Source: https://www.oeffentlichkeitsgesetz.ch/deutsch/die-kantone/jura/
Timestamp: 2019-02-21 19:52:08
Document Index: 120414847

Matched Legal Cases: ['Art. 18', 'Art. 18', 'Art. 2', 'Art. 2', 'Art. 61', 'Art. 67', 'Art. 2', 'Art. 2', 'Art. 15', 'Art. 2', 'Art. 15', 'Art. 62', 'Art. 63', 'Art. 2', 'Art. 65', 'Art. 61', 'Art. 67', 'Art. 2', 'Art. 2', 'Art. 2', 'Art. 15', 'Art. 61', 'Art. 15', 'Art. 70', 'Art. 70', 'Art. 70', 'Art. 15', 'Art. 70', 'Art. 72', 'Art. 72', 'Art. 72', 'Art. 72', 'Art. 72', 'Art. 72', 'Art. 72', 'Art. 72', 'Art. 72', 'Art. 63', 'Art. 69', 'Art. 75', 'Art. 74', 'Art. 69', 'Art. 76', 'Art. 78', 'Art. 40', 'Art. 41', 'Art. 42', 'Art. 42', 'Art. 43', 'Art. 81']

Öffentlichkeitsgesetz.ch | Jura
Die Kantone:
Die Kantone Jura und Neuenburg haben ein gemeinsames Öffentlichkeits- und Datenschutzgesetz (genaugenommen eine interkantonale Konvention). Es ist seit dem 1. Januar 2013 in Kraft. Die beiden Kantone teilen sich auch den Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragten.
Convention intercantonale relative à la protection des données et à la transparence für die Kantone Jura und Neuenburg (CPDT-JUNE) vom 8. und 9. Mai 2012
Grundlagen Geltung Ausnahmen Gesuch
Verfassungsartikel Neuenburg: Art. 18 Kantonsverfassung
Jura: Das Öffentlichkeitsgesetz geniesst nicht Verfassungsrang. Gesetzestext
Gesetz in Kraft seit 1. Januar 2013
Links Link zur Konvention.
Kantonaler Öffentlichkeitsbeaufftragter Christian Flueckiger
Préposé à la protection des données et à la transparence Jura Neuchâtel
Tel. 032 420 90 90
Fax 032 420 90 91
Grundsatz Das Gesetz gilt für die kantonalen und kommunalen Behörden und die Organisationen des öffentlichen Rechts. Unterstellt sind auch Private, die öffentliche Aufgaben wahrnehmen oder an denen die öffentliche Hand mehrheitsbeteiligt ist. Gesetzestext
Regierung Ja
Die Sitzungen der kantonalen und kommunalen Exekutiven sind aber nicht öffentlich. Gesetzestext
Verwaltung Ja Gesetzestext
Parlament Ja
Die Beratungen der kantonalen Legislativen und ihrer Kommissionen unterstehen dem Gesetz allerdings nicht. Gesetzestext
Justiz Ja
Die Gerichte der beiden Kantone haben eigene Informations-Reglemente. Das Öffentlichkeitsgesetz legt fest, dass über hängige Verfahren der Justizbehörden in Ausnahmefällen informiert werden kann. Gesetzestext
Gemeinden Ja
Kirchen Ja Gesetzestext
Private, die öffentliche Aufgaben wahrnehmen Ja Gesetzestext
Öffentlichrechtliche Unternehmen Ja Gesetzestext
Privatunternehmen mit Beteiligung der öffentlichen Hand Ja
Unternehmen an denen die öffentliche Hand die Aktienmehrheit besitzt, unterstehen dem Öffentlichkeitsgesetz. Gesetzestext
Protokolle nicht öffentlicher Verhandlungen Nein
Dokumente, die für das Verständnis der Entscheide der Regierungen unverzichtbar sind, sind zugänglich, solange keine überwiegenden Interessen dagegen sprechen. Gesetzestext
Dokumente zu hängigen Geschäften Teilweise
Hängige Gerichtsverfahren unterstehen dem Gesetz nicht. Gesetzestext
Unfertige Dokumente Nein Gesetzestext
Dokumente zum persönlichen Gebrauch Nein Gesetzestext
Dokumente zum internen Gebrauch Nein Gesetzestext
Informationen, die im wirtschaftlichen Wettbewerb genutzt werden Nein Gesetzestext
Dokumente, die älter sind als das Gesetz Ja
Das Gesetz gilt unbefristet rückwirkend.
