachhochschul- oder Universitätsstudium.Zusatznutzen: Der Masterstudiengang „Management for Health Professionals – Schwerpunkt Krankenhausmanagement“ in Kombination mit dem aussercurricularen Zusatzmodul “Wissenschaft und Beruf” der FH Gesundheitsberufe OÖ ist gemäß § 65a Gesundheits- und Krankenpflegegesetz (GuKG) in Verbindung mit Anlage 7 II. Z.8 der Gesundheits- und Krankenpflege-Lehr- und Führungsaufgaben-Verordnung (GuK-LFV) als Ausbildung für Führungsaufgaben gemäß § 17 GuKG anerkannt. Führungsaufgaben sind lt. § 17 (6) GuKG insbesondere:1. Leitung des Pflegedienstes an einer Krankenanstalt2. Leitung des Pflegedienstes an Einrichtungen, die der Betreuung pflegebedürftiger Menschen dienen.
@ ManagementHealthProfessionals@fhgooe.ac.at T +43 50 344-28000
Ziel des berufsbegleitend organisierten Master-Studiengangs „Management for Health Professionals“ (MHP) ist es, den Studierenden wissenschaftliche Methoden, fachliche Kenntnisse sowie ökonomisches und ethisches Verantwortungsbewusstsein und damit jene Grundlagen zu vermitteln, die sie für Leadership- und Managementaufgaben in Einrichtungen des Gesundheitswesens, speziell in Spitälern, benötigen. Neben fachlich-methodischen Kompetenzen erwerben und vertiefen die Studierenden vor allem Leadership- und Managementkompetenzen sowie sozial-kommunikative und Selbstkompetenz.
Ein spezieller Fokus liegt auf dem Bereich Qualitätsmanagement im Krankenhaus. Der Wissenserwerb bezieht sich im ersten Semester auf ein grundlegendes Verständnis des Gesundheitswesens und dessen Strukturen einerseits und den Erwerb von grundlegenden Managementkenntnissen andererseits. Im zweiten Semester wird der Fokus auf das operative Management im Krankenhaus gelegt und der Wissenserwerb des ersten Semesters erweitert.
Der Bereich der Sozial- und Methodenkompetenz konzentriert sich auf die Führungskompetenz. Liegt im zweiten Semester der Fokus noch auf dem operativen Management, wird darauf aufbauend im dritten Semester der Schwerpunkt auf den Kompetenzerwerb im strategischen Management gesetzt. Im Unternehmensprojekt steht die Wissenstransformation der vorangegangenen Module im Vordergrund. Das vierte Semester baut auf dem Wissenserwerb und den Erfahrungen des Unternehmensprojektes auf. Es dient der Wissenserweiterung im Hinblick auf zukünftige Anforderungen im Krankenhausmanagement und befähigt die Studierenden, Strategien zur Lösung von komplexen zukünftigen Problemstellungen im Gesundheitswesen zu entwickeln.
Den Studierenden steht im dritten Semester die Möglichkeit offen, eines der Wahlpflichtfächer Forschung, Pflegemanagement oder Moderation zu wählen.
Hinweis: Der Masterstudiengang „Management for Health Professionals – Schwerpunkt Krankenhausmanagement“ in Kombination mit dem aussercurricularen Zusatzmodul “Wissenschaft und Beruf” der FH Gesundheitsberufe OÖ ist gemäß § 65a Gesundheits- und Krankenpflegegesetz (GuKG) in Verbindung mit Anlage 7 II. Z.8 der Gesundheits- und Krankenpflege-Lehr- und Führungsaufgaben-Verordnung (GuK-LFV) als Ausbildung für Führungsaufgaben gemäß § 17 GuKG anerkannt.
Führungsaufgaben sind lt. § 17 (6) GuKG insbesondere:
1. Leitung des Pflegedienstes an einer Krankenanstalt
2. Leitung des Pflegedienstes an Einrichtungen, die der Betreuung pflegebedürftiger Menschen dienen.
Voraussetzung für die Ausübung von Führungsaufgaben ist gem. § 17 (7) GuKG
1. eine rechtmäßige zweijährige vollbeschäftigte Berufsausübung im gehobenen Dienst für Gesundheits- und Krankenpflege oder entsprechend länger bei Teilzeitbeschäftigung und
2. die erfolgreiche Absolvierung
a) einer gemäß § 65a für Führungsaufgaben anerkannten Ausbildung oder
b) der entsprechenden Sonderausbildung gemäß § 72 in der Fassung vor der Novelle BGBl. I Nr. 75/2016 oder
c) einer individuell gleichgehaltenen Ausbildung gemäß § 65b in der Fassung vor der Novelle BGBl. I Nr. 185/2013.
Der Bundesminister für Gesundheit und Frauen hat in der Gesundheits- und Krankenpflege-Lehr- und Führungsaufgaben-Verordnung den Fachhochschul-Studiengang “Management for Health Professionals – Schwerpunkt Krankenhausmanagement” in Kombination mit dem Zusatzmodul “Wissenschaft und Beruf” der FH Gesundheitsberufe OÖ als Ausbildung für Führungsaufgaben gemäß § 17 GuKG (Spezialisierungen) anerkannt. Der Studiengang ist damit eine gem. § 65a GuKG anerkannte tertiäre Ausbildung.
Die Absolventinnen und Absolventen haben umfangreiche Führungsqualitäten erworben, die sie dazu befähigen, eine Managementfunktion in Institutionen des Gesundheitsbereichs zu übernehmen. Sie haben gelernt, im beruflichen Alltag reflektiert, eigenverantwortlich und nach berufsethischen Grundsätzen zu handeln.
Multiprofessionalität in Gesundheitseinrichtungen
Einrichtungen des Gesundheitswesens sind komplexe Gefüge, zu deren Führung eine polyvalente Ausbildung notwendig ist. Führungskräfte des mittleren und höheren Managements im Gesundheitswesen verfügen über profundes, fächerübergreifendes Fachwissen und zeichnen sich durch Leadership- und Managementkompetenzen aus. Diese zeigen sich in der Wahrnehmung institutioneller Verantwortung genauso wie im wertschätzenden und respektvollen Umgang mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Kolleginnen und Kollegen sowie Patientinnen und Patienten. Die im Rahmen des Studiums erworbenen Kompetenzen befähigen dazu, eine Managementfunktion in Institutionen des Gesundheitsbereichs zu übernehmen. Damit sind Absolventinnen und Absolventen in der Lage, Arbeitsbedingungen in Gesundheitseinrichtungen aktiv mitzugestalten und sich kritisch mit unterschiedlichen Arbeitsumgebungen auseinanderzusetzen.
