Source: http://exploredoc.com/doc/5413141/erl%C3%A4uterungen-zur-manuellen-lieferung
Timestamp: 2019-10-18 05:05:00
Document Index: 358582010

Matched Legal Cases: ['§\u200917', '§\u20093', '§\u20096', '§\u200915', '§\u200915', '§\u200916', '§\u20097', '§\u200916', '§\u20093', '§\u20097', '§\u200917', '§\u200916', '§ 4', '§\u20097', '§\u2009107', '§\u2009107', '§\u200971', '§ 11', '§\u2009301', '§\u20091', '§\u20091', '§\u20091', '§\u200917', '§\u20091', '§\u20092', '§\u20093', '§\u20092', '§\u20093', '§\u20092', '§\u20093', '§\u2009301']

Erläuterungen zur manuellen Lieferung
– 512.8238 –
Krankenhausstatistik 2014
– Krankenhäuser –
Teil II: Diagnosen ( manuelle Bereitstellung )
KH-DM
Referat 512
Rücksendung bitte bis 1.
des Trägers
Ansprechpartner/-in für Rückfragen ( freiwillige Angabe )
Sie erreichen uns unter : Telefon:
Herr Bonzelett
-2866
0211 9449 - Durchwahl
Telefax:0211 9449-8000
Unterrichtung nach § 17 Bundesstatistikgesetz
Es handelt sich um eine jährliche Vollerhebung der Krankenhäuser sowie Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen,
ihrer organisatorischen Einheiten, personellen und sachlichen
Ausstattung sowie der von ihnen erbrachten Leistungen.
Daneben sind Angaben über die Krankenhauskosten, über die
Zahl der Krankenhauspatienten/-patientinnen und die Art ihrer
Erkrankungen sowie über Ausbildungsstätten an Krankenhäusern zu machen. Die Ergebnisse der Krankenhausstatistik
bilden die statistische Basis für viele gesundheitspolitische
Entscheidungen des Bundes und der Länder und dienen den
an der Krankenhausfinanzierung beteiligten Institutionen als
Planungsgrundlage. Die Erhebung liefert wichtige Informationen über die Struktur der stationären Versorgung, über
die Zusammenhänge zwischen Morbiditäts- und Kostenentwicklung im Krankenhausbereich sowie über die regionale
Häufigkeit von Krankheitsarten. Sie dient damit letztlich auch
der Wissenschaft und Forschung und trägt zur Information
der Bevölkerung bei.
Krankenhausstatistik-Verordnung ( KHStatV ) vom
10. April 1990 ( BGBl. I S. 730 ), zuletzt geändert durch
Artikel 4b des Gesetzes vom 17. März 2009
( BGBl. I S. 534, 548 ) in Verbindung mit dem Bundesstatistikgesetz ( BStatG ) vom 22. Januar 1987 ( BGBl. I S. 462, 565 ),
zuletzt geändert durch Artikel 13 des Gesetzes vom
25. Juli 2013 ( BGBl. I S. 2749 ).
Erhoben werden die Angaben zu § 3 Nummer 14 KHStatV. Die
Auskunftspflicht ergibt sich aus § 6 KHStatV in Verbindung mit
§ 15 BStatG. Danach sind die Träger der Krankenhäuser und
KH-DM 2014
Krankenhausnummer
( wird vom statistischen Amt ausgefüllt )
Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen auskunftspflichtig. Gemäß § 15 Absatz 6 BStatG haben Widerspruch
und Anfechtungsklage gegen die Aufforderung zur Auskunftserteilung keine aufschiebende Wirkung.
