Source: https://www.deutsche-anwaltshotline.de/rechtsberatung/110549-
Timestamp: 2019-01-18 11:43:58
Document Index: 192738297

Matched Legal Cases: ['§ 495', '§ 355', '§ 312', '§ 355', '§ 312', '§ 355']

Ich habe im Oktober bei der Seite X ein Testabo abgeschlossen. Dieses wurde automatisch in ein Premiumabo verlängert, was mir nicht bewusst war.
Die Zahlung über 115 Euro habe ich damals zurückgegeben. Dann kam die Drohung von einem Anwalt und ich habe dann doch leider zweimal 115 Euro bezahlt.
Ich habe daraufhin per e-mail Kontakt mit der Firma X aufgenommen und gekündigt. Leider kam von denen zwar die Antwort, dass ich keinen Anspruch darauf hätte mein Geld zurück zu bekommen, jedoch wurde nicht auf meine Kündigung eingegangen und ich dachte sie wäre akzeptiert.
Leider habe ich jetzt gestern wieder eine Aufforderung bekommen, für einen weiteren Zeitraum 115 Euro zu bezahlen, weil ich angeblich nicht gekündigt habe.
An Ihrer Stelle würde ich die Rechnung auf keinen Fall bezahlen und weitere anwaltliche Mahnungen schlicht ignorieren; es handelt sich um die übliche Internet-Falle.
Zum ersten muss Ihnen bei solchen "Abonnements" eine angemessene Widerrufsfrist erteilt werden; zum zweiten bereits beim Eingehen auf das Testabo auf die (weitere) Kostenpflicht hingewiesen werden. Daran fehlt es hier eklatant.
Ausserdem haben Sie gekündigt. Sollten Sie ein weiteres Schreiben erhalten, erklären Sie, möglichst mit Zugangsnachweis - nochmals sicherheitshalber, dass Sie sämtliche Vertragserklärungen widerrufen, vorsorglich aus allen Rechtsgründen anfechten und keine weiteren Zahlungen mehr leisten werden.
Sollte die Gegenseite - wider Erwarten - gerichtlich tätig werden, wenden Sie sich an einen Anwalt, der Sie vertritt.
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