Source: http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=BGHZ%20121,%20328
Timestamp: 2013-05-19 02:23:29
Document Index: 178132011

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'Art. 14', 'BGH', 'BGH', 'Art. 14', 'BGH', 'BGH', 'Art. 14', 'BGH', 'Art. 14', 'BGH', 'Art. 14', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'Art. 14', 'Art. 14', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'Art. 14', 'Art. 14', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'Art. 36', 'BGH', 'Art. 36', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'Art. 14', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'Art. 14', 'BGH', 'BGH', 'Art. 14', 'BGH', 'Art. 14', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'Art. 14', 'BGH', 'Art. 14', 'Art. 14', 'Art. 14', 'BGH', 'Art. 14', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Rechtsprechung: BGHZ 121, 328
Rechtsprechung BGH, 18.02.1993 - III ZR 20/92 Volltextver�ffentlichungen (2)
GG Art. 14; SaarlNatSchG � 37Ausgleichsanspruch nach Saarl�ndischem Naturschutzgesetz
BGHZ 121, 328
NJW 1993, 2095
MDR 1993, 642
WM 1993, 1609
NVwZ 1993, 915 (Ls.)
Wird zitiert von ... (23) BGH, 16.07.1993 - III ZR 60/92 Flugsandd�nen als gesch�tzter LandschaftsteilNutzungsbeschr�nkungen im Interesse des Naturschutzes, an die � 50 Nds NatSchG ankn�pft, stellen keine Enteignung, sondern eine Konkretisierung des Eigentumsinhalts dar, auf die insbesondere die Junktimklausel des Art. 14 Abs. 3 Satz 2 GG nicht anzuwenden ist (Senatsurteil vom 18. Februar 1993 - III ZR 20/92 - RdL 1993, 120 - zur Ver�ffentlichung in BGHZ vorgesehen;… vgl. auch Senatsurteil vom 17. Dezember 1992 - III ZR 112/91 - DVBl 1993, 430 - zur Ver�ffentlichung in BGHZ vorgesehen - und Kr�ner, Zur Entsch�digung beim Denkmalschutz, in: Festschrift f�r Willi Geiger zum 80. Geburtstag, 1989, S. 445 ff.).Dies steht auch im Einklang mit der Erw�gung, da� naturschutzrechtliche Regelungen, jedenfalls soweit sie der Erhaltung im wesentlichen bereits vorhandener naturnaher Verh�ltnisse dienen oder lediglich Art und Ma� der Nutzung n�her bestimmen, regelm��ig nur die in Art. 14 Abs. 2 GG verankerte Sozialbindung des Eigentums aktualisieren (Senatsurteil vom 18. Februar 1993 aaO; vgl. auch BVerwGE 84, 361, 370 f.;… N��gens/Boujong, Eigentum, Sozialbindung, Enteignung, 1987, Rn. 205 f.).Als Ausgleichsregelung im Rahmen der Inhaltsbestimmung des Eigentums dient � 50 Nds NatSchG dem Zweck, eine dem Eigent�mer durch naturschutzrechtliche Ma�nahmen im Einzelfall auferlegte besondere Belastung durch eine Geldleistung auf ein zumutbares Ma� herabzumindern und die andernfalls eintretende Folge der Verfassungswidrigkeit zu vermeiden (vgl. Senatsurteil vom 18. Februar 1993 aaO; BVerfGE 58, 137 ; 79, 174, 192).Ausgleichspflichtig ist danach ein Eingriff in eine als Eigentum oder Eigentumsbestandteil gesch�tzte Rechtsposition, durch die der Eigent�mer unverh�ltnism��ig oder im Verh�ltnis zu anderen ungleich in unzumutbarer Weise belastet wird (vgl. Senatsurteil vom 18. Februar 1993 aaO;… Senatsbeschlu� vom 29. M�rz 1990 - III ZR 105/89 - BGHR NW LG � 7 Zumutbarkeit 1 = NuR 1990, 429).Denn � 50 Nds NatSchG gen�gt diesem Erfordernis, indem er durch Anf�hrung dreier typischer Beispielsf�lle - unvermeidliche und nicht nur unwesentliche Beeintr�chtigung durch Zwang zur Aufgabe oder