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Timestamp: 2020-02-29 08:05:03
Document Index: 104367861

Matched Legal Cases: ['Art. 518', 'Art, 2', 'Art, 4', 'Art:5', 'Art. 6', 'Art. 513', 'Art, 534', 'Art, 1', 'Art, 514', 'Art, 53', 'Art, 538']

1848 / 228 p. 1 (Preußischer Staats-Anzeiger)
1848 / 228 p. 1 (Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff
Das Abonnement beträg@t:
Muttersprache abzuhaltenden Gottesdienste, verbunden mit einer ge- | Befehlshaber derselben, welcher die Art. 518 bis 526 des Militair - Straf- | 139 373 Rthlr. 17 Nar le S mahnt Nbl 8M x L Mdle: Ne L » L 87: É, gr. 9 Ps,
; ion, immer fühlbarer mate, weil die Mehrzahl ( geseßbuches verlesen läßt. Sie hat die Wirkung, daß w y L mei ammen R Sordes bie deutsche Syräfe bi der Verkündigung Gin Bergdew- ‘Dégen G T Sue Insgesammt : 328,252 Rthlr, 25 Ngr, 9 Pf. ; in gleichem Zeitraum S Reblr. - 1 Jahr. E weitem noch niht so begriffen hat, um einer Predigt in deut- ec! ange worden is und hinsichtlich welcher die Voraussezungen | des Jahres 1847 wurden befördert: 246,133 Personen, 1,625,746} ¡n allén Theilen der Monarchie : her Sprawe mit wahrem Segen beiwohnen zu können, Das e e den a Ties E e bei eds S Ende Rihlr, 3 Mes T Bi I Sue betrug für Personen ‘148 831 m gee e Preis - Erhöhung. Ï es j ; ; e Q E d Í orae en eimtriff, E . gr. un P 0. 82 7 gs L , 2 L dé, : Kultus-Ministerium, welches von diesem Uebelstande Kenntniß erlangt | Die gerichtlihe Verhandlung beginnt damit, daß der Präsident oder Audi- | gesammt: 331,539 Rthlr. E 7 Pf E Be R A Iv Bei el é Fe Len Ta uo AEZS e R a e: t Deltraum| der Boge1 25 Sgr. et. B
1368 ° dischen Oberlausiß verlegt hatten, so erstaunlich vermehrt, daß si / dauert, wiederholt werden, aber immer nur auf vier tei Art, 2. Die j neun Monate des Dusres 1848 befördert : 245 424 Personen und V e 1 Î ch e P
igung geschieht vor versammelter Truppen - Abtheilung von dem 1,611,508 Ctr. 93 P
Alle Post-Anftalten des Jn- _
unter ihnen das Bedürfniß nach einem von Zeit zu Zeit iù ihrer |
hatte, verordnete daher am 18. September, mit besonderer Erlaub- | teur das Gericht mit de uitrtbei me L é i 3 niß des Stadtrathes zu Dresden, so wie der Kreis-Direction daselbst, | liegenden Anschuldigung belaant: o Der Angeschuldigte kann "d O E E Es D Le, DEREEEe U Per F daß vor der Hand jährlich viecmal durch einen wendischen Geist- | aus den am Orte anwesenden Militairpersouen einen Vertheidiger wäh- | 46 Nar. 7 Y me ergab aber einen Ausfall von 9457 Rihlr, lichen und einen Kantor aus der Lausitz ein Gottesdienst für die | len. Thut er dies nicht, so bestellt ihm das Gericht einen solchen aus 14 Ra, L, ( P s an Gütern wurden cbenfalls weniger befördert evangelish-lutherischen Wenden zu Dresden in wendisher Sprache | der Reihe seiner Ranggenossen, Der Vertheidiger muß gehört werden, ;/-9/ Ctr, 37 Pfd., die Einnahme dafür ergab aber pro Jahi s S abgehalten werden solle. Dies geshah auch am zweiten Advent- so oft er es verlangt, Das legte Wort gebührt dem Angeklagten oder ¡BIE eine Steigerung von 6171 Sr S Mgr, 9 Ps-z es zeigt V I - Su R «e ea/ --- / o
seinem Vertheidiger, Art, 4, Wenn die Verkündigung des Standrechts sonah genannter Zeitraum des Jabres 1848 gegen denselben im Verli n, Monuta 3 Den Ss, De J € li ber 1848.
Sonntage zum etstenmale. Die Anzahl. der; da theilneh= F E i menden Wenden war über alle Fire Mad H L gate A NED Znsubordination , Aufruhrs oder Meuterei erfolgt ist und während | Jahre 1847 nur eine Minder - Einnahme von 3286 Rtblr. 10 Nax I Bauben, unstreitig ciner der besten; wendisWen Kanzelredner, pen-Abtheilüng Es s L Sens r unter der Trup- 8 Jf. Daß «der Vöêrkehx auh auf dieser Babu cive R E A 2 m zei un leitet den Öottesdiens: n der Abendmablofeier 1p anin | | tée:alir MaSRLS Bt L Sra fiescaltats erivihutte Beitr tbeilte arat nale e Dn nitt dia Es Stockung nach Damit wir in den Stand geseßt werden , den verehrlichen Abonnenten des Preufi Staats: Anzeigers mit welchem die volistá! dig t vphifch Berichte reibundert Personen zum Theil aus vornehmeren Städden auf der Stelle ergeben A das in den Ärt, 33 Pi K une ( ] 2, 1304gt der. SBergieich der verschiedene Quartalo L G geb / i 4 ¡ Be -:% gers, it welhem d fandtaen enogara 19cHen 7 ; | ¿ t hmeren Í l gel + 933 bis 537 vorgeschriebene | E den. i soi J 1848 j e, | | Antheil. 11 " | Verfahren eintreten l Weie 2A a: t s wurden, im: ersien Quartgl pxo, Jahr 1848 befördert : 59 4 i die Si s n y A ei : dia ntre zu lassen. Art:5,. Bas gegenwärtige Geseß tritt if E s 1 f s y [01 ert : 99,401 \ - 34. Ps s 3. & » s Îy 9 . Q etenden be d » y ck 1 7: verde áa ly p morde y Star o o Jn der zuleyt festgesehten Dig S N t uvven in | m6 br Bett Mt lasen, Art. 6, Das “geg Glrfige Gir lUr- | Personen! für 31,709 Rthlr. 44 Ngr. und 630,151 Ctr. 89 Pfd. uber die Sißungen der zu Ende des Monats Februar k. J. zusammentr eiden Kammern werden ausgegeben werden, vollständige Exemplare zu liefern, e E Güter-ifür 75,514 „Kthlr, 45 Ngr., oder Gesammt
Thüringen hat sich Folgendes geändert z; fte üßen=-Bataillon rückt t e
niht nach Weimar, sondern verbleibt, in, Rudolstadt und Saalfeld. A Regierungs-Kommissär bemerkte noch in seinem Vortrage zu 107/2234BRthle,/29 Ngr., was gegen, das erste Quartal des Jahres a, ét e 5: icht i ief Ö 2 Compagnieen des 2teu Bataillonss das rt, 3, daß man die darin vorgeschlagenen Bestimmungen für nöthig ge- 1847 ‘mehr: beträgt : 13,880,„Personen, 156,334 Ctr. 77, Pfd, Gü | stimmt werden kann. Den später hinzutretenden Abonnenten dürften komplette Exemplare nicht immer nachgeliefert werden können.