Die erhobenen Einzelangaben werden nach § 16 BStatG
grundsätzlich geheimgehalten. Nur in ausdrücklich gesetzlich
geregelten Ausnahmefällen dürfen Einzelangaben übermittelt
Eine Übermittlung der erhobenen Angaben ist nach
§ 7 Absatz 1 KHStatV in Verbindung mit § 16 Absatz 4 BStatG
an die fachlich zuständigen obersten Bundes- und Landesbehörden in Form von Tabellen mit statistischen Ergebnissen
zulässig, auch soweit Tabellenfelder nur einen einzigen Fall
ausweisen. Dies gilt nicht für die diagnosebezogenen Daten
nach § 3 Nummer 14 KHStatV, soweit sie differenzierter als
auf Kreisebene ausgewiesen werden. Mit Zustimmung der
Krankenhäuser können den obersten Landesbehörden nach
§ 7 Absatz 3 KHStatV für Zwecke der Krankenhausplanung
Tabellen mit statistischen Ergebnissen des Teils II Diagnosen
der Krankenhausstatistik für einzelne Krankenhäuser übermittelt werden, auch soweit Tabellenfelder nur einen einzigen
Fall ausweisen, wenn nicht mehr als die folgenden Daten
verbunden werden:
1.Bei Diagnosestatistiken die Hauptdiagnose, gegliedert
nach Altersgruppen, in Verbindung mit Patientenzahl,
Verweildauer und der Angabe, ob operiert worden ist.
2.Bei Einzugsgebietsstatistiken die Wohngemeinde ( in
Stadtstaaten Stadtteile ), in Verbindung mit Fachabteilung,
Hauptdiagnose und Patientenzahl.
noch: Unterrichtung nach § 17 Bundesstatistikgesetz
Nach § 16 Absatz 6 BStatG ist es zulässig, den Hochschulen
oder sonstigen Einrichtungen mit der Aufgabe unabhängiger
wissenschaftlicher Forschung für die Durchführung wissenschaftlicher Vorhaben Einzelangaben dann zur Verfügung
zu stellen, wenn diese so anonymisiert sind, dass sie nur mit
einem unverhältnismäßig großen Aufwand an Zeit, Kosten
und Arbeitskraft dem Befragten oder Betroffenen zugeordnet
Eine Übermittlung von Einzelangaben mit Namen und
Anschrift ist ausgeschlossen.
Die Pflicht zur Geheimhaltung besteht auch für Personen,
die Empfänger von Einzelangaben sind.
Vorschriften des Gesetzes zum Schutz personenbezogener
Daten (Datenschutzgesetz Nordrhein-Westfalen – DSG NRW)
in der Fassung der Bekanntmachung vom 09. Juni 2000 (GV.
NRW S. 542), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes
vom 05. Juli 2011 (GV. NRW S. 338) stehen der Durchführung
der Erhebung nicht entgegen; vgl. § 4 DSG NRW.
Hilfsmerkmale, Trennen und Löschen,
Der Name des Krankenhausträgers, Name und Anschrift des
Krankenhauses sowie Name, E-Mail-Adresse, Telefon- und
Telefaxnummer der für Rückfragen zur Verfügung stehenden
Person sind Hilfsmerkmale, die lediglich der technischen
Durchführung der Erhebung dienen. Sie werden nach abgeschlossener Prüfung der Angaben vernichtet bzw. gelöscht.
Die verwendete Krankenhausnummer dient ebenfalls der
technischen Durchführung der Statistik; sie enthält keine Merkmale über persönliche oder sachliche Verhältnisse.
Mit Zustimmung der Betroffenen sind die Statistischen Ämter
der Länder gemäß § 7 Absatz 2 KHStatV berechtigt, jährlich
im Rahmen eines Verzeichnisses Name, Anschrift, Träger,
Art des Krankenhauses, Fachabteilungen und Bettenzahl von
Krankenhäusern sowie von Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen zu veröffentlichen.
Weitere Informationen zur Krankenhausstatistik
Abgrenzung des Erhebungsbereichs „Krankenhaus“
Die Erhebung erstreckt sich auf alle Krankenhäuser einschließlich der mit ihnen verbundenen Ausbildungsstätten.
