Source: http://www.juramagazin.de/74391.html
Timestamp: 2019-04-19 13:20:26
Document Index: 189589408

Matched Legal Cases: ['§ 14', '§ 3', '§ 5', '§ 6', '§ 3', '§ 5', '§ 6', '§ 4']

D. Auswirkungen auf den Haushaltsplan und die Finanzplanung:
a) Auswirkungen auf Einnahmen und Ausgaben: Keine.
b) Personalwirtschaftliche Auswirkungen: Keine, da nur Aufgaben von der Senatsverwaltung auf Bezirke oder eine nachgeordnete Behörde abgeschichtet werden, wofür aber die gleiche Zahl an Stellen erforderlich bleibt.
Diese Vorlage hat dem Rat der Bürgermeister zur Stellungnahme vorgelegen (§ 14 Abs. 1 AZG). Der Rat der Bürgermeister hat in seiner Sitzung am 19. Oktober 2000 folgende Stellungnahme abgegeben: „Der Rat der Bürgermeister stimmt dem Entwurf eines Gesetzes zur Anpassung von Verwaltungsstrukturen und zur Regelung von Befugnissen im Geschäftsbereich Jugend (Anpassungsgesetz Jugend) mit Ausnahme der Änderungen des Zweiten Verwaltungsreformgesetzes zu."
Der Senat kann sich dieser Auffassung nicht anschließen, da die vorgesehenen Änderungen des Zweiten Verwaltungsreformgesetzes auf Grund praktischer und bundesrechtlicher Erfordernisse unumgänglicher Bestandteil des Gesetzentwurfes sind. Im Übrigen hatte der zuständige Fachausschuss des Rats der Bürgermeister in Kenntnis der Notwendigkeiten zum Gesetzentwurf des Senats zustimmend Stellung genommen.
Der Senat von Berlin Eberhard Diepgen Klaus Böger Regierender Bürgermeister Senator für Schule, von Berlin Jugend und Sport Abgeordnetenhaus von Berlin ­ 14.
(2) Die staatliche Anerkennung wird durch die für Jugend zuständige Senatsverwaltung oder eine ihr nachgeordnete Behörde auf Antrag mit Wirkung vom Ersten Tag des auf den Antrag folgenden Monats, frühestens jedoch mit Wirkung vom ersten Tag des Monats, der auf die Beendigung des Berufspraktikums oder des Berufspraktischen Jahres folgt, erteilt.
(3) Das Berufspraktikum dauert ein Jahr. Es umfaßt die berufspraktische Tätigkeit (§ 3), das praxisbegleitende Seminar (§ 5) sowie das Kolloquium (§ 6). Das Berufspraktikum schließt in der Regel unmittelbar an die schulische Ausbildung an; es muß spätestens nach zwei Jahren begonnen werden. Über Ausnahmen von der Zweijahresfrist entscheidet das für Jugend zuständige Mitglied des Senats auf Antrag. Als Ausnahmegründe kommen insbesondere Krankheit, Schwangerschaft oder die Versorgung eigener Kinder in Betracht.
(6) Jeder erfolglos absolvierte Ausbildungsabschnitt kann einmal wiederholt werden. In Ausnahmefällen kann eine zweite Wiederholung vom praxisbegleitenden Seminar mit Zustimmung des für Jugend zuständigen Mitglieds des Senats zugelassen werden. Im Interesse der Wahrung des Verbundes von Praxis und Theorie ist jeweils der gesamte Ausbildungsabschnitt in der bisherigen oder einer anderen Praxisstelle oder im bisherigen oder einem anderen Tätigkeitsfeld zu wiederholen. Die Entscheidung darüber trifft das praxisbegleitende Seminar nach Anhörung des Praktikanten. Bleibt auch die zweite Wiederholung desselben Ausbildungsabschnitts erfolglos, scheidet der Praktikant endgültig aus dem Berufspraktikum aus.
(3) Das Berufspraktikum dauert ein Jahr. Es umfasst die berufspraktische Tätigkeit (§ 3), das praxisbegleitende Seminar (§ 5) sowie das Kolloquium (§ 6). Das Berufspraktikum schließt in der Regel unmittelbar an die schulische Ausbildung an; es muss spätestens nach zwei Jahren begonnen werden. Über Ausnahmen von der Zweijahresfrist entscheidet die für Jugend zuständige Senatsverwaltung oder eine ihr nachgeordnete Behörde auf Antrag.
Als Ausnahmegründe kommen insbesondere Krankheit, Schwangerschaft oder die Versorgung eigener Kinder in Betracht.
(6) Jeder erfolglos absolvierte Ausbildungsabschnitt kann einmal wiederholt werden. In Ausnahmefällen kann eine zweite Wiederholung vom praxisbegleitenden Seminar mit Zustimmung der für Jugend zuständigen Senatsverwaltung oder einer ihr nachgeordneten Behörde zugelassen werden. Im Interesse der Wahrung des Verbundes von Praxis und Theorie ist jeweils der gesamte Ausbildungsabschnitt in der bisherigen oder einer anderen Praxisstelle oder im bisherigen oder einem anderen Tätigkeitsfeld zu wiederholen. Die Entscheidung darüber trifft das praxisbegleitende Seminar nach Anhörung des Praktikanten.
Bleibt auch die zweite Wiederholung desselben Ausbildungsabschnitts erfolglos, scheidet der Praktikant endgültig aus dem Berufspraktikum aus.
