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Timestamp: 2019-10-17 16:03:50
Document Index: 390930232

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 8', '§ 5', '§ 2', '§5', '§ 2', '§5', '§ 2', 'Art. 19', 'Art. 17', 'Art. 93', '§13']

Seite drucken - RBB Anwendungsbereich mit Beschluss vom FG 16.11.2016 (11 V 11240/16)
"Beitragsservice" (vormals GEZ) => Vollstreckungen von Rundfunkbeiträgen (nach Bundesländern sortiert) => Berlin => Thema gestartet von: Grit am 21. Mai 2017, 12:36
Titel: RBB Anwendungsbereich mit Beschluss vom FG 16.11.2016 (11 V 11240/16)
Beitrag von: Grit am 21. Mai 2017, 12:36
Und sind öffentliche-rechtliche Forderungen auf Grundlage der AO legitim, da § 1 AO ausschliesslich die Beitreibung von Steuern regelt. In dem Beschluss heißt es aber ferner, dass es unerheblich sei, dass der Rundfunkbeitrag keine „Steuer“ sei, (da sich die Vollstreckung bereits nach § 8 Abs. 1 Satz 1 VwVfG Berlin in Verbindung mit § 5 VwVG nach den Vorschriften der AO vollzieht) ???
Wie soll nun wieder dieser Satz gemeint sein? ???
Titel: Re: RBB Anwendungsbereich mit Beschluss vom FG 16.11.2016 (11 V 11240/16)
Beitrag von: Grit am 08. Juli 2017, 21:42
Beitrag noch einmal hochschieb ::) bzgl. RBB Anwendungsbereich in § 2 Abs. 4 VwVfG BE
Bedeutet das nun, dass das VwVG §5 (2) und folglich § 2 Abs. 4 VwVfG BE also bei Vollstreckungen gar nicht mehr zur Debatte stehen und zumindest deshalb das VwVG §5 (2) bei den Finanzgerichten keinerlei Erwähnung findet? :o
Es gibt keinerlei Rechtssicherheiten mehr. :-\
Beitrag von: Bürger am 09. Juli 2017, 00:45
Beitrag von: Grit am 09. Juli 2017, 00:54
Beitrag von: pinguin am 09. Juli 2017, 00:55
Beitrag von: Grit am 09. Juli 2017, 01:21
Beitrag von: Bürger am 09. Juli 2017, 01:27
...sondern kühlen Kopf bewahren, den Wortlaut genau lesen und auch mal die Paragrafen davor und danach sichten ;)
Beitrag von: Grit am 09. Juli 2017, 11:53
Genau das will § 2 Abs. 4 VwVfG BE doch ausdrücken, oder wie seht ihr das? ::)
Beitrag von: pinguin am 09. Juli 2017, 12:53
Beitrag von: Grit am 09. Juli 2017, 13:21
Beitrag von: Totalverweigerer am 09. Juli 2017, 13:29
Beitrag von: Grit am 09. Juli 2017, 13:38
P-Konto greift nicht, da Einkommen von Person A über dem Selbstbehalt liegt und/oder die Finanzämter in Berlin gerne auch an der Basis, also direkt beim Arbeitgeber pfänden, wenn auf den Konten nichts zu holen ist :(
Beitrag von: Totalverweigerer am 09. Juli 2017, 13:44
...die Finanzämter in Berlin gerne auch an der Basis, also direkt beim Arbeitgeber pdänden, wenn auf den Konten nichts zu holen ist :(
Beitrag von: Grit am 09. Juli 2017, 13:53
Beitrag von: Totalverweigerer am 09. Juli 2017, 14:07
Beitrag von: pinguin am 09. Juli 2017, 14:18
Beitrag von: Grit am 09. Juli 2017, 14:23
Beitrag von: Grit am 09. Juli 2017, 14:32
@pinguin....richtig!!!!! Ganz genau so sehe ich das auch. Besten Dank für deine Darlegungen :)
Beitrag von: pinguin am 09. Juli 2017, 19:07
Beitrag von: Grit am 09. Juli 2017, 20:00
Wurde doch. Siehe Art. 19 Abs. 4 GG zum vorbehaltlos garantiertem Rechtsweg als Rechtsschutz gegen den Gesetzgeber gemäß Art. 17 GG i.V.m. Art. 93 Abs. 1 Nr. 5 GG. Das BVerfG hat aber auch hier die Beschwerde unbegründet nicht zur Entscheidung angenommen :-[ Ziel war natürlich, so ein Urteil vom Finanzgericht zu vermeiden. Was hat ausserdem der BFH mit öffentlich-rechtlichen Forderungen aus Zwangsvollstreckungen zu tun, die zumal auf einem völlig falschen Rechtsweg - aufgrund der Ablehnung durch das BVerfG - beklagt werden mussten, um überhaupt gehört zu werden? Finanzgerichte sind nicht für öffentlich-rechtliche Streitigkeiten verfassungsrechtlicher Art zuständig.
