Source: http://www.legal500.de/c/deutschland-2018/branchenfokus
Timestamp: 2018-03-21 14:45:00
Document Index: 250897843

Matched Legal Cases: ['EuG', 'EuG', '§19', 'BGH', 'EuG', 'EuG', 'EuG']

The Legal 500 Deutschland 2018 > Deutschland 2018 > Branchenfokus > recommended Law firms, Lawyers
Deutschland 2018 > Branchenfokus
Im Energiebereich standen die Energiewende sowie die Digitalisierung und Dezentralisierung der Energiebranche im Jahr 2017 im Vordergrund. Weiterhin wendet man sich von konventionellen Energieerzeugungsmethoden (Kraftwerke) ab und fördert die erneuerbare Erzeugung über Wind- und Solaranlagen. Durch den rückgängigen Betrieb von fossilen Brennstoff- und Kernkraftwerken ergibt sich die Notwendigkeit zur Geschäftsumstellung der Versorger, da sich die langjährigen Methoden plötzlich nicht mehr rentieren. Hierbei setzt man auf größere Kosteneinsparungsprogramme sowie die Abwicklung nicht mehr benötigter Geschäftssparten.
Der Begriff Dezentralisierung bedeutet neben einem veränderten Dienstleistungsgeschäft auch die Vervielfältigung der Möglichkeiten zur Energiegewinnung sowie die Umstellung von großen Versorgern auf technisch innovative Anbieter, die sich teilweise noch in der Start-up-Phase befinden. Die klassischen Energieunternehmen haben nun Interesse daran, mit diesen neuen Marktteilnehmern zusammenzuarbeiten und entsprechende Modelle zum Smart Home und der Elektromobilität zu entwickeln. Ein damit zusammenhängender, großer Trend ist der bundesweite Netzausbau, der zurzeit durch den Zinsdruck bei der Eigenkapitalfinanzierung viel Beratungsbedarf in der Regulierung verursacht, gerade im Zusammenhang mit Netzkonzessionen. Neuartige Energiespeichermodelle fallen ebenfalls unter Regulierungsmaßnahmen.
Im streitigen Bereich kommt es aufgrund des sich verändernden Marktes zu einer Vielzahl von Auseinandersetzungen bezüglich langfristiger Gaserzeugungs- und Lieferverträge, die entweder hochgradig umgestellt werden müssen oder neue Preisverhandlungen anfachen.
Ebenso wie in den anderen Bereichen drängen auch in der Offshore-Windbranche neue Teilnehmer an den Markt. Die Novellierung des EEG 2017 Erneuerbare-Energien-Gesetz und des Wind-See-Gesetzes brachte eine erstmals öffentliche Ausschreibung dieser Projekte. Die Höhe der staatlichen Förderung wird nicht mehr zentral vom Gesetzgeber festgelegt sondern beruht auf den Angeboten, die Bieter während des Verfahrens machen. Somit gewinnt das niedrigste Kostenangebot den Förderzuschlag.
Im Gesundheitsbereich nimmt die nach dem Inkrafttreten des Gesetzes zur Bekämpfung von Korruption im Gesundheitswesen im Juni 2016 erheblich angestiegene Nachfrage nach Compliance-Beratung allmählich wieder ab, jedoch erhöht sich der Beratungsbedarf im E-Health-Bereich stetig. Schwerpunkte stellen hier insbesondere Health-Apps und Fragen rund um die telemedizinische Versorgung dar, die oftmals an der Schnittstelle zu Informationstechnologie, Datenschutz und Abrechnung auftreten.
Zudem fällt auf, dass die Gesundheitsbranche in Deutschland zunehmend von Akteuren bespielt wird, die nicht traditionell in der Gesundheitsversorgung tätig sind; als Paradebeispiel ist hier die Beteiligung der 7Life, einer Tochter der ProSiebenSat.1-Gruppe, an der Windstar Medical Group zu nennen. Allgemein wurde im Transaktionsbereich aufgrund verstärkter Aktivität auf Investorenseite eine Zunahme an Transaktionen bemerkt; gerade im Bereich medizinischer Versorgungszentren gab es zahlreiche Verschiebungen und auch am Impfstoffherstellermarkt konnte eine Konsolidierung des Wettbewerbs beobachtet werden.
Im Bereich des Patentrechts liegen die Hauptprobleme nach wie vor bei den Parallelimporten sowie im Bereich Verletzungsverfahren, dort speziell in streitigen Auseinandersetzungen um Second-Medical-Use-Medikamente. Und neben dem bereits im Dezember 2015 in Kraft getretenen Krankenhausstrukturgesetz sorgt auch die im April 2017 in Kraft getretene neue Medizinprodukteverordnung unmittelbar für Beratungsbedarf. Weiterhin von Bedeutung sind außerdem Fragen zum bereits 2011 in Kraft getretenen AMNOG, überwiegend zur Arzneimittel-Nutzenbewertung. In der Apothekenbranche kristallisierte sich das im Oktober 2016 erlassene EuGH-Urteil zum Wegfall der Preisbindung für ausländische Versandapotheken als bedeutendstes Thema heraus.
Die Rechtsberatung für die Telekommunikationsbranche richtet sich weiter stark an den Bedürfnissen konvergenter Diensteanbieter aus: Zu den neuen Playern am Telekommunikationsmarkt zählen so unter anderem Apps, Gerätehersteller und Softwareentwickler, aber auch Over-the-Top-Diensteanbieter prägten den Markt zuletzt zunehmend. Während Medienunternehmen häufig mit Fragen zu ihrem Verhältnis zu Netzbetreibern an die Kanzleien herantreten, spielt auch die Beratung zum Themenkomplex Internet of Things nach wie vor eine wichtige Rolle, wobei die Machine-to-Machine-Kommunikation den meisten Beratungsbedarf verursacht. Gerade unter dem Stichwort Vernetztes Auto war hier ein klarer Anstieg in der Nachfrage erkennbar.
Zudem bereiten sich Unternehmen der Telekommunikationsindustrie verstärkt auf die Anwendung der 2016 in Kraft getretenen Datenschutzgrundverordnung vor und beschäftigen sich weiterhin ebenso mit dem Thema Vorratsdatenspeicherung. Der EuGH hatte zu diesem Thema im Dezember 2016 ein Urteil erlassen, mit dem eine allgemeine und unterschiedslose Vorratsdatenspeicherung von Verkehrs- und Standortendaten für unionsrechtswidrig erklärt wurde.
Das Thema Breitbandausbau, gerade auch im ländlichen Raum, sowie Fragen zu dem im November 2016 in Kraft getretenen Gesetz zur Erleichterung des Ausbaus digitaler Hochgeschwindigkeitsnetze (DigiNetzG) beschäftigten die Kanzleien ebenfalls. Die klassischen Regulierungsbereiche spielen hingegen zwar weiterhin eine Rolle, haben aber wegen der Dominanz des Themenbereichs Digitalisierung etwas an Bedeutung verloren. Die Bereiche Entgeltregulierung und Verfahren gegen den Vectoring-II-Beschluss der Bundesnetzagentur waren allerdings weiter bedeutsam.
Guido Hermeier - White & Case LLP
Tobias Larisch - Freshfields Bruckhaus Deringer
Umfasst neben dem regulatorischen Kernbereich des Energiesektors auch Expertise in anderen branchenspezifischen Fragestellungen.
Im Energiesektor überzeugt Freshfields Bruckhaus Deringer durch ‘hervorragende Branchenkenntnis’, ‘wirtschaftliche Expertise’ sowie ‘auf die Bedürfnisse der Mandanten zugeschnittene Antworten’ binnen ‘kurzer Bearbeitungszeiten’. Das ‘hohe Niveau der Rechtsberatung und die internationale Vernetzung prädestiniert die Kanzlei für umfangreiche und komplexe Mandate’, darunter die Vertretung vier großer Energieanbieter während der Verhandlung des Kernenergieentsorgungsvertrages mit der deutschen Bundesregierung, woraufhin die genannten Versorger €24 Milliarden zur Finanzierung des Nuklearfonds bereitstellen werden. Das Beratungsteam bestand hier aus den ‘brillanten’ Umweltrechtlern Benedikt Wolfers in Berlin und Herbert Posser in Düsseldorf sowie dem im Gesellschaftsrecht angesiedelten Tobias Larisch. Letzterer berät Energieversorger in deren Reorganisationen und Joint-Venture-Gestaltungen. Ebenso empfohlen wird der Düsseldorfer Ulrich Scholz, ‘einer der besten Energierechtler Deutschlands, der umfangreiche Expertise besitzt und ein hochqualifiziertes Team um sich gesammelt hat’. Er ist vor allem in Prozessmandate für Stromerzeuger (beispielsweise hinsichtlich des im EEG festgelegten Eigenerzeugungsprivilegs) sowie in Transaktionen und den Anschluss von Offshore-Windparks involviert. Letzteres ist auch ein Beratungsgebiet von Wolf Friedrich Spieth, der bereits seit 2015 Sea Wind Management bezüglich der Genehmigungsverfahren für den Windpark Baltic Eagle berät. Der ‘fachlich und strategisch sehr gut aufgestellte’ Praxisbereich umfasst außerdem die Vertretung RWEs vor dem Bundesverfassungsgericht hinsichtlich der Verfassungsmäßigkeit des Atomausstiegs sowie die planerische Beratung für Amprion in Zusammenhang mit deren Leitungsvorhaben.
White & Case LLP ist durch eine ‘sehr hohe Mandantenorientierung’ sowie einen ‘Servicelevel auf hohem Niveau’ gekennzeichnet. In der Energiewirtschaft wird in besonderem Maße Guido Hermeier aus Düsseldorf erwähnt. Er weist ‘hohes Fachwissen, eine ruhige und vermittelnde Art sowie gute Vernetzung’ auf und berät meist zusammen mit den Praxisgruppenleitern Peter Rosin und Thomas Burmeister. Das Team setzt einen Schwerpunkt in M&A-Mandaten, wobei außerdem das Finanzierungs-, Beihilfe- sowie Umwelt- und Planungsrecht zum Angebot gehören. Rosin, Hermeier und Jörg Kraffel berieten bis Dezember 2016 ein Konsortium aus STEAG und BCG hinsichtlich des Erwerbs der Braunkohle- und Hydroenergiesparte von Vattenfall, welche über ein Bieterverfahren geregelt wurde. Burmeister war für Gasunie Deutschland transaktionsbegleitend tätig, welche zusammen mit Open Grid Europe die jordgasTransport vom Verkäufer Statoil Deutschland erworben hat. Of Counsel Ulrich Büdenbender vertritt gemeinsam mit Rosin die EnBW in einer Klage der Landeshauptstadt Stuttgart hinsichtlich der Übereignung des Stuttgarter Fernwärmenetzes. Im Finanzierungsbereich wurde Florian Degenhardt in Hamburg von einem Bankenkonsortium bestehend aus der Bayerischen Landesbank, Commerzbank, Landesbank Baden-Württemberg und SEB unter anderem zur strukturierten Finanzierung der Gaspipeline Monaco 1 mandatiert. Die Kategorie erneuerbare Energien ist ebenfalls durch Transaktionsmandate (bezüglich Windparks und Energiespeichermodellen) bestimmt, während im Regulierungsrecht Amprion in mehreren streitigen Verfahren vertreten wird. Die Frankfurter Transaktionsanwälte Hendrik Röhricht und Markus Stephanblome wurden zum Jahresbeginn 2017 zu Partnern ernannt.
Becker Büttner Held, Rechtsanwälte Wirtschaftsprüfer Steuerberater ist vor allem wegen der regulatorischen Expertise im Markt angesehen. Der Energiewirtschafts- und Gesellschaftsrechtler Christian Held gewann im Jahr 2016 die Beratungstätigkeit für das Gaspipelineprojekt TAP im Auftrag der schweizerischen und albanischen Wirtschaftsministerien; diesbezüglich geht es um die vertragliche Ausgestaltung, die bauliche Umsetzung und den Aufbau eines Gasmarktes in Albanien. Martin Altrock entwickelt eine Studie “Integriertes Energiesystem 2050” für das Bundesverkehrsministerium, welche die Bedeutung von erneuerbarem Strom und Wärme im Verkehrssektor behandelt. Ebenfalls neu hinzugekommen sind zahlreiche Beschwerdeverfahren gegen die Bundesnetzagentur gegen Festlegungen von Eigenkapitalzinssätzen für Alt- und Neuanlagen, welche die Betreiber von Elektrizitäts- und Gasversorgungsnetzen betreffen; Stefan Missling vertritt letztere als Mandanten vor dem OLG Düsseldorf. Zum Januar 2017 wurden Roman Ringwald in Berlin und Nils Langeloh in München zu Partnern ernannt, während sechs weitere Anwälte zu Partner Counseln ernannt wurden. Ringwald berät zurzeit die Versorgungsbetriebe Bordesholm hinsichtlich der Errichtung eines Batteriespeichers zum Betrieb eines unabhängigen Inselnetzbetriebes.
Bei Hengeler Mueller erhalten Energieunternehmen einen ‘schnellen und fachlichen Service auf hohem Niveau’, der durch ‘ein äußerst hohes Maß an Geschäftssinn und viel Fingerspitzengefühl bei der Beratung’ gekennzeichnet ist. Die Mandanten schätzen besonders die Arbeitsstruktur bestehend aus ‘kleinen Teams mit hohem Engagement und Fachwissen’. Der ‘präzise’ Düsseldorfer Gesellschaftsrechtler Hartwin Bungert ist ein ‘guter Analytiker’ mit ‘extrem guter Rechtskenntnis zu Strukturierungen und einem phänomenalen Gedächtnis, welches sich bei der Langzeitberatung sehr positiv auswirkt’. Zuletzt beriet er RWE und innogy bei deren Neuorganisation im Volumen von €5 Milliarden in über zehn Ländern; der erste Börsengang innogys wurde von den Kapitalmarktrechtlern Wolfgang Groß und Alexander Rang in Frankfurt begleitet (letzterer besitzt ‘ungewöhnlich gute Prospektrechtskenntnisse’ und gilt als ‘äußerst stark bei Finanzierungen’). Der ebenfalls an der Umstrukturierung beteiligte Gesellschaftsrechtler Andreas Austmann ‘liefert pragmatische und schnelle Lösungen’ und wird für seine ‘außergewöhnlichen Aktienrechtskenntnisse’ hervorgehoben. Ein weiteres Highlight war die Beratung der China Three Gorges durch Nicolas Böhm in Berlin beim Erwerb der BCP Meerwind Luxembourg (Besitzerin des gleichnamigen Windparks Meerwind) für €1,7 Milliarden. In der regulatorischen Beratung war der Energierechtler Dirk Uwer in mehreren streitigen Verfahren für TenneT aktiv, die sich mit der Netzanbindung von Offshore-Windparks beschäftigen, sowie auch Beschwerden gegen die Befreiung von Netzentgelten nach §19 StromNEV-Festlegung von der Bundesnetzagentur.
Im Energiesektor ist Linklaters vor allem in den Bereichen Transaktion, Regulierung und erneuerbare Energien tätig. Bezüglich des Regulierungs- und Vertragsrechts sind der Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz Transmission sowie der Energieversorger ENGIE Deutschland Dauermandanten des Praxisgruppenleiters Kai Uwe Pritzsche in Berlin, wobei man letzteres Unternehmen auch hinsichtlich der Beteiligungsübernahme der Stadtwerke Gera vom Insolvenzverwalter durch ein Joint Venture mit Kraftwerke KWG und Netz EGG berät. Im Berliner Büro ist auch der Gesellschaftsrechtler Thomas Schulz oftmals federführend aktiv, wie beispielsweise beim Erwerb von Anteilen an einem Portfolio von PNE Wind (bestehend aus zwölf Onshore-Windparks) durch die Mandantin Allianz Global Investors. Außerdem begleitete er die Refinanzierung des Offshore-Windparks Butendiek für die gleichnamige Holdinggesellschaft. Der im Umwelt- und Planungsrecht angesiedelte Markus Appel berät laufend TenneT TSO zum Bundesfachplanungsverfahren des Projektes SuedLink, welches den Bau von Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragungsleitungen in Europa vorsieht. Of Counsel Christopher Bremme vertritt weiterhin Storengy gegen eine Klage bezüglich der Nichtigkeit eines Gasspeicherungsvertrags und Preisanpassungsverhandlungen im Volumen von €89 Millionen. Das Frankfurter Büro unterstützt vor allem im Bereich Projektfinanzierung und Streitbeilegung (hier ist Managing Associate Peter Bendel zu nennen), während das Kartellrecht von einem Düsseldorfer Team rund um Carsten Grave abgedeckt wird.
Luther Rechtsanwaltsgesellschaft mbH ist mit Anwälten aus der Regulierung, dem Kartellrecht, Vertragsrecht, Handelsrecht, öffentlichen Recht, privaten Baurecht und Gesellschaftsrecht entsprechend breit aufgestellt. Seit 2016 deckt man auch interne kartellrechtliche Ermittlungen (Verdacht auf Marktmanipulation im Energiehandel) ab. Ein Highlight für Praxisgruppenleiter Holger Stappert in Düsseldorf war die Begleitung eines großen deutschen Energieversorgers bei der Umstrukturierung dessen Regionalversorgungsunternehmen nach Entflechtungsvorschriften, welche gesellschaftsrechtliche, regulatorische und kommunalrechtliche Fragen beinhaltete; ersteres Themenbegiet wurde von Carsten Beisheim bearbeitet. Das gesellschaftsrechtliche Team um Stefan Galla und Michael Krömker beriet außerdem Open Grid Europe im Bieterverfahren zum Erwerb der jordgas Transport vom Joint Venture bestehend aus Statoil in Norwegen und Gasunie in Deutschland. Der Öffentlichrechtler Stefan Altenschmidt vertritt ExxonMobil in einem €900 Millionen schweren Grundsatzklageverfahren hinsichtlich der Erhebung von Förderungsabgaben für Erdgas in Norddeutschland. Unter der Federführung von Tobias Leidinger wirkte er auch an der Projektbegleitung für ein Zwischenlager in bau- und atomrechtlicher Hinsicht mit; der Mandant ist ein führendes Unternehmen der Atomindustrie.
Die Berliner Kanzlei Raue LLP zählt sieben Partner in der Energiebranche. Im Jahr 2016 verzeichnete Praxisleiter Christian von Hammerstein eine Erstmandatierung durch die österreichische Verbund AG, die man unter anderem hinsichtlich des Pumpspeichers Riedl und den Innkraftwerken beriet. Weiterhin begleitete der Kartellrechtler Bernd Beckmann gemeinsam mit dem Gesellschaftsrechtler Stephan Bernhard Koch ein Joint Venture, das der schweizerische Mandant Alpiq mit dem deutschen Energieunternehmen GETEC einging; die neu gegründete European Energy Service Platform bietet eine neue Verfügbarkeit von Kundenserviceprozessen im Energiemarkt im internationalen Umfang. Die Praxisgruppe setzt ebenfalls einen Schwerpunkt im Bereich Konzessionsabgaben, in dem Wolfram Hertel aus dem öffentlichen Recht dauerhaft MITGAS Mitteldeutsche Gasversorgung in vergaberechtlichen Verfahren und Streitigkeiten vertritt; er ist außerdem seit Anfang 2017 für enviaM in der Herausgabeklage der Stadtwerke Leipzig bezüglich des örtlichen Stromnetzes aktiv. Ein weiteres herausragendes Mandat war die Verteidigung von jordgas vor dem OLG Düsseldorf gegen die horizontale Kostenwälzung, die von der Bundesnetzagentur festgelegt wurde.
Das ‘effiziente und pragmatische Team’ von Clifford Chance bietet einen ‘exzellenten Service’ sowie ‘tiefgründiges Branchenwissen’. Praxisgruppenleiter Björn Heinlein in Düsseldorf berät ewz und Fontavis erstmals hinsichtlich einer Beteiligung am Trianel Windpark Borkum II, während Mathias Elspaß im März 2017 die Beratung Bayernets zur Genehmigung und Finanzierung der Monaco-Pipeline abschloss. Der Gesellschaftsrechtler Markus Muhs aus München unterstützte EQT Infrastructure bei der Gründung einer strategischen Partnerschaft mit GETEC, die auch die Mehrheitsübernahme von drei Tochtergesellschaften der GETEC umfasste. Ein weiteres Highlight war der Erwerb von BELECTIC Solar & Battery durch die Mandantin innogy. Heinlein war neben der laufenden Finanzierungsberatung für ein Bankenkonsortium bestehend aus EIB, EBRD, Sace und Euler Hermes zur Trans Adriatic Pipeline im Gasbereich außerdem mit dem Auktionsverfahren zum Erwerb der Anteile an Thyssengas im Auftrag von Fluxys beschäftigt. Werner Brickwedde wurde im Mai 2017 zum Counsel ernannt.
