Source: http://antiabzockenet.blogspot.com/2012_08_01_archive.html
Timestamp: 2017-03-30 22:42:07
Document Index: 373015372

Matched Legal Cases: ['§ 107', '§ 1', 'BGH', 'BGH', '§ 1', '§ 1', 'Art. 5']

antiabzockenet.blogspot.com: August 2012
Unzählige Konsumenten erhielten im Dezember 2010 eine Rechnung der Firma Tel64 s.r.o. über 79 Euro. Sie hatten angeblich ein Abo für eine Erotik-Dienstleistung abgeschlossen. Die Firma hatte die Betroffenen durch sogenannte „Ping-Anrufe“ (Lockanrufe, die rasch abgebrochen werden) dazu verleitet, bei der auf dem Display des Telefons angezeigten österreichischen Mobilfunknummer zurückzurufen. In der Folge wurde der Abschluss eines kostenpflichtigen Vertrages behauptet. Als „Beweis“ sollte der Einzelverbindungsnachweis des Telefonanbieters dienen, auf dem die Rückrufe natürlich aufschienen. Gegen diese Praktiken der Firma Tel64 s.r.o. mit Firmensitz in Prag ging der Verein für Konsumenteninformation im Auftrag des Konsumentenschutzministeriums mittels Unterlassungsklage vor. Das Handelsgericht Wien stellte nun klar: Wer derartige Anrufe ohne vorherige Einwilligung des Teilnehmers tätigt, verstößt gegen § 107 TKG. Das Vorgehen stellt auch eine aggressive Geschäftspraxis gem. § 1a UWG dar. Zudem wurde ein Verstoß gegen die im Fernabsatz zwingenden Informationspflichten festgestellt. Das Urteil ist nicht rechtskräftig (Stand 24.8.2012). Nähere Informationen inkl. Urteil finden Sie auf www.verbraucherrecht.at. Quelle und vollständiger Bericht: Arbeiterkammer Burgenland Polizei stoppt unerlaubte Verkaufsveranstaltung
Beamte des Polizeiposten Hemsbach unterbrachen am Dienstagmittag, 21. August, eine so genannte "Kaffeefahrt" und untersagten die Fortsetzung einer gerade laufenden Verkaufsveranstaltung. Den Beamten zufolge hatte sich bei der Kontrolle heraus gestellt, dass keiner der drei Verantwortlichen über die notwendigen gewerberechtlichen Erlaubnisse verfügte. ...
Eine Firma "VIP Travel Club" aus Bremen/Suhr hatte aus dem angeblichen Anlass eines "25. Jubiläum der großen deutschen Lotteriegesellschaften" offensichtlich im Raum Ludwigsburg zu der "Preisverleihung" über persönlich adressierte Gewinnmitteilungen eingeladen, ...
Quelle und vollständiger Bericht: Rhein-Neckar-Zeitung Labels:
Der Bundesgerichtshof (BGH) hat der Firma Marber GmbH aus Recklinghausen einen Dämpfer verpasst. Das Unternehmen betreibt das Gewerbeverzeichnis www.gewerbedatenbank.org. Sie schickt Gewerbetreibenden Angebote für einen Eintrag in das Verzeichnis. Ein Unternehmer, der unterschrieben hatte, wurde anschließend aufgefordert, rund 774 Euro zu zahlen. Den Hinweis im Formular auf die Kosten hatte er nicht gesehen. Er weigerte sich daher zu zahlen und wurde verklagt. Der BGH entschied, dass der Kostenhinweis im Formular der Marber GmbH zu unauffällig gestaltet sei. Der Beklagte muss nicht zahlen (Az. VII ZR 262/11).
Quelle und vollständiger Bericht: Stiftung Warentest Labels:
Auch Kunden des Mobilfunknetzbetreibers E-Plus haben seit 22. August 2012 die Möglichkeit, sich über eine Drittanbietersperre vor unberechtigten Abrechnungen über die Mobilfunkrechnung zu schützen. Die Drittanbietersperre ist Teil des novellierten Telekommunikationsgesetzes (TKG), das am 10. Mai 2012 in Kraft trat. Wie die Verbraucherzentrale Saarland mitteilt, hatte sich der Bundesverband der Verbraucherzentralen erfolgreich dafür eingesetzt, die Drittanbietersperre im TKG zu verankern. Mit der Änderung reagierte der Gesetzgeber auf die immer wiederkehrenden Streitigkeiten zwischen Verbrauchern und Mobilfunkanbietern, die Leistungen von Dritten über die Handyrechnung abgebucht hatten. Bei solchen Leistungen kann es sich beispielsweise um Gewinnspiele oder Abonnements für Klingeltöne handeln. Oftmals war den Verbrauchern nicht bewusst, dass sie ein kostenpflichtiges Abonnement abgeschlossen hatten – das böse Erwachen kam erst mit der Rechnung des Mobilfunkanbieters.
Nachdem die übrigen drei Netzbetreiber T-Mobile, Vodaphone und Telefonica O2 die Sperrmöglichkeit zum Teil schon vor oder zumindest unmittelbar nach Inkrafttreten des Gesetzes am 10. Mai angeboten hatten, will nun auch E-Plus nach einer erfolgreichen Abmahnung durch den Verbraucherzentrale Bundesverband diesen Schutz für seine Kunden anbieten. Kunden von E-Plus sollten daher bei Bedarf diese Möglichkeit wahrnehmen und die kostenlose Sperre einrichten lassen. Quelle und vollständiger Bericht: Verbraucherzentrale Saarland Kaffeefahrt-Veranstalter aus Lastrup wegen Formfehlers frei
Viele Burgenländer bekommen derzeit eine Einladung zu einer windigen Werbefahrt per Post geschickt. Mit hohen Gewinnsummen und Geschenkversprechen sollen Kunden geködert werden, warnt die Arbeiterkammer.
