Source: https://www.kk-n.de/glossar/
Timestamp: 2020-06-07 09:46:23
Document Index: 249709258

Matched Legal Cases: ['§ 65', '§ 65', '§ 65', '§ 301', '§ 65', '§ 65', '§ 65', '§ 65']

Glossar | Abkürzungen | Klinisches Krebsregister Niedersachsen
Active surveillanceAdjuvantADTADT/GEKID-BasisdatensatzÄKNAnonymisierungaQuaAWMFBAGBÄKBDSGBenigneBest-of-DatensatzBSNRBVITGCarcinoma in situ (CIS)CDACTCDatensparsamkeitDCO-AnteilDeath Certificate Notified (DCN)Death Certificate Only (DCO)Deskriptive EpidemiologieDGGGDiagnosesicherungDifferenzierungsgradDKGDKHDNVFDoppelmeldungDSGVODuktales Carcinoma in situ (DCIS)DVMDEKNEKN RSEKN VSEpidemiologieEpidemiologische DatenEvidenzbasierte LeitlinienExplorativFHIRForum CCCG-BAGAufgKKNGEKIDGEKNGGGKKNGradingHistologieHL7ICD-10ICD-OIHEIKInzidenzKarzinogenKFRGKIDKISKKNKKN RBKKN VBKMKoQKKRHKurativKVNLANRLobuläres KarzinomLokalisationMAMaligneMetastaseMHHMorbiditätMorphologieMortalitätNachsorgeNBSNRNDSGNeoadjuvantNKGNLGAONkeyLINEOnkologische QualitätssicherungOPSPalliativPersonenstammdatenPlattform § 65cPlausibilitätsprüfungPMPrävalenzPrimärtumorPseudonymisierungPVSRBRecord LinkageRemissionResidualstatusRezidivRKIRSTScreeningSeitenlokalisationSGBSnomedSolider TumorStagingSystemische TherapieSystemischer TumorTBTBAGTMFTNMTopographieÜBAGVBVKDNVLKNVSTZfKDZKN
Behandlungsstrategie, welche die aktive, engmaschige Beobachtung bzw. Überwachung der Patientin/des Patienten in den Vordergrund stellt. Eine Behandlung findet erst statt, wenn die Erkrankung der Patientin/des Patienten sich verschlechtert oder die Patientin/der Patient einen konkreten Therapiewunsch äußert.
Therapieziel, wenn die bekannten Tumormanifestationen vollständig entfernt oder vernichtet werden konnten. Sie dient der Verhinderung eines Rezidivs oder einer Metastasierung.
Arbeitsgemeinschaft Deutscher Tumorzentren e. V. - so der Name der Organisation. Seit einem Beschluss der Mitgliederversammlung im Februar 2020 wurde der Name erweitert um die Erläuterung: Netzwerk für Versorgung, Qualität und Forschung in der Onkologie e. V.
Historisch war die ADT eine Vereinigung für Kliniken mit allen notwendigen Fachabteilungen, einer nachgewiesenen Kooperation und einem regionalen Krebsregister. Durch die Entwicklung und gelungene Umsetzung des Ziel 8 des Nationalen Krebsplans in das KFRG § 65c SGB V konnten sich auf dieser jetzt gesetzlichen Grundlage und mit klarer Finanzierungsregelung die klinischen Krebsregister nach § 65c in den einzelnen Bundesländern etablieren. In dieser Zeit war es das Hauptanliegen der ADT im Ziel 8 für die Notwendigkeit dieser Krebsregister zur Transparenz und zum Nutzen für die Versorgung, aber auch für eine solide Finanzierung zu kämpfen. Zukünftig wird sich die ADT wieder ihrer ursprünglichen Netzwerkstruktur und der Vernetzung von
Kliniken, Zentren (historisch: Tumorzentren), niedergelassenen Ärzten und auch den jetzt entstandenen gesetzlichen Krebsregistern zuwenden. Um die Arbeit und die Daten der Krebsregister jetzt zum Nutzen zu führen, ist eine Vernetzung aller Beteiligten dringend notwendig. Um dies deutlich zu machen, sind neben der neuen Namensgebung/Namenserläuterung auch Vision, Mission und Ziele neu formuliert worden.
Das KKN ist Mitglied bei der ADT.
Der ADT/GEKID-Basisdatensatz ist ein Instrument zur einheitlichen Erfassung von onkologischen Krankheitsbildern. Er ist bundesweit gültig und findet Verankerung im Krebsfrüherkennungs- und -registergesetz (KFRG), welches eine einheitliche, flächendeckende Basisdokumentation zur Meldung an die klinischen Krebsregister vorsieht. Ziel ist eine vergleichbare Erfassung und Auswertung der Behandlung von Krebserkrankungen.
Neben festgelegten Merkmalen zu allen Krebsarten, beinhaltet der ADT/GEKID-Basisdatensatz aktuell drei ergänzende Module zu spezifischen Tumoren (Brust/Darmkrebs/Prostata).
Da die Meldung an die Krebsregister in elektronischer Form erfolgt, bieten die meisten Tumordokumentationssysteme für den Datenaustausch zwischen Praxis/Klinik und Krebsregister genormte Schnittstellen an, in welchen der ADT/GEKID-Basisdatensatz hinterlegt ist. Dieser wird dann in Form einer XML-Datei an die Krebsregister übermittelt.
Für die Erstellung und die fortlaufenden Ergänzungen ist die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Tumorzentren e. V. und die Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland e. V. zuständig.
Ersetzen des Namens und anderer Identifikationsmerkmale durch ein Kennzeichen zu dem Zweck, die Re-Identifizierung der/des Betroffenen auszuschließen.
Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V.
Best-of-Datensatz
Betriebsstättennummer für ambulante Einrichtungen
Bundesverband der IT-Unternehmen im Gesundheitswesen
Bösartig veränderte Zellen, die die Basalmembran noch nicht durchbrochen haben. Das CIS gilt als sehr frühes Stadium eines Karzinoms.
Common Toxicity Criteria, systematische Einteilung von unerwünschten Ereignissen
Gebot, so wenig personenbezogene Daten wie möglich zu erheben, zu verarbeiten oder zu nutzen.
DCO-Anteil
Anteil der DCO-Fälle im Vergleich zur Gesamtzahl aller gemeldeten fallbezogenen Datensätze. Maß für die Qualität eines bevölkerungsbezogenen Registers. Angestrebt wird ein Anteil von kleiner als 5 Prozent.
Death Certificate Notified (DCN)
Krebserkrankungen, die dem Register erstmals über die Todesbescheinigung bekannt werden.
Erkrankungsfall, dessen Informationen ausschließlich auf den Angaben in der Todesbescheinigung beruhen.
Teilgebiet der Epidemiologie, das sich mit der Beschreibung der Verteilung und Häufigkeit von Erkrankungen innerhalb einer definierten Population beschäftigt.
Es gibt unterschiedliche Methoden, mit denen die Diagnose einer Krebserkrankung gesichert wird. Beispiele hierfür sind die klinische, bildgebende, zytologische, histologische oder autoptische Sicherung.
s. Grading
"Unser Ziel ist es, Krebskrankheiten in allen Erscheinungsformen zu bekämpfen. Nach dem Motto „Helfen. Forschen. Informieren.“ fördern wir Projekte, um unter anderem neue Impulse in der Krebsforschung zu geben und die Behandlung Krebskranker zu verbessern" - schreibt die DKH auf Ihrer Homepage.
Auch das KKN nahm an einem der Förderprojekte der DKH teil. Im Rahmen des Förderprogramms zur Unterstützung der Bundesländer bei der flächendeckenden Etablierung klinischer Krebsregister erhielt das Land Niedersachsen zur Errichtung des Klinischen Krebsregisters Niedersachsen einen anteiligen Investitionskostenzuschuss von 413.921 Euro.
Zwei Meldungen von der gleichen Melderin/dem gleichen Melder mit identischem Inhalt zur gleichen Patientin/zum gleichen Patienten bzw. zum gleichen Fall im Register.