Einschr�nkung rechtm��iger Grundst�cksnutzungen (� 50 Abs. 2 Nr. 1), Wertverlust von Aufwendungen, die f�r beabsichtigte bisher rechtm��ige Grundst�cksnutzungen in schutzw�rdigem Vertrauen auf den Fortbestand der Rechtm��igkeit gemacht wurden (� 50 Abs. 2 Nr. 2), sowie Unausgleichbarkeit der Lasten und Bewirtschaftungskosten von Grundst�cken durch deren Ertr�ge und sonstige Vorteile (� 50 Abs. 2 Nr. 3) - die Beschr�nkungen und Pflichten, die "�ber die Sozialbindung des Eigentums hinausgehen", typisierend umschreibt (vgl. Senatsurteil vom 18. Februar 1993, aaO S. 10 des Umdrucks, zu � 37 des Saarl�ndischen Naturschutzgesetzes - SNG - vom 31. Januar 1979).aa) Wie bereits unter II 2 der Entscheidungsgr�nde ausgef�hrt, dient � 50 Nds NatSchG als Ausgleichsregelung im Rahmen eines inhaltsbestimmenden Gesetzes (Art. 14 Abs. 1 Satz 2 GG ) dem Zweck, eine dem Eigent�mer durch naturschutzrechtliche Ma�nahmen im Einzelfall auferlegte besondere Belastung durch eine Geldleistung auf ein zumutbares Ma� herabzumindern, um die andernfalls eintretende Rechtsfolge der Verfassungswidrigkeit zu vermeiden (vgl. dazu bereits Senatsurteil vom 18. Februar 1993 ( III ZR 20/92 aaO).Vielmehr ist entscheidend, ob eine zul�ssige Nutzungsm�glichkeit, die sich nach Lage und Beschaffenheit des Grundst�cks objektiv anbietet, untersagt oder wesentlich eingeschr�nkt wird (BGHZ 87, 66, 71 f.; 90, 4, 14 f.; 90, 17, 24/25; 99, 24, 31 f.; 105, 15, 17 f.; Senatsurteil vom 18. Februar 1993 - III ZR 20/92 aaO; vgl. auch BVerwGE 84, 361 ).
BVerwG, 18.07.1997 - 4 BN 5.97 BNatSchG � 1 Abs. 3, � 4 S. 3, � 13; GG Art. 14; …Schrankenfunktion hat das Tatbestandsmerkmal der Erforderlichkeit im wesentlichen lediglich insofern, als der Gesetzgeber zum Ausdruck bringt, da� in den F�llen, in denen ein Gebiet aus naturschutzrechtlicher Sicht besonders schutzw�rdig und -bed�rftig erscheint, eine Schutzausweisung nur dann in Betracht kommt, wenn sie vern�nftigerweise geboten ist (vgl. BVerwG, Beschl�sse vom 18. Dezember 1987 - BVerwG 4 NB 1.87 - Buchholz 406.401 � 15 BNatSchG Nr. 2, …und vom 16. Juni 1988 - BVerwG 4 B 102.88 - a.a.O.; vgl. auch BGH, Urteil vom 18. Februar 1993 - III ZR 20/92 - BGHZ 121, 328 ).Hierzu hat er insbesondere Anla� bei Eingriffen in bereits verwirklichte Nutzungen, aber auch beim Ausschlu� von Nutzungsm�glichkeiten, die sich nach Lage der Dinge objektiv anbieten oder sogar aufdr�ngen (vgl. BVerwG, Urteile vom 13. April 1983 - BVerwG 4 C 21.79 - BVerwGE 67, 84;… vom 15. Februar 1990 - BVerwG 4 C 47.89 - a.a.O. und vom 24. Juni 1993 - BVerwG 7 C 26.92 - BVerwGE 94, 1; BGH, Urteile vom 26. Januar 1984 - III ZR 216/82 - BGHZ 90, 17 ; vom 9. Oktober 1986 - III ZR 2/85 - BGHZ 99, 24 ; vom 18. Februar 1993 - III ZR 20/92 - a.a.O. und vom 16. Juli 1993 - III ZR 60/92 - BGHZ 123, 242 ).Als unzumutbare Beschr�nkung der Eigent�merbefugnisse erweisen sie sich nur dann, wenn nicht gen�gend Raum mehr f�r einen privatn�tzigen Gebrauch des Eigentums oder f�r eine Verf�gung �ber den Eigentumsgegenstand verbleibt oder wenn eine Nutzung, die bisher ausge�bt worden ist oder die sich nach Lage der Dinge objektiv anbietet, ohne jeglichen Ausgleich unterbunden wird (…vgl. BVerwG, Urteile vom 13. April 1983 - BVerwG 4 C 21.79 - a.a.O., vom 15. Februar 1990 - BVerwG 4 C 47.89 - a.a.O. …und vom 24. Juni 1993 - BVerwG 7 C 26.92 - a.a.O.; BGH, Urteile vom 26. Januar 1984 - III ZR 216/82 - a.a.O., vom 18. Februar 1993 - III ZR 20/92 - a.a.O. …und vom 16. Juli 1993 - III ZR 60/92 - a.a.O.).a) Die geltend gemachte Abweichung von dem Urteil des Bundesgerichtshofs vom 18. Februar 1993 - III ZR 20/92 - (…a.a.O.) rechtfertigt eine Revisionszulassung auch in diesem Zusammenhang aus den bereits dargelegten Gr�nden nicht.
