Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=FamRZ%201988,%20488
Timestamp: 2020-01-29 10:57:49
Document Index: 302140168

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 551', '§ 27', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 21.10.1987 - IVb ZB 41/85 - dejure.org
https://dejure.org/1987,1627
BGH, 21.10.1987 - IVb ZB 41/85 (https://dejure.org/1987,1627)
BGH, Entscheidung vom 21.10.1987 - IVb ZB 41/85 (https://dejure.org/1987,1627)
BGH, Entscheidung vom 21. Januar 1987 - IVb ZB 41/85 (https://dejure.org/1987,1627)
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Ausgleich - Quasisplitting - Zahnärzteversorgung - Statischen Anwartschaftsstadium - Volldynamisches Leistungsstadium - Bewertung der Hessischen Zahnärzte-Versorgung im Anwartschaftsteil als statisch - Mittelbare Bewirkung einer Erhöhung der Versorgungsanrechte durch ...
FamRZ 1988, 488
Die von ihr in diesem Zusammenhang erhobene Rüge mangelnder Begründung (§ 551 Nr. 7 ZPO i.V. mit § 27 Satz 2 FGG) kann schon deswegen nicht durchgreifen, weil eine Aufhebung und Zurückverweisung nur zu einer Wiederholung der angefochtenen Entscheidung führen würde (vgl. BGHZ 39, 333, 338 f [BGH 21.12.1962 - I ZB 27/62]; Senatsbeschluß vom 21. Oktober 1987 - IVb ZB 41/85 - FamRZ 1988, 488).
Soweit Versorgungsordnungen diesen Voraussetzungen entsprechen, hat der Senat die Ermittlung des Barwertes unter Verwendung der erhöhten Tabellenwerte gebilligt (Beschlüsse vom 23. September 1987 - IVb ZB 18/85 FamRZ 1987, 1241 betreffend die Bayerische Apothekerversorgung und vom 21. Oktober 1987 - IVb ZB 41/85 - FamRZ 1988, 488 betreffend die Hessische Zahnärzte-Versorgung).
Wie der Senat bereits in der Entscheidung BGHZ 85, 194, 199 dargelegt und seither mehrfach bestätigt hat, reicht es für die Annahme der Dynamik einer Versorgung im Anwartschaftsstadium nicht aus, wenn sich die Beiträge nach dem jeweiligen Einkommen des Mitglieds richten und deshalb Einkommenssteigerungen mittelbar auch eine Erhöhung der Versorgungsanrechte bewirken (sogenannte Beitragsdynamik, vgl. Beschlüsse vom 10. Juli 1985 - IVb ZB 836/80 - FamRZ 1985, 1119, 1120; vom 21. Januar 1987 - IVb ZB 155/84 - FamRZ 1987, 361, 362; vom 23. September 1987 - IVb ZB 18/85 -FamRZ 1987, 1241 f und vom 21. Oktober 1987 - IVb ZB 41/85 - FamRZ 1988, 488 ).
Dass eine Unterteilung der Prozentsätze an die Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung anknüpft, ändert daran nichts (vgl. BGH FamRZ 1988, 488).
Diese Unterscheidung, aus der sich zugunsten der vorliegenden Versorgungszusage keine Abweichung ergibt, ist im Interesse einer praktikablen Handhabung mit dem Gleichheitssatz vereinbart (BGH FamRZ 87, 52; 87, 1241; 88, 488; 89, 155; 89, 844).
LG Essen, 30.11.2000 - 6 O 399/00
Sonstiges Zivilrecht, Steuerrecht
Eine Verwirkung ist ausgeschlossen, wenn der Berechtigte durch Mahnung, Widerspruch oder in sonstiger Weise zu erkennen gegeben hat, dass er auf seinem Recht beharrt (BGH FamRZ 1988, 488).
Soweit Versorgungsordnungen diesen Voraussetzungen entsprechen, hat der Senat die Ermittlung des Barwertes unter Verwendung der erhöhten Tabellenwerte gebilligt (Beschlüsse vom 23. September 1987 - IVb ZB 18/85 - FamRZ 1987, 1241 betreffend die Bayerische Apothekerversorgung und vom 21. Oktober 1987 - IVb ZB 41/85 - FamRZ 1988, 488 betreffend die Hessische Zahnärzte-Versorgung).
Soweit die Beschwerdeführerin darauf hinweist, daß eine 60 %ige Erhöhung des Faktors nicht gerechtfertigt wäre, weil die Tarifgehälter nicht um 5, 5 % jährlich ansteigen würden, ist dem entgegenzuhalten, daß der Bundesgerichtshof (FamRZ 1987, 1241; FamRZ 1988, 488) im Hinblick auf die unumgängliche Typisierung und Pauschalierung diese Regelung als zulässig bewertet hat.
OLG Frankfurt, 28.10.1992 - 3 UF 116/92
Versorgungsanwartschaften bei der Landeszahnärztekammer Hessen im …