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Timestamp: 2017-06-24 13:52:56
Document Index: 300362798

Matched Legal Cases: ['§ 209', '§ 207', '§ 209', '§ 207', '§ 207', '§ 209', '§ 207', '§ 209', '§ 209', '§ 209', '§ 209', '§ 209', '§ 209', '§ 209', '§ 209', '§ 209', '§ 209', '§ 209', '§ 209', '§ 209', 'Art. 8', '§ 209', '§ 209', '§ 209', '§ 209', '§ 209', '§ 209', '§ 209', '§ 209', '§ 209', '§ 209', '§ 207', '§ 209', '§ 106', '§ 209', '§ 220', '§ 220']

dokumentationsarchiv.at: „Menschen wie Du und ich?“
Kampflesben, Tuntenterror oder berechtigte Anliegen?
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2005, 4. November
Heiliger Stuhl, Keine Schwulen bei Priesternachwuchs
In der am 4. November 2005 vom Vatikan ausgefertigten „Instruktion über Kriterien zur Berufungsklärung von Personen mit homosexuellen Tendenzen im Hinblick auf ihre Zulassung für das Priesterseminar und zu den Heiligen Weihen“ hat die Katholische Kirche „mit aller Klarheit fest[gestellt], dass die Kirche […] jene nicht für das Priesterseminar und zu den heiligen Weihen zulassen kann, die Homosexualität praktizieren, tiefsitzende homosexuelle Tendenzen haben oder eine so genannte homosexuelle Kultur unterstützen.“ — Dementsprechende Aufregung bei den Schwulenwerbevereinen, dementsprechende Genugtuung bei gläubigen Katholiken. Approbation durch den Heiligen Vater: 31. August 2005.
Quelle/Übersetzung: kath.netQuelle/Original in italienischer Sprache: addistaonline.it
45 % der US-Serienmörder sind schwul
Nach einem Artikel des „US-Herrenmagazins“ „Penthouse“ seien 45% der 80 bekannten US-Serienmörder der vergangenen 25 Jahre homosexuell (schwul bzw lesbisch).
Penthouse Magazine, März 1998
2002, 17. Juli
Schwulenkonkubinat in Deutschland Der Bundesverfassungsgerichtshof bestätigt das am 1. August 2001 in Kraft getretene Partnerschaftsgesetz („Schwulen- und Lesbenkonkubinat“) für verfassungskonform. Klage hatten die Bundesländer Bayern, Sachsen und Thüringen eingebracht.
Deutscher Bundesverfassungsgerichtshof 1 BvF 1/01, 1 BvF 2/01 vom 17. Juli 2002
2002, 13. Juli
Homosexualität erzeugt Aggressionen und Verhaltensstörungen
Als (eines von vielen, zT mit deutlich direkterer Gewaltandrohung; häufig ist auch die Versendung von Viren bzw. von Programmen, die zur einer Zerstörung von Daten führten, Usance) Beispiel(en) für die aus der Homosexualität resultierenden Verhaltensstörungen und Aggressionen sei nachstehender Text eines EMails angeführt, das über den Server von jobnews.at zugesendet wurde. Inhaber dieser Domain ist Jörg Buß, 1140 Wien, Breitenseer Straße 37/16, Tel.: 523 49 40/26, bzw 1070 Wien, Stuckgasse 4/6, Tel.: (0676) 60 38 401, der auch die Domain gesagt.at (1050 Wien, Schußwallstraße 5/9) betreibt. Es ist nicht gesagt, daß der Betreiber dieser Domain der Verfasser des EMails ist.
Typisch für das Verhaltensmuster ist es, den Beschimpften zuerst auf das eigene Niveau herabzuziehen („du tunte“), um psychologische Hürden abzubauen. Typisch auch der Koppelungsversuch zwischen National-Sozialismus und „Homosexuellenparanoia“ zur Überdeckung des Wissens um das eigene Fehlverhalten.
„So,du tunte. was soll denn das für ´ne seite sein ?? diese vermischung zwischen naziideotie und homosexuellenparanoia lässt nur einen schluß zu: du bist so einer der in braunen klamotten vor dem spiegel steht und sich am liebsten hitlerjungenbilder ansieht, ist es nicht so?? ich sag nur: passt auf, denn ich werde mich persönlich dafür einsetzen daß ihr die .at domain nicht behalten könnt, zumindestens wird eure/deine rechtsanwaltsrechnung sprunghaft(und ich meine damit sehsehr sprunghaft) ansteigen. auf so kasperln wie euch hab ich ja nur gewartet. viel spass mit deinem freund.“
Message-ID: <200207131312.g6DDCdP61053@www.jobnews.at>
www.nic.at 2002, 11. Juli
§ 209 aufgehoben, § 207b beschlossen
Im Österreichischen Nationalrat wird der § 209 StGB aufgehoben und der Schutz Minderjähriger durch den § 207b ersetzt. Die ÖVP-FPÖ-Koalition (Antragstellung Dr. Maria Fekter, ÖVP, und Dr. Ofner, FPÖ) ermöglicht dadurch Homosexuellenbeziehungen zwischen 14 und 19jährigen und verschlechtert bei Knaben unverständlicherweise die bis dahin gültige Rechtssituation. Eine Verbesserung ergibt sich durch das Verbot, Unter-18jährige (Mädchen wie Knaben) durch Entgelt (jeder Art) zu geschlechtlichen Handlungen zu verleiten sowie durch das Verbot der Ausnützung einer Zwangslage mit demselben Ziel, dies allerdings erst bei Unter-16jährigen. Nicht verständlich bleibt allerdings die Nichtsanktionierung gleichgeschlechtlicher Unzucht bei Unter-18jährigen.
Die mögliche Notwendigkeit der Nachbesserung führte bei den Koalitionspartnern zu bereits länger vorangehenden inhaltlichen Diskussionen, sodaß eine Ersatzlösung de facto vorbereitet war. Der Antrag zur Schaffung eines § 207 StGB (Sexueller Mißbrauch von Jugendlichen) im Wortlaut
2002, 10. Juli
Schwulen-Drohungen an Riess-Passer
Das Rechtskomitee LAMBDA (deren ehemaliger Vorsitzender der abgestrafte Kinderschänder DDr. Gerhard Grone war, siehe unten „2000, Juli—August“) droht der Vizekanzlerin Riess-Passer mit der Aufhebung ihrer — für nicht homosexuell Engagierte unverständliche — Mitgliedschaft. Die Vizekanzlerin gehört dem Kuratorium der Schwulen-Kampforganisation an (wie auch der SPÖ-Vorsitzende Alfred Gusenbauer, die linke kroatische Nationalistin Terezija Stoisits („Die Grünen“), der Generalsekretär von Amnesty International Österreich, Heinz Patzelt und SPÖ-Schwule Günter Tolar). Anlaß für die Sanktionsandrohung ist die für den Folgetag angesetzte Abstimmung über die Kinderschutzparagraphen (§ 209 und § 207b). Im glücklichsten Fall droht Frau Dr. Riess-Passer der Ausschluß aus der Schwulenorganisation (Entscheidung am 29. August 2002).
APA-Meldung vom 10. Juli 2002, APA120 5 II 0188
2002, 9. Juli
Bischof Laun zu § 209 StGB
Der Salzburger Weihbischof und Moraltheologe Andreas Laun erwartet sich bei der Überarbeitung des Kinderschänderparagraphen (§ 209 StGB), daß „das Gesetz … einen Unterschied machen zwischen heterosexuellen und homosexuellen Kontakten und damit die Manipulation des Denkens hintanhalten (sollte), die die Menschen — sogar gegen die Evidenz der Biologie — glauben machen will, homosexuelle Kontakte seien ‚das Gleiche‘ wie die normalen Mann-Frau-Beziehungen“.
www.kath.net vom 9. Juli 2002
2002, 7. Juli
Nationalratspräsident gegen Prostitutionsverbot Jugendlicher
Der stv. SPÖ-Parteivorsitzende Heinz Fischer (zugleich Nationalratspräsident) zeigt sich „sehr unglücklich“ darüber, daß die FPÖ-ÖVP-Koalition die Schutzbestimmungen gegen den Mißbrauch Jugendlicher (wie u. a. Verbot der Prostitution Jugendlicher) anstelle des § 209 StGB verstärken will.
SPÖ-Pressedienst, 7. Juli 2002, 14.07 Uhr
2002, 27. Juni
SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Kunzl
Die SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Andrea Kuntzl will eine Amnestie durch den Bundespräsidenten für alle nach dem § 209 StGB Verurteilten (ua somit für die Kinderschänder) und daß der „Innenminister … von der Regierung anzuweisen [sei], daß es zu keinen weiteren Verfolgungen nach diesem Paragraph komme“. Die Aussage zeugt von völliger Unkenntnis der Gewaltentrennung: Die Strafgerichte werden wohl von der Regierung keine Weisungen entgegennehmen, nicht einmal vom Justizminister und schon gar nicht vom Innenminister (!).
SPÖ-Pressedienst, 27. Juni 2002, 15.18 Uhr
ÖVP-Fekter zu Schutz vor sexuellem Mißbrauch
Dr. Maria Fekter (ÖVP) verweist im Zusammenhang mit dem VfGH-Erkenntnis zum § 209 StGB (siehe Eintrag 21. Juni 2002) auf die Notwendigkeit zum besseren Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexuellem Mißbrauch. Beispielsweise wird die Ausnützung der „jugendlichen Unbesonnenheit“ eines „14jährigen“ Mädchens durch einen „50jährigen Mann“ angeführt. Kritisiert werden die „Politiker der Oppositionsparteien, (die) so tun, als würde es das Problem des Mißbrauchs von Kindern und Jugendlichen nicht geben.“
ÖVP-Pressedienst, Mittwoch, 26. Juni 2002 [APA BP Versand]
2002, 25. Juni
SPÖ und § 209 StGB
Der stv. SPÖ-Vorsitzende Dr. Heinz Fischer, SPÖ-Justizsprecher Hannes Jarolim und SoHo-Vorsitzender (Sozialismus & Homosexualität, Vorfeldorganisation nach Statut der SPÖ) Günter Tolar sowie der Präsident des Rechtskomitees Lambda, RA Dr. Helmut Graupner zeigen sich über das VfGH-Erkenntnis vom 21. Juni 2002 erfreut. Fischer wünscht sich eine Einstellung der laufenden Verfahren nach § 209 StGB.
SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures verlangt ein einheitliches Schutzalter von 14 Jahren für Mädchen und Burschen, verweist auf die „Vorschläge der SPÖ für eine Gleichstellung von hetero- und homosexuellen Lebensgemeinschaften“.
Tags zuvor bezeichnete die SPÖ-Bundesgeschäftsführerin den § 209 als „Unrechtsparagraphen“ (eine sonst nicht ganz unübliche Bezeichnung der Verbotsgesetze durch die [Neo-]National-Sozialisten). SPÖ-Pressedienst vom 24. Juni 13.59 Uhr sowie 25. Juni 2002, 12.41 Uhr und 16.01 Uhr
2002, 21. Juni
Der Verfassungsgerichtshof trägt in seinem Erkenntnis G 6/02–11 vom 21. Juni 2002 eine Nachbesserung des Kinderschänderparagraphen (§ 209 StGB) eine Ersatzregelung bis zum 28. Februar 2003 auf, der § 209 wird wegen Verfassungswidrigkeit aufgehoben. Zugleich wird das Schutzziel der bestehenden Bestimmung anerkannt. Als verfassungswidrig wird der Wechsel von Straflosigkeit zu Strafbarkeit und wiederum Straflosigkeit, je nach Alter der Schwulen, angesehen. Als Lösungsvorschlag wird eine Altersklausel vorgeschlagen.
VfGHErk G 6/02–11 vom 21. Juni 2002
2001, 4. November
Kinderschänder-paragraph besteht bei VfGH
Der Verfassungsgerichtshof hat dem Antrag des Oberlandesgerichts Innsbruck (siehe unten 8. Mai 2001) auf Gesetzesprüfung bezüglich des Kinderschänderparagraphen (§ 209 StGB) nicht stattgegeben und auf das VfGH-Erk aus 1989, VfSlg. 12.182/1989, verwiesen, wonach das niedrigere Schutzalter bei Knaben verfassungskonform ist. VfGH-Erk G 190/01 2001, 10. November
Die Schwulen im ORF
„(...) weil sie angeblich — angeblich, ich zitiere eine ehemalige ORF-Mitarbeiterin, die bei uns [Anm.: der FPÖ] zu hoher Parteifunktion gelangt ist — im ORF so viele Homosexuelle kennt und daher nicht dafür sein kann, daß man das Sexualstrafrecht bei uns so beibehält. Ich habe dafür gesorgt, durch eine ziemlich heftige Äußerung, daß diese Debatte bei uns [Anm.: der FPÖ] beendet ist, denn es muß wenigstens eine Partei geben, die in dieser Frage die Mehrheit der Österreicher vertritt.“
Volksanwalt und Ex-FPÖ-Klubobmann Mag. Ewald Stadler beim Symposium der Wochenzeitschrift „Zur Zeit“ auf Burg Kranichberg/NÖ zum Schwulenproblem im ORF 2001, 25. Juli
Ein 54jähriger Niederösterreicher soll in seinem Wohnmobil mehrere Kinder im Alter von sechs bis 13 Jahren mißbraucht haben. Mit Zigaretten und Süßigkeiten wurden die Kinder ins Wohnmobil gelockt. Nach Pornofilmen wurden die Kinder sexuell mißbraucht. Ein elf- und ein dreizehnjähriger Knabe wurden beim Rauchen der als „Gegenleistung“ überreichten Zigaretten ertappt, Befragungen führten zur Verhaftung des Sittenstrolchs.
„Kleine Zeitung“, 25. Juli 2001, S. 19 2001, 24. Juli
Kreuz & quer, „Ich schmutziger, sündiger Mensch“
Die Religionssendung (!) „Kreuz & quer“ bestätigt wiederum ihre Linkslastigkeit und widmet sich dem Homosexuellenkampf: Ausgestrahlt wird der Film „Ich schmutziger sündiger Mensch“, eine Art nordeuropäischer Werbefilm für Homosexualität, das von einem 20jährigen Schwulen handelt, der — nicht überaschend — die gesuchte Zustimmung in der evangelischen Glaubensgemeinschaft nicht findet. In diesem Film dürfen Nils Riedl, schwuler evangelisch-lutherischer Theologe aus Norwegen, und Ulf Lidmann, schwuler ev.-lutherischer Pfarre aus Schweden, ihre Homosexualität offen zugeben. Letzterer versteigt sich zur Aussage, sein früherer Arbeitgeber „Exodus“ (Organisation, die Schwulen den Ausstieg aus ihrer Homosexualität weisen will) sei „gefährlich“ und „wie unchristlich sich [solche Organisationen] verhalten“. Daß die Anfrage der norwegischen Abgeordneten Grete Kundsen („ Was wird die Regierung in dieser Sache unternehmen, damit unsere Gesellschaft tolerant, multikulturell, andere nicht ausgrenzend und anständig ist?") als Einleitung gewählt wurde, läßt die Intention der Sendungsverantwortlichen vermuten. Die Gegenposition der ehemaligen norwegischen Familienministerin Volgerd Haugland „Ich werde niemals akzeptieren, daß Homosexuelle das Recht erhalten sollen, ihre Gefühle offen auszuleben“ und die des evangelikalen Predigers Jan-Aage Torp „Gott verachtet Homosexualität“ sollten den Anschein der Ausgeglichenheit wahren. Religionssendung „Kreuz & quer“, ORF 2, 24. Juli 2001, 23.05 bis 0.00 Uhr 2001, 14. Juli
Sünde, nicht Segnung
S.E. Bischof Dr. Kurt Krenn repliziert auf die Intentionen der Katholischen Männerbewegung: Wenn die homosexuelle Neigung, die an und für sich noch nicht Sünde sei, in die Tat umgesetzt wird, so ist sie es jedenfalls und widerspricht Katholischen Prinzipien. Homosexualität verstößt »schwerwiegend gegen die Glaubens- und Sittenlehre der Kirche«. Ähnlich äußern sich S. E. DDr. Klaus Küng, Familienbischof, und der Militärbischof, S. E. Dr. Christian Werner.
ORF 1, ZIB 1, 14. Juli 2001 2001, 13. Juli
Katholisches Schwulenglück
Die Katholische Männerbewegung (KMB, Vorsitz: Hubert Andiel) fordert mehr Verständnis für Homosexuelle und versteigt sich in die Forderung nach Abschaffung des Kinderschänderparagraphen (§ 209 StGB) aus dem Strafgesetzbuch sowie in den Wunsch nach einer Art kirchlicher Segnung für ein Schwulenkonkubinat. ORF 1, ZIB 1, 13. und 14. Juli 2001 2001, 15. Juni bis 12. Juli
Ausstellung am Heldenplatz
Unter dem Titel »Aus dem Leben« veranstaltet die Homosexuelle Initiative (HOSI) Wien unter Förderung durch den Nationalfonds der Republik Österreich für die Opfer des Nationalsozialismus vom 15. Juni bis 12. Juli 2001 eine kleine Ausstellung am Wiener Heldenplatz. Als Beispiel wird der Fall eines Wiener Philosophie-Studenten von 1942 gebracht, der in einer öffentlichen Wiener Toilettanlage einem die Notdurft verrichtenden Beamten der Kriminalpolizei an dessen Geschlechtsteil gegriffen hat. Die NS-Verfolgung bestand laut Ausstellung nun offenbar in der (weiter nicht verwunderlichen) Verhaftung des Sittenstrolches.
Ausstellungsplakat, »Lambda-Nachrichten«, Sonderheft zur Ausstellung (Schwulenzeitschrift) 2001, 8. Mai
Das Oberlandesgericht Innsbruck, Abteilung 6, Dr. Peter Tischler, unterbricht ein Strafverfahren nach § 209 StGB und „lädt“ den Verfassungsgerichtshof zur Gesetzesprüfung „ein“. Die Juristen des OLG Innsbruck wollen erkannt haben, daß die dem VfGH-Erk vom 3. Oktober 1989 zugrundeliegende Prägungstheorie nicht mehr wissenschaftliche Gültigkeit habe, was zur Revision des vorgenannten VfGH-Erk führen könnte. Zitiert wird unterstützend Art. 8 EMRK, nicht aber der widersprechende „Vorschlag für einen Rahmenbeschluß des Rates zur Bekämpfung der sexuellen Ausbeutung von Kindern und der Kinderpornographie« (siehe unter 27. Februar 2001). Rechtsanwalt des Beklagten ist Dr. Helmut Graupner, Homosexuellenaktivist.
VfGH 3. Oktober 1989 zu G 227/88 und G 2/89 (§ 209 StGB bestätigend)
„Einladung zur Gesetzesprüfung“, OLG Innsbruck, 8. Mai 2001, Dr. Peter Tischler 2001, 1. April
Niederlande als Schwulenparadies
Der ehemalige Justizminister und nunmehrige Amsterdamer Bürgermeister »traute« vier Schwulen- bzw. Lesbenpaare. Ab dem 1. April 2001 ist dies in den Niederlanden ebenso möglich wie die Adoption unschuldiger Kinder durch Homosexuellenpaare.
