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Timestamp: 2019-11-21 04:24:00
Document Index: 187181221

Matched Legal Cases: ['Art. 2', 'Art. 3', 'Art. 4', 'Art. 5', 'Art. 6', 'Art. 7', 'Art. 8', 'Art. 9', 'Art. 10', 'Art. 11', 'Art. 12', 'Art. 13', 'Art. 14', 'Art. 14', 'Art. 31', 'Art. 51', 'Art. 7', 'Art. 9', 'Art. 10', 'Art. 7', 'Art. 38', 'Art. 38', 'Art. 81', 'Art. 91', 'Art. 7', 'Art. 101', 'Art. 111', 'Art. 10', 'Art. 41', 'Art. 14', 'Art. 14', 'Art. 15', 'Art. 2', 'Art. 31', 'Art. 4', 'Art. 51', 'Art. 6', 'Art. 7', 'Art. 81', 'Art. 91', 'Art. 101', 'Art. 111', 'Art. 12', 'Art. 13', 'Art. 14', 'Art. 14', 'Art. 15', 'Art. 2', 'Art. 31', 'Art. 4', 'Art. 51', 'Art. 6', 'Art. 7', 'Art. 81', 'Art. 91', 'Art. 101', 'Art. 111', 'Art. 12', 'Art. 13', 'Art. 14', 'Art. 14', 'Art. 15']

221.213.221
2. Abschnitt: Pachtzins für Gewerbe
Art. 2 Elemente des Pachtzinses
Art. 3 Verzinsung
Art. 4 Abgeltung der Verpächterlasten
Art. 5 Zins für zusätzliche Wohnungen
3. Abschnitt: Pachtzins für einzelne Grundstücke
Art. 6 Elemente des Pachtzinses
Art. 7 Pachtzins für Boden (ohne Rebboden und Sömmerungsweid...
Art. 8 Pachtzins für Rebboden
Art. 9 Pachtzins für Dauerkulturen
Art. 10 Pachtzins für Gebäude
Art. 11 Pachtzins für Sömmerungsbetriebe
4. Abschnitt: Besondere Verhältnisse
Art. 12 Pachtzinsreduktion bei Mehrleistung des Pächters
Art. 13 Zuschlag für längere Pachtdauer
Art. 14 Ausnahmeregelung bei ausserordentlichen Verhältnisse...
Art. 14a Übergangsbestimmung zur Änderung vom 31. Januar 201...
(Pachtzinsverordnung, PZV)1
vom 11. Februar 1987 (Stand am 1. April 2018)
gestützt auf die Artikel 36 Absatz 2 und 40 Absätze 1 und 3 des Bundesgesetzes vom 4. Oktober 19852 über die landwirtschaftliche Pacht (LPG),3
1 Für die Verzinsung des Ertragswertes gilt der Satz von 3,05 Prozent.2
2 Ertragswert, Mietwert, Normalbedarf an Wohnraum, bereinigte Bodenpunktzahl und Gesamtnutzungsdauer bestimmen sich nach der Verordnung vom 4. Oktober 19933 über das bäuerliche Bodenrecht (VBB).
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 25. Okt. 1995, in Kraft seit 1. Febr. 1996 (AS 1995 5150).
2 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 31. Jan. 2018, in Kraft seit 1. April 2018 (AS 2018 1003).
3 SR 211.412.110
Der höchstzulässige Pachtzins für Gewerbe setzt sich aus der Verzinsung des Ertragswertes und der Abgeltung der Verpächterlasten zusammen.
Art. 31Verzinsung
Die Verzinsung beträgt 3,05 Prozent des Ertragswertes des Gewerbes unter Einschluss der Gebäude und allfälliger Dauerkulturen, einschliesslich der Grundinfrastruktur.
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 31. Jan. 2018, in Kraft seit 1. April 2018 (AS 2018 1003).
