Source: https://www.kvjs.de/newsletter-archiv/jugendhilfe/ausgabe-juli-2017/
Timestamp: 2018-07-17 13:12:19
Document Index: 134260678

Matched Legal Cases: ['§ 35', '§ 90', '§ 41', '§ 28', '§ 21', '§ 20', '§ 27', '§ 27', '§ 33']

die umstrittene Reform des SGB VIII ist nochmals vertagt. Der Gesetzentwurf, den der Bundestag am 29.06.2017 verabschiedet hat, wurde am 07.07.2017 kurzfristig von der Tagesordnung des Bundesrates abgesetzt. Ohne Zustimmung der Länderkammer kann das Kinder- und Jugendstärkungsgesetz nicht in Kraft treten. Bis zur Bundestagswahl gibt es nur noch eine Sitzung des Bundesrats - und zwar am 22.09.2017, zwei Tage vor der Wahl. Entweder verabschieden die Länder das Gesetz dann doch noch oder die nächste Bundesregierung müsste einen neuen Anlauf nehmen.
Der Juli-Newsletter als PDF-Version
Neues aus dem Landesjugendhilfeausschuss
Rechtsgutachten Schankerlaubnis
Kongress Sozialraumorientierung, 26. - 27.10.2017 in Ulm
Art of Hosting: Methodik in Beteiligungsprozessen, 05. - 07.12.2017 in Bad Boll
Moderations- und Präsentationstraining - der sichere Auftritt vor Publikum
INVEST IN FUTURE am 26. und 27.09.2017 in Stuttgart
Weiterbildung in Inklusionsmanagement/-beratung
Aktion "Germany´s next Bundeskanzlerin"
Wie schon in den vorherigen Sitzungen wurden die Mitglieder auch am 05.07.2017 ganz aktuell über den Stand der SGB VIII-Reform durch das Kinder- und Jugendstärkungsgesetz (KJSG) informiert. Der Bundestag hatte am 29.06.2017 das KJSG verabschiedet. Zum Sitzungszeitpunkt stand die Zustimmung des Bundesrats noch aus. Das Gesetz würde in seinen wesentlichen Teilen am 01.01.2018 in Kraft treten. Lediglich die Änderungen bei den Verweisungen auf Vorschriften anderer Gesetze in § 35a Abs. 3 und § 90 SGB VIII werden erst am 01.01.2020 in Kraft treten. Das KVJS-Landesjugendamt wird die Stadt- und Landkreise und die freien Träger bei der Umsetzung des KJSG unterstützen.
Der Landesjugendhilfeausschuss befasste sich außerdem mit der Förderung von Modellvorhaben zur Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendhilfe im Jahr 2017 und beschloss die Förderung von sechs Vorhaben. Insgesamt waren 28 Anträge von überwiegend freien Trägern der Kinder- und Jugendhilfe (26 von 28 Anträgen) eingegangen. Die Anträge verteilten sich auf die für 2017 festgelegten Förderschwerpunkte wie folgt:
Inklusive Ansätze im Gemeinwesen/im Sozialraum: 6 Anträge
Risiko- und Armutslagen junger Heranwachsender: 5 Anträge
Partizipation von Mädchen und Jungen: 5 Anträge
Integration von Kindern, Jugendlichen und Familien mit Fluchterfahrung: 8 Anträge
weitere Themen: 4 Anträge
Anschließend wurden die Ergebnisse der jährlichen Erhebung des KVJS-Landesjugendamtes zu den Entwicklungen in der Kindertagespflege vorgestellt. Die Daten wurden in diesem Jahr zum ersten Mal auch über die Internetplattform Kita Data Webhouse (KDW) erhoben. Zum Stichtag 01.03.2017 wurden in Baden-Württemberg 22.375 Kinder (5% mehr als im Vorjahr) durch 6.778 aktive Tagespflegepersonen (1,7% mehr als im Vorjahr) in öffentlich geförderter Kindertagespflege betreut. 12.964 Kinder waren jünger als drei Jahre. Landkreise, Städte und Gemeinden mit entsprechender Zugangsberechtigung zum KDW können diese Daten für ihren Zuständigkeitsbereich bei der Jugendhilfe- oder Bedarfsplanung nutzen.