l e ) 2 das dsièn Linien-Jnfanterie- || halten babe, u d Ó ; eT -, mit: x } j T Regiments rücken nunmebr nit nab ave, um den Rechten des Angeschuldigten allen möglichen Schutz ter, mit'xinèr’ Mehr - Einnahme ; für Personen 6189 Rthlr. 2 Nar : Î S Z Í J F H L L E g 6 ê hr niht nah 2 olt T Mh i L Obe, Der vierteljährliche Pränumerations- Preis beträgt 2 Rthlr., mit Einschluß der genannten ftenographischen Berichte.
t. sondern ius ‘ j E, C : e e 2 ; ) 4 L ; : Gehren. | dh, sonde „us Amt E e Lene sodaun, daß er beauftragt sci, an die Stände - Ver- | 8 Pfoünd: für: Güter de bedeutende, Summe vou 20,508 Rthlr. 5 n) Mo éd chtd ung das dringende Ersuchen um die möglichst schleunige Erledigung Ngr. ‘ZJundgosammt 20,097 Rthlx, 7; Ngr. 8 Pf, durhsch{nittlich pro
¡ j G 711 7°. q. (Ri R TIR M T T E A O I T Ei’ S2 B Df O T E S "E. L Tae? V” 5 T T M-M S IZEIEE R Vi I I df i E T Ci D ¡A B C: C L 3 E G ¿P R E T E A R TEEE i P E: T: “A S NGI A I
Einnahme | werden sie ergebenst ersucht, ihre resp. Bestellungen für das erste Quartal 1849 gefälligst rechtzeitig so bewirken zu wollen, daß die Auflage sogleih zu Anfange desselben danach be-
P A P G Drt A (e 20 R D E. T N R M 2 I O E R A" O A,
Monat und. Meile wurden: vereiguahmt in diesem Zeitraum pro Jahr i |
Hessen uud bei Nhein, Darmstaädtz:18Deu(Darm st. des vorilegenden Gegenstandes zu ritten, Ztg.) In der gestrigen Sißung der zweiten Karimer- der Stände verlas der Ober-Audoiteur Hoffmann von der Tribüne einen Gesetz= Entwurf , das standrechtlihe Verfahren bei den Großherzoglichen Truppen betreffend. Der Großherzoglihe Regierungs - Kommissar Nu begründete diesen Geseß - Entwurf im Wesenlichêy n folgende: Weise : ] us 2 : Es sei bekannt, daß seit geraumer Zeit in mehrexen deutschen Ländern
nung gegen die militairische Ordnung, zum Ungehorsam “utid
seßung gegen die Vorgeseßten zu verlocken, Auch in unserem Lande scien desgenossen und Freunde j
A GRGeN oie ien J } rem L Sf Yreundes, gewidmet, der diese Versuche nicht ohne Erfolg geblieben, Ohne solche Verführungen würde | heit, die Sie bei der Unterdrückung ‘des wäbeielt Ruf M 0E O bei “uppen, wel Nt aufer dem stets be- | Hauptstadt Oesterreichs zum Schauplaße der W ) en Ruse der Tapferkeit, zu alléxt Zei } S S e 4 /
C C Î ( Zaiten Len Ruhm O sigkeit machte, baben Jhuen volles
beklagenswerthe Auftritte wie neulich s 7 feigyey topnten Abe 9 Mia:
der Mannszucht, der Subordination in hosen, Maße erworben. gtc y zucht und Subordination seien die G V z scien die Gruundsguleu
ilitapilhca"
. D [5 . df Fu Ä nisses; ‘ohne sie würde das Militair deut, Ste e i'¿n?'Ver- | Clhrung kämpften, zu ehren wünschen, etre Ves Siaate3? jedem | des Ordens des heiligen Apostelgleichen
derben gereichen, Es liege daher im höchsten "J Versuche, diese Grundsäulen zu untergraben db z"érsGüttern, mit | ernannt, dessen JZnsignien Wir
treten, daß den überhandnehmenden Verbrechen gegen die Subordination | Nov: mber 1848,
die strengste Bestrafung auf dem Fuße folge. Da dieser Zweck auf dem Se. Majestät der Kaiser hat dem Adel des Gouvernements Jekaterinoslaw für die von demselben 20,000 Tschetwert Getraide zum Besten
Wege des ordentlichen gerichtlichen Verfahrens nicht zu erreichen sci, so habe das Militair-Strafgescßbuch, jedo in der Regel nur für den Zustand des Krieges, ein sehr wirksames Mittel dazu in dem standrechtlichen Ver-
fahren geschaffen. Die Staats-Regierung halte es unter den gegenwärtigen | 1d, seine Gefüble wahrer Untertö Verhältnissen sür durchaus nothwendig, daß dieses standrechtliche Verfahren | |estät durch eigene Deputirte niederzulegen , seinen Dank für diesen auch dann in Anwendung gebracht werden könne, wenn sich im Frieden bei | Biweis der Ergebenheit für T
der einen oder der andcren Truppen-Abtheilung cin verbrecherischer Geist | fohlen,
daß in Friedenszeiten das standrechtliche Verfahren auf Spezialbcfehl d i n e ’ “ m “ es 5 Großherzogs eintreten könne, und es wücde also der ava AI ohne ift gestorben,
ständische Mitwirkung erreicht werden können. Da indessen na VBeffti i d irkung erreicht e | ) den Beftim- Schweiz. | 0, De mungen des Militair-Strafgesezbuches das standrechtliche Verfahren der ersten | vom Netten lig ‘Veit S
Gattung (Art. 513 ff.) nur für den einzelnen bereits vorgekommenen Fall ange-
Gattung, wenn dasselbe im Fall eines Aufruhrs nah Art, 534 verkündigt werden solle, in Friedenszeiten die Einholung eines Spezialbefehls voraus- seße, so würde einestheils der von der Vorausverkündigung zu ertvar- tende moralische Eindruck verloren gehen, und anderen Theils der wesent-