Ausgenommen sind Krankenhäuser im Straf- oder Maßregelvollzug sowie Polizeikrankenhäuser. Krankenhäuser im
Sinne dieser Erhebung sind Einrichtungen, die gemäß
§ 107 Absatz 1 SGB V
– der Krankenhausbehandlung oder Geburtshilfe dienen,
– fachlich-medizinisch unter ständiger ärztlicher Leitung
stehen, über ausreichende, ihrem Versorgungsauftrag
entsprechende diagnostische und therapeutische Möglichkeiten verfügen und nach wissenschaftlich anerkannten
Methoden arbeiten,
– mit Hilfe von jederzeit verfügbarem ärztlichem, Pflege-,
Funktions- und medizinisch-technischem Personal darauf
eingerichtet sind, vorwiegend durch ärztliche und pflegerische Hilfeleistung Krankheiten der Patienten/Patientinnen
zu erkennen, zu heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten,
Krankheitsbeschwerden zu lindern oder Geburtshilfe zu
– die Patienten/Patientinnen untergebracht und verpflegt
Von Krankenhäusern zu unterscheiden sind Vorsorge- oder
Rehabilitationseinrichtungen im Sinne von § 107 Absatz 2
SGB V sowie stationäre Pflegeeinrichtungen im Sinne von
§ 71 Absatz 2 SGB XI. Für Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen sind eigene Fragebogen auszufüllen, auch wenn
sie vom selben Träger auf demselben Grundstück/ im gleichen
Gebäude betrieben werden. Stationäre Pflegeeinrichtungen
sind nicht Gegenstand der Krankenhausstatistik.
Maßgeblich für die statistische Erfassung eines Krankenhauses ist jede organisatorische Einheit, die unter einheitlicher Verwaltung steht und für die auf Grundlage der kaufmännischen Buchführung ein Jahresabschluss erstellt wird.
Ein Krankenhaus als Einheit kann mehrere selbstständig
geleitete Fachabteilungen oder Fachkliniken umfassen, wie
z. B. bei Universitätskliniken. In diesem Fall ist die Meldung
für das gesamte Krankenhaus abzugeben.
Meldung zur Statistik
zu machen. Die Angaben zu den Diagnosen sind bis zum
1. April 2015 an das zuständige statistische Amt zu
Der Gesetzgeber hat die Übermittlung der Meldungen an die
statistischen Ämter neu geregelt:
Nach § 11a Bundesstatistikgesetz vom 22. Januar 1987
( BGBl. I S. 462, 565 ), das zuletzt durch Artikel 13 des Gesetzes vom 25. Juli 2013 ( BGBl. I S. 2749 ) geändert worden
ist, sind alle Betriebe und Unternehmen gesetzlich verpflichtet,
ihre Angaben auf elektronischem Weg an die statistischen
Ämter zu übermitteln. Hierzu sind die von den statistischen
Ämtern zur Verfügung gestellten Online-Verfahren zu nutzen.
Im begründeten Einzelfall kann auf formlosen Antrag eine
Ausnahme von der Online-Meldung vereinbart werden.
Falls eine Ausnahme von der Online-Meldung vereinbart
wurde sind die Angaben pro Patient/Patientin in den beiliegenden Fragebogen manuell einzutragen. Für jeden Entlassungsfall ist dabei eine Zeile vorgesehen. Es ist ratsam, die
entsprechenden Angaben fallweise im Zusammenhang mit
der Entlassungsdokumentation bzw. der Rechnungserstellung
zu machen, um eine Häufung von Meldungen und den damit
verbundenen unnötigen Verwaltungsaufwand zu vermeiden.
Bei den Eintragungen sind Vollständigkeit und Richtigkeit der
Angaben sicherzustellen. Die allgemeinen Grundsätze für die
Dokumentation und Qualitätskontrolle der Daten, wie sie der
„Leitfaden zur Medizinischen Basisdokumentation nach
§ 301 SGB V“ enthält, sind zu berücksichtigen. Bitte achten
Sie darauf, dass die hier nachgewiesene Anzahl der entlassenen stationären Patienten/Patientinnen einschließlich
Sterbefälle mit den Angaben zu Teil I Grunddaten ( „2 Krankenbetten, Berechnungs- und Belegungstage und Patientenbewegung“, Spalte 11 und Spalte 17 ) übereinstimmt. In diesen
Vergleich werden die nicht krankheitsbedingt behandlungsbedürftigen Neugeborenen entsprechend den Fallpauschalen
P66D und P67D nach § 1 Absatz 5 der Fallpauschalenvereinbarung 2014 ( FPV 2014 ) nicht mit einbezogen, da sie im Teil I
Grunddaten nicht zu zählen sind.