Für Absolventinnen und Absolventen bieten sich Führungspositionen im mittleren und höheren Management in Spitälern, Senioren- und Pflegeheimen sowie in anderen Institutionen im Gesundheitswesen an. Auch im Sozialwesen sowie im Bereich der öffentlichen Verwaltung und der Sozialversicherungen stehen ihnen interessante Beschäftigungsmöglichkeiten offen.
Der Abschluss dieses 120-ECTS-Master-Studiums berechtigt zur Zulassung zum Doktoratsstudium der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften.
Anforderungen/Bewerbung
Voraussetzungen für diesen Studiengang sind vor allem umfangreiche fachliche Kenntnisse, Interesse am Umgang mit und an der Führung von Menschen sowie hohes Verantwortungsbewusstsein.
Kommunikations- und Teamfähigkeit sollten ebenfalls zu Ihren Stärken zählen. Außerdem sind Organisationstalent und Bereitschaft zu kontinuierlicher Weiterbildung wichtig.
Grundvoraussetzung für die Aufnahme in den Master-Studiengang ist der Abschluss eines facheinschlägigen Fachhochschul-Bachelorstudiums oder ein gleichwertiges Studium an einer anerkannten postsekundären in- oder ausländischen Bildungseinrichtung (bspw. MTD und Hebamme) oder ein höherwertiges Fachhochschul- oder Universitätsstudium.
Über die Aufnahme von Personen mit dem Abschluss einer Gesundheits- und Krankenpflegeausbildung sowie einer außergewöhnlichen Leistungsbilanz entscheidet die Studiengangleitung im Einzelfall.
Kosten für Kopien, Literatur, etc.
Kosten für externe Veranstaltungen (z.B. Semester-Blockwoche, Exkursionen, …)
Kosten für Zertifizierungen auf freiwilliger Basis (z.B. Projektmanagement)
WS 2019 – SS 2021*
LVA Termine MHP 2019 – 2021
*Änderungen der LVA-Termine vorbehalten. Termine für Exkursionen werden separat bekannt gegeben.
ÖGPH Pitch-Präsentation 2018 / Wien
21. wissenschaftliche Tagung der Österreichischen Gesellschaft für Public Health (ÖGPH) – Health in all Societies 23.-24. Mai 2018:
Pitch-Präsentation Kategorie Gesundheitsversorgung: Mario Scheweder, MSc
Masterarbeit „Ressourcenallokation von medizinischen Großgeräten – Die Leistungsinanspruchnahme der radiologischen Verfahren Computertomographie und Magnetresonanztomographie“
Health Research Award 2018 / Wien
Netzwerk der FH-Studiengänge für Gesundheitsmanagement in Kooperation mit der Plattform Gesundheitswirtschaft Österreich im Rahmen des Österreichischen Gesundheitswirtschafskongresses – 14. März 2018:
1. Platz Kategorie E-Health: Bettina Schickmair, MSc
Masterarbeit „Telepathologie in Österreich: Aktueller Umsetzungsstand und Implementierungleitlinien“
2. Platz Kategorie Management im Gesundheitswesen: Gerhard Lindenhofer, MSc
Masterarbeit „Aggression im Krankenhaus – Eine Erhebung von Aggressionsereignissen gegenüber dem Betreuungspersonal“
3. Platz Kategorie Gesundheitsversorgung: Harald Hauser, BSc, MSc
Masterarbeit „Laboratoriumsmedizinische Untersuchungen in Oberösterreichs allgemeinmedizinischen Ordinationen“
Internationale Posterpräsentation 2018 / Frankfurt (D)
64. Frühjahrskongress der Gesellschaft für Arbeitswissenschaft e.V. – 21.-23. Februar 2018:
Poster: Manuela Klage, MSc
Masterarbeit „Resilienz in Teams als Präventionsmaßnahme für psychiatrisches Pflegepersonal“
pma junior award 2017 / Wien
Projekt Management Austria (PMA) – Gala – 23. November 2017:
Preisträger/-innen: Andrea Treml, MSc (Projektleitung),Sonja Koll, MSc; Gerhard Lindenhofer, MSc; Astrid Rosner, BScN, MSc (Projektkernteam)
Projekt: Pflegeentlassungsbericht NEU
3. Platz Publikumsvoting: Projektvideo
Open Lecture „Primärversorgung“ 2017 / Linz
FH Gesundheitsberufe OÖ – Projektgruppe aus dem Masterstudiengang Management for Health Professionals, Open Lecture mit begleitender Posterausstellung und Informationsbroschüre – 10. März 2017:
Projektgruppe: Harald Eibensteiner (Projektleitung), Harald Hauser, Mario Scheweder, Michaela Weissenbacher; (Projektkernteam)
Gastvortragender: MR Dr. Wolfgang Hockl (Gesundheitszentrum Enns)
Einladung „PRIMÄRVERSORGUNGSEINHEITEN – Eröffnung neuer Wege“
Health Research Award 2016 – Wien
3. Platz Kategorie Gesundheitsversorgung: Michaela Tauber, MSc
Masterarbeit „Polypharmazie-Vermeidungsstrategien gegen inadäquate Medikation unter dem Aspekt von e-Medikation“
pma junior award 2015 – Wien
Projekt Management Austria, PMA-Gala – 25. November 2015:
Preisträgerinnen: Brigitte Fuchsluger, MSc (Projektleitung), Carolina Reitmann, MSc, Michaela Tauber, MSc (Projektkernteam)
Projekt „Betriebliche Gesundheitsförderung im Landesklinikum Waidhofen/Ybbs“, Poster + Projektbeschreibung
Health Research Award 2015 – Wien
1. Platz Kategorie Management: Dr. Tamàs Hajas, Msc
Masterarbeit „Fehlermanagement, Risikomanagement und Patientensicherheit an österreichischen HNO Abteilungen“
ÖGPH Workshop 2014 – St. Pölten
17. wissenschaftliche Tagung der Österreichischen Gesellschaft für Public Health (ÖGPH) – Gesundheitsziele – der Weg als Ziel oder Wege zum Ziel? – 22.-23. Mai 2014:
Vortrag: Elke Wurmhöringer, MSc
Masterarbeit „Diabetesprävention bei geriatrischen Patientinnen und Patienten“
Kongressvortrag 2014 – Linz
17. Jahrestagung der österreichischen Schlaganfall-Gesellschaft (ÖGSF) – 24.-25.Jänner 2014:
Vortrag: Marianne Rechberger, Msc
Masterarbeit „Genderaspekte der Schlaganfallerkrankung“
Internationale Posterpräsentation 2013 – Göteborg (SE)
21. Internationaler Kongress gesundheitsfördernder Krankenhäuser und Einrichtungen – 22.-24. Mai 2013:
Poster: Mag. (FH) Bettina Bogner, MSc
Masterarbeit „Implementierung einer Tabakpräventionsstrategie im Reha-Zentrum Gröbming“
Österreichisches Netzwerk der FH-Studiengänge für Gesundheitsmanagement
Leadership- und Managementkompetenzen
- Die Absolventin/Der Absolvent kann das Gesundheitswesen aus makro- und mikroökonomischer Sicht betrachten und differenzieren- Sie/Er erkennt die gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen individuellen Handelns der Akteure im Gesundheitswesen und kann daraus neue Verhaltensweisen ableiten.- Die Absolventin/Der Absolvent kennt die Rechtsgrundlagen für Gesundheitsberufe und kann diese bei Problemstellungen adäquat zuordnen.
