Source: http://www.ris.bka.gv.at/Dokument.wxe?ResultFunctionToken=8c93b5a1-d596-41d9-82d4-c9f05ccd721e&Abfrage=Bundesnormen&Kundmachungsorgan=&Index=21*&Titel=&Gesetzesnummer=&VonArtikel=&BisArtikel=&VonParagraf=0&BisParagraf=&VonAnlage=&BisAnlage=&Typ=&Kundmachungsnummer=&Unterzeichnungsdatum=&FassungVom=09.03.2018&VonInkrafttretedatum=&BisInkrafttretedatum=&VonAusserkrafttretedatum=&BisAusserkrafttretedatum=&NormabschnittnummerKombination=Und&ImRisSeitVonDatum=&ImRisSeitBisDatum=&ImRisSeit=Undefined&ResultPageSize=100&Suchworte=&Dokumentnummer=NOR30001025
Timestamp: 2018-09-22 13:29:49
Document Index: 9152607

Matched Legal Cases: ['§ 0', '§ 0', 'Art. 49', 'Art. 27', 'Art. 10', 'Art. 10', 'Art. 9', 'Art. 22', 'Art. 22']

RIS - Übereinkommen über die Sicherheit von Personal der Vereinten Nationen und beigeordnetem Personal § 0 - Bundesrecht konsolidiert
Übereinkommen über die Sicherheit von Personal der Vereinten Nationen und beigeordnetem Personal § 0
BGBl. III Nr. 180/2000 zuletzt geändert durch BGBl. III Nr. 195/2017
StF: BGBl. III Nr. 180/2000 (NR: GP XXI RV 50 AB 128 S. 30. BR: AB 6138 S. 666.)
BGBl. III Nr. 83/2006 (K – Geltungsbereich)
BGBl. III Nr. 118/2010 (K – Geltungsbereich)
BGBl. III Nr. 58/2013 (K – Geltungsbereich)
BGBl. III Nr. 59/2013 (K – Geltungsbereich F)
BGBl. III Nr. 195/2017 (K – Geltungsbereich)
BGBl. III Nr. 196/2017 (K – Geltungsbereich F)
*Albanien III 83/2006 *Argentinien III 180/2000 *Aserbaidschan III 180/2000, III 84/2010 F *Australien III 83/2006 *Bangladesch III 180/2000 *Belarus III 83/2006 *Belgien III 83/2006, III 59/2013 F *Benin III 195/2017, III 196/2017 F *Bolivien III 83/2006 *Bosnien-Herzegowina III 83/2006, III 84/2010 F *Botsuana III 180/2000, III 84/2010 F *Brasilien III 180/2000 *Brunei III 83/2006 *Bulgarien III 180/2000 *Burkina Faso III 118/2010 *Chile III 180/2000 *China III 83/2006, III 118/2010 *Costa Rica III 83/2006 *Côte d`Ivoire III 83/2006 *Dänemark III 180/2000, III 59/2013 F *Deutschland III 180/2000, III 84/2010 F *Dominikanische R III 58/2013, III 59/2013 F *Ecuador III 83/2006 *El Salvador III 195/2017 *Estland III 83/2006 *Fidschi III 180/2000 *Finnland III 83/2006, III 196/2017 F *Frankreich III 180/2000, III 84/2010 F *Griechenland III 180/2000 *Guatemala III 84/2010 F, III 118/2010 *Guinea III 83/2006 *Guyana III 83/2006 *Irland III 83/2006 *Island III 83/2006 *Italien III 180/2000 *Jamaika III 83/2006, III 84/2010 F *Japan III 180/2000 *Kanada III 83/2006 *Kenia III 83/2006, III 84/2010 F *Kolumbien III 195/2017, III 196/2017 F *Korea/DVR III 83/2006 *Korea/R III 180/2000 *Kroatien III 180/2000 *Kuwait III 83/2006 *Laos III 83/2006 *Lesotho III 180/2000 *Libanon III 83/2006 *Liberia III 83/2006 *Libyen III 83/2006 *Liechtenstein III 83/2006, III 84/2010 F *Litauen III 83/2006 *Luxemburg III 83/2006 *Malawi III 118/2010 *Mali III 84/2010 F, III 118/2010 *Mazedonien III 83/2006 *Monaco III 180/2000, III 84/2010 F *Mongolei