Source: https://www.gbn-gruppe.de/agb/
Timestamp: 2017-09-21 13:53:12
Document Index: 343143625

Matched Legal Cases: ['§ 771', '§ 771', '§ 12', '§ 12', '§ 69', '§ 8', '§ 11', '§ 13', '§ 16', '§ 18']

Allgemeine Geschäftsbedingungen der Global Brain Network GmbH - Global Brain Network GmbH
Allgemeine Geschäftsbedingungen der Global Brain Network GmbH
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Gültig ab dem 26.6.2014, bis zum erscheinen einer neuen Ausgabe
1. Für sämtliche Geschäftsbeziehungen zwischen der Global Brain Network GmbH (nachfolgend GBN) und ihren Kunden gelten die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend AGB) in ihrer zum Zeitpunkt der Auftragserteilung gültigen Fassung. Anderslautende Bedingungen des Kunden – sofern sie nicht in sonstiger Weise ausdrücklich anerkannt werden – gelten nicht. Diese AGB gelten auch dann, wenn die GBN in Kenntnis entgegenstehender oder abweichender Bedingungen des Kunden dessen Aufträge vorbehaltlos ausführen.
2. Diese AGB gelten auch für alle zukünftigen Geschäftsbeziehungen mit dem Kunden der GBN oder seinem Rechtsnachfolger, auch wenn sie nicht noch einmal ausdrücklich vereinbart wurden.
3. Die GBN behält sich vor, diese AGB unter der Voraussetzung einer Vertragslücke oder der Störung des Äquivalenzverhältnisses nachträglich anzupassen, soweit dies für die Kunden der GBN zumutbar ist.
4. Die AGB gehen sämtlichen anderweitigen ausdrücklichen Vereinbarungen mit den Kunden der GBN im Rang nach, weshalb sie soweit sie diesen widersprechen, keine Anwendung finden.
1. Die Angebote der GBN sind freibleibend und unverbindlich und verstehen sich vorbehaltlich der Selbstbelieferung durch unseren Lieferanten. Ein Vertrag kommt erst mit der schriftlichen Auftragsbestätigung der GBN, spätestens jedoch durch Annahme der Lieferung durch den Kunden zustande.
2. Dem Kunden zumutbare technische, gestalterische und werkstoffliche Abweichungen von Angaben in Prospekten, Katalogen und anderen Unterlagen im Zuge des technischen Fortschritts und der weiteren Entwicklung bleiben vorbehalten, ohne dass hieraus Rechte gegen die GBN hergeleitet werden können.
3. Das Recht zu zumutbaren Teillieferungen und deren Fakturierung bleibt der GBN ausdrücklich vorbehalten.
4. Vereinbarte Liefertermine gelten als eingehalten, wenn das Vertragsprodukt zum vereinbarten Liefertermin dem Frachtführer übergeben wurde, soweit keine anderweitige ausdrückliche Vereinbarung getroffen wurde. Verzögert sich die Versendung aus Gründen, die der Kunden zu verantworten hat, so können die Vertragsprodukte auf Kosten und Gefahr des Kunden eingelagert werden.
5. Voraussichtliche Liefertermine werden nach dem voraussichtlichen Leistungsvermögen der GBN bestimmt und sind unverbindlich. Ausdrückliche Liefertermine stehen nach Vornahme eines Deckungskaufs vorbehaltlich rechtzeitiger Selbstbelieferung. Im Falle von Verzögerungen, die nicht von der GBN zu vertreten sind, insbesondere bei höherer Gewalt, entgegenstehenden hoheitlichen Maßnahmen, Nichterteilung behördlicher Genehmigungen, Arbeitskämpfen, Sabotage und unvorhersehbarem Rohstoffmangel, verlängert sich die Lieferfrist entsprechend.
7. Kommt der Besteller in Annahmeverzug oder verletzt schuldhaft sonstige Mitwirkungspflichten, so ist GBN berechtigt, den insoweit entstehenden Schaden, einschließlich etwaiger Mehraufwendungen ersetzt zu verlangen. Weitergehende Ansprüche bleiben vorbehalten. Sofern vorstehende Voraussetzungen vorliegen, geht die Gefahr eines zufälligen Untergangs oder einer zufälligen Verschlechterung der Kaufsache in dem Zeitpunkt auf den Besteller über, in dem dieser in Annahme- oder Schuldnerverzug geraten ist.
8. GBN erbringt die vertraglichen Leistungen im Rahmen des zur Zeit technisch und betrieblich Möglichen. Sofern die Leistungen über das Internet erbracht werden, kann es zu Unterbrechungen, Beschränkungen oder Beeinträchtigungen des Dienstes kommen, die nicht im Einflussbereich von GBN liegen. GBN übernimmt daher keine Gewähr für eine ununterbrochene Verfügbarkeit des Dienstes, für eine konstante Aufrechterhaltung eines bestimmten Datendurchsatzes oder die Datendurchführung durch ein bestimmtes Netz.
9. Die Inanspruchnahme von VoIP-Diensten setzt das Vorhandensein eines geeigneten DSL-Anschlusses, einer geeigneten Netzwerkinfrastruktur in den Räumen des Kunden, sowie das Vorhandensein geeigneter Hard- und Software beim Nutzer voraus. Für das Vorhandensein der vorgenannten Voraussetzungen ist der Kunde selbst verantwortlich, sofern dies nicht Umfang des Angebotes / Vertragsverhältnisses zwischen GBN und dem Kunden ist.
Eine Dokumentation der erbrachten Leistungen ist nur dann erfoderlich, wenn dies der GBN erforderlich erscheint oder der Kunde eine solche vor Leistungserbringung ausdrücklich anfordert. Die Anforderung muss Zweck, Umfang und Konkretisierungsgrad der erwünschten Dokumentation bestimmt bezeichnen. Im Übrigen sind Dokumentationen, in welcher Form auch immer, nicht geschuldet.
1. Alle von der GBN angegebenen Preise verstehen sich ab Auslieferungslager Künzell. Mehrwertsteuer und andere gesetzliche Abgaben im Lieferland sowie Verpackung, Transportkosten, Transportversicherung, Umwelt- und Abwicklungspauschale sowie Fahrtkosten werden dem Kunden entsprechend berechnet.
2. Die GBN behält sich das Recht vor, den Preis angemessen zu erhöhen, wenn nach Abschluss des Vertrages von der GBN nicht zu vertretende Kostenerhöhungen – insbesondere auf Grund von Preiserhöhungen seitens der Lieferanten oder von Wechselkursschwankungen – bei der GBN eintreten. Diese wird die GBN dem Kunden auf Verlangen nachweisen.
3. Sofern nicht anderes vereinbart wurden, sind Zahlungen sofort nach Rechnungsstellung ohne Abzug fällig. Die Rechnungsstellung erfolgt mit Lieferung. Schecks werden lediglich erfüllungshalber angenommen. Sollte der Kunde mit der Zahlung in Verzug geraten, behält sich die GBN vor Verzugszinsen nach den gesetzlichen Bestimmungen zu verlangen.
1. Die GBN behält sich das Eigentum an den Liefergegenständen bis zum Eingang aller Zahlungen aus der Geschäftsbeziehung vor. Dies gilt auch für alle zukünftigen Lieferungen, auch wenn wir uns nicht stets ausdrücklich hierauf berufen. Bei grobvertragswidrigem Verhalten des Kunden, insbesondere bei Zahlungsverzug, ist die GBN nach angemessener Fristsetzung berechtigt, die Liefergegenstände zurückzufordern; der Kunde ist zur Herausgabe verpflichtet. Bei Pfändung von Liefergegenständen oder sonstigen Eingriffen Dritter hat der Kunde die GBN unverzüglich schriftlich zu benachrichtigen, damit die GBN Klage gemäß § 771 ZPO erheben kann. Soweit der Dritte nicht in der Lage ist, der GBN die gerichtlichen und außergerichtlichen Kosten einer Klage gemäß § 771 ZPO zu erstatten, haftet der Kunde für den der GBN entstandenen Ausfall.
3. Der Kunde ist berechtigt, die Liefergegenstände im ordentlichen Geschäftsgang weiter zu verkaufen; er tritt der GBN jedoch bereits jetzt alle Forderungen in Höhe des Faktura-Endbetrages (einschließlich USt) ab, die ihm aus der Weiterveräußerung gegen seine Abnehmer oder gegen Dritte erwachsen, und zwar unabhängig davon, ob die Liefergegenstände ohne oder nach Verarbeitung weiter verkauft worden sind. Zur Einziehung dieser Forderung ist der Kunde nach deren Abtretung ermächtigt und gleichzeitig verpflichtet die Forderungen der GBN zu befriedigen. Die Befugnis der GBN, die Forderung selbst einzuziehen, bleibt hiervon unberührt; jedoch verpflichtet sich die GBN, die Forderung nicht einzuziehen, solange der Kunde seinen Zahlungsverpflichtungen ordnungsgemäß nachkommt und nicht in Zahlungsverzug ist. Ist dies jedoch der Fall, dann kann die GBN verlangen, dass der Kunde der GBN die abgetretenen Forderungen und deren Schuldner bekannt gibt, alle zum Einzug erforderlichen Angaben macht, die dazugehörigen Unterlagen aushändigt und den Schuldnern (Dritten) die Abtretung mitteilt.
1. Garantien und Zusicherungen für die Beschaffenheit der Leistungen übernimmt die GBN nur, soweit dies ausdrücklich vereinbart ist.
2. Ergibt die Überprüfung einer Mängelanzeige, dass ein Gewährleistungsfall nicht vorliegt, ist die GBN berechtigt, alle Aufwendungen ersetzt zu verlangen. Kosten der Überprüfung und Reparatur sowie Fahrtkosten werden zu den jeweils gültigen Servicepreisen der GBN berechnet.
3. Soweit von der GBN dienstvertragliche Leistungen erbracht werden, gilt Folgendes:
Die GBN schuldet dem Kunden keinen bestimmten Erfolg. GBN wird jedoch die Leistungen mit großer Sorgfalt durchführen. Erbringt die GBN Leistungen nicht vertragsgemäß und hat sie dies zu vertreten, so ist sie verpflichtet, die Leistungen ohne Mehrkosten für den Kunden innerhalb angemessener Frist vertragsgemäß zu erbringen. Voraussetzung ist eine Rüge des Kunden, die nach Kenntnis oder grob fahrlässiger Unkenntnis unverzüglich zu erfolgen hat. Der Kunde ist verpflichtet, sämtliche Leistungen der GBN unverzüglich eingehend zu überprüfen und zu untersuchen. Gelingt die vertragsgemäße Erbringung der Leistung aus von der GBN zu vertretenden Gründen auch innerhalb einer vom Kunden ausdrücklich gesetzten angemessenen Nachfrist in wesentlichen Teilen nicht, ist der Kunde berechtigt, den Vertrag über den jeweiligen Einzelauftrag fristlos zu kündigen. Soweit durch die nichtvertragsgemäße Leistung und nach erfolglosem Ablauf der Nachfrist die Fortsetzung sämtlicher Vertragsverhältnisse oder weiterer Einzelaufträge zwischen den Vertragsparteien für den Kunden, unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalls und unter Abwägung der beiderseitigen Interessen, unzumutbar ist, ist dieser berechtigt, diese insgesamt oder teilweise zu kündigen.
Im Falle der fristlosen Kündigung hat die GBN Anspruch auf Vergütung für die bis zum Wirksamwerden der Kündigung erbrachten Leistungen. Die Vergütung entfällt nur für solche Leistungen, für die der Kunde innerhalb von vier Wochen nach Erklärung der Kündigung nachweist, dass sie für ihn nicht nutzbar und ohne Interesse sind.
Die GBN hat auch in solchen Fällen Anspruch auf Vergütung für die bis zum Wirksamwerden der Kündigung erbrachten Leistungen. Die Vergütung entfällt auch insoweit nur für solche Leistungen, für die der Kunde innerhalb von vier Wochen nach Erklärung der Kündigung nachweist, dass sie für ihn nicht nutzbar und ohne Interesse sind.
4. Soweit von der GBN werkvertragliche Leistungen erbracht werden, bedürfen diese der Abnahme. Sind werkvertragliche Leistungen mangelhaft, so wird die GBN die Mängel auf entsprechende Mängelrüge hin innerhalb angemessener Zeit beseitigen oder ein neues Werk erstellen (Nacherfüllung). Im Übrigen gelten die gesetzlichen Regelungen vorbehaltlich der Haftungsregelung in § 12. Das Recht zum Rücktritt ist dabei jedoch auf die jeweiligen Einzelleistungen begrenzt.
