Source: https://www.nebenkostenabrechnung.com/personenzahl-als-verteilerschluessel/?replytocom=16533
Timestamp: 2019-10-14 06:10:11
Document Index: 15386397

Matched Legal Cases: ['§ 556', 'BGH', '§556', '§556', '§556', 'BGH', '§656']

Personenzahl als Verteilerschlüssel in der Nebenkostenabrechnung | Nebenkostenabrechnung
Das Gesetz gibt als Verteilerschlüssel in der Nebenkostenabrechnung als Regelmaßstab die Wohnfläche vor. Vermieter und Mieter sind an diese Regelvorgabe aber nicht gebunden und können einen abweichenden Verteilerschlüssel, beispielsweise auch die Personenzahl, für maßgeblich vereinbaren (§ 556a II BGB).
Der Verteilerschlüssel Wohnfläche führt oft zu Ungerechtigkeiten, wenn in einer 150 m² großen Wohnung nur eine Person (Single) wohnt und gegenüber einer mit sechs Personen belegten 75 m² großen Wohnung vergleichsmäßig mehr Wasserkosten bezahlen muss. In diesem Fall bietet sich die Abrechnung nach der Personenzahl an.
Verteilerschlüssel nach Personenzahl bedarf der vertraglichen Vereinbarung
Allerdings kann der einzelne Mieter entgegen einer anderweitigen Vereinbarung im Mietvertrag (Abrechnung nach Wohnfläche, Wohneinheiten, Verbrauch) vom Vermieter nicht verlangen, dass er einen personenbezogenen Maßstab anwendet (LG Mannheim NZM 1999, 365). Ebenso wenig besteht eine allgemeine Verpflichtung des Vermieters, personenbezogene Gebühren auch personenbezogen umzulegen. Die Abrechnung nach der Personenzahl bedarf immer der ausdrücklichen Vereinbarung.
Bei Kostenarten, wie Abwasser, Müll, Fahrstuhl oder Hausbeleuchtung erscheint die Kostenverteilung nach der Personenzahl gerecht. Je mehr Personen in einer Wohnung leben, desto größer ist der Verbrauch, desto stärker nutzen sie die Einrichtungen des Gebäudes. Bei anderen Kostenarten, wie Grundsteuer, Straßenreinigung oder Sach- und Haftpflichtversicherung stimmt dieser Ansatz nicht mehr. Diese Kosten fallen unabhängig von der Belegung einer Wohnung an.
Streitpunkt Feststellung der Personenzahl
Wird als Verteilerschlüssel in der Nebenkostenabrechnung die Personenzahl vereinbart, streiten die Parteien oft darüber, wie viele Personen überhaupt im Haus wohnen. Bei größeren Mehrfamilienhäusern kann die Ermittlung der Personenzahl für den Vermieter oder den Verwalter ein echtes Problem darstellen.
Problem: Dann ist zu ermitteln, wer ist Mieter und wer ist Besucher? Ist eine ehemals als Besucher geltende Person als Lebenspartner beim Mieter eingezogen? Wohnen Sohn oder Tochter noch in der elterlichen Wohnung oder sind sie ausgezogen?, Sind Neugeborene und Kleinkinder voll mitzurechnen? Was ist, wenn der Mieter den Winter auf Mallorca verbringt und keinen Verbrauch tätigt? Auch bei jedem Ein- und Auszug verändert sich das Verhältnis der Kostentragung. Oft steht die größere Einzelfallgerechtigkeit außer Verhältnis zum Verwaltungsaufwand. Vor allem bei großen Abrechnungseinheiten können Vermieter und Verwalter schnell überfordert sein.
Maßgebend ist die tatsächliche Benutzung einer Wohnung, die melderechtliche Registrierung ist nicht relevant (BGH WuM 2008, 151). Besucher zählen nicht, auch wenn sie häufig anwesend sind (AG Ahaus WuM 1997, 232).
Der Vermieter darf für Säuglinge, Tierhaltung, Autowaschen, Waschmaschine, häufiges Duschen oder Aquarien keine Zu- oder Aufschläge vornehmen (AG Bergisch Gladbach WuM 1994, 549). Auch sonstige Umstände, die sich aus die Lebensgewohnheiten einzelner Mieter ergeben, bleiben außen vor (LG Mannheim NZM 1999, 366). Allerdings kann der Vermieter mit dem Mieter vertraglich vereinbaren, dass solche individuellen Umstände berücksichtigt werden.
Lediglich dann, wenn es um die Abrechnung der Heiz- und Warmwasserkosten geht, ist der Vermieter nach der Heizkostenverordnung verpflichtet, die Energieverbrauchskosten mindestens zu 50 % nach dem Verbrauch abzurechnen. Für den Rest kann er eine personenbezogene Abrechnung vereinbaren.
Insgesamt ist festzustellen, dass der Verteilerschlüssel nach der Personenzahl bei einigen Nebenkostenarten, insbesondere wenn es um Verbrauchskosten geht, durchaus gerecht ist, sich zugleich aber auch als kompliziert darstellt und einen erheblichen Kontroll- und Verwaltungsaufwand verursacht.
Bei der Kostenverteilung nach der Personenzahl muss der Vermieter in der Nebenkostenabrechnung genau angeben, wie viele Personen während des Abrechnungszeitraums in dem Gebäude gewohnt haben und wie viele Personen der einzelnen Wohnung zuzuordnen sind.
Der Vermieter muss angeben und, wenn es der Mieter bestreitet, auch beweisen, in welchem Monat wie viele Personen in der einzelnen Wohnung gewohnt haben (AG Köln ZMR 1995, Heft 9 S. IX).
Gibt der Vermieter in der Nebenkostenabrechnung nicht zu erkennen, dass und wie er nach der Personenzahl abgerechnet hat, kann die Nebenkostenabrechnung, wenn sie für den Mieter so nicht nachvollziehbar ist, formell fehlerhaft sein. Ein sich eventuell ergebender Nachzahlungsbetrag zu Lasten des Mieters wäre nicht fällig.
Feststellung der Personenzahl für die Nebenkostenabrechnung
98 Antworten auf "Personenzahl als Verteilerschlüssel in der Nebenkostenabrechnung"
23. Dezember 2012 - 09:41 Antworten
[…] Kostenverteilung, andererseits dienen starre Maßstäbe (Abrechnung nach der Wohnfläche oder der Personenzahl) einer einfachen Abrechnung. Das Verbrauchsprinzip (Energie, Wasser) und Verursacherprinzip […]
27. Mai 2013 - 06:52 Antworten
ich hab da eine Frage zu den Verteilerschlüssel. Für das Jahr 2012 bekamen wir zunächst eine Nebenkostenabrechnung in der uns ein Stromverbrauch von 1.700 kwh berechnet wurde. (Strom ist bei den Nebenkosten entahlten und wird nicht separat mit einem Stromanbieter berechnet, eigener Zähler ist in der Wohnung aber enthalten) Die Abrechnung wurde auch bezahlt, da wir sie für korrekt erachteten.
Drei Wochen später erhielten wir ein Schreiben der Hausverwaltung, dass in den 1.700 kwH (Verbrauch lt. Zähler in unserer Wohnung), nicht die Kosten für Allgemeinstrom (Hausflur etc.) und Waschmaschine/Trockner enthalten sind und somit nachberechnet werden müssen. Wäre ich ja soweit mit einverstanden. Allerdings wurde der gesamte Stromverbrauch des Hauses in dieser neuen Rechnung einfach durch die Personenzahl umgelegt. Bedeutet, dass wir plötzlich 1.000 kwH (2.700 kwH anstatt 1.700 kwH) mehr verbraucht haben sollen und somit um die 200€ zusätzlich zu den bereits beglichenen Nebenkosten nachzahlen sollen.
Nun sehe ich es allerdings nicht mit ein, den Stromverbrauch der anderen Mietparteien mitzutragen. Speziell muss man dabei anmerken, dass diese beiden anderen Parteien keine separaten Stromzähler für ihre Wohnung haben.
