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Timestamp: 2016-10-25 13:54:35
Document Index: 320315378

Matched Legal Cases: ['Art. 58', 'Art. 58', 'Art. 58', 'Art. 58', 'Art. 58', 'Art. 58', 'Art. 82', 'Art. 83', 'e contrario', 'Art. 89', 'Art. 99', 'Art. 99', 'BGE', 'BGE', 'Art. 106', 'Art. 16', 'Art. 106', 'Art. 96', 'Art. 106', 'Art. 99', 'Art. 42', 'Art. 106', 'Art. 100', 'Art. 102', 'Art. 57', 'Art. 58', 'Art. 4', 'Art. 58', 'Art. 58', 'Art. 58', 'Art. 33', 'Art. 58', 'Art. 58', 'Art. 58', 'Art. 58', 'Art. 58', 'Art. 58', 'Art. 58', 'Art. 58', 'BGE', 'BGE', 'Art. 58', 'Art. 58', 'Art. 58', 'Art. 58', 'Art. 58', 'Art. 58', 'Art. 58', 'Art. 8', 'Art. 8', 'Art. 4', 'Art. 1', 'Art. 58', 'Art. 1', 'Art. 31', 'Art. 58', 'Art. 33', 'Art. 8', 'Art. 58', 'Art. 58', 'Art. 58', 'BGE', 'Art. 8', 'Art. 58', 'Art. 66', 'Art. 68']

1C_555/2011 (18.06.2012)
1C_555/2011
vertreten durch Rechtsanwalt Oliver Kr�ger, Beschwerdef�hrer,
Beschwerde gegen das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts, Abteilung III, vom 4. November 2011.
A.a X.________ wurde am 7. Februar 1982 in Finnland geboren. Er besitzt die deutsche Staatsangeh�rigkeit seines Vaters und die finnische seiner Mutter. Vorwiegend lebte er in Finnland, in j�ngerer Zeit teilweise auch in Deutschland.
A.b X.________s Urgrossmutter war Schweizer B�rgerin. Sie verlor diese Staatsangeh�rigkeit nach damaligem Recht durch ihre Heirat mit einem deutschen Staatsangeh�rigen im Jahre 1920. Am 13. April 1954 erhielt sie das Schweizer B�rgerrecht in einem Verfahren der damals so genannten Wiederannahme (heute: Wiedereinb�rgerung). Ihre Tochter, X.________s Grossmutter, wurde am 9. November 2005 im Alter von 83 Jahren gest�tzt auf die �bergangsbestimmung von Art. 58a des Bundesgesetzes vom 29. September 1952 �ber Erwerb und Verlust des Schweizer B�rgerrechts (B�rgerrechtsgesetz, B�G; SR 141.0) in der Schweiz erleichtert eingeb�rgert. Der Vater von X.________ wurde am 29. Dezember 2006 ebenfalls in Anwendung von Art. 58a B�G (nunmehr in einer neuen Fassung der Bestimmung) erleichtert eingeb�rgert. Mit Entscheid vom 9. M�rz 2007 bezog das Bundesamt f�r Migration den im Jahre 1988 geborenen, im Zeitpunkt der Gesuchseinreichung noch unm�ndigen Bruder von X.________ in die Einb�rgerung des Vaters ein.
B.a Am 4. Juni 2007 ersuchte X.________ das Bundesamt f�r Migration ebenfalls um erleichterte Einb�rgerung nach Art. 58a B�G. Nachdem das Bundesamt das Gesuch zun�chst als gegenstandslos abgeschrieben hatte, wies es dieses schliesslich mit Verf�gung vom 20. November 2008 ab. Zur Begr�ndung wurde im Wesentlichen ausgef�hrt, Art. 58a B�G sei auf X.________ nicht anwendbar.
B.b Mit Urteil vom 4. November 2011 wies das Bundesverwaltungsgericht eine dagegen gerichtete Beschwerde von X.________ ab. Im Wesentlichen f�hrte es aus, X.________ k�nne sich nicht auf Art. 58a B�G berufen und es gebe f�r seinen Fall auch keine zu f�llende Gesetzesl�cke.
Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 12. Dezember 2011 an das Bundesgericht beantragt X.________, das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts aufzuheben und sein Gesuch um erleichterte Einb�rgerung gutzuheissen. Zur Begr�ndung f�hrt er im Wesentlichen aus, Art. 58a B�G sei so auszulegen, dass s�mtliche geschlechtsspezifischen Unterschiede bei der Einb�rgerung von Nachkommen beseitigt w�rden. In der Beschwerdeschrift wird die Nachreichung eines Rechtsgutachtens angek�ndigt.
Das Bundesamt f�r Migration schliesst auf Abweisung der Beschwerde. Das Bundesverwaltungsgericht hat auf eine Stellungnahme verzichtet.
