Source: https://atem-beam.de/satzung.html
Timestamp: 2020-04-06 14:00:06
Document Index: 100860976

Matched Legal Cases: ['§2', '§3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 26', '§9', '§10', '§11', '§12', '§13', '§ 2', '§ 15', '§14']

Berufsvereinigung der Atemtherapeuten des Erfahrbaren Atems - Satzung
Satzung der Berufsvereinigung der AtemtherapeutInnen/ -pädagogInnen des Erfahrbaren Atems nach Prof. Ilse Middendorf (BEAM) e.V.
gegründet: 16.09.1992
Die Berufsvereinigung führt den Namen ,,Berufsvereinigung der Atemtherapeut
Innen/-pädagogInnen des Erfahrbaren Atems nach Ilse Middendorf“ (BEAM) e.V.
Der Sitz der Berufsvereinigung ist Berlin. Sie kann Geschäftsstellen in anderen
Orten einrichten.
§2 Grundlage, Zweck und Ziel
Grundlage ist die von Prof. Ilse Middendorf gegründete Atemlehre ,,Der Erfahrbare Atem“.
Die BEAM bezweckt, diese Atemlehre zu erhalten, zu verbreiten und sie weiter entwickeln.
Der Beruf der Atemtherap./-pädag. des Erfahrbaren Atems nach Ilse Middendorf gehört sowohl dem pädagogischen, dem künstlerischen als auch dem therapeutischen Bereich an und lässt sich in keinen dieser Bereiche allein einordnen. Bei allen berufspolitischen Fragen, Entscheidungen und Zielen sollte dies berücksichtigt werden. Besonders hervorzuheben ist dabei die Tatsache, dass die pädagogische Arbeit mit dem Erfahrbaren Atem immer auch heilerisch wirkt. Das berufliche Selbstverständnis der Atemtherap./-pädag. des Erfahrbaren Atems ist grundsätzlich und unmittelbar auf die körperliche, geistige und seelische Gesundheit und ganzheitli­che Entwicklung des Menschen hin orientiert.
Die BEAM strebt die gesellschaftliche und staatliche Anerkennung des Berufs mit der
Bezeichnung ,,AtemtherapeutInnen/-pädagogInnen des Erfahrbaren Atems nach Ilse
Middendorf“ als eigenständigen Beruf an. Dieses Ziel soll primär dadurch erreicht werden, indem die Qualität dieser Atemarbeit gefördert wird und nicht durch Anpassung an bestehende behördliche Vorstellungen.
Die Förderung der Qualität der Atemarbeit soll innerhalb der BEAM sowohl durch intensiven Erfahrungsaustausch der Mitglieder geschehen als auch durch entsprechende Fortbildungskurse mit Themen des Erfahrbaren Atems.
Die BEAM fördert durch entsprechende Zusammenarbeit die qualitative Weiterentwicklung der Ausbildung, lässt deren konkrete Umsetzung in die Praxis jedoch in der Kompetenz der empfohlenen Ausbildungsinstitute.
Die Vereinigung ist parteipolitisch und konfessionell neutral.
Die BEAM dient dazu, ihren Mitgliedern ein Forum für berufliche Themen zu sein wie:
a) Förderung der Solidarität, der Zusammenarbeit und des fachlichen Austausches der
b) Gründung von Forschungsgruppen zur Weiterentwicklung des Erfahrbaren Atems in
Lehre, Therapie und eigenem Atemweg. Veröffentlichung entsprechender
Erfahrungsberichte an alle Mitglieder.
c) Erfahrungsaustausch zwischen Atemth./-päd. und den an Ausbildungsinstituten des
Erfahrbaren Atems arbeitenden Mitgliedern.
d) Aufbau und Förderung einer Dokumentation über die therapeutische Wirkung des
Erfahrbaren Atems.
e) Fortbildung der Mitglieder.
g) Aufbau von Beziehungen und Zusammenarbeit mit in- und ausländischen Vereinen
auf dem Gebiet des Atems.
