Source: http://dedocz.com/doc/423864/gesch%C3%A4ftsbericht-was-die-kleinen-und-mittleren---rvk
Timestamp: 2016-10-21 18:37:06
Document Index: 229067916

Matched Legal Cases: ['Art. 71', 'Art. 69', 'Art. 728', 'Art. 69', 'Art. 728', 'Art. 663', 'Art. 663', 'Art. 728', 'Art. 728']

GESCHÄFTSBERICHT Was die kleinen und mittleren - RVK
GESCHÄFTSBERICHT Was die kleinen und mittleren - RVKEinbettenintegration code for your site or blogWidth: (Auto)
Was die kleinen und mittleren Krankenversicherer
zur Vielfalt der Schweiz beitragen.
Schweiz bedeutet Vielfalt: 26 Kantone,
4 Sprachen, 2352 Gemeinden, 8’036’900
Einwohner, 7 Bundesr&auml;te, &uuml;ber 17 Parteien,
knapp 80’000 Vereine, eine Auswahl von &uuml;ber
23’400 Restaurants und vieles mehr. Die
Bilder in unserem Gesch&auml;ftsbericht zeigen,
dass Vielfalt das Leben bereichert und unentbehrlich ist. Auch im Gesundheitswesen.
Drei Fl&ouml;ten
Vier H&ouml;rner
Zwei Paukisten
Sechzehn 1. Violinen
Vierzehn 2. Violinen
Zehn Bratschen
Zehn Violoncelli
F&uuml;nf Kontrab&auml;sse
4Standpunkt
Verbandskennzahlen und Organe
6Jahresbericht
16Erfolgsrechnung
RVK R&uuml;ck AG
26Organe
28Gesamterfolgsrechnung
Erfolgsrechnung pro Bereich
30Bilanz
Mitglieder, Partner, Aufsicht
Im Herbst 2014 stimmen wir voraussichtlich &uuml;ber die von der SP Schweiz lancierte
Initiative &laquo;F&uuml;r eine &ouml;ffentliche Krankenkasse&raquo; ab. Nachdem das Volk und die St&auml;nde
das Anliegen Einheitskasse bereits 2003 und 2007 klar abgelehnt haben. Alter Wein
in neuen Schl&auml;uchen also?
Dr. Charles Giroud, Pr&auml;sident
Im Rahmen der Konferenz &laquo;Gesundheit 2020&raquo; hat Gesundheitsminister Alain Berset
das schweizerische Gesundheitswesen als das weltbeste System bezeichnet. Er ist der
Ansicht, man m&uuml;sse es nur mit punktuellen Verbesserungen optimieren. Die Initianten
ihrerseits sind inzwischen zur Erkenntnis gelangt, dass sich mit ihrer Initiative keine
Kosten in einem substanziellen Umfang einsparen lassen. So l&auml;sst sich auch der
Bundesrat zitieren. Trotz dieser klaren Aussagen will man – aus welchen Gr&uuml;nden
auch immer – unserem Gesundheitswesen eine Radikalkur verpassen.
F&uuml;r den RVK ist klar: Nehmen wir die Einheitskasse an, verlieren wir die Wahlfreiheit,
die Qualit&auml;t ist in Gefahr, die Kosten steigen wie bisher, das Splitting zwischen Grundund Zusatzversicherung ist zwingend und die Verschuldung – wie bei anderen Sozialversicherungen – ist wahrscheinlich.
Wir Krankenversicherer haben eine gesetzliche Informationspflicht, die wir in diesen
Tagen wahrzunehmen haben. Ich fordere Sie alle auf, sich pers&ouml;nlich zu engagieren und
Ihre Mitarbeitenden und Versicherten &uuml;ber die Konsequenzen dieser Initiative aufzukl&auml;ren. Daf&uuml;r danke ich Ihnen im Voraus.
Der Blick nach innen richtet sich dieses Jahr insbesondere auf die weitere Entwicklung des RVK als R&uuml;ckversicherer und Dienstleister f&uuml;r seine Mitglieder und f&uuml;r die
Kunden im Gesundheitswesen. Erstmals ist es im vergangenen Jahr gelungen, R&uuml;ckversicherungen und Dienstleistungen als gleichwertige S&auml;ulen des RVK und der RVK
R&uuml;ck AG zu etablieren. Innovative Produkte mit vielversprechenden Langzeitperspektiven und eine hohe Kundenzufriedenheit haben dies erm&ouml;glicht. Das freut und
motiviert uns, in dieser Richtung weiterzuarbeiten.
Ich danke allen, die uns im vergangenen Jahr in unserer Arbeit unterst&uuml;tzt haben: unseren 27 kleinen und mittleren Krankenversicherern, unseren Kunden, den zahlreichen
Gesch&auml;ftspartnern, unseren 33 Mitarbeitenden, den Mitgliedern des Vorstandes beziehungsweise des Verwaltungsrates und der verschiedenen Arbeitsgruppen. Und nat&uuml;rlich allen, die sich f&uuml;r die Interessen einer vielf&auml;ltigen Krankenversicherung zum Wohle
der Versicherten und letztlich im Dienst einer hohen, nachhaltigen Volksgesundheit
Dr. Charles Giroud, Pr&auml;sident RVK
Krankenversicherer 2727
Total Versicherte 645’661
Charles Giroud, Pr&auml;sident
Dr. rer. pol., B’VM, Beratergruppe f&uuml;r Verbands-Management, Bern
Dieter Boesch, Vizepr&auml;sident
innova Versicherungen AG, G&uuml;mligen
rhenusana, Die Rheintaler Krankenkasse, Heerbrugg
Robert Kalbermatten
sodalis gesundheitsgruppe, Visp
Franz Josef Kaltenbach
Dr. rer. nat., Sympany Versicherungen AG, Basel
AGRISANO, Brugg
FKB, die liechtensteinische Gesundheitskasse, Balzers
&Ouml;KK, Landquart
Ernst &amp; Young AG, Z&uuml;rich
Daniel Herzog, Direktor und Vorsitzender der GL
Stephan Bernet, Stv. Direktor und Bereichsleiter Ressourcen
Peter Aregger, Bereichsleiter Versicherungen
Reto K&ouml;lbli, Dr. med., Bereichsleiter MedCasePool
Patrick Kellenberger, Bereichsleiter Marketing + Bildung
627’177
In allen Z&uuml;rcher Schulen – vom Kindergarten &uuml;ber die Primar- und Sekundarschulen bis hin zu den Berufs- und
Mittelschulen – kommen Kinder und
Jugendliche mit unterschiedlichem
sozialem, sprachlichem, kulturellem und
religi&ouml;sem Hintergrund zusammen. Die
Schulen wollen alle diese Kinder und
Jugendlichen integrieren.
Bericht &laquo;Bildung, Integration und
soziokulturelle Vielfalt&raquo;; Bildungsdirektion
Der RVK blickt auf ein erfolgreiches Gesch&auml;ftsjahr 2013 zur&uuml;ck.
Er konnte den Umsatz steigern und das Ergebnis verbessern.
Es konnten auch wieder verschiedene neue Kunden ausserhalb
unserer RVK-Gemeinschaft gewonnen werden, was zeigt, dass
die Produkte und Dienstleistungen des RVK sowohl preislich als
auch qualitativ nicht nur konkurrenzf&auml;hig sind, sondern auch
einer echten Nachfrage im freien Gesundheitsmarkt entsprechen.
Damit befindet sich die Gesch&auml;ftsentwicklung auf Kurs und entspricht der Mehrjahresplanung, die jeweils vom Vorstand festgelegt wird.
Die Kosten im Gesundheitswesen steigen weiterhin. Kostentreiber sind die vermehrte
Nachfrage nach Gesundheitsleistungen, die Ausgaben im Bereich der Spitzenmedizin
sowie neu zugelassene Therapien, Prozeduren und Medikamente – und nicht etwa die
Krankenversicherer. Wie Auswertungen zeigen, sind 2013 die Spitalkosten besonders
stark gestiegen. Die Spit&auml;ler rechnen die station&auml;ren Leistungen seit Anfang 2012 nach
Fallpauschalen ab. Durch die Umstellung haben sie viele Leistungen, die sie 2012 erbracht haben, erst 2013 abgerechnet. So haben sich die Kosten in den Spit&auml;lern in der
Grundversicherung in der ganzen Schweiz 2013 um &uuml;ber 1,2 Milliarden Franken auf rund
12 Milliarden Franken erh&ouml;ht, was einem Kostenanstieg von &uuml;ber 10 Prozent entspricht.
Ebenfalls zugenommen haben die Arztkosten: 2013 waren deutlich mehr abrechnende
&Auml;rzte t&auml;tig, da der Zulassungsstopp 2012 aufgehoben wurde. Mehr Behandlungen waren
die Folge. Vor dem Hintergrund dieser Kostenentwicklung, die notabene allein die
Leistungserbringer – &Auml;rzte und Spit&auml;ler – zu verantworten haben, k&ouml;nnen die Krankenversicherer auch mit noch so rigiden und konsequenten Rechnungs- und Leistungskontrollen nicht verhindern, dass Mehrkosten in diesem Ausmass in Form von Pr&auml;mienerh&ouml;hungen weitergegeben werden m&uuml;ssen.
Kanton Z&uuml;rich, Volksschulamt.
Eigenverantwortung st&auml;rken
Die Kosten im Gesundheitswesen k&ouml;nnen nur unter Kontrolle gebracht werden, wenn
s&auml;mtliche Leistungen der obligatorischen Krankenversicherung &uuml;ber den WZW-Filter
(wirksam, zweckm&auml;ssig, wirtschaftlich) gepr&uuml;ft werden – bei der Aufnahme in den Grundleistungskatalog und der Kontrolle der Leistungs&uuml;bernahme. Zudem muss die Eigenverantwortung der Versicherten gest&auml;rkt werden – zum Beispiel mit Managed-Care-Modellen. Diese Modelle geben einen finanziellen Anreiz, Gesundheitsleistungen sparsam zu
konsumieren, und st&auml;rken gleichzeitig das Kostenbewusstsein der Versicherten. Deshalb
m&uuml;ssen diese integrierten Versorgungsmodelle konsequent gef&ouml;rdert und attraktiv ausgestaltet werden.