Da stellt sich mir die Frage, ob das so rechtens ist, gerade da die anderen Mietparteien im Keller zusätzlich zu den Waschmaschinen auch noch zusätzliche Kühlschränke betreiben.
Über eine Einschätzung ihrerseits für ich mich freuen!
31. Mai 2013 - 08:05 Antworten
grundsätzlich können Nebenkosten (so auch der Allgemeinstrom) über verschiedene Verteilerschlüssel auf die Mieter umgelegt werden. Auch nach der Anzahl der Personen. Den vereinbarten Umlageschlüssel finden Sie im Mietvertrag. Ist kein Schlüssel vereinbart, gilt die Umlage nach BGB über die Wohnfläche.
In der Tat kann es aber nicht richtig sein, dass große Gerät von einzelnen Mietparteien über den Allgemeinstrom versorgt werden. Das sollte abgestellt werden und gibt sicher Raum für Gespräche, einen Widerspruch oder für die Beauftragung eines Anwalts.
2. Juli 2013 - 18:25 Antworten
meine ehemalige Lebenspartnerin ist zum 30.06.2012 aus der gemeinsamen Wohnung ausgezogen, was ich dem Vermieter mitgeteilt und er mir dieses wiederum quittiert habe.
Nach Erhalt der Nebenkostenabrechnung für 2012 musste ich feststellen, dass die personenbezogenen Kosten für das komplette Jahr auf Grundlage von 2 Personen berechnet worden sind und nicht ab 01.07. nur noch auf Grundlage einer Person.
Ist dies rechtens, und die Änderung der Personenanzahl innerhalb eines Abrechnungszeitraums/Jahres nicht möglich, oder ist die Abrechnung nicht korrekt, weil die Änderung der Personenanzahl ab dem 01.07. nicht berücksichtigt worden ist.
3. Juli 2013 - 08:37 Antworten
das klingt für mich wie ein klarer Fehler in der Nebenkostenabrechnung. Weisen Sie den Vermieter eifach nochmals auf die Änderung der Personenanzahl hin und bitten Sie um Korrektur der Nebenkostenabrechnung. Im Zweifel kann ein Anwalt diesen Part für Sie übernehmen.
17. Januar 2017 - 18:34 Antworten
ich habe eine ähnliche Frage zur Abrechnung nach Personen und der tatsächlichen Belegung.
Unser Sohn ist zum 01.01.2016 aus unserer Wohnung ausgezogen, muss der Vermieter nun nach der tatsächlichen Belegung von hier 3 auf 2 Personen abrechnen? Wobei sich der Sohn von hier noch nicht abgemeldet hat. Die Müllgebühren sind mit 3 Personen im Mietvertrag vereinbart.
17. Juli 2013 - 20:12 Antworten
in unserem Miethaus lebt eine Familie mit einem Kind von 3 Jahren.
Wasser, Müll ectr. (ausser Steuer, Versicherung…) werden Personenbezogen abgerechnet.
Als Säugling wurde das Kind nicht berechnet, aber nun ist es 3 Jahre.
Meine Frage, muss diese Fam. nicht mit 3 Personen berücksichtigt werden?
U.a. haben sie einen sehr hohen Wasserverbrauch.
Ich als Einzelperson (bin sehr sparsam, habe mir extra eine neue Waschmaschine gekauft) muss diesen Mehrverbrauch mit tragen.
18. Juli 2013 - 06:29 Antworten
es gibt sogar Gerichtsurteile, die bestätigen, dass Säuglinge als volle Person angesetzt werden können. Der Anwalt Ihrer Wahl kann Ihnen sicherlich passende Urteile raussuchen.
22. Juli 2013 - 16:36 Antworten
ich habe heute meine Nebenkostenabrechnung für das Jahr 2012 erhalten und musste feststellen, dass sich der Verteilungsschlüssel für die Pos. Müllabfuhr und allg. Stromkosten geändert hat. In den letzten Jahren wurde hier immer die Personenzahl als Bemessungsgrundlage herangezogen – nun wird es nach Wohnfläche berechnet. Ist ein Wechsel der Bemessungsgrundlage so ohne weiteres möglich?
22. Juli 2013 - 17:35 Antworten
schauen Sie in Ihren Mietvertrag, dort finden Sie den Umlageschlüssel, an den sich der Vermieter halten muss. Und im Zweifel wie immer: rechtlichen Rat einholen.
23. Juli 2013 - 07:57 Antworten
In meinem Mietvertrag sind die beiden Positionen nach Personenzahl bewertet.
Nach Rückfrage bei meiner Hausverwaltung, wurde gesagt das wir Mieter diesbezüglich informiert wurden – was mir jedoch nicht bekannt ist. Eine Rechtsgrundlage, welche die Änderung begründet, konnte mir telefonisch nicht genannt werden.
Würde eine schriftliche Information vom Vermieter/Hausverwalter denn grundsätzliche ausreichen um die Bemmungsgrundlage zu ändern oder bedarf es einer Zustimmung meinerseits?
23. Juli 2013 - 09:37 Antworten
So das „Infoschreiben“ wurde mir nun zur Verfügung gestellt. Die Hausverwaltung beruft sich auf §556a Abs. 1 und 2 wodurch die Änderung einseitig erfolgen kann.
Wenn ich Absatz 2 des Paragraphen jedoch richtig verstehe, muss hier ein Bezug zur erfassten Verursachung respektive dem erfassten Verbrauch gezogen werden könne – dies ist m.E. bei den Positionen nicht möglich.
Des Weiteren steht in Abs. 3, dass eine zum Nachteil des Mieters abweichende Vereinbarung unzulässig sein….
Alles in Allem bin ich gerade etwas verwirrt was die Rechtslage angeht und bitte um Hilfe 🙂
23. Juli 2013 - 19:47 Antworten
in §556a steht da ganz deutlich drin „erfassten unterschiedlichen Verbrauch oder der erfassten unterschiedlichen Verursachung“. Der Müll kann zwar grundsätzlich pro Mieter erfasst (gewogen) werden, aber ich denke das wird in Ihrem Fall nicht so sein. Der Allgemeinstrom wirkt wohl auch nicht separat erfasst.
Ein Beispiel für eine einseitige Änderung wäre die Wasserabrechnung von Wohnfläche auf Verbrauch (Messung mit Zählern) umzustellen. Lassen Sie sich bei Bedarf bitte rechtlich beraten.
21. August 2013 - 18:44 Antworten
vielen Dank nochmals für die freundliche und schnelle Hilfe.
Ich habe der NBK-Abrechnung aus den bereits diskutierten Punkten widersprochen und heute die Antwort erhalten.
Die Hausverwaltung beruft sich nun nichtmehr auf den §556a, sondern generell auf einen erhöhten Mehraufwand der aus der Berechnung nach Personen resultiert. Man „bietet“ mir an (in meinen Augen eher unterschwelliges Drohen) meine Abrechnung weiterhin nach Personen zu berechnen aber im gleichen Zug die Miete um 15 EUR mtl. zu erhöhen…natürlich nur aufgrund des erhöhten Aufwands…
Zudem schreibt die Verwaltung noch folgendes:
„Der Vermieter hat unter bestimmten Bedingungen einen Änderungsanspruch des Umlageschlüssels, die eine unzumutbare oder krasse Unbilligkeit voraussetzen. Ob diese Voraussetzungen in unserem Fall vorliegen, wissen wir nicht. Aber darauf kommt es u. E. auch nicht an.“
Ist Ihnen eine solche Regelung bekannt? Gab es hierzu vll. schon Gerichtsurteile? Welche Bedingungen müssen erfüllt sein?
Des Weiteren stellt sich mir die Frage ob der Vermieter die Miete (einfach so) erhöhen kann, wenn diese eh schon über dem Durchschnitt liegt (Mietspiegel2013).
Jetzt schoneinmal herzlichen Dank!!!
