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Timestamp: 2020-04-01 01:38:04
Document Index: 317661983

Matched Legal Cases: ['§ 30', '§14', '§ 30', '§14', '§ 60', '§ 281']

Berlyñ international Issue 102.2013 - intranda GmbH
Berlyñ international Issue 102.2013
urn:nbn:de:kobv:109-1-8159460
international Nummer 102
die Beauftragte des Senats für Integration und Migration, Dr. Monika
Lüke, veröffentlicht heute die Förderrichtlinien zum neuen Partizipationsprogramm. Die Förderung aus dem Partizipationsprogramm wird
durch die neuen Förderrichtlinien neu strukturiert und dadurch transparenter. Zudem sind alle förderinteressierten Organisationen am
13.06.2013 zu einer Informationsveranstaltung eingeladen, auf der die
Förderrichtlinien vorgestellt und Fragen beantwortet werden. Für weitere Informationen lesen Sie bitte die Seite 4 in dieser Ausgabe.
Als erstes Bundesland richtet Berlin eine Junge Islam Konferenz aus.
An der Ausschreibung zur Teilnahme an der ersten Länder-JIK Berlin
können sich Junge BerlinerInnen zwischen 17 und 23 Jahren noch bis
zum 17. Juni 2013 bewerben (Seite 5).
Nahezu jeder dritte Konsument in Deutschland wird beim Kauf von
Produkten und Dienstleistungen diskriminiert. Unter den türkischen
Konsumenten machen sogar acht von zehn derart negative Erfahrungen. Dies sind einige der Ergebnisse einer deutschlandweiten und repräsentativen Befragung von Wissenschaftlern des Fachbereichs für
Value Based Management der Universität Augsburg (Seite 22).
BERLIN INTERNATIONAL erscheint wieder am 01.07.2013.
Redaktionsschluss für die Doppelausgabe Juli/August 2013 (Nr. 103)
ist der 24.06.2013.
INTERNATIONAL unter folgender E-Mail-Adresse: Newsletter@intmig.berlin.de. Keine Haftung für unverlangt zugeschicktes Material und kein Anspruch auf Veröffentlichung. Auszugsweiser Nachdruck und Vervielfältigung mit Quellenangabe erwünscht. Redaktion, Grafik und Produktion: Fred Vollmer, AL III 12; Tel: (030) 9017-2374 /-34; Fax:
http://www.berlin.de/lb/intmig/publikationen/top/index.html. 31.05.2013 [1.773 | Jahrgang 30]
Juni 2013, Nr. 102
Lüke: Förderrichtlinien aus dem Berliner Partizipationsprogramm sind veröffentlicht.
Informationsveranstaltung am 13.06.2013. Anmeldung bis zum 10.06.2013
Die Berliner Einbürgerungskampagne: Deine Stadt. Dein Land. Dein Pass.
Informationsmaterial vorrätig und abzugeben
Junge Islam Konferenz: Jetzt für die Länderkonferenz in Berlin bewerben! Frist: 17.06.2013
Informationen aus dem IQ Netzwerk Berlin
U.a. konzeptionelle Aufgaben zum Aufbau eines Willkommenszentrums in Berlin. Frist: 28.06.2013
Assistenz im Projektmanagement zur Umsetzung des Projekts IQ NW Berlin. Frist: 28.06.2013
„Berliner Bündnis für die Fachkräftesicherung in der Altenpflege“
Berlin wird „Regenbogenstadt“ - Internationaler Tag gegen Homo- und Transphobie
Berliner Senat fördert Ausbildungsbetriebe
Zweiter Bericht zur vollen Arbeitnehmerfreizügigkeit beschlossen
Verbesserung der Karrierechancen für Frauen in Berlin
Regierender Bürgermeister zum 80. Jahrestag der Bücherverbrennung durch die Nationalsozialisten
Einführung einer Verwaltungsgebühr für den Kirchenaustritt
Wowereit: „Das Ziel einer diskriminierungsfreien Gesellschaft ist noch nicht erreicht“
Wowereit zur Neueröffnung des Schwulen Museums
Englische Version der Förderfibel 2013/2014 als Download
Wowereit zum 50-jährigen Jubiläum des Literarischen Colloquiums
Super-Ferien-Pass: Sommerferienspaß für Berliner Kinder und Jugendliche
„Zerstörte Vielfalt“: Publikation der Landeszentrale für politische Bildungsarbeit zum Themenjahr 2013
Wowereit hisst Regenbogenfahne: Schwulenfeindlichkeit und Hassgewalt immer weiter zurückdrängen
Erika-Mann-Grundschule erhält Auszeichnung für internationalen Austausch
Staatssekretär André Schmitz besucht Zug der Erinnerung auf dem Bahnhof Friedrichstraße
„Strategie für, mit oder gegen Roma?“ (Link) und weitere Anfragen ab Seite
BMI: 7.541 Asylerstanträge im April 2013
BAMF, Projektförderung:
Öffentliche Bekanntmachung des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge zur Ausschreibung von
Fördermitteln für gemeinwesenorientierte Projekte 2014. Frist: 31.10.2013
Bundesverfassungsgericht: Verbot von „Satellitenschüsseln“ durch den Vermieter
Konkrete Interessenabwägung im Einzelfall erforderlich
Arbeitsagentur: Erstmalig Daten zum Arbeitsmarkt nach Migrationshintergrund
Bertelsmann-/IAB-Studie: Auswirkungen der Einwanderung auf Arbeitsmarkt und Sozialstaat
Uni Augsburg: Diskriminierung von Konsumenten in Deutschland
Solingen: Gipfel gegen Rassismus
Gedenken: "In Deutschland ist kein Platz für Rassismus"
6. Integrationsgipfel: Chancen geben und Vorurteile abbauen
24./25.06., Evangelische Akademie zu Berlin: 13. Berliner Symposium zum Flüchtlingsschutz
11. Berliner Tage des Interkulturellen Dialogs vom 15. Oktober bis 15. November 2013
Anmeldung zur Info-Veranstaltung am 11.06. bis zum 31.05.2013
Ausschreibung: FESTIWALLA 2013 - Wer ist hier bildungsfern?! Bewerbungsschluss: 10.06.2013
KAUSA Medienpreis 2013: „Macht sie sichtbar! Bildungswege von Migrantinnen und Migranten“
Frist. 08.07.2013
DEICHMANN-Förderpreis für Integration 2013. Frist: 30.06.2013
04.06./28.08., Schule ohne Rassismus: Fortbildungen für PädagogInnen und MultiplikatorInnen in Berlin
Geschlechterrollen in der Einwanderungsgesellschaft/ Demokratisch Handeln an Berliner Schulen
Ab 01.10.2013, Zweijährige berufsbegleitende Weiterbildung: Transkulturelle Psychotherapie,
Psychoanalyse und Beratung – Eine Weiterbildung für psychosoziale Berufsfelder
Anmeldung/Bewerbung bis 15.08.2013, Info-Termin: 05.07.2013
Ausbildung zum/r Diversity-Trainer/in. Anmeldefrist: 15.06.2013
KKH e.V.: Berufsorientierungskurs für Flüchtlingsfrauen. Schwerpunkt: Medizin und Pflege
Bildungsmarkt e.V.: "Du wirst Fachkraft" Vermittlung in betriebliche Arbeit und Ausbildung für junge Leute
02.06., Griechisches Kulturzentrum: Einladung zum Tag der offenen Tür
AWO-Begegnungszentrum: Programm Juni 2013
BAYOUMA-HAUS der AWO: Programm Juni 2013
BABEL e.V.: Veranstaltungsangebot im Juni 2013
03.06., Ausstellungseröffnung: "Was glaubst Du denn?! Muslime in Deutschland"
05. bis 14.06.: Asien-Pazifik-Wochen Berlin 2013 - Smart Cities
08.06., i,Slam e.V.: Das große Finale in der HauptstadtMuslimischer Poetry Slam
09.06.: BFV InterKultur Cup. Interkulturelles Fußballturnier für Mädchen, Jungen und Erwachsene
10.06.,Komische Oper Berlin: Heimatabend - Heimatlieder aus Deutschland
11.06., Konzert: Sakina & Anadolu Quartet".
Die Klänge Mesopotamiens – Ethno trifft auf klassische Musik
14.06. bis 16.06.: 7. Deutsch-Russische Festtage
21.06.: Jüdisch-christlicher CSD-Gottesdienst in Berlin. Am Vorabend des Christopher Street Day
Kultur bewegt e.V., Stadtteilführungen Juni 2013: „Route 44“
Online-Beratung: almanyayolu.org – Der Weg nach Deutschland
Neue Ausgabe im Netz: LADS-Infobrief
"Häusliche Pflege – Was tun bei Pflegefehlern, Abrechnungsmanipulation und Gewalt"
Ratgeber der Berliner Sozialverwaltung nun auch in türkischer Sprache erschienen
aus dem Berliner Partizipationsprogramm:
SIND VERÖFFENTLICHT
Informationsveranstaltung am 13.06.2013
Anmeldung bis zum 10.06.2013
in den letzten neun Monaten haben wir gemeinsam mit
Migrantenorganisationen im Rahmen eines Qualitätsdialogs Überlegungen und Anregungen dazu gesammelt,
wie eine moderne Förderpolitik aussehen sollte. Dabei
haben wir in erster Linie mit den Projektträgern diskutiert, die wir bisher unterstützt haben, aber im Rahmen
eines Worldcafés und eines großen Abschlussdialogs
auch den Austausch mit anderen Organisationen gesucht. Viele dieser Erkenntnisse sind nun in unsere
neuen Förderrichtlinien, den Ausführungsvorschriften
der Verwaltung zum neuen Partizipationsprogramm,
im Vordergrund stehen; Migrantenorganisationen und
stehen drei Aspekte als Förderschwerpunkte im Vordergrund:
 Wir wollen in strukturbildenden Projekten die Kompetenz und die Fähigkeiten der Organisationen zu
selbstständigem und unabhängigen Management
unterstützen (Empowerment). Durch diese Förderung können gerade auch kleine Organisationen gestärkt werden.
 Es werden die Vernetzung von Migrantenorganisationen und der Austausch zwischen den Projekten gefördert.
 Ein dritter Fokus sind die herkunftsübergreifenden
Die Förderung steht vorrangig Migrantenorganisationen
zur Verfügung. Andere Organisationen können sich
dann um Unterstützung bewerben, wenn sie in Tan-
dems, Projektkooperationen oder Netzwerkprojekten
mit Migrantenorganisationen zusammenarbeiten. In
NichtMigrantenorganisationen ohne Tandem- oder Kooperationspartner die Förderung aus dem Partizipationsprogramm offen. Voraussetzung für die Förderung im Ausnahmefall ist, dass ein Tandem/eine Kooperation mit
einer Migrantenorganisation nicht möglich ist bzw. sich
kein geeigneter Partner finden lässt.
Außerdem wird die Förderung ab dem Jahr 2014 in der
Regel direkt für bis zu zwei Jahre bewilligt.
Die Projektauswahl wird künftig in einem zweistufigen
Verfahren erfolgen: zunächst können die Projekte in
einem Bewerbungsverfahren ihr Interesse an einer
Förderung bekunden. Danach wählt die Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen aus dem
Bewerberkreis diejenigen Projekte aus, die in der 2.
Verfahrensstufe einen Förderantrag stellen können.
Die Förderrichtlinien zum Partizipationsprogramm sind
http://www.berlin.de/lb/intmig/themen/projektfoerderung
Wenn Sie, liebe Leserinnen und Leser, sich für ein Projekt engagieren, das Ihrer Meinung nach die Ziele des
Partizipationsprogramms umsetzt, und Sie Interesse an
einer Förderung Ihres Projekts haben, können Sie sich
von 14.06. – 15.09.2013 bei der Senatsverwaltung für
Arbeit, Integration und Frauen um Fördermittel bewerben. Das Bewerbungsverfahren und die Förderkonditionen werden in den Förderricht-linien näher erläutert.
Außerdem lade ich alle förderinteressierten Organisationen am 13.06.2013 von 16 – 17.30 Uhr herzlich in die
Dienststelle der Integrationsbeauftragten (Potsdamer
Str. 65, 10785 Berlin) zu einer Informationsveranstaltung ein, auf der die Förderrichtlinien vorgestellt und
Fragen beantwortet werden. Falls Sie daran teilnehmen
möchten, bitte ich um Anmeldung bis 10.06.2013 per EMail unter
Integrationsbeauftragte@intmig.berlin.de.
Ich freue mich auf viele spannende und abwechslungsreiche Projektideen!
Die Beauftragte des Berliner Senats
Die Berliner Einbürgerungskampagne:
Berlin braucht alle seine
egal welcher Nationalität,
welcher Religion oder
Kultur. Ein Viertel der
kann auf eine Einwanderungsgeschichte in der
Viele Berlinerinnen und
Berliner können aber an
der politischen Gestaltung der Stadt nicht in
vollem Maße teilhaben.
Sie haben keinen deutschen Pass und sind deswegen von Wahlen oder
Volksentscheiden ausgeschlossen. Aus diesem Grund
wirbt Berlin für die Einbürgerung. Denn erst der deutsche Pass garantiert volle staatsbürgerliche Rechte.
Deine Stadt. Dein Land. Dein Pass. – unter diesem
Motto steht die Berliner Einbürgerungskampagne.
Weitere Informationen gibt es auch auf unserer Internetseite zur Einbürgerungskampagne unter
http://www.einbuergerung-jetzt.de.
Wir rufen Bürgerinnen und Bürger mit Migrationshintergrund auf, den deutschen Pass zu beantragen und alle
Chancen zu nutzen – für ihre Rechte und für unsere
gemeinsame Stadt.
Hätten Sie gern weitere Materialien, um beispielsweise
auch in Ihrer Organisation, in Ihrem Verein über die
Möglichkeit der Einbürgerung informieren zu können?
Gern stellen wir Ihnen solche Materialien wie Plakate,
Broschüren und Flyer zur Verfügung.
Sie können diese entweder im Büro der Integrationsbeauftragten persönlich abholen. Hier die Adresse:
Die Beauftragte des Senats
Öffnungszeiten für Material- und Broschürenverkauf:
Montag – Mittwoch: 08:00 Uhr bis 16:00 Uhr
Wir schicken Ihnen aber auch gern kostenloses Material zu. Bitte melden Sie sich einfach bei uns unter:
Tel.: 9017 2357 oder per E-Mail bei:
John.Roehe@intmig.berlin.de
Junge Islam Konferenz:
JETZT FÜR DIE LÄNDERKONFERENZ
IN BERLIN BEWERBEN!
Bewerbungsschluss für junge BerlinerInnen
zwischen 17 und 23 Jahren ist der 17. Juni
Frist: 17.06.2013
Seit drei Jahren begleitet die Junge Islam Konferenz
(JIK) die Arbeit der Deutschen Islam Konferenz (DIK)
und überreicht dieser jährlich ihre Empfehlungen zu
aktuellen gesellschaftlichen Fragestellungen. Ab 2013
wird die JIK auch auf Länderebene fortgeführt. Als erstes Bundesland richtet Berlin eine Junge Islam Konferenz aus. Die Ausschreibung zur Teilnahme an der ersten Länder-JIK Berlin startete am 15. Mai. Junge BerlinerInnen zwischen 17 und 23 Jahren können sich bis
zum 17. Juni 2013 bewerben. Die Junge Islam Konferenz - Berlin 2013 ist ein Projekt der Stiftung Mercator
und der Humboldt-Universität zu Berlin in Kooperation
mit der Beauftragten des Senats von Berlin für Integration und Migration.
Berlin richtet als erstes Bundesland die Junge Islam
Konferenz in diesem und den kommenden drei Jahren
auf Länderebene aus. Die Stiftung Mercator und die
Humboldt- Universität zu Berlin bieten in Kooperation
mit der Beauftragten des Senats von Berlin für Integration und Migration 40 jungen BerlinerInnen die Möglichkeit, sich über das Zusammenleben in der Einwanderungsstadt Berlin auszutauschen – und konkrete Impulse für die Politik zu den Themen Islam und Muslime zu
erarbeiten. Zudem wählen die Teilnehmenden Delegierte, die sie zur nächsten bundesweiten JIK entsenden.
Bewerben können sich junge BerlinerInnen zwischen
17 und 23 Jahren mit und ohne muslimischen Migrationshintergrund. Die Unterlagen können unter
www.jungeislamkonferenz. de heruntergeladen werden.
Am 17. Juni 2013 endet die Bewerbungsfrist.
„Wir freuen uns sehr, dass Berlin als erstes Bundesland
die Junge Islam Konferenz auf Länderebene ausrichtet“, erklärt Prof. Dr. Bernhard Lorentz, Vorsitzender der
Geschäftsführung der Stiftung Mercator. „Mit der Ausweitung der JIK auf Länderebene wollen wir den Dialog
in die Breite tragen und noch mehr jungen Menschen
die Möglichkeit geben, sich im Diskurs um Integration
Gehör zu verschaffen und Politik aktiv mitzugestalten.“
Dr. Monika Lüke, Beauftragte des Senats von Berlin für
Integration und Migration verweist auf die Bedeutung
der JIK für Berlin: „Das, was Berlin ausmacht, ist die
Vielfalt, vor allem der Berlinerinnen und Berliner. Um
ein gleichberechtigtes Zusammenleben aller zu gewährleisten, ist essentiell, die Ideen, Anregungen und
Verbesserungsvorschläge von jungen Berlinerinnen
und Berlinern aufzugreifen. Die JIK-Berlin leistet dazu
einen sehr wichtigen Beitrag, denn sie bietet eine Plattform für den herkunftsübergreifenden Dialog und Austausch von jungen Menschen in unserer Stadt.“
und Intervention in gesellschaftliche Debatten. Weitere
http://www.junge-islamkonferenz.de.
Die Junge Islam Konferenz – Berlin 2013 ist ein Projekt der Stiftung
Mercator und der Humboldt-Universität zu Berlin in Kooperation mit
[PM JIK v. 15.05.2013, RED]
„Berlin bietet viel Spielraum zum Mitgestalten sowie
zum Anders- und Neudenken. Es bietet damit einen
idealen Standort für den Start der Jungen Islam Konferenz auf Länderebene“, erklärt Esra Kücük, Projektleiterin der Jungen Islam Konferenz. „Dennoch bestehen in
ihr – wie in jeder Stadt – Tendenzen, die bestehenden
vielfältigen Realitäten negativ statt positiv wahrzunehmen. Diese Entwicklung wird im Rahmen des Projekts
aufgegriffen.“
Ende August und Anfang September werden die ausgewählten jungen BerlinerInnen zusammenkommen,
um gemeinsam im Rahmen eines Vorbereitungsseminars, eines Planspiels und eines Dialogforums über das
Zusammenleben von Muslimen und Nicht- Muslimen in
Berlin zu diskutieren. Anschließend wählen sie Delegierte, die ihre Interessen im kommenden Jahr bei der
Bundeskonferenz der JIK vertreten werden. Einer der
wichtigsten Adressaten der JIK ist die Deutsche Islam
Konferenz (DIK), das zentrale Forum auf Bundesebene
für den Dialog zwischen Staat und Muslimen. Seit 2006
setzt sich die DIK aus staatlichen VertreterInnen muslimischer Verbände sowie Einzelpersonen zusammen,
die in regelmäßigen Treffen zentrale Fragestellungen
miteinander diskutieren und Empfehlungen für die Praxis erarbeiten.