Einheitskasse gef&auml;hrdet hochstehende Versorgung
Keine L&ouml;sung gegen die steigenden Kosten ist die Einheitskasse,
wie sie die Initianten der Volksinitiative &laquo;F&uuml;r eine &ouml;ffentliche
Krankenkasse&raquo; fordern. Eine einzige &ouml;ffentlich-rechtliche Bundesinstitution soll die rund 60 privatwirtschaftlich organisierten
Krankenversicherer ersetzen. Eine Annahme der Initiative w&uuml;rde
zu einem Bruch mit dem heutigen bew&auml;hrten System und zur
Einf&uuml;hrung eines Monopolbetriebs f&uuml;hren.
In der Schweiz leben M&auml;nner und Frauen nicht nur am l&auml;ngsten,
sie bleiben auch am l&auml;ngsten gesund. Die Versicherten geniessen
mit dem heutigen System ein hohes Mass an Wahlfreiheit und
Selbstbestimmung – sie k&ouml;nnen sich ihren Krankenversicherer,
ihr Versicherungsmodell, die H&ouml;he der Franchise, aber auch den
Arzt selber aussuchen. Sie haben die Wahl zwischen Hausarzt-,
HMO- oder Telmed-Modellen. Die Versicherten k&ouml;nnen sich f&uuml;r
&Auml;rztenetzwerke entscheiden und damit nicht nur die &auml;rztlichen
Behandlungswege, sondern auch die Pr&auml;mienh&ouml;he direkt mit
beeinflussen. Eine staatliche Einheitskasse schafft hingegen die
Wahlfreiheit ab und macht die Versicherten zu Bittstellern und
Zwangskunden ohne Ausweichm&ouml;glichkeit.
Das gibt es in keinem anderen Land: Im Krankheitsfall kann in der
Schweiz heute jede Person auf eine rasche und qualitativ hochstehende medizinische Versorgung z&auml;hlen, die von der Grundversicherung verg&uuml;tet wird. Ein Blick ins Ausland zeigt, dass ein rasches
Kostenwachstum in einem staatlichen Gesundheitssystem fr&uuml;her
oder sp&auml;ter zur &Uuml;berschuldung f&uuml;hrt und medizinische Leistungen
abgebaut werden. Dies gilt es zu verhindern. Der RVK ist zudem
&uuml;berzeugt, dass mit der Volksinitiative die Kosten auf keinen Fall
gesenkt werden k&ouml;nnen. Dies best&auml;tigt sogar der Bundesrat ausdr&uuml;cklich.
Neues Gesetz &uuml;berfl&uuml;ssig
Bereits heute besteht eine umfassende Aufsicht &uuml;ber die Krankenversicherung – mit den vorhandenen Aufsichtsinstrumenten
ist eine wirksame Aufsicht m&ouml;glich. Werden diese konsequent
angewendet, bedarf es keiner neuen Aufsichtsregelungen. Das
KVAG braucht es nicht als selbst&auml;ndiges Gesetz, die notwendigen
Regelungen k&ouml;nnen in das bestehende KVG aufgenommen werden. Das neue Krankenversicherungsaufsichtsgesetz (KVAG) ist
deshalb abzulehnen. Es gilt auch die finanziellen Folgen der Aufsichtst&auml;tigkeit v. a. f&uuml;r die kleinen und mittleren Krankenversicherer zu bedenken: Solche beh&ouml;rdlichen Kontrollen d&uuml;rfen nicht
dazu f&uuml;hren, dass die Krankenversicherer in ihrer Kernt&auml;tigkeit
behindert werden und die entstehenden Mehrkosten von den
Pr&auml;mienzahlenden &uuml;bernommen werden m&uuml;ssen.
Der Risikoausgleich ist ein Element des regulierten Wettbewerbs
zwischen den Krankenversicherern. Er gleicht die unterschiedlichen Risiken der Krankenversicherer infolge ungleicher Versichertenprofile aus. Eine weitere wirksame Verfeinerung des Risikoausgleichs auf der Grundlage von objektiven und nicht beeinflussbaren Kriterien macht Sinn. Diese Verfeinerung soll in enger
Zusammenarbeit mit den Krankenversicherern erfolgen und darf
nicht zu einem Kostenausgleich f&uuml;hren.
Anlass zu Diskussionen im Parlament hat 2013 der Ausgleich der
Pr&auml;mien gegeben, die in einzelnen Kantonen zu viel oder zu wenig
bezahlt wurden. Es handelt sich um eine Vorlage, die niemanden
zufriedenstellt, unter die man aber m&ouml;glichst schnell einen Schlussstrich ziehen will. Umstritten ist vor allem die Frage, &uuml;ber welche
Periode die Pr&auml;mien auszugleichen sind. Der St&auml;nderat hat die
Vorlage mit der Inkraftsetzung des KVAG verbunden – eine
Versicherung zu Gunsten des KVAG sozusagen. Die Kommission
f&uuml;r soziale Sicherheit und Gesundheit (SGK) des Nationalrats hat
diese Verbindung zu Recht gel&ouml;st, um die &laquo;Altlasten&raquo; rasch zu
bereinigen. Gem&auml;ss Vorschlag sollen dabei insgesamt 800 Millionen
Franken ausgeglichen werden, wobei je ein Drittel der umverteilten Mittel vom Bund, aus der CO₂-Abgabe und von den Krankenversicherern (Reserven oder Pr&auml;mienzuschl&auml;ge) stammen soll.
Jegliche R&uuml;ckerstattung von zuvor genehmigten Pr&auml;mien widerspricht dem Versicherungsprinzip und dem Grundsatz von Treu
und Glauben. Zudem ist der administrative Aufwand solcher
R&uuml;ckzahlungsaktionen unverh&auml;ltnism&auml;ssig hoch. Der RVK ist
deshalb grunds&auml;tzlich gegen jegliche R&uuml;ckerstattung von OKPPr&auml;mien, die vorg&auml;ngig vom BAG rechtsg&uuml;ltig genehmigt worden
Der RVK arbeitet mit dem Branchenverband Sant&eacute;suisse seit vielen Jahren konstruktiv zusammen. Es braucht einen starken Branchenverband, der eine geschlossene Branchenmeinung vertritt –
und nicht die Eigeninteressen einzelner Krankenversicherer. Vor
allem im Hinblick auf die bevorstehende Abstimmung &uuml;ber die
Einheitskasse ist diese Einigkeit matchentscheidend. Die Entwicklung innerhalb der Branche mit einem zus&auml;tzlichen dritten Verband schw&auml;cht die Branche. Trotzdem ist es den Verb&auml;nden
gelungen, in wichtigen, zukunftsweisenden Fragen – wie zum Beispiel der Einheitskassen-Initiative – geschlossen aufzutreten und
als Einheit zu agieren. So ver&ouml;ffentlichen die drei Krankenversicherungsverb&auml;nde zusammen mit dem Schweizerischen Versicherungsverband (SVV) einen gemeinsamen Newsletter, der an alle
Parlamentarier geht. Dies mit dem Ziel, den Politikern zu zentralen gesundheitspolitischen Gesch&auml;ften eine abgestimmte Position
der Branche zu pr&auml;sentieren und Einigkeit der Branche zu demonstrieren.
Der RVK setzt sich f&uuml;r die Vielfalt von kleinen,
mittleren und grossen Anbietern in der Kranken- und Unfallversicherung ein. Darum unterst&uuml;tzt er seine Mitglieder mit innovativen Ideen
und Leistungen, damit sie ihre Vorteile nutzen
und ausspielen k&ouml;nnen.
Auch innerhalb des RVK hat es 2013 Ver&auml;nderungen gegeben.
Die innova Versicherung hat per Ende 2012 ihr OKP-Gesch&auml;ft an
die Visana verkauft und konzentriert sich seither aufs Zusatzversicherungsgesch&auml;ft. Da die RVK-Mitgliedschaft an die Grundversicherung gekn&uuml;pft ist, ist die innova aus dem Verband ausgeschieden. Martin Horisberger, Gesch&auml;ftsleitungsmitglied der
innova, bleibt weiterhin im RVK-Vorstand: Neben Charles Giroud
ist er der zweite externe Vertreter. Aus dem Vorstand ausgetreten ist J&uuml;rg Allenspach, ehemaliger Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der kmuKrankenversicherung. Franz Joseph Kaltenbach, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer
der Sympany Versicherungen AG in Basel, und Pino Puopolo,
Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der FKB in Balzers, arbeiten seit letztem Jahr im
RVK-Vorstand mit.
Die im vergangenen Jahr er&ouml;ffneten Konsultationen zeugten vor
allem von der andauernden Blockade in der gesundheitspolitischen
Diskussion. In diesem Kontext f&uuml;hrten die klare Absage des Verbandes und der geschlossene Auftritt der Branche gegen&uuml;ber
Hochkostenpool und institutioneller Trennung von Grund- und
Zusatzversicherung zum R&uuml;ckzug des bundesr&auml;tlichen Gegenvorschlages zur Einheitskassen-Initiative.
2013 wurden die Datenannahmestellen errichtet und zertifiziert.
Dies erwies sich als anspruchsvoll und stellte f&uuml;r alle Beteiligten
eine besondere Herausforderung dar. Der Bundesrat w&uuml;rdigte
die anhaltenden Anstrengungen der Krankenversicherer im
Bereich des Datenschutzes: Er ver&ouml;ffentlichte Mitte Dezember
den Bericht &laquo;Schutz der Patientendaten und Schutz der Versicherten&raquo;, in dem er festhielt, dass die KVG-Versicherer in vielen
Bereichen die n&ouml;tigen Vorkehrungen getroffen haben, um den
Datenschutz und die Datensicherheit sicherzustellen.