Dolde Mayen & Partner ist im Energiemarkt vor allem für Mandate im Regulierungs-, Anlagenbau- und Genehmigungsrecht bekannt, sowohl in beratender als auch in streitiger Hinsicht. Das Anlagenbau-Team ist im Stuttgarter Büro angesiedelt während die regulatorischen und streitigen Fragestellungen in Bonn behandelt werden. Winfried Porsch berät seit Anfang 2017 einen Übertragungsnetzbetreiber im Planungsverfahren für die Netzverstärkung Wullenstetten-Niederwangen, während Bernd Schieferdecker ein ähnliches Unternehmen erstmals im Verfahren für den Neubau der Ostküstenleitung Schleswig-Holstein betreut, welche eine der “Energieautobahnen” darstellen wird. In Bonn verfassten Thomas Mayen und Christian Stelter ein Gutachten zu regulierungsrechtlichen Aspekten für die TransnetBW. Im streitigen Bereich ist vor allem Klaus-Peter Doldes Vertretung von EnBW in einem Berufungsverfahren vor dem OLG Köln zu erwähnen, welches eine Schadensersatzklage gegen das Land Baden-Württemberg und die Bundesrepublik Deutschland aufgrund des Atommoratoriums thematisiert; mit einem Wert von €261 Millionen hat das Mandat hohe politische und mediale Aufmerksamkeit erhalten.
Mit der Partnerernennung Jacob von Andreaes gibt es bei Gleiss Lutz nun neben Cornelia Topf in Frankfurt auch einen Praxisgruppenleiter für das Düsseldorfer Büro im Energiesektor. Er vertritt zurzeit Gazprom Export in einer Klage gegen die Bundesnetzagentur bezüglich des einheitlichen Einspeiseentgeltes im Zusammenhang mit dem Beschluss der horizontalen Kostenwälzung. Ebenso berät er einen deutschen Technologiekonzern in einem streitigen Verfahren, welches die Rückforderung der EEG-Förderung wegen eines Verstoßes gegen die Registermeldepflicht zum Gegenstand hat. Topf wurde erstmals von einem Bieter mandatiert, der sich im von Northland Power geführten Verkaufsverfahren um mehrere Windparks, darunter die Offshore-Windparks Nordsee 1 bis 3, beteiligt. Der Regulierungs- und Projektentwicklungsanwalt Marcus Dannecker in Stuttgart vertritt seit Ende 2016 die WindMW in einer Entschädigungsklage gegen TenneT vor dem LG Schwerin, die sich aus der Verzögerung im Zusammenhang mit der Netzanbindung HelWin 1 ergab. Ein weiteres wichtiges Mandat ist die bundesverwaltungsgerichtliche Vertretung der Amprion durch Burghard Hildebrandt in zwei Klagen gegen einen Planfeststellungsbeschluss für den Bau einer Höchstspannungsleitung hinsichtlich des Präklusionsverbots für verspätete Einwendungen.
Die ‘kompetente Kanzlei’ Hogan Lovells International LLP weist besondere Stärken in der Sparte erneuerbare Energien auf, sowie in der ‘Kürze der Bearbeitungszeit’, dem ‘hohen Geschäftssinn’ und den ‘hervorragenden Leistungen im M&A-Bereich und im Anlagenbau’. Der Praxisgruppenleiter für Energie und Rohstoffe, Matthias Hirschmann, kann sein ‘tiefgehendes Verständnis der deutschen Windenergiebranche’ sowie sein ‘hohes Niveau an gesellschaftsrechtlichem Fachwissen’ bei der Beratung von Northland Power zum Erwerb des Offshore-Windparkprojekts Deutsche Bucht im Finanzierungsvolumen von €1,2 Milliarden unter Beweis stellen. Er hat ebenso im Jahr 2016 Sampension KP Livsforsikring bei der Übernahme von Nord Energie Renewables in Dänemark für €190 Millionen unterstützt. Ebenfalls empfohlen werden Tobias Faber und der ‘hervorragende Stratege’ Ulrich Helm in Frankfurt für deren ‘breites Wissensspektrum im Anlagenbau’; ersterer, der außerdem eine ‘schnelle Auffassungsgabe’ besitzt, war vor allem mit energietechnischen Anlagen- und Abfallverwertungsprojekten befasst. Der Hamburger Counsel Tobias Flasbarth, der Statoil in Deutschland sowohl beim Verkauf von jordgas als auch die norwegische Muttergesellschaft bei ihrer Beteiligung an der AWE-Arkona-Windpark-Entwicklungsgesellschaft zu 50% beriet, ‘hält komplexere Prozesse gut zusammen, achtet auf Details und arbeitet sich schnell in neue Themenkomplexe ein’. Der ‘diplomatische’ Christian Knütel besitzt ‘umfassende juristische Kenntnisse’ und fertigt ‘solide, praxisnahe Ausarbeitungen’ an, unter anderem bei der €1,6 Milliarden Projektfinanzierung für den Offshore-Windpark Merkur.
Baker McKenzie ist transaktionsbegleitend, regulatorisch, projektfinanzierend und streitbeilegend tätig und konnte die breitgefächerte Beratung durch den Zugang der neuen Praxisgruppenleiter Tim Heitling und Thomas Dörmer von Taylor Wessing in Berlin unterstreichen. Ersterer vertritt beispielsweise Vattenfall Europe Sales in einem Klageverfahren gegen ante-holz vor dem LG Hamburg bezüglich der Vergütung von Stromlieferungen und der Nebenkostenabrechnung. Außerdem berät er LEIPA Georg Leinfelder beim Erwerb des Kundenanlagennetzes von UPM sowie der Papierfabrik Schwedt/Oder, welche auch die Eigenerzeugungsanlagen beinhaltet. Der Öffentlichrechtler Frank-Rainer Töpfer beriet einen internationalen Gaskonzern beim Bau und Betrieb eines unterirdischen Heliumgasspeichers hinsichtlich der Umweltaspekte und des Planverfahrens. Weitere Mandanten sind Encevo und Gasunie.
Im Energiesektor schätzen die Mandanten der ‘vertrauenswürdigen’ Kanzlei Görg Partnerschaft von Rechtsanwälten mbB die ‘sehr hohe Qualität, die Vernetzung mit anderen Spezialisten sowie das angemessene Preis-Leistungsverhältnis und den Beratungsumfang’. Praxisgruppenleiter Achim Compes und sein Kölner Team gelten als ‘kundenorientiert, zuverlässig und sehr versiert im deutschen Energierecht’. Er übernahm Anfang 2017 die Federführung im Verfahren zur Einwerbung und Beteiligung von ewz/Fontavis an dem von der Mandantin Trianel Windkraft Borkum II GmbH verwalteten Windpark; nach energiewirtschafts, gesellschafts- und vertragrechtlicher Beratung erfolgte die Unterstützung in der Projektfinanzierung. Weiterhin begleitete Compes einen englischen Investor bei der Gestaltung eines Joint Ventures mit den Betreibern einer Fernwärmeerzeugungsanlage und der Teilnahme am Regelenergiemarkt. Außerdem empfohlen wird Wibke Schumacher für ihre ‘Erklärungskompetenz sowie die hohen, themenübergreifenden Fachkenntnisse im Umstrukturierungs-, Gesellschafts- und Steuerrecht’. Sie ist ebenfalls häufig für die Mandantin Trianel tätig; zuletzt hinsichtlich des Verkaufs einer digitalen Vertriebssteuerungsplattform für Energiedienstleistungen. Thoralf Herbold, Jan Schellenberger und Thomas Lange sind seit Oktober 2016 in der Beratung einer internationalen Versorgungskasse aktiv, die sich in einem Bieterverfahren um den Erwerb eines Windparkportfolios von PNE Wind mit einem Wert von über €100 Millionen bewirbt. Arne Glöckner und Carmen Schneider wechselten jeweils zu avocado rechtsanwälte in Berlin und DWF Germany Rechtsanwaltsgesellschaft mbH in Köln.
Heuking Kühn Lüer Wojteks ‘Bearbeitungszeit und fachspezifische Rechtskenntnisse sind sehr gut, und das Preis-Leistungsverhältnis angemessen’. Besonders empfohlen wird der ‘im Energierecht hervorragende’ Stefan Bretthauer aus Hamburg, der zuletzt vor allem Mandate in der Gasindustrie und im Anlagenbau bearbeitete. Praxisleiter Marc Baltus beriet zuletzt ein Unternehmen hinsichtlich der Eigenerzeugung von Strom in mehreren Kraftwerken im Zusammenhang mit der im EEG 2017 festgelegten Scheibenpacht und unterstützte außerdem einen Betreiber von Windanlagen bezüglich der Förderung von Windkraftanlagen und den Ansprüchen, die Übertragungsnetzbetreibern auf die Bereitstellung von Daten zustehen. Der Kapitalmarktrechtsexperte Thorsten Kuthe begleitet verschiedene Energie- und Erdgasexplorationsunternehmen bei deren Börsengängen und Multimillionen-Aktienplatzierungen, während Senior Associate Tobias Woltering, der im Januar 2017 von Deloitte Legal Rechtsanwaltsgesellschaft mbH wechselte, Industrieunternehmen zu den Vorgaben des europäischen Beihilferechts im Zusammenhang mit der Gewährung von Subventionen berät sowie einige Stadtwerke und Handelsunternehmen bei der Vertragsgestaltung und -überarbeitung unterstützt. Felix Siebler in München wurde Anfang 2017 in die Partnerschaft aufgenommen.