Die Teilnahme an der JIK ist kostenlos. Weitere Informationen zur Jungen Islam Konferenz – Berlin 2013
und die Bewerbungsunterlagen gibt es online unter
http://www.jungeislamkonferenz.de.
Link zu den Ausschreibungsinformationen:
http://www.jungeislamkonferenz.de/laenderkonferenzen/junge-islamkonferenz-berlin-2013.html
Videoporträt zur Jungen Islam Konferenz - Deutschland
2013 auf youtube:
http://www.youtube.com/watch?v=dtlT-Q36G4&list=PLoiqzmYUruZsvre3XUDBNYuZIyDX9s4c6&in
Die Junge Islam Konferenz ist ein Think-Tank, Dialogforum und MultiplikatorInnennetzwerk junger Menschen
im Alter von 17 bis 25 Jahren. Sie ist ein Projekt der
Stiftung Mercator und der Humboldt-Universität zu Berlin. Als bundesweites Forum bietet die Junge Islam
Konferenz religiösen und nicht-religiösen jungen Menschen mit und ohne muslimischen Migrationshintergrund eine Plattform für Wissensgewinn, Austausch
Bericht aus der Anerkennungsberatung
(GFBM gGmbH und Otto Benecke Stiftung e. V.)
Drei Coachingprojekte des Berliner IQ Netzwerks beraten und begleiten schon seit 2011 Personen mit im
Ausland erworbenen Berufsqualifikationen zu ihren Anerkennungsmöglichkeiten.
Im Juni 2012 ging die „Zentrale Erstanlaufstelle Anerkennung“ (ZEA) an den Start. In diesem ersten Jahr
konnte sich die ZEA mit ihrem vielfältigen Angebot gut
etablieren. Zum einen gab es eine große Nachfrage an
Beratungen, etwa 830 Personen ließen sich im ersten
Jahr beraten, zum anderen führte die ZEA mehrere
Schulungen für Mitarbeitende der Berliner Jobcenter
durch und beteiligte sich an Infoveranstaltungen in Berlin zum Thema „Anerkennung von ausländischen Abschlüssen.“
Bilanz der Anerkennungsberatung in der ZEA
Die meisten Ratsuchenden der ZEA sind weiblich
(58 %), haben in ihrem Herkunftsland studiert (62 %)
und kommen aus der EU (37 %) oder den GUS- Staaten (17 %). Weitere Ratsuchende stammen aus dem
asiatischen Raum (19 %), aus Süd- und Mittelamerika
(10 %) und aus vielen weiteren Ländern anderer Regionen (16 %). Spitzenreiter des europäischen Wirtschaftsraums sind Polen und Spanien.
Die mitgebrachten Berufsqualifikationen variieren von
der russischen Ausbildung als „Feldscher“ über das
Studium „Management and Technical Sciences“ an einer Militäruniversität in Sri Lanka hin zum sechsjährigen Ingenieursstudium aus Spanien. Der Schwerpunkt
der Berufsqualifikationen lag im ersten Jahr der Beratung in den Bereichen Gesundheit, Soziales, Pädagogik, Gesellschafts- und Geisteswissenschaften, Wirtschaft und Verwaltung sowie im Bereich der gewerblich/technischen Berufe.
Da viele der Ratsuchenden erst vor kurzem nach
Deutschland zugewandert sind und noch nicht über
ausreichende Deutschkenntnisse verfügten, wurden sie
von den Beraterinnen und Beratern der ZEA oftmals
auf den Sprachen Russisch, Spanisch, Englisch und
Französisch beraten. Das Ziel der Beratung ist immer,
die Ratsuchenden über die Möglichkeiten der formalen
Anerkennung der erworbenen Berufsqualifikationen
aufzuklären. Ob dann auch ein Antrag auf Anerkennung gestellt wird, hängt von der Entscheidung der
Ratsuchenden ab.
Ezzat E. ist 28 Jahre alt und kam Ende 2012 zu einem
Beratungsgespräch in die Zentrale Erstanlaufstelle Anerkennung. Er wollte in Erfahrung bringen, wie er seinen in Ägypten erworbenen Studienabschluss im Fach
„Rechnungswesen“ in Deutschland anerkennen lassen
Da akademische Berufe im Bereich „Rechnungswesen“
zu den nicht reglementierten Berufen gehören, für die
es in Deutschland keine Anerkennungsbehörden gibt,
hätte sich Ezzat E. ohne eine offizielle Anerkennung
auf dem deutschen Arbeitsmarkt bewerben können.
Jedoch war es ihm als Würdigung seiner Leistung sehr
wichtig, eine offizielle Bestätigung über sein vierjähriges ägyptisches Studium zu haben. Vor allem auch, um
Arbeitgebern glaubhaft vermitteln zu können, welchem
deutschen Grad sein Abschluss entspricht.
Daria Braun, Projektleiterin und Beraterin in der Zentralen Erstanlaufstelle Anerkennung berichtet: „Wir haben
ihm empfohlen, eine Zeugnisbewertung bei der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen (ZAB) zu
beantragen. Die Kosten dafür in Höhe von 100 € wurden vollständig vom Jobcenter Pankow übernommen.
Mitte April 2013 erhielt Ezzat E. seine Zeugnisbewertung und ihm wurde bestätigt, dass sein ausländischer
Abschluss einem deutschen Hochschulabschluss auf
Bachelor-Ebene entspricht.“
Inzwischen befindet sich Ezzat E. in einem Vorbereitungskurs für den Masterstudiengang „Business Management, Finanzmanagement und Rechnungswesen“
an der TH Wildau in Brandenburg.
Die offizielle Bestätigung seines ägyptischen Studiums
bedeutet für Herrn E. sehr viel: „Ich habe der Stadt Berlin zu danken, dass ich durch die Beratung und auch
finanziell unterstützt wurde. Ich bin sehr froh, dass ich
jetzt einen Studienplatz habe und mich weiterbilden
Auswertungsbericht nun online
IQ - Auswertungsbericht der bundesweiten
Anerkennungsberatung für das 1. Quartal 2013
Der Bericht enthält die Auswertungen der gesamten
Beratungszahlen im Bundesnetzwerk IQ sowie Auswertungen des Internet-Portals www.anerkennung-indeutschland.de und der Telefonhotline des BAMF.
27.06., Veranstaltungshinweis:
IQ-Schulung
„Anwendungsbereiche der derzeitigen Anerkennungsverfahren von im Ausland erworbenen Qualifikationen für Beratungsfachkräfte der Migrationsarbeit in Berlin“
In Kooperation mit den Berliner LIGA Spitzenverbänden
der freien Wohlfahrtspflege lädt das IQ Netzwerk Berlin
Mitarbeitende der Migrationsberatungsstellen für Erwachsene (MBEs) und Jugendmigrationsdienste
(JMDs) zu einer Informationsveranstaltung ein.
Die Veranstaltung bietet die Möglichkeit, sich über das
Anerkennungsgesetz des Bundes zu informieren und
Verfahrenswege anhand von Workshops und Fallbeispielen aus der Anerkennungsberatung des IQ Netzwerks Berlin kennen zu lernen.
Unterstützt wird das Vorhaben durch die Beraterinnen
der Industrie- und Handelskammer sowie der Handwerkskammer Berlin, die ihre Kenntnisse in einem eigenen Workshop vorstellen werden.
Tel.: (030) 9017 – 2361
IQ- Teilprojekt:
CREDIT POINTS für zugewanderte
mit technischen Abschlüssen
(http://www.beuth-hochschule.de) bietet zugewanderten HochschulabsolventInnen mit technischen Abschlüssen das Qualifizierungs- und Mentoringprogramm "Credit Points" an.
Wenn Sie zwei Semester und im Rahmen einer individuellen Ergänzungsqualifizierung an der Beuth Hochschule für Technik Berlin studieren und ein Zertifikat mit
ECTS Punkten erwerben möchten, dann bewerben Sie
sich bis zum 30.06.2013!
Link zum Online - Auswahlverfahren:
http://creditpoints.beuth-hochschule.de/?page_id=19.
Das Qualifizierungs- und Mentoringprogramm hat zum
Ziel, das im Ausland abgeschlossene technische Hochschulstudium zu ergänzen und die Chancen auf dem
Arbeitsmarkt in Deutschland zu verbessern. Für Teil-
nehmende werden individuelle Studienpläne mit Mentoring- und Praxisphasen in Unternehmen (Berlin/Brandenburg) erstellt. Das Programm findet zum Teil
online und als Fernstudium statt. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Weiterführende Informationen zum Projekt finden Sie
unter: http://creditpoints.beuth-hochschule.de
U.a. konzeptionelle Aufgaben zum
Aufbau/Gestaltung eines Willkommenszentrums
in Berlin. Kennzahl: 13/13
Frist: 28.06.2013
Abt. III – Beauftragte des Senats von Berlin
Tarifbeschäftigte bzw. Tarifbeschäftigter
- Entgeltgruppe 12 TV-L –
Teilzeitbeschäftigung ist bei individueller Arbeitszeitgestaltung unter Berücksichtigung dienstlicher Belange
sofort, für die Dauer des durch den Bund finanzierten Förderprogramms „Integration durch Qualifizierung – IQ“, längstens bis 31.12.2014 gem. § 30 Abs.
1 TV-L i.V.m. §14 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 Teilzeit- und
Befristungsgesetz (TzBfG)
Kennzahl: 13/13
Wahrnehmung von konzeptionellen Aufgaben zum
Aufbau/Gestaltung eines Willkommenszentrums in Berlin; Steuerung und Koordinierung von Teilprojekten im
landesweiten Beratungsnetzwerk IQ NW Berlin; Fachliche Begleitung der Netzwerkgremien; Verhandlungspartnerin bzw. –partner für operative Partnerinnen bzw.
Partner einschließlich der Mittelgeber (BMAS, BMBF
und BA); Öffentlichkeitsarbeit zur Information über die
Arbeit des Gesamtnetzwerkes IQ NW Berlin sowie
Steuerung der Öffentlichkeitsarbeit der Teilprojekte IQ
NW Berlin.
Erforderlich ist ein abgeschlossenes Fachhochschulstudium im Hauptfach Gesellschafts- und Sozialwissenschaften, Wirtschaftswissenschaften oder Publizistik (Bachelor of Arts).
Unabdingbar sind umfassende Kenntnisse über Methoden und Konzepte der Öffentlichkeitsarbeit, Marketingkonzepte und PR; Erstellung von Publikationen und
Textarbeiten; Aufbau und Aktualisierung von Internetseiten sowie Erfahrungen mit ethnischen Medienkonzepten zur Erreichung der Hauptzielgruppe Migrantinnen und Migranten.
Sehr wichtig sind IT-Kenntnisse zur Bürokommunikation, insbesondere der IT-Programmsysteme Word,
Excel, Outlook, Internet und Power Point; Sehr gute
Kenntnisse über das aktuelle Bundesprojekt IQ NW
einschließlich der Vorhaben zur Etablierung von Willkommensbehörden/- zentren.
Wichtig sind Kenntnisse über den Forschungsstand,
Literatur, politische Diskussionen hinsichtlich der Berliner Integrationspolitik und der des Bundes; Kenntnisse
im Anerkennungsgesetz (BQFG).
Erforderlich sind Kenntnisse über die gesetzlichen Regelungen und Vorschriften zur Berliner Verwaltungsreform, insbesondere über die Ziele des Verwaltungsreform-Grundsätze-Gesetzes (VGG) sowie Kenntnisse
über den Aufbau und die Ablaufstruktur der Berliner
Verwaltung, des Bundes, der Arbeitsagenturen und
Unabdingbar sind Kommunikationsfähigkeit und Interkulturelle Kompetenz.
Sehr wichtig sind Belastbarkeit, Leistungsfähigkeit, Organisationsfähigkeit, Selbständigkeit, Konfliktfähigkeit,
(DiversityKompetenz), Präsentationsfähigkeit.
Wichtig sind Wirtschaftliches Handeln, Entscheidungsfähigkeit, Innovationsfähigkeit/Kreativität, Durchsetzungsfähigkeit, Dienstleistungsorientierung, Moderationsfähigkeit.
Menschen mit Behinderung werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Bitte weisen Sie auf eine Behinderung ggf. bereits in der Bewerbung hin. Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund,
die die Einstellungsvoraussetzungen erfüllen, sind ausdrücklich erwünscht. Bewerbungen - sowie ggf. die
Einverständniserklärung zur Personalakteneinsicht sind bis zum 28.06.2013 unter Angabe der Kennzahl
13/13 an die Senatsverwaltung für Arbeit, Integration
und Frauen - Z C 16-, Oranienstraße 106, 10969 Berlin
zur Umsetzung des Projekts IQ NW Berlin.
Kennzahl: 14/13
Abt. III – Beauftragte des Senats von Berlin für Integration und Migration
Bezeichnung: Tarifbeschäftigte bzw. Tarifbeschäftigter
- Entgeltgruppe 8 TV-L –
Besetzbar: sofort, für die Dauer des durch den
Bund finanzierten Förderprogramms „Integration
durch Qualifizierung – IQ“, längstens bis 31.12.2014
gem. § 30 Abs. 1 TV-L i.V.m. §14 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1
Arbeitsgebiet: Assistenz im Projektmanagement zur
Umsetzung des Projekts IQ NW Berlin
Abgeschlossene 3-jährige kaufmännische Ausbildung
oder eine abgeschlossene Ausbildung als Verwaltungsfachangestellte/r oder als Kauffrau bzw. Kaufmann für
Unabdingbar sind IT-Kenntnisse zur Bürokommunikation, insbesondere Anwendererfahrungen zur Bürokommunikation der IT-Programmsysteme Word und Excel,
Erfahrungen in der Internetanwendung und im Umgang
mit Outlook.
Sehr wichtig sind Kenntnisse im Beschaffungswesen,
Vertragsrecht und Ausschreibungsverfahren; Kenntnisse über Erfahrungen in der Gremienarbeit, Veranstaltungs- und Organisationsmanagement.
Wichtig sind Kenntnisse der verwaltungsspezifischen
Bearbeitungsstandards (GGO).
Unabdingbar sind Organisationsfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit und Teamfähigkeit.
Sehr wichtig sind Belastbarkeit, Leistungsfähigkeit,
Selbständigkeit, Soziales Verständnis (DiversityKompetenz) und Interkulturelle Kompetenz.
Wichtig sind Wirtschaftliches Handeln, Entscheidungsfähigkeit, Flexibilität, Urteilsvermögen, Konfliktfähigkeit,
Kooperationsfähigkeit und Dienstleistungsorientierung.
14/13 an die Senatsverwaltung für Arbeit, Integration
BREITES BÜNDNIS FÜR DIE PFLEGE
Rund 20 Partner engagieren sich im „Berliner
Bündnis für die Fachkräftesicherung in der Altenpflege“
Unter Federführung der Senatsverwaltung für Arbeit,
Integration und Frauen startete am 15. Mai das „Berliner Bündnis für Fachkräftesicherung in der Altenpflege“. Auch an Bord sind die Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales, die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft sowie weitere rund
zwanzig Akteurinnen und Akteure, u.a. Arbeitgeberverbände, die Arbeitsagentur, Wohlfahrtsverbände, Kranken- und Pflegekassen und Arbeitnehmervertretungen.
Dilek Kolat, Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen, betonte: „Ich freue mich, dass die wichtigsten Akteure der Stadt ihre Bereitschaft erklärt haben, sich in
unserem Bündnis zu engagieren. Wir möchten mehr
Menschen für die Altenpflege gewinnen und bereits
Beschäftigte auch halten, deswegen setzen wir uns mit
der Landesinitiative das Ziel, eine wertschätzende Unternehmenskultur in den Einrichtungen der Altenpflege
zu fördern“. Mit dem jetzt gegründeten Bündnis sei ein
guter Anfang gemacht. Sie forderte weitere Partner auf,
sich dem Bündnis für die Altenpflege anzuschließen.
„Erfreulicherweise entschieden sich in den letzten Jahren immer mehr Berlinerinnen und Berliner für einen
Beruf in der Altenpflege“, sagte Gesundheits- und Sozialsenator Mario Czaja. „Um langfristig dem drohenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken und eine gute
Qualität in der Pflege zu gewährleisten, müssen wir
jedoch gemeinsam mit allen Akteuren für eine Verbesserung der Ausbildungs- wie Arbeitsbedingungen in der
Altenpflege arbeiten. Dazu gehören neben der Frage
der Vergütung auch die Vereinbarkeit von Beruf und
Familie, gesundheitliche Aspekte sowie eine höhere
Wertschätzung der Arbeit der Pflegenden. Nur so
schaffen wir es einerseits, die Zahl der Auszubildenden
zu erhöhen, aber vor allem auch die häufig schnellen
Ausstiege aus dem Beruf zu vermeiden.“
Senatorin Dilek Kolat skizzierte die Folgen des demografischen Wandels in den kommenden Jahren: Die
Zahl der Pflegebedürftigen in Berlin werde sich von
jetzt rund 100.000 auf 170.000 im Jahr 2030 erhöhen –
gleichzeitig nehme die Zahl der Menschen im Erwerbsalter ab. Der Mangel an Fachkräften in der Altenpflege
sei schon jetzt deutlich spürbar. Um dem zu begegnen,
gelte es, die Akteure miteinander zu vernetzen und Synergien zu schaffen. In Gesprächen werden die Bündnispartner dazu konkrete und verbindliche Maßnahmen
erarbeiten. Handlungsfelder sind sowohl die Steigerung
der Attraktivität der Arbeit und Ausbildung in der Pflege
als auch die Qualifizierung arbeitsloser Menschen.
Auch die Weiterentwicklung der Pflegeberufe und neue
Angebote in der Altenpflege, die die Vielfalt der Lebensentwürfe in Berlin widerspiegeln, gehören zu den
wichtigsten Themen.