Mit Eingabe vom 18. Januar 2012 reichte X.________ das angek�ndigte Rechtsgutachten nach.
Beim angefochtenen Entscheid handelt es sich um einen Endentscheid des Bundesverwaltungsgerichts im Bereich des B�rgerrechts, gegen den grunds�tzlich die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gem�ss Art. 82 ff. BGG offensteht. Nach Art. 83 lit. b BGG ist die Beschwerde ausgeschlossen gegen Entscheide �ber die ordentliche Einb�rgerung, woraus e contrario folgt, dass sie gegen Entscheide �ber die erleichterte Einb�rgerung zul�ssig ist. Der Beschwerdef�hrer hat am vorinstanzlichen Verfahren teilgenommen und ist als direkter Adressat vom angefochtenen Entscheid, der die Verweigerung der Einb�rgerung durch das Bundesamt best�tigte, zur Beschwerde legitimiert (Art. 89 Abs. 1 BGG). Auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde ist einzutreten.
2.1 Der Beschwerdef�hrer k�ndigte in seiner Rechtsschrift die Nachreichung eines Rechtsgutachtens an. Am 18. Januar 2012 kam er dieser Ank�ndigung nach und stellte dem Bundesgericht ein auf den 10. Januar 2012 datiertes Kurzgutachten zu.
2.2 Nach Art. 99 Abs. 1 BGG d�rfen neue Tatsachen und Beweismittel nur so weit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt. Der Beschwerdef�hrer ist der Ansicht, bei ihm sei diese gesetzliche Voraussetzung erf�llt, habe doch erst das angefochtene Urteil Anlass zu weiteren Rechtsabkl�rungen gegeben.
2.3 Gutachten sind Beweismittel, die grunds�tzlich dem Novenverbot von Art. 99 BGG unterstehen. Das ist offensichtlich bei Expertisen �ber tats�chliche Zusammenh�nge. Rechtsgutachten sind freilich davon zu unterscheiden. Gem�ss der bundesgerichtlichen Rechtsprechung ist die Einreichung eines Rechtsgutachtens zul�ssig, solange dies w�hrend der Beschwerdefrist geschieht (Urteil 5A_261/2009 vom 1. September 2009 E. 1.3, nicht publiziert in BGE 135 III 608; Urteil 4A_190/2007 vom 10. Oktober 2007 E. 5.1; zum alten Verfahrensrecht gem�ss dem Bundesrechtspflegegesetz vgl. BGE 126 I 95 sowie das Urteil 4P.137/2002 vom 4. Juli 2003 E. 5.2). Diese Rechtsprechung erging allerdings in F�llen, in denen ausl�ndisches Recht anzuwenden war und sich die eingereichten Rechtsgutachten auf das ausl�ndische Recht bezogen. Unter der Geltung des Bundesgerichtsgesetzes ist das Recht von Amtes wegen anzuwenden (Art. 106 Abs. 1 BGG). Obwohl dies grunds�tzlich auch f�r das einschl�gige ausl�ndische Recht gilt, kann das Gericht f�r die Feststellung des Inhalts des ausl�ndischen Rechts die Mitwirkung der Parteien verlangen und ihnen bei verm�gensrechtlichen Anspr�chen den entsprechenden Nachweis sogar ganz �berbinden (Art. 16 Abs. 1 IPRG; MEYER/DORMANN, in: Niggli/Uebersax/Wipr�chtiger [Hrsg.], Basler Kommentar zum Bundesgerichtsgesetz, 2. Aufl., 2011, N. 9 zu Art. 106 BGG; MARKUS SCHOTT, in: Niggli/Uebersax/Wipr�chtiger [Hrsg.], Basler Kommentar zum Bundesgerichtsgesetz, 2. Aufl., 2011, N. 12 zu Art. 96 BGG). Unterliegen die Parteien insoweit einer gewissen Beweisf�hrungspflicht, kommt Rechtsgutachten �ber ausl�ndisches Recht jedenfalls teilweise der Charakter von Beweismitteln zu.
2.4 Bei Rechtsgutachten zum anwendbaren schweizerischen Recht trifft ein solcher Zusammenhang nicht zu. Beim schweizerischen Recht gilt der Grundsatz der Rechtsanwendung von Amtes wegen nach Art. 106 Abs. 1 BGG uneingeschr�nkt. Dem Rechtsgutachten einer Verfahrenspartei kommt in diesem Sinne kein eigentlicher Beweiswert zu. Es handelt sich mithin nicht um ein Beweismittel gem�ss Art. 99 BGG, sondern einzig um die Untermauerung der Rechtsauffassung der entsprechenden Partei. Damit untersteht ein solches Rechtsgutachten von vornherein nicht dem Novenverbot, und es ist unmassgeblich, ob der angefochtene Entscheid Anlass zur Einholung eines Gutachtens gegeben hat oder nicht.