ORF 1, ZIB 1, 1. April 2001 2001, 27. Februar
EU/Kinderschutz, Kind bis 18 Jahre
Der Rat der EU verabschiedete einen »Vorschlag für einen Rahmenbeschluß des Rates zur Bekämpfung der sexuellen Ausbeutung von Kindern und der Kinderpornographie«. Schutzwürdig sind demnach alle „Kinder“, das sind: alle Personen unter 18 Jahren, die Umsetzung soll für die Mitgliedstaaten verpflichtend sein und als Mindesthöchststrafe ist eine Haftstrafe von acht Jahren vorzusehen; strafbar soll verständlicherweise bereits die Verführung von Kindern sein. Damit dürfte auch für Österreich die Diskussion um den § 209 StGB (Kindesmißbrauchsbestimmung) in Richtung Erhöhung des Schutzalters auf 18 Jahre gelaufen sein.
Pressemitteilung/EU-Kommission 2001, Februar
Schwulenanwälte
Besonders empfehlen möchten sich in der Homosexuellenzeitschrift PRIDE, Linz, die Rechtsanwälte, Dr. Walter Rudich, eingetragener Treuhänder und Verteidiger in Strafsachen, 8045 Graz, Andritzer Reichsstraße als »Anwalt für alle Fälle« sowie RA Dr. Helmut Graupner, Rechtsanwalt, Verteidiger in Strafsachen, auch zugelassen in der Tschechische Republik, Sprecher der Plattform gegen § 209, Präsident des Rechtskomitees LAMBDA (eine Schwulenorganisation), Co-Vorsitzender der Österreichischen Gesellschaft für Sexualforschung (ÖGS), Member of the World Association for Sexology (WAS), 1130 Wien, Maxingstraße 22—24/4/9
Pride (Linzer Schwulenzeitschrift), Nr. 60, Februar 2001 2000, 12. Dezember
Kastration nach Knabenschändung
Gleich drei Knaben mißbrauchte ein 33jähriger Grazer Küchengehilfe. Auf die Frage der Richterin, wie es weitergehen solle, antwortete er wegweisend, er werde sich klinisch kastrieren lassen.
Neue Zeit (hochsubventionierte ehem. SPÖ-Parteizeitung), Graz, 13. Dezember 2000, S. 12
2000, 10. August
Kinderschänder in Luxemburg
Nach dem Vorbild der britischen Wochenzeitung »News of the World« wollte die luxemburgische Wochenzeitung »L'Investigateur« ebenfalls die Namen von mehr als 100 Kinderschändern veröffentlichen. Ein Gericht untersagte diese Veröffentlichung.
2000, Juli—August
Kinderschänder in England public gemacht
»Wohnt ein Monster in Ihrer Nähe?«
Die britische Zeitung »News of the World« reagiert auf die Ermordung der achtjährigen Sarah Payne durch einen Kinderschänder durch Veröffentlichung von Namen, Bild, Wohnort und Perversionstaten via Internet: »Wohnt ein Monster in Ihrer Nähe?« Geplant ist die Publizierung aller rund 110.000 perversen Gewalttäter. Nur 4.000 dieser Gewalttäter sind zwischen 20 und 25 Jahre alt, der größte Anteil (79.000) sind über 40 Jahre alt. Daraus ist abzulesen, in wessen Interesse eine unerwünschte Aufhebung des § 209 StGB (Kinderschändung, Schutzalter) ist.
Der nachstehende (minimale) Ausschnitt zeigt, daß Kinderschänder oft in Informationsvereinen für Homosexuelle tätig sind. In Österreich bestätigt dies das Beispiel des Kinderschänders und (suspendierten, Stand: August 2000) Rechtsanwaltes Dkfm. DDr. Gerhard Grone, 1060 Wien. Zu zweieinhalb Jahren Haft wegen seiner Beteiligung am Kinderschändungsring in Bad Goisern verurteilt, rettete er sich im 1999 aus dem gerichtlichen Vorwurf eines Kreditbetruges. Eine Liste mit den Namen der Kinderschänder von Bad Goisern soll Martin Humer (u. a. auch bekannt durch seine »Ver-Nitsch-ung« des Mühl-Bildes, letzterer [Mühl] ebenfalls ein §-209-Straftäter) veröffentlicht haben.
Auf die Frage, wie lange eine ev. Streichung von der Rechtsanwaltsliste dauern würde, immerhin seien seit der gerichtlichen Verurteilung des Herrn Grone rund eineinhalb Jahre vergangen, erhält man in der Rechtsanwaltskammer Wien, Disziplinarrat, Frau Schelepet, Tel.: 533 27 18 Durchwahl 30, nur den eher barschen Hinweis, daß es diesbezüglich keine Auskunft gäbe — nicht unbedingt ein Zeichen funktionierende Strukturen, wenn man derart lange benötigt, um festzustellen, ob Kinderschänder weiterhin als Rechtsanwälte tätig sein dürfen.
Kurier vom 30. Juni 1999, Seite 11
Telephonat mit der Rechtsanwaltskammer, Disziplinarrat, Frau Schelepet, 30. August 2000, 16 Uhr 20
News of the World, 3. August 2000, Internet: http://www.newsoftheworld.co.uk/news/SE
Kinderschänder im Norden Englands:
News of the World, 3. August 2000, Internet: http://www.newsoftheworld.co.uk/news/North
Kinderschänder im Süd-Westen Englands:
News of the World, 3. August 2000, Internet: http://www.newsoftheworld.co.uk/news/SW
SPÖ-Klubobmann Peter Kostelka und SPÖ-Parteivorsitzender Alfred Gusenbauer bekräftigen anläßlich der »Regenbogenparade« die Forderung nach eine »Senkung des Schutzalters und die Gleichstellung im Miet- und Erbrecht«, also die Freigabe von Kindern zur Befriedigung homosexueller Begierden.
SPÖ-Pressedienst vom 18. Juni 2000 (2000-06-18 Gusenbauer/Regenbogenparade, 2000-06-18 Kostelka/Regenbogenparade)
2000, 10. Mai
Parlamentarische Anfrage/Stoisits
Der beiden »Grüne«-Abgeordneten Theresia Stoisits' und (sich öffentlich bekennenden Lesbe) Ulrike Lunaceks Interesse gilt weiterhin den Homosexuellen, die durch den Kindesmißbrauchsparagraphen (§ 209 StGB) in ihren Taten behindert werden: In ihrer parlamentarischen Anfrage 735J, XXI. GP, erfragen sie die Zahl der wegen des § 209 StGB Inhaftierten. In der Anfragebeantwortung zeigt sich, daß nur eine einzige Person ausschließlich wegen dieser Gewalttat inhaftiert ist, bei allen anderen ist es nur eine Gesetzesübertretung neben einer oder mehreren.
http://www.parlament.gv.at/pd/pm/XXI/J/his/007/J00735_.html
http://www.parlament.gv.at/pd/pm/XXI/AB/texte/007/AB00735_.html
Knabenmißbrauch
Ein 1998 für fünf Jahre im Gefängnis einsitzender 54jähriger Knabenschänder, Frühpensionist, wird zu weiteren sechs Monaten Haft verurteilt: Er hatte den geschändeten Knaben aus dem Gefängnis heraus gedroht. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Der Frühpensionist galt als Anführer eines siebenköpfigen Kinderporno-Ringes im Salzkammergut, der Dutzende Knaben im Alter zwischen fünf und vierzehn Jahren über Jahre hindurch mißbraucht hatte. Der Standard, 3. Mai 2000
2000, 28./29. April
Parteitag der SPÖ
Günter Tolar (Bild links), verwaister selbstbekennender Schwuler (sein Liebling hat sich dramatischerweise vor die Wiener U-Bahn geworfen), erreicht sein Lebensziel: »Seine« SoHo (»Sozialismus und Homosexualität«), mittlerweile ein Verein mit Vereinsstatut, »erfülle alle Kriterien einer sozialdemokratischen Organisation, um deren Anerkennung im Bundesparteistatut« erfolgreich (einstimmiger Beschluß!) ersucht wurde und wurde zur offiziellen Parteiorganisation. Darüberhinaus entsendet die SoHo zwei Delegierte in die Parteigremien. Der Pressedienst der SPÖ zitiert nun auch Tolar: »Der heutige Tag ist ein denkwürdiger Tag für die sozialdemokratischen Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender-Personen«. Einen Rückschlag mußte er aber dennoch hinnehmen: bei der Transgender-Frage (»Menschen, deren biologisches Geschlecht nicht mit ihrer Geschlechtsidentität übereinstimmt«, Erläuterungen zu Antrag 24, SPÖ-Parteitag, recte: Personen, die durch operative Eingriffe beim Versuch des Geschlechtswechsel wohl gescheitert sind) konnten sich nicht so schnell erwärmen: die SoHo-Forderung nach einem Transgender-Gesetz wurde bloß dem Parteivorstand zugewiesen.
Dennoch: »Diese breite Anerkennung macht mich (Tolar) auch ganz persönlich glücklich«, ließ Tolar über den SPÖ-Pressedienst verlautbaren.
Große Aufgaben warten auf den mit 1. August 1999 in Pension gegangenen ORF-Moderator.
36. Ordentlicher Parteitag der SPÖ, 28. und 29.April 2000, Antrag 22–24, 43, »Anträge und Resolutionen«
SPÖ-Pressedienst vom 29. April 2000 (2000-04-28 SoHo/Tolar/Bundesparteitag)
Kleine Zeitung, 30. Juli 1999
2000, Frühjahr
»Lesben«-Paar in Düsseldorfer Kirche
Eine Gottesdienst-ähnliche Begleitung für ein Lesben-Konkubinat fand erstmalig in der Düsseldorfer Markuskirche statt. »Veranstalter« ist die »Ökumenische Arbeitsgruppe Homosexuelle und Kirche (HuK)« und erwartet sich eine rege Nachfrage nach diesem ökumenischen Angebot.
