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Timestamp: 2016-10-28 23:52:08
Document Index: 3622557

Matched Legal Cases: ['Art. 83', 'Art. 82', 'Art. 86', 'Art. 90', 'Art. 89', 'Art. 106', 'Art. 42', 'BGE', 'Art. 95', 'BGE', 'Art. 106', 'BGE', 'BGE', 'Art. 105', 'Art. 105', 'Art. 42', 'Art. 106', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 99', 'BGE', 'Art. 40', 'Art. 43', 'Art. 27', 'Art. 5', 'Art. 27', 'Art. 27', 'Art. 27', 'Art. 27', 'Art. 99', 'Art. 1', 'Art. 30', 'Art. 66', 'Art. 68']

Berufsaus�bung als Tierarzt,
Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Z�rich, 3. Kammer, vom 12. Juli 2012.
Der Tierarzt X.________ f�hrt in A.________ eine Kleintierpraxis. Anl�sslich einer Inspektion stellte das kantonale Veterin�ramt am 29. Mai 2008 diverse M�ngel fest. Mit rechtskr�ftiger Verf�gung vom 25. Juli 2008 wurde X.________ zur Behebung dieser M�ngel sowie zur Einhaltung verschiedener Vorschriften aufgefordert. Bei einer Nachkontrolle am 15. Juli 2009 beanstandete das Veterin�ramt indes erneut M�ngel, wobei die M�ngelliste u.a. die folgenden Punkte beinhaltete:
Fehlende Vorlage f�r die Einhaltungskontrolle mit Visumspalte bei der Temperaturkontrolle in den K�hlschr�nken
Leicht zu tiefe Temperaturen im K�hlschrank "Mitte"
Fehlendes System zur �berwachung der Erledigung der Betriebsbesuche nach Anhang 1 der Verordnung vom 18. August 2004 �ber die Tierarzneimittel (Tierarzneimittelverordnung, TAMV; SR 812.212.27)
Ungen�gende Dokumentation in den Krankengeschichten
Fehlende Angabe der Rezeptnummer und des Pr�paratennamens in der Krankengeschichte bei der Verschreibung f�r orale Gruppentherapie
Abgabe eines Erg�nzungsfutters ohne genaue Bezeichnung
Fehlende Belege �ber den Eingang von "Roferon A" (Interferon)
Zus�tzlich zu den Beanstandungen bei der Nachkontrolle hielt das Veterin�ramt X.________ mit Schreiben vom 16. Dezember 2009 auch die "laienhafte Behandlung" eines Hundes vor: In diesem Zusammenhang stehe der Verdacht der ungen�genden Fortbildung sowie eines Verstosses gegen die Meldepflichten eines Tierarztes bei Bissvorf�llen im Raum.
Mit Verf�gung vom 26. Januar 2010 erteilte das Veterin�ramt des Kantons Z�rich X.________ einen disziplinarischen Verweis. Zudem setzte es X.________ Frist zur Behebung der bei der Nachkontrolle festgestellten M�ngel an und forderte ihn auf, seinen Berufspflichten, insbesondere der Pflicht zur sorgf�ltigen und gewissenhaften Berufsaus�bung sowie der Fortbildungspflicht, nachzukommen.
