Source: https://www.foerderportal.at/studienbeihilfe/
Timestamp: 2020-06-06 23:27:58
Document Index: 26891138

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 32', '§ 32', '§ 26', '§ 30', '§ 4']

Studienbeihilfe 2018 in Österreich - Anspruch, Höhe, Voraussetzungen
Studienbeihilfe in Österreich – Anspruch, Höhe, Voraussetzungen
Gem. § 4 StudFG haben österreichische Staatsbürger sowie gleichgestellte Ausländer und Staatenlose Anspruch auf Studienbeihilfe. Eine exakte Abbildung, welcher Student im einzelnen Anspruch auf Unterstützung geltend machen kann, ist sehr komplex.
Die maximale Höhe der Studienbeihilfe in Österreich beträgt 8580 €. Details zum Antrag und der Höhe können Sie bei ihren jeweiligen zuständigen Stipendienstelle erfahren.
EWR Bürger und Bürgerinnen
Staatenlose Bürger
Die Konventionsflüchtlinge
Fallbeispiele zur Studienbeihifle in Österreich
Voraussetzungen für den Bezug der Studienbeihilfe
Behinderung – Zusätzliche Förderung
Verminderungen der Studienbeihilfen
Studienerfolg – Wie erfolgt der Nachweis
Studienwechsel – Vorab genau informieren
Zuschüsse – Was ist zusätzlich möglich?
Fristen für den Antrag auf Studienbeihilfe
Meldepflichten – Studienwechsel, Abbruch, Änderung Familienstand
Rückzahlung – Meldepflichten beachten
Antrag auf Studienbeihilfe stellen! – Ablauf und Anleitung
Studienbeihilfestellen in Österreich
Wer genau hat Anspruch auf die Studienbeihilfe in Österreich?
Gibt es Voraussetzungen bei dem Bezug von Studienbeihilfe?
Sind Behinderungen für die Studienbeihilfe relevant?
Gefährden Studienwechsel die Studienbeihilfe?
Wie hoch kann die Höhe der Studienbeihilfe ausfallen?
EWR Bürger gelten im Allgemeinen als gleichgestellt, solange zumindest ein Elternteil Wanderarbeitnehmer bzw. ausreichend in das österreichische Bildungs- und Gesellschaftssystem integriert ist.
Drittstaatsangehörige gelten im Allgemeinen immer als gleichgestellt. Einzige Grundvoraussetzung hierbei ist, dass sie das Recht auf einen Daueraufenthalt vorweisen können.
Staatenlose Bürger müssen vor dem Studienantritt in diesem Rahmen, um eine Gleichstellung zu erlangen mindestens fünf Jahre zusammen mit einem Elternteil in der Bundesrepublik Österreich unbeschränkt einkommenssteuerpflichtig sein.
Sogenannte Konventionsflüchtlinge benötigen für die Gleichstellung einen Nachweis, der ihnen die Flüchtlingseigenschaft bescheinigt.
Hierbei können folgende Personen Studienbeihilfe beantragen:
Studierende, die an einer österreichischen Hochschule oder Universität ordentlich immatrikuliert sind.
Studierende, die an einer sich in Österreich befindlichen Theologischen Lehranstalt immatrikuliert sind.
Studierende, die an einer österreichischen Fachhochschule ordentlich immatrikuliert sind.
Studierende, die an einer österreichisch öffentlichen bzw. anerkannten privaten pädagogischen Hochschule ordentlich immatrikuliert sind.
Studierende, die an einer medizinisch-technischen Akademie oder einer Hebammenakademie ordentlich immatrikuliert sind.
Darüber hinaus können Studienbeihilfe in Österreich auch Studierende an Bildungseinrichtungen nutzen, die gem. dem Universitäts-Akkreditierungsgesetz als Privatuniversitäten akkreditiert sind.
Das Vorgehen gilt auch parallel für alle Studierende an Südtiroler Fachschulen sowie Universitäten. Für Ausbildungen oder Studien an anderen Bildungseinrichtungen gelten die Voraussetzungen für Studienbeihilfen nicht.
