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Timestamp: 2020-01-29 05:30:32
Document Index: 299270732

Matched Legal Cases: ['§ 795', '§ 2', '§ 11', '§ 4', '§ 9', '§8', '§ 2', '§ 4', '§ 4', '§ 11', '§ 3']

1914 / 128 p. 9 (Deutscher Reichsanzeiger)
1914 / 128 p. 9 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff
[23491] Solbad Naffelberg. tionäre
Wir beehren uns, die Herren uaserer Gefellshaft zu der sechsteu ordent- lichen Seneralversammlung am Frei- tag, den 26. Juni 19142, Nach- s G Uhr, in das Kurhaus er- einzuladen.
1) Bericht über das abgelaufene Ge- \chäftêjabr.
2) Vorlage und Genemigung der Bilanz für dasselbe sowie Beschlußfaffung über Entlastung des Vorstands und A-»fsichtarats.
Zur Teilnahme an der Generalversamm- Tung find diejen!gen Aktionäre berecttigt, welche ihre Aktien oder Aktienscheine \pä- testens bis zum 22, Juni ds. Js. entweder im Geschäft8zimmer des Vor- stands Hier, Viktortaftraße 17, Zimmer Nr. 34, oder bei einem Notar hinterlegen. (glci a. d. Nuhr, den 2. Junt
Der Vorsitzeude des Auffichtsrats: Dr. Lembke, Oberbürgermeister. [23336] Haderslev Bauk.
Auf der außerordentlihen Generalver- fammlung am 29. Mai a. c. wurde der Beschluß gefaßt, das Gruudkapital nit é 500 000 auf & 1 000009 j1 erhößen dur Ausgabe von 500 auf den Namen lautenden neuen Aktien à é LO000,— mit Dividendenberehtigung vom 1. Oktober a. c. ab. Die jetzigen Aktionäre haben laut Generalversamm- lung8bes{chluß BVorzugsrecht zu den neuen Aktien in der Weise, daß je 2 alte Aktien ù M 500,— zur Zeihnung einer neuen Aktie à 4 1000,— berechtigen, und zwar zu einem Kurse von
100 % -- Æ# 60,— yro Aktie für Stempel und Kosten.
Die Zahlung der ersten 50 9/5 zu- züglich „# 60,— vro Aktie hat tin der Zeit vom 20, bis 25. September D. C. zu erfolgen. Der Zeitpunkt für die Zaßlung der restlichen 50%, wird vom Aufsichtsrat bestimmt.
Diejenigen Aktionäre, die von threm Bezugsrechte Gebrauch machen wollen, müssen thre Anmeldung bis \pätestens zum 30. Juui a. e. vornehmen, wozu die nôtlaen Formulare bei uns kostenlos erbältlih find.
Hadersleben, den 30. Mai 1914.
[23313] Eiuladung zur achten ordentlichen Generalver- sammlung unserer Gesellshaft auf Mitt- wosÏ. den 2. Juli L914, Vormittags S7 UHr, nach Lauffen a. N. im Gasthaus „Zum Hirsch“.
1) Vorlage und Geaehmiaung der Bilanz nebft Gewinn- und Verlustrechnung per 1913/14 sowie Gntlastung des Vorstands und Aufsichtrats.
2) Aufsiht?ratswaß[.
3) Besprehung und eventl. Beshluß- fassung über Anfechtung der mit der Firma Carl Frandcke bezw. mit der Zentralverrwoaltung von Gas-, Wasser- und Elektricitäts-Werken G. m. b. H., Bremen, bestehenden Verträge, in9- befondere Anträge über diese Ver- träge, die Abrechnungen auf Grund beclülten und über die Art der Nech- nungslage des Vorstands und den aufergewöhnlich hohen Betrag des Zuschufses. i
Stimmberechtigt sind nur solche Alien,
welhe spätestens bis zum 27, Juni 914 im Gescäftslokal unserer Ge- sellschaft in Bremen, am S-efelde, oder hei der Gewerbebank Lauffen a. N. E. G. m. u. H. in Lauffeu a. N. hinterlegt sind.
Bremen, den 29. Mai 1914. Gaêwer?k Lauffen a/N. Aktiengesellschaft.
Pateutspiunerei Aktien-Gesellschaft. Bilanz am 31. Dezember 1913. — L | 5
25 626|— Tie
Patentkonto. . 30 000,— | Abgang. Maschinenkonto | Debitoren 25 556|— 348 817|— 400 000'— Aktienkapitalkonto . . . .| 400 000|— Gewinn- und Verlustikouto.
L A T3 348411 |— 406|—
348 817|—
Verlustvortrag von 1912 Handlungsunkostenkonto . .
