Source: https://www.lecturio.de/jura/strafzumessungsprinzipien.vortrag
Timestamp: 2018-12-15 21:50:04
Document Index: 268708844

Matched Legal Cases: ['§ 242', '§ 303', '§ 123', '§ 243', '§ 255', '§ 246', '§ 244', '§ 52', '§ 52', '§ 52', '§ 52', '§ 41', '§ 52', '§ 53']

Konkurrenzen: Begriffe, Strafbemessungsprinzipien
Konkurrenzen: Begriffe, Strafbemessungsprinzipien von RA Wolfgang Bohnen
Der Vortrag „Konkurrenzen: Begriffe, Strafbemessungsprinzipien“ von RA Wolfgang Bohnen ist Bestandteil des Kurses „Strafrecht Allgemeiner Teil 2“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:
Strafzumessungsprinzipien
System der KO Prüfung
GK bei Handlungseinheiten: Spezialität
Wie nennt man eine Gesetzeseinheit noch?
Tateinheit wird als Idealkonkurrenz bezeichnet.
Tatmehrheit wird als Realkonkurrenz bezeichnet.
Die Gesetzeseinheit stellt die unechte Konkurrenz dar.
Die Gesetzeseinheit stellt die echte Konkurrenz dar.
Welche Gesetzeskonkurrenzen kommen bei Handlungseinheit in Betracht?
Ein Tatbestand ist nur hilfsweise dann anwendbar, wenn nicht schon ein anderer Tatbestand ausdrücklich oder stilschweigend eingreift.
Ein Tatbestand beinhaltet begriffsnotwendig alle Voraussetzungen eines anderen Tatbestands.
Ein Tatbestand ist neben einem anderen Tatbestand anwendbar.
Ein Tatbestand ist immer dann anwendbar, wenn ein anderer Tatbestand ausdrücklich oder stilschweigend eingreift.
Ein Tatbestand beinhaltet zumindest eine spezielle Voraussetzung eines anderen Tatbestands.
Wie verhält sich die Spezialität im Hinblick auf Erfolgsqualifikationen, bei denen der Erfolg fahrlässig/leichtfertig herbeigeführt wird?
Die entsprechende Vorsatz- und Fahrlässigkeitstat tritt zurück.
Die entsprechende Vorsatz- und Fahrlässigkeit wird konsumiert.
Die entsprechende Vorsatz- und Fahrlässigkeitstat besteht neben der Erfolgsqualifikation.
Die entsprechende Vorsatz- und Fahrlässigkeitstat ist nicht anwendbar, da schon ein anderer Tatbestand ausdrücklich oder stillschweigend eingreift.
Woraus ergibt sich die stillschweigende Subsidiarität?
Durch Auslegung
Aus dem Gesetz selbst
Welche Delikte werden bei einem Wohnungseinbruch gem. §§ 242 I, 244 I Nr. 3 typischerweise und regelmäßig konsumiert?
Sachbeschädigung gem. § 303 I
Hausfriedensbruch gem. § 123 I
Besonders schwerer Fall des Diebstahls gem. § 243 I
Räuberische Erpressung gem. § 255
Unterschlagung gem. § 246 I
Dozent des Vortrages Konkurrenzen: Begriffe, Strafbemessungsprinzipien
... Handlungsmehrheit. 53. Natürliche Handlung. Natürliche Handlungseinheit. Rechtliche Handlungseinheit soweit ...
... GTB. Zusammengesetzte TB Ausnahme: kann Folge nicht nur fahrlässig, sondern auch vorsätzlich herbeigeführt werden ...
... hilfsweise nur für den Fall anwendbar, dass nicht schon anderer TB ausdrücklich oder stillschweigend eingreift. Ausdrücklich ...
... zusammentrifft, sodass sein Unrechts- und Schuldgehalt durch die schwere Deliktsform miterfasst und aufgezehrt wird. § 244 I Nr. ...
... Teil Lit.: § 52 - Unterschiedl. Werte - Unterschiedl. RGinh. - Grdsl. Erwägungen: Regelbsp. kann keine TB verdrängen h.L.: GK Grdsl. Erwägungen nicht zutreffend: Nicht § ...
... § 52 II 2, III, IV durch ein Kombinationsprinzip erweitert wird. Nach § 52 wird das Höchstmaß der Strafe aus der Norm bestimmt, die die schwerste Strafandrohung beinhaltet, wobei das Mindestmaß nicht unter dem Mindestmaß der schwächeren Normen liegen darf. Hat sich der Täter durch die Tat bereichert, so kann nach § 52 Abs. 3 i. v. m. § 41 neben einer Freiheitsstrafe auch eine Geldstrafe verhängt werden. Nach § 52 IV 2 muss oder kann das Gericht neben der Hauptstrafe auch Nebenstrafen, Nebenfolgen und Maßnahmen verhängen, soweit eines der anwendbaren Gesetze dieses vorschreibt oder zulässt. Rechtsfolgen bei Tatmehrheit. Bei mehreren selbstständigen Gesetzesverletzungen findet nach § 53 eine Gesamtstrafenbildung statt. Der Richter muss für jede Gesetzesverletzung ...