Source: https://www.anwalt.de/rechtstipps/computersabotage-gemaess-a-stgb_086486.html
Timestamp: 2020-08-10 11:45:13
Document Index: 321835049

Matched Legal Cases: ['§ 303', '§ 303', '§ 303', '§ 303', '§ 303', '§ 303', '§ 303', '§ 303']

In § 303b Abs. 1 StGB sind drei Handlungsalternativen aufgeführt. § 303b Abs. 1 Nr. 1 StGB stellt eine Qualifikation von § 303a Abs. 1 StGB dar. Durch § 303b Abs. 1 Nr. 2 StGB sollen Störungen unter Strafe gestellt werden, die durch grundsätzlich neutrales Verhalten in Gestalt von Dateneingabe und Datenübermittlung im Zusammenhang mit unbefugter oder missbräuchlicher Handlungsweise hervorgerufen werden. Erfasst werden sollen insbesondere Denial-of-Service-Attacken (DoS). Darunter versteht man Angriffe auf Computer durch automatisierte Überlastungen. Durch das Tatbestandsmerkmal der Nachteilszufügung soll der Tatbestand begrenzt werden. Ein Vermögensschaden ist nicht erforderlich. Ebenso wenig muss sich der Nachteil realisieren. Durch § 303b Abs. 1 Nr. 3 StGB werden Einwirkungen auf die Hardware sanktioniert. Anders als bei § 303a Abs. 1 StGB kommt es hier nicht auch die Fremdheit an. Tathandlungen sind das Zerstören, Beschädigen, Unbrauchbarmachen, Beseitigen und Verändern.
In § 303b Abs. 5 StGB ist ein selbstständiger Vorbereitungstatbestand enthalten.
Sehr geehrter Herr Dembski, ich wende mich an Sie, da ich Ihren Rechtstipp "Computersabotage gemäß § 303a StGB" gelesen habe. (Bitte beschreiben Sie hier Ihre Situation bzw. Ihren rechtlichen Beratungsbedarf mit möglichst vielen relevanten Details.)