Source: https://confidaris.de/leistungen/
Timestamp: 2017-10-20 12:10:39
Document Index: 268351317

Matched Legal Cases: ['§ 316', '§ 53', '§ 57', '§ 53', '§ 317', '§ 264', '§ 57', '§ 242', '§ 264', '§ 325', '§ 33', '§ 53', '§ 91', '§ 43', '§ 55']

Leistungen - Confidaris AG - Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Das Leistungsspektrum der Confidaris AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft orientiert sich an den Anforderungen und Bedürfnissen von Non-Profit-Unternehmen.
Unser Angebot umfasst eine Vielzahl von Dienstleistungen in den Bereichen
Bei allem was wir tun, gibt es für uns nur ein Ziel:
Die optimale Lösung für unsere Mandanten. Deshalb bieten wir individuelle und umfassende Beratungen an, um ohne Umweg zum Ziel zu gelangen.
Die Leistungen im Bereich der Wirtschaftsprüfung zählen zu den Kernkompetenzen der Confidaris AG WPG. Denn die Durchführung der durch Gesetz vorgeschriebenen Prüfungen der Jahresabschlüsse bestimmter Unternehmen und das Erteilen von Bestätigungsvermerken über die Vornahme und das Ergebnis solcher Prüfungen stellt eine Vorbehaltsaufgabe von Wirtschaftsprüfungsgesellschaften dar.
"Die Durchführung der Prüfung des Jahresabschlusses dient einerseits Kontrollfunktionen; andererseits ist sie nach § 316 Abs. 1 HGB Voraussetzung dafür, dass der Jahresabschluss festgestellt werden kann." (WP-Handbuch 2006, Abschn. A Rdnr. 22)
Mit unseren Dienstleistungen tragen wir zu effizienten Corporate-Governance-Strukturen in Ihrem Non-Profit-Unternehmen bei. Im Bereich der Wirtschaftsprüfung umfasst unser Angebot folgende Leistungen:
Durchführung von (gesetzlich vorgeschriebenen oder freiwilligen) Jahresabschlussprüfungen
Erstellung von (Einzel- oder Konzern-) Jahresabschlüssen
Prüfung der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung (z.B. gem. § 53 Haushaltsgrundsätzegesetz - HGrG)
Prüfung von Compliance-Strukturen
Prüfung von Überwachungssystemen (z.B. Internes Kontrollsystem, Risikomanagementsystem)
Durchführung von Unternehmensbewertungen (nach IDW S 1)
Mit der Inanspruchnahme unserer Leistungen setzen Sie auf Qualität:
Die Confidaris AG WPG hat erfolgreich am Verfahren der externen Qualitätskontrolle der Wirtschaftsprüferkammer nach § 57a WPO (sog. "Peer-Review-Verfahren") teilgenommen.
Wirtschaftsprüfung im Detail
§ 53 HaushaltsgrundgesätzeG
Die Durchführung von gesetzlichen und freiwilligen Jahresabschlussprüfungen zählt zu den Kernkompetenzen der Confidaris AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft.
Gegenstand unserer Prüfungen sind sowohl Einzelabschlüsse als auch Konzernabschlüsse - nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften(HGB) oder den International Financial Reporting Standards (IFRS).
Als Spezialist für Non-Profit-Unternehmen sind wir mit den besonderen branchenspezifischen Vorschriften, wie bspw. der Krankenhaus-Buchführungsverordnung (KHBV) und der Pflege-Buchführungsverordnung (PBV) ebenfalls bestens vertraut.
Nach § 317 Abs. 1 Sätze 2 und 3 HGB hat sich die Prüfung des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses "darauf zu erstrecken, ob die gesetzlichen Vorschriften und sie ergänzende Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags oder der Satzung beachtet worden sind. Die Prüfung ist so anzulegen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße gegen die in Satz 2 aufgeführten Bestimmungen, die sich auf die Darstellung des sich nach § 264 Abs. 2 ergebenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens wesentlich auswirken, bei gewissenhafter Berufsausübung erkannt werden."