Der RVK organisiert seit 1998 das RVK-Forum, eine der wichtigsten Plattformen im schweizerischen Gesundheitswesen. Im Vorfeld der Einheitskassen-Abstimmung will sich der RVK f&uuml;r die
Anliegen der Krankenversicherer einsetzen und die Stimmb&uuml;rger
entsprechend aufkl&auml;ren. Er hat deshalb das Forum an die besondere Ausgangslage angepasst und f&uuml;r einmal eine &ouml;ffentliche Podiumsveranstaltung durchgef&uuml;hrt. Ziel der Veranstaltung war es,
das Thema in der &Ouml;ffentlichkeit kontrovers zu diskutieren, Wissen aus erster Hand zu vermitteln und dabei die Transparenz
der Meinungen und Thesen zu gew&auml;hrleisten.
Die Verbandstagung RVK-ImPuls f&ouml;rdert den Kontakt unter den
Mitgliedern und erm&ouml;glicht so den wertvollen Erfahrungsaustausch sowie die Netzwerkpflege auf strategischer Ebene. Das
Tagungsprogramm hat Beitr&auml;ge zu aktuellen Herausforderungen
im Schweizer Krankenversicherungswesen beinhaltet. Im Anschluss daran haben die Delegiertenversammlung des RVK und
die Generalversammlung der RVK R&uuml;ck AG stattgefunden.
Dank der N&auml;he zum Markt und dem Einblick in alle Bereiche
des Gesundheitswesens entwickelt der RVK f&uuml;r seine Mitglieder
laufend durchdachte und zielorientierte Versicherungsl&ouml;sungen.
Eine staatliche Einheitskasse w&uuml;rde
die Wahlfreiheit g&auml;nzlich abschaffen und
die Versicherten zu Bittstellern ohne
Ausweichm&ouml;glichkeit machen.
Aus der Brosch&uuml;re Standpunkte 2014
des RVK zur Gesundheits- und Krankenversicherungspolitik.
Krankheits-Tod- und -Invalidit&auml;tsversicherung (KTI)
Die KTI-Versicherung hat sich erfreulich entwickelt. Das Pr&auml;mienvolumen ist leicht
gewachsen und betrug 2013 rund 525’000 Franken. Die Zahl der Versicherten blieb
Per 2014 hat der Risikotr&auml;ger gewechselt. Neue Risikotr&auml;gerin ist die Generali Personenversicherungen AG. Sie f&uuml;hrt den KTI-Bestand mit unver&auml;ndertem Tarif und gleichwertigen AVB weiter. Der Wechsel ist erforderlich gewesen, nachdem die AXA Leben
AG den Vertrag mit dem RVK gek&uuml;ndigt hatte. Sie will sich verst&auml;rkt auf das Gesch&auml;ft mit
der beruflichen Vorsorge konzentrieren.
Unfall-Tod- und -Invalidit&auml;tsversicherung (UTI)
Das Pr&auml;mienvolumen der UTI-Versicherungen betrug 2013 6,9 Millionen Franken. Es ver&auml;nderte sich gegen&uuml;ber dem Vorjahr nur geringf&uuml;gig. Die 24 Vertragspartner vermittelten 94’600 Versicherungen. Zus&auml;tzlich zur UTI-Versicherung f&uuml;hrten drei Krankenversicherer das UTI-Zusatzprodukt &laquo;Aushilfenversicherung Landwirtschaft&raquo;.
Zusatzversicherungsangebote der innova und &Ouml;KK
2013 vermittelten 17 Krankenversicherer Zusatzversicherungsprodukte von innova
und &Ouml;KK. Mit 25’000 Versicherten erzielten sie ein Pr&auml;mienvolumen von insgesamt
7,3 Millionen Franken. Das Jahresergebnis fiel insgesamt positiv aus. Die Leistungskosten
stiegen bei gleichem Pr&auml;mienvolumen moderat an. Dies erlaubt es, den vermittelnden
Krankenversicherern Provisionen und &Uuml;bersch&uuml;sse im Umfang von rund 1,5 Millionen
Franken zu verg&uuml;ten.
Das Wachstum in den telemedizinischen Angeboten (Compliance System, Demand
Management, medizinische Assistance und Chronic Care Management) in Zusammenarbeit mit Medgate hielt 2013 an. Mit dem Beitritt der KLuG Krankenversicherung
beziehen elf Krankenversicherer Medgate-Dienstleistungen via RVK. Dadurch erhalten
250’000 Versicherte Zugang zu den medizinischen Beratungen durch die Medgate-&Auml;rzte.
Die Zahl der Versicherten mit Patientenrechtsschutz-Versicherung liegt bei rund 12’400. Der Bestand ist gegen&uuml;ber dem Vorjahr konstant geblieben.
Das ZVR enth&auml;lt alle f&uuml;r die Krankenversicherer relevanten
OKP-Vertr&auml;ge, Tarife, Rundschreiben und Nachschlageapplikationen. Der RVK vermittelt diese Branchenl&ouml;sung als Dienstleistung
an die RVK-Mitglieder und unterst&uuml;tzt sie bei Fragen betreffend
Anwendung des Tools. Zudem liest der RVK die rund 210
Vertr&auml;ge, die der RVK-Leistungseinkauf abgeschlossen hat, ins
ZVR ein und schaltet es f&uuml;r die Kunden auf.
Die Sasis AG hat das ZVR 2013 optimiert und eine bereinigte
Version des Tools bereitgestellt. Auch wurde im ZVR die
Benutzung eines Methodenfilters f&uuml;r die Leistungserbringer mit
ZSR-Nummern von ASCA und NVS eingebaut. Als weitere
Dienstleistung wurde die Web-Applikation &laquo;Leistungsauftr&auml;ge
Spitalliste&raquo; (LEA) ins ZVR eingef&uuml;gt. Als spezielle Zugabe kann
man die im LEA angezeigten ZSR-Nummern direkt mit den im
ZVR abgelegten Vertr&auml;gen verlinken.
Im Auftrag von 17 Krankenversicherern betreibt der RVK ein
Hausarztsystem und f&uuml;hrt Verhandlungen mit &Auml;rztenetzen und
Managed-Care-Organisationen. Unter Vertrag stehen 62 Partnerorganisationen. Der RVK strebt verbindliche Zusammenarbeitsmodelle mit Einsparzielen und Erfolgsbeteiligung an. 2013 haben
sich die Krankenkasse Steffisburg und die Galenos Kranken- und
Unfallversicherung dem Hausarztsystem des RVK angeschlossen.
Die neuen Vertretungen f&uuml;hren zu einer Volumensteigerung der
Einkaufsgemeinschaft und damit zu einer st&auml;rkeren Position
gegen&uuml;ber den Verhandlungspartnern. In der operativen Umsetzung k&ouml;nnen Synergien im Rahmen der bestehenden Systeme und
Abl&auml;ufe genutzt werden.
Der seit 1. Januar 2011 geltende Dienstleistungsvertrag mit der
Tarifsuisse AG war bis Ende 2013 befristet. Um die bew&auml;hrte
Zusammenarbeit weiterzuf&uuml;hren, hat der RVK mit Tarifsuisse
einen neuen Vertrag f&uuml;r KVG-Dienstleistungen unterzeichnet.
Dem Vertrag haben sich 28 Versicherer mittels Anschlussverein-
barung angeschlossen. Mit dieser Vertretung hat der RVK einen
hohen Marktanteil und kann die Interessen der angeschlossenen
Versicherer bei Tarifsuisse wirkungsvoll einbringen. Vertreter
der Versicherer und des RVK nehmen in den Gremien von
Tarifsuisse – insbesondere in den Verhandlungskommissionen –
entsprechend Einfluss.
Im Zusatzversicherungsbereich verf&uuml;gt der RVK &uuml;ber ein Mandat
f&uuml;r die Verhandlung von Vertr&auml;gen f&uuml;r Spital- und Arztleistungen
in der halbprivaten und privaten Abteilung der Listenspit&auml;ler.
Die Einkaufsgemeinschaft von 19 Versicherern, davon 12 Risikotr&auml;gern, konnte 2013 unver&auml;ndert weitergef&uuml;hrt werden. Die
Auswirkungen der neuen Spitalfinanzierung, insbesondere die
unterschiedlichen kantonalen Rahmenbedingungen, sind in den
Verhandlungen nach wie vor sp&uuml;rbar. F&uuml;r Nicht-Listenspit&auml;ler ist
aufgrund der unterschiedlichen Versicherungsprodukte eine differenzierte Strategie gefragt. Die im Kundenteam Leistungseinkauf
definierte Verhandlungsstrategie setzt der RVK in Zusammenarbeit mit den Delegierten der Versicherer konsequent um.
Zwei Bauzeichner
Zwei Statiker
Zwei Lichtplaner
Vier Baumanager
Ein Kalkulator
Drei Projektleiterinnen
Zwei Modellbauer
Zwei Innenarchitekten
Der RVK MedCasePool bietet innovative Dienstleistungen in
vier Bereichen: Der vertrauens&auml;rztliche Dienst empfiehlt Kostengutsprachen und Kosten&uuml;bernahmen gem&auml;ss Artikel 57 KVG –
der versicherungs&auml;rztliche Dienst ber&auml;t Versicherer und Unternehmen in versicherungsmedizinischen Fragen. Das Case
Management koordiniert und begleitet komplexe F&auml;lle in den
Bereichen Heilungskosten und Erwerbsausfall und die DRGPr&uuml;fstelle unterst&uuml;tzt ihre Kunden bei der Kontrolle der station&auml;ren Abrechnungen.
Per Ende 2013 ist Dr. med. Rudolf H&auml;uptle altershalber beruflich k&uuml;rzergetreten und
hat die Leitung an Dr. med. Reto K&ouml;lbli &uuml;bergeben. Rudolf H&auml;uptle hat den MedCasePool
massgeblich mitgestaltet.