Um zielgerichtet Fachkräftepotenziale zu entwickeln
und zu reaktivieren, müssten laut Kolat nicht nur Ausbildungsanstrengungen verstärkt werden – wie z. B.
Maßnahmen zur Reduzierung von Ausbildungsabbrüchen oder eine besondere Förderung von jungen Menschen mit Migrationshintergrund. Wichtig sei auch die
Nachqualifizierung Arbeitsuchender, die bereits berufliche Erfahrungen in der Pflege mitbringen.
Die Landesinitiative „Für ein gutes Leben im Alter in
Berlin – Qualitäts- und Qualifizierungsoffensive für
Fachkräftesicherung in der Altenpflege“ startete im
Frühjahr 2011 mit einem Fünf-Punkte-Programm zur
Verbesserung der Wertschätzung und der Rahmenbedingungen in der Altenpflege. Auf den Weg gebracht
wurden seitdem zum Beispiel Maßnahmen für den Erfahrungs- und Erkenntnistransfer in den Bereichen
Steigerung der Attraktivität des Berufs Altenpfleger/in,
Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Migrationshintergrund in der Pflege, Ausbildung, Weiterbildung, Quereinstiege und Nachqualifizierung.
Mit dem „Berliner Bündnis zur Fachkräftesicherung in
der Altenpflege“ beginnt die zweite Phase der Berliner
Landesinitiative. Sie setzt das Vorhaben des Bundesfamilienministeriums, dem Fachkräftebedarf in der Altenpflege zu begegnen, auf Landesebene um.
Mitwirkung am „Berliner Bündnis für die Fachkräftesicherung in der Altenpflege“ haben zugesagt:
1. Arbeitgeber- und BerufsVerband Privater Pflege e.V.
Norbert Schulz, Vorsitzender / Nicole Hufschläger,
Länderreferentin Region Ost
2. Arbeitgeberverband Pflege e.V.
Thomas Greiner, Präsident / Friedhelm Fiedler, Vizepräsident
Wohlfahrtsverbände und Träger von Senioreneinrichtungen
1. Caritasverband für das Erzbistum Berlin e.V.
Domprobst Dr. Stefan Dombrowsky, Vorsitzender /
Hans-Joachim Wasel,
Referent für Altenpflege
2. Vivantes Forum für Senioren
Gundula Hötzer, Leitende Regionalmanagerin / Judith
Sefzik, Marketing
5. AWO Landesverband Berlin e.V.
Hans Nisblé, Vorsitzender
6. Charité Universitätsmedizin Berlin
7. Der PARITÄTISCHE Wohlfahrtsverband
Landesverband Berlin e.V., Landesgeschäftsstelle
8. DRK Landesverband Berliner Rotes Kreuz e.V.
Volker Billhardt, Vorsitzender des Landesvorstandes/
9. Bundesagentur für Arbeit, Regionaldirektion BerlinBrandenburg
Dieter Wagon, Vorsitzender der Geschäftsführung
10. AOK Nordost
Frank Michalak, Vorsitzender des Vorstands
11. DGB, Bezirk Berlin-Brandenburg
12. ver.di Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft, Landesbezirk Berlin-Brandenburg
Susanne Stumpenhusen, Leiterin Landesbezirk BerlinBrandenburg / Meike Jäger, Landesbezirksfachbereichsleiterin, Fachbereich 03 - Gesundheit, Soziale
13. DBfK Deuter Berufsverband für Pflegeberufe,
Nordost e.V.
Anja Kistler, Geschäftsführerin
14. BGW Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst
und Wohlfahrtspflege
Jutta Lamers, Bezirksstellenleiterin Berlin
3. Vivantes Netzwerk für Gesundheit GmbH
Eva Müller-Dannecker, Change Management
4. Diakonisches Werk Berlin-Brandenburg-schlesische
Martin Matz, Mitgliedes des Vorstands und Vorsitzender des Landespflegeausschuss
BERLIN WIRD „REGENBOGENSTADT“
gegen Homo- und Transphobie am 17. Mai 2013
Anlässlich des Internationalen Tages gegen Homophobie und Transphobie (IDAHOT) setzt Berlin ein weiteres
Zeichen, um die Akzeptanz von Lesben, Schwulen und
Transgeschlechtlichen Menschen zu stärken: Gemeinsam mit anderen europäischen und deutschen Städten
tritt Berlin heute dem Internationalen Netzwerk der
Rainbow Cities bei.
Die für gleichgeschlechtliche Lebensweisen, Transund Intergeschlechtlichkeit zuständige Senatorin Dilek
Kolat erklärt dazu: „Wenngleich bereits in vielen europäischen Ländern die Gleichstellung von Lesben und
Schwulen weit fortgeschritten ist, sind Vorurteile und
Anfeindungen gegenüber Lesben, Schwulen und transgeschlechtlichen Menschen immer noch verbreitet. Dagegen möchten wir gemeinsam mit anderen europäischen Städten nicht nur ein Zeichen setzen, wir möchten uns austauschen und bei der Bekämpfung von Homo- und Transphobie voneinander lernen. Als Metropole der Vielfalt sehe ich Berlin hier als wichtigen Akteur
und in besonderer Verantwortung.“
Das Netzwerk der Rainbow Cities (Regenbogenstädte)
geht auf eine Initiative von mehreren holländischen
Städten zurück. Auf der diesjährigen IDAHOT Konferenz am 17. Mai 2013 in Den Haag wird sich das Netzwerk neu gründen und international ausrichten. Neben
zahlreichen niederländischen Städten werden auch
Brüssel, Köln, Dumfries, Galloway, Genf, Gent, Hamburg, Madrid, München, Nijmegen, Utrecht, Rotterdam,
Den Haag, Turin, Wien und Zürich dem Netzwerk beitreten.
Das Internationale Netzwerk der Rainbow Cities wird
ein Mal im Jahr zum Fach- und Erfahrungsaustausch
zusammenkommen und lokale Ansätze bei der Bekämpfung von Homo- und Transphobie weiterentwickeln.
Der Internationale Tag gegen Homophobie und Transphobie geht zurück auf den 17. Mai 1990, als die Generalversammlung
(WHO) beschloss, Homosexualität von der Liste psychischer Krankheiten zu streichen.
Rückfragen: Mathias Gille, Telefon: (030) 90282743
[16.05.2013, RED]
FÖRDERT AUSBILDUNGSBETRIEBE
Dilek Kolat: „Wir brauchen mehr Unternehmen,
die unsere Fachkräfte für morgen ausbilden!“
Aus der Sitzung des Senats am 28. Mai 2013:
Der Senat unterstützt im Rahmen des Programms BerlinArbeit künftig noch stärker Berliner Unternehmen bei
der Schaffung von zusätzlichen Ausbildungsplätzen.
Auf Vorlage von Senatorin für Arbeit, Integration und
Frauen, Dilek Kolat, hat der Senat die „Verwaltungsvorschriften über die Gewährung von Zuwendungen zur
Förderung der Berufsausbildung im Land Berlin“ erlassen. Damit werden die bisherigen Förderbedingungen
in erweiterter Form fortgesetzt, um Jugendlichen eine
Chance auf eine betriebliche Ausbildung zu geben und
der gesteigerten Nachfrage nach Fachkräften gerecht
zu werden. Mit der Neufassung der Verwaltungsvorschriften stellt sich Berlin diesen Anforderungen und
trägt auch zur Verbesserung der Ausbildungssituation
für bestimmte Zielgruppen bei, insbesondere für Jugendliche ohne hochwertigen Schulabschluss und für
Dazu gehören folgende Änderungen:
 Die Förderung der Verbundausbildung wurde
verbessert. Bisher war die Förderung von Verbundausbildungsplätzen daran gekoppelt, dass
es sich um eine Erstausbildung handelt. Das ist
jetzt nicht mehr der Fall. Voraussetzung ist aber,
dass die Betriebe nur unter VerbundBedingungen alle vorgesehenen Ausbildungsinhalte vermitteln können.
 Die Fördergrenze für die dreijährige Verbundausbildung wurde angehoben. Für Verbundausbildungsangebote können Unternehmen eine
Förderung von 37,50 € pro Tag erhalten. Die
Fördergrenze wurde von 6.000 € auf 6.500 € um
8,3 % erhöht, somit erfolgte eine Angleichung
des monatlichen Durchschnittssatzes gegenüber
der dreieinhalbjährigen Ausbildung. Die Fördermittel für eine zweijährige Ausbildung wurden auf
einen Höchstsatz von 2.500 € begrenzt. Der Einsatz dieser Förderung ist nun zeitlich nicht mehr
begrenzt - vormals lag eine zeitliche Begrenzung
von sechs Monaten vor.
 Eine Erhöhung der Zuschüsse für Betriebe, die
einen Ausbildungsplatz in „Splitterberufen“ schaffen, deren Berufsschulunterricht in einer länderübergreifenden Fachklasse notwendig ist. Der
Tagessatz bei der Förderung der zusätzlichen
Kosten für den Besuch einer Berufsschule außerhalb Berlins wurde um 20 % angehoben.
Senatorin Kolat: „Unsere Förderung für die Ausbildung
steht bereit. Doch sie ist gedacht als Flankierung der
Eigenanstrengungen der Berliner Wirtschaft, ohne die
es keine Fachkräftesicherung und Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit geben wird. Die Zahl der bislang
gemeldeten betrieblichen Ausbildungsstellen ist mit
Stand April 2013 zurückgegangen – ich appelliere daher an die Berliner Unternehmen, sich noch stärker an
der Sicherung eigener Nachwuchskräfte zu beteiligen!
Denn wer heute nicht ausbildet, hat morgen keine
Für die Zielgruppe der Jugendlichen mit Migrationshintergrund bietet die Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen darüber hinaus das Programm „Berlin
braucht dich!“ an. Unter den neuen Auszubildenden im
Öffentlichen Dienst hat mittlerweile fast jede/r Fünfte
eine Migrationsgeschichte.
letzten Jahren kontinuierlich zugenommen. Im Oktober
2012 betrug die Zahl der Beschäftigten aus den EU-8Staaten in Berlin 16.700 (sowohl sozialversicherungspflichtig als auch geringfügig Beschäftigte). Im Vergleich zum April 2011, dem letzten Monat vor Beginn
der uneingeschränkten Arbeitnehmerfreizügigkeit, ist
dies ein Anstieg um 23,7 %.
der Zuwanderung aus Osteuropa in Berlin:
Polnische Staatsangehörige sind die größte Gruppe der
Beschäftigten und Arbeitssuchenden aus der EU in
Berlin. Seit Beginn der Arbeitnehmerfreizügigkeit ist die
Arbeitslosigkeit polnischer Staatsbürgerinnen und
Staatsbürger auf relativ gleichem Niveau geblieben. Im
Durchschnitt sind 3.860 Menschen ohne Beschäftigung
gewesen. Dem gegenüber stehen 8.642 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte mit polnischer Staatsbürgerschaft. Im Vergleich zum Vorjahr ist ein Zuwachs von
2.266 Beschäftigten (35,5 %) festzustellen. So fanden
Arbeitskräfte mit polnischer Staatsbürgerschaft insbesondere in der Baubranche und im Gesundheits- und
Sozialwesen eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung.
Die Zahlen des Berichts an das Abgeordnetenhaus gehen auf den „Arbeitsmarktmonitor“ der Bundesagentur
für Arbeit zurück, mit dem die Veränderungen am Arbeitsmarkt beobachtet werden können.
[28.05.2013, Presse- und Informationsamt des Landes Berlin]
ZWEITER BERICHT ZUR VOLLEN
In Berlin ist nur ein moderater Anstieg der Zuwanderung aus Osteuropa aufgrund der neuen Freizügigkeitsrechte für die EU-8-Staaten zu verzeichnen. Das geht
aus einem entsprechenden Bericht an das Abgeordnetenhaus hervor, den der Senat auf Vorlage der Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen, Dilek Kolat, beschlossen hat.
Senatorin Kolat: „Der leichte Anstieg der Zuwanderung
aus den osteuropäischen Staaten steht in keinem Verhältnis zu den Befürchtungen, die von manchen geäußert worden sind, bevor die volle Arbeitnehmerfreizügigkeit in Kraft getreten ist. Gerade im Hinblick auf den
zunehmenden Fachkräftemangel und die demografische Entwicklung können wir glücklich über jeden gut
ausgebildeten jungen Menschen sein, der unsere Wirtschaft stärkt. Es ist deshalb richtig, dass wir im Programm BerlinArbeit verstärkte Anstrengungen zur Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen unternehmen. So können wir das Fachkräftepotenzial insbesondere aus Polen besser nutzen.“
Der Bericht stellt fest, dass der regionale Arbeitsmarkt
allmählich etwas stärker von der Arbeitnehmerfreizügigkeit profitiert. Während im ersten Jahr eine noch
sehr verhaltene Zuwanderung zu verzeichnen war (von
April bis Dezember 2011 deutschlandweit ein Zuwachs
von 60.000 Beschäftigten) und sich die starken Wanderungsbewegungen in Richtung der wirtschaftlichen Ballungszentren in Süd- und Westdeutschland abzeichneten, wandelt sich das Bild nun auch zugunsten der hiesigen Arbeitsmarktregion.
So hat die Zahl der sozialversicherungspflichtig und der
geringfügig Beschäftigten aus den EU-8-Staaten in den
FÜR FRAUEN IN BERLIN
Weiterhin Abnahme von Lohnunterschieden zwischen den Geschlechtern, aber auch Zunahme von
Der heute veröffentlichte vierte Berliner Gender Datenreport stellt Berlin in vielen Feldern weiterhin ein positives Zeugnis aus. Der jährliche Report ist eine wichtige
Grundlage für die Gleichstellungspolitik Berlins. Die
wesentlichen Entwicklungen in der Situation von Frauen, Männern und Familien und die Wirkung der landespolitischen Maßnahmen werden durch den Report
Dilek Kolat, Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen: „Die Daten des diesjährigen Reports zeigen uns
genau, wo wir erfolgreich sind und wo wir nachsteuern
müssen, um die Chancen von Frauen in der Stadt zu
verbessern. Ich bin mit dem Gesamtergebnis zufrieden,
denn es zeigt, dass unsere Maßnahmen greifen und
dass wir die richtigen Schwerpunkte setzen, aber es
bleibt viel zu tun.“
Auch der diesjährige Report zeige, so die Senatorin,
dass Mädchen und junge Frauen im Bildungsbereich
weiterhin überdurchschnittlich erfolgreich seien. Ihr An-
teil in der gymnasialen Oberstufe liege bei 53 Prozent.
50 Prozent der Erstimmatrikulierten an Berliner Hochschulen seien Frauen. Deren Berufs- und Studienfachwahl orientiere sich aber noch weitgehend an traditionellen Geschlechterrollen, was sich später im Berufsleben oft als Nachteil erweise.
Kolat weiter: „Berlin hält jetzt seit acht Jahren die Spitzenposition bei den Karrierechancen für Frauen an der
Hochschule. Der Anteil der Frauen unter den Promovierten erhöhte sich im letzten Jahr auf 49 Prozent (47
Prozent Vorjahr) und unter den Juniorprofessuren auf
56 Prozent (54 Prozent Vorjahr). Bei Professuren insgesamt steht Berlin mit einem Anteil von rund 30 Prozent Frauen mit an der Spitze der Bundesländer (Bundesdurchschnitt: 19,9 Prozent).“
Steigende Erwerbstätigkeit und weiter verbesserte
Chancen für Akademikerinnen an den Berliner Hochschulen, so die Senatorin, hängen z. B. direkt mit dem
Landesprogramm “Berliner Programm zur Förderung
der Chancengleichheit“, aber auch anderen Maßnahmen im Rahmen des Programms „BerlnArbeit“ zusammen.
Aber es gibt noch Bereiche, wo Berlin intensiv nachsteuern muss. Zwar hat sich die Erwerbsbeteiligung der
Frauen in Berlin erhöht. 2011 wurde eine Erwerbstätigenquote von 65 Prozent erreich (63,5 Prozent Vorjahr). Der Anstieg war aber zu großen Teilen mit befristeten Arbeitsverträgen und geringfügiger Beschäftigung
verbunden und auch die Teilzeitarbeit erhöhte sich weiter; sie lag für sozialversicherungspflichtig beschäftigte
Frauen bei rund 32 Prozent (31 Prozent Vorjahr). Die
Lohnlücke im engeren Sinne, d. h. die Differenz im
durchschnittlichen Stundenverdienst (Gender Pay
Gap), betrug 2011 knapp 15 Prozent (15,3 Prozent Vorjahr) in Berlin (Bundesdurchschnitt: 22 Prozent).
Eine weitere wichtige Aussage des Reports ist die zunehmende Veränderung des Familienmodells. In Berlin
treten neben die Ehe mit Kindern zunehmend andere
Familienformen. Etwa in der Hälfte aller Familien mit
Kindern sind die Eltern nicht verheiratet. Knapp ein Drittel dieser Eltern ist alleinerziehend. Dabei handelt es
sich überwiegend um Frauen (91 Prozent), die besonders von den Problemen der Vereinbarkeit von Beruf
und Familien sowie geringen Verdienstmöglichkeiten
Senatorin Kolat: „Auch wenn die Familienstruktur sich
verändert, bleibt die Erziehungslast immer noch überwiegend bei den Frauen. Deshalb müssen wir weiterhin
auf allen Feldern große Anstrengungen unternehmen,
deren Chancen auch in der Berufswelt zu verbessern.
Gleichberechtigung heißt auch, dass Männer hier mehr
Der Report wird von der Senatsverwaltung für Arbeit,
Integration und Frauen in Kooperation mit dem Amt für
Statistik Berlin-Brandenburg herausgegeben und erscheint am 28. Mai zum vierten Mal seit 2009. Der Re-
port zeigt die soziodemografischen und wirtschaftlichen
Verhältnisse und Entwicklungen auf, die die Lebenslagen von Frauen und Männern entscheidend prägen.
Der vierte Berliner Gender Datenreport ist online unter
Franziska Schönberner, Telefon: 030 90282743
Pressemitteilung vom 10.05.2013, 11:15 Uhr
„FREIHEIT UND DEMOKRATIE
DÜRFEN NIE WIEDER IN FRAGE STEHEN.“
Regierender Bürgermeister zum 80. Jahrestag der
Bücherverbrennung durch die Nationalsozialisten
Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, erklärt aus Anlass des 80. Jahrestags der nationalsozialistischen Bücherverbrennung auf dem damaligen Opernplatz am 10. Mai 1933:
„Die Bücherverbrennung von 1933 war ein Akt der Barbarei und der antidemokratischen Hetze. Die Ereignisse von damals zeigen bis heute, wie schnell eine offene
Gesellschaft zerstört werden kann, wenn ihr die Grundlage demokratischer Willensbildung entzogen wurde.
