Source: https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=10008205&ShowPrintPreview=True
Timestamp: 2019-11-13 11:49:24
Document Index: 222215576

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 3', '§ 61', '§ 200', '§ 48', '§ 2', '§ 207', '§ 3', '§ 1', '§ 57', '§ 57', '§ 12', '§ 207', '§ 58', '§ 61', '§ 213', '§ 4', '§ 2', '§ 2', '§ 5', '§ 2', '§ 6', '§ 7', '§ 2', '§ 2', '§ 6', '§ 14', '§ 22', '§ 60', '§ 9', '§ 207', '§ 207', '§ 207', '§ 207', '§ 207', '§ 207', '§ 3', '§ 207', '§ 9', '§ 10', '§ 60', '§ 60', '§ 2', '§ 60', '§ 60', '§ 9', '§ 11', '§ 2', '§ 2', '§ 12', '§ 60', '§ 10', '§ 9', '§ 13', '§ 8', '§ 8', '§ 14', '§ 14', '§ 8', '§ 8', '§ 22', '§ 8', '§ 8', '§ 50', '§ 15', '§ 3', '§ 16', '§ 15', '§ 7']

RIS - Bundeslehrer-Lehrverpflichtungsgesetz - Bundesrecht konsolidiert, Fassung vom 13.11.2019
Bundesrecht konsolidiert: Gesamte Rechtsvorschrift für Bundeslehrer-Lehrverpflichtungsgesetz, Fassung vom 13.11.2019
Bundesgesetz vom 15. Juli 1965 über das Ausmaß der Lehrverpflichtung der Bundeslehrer (Bundeslehrer-Lehrverpflichtungsgesetz – BLVG)
StF: BGBl. Nr. 244/1965 (NR: GP X RV 672 AB 873 S. 86. BR: S. 232.)
BGBl. Nr. 297/1968 (NR: GP XI RV 854 AB 929 S. 105. BR: S. 268.)
BGBl. Nr. 228/1972 (NR: GP XIII RV 286 AB 341 S. 32. BR: S. 311.)
BGBl. Nr. 399/1975 (NR: GP XIII RV 1560 AB 1622 S. 149. BR: AB 1405 S. 344.)
BGBl. Nr. 567/1981 (NR: GP XV RV 917 AB 937 S. 95. BR: S. 417.)
BGBl. Nr. 350/1982 (NR: GP XV RV 1128 AB 1156 S. 120. BR: S. 426.)
BGBl. Nr. 659/1983 (NR: GP XVI RV 152 AB 184 S. 28. BR: AB 2783 S. 441.)
BGBl. Nr. 551/1984 (NR: GP XVI RV 459 AB 509 S. 72. BR: AB 2915 S. 455.)
BGBl. Nr. 389/1986 (NR: GP XVI RV 1007 AB 1035 S. 149. BR: AB 3163 S. 478.)
BGBl. Nr. 287/1988 (NR: GP XVII RV 553 AB 602 S. 64. BR: AB 3488 S. 502.)
BGBl. Nr. 447/1990 (NR: GP XVII RV 1333 AB 1450 S. 151. BR: AB 3993 S. 533.)
BGBl. Nr. 873/1992 (NR: GP XVIII RV 814 AB 902 S. 95. BR: AB 4403 S. 563.)
BGBl. Nr. 256/1993 (NR: GP XVIII RV 656 AB 1003 S. 109. BR: 4502 AB 4511 S. 568.)
BGBl. Nr. 518/1993 (NR: GP XVIII RV 1079 AB 1145 S. 129. BR: AB 4609 S. 573.)
BGBl. I Nr. 138/1997 (NR: GP XX RV 885 AB 911 S. 93. BR: 5558 AB 5581 S. 632.)
BGBl. I Nr. 119/2002 (NR: GP XXI RV 1182 AB 1260 S. 109. BR: 6687 AB 6744 S. 690.)
BGBl. I Nr. 117/2006 (NR: GP XXII RV 1417 AB 1550 S. 155. BR: AB 7585 S. 736.)
BGBl. I Nr. 55/2012 (NR: GP XXIV RV 1626 AB 1772 S. 155. BR: AB 8733 S. 809.)
BGBl. I Nr. 211/2013 (NR: GP XXV 1 AB 6 S. 7. BR: AB 9128 S. 825.)
§ 1. (1) Dieses Bundesgesetz findet auf die in einem öffentlich-rechtlichen Dienstverhältnis zum Bund stehenden Lehrer (Bundeslehrer) an Schulen und an Pädagogischen Hochschulen eingegliederten Praxisschulen sowie an Schülerheimen Anwendung.
(2) Die Bestimmungen dieses Bundesgesetzes sind ferner über die im Abs. 1 genannten Bundeslehrer hinaus auf Personen anzuwenden, die an den unter Abs. 1 fallenden Schulen im Unterricht verwendet werden, sofern sie nicht dem Entlohnungsschema Pädagogischer Dienst angehören.
(3) Dieses Bundesgesetz findet überdies auf die in einem öffentlich-rechtlichen Dienstverhältnis zum Bund stehenden Lehrer (Bundeslehrer), die an Schulen im Ausland - mit Ausnahme der Universitäten - sowie an Schülerheimen im Ausland verwendet werden, Anwendung.
Ausmaß der Lehrverpflichtung
§ 2. (1) Das Ausmaß der Lehrverpflichtung der Lehrer (Erzieher) beträgt 20 Wochenstunden. Die Unterrichtsstunden in den einzelnen Unterrichtsgegenständen sind auf die Lehrverpflichtung mit folgenden Werteinheiten je Wochenstunde anzurechnen:
für Unterrichtsgegenstände der Lehrverpflichtungsgruppe I (Anlage 1) ………………….
für Unterrichtsgegenstände der Lehrverpflichtungsgruppe II (Anlage 2) …………………
für Unterrichtsgegenstände der Lehrverpflichtungsgruppe III (Anlage 3) ………………...
für Unterrichtsgegenstände der Lehrverpflichtungsgruppe IV (Anlage 4) ………………...
für Unterrichtsgegenstände der Lehrverpflichtungsgruppe IVa (Anlage 4a) ………………
für Unterrichtsgegenstände der Lehrverpflichtungsgruppe IVb (Anlage 4b) ……………...
für Unterrichtsgegenstände der Lehrverpflichtungsgruppe V (Anlage 5) …………………
für Unterrichtsgegenstände der Lehrverpflichtungsgruppe Va (Anlage 5a) ……………….
für Unterrichtsgegenstände der Lehrverpflichtungsgruppe VI (Anlage 6) ………………...
(2) Die Unterrichtsstunden der Lehrer der Verwendungsgruppe L PH sind auf die Lehrverpflichtung mit 1,290 Werteinheiten je Wochenstunde anzurechnen.
(Anm.: Abs. 3 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 55/2012)
(4) Die Unterrichtsstunden der Lehrer an Praxisschulen entsprechen der Lehrverpflichtungsgruppe III. Die Teilnahme dieser Lehrer an der Praxisbetreuung im Rahmen der Schulpraktischen Studien ist dem Unterricht an diesen Praxisschulen gleichzuhalten.
(5) Für das Ausmaß der Lehrverpflichtung der Lehrer an der Bundes-Berufsschule für Uhrmacher in Karlstein in Niederösterreich und an den Berufsschulen des Bundes im Bereich der Justizanstalten gelten die Bestimmungen des LDG 1984, BGBl. Nr. 302, über das Ausmaß der Lehrverpflichtung der Berufsschullehrer.
(6) Die Unterrichtsstunden der Lehrer am Bundes-Blindenerziehungsinstitut in Wien und am Bundesinstitut für Gehörlosenbildung in Wien sind mit einer Werteinheit von eins anzurechnen; für Lehrer, die praktischen Unterricht im Korbflechten und Bürstenmachen erteilen, gelten jedoch die Werteinheiten der Lehrverpflichtungsgruppe VI.
(7) Die Beschäftigungsstunden der Kindergärtnerinnen, Sonderkindergärtnerinnen und Horterzieherinnen an Übungskindergärten, Übungssonderkindergärten und Übungshorten sind je Beschäftigungsstunde mit 0,875 Werteinheiten auf die Lehrverpflichtung anzurechnen.
(8) Die Lehrer sind nach Möglichkeit im vollen Ausmaß ihrer Lehrverpflichtung zur Unterrichtserteilung heranzuziehen.
(9) Im Rahmen der Supplierreserve einer Praxisschule tätige Lehrer haben abwesende Lehrer der Praxisschule zu vertreten, soweit nicht der Leiter gemäß § 3 Abs. 7 zweiter Satz zur Vertretung verpflichtet ist. Wird der Lehrer nicht in dem Ausmaß zur Vertretung herangezogen, das dem Prozentsatz seiner Lehrverpflichtung entspricht, mit dem er der Supplierreserve zugewiesen ist, hat er in dem auf diesen Prozentsatz fehlenden Ausmaß seiner Arbeitszeit im Rahmen der Ausbildungsorganisation, primär an der Organisation der schulpraktischen Ausbildung, mitzuarbeiten. Diese Mitarbeit ist dabei für je zwei tatsächlich aufgewendete Arbeitsstunden mit einer Werteinheit auf die Lehrverpflichtung anzurechnen.
(10) Die Bildung einer Supplierreserve an Praxisschulen im Sinne des Abs. 9 ist, soweit es die Aufrechterhaltung des praxisschulmäßigen Unterrichtes zwingend erfordert, bis zu jener Zahl von Werteinheiten zulässig, die sich ergibt aus
7% der an der Praxisvolksschule oder 6% der an der Praxishauptschule für die Unterrichtserteilung vorgesehenen Werteinheiten und
- sofern nicht ein eigener Abteilungsleiter für die schulpraktische Ausbildung bestellt ist -
2,00 Werteinheiten bei bis zu 50 Studierenden, 2,75 Werteinheiten bei 51 bis 100 Studierenden, 3,50 Werteinheiten bei 101 bis 150 Studierenden, 4,25 Werteinheiten bei 151 bis 200 Studierenden, 5,00 Werteinheiten bei 201 bis 250 Studierenden, 5,75 Werteinheiten bei 251 bis 300 Studierenden und 6,50 Werteinheiten bei über 300 Studierenden des betreffenden Diplomstudiums, die im jeweiligen Studienjahr schulpraktische Studien absolvieren.
(11) Die Bildung der Supplierreserve an Praxisschulen hat in der Weise zu erfolgen, daß jeweils ein Prozentsatz der Lehrverpflichtung eines Lehrers oder mehrerer Lehrer der Supplierreserve zugewiesen wird. Werteinheiten gemäß Abs. 10 Z 1 sind, sofern nicht § 3 Abs. 7 zweiter Satz anzuwenden ist, vorrangig für Supplierungen an der Praxisschule zu verwenden.
(12) Im Rahmen der Zuweisung zur Mitverwendung an einer (privaten) Pädagogischen Hochschule außerhalb der Praxisschule, an einem privaten Studiengang, Hochschullehrgang oder Lehrgang ist für 32 Lehrveranstaltungsstunden, die an der Pädagogischen Hochschule im Zeitraum 1. September bis 31. August des Folgejahres zu erbringen sind, eine Wochenstunde der Lehrverpflichtungsgruppe I für das jeweilige Schuljahr auf die Erfüllung der Lehrverpflichtung anzurechnen. Aus Anlass der Abhaltung und des Unterbleibens der Abhaltung solcher Lehrveranstaltungsstunden ist § 61 Abs. 5 und 8 GehG nicht anzuwenden.