Diesen Anforderungen entsprechend führen wir unsere Jahresabschlussprüfungen unter Beachtung der berufsrechtlichen Vorgaben des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) durch. Selbstverständlich wenden wir dabei den sog. risikoorientierten Prüfungsansatz an. Auf Basis unserer Erkenntnisse aus der Prüfungstätigkeit helfen wir Ihnen auf diese Weise kontinuierlich, bestehende Risiken zu vermindern, indem wir Ihnen Optimierungsmöglichkeiten im Bereich der Rechnungslegung und des internen Kontrollsystems aufzeigen.
Neben den allgemeinen Prüfungsstandards wenden wir ggf. auch branchen- oder rechtsformspezifische Standards, beispielsweise für Krankenhäuser (IDW RS KHFA1), für Stiftungen (IDW PS 740) oder für Vereine (IDW EPS 750) an.
Um die Aussagekraft unserer Berichterstattung gegenüber dem berufsüblichen Umfang zu erhöhen, ergänzen wir unsere Prüfungsberichte auf Wunsch um einen besonderen Erläuterungsteil, in dem wir die Zusammensetzung der einzelnen Posten in der Bilanz und deren Entwicklung im Vergleich zum Vorjahresstichtag ebenso wie die Zusammensetzung der einzelnen Posten in der Gewinn- und Verlustrechnung und deren Vergleich zum Vorjahr umfassend darstellen und erläutern.
Die Confidaris AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hat erfolgreich am Verfahren der externen Qualitätskontrolle der Wirtschaftsprüferkammer nach § 57a WPO teilgenommen.
Ihre Ansprechpartner zum Thema "Jahresabschlussprüfungen":
Confidaris AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Herr WP StB Dipl.-Kaufm. Dr. Gerhard Maus (Vorstand)
Tel. +49 (0) 541 / 3 38 32 17
E-mail: mail@confidaris.de
Die Pflicht zur Aufstellung des Jahresabschlusses nach § 242 Abs. 1 bis 3 HGB - gegebenenfalls in Verbindung mit §§ 264 Abs. 1, 264 a HGB (Kapitalgesellschaften und haftungsbeschränkte Personenhandelsgesellschaften) obliegt dem Kaufmann bzw. den gesetzlichen Vertretern der Gesellschaft.
Auf Wunsch nimmt Ihnen die Confidaris AG als externer Sachverständiger die zur Aufstellung erforderlichen Arbeiten (Erstellung) ab. Denn die Erstellung von Jahresabschlüssen - nach deutschen handelsrechtlichen Vorschriften oder den internationalen Rechnungslegungsstandards (IFRS) - zählt zu unseren Kernkompetenzen als Wirtschaftsprüfungsgesellschaft.
Mit der Confidaris AG als Partner setzen Sie auf Qualität, denn bei der Erstellung von Jahresabschlüssen wenden wir den Standard IDW S 7 ("Grundsätze für die Erstellung von Jahresabschlüssen") des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW)an.
Bei der Erstellung von Einzelabschlüssen nach § 325 Abs. 2a HGB, Konzern- oder Zwischenabschlüssen sowie Abschlussbestandteilen wenden wir die Grundsätze des IDW sinngemäß an.
Sie erhalten einen Abschluss, der den Anforderungen des Gesetzgebers bzw. Standardsetters standhält und Ihnen darüber hinaus Vorteile im Ratingverfahren Ihrer Bank sowie bei konkreten Kreditverhandlungen bieten kann.
Neben Jahresabschlussprüfungen führen wir - anlassbezogen - auch sog.Sonderprüfungen durch. Dazu zählen beispielweise:
Aktienrechtliche Gründungsprüfung (nach § 33 Abs. 2 AktG),
Due-Diligence-Prüfung (im Zusammenhang mit Unternehmenstransaktionen)
Prüfung in Umwandlungsfällen (Verschmelzung, Spaltung, Formwechsel)
Die Confidaris AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft verfügt über eine breite Expertise auf dem Gebiet von Sonderprüfungen.
