Source: http://carl-sylt.de/Satzung.htm
Timestamp: 2018-11-15 21:19:19
Document Index: 70860401

Matched Legal Cases: ['§1', '§2', '§3', '§4', '§5', '§6', '§7', '§8', '§9', '§10', '§11', '§12', '§13', '§14', '§15', '§16', '§17', '§18', '§19', '§20', '§21', '§22', '§23', '§24', '§25', '§26', '§27', '§28', '§1', '§5', '§6', '§8', '§26', '§14', '§15', '§16', '§17', '§18', '§19', '§20', '§21', '§22', '§23', '§24', '§25', '§26', '§27']

· §1 Wesen und Aufgaben
· §2 Gemeinnützigkeit
· §3 Mitgliedschaft
· §4 Beitrag
· §5 Beitragsausgleich
· §6 Versammlungen und Veranstaltungen
· §7 Teilnahme
· §8 Organe der Schützenbruderschaft
· §9 Generalversammlung
· §10 Aufgaben der Generalversammlung
· §11 Vorstand
· §12 Geschäftsführender Vorstand
· §13 Aufgaben des Vorstandes
· §14 Feier des Schützenfestes
· §15 Vogelschießen
· §16 Vogelschießen Teilnahme
· §17 Vogelschießen, König
· §18 König und Hofstaat
· §19 Festball
· §20 Sportschießen
· §21 Kunst und Kultur
· §22 Kirchliche Veranstaltungen
· §23 Begräbnisordnung
· §24 Soziale Führsorge
· §25 Ausschließung
· §26 Auflösung der Bruderschaft
· §27 Schiedsgericht
· §28 Datenschutz
Die Schützenbruderschaft St. Katharina Berg und Tal Ascheberg e.V. 59387 Ascheberg, wurde im Jahr 1953 als Schützenverein Berg und Tal gegründet.
Im Jahr 1962 erfolgte die Aufnahme in der Verband der Historischen deutschen Schützenbruderschaften. Seit dieser Zeit trug der Verein den Namen:
„Schützenbruderschaft St. Katharina Berg und Tal e. V. - 4715 Ascheberg“
Nach der deutschen Wiedervereinigung änderte sich der Name der Bruderschaft aufgrund der neuen Postleitzahlen in:
„ Schützenbruderschaft St. Katharina Berg und Tal e. V. 59387 Ascheberg“
Der Verein ist unter der Nummer 0475 beim Amtsgericht Lüdinghausen in das Vereinsregister eingetragen.
§1 Wesen und Aufgaben
Ziel und Zweck der Schützenbruderschaft sind die Nachbarschaft und die Geselligkeit getreu dem Wahlspruch der Bruderschaftsfahne – Glaube – Frohsinn – Heimattreue – zu pflegen.
Außerdem stellen die Mitglieder der Schützenbruderschaft sich folgenden Aufgaben:
· Eintreten für katholische Glaubensgrundsätze und deren Verwirklichung. Im Sinne der Ökumene haben die Mitglieder anderer christlicher Konfessionen in der Bruderschaft die gleichen Rechte und Pflichten.
· Ausgleich sozialer- und konfessioneller Unterschiede im Geiste der Bruderschaft
· Werke christlicher Nächstenliebe
2.Schutz der Sitte
· Eintreten für christliche Sitte und Kultur im privaten und öffentlichen Leben
· Erziehung zu körperlicher und charakterlicher Selbstbeherrschung durch den Schießsport
· Gestaltung echter bürgerlicher Geselligkeit
· Dienst für das Gemeinwohl aus verantwortungsbewusstem Bürgersinn
· Tätige Nachbarschaftshilfe
· Pflege der geschichtlichen Überlieferungen und althergebrachten Brauchtums, vor allem das dem Schützenwesen eigentümlichen Schießspiels und des historischen Fahnenschwenkens.
· Pflege der Kontakte zu den europäischen Nachbarvereinigungen der Schützen.
· Heimatpflege und heimatliches Brauchtum
· Pflege der Spielmanns- und Tambourcorpsmusik
· Pflege einheimischer Kulturdenkmähler, wie Greives Kapelle, dem Wahrzeichen unserer Bruderschaft.