liche Zweck, îm eintretenden Fall ein augenblicklich warnendes Beispiel zu | und 4) diefsenigen Oi deneglieder de St, Vincent de geben, nicht erreicht werden können, wenn dann zuerst die Genehmigung zu | Providence, welhe Ausländerinneu sind, polizeilich
dem standrechtlichen Verfahren eingeholt werden müßte, womit ein bedeu- zu weisen, tender, zuweilen mehrtägiger Zeitverlust verbunden sein würde, Das Kriegs- | ministerium sei daher vom Großherzog ermächtigt worden, den Ständen
gleih im Sinne des Gesezes einschreiten zy kouney,
Der Geseß-Entwurf elbst lautet; _ Wu Bd ros 1}
„Ludwig 11. 2c, Art, 1, Jn älferordentlichen Zeitverhältnissen kann wenngleich kein Kriegszustand eingetreten is, bei Truppen-Abtheilungen in welchen sih ein verbrecherischer Geist zeigt, von dem Kriegs-Ministerium die Verkündigung des Standrechts füt!vitCie Art, 514-des Militair Strafge- seßbuches erwähnten Vergehen angeqydnet erden. Diese Verkündigung hat
hierüber a
Lin aa I Bekanntmachungen. on PPpothekenschein vom 27. August 1844, “D 114 In 110 1: ; 0
[742] Ev iiktal=Cital4 816 A as
Fa so ï ebli « Á ; T ai c j J 38 Es sollen folgende angeblich verloren gégttgeiw Der: 4 9 die Actien: Nr. 619 2 Nr. 619/59. und
fumente: a) die Obligation der Wittwe Dorothee Schwarzen- berg, geb. Hornschuh, vom 13, September 1826 Nr. 44,893 , «Gisf Ld über 80 Thlr, in Kopfstüken zu 5 gGr. 8 Pf. auf vir, 44,893, der Halle - Thürin Louise Lambo, unter Verpfändung des, qu. Nr. 91. zu Dachwig ausgestellt, uit Hypo srin vem 28, Januar 4826. Av ie Obligation der verchelichtett Jol Luleih, geb. Gast, vom 17, lic 1827 bers 1/04 ifrt6 O Nie E 40 Thlr. in 20-Kreuzern zu ‘34G en auf, sh spätestens
0 ‘ gOr. 8 Pf. auf dit1o 7 c “ Q d , Wittwe Belling, geb. Bellermazmy, Ati, ite L N28, März f. S LLM N ARE 26 User,
IGTT19 by men sind,
Verpfändung der 2 A az Jb 115 an hbiessger Gerichtsstelle, Geshäftszim E. * Aer Fed 606. Nr. 19% t Wal lbee gu dem Deputirten, ! ferm Odets Landedgerichts ‘Assessor die Obligation des Essigbrauers Johann Wüse- Senff, [entweder persönlich oder durch einen gehörig le- feld vom 13. Juni 1815 über 550. Thlr, in Koyf, | AtiMitten und instruirten Bevollmächtigten ans der stüen zu 5 gGr. 8 Pf? äuf bcù Kaufmann JZo- | 2W! der hiesigen Justiz-Kommissarien , von denen auf hann Wilhelm Stolye zu Erfurt, unter Ver Én: den Fall der Ünbekanntschaft die Herren J stizrath Dr dung des Hauses verr. Nr. 75, (neue Nr des Hadelich 1., Justizrath Rötger und Zustiz-Kommissarius zu Erfurt, mit Hypothekenschein vom 8 Mitter, Menghius vorgeschlagen werden zu melden und ihre es Jc : b Ansprüche an jenen ofumenten nachzuweisen , widri- gel und dessen Ehefrau Catharine, geb, Dölle om genfalls ihnen deshalb ein ewiges Stillschweigen auf- 1./2. August 1828 über 400 Thlr, Preuß. Cour, erlegt und mit Amortisation der Dokumente verfahren
die Obligationen des Johann Michael Rosensten-
unter Verpfändung des Wohnhauses mit Scheuex | Verden wird.
und Garten Nr, 47. und 48, zu Melchendorf und Erfurt, den 4. Dezember 1848,
einiger Ackergrundstücke in Melchendörfer und Dit- Königl, Preuß, Land- und Stadtgericht. telstedier Flux, resp. vom 20. Maí 1837 über 100 v. Brauchit sh. Thlr. Preuß. Cour, , unter Verpfändung von 12 j Ader Fol. 271. Nr. 555, und 1 Ader Fol. 48. [579 b] “t 586. R S Flur, beide auf den Nj d Regierungs-Rath von Klei z l - pi
Cession vom 22, Zuni 1844 E Reaitunas L aa erschlesische Zeigbahn. Srettzu, übergeganáen, net Srboisettden | f 4 g hen Paultn pnserer Lie um oprozen Z L j e t ê , G 7 E 4 ad «Iprozen- ven A Hngo Ida vpothekenschein g Z tigen Prioritäts - Obligationen lt A.
G i St, Petersburg, 9. Dez. Die St. Petersb, Zeitung theilt in ihrem gestrigen Blatte das Ha :d- \chreiben mit, welches der Kaiser an den Lieutenant Baron Jellahih, Ban von Croatien, gerichtet, und das eifrige Versuche gemacht worden seien, bas *Mllikatr“uit mannigfaltigen nah diejem Blatte lautet: „Die musterhafte Hingebung, mit welcher Vorspiegelungen seiner Pflicht untreu 5, machen und. daselbe z w, Aufleh- Sie, dem Rufe der Ehre und der Pflicht folgend, sich der Verthei- e Wider- | digung der legitimen Rechte Jhrcs Kaisers, Unseres treuen Bun-
Muth und die Entschlossen- Aufruhrs bewiesen, der die uth und der Zügello= die : 1 haben Recht auf Unsere Achtung erwor- ben. Judem Wir Jhnen Unser Wohlwollen zu bezeigen und zugleich
Rthlr. 19 Ngr.06:Pf-:
ßland und Polen, Rthlr. 16 Ngr.