Damit eine Zuordnung der verschiedenen Erhebungsteile I–III
( Grunddaten, Diagnosen, Kosten ) je Krankenhaus erfolgen
kann, muss darauf geachtet werden, dass bei den verschiedenen Datenlieferungen eines Hauses die gleiche Krankenhausnummer angegeben ist.
Für jedes Krankenhaus sind jährlich getrennte Angaben zu
Teil I „Grunddaten“, zu Teil II „Diagnosen“ und Teil III „Kosten“
Schlüssel der Fachabteilungen
Bitte verwenden Sie ausschließlich die von uns vorgegebenen
Schlüssel des nachstehenden Schlüsselverzeichnisses
120Augenheilkunde
340Geriatrie
350Kinderchirurgie
153Gefäßchirurgie
163Thoraxchirurgie
363Kinderkardiologie
166Unfallchirurgie
366Neonatologie
167Viszeralchirurgie
369Nicht untergliedertes Fachgebiet „Kinderheilkunde“
sowie „Sonstige und allgemeine Kinderheilkunde“
169 Nicht untergliedertes Fachgebiet „Chirurgie“
sowie „Sonstige und allgemeine Chirurgie“
390Kinder- und Jugendpsychiatrie, -psychotherapie
510Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie
193Frauenheilkunde
540Neurochirurgie
196Geburtshilfe
570Neurologie
199 Nicht untergliedertes Fachgebiet
„Frauenheilkunde und Geburtshilfe“ sowie
„Sonstige Frauenheilkunde und Geburtshilfe“
630Nuklearmedizin
220Hals-Nasen-Ohrenheilkunde
693 Rheumatologie ( Orthopädie )
250Haut- und Geschlechtskrankheiten
699Nicht untergliedertes Fachgebiet „Orthopädie“
sowie „Sonstige und allgemeine Orthopädie“
800Plastische Chirurgie
263Thoraxchirurgie
269Nicht untergliedertes Fachgebiet „Herzchirurgie“
sowie „Sonstige und allgemeine Herzchirurgie“
829Nicht untergliedertes Fachgebiet „Psychiatrie und
Psychotherapie“ sowie „Sonstige und allgemeine
Psychiatrie und Psychotherapie“
311Angiologie
821Sucht
313Endokrinologie
316Gastroenterologie
830Psychotherapeutische Medizin/Psychosomatik
319 Hämatologie und internistische Onkologie
870Strahlentherapie
323Kardiologie
900Urologie
329Nephrologie
930Sonstige Fachbereiche/Allgemeinmedizin bzw.
Krankenhaus ohne abgegrenzte Fachabteilungen
332Pneumologie
333 Rheumatologie ( Innere Medizin )
339Nicht untergliedertes Fachgebiet „Innere Medizin“
sowie „Sonstige und allgemeine Innere Medizin“
In der Krankenhausdiagnosestatistik werden alle im Jahr 2014
entlassenen vollstationär behandelten Patienten/Patientinnen
( einschließlich Sterbefälle ) und nicht krankheitsbedingt
behandlungsbedürftige Neugeborene entsprechend den Fallpauschalen P66D und P67D nach § 1 Absatz 5 der Fallpauschalenvereinbarung 2014 ( FPV 2014 ), im Folgenden „gesunde Neugeborene“ genannt, nachgewiesen. Erfasst wird die
ununterbrochene vollstationäre Behandlung im Krankenhaus,
unabhängig von der Zahl der dabei durchlaufenen Fachabteilungen. Bitte achten Sie darauf, dass die hier nachgewiesene
Anzahl der entlassenen vollstationären Patienten/Patientinnen
einschließlich Sterbefälle mit den Angaben zu Teil I Grunddaten ( „2 Krankenbetten, Berechnungs- und Belegungstage
und Patientenbewegung“, Spalte 11 und Spalte 17 ) übereinstimmt. In diesen Vergleich werden die gesunden Neugeborenen nicht einbezogen, da sie im Teil I Grunddaten nicht zu
zählen sind.
