Source: https://www.jusmeum.de/gesetz/umwausbv
Timestamp: 2020-01-22 10:47:34
Document Index: 346685420

Matched Legal Cases: ['§ 25', '§ 13', '§ 15', '§ 19', '§ 21', '§ 25', '§ 28', '§ 4', '§ 10', '§ 16', '§ 22', '§ 4', '§ 10', '§ 16', '§ 22', '§ 1', '§ 8', '§ 4', '§ 10', '§ 16', '§ 22', '§ 5', '§ 3', '§ 3', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 11', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 3', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 17', '§ 16', '§ 16', '§ 16', '§ 16', '§ 16', '§ 16', '§ 16', '§ 16', '§ 16', '§ 16', '§ 16', '§ 16', '§ 3', '§ 16', '§ 16', '§ 16', '§ 16', '§ 16', '§ 16', '§ 16', '§ 16', '§ 16', '§ 16', '§ 16', '§ 16', '§ 16', '§ 16', '§ 16', '§ 16', '§ 16', '§ 23', '§ 22', '§ 22', '§ 22', '§ 22', '§ 22', '§ 22', '§ 22', '§ 22', '§ 22', '§ 22', '§ 22', '§ 22', '§ 3', '§ 22', '§ 22', '§ 22', '§ 22', '§ 22', '§ 22', '§ 22', '§ 22']

Auf Grund des § 25 Abs. 1 in Verbindung mit Abs. 2 Satz 1 des Berufsbildungsgesetzes vom 14. August 1969 (BGBl. I S. 1112), der zuletzt durch Artikel 212 Nr. 2 der Verordnung vom 29. Oktober 2001 (BGBl. I S. 2785) geändert worden ist, verordnen das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Bundesministerium des Innern:
Vorschriften für den Ausbildungsberuf Fachkraft für Wasserversorgungstechnik
Vorschriften für den Ausbildungsberuf Fachkraft für Abwassertechnik
§ 13 Berichtsheft
§ 15 Abschlussprüfung
Vorschriften für den Ausbildungsberuf Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft
§ 19 Berichtsheft
§ 21 Abschlussprüfung
Vorschriften für den Ausbildungsberuf Fachkraft für Rohr-, Kanal- und Industrieservice
§ 25 Berichtsheft
§ 28 Übergangsregelung
Anlage 1: Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zur Fachkraft für Wasserversorgungstechnik
Anlage 2: Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zur Fachkraft für Abwassertechnik
Anlage 3: Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zur Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft
Anlage 4: Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zur Fachkraft für Rohr-, Kanal- und Industrieservice
Teil 1 Gemeinsame Vorschriften
Fachkraft für Abwassertechnik,
Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft,
werden staatlich anerkannt. Soweit die Ausbildung im Bereich des öffentlichen Dienstes stattfindet, sind sie Ausbildungsberufe des öffentlichen Dienstes. Soweit die Ausbildung in der gewerblichen Wirtschaft stattfindet, sind sie Ausbildungsberufe der gewerblichen Wirtschaft.
(1) Die Ausbildung gliedert sich in:
für alle Ausbildungsberufe gemeinsame, integrativ zu vermittelnde Kernqualifikationen gemäß § 4 Nr. 1 bis 12, § 10 Nr. 1 bis 12, § 16 Nr. 1 bis 12 und § 22 Nr. 1 bis 12;
für jeden Ausbildungsberuf spezifische Fachqualifikationen:
für die Fachkraft für Wasserversorgungstechnik gemäß § 4 Nr. 13 bis 24,
für die Fachkraft für Abwassertechnik gemäß § 10 Nr. 13 bis 22,
für die Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft gemäß § 16 Nr. 13 bis 22,
für die Fachkraft für Rohr-, Kanal- und Industrieservice gemäß § 22 Nr. 13 bis 18.
(2) Die in dieser Verordnung genannten Fertigkeiten und Kenntnisse sollen so vermittelt werden, dass der Auszubildende zur Ausübung einer qualifizierten beruflichen Tätigkeit im Sinne des § 1 Abs. 2 des Berufsbildungsgesetzes befähigt wird, die insbesondere selbständiges Planen, Durchführen und Kontrollieren einschließt. Die in Satz 1 beschriebene Befähigung ist auch in den Prüfungen nach den §§ 8, 9, 14, 15, 20, 21, 26 und 27 nachzuweisen.
Teil 2 Vorschriften für den Ausbildungsberuf Fachkraft für Wasserversorgungstechnik
betriebswirtschaftliche Prozesse, Arbeitsorganisation,
Information und Dokumentation, qualitätssichernde Maßnahmen,
Umweltschutztechnik, ökologische Kreisläufe und Hygiene,
Grundlagen der Maschinen- und Verfahrenstechnik, Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik,
Umgang mit elektrischen Gefahren,
Anwenden naturwissenschaftlicher Grundlagen,
Werk-, Hilfs- und Gefahrstoffe, gefährliche Arbeitsstoffe, Werkstoffbearbeitung,
Lagerhaltung, Arbeitsgeräte und Einrichtungen,
Sicherheit von Personen und Anlagen,
Wasserwirtschaft,
Wasserbeschaffenheit, Wasseraufbereitung,
Wasserförderung, -speicherung und -verteilung,
Wasseruntersuchung,
Messen, Steuern, Regeln,
elektrische Anlagen in der Wasserversorgung,
Trinkwasserschutz und Kundenanlage,
Rechtsvorschriften und technische Regelwerke.
Die Fertigkeiten und Kenntnisse nach § 4 sollen nach der in der Anlage 1 enthaltenen Anleitung zur sachlichen und zeitlichen Gliederung der Berufsausbildung (Ausbildungsrahmenplan) vermittelt werden. Eine von dem Ausbildungsrahmenplan abweichende sachliche und zeitliche Gliederung des Ausbildungsinhaltes ist insbesondere zulässig, soweit betriebspraktische Besonderheiten die Abweichung erfordern.
(2) Die Zwischenprüfung erstreckt sich auf die in der Anlage 1 in Abschnitt 1 für die ersten 15 Monate aufgeführten Fertigkeiten und Kenntnisse sowie auf den im Berufsschulunterricht entsprechend dem Rahmenlehrplan zu vermittelnden Lehrstoff, soweit er für die Berufsausbildung wesentlich ist.
(3) Der Prüfling soll im praktischen Teil der Prüfung in insgesamt höchstens sieben Stunden eine praktische Aufgabe, die aus mehreren Teilaufgaben bestehen kann, durchführen. Dabei soll der Prüfling zeigen, dass er die Arbeitsabläufe wirtschaftlich planen, Arbeitsmittel festlegen, Arbeitsergebnisse dokumentieren sowie Maßnahmen zur Sicherheit und zum Gesundheitsschutz bei der Arbeit, zum Umweltschutz und zur Qualitätssicherung ergreifen kann. Für die praktische Aufgabe kommt insbesondere in Betracht:
Bearbeiten von Werkstoffen, Montieren, Demontieren und Warten von Bauteilen oder Arbeitsgeräten, Proben nehmen, Messen physikalischer Größen und Durchführen von Untersuchungen und Einsetzen technischer Kommunikationsmittel.