Gegen die Verf�gung des Veterin�ramtes rekurrierte X.________ bei der Gesundheitsdirektion des Kantons Z�rich. Diese hiess den Rekurs mit Verf�gung vom 1. Dezember 2011 teilweise gut: Sie f�hrte im Wesentlichen aus, die X.________ vorgeworfene "laienhafte Behandlung" eines Hundes sei nicht rechtsgen�gend belegt. Die Verletzung der Meldepflicht nach einem Bissvorfall sei zwar zu bejahen, doch wiege sie nicht schwer. Ebenso k�nne X.________ nicht vorgehalten werden, dass er nicht mehr �ber die Belege f�r den Erwerb des Medikaments "Roferon A" (Wirkstoff Interferon) verf�ge, zumal die entsprechende Aufbewahrungspflicht nur drei Jahre betrage; dagegen liege ein Dokumentationsmangel vor, weil X.________ in den betreffenden Krankengeschichten nicht den Handelsnamen des konkret verwendeten Pr�parats, sondern bloss den allgemeinen Wirkstoff festgehalten habe. Weiter ging die Gesundheitsdirektion davon aus, dass X.________ seiner Pflicht zur Fortbildung wohl in den Jahren 2007 und 2009, nicht jedoch im Jahr 2008 nachgekommen sei. Die �brigen bei der Nachkontrolle vom 15. Juli 2009 festgestellten M�ngel erachtete die Gesundheitsdirektion als gegeben. Insgesamt kam sie zum Schluss, die Berufsaus�bung von X.________ sei in mehreren Punkten zu beanstanden, weshalb sich der vom Veterin�ramt ausgesprochene Verweis als rechtens erweise.
Gegen die Verf�gung der Gesundheitsdirektion beschwerte sich X.________ beim Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich. Dieses hiess die Beschwerde mit Urteil vom 12. Juli 2012 insoweit teilweise gut, als es keine Verletzung der Fortbildungspflicht durch X.________ erkannte. Im �brigen wies es die Beschwerde ab, soweit es darauf eintrat.
Mit Eingabe vom 7. September 2012 f�hrt X.________ Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht und stellt im Wesentlichen den Antrag, das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Z�rich vom 12. Juli 2012 sei aufzuheben.
Das Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich schliesst auf Abweisung der Beschwerde. Die Gesundheitsdirektion des Kantons Z�rich sowie das Bundesamt f�r Gesundheit verzichteten auf eine Vernehmlassung. Das Veterin�ramt des Kantons Z�rich liess sich zur Sache vernehmen, ohne einen Antrag zu stellen.
1.1 Die Beschwerde richtet sich gegen einen kantonal letztinstanzlichen Endentscheid einer oberen kantonalen Gerichtsbeh�rde in einer Angelegenheit des �ffentlichen Rechts, die unter keinen Ausschlussgrund gem�ss Art. 83 BGG f�llt und daher an das Bundesgericht weitergezogen werden kann (Art. 82 lit. a, Art. 86 Abs. 1 lit. d und Abs. 2 sowie Art. 90 BGG). Als Adressat des angefochtenen Entscheids ist der Beschwerdef�hrer gest�tzt auf Art. 89 Abs. 1 BGG zur Ergreifung dieses Rechtsmittels legitimiert.
1.2 Das Bundesgericht wendet das Bundesrecht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG), doch pr�ft es, unter Ber�cksichtigung der allgemeinen R�ge- und Begr�ndungspflicht (Art. 42 Abs. 1 und Abs. 2 BGG), nur die geltend gemachten Vorbringen, falls allf�llige weitere rechtliche M�ngel nicht geradezu offensichtlich sind (BGE 133 II 249 E. 1.4.1 S. 254). Die Verletzung von kantonalem Recht ist ausser in den F�llen von Art. 95 lit. c - e BGG kein zul�ssiger Beschwerdegrund. �berpr�ft werden kann diesbez�glich nur, ob der angefochtene Entscheid auf willk�rlicher Gesetzesanwendung beruht oder sonst wie gegen �bergeordnetes Recht verst�sst (BGE 136 I 241 E. 2.4 und E. 2.5.2 S. 249 f.; 133 II 249 E. 1.2.1 S. 151 f.). Hinsichtlich der Verletzung von Grundrechten gilt eine qualifizierte R�gepflicht: Das Bundesgericht pr�ft solche R�gen nur, wenn sie in der Beschwerde pr�zise vorgebracht und begr�ndet worden sind (Art. 106 Abs. 2 BGG; vgl. BGE 133 II 249 E. 1.4.2 S. 254; 133 IV 286 E. 1.4 S. 287). Auf ungen�gend begr�ndete R�gen und bloss allgemein gehaltene Kritik am angefochtenen Entscheid tritt es nicht ein (BGE 134 II 244 E. 2.2 S. 246).