Ihr Ansprechpartner zum Thema "Sonderprüfungen":
Die Confidaris AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft führt Prüfungen der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung unter Anwendung des IDW PS 720 durch.
Nach § 53 Haushaltsgrundsätzegesetz (HGrG)kann eine Gebietskörperschaft, welcher "die Mehrheit der Anteile eines Unternehmens in einer Rechtsform des privaten Rechts" oder "mindestens der vierte Teil der Anteile" gehört und welcher "zusammen mit anderen Gebietskörperschaften die Mehrheit der Anteile" zusteht, "verlangen, dass das Unternehmenim Rahmen der Abschlussprüfung auch die Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung prüfen lässt."
Zweck der Prüfung ist es, die Informationsasymmetrie gegenüber den zuständigen Aufsichtsorganen abzubauen.
Die Prüfung der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung erfolgt unter Anwendung eines Fragenkatalogs - bestehend aus 16 Fragenkreisen - und erstreckt sich auf
Instrumentarium und
Tätigkeit der Geschäftsführung
in formeller und materieller Hinsicht.
Die Fragenkreise enthalten im Einzelnen Fragen u.a. zu Aufbau- und ablauforganisatorischen Grundlagen (Fragenkreis 2), Planungswesen, Rechnungswesen, Informationssystem und Controlling (Fragenkreis 3), Risikofrüherkennungssystem (Fragenkreis 4), Durchführung von Investitionen (Fragenkreis 8), Rentabilität und Wirtschaftslichkeit (Fragenkreis 14) und verlustbringenden Geschäften und ihren Ursachen (Fragenkreis 15).
Prüfung von Compliance-Systemen
Der angelsächsische Begriff "Compliance", wie er aus der dortigen Rechtsterminologie vom deutschen Wirtschaftsrecht übernommen wurde, lässt sich sinngemäß mit "Handeln im Einklang" (mit geltenden Regeln) übersetzen.
Damit verlangt Compliance zunächst nur, dass sich Unternehmen im Einklang mit dem geltenden Recht bewegen müssen. Diese Erkenntnis gleicht einer "Binsenweisheit", zumal es sich dabei - zumindest für Rechtsstaaten - um ein selbstverständliches Prinzip handelt.
Hinter dem Schlagwort Compliance verbirgt sich allerdings auch die Anforderung, Gesetzesverstöße von Unternehmensangehörigen im Vorfeld durch geeignete und zumutbare (organisatorische) Schutzvorkehrungen zu unterbinden. Inzwischen herrscht die Auffassung vor, dass dieses zur Überwachungssorgfalt der Leitungsorgane gehört.
Durch eine Reihe von schwerwiegenden Bilanzskandalen in den Vereinigten Staaten von Nordamerika, wie etwa die Fälle um Worldcom, Enron, etc. hatte die Diskussion um Compliance zu beginn dieses Jahrtausends - zunächst in den USA, anschließend auch in anderen Teilen der Welt - eine neue Dynamik erhalten. Der US-Gesetzgeber hatte im Jahre 2002 mit dem sog. "Sarbanes-Oxley-Act" (SOX) im Wesentlichen auf die o.g. Skandale reagiert. Zwischenzeitlich hat dieses Gesetz eine exterritoriale Bedeutung erlangt. In der Bundesrepublik Deutschland hatte die damalige Bundesregierung ein sog. "10-Punkte-Programm" angestoßen, welches u.a. die Grundlage für das im Mai 2009 in Kraft getretene "Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz" (BilMoG) gebildet hatte.
In Deutschland haben dem Thema Compliance zuletzt Medienberichte über Korruptionsvorfälle bei der Münchner "Siemens AG" und "MAN" zu breiter Aufmerksamkeit verholfen.
