Source: http://www.nuclearmarket.com/proc/exp.cfm?IDNotice=63309
Timestamp: 2019-02-18 20:55:53
Document Index: 272710008

Matched Legal Cases: ['§ 34', '§ 9', '§ 7', '§34', '§34', '§ 34', '§ 34', '§ 34', '§ 34', '§ 34', '§1', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 370', '§ 12', '§ 4', '§5', '§34', '§34', '§4', '§5', '§34', '§34', '§34', '§5', '§ 5', '§ 19', '§10', '§ 13', '§ 107']

Nuclear Business Opportunity - Land Rheinland-Pfalz, vertreten durch das Ministerium der Finanzen, dieses vertreten durch den Landesbetrieb
Architectural and related services [new laboratory and office building etc]
Purchaser: Land Rheinland-Pfalz, vertreten durch das Ministerium der Finanzen, dieses vertreten durch den Landesbetrieb
Germany-Mainz: Architectural and related services
2015/S 247-449961
Land Rheinland-Pfalz, vertreten durch das Ministerium der Finanzen, dieses vertreten durch den Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung, Niederlassung Mainz
Contact point(s): Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung, Niederlassung Koblenz, Postfach 201355, 56013 Koblenz
For the attention of: Zentrale Vergabestelle
Telephone: +49 26197010
General address of the contracting authority: http://www.LBBnet.de
Electronic access to information: http://www.vergabe.rlp.de/VMPCenter/
Further information can be obtained from: LBB Niederlassung Koblenz
Hofstr. 257a
Contact point(s): Zentrale Vergabestelle
Internet address: http://www.LBBnet.de
Specifications and additional documents (including documents for competitive dialogue and a dynamic purchasing system) can be obtained from: LBB Niederlassung Koblenz
Tenders or requests to participate must be sent to: LBB Niederlassung Koblenz
Kontaktstelle(n): Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung, Niederlassung Koblenz, Postfach 201355, 56013 Koblenz
Weitere Auskünfte erteilen: LBB Niederlassung Koblenz
Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: LBB Niederlassung Koblenz
Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: LBB Niederlassung Koblenz
600158009 – 15D0576 – Neubau Labor- und Bürogebäude Kernchemie mit Anbindung an Forschungsreaktor, Zwischengebäude und Institutsgebäude 1264 – VOF-Verfahren Objektplanung Gebäude u. Innenräume gem. § 34 HOAI LPh 2-9.
Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: 55122 Mainz, Campus Johannes Gutenberg Universität.
Auf dem Campus der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Institut für Kernchemie, Fritz-Straßmann-Weg 2, soll ein Laborgebäude (Radionuklidlabore) errichtet werden.
Die Nutzungen aus einem der Bestandsgebäude des Instituts werden nach Fertigstellung in den Ersatzneubau umziehen. Planung und Baudurchführung der neuen Räumlichkeiten haben so zu erfolgen, dass die Anforderungen für die spätere Erteilung der Umgangsgenehmigung nach § 9 Atomgesetz in Verbindung mit § 7 (2) Strahlenschutzverordnung für die Nutzung der radioaktiven Stoffe durch die atomrechtliche Aufsichts- und Genehmigungsbehörde erfüllt sind.
Das Institut für Kernchemie besteht aus 2 Instituts- und Laborgebäuden (Geb. 1261 und 1264) und der Reaktorhalle (Gebäude 1262), in welcher der TRIGA-Forschungsreaktor der Universität Mainz untergebracht ist. An den Reaktor ist unterirdisch (Gebäude-Nr. 1263) ein Technikgeschoss mit Abklingbecken für radioaktive Laborwasser und Abwasser sowie Löschwasserhaltung angeschlossen, welches ebenfalls für das Gebäude 1264 Funktionen übernimmt.
Ferner befindet sich zurzeit ein unterirdisches Gebäude für die Unterbringung eines Zyklotrons im Bau. Der aktuelle Auftrag sieht einen Neubau mit unmittelbarer Anbindung an Gebäude 1264 vor. Ferner muss zur Gewährleistung eines reibungslosen Forschungsbetriebs eine Anbindung an die Reaktorhalle erfolgen.
Zusätzlich sind Sanierungen von Flächen (Auswerteraum Reaktoroperateure/ bestehendes Radionuklid-Labor Raum Nr. 1133, Elektroniklabor und Auswerteräume etc.) im sogenannten Zwischengebäude (Verbindung Geb. 1261 und Reaktorhalle Geb. 1262) zu planen.