Mir ist besonders wichtig, dass diese historische Erfahrung immer wieder an junge Menschen weitergegeben
wird. Denn sie sind es, die in Zukunft die Vielfalt und
Offenheit der Zivilgesellschaft in unserem Land wahren
Die Bücherverbrennung, sagte Wowereit weiter, gehöre
„zu den dunkelsten Stunden der Geschichte des ‚Landes der Dichter und Denker„.“ Der Regierende Bürgermeister: „Dieser erste massive Angriff der Nationalsozialisten auf die geistige Freiheit ist zugleich der erste
schreckliche Höhepunkt der von der braunen Diktatur
betriebenen Zerstörung der intellektuellen und kulturellen Vielfalt in unserem Land. Mit den Schriften von bedeutenden Autoren wie Thomas und Heinrich Mann,
Kurt Tucholsky, Carl von Ossietzky, Alfred Kerr, Bertolt
Brecht, Siegmund Freud, Erich Maria Remarque und
vielen anderen verbrannten auch Toleranz, Liberalität
und Pluralismus.“
In Berlin finden heute aus Anlass des Jahrestags zahlreiche Veranstaltungen statt, darunter auch auf dem
heutigen Bebelplatz, am Gedenkort für die Bücherverbrennung, sowie in der Humboldt-Universität.
Pressemitteilung vom 14.05.2013, 12:45 Uhr
EINFÜHRUNG EINER VERWALTUNGSGEBÜHR
FÜR DEN KIRCHENAUSTRITT
Aus der Sitzung des Senats am 14. Mai 2013:
In Berlin soll künftig für die Bearbeitung von Kirchenaustritten eine Gebühr in Höhe von 30 € erhoben werden. Der Senat hat dazu auf Vorlage des Regierenden
Bürgermeisters Klaus Wowereit beschlossen, den Gesetzentwurf zur Einführung einer Verwaltungsgebühr
für den Kirchenaustritt beim Abgeordnetenhaus einzubringen.
Die Amtsgerichte sind als zentrale Stelle für die Bearbeitung der Austrittserklärungen zuständig. Dabei entstehen durch die Niederschrift der mündlichen Erklärung, die Ausstellung der Austrittsbescheinigung und
die Benachrichtigung der Stellen, für die die Kirchenmitgliedschaft des Einzelnen relevant ist, Kosten. Es
müssen nicht nur die jeweilige Religionsgemeinschaft,
sondern auch Standesämter und die Finanzbehörden
über den Austritt informiert werden.
Über die Höhe der Gebühr hat das Bundesverfassungsgericht entschieden. Mit Beschluss vom 2. Juli
2008 (1BvR 3006/07) hat das Gericht sowohl das staatliche Verwaltungsverfahren zum Kirchenaustritt als
auch die Erhebung einer Gebühr von 30 € in NordrheinWestfalen für verfassungsgemäß erklärt. Zurzeit gibt es
bereits in allen Bundesländern - außer in Berlin, Brandenburg und Bremen - eine vergleichbare Regelung.
Rückfragen: Sprecher Kultur, Telefon: 90228-203
Pressemitteilung vom 16.05.2013, 08:45 Uhr
Wowereit zum Internationalen Tag
gegen Homophobie und Transphobie:
„DAS ZIEL EINER DISKRIMINIERUNGSFREIEN
GESELLSCHAFT IST NOCH NICHT ERREICHT“
Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, erklärt zum Internationalen Tag gegen Homophobie und Transphobie 2013, der morgen(17.5.2013)
begangen wird:
immer weiter zurückzudrängen. Homophobe Gewalt ist
auch in Berlin leider noch immer an der Tagesordnung.
Die Berliner Polizei leistet hier wichtige Arbeit, aber
auch das Engagement gesellschaftlicher Gruppen
bleibt nach wie vor ein wesentliches Element in dieser
Auseinandersetzung.“ Die Durchsetzung einer nachhaltigen Ächtung homophober Gewalt sei ebenso wie die
Durchsetzung gleicher Rechte für Lesben, Schwule und
Transsexuelle ein langwieriger gesellschaftlicher Prozess, sagte der Regierende Bürgermeister weiter, der
Beharrlichkeit und langen Atem fordere: „Wir sind dabei
in den vergangenen Jahren vorangekommen, aber das
Ziel ist noch lange nicht erreicht.“
Anlässlich des Internationalen Tages gegen Homophobie und Transphobie schneiden der Präsident des Abgeordnetenhauses von Berlin, Ralf Wieland, und der
Regierende Bürgermeister Wowereit im Abgeordnetenhaus erstmals den „Kiss-Kiss-Regenbogenkuchen“ an.
Bei diesem Termin wird der Jahresbericht des MANEO
e.V. an Vertreterinnen und Vertreter der Fraktionen des
Abgeordnetenhauses übergeben. In diesem Report
werden neben den Angeboten und Aktivitäten des Vereins aktuelle Beispiele für vorurteilsmotivierte Diskriminierungen und Straf- und Gewalttaten gegen Homosexuelle aufgeführt. Weitere Details finden Sie auf der
Internetseite des schwulen Anti-Gewalt-Projekts
http://www.maneo.de.
Pressemitteilung vom 16.05.2013, 08:40 Uhr
Wowereit zur Neueröffnung
des Schwulen Museums:
„MEILENSTEIN FÜR DIE TRADITION
HOMOSEXUELLER KULTURGESCHICHTE
IN BERLIN“
Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, eröffnet am Freitag, 17. Mai 2013, um 19 Uhr im
Rahmen eines Festakts das Schwule Museum Berlin
Vorab sagte Wowereit: „Die Eröffnung am neuen
Standort ist ein Meilenstein für die Tradition homosexueller Kulturgeschichte in Berlin. Dieses weltweit einzigartige Haus mit seiner singulären Sammlung an historischen Materialien zur Geschichte homosexueller Frauen und Männer ist ein Aushängeschild für Berlin. Unsere Stadt kann mit diesem Haus rund um den Globus
zeigen, dass wir eine offene, liberale und tolerante Metropole sind. Ich danke allen, die sich seit Mitte der 80er
Jahre für dieses Projekt selbstlos engagiert haben.“
Das Schwule Museum wurde 1985 gegründet, hat heute jährlich 18.000 Gäste und einschließlich der Ehrenamtlichen 35 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. In den
bisherigen Räumen am Mehringdamm 61 fehlten Ex-
„Es ist ein wichtiges Anliegen zivilgesellschaftlichen
Engagements, Schwulenfeindlichkeit und Hassgewalt
pansionsmöglichkeiten. Das Land Berlin hat das Haus
2010 in die Institutionelle Förderung aufgenommen.
Neugestaltung und Umzug wurden unterstützt durch
das Kulturinvestitionsprogramm des Europäischen
Fonds für Regionale Entwicklung und die Stiftung
Deutsche Klassenlotterie Berlin.
Pressemitteilung vom 23.05.2013, 10:35 Uhr
Wowereit zum 50-jährigen Jubiläum
des Literarischen Colloquiums:
Ansprechpartnerin für die Medienberichterstattung seitens des Schwulen Museums ist Sylvia Arnaout, Mail
presse@schwulesmuseum.de, Tel. (030) 695 992 52.
http://www.schwulesmuseum.de.
Pressemitteilung vom 16.05.2013, 11:00 Uhr
DER FÖRDERFIBEL 2013/2014
Umfassender Überblick über Wirtschaftsförderprogramme Die neue Förderfibel 2013/2014 steht ab sofort
auch als Download in englischer Sprache zur Verfügung. Unternehmen sowie Existenzgründerinnen und
Existenzgründer erhalten in der Broschüre „2013/2014
Business Support Guide“ einen umfassenden Überblick
über die Wirtschaftsförderprogramme im Land Berlin.
Zudem werden bundesweite Förderangebote vorgestellt, die auch in Berlin in Anspruch genommen werden
Die englische Version der Förderfibel finden Sie hier:
http://www.ibb.de/foerderfibel.
English version of the 2013/2014 Business Support
Guide available for download A comprehensive overview of business promotion programmes The English
version of the new 2013/2014 Business Support Guide
is now available for download. The "2013/2014 Business Support Guide" provides businesses as well as
people starting up in business with a comprehensive
overview of the business promotion programmes on
offer from the Federal Land of Berlin. The Guide also
presents nation-wide offers which can be used in Berlin
The English version of the Business Support Guide can
be downloaded here: http://www.ibb.de/foerderfibel.
Technologie und Forschung, Pressestelle
Tel.: (030) 9013 – 7418
SCHLÜSSELROLLE FÜR BERLINS RANG
ALS KULTURMETROPOLE
Deutschlands erstes Literaturhaus, das Literarische
Colloquium Berlin mit Sitz am Wannsee, begeht am 24.
Mai mit einem Festakt sein 50. Jubiläum.
Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, gratulierte der Einrichtung und dankte allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihr Engagement:
„Das Literarische Colloquium ist für die Literaturmetropole Berlin ein ganz besondere Institution. Seit der
Gründung 1963 durch Walter Höllerer haben sich am
Wannsee immer wieder auch die großen Namen der
internationalen Literatur zusammengefunden. 50 Jahre
Begleitung der Literatur bedeutet auch, dass sich das
Colloquium über die Jahre immer wieder neu erfinden
musste. Anders wäre der Erfolg nicht möglich gewesen,
der wesentlich zum Ansehen unserer Stadt als Kulturund immer mehr auch als Verlagsmetropole beigetragen hat.“
Ganz besonders verdienstvoll, so Wowereit weiter, sei
die Programmarbeit, „die besonderes Gewicht auf Internationalität und auf die Vermittlung von Literatur über
die Grenzen von Sprachen und Kulturen hinweg gelegt
hat.“ Er wünsche dem Literarischen Colloquium, so der
Regierende Bürgermeister, für die kommenden Jahrzehnte weiterhin viel Erfolg und ertragreiches Arbeiten.
Einzelheiten zum vom Senat von Berlin getragenen
Literarischen Colloquium und seiner Tätigkeit finden
Sie auf der Internetseite http://www.lcb.de/home.
Pressemitteilung vom 28.05.2013, 13:40 Uhr
Vorteil: Heimspiel –
FÜR BERLINER KINDER UND JUGENDLICHE
Staatssekretärin Klebba stellt den neuen Super-FerienPass und den Berliner Sommerferien-Kalender 2013
mit weiteren besonderen Angeboten für die Sommerferien vor.
Heute Mittag drehte sich im Computerspielemuseum
alles um die anstehenden Sommerferien. Die Staatssekretärin für Jugend und Familie, Sigrid Klebba, hat im
Rahmen einer Pressekonferenz besondere Ferienangebote für Berliner Kinder und Jugendliche präsentiert.
Ein zentrales Angebot ist der neue Super-Ferien-Pass
2013/2014 des JugendKulturService. Er enthält über
600 Angebote und Ideen mit Preisvorteilen in Kultur,
Sport und Freizeit, darunter auch die besonders im
Sommer beliebte Badekarte, die kostenloses Baden in
den Bädern der Berliner Betriebe ermöglicht. Der Pass
kostet 9 EUR, gilt für Kinder und Jugendliche bis einschließlich 18 Jahre und ist in allen Ferien bis Ostern
Der „Berliner Sommerferien-Kalender 2013“ ist mit rund
120 Angeboten umfangreicher als im Vorjahr und bietet
einen umfassenden und zugleich kompakten Überblick
auf die Aktionen und Projekte der beteiligten Institutionen. Exemplarisch wurden das Sommerprogramm
„SpieloFEZien Ahoi!“ vom FEZ-Berlin, der „infonetkalender“ der Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Berlin e.V, sowie Geocaching-Touren vom jugendnetz-berlin.de und Reiseangebote vom Landesjugendring Berlin e.V. vorgestellt.
Dazu sagte Staatssekretärin Klebba: „Allein der neue
Super-Ferien-Pass ist ein Beleg dafür, dass unsere
Stadt ein attraktives und vielfältiges Ferienangebot für
Berliner Kinder und Jugendliche hat. Durch die zahlreichen Preisermäßigungen im Pass werden finanzielle
Hürden abgebaut und somit allen Kindern und Jugendlichen gleichberechtigte Teilhabe an vielen Ferienangeboten erleichtert. Blickt man darüber hinaus noch in
den Sommerferien-Kalender, so wird deutlich, dass
Kinder und Jugendliche – gerade in den Sommerferien
– nicht alleine gelassen werden, sondern dass viele
engagierte Menschen dafür Sorge tragen, dass sie ihre
Ferienzeit aufregend, spannend und abwechslungsreich erleben können.“
Geschäftsführung JugendKulturService gGmbH
Tel.: 23 55 62 12
Fax: 23 55 62 20
http://www.jugendkulturservice.de/ger/ferienpass/superferien-pass.php
Pressemitteilung vom 27.05.2013, 14:25 Uhr
„ZERSTÖRTE VIELFALT“
Publikation der Landeszentrale für politische
Bildungsarbeit zum Themenjahr 2013
1933 endete die erste deutsche Demokratie. An ihre
Stelle trat die nationalsozialistische Diktatur, die
Deutschland in den Abgrund führte. Dem waren Jahre
vorausgegangen, in denen sich die zu wenigen Anhänger der parlamentarischen Demokratie mit immer
mehr Links- und Rechtsextremisten konfrontiert sahen.
Der von der Landeszentrale gemeinsam mit der Stadtagentur Koser herausgegebene Band
„Das Ende der Weimarer Demokratie. Ereignisse und
Schauplätze in Berlin 1929 bis 1933“
schildert den Weg vom Beginn der Weltwirtschaftskrise
1929 bis zur Errichtung des nationalsozialistischen Regimes 1933.
Im ersten Teil des für eine breite Leserschaft gedachten Buches wird der historische Hintergrund der Weimarer Republik beleuchtet. Im zweiten Teil geht es vor
allem um die Schauplätze in der Reichshauptstadt Berlin, um Regierungsgebäude, Parteizentralen, Pressehäuser, Versammlungsstätten, Internierungslager sowie Orte kultureller und geistiger „Gleichschaltung“.
Insgesamt werden 58 Ereignisorte vorgestellt. Etliche
interessante Details wurden für den Band eigens recherchiert. Mit zahlreichen, zum Teil bisher unbekannten Abbildungen ruft das Buch die Bilder zurück, um am
Ende den Gründen für das Scheitern der ersten Demokratie nachzuspüren und den Folgerungen, die für die
Bundesrepublik Deutschland gezogen wurden.
Der 240 Seiten mit 370 Abbildungen umfassende Band
wird kostenfrei an Berlinerinnen und Berliner abgegeben. Er ist erhältlich in der
Buchausgabe der Landeszentrale (1. Etage, Zimmer
137):
10787 Berlin-Schöneberg (Nähe Wittenbergplatz),
Mo. bis Mi.: 12:00 Uhr bis 16:00 Uhr
Do.: 12:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Nähere Informationen über die Landeszentrale unter
http://www.landeszentrale-politische-bildung.de
Pressemitteilung vom 29.05.2013, 09:35 Uhr
Schwulenfeindlichkeit und Hassgewalt
immer weiter zurückdrängen
Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, hisst am Donnerstag, 30. Mai 2013, um 11.30
Uhr am U-Bahnhof Nollendorfplatz die Regenbogenfahne aus Anlass des Beginns der Pride Weeks. An
dem Termin nimmt auch BVG Vorstands-Chefin Sigrid
Nikutta teil.
Wowereit: „Die Hissung der Regenbogenfahne als
Startzeichen der Pride Weeks ist inzwischen ein fest
etablierter Berliner Termin geworden. Das ist ein gutes
Zeichen, das aber keineswegs darüber hinwegtäuschen darf, dass die Gleichberechtigung von Lesben
und Schwulen, aber auch Transsexueller, nach wie vor
nicht erreicht ist. Dieser gesellschaftliche Prozess muss
mit Geduld und Durchhaltevermögen weiter betrieben
Die Pride Weeks, die am 1. Juni stattfindenden
Respect Gaymes des Lesben- und Schwulenverbandes
Berlin sowie der Christopher-Street-Day am 14. Juni,
so Wowereit weiter, seien „Ausdruck der Offenheit und
Toleranz der Metropole Berlin.“ Der Regierende Bürgermeister: „Offenheit und Toleranz sind wichtige
Standortvorteile unserer Stadt, in der alle Menschen
buchstäblich nach ihrer Fasson glücklich werden können. Die Zivilgesellschaft muss sich tagtäglich von
neuem engagieren, um Schwulenfeindlichkeit und
Hassgewalt immer weiter zurückzudrängen.“
Zum Projekt „Respect Gaymes“ gehört das jährlich
stattfindende Sport-Event im Jahn-Sportpark sowie eine ganzjährige Schul- und Jugendarbeit. Es dient der
sportlichen Begegnung von Homo- und Heterosexuellen und soll Vorurteilen sowie Berührungsängsten entgegenwirken. Das Motto der Veranstaltung lautet „Zeig
Respekt für Lesben und Schwule“.
Mehr Informationen und Programme zu den Veranstaltungen im Rahmen des Berlin Pride Festivals unter:
http://berlin.lsvd.de/respect-gaymes-2013/
Pressemitteilung vom 29.05.2013, 13:05 Uhr
ERHÄLT AUSZEICHNUNG FÜR
Heute (29.5.2013) erhält die Erika-Mann-Grundschule
eine Auszeichnung zum „Projekt des Monats“, die der
Pädagogische Austauschdienst (PAD) in Würdigung
COMENIUSSchulpartnerschaften im Rahmen des EU-Programms
für lebenslanges Lernen vergibt. Damit wird der internationale Austausch an der Weddinger Schule gewürdigt.
Der Pädagogische Austauschdienst ist als Nationale
Agentur für EU-Programme im Schulbereich mit der
Durchführung des COMENIUS-Programms beauftragt.
„Das „Projekt des Monats“ zeigt beispielhaft, wie internationaler Austausch im Schulbereich realisiert werden
kann, und ist Anerkennung für diejenigen, die sich für
den internationalen Austausch an ihrer Schule engagieren“, so Bildungssenatorin Sandra Scheeres.