„Die Räucherkate sagt Danke und lädt zur Bargeldausgabe von 1,000 Euro“ - mit dieser Schlagzeile auf einem Flugblatt wird derzeit für eine ominöse Werbefahrt geworben. ... Wer aber das Schreiben genau durchliest, erfährt, dass nur „Kunden“ ein solches Geschenk gewinnen können. Und eben diese Kunden müssten vorher im Rahmen der Werbefahrt überteuerte Gesundheitsprodukte und Reisen kaufen, warnt die Arbeiterkammer Burgenland. Im Endeffekt würden potentielle Gewinner dann ihr Geschenk selbst bezahlen. ... Quelle und vollständiger Bericht: ORF.at Labels:
Unseriöse Modelagenturen locken mit fiesen Tricks: Sie locken mit falschen Versprechungen, um das Vertrauen der Models zu gewinnen und ihnen ganz nebenbei das Geld aus den Taschen zu ziehen. Anfangs, vielfach durch eine Annonce, tritt das Model erstmals mit der Agentur in Verbindung. Darauf folgt meist eine Einladung zu einem Casting, welches oftmals eine Massenveranstaltung darstellt und keine Besonderheit ist, wie es auf der Einladung angepriesen wird. In diesen ersten Schritten fällt nicht ein Hinweis zu eventuell anfallenden Gebühren. Bei den Massenveranstaltungen werden die Models durch psychologisch geschickte Taktiken verleitet, Geld für die Setcard, die Aufnahme in die „Kartei“, später auch für Make-Up und Styling zu entrichten. Dies wird von den Agenturen als Normalität dargestellt. Weitere Vorsicht ist vor teuren Modelkursen geboten.
Seriöse Modelagenturen sind daran zu erkennen, dass erst nach Vermittlung Entgelte erhoben werden. Weiterhin werden von ihnen keine „Gebühren“ oder „Honorare“ gefordert, z. B. für Setcards, Shootings. Seriöse Modelagenturen wecken keine falschen Erfolgsaussichten, sondern bleiben realitätsnah, da die Möglichkeit eines Durchbruches für ein Model sehr selten ist. Empfehlenswerte Modelagenturen glauben an ihre Models und verrechnen Kosten mit den Honoraren aus den ersten Aufträgen
Joachim Geburtig von der Verbraucherzentrale in Rostock weist darauf hin: „dass die Verträge jungen Models durch den Erziehungsberechtigten nicht gebilligt werden müssen und bei Zustimmungsversagung unwirksam sind. Sollte es doch zu einem Vertragsabschluss kommen, achten Sie auf das Kleingedruckte und versteckte Kosten.“
Quelle: Verbraucherzentrale Mecklenburg-Vorpommern e. V. Polizei warnt vor vermeintlichem Millionen-Erbe
Angeblich eine britische Bank hat einer Frau aus Leezen bei Schwerin per Fax eine millionenschwere Erbschaft in Aussicht gestellt. Die Polizei geht von einem Trickbetrug aus und warnte am Mittwoch vor weiteren Betrugsversuchen. In dem Schreiben wurde der Frau wegen der Namensgleichheit mit einer verstorbenen Person, für die bislang keine Angehörigen ermittelt wurden, vorgeschlagen, das Erbe anzustreben. ...
Für dieses Geschäft würde sie 45 Prozent des Vermögens von 28 Millionen Euro bekommen. Die Empfängerin sollte sich mit der Bank telefonisch oder per E-Mail in Verbindung setzen.
Ähnliche Schreiben sind nach Angaben der Polizei bereits in Schwerin und Stralsund aufgetaucht. Wenn sich jemand tatsächlich melde, würden im Vorab Gebühren und Steuern von mehreren hundert oder tausend Euro verlangt. Das in Aussicht gestellte Erbe entpuppt sich später als Betrug.
Quelle und vollständiger Bericht: Ostsee Zeitung Sieben Jahre Haft für Chef der Fakeshop-Bande
Arglose Käufer bestellten im Internet Elektrogeräte, Silbermünzen und sogar Goldbarren, doch die Ware sahen sie nie - weil es sie gar nicht gab. Der 23-jährige Anführer einer Bande von Online-Betrügern ist vom Augsburger Landgericht am Dienstag zu sieben Jahren Haft verurteilt worden. Der Gesamtschaden wurde auf mehr als 1 Mio. Euro beziffert. Der einschlägig vorbestrafte Angeklagte lasse sich nur durch hohe Strafen beeindrucken, sagte der Vorsitzende Richter Rudolf Weigell. Die Kammer verurteilte ihn wegen banden- und gewerbsmäßigen Betrugs sowie Computerbetrugs.
Die Bande hatte im Internet mit 31 Shops mindestens 1609 Kunden geprellt. Unter dem Decknamen Hansi erteilte der 23-Jährige aus Essen Bandenmitgliedern nach Überzeugung des Gerichts Aufträge und ließ sie die Internet-Shops erstellen. Außerdem erschlich sich die "Fakeshop-Bande" Daten von Bankkunden und hob Geld von sieben Festgeldkonten ab. ...