österreihishen General-
ilt, | Jhrer Person die Thaten der tapferen Truppen, die unter
habe-n Wir Sie zum Ritter Fürsten Wladimir 1ster Klasse , diese ( len t 1 Jhnen hierbei übersenden. der größten Kraft und Entschiedenheit, besonders dadurch entgegen zu | ben ZJhnen wohlgewogen. (gez.) Nikolaus. Zarskoje - Selo, 9.
115,034 Nthlr. dvernemen! gegen dasselbe im Jahre 1847 weniger dargelegte Bereitwiäigkeit, | 15 Pfd. Güter, und Einna der Truppen darzubringen anentreue zu den Füßen Sr. Ma-
hron und Vaterland auszudrücken be-
zeige. Nun bestimm Art, 53! Militai f Z j l Fü
z 3 stimme zwar der Art, 538 des Militairstraf-Gesezbuches, Der Geheimerath und Senator Fürst Lobanoff - Rostowski 11, schnittliche Gesammt=Einnahme b in sämmtlichen neun Monaten des Jahres 1848 2515 Nthlr, 10 Nr. ) Rihlr. 15 Ngr. 8 Pf., was pro » Rthlr. 5 Ngr. 6 Pf, — Jm ganzen Jahre 1846 wurden befördert 304,812 Persone Ps 375,7 3 tr Jay s | L 0 Men. 41,0(0,(09 Ctr. 8 Pfd. Güter, die Einnahme betrug für Personen 183 579 Rtblr 7 Ngr. 8 Pf., für Güter 166,900 Rthlr. 6 Ngr. 6 Pf., zusammen Wo 4 Pf., und zwar vom 1. Zauuar bis ult, 1 ( oflraum nur die Strícke von Leipzig bis Zwickau 117 Meilen, im Betrieb war: 110,832 Personen, ¡74/791 Ctr “64 Pid. bé _die Einnahme betrug für Personen , r. 2 Pf., für Güter 56,102 Rthlr, 28 Ngr., zusammen 120,987 Rthsr. at uud Meile betrug die Ge= gr. 2Pf.; und in dem Zeitraume
j Am óten d. wurte bel Ce j agt A beim Großen Rathe auf Auf=- ordnet werden könne, und da auch das standrechtliche Verfahren der zweite ang der Songregationen der Ursuliuerinnen anzutr
Las E Ps fahren der zweiten jelven, unter Vorbehalt, daß sie sih jeder Umtriebe enthalten, eine be die Ermächtigung sen Beschluß zu voll-
(Frkf. J.) 2 Pf. und pro Jahr 1847 : 254( Jahr 1848 weniger beträgt 2.
Jahresfrist zu gestatten; 3) vom Großen Rat ¿1 Handen des Regierungsrathes einzuholen, die ziehen und die Liquidation der finanziellen Verhältnisse anzuordnen, Paul und de la aus dem Kantone
350 479 Rtblr, 13 Ngr. Mai, in welchem
| ium h ] | Tessin. (Frankf. Journ.) Die hiesige Regierung hat, in- eine geseßliche Bestimmung vorzuschlagen, dur welche es möglich werde, | dem sie dic zur Vollziehung des befannten B. schlusses der Bundes cine Truppenabtheilung auf eine bestimmte Zeit sür alle während dieser | versamnlung hinsichtlich der Flüchtlinge erforderliden Scritte that, Zeit vorkommende Vergehen einer gewissen Art dem Standrecht zu unter- | an den eidgenössishen Bundesrath werfen und zuglei în Fällen, worin Gefahr guf dem Verzuge hafte, so- | ihre abweichenden Ansichten über tie fragliche Angelegenheit vorträgt und [h ihrerseits gegen das Urtheil, das die gebildeten Nationen ussprechen werden, verwahrt.
Eisenbahn - Verkehr. Sáchsisch - Bayerische Staats - Eisenbahn.
Gültigkeit auf vier Wochen. Sie ‘n die azu fort- : Sächs ij i l g eit auf vier Wochen icetgun, ten die Borausf#hung azu fort- Auf der Sächsischen-Bayerischen Bahn wurden im Laufe der ersten
29 Ngr. 2 Pf. ; du:chchnittlic pro Mo! sammt-Einnahme 2050 Rthlr. 18 N vom 1. Juni bis ult. Dezember , , ¡je Strec i ( ; - Dezember, in welchem die Strecke von Leipzic bis Reichenbah und Zwickau 147 Meilen -— im Betriebe Ae, \urde1 Personen, 900,984 Ctr. 44 Pfd. Güter ; die Einnahme betrug für Personen 118,69 i Rth1r. 6 Nar. 6 Pf. für Güter 110,797 Rthlr. 8 Ngr. 6 Pf., zusammen 229 49{ Ntblr. shnittlih pro Monat und Meile 22641 Rthlr.
ein Schreiben gerichtet, worin sie
wurden bess1dert 193,980 5
14 Ngr. 2 Pf, oder durch
in Berlin bei dem Herrn E, lige Geiststraße Nr. oder in unserer Haupt-Kasse hierselbst: gegen Aushändigung der Coupons cines die Nummern und den Geldb Verzeichnisscs in Empfang genommen Glogau, den 12, Dezember 1848
: T N:
er}Yci- 39 wohnhaft,
e i i m 7 E E — KÄtgierungs-Rath von Ehrenberg ausgestellt, nebst
unter Brífügung etrag enthaltenden
; 44 ger Eisenbahn - Ge- a e NOE o, tele D ian L a. D. Alfred N Ja n lvensleben zu Potsdam abhanden gekom- S ctederschlesische mei bal Zweigbahn. Die Zahlung der für Ps Vertval- 1847 auf 2 Thlr. pro à 100 Thlr, festgestellten A0 M j ide Ô E y T / QUVIO(N0OL erfolgt igten Abgabo11 der Dividendenscheine Nrl' lib läines erselben, welches die Nummer und den Geldbetrag enthält, in den Tagen vom 15. bis J., Vormittags von 9 bis 12 Uhr,
; 2A It alo den Antrag der Interessenten amortisirt werden, j j /er fordern wir die etwanigen unbekannten Jnhaber tungs - Zahr
__g Stamm-Actie
34 Januar. in Berlin bei dem Herrn E. V Méver, Hei- lige Geiststraße Nr. 39 wod 14 oder in unserer Hauptkasse hierselbst; 1 12, Dezember 1848. i Directieh,
Magdeburg- Wittenbergesche Eisenbahn.
