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Timestamp: 2016-10-28 00:52:58
Document Index: 361521553

Matched Legal Cases: ['Art. 9', 'Art. 6', 'Art. 9', 'Art. 6', 'BGE', 'Art. 33', 'Art. 34', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 90', 'BGE', 'BGE', 'Art. 84', 'Art. 88', 'BGE', 'Art. 29', 'Art. 6', 'BGE', 'Art. 6', 'Art. 6', 'Art. 6', 'BGE', 'Art. 6', 'Art. 29', 'Art. 4', 'BGE', 'Art. 6', 'Art. 29', 'EGMR', 'Art. 6', 'Art. 29', 'Art. 6', 'Art. 6', 'Art. 29', 'BGE', 'BGE', 'Art. 9', 'Art. 29', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 85', 'BGE', 'Art. 88', 'BGE', 'Art. 9', 'BGE', 'BGE', 'Art. 156', 'Art. 159']

1P.150/2004 (06.09.2004)
1P.150/2004 /sta
Bundesgerichtspr�sident Aemisegger, Pr�sident, Bundesrichter Aeschlimann, Ersatzrichter Rohner,
Beschwerdef�hrer, alle vertreten durch Rechtsanwalt Robert Hadorn,
1. A.________, vertreten durch Rechtsanwalt
Gemeinderat W�denswil, vertreten durch den Stadtrat,
Florhofstrasse 6, Postfach 650, 8820 W�denswil,
Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich, 3. Abteilung, 3. Kammer, Milit�rstrasse 36, Postfach 1226, 8021 Z�rich.
Art. 9 und 29 BV, Art. 6 Ziff. 1 EMRK (Gestaltungsplan),
Staatsrechtliche Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Z�rich, 3. Abteilung, 3. Kammer, vom 22. Januar 2004.
Der Gemeinderat W�denswil stimmte mit Beschluss vom 30. September 2002 dem von mehreren Grundeigent�mern erstellten Gestaltungsplan "Gr�nenberg" zu. Dieser betrifft zwei zwischen der Seestrasse, der B�rglistrasse und der Tiefenhofstrasse gelegene, verschiedenen Bauzonen zugeh�rige Plangebiete. Plan 1 regelt die �berbauung der Parzellen Nrn. 7936, 12094, 12095 und 12096 und scheidet hierzu vier Baubereiche (A-D) aus. Plan 2 betrifft die Erschliessung dieser Grundst�cke sowie zus�tzlich der Parzellen Nrn. 0522, 11877 und 12220. Im Planperimeter befinden sich auch zwei Schutzobjekte.
Gegen den Beschluss vom 30. September 2002 erhoben (u.a.) X.________, die Rechtsvorg�ngerinnen von Y.________ sowie Z.________ Rekurs gem�ss � 329 ff. des z�rcherischen Planungs- und Baugesetzes vom 7. September 1975 (PBG) in Verbindung mit � 19 ff. des z�rcherischen Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) sowie Beschwerde gem�ss � 151 ff. des z�rcherischen Gemeindegesetzes vom 6. Juni 1926 (GG) an die Baurekurskommission des Kantons Z�rich. Diese wies das Rechtsmittel mit Entscheid vom 6. Mai 2003 ab.
Die unterlegenen Rekurrenten gelangten in der Folge an das Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich. Mit Entscheid vom 22. Januar 2004 wies dieses die Beschwerde ab, wobei es erwog, dass die Baurekurskommission auf den Rekurs gem�ss � 338a PBG richtigerweise nicht h�tte eintreten d�rfen, w�hrend sie aber zu Recht auf die Beschwerde nach � 151 ff. GG eingetreten sei.
Mit staatsrechtlicher Beschwerde wegen Verletzung von Art. 9 und 29 BV sowie Art. 6 Ziff. 1 EMRK beantragen X.________, Y.________ und Z.________, der Entscheid vom 22. Januar 2004 sei aufzuheben; die Sache sei zur Neubeurteilung an das Verwaltungsgericht zur�ckzuweisen.
Das Verwaltungsgericht und sinngem�ss auch die Stadt W�denswil sowie die privaten Beschwerdegegner, die den fraglichen Gestaltungsplan erstellt hatten, beantragen, die Beschwerde sei abzuweisen, soweit auf sie einzutreten sei.
