Source: http://www.zusammenhalt-hanau.de/unsere-satzung/
Timestamp: 2019-04-19 22:28:35
Document Index: 367202220

Matched Legal Cases: ['§ 51', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 2', '§ 8']

Gemeinschaftliches Senioren Wohnen Zusammenhalt e.V. - Unsere Satzung
So schön ist Hanau
ZUSAMMEN(H)ALT e.V. Wohngruppe ILEX in Hanau
ZUSAMMEN(H)ALT e.V.Wohngruppe ILEX in Hanau
zusammen–(h)–alt e.V.
Der Verein heißt "zusammen-(h)–alt e.V.“ (Gemeinnütziger Verein für gemeinschaftliches Wohnen).
Der Sitz des Vereins ist Hanau am Main. Der Verein wurde am 03.03.2010 errichtet und wird beim zuständigen Amtsgericht ins Vereinsregister eingetragen.
2.1 Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Wohlfahrtszwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung 1977 (§§ 51ffAO) in der der jeweils gültigen Fassung.
Zweck des Vereins ist die Förderung der Altenhilfe in Form der Förderung und Unterstützung selbstbestimmten und gemeinschaftlich organisierten Wohnens durch Bildung von Hausgemeinschaften für ältere Menschen.
2.2. Der Vereinszweck wird erreicht, insbesondere durch:
Planung und Durchführung von Wohnprojekten für gemeinschaftliches Wohnen in Hanau
Angebot von Aktivitäten für ältere Menschen, orientiert an den Möglichkeiten der
Gemeinschaft und den Gegebenheiten im gesellschaftlichen Umfeld
Zusammenarbeit mit Initiativen zur selbständigen und gemeinschaftlichen Gestaltung von Wohn– und Lebenssituationen
Förderung der sozialen Integration im Stadtteil
2.3 Der Verein ist wirtschaftlich, parteipolitisch und religiös unabhängig und neutral. Er verfolgt ausschließlich die in der Satzung genannten Ziele.
3.2 Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke
Die Mitglieder des Vereins dürfen in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendung aus Mitteln des Vereins erhalten.
4.1 Mitglieder können natürliche, volljährige Personen werden, die die Vereinsziele unterstützen. Die Aufnahme ist schriftlich zu beantragen. Über diesen Antrag entscheidet der Vorstand nach Kriterien der Satzung. Bei Ablehnung des Aufnahmeantrages kann die Mitgliederversammlung (MV) angerufen werden.
4.2 Die Mitgliedschaft im Verein endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod des Mitglieds. Der Austritt ist schriftlich mit dreimonatiger Kündigungsfrist zum Schluss eines Kalenderjahres möglich.
4.3 Ein Mitglied, das in erheblichem Maße trotz Abmahnung gegen die Vereinsinteressen verstoßen hat, sowie bei rückständiger Beitragszahlung (s. unter § 5) kann durch Beschluss des Vorstandes aus dem Verein ausgeschlossen werden. Dem Mitglied muss jedoch vor der Beschlussfassung Gelegenheit zur Rechtfertigung bzw. Stellungnahme gegeben werden. Gegen den Ausschließungsbeschluss kann innerhalb von 30 Tagen nach seiner Bekanntgabe Berufung eingelegt werden, über die die nächste Mitgliederversammlung entscheidet.
5.1 Die MV legt Höhe und Zahlungsweise des Mitgliedsbeitrages
fest. Der Vorstand kann in begründeten Fällen Beiträge ermäßigen, stunden oder erlassen.
5.2 Beiträge und Spenden sind nach den Regeln ordentlicher
Haushaltsführung zu buchen und der MV nachzuweisen.
§ 6. Die Mitgliederversammlung (MV)
6.1. Aufgaben der MV
Die MV als das oberste beschlussfassende Vereinsorgan ist grundsätzlich für alle Aufgaben zuständig, sofern bestimmte Aufgaben nicht gem. der Satzung einem anderen Vereinsorgan übertragen wurden.
Die MV wählt 2 Kassenführer, die bis zur nächsten Jahreshauptversammlung die Ordnungsmäßigkeit der
Finanzverwaltung des Vereins überprüfen und dort der MV Bericht erstatten.
6.2 Eine ordentliche MV findet mindestens einmal jährlich statt.
Sie wird vom Vorstand unter Wahrung einer Einladungsfrist von 4 Wochen bei gleichzeitiger Bekanntgabe der Tagesordnung schriftlich einberufen.
6.3. Jede satzungsgemäß einberufene MV wird als beschlussfähig anerkannt, wenn mindestens 2 Vorstandsmitglieder und 3 Mitglieder erschienen sind. Zu Beginn der Sitzung wird ein/e Sitzungsleiter/in gewählt. Beschlüsse sind mit einfacher Mehrheit gültig.
