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Timestamp: 2019-02-23 12:08:58
Document Index: 358069764

Matched Legal Cases: ['§ 48', '§ 48', '§15', '§15', '§ 15', '§ 59', '§ 31', '§ 31', '§ 31', '§ 15', '§ 15', '§ 31', '§ 31', '§ 15', '§59', '§309', '§ 59', '§ 309', '§ 13', '§ 59', '§ 309', '§ 20', '§ 31', '§ 24', '§ 59', '§ 309', '§ 20', '§ 24']

egv abgabe bis 17.06.09 was tun? | Erwerbslosenforum Deutschland
egv abgabe bis 17.06.09 was tun?
Themenstarter maasstergirl
Datum Start 16 Jun 2009
maasstergirl
EGV zur Prüfung mitbekommen - Bitte um Tips
hallo ich habe auch eine egv bekommen (muß die eigentlich bis morgen abgeben) und mit mir wurde vorher auch nicht drüber gesprochen oder irgend etwas geklärt. ich habe die egv per pdf mal reingestellt, schon heftig was drin steht.
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AW: Eingliederungsvereinbarung per Post !!!
Dieses Thema wird jetzt hier behandelt - in einem neuen Thread von masstergirl !
maasstergirl schrieb:
Hi, da ich dich ja bereits übermorgen zu deinem EGV -Termin im Amt begleiten soll, habe ich dich bereits heute früh gebeten, deine Sache in ein eigenes Thema zu packen - wäre schön, wenn du das machst. Bzw. ich frag jetzt mal für dich gleich einen Mod, ob er das für dich macht.
Denn wie ich dir sagte: es gibt zu EGVs viele Wege und ich kenne die (meisten) nicht.
Auch bitte ich dich, so ganz 'Revolutionäres' so ganz auf die Schnelle wie du hier schon mal asl pdf eingestellt hast, mit uns hier jetzt nicht zu versuchen bzw. allenfalls ohne meine Begleitung mit deinem SB zu versuchen... Das müsste wirklich, wenn überhaupt sinnmachend,von längerer Hand gründlich vorbereitet werden. (Provokationen hatte ich nämlich in den letzten Tagen über dieses Forum und anderswo schon mehr als genug und kann nun wirklich keine mehr brauchen.)
einfach nicht unterschreiben und gar nicht mal abgeben??
habe auch am donnerstag ein (normales) gespräch, also was man immer mal so hat, aber was mache ich wenn die mich drauf anspricht??
einfach so wie hier im forum so steht nicht unterschreiben??
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Das volle Programm haben wollen sie dir geben.
Als ersten Tip morgen ein Schreiben nachweislich abgeben, dass du mindestens eine Woche Zeit für die Überprüfung der EGV brauchst.
Was ich nicht verstehe, morgen ist Mittwoch, und am Donnerstag sollst du schon wieder dort erscheinen?
Es werden sich hier noch die Leute melden, die Erfahrung mit EGVs haben.
Das hast du mir ja noch gar nicht verraten, dass diese EGV schon morgen, also 1 Tag vor dem Termin, wo ich um Begleitung gebeten wurde, abgegeben sein sollte...
Hast du denn inzwischen meinen Tipp mit Mobbydick freundlich anzufragen, beherzigt?
Denn m.E. müsstest du morgen bestenfalls einen Gegenvorschlag vorlegen.
Oder halt am Do dann eine Sanktion gewärtigen und dann erhälst du die EGV per Verwaltungsakt.
Danach kannst du zum Sozialgericht und eine Einstweilige Anordnung beantragen, dass sie nicht in Kraft trete.
Aber andere hier wissen zum Ablauf wirklich besser Bescheid.
Oder halt am Do dann eine Sanktion gewärtigen und dann erhälst du die EGV per Verwaltungsakt...
eine Sanktion? Wegen nicht unterschriebener EGV? Gibt es nicht mehr seit 01/09.
Na, hier stimmt mal wieder gar nichts! Bevor wir hier über die Strategie reden, demontiere ich mal zum besseren Verständnis diese EGV:
1) Gültigkeitsdauer ist OK. Bitte aber keine weitere EGV vor Ablauf dieser EGV unterschreiben!!!
2) Ziel ist OK
3) "Unterbreitung von Vermittlungsvorschlägen". Dazu eine Frage: Wurde ein Profiling vor der Vorlage dieser EGV erstellt? Aus dem restlichen Text spricht nämlich sehr viel dafür, dass die SB nicht einmal einen Lebenslauf erhalten hat! Es ist nämlich sehr leicht jemand zu vermitteln. Die Vermittlung sollte aber auch Sinn machen! Davon steht da nichts drin.
4) Die Unterstützung der Bewerbungsbemühungen wäre OK gewesen, wenn man nicht 10 Bewerbungsbemühungen pro Monat gefordert hätte!!! Dazu reichen die 260 Euros pro Jahr nämlich bei weitem nicht aus, und die Kosten sind nicht im Regelsatz enthalten. Entweder es wird eine zusätzliche Kostenvereinbarung getroffen, oder die setzen die Bewerbungsbemühungspflicht auf 4 - 5 Stück pro Monat runter, weil es finanziell nicht machbar ist. Das steht so auf deren homepage hier: [FONT=&quot]http://www.arbeitsagentur.de/zentraler-Content/A01-Allgemein-Info/A015-Oeffentlichkeitsarbeit/Publikation/pdf/Arbeitshilfe-zur-EinV-15.pdf[/FONT]
5) Fahrtkostenübernahme für Bewerbungsgespräche ist OK.
6) Der psychologische Dienst (genauso wie der Amtsarzt) ist Teil des Profilings. So steht das in deren Dienstanweisung auf deren hompage hier: http://www.bagarbeit-news.de/fileadmin/user_upload/BA_Eingliederungsvereinb_GeschAnweisg_1006.pdf (dazu gibt es m.E. auch schon eine neuere Dienstanweisung; vielleicht kennt jemand die neueste). Erst muss die Erwerbsfähigkeit und die Eignung klar sein, erst danach kann eine EGV abgeschlossen werden. Das steht so in der Dienstanweisung auf der homepage der ARGE. Das bedeutet: Wenn ein psychol. Dienst erforderlich ist, dann liegen hier die Voraussetzungen für den Abschluss der EGV nicht vor!
7) Wenn Träger von Trainingsmaßnahmen gem. § 48ff SGB III eingeschaltet werden, dann muss hier die Trainingsmaßnahme genau bestimmt sein: Der Träger, die Name der Maßnahme und die Beschreibung der Maßnahme. Ansonsten ist die Integrationsstrategie dieser EGV nicht sichtlich!
Und den § 48 SGB III gibt es nicht mehr! Es ist eine sehr gute Frage, welche Trainingsmaßnahme hier überhaupt gemeint ist!
Dieser Satz in der EGV ist rechtswidrig (Verstoß gegen das Bestimmtheitsgebot, §15 SGB II)
8) Das gleiche gilt für Dritte, die eingeschaltet werden können. Das kann von outgesourcter Vermittlung bis hin zu einer Maßnahme sein! Es muss klar sein, was hier gemacht wird und wer das macht. Ebenfalls ein Verstoß gegen das Bestimmtheitsgebot, §15 SGB II.
9) Die Aushändigung eines privaten Vermittlungsgutscheines ist OK.
10) Mobilitätshilfen ist ebenfalls OK. Das sind Kosten zur Aufnahme einer Arbeit. Das bedeutet: Wenn du eine Arbeit findest (manchmal werden sie sehr schlecht bezahlt), dann übernimmt die ARGE die Fahrtkosten und die Arbeitskleidung. Dann lohnt der Job sich evtl.
11) Es wird ein Eingliederugnszuschuss bezahlt. Das ist eine Unterstützung für einen Arbeitgeber, wenn er das Gehalt nicht voll zahlen kann. Nichts Schönes, aber die ARGE betrachtet es als "ein Geschenk". Das ist dann OK.
12) Und dann will die ARGE dich schon wieder durch eine Trainingsmaßnahme "fördern". Es ist völlig unklar, was das "Hinwirken" zu einer berufsfördernden Maßnahme ist. Soll das auch diese Trainingsmaßnahme sein? oder ist es die gleiche Maßnahme, die ich in PUnkt 7 beschreibe??? Im Prinzip ist eine Berufsfördernde Maßnahme immer gut. Sie sollte aber vor Abschluss einer EGV völlig klar sein: Träger und Art der Maßnahme.
Welche Weiterbildung würde dich denn fördern??? Bevor die dich zu irgend einer Call-Center oder Security-Maßnahme schicken, würde ich denen zuvorkommen und hier eine Maßnahme deiner Wahl vorschlagen. Suche dir am besten gleich eine in Kursnet (auf der homepage der ARGE - google mal danach) aus. Dann nimmst du denen den Wind aus den Segeln.
13) Und die öffentlich geförderte Maßnahme ist natürlich ein Ein-Euro-Job! Da wollen sie dich auch noch hinschicken! Natürlich zu irgend einem! Denn er wird nicht bestimmt. Nochmal ein Verstoß gegen § 15 SGB II
14) Hilfs- und Beratungsangebote sind absolut unklar. Sollst du da hingehen?
15) Dann nimmt die ARGE sich ein Nachbesserungsrecht von 6 Monaten. Das bedeutet: wenn sie für dich innerhalb von 6 Monaten keine Angebote haben, dann müssen sie dich zu einer "alternativen Eingliederungsmaßnahme" schicken. D.h. wenn die EGV abgelaufen ist, können und sie dich nicht vermittelt haben, können sie mit dir "irgend etwas" machen.
16) Und dann die Berühmte Ortsabwesenheit als Pflicht in der EGV! Das ist unzulässig, denn das Gesetz gibt das anders vor und das ist keine EGV-Pflicht! "An allen Maßnahme mitzuwirken" bedeutet auch, dass du alles machen musst, was die dir sagen bzw. hinschicken. Noch ein Verstoß gegen das Bestimmtheitsgebot!
17) Wenn ich das hier richtig verstehe, sollst du pro Monat sogar 20 Bewerbungen schreiben: 10 für eine Stellung und 10 für einen Ausbildungsplatz. Dazu sie hier den PUnkt 4)
18) Die "zeitnahe Bewerbung" auf Vermittlungsvorschlägen gehört ebenfalls nicht in die EGV. Alle Vermittlungsvorschläge haben schon eine REchtsfolgebelehrung! Das ist nicht noch zusätzlcih eine EGV-Pflicht! Das ist unzulässig.
19) Kontaktaufnahme zu früheren Arbeitgebern: Ist denn das für dich möglich bzw. erwünscht? Ansonsten gehört das auch entfernt! Meist kehrt man nicht gerne wieder auf seinen alten Arbeitsplatz zurück.
20) Sind deine Bewerungsunterlagen denn nicht aktuell??? Ansonsten gehört der PUnkt auch entfernt.