1 Die Abgeltung der Verpächterlasten setzt sich aus folgenden Elementen zusammen:
Boden: 1,1 Prozent des Ertragswertes für Abschreibungen und Unterhalt;
Ökonomiegebäude und Grundinfrastruktur bei Dauerkulturen: 6,5 Prozent des Ertragswertes für Abschreibungen und 29 Prozent des Mietwertes für Unterhalt und Versicherungen;
Abschreibung auf Dauerkulturen, wenn die Erneuerung der Anlage dem Verpächter obliegt;
Betriebsleiterwohnung: 3,6 Prozent des Ertragswertes für Abschreibungen und 43 Prozent des Mietwertes für Unterhalt und Versicherungen.1
2 Die Abschreibung auf Dauerkulturen entspricht dem Ertragswert der Anlage (ohne Boden) im ersten Vollertragsjahr bzw. zu Beginn der Vollertragsphase, geteilt durch die Gesamtnutzungsdauer in Jahren.
Art. 51Zins für zusätzliche Wohnungen
Der Pachtzins für zusätzliche Wohnungen zur Betriebsleiterwohnung entspricht dem effektiv erzielbaren Mietzins ohne Nebenkosten.
Der höchstzulässige Pachtzins für einzelne Grundstücke setzt sich zusammen aus:
dem Pachtzins für den Boden (Art. 7 und 8);
dem Pachtzins für die Anlagen von Dauerkulturen (Art. 9);
dem Pachtzins für Gebäude (Art. 10).
Art. 7 Pachtzins für Boden (ohne Rebboden und Sömmerungsweiden)
1 Der höchstzulässige Pachtzins für Boden setzt sich zusammen aus dem Basispachtzins, bereinigt aufgrund der örtlichen Verhältnisse, und allfälligen betriebsbezogenen Zuschlägen.
2 Der Basispachtzins umfasst die Verzinsung, die Abgeltung der Verpächterlasten und einen Zuschlag für allgemeine Vorteile der Zupacht (Art. 38 Abs. 1 LPG). Er beträgt 7 Prozent des Bodenertragswertes der Verkehrslage 4 gemäss Anhang VBB1.2
3 Die kantonale Bewilligungsbehörde kann den Basispachtzins um bis zu 15 Prozent vermindern oder erhöhen, um den besonderen örtlichen Verhältnissen, das heisst den in einem Gebiet oder Gebietsabschnitt vorherrschenden Betriebsstrukturen oder Bewirtschaftungsverhältnissen, Rechnung zu tragen. Der so festgelegte Abzug oder Zuschlag gilt für jede Pachtzinsfestsetzung im betreffenden Gebiet oder Gebietsabschnitt.
4 Zum Pachtzins nach den Absätzen 2 und 3 sind betriebsbezogene Zuschläge von je höchstens 15 Prozent zulässig (Art. 38 Abs. 2 LPG), wenn das Grundstück:
dem Pächter eine bessere Arrondierung seines Betriebes ermöglicht;
1 SR 211.412.110
Art. 81Pachtzins für Rebboden
Der höchstzulässige Pachtzins für Rebboden setzt sich zusammen aus dem Basispachtzins von 5,2 Prozent des Bodenertragswertes, bereinigt aufgrund der örtlichen Verhältnisse im Sinne von Artikel 7 Absatz 3, und allfälligen betriebsbezogenen Zuschlägen im Sinne von Artikel 7 Absatz 4.
Art. 91Pachtzins für Dauerkulturen
1 Der höchstzulässige Pachtzins für Dauerkulturen auf einzelnen Grundstücken setzt sich zusammen aus dem Pachtzins für den Boden (Art. 7 bzw. 8) und dem Pachtzins für die Anlage einschliesslich der Grundinfrastruktur.