Berufspraktische Tätigkeit:
(1) In der berufspraktischen Tätigkeit wird der Praktikant befähigt, in geeigneten Praxisstellen (§ 4) unter der Anleitung von erfahrenden Fachkräften und in Verbindung mit dem praxisbegleitenden Seminar in zunehmendem Maße selbständig und verantwortlich zu arbeiten. Die berufspraktische Tätigkeit dauert ein Jahr und ist in der üblichen Wochenarbeitszeit zu erbringen.
(2) Über Teilzeittätigkeit bei entsprechender Verlängerung der Ausbildungszeit entscheidet auf Antrag des Praktikanten das für Jugend zuständige Mitglied des Senats.
(2) Über Teilzeittätigkeit bei entsprechender Verlängerung der Ausbildungszeit entscheidet auf Antrag des Praktikanten die für Jugend zuständige Senatsverwaltung oder eine ihr nachgeordnete Behörde.
Praxisstellen:
(1) Praxisstellen sind für die Ableistung der berufspraktischen Tätigkeit geeignet, wenn sie
1. dem Berufsfelde des Erziehers oder Kinderpflegers entsprechende Aufgaben wahrnehmen,
2. geeignete Fachkräfte als Praxisanleiter beschäftigen und
3. Praktikanten umfassend und kontinuierlich ausbilden können.
(2) Nichtbehördliche Praxisstellen bedürfen der Anerkennung durch das für Jugend zuständige Mitglied des Senats.
(3) Die Praxisstelle ist verpflichtet
1. einen Ausbildungsplan zu erstellen, aus dem Inhalt und Ablauf der praktischen Ausbildung in der Praxisstelle ersichtlich sind,
2. für jeden Praktikanten eine Praxisbeurteilung zu fertigen und
3. den Praktikanten für die Teilnahme am praxisbegleitenden Seminar freizustellen.
(wird aufgehoben)
(2) (unverändert, früher Absatz 3)
Praxisbegleitendes Seminar:
(1) Der Praktikant nimmt während des Berufspraktikums am praxisbegleitenden Seminar teil, das der Fachaufsicht des für Jugend zuständigen Mitgliedes des Senats untersteht und von der Schule durchgeführt wird. Das Seminar dient der theoretischen Durchdringung der Erfahrungen aus der berufspraktischen Tätigkeit und der Förderung methodisch-didaktischer Fertigkeiten. In Zusammenarbeit mit den Praxisstellen soll dadurch die Betreuung und Beratung der Berufspraktikanten im Hinblick auf die erfolgreiche Ableistung des Berufspraktikums unterstützt werden.
(1) Der Praktikant nimmt während des Berufspraktikums am praxisbegleitenden Seminar teil, das der Fachaufsicht der für Jugend zuständigen Senatsverwaltung oder einer ihr nachgeordneten Behörde untersteht und von der Schule durchgeführt wird.
Das Seminar dient der theoretischen Durchdringung der Erfahrungen aus der berufspraktischen Tätigkeit und der Förderung methodisch-didaktischer Fertigkeiten. In Zusammenarbeit mit den Praxisstellen soll dadurch die Betreuung und Beratung der Berufspraktikanten im Hinblick auf die erfolgreiche Ableistung des Berufspraktikums unterstützt werden.
(3) Hat der Praktikant ohne Erfolg am Kolloquium teilgenommen, so kann er erneut zugelassen werden. Eine weitere Zulassung ist nur in Ausnahmefällen und mit Zustimmung des für Jugend zuständigen Mitglieds des Senats möglich. Die weitere Zulassung ist zu versagen, wenn der Praktikant den letzten Ausbildungsabschnitt der berufspraktischen Tätigkeit bereits einmal erfolglos absolviert hat. Wird die weitere Zulassung versagt oder führt sie nicht zum Erfolg, so scheidet der Praktikant endgültig aus dem Berufspraktikum aus.
(3) Hat der Praktikant ohne Erfolg am Kolloquium teilgenommen, so kann er erneut zugelassen werden. Eine weitere Zulassung ist nur in Ausnahmefällen und mit Zustimmung der für Jugend zuständigen Senatsverwaltung oder einer ihr nachgeordneten Behörde möglich. Die weitere Zulassung ist zu versagen, wenn der Praktikant den letzten Ausbildungsabschnitt der berufspraktischen Tätigkeit bereits einmal erfolglos absolviert hat. Wird die weitere Zulassung versagt oder führt sie nicht zum Erfolg, so scheidet der Praktikant endgültig aus dem Berufspraktikum aus.
Gleichwertigkeitsfeststellung, Nachqualifizierung:
(1) Eine außerhalb des Geltungsbereichs des Grundgesetzes in einem sozialpädagogischen Beruf erteilte staatliche Anerkennung kann von dem für Jugend zuständigen Mitglied des Senats als gleichwertig anerkannt werden, wenn die Ausbildung nach Inhalt und Dauer den im Land Berlin geltenden Bestimmungen entspricht.
(1) Eine außerhalb des Geltungsbereichs des Grundgesetzes in einem sozialpädagogischen Beruf erteilte staatliche Anerkennung kann von der für Jugend zuständigen Senatsverwaltung oder einer ihr nachgeordneten Behörde als gleichwertig anerkannt werden, wenn die Ausbildung nach Inhalt und Dauer den im Land Berlin geltenden Bestimmungen entspricht.