(4) Der Prüfling soll im schriftlichen Teil der Prüfung in höchstens 180 Minuten praxisbezogene Aufgaben lösen. Dabei sollen Maßnahmen zur Sicherheit und zum Gesundheitsschutz bei der Arbeit, zum Umweltschutz sowie zur Qualitätssicherung dargestellt werden. Für die Aufgaben kommen unter Berücksichtigung naturwissenschaftlicher Zusammenhänge und berufsbezogener Berechnungen insbesondere folgende Gebiete in Betracht:
Anlagen- und Maschinentechnik,
Mess- und Analysentechnik,
Werk-, Hilfs- und Gefahrstoffe, gefährliche Arbeitsstoffe.
(2) Der Prüfling soll im praktischen Teil der Prüfung in höchstens zehn Stunden eine praktische Aufgabe, die aus mehreren Teilen bestehen kann, durchführen. Hierfür kommt insbesondere in Betracht:
Betreiben, Überwachen und Instandhalten von Wasserversorgungseinrichtungen unter Berücksichtigung der Überprüfung von Qualitätsparametern und Durchführen elektrotechnischer Arbeiten unter Einbeziehung der Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik.
Bei der Durchführung der Aufgabe soll der Prüfling zeigen, dass er Arbeitsabläufe wirtschaftlich planen, Arbeitszusammenhänge erkennen, Arbeitsergebnisse kontrollieren und dokumentieren, Maßnahmen zur Sicherheit und zum Gesundheitsschutz bei der Arbeit, zum Umweltschutz und qualitätssichernde Maßnahmen ergreifen kann. Der Prüfling soll weiter zeigen, dass er mögliche Gefahren des elektrischen Stroms erkennen, elektrische Arbeiten beurteilen und sicherheitsgerecht ausführen kann.
(3) Der Prüfling soll im schriftlichen Teil der Prüfung in den Prüfungsbereichen Wasserversorgung, Elektrotechnische Arbeiten sowie Wirtschafts- und Sozialkunde geprüft werden. In den Prüfungsbereichen Wasserversorgung sowie Elektrotechnische Arbeiten soll der Prüfling zeigen, dass er praxisbezogene Aufgaben mit verknüpften arbeitsorganisatorischen, technologischen und mathematisch-naturwissenschaftlichen Sachverhalten unter Beachtung des technischen Regelwerks und der Rechtsgrundlagen lösen kann. Dabei sollen Maßnahmen zur Sicherheit und zum Gesundheitsschutz bei der Arbeit sowie qualitätssichernde Maßnahmen dargestellt werden. Es kommen Aufgaben insbesondere aus folgenden Gebieten in Betracht:
im Prüfungsbereich Wasserversorgung:
Betreiben, Überwachen und Instandhalten von Anlagen,
Steuern von Aufbereitungsprozessen,
Probenahme; Messen, Dokumentieren und Auswerten von Qualitätsparametern,
Rohrnetze und Rohrleitungen;
im Prüfungsbereich Elektrotechnische Arbeiten:
elektrische Anlagen und Teile,
elektrische Messgeräte und Sicherheitseinrichtungen;
1. im Prüfungsbereich Wasserversorgung 180 Minuten,
2. im Prüfungsbereich Elektrotechnische Arbeiten 60 Minuten,
1. Prüfungsbereich Wasserversorgung 60 Prozent,
2. Prüfungsbereich Elektrotechnische Arbeiten 20 Prozent,
(7) Die Prüfung ist bestanden, wenn jeweils im praktischen und schriftlichen Teil der Prüfung mindestens ausreichende Leistungen erbracht sind. Dabei müssen innerhalb des praktischen Teils der Prüfung im Prüfungsbereich Elektrotechnische Arbeiten sowie innerhalb des schriftlichen Teils der Prüfung im Prüfungsbereich Wasserversorgung ebenfalls mindestens ausreichende Leistungen erbracht sein.
Teil 3 Vorschriften für den Ausbildungsberuf Fachkraft für Abwassertechnik
Sicherheitsvorschriften und Betriebsanweisungen,
Betrieb und Unterhalt von Entwässerungssystemen,
Indirekteinleiterüberwachung,
Betrieb und Unterhalt von Abwasserbehandlungsanlagen,
Klärschlammbehandlung und Verwertung von Abfällen aus Abwasseranlagen,
Probenahme und Untersuchung von Abwasser und Schlamm,
Dokumentation, Qualitäts- und Umweltmanagement,
elektrische Anlagen in der Abwassertechnik,
Rechtsvorschriften und technische Regelwerke,
Vertiefungsphase Kanalbetrieb oder Kläranlagenbetrieb.
Die Fertigkeiten und Kenntnisse nach § 10 sollen nach der in der Anlage 2 enthaltenen Anleitung zur sachlichen und zeitlichen Gliederung der Berufsausbildung (Ausbildungsrahmenplan) vermittelt werden. Eine von dem Ausbildungsrahmenplan abweichende sachliche und zeitliche Gliederung des Ausbildungsinhaltes ist insbesondere zulässig, soweit betriebspraktische Besonderheiten die Abweichung erfordern.
(2) Die Zwischenprüfung erstreckt sich auf die in der Anlage 2 in Abschnitt 1 für die ersten 15 Monate aufgeführten Fertigkeiten und Kenntnisse sowie auf den im Berufsschulunterricht entsprechend dem Rahmenlehrplan zu vermittelnden Lehrstoff, soweit er für die Berufsausbildung wesentlich ist.
(1) Die Abschlussprüfung erstreckt sich auf die in der Anlage 2 aufgeführten Fertigkeiten und Kenntnisse sowie auf den im Berufsschulunterricht vermittelten Lehrstoff, soweit er für die Berufsausbildung wesentlich ist.
(2) Der Prüfling soll im praktischen Teil der Prüfung in höchstens zehn Stunden eine praktische Aufgabe, die aus mehreren Teilaufgaben bestehen kann, durchführen. Hierfür kommt insbesondere in Betracht:
Betrieb und Unterhalt von Entwässerungssystemen und Abwasserbehandlungsanlagen einschließlich dem Durchführen analytischer und elektrotechnischer Arbeiten.
Dabei soll der Prüfling zeigen, dass er Arbeitsabläufe wirtschaftlich planen, Arbeitszusammenhänge erkennen, Arbeitsergebnisse kontrollieren und dokumentieren, Maßnahmen zur Sicherheit und zum Gesundheitsschutz bei der Arbeit, zum Umweltschutz und qualitätssichernde Maßnahmen ergreifen kann. Der Prüfling soll weiter zeigen, dass er mögliche Gefahren des elektrischen Stroms erkennen, elektrische Arbeiten beurteilen und sicherheitsgerecht ausführen kann.