Aktuelle Schwerpunktthemen im Gesundheitswesen
Das österreichische Gesundheitswesen und Grundlagen der Vorsorgungsplanung
Grundlagen der Gesundheitsökonomie und internationale Gesundheitssysteme
- Geschichte der Makroökonomie
- Güter-, Geld-, Finanz- und Arbeitsmarkt
- Wachstum, Produktion und Erwartungshaltungen
- Markt, -mechanismus und -gleichgewicht
- Produktion, Absatz, Erlöse, Kosten und Gewinnmaximierung
- Wirtschaftssysteme, Macht und die Rolle des Staates
- Öffentliches Gut Gesundheit - Soziodemografie
- Gesundheit und Krankheitsmodelle
- Gesundheitsverhalten, Prävention und Versorgung
- Patient, Krankheitsbilder, Häufigkeiten, Epidemiologie
- Institutionen, Systeme, Strukturen inkl. Akteure
- Gesundheitspolitik und Transparenz im Gesundheitswesen
- Leistungen, Kosten, Finanzierung und ökonomische Evaluation
- Grundbegriffe der Rechts- und Staatslehre
- Österreichische Bundesverfassung
- EU Recht
- Krankenanstaltenrecht
- Verfassungsrechtliche Grundprinzipien im Gesundheits- und Sozialwesen inklusive Behördenaufbau
- Öffentliches Dienstrecht/Arbeitsrecht inklusive Arbeitnehmerschutz
- Grundzüge des Gesellschaftsrechts
- Die Absolventin/Der Absolvent verfügt über Kenntnisse der grundlegenden Aspekte der Betriebswirtschaftslehre inkl. Rechtsformen, Zielsystemen und Leistungserstellung und kann ausgewählte Aspekte auf den Krankenhausbereich ableiten.- Die Absolventin/Der Absolvent kennt die Grundlagen und die Funktionen von Management und kann diese auf ein konkretes Unternehmen umlegen.- Die Absolventin/Der Absolvent kann ausgewählte integrierte Managementsysteme beschreiben und diese hinsichtlich deren Stärken und Schwächen analysieren.- Die Absolventin/Der Absolvent besitzt Kenntnisse über die Grundlagen der Aufbau- und Ablauforganisation und ist in der Lage Probleme die im Zusammenspiel von Strukturen und Prozessen entstehen wahrzunehmen.- Die Absolventin/Der Absolvent kann verschiedene Organisationsformen beschreiben und hinsichtlich deren Stärken und Schwächen bewerten, sowie ausgewählte Unternehmen dahingehend analysieren.- Die Absolventin/Der Absolvent kann IT-Systeme im Gesundheitswesen erkennen und vergleichen.- Die Absolventin/Der Absolvent lernt Projekte professionell zu leiten, erfolgreich zu planen, durchzuführen und abzuschließen.
Grundlagen von Rechnungswesen, Finanzierung und Controlling im Gesundheitswesen
Oraganisation, Prozesse und Informationstechnologien im Gesundheitswesen
- Projekte und Programme
- Projektmanagement als Geschäftsprozess
- Programmmanagement als Geschäftsprozess
- Projekt- bzw. Programmhandbuch
- Methoden zum Projektstart
- Methoden zur Projektkoordination
- Methoden zum Projektcontrolling
- Methoden zum Projektmarketing
- Methoden zum Management von Projektkrisen
- Methoden zum Projektabschluss
Rechtsformen und Betriebswirtschaftslehre im Gesundheitswesen
- Grundlegende Aspekte der Betriebswirtschaftslehre
- Zielsysteme
- Grundlagen und Funktionen von Managemetn (Management Kreislauf)
- Integrierte Managementmodelle
- Die Absolventin/Der Absolvent verfügt über Grundkenntnisse des Berufs- und Sanitätsrechtes und ist in der Lage, diese im Rahmen ausgewählter Sachverhalte anzuwenden.- Die Absolventin/Der Absolvent kennt die grundlegende Funktion sowie die Ziele des betrieblichen Rechnungswesens.-Die Absolventin/Der Absolvent verfügt über Grundkenntnisse der Finanzbuchhaltung und der Kostenrechnung und ist in der Lage die Zusammenhänge und Abhängigkeiten zu erläutern.- Die Absolventin/Der Absolvent ist in der Lage die für sein/ihr Aufgabengebiet relevanten Aspekte des Rechnungswesens abzuleiten und im eigenen Aufgabenfeld anzuwenden.- Die Absolventin/Der Absolvent besitzt grundlegende Kenntnisse über den typischen Verlauf eines Planungs- und Budgetierungsprozesses und ist in der Lage diesen aus Sicht eines für ein Teilbudget Verantwortlichen (z.B. einer Abteilung) mitzugestalten.- Die Absovlentin/Der Absolvent verfügt über einen grundlegenden Wissenshintergrund zum Thema Finanzierung und Investition um die speziellen Gegebenheiten in der Krankenanstaltenfinanzierung und -planung verstehen zu können.- Die Absolventin/Der Absolvent kennt das System der Krankenanstaltenfinanzierung in Österreich und kann dieses kritisch beleuchten.- Die Absolventin/Der Absolvent versteht den Nutzen der Internen Revision als wesentlichen Bestandteil des unternehmensinternen Überwachungssystems.- Die Absolventin/Der Absolvent ist mit gängigen Methoden zur Personalplanung (z.B.: PPR) und Personalbedarfsermittlung, und - rekrutierung vertraut und kann diese entsprechend seinem/ihrem Aufgabengebiet anwenden.- Die Absolventin/Der Absolvent erfasst die Berufs- und Rollenbilder sowie die Berufsentwicklung im europäischen Kontext, diskutiert aktuelle berufspolitische Fragen, bezieht dazu Stellung und entwickelt Zukunftsperspektiven.- Die Absolventin/Der Absolvent entwickelt ein Verständnis für die Aufgaben und Herausforderungen der strategischen Personalentwicklung.- Die Absolventin/Der Absolvent kennt Instrumente der Personalentwicklung und kann diese aus Perspektive einer Führungskraft adäquat einsetzen.- Die Absolventin/Der Absolvent besitzt grundlegende Kenntnisse über das Beschaffungsmanagement und erkennt Zusammenhänge zu seinem/ihren direkten Arbeitsumfeld.- Die Absolventin/Der Absolvent besitzt grundlegende Kenntnisse über das Vergaberecht.