Source: http://www.kuendigung-urteile.com/amtsgericht-hanau/
Timestamp: 2020-06-05 14:45:17
Document Index: 76768802

Matched Legal Cases: ['§ 495', '§ 313', '§ 495', '§ 138', '§ 343', '§ 631', '§ 246', '§ 91', '§ 97']

Amtsgericht Hanau 31 C 54/15 (11) - Modelsweek kündigen
10. September 2015 31. Januar 2016
Aktenzeichen: 31 C 54/15 (11)
Lorraine Media GmbH, Hauptstr. 117, 10827 Berlin
Geschäftszeichen :
hat das Amtsgericht Hanau – Zivilabteilung – Abt. 31, durch den Richter am Amtsgericht Rabold im schriftlichen Verfahren gemäß § 495 a ZPO nach einer Klageerwiderungsfrist bis zum 12.06.2015 am 30.06.2015 für Recht erkannt:
Der Vollstreckungsbescheid des Amtsgerichts Wedding vom 05.02.2015 – 15-0652055-0-3 – wird aufrechterhalten, soweit der Beklagte verurteilt wird, an die Klägerin 498,00 € nebst Zinsen in Höhe von 5%-Punkten Ober dem jeweiligen Basiszinssatz seit dem 10.01.2015 und die Kosten des Verfahrens zu tragen.
Wegen der weitergehenden im Vollstreckungsbescheid titulierten Nebenforderung wird der Vollstreckungsbescheid aufgehoben.
2. Die weiteren Kosten des Rechtsstreites hat der Beklagte zu tragen.
Auf die Darstellung des Tatbestandes wird gemäß §§ 313 a Abs. 1/511 Abs. 2 ZPO
verzichtet, weil gegen das Urteil eine Berufung nicht stattfindet. Mit dem Beschluss vom 23.03.2015 dem Beklagtenvertreter ausweislich der Zustellungsurkunde spätestens am 15.05.2015 zugegangen, hat das Amtsgericht gemäß § 495 a ZPO das schriftliche Verfahren angeordnet und gleichzeitig angeordnet, dass nach dem Ablauf einer 3-Wochen-Frist eine Entscheidung nach Aktenlage ergehenkann.
Diese Entscheidung ergeht hiermit und beruht gemäß § 138 Abs. 3 ZPO auf dem
schlüssigen Klagevortrag, weil der Beklagten binnen gesetzter Frist und bis zum
Entscheidungszeitpunkt nicht auf die Klage erwidert hat.
Gemäß § 343 ZPO ist der Vollstreckungsbescheid des Amtsgerichts Wedding, soweit
beantragt, aufrechtzuerhalten und im Übrigen wegen der weitergehenden Nebenforderung aufzuheben.
Der Klägerin steht gegen den Beklagten in der Hauptforderung ein Anspruch auf die
Zahlung von 498,00 € zu.
Dieser Anspruch folgt aus einem werkvertraglichen Verhältnis nach §§ 631 f BGB
aufgrund des zwischen den Parteien am 04.10.2014 abgeschlossenen Werbevertrages.
Die Klägerin hat vertragsgemäß 20 Fotos angefertigt, entwickelt; 5 ausgesucht,
digitalisiert und die entsprechende Anzeige seit dem 04.11.2014 im Internet veröffentlicht.
Die Anzeige ist auf der Homepage www.modelweek.de unter der entsprechenden
Anzeigennummer bzw. dem Namen des Beklagten einsehbar; weiter unter den
Domänes www.castingzeitung.de und www.modelzeitung.de.
Nach der Ziffer d) der Allgemeinen Geschäftsbedingungen, welche zum Vertragsgegenstand geworden sind, war der vereinbarte Werklohn für die von der Klägerin erbrachten Leistungen in Höhe von 498,00 € für die Mindestlaufzeit von 12 Monaten binnen 10 Tagen nach der Unterzeichnung des Werbevertrages fällig.
Der beantragte Zinsanspruch ab der Zustellung des Mahnbescheides steht der Klägerin
gegen den Beklagten gemäß §§ 246/288/286 BGB zu.
Die im Vollstreckungsbescheid titulierten Kosten hat der Beklagte gemäß § 91 Abs. 1 ZPO zu tragen. Die weiteren Kosten des Rechtsstreites ware.n ihm gemäß § 97 ZPO aufzuerlegen, weil sein Rechtsmittel ohne Erfolg geblieben ist.
Post tagsBewertungen, Erfahrungen, Kosten, Leistungen, Mindestlaufzeit, seriös, Urteil, Werklohn, www.castingzeitung.de, www.modelweek.de, www.modelzeitung.de, Zinsen
Previous postAmtsgericht Saarbrücken 124 C 80/10
Next postAmtsgericht Minden 22 C 299/15
Modelsweek kündigen? * 5 + = 7