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Timestamp: 2016-10-25 10:28:22
Document Index: 44020695

Matched Legal Cases: ['Art. 57', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 754', 'Art. 84', 'Art. 29', 'BGE', 'Art. 156', 'Art. 159']

4P.5/2004 (19.05.2004)
Beschwerdef�hrer, vertreten durch Rechtsanwalt Peter M. Studer,
Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium der Finanzen, vertreten durch die Bundesanstalt f�r vereinigungsbedingte Sonderaufgaben, Markgrafenstr. 47, DE-10117 Berlin,
Die ehemalige Deutsche Demokratische Republik (DDR) liess im Bereich der Kommerziellen Koordinierung (KoKo) in Westeuropa Gesellschaften gr�nden, um Devisen und Wirtschaftsg�ter zu beschaffen. So wurden f�r die DDR durch Y.________ bzw. den von ihm vorgeschobenen X.________ 1968 die A.________ AG, damals mit Sitz in Zug, 1978 das B.________ Etablissement, Vaduz, 1982 die C.________ AG, Zug, und 1990 die D.________ AG, Zug, gegr�ndet. X.________ hat Z.________ mit Wohnsitz im Kanton Zug damit beauftragt, in diesen Gesellschaften treuh�nderisch als Verwaltungsrat bzw. als Liquidator t�tig zu sein. Entsprechend war Z.________ vom 22. Januar 1990 bis 26. Januar 1996 einziger Verwaltungsrat der A.________ AG, vom 13. Dezember 1991 bis zur Liquidationser�ffnung am 26. Februar 1996 Verwaltungsrat des B.________ Etablissements, seit der Gr�ndung der C.________ AG ihr einziger Verwaltungsrat und nach Liquidationser�ffnung am 21. Dezember 1989 deren Liquidator. Dieselben Funktionen bekleidete Z.________ bei der D.________ AG, welche am 1. Februar 1996 in Liquidation versetzt wurde.
Durch den Vertrag zwischen der DDR und der Bundesrepublik Deutschland (BRD) vom 31. August 1990 �ber die Herstellung der Einheit Deutschlands sind s�mtliche Verm�genswerte des ehemaligen Finanzverm�gens der DDR ins Eigentum der BRD �bergegangen.
Am 15./26. September 2000 hat X.________ seine Anspr�che gegen Z.________ an die BRD abgetreten. Diese verlangte daraufhin von Z.________ Rechenschaft �ber seine f�r X.________ treuh�nderisch ausge�bten Mandate und die Herausgabe der Liqudiationsgewinne nebst allf�lligem Schadenersatz.
Am 12. September 1997 erhoben die BRD (Kl�gerin 1) und die A.________ AG in Liquidation (Kl�gerin 2) vor dem Kantonsgericht des Kantons Zug gegen Z.________ (Beklagter) eine Klage, mit der sie zusammengefasst folgende Rechtsbegehren stellten:
- (Ziff. 1) Der Beklagte sei zu verpflichten, den Kl�gerinnen Auskunft �ber den Hintergrund verschiedener Verm�gensverf�gungen zu Lasten der Kl�gerin 2 zu erteilen.
- (Ziff. 1a) Der Beklagte sei zu verpflichten, der Kl�gerin 2 verschiedene Schadenersatzforderungen, darunter den Betrag von Fr. 1'786,947.80 nebst Zins zu 5 % seit 6. Februar 1992 zu bezahlen; eventuell sei dieser Betrag an die Kl�gerin 1 zu bezahlen.
- (Ziff. 2) Der Beklagte sei zu verpflichten, der Kl�gerin 1 s�mtliche Verm�genswerte herauszugeben, die er insbesondere f�r Y.________, und/oder f�r dessen Unterbeauftragte und Rechtsnachfolger, insbesondere X.________, treuh�nderisch halte und er sei zu verpflichten, der Kl�gerin dar�ber vollumf�nglich Auskunft zu geben. Der Beklagte sei zu verpflichten, der Kl�gerin 1 Auskunft �ber s�mtliche Firmenbeteiligungen zu geben, die er direkt oder indirekt als Beauftragter der DDR, insbesondere f�r Y.________ und/ oder f�r deren Unterbeauftragte und Rechtsnachfolger, inbesondere X.________, treuh�nderisch h�lt oder gehalten hat. Der Beklagte sei zu verpflichten, der Kl�gerin 1 Schadenersatz in der H�he von Fr. 2'530'000.-- nebst Zins zu 5 % auf Fr. 80'000.-- seit 27. April 1990, auf Fr. 950'000.-- seit 26. Oktober 1990 und auf Fr. 1'500'000.-- seit 12. Dezember 1990 zu bezahlen.