Wichtig: Informieren Sie sich vor ihrer Ausbildung über mögliche Unterstützungen
Fallbeispiel Nummer 1: 4 Personen Haushalt
Vater und Mutter sind regulär als Angestellte tätig. 1 Studierender ist unter 24 Jahre, 1 Geschwisterkind ist schulpflichtig und unter 17 Jahren.
Beispielrechnung hierfür:
am Studienort wohnend
Höchstbruttoeinkommen der Eltern per anno
abzüglich der Sozialversicherungsausgaben
abzüglich der Sonderausgaben- sowie Werbungskosten-
errechnete monatliche Studienbeihilfe
Fallbeispiel Nummer 2: 5 Personen Haushalt
Vater ist Arbeiter und die Mutter ist Angestellte. Es existieren 3 Studierende, die über 24 Jahre sind. Eines lebt nicht am Studienort und 2 der Geschwister leben bei den Eltern am Studienort.
1 Student nicht am Studienort wohnend
abzüglich Sozialversicherungsausgaben
abzüglich Sonderausgaben- und Werbungskostenpauschale
Fallbeispiel Nummer 3: 2 Personen Haushalt
Der Vater ist verstorben, die Mutter arbeitet als Angestellte; 1 Studierender, der unter 24 Jahre ist.
1 Student unter 24 Jahre,
Höchstbruttoeinkommen der Mutter per anno
abzüglich der Sozialversicherung
abzüglich der Sonderausgaben- und Werbungskostenpauschale
ergibt eine
errechnete monatliche Studienbeihilfe in Höhe von
Fallbeispiel Nummer 4: 4 Personen Haushalt
Ein bestehender 4 Personen Haushalt ist existierend mit folgenden Personen: Der Vater und die Mutter sind als Angestellte tätig. Ein Studierender ist unter 24 Jahre und ein Geschwisterkind geht noch zur Schule.
1 Studierender unter 24 Jahre plus 1 schulpflichtiges Geschwisterkind
wohnt nicht am Studienort
abzüglich der Sonderausgaben- sowie Werbungskostenpauschale
eine errechnete Studienbeihilfe pro Monat
Es gelten ganz regulär, folgende allgemeine Voraussetzungen für den Bezug der Studienbeihilfe:
Der Studierende sollte sozial förderungswürdig sein. Um eine Förderungswürdigkeit zu bestimmen sind folgende Parameter zu untersuchen: Einkommen, Familiengröße und Familienstand.
Auf der Grundlage dieser Faktoren wird auch die Studienbeihilfehöhe berechnet. Hierbei gilt, dass die Einkommensnachweise aus dem nicht deutschsprachigen Ausland unbedingt beglaubigt und übersetzt eingereicht werden müssen. Der Studierende kann sich hierbei nähere Informationen in den zuständigen Stipendienstellen einholen.
Es muss im Regelfall Studienerfolg nachweisbar sein. Das bedeutet, dass innerhalb der ersten 2 Semester lediglich die normalen Immatrikulationen nachzuweisen sind und ab dem 3. Semester Studienerfolge ausschlaggebend sind, ob eine weitere Bewilligung erfolgen kann. Andernfalls ist die bezogene Studienbeihilfe zurückzuzahlen.
Die Ablegung der Diplomprüfung darf nicht nach mehr als ein weiteres Semester vollzogen werden als es die Regelstudienzeit des Studiengangs festschreibt. Hierzu gelten jedoch einzelne Ausnahmen, die im Einzelfall zu prüfen sind.
Das relevante Studium muss begonnen werden bevor derjenige das 30. Lebensjahr vollendet hat. Auch hier können gegebenenfalls Ausnahmen greifen, die im Einzelnen zu prüfen sind.
Es sollte noch keine gleichrangige Ausbildung im Ausland oder auch Inland absolviert worden sein.
Die Wechselbestimmungen der Studiengänge müssen ganzheitlich eingehalten worden sein. das bedeutet, dass ein Student nicht mehr als 2-mal ein Studium gewechselt haben darf.
Es müssen die gesonderten Regelungen für ein Masterstudium oder ein Doktorats Studium eingehalten werden.
Im Falle eines Studienwechsels sollte eine günstige Prognose bezüglich des Studienerfolgs nachgewiesen werden können.