Datenschutzgrundverordnung: Die DSGVO ist seit dem 25. Mai 2018 in der gesamten Europäischen Union wirksam und sorgt für eine einheitliche Regelung zum Schutz von personenbezogenen Daten.
Krebsvorstufe im Milchgang der Brust
Fachverband für Dokumentation und Informationsmanagement in der Medizin e.V.
Der DVMD ist die bundesweite Interessenvertretung für alle Berufsgruppen in der Dokumentation und im Informationsmanagement in der Medizin.
Die wesentlichen Aufgaben und Ziele sind die Förderung und Weiterentwicklung dieses Berufsbildes.
Das medizinische Informationsmanagement ist ein modernes, vielfältiges und technisch anspruchsvolles Arbeitsgebiet, das sich aus der medizinischen Dokumentation entwickelt hat. Aufgrund der wachsenden Digitalisierung des Gesundheitswesens sind medizinische Informationsmanagerinnen und Informationsmanager inzwischen unersetzliche Akteure im interdisziplinären Arbeitsumfeld wie Klinische Forschung, Klinische Dokumentation im Krankenhaus, Tumordokumentation, Epidemiologie, medizinische Statistik und Informationsvermittlung - und der Bedarf an diesem spezialisierten Fachpersonal wächst stetig.
Der 1972 gegründete Verband zählt derzeit rund 900 Mitglieder.
Der DVMD setzt sich für hohe Qualitätsstandards in Ausbildung und Studium ein. Die fachliche Weiterbildung seiner Mitglieder ist ihm besonders wichtig. Hierfür organisiert der DVMD regelmäßig Tagungen und Workshops. Zahlreiche Kooperationen mit verwandten Verbänden und Gesellschaften ermöglichen die Bildung von Netzwerken auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene. Dabei bildet die Harmonisierung der Lehrinhalte einen weiteren Schwerpunkt der Aktivitäten.
Das KKN ist Fördermitglied beim DVMD.
EKN RS
Registerstelle (RS) des Epidemiologischen Krebsregisters Niedersachsen (EKN)
EKN VS
Vertrauensstelle (VS) des Epidemiologischen Krebsregisters Niedersachsen (EKN)
Wissenschaft von der Verteilung von Krankheitshäufigkeiten in menschlichen Populationen und von Faktoren, die diese Verteilung beeinflussen. Die gewonnenen Erkenntnisse dienen unter anderem zur Gestaltung und Überwachung von Maßnahmen im Gesundheitswesen.
Für epidemiologisch-statistische Auswertungen benötigte, faktisch anonymisierte Daten.
Aufgrund von wissenschaftlichen Ergebnissen erstellte Entscheidungs- und Orientierungshilfen für die ärztliche Behandlung.
Ziel eines chirurgischen Eingriffs zur Feststellung der Malignität einer Geschwulst (z. B. Probeexcision).
Fast Healthcare Interoperability Resources (s. auch HL7)
Forum Comprehensive Cancer Center
GAufgKKN
Gesetz über die Übertragung von Aufgaben der klinischen Krebsregistrierung in Niedersachsen
Gesetz über das Klinische Krebsregister Niedersachsen
(auch Differenzierungsgrad)
Grad der Entdifferenzierung des malignen Gewebes. Man unterscheidet in der Regel G1 bis G4. Je höher der Grad, desto stärker weicht der Tumor vom normalen Gewebe ab.
Dem histolopathologischen Grading kommt bei bestimmten Malignomen auch eine prognostische Bedeutung zu.
(auch Morphologie)
Beschreibt den Aufbau von Körpergewebe. Für Tumorgewebe erfolgt die Klassifikation nach der ICD-O. Das biologische Verhalten wird nach folgenden Dignitätskodes (Behavior-Codes) unterschieden:
0 = benigne
1 = fragliche Dignität, Borderline-Malignität, niedriges Malignitätspotential, unsicheres Verhalten
2 = Carcinoma in situ, intraepithelial, nicht-invasiv
3 = maligne, Primärtumor, Lokalrezidiv oder Rezidiv einer Systemerkrankung
6 = maligne, Metastase
9 = maligne, unbestimmt, ob Primärtumor oder Metastase
Die Abkürzung HL7 steht für Health Level 7.
Nach eigener Aussage ist HL7 "die Familie von Kommunikationsstandards im Gesundheitswesen". Der Verein engagiert sich für die Förderung der Kommunikation und Kooperation im Gesundheits- und Sozialwesen. Das Ziel ist, internationale Standards für den Austausch von Daten zwischen Organisationen im Gesundheitswesen und deren Computersystemen zu schaffen.
Das KKN ist Mitglied bei HL7.
= International Classification of Diseases, 10. Revision.
Die internationale Klassifikation der Krankheiten ist ein Diagnoseklassifikationssystem der Medizin. Die aktuell für Deutschland gültige Ausgabe ist die ICD-10-GM. Die Zahl 10 weist auf die Revision hin, GM bedeutet German Modification.
= International Classification of Diseases for Oncology.
Die internationale Klassifikation der Krankheiten für die Onkologie ist ein Klassifikationssystem für Tumorerkrankungen, um die Lokalisation, die Histologie und die Dignität eines Tumors zu beschreiben.
Mit dem Lokalisationsschlüssel kann der Ort einer Neubildung (Topographie), mit dem Histologieschlüssel das Zellbild (Morphologie) sowie das biologische Verhalten (Dignität) kodiert werden.
Die aktuell gültige Version ist die ICD-O-3, wobei die Zahl 3 auf die dritte Revision hinweist.
Die Häufigkeit von Neuerkrankungen in einem bestimmten Zeitraum.
Substanz, Strahlung oder Organismus, die/der Krebs fördert oder erzeugt.
Gesetz zur Weiterentwicklung der Krebsfrüherkennung und zur Qualitätssicherung durch klinische Krebsregister
(Krebsfrüherkennungs- und -registergesetz)
KKN RB
Registerbereich (RB) des KKN
KKN VB
Vertrauensbereich (VB) des KKN
Klinische Meldung
Kooperationsverbund Qualitätssicherung durch Klinische Krebsregister
Ziel einer Behandlung, die die vollständige Heilung der Erkrankung verfolgt.
In den Drüsenläppchen wachsende Krebsgeschwulst.
(auch Topographie)
Sitz des Tumors im Körper (Organ bzw. Gewebe) der Patientin/des Patienten.
(auch Tochtergeschwulst)
Krebszellen, die ihren Entstehungsort (den Primärtumor) verlassen haben, sich in anderen Organen des Körpers niederlassen und sich dort vermehren. Nur bösartige (maligne) Krebszellen metastasieren. Gutartige (benigne) Krebszellen vermehren sich zwar ebenfalls unkontrolliert, metastasieren aber nicht.
(Krankheitshäufigkeit)
Anzahl der Erkrankungsfälle aufgrund bestimmter Erkrankungen in einer Bevölkerung.
s. Histologie
Sterblichkeit, insbesondere Anzahl an Todesfällen aufgrund bestimmter Erkrankungen.
Weitere Diagnostik, Therapie und Sekundärprävention nach einer vorläufig abgeschlossenen Behandlung von komplexen Erkrankungen bzw. Erkrankungen mit Rezidivgefahr.
Nebenbetriebsstättennummer für TBAG oder Notfallarzt des Krankenhauses
Bei diesem Therapieziel geht es darum, die Tumormasse vor dem operativen Eingriff zu reduzieren (down-staging).
ONkeyLINE war das Tumordokumentationssystem der KVN, das mit dem Start des Echtbetriebes des KKN am 01.07.2018 eingestellt wurde.
Dokumentationsbögen mit einem Diagnose-, Untersuchungs-, Behandlungsdatum, welches im 3. Quartal 2018 liegt, sind seit dem 01.07.2018 in ONkeyLINE nicht mehr absendbar.
Dokumentationsbögen, die einen vor dem 01.07.2018 aufgetretenen Anlass betreffen, konnten noch bis zum 25.08.2018 übersandt und wie gewohnt vergütet werden. Die KVN hat seit Mitte März 2019 einen neuen Webauftritt, wo nur noch aktuelle Anwendungen aufgeführt sind. Das bedeutet auch, dass ONkeyLINE über das KVN-Portal nicht mehr erreichbar ist.
Für Rückfragen zu ONkeyLINE wenden Sie sich bitte an die Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter der KVN entweder unter der Telefonnummer 0511 380-4800 oder per E-Mail info@kvn.de.
Analysen zur Versorgungssituation und daraus abgeleitete Maßnahmen zur Optimierung aufgrund von bereitgestellten anonymisierter Daten und Analysen zur Sicherstellung und Weiterentwicklung der regionalen und einrichtungsbezogenen Versorgungsqualität.
Operationen- und Prozedurenschlüssel nach § 301 SGB V – Internationale Klassifikation der Prozeduren in der Medizin.
Bei diesem Therapieziel geht es um die Milderung der Symptome, Verbesserung der Lebensqualität und/oder Verlängerung des Lebens.
Personenbezogene Daten der gemeldeten Patientin/des gemeldeten Patienten (z. B. Name(n), Geschlecht, Anschrift, Geburtsdatum, Krankenversicherung).
Plattform § 65c
Das KFRG aus 2013 verpflichtet die Länder flächendeckend klinische Krebsregister nach Vorgaben des § 65c Sozialgesetzbuch Fünftes Buch (SGB V) zu errichten. In allen Bundesländern sind dafür die gesetzlichen Voraussetzungen mit entsprechenden Landesgesetzen geschaffen worden. Aufgrund unterschiedlicher Historien sind die Strukturen, die dafür aufgebaut bzw. angepasst wurden, sehr unterschiedlich. Auch wenn der Echtbetrieb überall angelaufen ist, befinden sich alle Register noch im Aufbau. Ein sehr entscheidendes Element für den Erfolg eines Registers ist die Kommunikation. Hier sind die einzelnen Register unterschiedlich gut aufgestellt bzw. haben bisher unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt.
Die klinischen Krebsregister der Bundesländer arbeiten eng zusammen, um Synergien zu schaffen und welche zu nutzen und haben die Plattform § 65c gegründet. Regelmäßig kommen Vertreterinnen/Vertreter der klinischen Krebsregister nach KFRG hier zusammen und stimmen sich ab. In verschiedenen Arbeitsgruppen werden wichtige Themen diskutiert und Vorgehen harmonisiert.
Die Plattform § 65c ist ein eigenständiges Expertengremium, in dem fachliche Fragestellungen und Verfahrensabläufe in der Praxis zwischen den klinischen Krebsregistern abgestimmt und Empfehlungen dazu erarbeitet werden. Ziel ist es, unter Beachtung der Bundes- und Landesregelungen, einheitliche Verfahren für die flächendeckende klinische Krebsregistrierung festzulegen.
Damit die Plattform und ihre Mitglieder nach außen mit einer Stimme wahrgenommen werden, wurde auch eine Koordinierungsstelle eingerichtet; diese hat ihren Sitz in Sachsen-Anhalt.
Prüfung von Daten, ob sie schlüssig und formal korrekt sind.
Pathologische Meldung(en)
Häufigkeit einer Krankheit in einer Bevölkerung zu einem bestimmten Zeitpunkt.
Ursprünglicher Tumor, von dem aus Metastasen gebildet werden.
Ersetzen des Namens und anderer Identifikationsmerkmale durch ein Kennzeichen zu dem Zweck, die Re-Identifizierung des Betroffenen auszuschließen bzw. zu erschweren.
Praxisverwaltungssoftware, Praxisverwaltungssystem
Registerbereich (des KKN)
Ein bundesweit abgestimmtes Verfahren in der Krebsregistrierung, um mehrere zu einer Person gehörende Meldungen zusammenzuführen.
Teilweises oder vollständiges (evtl. nur vorübergehendes) Verschwinden des Tumors einschließlich seiner Symptome.
Drückt das Fehlen oder Vorhandensein von Resttumor nach Behandlung aus.
Wiederauftreten eines Tumors, Rückfall.