Mit dem Zugang Gerd Stuhlmachers von E.ON Global Commodities bietet die Kanzlei Norton Rose Fulbright seit März 2017 nun auch Compliance, vertrags- und handelsrechtliche Expertise im Energiesektor an. Zu den Highlights für Praxisleiter Klaus Bader zählt die Beratung von GE Capital/Coriolis bei der Eigenkapitalinvestition in den Offshore-Windpark Merkur sowie die Unterstützung von Energie 360° und deren Tochtergesellschaft Smart Energy Innovationsfonds bezüglich ihrer Minderheitsbeteiligung am Stromspeicherentwickler VoltStorage und Luftmeister, welche den ersten Luftenergiemesser entwickelt hat. Die Finanzierungsanwälte Dirk Trautmann in München und Timo Noftz in Hamburg berieten ein internationales Bankenkonsortium bei der Refinanzierung des Offshore-Windparks Butendiek im Volumen von €950 Millionen. Of Counsel Felix Dinger konnte zudem Senvion als neuen Mandaten für den Abschluss eines Turbinenliefervertrags und in vergaberechtlichen Fragestellungen im Zusammenhang mit dem Windkraftwerk Trianel Borkum II gewinnen.
In der Energiebranche bietet Redeker Sellner Dahs Beratung im Anlagenbau, zum Thema erneuerbare Energien, im Energievertragsrecht und der Streitbeilegung an. Zu den Highlights zählen die Neugewinnung des Mandanten GASCADE Gastransport für die umfassende rechtliche Beratung des milliardenschweren Gaspipelineprojekts EUGAL, welches Aspekte aus dem Umwelt- und Planungs- sowie dem Leitungs- und Anlagenrecht umfasst; zu den beteiligten Anwälten gehören Frank Fellenberg, Olaf Reidt, Philipp Hummel und Stefanie von Landwüst. Außerdem vertrat Lars Klein einen Großkonzern im Verfahren um mehrere Forderungen aus dem Neubau eines Steinkohlenkraftwerks im Gesamtvolumen von €450 Millionen. Des Weiteren beriet man die DB Regio bezüglich der Preisanpassung des Bahnstroms bei der S-Bahn Hannover. RWE Power und Vattenfall sind Dauermandanten.
Mandanten heben bei Watson Farley & Williams LLP besonders die ‘vertiefte Kenntnis der Offshore-Windbranche’ hervor, ebenso wie die ‘angemessenen Teamgrößen und -qualifikationen bei Transaktionen’, wobei man ‘zielführend auf den erfolgreichen Abschluss hinarbeitet’. Empfohlen werden Co-Praxisgruppenleiter Malte Jordan für Liefervertragsangelegenheiten und Bankrechtler Sven Fretthold für Finanzierungsdokumentation; beide ‘verstehen es, komplexe juristische Zusammenhänge auch Nichtjuristen verständlich zu machen’. Ersterer unterstützte PNE Wind bei der Veräußerung von 80% eines Windparkportfolios an einen von Allianz Global Investors verwalteten Fonds für mehr als €330 Millionen, während letzterer gemeinsam mit Stefan Hoffmann ein Bankenkonsortium bestehend aus Helaba, ING, Rabobank, KfW IPEX-Bank und SEB bei der Finanzierung der zweiten Phase des Windparks Borkum West berät. Co-Leiter der Praxisgruppe, Thomas Hollenhorst, ist häufig an internationalen Windpark- und Photovoltaikprojekten beteiligt; zuletzt war er beispielsweise federführend bei der Finanzierung des Solarparks Vandel 2 in Dänemark für die HSH Nordbank tätig.
Allen & Overy LLPs Energiepraxis vereint die Rechtsbereiche Bank- und Finanzrecht, öffentliches Recht, Gesellschaftsrecht und Streitbeilegung, wobei die Themenbereiche erneuerbare Energien und Konzessionsausschreibungen besonders stark ausgeprägt sind. Der Frankfurter Praxisgruppenleiter Norbert Wiederholt (das Hamburger Team wird von Hans Schoneweg geführt) beriet Anfang 2017 die Landesbank Hessen-Thüringen Girozentrale bezüglich einer Finanzierung der Kraftwerke Mainz-Wiesbaden im Volumen von €75 Millionen. Hans Diekmann in Düsseldorf berät dauerhaft Uniper in gesellschafts- und kapitalmarktrechtlicher Hinsicht.
Dentons ‘deckt die gesamte Transaktionspalette im Bereich der erneuerbaren Energien in Verbindung mit gesellschaftsrechtlichen und steuerlichen Themen hervorragend ab’; außerdem ist man ‘sehr breit gefächert und weltweit mit kompetenten Anwälten vertreten’. Aus dem fünf Partner umfassenden Team werden Peter Mayer im Hinblick auf internationale Energietransaktionen und Daniel Barth für seine Expertise in Sharedeal-Mandaten hervorgehoben. Bis Anfang 2017 beriet der Transaktionsrechtler Thomas Schubert Enbridge bezüglich einer €2 Milliarden-Investition in den Offshore-Windpark Hohe See, welche Aspekte aus dem Gesellschafts-, Regulierungs- und Vertragsrecht beinhaltete. In Frankfurt begleitete Christoph Papenheim die Übernahme des deutschen Energy-from-Waste-Unternehmens EEW durch die Mandantin China National Environmental Protection Group.
Das Energierechtsteam bei PwC Legal (PricewaterhouseCoopers Legal AG Rechtsanwaltsgesellschaft) wird von Boris Scholtka in Berlin und Peter Mussaeus in Düsseldorf geleitet. Zuletzt beriet der Hamburger Gesellschaftsrechtler Uwe Witt den Gesellschafter von TurboWind Energie bei der Veräußerung an EWE Erneuerbare Energien. Im August 2016 kam Patrick Nordhues in Essen von Seitz Rechtsanwälte Steuerberater hinzu.
Taylor Wessing berät rund um erneuerbare Energien, wobei die Expertise auch die Rechtsgebiete Transaktionen, Finanzierungen, Streitigkeiten, Anlagenbau und Umweltthemen umfasst. Praxisleiter Carsten Bartholl ist regelmäßig für Chorus Clean Energy tätig, so auch beim Erwerb der Windparks Parey von Johann Bunte sowie Clementine (in Frankreich) von Saxovent. Im streitigen Bereich vertritt Janina Pochhammer Senvion im Forderungsmanagement für einen deutschen Offshore-Windpark, und Michael Baumhauer berät Becker Marine Systems im Vertragsrecht und bei der Vergabe von Entwicklungs- und Fertigungsaufträgen für LNG-Stromgeneratoren, die der mobilen Versorgung von Schiffen dienen.
WilmerHale setzt Schwerpunkte in der Regulierung, im Kartell- und Beihilferecht sowie in der Streitbeilegung. Co-Leiter der Praxis Ulrich Quack vertritt weiterhin OPAL Gastransport, zuletzt zu einem im Oktober 2016 neu abgeschlossenen öffentlich-rechtlichen Vergleichsvertrag zwischen OGT, Gazprom, Gazprom Export und der Bundesnetzagentur, gefolgt von mehreren Beschwerde- und Klageverfahren durch den polnischen Gaskonzern Gaskonzern PGNiG und seiner deutschen Tochtergesellschaft PGNiG Supply & Trading, der Republik Polen und dem staatlichen ukrainischen Gaskonzern Naftogaz. Co-Praxisgruppenleiter Martin Seyfarth ist laufend für Carlson Capital tätig, unter anderem im Rahmen der Verhandlungen in Deutschland im Zusammenhang mit der Atom-/Endlagerstiftung.
Dierks & Bohle
Quaas und Partner, Anwaltskanzlei
Wigge Rechtsanwälte
Christian Dierks - Dierks & Bohle
Umfasst die oftmals mit Life Sciences und Healthcare umschriebenen Praxisbereiche. Neben dem regulatorischen Kernbereich des Gesundheitssektors wird auch Expertise in anderen branchenspezifischen Fragestellungen berücksichtigt.
Baker McKenzie bietet Mandanten aus dem Gesundheitssektor ‘Full-Service-Beratung auf allerhöchstem Niveau’ und ist insbesondere in der vergabe- und kartellrechtlichen Praxis gut aufgestellt, überzeugt jedoch auch zu regulatorischen Fragestellungen sowie bei der Transaktionsbegleitung; das Team um den für seine ‘brillanten Schriftsätze’ geschätzten und ‘überragend guten’ Praxisgruppenleiter Thilo Räpple, der ‘auch die dicksten Bretter bohrt’ überzeugt zudem aufgrund des ‘sehr guten Geschäftssinns’ und ‘bester Branchenkenntnis’. Unter der Federführung des ‘weitsichtigen, pragmatischen’ und ‘sehr guten Strategen’ Marc Gabriel berät die Gruppe gemeinsam mit Teams aus anderen europäischen Büros der Kanzlei seit Frühjahr 2016 einen weltweit führenden US-Hersteller von biotechnologischen Arzneimitteln zu vergaberechtlichen und strategischen Fragen in Vorbereitung auf den Eintritt in eine Vielzahl europäischer Biosimilarmärkte. Pagoda Investment mandatierte die Kanzlei außerdem für die Beratung zum geplanten Erwerb der GBA Gesellschaft für Bioanalytik im Rahmen eines Auktionsverfahrens von Adiuva Capital. IP-rechtlich beraten wurden die Eigentümer von Ganymed bei der Übernahme des japanischen Pharmakonzerns Astellas Pharma. Christian Burholt wird wegen seiner ‘guten Kenntnisse des Life Science-Markts und seiner kartellrechtlichen Besonderheiten’ geschätzt.
Clifford Chance fokussiert sich weiterhin auf den Transaktionsbereich, begleitet Mandanten aber auch bei regulatorischen Fragen unter anderem im Zusammenhang mit Produkteinführungen, Medzinprodukterecht sowie der Ausschreibung von Arzneimittelrabattverträgen. Praxisgruppenleiter Peter Dieners beriet federführend Acino International beim Verkauf des Geschäfts mit transdermalen Pflastern und Implantat-Technologie an die Luye Pharma Group und der insbesondere für seine Expertise im Heilmittelwerbe- und Wettbewerbsrecht geschätzte Ulrich Reese begleitete Pfizer zu transaktionsrechtlichen, arbeits- und sozialrechtlichen, aber auch datenschutz- und patentrechtlichen Fragestellungen. Das Biotechnologieunternehmen Genzyme betreut man zu Fragen der Markteinführung von Medikamenten und man vertrat die Mandantin außerdem in heilmittelwerberechtlichen Streitigkeiten gegen mehrere Wettbewerber. Zudem beriet man Bayer und Tochtergesellschaften von Bayer unter anderem zu Produkteinführungen, aber auch zu vergaberechtlichen Fragen. Daneben war man auch in der Beratung zu Compliance-Themen, Produkthaftungsfällen und im Medizinprodukterecht tätig. Counsel Christian Stallberg wechselte im Mai 2016 zu Novacos Rechtsanwälte. Gunnar Sachs wurde zum Partner ernannt.
