Source: http://eurasia.org.vn/statuten.html
Timestamp: 2018-09-23 20:04:04
Document Index: 371029341

Matched Legal Cases: ['Art. 60', 'Art. 6', '§ 4', '§ 6', '§ 6', '§ 12', '§ 6', '§ 6', '§ 3', '§ 19', '§ 21', '§ 22', '§ 7', '§ 12', '§ 8', '§ 9', '§ 19', '§ 10', '§ 6', '§ 3', '§ 6', '§ 13', '§ 14', '§ 15', '§ 6', '§ 17', '§ 20', '§ 19', '§ 6', '§ 20', '§ 17', '§ 21', '§ 23']

STATUTSen Eurasia Stiftung und Assoziation
STATUTEN VON „EURASIA, VEREIN ZUR ENTWICKLUNG DER HEILPÄDAGOGIK IN VIETNAM
Unter dem Namen „EURASIA, Verein zur Entwicklung der Heilpädagogik in Vietnam“ (nachfolgend Verein genannt) besteht ein Verein im Sinne von Art. 60 ff des Schweizerischen Zivilgesetzbuches.
Sitz des Vereins ist derWohnort des gemäss Art. 6.a) dieser STATUTSen gewählten Präsidiums.
Mitglied können alle natürlichen und juristischen Personen werden, unabhängig von ihrer sozialen Stellung, ideologischen oder politischen Überzeugung, ihrer Ethnie oder ihres Glaubens, vorausgesetzt, dass sie den Zweck des Vereins gemäss § 4 unterstützen und ihren Jahresbeitrag gemäss § 6.d) ordnungsgemäss bezahlen
Die Unterstützung und soziale Integration von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit psychischen oder kognitiven Beeinträchtigungen in Vietnam
Die Anerkennung ihrer Menschenwürde und Rechte
Dazu fördert, unterstützt und ermöglicht der Verein:
Die Entwicklung von Heilpädagogik, Sozialpädagogik und Sozialtherapie (verstanden als Begleitung von erwachsenen Menschen mit einer Beeinträchtigung), insbesondere gemäss Rudolf Steiners heilpädagogischem Impuls und anderen anerkannten Methoden, welche für diese Weltgegend geeignet sind
Die Schaffung, Entwicklung und Unterstützung von sozialpädagogischen und -therapeutischen Institutionen für Menschen mit einer psychischen oder geistigen Beeinträchtigung im Einklang mit den vor Ort herrschenden kulturellen und spirituellen Gegebenheiten
Angemessene Aus- und Weiterbildung von Heilpädagoginnen, Lehrern, Therapeutinnen und anderen Experten auf diesem und ähnlichen Fachgebieten
Den multikulturellen Dialog mit dem nötigen Respekt vor anderen Kulturen zur Erreichung allgemeingültiger menschlichen Werte
Die Generalversammlung gemäss § 6-11
Der Vorstand gemäss § 12 und
Die Rechnungsprüfer(innen) gemäss § 6.b) und 15
§ 6 Die Generalversammlung
Die Generalversammlung besteht aus allen Mitgliedern des Vereins gemäss § 3 welche ihren Jahresbeitrag bezahlt haben.
a) Wählt Vorstand, Präsidium, Vizepräsidium, Sekretariat und Kassier(in)
b) Wählt die Rechnungsprüfer(innen)
c) Prüft und bestätigt den Jahresbericht zu den Vereinsaktivitäten und die Jahresrechnung
d) Legt den Mitgliederbeitrag und das Budget für das kommende Geschäftsjahr fest
e) Entscheidet mit qualifizierter Zweidrittelsmehrheit der Anwesenden und unter Berücksichtigung von schriftlichen Stellungnahmen über den Ausschluss eines Mitglieds gemäss § 19
f) Befolgt alle Revisionen dieser STATUTSen, welche gemäss dem in § 21 festgelegten Ablauf vorgenommen wurden
g) Prüft jeden von einem Vorstandsmitglied oder durch dieses von einem Vereinsmitglied eingebrachten Vorschlag zu Vereinsthemen
h) Entscheidet über die Auflösung des Vereins gemäss dem in § 22 festgelegten
§ 7 Ordentliche Versammlungen
Die ordentliche Generalversammlung findet alljährlich im ersten Halbjahr statt. Gemäss § 12 erfolgt eine Vorankündgung des Termins durch das Vorstandspräsidium an alle Mitglieder des Vereins mindestens sechs Wochen vor dem geplanten Termin.
§ 8 Ausserordentliche Versammlungen
Ausserordentliche Versammlungen können einberufen werden durch Beschluss des Vorstands oder ein Sechstel der Mitglieder, vorausgesetzt dass der Antrag zu einer solchen Versammlung sechs Wochen vor dem geplanten Termin schriftlich eingereicht wird.
§ 9 Entscheidungsbefugnisse
Die Generalversammlung trifft ihre Entscheidungen durch einfache Mehrheit der anwesenden und stimmenden Mitglieder inklusive der ordnungsgemäss eingereichten schriftlichen Stimmen, ausgenommen beim Ausschluss eines Mitglieds gemäss § 19.
§ 10 Vorschläge zur Ergänzung oder Änderung der Traktandenliste bei Generalversammlungen
Vorschläge zur Ergänzung oder Änderung der Traktandenliste bei Generalversammlungen müssen dem Vorstand mindestens vier Wochen vor der geplanten Versammlung eingereicht werden. Die Mitglieder werden spätestens sechs Wochen im Voraus unter Angabe der Traktanden zur Generalversammlung eingeladen.
