Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?highlight_docid=aza%3A%2F%2F23-02-2015-5A_135-2015&lang=de&type=show_document
Timestamp: 2017-05-26 22:37:21
Document Index: 153019747

Matched Legal Cases: ['Art. 72', 'Art. 72', 'Art. 134', 'Art. 286', 'Art. 72', 'Art. 75']

5A_135/2015 (23.02.2015)
5A_135/2015 Urteil vom 23. Februar 2015
Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen den Entscheid vom 12. Dezember 2014 des Obergerichts des Kantons Bern (Zivilabteilung, 1. Zivilkammer).
in die Beschwerde gemäss Art. 72 ff. BGG gegen den Entscheid vom 12. Dezember 2014 des Obergerichts des Kantons Bern, das (im Rahmen eines Prozesses auf Abänderung eines Scheidungsurteils) aufeine Feststellungsklage des Beschwerdeführers nicht eingetreten ist und (in teilweiser Gutheissung der Klage des Beschwerdeführers) die von ihm geschuldeten Unterhaltsbeiträge von ursprünglich Fr. 510.-- für jedes seiner beiden Kinder (geb. 2000) auf Fr. 190.-- (Januar bis August 2013), Fr. 425.-- (September 2013 bis August 2014), Fr. 140.-- (September 2014 bis April 2015) und Fr. 450.-- (ab Mai 2015) zuzüglich Kinderzulagen herabgesetzt hat,
dass das Obergericht erwog, auf das Feststellungsbegehren (Erlass sämtlicher seit 2005 aufgelaufenen Unterhaltsbeiträge) sei wegen des Novenverbots nicht einzutreten, die Verhältnisse (sowohl bezüglich der Leistungsfähigkeit wie auch hinsichtlich des Lebensbedarfs) hätten sich seit Januar 2013 erheblich und dauerhaft verändert (Art. 134 Abs. 2 i.V.m. Art. 286 Abs. 1 ZGB), auf Grund der Gegenüberstellung des Einkommens und Bedarfs des Beschwerdeführers während der verschiedenen Perioden (Erwerbstätigkeit, Arbeitslosigkeit) ergäben sich (nach hälftiger Überschussteilung) die erwähnten reduzierten Kinderunterhaltsbeiträge, wobei die Vorinstanz die Existenzminima zutreffend festgesetzt habe und ausserdem dem Beschwerdeführer (geb. 1973 mit 13-jähriger Erfahrung im Gastgewerbe) ab Mai 2015 ein hypothetisches Einkommen von Fr. 4'000.-- anzurechnen sei,
dass die Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG von vornherein unzulässig ist, soweit der Beschwerdeführer den erstinstanzlichen Entscheid mitanficht (Art. 75 Abs. 1 BGG) sowie Anträge stellt und Rügen erhebt, die über den Gegenstand des obergerichtlichen Entscheids vom 12. Dezember 2014 hinausgehen oder damit in keinem Zusammenhang stehen,
dass es insbesondere nicht genügt, die bereits vom Obergericht widerlegten Einwendungen vor Bundesgericht zu wiederholen, den Sachverhalt aus eigener Sicht zu schildern und eigene Berechnungen anzustellen,
dass der Beschwerdeführer erst recht nicht nach den gesetzlichen Anforderungen anhand der obergerichtlichen Erwägungen aufzeigt, inwiefern der Entscheid des Obergerichts vom 12. Dezember 2014 rechts- oder verfassungswidrig sein soll,