Der Neubau soll darüber hinaus die künftige Notstromversorgung des Reaktors übernehmen.
Die bisher in dem Alt-Institutsgebäude 1261 vorgehaltenen Zentral-Einrichtungen wie z. B. Brandmeldeanlage, Zutrittskontrolle und Einbruchmeldeanlagen, etc., sind ebenso im Neubau neu zu errichten.
Die vom bisherigen Institutsgebäude verteilte Kälteversorgung soll vom Neubau aus effizienter organisiert werden. Ebenfalls vom Neubau aus muss der Hauptzugang des Institutes neu angelegt und organisiert werden. Dabei ist zu unterscheiden in Bereiche mit freiem Zugang (Büro und Seminar-Nutzung) und zugangsbeschränkte bzw. kontrollierte/überwachte Bereiche (Labornutzung).
Das Raumprogramm, insgesamt ca. 1 650 m2 HNF, aufgeteilt in einen öffentlichen und einen Überwachungsbereich, umfasst im wesentlichen Laborflächen (überwiegend Radionuklidlabore), Auswerteräume, Büros sowie Werkstätten. Innerhalb des Überwachungsbereichs ist eine ca. 150 m2 Zwischenlagerfläche für radioaktive Reststoffe vorzusehen.
In allen Labor-Bereichen und den betreffenden Lagerbereichen müssen die Strahlenschutzanforderungen erfüllt werden. Die Räume im Überwachungsbereich sind nur über eine Zugangskontrolle erreichbar und müssen gemäß den DIN-Normen für Radionuklidlabore angeordnet sein.
Das Vorhaben ist geprägt durch einen entsprechenden hohen Anteil der technischen Gebäudeausrüstung. Die Planung erfolgt in enger Abstimmung mit der atomrechtlichen Aufsichts- und Genehmigungsbehörde. Durch die besonderen Anforderungen an die Nutzung sowie die bauliche und inhaltliche Verzahnung mit den Bestandbauten ist eine besonders enge Abstimmung aller Planungsdisziplinen vorgegeben.
Für den Bereich der Büro- und Seminarnutzung sollen die Anforderungen aus dem Leitfaden Barrierefreies Bauen des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) umgesetzt werden.
Im Laborbereich soll auf Grund der spezifischen Sicherheitsanforderungen und der Anforderungen
aus dem Forschungsbetrieb auf die Umsetzung von Anforderungen an eine barrierefreie Nutzung verzichtet werden.
Voraussichtlicher Projektablauf nach Regelablauf
Beginn Lph 2: Mai 2016
Fertigstellung KVM-Bau: Aug 2016
Genehmigung KVM-Bau: November 2016 (2-3 Monate Prüf- und Genehmigungszeit)
Beginn Lph 3: November 2016
Fertigstellung HU-Bau: Mai 2017
Genehmigung HU-Bau: Oktober 2017 (3-4 Monate Prüf- und Genehmigungszeit)
Bauaufsichtliche Zustimmung: Oktober 2017
Beginn Lph 5+6: Oktober 2017
Fertigstellung AFU-Bau Gebäude + Hülle: März 2018
Gesamt-Fertigstellung AFU-Bau: Juli/Aug 2018
Baubeginn (Rohbau): August 2018
Bau-Fertigstellung inkl. Inbetriebnahmen und Einregulierungen: März 2021.
Gegenstand der Aufgabenstellung sind Leistungen aus dem Leistungsbild Objektplanung Gebäude und Innenräume (LPH 2-9) gemäß §34 HOAI.
Die Beauftragung erfolgt in Leistungsstufen. In einer 1. Stufe soll die Leistung für die Erstellung der KVM-Bau (Leistungen der Leistungsphase 2 der Anlagengruppe 10 zu §34 HOAI) und die hierzu erforderlichen besonderen Leistungen beauftragt werden.
— Erstellung und Fortschreibung eines Raumbuches und Integration der Fachbeiträge der an der Planung
— Feuerwehreinsatzpläne
— Flucht- und Rettungswegepläne
Beschreibung der Optionen: Als weitere Stufen (Optionen) können die folgenden Stufen durch Abruf jeweils mit den erforderlichen besonderen Leistungen beauftragt werden:
Stufe 2 – HU-Bau
Erarbeiten der HU-Bau / der Beiträge zur HU-Bau / Bauunterlage nach Abschn.
