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Timestamp: 2016-10-28 10:37:33
Document Index: 235636546

Matched Legal Cases: ['Art. 95', 'Art. 96', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 42', 'Art. 108', 'Art. 106', 'Art. 11', 'BGE', 'BGE', 'Art. 109', 'Art. 102', 'Art. 109', 'Art. 66']

8C_715/2013 (20.11.2013)
8C_715/2013 � � Urteil vom 20. November 2013
vom 2. September 2013.
Der 1976 geborene A.________ war seit 1. Juni 2000 zun�chst als gelernter Automechaniker, sp�ter als Betriebsleiter bei der R.________ AG angestellt und war dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen die Folgen von Unf�llen versichert. Am 26. Dezember 2007 st�rzte er beim Schlitteln und zog sich eine Unterschenkelfraktur links zu, die gleichentags operativ versorgt werden musste. Der Heilverlauf war gepr�gt von Komplikationen, die mehrere weitere chirurgische Eingriffe sowie andere medizinische Behandlungen notwendig machten (vgl. Berichte der Rehaklinik X.________ vom 15. November 2011 und 7. Februar 2012, je mit Zusammenfassung der Akten). Den Berichten des Dr. med. P.________, Neurologie FMH, vom 11. Mai und 28. Dezember 2011 zufolge klagte der Versicherte �ber Sehst�rungen (Doppelbilder), die den dringenden Verdacht auf okul�re Myasthenia gravis nahe legten. Laut der von diesem Arzt bei der Klinik f�r Neurologie des Spitals Y.________ eingeholten Zweitmeinung war eine partielle Oculomotoriusparese (III) links mit Beteiligung �usserer und innerer Augenmuskeln noch unklarer Zuordnung zu diagnostizieren (Berichte vom 7. Februar und 30. M�rz 2012). Frau Dr. med. B.________, Fach�rztin f�r Ophthalmologie und Ophthalmochirurgie FMH, SUVA Versicherungsmedizin, kam am 11. Mai und 8. Juni 2012 auf Anfragen der Verwaltung hin zum Schluss, der Mechanismus des Unfalles vom 26. Dezember 2007 ohne Augen-/Kopfbeteiligung sowie die grosse Latenz bis zum Auftreten der Sehst�rungen Anfang 2011 spr�chen gegen eine Kausalit�t, an welchem Ergebnis die noch fehlende Zuordnung der Oculomotoriusparese nichts �ndere. Mit Verf�gung vom 14. August 2012 hielt die SUVA fest, es sei nicht mit dem Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt, dass die gemeldeten Augenbeschwerden in einem nat�rlichen Kausalzusammenhang mit dem Unfall vom 26. Dezember 2007 und dessen Folgen st�nden. Daran hielt sie in Kenntnis des Berichts des Spitals Y.________ vom 28. August 2012 fest (Einspracheentscheid vom 9. Oktober 2012).
Die hiegegen eingereichte Beschwerde wies das Versicherungsgericht des Kantons Aargau ab (Entscheid vom 2. September 2013).
Mit Beschwerde beantragt A.________ - wie schon im vorinstanzlichen Verfahren - sinngem�ss, es sei ein fach�rztliches Gutachten einzuholen und gest�tzt darauf sei festzustellen, dass das Augenleiden in einem nat�rlichen Kausalzusammenhang mit dem Schlittelunfall vom 26. Dezember 2007 stehe.