2.5 Die Verfahrensbeteiligten haben f�r die Unterbreitung ihrer Rechtsauffassung freilich die gesetzlichen oder richterlichen Fristen zu wahren. F�r die Einreichung der Beschwerde zusammen mit einer gem�ss Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG rechtsgen�glichen Begr�ndung galt dabei im vorliegenden Fall eine Frist von 30 Tagen (Art. 100 BGG). Diese lief hier unbestrittenermassen am 12. Dezember 2011 ab. Der Beschwerdef�hrer erhob seine Beschwerde fristgerecht und mit einer gen�genden Begr�ndung und legte dabei seine Rechtsauffassung dar. Das Rechtsgutachten wurde am 10. Januar 2012 erstellt und am 18. Januar 2012 und damit versp�tet an das Bundesgericht versandt. Daran vermag nichts zu �ndern, dass der Beschwerdef�hrer die Nachreichung in der Beschwerdefrist angek�ndigt hatte. Dadurch l�sst sich keine Fristverl�ngerung bewirken. Die Nachreichung des Rechtsgutachtens erweist sich damit genauso als unzul�ssig wie die versp�tete Einreichung einer weiteren Rechtsschrift, in welcher der Beschwerdef�hrer selbst seinen rechtlichen Standpunkt zus�tzlich erl�utert h�tte. Dem eingereichten Gutachten kommt im vorliegenden Fall auch nicht der Charakter einer Replik (im Sinne von Art. 102 Abs. 3 BGG) zu, haben die Beh�rden doch in ihren Vernehmlassungen an das Bundesgericht auf sachverhaltsm�ssige oder rechtliche Ausf�hrungen verzichtet, zu denen sich der Beschwerdef�hrer allenfalls noch h�tte �ussern d�rfen.
3.1 Nach Art. 57 B�G richten sich Erwerb und Verlust des Schweizer B�rgerrechts unter Vorbehalt besonderer �bergangsbestimmungen nach dem Recht, das bei Eintritt des massgeblichen Sachverhalts in Kraft steht (HARTMANN/MERZ, in: Uebersax/Rudin/Hugi Yar/Geiser [Hrsg.], Ausl�nderrecht, � 12 Einb�rgerung: Erwerb und Verlust des Schweizer B�rgerrechts, 2. Aufl., 2009, Rz. 12.67). Zu solchen Sonderbestimmungen z�hlt Art. 58a Abs. 1 B�G, wonach das ausl�ndische Kind, das vor dem 1. Juli 1985 geboren wurde und dessen Mutter vor oder bei der Geburt des Kindes das Schweizer B�rgerrecht besass, ein Gesuch um erleichterte Einb�rgerung stellen kann, wenn es mit der Schweiz eng verbunden ist. Gem�ss Abs. 3 derselben Bestimmung k�nnen die eigenen Kinder dieses Kindes ebenfalls ein Gesuch um erleichterte Einb�rgerung stellen, wenn sie eng mit der Schweiz verbunden sind.
3.2 Das Bundesverwaltungsgericht zeichnet im angefochtenen Entscheid die Geschichte des Gesetzes und der Einb�rgerungen der Familienangeh�rigen des Beschwerdef�hrers ausf�hrlich nach. Massgeblich ist dabei, dass die Urgrossmutter des Beschwerdef�hrers, die ihr Schweizer B�rgerrecht durch Heirat eines Ausl�nders im Jahre 1920 verloren hatte (dazu ROLAND SCH�RER, Das B�rgerrecht der mit einem Ausl�nder verheirateten Schweizerin und ihrer Kinder [�bersicht �ber die Rechtsentwicklung], in: Zeitschrift f�r Zivilstandswesen 54/1986, S. 34 f.), erst mit Inkrafttreten des B�rgerrechtsgesetzes vom 29. September 1952 (AS 1952 1087) am 1. Januar 1953 die M�glichkeit zur Wiedereinb�rgerung (durch so genannte Wiederaufnahme in das Schweizer B�rgerrecht; vgl. SCH�RER, a.a.O., 1986, S. 36) erhielt. Am 13. April 1954 wurde sie denn auch eingeb�rgert. Der Grossmutter des Beschwerdef�hrers stand damals hingegen die Einb�rgerung nicht offen. In der Volksabstimmung vom 14. Juni 1981 wurde die verfassungsrechtliche Gleichstellung von Mann und Frau angenommen (Art. 4 Abs. 2 aBV; AS 1981 1243). Gest�tzt darauf regelte der Gesetzgeber mit der am 1. Juli 1985 in Kraft getretenen �nderung des B�rgerrechtsgesetzes vom 14. Dezember 1984 (AS 1985 420; BBl 1984 II 211) das B�rgerrecht der Kinder eines schweizerischen Elternteils mit dem Ziel der Gleichbehandlung der Geschlechter ein erstes Mal neu und f�hrte eine entsprechende �bergangsordnung ein. Die Regelung wurde in