Vertrauens&auml;rztlicher und versicherungs&auml;rztlicher Dienst
2013 war f&uuml;r den vertrauens&auml;rztlichen und versicherungs&auml;rztlichen Dienst erneut ein
erfolgreiches Jahr: Die bearbeiteten F&auml;lle haben in diesem Gesch&auml;ftsjahr wiederum
zugenommen, n&auml;mlich von 9’722 (2012) auf 11’653 (2013). 49 Kunden, vor allem Krankenversicherer und Pensionskassen, haben das Angebot rege genutzt. Die Beurteilung
von Kostengutsprachegesuchen f&uuml;r Medikamente ausserhalb der Zulassung oder Spezialit&auml;tenliste hat weiterhin die gr&ouml;sste vertrauens&auml;rztliche Herausforderung dargestellt:
Der MedCasePool hat deshalb begonnen, eine Verg&uuml;tungsberatung f&uuml;r solche Off-LabelMedikamente aufzubauen – als Unterst&uuml;tzung der in diesen F&auml;llen betroffenen Versicherer (Art. 71 KVV). Die anspruchsvolle Bestimmung des therapeutischen Nutzens an vorderster Front des medizinischen Fortschritts wird die Vertrauens&auml;rzte weiter zunehmend
Im Aufbau befindet sich auch die versicherungsmedizinische Beratung bei unklarer
Arbeitsunf&auml;higkeit und wiederholten Absenzen am Arbeitsplatz: Der Versicherungsarzt
ber&auml;t – unter Einhaltung der Schweigepflicht und des Datenschutzes – den Arbeitgeber
beim weiteren Vorgehen. Er macht dies, bevor zu einem sp&auml;teren Zeitpunkt allenfalls das
Case Management des Taggeldversicherers eingeschaltet wird.
die; das Vorkommen, Auftreten in vielen
verschiedenen Arten, Formen oder &auml;hnliches: die Vielfalt der Formen und Farben
beeindruckte ihn sehr; dieses Fachgesch&auml;ft bietet eine Vielfalt an /von preisg&uuml;nstigen Markenartikeln; Sinnverwandt:
Buntheit, Mannigfaltigkeit, Reichtum,
Verschiedenartigkeit, Vielf&auml;ltigkeit, Vielgestaltigkeit; Zusammengefasst: Farben-,
Formen-, Meinungsvielfalt.
Aus Duden: das Bedeutungsw&ouml;rterbuch
Der Umsatz im Case Management konnte gehalten werden –
bei abnehmenden Fallzahlen. Die Anzahl F&auml;lle ist gesunken, da ein
grosser Kunde sein OKP-Gesch&auml;ft aufgegeben und ein weiterer
sein eigenes Case Management aufgebaut hat. Mit Neukunden
konnte der RVK diese Wegg&auml;nge teilweise kompensieren.
Der Grossteil der bearbeiteten F&auml;lle liegt im Bereich der Heilungskosten – dabei haben vor allem die Spitex-F&auml;lle deutlich
zugenommen. Die Anzahl der Taggeldf&auml;lle hat tendenziell leicht
zugenommen. Erfreulich ist, dass aus einem Pilotprojekt eine
vertragliche Zusammenarbeit resultiert hat.
Anfang November 2013 hat Alexandra Wirta die Leitung des
Case Management &uuml;bernommen. Im Dezember 2013 wurde das
neue Fallbearbeitungssystem CaseNet eingef&uuml;hrt, das kontinuierlich verbessert und angepasst wird.
DRG-Pr&uuml;fstelle
Die DRG-Pr&uuml;fstelle blickt auf ein erfreuliches und abwechslungsreiches Jahr zur&uuml;ck. So hat sie 2013 4’836 F&auml;lle medizinisch
gepr&uuml;ft – das sind 1’001 F&auml;lle (oder 26 Prozent) mehr als im Vorjahr. Die Beanstandungsquote liegt bei rund 20 Prozent, die Beanstandungssumme macht mehrere Millionen Franken aus.
Die DRG-Pr&uuml;fstelle hat ihr Dienstleistungsangebot ausgebaut:
Sie hat individuelle Schulungen f&uuml;r Mitarbeitende der Krankenversicherer angeboten – diese DRG-Kurse wurden rege besucht
und von den Mitarbeitenden sehr gesch&auml;tzt. Zudem ber&auml;t die
Pr&uuml;fstelle die Krankenversicherer in Management-Fragen rund um
das Fallpauschalensystem und f&uuml;hrt Verhandlungen mit Leistungserbringern durch. Sie erarbeitet und entwickelt die medizinischen
Pr&uuml;fregeln f&uuml;r die zertifizierten Datenannahmestellen der Krankenversicherer weiter.
Mitte Jahr hat Quan Pham, med. prakt., die Leitung der DRG-Pr&uuml;fstelle &uuml;bernommen. Zus&auml;tzliche Kodier&auml;rztinnen sind rekrutiert
worden und erg&auml;nzen das wachsende Team.
Auf dem Markt pr&auml;sent sein ist das A und O
f&uuml;r einen erfolgreichen Gesch&auml;ftsverlauf. Mit
einem umfassenden Bildungsangebot und
zweckm&auml;ssigen Marketingdienstleistungen
unterst&uuml;tzen wir die Mitglieder in ihren Marktaktivit&auml;ten.
Die RVK-Kunden messen der kontinuierlichen Fortbildung der
Mitarbeitenden einen hohen Stellenwert bei. Die erfolgreiche
Kundenbindung sowie Entwicklungen aus Sicht des Marktes und
von Seiten der Aufsicht erfordern viel fachliches Know-how.
Mit seinen Aus- und Weiterbildungsangeboten tr&auml;gt der RVK zur
hohen Leistungs- und Beratungskompetenz seiner Kunden bei.
Mit dem Grundkurs leistet er seit Jahren einen wichtigen Beitrag
zur Ausbildung von neuen und branchenfremden Mitarbeitenden.
So sind 2013 170 Mitarbeitende in elf Kursen geschult worden.
Auch die fachspezifischen Kursangebote werden sehr gesch&auml;tzt:
Rund 300 Personen besuchten die diversen Fachkurse – unter
anderem zu den Themen &laquo;Rechnungspr&uuml;fung unter SwissDRG&raquo;,
&laquo;Medizinische Kenntnisse&raquo;, &laquo;Hilfspersonen VAD&raquo; und &laquo;KVGSolvenztest&raquo;.
Viermal j&auml;hrlich produziert der RVK die Kundenzeitschrift
SICHER im Auftrag seiner Kunden. Die Gesamtauflage betrug
2013 fast 130’000 Exemplare. Das war eine der h&ouml;chsten bisher
erreichten Auflagen, was durch die Teilnahme von elf Krankenversicherern m&ouml;glich wurde.
Erstmals erschien das SICHER in der Winterausgabe im neuen
Erscheinungsbild. Anpassungen erfolgten bei der Seitenaufteilung,
welche mehr Flexibilit&auml;t bei der Themenwahl erm&ouml;glicht und
erlaubt, Schwerpunkte einfacher zu setzen. Ausserdem kann der
Kunde zwischen einer Ausgabe mit 8 Seiten oder einer mit
12 Seiten w&auml;hlen. Neu ist die Rubrik &laquo;Versicherungsratgeber&raquo;:
Leser erfahren darin Wissenswertes rund um interessante Versicherungsthemen.
Mit RIPO bietet der RVK den Krankenversicherern die M&ouml;glichkeit, Tools zum Thema Gesundheit in den eigenen Internetauftritt
zu integrieren. Nach einer Bedarfsabkl&auml;rung und folgender Angebotsbereinigung bieten wir unseren Kunden die RIPO-Tools
&laquo;Gesundheitsnews&raquo;, &laquo;Aktive Kinder&raquo; und &laquo;Generikasuche&raquo; an.
Der RVK setzt die differenzierte Wachstumsstrategie konsequent um und hat mit der Schaffung der Position eines Account
Manager das Kundenmanagement verst&auml;rkt. Die neue Stelle
konnte mit einer erfahrenen und dienstleistungsorientierten
Person besetzt werden. Deren Aufgabe wird es sein, den RVK
insbesondere im zukunftstr&auml;chtigen Bereich der Versicherungsmedizin auch ausserhalb der Krankenversicherer zu positionieren.
Gut ausgebildete und motivierte Mitarbeitende
sind das Kapital einer Firma. Dank motivierter
und gut ausgebildeter Mitarbeitender kann der
RVK einen hohen Standard in allen Bereichen
Als innovatives Unternehmen mit einem umfassenden Angebot
in der Versicherungs- und Dienstleistungsbranche ist der RVK
auf gut ausgebildete und motivierte Fachkr&auml;fte angewiesen. Von
grosser Bedeutung sind dabei die sorgf&auml;ltige Rekrutierung und die
umfassende Einf&uuml;hrung von neuen Mitarbeitenden. Dazu kommt
die F&ouml;rderung der Identifikation mit dem Unternehmen durch ein
angenehmes Betriebsklima, eine offene Informationspolitik, gute
Anstellungsbedingungen und modern eingerichtete Arbeitspl&auml;tze.
Zurzeit besch&auml;ftigt der RVK 33 Mitarbeitende, davon eine
Lernende. Die Altersstruktur ist gut durchmischt, der Frauenund M&auml;nneranteil halten sich die Waage.
Unsere Mitarbeitenden haben auch im Jahr 2013 wieder einen
sehr grossen Einsatz im Dienste unserer Kunden geleistet. Daf&uuml;r
m&ouml;chten wir allen unseren Dank aussprechen.