Verlustvortrag für 1914 . Berlin, den 10. Mai 1914. A. Kupyferschmidt, Vorstand. Der Auffichtsrat unserer Gesellschaft besteht aua: Albert Rabe, Verlin, Vorsitzender, Leo Haase, Friedenau, flellvertr. Vor- sitzender, Direktor G. Pilling, Schöneberg, Garl Neuburger, Charlottenburg, Dir. Gustav Türk, Rohr. Aus dem Vorstand is Herr Adolf Kupferschmtdt ausges{teden. um Vorstaid i Herr Kaufmann Friedrch . Hertg, Berlin, Schöneberger Vfer 12a, ernannt. Berlin, im Mai 1914.
[ [22955 I Ge anabme.
Vortrag aus dea Voijahre
A. Tranéportversicherung : Schaden- und Ps Prämteneinnahme
Wasserleitungsschädenve1 icherung : 1) Ueberträge (Reserven) aus dem orjahre :
Feuerversiherung . . . MreditbersiMerunda , .« « « » Einbruchdiebstahly. ... .,
Prämienreserve ex 1912, .
B. Feuer-, Kredit-, Ginbruhdiebstahl- und
a. für ntcht verdiente Prämien (Prämienüberträge): - o 1 153 226,88 61 373,66 24 689,93
„Globus“ Versich trechuung für das
erungs-Aktien-Fefell in burg. Geschäftsjahr E o Dann 31. Dezember 1912. — pee an e m -
M 183 412 A. Transportversicherung : Nückversicherungsvrämiten Courtagen und Agenturkosten Verwaltungskosten
12 258 257/011 Bezahlte Schäden
1 239290
b. Schadenreserve : Feuerversiherung . .. Kreditversicherung . . . . ., Einbruchdiebstably. ... .,
2) Prâämteneinnahme abzügl. dec Ristorni: Feuerversiherung . . Kreditversiherung . . . Cinbruchdiebstablv. . ._. Wasferleitungss{hädenv. .
13) Nebenleistungen der Versicherten :
a. Policegebühren : Feuerversiherung . . .. Kreditversicherung . . . Einbruchdiebstablv. Wasserleitungs\{ädenv. .
b Schildergewinn i
les C Ge
b, Meietserträge a
5) Gewinn aus Kapitalanlagen
6) Sonstige Einnabmen:
A. Akliiva.
- A 410 741,60 40 000,—
Eingang auf bereits abgeschriebene Forder:.:ngen
gezabltes Aktienkapital 2) Sonstige Forderungen : a Rükilände der Versicherten . .
c. Guthaben bei Banken .
ungen L A k ®. im folgenden Jahre fällige Zinsen anteilig auf das laufende L igs fh 3) Kassenbestand .
f Deter in
« Varlehen auf Wertpapi
c, Wechsel apiere
5) Grundbesitz
atentspiunerei Aktien-Gesellschaft. M Friedri Herig, Bord |
b. Ausflände bei Generalageuten bezw, Agenten d. Guthaben bei anderen Versicherungöunterueh-
Gesamiheirag , , Genehmigt in der Generalversammlung vom 30. Mai 1914.
4 774031 416 643 134 067
aan ae At a4 dar dii i ARAEZA I S
31 898 516
167 362 87 789
j l | j
374 T7259
454 541/60
rämtenreserven chadenresferven
B. Feuer-, Kredit-, Einbruhdi-bstab[- und Wasserleitungs- schädentersiherung : 1) Nückversiherungsyrämien : ¿Feuerversicherung Kreditversiherung. ,. Einbruchdiebstahlversihernng Wasfserleitungsschädenversicherung a. Shäden aus den Vorfahren, ein\{l. der a/Feuerverfiberung a/Kreditversiheruna Z a/Einbrucbdiebstablversicherung . . 686.78 betragenden Sadenermittlungskosten, abzüglih des __ Anteils d. Rück&versicherer : FeuerversiBerung : S a ia 242 622 65 83. zurücfzestellt . 108 361 32 Kreditversicherung : a. gezahlt
1 693 832
99 950, —
Einbruchdiebstahlversiherung : | æ. gezahlt 32 414/95 ß. zurüdgestellt
| . Schäden im Geschäftsjahr, eins{ließlich der 955 1526: a/Feuerversiherung 25 700,43 E S a/Kreditversiherung 53,14 — a/Einbruchdiebstablversicherung . . . 577 68 a/Wasjerleitungs\hädenversiherung v - betragenden Schadenermittlungskosten, abzüglich des Anteils der NüEversicherer : ¿Feuerversicherung : æ. gezablt 49 Kreditversicherung : 1, gezahlt
1 651 838,85 318 122,86
48 500 16 23 250, — Einbruchdiebstablversicherung : 2. gezahlt 15 670,04 Wasserleitungs\{hädenversiherung : «O 8. zurüdgestellt 3) Ueberträge (Reserven) auf das nägste Geschäftsjahr : für noch nit. verdiente Prämien, abzügl. des Anteils der Nükversicherer (Prämienüberträge) : *Feuerverficerung Kreditversiherun (Finbruchdiebstablversiherung Wasserleitungs\{ädenversiherung . 4) Abschreibungen auf : a. Immobilien b. Inventar Ce Moe 9) Verlust aus Kapitalanlagen : Kursverlust 2. an realisfierten Wertpapieren b. buchmäßtger
6) Verwaltungskosten, abzügl. des Anteils der Nück- versiherer :
2» Provisionen und sonstige Bezüge der Agenten: Feuerversicherung S . 849 020,74 Kreditversiherung 15 624,84 Einbruchdiebstahlversiherung .… 2403575 Wasserleitungss\{hädenversiderung . .