Quelle und vollständiger Bericht: Financial Times Deutschland Fluege.de darf nicht mit Siegel werben
Die Firma Unister GmbH, Betreiberfirma von Internetportalen wie fluege.de und ab-in-den-urlaub.de, darf nicht mit dem Siegel des Vereins VBS Verbraucherschutz werben. Das hat das Oberlandesgericht Dresden entschieden (Az. 14 U 167/12). Das Siegel „Verbraucherschutz.de – Empfohlen“ vermittle den Eindruck, dass eine neutrale Instanz den Anbieter nach einer objektiven Bewertungsmethode geprüft habe. Dabei beruhe die Empfehlung allein auf den Auskünften des Betreibers. Die Werbung der Firma Unister mit dem Siegel sei daher irreführend. Geklagt hatte der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv). Unister wirbt jetzt mit einem Siegel des Portals ausgezeichnet.org. Quelle: Stiftung Warentest
Mit dem zuletzt sehr stillen Abgang der bisherigen Abofallenkönigs Michael Burat und der nahezu gleichzeitig in Kraft tretenden Button-Lösung, wähnten wir die Masche schon fast endgültig am Ende. Leider blieb aber noch ein Hintertürchen geöffnet, so daß die Abofallen noch bei Gewerbetreibenden zur Anwendung kommen können. Dies bietet den Betreibern von Abofallen einmalige Chancen. Zum Einen müssen sie die Button-Lösung nicht umsetzen, weil die ja nur für Geschäfte mit Endverbrauchern angedacht war und zum Anderen können nach wie vor auch die Endverbraucher abgezockt werden. Dazu bedarf es lediglich der Beschriftung, dass sich das mit einem Preis versehene Angebot nur auf Gewerbetreibende beziehe. Wer sich trotzdem als Privatperson anmeldet, der muss sich nach derzeit geltender Rechtsprechung gefallen lassen, dass diese gewählte Eigenschaft auch auf ihn angewendet wird. Ein klassisches Hintertürchen also, das sich die Firma Vendis GmbH da zu eigen macht. Geteilt wird der Markt der „Abofallen für Gewerbetreibende“ mit der Melango.de GmbH, wobei peinlich darauf geachtet wird, dass jeder unterschiedliche Werbeplattformen nutzt. Während also Melango Facebook zu seinem Jagdrevier auserkoren hat, so sind es bei der Vendis GmbH die Suchmaschinen, wie zum Beispiel Bing und Yahoo. Die größte Suchmaschine Google lässt zwar keine direkte Werbung auf Angebote zu, die anderweitig kostenfrei sind, dennoch gibt es Mittel und Methoden Werbung im Internet und das im großen Stil geschaltet zu bekommen. Am Beispiel der Suche nach so einem banalen Begriff wie „Rasenmäher“ wollen wir das hier veranschaulichen. Die Suche fand am Nachmittag des 06.08.2012 statt. Zu dem Zeitpunkt waren auch Kampagnen auf Begriffe wie „Fahrrad“ oder „Kinderwagen“ geschaltet, woraus man in etwa das Beuteschema der Vendis GmbH ableiten kann, das in etwa auch dem verflossener Projekte wie fabriken.com oder outlets.de entspricht,. Und zwar sind es Kleinanzeigen und Warenvergleichsportale mit der Möglichkeit von Sponsorenanzeigen, die von der Vendis GmbH als Werbeplattform genutzt werden:
Beispiel 1 - Kleinanzeigenportal quoka.de
Beispiel 2 - preisvergleich.de
Beispiel 3 -dealfuchs.de
Hier fällt die zweite Anzeige unter vergleichenshop.com auf, zu der wir später noch etwas sagen wollen.
Beispiel 4 - dusparst.com
Beispiel 5 - preisvergleich.de
Beispiel 6 - Natürlich dürfen Ebay Kleinanzeigen nicht fehlen, inzwischen haben wir schon einen Blick für die Anzeigen der Abofallenbranche entwickelt
Beispiel 7 - Markt.de
Beispiel 8 - kleinanzeigen.de
Beispiel 9 - Klar, hier haben wir Ebay direkt
Beispiel 10 - wer Ebay mit Werbung verseucht, macht auch nicht vor amazon halt:
Tja, und was machen die Herren des abzockenden Gewerbes, wenn die Werberichtlinien der einzelnen Portale von Mitarbeitern aufgrund von Nutzerbeschwerden überprüft werden? Richtig, dafür bastelt man Sprungportale, die ihrerseits nur dazu dienen, einen Zwischenschritt zur eigentlichen Abofalle zu machen. Hier haben wir mit <Vergleichenshop.com> und <Shopvergleichend.com> solche Sprungportale, deren Eigentümer sich hinter einer Domain-Protection verstecken wollen:
Beispiel 11 - Vergleichenshop.com
Beispiel 12 - Shopvergleichen.com
Das richtige Gespür für einen Betrugsfall hat eine Postmitarbeiterin bewiesen. Als eine ältere Dame mehrere Tage hintereinander höhere Geldbeträge in die Türkei überwies, wurde sie misstrauisch und sprach die Seniorin an. ... Der festen Überzeugung folgend, dass hier etwas nicht stimmen könne, informierte die Postmitarbeiterin die Pflegedienstleitung des Seniorenheims, in dem die Leichlingerin wohnt. Von dort aus wurde schließlich auch die Polizei informiert. ...
Quelle und vollständiger Bericht: Kölner Stadt-Anzeiger 15.08.12
Betrüger lassen sich immer wieder etwas Neues einfallen, um an das Geld anderer Leute zu kommen. Die Polizei warnt vor einer neuen Phishing-Methode, um an persönliche Bankdaten eines Internetnutzers heran zu kommen. Momentan ist ein Serienbrief im Umlauf, der an Kontoinhaber verschickt wird. Der Kunde wird in dem Schreiben persönlich mit Namen angesprochen. Ein Briefkuvert mit Schreiben vom 20.07.2012 gelangte bei einem geschädigten Kreditkartenprozessor mit deren eigener Absenderangabe in den Posteingang. Auf dem Brief befand sich der Vermerk „Empfänger unbekannt / verzogen“.