21) Was ist denn das mit dem "Nachholen des Berufsabschlusses"? Einerseits will man dich zu Trainingsmaßnahmen schicken, zu EEJ auch, und dann sollst du noch den Berufsabschluss nachholen! Trifft denn das auf dich zu?
22) Die "verschlossenen Unterlagen", die du abgeben sollst, ist der psychol. Test. Dafür sollst du schon - vermutlich im voraus - dich zur Schweigepflichtsentbindung verpflichten. Das ist nicht OK, denn du hast zuerst ein Recht auf diese Unterlagen. Erst wenn du den Befund gesehen hast, kannst du die Schweigepflichtsentbindung unterschreiben und deiner SB alles geben. So wie die das will, verstößt das gegen das Datenschutzgesetz.
23) Für Beratungstermine bekommt man eine Einladung nach § 59 SGB X! Das gehört nicht in die EGV, denn das Gesetz sieht das eigenständig vor.
24) Und dann nochmal die Meldepflichten und die Ortsabwesenheit, die oben schon einmal drin ist. Das ist unzulässig, denn hier wird nicht klar, ob das eine EGV-Pflicht oder nur ein Hinweis ist. Sollte es ein Hinweis sein, dann sollen die das doch so titulieren!
Nach genauerer Überlegung würde ich in diesem Fall folgendes machen:
Unter Berücksichtigung, dass man
1) die EGV bei einem "Besprechungstermin" morgen unterschrieben zurückerwartet wird und
2) sie soooooo rechtswidrig und unklar ist, dass man meinen könnte, das hat entweder ein Ahnungsloser oder ein Ekelpaket erstellt
würde ich morgen
1) keinen Gegenvorschlag abgeben, in der Hoffnung, das die diesen Text so per VA erstellen. Dann kann man Widerspruch einreichen und damit einen Antrag auf aufschiebende Wirkung erstellen. Und dann geht es der ARGE nicht mehr gut!
2) Ich würde nur ganz kurz schriftlich reagieren, damit das in der Akte steht, wenn die danach zum Richter kommt. Dann sieht das nicht so aus, als hättest du darauf überhaupt nicht reagiert weil es dir Schnurz war. Es kommt immer besser an, wenn man sich geäußert hat.
Ich würde morgen das so nachweislich (oder unter Zeugen; wenn Ethos07 dabei ist, reicht das) abgeben:
Ihr Eingliederungsvereinbarungstext vom....
Sie übergaben mir einen Text, der mehrere Rechtswidrigkeiten, Unklarheiten und Unzulässigkeiten enthält. Mehrfach wird gegen das Bestimmtheitsgebot verstoßen und es werden so viele "Leistungen" angeboten, wie ich in 6 Monaten gar nicht durchführen kann.
Außerdem kann ich Ihnen nicht unterschreiben, dass unklare Punkte erläutert wurden. Ich bin auch mit den Punkten der Eingliederungsvereinbarung nicht einverstanden, weil sie in dieser Form nicht durchführbar ist.
Ich würde mich morgen nicht auf große Diskussionen einlassen. Die sollen diesen Schrieb entgegen nehmen (am besten gegen Quittung; ansonsten probiere mal, ob die das am Empfang gegen Quittung annehmen) und einen Verwaltungsakt schicken. Wenn du diesen (oder eine neue EGV hast), dann melde dich hier nochmal. Dann sehen wir weiter.
Sanktionen sind nicht zu erwarten, zumal durch dieses Briefchen keiner Weigerung unterstellen kann und auf Sanktionen per Dienstanweisung vorerst verzichtet wurde.
3) nein, ich wüsste nichts von einem profiling und ein lebenslauf hat man von mir auch nicht verlangt oder sonst irgendwelche daten.
21) habe keinen berufgelernt oder auch nur angefangen, hatte bis heute kein glück. arbeite seit märz für 325€ bei einem discounter und die stelle hab ich mir selbst gesucht.
hätte einen ausbildungsvertrag unterschreiben können, aber zuvor einen 6monatiges praktikum machen müssen, was mir das jobcenter verboten hatte.
Ich würde morgen wirklich nachweislich dieses Briefchen abgeben und auf keine Diskussionen einlassen. Die werden nämlich Druck machen; ansonsten werden die niemals so eine EGV durchsetzen können. Lass dich nicht einschüchtern. Wenn die mit Verwaltungsakt und Sanktion drohen (mit Beistand werden die mit Sanktion vermutlich nicht drohen), dann sage denen bitte, dass sie das doch tun sollen. Das ist nämlich die wünschenswerteste Lösung.
rofl, als ich die EGV von maasstergirl gelesen habe, konnte ich mich vor lachen kaum halten...
wie inkompetent muss jemand sein, der so einen mist verbockt?
also dort würde ich es sicher auf einen VA ankommen lassen und hoffen das der den selben inhalt hat
dieser verhandlung würde ich liebend gerne beiwohnen, um mir die antworten dieser "spezialkraft" der arge pankow an zu hören.
für solch inkompetente leute sollte man eigentlich einen thread aufmachen, in dem man sie direkt beim namen nennt, schon damit andere vor dieser dummheit gewarnt sind.
ps. ich weis, rechtlich geht das nicht, aber stellt euch vor der server steht auf den kaimans ^^
defakto keine chance von deutscher rechtspflege aus, dort in irgend einer form der daten habhaft zu werden, oder diese löschen zu lassen. ^^
nein, ich wüsste nichts von einem profiling und ein lebenslauf hat man von mir auch nicht verlangt oder sonst irgendwelche daten.
das wundert mich auch nicht....
hätten sie eins würde die EGV anders aussehen, bin ja mal gespannt wie das hier weiter geht.
btw. ohne profiling keine EGV, denn was dabei rauskommt sieht man ja, nur quark!
ok, jetzt nochmals ganz konkret:
Morgen mittwoch sind die Argen/Jobcenter hier zu. Also soll maastergirl Briefchen per FAX und Einschreiben morgen losschicken.
Und wie dann am Do beim und nach dem Gespräch vorgehen?
Könnt ihr Wissende uns bitte mal einen Laufzettel für Do machen )
Einfach VA entgegenhemen, danke sagen und Tschüss?
VA hier einscannen und wir bzw. ihr macht erstmal nen schönen Widerspruch dazu?
Und die EA auch erst dann mit dem Widerspruch zum SG?
Ihr könnt euch ruhig etwas Zeit lassen - im Moment jobt maasstergirl grade, aber sie wird bestimmt später wieder reinschauen:
Edit 1: und damit hier nicht gleich auch noch der EGV-Krieg losbricht, bestimme ich - weil wir echt keine Zeit dafür haben - dass hier nun Mobbydick das Sagen behält . Sorry Sissy & Hamburgeryn - ein andermal,wenn ich kapiert habe, wie es nach der GG-Variante weitergeht im Üblichen Fall, eventuell dann auch mal mit euren Varianten weiter. Aber bis morgen bzw. übermorgen ist hier nun echt nicht mehr Zeit zum Streiten.
Also ich hatte verstanden, dass Maastergirl morgen "die unterschriebene EGV" abgeben soll. Ich wusste nicht, dass die ARGE morgen zu sind. Wenn ihr am Donnerstag einen Termin habt, dann gebt es doch Donnerstag ab! Da die EGV tatsächlich übel ist, ist es sowieso Wurscht. Außerdem kann Maastergirl ja nichts dafür, wenn man ihr einen Abgabetermin gibt und die ARGE geschlossen ist.
Und hier der Laufzettel:
Wenn ihr am Donnerstag hingeht, will die SB natürlich ihre unterschriebene EGV sehen. Dann sagt Maastergirl: "Frau SB, ich kann ihnen das nicht unverändert unterschreiben. Die Erklärung steht in diesem Brief, ich bitte um Quittierung".
Dann gibt es 2 Möglichkeiten: Die SB liest das und quittiert, oder die SB will es nicht in Empfang nehmen.
Wenn sie quittiert, dann wird sie vielleicht noch wissen wollen, was genau an Ihrer EGV denn rechtswidrig ist. Dann würde ich keine großen Erklärungen geben. Einfach sagen: "Die Leistungen sind nicht richtig bestimmt". Ihr braucht das nicht einzeln zu erklären. Ziel ist es, dass sie einen Verwaltungsakt mit gleichem Inhalt erstellt, damit man damit vor Gericht ziehen kann.
Wenn sie das Briefchen nicht quittiert, würde ich das danach beim Empfang der ARGE gegen Quittung abgeben. Ansonsten nimmt es vielleicht auch der Chef der SB in Empfang. Wenn das auch nicht geht, würde ich gleich danach zur Post gehen und das per Einschreiben abschicken.
Und wenn sie das nicht quittiert, wird sie Druck mit VA und evtl. Sanktion machen. Die Sanktion ist ein bluff. Wenn sie viel Druck macht, würde ich mal Gegendruck machen und sagen: "Schicken Sie es mir doch bitte per VA; schließlich kommen wir zu keiner Einigung".
Den VA kann Maastergirl hier reinstellen. Damit liegen ja einige Erfahrungen vor. Es wäre nicht so toll, wenn die SB einen komplett anders lautenden VA ausstellt. Solange der VA aber nicht astrein ist, würde ich Widerspruch und Antrag auf aufschiebende Wirkung stellen. Schließlich schickt man dem Gericht ja im Antrag auch die EGV mit. Da wird der Richter schon dumm gucken, wenn er die liest. Wenn er dazu noch das schöne Briefchen liest, in dem Maastgirl die SB auch noch darauf aufmerksam macht, dass die EGV rechtswidrig und nicht durchführbar ist, wird er sich auch fragen, warum die SB dann nicht eine neue EGV anstelle eines VA erstellt hat. Schlecht für die SB.
Es kann auch sein, dass die SB am Donnerstag klein beigibt und eine "etwas bessere EGV" vorlegt. Das müsste man dann sehen.
Wie erwähnt, man kann den Weg, der einzuschlagen ist, erst sagen, wenn die Reaktion der SB bekannt ist.
Danke dir, Mobydick - mir ist nun alles vorerst wunderbar glasklar und nachher werden wir sehen, ob das nun auch für maasstergirl so ist.
Nach genauerer Überlegung würde ich noch dazusagen: Wenn die am donnerstag dieses Schreiben bei der Arge (weder bei der SB noch im Empfang noch beim Chef) annehmen, dann würde ich das nicht per Einschreiben schicken. Das kostet nur Geld und das ist es vielleicht gar nicht Wert.
Wenn ein Antrag auf aufschiebende Wirkung gestellt werden muss, dann schieben wir das da noch rein mit dem Argument: "Und die SB war so unkooperativ und hat die schriftliche Argumentation für meine Ablehnung der EGV nicht einmal in Empfang genommen!". DAs kannst du ja bezeugen. Was meinst du, wie das ankommt!
hallöchen, habe es auch soweit verstanden und es hört sich ganz gut an.
Edit 1: und damit hier nicht gleich auch noch der EGV-Krieg losbricht, bestimme ich - weil wir echt keine Zeit dafür haben - dass hier nun Mobbydick das Sagen behält .
Wohin uns Gott führt, wissen wir nicht; wohl aber, dass er uns führt.
was haltet ihr denn davon, habe das im internet gefunden.
wie und wann könnte man das anwenden??
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Das ist ein Widerspruch gegen einen Bescheid. Die EGV ist aber ein "Vertrag". Dem kannst du nicht "widersprechen". Du kannst ihm nur "zustimmen" (durch Unterschrift), ablehnen (das ist das was wir jetzt machen), oder direkt "verweigern" (dazu rate ich dir nicht, denn du verweigerst damit deine Integration; bis letztes jahr gab es dafür noch eine Sanktion).
Ein Widerpsruch muss gegen den VA geschrieben werden, den du vermutlich bekommen wirst. Dazu solltest du aber kein Standardschreiben nehmen, sondern erstmal abwarten, was in dem Verwaltungsakt drinsteht. Darauf muss Punkt für Punkt reagiert werden.
verstehe, na gut dann machen wir das so wie du (mobydick) es schon geschrieben hattest.
@maasstergirl - das gehört nicht zu deinem Thema, ist nur ein bisschen Frotzelei zwischendurch von 'alten' Usern ;-)
Tja, canigou, sorry für diesen kleinen 'Autoritarismus'. Aber da ich maasstergirl sehr kurzfristig begleite, habe ich mir das erlaubt. Wäre ja blöd, - wenn wir uns hier noch durch die altbekannten (aber von mir nach wie vor nicht nachvollzogenen) Streits um die richtige EGV-Linie noch verwirren ließen, nicht? Zumal ich mich selber mit EGVs auch nicht gut auskenne.
späteres edit:
... und meine Vorsorglichkeit war nur jut, wirst du, canigou, doch zugeben müssen!! Wenn du dir nur mal die heutigen Streit-Bescheerungen in anderen Threads anschaust - hier oder hier oder .... . Da finde ich ein bisschen Monarchie meinerseits doch nur zum Vorteil aller Seiten und Nerven ).
Also icke glob dette nich: dass hier Gott die EGV-Könner geführt hät?! Also nee-nee -neeeeee! - Da bleeb ick doch besser gleich Voodoo-Anhänger ). OFFTOPIC END
Auch wenn es zu spät ist:
... dann bestünde noch die Möglichkeit das Schreiben beim Rathaus, oder bei der Krankenkasse, oder... abzugeben. Diese müssen das an die zuständige Stelle weiterleiten. Schon hat man seine Abgabebestätigung.
oder direkt "verweigern" (dazu rate ich dir nicht, denn du verweigerst damit deine Integration; bis letztes jahr gab es dafür noch eine Sanktion).
Seltzam. Eine Sanktion gibt's nicht, stattdessen Integrationsidealismus ?
Braunes Hartz schrieb:
Bitte jetzt nicht auch diesen Thread auch noch mit giftenden Unterstellungen shreddeern!!
Mobbydick meinte damit doch mit 100% Sicherheit nicht, dass sie die Integrationskünste des Jobcentes befürwortet!!!Hört doch auf mit solchen fiesen blöden Unterstellungen...
sondern lediglich, dass eine direkte Verweigerung taktisch unklug wäre, weil sie als Nichtmitwirkung ausgelegt würde.
ALSO BITTE: SUCHT EUCH ANDERE EGV-THREADS, die es ja zu Hauf gibt, um über einander herzufallen... ich möchte Maasstergirl vor Ort gut unterstützen können und das geht nur, wenn wir hier eine der möglichen EGV-Varianten klar gehen können und maasstergirl (oder ich in Absprache mit ihr für sie) hier angstfrei um Rat fragen können.
Die Gesamtsituation von Maasstergirl ist eh wesentlich komplexer als sie hier bisher erscheint. Und ich fände es wirklich blöd, wenn einmal mehr sich jemand, der hier Unterstützung sucht, sich sofort auf nur PN-Rat oder in ein RA-Hinterzimmerchen verkriechen müsste, weil wir hier nicht anständig im Forum miteinander umgehen können.
Macht eure anderen EGV-Varianten bitte an anderen Fällen klar. BITTE.
OT-END
Kann ethos nur voll und ganz unterstützen und drücke Euch beiden die Daumen- manchmal fehlt im Forum ein Moderator, der bei "dümmlichen", unnötigen Eskalationen, die eindeutig nur provozieren wollen, auch mal eingreift !!
Lass mich mal, Ethos07. Ich glaube, das hat er nicht stänkernd gemeint, sondern nur etwas unglücklich ausgedrückt.
Die EGV ist eine "Integrationsstrategie". Bitte nicht lachen, aber tatsächlich ist die EGV dafür vom Gesetzgeber vorgesehen und ein Amt sieht es nicht als dummes Zeug, so wie wir. Der Gesetzgeber sah es bisher auch so: Wer seine Integration verweigert, gehört bestraft. Daher der § 31 Abs. 1 Satz1b SGB II, den es ja noch gibt.
Nun hat das Amt ja diesen Paragraphen voll missbraucht, rechtswidrige bzw. katastrophale EGVs erstellt (s. z.B. diese hier) und die Leute genötigt, diese zu unterschreiben. Dazu gibt es inzwischen mehrere höhere Urteile und der gesamte § 31 Abs. 1 Satz 1b SGB II wurde infrage gestellt, weil damit nicht richtig umgegangen werden kann. Nach mehreren hohen Urteilen bekam die ARGE wohl doch einen Schiss und verzichtete vorerst auf Sanktionen bei Nicht-Unterschrift einer EGV (d.h. einer Integrationsstrategie). Man kann es auch so sehen: Sie gab indirekt zu, dass sie rechtswidrige EGVs erstellt, die nicht zum Ziel führen (und es weiterhin noch tut) und die Mitabeiter einen Leistungsempfänger damit nötigen, weil sie mit Macht nicht umgehen können.
Trotzdem bleibt die EGV ein "Instrument für die Integration". Vielleicht wäre es sogar gut, wenn diese saublöden Textbausteine nicht wären, jeder SB reinschreiben kann was er will, es anstelle von Ein-Euro-Jobobs und überflüssigen Maßnahmen nur Fortbildungen und sonstige Bildung auf Antrag gäbe, die SBs nicht schnell umgeschulte ehemalige Telekom-Mitarbeiter oder Verwaltungsangestellte sondern erfahrene Personalfachleute wären, und man mit dem LE ordentlich und fair verhandeln würde. Der Sinn der EGV wird regelrecht missbraucht, weil damit nicht umgegangen werden kann.
Der Verzicht auf Sanktionen seitens der ARGE war m.E. ein großer Erfolg, der durch viele Klagen und Urteile erreicht wurde.
Leider kommen viel zu wenige EGVs in Form einer Feststellungsklage vor Gericht. Sonst wären vielleicht auch schon die EGVs abgeschafft. Das Problem mit der Feststellungsklage ist, dass sie nicht im Eilverfahren gemacht wird. Dazu müsste schon eine Sanktion vorliegen. Und wer will sich schon sanktionieren lassen, um danach klagen zu können! Diesen Tipp kannst du niemandem hier geben, denn das macht kaum einer mit. Schließlich leben alle am Rande des Existenzminimums.
Kommt hinzu, dass ein Richter nicht "einfach so" eine Feststellungsklage macht. Dazu muss es schon einen besseren Grund geben als "Der Kläger meint, die EGV ist rechtswidrig".
... und wenn dir das nicht klar ist, dann schreibe mich bitte per PN an. Sonst kommen wir hier vom Thema ab.
Ich will hier in der Tat nicht auf die unflätigen Bemerkungen einzelner eingehen. Wem hier was "klar" ist überlasse mal bitte dem "Aufzuklärenden". Jetzt zu Deinem "Schmusekurs" mit dem Zwangsarbeitsdienst Arge. Deine Ausführungen bzgl. der EGV sind schlichtweg falsch. Von "Verzicht der Arge auf Sanktionen" kann überhaupt keine Rede sein, sie wurden von "oben", durch Handlungsanweisung der BA zum § 31 angeordnet:
1.2 Sanktionstatbestände nach Absatz 1
(1) Mit dem Abschluss einer Eingliederungsvereinbarung nach
§ 15 wird das Sozialrechtsverhältnis zwischen dem erwerbsfähi-
gen Hilfebedürftigen und dem zuständigen Träger konkretisiert.
Sie enthält verbindliche Aussagen zum Fördern und Fordern des
Erwerbsfähigen, insbesondere zu den abgesprochenen Leistun-
gen zur Eingliederung in Arbeit und den Mindestanforderungen an
die eigenen Bemühungen um berufliche Eingliederung nach Art
und Umfang (zu den Voraussetzungen vgl. Hinweise zu § 15).
Soweit der erwerbsfähige Hilfebedürftige diese Auflagen nicht oder
nicht in ausreichendem Maße erfüllt, liegt ein Tatbestand des § 31
Abs. 1 Nr. 1 Buchstabe b vor.
(2) Bei Weigerung des Hilfebedürftigen, eine Eingliederungsver-
einbarung abzuschließen, liegt – unabhängig vom Wortlaut des
§ 31 Abs. 1 Nr. 1 Buchstabe a - kein Sanktionstatbestand vor. Da-
durch wird einer gesetzlichen Regelung vorgegriffen, die aufgrund
verschiedener sozialgerichtlicher Entscheidungen vorgesehen ist.
Bei Nichtzustandekommen einer Eingliederungsvereinbarung sind
die zu bestimmenden Rechte und Pflichten in einem Verwaltungs-
akt nach § 15 Abs. 1 Satz 6 verbindlich zu regeln.
Wenn das Opfer eine EGV, auch einen "Gegenentwurf", wenn man diesen Blödsinn so bezeichnen will, unterschreibt, dann hat es sich freiwillig zu etwas verpflichtet, was es später nicht (kaum) mehr anfechten kann ("rechtsgültig abgeschlossener Vertrag" - Vertragsfreiheit). Seit Bestehen o.g. VA gibt es nur einen einzigen fachlich korrekten Ratschlag: Keine EGV unterschreiben, und zwar nie, in keinem Fall.
Diese "Kapitulation" der BA wurde NUR dadurch erreicht, daß Leute sich geweigert haben, zu unterschreiben und auch mal eine Sanktion auf sich genommen haben. Sie wurde NICHT dadurch erreicht, daß man sich bemüht, sich besonders willfährig zu verhalten. Davor habe ich Respekt. Ich habe vor dem hier beliebten Schmusekursverhalten keinen Respekt (Dora auch nicht). Was soll eigentlich Dein ständiges Hinweisen (Drohen ?) auf/mit Sanktionen, wenn sogar Dir bekannt ist, daß es für's Nichtunterschreiben keine solchen gibt? Sanktionen gibt's aber sehr wohl dann, wenn man unterschreibt und "Vertragsbedingungen" verletzt. Die Qual der Wahl sollte hier leicht fallen.