Beitrag von: pinguin am 09. Juli 2017, 21:05
Beitrag von: Grit am 09. Juli 2017, 21:40
Wow, besten Dank pinguin und sehr hilfreich. :)
Gibts eigentlich die Möglichkeit, eine ganz normale Beschwerde gem. §13 EMRK an den BFH zu senden? Also es muss doch möglich sein, so etwas ohne Rechtsanwalt und diesem Antrag auf NZB tun zu dürfen. Wozu muss man sich überhaupt einen Rechtsanwalt dafür nehmen, zumal ja auch gar nicht sicher ist, ob der Antrag auf NZB überhaupt angenommen wird. So einen Antrag kann man doch auch ohne Rechtsanwalt verfassen. Unschön, dass alles so kompliziert gehalten wird :-[
Beitrag von: pinguin am 09. Juli 2017, 23:01
Beitrag von: Grit am 11. Juli 2017, 03:05
Beitrag von: pinguin am 11. Juli 2017, 07:50
Beitrag von: Grit am 11. Juli 2017, 09:34
pinguin, hast du dich gerade im. Thread verirrt? Es ging doch soeben um die seriöse Quelle, den RBB-Staatsvertrag und den Behördenstatus ;D
Beitrag von: pinguin am 11. Juli 2017, 09:51
Beitrag von: cecil am 11. Juli 2017, 12:09
Beitrag von: Grit am 11. Juli 2017, 13:39
So ist es. :-[
Beitrag von: cecil am 11. Juli 2017, 13:49
Beitrag von: cecil am 11. Juli 2017, 13:57
Vielleicht kann mal jdn. dort bei der Originalquelle "Müller" nachlesen, wer weiß, in welchem Kontext diese Passage steht... ;)
Beitrag von: pinguin am 11. Juli 2017, 19:58
Beitrag von: cecil am 11. Juli 2017, 20:49
Forumsfremde Person M hat uns flugs das Originalzitat besorgt. Also ich finde ja schon, dass es von dem abweicht, was das Gericht uns als Zitat präsentiert... ::) ;)
Beitrag von: PersonX am 11. Juli 2017, 23:30
Beitrag von: Grit am 13. Juli 2017, 22:59
Ich steh gerad auf dem Schlauch.... :-[
Beitrag von: pinguin am 13. Juli 2017, 23:51
Beitrag von: Grit am 14. Juli 2017, 11:41
Beitrag von: pinguin am 14. Juli 2017, 14:55
Beitrag von: Grit am 14. Juli 2017, 17:59
Beitrag von: pinguin am 14. Juli 2017, 22:05
Beitrag von: Grit am 14. Juli 2017, 22:45
Beitrag von: cecil am 15. Juli 2017, 02:05
Beitrag von: pinguin am 15. Juli 2017, 09:03
Beitrag von: cleverle2009 am 15. Juli 2017, 10:01
Beitrag von: Grit am 15. Juli 2017, 12:14