Zum 1. Januar 2004 wurde das Fallpauschalensystem
( German Diagnosis Related Groups – G-DRG ) grundsätzlich
in allen Krankenhäusern verpflichtend eingeführt. Die Entgelte
regelt das Krankenhausentgeltgesetz ( KHEntgG ). Von
diesem Gesetz ausgenommen sind Krankenhäuser nach
§ 1 Absatz 2 KHEntgG. Für die Diagnosestatistik beachten Sie
deshalb folgendes.
Fälle, die nach der Bundespflegesatzverordnung
abgerechnet werden:
Gilt in 2014 für Krankenhäuser nach § 17b Absatz 1 Satz 1
zweiter Halbsatz KHG bzw. § 1 Absatz 1 BPflV.
Für jeden vollstationär behandelten Patienten/ jede vollstationär behandelte Patientin, für die Leistungen nach der Bundespflegesatzverordnung abgerechnet werden, sind nach Abgang
aus der vollstationären Behandlung die auf dem Fragebogen
enthaltenen Fragen vollständig zu beantworten. Diese Angaben betreffen auch die im Krankenhaus verstorbenen Patienten/Patientinnen, sofern sie zuvor vollstationär im Krankenhaus aufgenommen wurden. Bitte nehmen Sie auch gesunde
Neugeborene in den Nachweis auf. Nicht nachgewiesen
werden vorstationär, nachstationär, teilstationär oder ambulant
behandelte Patienten/Patientinnen sowie Begleitpersonen.
Fälle, die nach dem G-DRG-Fallpauschalensystem
erster Halbsatz KHG.
Für jeden Patienten/ jede Patientin, für den/die eine G-DRGFallpauschale abgerechnet wurde, die einen vollstationären
Aufenthalt umfasst, sind nach Abgang aus der vollstationären
Behandlung die auf dem Fragebogen enthaltenen Fragen vollständig zu beantworten. Diese Angaben betreffen auch die im
Krankenhaus verstorbenen Patienten/Patientinnen, sofern sie
zuvor vollstationär im Krankenhaus aufgenommen wurden.
Bitte nehmen Sie auch gesunde Neugeborene in den Nachweis auf. Nicht nachgewiesen werden vorstationär, nachstationär, teilstationär oder ambulant behandelte Patienten/Patientinnen sowie Begleitpersonen. Bitte beachten Sie, dass bei
einer Wiederaufnahme nach § 2 und einer Rückverlegung
nach § 3 Absatz 3 der Vereinbarung zum Fallpauschalensystem für Krankenhäuser ( Fallpauschalenvereinbarung 2014 –
FPV 2014 ) die Aufenthalte zu einem Fall zusammen zu
führen sind.
Erläuterungen zum Fragebogen
Die den Erhebungsmerkmalen vorangestellten Nummern
beziehen sich jeweils auf die entsprechenden Ziffern im
Die Verschlüsselungsnummer für Ihr Krankenhaus wird
Ihnen vom zuständigen statistischen Amt mitgeteilt und
ist auf dem Deckblatt mit den Informationen zur Krankenhausstatistik angegeben. Sie muss hier übernommen
Geben Sie hier bitte den Geburtsmonat und das Geburtsjahr des Patienten/ der Patientin an.
Zu- und Abgangsdatum, Verweildauer
Als Zugangsdatum ist der Aufnahmetag in den vollstationären Bereich des Krankenhauses zu erfassen.
Als Abgangsdatum ist der Entlassungstag aus dem vollstationären Bereich des Krankenhauses anzugeben.
Die Angaben zum Zu- und Abgangsdatum dienen in
Verbindung mit dem Geburtsdatum der Bestimmung des
Alters des Patienten/ der Patientin zum Zeitpunkt des
Beginns der Behandlung.
Jeder Krankenhausaufenthalt eines vollstationär behandelten Patienten/ einer vollstationär behandelten
Patientin ist als ein eigener Fall zu zählen.
Sollte es sich jedoch um eine Wiederaufnahme nach
§ 2 oder eine Rückverlegung nach § 3 Absatz 3 FPV 2014
handeln, werden die Fälle zu einem Fall zusammengeführt. Geben Sie dann bitte das Aufnahmedatum des
ersten Aufenthalts und das Entlassungsdatum des
letzten Aufenthalts an.