2 Der Pachtzins für die Anlage setzt sich zusammen aus:
der Verzinsung: Sie beträgt in der Regel 3,05 Prozent des durchschnittlichen Ertragswertes der Dauerkultur; als durchschnittlicher Ertragswert gelten 5055 Prozent des Ertragswertes im ersten Vollertragsjahr bzw. zu Beginn der Vollertragsphase;
der Abschreibung nach Artikel 4 Absatz 2, wenn die Erneuerung der Anlage dem Verpächter obliegt.
3 Der höchstzulässige Pachtzins für die Grundinfrastruktur berechnet sich nach den Artikeln 3 und 4 Absatz 1 Buchstabe b.
Art. 101Pachtzins für Gebäude
1 Der höchstzulässige Pachtzins für Ökonomiegebäude auf einzelnen Grundstücken berechnet sich nach den Artikeln 3 und 4 Absatz 1 Buchstabe b.
2 Der Pachtzins für Wohnungen entspricht dem effektiv erzielbaren Mietzins ohne Nebenkosten.
Art. 111Pachtzins für Sömmerungsbetriebe
1 Der höchstzulässige Pachtzins für Sömmerungsbetriebe setzt sich zusammen aus:
dem Pachtzins für die Weiden;
dem Pachtzins für die Ökonomiegebäude und die Einrichtungen;
dem Pachtzins für den Wohnraum.
2 Der Pachtzins für die Weiden setzt sich zusammen aus dem Basispachtzins von 6,5 Prozent des Ertragswertes der Weiden, bereinigt aufgrund der örtlichen Verhältnisse im Sinne von Artikel 7 Absatz 3, und allfälligen betriebsbezogenen Zuschlägen im Sinne von Artikel 7 Absatz 4.
3 Der Pachtzins für die Ökonomiegebäude und die Einrichtungen berechnet sich nach Artikel 10 Absatz 1 und der Pachtzins für den Wohnraum nach den Artikeln 3 und 4 Absatz 1 Buchstabe d.
Übernimmt der Pächter durch Vereinbarung Nebenleistungen wie Unterhaltspflichten, die über das gesetzliche Mass hinausgehen, so ist die im höchstzulässigen Pachtzins eingeschlossene Abgeltung der Verpächterlasten anteilmässig herabzusetzen. Bei Gebäuden auf einzelnen Grundstücken (Art. 10) darf sich der höchstzulässige Pachtzins deswegen um höchstens 50 Prozent vermindern.
Verabreden die Parteien eine Fortsetzungsdauer, welche die gesetzliche Fortsetzungsdauer um mindestens drei Jahre übersteigt, so ist für die ganze Fortsetzungsdauer ein Zuschlag von 15 Prozent zum Pachtzins nach den Artikeln 2–12 zulässig (Art. 41 LPG).
Art. 14 Ausnahmeregelung bei ausserordentlichen Verhältnissen
Ist die Berechnung des Pachtzinses nach den Artikeln 2–12 nicht möglich, weil allgemeine Grundlagen für die Schätzung des Ertragswertes fehlen oder führt diese Berechnung in Anbetracht der besondern sachlichen Verhältnisse zu einem unbilligen Ergebnis, so kann der Pachtzins anders berechnet bzw. der berechnete Pachtzins angemessen erhöht oder vermindert werden. Die Grundsätze nach den Artikeln 36–40 LPG bleiben in jedem Fall anwendbar.
5. Abschnitt: Schlussbestimmungen4
Art. 14a1Übergangsbestimmung zur Änderung vom 31. Januar 2018
Für bestehende Pachtverhältnisse landwirtschaftlicher Gewerbe erhöht sich der Pachtzins gegenüber demjenigen vor dem Inkrafttreten um maximal 20 Prozent pro Jahr, bis der zulässige Pachtzins nach Artikel 42 LPG erreicht ist.
1 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 31. Jan. 2018, in Kraft seit 1. April 2018 (AS 2018 1003).
Art. 15 Inkrafttreten1
Diese Verordnung tritt am 25. Februar 1987 in Kraft.