¿ceuerversicherung 159:572,94 Kreditversicherung 14 368,93 Einbruchdiebstab?versiherung 6 867,13 Wasserleitungs\hädenversicherung . . m gms
Leistungen zu gemeinnügigen Zwecken,
¿ceuerlös\{chwesen :
. auf geseßliher Vorschrift beruhende
Verlust auf fremde Valuten
a an die Aktionäre
b. Tantiemen ,
c. Talon- und Wehrfteuer
d. Uebertrag .
Vilanz für M
676 655/22 967 740/75 186 640 97 61 8 280/83
. [2083 451/83
1183/45
ei ied Aa L E Lat R R rae ES
4 391 653157 1 2%4 216/51
149 323/96 3 166 548/43 1 029 991/04
1 953 273|— 274 635/08 73 780/43
j j 350 983/97 j
| 1 969 96171 Î | 71 750/15 |
19 670/04
M ) _—— | | 1 128 303/56 91 858/07 30 143/65 643/92
18 974/97
889 077/21
180 799|—
10 022/97 142/95
648|— 190/92
100 000|— 52 210/70 30 000|—
Ausaabe,
2 061 4314
1 250 949)
1 089 876
25 0714
19 749 747130 Gesamtausgabe
des Geschäftsjahrs 1913.
332 255/41
19 749 747
P B E,
S 000.000 l) Aktienkapital 9 2) Ueberträge auf das nähste Jahr, - nach Abzug der An- teile der Nückversicherer :
2 für noch nit verdiente Prämien (Prämienüberträge) : Lransportbersiherung . #6 1 029 991,04 ¿Feuerverjiherung 1 128 303,56 KreDitbei ea 91 858,07 Cinbruchdiebstablversiherung . , 30 143,65 Wasserleitungs\hädenversicherung „ 643,92
2 214 043/38
1235 305 862 500 997 527 T 397 496
3 593/49 b. für angemeldete, aber noch nit Schäden (Cet ch nit bezahlte Schäder
Lransportbersicherung . «A 2 083 451,83 Feuerversicherung 426 484,18
3 095 33311! Kreditversicherung 45 500,—
Ginbruchdiebstahlversiherung A 5 300,
Wasserleitungsshädenversicherung L 00 —
3) Hypotheken und
9) Sonstige Passiva:
a. Guthaben anderer Versicherungsunternehmungen ‘
b. noch zu zahlende Provisionen
©. noh zu zahlende Unkosten
18785215: 10 8 663
560 786
218 832 63 446 6 693
|6) Reservefonds: E geleblicher z D,
esondere Nüdklage
400 000|— 150 000|—
| 7) Gewinn
10 200 164 550
Der Vorstand. A. Lauer. C. Heinrich F. Meyer.
ansprch zur Einlösung vorgeleat wird.
ntersucun s\adhen. gee berlosung x. von Wertpapter
en. ommanditgesellshaften auf Aktien u. Aktiengesellschaften
erlust- und Fundsachen, Zustellungen u. dergl. ufe, Verpachtungen, Verdingungen 2c.
| Vierte Beilage zum Deutschen Reichsanzeiger und Königlich Preußischen Staatsanzeiger.
R Ra B ————=
Anzeigenpreis flir den Raum einer 5 gespaltenen Einheitszeile 30 4, 10.
, den 3. Juni
Erwerbs- und Wirtschaftsgenossenschaften. Niederlassung 2c. [t Unfall- und Invaliditäts- 2c. Versicherung.
Verschiedene Bekänntmachungen.
) Kommanditgesell- ften auf Aktien und Mftiengesellschaften.