An der ausgezeichneten multilateralen COMENIUSSchulpartnerschaft mit dem Titel „Eins + Eins = Drei“
sind neben der Berliner Erika-Mann-Schule die Basisschool in Benoordenhout, Den Haag, als koordinierende Schule, die Gustav Vasa Skolan in Stockholm
und die Risskov-Skole in Aarhus beteiligt. Zentrales
Anliegen des auf zwei Jahre angelegten Projektes ist
die bessere Abstimmung zwischen dem schulischen
Angebot und den außerschulischen Aktivitäten der
Schulen. Dazu haben seit September 2011 Lehrkräfte
und pädagogische Fachkräfte aus den vier europäischen Grund- und Mittelschulen ihre Erfahrungen ausgetauscht und bei Studienbesuchen die Praxis in Unterricht und außerschulischer Betreuung vor Ort erlebt. Im
schulischen Alltag der Erika-Mann-Grundschule hat
dieser Austausch bereits zu spürbaren Veränderungen
Pressemitteilung vom 29.05.2013, 12:20 Uhr
Staatssekretär André Schmitz besucht Zug
der Erinnerung auf dem Bahnhof Friedrichstraße
Am Dienstag, dem 4. Juni 2013, um 13.00 Uhr wird der
Staatssekretär für Kulturelle Angelegenheiten, André
Schmitz, auf dem Bahnhof Berlin-Friedrichstraße, Gleis
1, den Zug der Erinnerung besuchen.
Gemeinsam mit Botschaftern, Opferorganisationen und
Vertretern des Berliner Senats wird Staatssekretär
Schmitz der tausenden Kinder und Jugendlichen gedenken, die während der nationalsozialistischen Schreckensherrschaft aus den besetzten Niederlanden in das
Vernichtungslager Sobibór deportiert und dort ermordet
Die Züge der Reichsbahn machten auf ihrer Fahrt in
den Tod Station in Berlin. In einer Gedenkveranstaltung
soll an die Opfer erinnert und über die Verantwortung
für Deportationen und Morde gesprochen werden.
Die Veranstaltung findet statt im Rahmen des Themenjahres 2013 – „Zerstörte Vielfalt“.
Der Zug der Erinnerung macht vom 1. bis 4. Juni 2013
Station in Berlin. Weitere Informationen erhalten Sie
unter http://zug-der-erinnerung.eu oder per E-Mail unter
info@zugde.eu.
Titel: Kein racial profiling in Berlin ?!
Link: http://www.parlamentberlin.de:8080/starweb/adis/citat/VT/17/KlAnfr/ka1711566.pdf
Titel: Ku-Klux-Klan in Berlin
Link: http://www.parlamentberlin.de:8080/starweb/adis/citat/VT/17/KlAnfr/ka1711748.pdf
Titel: Polizeikontrolle im afrikanischen Vereinslokal
7-03014.pdf
Titel: Unterstützt der Senat das Islamforum?
Link: http://www.parlamentberlin.de:8080/starweb/adis/citat/VT/17/KlAnfr/ka1711655.pdf
Titel: Auswirkungen der staatsangehörigkeitsrechtlichen Optionsregelung in Berlin
Link: http://www.parlamentberlin.de:8080/starweb/adis/citat/VT/17/KlAnfr/ka1711828.pdf
Titel: Interkulturalität im Musikunterricht
Link: http://www.parlamentberlin.de:8080/starweb/adis/citat/VT/17/KlAnfr/ka1711894.pdf
Titel: Kontakte Berliner Politiker zu rechtsradikalen Burschenschaften?
Abgeordneter: Oliver Höfinghoff (PIRATEN)
Link: http://www.parlamentberlin.de:8080/starweb/adis/citat/VT/17/KlAnfr/ka1711605.pdf
Titel: Strategie für, mit oder gegen Roma?
Link: http://www.parlamentberlin.de:8080/starweb/adis/citat/VT/17/KlAnfr/ka1711559.pdf
Titel: Rechtsextreme Infrastruktur in Berlin
Link: http://www.parlamentberlin.de:8080/starweb/adis/citat/VT/17/KlAnfr/ka1711683.pdf
Titel: Lage der Jüdischen Gemeinde zu Berlin
Abgeordneter: Alex Lubawinski (SPD)
Link: http://www.parlamentberlin.de:8080/starweb/adis/citat/VT/17/KlAnfr/ka1711941.pdf
Titel: Straftaten mit fremdenfeindlichem Motiv
Link: http://www.parlamentberlin.de:8080/starweb/adis/citat/VT/17/KlAnfr/ka1711843.pdf
Titel: Schändung der Stolpersteine in Berlin
7-03019.pdf
Titel: Abschiebungen im März 2013
7-03020.pdf
ten 1.107 Personen (19,1 Prozent) sogenannten "subsidiären Schutz" (Abschiebungsverbote gemäß § 60
Besonders deutlich stieg die Zahl der Asylbewerber aus
der Russischen Föderation, für die Deutschland derzeit
das wichtigste Zielland in der Europäischen Union darstellt. Viele russische Asylbewerber stellen zunächst
einen Asylantrag in Polen, wandern aber in der Folge
nach Deutschland weiter. Diese Weiterwanderung dürfte vor allem auf das unterschiedliche Niveau der in Polen bzw. Deutschland gewährten Leistungen an Asylbewerber zurückzuführen sein.
n/DE/2013/05/asylzahlen-april-2013.html?nn=3315850
[PM BMI v. 16.05.2013]
7.541 ASYLERSTANTRÄGE IM APRIL 2013
Im April 2013 wurden beim Bundesamt für Migration
und Flüchtlinge 7.541 Asylerstanträge gestellt. Die Zahl
der Asylbewerber stieg im Vergleich zum Vormonat um
1.962 Personen (35,2 Prozent).
Öffentliche Bekanntmachung des Bundesamtes für
Migration und Flüchtlinge zur Ausschreibung von
Fördermitteln für gemeinwesenorientierte Projekte
Frist: 31.10.2013
Für die Förderperiode 2014 plant das Bundesamt die
Förderung von Projekten zur Integration von Menschen
mit Migrationshintergrund mit dauerhafter Bleibeperspektive gemäß den Richtlinien („Förderrichtlinien“) zur
Förderung von Maßnahmen zur gesellschaftlichen und
sozialen Integration von Zuwanderinnen und Zuwanderern des Bundesministeriums des Innern (BMI) und des
Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und
Jugend (BMFSFJ).
Gefördert werden sollen altersunabhängige Projekte
und Jugendprojekte mit einer Laufzeit von bis zu drei
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der öffentlichen Bekanntmachung unter:
s/Infothek/Integrationsprojekte/oeffentlichebekanntmachung-foerderjahr2014-pdf.pdf
Im Vergleich zum Vorjahresmonat April 2012 stieg die
Zahl der Asylbewerber um 4.360 Personen (137,1 Prozent).
887 Personen erhielten im April 2013 die Rechtsstellung eines Flüchtlings nach der Genfer Konvention
(15,3 Prozent aller Asylentscheidungen). Zudem erhiel______________________________________________________________________________________________________
VERBOT VON „SATELLITENSCHÜSSELN“
Konkrete Interessenabwägung
Die 3. Kammer des Ersten Senats des Bundesverfassungsgerichts hat in einem am 14. Mai veröffentlichten
Beschluss vom 31. März 2013 (1 BvR 1314/11) die
Grundsätze bekräftigt, die in zivilgerichtlichen Streitigkeiten über die Anbringung von Parabolantennen durch
Mieter zu beachten sind.
Die Zivilgerichte haben eine fallbezogene Abwägung
vorzunehmen, in die die Eigentümerinteressen des
Vermieters an der - auch optisch - ungeschmälerten
Erhaltung des Wohnhauses und die Informationsinteressen des Mieters an der Nutzung allgemein zugänglicher Informationsquellen einzustellen sind. Zu berücksichtigen ist auch das Interesse ausländischer Mieter
am Empfang von Rundfunkprogrammen aus ihrer Heimat, einschließlich der besonderen Situation sprachlicher und kultureller Minderheiten.
Zur ausführlichen Pressemitteilung des BVG
http://www.bverfg.de/pressemitteilungen/bvg13035.html
http://www.bverfg.de/entscheidungen/rk20130331_1bvr
131411.html
[PM BVG v. 14.05.2013, RED]
ERSTMALIG DATEN ZUM ARBEITSMARKT
Die Bundesagentur für Arbeit berichtet erstmals über
die Entwicklungen am Arbeitsmarkt nach Migrationshintergrund. Möglich macht dies eine freiwillige Vollerhebung unter Arbeitsuchenden, Arbeitslosen und erwerbsfähigen Leistungsberechtigten. Für 70 Prozent
der Befragten, konnten entsprechende Angaben zum
Migrationshintergrund erhoben werden. Erste Ergebnisse hierzu werden nun in einem Bericht vorgelegt.
Er zeigt auf, an welchen Stellen Menschen mit Migrationshintergrund häufiger am Arbeitsmarkt Probleme haben als Menschen ohne Migrationshintergrund. In Bezug auf die in den letzten Jahrzehnten erfolgte Zuwanderung und gemessen am Bevölkerungsanteil der Migrantinnen und Migranten in Deutschland zeigt sich,
dass Menschen mit Migrationshintergrund häufig nicht
hinreichend erfolgreich am Erwerbsleben teilhaben
können. Es bleibt weiterhin Herausforderung, gleiche
Chancen für alle zu ermöglichen.
Nach den vorliegenden Auswertungen haben 35 Prozent der Arbeitslosen einen Migrationshintergrund. Bil-
dungsmerkmale spielen für Chancen am Arbeitsmarkt
eine entscheidende Rolle. Der Anteil Arbeitsloser mit
Migrationshintergrund ohne abgeschlossen Berufsausbildung liegt mit 52 Prozent leicht über dem Anteil derjenigen ohne Migrationshintergrund (48 Prozent). Anders bei abgeschlossener betrieblicher oder schulischer
Ausbildung: hier liegt der Anteil bei Personen mit Migrationshintergrund mit 18 Prozent weit niedriger (82 Prozent bei ohne Migrationshintergrund).
Der Anteil der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten in
der Grundsicherung („Hartz IV“) mit Migrationshintergrund liegt bei rund 42 Prozent. Dabei liegt die Spreizung zwischen 10 Prozent in Sachsen-Anhalt und 60
Prozent in Hessen.
Weitere Auswertungen zu den Eckwerten am Arbeitsmarkt nach Migrationshintergrund finden Sie unter:
statistik.arbeitsagentur.de > Migrationshintergrund nach
§ 281 Abs. 2 SGB III - Dezember 2012.
(http://statistik.arbeitsagentur.de/nn_32022/SiteGlobals/
Forms/Rubrikensuche/Rubrikensuche_Form.html?view
=processForm&resourceId=210368&input_=&pageLoc
ale=de&topicId=544668&year_month=201212&year_mo
nth.GROUP=1&search=Suchen)
Die Publikation berichtet zunächst über den Stand Dezember 2012. Sie wird künftig quartalsweise veröffentlicht und fortlaufend weiterentwickelt um den Informationsbedarf gerecht zu werden. Bei der Interpretation ist
zu beachten, dass es immer um die Verteilung von
Chancen geht. Es sind nie Aussagen, die sich auf den
Einzelnen verallgemeinern lassen. Oder anders ausgedrückt: Für den Einzelnen ist die Tatsache seines Migrationshintergrundes nicht Ausdruck eines Problems.
Ganz im Gegenteil: Für ihn mag sich daraus durchaus
eine Stärke und besondere Befähigung ergeben.
[Presse Info 029 vom 28.05.2013, RED]
Bertelsmann-/IAB-Studie:
AUF ARBEITSMARKT UND SOZIALSTAAT
Neue Erkenntnisse und Schlussfolgerungen
für die Einwanderungspolitik
Um dauerhaft mehr Fachkräfte ins Land zu locken,
empfiehlt die Bertelsmann Stiftung ein Paket aus neuen
Einwanderungsregeln,
Staatsbürgerschaftsrecht und besserer Willkommens- und Anerkennungskultur.
Gelingt dies, so eine aktuelle Studie, werden Sozialsysteme und Arbeitsmarkt noch stärker von Einwanderung
profitieren als sie das ohnehin bereits tun.
http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xbcr/SIDB879B6D91B5049DE/bst/xcms_bst_dms_37927__2.pdf
„Mit der ‚Schwarz-Rot-Gold„-Karte internationale Fachkräfte gewinnen - Deutschland braucht ein neues Gesamtkonzept für Zuwanderung“ der Bertelsmann Stiftung:
http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xbcr/SIDB879B6D91B5049DE/bst/xcms_bst_dms_37910_37912_2.pdf
Pressemitteilung zur Vorstellung der Ergebnisse:
http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xchg/SIDDBAED5B40CA43715/bst/hs.xsl/nachrichten_116488.htm
VON KONSUMENTEN IN DEUTSCHLAND
Nahezu jeder dritte Konsument in Deutschland wird
beim Kauf von Produkten und Dienstleistungen diskriminiert. Unter den türkischen Konsumenten machen
sogar acht von zehn derart negative Erfahrungen. Zu
diesen Ergebnissen kommen nun erstmals Wissenschaftler um Prof. Dr. Michael Paul am Lehrstuhl für
Value Based Management der Universität Augsburg mit
Hilfe einer deutschlandweit repräsentativen Befragung.
Für einzelne besonders betroffene Gruppen zeigen sich
dabei deutliche Unterschiede zur Gesamtbevölkerung.
So machen türkische Konsumenten deutlich öfter Erfahrung mit Diskriminierung als andere ethnische
Gruppen. Insgesamt werden 81,0% von ihnen durchschnittlich 5,7 Mal im Jahr wegen irgendeines Merkmals diskriminiert (36,4% wegen der Ethnie).
Zum Vergleich: nur 27,5% der deutschen Konsumenten
werden diskriminiert (durchschnittlich 1,3 Mal im Jahr)
sowie 50% der Konsumenten anderer ethnischer Herkunft (durchschnittlich 2,4 Mal im Jahr).
http://www.wiwi.uniaugsburg.de/en/bwl/paul/PDFS/NewsDownloads/Diskriminierung_im_Konsum_Mai_2013.pdf
GIPFEL GEGEN RASSISMUS
„Es gibt einen institutionellen und strukturellen Rassismus in Deutschland, der von der Mehrheitsgesellschaft
ignoriert wird. Den will niemand sehen“, so Kenan Kolat, Bundesvorsitzender der Türkischen Gemeinde in
Deutschland, auf dem „Gipfel gegen Rassismus“ anlässlich des rechtsextremistischen Brandanschlags vor
20 Jahren in Solingen.
Am 25. Mai 2013 fand in Solingen in Anwesenheit der
Familie Genç, deren Angehörige vor 20 Jahren diesem
Anschlag zum Opfer fielen, der Gipfel gegen Rassismus statt.
„Wir brauchen“ so Kolat weiter „eine unabhängige Beobachtungsstelle, die den Auftrag hat, sich mit Rassismus fortlaufend auseinanderzusetzen, die über Ressourcen verfügt um zu forschen und Handlungsbedarfe
zu benennen.“
Die Türkische Gemeinde in Deutschland lud Verbände
und politische Entscheidungsträger dazu ein, an die
Opfer zu erinnern und vor dem Hintergrund der NSU
Morde über strukturellen und institutionellen Rassismus
http://www.tgd.de/2013/05/29/pressemitteilung-zumgipfel-gegen-rassismus-in-solingen/
[PM, RED]
"IN DEUTSCHLAND
IST KEIN PLATZ FÜR RASSISMUS"
Staatsministerin Böhmer hat Politik und Zivilgesellschaft dazu aufgerufen, sich nachdrücklich für ein von
Respekt und Wertschätzung getragenes Miteinander
aller Menschen in unserem Land einzusetzen. Dies erklärte Böhmer anlässlich des Gedenkens an den
Brandanschlag von Solingen vor 20 Jahren. Die
Staatsministerin betonte: "In Deutschland ist kein Platz
für Rassismus."
(http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Pressemitt
eilungen/BPA/2013/05/2013-05-29-boehmerbrandanschlag.html)
Zur Pressemitteilung der Universität Augsburg:
http://www.presse.uniaugsburg.de/unipressedienst/2013/april-juni/2013_082/
[RED, PM]
UND VORURTEILE ABBAUEN
Deutschland will ein Integrationsland sein, hat Bundeskanzlerin Merkel beim 6. Integrationsgipfel betont. Die
Integrationspolitik fuße daher auf dem Dialogprinzip.
Denn: "Nur im Gespräch miteinander können wir stärker werden.
Der Gipfel zog eine Zwischenbilanz des Nationalen Aktionsplans Integration, identifizierte Schwachpunkte und
Fortschritte. Im Mittelpunkt standen die Themen Arbeit,
Arbeitsmarkt, Qualifizierung und Sprache.
(http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/201
3/05/2013-05-28-integrationsgipfel.html)
nicht außer Acht bleiben. Was können Deutschland und
die EU tun, um einen Beitrag zur Bewältigung der humanitären Krise zu leisten? Zum Abschluss des Symposiums werden Vertreterinnen und Vertreter der Parteien zu dieser Frage Stellung nehmen und diskutieren,
wie sich die deutsche Politik im Jahr der Bundestagswahl zur syrischen Flüchtlingskrise, aber auch zu
kommenden Herausforderungen in der Flüchtlingspolitik positioniert.
Das 13. Berliner Symposium zum Flüchtlingsschutz
dient dem fachlichen Austausch zwischen allen Beteiligten im Flüchtlingsschutz. Dazu laden wir Vertreterinnen und Vertreter von Ministerien, Behörden, Gerichten, Anwaltschaft, Nichtregierungsorganisationen sowie
Flüchtlinge und ehrenamtliche Unterstützerinnen und
Unterstützer von Flüchtlingen zu Begegnungen und
Diskussionen herzlich ein.
Programm und Anmeldung sowie weitere Informationen
zu den Tagungsgebühren unter:
http://www.eaberlin.de/programm_detail.php?vstg_id=1
0007&archiv=0
24./25.06., Evangelische Akademie zu Berlin:
13. BERLINER SYMPOSIUM
ZUM FLÜCHTLINGSSCHUTZ
Flüchtlingsschutz in Deutschland –
20 Jahre nach dem Asylkompromiss stellt das Symposium die soziale Lage von Flüchtlingen in Deutschland
in den Fokus. Das Bundesverfassungsgericht hat dazu
2012 festgestellt: „Die Menschenwürde ist migrationspolitisch nicht zu relativieren“. Das Symposium gibt
Raum zur Reflexion, wie es heute um die soziale Teilhabe und die Lebensbedingungen von Flüchtlingen
steht. Dabei geht es um die sozialrechtliche Behandlung von Asylsuchenden, das Sachleistungsprinzip, die
Residenzpflicht, den Familiennachzug und den Arbeitsmarktzugang.