§3 Mitgliedschaft und Stimmberechtigung
Die Mitgliedschaft besteht aus ordentlichen und außerordentlichen Mitgliedern
Ordentliche Mitglieder sind stimmberechtigt. Ordentliches Mitglied kann werden:
a) wer an einem von der BEAM empfohlenen Ausbildungsinstitut die Ausbildung
erfolgreich abgeschlossen hat, oder
b) wer als MitarbeiterIn oder LeiterIn in einem der empfohlenen Ausbildungsinstitute
Außerordentliche Mitglieder sind nicht stimmberechtigt. Außerordentliches Mitglied kann
a) wer an einem von der BEAM empfohlenen Ausbildungsinstitut ausgebildet wird, oder
einen Ausbildungsvertrag mit einer solchen Ausbildungsstätte hat, oder wer die
Vereinigung ideell und/oder materiell unterstützt.
Der/die BewerberIn erhält die Satzung und einen Beitrittsantrag, in dem er/sie erklärt, die Satzung gelesen zu haben und sich für die dort genannten Zwecke und Ziele einzusetzen. Über diesen Antrag entscheidet der Vorstand. Wird der Antrag abgelehnt, kann Einspruch erhoben werden. Über diesen entscheidet die nächste Mitgliederversammlung mit qualifizierter Mehrheit.
Die Mitgliedschaft erlischt durch Austritt, Ausschluss oder Wegfall der Voraussetzung des § 3 Abs. 1b bzw. Abs. 2 oder Tod. In diesen Fällen entstehen keine Ansprüche an das Vermögen der Berufsvereinigung.
a) Der Austritt
Er kann zum Ende eines jeden Kalenderjahres erfolgen und muss dem Vorstand mindestens drei Monate vorher schrift­lich mitgeteilt werden.
b) Der Ausschluss
Ein Mitglied kann durch den Vorstand ausgeschlossen wer­den, wenn dieses gegen die
Satzung, die geltenden Gesetze oder Grundsätze seines Berufsstandes oder gegen die
In­teressen und Ziele der BEAM handelt, oder das Ansehen des Berufes oder der Vereinigung geschädigt hat. Ferner wenn er seinen Mitgliedsbeitrag trotz Mahnung 2 Jahre lang schuldet. Das ausgeschlossene Mitglied kann innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe des Ausschlusses Einspruch er­heben. Über diesen entscheidet die nächste Mitglieder­versammlung mit qualifizierter Mehrheit.
c) Wegfall der Voraussetzungen des § 3, Abs. 1b od. Abs. 2. Bestand die Mitgliedschaft nur aufgrund der Voraussetzung des § 3 Abs. 1b oder Abs. 2, endet die Mitgliedschaft mit Wegfall dieser Voraussetzung.
Es wird ein Jahresbeitrag erhoben. Seine Höhe wird von der Mitgliederversammlung jeweils beschlossen. Er ist mit Beginn des Geschäftsjahres fällig.
In schriftlich begründeten Fällen kann der Beitrag ermäßigt, gestundet oder erlassen werden. Hierüber entscheidet der Vorstand.
Alle Mitglieder haben das Recht, an der Mitgliederversammlung teilzunehmen. Sie können einzeln oder gemeinschaftlich Anträge an den Vorstand stellen und haben ein Recht auf Auskünfte über alle die Vereinigung und ihre Aufgaben betreffenden Fragen.
Jedes ordentliche Mitglied hat bei Beschlüssen der Mitgliederversammlung eine Stimme. Sie ist übertragbar. Die Stimmübertragung muss schriftlich erfolgen und während der
Mitgliederversammlung dem Vorstand vorliegen. Schriftliche Stimmabgabe bei Abwesenheit ist möglich, diese Stimmen bleiben auch bei geheimer Abstimmung gültig.
Jedes ordentliche Mitglied kann in den Vorstand gewählt werden. Das gilt nicht für außerordentliche Mitglieder.
Die Organe der Vereinigung sind: der Vorstand und die Mitgliederversammlung. Die Tätigkeit von Mitgliedern in den Organen der BEAM geschieht ehrenamtlich. Auslagen werden erstattet.
Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB besteht aus dem/der 1. Vorsitzenden, dem/der 2. Vorsitzenden.
Die beiden Vorsitzenden vertreten die BEAM gerichtlich und außergerichtlich, und zwar
jede/r für sich allein.
Der Vorstand kann eine/n GeschäftsführerIn ernennen. Diese/r nimmt an den Vorstandssitzungen mit beratender Stimme teil.
Die Vorstandsmitglieder werden von der Mitgliederversammlung in direkter und geheimer Wahl auf die Dauer von vier Jahren gewählt. Sie bleiben jedoch so lange im Amt, bis ein neuer Vorstand gewählt ist. Die Wiederwahl ist zulässig.
Die Abwahl einzelner Vorstandsmitglieder durch die Mitgliederversammlung ist jederzeit durch eine qualifizierte Mehrheit zulässig.
Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte der BEAM und erledigt alle Aufgaben, die ihm durch die Satzung oder die Mitgliederversammlung übertragen sind.
Die Mitgliederversammlung entscheidet über alle Angelegenheiten der BEAM, die nicht
einem anderen Organ übertragen sind.
Der Vorstand beruft die Mitgliederversammlung mindestens einmal jährlich durch schriftliche Einladung, die einen Monat vorher abgesandt wird, unter Bekanntgabe der Tagesordnung ein. Auf Verlangen von mindestens zehn stimmberechtigten Mitgliedern beruft der Vorstand unverzüglich eine Mitgliederversammlung ein.
Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden schriftlich niedergelegt, von dem/der Vorsitzenden und dem/der ProtokollführerIn unterzeichnet und den Mitgliedern bekannt gegeben.
§9 Beschlüsse stimmberechtigter Mitglieder
Der Vorstand kann Beschlüsse der stimmberechtigten Mitglieder außerhalb einer Mitgliederversammlung herbeiführen, in dem er den Wortlaut des beantragten Beschlusses an alle stimmberechtigten Mitglieder verschickt mit der Aufforderung, binnen drei Wochen über den Antrag durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand abzustimmen. Stimmt innerhalb von drei Wochen die Mehrheit oder die in der Satzung vorgeschriebene qualifizierte Mehrheit der eingegangenen Stimmen dem Antrag zu, so gilt der Antrag als durch Beschluss der Mitgliederversammlung angenommen.
§10 KassenprüferIn
Die Mitgliederversammlung wählt jährlich aus ihrer Mitte für ein Geschäftsjahr zwei KassenprüferInnen, die die Einnahmen und Ausgaben, die Vermögensverhältnisse der BEAM anhand der geführten Unterlagen überprüfen. Die Prüfung kann sich auch auf zurückliegende Geschäftsjahre erstrecken. Die KassenprüferInnen berichten der Mitgliederversammlung und geben eine Empfehlung über die Entlastung des Vorstandes hinsichtlich der Ordnungsmäßigkeit der Buchführung.
§11 Finanzen und Haftung
Die Vereinigung beschafft sich ihre Mittel aus den Mitgliederbeiträgen sowie aus Zuwendungen, Spenden und Erträgen jeglicher Art.
Für die Verbindlichkeiten der Vereinigung haftet nur deren Vermögen. Jede weitere Haftung ihrer Mitglieder ist ausgeschlossen.
§12 Empfohlene Ausbildungsinstitute
Die BEAM veröffentlicht eine Liste von empfohlenen Ausbildungsinstituten (im Berufsbild und auf der Website der BEAM). Die Richtlinien und Kriterien, um in diese Liste aufgenommen zu werden, beschließt die Mitgliederversammlung mit qualifizierter Mehrheit.
§13 Satzungsänderungen und Auflösung
Die Satzung kann durch Beschluss der Mitgliederversammlung geändert werden. Dazu ist die qualifizierte Mehrheit erforderlich.
Für Satzungsänderungen des § 2 sind 3/4 der gültigen abgegebenen Stimmen sowie die Zustimmung aller Gründungsmitglieder erforderlich, sofern diese noch Mitglied der Vereinigung sind. Für unbedeutende Änderungen (z.B. redaktioneller Art), gilt jedoch
§ 15 Abs. 1.
Die BEAM kann durch Beschluss der Mitgliederversammlung aufgelöst werden. Dazu ist
eine 3/4 Mehrheit aller Mitglieder erforderlich.
Sollte die Mitgliederversammlung die Auflösung oder Aufhebung der BEAM beschließen, so wird in derselben Versammlung über die Verwendung des Vereinsvermögens entschieden.
§14 Qualifizierte Mehrheit
Eine qualifizierte Mehrheit liegt vor, wenn 2/3 der gültigen abgegebenen Stimmen für den betreffenden Antrag stimmen.
Berlin, den 02.11.2004 Der Vorstand