Nefanntmachungen über den eNeO Zertvapieren befinden sch aus\{lies- lich in Unterabteilung 2.
refelder Eisenbahn- Gesellschaft,
Genehmigungêsurkunde
18, April 1914, betreffend die Aus- jon 1 500 000 4 zu 4} vom Hundert sliher Schulbverschreibungen auf nhaber durch die Crefelder Eisen- esellshaft, Ausaabe vom Jahre 1914. t Allerhöchster Ermächtigung erteilen ierdurch auf Grund des § 795 des rlichen Gesebuh9 und des Artikels 8 Rönigllhen Verordnung jn Aus- nq des Büraerlihen Geseÿbuhs vom tovember 1899 der Crefelder Eisen- esellschaft die Genehmtgung zur Aus- von Schuldverschretbungen auf den er bis zum Betrage von 1 500 000 4, ch: „Einer Million Fünfhundert- d Mark“ behufs Zurückziehung der dem 6, Juni 1912 genehmigten he von 1 000 000 X sowte zur Be- ng der Mittel zur Erweiterung und serung der Bahnanlagen und Ver- ng des rollenden Betrieb9materials den folgenden Bedingungen :
S 1. bis ur Höbe von 1 500 000 #4 aus- nden Schuldverschreibungen, auf deren ite diese Genehmigungasurkunde ab- en ist, werden nah dem anliegenden èr A unter der Bezeichnung: „ZU 47 vom Hundect verzinsliche huldvershreibung auf den Inhaber r Crefelder Cisenbabngesellsck(aft, usgabe bom Jahre 1914* 0 Stüdcken zu je 500 46, zusammen 1 500 000 im ganzen 1 500000 ertlat. Schuldverschretbunaen werden mit jenbändigen oder im Wege der meha- Vervielfältigung bergestellien unterschrift zweter Mitglieder der ion der Crefelder Ebsenbahngescll- versehen und von einem Beamten gteren eigenhändig unterzei{hnet. für diese Schuldverschretbungen aus- genden Zinsscheine werden nach dem enden Muster B, die Erneuerungs- zum Empfange neuer Zinsscheine Muster C ausgefertigt. Die Grneue- beine sind zum Zwecke leiht erkennt» Unterscheidung von den Zinsscheinen r ganzen Blattbreite des Ztn3\chein- B über oder unter den beiden legten einen mit Lettern, die von dem e der Zinsscheine abweichen, abzu-
erste Reihe der Zinsscheine für zehn nebst Grneuerungsshein wird den verschreibungen beigegeben.
ferneren Zinsscheine werden für brige Zeiträume ausgegeben werden. Ausgabe eiver neuen Reihe von einen mit Erneuerungs#s\chein erfolgt r Gefellshaftskasse in Crefeld gegen erung des der älteren I OSN he ebenen Erneuerungs\heins an den der des leßteren, sofern nicht der Jn- der Schuldverschreibung bei der |aftsdirektion der Au8aabe wider- en bat. In diesem Falle sowie Verlust eines Erneuerungs\ch{eing
die Zinsscheine nebst Grneuerungs3- dem Inhaber der Schuldverschrei- ausgebändiat, wenn er die Schuld- eibung vorlegt. rch die Rükgabe des Erneuerungs- L wird der Empfang der neuen Zins- eie nebft Erneuerungsschein hbe« igt. Im Falle des Verlustes des erungs\heins ift von dem Fnhaber buldvers{reibung eine Empfangs- nigung zu erteilen,
Nennwert der Schuldverschrei- n wird vom 1. April 1914 an fe î mit 44 vom Hundert jährlich
è Zinfen werden halbjährlichß vom ober und 1. April jeden Jahres ab GesellsWaftskasse zu Crefeld und
n von der Gefellshaft noch zu be-
tenden Zahlstellen ausbezahlt. Der uh aus etnem Zinsschein erlischt zue
en der Crefelder Gisenbahngesellshaft em Ablaufe von vier Jahren vom sse des Jahres ab, in ‘welhem der fällig geworden i, wenn der Zins\{ein vor dem Ablauf dieser
ie Vorlegung, so verjährt der An-
innerhalb zweier Jahre nach Ab-
der Vorlegungöfrist. Der Vorlegung
steht die gerichtliße Geltendmachung des Anspruchs aus der e glei.
Die Jnhaber der Schuldverschreibungen sind auf Höhe der darin verschriebenen Kapitalbeträge und der dafür nach § 2 zu zahlenden Zinsen Gläubiger der Crefelder Eisenbahngesellschaft. Letitece hat die Babneinheit der Crefelder Eisenbahn nah Maßgaábe des Gesetzes über die Bahnein- beiten bom 8. Juïi 1902 (Geseßsamml. S. 215, 237 ff.) mit dieser Bahnschuld zu belasten. Jhre Eintragung in das Bahn- orundbuch hat vor der Ausgabe der Schuldverschreibungen zu erfolgen, und zwar hinter den auf Grund der Ge- nebmigungsurkunde vom 10. November 1903 aufgenommenen Schuldverschret- bungen von 1 500 000 M. erner darf die Ausgabe der Schuldverschreibungen nicht früber erfolgen, als bis dur notarielle Protokolle die Vernichtung der eingangs erwähnten Teilshuldverschrei- bungen vom 6. Juni 1912 nachgewiesen ist und die avf Grund der Ausgabe der vorbezeihneten Shuldverschreibungen unter dem 15. Oktober 1912 im Bahngrundbuch einaetragene Sicherungshypothek von 1 000.000 4 gelöst ist.