Die Kriminalpolizei warnt davor, auf der beschriebenen Seite seine Daten und ein Sicherheitspasswort einzugeben. Vergewissern Sie sich bei ihrer Hausbank auf alle Fälle, ob von dieser ein entsprechendes Schreiben versandt wurde. Quelle: Bayerische Polizei Gewerbeauskunft-Zentrale erlässt gerichtliche Mahnbescheide
Ein Widerspruch beendet zunächst das gerichtliche Mahnverfahren. Danach müsste die GWE das Hauptsacheverfahren einleiten. Dieser Schritt kann zurzeit bezweifelt werden - vor allem vor dem Hintergrund, dass die GWE ein Verfahren verloren hat und aktuell ein neues Hauptsacheverfahren gegen die GWE anhängig ist. Quelle: IHK Saarland Labels:
Nachdem es in letzter Zeit recht ruhig geworden war um die OPM Media GmbH des Herrn Frank Drescher, steht nun fest: OPM Media GmbH war gestern. Seit diesem Monat heisst das Unternehmen KVR Handelsgesellschaft mbH. Auch der Firmenzweck hat sich geändert bzw. wurde erweitert. Wie man auf diversen Verbraucherschutz- und Anwaltsportalen lesen kann, scheint die KVR Handelsgesellschaft mbH eine andere Form der Abzocke zu betreiben. Da das Modell der Abofallen nahezu zum Erliegen gekommen ist, versucht sich Frank Drescher als Massenabmahner für vermeintliche Verstöße im Wettbewerbsrecht. Oder sollte man besser sagen zum Abmahn-Mißbraucher?
Amtsgericht München Aktenzeichen: HRB 189573 Bekannt gemacht am: 14.08.2012 12:00 Uhr In ( ).
OPM Media GmbH, Gammelsdorf, Landkreis Freising, Priel 5, 85408 Gammelsdorf. Die Gesellschafterversammlung vom 29.06.2012 hat die Änderung der §§ 1 (Firma) sowie 3 (Gegenstand des Unternehmens) der Satzung beschlossen. Neue Firma: KVR Handelsgesellschaft mbH. Neuer Unternehmensgegenstand: Erbringung von Internetdienstleistungen, insbesondere Betreiben von Internetportalen, ferner Betrieb von Online-Shops und -portalen, Affiliate-Marketing, Online-Marketing.
Der Zoll weist darauf hin, dass es sich bei allen bisher geschilderten Fällen um Trickbetrüger handelt, die die Ahnungslosigkeit der Urlauber auszunutzen versuchen. Die Behörde bittet betroffene Reisende, sich in ähnlichen Fällen an die örtlichen Polizei- oder Zollbehörden zu wenden, damit die Betrüger umfassend und zielgerichtet verfolgt werden können. Hinweise nimmt gern auch das Zollkriminalamt entgegen. Quelle: Bundesministerium der Finanzen Frank Dreschers Mutation vom Abo-Abzocker zum gewerblichen Massenabmahner
Arbeiterkammer warnt: Mahnschreiben sind klassischer Betrugsversuch
Die Namen der vermeintlichen Inkassobüros sind neu, die Betrugsmasche ist aber die alte geblieben. Derzeit verschicken falsche Inkassobüros unter den Namen „Forderungsmanagement“ sowie „IS Inkasso Service“ österreichweit professionell aufgesetzte Schreiben an Konsumentinnen und Konsumenten. Darin wird behauptet, man habe an einer Spielgemeinschaft für „Lotto 6 aus 49“ teilgenommen. Daraus resultiere eine Forderung in der Höhe von 96 Euro. Da man auf bisherige Mahnungen nicht reagiert habe, seien nun 132,76 Euro zu bezahlen.
Die gleichen Schreiben verschickte schon einmal vor rund einem Monat ein vermeintliches Inkassobüro mit dem Namen „Inkasso Service GmbH“. Auch damals wurde versucht, Konsumentinnen und Konsumenten Geld aus der Tasche zu locken. Die AKNÖ warnt deshalb erneut eindringlich davor, diesen Aufforderungen nachzukommen.
Dazu Manfred Neubauer, Konsumentenschützer der AKNÖ: „Es handelt sich bei diesen Mahnschreiben ganz klar um Betrugsversuche. Die Ähnlichkeit zum tatsächlich existierenden ‚IS Inkasso Service‘ ist gewollt, allerdings ist dieses an einer anderen Adresse tätig. Diese Zahlungsaufforderungen kann man daher getrost negieren.“
Quelle: AKNÖ - Arbeiterkammer Niederösterreich Labels:
Seitdem die Internet-Suchmaschinenwerbung als neue Form der Kundengewinnung etabliert wurde, hat sich inzwischen zu einer wahren Wissenschaft entwickelt. Wie schwer es ist, Kunden durch entsprechende Werbeschaltung zu gewinnen und gleichzeitig die Richtlinien der Betreiber von Werbeplattformen, wie beispielsweise Google, Facebook oder Ebay zu unterlaufen, wollen wir anhand des folgenden Beispiels veranschaulichen. Es reicht heutzutage beileibe nicht mehr einfach nur eine Webseite wie z.B. Hausaufgaben-Server.com ins Netz zu stellen, mit einem Minimum an Inhalt zu befüllen und diverse Kampagnen auf Google zu schalten, um Kinder und Heranwachsende auf der Suche nach Hilfe bei den Hausaufgaben hereinzulegen. Das muss heutzutage schon ein wenig ausgeklügelter vorgenommen werden, denn nach langem zähem Ringen haben sich nahezu alle Werbeplattformen entschlossen, dieser Form der modernen Wegelagerei den Garaus zu machen, auch wenn in den Anfangsjahren viel Geld mit Abofallen zu machen war. Sehr viel Geld. Unglaublich viel Geld. Zumindest so viel Geld, dass die Werbetreibenden mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln bereit sind, die Richtlinien der Werbeportale zu unterlaufen. In der Regel handelt es sich um Bots, also Computerprogramme, die automatisiert die geschaltete Werbung nach Verstößen untersuchen, obwohl der Wille der Plattformbetreiber, keine zweifelhaften Angebote mehr bewerben zu lassen, klar und deutlich formuliert ist. Am 31.07.2012 gegen 10:00h haben wir einen unserer Bots losgeschickt und sind bei Ebay über die folgende Werbeschaltung stutzig geworden: Beworben werden „Kinderwagen Baby 50 %“ und das auf einer Seite kinderwagen.shoppangebot.de, die ja vordergründig gar nicht unbedingt auf „Kinderwagen“ spezialisiert ist, sondern aufgrund der Namensgebung eher ein allgemeines Einkaufsportal zu sein scheint. Ein Quercheck über den Suchbegriff „Rasenmäher“ brachte das durchaus vergleichbare Resultat:
rasenmäher.shoppangebot.de. Interessanterweise leitet der oberste Treffer rasenmäher.grosshandel-produkte.com auf eine uns vom Design her, sehr verdächtig an die von Vendis GmbH betriebene grosshandel-produkte.de erinnernde Webseite:
Anstelle der gewohnten Registrierung bekommen wir aber gleich Adressen angezeigt, wobei wir der Frage, ob in Deutschland jemand bereit ist sich für die Angebote einer Firma „Pride of Uniform“ in Fort Myers, Florida, zu interessieren, und dem Sinn einer solchen Anzeige einschließlich der Bereitschaft für diese Werbeschaltung Geld auszugeben, nicht weiter nachgehen.