- (Ziff. 3) Der Beklagte sei zu verpflichten, der Kl�gerin 1 Auskunft �ber den Verbleib des Liquidationsgewinns des B.________ Etablissements zu erteilen und ihr diesen Gewinn nebst Zinsen herauszugeben und dazu insbesondere Fr. 240'291.22 nebst Zins zu 5 % seit 31. Januar 1996 zu bezahlen. Der Beklagte sei zu verpflichten, der Kl�gerin 1 bez�glich des B.________ Etablissements verschiedene Ausk�nfte zu erteilen und Unterlagen herauszugeben und Schadenersatz f�r s�mtliche gesch�ftsm�ssig nicht begr�ndeten Verf�gungen zu Lasten des B.________ Etablissements seit 13. Dezember 199 zu leisten, mindestens in H�he von Fr. 240'291.22 nebst Zins zu 5 % seit 31. Januar 1996.
- (Ziff. 4) Der Beklagte sei zu verpflichten, der Kl�gerin 1 Auskunft �ber den Verbleib des Liquidationsgewinns der D.________ AG zu erteilen und der Kl�gerin 1 den Liquidationserl�s der D.________ AG herauszugeben, insbesondere die Gesellschaftsanteile an der H.________ s.r.l., Bergamo; sowie einen Betrag von Fr. 770'000.-- nebst Zins zu 5 % seit 30. Januar 1996. Der Beklagte sei zu verpflichten, der Kl�gerin 1 bez�glich der D.________ AG verschiedene Ausk�nfte zu erteilen und verschiedene Betr�ge (Fr. 12'003.75, Fr. 15'000.--, Fr. 15'000.--, Fr. 15'000.,--, Fr. 15'000.--, DM 7'812.50) zu �berweisen. Der Beklagte sei zu verpflichten, der Kl�gerin 1 �ber s�mtliche Forderungen und Verbindlichkeiten der D.________ AG seit 10. Mai 1990, jeweils per Ende jeden Jahres sowie per Er�ffnung und Abschluss der Liquidation am 1. Februar 1996 bzw. 9. August 1996 Auskunft zu geben, s�mtliche Gesch�ftsunterlagen im Zusammenhang mit der D.________ AG herauszugeben und ihr Schadenersatz f�r s�mtliche gesch�ftsm�ssig nicht begr�ndeten Verf�gungen zu Lasten der D.________ AG seit 10. Mai 1990 zu leisten, insbesondere f�r nachfolgende Verf�gungen im Gegenwert von DM 1'900'000.-- zum Zwecke der Zahlung an W.________.
- (Ziff. 5) Der Beklagte sei zu verpflichten, der Kl�gerin 1 Auskunft �ber den Verbleib des Liquidationsgewinns der C.________ AG zu erteilen, ihr diesen Liquidationsgewinn herauszugeben, insbesondere einen Betrag von Fr. 129'646.-- nebst Zins zu 5 % seit 25. Oktober 1991, der Kl�gerin 1 Auskunft zu erteilen �ber s�mtliche Rechtsgesch�fte, insbesondere Verf�gungen, die im Zusammenhang mit der C.________ AG seit dem 21. Dezember 1989 getroffen wurden und �ber s�mtliche Forderungen und Verbindlichkeiten der C.________ AG per Er�ffnung und Abschluss der Liquidation am 21. Dezember 1989 bzw. 16. Oktober 1991. Schliesslich sei der Beklagte zu verpflichten, der Kl�gerin 1 s�mtliche Gesch�ftsunterlagen im Zusammenhang mit der C.________ AG herauszugeben und ihr Schadenersatz f�r s�mtliche gesch�ftsm�ssig nicht begr�ndeten Verf�gungen zu Lasten der C.________ AG seit 21. Dezember 1989 zu leisten.