Gelegentlich zeugen Medienberichte leider auch davon, dass selbst lokal agierende Non-Profit-Unternehmen Opfer von Gesetzesverstößen und strafbaren Handlungen werden können (vgl. bspw. fr: Aufträge fingiert und halbe-halbe gemacht?, in: Neue Osnabrücker Zeitung (NOZ) vom 28. November 2009, S. 9; Schmidt: Kreuzbund um 120.000 Euro betrogen, in: NOZ vom 19. Dezember 2009, S. 9).
Es zeigt sich somit, dass auch die Leitungsorgane von Non-Profit-Unternehmen im Rahmen ihrer Sorgfaltspflichten geeignete Maßnahmen treffen müssen, um vorhersehbare und vermeidbare Schäden von ihrem Unternehmen abzuwenden.
Die Confidaris AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft führt effiziente Prüfungen Ihres Compliance-Systems durch. Im Rahmen der Prüfung zeigen wir Ihnen ggf. individuelle Möglichkeiten zur Optimierung Ihres bestehenden Compliance-Systems auf.
Sofern Sie Fragen zum Thema "Compliance" haben, wenden Sie sich bitte an:
Herrn WP StB Dipl.-Kaufm. Dr. Gerhard Maus (Vorstand)
Telefon: + 49 (0) 541 / 3 38 32 13
Von den 800 Einrichtungen und Trägern, die im Rahmen einer empirischen Studie in Deutschland im Jahr 2005 untersucht wurden, verfügten lediglich 16 % über ein funktionierendesRisikomanagementsystem. Dieser Umstand und ein kritisches wirtschaftliches Umfeld haben zur Folge, dass vermehrt Auftreten Insolvenzen im Non-Profit-Sektor zu beobachten sind (vgl. Röthig: Kalkuliertes Risiko, in: Wohlfahrt intern, 7/2006).
Sofern Non-Profit-Unternehmen überhaupt ein Risikomanagement betreiben, bewerten sie ihre Risiken vielfach allein qualitativ. Doch auf dieser Basis lassen sich Unternehmensrisiken nicht steuern (" If you can´t measure it, you can´t manage it.").
Seit dem 01. Mai 1998 verpflichtet das Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) über § 91 Abs. 2 AktG den Vorstand einer AG "geeignete Maßnahmen zu treffen, insbesondere ein Überwachungsystem einzurichten, damit den Fortbestand der Gesellschaft gefährdende Entwicklungen früh erkannt werden." In seiner Begründung stellt der Gesetzgeber fest, dass der Vorstand "für ein angemessenes Risikomanagementsystem und für eine angemessene Revision zu sorgen" hat (vgl. Bundestagsdrucksache Nr. 13/9712, S. 15).
Für GmbH-Geschäftsführer hat die Legislative darauf verzichtet, eine ähnliche Regelung explizit in das GmbH-Gesetz aufzunehmen. In seiner o.g. Begründung zum KonTraG hat er jedoch festgehalten, dass davon auszugehen sei, dass für Gesellschaften mit beschränkter Haftung je nach ihrer Größe, der Komplexität ihrer Struktur usw. nichts anderes gelte und die Regelung (des Aktiengesetzes) Austrahlungswirkung auf den Pflichtenrahmen der Geschäftsführer auch anderer Gesellschaftsformen habe.
Eine derartige Verpflichtung zur Risikoüberwachung ergibt sich bereits aus den allgemeinen Sorgfaltspflichten eines ordentlichen Geschäftsmannes i.S.d. § 43 GmbHG. Demzufolge ist die Einrichtung und Anwendung eines Risikomanagementsystems Ausfluss der Corporate Governance, die auch bei Leitungs- (Vorständen bzw. Geschäftsführern) und Kontrollorganen (Aufsichtsräten bzw. Beiräten) von (diakonischen, caritativen und anderen) Non-Profit-Unternehmen Anwendung finden soll.