Der ganze Thread und die weisen Ratschläge der Multiposter waren bis hierher alle für die Katz'. Hätte man sich zurückgelehnt und ein Glas Rotwein getrunken, wäre es gescheiter gewesen. 2000 Postings...Quantität ist nicht unbedingt gleich Qualität.
So long, baby, jetzt könnt Ihr alle zusammen über mich herfallen.
Ich bitte die Fachsimpler nach wie vor sich hier aus diesem Thema zu verziehen.
Wir befinden uns hier in einem schlichte Hilfethema für die neue Userin maasstergril. Sie ist ein ganz normale eher still-passive U25 mit einem Hauptschulabschluss, die nebst anderem vordringlich einen Ausbildungsplatz in einer vernünftigen Berufsrichtung bräuchte, den sie aber nicht findet...
Braunes Hartz, möchte-gern-king-aller-babys, verate uns doch, in welcher Stadt du ssssoo revolutionär agierst - damit wir dir die nächsten Begleitungen von konkreten Menschen, jung oder älter, mit diesen und jenen konkrten Problemen zuschieben können - denn du scheinst ja alles mit ganzlinks super-kingig in Nullkommanix zu erledigen...
maasstergirl kann gewiss mit eurem gar so wichtigem Geschreddere hier nix anfangen. Und ich werde mich hüten, hier von der heutigen Begleitung überhaupt noch zu berichten...
PS Selbstverständlich wurde rein gar nix unterschrieben. Wer lesen könnte, wäre klar im Vorteil.
Der simpelste und beste Weg wäre dann, dies nicht öffentlich zu thematisieren, sondern alles per PN zu klären.
Mit Rotwein & einfach Zurücklehnen ist bei ihr zum Glück auch kein Blumentopf zu gewinnen, da sie vor ein paar Jahren aus ihrer Familie wegen Alkoholproblemen des Vaters nach Berlin 'geflüchtet' ist... usw.
Ja, gut, ich seh' was Du meinst bzgl. mastergirl, muß man auch verstehen. Ich bin in der Hauptstadt eines Bundeslandes, keines der größten, mehr möchte ich mich nicht outen. Ganz links mache ich das auch nicht, habe aber in den letzten fünfeinhalb Jahren die absolute Härte mitgemacht, bis zur Zwangsräumung und "unter die Brücke" ging das, nachdem mir der Zwangsarbeitdienst 9 Monate absolut nichts mehr gezahlt hatte. Später mußten Sie alles nachzahlen. Ich habe bis heute KEINE EGV unterschrieben, KEINE Maßnahme, KEINEN 1-Euro-Job und auch sonst nichts mitgemacht und werde das auch nicht, obwohl ich nicht mehr der Jüngste (57) bin. Ich bin nicht als Sklave geboren und werde keine Minute in meinem Leben Sklave sein. Ich würde da bis zum Tod gehen, wenn's sein muß. Ich würde mir von den Jüngeren etwas mehr Kampfesgeist wünschen. In der Regel ist aber dort gar nichts. Eine Herde von Schafen, die alles mit sich machen läßt. Berichten kannste schon, ich werd' mich dann raushalten.
OT PN-Beratung fände ich überhaupt keinen gute Lösung. Denn die Probleme der einzelnen ALG-II-Betroffenen sind gerade keine privaten Probleme - sondern gehören eigentlich viel, viel, viel breiter öffentlich diskutiert - sofern man denn anständig miteinadner darüber diskutieren könnte, ohne sofort mit so-oder-so vorgestanzten Allgemeinplätze jeden Einzelfall zu 'erschlagen'
Die Arbeitslosenselbsthilfe (ALSO) aus Oldenburg, die am Wochenende für unsere Begleitschulung in Bln war, macht zum Beispiel genau deswegen überhaupt Null Einzelberatungen, sondern berät die Einzelnen alle in der Großgruppe öffentlich...
Warum das hier im Forum nur bei den Hilfethemen zu EGVs nicht funktionieren soll - was es ja in allen anderen Hilfe-Themen ausser den EGVs meistens doch recht zufriedenstellend im Forum tut, - leuchtet mir wirklich absolut nicht ein. OT-End
Danke dir, braunes Hartz, da sind wir ja gar nicht soo weit auseinander mit unseren Auffassungen - aber viele der jungen Leutz können wir nun mal nicht von heut auf morgen ändern. Lass uns die Hoffnung nicht aufgeben. Ob maasstergirl oder ich in Absprache mit ihr noch hier über heute berichten wollen, überlegen wir dann vielleicht morgen oder so. Hat heut echt lange gedauert , alles in allem ;-). OT end
Genau dazu habe ich mir heute anhören müssen:
SB zu mir: "Sie sollen sich ja auch telefonisch bewerben und das ist ja sowieso nicht erstattungsfähig, also sind 10 Bewerbungen pro Monat durchaus berechtigt."
Nach dem Motto: Was nicht erstattet wird, kost' auch nichts und wird nicht erstattet, muss aber trotzdem gemacht werden.
Und jetzt? :icon_eek:
Ich habe bis heute KEINE EGV unterschrieben, KEINE Maßnahme, KEINEN 1-Euro-Job und auch sonst nichts mitgemacht und werde das auch nicht, obwohl ich nicht mehr der Jüngste (57) bin. Ich bin nicht als Sklave geboren und werde keine Minute in meinem Leben Sklave sein. Ich würde da bis zum Tod gehen, wenn's sein muß. Ich würde mir von den Jüngeren etwas mehr Kampfesgeist wünschen. In der Regel ist aber dort gar nichts.
Ich falle als erste über dich her!
Ich teile deine Meinung zu 100% und besitze, obwohl glatte 11 Jahre jünger als du, den nötigen Kampfgeist und habe bis heute noch nie eine EGV unterschrieben und werde es auch niemals tun!
So, und nun ziehe ich mich wieder aus diesem Trööt raus.
So, und nun ziehe ich mich wieder aus diesem Trööt raus. [/QUOTE]
Ethos07 hat maasstergirl um 12.00 Uhr begleitet und ich um 14.30 Uhr sun2007 und das im gleichen JC.
Schade, dass wir uns nicht mal getroffen haben !
Aber wir verraten auch nicht, wie es ausgegangen ist, gelle sun2007 !
Echt - Sissy54 hat mich begleitet? Wusste ich gar nicht.
....huuch ??!!
- müssen wir eben mal ein Berliner elo-forum-Treffen machen - natüüüürlich mit Outing unserer elo-Nicks...
Auf mehrfachen Wunsch und nach Absprache mit maastergirl mache ich hier doch mal einen ausführlichen Bericht zum gestrigen Termin.
Zumal vielleicht auch weitere aus Berlin sich dann das Begleiten überlegen und noch in unseren neuen Begleitpool hier miteinsteigen.
Aber seid bitte bei Kommentaren zurückhaltend und bezieht euch NUR auf die Situation von maasstergirl .
- BITTE keine allgemeinen Weisheiten und vor allem keine abgehobenen Grundsatzkriege mehr zu EGVs ranklatschen!!
Sonst müssen wir das sofort ins Hinterkämmerchen verlegen - was ja nicht Sinn des Forums sein kann... Denn 'privat' ist an der ganzen HartzIV-Misere für die Einzelnen ja eigentlich so gut wie nix.
Und maastergril selber wird gleich noch korrigieren usw. , was ich hier aus meiner Sicht zu gestern zusammengefasse.
Der ca. 45 Min. dauernde Termin kreiste um 3 Problemfelder von maasstergirl:
1) Ausbidlungsrichtung & Ausbildungsplatz?
Die jüngere Vermittlerin machte einen zugewandten & über maasstergirl zutreffend informierten Eindruck:
Die 24-Jährige brauche eigentlich endlich einen Ausbildungsplatz, (maasstergirl möchte Fotografin werden, hat aber eher nicht die nötiigen Zusgangsvoraussetzungen mit einem HS-Abschluss). Die bisher zahlreich unternommenen Bemühungen für diesen Beruf scheiterten... Sie empfahl maasstergirl auch in verwandten oder halt auch ganz anderen Berufen systematisch nach Ausbildungsmöglichkeiten zu suchen. Die Vermittlerin fragte auch manche andere Ausbildungsrichtungen nochmals ab - doch maasstergirl war von diesen Vorschlägen nicht überzeugt. Allenfalls käme noch Foto-Medienlaborantin für sie in Frage.
(Ich schlug an dieser Stelle noch vor,
maasstergirl könne eventuell auch bei den VHS nach passenden güsntigen Kursen suchen, um zumindest auch im eigenen Wunschberufsfeld minimale Vorqualifiaktionen zu erwerben [Anm.: in Berlin gibt es tolle VHS-Kurse für Fotografie, aus denen schon manche Berufsfotografen hervorgegangen sind - aber ohne sich mit Leib & Seele hinter sowas zu klemmen, geht's natürlich nicht - und das ist vielleicht einfach nicht Sache von maasstergirl, die vielleicht eher etwas braucht, wo schon klar vorgezeichnet ist, was zu tun ist.]
Die Vermittlerin betonte, sie werde maasstergirl nichts an Qualifzierungsmaßnahmen aufzwängen, was sie nicht selber wolle - das mache gar keinen Sinn bei jungen Leuten. Auch die Möglichkeit, mit hilfe des JC die Grundqualifiaktionen zu erweitern und damit auch die Chancen für einen Ausbidlungsplatz - wie den Computerführerschein oder ein Englischzertifikat zu erwerben - stießen bei maastergirl auf keine positive Resonanz.
Die Vermittlerin mahnte bei maasstergirl an, sie solle endlich erst einmal ihre Grundmotivation klären.
2) Reduktion der ALG-II-Abhängigkeit?
maasstergirl berichtete mir im Vorgespräch, dass sie gern mehr arbeiten würde, ggf. auch einen zweiten job noch dazunähme, um das JC loszuwerden.
Die Vermittlerin machte ihrerseits maasstergirl deutlich, dass das SGBII vorschreibe, dass ALG-II-Empfänger alles tun müssten, um ihre Bedürftigkeit zu beseitgen.. Schränkte dies selber aber auch sofort wieder ein, dass das in heutiger Zeit ja meistens eh nicht möglich sei. Und masstergirl habe ja bereits durch Finden des Minijobs (bei Netto als zeitlich flexible Regaleinräumerin, Kopie des Arbeitsvertrags konnte bisher nicht ausgehändigt werden - mit einem merkwürdigen Verbot andere Arbeit anzunehmen -[ ]) bewiesen, dass sie sich darum bemühe. Ob maasstergirl da zumindest einen "Kassenpass" machen könne? (ist noch unklar) Natürlich brauche maasstergirl in erster Linie jetzt endlich einen Ausbildungsplatz. Aber niemand könne zaubern.
maasstergirl solle 1 weitere zwischenzeitlich noch bei ihr eingetroffene Stellen-Absage von Roßmann (bei der das JC die Einstiegsqualifizierung übernommen hätte) , dann noch nachreichen. Die Vermittlerin fragte maasstergirl, was sie nun weiter vorhabe. Darauf konnte maasstergirl nur mit den Schultern zuckend sagen: halt auch nach passenden Stellen im Internet und den Zeitungen weiterhin schauen und sich bewerben.
maasstergirl fragte dann noch, weshalb der zugesagte Vermittlungsschein ihr nicht zugesandt worden wäre. Hier gab es offensichtlich ein Missverständnis: die Vermittlerin möchte ihr den Vermittlungsschein erst dann zuschicken, wenn maasstergirl ihr den privaten Arbeitsvermittler genannt hat. Die Vermittlerin machte darauf aufmerksam, dass es hier eben auch unseriöse Anbieter gebe und sie nicht möchte, dass ihre Kunden ausgenutzt werden. Deshalb gebe sie die Vermittlungsscheine nach Möglichkeit nicht blind aus. Aber wenn maasstergirl jetzt unbedingt einen mitnehmen möchte, wäre das auch möglich. maasstergirl verneinte (zumal ich hier natürlich auch warnte, blind den erstbesten PAV zu nehmen...)