Die Mitglieder des Landesjugendhilfeausschusses wurden über das zum 01.05.2017 geänderte bundesweite Verfahren zur Verteilung von unbegleiteten minderjährigen Ausländern (UMA) informiert. Das geänderte Verfahren soll zunächst sechs Monaten erprobt und dann gegebenenfalls angepasst werden. Insgesamt ist die Zahl der neu einreisenden UMAs stark zurückgegangen: In Baden-Württemberg waren vom 01.05.2017 bis 26.05.2017 insgesamt 229 UMA-Einreisen zu verzeichnen. Bundesweit betrug die Zahl der UMA-Neuzugänge im selben Zeitraum 798.
Aufgrund des starken Zuzuges von Flüchtlingsfamilien hat das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg mit Schreiben vom 02.12.2016 über die Möglichkeit einer zeitlich befristeten Verwaltungsvereinfachung zur geringfügigen Überbelegung von Gruppen in Kindertageseinrichtungen mit Flüchtlingskindern informiert. Krippen und altersgemischte Gruppen sind von diesem Verfahren ausgeschlossen. Bis zum 24.05.2017 haben 56 Träger von dieser Selbstverpflichtung Gebrauch gemacht. Für das Kindergartenjahr vom 01.09.2017 bis 31.08.2018 muss vom Träger bei Bedarf eine neue Erklärung abgegeben werden. Daneben ist es weiterhin für Träger von Kindertageseinrichtungen möglich, Überbelegungen von Gruppen über die vorgegebene Höchstgruppenstärke hinaus vom KVJS-Landesjugendamt als Einzelfall prüfen zu lassen.
Rückblickend wurde über die Verwendung der Mittel zur Förderung der Fortbildung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Jugendhilfe sowie der Förderung von überregionalen Maßnahmen der Jugendarbeit und der Fortbildung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Jugendarbeit im Jahr 2016 berichtet. Das KVJS-Landesjugendamt unterstützte diese Felder mit insgesamt 270.000,00 €.
Bei den geförderten 478 Fortbildungs- und Qualifizierungsveranstaltungen zu Jugendhilfethemen mit zirka 9.350 Teilnehmenden aus ganz Baden-Württemberg ging es um inhaltliche Themen wie Schutzauftrag, Unbegleitete Minderjährige Ausländer, Partizipation und Inklusion. Im Bereich der Jugendarbeit wurden mit den Fördermitteln außerdem zahlreiche Maßnahmen, Aktionen und Arbeitshilfen bezuschusst.
In der Sitzung des Landesjugendhilfeausschusses wurde Michael Spielmann, Leiter der Abteilung Kinder, Jugend und Familie des Caritasverbandes für die Erzdiözese Freiburg e.V., einstimmig zum neuen stellvertretenden Vorsitzenden des Landesjugendhilfeausschusses gewählt: Er folgt auf Ulrich Fellmeth, Leiter der Abteilung Kinder, Jugend und Familie im Diakonischen Werk Württemberg, der bei dieser Sitzung von Verbandsdirektor Professor Roland Klinger verabschiedet wurde.