21. August 2013 - 19:48 Antworten
ich sehe überhaupt keinen Raum für eine Erhöhung wegen irgend einem Mehraufwand. Der Aufwand steht seit Mietvertragsunterzeichnung fest und sollte dem Vermieter und der Hausverwaltung klar sein. Schließlich hat sicherlich der Vermieter oder die Hausverwaltung den Mietvertrag aufgesetzt und nicht Sie als Mieter. Und wenn die Miete eh über dem Mietspiegel liegt, dann lehnt dich die Hausverwaltung in meinen Augen ganz schön weit aus dem Fenster mit der „Drohung“.
2. September 2013 - 11:20 Antworten
mein Ehemann arbeitet seit mehr als 1 Jahr 200km entfernt und hat dort auch eine Wohnung zur Miete- gemeldet ist er noch in unserem/ mit Kind, gemeinsamen Wohnort. Er verbringt nur die Zeit von Freitag- Sonntag „daheim“. Muss er bei der Nebenkostenabrechnung als 3. Person noch angegeben werden bzw. zahlen?
Ich würde mich über eine kurze Info von Ihnen freuen.
2. September 2013 - 16:20 Antworten
zu Ihrer Frage kann ich Ihnen leider keinen Tipp geben. Die Meldung am Wohnort spricht in jedem Fall dagegen, Ihrem Mann bei den Nebenkosten nicht zu berücksichtigen.
Ein Anwalt wird Ihnen sicherlich weiterhelfen können.
26. September 2013 - 14:11 Antworten
seit meinem Einzug 2010 hat mein Vermieter die Nebenkosten nach Personen vorgenommen, in unserem Fall drei (meine 2 Söhne und ich).
Nun, da mein großer Sohn im letzten Jahr ausgezogen ist, wird nach Wohnfläche abgerechnet- also in beiden Fällen zu unseren Ungunsten.
Freundliche Grüße, Elke Poppinga
27. September 2013 - 11:16 Antworten
der zu verwendenen Umlageschlüssel ist in Ihrem Mietvertrag geregelt. Hier sollten Sie nachsehen, wie abgerechnet werden muss.
26. September 2013 - 20:11 Antworten
In unserem Mietshaus wird für die Abrechnung des Wassers ein Punktesystem angewendet. In diesem System zählt jede in einer Wohnung lebende Person als ganzer Punkt und auch jede vorhandene Waschmaschine als voller Punkt. Ist es rechtens, dass eine Waschmaschine in dieser Abschrechnungsmethode einer Person von der Gewichtung her gleichgesetzt wird? Und wie sieht das mit einer Spülmaschine aus, die als weiterer voller Punkt angesehen wird, sodass man bei 2 Personen, Waschmaschine und Spülmaschine auf 4 Punkte kommt. Ich halte den Wasserverbrauch von Waschmaschine und Spülmaschine für deutlich geringer als den von 2 Personen. Gibt es zu der Gewichtung von Wasch-/Spülmaschine eventuell eine gesetzliche Regelung?
Vielen Dank schonmal wenn Sie mir dazu irgendwas sagen können.
27. September 2013 - 11:25 Antworten
leider kann ich zu dieser Art der Umlage überhaupt nichts schreiben, da mit diese Form nicht bekannt ist. Aber danke für den Einblick.
Ich würde als erstes in den Mietvertrag schauen und nachlesen, was dort für eine Umlage vereinbart ist. Wenn Sie alleine nicht weiterkommen, befragen Sie am besten einen Anwalt.
12. Oktober 2013 - 11:27 Antworten
in unserer Nebenkostenabrechnung gibt die Vermietung den Verteilerschlüssel „durchschn. Anz.Bew.p.M“ für die Wasserversorgung an. Die Vermietung sagt dazu, das es sich dabei um eine zulässige Berechnungsmethode handelt, weil anhand des Durchschnittswertes der jeweilige Wasserverbrauch errechnet wird, der dann die tatsächliche Anzahl der Bewohner je Wohnung berücksichtigt. Mir erschließt sich das ganze nicht.
Ist es rechtlich wirklich in Ordnung? Können Sie mir diesbezüglich etwas sagen?
13. Oktober 2013 - 10:21 Antworten
in wie weit der Durchschnitt eine Rolle spielt kann ich Ihnen leider nicht sagen. Grundsätzlich müsste man die Nebenkostenabrechnung als Ganzes sehen, um hier was sagen zu können.
12. Oktober 2013 - 21:34 Antworten
mein Vermieter ist bisher , nachdem er 2 anwaltliche Aufforderung und 5 selbst genannte Termine zur Einsicht in die Rechnungen der Neben-wie Betriebskosten (2012) nicht bereit gewesen, diese vor zu legen. Seine größte Sorge war die Rechnungen von 2011 einmal zeigen zu müssen, was aus seinen ständigen Nachfrage schließen ließ.Das ich die, um überhaupt einen Vergleichswert nachvollziehen zu können, natürlich sehen muss, stritt er ab. Es wird mir wohl nichts anderes übrig bleiben als klagen zu müssen, oder habe ich nicht das Recht auf die Einsicht für das 2011?
13. Oktober 2013 - 10:19 Antworten
hier finden Sie einen ausführlichen Artikel zum Thema: Belegeinsicht.
3. Dezember 2013 - 07:56 Antworten
Unsere Wasserabrechnung findet nach Personenzahl statt. In 2012 haben viele Ein- und Auszüge statt gefunden. Meine Vermietung hat die Personenzahl monatlich ermittelt addiert und durch 12 geteilt, 96:12=8. Dabei kam es in einigen Monaten zu einer Personenzahl von 6, 8 und in unserem Fall für 4 Monate sogar zu 10 Personen. Ist es richtig, dass mit der durchschnittlichen Personenzahl gerechnet wurde und nicht monatsweise jeweils für Januar bis Dezember einzeln und dann die Summen addieren?
4. Dezember 2013 - 11:18 Antworten
am Ende muss das Abrechnungsergebnis die Realität widerspiegeln. Manchmal führen mehrere Wege an Ziele, manchmal aber auch nicht. Sie müssen wohl ein bisschen hin und her rechnen und die Abrechnung der Hausverwaltung zu überprüfen. Im Zweifel würde ich eine rechtlichen Beratung oder die Prüfung Ihrer Nebenkostenabrechnung empfehlen oder lassen Sie sich anwaltlich beraten.
27. Juni 2014 - 17:34 Antworten
im September 2012 ist bei uns eine Mieterin eingezogen, mit der wir einen Mietvertrag mit einer pauschalen Abrechnung abgeschlossen haben.
Im April 2013 ist jedoch ihr Freund bei ihr eingezogen, wobei ein Mehrverbrauch entstanden ist. Nun wird eine personenbezogenen Nebenkostenabrechnung für die 2. Person abgelehnt.
Meine Meinung, wenn eine 2. Person einzieht, gilt die Pauschale nicht mehr.
29. Juni 2014 - 16:05 Antworten
ich würde im ersten Schritt die Vereinbarung zu den Punkten „weitere Mieter“ und „Nebenkostenpauschale“ im Mietvertrag prüfen. Wenn Sie dort nicht weiterkommen, würde ich an Ihrer Stelle einen Anwalt mit der Prüfung des Sachverhalts beauftragen.
Maria-C.
22. Juli 2014 - 16:17 Antworten
bei uns erfolgt die Nebenkostenabrechnung nach Personenzahl. In unserem 2 Personenhaushalt entspricht das bei uns 24 Personenmonate.
7 Monate im Jahr befinden wir uns jedoch im Ausland. Wir nutzen die Wohnung maximal 5 Monate = 10 Personenmonate.
Unser Vermieter legt jedoch die Verbrauchskosten auf das gesamte Jahr um.
Nach dem BGH 2008, 151 heißt es doch die tatsächliche Nutzung der Wohnung ist ausschlaggebend.