Tel: (030) 203 55 - 506
E-Mail: andrae@eaberlin.de
Darüber hinaus widmet sich das Symposium etwaigen
Defiziten im Flüchtlingsrecht und im Asylverfahren. Effektiver Schutz ist zu gewährleisten, wenn Menschen
fliehen müssen, weil sie in ihren wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Lebensbedingungen aus religiösen
oder ethnischen Gründen schwerwiegend diskriminiert
werden. Dies ist bei religiösen und ethnischen Minderheiten bislang häufig nicht der Fall, da die Diskriminierung als nicht verfolgungsrelevant eingestuft wird. Speziell Roma sind von sozialer Entrechtung, Diskriminierung und Rassismus betroffen. Das Symposium untersucht daher die Frage, wie dies nach völker- und europarechtlichen Vorgaben zu bewerten ist.
Die dramatische Flüchtlingskrise in Syrien, die Hundertausende zur Flucht in Nachbarländer zwingt, kann
ARIC e.V., Einladung und Aufruf zur Mitgestaltung:
11. BERLINER TAGE
15. Oktober bis 15. November 2013
Anmeldung zur Info-Veranstaltung am 11.06.
Die Veranstaltungsreihe ist eine gemeinsame Initiative
des Antirassistisch-Interkulturellen Informationszentrums ARiC Berlin und eines breiten Netzwerks von Organisationen und Institutionen. Wie in den vergangenen
Nachbarschaftszentren, Verwaltungen, Unternehmen,
Selbstorganisationen von Migrant_innen, Quartiersmanagementbüros und Privatpersonen dazu auf, die Berliner Tage des Interkulturellen Dialogs mitzugestalten.
Was dafür benötigt wird? Ein Raum, Tisch, Stühle und
die Bereitschaft, acht bis zwölf Menschen, die sonst
nicht ohne weiteres miteinander ins Gespräch kommen,
als Dialogpartner_innen zu gewinnen. Der Dialog ist vor
allem auf die Begegnung und die Offenheit füreinander
ausgerichtet. Das Einander-Zuhören und MiteinanderSprechen sind von zentraler Bedeutung.
Im Rahmen der diesjährigen Tage des Interkulturellen
Dialogs wollen wir uns über die Bedeutung von Grenzen und Perspektiven in unserem Zusammenleben
austauschen. Dies sind einige Beispiele von vielen
möglichen Fragen, zu denen an den Dialogtischen ein
Ideen entwickelt werden können:
 Aus welcher Perspektive erfasse ich die Welt?
Was sind für mich „andere“ Perspektiven und
Perspektiven „Anderer“? Was ist in meinem
Blickwinkel selbstverständlich, was ist unsichtbar? Bin ich in meiner Sichtweise gefangen?
 Aus welcher Perspektive nehme ich Rassismus
wahr? Bestimmt dies, wie ich Rassismus benenne und mit ihm umgehe?
 Wie hängt meine Perspektive mit meiner Sprache zusammen? Welche Rolle spielen Begriffe?
 Wo begegne ich in Berlin Grenzen? Gibt es
grenzfreie Räume? Welche Grenzen erlebe ich?
Welche Grenzen möchte ich überschreiten? Gibt
es legitime Grenzen?
 Was haben Perspektiven mit Macht zu tun? Wer
hat das Recht, Grenzen zu ziehen? Warum gibt
es Residenzpflicht?
 Welche Perspektiven eröffnet Bildung? An welche Grenzen gerät sie?
 Wie kann der gemeinsame Austausch dazu beitragen, Grenzen aufzubrechen?
Wir würden uns freuen, wenn Sie sich für die Idee des
Dialogs (erneut) begeistern und sich durch Ihre Mitorganisation an den Dialogrunden beteiligen.
Wir bitten Sie herzlich, das Formular unter
http://www.tage-des-interkulturellendialogs.de/fileadmin/users/aric/PDF/Dialogtage/downloads
_2013/Anmeldung_Dialogtisch.pdf)
per E-Mail bis zum 20. Juni 2013 an uns zu senden.
Um ihre Angaben für den Dialogtisch bis Mitte August
zu erfassen und weitere Fragen in der Vorbereitung zu
besprechen, werden wir uns anschließend mit Ihnen in
Verbindung setzen. Alle Informationen zu den Dialogtischen und dem Rahmenprogramm werden in einem
Programmheft und auf unserer Webseite veröffentlicht.
Sie sich bitte an das Koordinationsbüro. Als Anregung
empfehlen wir auch die Informationen und Berichte aus
den Jahren 2003 bis 2012 unter:
Für Alle, die sich in diesem Jahr an den Dialogtagen
beteiligen möchten, insbesondere Interessierte, die
zum ersten Mal einen Dialogtisch veranstalten wollen:
AWO Begegnungszentrum Kreuzberg,
Adalbertstrasse 23a
Bitte melden Sie sich dafür bis zum 31. Mai 2013 verbindlich an.
Tel.: (030) 30 87 99-22
Wer ist hier bildungsfern?!
Bewerbungsschluss: 10.06.2013
Marley William Harris
Büroleitung und Festivalkoordination FESTIWALLA
Wo lernt man am besten? In der Schule, durch das Internet oder auf der Straße? Wir wollen eine Schule für
das Leben statt ein Leben für die Schule! Fern von der
'Bildungselite' und jenseits der Aufmerksamkeit der
Medien findet eine kulturelle Bildung anderer Art statt.
Banden bilden. Pädagogische Kollektive von unten ersetzen pädagogische Korrektive von oben. Gebildet
wird gemeinsam durch Aktion und Reflektion. Um die
Fremdbilder zu zerreißen, unsere eigenen Bilder zu
schaffen und uns selbst zu bilden.
Das FESTIWALLA 2013 setzt sich mit der Krise der
Bildung, der Macht der Bilder und den Mitteln der Einbildung auseinander. Und wie? Schau rein:
10 neue Theaterproduktionen über Bilder, Bildung und
Einbildung, das Bildungscamp mit Geschichte von unten, Erdkunde ohne Grenzen, einen Kurs in KiezDeutsch, und unsere Workshopreihe “ReMiX: Kunst,
Kontrolle und Konterkultur", bei der sich jeder praktisch
fit machen kann für kulturelle Aktion.
Kommt und seid dabei!!
 Jugendliche, die das JugendtheaterBüro auf und
hinter der Bühne unterstützen ( Musik, Tanz,
Bühnenbild, Technik, Vernetzung, etc.)
 Jugendtheaterproduktionen, die von Jugendlichen zum großen Teil gestaltet wurden ( Bewerbungsschluss: 10.06.2013 )
 Performances, die das Haus der Kulturen der
Welt einnehmen, ob auf der Theaterbühne, auf
der Straße oder im Café.
 Ob Theaterstücke, Performances, Sketches, Lesungen, Ausstellungen oder jegliche andere
kulturelle Aktionen: Alles ist willkommen – in
welchem Raum und Rahmen auch immer!
 Jugendinitiativen, mit denen wir uns für gesellschaftspolitische Veränderungen vernetzen
Tel.: (0176) 58451886
und (030) 48815221
E-Mail: marley.harris@grenzen-los.eu
Internet: http://www.jugendtheaterbuero.de
und http://www.festiwalla.de
„Macht sie sichtbar!
Bildungswege von Migrantinnen und Migranten“
„Macht sie sichtbar! Bildungswege von Migrantinnen
und Migranten“ ist das Motto des KAUSA Medienpreises, den das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) zum vierten Mal ausschreibt. Junge
Journalistinnen und Journalisten (bis 35 Jahre) können
sich bis zum 08. Juli 2013 bewerben. Gefragt sind Beiträge zu einer differenzierten Berichterstattung über
Integration, verknüpft mit Bildung, die im Zeitraum zwischen dem 20.07.2012 und dem 08.07.2013 erschienen sind. In diesem Jahr kommt mit „Multimedia“ eine
neue Kategorie hinzu. Sie ergänzt die bisherigen Kategorien Text, Audio und Video. Die Dotierung beträgt
insgesamt 30.000 Euro und wird an zwölf Preisträgerinnen und Preisträger verliehen.
Das FESTIWALLA bietet viel Platz
Bildungs- und Arbeitschancen von Migrantinnen und
Migranten sind ein Thema, das immer wichtiger wird –
ganz besonders in Zeiten von Fachkräftemangel. Auch
deshalb hat die Bundesregierung 2012 das Gesetz zur
verabschiedet. Seitdem wurden bereits rund 30.000
Anträge gestellt; die Mehrzahl von ihnen führte zur Anerkennung des Berufsabschlusses.
Seid dabei beim FESTIWALLA-Forum: Wir wollen zusammen ein Netzwerk gründen, um die Festiwallas der
nächsten Jahre zu planen. Hier könnt Ihr euch einbringen, mitplanen und mitgestalten!
„Beispiele für gelungene Bildungswege und Karrieren
von Migrantinnen und Migranten sollten in den Medien
häufiger Thema sein“, fordert Bundesbildungsministerin
Johanna Wanka. “Deshalb haben wir den KAUSA Medienpreis geschaffen, denn er fördert genau das.“
Bündnis 'KulTÜR auf!': In diesem Jahr starten wir das
Berliner 'Bündnis KulTür' für Zugang aller kulturellen
Das BMBF möchte Journalistinnen und Journalisten
ermutigen, mit überzeugenden Artikeln und Beiträgen
Bildungswege von Migrantinnen und Migranten in
Deutschland in den Vordergrund zu stellen – und sich
für den KAUSA Medienpreis 2013 zu bewerben.
Der KAUSA Medienpreis wurde 2010 vom BMBF ins
Leben gerufen. Der Wettbewerb wird von KAUSA, der
Koordinierungsstelle Ausbildung bei Selbstständigen
mit Migrationshintergrund durchgeführt. KAUSA ist Teil
des Ausbildungsstrukturprogramms JOBSTARTER
beim Bundesinstitut für Berufsbildung, das aus Mitteln
des BMBF und des ESF gefördert wird.
http://www.bmbf.de/de/2321.php
Programmstelle beim Bundesinstitut für Berufsbildung
(BIBB) für das Programm JOBSTARTER des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)
Tel.: (0228) 107-2909
Fax: (0228) 107-2887
Internet: http://www.jobstarter.de/kausa
FÜR INTEGRATION 2013
Der DEICHMANN-Förderpreis für Integration wird 2013
erneut ausgeschrieben. Neben Unternehmen, Vereinen
und öffentlichen Initiativen können sich auch Schulen
um den Förderpreis bewerben.
Der Förderpreis ist mit insgesamt 100.000 Euro dotiert
Seit acht Jahren engagiert sich DEICHMANN mit seinem Förderpreis für die berufliche Integration von benachteiligten Jugendlichen. Jedes Jahr wird das Engagement auf den Prüfstand gestellt. 2013 wird die Ausrichtung des Preises den Erfahrungen der letzten Jahre
angepasst. „Wir haben festgestellt, dass die Problemlage, die junge Menschen vom Arbeitsmarkt fernhält,
immer komplexer wird“, sagt Heinrich Deichmann. „Die
Tatsache, dass immer mehr Kinder und Jugendliche
mit Migrationshintergrund ihren Lebensweg in unserer
Gesellschaft suchen, bringt ganz neue Herausforderungen mit sich.“
Darum wird der DEICHMANN-Förderpreis in seiner
Stoßrichtung nun erweitert und damit auch umbenannt:
DEICHMANN-Förderpreis für Integration heißt der
Wettbewerb ab 2013. Gesucht werden Initiativen, die
auf verschiedenen Ebenen helfen, Kinder und Jugend-
liche in Beruf und Gesellschaft zu integrieren. Hier hat
der Preis stärker als bisher Menschen mit Migrationshintergrund im Blick.
Stichwort Deichmann-Förderpreis
Internet: http://www.deichmann-foerderpreis.de/
04.06./ 28.08., Schule ohne Rassismus:
UND MULTIPLIKATORINNEN IN BERLIN
- Demokratisch Handeln an Berliner Schulen
Die Landeskoordination Berlin von "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" bietet im Juni und im August in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung zwei Fortbildungsveranstaltungen an, die
sich an PädagogInnen und MultiplikatorInnen in Berlin
Demokratisch Handeln an Berliner Schulen
Dienstag, 04.06.2013, 10:00-16:00 Uhr
Sanem Kleff (SOR-SMC)
& Dr. Mekonnen Shiferaw (Babel e.V.)
Kinder und Jugendliche wollen sich politisch engagieren und sich gegen Rassismus und für Demokratie einsetzen. Damit sie das erfolgreich tun können braucht es
Strukturen, die sie in ihrem Engagement stärken und
sie bei ihren Aktivitäten begleiten.
„Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ist ein
Interventionsansatz, der es SchülerInnen ermöglicht,
aktiv zu werden. Wir sprechen über diesen Ansatz, sein
Selbstverständnis und zukünftige Herausforderungen.
Mittwoch, 28.8.2013, 10:00-16:00 Uhr
Durch die aktuelle Sexismusdebatte ist das Thema
wieder in aller Munde: Es „knirscht“ weiterhin in den
Geschlechterverhältnissen. Aber bei den Diskussionen
rund um Liebe, Geschlecht und Sexualität verlaufen die
Grenzen nicht zwischen ethnischen oder religiösen
Minderheiten und der Mehrheitsgesellschaft. Vielmehr
zeigt sich schnell: Differenzen und Kontroversen gibt es
zwischen jenen, die die Gleichberechtigung und sexuelle Selbstbestimmung von Mann und Frau mit den unterschiedlichsten Begründungen ablehnen und denen,
für die uneingeschränkt gilt: Männer und Frauen sind
Zweijährige berufsbegleitende Weiterbildung:
TRANSKULTURELLE PSYCHOTHERAPIE,
PSYCHOANALYSE UND BERATUNG –
Eine Weiterbildung für psychosoziale Berufsfelder
Anmeldung/Bewerbung bis 15.08.2013
Info-Termin: 05.07.2013
Freitag, 05.07.2013, 16:00 bis 18:00 Uhr
Um Anmeldung wird gebeten unter: tkpb@ipu-berlin.de
Diese Weiterbildung vermittelt kultur- und migrationssensible psychotherapeutische und beraterische Kompetenzen durch eine intensive Auseinandersetzung mit
aktuellen transkulturellen psychotherapeutischen, psychoanalytischen und beraterischen Ansätzen zur Verarbeitung von Migrations- und Fluchterfahrungen und
zur Bearbeitung transkultureller Kontakte, Konflikte und
Krisen bezüglich Geschlechterrollen, Religion und kultureller Normen, sozialer Unterschiede, Diskriminierungserfahrungen, Adoleszenz, Altern und Generationenkonflikte im Familienkontext.
Sie qualifiziert für alle Tätigkeitsfelder, in denen soziokulturelle Verflechtungen sowie migrations- und fluchtspezifische Faktoren eine maßgebliche Rolle spielen –
sei es in der eigenen Praxis, in psychiatrischen und
psychosomatischen Kliniken, in psychosozialen Einrichtungen, in verschiedenen Beratungs- bzw. Supervisionssettings, im Mediationskontext oder im juristischen
Die Entwicklung eigener inter- und transkultureller
Kompetenzen sowie berufsbezogene Selbstreflexion
sind zentrale Bestandteile der Weiterbildung.Außerdem
besteht die Möglichkeit zur Vertiefung in den Bereichen
transkulturelle Psychotherapie, transkulturelle Psychoanalyse und transkulturelle Beratung.
Psychotherapeuten/-innen, Psychologen/-innen, Mediziner/-innen, Gutachter/-innen, Supervisoren/-innen,
Juristen/-innen, Mediatoren/-innen, Sozialpädagogen/innen, Berater/-innen, Theologen/-innen
Die zweijährige Weiterbildung findet pro Jahr an 8 Wochenenden (Fr./Sa.) und 1 Blockwoche statt (die
Blockwoche wird als Bildungsurlaub anerkannt). Es besteht die Möglichkeit, einzelne Weiterbildungsbestandteile zu belegen.
Es können Fortbildungspunkte durch die Ärztekammer /
Psychotherapeutenkammer gesammelt werden.
Information über Inhalte und Aufbau der Weiterbildung
sowie Termine, Kosten und Teilnahmevoraussetzungen
unter: http://www.ipu-berlin.de/weiterbildung
Tel.: (030) 300 117 748
Tel.: (030) 300 117 500
E-Mail: tkpb@ipu-berlin.de
EINE WELT DER VIELFALT – Programm
Anmeldefrist: 15.06.2013
Daya Gudermuth
AUSBILDUNG ZUM/R DIVERSITY-TRAINER/IN
Interessieren Sie sich für eine fundierte DiversityTrainer/in Ausbildung? Wir bieten 2013/2014 wieder
eine neue Ausbildung an.
1. Modul: 30. Oktober – 3. November 2013
2. Modul: 12. Februar – 16. Februar 2014
Eine Welt der Vielfalt e.V. führt seit Jahren DiversityTrainings in Bildungsinstitutionen, zivilgesellschaftlichen Organisationen, öffentlichen Verwaltungen und
Unternehmen durch. Seit 1996 bildet der Verein in Berlin Trainerinnen und Trainer für das Diversity-Trainingsprogramm des A WORLD OF DIFFERENCE Institute ©
Die Trainer/innen-Ausbildung ist die Basis für den Erhalt des Zertifikats „Eine Welt der VielfaltTrainerin/Trainer“ des A WORLD OF DIFFERENCE
Institute ©“ Programms der amerikanischen Menschenrechtsorganisation ADL.
Das EINE WELT DER VIELFALT Programm arbeitet
mit einer selbstreflexiven und prozess-orientierten Trainingsmethode, die jeweils zielgruppenspezifisch angepasst wird. Die Vermittlung dieser Methode ist Bestandteil der Ausbildung. Neben dem Verstehen und Manövrieren von Gruppenprozessen liegt ein Fokus auf der
Moderation im Trainer/innenteam sowie auf der Reflexion der eigenen Haltung als Trainer/in.
sind theoretische und praktische Kenntnisse in der Erwachsenenbildung und gruppendynamische Erfahrungen. Weitere Kriterien sind eine abgeschlossene Hochschulausbildung, interkulturelle Erfahrungen und persönliches Engagement für die positive Gestaltung von
Vielfalt und den Abbau von Diskriminierung in der Gesellschaft.
Detaillierte Informationen zu den Inhalten der Ausbildung
http://www.ewdv-berlin.de/angebote/train-the-trainerausbildung.aspx
Bewerber/innen mit Migrationserfahrung, Männer und
Menschen mit Beeinträchtigungen werden bei vergleichbarer Qualifikation bevorzugt. Die Kosten der
Ausbildung betragen 1.600,- Euro (zzgl. 7% MwSt).