5. Soweit von der GBN kaufvertragliche Leistungen erbracht werden und die gelieferten Sachen mangelhaft sind, wird die GBN auf entsprechende Rüge die Mängel innerhalb angemessener Zeit beseitigen oder mangelfreie Sachen nachliefern (Nacherfüllung). Schlägt die Nacherfüllung fehl, stehen dem Kunden die gesetzlichen Rechte vorbehaltlich der Haftungsregelungen gemäß § 12 zu. Das Recht zum Rücktritt ist dabei jedoch auf die gelieferte Sache begrenzt.
Von einem Fehlschlagen der Nachbesserung ist im Übrigen erst auszugehen, wenn der GBN hinreichende Gelegenheit zur Nachbesserung oder Ersatzlieferung eingeräumt wurde, ohne dass der gewünschte Erfolg erzielt wurde, wenn die Nachbesserung oder Ersatzlieferung ermöglicht ist, wenn sie von der GBN verweigert oder unzumutbar verzögert wird, wenn begründete Zweifel hinsichtlich der Erfolgsaussichten bestehen, oder wenn eine Unzumutbarkeit aus sonstigen Gründen vorliegt.
6. Soweit von der GBN mietvertragliche Leistungen erbracht werden, ist eine verschuldensunabhängige Haftung für bereits bei Vertragsschluss vorhandene Fehler der vermieteten Gegenstände ausgeschlossen. Im Übrigen gelten die gesetzlichen Regelungen.
1. Der Kunde ist verpflichtet, gelieferte Ware, erstellte Werke und erbrachte Leistungen auf offensichtliche Mängel, die einem durchschnittlichen Kunden ohne weiteres auffallen, zu untersuchen. Zu den offensichtlichen Mängeln zählen auch das Fehlen von Handbüchern sowie erhebliche, leicht sichtbare Beschädigungen. Ferner fallen Fälle darunter, in denen eine andere Sache/ein anderes Werk oder eine zu geringe Menge geliefert/erstellt wurde. Solche offensichtlichen Mängel sind bei der GBN unverzüglich, spätestens innerhalb von sieben Tagen nach Lieferung/Werkerstellung/Leistungserbringung schriftlich zu rügen.
2. Mängel, die erst später offensichtlich werden, müssen bei der GBN ebenfalls innerhalb von sieben Tagen nach dem Erkennen durch den Kunden gerügt werden.
Der Erfolg oder Misserfolg der Zusammenarbeit hängt auch entscheidend davon ab, ob und in welchem Umfang der Kunde im Rahmen seiner Leistungsfähigkeit an der Realisierung der Projekte mitwirkt. Dieser verpflichtet sich daher, die GBN bei der Leistungserbringung aktiv und bestmöglich zu unterstützen. Der Kunde verpflichtet sich insbesondere:
1. Der GBN etwaige zur Vertragsdurchführung notwendige Informationen, Unterlagen und Materialien, insbesondere etwaige Anforderungsprofile, Pflichtenhefte und Spezifikationen, Quell- und Objektcodes, Programmablauf, Datenfluss und sonstige Pläne, Erstellungs- und Anwendungsdokumentationen etc. zum Zwecke und für die Dauer der Vertragsdurchführung zu überlassen.
2. Die GBN und dessen im Rahmen dieses Vertrages eingesetzten Personal und Erfüllungsgehilfen Zugang zu etwaigen vertragsgegenständlichen System(en) und Einrichtungen, insbesondere Hard- und Software, zu gewähren sowie die zur Durchführung von Fernwartungen angeforderten Mitwirkungsleistungen zu erbringen.
4. Der GBN jedwede Fehler, Mängel und Störungen in der IT-Infrastruktur unverzüglich mitzuteilen.
5. Für die Durchführung des Vertrages notwendige Termine und Besprechungen sachgerecht mit der GBN abzustimmen und in Zweifelsfällen rechtzeitig Rücksprache mit der GBN zu halten.