der Folge mehrmals revidiert. F�r die Grossmutter des Beschwerdef�hrers entstand die M�glichkeit zur Einb�rgerung erst mit den Gesetzesrevisionen vom 23. M�rz 1990 (AS 1991 1034; BBl 1987 III 293), als Art. 58a B�G erlassen wurde, bzw. vom 20. Juni 1997 (in Kraft seit dem 1. Dezember 1997; AS 1997 2370; BBl 1993 III 1388 und 1995 II 493; vgl. zu dieser Fassung der Bestimmung MINH SON NGUYEN, Droit public des �trangers, 2003, 735 f.). Das erkl�rt, weshalb sich die Grossmutter erst relativ sp�t zur Einb�rgerung in der Schweiz entschloss, die am 9. November 2005 erfolgte. Am 1. Januar 2006 trat eine weitere Gesetzesnovelle vom 3. Oktober 2003 in Kraft (AS 2005 5233; BBl 2002 1911), welche die heute noch g�ltige Fassung von Art. 58a B�G einf�hrte. Kurz darauf, n�mlich am 29. Dezember 2006, wurde auch der Vater des Beschwerdef�hrers eingeb�rgert. Nach Auffassung des Bundesamtes geschah dies gest�tzt auf eine entsprechende Praxis der Bundesbeh�rden zum insofern angeblich nicht eindeutigen Gesetzestext. Gem�ss dem angefochtenen Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts ist unklar, ob die Einb�rgerung des Vaters des Beschwerdef�hrers auf Art. 58a B�G in der Fassung vom 20. Juni 1997 oder in derjenigen vom 3. Oktober 2003 beruhte, was aber offenbleiben k�nne. Mit Verf�gung des Bundesamtes vom 9. M�rz 2007 konnte der im Jahre 1988 geborene, im Zeitpunkt der Gesuchseinreichung noch unm�ndige, j�ngere Bruder des damals bereits vollj�hrigen Beschwerdef�hrers im Unterschied zu diesem gem�ss Art. 33 B�G in die Einb�rgerung des Vaters einbezogen werden.
3.3 F�r die Frage der Einb�rgerung des Beschwerdef�hrers ist entscheidend, wie Art. 58a B�G auszulegen ist. Das Bundesamt f�r Migration begr�ndete seine ablehnende Verf�gung im Wesentlichen damit, bei der erleichterten Einb�rgerung nach Art. 58a B�G k�nne h�chstens eine nachfolgende Generation �bersprungen werden. Im Fall des Beschwerdef�hrers h�tten nach der Wiedereinb�rgerung der Urgrossmutter mit der Grossmutter und dem Vater aber bereits zwei nachfolgende Generationen von einer erleichterten Einb�rgerung profitiert. F�r weitere Generationen sei ein B�rgerrechtserwerb ausdr�cklich nicht mehr vorgesehen.
3.4 Nach der Begr�ndung des Bundesverwaltungsgerichts im angefochtenen Entscheid st�tzte sich die Einb�rgerung der Grossmutter des Beschwerdef�hrers auf Art. 58a Abs. 1 B�G. Der Vater habe gem�ss dem damaligen Gesetzestext eigentlich gar nicht erleichtert eingeb�rgert werden k�nnen, die Schweizer Staatsangeh�rigkeit aber im Sinne einer L�ckenf�llung gem�ss der damaligen Praxis erhalten. Es komme nicht darauf an, ob eine Generation �bersprungen worden sei. Art. 58a Abs. 3 B�G besage lediglich, dass die betroffenen Nachkommen (eigene Kinder des ausl�ndischen Kindes gem�ss Abs. 1 der Bestimmung) einen selbst�ndigen Anspruch auf erleichterte Einb�rgerung h�tten, und zwar unabh�ngig davon, ob der Elternteil vorher selbst aufgrund von Art. 58a Abs. 1 B�G eingeb�rgert worden sei. Unter Auslegung von Art. 58a B�G kommt das Gericht zum Schluss, der Beschwerdef�hrer k�nne sich nicht auf diese Bestimmung berufen. Der Wortlaut spreche nur von der Mutter und nicht vom Vater und erfasse nur eigene Kinder, schliesse mithin weitere Generationen aus. Der Gesetzgeber habe zwar Mann und Frau im B�rgerrecht gleich behandeln wollen, aber nicht beabsichtigt, dass es im Sinne eines Automatismus f�r die Erlangung des Schweizer B�rgerrechts f�r alle weiteren Generationen keine Rolle mehr spielen solle, ob der betreffende Schweizer Vorfahre ein Mann oder eine Frau gewesen sei. Eine Gesetzesl�cke liege nicht vor. Das Gesetz sei weder unvollst�ndig noch erg�nzungsbed�rftig und daher einer verfassungskonformen Auslegung gem�ss dem Anliegen des Beschwerdef�hrers nicht zug�nglich.