Diejenigen Herren Actiouaire, welche
die durch unsere Bekann1machung vom 18, Oftober c. ausgeschricebene neunte Actienrate von zehn Prozent bis zum festgeseßten Schluß - Termine, den
: _23sten d, M,, nicht geleistet ha-
Glogau, der D
füt: Persoaton; 242 ¿Rihlr 29 Ngr. 5 Pf., für Güter 578 i / Iusgesammt 821 Rthlr. 19 Ngr. 1 Pf.; desgleichen im ersten Quartale des Jahres 1847 für Personen 195 ì Pf., für Güter 421 Rth!r. 5 När. 1 Pf. Jus gesammt 617 Rthir. L A 6 Dr Jm zweiten Quartale pro wurden befördert 90,342 Personen, 442,409 Ctr. 22 Pfd,
Die Eiunahme betrug: für
«Ei Lp. Ne 1 Bi LI UURIR 7 A7 AS( B85 A AEMEI E! ZA S U E B 1 R A
jedo Actie: innerhalb 6 Wochen entweder bei 111-
oder bei theenstraße Nr. 1 — in den Vormittagsstunden von 9 bis 12 Uhr einzuzahlen,
serer vieligen Hauptkassé — Schifferstraße Nr. 1/2 H
widrigenfalls die bereits geleisteten aht Naten-
zahlungen als verfallen, die durch ursprüng liche Zeichnung und die früheren Zahlungen den Actio- nairen gegebenen Anrechte auf den Empfang von Actien für erloschen erklärt und die ertheilten Quittungsbogen wérden annullirt werden.
Magdeburg, den 29, November 1848. Dr el tov rw ht
epjyder Magdeburg-Wittenbergeschen Eisenbahn Gesellschaft, e (gez) Harte.
—Alivatd c mats ¡17T4X] | 14 ags, Nicdergericht hierselbst hat auf Anhalten der Perren D S Mer & Co. mand. nom. L. Jacobs in Potsdam ein Proklam dahin ertaunt : , j daß Alle, welche an den vou dem Vereinigten Kamn-
garn “Comtoir in Gotha auf Reimarus & Co, 3 Möña#/vom 29, April 1848 zahlbar gezogenen und von'dicjen acceptirten Prima-Wechsel groß Bco.-Mk, 3400 „welcher demnächst an Weiß jun. & Co, in
X'angeufalze, von diesen an Gebr, Schickler in Ber-
lin, von diesen an B. Goldschmidt dasclbst, von die- sem an die Preußische Bank, von dieser wiederum an B, Boldschmidt und von Letterem an L, Jacobs in Potsdam am 15, Juli d, J. indossirt worden, und welcher Wechsel sodann verloren gegangen, Ansprüche u haben glauben oder der Mortisication dieses Wech- {els widersprechen wollen, diese ihre respektiven An und Widersprüche durch einen hiesigen Bevollmäch- tigten — bis zum 30, April 1849, als dem einzigen peremtorisch anberaumten Termine, im Niedergerichte zu melden und demnächst zu rechtfertigen schuldig sein jollen, bei Strafe des Ausschlusses und ewigen Still-
Y T : Personen 53,027 Rthlr. 4 Ngr., für Güter 52,966; Riblr. 27 Ngr. Jusgesammt 105,994 Ktblr, l Ngr. odev1ÿro 1848 gegen 1847 weniger 7503 Personen, 113,583 Ctr;,29 Psd, Güter,, und Einnahme sür Personen 627( Rtblr. 8 Ngr. 1 Pf., für Güter 862 i 14,898 Rthlr. 6 Ngri betrug die C
) 7 Rthlr, 28 Ngr. Jnsgesammt : | l Pf, durchschunittlich pro Monat u1d Meile ( innahme für Personen 406 Rthlr. 10 405 Rthir. 26 Ngr. 3 Pf.
desfleihen imtgweiten Quaxt 11 Ngr0"67Pf, für sammt 2926 Rihlr. 11 Ngx. 3 Pf, - — Jahres 1848" wurden befördert.95,621 82 P\d. Gütbrz
Ngr., für Güter Jnsgesammt 812 R:hlr. 6 Ngr. 3 Pf, ale pro, 1847 für Personen 454 Rthlr, Güter (474; Nthlr, 29 Ngr. 7 Pf. Jnôge Im dritlen Quartale des rden Persoucn, 538,887 Etr. D „Su die: Eimahme betrug für Personen 54,636 Rihlr. 29) Nar., für 'Glitor 60/397 Rthlr. 26 Ngr. 9 Pf. Jnagesammt : Ngr. 9 Pf. oter pro drittes Quartal 1848 7026 Personen, 56,988 Etr. S : hme für Personen 9376 Rthlr. 11 Ngr. _Pf., für Güter 5709 Rthlr. 1 Ngr. 1 Pf. Juegesammt : 15,085 Rthlr. 12 Ngr. 5 Pf. ODurchschnittlich pro Monat und Meile wurden in diesem Zeitraum pro Jahr 1848 vereinnahmt für Persouen 418 Rthlr. 20 Ngr. 2 P 0 Pf. Jnsgesammt : 881 Nthlr, 1 Quartal des Jahres 1847 für Pers,
f., für Güter 462 Rthlr. 24 Ngr. 4 Ngr. 8 Pf., desgleichen im dritten art onen 490 Rthlr. 15 Ngr. 7 Pf., sür Gü= ter 506 Rthlr. 17 Ngr. Jnsgesammt 997 Rthlr. 2Nzgr. 7 Pf., die durch
etrug sonach pro Monat und Meile
64,885 Rthlr. ¿ Ngr.
Mm S Detzin Berlin Bor o0-
Al DEntGland.
Bundes-Angelegenheiten. Frankfurt a. M. Verhandlungen der
verfassunggebenden Neichs-Versammlung. — Unterhandlungen des Reichs- Marine - Departements, — Rückkehr des frankfurter Bataillons aus Schleswig-Holstein, — Adressen aus Oesterreich, — Beabsichtigter Antrag des RNReichs-Ministeriums.
Desterreich, Wien. Erlaß des Kaisers. — Erklärung. — Jnns-
brucck, Ansprache des Präsidenten des ständischen Ausschusses an das
Anuhalt-Beruburg. Bernburg. Auflösung des Landtages, Ver-
öffentlichung eines Landes-Verfassungs-Gesezes,
Dldenburg. Oldenburg. Landtags-Verhandlungen,
m Nau D.