Wird ein Patient/ eine Patientin für einen Tag/ mehrere
Tage beurlaubt, ist ebenfalls nur ein Fall zu zählen.
Wird ein Patient/ eine Patientin innerhalb eines Krankenhauses verlegt und kommt es dadurch zu einer Änderung
des Abrechnungssystems ( beispielsweise Verlegung aus
der „Inneren Medizin“ in die „Psychiatrie und Psychotherapie“ oder umgekehrt ), so werden die zwei Teilbereiche wie zwei eigenständige Krankenhäuser behandelt,
d. h. es findet eine Falltrennung statt.
Für die Verweildauer geben Sie bitte die Anzahl der
Berechnungs-/Belegungstage an. Sollte es sich in einem
Einzelfall jedoch um eine Wiederaufnahme nach § 2 oder
eine Rückverlegung nach § 3 Absatz 3 FPV 2014 handeln,
so darf die tatsächliche Verweildauer auch kürzer sein
als die rechnerische Differenz aus Zugangs- und
Abgangsdatum.
Verweildauer die jeweilige mit 9 endende Schlüsselnummer für ”Nicht untergliedertes Fachgebiet ... sowie
sonstige ...“ anzugeben.
Maßgeblich für die Zuordnung ist die Dauer des
Krankenhausaufenthalts und nicht der Schwerpunkt
der erbrachten medizinischen Leistungen.
Aus Gründen einheitlicher Zählweise wird auf den gesonderten Ausweis einer Fachabteilung „Intensivmedizin“
verzichtet. Behandlungen von Patienten/Patientinnen in
der Fachabteilung „Intensivmedizin“ werden der abgebenden bzw., falls die Aufnahme von außerhalb erfolgt
war, der aufnehmenden Fachabteilung zugeordnet.
Ausschließlich in der Fachabteilung „Intensivmedizin“
behandelte Fälle sind ebenfalls einer der aufgeführten
Fachabteilungen zuzurechnen.
Hier ist anzugeben, ob der vollstationär behandelte
Patient/ die vollstationär behandelte Patientin während
des Aufenthalts verstorben ist.
Hauptdiagnose ( Entlassdiagnose G-DRG-Datensatz )
Die Hauptdiagnose soll gemäß den Deutschen Kodierrichtlinien angegeben werden.
Die Hauptdiagnose wird definiert als die Diagnose,
die nach Analyse als diejenige festgestellt wurde, die
hauptsächlich für die Veranlassung des stationären
Aufenthalts des Patienten/ der Patientin verantwortlich
ist. Im G-DRG-Abrechnungssystem entspricht dies der
Entlassdiagnose.
Die Hauptdiagnose ist entsprechend der Internationalen Statistischen Klassifikation der Krankheiten und
verwandter Gesundheitsprobleme 10. Revision GM
( German Modification ) in der jeweils für das Berichtsjahr gültigen Version zu melden. Unberücksichtigt bleiben
Angaben aus dem Kapitel XX ( Äußere Ursachen von
Morbidität und Mortalität, V01-Y98 ).
Hier ist die Postleitzahl der Wohngemeinde anzugeben, in
der der Patient/ die Patientin den ständigen Wohnsitz hat.
Bei Patienten/Patientinnen mit ständigem Wohnsitz im
Ausland darf keine Eintragung erfolgen.
10 Für Patienten/Patientinnen, die in den Stadtstaaten
Hamburg, Bremen und Berlin wohnen, ist auch der Stadtteil einzutragen.
Ausland ist nur der Name des ausländischen Staates
einzusetzen; hierbei muss der Name durch ein führendes
*-Zeichen markiert werden ( siehe unten angeführtes
Beispiel ). Anstelle des Namens des jeweiligen Landes in
seiner offiziellen Schreibweise kann dabei das international einheitliche Nationalitätskennzeichen angegeben
Nichtkranke Zustände werden nach dem Kapitel XXI
„Faktoren, die den Gesundheitszustand beeinflussen und
zur Inanspruchnahme des Gesundheitswesens führen“
Auf die Angabe einer fünften Stelle wird verzichtet. Die
Zusatzkennzeichen sind nicht Bestandteil der Erhebung.