R&uuml;ckversicherungspr&auml;mien
– 250’000.00
61’480.60
136’512.05
438’801.65
574’580.00
8’624’944.25
7’970’391.35
Dienstleistungsertrag 19’125’226.50
8’431’483.40
Dienstleistungsaufwand4’161’705.904’264’404.68
Ver&auml;nderung R&uuml;ckstellungen456’001.40
4’617’707.30275’131.55
4’539’536.23
Dienstleistungsaufwand 2
4’617’707.30
Ergebnis aus Gesch&auml;ftst&auml;tigkeit
4’507’519.20
3’891’947.17
Verwaltungskosten RVK5’620’930.505’664’331.19
Ver&auml;nderung R&uuml;ckstellungen– 7’759.10
5’613’171.40– 7’362.45
5’656’968.74
82’523.48
102’795.43
Erhaltene Verwaltungskosten
– 1’365’074.52
– 1’328’542.66
Verwaltungsaufwand 34’330’620.36
4’431’221.51
Betriebsergebnis176’898.84
– 539’274.34
Kapitalertrag1’368’678.221’596’074.32
Ver&auml;nderung Wertberichtigung Wertschriften
– 500’000.00
– 400’000.00
336’952.02
– 216’526.78
Ver&auml;nderung R&uuml;ckstellungen Immobilien
– 750’000.00
Betriebsfremder Erfolg 4455’630.24
1’079’547.54
Jahresergebnis 5
– 65’000.00
– 54’802.40
567’529.08
485’470.80
2’487’351.83
3’122’267.96
Forderungen bei Mitgliedern und Kunden
1’269’408.41 1’864’401.72
Forderungen bei Partnern
209’737.33 245’940.54
2’517’105.95
873’257.99
108’475.75
248’608.50
Umlaufverm&ouml;gen 66’592’079.27
6’354’476.71
Obligationen8’719’979.007’222’283.00
Anlagefonds14’077’136.5614’808’652.31
Aktien2’715’389.842’846’415.29
Beteiligungen10’000’000.0010’000’000.00
35’512’505.40
34’877’350.60
Wertberichtigung Wertschriften–3’600’000.0031’912’505.40–3’100’000.0031’777’350.60
Betriebseinrichtungen1’154’851.151’178’734.30
Wertberichtigung Betriebseinrichtungen–1’103’086.36
51’764.79–1’076’500.28
102’234.02
Anlageverm&ouml;gen 732’964’270.19
32’879’584.62
39’556’349.46
39’234’061.33
Verbindlichkeiten bei Mitgliedern und Kunden
1’599’806.90
2’543’256.75
Verbindlichkeiten bei Partnern
3’366’089.98
4’116’629.14
1’243’021.90
1’082’368.54
177’349.40
57’999.00
R&uuml;ckstellungen f&uuml;r Run-off
6’382’360.08
6’411’858.08
Allgemeine R&uuml;ckstellungen
11’224’031.79
10’025’789.49
Fremdkapital 823’992’660.05
24’237’901.00
Verbandsverm&ouml;gen15’563’689.41
14’996’160.33
Eigenkapital 915’563’689.41
Das Umlaufverm&ouml;gen per 31. Dezember 2013 betr&auml;gt 6,6 Mio.
Franken. Bei den Mitgliedern und Kunden sind 0,6 Mio. Franken
weniger ausstehend als Ende 2012. Die Abrechnungen mit den
Hausarztsystemen &uuml;ber die Abrechnungsjahre 2012 / 2013 f&uuml;hrten
zu einer Zunahme der &uuml;brigen Forderungen von 1,6 Mio. Franken.
Zur Steigerung des Dienstleistungsertrages von 7,97 Mio. Franken
(2012) auf 8,62 Mio. Franken (2013) haben die drei Bereiche
MedCasePool (+22 Prozent), Bildung (+44 Prozent) und Versicherungen (+19 Prozent) beigetragen. Die Senkung des Verbandsbeitrages von 15 Prozent und die Versichertenentwicklung bei
den Verbandsmitgliedern f&uuml;hrten zu einem um 135’778.00 Franken
niedrigeren Verbandsbeitrag.
Obwohl der Dienstleistungsertrag zunahm, konnte der Dienstleistungsaufwand von 4,6 Mio. Franken im Rahmen von 2012
Die Verwaltungskosten RVK betragen wie im Vorjahr 5,6 Mio.
Franken. F&uuml;r die Vermittlung von Versicherungsangeboten und
f&uuml;r Managementdienstleistungen erh&auml;lt der RVK Entsch&auml;digungen
in der H&ouml;he von 1,4 Mio. Franken.
Die positive Marktentwicklung, vor allem im Aktienbereich, f&uuml;hrte
zu einem Kapitalertrag von 1,368 Mio. Franken. Dieser Ertrag
wird verwendet, um die Wertberichtigungen Wertschriften
(0,5 Mio. Franken) und die R&uuml;ckstellung Immobilien (0,75 Mio.
Franken) zu erh&ouml;hen. Bei der Liegenschaft Haldenstrasse 25
besteht in den n&auml;chsten Jahren Sanierungsbedarf im Lift- und
Heizungsbereich.
Die Rechnung 2013 weist ein positives Jahresergebnis von
0,567 Mio. Franken (2012 = 0,485 Mio. Franken) aus. Dieses wird
dem Verbandsverm&ouml;gen gutgeschrieben.
Die Kurswerte der Wertschriften liegen dank der positiven Entwicklung bei den Aktienwerten 2,6 Mio. Franken &uuml;ber den Buchwerten. Die Wertberichtigungen f&uuml;r Wertschriften wurden um
0,5 Mio. auf 3,6 Mio. Franken erh&ouml;ht.
Die Verbindlichkeiten bei Mitgliedern, Kunden und Partnern
haben um 1,6 Mio. Franken abgenommen. Die R&uuml;ckstellungen
Run-off betreffen das UTI-Gesch&auml;ft; &uuml;ber diese R&uuml;ckstellungen
werden die Leistungen aus den Rechnungsjahren 2007 und fr&uuml;her
abgebucht. Die H&ouml;he der Allgemeinen R&uuml;ckstellungen wird j&auml;hrlich durch eine Risikoanalyse &uuml;berpr&uuml;ft. Die vorhandenen Allgemeinen R&uuml;ckstellungen von 11,2 Mio. Franken entsprechen den
definierten Zielgr&ouml;ssen und gew&auml;hrleisten die Stabilit&auml;t und die
Weiterentwicklung des RVK.
Durch die Zuweisung des Ertrags&uuml;berschusses des Rechnungsjahres 2013 von 0,567 Mio. Franken steigt das Verbandsverm&ouml;gen
auf 15,5 Mio. Franken.
Andeer Alpk&auml;se
Atzm&auml;nnig Bergk&auml;sli
Brennnesselch&auml;s
Holderb&auml;seler
Klosterk&auml;se
W&auml;llech&auml;s
Sennemutschli
Winzerk&auml;se
Die Jahresrechnung 2013 des RVK ist unter Einhaltung der
Bestimmungen des Schweizerischen Obligationenrechts (OR)
Die f&uuml;r den Betrieb notwendigen Einrichtungen (IT-Infrastruktur und B&uuml;roeinrichtungen) werden gem&auml;ss den vom
Vorstand genehmigten Abschreibungsrichtlinien abgeschrieben
(IT-Infrastruktur: 3 Jahre, Einrichtungen: 5 Jahre). Diese Abschreibungen werden unter &laquo;Wertberichtigungen Betriebseinrichtungen&raquo; bilanziert, die j&auml;hrliche Abschreibung ist unter den
Verwaltungskosten, Position &laquo;Abschreibungen&raquo;, ersichtlich.
Die Bewertung der Aktiven und Passiven erfolgt nach einheitlichen Grunds&auml;tzen. Die wichtigsten Bewertungsregeln sind:
Die Forderungen und Verbindlichkeiten werden mit ihrem
Nominalwert bilanziert.
Projektkosten und Software werden nicht aktiviert.
Aktien, Obligationen und Anlagefonds werden zum Kurswert im
Anschaffungszeitpunkt bilanziert. Die Bewertung per Stichtag am
31. Dezember erfolgt zum Kurswert, sofern dieser unter dem
Anschaffungswert liegt. Die entsprechende Differenz wird unter
&laquo;Wertberichtigung Wertschriften&raquo; ausgewiesen. Um die Risikof&auml;higkeit sicherzustellen, k&ouml;nnen zus&auml;tzliche Wertberichtigungen
vorgenommen werden. Die maximale Wertberichtigung ist auf
10 Prozent der Kapitalanlagen festgelegt. Die Bildung oder Aufl&ouml;sung der Wertberichtigung wird in der Erfolgsrechnung unter
&laquo;Ver&auml;nderung Wertberichtigung auf Wertschriften&raquo; ausgewiesen.
Fremdw&auml;hrungspositionen in der Bilanz erfolgen zu Jahresendkursen. Anlagen k&ouml;nnen in den Fremdw&auml;hrungen US-Dollar,
Euro, Britisches Pfund und Yen get&auml;tigt werden.
Bei den Immobilien handelt es sich um die Liegenschaft Haldenstrasse 25 in Luzern (Erwerb vom 18. Februar 1952). Die Liegenschaft ist mit 1,0 Million Franken bilanziert. F&uuml;r Investitionen und
Renovationen besteht eine R&uuml;ckstellung. Die Ver&auml;nderung dieser
R&uuml;ckstellung wird in der Erfolgsrechnung unter &laquo;Ver&auml;nderung
R&uuml;ckstellung Immobilien&raquo; ausgewiesen.
5’063’000.00
5’021’000.00
1’246’200.001’214’000.00
Um die in der Risikobeurteilung festgestellten Risiken und Projekte abzudecken, werden zweckgebundene R&uuml;ckstellungen
gebildet. Die Bildung oder Aufl&ouml;sung solcher R&uuml;ckstellungen
werden bei den zutreffenden Positionen in der Erfolgsrechnung
Die Beteiligung des RVK an der RVK R&uuml;ck AG betr&auml;gt
10’000’000.00
Verteilungsgrunds&auml;tze
Direkte Kosten und Ertr&auml;ge
Grunds&auml;tzlich gilt, dass Kosten und Ertr&auml;ge, die eindeutig einem
Bereich zugeordnet werden k&ouml;nnen, dem entsprechenden Bereich
belastet beziehungsweise gutgeschrieben werden.
Indirekte Kosten und Ertr&auml;ge
Die Verteilung von Kosten und Ertr&auml;gen, die nicht direkt einem
bestimmten Bereich zugeordnet werden k&ouml;nnen, werden mit
Verteilschl&uuml;ssel auf die verschiedenen Bereiche verteilt. Die Verteilschl&uuml;ssel werden periodisch aufgrund der Kostenstellen- und
Kostentr&auml;ger-Rechnung &uuml;berpr&uuml;ft und angepasst.