III 83/2006 *Montenegro III 118/2010 *Nauru III 83/2006 *Nepal III 83/2006 *Neuseeland III 180/2000, III 59/2013 F *Niederlande III 83/2006, III 84/2010 F *Norwegen III 180/2000, III 84/2010 F *Palästina III 195/2017, III 196/2017 F *Panama III 180/2000 *Paraguay III 118/2010 *Philippinen III 180/2000 *Polen III 180/2000, III 59/2013 F *Portugal III 180/2000 *Rumänien III 180/2000 *Russische F III 83/2006 *Samoa III 83/2006 *Saudi-Arabien III 118/2010 *Schweden III 180/2000, III 84/2010 F *Schweiz III 84/2010 F, III 118/2010 *Senegal III 180/2000 *Serbien-Montenegro III 83/2006 *Singapur III 180/2000, III 59/2013 F *Slowakei III 180/2000, III 84/2010 F *Slowenien III 83/2006, III 84/2010 F *Spanien III 180/2000, III 84/2010 F *Sri Lanka III 83/2006 *Togo III 118/2010 *Tschechische R III 180/2000, III 84/2010 F *Tunesien III 83/2006, III 84/2010 F *Türkei III 83/2006 *Turkmenistan III 180/2000 *Ukraine III 180/2000 *Ungarn III 180/2000 *Uruguay III 180/2000 *Usbekistan III 180/2000 *Vereinigtes Königreich III 180/2000, III 84/2010 F, III 58/2013, III 59/2013 F *Zypern III 83/2006
Gemäß Art. 49 Abs. 2 B-VG ist dieser Staatsvertrag in arabischer, französischer, spanischer, russischer und chinesischer Sprache dadurch kundzumachen, dass das Übereinkommen zur öffentlichen Einsichtnahme im Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten aufliegt.
Die vom Bundespräsidenten unterzeichnete und vom Bundeskanzler gegengezeichnete Beitrittsurkunde wurde am 6. September 2000 beim Generalsekretär der Vereinten Nationen hinterlegt; das Übereinkommen tritt gemäß seinem Art. 27 Abs. 2 für Österreich mit 6. Oktober 2000 in Kraft.
Argentinien, Aserbaidschan, Bangladesch, Botsuana, Brasilien, Bulgarien, Chile, Dänemark, Deutschland, Fidschi, Frankreich, Griechenland, Italien, Japan, Republik Korea, Kroatien, Lesotho, Monaco, Neuseeland, Norwegen, Panama, Philippinen, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Senegal, Singapur, Slowakei, Spanien, Tschechische Republik, Turkmenistan, Ukraine, Ungarn, Uruguay, Usbekistan, Vereinigtes Königreich.
Nachstehende Staaten haben anlässlich der Hinterlegung der Ratifikationsurkunde folgende Erklärungen abgegeben:
Ferner hat die Volksrepublik China am 27. Juli 2007 nachstehende Erklärung betreffend die Sonderverwaltungsregion Hongkong abgegeben:
Gemäß Art. 10 Abs. 2 des Übereinkommens hat die Sonderverwaltungsregion Hongkong der Volksrepublik China die in Art. 10 Abs. 2 lit. a des Übereinkommens genannte Gerichtsbarkeit über die in Art. 9 des Übereinkommens bezeichneten Straftaten begründet.
In Übereinstimmung mit dem deutschen Recht werden die Behörden der Bundesrepublik Deutschland Informationen über Verdächtige, Opfer und Umstände der Straftat (persönliche Daten) unmittelbar dem in Betracht kommenden Staat übermitteln und gleichzeitig den Generalsekretär der Vereinten Nationen darüber in Kenntnis setzen, dass diese Information übermittelt wurde.