Registerstelle (des Epidemiologischen Krebsregisters Niedersachsen)
Reihentest zur Erkennung bestimmter Merkmale bei einer großen Anzahl an Personen (z. B. Mammographie-Screening) als Vorsorgeuntersuchung zur Krebsfrüherkennung.
Bei paarigen Organen die Seite, auf der die Erkrankung aufgetreten ist.
Gut- oder bösartiger Tumor, der einen „festen Platz“ (festen Gewebeverband und eine deutliche Abgrenzung) im Körper hat.
Tumor aus Gewebe mit einem festen Sitz in einem Organ (im Gegensatz zu einem systemischen Tumor).
Als nicht-solide Tumore werden z. B. Leukämien kategorisiert.
Stadieneinteilung einer Krebserkrankung anhand verschiedener Merkmale, woraus sich dann die am besten geeignete Behandlung ergibt.
Einsatz von Medikamenten, die sich im ganzen Körper verteilen und daher systemisch wirken.
Systemischer Tumor
Erkrankung ausgehend von Gewebesystemen des ganzen Organismus, z. B. dem lymphatischen oder blutbildenden System (im Gegensatz zum soliden Tumor), auch wenn sich manche Systemerkrankung anfangs nur regional bemerkbar macht.
Indem die TMF Forscher unterschiedlicher Disziplinen zusammenbringt, können Konzepte, Infrastrukturen und Methoden entwickelt werden, die die medizinische Forschung voranbringen. Das Ziel ist, Sicherheit, Qualität und Effizienz der medizinischen Forschung zu steigern, für die notwendige Standardisierung zu sorgen, und Forschern Hilfestellung bei der Bewältigung der zunehmend komplexer werdenden gesetzlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen medizinischer Forschung zu bieten.
Im Zentrum der fachlichen Arbeit steht der interdisziplinäre Dialog in den Arbeitsgruppen.
Aus dem gemeinsamen Diskurs heraus können wissenschaftlich-methodische Projekte initiiert und aus Eigenmitteln der TMF gefördert werden, um beispielsweise Gutachten, Leitfäden, Werkzeuge oder Services zu entwickeln. Mit dem Aufbau tragfähiger Infrastrukturen für die medizinische Forschung stärkt die TMF auch den Wissenschaftsstandort Deutschland im europäischen wie internationalen Wettbewerb.
Mit den Projekten und Veranstaltungen bringt die TMF darüber hinaus Institutionen im Gesundheitswesen miteinander ins Gespräch, die im Tagesgeschäft nicht unbedingt zusammen kommen. Das Spektrum reicht von der Patientenversorgung und klinischen Forschung über Fachleute für Forschungsinfrastruktur und den Einsatz von Telematik bis zu Experten für Fragen der Standardisierung oder der gesundheitspolitischen Steuerung. Forscher aus Universitäten kommen mit Vertretern außeruniversitärer Forschungseinrichtungen zusammen, Bundesinstitute sind ebenso eingebunden wie Fachgesellschaften und Verbände aus verwandten Bereichen. Damit tragen wir maßgeblich zur Vermeidung von Doppelarbeit und Bündelung von Ressourcen bei.
Das KKN ist assoziiertes Mitglied bei der TMF und beteiligt sich aktiv an diversen Arbeitsgruppen.
⇒ TMF-Webseite
Klassifikationssystem, das die Ausdehnung und Ausbreitung bösartiger Tumore anhand
der Ausbreitung des Primärtumors (T)
der regionären Lymphknotenmetastasierung (N) und
der Fernmetastasierung (M)
in Abhängigkeit von der Primärlokalisation beschreibt.
Die TNM-Klassifikation wird von der Union for International Cancer Control (UICC) herausgegeben und regelmäßig aktualisiert (aktuell: 8. Auflage, 2017).
s. Lokalisation
Übergreifende Berufsausübungsgemeinschaft
Vertrauensbereich (des KKN)
Verband der Krankenhausdirektoren in Niedersachsen e. V.
Verband der leitenden Krankenhausärzte in Niedersachsen e. V.
Vertrauensstelle (des Epidemiologischen Krebsregisters Niedersachsen)