Jedes Vereinsmitglied, das seinen Jahresbeitrag bezahlt hat, ist bei der Generalversammlung mit einer Stimme stimmberechtigt. Entscheidungen letzterer werden getroffen durch einfache Mehrheit der anwesenden und stimmenden Mitglieder inklusive der ordnungsgemäss eingereichten schriftlichen Stimmen. Das gleiche Vorgehen gilt für die durch diese STATUTSen geforderten Wahlen. Bei Stimmengleichheit entscheidet das Präsidium.
Der in § 6 a) erwähnte Vorstand hat mindestens fünf und höchstens neun Mitglieder. Er ist beschlussfähig, wenn die Mehrheit seiner Mitglieder anwesend ist. Er kümmert sich um alle Tätigkeiten des Vereins und vertritt ihn nach aussen. Er berät über und bewilligt die Aufnahme von neuen Mitgliedern gemäss § 3. Über Ausgaben beschliesst er im Rahmen des durch die Generalversammlung gemäss § 6 d) genehmigten Jahresbudgets.
§ 13 Tätigkeiten und Koordination
Der Vorstand trifft sich auf Einladung des Präsidiums je nach Notwendigkeit. Er bespricht und initiiert die notwendigen Massnahmen zur Weiterentwicklung und Koordination der Tätigkeiten des Vereins.
§ 14 Zeichnungsberechtigung und Delegation
Präsidium und Vizepräsidium des Vorstands zeichnen alle Ausgaben für und im Namen des Vereins kollektiv zu zweien. Bei Abwesenheit oder Verhinderung eines oder beider Obgenannten delegieren sie diese Aufgabe gemeinsam einem oder zwei anderen Mitgliedern des Vorstands.
§ 15 Interne Rechnungsprüfung
Die Generalversammlung des Vereins wählt gemäss § 6 b) zwei interne Rechnungsprüfer/innen und eine Stellvertretung. Diese sind verantwortlich für die offizielle Prüfung der Vereinsrechnung. Sie legen der Generalversammlung jährlich einen Revisionsbericht mit Empfehlung vor. Vorstandsmitglieder sind für das Amt der Rechnungsprüfung nicht wählbar.
Die Amtszeiten aller in diesen STATUTSen erwähnten Ämter betragen drei Kalenderjahre, Wiederwahl ist möglich. Bei einem Rücktritt während der Amtszeit übernimmt der gewählte Nachfolger oder die gewählte Nachfolgerin das Amt des Vorgängers oder der Vorgängerin bis zum Ende seiner oder ihrer Amtszeit.
§ 17 Finanzen
Zur Finanzierung der Vereinstätigkeiten werden jährliche Mitgliederbeiträge, Spenden, Legate und andere Zuwendungen verwendet. Sie werden dem Vorstand zur Entscheidung vorgelegt. Im Fall eines Austritts gemäss § 20 bleibt der Mitgliederbeitrag geschuldet bis zum Ende des Jahres, in dem der Austritt dem Vorstand schriftlich zur Kenntnis gebracht wurde.
Unabhängigkeit und private Interessen eines Mitglieds werden durch eine Mitgliedschaft im Verein nicht angetastet, so lange es den Zielen, Grundsätzen und daraus folgenden Entscheidungen gemäss VereinsSTATUTSen nicht zuwiderhandelt.
§ 19 Ausschluss
Die Generalversammlung entscheidet über den Ausschluss eines Vereinsmitglieds gemäss § 6 e) nach Empfehlung des Vorstands und unter Berücksichtigung einer eventuellen mündlichen oder schriftlichen Stellungnahme des betroffenen Mitglieds.
§ 20 Austritt
Ein Austritt aus dem Verein kann dem Vorstand jederzeit mitgeteilt werden, auch ohne Angabe von Gründen. Er tritt sofort in Krafft. Vorausgesetzt wird die Einhaltung der unter § 17 genannten Bedingungen zur Entrichtung des Mitgliederbeitrags.
§ 21 STATUTSenrevision
Die Generalversammlung kann aufgrund einer entsprechenden Empfehlung des Vorstands eine STATUTSenrevision vornehmen durch eine qualifizierte Zweidrittelsmehrheit der anwesenden und abstimmenden Mitglieder inklusive der ordnungsgemäss eingereichten schriftlichen Stimmen.
Die Generalversammlung kann den Verein auflösen durch eine qualifizierte Zweidrittelsmehrheit der anwesenden und abstimmenden Mitglieder inklusive der ordnungsgemäss eingereichten schriftlichen Stimmen. In diesem Fall entscheidet sie durch einfache Mehrheit über die Verwendung des Vereinsvermögens und allenfalls über den Umgang mit Schulden.
§ 23 Verpflichungen
Die Tätigkeiten des Vereins basieren auf dessen eigenen Mitteln und Eigentum. Private Mittel und Eigentum der Mitglieder werden dadurch in keiner Art und Weise angetastet.
Diese STATUTSen sind in Kraft getreten durch die Zustimmung aller Teilnehmenden bei der Gründungsversammlung des Vereins Eurasia in Saint-Prex, Schweiz, am 6. Dezember 1989.