Die Bundesrepublik Österreich fördert Studierende mit Behinderungen zusätzlich. Es gelten hierbei ganz allgemeine Regularien. Bei einer vorliegenden Behinderung von 50 % verlängert sich die entsprechende Anspruchsdauer, um zwei Semester je Studienabschnitt.
Verlängerung der Anspruchsdauer, um jeweils einen Studienabschnitt bei folgenden Erkrankungen/ Krankheitsverläufen sowie die Erhöhung der Studienbeihilfe um 160,00 € pro Monat: Bösartige Tumore, Beinprothesen, Leukämie, Cerebraleparese oder Morbus Hodgkin
Verlängerung der Anspruchsdauer der Studienzeit, um jeweils die Hälfte der veranschlagten Studienzeit sowie die Erhöhung der Studienbeihilfe um 420,00 € pro Monat: Gehörlose bzw. hochgradige Schwerhörigkeit, Blinde bzw. hochgradig Sehbehinderte sowie bei Rollstuhlfahrern, Dialyseempfängern etc.
Darüber hinaus erhöht sich die Altersgrenze der Betroffenen von 30 Jahre auf 35 Jahre. Sollte ein betroffener jedoch erst nach Vollendung seines 35. Lebensjahres mit einem solchen Studium beginnen, so greift auch hierbei die Studienbeihilfe nicht.
Im Rahmen der Berechnung der bestehenden Studienbeihilfen geht man von einem errechneten fixen Betrag aus. Es gilt eine Höchststudienbeihilfe von 8.580,00 € für folgende Personengruppen:
Alle Studierenden, die am Studienort eigenständig leben müssen. Sie sind am Studienort wohnlich auch hauptamtlich gemeldet
Alle Studenten, die bereits das 24. Lebensjahr vollendet haben
Studenten, die als Vollwaisen gelten
Studenten, die bereits ein Kind haben und für dieses gesetzlich verpflichtet sind.
Studenten die verheiratet sind oder in einer eingetragenen Partnerschaft leben
Studenten, die sich vor der Studienbeihilfe Zuerkenntnis vollkommen selbst getragen haben für einen Zeitabschnitt von 4 Jahren.
Für alle Studierenden, bei denen die oben genannten Punkte nicht zutreffen gilt eine Höchstgrenze von 6.000 € pro Jahr.
Für Studierende mit Behinderungen gelten teilweise individuelle Grenzen, auch in Abhängigkeit mit dem bestehenden Behinderungsgrad. Bei Studenten, die bereits Eltern von minderjährigen Kindern sind, erfolgt eine Erhöhung von 1.200,00 € pro Kind per anno.
Die geltenden Höchststudienbeihilfen verringern sich gegebenenfalls bei dem vorliegen einzelner Komponenten, wie der Beachtung der Zuverdienstgrenzen oder durch die Zahlung der zumutbaren Unterhaltsleistungen von Ehepartnern, Eltern etc. Hier muss im Einzelfall geprüft werden.
Der regulär berechnete Betrag der Beihilfe wird im Übrigen generalisierend um 12 % pro Studierenden erhöht. Wenn ein Studierender das 24. Lebensjahr vollendet hat, erfolgt ein erneuter Zuschlag von 20,00 € monatlich.
Sollte die Vollendung des 27. Lebensjahres hier vorliegen gibt es einen weiteren Erhöhungszuschlag von 20,00 €. Der Mindestbetrag der Beihilfe beträgt im Übrigen 5,00 € pro Monat.
Bsp. 1: auswärtig
Bruttoeinkommen der Eltern p.a.
EUR 34700,-
Abzüglich Absetzbetrag (§ 32 Abs. 1 bis 3 StudFG)
EUR 9610,-
abzüglich Freibeträge für unselbständig Erwerbstätige (§ 32 Abs. 4 StudFG)
EUR 3950,-
EUR 21140,-
Höchststudienbeihilfe p. a. gem. § 26 StudFG.
EUR 8580,-
Abzüglich zumutbare Unterhaltsleistung (1)
EUR 1201,-
Abzüglich Familienbeihilfe und Kinderabsetzbetrag p.a. (2)
EUR 2533,-
= Studienbeihilfe p.a. (ohne Zuschlag)
EUR 4846,-
= Zuzüglich Erhöhungszuschlag gem. § 30 Abs. 5 StudFG (12%)
EUR 582,-
= Studienbeihilfe p.a.
