Source: https://ausschreibungen-deutschland.de/494280_Architektenleistungen_Objektplanung_fuer_die_Dachsanierung_und_Trockenlegung_des_Gebaeudes_A5_2018_Saarbruecken
Timestamp: 2018-12-11 21:05:28
Document Index: 151552240

Matched Legal Cases: ['§ 34', '§ 6', '§ 43', '§ 34', '§ 75', '§ 53']

Öffentliche Ausschreibung 2018 Architektenleistungen (Objektplanung) für die Dachsanierung und Trockenlegung des Gebäudes A5 4 auf dem Campus Saarbrücken der Universität des Saarlandes 2018-11-28
Architektenleistungen (Objektplanung) für die Dachsanierung und Trockenlegung des Gebäudes A5 ...
Architektenleistungen (Objektplanung) für die Dachsanierung und Trockenlegung des Gebäudes A5 4 auf dem Campus Saarbrücken der Universität des Saarlandes
Das Saarland, vertreten durch das Ministerium für Inners, Bauen und Sport, vertreten durch das Landesverwaltungsamt (LAVA), Abt. 4 SHB-Staatliche Hochbaubehörde
Kontaktstelle(n): SHB, Frau Dipl.-Ing. Strauß
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.subreport.de/E13276567
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.subreport.de/E13276567
Auf dem Campus Saarbrücken der Universität des Saarlandes soll das Dachgeschoss des Gebäudes A5 4 saniert und baukonstruktiv ertüchtigt werden, hierzu zählen neben der Erneuerung der Dachhaut auch eine Wärmedämmung sowie ein Rückbau und eine Neuaufteilung der Innenräume und der WC-Anlage. Die innenliegenden Treppenhäuser sind hinsichtlich der Fluchtwege über alle Geschosse zu ertüchtigen. Die dazwischen liegenden Geschossebenen sind nicht Teil der vorliegenden Maßnahme und bedürfen keiner Sanierung. Ferner ist eine Trockenlegung rund um das Gebäude vorgesehen. Im Zuge dessen ist auch ein Abriss und barrierefreier Neubau der Treppe am Südeingang erforderlich. Die Maßnahme umfasst darüber hinaus die Erneuerung der Fassaden und Fenster des Gebäudes.
Das Gebäude A5 4 ist Teil des ehemaligen Kasernengeländes und steht als Teil des Ensembles unter Denkmalschutz. Die entsprechenden Vorgaben der Denkmalpflege sind bei der Planung umd Umsetzung des Gebäudes zu berücksichtigen.
Campus der Universität des Saarlandes, Saarbrücken
Benötigt werden Architektenleistungen (Objektplanung) gemäß § 34 HOAI für die unter II.1.4 beschriebenen Maßnahmen. Die Umbau-/Sanierungsmaßnahmen erfolgen im laufenden Betrieb.
Seitens des Auftragnehmers besteht kein Rechtsanspruch auf die Beauftragung weiterer Leistungsphasen bzw. auf eine Gesamtbeauftragung. Denjenigen Bewerbern, die nach Abschluss der Bewerbungphase ausgewählt und zur Abgabe eines Honorarangebotes aufgefordert werden, werden ggf. entsprechende Informationen zur Kenntnis gegeben. Dies erfolgt in der Zuschlagsphase. Im Rahmen der Bewerbungsphase gibt es über die vorliegende Bekanntmachung und die auf subreport zur Verfügung gestellten Formblätter und Informationen keine weiteren Unterlagen, die angefordert werden können.
Doppelbewerbungen im Rahmen der vorliegenden Ausschreibung für den zu vergebenden Auftrag Objektplanung sind nicht zulässig.
Qualitätskriterium - Name: Herangehensw. an d. Proj. und d. Aufgabenstellung, Vorstellungen z. Umgang mit der spez. Planungsaufg. und zum Ablauf u. a. vor d. Hintergrund d. Umsetzung im laufenden Betrieb, int./ext. Org. / Gewichtung: 30
Qualitätskriterium - Name: Personelle Besetzung: Projektleiter, Stellvertreter, Bauleiter und deren Eindruck in der persönlichen Präsentation, Personaleinsatzplan / Gewichtung: 15
Qualitätskriterium - Name: Maßnahmen zur Kosten- und Terminsicherung / Gewichtung: 20
Die unter III.1.1) und III.1.2) geforderten Nachweise u. Eigenerklärungen sind mit der Bewerbung vorzulegen (einzutragen in die auf subreport zur Verfügung gestellten Formblätter). Voraussetzung für die weitere Teilnahme am Verfahren ist die Vollständigkeit und Nachvollziehbarkeit der abgefragten Angaben, Nachweise und Erklärungen.