AS 1987 406
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 31. Jan. 2018, in Kraft seit 1. April 2018 (AS 2018 1003).2 SR 221.213.23 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 31. Jan. 2018, in Kraft seit 1. April 2018 (AS 2018 1003).4 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 31. Jan. 2018, in Kraft seit 1. April 2018 (AS 2018 1003).
Ordonnance concernant le calcul des fermages agricoles
(Ordonnance sur les fermages, OFerm)1
du 11 février 1987 (Etat le 1er avril 2018)
vu les art. 36, al. 2, et 40, al. 1 et 3, de la loi fédérale du 4 octobre 1985 sur le bail à ferme agricole (LBFA)2, 3
Section 1 Bases
1 Le pourcentage de la valeur de rendement est calculé au taux de 3,05 %.2
2 La valeur de rendement, la valeur locative, la place normalement nécessaire en unités de logement, le pointage épuré du sol et la durée d’utilisation totale sont définis par l’ordonnance du 4 octobre 1993 sur le droit foncier rural (ODFR)3.
1 Nouvelle teneur selon le ch. I de l’O du 25 oct. 1995, en vigueur depuis le 1er fév. 1996 (RO 1995 5150).
2 Nouvelle teneur selon le ch. I de l’O du 31 janv. 2018, en vigueur depuis le 1er avr. 2018 (RO 2018 1003).
3 RS 211.412.110
Section 2 Fermage d’une entreprise agricole
Art. 2 Eléments constitutifs du fermage
Le fermage licite le plus élevé d’une entreprise agricole comprend le pourcentage de la valeur de rendement et l’indemnisation des charges du bailleur.
Art. 31Pourcentage
Le pourcentage correspond à 3,05 % de la valeur de rendement de l’entreprise agricole, y compris les bâtiments, les cultures permanentes éventuelles et l’infrastructure de base relative à ces dernières.
1 Nouvelle teneur selon le ch. I de l’O du 31 janv. 2018, en vigueur depuis le 1er avr. 2018 (RO 2018 1003).
Art. 4 Indemnisation des charges du bailleur
1 L’indemnisation des charges du bailleur comprend les éléments suivants:
sol: 1,1 % de la valeur de rendement les amortissements et l’entretien;
bâtiments d'exploitation et infrastructure de base pour les cultures permanentes: 6,5 % de la valeur de rendement pour les amortissements et 29 % de la valeur locative pour l’entretien et les assurances;
amortissement des cultures permanentes, si le renouvellement des aménagements est à la charge du bailleur;
logement du chef d’exploitation: 3,6 % de la valeur de rendement pour les amortissements et 43 % de la valeur locative pour l’entretien et les assurances.1
2 L’amortissement des cultures permanentes correspond à la valeur de rendement des aménagements (terres non comprises) divisée par la durée d’utilisation totale exprimée en années. La valeur de rendement prise en compte est celle qui est valable la première année ou au début de la phase de plein rendement des cultures.
Art. 51Fermage pour les logements supplémentaires
Le fermage des logements supplémentaires par rapport au logement du chef d’exploitation correspond au loyer effectivement réalisable, frais accessoires non compris.
Section 3 Fermage d’un immeuble agricole
Art. 6 Eléments constitutifs du fermage
Le fermage licite le plus élevé d’un immeuble agricole comprend:
le fermage des terres (art. 7 et 8);
le fermage des aménagements de cultures permanentes (art. 9);
le fermage des bâtiments (art. 10).
Art. 7 Fermage des terres (terrains viticoles et pâturages non compris)
1 Le fermage licite le plus élevé des terres comprend le fermage de base, corrigé compte tenu des conditions locales, ainsi que d’éventuels suppléments accordés en raison du rapport de l’immeuble avec l’exploitation elle-même.