Der 13., 16. Jg., Nr. 4, 13. April 2000, S. 8
»Wien ist andersrum«
Die Stadt Wien fördert mit einer großzügigen Unterstützung von 600.000 Schilling die degoutante Schwulen- und Lesbenveranstaltung »Wien ist andersrum«.
Der 13., 16. Jg., Nr. 4, April 2000, S. 19
»Hamburger Konkubinat«
Lesben und Schwule können sich nach einem rot-grünen Mehrheitsbeschluß im Regionalparlament in Hamburg aneinander binden: Der zeremoniell im Standesamt zu zu unterfertigende Vertragsabschluß wird in ein »Partnerschaftsbuch« eingetragen. Frankreich dürfte unter der kommunistisch-grün-roten Dominanz ähnliche Wege gehen.
2000, 17. März
Das Europäische Parlament (EP) in Straßburg hat die Mitgliedstaaten — rechtlich unverbindlich — aufgefordert, in sozial- und vermögensrechtlicher Hinsicht für eine Gleichstellung homosexueller Partnerschaften gegenüber natürlichen Ehen zu sorgen. Anlaß dieser Erklärung war ein Bericht zur Lage der Menschenrechte in der Union, in dem Österreich auch aufgefordert, das Schutzalter für Homosexuelle ins Kindesalter zu senken.
Der Standard, 17. März 2000
2000, Heiliges Jahr
Schwulenprovokation in Rom
Das internationale Homosexuellentreffen »World Pride Roma 2000« findet am 8. Juli 2000 bewußt in Rom statt. Die von der italienischen Tageszeitung »Il Messagero« berichteten Proteste seitens des Vatikans wurde aus dessen Umfeld dementiert. Unter Hinweis auf das Konkordat hatte der Kardinalsstaatssekretär Angelo Sodano die Verschiebung oder Verlegung des Aufmarsches — so die Grazer Kleiner Zeitung — verlangt. Unterstützung erhielt er von Staatspräsident Amato. Das römische Stadtparlament hat für diese Veranstaltung rund 2,5 Mio. Schilling gestellt. Der römische Bürgermeister Francesco Rutelli gab zu, es könne zu Provokationen gegen den Heiligen Stuhl kommen, man werde sich aber bemühen, daß religiöse Veranstaltungen im Heiligen Jahr möglichst nicht gestört würden. Unter öffentlichem Druck hatte er den bereits zugesagten »Ehren«-Schutz zurückgezogen. Unter den Teilnehmern der kommunistische Abgeordnete Mauro Cossutta.
http://www.repubblica.it/online/politica/gaypride2/vigilia/vigilia.html
http://www.repubblica.it/online/politica/gaypride2/corteo/corteo.html
http://www.corriere.it/primo_piano/liv_primo_dida.20000708162000.shtml
Der 13., 16. Jg., Nr. 2, 13. Februar 2000, S. 3
Kleine Zeitung vom 9. Juli 2000, S. 7
1999, 16. November
Deklaration Stadt Linz
Nach der Gemeinde Bludenz (1996) beschließt die Stadt Linz mit den Stimmen der SPÖ (mit Ausnahme des SPÖ-Gemeinderates Prammer, Gatte der SPÖ-Frauenvorsitzenden), der Grünen und des LIF auf Antrag der Grünen eine Resolution für ein Miteinander der Lesben, Schwulen und der Geschlechtswechsler (»Transgender«).
Der 13., 16. Jg., Nr. 1, 13. Jänner 2000, S. 19
1999, 18. November
Als »Affront gegen Experten« bezeichnet es die HOSI Linz, da VP und FP den Bericht der Kinder- und Jugendanwaltschaft abgelehnt haben: Darin wurde eine Senkung des Schutzalters für homosexuelle Beziehungen auf 16 Jahre verlangt wird. Jugendschutz und Diskriminierung würden dabei »unseriös vermischt«, so die Schwulenorganisation.
Oberösterreichische Nachrichten vom 18. November 1999
1999, 18. Oktober
Solidaritätspreis der Linzer Kirchenzeitung
Die Linzer Kirchenzeitung verleiht den mit 135.000 Schilling dotierten Solidaritätspreis (Diözese Linz: 50.000 Schilling, Landesrat Ackerl/Sozialressort 75.000 Schilling, Stadt Linz 10.000 Schilling) an die Homosexuelleninitiative HOSI in Linz (»Vereinssprecher« Dr. Rainer Bartel). Angesetzter Termin der Preisverleihung; 3. November 1999. Verleihung durch Diözesanbischof Maximilian Aichern, Landeshauptmann Josef Pühringer und Landesrat Josef Ackerl. Die Katholische Zeitschrift »Der 13.« ruft zum erfolgreichen Protest dagegen auf, der Solidaritätspreis wird nicht an HOSI verliehen. »Die Preisverleihung an die HOSI würde von vielen Kirchenzeitunglesern nicht verstanden«, argumentierte der Kirchenzeitung-Chefredakteur Matthäus Fellinger, sich akribisch schnell an die neue Situation anpassend.
Die Vorsitzende des Katholischen Familienwerkes der Diözese Linz, Gertraud Kopf, zeigte sich — betroffen: im Familienwerk ist eine Arbeitsgruppe »Homosexualität und Kirche« eingerichtet, erfährt man erstaunt.
Der Linzer Pastoralrat zeigt sich unter dem Vorsitz von Bischof Maximilian Aichern darüber verärgert (Resolution, ohne Gegenstimme, zwei Enthaltungen, Katholisches Bildungshaus Schloß Puchberg).
Daraufhin haben die Katholische Hochschulgemeinde Linz (Seelsorger Markus Schlagnitweit) und die Pfadfinder (!) ihren Preis mit den Homosexuellen der HOSI Linz geteilt.
Der 13., 15. Jg., Nr. 11, 13. November 1999
Schreiben von Rektor Ernst Bräuer an die Homosexuelleninitiative HOSI, 4020 Linz, Schubertstraße 36, vom 18. Oktober 1999
Oberösterreichischen Nachrichten vom 5. November 1999, vom 6. November 1999, vom 8. November 1999, vom 15. November 1999, vom 26. November 1999, vom 30. März 2000 Paneuropa Österreich, 24. Jahrgang, Nr. 10/1999, S. 10—11
1999, 23. September
Schwuler Priester präsentiert Buch
Am 23. September präsentiert Johann Wahala (44jährig), seiner Ämter von Kardinal Schönborn enthobener Priester, seine Homosexualität und das gemeinsam mit dem der Katholischen Kirche tendenziell avers gegenüberstehenden »Profil«-Journalisten Thomas M. Hofer geschriebenes Buch über seine Probleme als schwuler Geistlicher. Unter den Öffentlichkeitshelfern der linke Möchtergern-Theologe und CVer Hubert Feichtlbauer (»Wir sind Kirche«), der LIF-Abgeordnete Volker Kier, der Grünen Madeleine Petrovic und Alfred Pritz (Präsident des Österreichischen Bundesverbandes für Psychotherapie). Wenige Monate zuvor soll er die »Ökumenische Plattform Schwuler Seelsorger Österreichs (ÖPSSÖ)«, ein weiteres Indiz dafür, daß ökumenisch immer stärker als Synonym für antikatholisch verwendet wird. http://www.we-are-church.org/at/artikel/wahala.htm
»Profil«,, Nr. 38, 20. September 1999
1999, 9. September
SPÖ-Funktionär, schwerer Knabenmißbrauch
Der 58jährige SPÖ-Funktionär von Wien Favoriten und Ex-Hauptschuldirektor Werner Sch. wird zu 18 Monaten Haft, davon 12 bedingt, wegen Unzucht mit gleichgeschlechtlichen Minderjährigen (homosexueller Mißbrauch von Schülern) unter Ausnützung des Autoritätsverhältnisses verurteilt (Strafhöchstausmaß: 10 Jahre). Ort der Tat: Hauptschule Knöllgasse in Wien-Favoriten. Er selbst gibt an, niemanden verleitet zu haben.
Das Urteil erzeugt Empörung: So ist ein AHS-Direktor nach der Weitergabe von Maturafragen wegen Amtsmißbrauchs zu 16 Monaten bedingter Haft und 120.000 Schilling Geldstrafe verurteilt worden, kritisiert der Wiener Vizepräsident des Stadtschulrates Herbert Rudolph (FPÖ) das Urteil. Ähnliches von Wiens FPÖ-Obmann Hilmar Kabas: Einen »Justizskandal der Sonderklasse«.
Die Presse vom 23.Juli 1999
Die Presse vom 9. September 1999
»Homopriester«
Nach dem Vorschlag einer Arbeitsgruppe der Deutschen Bischofskonferenz sollen künftighin Homosexuelle von der Priesterweihe nicht mehr ausgeschlossen werden. Pfarrgemeinden, in denen die Schwulen als Priester eingesetzt werden, sollen von deren perverser sexueller Desorientierung nicht informiert werden. Der Fuldaer Erzbischof Johannes Dyba kündigte allerdings an, er werde weiterhin Homosexuelle nicht weihen: Die Eltern der Ministranten werden es ihm danken.
