Source: https://ausschreibungen-deutschland.de/568340_Neues_Rathaus_Wissen_Planungsleistungen_fuer_Umbau_Sanierung_und_Erweiterung_-_Los_1_-_2019_Wissen
Timestamp: 2019-08-23 19:49:15
Document Index: 363203230

Matched Legal Cases: ['§ 34', '§ 39', '§ 34', '§ 39', '§ 124', '§ 19', '§ 134']

Öffentliche Ausschreibung 2019 Neues Rathaus Wissen; Planungsleistungen für Umbau, Sanierung und Erweiterung - Los 1 - Planungsleistungen der Objektplanung und der Freianlagenplanung Referenznummer der Bekanntmachung: 005 2019-08-12
Ausschreibungen Wissen
Neues Rathaus Wissen; Planungsleistungen für Umbau, Sanierung und Erweiterung - Los 1 - ...
Neues Rathaus Wissen; Planungsleistungen für Umbau, Sanierung und Erweiterung - Los 1 - Planungsleistungen der Objektplanung und der Freianlagenplanung Referenznummer der Bekanntmachung: 005
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YK7DYW2/documents
Telefon: +261 9886620
Fax: +261 98866220
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YK7DYW2
Neues Rathaus Wissen; Planungsleistungen für Umbau, Sanierung und Erweiterung - Los 1 - Planungsleistungen der Objektplanung und der Freianlagenplanung
Referenznummer der Bekanntmachung: 005
Die Auftraggeberin plant den Umbau, die Sanierung und die Erweiterung eines bestehenden Verwaltungsgebäudes zur Nutzung als Rathaus und zur Unterbringung der Verbandsgemeindeverwaltung. Die hierfür erforderlichen Planungsleistungen sollen in 4 Losen vergeben werden. Gegenstand dieser Bekanntmachung ist Los 1 - Planungsleistungen der Gebäudeplanung und der Freianlagenplanung.
Als zukünftiges Rathaus und Sitz der Verbandsgemeindeverwaltung soll ein bestehendes Verwaltungsgebäude dienen. Es ist an die neue Nutzung und den aktuellen Stand von Technik und baurechtlichen Vorgaben anzupassen. Zu planen ist eine Hauptnutzfläche von 1 085 m2 und ein Anbau von ca. 237 m2 Nutzfläche.
Das Gebäude zeigt Risse in Fassade und Treppenhaus, die zu sanieren sind; es ist statisch zu untersuchen.
Als zukünftiges Rathaus und Sitz der Verbandsgemeindeverwaltung soll ein Verwaltungsgebäude der Vermessungs- und Katasterverwaltung des Landes Rheinland-Pfalz dienen. Das Verwaltungsgebäude ist Baujahr 1998 und hat derzeit eine Nutzfläche von 1 114,42 m2. Raumbestand, Verkehrsflächen und Rettungswege sowie sanitäre Einrichtungen sind an die neue Nutzung und den aktuellen Stand von Technik und baurechtlichen Vorgaben anzupassen. Ein zweiter Rettungsweg ist zu planen. Das Gebäude befindet sich in einem altersentsprechenden, befriedigenden bis guten Zustand.
Es gibt eine Machbarkeitsstudie, die Bestandteil der Vergabeunterlagen ist. Die Studie ist in Teilen überholt; auf die Leistungsbeschreibung wird verwiesen. Zu planen ist eine Hauptnutzfläche von 1 085 m2 und ein Anbau von 237 m2 (NUF gemäß DIN 277). Eine Änderung des Fenster-/Raum Rasters auf die nach der VV-I Stock zulässigen Raumgrößen für Einzel und Doppelbüros soll nur im baulich erforderlichen und wirtschaftlich sinnvollen Umfang erfolgen. Ziel der Planung soll sein, ein effektives Arbeiten der Verwaltung zu gewährleisten und dafür die jeweiligen Fachbereiche möglichst zusammenhängend, d. h. auf jeweils eine Etage unterzubringen. Bezüglich weiterer Einzelheiten wird verwiesen auf die Leistungsbeschreibung, die ebenfalls Bestandteil der Vergabeunterlagen ist.
Die Auftraggeberin ist dem Klimaschutz in besonderer Weise verpflichtet. Für die Planung ist zunächst davon auszugehen, dass die Fassade bestehen bleiben und lediglich neu verputzt werden soll. Der vorhandene Wärmestandard soll unter Beachtung des Bestandsschutzes grundsätzlich beibehalten werden; es sei denn, es ergeben sich Änderungen aufgrund von gesetzlichen Vorgaben oder durch notwendige bauliche Änderungen am Bestandsgebäude (Grund-Planung).
Im Rahmen der ebenfalls zu beauftragenden Variantenuntersuchung sind zusätzlich zu dieser Grund-Planung im Rahmen einer Variantenuntersuchung Möglichkeiten aufzuzeigen, den Verbrauch von Primärenergie und den CO2-Ausstoß möglichst weitgehend zu reduzieren. Die verschiedenen energetisch relevanten Umbaumöglichkeiten sind einander mit einer Wirtschaftlichkeitsberechnung wertend gegenüber zustellen.
Die bestehende Zaunanlage ist zu erweitern und in sensiblen Bereichen mit Videoüberwachung zu versehen.
Das Grundstück liegt im Schwemmland der Sieg, das Treppenhaus ist auf Pfählen errichtet. Das Gebäude zeigt Risse in Fassade und Treppenhaus, die zu sanieren sind.
Die anrechenbaren Kosten für die Grund-Planung des Gebäudes werden voraussichtlich 2.441.408,50 EUR netto betragen; für die Freianlagenplanung 150 000 EUR netto.