- Die Absolventin/Der Absolvent entwickelt ein Verständnis für Planung und technische Vorgaben - speziell im KH - und kann bei der Planung und Investition aus Anwendersicht mitwirken.- Die Absolventin/Der Absolvent besitzt grundlegende Marketingkenntnisse und kennt die Bedeutung von Marketingaktivitäten für das Unternehmen Krankenhaus.- Die Absolventin/Der Absolvent ist in der Lage eine kritische Situation zu erkennen und die externe sowie interne Kommunikation entsprechend zu steuern. - Die Absolventin/Der Absolvent kennt die rechtlichen Rahmenbedingungen für das Krankenhausmarketing.- Die Absolventin/Der Absolvent erkennt Gefahren und Risiken in Projekten frühzeitig und kann diese zeitgerecht lösen.- Die Absolventin/Der Absolvent kennt Methoden, um den Wissenstransfer aus dem Projekt in die Linie sicherzustellen.- Die Absolventin/Der Absolvent erkennt Dynamiken im Projektteam und meistert sprunghafte Veränerungen im Projektverlauf.- Die Absolventin/Der Absolvent ist in der Lage, Projektmanagement im Unternehmen organisatorisch einzugliedern.
Berufs- und Sanitätsrecht
- Berufsrechte - Berufsvorbehalte der Gesundheits- und Sozialberufe
- Sanitätsrecht
_ Suchtmittel
- Organtransplantation, medizinisch unterstütze Fortpflanzung
- Sanitätspolizei
- Dienstleistungsmarketing im Gesundheitswesen
-Marketingstrategien und Instrumente in der Krankenhausführung
- Kommunikationspolitik (Werbung, Public Relations, Medien- u. Pressearbeit)
- rechtliche Rahmenbedingungen für das Krankenhausmarketing
- Projektmanagement in der Praxis
- Methoden des Projektmanagment anhand eines Fallbeispiels
- Management von projektorientierten Organisationen
Rechnungswesen / Finanzierung / Controlling
- Grundlagen und Ziele des externen und internen Rechnungswesens (Finanzbuchhaltung und Kostenrechnung)
- Grundlagen der Finanzierung und Investition - Schwerpunkt Krankenanstaltenfinanzierung und -planung (Finanzierungs- und Vergütungssystem, Förderungssysteme)
- Budgetierung von Leistungen, Erlösen und Kosten
- Grundlagen des Controlling - Anforderungen an das strategische und operative Controlling
- Controlling-Instrumente zur Planung, Steurung und Überwachung und zur Sicherung der Wirtschaftlichkeit im Krankenhaus
- Interne Revision als wesentlicher Bestandteil des unternehmensinternen Überwachungssystems (Wirtschaftlichkeitsprüfung)
Technisches-, Bau- und Beschaffungsmanagement
-Die Absolventin/Der Absolvent verfügt über den nötigen Wissenshintergrund um die strategische Ausrichtung eines ausgewählten Unternehmens beschreiben zu können. -Die Absolventin/Der Absolvent kann anhand eines Analyseinstruments die Marktposition eines ausgewählten Unternehmens beschreiben. -Die Absolventin/Der Absolvent kann die Begriffe Unternehmensleitbild und Unternehmenskultur beschreiben und deren Bedeutung für die Führung eines Unternehmens erläutern. -Die Absolventin/Der Absolvent ist in der Lage Lebensphasenorienterter Unternehmensentwicklung als strategischen Schwerpunkt zu reflektieren. -Die Absolventin/Der Absolvent bringt ein Verständnis für Prozessmanagemetn auf und kann diese an Fallbeispielen anwenden. -Die Absolventin/Der Absolvent kann Workflows entwicklen und informationstechnisch umsetzen. -Die Absolventin/Der Absolvent erkennt den Wertschöpfungsbeitrag der IT für das Erreichen des Unternehmensziels.
-Konzepte und Systeme (KIS)
-Elektronischer Patientenakt
-Trends und Entwicklungen
-Ziele und Aufgaben des Strategischen Managements
-Rahmenbedingungen für die Strategieausrichtung im Krankenhaus
-Prozess der Strategieentwicklung
-Ausgewählte Analyse-Instrumente allgemein und Krankenhausspezifisch (z.B. BCG-Matrix)
-Unternehmensleitbild und Unternehmenskultur
-Lebensphasenorientierte Unternehmensentwicklung – eine mögliche Antwort auf strategische Herausforderungen in der Zukunft im Gesundheitswesen
Wahlpflichtfach Pflegemanagement
-Die Absolventin/ Der Absolvent ist in der Lage Grundlagen der Pflege nach anerkannten Kriterien zu bewerten und einzuordnen, kritisch zu diskutieren und für das Management zu nutzen.-Sie/Er kann konzeptuelles Pflegewissen systematisch erweitern und für Theorie und Praxis nutzen, aktuelle Themen der Pflegepraxis unter einem wissenschaftlichen Blickwinkel reflektieren und kritisch diskutieren sowie Handlungskonsequenzen ableiten.-Die Absolventin/Der Absolvent kann ethische Problemfelder in der Pflege aufzeigen, vor dem Hintergrund individueller Haltungen und wissenschaftlicher Ergebnisse diskutieren sowie Handlungskonsequenzen begründen und ableiten.-Sie/Er ist in der Lage aufbauend auf Professionalisierungskonzepten die Professionalisierungsdebatte für die Pflege fundiert führen und die Professionalisierung vorantreiben.-Er / Sie wendet Programme und Instrumente zur Qualitätsentwicklung und –sicherung an, initiiert und fördert Qualitätssicherungsmaßnahmen.-Die Absolventin/Der Absolvent erstellt, implementiert und evaluiert Konzepte und Maßstäbe für Pflegequalität.-Sie/Er kann Auswirkungen verschiedener Pflegemodelle und Konzepte abschätzen, über deren Einsatz entscheiden und die dafür notwendigen Rahmenbedingungen schaffen.-Die Absolventin/Der Absolvent ist in der Lage Methoden und Instrumente der Pflegearbeit auf ihre Effizienz in der Pflegepraxis zu überprüfen und Konsequenzen abzuleiten.