Öffentliche Sicherheit Es findet eine Interessenabwägung statt. Gesetzestext
Äussere Beziehungen Es findet eine Interessenabwägung statt. Gesetzestext
Durchführung behördlicher Massnahmen Es findet eine Interessenabwägung statt. Gesetzestext
Verhandlungsposition Es findet eine Interessenabwägung statt. Gesetzestext
Entscheidfindung der Behörde Es findet eine Interessenabwägung statt. Gesetzestext
Privatsphäre Es findet eine Interessenabwägung statt. Gesetzestext
Berufs-, Fabrikations-, und Geschäftsgeheimnis Es findet eine Interessenabwägung statt. Gesetzestext
Informationen, die Dritte der Behörde freiwillig anvertraut haben Es findet eine Interessenabwägung statt. Gesetzestext
Unverhältnismässiger Aufwand Würde die Bearbeitung des Gesuchs «offensichtlich unverhältnismässigen Aufwand» verursachen, kann die Behörde das Gesuch ablehnen.
Zur Zeit existiert keine Verordnung, in der die Formulierung «offensichtlich unverhältnismässig» präzisiert. In einer nicht mehr gültigen Neuenburger Verordnung war dazu festgehalten: «Le travail occasionné à l’autorité est réputé manifestement disproportionné lorsque cette autorité n’est pas en mesure, avec le personnel et l’infrastructure dont elle dispose ordinairement, de satisfaire à la demande d’accès sans entraver considérablement l’accomplissement de ses tâches.» Gesetzestext
Dokumente zu hängigen Gerichtsverfahren Über hängige Verfahren informieren die Justizbehörden nur in Ausnahmefällen. Gesetzestext
Hängige Geschäfte Das Gesetz nimmt hängige Geschäften nicht explizit vom Öffentlichkeitsprinzip aus.
Ausnahme: hängige juristische Verfahren.
Dokumente zum internen Gebrauch Gelten nicht als Dokumente im Sinne des Gesetzes. Gesetzestext
Dokumente zum persönlichen Gebrauch Gelten nicht als Dokumente im Sinne des Gesetzes. Gesetzestext
Unfertige Dokumente Gelten nicht als Dokumente im Sinne des Gesetzes. Gesetzestext
Zeitliche Beschränkung Nein
Weitere Ausschlussgründe Ja
Die Aufzählung öffentlicher und privater Interessen, die einer Offenlegung entgegenstehen können, ist nicht abschliessend. Weitere Gründe können vorgebracht werden.
Andere gesetzliche Bestimmungen Bleiben vorbehalten. Gesetzestext
An wen ist das Gesuch zu richten? An das Organ, das das Dokument besitzt.
Die Adressen der Behörden online: Neuenburg; Jura. Gesetzestext
Wie ist das Gesuch einzureichen? Formlos Gesetzestext
Muss das Gesuch begründet werden? Nein
Jede Person hat ohne Nennung von Gründen Anspruch auf Aktenzugang. Gesetzestext
Bis wann muss die Behörde ein Gesuch beantworten? Die Gesuche werden «schnell» behandelt.