1.3 Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, wie die Vorinstanz ihn festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Es kann diesen bloss berichtigen oder erg�nzen, wenn er offensichtlich unrichtig - d.h. in willk�rlicher Weise - oder in Verletzung wesentlicher Verfahrensrechte ermittelt worden ist (Art. 105 Abs. 2 BGG). Die betroffene Person muss rechtsgen�gend dartun, dass und inwiefern der Sachverhalt bzw. die beanstandete Beweisw�rdigung klar und eindeutig mangelhaft erscheint (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG; vgl. BGE 133 II 249 E. 1.4.3 S. 255; 133 III 350 E. 1.3 S. 352). Willk�r liegt nicht bereits dann vor, wenn eine andere Sichtweise ebenfalls vertretbar oder sogar zutreffender erschiene, sondern nur, wenn sich die vorinstanzliche Beurteilung als offensichtlich unhaltbar erweist, mit der tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt bzw. in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderl�uft (BGE 134 I 140 E. 5.4 S. 148 mit Hinweisen). Auf rein appellatorische Kritik an der Beweisw�rdigung tritt das Bundesgericht nicht ein (BGE 136 II 101 E. 3 S. 104 f.). Neue Tatsachen und Beweismittel d�rfen vor Bundesgericht zudem nur insoweit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt; echte Noven sind demgegen�ber unzul�ssig, ebenso neue Begehren (Art. 99 BGG; BGE 133 IV 342 E. 2.1 S. 343 f.).
Art. 40 lit. a des Bundesgesetzes vom 23. Juni 2006 �ber die universit�ren Medizinalberufe (Medizinalberufegesetz, MedBG; SR 811.11) verpflichtet Personen, die einen universit�ren Medizinalberuf selbstst�ndig aus�ben, zur sorgf�ltigen und gewissenhaften Berufsaus�bung. Gem�ss Art. 43 Abs. 1 MedBG kann die Aufsichtsbeh�rde bei Verletzung der Berufspflichten, der Vorschriften dieses Gesetzes oder von Ausf�hrungsbestimmungen zu diesem Gesetz folgende Disziplinarmassnahmen anordnen:
d. ein Verbot der selbstst�ndigen Berufsaus�bung f�r l�ngstens sechs Jahre (befristetes Verbot);
e. ein definitives Verbot der selbstst�ndigen Berufsaus�bung f�r das ganze oder einen Teil des T�tigkeitsspektrums."
Gegenstand des bundesgerichtlichen Verfahrens bilden die vom Veterin�ramt beanstandeten M�ngel (Lit. A hiervor), soweit die Vorhalte nicht in den Rechtsmittelentscheiden der Gesundheitsdirektion und des Verwaltungsgerichts fallen gelassen wurden (Lit. B hiervor).
3.1 Der Beschwerdef�hrer macht geltend, die ihm vorgehaltenen Verfehlungen seien vom zust�ndigen Inspektor des Veterin�ramtes konstruiert worden, da dieser eine Privatfehde gegen ihn f�hre; der Inspektor sei befangen gewesen und h�tte in den Ausstand treten m�ssen. Indessen legt der Beschwerdef�hrer nicht in einer den hiervor aufgezeigten Begr�ndungsanforderungen gen�genden Weise dar, inwiefern eine Befangenheit bestanden haben soll, sondern er zieht diesen Schluss einzig aus verschiedenen angeblichen Pflichtverletzungen des Inspektors. Dieser Auffassung kann bereits deshalb nicht gefolgt werden, weil weder im vom Beschwerdef�hrer beanstandeten Verzicht auf die Gegenzeichnung der Kontrollbl�tter und M�ngellisten, noch in der vom Inspektor durchgef�hrten Kontrolle des Nutztierfutters ein hinreichendes Indiz f�r das Vorliegen eines Ausstandsgrundes erblickt werden kann. Gleiches gilt f�r den Vorwurf des Beschwerdef�hrers, der Inspektor habe ihm in einem anderen Fall, welcher nicht Gegenstand des bundesgerichtlichen Verfahrens bildet, zu Unrecht die Akteneinsicht verweigert.