(3) Der Prüfling soll im schriftlichen Teil der Prüfung in den Prüfungsbereichen Abwassertechnik, Elektrotechnische Arbeiten sowie Wirtschafts- und Sozialkunde geprüft werden. In den Prüfungsbereichen Abwassertechnik und Elektrotechnische Arbeiten soll der Prüfling zeigen, dass er praxisbezogene Aufgaben mit verknüpften arbeitsorganisatorischen, technologischen und mathematisch-naturwissenschaftlichen Sachverhalten lösen kann. Dabei sollen Maßnahmen zur Sicherheit und zum Gesundheitsschutz bei der Arbeit sowie qualitätssichernde Maßnahmen dargestellt werden. Es kommen unter Berücksichtigung berufsbezogener Berechnungen insbesondere Aufgaben aus folgenden Gebieten in Betracht:
im Prüfungsbereich Abwassertechnik:
Probenahmeverfahren, Analyseverfahren und Analysegeräte;
1. im Prüfungsbereich Abwassertechnik 180 Minuten,
1. Prüfungsbereich Abwassertechnik 60 Prozent,
(7) Die Prüfung ist bestanden, wenn jeweils im praktischen und schriftlichen Teil der Prüfung mindestens ausreichende Leistungen erbracht sind. Dabei müssen innerhalb des praktischen Teils der Prüfung im Prüfungsbereich Elektrotechnische Arbeiten sowie innerhalb des schriftlichen Teils der Prüfung im Prüfungsbereich Abwassertechnik ebenfalls mindestens ausreichende Leistungen erbracht sein.
Teil 4 Vorschriften für den Ausbildungsberuf Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft
kundenorientiertes Handeln,
kaufmännisches Handeln,
Abfälle und Abfallannahme,
Abfallentsorgungsverfahren,
Betrieb und Instandhaltung,
Stoffströme, Logistik und Disposition,
qualitätssichernde Maßnahmen,
Die Fertigkeiten und Kenntnisse nach § 16 sollen unter Berücksichtigung der Schwerpunkte "Logistik, Sammlung und Vertrieb", "Abfallverwertung und -behandlung" und "Abfallbeseitigung und -behandlung" nach der in der Anlage 3 enthaltenen Anleitung zur sachlichen und zeitlichen Gliederung der Berufsausbildung (Ausbildungsrahmenplan) vermittelt werden. Eine von dem Ausbildungsrahmenplan abweichende sachliche und zeitliche Gliederung des Ausbildungsinhaltes ist insbesondere zulässig, soweit betriebspraktische Besonderheiten die Abweichung erfordern.
(2) Die Zwischenprüfung erstreckt sich auf die in der Anlage 3 in Abschnitt 1 für die ersten 15 Monate aufgeführten Fertigkeiten und Kenntnisse sowie auf den im Berufsschulunterricht entsprechend dem Rahmenlehrplan zu vermittelnden Lehrstoff, soweit er für die Berufsausbildung wesentlich ist.
(1) Die Abschlussprüfung erstreckt sich auf die in der Anlage 3 aufgeführten Fertigkeiten und Kenntnisse sowie auf den im Berufsschulunterricht vermittelten Lehrstoff, soweit er für die Berufsausbildung wesentlich ist.
(2) Der Prüfling soll im praktischen Teil der Prüfung in höchstens zehn Stunden drei praktische Aufgaben, darunter zwei gemeinsame und eine schwerpunktbezogene Aufgabe, durchführen. Für die gemeinsamen Aufgaben kommen insbesondere in Betracht:
Identifizieren, Deklarieren und Untersuchen von Abfällen sowie deren Zuordnung zu den entsprechenden Entsorgungswegen und Bedienen und Warten von Einrichtungen der Abfallbehandlung.
im Schwerpunkt Logistik, Sammlung und Vertrieb: Durchführen einer logistischen Aufgabe;
im Schwerpunkt Abfallverwertung und -behandlung: Durchführen einer Aufgabe der Abfallverwertung und -behandlung;
im Schwerpunkt Abfallbeseitigung und -behandlung: Durchführen einer Aufgabe der Abfallbeseitigung und -behandlung.
Bei der Durchführung der Aufgaben soll der Prüfling zeigen, dass er Arbeitsabläufe wirtschaftlich planen, Arbeitszusammenhänge erkennen, Arbeitsergebnisse kontrollieren und dokumentieren, Maßnahmen zur Sicherheit und zum Gesundheitsschutz bei der Arbeit, zum Umweltschutz und qualitätssichernde Maßnahmen ergreifen kann. Die beiden gemeinsamen praktischen Aufgaben werden mit insgesamt 70 Prozent, die schwerpunktbezogene Aufgabe wird mit 30 Prozent gewichtet.
(3) Der Prüfling soll im schriftlichen Teil der Prüfung in den Prüfungsbereichen Abfallwirtschaftliche Prozesse, Kaufmännisches Handeln und Recht sowie Wirtschafts- und Sozialkunde geprüft werden. In den Prüfungsbereichen Abfallwirtschaftliche Prozesse sowie Kaufmännisches Handeln und Recht soll der Prüfling zeigen, dass er praxisbezogene Aufgaben mit verknüpften arbeitsorganisatorischen, technologischen und mathematisch-naturwissenschaftlichen Sachverhalten lösen kann. Dabei sollen Maßnahmen zur Sicherheit und zum Gesundheitsschutz bei der Arbeit sowie qualitätssichernde Maßnahmen dargestellt werden. Es kommen Aufgaben insbesondere aus folgenden Gebieten in Betracht:
im Prüfungsbereich Abfallwirtschaftliche Prozesse:
Abfallzusammensetzung,
Abfallsammlung und Transport,
Verwertung, Beseitigung,
naturwissenschaftliche Prozesse,
Betrieb und Instandhaltung;
im Prüfungsbereich Kaufmännisches Handeln und Recht:
Rechtsvorschriften und Regelwerke,
Abfalldisposition;
1. im Prüfungsbereich Abfallwirtschaftliche Prozesse 180 Minuten,
2. im Prüfungsbereich Kaufmännisches Handeln und Recht 60 Minuten,
1. Prüfungsbereich Abfallwirtschaftliche Prozesse 60 Prozent,
2. Prüfungsbereich Kaufmännisches Handeln und Recht 20 Prozent,
(7) Die Prüfung ist bestanden, wenn jeweils im praktischen und schriftlichen Teil der Prüfung sowie innerhalb des schriftlichen Teils der Prüfung im Prüfungsbereich Abfallwirtschaftliche Prozesse mindestens ausreichende Leistungen erbracht sind.
Teil 5 Vorschriften für den Ausbildungsberuf Fachkraft für Rohr-, Kanal- und Industrieservice
Arbeitsvorbereitung, Sichern und Räumen des Arbeitsumfeldes,
Atem-, Brand- und Explosionsschutz,
qualitätssichernde Maßnahmen, Sicherheitstechnik und Umweltschutz,
Maschinen und Geräte zur Reinigung,
Wartung und Unterhalt.
Die Fertigkeiten und Kenntnisse nach § 22 sollen unter Berücksichtigung der Schwerpunkte "Rohr- und Kanalservice" und "Industrieservice" nach der in der Anlage 4 enthaltenen Anleitung zur sachlichen und zeitlichen Gliederung der Berufsausbildung (Ausbildungsrahmenplan) vermittelt werden. Eine von dem Ausbildungsrahmenplan abweichende sachliche und zeitliche Gliederung des Ausbildungsinhaltes ist insbesondere zulässig, soweit betriebspraktische Besonderheiten die Abweichung erfordern.
(2) Die Zwischenprüfung erstreckt sich auf die in der Anlage 4 in Abschnitt 1 für die ersten 15 Monate aufgeführten Fertigkeiten und Kenntnisse sowie auf den im Berufsschulunterricht entsprechend dem Rahmenlehrplan zu vermittelnden Lehrstoff, soweit er für die Berufsausbildung wesentlich ist.