7. Kommt der Kunde seinen Mitwirkungspflichten nicht nach, so verlängern sich etwaig festgelegte Zeiträume in entsprechendem und angemessenem Umfang. Weitergehende Ansprüche der GBN bleiben unberührt.
Die Wahl des Einsatzortes trifft die GBN nach Zweckmäßigkeitserwägungen. Die Durchführung von Arbeiten im Wege der Fernwartung ist zulässig.
Vorbehaltlich einer anderweitigen individuellen Vereinbarung verbleiben sämtliche Rechte an den Arbeitsergebnissen, also an sämtlichen durch die Tätigkeit der GBN im Rahmen dieses Vertrags geschaffenen Werken, erbrachten Dienstleistungen etc. bei der GBN. Die GBN räumt dem Kunden jedoch ein einfaches, nicht übertragbares, örtlich auf das Gebiet der Bundesrepublik Deutschland und zeitlich auf die Dauer des jeweiligen Einzelauftrags beschränktes Nutzungsrecht an den Arbeitsergebnissen ein. Die mit der Rechteeinräumung einhergehenden gesetzlichen Mindestrechte bleiben unberührt, sodass der Kunde bezüglich Softwarekomponenten insbesondere das Recht hat, diese auf einem flüchtigen Medium (z. B. Festplatte) zu installieren, zu Sicherungszwecken auf ein anderes Speichermedium (z. B. ein Streamerband) zu kopieren, in den Arbeitspeicher, in einen Zwischenspeicher, in einen Cache-Speicher und in den Speicher der Grafikkarte zu laden. Er hat jedoch vorbehaltlich der Regelung in § 69d UrhG bzgl. Softwarekomponenten nicht das Recht, diese zu vervielfältigen, zu bearbeiten, in unveränderter oder veränderter Form zu verbreiten, öffentlich wiederzugeben, Unterlizenzen zu vergeben sowie im Rahmen dieses Vertrags eingeräumten Nutzungsrechte entgeltlich oder unentgeltlich zu übertragen.
1. Die Haftung der GBN für leicht fahrlässige Pflichtverletzungen ist ausgeschlossen, sofern sie nicht Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit oder Garantien betrifft oder Ansprüche nach dem Produkthaftungsgesetz berührt sind. Unberührt bleibt ferner die Haftung für die Verletzung von Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf (Kardinalpflichten). In diesem Fall haftet GBN jedoch nur in Höhe des bei Vertragsschluss typischerweise vorhersehbaren Schadens. Für den Verlust von Daten haftet die GBN zudem insoweit nicht, als der Schaden darauf beruht, dass es der Kunde zu unterlassen hat, entsprechend § 8 Nr. 6 Datensicherungen durchzuführen und dadurch sicherzustellen, dass verloren gegangene Daten mit vertretbarem Aufwand wiederhergestellt werden können.
2. GBN haftet vorbehaltlich der vorstehenden Regelungen insbesondere nicht auf Ersatz oder Beseitigung von mittelbaren Schäden, z.B. wegen Verlustes oder fehlerhafter Verarbeitung von Daten. Sie haftet, gleich aus welchem Rechtsgrund, ebenfalls nicht für entgangenen Gewinn, ausgebliebene Einsparungen, Schäden aus Ansprüchen Dritter und sonstige mittelbare und Folgeschäden.
3. Gleiches gilt für die Haftung der Vertreter, Organe, Mitarbeiter und Erfüllungsgehilfen der GBN.
4. GBN weist darauf hin, dass bei VoIP-Telefonie im Vergleich zur traditionellen Telefonie keine Telefonleitung mehr benötigt wird. Einbußen in Bezug auf Verfügbarkeit, Sprachqualität und Sicherheit durch unzureichende Übertragungsqualität der verwendeten DSL-Leitung, liegen außerhalb des Einflussbereichs von GBN. Hierfür kann demgemäß keine Haftung übernommen werden. Insbesondere ist der VoIP-Telefonanschluss nicht für die Nutzung Hausnotruf-, Brand- und Einbruchmeldeanlagen geeignet. Ein derartiger Betrieb erfolgt auf eigenen dedizierten Leitungen des Nutzers.
5. § 11 dieses Vertrages bleibt unberührt.