(13) Soweit im Rahmen der Zuweisung zur Mitverwendung an einer Pädagogischen Hochschule aus besonderen Gründen die Wahrnehmung von Aufgaben gemäß § 200d Abs. 2 Z 2 bis 6 BDG 1979 oder § 48g Abs. 2 Z 2 bis 6 VBG vorgesehen ist, sind je Werteinheit 80 Arbeitsstunden für die Diensteinteilung zu berücksichtigen.
§ 2a. Das Ausmaß der Lehrverpflichtung der Schulcluster-Leitung vermindert sich nach Maßgabe der Zuweisung gemäß § 207n Abs. 5 Z 1 BDG 1979.
§ 3. (1) Das Ausmaß der Lehrverpflichtung der Leiter der unter § 1 Abs. 1 fallenden Schulen und der Leiter der Bundeskonvikte vermindert sich je nach der Zuweisung dieser Schulen und Bundeskonvikte zu den Dienstzulagengruppen im Sinne des § 57 des Gehaltsgesetzes 1956, BGBl. Nr. 54. Das Ausmaß der Verminderung der Lehrverpflichtung des Leiters beträgt bei Zuweisung der Schule zur
Dienstzulagengruppe V 8 Wochenstunden,
Dienstzulagengruppe IV 12 Wochenstunden,
Dienstzulagengruppe III 14 Wochenstunden,
Dienstzulagengruppe II 16 Wochenstunden,
Dienstzulagengruppe I 18 Wochenstunden der Lehrverpflichtungsgruppe III.
(2) Leiter von allgemeinbildenden und berufsbildenden höheren Schulen (ausgenommen Bildungsanstalten für Elementarpädagogik) und der Höheren technischen Bundeslehranstalt, Bundes-Handelsakademie und Bundes-Handelsschule Wien III, deren Dienstzulage gemäß § 57 Abs. 6 des Gehaltsgesetzes 1956 erhöht ist, sind von der Unterrichtserteilung befreit.
(3) Soweit es erhöhte Verwaltungsaufgaben der Schule erfordern, kann das zuständige Bundesministerium für Leiter, deren Lehrverpflichtungsausmaß sich nach Abs. 1 richtet, eine Herabsetzung des Ausmaßes der Lehrverpflichtung oder Befreiung von der Lehrverpflichtung verfügen.
(3a) Bei der Ermittlung der Lehrverpflichtung der Leiter ganztägiger Schulformen ist, wenn ein gesonderter Leiter des Betreuungsteiles gemäß § 12 Abs. 4 bestellt ist, von jener Dienstzulagengruppe auszugehen, die sich ohne Berücksichtigung der Gruppen im Betreuungsteil ergäbe.
(3b) Beträgt die Minderung der Lehrverpflichtung der Leiterin oder des Leiters, die oder der gemäß § 207a Abs. 3 BDG 1979 mit der Leitung einer oder zwei weiteren Schulen mitbetraut ist, mehr als 20 Werteinheiten, so darf die Leiterin oder der Leiter die die volle Lehrverpflichtung übersteigende Anzahl von Werteinheiten einer an der mitgeleiteten Schule tätigen Lehrperson zur verwaltungsmäßigen Unterstützung der Schulleitung zuweisen. Bei der Betrauung mit der Leitung zweier weiterer Schulen darf die Gesamtsumme der 20 Werteinheiten überschreitenden Minderung der Lehrverpflichtung zwischen jeweils einer an den mitgeleiteten Schulen tätigen Lehrperson aufgeteilt werden.
(4) Das Ausmaß der Lehrverpflichtung der Direktor-Stellvertreter und der Erziehungsleiter an Höheren Internatsschulen des Bundes vermindert sich um 14 Wochenstunden der Lehrverpflichtungsgruppe III.
(5) Das Ausmaß der Lehrverpflichtung der Abteilungsvorstände an
höheren technischen und gewerblichen Lehranstalten,
gewerblichen, technischen und kunstgewerblichen Fachschulen mit Ausnahme der Fachschulen für Bekleidungsgewerbe und
der Höheren technischen Bundeslehranstalt, Bundes-Handelsakademie und Bundeshandelsschule Wien III
vermindert sich um je eine Wochenstunde der Lehrverpflichtungsgruppe I für jede ihnen unterstehende Klasse, höchstens jedoch um 14 Wochenstunden der Lehrverpflichtungsgruppe I.
(6) Das Ausmaß der Lehrverpflichtung der Abteilungsvorstände, die nicht unter Abs. 5 fallen, und der Fachvorstände gemäß § 58 Abs. 1 Z 11 bis 13 des Gehaltsgesetzes 1956 vermindert sich um zwei Wochenstunden der Lehrverpflichtungsgruppe V und zusätzlich um je eine Wochenstunde der Lehrverpflichtungsgruppe V für jede ihnen unterstehende Klasse, höchstens jedoch um 18 Wochenstunden der Lehrverpflichtungsgruppe V.
(7) Leiter von Pädagogischen Hochschulen eingegliederten Praxisschulen mit mehr als sieben Klassen sind von der Unterrichtserteilung befreit. Sie sind jedoch verpflichtet, an einer Praxisschule mit acht oder neun Klassen abwesende Praxisschullehrer bis zum Ausmaß von zwei Unterrichtsstunden sowie an einer Praxisschule mit zehn bis zwölf Klassen abwesende Praxisschullehrer bis zum Ausmaß von einer Unterrichtsstunde pro Woche zu vertreten. Hiefür gebührt ihnen abweichend von § 61 des Gehaltsgesetzes 1956 keine Vergütung. Die Unterrichtsverpflichtung des Leiters einer Praxisschule mit weniger als acht Klassen vermindert sich beim Leiter einer als Praxisschule eingerichteten Volksschule um eine Wochenstunde für die Leitung der Schule sowie um jeweils eine weitere Wochenstunde für jede an der Schule geführte Klasse sowie beim Leiter einer als Praxisschule eingerichteten Neuen Mittelschule um zwei Wochenstunden für die Leitung der Schule sowie um jeweils 1,5 weitere Wochenstunden für jede an der Schule geführte Klasse.
(8) Das Ausmaß der Lehrverpflichtung der Abteilungsvorstände an den Bildungsanstalten für Elementarpädagogik, an den Bildungsanstalten für Sozialpädagogik und an den Instituten für Sozialpädagogik beträgt die nachstehend angeführte Anzahl von Wochenstunden der Lehrverpflichtungsgruppe III:
Gruppenanzahl des Übungskindergartens (-horts)
Klassenanzahl der Bildungsanstalt
7 bis 10 Klassen
ab 11 Klassen
(Anm.: Abs. 9 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 120/2012)
(10) Das Ausmaß der Lehrverpflichtung der Abteilungsvorstände an Bundessportakademien vermindert sich um
8 Wochenstunden der Lehrverpflichtungsgruppe III, wenn der Abteilungsvorstand Kurse in der Dauer von nicht mehr als 150 Kurstagen zu betreuen hat,
9 Wochenstunden der Lehrverpflichtungsgruppe III, wenn der Abteilungsvorstand Kurse in der Dauer von nicht mehr als 200 Kurstagen zu betreuen hat,
11 Wochenstunden der Lehrverpflichtungsgruppe III, wenn der Abteilungsvorstand Kurse in der Dauer von nicht mehr als 250 Kurstagen zu betreuen hat,
12 Wochenstunden der Lehrverpflichtungsgruppe III, wenn der Abteilungsvorstand Kurse in der Dauer von nicht mehr als 300 Kurstagen zu betreuen hat,
14 Wochenstunden der Lehrverpflichtungsgruppe III, wenn der Abteilungsvorstand Kurse in der Dauer von mehr als 300 Kurstagen zu betreuen hat.
Bei ganzjährigen Unterrichtsveranstaltungen, die nach dem in der Verordnung BGBl. Nr. 201/1975 geregelten Lehrplan geführt werden, sind die Schultage den Kurstagen gleichzuhalten. Als Schultag ist ein Kalendertag nur einmal zu zählen.
(11) Für die Leiterin oder den Leiter, die Abteilungsvorständin oder den Abteilungsvorstand, die Fachvorständin oder den Fachvorstand oder die Erziehungsleiterin oder den Erziehungsleiter, deren oder dessen Lehrverpflichtung herabgesetzt ist, verringert sich auch die Verminderung der Unterrichtsverpflichtung im Sinne der Abs. 1 bis 10. Die Lehrverpflichtung der Lehrperson, die gemäß § 213a Abs. 1 BDG 1979 mit der Leitung teilbetraut ist, vermindert sich in dem Ausmaß, um das sich die Verminderung der Unterrichtsverpflichtung bei der Inhaberin oder beim Inhaber der Leitungsfunktion reduziert.
§ 4. Die §§ 2 und 3 sind
auf Lehrer an nicht ganzjährig geführten Schulen und Klassen,
auf Lehrer an lehrgangs-, kurs- oder seminarmäßig geführten Schulen, Klassen und Studienveranstaltungen und
auf Lehrer mit auf Grund der Lehrfächerverteilung, von Blockungen und anderen autonomen Gestaltungsmöglichkeiten unregelmäßiger oder nicht ganzjähriger Unterrichtserteilung
mit wöchentlich unterschiedlichem Beschäftigungsausmaß mit der Maßgabe anzuwenden, dass die Gesamtzahl der Jahresstunden jener eines vergleichbaren Lehrers in den von Z 1 bis 3 nicht erfassten Fällen entspricht. Als nicht ganzjährig geführte Schulen und Klassen gelten insbesondere Schulen und Klassen, deren Unterrichtsjahr auf Grund schulzeitrechtlicher Vorschriften verkürzt wird, sowie Klassen, bei denen wegen einer abschließenden Prüfung (zB Reifeprüfung, Reife- und Diplomprüfung oder Abschlussprüfung) für Schüler das Unterrichtsjahr gemäß § 2 Abs. 2 Z 1 lit. c des Schulzeitgesetzes 1985, BGBl. Nr. 77, mit dem Tag vor dem Beginn der Klausurprüfung endet. Bei einem nicht im Ausmaß seiner vollen Lehrverpflichtung verwendeten Lehrer ist in den Fällen der Z 1 bis 3 eine unterschiedliche Verwendung in der Höhe des sich ergebenden Mittelwertes abzugelten.
§ 5. Bei Unterrichtserteilung an
allgemein bildenden höheren Schulen für Berufstätige,
berufsbildenden mittleren und höheren Schulen für Berufstätige und
als Schulen für Berufstätige geführten Lehrgängen und Kollegs an Bildungsanstalten
sind Unterrichtsstunden, die stundenplanmäßig um oder nach 18.45 Uhr beginnen, mit 4/3 des in § 2 Abs. 1 vorgesehenen Ausmaßes zu werten.
§ 6. Soweit für einzelne Unterrichtsgegenstände lehrplanmäßig nicht die Erteilung wöchentlicher Unterrichtsstunden Wochenstunden), sondern
nur die Abhaltung von Exkursionen oder tageweisen Lehrveranstaltungen oder
vorgesehen ist, hat der zuständige Bundesminister im Einvernehmen mit der Bundesministerin oder dem Bundesminister für öffentlichen Dienst und Sport unter Bedachtnahme auf die Inanspruchnahme des Lehrers bei diesen Lehrveranstaltungen das Ausmaß der Anrechnung auf die Lehrverpflichtung allgemein durch Verordnung oder im Einzelfall zu bestimmen.
§ 7. (1) Der zuständige Bundesminister hat für Unterrichtsgegenstände, die
vom § 2 nicht erfaßt sind oder
neu eingeführt werden,
das Ausmaß der Lehrverpflichtung durch Verordnung festzusetzen. Maßgebend hiefür ist die Belastung des Lehrers im Vergleich zur Belastung mit den im § 2 Abs. 1 genannten Unterrichtsgegenständen.