Der 13., 15. Jg., Nr. 9, 13. September 1999, S. 10
1999, Frühjahr
Dänemarks Gesundheitsminister
Der dänische schwule Gesundheitsminister Torben Lund (49jährig) konkubiniert formell seinen 28jährigen langjährigen Freund im Kopenhagener Rathaus — fast ein Schwuler-Vater-Schwuler-Sohn-Verhältnis. Den Konkubinatskuß wollten sich beide vor den Photographen offenbar nicht geben. Unter den Gästen: der dänische Justizminister Frank Jensen.
Der 13., 15. Jg., Nr. 3, 13. März 1999, S. 4
1998, Oktober
Schwulen-Pfarrer Wahala
Kardinal Christoph Schönborn enthebt erwartungsgemäß Pfarrer Johannes Wahala ob seines fragwürdigen Engagements für Homosexuelle in der Kirche von von der Leitung der Pfarrgemeinden Sarasdorf und Trautmannsdorf, worauf dieser sein Dienst- und Besoldungsverhältnis mit der Erzdiözese Wien gelöst hat. Zuvor war Wahala von Schönborn mit Redeverbot zum Thema Homosexualität belegt worden Wahalas Rekurs vom Dezember 1997 gegen die Amtsenthebung war vom Vatikan zurückgewiesen worden.
Der Standard, 31. Dezember 1997 und 4. Oktober 1998
1998, 30. September
Der Europaratsabgeordnete Karl v. Habsburg-Lothringen, ÖVP, wendet sich vehement gegen die Herabsetzung des Schutzalters (§ 209 StGB): »Wenn er den § 209 des österreichischen Strafgesetzes aber als Diskriminierung der Homosexuellen sieht, dann irrt er. Denn das Ausleben einer sexuellen Neigung hat nicht unbedingt etwas mit Menschenrechten zu tun. Vor allem dann nicht, wenn es um den Schutz Jugendlicher geht. Denn auch der ist ein Menschenrecht. Nichts anderes will dieser berühmte Schutzparagraph. Folgt man aber der Logik des Herrn Krickler, dann kann morgen jemand mit der selben Argumentation kommen und das Ausleben seiner pädophilen oder sodomistischen Neigungen als Menschenrecht fordern.
Wenn es tatsächlich nur um das gleiche Schutzalter für Burschen und Mädchen geht, dann müssen wir uns auch über eine Hinaufsetzung bei Mädchen unterhalten. Das EP hat in einem Bericht zum Schutz der Kinder vor sexueller Ausbeutung in den Begründungen festgehalten, daß dieser Schutz bis zum 18. Lebensjahr sinnvoll ist.«
http://www.paneu.or.at/paneu/19980930.htm
1998, 17. September
Europaparlament Kinderschänder-Amnästie
Als Schlag gegen die Bemühungen, die Kinderpornographie effizient zu verfolgen, wertet der ÖVP-Abgeordnete (MdEP) Karl v. Habsburg die Forderung der Linksparteien im Europaparlament, alle nach dem Schutzparagraphen 209 Verurteilten zu amnestieren und freizulassen. »Offensichtlich sind die Antragsteller der Meinung, der Kinderschänder von Bad Goisern, der nach diesem Schutzparagraphen verurteilt ist, soll weiter seine perversen Neigungen an unschuldigen Kinderseelen ausleben dürfen«, beschreibt der christlich-konservative Europaparlamentarier die denkbaren Folgen des Antrags.
»Derartige Anträge zeigen nur, wie weit das Liberale Forum (die Liberalen haben den Antrag ausgearbeitet) ins linke Fahrwasser abgedriftet ist. Das paßt dann zur Tatsache, daß der sonst vernünftige Friedhelm Frischenschlager von Heide Schmidt soweit unter Druck gesetzt wurde, daß er sich jetzt als Vizevorsitzender der Intergruppe 'Equal Rights for Gays and Lesbians' hat wählen lassen, wo er mit dem Bischofsverleumder [und Schwulen, Anm.] Kurt Krickler an einem Tisch sitzt.«
Presseaussendung Karl v. Habsburg, MdEP, 17. September 1998
Minister Karl Schlögl (SPÖ) gibt die Mißbrauchsanzeigen für 1998 mit 745 an, allein im ersten Halbjahr 1998 kam es bereits zu 757 Anzeigen.
Die Presse, 4. September 1999
1998, 15. Juli
Als »untauglichen Versuch, österreichische Innenpolitik ins Europäische Parlament zu verlagern und dabei noch dazu den Begriff der Menschenrechte zu mißbrauchen«, wertet der ÖVP-EU-Abgeordnete Karl v. Habsburg einen von Friedhelm Frischenschlager (LIF) mitunterzeichneten Dringlichkeitsantrag über die Homosexuellen. Absicht des LIF ist es, den Paragraphen 209 StGB (Schutz Minderjähriger vor gleichgeschlechtlicher Unzucht) zu Fall zu bringen. »Gleichzeit zu fordern, daß alle Personen, die gegen die Schutzbestimmungen für Jugendliche verstoßen haben, zu amnestieren, hätte vielleicht den Otto Mühl erfreut, dient aber ganz sicher nicht dazu, das Vertrauen der Bevölkerung in die Politiker zu festigen.«, so Habsburg.
Die Liberalen wollten in ihrem Antrag außerdem die Gleichbehandlung von Schwulen und Lesben zur Beitrittsvoraussetzung für die Mittel- und Osteuropäischen Länder zur EU machen. Nach Auseinandersetzungen zwischen der rot-grün-liberalen Ampel einerseits und der EVP andererseits wurde auch dieser Antrag noch vor der Diskussion wieder zurückgezogen.
Presseaussendung von Karl v. Habsburg, 15. Juli 1998
1998, 14. Juli
Jörg Haider und der Kinderschänderring von Bad Goisern
Im Zuge der Prozesse um den Kinderschänderring von Bad Goisern läßt sich besonders gut die Methodik der Schwulenorganisationen aufzeigen.
Angeklagt und verurteilt wurden zB die beiden Aktivisten der Schwulenorganisation LAMBDA, Siegfried Zahler und DDr. Gerhard Grone, vormaliger Rechtsanwalt, die die sexuellen Vorlieben von Robert Haider, Vater von Jörg Haider für „Überredungskünste“ zum Wohlverhalten von Jörg Haiders Fraktion bei der Abstimmung über die Aufhebung des Kinderschänderparagraphen § 209 StGB im Nationalrat zu nützen versuchten.
Auszug aus dem Gerichtsprotokoll vom 14. Juli 1998
„Festgehalten wird, daß der Verteidiger des Erstangeklagten seinen Mandanten sohin neuerlich auffordert, sich endlich auf eine Verantwortung festzulegen bzw. seine Vermutungen konkret zu begründen und darzulegen.
Der Erstangeklagte gibt sohin an: Es geht in Goisern ein Gerücht um, und zwar das Gerücht, daß Robert Haider homosexuell ist. Grone und ich haben hier auch nachgeforscht und die Buben nach der Reihe gefragt, ob sie Robert Haider kennen und haben sie auch gefragt, ob mit diesem irgendetwas war oder nicht usw. Thomas O[…] wurde bei der kontradiktorischen Vernehmung gefragt, ob er Robert Haider kennt, worauf er gesagt hat, „Nein, er kennt diesen Herrn nicht.". Er wohnt aber 70 m neben ihm und das in Goisern und ist dieser Robert Haider genauso bekannt, wie ein „Wilfried“ oder ein „Hubert von Goisern“. Über Befragen, ob also aus dem Grund, weil ein Robert Haider in Goisern homosexuell ist, die ganzen Zeugen ihn (Zahler) belasten und nicht diesen: Nein. Ich selbst war Mitglied beim Rechtskomitee "Lambda". Jörg Haider – ich habe das auch schriftlich zu Hause – hat versprochen, daß er am 29. November 1995 bei dieser Abstimmung hinsichtlich der Streichung des § 209 mitstimmt, und zwar mit Heide Schmidt usw. Damals wäre das normalerweise 90:92 ausgegangen, aber weil Haider dann für 16 Jahre plädiert hat, ist die Abstimmung 91 : 91 ausgegangen.
Er ist uns damals damit praktisch in den Rücken gefallen. Da habe ich gesagt, "Jetzt schauen wir einmal, wie das bei Robert Haider ist.", weil es weiß ganz Goisern, was mit ihm los ist, das ist kein Geheimnis. Danach habe ich gesagt, "Jetzt fragen wir einmal die Buben." – ich kenne ja genug – und haben wir dann geschaut, daß wir diese, die rund um Haider zu Hause sind, einmal erwischen. Wir haben sie dann nach der Reihe gefragt und haben auch Klaus P[…] gefragt, und am 24. April 1997 hat Pu[…] mir erzählt, daß Klaus P[…] von Robert Haider Geld erhält. Daraufhin habe ich gesagt, „O.k, ich schaue, daß ich Grone erwische. Dann nehmen wir das auf und dann haben wir eine andere Gesprächsbasis, wenn es das nächste Gespräch mit Haider gibt.“ Wir haben das nicht gemacht, daß wir ihn anzeigen oder so …“
Protokoll der Hauptverhandlung (1. Tag), Aktenzeichen 12 Vr 682/97, 12 Hv 20/98, 353, Gericht: Landesgericht Wels als Schöffengericht, Abt. 12, Tag und Stunde des Beginnes der Hauptverhandlung: 14. 07. 1998, 08.40 Uhr, Strafsache: gegen: a) Siegfried Z a h l e r , b) Thomas A. M a y r h u b er wegen: §§ 207, 207 a, 208 u.a. StGB 1998, Juli
Schutzalter, Mißbrauch StGB
Die rot-schwarze Koalition hat sich über eine durch jüngste Vorfälle nötige Verschärfung des Mißbrauch von Kindern verständigt. Der damalige freiheitliche Klubobmann Ewald Stadler fordert eine lebenslange Beobachtung und Registrierung von Mißbrauchstätern.