Mit Urteil vom 14. Februar 2002 hiess das Kantonsgericht des Kantons Zug das Klagebegehren Ziff. 1 auf Auskunftserteilung gut. In teilweiser Gutheissung von Ziff. 3 der Klagebegehren verpflichtete das Kantonsgericht den Beklagten, der Kl�gerin 1 auf Fr. 240'291.22 f�r die Zeit vom 31. Januar 1996 bis zum 1. September 1996 Zinsen von 5 % zu leisten. Das Begehren betreffend Auskunftserteilung und Herausgabe des Liquidationsgewinnes des B.________ Etablissements schrieb das Kantonsgericht als gegenstandslos geworden ab und wies im �brigen die Klage ab. Die Kl�gerinnen erhoben beim Obergericht des Kantons Zug kantonale Berufung, mit der sie im Wesentlichen die Aufhebung des erstinstanzlichen Urteils und die Gutheissung der Klage verlangten. Das Obergericht erkannte mit Urteil vom 18. November 2003:
2. Der Beklagte wird verpflichtet, der Kl�gerin 2 Fr. 1'786'947.80 nebst Zins zu 5 % seit 6. Februar 1992 zu bezahlen.
3.1 Der Kl�gerin 1 Auskunft zu erteilen �ber s�mtliche Rechtsgesch�fte, insbesondere Verf�gungen, die in Zusammenhang mit dem B.________ Etablissement seit dem 13. Dezember 1991 bis 6. Februar 1996 getroffen wurden;
3.2 der Kl�gerin 1 durch Vorlage einer geschlossenen und systematischen Aufstellung Auskunft zu geben �ber s�mtliche Forderungen und Verbindlichkeiten des B.________ Etablissement f�r die Zeit vom 13. Dezember 1991 bis 6. Februar 1996, jeweils per Ende jeden Jahres;
3.3 der Kl�gerin 1 s�mtliche Gesch�ftsunterlagen (Bilanzen, Erfolgsrechnungen, Einzelbelege, Bankunterlagen, Vertr�ge, Korrespondenzen usw.) im Zusammenhang mit dem B.________ Etablissement herauszugeben;
3.4 der Kl�gerin 1 Schadenersatz f�r s�mtliche gesch�ftsm�ssig nicht begr�ndeten Verf�gungen zu Lasten des B.________ Etablissement seit 13. Dezember 1991 bis 6. Februar 1996 zu leisten;
3.5 der Kl�gerin 1 Auskunft �ber den Verbleib des Liquidationsgewinns der D.________ AG zu erteilen;
3.6 der Kl�gerin 1 den Liquidationsgewinn der D.________ AG herauszugeben;
3.7 der Kl�gerin 1 Auskunft zu erteilen �ber s�mtliche Rechtsgesch�fte, insbesondere Verf�gungen, die im Zusammenhang mit der D.________ AG seit dem 10. Mai 1990 getroffen wurden, insbesondere �ber folgende Verf�gungen:
- �berweisungen von Fr. 12'003.75 vom Fr.-Konto Nr. F.________ der D.________ AG bei der E.________ Zug vom 28. Februar 1991;
- �berweisung von Fr. 15'000.,-- vom Fr.-Konto Nr. F.________ der D.________ AG bei der E.________ Zug vom 24. Dezember 1991;
- �berweisungen von Fr. 15'000.-- vom Fr.-Konto Nr. F.________ der D.________ AG bei der E.________ Zug vom 29. Januar 1992;
- �berweisung von Fr. 15'000.-- vom Fr.-Konto Nr. F.________ der D.________ AG bei der E.________ Zug vom 2. M�rz 1992;
- �berweisung von Fr. 15'000.-- vom Fr.-Konto Nr. F.________ der D.________ AG bei der E.________ Zug vom 17. M�rz 1992;
- �berweisung von DM 7'812.50 von DM-Konto Nr. G.________ der D.________ AG bei der E.________ Zug vom 19. M�rz 1992;
3.8 der Kl�gerin 1 durch Vorlage einer geschlossenen und systematischen Aufstellung Auskunft zu geben �ber s�mtliche Forderungen und Verbindlichkeiten der D.________ AG seit 10. Mai 1990, jeweils per Ende jeden Jahres sowie per Er�ffnung und Abschluss der Liquidation am 1. Februar 1996 bzw. 9. August 1996;
3.9 der Kl�gerin 1 s�mtliche Gesch�ftsunterlagen (Bilanzen, Erfolgsrechnungen, Einzelbelege, Bankunterlagen, Vertr�ge, Korrespondenz usw.) im Zusammenhang mit der D.________ AG herauszugeben;
3.10 der Kl�gerin 1 Schadenersatz f�r s�mtliche gesch�ftsm�ssig nicht begr�ndete Verf�gungen zu Lasten der D.________ AG seit 10. Mai 1990 zu leisten;