(2) Bei Verordnungen gemäß Abs. 1 kann von einer Kundmachung im Bundesgesetzblatt abgesehen werden, wenn Unterrichtsgegenstände
im Rahmen schulautonomer Lehrplanbestimmungen oder zusätzlicher Lehrplanbestimmungen der Bildungsdirektionen (§ 6 Abs. 1 des Schulorganisationsgesetzes, BGBl. Nr. 242/1962) vorgesehen oder
im Rahmen von Schulversuchen oder Organisationsstatuten (§ 14 Abs. 2 des Privatschulgesetzes, BGBl. Nr. 244/1962) nur an einzelnen Schulen geführt
werden. In diesen Fällen sind solche Verordnungen durch Anschlag in den betreffenden Schulen kundzumachen. Sie treten, soweit darin nicht anderes bestimmt ist, mit Ablauf des Tages des Anschlages in der Schule in Kraft. Eine Abschrift einer solchen Verordnung ist, sofern die Schule einer Bildungsdirektion untersteht, überdies in der betreffenden Bildungsdirektion zur Einsicht aufzulegen.
(3) Bei Verordnungen gemäß Abs. 1 kann von einer Kundmachung im Bundesgesetzblatt abgesehen werden, wenn es sich um Unterrichtsgegenstände handelt, die im Rahmen der Studienpläne als nicht verpflichtend zu inskribierende Lehrveranstaltungen an einzelnen Pädagogischen Hochschulen geführt werden. In diesen Fällen sind solche Verordnungen durch Anschlag in der betreffenden Pädagogischen Hochschule kundzumachen. Sie treten, soweit darin nicht anderes bestimmt ist, mit Ablauf des Tages des Anschlages in der Pädagogischen Hochschule in Kraft.
einen Zuschlag im Ausmaß von 50% der dem Ausmaß der Lehrpflichtermäßigung entsprechenden Bezüge, von denen der Lehrer einen Pensionsbeitrag gemäß § 22 des Gehaltsgesetzes 1956 oder gemäß § 60 des Pensionsgesetzes 1965, BGBl. Nr. 340, zu leisten hat.
(Anm.: Abs. 8 und 9 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 61/1997)
Einrechnung von Nebenleistungen
§ 9. (1) Die Tätigkeit des Lehrers, der mit der verwaltungsmäßigen Unterstützung des Direktors betraut ist, wird als eine halbe Wochenstunde der Lehrverpflichtungsgruppe III je Klasse der Schule in die Lehrverpflichtung eingerechnet.
(1a) Die Tätigkeit der Lehrperson, die mit der Funktion Schulcluster-Administration gemäß § 207p Abs. 1 BDG 1979 betraut ist, wird mit jener Zahl von Werteinheiten in die Lehrverpflichtung eingerechnet, die der Zuweisung im Sinne des § 207n Abs. 8 Z 2 BDG 1979 entspricht.
(1b) Die Tätigkeit der Lehrperson, die (abgesehen von den Fällen des § 207n Abs. 11 letzter Satz BDG 1979) mit der Funktion Bereichsleitung betraut ist, wird nach Maßgabe der Zuweisung im Sinne des § 207n Abs. 4 BDG 1979 im Ausmaß von zwei bis 14 Wochenstunden der Lehrverpflichtungsgruppe III eingerechnet.
(1c) Die Tätigkeit der Lehrperson, die nach Beendigung der leitenden Funktion gemäß § 207n Abs. 11 BDG 1979 die Schulcluster-Leitung in ihrem gesamten Aufgabenbereich unterstützt (§ 207p Abs. 2 letzter Satz BDG 1979), ist im ersten Jahr nach der Beendigung mit 100%, im zweiten Jahr nach der Beendigung mit 70% und im dritten Jahr nach der Beendigung mit 50% der Zahl von Werteinheiten in die Lehrverpflichtung einzurechnen, die der Minderung der Unterrichtsverpflichtung gemäß § 3 unmittelbar vor der Beendigung der leitenden Funktion entspricht. Eine Zuweisung für die Funktion Bereichsleitung gemäß Abs. 1b ist auf das Ausmaß der Einrechnung gemäß dem ersten Satz anzurechnen.
(1d) Die Tätigkeit der Lehrperson, die im Schulcluster mit pädagogisch-didaktischen Projekten und Projekten der Unterrichtsorganisation und Schulentwicklung betraut ist, ist – soweit dafür nicht eine andere Form der Abgeltung oder Berücksichtigung im Rahmen der dienstlichen Pflichten vorgesehen ist – mit jener Zahl von Werteinheiten in die Lehrverpflichtung einzurechnen, die der Zuweisung gemäß § 207n Abs. 5 Z 3 BDG 1979 entspricht.
(2) Eine Bestellung zur Unterstützung des Schulleiters nach Abs. 1 ist nur an höheren oder selbständig geführten mittleren Schulen zulässig, die mindestens acht Klassen aufweisen und an denen weder Direktor-Stellvertreter noch Abteilungsvorstände vorgesehen sind. Eine solche Bestellung ist weiters zulässig an Bildungsanstalten für Elementarpädagogik und für Sozialpädagogik, wenn diese Anstalten mindestens acht Klassen aufweisen. Die Bestellung mehrerer Lehrer an einer Schule ist unzulässig. Gruppen im Rahmen des Betreuungsteiles ganztägiger Schulformen und vergleichbarer Betreuungsteile sind bei der Ermittlung der Zahl der Klassen gemäß Satz 1 und Abs. 1 nicht zu berücksichtigen.
(2b) Die Betreuung einer nach dem Modell „Schulbibliothek an Bildungsanstalten für Elementarpädagogik/Bildungsanstalten für Sozialpädagogik unter Mitarbeit von Schülern“ eingerichteten Schulbibliothek an Bildungsanstalten für Elementarpädagogik oder Bildungsanstalten für Sozialpädagogik oder (gemeinsam für mehr als eine Schule) an Schulzentren, denen eine Bildungsanstalt und eine berufsbildende mittlere oder höhere Schule angehört, wird, soweit die Betreuung nicht von anderen Bediensteten besorgt wird und die Schule (die Schulen gemeinsam) mehr als 300 Schüler aufweist (aufweisen), nach Abs. 2a Z 1 bis 3 in die Lehrverpflichtung eingerechnet.
in die Lehrverpflichtung eingerechnet werden, hat der zuständige Bundesminister im Einvernehmen mit der Bundesministerin oder dem Bundesminister für öffentlichen Dienst und Sport entweder allgemein durch Verordnung oder im Einzelfall zu bestimmen. Maßgebend hiefür ist die aus der Nebenleistung erwachsende zusätzliche Belastung des Lehrers im Vergleich zu den in den Bestimmungen dieses Bundesgesetzes angeführten Leistungen.
§ 9a. Die von einem Unterrichtspraktikanten in einem Unterrichtsgegenstand zu haltenden Unterrichtsstunden sind in die Lehrverpflichtung des Lehrers einzurechnen, der mit der Betreuung des Unterrichtspraktikanten im betreffenden Unterrichtsgegenstand betraut ist.
Einrechnung von Erziehertätigkeiten und Aufsichtsführung in die Lehrverpflichtung
§ 10. (1) Die Erziehertätigkeit der Lehrer (Erzieher) an Internatsschulen oder Schülerheimen des Bundes oder an gleichartigen Anstalten ist, soweit in den folgenden Absätzen nicht anderes bestimmt wird, je Beschäftigungsstunde in der Woche mit 0,5 Werteinheiten auf die Lehrverpflichtung anzurechnen beziehungsweise zu vergüten. Beschäftigungsstunde ist eine Stunde, in der der Erzieher nach der bestehenden Diensteinteilung mit der Betreuung und Beaufsichtigung von Zöglingen außerhalb der Zeit des Nachtdienstes (Abs. 3) und der im Abs. 6 angeführten Dienstleistung beauftragt ist und die nicht durch die Erzieherzulage gemäß § 60a des Gehaltsgesetzes 1956 abgegolten wird.
(2) Die Erziehertätigkeit an Sonn- und Feiertagen ist abweichend vom Abs. 1 je Beschäftigungsstunde in der Woche mit 0,75 Werteinheiten auf die Lehrverpflichtung anzurechnen beziehungsweise zu vergüten.
(3) Als Nachtdienst gilt der neunstündige Zeitraum, der dem dienstplanmäßigen Wecken der vom Erzieher zu betreuenden Zöglinge vorangeht. Ein wöchentlich geleisteter Nachtdienst ist, soweit er nicht durch die Erzieherzulage gemäß § 60a des Gehaltsgesetzes 1956 abgegolten wird, mit 2,25 Werteinheiten auf die Lehrverpflichtung anzurechnen beziehungsweise zu vergüten.
(4) Abweichend vom Abs. 3 sind Nachtdienste, die
an einem Sonn- oder Feiertag beginnen und an einem Werktag enden, mit 2,625 Werteinheiten,
an einem Werktag beginnen und an einem Sonn- oder Feiertag enden, mit 3 Werteinheiten,
zur Gänze auf Sonn- beziehungsweise Feiertage fallen, mit 3,375 Werteinheiten
auf die Lehrverpflichtung anzurechnen beziehungsweise zu vergüten.
(5) Für Erzieher am Bundes-Blindenerziehungsinstitut, am Bundesinstitut für Gehörlosenbildung und an der Höheren technischen Bundeslehranstalt, Bundes-Handelsakademie und Bundes-Handelsschule Wien III sind die Nachtdienste mit 150 vH jener Zahl von Werteinheiten auf die Lehrverpflichtung anzurechnen beziehungsweise zu vergüten, die im Abs. 3 oder 4 für die betreffende Art des Nachtdienstes vorgesehen sind.
(6) Wird ein Erzieher während der Unterrichtszeit der Zöglinge zur Dienstleistung, während der er nicht von vornherein mit der Betreuung und Beaufsichtigung von Zöglingen beauftragt ist, eingeteilt, so ist diese Zeit je Stunde in der Woche mit 0,25 Werteinheiten auf die Lehrverpflichtung anzurechnen beziehungsweise zu vergüten.
(7) Für Lehrer ist nach Möglichkeit neben ihrer Erziehertätigkeit eine unterrichtliche Verwendung vorzusehen, wenn sie hiefür die entsprechenden Ernennungserfordernisse erfüllen.
(8) § 2 Abs. 8 ist mit der Maßgabe anzuwenden, daß für die Berechnung des vollen Ausmaßes der Lehrverpflichtung neben der Unterrichtserteilung auch jene Erziehertätigkeit heranzuziehen ist, die nicht durch die Erzieherzulage nach § 60a des Gehaltsgesetzes 1956 abgegolten wird.
(9) Die Aufsichtsführung an Tagesschulheimen, offenen Studiersälen und ähnlichen Einrichtungen ist für je zwei tatsächlich gehaltene Stunden als eine Unterrichtsstunde der Lehrverpflichtungsgruppe III auf die Lehrverpflichtung anzurechnen.
(10) Inwieweit Nebenleistungen, die vom Erzieher außerhalb
der gemäß Abs. 1 bis 7 und 9 genannten Leistungen und
der durch die Erzieherzulage gemäß § 60a des Gehaltsgesetzes 1956 abgegoltenen Leistungen
erbracht werden, in die Lehrverpflichtung eingerechnet werden, hat der zuständige Bundesminister im Einvernehmen mit der Bundesministerin oder dem Bundesminister für öffentlichen Dienst und Sport entweder allgemein durch Verordnung oder im Einzelfall zu bestimmen. Maßgebend hiefür ist die aus der Nebenleistung erwachsende zusätzliche Belastung des Erziehers im Vergleich zu den im § 9 angeführten Leistungen.