RS 11/2017 Teilhabeverfahrensbericht nach § 41 SGB IX - neu
Anlage 1 Schreiben des Ministeriums für Soziales und Integration Baden-Württemberg vom 02.06.2017
Anlage 2 Rundbrief der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation vom 29.03.2017
RS 10/2017 Handlungsempfehlungen der Bundesarbeitsgemeinschaft der Landesjugendämter (BAGLJÄ)
RS 09/2017 Ergebnisse der Erhebung zum Personalbestand der Beratungsstellen der Erziehungs- und Familienberatung (§ 28 SGB VIII) im Jahr 2016
Anlage Tabelle "Personal der Beratungsstellen für Erziehungs- und Familienberatung in öffentlicher und freier Trägerschaft am 31.12.2016"
RS 08/2017 Materialband KVJS-Forschungsvorhaben "Beteiligung leben!" - Anregungen und Ideen aus der Praxis für die Praxis
RS 07/2017 Integrationskursbegleitende Kinderbetreuung
Anlage 1 Wiederaufnahme der integrationskursbegleitenden Kinderbetreuung
Anlage 2 Förderung der integrationskursbegleitenden Kinderbetreuung durch private Betreuungsangebote
Anlage 3 Kinderbetreuung von Integrationskursbegleitenden - Private Betreuungsangebote der Kursträger
Anlage 4 Antrag auf Förderung einer integrationskursbegleitenden Kinderbetreuung
RS 06/2017 Einladung zur Fachtagung zum 15. Kinder- und Jugendbericht am 29. Mai 2017 in Stuttgart
Anlage Flyer Fachtag "Jugend im Blick"
RS 05/2017 Wegweiser Kinderrehabilitation der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation e.V. (BAR)
RS 04/2017 Auswertungen zum Ausbaustand und Entwicklung der Jugendarbeit in Baden-Württemberg zum Stichtag 31.12.2015
Anlage Strukturbericht Jugendarbeit
RS 03/2017 Erhebung zur Entwicklung der Kindertagespflege in Baden-Württemberg 2017
Anlage Leitfaden KDW-Tagespflege
Nr. 02/2017 Beitragshöhe für die nach § 21 Nr. 1 bis 5 SGB XI versicherungspflichtigen Personen im Kalenderjahr 2017
Anlage Bundesversicherungsamt Beiträge 2017
Nr. 01/2017 Programme, Angebote und Hilfen der Jugendberufshilfe - eine Übersicht (Stand 2017)
Anlage 1 Arbeitskreis Jugendberufshilfe in Baden-Württemberg
Anlage 2 Übersicht Angebote der Jugendberufshilfe
Sie hat Handlungsempfehlungen zur „Beratung und Aufsicht bei Angeboten der stationären Erziehungshilfe mit freiheitsentziehenden Maßnahmen“ verabschiedet, in denen einheitliche Verfahrensweisen für die Umsetzung von Maßnahmen, die Freiheitsentziehung ermöglichen, beschrieben werden.
Weitere Informationen unter www.bagljae.de
Hilfe in Notsituationen nach § 20 SGB VIII kann nur zur Überbrückung einer vorübergehenden, ihrer Dauer nach absehbaren Mangelsituation geleistet werden, nicht aber bei einem behinderungsbedingten dauerhaften Ausfall eines Elternteils. Hilfe zur Erziehung nach §§ 27 ff SGB VIII kann stets nur dann geleistet werden, wenn bei einem erzieherischen Bedarf die elterliche Erziehung ergänzt, unterstützt oder ersetzt werden muss, nicht bei Mangelsituationen im Betreuungs- und Versorgungsbereich.
Verwaltungsgerichtshof Kassel, Berufungsurteil vom 20.12.2016 – 10 A 1895/15
Ungeeignetheit von Großeltern als Pflegepersonen
Sind Pflegepersonen nicht zur Zusammenarbeit mit dem Jugendamt bereit und können auch durch vertrauensbildende Maßnahmen nicht zur Kooperation bewegt werden, ist die Ablehnung einer Leistungsgewährung nach § 27 Abs. 1 und § 33 SGB VIII rechtmäßig. Im betreffenden Fall hatten es Großeltern abgelehnt, dem Jugendamt erweiterte Führungszeugnisse und weitere Unterlagen vorzulegen. Zudem erfolgte keine weitere Kontaktaufnahme mit dem Pflegekinderdienst.
Verwaltungsgericht Magdeburg, Entscheidung vom 24.01.2017 – 6 B 322/16
Keine Vorrangigkeit einer Medikamentengabe gegenüber Leistungen der Eingliederungshilfe bei ADHS oder ähnlichen Störungen
Das Deutsche Institut für Jugendhilfe und Familienrecht e.V. hat in einem Rechtsgutachten festgestellt, dass es in Fällen von ADHS keinen Vorrang von Medikamentengabe gibt. Die Leistungsberechtigten haben ein Wunsch- und Wahlrecht zwischen verschiedenen gleich geeigneten Hilfen. Auch besteht eine grundsätzliche Kombinationsmöglichkeit von Medikation mit anderen Leistungen der Krankenkassen und Jugendhilfeträgern.