Details zum Verwaltungsaufwand
Die Verwaltungskosten RVK (siehe Erfolgsrechnung) setzen sich
4’921’532.35
4’878’376.65
Miete/Unterhalt Einrichtungen
310’957.95
287’092.20
128’803.30
119’184.25
259’636.90
379’678.09
Personalaufwand inkl.
Verwaltungskosten RVK
5’620’930.50 5’664’331.19
Der RVK ist ein Verein im Sinne von Artikel 60 ff. ZGB. Als
Verbandsmitglieder k&ouml;nnen Krankenversicherer, die &uuml;ber eine
Durchf&uuml;hrungsbewilligung im Sinne von Artikel 13 KVG verf&uuml;gen,
aufgenommen werden. Die Statuten wurden an der Delegiertenversammlung vom 15. Juni 2012 letztmals aktualisiert.
Der Vorstand besteht aus dem Pr&auml;sidenten, dem Vizepr&auml;sidenten
und mindestens drei, h&ouml;chstens aber sieben Mitgliedern. Er wird
durch die Delegiertenversammlung f&uuml;r eine Periode von drei
Jahren gew&auml;hlt. Die Mitglieder sind wieder w&auml;hlbar. Innerhalb
der dreij&auml;hrigen Legislatur, welche bis 2016 dauert, werden neue
Mitglieder f&uuml;r den Rest der laufenden Amtsperiode gew&auml;hlt.
Die Vorstandsmitglieder erhalten j&auml;hrlich eine Pauschale, die von
ihrer Funktion abh&auml;ngig ist. Dazu werden Sitzungsgelder und die
Reisekosten bezahlt.
Die Finanzierung des RVK erfolgt durch:
•Mitgliederbeitr&auml;ge
•Dienstleistungsertr&auml;ge
Die Kompetenzen richten sich nach den Statuten. Die Zusammenarbeit der strategischen und der operativen Organe ist in
einem Gesch&auml;fts- und Organisationsreglement festgehalten.
Das Mandat zur externen Revision f&uuml;hrt die Ernst &amp; Young AG
in Z&uuml;rich aus. Leitender Revisor f&uuml;r 2013 ist Rolf B&auml;chler. Die Revisionsstelle wird durch die Delegiertenversammlung f&uuml;r ein Jahr
gew&auml;hlt. Der RVK unterzieht sich freiwillig einer ordentlichen
Mit dem Risikomanagement identifiziert, bewertet und &uuml;berwacht
der Vorstand periodisch bestehende und zuk&uuml;nftige Risiken. So
werden Chancen und Gefahren rechtzeitig erkannt und die notwendigen Massnahmen k&ouml;nnen ergriffen werden.
Wachstum des RVK
quantitativen Ziele
Ziele des Risikomanagements des RVK
der Risikokosten
aus der gesellschaftlichen
Der RVK verf&uuml;gt &uuml;ber ein IKS, das f&uuml;r diese Organisation zweckm&auml;ssig ist. Mit dem IKS soll die Sicherheit f&uuml;r den Vorstand und
die Gesch&auml;ftsstelle erh&ouml;ht werden. Die regelm&auml;ssige Berichterstattung der Gesch&auml;ftsstelle an den Vorstand gew&auml;hrleistet einen
&Uuml;berblick &uuml;ber den Stand und die Wirksamkeit des IKS.
Der RVK publiziert j&auml;hrlich einen Gesch&auml;ftsbericht. Mitglieder
und Interessierte werden mit der viertelj&auml;hrlich erscheinenden
INFORMATION (offizielles Mitteilungsblatt des RVK) &uuml;ber das
Geschehen im schweizerischen Gesundheitswesen und beim RVK
im Speziellen orientiert. Mit den Informationsbl&auml;ttern Hotline und
Update nimmt der RVK zu aktuellen Themen und Fragen gegen&uuml;ber seinen Mitgliedern Stellung.
Als Revisionsstelle haben wir die Jahresrechnung des RVK, bestehend aus Bilanz, Erfolgsrechnung und Anhang (Seite 16 bis 21),
f&uuml;r das am 31. Dezember 2013 abgeschlossene Gesch&auml;ftsjahr gepr&uuml;ft. Die Jahresrechnung des RVK f&uuml;r das am 31. Dezember 2012
abgeschlossene Gesch&auml;ftsjahr wurde von einer anderen Revisionsstelle gepr&uuml;ft, die am 2. Mai 2013 ein nicht modifiziertes Pr&uuml;fungsurteil zu diesem Abschluss abgegeben hat.
Der Vorstand ist f&uuml;r die Aufstellung der Jahresrechnung in &Uuml;bereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Statuten
verantwortlich. Diese Verantwortung beinhaltet die Ausgestaltung, Implementierung und Aufrechterhaltung eines internen Kontrollsystems mit Bezug auf die Aufstellung einer Jahresrechnung, die frei von wesentlichen falschen Angaben als Folge von Verst&ouml;ssen oder Irrt&uuml;mern ist. Dar&uuml;ber hinaus ist der Vorstand f&uuml;r die Auswahl und die Anwendung sachgem&auml;sser Rechnungslegungsmethoden sowie die Vornahme angemessener Sch&auml;tzungen verantwortlich.
Unsere Verantwortung ist es, aufgrund unserer Pr&uuml;fung ein Pr&uuml;fungsurteil &uuml;ber die Jahresrechnung abzugeben. Wir haben unsere
Pr&uuml;fung in &Uuml;bereinstimmung mit dem schweizerischen Gesetz und den Schweizer Pr&uuml;fungsstandards vorgenommen. Nach diesen
Standards haben wir die Pr&uuml;fung so zu planen und durchzuf&uuml;hren, dass wir hinreichende Sicherheit gewinnen, ob die Jahresrechnung frei von wesentlichen falschen Angaben ist.
Eine Pr&uuml;fung beinhaltet die Durchf&uuml;hrung von Pr&uuml;fungshandlungen zur Erlangung von Pr&uuml;fungsnachweisen f&uuml;r die in der Jahresrechnung enthaltenen Wertans&auml;tze und sonstigen Angaben. Die Auswahl der Pr&uuml;fungshandlungen liegt im pflichtgem&auml;ssen Ermessen des Pr&uuml;fers. Dies schliesst eine Beurteilung der Risiken wesentlicher falscher Angaben in der Jahresrechnung als Folge von
Verst&ouml;ssen oder Irrt&uuml;mern ein. Bei der Beurteilung dieser Risiken ber&uuml;cksichtigt der Pr&uuml;fer das interne Kontrollsystem, soweit es
f&uuml;r die Aufstellung der Jahresrechnung von Bedeutung ist, um die den Umst&auml;nden entsprechenden Pr&uuml;fungshandlungen festzulegen,
nicht aber, um ein Pr&uuml;fungsurteil &uuml;ber die Wirksamkeit des internen Kontrollsystems abzugeben. Die Pr&uuml;fung umfasst zudem die
Beurteilung der Angemessenheit der angewandten Rechnungslegungsmethoden, der Plausibilit&auml;t der vorgenommenen Sch&auml;tzungen
sowie eine W&uuml;rdigung der Gesamtdarstellung der Jahresrechnung. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Pr&uuml;fungsnachweise eine ausreichende und angemessene Grundlage f&uuml;r unser Pr&uuml;fungsurteil bilden.
Nach unserer Beurteilung entspricht die Jahresrechnung f&uuml;r das am 31. Dezember 2013 abgeschlossene Gesch&auml;ftsjahr dem
Wir best&auml;tigen, dass wir die gesetzlichen Anforderungen an die Zulassung gem&auml;ss Revisionsaufsichtsgesetz (RAG) und die Unabh&auml;ngigkeit (Art. 69b ZGB in Verbindung mit Art. 728 OR) erf&uuml;llen und keine mit unserer Unabh&auml;ngigkeit nicht vereinbaren Sachverhalte vorliegen.
In &Uuml;bereinstimmung mit Art. 69b ZGB in Verbindung mit Art. 728a Abs. 1 Ziff. 3 OR und dem Schweizer Pr&uuml;fungsstandard 890
best&auml;tigen wir, dass ein gem&auml;ss den Vorgaben des Vorstandes ausgestaltetes internes Kontrollsystem f&uuml;r die Aufstellung der
Ferner best&auml;tigen wir, dass der Antrag &uuml;ber die Ergebnisverteilung dem schweizerischen Gesetz und den Statuten entspricht, und
Z&uuml;rich, 14. April 2014
Rolf B&auml;chler
R&auml;derwerk
Sicher und bew&auml;hrt
dank langfristiger Perspektiven
Jon Bardola, Aktuar SAV
Peter Aregger, Bereichsleiter R&uuml;ckversicherungen
R&uuml;ckversicherungen
Das Pr&auml;mienvolumen in den R&uuml;ckversicherungen betrug 2013
rund 5,0 Millionen Franken und lag damit deutlich unter dem
Vorjahr. Die Pr&auml;mieneinnahmen der GRV-Grundpflege sanken
auf 3,4 Millionen Franken. Das Pr&auml;mienvolumen der R&uuml;ckversicherungszweige Taggeld KVG, Heilungskostenzusatz VVG und
Einzelvertr&auml;ge VVG lag in der Gr&ouml;ssenordnung des Vorjahres.
W&auml;hrend die R&uuml;ckversicherungsleistungen mit 5,0 Millionen Franken im Vergleich zum
Vorjahr sanken, stieg die Brutto-Schadenquote auf 100 Prozent. Im Vorjahr betrug sie lediglich 72 Prozent. Die GRV-Grundpflege wies dabei eine &uuml;berdurchschnittliche Schadenbelastung auf – die Leistungen &uuml;berstiegen mit 4,1 Millionen Franken die Pr&auml;mien deutlich.
Alle weiteren Versicherungszweige verzeichneten positive Ergebnisse, auch wenn die
Schadenbelastung etwas h&ouml;her lag als im Vorjahr.