4.Die Schützenbruderschaft widmet sich im Besonderen:
· Der Jugendpflege durch Jugendbetreuung und Durchführung von Jugendfreizeiten.
· Dem Schießsport durch Durchführung und Pflege schießsportlicher Übungen und Leistungen.
· Der Pflege des Brauchtums durch die Pflege des historischen Schießspiels, der Förderung und dem Erhalt des historischen Fahnenschwenkens sowie der Förderung und der Erhaltung der überlieferten Schützentraditionen
· Der Mildtätigkeit durch die Durchführung und Förderung caritativer Aktionen
· Die Schützenbruderschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige, mildtätige und kirchliche Zwecke, im Sinne des Abschnittes „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung (AO).
· Die Schützenbruderschaft ist selbstlos tätig; sie verfolg nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
· Mittel der Schützenbruderschaft dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
· Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
· Mitglied der Bruderschaft kann jeder männliche Ascheberger Bürger werden. Über andere Aufnahmeanträge entscheidet der Vorstand.
· Die Schützenbruderschaft ist eine Vereinigung christlicher Personen. Nichtkatholische Mitglieder verpflichten sich mit der Aufnahme in die Schützenbruderschaft grundsätzliche auf deren christliche Grundsätze.
· Er muss bereit sein sich dieser vorliegenden Satzung und damit auch dem Status des Zentralverbandes der historischen deutschen Schützenbruderschaften zu verpflichten.
· Das Gesuch um Aufnahme ist an jeden Schützenbruder zu richten. Dieser legt es dem Vorstand zur Beschlussfassung vor.
· Vollmitgliedschaft erst ab dem vollendetem 18 Lebensjahr.
· Jeder Schützenbruder erhält eine Mitgliedskarte.
· Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Tod oder Ausschluss. Der Austritt ist schriftlich gegenüber dem Vorstand zu erklären.
· Jeder Schützenbruder zahlt seinen Beitrag und hat dadurch seine Mitgliedschaft erworben.
· Die Höhe des Beitrages wird von der Generalversammlung festgelegt.
· Schützenbrüder nach Vollendung des 18 Lebensjahres zahlen den vollen Jahresbeitrag.
· Jungschützen von 16 – 18 Jahren zahlen den halben Beitragssatz.
· Schützenbrüder die ihren Wehr- oder Ersatzdienst leisten sind ein Jahr beitragsfrei.
· Wer seinen Beitrag innerhalb eines Jahres trotz Anmahnung nicht bezahlt, erklärt dadurch seinen Austritt.
· Der Jahresbeitrag wird im ersten Quartal eines jeden Jahres fällig.
· Das Kalenderjahr des Eintritts ist beitragsfrei.
§5 Beitragsausgleich
Wenn die Schützenbruderschaft in einem Jahr mehr Ausgaben hat als durch den Kassenbestand und die normalen Jahresbeiträge gedeckt werden können, so wird der Mehrbetrag durch gleichmäßige Beiträge sämtlicher Vereinsmitglieder über 18 Jahre aufgebracht.
§6 Versammlungen und Veranstaltungen
· Es finden jährlich mindestens 2 Versammlungen statt.
· Die Generalversammlung bis spätestens im April.
· Die erste Versammlung nach dem Schützenfest spätestens im November.
· Die Einladungen zur Versammlung müssen schriftlich erfolgen. Zu einzelnen Veranstaltungen ist in Ausnahmefällen eine Einladung durch die örtliche Tagespresse möglich.
Jedes Mitglied verpflichtet sich, an den öffentlichen Aufzügen, Versammlungen und Veranstaltungen der Schützenbruderschaft teilzunehmen. Es entschuldigen nur Krankheits- und Trauerfälle
§8 Organe der Schützenbruderschaft
· Die Generalversammlung muss spätestens im April eines jeden Jahres stattgefunden haben.
· Außerordentliche Mitgliederversammlungen können bei Bedarf einberufen werden. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muss einberufen werden, 1/10 der Schützenbrüder dies unter Angabe der Gründe schriftlich beim 1. Brudermeister beantragt.
· Die Mitgliederversammlung wird vom 1. Brudermeister, im Falle seiner Verhinderung von seinem Stellvertreter, einberufen und geleitet.