23. Juli 2014 - 12:07 Antworten
wenn die Nebenkosten nach Wohnfläche abgerechnet werden, zahlen Sie auch für die Zeit, die Sie im Ausland sind. Wenn Sie die Entscheidung treffen, Ihre Wohnung nicht ganzjährig zu bewohnen, heisst das für die anderen Mieter nicht automatisch, dass diese für Ihre Nebenkosten aufkommen. Lassen Sie sich bei Bedarf am besten rechtlich beraten.
28. Juli 2014 - 12:24 Antworten
Ich lebe seit dem 01.07.2013 mit meinem Freund zusammen in einer Mietwohnung mit 3 Parteien. Mutter + junge Tochter im Erdgeschoss. Wir in der ersten Etage und die ältere Tochter im Dachgeschoss. Nun habe ich heute die Abrechnung vom 01.07-31.12.2013 bekommen. Es ist die erste die ich jemals in den Händen halte. Es sind verschiedene Berechnungsschlüssel verwendet worden die ich alle nicht verstehe. Wie kann ich herausfinden ob das alles richtig ist was da steht?
29. Juli 2014 - 10:03 Antworten
Sie haben ein Recht zur Belegeinsicht. Die Umlageschlüssel sollten Sie mit Ihrem Mietvertrag abgleichen. Wenn Sie alleine nicht weiterkommen, kann ich Ihnen auch die Prüfung der Nebenkostenabrechnung durch einen Anwalt empfehlen.
30. September 2014 - 21:39 Antworten
es freut uns, Ihre Seite gefunden zu haben. Bei uns liegt folgendes vor: Meine Freundin bewohnt seit 2 Monaten eine 60 qm Wohnung. Dafür zahlt sie 360 Euro Miete, einen Betriebskostenvorschuss von 60 Euro, sowie einen Heizkostenvorschuss von nocheinmal 60 Euro. Insgesamt sind das 480 Euro Miete, wovon eben 120 Euro Nebenkostenvorschüsse sind. Nun bin ich auch in die Wohnung meiner Freundin eingezogen, und der Vermieter verlangt dafür nochmal pauschal 60 Euro Nebenkosten. Ist das nicht etwas viel?
2. Oktober 2014 - 12:57 Antworten
ich kann leider nicht beurteilen, welche Positionen bei Ihnen nach den Personen umgelegt werden und Welche nicht. Am Ende handelt es sich um eine Vorauszahlung, über die entsprechend abgerechnet wird.
Hier dazu noch ein aktueller Artikel: Feststellung der Personenzahl für die Nebenkostenabrechnung
12. Dezember 2014 - 15:37 Antworten
in unserem Mietvertrag haben wir der personenbezogenen Nebenkostenabrechnung zugestimmt, wohl auch, weil wir die Folgen und Nachteile gar nicht kannten.
Es wurden jedoch die letzten zwei Jahre z.B. die Hausmeisterkosten nach Wohneinheiten abgerechnet, somit mussten wir immer 1/9 der Hausmeisterkosten tragen.
Dieses Jahr gibt es eine neue Hausverwaltung und diese rechnet nun über die vertraglich vereinbarte Personenanzahl ab.
Durch diese geänderte Abrechnung müssen wir mehr als 200€ mehr für die Hausmeisterkosten bezahlen, als die Jahre zuvor, weil einige Wohnung leer standen und renoviert wurden. Weiterhin haben in einer Wohnung die Handwerker gewohnt.
Meine Frage ist nun, kann der Vermieter den Verteilerschlüssel spontan ändern, auch wenn es vertraglich festgelegt ist, bis jetzt jedoch nicht umgesetzt wurde?
Und muss der Vermieter nicht wenigstens in diesem Fall eine imaginäre Person für jede leer stehende Wohnung einsetzen, damit die Mieter nicht den Leerstand bezahlen müssen?
Sie würden mir sehr weiter helfen!
13. Dezember 2014 - 11:56 Antworten
danke für Ihren Beitrag. Ich möchte Ihnen mit einigen Links weiterhelfen:
Nebenkostenabrechnung bei Leerstand
Noch ein Tipp: die alte Verwaltung hat nicht vertragsgemäß abgerechnet und Sie haben Glück gehabt und Geld gespart. Jetzt wird nach Vertrag umgelegt, das sollte eigentlich im Sinne aller Mieter sein. Alleine schon, weil es dem Vertrag entspricht.
7. Januar 2015 - 19:37 Antworten
Wir haben neulich von unserm Vermieter eine Nebenkostenabrechnung bekommen, die eine Nachzahlung von ca. 350€ fordert, dabei sind 120€ Heizkosten und der rest für weitere Nebenkosten (Kanal, Straßenreiningung etc..).
Die Kosten wurden nach Personenmonat berechnet und bei uns hat sich die Personenanzahl nicht geändert. Der Vermieter meinte, dass es in anderen Wohnungen im Haus jetzt weniger Personen wohnen und deswegen müssen wir mehr zahlen.
Diese Erhöhung wurde uns aber nicht angekündigt.
Ist der Vermieter noch im Recht?
8. Januar 2015 - 09:33 Antworten
stellen Sie sich vor, wir haben ein Haus mit 100 Bewohnern und 50 Mietparteien. Der Vermieter kann nicht bei jeder Personenänderung alle anderen Mietparteien informieren. Das wäre kaum zumutbar.
1. März 2015 - 12:16 Antworten
bei uns wird die Nebenkostenabrechnung von Wasser/Abwasser durch die Personenanzahl abgerechnet. Finde ich in soweit auch nicht schlimm, nur gibt es zwei Wohnungen in denen mittlerweile mehr Personen tagtäglich wohnen, als im Mietvertrag stehen.
Ich habe mit unserem Vermieter schon gesprochen, da ich es nicht einsehe für andere Leute mit zu bezahlen.
Der Vermieter sagte mir, dass er schon mehrmals mit den Mietern gesprochen hat, diese aber sagen das die Partner hier nicht gemeldet sind.
Der Vermieter könnte da nichts machen!!
Kann er da wirklich nichts machen? Es ist offensichtlich, dass beide neuen Partner in den Wohnungen tagtäglich leben. Was kann der Vermieter machen? Kann er trotzdem mit der höhere Personenanzahl rechnen, obwohl diese nicht im Mietvertrag stehen?
2. März 2015 - 15:27 Antworten
in der Tat ist es für den Vermieter schwieg darzulegen, dass die Personen tatsächliche dort wohnen und nicht nur zu Besuch (längerer Zeit oder X mal die Woche) dort sind.
14. April 2015 - 12:23 Antworten
bei der Überprüfung der Nebenkostenabrechnung für 2014 habe ich entdeckt, dass wir fälschlicherweise personenbezogen statt nach qm-Anzahl abgerechnet wurden. Die NK-Abrechnung 2013 haben wir kommentarlos bezahlt, 2011 und 2012 war es irrelevant (ca. gleiches Ergebnis). Kann ich jetzt noch der NK- Abrechnung 2013 anfechten obwohl damals nicht bemängelt? Jetzt ist es aufgefallen, weil auch der Leerstand auf uns umgelegt wurde. Vielen herzlichen Dank vorab!
16. April 2015 - 09:25 Antworten
hier ein Link für Sie: https://www.nebenkostenabrechnung.com/widerspruchsfrist-nebenkostenabrechnung/
Ich hoffe der hilft Ihnen.
2. Mai 2015 - 06:46 Antworten
Ich bin Miteigentümerin eines Hauses. 2 WE gehören mir, diese werden beide von meiner Familie genutzt wir sind 6 Personen. Die 3. WE, die mir nicht gehört, ist vermietet. Ist meine Familie bei der Heizkostenabrechnung mit 12 Personen wegen der 2 WE anzusetzen oder mit 6? Oder evt. sogar mit 18 Personen, da die 2.WE auch noch ein kleines Dachzimmer beinhaltet? Im Grundbuch gehört das Dachzimmer aber zur 2. WE.
Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung und ein schönes Wochenende!