Mit Verf�gung vom 6. April 2004 hat der Pr�sident der I. �ffentlichrechtlichen Abteilung das mit der Beschwerde gestellte Gesuch um aufschiebende Wirkung abgewiesen.
Das Bundesgericht pr�ft von Amtes wegen und mit freier Kognition, ob bzw. gegebenenfalls inwieweit es auf eine bei ihm eingereichte Beschwerde eintreten kann (BGE 130 II 65 E. 1, 249 E. 2).
1.1 Der angefochtene Entscheid st�tzt sich auf kantonales Raumplanungsrecht. Nach der besonderen Rechtsmittelordnung von Art. 33 f. RPG unterliegen Nutzungspl�ne, die sich auf das RPG und dessen Ausf�hrungsbestimmungen st�tzen, nur unter den in Art. 34 Abs. 1 RPG abschliessend aufgez�hlten - hier nicht gegebenen - Voraussetzungen der Verwaltungsgerichtsbeschwerde; im �brigen ist wie bei anderen sich lediglich auf kantonales Recht abst�tzenden Hoheitsakten gegen letztinstanzliche kantonale Entscheide nur die staatsrechtliche Beschwerde m�glich (vgl. BGE 125 II 10 E. 2b).
1.2 Die staatsrechtliche Beschwerde ist, von hier nicht zutreffenden Ausnahmen abgesehen, kassatorischer Natur. Soweit die Beschwerdef�hrer mehr als die Aufhebung des angefochtenen Entscheides verlangen, ist darauf nicht einzutreten (BGE 129 I 173 E. 1.5).
1.3 Das staatsrechtliche Beschwerdeverfahren ist nicht bloss die Fortsetzung des vorausgegangenen kantonalen Verfahrens, sondern ein besonderes bundesrechtliches Verfahren mit eigenem Beschwerdegegenstand (BGE 117 Ia 393 E. 1c). Deshalb muss die Begr�ndung der staatsrechtlichen Beschwerde nach Art. 90 Abs. 1 lit. b OG die wesentlichen Tatsachen und eine kurzgefasste Darlegung dar�ber enthalten, welche verfassungsm�ssigen Rechte bzw. welche Rechtss�tze und inwiefern sie durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sind (BGE 125 I 492 E. 1b). Von einem Beschwerdef�hrer wird verlangt, dass er sich mit den Erw�gungen des angefochtenen Entscheides konkret auseinandersetzt und im Einzelnen dartut, inwieweit diese gegen die angerufenen verfassungsm�ssigen Rechte verstossen. Es gen�gt insbesondere nicht, lediglich in vorinstanzlichen Verfahren vorgetragene Argumente zu wiederholen und als Quintessenz pauschale, nicht auf bestimmte, konkret kritisierte Erw�gungen des angefochtenen Urteils bezogene Verfassungsr�gen zu erheben. Fehlt es an hinreichend begr�ndeten R�gen in diesem Sinne und beschr�nkt sich die Beschwerde auf eine bloss appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid, kann darauf nicht eingetreten werden (s. auch BGE 129 I 185 E. 1.6; 127 I 38 E. 3c).
1.4 Die Beschwerdef�hrer berufen sich auf die Verletzung verfassungsm�ssiger Rechte. Die Legitimation zur Verfassungsbeschwerde im Sinne von Art. 84 Abs. 1 lit. a OG richtet sich ausschliesslich nach Art. 88 OG und setzt ein rechtlich gesch�tztes Interesse voraus (s. BGE 129 I 217 E. 1; 128 I 136 E. 1.3).
Die Legitimation ist jedenfalls ohne weiteres gegeben, soweit mit der vorliegenden Beschwerde die Verletzung von Verfahrensgarantien geltend gemacht wird, die eine formelle Rechtsverweigerung darstellen. Dies gilt f�r die R�ge der Verletzung von Art. 29 Abs. 2 BV und Art. 6 Ziff. 1 EMRK oder einer damit zusammenh�ngenden willk�rlichen Verletzung kantonalen Verfahrensrechts. Diese Anspr�che sind formeller Natur; ihre Verletzung f�hrt unabh�ngig der Erfolgsaussichten in der Sache selbst zur Aufhebung des angefochtenen Entscheides (BGE 127 I 128 E. 4d; 126 I 19 E. 2d/bb; s. auch 128 I 237 nicht publ. E. 2.5).