Die im Gesundheitsrecht hochspezialisierte Berliner Boutique Dierks & Bohle genießt einen ausgezeichneten Ruf am Markt und deckt eine große Bandbreite an Rechtsgebieten ab, wobei ein klarer Schwerpunkt in der regulatorischen Beratung liegt. Das Team berät aber auch umfassend Mandanten im Erstattungs- und Sozialrecht und in Compliance-Fragen. Lediglich IP- und kartellrechtliche Fragestellungen präsentieren nur einen Nebenschwerpunkt der Praxis. Transaktionen begleitet die Kanzlei zudem gegebenenfalls als zugeschalteter regulatorischer Berater. Der doppelt qualifizierte und besonders häufig empfohlene Christian Dierks konzentriert sich in erster Linie auf Fragestellungen zu Arzneimittelrecht und dem Recht der gesetzlichen Krankenversicherungen, sowie telemedizinische Sachverhalte, insbesondere Arzthaftung, Datenschutzrecht und das Berufsrecht der Ärzte.
Hogan Lovells International LLP berät unter Praxisgruppenleiter Jörg Schickert mit enorm breiter personeller Aufstellung vollumfänglich im Gesundheitsrecht: So ist Schickert selbst beispielsweise auf regulatorische und erstattungsrechtliche Beratung spezialisert und betreute in diesen Bereichen unter anderem federführend den Medizinproduktehersteller Nanobiotix zu Fragen der Produktentwicklung und des Produktlaunch. Die heilmittelwerberechtliche und compliancerechtliche Expertise der Praxisgruppe deckt das Hamburger Team um Tanja Eisenblätter ab, das auch bedeutende wettbewerbsrechtliche Mandate betreut. Ein Highlight ist die von Miriam Gundt geleitete Vertretung von Merck & Co in einem BGH-Verfahren betreffend das HIV-Medikament Isentress, in dem im August 2016 per einstweiliger Verfügung vor dem Bundespatentgericht eine Zwangslizenz erwirkt wurde. Man beriet außerdem Sanofi zum Vorgehen gegen mehrere deutsche Großhändler, die bei Apotheken gesetzeswidrig Klinikwareprodukte auf- und dann weiterverkauft haben, wobei man Sanofi nicht nur als Geschädigte in einer Vielzahl strafrechtlicher Verfahren begleitete, sondern auch in der zivilrechtlichen Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen vertritt. Der Litigator Matthias Schweiger wurde zum Partner ernannt. Sabine Boos wechselte an die Hochschule Heilbronn und Markus Burkhardt wechselte zu Amazon.
Die auf das Gesundheitsrecht spezialisierte Sozietät Sträter Rechtsanwälte gehört zu den ersten Adressen für die Rechtsberatung der Gesundheitsbranche, wobei insbesondere Burkhard Sträter und Markus Ambrosius zu den führenden Namen zählen und auch Claus Burgardt mit seiner Expertise im Arzt- und Vertragsarztrecht das Team maßgeblich prägt. Die Kanzlei berät schwerpunktmäßig Hersteller und Vertreiber von Arzneimitteln und Medizinprodukten, aber auch Ärzte und Apotheker. Ihren Mandanten bietet die Boutique von der Produktentwicklung, inklusive der Beratung zu klinischen Studien, über Zertifizierungsfragen und Vertriebsbedingungen hin zu Pharmakovigilanz und Produkthaftung hochspezialisierte Beratung. Außerdem berät man zur Verteidigung von Arzneimitteln mit den Mitteln des Geistigen Eigentums sowie zum Recht der gesetzlichen Krankenversicherungen. Die Kanzlei wird außerdem zur Begleitung von Kosten-Nutzen-Bewertungen nach dem SGB V und von früher Nutzenbewertung von Arzneimitteln nach AMNOG mandatiert.
Taylor Wessing bietet nationalen wie auch internationalen Mandanten der Gesundheitsbranche im Rahmen der von Manja Epping geleiteten Industriegruppe Life Sciences sowie der von Oliver Kirschner geführten Healthcare-Gruppe eine personell sowie thematisch sehr breite Abdeckung aller relevanten Themen, die sich von Vertragsarztrecht über das Kosmetika-, Nahrungsergänzungsmittel- und Diätprodukterecht hin zu Produkthaftungsfällen, Compliance und Medikamentenzulassung erstrecken. In jüngsten Highlights beraten Kirschner und der auf das Regulierungsrecht spezialisierte Oliver Klöck DV Care Netherlands beim Erwerb ambulanter und stationärer Dialyseeinheiten und Henning Moelle vertrat Bayer Healthcare in einem Produkthaftungsprozess hinsichtlich des Kontrazeptivums Yasminelle sowie anderer vergleichbarer Kontrazeptiva und ist außerdem als International Lead Counsel für Grünenthal bei der Abwehr von auf Thalidomid gestützte Produkthaftungsklagen tätig. Der im IT-Recht spezialisierte Thanos Rammos wurde zum Partner ernannt und Wolfgang Rehmann ist der Ansprechpartner für pharma- und medizinproduktrechtliche Fragestellungen.
Freshfields Bruckhaus Deringer berät auf einem ‘exzellenten’ Servicelevel: Das Team ist im Gesundheitssektor insbesondere für ihre transaktionsrechtliche Stärke bekannt, verfügt jedoch ebenso über tiefgehende regulatorische Expertise, die jüngst mit der Partnerernennung von Michael Ramb untermalt wurde, sowie über ein starkes Patentrechtsteam am Frankfurter Standort. In einem Leuchtturmmandat beriet Jochen Dieselhorst gemeinsam mit einer Partnerin aus dem Londoner Büro das Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim beim Asset Swap mit Sanofi bei einem Gesamtvolumen von über €18 Milliarden und Fresenius Helios begleitete man beim Erwerb und der Finanzierung von Spaniens größtem privaten Krankenhausbetreiber Quirónsalud. Die Compliance-Expertise des Teams um Marcel Kaufmann in Berlin kam zudem bei der Durchführung einer weltweiten Compliance-Untersuchung für ein Medizinprodukteunternehmen zum Einsatz. Im regulatorischen Bereich beriet man des Weiteren zu klinischen Studien und Vertriebsfragen im Bereich Medizinprodukte: So begleitete man beispielsweise Genomic Health zu regulatorischen und erstattungsrechtlichen Fragen bezüglich der Einführung eines Genexpressionstests in Deutschland und Europa. Ein weiteres Highlight war die Beratung von BioNTech zur weltweiten strategischen Zusammenarbeit mit Genentech im Bereich Krebsimpfstoffe.
Gleiss Lutz bietet seinen Mandanten Full-Service-Beratung auf ‘zuverlässig sehr hohem Level’ sowie ‘mit hoher Praktikabilität’ und ist insbesondere in der Begleitung von Krankenkassen und Krankenhäusern etabliert. So berieten Marco König und Andreas Neun zuletzt die AOK Baden-Württemberg zu Projekten und Ausschreibungsverfahren in der Arznei- und Hilfsmittelversorgung, wie beispielsweise bei Generika-Rabattvertragsausschreibungen oder der Vergabe von Rabattverträgen zu patentgeschützten Medikamenten, sowie bei der vollständigen Veräußerung ihrer Anteile an der AOK-Klinik, einem regionalen Betreiber von Rehabilitationskliniken, an die cts Reha. Die Kliniken Schmieder mandatierten das Team im Rahmen einer Auseinandersetzung mit einer konkurrierenden Klinikgruppe hinsichtlich der Aufnahme weiterer Planbetten für neurologische Frührehabilitation in einen Landeskrankenhausplan; und Boehringer Ingelheim beriet man zu einer Kooperation mit ViraTherapeutics zur Entwicklung onkolytischer Viren. Yes Pharmaceutical Development Services vertrat man außerdem in einem Grundsatzverfahren zur Zweitzulassung von Clopidogrel durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte. Reimar Buchner leitet die Praxisgruppe gemeinsam mit dem kürzlich zum Partner ernannten Martin Viciano Gofferje.
Die Stärke von Hengeler Mueller liegt auch im Gesundheitssektor traditionell im Transaktionsbereich: So beriet man die niederländische HAL Investments beim Verkauf sämtlicher Anteile an der AudioNova International an Sonova und war Lead Counsel beim Erwerb und der Zusammenführung der mehrheitlich von Waterland Private Equity gehaltenen MEDIAN Gruppe mit der Allgemeine Hospitalgesellschaft. Im Pharma-, Krankenhaus-, Medizinprodukte- und Laborrecht liegen weitere Stärken des Teams. Dirk Uwer leitete beispielsweise im Bereich der forschenden Pharmaunternehmen die Vertretung von Sanofi Aventis in einem Grundsatzverwaltungsverfahren zur Bewilligung frühzeitig gewährter Vermarktung für Wettbewerber im Bereich der Generika. Wolfgang Spoerr beriet verschiedene Mandantinnen zu sozial- und strafrechtlichen Verfahren wegen Scheinselbstständigkeitsvorwürfen. Und weitere Highlights waren die Begleitung von Sonic Healthcare zum Erwerb der Staber-Laborgruppe und des Medizinischen Labors Bremen sowie die Beratung der AOK Bayern im Bereich hausarztzentrierte Versorgung. Der Bereich E-Health wurde insbesondere durch die Tätigkeit für die niederländische Royal Philips geprägt, die man zum Markteintritt für Health- und Lifestyle-Apps beriet.