2 Le fermage de base comprend le pourcentage de la valeur de rendement, l’indemnisation des charges du bailleur et un supplément pour les avantages généraux que procure l’affermage complémentaire (art. 38, al. 1, LBFA). Il s’élève à 7 % de la valeur de rendement des terres correspondant à l’éloignement et accès, note 4, conformément à l’annexe de l’ODFR1.2
3 Pour tenir compte des conditions locales particulières, c’est-à-dire des structures et des conditions d’exploitation prévalant dans une région ou une partie de région, l’autorité cantonale concédante peut réduire ou augmenter le fermage de base jusqu’à concurrence de 15 %. La réduction ou l’augmentation vaut lors de chaque fixation d’un fermage dans la région ou la partie de région concernée.
4 Des suppléments de 15 % au plus accordés en raison du rapport de l’immeuble avec l’exploitation (art. 38, al. 2, LBFA), peuvent être ajoutés au fermage résultant de l’application des al. 2 et 3, lorsque l’immeuble:
Permet au fermier de mieux regrouper ses terres;
Est bien situé par rapport à l’exploitation du fermier, notamment si la distance à parcourir et la différence d’altitude entre ledit immeuble et l’exploitation sont minimes.
1 RS 211.412.110
Art. 81Fermage des terrains viticoles
Le fermage licite le plus élevé des terrains viticoles comprend le fermage de base correspondant à 5,2 % de la valeur de rendement des terres, et corrigé compte tenu des conditions locales définies à l’art. 7, al. 3, ainsi que d’éventuels suppléments accordés en raison du rapport de ces terrains avec l’exploitation dans les conditions mentionnées à l’art. 7, al. 4.
Art. 91Fermage des cultures permanentes
1 Le fermage licite le plus élevé des cultures permanentes affermées séparément, comprend le fermage des terres (art. 7 et 8) et celui des aménagements, y compris l’infrastructure de base.
2 Le fermage des aménagements comprend:
le pourcentage de la valeur de rendement: celui-ci correspond en règle générale à 3,05 % de la valeur moyenne de rendement des cultures permanentes; cette valeur moyenne varie entre 50 et 55 % de la valeur de rendement obtenue lors de la première année ou au début de la phase de plein rendement des cultures;
l’amortissement prévu à l’art. 4, al. 2, si le renouvellement des aménagements est à la charge du bailleur.
3 Le fermage licite le plus élevé de l’infrastructure de base est calculé conformément aux art. 3 et 4, al. 1, let. b.
Art. 101Fermage des bâtiments
1 Le fermage licite le plus élevé des bâtiments d’exploitation, affermés séparément, est calculé conformément aux art. 3 et 4, al. 1, let. b.
2 Le fermage des logements correspond au loyer qui pourrait être en fait obtenu, frais accessoires non compris.
Art. 111Fermage des exploitations d’estivage
1 Le fermage licite le plus élevé des exploitations d’estivage comprend:
le fermage des pâturages;
le fermage des bâtiments d’exploitations et des équipements;
le fermage des logements.
2 Le fermage des pâturages comprend le fermage de base correspondant à 6,5 % de leur valeur de rendement, et corrigé compte tenu des conditions locales définies à l’art. 7, al. 3, ainsi que d’éventuels suppléments accordés en raison du rapport de ces terrains avec l’exploitation dans les conditions mentionnées à l’art. 7, al. 4.
3 Le fermage des bâtiments d’exploitations et des équipements est calculé conformément à l’art. 10, al. 1, et le fermage des logements conformément aux art. 3 et 4, al. 1, let. d.
Section 4 Conditions particulières
Art. 12 Réduction du fermage en cas de prestations supplémentaires du fermier
Lorsqu’il est convenu que le fermier fournisse d’autres prestations, l’obligation d’entretien par exemple, et que celles-ci excèdent ce qui est prévu par la loi, l’indemnisation des charges du bailleur comprises dans le fermage licite le plus élevé doivent être réduites en proportion. Lorsqu’il s’agit de bâtiments affermés séparément (art. 10), le fermage licite le plus élevé peut être réduit de 50 % au maximum.