So enthalten bspw. der von der Diakonischen Konferenz im Oktber 2005 verabschiedete Diakonische Corporate Governance Kodex und die Arbeitshilfe 182 - Soziale Einrichtungen in katholischer Trägerschaft und wirtschaftliche Arbeit des Verbandes der Diözesen Deutschlands und der Kommission für caritative Fragen der Deutschen Bischofskonferenz Anforderungen an das Risikomanagement.
Ein umfassendes Risikomanagementsystem, welches den gesetzlichen Anforderungen gerecht wird, setzt sich aus folgenden drei Subsystemen zusammen:
internes Überwachungsystem
Wirksames Risikomanagement setzt ein prozessmäßiges Vorgehen, beginnend mit einer Identifikation und -analyse relevanter Risiken, einer Bewertung der vorhandenen Risiken sowie ihrer Steuerung und anschließenden Kontrolle voraus. Ziel ist es, Risiken zu erkennen und durch geeignete Bewältigungsmaßnahmen zu vermeiden, zu reduzieren, zu übertragen oder - im Rahmen der Risikotragfähigkeit, d.h. unter Berücksichtigung der vorhandenen Liquidität bzw. des vorhandenen Eigenkapitals - selbst zu tragen.
Die Confidaris AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft bietet die effiziente Prüfungen Ihres Risikomanagementsystems. Im Rahmen der Prüfung zeigen wir Ihnen ggf. individuelle Möglichkeiten zur Optimierung Ihres Risikomanagementsystems auf.
Das Angebot der Confidaris AGWirtschaftsprüfungsgesellschaft umfasst das gesamte Spektrum steuerlicher Beratungsleistungen, insbesondere
Antragstellung (z.B. auf Erteilung von verbindlichen Auskünften)
Führung von Rechtsbehelfen
Vertretung vor den Finanzgerichten bzw. vor dem Bundesfinanzhof
Ausarbeitung steuergünstiger Gestaltungen
Hilfestellung bei rechtlichen Umgestaltungen, auch hinsichtlich Gesellschafts-, Vereins- und Stiftungsrecht
Aufgrund unserer Spezialisierung im Bereich des Gemeinnützigkeitsrechts zählen zu unseren Mandanten überwiegend gemeinnützige Unternehmen und Non-Profit-Organisationen aus den Bereichen Bildung, Gesundheit, Kultur, Soziales, Sport und Wissenschaft bspw. in kirchlicher, kommunaler oder privater Trägerschaft und unterschiedlichen Rechtsformen (darunter u.a. GmbHs, Stiftungen und Vereine).
Herr WP StB Dipl.-Kaufm. Dr. Gerhard Maus (Vorstand)*
*Herr Dr. Maus ist seit dem Jahr 2008 Mitglied des Arbeitskreises "Besteuerung von Non-Profit-Organisationen" des Instituts der Wirtschaftsprüfer in Deutschland (IDW).
Non-Profit-Unternehmen basieren in der Regel auf bürgerschaftlichem oder konfessionellem Engagement und sind als solche vielfach kollektiv getragen. Sie genießen häufig den steuerrechtlichen Status der Gemeinnützigkeit, was eine dauerhafte Bindung ihrer Mittel und eine Verpflichtung zur (zeitnahen) Verwendung erwirtschafteter Mittel für den gemeinnützigen Bereich zur Folge hat. Gleichwohl agieren sie - bspw. im Rahmen von sog. Zweckbetrieben - durchaus gewinnorientiert, jedoch nicht für den individuellen Profit.
In der heutigen Zeit werden Non-Profit-Unternehmen von den massiven Veränderungen der sozial-, gesellschafts- und wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen vergleichsweise stark beeinflusst. Da ihre Existenz zugleich in hohem Maße von privaten und öffentlichen Zuwendungen abhängt, sehen sich viele Non-Profit-Unternehmen derzeit nicht zuletzt infolge der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise und damit einhergehender öffentlicher Haushaltskonsolidierung und sinkender Reallöhne zunehmenden (finanziellen) Risiken ausgesetzt.