Teil 6 Übergangs- und Schlussvorschriften
Anlage 1 (zu § 5)Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zur Fachkraft für Wasserversorgungstechnik
(Fundstelle: BGBl. I 2002, 2344 - 2348)
Abschnitt 1: Gemeinsame Kernqualifikationen gemäß § 3 Abs. 1 Nr. 1
Lfd. Nr. Teil des Ausbildungsberufsbildes Fertigkeiten und Kenntnisse, die unter Einbeziehung selbständigen Planens, Durchführens und Kontrollierens zu vermitteln sind Zeitliche Richtwerte in Wochen im Ausbildungsmonat
Monat 16. - 36.
5 Betriebswirtschaftliche Prozesse, Arbeitsorganisation
Wirtschaftlichkeit betrieblicher Leistungen beachten
Kostenarten und -stellen unterscheiden
die eigene Arbeit kundenorientiert durchführen
Arbeits- und Organisationsmittel sowie Arbeitstechniken einsetzen
Aufgaben im Team planen, bearbeiten und abstimmen; Ergebnisse auswerten, kontrollieren und darstellen
an Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsorganisation und Arbeitsplatzgestaltung mitwirken
6 Information und Dokumentation, qualitätssichernde Maßnahmen
Informationen beschaffen, bearbeiten und bewerten, Informations- und Kommunikationssysteme nutzen
technische Unterlagen und Pläne lesen, Skizzen anfertigen
organisatorische Anweisungen anwenden
Arbeitsprotokolle und -berichte erstellen
rechtliche Regelungen zum Datenschutz einhalten
qualitätssichernde Maßnahmen durchführen, dokumentieren und kontrollieren
7 Umweltschutztechnik, ökologische Kreisläufe und Hygiene
ökologische Kreisläufe beschreiben
Ursachen und Wechselwirkungen von Umweltbelastungen der Luft, des Wassers, des Bodens und der Umgebung kennen lernen und beschreiben
Grundsätze und Regelungen der Hygiene beim Betreiben von Netzen, Systemen und Anlagen beachten
Risiken durch Krankheitserreger in Rohwasser, Abwasser, Schlämmen und Abfall beschreiben
Netze und Anlagen beschreiben
Möglichkeiten zur Vermeidung und Minimierung von Umweltbelastungen durch Anlagen und Techniken I beschreiben
Rechtsvorschriften und Regelwerke anwenden
8 Grundlagen der Maschinen- und Verfahrenstechnik, Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik
Methoden zum Vereinigen von Stoffen und zum Trennen von Stoffgemischen anwenden
Methoden zur Förderung von Feststoffen, Flüssigkeiten und Gasen anwenden
Armaturen montieren und demontieren
Aggregate, insbesondere Pumpen, Gebläse, Verdichter und Elektro- und Verbrennungsmotoren, sowie Geräte zum Heizen, Kühlen und Temperieren einsetzen und bedienen
Methoden des Messens, Steuerns und Regelns unterscheiden, Aufbau und Funktion betriebsspezifischer Geräte erläutern
Mess-, Steuerungs- und Regelungsprozesse nach Vorgaben durchführen
Energieträger und Energiearten unter Beachtung der Wirtschaftlichkeit, des Wirkungsgrades und des Gefährdungspotentials einsetzen
Methoden der Energieumwandlung beschreiben
9 Umgang mit elektrischen Gefahren
Grundgrößen und deren Zusammenhänge beschreiben
Gefahren des elektrischen Stromes an festen und wechselnden Arbeitsplätzen erkennen
Schutzmaßnahmen zur Vermeidung von Gefahren durch Strom ergreifen und veranlassen
Verhaltensweisen bei Unfällen durch elektrischen Strom beschreiben und erste Maßnahmen einleiten
10 Anwenden naturwissenschaftlicher Grundlagen
physikalische Größen messen und auswerten, Stoffeigenschaften bestimmen
Proben nach unterschiedlichen Verfahren nehmen, vorbereiten, kennzeichnen, konservieren und aufbewahren
Zusammenhänge von Aufbau und charakteristische Eigenschaften von Stoffen erläutern
Stoffgemische berechnen, herstellen und trennen; Ergebnisse kontrollieren
Reaktionsverhalten von Stoffen, insbesondere Fällungs-Reaktionen, Säure-Base-Reaktionen und Redox-Reaktionen, beschreiben
qualitative und quantitative Bestimmungen durchführen und Ergebnisse bewerten
Aufbau, Arten und Lebensbedingungen von Mikroorganismen erläutern sowie ihre Bedeutung für die Arbeit im Betrieb beschreiben
Stoffkreisläufe darstellen und mikrobiologische Untersuchungsmethoden beschreiben
11 Werk-, Hilfs- und Gefahrstoffe, gefährliche Arbeitsstoffe, Werkstoffbearbeitung
Werk- und Hilfsstoffe unter Berücksichtigung ihrer Eigenschaften und Verwendbarkeit auswählen und einsetzen
Gefahrstoffe und gefährliche Arbeitsstoffe erkennen und unter Beachtung der Sicherheitsvorschriften und Schutzmaßnahmen einsetzen
Werkzeuge, Maschinen und Geräte zur Werkstoffbearbeitung handhaben
Werkstücke aus Metall und Kunststoffen fertigen
Verbindungstechniken beschreiben
Metalle und Kunststoffe spanend und spanlos verformen, verbinden und trennen
12 Lagerhaltung, Arbeitsgeräte und Einrichtungen
Stoffe und Güter entsprechend ihres Zustandes und ihrer Eigenschaften lagern und befördern
Bestandskontrollen durchführen und Korrekturen einleiten
Hebezeuge und Transporteinrichtungen bedienen
Arbeitsgeräte und Einrichtungen einsetzen, inspizieren, warten und reinigen
Störungen an Arbeitsgeräten und Einrichtungen feststellen sowie Maßnahmen zu ihrer Beseitigung ergreifen
Abschnitt 2: Berufsspezifische Fachqualifikationen gemäß § 3 Abs. 1 Nr. 2 Buchstabe a
13 Sicherheit von Personen und Anlagen
(§ 4 Nr. 13)
fachspezifische Vorschriften zur Arbeitssicherheit und zum Gesundheitsschutz einhalten
Maßnahmen zum Schutz der Anlagen vor Fremdeinwirkungen ergreifen
(§ 4 Nr. 14)
Gesamtzusammenhänge der Wasserwirtschaft darstellen
Arten der Wasservorkommen erklären und abgrenzen
Möglichkeiten der Gewässernutzung unterscheiden
Wasserbedarf ermitteln und begründen
15 Wassergewinnung
(§ 4 Nr. 15)
Verfahren der Wassergewinnung erläutern
Maßnahmen zum Schutz von Wasservorkommen erläutern und umsetzen
Anlagen der Wassergewinnung bedienen und instand halten
16 Wasserbeschaffenheit, Wasseraufbereitung
(§ 4 Nr. 16)
Eigenschaften und Inhaltsstoffe des Wassers beschreiben
Wassergüteanforderungen beachten
hygienische Grundsätze beim Betreiben der Wasserversorgungsanlagen anwenden
Verfahren der Wasseraufbereitung erläutern