Inwieweit die Beschwerdef�hrer - insbesondere auch der nicht in der Gemeinde W�denswil wohnhafte Beschwerdef�hrer 2 - dar�ber hinaus auch zu R�gen in der Sache selbst legitimiert sind, kann im Lichte der nachfolgenden Ausf�hrungen offen bleiben (unten E. 6).
Die Beschwerdef�hrer r�gen, das Verwaltungsgericht habe Art. 6 Ziff. 1 EMRK verletzt, indem es unbeanstandet gelassen habe, dass die Baurekurskommission keinen zweiten Schriftenwechsel anordnete, und indem es auch selber im Beschwerdeverfahren keinen zweiten Schriftenwechsel durchf�hrte.
2.1 Was die Durchf�hrung eines lediglich einfachen Schriftenwechsels im Verfahren vor dem Verwaltungsgericht betrifft, fehlt es in der Beschwerde an Angaben dar�ber, aufgrund welcher relevanter Sachumst�nde welche Rechtsanspr�che der Beschwerdef�hrer konkret verletzt worden sein sollen. Insoweit ist daher auf die Beschwerde nicht einzutreten (oben E. 1.3).
2.2 In Bezug auf das Verfahren vor der Baurekurskommission machen die Beschwerdef�hrer geltend, dass mit der Rekursvernehmlassung der Stadt W�denswil die mit dem Gestaltungsplan zusammenh�ngende "Schutzverf�gung" und der "Schutzvertrag" zwar eingereicht, ihnen, den Beschwerdef�hrern, aber nicht zugestellt und nicht formell er�ffnet worden seien.
2.2.1 Soweit die Beschwerdef�hrer r�gen, dass ihnen der Schutzvertrag bzw. die Schutzverf�gung nicht formell er�ffnet worden seien, tun sie wiederum nicht in einer den gesetzlichen Begr�ndungserfordernissen gen�genden Weise dar, gest�tzt worauf ihnen ein entsprechender Anspruch zugestanden h�tte. Das Verlangen nach f�rmlicher Er�ffnung dieser Hoheitsakte geht weit �ber dasjenige nach einem doppelten Schriftenwechsel hinaus. Auf die R�ge ist somit nicht weiter einzutreten (oben E. 1.3).
2.2.2 Was den Anspruch auf einen doppelten Schriftenwechsel betrifft, werden Verfahrensanspr�che dieser Art in erster Linie durch das kantonale Prozessrecht geregelt. Insoweit erheben die Beschwerdef�hrer keine ausdr�cklichen R�gen. Dar�ber hinaus greifen unmittelbar die aus der Bundesverfassung und der Europ�ischen Menschenrechtskonvention folgenden Rechte Platz. Diesbez�glich berufen sich die Beschwerdef�hrer auf Art. 6 Ziff. 1 EMRK. Danach hat insbesondere jedermann Anspruch darauf, dass seine Sache in billiger Weise �ffentlich und innerhalb angemessener Frist durch ein unabh�ngiges und unparteiisches Gericht geh�rt wird, das �ber zivilrechtliche Anspr�che und Verpflichtungen oder �ber die Stichhaltigkeit einer strafrechtlichen Anklage zu entscheiden hat.
Der Nachbar, der sich auf Normen beruft, die sich auf seine eigenen Nutzungsbefugnisse auswirken, ist, soweit solche Normen verletzt werden, in seinen "civil rights" im Sinne von Art. 6 Ziff. 1 EMRK ber�hrt und kann sich auf diese Bestimmung berufen, weil solche Normen insoweit auch seinem Schutz dienen (BGE 127 II 44 E. 2c/d, 306 E. 5). Wie es sich damit verh�lt, kann im vorliegenden Zusammenhang indes offen bleiben, denn selbst wenn die in der Sache strittigen Anspr�che als "zivilrechtlich" anzusehen w�ren, ist eine Verletzung von Art. 6 Ziff. 1 EMRK nicht ersichtlich.