Kommt eine Abstimmungsmehrheit jedoch nicht zustande, so ist die Stimme des Sitzungsleiters entscheidend.
Bei wichtigen Anlässen kann der Vorstand außerordentliche MVs einberufen.
Mindestens 25 % der Mitglieder können per Unterschrift unter begründeter Vorlage einer Tagesordnung die Einberufung einer außerordentlichen MV innerhalb einer Frist von 8 Wochen verlangen.
§ 7 Vorsitz und Vorstand
7.1 Der erweiterte Vorstand besteht aus der
Vorsitzenden/dem Vorsitzenden,
ihrer Stellvertreterin/seinem Stellvertreter,
einer Beisitzerin/einem Beisitzer.
Die / der Vorsitzende oder die Stellvertreterin / der Stellvertreter sind mit jeweils einem weiteren Vorstandsmitglied vertretungsberechtigt.
In der öffentlichen Darstellung des Vereins ist der Vorstand an Zwecke und Ziele dieser Satzung
(§ 2) gebunden.
Die MV kann festlegen, dass Ausgaben bis zu einer bestimmten, von ihr festgelegten Höhe, von einem einzelnen Vorstandsmitglied angewiesen werden können und nicht der Gegenzeichnung eines zweiten Vorstandsmitglieds bedürfen.
7.2 Die MV wählt die Mitglieder des Vorstands aus den Mitgliedern einzeln in ihren Funktionen mit der Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. (1. Vorsitzender, Stellvertretung, Kassenführer, Schriftführer, Beisitzer)
Die Bestellung zum Vorstandsmitglied kann von der MV jederzeit bei grober Pflichtverletzung oder Unfähigkeit zur ordnungsgemäßen Geschäftsführung widerrufen werden. Die MV wählt unmittelbar im Anschluss daran ein neues Vorstandsmitglied.
7.3 Die Wahlperiode beträgt zwei Jahre.
Vorstandssitzungen werden nach Bedarf, jedoch mindestens viermal jährlich abgehalten. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder.
Er ist beschlussfähig, wenn mindestens drei Vorstandsmitglieder anwesend sind. Bei evtl. Stimmengleichheit gibt die/der Vorsitzende den Ausschlag. Beschlüsse des Vorstands können bei Eilbedürftigkeit auch schriftlich oder fernmündlich gefasst werden, dann ist jedoch innerhalb von 14 Tagen hierüber von den beteiligten Vorstandsmitgliedern ein schriftliches Protokoll anzufertigen.
Vorbereitung und Durchführung der MV,
Ausführen oder Delegieren von Beschlüssen der MV,
Verwaltung der finanziellen Mittel des Vereins
öffentliche Vertretung der Vereinsziele.
§ 8 Konzept/Hausordnung
Die Mitgliedschaft im Verein beinhaltet nicht automatisch die Pflicht oder das Recht auf Teilnahme am Gemeinschaftlichen Wohnen.
Zur Regelung von Verfahrensfragen der Vereinsarbeit und zur Regelung des geplanten Gemeinschaftlichen Wohnens kann die MV mit Zweidrittel-Mehrheit ein Konzept und eine Hausordnung festlegen, die nicht Bestandteil der Satzung sind.
Die Bestimmungen des Konzeptes und der Hausordnung sind nur gültig, soweit sie nicht im Widerspruch zur Satzung stehen.
Für Satzungsänderungen ist eine 3/4-Mehrheit der erschienenen ordentlichen Vereinsmitglieder erforderlich. Der Beschluss wird gültig, wenn die MV satzungsgemäß einberufen, der Text der Änderungsvorschläge den Mitgliedern zusammen mit der Tagesordnung zugestellt worden ist und mindestens 50 % der ordentlichen Vereinsmitglieder anwesend sind.
Die in den Mitgliederversammlungen und den Sitzungen des Vorstandes gefassten Beschlüsse sind schriftlich niederzulegen und von dem jeweiligen Versammlungsleiter und dem/der Protokollführer/in zu unterzeichnen.
Alle Schriftstücke sind von der Schriftführerin/dem Schriftführer ordnungsgemäß aufzubewahren.
Der Verein kann nur in einer satzungsgemäß einberufenen MV, bei der mindestens 50 % der ordentlichen Vereinsmitglieder anwesend sind, mit mindestens 75% der Stimmen der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder aufgelöst werden. Im Fall der Auflösung oder Aufhebung oder Wegfalls steuerbegünstigter Zwecke fällt das vorhandene Vereinsvermögen an den Verein „Frauen helfen Frauen“ (Frauenhaus Hanau), der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.
Errichtet in der Gründungsversammlung Hanau am Main, den 03.03.2010
© Zusammen(h)alt Hanau e.V.