Novacos Rechtsanwälte leistet ‘hervorragende Arbeit’ und ‘steht den Großen in nichts nach’. Die erst im Frühjahr 2016 gegründete Kanzlei bietet neben einem ‘exzellenten Servicelevel’ auch ‘exzellente Branchenkenntnis’ und ‘pragmatische businessorientierte Lösungsansätze’. Man berät entlang des gesamten Produktzyklusses von Arzneimitteln und Medizinprodukten und genießt insbesondere für den Bereich Pharma und Medizinprodukte den Ruf, über ein ‘sehr hohes Level an Expertise’ zu verfügen. Market Access-Beratung gehört ebenso zum Portfolio wie Erstattungsfragen, wettbewerbs- und heilmittelwerberechtliche Themen, Transaktionsbegleitung, Compliance und Datenschutz sowie gesellschafts- und vertriebsrechtliche Fragen. Weitere Schwerpunkte sind die Beratung im Pflegeheimsektor und zu Produkthaftungsfällen. Bayer begleitet man laufend in sozialrechtlichen und AMNOG-Fragen und die DR. KADE Pharmazeutische Fabrik beriet man zum Erwerb eines Portfolios von pflanzlichen Arzneimitteln von Hexal. Maria Heil und Christian Hübner sind ‘lösungsorientiert und zuverlässig’. Der im Mai 2016 von Clifford Chance gekommene Christian Stallberg ist ‘sehr erfahren’ und ‘präzise’.
Ehlers, Ehlers & Partner ist auf die Beratung im Medizin-, Pflege- und Krankenhausrecht spezialisiert. Gerade im Medizinrecht ist das Team um den doppelt qualifizierten Alexander Ehlers sehr breit aufgestellt und berät im Pharma-, Arzneimittel- und Medizinprodukterecht ebenso wie im Arzt-, Krankenhaus- und Krankenkassenrecht. Market Access-Beratung und Erstattungsfragen sowie Mandate im Bereich AMNOG zählen ebenfalls zu den Kernkompetenzen der Praxis. Man ist außerdem erfahren in der Beratung zu Compliance- und Datenschutzfragen, beispielsweise bei der Durchführung klinischer Studien. Daneben ist das Team auch im Bereich Public Policy Advisory aktiv. Der überaus diverse Mandantenstamm enthält neben Leistungserbringern, Biotech-Herstellern und Vertriebsgesellschaften auch zahlreiche Pharmaunternehmen.
Latham & Watkins LLPs Stärke liegt weiterhin überwiegend im Transaktionsbereich, wobei Praxisgruppenleiter Henning Schneider und Christoph Engeler hier das Kernteam bilden. So beriet ersterer Novo A/S zu ihrem Anker-Investment in das Wirkstoffforschungs- und Entwicklungsunternehmen Evotec, während letzterer neben der andauernden Beratung von Siemens zur Separierung der Healthcare-Sparte auch federführend Astellas Pharma beim Erwerb von Ganymed Pharmaceuticals mit einem Gesamtvolumen von €422 Millionen betreute. Das Team berät ebenso zu regulatorischen Fragestellungen, so beispielsweise die Thoratec bei der Durchführung von klinischen Prüfungen in Deutschland und Österreich und den US-Medizinproduktehersteller Mercator MedSystems zu interventionellen und nicht-interventionellen klinischen Prüfungen. Sowohl Allena Pharmaceuticals als auch Momenta Pharmaceuticals mandatierten die Kanzlei zum Eintritt in den europäischen Markt sowie dem Aufbau von dazugehörigen Vertriebsstrukturen.
McDermott Will & Emery Rechtsanwälte Steuerberater LLP hat seine Healthcare und Life Sciences-Praxis trotz des Weggangs von Anja von Alemann zu Sana Kliniken sowohl personell als auch auf Mandatsebene weiter ausbauen können und wird aufgrund ‘sehr guter Branchenkenntnisse’ des Gesundheitssektors anerkannt. Ein Mandatshighlight für das Team um Praxisgruppenleiter Stephan Rau stellte zuletzt die regulatorische Beratung von Apax Capital Partners beim Erwerb des Generikaherstellers neuraxpharm sowie die Beratung beim Kauf der in Tschechien und der Slowakei tätigen Laborgruppe Alpha Medical dar. Zudem ist im regulatorischen Bereich insbesondere die laufende Beratung der Brunswick Corporation zum Medizinprodukterecht hervorzuheben, die unter anderem die Begleitung bei Konformitätsbewertungen, Marktüberwachung und Kennzeichen- und Werbungsfragen beinhaltet. Katharina Wodarz beriet Sonic Healthcare Germany zu den regulatorischen Aspekten des Erwerbs der Laborgruppe Staber und der Medizinischen Labore Bremen und Celle. Die Expertise bei der Beratung zu Kooperationsverträgen konnte man unter anderem bei der Beratung von Sanford bei einer geplanten Kooperation mit einem deutschen Klinikum im Bereich Stammzelltherapie einbringen.
Möhrle Happ Luther ist insbesondere in der Rechtsberatung von Pharmaunternehmen etabliert: Das ‘sehr empfehlenswerte’ Team berät zu allen Fragen des Vertriebs von Medizinprodukten, Arzneimitteln und Nahrungsergänzungsmitteln. Ein klarer Schwerpunkt ist dabei das Heilmittelwerberecht, das überwiegend von Julia Luther betreut wird, die beispielsweise Pfizer Pharma, AstraZeneca, AMGEN und Novartis in diesem Bereich beriet. Empfohlen werden Martin Luther, der unter anderem für Boehringer Ingelheim Vetmedica heilmittelwerberechtliche Streitigkeiten im Bereich Veterinärarzneimittel begleitete, und Henning Anders, der Merz Pharma zu Vertriebsfragen und Zulassungsverkauf beriet. Pharm-Allergan mandatierte die Kanzlei unter anderem zu AMNOG-Fragestellungen.
Bei Oppenländer Rechtsanwälte sorgte zuletzt aufgrund des Praxisschwerpunkts im Apothekenrecht insbesondere das EuGH-Urteil zur Arzneimittelpreisbindung für ausländische Versandapotheken für ein erhöhtes Mandatsaufkommen. Sowohl die NOWEDA Apothekergenossenschaft als auch der Landesapothekerverband Baden-Württemberg mandatierten in diesem Zusammenhang das Team zur Begutachtung der Zulässigkeit des Versands von Rx-Arzneimitteln. Highlights waren des Weiteren ein für eine deutsche Versandapotheke geführtes Musterverfahren zu Widerrufsrecht und Arzneimittelversand und ein für eine Apotheke vor dem Bundessozialgericht geführtes Revisionsverfahren zur Zulässigkeit der produktneutralen Verordnung von Impfstoffen und der Apotheken auferlegten Pflicht zur Abgabe rabattierter Impfstoffe. In Compliance-Fragen beriet man das Deutsche Zahnärztliche Rechenzentrum und Dr. Falk Pharma. Neben Apotheken zählt die Praxisgruppe auch Medizinprodukte- und pharmazeutische Unternehmen wie beispielsweise GlaxoSmithKline zu ihren Mandanten. Die assoziierte Partnerin Ocka Anna Böhnke wechselte zu Sanofi.
Preu Bohlig & Partner berät ganz überwiegend Pharma- und Medizinprodukteunternehmen entlang des kompletten Produktzyklus, deckt aber auch angrenzende lebensmittelrechtliche Fragestellungen ab. Zu dem Team um den renommierten Praxisgruppenleiter Peter von Czettritz gehören zudem Experten für Drittwiderspruchsverfahren zwischen Generikaherstellern und Originatoren und auch arzneimittelkennzeichenrechtliche, wettbewerbsrechtliche und compliancerechtliche Expertise zählen zum Leistungsportfolio der Praxisgruppe. In der Vertragsberatung für die Pharmaindustrie setzt man den Schwerpunkt auf die Beratung zur Durchführung klinischer Prüfungen sowie Anwendungsbeobachtungen und begleitet Mandanten zum Themenkomplex Pharmakovigilanz und Produkthaftung. Zum Portfolio zählen unter anderen Hexal, STADA Arzneimittel und kohlpharma.
Raue LLP setzt sich von anderen Kanzleien im Gesundheitswesen durch den klaren Fokus auf die Beratung des Krankenhaussektors ab. Das für den ‘hohes Servicelevel und die kurzen Bearbeitungszeiten’ geschätzte Team um Praxisgruppenleiter Wolfgang Kuhla berät aber auch medizinische Versorgungszentren, Arztpraxen und Ärzte. Kuhla und Maren Bedau werden insbesondere wegen ihres ‘umfangreichen Hintergrundwissens’ und aufgrund der ‘Fokussierung auf die Bedürfnisse der Mandanten’ empfohlen. In dem neuen Beratungsgebiet Portalpraxen beriet man das St. Joseph Krankenhaus Berlin-Tempelhof und einen weiteren Krankenhausträger zum Abschluss von Portalpraxisverträgen und für CORPUS SIREO International war man transaktionsbegleitend beim Erwerb eines Berliner Ärztehauses für den Health Care Fonds III tätig. Weitere Mandatierungen beschäftigten sich mit vertragsarztrechtlichen, berufsrechtlichen und krankenhausplanerischen Fragestellungen. Senior Associate Stephanie Wiesner wird empfohlen.
WilmerHale ist für die ‘hohe Qualität ihrer Beratung’ insbesondere bei regulatorischen Sachverhalten sowie in datenschutzrechtlichen Belangen bekannt. So beriet Special Counsel Peter Gey beispielsweise Editas Medicine zu regulatorischen Fragestellungen bei der Durchführung von klinischen Studien, speziell zu den Themen GMP-Anforderungen für Prüfpräparate, KMU-Anforderungen vor der Europäischen Arzneimittelagentur und Arzneimittelzulassung im zentralen Zulassungsverfahren. Für Becton Dickinson war man zudem in mehreren Mandaten tätig, darunter eine heilmittelwerberechtliche Streitigkeit sowie ein vergaberechtliches Verfahren bezüglich der Ausschreibung von Medizinprodukten durch Krankenhäuser. Und den Bundesverband der pharmazeutischen Industrie beriet man mit Hinblick auf die kommende Datenschutzgrundverordnung zu den Themen Pharmakovigilanz und Daten aus klinischen Studien. Hans-Georg Kamann leitet die Praxisgruppe; Christofer Eggers wechselte zu Squire Patton Boggs.
