Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=22%20U%20171/13
Timestamp: 2018-03-22 13:59:04
Document Index: 145337224

Matched Legal Cases: ['§ 249', '§ 7', '§ 249', '§ 717', '§ 717', '§ 533']

Rechtsprechung: 22 U 171/13 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: OLG Düsseldorf, 16.05.2014
OLG Frankfurt am Main entscheidet zu den notwendigen Anwaltskosten des Geschädigten, die aufgrund des Unfallereignisses vom Schädiger bzw. dessen Haftpflichtversicherer zu erstatten sind, mit Berufungsurteil vom 2.12.2014 - 22 U 171/13 -.
BGB § 249; StVG § 7
Anwaltskosten müssen nach Unfall vom Gegner bezahlt werden
Unfallregulierung ohne Rechtsanwalt ist geradezu fahrlässig. Für Mandanten ohne Verkehrsrechtsschutz wichtig
Einschaltung eines Rechtsanwalts in Verkehrsunfallsachen
Unfallschadensregulierung ohne Rechtsanwalt geradezu fahrlässig!
Unfallabwicklung durch Rechtsanwalt vs. Schadenmanagement der Versicherer
Erstattungsfähigkeit von vorgerichtlichen Rechtsanwaltskosten nach Verkehrsunfall zwecks Einschaltung der Kaskoversicherung, der Einholung einer Deckungszusage der Rechtschutzversicherung sowie zur Geltendmachung der Schäden - Erstattungsfähigkeit richtet sich nach Erforderlichkeit der anwaltlichen Beauftragung
LG Darmstadt, 19.06.2013 - 4 O 527/11
Insbesondere macht die Revision weder geltend noch ist sonst ersichtlich, dass das Quotenvorrecht bereits bei der Schadensanmeldung eine irgendwie geartete Bedeutung hätte erlangen können, beispielsweise etwa die Verrechnung von durch den gegnerischen Haftpflichtversicherer gezahlten Vorschüssen erforderlich gewesen sei (dazu OLG Frankfurt am Main, Urteil vom 2. Dezember 2014 - 22 U 171/13, DAR 2015, 236, 237;… vgl. auch Balke, SVR 2016, 349, 351 f.).
Die dem Kläger entstandenen vorgerichtlichen Rechtsanwaltskosten sind dem Grunde nach ersatzfähig, weil die Inanspruchnahme der anwaltlichen Beratung in Anbetracht der hier zweifelhaften Verursachungs- und Verschuldensfragen zweckmäßig und erforderlich im Sinne der §§ 249f. BGB war (vgl. OLG Frankfurt, Urt. v. 02.12.2014 - 22 U 171/13 = juris Rd.26 ff.;… LG Bonn, Urt. v. 22.02.2013 - 18 O 354/10 = juris Rd.33).
AG Krefeld, 07.06.2016 - 1 C 34/16
Auch bei einfachen Verkehrsunfallsachen ist die Einschaltung eines Rechtsanwalts von vornherein als erforderlich anzusehen (OLG Frankfurt DAR 2015, 236).
OLG Düsseldorf, 16.05.2014 - I-22 U 171/13
Vorschuss zweckentsprechend verbraucht: Keine Rückforderung möglich!
Keine Rückzahlung des Vorschusses für Ersatzvornahme
Vorschuss zweckentsprechend verbraucht: Keine Rückforderung möglich! (IBR 2015, 70)
LG Krefeld, 24.10.2013 - 3 O 335/12
BauR 2015, 271
OLG Karlsruhe, 11.10.2016 - 8 U 102/16
Vorläufig vollstreckbares Urteil über die Stellung einer Bauhandwerkersicherheit: …
Denn der Vollstreckungsgläubiger trägt aufgrund der Gefährdungs-/Garantiehaftung nach § 717 Abs. 2 ZPO grundsätzlich das volle Schadensrisiko bei einer Vollstreckung aus einem lediglich vorläufig vollstreckbaren Titel (vgl. OLG Düsseldorf, BauR 2015, 271, juris Rn. 94).
LAG Köln, 05.05.2015 - 12 Sa 469/14
Damit ordnet bereits § 717 Abs. 2 ZPO selbst die Zulässigkeit einer erstmals in der zweiten Instanz erhobenen Widerklage an, so dass es auf die Voraussetzungen des § 533 ZPO nicht ankommt (vgl. dazu OLG Düsseldorf, 16. Mai 2014, 22 U 171/13 juris Rdz. 85 ff.).