§ 13 Aufrechnung, Zurückbehaltungsrecht und Schadensersatzansprüche
Schadensersatzansprüche des Nutzers wegen Verzuges oder Unmöglichkeit der Leistungen der GBN sind beschränkt auf den Wert desjenigen Teiles der Leistung, welcher wegen der Unmöglichkeit bzw. des Verzuges nicht wie vertraglich vorgesehen verwendet werden kann.
Der Kunde kann Rechte aus diesem Vertrag nur mit Zustimmung der GBN abtreten.
1.GBN erhebt personenbezogene Daten nur, soweit dies zur Erfüllung der vertraglichen Pflichten erforderlich oder gesetzlich geboten ist. Die Daten werden ausschließlich im Rahmen der Vertragserfüllung verwendet. Sie werden gelöscht, sobald das Vertragsverhältnis mit dem Nutzer beendet ist, und die Daten nicht mehr zu Abrechnungszwecken benötigt werden. Soweit sich aus gesetzlichen Regelungen längere Aufbewahrungsfristen oder kürzere Löschungsfristen ergeben, bleiben diese unberührt.
§ 16 Export- und Importgenehmigungen
1. Von der GBN gelieferte Produkte und technisches Know-how sind zur Benutzung und zum Verbleib in dem mit dem Kunden vereinbarten Lieferland bestimmt. Die Wiederausfuhr von Vertragsprodukten – einzeln oder in systemintegrierter Form – ist für den Kunden genehmigungspflichtig und unterliegt grundsätzlich den Außenwirtschaftsvorschriften der Bundesrepublik Deutschland bzw. des anderen mit dem Kunden vereinbarten Lieferlandes. Der Kunde muss sich über diese Vorschriften selbständig nach deutschen Bestimmungen beim Bundesausfuhramt, 65760 Eschborn/Taunus, nach US-Bestimmungen beim US-Department of Commerce, Office of Export Administration, Washington, D.C. 20230, erkundigen. Unabhängig davon, ob der Kunde den endgültigen Bestimmungsort der gelieferten Vertragsprodukte angibt, obliegt es dem Kunden in eigener Verantwortung, die gegebenenfalls notwendige Genehmigung der jeweils zuständigen Außenwirtschaftsbehörden einzuholen, bevor er solche Produkte exportiert.
2. Jede Weiterlieferung von Vertragsprodukten durch Kunden an Dritte, mit und ohne Kenntnis der GBN, bedarf gleichzeitig der Übertragung der Exportgenehmigungsbedingungen. Der Kunde haftet für die ordnungsgemäße Beachtung dieser Bedingungen gegenüber der GBN.
1. Soweit der Kunde seinen Sitz außerhalb Deutschlands hat, ist er zur Einhaltung bezüglich der Regelung der Einfuhrumsatzsteuer der Europäischen Union verpflichtet. Hierzu gehört insbesondere die Bekanntgabe der Umsatzsteueridentifikationsnummer an die GBN ohne gesonderte Anfrage. Der Kunde ist verpflichtet, auf Anfrage die notwendigen Auskünfte hinsichtlich seiner Eigenschaft als Unternehmer, hinsichtlich der Verwendung und des Transports der gelieferten Waren sowie hinsichtlich der statistischen Meldepflicht an die GBN zu erteilen.
2. Der Kunde ist verpflichtet, jeglichen Aufwand – insbesondere eine Bearbeitungsgebühr – der bei der GBN aus mangelhaften bzw. fehlerhaften Angaben des Kunden zur Einfuhrumsatzsteuer entsteht, zu ersetzen.
3. Jegliche Haftung von der GBN aus den Folgen der Angaben des Kunden zur Einfuhrumsatzsteuer bzw. den relevanten Daten hierzu ist ausgeschlossen, soweit von Seiten der GBN nicht Vorsatz bzw. grobe Fahrlässigkeit vorliegt.
§ 18 Textform und Nebenabreden
1. Soweit der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich rechtliches Sondervermögen ist, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus und im Zusammenhang mit diesem Vertragsverhältnis in deren Bezirk die GBN ihren Sitz hat. Das Recht, den Kunden auch an seinem allgemeinen Gerichtsstand gerichtlich in Anspruch zu nehmen, bleibt hiervon unberührt.