Auch in der Gesundheitsbranche fällt Dentons durch starke Transaktionsexpertise auf, die mit dem Zugang des Venture-Capital-Spezialisten Thomas Strassner und Counsel Christopher Mayston, beide zuvor bei Orrick, Herrington & Sutcliffe LLP, weiter ausgebaut werden konnte; zudem konnte der Kartellrechtler Matthias Nordmann von Norton Rose Fulbright gewonnen werden. In jüngsten Mandatshighlights begleitete Praxisgruppenleiter Christof Kautzsch BG Kliniken bei der Errichtung eines einheitlichen zentral geführten Klinikkonzerns mit einem Gesamtvolumen von €1 Milliarde. Auf Ebene regulatorischer Mandate, für die Ilka Mehdorn die zentrale Ansprechpartnerin ist, wurde zuletzt zu Marktzugangsfragen beraten sowie die Deutsche Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen in einem Klageverfahren zur Offenlegung von Kalkulationsgrundlagen für Krankenhausentgeltfallpauschalen vertreten. Zusätzliche Expertise besteht im Arbeitsrecht.
Fieldfishers Fachkenntnis zu regulatorischen Fragestellungen der Gesundheitsbranche ruht auf den Schultern von Cord Willhöft, der als Experte für wettbewerbsrechtliche Probleme im Gesundheitssektor, insbesondere auch für heilmittelwerberechtliche Beratung, gilt. Mandatierungen erfolgen so besonders häufig aus der Arzneimittel- und Medizinproduktebranche, wo man in Market Access-Mandaten zu Fragen der Konformitätsbewertung, Zulassung, Distribution und dem Themenkreis Good Manufacturing Practice berät. Zum Leistungsspektrum der Kanzlei gehören ebenso die Beratung im Erstattungsrecht der gesetzlichen Krankenkassen sowie die Begleitung zu Compliance-Themen. Der Gesellschafts- und Kartellrechtler Michael Adam am Hamburger Standort berät schwerpunktmäßig in grenzüberschreitenden, transaktionsrechtlichen Mandaten und das Team ist außerdem erfahren in der IP-, immobilien- sowie immobilienwirtschaftsrechtlichen Beratung von Mandanten aus der Gesundheitsbranche.
Der Beratungsfokus von King & Spalding LLP liegt eindeutig auf regulatorischen Fragestellungen im Lebensmittel-, Arzneimittel- und Medizinprodukterecht, wobei die Kerntätigkeit des Teams insbesondere in der Beratung zur Abgrenzung von Lebensmitteln und Arzneimitteln zu verorten ist. Des Weiteren führt man häufig Verfahren gegen Parallelimporteure, beispielsweise für Teva Europe, aber auch für Roche Diagnostics in einem EuGH-Verfahren zur Frage, ob Parallelimporte von Medizinprodukten nach Änderung der Produktausstattung ein ergänzendes Konformitätsbewertungsverfahren durchlaufen müssen. In weiteren Highlights beriet man biomo-vital zu regulatorischen Sachverhalten hinsichtlich von Nahrungsergänzungsmitteln und diätischen Lebensmitteln und vertrat den niederländischen Homöopathie- und Phytotherapieanbieter VSM Geneesmiddelen in einer Untätigkeitsklage vor dem EuGH bezüglich der Evaluierung von Health Claims bei Botanicals gegen die Europäische Kommission. Ulf Grundmann ist ausgewiesener Experte im Lebensmittelrecht und berät unter anderem Pfizer Consumer Healthcare in diesem Bereich.
Das Team von Oppenhoff & Partner wird für sein ‘unternehmerisches Denken’ und die ‘sehr gute interne Abstimmung’ geschätzt und berät überwiegend zu gesellschafts- und heilmittelwerberechtlichen Fragen, begleitet Mandanten der Gesundheitsindustrie aber auch zu steuerrechtlich geprägten Fragestellungen. In jüngsten Highlights betreute man die Krankenkassen Barmenia, Gothaer, Hallesche und Signal Iduna bei der Gründung einer Kooperation im Bereich Leistungsmanagement und beriet Evonik Industries beim Erwerb der Transferra Nanosciences. Der Medizinproduktehersteller Elekta mandatierte die Kanzlei zudem in gesellschafts-und arbeitsrechtlichen Fragen. Praxisgruppenleiter Peter Klappich, der insbesondere auch in Produkthaftungsfällen viel Erfahrung hat, und Corinna Schmidt-Murra werden empfohlen.
Anwaltskanzlei Quaas und Partner ist im Gesundheitsrecht auf die Beratung von Krankenhäusern spezialisiert, wobei Gründungspartner Michael Quaas insbesondere langjährige Erfahrung in der Beratung von Krankenhausträgern an der Schnittstelle von Medizin- und Bauplanungsrecht hat; weitere Schwerpunkte des in Dortmund und Stuttgart ansässigen Teams sind die kautelarische Beratung im Medizinrecht, das Vertragsarztrecht sowie das Arbeitsrecht. Jens-M. Kuhlmann und Rechtsanwalt Till Flachsbarth prägen die Beratung im Gesundheitsrecht und berieten beispielsweise zu Abrechnungs- und Vergütungsfragen sowie zu Kooperationen im Krankenhausbereich. Für Arbeit sorgte jüngst außerdem die Beratung mehrerer Krankenhäuser zu Schiedsstellenverfahren betreffend dem pflegesatzrechtlichen Mehrleistungsabschlag.
Mit Standorten in München und Leipzig hat Seufert Rechtsanwälte ihre Praxis auf die Beratung von Krankenhäusern ausgerichtet und begleitet diese auf dem gesamten Spektrum der Krankenhausplanung, -finanzierung und -vergütung, sowie zu bau- und vergaberechtlichen Fragen und im Arzthaftungsrecht. Das RHÖN-KLINIKUM vertrat man so beispielsweise in der Auseinandersetzung mit dem Land Hessen über die Kostentragung für Leistungen des Universitätsklinikums Gießen und Marburg zu Gunsten von Forschung und Lehre. Thomas Vollmöller gehört zu den Ansprechpartnern am Münchner Standort.
Tsambikakis & Partner Rechtsanwälte bietet hochspezialisierte, ‘schnelle und professionelle’ Beratung im Medizinstrafrecht und gilt in diesem Bereich als ‘eine der Besten’. Das Team um den ‘versierten’ Kanzleigründer Michael Tsambikakis betreute 2017 insbesondere zahlreiche Mandate zu Compliance-Sachverhalten im Medizinrecht, wie beispielsweise hinsichtlich der Erstellung von Compliance-Richtlinien sowie der Evaluation von Compliance Management Systemen, wobei sozialrechtliche Compliance ebenfalls zum Beratungsspektrum gehört; hier begleitete man unter anderem zu Fragen der Arbeitnehmerüberlassung und der Kooperation mit niedergelassenen Ärzten. Ergänzend zur medizinstrafrechtlichen Beratung agiert man auch für Unternehmen und Mitarbeiter in Ermittlungsverfahren. Daniela Etterer wurde zur Partnerin ernannt.
Wigge Rechtsanwälte ist ausschließlich auf die Beratung im Medizinrecht spezialisiert und berät auf der gesamten Bandbreite des Arztrechts, einschließlich des Zahnarzt- und Vertragsarztrechts, sowie im Krankenhaus-, Apotheken-, Arzneimittel- und Medizinprodukterecht. Die Begleitung von Mandanten mit Rechtsfragen zu neuen Formen medizinischer Versorgung, beispielsweise zu sektorübergreifenden Kooperationen und integrierter Versorgung, rundet das Beratungsangebot des Teams um Kanzleigründer Peter Wigge ab. Sowohl der Hauptstandort Münster als auch der Hamburger Standort wurden auf Associateebene ausgebaut, die Kanzlei unterhält aber auch ein Büro in Lüdinghausen.
Martin Geppert - Juconomy Rechtsanwälte
Umfasst neben dem regulatorischen Kernbereich des Telekommunikationssektors auch Expertise in anderen branchenspezifischen Fragestellungen.
Baker McKenzie gilt als ‘eine der besten Kanzleien in Deutschland’ für telekommunikationsrechtliche Belange, wobei ein klarer Schwerpunkt auf der regulatorischen Beratung liegt. Das Frankfurter Team um Praxisgruppenleiter Joachim Scherer ist besonders erfahren in der Umsetzung neuer Geschäftsmodelle und so berät man beispielsweise häufig hinsichtlich der Implementierung von Connected-Car-Dienstleistungen in zahlreichen Jurisdiktionen. Zum Thema Over-the-Top-Dienste (OTT) betreute man jüngst einen OTT-Plattformbetreiber- und Diensteanbieter zu datenschutz- und telekommunikationsrechtlichen Aspekten eines Produktes mit persönlicher Sprachassistenz und im Bereich Breitbandausbau und Frequenzen waren insbesondere Fragen zu Frequenzregulierung und Frequenzkoordinierungsverfahren Beratungsgegenstand. Eine weitere Stärke des Teams ist die Beratung zu den rechtlichen Vorgaben für die Identifizierbarkeit von Nutzern, insbesondere auch zur Vorratsdatenspeicherung. Telefónica, Colt und Iridium sind Kernmandanten. Counsel Caroline Heinickel ist die Ansprechpartnerin für alle Belange zum Thema Cyber Security.
Freshfields Bruckhaus Deringer berät im Telekommunikationssektor primär zu regulatorischen und kartellrechtlichen Fragen, begleitet aber auch Transaktionen. Als Kernmandat im regulatorischen Bereich ist die Betreuung der deutschen Vodafone hervorzuheben, die man sowohl im Mobilfunk- als auch im Festnetzbereich berät: So betreute man das Industrieschwergewicht zuletzt beispielsweise zu Fragen der Regulierung von Mobilfunk- und Interconnection-Entgelten, zur Regulierung von Vectoring 2, Frequenzverfahren sowie zu Layer 2-Bitstromzugang. Zudem begleitete man United Internet beim Erwerb des Web-Hosting-Unternehmens Strato von Deutsche Telekom und berät und vertritt Telekommunikationsanbieter in patentrechtlichen Streitigkeiten, wobei standardessentielle Patente einen wesentlichen Schwerpunkt bilden. Des Weiteren betreut Norbert Nolte laufend 1&1 Telecom, beispielsweise zur Geltendmachung von Unterlassungsansprüchen zu neuartigen Hybrid-Anschlüssen der Telekom und zu telekommunikations-, gesellschafts- und arbeitsrechtlichen Fragen betreffend der Eingliederung von Versatel in die 1&1-Gruppe. Weitere Expertise besteht im Bereich M2M-Kommunikation mit besonderem Fokus auf den Automobilbereich. Counsel Danielle Herrmann wechselte zu Neuland legal; Thomas Tschentscher leitet die Praxis aus dem Frankfurter Büro heraus.