Für 2020 soll ein Antrag auf Zuschussgewährung aus Mitteln des Investitionsstocks des Landes Rheinland-Pfalz gestellt werden. Der Abschluss der Leistungsphase 3 hat daher zwingend bis zum 31.3.2020 zu erfolgen. Die VV-I Stock, das Rundschreiben des Ministeriums des Innern und für Sport vom 26. September 2002 sowie die Ermittlung des Raumbedarfs für Dienstgebäude vom 30.6.2017 sind Bestandteil der Vergabeunterlagen. Die Voraussetzungen für die Gewährung der Fördermittel sind zu jeder Zeit einzuhalten.
Als Leistungsbeschreibung der vom Auftragnehmer zu erbringenden Leistungen werden die Anlagen 10 und 11 zur HOAI 2013 zu Grunde gelegt. Wegen der Förderbedingungen ist eine stufenweise Beauftragung, zunächst bis zur Leistungsphase 3, erforderlich. Auf die weitere Beauftragung besteht kein Rechtsanspruch.
1) Erfahrung des Bewerbers mit der Erbringung von Planungs- und Bauüberwachungsleistungen für vergleichbare Objekte (50 %);
2) Berufserfahrung der zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen in Jahren (Projektleitung und Stellvertretung) (30 %);
3) gesammelte Berufserfahrung der zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen, (Projektleitung und Stellvertretung) (20 %);
1) und 3. bewertet jeweils anhand der eingereichten Referenzen, die die Mindestanforderungen erfüllen.
Wegen der Förderbedingungen ist eine stufenweise Beauftragung erforderlich. Zunächst werden in einer ersten Leistungsstufe die Planungsleistungen von der Grundlagenermittlung bis zur Entwurfsplanung, Leistungsphasen 1-3 nach § 34 und § 39 HOAI, beauftragt; sodann in der Leistungsstufe 2 die weiteren Leistungsphasen von der Genehmigungsplanung bis zur Objektüberwachung, Leistungsphasen 4 bis 8 nach § 34 und § 39 HOAI.
1) Erklärung des Bewerbers, dass durch die Person oder das Verhalten des Bewerbers oder dem Bewerber zuzurechnender Personen keine Ausschlussgründe nach §§ 124, 123 GWB und § 19 MiLoG begründet sind;
4) Will sich der Bieter bei der Leistungserbringung Dritter bedienen, sind die vorgenannten Auskünfte auf Verlangen der Vergabestelle auch von Dritten abzugeben;
I. Mindestanforderung an die Bürogröße
Der Bewerber hat seine besondere Erfahrung mit der Planung und Bauüberwachung von vergleichbaren Gebäuden durch geeignete Referenzen nachzuweisen. Geeignet sind solche Referenzen, die die nachfolgenden Anforderungen an die Vergleichbarkeit erfüllen und im Rahmen derer die Projekte kosten- und termingerecht abgewickelt wurden.
Es sind mindestens 2 Referenzobjekte anzugeben, die die nachfolgenden Bedingungen erfüllen:
Die Referenzen müssen den Umbau oder die Sanierung von Verwaltungsgebäuden vergleichbarer Größe zum Inhalt haben.
Bei allen Referenzen müssen mindestens die Planungsleistungen für die Leistungsphasen 1-3, 5 und 8 erbracht worden sein, die Vergabe der Maßnahme muss nach den Regeln über öffentliche Ausschreibungen erfolgt sein und die Fertigstellung (d. h. Abschluss der Lph. 8, alternativ die Inbetriebnahme) muss nach dem 1.1.2011 erfolgt sein.
Zu den Referenzen hat der Bewerber mitzuteilen, inwieweit sie von den zur Ausführung vorgesehenen Personen erbracht worden sind; ebenso Namen, Anschrift und Kontaktdaten des Referenzgebers. Empfehlungsschreiben sind wünschenswert. Der Bewerber hat für die jeweilige Referenz eine kurze Beschreibung der Maßnahme zu machen (max. 3 DINA4-Seiten).
Für die Referenzangaben kann die vorbereitete Liste (siehe Referenzbogen) genutzt werden. Maßgeblich bleibt der Inhalt der Bekanntmachung. Die angeforderten Auskünfte sind in Textform einzureichen.
Zugelassen ist, wer berechtigt ist, die Berufsbezeichnung Architekt zu führen oder nach den EU-Richtlinien berechtigt ist, in der Bundesrepublik Deutschland als Architekt tätig zu werden. Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen entsprechenden Architekten benennen.
1) Die Teilnahmeanträge sind mit den geforderten Erklärungen und Nachweisen innerhalb der Teilnahmefrist elektronisch - nur - unter https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YK7DYW2 einzureichen. Hierzu kann das veröffentlichte vorbereitete Teilnahmeformular genutzt werden.
2) Für den Versand der Einladungen zum Verhandlungsgespräch und der Informationsschreiben gemäß § 134 GWB wird ebenso die vom Bewerber angegebene Faxnummer verwendet. Im Falle der Bewerbung einer Arbeits-/Bietergemeinschaft erfolgt die Korrespondenz mit dem Bewerber ausschließlich über die vom Bewerber angegebenen Kontaktdaten des bevollmächtigten Partners der Arbeits-/Bietergemeinschaft.
Bekanntmachungs-ID: CXP4YK7DYW2
Von Bietern erkannte Verstöße der vergebenden Stelle gegen das geltende Vergaberecht hat der Bieter bei der vergebenden Stelle innerhalb von 10 Kalendertagen schriftlich zu rügen. Erklärt die vergebende Stelle, dass sie einer Rüge nicht abhelfen will, hat der Bieter binnen einer Frist von 15 Tagen bei der unter VI. 4.1) genannten Stelle einen Nachprüfungsantrag zu stellen.