Deutsches Institut für Jugendhilfe und Familienrecht e.V., Rechtsgutachten vom 10.03.2017 – J 4.200/J 9.120 Sr
„Das Thema „Schankerlaubnis“ beschäftigt viele Einrichtungen seit Jahren immer wieder: Bedarf der Betrieb eines Jugendhauses, bei dem Getränke verkauft werden (und das ist bei praktisch allen der Fall…) einer so genannten „Schankerlaubnis“ oder nicht? Das Rechtsgutachten, das die Kanzlei „Gleiss&Lutz“ für die AGJF erstellt hat, kommt zu dem Schluss: in den allermeisten Fällen nicht!“
Weitere Informationen und das Gutachten zum Download finden Sie unter:
http://agjf.de/index.php/newsreader/rechtsgutachten-zur-schankerlaubnis-endlich-klarheit.html
Unsere Fortbildungsangebote finden Sie in den Broschüren Fortbildungen und Tagungen Kindertagesbetreuung und Fortbildungen und Tagungen Kinder- und Jugendhilfe oder über www.kvjs-fortbildung.de.
Am 18. – 20.09.2017 beginnt im KVJS-Tagungszentrum Gültstein der erste Abschnitt der Fortbildung Sozialpädagogische Familienhilfe – Einführung. Zielgruppe sind insbesondere neue Fachkräfte in diesem herausfordernden Berufsfeld. Im Fokus stehen spezifische Fragestellungen und die Vermittlung entsprechend differenzierter Kenntnisse.
http://www.kvjs.de/?id=219&kursnr=17-4-EHSD2-1A
Im Rahmen unserer Fortbildungsreihe Leitungskompetenz in der Sozial- und Jugendhilfe zeigt das Seminar Steuerung sozialer Organisationen und Controlling, welche Chancen aber auch Grenzen Controlling-Verfahren und -Intrumente für eine zielorienterte Steuerung sozialer Organisationen und für fachliche Weiterentwicklungen bieten. Die Themen werden auf die konkreten Funktionen und Aufgabenstellungen der Teilnehmenden bezogen.
Die Veranstaltung findet vom 26. – 27.09.2017 im KVJS-Tagungszentrum Gültstein statt.
http://www.kvjs.de/?id=219&kursnr=17-4-LSJ8-1w
Auch bei folgenden weiteren Angeboten sind noch Plätze frei:
Zielgerichtet und erfolgreich Mitarbeiterinnen- und Mitarbeitergespräche führen
Zielgruppe: Leitungen von Kindertageseinrichtungen.
Veranstaltungszeit/-ort: 13.09.2017 im KVJS-Bildungszentrum Schloss Flehingen
Bewegungslandschaften in der Kita – Gestaltung mit Phantasie
Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte in Kitas, die im Team für den Aspekt der Bewegung und der Aktion zuständig sind und sich dafür begeistern
Kindeswohlgefährdung und Konfliktgespräche mit Erziehungsberechtigten
Zielgruppe: Leitungs- und weitere Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen
Veranstaltungszeit/-ort: 20.09. - 21.09.2017 im KVJS-Bildungszentrum Schloss Flehingen
Arbeit mit Kindern mit Fluchterfahrung:
Zielgruppe: Fachberatungen von Kindertageseinrichtungen.
Veranstaltungszeit/-ort: 25.09. - 26.09.2017 im KVJS-Bildungszentrum Schloss Flehingen
Kinderschutzkonzepte in Kindertageseinrichtungen
Zielgruppe: Neue und erfahrene Träger und Trägerverantwortliche sowie Planungsverantwortliche, Abteilungs- und Bezirksleiter für den Bereich Kindertagesbetreuung und Kindergartenbeauftragte
Veranstaltungszeit/-ort: 29.09.2017 im KVJS-Bildungszentrum Schloss Flehingen
09. - 10.10.2017 Evangelische Akademie Bad Boll
Partizipation ist Prävention! Fachliche Begründungen, Ansätze und Methoden für eine partizipatorische Schulsozialarbeit
Kooperationsveranstaltung mit IN VIA Katholischer Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit in der Erzdiözese Freiburg e. V.
30.11. - 01.12.2017 / Forum Hohenwart Pforzheim / 17-4-SSA9-1k
Gesellschaftlicher Wandel bedeutet für uns, dass wir uns auch im kommunalen Handeln konstant die Frage stellen: Mit welchen inhaltlichen Konzepten, welcher Infrastruktur und welcher Dienstleistung gestalten wir aktiv Lösungsansätze für die Fragen der kommenden Jahre?
