Source: https://www.iww.de/wvm/quellenmaterial/id/180737
Timestamp: 2020-05-28 21:50:18
Document Index: 326539583

Matched Legal Cases: ['§ 18', '§ 4', '§ 9', '§ 52', '§ 4', '§ 9', '§ 9', '§ 4', '§ 4', '§ 18', '§ 9', '§ 126', '§ 52', '§ 9', '§ 9', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 143']

11.11.2015 · IWW-Abrufnummer 180737
Bundesfinanzhof: Urteil vom 19.05.2015 – VIII R 12/13
Der Kläger mit Wohnsitz in A und Steuerberatungsbüro in B erzielte als selbständiger Steuerberater im Streitjahr (2008) Einkünfte aus § 18 des Einkommensteuergesetzes (EStG) . Er führte für die im Betriebsvermögen befindlichen Fahrzeuge (Daimler Benz ML 400 und BMW 740) ein Fahrtenbuch, das von den Beteiligten mittlerweile als ordnungsgemäß angesehen wird. Für die Fahrzeuge verbuchte der Kläger alle anfallenden Aufwendungen in seiner Einnahmenüberschussrechnung als Betriebsausgaben (im Streitjahr 15.844,68 €) und setzte für Privatfahrten den Gewinn erhöhend eine Entnahme in Höhe von 195 € an. Für die Fahrten zwischen Wohnung und Betriebsstätte gab der Kläger die abzugsfähigen Aufwendungen in Höhe von 2.896,20 € an.
Der Beklagte, Revisionsbeklagte und Revisionskläger (das Finanzamt —FA—) folgte dem zunächst nicht.
Der Klage gab das Finanzgericht (FG) mit seinem in Entscheidungen der Finanzgerichte 2013, 419 veröffentlichten Urteil vom 19. Dezember 2012 11 K 1785/11 F insoweit statt, als es dem Kläger auch für diejenigen Arbeitstage die ungekürzte Entfernungspauschale zusprach, an denen er im Vorlauf oder im Anschluss (d.h. entweder während der Hin- oder Rückfahrt) Mandantenbesuche gemacht hatte. Das darüber hinausgehende Begehren des Kl