5. Mai 2015 - 18:18 Antworten
die Heizkosten werden überhaupt nicht nach Personen abgerechnet. Siehe Heizkostenverordnung.
15. Mai 2015 - 09:02 Antworten
ich bin seit etwa 3 Jahren von meiner Lebensgefährtin getrennt. Wir haben eine gemeinsame Tochter, welche teils bei mir, teils bei Ihrer Mutter wohnt…wie es nun mal so läuft. Da meine Tochter ja nicht ständig bei mir wohnt, hatte ich mit dem Vermieter vereinbart (mündlich), dass bei der Betriebskostenabrechnung nur 1,5 statt 2 Personen angerechnet werden. Nun, nach 3 Jahren werden mir plötzlich wieder 2 Personen angerechnet, ohne, dass ich vorher überhaupt darüber informiert wurde.
Ist das überhaupt rechtens? Ich persönlich sehe es natürlich nicht ein für 2 volle Personen zu zahlen, wenn meine Tochter nur etwa die Hälfte des Monats bei mir ist…
Besteht vielleicht sogar die Möglichkeit, dass meine Tochter nur als Besucher zählt?
18. Mai 2015 - 19:31 Antworten
beziehen Sie sich doch auf die Vereinbarung mit dem Vermieter und fragen Sie erstmal nett, warum diese geändert wurde/werden soll.
Mehr zum Thema Besuch: Nebenkostenabrechnung: Wann wird der Besuch zum Bewohner?
22. Mai 2015 - 01:03 Antworten
Ich lebe mit meienr Tochter in einem Drei-Parteien Haus. Das ältere Ehepaar über uns ist 6 Monate des Jahres in Spanien. Bei den Nebenkosten für Müllabfuhr wurde die Berechnung nun nach Personentagen durchgeführt und deren Abwesenheit bei uns nun „draufgeschlagen“. Ist dies rechtens?
Muss ich tatsächlich mehr zahlen, weil sie nicht da sind?
24. Mai 2015 - 10:25 Antworten
im ersten Schritt würde ich den Umlageschlüssel in Ihrem Mietvertrag prüfen. Nur wenn da tatsächlich Personentage vereinbart wurde, ist diese Umlage überhaupt denkbar.
19. Juni 2015 - 16:01 Antworten
Bei unserer Betriebkostenabrechnung wird Frisch und Abwasser Personenbezogen erfasst ( Personen x Tage )
Wohnen mit Frau und einer 1,5 Jahre alten Tochter.
vor vielen monaten wurden wir schriftlich aufgefordert die personen im Haushalt anzugeben – haben 3 geschrieben.
Wussten nicht wie wir unsere Tochter aufschreiben sollten. Ist ja eine „Person“
Da die Tochter gestillt war und immer noch ist (Säugling ? 🙂 )
besteht die Möglichkeit die Betriebskosten ändern zu lassen Aufgrund flaschen Personenangabe in 2 Personen ?
22. Juni 2015 - 13:15 Antworten
hier ein Link: Nebenkostenabrechnung: Berechnung von Babys, Kleinkindern und Kindern
4. August 2015 - 09:29 Antworten
Ich führe eine Wochenendbeziehung mit meinem Freund.
Nun wird aber in der Nebenkostenabrechnung der Freund als vollständige Person.
Gibt es hier einen Prozentsatz, ab wann der Lebenspartner vollständig angerechnet werden kann.
4. August 2015 - 10:44 Antworten
hier ein hilfreicher Artikel für Sie: Nebenkostenabrechnung: Wann wird der Besuch zum Bewohner?
21. September 2015 - 16:12 Antworten
seit dem 01.07.2015 bewohnen meine Lebensgefährtin und ich eine Mietwohnung in einem Zweiparteienhaus. Am 12.10.2015 kam unser Nachwuchs dazu, für den wir ab da auch einen Pro-Kopf Abschlag für Wasser zahlen sollten.
Nun werden wir demnächst ausziehen, haben aber nach einem Jahr keine Nebenkostenabrechnung für Wasser erhalten.
Zu den Abschlägen: 18€ Pro Person pro Monat!
Da wir uns sehr gut mit den Bewohnern der anderen Wohnung verstehen haben wir uns gemeinsam den Wasserzähler für das Haus angesehen und nach zwei Monaten einen Schnitt gebildet.
Ergebnis der Berechnung (Frischwasser, Abwasser, Grundpreis, Zählermiete wurde berücksichtigt): 8€ Pro Monat pro Kopf!
Haben wir als Mieter das Recht Einsicht in die Nebenkostenabrechnung für Wasser zu bekommen wenn es für das ganze Haus ist?
Lohnt sich in unserem Fall der Beitritt beim Mieterschutzbund um das zu viel gezahlte Geld zurück zu fordern?
Ein freundliches Gespräch mit den Vermietern ausgenommen, das ist Erfolglos…
22. September 2015 - 17:08 Antworten
Sie leisten offensichtlich Vorauszahlung, wenn Sie weniger Kosten verursachen, bekommen Sie das Guthaben mit der nächsten Nebenkostenabrechnung zurück.
Hadrys marek
23. September 2015 - 20:26 Antworten
Laut dem Vermieter gibt es keine Nebenkostenabrechnung für Wasser.
Seiner Aussage nach ist im Mietvertrag eine Pauschale von 17,50€ pro Person vereinbart.
„neben der Miete sind monatlich zu entrichten für:
-betriebskostenvorschuss für Betriebskosten gemäß abs.3: (handschriftlich eingetragen):wasser+Abwasser p.Pers.17,50 pausch.“
Also klar ist: es wird von ihm keine Abrechnung geben… Was können wir tun? Ist so eine Pauschale für Wasser rechtens?
24. September 2015 - 11:15 Antworten
die Formulierung ist mehr als zweideutig. Erst geht es um eine Vorauszahlungen, dann will der Vermieter aufgrund der Bezeichnung „pausch.“ eine Pauschale draus machen. In meinen Augen wird es schwere diese Ansicht nachhaltig zu vertreten. Holen Sie sich bei Bedarf rechtlichen Rat ein.
1. Oktober 2015 - 09:59 Antworten
ich wohne mit meinem Sohn allein in der Wohnung. Ich habe gestern die Nebenkostenabrechnung erhalten. Entgegen einer mündlichen Absprache wurde mein Sohn (Zum Ende des Abrechnungszeitraums unter 2 Jahre) als vollzähliger Bewohner eingerechnet. Dies betrifft u.A. auch die Abwasserabrechnung. Das Haus hat nur einen Zähler und somit muss über die Bewohnerzahl (bei uns somit 2) geteilt werden. Ist das rechtens?
1. Oktober 2015 - 11:04 Antworten
hier die Lösung: Nebenkostenabrechnung: Berechnung von Babys, Kleinkindern und Kindern
Werner Helmus
24. Oktober 2015 - 04:42 Antworten
wir wohnen in einen 3-Familienhaus, der Vermieter wohnt nicht in diesem Haus. Dem gesamten Haus ist pflichtgemäß eine 120 l Restmülltonne zugeordnet, die von allen Wohneinheiten in unterschiedlichen Müllmengen genutzt wird. Die Kosten für die Tonne fallen also in jedem Falle an, ob Mieter Müll in die Tonne geben oder nicht. Da es sich um eine, verbrauchsunabhängige Zwangsabgabe (kleinere Tonnen gibt es nicht) wäre eine Abrechnung nach Wohneinheiten (wie z.B. bei Grundsteuer oder Versicherungen) angebracht. Gibt es hierzu Kommentare.
27. Oktober 2015 - 17:21 Antworten
angebracht ist immer der Umlageschlüssel, der bei den Mieterin im Mietvertrag verankert ist.
27. November 2015 - 23:26 Antworten
ich bin Vermieter und habe gerade das Problem das wir damals bei Einzug des Mieters im Mietvertrag ca.65 qm Wohnraum angegeben haben und das auch nie vom Mieter reklamiert wurde. Nun, nachdem er gekündigt hat verlangt er im Nachgang eine Nachzahlung von mir da die Wohnung die angegeben ca 65qm nicht hätte, sondern nur knapp 60qm.
