Source: https://www.rechtslupe.de/stichworte/scheidungskosten
Timestamp: 2019-10-17 18:00:12
Document Index: 55629331

Matched Legal Cases: ['§ 33', '§ 33', '§ 33', '§ 33', '§ 33', '§ 33', '§ 33', '§ 33', '§ 33']

Scheidungskosten | Rechtslupe
Schei­dungs­kos­ten inter­es­sie­ren nicht das Finanz­amt…
Ob Auf­wen­dun­gen für einen Schei­dungs­pro­zess nach Ände­rung des § 33 EStG durch das durch das Amts­­hil­­fe­­rich­t­­li­­nie-Umset­zungs­­ge­­setz (Amts­hil­feR­LUmsG) vom 26.06.2013 noch als außer­ge­wöhn­lich i.S. des § 33 EStG anzu­se­hen sind , kann offen­blei­ben. Denn sie sind jeden­falls nach § 33 Abs. 2 Satz 4 EStG in der für das Streit­jahr gel­ten­den Fas­sung vom
Schei­dungs­kos­ten als außer­ge­wöhn­li­che Belas­tun­gen?
Schei­dungs­kos­ten sind nach der Ände­rung des § 33 EStG durch das Amts­­hil­­fe­­rich­t­­li­­nie-Umset­zungs­­ge­­setz (Amts­hil­feR­LUmsG) vom 26.06.2013 nicht als außer­ge­wöhn­li­che Belas­tun­gen abzieh­bar. Ob Auf­wen­dun­gen für einen Schei­dungs­pro­zess noch als außer­ge­wöhn­lich i.S. des § 33 EStG anzu­se­hen sind , kann offen­blei­ben. Denn sie sind jeden­falls nach § 33 Abs. 2 Satz 4 EStG in der­seit
17. August 2017 Rechtslupe
Schei­dungs­kos­ten sind kei­ne außer­ge­wöhn­li­che Belas­tung
Schei­dungs­kos­ten sind anders als nach der bis­he­ri­gen Recht­spre­chung auf­grund einer seit dem Jahr 2013 gel­ten­den Neu­re­ge­lung nicht mehr als außer­ge­wöhn­li­che Belas­tung abzieh­bar. Auch die Kos­ten eines Schei­dungs­ver­fah­rens fal­len unter das im Jahr 2013 ein­ge­führ­te Abzugs­ver­bot für Pro­zess­kos­ten. Seit der Ände­rung des § 33 EStG im Jahr 2013 sind Auf­wen­dun­gen für
Kei­ne außer­ge­wöhn­li­chen Belas­tun­gen außer­halb des Schei­dungs­ver­bunds?
Die mit dem Gerichts­ver­fah­ren ver­bun­de­nen Kos­ten für die Schei­dung und den Ver­sor­gungs­aus­gleich sind als zwangs­läu­fig ent­stan­den anzu­se­hen und dem­entspre­chend als außer­ge­wöhn­li­che Belas­tun­gen abzieh­bar. Dage­gen sind die Kos­ten für außer­halb des soge­nann­ten Zwangs­ver­bunds durch das Fami­li­en­ge­richt oder für außer­ge­richt­lich im Zusam­men­hang mit der Ehe­schei­dung getrof­fe­ne Rege­lun­gen wer­den nicht als außer­ge­wöhn­li­che Belas­tun­gen
Schei­dungs­fol­ge­kos­ten – und ihr Abzug als außer­ge­wöhn­li­che Belas­tung
Schei­dungs­fol­ge­kos­ten sind regel­mä­ßig nicht als außer­ge­wöhn­li­che Belas­tun­gen berück­sich­ti­gungs­fä­hig. Erwach­sen einem Steu­er­pflich­ti­gen zwangs­läu­fig grö­ße­re Auf­wen­dun­gen als der über­wie­gen­den Mehr­zahl der Steu­er­pflich­ti­gen glei­cher Ein­kom­mens­ver­hält­nis­se, glei­cher Ver­mö­gens­ver­hält­nis­se und glei­chen Fami­li­en­stan­des (außer­ge­wöhn­li­che Belas­tung), so wird auf Antrag die Ein­kom­men­steu­er in bestimm­tem Umfang ermä­ßigt (§ 33 Abs. 1 EStG). Gemäß § 33 Abs. 2 Satz 1 EStG erwach­sen
Das eng­li­sche Schei­dungs­fol­ge­ver­fah­ren – und die außer­ge­wöhn­li­che Belas­tung
Pro­zess­kos­ten im Zusam­men­hang mit einem Schei­dungs­fol­ge­ver­fah­ren nach bri­ti­schem Recht kön­nen nach Ansicht des Bun­des­fi­nanz­hofs kei­ne in Aus­nah­me­fäl­len außer­ge­wöhn­li­che Belas­tun­gen dar­stel­len. Erwach­sen einem Steu­er­pflich­ti­gen zwangs­läu­fig grö­ße­re Auf­wen­dun­gen als der über­wie­gen­den Mehr­zahl der Steu­er­pflich­ti­gen glei­cher Ein­kom­mens­ver­hält­nis­se, glei­cher Ver­mö­gens­ver­hält­nis­se und glei­chen Fami­li­en­stan­des , so wird auf Antrag die Ein­kom­men­steu­er in bestimm­tem Umfang ermä­ßigt