3.2 Weiter macht der Beschwerdef�hrer geltend, die Vorinstanz sei zu Unrecht vom Fehlen eines �berwachungssystems betreffend der Durchf�hrung und Dokumentation von seinen Besuchen in Nutztierbetrieben ausgegangen: Sein �berwachungssystem habe aus verschiedenen Computerdateien bestanden und sei jederzeit nachvollziehbar gewesen. Aus diesem Grund h�tte die Beanstandung des Inspekteurs seiner Meinung nach als N�tigung verstanden werden m�ssen. Indessen beschr�nkt sich der Beschwerdef�hrer darauf, den sachverhaltlichen Feststellungen der Vorinstanz seine eigenen Behauptungen entgegenzustellen. Solche bloss appellatorischen Vorbringen sind im bundesgerichtlichen Verfahren nicht zu h�ren (E. 1.3 hiervor).
3.3 Das Verwaltungsgericht ging in �bereinstimmung mit seinen Vorinstanzen davon aus, der Beschwerdef�hrer sei in zwei konkreten F�llen seinen Dokumentationspflichten in Bezug auf die Krankengeschichten nicht nachgekommen. Dabei st�tzte sich das Verwaltungsgericht nebst den Akten insbesondere auch auf ein Schreiben des Beschwerdef�hrers vom 4. Januar 2010, mit welchem dieser die entsprechenden Vorhalte als "teilweise richtig" anerkannte. Der Beschwerdef�hrer erachtet dies als willk�rlich. Jedoch setzt er sich mit der vorinstanzlichen Begr�ndung nicht auseinander, sondern beschr�nkt sich im Wesentlichen auf die neue und unsubstantiierte Behauptung, der zust�ndige Inspektor des Veterin�ramtes habe sich die betreffenden Krankengeschichten illegal beschafft und rechtswidrig missbraucht. Bez�glich die von ihm ins Recht gelegten Beilagen f�hrt er pauschal aus, diese belegten die korrekte Patientendokumentation, was jedoch im Widerspruch zu seinem oben erw�hnten Schreiben vom 4. Januar 2010 steht. Zu diesem Widerspruch �ussert sich der Beschwerdef�hrer nicht und verkennt damit erneut die Begr�ndungsanforderungen im bundesgerichtlichen Beschwerdeverfahren. Im �brigen ist festzuhalten, dass die vom Beschwerdef�hrer nun eingereichten Belege inhaltlich stark von den Unterlagen abweichen, welche das Veterin�ramt anl�sslich seiner Inspektion beim Beschwerdef�hrer kopiert hat und welche Grundlage der im Streit liegenden Massnahmen bilden.
3.4 Weiter best�tigte die Vorinstanz die Auffassung des Veterin�ramtes und der Gesundheitsdirektion, dass der Beschwerdef�hrer seine Meldepflichten verletzt habe, indem er die Verlegung seiner Arzneimittelvormischungen (AMV) nicht rechtzeitig gemeldet habe. Das Verwaltungsgericht berief sich in diesem Zusammenhang auf � 12 lit. a und lit. b der Verordnung des Kantons Z�rich vom 28. Mai 2008 �ber die universit�ren Medizinalberufe (MedBV/ZH; LS 811.11), wonach die selbstst�ndig t�tige Person der zust�ndigen Stelle (a) die Aufnahme, Verlegung und Aufgabe der T�tigkeit sowie (b) die Aus�bung der T�tigkeit an mehr als einem Standort schriftlich meldet. Die Meldung des Beschwerdef�hrers sei jedoch unbestrittenermassen nur m�ndlich und zudem erst drei Tage nach der effektiven Verlegung erfolgt; dass die Anmeldung zeitlich vor der Verlegung bzw. sp�testens gleichzeitig mit Vornahme derselben h�tte erfolgen m�ssen, ergebe sich ohne Weiteres aus dem Sinn und Zweck der genannten Gesetzesbestimmung. Der Beschwerdef�hrer wendet hiergegen ein, diese Anschuldigung �bertreffe den Ermessensspielraum eines Beamten in abstruser Weise und sei als Schikane zu werten; im Zeitpunkt der Kontrolle des Veterin�ramtes sei "noch alles im Z�gelstress" gewesen, weswegen die Vornahme der Verlegung der Arzneimittelvormischungen noch nicht als beendet h�tte erachtet werden d�rfen. Dieses Vorbringen des Beschwerdef�hrers ist jedoch - entgegen seiner Auffassung - nicht geeignet, die von ihm erhobene Willk�rr�ge hinreichend zu begr�nden: Erfolgt eine Meldung erst drei Tage nach der Verlegung, so erscheint es naheliegend, letztere als abgeschlossen zu erachten. Im �brigen l�ge selbst dann keine Willk�r vor, wenn eine andere Sicht der Dinge ebenfalls als vertretbar erscheinen w�rde (vgl. E. 1.3 hiervor).