3.5 Der Beschwerdef�hrer steht auf dem Standpunkt, es k�nne nicht Sinn von Art. 58a B�G sein, die Weitergabe des B�rgerrechts nach zwei Generationen wieder zu unterbrechen. Dies widerspreche dem Zweck der Bestimmung, durch verfassungsm�ssiges Unrecht entstandene Unterschiede zwischen Mann und Frau bei der Einb�rgerung von deren Nachkommen zu beseitigen. Art. 58a B�G habe nur einen Sinn, wenn sich alle k�nftigen Generationen darauf berufen k�nnten. Eine Beschr�nkung lasse sich allenfalls einzig dann aus dem Gesetzeswortlaut und den Materialien ableiten, wenn nacheinander zwei Generationen auf die Einb�rgerung verzichteten. Hingegen sei nicht nachvollziehbar, weshalb die erleichterte Einb�rgerung allgemein nur zwei Generationen und den minderj�hrigen Kindern der zweiten Generation, deren vollj�hrigen Kindern hingegen nicht mehr offenstehen sollte. Eine verfassungskonforme Auslegung f�hre daher zum Schluss, dass der Beschwerdef�hrer erleichtert einzub�rgern sei.
4.1 Ausgangspunkt jeder Auslegung bildet der Wortlaut. Ist der Text nicht klar und sind verschiedene Interpretationen m�glich, muss nach seiner wahren Tragweite gesucht werden unter Ber�cksichtigung aller Auslegungselemente. Abzustellen ist dabei namentlich auf die Entstehungsgeschichte, auf den Zweck der Norm, die ihr zugrunde liegenden Wertungen und ihre Bedeutung im Kontext mit anderen Bestimmungen. Die Materialien sind zwar nicht unmittelbar entscheidend, dienen aber als Hilfsmittel, um den Sinn der Norm zu erkennen. Das Bundesgericht hat sich bei der Auslegung von Erlassen stets von einem Methodenpluralismus leiten lassen und nur dann allein auf das grammatische Element abgestellt, wenn sich daraus zweifelsfrei die sachlich richtige L�sung ergab (BGE 138 V 17 E. 4.2 S. 20; 135 II 78 E. 2.2 S. 81; je mit Hinweisen). Sind mehrere Auslegungen m�glich, ist jene zu w�hlen, die den verfassungsrechtlichen Vorgaben am besten entspricht. Eine verfassungskonforme Auslegung findet dabei im klaren Wortlaut und Sinn einer Gesetzesbestimmung ihre Schranken (BGE 138 V 17 E. 4.2 S. 20; 136 II 149 E. 3 S. 154; je mit Hinweisen).
4.2 Gem�ss dem Wortlaut von Art. 58a Abs. 1 B�G steht dem ausl�ndischen Kind, das vor dem 1. Juli 1985 geboren wurde und dessen Mutter vor oder bei der Geburt des Kindes das Schweizer B�rgerrecht besass, die erleichterte Einb�rgerung offen. Im vorliegenden Fall betrifft dies einzig die Grossmutter des Beschwerdef�hrers, denn nur seine Urgrossmutter besass vor der Geburt ihres Kindes das Schweizer B�rgerrecht. Art. 58 Abs. 1 B�G spricht sodann nur von der Mutter und nicht vom Vater, weshalb der Beschwerdef�hrer sich nicht wegen der sp�teren Einb�rgerung seines Vaters auf den Wortlaut der Bestimmung berufen kann. Nach Art. 58 Abs. 3 B�G k�nnen die eigenen Kinder des Kindes ebenfalls ein Gesuch um erleichterte Einb�rgerung stellen. Der Wortlaut legt nahe, dass damit das Kind des ausl�ndischen Kindes gem�ss Art. 58 Abs. 1 B�G bzw. das Enkelkind der darin genannten Mutter gemeint ist. Die Bestimmung sagt direkt nichts aus zu den weiteren Generationen. Sie scheint eine Einb�rgerung nicht unmittelbar vorzusehen, schliesst sie entgegen der Auffassung des Bundesamtes aber auch nicht ausdr�cklich aus. Der Wortlaut ist damit nicht klar und es sind verschiedene Interpretationen desselben m�glich. Selbst wenn davon ausgegangen w�rde, dass die Nichterw�hnung der weiteren Generationen eindeutig sei, w�rde sich insofern die Frage einer L�cke stellen, n�mlich die Frage danach, ob der Gesetzgeber absichtlich auf die Nennung der weiteren Generationen verzichtet hat oder ihm gar nicht bewusst war, dass sich eine solche Problematik ergeben k�nnte.