EUR 5428,-
= monatlichen Auszahlungsbetrag
EUR 452,-
Bsp. 2: am Studienort wohnend:
EUR 6720,-
EUR 24030,-
EUR 1635,-
EUR 1832,-
EUR 2052,-
Studierende können und dürfen grundsätzlich dazu verdienen. Hierbei gilt jedoch, dass die Zuverdienstgrenze grundsätzlich bei 10.000 € p. a. liegt.
Wenn minderjährige Kinder existieren erhöht sich der Satz pro Kind um 3.000 € pro Jahr. Es gibt jedoch noch eine Reihe von Sonderregelungen, die einzeln in Erfahrung gebracht werden sollten.
Die Voraussetzung hierzu ist ein Nachweis über einen günstigen Studienerfolg. Der günstige Studienerfolg liegt dann vor, wenn Leistungsnachweise nachgewiesen werden können in einem laut Studienordnung ausreichendem Maß.
Parallel darf die Anspruchsdauer nicht überschritten werden und das Studium nicht häufiger als zweimal sowie nicht zu einem späteren Zeitpunkt als dem zweiten Semester gewechselt worden sein.
Leistungsnachweise sind gem. einzelner Studienordnungen zu erbringen und müssen einen positiven Verlauf bescheinigen. Studenten müssen darauf achten keine zu große Anzahl an Semesterwochenstunden offen zu haben, andernfalls gilt der Studienverlauf nicht als positiv.
Anspruchsdauer ist mit dem Zeitraum gleichzusetzen, für den man maximal Studienbeihilfe beziehen kann.
Bachelorstudium Anspruchsdauer:
7 Semester, da 6 Semester Regelstudienzeit zuzüglich eines weiteren Toleranzsemesters.
Masterstudium Anspruchsdauer:
5 Semester, da 4 Semester Regelstudienzeit zuzüglich eines weiteren Toleranzsemesters.
Diplomstudium Anspruchsdauer:
Im Rahmen des Diplomstudiums erhält man pro Studienabschnitt ein zusätzliches Semester.
Unter Umständen ist die Verlängerung der vorgeschriebenen Anspruchsdauer durchführbar. Das ist jedoch im Einzelfall zu entscheiden.
Studenten müssen beachten, dass bei einem Studienwechsel die Studienbeihilfe gefährdet sein kann. Um die Studienbeihilfe nicht zu gefährden müssen die Studenten dringlich mit dem entsprechenden Sachbearbeiter Kontakt aufnehmen und alle relevanten Optionen abwägen.
Es ist möglich neben der Studienbeihilfe weitere Zuschüsse zu nutzen. Hierbei gelten im Einzelfall der Fahrtkostenzuschuss, der Versicherungskostenzuschuss, der Kinderbetreuungszuschuss sowie der Studienzuschuss.
Die Fristen sind hierbei in drei feste Bereiche untergliedert:
Fristen zur Antragsstellung
Wintersemester: 20.09. – 15.12.
Sommersemester: 20.02. – 15.05.
Fristen im Rahmen des Studienerfolgs
Alle Studierenden, müssen nach den ersten zwei Semestern einen Nachweis zum Studienerfolg erbringen. Geschieht dies nicht, so sind die erhaltenen Beiträge hierbei zurückzuerstatten.
Rechtsmittelfristen
Sollte sich der Student genötigt sehen gegen einen Bescheid Einspruch einzulegen, so kann er dies machen. Hierzu müssen jedoch im Einzelnen ebenso Fristen eingehalten werden. Studierende sollten sich auch in diesem Bereich autarke Informationen einholen.
Das Verfahren im Rahmen des Systemantrags ist bei allen Studenten anzuwenden, die in den ersten zwei Semestern Studienbeihilfe bezogen haben.
Die erneute Antragsstellung erfolgt dann im jährlichen Turnus automatisiert durch die entsprechende Stipendienstelle. Das Einreichen aller notwendigen Unterlagen ist hierbei zwingend erforderlich. Termine hierfür sind der 01.09. und der 01.03. eines Jahres.