Die von SPÖ, LIF, Grünen und Schwulenorganisationen verlangte Herabsetzung des Schutzalters von Knaben für sexuellen Mißbrauch wird nach Antrag des Liberalen Forums im Österreichischen Nationalrat abgelehnt: FPÖ und ÖVP gegen die Herabsetzung, die SPÖ verließ den Saal, LIF und Grüne wie erwartet dafür.
Die »Plattform gegen § 209«, der 37 Organisationen angehören, hat jedenfalls angekündigt, sich diese »Diskriminierung« homosexueller Kontakte nicht länger gefallen zu lassen und will den Europäischen Gerichtshof anrufen.
Der Standard, 15. und 18. Juli 1998
1998, 16. April bis 17. Mai
»Wien ist andersrum 3«
Für den Begleitfalter stellt »Ecce homo«, eine Schwulen- und Lesbenorganisation den Bundespräsidenten Klestil und den Baumeister Lugner als Sado-Maso-Perverslinge, die protestantische Superintendentin des Burgenlandes Knoll und die LIF-Chefin Schmidt als Lesbierinnen hin. Letztere sonst für alles Verständnis habend, zeigte sich etwas schroff, diesmal war sie ja persönlich betroffen.
1998, 5. März
Göttweiger-Intrige gegen Kardinal Groer
Der Ex-Frater Leopold Pfisterer (1983 bis 1985 in Göttweig, 1998 Mitarbeit in der »Kulturstelle der Erzdiözese Wien«, »guter« Freund des Paudorfer Paters Udo Fischer, letzterer weniger durch seine seelsorgerische Tätigkeit als durch seine Anpöbelungen des St. Pöltener Bischofs Kurt Krenn bekannt, wirft unbelegt Kardinal Groer homophiles Verhalten vor.
News, 5. März 1998
1998, Frühjahr
Schwulen-Bettelei im Nationalrat
49 Lesben und Schwule schreiben Bettelbriefe an die Nationalratsabgeordneten: 2000 Schilling Mindestspende werden für die Weiterführung der Prozesse gegen Kurt Dieman und die Zeitschrift »Der 13.« erwartet. 50 Lesben und Schwule hätte Klage wegen Verhetzung, Aufruf zu strafbarer Handlung, Beleidigung und übler Nachrede eingebracht. Sie betonen ferner die ihrer Meinung nach bestehende »hohe Dringlichkeit der Aufnahme von Homosexuellen als zu schützende Gruppe in den Verhetzungsparagraphen (§ 106, 107) und die Verfassung.« Empfänger der Spende/Zahlung an den Rechtshilfefonds ist das Österreichische Lesben- und Schwulenforum, 1150 Wien, kontoführendes Institut die PSK.
Der 13., 14. Jg., Nr. 2, 13. Februar 1998
Kurt Dieman standfest
In der Ausgabe vom 13. November 1997 der Zeitschrift »Der 13.« hatte Kurt Dieman im Zuge des jährlichen Kongresses des ÖLSF (Österreichischen Lesben- und Schwulenforum) in St. Pölten sich kritisch zu den homosexuellen Perversionen geäußert:
»Homosexuelle kriechen jetzt wieder wie Ratten aus ihren Löchern«;
»… sie sollten geschlechtsspezifisch mit Peitsche und Ochsenziemer gezüchtigt werden«;
»wer Nazi-Methoden anwendet, sollte mit ebensolchen behandelt werden«
Den Publizisten Kurt Dieman erinnerte der Spaziergang von einem Rudel Lesben und Schwule auf dem St. Pöltener Domplatz an die Aufmärsche der Hitlerjugend.
Kurt Diemann wird daraufhin von Lesben und Schwulen (Vertreter: RA Thomas Prader, Wien, Ex-GAL-Mandatar) geklagt, während »Der 13.« aus Gründen des wirtschaftlichen Risikos sich mit den Schwulen verglich.
Als Kläger treten laut Klagsschrift vom 12. Jänner 1998 der Rechtsanwaltskanzlei Prader (Rechtsanwalt Dr. Thomas Prader, Rechtsanwaltsanwärter: Mag. Nadia Lorenz, Mag. Eva Plaz) auf:
1. Österreichisches Lesben- und Schwulenforum, 1090 Wien, Berggasse 7,
2. HOSI-WIen (Homosexuelle Initiative Wien), 1020 Wien, Novaragasse 40,
3. HOSI-Linz (Homosexuelle Initiative Linz), 1160 Wien (!), Schubertstraße 148/DB,
4. CSD Wien (Verein zur Durchführung der Regenbogenparade), 1090 Wien, Bergg. 7,
5. der Ex-ORF-Schwule und seit Juni Partei-Homosexuelle, Günter Tolar, Wien,
6. Mag. Diana Voigt, Literarische Agentin, Wien,
7. Dr. Günter Tobias Natter, Kunsthistoriker, Wien,
8. Dr. Wilhelm Richard Baier, Erwachsenenbildner, Graz,
9. Mag. Harald Truschner, Biologe, Miklauzhof,
10. die »Grüne« Partei-Lesbe Mag. Ulrike Lunacek, Politikerin, Wien,
11. Anna Teresa Fusillo-Henkel, Ärztin, Wien,
12. Mag. Günter Strobl, kfm. Angestellter, Wien,
13. Mag. Hannes Sulzenbacher, Ausstellungskurator, Wien,
14. Veit Georg Schmidt, wissenschaftlicher Angestellter, Wien,
15. Mag. Andreas Brunner, Literaturagent, Wien,
16. Margot Scherl, Sozialarbeiterin, Psychotherapeutin, Wien,
17. Ines Rieder, Schriftstellerin, Wien,
18. Thomas Fröhlich, Diplomsozialarbeiter, Wien,
19. Mag. Josefine M. Amschl, Steuer- und Finanzfachmann, Wien,
20. Dr. Hanna Hacker, Soziologin, Universitätslektorin, Wien,
21. Alfred Guggenheim, Kaufmann, Wien,
22. Johanna Würth, Studentin, Wien,
23. Mag. Siegfried Hetz, Schriftsteller, Wien,
24. Mag. Reinhard Pinter, kaufmännischer Angesteller, Wien,
25. Arne Steininger, Assistent, Wien,
26. Sigrid Maria Hutter, Textildesignerin, Lustenau,
27. Rosmarin Frauendorfer, Rundfunksprecherin, Sprachlehrerin, Wien,
28. Dr. Jennifer Kickert, Zoologin, Wien,
29. Mag. Robert Kastl, Vertretungsassistent am Engl. Institut der WU Wien, Wien,
30. Jürgen Tiedge, Pensionist, Wien,
31. Dr. Rainer Bartel, Ökonom, Linz,
32. Franz Wassermann, Projekt-Künstler, Innsbruck,
33. Dr. Nina Arzberger, Psychotherapeutin und Klinische Psychologin, Wien,
34. Dr. Ernst Silbermayr, Psychotherapeut, Klinischer Psychologe, Wien,
35. Margarete Neundlinger, Fotografin, Wien,
36. Petra Spannring, Sozialarbeiterin, Wien,
37. John Clark, Angestellter, Wien,
38. Elvira Franta, Redakteurin, Wien,
39. Christian Hamernik, Geschäftsführer, Wien,
40. Irene Hana, Köchin, Wien,
41. Margarete Neumann, Ökologische Beraterin, Wien,
42. Dr. Nikolaus Benke, Universitätsprofessor, Wien,
43. Mag. Johannes Langer, AHS-Lehrer, Wien,
44. Karin Ballauf, Verlegerin, Wien,
45. Marcus Dalfen, Buchhändler, Salzburg,
46. Marion Krainer, Schauspielerin, Regisseurin, Wien,
47. Helga Widtmann, Buchhändlerin, Wien,
48. Manfred Müller, Selbständiger, Puppenspieler, Sarasdorf,
49. Holger Thor, Veranstalter, Angestellter, Wien.
Die »Grünen« bringen unter der kroatischen Nationalistin österreichischer Staatsbürgerschaft, Terezija Stoisits, eine parlamentarische Anfrage ein.
Die Antwort macht die Kläglichkeit des Versuchs deutlich, eine Meinungsäußerung gegen die Homosexuellen-Interessen unter das Verbotsgesetz subsumieren zu wollen.
Das LG-Linz weist die Kläger 1998 ab, die Klagsseite bringt Berufung ein. So erkennt der Linzer Richter: »Homosexualität schließt auch die Welt der lesbischen Frauen und selbstverständlich jene der Tiere ein. Mitglieder jeder höheren Tierart wenden sich zur Paarungszeit Tieren ihres eigenen Geschlechts zu, wenn kein andersgeschlechtlicher Partner verfügbar ist. Kühe reiten aufeinander, stampfen mit den Vorderfüßen und brüllen wie Stiere. Stuten stülpen die Schamlippen auf, bringen die Klitoris vor, entleeren Schleim, blitzen mit den Schamlippen, biegen den Hinterleib ein, wenn eine andere Stute die Flanke berührt, reiten aufeinander und lecken sich die Genitalien. Auch auf Hühnerhöfen kann man lesbische Verhältnisse bei Hühnern, Gänsen, Enten und Fasanen dann beobachten, wenn keine männlichen Tiere zur Verfügung stehen.« Heide Schmidt, LIF, und der Grüne Justizsprecher Terezija Stoisits haben das Mitgefühl des Richters mit den Homosexuellen mißverstanden: für erstere sei es »widerwärtiger Voyeurismus« (in anderen Bereichen ist sie nicht so sensibel), der damalige Justizminister müsse reagieren, zweite sieht darin perverse Phantasien. Die Anti-Rassistin Heide Schmidt sieht darin gar »Rassismus der Nazizeit«, so als ob Homosexuelle eine eigene Rasse wären …
Die Kollektivbeleidigung wurde am LG-Wien von Richter Bruno Weiss erwartungsgemäß mangels aktiver Klagslegitmierung zurückgewiesen. Diemans Assoziation der lesbisch/schwulen Versammlung vor dem St. Pöltener Domplatz mit den Aufmärschen der Hitlerjugend sei verständlich, so Richter Weiss, auch damals seien junge Leute am Sonntag vor die Kirchen gezogen und hätten die Kirchgänger gestört.