Desterreich, Mailand, Tagesbefehl Radeyky's, S Frankreich, National - Versammlung. Kreditverlangen für den
Kricg am La Plata, — Erneuerung des Präsidenten der Versammlung.
Ausscßung der Amunestiefragen. — Paris, Die Präsidentenwahl und ihre Folgen. — Carlier und Ledru Rollin, — Proudhon, — Nach- richten aus Turin und Nom.
Großbritanien und Zrland, London, Pathengeschenk Prinz Wal-
demar's an Oberstlieutenant Gough. — Statue Wellington's. — Die Fürsten Borghese und Doria. — Militairische Ansiedelungen in Neu- Seeland, — Nachrichten vom Cap, — Die britische Politik in Ostindien.
Schweiz. Bern. Vorlesungen A. Gurowski's, — Aarau. Bau einer
Kettenbrücke über die Aar, — Tessin, Ausweisung der Flüchtlinge, — Waadt, — Staatsrathswahl,
Ftalien. Rom, Die Regierungs-Komuwission nach Bologna gereist. —
Bevorstehende Auflösung des Ministeriums. — Die Minister-Krisis in Turin, — Abwesenheit des ernannten Regierungs - Ausschusses, — Neapel, Schreiben des Papstes an den Kardinal Patrizzi., — Ver- mischtes, — Florenz. Vermischtes, — Gaeta. Näheres über die Flucht des Papstes und dessen Protest, — Empfang der neapolitanischen
Hofgeistlichen,
RBörjen- und Handels - Nachrichten.
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A P A E B u A P Sf Unter CYell. Se. Majestät der König Haben Allergnädigst geruht : : m Polizei- Sergeanten Laurenz Sieger in Köln das Allgemeine Chreuzeichen ; st0 wie dem Unterofsizier von K ör iß des l6ten Infanterie-Regiments, dem Fuß-Gendarmen Kieraga der lsten Gendarmerie - Brigade und dem Wehrmann Fischer vom Zten Batgillon (Lten Berliner) 20sten Landwehr-Regiments, die Retck= ungs » Medaille am Bande zu verleihen.
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Se. Königl. Hoheit der Prinz von Preußen ist nah Wei- mar gereist.
Der bisherige Ober - Landesgerichts - Assessor Sch ol þ ist zum Justiz - Kommissarius bei dem Land- und Stadtgerichte zu Meseriß F [N W , 4 2 î f x 5 f G A6 | j / und zugleich zum Notarius 1m Bezirke des Königlichen Dber-Landes- gerichts zu Posen, vom 1, Januar 1849 ab, ernannt worden,
r außerordentliche Gesandte und bevollmäd)-
Abgereist: De ° 0 | von Usedom,
tigte Minister am päpstlichen Hofe, Kammerherr nach Rom. j : 2 l
Se, Excellenz der Großherzoglich mecklenburg strelibshe Staats- Minister von Dewib, nach Neu=-Streliß,
E E A L S I U. T I M A E D Ii Al A Ait A a ia (IZ T R
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Frankfurt a. M., 14. Dez. (O. P. A. Z) 413óste Sizung der verfassunggebenden Reichs-Versammlung. (Tages= ordnung: Schlußvortrag des Berichterstatters und Abstimmung uber 8. 19 des Entwurfs „der Reichstag‘; Fortseßung der Berathung über die Vorlage zur zweiten Leitung der Grundrechte.) Der Prä sident H. von Gagern eröffnet die Sißbung um 9 Uhr Vormit- tags, indem er eine an das Präsidium der Reichsversammlung gerich- tete Zuschrift verliest, worin die fürstlih Thurn und Taxissche Ge- neral-Post-Direction die Anzeige macht, daß die bei der hiesigen Post anfommenden und abgehenden (Heldsendungen der Mitglieder der Reichsversammlung, wie seither \{chon mit Briefen und Druckschriften geschehen, portofrei befördert werden. Ein Schreiben des Reichs- Justiz-Ministeriums an den Vorsißenden der Reicheversammlung be- spricht eine unterm 24, Oktober von den Abgeordneten Joseph aus Sachsen und Zimmermann aus Spandau an den Reichs - Justiz= Minister gerichtete Juterpellation, die angeblihe Ermordung wiener Studenten durch mehrere unter dem Oberbefehle des General von
Auersperg stehende Soldaten betreffend. Der Herr Reichsminister
macht die Mittheilung, daß er bereits unterm 23, Oktober an die
nach Wien entsendeten Reichs - Kommissäre die Aufforderung zur Er-
General - Kommando eingezogeuen Erkundigungen, die Angabe,
worden seien, auf Unwahrheit beruhe, und daß in dieser Bezie
tersuchung hat ergehen lassen. Jn gleichem Sinne wurde ein Sthrei- ben an das österreihische Justizministeriuum gerihtet. Die vom |
2. Dezember datirte, durch den österreihischen Bevollmächtigten bei
der Centralgewalt dem Reichsministerium übergebene Antwort des österreihishen Justizministers enthält die Erklärung, daß, laut dea durch das österreihishe Kiiegsministeriuum bei dem österreichischen
daß wiener Studenten von österreihischen Soldaten aufgehängt
hung somit durchaus kein Grund zur Eirleitung einer Untersu- hung vorliege. Eine Abschrift des ‘Berichtes des österreichi- {hen General - Kommando?s, General Auersperg, wird gleih- falls verlesen. Hicrdurch findet die Jaterpellation der Abgeordneten Joseph und Zimmermann ihre Erledigung. Zimmermann aus Sandau fann die gegebenen Erklärungen zur Beantwor- tung seiner Anfragen nicht für ershöpfend halten (Gelähter ) und beantragt die Verweisung der betreffenden Aktenstücke an einen Ausshuß. Zur Unterstüßung dieses Antrags erwähnt Fröbel der ihm von Mitgliedern tes wiener Reichstags gemachlen Mitthei- lung, wonach iu der That der Leichnam eines wiener Studenten, bei dessen Anblick ein Mitglied des genaunten Reichstags den Verstand verloren habe, in den Vorsaal des Sißungssfaales gebracht worden jei. Nach dem Zimmermannschen Antrage wird die Verweisung der Mittheilungen des Reichsministeriums der Justiz an den Aueschuß für die övsterreihishe Frage zur Begutachtung beschlossen. Neu- bauer aus Wien erklärt, daß er persöulih in Wien gegenwärtig gewesen, als der verstümmelte Leichnam eines Studenten ausgestellt
gewesen sei. Nach der allgemeinen Annahme sei jedoh dieser Leichnam in dem anatomi chen Saale der Akademie verstümmelt und sodann herumgetragen worden, um das öffentliche Mitleid zu erre=- gen. (Hört!) Mit Fröbel's wiederholter Erklärung , daß er die von Reichstags - Mitgliedern ihm gemachten Mittheilungen ledig- lih zur Unterstüßung des Zimmermannschen Antrags erwähnt habe, findet dieser Gegenstand seine Erledigung. Der Präsident zeigt neue Eingänge für den Bau der deutschen Kriegsflotte an, darunter 7000 Fl, von der Directiou der aachener und münchener Feuerver= siherungsgesellshaft und 2178 italienische Lire von den Deutschen in Toscana. (Bravo!) Der Vorsißende des völkerrechtlihen Aus- schusses, von Wydenbrugk, macht die Anzeige von der in dieser Kommission nothwendig gewordenen Ergänzungswahl und theilt die Namen der zu diesem Zwecke vorgeschlagenen Kandidaten mit. Die Wahl selb wroird in einer folgenden Sißung vorgenommen werden, Wernher aus Nierstein interpellirt das Reichsministeriuum des Kite= ges, ob es demselben bekannt sei, daß die dänische Reg'erung das in den Ostseehäfen lagernde Schiffbauholz aufkaufen lasse, und ob das Reichskriegöministerium die Abfuhr dieses Holzes, wie das Völkerrecht es billige, verhindern wolle. Der Vorsißende verkündet die Tages.
