Source: https://de.slideshare.net/klinikumlippe/asylsuchende-detmold-flchtlingsymposium-25112015-55776993
Timestamp: 2017-11-21 08:30:34
Document Index: 58620635

Matched Legal Cases: ['§4', '§6', '§4', '§6', '§4', '§6']

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Organisation der hausärztlichen Versorgung von Flüchltingen
1. Organisation der hausärztlichen Versorgung von Flüchtlingen Detmold, 25.November 2015, Dr. Alexander Graudenz LZ, 16.09.2015
2. Organisation der hausärztlichen Versorgung von Flüchtlingen Ärztliche Tätigkeiten in den Unterbringungseinrichtungen - In-Augenscheinnahme auf ärztlicher Ebene (RKI) - Nicht-radiologische Untersuchungen auf Tuberkulose, wenn nicht anderweitig organisiert Detmold, 25.November 2015
3. Organisation der hausärztlichen Versorgung von Flüchtlingen Kurative ärztliche Versorgung gemäß §4 und §6 des Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) (1 von 3) -im KV-System  in den Praxen  durch Besuche in den Einrichtungen - Nachteile  ambulante Versorger bereits überlastet  zeitintensive Besuche der Einrichtungen  Taxifahrten in die Praxen (sowohl für Patienten als auch für Dolmetscher)  komplizierte Administration Detmold, 25.November 2015
4. Organisation der hausärztlichen Versorgung von Flüchtlingen Kurative ärztliche Versorgung gemäß §4 und §6 des Asylbewerberleistungsgesetzes (AsylbLG) (2 von 3)  Sprechstunden in den Unterkünften zu festgelegten Zeiten  je nach Größe der Einrichtung bis 7 mal pro Woche  durch Allgemeinmediziner/innen, Internisten, falkultativ auch Kinder- und Frauenärztinnen und -ärzte  entweder durch aktive Ärztinnen und Ärzte aus dem KV-System  oder durch pensionierte und angestellte Ärztinnen und Ärzte Detmold, 25.November 2015
5. Organisation der hausärztlichen Versorgung von Flüchtlingen Kurative ärztliche Versorgung gemäß §4 und §6 des Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) (3 von 3)  umstritten, ob Facharztniveau notwendig  Rekrutierung u.A. durch die Ärztekammer  Abrechnung über die KV  Rekrutierung von Facharztpraxen in der Region, die ohne Wartezeiten für die Patientenversorgung zur Verfügung stehen  organisierter kassenärztlicher Notdienst  möglichst Nicht-Belastung der Klinik Detmold, 25.November 2015
6. Organisation der hausärztlichen Versorgung von Flüchtlingen Zur Notwendigkeit einer systematischen Koordinierung: (1 von 2) - Präsenz in Krisenstäben und im Beirat im Kreis Lippe - Ansprechpartner für öffentlichen Gesundheitsdienst, ärztliche Körperschaften (Ärztekammer und Kassenärztliche Vereinigung) - Rekrutierung von Ärztinnen und Ärzten - Zusammenarbeit mit den Praxen, den Kliniken, dem Notdienst Detmold, 25.November 2015
7. Organisation der hausärztlichen Versorgung von Flüchtlingen Zur Notwendigkeit einer systematischen Koordinierung: (2 von 2) - Übermittlung guter Erfahrungen in anderen Einrichtungen (‚best practice‘) - Aufbau und Sicherung eines Netzwerkes - Sicherung der ärztlichen Versorgung in neuen Unterkünften - Ansprechpartner für ehrenamtlich tätige Ärztinnen und Ärzte - ggf. Ansprechpartner für Medien Detmold, 25.November 2015
8. Organisation der hausärztlichen Versorgung von Flüchtlingen Koordinierung durch - Ärztekammer - Kassenärztliche Vereinigung - Regierungspräsidium - Kommune (z.B. Gesundheitsamt) Detmold, 25.November 2015
9. Organisation der hausärztlichen Versorgung von Flüchtlingen Wichtig für die Koordinierung: Gute Kenntnisse der regionalen Netzwerke und Rahmenbedingungen Detmold, 25.November 2015
10. Danke für Ihre Aufmerksamkeit! Detmold, 25.November 2015