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Timestamp: 2019-10-21 05:33:44
Document Index: 153742189

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 5', '§ 6', '§ 10', '§ 11', '§ 17', '§ 12', '§ 13', '§ 14', '§ 15', '§ 16', '§ 17', '§ 21', '§ 22', '§ 9', '§ 11', '§ 24', 'Art. 4']

§ 1 - § 5 ABSCHNITT 1 - Allgemeines, Einführungsphase
§ 6 - § 10 ABSCHNITT 2 - Kurssystem
§ 11 - § 17 ABSCHNITT 3 - Gesamtqualifikation und Abiturprüfung
§ 12 - Gesamtqualifikation
§ 13 - Ort und Termine der Abiturprüfung
§ 14 - Teile und Fächer der Abiturprüfung, Kommunikationsprüfung
§ 15 - Ergebnis der Abiturprüfung
§ 16 - Feststellung der Gesamtqualifikation, Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife
§ 17 - Sonstige Bestimmungen
§ 21 - § 22 ABSCHNITT 4 - Übergangsbestimmungen
Anlage 1 - Stundentafel der Einführungsphase
Anlage 3 - Tabelle für die Ermittlung des vierfach gewerteten Prüfungsergebnisses bei schriftlicher und mündlicher Prüfung in einem Fach
Anlage 5 - Stundentafel des Vorkurses und der Einführungsphase im altsprachlichen Kolleg
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Amtliche Abkürzung: KollegVO
Verordnung des Kultusministeriums über den Bildungsgang und die Abiturprüfung an den Kollegs
(Kolleg-Verordnung - KollegVO)
Teile und Fächer der Abiturprüfung,
(1) Die Abiturprüfung besteht aus der schriftlichen und der mündlichen Prüfung. Dabei wird in zwei Prüfungsfächern ausschließlich mündlich geprüft (mündliche Prüfungsfächer). In den übrigen drei Prüfungsfächern (schriftliche Prüfungsfächer) wird nur schriftlich oder schriftlich und mündlich geprüft. In den modernen Fremdsprachen werden die schriftlichen Prüfungen durch Kommunikationsprüfungen ergänzt.
(2) Schriftliche Prüfungsfächer sind die drei Leistungsfächer, mündliche Prüfungsfächer durch die Kollegiatin oder den Kollegiaten zu wählen. Gegebenenfalls erstreckt sich die mündliche Prüfung auch auf die schriftlichen Prüfungsfächer.
(3) Für die Prüfungsfächer gelten folgende Bestimmungen:
die drei Aufgabenfelder des Unterrichtsangebots im Pflichtbereich und die Fächer Deutsch und Mathematik müssen abgedeckt sein,
in den Prüfungsfächern werden die vier Kurse durchgängig besucht; § 9 Absatz 1 Nummer 1 Buchstabe b und Absatz 3 Satz 4 bleibt unberührt.
Religionslehre kann als mündliches Prüfungsfach nur gewählt werden, wenn in der Einführungsphase Unterricht im Umfang von mindestens einem Schulhalbjahr besucht wurde oder in einer Überprüfung zu Beginn des ersten Schulhalbjahres durch die Fachlehrkraft entsprechende Kenntnisse nachgewiesen wurden; es sind die vier Kurse in Religionslehre entsprechend der eigenen Religionszugehörigkeit zu besuchen oder in den Ausnahmefällen nach § 11 Absatz 2 und 3 AGVO vier Kurse in Religionslehre ein und derselben Religionsgemeinschaft,
Ethik kann nur dann als mündliches Prüfungsfach gewählt werden, wenn in der Einführungsphase Ethikunterricht im Umfang von mindestens einem Schulhalbjahr besucht wurde oder in einer Überprüfung zu Beginn des ersten Schulhalbjahres durch die Fachlehrkraft des Kurses entsprechende Kenntnisse nachgewiesen wurden.
(4) Die Wahl der mündlichen Prüfungsfächer ist schriftlich spätestens einen Schultag nach Ausgabe des Zeugnisses für das dritte Schulhalbjahr verbindlich zu treffen. Die Möglichkeit, ein mündliches Prüfungsfach durch eine besondere Lernleistung zu ersetzen, bleibt unberührt.
(5) Die Kollegiatin oder der Kollegiat hat spätestens am nächsten auf die Bekanntgabe der Ergebnisse der schriftlichen Prüfung folgenden Schultag zu entscheiden, ob statt der Teilnahme an der Prüfung in einem mündlichen Prüfungsfach, das nicht Deutsch oder Mathematik ist, eine besondere Lernleistung anzurechnen ist.
(6) Für die schriftliche Prüfung in den modernen Fremdsprachen gilt § 24 Absatz 2 und 3 AGVO mit der Maßgabe entsprechend, dass die Kommunikationsprüfung von der Fachlehrkraft der Kollegiatin oder des Kollegiaten und einer weiteren von der Schulleitung bestimmten Fachlehrkraft abgenommen wird.
Verkündet als Art. 4 der Verordnung des Kultusministeriums zur Neufassung der Abiturverordnung Gymnasien der Normalform, der Abendgymnasien-Verordnung, der Kolleg-Verordnung und zur Änderung weiterer schulrechtlicher Vorschriften vom 19. Oktober 2018 (GBl. S. 388)
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