»Es darf also hierzulande hochoffiziell gesagt werden und (es) ist freie Meinungsäu(ß)erung: Lesben und Schwule sind Ratten, sie sollen gezüchtigt und mit Nazi-Methoden behandelt werden.«, resümiert das linksextreme »TATblatt«.
Kleine Zeitung, 11. und 14 Juli 1998
TATblatt: http://www.nadir.org/nadir/periodika/tatblatt/135oelsf.htm
Der Standard, Mi. 2. September 1998
Salzburger Nachrichten, Mi. 2. September 1998
Der 13., 14. Jg., Nr. 9, 13. September 1998, S. 16—17
Kinderporno, Wiener Homosexuellen-Anwalt
Dem zu diesem Zeitpunkt 51jährigen Wiener Homosexuellen-Anwalt DDr. Gerhard Grone wird gerichtlich vorgeworfen, zum Kern des Kinderporno-Ringes von Bad Goisern zu gehören, Knaben mißbraucht zu haben. Ebenso wird ihm Nötigung vorgeworfen. Der Beklagte soll der Sprecher einer Homosexuellen-Initiative bzw. deren Anwalt gewesen sein. Die »christlich-soziale Arbeitsgemeinschaft Österreichs“, hinter der „Pornojäger“ Martin Humer steht, hat in Bad Goisern 3000 Flugblätter mit den Namen der Täter sowie von drei Opfern verteilt.
Der Standard, 16. August 1997 und 1. April 1998
In einem Zugabteil hatte der 22jähriger René C. zwei 13jährige Knaben, denen 30.000 Schilling versprochen worden sind, bei sexuellen Handlungen gefilmt. Bei einer Zufallskontrolle der Polizei im Bahnhof St. Pölten flog dieser Mißbrauch auf. Involviert ware zwei weitere Männer.
Der Standard, 13. Dezember 1997
1997, 26. November
Alfons Haider: schwul
Als der Österreicherinnen liebster Schwiegersohn wurde er bezeichnet. Jetzt ist Schluß damit: der für seine seichten Schauspiel-Rollen bekannte AIDS-Aktivist und Kämpfer für Toleranz Homosexuellen gegenüber Alfons Haider ist selbst schwul: ein Selbstbekenntnis im Ö3-Wecker stellt dies klar. Bisher wolle er »nur zum Schutz meiner Familie« geschwiegen haben, Drohungen der Veröffentlichung seiner perversen Neigung (am Tag seiner Moderation der AIDS-Gala 1997) und nachstehendes Erlebnis hätten ihn bewogen, sich öffentlich zu bekennen: »Ich [Anm.: Alfons Haider] hab' die Baustelle eines Aidshilfehauses besichtigt. Da hat mir ein Bauarbeiter gesagt: ,Sag'n S', was brauchen wir so eine warme Hütt'n. Die Warmen sollen sterben gehen.' Dem habe ich gesagt, dann müßte ich auch sterben gehen, weil ich auch so einer bin.«
Kleine Zeitung, 27. November 1997 Treffend der Wiener Nachtlokalbetreiber H. W. Schimanko dazu: »Ich bin sehr für Homosexuelle. Bleiben uns mehr schöne Frauen.« Der Standard, 28. November 1997
1997, 24. Oktober
ORF: »Kreuz und quer«, Kirche und Schwule
Wegen der „besonders geschmacklosen Ortswahl“, so der liberale Pressechef der Diözese, Wolfgang Bergmann, habe die Katholische Kirche nicht an einer Diskussion aus der „Box“ der ORF-Sendung »Kreuz und quer« zum Thema: Homosexualität und Kirchen teilgenommen. Dabei war man der ökumenischen Vereinigung »Junia« gefolgt. Nach Verbot der Abhaltung von Gottesdiensten für homosexuelle Gläubige in einem katholischen Gotteshaus durch den Wiener Erzbischof Christoph Schönborn hat man einen »Gottesdienst« im Wienfluß-Kanal beim Stadtpark abgehalten, zelebriert von der evangelischen Studentenpfarrerin Barabra Heyse-Schaefer, dem altkatholischen Pfarrer von Wien West, Günther Dolezal, und dem katholischen Pfarrer Johannes Wahala, der wenig später mit einem Schweigeverbot und dem Entzug seiner Pfarren belegt wird.
Der Standard, 24. Oktober 1997
1997, 24.—26. Oktober
»Schwulen- und Lesbenkongreß in St. Pölten«
Den »Ehren«-Schutz des Schwulen- und Lesbenkongresses in St. Pölten haben Peter Kostelka (SPÖ), Heide Schmidt (LIF) und Chorherr (Grüne) übernommen.
Der 13., 13. Jg, Nr. 9, 13. Sept. 1997
1997, Oktober
Der Juden Nein zum Schwulenfest
Die Wiener Israelitische Kultusgemeinde hat sich durch die Homosexuellen nicht unter Druck setzen lassen: Man verhängt in St.Pölten, wo am Wochenende unter dem Motto „Lebenswelten – Menschenrechte“ das 7. Österreichische Lesben-, Schwulen- und Transgenderforum stattfindet, ein Saalverbot für das Veranstaltungszentrum „Alte Synagoge“. Pseudointellektuelle haben sich ob der Entscheidung der Kultusgemeinde erregt.
Ein Linzer Logopäde wird verhaftet, weil er über 150 (!) Knaben in seinem Wohnwagen mißbraucht haben soll.
1997, Jänner
Im Katholischen Bildungshaus Puchberg der Diözese Linz wurde am 17. und 18. Jänner 1997 ein den Homosexuellen wohlwollendes Seminar zum Thema »Gleichgeschlechtlich leben und lieben« abgehalten. Am 23. Jänner 1997 berichtet die offizielle Linzer Kirchenzeitung »Auch Homosexuellen soll Kirche Heimat sein.«: »Die kostenlose Ehe- und Familienberatung der Diözese Linz steht selbstverständlich auch homosexuellen Menschen … offen.« Der Leiter der Ehe- und Familienberatung, Mag. Rolf Sauer, versteigt sich zur Aussage: »Ihre (der Homosexuellen, Anm.) Lebensgemeinschaften sollen gestützt werden«.
Linzer Kirchenzeitung, 23. Jänner 1997
Nach der Beibehaltung des Schutzalterparagraphen (§ 209 StGB) klärt Doris Knecht, stv. Chefredakteurin der linksextremen, aus der Hausbesetzerszene kommenden Wochenzeitung »Falter«, später Redakteurin bei der Wochenzeitung »Profil« den ÖVP-Klubobmann Andreas Khol im »Falter« 46/96, Standpunkt, über Sodomie auf: »Nachdem Sie also die Jugend mit dem Paragraphen 209 erfolgreich 'weiter'-schützen, Dr. Khol, ist ihnen nun das Wohl der Tiere ein Anliegen. Es geht um den Sodomie-Paragraphen, der Ihnen und dem restlichen Nationalrat verlustig gegangen ist: Weil einige der Nationalräte (und nicht nur von der FPÖ, Herr Klubobmann, auch von ihrer ÖVP) lieber Kaffee trinken als abstimmen, hing der Zusatzantrag für einen Paragraphen 220a plötzlich ganz blöd in der Luft, da vorher irrtümlicherweise der 220er abgeschafft worden war. Jetzt waren, um Gottes willen, auf einmal die Tiere in Gefahr! Schutzlos den Sodomiten ausgeliefert! Bauern sperrt eure Schafe und Ziegen weg! Herrchen, paßt auf eure Hunde auf! Nun scheinen Sie aber, Dr. Khol, im Gegensatz zu ihrem Co-Apostel Humer, der uns immer lehrreiche Bildchen zuschickt, nicht richtig informiert zu sein, wie das mit den Tieren meistens ist. Weshalb wir hier einmal Klartext sprechen sollten: Es sind in der sodomitischen Pornographie meistens nicht kleine Tiere, die von riesigen Männerschwänzen gequält werden, Dr. Khol, Sodomiten finden es nämlich für gewöhnlich anregender, sich anzusehen, wie Frauen von großen Tieren mit großen Schwänzen gefickt werden. Ja, Herr Klubobmann, von Eseln, Schäferhunden und so. Abei mei: Sind ja nur Frauen. Hauptsache, den Tieren geht es gut. Oder?«
Klärende Worte, warum die Frauenrechtler der SPÖ, des LIF und der Grünen so gegen die Sanierung des StGB bezüglich der Sodomie eingetreten sind.
»Falter«, Nr. 46/1996, »Standpunkt«
1996, 27. November
Der Antrag von SP, Grünen und Liberalen zur Senkung des Schutzalters für Homosexuelle von 18 auf 14 Jahre fand am Mittwoch im Plenum des Nationalrates keine Mehrheit. Mit Unterstützung der Abgeordneten Franz Morak (VP) und Harald Ofner (FP) kam der Antrag der „Ampel“ auf 91 Stimmen. Die restlichen 91 Mandatare der VP und FP stimmten dagegen, womit der Antrag bei Stimmengleichstand abgelehnt war.