Anlagen der Wasseraufbereitung bedienen und instand halten
17 Wasserförderung, -speicherung und -verteilung
(§ 4 Nr. 17)
Einrichtungen zur Wasserförderung bedienen und instand halten
Arten der Wasserspeicher unterscheiden
Anlagen zur Wasserspeicherung bedienen und instand halten
Bauteile und Systeme von Rohrnetzen unterscheiden
Werk- und Hilfsstoffe zum Bau und Betrieb von Rohrleitungen auswählen und einsetzen
Baustellen im öffentlichen Verkehrsbereich sichern
Tiefbauarbeiten überwachen, Rohrleitungen montieren
Rohrnetze betreiben und instand halten
Sanierungsmöglichkeiten für Rohrnetze beschreiben
EUR Wasseruntersuchung
(§ 4 Nr. 18)
Notwendigkeit der Wasseruntersuchung erläutern
Probenahmegeräte bedienen und instand halten
Wasserproben nehmen, Vor-Ort-Untersuchungen durchführen
physikalischchemische Analysen durchführen, I auswerten und dokumentieren
19 Messen, Steuern, Regeln
(§ 4 Nr. 19)
Verfahren zur Messung von Wasserständen, -mengen, -durchflüssen und Qualitätsparametern beschreiben
technische Parameter und Prozesse erfassen und beeinflussen
Methoden der Fernwirktechnik erläutern
Mess-, Steuerungs- und Regelungseinrichtungen bedienen, kontrollieren und warten
Störungen im Prozessablauf feststellen und Maßnahmen zu deren Beseitigung ergreifen
20 Elektrische Anlagen in der Wasserversorgung
(§ 4 Nr. 20)
Messgeräte und Arbeitsmittel auswählen und handhaben
betriebsspezifische Schaltpläne lesen
Sicherungen, Sensoren, Messeinrichtungen, Beleuchtungsmittel und Signallampen prüfen und austauschen
Betriebsstörungen beurteilen, Anlagenteile, insbesondere Pumpen und Motoren, austauschen und wieder in Betrieb nehmen
unmittelbar freischaltbare elektrische Bauteile außerhalb von Schaltschränken austauschen
Ersatzstromerzeuger einsetzen und bedienen
Batterieanlagen einsetzen, prüfen und warten
21 Dokumentation
(§ 4 Nr. 21)
Verlegeskizzen für Rohrleitungen anfertigen
Materialbedarf ermitteln und Material anfordern
Betriebsaufzeichnungen führen und auswerten, Berichte erstellen
22 Trinkwasserschutz und Kundenanlage
(§ 4 Nr. 22)
Gefährdungen der Trinkwassergüte durch Kundenanlagen feststellen und Maßnahmen einleiten
Bauteile, Apparate und Werkstoffe in Hausinstallationen beschreiben und beurteilten
23 Kundenorientierung
(§ 4 Nr. 23)
rechtliche Beziehungen zwischen Unternehmen und Kunden beachten
Gespräche und Verhandlungen kundenorientiert führen, Möglichkeiten zur Kundenbindung nutzen
24 Rechtsvorschriften und technische Regelwerke
(§ 4 Nr. 24) Rechtsvorschriften und technische Regelwerke anwenden 2*)
Im Zusammenhang mit anderen Ausbildungsinhalten zu vermitteln.
Anlage 2 (zu § 11)Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zur Fachkraft für Abwassertechnik
(Fundstelle: BGBl. I 2002, 2349 - 2354)
1 Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht (§ 10 Nr. 1)
2 Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes (§ 10 Nr. 2)
3 Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit (§ 10 Nr. 3)
4 Umweltschutz (§ 10 Nr. 4) Zur Vermeidung betriebsbedingter Umweltbelastungen im beruflichen Einwirkungsbereich beitragen, insbesondere
5 Betriebswirtschaftliche Prozesse, Arbeitsorganisation (§ 10 Nr. 5)
6 Information und Dokumentation, qualitätssichernde Maßnahmen (§ 10 Nr. 6)
7 Umweltschutztechnik, ökologische Kreisläufe und Hygiene (§ 10 Nr. 7)
Möglichkeiten zur Vermeidung und Minimierung von Umweltbelastungen durch Anlagen und Techniken beschreiben
8 Grundlagen der Maschinen- und Verfahrenstechnik, Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik (§ 10 Nr. 8)
Mess-, Steuerungs- und Regelungsprozesse unter Anleitung durchführen
9 Umgang mit elektrischen Gefahren (§ 10 Nr. 9)
10 Anwenden naturwissenschaftlicher Grundlagen (§ 10 Nr. 10)
11 Werk-, Hilfs- und Gefahrstoffe, gefährliche Arbeitsstoffe, Werkstoffbearbeitung (§ 10 Nr. 11)
12 Lagerhaltung, Arbeitsgeräte und Einrichtungen (§ 10 Nr. 12)
Abschnitt 2: Berufsspezifische Fachqualifikationen gemäß § 3 Abs. 1 Nr. 2 Buchstabe b
13 Sicherheitsvorschriften und Betriebsanweisungen (§ 10 Nr. 13)
persönliche Schutzausrüstungen auswählen und handhaben
Sicherheitseinrichtungen am Arbeitsplatz bedienen und ihre Funktionsfähigkeit erhalten
Explosionsgefahren beschreiben und Maßnahmen zum Explosionsschutz ergreifen
Gefährdungen durch Krankheitserreger in Abwasser und Schlamm berücksichtigten und die Regeln der Arbeitshygiene anwenden
Verhaltensregeln beim Arbeiten in umschlossenen Räumen einhalten
14 Betrieb und Unterhalt von Entwässerungssystemen (§ 10 Nr. 14)
Entwässerungssysteme beschreiben
Einrichtungen, insbesondere Sonderbauwerke und Pumpwerke, bedienen und unterhalten
Betriebsabläufe mit Hilfe der Leittechnik überwachen, steuern und regeln
Reinigung, Inspektion und Dichtheitsprüfung unter Berücksichtigung der Werkstoffe und der Sanierungsmaßnahmen planen, durchführen und kontrollieren
Störungen feststellen und Maßnahmen zur Behebung ergreifen
Netzinformationssysteme nutzen
Sicherung von Arbeitsstellen im Straßenbereich durchführen
15 Indirekteinleiterüberwachung (§ 10 Nr. 15)
Betriebsbegehungen durchführen
Indirekteinleitungsstellen überwachen; mobile Probenahmen und Messungen vor Ort durchführen
Indirekteinleiterkataster anwenden
16 Betrieb und Unterhalt von Abwasserbehandlungsanlagen (§ 10 Nr. 16)
Verfahren der mechanischen Abwasserreinigung beschreiben und deren Einrichtungen bedienen und unterhalten
Verfahren der chemischbiologischen Abwasserreinigung beschreiben und deren Einrichtungen bedienen und unterhalten
Zusammenhänge der Verfahrensstufen bei der Abwasserbehandlung berücksichtigen
Sonderverfahren der Abwasserreinigung beschreiben
Störungen feststellen und Maßnahmen zu deren Beseitigung ergreifen
17 Klärschlammbehandlung und Verwertung von Abfällen aus Abwasseranlagen (§ 10 Nr. 17)
Einrichtungen zur Schlammbehandlung bedienen und unterhalten