VIELFALT KULTUR
Mit der Ratifizierung der UNESCOKonvention zum Schutz und zur
Damit schliesst die RVK R&uuml;ck AG das Gesch&auml;ftsjahr 2013 mit einem unbefriedigenden
versicherungstechnischen Resultat ab. Verschiedene Entwicklungen in der Krankenversicherungsbranche haben zu diesem Ergebnis gef&uuml;hrt und deutliche Spuren hinterlassen.
Per 2013 hat die RVK R&uuml;ck AG die GRV-Grundpflege grundlegend &uuml;berarbeitet – infolge
der ge&auml;nderten Reservevorschriften und der Aufhebung der R&uuml;ckversicherungspflicht.
Aufgrund der ver&auml;nderten Risikowahrnehmung haben verschiedene Kunden ihre R&uuml;ckversicherungsdeckungen angepasst, was zu einem R&uuml;ckgang des Pr&auml;mienvolumens f&uuml;hrte.
Auch der Ausstieg eines Kunden aus der Grundversicherung und der Wegfall der GRVVerband trugen zum Pr&auml;mienr&uuml;ckgang bei.
Auf der Ebene der R&uuml;ckversicherungsleistungen hat die Einf&uuml;hrung von SwissDRG das
Ergebnis getr&uuml;bt. Aufgrund dieser Einf&uuml;hrung konnten verschiedene Spit&auml;ler erst mit
grossen zeitlichen Verz&ouml;gerungen Rechnung stellen. Diese Verz&ouml;gerungen wurden im
Verlauf des vergangenen Jahres abgebaut und haben zu einem deutlichen Anstieg der
R&uuml;ckversicherungsleistungen in der GRV-Grundpflege gef&uuml;hrt.
Der Ausblick auf das Gesch&auml;ftsjahr 2014 ist verhalten positiv. Die RVK R&uuml;ck AG konnte
alle R&uuml;ckversicherungsvertr&auml;ge erneuern, so dass sie mit einem konstanten Pr&auml;mienvolumen rechnet. Die Leistungserbringer konnten die Verz&ouml;gerungen in der Abrechnung inzwischen abbauen, weshalb die RVK R&uuml;ck AG einen R&uuml;ckgang erwartet.
F&ouml;rderung der Vielfalt kultureller
Ausdrucksformen hat sich die Schweiz
dazu verpflichtet, alle vier Jahre einen
Bericht zur Lage der kulturellen Vielfalt
in der Schweiz zu erstellen.
Der erste Bericht wurde am
25. April 2012 vom Bundesrat
Bundesamt f&uuml;r Kultur (BAK)
Versicherungspr&auml;mien 1
5’033’109.25
7’977’802.05
Versicherungsertrag 5’033’109.25
5’029’910.65
5’718’494.95
Ver&auml;nderung versicherungstechnische R&uuml;ckstellungen
–1’438’057.89
Ausbezahlte R&uuml;ckstellungen
834’028.45
Ver&auml;nderung R&uuml;ckstellungen R&uuml;ckerstattungen
– 480’704.60
3’945’176.61
6’852’523.40
Versicherungstechnisches Ergebnis 21’087’932.64
1’125’278.65
Verwaltungskosten728’942.05904’730.95
Verwaltungsaufwand 3728’942.05
904’730.95
358’990.59
220’547.70
Kapitalerfolg
232’342.10
447’998.16
– 300’000.00
Finanzerfolg 4–67’657.90
147’998.16
– 55’040.10 – 70’325.60
Zuweisung Gewinn- und V
236’292.59
298’220.26
Total KVG VVG Versicherungspr&auml;mien 5’033’109.25 3’848’485.75 1’184’623.50
5’033’109.25 3’848’485.75 1’184’623.50
Versicherungsleistungen Ver&auml;nderung versicherungstechnische R&uuml;ckstellungen Ausbezahlte R&uuml;ckerstattungen Ver&auml;nderung R&uuml;ckstellungen R&uuml;ckerstattungen Versicherungsaufwand 5’029’910.65
– 480’704.60
4’486’273.40 –1’436’953.41 584’028.45 – 400’704.60 3’945’176.61 3’232’643.84 712’532.77
Versicherungstechnisches Ergebnis 1’087’932.64 615’841.91 472’090.73
728’942.05 583’153.65 145’788.40
Verwaltungsaufwand 728’942.05 583’153.65 145’788.40
Betriebsergebnis 358’990.59 32’688.26 326’302.33
Kapitalerfolg Ver&auml;nderung Wertberichtigung Wertschriften 232’342.10 – 300’000.00
117’311.74 – 150’000.00
115’030.36
– 150’000.00
Finanzerfolg – 67’657.90 – 32’688.26 – 34’969.64
– 55’040.10 0.00 – 55’040.10
236’292.59 0.00 236’292.59
Verwaltungskosten Steuern Jahresergebnis Zuweisung Gewinn- und Verlustkonto 543’637.25
–1’104.48
– 80’000.00
9’012’360.41
8’329’688.82
Forderungen bei Versicherern
715’857.10
3’920’442.90
Forderungen bei Nahestehenden
285’347.95
871’992.65
71’217.34
115’323.66
118’814.00
153’446.00
Umlaufverm&ouml;gen 610’203’596.80
13’390’894.03
16’815’215.00
16’063’110.00
Wertberichtigungen Wertschriften
– 1’000’000.00
– 700’000.00
Anlageverm&ouml;gen 715’815’215.00
15’363’110.00
26’018’811.80
28’754’004.03
Verbindlichkeiten bei Versicherern
3’681’552.20
4’562’034.75
42’427.59
36’707.07
R&uuml;ckstellungen R&uuml;ckerstattungen
353’323.85
116’039.70
94’000.00
4’193’343.34
5’526’770.27
Versicherungstechnische R&uuml;ckstellungen KVG
8’421’666.28
9’858’619.69
Versicherungstechnische R&uuml;ckstellungen VVG
2’241’902.48
2’243’006.96
Nichtversicherungstechnische R&uuml;ckstellungen
10’813’568.76
Fremdkapital 815’006’912.10
12’251’626.65
17’778’396.92
Gewinnvortrag per 1. 1. 2013
132’607.11
Ergebnis 1. 1. – 31. 12. 2013
368’899.70
347’607.11
Eigenkapital11’011’899.70
10’975’607.11
Vorschlag Verteilung Bilanzgewinn 9
Minimalzuweisung an Reserven
&Uuml;bertrag auf neue Rechnung
74’899.70
Zwei Assistenz&auml;rzte
Ein An&auml;sthesist
Zwei Operationsschwestern
Drei Pflegefachleute
Eine Lingerie-Fachfrau
Eine Stationsfachfrau
Die hohen liquiden Mittel von 9,0 Mio. Franken werden zum Teil
f&uuml;r den Ausgleich der Abrechnungen aus dem R&uuml;ckversicherungsgesch&auml;ft ben&ouml;tigt. Die Forderungen bei Versicherern nahmen
als Folge der Umstellung der Pr&auml;mienberechnungsgrundlagen in
der GRV-Grundpflege (siehe auch Ziffer 1 des Kommentars zur
Erfolgsrechnung) um 3,2 Mio. Franken ab.
Die Kundenbasis der GRV-Grundpflege hat 2013 gegen&uuml;ber den
Vorjahren abgenommen, und auch Ver&auml;nderungen bei den Eigenrisiken f&uuml;hrten in der GRV-Grundpflege zu einem R&uuml;ckgang
der Pr&auml;mieneinnahmen von 2,7 Mio. Franken. Der GRV-Verband
wurde per 31. Dezember 2012 aufgehoben (– 0,25 Mio. Franken).
Die Pr&auml;mieneinnahmen in den anderen Bereichen blieben stabil.
Dank der Aufl&ouml;sung von nicht mehr ben&ouml;tigten R&uuml;ckstellungen
aus dem GRV-Verband ist das versicherungstechnische Ergebnis
2013 positiv. F&uuml;r R&uuml;ckerstattungen k&ouml;nnen 0,353 Mio. Franken
als R&uuml;ckerstattungen zur&uuml;ckgestellt werden. Die im 2012 gebildeten R&uuml;ckstellungen f&uuml;r R&uuml;ckerstattungen von 0,834 Mio.
Franken wurden 2013 ausbezahlt.
Die Verwaltungskosten gehen von 0,94 Mio. Franken – als Folge
des Wegfalls der Initialkosten f&uuml;r den Aufbau des R&uuml;ckversicherungsgesch&auml;ftes in der RVK R&uuml;ck AG – auf 0,729 Mio. Franken
Die Wertberichtigung f&uuml;r Wertschriften werden um 0,3 Mio.
Franken erh&ouml;ht. Diese Erh&ouml;hung ist notwendig, um die Anlagestrategie gem&auml;ss dem Reglement umsetzen zu k&ouml;nnen.
Das Jahresergebnis von 0,236 Mio. Franken wird dem Gewinnund Verlustkonto zugewiesen.
Die Kurswerte der Wertschriften entsprechen den Marktwerten.
Aufgrund der aktuellen Marktlage fehlen attraktive Anlagen, um
die Anlagestrategie konsequent umzusetzen. Ergeben sich auf dem
Kapitalmarkt M&ouml;glichkeiten, das Anlageverm&ouml;gen durch Neuanlagen l&auml;ngerfristig zu erh&ouml;hen, werden sie genutzt.
Die versicherungstechnischen R&uuml;ckstellungen von 10,66 Mio.
Franken entsprechen den Gesch&auml;ftspl&auml;nen. Die Einstellung
des GRV-Verbands f&uuml;hrte zu einem Nettor&uuml;ckgang von 1,4 Mio.
Vorschlag Verteilung Bilanzgewinn
Das Gewinn- und Verlustkonto weist einen Saldo von 0,368 Mio.