3.5 Hinsichtlich des Vorhalts der fehlerhaften Temperaturkontrolle bei den K�hlschr�nken wendet der Beschwerdef�hrer ein, der Mangel sei behoben worden, weswegen eine nachtr�gliche "Strafverfolgung" nicht zul�ssig sei. Diese Einwendung geht ins Leere, zumal es sich beim vorliegenden Verfahren einerseits nicht um eine Strafverfolgung handelt und andererseits die Behebung des Mangels nichts an seinem urspr�nglichen Vorhandensein im Zeitpunkt der Kontrolle zu �ndern vermag.
3.6 Das Verwaltungsgericht best�tigte sodann die Beanstandung seiner Vorinstanzen, der Beschwerdef�hrer habe bei seinen Besuchen der Tiere von E.________ und der F.________ AG die Anwendungsanweisungen der abgegebenen Arzneimittel nicht in der Patientendokumentation vermerkt. Damit habe er gegen Art. 27 Abs. 4 der Verordnung vom 18. August 2004 �ber die Tierarzneimittel (Tierarzneimittelverordnung, TAMV; SR 812.212.27) verstossen, wonach Personen, welche Arzneimittel abgeben, die Lieferscheine f�r alle bezogenen Arzneimittel sowie die Belege �ber jede R�ckgabe oder Vernichtung von Arzneimitteln chronologisch geordnet aufbewahren und auch die Anwendungsanweisungen entsprechend dokumentieren m�ssen. Stattdessen habe sich der Beschwerdef�hrer darauf beschr�nkt, auf den Rechnungen den folgenden Standardsatz anzubringen: "Wenn nicht anders verzeichnet, sind die Anwendungsanweisungen im Einklang des Art. 5 TAMV". Dieses Vorgehen sei unzureichend. Der Beschwerdef�hrer bestreitet den Vorhalt mit der Behauptung, die Anwendungsanweisungen auf einem separaten Beiblatt korrekt dokumentiert zu haben; der Standardsatz auf den Rechnungen sei zus�tzlich und nicht anstelle der ausf�hrlichen Anweisung erfolgt. Indessen bleibt der Beschwerdef�hrer den Beleg f�r seine Behauptung schuldig: Sofern die von ihm diesbez�glich eingereichten Unterlagen �berhaupt mit der Dokumentation von Anwendungsanweisungen in Zusammenhang stehen, betreffen sie nicht die vom Verwaltungsgericht beanstandeten F�lle des Tierhalters E.________ und der F.________ AG und gehen mithin am Prozessgegenstand vorbei.