Derart gravierende Veränderungen - in dem ohnehin komplexen Umfeld des sog. Dritten Sektors - lassen die Führung von Non-Profit-Unternehmen nicht weniger anspruchsvoll erscheinen, als es bei Unternehmen im Bereich der gewerblichen Wirtschaft der Fall sein mag.
Die Confidaris AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft unterstützt Non-Profit-Unternehmen daher mit professionellem betriebswirtschaftlichen Know-how, insbesondere in den Bereichen
Organisationsberatung und Change Management
Restrukturierung, Sanierung & Turnaround
Herr StB Dipl.-Ökonom Karl-Heinz Göttken (Vorstand)
Betriebswirtschaftliche Beratung im Detail
Transparenz durch Controlling
Führung und Überwachung eines Non-Profit-Unternehmens stellen anspruchsvolle Aufgaben dar. Gerade in wirtschaftlich unsicheren Zeiten dienen verlässliche Zahlen als wertvolle Orientierungsgrößen. Sie helfen, Entscheidungen vorzubereiten oder abzusichern und geben Vertrauen.
Dabei bietet das Controlling als betriebswirtschaftliche Servicefunktion entscheidende Vorteile für die zielorientierte Planung und Steuerung des Unternehmens:
Über die Bereitstellung entscheidungserheblicher Informationenschafft es Transparenz bezogen auf die Steuerungsgrößen Erfolg und Liquidität.
Im Rahmen des operativen Controllings werden grundlegende Informationen zur (kurzfristigen) operativen Planung über
die Finanzbuchführung,
die Kosten- und Leistungsrechnung sowie
die kurzfristige Finanz- und Liquiditätsplanung
Die Informationsversorgung von Vorständen und Geschäftsführern sowie Aufsichtsgremien ist in vielen Non-Profit-Unternehmen bezogen auf die Qualität der Informationen und ihre Zeitnähe noch nicht optimal ausgestaltet.
Für steuerbegünstigte Körperschaften bedeutet ein funktionierendes operatives Controlling mehr, denn sie verstoßen nach § 55 Abs. 1 Satz 1 AO gegen das Gebot der Selbstlosigkeit, wenn sie in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke verfolgen. Würde eine wirtschaftliche Tätigkeit so im Vordergrund ihrer Tätigkeit stehen, dass die steuerbegünstigte Tätigkeit der Körperschaft nicht mehr das Gepräge gibt, wäre das der Fall.
Allgemeingültige Kriterien zur Abgrenzung in dieser Frage gibt es jedoch bisher nicht, so dass es auf die Art der steuerbegünstigten und der wirtschaftlichen Tätigkeit ankommt. Außerdem kann ein aussagekräftiges operatives Controlling Abhilfe schaffen, denn zur Beurteilung kommen als Kriterien bspw. die Höhe der jeweiligen Personal- und Sachaufwendungen in Frage.
Strategisches Controlling bei NPO
Das oberste Ziel eines Non-Profit-Unternehmens besteht darin, das Unternehmen auf Dauer gegenüber Veränderungen des Unternehmensumfeldes und dadurch bedingten Veränderungen im Unternehmen anpassungsfähig zu gestalten (nachhaltige Existenzsicherung).
"Externe Chancen und Risiken sollen erkannt und mit den Stärken und Schwächen des Unternehmens abgeglichen werden, damit ein optimaler Deckungsgrad von unternehmerischen Stärken mit umfeldbezogenen Chancen besteht." (Coenenberg: Strategisches Controlling, 2007)
Strategisches Controlling versorgt die Unternehmensleitung mit entscheidungsrelevanten (häufig qualitativen) Informationen zur Gewährleistung einer nachhaltigen Existenzsicherung.