Werden für Fernstudien im Rahmen eines Auslandsstudiums, z.B. an der Fernuni Hagen oder an unterschiedlichen Privatuniversitäten vergeben.
Um Unannehmlichkeiten zu vermeiden, sollten Studienbeihilfenbezieher darauf achten, relevante Themen binnen 2 Wochen nach Kenntnisnahme zu melden. Hierzu gehören beispielsweise ein Studienwechsel, ein Studienabbruch oder auch die Änderung des Familienstandes etc.
Um Rückzahlungen zu vermeiden, ist es wichtig die Meldepflichten einzuhalten, andernfalls kommt es zu aufsummierten Rückforderungssummen, die eine starke finanzielle Belastung darstellen können. Nach Meldung eines veränderten Sachverhalts werden dann zügig im Regelfall die kommenden Beiträge angepasst.
In der Bundesrepublik Österreich ist das Studienförderungsgesetz die wichtige Grundlage in der Behandlung der Studienbeihilfe.
Die Antragsstellung kann mittlerweile im Zuge der schriftlichen Antragseinreichung sowie der elektronischen Übermittlung erfolgen. Hierbei kann ebenso eine verbindliche Handysignatur verwandt werden.
Öffnungszeiten: Mo – Fr 8-12 Uhr und 13-14 Uhr
Tel.: 01/60 173-0
Fax: 01/60 173-240
E-Mail: sas.wien@stbh.gv.at
Öffnungszeiten: Montag, Dienstag, Donnerstag: 9.00 – 12.00 Uhr
Tel.: 0316/81 33 88 – 0
Fax: 0316/81 33 88 – 620
E-Mail: Per Anfrage über das Kontaktformular
Mo, Di, Do 9:00 – 12:00 Uhr
Di, Do 13:00 – 15:00 Uhr
Tel: 0512/573370
Fax: 0512/573370-516
Montag, Dienstag und Donnerstag: 9:00 – 12:00 Uhr
Tel.: 0662/84 24 39
Fax: 0662/84 24 39 430
Dienstag, Mittwoch, Donnerstag zwischen 9:00 und 12:00 Uhr
Tel.: 0732/66 40 31
Fax: 0732/66 40 31 – 310
Tel: 0463/51 4 697
Fax: 0463/51 4 697 – 719
Gem. § 4 StudFG haben österreichische Staatsbürger sowie gleichgestellte Ausländer und Staatenlose Anspruch auf Studienbeihilfe. Es sind jedoch häufig Einzelfallentscheidungen.
Grundsätzlich hat jeder Österreicher Anrecht auf Studienbeihilfe, wenn gewisse Voraussetzungen erfüllt sind. Hierzu gehören prinzipiell die soziale Förderungswürdigkeit, die Einhaltung der Altersgrenzen sowie eine spätere positive Bescheidung des Studienverlaufs.
Behinderungen sind für die Studienbeihilfe relevant, denn zum einen erhöht sich die Mindesteintrittsgrenze zum Studium von 30 auf maximal 35 Jahren und zum anderen werden die Beihilfen hier länger und gegebenenfalls auch monatlich mit höheren Beträgen ausbezahlt. Jedoch müssen hier Behinderungsgrade von 50 % erreicht werden.
Nach den ersten vollendeten zwei Semestern müssen die beihilfeberechtigen Personen einen positiven Studienverlauf nachweisen. Das bedeutet Leistungsnachweise in einem ausreichendem Maß vorzeigen und nicht zu viele offene Semesterwochenstunden laut Studienplan mehr offen haben, andernfalls müssen die Gelder wieder zurückbezahlt werden.
Ja, ein Studienwechsel kann den Bezug der Beihilfe gefährden. Nehmen Sie grundsätzlich Kontakt mit dem entsprechenden Sachbearbeiter auf, um alle Eventualitäten abzuklären.
Die Höhe der Studienbeihilfe kann ganz unterschiedlich ausfallen. Wichtig hierbei ist, dass alle relevanten Informationen zur Berechnung der Bemessungsgrundlage weitergegeben werden, wie die Einkommen der Eltern, die eigenen Einkünfte etc.
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