Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/BVerfG_12_01_2016_1_BvQ_55_15_Antrag_auf_einstweiligen_Anord-d7489743.html
Timestamp: 2017-01-17 11:55:10
Document Index: 178664903

Matched Legal Cases: ['§ 32', '§ 113', '§ 113', '§ 32', '§ 93', '§ 32']

BVerfG, 12.01.2016 - 1 BvQ 55/15 - Antrag auf einstweiligen Anordnung im Zusammenhang mit der Einführung einer Speicherpflicht und einer Höchstspeicherpflicht für Verkehrsdaten | Urteile auf anwalt24.de
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BVerfG, 12.01.2016 - 1 BvQ 55/15 - Antrag auf einstweiligen Anordnung im Zusammenhang mit der Einführung einer Speicherpflicht und einer Höchstspeicherpflicht für Verkehrsdaten
BundesverfassungsgerichtBeschl. v. 12.01.2016, Az.: 1 BvQ 55/15Gericht: BVerfGEntscheidungsform: BeschlussDatum: 12.01.2016Referenz: JurionRS 2016, 10297Aktenzeichen: 1 BvQ 55/15 Rechtsgrundlage:§ 32 Abs. 1 BVerfGGIn dem Verfahrenüber den Antrag,im Wege der einstweiligen Anordnung§ 113b des Telekommunikationsgesetzes, eingefügt durch Artikel 2 Nummer 2 des Gesetzes zur Einführung einer Speicherpflicht und einer Höchstspeicherpflicht für Verkehrsdaten vom 10. Dezember 2015 (BGBl I S. 2218) darf bis zur Entscheidung in der Hauptsache nicht angewendet werden, hilfsweise darf § 113c des Telekommunikationsgesetzes, eingefügt durch Artikel 2 Nummer 2 des Gesetzes zur Einführung einer Speicherpflicht und einer Höchstspeicherpflicht für Verkehrsdaten vom 10. Dezember 2015 (BGBl I S. 2218) bis zur Entscheidung in der Hauptsache nicht angewendet werdenAntragsteller: G...,hat die 3. Kammer des Ersten Senats des Bundesverfassungsgerichts durchden Vizepräsidenten Kirchhof,den Richter Masingund die Richterin Baergemäß § 32 Abs. 1 in Verbindung mit § 93d Abs. 2 BVerfGG in der Fassung der Bekanntmachung vom 11. August 1993 (BGBl I S. 1473)am 12. Januar 2016 einstimmig beschlossen:Tenor:Der Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung wird abgelehnt.Gründe1Der Antrag auf Erlass der begehrten einstweiligen Anordnung gemäß § 32 Abs. 1 BVerfGG hat keinen Erfolg. Das Vorbringen des Antragstellers lässt nicht erkennen, dass Nachteile, die mit dem Inkrafttreten des Gesetzes nach späterer Feststellung seiner Verfassungswidrigkeit verbunden wären, die Nachteile, die im Falle der vorläufigen Verhinderung eines sich als verfassungsgemäß erweisenden Gesetzes einträten, in Ausmaß und Schwere deutlich überwiegen (vgl. BVerfGE 104, 23 [BVerfG 22.05.2001 - 2 BvQ 48/00] <27>; 117, 126 <135>; 121, 1 <17>; stRspr).2Diese Entscheidung ist unanfechtbar.KirchhofMasingBaerHinweis: Das Dokument wurde redaktionell aufgearbeitet und unterliegt in dieser Form einem besonderen urheberrechtlichen Schutz. Eine Nutzung über die Vertragsbedingungen der Nutzungsvereinbarung hinaus - insbesondere eine gewerbliche Weiterverarbeitung außerhalb der Grenzen der Vertragsbedingungen - ist nicht gestattet.
BVerfG, 14.01.2016BVerfG, 12.01.2016