3. keine EGV-Abgabe und Wie nun weiter?
maasstergirl gab ein kurzes Schreiben ab, weshalb sie den ihr zugegangenen Eingliederungstext insgesamt nicht unterschreiben kann (Rechtswidrigkeiten, Unklarheiten, Verletzung des Bestimtheitsgebots, die zahllos angebotenen JC-'Leistungen' könne sie im Leben nie alle durchführen).
Nachdem die Vermitterlin angefangen hatte, die Rechtsgültigkeit jeder einzelnen JC-'Leistung' dieser EGV zu verteidigen, wurde ihr unsererseits nochmals klar mitgeteilt, dass so das Bestimmtheitsgebot nicht erfüllt sei und es also keinen Zweck habe, die Rechtsgültigkeit jeder einzelnen 'Leistungen' darzulegen.
Die Vermittlerin schlug sodann vor, maasstergirl solle nun beim Teamleiter verhandeln, was sie denn nun wie wolle.
Wir machten deutlich, dass das nicht Aufgabe von maastergirl sei, sondern die erhaltene EGV sei fehlerhat und die Vermittlerin solle entweder einen VA erlassen und dann würde man weitersehen. Oder sie müsse maasstergirl eine rechtsgültige EGV zukommen lassen.
Die Vermittlerin erwiderte, - so werde das in diesem JC aber nun immer & bei allen Kunden gemacht: damit man nicht bei jedem Anbebot an einen Kunden eine neue EGV ausstellen müsse, denn schließlich hätten sie alle mehr als 3 Klienten. [ ... ]
Alles wäre ja gesetzlich vorgegeben, sie könne jedenfalls da jetzt nichts anderes machen.
Ob maasstergirl sich denn von ihr bislang schlecht beraten sehe...
Das im Doppel mitgebrachte Schreiben von maasstergirl wurde sodann anstandslos quittiert.
Das Schreiben gehe nun an den Teamleiter weiter.
Maasstergirl werde nun aber gelegentlich eine Angebot für eine AGH in der Entgeltvarainte erhalten oder zu einer Coachingmaßnahme eingeladen. Bereits im Computer vermerkt sei die Einladung zu einer Gruppeninformation über öffentliche geförderte Beschäftigung am 25.Juni.
Anschließend ergänzten wir die letzte Lohnabrechnung von masstergirl noch, marschierten zum Copycenter um alles im Doppel fürs Quittieren zu haben, maasstergirl gab alles am Tresen ab und dann tranken wir noch ein Käffchen zusammen - und ich steckte maasstergirl noch unser Rechteflugi mit auf der Rückseite den wichtigsten Hinweisen, worauf bei Terminen im JC und beim Begleiten zu achten ist.
(Der Termin gestern dauerte inkl. Wegzeiten von 10.30 bis 15.30. Dazu ein langes Telefonat am Abend davor und was zuvor und danach im Forum ausgetauscht wurde.)
Wenn ich das richtig sehe, hat maasstergirl schon einen Job. Da will ich ja mal sehen, wie die SB dazu noch einen EEJ aufs Auge drücken will. Ist aber trotzdem eine heikle Sache, denn sie ist unter 25 J und die Abwehr des EEJ ist nicht ganz risikolos, auch wenn man das Geld im Eilverfahren zurückbekommt.
Ich vermute, da wird ein Termin mit dem Chef wegen der EGV kommen. Der wird gewaltig Druck machen, damit sie unterschreibt. Nix Unterschrift! Immer schön wieder mitnehmen, und wenn es ihm nicht passt, dann bitte Gegendruck machen: "Dann schicken Sie mir das doch bitte per Verwaltungsakt".
Wenn du nach 2 Verhandlungen selbst um den VA bittest, sind die meist ganz baff, denn du nimmst denen das Druckmittel.
Die Ausbildung zur Fotolaborantin würde ich schriftlich stellen und nachweislich abgeben. Dann müssen die auch schriftlich ablehnen. Dann kannst du Widerspruch und Klage einreichen. Ist fürchterlich mühsehlig und dauert lange, aber nur so erreichst du etwas.
Manchmal ist der Antrag auf eine Maßnahme ein gutes Mittel zur Abwehr von Maßnahmen und EEJobs. So nach dem Motto: Für Überflüssiges haben Sie Geld, für Sinnvolles ist es nicht da.
noch mal zu gestern, meine sb hatte ja gesagt, das sie mit mir beim letzten termin die egv besprochen habe,was aber nicht stimmt, genauso wenig wurden die unklaren punkte erläutert.
finde schon das die uns gestern zu gelabert hat wegen der egv, nur drum herum geredet und dass das ja nicht ihre schuld ist mit den ganzen paragraphen und dem gesetz.
das hat ja auch keiner gesagt, dass sie schuld dran hat.
auf jeden fall hat die zu viiiiiieeeeeeellllll geredet!!!!
- Ja stimmt, viel geredet hat deine Vermittlerin. Trotzdem schien sie mir soweit okay
( halt auch jemand der sich so durchs Leben schlägt, wie sie ja auch selber erwähnt hat: 2 Ausbildungen hat sie gemacht und sich dann noch ihr Wunschstudium damit finanzieren können. Umd dann halt jetzt da im JC so junges Volk wie dich zu 'managen'... ;-) )
- Ich vermute nicht, dass dieses JC sich groß Aufreger ins Haus holen wird und ein Team-Leiter Gespräche mit einzelnen Kunden "mit Druck" macht - wir sind hier Großstadt mit Massengeschäft in den JCs! - eher schätze ich, dass sie eine korrekte kleine EGV fabrizieren, mit irgendeiner eingepflanzten Coachinggeschichte ...
Aber warten wir am besten einfach in Ruhe ab - , - und schauen was als nächstes passiert.
- Wie mobydick meint, dass man beim JC eine Ausbildung und gar eine recht spezielle, wie eine Medienlaboranten-Ausbidlung "beantragen" können, ist mir grad ganz unklar....
Es kann schon sein, dass die im Anschluss mit einer verbesserten EGV ankommen, die aber alles andere als hinnehmbar ist, und dann auch noch behaupten, sie seien ja "soooo sehr entgegen gekommen. Was wollen Sie denn noch von uns!". Trotzdem nichts sofort unterschreiben! Alles mitnehmen! Wenn sie fragen: Für was mitnehmen? "Weil mein Anwalt das prüfen muss". Dagegen sind die machtlos, weil der Anwalt nun mal wirklich nicht anwesend ist und man ihn nicht verbieten kann.
Es lohnt sich nicht, sich hier schon jetzt den Kopf zu zerbrechen, denn man weiss nicht was kommt.
Zu der Fortbildung: WEnn das Thema nur bei der SB angeschnitten wurde, dann wurde "nur so mal nachgefragt". Das ist ja kein Antrag! Das muss formlos schriftlich gemacht werden! Und zwar in etwa so:
Antrag auf eine Weiterbildung als..............bei......... für die Zeit vom..... bis.....
Zur Verbesserung meiner Chancen auf dem Arbeitsmarkt bitte ich um Übernahme der Kosten für eine Weiterbildung als.......... bei........ für die Zeit vom....... bis.......
Ich besitze keine Ausbildung und habe somit kaum Chancen, eine Stellung zu finden. Durch diese Ausbildung erhoffe ich mir......(und hier lass dir bitte etwas einfallen, weswegen Fotolaborantinen dringend gebraucht werden, du für den Job ganz besonders geeignet bist und du nur so in Arbeit kommen kannst)....
Es ist zu erwarten, dass die das ablehen. Die Ablehnung muss aber schriftlich in Form eines Bescheides kommen. Dann kann ein Widerspruch eingereicht werden. Wird der auch abgelehnt, kann geklagt werden. Dann entscheidet der Richter. Bei jungen Leuten wird meist für die Weiterbildung entschieden.
Sollte das Amt auf diesen Antrag nur mündlich oder gar nicht antworten, kann nach 6 Monaten eine Untätigkeitsklage eingereicht werden.
Ist alles sehr nervig. Ich kenne kein Amt, das sofort zusagte. Es ist aber die einzige Möglichkeit.
Die Vermittlerin sagte - und ich denk da hat sie recht - , Weiter-, Fortbidlung & Umschulung ist nur möglich nach einer abgeschlossenen Erstausbidlung. Die fehlt jedoch maasstergirl.
Trotzdem muss aber für jemand auch ohne Erstausbildung irgend etwas möglich sein. Das weiss auch nicht genau, welche Schulungen für den einen und welche für den anderen sein dürfen. Es kann aber nicht sein, dass jemand überhaupt nicht geschult wird, nur weil er Hauptschulabschluss hat.
Sie muss auf eine solide Berufsausbildung dringen!
Alle andere Maßnahmen, Qualifizierungsblöcke, Ausbildungsvorbereitungen usw. sind verschwendete Zeit. Die U25er werden bei den Trägern geparkt, um aus der Statistik zu verschwinden; die Träger haben i.d.R. nichts anzubieten, was die jungen Leute in Ausbildung bringt. Ich weiß wovon ich rede, eine meiner Töchter war fast drei Jahre Fahrgast auf diesem Maßnahmekarussell - gebracht hat es ihr außer vielen schlechten Erfahrungen nichts.
Es ist vertane Zeit und Verschwendung von Steuergeldern.
Eine Ausbildung! Eine richtige Ausbildung! Z.B. auf eine staatlich anerkannten Fotoschule, bei einem Fotografen oder der Einstieg über die VHS sind eine solide Ausgangssituation für eine ebenso solide Ausbildung.
Auch das stimmt nicht, ausser es ist in Berlin so, bei uns bekommen auch Ungelernte Weiterbildungen
Interessant zu wissen, da mir vom selben JC einen sinnvolle Weiterförderung in Form eines Sprachkurses verweigert wurde.
3. keine EGV-Abgabe und Wie nun weiter?[/B]
Das ist durchaus ernst gemeint. Ich hatte es erst auch nicht glauben wollen aber nachdem mein vorletzter Termin im April eigentlich sehr angenehm verlaufen war, es der SB aber nicht gelungen war, mich unter Druck zu setzen und wir nach 20 Min. alles durchgesprochen hatten - es war also insgesamt ein angenehmer Termin mit keinerlei Konflikthaftigkeit - hat die SB beim letzten Termin am Do eine Teamleiterin hinzugezogen. Wie gesagt, obwohl es gar keine Konflikte gegeben hatte. Sie hatte nur nicht alles bekommen, wie sie es gewollt hatte und ihre Versuche, Druck auszuüben (sie wollte mich zur Rücknahme eines Widerspruch nötigen mit Argumenten, die fast schon komisch sind auf die ich aber kein bisschen eingegangen bin) waren ins Leere gelaufen.
Das ist auch sehr wichtig für mich zu wissen. Das werde ich mir merken :icon_smile:
Dann hat sich der Termin von maasstergirl doch deutlich zeitlich mit meinem eigenen überschnitten. Meiner hat auch über zeri Stunden gedauert - schon erstaunlich, wie viel Zeit die für einzelne Leute aufbringen, wo sie doch angeblich viel zu viele Kunden (!) haben um für jeden eine gesetzeskonforme (wobei ich natürlich weiß, dass es die sowieso nicht gibt und es nicht das Zeitproblem ist etc. etc.) EGV auszuarbeiten.
Na ja, Sun, du hast eben eine andere Berliner SB. Meist werden Fort- und Ausbildungen bei jungen Leuten genehmigt. Wenn nicht, lässt es sich über Klage fast immer durchsetzen. Ich weiß ja nicht wie alt du bist.
Ich bin über 25 und ich will maasstergirl hier auch keineswegs entmutigen. Für mich ist nur insgesamt wichtig zu wissen/Belege zu sammen, dass hier zum großen Teil einfach willkürlich verfahren wird.
Hamburgeryn schrieb:
Sehe ich und sicher auch die Vermittlerin im Prinzip ganz genau so.
Nur viel einfacher gesagt, als getan - ausser VHS-Vorqualifiaktions-Möglichkeiten sehe ich im Moment hier in Berlin nix an realen Chancen für den - ja anspruchsvollen - Fotografenberuf.
(Und m.E. würde auch eine Maßnahme in der maasstergirl schon mal die allgemeinen Computergrundlagen nachweisbar mit einem europäischen Computerführerschein seriös abschließen könnte, ein kleiner brauchbarer Baustein in diese Richtung sein. Der von der Vermittlerin vorgeschlagene Anbieter scheint so auf den ersten Blick gemäß Website noch zu den seriösen hier zu gehören und würde in Aufbauschulungen auch weiteres möglich machen --- müßte man alles natürlich dann auch nochmals genauer vor Ort prüfen. ABER: All sowas möchte maasstergirl gar nicht machen.
Die Grundmotivation wohin ihre Reise gehen soll, ist halt wirklich noch recht schwach von ihr selber her zu sehen - und wir hier vom Erwerblsosenforum oder vom Begleitpool aus können natürlich da auch nur sehr begrenzt unterstützen... )
Insofern würde ich auch in diesem Punkt der Vermittlerin recht geben: maasstergirl sollte sich auch für andere, vielleicht weniger anspruchsvolle Berufszweige, die aber vielleicht noch Ausbidlungsplätze zu vergeben haben, erwärmen.
Denn maasstergirl hat bereits alle Fotografen offenbar in Berlin angemailt und nachgefragt... kann sie ja auch gleich noch selber erzählen, was sie da bisher alles unternommen hat.
Dass maasstergirl bisher übermäßig in Maßnahmen geparkt worden wäre, ist übrigens, soweit ich das weiss, bisher auch nicht der Fall gewesen
M.W. ist sie bisher ein einziges Mal - und das obwoh ja schon viel Zeit verflossen ist seit dem HS-Abschluss und vieles wohl durchaus Richtung Ausbidlungsplatz bereits versucht wurde - in einer Trainingsmaßnahme des JC gewesen.
- kann maasstergirl aber sicher selber alles noch genauer sagen....wenn sie möchte.
Aja, hast du oder ihr uns dafür vielleicht irgendwelche §§ die diesen Rechtsanspruch/Leistung des JC näher beschreiben?
(Möglicherweise hat die Vermittlerin auch nur "Fortbildungen & Umschulungen" gesagt, die für Ungelernte nicht in Frage kämen.)
Wie wäre es, wenn sie in Abendschulen den Realabschluss nachholt?
na, zu all unseren Gedanken muss maasstergirl selber dann halt nun ihre Meinung sagen, wenn sie wieder online ist - ich glaub, sie hat gesagt, dass sie heute nämlich malochen muss.
ALG II-Empfänger haben keinen Rechtsanspruch auf Fortbildungen, Umschulungen u.s.w.
Wenn ein Rechtsanspruch bestände, würde es nicht in EGV verbindlich festgehalten werden.
Nur einen Anspruch !
Das bedeutet, man kann etwas erwarten, liegt aber im Ermessen eines SB.
So etwas sollte zum Grundwissen gehören, wenn man jemand begleitet, vor allem wenn man sich immer für so schlau hält !
Sissi54 schrieb:
Ich habe mich was die §§ angeht überhaupt nie für schlau gehalten - kann man hier überall nachlesen. Brauche ich auch nicht. Das hat seinen einfachen Grund darin, dass ich nach wie vor überzeugt bin, dass man mit Rechtearbeit einiges erreichen kann, aber ich mich deswwegen nun mit Sichderheit nicht auch noch zum Laienrechtsgelehrten machen muss. Das Forum sollte mir beim Begleiten eingentlich diesbezüglich als Stütze für genau solche Fragen dienen - aber wenn das offenkundig nicht geht: ich MUSS nicht partout Begleitungen machen und schon gar nicht hier über das Forum oder über den Begleitpool.
Und da du dich, Sissi, der es ja nach eigener PN-Aussage an mich vorab darum geht, mich in der Redeschlacht zu besiegen, ( gewiss um auch dort deine Überlegenheit durchzubosen) gebe ich hiermit - so maasstergirl damit einverstanden ist - die gewiss noch nötige weitere Begleitung von maasstergirl jetzt offiziell an dich weiter. Du als alljumfassend Rechthaberin wirst ja umfassend bestens Bescheid wissen,zu allen PRoblembereichen der jungen FRau -- Voran damit!!!
Auf zum weiteren Krieg hier im Froum über die richtige Linie und die maßlose Herunterputzerei anderer - ich ziehe mich hiermit aus der Begleitarbeit über das Forum auf jeden FAll zurück. Das macht so wirklich Null Sinn.
Ich fände eine breites sich gegenseitig-Begleiten - auch wenn man ein Rechtslaie ist und bleiben möchte - nach wie vor gut. Aber doch mit Sicherheit nicht um den Preis, selber öffentlich ständig wegen dem oder jenem zu Hackbrei gestampft zu werden, weil man gerade nicht ins Weltbild von diesem oder jenem passt.
Selbst wenn man rechtliche Dinge in aller Bescheidenheit nachfragt.
Und dieses Hackbrei-Herunterstamperei anderer scheint halt sowohl in diesem Forum wie auch in Berlin die Hauptsportart vieler zu sein.
Bitte sehr - ARENA FREI für SISSI54 !!!!!!
ENDE meinerseits hier im Thread.
Ich persönlich kann maasstergirl hier voll verstehen, der ECDL bringt einen auch nicht wirklich weiter. Ich war mal in so einer Maßnahme, und habe dort drei lange Monate hinter einem Steinzeit-PC verbracht.
Auf der Website wirkte der Anbieter auch seriös, doch in wahrheit konnte man es knicken - wie wir wissen, ist das ja bei 99,9% aller Maßnahmen und Weiterbildungen des AA so.
das kenne ich von meiner Tochter. Die war am Ende auch so frustrierrt, dass sie irgendwie gar nicht mehr so richtig wusste, was sie eigentlich wollte.
Sehr gut! Auch wenn es bitter ist für deinen Schützling, das ist eine realistische Möglichkeit zunächst einmal zu einer Ausbildung zu kommen. Hat man die, dann kann man darauf aufbauen. Meine Tochter lernt jetzt etwas völlig anderes als ihren Traumberuf, doch sie guckt sich bereits jetzt nach Wegen um, wie sie in ihren Traumberuf gelangen kann.
Ich würde es maasstergirl wünschen, wenn sie bei einem Fotografen die Chance zur Ausbildung bekäme, andererseits sollte sie auch Alternativausbildungen ins Auge fassen, die momentan weniger Spass machen.
ich schau mich ja schon nach anderen ausbildungsplätzen um, so ist es ja nicht.
anfang des jahres hatte ich ja ein vorstellungsgespräch beim fotografen und der hat mir auch ein 6 monatiges praktikum mit aussicht auf ausbildung angeboten, hatte das als bestätigung auch aufm blatt stehen und bin damit zur sb doch für das jc ist 6 monate ja zu lange, aber sagen auch nicht mal wie lange die sowas genehmigen, denn der fotograf hätte das praktikum, wohl auch gekürzt.
das wäre wohl meine größte chance gewesen, aber das jc hat es mir verbaut, die sind doch selber schuld das ich noch algII beziehen muss.
so viel erst einmal dazu
noch mal zu meiner sb, sie sagte ja "Die Vermittlerin betonte, sie werde maasstergirl nichts an Qualifzierungsmaßnahmen aufzwängen", da mußte ich schon innerlich lachen, denn beim letzten gespräch hat sich das anders angehört.
anfang des jahres hatte ich ja ein vorstellungsgespräch beim fotografen und der hat mir auch ein 6 monatiges praktikum mit aussicht auf ausbildung angeboten, hatte das als bestätigung auch aufm blatt stehen und bin damit zur sb doch für das jc ist 6 monate ja zu lange,
das ist leider typisch JC - wenn ihre Sinnlosmaßnahmen sechs Monate dauern ist das alles kein Problem, auf der anderen Seite stellen sie sich hier quer. Gleichzeitig frage ich mich natürlich auch, weshalb der Fotograf ein 6-Monatiges Praktikum wollte, da stellt sich natürlich auch die Frage in weit weit das noch Sinn macht. Zumal insbesondere Alg II-Bezieher gern zu endlosen unbezahlten Praktikas herangezogen werden, wo die Ausbeutung der kostenlosen Arbeitskraft tatsächlich gegeben ist.
aber sagen auch nicht mal wie lange die sowas genehmigen, denn der fotograf hätte das praktikum, wohl auch gekürzt.
So etwas ausschließlich schriftlich regeln. Nur so hast du auch Anspruch auf eine schriftlichen Bescheid. Gegen den kann man Widerspruch einlegen usw.
Hast du mal daran gedacht, den Fotografen nochmal zu bitten um ein Praktikum bei ihm zu machen, damit er dich dann möglicherweise ausbildet?
