Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BVerwG&Datum=22.07.2010&Aktenzeichen=2%20B%20128.09
Timestamp: 2019-08-25 03:50:15
Document Index: 94867471

Matched Legal Cases: ['§ 31', '§ 98', '§ 86', '§ 132', '§ 173', '§ 86', '§ 152', '§ 548', '§ 86', '§ 86']

BVerwG, 22.07.2010 - 2 B 128.09 - dejure.org
https://dejure.org/2010,18470
BVerwG, 22.07.2010 - 2 B 128.09 (https://dejure.org/2010,18470)
BVerwG, Entscheidung vom 22.07.2010 - 2 B 128.09 (https://dejure.org/2010,18470)
BVerwG, Entscheidung vom 22. Juli 2010 - 2 B 128.09 (https://dejure.org/2010,18470)
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§ 31 BeamtVG, § 98 VwGO, § 86 Abs 1 VwGO, § 132 Abs 2 Nr 3 VwGO, § 173 VwGO
Nichtzulassungsbeschwerde; Verfahrensmangel; Zurückweisung eines Befangenheitsantrags gegen den Sachverständigen; unzureichendes medizinisches Sachverständigengutachten
OVG Rheinland-Pfalz, 02.10.2009 - 2 A 11347/08
Die Verpflichtung zur Ergänzung des Gutachtens folgt nicht schon daraus, dass ein Beteiligter dieses als Erkenntnisquelle für unzureichend hält (Beschluss vom 22. Juli 2010 - BVerwG 2 B 128.09 - Buchholz 310 § 86 Abs. 1 VwGO Nr. 378 Rn. 17 f.).
Die Ablehnung eines Befangenheitsgesuchs gegen einen Sachverständigen kann nach § 152 Abs. 1 VwGO nicht mit der Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht angefochten werden (vgl. Beschlüsse vom 16. Februar 1988 - BVerwG 5 B 13.88 - Buchholz 303 § 548 ZPO Nr. 4 und vom 22. Juli 2010 - BVerwG 2 B 128.09 - Buchholz 310 § 86 Abs. 1 VwGO Nr. 378).
Bei einem medizinischen Gutachten muss das Gericht dem Gutachter daher sämtliche Anknüpfungstatsachen, insbesondere Krankenunterlagen oder Stellungnahmen der behandelnden Ärzte, übermitteln und ihn anhalten, sich mit diesen fachkundigen Stellungnahmen auseinanderzusetzen (vgl. BVerwG, B.v. 22.7.2010 - 2 B 128.09 - juris Rn. 9 m.w.N.).
Die Verpflichtung zur Ergänzung des Gutachtens folgt nicht schon daraus, dass ein Beteiligter dieses als Erkenntnisquelle für unzureichend hält (BVerwG, Beschluss vom 22.07.2010 - 2 B 128.09 -, Buchholz 310 § 86 Abs. 1 VwGO Nr. 378).
Nichts anderes gilt für den Fall eines Lehrers, mit dem sich das Bundesverwaltungsgericht in seinen Beschlüssen vom 22. Juli 2010 - 2 B 128.09 - und vom 22. Dezember 2011 - 2 B 87.11 - zitiert nach Juris) auseinandergesetzt hat.