4.3 Auf diese Umst�nde bei der Entstehung der Norm zielt das historische Auslegungselement. Die Idee des Gesetzgebers war es, die diskriminierende Wirkung zu beseitigen, die sich unter dem vorbestandenen Recht ergeben hatte. Diese bestand darin, dass fr�her Kinder aus der Ehe eines Ausl�nders mit einer Schweizerin im Unterschied zur umgekehrten Ausgangslage das Schweizer B�rgerrecht nicht automatisch mit der Geburt erwarben. Die bundesr�tliche Botschaft hielt dazu fest, dass es "in der Regel f�r den Erwerb des Schweizer B�rgerrechts keine Rolle spielen soll, ob der Vater oder die Mutter das Schweizer B�rgerrecht besitzt, wenn die Eltern miteinander verheiratet sind. Beide Eltern k�nnen es in gleicher Weise ihren Kindern vermitteln" (BBl 1984 II 219). Bis und mit dem Erlass der heutigen Fassung von Art. 58a B�G scheint der Gesetzgeber, abgesehen von den in Abs. 3 der Bestimmung geregelten Grosskindern, an die weiteren Generationen nicht gedacht zu haben. Jedenfalls werden sie in den Materialien genauso wenig wie im Gesetzestext ausdr�cklich erw�hnt. Daraus l�sst sich entgegen den Vorinstanzen nicht zwingend schliessen, von einer weiteren Wirkung �ber die ersten zwei Generationen hinaus sei explizit abgesehen worden. Die Vorinstanzen verm�gen denn auch ihre entsprechenden Standpunkte mit keinerlei �berzeugenden Hinweisen auf die Gesetzesmaterialien zu belegen. Zwar trifft es zu, dass das Gesetz noch weitere Bedingungen f�r die Einb�rgerung vorsah, die mit der Zeit zunehmend gelockert wurden und sich heute auf das Erfordernis der engen Verbundenheit mit der Schweiz beschr�nken. Diese Regelungen sind jedoch im Gesamtkontext zu sehen, dass auch eine erleichterte Einb�rgerung nicht einfach automatisch erfolgen soll bzw. sollte, sondern an bestimmte Voraussetzungen gebunden war und ist (vgl. BRIGITTE STUDER, Von einer exklusiven zu einer integrativen B�rgerrechtspolitik? 1934 - 2004, in: Studer/Arlettaz/Argast, Das Schweizer B�rgerrecht, 2008, S. 141 f.). Dass damit von der Geschlechterneutralit�t h�tte abgewichen werden sollen, ist nicht nachvollziehbar. Im Gegenteil wurde es bereits 1984 als undenkbar erachtet, Gesetzestexte vorzuschlagen, die nicht mit der Geschlechtergleichheit vereinbar gewesen w�ren (ROLAND SCH�RER, La r�vision de la loi sur la nationalit�, in: Zeitschrift f�r Zivilstandswesen 52/1984, S. 333), bzw. war schon damals nachgerade bezweckt, "die v�llige Gleichheit zwischen Mann und Frau im Bereich des B�rgerrechts herzustellen" (SCH�RER, a.a.O., 1986, S. 39). Bei Art. 58a B�G kann das daher im Hinblick auf weitere Generationen einzig bedeuten, dass f�r diese allenfalls dieselben Voraussetzungen der Einb�rgerung gelten sollten wie f�r die ersten zwei Generationen; es kann hingegen nicht daraus abgeleitet werden, ihre Einb�rgerung sei vom Gesetzgeber von vornherein und absolut ausgeschlossen worden. Selbst wenn Art. 58a Abs. 3 B�G so verstanden w�rde, dass die Bestimmung einen solchen Ausschluss vorsieht, so legt das diesbez�gliche Schweigen der Materialien gegebenenfalls das Vorliegen einer entsprechenden L�cke nahe.