Franken aus. Der Generalversammlung wird die Auszahlung
einer Dividende an den RVK von 0,2 Mio. Franken und eine
Zuweisung an die gesetzlichen Reserven von 94’000.00 Franken
vorgeschlagen. Der Restbetrag von 74’899.70 Franken wird
Die Jahresrechnung 2013 der RVK R&uuml;ck AG ist unter Einhaltung
der Bestimmungen des Schweizerischen Obligationenrechts (OR)
Die Bewertung der Aktiven und Passiven erfolgt nach einheitlichen Grunds&auml;tzen.
Die Forderungen und Verbindlichkeiten werden mit ihrem Nominalwert bilanziert.
Um die in der Risikobeurteilung festgestellten Risiken und Projekte abzudecken, werden zweckgebundene R&uuml;ckstellungen gebildet. Bildung oder Aufl&ouml;sung solcher R&uuml;ckstellungen werden bei
den zutreffenden Positionen in der Erfolgsrechnung ausgewiesen.
Per 31. Dezember 2013 betr&auml;gt das Aktienkapital der RVK R&uuml;ck
AG 10’000’000 Franken. Es ist eingeteilt in 10’000 vinkulierte, voll
einbezahlte Namenaktien im Nennwert von je 1000 Franken. Jede
Aktie berechtigt zu einer Stimme an der Generalversammlung.
Die Aktien sind zu 100 Prozent im Eigentum des RVK, Luzern.
Aktien, Obligationen und Anlagefonds werden zum Kurswert
beim Anschaffungszeitpunkt bilanziert. Die Bewertung per Stichtag am 31. Dezember erfolgt zum Kurswert, sofern dieser unter
dem Anschaffungswert liegt. Die entsprechende Differenz wird
unter &laquo;Wertberichtigung Wertschriften&raquo; ausgewiesen. Es k&ouml;nnen
zus&auml;tzliche Wertberichtigungen vorgenommen werden, um die
Risikof&auml;higkeit sicherzustellen. Die maximale Wertberichtigung
ist auf 10 Prozent der Kapitalanlagen festgelegt. Die Bildung oder
Aufl&ouml;sung der Wertberichtigung wird in der Erfolgsrechnung unter
Die Aktiven und Passiven sind ausnahmslos in Schweizer Franken
Die versicherungstechnischen R&uuml;ckstellungen basieren, unter Einhaltung der aufsichtsrechtlichen Vorschriften, auf den aktuariellen
Gesch&auml;ftspl&auml;nen pro Versicherungsbereich.
Sind die Vorgaben an die versicherungstechnischen R&uuml;ckstellungen erreicht, werden vertraglich vereinbarte R&uuml;ckerstattungen
und die vom Verwaltungsrat beschlossenen R&uuml;ckerstattungen
(aufgrund der Ergebnisse in den einzelnen Versicherungsbereichen) &uuml;ber R&uuml;ckstellungen abgegrenzt. Die Ver&auml;nderungen dieser
R&uuml;ckstellungen sind in der Erfolgsrechnung im Versicherungsaufwand ausgewiesen.
belastet respektive gutgeschrieben werden.
Verteilschl&uuml;ssel (z. B. Prozentsatz der Versicherungspr&auml;mien) auf
die verschiedenen Bereiche verteilt. Die Verteilschl&uuml;ssel werden
periodisch &uuml;berpr&uuml;ft und angepasst.
Entsch&auml;digung an den RVK
gem&auml;ss Vertrag (Personal-/
278’942.05
454’730.95
728’942.05
Total Verwaltungskosten
Weitere wichtige Angaben gem&auml;ss Art. 663b OR
Keine weiteren gem&auml;ss Art. 663b OR vorgeschriebenen Angaben.
Die RVK R&uuml;ck AG ist eine Aktiengesellschaft schweizerischen
Rechts mit Sitz in Luzern und hat die Bewilligung der Finma zum
Betrieb von R&uuml;ckversicherungen. Die Statuten wurden an der
ausserordentlichen Generalversammlung vom 16. Mai 2012
Die RVK R&uuml;ck AG hat ein wirksames internes Kontrollsystem
gem&auml;ss VAG-Artikel 27 eingef&uuml;hrt, welches die gesamte Organisation umfasst und zweckm&auml;ssig ist. Der Verwaltungsrat hat die
Balmer-Etienne AG als unabh&auml;ngige interne Revisionsstelle eingesetzt. Die entsprechenden Grunds&auml;tze und Aufgaben sind in
einem Auslagerungsvertrag festgehalten. Die Balmer-Etienne AG
erf&uuml;llt die Vorgaben der Finma und erstattet dem Verwaltungsrat
regelm&auml;ssig Bericht.
Der Verwaltungsrat besteht aus dem Pr&auml;sidenten, dem Vizepr&auml;sidenten und mindestens drei, h&ouml;chstens aber sieben Mitgliedern.
Er wird durch die Generalversammlung f&uuml;r eine Periode von drei
Jahren gew&auml;hlt. Die Mitglieder sind wieder w&auml;hlbar. Innerhalb der
dreij&auml;hrigen Legislatur, welche bis 2016 dauert, werden neue
Mit dem Risikomanagement identifiziert, bewertet und &uuml;berwacht der Verwaltungsrat periodisch bestehende und zuk&uuml;nftige
Risiken. So werden Chancen und Gefahren rechtzeitig erkannt
und die notwendigen Massnahmen k&ouml;nnen getroffen werden.
Im versicherungstechnischen Bereich werden die relevanten
Unterlagen in Zusammenarbeit mit dem Aktuariat erarbeitet.
Die Verwaltungsratsmitglieder erhalten j&auml;hrlich eine Pauschale,
die von ihrer Funktion abh&auml;ngig ist. Dazu werden Sitzungsgelder
und die Reisekosten bezahlt.
Die RVK R&uuml;ck AG publiziert j&auml;hrlich einen Gesch&auml;ftsbericht.
Kunden werden situativ &uuml;ber Aktualit&auml;ten mittels der Informationsbl&auml;tter Hotline und Update informiert.
Die Kompetenzen richten sich nach den Statuten. Die Zusammenarbeit der strategischen und operativen Organe ist in einem
Gesch&auml;ftsreglement festgehalten.
Die Finanzierung der RVK R&uuml;ck AG erfolgt durch Versicherungspr&auml;mien.
in Z&uuml;rich aus. Die Ernst &amp; Young AG erf&uuml;llt die gesetzlichen Vorgaben an die Revisionsstelle eines R&uuml;ckversicherers. Leitender
Revisor f&uuml;r 2013 ist Rolf B&auml;chler. Die Generalversammlung w&auml;hlt
die Revisionsstelle f&uuml;r ein Jahr.
Als Revisionsstelle haben wir die Jahresrechnung der RVK R&uuml;ck AG, bestehend aus Bilanz, Erfolgsrechnung und Anhang (Seite 28
bis 34), f&uuml;r das am 31. Dezember 2013 abgeschlossene Gesch&auml;ftsjahr gepr&uuml;ft. Die Jahresrechnung des RVK f&uuml;r das am 31. Dezember
2012 abgeschlossene Gesch&auml;ftsjahr wurde von einer anderen Revisionsstelle gepr&uuml;ft, die am 2. Mai 2013 ein nicht modifiziertes
Pr&uuml;fungsurteil zu diesem Abschluss abgegeben hat.
Der Verwaltungsrat ist f&uuml;r die Aufstellung der Jahresrechnung in &Uuml;bereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den
Statuten verantwortlich. Diese Verantwortung beinhaltet die Ausgestaltung, Implementierung und Aufrechterhaltung eines internen
Kontrollsystems mit Bezug auf die Aufstellung einer Jahresrechnung, die frei von wesentlichen falschen Angaben als Folge von Verst&ouml;ssen oder Irrt&uuml;mern ist. Dar&uuml;ber hinaus ist der Verwaltungsrat f&uuml;r die Auswahl und die Anwendung sachgem&auml;sser Rechnungslegungsmethoden sowie die Vornahme angemessener Sch&auml;tzungen verantwortlich.
Standards haben wir die Pr&uuml;fung so zu planen und durchzuf&uuml;hren, dass wir hinreichende Sicherheit gewinnen, ob die Jahresrechnung
Wir best&auml;tigen, dass wir die gesetzlichen Anforderungen an die Zulassung gem&auml;ss Revisionsaufsichtsgesetz (RAG) und die
Unabh&auml;ngigkeit (Art. 728 OR) erf&uuml;llen und keine mit unserer Unabh&auml;ngigkeit nicht vereinbaren Sachverhalte vorliegen.
In &Uuml;bereinstimmung mit Art. 728a Abs. 1 Ziff. 3 OR und dem Schweizer Pr&uuml;fungsstandard 890 best&auml;tigen wir, dass ein gem&auml;ss den
Vorgaben des Verwaltungsrates ausgestaltetes internes Kontrollsystem f&uuml;r die Aufstellung der Jahresrechnung existiert.
Ferner best&auml;tigen wir, dass der Antrag &uuml;ber die Verwendung des Bilanzgewinnes dem schweizerischen Gesetz und den Statuten
FKB, die liechtensteinische Gesundheitskasse Balzers
AGRISANOBrugg
Krankenversicherung Flaachtal B&uuml;lach
Kranken- und Unfallkasse Einsiedeln Einsiedeln
Glarner Krankenversicherung Elm
rhenusana, Die Rheintaler Krankenkasse Heerbrugg
Krankenkasse Birchmeier K&uuml;nten
&Ouml;KK Landquart
Krankenkasse Simplon Simplon Dorf
Krankenkasse Turbenthal Turbenthal
Cassa da malsauns LUMNEZIANA Vella
Krankenkasse W&auml;denswil W&auml;denswil
kmu-Krankenversicherung Winterthur
Krankenkasse Zeneggen Zeneggen
Eskamed AG (EMR)
&Ouml;KK Versicherungen AG
Sant&eacute;suisse
SVK Schweizerischer Verband f&uuml;r
Bundesamt f&uuml;r Gesundheit (BAG)
Eidgen&ouml;ssische Finanzmarktaufsicht (Finma)
f&uuml;r den Gesundheitsmarkt
f&uuml;r Krankenversicherer
Verband der kleinen und mittleren
Titelbild: Parlamentsdienste 3003 Bern