«Schnell» («avec rapidité») ist nirgends präzisiert. Der Öffentlichkeitsbeauftragte empfiehlt den Behörden, Gesuche «innert 10, bei heiklen Fällen ausnahmsweise innert 20 Tagen» zu beantworten. Gesetzestext
Gibt es ein Schlichtungsverfahren? Ja
Der Beauftragte versucht in Streitfällen zu schlichten. Kommt keine Schlichtung zustande, fällt die Datenschutz- und Öffentlichkeitskommission einen Entscheid. Dieser unterliegt dem Verwaltungsgerichtsverfahren. Gesetzestext
Sind die Ergebnisse der Schlichtungsverfahren öffentlich? Ja
Die Entscheide werden auf der Website des Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragten publiziert publiziert.
Wie sieht der Rechtsweg aus? Der Beauftragte versucht in Streitfällen zu schlichten. Kommt keine Schlichtung zustande, fällt die Datenschutz- und Öffentlichkeitskommission einen Entscheid. Dieser unterliegt dem Verwaltungsgerichtsverfahren. Gesetzestext
Kosten Ausnahmsweise
Die Behörde kann für einen «Aufwand von einer gewissen Bedeutung» Gebühren verlangen. Der Ausdruck «gewisse Bedeutung» ist nirgends präzisiert. Gesetzestext
Art. 18 Constitution de la République et Canton de Neuchâtel : « Toute personne a le droit de consulter les documents officiels, dans la mesure où aucun intérêt public ou privé prépondérant ne s’y oppose. La loi règle ce droit à l’information. »
Art. 2 CPDT-JUNE: « La présente convention s’applique : a) aux autorités législatives, exécutives, administratives et judiciaires cantonales, et aux organes qui en dépendent; b) aux communes et aux organes qui en dépendent; c) aux collectivités et établissements de droit public cantonaux et communaux; d) aux personnes physiques et morales et aux groupements de personnes de droit privé qui accomplissent des tâches d’intérêt public ou déléguées par une entité au sens des lettres a à c; e) aux institutions, établissements ou sociétés de droit privé ou de droit public cantonal dans lesquels une ou plusieurs entités au sens des lettres a à c disposent ensemble au moins d’une participation majoritaire, dans la mesure où ils accomplissent des tâches d’intérêt public. »
Art. 2 CPDT-JUNE: « La présente convention s’applique : a) aux autorités législatives, exécutives, administratives et judiciaires cantonales, et aux organes qui en dépendent (…) »Art. 61 : « (1) Les exécutifs cantonaux donnent une information régulière et suivie sur les objets qu’ils traitent, les décisions qu’ils prennent, les travaux importants de leur administration, de même que sur les intentions et projets de nature à intéresser le public. (2) Ils rendent publics les documents indispensables à la compréhension de leurs décisions, à moins qu’un intérêt public ou privé prépondérant ne s’y oppose. (3) Ils règlementent les modalités de l’information relative à l’activité de l’administration et des commissions cantonales. »Art. 67 CPDT-JUNE : « Les séances des autres entités [sauf: législatifs cantonaux et communaux; audiences et prononcés de jugements des autorités judiciaires; cf. art. 66] ne sont pas publiques, à moins que celles-ci n’en décident autrement. »
Art. 2 CPDT-JUNE: « La présente convention s’applique : a) aux autorités législatives, exécutives, administratives et judiciaires cantonales, et aux organes qui en dépendent (…) »
Art. 2 CPDT-JUNE: « La présente convention s’applique : a) aux autorités législatives, exécutives, administratives et judiciaires cantonales, et aux organes qui en dépendent (…) »Art. 15 : « Le présent chapitre ne s’applique pas : a) aux délibérations des autorités législatives cantonales et communales, ainsi qu’à celles de leurs commissions (…) »