Allerdings liegt die Wohnung selbst dann noch etwa 30% unter dem Ortsüblichen Mietspiegel.
Kann er in dem Fall wo es im Mietvertrag um eine Ca Angabe handelt, jetzt nach Ende des Mietverhältnisses eine Rückzahlung fordern?
29. November 2015 - 12:33 Antworten
hier ein passender Artikel für Sie: Nebenkostenabrechnung: Quadratmeterzahl / Wohnungsgröße falsch – was tun?
17. Dezember 2015 - 02:08 Antworten
ich habe 2015 eine ETW in einem Wohnblock erworben, in dem sich noch 10 weitere Wohneinheiten (überwiegend Wohnungseigentümer, die selbst darin wohnen) befinden. Meine Wohnung ist vermietet (2 Personenhaushalt) und ich habe im Mietvertrag u.a. eine Klausel aufgenommen, wonach sich der Umlageschüssel für die Betriebskostenabrechnung aus der Abrechnung des Verwalters gegenüber den Wohnungseigentümern ergibt. Bei der Betriebskostenabrechnung unseres Verwalters ist mir aufgefallen, dass der Müll nach Personenmonaten abgerechnet wird und dabei jegliche Abwesenheit der Wohnungseigentümer (Urlaub etc.) sowie Leerstände der Wohnungen mit 0 Personen berechnet wurden, so dass für 2014 insgesamt lediglich 90 Personenmonate (ergibt durchschnittlich 7,5 Personen in 11 Whg.) zu berücksichtigen waren. Die Müllkosten werden allerdings von der Stadt für durchschnittlich 18 Personen in Rechnung gestellt (entspricht 218 Personenmonate). Ich beanstande nicht den personenbezogenen Umlageschlüssel an sich, sondern die Art und Weise der Berechnung, die letztlich für 2015 dazu führen wird, dass meine Mieter aufgrund ihrer permanenten Anwesenheit dann mit 24 Personenmonaten unangemessen hoch belastet würden. Wie kann ich die Hausverwaltung bzw. die übrigen Wohnungseigentümer dazu bringen, die „herrschende Rechtsprechung“ (u.a. fiktive Person bei Leerstand) bei der Berechnung mit zu berücksichtigen?
17. Dezember 2015 - 04:52 Antworten
sprechen Sie die Hausverwaltung darauf an, gerne auch die anderen Eigentümer auf der kommenden Eigentümerversammlung. In meinen Augen ist es auch unüblich, die Personen nach Urlaub und Co. zu berechnen.
17. Dezember 2015 - 09:30 Antworten
besten Dank für den Ratschlag, genau das war auch meine Idee. Die Hausverwaltung hat mir allerdings schon signalisiert, dass diese Berechnung schon immer für dieses Objekt so gemacht wurde und die Mehrheit der Eigentümer dies (angeblich) so wünscht. Dies wäre aus Sicht der meisten Eigentümer auch nachvollziehbar, da u.a. 2 Eigentümer ihre Wohnungen berufsbedingt nur sehr sporadisch (teilweise nur wenige Tage im Monat) aufsuchen, 2 Eigentümer echte Weltenbummler sind und ständig verreisen sowie 2 Eigentümer offensichtlich den Leerstand einer Vermietung vorziehen. Letztlich werden die Müllgebühren also nahezu ausschließlich von den verbliebenen Mietern bezahlt, die sich nicht dagegen wehren können. Deren Vermietern scheint diese Problematik nicht wirklich zu interessieren, da schließlich nicht sie sondern ihre Mieter die Kosten zu tragen haben. Ich weiß also derzeit wirklich nicht, wie ich die Hausverwaltung bzw. Mehrheit der Eigentümer dazu bringen kann eine gerechtere Umlage bei den Müllgebühren vorzunehmen oder zumindest die echten Leerstände fiktiv mit 1 Person zu berechnen, wenn letztlich die Mehrheit von ihnen so wunderbar davon profitiert.
8. Januar 2016 - 14:39 Antworten
in unserer Wohnanlage wurde mehrere Jahre verschiedene Posten nach Personen abgerechnet.
In der Abrechnung 2013 und 2014 wird nun aber alles nach m² Wfl. abgerechnet, da der Eigentümer gewechselt hatte im Jahre 2013. Ich habe es erst nicht bemerkt, als aber im Jahre 2014 die Kosten explodierten habe ich gegen beide Abrechnungen Widerspruch eingelegt. Da unser Mietverhältnis aber schon über 40 Jahre besteht und div. Eigentümerwechsel bestanden ist kein Mietvertrag vorhanden, und über die Vereinbarung mit dem Voreigentümer gibt es keine Belege außer die Nebenkostenabrechnungen selbst. Erst behauptete der neue Egt. er konnte auf Grund des Wechsels die Personenanzahl nicht ermitteln, nun sagt er §656a BGB schreibt die Abrechnung nach m² Wfl. vor.
Gibt es eine Chance die vorangegangenen Abrechnungen als abweichende Vereinbarung zu sehen.
Lg Andreas Kleine
9. Januar 2016 - 02:36 Antworten
wenn kein Umlageschlüssel vereinbart ist, greift nach BGB die Umlage nach Wohnfläche. Ob die vorherigen Abrechnungen eine Vereinbarung darstelle können, besprechen Sie am besten mit einem Anwalt. Eine Richtig könnte dieser Artikel hier weisen: Dürfen Vermieter jahrelang nicht abgerechnete Nebenkosten umlegen?
Gustav Breinker
9. Januar 2016 - 18:59 Antworten
meine Lebensgefährtin bewohnt in einem Einfamilienhaus eine separate 50m² Wohnung.
Die Wasserkostenabrechnung erfolgt lt. Mietvertrag nach Personenanzahl (Insgesamt 2+1=3 Pers.). Da aber zu dem Haus noch ein Garten (ca.1000 m²) gehört, zu dem sie kein Nutzungsrecht hat, dieser aber im Sommer bewässert wird, greift die Aufteilung nach Personen m. E. nicht. Der Vermieter argumentiert, daß der kleine Vorgarten (ca. 20 m²) des Hauses, der Hauspflege zugehört, (obwohl dieser nicht bewässert wird), und somit sei alles insgesamt kostenpflichtig.
10. Januar 2016 - 05:28 Antworten
m.E. muss der Verbrauch für die hintere Gartenbewässerung separat (über einen Gartenwasserzähler) erfasst werden.
21. Januar 2016 - 10:02 Antworten
eine Frage ich wohne in einem 2-Familienhaus mit Einligerwohnung!Über mir eine ältere Dame die in der ganzen Wohnung und auf dem Balkon Planzen stehen hat und die auch immer schön mit ganz viel Wasser gießt das es sogar auf unserer ganze Terasse steht. Und die Dame die in der Einligerwohnung wohnt hat auf Ihrer Terasse auch sehr grosse Blumenkübel stehen die sie im Sommer auch mit sehr viel Wasser gießt jeden 2 Tag sind es 10 Gießkannen voll!
Meine Frage bei uns wird auf Personen Wasser abgerrechnet ist das rechtens das dann bei beiden nur eine Person berrechnet wird? Wir hatten noch nie so viel Wasserverbrauch wie in dieser Wohnung!!!
Mfg fr. May
21. Januar 2016 - 11:27 Antworten
grundsätzlich gießt der eine mehr Blumen und der andere duscht oder badet gerne. Es wird also immer Ungerechtigkeiten geben, wenn nicht verbrauchsabhängig abgerechnet wird. Was können Sie tun? Als erstes würde ich in den Mietvertrag schauen und prüfen, ob die Umlage tatsächlich nach Personen vereinbart ist. Ansonsten würde ich mit dem Vermieter Kontakt aufnehmen und um Installation von Wasserzählern bitten / alternativ um Abrechnung nach Wohnfläche.