F 2 RLBau, einschließlich aller für die bauaufsichtliche Behandlung erforderlichen Unterlagen und Angaben. Das sind die Leistungen der Leistungsphasen 3 und 4 der Anlage 10 zu § 34 HOAI, ohne Einreichen der vom Auftragnehmer erarbeiteten Vorlagen zur Beantragung und Einholung der bauordnungsrechtlichen und sonstigen Genehmigungen und Zustimmungen sowie ohne notwendige Verhandlungen mit den Behörden.
Stufe 3 – AFU-Bau-Planung
Ausarbeiten der Ausführungsplanung nach Abschnitt F 3 RLBau. Das sind die nachfolgend aufgeführten Leistungen der Leistungsphase 5 der Anlage 10 zu § 34 HOAI.
Stufe 4 – Vorbereitung der Vergabe und Mitwirken bei der Vergabe
Das sind die Leistungen der Leistungsphase 6 bzw. Leistungen – bzw. Teile davon – der Leistungsphase 7 der Anlage 10 zu § 34 HOAI.
Stufe 5 – Objektüberwachung und Dokumentation
Das sind die Leistungen – bzw. Teile davon – der Leistungsphase 8 der Anlage 10 zu § 34 HOAI:
Stufe 6- Objektbetreuung
Das sind die Leistungen – bzw. Teile davon – der Leistungsphase 9 der Anlage 10 zu § 34 HOAI:
Bei stufenweiser Beauftragung kann der AN den Vertrag innerhalb einer Frist von einem Monat
kündigen, wenn der AG die Leistungen für die jeweils folgende Stufe erst nach Ablauf von 24 Monaten
nach Erfüllung der Leistung der vorangegangenen Stufe beauftragt.
Berufshaftpflichtversicherung des Auftragnehmers/ der Arbeitsgemeinschaft mit einer Deckungssumme von mind. 3 000 000 EUR (Mindestkriterium) für Personenschäden und von mind. 3 000 000 EUR (Mindestkriterium) für sonstige Schäden bei einem in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens oder Kreditversicherers.
Vorlage einer aktuellen Versicherungspolice aus dem Jahr 2015 einer Berufshaftpflichtversicherung oder einer schriftlichen Erklärung der Versicherung ohne Vorbehalte, den geforderten Versicherungsschutz im Auftragsfall zur Verfügung zu stellen. Zeitpunkt der Vorlage: mit dem Teilnahmeantrag; nicht älter als 12 Monate.
Der Auftragnehmer/ die Arbeitsgemeinschaft muss eine Berufshaftpflichtversicherung während der gesamten Vertragszeit unterhalten und ist verpflichtet dem AG jährlich eine aktuelle Versicherungsbescheinigung vorzulegen.
Er/ Sie hat zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe der im Vertrag genannten Deckungssummen besteht. ln jedem Fall ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistungen pro Versicherungsjahr mindestens das Zweifache der Deckungssumme beträgt.
Die Vergütung der Leistungen richtet sich nach den maßgebenden Regelungen der Verordnung über die Honorare für Architekten- und Ingenieurleistungen (HOAI) in der zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültigen Fassung, soweit der AN seinen Geschäftssitz innerhalb des Hoheitsgebietes der Bundesrepublik Deutschland hat und die Leistungen vom Hoheitsgebietes der Bundesrepublik Deutschland aus erbracht werden (§1 HOAI), sowie den Allgemeinen Vertragsbestimmungen zu den Verträgen mit freiberuflich Tätigen gem. RBBau/RL Bau.
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Bewerbergemeinschaften haben mit Ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abzugeben, in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der bevollmächtigte Vertreter aufgezeigt ist, der die Mitglieder gegenüber der Vergabestelle rechtsverbindlich vertritt.
Die Leistungsabgrenzung innerhalb der Arbeitsgemeinschaft ist darzustellen. Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer Bietergemeinschaft sind unzulässig und führen zu Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffenen Bietergemeinschaften im weiteren Verfahren.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Aktueller Auszug aus dem gerichtlichen Register (Berufs-, Handels- oder Partnerschaftsregister) oder in Ermangelung eines solchen, eine aktuelle Bescheinigung einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Ursprungs- oder Herkunftslandes, sofern die Gesellschaftsform dies erfordert.
Auskunft zu wirtschaftlichen Verknüpfungen mit Unternehmen, die Ausführungs- oder Lieferinteressen verfolgen und auf welche Art sie auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit Anderen zusammenarbeiten (gem. § 4 Abs. 2 VOF), als Eigenerklärung.