Die Confidaris AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft bietet Ihnen professionelle Unterstützung bei Ihrer strategischen Planung, indem wirgemeinsam mit Ihnen geeignete Analysewerkzeuge für Ihr Non-Profit-Unternehmen entwicklen.
Die Balanced Scorecard als Strategisches Managementsystem für NPO
Eine besondere Bedeutung kommt der Schnittstelle zur operativen Planung und Kontrolle - und damit zur Umsetzung der Unternehmensstrategie - zu. Denn in der Praxis stellt eine mangelnde Verzahnung von strategischer und operativer Planung eines der schwerwiegendsten Probleme dar.
Kaplan und Norten haben auf Basis ihrer Untersuchungen im Zusammenhang mit der Entwicklung der "Balanced Scorecard" die Hindernisse in der Strategieumsetzung in Form von 4 Barrieren zusammengefasst:
Nur 5 % der Mitarbeiter verstehen die Unternehmensstrategie ("Visions-Barriere").
Nur 25 % des Leitungspersonals hat finanzielle oder nicht finanzielle Anreize, die im direkten Zusammenhang mit der Unternehmensstrategie stehen ("Menschliche Barriere").
60 % der Organisationen verbinden das Budget nicht mit der Strategie ("Ressourcen-Barriere").
85 % der Unternehmensleitungen wenden monatlich weniger als 1 Stunde auf, um Strategien zu diskutieren ("Management-Barriere").
Im Ergebnis führt dies nach Kaplan/Norton dazu, dass 90 % der Unternehmen es versäumen, ihre entwickelten Strategien auch umzusetzen. (vgl. Kaplan/Norton: The Balanced Scorecard: Translating Strategy into Action, Boston 1996)
Abhilfe können strategische Managementsysteme, wie die "Balanced Scorecard"(BSC) schaffen:
Vision, Leitbild und Unternehmensstrategie werden dabei in konkrete, messbare Kennzahlen übergeleitet. (vgl. Kaplan/Norton: The Balanced Scorecard - Measures that drives Performance, in: Harvard Business Review 1/1992)
Allerdings beschränkt sich die BSC bei der Zielvorgabe und dem anschließenden Soll-Ist-Vergleich nicht allein auf die finanzielle Perspektive. Statt dessen werden Kunden, interne Geschäftsprozesse sowie Lernen und Entwicklung als Messobjekte einbezogen. (vgl. Kaplan/Norton: Using the BSC as a Strategic Management System, in: Harvard Business Review 1/1996)
Die Confidaris AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft unterstützt Non-Profit-Unternehmen bei der Entwicklung Ihres strategischen Controllings von der strategischen Planung bis zum strategischen Managementsystem.
Tel. + 49 (0) 541 / 3 38 32 17
Gegenwärtig sehen viele Führungskräfte von Non-Profit-Unternehmen die Notwendigkeit, ihre Leistungsbereiche (bspw. in der Pflege, in der Alten- oder Behindertenhilfe) zu verbessern, aber auch ihre Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen, um ihre Leistungserbringung dauerhaft sichern zu können.
Denn die Einrichtungen und Dienste der Mitgliedseinrichtungen der großen Wohlfahrtsverbände und Leistungsanbieter in öffentlicher Trägerschaft konkurrieren heute nicht mehr allein mit anderen Non-Profit-Unternehmen sondern verstärkt mit privat-gewerblichen und gewinnorientierten Anbietern sozialer Dienstleistungen.
Vor diesem Hintergrund versuchen Non-Profit-Unternehmen - ebenso wie "Profit-Unternehmen" - eine Kombination von Personen, Technologien und Prozessen zu finden, die möglichst effizient und effektiv ist.
Denn das Kernproblem der Organisation besteht darin, eine Zweckgemeinschaft herzustellen, die in der Lage ist, sich miteinander zu verständigen und sich gemeinsam zielgerichtet zu verhalten.
Dabei konkurrieren die sozialenLeistungsziele vieler Non-Profit-Unternehmen zunehmend mit ökonomischen Notwendigkeiten.