Gefallen ist allerdings das Werbeverbot (§ 220 StGB) [90 zu 89 Stimmen], der in damit logischem Zusammenhang stehende, gewollte Gesetzesbestandteil der Unzucht mit Tieren wurde als § 220a StGB nach ÖVP-FPÖ-Antrag mit 93 zu 89 Stimmen angenommen, d. h., es fanden 89 Nationalratsabgeordnete, die Sexualverkehr mit Tieren nicht mehr unter Strafe stellen wollten! (Mandatsstand: 71 SPÖ, 52 ÖVP, 42 FPÖ, 10 LIF, 9 Grüne). Neben Vertretern der SPÖ, des LIF und der Grünen hatte sich auch der amtierende SPÖ-nahe Justizminister Michalek für die Streichung des Schutzparagraphen ausgesprochen.
Paneuropa Österreich, 24. Jg., Nr. 10/1999, S. 10—11
Der Standard, 28. November 1996
ORF, Verhaftung des Chefs vom Dienst
Heinz-Otto Felsbach, Chef vom Dienst des ORF, wird nach Anzeigen von Jugendlichen verhaftet. Verteidigung: Freimaurer-Anwalt Schuppich.
Der 13., 13. Jg., Nr. 1, 13. Jänner 1997, S. 12
1996, 31. August
Lesben-Segen durch Evangelische
Die Lesben Jutta und Irene, eine Journalistin und eine Psychologin, erhalten durch den evangelischen Meßdiener Erwin Neumann den Segen: »als Wiedergutmachung jahrhundertelanger Diskriminierung.«
Der 13., 12. Jg., Nr. 12a, 28. Oktober 1996
Mißbrauch im Flüchtlingsheim
Voruntersuchungen gegen jene Männer, die über mehrere Monate Kinder eines Linzer Flüchtlingsheims mißbraucht haben sollen, werden fortgeführt.
Der Standard, 3. September 1996
1996, 29. Juni
Erste Wiener »Regenbogenparade«
Am 29. Juni 1996 fand in Wien am Ring die erste Homosexuellen »Regenbogenparade« statt. Unterstützt von den »Grünen«, Bank Austria und Wiener Städtische Versicherung. Mit von der Partie die Grüne Behinderte Haigermoser, der Ex(?)-Marxist Peter Pilz. Die Wiener Städtische Plakatfirma hatte sich erfreulicherweise geweigert, die Werbeplakate zu affichieren. Ein als Priester Verkleideter hat nach eigener Aussage die von ihm getragene Soutane von einem den Homosexuellen nahestehenden Priester erhalten.
Der 13., 12. Jg., Nr. 7, 13. Juli 1996, S. 16—17
Homos in Dornbirn ausgeladen
Der Dornbirner Bürgermeister Sohm, dem das Vorstandsmitglied des »Lesben- und Schwulenforums«, Christian Michelides, den »Ehren«-Schutz angetragen hatte, weist den Schwulenansturm auf das Kulturhaus in Dornbirn zurück: Solche Veranstaltungen seien im Zeitalter von Aids nicht nötig. Das Homofest wurde daraufhin in einem Hotel durchgeführt. Der Aufruf der Homosexuellen, keine Vorarlberger Waren zu kaufen, war indes nicht sehr erfolgreich. Unterstützt wurde der Dornbirner Bürgermeister später vom Generalvikar der Diözese Feldkirch, Dr. Othmar Fischer: Es würden »keineswegs homosexuell empfindende Menschen diskriminiert werden.«
Der 13., 12. Jg., Nr. 11, 13. Nov. 1996, S. 16
HOSI verleumdet Bischöfe
Der Sprecher der Homosexuellen-Initiative »HOSI«, Krickler, sagt einigen sozialistischen Politikern und den Bischöfen nach, »homophile Neigungen« zu besitzen.
Bischöfe, u. a. Kardinal Schönborn, klagen erfolgreich.
1995, Ostern
Fall Hartmann/»Profil«
Passend für eine Zeitschrift aus dem als ÖVP-nahe geltenden Raiffeisen-Konzern startet das politische Magazin »Profil« in der Osterwoche 1995 die Kampagne gegen Seine Excellenz Kardinal Hermann Groer. Der Kardinal wird mittels des Herrn Hartmann unzüchtiger Handlungen bezichtigt, die jedoch nicht bewiesen sind. Seitens des Kardinals folgt ertragendes Schweigen. Kardinal Schönborn als Amtsnachfolger Kardinal Groers bezeichnet die Angriffe gegen die Katholische Kirche als die schwersten seit der Nazi-Zeit. Zeitlich schon deshalb gut gelegen, da Bemühungen seitens der politischen Linken in Gang kamen, das gesetzliche Schutzalter für den gleichgeschlechtlichen Mißbrauch von Knaben auf 14 (!) Jahre herabzusetzen. Da kann es politisch nur erstrebenswert sein, die Katholische Kirche, die in dieser Frage augenscheinlich nicht zustimmungsfreudig ist und zudem beharrenden Einfluß auf die ÖVP ausüben dürfte, durch einen aufbewahrten »Skandal« mundtot zu machen.
Demonstration für Verschärfung der Maßnahmen gegen Kinderpornographie
150 Eltern zogen in Linz in einem Trauerzug für die Opfer von Kinderpornographie vom Hauptplatz über die Linzer Landstraße und demonstrierten für strengere Strafen: drei Jahre Haft für Besitz oder Tausch, fünf Jahre für Handel und bis zu 15 Jahre für Produktion von Kinderpornos. Die Initiative gegen Kinderpornographie hat bisher bereits 58.000 Unterschriften gesammelt. Die Initiative beruft sich auf Studien, wonach jedes dritte Mädchen und jeder sechste Bub in Österreich sexuell mißbraucht werde.
Kurier, 14. März 1993, S. 10
»Busenfreundin« als Ministerin für Familien-angelegenheiten
Johanna Dohnal ist bekanntermaßen langzeitig mit ihrer Busenfreundin Burgi Czeitschner, einer ORF-Mitarbeiterin, die über einen Aufruf zur politischen Färbung der ihr anvertrauten (Jugend-)Sendungen gestolpert ist, liiert. Gleich wie ihr Berliner Pendant Anne Klein oblagen ihr auch geschmackloserweise die Agenda Jugend und Familie. Zu ihren Zeiten als Staatssekretärin soll sie bereits mit ihrer Freundin in Trunkenheit tanzend an das Klavier gefallen sein. »Von so einem [pardon, Red.] Gesindel werden wir regiert«, soll man Hintergrund gemurmelt haben. »Gesindel« wird schon aus rechtlichen Gründen zurückgewiesen.
Von 1972 bis 1979 ist die Pflichtschul-Absolventin Landesfrauensekretärin der SPÖ Wien, ab 1987 Bundesvorsitzender der SPÖ Frauen (nun die ehemalige Frauenhaus-Linz-Leiterin Prammer), http://www.parlinkom.gv.at/pd/pad/kb/kb02772.html; NO 3/1990, S. 4–5; NO 2/1993, S. 5
Lesbe als Senatorin für Familie, Berlin
Anne Klein, Senatorin für Familie, Frauen und Jugend, will die »Unterdrückung gleichgeschlechtlicher Sexualität« u. a. durch die Einrichtung eines »Referates für gleichgeschlechtliche Lebensweise« erreichen. Die Senatorin für Familie ist lesbisch, für Familienfragen daher bestens geeignet: »Ich lebe mit einer Frau zusammen!«, beichtet sie der »Welt am Sonntag«. Leicht zu erraten: Berlin wird zu dieser Zeit rot-grün regiert.
»Welt am Sonntag«, 1989, NO 11–12/1989, S. 5 und 19
»Als unterdrückter Homosexueller gehe ich vorerst von meiner Situation aus und ich weigere mich, mein Problem, so wie viele Linke es auch machten, als Nebenwiderspruch zu betrachten. Ich trete gegen alle Unterdrückungsformen auf, eben auch des kapitalistischen Systems. Der Kampf gegen die Unterdrückung der Frauen ist für mich ebenso wichtig, wie die Kampagne für die Gleichstellung der Ausländer, oder die Verkürzung der Arbeitszeit.«
Rudi Katzer, Vertreter der Homosexuelleninitiative »Hosi« in der »Alternativen Liste Österreichs« in einem Gespräch mit der Zeitschrift »die linke« der »Gruppe revolutionärer Marxisten (GRM)«, der auch Peter Pilz, jetzt Abgeordneter der »Grünen«, angehörte, über die politischen Zielsetzungen der Homosexuellen und den zwingenden Konnex zwischen Homosexualität und Arbeitszeitverkürzung.
»Homosexuelle Aktion Lübeck«
Die »Homosexuelle Aktion Lübeck« verbreitet Ratschläge, wie sich auch normale junge Männer dem Wehrdienst entziehen können: Den Homosexuellen spielen. »Ich kann keinen Mann töten, da ich Männer liebe« soll eine »im allgemeinen sehr wirksame Widerstandsform« sein, die selbst die »borniertesten Idioten« in den Musterungskommissionen außer Gefecht setze.
NO 4/5 1978, S. 7
Chicago, Manifest
»Staatlich finanzierte, von homosexuell lebenden Männern und Frauen gegebene Sexualerziehungskurse, die die Homosexualität als vollwertig und gesund darstellen und die Schüler und Studenten zum Ausprobieren alternativer Lebensstile ermutigen.«, so die Schwulen in ihrem siebentem Punkt des Manifestes in Chicago. Der 13., 12. Jg., Nr. 11, 13. November 1996, S. 16
„Wer einmal schon für Adolf war, wählt Adolf auch in diesem Jahr" — Die braunen Flecken der SPÖ
„Menschen wie Du und ich?“ — die politische Homosexualität