· Zur Generalversammlung und zur Mitgliederversammlung ist mindestens eine Woche vorher schriftlich unter Angabe der Tagesordnung einzuladen.
· Jede ordnungsgemäß einberufene Versammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der Erschienen beschlussfähig.
· Abgestimmt wird durch Handzeichen. Auf Verlangen eines Mitgliedes ist schriftlich abzustimmen.
· Zur Annahme eines Beschlusses ist die einfache Stimmenmehrheit genügend und erforderlich, soweit nicht diese Satzung anderes bestimmt.
· Auflösung der Bruderschaft.
· Entgegennahme der Berichte des Vorstandes und der Rechnungsprüfer.
· Wahl von 2 Rechnungsprüfern
· Beschlussfassung über die Jahresrechnung und den Haushaltsplan
· Entlastung des Vorstandes nach Rechnungslegung.
· Wahl des Vorstandes und der Offiziere
· Zur Änderung der Satzung und zur Auflösung der Bruderschaft ist die Anwesenheit von 2/3 der Mitglieder und einer Mehrheit von ¾ der abgegebenen Stimmen erforderlich.
· Sind in der Generalversammlung, die über Satzungsänderungen oder die Auflösung entscheiden soll, nicht 2/3 der Mitglieder anwesend, so ist eine neue Generalversammlung innerhalb eines Monats einzuberufen, die in jedem Fall beschlussfähig ist. Der Beschluss bedarf auch in diesem Fall der ¾ Stimmenmehrheit.
· Alle Beschlüsse sind schriftlich festzuhalten.
· Alle Satzungsänderungen bedürfen der Zustimmung des Bundes gemäß dessen Statut.
Der Vorstand der Schützenbruderschaft besteht aus dem:
Leutnant bzw. einem weiteren Offizier
Festausschuss bestehend aus 4 Schützenbrüder
Zum Vorstand gehören als ordentliche Mitglieder der Pfarrer der St. Lambertus – Pfarrei in Ascheberg als geistlicher Präses und der König des laufenden Jahres.
Die zu wählenden Vorstandsmitglieder werden für 4 Jahre gewählt. Der Vorstand bleibt bis zur Neuwahl im Amt. Beim vorzeitigen Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes erfolgt Ersatzwahl für den Rest der Amtszeit. Alle 2 Jahre erfolgen Vorstandswahlen. ca. die Hälfte der Vorstandsmitglieder scheiden dann jeweils aus. Wiederwahl ist möglich.
An den jeweiligen Vorstandssitzungen nehmen teil:
1. Brudermeister, 2. Brudermeister, Schriftführer, Kassierer, Oberst oder Stellvertreter,
1. Schießmeister oder Stellvertreter, Sprecher des Festausschuss
Gesetzlicher und geschäftsführender Vorstand im Sinne von §26 BGB sind:
2. Brudermiester
Je zwei Mitglieder des gesetzlichen Vorstandes sind befugt die Schützenbruderschaft gerichtlich und außergerichtlich zu vertreten. Rechtsverbindliche Erklärungen der Bruderschaft werden von je zwei Mitgliedern des gesetzlichen Vorstandes abgegeben.
· Aufstellung des Haushaltsplanes
· Erstattung des Tätigkeitsberichts
· Beschlussfassung über Aufnahmeanträge
· Beantragung des Ausschlusses eines Mitglieds beim Ehrengericht
· Wahl der Delegierten für Organe des Zentralverbandes der historischen deutschen Schützenbruderschaften und seiner Untergliederungen.
Die Vorstandssitzungen werden vom 1. Brudermeister, im Falle seiner Verhinderung vom stellvertretenden Brudermeister, einberufen und geleitet.
Der Brudermeister ist Vorsitzender der Schützenbruderschaft und hat als solcher die Veranstaltungen und Geschäfte zu leiten.
Der Schießmeister organisiert das Brauchtumsschießen und das sportliche Schießen der Schützenbruderschaft und trägt hierfür die gesetzliche Verantwortung. Ihm obliegt die Pflege und sorgfältige Verwahrung der Schusswaffen (unter Beachtung der gesetzlichen Bestimmungen). Er trägt die Verantwortung für die ordnungsgemäße Durchführung des Schießsportes. Pokale und sonstige Gegenstände werden von ihm verwaltet.