Eine idealtypische Organisationsform gibt es jedoch weder für Non-Profit-Unternehmen noch für "Profit-Unternehmen".
Gleichwohl empfiehlt es sich, eine organisatorische (Neu- oder Um-)Gestaltung der aufbauorganisatorischen Strukturen und ablauforganisatorischen Prozesse eines Non-Profit-Unternehmens an den Prinzipien
Zweckmäßigkeit (bezogen auf die Erreichung der Unternehmensziele)
Gleichgewichtigkeit (bezogen auf Stabilität und Elastizität)
Voraussetzungen für ein erfolgreiches Organisationsentwicklungs- oder Change-Management-Projekt sind u.E.
eine sorgfältige Analyse der Ausgangssituation,
die Identifikation von organisatorischen Probelmbereichen
eine klare Zielformulierung,
die systematische Bewertung der Alternativen
eine konsequente Umsetzung der Veränderungen.
Haben Sie Fragen zu den Themen "Organisationsentwicklung" oder "Change-Management"?
Wir stehen Ihnen gern mit Rat und Tat zur Seite.
Infolge der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise zeichnet sich bereits seit längerem ein sprunghafter Anstieg der Unternehmensinsolvenzen ab (vgl. Koenen: Neue Pleitewelle befürchtet - Creditreform ermittelt steigende Insolvenzzahlen durch die Finanzkrise, in: HB v. 04.12.07; Fockenbrock: Unternehmensinsolvenzen - Firmen sterben wie die Fliegen, in: FTD v. 11.02.09).
Angesichts verschlechterter Finanzierungsbedingungen, sinkender Spenden- und Sponsoringbereitschaft sowie der (mittelfristig) bevorstehenden Konsolidierung des öffentlichen Haushalts im Allgemeinen und teilweise trüber branchenbezogener Prognosen im Speziellen, ist künftig auch auf dem Non-Profit-Sektor vermehrt mit dem Entstehen wirtschaftlicher Schieflagen zu rechnen.
Es gehört zu den Sorgfaltspflichten von Vorständen und Geschäftsführern, in einer Krisensituation geeignete Sanierungsmaßnahmen zur Abwendung der Krise einzuleiten.
Doch welche konkreten Maßnahmen sind im Einzelfall geeignet, eine Krise nicht nur vorübergehend abzuwenden sondern eine nachhaltige Gesundung des (Non-Profit-) Unternehmens herbeizuführen?
Da Unternehmenskrisen in aller Regel auf vielfältige Ursachen zurückzuführen sind, bedarf es folgerichtig auch einer mehrdimensionalen Krisenbewältigung.
Kritisch ist in jeder Krise auch der Zeitfaktor: Denn mit jedem Zuwarten sinkt der Handlungsspielraum von Vorstand bzw. Geschäftsführung. Gleichzeitig steigen die Haftungsrisiken in dieser Situtation überproportional.
Vor diesem Hintergrund empfiehlt sich ein systematisches und konsequentes Vorgehen.
Gleichwohl existiert kein "Patentrezept" zur Sanierung krisengeschüttelter (Non-Profit-) Unternehmen
In der Praxis beruhen erfolgreiche Sanierungen jedoch häufig auf drei Säulen:
Gutes Sanierungskonzept
Die Confidaris AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft verfügt über erfahrene Experten auf dem Gebiet der Sanierung von Non-Profit-Unternehmen.
Die Confidaris AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft bietet Ihnen vor dem Hintergrund besonderer Branchenkenntnisse im Bereich des sog. Dritten Sektors Know-how zur Einrichtung und Optimierung eines Risikomanagementsystems, welches auf die Größe und Komplexität der Struktur Ihres Non-Profit-Unternehmens individuell zugeschnitten ist
Tel. 0 541 / 3 38 32 17
Confidaris AG
Telefon: 0541 / 33 83 217
Fax: 0541 / 33 83 225
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