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Timestamp: 2017-10-19 03:47:04
Document Index: 180365069

Matched Legal Cases: ['§ 542', '§ 2', '§ 5', '§ 8', '§ 1', '§ 1', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 6', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 55', '§ 55', '§ 52', '§ 7', '§ 193']

BAYERISCHES-LSG - 21.07.2015, L 3 U 313/12 - JuraForum.de
BAYERISCHES-LSG – Aktenzeichen: L 3 U 313/12
Leitsatz: 1. Zum Unfallversicherungsschutz eines freiwillig versicherten Unternehmers (hier: selbständiger Schlosser).2. Das Anziehung von Arbeitssicherheitsschuhen im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses stellt jedenfalls dann eine versicherte Tätigkeit dar, wenn bereits zuvor Verrichtungen vorgenommen worden waren, die der versicherten Tätigkeit zuzuordnen sind.3. Es handelt sich nicht um eine unversicherte Vorbereitungshandlung.
Rechtsgebiete: RVO, SGB, SGB VII, SGG
Vorschriften: § 542 RVO, § 2 SGB, § 5 SGB, § 8 SGB, § 1 SGB VII, § 1 SGB VII, § 2 SGB VII, § 2 SGB VII, § 2 SGB VII, § 2 SGB VII, § 6 SGB VII, § 8 SGB VII, § 8 SGB VII, § 8 SGB VII, § 8 SGB VII, § 8 SGB VII, § 8 SGB VII, § 8 SGB VII, § 8 SGB VII, § 8 SGB VII, § 8 SGB VII, § 8 SGB VII, § 8 SGB VII, § 8 SGB VII, § 55 SGG, § 55 SGG
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BAYERISCHES-LSG – Urteil, L 5 KR 92/15 vom 21.07.2015
Krankenhausabrechnungsstreit: Die bis 2010 im Freistaat Bayern verwendeten Pflegsatzvereinbarungen regeln zweistufig die Anspruchsfälligkeit und sodann die Zahlungsfälligkeit. Fehlt es an beidem ist die Krankenkasse zur Zahlung zu verurteilen und eine Eventualwiderklage abzuweisen. In diesen Fällen erhöht die Widerklage den Streitwert nicht.
BAYERISCHES-LSG – Beschluss, L 2 U 318/13 vom 20.07.2015
In unfallversicherungsrechtlichen Streitigkeiten betreffend einen Veranlagungsbescheid ist als Streitwert festzusetzen die tatsächliche bzw. zu erwartende streitige Beitragslast für die ersten drei Umlagejahre, sofern der Gefahrtarif keine kürzere Laufzeit hat. Ist dieser Wert nicht oder nicht mit vertretbarem Aufwand festzustellen, ist auf den Auffangstreitwert in Höhe von 5000 EUR nach § 52 Abs. 2 GKG zurückzugreifen.
BAYERISCHES-LSG – Urteil, L 7 R 181/15 vom 16.07.2015
Ob ein Geschäftsführer einer GmbH abhängig beschäftigt ist oder nicht, richtet sich nach dem Gesamtbild der Arbeitsleistung und hängt davon ab, welche Merkmale überwiegen.Eine überlegene Fachkompetenz des Geschäftsführers (Herz und Seele des Betriebs) ist von untergeordneter Bedeutung, wenn der Geschäftsführer keinerlei Rechtsmacht besitzt, Weisungen der Gesellschafter zu verhindern.Familiäre Beziehungen zum Inhaber der Mehrheitsbeteiligung (Vater des Klägers) können eine tatsächlich bestehende Weisungsabhängigkeit nicht beseitigen. Auf eine subjektive Schönwetter Selbständigkeit kann bei einer Statusfeststellung nicht abgestellt werden. Bei einer Klage wegen einer Statusfeststellung nach § 7a SGB IV erfolgt eine einheitliche Kostenentscheidung nach § 193 SGG, wenn ein Beteiligter kostenprivilegiert ist und der andere nicht.
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