Die Boutique Dolde Mayen & Partner gehört zu den ersten Adressen für regulatorische Beratung des Telekommunikationssektors sowie für die Vertretung in streitigen Verfahren. Auch 2017 machte die regulatorische Betreuung der Langzeitmandanten Deutsche Telekom, Telekom Deutschland und T-Systems International den Löwenanteil des Mandatsaufkommens aus. Man vertrat die Industriegrößen ebenso vor der Bundesnetzagentur, insbesondere zu Regulierungsverfügungen, Standardangebotsverfahren, Anordnungs- und Entgeltverfahren und Frequenzfragen. Die Begleitung in verwaltungsgerichtlichen Verfahren, teilweise auch vor dem Bundesverwaltungsgericht, gehört ebenfalls zum Beratungsspektrum des Teams um den renommierten Thomas Mayen.
Jones Day berät mit ‘flexibler Herangehensweise und praxistauglichen Empfehlungen mit klaren Handlungsanweisungen’ primär zu regulatorischen Fragen, deckt aber auch die Schnittstelle zum Datenschutzrecht ab. Der ‘sehr markterfahrene’ Praxisgruppenleiter Holger Neumann vertritt Verizon Deutschland in zahlreichen Regulierungs- und Verwaltungsgerichtsverfahren, wobei die Schwerpunkte auf Fragen zu Regulierungsverfügungen, der Regulierung alternativer Teilnehmernetzbetreiber sowie auf Zusammenschaltungs- und Mobilfunkterminierungsentgelten liegen. Weiterhin wichtig war die Betreuung von Deutschlandradio im Gerichtsverfahren gegen die Bundesnetzagentur vor dem Verwaltungsgericht Köln zu den neu nach dem TKG regulierten Entgelten für die Übertragung von UKW-Hörfunksignalen. Die internationale Aufstellung der Kanzlei nutzte der marktführende Drohnenhersteller DJI Innovations, den das Team sowohl zu Compliance-Fragen im deutschen und europäischen Telekommunikationsrecht als auch zu Fragen der Produktsicherheit sowie zu Frequenz- und Luftfahrt-Regulierung beriet. Associate Martin Wortmann verfügt über ‘sehr gute analytische Kenntnisse’; Of Counsel Wolfgang G. Büchner wechselte im Juli 2017 zu Memminger LLP.
Juconomy Rechtsanwälte ist sowohl in der regulatorischen Beratung als auch in streitigen Verfahren breit im Telekommunikationsrecht aufgestellt. Die Boutique wird inbesondere für ihre ‘sehr praxisbezogene’ Beratung geschätzt, wobei Jens Schulze zur Wiesche für seine Expertise im Telekommunikationswettbewerbs- und -kartellrecht ‘uneingeschränkt zu empfehlen’ ist. Den Bundesverband Breitbandkommunikation e.V. (BREKO) vertrat man für 14 Mitgliedsunternehmen in einer von Martin Geppert betreuten Klage gegen den Vectoring-II-Beschluss der Bundesnetzagentur und Peter Schmitz beriet 01051 Telecom zu Lobby-Maßnahmen und Stellungnahmen betreffend der Fortführung von Call-by-Call und Preselection, sowie zu NGN-Migration und einem NGN-Zusammenschaltungsvertrag mit der Deutschen Telekom. Ein weiteres Highlight war die Vertretung mehrerer Kommunen und Landkreise in Verfahren zu Zugangsansprüchen nach dem Gesetz zur Erleichterung des Ausbaus digitaler Hochgeschwindigkeitsnetze (DigiNetzG).
Greenberg Traurig Germanys Telekommunikationspraxis um Praxisgruppenleiter Christoph Enaux ist schwerpunktmäßig an der Schnittstelle von Immobilienwirtschafts- und Telekommunikationsrecht aktiv, wird aber auch bei regulatorischen Fragen mit kartell- und medienrechtlichen Aspekten zu Rate gezogen. So betreut man zahlreiche Wohnungsgesellschaften zu Kabel- und Breitbandstrategiefragen und den Gesamtverband der Wohnungswirtschaft beriet man bezüglich des DigiNetzG in verschiedenen Mandaten hinsichtlich der Positionierung der Wohnungswirtschaft sowie der Strukturierung von Lobbying-Aktivitäten betreffend der Entgeltregelungen für die Mitnutzung von Inhouse-Infrastrukturen. Niklas Conrad wurde zum Counsel ernannt.
Hengeler Mueller ist am telekommunikationsrechtlichen Markt vor allem im Transaktionsbereich stark: Albrecht Conrad begleitete freenet beim Erwerb einer Beteiligung am Schweizer Telekommunikationsanbieter Sunrise Communications, bei der sich auch Fragen zur Schweizer Frequenzzuteilung ergaben. Er war zudem federführend bei der Beratung von mobilcom-debitel zur Etablierung einer strategischen Partnerschaft mit Capita Customer Services durch Outsourcing von Geschäftsprozessen im Kundenservice tätig. Die regulatorische Seite des Telekommunikationsrechts wird insbesondere durch Wolfgang Spoerr abgedeckt, der beispielsweise Tele Columbus in einem Streit gegen die Medienanstalt Berlin-Brandenburg wegen Einspeisetarifkonditionen vertrat.
Loschelders Telekommunikationspraxis um Raimund Schütz berät überwiegend zu Einspeiseverträgen und Datenschutzfragen: So betreut und vertritt man beispielsweise die ARD-Rundfunkanstalten sowohl in Klageverfahren gegen Vodafone Kabel Deutschland und Unitymedia, als auch in verwaltungsgerichtlichen Klagen gegen Unitymedia auf Feststellung einer Pflicht zum Abschluss entgeltlicher Einspeiseverträge. Vodafone beriet man zu datenschutzrechtlichen Fragen und außerdem war das Team für ein mittelständisches Telekommunikationsunternehmen tätig, das man zu den vertrags-, telekommunikations- und beihilferechtlichen Aspekten des Betriebs und Kaufs von Richtfunknetzen sowie im Bereich Breitbandversorgung unterstützte.
McDermott Will & Emery Rechtsanwälte Steuerberater LLP berät nach wie vor überwiegend in vertrags- und transaktionsrechtlichen Mandaten, konnte aber zuletzt auch im regulatorischen Bereich ein erhöhtes Mandatsaufkommen verzeichnen. Das Team um die beiden Praxisgruppenleiter Ralf Weisser und Wolfgang von Frentz betreut insbesondere auch Medienunternehmen im Digitalisierungsbereich: Man vertritt beispielsweise ProSiebenSat.1 in einem einstweiligen Verfügungsverfahren gegen Exaring bezüglich verbreitungsrechtlicher Fragen im Zusammenhang mit waipu.tv, insbesondere zur Frage der Abgrenzung von IPTV in geschlossenen Kabelnetzen zu OTT-Diensten. Des Weiteren vertritt man weiterhin Deutschlandradio gegen Unitymedia in einem Verfahren hinsichtlich der Weiterzahlung von Kabeleinspeiseentgelten. Claus Färber wurde zum Counsel ernannt.
Morrison & Foerster LLP ist am Telekommunikationsmarkt schwerpunktmäßig Ansprechpartner für vertragsrechtliche und regulatorische Fragen, begleitet aber auch Akquisitionen. Für Unify prüfte das Team um Praxisgruppenleiter Andreas Grünwald die regulatorischen Rahmenbedingungen zur rechtlichen Einordnung eines OTT-Dienstes und begleitete die entsprechenden Verfahren vor Regulierungsbehörden in über 30 Ländern. 1&1 Telecom und Tele Columbus zählen zu den Kernmandanten.
Das Team von Raue LLP um Praxisgruppenleiter Kornelius Kleinlein fokussiert sich auf die regulatorische und kartellrechtliche Beratung von Telekommunikationsunternehmen: Erfahrung hat man insbesondere in der Vertretung in Verfahren vor der Bundesnetzagentur und in der Vertragsberatung im regulatorischen Bereich. Für die deutsche Vodafone war man in einer verwaltungsgerichtlichen Klage gegen die Genehmigung der TAL-Überlassungsentgelte 2016 tätig, vertrat die Mandantin aber auch als Beigeladene im Verfahren der Telekom Deutschland auf einstweilige Anordnung höherer Entgelte. DIVICON Media betreut man fortlaufend in einem Klageverfahren gegen die erste Regulierungsverfügung vom 19. Dezember 2014.
TCI Rechtsanwälte betreut IT- und Telekommunikationsunternehmen in regulatorischen Belangen und berät insbesondere auch zu Market Access-Fragen. Stephan Schmidt begleitet weiterhin mehrere SMS-Versandanbieter in der Auseinandersetzung mit Vodafone zur Zulässigkeit von auf SMS-Routing beruhenden Geschäftsmodellen; CallOne, dtms und 1&1 Versatel berät man laufend in telekommunikations- und vertragsrechtlichen Fragen und Dauermandantin Lebara mandatierte das Team für die Beratung zur Umsetzung der neuen regulatorischen Anforderungen an Prepaid-Anbieter.
Taylor Wessing deckt den Telekommunikationssektor im Rahmen seiner TMT-Praxisgruppe ab. Besondere Expertise hat das Team um den Leiter der TMT-Praxisgruppe, Axel von dem Bussche an der Schnittstelle von Telekommunikations- und Datenschutzrecht und auch branchenspezifische IT-rechtliche Fragestellungen werden durch Detlef Klett abgedeckt.
White & Case LLP fokussiert sich bei der Betreuung von Unternehmen der Telekommunikationsbranche zunehmend auf die regulatorische Beratun, war aber auch im Transaktionsgeschäft aktiv. So begleitete man die Minderheitsgesellschafter sowie den Aufsichtsrat von inexio beim Verkauf von Anteilen an Warburg Pincus und beriet in diesem Zusammenhang außerdem den Aufsichtsrat der inexio Informationstechnologie und Telekommunikation zu einer Anpassung des Investment and Shareholder Agreements. Norbert Wimmer ist die Schlüsselfigur.