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Timestamp: 2016-10-21 00:36:08
Document Index: 367692969

Matched Legal Cases: ['Art. 132', 'BGE', 'Art. 132', 'Art. 132', 'Art. 30', 'Art. 44', 'Art. 45', 'Art. 45', 'BGE', 'Art. 36', 'Art. 134']

C 291/06 (14.12.2007)
C 291/06
W.________, 1976, Beschwerdef�hrer, vertreten durch B.________,
Arbeitslosenkasse des Kantons Glarus, Zwinglistrasse 6, 8750 Glarus, Beschwerdegegnerin.
Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Glarus vom 7. November 2006.
dass die Arbeitslosenkasse des Kantons Glarus mit Einspracheentscheid vom 11. Mai 2006 ihre Verf�gung vom 4. April 2006, mit welcher sie W.________ wegen selbstverschuldeter Arbeitslosigkeit ab 1. M�rz 2006 f�r die Dauer von 35 Tagen in der Anspruchsberechtigung eingestellt hatte, best�tigt hat,
dass das Verwaltungsgericht des Kantons Glarus die hiegegen erhobene Beschwerde mit Entscheid vom 7. November 2006 abgewiesen hat,
dass W.________ mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde erneut die Aufhebung der Einstellung in der Anspruchsberechtigung beantragen l�sst,
dass die Arbeitslosenkasse auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde schliesst und das Staatssekretariat f�r Wirtschaft auf eine Vernehmlassung verzichtet,
dass mit dem am 1. Januar 2007 in Kraft getretenen Bundesgesetz �ber das Bundesgericht vom 17. Juni 2005 (Bundesgerichtsgesetz; BGG; SR 173.110; AS 2006 S. 1205 und 1243) das Eidgen�ssische Versicherungsgericht in Luzern und das Bundesgericht in Lausanne zu einem einheitlichen Bundesgericht (an zwei Standorten) zusammengef�gt wurden (Seiler/von Werdt/G�ngerich, Bundesgerichtsgesetz [BGG], Bern 2007, S. 10 Rz. 75) und daher heute f�r die Beurteilung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde das Bundesgericht zust�ndig ist,
dass das BGG, welches die Organisation und das Verfahren des obersten Gerichts umfassend neu regelt, auf die nach seinem Inkrafttreten eingeleiteten Verfahren anwendbar ist, auf ein Beschwerdeverfahren jedoch nur, wenn auch der angefochtene Entscheid nach dem Inkrafttreten dieses Gesetzes ergangen ist (Art. 132 Abs. 1 BGG),
dass der kantonale Gerichtsentscheid am 7. November 2006 und somit vor dem 1. Januar 2007 erlassen wurde, weshalb sich das Verfahren noch nach dem bis 31. Dezember 2006 in Kraft gewesenen Bundesgesetz �ber die Organisation der Bundesrechtspflege (OG) vom 16. Dezember 1943 richtet (vgl. BGE 132 V 393 E. 1.2 S. 395),
dass sich die Kognition des Bundesgerichtes im Arbeitslosenversicherungsbereich aus Art. 132 OG (ab 1. Juli 2006: Art. 132 Abs. 1 OG) ergibt, wonach die �berpr�fungsbefugnis im Beschwerdeverfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen nicht auf die Verletzung von Bundesrecht einschliesslich �berschreitung oder Missbrauch des Ermessens beschr�nkt ist, sondern sich auch auf die Angemessenheit der angefochtenen Verf�gung erstreckt; das Gericht ist dabei nicht an die vorinstanzliche Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gebunden und kann �ber die Begehren der Parteien zu deren Gunsten oder Ungunsten hinausgehen,
dass das kantonale Gericht die gesetzlichen Grundlagen �ber eine Einstellung in der Anspruchsberechtigung wegen selbstverschuldeter Arbeitslosigkeit (Art. 30 Abs. 1 lit. a AVIG) zufolge Aufl�sung eines Arbeitsverh�ltnisses ohne Zusicherung einer neuen Anstellung (Art. 44 Abs. 1 lit. b AVIV), die nach dem Verschulden zu bemessende Einstellungsdauer (Art. 45 Abs. 2 AVIV) und das bei Aufgabe einer zumutbaren Arbeit ohne Zusicherung einer neuen als schwer zu qualifizierende Verschulden (Art. 45 Abs. 3 AVIV) zutreffend dargelegt hat,
dass der Beschwerdef�hrer seine fr�here Stelle unbestrittenermassen gek�ndigt hat, obschon ihm keine neue Arbeit zugesichert war,
dass Vorinstanz und Verwaltung das Verschulden des Beschwerdef�hrers als schwer eingestuft und die Einstellungsdauer im unteren Bereich des daf�r vorgesehenen Rahmens festgelegt haben, was mit der gesetzlichen Regelung in Einklang steht,
dass f�r das Bundesgericht auch unter Ber�cksichtigung der Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde keine Veranlassung f�r eine von der vorinstanzlichen Beurteilung abweichende Betrachtungsweise besteht,
dass insbesondere der Berufung auf den Vertrauensschutz (BGE 131 II 627 E. 6.1 S. 636 f. mit Hinweisen, 121 V 65 E. 2a S. 66 f.) kein Erfolg beschieden sein kann, weil eine vorbehaltlos falsche Auskunft der f�r eine Einstellung in der Anspruchsberechtigung zust�ndigen Arbeitslosenkasse nicht nachgewiesen ist und insofern Beweislosigkeit vorliegt, welche sich zum Nachteil des Beschwerdef�hrers auswirkt, der aus dem unbewiesen gebliebenen Sachverhalt Rechte ableiten wollte,
dass die Verwaltungsgerichtsbeschwerde als offensichtlich unbegr�ndet im Verfahren nach Art. 36a Abs. 1 lit. b OG erledigt wird,
dass keine Verfahrenskosten anfallen (Art. 134 OG) und die unentgeltliche Verbeist�ndung nicht gew�hrt werden kann, weil die Rechtsmittelergreifung von vornherein aussichtslos war,
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Glarus, dem Staatssekretariat f�r Wirtschaft und dem Kantonalen Arbeitsamt Glarus schriftlich mitgeteilt.