Source: http://www.care-for-kids.org/de/ueber_care_for_kids/satzung/
Timestamp: 2018-01-19 19:17:02
Document Index: 334201931

Matched Legal Cases: ['§ 53', '§51', '§ 26', '§ 26', '§ 7', '§ 26']

Satzung | Care for Kids e.V.
des Freundeskreises Care for Kids zur Förderung der Völkerverständigung und Unterstützung entwicklungsfördernder und notlindernder Maßnahmen mit dem Sitz in Stuttgart
und versteht sich als Freundeskreis der Firma M+W Group, ihrer Mitarbeiter und anderer Interessierter zur Förderung der Völkerverständigung und Unterstützung entwicklungsfördernder und notlindernder Maßnahmen.
Der Verein wird in das Vereinsregister eingetragen und führt nach seiner Eintragung den Zusatz e.V.
Der Verein macht sich zur Aufgabe, den Gedanken zur Völkerverständigung zu fördern, indem solche Maßnahmen, die zur zwischenmenschlichen Begegnung der Völker beitragen, das Wissen über andere Völker mehren und die Einsicht in die Vorteile friedlichen Zusammenlebens der Völker vertiefen, weltweit durchgeführt werden. Die Völkerverständigung soll auch durch Aktivitäten unterstützt und gefördert werden, die der Entwicklungszusammenarbeit und Notlinderung dienen, wobei vorrangig das Wohl junger Menschen, ihre Bildung, Aus− und Weiterbildung und soweit möglich die Schaffung von Ausbildungsplätzen gefördert werden sollen.
Diese Aufgabe kann der Verein unmittelbar durch den Vereinszweck fördernde Maßnahmen mit Beiträgen, Geld− und Sachspenden oder durch personelle Unterstützung erfüllen; insbesondere auch durch Förderung partnerschaftlicher Beziehungen zu den oben genannten Zwecken, durch Hilfe zur Selbsthilfe in Form von Durchführung konkreter Projekte u.a. in Entwicklungsländern und durch Nothilfe.
Der Verein verfolgt seine Zwecke weiter unmittelbar durch entwicklungsfördernde und notlindernde Maßnahmen für Personen im Sinne des § 53 AO, welche aufgrund ihrer körperlichen, geistigen oder seelischen Verfassung oder aufgrund ihrer wirtschaftlichen Verhältnisse auf Hilfe angewiesen sind. Letzteres soll in erster Linie im Ausland geschehen, ohne dass dadurch im Einzelfall inländische gleichgelagerte Aktivitäten untersagt wären. Die notlindernden Maßnahmen zielen insbesondere darauf ab, Personen, die aufgrund ihres jugendlichen Alters oder wegen einer körperlichen, geistigen oder seelischen Behinderung nicht im Stand sind, für ihren Lebensunterhalt nachhaltig selbst durch Ausübung eines angemessenen Berufes zu sorgen, durch geeignete Maßnahmen zu einer entsprechenden Berufsausbildung zu verhelfen, sei es z.B. durch befristete finanzielle Unterstützung oder durch die Schaffung geeigneter Ausbildungsstätten. Schließlich sollen hilfsbedürftige Personen auch dadurch unterstützt werden, dass insbesondere im Falle kranker Personen oder von Personen mit einer körperlichen, geistigen oder seelischen Behinderung betreuende Einrichtungen oder Krankenanstalten gefördert werden, z.B. durch Bereitstellung von Vorrichtungen, Geräten, Einrichtungsgegenständen oder sonstigen persönlichen und sachlichen Mitteln.
Seine Aufgaben kann der Verein weiter erfüllen durch Unterstützung der Stiftung Entwicklungs−Zusammenarbeit Baden−Württemberg, Stuttgart, (und zwar durch Beschaffung von Mitteln, durch Beiträge und Spenden und entsprechende Mittelzuweisungen an diese Stiftung in beliebiger Weise, auch durch Zustiftungen).
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke im Sinne des Abschnitts Steuerbegünstigte Zweckeder Abgabeordnung (§51 ff AO). Er ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigene wirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch Vergütungen begünstigt werden.
Mitglied des Vereins können alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der M+W Gruppe weltweit einschließlich deren Familienangehörigen sowie die Firma selbst sein
jede natürliche oder juristische Person, jede Art von Personengesellschaft oder jede sonstige Personenvereinigung sein, sofern diese Personen oder Vereinigungen die Ziele des Vereins unterstützen.
Der Beitritt zum Verein erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand, Der Austritt aus dem Verein ist zum Jahresende mit einer Frist von drei Monaten in gleicher Weise möglich.
