Source: https://gesetze-in-app.de/EStG/34
Timestamp: 2020-02-28 06:06:54
Document Index: 250055791

Matched Legal Cases: ['§ 34', '§ 14', '§ 16', '§ 3', '§ 3', '§ 24', '§ 24', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 34', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 34', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 34', 'BGH', '§ 34', 'BGH', 'BGH', '§ 34', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 34', 'BGH', 'BGH']

§ 34 EStG: Außerordentliche Einkünfte
1.Veräußerungsgewinne im Sinne der §§ 14, 14a Absatz 1, der §§ 16 und 18 Absatz 3 mit Ausnahme des steuerpflichtigen Teils der Veräußerungsgewinne, die nach § 3 Nummer 40 Buchstabe b in Verbindung mit § 3c Absatz 2 teilweise steuerbefreit sind;
2.Entschädigungen im Sinne des § 24 Nummer 1;
3.Nutzungsvergütungen und Zinsen im Sinne des § 24 Nummer 3, soweit sie für einen Zeitraum von mehr als drei Jahren nachgezahlt werden;
4.Vergütungen für mehrjährige Tätigkeiten; mehrjährig ist eine Tätigkeit, soweit sie sich über mindestens zwei Veranlagungszeiträume erstreckt und einen Zeitraum von mehr als zwölf Monaten umfasst.
BGH, URTEIL vom 2.0.2014, Az. XI ZR 42/13 Eine Obliegenheit des Geschädigten, diesen Vorteil zugunsten des Schädigers endgültig aufzugeben, besteht nicht (vgl. BGH, Urteil vom 15. Juli 2010 - III ZR 336/08, BGHZ 186, 205 Rn. 52 zu § 34 Abs.3 EStG).
BGH, URTEIL vom 2.0.2014, Az. XI ZR 495/12 Eine Obliegenheit des Geschädigten, diesen Vorteil zugunsten des Schädigers endgültig aufzugeben, besteht nicht (vgl. BGH, Urteil vom 15. Juli 2010 - III ZR 336/08, BGHZ 186, 205 Rn. 52 zu § 34 Abs.3 EStG).
BGH, URTEIL vom 2.0.2014, Az. XI ZR 49/13 Eine Obliegenheit des Geschädigten, diesen Vorteil zugunsten des Schädigers endgültig aufzugeben, besteht nicht (vgl. BGH, Urteil vom 15. Juli 2010 - III ZR 336/08, BGHZ 186, 205 Rn. 52 zu § 34 Abs.3 EStG).
BGH, Urteil vom 2.4.1989, Az. VI ZR 193/88 Es entspricht vielmehr, wie dargelegt, ständiger höchstrichterlicher Rechtsprechung, aus der Anwendung von § 34 EStG sich ergebende steuerliche Vorteile für den Geschädigten diesem entsprechend dem Willen des Gesetzgebers zu dem Ausgleich etwaiger Nachteile aus der Steuerprogression zu belassen (BGHZ 74, 103; Senatsurteile vom 26. Februar 1980 - VI ZR 2/79 aaO; zuletzt vom 10. November 1987 - VI ZR 290/86 aaO).
BGH, URTEIL vom 4.2.1979, Az. VII ZR 259/77 b)	Die Steuervergünstigung des § 34 Abs. 2 Nr. 2 EStG für den Schadensausgleich von Verdienstausfall ist kein zugunsten des Schädigers zu berücksichtigender Vorteil (Bestätigung von BGH Urt. v. 22.3.1979 - VII ZR 259/77 « BGHZ 74, 103, 115 f).
BGH, URTEIL vom 6.3.1933, Az. v ZR 152/82 Der durch diese Ermäßigung herbeigeführte Vorteil darf nicht dem Schädiger zugute kommen, weil § 34 Abs. 1 EStG die nachteiligen Auswirkungen verhindern will, die sich aus der SteuerprogressioD bei einer außergewöhnlichen Zusammenballung von Einkünften im Veranlagungszeitraum - nämlich der einmaligen Ersatzleistung und der laufenden Einkünfte - für den Geschädigten ergeben (BGH Urteil vom 26. Februar 1980 aaO NJW 1980, 1788, 1789 im Anschluß an BGHZ 74, 103, 115).