ordnung. Abgeordneter Dahlmann als Berichterstatter des Verfas= sungsausschusses erhält das Schlußwort in der Verhandlung des §. 19 des Entwurfs vom Reichstag. Der Redner beleuchtet die verschiedenen zu §, 19 gestellten Verbesserungsvorschläge und vertheidigt die An- träge des Ausschusses gegen die gegen das absolute Veto gerich- teten Minoritätserachten, Mit Auszeichnung gedenkt der Redner des in der leßten Sißung gehaltenen Vortrages des Abgeordneten von Vincke. Das unbedingte Veto sei das unzertrennlihe Merkmal einer geordneten Regierung, und wenn man den Einwand erhebe, daß in einer réepublikanishen Regierung das Veto nichts tauge, so werde gerade dadurch der Beweis geliefert, daß die monarchische Regie- rungsform weit höher stehe, als die republifanische. (Widerspruch links.) Der Redner fügt hinzu, daß der Beweis seiner Behauptung ihm sicher glücken werde, wenn diese Darlegung jeßt am Orte wäre. Jn Englaud würde Manches naturgemäßrr und menschlich richtiger stehen, wenn nicht in diesem Lande die staatgemäße Anwendung des Veto unmöglich gemacht wäre. Der Redner crinnert an die Ostin- dienbill und an die Katholik. n-Emancipation, wobei der Regent das Veto, wenn auch nicht staatgemäß, einlegte. Dieses Veto könne dessen- ungeachtet in volle Kraft treten, wenn etwa das englische Parlament sich dahin versteigen wlirde, Proclan ationen zu erlassen, wie jüngst die preu- ßische Landes-Versamnlung gethan. Jm Staate müsse das Recht einer rettenden Gewalt her: s{chen. Eine solche retteude Gewalt, wie der König von Preußen sie geübt, möchten au Fehler vorhergegangen sein, eine solhe rettende Gewalt fönne dur fein suspeunsives Veto geübt wer- den, Die Krone nicderlegen, sei ein kleiner Aft; aber, rust der Red- ner, manchmal gilt es, eine Krone zu retten, und hier gali es! (Bravo rechts und im Centrum;z links Zischen.) Die Verbesserungs= Anträge seien alle gleih viel werth; der Redner wolle Niemand per- sönlich antasten, aber sie seien alle gar nichts werth, (Heiterkeit ) Deutschlands Drangsal in den leßten Jahrzehnten habe nicht in dem Veto, sondern in der absolutistishen Regierung der Hauptstagten Oesterreih und Preußen gewurzelt, Die Frage des Veto?s sei keine Freiheits-, keine Gottesgnadensrage, sondern eine Machtfrage. Tre- ten Sie in die Spuren der klugen Belgier, wendet sich der Redner an die Versammlung, welhe wohl wußten, was sie thaten, als sie ihren König nicht tiefer stellten, als andere Völker es gethan, Sie sind uicht nur hierher gekommen, um die Freiheit Deutsh- lands zu gründen, sondern auh um die Macht des künstigen Deutschlands anzubahnen, um Deutschland zu einer politishen Größe zu machen. Wenn Sie das mit besonnenem Urtheile wollen, so seßen
Sie eine im Jnnern kräftige und im Ausland geachtete Regierung ein, (Beifall) Rösler aus Oels beantragt namentliche Abstimmung
mit Namensaufruf über den Eingang des §. 19 des Entwurfes, wel- cher die Feststellung des absoluten Veto enthält. Die Abstimmung wird vorgenommen und der gedahte Eingang, also lautend: „Bei Ausübung der der Reichsgewalt zugewiesenen Befugnisse ist die Ueber= einstimmung der Reichs-Regierung und des Reichstages in folgenden Fällen (\. die einzelnen Punkte in dem im gestrigen Hauptblatte ent- haltenen Bericht über die leßte Sizung) erforderlih“, mit 267 ge- gen 207 Stimmen abgelehnt. Mehrere auf diese Abstimmung bezug- habende Erklärungen werden verlesen. Ohne ihre Abstimmung bei der zweiten Lesung präsudtziren zu wollen, haben Grumbrecht und Höfken gegen das absolute Veto gestimmt, weil diese Frage erst bei der Entscheidung über die Form der Reichs - Regierung zu beurthei= len sei. Um die Reichsgewalt niht zu einem Schattenbild herab - zuwürdigen , sondern um dieselbe zu stärken, erklären Jahn und Genossen gegen das absolute Veto gestimmt zu baben. von Vincke und mehrere andere Mitglieder der Rechten verwahren sih gegen die Folgen des Beschlusscs über ein suspensives Veto. Ferner wurden verworfen der Antrag des Abgeordneten von Trüßschler: „Die Re= gierung is verpflichtet, die Reichstags-Beschlüsse auszuführen“; eben
so die Anträce der Abgeordneten Schmitt aus Berlin, Nauwerck,
Schulz, Claussen u, A., welche darauf gerichtet sind, daß ein Reichs- tags-Beschluß, gegen dessen Ausführung die Reichsregierung Beden-
fen habe, nach nochmaliger Berathung und unveränderter Beschluß-
