Source: https://www.haufe.de/recht/deutsches-anwalt-office-premium/abgeltungssteuer-3-steuersatz_idesk_PI17574_HI2241780.html
Timestamp: 2019-12-11 09:24:14
Document Index: 262219701

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 3', 'Art. 6', '§ 2', '§ 1', '§ 4', '§ 2', '§ 5', '§ 4', '§ 3', '§ 3', '§ 4', '§ 3', '§ 2', '§ 2', '§ 1', '§ 2']

Abgeltungssteuer / 3 Steuersatz | Deutsches Anwalt Office Premium | Recht | Haufe
Die Höhe der Abgeltungssteuer beläuft sich auf 25 % der Erträge oder des Veräußerungsgewinns. Hinzuzurechnen ist der Solidaritätszuschlag. Dieser beträgt nach § 4 Solidaritätszuschlaggesetz (SolZG) 5,5 % der Bemessungsgrundlage. Insgesamt errechnet sich daher eine Belastung von 26,375 % für den Steuerpflichtigen, der aus der Anwendung der Abgeltungssteuer resultiert.
Daneben kann die Kirchensteuer in der Höhe von 8 % oder 9 %, abhängig von dem jeweiligen Bundesland, anfallen. Für die Wohnungseigentümergemeinschaft als Verband fällt diese nicht an, weil sie nach den verschiedenen Kirchensteuergesetzen der Bundesländer nur von natürlichen Personen erhoben wird (§ 3 Abs. 1 Kirchensteuergesetz (KiStG) Baden-Württemberg; Art. 6 Bayerisches KiStG; § 2 Abs. 1 KiStG Berlin; § 1 Abs. 2 KiStG Brandenburg; § 4 Abs. 1 KiStG Bremen; § 2 Abs. 1 KiStG Hamburg; § 5 KiStG Hessen; § 4 KiStG Mecklenburg-Vorpommern; § 3 KiStG Niedersachsen; § 3 Abs. 1 KiStG Nordrhein-Westfalen; § 4 Abs. 1 KiStG Rheinland-Pfalz; § 3 Abs. 1 KiStG Saarland; § 2 Abs. 1 KiStG Sachsen; § 2 Abs. 1 KiStG Sachsen-Anhalt; § 1 KiStG Schleswig-Holstein; § 2 Abs. 1 KiStG Thüringen).
Ob die Kirchensteuer auf gewerbliche Kapitalerträge als Sonderausgabe abgezogen darf, wenn die Kapitalerträge tariflich besteuert werden, musste das FG Düsseldorf entscheiden.
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