Versuche es weiter, aber ziehe auch andere Ausbildungen in Betracht. Meine Tochter kann auch nicht ihren Traumberuf lernen, dennoch sieht sie ihre Ausbildung als Sprungbrett in den späteren Traumberuf - und - sie hat auch viel Spaß an ihrer derzeitigen Ausbildung in der Gastronomie.
Die Lösung ist ganz einfach: Du hattest einen guten Beistand dabei.
"Hast du mal daran gedacht, den Fotografen nochmal zu bitten um ein Praktikum bei ihm zu machen, damit er dich dann möglicherweise ausbildet?"
@Hamburgeryn der fotograf hat natürlich mitlerweile schon einen anderen eingestellt der wartet doch nicht die ganze zeit auf mich.
Das habe ich auch nicht erwartet, doch möglicherweise wäre es einen zweiten Versuch wert.
Hallo Frau ethos07 !
Du hast überhaupt keine Begleitung offiziell an jemanden weiterzugeben (Beitrag #58) ! :icon_eek:
Wir, ich und maasstergirl sind mündige Menschen und sind nicht auf Deine Betreuung angewiesen, was Entscheidungen angeht.
Deinen überheblichen Befehlston kannst Du woanders loslassen !
Genau aus diesem Grund lehne ich eine Begleitung ab, weil niemand das Wissen hat, um allen Problemen entgegenzutreten.
Als taubstumme Witzfigur oder Protokollschreiber dabeizusitzen, ist wohl wenig hilfreich für den Betroffenen.
Sissi54 schrieb :
Sissi54 schrieb zuvor: #37 ...
Die Aussage bekommt nach dem aktuellen Statement von sissi54 natürlich einen völlig neuen Sinn.
Na ja, vielleicht will dich auch keiner als Begleiter haben. Das hat sicherlich einen sehr guten Grund.
einer lügt!
Entwerder sissi54 oder sun2007.
Wer sagt wohl die Wahrheit?
Ich bin weiblich, also von Natur aus neigierig.
Bitte, bitte klärt mich auf, auch wenn ich es mir schon denken kann
Ich halte einen Beistand auf der Arge für unabdingbar.
Und dabei ist es für mich zunächst sekundär, ob der ganz viel redet, ganz viel mitschreibt oder einfach nur ruhig da sitzt. Er ist es i.d.R. der den SB durch seine Anwesenheit in die Schranken weist, dafür sorgt, dass der FM nicht schikaniert, droht oder demütigt, der pAp uns nicht in überflüssigen Maßnahmen versenkt.
Es ist traurig genug, dass wir überhaupt eines Beistandes bedürfen - schließlich nehmen wir bei jedem anderen Behördengang ja auch keinen mit.
Ich suche verzweifelt nach einem Beistand, finde aber keinen.
Dabei habe ich selber schon bei 2 Leuten als Beistand fungiert.
Viele haben Angst, besonders wenn sie bei der gleichen Arge "Kunde" sind.
Um so schöner das es noch Leute gibt, die als Beistand mitgehen.
Oft reicht es doch ruhig dazusitzen und sich Gesprächsnotizen zu machen.
Ob und wieviel Ahnung ein Beistand hat, kann ihm niemand an der Nase ablesen.
Ich finde, niemand sollte ohne Beistand zur Arge gehen.
Respekt für ethos07
nicole05 schrieb:
So sollte auch primär die Aufgabe eines Beistands verstanden werden.
Ich bin schon oft als Beistand mitgegangen, oder habe mich als solcher angeboten. Ich musste allerdings überraschenderweise feststellen,
dass es sehr viele Elos gibt, die keinen Beistand wollen. Sie befürchten, dann wird es künftig für sie auf der Arge noch schlimmer.
Wie es auf der Arge läuft hängt vom Elo ab.
Ein gut informierter Elo, der selbstbewußt seine Rechte kennt, benötigt den Beistand lediglich als eine Art Bollwerk, damit der SB sein Temperament zügelt.
Ein unsicherer Elo braucht vom Beistand mehr Unterstützung und Hilfe.
Mehr Engagement. Das muss man von Fall zu Fall betrachten.
Wichtig sind genaue Absprachen und Kenntnisse über die aktuelle Lage bevor man auf die Arge geht.
Und da reichen die berühmten 15 Minuten häufig einfach nicht.
Wichtig ist auch die Nachbereitung.
Wie ist es gelaufen. Was war richtig gut, was kann man künftig besser machen? Hat man (annähernd) erreicht was man wollte? Wie geht es einem selbst, usw....?
Ich finde es bedauerlich, dass immer noch so viele Elos Angst haben als Beistand mit auf die Arge zu kommen,
dass ist für mich genauso unverständlich wie auf den Beistand zu verzichten. :icon_eek:
War sissi54 nun der Beistand von sun2007 oder nicht?
Lies dir den #37 gut durch, dann hast du die Antwort.
ich habe #37 gelesen, aber auch #38
Eine sagt ich war dabei, die andere sagt stimmt nicht.
Wenn man nun wüsste wer die Wahrheit sagt, wäre es leichter auch andere Beiträge der Betreffenden zu beurteilen.
Vielleicht melden sich die 2 ja noch mal.
Spannend ist es aber, oder?
Vielleicht verstehen wir das hier nur falsch. Evtl. hat Sissi54 Sun2007 dort nicht hinbegleitet, sondern als Sachbearbeiterin betreut. Dann haben die sich dort wirklich getroffen und beide Aussagen stimmen.
Sehe ich genau so wie Hamburgeryn und Canigou.
Maasstergirl und ich haben ungefähr 1 Stunde lang am Abend vor dem Termin miteinander telefoniert und uns dann auch noch eine halbe Stunde direkt vor dem Termin zum Vorgespräch getroffen.
Ich habe maasstergirl dabei deutlich mitgeteilt, dass alles was ich allenfalls beim Termin sage, rechtlich so gewertet werden kann, wie wenn sie es selber sagen würde.
(Wobei, sollte die Begleitung versehentlich mal etwas Falsches sagen, auch kurz nachher noch eine schriftliche Richtigstellung nachgereicht werden kann. Diese Info haben die erfahrenden ALSO-Leuten aus Oldenburg am letzten Samstag noch mitgeteilt.)
Maasstergirl wünschte auch mit dieser Kenntnis, dass ich für sie spreche, wenn sie im Termin nicht weiter weiss. Und so haben wir es auch im Termin dann gehalten.
Soweit ich sehen kann, war das für alle Seiten so okay. Vielleicht kann aber maastergirl dann noch ihre Einschätzung dazu geben.
Sissi war offensichtlich der Beistand von sun.
Das geht schließlich aus diesem Satz hervor.
Klingt für mich so, als hätte sissi sich mit ihrem Rufnamen vorgestellt, ohne den Nick damit zu verbinden.
Ob das spannend ist? Für mich nicht.
ich finde Du hast es sehr gut gemacht.
Allein das Gefühl nicht allein vor der oder dem SB zu sitzen gibt Kraft.
Zudem beherrschen sich auch die größten Arsc****** wenn noch eine 2. Person dabei ist.
Was unter 4Augen gesprochen wird, ist nur schwer zu beweisen, dass wissen die SB's auch.
Die können später alles behaupten.
Ein Beistand sollte jeder haben.
Niemand sollte allein zur Arge gehen.
Schade, dass nur sowenige bereit sind als Beistand zu fungieren.
Ich könnte ja sissi54 mal fragen ob sie mit mir geht
Oh, ich habe es so verstanden, dass es gar nicht stimmt
Denn normalerweise nimmt man doch hier im Forum Kontakt auf und verabredet sich.
Somit sollte man den Nickname doch kennen, oder?
Wenn ich hier nach einem Beistand frage und z. B. Hamburgeryn sagt : Ich komme mit Dir, dann treffe ich Hamburgeryn.
Auch wenn sie mir dann sagt: Hallo ich bin die Marie Mustermann.
Trotzdem ist mir bekannt das es sich dabei um die Hamburgeryn handelt, oder?
Vielleicht ist es auch einfach schon zu spät für mich, aber ich verstehe es immer noch nicht so ganz.
Hallo Nicole, sooo wichtig ist das auch wieder nicht, wir beenden deshalb besser jetzt die kleine Abschweifung. Das ist ein Befehl. ; )
ich bin genauso verwundert über diese Aussage von Sissy54 wie alle hier.
http://www.elo-forum.org/weiterbildung-umschulung-sinnlose-ma%DFnahmen/41044-unberechtigte-kritik-bewerbung-vorwand-%FC-sinnlose-ma%DFnahme.html
wollte nur mitteilen das der blöde brief da ist von dem meine sb geredet hat.
kommt ja eigentlich ganz schön kurzfristig.
steht halt drin das der termin am 25.06.09 um 11uhr ist und eine "gruppeninfo. zu instrumenten zur integration in den arbeitsmarkt ist".
sonst nur der ganze mist mit kürzung, etc.bla bla.
was ist denn wenn ich arbeiten müsste?
soll ich hingehen oder nicht??
Das ist vermutlich eine der vielen Maßnahme aus der EGV, die du nicht unterschrieben hast.
Ist das nur eine Einladung zu einer Gruppenveranstaltung, oder ist das eine Zuweisung, damit du eine Maßnahme beginnst?
Wenn es nur eine Einladung ist, dann gehe einfach hin, unterschreibe nichts (stecke es nur ein) und tritt die Maßnahme nicht an, weil nichts Schriftliches vorliegt (außer der Einladung, an der du ja teilnimmst). Dann kann dir keiner etwas.
Wenn es eine Einladung ist musst du nicht hingehen. Allerdings vergibst du dir auch nichts, wenn du doch hingehst. Manchmal ist es ganz interessant zu hören, was die mal wieder am planen sind.
Ist es eine Zuweisung wirst du daran teilnehmen müssen.
wieso muss er nicht zu einer einladung erscheinen? das sehe ich anders.
Die Einladung sollte eine Rechtsfolgebelehrung enthalten. Z.B.:
"Dies ist eine Einladung nach §59 SGBII in Verbindung mit §309 SGBIII"
Ich würde da schon hingehen, aber halt nix unterschreiben, auch wenn die sagen, dass man Sanktionen erhält, wenn man nicht sofort unterschreibt. Das wäre nämlich meiner Meinung nach eine Nötigung bzw. Falsche Information, für die man den SB zur Rechenschaft ziehen kann.
Ist bei mir nämlich ähnlich gelaufen. Sollte per Einladung zu einer Infoveranstaltung und dort eine EGV unterschreiben, da ich sonst keine Leistungen bekäme.
Sorry, hab die RFB überlesen.
Dann natürlich hingehen.
Da maasstergirl vermutlich heut arbeiten muss:
es ist erstmal eine allgemeine Gruppenversanstaltung zu "Instrumenten zur Integration in den Arbeitsmarkt".
Ok, dass sie hingehen muss, wenn da eine Rechtsfolgenbelehrung dabei ist, ist klar.