Einrichtungen zur Gasaufbereitung und -verwertung bedienen und unterhalten
Betriebsabläufe überwachen, steuern und regeln
Abfälle der Verwertung und Beseitigung zuführen
Störungen feststellen und Maßnahmen zu ihrer Beseitigung ergreifen
18 Probenahme und Untersuchung von Abwasser und Schlamm (§ 10 Nr. 18)
Sinnesprüfungen an verschiedenen Abwasser- und Schlammarten durchführen
in der Abwasserableitung und Abwasserreinigung übliche physikalische Untersuchungen einschließlich Probenahme durchführen und auswerten, insbesondere absetzbare Stoffe, Schlammtrockensubstanz, Glühverlust, Schlammindex, Sichttiefe und Trübung bestimmen
Mengen, Füllstände, Durchflüsse und Konzentrationen messen
Abwasser- und Schlammuntersuchungen zur Betriebs- und Qualitätskontrolle durchführen; Einzel- und Summenparameter, insbesondere Phosphor, Stickstoff, Kohlendioxid, Methan, TOC, BSB(tief)5, CSB und Säurekapazität, bestimmen
die zur Untersuchung von Abwasser und Schlamm erforderlichen Laborgeräte nach Einsatzmöglichkeiten und Funktionsweisen unterscheiden, auswählen und handhaben
Online-Messgeräte einsetzen und instand halten
19 Dokumentation, Qualitäts- und Umweltmanagement (§ 10 Nr. 19)
rechtliche und betriebsbezogene Vorgaben des Qualitäts- und Umweltmanagements anwenden
Arbeitsabläufe und Arbeitsergebnisse kontrollieren, dokumentieren und bewerten
Ergebnisse, insbesondere in Betriebstagebüchern und Datenbanken, dokumentieren und sichern
20 Elektrische Anlagen in der Abwassertechnik (§ 10 Nr. 20)
21 Rechtsvorschriften und technische Regelwerke (§ 10 Nr. 21) fachbezogene Rechtsvorschriften und technische Regelwerke anwenden 2 *)
22 Vertiefungsphase Kanalbetrieb oder Kläranlagenbetrieb (§ 10 Nr. 22) Zur Fortsetzung der Berufsausbildung sollen Fertigkeiten und Kenntnisse gemäß der laufenden Nummern 14 und 15 für den Kanalbetrieb oder 16 und 17 für den Kläranlagenbetrieb unter Berücksichtigung betriebsbedingter Schwerpunkte vertieft werden. 8
Anlage 3 (zu § 17)Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zur Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft
(Fundstelle: BGBl. I 2002, 2355 - 2362)
1 Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht (§ 16 Nr. 1)
2 Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes (§ 16 Nr. 2)
3 Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit (§ 16 Nr. 3)
4 Umweltschutz (§ 16 Nr. 4) Zur Vermeidung betriebsbedingter Umweltbelastungen im beruflichen Einwirkungsbereich beitragen, insbesondere
5 Betriebswirtschaftliche Prozesse, Arbeitsorganisation (§ 16 Nr. 5)
6 Information und Dokumentation, qualitätssichernde Maßnahmen (§ 16 Nr. 6)
7 Umweltschutztechnik, ökologische Kreisläufe und Hygiene (§ 16 Nr. 7)
8 Grundlagen der Maschinen- und Verfahrenstechnik, Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik (§ 16 Nr. 8)
9 Umgang mit elektrischen Gefahren (§ 16 Nr. 9)
10 Anwenden naturwissenschaftlicher Grundlagen (§ 16 Nr. 10)
11 Werk-, Hilfs- und Gefahrstoffe, gefährliche Arbeitsstoffe, Werkstoffbearbeitung (§ 16 Nr. 11)
12 Lagerhaltung, Arbeitsgeräte und Einrichtungen (§ 16 Nr. 12)
Abschnitt 2: Berufsspezifische Fachqualifikationen gemäß § 3 Abs. 1 Nr. 2 Buchstabe c
13 Sicherheitsvorschriften und Betriebsanweisungen (§ 16 Nr. 13) Maßnahmen zur Arbeitssicherheit und zum Arbeitsschutz bei der Sammlung, der Beförderung und der Behandlung von Abfällen, Gefahrstoffen und Sonderabfällen anwenden 4
14 Kundenorientiertes Handeln (§ 16 Nr. 14)
Aufgaben und Bedeutung des Außen- und Innendienstes darstellen
Kundenzufriedenheitsanalyse und Lieferantenbewertungen beachten
15 Kaufmännisches Handeln (§ 16 Nr. 15)
Prinzipien der Abfallwirtschaft sowie Wettbewerbssituation und Grundlagen der Preisgestaltung beschreiben
Angebot und Nachfrage erläutern
16 Abfälle und Abfallannahme (§ 16 Nr. 16)
Produkte, Abfälle zur Verwertung und Abfälle zur Beseitigung unterscheiden
über Abfallherkunft, Abfallanfallstellen, Abfallaufkommen und Abfallarten Auskunft geben
Abfallmengen überwachen und bilanzieren
Abfälle nach Eigenschaften, insbesondere nach dem Grad der Überwachungsbedürftigkeit, unterscheiden und zuordnen
Abfälle identifizieren, deklarieren und dem Europäischen Abfallverzeichnis zuordnen
Abfälle auf Anlagen und bei Abfallerzeugern annehmen, trennen und für die einzelnen Stoffströme und deren weitere Bearbeitung bereitstellen
Materialien und Produkte zur Verwertung und Beseitigung benennen, Eigenschaften darlegen und Qualitätsanforderungen beschreiben
Bearbeitungskriterien und Reaktionsmöglichkeiten verschiedener Abfälle aufzeigen
17 Abfallentsorgungsverfahren (§ 16 Nr. 17)
physikalische, chemische und biologische Prozesse und deren Bedeutung beschreiben
Anlagentechniken und Kombinationen von Anlageteilen darstellen
Anforderungen an Prozesse und Anlagentechnik beschreiben
Umweltbelastungen feststellen, Möglichkeiten zu ihrer Vermeidung beschreiben und Gegenmaßnahmen bei Bedarf veranlassen
18 Betrieb und Instandhaltung (§ 16 Nr. 18)
Inbetrieb- und Außerbetriebnahme von Anlagenteilen durchführen und dokumentieren
Normalbetrieb der Anlagen dokumentieren
Geräte, Apparate und Anlagen bedienen, überwachen und warten
Betriebsstörungen feststellen und dokumentieren, Gegenmaßnahmen einleiten
19 Stoffströme, Logistik und Disposition (§ 16 Nr. 19)
Fahrzeugarten, Behälterarten und Sammelsysteme beschreiben sowie nach Kundenbedürfnissen und Einsatzgebieten zusammenstellen
Hilfsmittel zur Abwicklung der Disposition anwenden
den Einsatz von Fahrzeugen, Personal und Behältern disponieren
Möglichkeiten der Bereitstellung, der Beförderung, der Lagerung und der Zwischenlagerung beschreiben
20 Qualitätssichernde Maßnahmen (§ 16 Nr. 20)
Grundlagen des Qualitäts- und Umweltmanagements und die Bedeutung des Entsorgungsfachbetriebes darlegen
Verfahrensanweisungen und Arbeitsanweisungen der Systeme anwenden und Änderungen erfassen
