Source: https://www.haufe.de/steuern/steuer-office-premium/bfh-urteil-vom-13092017-ii-r-5415-veroeffentlicht-am-24012018_idesk_PI11940_HI11445149.html
Timestamp: 2020-06-03 13:31:43
Document Index: 188153648

Matched Legal Cases: ['§ 7', '§ 10', '§ 15', '§ 185', '§ 516', '§ 29', '§ 181', '§ 126']

BFH Urteil vom 13.09.2017 - II R 54/15 (veröffentlicht am 24.01.2018) | Steuer Office Premium | Steuern | Haufe
BFH Urteil vom 13.09.2017 - II R 54/15 (veröffentlicht am 24.01.2018)
ErbStG 1997 § 7 Abs. 1 Nr. 1, § 10 Abs. 1 S. 1, § 15 Abs. 4; BGB §§ 185, 362 Abs. 2, § 516; GmbHG § 29 Abs. 1
FG Münster (Urteil vom 22.10.2015; Aktenzeichen 3 K 986/13 Erb; EFG 2016, 232)
I. Der Kläger und Revisionsbeklagte (Kläger) ist alleinvertretungsberechtigter und von den Beschränkungen des § 181 des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB) befreiter Geschäftsführer der M-GmbH. Seine Ehefrau (Beigeladene) ist Alleingesellschafterin der M-GmbH.
Der Beklagte und Revisionskläger (das Finanzamt --FA--) sah die überhöhten Zahlungen an den Kläger als freigebige Zuwendungen der M-GmbH an und setzte gegen den Kläger Schenkungsteuer fest, und zwar für den Erwerb zum 31. Dezember 2008 mit Bescheid vom 22. Oktober 2012 in Höhe von 85 € und für den Erwerb zum 31. Dezember 2010 mit Änderungsbescheid vom 12. November 2012 in Höhe von 9.690 €. Die Einsprüche blieben erfolglos.
II. Die Revision ist unbegründet und war daher zurückzuweisen (§ 126 Abs. 4 FGO). Das FG hat im Ergebnis zu Recht entschieden, dass die Zahlung des überhöhten Mietzinses an den Kläger nicht als gemischte freigebige Zuwendung der M-GmbH der Schenkungsteuer unterliegt.
Haufe-Index 11445149
BFH/NV 2018, 383
BFH/PR 2018, 96
BStBl II 2018, 292
BFHE 2018, 181
BB 2018, 214
DB 2018, 7
DStRE 2018, 224
DStZ 2018, 170