Art. 2 CPDT-JUNE: « La présente convention s’applique : a) aux autorités législatives, exécutives, administratives et judiciaires cantonales, et aux organes qui en dépendent (…) »Art. 15 CPDT-JUNE : « Le présent chapitre ne s’applique pas : (…) b) aux procédures juridictionnelles et aux arbitrages pendants, à condition que les dispositions de procédure applicables assurent une protection au moins équivalente à celle découlant du présent chapitre (…) »Art. 62 : « (1) Les autorités judiciaires informent le public de leurs activités juridictionnelles et administratives de nature à l’intéresser. (2) Le Tribunal cantonal de chaque canton peut édicter un règlement relatif aux modalités de l’information. »Art. 63 : « (1) Les autorités judiciaires communiquent des informations sur les procédures en cours dans la mesure où l’intérêt public l’exige, notamment : a) lorsque la collaboration du public est nécessaire pour élucider un crime ou un délit; b) en raison de la gravité particulière, du caractère ou de la notoriété d’une affaire; c) lorsque la nécessité s’impose de prévenir ou de corriger des informations erronées de nature à inquiéter l’opinion publique; d) lorsque la mise en garde du public ou sa protection le requiert. (2) En informant, les autorités judiciaires veillent au respect des intérêts légitimes des parties ou des tiers, de même qu’au respect de la présomption d’innocence, et tiennent compte des intérêts de l’enquête. (3) Les règles particulières en matière de procédure sont réservées. »
Art. 2 CPDT-JUNE: « La présente convention s’applique : (…) b) aux communes et aux organes qui en dépendent (…) »Art. 65 al. 1 : « Les conseils communaux informent le public selon les principes énoncés à l’article 61. »Art. 61 : « (1) Les exécutifs cantonaux donnent une information régulière et suivie sur les objets qu’ils traitent, les décisions qu’ils prennent, les travaux importants de leur administration, de même que sur les intentions et projets de nature à intéresser le public. (2) Ils rendent publics les documents indispensables à la compréhension de leurs décisions, à moins qu’un intérêt public ou privé prépondérant ne s’y oppose. (3) Ils règlementent les modalités de l’information relative à l’activité de l’administration et des commissions cantonales. »Art. 67 CPDT-JUNE : « Les séances des autres entités [sauf: législatifs cantonaux et communaux; audiences et prononcés de jugements des autorités judiciaires; cf. art. 66] ne sont pas publiques, à moins que celles-ci n’en décident autrement. »
Art. 2 CPDT-JUNE: « La présente convention s’applique : (…) c) aux collectivités et établissements de droit public cantonaux et communaux (…) »
Art. 2 CPDT-JUNE: « La présente convention s’applique : (…) d) aux personnes physiques et morales et aux groupements de personnes de droit privé qui accomplissent des tâches d’intérêt public ou déléguées par une entité au sens des lettres a à c (…) »
Art. 2 CPDT-JUNE: « La présente convention s’applique : (…) e) aux institutions, établissements ou sociétés de droit privé ou de droit public cantonal dans lesquels une ou plusieurs entités au sens des lettres a à c disposent ensemble au moins d’une participation majoritaire, dans la mesure où ils accomplissent des tâches d’intérêt public. »
Art. 15 CPDT-JUNE : « Le présent chapitre ne s’applique pas : a) aux délibérations des autorités législatives cantonales et communales, ainsi qu’à celles de leurs commissions (…) »Art. 61 al. 2 CPDT-JUNE : « [Les exécutifs cantonaux] rendent publics les documents indispensables à la compréhension de leurs décisions, à moins qu’un intérêt public ou privé prépondérant ne s’y oppose. »
Art. 15 CPDT-JUNE : « Le présent chapitre ne s’applique pas : (…) b) aux procédures juridictionnelles et aux arbitrages pendants, à condition que les dispositions de procédure applicables assurent une protection au moins équivalente à celle découlant du présent chapitre (…) »
Art. 70 al. 3 : « Ne sont pas des documents officiels les documents qui n’ont pas atteint leur stade définitif d’élaboration (…) »
Art. 70 al. 3 : « Ne sont pas des documents officiels les documents qui (…) sont destinés à l’usage personnel (…) »