Mitverwendung an einer Schule im Ausland
§ 11. (1) Wird der Lehrer mit einem Teil seiner Lehrverpflichtung an einer Schule im Ausland verwendet, sind die Unterrichtsstunden an der Schule im Ausland auf die Lehrverpflichtung anzurechnen.
(2) Diese Unterrichtsstunden sind dabei mit jener Zahl von Werteinheiten je Wochenstunde anzurechnen, die sich
ausgehend vom entsprechenden österreichischen Unterrichtsgegenstand (§ 2 Abs. 1) und
unter Berücksichtigung einer abweichenden Dauer der Unterrichtsstunde und der jährlichen Unterrichtszeit ergibt.
(3) Besteht kein entsprechender österreichischer Unterrichtsgegenstand, hat der zuständige Bundesminister jene Zahl von Werteinheiten im Einzelfall festzulegen, die der Anrechnung zugrunde zu legen ist. Maßgebend hiefür ist die zeitliche Belastung des Lehrers mit dem ausländischen Unterrichtsgegenstand im Vergleich zur zeitlichen Belastung mit den im § 2 Abs. 1 genannten Unterrichtsgegenständen.
(4) Eine Verwendung nach Abs. 1 darf nur unterrichtliche Tätigkeiten umfassen und ist nur an Schulen in grenznahen Orten zulässig. Sie darf nicht so gestaltet sein, daß der Lehrer
im Ausland wohnen muß oder
an der Erfüllung seiner dienstlichen Aufgaben an der inländischen Schule beeinträchtigt wird.
(5) Eine solche Verwendung bedarf
eines Auftrages der Bundesministerin oder des Bundesministers für Bildung, Wissenschaft und Forschung und
der Zustimmung des ausländischen Schulerhalters und des Lehrers.
(6) Erhält der Lehrer für oder im Zusammenhang mit seiner Verwendung nach Abs. 1 Zuwendungen von dritter Seite, hat er diese dem Bund abzuführen.
Einrechnung von Tätigkeiten in ganztägigen Schulformen in die Lehrverpflichtung
§ 12. (1) Die Tätigkeit der Lehrer und Erzieher im Betreuungsteil ganztägiger Schulformen ist gemäß den Abs. 2 bis 4 abzugelten. § 60a des Gehaltsgesetzes 1956 und § 10 sind nicht anzuwenden.
(2) Eine Wochenstunde der gegenstandsbezogenen Lernzeit gilt als eine Wochenstunde der Lehrverpflichtungsgruppe des entsprechenden Gegenstandes.
(3) Die Betreuung der individuellen Lernzeit und der Freizeit ist je Betreuungsstunde in der Woche mit einer halben Wochenstunde der Lehrverpflichtungsgruppe III auf die Lehrverpflichtung anzurechnen.
(4) Wird die Leitung des Betreuungsteiles an einer ganztägigen Schulform
dem gemäß § 9 mit der verwaltungsmäßigen Unterstützung des Direktors betrauten Lehrer oder
einem anderen Lehrer oder einem Erzieher
übertragen, sind für die mit der Leitung des Betreuungsteiles verbundenen Aufgaben 0,5 Werteinheiten je Gruppe in die Lehrverpflichtung einzurechnen. Die Bestellung mehrerer Leiter des Betreuungsteiles an einer ganztägigen Schulform ist unzulässig.
(5) Die Beschäftigung von Lehrern in der Betreuung der individuellen Lernzeit und in der Betreuung der Freizeit im Betreuungsteil ganztägiger Schulformen ist - ausgenommen die vertretungsweise Betreuung - nur mit Zustimmung des Lehrers zulässig.
§ 13. (1) An mittleren und höheren Schulen können für Lehrer, die mit der Implementierung der Software-Komponenten, die für die Vollziehung des Dienst- und Besoldungsrechtes der Lehrer erforderlich sind, an den Schulen betraut sind, in den Unterrichtsjahren 2004/2005 bis 2006/2007 je Schule in die Lehrverpflichtung eingerechnet werden:
bis zu einer Wochenstunde der Lehrverpflichtungsgruppe II bei bis zu zehn Klassen,
bis zu zwei Wochenstunden der Lehrverpflichtungsgruppe II bei elf bis 19 Klassen,
bis zu drei Wochenstunden der Lehrverpflichtungsgruppe II ab 20 Klassen.
(3) Lehrpflichtermäßigungen im öffentlichen Interesse, die nach § 8 in der bis 31. August 1993 geltenden Fassung gewährt wurden, sind auf das Gesamtausmaß von zehn Jahren gemäß § 8 Abs. 5 in der ab 1. September 1993 geltenden Fassung, höchstens jedoch mit fünf Jahren anzurechnen.
§ 14. Soweit durch die Bestimmungen dieses Bundesgesetzes für Lehrer, die sich am 31. August 1964 im Dienststande befanden, eine Erhöhung des Ausmaßes der Lehrverpflichtung in einzelnen Unterrichtsgegenständen eintritt, gilt für sie das am 31. August 1964 geltende Ausmaß der Lehrverpflichtung für diese Unterrichtsgegenstände weiter.
§ 14a. (1) Auf Zeiten einer Ermäßigung der Lehrverpflichtung nach § 8 Abs. 8 in der bis zum 30. Juni 1997 geltenden Fassung sind § 8 Abs. 8 und 9 in der bis zum 30. Juni 1997 geltenden Fassung und § 22 Abs. 4 des Gehaltsgesetzes 1956 in der bis zum 30. Juni 1997 geltenden Fassung weiterhin anzuwenden.
(2) Das Außerkrafttreten des § 8 Abs. 8 mit 30. Juni 1997 bewirkt kein vorzeitiges Enden einer nach dieser Bestimmung erfolgten Ermäßigung der Lehrverpflichtung.
(3) Zeiten einer Ermäßigung der Lehrverpflichtung nach § 8 Abs. 8 in der bis zum 30. Juni 1997 geltenden Fassung sind auf die Höchstdauer der Herabsetzung der Wochendienstzeit nach § 50a Abs. 3 BDG 1979 nicht anzurechnen.
§ 15. (1) Dieses Bundesgesetz tritt mit 1. September 1964 in Kraft.
(32) § 3 Abs. 2 und 7 in der Fassung der 2. Dienstrechts-Novelle 2018, BGBl. I Nr. 102/2018, treten mit 1. September 2019 in Kraft.
§ 16. Mit der Vollziehung dieses Bundesgesetzes ist, soweit darin nichts anderes bestimmt ist, jedes Bundesministerium, und zwar insoweit betraut, als es oberste Dienstbehörde ist.
Lehrverpflichtungsgruppe III
Allgemeine Rechtskunde an der Bundesfachschule für Technik.
Allgemeine Warenkunde und mechanische Technologie an höheren Lehranstalten textilkaufmännischer Richtung.
Almwirtschaft an höheren land- und forstwirtschaftlichen Lehranstalten, Fachrichtung Landwirtschaft.
Angewandte Typographie an Meisterklassen für Gebrauchsgraphik.
Anatomie an Fachschulen für gewerbliche Holz- und Steinbildhauerei, für künstlerische Wandgestaltung, für angewandte Malerei, für dekorative Gestaltung und für Gebrauchsgraphik und an Meisterschulen für Bildhauerei und für Malerei.
Anstands- und Gesundheitslehre an Hotelfachschulen und Gastgewerbefachschulen.
Arbeitshygiene und Unfallverhütung an höheren technischen und gewerblichen Lehranstalten und an gewerblichen technischen und kunstgewerblichen Fachschulen, an den Sonderformen dieser Schulen, sowie an der Bundesfachschule für Technik.
Arbeitskunde an der Bundesfachschule für Technik.
Arbeits- und Sozialrecht an der Bundesfachschule für Technik.
Arbeitstechnik und Energiewirtschaft an Fachschulen für Gerbereichemie und Ledertechnik.
Bauernwaldbetreuung an Bundesförsterschulen.
(Anm.: Z 12 aufgehoben durch Art. I Z 9, BGBl. Nr. 228/1972)
Baumschulwesen an höheren land- und forstwirtschaftlichen Lehranstalten, Fachrichtung Gartenbau.
(Anm.: Z 14 aufgehoben durch Art. I Z 9, BGBl. Nr. 228/1972)
Berufskunde an Familienhelferinnenschulen.
Betrieblicher Schriftverkehr an betriebstechnischen Werkmeisterlehrgängen.
Betriebsabrechnung an höheren Lehranstalten für Reproduktions- und Drucktechnik.
Betriebskunde an der Bundesfachschule für Technik.
Betriebs- und Rechtskunde an höheren technischen und gewerblichen Lehranstalten, an den Sonderformen dieser Schulen und an der Bundesfachschule für Technik.
Betriebswirtschafts- und Rechtskunde an gewerblichen, technischen und kunstgewerblichen Fachschulen und an deren Sonderformen, sowie an der Bundesfachschule für Technik.
Betriebswirtschaftslehre an den Fachschulen für Photographie, für Gerbereichemie und Ledertechnik, für Damenkleiderkonfektion und für Herrenkleiderkonfektion, sowie an der Bundesfachschule für Technik.
(Anm.: Z 22 aufgehoben durch Art. I Z 9, BGBl. Nr. 228/1972)
Bienenkunde an höheren Lehranstalten für allgemeine
Landwirtschaft, an höheren Lehranstalten für alpenländische
Landwirtschaft, an höheren Lehranstalten für Wein- und Obstbau und an höheren Lehranstalten für Milchwirtschaft und Lebensmitteltechnologie.
Biologie an Lehranstalten für gehobene Sozialberufe.
Botanik an höheren land- und forstwirtschaftlichen Lehranstalten.
(Anm.: Z 26 aufgehoben durch BGBl. Nr. 665/1994)
Buchführung an Meisterklassen für Uhrmacher.
Buchhaltung an gewerblichen, technischen und kunstgewerblichen Fachschulen und an den Sonderformen dieser Schulen, an Fachschulen für wirtschaftliche Frauenberufe und an Hauswirtschaftsschulen.
Buchhaltung und forstliches Kanzleiwesen an Bundesförsterschulen.
Buchhaltung und kaufmännische Kalkulation an der Bundesfachschule für Technik.
Buchhaltung und Korrespondenz an Abiturientenlehrgängen für Weberei.
Bürotechnik an höheren Lehranstalten textilkaufmännischer Richtung, an Handelsakademien und Handelsschulen und an deren Sonderformen, sowie an der Bundesfachschule für Technik.
(Anm.: Z 34 aufgehoben durch Art. I Z 9, BGBl. Nr. 228/1972)
Chemisches Praktikum an höheren technischen und gewerblichen Lehranstalten.
Deutsch (Kinder- und Jugendliteratur) an Bildungsanstalten für Erzieher.
Düngerlehre an höheren land- und forstwirtschaftlichen Lehranstalten, Fachrichtung Gartenbau.
Einführung in die Forstwirtschaft an Bundesförsterschulen.
Einführung in medizinische Fachgebiete an Lehranstalten für gehobene Sozialberufe.
Einführung in die Pädagogik an Lehranstalten für gehobene Sozialberufe.
Einführung in die Philosophie und in die angewandte Psychologie an höheren Lehranstalten textilkaufmännischer Richtung.
Einführung in die Psychiatrie an Lehranstalten für gehobene Sozialberufe.
Einführung in die Psychologie an Lehranstalten für gehobene Sozialberufe.
Einführung in rechtskundliche Fachgebiete an Lehranstalten für gehobene Sozialberufe.
(Anm.: Z 45 aufgehoben durch Art. I Z 9, BGBl. Nr. 228/1972)
Einführung in die Sozialphilosophie an Lehranstalten für gehobene Sozialberufe.