§14 Feier des Schützenfestes
Sämtliche Termine werden vom Vorstand festgelegt.
Beim Schützenfest am letzten Wochenende im August wird das historische Brauchtum besonders gepflegt, z.B. feierlicher Kirchgang, Abholung des Königs und des Präses zum Hochamt und Königsball.
Jeder Teilnehmer hat den Anordnungen des Vorstandes genau folge zu leisten. Widersetzlichkeiten gegen diese Anordnungen ziehen die Ausschließung von der Teilnahme der Feier nach sich.
Führer des Festzuges, Schützenzuges ist der Oberst oder sein Stellvertreter in Abstimmung mit dem Brudermeister.
Im Falle dringender Verhinderung oder in einem Krankheitsfall hat jedes Mitglied des Vorstandes selbst, in Abstimmung mit dem Vorstand, für einen Stellvertreter zu sorgen.
§15 Vogelschießen
Vor dem Beginn des Festes werden die Gewehre, Flinten von dem Schießmeister bezüglich der Schussfähigkeit überprüft.
Die Schießordnung und der Ablauf des Schießens werden vom Vorstand festgesetzt.
Verantwortliche Person beim Vogelschießen ist der Schießmeister.
Dieser überwacht ebenfalls die Einhaltung der behördlichen Auflagen.
§16 Vogelschießen Teilnahme
Wer mit dem letzten Schuss den Vogel von der Stange schießt, ist neuer Schützenkönig.
Nur Vereinsmitglieder, Vollmitglieder ab dem 18. Lebensjahr, dürfen sich am Vogelschießen beteiligen.
Der Schießmeister, der Brudermeister oder der Oberst haben während des Vogelschießens eine Liste aller schießberechtigten Schützenbrüder.
Der Schießmeister entscheidet, ob der Vogel vollständig abgeschossen ist. In Zweifelsfällen hat er den Brudermeister zu Rate zu ziehen.
§17 Vogelschießen, König
Der König erhält von der Schützenbruderschaft keine finanzielle Unterstützung.
Er wird bei der Wahrnehmung seiner Aufgaben vom Vorstand unterstützt.
Der König bekommt nach dem Ablauf seiner Amtszeit, in der Regel ein Jahr, eine Medaille von der Bruderschaft.
§18 König und Hofstaat
Der König hat eine Königin, den Hofstaat und die Wache zu bestimmen.
Die Königin ist eine Frau. Gleichgeschlechtliche Königspaare sind nicht erlaubt!
Das Königskränzchen und die Schärpe für die Königin werden von der Bruderschaft gestellt.
Der Eichenkranz wird ebenfalls von der Bruderschaft gestellt.
§19 Festball
Der Festball wird vom König, den Offizieren und dem Vorstand eröffnet.
Am Königstisch gibt es eine vom König festgelegte Platzordnung .
Jeder Teilnehmer hat sich der Ballordnung zu fügen.
Auf Verlangen können Aufsichtspersonen bestimmt werden. Aufsichtspersonen erhalten ein besonderes Abzeichen. Alle Teilnehmer haben den Anordnungen dieser Personen unbedingt folge zu leisten. Wer sich nicht ordentlich beträgt bzw. den Anweisungen nicht folgt, Lärm oder Streit erregt, wird zunächst vom Vorstand verwarnt und kann von der Feier des Festes ausgeschlossen werden.
§20 Sportschießen
Die Schützenbruderschaft richtet regelmäßig sportliches Schießen aus.
Geschossen wird mit dem Luftgewehr.
Eine Teilnahme an dem sportlichen Schießen auf Gemeindeebene ist wünschenswert.
§21 Kunst und Kultur
Der Vorstand hat darüber zu wachen, dass die alten Besitztümer der Bruderschaft, die Kunstwert haben, sowie Urkunden und Protokollbücher aufs sorgfältigste aufbewahrt werden und dass bei Neuanschaffungen von Fahnen, Königssilber, Stäben und Ehrenurkunden kunsterfahren Fachleute zugezogen werden.
An allen christlichen Kulturbestrebungen soll sich die Bruderschaft nach Möglichkeit beteiligen.