Wahlpflichtfach: Pflegemanagement
-Pflegetheorien
-Pflegekonzepte
-Pflegediagnosen
-Aktuelles Pflegewissen
-Pflegeorganisation
-Pflege vor dem Hintergrund der Gesundheits- und Sozialpolitik
-Pflegequalitätsentwicklung und –management
-Ethische Problemfelder der Pflege
-Professionalisierung und Professionalisierbarkeit der Pflege
Unternehmenführung IV
-Die Absolventin/Der Absolvent ist in der Lage die Bedeutung sowie Chancen, Risken und Erfolgsfaktoren für multiprofessionelle Zusammenarbeit zu erkennen und ihre/seine eigene Rolle dahingehend zu reflektieren. -Die Absolventin/Der Absolvent ist in der Lage in interprofessionellen Teamstrukturen konstruktiv zu arbeiten.-Die Absolventin/Der Absolvent ist in der Lage Führungsinstrumente in ihrer Bedeutung für Organisationsentwicklung und Qualitätsmanagement zu verstehen und anzuwenden.-Die Absolventin/Der Absolvent ist in der Lage organisations-theoretische Grundlagen zu verstehen und auf das Gesundheitswesen zu transferieren.-Die Absolventin/Der Absolvent ist in der Lage Methoden und Instrumente wirksamer Organisationsentwicklung einzuschätzen und situationsentsprechend einzusetzen.-Die Absolventin/Der Absolvent ist in der Lage Operative Planung und Kontrolle als zentrale Gestaltungsdimension zu verstehen.-Die Absolventin/Der Absolvent ist in der Lage Ansätze zur Unternehmenspositionierung zu beschreiben sowie zu bewerten und mit dem Fokus auf die Besonderheiten einer Gesundheitseinrichtung im betrieblichen Umfeld anzuwenden.-Die Absolventin/Der Absolvent lernt Umsetzungsvarianten von strukturellen Veränderungen in Krankenhaus kennen und kann deren Einsatzmöglichkeit im eigenen Umfeld kritisch überprüfen
Innovative Veränderungen im Krankenhaus - Best practice
-Innovative Ansätze von Veränderungsprojekten im Krankenhaus im nationalen und internationalen Kontext
-Erfolgsfaktoren sowie Chancen und Risiken von Veränderungsprojekten in der Praxis
-Best-practice Beispiele - Lernen von den Besten
Mulitprofessionelle Kommunikation
-Voraussetzungen einer effektiven interprofessionellen Zusammenarbeit
-Psychologische Wahrnehmungsfehler
-Prinzip der Themenzentrierten Interaktion (TZI) nach Ruth Cohn
Mulitprofessionelle Kooperation
-Professions- Werte- und Motivationsverständnis sowie Erwartungshaltungen der einzelnen Professionen
-Formale und informale Informationsfluss
-Machtstrukturen und deren Auswirkungen auf die Zusammenarbeit
-Strategien zur Verbesserung der multiprofessionellen Zusammenarbeit
-Auswirkung auf die Patient/innenbehandlung und Patient/innen und Mitarbeiter/innenzufriedenheit
Strategien in der Organisationsentwicklung
-Wesenselemente von Organisationen im Gesundheitswesen
-Philosophien der Veränderung
-Entwicklungsphasen eines Unternehmens
-Basisprozesse der Organisationsentwicklung
-Differenzierungs- und Gestaltungsoptionen von Einrichtungen im Gesundheitswesen
-Methoden zur Analyse der Erfolgspotenziale
Transformations- und Risikomanagement
-Qualitätsplanung und Portfoliomanagement
-Positionierung am Markt – single oder fellow-player
-Zentrumsbildung und Vernetzung
-Supply-Chain-Management zur Differenzierung am Markt
-Herausforderung in Expertenorganisationen: Prozesse und Wissen
-Lernende Organisation
-Grundlagen und Instrumente des Risikomanagements
-Verfahren für Verbesserung und Innovation
Sozial-kommunikative und Selbstkompetenz
Sozial- und Methodenkompetenz I
- Die Absolventin/Der Absolvent besitzt die Fertigkeit eine Präsentation vor einem Fachpublikum so aufzubereiten, dass die Absolventin/der Absolvent verstanden wird. - Die Absolventin/Der Absolvent wählt Präsentationshilfsmittel so aus, dass diese die Ausführungen wirkungsvoll unterstreichen.- Die Absolventin/Der Absolvent ist in der Lage Meetings konstruktiv und für alle gewinnbringend zu leiten.- Die Absolventin/Der Absolvent kennt in Theorie und Praxis Techniken individueller Arbeitsorganisation und ist in der Lage, diese im beruflichen Handlungskontext anzuwenden.- Die Absolventin/Der Absolvent ist in der Lage eigene Potenziale und Begrenzungen zu erkennen und durch den systematischen Einsatz bewährter Lernmethoden den studentischen wie beruflichen Arbeitsalltag effektiv und effizient zu organisieren.- Die Absolventin/Der Absolvent nimmt Bedürfnisse, Einstellungen, Eigenschaften und Kompetenzen der Kollegen/innen, Mitarbeiter/innen wertschätzend wahr und bringt eigene Bedürfnisse, Einstellungen, Eigenschaften und Kompetenzen konstruktiv in den Arbeitsprozess ein.- Die Absolventin/Der Absolvent besitzt die Fertigkeit Gruppenprozesse zu analysieren, auf Gruppenmitglieder einzugehen und Interventionen zu setzen, sodass ein effektives Arbeitsergebnis erreicht werden kann.- Die Absolventin/Der Absolvent ist in der Lage kulturspezifische Phänomene der Kommunikation zu erkennen und interkulturelle Gesprächssituationen und Meetings entsprechend zu gestalten.