Das sie nichts an Verträgen oder EGV oder oder sofort unterschreiben soll, das ist auch klar.
(Eine geänderte EGV, denke ich, wird ihr nicht vorgelegt werden. Die müsste ja zuerst mit ihr verhandelt werden. Auch keine Sanktion so sofort angedroht. Dazu siehe Anfang des Threads: die kürzlich vorgelegte EGV wurde aus rechtlich besten Gründen bisher nicht unterschrieben!)
nun aber die noch offenen Fragen:
Wenn da aber bei der Gruppeninfo aufgefordert wird, nur die Anwesenheit mit Unterschrift zu bestätigen, sollte sie das m.E. schon tun - seht ihr das auch so?
Und vor allem ist die Hauptfrage von maasstergirl hier noch nicht diskutiert:
Muss maasstergril auch zu dieser Infoveranstaltung hingehen, wenn sie morgen arbeiten müsste?
Oder würde ein entsprechende Bestätigung des Arbeitgebers bzw. der Wochen-Einsatzplan dem JC ausreichen müssen, ihr Fernbleiben zu entschuldigen?
(Maasstergril hat einen - miesen - Minijob, bei dem sie offenbar flexibel einsatzbereit sein können muss.)
... wobei ich persönlich denke, dass es für maasstergirl gar nicht schlecht wäre, teilzunehmen, zuzuhören (was alles an MAE-'Angeboten' o.ä. so auf sie zukommen kann & wird, das hatte die SB bereits angekündigt), aber natürlich nix an Verträgen etc. zu unterschreiben.
Und maasstergirl könnte natürlich auch andere junge Betroffene, wenn sie genug Courage dazu hat, dort ansprechen: die einfach mal freundlich fragen, ob man hinterher noch sich kurz zusammensetzt & sich vielleicht gegenseitig beim Umgang mit diesem Amt unterstützen möchte...
Ich werde leider morgen keine Zeit haben hinzugehen.
Wäre aber auch interssant: ich denke,Begleitungen zu solchen Info-Veranstaltungen sind rechtlich ebenfalls gestattet?
Und wenn nicht: Aufklären, dass man nix sofort unterschreiben braucht, könnten welche ja auch vor den Toren dort;-).
Im Gegenteil: Mastergirl sollte einen Schrieb von sich aus mitbringen, dass sie da war (am besten doppelte Ausfertigung) und sich das VON DENEN schriftlich bestätigen lassen mit Stempel, Unterschrift und Datum. So herum muss das laufen.
Sie sollte da GAR NICHTS unterschreiben.
zu deinem vorherigem kann ich leider keine auskunft geben, ich denke aber dass man sich bestätigen lassen sollte, dass man da war - die arge braucht für sich keine schriftliche bestätigung, weil die ja zeugen hat - aber eine anwesenheit unterschreibe ich schon, weil das kann meiner meinung nach keine nachteile haben. und die arge hat ja wie gesagt sowieso zeugen.
aber zum thema infoveranstaltung hab ich mir auch so meine gedanken gemacht und werde auf jeden fall bei der nächsten infoveranstaltung jedem raten, nicht sofort zu unterschreiben, sondern einfach zur prüfung mitzunehmen.
geprüft wird natürlich in einer gemeinsamen runde
hab zumindest genug wissen, um die leute auf dieses thema aufmerksam zu machen und werde natürlich auch das forum empfehlen, was ich bei einigen in meiner abgeschlossenen maßnahme schon getan hab. und wenn sich einer von den 10 in der veranstaltung dann wehrt, werden es immer mehr, wenn das jeder so handhabt
Und den Rat von Sun kann sie auch noch befolgen und sich von denen quittieren lassen, dass sie da war.
Muss maasstergril auch zu dieser Infoveranstaltung hingehen, wenn sie morgen arbeiten müsste?Oder würde ein entsprechende Bestätigung des Arbeitgebers bzw. der Wochen-Einsatzplan dem JC ausreichen müssen, ihr Fernbleiben zu entschuldigen?
Wenn der Arbeitgeber ihr schriftlich bescheinigt, dass er sie an diesem Tag unbedingt braucht, hat der Arbeitgeber Vorrang. Sie möchte dann aber auch arbeiten gehen. Aus einem anderen Fall ist es mir bekannt, dass die SB beim Arbeitgeber am besagten Tag nämlich angerufen hat und sie unter einem ganz anderen Vorwand sprechen wollte.
Das schadet nicht. Ist nur lästig.
Rechtlich ist das nicht geregelt, d.h. man muss dich nicht dabei sein lassen. Man kann es aber.
gibts dazu hier irgendwelche musterschreiben?
wollte nämlich auch was mitnehmen, dass mir bestätigt, dass ich erstens da war und zweitens meine geprüfte EGV dabei hatte. (nicht unterschrieben, aber das steht dann natürlich nicht da)
Wenn verbindlich (z. B. § 59 SGB II in Verbindung mit § 309 SGB III) geladen wurde, kann sie auch einen Beistand nach § 13 Abs. 4 SGB X mitnehmen.
Habe ich auch immer so gehalten -und stets großes Erstaunen und Widerwillen seitens der Arge/Träger geerntet.
Und praktisch jedes Mal kam der Satz:
"Das muss nicht extra bestätigt werden, schließlich haben wir alles in unserem Computer. Dann weiß Ihre Arge auch, dass Sie hier waren."
"Wir müssen nichts bestätigen oder unterschreiben!"
Ich beharrte auf meiner Bestätigung, und erhielt sie am Ende doch.
wollte eigentlicht die einladung per pdf rein stellen, aber scanner ist kaputt, jetzt schreibe ich euch die einladung mal.
bitte kommen sie am 25.06.2009 um 11uhr in das jobcenter pankow, straße.... raum 1.042 haus b.
GRUPPENINFORMATION ZU INSTRUMENTEN ZUR INTEGRATION IN DEN ARBEITSMARKT
dies ist eine einladung nach § 59 sgbII in verbindung mit § 309 sgbIII.
wenn sie ohne wichtigen grund dieser einladung nicht folge leisten, wird ihr algII um 10% der für sie nach§ 20 sgbII maßgebenden regelleistung für die dauer von drei monaten absenken. die absenkung wird in höhe des genannten prozentsatzes vorgenommen, weil bei der letzten kürzung ihrer leistung wegen der verletzung von meldepflichten (bescheid vom bereits eine absenkung um % erfolgt ist und seitdem noch kein jahr vergangen ist. dies hat nach § 31 abs. 3 sätze 3 und 4 sgbII zur folge, dass ihre leistungen bei nichtbefolgung dieser einladung um weitere 10%, insgesamt um % + 10% = 10%, abgesenkt werden. falls ihnen ein zuschlag nach § 24 sgbII gewährt wird, entfällt auch dieser für den absenkungszeitraum.
beachten sie bitte unbedingt auch die nachfolgende rechtsfolgebelehrung und weiteren hinweise.
unter bestimmten voraussetzungen können reisekosten erstattet werden. falls ein öffentliches verkehrsmittel benutzt wird, legen sie bitte den fahrschein vor.
bitte bringen sie auch ihren personalausweis oder reisepass mit.
und noch.....
rechtsfolgenbelehrung zur meldepflicht:
1. eine verletzung der meldepflicht nach § 59 sgbII i.V.m. § 309 sgbIII liegt vor, wenn sie der aufforderung ihres zuständigen trägers der grundsicherung, sich persönlich zu melden oder zu einem ärztlichen oder psychologischen untersuchungstermin zu erscheinen, nicht nachkommen.
2. bei einer verletzung der meldepflicht wird das algII um 10% der für sie maßgebenden regelleistung zur sicherung des lebensunterhaltes nach § 20 sgbII abgesenkt. eine eventuell bezogener zuschlag nach § 24 sgbII (zuschlag nach bezug von alg) entfällt für den zeitraum der minderung.
3. bei einer wiederholten verletzung der meldepflicht wird das algII um den prozentsatz abgesenkt, der sich aus der summer des prozentsatzes der vorangegangenen minderung und zusätzlich 10% ergibt.
eine wiederholte pflichtverletzung liegt nicht vor, wenn der beginn des vorangegangenen sanktionszeitraums länger als ein jahr zurückliegt.
4. absenkung und wegfall dauern drei monate und beginnen mit dem kalendermonat nach zustellung des entsprechenden bescheides über die sanktionen. während dieser zeit besteht kein anspruch auf ergänzende hilfen nach dem zwölften buch sozialgesetzbuch (sozialhilfe).
5. durch verletzung der o.g. pflichten können sich ggf. überschneidungen der sankionszeiträume ergeben (beispiel: 10% kürzung aufgrund erster verletzung der meldepflicht vom 1.5-31.7 und 60% kürzung aufgrund erster wiederholter verletzung der grundpflichten vom 1.6-31.8 überschneidung vom 1.6-31.7 mit insgesamt 70% kürzung).
6. diese absenkung des algII und der wegfall des zuschlags treten nicht ein, wenn sie für die pflichtverletzung einen wichtigen grund nachweisen können.
7. bei einer minderung der regelleistung um mehr als 30% können ihnen ggf. ergänzende sachleistungen oder geldwerte leistungen erbracht werden. diese werden in der regel erbracht, wenn minderjährige kinder in der bedarfsgemeinschaft leben.
ja, das war es.....
normalerweise solltest du noch ein blatt bekommen haben in dem steht:
Der Aufforderung auf Blatt 1 vom.... zur ..... werde ich aus folgenden Gründen nicht nachkommen:
(zutreffendes ankreuzen und ggf mit notwendigen Nachweisen zurückschicken.)
-Ich nehme eine Tätigkeit (Arbeit, selbstständige Tätigkeit, mithelfender Familienangehöriger) ab ..... (bei befristeter Tätigkeit bis....) als (berufliche Tätigkeit) ....... auf.
Arbeitgeber: .......
- Ich bin ab ..... arbeitsunfähig erkrankt; Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ist beigefügt.
- sonstiger Grund: ................
An der Vermittlung von Stellenangeboten bin ich:
-weiterhin interessiert
- nicht mehr interessiert
ich würde mich aber auf jeden Fall schlau machen, ob es ein ausreichender Grund ist, wenn du zu der Zeit arbeiten musst und einen Nachweis des Arbeitgebers beifügst, dass du zu der Zeit arbeitest. Bzw. aus welchen Gründen das nicht ausreichend ist - also was du in dem Fall tun musst - auch gegenüber deinem arbeitgeber.
Sowas kannst du eigentlich telefonisch erfahren, wobei du dann keinen nachweis hast, bzw. dir das schriftlich geben lassen solltest vom Informationsschalter, oder ähnlichen.
@ petersbg
ja die dritte seite wie du sie da geschrieben hast ist auch bei.
ich muss morgen ab 18uhr arbeiten.
aber es hätte ja auch sein können das ich morgens bzw. vormittags arbeiten muss, was wäre dann??
arbeite ja im discounter und wenn ich dann oder dann arbeiten muss, dann brauchen die mich auch.