Vorbehalte und Erklärungen anderer Vertragsparteien sowie Einsprüche und Einwendungen sind in englischer und französischer Sprache auf der Webseite der Vereinten Nationen unter http://treaties.un.org/ abrufbar [CHAPTER XVIII.8].
Die Regierung des Königreichs von Saudi-Arabien hält sich nicht an Art. 22 Abs. 1 gebunden.
Wenn eine Streitigkeit über die Auslegung oder Anwendung des Übereinkommens nicht im Verhandlungsweg beigelegt wird, zieht es die Slowakische Republik vor, die Streitigkeit dem Internationalen Gerichtshof gemäß Art. 22 Abs. 1 des Übereinkommens zu unterbreiten. Demzufolge kann eine Streitigkeit, in der die Slowakische Republik eine Partei sein könnte, nur mit ausdrücklicher Zustimmung der Slowakischen Republik einem Schiedsverfahren unterworfen werden.
Ferner hat das Vereinigte Königreich am 19. Februar 2013 mitgeteilt, dass das Übereinkommen auch auf die Insel Man Anwendung findet.
DIE VERTRAGSSTAATEN DIESES ÜBEREINKOMMENS:
ZUTIEFST BESORGT über die wachsende Zahl von Todesfällen und Verletzungen durch vorsätzliche Angriffe gegen Personal der Vereinten Nationen und beigeordnetes Personal,
IN DEM BEWUSSTSEIN, dass Angriffe gegen Personal, das im Namen der Vereinten Nationen handelt, oder sonstige Misshandlungen dieses Personals, gleichviel von wem sie begangen werden, nicht gerechtfertigt und nicht hingenommen werden können,
IN DER ERKENNTNIS, dass Einsätze der Vereinten Nationen im Interesse der gesamten Völkergemeinschaft und im Einklang mit den Grundsätzen und Zielen der Satzung der Vereinten Nationen durchgeführt werden,
IN ANERKENNUNG des wichtigen Beitrags, den Personal der Vereinten Nationen und beigeordnetes Personal zu den Bemühungen der Vereinten Nationen in den Bereichen vorbeugende Diplomatie, Friedensschaffung, Friedenssicherung, Friedenserhaltung sowie humanitäre und andere Einsätze leistet,
EINGEDENK der bestehenden Vereinbarungen zur Gewährleistung der Sicherheit von Personal der Vereinten Nationen und beigeordnetem Personal, einschließlich der von den Hauptorganen der Vereinten Nationen in dieser Hinsicht unternommenen Schritte,
IN DER ERKENNTNIS jedoch, dass die bestehenden Schutzmaßnahmen für Personal der Vereinten Nationen und beigeordnetes Personal unzureichend sind,
IN DER ERKENNTNIS, dass die Wirksamkeit und Sicherheit der Einsätze der Vereinten Nationen erhöht werden, wenn solche Einsätze mit Zustimmung und unter Mitwirkung des Gaststaats durchgeführt werden,
MIT EINEM AUFRUF an alle Staaten, in denen Personal der Vereinten Nationen und beigeordnetes Personal eingesetzt ist, und an alle anderen, auf die dieses Personal angewiesen ist, umfassende Unterstützung zu leisten, um die Durchführung der Einsätze der Vereinten Nationen und die Erfüllung ihres Mandats zu erleichtern,
ÜBERZEUGT, dass dringend angemessene und wirksame Maßnahmen zur Verhütung von Angriffen gegen Personal der Vereinten Nationen und beigeordnetes Personal und zur Bestrafung derjenigen, die solche Angriffe durchgeführt haben, getroffen werden müssen.
1. Vorbehalte, Erklärungen etc. der Vertragsparteien wurden mit Stichtag 09.11.2017 eingearbeitet.
2. vgl. Fakultativprotokoll BGBl. III Nr. 84/2010
NOR30001025