Art. 13 Supplément pour le bail de plus longue durée
Lorsque les parties conviennent de prolonger la durée du bail de trois ans au moins au-delà de la durée de prolongation légale, un supplément de 15 % aux fermages faisant l’objet des art. 2 à 12 est autorisé pour toute la durée de la prolongation (art. 41 LBFA).
Art. 14 Réglementation d’exception dans le cas de conditions particulières
Lorsque les procédés de calcul définis aux art. 2 à 12 ne sont pas applicables, parce que des éléments de base pour l’estimation de la valeur de rendement font défaut, ou qu’en raison de conditions objectives particulières, ces procédés conduisent à un résultat jugé inéquitable, il est loisible de calculer le fermage d’une autre manière ou de corriger le résultat soit en l’augmentant soit en le réduisant dans une proportion raisonnable. Les principes énoncés aux art. 36 à 40 LBFA demeurent applicables dans chaque cas.
Section 5 Dispositions finales4
Art. 14a1Disposition transitoire de la modification du 31 janvier 2018
En ce qui concerne les rapports de fermage existants, le fermage des entreprises agricoles est augmenté de 20 % par année au maximum par rapport à celui d’avant l’entrée en vigueur jusqu’à ce que le fermage autorisé selon l’art. 42 LBFA soit atteint.
1 Introduit par le ch. I de l’O du 31 janv. 2018, en vigueur depuis le 1er avr. 2018 (RO 2018 1003).
Art. 15 Entrée en vigueur1
La présente ordonnance entre en vigueur le 25 février 1987.
RO 1987 406
1 Nouvelle teneur selon le ch. I de l’O du 31 janv. 2018, en vigueur depuis le 1er avr. 2018 (RO 2018 1003).2 RS 221.213.23 Nouvelle teneur selon le ch. I de l’O du 31 janv. 2018, en vigueur depuis le 1er avr. 2018 (RO 2018 1003).4 Nouvelle teneur selon le ch. I de l’O du 31 janv. 2018, en vigueur depuis le 1er avr. 2018 (RO 2018 1003).
Ordinanza concernente la determinazione dei fitti agricoli
(Ordinanza sui fitti agricoli, OFAgr)1
dell’11 febbraio 1987 (Stato 1° aprile 2018)
visti gli articoli 36 capoverso 2 e 40 capoversi 1 e 3 della legge federale del 4 ottobre 19852 sull’affitto agricolo (LAAgr),3
Sezione 1: Basi
1 Il tasso di interesse del valore di reddito è fissato al 3,05 per cento.2
2 Il valore di reddito, il valore locativo, le esigenze normali di spazio abitabile, il punteggio rettificato del terreno e la durata totale di utilizzazione sono definiti conformemente all’ordinanza del 4 ottobre 19933 sul diritto fondiario rurale (ODFR).
1 Nuovo testo giusta il n. I dell’O del 25 ott. 1995, in vigore dal 1° feb. 1996 (RU 1995 5150).
2 Nuovo testo giusta il n. I dell’O del 31 gen. 2018, in vigore dal 1° apr. 2018 (RU 2018 1003).
Sezione 2: Fitto per un’azienda agricola
Art. 2 Elementi del fitto
Il fitto massimo autorizzato per un’azienda agricola comprende l’interesse del valore di reddito e gli oneri del locatore.
Art. 31Interesse
L’interesse ammonta al 3,05 per cento del valore di reddito dell’azienda agricola, compresi gli edifici ed eventuali colture permanenti, comprese le infrastrutture di base.