Diesmal ist es ein Ralf Bauer aus Berlin Charlottenburg, der im Impressum angegeben wird.
Nun ja, unverfänglicher kann eine Webseite die Richtlinien-Bots nicht mehr unterlaufen, weshalb wir uns dem Eingangsverdacht unter shoppangebot.de widmen. Und richtig, hier finden wir weitere Durchleitlinks zu beispielsweise grosshandel-schnaeppchen.de, einer Vorschaltdomain für die Abofalle grosshandel-produkte.de unter dem Strohfrauenkonstrukt einer Eva Rüpps und den uns schon viel zu lange bekannten Gebrüdern Andreas und Manuel Schmidtlein. Der kurze Blick ins Impressum soll Aufschluss darüber liefern, wer sich hinter shoppangebot.de verbirgt und bringt Erstaunliches zutage:
Wir finden eine halbfertig programmierte Seite mit einer Adresse in Dubai und etwas, das aussieht, wie ein Kontaktformular inklusive eines „captcha-Feldes“. Nun gut, wir wollen wissen, wo die Reise über die beworbenen links zu grosshandel-schnaeppchen.de hingehen soll, klicken darauf und landen bei …
grosshandel-produkte.de, der Homepage von der uns inzwischen doch reichlich bekannten Vendis GmbH. Also von den Gebrüdern Andreas und Manuel Schmidtlein. Aber so ganz wollen wir uns noch nicht mit der schmalen Angabe aus dem Impressum der Webseite shoppangebote.de zufrieden geben und befragen die Denic nach näheren Angaben:
Nun ja, als Inhaber wird hier ein Marcus Cent aus Dubai genannt, während ein Christoph Glitsch in Bonn als Admin-C agiert. Ein wenig neugierig geworden begeben wir uns auf die Suche nach der für Marcus Cent genannten Domain clicksco.com und werden auch tatsächlich in Dubai fündig:
Auch der Slogan „we turn clicks into customers“ scheint uns für das, was die Gebrüder Andreas und Manuel Schmidtlein seit nunmehr über 7 Jahren betreiben, mehr als nur eingängig…
Warum die Firma Clicksco für die Registrierung ihrer Domain einen Anonymisierungsservice gewählt hat, bleibt uns schleierhaft, denn besagter Marcus Cent taucht mit einem sehr vertrauenswürdig erscheinenden Foto auf der Webseite von clicksco.com auf. Labels:
Marcus Cent,
Quelle und vollständiger Bericht: WAZ - Der Westen Labels:
Das Ingolstädter Ordnungsamt warnt vor neuen „Kaffeefahrt-Betrügern“. Diesmal verspricht eine gewisse „Räucherkate“ unter anderem 1000 Euro Bargeld, einen Fernseher, einen Kaffeevollautomaten und ein Fresspaket. In Wahrheit aber, so das Ordnungsamt, wolle die unbekannte Firma die Teilnehmer zu Verkaufsgesprächen nötigen. ...
Das Ordnungsamt warnt „eindringlich“ vor den Machenschaften der Veranstalter: „Statt die Gewinne ausgehändigt zu bekommen, werden die Teilnehmer in Verkaufsgespräche genötigt. Ihnen werden Enzympräperate, Gelenkkapseln und sonstige Medikamente mit fragwürdigen Wirkungen zu überteuerten Preisen angeboten.“
Wer einen derartigen Brief bekommt, solle ihn „ignorieren und in den Papierkorb werfen“, rät das Ordnungsamt.
Quelle und vollständiger Bericht: Augsburger Allgemeine Labels:
Verbraucherzentrale obsiegt gegen Abofallenbetreiber und Inkassobutzen
Vor zirka 2 Jahren begann die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein Banken und Sparkassen anzuschreiben, um diesen mitzu-teilen, dass Inkassounternehmen über deren Konten "schmutziges Geld" aus Abfofallen eintreiben. Viele der angeschriebenen Geldinstitute kündigten daraufhin die entsprechenden Konten.