4.4 Was den Gesetzeszweck betrifft, so ist die heutige Ordnung des B�rgerrechtsgesetzes unter anderem gekennzeichnet vom Prinzip der Gleichstellung von Mann und Frau (RHINOW/SCHEFER, Schweizerisches Verfassungsrecht, 2. Aufl., 2009, Rz. 300). Dieses inzwischen in Art. 8 Abs. 3 BV als weitgehende Spezialbestimmung zu Art. 8 Abs. 2 BV geregelte Grundrecht (vgl. RHINOW/SCHEFER, a.a.O., Rz. 1933; RAINER J. SCHWEIZER, in: St. Galler Kommentar, 2. Aufl., 2008, Rz. 63) wurde mit der Volksabstimmung vom 14. Juni 1981 in die damals g�ltige Bundesverfassung vom 29. Mai 1874 (AS I 1) eingef�hrt (Art. 4 Abs. 2 aBV; AS 1981 1243). Die Revisionen des B�rgerrechtsgesetzes vom 14. Dezember 1984 und vom 23. M�rz 1990 waren die direkte Folge dieser Verfassungsrevision und bezweckten deren Umsetzung im B�rgerrechtsgesetz und insbesondere beim Erwerb des B�rgerrechts. Der Grundsatz der Gleichstellung der Geschlechter f�hrte namentlich zur heutigen Regelung des Erwerbs des B�rgerrechts durch Abstammung in Art. 1 B�G (zur unwesentlich anders lautenden urspr�nglichen Fassung vom 14. Dezember 1984 vgl. BBl 1984 II 218 f. und 228). Mit der �bergangsordnung sollte die Ungerechtigkeit beseitigt werden, die sich beim Erwerb des Schweizer B�rgerrechts f�r die Kinder von M�ttern ergab, die vor Inkrafttreten der Gleichstellung von Mann und Frau im B�rgerrechtsgesetz bestanden hatte. Zweck von Art. 58a B�G ist in diesem Sinne die Korrektur von Unterschieden, die wegen der vorbestandenen Ungleichbehandlung der Geschlechter bei der Weitergabe des Schweizer B�rgerrechts ohne intertemporalrechtliche Auffangbestimmung weiterbestanden h�tten bzw. weiterhin gelten w�rden. Da die �bergangsordnung demnach gerade die Verwirklichung des Verfassungsrechts bezweckt, dr�ngt sich eine verfassungskonforme Auslegung erst recht auf bzw. rechtfertigt es sich, eine gegebenenfalls als L�cke erkannte unvollst�ndige Gesetzesregelung im Sinne des Verfassungsrechts zu f�llen. Im �brigen ergibt sich auch unter teleologischen Gesichtspunkten keine Rechtfertigung f�r eine Privilegierung von lediglich zwei und den Ausschluss der weiteren Generationen von der erleichterten Einb�rgerung.
4.5 In systematischer Hinsicht f�llt auf, dass das B�rgerrechtsgesetz in verschiedenen Bestimmungen Auswirkungen von Einb�rgerungen auf nachfolgende Generationen vorsieht (vgl. etwa Art. 1 Abs. 3 oder Art. 31a B�G). Der Gesetzgeber war also bem�ht, entsprechende L�cken m�glichst weitgehend zu schliessen. Auch insofern spricht nichts daf�r, dass er solche Wirkungen in Art. 58a B�G bewusst ausschliessen wollte oder den entsprechenden Bedarf im �bergangsrecht einfach �bersah. Auff�llig ist im vorliegenden Fall sodann, dass der Bruder des Beschwerdef�hrers gest�tzt auf Art. 33 B�G aufgrund des Umstandes, dass er im Zeitpunkt der Einb�rgerung des Vaters noch minderj�hrig war, darin einbezogen werden konnte, was dem Beschwerdef�hrer selbst aufgrund der bereits eingetretenen Vollj�hrigkeit vorenthalten blieb. Gewiss m�gen sich analoge Konstellationen auch in anderen F�llen der ordentlichen oder erleichterten Einb�rgerung ergeben, weshalb insofern nicht zwingend ein Verstoss gegen das allgemeine Rechtsgleichheitsgebot von Art. 8 Abs. 1 BV vorliegt. Dennoch spricht auch dies im Rahmen des bestehenden Interpretationsspielraumes f�r eine Gesetzesauslegung, die solche unterschiedlichen Folgen m�glichst reduziert.
4.6 Unter Ber�cksichtigung aller Auslegungselemente ergibt sich mithin, dass sich Art. 58a B�G auf verschiedene Weise auslegen l�sst. Damit rechtfertigt sich eine verfassungskonforme Anwendung des Gesetzes. Das bedingt eine unmittelbar durch verfassungsgem�sse und damit beide Geschlechter bei der Weitergabe des Schweizer B�rgerrechts gleich behandelnde Auslegung bei der Weitergabe des Schweizer B�rgerrechts bzw. spezifischer bei der Zulassung zur erleichterten Einb�rgerung f�r weitere Generationen im Anwendungsbereich von Art. 58a B�G. H�tte im Jahre 1920 der Urgrossvater des Beschwerdef�hrers eine Ausl�nderin und nicht die Urgrossmutter einen Ausl�nder geheiratet, h�tte der Urgrossvater das Schweizer B�rgerrecht behalten und die m�nnlichen Nachkommen der nachfolgenden Generationen h�tten diese Staatsangeh�rigkeit an ihre Nachkommen weitergegeben. Dem Beschwerdef�hrer blieb die gleiche Rechtsfolge verwehrt, weil seine Urgrossmutter das Schweizer B�rgerrecht durch Heirat verloren hatte. Es handelt sich mithin um eine durch das Geschlecht der Vorfahren bedingte Benachteiligung, die durch eine entsprechende Gesetzesinterpretation verfassungskonform zu beheben ist. Selbst wenn Art. 58a B�G der Sinn beigemessen w�rde, dass die Bestimmung nur zwei Nachkommensgenerationen die erleichterte Einb�rgerung erm�glichen und weitere Generationen davon ausschliessen w�rde, w�re jedenfalls von einer entsprechenden Gesetzesl�cke im Sinne einer planwidrigen Unvollst�ndigkeit des Gesetzes (vgl. BGE 129 II 438 E. 4.1.2 S. 446) auszugehen, denn es ist nicht ersichtlich, dass dies die gesetzgeberische Absicht war. Da eine solche L�cke verfassungskonform zu f�llen w�re, w�rde das zu demselben Ergebnis f�hren wie die verfassungsgem�sse Gesetzesauslegung.
4.7 Zu pr�fen bleibt, wieweit die Gleichstellung der Geschlechter zur�ckreichen soll. Denkbar w�re eine unbegrenzte Wirkung, wof�r spricht, dass mit der Verfassungsrevision von 1981 die Gleichstellung der Geschlechter definitiv beseitigt werden sollte, womit es sich nicht rechtfertigt, alte Unterschiede mit rechtlichen Auswirkungen �ber 1981 hinaus bestehen zu lassen. Fraglich w�re bei dieser L�sung, ob die Folgen �berschaubar bleiben w�rden und es sich tats�chlich lediglich um Einzelf�lle handeln w�rde, wie der Beschwerdef�hrer behauptet, oder ob nicht unz�hlige neue Fallkonstellationen m�glich w�ren, was im vorliegenden Verfahren von keiner Seite abgekl�rt wurde. Mit Blick auf eine �berschaubare und der Verfassungsentwicklung auch in zeitlicher Hinsicht angepasste Rechtslage k�nnte es sich allenfalls auch rechtfertigen, f�r die Wirkung einer verfassungskonformen Gesetzesinterpretation an den Zeitpunkt der verfassungsrechtlichen Einf�hrung der Geschlechtergleichheit am 14. Juni 1981 anzukn�pfen und diese nur auf sp�ter eingetretene Sachverhalte anzuwenden (vgl. BERNHARD WALDMANN, Das Diskriminierungsverbot von Art. 8 Abs. 2 BV als besonderer Gleichheitssatz, 2003, S. 555 ff.). Wie es sich damit verh�lt, kann im vorliegenden Fall jedoch offenbleiben. Der Beschwerdef�hrer ist am 7. Februar 1982 und damit nach Inkrafttreten des verfassungsrechtlichen Grundsatzes der Gleichbehandlung der Geschlechter geboren. Damit ist in seinem Fall die verfassungskonforme Anwendung von Art. 58a B�G so oder so geboten.
4.8 Nach der Gesetzesbestimmung setzt die erleichterte Einb�rgerung des Beschwerdef�hrers eine enge Verbundenheit mit der Schweiz voraus. Obwohl das Vorliegen dieser Voraussetzung wahrscheinlich erscheint, so wurde sie von den Vorinstanzen bisher nicht gepr�ft, was aufgrund von deren Rechtsauffassungen auch nicht erforderlich war. Der Sachverhalt ist insoweit unvollst�ndig. Die Angelegenheit ist daher an die erste Instanz zur�ckzuweisen zu erg�nzenden Abkl�rungen und neuem Entscheid gest�tzt auf die entsprechenden Feststellungen.
Die Beschwerde erweist sich als begr�ndet und ist gutzuheissen. Der angefochtene Entscheid muss aufgehoben werden. Die Sache geht zur�ck an das Bundesamt f�r Migration zur Erg�nzung des Sachverhalts sowie zu neuem Entscheid im Sinne der Erw�gungen.
Bei diesem Verfahrensausgang sind keine Kosten zu erheben (Art. 66 Abs. 1 und 4 BGG). Dem Beschwerdef�hrer ist f�r das bundesgerichtliche Verfahren eine Parteientsch�digung zu Lasten des Bundesamts zuzusprechen (Art. 68 BGG).
Die Beschwerde wird gutgeheissen und der Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts vom 4. November 2011 aufgehoben. Die Sache wird zu neuer Entscheidung im Sinne der Erw�gungen an das Bundesamt f�r Migration zur�ckgewiesen.
Das Bundesamt f�r Migration hat den Beschwerdef�hrer f�r das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 3'000.-- zu entsch�digen.