3.7 Der Beschwerdef�hrer beanstandet auch die vorinstanzliche Feststellung, er habe die Rezeptnummern und die Pr�paratnamen nicht in der Patientendokumentation vermerkt; wenn das Verwaltungsgericht in diesem Zusammenhang auf die Rechnungen im Fall des Tierhalters E.________ verweise, so �bersehe es, dass es sich hierbei eben nur um eine Rechnung und nicht um die vollst�ndige Patientendokumentation handle. Indessen weist der Beschwerdef�hrer nicht nach, dass die Patientendokumentation im konkret beanstandeten Fall E.________ zum Zeitpunkt der Kontrolle tats�chlich die Rezeptnummer enthalten hat, sondern er beschr�nkt sich diesbez�glich auf eine pauschale Behauptung, was zur Begr�ndung der von ihm erhobenen Willk�rr�ge nicht gen�gt.
3.8 Das Verwaltungsgericht best�tigte im angefochtenen Entscheid auch eine weitere Missachtung der Dokumentationspflichten durch den Beschwerdef�hrer: Weil er in einer Rechnung an den Tierhalter E.________ das abgegebene und fakturierte Erg�nzungsfutter nicht n�her bezeichnet habe, k�nne nicht nachvollzogen werden, ob es sich dabei gegebenenfalls um F�tterungsarzneimittel gehandelt habe; die Bezeichnung des Erg�nzungsfutters w�re daher zwingend gewesen.
Der Beschwerdef�hrer f�hrt diesbez�glich erneut ins Feld, dass es sich beim beanstandeten Dokument nur um eine Rechnung und nicht um die vollst�ndige Patientendokumentation handle. Jedoch weist der Beschwerdef�hrer auch hier nicht nach, dass die Patientendokumentation im konkret beanstandeten Fall zum Zeitpunkt der Kontrolle die vollst�ndigen Angaben zu den verkauften Pr�paraten enthalten hat, weswegen seine diesbez�glichen Ausf�hrungen unbehelflich sind.
Weiter macht der Beschwerdef�hrer geltend, der rapportierende Inspektor des Veterin�ramtes sei gar nicht f�r die Kontrolle des Nutztierfutters zust�ndig gewesen; vielmehr stelle dessen Vorgehen einen Amtsmissbrauch dar, mit dem klaren Ziel, M�ngel zu konstruieren. Im �brigen habe er, der Beschwerdef�hrer, stets Rezeptkopien an die Rechnungen geheftet, sodass keine Verwechslung zwischen Medikament und Futter m�glich gewesen sei. Diese Einwendungen hat der Beschwerdef�hrer allerdings bereits im vorinstanzlichen Verfahren geltend gemacht und das Verwaltungsgericht hat sich damit auch inhaltlich auseinandergesetzt (E. 3.7.3 des angefochtenen Entscheids). Namentlich hat es darauf hingewiesen, dass der Beschwerdef�hrer in einem Wiedererw�gungsgesuch vom 9. Februar 2010 selbst festgehalten habe, es sei dem Veterin�ramt nicht m�glich gewesen, zu erkennen, dass es sich beim fraglichen Erg�nzungsfutter um solches f�r Schweine gehandelt habe; aus diesem Grund werde er den Namen des Erg�nzungsfutters fortan auf den Rechnungen auff�hren. Mit diesen Ausf�hrungen habe der Beschwerdef�hrer die Mangelhaftigkeit seiner Dokumentation und die Verletzung seiner diesbez�glichen Pflichten grunds�tzlich anerkannt. Sodann gehe es vorliegend nicht etwa um die Abgabe des Erg�nzungsfutters, sondern einzig um die Nachvollziehbarkeit der Dokumentation. Aus diesem Grund sei es auch nicht amtsmissbr�uchlich, wenn der Beschwerdef�hrer zur genauen Bezeichnung des Erg�nzungsfutters angehalten werde, zumal das zust�ndige Veterin�ramt als Kontrollorgan die Aufzeichnungen des Beschwerdef�hrers jederzeit sofort und ohne Umwege m�sse nachvollziehen k�nnen. Inwiefern diese W�rdigung der Sachlage durch das Verwaltungsgericht bundesrechtswidrig oder gar willk�rlich sein soll, zeigt der Beschwerdef�hrer nicht auf und es ist dies auch nicht ersichtlich.