Anforderungen für wiederverwendbare, zu verwertende und abzugebende Abfälle und Materialien angeben und Qualitätskontrollen durchführen
Probenahme und Probenaufbereitung für die Analytik durchführen
Mess- und Analyseverfahren für die Eingangs- und Ausgangsmaterialien anwenden
Analyseergebnisse in Verbindung mit Annahmekriterien beurteilen
Anforderungen der Gütekennzeichnung von Abfällen und Produkten beachten
21 Informationstechnik (§ 16 Nr. 21)
betriebsspezifische Programme für die Kreislauf- und Abfallwirtschaft anwenden
Balken- und Kreisdiagramme, Ganglinien, Summenlinien und Tabellen für abfallwirtschaftliche Fragestellungen und Dokumentationen erstellen
Formularwesen des Betriebes anwenden
22 Rechtsvorschriften und technische Regelwerke (§ 16 Nr. 22)
rechtlichen Regelungen und fachbezogene technische Regelwerke anwenden
Nachweisverfahren anwenden
über Abfallwirtschaftskonzepte und -bilanzen Auskunft geben und entsprechende Daten aufbereiten
Schwerpunkt Logistik, Sammlung und Vertrieb
1 Kaufmännisches Handeln (§ 16 Nr. 15)
Kundenwünsche analysieren und zusammenstellen; Kundenaufträge annehmen und durchführen
Abfälle ordern und Verwertungs- oder Beseitigungswegen zuordnen
Begleitpapiere und Abrechnungen erstellen
Aufwendungen für Leistungen festhalten, Kosten ermitteln und Leistungen kalkulieren
bei Leistungsverzeichnissen und Angeboten mitwirken
Vorgänge nach gesetzlichen und betrieblichen Anforderungen dokumentieren
2 Stoffströme, Logistik und Disposition (§ 16 Nr. 19)
Abfälle in Zwischenlagern und Umladestationen annehmen
Lagerein- und -ausgänge unter Berücksichtigung der Qualitäts- und Mengenvorgaben zusammenstellen
stationäre und mobile Sammelstellen betreiben und Schadstoffsammlungen durchführen
Bring- und Holsysteme beschreiben
Arten von Wechsel- und Umleerbehältern sowie AS-Behälter für die Aufnahme der verschiedenen Abfallarten Einsatzbereichen zuordnen
Transportsysteme für pastöse, flüssige und sonstige Abfälle anwenden
Fahrzeugtechniken und Einsatzmöglichkeiten der Fahrzeuge einschließlich Aufnahme-, Schüttungs-, Identifikations- und Wägesysteme beschreiben
Behälter, Fahrzeuge und Personal disponieren
Einsatzplanung durchführen und bei der Tourenoptimierung mitwirken
Aufwendungen für die Systeme feststellen sowie Kostenermittlungen und Leistungskontrollen durchführen
3 Sicherheitsvorschriften und Betriebsanweisungen (§ 16 Nr. 13)
Sicherheitsvorschriften bei Gefahrstoffen, gefährlichen Abfällen und biologischen Arbeitsstoffen anwenden
Richtlinien der Arbeitssicherheit für die Lagerung, die Sammlung und die Beförderung anwenden
Vorschriften des Gefahrgutrechtes anwenden
Straßenverkehrsrecht und Güterverkehrsrecht für das Sammeln und den Transport von Abfällen anwenden
tätigkeitsbezogene Betriebsanweisungen anwenden
Schwerpunkt Abfallverwertung und -behandlung
1 Abfallentsorgungsverfahren (§ 16 Nr. 17)
Abfälle annehmen, behandeln und bereitstellen
Abfälle und Produkte zwischenlagern und lagern
Grundoperationen der Aufbereitung, Verwertung und Behandlung beschreiben
Verfahrensschritte zur Schaffung von Produkten aus Abfällen beschreiben
Reinigungsverfahren für Sekundärrohstoffe anwenden
Verfahrenskombinationen der Aufbereitung und Verwertung anwenden
Stör- und Fremdstoffe im Aufbereitungs- und Verwertungsprozess beseitigen
Schadstoffe feststellen, Gefährdungspotentiale kennen und Entsorgungswegen zuordnen
2 Betrieb und Instandhaltung (§ 16 Nr. 18)
Prozesse der Aufbereitung und Verwertung steuern, regeln und überwachen
Mess-, Steuer- und Regelungseinrichtungen bedienen
Anlagenteile und Einrichtungen bedienen, überwachen und warten
Fehlfunktionen der Aggregate, Maschinen und Geräte sowie Betriebsstörungen erkennen und deren Beseitigung einleiten
Mängel an der Verfahrenstechnik erkennen und Verbesserungen einleiten
Revisionen planen und veranlassen, an Umbauten mitwirken
den laufenden Betrieb und die Instandhaltung dokumentieren
3 Stoffströme, Logistik und Disposition (§ 16 Nr. 19)
Stoffströme und Mengen im Anlagesystem nachhalten und dokumentieren
Probenahme, Probenvorbereitung, Probenahmeprotokoll und Güteüberwachung durchführen
Verwertungsprodukte nach Güte überprüfen und dokumentieren und bei Bedarf Maßnahmen zur Verbesserung der Güte einleiten
Verwertungsprodukte und Sekundärrohstoffe für die Vermarktung bereitstellen und vertreiben
Restabfälle der Beseitigung zuführen
Personal-, Fahrzeug- und Gerätebereitstellung planen und dokumentieren
4 Sicherheitsvorschriften und Betriebsanweisungen (§ 16 Nr. 13)
Gefährdungen durch biologische Stoffe und Gefahrstoffe beschreiben
Sicherheitsvorschriften für die Anlagen- und Verfahrenstechnik anwenden
Brandverhütungs- und Feuerschutzeinrichtungen beschreiben und bedienen
Maßnahmen zum Explosionsschutz durchführen
Schwerpunkt Abfallbeseitigung und -behandlung
Abfälle annehmen, aufbereiten, vorbehandeln und bereitstellen
Methoden und Verfahrensschritte für die Behandlung und Beseitigung von Abfällen beschreiben
zwei der fünf nachfolgend aufgeführten Abfallbehandlungsverfahren durchführen
Ablagerung von Abfällen
thermische Behandlung von Abfällen
Kompostierung von Abfällen
mechanischbiologische Behandlung von Abfällen
Behandlung von Sonderabfällen
Prozesse der Behandlung und Beseitigung steuern, regeln und überwachen
Fehlfunktionen der Aggregate, Maschinen und Geräte sowie Betriebsstörungen erkennen und Maßnahmen zu ihrer Beseitigung einleiten
betriebliche Abläufe der Abfallbehandlung und Abfallbeseitigung beschreiben
Probenahme, Probenvorbereitungen, Probenahmeprotokoll und Untersuchungen durchführen
Stoffströme hinsichtlich Menge, Qualität und Güte im Anlagesystem nachhalten und dokumentieren
Messungen für die Steuerung der Anlagen und für die Immissionsbetrachtungen durchführen
Abgabe von Stoffen und Energien festhalten