Vor weiteren Anleihen, welche die Ge- sellshaft eiwa später aufnehmen jollte, bleibt den Inhabern der auf Grund dieser Genehmigung ausgezebenen Schuldver- schreibungen das Vorzugsrecht für Kapital und Zinsen ausdrückliG vorbehalten.
Die ganze Schuld wird nach dem ge- nehmigten Tilgungsplane durch Einlösung auszulofender Schuldverschreibungen oder durch Ankauf von Schuldverschreibungen vom 1, April des Jahres 1914 ah \pâte- Es igs zum Schlusse des Jahres 1954/55 getilgt.
Zur Tilgung wird jährlich verwendet der Ueberschuß, der vom Ertrage des Unter- nehmens der Crefelder Eisenbahngefell- haft nah Deckung der laufenden Ver- waltung8-, Unterbaltung8- und Betrtebs- kosten, der Beiträge zu den Reserve- und Ernéuerungsfonds und der Zinsen der für das Unternehmen der Crefelder Eisenbahn- g ausgegebenen Schuldverschrei- ungen übrig bleibt, und zwar bis zur Höbe von einhalb vom Hundert des Be- trags der ganzen Schuld unter Hinzu- rechnung der Zinsen von den getilgten S{uldverschreibungen für die Zeit vom 1. April 1914 bis 31. März 1919 und bis zur Höhe von eins vom Hundert des Betrags der ganzen S{huld unter Hinzu- rechnung der Zinsen von den getilgten Schuldverschreibungen alljährliß vom 1. April 1919 ab.
Der Gesellschaft bleibt das Necht vor- behalten, eine stärkere Tilgung eintreten zu laffen oder auch fämtlide noch im Umlaufe befindli®e Schuldverschreibungen durch öffentlihe Blätter mit seWsmonatiger Frist auf einmal zu kündigen. In beiden ällen bedarf es der Genebmigung des Ministers der öffentlihen Arbeiten und des Finanzministers. Die dur die ver- stärkte Tilaung ersparten Zinsen find eben- falls zur Tilgung der noch umlaufenden Schuldverschreibungen zu verwenden. Die Einlösuna, sowobl der ausgelosten, als der gekündigten Schuldverschreibungen er- folat zum Nennwerte. |
Dte Auslosung findet zuerst im Fabre 1914 und sodann alljährlich statt. Die Ginlösung der hiernah zur Nückzablung gelangenden Schuldverschreibungen erfolgt vom 1. April des nächstfolgenden Jahres ab, zuerst also im Jahre 1915. |
Ueber die Ausführung der Tilgung wird der Eisenbabnaufsihtsbehörde alljährlich Nachweis geführt.
Die Auslofung der zu tilgenden Schuld- verschreibungen findet in den Monaten Juli bis September jeden Jahres am Sige der Gesellshaft in Gegenwart der Dtrektion, entweder vor dem zuständigen Amtsgeriht oder unter Zuztebung eines Notars statt. Die Zeit der Auslosung, zu der den Inhabern: der Schuldverschrei- bungen der Zutritt freisteht, ist vierzehn Tage vorher durch einmalige Bekannt- mahung in den im § 11 bezeichneten Blättern zur dffentlilßen Kenntnis zu bringen. :
Da uur Stücke zu 500 # ausgegeben find, wird, soweit die zur Tilgung zu verwendende Summe einen dur 500 nit tellbären Ueberschuß ergibt, dieser zur nächsten Tilgung VEnnenteL:
Die ausgelosten Schuldverschreibungen werden unter Bezeichnung threr Buch- sfaben, Nummern und Beträge sowie des Termins, an welhem die Rücfzahlung erfolgen foll, binnen 14 Tagen nah der Auslosung und spätestens drei Monate vor dem Zahlungstermin öffentlich be- kannt gemacht.
Die Einlôsung derselben erfolat von dem im § 4 angegebenen Tag ab bei der Gesellshaftskasse in Crefeld an die Vor-
zeiger der betreffenden Schuldverschret- bungen gegen Auslieferung derselben und der dazu gebörigen, noch nicht fälligen Fntscheine. Werden die noch nicht fälligen Zinsscheine nicht mit abgeliefert, so wird der Betrag der fehlenden von dem Kapital- betrage gekürzt und zur Einlöfung der Nene verwendet, fobald dieselben zur
ablung vorgezeigt werden. Im übrigen erlischt die Verbindlichkeit der Gesellschaft zur Verzinsung jeder ausgelosten Schuld- vershreibung mit dem auf die Auslosung und die Bekanntmachung folgenden 31. März und jeder gekündigten Schuldverschreibung mit dem dem Zahlungstermine voran- gehenden Tage.
Wird die Tilgung der Schuld dur Ankauf von Schuldverschreibungen bewirkt, so ist dies unter Angabe des Betrags der angefauften Schuldverschreibungen alsbald nach dem Ankauf in gleiher Weise be, kfanntzumadhen.
Die infolge der planmäßigen Auslosung eingelösten oder an deren Stelle durch An- fauf zu dem planmäßig zu tilgenden Be- trage erworbenen Schuldverschreibungen werden unter Beachtung der für die Aus- losung vorgeschriebenen Form verbrannt, wogegen die Gesellschaft die darüber hin- aus durch Auxélosung oder Ankauf oder infolge einer allgemeinen Kündigung ihrer- seits oder infolge der Nückforderung seitens der Gläubiger (§ 9) eingelösten Schuld- verschreibungen wieder ausgeben darf.
Der Anspruch aus den Schuldverschrei- bungen erlischt mit dem Ablaufe von dreißig Jahren nach dem Rückzahlungs- termine, wenn niht die Schuldverschrei- bungen vor dem Ablaufe der dreißig Jahre der Direktion der Eisenbahngesellschaft zur Einlôfung vorgelegt werden. Erfolgt die Vorlegung, fo verjährt der Anspru in zwei Jahren von dem Ende der Vor- legungsfrist an. Der Vorlegung fteht die gerihtlihe Geltendmachung des Anspruchs aus den Urkunden gleich.
Obgleich hiernach aus dergleihen Schuld- verschreibungen keinerlet Verpflichtungen für die GesellsGaft in späterer Zeit ab- geleitet werden können, fo fleht Lo ter Generalversammlung der Aktionäre der Gesellschaft frei, die gänzliche oder teil. weise Einlösung solcher Schuldyerscrei- bungen aus Billigkeitèrücktsichten zu be- \{ließen. 4
Tas Aufgebot und die Kraftloserklärung abhanden gekommener oder vernichteter Schuldverschreibungen erfolgt nach Vor- schrift der §8 1004 ff. der Zivilprozeß- ordnung. Für die demgemäß für kraftlos erklärten Schuldverschreibungen fowie auch für beschädigte oder verunstaltete, an die Gefellshaft ausgehändigte und zu ver- nihtende Schuldverschreibungen, sofern tbr wesentliher Inhalt und thre Unterschei- dungsmerkmale noch mit Sicherheit er- kennbar find, werden auf Antrag des Inhabers oder desjenigen, welcher das Aus\chlußurteil erwirkt hat, neue Shuld- verschreibungen ausgefertigt. Die Kosten hat der Antragsteller zu tragen und vor- jushießen. Dagegen können abhanden aekommene oder vernihtete Zin8- oder Erneuerungs\cheine weder aufgeboten, no& für kraftlos erflärt werden. Es foll jedoch dem bisherigen Inhaber, wenn er den Verlust von Zinsscheinen vor dern Ablaufe der vierjährigen Vorlegungsfrisi (§ 2) der Gesellschaftsdirektion anzeigt, nad dem Ablaufe der Frist der Betrag der an- gemeldeten Zinsscheine gegen Empfangs- bescheinigung ausgezahlt werden. Der Anspruch ist ausgeschloffen, wenn der ab- banden gekommene Schein der Gefell, shaftsdirektion zur Einlösung vorgelegt oder der Anspruch aus dem Scheine gerichtliß geltend gemacht worden ift, es sei denn, daß die Vorlegung oder die gerihtlihe GeltendmaWung nah dem Ablaufe der Frist erfolgt ift. Der Anspruch verjährt in vier Jahren.
Die Inhaber der Schuldverschreibungen sind nicht befugt, die Rücckzahlung der darin verschriebenen Beträge anders als na Maßgabe der im § 4 enthaltenen Bestimmungen zu fordern, es set denn
2, daß fallige Zinsscheine, ungeachtet solche zur Einlösung vorgezeigt werden, länger als drei Monais unberichtigt bleiben,
b, daß der Betrieb der Bahn durch Schuld der Gesellschaft länger als ses Monate ganz aufhört,
& daß die im § 4 festgeseßte Tilgung der SWhuld nicht innegehalten wixd.