1 Nuovo testo giusta il n. I dell’O del 31 gen. 2018, in vigore dal 1° apr. 2018 (RU 2018 1003).
Art. 4 Oneri del locatore
1 Gli oneri del locatore si compongono dei seguenti elementi:
terreno: una percentuale dell’1,1 per cento del valore di reddito per ammortamenti e manutenzione;
edifici di economia rurale e infrastrutture di base per le colture permanenti: una percentuale del 6,5 per cento del valore di reddito per ammortamenti e del 29 per cento del valore locativo per manutenzione e assicurazioni;
ammortamento delle colture permanenti nel caso in cui il rinnovo degli impianti incomba al locatore;
abitazione del capoazienda: una percentuale del 3,6 per cento del valore di reddito per ammortamenti e del 43 per cento del valore locativo per manutenzione e assicurazioni.1
2 L’ammortamento delle colture permanenti corrisponde al valore di reddito degli impianti (escluso il terreno) valido nel primo anno di pieno rendimento rispettivamente all’inizio della fase di pieno rendimento, diviso per la durata totale di utilizzazione calcolata in anni.
Art. 51Fitto per abitazioni supplementari
Il fitto per abitazioni supplementari oltre a quella del capoazienda corrisponde alla pigione effettivamente realizzabile, esclusi i costi accessori.
Sezione 3: Fitto per singoli fondi
Art. 6 Elementi del fitto
Il fitto massimo autorizzato per singoli fondi comprende:
il fitto per il terreno (art. 7 e 8);
il fitto per gl’impianti di colture permanenti (art. 9);
il fitto per gli edifici (art. 10).
Art. 7 Fitto per il terreno (senza quello vignato e quello per pascolo d’estivazione)
1 Il fitto massimo autorizzato per il terreno comprende il fitto di base, il correttivo apportato a motivo delle condizioni locali e eventuali supplementi riferiti all’azienda.
2 Il fitto di base comprende l’interesse, gli oneri del locatore e un supplemento per i vantaggi generali derivanti da un affitto complementare (art. 38 cpv. 1 LAAgr). Esso ammonta al 7 per cento del valore di reddito del terreno al quale è attribuita la nota 4 conformemente all’allegato ODFR1.2
3 Per tener conto delle condizioni locali particolari, cioè delle strutture o delle condizioni di sfruttamento esistenti in una regione o in una sezione di essa, l’autorità cantonale competente può ridurre o accrescere il fitto di base fino a concorrenza del 15 per cento. La riduzione o l’aumento così fissato vale in ogni caso di determinazione del fitto nella regione o parte di essa.
4 Al fitto risultante dai capoversi 2 e 3 possono essere aggiunti supplementi riferiti all’azienda e non eccedenti ognuno il 15 per cento (art. 38 cpv. 2 LAAgr) quando il fondo:
permette all’affittuario un migliore raggruppamento dei terreni;
si trova in una situazione favorevole rispetto all’azienda dell’affittuario, segnatamente la distanza da percorrere e il dislivello tra loro sono di poco rilievo.
Art. 81Fitto per i terreni vignati
Il fitto massimo autorizzato per i terreni vignati si compone del fitto di base, corrispondente al 5,2 per cento del valore di reddito del terreno, del correttivo apportato a motivo delle condizioni locali ai sensi dell’articolo 7 capoverso 3 e di eventuali supplementi riferiti all’azienda ai sensi dell’articolo 7 capoverso 4.
Art. 91Fitto per colture permanenti
1 Il fitto massimo autorizzato per colture permanenti su singoli fondi si compone del fitto per il terreno (art. 7 risp. 8) e di quello per gli impianti comprese le infrastrutture di base.
2 Il fitto per gli impianti si compone:
dell’interesse: esso ammonta, di regola, al 3,05 per cento del valore di reddito medio della coltura permanente; il valore di reddito medio corrisponde al 50-55 per cento del valore di reddito nel primo anno di pieno rendimento, rispettivamente all’inizio della fase di pieno rendimento;
dell’ammortamento in base all’articolo 4 capoverso 2 se il rinnovo degli impianti incombe al locatore.