3.9 Betreffend die Verwendung des allgemeinen Wirkstoffnamens "Interferon" statt des konkreten Handelsnamens "Roferon A" in drei verschiedenen Krankenakten best�tigte das Verwaltungsgericht die Auffassung der Gesundheitsdirektion, dass es sich hierbei um einen Dokumentationsmangel handle, welcher gegen Art. 27 Abs. 2 TAMV verstosse.
Der Beschwerdef�hrer wendet hiergegen im Wesentlichen ein, Art. 27 TAMV beziehe sich nur auf Nutztiere; in den konkret beanstandeten drei F�llen sei es aber um die Behandlung von Kleintieren gegangen. Diesem Einwand des Beschwerdef�hrers kann nicht gefolgt werden: Art. 27 Abs. 1 lit. a TAMV besagt, dass bei jeder Abgabe von Arzneimittel f�r Nutztiere die Bezeichnung des Arzneimittels (Handelsname) festzuhalten ist. Art. 27 Abs. 2 TAMV pr�zisiert, dass diese Angabe in der Krankengeschichte des Tieres oder der Tiergruppe eines Bestands oder in einer vergleichbaren jederzeit nachvollziehbaren Aufzeichnung festgehalten werden muss (Satz 1). Gibt eine abgabeberechtigte Person Arzneimittel sowohl f�r Nutz- als auch f�r Heimtiere ab, so m�ssen die jeweiligen Anteile aus der Dokumentation ausreichend ersichtlich sein (Satz 2). Die Erf�llung der letzteren Vorgabe setzt zwingend voraus, dass auch betreffend der Heimtiere ausgewiesen wird, welches konkrete Pr�parat abgegeben bzw. verwendet wurde, l�sst sich doch ansonsten der auf sie entfallende Anteil nicht erheben. Dies gilt umso mehr, als der Beschwerdef�hrer unbestrittenermassen nebst dem Pr�parat "Roferon A" der Firma Roche auch das Interferonprodukt "Virbagen Omega" der Firma Virbac verwendet hat, weswegen der vom Beschwerdef�hrer verwendete Wirkstoffnamen keine eindeutige Zuordnung erlaubt.
Im Zusammenhang mit dem obenstehenden Vorhalt behauptet der Beschwerdef�hrer ausserdem, bei den vom Veterin�ramt beanstandeten Dokumenten habe es sich gar nicht um die vollst�ndigen Krankenakten gehandelt, sondern lediglich um Rechnungen. In der tats�chlichen Patientendokumentation sei das verwendete Medikament korrekt als "Roferon A" registriert worden; als Beleg f�r diese Behauptung verweist er auf seine Beilagen Nr. 7.2 und Nr. 7.3. Dieser Einwand kann indes nicht geh�rt werden, zumal er - soweit ersichtlich - im bundesgerichtlichen Verfahren erstmals vorgebracht wurde. In jedem Fall wurden im Verfahren vor dem Verwaltungsgericht keine analogen �usserungen vorgetragen und es fand auch keine entsprechende Beweisf�hrung statt, obwohl der nun geltend gemachte Mangel schon zu diesem Zeitpunkt h�tte ger�gt werden k�nnen und m�ssen. Da mithin nicht erst der angefochtene Entscheid des Verwaltungsgerichts hierzu Anlass gegeben hat, erscheinen die in diesem Zusammenhang erfolgten sachverhaltlichen Vorbringen des Beschwerdef�hrers als unzul�ssige Noven (Art. 99 Abs. 1 BGG; E. 1.3 hiervor). Im �brigen beziehen sich die vom Beschwerdef�hrer ins Recht gelegten Unterlagen ohnehin nur auf zwei der insgesamt drei beanstandeten F�lle. Zudem handelt es sich bei einem der beiden Dokumente (Beilage 7.2) wohl kaum um eine regul�re Krankengeschichte, sondern vielmehr um eine in Briefform gefasste Beantwortung verschiedener Fragen, welche im Zusammenhang mit dem Tod des behandelten Tieres stehen.