2.2.3 Das Bundesgericht hat sich in seiner Praxis zur Frage, wann Anspruch auf Replik zu Stellungnahmen der Gegenpartei besteht, �berwiegend unter dem Titel des rechtlichen Geh�rs (Art. 29 Abs. 2 BV bzw. Art. 4 aBV) ge�ussert (BGE 114 Ia 307 E. 4b; 111 Ia 2 E. 3; s. auch Urteil 5P.431/2001 vom 13. Januar 2004 in: Pra 2004 Nr. 109). Im Hinblick auf die Rechtsprechung des Europ�ischen Gerichtshofes f�r Menschenrechte ist Art. 6 Ziff. 1 EMRK in diesem Zusammenhang indes ohne weiteres einschl�gig; der Sinngehalt von Art. 29 Abs. 1 und 2 BV deckt sich insoweit mit dieser Konventionsbestimmung denn auch weitgehend.
Inzwischen hat das Bundesgericht seine fr�here Praxis, wonach nur dann ein Anspruch auf Stellungnahme zu Vorbringen der Gegenpartei besteht, wenn es um neue, relevante Gesichtspunkte geht, im Lichte der neuesten Rechtsprechung des Europ�ischen Gerichtshofes f�r Menschenrechte (vgl. Urteil des EGMR i.S. Z. vom 21. Februar 2002, Ziff. 33 und 38, in: VPB 66/2002 S. 1307 Nr. 113, zitiert und kommentiert in: ZBJV 138/2002 S. 281 ff. sowie in: AJP 2003 S. 862 ff.) mit Blick auf den in Art. 6 Ziff. 1 EMRK ebenfalls enthaltenen Anspruch auf ein faires Verfahren pr�zisiert (Urteil 5P.446/2003 vom 2. M�rz 2004).
Die Frage, ob und inwieweit die erw�hnte Schutzvereinbarung bzw. die dazu ergangene Verf�gung des Regierungsrates f�r die Beurteilung des Rekurses �berhaupt relevant waren, ist im vorliegenden Zusammenhang jedoch ohne weitere Bedeutung. Art. 29 Abs. 2 BV und Art. 6 Ziff. 1 EMRK wollen insoweit vorab sicherstellen, dass sich die Verfahrenspartei �ber die relevanten Vorbringen und Verfahrensakten ein zuverl�ssiges Bild machen und bei Bedarf rechtzeitig reagieren kann. Einzelheiten der konkreten Verfahrensausgestaltung wie etwa die Frage, ob die Vernehmlassung eines Prozessgegners und deren allf�lligen Beilagen einem Beschwerdef�hrer "zu freigestellter Stellungnahme" �bermittelt werden m�ssen oder ob es gen�gt, sie lediglich "zur Kenntnis" zuzustellen, m�gen allenfalls Gegenstand von Ordnungsvorschriften des einschl�gigen Verfahrensrechts sein, wozu die Beschwerdef�hrer indes keine Ausf�hrungen machen. Auf der Ebene der verfassungs- und konventionsrechtlichen Verfahrensgarantien sind sie nicht relevant, solange sichergestellt ist, dass die interessierte Partei Kenntnis von den eingereichten Prozessschriften und Akten erh�lt und - in sachlicher und zeitlicher Hinsicht - die reale M�glichkeit hat, n�tigenfalls zur Wahrung ihrer Interessen in geeigneter Weise zu reagieren.
Die Beschwerdef�hrer legen zu Recht nicht dar, dass oder inwiefern ihre Interessenwahrung im Verfahren vor der Baurekurskommission konkret nicht gew�hrleistet gewesen sein soll. Der Vernehmlassung der Stadt W�denswil lagen - wie bereits erw�hnt - gem�ss deren Aktenverzeichnis insbesondere der vom 16. August 2002 datierte verwaltungsrechtliche Vertrag zwischen dem Beschwerdegegner 1 und dem Staat Z�rich betreffend Unterschutzstellung und Restaurierung der Villa Gr�nenberg sowie der am 21. August 2002 ergangene Regierungsratsbeschluss betreffend Kenntnisnahme von diesem Vertrag sowie weitere Unterlagen bei. Nach dem Verfahrensprotokoll der Baurekurskommission wurden die Vernehmlassungen der Stadt W�denswil und der Beschwerdegegner den Beschwerdef�hrern am 22. Januar 2003 zur Kenntnisnahme zugestellt. Der Entscheid dieser Instanz erging erst am 6. Mai 2003. Dies erm�glichte den Beschwerdef�hrern eine Reaktion, sofern sie eine solche f�r n�tig hielten. Sie haben davon nach den Akten keinen Gebrauch gemacht; insbesondere machen sie nicht geltend, es sei auf eine Eingabe von ihnen zu Unrecht nicht eingetreten worden.