Bitte schicken Sie Ihre schriftliche Interessenbekundung (Motivationsschreiben) und Ihren Lebenslauf entweder per E-Mail oder per Post bis zum 15. Juni 2013.
Tel.: (030) 312 10 80
Fax: (030) 30 10 97 51
E-Mail: info@ewdv-berlin.de
Internet: http://www.ewdv-berlin.de
Schwerpunkt: Medizin und Pflege
Das Projekt PBF Berufsorientierung für Flüchtlingsfrauen startet am 02. September 2013 einen neuen kostenlosen 10-monatigen Berufsorientierungskurs mit
Schwerpunkt Medizin und Pflege für Migrantinnen mit
Gestattung, Duldung oder Aufenthaltserlaubnis für
Flüchtlingsfrauen aus allen Ländern
Wir bieten ein kostenloses zehnmonatiges Vollzeitprogramm zur Vorbereitung auf Berufe im sozialmedizinischen Bereich mit ca. 30 Unterrichtsstunden /
(Montag bis Freitag: 9.00 - 14.15 / 15.45 Uhr).
Wir werden durch den ESF und die Senatsverwaltung
für Arbeit, Integration und Frauen gefördert.
 intensiver Deutschunterricht
 die Vermittlung von Allgemeinbildung
in Sozialkunde, Geschichte und Mathematik
 die Vermittlung theoretischer und praktischer
Kenntnisse in den Bereichen Medizin und Pflege
(inkl. Erste-Hilfe-Kurs)
 Bewerbungstraining, Berufskunde, Informationen
zum dt. Arbeits-und Ausbildungsmarkt
 Basiskurs Englisch
 PC-Unterricht
 dreiwöchiges Praktikum
 Zertifikat mit Noten
(nach Bestehen des Abschlusstests)
sozialpädagogische Beratung/ Begleitung
Weiterbildungsberatung / Nachbetreuung
 sprachliche Voraussetzung: Deutschkenntnisse
(mind. A2)
 Bestehen eines kleinen Aufnahmetests
 Lernmotivation
 Interesse an Medizin und Pflege
Persönlich oder telefonisch:
Montag bis Freitag von 09.00 -15.30 Uhr
Nachhaltigkeit durch integriertes Lernen
Die Unterrichtsfächer beziehen sich grammatikalisch,
thematisch und sprachlich aufeinander. Lerninhalte
werden durch Wiederholungen verankert und ermöglichen so nachhaltiges Lernen.
Weitere Infos unter: http://www.kkh-ev.de/bff.html
12359 Berlin – Neukölln
"DU WIRST FACHKRAFT"
Vermittlung in betriebliche Arbeit und Ausbildung
bildungsmarkt waldenser, kiezküchen und GFBM suchen ab sofort junge Leute, die in betriebliche Arbeit
und Ausbildung vermittelt werden möchten.
Zunächst werden Berufsfelder getestet, es folgt mindestens ein Praktikum. Nach der Vermittlung in den
passenden Beruf begleitet ein persönlicher Coach.
Gastronomie/Hauswirtschaft,
Handel/Lagerwirtschaft, kaufmännische und Büroberufe,
Holz/Bau/Metall.
PAPATYA RICHTET KOORDINATIONSSTELLE
GEGEN VERSCHLEPPUNG EIN
„Vor den Ferien war sie noch da…“
PAPATYA hat von der Aktion Mensch eine 3Jahresfinanzierung erhalten zum Aufbau einer Koordinationsstelle gegen Verschleppung, Zurücklassen und
Zwangsverheiratung von Mädchen und jungen Frauen
im Herkunftsland der Eltern.
Die Koordinationsstelle entstand aus den Erfahrungen,
die wir in unserer geheimen Kriseneinrichtung PAPATYA zum Schutz von Mädchen und jungen Frauen
mit Migrationshintergrund machten. Viele der Mädchen
und jungen Frauen, die sich an uns wenden, befürchten, ins Herkunftsland der Eltern verschleppt und dort
gelassen zu werden, wenn sie sich gegen die Heiratsabsichten der Familie zur Wehr setzen oder die Familie
erfährt, dass sie einen heimlichen Freund haben. Wenn
sie erst einmal in der Türkei, im Irak oder z.B. im Libanon sind, meist ohne Pass und ohne Handy, sind sie
ihrer Familie schutzlos ausgeliefert und können sich nur
schwer dagegen wehren, einen ungeliebten Mann zu
heiraten. Hilfe ist dann nur schwer zu finden.
Umso wichtiger ist es, präventiv zu arbeiten und die
Verschleppung ins Herkunftsland der Eltern zu verhüten. Betroffen sind Mädchen mit Migrationshintergrund
ab der Pubertät, überwiegend im Alter zwischen 14 und
21 Jahren, egal, ob sie einen deutschen oder ausländischen Pass haben.
Die Koordinationsstelle gegen Verschleppung ist erstmalig eine zentrale Anlaufstelle, die überregional Hilfe
anbietet und mit wichtigen Kooperationspartnern vernetzt arbeitet. Sie registriert Fälle von Heiratsverschleppung und bietet spezialisierte Beratung zur Prävention sowie der Auslotung von Rückführungsmöglichkeiten. Verschleppung ist bisher nicht systematisch
erfasst und dokumentiert worden. Weder über Ausmaß
noch über Formen ist über Einzelfälle hinaus viel bekannt, ein erhebliches Dunkelfeld ist zu vermuten. Aber
auch wenn Einzelfälle bekannt werden, ist Unterstützung oft nur sehr schwer zu organisieren, auch bei den
Beratungsstellen herrscht oft Hilflosigkeit und Überforderung. Wir wollen systematisch vorhandenes Wissen
bündeln, mögliche Vorgehensweisen entwickeln und
Interventionsketten entwerfen, um im Einzelfall eine
Rückkehr möglich zu machen.
Die Koordinationsstelle arbeitet seit dem 01.05.2013 in
den Räumen von PAPATYA.
E-Mail: cfroehlich@bildungsmarkt.de
Durch die enge Verknüpfung mit der Kriseneinrichtung
PAPATYA verfügt die Koordinationsstelle über langjäh-
Info: http://www.facebook.com/kiezkuechen
Tel. (030) 48 52 23 57
rige Erfahrung auch in Bezug auf die psychische
Zwangslage Betroffener und ihre Gefährdung nach einer Rückkehr nach Deutschland. Die Koordinationsstelle ist auch behilflich bei der adäquaten Strategie nach
der Rückkehr in Bezug auf Anonymisierung, Unterbringung und Schutz. Sie nimmt eine Risikoanalyse vor
und kooperiert bei Bedarf mit der Polizei.
Betroffene Mädchen und junge Frauen können über
unsere Online-Beratung SIBEL direkt per E-Mail Kontakt zu uns aufnehmen, egal an welchem Ort und zu
welcher Uhrzeit. Dadurch ist es uns in Einzelfällen in
der Vergangenheit schon gelungen, einen Weg zur
Rückkehr zu finden. Einige der Mädchen bleiben aber
auch spurlos verschwunden, müssen vermutlich irgendwo auf dem Dorf im Libanon oder der Türkei bei
Verwandten oder Schwiegereltern wohnen oder sind
vielleicht schon gar nicht mehr am Leben.
Der Erstkontakt ist vorzugsweise über E-Mail:
beratung@papatya.org.
Telefonisch sind wir erreichbar über den Jugendnotdienst: (030) 610062 (durch Rückruf)
http://www.papatya.org und
http://www.sibel-papatya.org.
02.06., Griechisches Kulturzentrum:
Mittelstraße 32 und 33
Nunmehr, um den neuen Zuwanderern aus Griechenland bei ihrer Integration zu helfen, bieten wir migrationsspezifische Sozialberatung, kulturelle Veranstaltungen und Bildungsprogramme für Kinder, Jugendliche,
Frauen und Männer, für Griechen und Deutsche und
Menschen anderer Nationalitäten an. Dafür haben wir
im letzten Jahr unsere Räume renoviert und neu eingerichtet.
Daher laden wir Sie herzlich zum Tag der offenen
Nach einer kleinen Stärkung mit Kaffee, traditionellen
Gerichten, Musik und Tanz können Sie die vielfältigen
Tätigkeiten der Hellenischen Gemeinde kennenlernen.
Die 14 Kulturvereine des Kulturzentrums und die Aktivitäten des Kindergartens und der Kirche dokumentieren
die griechische Kultur, die Mentalität und das Gemeinschaftsleben.
Sie sind herzlich willkommen, an einer Vorführung und
einer Podiumsdiskussion teilzunehmen. Weiterhin können Sie Einblick in unserer Pressearbeit gewinnen,
nämlich in Beratungs- und Bildungsmaterialien zur Information und Orientierung Ratsuchender, Übersetzungen von Informationsmaterialen deutscher Behörden
und Informationen zur Anerkennung griechischer Studienabschlüsse.
Dabei können Sie mit dem Vorstand der Hellenischen
Gemeinde, den Lehrkräften des Bildungsprogramms
der Gemeinde, dem Priester der Orthodoxen Kirche,
den Mitarbeiterinnen des Kindergartens ‚Filia‟ und den
Mitgliedern der Vereine ins Gespräch kommen.
Über eine kurze Teilnahmerückmeldung würden wir
uns freuen. Selbstverständlich können Sie auch unangemeldet und spontan vorbeischauen. Wir freuen uns
Tel.: (030) 792 95 87
E-Mail: info@gr-gemeinde.de
Internet: http://www.gr-gemeinde.de
Seit den siebziger Jahren stellt sich das Griechische
Kulturzentrum als Treffpunkt für GriechInnen und ihrer
Freunde dar, wo unsere Tradition gefördert und weiterentwickelt wird und in kreativen Kontakt mit der deutschen Kultur kommt. Dort sind sowohl die Hellenische
Gemeinde zu Berlin e.V., als auch 14 andere Vereine
tätig. Zusammen mit dem deutsch-griechischen Kindergarten "Filia" und der Griechischen Orthodoxen Kirchengemeinde erweisen sie sich als der Kern des griechischen Lebens in Berlin und dazu als ein Wahrzeichen für den multikulturellen Charakter der Stadt.
18.06.2013, 13.00 Uhr bis 14.30 Uhr
Das JobCenter Friedrichshain – Kreuzberg kommt!
 Anregungen für eine konstruktive Zusammenarbeit mit den Jobcentern und Vorbereitung eines
Einladung zum 19. Internationalen Seniorenfest
Mittwoch, 19. Juni 2013 von 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr
in der Adalbertstraße 23a, 10997 Berlin
AWO Begegnungszentrum in Kooperation mit dem Seniorenamt Friedrichshain-Kreuzberg, Kotti e.V.,
Polnischer Sozialrat e.V. und NKM
Wir wünschen Euch viel Vergnügen. Eintritt frei!!!
Essen und Getränke zum Selbstkostenpreis!
Nähere Informationen unter 69 53 56 - 11
für Hilfesuchende aus Friedrichshain:
Frau Angela Prodan
E-Mail: a.prodan@awo-spree-wuhle.de
Frauen: Familie & Migration
Dienstags 13:00 – 16:00
Mo. 10:00 – 12:30 Uhr
Deutsch – Konversation für Anfänger – Kostenfrei
Mo. 19:00 – 21:00, 14 tägig
Selbsthilfegruppe: Gruppo di mutua assistenza: "Associazioni in libertà: Relazione uguale" unter der Leitung v. Elena
Pinna, Dipl. Psychologin u. Psychotherapeutin (kostenfrei)
Di. 10:00 – 17:00 Uhr
Psychologische Beratung auf Italienisch mit Elena Pinna,
Dipl. Psychologin u. Psychotherapeutin
10€ pro Sitzung
Di. 16:30 – 18:00 Uhr
Gymnastik & Tanz nach Rhythmen aus aller Welt, mit Mariela Durand - kostenfrei
Di. 19:30 – 22:00, 14 tägig
Alle 14 Tage: Sitzung der AG „Menschenrechtsverletzungen an Frauen“ von Amnesty International BerlinBrandenburg
„Gesund ernähren- gesund abnehmen“, individuelle
Ernährungsberatung mit Carmen Istúriz. Terminvereinbarung unter 29 04 91 36
Jeweils letzter Mittwoch im Monat (Kostenfrei)
29 04 91 36
10.- € pro Sitzung
Klassische Massage und Schröpfen mit unserer Heilpraktikerin. Termine bitte telefonisch bei Frau Mönch unter (0173)
878 37 51 vereinbaren.
Nur für Frauen! – Kostenlos
http://www.facebook.com/bayouma.haus
Veranstaltungsangebot im Juni 2013
„Fahrradkurs für Erwachsene
Anfänger & Fortgeschrittene in Friedrichshain“
mit Unterstützung der Berliner Polizei und
der BUF – Bildungs- und Beschäftigungsträger
Sa. 19:00 – 22:00, 14 tägig
Treff vietnamesischer Eltern
Das vietnamesische ABC
Weitere Veranstaltungen im Monat Juni
Kostenlose Sprechstunde mit dem Rechtsanwalt
Sozialrecht –Arbeitsrecht und Mietrecht
diesmal am 03. Juni!
„F O T O S EN BAYOUMA“
von juan pablo melo r.
17. Juni, 15 bis 18 Uhr Telefonsprechstunde:
„ Wie viel Einkommen darf ich behalten, wenn ich Leistungen vom Jobcenter bekomme? Ansprechpartner:
Angela Prodan unter der 29 35 08 35
21. Juni, 14:00 bis 16:00 Uhr
Workshop zum Thema Existenzgründung
auf Italienisch mit Herrn Dietmar Zimmer, Verein
VKKWB (Verein für Kunst, Kultur, Wirtschaft und Begegnung) und Berater bei LOK.Berlin- Zentrum für
Existenzgründungen Lok.a.Motion
Montag: Medienwerkstatt für Kids
Dienstag: Interkultureller Kinder- und Jugendbeirat,
Mittwoch: Kreatives Basteln und Puppenworkshop
Donnerstag: Interkultureller Kinder- und Jugendbeirat,
Samstag: Spiele aus aller Welt
Montag - Donnerstag: von 14.00 Uhr - 18.00 Uhr
Samstag: von 11.00 Uhr - 17.30 Uhr
Interkultureller Kinderund Jugendbeirat im Haus Babylon
Jugendliche unterschiedlicher ethnischer und religiöser Herkunft verbringen gemeinsam ihre Freizeit.
Immer freitags von 20.00 Uhr - 02.00 Uhr.
Informationen, Gespräche, Austausch und gegenseitiges
Kennenlernen von Menschen unterschiedlicher Kulturen in
gemütlicher Atmosphäre zu unterschiedlichen Themen und
Ländern. Jeden Donnerstag von 10.00 Uhr - 12.00 Uhr.
gemütlicher Atmosphäre mit Spätaussiedlern zu einem geselligen Nachmittag. 15.00 Uhr - 20.00 Uhr
Kulturen in der Nachbarschaft - Vietnam ganz nah.
von 9.30 Uhr - 12.00 Uhr nach Voranmeldung
„Das „Jüdische Berlin“
Von der zerstörten Vielfalt zu Modernität, Vielfalt,
Toleranz und Aufklärung in der Gegenwart
Begegnung der Kulturen - Interkulturelles Kinderfest
Zum Internationalen Kindertag ein interkulturelles Kinderfest
mit Sport, Spiel und Spaß
01.06.2013, 11.00 Uhr - 18.00 Uhr
Teilnahme des Interkulturellen Puppentheaters mit einem
interkulturellen Stück
02.06.2013 10.00 Uhr - 17.00 Uhr
03.06., Ausstellungseröffnung:
"WAS GLAUBST DU DENN?!
Muslime in Deutschland"
Für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I an
unterschiedlichen Schulformen.
Marhaba ya al Banat
Kreativkurs für muslimische und nichtmuslimische Frauen
Hilfe bei der Entwicklung der Sprachkompetenz in der deutschen Sprache im mündlichen und schriftlichen Bereich
Englisch-Förderkurs
Montag und Mittwoch 15.00 Uhr - 17.00 Uhr
Trainingsprogramm Interkulturelle Sensibilisierung:
Bewältigung von interkulturellen Konflikten in interkulturellen
Gruppen in Schulen und am Arbeitsplatz
Eine lernpädagogische Fachberatung für Kinder, Jugendliche
und Erwachsene, die individuelle Hilfe und persönliche Unterstützung benötigen. Schulvorbereitung für Vorschulkinder.
Niedrigschwellige Beratungs-, Betreungs-, und Begleitangebote
Stefan-Born-Straße 8
am 3. Juni 2013, 13:00 bis 17:00 Uhr
Die Ausstellung "Was glaubst Du denn?! Muslime in
Deutschland" wurde im Auftrag des Bundesministeriums des Innern durch die Bundeszentrale für politische
Bildung erstellt und richtet sich an Schülerinnen und
Schüler der Sekundarstufe I an unterschiedlichen
Die Ausstellung zeigt Facetten des Alltags von Muslimas und Muslimen in Deutschland. Deren Religiosität
ist dabei nur einer von vielen Aspekten, die im Leben
junger Menschen wichtig sind. Entsprechend versteht
sich die Ausstellung nicht, beziehungsweise nicht in
erster Linie als Ausstellung über eine – ohnehin nicht
fest abgrenzbare – gesellschaftliche Gruppe. Vielmehr
geht es um individuelle Lebensgestaltung und gesellschaftliches Zusammenleben. Die Ausstellung lädt zum
Nachdenken über Identitäten und Zuschreibungsprozesse ein. Debatten über Identitäten und gesellschaftliche Leitbilder werden als Kernelement politischer Auseinandersetzungen thematisiert und es wird die Frage
gestellt, wie sie sich auf unterschiedliche öffentliche
Räume auswirken. Die Ausstellung ist daher weniger
ein Format zur Wissensvermittlung als Anlass zu Reflexion, Gespräch und Auseinandersetzung.
Frau Serpil Yilmaz
Tel.: (0228) 99515-567
E-Mail: serpil.yilmaz@bpb.bund.de
Leiterin Fachbereich Veranstaltungen
Tel.: (0228) 99515-289
E-Mail: gruene@bpb.de
Internet: http://www.bpb.bund.de
5. bis 14.06.:
ASIEN-PAZIFIK-WOCHEN BERLIN 2013
Seit 1997 bietet Berlin mit den Asien-Pazifik-Wochen
(APW) ein Forum für den internationalen Dialog zu den
wichtigsten Themen aus Wirtschaft und Politik, Forschung und Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft.
Die APW 2013 legen den Fokus auf Smart Cities und
thematisieren die urbanen Herausforderungen, ob in
Berlin oder den wachsenden Megacities Asiens.