Einführung in soziologisch-ökonomische Fachgebiete an Lehranstalten für gehobene Sozialberufe.
(Anm.: Z 48 und 49 aufgehoben durch Art. I Z 9, BGBl. Nr. 228/1972)
Englische Konversation und literaturkundliche Übungen an höheren Lehranstalten für wirtschaftliche Frauenberufe.
Entwurf- und Fachzeichnen an den Fachschulen für Textilhandwerk, Fachrichtung Weberei und an den Meisterklassen für Textilhandwerk, Fachrichtungen Weberei und Stickerei.
Ernährungslehre an höheren Lehranstalten für Land- und Ernährungswirtschaft.
Erziehungslehre an wirtschaftskundlichen Realgymnasien für Mädchen und an Fachschulen für wirtschaftliche Frauenberufe.
Erziehungslehre einschließlich Psychologie an Bildungsanstalten für Erzieher und an vierjährigen höheren Lehranstalten für wirtschaftliche Frauenberufe.
Erziehungslehre und allgemeine Psychologie an Familienhelferinnenschulen.
Fachrechnen an Fachschulen für Textilhandwerk, Fachrichtungen Weberei und Stickerei, sowie an Meisterschulen für Textilhandwerk, Fachrichtung Weberei.
Fach- und Wirtschaftsrechnen an der Bundesfachschule für Technik.
Fachzeichnen an den Fachschulen für Metallbearbeitung, für Büchsenmacher und Schäfter, für Starkstromtechnik, für Hochfrequenz- und Rundfunktechnik, für Uhrmacher, für Musterzeichnen, für Steinmetzerei und für Zimmerer, an Glasfachschulen, an Werkmeisterschulen für Maschinenbau und für Elektrotechnik, an Meisterklassen für Tischler und für Uhrmacher, an Bauhandwerkerschulen für Zimmerer und für Steinmetzen, sowie an der Bundesfachschule für Technik.
Fachzeichnen und Entwurfslehre an der Bundesfachschule für Technik.
Farblehre an Fachschulen für künstlerische Wandgestaltung, für angewandte Malerei, für dekorative Gestaltung, für Gebrauchsgraphik, für Textilhandwerk, Fachrichtungen Weberei und Stickerei, an Meisterklassen für künstlerische Wandgestaltung und an Meisterschulen für das Malerhandwerk.
Farb- und Formenlehre an Meisterschulen für Malerei.
(Anm.: Z 61 bis 64 aufgehoben durch Art. I Z 9, BGBl. Nr. 228/1972)
Film- und Fernsehseminar an Bildungsanstalten für Erzieher.
Fischerei an Bundesförsterschulen.
Form und Farbe an höheren Lehranstalten für Möbelbau (Möbelbau und Innenausbau).
Forstbotanik an Bundesförsterschulen.
Forstliche Arbeitslehre I an Bundesförsterschulen.
Forstliche Baukunde an Bundesförsterschulen.
Forstnutzung I und Forstnutzung II (Sägewerkskunde) an Bundesförsterschulen.
Forstschutz an Bundesförsterschulen.
Forstvermessung an Bundesförsterschulen.
Forstwirtschaft an höheren Lehranstalten für allgemeine Landwirtschaft und an höheren Lehranstalten für Milchwirtschaft und Lebensmitteltechnologie.
Forstwirtschaftslehre an höheren Lehranstalten für Holztechnik.
Fremdenverkehrslehre an Gastgewerbefachschulen und Handelsakademien.
Fremdenverkehrslehre und Werbung an Hotelfachschulen.
(Anm.: Z 78 bis 81 aufgehoben durch Art. I Z 9, BGBl. Nr. 228/1972)
Gastgewerbliche Betriebslehre an Gastgewerbefachschulen.
(Anm.: Z 83 bis 85 aufgehoben durch BGBl. Nr. 665/1994)
Geographie (einschließlich Wirtschaftsgeographie) an Handelsschulen und an der Bundesfachschule für Technik.
Geographie und Wirtschaftskunde.
Geographie und Wirtschaftskunde (einschließlich Wirtschaftsgeographie) an höheren Lehranstalten textilkaufmännischer Richtung und an Handelsakademien.
Geometrisches Zeichnen an allgemeinbildenden höheren Schulen, soweit es sich lehrplanmäßig um ein Trägerfach der Informatik handelt.
Gerbstofflehre an Fachschulen für Gerbereichemie und Ledertechnik.
Geschichte der Mode an Klassen für Modellarbeit für Damenkleidermacher und Wäschewarenerzeuger.
(Anm.: Z 95 und 96 aufgehoben durch Art. I Z 9, BGBl. Nr. 228/1972)
Geschichte und Sozialkunde.
Geschichte und Sozialkunde (einschließlich Wirtschaftsgeschichte) an höheren Lehranstalten textilkaufmännischer Richtung und an Handelsakademien.
Gesetzeskunde an Bundesförsterschulen.
Gesteinskunde an Bundesförsterschulen.
Gesundheitslehre an Bildungsanstalten für Kindergärtnerinnen und für Erzieher, an Haushaltungsschulen, an Familienhelferinnenschulen und an höheren land- und forstwirtschaftlichen Lehranstalten.
Gesundheitslehre und Arbeitshygiene an Hauswirtschaftsschulen, an Fachschulen für wirtschaftliche Frauenberufe, an gewerblichen, technischen und kunstgewerblichen Fachschulen und deren Sonderformen.
Getränkekunde an Hotelfachschulen und Gastgewerbefachschulen.
Grundfragen der Soziologie an höheren Lehranstalten textilkaufmännischer Richtung.
Grundlagen der Forsteinrichtungen an Bundesförsterschulen.
(Anm.: Z 105 aufgehoben durch Art. I Z 9, BGBl. Nr. 228/1972)
Hauswirtschaftliche Betriebskunde an vierjährigen höheren Lehranstalten für wirtschaftliche Frauenberufe.
Heilpädagogik an Bildungsanstalten für Erzieher.
Holzmeßkunde an Bundesförsterschulen.
Hotelbetriebslehre an Hotelfachschulen.
Jagd und Fischerei an höheren Lehranstalten für allgemeine Landwirtschaft, an höheren Lehranstalten für alpenländische Landwirtschaft und an höheren Lehranstalten für Forstwirtschaft.
(Anm.: Z 111 aufgehoben durch Art. I Z 9, BGBl. Nr. 228/1972)
Kaufmännische Betriebsführung an Klassen für Modellarbeit für Damenkleidermacher und Wäschewarenerzeuger.
Kaufmännische Betriebskunde an Handelsakademien und Handelsschulen und an den Sonderformen dieser Schulen sowie an der Bundesfachschule für Technik (Handelsschule und Sonderform).
Kaufmännische Betriebskunde (einschließlich Betriebswirtschaftslehre) an höheren Lehranstalten textilkaufmännischer Richtung.
Kaufmännischer Schriftverkehr an Fachschulen für Damenkleidermacher, für Herrenkleidermacher, für Wäschewarenerzeuger, für Modisten und für Kunststicker, an Fachschulen für wirtschaftliche Frauenberufe, an Hauswirtschaftsschulen und an Meisterklassen für Uhrmacher.
Kaufmännischer Schriftverkehr und Buchhaltung an höheren Lehranstalten für Reproduktions- und Drucktechnik.
Kellerwirtschaft an höheren land- und forstwirtschaftlichen Lehranstalten, Fachrichtung Wein- und Obstbau.
Kinderpflege an höheren land- und forstwirtschaftlichen Lehranstalten, Fachrichtung landwirtschaftliche Frauenberufe.
Kinder- und Jugendliteratur an Bildungsanstalten für Erzieher.
Kinematographie an Fachschulen für Photographie
(Anm.: Z 121 aufgehoben durch Art. I Z 9, BGBl. Nr. 228/1972)
Konversation als Ergänzung des Unterrichtes in einer lebenden Fremdsprache an Bundeserziehungsanstalten.
Kulturgeschichte an Bildungsanstalten für Arbeitslehrerinnen, an Meisterklassen für Uhrmacher und an vierjährigen höheren Lehranstalten für wirtschaftliche Frauenberufe.
Kulturkunde der Familie an Familienhelferinnenschulen.
Kunstformenlehre an höheren Lehranstalten für Möbelbau (Möbelbau und Innenausbau).
Kurzschrift in einer lebenden Fremdsprache.
Laboratorium an höheren Lehranstalten für Textilchemie.
(Anm.: Z 128 aufgehoben durch Art. I Z 9, BGBl. Nr. 228/1972)
Land- und Almwirtschaft an Bundesförsterschulen.
(Anm.: Z 130 und 131 aufgehoben durch Art. I Z 9, BGBl. Nr. 228/1972)
Landwirtschaft an höheren Lehranstalten für Forstwirtschaft.
Landwirtschaftslehre an Lehrerbildungsanstalten.
Layout an Fachschulen und Meisterklassen für Gebrauchsgraphik.
(Anm.: Z 134 aufgehoben durch Art. I Z 9, BGBl. Nr. 228/1972)
Lebenskunde an höheren Lehranstalten und an Fachschulen für wirtschaftliche Frauenberufe und an Lehranstalten für gehobene Sozialberufe.
Lebenskunde einschließlich (und) Erziehungslehre an Haushaltungsschulen und Hauswirtschaftsschulen, an Fachschulen für Damenkleidermacher, Herrenkleidermacher, Wäschewarenerzeuger, Modisten und Kunststicker und an deren Meisterklassen.
Lernhilfe an Bildungsanstalten für Erzieher.
Literaturpflege.
Lohnverrechnung an der Bundesfachschule für Technik.
Maschinenkunde an Bundesförsterschulen.
Maschinenzeichnen an betriebstechnischen Werkmeisterlehrgängen.
Materialienkunde an Fachschulen für Maschinstickerei und an Meisterklassen für Maschinsticker.
Materialienkunde und Textilchemie an Fachschulen für Damenkleidermacher, für Herrenkleidermacher, für Modisten, für Kunststicker und für Wäschewarenerzeuger und an Meisterklassen für Damenkleidermacher, für Herrenkleidermacher, für Wäschewarenerzeuger und für Kunststicker.
Materialienlehre an Fachschulen für Damenkleiderkonfektion und für Herrenkleiderkonfektion.
Materialkunde an höheren Lehranstalten für Möbelbau (Möbelbau und Innenausbau), an Fachschulen für Steinmetzerei, für Holz- und Steinbildhauerei, für Zimmerer, für Tischlerei und Raumgestaltung, für Drechslerei, für künstlerische Wandgestaltung, für angewandte Malerei, für Musterzeichnen, für gestaltendes Metallhandwerk und für dekorative Gestaltung, an Meisterschulen für Bildhauerei, für Tischlerei und Raumgestaltung, für gestaltendes Metallhandwerk, für Keramik und Ofenbau und für Mode, an Meisterklassen für dekorative Gestaltung und für Tischler, an Bildungsanstalten für Arbeitslehrerinnen, und an der Bundesfachschule für Technik.
Materialkunde und Maltechniken an Meisterschulen für Malerei.
Materialkunde und Technologie an Fachschulen und an Meisterschulen für Textilhandwerk, Fachrichtungen Weberei und Stickerei.
Materiallehre an höheren Lehranstalten für Wirkerei und Strickerei, an höheren Lehranstalten textilkaufmännischer Richtung und an Abiturientenlehrgängen für Weberei.
Materiallehre und Mikroskopie an höheren Lehranstalten für Weberei und Spinnerei.
(Anm.: Z 150 aufgehoben durch Art. I Z 9, BGBl. Nr. 228/1972)
Meliorationen an höheren land- und forstwirtschaftlichen Lehranstalten.
Menschenführung, Sozialgesetzgebung, Arbeitshygiene und Unfallverhütung an betriebstechnischen Werkmeisterlehrgängen.
Methodik der Sozialarbeit an Lehranstalten für gehobene Sozialberufe.
(Anm.: Z 154 und 155 aufgehoben durch Art. I Z 9, BGBl. Nr. 228/1972)
Mikroskopie und Warenkunde an Fachschulen für Gerbereichemie und Ledertechnik.
Milchwirtschaft an höheren land- und forstwirtschaftlichen Lehranstalten, Fachrichtungen Landwirtschaft und landwirtschaftliche Frauenberufe.
(Anm.: Z 158 aufgehoben durch Art. I Z 9, BGBl. Nr. 228/1972)
Nahrungsmittelkunde an Hotelfachschulen.
Nahrungsmittel- und Speisenkunde an Gastgewerbefachschulen.
Naturkundliches Seminar mit praktischen Übungen an Bildungsanstalten für Erzieher.
Naturlehre an Bundesförsterschulen und an der Bundesfachschule für Technik.
(Anm.: Z 165 aufgehoben durch Art. I Z 9, BGBl. Nr. 228/1972)
Obstbau an höheren Lehranstalten für alpenländische Landwirtschaft.
(Anm.: Z 167 aufgehoben durch Art. I Z 9, BGBl. Nr. 228/1972)
Obst- und Gemüsebau an höheren land- und forstwirtschaftlichen Lehranstalten, Fachrichtung Landwirtschaft.
Obst- und Gemüseverwertung an höheren land- und forstwirtschaftlichen Lehranstalten, Fachrichtungen Wein- und Obstbau und Gartenbau.
Organisationslehre der Beherbergungs- und Verpflegungsbetriebe an höheren Lehranstalten für wirtschaftliche Frauenberufe.
Originalgraphik an Fachschulen und Meisterklassen für Gebrauchsgraphik.
Pädagogik an Lehrerbildungsanstalten, sowie an Bildungsanstalten für Kindergärtnerinnen und für Arbeitslehrerinnen.
(Anm.: Z 173 aufgehoben durch BGBl. Nr. 665/1994)
(Anm.: Z 174 bis 176 aufgehoben durch Art. I Z 9, BGBl. Nr. 228/1972)
(Anm.: Z 177 aufgehoben durch BGBl. Nr. 665/1994)
Philosophischer Einführungsunterricht.
Photographik an Fachschulen und Meisterklassen für Gebrauchsgraphik.
Physik und Wetterkunde an höheren land- und forstwirtschaftlichen Lehranstalten.
Physikalisch-chemische Untersuchungsmethoden an Fachschulen für Gerbereichemie und Ledertechnik.
Physikalisches Praktikum an höheren technischen und gewerblichen Lehranstalten.
(Anm.: Z 184 aufgehoben durch Art. I Z 9, BGBl. Nr. 228/1972)
Psychologie und Erziehungslehre an Frauenoberschulen und an höheren Lehranstalten für wirtschaftliche Frauenberufe.
Raumgestaltung an Meisterschulen für Tischlerei und Raumgestaltung.
(Anm.: Z 187 aufgehoben durch Art. I Z 9, BGBl. Nr. 228/1972)
Rechnen an Haushaltungsschulen und an der Bundesfachschule für Technik.
Rechnen, Kalkulation und Buchhaltung einschließlich kaufmännischer Schriftverkehr an Meisterklassen für Damenkleidermacher, für Herrenkleidermacher, für Wäschewarenerzeuger, für Kunststicker und für Maschinsticker.
Rechnen und Kalkulation an Hotelfachschulen und an Gastgewerbefachschulen.
Rechnen und Wirtschaften an Familienhelferinnenschulen.
(Anm.: Z 192 aufgehoben durch Art. I Z 9, BGBl. Nr. 228/1972)
Rechtskunde an Bildungsanstalten für Kindergärtnerinnen, an höheren Lehranstalten für Technische Chemie und für Reproduktions- und Drucktechnik, an Fachschulen für Gerbereichemie und Ledertechnik, an Hotelfachschulen und an höheren land- und forstwirtschaftlichen Lehranstalten, sowie an der Bundesfachschule für Technik.
Rechtslehre an höheren Lehranstalten für Weberei und Spinnerei, für Wirkerei und Strickerei, für Textilchemie, an höheren Lehranstalten textilkaufmännischer Richtung, an Fachschulen für Photographie und an Handelsakademien.
Reproduktionstechnik an Fachschulen für Photographie.
Reproduktions- und Drucktechnik an Fachschulen für Gebrauchsgraphik.
Säuglingspflege an Familienhelferinnenschulen.
(Anm.: Z 199 aufgehoben durch Art. I Z 9, BGBl. Nr. 228/1972)
Schriftverkehr an Hotelfachschulen und an Gastgewerbefachschulen.
Schulhygiene an Lehrerbildungsanstalten.
(Anm.: Z 202 und 203 aufgehoben durch Art. I Z 9, BGBl. Nr. 228/1972)
Seminar für Sozialarbeit an Lehranstalten für gehobene Sozialberufe.
(Anm.: Z 205 aufgehoben durch Art. I Z 9, BGBl. Nr. 228/1972)
Sozialkunde an Bildungsanstalten für Erzieher.
Spezielle Berufskunde an Bildungsanstalten für Kindergärtnerinnen.
Spezielle Probleme der Heimerziehung an Bildungsanstalten für Erzieher.
Staatsbürgerkunde an Haushaltungsschulen, an Hauswirtschaftsschulen, an höheren technischen und gewerblichen Lehranstalten und deren Sonderformen, an gewerblichen, technischen und kunstgewerblichen Fachschulen und deren Sonderformen, an Lehranstalten für gehobene Sozialberufe, an Familienhelferinnenschulen, an höheren land- und forstwirtschaftlichen Lehranstalten und an Bundesförsterschulen, sowie an der Bundesfachschule für Technik.
Staatsbürgerkunde einschließlich Rechtslehre an höheren Lehranstalten für wirtschaftliche Frauenberufe und an Handelsschulen, sowie an der Bundesfachschule für Technik.
Staatsbürgerkunde, Rechtslehre an Handelsakademien und an deren Sonderformen.
Staatsbürgerkunde und Rechtskunde an höheren Lehranstalten und an Fachschulen für wirtschaftliche Frauenberufe, an Fachschulen und Meisterklassen für Damenkleidermacher, für Herrenkleidermacher, für Wäschewarenerzeuger, für Modisten und für Kunststicker und an Meisterklassen für Uhrmacher und für Maschinsticker.
Standortkunde an Bundesförsterschulen.
(Anm.: Z 214 aufgehoben durch BGBl. Nr. 665/1994)
Steuerkunde an der Bundesfachschule für Technik und an höheren land- und forstwirtschaftlichen Lehranstalten.
Steuerlehre an höheren Lehranstalten textilkaufmännischer Richtung.
(Anm.: Z 217 aufgehoben durch Art. I Z 9, BGBl. Nr. 228/1972)
Stickereizeichnen an Fachschulen für Maschinsticker.
Tariflehre an Fachschulen für Maschinstickerei und an Meisterklassen für Maschinsticker.
(Anm.: Z 220 aufgehoben durch Art. I Z 9, BGBl. Nr. 228/1972)
Technisches Zeichnen an höheren technischen und gewerblichen Lehranstalten, an technisch-kaufmännischen Abiturientenlehrgängen, an Fachschulen für Büchsenmacher und Schäfter, für Uhrmacher und für Gerbereichemie und Ledertechnik, an höheren land- und forstwirtschaftlichen Lehranstalten, Fachrichtung Landtechnik, und an der Bundesfachschule für Technik.
Technologie an Meisterklassen für künstlerische Wandgestaltung.
Technologisches Praktikum an höheren Lehranstalten für Gerbereichemie und Ledertechnik.
Textilchemische Untersuchungen an höheren Lehranstalten für Textilchemie.
Textile Verkaufskunde an höheren Lehranstalten textilkaufmännischer Richtung.
Textilmechanische Untersuchungen an höheren Lehranstalten für Weberei und Spinnerei, für Wirkerei und Strickerei, für Textilchemie, an höheren Lehranstalten textilkaufmännischer Richtung und an Abiturientenlehrgängen für Weberei.
Tierheilkunde an höheren land- und forstwirtschaftlichen Lehranstalten, Fachrichtung Landwirtschaft.
(Anm.: Z 228 aufgehoben durch Art. I Z 9, BGBl. Nr. 228/1972)
Tierzucht und Fütterungslehre an höheren land- und forstwirtschaftlichen Lehranstalten, Fachrichtung Landwirtschaft.
Übungen aus Naturgeschichte, Physik, Chemie oder Psychologie an allgemeinbildenden höheren Schulen und an Mittelschulen.
Übungen im chemischen und Warenkundelaboratorium an Handelsakademien.
Übungen im Warenkundelaboratorium an Abiturientenlehrgängen an Handelsakademien und an Abiturientenlehrgängen für Beruftstätige an Handelsakademien.
Übungen in Bürotechnik an Handelsakademien.
(Anm.: Z 234 bis 236 aufgehoben durch Art. I Z 9, BGBl. Nr. 228/1972)
Verlags- und Zeitungskunde an höheren Lehranstalten für Reproduktions- und Drucktechnik.
Vermessungskunde an Fachschulen für Zimmerer.
Volkskunde an höheren land- und forstwirtschaftlichen Lehranstalten.
Volkswirtschaftslehre an Handelsakademien und deren Sonderformen, an höheren Lehranstalten und Fachschulen für wirtschaftliche Frauenberufe, an höheren technischen und gewerblichen Lehranstalten, an Meisterklassen für Uhrmacher und an Bauhandwerkerschulen für Maurer, für Zimmerer und für Steinmetzen, sowie an der Bundesfachschule für Technik.
(Anm.: Z 240 aufgehoben durch Art. I Z 9, BGBl. Nr. 228/1972)
Volkswirtschaftslehre und Volkswirtschaftspolitik an höheren Lehranstalten textilkaufmännischer Richtung.
Volkswirtschaftslehre, Rechts- und Staatsbürgerkunde an technisch-kaufmännischen Abiturientenlehrgängen.
Volkswirtschafts- und Gesellschaftslehre an allgemeinbildenden höheren Schulen und an Mittelschulen.
Waldbau an Bundesförsterschulen.
Warenkunde an höheren Lehranstalten für Technische Chemie, für Gerbereichemie und Ledertechnik, für Biochemie und Schädlingsbekämpfung, an technisch-kaufmännischen Abiturientenlehrgängen, an Abiturientenlehrgängen an Handelsakademien, an Abiturientenlehrgängen für Berufstätige an Handelsakademien und an der Bundesfachschule für Technik.
Warenkunde der Kettenwirkerei an höheren Lehranstalten für Wirkerei und Strickerei.
Warenkunde der Kulierwirkerei an höheren Lehranstalten für Wirkerei und Strickerei.
Warenkunde der Strickerei an höheren Lehranstalten für Wirkerei und Strickerei.
Warenkunde der Wirkerei und Strickerei an höheren Lehranstalten textilkaufmännischer Richtung und an Abiturientenlehrgängen für Weberei.
Warenkunde und Technologie an Handelsakademien.
Waren- und Verkaufskunde an Handelsschulen und an der Bundesfachschule für Technik.
Webwarenkunde an höheren Lehranstalten textilkaufmännischer Richtung und an Abiturientenlehrgängen für Weberei.
(Anm.: Z 253 aufgehoben durch BGBl. Nr. 665/1994)
(Anm.: Z 254 aufgehoben durch Art. I Z 9, BGBl. Nr. 228/1972)
Werbelehre an Fachschulen für dekorative Gestaltung und für Gebrauchsgraphik und an Meisterklassen für dekorative Gestaltung.
Werkstättenkunde an höheren land- und forstwirtschaftlichen Lehranstalten, Fachrichtung Landtechnik.
Werkstoffkunde an betriebstechnischen Werkmeisterlehrgängen.
Werkzeug- und Maschinenkunde an der Bundesfachschule für Technik.
Wildkunde und Jagdbetrieb an Bundesförsterschulen.
Wirtschaftliches Rechnen an Fachschulen für Damenkleidermacher, für Herrenkleidermacher, für Modisten, für Kunststicker und für Wäschewarenerzeuger, an Fachschulen für wirtschaftliche Frauenberufe und an Hauswirtschaftsschulen, sowie an der Bundesfachschule für Technik.
Wirtschaftsgeographie an Abiturientenlehrgängen an Handelsakademien und an Abiturientenlehrgängen für Berufstätige an Handelsakademien.
Wissenschaftliche Photographie an Fachschulen für Photographie.
Wohlfahrtspflege an Familienhelferinnenschulen.
Zoologie an höheren land- und forstwirtschaftlichen Lehranstalten und an Bundesförsterschulen.
Lehrverpflichtungsgruppe IV
Akt an Meisterschulen für Bildhauerei und für Malerei.
Aktzeichnen an Fachschulen für Musterzeichnen.
(Anm.: Z 3 aufgehoben durch Art. I Z 15, BGBl. Nr. 567/1981)
Entwerfen und Vergrößern an Meisterklassen für Maschinsticker.
Entwurf und Werkzeichnen an Fachschulen für gestaltendes Metallhandwerk, für gewerbliche Holz- und Steinbildhauerei, für Tischlerei und Raumgestaltung, für Drechslerei, für Keramik und Ofenbau und für dekorative Gestaltung, an Meisterschulen für gestaltendes Metallhandwerk, für Tischlerei und Raumgestaltung und für Keramik und Ofenbau.
Entwurfzeichnen an Fachschulen für Kunststicker und an Meisterschulen für das Malerhandwerk.
Entwurf- und Fachzeichnen an höheren Lehranstalten für Wirkerei und Strickerei und an Fachschulen für Maschinstickerei sowie an der Bundesfachschule für Technik.
(Anm.: Z 8 aufgehoben durch Art. III Z 5, BGBl. Nr. 362/1991)
Entwurf- und Schnittzeichnen an Meisterschulen für Mode.
Freihandzeichnen an höheren Lehranstalten für Hochbau, für Holzbau und für Tiefbau, an höheren technischen Lehranstalten für Berufstätige, Fachrichtung Hochbau, an Fachschulen für Steinmetzerei und für Zimmerer und an Bauhandwerkerschulen für Maurer, für Zimmerer und für Steinmetzen.
Freihandzeichnen und Schriftpflege an Lehrerbildungsanstalten.
Geometrisches Zeichnen an allgemeinbildenden höheren Schulen, soweit dieser Unterrichtsgegenstand nicht in die Lehrverpflichtungsgruppe III fällt.
Komposition an Meisterschulen für Malerei.
Kopf an Meisterschulen für Malerei.
(Anm.: Z 14 aufgehoben durch Art. I Z 14, BGBl. Nr. 228/1972)
Kunstgeschichte an höheren Lehranstalten für Textilchemie und für Reproduktions- und Drucktechnik und an gewerblichen, technischen und kunstgewerblichen Fachschulen und deren Sonderformen.
Kunstgeschichte (Bauformenlehre) an Fachschulen für Zimmerer.
Kunstpflege (Zeichnen) an Mittelschulen.
(Anm.: Z 18 und 19 aufgehoben durch Art. I Z 15, BGBl. Nr. 567/1981)
(Anm.: Z 20 aufgehoben durch Art. I Z 14, BGBl. Nr. 228/1972)
Musik an Mittelschulen und an vierjährigen höheren Lehranstalten für wirtschaftliche Frauenberufe.
(Anm.: Z 22 aufgehoben durch Art. I Z 15, BGBl. Nr. 567/1981)
Musiklehre und Gesang an Lehrerbildungsanstalten.
Musische Unterrichtsgegenstände an Lehranstalten für gehobene Sozialberufe.
Naturzeichnen an Meisterschulen für Malerei.
Werkerziehung an allgemeinbildenden höheren Schulen und an Bildungsanstalten für Arbeitslehrerinnen, für Kindergärtnerinnen und für Erzieher.
Anl. 4a
Hinsichtlich der Fachschulen für wirtschaftliche Berufe klassenweise gestaffeltes Inkrafttreten (§ 15 Abs. 9 idF BGBl. Nr. 665/1994)
1. 9. 1994 (1. und 2. Klasse)
1. 9. 1995 (3. Klasse)
Lehrverpflichtungsgruppe IVa
Bildnerische Erziehung an Bildungsanstalten für Arbeitslehrerinnen, für Kindergärtnerinnen und für Erzieher, an Fachschulen für wirtschaftliche Berufe, an höheren Schulen und an Akademien für Sozialarbeit.
Entwurf- und Modezeichnen an höheren Lehranstalten für Mode und Bekleidungstechnik und an deren Sonderformen, an Fachschulen für Mode und Bekleidungstechnik einschließlich der Fachrichtung Herrenbekleidung und der Sonderform für Gehörlose sowie an Meisterklassen für Damenkleidermacher und Herrenkleidermacher.
Musikerziehung an Akademien für Sozialarbeit, an Bildungsanstalten für Arbeitslehrerinnen, für Kindergärtnerinnen und für Erzieher, an allgemeinbildenden höheren Schulen, an höheren Lehranstalten für wirtschaftliche Berufe und an Fachschulen für wirtschaftliche Berufe.
Anl. 4b
Lehrverpflichtungsgruppe IVb
Bildnerische Erziehung in der siebenten und achten Klasse an Gymnasien, Realgymnasien und Oberstufenrealgymnasien unter besonderer Berücksichtigung der musischen Ausbildung, soweit lehrplanmäßig Schularbeiten vorgesehen sind.
Musikerziehung in der siebenten und achten Klasse an Gymnasien, Realgymnasien und Oberstufenrealgymnasien unter besonderer Berücksichtigung der musischen Ausbildung, soweit lehrplanmäßig Schularbeiten vorgesehen sind.
Stenotypie und Textverarbeitung an Handelsschulen, Handelsakademien und deren Sonderformen, an mittleren und höheren Lehranstalten für Fremdenverkehrsberufe sowie an Höheren Lehranstalten für wirtschaftliche Frauenberufe.
Lehrverpflichtungsgruppe V
Anstandslehre an Bundesförsterschulen.
Atelier an Meisterschulen für Bildhauerei und für Malerei und an Meisterklassen für dekorative Gestaltung.
Atelier und Werkstätte in Fachschulen und Meisterklassen für künstlerische Wandgestaltung.
(Anm.: Z 4 aufgehoben durch Art. I Z 15, BGBl. Nr. 228/1972)
(Anm.: Z 5 aufgehoben durch BGBl. Nr. 665/1994)
(Anm.: Z 6 bis 9 aufgehoben durch Art. I Z 15, BGBl. Nr. 228/1972)
Chorgesang an allgemeinbildenden höheren Schulen, Mittelschulen, Bildungsanstalten für Arbeitslehrerinnen, für Kindergärtnerinnen und für Erzieher und an höheren land- und forstwirtschaftlichen Lehranstalten.
Chorgesang und Orchesterübungen an höheren technischen und gewerblichen Lehranstalten und an gewerblichen, technischen und kunstgewerblichen Fachschulen.
(Anm.: Z 12 und 13 aufgehoben durch Art. I Z 15, BGBl. Nr. 228/1972)
(Anm.: Z 14 aufgehoben durch Art. III Z 8, BGBl. Nr. 362/1991) Damenkleidermacher, für Herrenkleidermacher, für Damenkleiderkonfektion, für Herrenkleiderkonfektion, für Wäschewarenerzeuger und für Modisten.
Ergänzende Unterrichtsveranstaltungen an Bildungsanstalten für Kindergärtnerinnen.
Ernährungslehre, Lebensmittel- und Diätkunde an höheren Lehranstalten und an Fachschulen für wirtschaftliche Frauenberufe.
Fachausbildung (verschiedene Techniken, Weißnähen einschließlich Schnittzeichnen und Kleidernähen einschließlich Schnittzeichnen) an Bildungsanstalten für Arbeitslehrerinnen.
(Anm.: Z 18 aufgehoben durch Art. I Z 15, BGBl. Nr. 228/1972)
Formenschneiden an Glasfachschulen.
Forstbotanik - Übungen an Bundesförsterschulen.
Forstliche Arbeitslehre II - Übungen an Bundesförsterschulen.
Forstliche Baukunde - Übungen an Bundesförsterschulen.
Forstliches Zeichnen an Bundesförsterschulen.
Forstschutz - Übungen an Bundesförsterschulen.
(Anm.: Z 25 aufgehoben durch Art. I Z 15, BGBl. Nr. 228/1972)
(Anm.: Z 26 aufgehoben durch Art. I Z 18, BGBl. Nr. 567/1981)
Gesang an höheren land- und forstwirtschaftlichen Lehranstalten und an Bundesförsterschulen.
(Anm.: Z 28 aufgehoben durch Art. I Z 15, BGBl. Nr. 228/1972)
Geschäftsschrift an Handelsschulen und an der Bundesfachschule für Technik.
Gips- und Stuckarbeiten an höheren Lehranstalten für Hochbau, für Tiefbau und für Holzbau.
Handarbeit (als Pflichtgegenstand) an Mittelschulen und Lehrerbildungsanstalten.
Handarbeit und Werkerziehung an allgemeinbildenden höheren Schulen.
Haushaltsführung an Fachschulen für Damenkleidermacher, für Wäschewarenerzeuger, für Modisten und für Kunststicker.
Haushaltspflege an höheren Lehranstalten und an Fachschulen für wirtschaftliche Frauenberufe sowie an Hauswirtschaftsschulen und an Haushaltungsschulen.
(Anm.: Z 35 aufgehoben durch Art. I Z 15, BGBl. Nr. 228/1972)
Hauskrankenpflege und Erste Hilfe an Familienhelferinnenschulen.
Hauswirtschaft an Lehrerbildungsanstalten, Bildungsanstalten für Arbeitslehrerinnen und für Kindergärtnerinnen sowie an Handelsakademien und Handelsschulen.
Hauswirtschaft mit ihren theoretischen Grundlagen an Bildungsanstalten für Arbeitslehrerinnen.
Hauswirtschaftliche Betriebskunde an Fachschulen für wirtschaftliche Frauenberufe.
Hauswirtschaftliche Betriebspraxis und Organisationsübungen an höheren Lehranstalten für wirtschaftliche Frauenberufe.
Heim- und lebenspraktisches Seminar an Bildungsanstalten für Erzieher.
Instrumentale Spielgruppe an Bildungsanstalten für Kindergärtnerinnen und für Erzieher.
Instrumentalmusik an allgemeinbildenden höheren Schulen, Lehrerbildungsanstalten, Bildungsanstalten für Arbeitslehrerinnen, für Kindergärtnerinnen und für Erzieher.
Instrumentenbau an Bildungsanstalten für Kindergärtnerinnen und für Erzieher.
Jagdhornblasen an Bundesförsterschulen.
Jugendspiele an Bildungsanstalten für Arbeitslehrerinnen.
Kinderbeschäftigung an Fachschulen für wirtschaftliche Frauenberufe.
Kinderpflege und Fürsorge an Frauenoberschulen.
Kirchenchor an allgemeinbildenden höheren Schulen und Mittelschulen.
Kochen an vierjährigen höheren Lehranstalten für wirtschaftliche Frauenberufe.
Kochen einschließlich Lebensmittelkunde und Servieren an Haushaltungsschulen und Hauswirtschaftsschulen.
Kochen und Hauswirtschaftskunde an Frauenoberschulen und an wirtschaftskundlichen Realgymnasien für Mädchen.
Kochlehre und Vorratswirtschaft an höheren land- und forstwirtschaftlichen Lehranstalten, Fachrichtung Landwirtschaftliche Frauenberufe.
Küchenpraxis und Küchenführung an höheren Lehranstalten für wirtschaftliche Frauenberufe.
Küchenpraxis und Servieren an Fachschulen für wirtschaftliche Frauenberufe.
Kulturpflege (Arbeitsgemeinschaft) an Handelsakademien, an Handelsschulen und an der Bundesfachschule für Technik.
Kurzschrift.
(Anm.: Z 58 aufgehoben durch Art. I Z 15, BGBl. Nr. 228/1972)
Mädchenhandarbeit an Bildungsanstalten für Kindergärtnerinnen.
(Anm.: Z 60 aufgehoben durch Art. I Z 15, BGBl. Nr. 228/1972)
Maschinschreiben.
Menschenführung an Fachschulen für Damenkleiderkonfektion, für Herrenkleiderkonfektion und für Maschinstickerei.
Möbel-, Raum- und Fassadengestaltung an Meisterschulen für das Malerhandwerk.
(Anm.: Z 64 aufgehoben durch Art. I Z 15, BGBl. Nr. 228/1972)
Modellieren an höheren Lehranstalten für Hochbau, an höheren technischen Lehranstalten für Berufstätige, Fachrichtung Hochbau, an Fachschulen für gestaltendes Metallhandwerk, für Steinmetzerei, für gewerbliche Holz- und Steinbildhauerei, an Meisterschulen für gestaltendes Metallhandwerk und an Bauhandwerkerschulen für Steinmetzen.
Modellieren und Modellbau an Fachschulen für dekorative Gestaltung.
Montierungsarbeiten an Fachschulen und Meisterschulen für Textilhandwerk, Fachrichtung Stickerei.
Musik an Haushaltungsschulen und an Hauswirtschaftsschulen.
Musikalisch-rhythmische Erziehung an Bildungsanstalten für Kindergärtnerinnen.
Musikerziehung an Fachschulen für Damenkleidermacher, für Wäschewarenerzeuger, für Modisten und für Kunststicker.
Musterkunde und Kartenlehre an Fachschulen für Maschinstickerei und Meisterklassen für Maschinsticker.
Musterzeichnen und Modellarbeit an der Bundesfachschule für Technik.
(Anm.: Z 73 aufgehoben durch Art. I Z 15, BGBl. Nr. 228/1972)
Nähen und Schnittzeichnen an Fachschulen für wirtschaftliche Frauenberufe.
Orchester beziehungsweise Orchester-Instrumentalmusik an Mittelschulen und Lehrerbildungsanstalten.
(Anm.: Z 76 aufgehoben durch Art. I Z 15, BGBl. Nr. 228/1972)
Säuglings- und Kinderpflege an wirtschaftskundlichen Realgymnasien für Mädchen.
Schnittzeichnen an Fachschulen für Meisterklassen für Herrenkleidermacher.
Schnittzeichnen und Modellarbeit an Fachschulen für Damenkleiderkonfektion, für Herrenkleiderkonfektion, für Damenkleidermacher und für Wäschewarenerzeuger, an Meisterklassen für Damenkleidermacher und für Wäschewarenerzeuger und an Klassen für Modellarbeit im Damenkleidermachen und in der Wäschewarenerzeugung.
Schreiben einschließlich Linkshandschreiben an der Bundesfachschule für Technik.
Schrift an Fachschulen für Steinmetzerei, für gewerbliche Holz- und Steinbildhauerei, für künstlerische Wandgestaltung, für angewandte Malerei, für dekorative Gestaltung, für Gebrauchsgraphik, für Musterzeichnen, an Glasfachschulen, an Meisterschulen für Malerei und für das Malerhandwerk und an Meisterklassen für künstlerische Wandgestaltung.
Schrift- und Kompositionsübungen an Fachschulen für Photographie.
Seminar für Erste Hilfe an Bildungsanstalten für Erzieher.
Seminar für Fest- und Feiergestaltung an Bildungsanstalten für Erzieher.
Seminar für Freizeitgestaltung an Bildungsanstalten für Erzieher.
Seminar für Lager und Zelten an Bildungsanstalten für Erzieher.
Seminar für musikalisch-rhythmische Erziehung an Bildungsanstalten für Erzieher.
Seminar in dem theoretischen Fachgebiet für das Lehramt in Servierkunde an berufspädagogischen Lehranstalten.
Seminaristische Übungen im berufseinschlägigen Schriftverkehr und in Bürotechnik an Lehranstalten für gehobene Sozialberufe.
Seminar zur Einführung in die Bedienung von Bild- und Tongeräten, Vervielfältigungsapparaten und anderen Geräten an Bildungsanstalten für Erzieher.
Servierkunde an vierjährigen höheren Lehranstalten für wirtschaftliche Frauenberufe.
Servierkunde und Übungen an Hotelfachschulen und an Gastgewerbefachschulen.
Singen an Familienhelferinnenschulen.
Spielmusik an allgemeinbildenden höheren Schulen und an Bildungsanstalten für Kindergärtnerinnen.
Sprecherziehung an allgemeinbildenden höheren Schulen.
Stenotypie (Kurzschrift, Maschinschreiben und Übungen).
Textiles Dekor an Meisterschulen für Mode.
(Anm.: Z 98 bis 102 aufgehoben durch Art. I Z 15, BGBl. Nr. 228/1972)
Volkskunde und Volkstumspflege an höheren land- und forstwirtschaftlichen Lehranstalten.
(Anm.: Z 104 aufgehoben durch Art. I Z 15, BGBl. Nr. 228/1972)
Werkarbeit an Familienhelferinnenschulen und an Lehranstalten für gehobene Sozialberufe.
(Anm.: Z 106 aufgehoben durch Art. I Z 18, BGBl. Nr. 567/1981)
Werkstätte einschließlich Fachkunde beziehungsweise einschließlich Fachkunde und Modetechnik beziehungsweise einschließlich Fachkunde und Vorarbeiten an Fachschulen für Modisten, für Damenkleidermacher, für Wäschewarenerzeuger und für Herrenkleidermacher und an Meisterklassen für Damenkleidermacher, für Herrenkleidermacher und für Wäschewarenerzeuger.
Werkstätte einschließlich Fach- und Stoffkunde und Modetechnik an Klassen für Modellarbeit im Damenkleidermachen und in der Wäschewarenerzeugung.
Werkstätte einschließlich Fachkunde, Vorarbeiten und Schnittzeichnen an Fachschulen für Kunststicker.
Werkstätte einschließlich Vorarbeiten und Fachkunde an Meisterklassen für Kunststicker.
Werkstätte für Textilverarbeitung an höheren Lehranstalten für wirtschaftliche Frauenberufe.
Werkstätte und Betriebslaboratorium an Werkmeisterschulen für Maschinenbau und für Elektrotechnik in den zweiten Klassen.
Werkzeuge und Geräte an Meisterschulen für das Malerhandwerk.
Werkzeuge und Maschinen an Fachschulen für Tischlerei und Raumgestaltung und für Drechslerei, an Meisterschulen für Tischlerei und Raumgestaltung und an Meisterklassen für Tischler.
Werkzeugkunde an Fachschulen für Zimmerer.
Zeichnen und Malen an gewerblichen, technischen und kunstgewerblichen Fachschulen und an deren Sonderformen.
Zeichnen und Modellieren an allgemeinbildenden höheren Schulen und an Mittelschulen.
Zeichnen und Schrift an höheren Lehranstalten für Möbelbau (Möbelbau und Innenausbau), an Fachschulen für Tischlerei und Raumgestaltung, für Drechslerei und für Keramik und Ofenbau, an Meisterschulen für gestaltendes Metallhandwerk, für Tischlerei und Raumgestaltung und für Keramik und Ofenbau, sowie an Meisterklassen für Tischlerei.
Zeichnen und Werkarbeit an vierjährigen höheren Lehranstalten für wirtschaftliche Frauenberufe.
Lehrverpflichtungsgruppe Va
Arbeitsgemeinschaft für erweiterte Betriebspraxis an gewerblichen, technischen und kunstgewerblichen Fachschulen.
Atelier und Werkstätte an Fachschulen für gestaltendes Metallhandwerk, für gewerbliche Holz- und Steinbildhauerei, für Tischlerei und Raumgestaltung, für Drechslerei, für Keramik und Ofenbau, für angewandte Malerei, für dekorative Gestaltung, für Textilhandwerk, Fachrichtungen Weberei und Stickerei, an Meisterschulen für gestaltendes Metallhandwerk, für Keramik und Ofenbau, für Textilhandwerk, Fachrichtungen Weberei und Stickerei, für das Malerhandwerk und für Mode.
Bautechnisches Praktikum an höheren Lehranstalten für Bautechnik-Hochbau und -Tiefbau und an den Sonderformen dieser Schulen.
Betriebspraktikum an Höheren Lehranstalten für Fremdenverkehrsberufe und an den Sonderformen dieser Schulen, an Gastgewerbefachschulen und an Hotelfachschulen.
Farbenfotografie an Fachschulen für Fotografie.
Mechanische Werkstätte an höheren Lehranstalten für Silikattechnik.
Nähen an Fachschulen für Sozialberufe.
Nähen und Werken an Haushaltungsschulen.
Porträtfotografie an Fachschulen für Fotografie.
Praktische Bauarbeiten an Baufachschulen und Bauhandwerkerschulen für Maurer und für Zimmerer.
Retusche an Fachschulen für Fotografie.
Schmalfilmpraktikum an Fachschulen für Fotografie.
Technische und Werbefotografie an Fachschulen für Fotografie.
Werkstätte an höheren technischen und gewerblichen Lehranstalten und an gewerblichen, technischen und kunstgewerblichen Fachschulen, an den Sonderformen dieser Schulen sowie an der Bundesfachschule für Technik.
Werkstätte - Praktischer Unterricht an höheren land- und forstwirtschaftlichen Lehranstalten, Fachrichtung Landtechnik.
Werkstätte und Betriebslaboratorium an Werkmeisterschulen für Maschinenbau und für Elektrotechnik in den ersten Klassen.
Lehrverpflichtungsgruppe VI
Anstrich und Lackierung an Meisterschulen für das Malerhandwerk.
Haushaltspflege an Familienhelferinnenschulen.
Hauswirtschaft an allgemeinbildenden höheren Schulen.
Kochen an Familienhelferinnenschulen.
Lasieren an Meisterschulen für das Malerhandwerk.
Maschinenkunde - Übungen an Bundesförsterschulen.
Modetechnik an Fachschulen für Damenkleiderkonfektion und für Herrenkleiderkonfektion.
Nähen an Familienhelferinnenschulen.
Nähen, Materialienkunde und Werken (ausgenommen Materialienkunde) an Hauswirtschaftsschulen.
(Anm.: aus BGBl. Nr. 567/1981, zu § 7, BGBl. Nr. 244/1965)
Artikel II des Bundesgesetzes BGBl. Nr. 399/1975 tritt mit Ablauf des 31. Jänner 1982 außer Kraft. Durch dieses Außerkrafttreten werden die auf Grund dieser Bestimmungen festgesetzten Einreihungen von Unterrichtsgegenständen in Lehrverpflichtungsgruppen in ihrer Rechtswirksamkeit nicht berührt.