English for Health Professionals & Information Research
Person-Interaktion-Kommunikation
-Eigene Potenziale, Persönlichkeitsdiagnostik, -entwicklung und –förderung
-Persönliche Rollen
-Persönliche Lern- und Arbeitstechniken, Zeitmanagementmethoden
-Persönliches Gesundheitsmanagement
-Rollen in Gruppen
-Grundprinzipien gruppendynamischer Arbeit, Phasen des Gruppenprozesses
-Gruppendynamische Interventionsmethoden
-Theorien und Kernbegriffe interkultureller Kommunikation
-Einstellung und (Werte-)Haltung in interkulturellen Handlungssituationen
-Rhetorische Grundhaltung
-Optimaler Einsatz von Gestik, Mimik, Bewegung, Körperhaltung
-Einführung in die deutsche Phonetik
-Richtige Atemtechnik
-Resonante Stimme
-Sachliches Sprechtempo und freundliches Timbres
-Professionelles Verhalten und Bewegen in unterschiedlichen Anforderungssituationen
-Präsenz
-Richtiger Umgang mit Medien
-Tuch-Turn-Talk-Prinzip
-Verständliche Sprache und klare Gedankenführung, roter Faden
-Klassischer Aufbau einer Präsentation
-Wirkungsvoller Auftritt vor Publikum
-Rolle der Moderatorin/des Moderators
-Moderationswerkzeuge
-Einsatz von Kreativitätstechniken
-Eingehen auf Fragen
-Umgang mit schwierigen Teilnehmer/innen
Sozial- und Methodenkompetenz II
- Die Absolventin/Der Absolvent kennt Funktionen, Aufgaben von Führungskräften und ist in der Lage den Zusammenhang von Führung und Persönlichkeit kontinuierlich zu reflektieren.- Die Absolventin/Der Absolvent kennt die Bedeutung der Führungskommunikation.- Die Absolventin/Der Absolvent weiß um Strategien zur Motivation der Mitarbeiter/innen Bescheid.- Die Absolventin/Der Absolvent ist sich eine verantwortungsvollen Umgangs mit Macht und Einfluss bewusst.- Die Absolventin/Der Absolvent ist sich der Bedeutung der Personalentwicklungsfunktion einer Führungskraft bewusst.- Die Absolventin/Der Absolvent ist in der Lage, die wichtigsten Elemente, die einen Teamentwicklungsprozess steuern, zu erkennen.- Die Absolventin/Der Absolvent ist in der Lage Bedürfnisse und Fähigkeiten von anderen in Teamstrukturen wahr zu nehmen und Prozesse ziel- und ergebnisorientiert zu steuern.- Die Absolventin/Der Absolvent kennt die Prinzipien und Ziele des Coachings und ist in der Lage diese - wenn angemessen - anzuwenden.- Die Absolventin/Der Absolvent kennt Ziele eines Mentorings und die damit verbundene Aufgaben.
Führen in Expertenorganisationen
- Funktionen und Aufgaben von Führung
- Führungsrollen und Rollenkonflikte
- Menschenbilder von Führungskräften
- Macht, Einfluss, Durchsetzungsvermögen
- Ethische Fragestellungen und ethisches Handeln
- Führungsstile. Leadership-Grid
- Mitarbeiter/innenbeteiligung
- Reifegradmodell nach Hersey und Blanchard
-Motive, extrinsische und intrinsische Motvation
- Motivation der Mitarbeiter/innen unter dem Aspekt der Arbeitzufriedenheit
- Gesprächsarten im Führungsalltag z.B. Mitarbeiter/innengespräch
- Merkmale von Teams
- Teamphasen nach Tuckman
- Teamführung unter Berücksichtigung des Reifegradmodells
Sozial- und Methodenkompetenz III
-Die Absolventin/Der Absolvent ist in der Lage Grundsätze der Kommunikation auf die Gebiete Gesprächsführung und Verhandlungsführung umzulegen. -Die Absolventin/Der Absolvent erkennt die Notwendigkeit der Vorbereitung und Struktur für Gespräche/Verhandlungen. -Die Absolventin/Der Absolvent verwendet faire Argumentations- und Verhandlugnstechniken.-Die Absolventin/Der Absolvent ist in der Lage unfaire Argumentationstechniken sowei unfaire Verhandlungsstrategien zu erkennen und angemessen zu reagieren. -Die Absolventin/Der Absolvent erkennt Konflikte und Krisen. -Die Absolventin/Der Absolvent setzt adäquate Maßnahmen zur Bewältigung von Konflikten und Krisen ein.
Konflikt und Krisenintervention
-Konfliktdynamik und –rollen
-Strategien zum Bearbeiten von Konflikten
-Maßnahmen zur Prävention von Störungen und Konflikten
-Konstruktiver Umgang mit persönlichen Angriffen
-Bewältigung von Krisen und Konflikten
Wahlpflichtfach Moderation
-Die Absolventin/Der Absolvent ist in der Lage anspruchsvolle / herausfordernde / konfliktbehaftete Besprechungssituationen zu moderieren.-Die Absolventin/Der Absolvent kann situationsbezogen unterschiedliche Techniken der Moderation anwenden.-Die Absolventin/Der Absolvent ist in der Lage Workshops und Klausuren sowie Großgruppenmoderationen zu planen und durchzuführen.-Die Absolventin/Der Absolvent erkennt Widerstand von Teilnehmer/innen und ist in der Lage diesem konstruktiv zu begegnen.
Wahlpflichfach: Moderation
-Rolle (neutral oder als Vorgesetzte/r)
-Arten der Moderation und Ziele der Moderation
-Effektive Vorbereitung einer Moderation (Ziele, Teilnehmer/innen, Rahmenbedingungen usw.)
-Verantwortungsbereich des Moderators/der Moderatorin
-Moderationstechniken für unterschiedliche Settings (Kleingruppenmoderation – open space)
-Moderationshilfen
-Konfliktvermittlung
-Umgang mit Widerstand
Wissenschaft und Forschung im Gesundheitswesen I
- Der Absolvent/Die Absolventin besitzt Kenntnisse über ausgewählte wissenschaftstheoretische Strömungen, die dazugehörigen Vertreter/innen sowie deren Grundpositionen.- Die Absolvent/der Absolvent verfügt über methodologische Grundlagen für Theorie und Praxis von Forschung im Gesundheitswesen. Ein wissenschaftstheoretisches Verständnis unterstützt die Reflexion der beruflichen Praxis.- Die Absolventin/Der Absolvent hat ein Verständnis für die Grundfertigkeiten wissenschaftlichen Arbeitens und ist in der Lage diese Grundfertigkeiten aktiv anzuwenden.- Die Absolventin/Der Absolvent ist in der Lage Häufigkeitsverteilungen zu erstellen und Kennzahlen zu berechnen. -Die Absolventin/Der Absolvent kann die Qualität der Aufbereitung solcher Daten in Publikationen beurteilen.-Die Absolventin/Der Absolvent versteht die Prinzipien der Wahrscheinlichkeitsverteilungen.- Die Absolventin/Der Absolvent ist in der Lage englischsprachige wissenschaftliche Texte zu lesen und im Detail zu verstehen.