R.Hardt
17. April 2016 - 17:27 Antworten
erstmal finde Ich toll das es eine Möglichkeit gibt einen Fachmann zu fragen ohne sofort irgendwo einen Termin zu nehmen oder sofort Gebühren zahlen zu müssen.
Ich wohne schon 10 Jahre in einem 3 Familien Haus.
Mittlerweile habe ich seit 2 Jahren 2 Wohnungen davon angemietet.
Nun im Juni möchte ich das Ganze Haus mieten um es selbst komplett zu nutzen.
1.) Frage Wie sieht es nun mit den Nebenkosten aus. Habe ich 2 Jahre zufiel gezahlt ?
Momentan zahle ich 2 Wohnungen und 2 x Nebenkosten.
Aber es wohnen ja jetzt weniger Menschen darin
und jetzt bin ich ja bald alleiniger Mieter dieses Hauses.
2.) Frage: wie ist das mit dem Müll ? Wieviel Müll steht dem einen überhaupt zu.?
Wir hatten bislang eine 120 Liter Tonne für 3,5 Haushalte. (es gibt noch ein bewohntes Gartenhäuschen)
3.) Muss Ich dem Gartenhausbenutzer Zugang in das Haus gewähren weil dort eine Wäscheraum ist ?
Leider kann er dadurch ins ganze Haus und in jeden Kellerraum !
18. April 2016 - 10:28 Antworten
es kommt auf den Umlageschlüssel an, den Sie mit Ihrem Vermieter vereinbaren. Grundsätzlich können aber nur die Nebenkosten umgelegt werden, die auch entstehen. Und wenn Sie das ganze Haus nutzen ist der Umlageschlüssel nicht mehr entscheidend. Wenn Sie eine kleinere Mülltonne brauchen, sollten Sie das mit dem Vermieter abklären.
Reiner Brehmer
17. Mai 2016 - 12:50 Antworten
ich wohne seit 4 Jahren mit meiner 5köpfigen Familie in einem Vierparteienhaus. Insgesamt 10 Personen. Meine Wohnung ist als einzige mit einem Wasserzähler ausgestattet. Dies ist auch im Mietvetrag so eingetragen auch das über diesen Nebenzähler abgerechnet wird. Leider werden Jahr für Jahr die Wassergebühren über den Hauptzähler und durch die Personenzahl des ganzen Hauses verrechnet. Dadurch habe ich mittlerweile über 1000,00 € mehr bezahlt.Laut meinem Vermieter wäre das rechtens. Stimmt das?
17. Mai 2016 - 17:40 Antworten
ich würde an Ihrer Stelle auf die Abrechnung nach dem vereinbarten Verteilerschlüssel gestehen.
Mehr auch hier: Kann der Vermieter Abrechnungsmaßstab ändern? – Voraussetzungen
Anke Dvorak te Pas
16. Februar 2017 - 11:00 Antworten
Wir haben in unserem 3 Familienhaus 2 Wohnungen vermietet. Eine Mietpartei führt seit ca. 2 Jahren eine Kleinkinderbetreung mit ca.4 Kleinkinder täglich ( 5 Tage die Woche ) durch. Die Mietpartei hat allerdings hierfür keine Einverständnisserklärung von uns als Vermieter.
Die Wohnung und Flur wird durch das bringen und abholen natürlich mehr abgenutzt und auch die Lärmbelästigung ist erheblich höher als normal. Die Wohnung ist für 3 Personen angemietet worden.
Auch stellt sich die Frage wie ich die Nebenkosten berechnen soll. Es fallen durch die Betreuung der Kinder auch mehr Müll an ( Windeln ) etc. Es ist aber keine Warmwasserversorgung unserereits bereitgestellt, diese erfolgt durch Durchlauferhitzer in der Wohnung.
16. Februar 2017 - 13:28 Antworten
eine Wohnung ist zum wohnen gedacht nicht zur gewerblichen Nutzung. Wenn Sie das Gewerbe nicht grundsätzlich verbieten wollen, würde ich eine individuelle Vereinbarung mit der Mieterin schließen. Zum Beispiel Zusatzbeitrag X zur Miete.
20. Februar 2017 - 20:54 Antworten
Guten Abend Herr Hundt
Wir sind eine 4-köpfige Familie und wohnen in einem Mehrfamilienhaus.
In diesem Haus wohnt seit knapp einem Jahr eine Frau die in regelmäßigen Abständen verschiedene Männer in ihrer Wohnung wohnen lässt, dem Vermieter gegenüber sagt sie es wäre „nur“ Besuch.
Die Herren schlafen aber dort, holen am Morgen die Brötchen, gehen mit ihrem Hund Gassi. Ihre Wäsche wird gewaschen, hängt auch an der Leine.
Die Dame bezieht HartzV, ihre Tochter auch. Letztere ist auch mehr bei ihrer Mutter als zu Hause.
Unsere Nebenkostenabrechnungen sind stark angestiegen, der Vermieter wurde informiert, es kümmert ihn aber nicht.
Auch zwei arbeitslose junge Mädchen wohnen in dem Haus, mehrere ihrer Freundinnen übernachten wochenlang dort.
Bei uns wird geklingelt denn sie haben nur den Wohnungsschlüssel aber keinen Haustürschlüssel.
Wir haben bereits gekündigt, sind aber auch mit der aktuellen Abrechnung nicht einverstanden. Was können wir tun?
21. Februar 2017 - 08:55 Antworten
danke für Ihren Kommentar. Ich fürchte Sie werden nichts unternehmen können. Besuch ist Besuch. Auch wenn diese Zustände natürlich ärgerlich sind.
22. Mai 2017 - 21:48 Antworten
wir sind ca. 2,5 Monate vor Ablauf der Kündigungsfrist ausgezogen. Für das Wasser zahlen wir 3 Anteile (wird pro Kopf berechnet).
Darf der Vermieter auch für diese Zeit, in der wir nicht mehr in der Wohnung leben, diese Kosten auf uns umlegen (Schlüsselübergabe noch nicht erfolgt)?
23. Mai 2017 - 07:55 Antworten
ob Sie zu Ihrer Mietzeit in der Wohnung leben, schon ausgezogen oder im Urlaub sind, spielt für die Umlage der verbrauchsunabhängigen Kosten keine Rolle.
Stella Mohrfeld
22. Januar 2018 - 17:44 Antworten
ich mache bei uns die Nebenkostenabrechung. Da keine Wasseruhren angebracht sind berechne ich die Kosten pro Kopf. Nun hat eine unsere Mieterin ihre Tochter sehr häufig zu Besuch, ca.3 Monate im Jahr.
Wie wird das für alle Parteien gerecht berechnet?
23. Januar 2018 - 10:08 Antworten
pro Kopf können Sie nur abrechnen, wenn das im Mietvertrag so vereinbart wurde. Hier eine Hilfe zum Thema Besuch: Nebenkostenabrechnung: Wann wird der Besuch zum Bewohner?
van Zanten Andrea
26. März 2018 - 13:12 Antworten
auch ich hätte eine Frage zur Abrechnung nach Personenzahl.
Mein Vermieter schlüsselt die Abrechnung nach Personenanzahl wie folgt auf:
Als Person wird die Anzahl der Verbraucher (Anzahl der Waschmaschinen/Spühlmaschinen/Bade und Brauseeinrichtung etc/pro Wohneinheit) gerechnet.
Das bedeutet ich habe 1 Waschmaschine, 1 Spülmaschine und 2 Duschen, also werden bei der Wasserabrechnung 4 Personen angerechnet, obwohl wir nur zu zweit in der Wohnung leben.
26. März 2018 - 13:39 Antworten
dieser Verteilerschlüssel wäre mir neu. Lesen Sie als erstes im Mietvertrag nach, was hier vereinbart wurde.