Erklärung, dass keine der nachfolgend aufgeführten Ausschlussgründe gem. § 4 Abs. 6 und § 4 Abs. 9 VOF vorliegen, als Eigenerklärung:
§ 4 Abs. 6 VOF: Ein Bewerber oder Bieter ist von der Teilnahme an einem Vergabeverfahren wegen Unzuverlässigkeit auszuschließen, wenn der Auftraggeber Kenntnis davon hat, dass eine Person, deren Verhalten dem Unternehmen zuzurechnen ist, rechtskräftig verurteill worden ist wegen:
g) § 370 der Abgabenordnung, auch in Verbindung mit § 12 des Gesetzes zur Durchführung der gemeinsamen Marktorganisationen und der Direktzahlungen (MOG), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der EG oder gegen Haushalte richtet, die von der EG oder in lhrem Auftrag verwaltet werden.
§ 4 Abs. 9 VOF: Von der Teilnahme am Vergabeverfahren können Bewerber oder Bieter ausgeschlossen werden,
a) die sich im lnsolvenzverfahren oder in Liquidation befinden oder ihre Tätigkeit eingestellt haben oder sich aufgrund eines in den einzelstaatlichen Rechtsvorschriften vorgesehenen gleichartigen Verfahrens in einer entsprechenden Lage befinden,
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Berufshaftpflichtversicherung des Auftragnehmers/ der Arbeitsgemeinschaft mit einer Deckungssumme von mind. 3.000.000 EUR (Mindestkriterium) für Personenschäden und von mind. 3.000.000 (Mindestkriterium) EUR für sonstige Schäden bei einem in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens oder Kreditversicherers.
Vorlage einer aktuellen, d.h. zum Zeitpunkt des Teilnahmewettbewerbes nicht älter als 12 Monate alten Versicherungspolice einer Berufshaftpflichtversicherung oder einer schriftlichen Erklärung der Versicherung ohne Vorbehalte, den geforderten Versicherungsschutz im Auftragsfall zur Verfügung zu stellen.
Er/ Sie hat zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe der im Vertrag genannten Deckungssummen besteht. Auf jeden Fall ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistungen pro Versicherungsjahr mindestens das Zweifache der Deckungssumme beträgt.
Erklärungen des Bewerbers (Einzelunternehmen bzw. Bewerbergemeinschaft (BG)) über
den durchschnittlichen, jährlichen Gesamtumsatz und den Umsatz für entsprechende Dienstleistungen der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre jeweils in Höhe von mind. 860.000,- EUR brutto (Mindestkriterium, der Umsatz ist in weiteren Abstufungen ein Kriterium für die Maximalpunktzahl).
Der Gesamtumsatz und der Umsatz für entsprechende Dienstleistungen der Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft bzw. der benannten Nachunternehmer, welche Leistungen tatsächlich erbringen, werden aufaddiert.
Die Personen des Projektteams sind namentlich zu benennen und mit beruflicher Qualifikation anzugeben.
Das jährliche Mittel der vom Bewerber in den letzten drei Jahren Beschäftigten gesamt inkl. der Führungskräfte muss mind. 13 Beschäftigte betragen (Mindestkriterium, die Anzahl ist in weiteren
Abstufungen ein Kriterium für die Maximalpunktzahl).
Das jährliche Mittel der vom Bewerber in den letzten drei Jahren Beschäftigten der Fachrichtung Objektplanung Gebäude muss mind. 9 Beschäftigte betragen (Mindestkriterium, die Anzahl ist in weiteren Abstufungen ein Kriterium für die Maximalpunktzahl).
§5 (5)b Objektliste mit den wesentlichen in den letzten fünf Jahren erbrachten Leistungen, Nachweis in Listenform – ohne Bescheinigungen –
Benennung von Referenzen des Büros:
Mindestens 1 Referenz (Mindestkriterium, die Anzahl der Referenzen ist ein Kriterium für die
Maximalpunktzahl) aus den letzten 10 Jahren, deren Beginn der Lph. 2 nach dem 01.01.2006 erfolgt ist (Mindestkriterium), zur Planung und Bauausführung von Neuerrichtungen von Laborgebäuden (Beauftragungsumfang mind. Lph. 2-8 gemäß §34 HOAI) mit einer Mindestgröße von 4.000 m2 BGF (Mindestkriterium, die Flächensumme ist in weiteren Abstufungen ein Kriterium für die Maximalpunktzahl).