- Beschreibende Statistik: Häufigkeitsverteilungen inkl. deren grafische Darstellung
- Kennzahlen der statistischen Verteilungen: Kennzahlen der Lage, Kennzahlen der Streuung, Kennzahl der Konzentration, Kennzahlen des statistischen Zusammenhanges
- Wahrscheinlichkeitsrechnung: Wahrscheinlichkeitsverteilungen (Hypergeometrische Verteilung, Normalverteilung)
- Schließende Statistik: Schätzen und Testen von Hypothesen (Grundlagen)
- Menschliche bzw. wissenschaftliche Erkenntnis, Schlüsselbegriffe (Konstruktion, Genese, Wirklichkeit, Regeln, Sprache)
- Wissenschaftliches Arbeiten, wissenschaftliche Arbeitsprozess
- Wissenschaftstheoretische Grundlagen: Definition von Begriffen, Hypothesen und Hypothesengewinnung, Theorien und Gesetze, Theoriebildung, Erklärung und naive Falsifikation, empirische Signifikanz
- Gegenstandsbereiche und Methoden der Forschung im Gesundheitswesen
- Gegenüberstellung quantitativer und qualitativer Forschungszugänge
Wissenschaft und Forschung im Gesundheitswesen II
- Die Absolventin/Der Absolvent besitzt Kenntnisse über den Ablauf eines Forschungsprozesses.- Die Absolventin/Der Absolvent verfügt über Grundlagen zur Entwicklung von relevanten Forschungsfragen aus dem Bereich des Gesundheitswesens.- Die Absolventin/Der Absolvent kennt Charakteristika und Anwendungsmöglichkeiten der wichtigsten Forschungsmethoden in den Gesundheitswissenschaften.- Die Absolventin/Der Absolvent kennt gängige Auswertungsmethoden und Darstellungsformen der qualitativen und der quantitativen Forschungsrichtung.-Die Absolventin/Der Absolvent kennt die Spezifika der Durchführung klinischer Studien.- Die Absolventin/Der Absolvent kann wissenschaftliche Studien (deutsch- und englischsprachige) hinsichtlich deren Güte bewerten.- Die Absolventin/Der Absolvent ist in der Lage, die Ergebnisse wissenschaftlicher Studien zu verstehen und die Ergebnisse auf die Berufspraxis zu beziehen.
Forschungsmethoden Übung
- Ablauf eines Forschungsprozesses
- Forschungsfragen aus dem Gesundheitswesen
- Darstellung eines Forschungsziels/Forschungsproblems
- Signifikanz
- Qualitative Erhebungsmethoden
- EDV-gestützte qualitative Auswertungverfahren inkl. deren Darstellungsmöglichkeiten
- Quantitative Erhebungsmethode
- EDV-gestützte quantitative Auswertungsverfahren inkl. deren Darstellungsmöglichkeiten
-Qualitätsbewertung von wissenschaftliche Arbeiten
Ringvorlesung "Forschung und Evidenzbasierung im Gesundheitswesen"
Wissenschaft und Forschung im Gesundheitswesen III
-Die Absolventin/Der Absolvent kennt Möglichkeiten der Beschaffung von wissenschaftlicher Literatur und ist mit Systemlesetechniken vertraut. -Die Absolventin/Der Absolvent ist in der Lage einen Forschungsprozess unter Einhaltung verschiedenster Rahmenbedingungen (z.B. zeitlich, finanziell, Einreichung bei der Ethikkommission) und der Gendermedizin zu planen. -Die Absolventin/Der Absolvent kennt Möglichkeiten der Forschungsförderung und deren Erfordernisse.-Die Absolventin/Der Absolvent hat erste Erfahrungen im Verfassen eines Forschungsantrages.
Fachbezogenes Forschungsseminar
-Planung eines Forschungsvorhabens
-Rechtliche und ethische Erwägungen in der Forschung, insbesondere Ethikkommission, Berücksichtigung von Aspekten der Gendermedizin
-Forschungsantrag z.B. zum Thema Versorgungsforschung
-Forschungsdesigns unter Berücksichtigung der Gendermedizin
-Von der Fragestellung zum Volltextartikel
-Boolsche und andere Operatoren
-e-journals
-Wissenschaftliche Datenbanken
-Systemlesen: Quer- und Schnelllesetechniken
-Auftragsforschung
-Forschungsförderung
Wahlpflichtfach Forschung
-Die Absolventin/Der Absolvent ist in der Lage Hypothesen anhand empirischer Daten zu überprüfen. -Die Absolventin/Der Absolvent ist in der Lage geeignete statistische Messmethoden für spezifische Problemlagen in der Forschung auszuwählen.-Die Absolventin/Der Absolvent ist in der Lage Tests auf signifikante Unterschiede sowie Korrelations- und Regressionstests durchzuführen und deren Ergebnisse bezogen auf die eigene berufliche Praxis zu interpretieren.-Die Absolventin/Der Absolvent kennt Einsatzgebiete des Messens der Beziehung zwischen mehreren abhängigen Variablen. -Die Absolventin/Der Absolvent ist in der Lage Varianz-, Faktoren- und Reliabilitätsanalysen mittels SPSS durchzuführen und die Ergebnisse zu interpretieren.
Wahlpflichtfach: Forschung
-Berufsbilder in der Forschung (z.B. Prüfarzt, Study Nurse)
-Überprüfung von Hypothesen
-Fehler erster Art und Fehler zweiter Art
-Tests auf signifikante Unterschiede
-Korrelations- und Regressionstests
-Testung von Kreuztabellen
-Messen der Beziehung zwischen mehreren abhängigen Variablen
-Varianzanalyse – Berechnung mit SPSS
-Faktorenanalyse – Berechnung mit SPSS
-Reliabilitätsanalyse – Berechnung mit SPSS
-Die Absolventin/Der Absolvent ist in der Lage im Zuge der Bearbeitung eines vorgegebenen oder selbst gewählten Fachthemas Originalität im Entwickeln von Lösungsansätzen zu zeigen. -Die Absolventin/Der Absolvent ist in der Lage eine umfangreiche wissenschaftliche Arbeit selbstständig zu verfassen. Die Absolventin/Der Absolvent kann Themen inhaltlich einwandfrei und mit wissenschaftlichen Methoden vertretbar bearbeiten. -Die Absolventin/Der Absolvent leistet mit ihrer/seiner wissenschaftlichen Arbeit einen Beitrag zur Theorie, zur Empirie und/oder zur Methode.-Die Absolventin/Der Absolvent ist zum forschungsgeleiteten Weiterlernen befähigt.
Begleitlehrveranstaltung zur Masterarbeit
Masterarbeit/Pflicht
-Planung eines wissenschaftlichen Arbeitsprozesses
-Vorarbeiten
-Materialübersicht und Themenabgrenzung
-Materialbeschaffung
-Materialauswertung
-Ergebnisgestaltung
-Reflexion des Prozesses
Publikation wissenschaftlicher Arbeiten
Problemlösungsorientierte und kritische Fachkompetenzen
- Die Absolventin/Der Absolvent beherrscht die Begriffe und das Vokabular des Qualitätsmanagements-Die Absolventin/Der Absolvent kennt die Schwerpunkte verschiedener QM-Systeme.- Die Absolventin/Der Absolvent beherrscht basale Techniken des QM, wie Qualitätszirkel.- Die Absolventin/der Absolvent ist mit den Normen im Qualitäsmanagementbereich, insbesondere der ISO 9000-Familie vertraut und kann Normtexte situationsorientiert interpretieren.- Die Absolventin/der Absolvent ist mit Modellen des TQM vertraut, sowohl den allgemeinen Modellen wie EFQM, aber auch spezifischen für das Gesundheitswesen wie KTQ.
- Qualitätszirkel in der Praxis
- Methodische Grenzen des Qualitätsmanagements
- Entscheidungsfindung (Vroom - Yeton)
- Qualitätsarbeit
- Befragungsformen
- Qualitätsbegriff
- Qualitätskontrolle - Qualitätssicherung - Qualitätsmanagement
- Grundlagen des Qualitätszirkels
- Entwicklung der TQM-Modelle (ISO 9000, EFQM, KTQ)
- Die Absolventin/Der Absolvent ist über Verfahren zur Leitlinienentwicklung informiert und kann systematische Evidenzrecherchen sowie Evidenzklassifizierungen vornehmen.- Die Absolventin/Der Absolvent ist in der Lage, den Prozess der Erstellung klinischer Pfade unter Verwendung von evidenzbasierten Ergebnissen aus medizinisch-pflegerischen Leitlinien in Projekten zu planen und zu begleiten.- Die Absolventin/Der Absolvent ist in der Lage, WErkzeuge des Qualitätsmanagements aufgaben- und lösungsorientiert auszuwählen und einzusetzen.- Die Absolventin/Der Absolvent ist in der Lage, Qualitätsmanagementsysteme den speziellen Anforderungen in Gesundheitseinrichtungen entsprechend zu implementieren.- Die Absolventin/Der Absolvent kennt die in der Evaluationsforschung eingesetzten Methoden im Überblick, kann die Angemessenheit ihres Einsatzes bewerten und die Ergebnisse hinsichtlich ihrer Aussage beurteilen.- Die Absolventin/Der Absolvent ist in der Lage, Ergebnisse aus der Evaluationsforschung in der Entscheidungsfindung richtig einzusetzen bzw. Sachverhalte durch Verweise auf zutreffende Ergebnisse zu begründen- Die Absolventin/Der Absolvent kennt die Funktionsweise von international eingesetzten Modellen der Gesundheitsversorgung sowie ihre Vor- und Nachteile. Die Absolventin/Der Absolvent kann Projekte, die sich mit der Implementierung derartiger Modelle beschäftigen, kompetent begleiten.- Die Absolventin/Der Absolvent ist in der Lage, einrichtungs- und sektorenübergreifende Prozesse im Gesundheitswesen in ihrer Gesamtheit zu verstehen und zu unterstützen bzw. aus der Betrachtung von Performance-Parameter Optimierungsinitiativen abzuleiten.
- Aufbau und Implementierung von Qualitätsmanagementsystemen in Gesundheitseinrichtungen
- Anwendung der Werkzeuge des Qualitätsmanagements
- Chancen und Grenzen der Evaluationsforschung im Gesundheitswesen
- Verfahren und Parameter in der gesundheitsökonomischen Evaluation
- Health-Technology-Assessment
- Qualitätsberichterstattung
Evidenzbasierte Leitlinien und klinische Pfade
- Metaanalysen
- Leitlinien und Klinische Pfade
- Patientenpfade
Unternehmensprojekt inkl. Begleitseminar
-Die Absolventin/Der Absolvent ist in der Lage ein Projekt mit praktischer Umsetzungsrelevanz selbstständig bzw. in der Gruppe mit weiteren Studiengangteilnehmern/Studiengangteilnehmerinnen zu generieren und die dafür erforderlichen Ressourcenaufbringung abzuklären. -Die Absolventin/Der Absolvent ist in der Lage, ein Projekt real abzuwickeln unter Anwendung der Methoden des Projektmanagements. -Die Absolventin/Der Absolvent kann das Projekt bzw. Teile daraus zielgruppengerecht präsentieren. -Die Absolventin/Der Absolvent ist in der Lage, das Projektergebnis zu evaluieren, zu analysieren und zu bewerten im Hinblick auf die Zielvorgaben und den Beitrag des Projekts für den Auftraggeber im Gesundheitswesen.
Begleit-Lehrveranstaltung
-Teambuilding mit Seminarkollegen betreiben.
-Ein Projekt mit praktischer Umsetzungsrelevanz im Gesundheitswesen generieren.
-Den Projektauftrag mit Auftraggeber und Projektbegleitung klären.
-Das Projekt planen, durchführen, abschließen und evaluieren unter Einsatz der Kenntnisse des Projektmanagements.
Hotline Management for Health Professionals-Schwerpunkt Krankenhausmanagement
+43 50 344-28000
@ ManagementHealthProfessionals@fhgooe.ac.at
Anita Mauerhofer
+43 50 344-28111
@ anita.mauerhofer@fhgooe.ac.at