Jn den Fällen zu a und b kann das
Kapital an demselben Tag, an welchem |
einer dieser Fälle eintritt, zurückgefordert werden, ln dem Falle zu c ist dagegen eine Kündtgungsöfrist von drei Monaten zu beachten. Das Necht dauert in dem Falle zu 8 bis ur Einlösung der betreffenden Zings- [Wene, in dem Falle zu h bis zux
Wiederherstellung des unterhrochenen Be- triebs, das Necht der Kündigung in dem Falle zu c drei Monate von dem Tag ab, an welchem die Zahlung der Tüilgungs- [umme hâtte erfolgen follen. Die Kündbi- gung verliert indessen thre rechtlide Wirkung, wenn die Gesellschaft die nicht innegehaltene Tilgung nachholt und zu dem Ende binnen längstens brei Monaten nah erfolgter Kündigung die Einlösung der ausgelosten Schuldverschreibungen nach- träglih bewirkt. S 10.
Bis zur Tilaung der auf Grund dieser Ge- nehmtgungurfunde auêgegebenen Shuld- verschreibungen darf die Gesellschaft cimelne Grundstücke niht veräußern noch belasten. Dies bezieht sid jedoch nicht auf die | Grundftücke, dur deren Veräußerung oder | Belastung die Betriebsfähigkeit des Bahn- unternehmens nicht beeinträchtigt wird, au nicht auf solche, die innerhalb der Bahnhöfe etwa an das Reich oder den Staat oder an Gemeinden zur Errichtung von Post-, Telegraphen-, Polizei- oder steuerlihen Anlazen und Einrichtungen oder die zu Packhôfen oder Warenniederlagen | abgetreten werden möchten. Der von den Gerichten zu erfordernde Nachweis darüber, ob durch die Veräußerung oder Belastung eines Grundstücks die Betriebsfähigkeit des Bahnunternehmens beeinträchtigt wird oder nit, wird durch eine Bescheinigung der Bahnaufsichtsbehörde erbracht (8 5 des Gesezes über die Bahneinheiten vom 3 Juli 1902, Geseßsamml. S. 215, 237 ff.).
Diese Bestimmung s\oll ch jedoch auf diejenigen zur Rückzahlung fällig erklärten Schuldverschreibungen niht beziehen, die nicht innerhalb sechs Monate nach Verfall zur Einlöfung vorgelegt werden.
8 1L.
Alle in dieser Genehmigungsurkunde vorgeschriebenen öffentlihen WBefkannt- machungen müssen einmal in dem
Deut)chen Neichs- und Königlich Preußt-
schen Staatsanzeiger,
im Amtsblatt der Königlichen Regierung
und in etner in Crefeld ers{einenden
Zeitung abgedruckt werben.
Vei dem Eingehen eines der leßtge- nannten beiden Blätter, oter wenn die- selben unzugänglich werden, genügt die Bekanntmachung in den übrigen Blättern, oder au allein in dem Deutschen Reichs- anzeiger.
Pad -) ——
Vorstehende Genehmigung wird vorbe- haltlih der Rechte Dritter erteilt. Für die Befricdigung der Inhaber der S{uld- verschreibungen wird eine Gewährleistung seitens des Staats nicht übernommen.
Diese Genebmigungsurkunde ift mit den Anlagen im Deutschen Reichs- und König- lich Preußis%hen Staatsanzeiger sowie in den im § 11 genannten Blättern von der Direktion der Crefelder Eisenbahngesell- schaft auf ihre Kosten bekannt zu maten.
Verlin, den 18. April 1914.
Der Minister der Der Finanz- öffentlichen Arbeiten. minister.
Im Auftrage: Im Auftrage: Hoff. Löhlein.
500 M. j Muster A. Zu 4è vom Hundert verzinsliche Schuldverschreibung auf den Inhaber »
DET Crefelder Eisenbahngesellschaft, Ausgabe vom Jahre 1914 Nr. …. . über 500 M.
Der Inhaber dieser Schuldverschreibung hat auf Höhe von 500 # Anteil an der in Gemäßheit der umstehend abgedrudckten Genebrmnigungsurkunde aufgenommenen Bahnschuld der Crefelder Eisenbahngesell- saft von 1 500000 #.
Die Zinsen sind gegen Rückgabe der ausgegebenen Zins\ch{eine zahlbar.
(Trockener Stempel.) Die Direktion der Crefelder Eisenbahngesellschaft.
(Zwei Unterschriften, eigenhändig oder im Wege der mechanischen Vervielfältigung
hérgestellt.)
(Unterschrift eigenhändig.)
Dieser Schuldverschretbung sind 20 Zins- scheine 1, Reihe für die 10 Jahre vom 1. April 1914 bis 31. März 1924 mit Erneuerungöschein beigegeben.
Zurückforderung |
11,25 M. 11,25 M.