Darüber hinaus sind Einzel− und Sonderspenden möglich und erwünscht; bei projektbezogenen Spenden wird der Verein detaillierte Beschreibungen auf Anforderung zur Verfügung stellen.
Die Einladung zur Mitgliederversammlung erfolgt schriftlich durch die/en Vorsitzende/n des Vorstands unter Wahrung einer Einladungsfrist von einem Monat bei gleichzeitiger Bekanntgabe des Ortes und des Zeitpunktes der Versammlung und der Tagesordnung, und zwar an die dem Verein zuletzt bekannt gegebene Anschrift eines jeden Mitglieds. Anträge von Mitgliedern auf Aufnahme weiterer Punkte in die Tagesordnung sind dem Vorstand bis spätestens zwei Wochen vor dem Tag der Mitgliederversammlung schriftlich mitzuteilen; der Vorstand hat solche Anträge allen Mitgliedern unverzüglich schriftlich bekannt zu geben.
Der Vorstand bei mehreren Vorstandmitgliedern der/die Vorsitzende des Vorstands − leitet die Versammlung. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn neben einem Mitglied des Vorstands mindestens ein Drittel der Mitglieder des Vereins anwesend oder vertreten ist. Ist eine Mitgliederversammlung nicht beschlussfähig, weil nicht mindestens ein Vorstandsmitglied und/oder ein Drittel der Mitglieder anwesend oder vertreten sind, ist innerhalb einer Frist von einem Monat, gerechnet ab dem Tag der beschlussunfähigen Mitgliederversammlung folgenden Tage, eine neue Mitgliederversammlung mit derselben Tagesordnung einzuberufen, die alsdann ohne Rücksicht auf die Anzahl der anwesenden Mitglieder des Vorstands und/oder der anwesenden oder vertretenen Mitglieder beschlussfähig ist, worauf in der Einladung besonders hinzuweisen ist.
Der erste Vorstand im Sinne des § 26 BGB und der Beirat werden durch die Gründungsmitglieder gewählt und bestellt.
Sie wählt einen Vorstand oder mehrere Mitglieder des Vorstands mit Ausnahme des ersten Vorstands bzw. der Mitglieder des ersten Vorstands im Sinne des § 26 BGB (siehe oben Abs. 5).
Jedes Mitglied hat in der Mitgliederversammlung eine Stimme und ist berechtigt, das Stimmrecht eines weiteren Vereinsmitglieds auszuüben, wenn in der Mitgliedsversammlung eine schriftliche Vollmacht vorgelegt wird. Eine darüber hinausgehende Stimmenhäufung ist unzulässig.
Bei der Beschlussfassung entscheidet die einfache Mehrheit der Anwesenden oder vertretenen Mitglieder; bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Versammlungsleiters.
Die Vorstandsmitglieder werden gemäß § 7 Abs. 6 Nr. 6.1 von der Mitgliederversammlung gewählt.
Die Mitgliedschaft eines Vorstandsmitglieds im Vorstand endet durch seinen Tod, durch Ablauf der Amtszeit, durch freiwilliges Austreten seitens des Vorstandsmitgliedes aus dem Verein, durch Amtsniederlegung sowie durch einen einstimmigen Abberufungsbeschluss des Vorstands unter Zustimmung der Mitgliederversammlung, bei der das ausscheidende Mitglied kein Stimmrecht hat, wenn ein wichtiger Grund vorliegt. Das von einer möglichen Abberufung betroffene Vorstandsmitglied soll jedoch vor der Beschlussfassung gehört werden. Ferner soll die Mitgliedschaft eines Vorstands im Vorstand mit Erreichen des siebzigsten Lebensjahres enden.
Scheidet ein Mitglied des Vorstands im Sinne des § 26 BGB vor dem Ablauf seiner Amtszeit aus dem Vorstand aus, wird von den übrigen Mitgliedern des Vorstands aus ihrem Kreis ein Ersatzmitglied für die restliche Amtszeit des ausgeschiedenen Mitglieds gewählt oder wird bis zur nächsten Mitgliederversammlung durch den Beirat bestellt.
Zu solchen Auslagen zählen insbesondere Reisekosten, Post− und Telefonspesen, Beherbergungs− und Verpflegungskosten. Sie sind nur insoweit erstattungsfähig, als sie tatsächlich angefallen, für die übernommene Aufgabe unerlässlich waren und sich in einem angemessenen Rahmen halten. Die Einhaltung des angemessenen Rahmens wird vermutet, soweit der Erstattungsanspruch sich in etwa an die einschlägigen Vorgaben der Lohnsteuerrichtlinien hält.
Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall der steuerbegünstigten Zwecke fällt das Vereinsvermögen an die Stiftung Entwicklungs−Zusammenarbeit
Baden−Württemberg, Stuttgart, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.
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