Art. 70 al. 3 : « Ne sont pas des documents officiels les documents (…) d’aide à la décision, telles des notes internes. »
Art. 15 CPDT-JUNE : « Le présent chapitre ne s’applique pas : (…) c) aux entités lorsque celles-ci traitent des données à caractère personnel en situation de concurrence économique, pour autant que les données à caractère personnel dont elles se servent soient destinées à un usage exclusivement interne et à une concurrence loyale. »Art. 70 al. 3 : « Ne sont pas des documents officiels les documents (…) qui font l’objet d’une commercialisation (…) »
Art. 72 CPDT-JUNE : « (1) L’accès à un document officiel est refusé lorsqu’un intérêt prépondérant public ou privé l’exige. (2) Un intérêt public prépondérant est notamment reconnu lorsque l’accès au document peut : a) mettre en danger la sûreté de l’Etat ou la sécurité publique (…) »
Art. 72 CPDT-JUNE : « (1) L’accès à un document officiel est refusé lorsqu’un intérêt prépondérant public ou privé l’exige. (2) Un intérêt public prépondérant est notamment reconnu lorsque l’accès au document peut : (…) b) compromettre la politique extérieure de l’autorité (…) »
Art. 72 CPDT-JUNE : « (1) L’accès à un document officiel est refusé lorsqu’un intérêt prépondérant public ou privé l’exige. (2) Un intérêt public prépondérant est notamment reconnu lorsque l’accès au document peut : (…) c) entraver l’exécution de mesures concrètes d’une entité; d) affaiblir la position de négociation d’une entité (…) »
Art. 72 CPDT-JUNE : « (1) L’accès à un document officiel est refusé lorsqu’un intérêt prépondérant public ou privé l’exige. (2) Un intérêt public prépondérant est notamment reconnu lorsque l’accès au document peut : (…) d) affaiblir la position de négociation d’une entité (…) »
Art. 72 CPDT-JUNE : « (1) L’accès à un document officiel est refusé lorsqu’un intérêt prépondérant public ou privé l’exige. (2) Un intérêt public prépondérant est notamment reconnu lorsque l’accès au document peut : (…) e) influencer le processus décisionnel d’une entité.»
Art. 72 CPDT-JUNE : « (1) L’accès à un document officiel est refusé lorsqu’un intérêt prépondérant public ou privé l’exige. (…) (3) Un intérêt privé prépondérant est notamment reconnu lorsque : a) le document officiel contient des données personnelles et que sa communication n’est pas autorisée par les règles applicables en matière de protection des données, à moins que la communication ne soit justifiée par un intérêt public prépondérant (…) »
Art. 72 CPDT-JUNE : « (1) L’accès à un document officiel est refusé lorsqu’un intérêt prépondérant public ou privé l’exige. (…) (3) Un intérêt privé prépondérant est notamment reconnu lorsque : (…) b) l’accès révèle des secrets professionnels, de fabrication ou d’affaires (…) »
Art. 72 CPDT-JUNE : « (1) L’accès à un document officiel est refusé lorsqu’un intérêt prépondérant public ou privé l’exige. (…) (3) Un intérêt privé prépondérant est notamment reconnu lorsque : (…) c) l’accès révèle des informations fournies librement par un tiers à une entité qui a garanti le secret. »
Art. 72 al. 4 CPDT-JUNE : « L’accès à un document officiel peut être refusé lorsqu’il exige un travail manifestement disproportionné de l’entité. »
Art. 63 CPDT-JUNE : « (1) Les autorités judiciaires communiquent des informations sur les procédures en cours dans la mesure où l’intérêt public l’exige, notamment : a) lorsque la collaboration du public est nécessaire pour élucider un crime ou un délit; b) en raison de la gravité particulière, du caractère ou de la notoriété d’une affaire; c) lorsque la nécessité s’impose de prévenir ou de corriger des informations erronées de nature à inquiéter l’opinion publique; d) lorsque la mise en garde du public ou sa protection le requiert. (2) En informant, les autorités judiciaires veillent au respect des intérêts légitimes des parties ou des tiers, de même qu’au respect de la présomption d’innocence, et tiennent compte des intérêts de l’enquête. (3) Les règles particulières en matière de procédure sont réservées. »
Art. 69 al. 4 CPDT-JUNE : « Sont réservées les dispositions spéciales de lois cantonales qui déclarent secrètes certaines informations ou qui les déclarent accessibles à des conditions dérogeant à la présente convention. »
Art. 75 CPDT-JUNE : « (1) La demande est adressée à l’entité qui a émis le document officiel. (2) Si celle-ci n’est pas soumise à la présente convention, la demande est adressée à l’entité qui est la destinataire principale du document officiel. »
Art. 74 CPDT-JUNE : « (1) La demande d’accès n’a pas à être motivée et n’est soumise à aucune exigence de forme; cependant, l’autorité peut demander qu’elle soit formulée par écrit. (2) La demande doit contenir des indications suffisantes pour permettre l’identification du document officiel demandé. »
Art. 69 al. 1 CPDT-JUNE : « Toute personne a le droit d’accéder aux documents officiels dans la mesure prévue par la présente convention. »
Art. 76 CPDT-JUNE : « L’entité traite les demandes avec diligence et rapidité. »
Art. 78 CPDT-JUNE : « (1) Lorsque l’entité entend refuser, restreindre, différer ou assortir de charges la communication d’un document officiel, elle en informe par écrit la personne concernée avec de brefs motifs et lui indique la possibilité de saisir le préposé pour conciliation. (2) Pour le surplus, les articles 40 à 44 sont applicables par analogie. »Art. 40 al. 1 CPDT-JUNE : « En cas de divergence quant à l’application du présent chapitre, le maître du fichier, une entité ou une personne concernée peut demander au préposé de tenir une séance de conciliation. »Art. 41 : « (1) Au cours de la séance, le préposé s’efforce d’amener les parties à un accord. (2) Si l’une des parties ne comparaît pas, la conciliation est réputée avoir échoué; les frais peuvent être mis à la charge de la partie défaillante. (3) Si la conciliation aboutit, la convention conclue entre les parties est portée au procès-verbal. »Art. 42 : « (1) Si la conciliation échoue ou si la convention au sens de l’article 41, alinéa 3, n’est pas exécutée, le maître du fichier, l’entité ou la personne concernée, ainsi que le préposé peuvent transmettre la cause pour décision à la commission. (2) Avant de statuer, la commission leur permet d’exercer leur droit d’être entendu. »
Art. 42 : « (1) Si la conciliation échoue ou si la convention au sens de l’article 41, alinéa 3, n’est pas exécutée, le maître du fichier, l’entité ou la personne concernée, ainsi que le préposé peuvent transmettre la cause pour décision à la commission. (2) Avant de statuer, la commission leur permet d’exercer leur droit d’être entendu. »Art. 43 : « (1) La décision de la commission est sujette à recours devant le Tribunal cantonal du canton siège de l’entité. (2) La procédure est régie par la législation sur la procédure et la juridiction administratives du canton concerné. (3) Le maître du fichier, l’entité ou la personne concernée, ainsi que le préposé ont qualité pour recourir. »
Art. 81 CPDT-JUNE : « (1) L’exercice des droits prescrits par la présente convention est gratuit. (2) Un émolument et des débours peuvent toutefois être perçus lorsque : a) une personne agit avec témérité ou légèreté, ou abuse d’une autre manière de ses droits; b) le requérant a déjà obtenu le même renseignement dans les douze derniers mois et ne peut exciper d’un intérêt pressant; c) le traitement de la demande nécessite un travail d’une certaine importance ou occasionne des débours conséquents; d) une liste est communiquée (art. 29). (3) En matière de transparence, des débours peuvent en outre être perçus, en particulier pour l’obtention de copies. »
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