Zinsschein 1. Reibe zu der zu 44 vom Hundert verzinslichen Schuldverschreibung auf den Inhaber der Crefelder Gilenbabngesell\chaft, Ausgabe vom Zahre 1914 _ Nr. . « « üher 500 6, Der Inhaber dieses Zinsscheins empfängt gegen dessen Wögnaia vom 19... ab die Zinsen der vorbenannten
| nit der Zinsschein
Schuldverschreibung für das Halbiakr 20m
L A O bis . . ten
mit 11 25 4 bei unserer Gesellschaftskasse
zu Crefeld oder bei den umftehend ange-
führten Zahlstellen. G E e 1... (Trockener Stempe!.) Die Direktion der (Trefelder GEisenbahngesellsckaft. (Zwei Unterschriften, eigenhändig oder im Wege der mechanischen Vervielfältigung bergeftellt.) Ausgefertigt :
(Unterschrift, eigenbändig oder im Wege der mechanishen Vervtelfältigung her- geftellt.)
In Crefeld bei der Gesellschaftskx#fe,
Bergisch - Märkischen
Bank, Crefeld,
„ Deutschen Bank, Guttmann, Reißner G O.
Jarislowskt & Abraham S der Bergish-Märkiscten Bank.
Der Anspru aus diesem Zins\che
lischt mit dem Ablauf von vicr ah
vcm Schlusse des Jahres ab, in welche
der Zinsanspruch fällig geworden tft, wen vor dem Ablaufe dieser
Frist der Direktion zur Einlöf
gelegt wird. Erfolgt die Vorlegung,
verjährt der Anspruch in zwei Jahren von
dem Ende der Borlegunasfrist. Der Vor- legung steht die gertchtlide Geltend- mabGung des Anfprucchs5 der Urkunde
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z E E L Elberfeld bei
Muster C. rerungs8sGein ins\cheinreihe Nr
m Hundert verzinslichen 1g auf den Inhaber der fenbabngetellfchaft, Ausgabe vom Jahre 1914
Nr. … .……. über: 500
Der Inhaber dieses Scheines empfängt aegen defsen Nückgabe zu der obengenannten Schuldverschreibung die … . - Neibe von Zinsscheinen für die . . Jahre von 19 . . bis 19 . . nebst Erneuerungs\{ein bet der Gesellschaftskasse zu Crefeld, sofern nit der Inhaber der Schuldverschreibung der Ausgabe bei der unterzeihneten Direktion widersprocchen hat.
In diesem Falle fowie beim Verl dieses Scheines werden die scheine nebst Erneuerungss\Gein dem ÎIn- haber der Schuldverschreibung ausgebän- digt, wenn er die Schuldverschreibung vorlegt.
Crefeld, den E
(Trockener Stempel.) Die Direktion
der Crefelder Eisenbahngesellschaft. (Zwet Unterschriften, eigenhändig oder im Wege der mechanischen Vervielfältigurg
hergestellt.)
Ausgefertigt : (Unterschrift, etgenhändig oder im Wege der mechanishen Verviel- fältigaung bergeftellt.)
Kalle &Co. Aktiengesellschaft, Biebrih a. Rh.
Wir beehren uns, die Herren Aktionäre zu der am Montag, den 29. Juri 1914, Nachmittags 3 Uhr, zu Biebrich im Verwaltungsgebäude der Firma, Rhein- ftraße 44, stattfindenden auf:-rordent- lichen Generalversammlung hiermit einzuladen.
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1) Beschlußfassung über die Erhöhung des Grundkapitals um nom. 1 500 000,— durch Ausgabe neuer auf den Inhaber lautender Aktien à M 1000— unter Aus\{luß des geseßliden Bezugsrehts der Aktionäre jowte über die Modalitäten der Ex- böbung.
2) Beschlußfassung über die der Er-
höhung des Grundkapitals entsprechende Aenderung des § 3 der Statuten.
3) Beschlußfassung über die Ausgabe
von Obligationen.
Zur Teilnahme find die Aktionäre be- rehtigt, welhe spätestens am dritten Tage vor dem Versammlungstermin bis Abends 6 Uhr ihre Aktien oder die Hinterlegungss{heine der Reichsbank dar- über bei der Gesellschaftskasse der Firma, der Gesellschaftskasse der e vorm. Meister Lucius &
rüning in Höchst a. M., der Gesell- \chaftskafse der Herren Leopold Caffella «& Co. G. m. b. H. in rt, der Bankfirma Wm. L in Warschau oder einem deutschen Notar hinterlegen und ein doppeltes Nummern- verzeihnis einreichen. [23546]
Viebrich, den 2. Juni 1914.
Kalle & S Aktieng
Dr. Kalle, Dr. E FisGer,