§22 Kirchliche Veranstaltungen
Die Schützenbruderschaft, Schützenbrüder mit ihren Familien, feiern mindestens einmal im Jahr gemeinschaftlich ein Hochamt und zwar am Schützenfesttag für die lebenden und verstorbenen Mitglieder.
Nach Möglichkeit hält in dieser Messe der Präses die Predigt.
Die Fahnenoffiziere nehmen mit ihren Fahnen am Altar Aufstellung.
§23 Begräbnisordnung
Beim Begräbnis eines Schützenbruders sollen möglichst alle Schützenbrüder teilnehmen. Der verstorbene Schützenbruder erhält als letzten Gruß einen Kranz. Dieser wird möglichst von zwei Schützenbrüdern getragen.
§24 Soziale Führsorge
Die Bruderschaft sorgt auch auf sozialem Gebiet für ihre Mitglieder, insbesondere durch eine ausreichende Haftpflicht- und Unfallversicherung bei Vereinsaktivitäten und Veranstaltungen.
§25 Ausschließung
Ausschließungen aus der Bruderschaft finden statt, wenn das Ehrengericht des Bundes einen solchen Antrag des Vorstandes stattgibt. Es gilt immer die Ehrengerichtsordnung (Schiedsgericht) des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften. Ein Mitglied kann auf Antrag des Vorstandes durch das Ehrengericht ausgeschlossen werden, wenn ein wichtiger Grund vorliegt. Ein wichtiger Grund ist insbesondere dann gegeben, wenn das Mitglied das Ansehen und die Interessen der Bruderschaft und des Zentralverbandes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften schädigt, z.B. wenn es durch sein Verhalten den Geist der Brüderlichkeit gröblich verletzt oder mit dem Beitrag mehr als ein Jahr im Rückstand bleibt. Über den Ausschluss entscheidet das Ehrengericht des Zentralverbandes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften. Das ausscheidende Mitglied hat auf das Vermögen der Bruderschaft keinen Anspruch. Auch ein Anspruch auf Auseinandersetzung steht ihm nicht zu.
§26 Auflösung der Bruderschaft
Wenn die Schützenbruderschaft sich auflösen sollte, so dürfen die Effekten weder veräußert noch einer anderen Gesellschaft – Verein übergeben werden, solange sich ein Mitglied verpflichtet die Effekten in Verwahrung zu nehmen.
Sollte hierzu kein Schützenbruder bereit sein, so fällt das Vermögen an die St. Lambertus Pfarre in Ascheberg mit der Maßgabe, dass die Pfarrei das Vermögen verwaltet und die Inventarien, z.B. Fahnen, Königssilber, Urkunden und Protokollbücher aufbewahren soll. Vom Vermögen und Inventar ist ein Verzeichnis anzulegen, welches der Pfarrei und dem zuständigen Bischof zu übergeben ist. Die Einkünfte aus dem Vermögen fallen an die Pfarre. Im Falle einer Neugründung der Bruderschaft mit gleicher Zielsetzung muss die Pfarre das Vermögen und die Inventarien der neu gegründeten Bruderschaft übergeben.
§27 Schiedsgericht
Streitigkeiten zwischen Mitgliedern und der Schützenbruderschaft bzw. zwischen Mitgliedern untereinander, sollen vom Vorstand geschlichtet werden. Falls dies nicht möglich ist, ist das Schiedsgericht beim Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften anzurufen. Jedes einzelne Mitglied hat das Recht, sich direkt an das Schiedsgericht des Bundes zu wenden. Die Schiedsgerichtsordnung des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften e.V. ist in der Fassung vom 19.3.2000 Bestandteil der Satzung der Schützenbruderschaft und für diese und deren Mitglieder verbindlich.
Die Satzung wurde auf der Generalversammlung am 03.03.2006 in der Gaststätte Frenking, Bahnhofsweg 20, 59387 Ascheberg beschlossen und tritt mit der Eintragung ins Vereinsregister in Kraft. Alle vorangegangenen Satzungen verlieren damit ihre Gültigkeit
- Ludger Feldmann -
- Bernhard Riemann -
- Pfarrer Alfons Homölle -
- Josef Frye -
- Heinz König -