3 Il fitto massimo autorizzato per le infrastrutture di base si calcola conformemente agli articoli 3 e 4 capoverso 1 lettera b.
Art. 101Fitto per edifici
1 Il fitto massimo autorizzato per edifici di economia rurale su singoli fondi si calcola conformemente agli articoli 3 e 4 capoverso 1 lettera b.
2 Il fitto per abitazioni corrisponde alla pigione effettivamente realizzabile, esclusi i costi accessori.
Art. 111Fitto per aziende d’estivazione
1 Il fitto massimo autorizzato per aziende d’estivazione si compone:
del fitto per i pascoli;
del fitto per gli edifici di economia rurale e le installazioni;
del fitto per lo spazio abitabile.
2 Il fitto per i pascoli si compone del fitto di base, corrispondente al 6,5 per cento del valore di reddito dei pascoli, del correttivo apportato a motivo delle condizioni locali ai sensi dell’articolo 7 capoverso 3 e di eventuali supplementi riferiti all’azienda ai sensi dell’articolo 7 capoverso 4.
3 Il fitto per gli edifici di economia rurale e le installazioni si calcola conformemente all’articolo 10 capoverso 1, quello per lo spazio abitabile conformemente agli articoli 3 e 4 capoverso 1 lettera d.
Sezione 4: Condizioni speciali
Art. 12 Riduzioni del fitto in caso di prestazioni suppletive da parte dell’affittuario
Se è stato convenuto che l’affittuario debba fornire prestazioni accessorie, ad esempio obblighi di manutenzione, eccedenti quanto previsto dalla legge, gli oneri del locatore, compresi nel fitto massimo autorizzato, vanno ridotti in misura proporzionale. Nel caso di edifici situati su singoli fondi (art. 10) la riduzione può ammontare ad un massimo del 50 per cento del fitto massimo autorizzato.
Art. 13 Supplemento per affitto di più lunga durata
Se le parti convengono di protrarre l’affitto per almeno tre anni oltre la durata di protrazione legale, per tutta la durata della protrazione è ammissibile un supplemento del fitto, giusta gli articoli 2 a 12, del 15 per cento (art. 41 LAAgr).
Art. 14 Regolamento eccezionale in caso di condizioni fuori dalla norma
Nel caso in cui il calcolo conformemente agli articoli 2 a 12 non fosse possibile per-ché mancano i principi per l’apprezzamento del valore di reddito, o questo calcolo, in considerazione delle condizioni obiettive particolari, porti ad un risultato iniquo il fitto dovrà essere calcolato diversamente; rispettivamente il fitto calcolato può essere aumentato o ridotto in misura adeguata. I principi degli articoli 36 a 40 rimangono in ogni caso applicabili.
Sezione 5: Disposizioni finali4
Art. 14a1Disposizione transitoria relativa alla modifica del 31 gennaio 2018
Per rapporti di fitto esistenti concernenti aziende agricole, il fitto aumenta del 20 per cento all’anno al massimo rispetto a quello precedente all’entrata in vigore, fino al raggiungimento del fitto autorizzato giusta l’articolo 42 LAAgr.
1 Introdotto dal n. I dell’O del 31 gen. 2018, in vigore dal 1° apr. 2018 (RU 2018 1003).
Art. 15 Entrata in vigore1
La presente ordinanza entra in vigore il 25 febbraio 1987.
1 Introdotta dal n. I dell’O del 31 gen. 2018, in vigore dal 1° apr. 2018 (RU 2018 1003).
RU 1987 406
1 Nuovo testo giusta il n. I dell’O del 31 gen. 2018, in vigore dal 1° apr. 2018 (RU 2018 1003).2 RS 221.213.23 Nuovo testo giusta il n. I dell’O del 31 gen. 2018, in vigore dal 1° apr. 2018 (RU 2018 1003).4 Nuovo testo giusta il n. I dell’O del 31 gen. 2018, in vigore dal 1° apr. 2018 (RU 2018 1003).