1.1.�Die Beschwerde kann wegen Rechtsverletzung gem�ss Art. 95 und Art. 96 BGG erhoben werden. Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Es ist somit weder an die in der Beschwerde geltend gemachten Argumente noch an die Erw�gungen der Vorinstanz gebunden; es kann eine Beschwerde aus einem anderen als dem angerufenen Grund gutheissen und es kann sie mit einer von der Argumentation der Vorinstanz abweichenden Begr�ndung abweisen (vgl. BGE 132 II 257 E. 2.5 S. 262; 130 III 136 E. 1.4 S. 140). Gem�ss Art. 42 Abs. 1 BGG ist die Beschwerde hinreichend zu begr�nden, andernfalls wird darauf nicht eingetreten (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG). Das Bundesgericht pr�ft grunds�tzlich nur die geltend gemachten R�gen; es ist nicht gehalten, wie eine erstinstanzliche Beh�rde alle sich stellenden rechtlichen Fragen zu pr�fen, wenn diese vor Bundesgericht nicht mehr vorgetragen wurden. Es kann die Verletzung von Grundrechten und von kantonalem und interkantonalem Recht nur insofern pr�fen, als eine solche R�ge in der Beschwerde vorgebracht und begr�ndet worden ist (Art. 106 Abs. 2 BGG).
Streitig und zu pr�fen ist, ob die ab Ende 2010/Anfang 2011 geltend gemachten Augenbeschwerden in einem nat�rlichen Kausalzusammenhang mit der beim Unfall vom 26. Dezember 2007 erlittenen Unterschenkelfraktur am linken Bein und den in diesem K�rperbereich entstandenen Komplikationen stehen. Prozessthema bildet dabei, wie die Vorinstanz zutreffend erkannt hat, die Frage, ob eine Sp�tfolge im Sinne von Art. 11 UVV erster Satzteil anzunehmen ist. Rechtsprechungsgem�ss spricht man von einer Sp�tfolge, wenn ein scheinbar geheiltes Leiden im Verlauf l�ngerer Zeit organische oder auch psychische Ver�nderungen bewirkt, die zu einem andersgearteten Krankheitsbild f�hren k�nnen (BGE 118 V 293 E. 2c S. 296 mit Hinweis).
Das kantonale Gericht ist in W�rdigung der medizinischen Akten davon ausgegangen, dass zur Beurteilung des Streitgegenstands auf die in allen Teilen �berzeugenden Darlegungen der Frau Dr. med. B.________ vom 11. Mai und 8. Juni 2012 abzustellen ist. Es hat zutreffend erkannt, dass die Vermutung des Dr. med. P.________, die komplexe Unterschenkelproblematik links mit zwischenzeitlich nachgewiesener Osteomyelitis habe die neu aufgetretenen Symptome "getriggert" und die "okkulte Infektion des Augenleidens" zum Ausbruch gebracht, nicht gen�ge, mit dem Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit einen Kausalzusammenhang mit dem Unfall vom 26. Dezember 2007 anzunehmen. Auch die �rzte des Spitals Y.________ konnten f�r die Ursache der Sehbeschwerden keine plausible Erkl�rung finden; so hielten sie im Bericht vom 28. August 2012 erneut fest, die �tiologie der diagnostizierten partiellen inneren und �usseren Oculomotoriusparese links sei unklar. Unter diesen Umst�nden ist nicht ersichtlich, inwiefern auch nur geringe Zweifel (vgl. dazu Urteil 8C_439/2009 vom 25. November 2009 E. 4.4) an den verwaltungsinternen fachmedizinischen Beurteilungen der Frau Dr. med. B.________ bestehen sollen. Von der beantragten Begutachtung ist in antizipierender Beweisw�rdigung abzusehen, da davon angesichts der klaren Aktenlage keine neuen Erkenntnisse zu erwarten sind (vgl. dazu BGE 124 V 90 E. 4b S. 94).
Die offensichtlich unbegr�ndete Beschwerde wird im vereinfachten Verfahren nach Art. 109 Abs. 2 lit. a BGG - ohne Durchf�hrung des Schriftenwechsels, mit summarischer Begr�ndung und unter Verweis auf die Erw�gungen im angefochtenen Entscheid (vgl. Art. 102 Abs. 1 und Art. 109 Abs. 3 BGG) - erledigt.
Der Beschwerdef�hrer hat als unterliegende Partei die Gerichtskosten zu tragen (Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG).