Source: http://elearning.studium.kit.edu/Info52aUrhG.php
Timestamp: 2017-06-26 15:22:55
Document Index: 361081565

Matched Legal Cases: ['§52', '§52', '§ 52', '§52', '§52', '§52', '§ 52', '§52', '§52', '§52', '§ 51', 'BGH']

KIT - Services für Dozierende - Ratgeber/Infomaterial - Urheberrecht - Nutzung im Rahmen von §52a UrhG
E-Learning Services WillkommenServices für DozierendeRatgeber/InfomaterialAutorenwerkzeugeUrheberrechtNutzung im Rahmen von §52a UrhGeBooksServices für StudierendeAnwendungen und Dienste Übergangslösung zur Nutzung von Schriftwerken bis zum 30.09.2017
Die Kultusministerkonferenz (KMK), die Verwertungsgesellschaft Wort (VG Wort) und die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) haben sich am 23.12.2016 darauf verständigt, dass für Nutzungen nach § 52a UrhG an Hochschulen bis 30. September 2017 nochmals eine Pauschalvergütung gezahlt wird. Somit können Dozierende am KIT Schriftwerke auch nach dem 31.12.2016 in gewohnter Weise nach §52a UrhG elektronisch für Lehre und Forschung bereitstellen.Wir verweisen in diesem Zusammenhang auch auf das Präsidiumsrundschreiben des KIT vom 21.12.2016 Hinweis
Alle Informationen und Angaben auf dieser Seite wurden nach bestem Wissen und sorgfältig zusammengestellt, sie erfolgen jedoch ohne Gewähr. Bei individuellen Fragen kontaktieren Sie bitte die DE RECHT (siehe Infobox). Ratgeber Urheberrecht
Einen hilfreichen Überblick über die relevanten rechtlichen Grundlagen und deren Anwendung bietet Ihnen der Praxis-Leitfaden "Rechtsfragen bei E-Learning/Digitaler Lehre" - Stand März 2015 Ansprechpartner
Bei speziellen Fragen zur Einschätzung einzelner Materialien in Bezug auf das Thema Urheberrecht wenden Sie sich an infoArq6∂recht kit edu oder katharina philippsJxy9∂kit edu .
Bei Fragen zur Recherche von Materialien wenden Sie sich an infodeskSpu4∂bibliothek kit edu
Fragen zu ILIAS und dem aktuellen Stand der Entwicklungen zu §52a UrhG senden Sie bitte an elearningFct8∂lists kit edu Elektronische Bereitstellung von Materialien nach §52a UrhG Der Paragraph 52a UrhG ermöglicht die elektronische Bereitstellung von Materialien im Kontext der Hochschullehre (und Forschung). Er erlaubt die zustimmungsfreie Nutzung von geschützten Werken z.B. auf einer Lernplattform, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. § 52a UrhG erlaubt bei urheberrechtlich geschütztem Material die öffentliche Zugänglichmachung von
- kleinen Teilen eines Werkes
- von Werken geringen Umfangs
- sowie von Artikeln aus Zeitschriften und Zeitungen
unter den Voraussetzungen, dass dies
- für einen abgegrenzten Personenkreis (i.d.R. passwortgeschützter Zugang zu einer Kursumgebung auf einer Lernplattform)
- zur Veranschaulichung im Unterricht an Hochschulen, und in der Forschung für die begrenzte Dauer der Lehrveranstaltung (meist ein Semester) bzw. die Dauer des Forschungsprojektes
- für die Verfolgung nicht kommerzieller Zwecke geschieht
- und keine Lizenz seitens der Hochschule vorliegt und eine Lizenz auch nicht zu angemessenen Konditionen erworben werden kann.
Für die Zugänglichmachung von Material nach §52a UrhG ist eine Vergütung an die entsprechende Verwertungsgesellschaft zu zahlen. Je nach Art des Werkes wird dieses durch die entsprechende Verwertungsgesellschaft vertreten (Musik=GEMA, Bilder=VG Bild und Kunst, Schriftwerke=VG Wort)
In diesen "Bezahlprozess" sind Sie als Dozierende bislang nicht involviert, da die Nutzung über pauschalierte Zahlungen der Länder an die jeweilige Verwertungsgesellschaft abgegolten wird. Seit einer Klage von zwei Autoren im Jahr 2013 steht das Verfahren der pauschalierten Zahlungen in Bezug auf die Nutzung von Schriftwerken nach §52a UrhG in der Diskussion. Die VG Wort hatte hierzu im September 2016 einen neuen, mit der Kultusministerkonferenz ausgehandelten Rahmenvertrag vorgelegt. Dieser stieß an den deutschen Hochschulen auf breite Ablehnung, da die darin vorgesehene Einzelerfassung der Nutzung durch die Dozierenden als nicht praktikabel und mit unverhältnismäßigem Aufwand verbunden beurteilt wurde. In der Folge einigten sich die Kultusministerkonferenz (KMK), die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und die VG Wort im Dezember auf eine übergangsweise Fortführung der Pauschalzahlung bis zum 30.09.2017
Bis zu diesem Zeitpunkt stellt die Arbeitsgruppe aus KMK, HRK und VG Wort in Aussicht einen für alle Beteiligten praktikablen und sachgerechten Lösungsvorschlag vorzulegen.
Mit der am 23.12.2016 bekanntgegebenen Übergangsregelungen können Schriftwerke auch nach dem 31.12.2016 in gewohnter Weise nach §52a UrhG elektronisch für Lehre und Forschung bereitgestellt werden. Die Übergangsregelung ist gültig bis zum 30.09.2017
Wir verweisen in diesem Zusammenhang auch auf das Präsidiumsrundschreiben des KIT vom 21.12.2016 Prinzipiell nicht betroffen und somit uneingeschränkt möglich ist außerdem jegliche Nutzung von Zitaten (wenn die entsprechenden Voraussetzungen nach § 51 UrhG vorliegen) z. B. im Kontext von selbst erstellten Skripten oder Vorlesungsfolien.
Einen aktuellen Überblick (Stand 23.12.2016) über die Möglichkeiten der elektronischen Bereitstellung von Materialien im Rahmen der Lehre und Forschung am KIT entnehmen Sie der folgende Grafik.
An dieser Stelle werden wir häufig gestellte Fragen für Sie dokumentieren und beantworten
23.09.2016 Pressemitteilung der KMK zur Vereinbarung einer Übergangslösung 09.12.2016 Pressemitteilung der KMK - Ankündigung eines neuen Lösungsvorschlags noch vor Jahreswechsel
Uni Osnabrück: Pilotprojekt zur Einzelerfassung (Projektinformationen, Abschlussbericht)
Aktueller Rahmenvertrag der VG Wort (Sept. 2016)
Pressemitteilung der Landesrektorenkonferenz Baden-Württemberg mit Universität Bayern e.V. Pressemitteilung der Kultusministerkonferenz
BGH: Urteil vom 20. März 2013 - Az. I ZR 84/11