Maximalpunktzahl) aus den letzten 10 Jahren, deren Abschluss der Lph. 8 nach dem 01.01.2006 erfolgt ist (Mindestkriterium), zur Planung und Bauausführung von Neuerrichtungen von Laborgebäuden mit Radionuklidlaboren bzw. von Laborbauten mit Umgangsgenehmigung nach Strahlenschutzverordnung bzw. Atomgesetz (Beauftragungsumfang mind. Lph. 2-8 gemäß §34 HOAI)
§4 (3) Darstellung der Bürostrukturen als Organigramm Darstellung der Projektleitungs- und Bearbeiter-Struktur bezogen auf die Aufgabenstellung.
§5 (5) Angaben zur vorgesehenen Projektleitung und Projektbearbeitung mit Nachweis der Qualifikation:
Nachweis Architektenkammereintragung oder Diplomurkunde (Dipl.Ing.TH/FH, Bachelor, Master
oder eine vergleichbare Berufszulassung), Lebenslauf, Berufserfahrung mindestens 5 Jahre.
Maximalpunktzahl) aus den letzten 10 Jahren, deren Abschluss der Lph. 8 nach dem 1.1.2006 erfolgt ist (Mindestkriterium), zur Planung und Bauausführung von Neuerrichtungen von Laborgebäuden mit Radionuklidlaboren bzw. von Laborbauten mit Umgangsgenehmigung nach Strahlenschutzverordnung bzw. Atomgesetz (Beauftragungsumfang mind. Lph. 2-8 gemäß §34 HOAI) mit einer Mindestgröße von 2.000 m2 BGF (Mindestkriterium, die Flächensumme ist in weiteren Abstufungen ein Kriterium für die Maximalpunktzahl).
mindestens 1 Planer (Dipl.Ing. TH/FH, Master, Bachelor oder eine vergleichbare Berufszulassung), mindestens 3 Jahre Berufserfahrung LPH 2 – 5;
Maximalpunktzahl) aus den letzten 10 Jahren, deren Abschluss der Lph. 5 nach dem 1.1.2006 erfolgt ist (Mindestkriterium), zur Planung von Neuerrichtungen von Laborgebäuden mit Radionuklidlaboren bzw. von Laborbauten mit Umgangsgenehmigung nach Strahlenschutzverordnung bzw. Atomgesetz (Beauftragungsumfang mind. Lph. 2-5 gemäß §34 HOAI) mit einer Mindestgröße von 2.000 m2 BGF (Mindestkriterium, die Flächensumme ist in weiteren Abstufungen ein Kriterium für die Maximalpunktzahl).
mindestens 1 Bauleiter (Dipl.Ing. TH/FH, Master oder eine vergleichbare Berufszulassung), mindestens 3 Jahre Berufserfahrung LPH 6-8;
Maximalpunktzahl)aus den letzten 10 Jahren, deren Abschluss der Lph. 8 nach dem 1.1.2006 erfolgt ist (Mindestkriterium), zur Bauausführung von Neuerrichtungen von Laborgebäuden mit Radionuklidlaboren bzw. von Laborbauten mit Umgangsgenehmigung nach Strahlenschutzverordnung bzw. Atomgesetz (Beauftragungsumfang mind. Lph. 6-8 gemäß §34 HOAI) mit einer Mindestgröße von 2.000 m2 (Mindestkriterium, die Flächensumme ist in weiteren Abstufungen ein Kriterium für die Maximalpunktzahl).
a) Leistungszeitraum (von/bis)
b) erbrachte Leistungsphasen
c) BGF (m2)
d) Art der Maßnahme mit kurzer stichpunktartiger
f) objektbezogener Ansprechpartner (Name und
Sämtlichen Referenzen ist jeweils eine positive Bescheinigung über die Erfüllung der Projektziele
(Kosten, Termine, Qualität) seitens des Auftraggebers beizulegen.
§5 (5) Erklärung zum Auftragsanteil, zu dem ein Unterauftrag erteilt werden soll
Die Bewerbergemeinschaft/der Bewerber hat darüber hinaus die Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität zu beschreiben (§ 5 Abs. 5 lit. f VOF) (die Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität sind in Abstufungen ein Kriterium für die Maximalpunktzahl).
Natürliche Personen, die gemäß Rechtsvorschriften ihres Heimatstaates zur Führung der Berufsbezeichnung „Architekt“, „Ingenieur“ und/oder „Beratender Ingenieur“ berechtigt sind.