Was die Beschwerdef�hrer in diesem Zusammenhang sonst noch vorbringen, ist bloss appellatorisch und daher unbeachtlich (oben E. 1.3). Insgesamt erweisen sich somit die Art. 6 Ziff. 1 EMRK betreffenden R�gen als unbegr�ndet, soweit darauf einzutreten ist.
Die Beschwerdef�hrer machen weiter geltend, das Verwaltungsgericht habe in Verletzung ihres Anspruchs auf rechtliches Geh�r Vorbringen betreffend die Erschliessung �bergangen, insbesondere die R�ge, dass durch den Gestaltungsplan neue Zufahrtstrassen und -wege �ber die B�rglistrasse erschlossen w�rden, obwohl diese unbestrittenermassen den Anforderungen an eine Zufahrtstrasse nicht gen�ge. Dadurch w�rden ihre Mitwirkungsrechte sowie Vorschriften des Quartierplanrechts umgangen.
3.1 Der aus Art. 29 Abs. 2 BV folgende Anspruch auf rechtliches Geh�r gibt dem Betroffenen als pers�nlichkeitsbezogenes Mitwirkungsrecht das Recht, sich vor Erlass eines in seine Rechtsstellung eingreifenden Entscheides zu �ussern, erhebliche Beweise beizubringen, Einsicht in die Akten zu nehmen, mit erheblichen Beweisantr�gen geh�rt zu werden und an der Erhebung wesentlicher Beweise entweder mitzuwirken oder sich zumindest zum Beweisergebnis zu �ussern, wenn dieses geeignet ist, den Entscheid zu beeinflussen. Dem Mitwirkungsrecht entspricht die Pflicht der Beh�rde, die Argumente und Verfahrensantr�ge der Partei entgegenzunehmen und zu pr�fen sowie die ihr rechtzeitig und formrichtig angebotenen Beweismittel abzunehmen, es sei denn, diese betr�fen eine nicht erhebliche Tatsache oder seien offensichtlich untauglich, �ber die streitige Tatsache Beweis zu erbringen (BGE 129 I 232 E. 3.2; 124 I 241 E. 2). Mit diesem Anspruch h�ngt auch die Pflicht der Beh�rde zusammen, sich mit wesentlichen Vorbringen tats�chlich auseinanderzusetzen und sie in ihrem Entscheid und dessen Begr�ndung zu ber�cksichtigen (BGE 129 I 232 E. 3.2).
Dabei ist festzustellen, dass das Verbot der formellen Rechtsverweigerung und der Anspruch auf rechtliches Geh�r insoweit einzig das Recht auf Beteiligung der Parteien an der Entscheidfindung garantieren, nicht aber die materielle Richtigkeit (127 III 576 E. 2d).
3.2 Werden die Vorbringen der Beschwerdef�hrer unter diesem Gesichtspunkt gepr�ft, so ist offensichtlich, dass sie den angefochtenen Entscheid - namentlich bez�glich der die Erschliessung betreffenden Fragen - in materieller Hinsicht kritisieren. Die R�ge der Verweigerung des rechtlichen Geh�rs ist somit im vorliegenden Zusammenhang unbehelflich. Auch die Frage, ob und gegebenenfalls in welchem Zeitpunkt ein Quartierplan zu erlassen w�re oder gewesen w�re, betrifft die Auslegung kantonalen Baurechts und somit einen den Streitgegenstand in der Sache selbst ber�hrenden Punkt.
Insoweit l�sst sich in materiellrechtlicher Hinsicht aber nur fragen, weshalb bzw. inwiefern das Verwaltungsgericht auf tats�chlicher oder rechtlicher Ebene in Willk�r verfallen ist. Soweit die Vorbringen gem�ss S. 15 ff. der Beschwerdebegr�ndung derart zu verstehen sind, sind sie weiter unten zu pr�fen (nachf. E. 6).
Sodann kritisieren die Beschwerdef�hrer im Zusammenhang mit den von ihnen vertretenen Anliegen des Heimatschutzes, das Verwaltungsgericht habe in Verletzung ihres Anspruchs auf rechtliches Geh�r erwogen, sie h�tten nicht weiter dargetan, dass die strittigen Baubereiche den Anforderungen des Heimatschutzes widerspr�chen.
Auch diese R�ge vermag den gesetzlichen Begr�ndungserfordernissen nicht zu gen�gen (oben E. 1.3). Die Beschwerdef�hrer verweisen zwar auf fr�here Vorbringen namentlich in ihrem Rekurs bzw. in ihrer kantonalen Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Sie unterlassen aber Ausf�hrungen dazu, inwieweit das Verwaltungsgericht in diesem Zusammenhang konkret in Willk�r (Art. 9 BV) oder Rechtsverweigerung (Art. 29 Abs. 1 und 2 BV) verfallen sein soll.
Ferner machen die Beschwerdef�hrer als Verweigerung ihres Anspruchs auf rechtliches Geh�r geltend, das Verwaltungsgericht habe zu Unrecht ihre Rekurslegitimation gem�ss � 338a PBG verneint.
Sie legen aber auch insoweit nicht dar, dass bzw. inwiefern ihnen in diesem Zusammenhang zustehende Parteirechte im eigentlichen Sinne verletzt worden seien. Vielmehr r�gen sie im Ergebnis nur, dass das Verwaltungsgericht ihre Beziehungsn�he zum Streitgegenstand in tats�chlicher und rechtlicher Hinsicht anders beurteilte, als sie dies selber tun. Auch diese Vorbringen ersch�pfen sich indes im Wesentlichen in einer appellatorischen Kritik am angefochtenen Entscheid, weshalb sie den gesetzlichen Begr�ndungserfordernissen nicht zu gen�gen verm�gen (oben E. 1.3).
Im �brigen ist - wie ausgef�hrt - davon auszugehen, dass die Ermittlung und die Umgrenzung des massgeblichen Prozessstoffes durch das Verwaltungsgericht verfahrensrechtlich und sachlich nicht zu beanstanden sind. Der Erw�gung des Verwaltungsgerichts, die Baurekurskommission h�tte die Legitimation der Beschwerdef�hrer zum Rekurs nach � 338a PBG verneinen m�ssen, ist somit der Charakter eines blossen, wenn auch ausf�hrlich begr�ndeten obiter dictum beizumessen. Es ist nicht ersichtlich, inwieweit der angefochtene Entscheid im Ergebnis anders h�tte ausfallen k�nnen, wenn das Verwaltungsgericht die Rekurslegitimation gem�ss � 338a PBG nicht verneint h�tte, bildete doch - jedenfalls im Lichte der in der staatsrechtlichen Beschwerde erhobenen R�gen - insbesondere die Frage der materiellen Heimatschutzkonformit�t der ausgeschiedenen Baubereiche gar nicht Prozessgegenstand. Jedenfalls im Ergebnis sind daher die Beschwerdef�hrer durch die verwaltungsgerichtliche Erw�gung betreffend die Legitimationsfrage nach � 338a PBG mangels eines aktuellen praktischen Interesses an der �berpr�fung dieser Frage gar nicht beschwert (vgl. in diesem Zusammenhang BGE 129 I 217 E. 1; 128 I 136 E. 1.3).
Anders verhielte es sich nur, wenn das Bundesgericht den Entscheid bei Pr�fung der die Sache selbst betreffenden R�gen aus materiellen Erw�gungen aufheben w�rde. Diesfalls w�rde das kantonale Verfahren wieder in den Stand zur�ckversetzt, in welchem es sich vor Ergehen des angefochtenen Entscheides befand, und das Verwaltungsgericht h�tte in seinem neuen Entscheid den bundesgerichtlichen Erw�gungen Rechnung zu tragen (BGE 104 Ia 377 E. 1, vgl. auch BGE 124 I 327 E. 4). Hierauf ist nachfolgend einzugehen.
6.1 Soweit der angefochtene Entscheid sich zur Sache selbst �ussert, tut er dies nicht im Beschwerdeverfahren gegen einen Rekursentscheid im Sinne von �� 41 ff. VRG in Verbindung mit � 338a PGB und �� 19 ff. VRG, sondern lediglich gegen einen im Rahmen einer Gemeindebeschwerde ergangenen Entscheid (�� 151 ff. GG), auf den die Beschwerdef�hrer kraft ihrer Eigenschaft als Stimmb�rger Anspruch hatten. Vor Bundesgericht sind keine Fragen strittig, die das Stimmrecht der Beschwerdef�hrer betreffen und f�r die - auch ohne rechtlich gesch�tztes Interesse in der Sache selbst - die Beschwerde nach Art. 85 lit. a OG gegeben w�re; die blosse R�ge, ein kommunaler Gestaltungsplan, der unbestrittenermassen gar nicht dem fakultativen oder obligatorischen Referendum untersteht, widerspreche inhaltlich dem Gesetz, hat keinen Bezug zur bundesrechtlichen Garantie des Stimmrechts (vgl. BGE 128 I 190 E.1.2; 123 I 41 E. 6b). Die Beschwerdef�hrer berufen sich denn auch zu Recht nicht darauf.
Auch insoweit, hinsichtlich der die Sache selbst betreffenden R�gen, sind somit die Legitimationsvoraussetzungen nach Art. 88 OG massgebend (oben E. 1.4). Nach dieser Bestimmung ist ein Nachbar zur staatsrechtlichen Beschwerde legitimiert, wenn er die Verletzung von Normen geltend macht, die auch seinem Schutz dienen, weil er insoweit in seinen eigenen Nutzungsbefugnissen beschr�nkt wird (BGE 127 II 44 E. 2c/d und 306 E. 5; 119 Ia 362 E. 1b). Vorliegend geht es allerdings erst um einen Gestaltungsplan, nicht bereits um ein konkretes Bauvorhaben, und das Plangebiet ist schon heute Baugebiet. Unter den gegebenen Umst�nden erscheint es zumindest als fraglich, ob aufgrund der vorgesehenen Planfestlegungen �berhaupt reale, nennenswerte Auswirkungen auf die Situation der Beschwerdef�hrer zu erwarten sind. Die Legitimationsvoraussetzungen sind somit insoweit als zweifelhaft zu erachten. Wie es sich damit verh�lt, kann aber letztlich offen bleiben, weil sich die Beschwerde in der Sache selbst ohnehin als unbegr�ndet erweist, wie nachfolgend darzulegen ist.
6.2 Die Beschwerdef�hrer machen in der Sache selbst Verletzungen z�rcherischen Bau- und Planungsrechts im Zusammenhang mit dem Konzept des Gestaltungsplans an sich und der Erschliessung geltend.
6.2.1 Im Einzelnen r�gen sie, der Gestaltungsplan k�nne die Erschliessung der zwei von ihm erfassten, nicht zusammenh�ngenden Plangebiete nicht verbindlich regeln, da die Zufahrt zum Plangebiet 2 die B�rglistrasse kreuze und diese Strasse gerade nicht im Plangebiet liege. Es k�nne daher nicht verhindert werden, dass diese Strasse nicht nur in Querrichtung �berfahren werde; verbindlich k�nne die zul�ssige Ben�tzung der B�rglistrasse nur im Quartierplan geregelt werden. �berhaupt k�nne die Erschliessung eines Plangebietes nur entweder im Gestaltungsplan selber oder in einem bereits bestehenden Quartierplan, aber nicht etwa in einem erst nachtr�glich zu erlassenen Quartierplan geregelt werden. Der Sache nach machen die Beschwerdef�hrer diesbez�glich einen Verstoss gegen das Willk�rverbot geltend (Art. 9 BV; BGE 127 I 38 E. 2a und 60 E. 5a; 125 II 10 E. 3).
Die R�ge ist nicht stichhaltig. Die Annahme der Z�rcher Beh�rden, dass die rechtlichen und planerischen Instrumente, mit denen die zul�ssige Erschliessung eines Plangebietes nach dem kantonalen Recht geregelt und zul�ssige Zufahrtswege ausgeschieden werden, nicht zwingend im entsprechenden Gestaltungsplan selber festgelegt werden muss, ist unter dem Willk�rgesichtspunkt zumindest nicht schlechthin unhaltbar. Welches die geeigneten rechtlichen Instrumente zur Erschliessung bestimmter Plangebiete sind, richtet sich weitgehend nach den konkreten Bed�rfnissen. Diesbez�glich r�umt das Planungs- und Baugesetz des Kantons Z�rich den zust�ndigen Beh�rden erhebliches Ermessen ein. Die Stadt W�denswil hat glaubw�rdig erkl�rt, dass die B�rglistrasse durch Erschliessung des Plangebietes nur �berkreuzt werde, im �brigen aber nicht f�r diese Erschliessung diene; und es ist unbestritten, dass f�r die B�rglistrasse ein Fahrverbot mit Zubringervorbehalt erlassen und in der Folge noch versch�rft worden ist. Abgesehen davon unterscheiden die Beschwerdef�hrer auch nicht zwischen Grob- und Feinerschliessung, und auf die entsprechenden Differenzierungen im angefochtenen Urteil gehen sie nicht ein. Soweit auf ihre diesbez�glichen - auch insoweit grossenteils bloss appellatorischen - Vorbringen �berhaupt einzutreten ist (oben E. 1.3), sind sie nicht geeignet, die Erw�gungen des Verwaltungsgerichts als willk�rlich erscheinen zu lassen.
6.2.2 Auch das zum zu erwartenden Verkehrsaufkommen und zur Verkehrssicherheit in der Sache selbst Vorgebrachte beschr�nkt sich weitgehend auf eine bloss appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid (oben E. 1.3). Soweit sich die Beschwerdef�hrer mit der Argumentation des Verwaltungsgerichts rechtsgen�glich auseinandersetzen, dringen sie nicht durch. Aufgrund der getroffenen Verkehrsanordnungen - befinden sich diese nun innerhalb oder ausserhalb des Gestaltungsplanes - durfte das Verwaltungsgericht ohne Willk�r annehmen, dass eine konkret sp�rbare Beeintr�chtigung der Beschwerdef�hrer zu verneinen sei. Aber selbst wenn sie bei Realisierung der Baubereiche sp�rbaren Mehrverkehr zu erwarten h�tten, ist einerseits davon auszugehen, dass - wie erw�hnt - nur ein Nutzungsplan in einem Gebiet in Frage steht, das zurzeit ohnehin rechtskr�ftig eingezontes Baugebiet ist, und dass anderseits weder dargetan noch ersichtlich ist, weshalb ein die B�rglistrasse kreuzender, zonen- bzw. gestaltungsplankonformer Verkehr der Baubereiche B-D verfassungsm�ssige Rechte der Beschwerdef�hrer (namentlich der Beschwerdef�hrerin 3) verletzen sollte. Sollte das f�r nicht eigentliche Anst�sser - einschliesslich k�nftiger Bewohner der neu geschaffenen Baubereiche - geltende Verbot, die B�rglistrasse in der L�ngsrichtung zu befahren, missachtet werden, w�re es prim�r Sache der Polizeiorgane, dem Verbot Nachachtung zu verschaffen.
6.2.3 Mit den von ihnen vertretenen Heimatschutzanliegen strebten die Beschwerdef�hrer prim�r an, dass der Schutzvertrag auch ihnen formell zu er�ffnen sei. Dies ist bereits im Rahmen der Erw�gungen zu den prozessualen R�gen er�rtert worden (oben E. 2.2). Soweit die Beschwerdef�hrer sich zu Fragen des Heimatschutzes in der Sache selbst �ussern, berufen sie sich auf �ffentliche Interessen, zu deren Geltendmachung sie von vornherein nicht legitimiert sind (BGE 129 II 297 E. 2.1).
Die Beschwerde ist somit unbegr�ndet und abzuweisen, soweit auf sie �berhaupt einzutreten ist.
Bei diesem Verfahrensausgang haben die Beschwerdef�hrer die bundesgerichtlichen Kosten zu tragen (Art. 156 Abs. 1 OG). Nebstdem haben sie dem anwaltlich vertretenen Beschwerdegegner 1 f�r das vorliegende Verfahren unter solidarischer Haftbarkeit eine angemessene Entsch�digung zu bezahlen (Art. 159 OG). Den �brigen, anwaltlich nicht vertretenen Beschwerdegegnern ist praxisgem�ss keine Parteientsch�digung zuzusprechen.
Die Beschwerdef�hrer haben dem Beschwerdegegner 1 f�r das bundesgerichtliche Verfahren unter solidarischer Haftbarkeit eine Parteientsch�digung von Fr. 3'000.-- zu bezahlen.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Gemeinderat W�denswil und dem Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich, 3. Abteilung, 3. Kammer, schriftlich mitgeteilt.