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Timestamp: 2017-02-23 02:36:13
Document Index: 316649697

Matched Legal Cases: ['EuG', '§ 3', '§ 46', '§ 46', '§ 46', '§ 13', '§ 28', 'Art. 1', 'Art. 7', 'Art. 8', 'Art. 9', '§ 20']

OVG-MECKLENBURG-VORPOMMERN - 29.08.2006, 1 M 46/06 - JuraForum.de
OVG-MECKLENBURG-VORPOMMERN – Aktenzeichen: 1 M 46/06Beschluss vom 29.08.2006
Leitsatz:1. Nach Maßgabe des in der Führerschein-Richtlinie niedergelegten Grundsatzes der gegenseitigen Anerkennung und der hierzu vorliegenden Rechtsprechung des EuGH besteht grundsätzlich auch keine Befugnis der deutschen Behörden, im Hinblick auf vor dem Erwerb der ausländischen Fahrerlaubnis eingetretene Umstände einen Eignungsnachweis zu verlangen.
4. Von einem Rechtsmissbrauch (hier bejaht) kann etwa ausgegangen werden, wenn positiv feststeht, also nicht lediglich eine Vermutung oder eine gewisse Wahrscheinlichkeit dafür besteht, dass der Fahrerlaubnisinhaber die Behörden des ausstellenden Mitgliedstaates über für die Erteilung der Fahrerlaubnis relevante Umstände hinsichtlich seiner Fahreignung getäuscht hat und ein Zusammenhang mit einem gemeinschaftsrechtlich relevanten Vorgang nicht besteht.Rechtsgebiete:StVG, FeV, Richtlinie 91/439Vorschriften:§ 3 I StVG, § 46 Abs. 1 FeV, § 46 Abs. 3 FeV, § 46 Abs. 5 FeV, § 13 Nr. 2 Buchst. c FeV, § 28 FeV, § Richtlinie 91/439 Art. 1 Abs. 2, § Richtlinie 91/439 Art. 7 Abs. 1 Buchst. b), § Richtlinie 91/439 Art. 8 Abs. 4, § Richtlinie 91/439 Art. 9Stichworte:EU-Fahrerlaubnis, Fahrerlaubnis, Aberkennung, Eignung, Alkoholmissbrauch, Polen, Anerkennung, Anerkennungsgrundsatz, Rechtsmissbrauch, Täuschung, Gutachteranforderung, Führerscheintourismus, Führerschein-RichtlinieVerfahrensgang:VG Greifswald 4 B 292/06 vom 29.03.2006
Jetzt Volltext der Entscheidung kostenlos ansehenBitte ergänzen Sie die folgende Sicherheitsfrage:99 - Ne ;un = Weitere Entscheidungen vom OVG-MECKLENBURG-VORPOMMERNOVG-MECKLENBURG-VORPOMMERN – Beschluss, 2 M 30/06 vom 29.08.2006Ein Hochschullehrer ist, wenn dies zur Sicherstellung des notwendigen Lehrangebots der Hochschule erforderlich ist, verpflichtet, Lehrveranstaltungen außerhalb des Kernbereichs "seines" Fachs zu übernehmen.OVG-MECKLENBURG-VORPOMMERN – Beschluss, 3 M 73/06 vom 22.08.2006Die Traufhöhe, die ein Bebauungsplan festsetzt, bemißt sich bei einem Staffelgeschoss nach der oberen Dachhaut des obersten Geschosses auch dann, wenn dieses kein Vollgeschoss ist.OVG-MECKLENBURG-VORPOMMERN – Urteil, 2 L 120/05 vom 28.06.20061. Der Begriff der "Errichtung" einer baulichen Anlage in § 20 LWaldG M-V erfasst auch die (baugenehmigungsbedürftige) Nutzungsänderung.
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