3.11 der Kl�gerin 1 Auskunft �ber den Verbleib des Liquidationsgewinns der C.________ AG zu erteilen;
3.12 der Kl�gerin 1 den Liquidationsgewinn der C.________ AG herauszugeben, insbesondere einen Betrag von Fr. 129'646.-- nebst Zins zu 5 % seit 25. Oktober 1991;
3.13 der Kl�gerin 1 Auskunft zu erteilen �ber s�mtliche Rechtsgesch�fte, insbesondere Verf�gungen, die im Zusammenhang mit der C.________ AG seit dem 21. Dezember 1989 getroffen wurden;
3.14 der Kl�ger 1 durch Vorlage einer geschlossenen und systematischen Aufstellung Auskunft zu geben �ber s�mtliche Forderungen und Verbindlichkeiten der C.________ AG per Er�ffnung und Abschluss der Liquidation am 21. Dezember 1989 bzw. 16. Oktober 1991;
3.15 der Kl�gerin 1 s�mtliche Gesch�ftsunterlagen (Bilanzen, Erfolgsrechnungen, Einzelbelege, Bankunterlagen, Vertr�ge, Korrespondenzen usw.) im Zusammenhang mit der C.________ AG herauszugeben;
3.16 der Kl�ger 1 Schadenersatz f�r s�mtliche gesch�ftsm�ssig nicht begr�ndeten Verf�gungen zu Lasten der C.________ AG seit 21. Dezember 1989 zu leisten.
4. Im �brigen wird die Berufung abgewiesen.
5. Die Streitsache wird im Sinne der Erw�gungen zur weiteren Behandlung an die Vorinstanz zur�ckgewiesen.
Der Beklagte ficht das Urteil des Obergerichts sowohl mit eidgen�ssischer Berufung als auch mit staatsrechtlicher Beschwerde an. Mit der Beschwerde stellt der Beklagte (nachstehend: Beschwerdef�hrer) die Antr�ge, Ziff. 2 und Ziff. 3.12 des Dispositivs dieses Urteiles seien aufzuheben.
Die Kl�gerinnen 1 und 2 (nachstehend: Beschwerdegegnerinnen 1 und 2) schliessen auf Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei. Das Obergericht beantragt, die Beschwerde abzuweisen.
Die Beschwerde ist gem�ss der Regel in Art. 57 Abs. 5 OG vor der Berufung zu behandeln. Ob darauf eingetreten werden kann, pr�ft das Bundesgericht von Amtes wegen (BGE 127 III 41 E. 2a; 127 II 198 E. 2, 124 I 11 E. 1).
2.1 Das Obergericht verpflichtete in Dispositivziffer 2 den Beschwerdef�hrer, der Beschwerdegegnerin 2 in teilweiser Gutheissung des ersten Klagebegehrens Fr. 1'786'947.80 nebst Zins zu 5 % seit 6. Februar 1992 zu bezahlen. Zur Begr�ndung f�hrte das Obergericht zusammengefasst an, es sei unbestritten, dass X.________ in den Jahren 1990 und 1991 von Konten der Beschwerdegegnerin 2 Betr�ge von Fr. 562'500.--, USD 417'812.50 (entsprechend Fr. 520'176.55) und Fr. 553'020.-- mithin Fr. 1'635'696.55 bezogen habe und er Fr. 1'786'947.80 zur R�ckerstattung dieser Betr�ge zuz�glich Zins auf das Treuhandkonto des Beschwerdef�hrers bezahlt habe. Nach Auffassung der Kantonsgerichts sei nicht belegt, dass der Beschwerdef�hrer von der urspr�nglichen Herkunft dieser Gelder und seiner Verpflichtung, sie an die Beschwerdegegnerin 2 weiterzuleiten, gewusst habe, weshalb ihm keine Pflichtverletzung vorgeworfen werden k�nne. Diese Argumentation sei nicht schl�ssig. Das Kantonsgericht gehe selbst davon aus, dass der genannte Betrag dem Beschwerdef�hrer in seiner Eigenschaft als Verwaltungsrat der Beschwerdegegnerin 2 zugekommen sei, ansonsten sich die Frage einer aktienrechtlichen Verantwortlichkeit des Beschwerdef�hrers gar nicht gestellt habe. Damit sei erstellt, dass die Gelder der Beschwerdegegnerin 2 zust�nden, weshalb ihr der Beschwerdef�hrer diese Gelder abzuliefern habe. Indem er dies bis heute nicht getan habe, handle er pflichtwidrig. Selbst wenn er damals nicht gewusst haben sollte, dass die an ihn �berwiesenen Gelder der Beschwerdegegnerin 2 geh�rten, sei f�r ihn nichts gewonnen, da er dies nun zumindest seit der Klageerhebung wisse.
2.2 Der Beschwerdef�hrer macht geltend, das Obergericht sei in Willk�r verfallen, indem es - entgegen den �berzeugenden Erw�gungen des Kantonsgerichtes - annahm, er habe im Zeitpunkt, als X.________ das Geld auf sein Konto �berwies, dessen wirtschaftliche Herkunft gekannt. Diese Feststellung beruhe auf einem Zirkelschluss.
2.3 Das Obergericht hat eine Verpflichtung zur Weiterleitung des vom Beschwerdef�hrer von X.________ empfangenen Geldes an die Beschwerdegegnerin 2 selbst f�r den Fall bejaht, dass der Beschwerdef�hrer erst mit der Klageeinleitung von der wirtschaftlichen Herkunft des Geldes erfahren habe sollte. Demnach ist die Feststellung, er habe diese Herkunft bereits vorher gekannt, nicht entscheiderheblich. Auf die R�ge, diese Feststellung sei willk�rlich, ist demnach mangels eines hinreichenden Rechtsschutzinteresses nicht einzutreten (vgl. BGE 122 III 279 E. 3a S. 282; 118 Ia 488 E. 1a S. 490). Im �brigen legt der Beschwerdef�hrer auch nicht rechtsgen�glich dar, inwiefern die beanstandete Feststellung willk�rlich, d.h. im Ergebnis unhaltbar sein soll (vgl. BGE 110 Ia 3 E. 2a; 120 Ia 369 E. 3a, mit Hinweisen). Dies ist auch nicht ersichtlich, da nach allgemeiner Lebenserfahrung davon auszugehen ist, dass sich der Beschwerdef�hrer, wenn er nicht gewusst h�tte, weshalb ihm X.________ �ber eine Million Franken �berwiesen hat, sich bei diesem dar�ber erkundigt h�tte.
3.1 Alsdann macht der Beschwerdef�hrer geltend, das Obergericht sei bez�glich der Geld�berweisung zu Unrecht von einer retrospektiven Betrachtungsweise ausgegangen und habe verkannt, dass die in Frage stehenden Handlungen und Unterlassungen auf Grund der Kenntnisse und Umst�nde zur Zeit ihres Geschehens zu beurteilen seien. Zudem habe es aus einer Pflichtverletzung und ohne Abkl�rung der weiteren Tatbestandsmerkmale des Schadens, eines Verschuldens und des ad�quaten Kausalzusammenhanges auf eine Haftung aus Art. 754 OR geschlossen, was willk�rlich sei.
3.2 Mit diesen Ausf�hrungen r�gt der Beschwerdef�hrer eine unzutreffende Anwendung von Bundesrecht. Diese R�ge kann bei der vorliegenden berufungsf�higen Streitsache mit Berufung erhoben werden, weshalb darauf im Beschwerdeverfahren gem�ss der Subsidiarit�t der staatsrechtlichen Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 84 Abs. 2 OG).
4.1 Das Obergericht hat angenommen, der Beschwerdef�hrer habe der Beschwerdegegnerin 2 auf dem ihr zustehenden Betrag von Fr. 1'786'947.-- ab der �berweisung auf das Konto des Beschwerdef�hrers am 6. Februar 1992 einen Zins von 5 % zu bezahlen. Zur Begr�ndung f�hrte das Obergericht aus, die Zinsforderung sei vom Beklagten f�r den Fall der Gutheissung der Forderungsklage nicht bestritten worden.
4.2 Der Beschwerdef�hrer r�gt dem Sinne nach, die Feststellung des Beginns des Zinsenlaufs sei willk�rlich, weil f�r den Beginn ab der �berweisung auf sein Konto kein vern�nftiger Grund angegeben worden sei. Ein Schadenszins sei ab dem Zeitpunkt geschuldet, ab dem ein sch�digendes Ereignis finanzielle Auswirkungen zeige. Das Obergericht habe jedoch unterlassen diese Frage bzw. die Frage des Schadens zu pr�fen.
4.3 Auf diese R�ge ist nicht einzutreten, da das Obergericht den Zins nicht in Anwendung von materiellen Normen �ber den Zinsenlauf sondern auf Grund der Anerkennung bzw. der fehlenden Bestreitung des Beschwerdef�hrers zusprach und dieser nicht darlegt, inwiefern diese Feststellung willk�rlich sein soll. Die Frage, ab wann der Zins im Bestreitungsfall nach Bundesrecht geschuldet gewesen w�re, musste deshalb nicht gepr�ft werden, weshalb das Obergericht sich dazu nicht zu �ussern und dazu auch keine tats�chlichen Feststellungen anzugeben hatte.
5.1 Das Obergericht stellte fest, dem Beschwerdef�hrer sei am 24. Oktober 1991 ein aus dem Liquidationsgewinn der C.________ AG stammender Betrag von Fr. 129'646.-- �berwiesen worden. Weiter f�hrte das Obergericht aus, der Beschwerdef�hrer habe diesen Gewinn nebst Zins zu 5 % ab dem 25. Oktober 1991 an die Beschwerdegegnerin 1 zu bezahlen, was es in Ziff. 3.12 des Dispositivs verf�gte.
5.2 Der Beschwerdef�hrer bringt vor, das Obergericht habe f�r den Beginn der Zinsforderung gem�ss Ziff. 3.12 des Dispositivs keine Begr�ndung angef�hrt.
5.3 Unklar ist, ob der Beschwerdef�hrer damit eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs gem�ss Art. 29 Abs. 2 BV r�gen m�chte. Die Frage kann offen bleiben, da sich aus den tats�chlichen Feststellungen im angefochtenen Urteil ohne weiteres ergibt, dass das Obergericht annahm, der Liquitationserl�s sei einen Tag, nachdem ihn der Beschwerdef�hrer erhalten hatte, weiterzuleiten und damit ab diesem Zeitpunkt zu verzinsen gewesen. Damit sind die �berlegungen, von denen es sich hat leiten lassen, erkennbar, weshalb eine Verletzung der aus dem Anspruch auf rechtliches Geh�r abgeleiteten Begr�ndungspflicht ohnehin zu verneinen w�re (vgl. BGE 129 I 232 E. 3.2 S. 236; 126 I 97 E. 2b S. 102 f. mit Hinweisen).
5.4 Alsdann r�gt Beschwerdef�hrer, in Ziff. 3.12 des Urteils des Obergerichts sei der Beginn des Zinsenlaufs willk�rlich auf den 25. Oktober 1991 festgesetzt worden. Auch in diesem Fall habe das Obergericht nicht abgekl�rt, ob und wann ein sch�digendes Ereignis eingetreten sei bzw. dieses finanzielle Auswirkungen gezeigt habe.
5.5 Auf diese R�ge ist nicht einzutreten, weil sie die Anwendung von Bundesrecht betrifft, welche im vorliegenden Verfahren nicht �berpr�ft werden kann (vgl. E. 3.2 hiervor).
Nach dem Gesagten ist auf die Beschwerde insgesamt nicht einzutreten. Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird der Beschwerdef�hrer kosten- und entsch�digungspflichtig (Art. 156 Abs. 1 und Art. 159 Abs. 2 OG). Bei der Bemessung der Parteientsch�digung wird die Mehrwertsteuer im Rahmen des geltenden Tarifs pauschal ber�cksichtigt (Beschluss der Pr�sidentenkonferenz vom 8. Mai 1995).
Die Gerichtsgeb�hr von Fr. 17'000.-- wird dem Beschwerdef�hrer auferlegt.
Der Beschwerdef�hrer hat die Beschwerdegegnerinnen f�r das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 19'000.-- zu entsch�digen.