Ausführliches Programm und weitere Hintergründe unter: http://apwberlin.de/
ihnen eine Stimme zu geben, um sich dann vor einem
gemischten Publikum eine sogenannte „Dichterschlacht“ zu liefern.
Ein Teilnehmer des „Poetry Slam“ ist dabei Sprachrohr,
Vermittler, Beobachter und Akteur zugleich. Die Sprache soll als Medium zur persönlichen Entfaltung auf
allen Ebenen der individuellen Identitäten und als Brücke zwischen Kulturen, Religionen und Generationen
Ermäßigt (Schüler, Studenten, Azubis): 6 Euro
Karten-Onlinebestellung:
http://www.literaturwerkstatt.org/de/poesiefestivalberlin/programm-2013/gesamtuebersicht-2013/islam
Telefonischer Vorverkauf:
Tel.: (030) 200 57-1000/-2000
08.06., i,Slam e.V.:
DAS GROßE FINALE IN DER HAUPTSTADT
Das i,Slam-Team lädt zum großen Finale von i,Slam
Interkulturelles Fußballturnier für Mädchen, Jungen
Samstag, 08. Juni 2013, 15:00 Uhr
DFBIntegrationspreisträgern FC Internationale und Türkiyemspor sowie dem Bündnis für Demokratie und Toleranz richtet der Berliner Fußball-Verband ein interkulturelles Fußballturnier für Mädchen, Jungen und Erwachsene aus. Zusammen mit den Partnern haben wir das
Spektrum und das Teilnehmerfeld in 2013 weiterentwickelt und erweitert. Wir würden uns daher freuen, wenn
Sie sich vor Ort ein Bild der Veranstaltung machen
möchten und laden Sie hiermit sehr herzlich ein zu unserem
Am 17.12.11 fand im Berliner Bärensaal der Auftakt
des ersten muslimischen Poetry Slam statt. Diese Auftaktveranstaltung war ein voller Erfolg und stellte die
Grundlage für die darauf folgenden Veranstaltungen in
Deutschland dar. Bis jetzt hat der i,Slam in insgesamt
sechs verschiedenen Städten erfolgreich Einzug gehalten. In Berlin, Hamburg, Köln, Bremen, Halle (Saale)
und Osnabrück konnten sich junge Dichter einen Platz
im Finale erkämpfen. Nun ist der i,Slam für das große
Finale wieder in die Hauptstadt zurück gekehrt, um den
besten muslimischen Slam-Poeten Deutschlands zu
küren. Sawsan Chebli wird mit uns gemeinsam das Finale mit einem Dreier-Slam eröffnen. Mit dabei sind
zudem Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft
und Kultur. Unterstützt werden wir von JUMA – jung,
muslimisch, aktiv, Islamic Relief Deutschland, der Literaturwerkstatt Berlin, der Akademie der Künste und
Styleislam.
BFV INTERKULTUR CUP
Alles gleich. Alles anders. Alles Fußball.
in der Inter-Arena am Südkreuz,
Wir beginnen um 10 Uhr mit dem Turnier der Mädchen
und Jungen. Gegen 13.30 Uhr starten dann die Erwachsenen. Die Siegerehrung für die Jugendlichen findet gegen 13 Uhr statt, die der Erwachsenen gegen 17
Neben den teilnehmenden Mannschaften haben einige
prominente Unterstützer ihre Teilnahme angekündigt,
unter anderem die Bundestagsabgeordneten Mechthild
Rawert, Dr. Jan-Marco Luczak und Hans-Christian
Ströbele sowie hochrangige Vertreter der Religionsge-
Der i,Slam ist ein muslimischer Poetry Slam, der nach
dem Vorbild des aus den USA stammenden Poetry
Slam auch in Deutschland immer mehr an Popularität
gewinnt. Die Grundidee des i,Slam ist es, talentierten
muslimischen Wortakrobaten das Wort zu erteilen und
meinschaften, wie dem Vorsitzenden des Zentralrats
der Muslime Aiman Mazyek und dem Berliner Rabbiner
Daniel Alter.
Für Speisen und Getränke ist gesorgt. Wir würden uns
freuen, wenn wir Sie zu unserem Turnier begrüßen
Tel.: (030) 202 60 0
Fax: (030) 202 60 405
Berliner Fußballverband e.V.
Tel.: (030) 89 69 94 - 10
Fax: (030) 89 69 94 – 22
E-Mail: breschkai.ferhad@berlinerfv.de
Web: http://www.berliner-fussball.de
10.06.,Komische Oper Berlin:
Montag, 10. Juni 2013, 20:00 Uhr
Als Opernhaus, das sich gelebte Vielfalt auf seine Fahnen geschrieben hat, wird die Komische Oper Berlin
zum Aufführungsort eines ganz besonderen »Heimatabends«: Heimatlieder aus Deutschland – Musik, die es
immer schon gab und die jetzt in Berlin in einem ganz
neuen Kontext aufgeführt wird.
Die Künstler: 120 Musiker/innen aus 13 Nationen, alle
in Berlin verwurzelt. Sie gehören zu den Nationen, die
von der DDR und der BRD im Rahmen von Gegenseitigkeitsabkommen in den 50er, 60er und 70er Jahren
nach Deutschland eingeladen wurden: Griechenland,
Italien, Kuba, Kroatien, Marokko, Mosambik, Polen,
Portugal, Serbien, Spanien, Südkorea, Türkei und Vietnam.
Die Musik: regionale Folklore, Son, Fado, Klapagesang. In Chören oder kleineren Musikgruppen präsentieren die Künstler jeweils zwei Lieder in der Sprache
ihrer Heimat oder der Heimat ihrer Eltern – auf höchstem Niveau und mit größter Leidenschaft.
Karten: 10,00€ – 28,00 €
Weitere wissenswerte Hintergrundinfos unter:
11.06., Konzert:
SAKINA & ANADOLU QUARTET"
Die Klänge Mesopotamiens –
Ethno trifft auf klassische Musik
Rosa-Luxemburg-Platz , 10178 Berlin (Mitte)
SAKINA & ANADOLU QUARTET entführen ihre Zuhörer und Zuhörerinnen auf eine Reise in das alte und
neue Mesopotamien. Einfühlsam und eindringlich lässt
das ‚Quintett‟ neue Klangwelten seiner Region aufleben.
Eine außergewöhnliche Premiere, da weder SAKINA
noch das ANADOLU QUARTET zuvor miteinander auf
der Bühne standen. In ihrem Zusammenwirken treffen
traditionelle Lieder auf klassische Musik, die Abendland
und Morgenland verschmelzen lassen, der freien Improvisation einen Raum gebend.
Die Lieder und Melodien des Ensembles spiegeln das
Leben ihrer Heimat und die Melancholie ihrer Menschen wider, ohne deren Hoffnungen und Träume zu
vernachlässigen. Dabei versteht es SAKINA regionale
Gesangstile mit traditionellen und experimentellen
Techniken zu mischen, zeitgenössisch interpretiert,
neue Wege suchend.
SAKINA hat eine Geschichte zu
erzählen, das Timbre ihrer Stimme weiß zu überzeugen. Ein Blick auf Ihren bisherigen Lebensweg bestätigt
diesen Eindruck. Aufgewachsen in einer musikalischen
Familie, begann sie sich schon sehr früh für die mystischen Klänge ihres alevitischen Umfelds zu interessieren. Klassische Musik, Jazz und Lateinamerikanische
Klänge sollten folgen.
AHMET TIRGIL, UTKU BARIS ANDAC, OZAN NABI
AKIN und ISMAIL KAYA, allesamt klassisch ausgebildet, stehen als ANADOLU QUARTET für ein Streichensemble, das mittelöstliche Melodien in klassische
Musik übersetzt. Drei Geigen und ein Cello erschaffen
einen orchestralen Klangraum, in dem östliche und
westliche Einflüsse zu einer eigenwilligen Form verschmelzen, eine musikalische Brücke von der Tradition
zur Moderne schlagend: virtuos, kompromisslos, immer
neuen Eingebungen folgend.
Mit SAKINA & ANADOLU QUARTET haben fünf herausragende musikalische Individualisten zu einem
neuen musikalischen Experiment zusammen gefunden,
das die Klänge Mesopotamiens auch für westliche Ohren zugänglich macht.
sind bisher die einzigen Religionsgemeinschaften im
Bündnis gegen Homophobie.
Infos zur Programm und Karten unter:
http://www.roter-salon-berlin.de/programm-juni.html
http://www.kkbs.de
14.06. bis 16.06.:
7. DEUTSCH-RUSSISCHE FESTTAGE
Vom 14.06.2013 bis 16.06.2013 auf dem Gelände der
Trabrennbahn-Karlshorst. Auch in diesem Jahr haben
wir wieder ein umfangreiches Programm für Sie zusammengestellt.
Tel.: (030) 22 50 22 15
Internet: http://www.berlin.lsvd.de
STADTTEILFÜHRUNGEN IM JUNI 2013
JÜDISCH-CHRISTLICHER
CSD-GOTTESDIENST IN BERLIN
„Route 44“
Am Vorabend des Christopher Street Day
Samstag, 01. Juni, 11:00 Uhr: Neukölln bildet
Gottesdienst mit Regierendem Bürgermeister Klaus
Wowereit und Senator Mario Czaja
Karl-Marx-Schule, Rütli-Schule, Koranschule. Auf den
Spuren des Neuköllner Bildungswesens. Der Bezirk
war immer arm und seine Schüler und Schülerinnen
nicht privilegiert. Schon in den 1920er Jahren experimentierten Reformpädagogen wie Fritz Karsen an besseren Schulen.
Freitag, 21. Juni 2013, 18.00 Uhr
S- und U- Alexanderplatz
Am Vorabend des Christopher Street Day, dem 21. Juni 2013, um 18.00 Uhr lädt der Evangelische Kirchenkreis Berlin Stadtmitte in Kooperation mit dem Abraham-Geiger-Kolleg und dem Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg (LSVD) zu einem jüdischchristlichen Gottesdienst in die St. Marienkirche am
Alexanderplatz ein. Unterstützt wird der Gottesdienst
von der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld und den
Schwestern der Perpetuellen Indulgenz.
Den Gottesdienst gestalten Generalsuperintendantin
Ulrike Trautwein, Superintendent Dr. Bertold Höcker
und Rabbiner Prof. Dr. Walter Homolka unter anderem
mit Unterstützung von Berlins Regierendem Bürgermeister Klaus Wowereit und Senator Mario Czaja. Die
musikalische Begleitung übernehmen The Embassy
Im Anschluss an den Gottesdienst bittet der Kirchenkreis zu einem Empfang. Die Kollekte ist für ein lesbisch-schwules Projekt in Russland sowie das gegenüber dem Bundeskanzleramt geplante Denkmal für die
(http://www.denkmal-fuer-berlin.de) bestimmt.
Heute erstaunt die Rütli-Schule, die sich von der verrufensten Schule Deutschlands zu einem modernen Vorzeige-Campus entwickelt. Die engagierten Frauen berichten aus „erster Hand“.
Stationen: Kirchengemeinde Martin Luther,
ErnstAbbe-Schule, Campus Rütli, Islamischer Buchladen Al
Mabarrat, Kioskhäuschen Reuterplatz Elele e.V., Türkischer Bildungsverein e.V.
Treffpunkt: U- Bhf. Rathaus Neukölln
vor den Rathaustreppen
(http://route44-neukoelln.de/touren/neukölln-bildet.html)
Im Rahmen von 48-Stunden Neukölln
bieten wir folgende Führungen an:
10:00 Uhr: Lebensspuren
mit Nuriye Sayman
Nuriye kam vor 40 Jahren als Kind nach Neukölln. Persönliche und historische Geschichten treffen auf spannende Artzusammen. Die Themen sind Zuwanderung
und Alltag, aber auch die NS-Zeit.
Treffpunkt: Hermannplatz, unter dem „Tanzenden Paar”
Die Jüdische Gemeinde zu Berlin und die Evangelische
12:00 Uhr: "Neukölln Oneway"
Gül-Aynur und Hanadi beraten als Stadtteilmütter Neuköllner Familien. Gül-Aynur zog als Kind ihrer Mutter
hinterher, die zum Arbeiten in das fremde Deutschland
ging und ihre Familien (erst einmal) in der Türkei zurückließ. Hanadi kam als Kriegskind aus dem Libanon.
Aus der Rückkehr wurde bei beiden nichts. Neukölln
Einwanderung hat Rixdorf immer geprägt. Im 18. Jahrhundert waren es die Böhmische Glaubensflüchtlinge,
Ende der 60er kamen die ersten „Gastarbeiter" und
noch später Flüchtlinge. Heute gibt es hier eine türkische Männergruppe, ein deutsch-arabisches Zentrum
und eine Kiez-Moschee. Entdecken sie die spannenden
Seiten der Einwanderung!
Stationen: Deutsch-Arabisches Zentrum, Büro des
„Neuköllner Aufbruch", Comenius-Garten, Böhmisches
Dorf, Wohnhaus von Gül-Aynurs Mutter am Richardplatz, Richard-Grundschule, Gazi Osman Pasa Moschee
Treffpunkt: U-Bahnhof Karl-Marx-Straße vor Woolworth
12:00 Uhr: „Linie 7“
14:00 Uhr: „ Erkundung im Paradies
(http://route44neukoelln.de/touren/paradies_tour1.html)
12:00 Uhr: Alt und neu, laut und leise
Mit Fatima und Meryem shoppen gehen im neueröffneten türkischen Supermarkt. Entdecken sie eine kleine
Hinterhofmoschee und eine größere mit Jugendclub
und einer Koranschule. Günstige Klamottenläden gibt
es in der Karl-Marx-Straße und einen noch günstigeren
Treffpunkt: U- und S-Bahnhof Neukölln, Saalestraße
Ecke Karl-Marx-Straße. Die Tour endet am U-Bahnhof
14.00 Uhr "Erkundung im Paradies"
16.00 Uhr "Ein internationales Dorf
ALMANYAYOLU.ORG –
Jugendmigrationsdienste starten Projekt zur Vorintegration durch Onlineberatung, Goethe-Institut ist
Jungen Menschen aus der Türkei, die nach Deutschland zuwandern wollen, werden zukünftig mit Hilfe einer
virtuellen Beratungsstelle bei ihrem Vorhaben unterstützt. Ziel des Kooperationsprojektes des Bundesprogramms Jugendmigrationsdienste mit dem GoetheInstitut ist es, junge Migrantinnen und Migranten bereits
im Heimatland Orientierung zu geben und eine nahtlose Vermittlung an hilfreiche Stellen in Deutschland –
etwa die Jugendmigrationsdienste – anzubieten. Unter
http://www.almanyayolu.org (übersetzt: "Der Weg nach
Deutschland") ist die Onlineberatung ab sofort nutzbar.
Das Projekt richtet sich in einem ersten Schritt an junge
Menschen aus der Türkei, die nach Deutschland auswandern wollen. Über eine kostenfrei zugängliche Plattform im Internet ist der direkte Kontakt zu einem Berater möglich. Dieser gibt individuelle Informationen und
Tipps – wahlweise auf Türkisch oder Deutsch. Doch
endet die Unterstützung nicht mit der Einreise:
Deutschlandweit stehen die Mitarbeitenden der über
400 Jugendmigrationsdienste vor Ort für alle Fragen
bereit. Der Onlineberater vermittelt gerne den persönlichen Kontakt.
Ziel des neuen Angebotes ist es, durch die Koppelung
der Beratung digital und vor Ort, jugendliche Zuwandernde zeitnah und lückenlos zu unterstützen. Entscheidende Schritte im Integrationsprozess können
somit beschleunigt werden.
Auf die Hilfe-Plattform aufmerksam gemacht werden
junge Migrantinnen und Migranten insbesondere über
den Kooperationspartner Goethe-Institut. Wer vor seinem Auszug nach Deutschland mit dem Institut Kontakt
hat, wird auf das Angebot im Web hingewiesen, das
auch über ein Online-Portal des Goethe Instituts prominent verlinkt ist.
Alle Fragen, die sich im Zuge der Einreise u.a. zu
Wohnen, Deutschlernen, Schule, Ausbildung und Arbeit
ergeben, können die jungen Migrantinnen und Migranten ab dann praktisch jederzeit mit ihrem virtuellen Berater klären. So ist beispielsweise die baldige Vermittlung in Integrationskurse eine wichtige Voraussetzung
für eine zeitig erfolgreiche Integration in Schule, Ausbildung und Beruf.
Das Kooperationsprojekt unterstützt den Integrationsprozess der Migrantinnen und Migranten insbesondere
dadurch, dass unnötige Überbrückungszeiten und
Frustrationserfahrungen vermieden werden. Vielmehr
stärkt es durch freundliche und kompetente Beratung
die Ambition einer Willkommenskultur in Deutschland.
Die virtuelle Beratungsstelle "almanyayolu.org – Der
Weg nach Deutschland" wird gefördert vom Europäischen Integrationsfonds (EIF) und dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
(BMFSFJ). Projektträger ist das Servicebüro Jugendmigrationsdienste.
Broschüre in türkischer Sprache: Evde Bakım –Bakım
hatalarında, ücretlendirme manipülasyonunda ve şiddette ne yapmalı? unter:
http://www.berlin.de/imperia/md/content/sensoziales/downloads/broschuere_haeuslichepflege_tuerkisch.
http://www.berlin.de/sen/soziales/downloads/pflege/ind
Tel: (0228)-95968-14
E-Mail: uelger@jugendmigrationsdienste.de
Internet: http://www.jugendmigrationsdienste.de
Infobrief der Berliner Landesstelle für Gleichbehandlung – gegen Diskriminierung (direkter Link):
http://www.berlin.de/imperia/md/content/lb_ads/_infobri
ef_16_lads_bf.pdf
Internet: http://www.berlin.de/lb/ads/
"HÄUSLICHE PFLEGE –
Was tun bei Pflegefehlern, Abrechnungsmanipulation und Gewalt"
Ratgeber der Berliner Sozialverwaltung nun auch in
türkischer Sprache erschienen
Häusliche Pflege ist für unsere Gesellschaft unverzichtbar. Gute Pflege liegt in der Verantwortung aller.
Wachsamkeit sowie ein offener Umgang können dazu
beitragen, dass fahrlässiges oder vorsätzliches Fehlverhalten in der Pflege keinen Boden findet. Die Broschüre "Häusliche Pflege - Was tun bei Pflegefehlern,
Abrechnungsmanipulation und Gewalt" soll dazu einen
Beitrag leisten. Sie bietet Anregungen und Hilfestellungen für Pflegebedürftige, Angehörige, Betreuer sowie
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Pflegediensten.