Darüber hinaus sind die unter III.1.3) techn. u. berufl. Leistungsfähigkeit genannten Nachweise ebenfalls zu erbringen. Hierfür sind ebenfalls die Formblätter zu verwenden. Eine Bewertung erfolgt anhand der unter III.1.3) beschriebenen Kriterien. Die Bewerber mit den höchsten Bewertungszahlen werden ausgewählt und aufgefordert, am weiteren Verfahren teilzunehmen. Folgende Kriterien werden der Bewerbung zugrunde gelegt, wobei für die Wertbarkeit die unter III.1.3) genannten Rahmenbedingungen gelten, die unbedingt zu beachten sind:
(R-1) Erfahrungen mit vergleichbaren Aufgabenstellungen (Mindestanforderung, d.h. mind. 1 Referenz ist zu benennen): Referenzen für die Sanierung eines Büro- oder Verwaltungsgebäudes (z. B. öffentliche Verwaltungsgebäude, privates Bürogebäude, Gerichtsgebäude, Ämter, Gründerzentren, u. ä.), bei der mindestens eine Fassadensanierung oder Dachsanierung Teil der bearbeiteten Leistungen war. (weitere Voraussetzungen für die Wertbarkeit siehe III.1.3); gewertet werden max. 2 wertbare Referenzen mit jeweils 10 Punkten.
Es können jeweils 2 Zusatzpunkte erreicht werden, wenn es sich um ein denkmalgeschütztes Objekt handelte.
Wertung max. 24 Punkte.
(R-2) Erfahrungen mit vergleichbaren Aufgabenstellungen: Referenzen für den Umbau/ die Sanierung eines Gebäudes im laufenden Betrieb. In den auszufüllenden Formblättern sind die besonderen Maßnahmen für die Umsetzung der Planungen im laufenden Betrieb nachvollziehbar darzustellen. (weitere Voraussetzungen für die Wertbarkeit siehe III.1.3); gewertet werden max. 2 wertbare Referenzen mit jeweils 8 Punkten.
Wertung max. 16 Punkte.
(R-3) Erfahrungen mit der Planung und Realisierung von Projekten für öffentliche Auftraggeber. (weitere Voraussetzungen für die Wertbarkeit siehe III.1.3); gewertet werden max. 2 wertbare Referenzen mit jeweils 2 Punkten.
Insgesamt können 44 Punkte erreicht werden.
Siehe auch III.2.1).
Die nachfolgenden Nachweise/Eigenerklärungen sind mit der Bewerbung vollständig vorzulegen, bei Bewerbergemeinschaften (BG) jeweils von allen Mitgliedern der BG; Details, die bei den Angaben zu berücksichtigen sind, siehe in den auf subreport zur Verfügung gestellten Formblättern. Bei Bewerbergemeinschaften sind die Formblätter von den Mitbewerbern (einschließlich Nachunternehmern) ebenfalls auszufüllen. Ferner ist in diesem Fall eine Vollmachtserklärung für den Federführenden, eine Erklärung über die Rechtsform und die gesamtschuldnerische Haftung und eine Erklärung für das Vorhandensein einer Haftpflichtversicherung mit den geforderten Rahmenbedingungen für die Bewerbergemeinschaft/ARGE mit den Bewerbungsunterlagen vorzulegen.
2) Eigenerklärung, dass keine Personen im Zuständigkeitsbereich des Bewerbers tätig sind, die zum Ausschluss von Personen gem. § 6 VgV führen;
4) Eigenerklärung zu § 43 Abs. 1 VgV: namentliche Nennung der tatsächlichen Leistungserbringer zum Stichtag 1.11.2018, gegliedert in Projektleiter im Auftragsfall, Stellvertreter des Projektleiters, Projektingenieure und Bauleiter unter Angabe der von ihnen im Auftragsfall bearbeitenden Teilleistungen. Für den im Auftragsfall Projektverantwortlichen und seinen Stellvertreter ist mit der Bewerbung ein Nachweis der Befähigung für die vorliegende Aufgabenstellung (z. B. Kammernachweis) und ein fachlicher Lebenslauf vorzulegen;
5) Angaben über die beabsichtigte Weitergabe des Auftrages oder eines Teils des Auftrags;
2) Aktueller Nachweis (nicht älter als 12 Monate und noch gültig) der Berufshaftpflichtversicherung (mind. 1 000 000 EUR für Personenschäden, mind. 500 000 EUR für sonstige Schäden). Die schriftliche Bestätigung der Versicherung der Bewerber, die Berufshaftpflicht im Auftragsfall auf die geforderten Höhen anzuheben ist als Nachweis ausreichend. Weitere nachzuweisende Voraussetzung: Jährliche Maximierung der Ersatzleistung muss mindestens das Zweifache der Versicherungssumme betragen. (Bei Bewerbergemeinschaften muss die Haftpflicht für die ARGE bzw. für ARGE-Leistungen vorgehalten werden). Die auf subreport zur Verfügung gestellten Formblätter sind für die Angaben zu verwenden. Die darüber hinaus geforderten Nachweise sind als Anlagen beizufügen.
Grundsätzl. Voraussetzungen für die Wertbarkeit von Ref. zu (R-1) bis (R-3):
- Bearbeitung der Lph 2-4 oder/und Lph 5-8 gem. § 34 HOAI im Zeitraum von 01/2010 bis zum Zeitpunkt der Bekanntmachung dieser Veröffentlichung, d. h. es müssen mind. die Lph 2-4 oder die Lph 5-8 vollständig in dem Zeitraum bearbeitet, d.h. begonnen und abgeschlossen worden sein.
Es dürfen grundsätzlich mehr Ref. als erforderlich genannt werden, in diesem Fall ist in den Formblättern anzugeben, welche Ref. zu den unter (R-1) bis (R-3) genannten Kriterien jeweils gewertet werden sollen. Die übrigen aufgeführten Ref. gehen dann nicht in die Wertung ein. Eine Ref., die z.B. für Kriterium (R-1) benannt wird, kann auch für einzelne oder alle Kriterien (R-2) bis (R-3) benannt werden, wenn diese Rahmenbedingungen auf sie zutreffen. Dies ist in diesem Fall explizit anzugeben.
(R-1) Erfahrungen mit vergleichbaren Aufgabenstellungen (Mindestanforderung, d. h. mind. 1 Referenz ist zu benennen): Referenzen für die Sanierung eines Büro- oder Verwaltungsgebäudes (z. B. öffentliche Verwaltungsgebäude, privates Bürogebäude, Gerichtsgebäude, Ämter, Gründerzentren, u.ä.), bei der mindestens eine Fassadensanierung oder Dachsanierung Teil der bearbeiteten Leistungen war. Zu erbringen ist mind. 1 wertbare Referenz. Gewertet werden max. 2 wertbare Referenzen mit jeweils 10 Punkten. Wertbar sind Objekte, die die oben formulierten grundsätzlichen Voraussetzungen für die Wertbarkeit erfüllen. Es ist nachvollziehbar darzulegen, dass es sich um eine Sanierungsmaßnahme handelte und dass mindestens eine Fassadensanierung oder Dachsanierung Teil der bearbeiteten Leistungen war.
Wertung max. 24 Punkte möglich.
(R-2) Erfahrungen mit vergleichbaren Aufgabenstellungen: Referenzen für den Umbau/ die Sanierung eines Gebäudes im laufenden Betrieb. Gewertet werden max. 2 wertbare Referenzen mit jeweils 8 Punkten. Wertbar sind Objekte, die die oben formulierten grundsätzlichen Voraussetzungen für die Wertbarkeit erfüllen. Es ist nachvollziehbar darzulegen, welche besonderen Maßnahmen für die Umsetzung der Planungen im laufenden Betrieb erforderlich waren.
Wertung max. 16 Punkte möglich.
(R-3) Erfahrungen mit der Planung und Realisierung von Projekten für öffentliche Auftraggeber. Gewertet werden max. 2 wertbare Referenzen mit jeweils 2 Punkten. Wertbar sind Objekte, die die oben formulierten grundsätzlichen Voraussetzungen für die Wertbarkeit erfüllen und für die aus den auszufüllenden Formblättern (s. o.) ersichtlich ist, dass es sich um eine Baumaßnahme für öffentliche Auftraggeber handelte.
Qualifikationsanforderungen gem. § 75 Abs. 2 VgV Bewerber mit Sitz in Deutschland: Vorlage eines Nachweises über die Eintragung in ein Berufsregister als Architekt/Beratender Ingenieur (Kammermitgliedschaft) Bewerber mit Sitz im Ausland müssen mit dem Teilnahmeantrag die Erlaubnis der Berufsausübung im Staat ihrer Niederlassung nachweisen, soweit hierfür eine im Anhang XI der Richtlinie 2014/24/EU des Europäischen Parlaments und des Rates aufgeführte Registereintragung einschlägig ist; bei Bewerbergemeinschaften gilt dies für jeden Mitbewerber.
2) Für den Teilnahmeantrag sind die vorgefertigten auf subreport zur Verfügung gestellten Formblätter (FB) entsprechend II.2.9) zu verwenden und an der dafür vorgesehenen Stelle zu unterschreiben. Nicht unterschriebene FB werden ausgeschlossen. Die FB sind um die geforderten Angaben und Nachweise zu ergänzen. Die Angaben sind wahrheitsgemäß zu machen. Alle Eintragungen müssen dokumentenecht sein. Änderungen des Bewerbers an seinen Eintragungen müssen zweifelsfrei sein. Inhaltliche Änderungen an den Vergabeunterlagen sind unzulässig. Formale Erweiterungen können zulässig sein, sofern dies in den FB ausdrücklich zugelassen wird (z. B. Ergänzung weiterer Mitbewerber). Bewerber haben als Nachweis der Eignung für die zu vergebende Leistung entweder:
- oder eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) unter https://www.evergabe.de/assets/images-cms/Anleitung_und_Formular_EEE.PDF (mit den vollständigen in der vorliegenden Bekanntmachung geforderten Inhalten, was vom Bewerber zu beachten ist).
Als vorläufigen Nachweis vorzulegen. Bei Einsatz von anderen Unternehmen, Bietergemeinschaften (BG), usw. sind die Unterlagen/die EEE auch für diese anzugeben.
BG's, die sich erst nach Einreichung eines Teilnahmeantrages gebildet haben, werden nicht zugelassen. Ein Wechsel der Identität des Bieters oder der BG ist nicht zugelassen.
Nach Ablauf der Eingangsfrist eingehende Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. Die Bewerber haben selbst Sorge dafür zu tragen und sich zu vergewissern, dass ihre Bewerbungsunterlagen rechtzeitig eingehen. Die Bewerbungen werden erst nach Ablauf der Eingangsfrist heruntergeladen und geprüft. Für die Ausarbeitung der Bewerbungsunterlagen werden Kosten nicht erstattet. Für die Vollständigkeit der Bewerbungsunterlagen, die Voraussetzung für die Wertbarkeit ist, sind die Bewerber selbst verantwortlich.
3) Wichtig: Seit dem 18.10.2018 besteht die Pflicht zur eVergabe. Die Kommunikation und die Abgabe der Teilnahmeanträge erfolgt gem. § 53 (1) VgV ausschließlich elektronisch. Die zum Download bereitgestellten Unterlagen sind auf www.subreport.de frei verfügbar (siehe I.3). Um regelmäßig über Informationen/Rückfragen in Kenntnis gesetzt zu werden und für die Abgabe der Teilnahmeanträge, ist eine Registrierung erforderlich. Diese ist für die Bieter kostenfrei. Nur über subreport eingereichte Teilnahmeanträge sind wertbar.
Wichtig: Rückfragen können in der Zeit vom 20.12.2018 bis einschließlich 2.1.2019 nicht beantwortet werden.
Telefon: +49 681/5014994
Fax: +49 681/5013506
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,