3.10 Schliesslich best�tigte die Vorinstanz auch die vom Veterin�ramt und der Gesundheitsdirektion festgestellte Beanstandung, der Beschwerdef�hrer habe zum Teil Arzneimittel gegen Barzahlung und ohne Aufzeichnung des Kundennamens abgegeben. Das Verwaltungsgericht erblickt in diesem Vorgehen eine Widerhandlung gegen � 23 Abs. 2 lit. b der Heilmittelverordnung des Kantons Z�rich vom 21. Mai 2008 (HMV/ZH; LS 812.1). Gem�ss dieser Norm dienen die Privatapotheken der �rzte, Zahn�rzte bzw. Tier�rzte dazu, die bei ihnen in Behandlung stehenden Patienten bzw. Tiere mit Heilmitteln zu versorgen. Aus dieser Bestimmung ergibt sich gem�ss dem Verwaltungsgericht auch die Pflicht der Medizinalperson, den Kundennamen in der Dokumentation der Privatapotheke aufzuzeichnen, um so den Nachweis eines korrekten Warenausgangs zu erbringen.
Der Beschwerdef�hrer bestreitet diese Auslegung bzw. er erachtet eine summarische Verbuchung des Warenausgangs und ein Vermerk in der Krankengeschichte des betreffenden Tieres als hinreichend. Diese Auffassung �berzeugt jedoch nicht: Wie das Verwaltungsgericht plausibel ausgef�hrt hat, erscheint die blosse Vermerkung einer Medikamentenabgabe in der Krankengeschichte eines Tieres unter dem Gesichtspunkt der Kontrolle resp. der Nachvollziehbarkeit kaum als geeignetes Mittel f�r den Nachweis, dass Heilmittel ausschliesslich an die eigenen Kunden abgegeben wurden: Diesfalls m�ssten s�mtliche Krankengeschichten durchgesehen und mit den Bestandsdaten der Privatapotheke abgeglichen werden, was als nicht praktikabel und als unzumutbar erscheint.
Soweit der Beschwerdef�hrer zur Begr�ndung seiner Ausf�hrungen auf das gemeinsam von swissmedic, Bundesamt f�r Gesundheit und Bundesamt f�r Veterin�rwesen herausgegebene Merkblatt Nr. 12 zur Tierarzneimittelverordnung beruft, �bersieht er, dass die Tierarzneimittelverordnung in erster Linie den Schutz der Konsumenten vor Arzneimittelr�ckstanden in Lebensmittel tierischer Herkunft und den Schutz der Tiergesundheit durch den fachgerechten Einsatz von Tierarzneimitteln bezweckt (vgl. Art. 1 TAMV). Sie regelt dagegen nicht die Voraussetzungen und Modalit�ten der Selbstdispensation, welche in die ausschliessliche Zust�ndigkeit der Kantone f�llt (vgl. Art. 30 des Bundesgesetzes vom 15. Dezember 2000 �ber Arzneimittel und Medizinprodukte [Heilmittelgesetz, HMG; SR 812.21]).
Aus den genannten Gr�nden ist die Rechtsauffassung des Verwaltungsgerichts jedenfalls unter den hier massgebenden Willk�rgesichtspunkten (vgl. E. 1 hiervor) nicht zu beanstanden.
Nach dem Ausgef�hrten erweisen sich die R�gen des Beschwerdef�hrers als unbegr�ndet, soweit sie denn �berhaupt in rechtsgen�glicher Weise erhoben worden sind. Die Beschwerde ist daher abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann.
Bei diesem Ausgang des Verfahrens tr�gt der Beschwerdef�hrer die Gerichtskosten (Art. 66 Abs. 1 BGG). Eine Parteientsch�digung ist nicht zu entrichten (Art. 68 Abs. 3 BGG).
Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten sowie dem Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich, 3. Kammer, und dem Bundesamt f�r Gesundheit schriftlich mitgeteilt.