Abfälle zur Beseitigung getrennt erfassen, zwischenlagern und für die Beseitigung bereitstellen
Anlage 4 (zu § 23)Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zur Fachkraft für Rohr-, Kanal- und Industrieservice
(Fundstelle: BGBl. I 2002, 2363 - 2368)
1 Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht (§ 22 Nr. 1)
2 Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes (§ 22 Nr. 2)
Grundfunktionen des ausbildenden Betriebes, wie Beschaffung, Fertigung, Absatz nd Verwaltung, erklären
3 Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit (§ 22 Nr. 3)
4 Umweltschutz (§ 22 Nr. 4) Zur Vermeidung betriebsbedingter Umweltbelastungen im beruflichen Einwirkungsbereich beitragen, insbesondere
5 Betriebswirtschaftliche Prozesse, Arbeitsorganisation (§ 22 Nr. 5)
6 Information und Dokumentation, qualitätssichernde Maßnahmen (§ 22 Nr. 6)
7 Umweltschutztechnik, ökologische Kreisläufe und Hygiene (§ 22 Nr. 7)
8 Grundlagen der Maschinen- und Verfahrenstechnik, Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik (§ 22 Nr. 8)
9 Umgang mit elektrischen Gefahren (§ 22 Nr. 9)
10 Anwenden naturwissenschaftlicher Grundlagen (§ 22 Nr. 10)
11 Werk-, Hilfs- und Gefahrstoffe, gefährliche Arbeitsstoffe, Werkstoffbearbeitung (§ 22 Nr. 11)
12 Lagerhaltung, Arbeitsgeräte und Einrichtungen (§ 22 Nr. 12)
Abschnitt 2: Berufsspezifische Fachqualifikationen gemäß § 3 Abs. 1 Nr. 2 Buchstabe d
13 Arbeitsvorbereitung, Sichern und Räumen des Arbeitsumfeldes (§ 22 Nr. 13)
Arbeitsumfeld beurteilen und Gefährdung aus dem Arbeitsumfeld erkennen
Aufbau und Funktionsweise von Industrieanlagen und Entwässerungssystemen beachten
steuerungstechnische Bauelemente unterscheiden
Bestandspläne und verfahrenstechnische Flusspläne lesen und Informationen bei der Auswahl der Arbeitsmethoden und Verfahren anwenden
Arbeitsmethoden und -verfahren unter Berücksichtigung des Umweltschutzes auswählen und festlegen
Arbeits- und Erlaubnisscheine einholen und anwenden
Freischaltung von Anlagenteilen kontrollieren
Sicherheitsmaßnahmen bei Wartungs- und Unterhaltungsarbeiten ausführen
geräumtes Arbeitsfeld übergeben
14 Atem-, Brand- und Explosionsschutz (§ 22 Nr. 14)
technische und persönliche Arbeitsschutzausrüstungen, insbesondere Atemschutzgeräte, auswählen, anwenden und warten
technische Belüftungssysteme einsetzen
fachspezifische Grundlagen des Brand- und Explosionsschutzes erläutern
Brand- und Explosionsgefahren eingrenzen und bestimmen
Gas- und Explosionsschutzmessgeräte einsetzen
Arbeitsmittel in explosionsgefährdeten Bereichen auswählen und einsetzen
15 Qualitätssichernde Maßnahmen, Sicherheitstechnik und Umweltschutz (§ 22 Nr. 15)
Elemente der betrieblichen Sicherheits-, Qualitäts- und Umweltschutzsysteme anwenden
Ursachen von Fehlern systematisch suchen, dokumentieren und zu deren Beseitigung beitragen
kundenspezifische Vorgaben zur Sicherheit, zur Qualität und zum Umweltschutz umsetzen
16 Entsorgung (§ 22 Nr. 16)
Rückstände und Verunreinigungen aus eigener Tätigkeit bei der Reinigung und Wartung zuordnen und Maßnahmen einleiten
Rückstände, Gemische und reine Stoffe verpacken, aufnehmen und transportieren
Transporteinheiten, Verpackungen und Geräte reinigen
17 Maschinen und Geräte zur Reinigung (§ 22 Nr. 17)
Aufbau, Funktion und Wirkungsweise von Arbeitsmaschinen und Werkzeugen erläutern
Wartungs- und Pflegearbeiten ausführen
Betriebsbereitschaft herstellen, Funktionsprüfungen vor Arbeitsbeginn ausführen
Störungen an Arbeitsgeräten feststellen, Maßnahmen zur Schadensbegrenzung und Beseitigung
hydrodynamische, mechanische und elektromechanische Verfahren zur Reinigung abwassertechnischer Anlagen anwenden
18 Rechtsvorschriften und technische Regelwerke (§ 22 Nr. 18) fachbezogene Rechtsvorschriften und technische Regelwerke anwenden 4 *)
Schwerpunkt Rohr- und Kanalservice
1 Reinigung (§ 22 Nr. 19)
Rohrleitungen, Abwasserbauwerke, Abwasserleitungen und -kanäle sowie Abscheider mit verschiedenen Verfahren reinigen
Rohrleitungen, Abwasserbauwerke, Abwasserleitungen und -kanäle sowie Abscheider mit verschiedenen Verfahren, insbesondere Kameratechnik, Begehung und Spiegelung, inspizieren
Rohrleitungen, Abwasserbauwerke, Abwasserleitungen und -kanäle, Verbindungen, Haltungen und Abscheider auf Funktion und Dichtheit prüfen
Mängel und Fehlanschlüsse feststellen
Lage von Abwasserleitungen und -kanälen bestimmen
2 Wartung und Unterhalt (§ 22 Nr. 20)
Rohrleitungen, Abwasserbauwerke, Abwasserleitungen und -kanäle unter Berücksichtigung von Werkstoffen und Maßnahmen zum störungsfreien Betrieb warten
Fremdkörper und Hindernisse in Rohrleitungen, Abwasserbauwerken, Abwasserleitungen und -kanälen sowie Abscheidern feststellen und Maßnahmen zu ihrer Beseitigung einleiten
Messsysteme unterscheiden
Reparaturen örtlich begrenzter Schäden durchführen und weitere Sanierungsverfahren unterscheiden
Schwerpunkt Industrieservice
Maschinen und Anlagen zur Restmengenentleerung, insbesondere der Vakuumsaug-, Luftförder-, Sieb- und Abfülltechnik, anwenden
Fehlproduktionen aus Anlagen und Anlagenteilen unter Verwendung von Hochdruckwasser-, Vakuumsaug-, Luftförder-, Sieb- und Abfülltechnik entfernen
Innenreinigung von Anlagen und Anlagenteilen unter Verwendung von Hochdruckwasser-, Vakuumsaug-, Luftförder-, Sieb- und Abfülltechnik ausführen
Oberflächenverunreinigungen durch Abrasiv-, Saug- und chemische Verfahren in Anlagen und Anlagenteilen entfernen
Oberflächen mit physikalischen Verfahren, insbesondere Hochdruckwasser- und Abrasivtechniken, behandeln
Anlagenteile zum Zweck der Reinigung nach Vorgaben aus- und einbauen
Abweichungen von Sollabläufen feststellen
feste und flüssige Prozesshilfsstoffe in Anlagen austauschen
Anlagenteile zum Austausch von Prozesshilfsstoffen nach Vorgaben aus- und einbauen
Alle Gesetze Inhaltsübersicht Teil 1 Gemeinsame Vorschriften
2002, 2335: BGBl I