Die "Deutsche Internetinkasso" hatte vor dem LG Frankfurt gegen ein solches Schreiben der VZ Brandenburg geklagt und nunmehr verloren. In dem bemerkenswert klaren Urteil wurde festgestellt, dass die von den Verbraucherzentralen versendeten Schreiben an Banken und Sparkassen deswegen gerechtfertigt sind, weil das fragliche Inkassounternehmen Forderungen eintreibt, die unter Verstoß von § 1 Abs. 6 Preisangabenverordnung erschlichen worden sind. Außerdem handelt es sich nach Auffassung des Gerichts um eine von Art. 5 Grundgesetz umfasste freie Meinungsäußerung. Quelle: Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein Labels:
Da rätseln nun Heerscharen von Abzockern und von Verbraucherschützern, ob und wie neue Button-Lösung umgangen werden wird oder umgangen werden könnte - die PRIMETEL Ltd. aus Malta macht es sich ganz besonders einfach: die Button-Lösung wird ganz einfach ignoriert, ...
Vor einer neuen dubiosen Inkassowelle warnt die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. Derzeit erhalten die Beratungsstellen zahlreiche Beschwerden über Mahnschreiben der Anwalts-Inkasso-Zentrale mit Sitz in Osnabrück. Rechtsanwalt Ingo Müller macht darin zweifelhafte Forderungen aus telefonisch abgeschlossenen Gewinnspieldiensten geltend. Er gibt an, Rechnungen von 2010 seien noch nicht beglichen worden. Neben den offenen Beträgen berechnet er Mahn- und Rechtsanwaltskosten. Teilweise werden dieselben Forderungen gleichzeitig auch von dem Unternehmen National Inkasso (ehemals: wecollect) in Düsseldorf beigetrieben. Die Verbraucherzentrale rät zur Vorsicht. Betroffene müssen grundsätzlich nur dann zahlen, wenn sie am Telefon einen rechtsgültigen Vertrag geschlossen haben.
Polizei und Konsumentenschützer warnen vor einer neuen Betrugsmasche: Mehrere tausend Menschen in ganz Österreich dürften diese Woche gefälschte Mahnschreiben erhalten haben. ...
Unbekannte Täter versenden - im gefälschten Absender leicht abgewandelt als "IS Inkasso Service" ohne GmbH - Mahnschreiben und versuchen auf diese Weise, frei erfundene Forderungen von 132,76 Euro (96 Euro zuzüglich "Mahnspesen") bei den Opfern einzutreiben. Das echte Unternehmen hat den Rechtsanwalt Friedrich Hartl beauftragt, eine Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Linz gegen die Betrüger zu erstatten. "Das Konto, auf das die Opfer den Betrag einzahlen sollen, befindet sich in Bulgarien. Die in den fingierten Mahnschreiben angegebenen Adressen der Inkasso-Firma in Hamburg, Madrid und Sofia existieren nicht", so der Jurist zur Zeitung. ...
Quelle und vollständiger Bericht: Wiener Zeitung 08.08.12
StA sichert Millionen von Pillenspammern und -Vertreibern
In dem Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Potsdam, Aktenzeichen 430 Js 30907/09 Wi, gegen Peter Michael Lenz, Großstraße 59, 14929 Treuenbrietzen, Matthias Mönch, Rene Meusburger und Andere, u. a. wegen Verstoßes gegen das Arzneimittelgesetz sind in Vollziehung nachstehender Arrestbeschlüsse zu den Beschuldigten: Andreas Friedrich TROJAK, Marburger Straße 29, 57223 Kreuztal
Arrestbeschluss des Amtsgerichtes Potsdam vom 13.06.2012, Az.: 77 Gs 730/12
in Höhe von 30.012,36 EUR
Robert STRICKER, Wormser Straße 11/3, 01309 Dresden
Arrestbeschluss des Amtsgerichtes Potsdam vom 09.05.2012, Az.: 77 Gs 612/12
in Höhe von 41.692,76 EUR
ABRACONTA Holdings Ltd., Spyrou Kyprianou 32, 2nd floor, CY-1075 Nicosia, Cyprus
Arrestbeschluss des Amtsgerichtes Potsdam vom 31.08.2011, Az.: 77 Gs 1417/11
in Höhe von 330.000,00 EUR
WONGADMIN Ltd., Spyrou Kyprianou 32, 2nd floor, CY- 1075 Nicosia, Cyprus
Arrestbeschluss des Amtsgerichtes Potsdam vom 31.08.2011, Az.: 77 Gs 1418/11
in Höhe von 70.000,00 EUR
WONGGAMES Spain S.L.,
18 Entlo c/o ETL Mallorca ES-07012 Palma de Mallorca, Spain
Arrestbeschluss des Amtsgerichtes Potsdam vom 31.08.2011, Az.: 77 Gs 1419/11
in Höhe von 100.000,00 EUR sowie wegen Vermögensverschiebung zu Gunsten von
Johann Hubert WOOCKER, 50259 Pulheim, Küferweg 12
Arrestbeschluss des Amtsgerichtes Potsdam vom 27.03.2012, Az.: 78 Gs 526/12
in Höhe von 26.500,00 EUR. Vermögenswerten zu Gunsten der Verletzten aus den Taten vorläufig gesichert worden.
Dies betrifft auch das Trennverfahren mit dem Az: 430 Js 57652/11 Wi hinsichtlich der Beschuldigten Matthias MÖNCH, Region Canelones, Camino Grezeszcyk, Uruguay
Arrestbeschluss des Amtsgerichtes Potsdam vom 17.08.2011, Az.: 77 Gs 1260/11
in Höhe von 25.000.000,00 EUR
Rene MEUSBURGER, z.Zt. unbekannten Aufenthalts
in Höhe von 25.000.000,00 EUR (gesamtschuldnerisch mit Matthias Mönch)
Medipharm Services S.A.