BGH, 15.02.1996 - III ZR 49/95 Entsch�digung des Eigent�mers zum Bimsabbau geeigneter Fl�chen wegen Versagung …Dementsprechend kann die Vorschrift des � 31 Abs. 1 DSchPflG, obwohl sie auf dem fr�her vom Bundesgerichtshof vertretenen "weiten" Enteignungsbegriff beruht, wie alle vergleichbaren sog. salvatorischen Klauseln im Natur-, Landschafts- und Denkmalschutzrecht nicht mehr als enteignungsentsch�digungsrechtliche Regelung im Sinne des Art. 14 Abs. 3 GG angesehen werden, sondern sie ist als Ausgleichsregelung im Rahmen der Inhaltsbestimmung des Eigentums nach Art. 14 Abs. 1 S. 2 GG auszulegen (vgl. BGHZ 121, 73; 121, 328; 123, 242; 126, 379; 128, 204).Nach den verfassungsrechtlichen Vorgaben dient die genannte Vorschrift dem Zweck, eine dem Eigent�mer durch bestimmte rechtliche Ma�nahmen auferlegte besondere Belastung durch eine Geldleistung auf ein zumutbares Ma� herabzumindern um so die andernfalls eintretende Folge der Verfassungswidrigkeit zu vermeiden (BGHZ 121, 328, 332; 123, 242, 245; 126, 379, 382 - jeweils unter Bezugnahme auf BVerfGE 58, 137 und 79, 174, 192).b) Es bedarf im Streitfall keines n�heren Eingehens auf die Frage, ob � 31 DSchPflG auch auf rechtswidrige beh�rdliche Ma�nahmen Anwendung findet (vgl. hierzu etwa einerseits BGHZ 99, 24, 29; 105, 15, 16 f.; s. aber auch BGHZ 121, 328, 337, 339; ferner BGHZ 128, 204, 209).Wie der Senat in BGHZ 121, 328, 337 ausgef�hrt hat, gestattet es allerdings die durch die sog. salvatorischen Klauseln im Natur-, Landschafts- und Denkmalschutzrecht er�ffnete M�glichkeit der Kompensation unverh�ltnism��iger oder den einzelnen ungleich belastender Ma�nahmen durch einen Geldausgleich nicht, auch besonders schwerwiegende, in die Substanz des Eigentums eingreifende Belastungen noch als verfassungsrechtlich unbedenkliche Inhaltsbestimmungen anzusehen.a) Bei der Pr�fung, ob eine Ma�nahme des Denkmalschutzes im Sinne des � 31 Abs. 1 S. 2 DSchPflG "enteignend wirkt", ist nach der neueren Rechtsprechung zu fragen, ob eine Beeintr�chtigung einer als Eigentum gesch�tzten Rechtsposition vorliegt, durch die - wenn kein Ausgleich in Geld erfolgt - der Eigent�mer unverh�ltnism��ig oder im Verh�ltnis zu anderen ungleich in unzumutbarer Weise belastet wird (vgl. BGHZ 121, 328, 332; 123, 242, 245; 126, 379, 382).Im Rahmen der Pr�fung der Zumutbarkeit sind die Grunds�tze sinngem�� heranzuziehen, die der Bundesgerichtshof noch unter der Geltung eines umfassenden Enteignungsbegriffs zur Abgrenzung der (entsch�digungslosen) Sozialbindung des Eigentums von entsch�digungspflichtigen Eingriffen mit "enteignender" Wirkung entwickelt hat und wie sie das Berufungsgericht unter Hinweis auf BGHZ 90, 17; 99, 24 und auf das Senatsurteil vom 23. Juni 1988 - III ZR 8/87 - NJW 1988, 3201 zutreffend darstellt (zur neuesten Rechtsprechung vgl. BGHZ 121, 328, 336; 123, 242, 252; Senatsurteil vom 7. Juli 1994 - III ZR 5/93 - DVBl. 1995, 104, 106 - insoweit in BGHZ 126, 379 nicht abgedruckt).
BGH, 15.12.1994 - III ZB 49/94 Rechtsweg f�r Klagen auf Entsch�digung nach dem BayNatSchGDie Vorschrift geh�rt zu den sog. salvatorischen Entsch�digungsklauseln im Natur-, Landschafts- und Denkmalschutzrecht, die auf dem fr�her vom Bundesgerichtshof vertretenen "weiten" Enteignungsbegriff beruhen (vgl. dazu n�her Senatsurteil BGHZ 99, 24, 26, 27), jedoch nach der neueren Rechtsprechung nicht mehr als enteignungsentsch�digungsrechtliche Regelungen i.S. des Art. 14 Abs. 3 GG angesehen werden k�nnen, sondern als Ausgleichsanspr�che im Rahmen der Inhaltsbestimmung des Eigentums nach Art. 14 Abs. 1 Satz 2 GG auszulegen sind (vgl. BVerwGE 84, 361, 370 ff; 94, 1, 5; Senatsurteile BGHZ 121, 328 ; 123, 242 und vom 7. Juli 1994 - III ZR 5/93 - NJW 1994, 3012 - f�r BGHZ vorgesehen).Ausgleichspflichtig ist danach eine Beeintr�chtigung einer als Eigentum oder Eigentumsbestandteil gesch�tzten Rechtsposition, durch die der Eigent�mer unverh�ltnism��ig oder im Verh�ltnis zu anderen ungleich in unzumutbarer Weise belastet wird (Senatsurteile BGHZ 121, 328, 332; 123, 242, 245;… vom 7. Juli 1994 aaO.).Eine abschlie�ende Pr�fung, ob und inwieweit Art. 36 BayNatSchG auch auf rechtswidrige beh�rdliche Ma�nahmen Anwendung findet (vgl. zu diesem Fragenkreis u.a. die Senatsurteile BGHZ 99, 24, 29; 105, 15, 16 einerseits; 121, 328, 337, 339 andererseits) - und gegebenenfalls Anspr�che aus enteignungsgleichem Eingriff verdr�ngt - ist im Rahmen der vorliegenden Entscheidung �ber die Zul�ssigkeit des Rechtswegs nicht veranla�t.Das kann jedoch, was den geltend gemachten Anspruch aus enteignungsgleichem Eingriff angeht, hier nicht gesagt werden; auf diese Anspruchsgrundlage kann die Sachpr�fung insbesondere deshalb zu erstrecken sein, weil die Landschaftsschutzverordnung vom 18. Juli 1983 nichtig war, mithin keine wirksame Inhaltsbestimmung des Eigentums im Sinne des Art. 36 BayNatSchG enthielt (vgl. BGHZ 121, 328, 339).
BGH, 19.09.1996 - III ZR 223/95 Entsch�digung f�r die Neugliederung der Einzugsbereiche der …Die f�r die Entscheidung des vorliegenden Rechtsstreits ausschlaggebende Frage, ob die Stillegung der Tierk�rperbeseitigungsanstalten der Kl�gerin ein die Entsch�digungspflicht ausl�sender Eingriff in eine eigentumsm��ig gesch�tzte Rechtsposition gewesen ist, ist jedoch anhand des bundesrechtlichen Rechtsbegriffs des Eigentums zu beurteilen und unterliegt damit der Pr�fungskompetenz des Revisionsgerichts (vgl. Senatsurteil BGHZ 121, 328, 333).Diese Betrachtungsweise kn�pft ersichtlich an den in der fr�heren Rechtsprechung des Senates bis zum Na�auskiesungsbeschlu� des Bundesverfassungsgerichts (BVerfGE 58, 300) vertretenen weiten Enteignungsbegriff an (vgl. Senatsurteil BGHZ 121, 328, 332).Im Lichte der inzwischen gewandelten h�chstrichterlichen Rechtsprechung stellt diese "salvatorische" Entsch�digungsvorschrift eine Ausgleichsregelung im Rahmen der Inhaltsbestimmung des Eigentums dar, die nicht an Art. 14 Abs. 3 GG zu messen ist (vgl. dazu Senatsurteile BGHZ 121, 73, 78; 121, 328, 332; 123, 242, 244; 126, 379, 381; Urteil vom 15. Februar 1996 - III ZR 49/95 = DVBl. 1996, 671, 672 sowie Urteil III ZR 82/95 vom heutigen Tage, f�r BGHZ vorgesehen).Eine zul�ssige Inhaltsbestimmung kann daher bei besonders einschneidenden, etwa existenzbedrohenden oder gar existenzvernichtenden Eingriffen in einen bestandsgesch�tzten Gewerbebetrieb zu verneinen sein (Senatsurteil BGHZ 121, 328, 337 f).
BGH, 07.07.1994 - III ZR 5/93 Inhaltsbestimmung des Eigentums� 7 des nordrhein-westf�lischen Landschaftsgesetzes ist eine Ausgleichsregelung im Rahmen der Inhaltsbestimmung des Eigentums nach Art. 14 Abs. 1 Satz 2 GG (Anschlu� an die Senatsurteile vom 18. Februar 1993 - BGHZ 121, 328 - und vom 16. Juli 1993 - f�r BGHZ 123, 242 vorgesehen).aa) Nutzungsbeschr�nkungen im Interesse des Landschafts- und Naturschutzes, an die � 7 Satz 1 LG NW ankn�pft, stellen keine Enteignungen i.S. von Art. 14 Abs. 3 GG, sondern lediglich Inhaltsbestimmungen des Eigentums dar (Senatsurteile vom 18. Februar 1993 - III ZR 20/92 - BGHZ 121, 328 = LM Art. 14 (Ca) GrundG Nr. 40 m. Anm. Schmidt, und vom 16. Juli 1993 - III ZR 60/92 - NJW 1993, 2605 - f�r BGHZ 123, 242 vorgesehen; vgl. auch Senatsurteil vom 17. Dezember 1992 - III ZR 112/91 - BGHZ 121, 73).
BGH, 07.12.2000 - III ZR 84/00 �ffentliches BaurechtNach dieser Rechtsprechung sind bei der Bestimmung, ob eine Ma�nahme "enteignende Wirkung" hat, d.h. ob, wenn kein Ausgleich in Geld erfolgt, eine unzumutbar belastende Inhaltsbestimmung des Eigentums vorliegt, sinngem�� die Grunds�tze heranzuziehen, die der Bundesgerichtshof - noch unter der Geltung eines umfassenderen Enteignungsbegriffs - zur Abgrenzung der entsch�digungslosen Inhaltsbestimmung des Eigentums von entsch�digungspflichtigen Eingriffen mit "enteignender" Wirkung entwickelt hatte (Einzelheiten in dem Senatsurteil vom 7. Juli 1994 - III ZR 5/93 - NJW 1994, 3283 ff.; insoweit in BGHZ 126, 379 teilweise nicht abgedruckt; vgl. auch BGHZ 121, 328; 123, 242; 133, 271).
OVG Saarland, 09.12.2005 - 3 N 1/05 Naturschutzrechtliche Sicherstellungsverordnung wirksam?Sie stellt sich mithin als Inhalts- und Schrankenbestimmung des Eigentums im Verst�ndnis von Art. 14 Abs. 1 Satz 2 GG dar, die einer sachlichen Rechtfertigung - eines begr�ndeten Anlasses - bedarf und verh�ltnism��ig sein muss, zur Rechtsnatur von natur- und landschaftsschutzrechtlichen Regelungen als Inhalts- und Schrankenbestimmungen des Grundeigentums vgl. z.B. BVerwG, Beschl�sse vom 18.7.1997 - 4 BN 5/97 - NvWZ-RR 1998, 225, und vom 17.1.2000 - 6 BN 2/99 - NVwZ-RR 2000, 339; BGH, Urteil vom 18.2.1993 - III ZR 20/92 -, DVBl. 1933, 1085, zitiert nach Juris.Zudem sieht � 37 SNG bei Ma�nahmen, die einer Enteignung gleichkommen, exemplarisch aufgef�hrt wird in diesem Zusammenhang eine wesentliche Nutzungsbeschr�nkung, eine angemessene Entsch�digung und unter n�her geregelten Voraussetzungen einen Anspruch auf �bernahme des Grundst�ckes vor und stellt nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, Urteil vom 18.2.1993 - III ZR 20/92 - DVBl. 1993, 1085, eine rechtsstaatlichen Anforderungen gen�gende Ausgleichsregelung auf der Ebene von Inhalts- und Schrankenbestimmungen gem�� Art. 14 Abs. 1 Satz 2 GG dar.
VGH Bayern, 28.10.1994 - 9 N 87.03911 Naturschutzrecht: Schutzgebiet einer Landschaftsbestandteil-Verordnung, …Regelungen, die - wie hier - die Nutzung von Grundst�cken aus Gr�nden des Natur- und Landschaftsschutzes beschr�nken, sind nach �bereinstimmender Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts und des Bundesgerichtshofs grunds�tzlich keine Enteignungen im Sinne des Art. 14 Abs. 3 GG , sondern Bestimmungen von Inhalt und Schranken des Eigentums im Sinne von Art. 14 Abs. 1 Satz 2 GG (vgl. BVerwGE 84, 361, 370 f.; BVerwG DVBl 1993, 1141 ; BGH NJW 1993, 2095 ).Ob im Rahmen des Tatbestands des Art. 14 Abs. 1 Satz 2 GG - �ber die ausgleichspflichtige Inhaltsbestimmung hinaus - F�lle in Betracht zu ziehen sind, in denen eine Belastung �berhaupt - auch gegen Entsch�digung - nicht zumutbar ist und der Interessenkonflikt nur im Enteignungswege zugunsten der �ffentlichen Belange l�sbar w�re (vgl. BGH NJW 1993, 2095/2097 = NuR 1993, 497; Kimminich: Die Eigentumsgarantie im Natur- und Denkmalschutz, NuR 1994, 261/267), bedarf hier keiner n�heren W�rdigung.
BGH, 18.12.1997 - III ZR 241/96 Amtspflichten des B�rgermeisters bei Wahl und Ernennung eines Beigeordneten
OVG Sachsen-Anhalt, 17.04.2003 - 2 K 258/01 Touristische Nutzung der Kernzone des Brockengebiets darf eingeschr�nkt werden
VGH Hessen, 16.03.1995 - 4 UE 3505/88 Denkmalschutz: Erteilung einer Ver�nderungsgenehmigung - entgegenstehende …
OLG Naumburg, 30.06.2006 - 1 U 4/06 Eigenverantwortliche Pr�fungspflicht der Zivilgerichte bei Amtspflichtverletzung …
BGH, 11.01.1996 - III ZR 96/95 OVG Mecklenburg-Vorpommern, 20.12.2007 - 1 L 190/05 Anbieten der Wiederaufnahme der landwirtschaftlichen Nutzung nur bei vern�nftiger …
OVG Nordrhein-Westfalen, 17.10.1997 - 7 A 123/94 LG Bonn, 16.01.2004 - 1 O 278/03 VG Gie�en, 15.11.1999 - 1 E 667/98 Erhebliche Beschr�nkung duch Naturschutzverordnung - �bernahmeanspruch
OVG Schleswig-Holstein, 24.10.2003 - 1 LA 118/03 Was ist dejure.org?