fassung in derselben Session (die Anträge weichen hinsihtlih der Termine von einander ab) ohne Weiteres Geseteskraft erhalte. Das vierte Minoritätserachten, unterzeihnet von Mittermaier, Wigard, Zell und Schreiner, wird mit 276 gegen 196 Stim= men verworfen. Jn gleiher Weise die Anträge der Abgeordne= ten von Maltzahn nud Heisterbergh. Zum Beschluß wurde er= hoben der Antrag des Abgeordneten Fallati, und zwar mit 274 ge= gen 187 Stimmen. Der Beschluß lautet: „Ein Beschluß des Reichs= tages, welcher die Zustimmung des Reichsoberbauptes nicht erlangt hat, darf in derselben Session -niht wiederholt werden. Js ein Be=- s{chluß vom Reichstage in drei auf einander folgenden ordentlichen Sessionen wieder in Erwägung genommen und ungeändert gefaszt worden, so wird er zum Geseß, auch wenn die Sanction des Neichs- Oberhauptes nit erfolgt, sobald der Neichôtag sih schließt.“ Der Eingang des §. 19: „Bei Ausübung der der Reichsgcwalt zugewie= senen Befugnisse ist die Uebereinstimmung der Reichs-Regierung und des Reichstages in folgenden Fällen erforderlih““, fällt in Folge die- ser Abstimmung weg, und es wird der Verfassungs-Ausschuß mit der Redaction einer neuen Einleitung beauftragt. Die Abstimmung über die einzelnen Punkte führt zu folgenden Beschlüssen: „1) Wenn es si um die Erlassung, Aufhebung, Abänderung oder Auslegung von Reichs= geseßen handelt; 2) wenn Landesfestungen zu Reichsfestungen erklärt werden; 3) wenn Handels-, Schisffahrts- und Auslieferungs- Ver= träge mit dem Auslande geschlossen werden, so wie überhaupt völker=- rehtliche Verträge, insofern sie das Reich belasten; 4) wenn niht- deutshe Länder und Landestheile dem deutschen Zollgebiete angeschlos= sen oder einzelne Orte oder Gebietêthecile von der Zolllinie ausge- chlossen werden sollen; 5) wenn deutscbe Landestheile abgetreten, oder wenn nichtdeutshe Gebiete dem Reiche einverleibt oder auf an- dcre Weise mit demselben verbunden werden soilen.“ Ueber die das Finanzwesen betreffenden Punkte wird der Verfassungs- Ausschuß eine besondere Vorlage mahen, Es wird zum zweiten Gegenstand der Tagesordnung geschritten. Die Versammlung verzichtet auf die Dis- fussion über Art. V. §. 15 u, f. der revidirten Grundrechte. Vice= Präsident Beseler nimmt die Abstimmung vor, deren Ergebniß folgende Beschlüsse sind: „Art. V. §. 15. - Jeder Deut\che is unbe- hränkt in der gemeinsamen häuslichen und öffentlihen Uebung seiner Religion. Verbrechen und Vergeben, welche bei Ausübung dieser Frei- heit begangen werden, sind nah dem Geseße zu bestrafen. §. 16, Durch das religiöse Bekenntniß wird der Genuß der bürgerlichen und staatsbürgerlihen Rechte weder bedingt noch beschränkt, Der staatsbürgerlihen Pflicht darf dassclbe keinen Abbruch thun, §. 17. Jede Religions = Gesellschaft ordnet und verwaltet ihre Angelegen=- heiten selbstständig, bleibt aber den allgemeinen Staats - Geseben unterworfen. Keine Religions-Gesellshaft genießt vor anderen Vor- rechte durch den Staatz es besteht fernerkin keine Staats-Kirche. Neue Religions = Gesellschaften dürfen sih bilden; einer Anerken- nung ihres Bekenntnuisses durh den Staat bedarf es uiht. §. 18, Niemand soll zu einer kirhlichen Haudlung oder Feierlichkeit ge- zwungen werden. §, 19, Die Formel des Eides soll künftig sein : „So wahr mir Gott helfe.“ §. 20, Die bürgerlihe Gültigkeit der Che ist nur von der Vollziehung des Civil - Aktes abhängig ; die kfirhliche Trauung kann nux nah der Vollziehung des Civil- Aktes stattfinden. Die Religions - Verschiedenheit is kein bürger- liches Ehchinderniß. §. 21. Die Standesbücher werden von den bürgerlihen Behörden geführt,“ Hiermit ist die Abstimmung über den Art. V. der Orundrechte vollendet. Ruf nah Vertagung. Der Präsident läßt abstimmen, worauf die Mehrheit der Versammlung für die Vertagung der Verhandlungen sih entscheidet. Wagner aus Steyr- interpellirt nochþ den Ausschuß für die bsterreihishe rage über den von ihm gestellten und diejer Kommission Jur Prüfung e viesenen Antrag, die Anbahnung cines Bündnisses M Gert aus Könt der d Tg e Verhandluna ider dis Begeatans JontgSverg al / y g E a NorkZltuih nicht eingeleitet E hen Pr E E Ht N D endedstaate r beut(ch - österreihischen Provinze En d D Pins h Schluß der Sigung um 3 Uhr Nachmittags. Nächste
h Ce CTEE L : E a ARUnd 1, fónnen \chon i , é bie Obligation des Michael Nosenstengel vom 20. A 20ften bis a Un den Tagen vom | ben, werden hierdurch gemäß §. 14, des Gesellschafts- \hweigens. mittelung der Thatsachen und beziehungsweisen Einleitung einex Un-
Juni 1844 über 100 Thlr., unter Verpfändun E c M., Vormittags | Statuts anderweit aufgefordert : Hamburg, den 11. Dezember 18 des Hauses Nr, 19, zu Melchendorf, auf denselben | Sonn- und Sietate, I s mit Ausschluß der dir ¿us ehre 9te Rate nebst der ve r- oi aon f Zur Beglaubigung: irtten Conventionalstrafe von 2Thlrx, für G, Pemöller, Dr., Aftuarius