Intershore Chambers, P.O. Box 4342, Road Town, Tortolla/ British Virgin Islands
Arrestbeschluss des Amtsgerichtes Potsdam vom 27.05.2011, Az.: 77 Gs 938/11
in Höhe von 679.144,00 EUR
Forsayth Consultans Ltd., Spyrou Kyprianou 32, 2nd floor, CY-1075 Nicosia, Cyprus
Arrestbeschluss des Amtsgerichtes Potsdam vom 27.05.2011, Az.: 77 Gs 937/11
in Höhe von 209.889,00 EUR
AX7 Logistics Ltd., 61–63 Lord Byron Street, 5TH floor, P.C. 6023 Larnaca, Cyprus
Arrestbeschluss des Amtsgerichtes Potsdam vom 27.05.2011, Az.: 77 Gs 936/11
in Höhe von 32.500,00 EUR
Demeter All Day Trading, 69 Great Hampton St., Birmingham, B18 6EW
Arrestbeschluss des Amtsgerichtes Potsdam vom 27.05.2011, Az.: 77 Gs 939/11
in Höhe von 40.001,71 EUR
Heramax Trading Limited, 69 Great Hampton St., Birmingham, B18 6EW
Arrestbeschluss des Amtsgerichtes Potsdam vom 27.05.2011, Az.: 77 Gs 940/11
in Höhe von 494.878,78 EUR
Truemedia Ltd., 61–63 Lord Byron Street, 5th Floor, 6023 Larnaca/Cyprus
Arrestbeschluss des Amtsgerichtes Potsdam vom 21.03.2012, Az.: 78 Gs 499/12
in Höhe von 150.677,03 EUR
Holger Schindler, Bindigstraße 2, 60598 Frankfurt/Main
Arrestbeschluss des Amtsgerichtes Potsdam vom 29.02. 2012, Az.: 78 Gs 325/12
in Höhe von 95.140,00 EUR (Erhöhung von 55.140,00 Euro)
Christian HAGEMANN, C/. Portugal n° 15, 03770 El Verger, Alicante/Spain
Arrestbeschluss des Amtsgerichtes Potsdam vom 28.12.2011, Az.: 78 Gs 1862/11
in Höhe von 182.000,000 EUR
Frank NOACK, Barkhausener Str. 102, 49328 Melle
Arrestbeschluss des Amtsgerichtes Potsdam vom 09.02.2012, Az.: 78 Gs 203/12
in Höhe von 64.350,00 EUR
TECJO Ltd., 61–63 Lord Byron Street, 5th Floor, 6023 Larnaca/Cyprus
Arrestbeschluss des Amtsgerichtes Potsdam vom 09.02.2012, Az.: 78 Gs 198/12
in Höhe von 65.569,46 EUR in Gesamtschuldnerschaft mit Elmar EIGNER, Graefestraße 33, 10967 Berlin
Kemal ASLAN, Reihdamm 1, 26160 Bad Zwischenahn
Arrestbeschluss des Amtsgerichtes Potsdam vom 14.05.2012, Az.: 78 Gs 760/12
in Höhe von 186.676,46 EUR
Ferhat CALIS, Maiglöckchenweg 1, 26160 Bad Zwischenahn
Arrestbeschluss des Amtsgerichtes Potsdam vom 14.05.2012, Az.: 78 Gs 747/12
in Höhe von 35.908,73 EUR
sowie wegen Vermögensverschiebung zu Gunsten von
Gabriele RICHTER, Hüchtweg 4, 59174 Kamen
Arrestbeschluss des Amtsgerichtes Potsdam vom 14.05.2012, Az.: 78 Gs 757/12
in Höhe von 9.067,10 EUR
Gabriele SCHÖNHOFF, Irisweg 94, 59073 Hamm
Arrestbeschluss des Amtsgerichtes Potsdam vom 14.05.2012, Az.: 78 Gs 758/12
in Höhe von 16.435,31 EUR
Rica RUPP, Im Eichholz 56, 23564 Lübeck
Arrestbeschluss des Amtsgerichtes Potsdam vom 14.05.2012, Az.: 78 Gs 759/12
in Höhe von 12.251,71 EUR.
Verletzte aus den vorstehend genannten Straftaten möchten sich bitte schriftlich, unter Angabe der o.g. Aktenzeichen bei der Staatsanwaltschaft Potsdam – Schwerpunktabteilung zur Bekämpfung der Wirtschaftskriminalität im Land Brandenburg –, Postfach 60 13 55, 14413 Potsdam, melden. Quelle: Bundesanzeiger
Die Polizei rät deshalb, vor Eingabe solcher Daten mit der Bank oder dem Kredikartenunternehmen telefonisch oder persönlich Rücksprache zu halten. Entsprechende Sicherheitshinweise finden sich meist auch auf der Homepage der Unternehmen. Quelle: Polizeiinspektion Celle Das ORF auf der Spur der Inkasso Service GmbH
Vermehrt verschickt ein Inkassobüro in Österreich Klagsdrohungen, obwohl die "Schuldner" nie etwas bestellt haben. Und das beste: dieses Inkassobüro gibt es gar nicht!
Die angebliche Adresse - sie führt zu einer Wiener Privatadresse - wird von wütenden Kunden gestürmt. Romana Casata hat die unbescholtene Wienerin besucht.
Quelle: ORF - konkret Quelle: Youtube - PresseVPT Labels:
In einem unter dem Az.: 257 UJs 727590/11 - VMA bei der Staatsanwaltschaft München I geführten Ermittlungsverfahren wegen Betruges zu Lasten der Geschädigten sind aufgrund laufender Ermittlungen folgende Tatsachen bekannt. Auf dem Konto der UniCredit Bank AG, ehemals HypoVereinsbank AG, Kontonummer 10030726, der Firma INET-Dienstleistungen GmbH, vertreten durch den Geschäftsführer Zlatko ILIC, Nymphenburger Straße 4, 80335 München gehen Zahlungen aufgrund sogenannter Abofallen, sprich Geltendmachung unberechtigter Forderungen für Anmeldungen im Internet für sonst üblicherweise kostenlose Leistungen, ein.
Haben Sie bitte Verständnis, dass die Staatsanwaltschaft keine Ratschläge zum Verfahren oder Auskünfte zu Erfolgsaussichten geben kann und darf und eine weitergehende Auskunftserteilung daher nicht erfolgen wird. Quelle: Bundesanzeiger Labels:
In einem unter dem Az.: 257 Js 203874/12 - VMA bei der Staatsanwaltschaft München I geführten Ermittlungsverfahren gegen Milka Petrovic und Dejan Maksimovic sind aufgrund laufender Ermittlungen folgende Tatsachen bekannt. Auf dem Konto der PEMIL- Marketing & Capital GmbH, vertreten durch die Geschäftsführerin Milka Petrovic, Nymphenburger Str. 4, 80335 München bei der Kreissparkasse München- Starnberg – Ebersberg, Kontonummer 22622070 gehen Zahlungen aufgrund sogenannter Abofallen, sprich Geltendmachung unberechtigter Forderungen für Anmeldungen im Internet für sonst üblicherweise kostenlose Leistungen, ein.
Die Beschuldigten richteten hierzu die Seite premiumloads.net ein. Auf dieser Seite werden Programme, die im Internet üblicherweise kostenlos zur Verfügung stehen zu Download angeboten.
Gibt man den Namen des Programms in eine Suchmaschine ein, wird als einer der ersten Treffer, die Seite premiumloads.net angeboten. Folgt man dem Link wird auf der ersten Seite beispielsweise für OpenOffice unter den Softwaredetails angegeben, dass es sich um Freeware Software handelt. Klickt man auf den Download-Link für OpenOffice, erscheint eine weitere Seite, auf der als oberster Text ‚Kurzbeschreibung‘ steht. Dort ist wieder hinterlegt, dass es sich um ein kostenloses Office-Paket handelt. Darunter ist ein Button ‚Anmelden und OpenOffice sofort herunterlade‘ angebracht. Darauf folgt eine Anmeldemaske, in der E-Mailadresse und Vor- und Nachname abgefragt werden und der Benutzer aufgefordert das Lesen der Datenschutzerklärung, AGB und Verbraucherinformationen zu bestätigen. Aus Absatz 5 der AGB ergibt sich, dass die Leistung kostenpflichtig ist.
Meldet sich ein Benutzer auf der Internetseite an, kann das gewünschte Programm nicht heruntergeladen werden, sondern es erscheint stets eine Fehlermeldung.
Der Benutzer erhält einige Zeit später eine E-Mail mit einer Rechnung, in der er aufgefordert wird, den Betrag von 96,- EUR für den Jahreszugang auf das Konto der PEMIL- Marketing & Capital GmbH, anfänglich bei der Commerzbank, mittlerweile bei der Kreissparkasse München- Starnberg – Ebersberg, Kontonummer 22622070 zu überweisen.
Mit Beschlagnahmebeschluss des AG München vom 31.01.2012, Az.: III Gs 909/12, wurde
folgendes Konto beschlagnahmt und gepfändet:
Konto Nr. 22622070 (Kontoinhaber PEMIL- Marketing & Capital GmbH) bei der Kreissparkasse München- Starnberg – Ebersberg, vertreten durch den Vorstand, Anstalt des öffentlichen Rechts, Sendlinger-Tor- Platz 1, 80336 München. Das Konto wies zum 05.03.2012 ein Guthaben in Höhe von € 7.446,23 aus. Mit Beschlagnahmebeschluss des AG München vom 31.01.2012, Az.: III Gs 910/12, wurde
Konto Nr. 22622070 (Kontoinhaber Milka Petrovic) bei der Kreissparkasse München- Starnberg – Ebersberg, vertreten durch den Vorstand, Anstalt des öffentlichen Rechts, Sendlinger-Tor- Platz 1, 80336 München. Die Kreissparkasse teilte hierzu mit Schreiben vom 07.02.2012 mit, dass diese Pfändung nicht anerkannt wird, da zu dieser Kundin keine Geschäftsbeziehung besteht. Ziel des Rückgewinnungshilfeverfahrens ist es, den durch die Straftat betroffenen Geschädigten einen (ggf. teilweisen) finanziellen Ersatz zu ermöglichen.
Die neueste Variante der Schadsoftware, der so genannte Windows-Verschlüsselungs-Trojaner, wird bundesweit über Spam-Mails verbreitet. Die angeschriebenen Personen werden beispielsweise im Namen einer Staatsanwaltschaft im Bundesgebiet dazu verleitet, die beigefügten Anhänge zu öffnen. Doch schon beim Öffnen des Anhangs wird der PC verschlüsselt und Geld gefordert. Auch nach Bezahlen der Forderung, in der Regel 100 Euro per Paysefecard oder 50 Euro per Ukash, wird die Sperrung nicht aufgehoben. Vielmehr sind sämtliche Dateien auf dem PC so verschlüsselt, dass auch die Wiederherstellung mit einer Rettungs-CD ("Rescue Disk") nur teilweise erfolgreich ist.
Schutzempfehlungen vor Schadsoftware:
Auch Anwendungsprogramme (z.B. Webbrowser, Office-Programme, Adobe Reader, Java, Flash Player, Media Player u.a.) sollten regelmäßig aktualisiert werden. Weitere generelle Informationen und Hinweise zum Schutz vor Schadsoftware können auf der Webseite des BSI unter www.bsi-fuer-buerger.de/Schadprogramme abgerufen werden. Auf den Seiten der Polizei-Beratung unter http://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/gefahren-im-internet.html finden sich zusätzliche Hinweise rund um das Thema "Gefahren im Internet".
Quelle: BSI Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik Neuere Posts