Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=OLG%20K%C3%B6ln&Datum=18.11.2005&Aktenzeichen=6%20U%20149/05
Timestamp: 2019-06-16 16:20:55
Document Index: 390341142

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 49', '§ 4', '§ 49', '§ 4', '§ 3', '§ 4', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

OLG Köln, 18.11.2005 - 6 U 149/05 - dejure.org
https://dejure.org/2005,3918
OLG Köln, 18.11.2005 - 6 U 149/05 (https://dejure.org/2005,3918)
OLG Köln, Entscheidung vom 18.11.2005 - 6 U 149/05 (https://dejure.org/2005,3918)
OLG Köln, Entscheidung vom 18. November 2005 - 6 U 149/05 (https://dejure.org/2005,3918)
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UWG §§ 3, 4 Nr. 11; BRAO § 49 b, RVG § 4 Abs. 2
Unzulässiger Forderungseinzug zu niedrigem Pauschalpreis
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BRAO § 49b; RVG § 4 Abs. 2; UWG § 3 § 4 Nr. 11
Werbeschreiben über professionellen europaweiten Forderungseinzug durch erfahrene Rechtsanwälte zu einem Pauschalpreis; Abtretung des nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz berechneten Kostenerstattungsanspruchs des Mandanten gegen den Schuldner; Vereinbarung geringerer Gebühren und Auslagen als nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz ; Beitreibungsrisiko des Rechtsanwalts hinsichtlich abgetretener Forderung; Bemessung der angemessenen Vergütung nach der Höhe der einzuziehenden Forderung
LG Köln, 14.07.2005 - 84 O 41/05
NJW 2006, 923
GRUR 2006, 348
Dagegen muss ein Rechtsanwalt, der den Einzug einer Forderung übernimmt, deren Berechtigung prüfen, bevor er seine Tätigkeit aufnimmt und bevor er die jeweils weiteren Schritte zur Durchsetzung der Forderung unternimmt (OLG Köln, NJW 2006, 923, 924).
Der Anwaltsgerichtshof hat daher zu Recht die Auffassung vertreten, dass sich die von dem Beschwerdeführer vorgenommene Pauschalierung auf eine ganz bestimmte Vergütung ohne Berücksichtigung der Umstände des Einzelmandats verbietet (so auch OLG Hamm, NJW 2004, 3269; OLG Köln, NJW 2006, 923, 924;… a.A. Braun in Festschrift für Madert, 2006, S. 43, 51; vgl. aber für Zeitvereinbarungen: BGHZ 152, 153, 160/161 - Anwalts-Hotline; BGH…, Urt. vom 30. September 2004 - I ZR 261/02, NJW 2005, 1266, 1267 - Telekanzlei).
Eine deutlich überwiegende, auf gesicherter Grundlage beruhende Wahrscheinlichkeit genügt (BGH, NJW 2006, 923, 925;… Fahrendorf, a.a.O., Rdn. 708 ff m.w.N.).
Eine deutliche überwiegende, auf gesicherter Grundlage beruhende Wahrscheinlichkeit genügt (BGH, NJW 2006, 923, 925).
Danach genügt bereits eine deutlich überwiegende, auf gesicherter Grundlage beruhende Wahrscheinlichkeit für den Eintritt eines Schadens und dessen Höhe (BGH NJW 2006, 923, 925).