Art of Hosting (AoH) ist die Kunst eines Gastgebers, Räume für gute Gespräche zu ermöglichen. Damit können heterogene Gruppen, wie bei Jugend- und Bürgerbeteiligungsprozessen üblich, in gute Dialoge geführt und gemeinsam handlungsfähig werden. Mit Hilfe kraftvoller Methoden gelingt es, die Weisheit der Vielen zusammenzutragen und konkrete Projekte zu entwickeln.
Moderations- und Präsentationstraining – der sichere Auftritt vor Publikum
Wie oft haben Sie sich schon unwohl gefühlt, wenn alle Augen auf Sie gerichtet sind? Die Moderation einer Veranstaltung, die Präsentation eines Kurzvortrages, der Auftritt auf der Bühne vor Publikum. Sie sind nervös und irgendwie stellt sich keine Verbindung zum Publikum her. Die Zuhörer beschäftigen sich bei Ihrer Präsentation mehr mit dem Smartphone. Vor anderen Menschen aufzutreten, macht vielen Menschen Stress.
Das muss nicht sein! Auftritte vor Publikum sind Handwerk und damit auch erlernbar und trainierbar.
Der Fernsehjournalist und Moderator Jo Frühwirth und die Trainerin für Business Behavior Susanne Helbach-Grosser bilden ein unschlagbares Duo, wenn es um den öffentlichen Auftritt geht. Profitieren Sie von einer 35-jährigen Fernseherfahrung vor und hinter der Kamera. Vergrößern Sie Ihre Akzeptanz bei anderen und geben Sie ein rundum professionelles Bild von sich ab. Stilsicher präsentieren und repräsentieren am 20. und 21.09.2017 in Schwäbisch Gmünd. Anmeldung und weitere Informationen
Sichern Sie sich schon jetzt ein Ticket für den 13. Zukunftskongress für Bildung und Betreuung – INVEST IN FUTURE am 26. und 27.09.2017 im Haus der Wirtschaft in Stuttgart!
Zum Thema „Gesellschaft 4.0 – Auswirkungen auf die Kita-Welt“ sprechen hochkarätige Referenten, die das Thema interdisziplinär beleuchten. Winfried Kretschmann, Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg, steht als Schirmherr für den Kongress.
Inklusion ist Menschenrecht und spätestens seit Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention 2009 offizielle Handlungsdoktrin sozialer Arbeit in der Bundesrepublik Deutschland. Dabei geht es ausdrücklich um Inklusion verstanden als die gleichberechtigte Teilhabe am gemeinschaftlichen Leben – nicht nur von Menschen mit Behinderung, sondern von allen Mitgliedern und Gruppen in unserer Gesellschaft. Alle Akteure sozialer Arbeit in ihren vielfältigen Handlungsfeldern sind aufgefordert Inklusion zu realisieren.
Bislang fehlen noch qualifizierte Fachkräfte, die als Inklusionsmanager*innen/Inklusionsberater*innen kenntnisreich, systemisch und bereichsübergreifend Prozesse planen und moderieren.
Mehr Informationen zur Weiterbildung in Inklusionsmanagment/-Beratung auf der Homepage der Akademien für Kirchen und Diakonie gGmbH
Aktion "Germany´s next Bundeskanzler/in"
Der Verband DIE JUNGEN UNTERNEHMER startet gerade die Aktion "Germany´s next Bundeskanzler/in", um politisch Interessierte und die junge Generation zum Wählen zu motivieren. Es geht darum, "Germany´s next Bundeskanzler/in" zu werden.
Mitmachen können junge Menschen im Alter zwischen 18 und 25 Jahren. Die Kandidaten müssen in drei Runden politische Aufgaben bewältigen. Die erste Herausforderung: „Was wäre Deine erste Amtshandlung als Kanzler?“ Die Online-Community kann dann jeweils für ihre Favoriten Stimmen abgeben. Die letzten fünf Finalisten werden Anfang September ins Kanzler-Camp nach Berlin eingeladen, wo sie gecoacht und auf die Probe gestellt werden. Eine renommierte Jury entscheidet über den Sieger oder die Siegerin.
Zu gewinnen gibt es ein Stipendium im Wert von 10.000 Euro. Alle weiteren Informationen gibt es auf: www.gnbk.de
Bildnachweis Ausgabe Juli 2017.