Source: http://meilenschwund.wordpress.com/author/tobiasegg/
Timestamp: 2014-08-28 23:12:52
Document Index: 285642850

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Tobias Eggendorfer | meilenschwund.de
Archiv des Autors: Tobias Eggendorfer
Das ist zwar ein Monat weniger als die “gewürfelten” vier Monate des LG Köln, das ist möglicher Weise kürzer als der BGH hätte entscheiden können, aber der BGH hätte sich auch der Meinung des OLG, gar keine Frist zu gewähren, anschliessen können. So sind drei Monate meines Erachtens eine faire Lösung und vorallem ist Klarheit geschaffen. Wir Kunden wissen jetzt, auf welche Vorankündigungsfristen wir uns einstellen müssen und haben eine Aufbrauchfrist für unsere Konten, wenn wieder eine Änderung kommen sollte.
Deshalb freut mich das Gesamtergebnis, im Sinne einer schnellen, gemeinsamen, zukunftsfähigen und umsetzbaren Lösung. Share this:E-MailDruckenTwitterFacebookGoogleMehrRedditStumbleUponTumblrPinterestLinkedInGefällt mir:Gefällt mir Lade...	Veröffentlicht unter Lösung, Revision, Verfahren	| Verschlagwortet mit 3 Monate, 4 Monate, Ankündigung, Ankündigungsfrist, Aprilscherz, Aufbrauchfrist, Ärger, Übergangsfrist, Betroffene, BGH, der spiegel, dialog, Ergebnis, Fasching, frequent flyer program, Frist, Gesamtergebnis, Karneval, Kölner Karneval, Klage, kundenbindung, Kundenbindungsprogramm, Kundenzufriedenheit, Lösung, LG, LG Köln, lh, Loyalität, Lufthansa, meilen, Meilenwert, Miles & More, Miles&More, OLG, OLG Köln, Preiserhöhung, Revision, Scherz, Streit, Ziel	Die Revision
Dr. Kummer hat bereits zusammen mit Rechtsanwalt Dr. de Riese, der auch einige andere Geschädigte im Bezug auf die Meilenentwertung vertritt, das “redpoints”-Urteil vor dem BGH erstritten. Damals hatte AirBerlin nach der Übernahme von LTU beschlossen, die LTU-“Meilen” (redpoints) innert 6 Monaten verfallen zu lassen. Das hielt der BGH für unzulässig (BGH Xa ZR 37/09). Dieses BGH-Urteil ist auch noch recht frisch, vom 28.1.2010. Daher ist auch kaum eine Umkehr der Rechtsprechung des BGH zu erwarten, was uns für eine Revision durchaus optimistisch stimmt.
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Veröffentlicht am 24. Januar 2013 von Tobias Eggendorfer	In den letzten Wochen war einiges zu tun, nicht nur in Sachen des Verfahrens, aber eben auch. So darf am BGH nicht jeder Anwalt agieren, sondern nur sogenannte “BGH-Anwälte“. Das sind Rechtsanwälte, die nur am BGH und den obersten Gerichten zugelassen sind.
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Die deutschen Telefonnummern des Lufthansa Service Centers wurden geändert. Ab sofort steht Ihnen für Auskünfte z. B. zu Lufthansa Buchungen weltweit die Festnetznummer +49 (0) 69 – 86 799 799 zur Verfügung. Die “Shared-Cost“-Rufnummern (0180-5) werden abgeschaltet. Wie da die Kostenteilung funktionierte, war mir nie ganz klar. Die 14 Cent pro Minute hatten für mich eher den Preis-Charakter einer Stöhnhotline denn eines Service-Centers. Gerade in Zeiten von Flat-Rates ist die Unterstellung einer Kostenteilung für Kunden eher ein Hohn gewesen. Dazu kamen teilweise technische Schwierigkeiten, diese Nummern aus dem Ausland anzurufen, was bei einer internationalen Airline einer gewissen Ironie nicht entbehrte.
Sollte die Umstellung – neben dem Kommentar auf dem Deutschlandfunk neulich – ein erstes Zeichen für Umdenken im Kundensinne bei Lufthansa sein? Oder einfach nur eine Folge der ab 1.8.13 geänderten Gesetzgebung zu den Warteschleifengebühren, die die Betriebskosten einer solchen Rufnummer erhöht? Die Antwort dürfte die Umsetzung zeigen: Werden die Mitgliedskärtchen der Kunden, auf denen dann ungültige Nummern stehen, mit den aktuellen Nummern neu versandt? Was passiert, wenn man die “alte” Nummer nach dem Abschaltzeitpunkt anruft: Kein Anschluß – oder ein Hinweis auf die neue Rufnummer? Oder gar ein automatischer Rückruf? Wann erfahren die Stammkunden, die eigene Servicenummern haben – auch wenn die in den gleichen Call-Centern ankommen – wie ihre neue Nummer lauten wird?
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Veröffentlicht am 12. Januar 2013 von Tobias Eggendorfer	Das OLG hat in seinem Urteil die Revision zum BGH zugelassen. Das bedeutet, daß wir innerhalb eines Monates ab Zustellung des Urteils Revision beim BGH einlegen können. Das ist zunächst recht “unspektakulär”, denn das ist eine einfache Mitteilung, die noch keiner Begründung bedarf.
Ob das Urteil, so wie es abgefasst und begründet ist, auch von “unteren” Gerichten übernommen wird, ist schwer zu sagen. Grundsätzlich sind die Gerichte in ihrer Rechtsfindung frei, dazu gehört auch entgegen einem OLG-Urteil entscheiden zu können. Für die nachfolgenden Verfahren anderer, die in den nächsten Monaten ihre ersten Verhandlungstage habe, wird das insofern spannend. Ich rechne mit mehreren, sich widersprechenden Urteilen und damit einem “Urteilswildwuchs”, entsprechend vielen Berufungen und damit noch einiger öffentlicher und rechtswissenschaftlicher Diskussion.
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