Als Wohnort nichtsesshafter Patienten/Patientinnen ist
der Sitz ( Gemeinde ) des behandelnden Krankenhauses
Operation im Zusammenhang mit der Hauptdiagnose
Um eine automatische Umsetzung der Postleitzahl und
des Gemeindenamens in die amtliche Schlüsselnummer
vornehmen zu können, muss darauf geachtet werden,
Wenn der Patient/ die Patientin während des Krankenhausaufenthalts im Zusammenhang mit der Hauptdiagnose operiert wurde, ist hier ein Kreuz zu setzen.
Als Operation gelten ausschließlich die in Kapitel 5
( 5-01 bis 5-99 ) des amtlichen Operationenschlüssels
( OPS-301 ) nach § 301 SGB V aufgeführten Maßnahmen.
– nur der amtliche Name der Wohngemeinde und
– keine Abkürzungen von Gemeindenamen
verwendet werden. Reicht der vorhandene Platz nicht
aus, so ist der Name der Gemeinde soweit wie möglich
auszuschreiben und erst am Schluss abzukürzen.
Fachabteilung mit der längsten Verweildauer
Fachabteilungen sind organisatorisch abgrenzbare,
von Ärzten/Ärztinnen ständig verantwortlich geleitete
Abteilungen mit für den jeweiligen Fachbereich typischen
Behandlungseinrichtungen. Die Fachabteilungsgliederung orientiert sich an der Gebiets- und Schwerpunktbezeichnung der Ärzte. Ausnahmen stellen die Fachabteilungen Geriatrie und Sucht dar.
Lt. Schlüsselverzeichnis
In einem nach Fachabteilungen gegliederten Krankenhaus sind die entsprechenden Organisationseinheiten
einer der aufgeführten Fachabteilungen zuzuordnen.
Hier ist der Signierschlüssel jener Fachabteilung einzutragen, in welcher der Patient/ die Patientin während des
Aufenthalts am längsten gelegen hat. Das Schlüsselverzeichnis ist nachstehend abgedruckt. Bitte verwenden Sie
ausschließlich die von uns vorgegebenen Schlüssel.
Sind einzelne Fachabteilungen des Krankenhauses
nicht in selbstständige Fachrichtungen/Fachbereiche
untergliedert, ist für die Fachabteilung mit der längsten
Als Wohnort ist die Wohngemeinde anzugeben, in der
der Patient/ die Patientin den ständigen Wohnsitz hat.
Die Hauptdiagnose ist bis auf die in der ICD-10-GM vorgesehenen Ausnahmen grundsätzlich vierstellig und
ohne den Trennpunkt anzugeben ( Beispiel: C18.7 Bösartige Neubildung: Colon sigmoideum = C187 ).
( Für Patienten mit
ständigem
Wohnsitz im
keine Postleitzahl eintragen. )
( Für Patienten aus den Stadtstaaten Hamburg,
Bremen und Berlin auch Stadtteil eintragen. Bei
Patienten mit ständigem Wohnsitz im Ausland
bitte an erster Stelle einen Stern * und
dann das Land eintragen. )
Bitte in Druckschrift ausfüllen.
D UES SELDOR F
* UNG ARN
Wir bedanken uns sehr herzlich für Ihre Mitarbeit.
Erläuterungen zur maschinellen Lieferung
praxisflyer portmann web - Frauenarztpraxis Dortmund
09. August 2015 - Arztpraxis Muotathal
Karin Monse von den „Grünen Damen“ liest gemeinsam mit einer
Editorial: Patientenautonomie - und was sich daraus ergibt, wenn
Vitango: 33% Absatzsteigerung während der mono SRG TV
Beschluss des Bewertungsausschusses Beschluss des Vorstandes
karotisstenosen von schräg unten kommunikation
Diplomansprache HFGZ Luzern, 17. April 2015
Editorial - KTM Journal
ELOBAU OPTIMIERT KENNZAHLENANALYSE