Mockick
5. Juni 2018 - 13:11 Antworten
wir haben folgende Situation: 2 Parteien, der Vermieter lebt im Haus und es wird sporadisch über eine vom Vermieter selbst zu befeuernde Holzzentralheizung geheizt (alles) Sind in diesem Fall dennoch Heizungsgrundkosten anzusetzen? Es gibt ja keinen Anlagenbetrieb, da der Vermieter selber das Holz in die Heizung gibt und auch nicht 24/7 geheizt wird, sondern nur, wenn er anwesend ist.
Warmwasser läuft über einen Durchlauferhitzer, der für beide Wohnungen arbeitet und mit einem Relais das Wasser pro Wohnung steuert. Also, wenn einer Warmwasser laufen lässt, kann es die andere Wohnung nicht gleichzeitig nutzen. Auch hier gibt es keinen Zähler und auch keinen sep. Stromzähler.
Danke für Ihre freundliche Rückantwort
6. Juni 2018 - 19:44 Antworten
Hallo Mockick,
die Aufteilung in verbrauchsabhängige und verbrauchsunabhängige Kosten hat nicht unbedingt etwas mit den Grundkosten der Heizanlage zu tun. Aber das ist in Ihrem Fall vielleicht ohnehin irrelevant, siehe: Anwendung der Heizkostenverordnung im Zweifamilienhaus?.
Andre Plenert
6. Juli 2018 - 08:26 Antworten
Grund sie gefunden zu haben ist unsere diesjährige Heiz- und Nebenkostenabrechnung des vorangegangenen Jahres. Abgerechnet wird anscheinend nach Personen, was auch ok ist, aber in besagtem Zeitraum hat meine Lebensgefährtin alleine in der Wohnung gelebt, abgerechnet wurden aber 2 Personen. Nun bezog sich die Verwalterin auf mich, den Lebensgefährten, der ja seit November letzten Jahres ein- und ausgeht, offiziell aber erst seit April diesen Jahres hier wohnt. Ist der Vermieter verpflichtet die Müllkosten monatsweise abzurechnen? In unserem Fall stellt sich der Vermieter stur und meint das es zu viel Aufwand mache, das ganze auf den Monat herunterzubrechen. Ist ein Gang zum Anwalt sinnvoll? Es handelt sich hier um eine Summe von 80,- Euro, eigentlich zu wenig um einen Anwalt zu bemühen, aber zuviel um es ungerechterweise (falls es so sein sollte) zu zahlen.
vielen Dank für Ihren Rat und freundliche Grüße
6. Juli 2018 - 10:01 Antworten
das ist das Leid bei diesem Abrechnungschlüssel. M.E. muss der Vermieter definitiv nach Monaten abgrenzen.
9. August 2018 - 13:18 Antworten
wie dürfen die Wartungskosten für die Rauchmelder abgerechnet werden, pro Personenanzahl oder pro m²?
9. August 2018 - 13:34 Antworten
der Umlageschlüssel ist im Mietvertrag festgelegt.
13. August 2018 - 14:21 Antworten
ich habe ein 3-Familienhaus. Die Wohnfläche ist bei allen drei Wohnungen gleich groß.
Bisher hatte ich den Wasserverbrauch und alle sonstigen Kosten nach m² umgelegt, wie im Mietvertrag vereinbart.
Seit 2017 wohnt in einer Wohnung eine syrische Familie mit drei Kindern. Hinzu kommen ständig weitere Personen, die jedoch dort nicht gemeldet sind und sich auch nicht immer dort aufhalten sollen.
Bisher lag der Wasserverbrauch bis 2016 für alle drei Wohnungen bei 300 m³.
Im Jahr 2017 stieg dieser wohl durch die syrische Familie auf 686 m³ und wird bei Umrechnung des Verbrauchs bis zum 28.07.2018 für das Jahr 2018 stolze 777 m³ betragen.
Nunmehr rebellieren die beiden anderen Mietparteien und drohen mit Auszug wegen der hohen Nebenkosten.
Gibt es eine Möglichkeit, den Wasserverbrauch nach dem tatsächlichen Verbrauch abzurechnen.
Ich würde auch in die Wohnung der syrischen Familie 2 Wasserzähler (Bad und Küche) einbauen lassen, um den genauen Verbrauch zu ermitteln.
Die anderen beiden Mieter würden sich den Restverbrauch teilen.
Da es sich um einen Altbau handelt, ist der Einbau von Zwischen-Wasseruhren sehr schwierig.
Dies würde ich nur machen lassen, wenn ich nach dem dann ermittelten Verbrauch abrechnen kann.
13. August 2018 - 15:02 Antworten
lassen Sie in allen drei Wohnungen Zähler einbauen und legen Sie die Kosten dann verbrauchsabhängig um.
25. Januar 2019 - 17:30 Antworten
vielen Dank für den Artikel! Es wäre toll, wenn Sie Zeit hätten um sich mein Anliegen anzuschauen.
Ich habe einen neuen Mietvertrag vor mir liegen. Folgendes steht im Mietvertrag „Die Pauschalen sind auf der Grundlage berechnet, dass zwei Personen in der Wohnung wohnen.“ Das betrifft die Betriebskosten, Heiz- und Stromkosten. Ich werde jedoch alleine einziehen. Insbesondere ärgern mich die Stromkosten, die definitiv doppelt zu hoch sind. Die zuständige Person (weder Entscheidungsträger, noch Besitzer) der Häuser ist leider nicht gewillt eine Änderung anzustoßen und meinte, dass dies so bleiben wird. Mir erscheint, dass das alles nicht so stimmen kann. Welche Möglichkeiten habe ich nun, damit die Sache möglichst großen ärger geklärt werden kann?
Ich hoffe, Sie können mir weiterhelfen. Vielen Dank schon mal im Voraus!
28. Januar 2019 - 20:40 Antworten
Sie sind an die vereinbarten Vorauszahlungen des Mietvertrages gebunden – nach der ersten Nebenkostenabrechnung kommt wahrscheinlich ein Guthaben zustande und dann können die Vorauszahlungen für die Zukunft gesenkt werden.
7. Februar 2019 - 09:15 Antworten
Wir wohnen in einem Mehrfamilien-Haus zur Miete. 4 Wohnungen gehören einem Eigentümer und 1 Wohnung (unsere) gehört einem anderen Eigentümer.
Es wurde ein Hausmeister-Service eingesetzt, dessen Kosten von den Mietern gezahlt werden sollen, und zwar nicht nach Wohneinheiten (dann hätte jede Mietpartei 1/5 der Kosten zu zahlen, was fair wäre), sondern nach Eigentumsanteilen (unser Vermieter hat 1/3 und der andere mit den 4 Wohnungen hat 2/3). Da unsere Wohnung mit ca. 120 m2 die größte ist, würden wir über 30 % der Gesamtkosten zahlen müssen (bei ca. 2.400 € wären das ca. 720 € im Jahr).
Wir empfinden das als ungerecht, genießen doch alle Mietparteien denselben Service.
Unser Vermieter sagt, da der andere Eigentümer die Mehrheit hat, geht es nach dessen Meinung. Auf den Vorschlag, je 1/5 der Kosten jeder Mietpartei zuzumuten, reagierte er mit dem Argument, dann müssten ja seine Mieter mehr bezahlen.
Müssen wir das akzeptieren, sozusagen der Willkür des anderen Eigentümers ausgesetzt zu sein, oder können wir (ggf. über den Mieterverein) eine Änderung erwirken? Wie schätzen Sie unsere Chancen ein? Danke im Voraus für Ihre Bemühungen. Mfg – M.F.
7. Februar 2019 - 10:12 Antworten
die sog. Miteigentumsanteile richten sich i.d.R. nach der Wohnfläche. Die Umlage nach Wohnfläche ist absolut üblich und nach BGB sogar der anzuwendende Schlüssel, sofern nichts anderes im Mietvertrag vereinbart wurde.
⇐ Wohnfläche als Verteilerschlüssel in der Nebenkostenabrechnung
Wohneinheiten als Verteilerschlüssel in der Nebenkostenabrechnung ⇒