Ist in den jeweiligen Heimatstaaten die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die Anforderungen als Ingenieur, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweisen verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 89/48/EWG gewährleistet ist. Juristische Personen, wenn deren satzungsmäßiger Geschäftszweck auf Planungsleistungen ausgerichtet ist und der Planungsaufgabe entspricht und wenn der verantwortliche Verfasser der Planung oder der gesetzliche Vertreter der juristischen Person die an die natürlichen Personen gestellten Anforderungen erfüllen. Arbeitsgemeinschaften, bei denen jedes Mitglied die Anforderungen erfüllt, die an die natürlichen oder juristischen Personen gestellt werden. Einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: § 19 Abs. 2 VOF.
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt nach formaler Prüfung der Vollständigkeit der nach III.2.1 bis III.2.3 vorzulegenden Nachweise, auf der Grundlage einer einheitlichen Bewertungsmatrix, welche in der Aufforderung zur Teilnahme am Wettbewerb aufgeführt und näher erläutert ist. .Die Bewerber mit der höchsten Bewertung werden zur Verhandlung aufgefordert. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, kann die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen werden (§10(3) VOF).
SAP 600 15 80 09, Vergabe-Nr. 15D0576
1) Zu Ziffer ll.3) Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung:
Die genannte Vertragslaufzeit umfasst die Stufen 1 – 5 und beinhaltet nicht die Dauer für den Anspruch auf Verfolgung von Mängelbeseitigungsansprüchen gegenüber den Baufirmen gem. § 13 Abs. 4 VOB/ B oder abweichenden, vertraglichen Regelungen.
2) Zu Bewerbergemeinschaften:
Bewerbergemeinschaften, die sich erst nach der Einreichung des Teilnahmeantrages gebildet haben, werden nicht zugelassen.
Mehrfachbewerbungen einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft sind unzulässig und führen zum Ausschluss sowohl des Einzelbewerbers als auch aller betroffenen Bewerbergemeinschaften.
Bei Bewerbergemeinschaften sind nur ein gemeinsamer Projektleiter und ein gemeinsamer Bauleiter zu benennen. Die Leistungsabgrenzung innerhalb der Bewerbergemeinschaften ist darzustellen. Die Funktionen, Abläufe und Zuständigkeiten der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft sind in einem Organigramm, welches dem Teilnahmeantrag beizufügen ist, nachvollziehbar darzustellen.
Für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaften ist ein eigener Teilnahmeantrag einzureichen.
3) zu Unteraufträgen:
Beabsichtigt der Bewerber, sich bei der Erfüllung eines Auftrages der Fähigkeiten anderer Unternehmer zu bedienen, muss er die dafür vorgesehenen Teilleistungen in seiner Bewerbung bezeichnen. Zum Nachweis, dass ihm die
erforderlichen Fähigkeiten (Mittel, Kapazitäten) der anderen Unternehmen zur Verfügung stehen, hat er die Unternehmen zu benennen und entsprechende Verpflichtungserklärungen dieser Unternehmen mit dem Teilnahmeantrag einzureichen.
4) Zu Vergabeunterlagen/Teilnahmeantrag:
Für den Teilnahmeantrag sind die vom Auftraggeber zur Verfügung gestellten Vordrucke zu verwenden. Der Teilnahmeantrag ist an der dafür vorgesehenen Stelle durch rechtmäßige Originalunterschrift (keine Scans und keine
Kopien) einer vertretungsberechtigten Person zu unterzeichnen.
Änderungen des Bewerbers an seinen Eintragungen müssen zweifelsfrei sein. Alle Eintragungen müssen dokumentenecht sein. Änderungen an den Vergabeunterlagen sind unzulässig.
Nicht unterschriebene sowie nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge bzw. formlose Anträge, die nicht unter Verwendung des Vordruckes des Auftraggebers gestellt werden, werden vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.
Die Vergabeunterlagen können kostenlos vom Vergabemarktplatz Rheinland-Pfalz www.vergabe.rlp.de ab sofort bis zum Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge (Ziff. IV.3.4)) bzw. zum Eröffnungstermin (Ziff. IV.3.8)) heruntergeladen und Nachrichten der Vergabestelle eingesehen werden. Es gelten hierfür die AGB des Vergabemarktplatzes.
Zusätzlich können die Vergabeunterlagen unter der E-Mail-Adresse vofvergabe.koblenz@lbbnet.de kostenlos angefordert werden.
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Gemäß § 107 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) sind Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Bei Zurückweisung einer Rüge beträgt die Frist für die Beantragung eines Nachprüfverfahrens vor der Vergabekammer 15 Tage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen.