Source: http://www.anglerverein-ruhland.de/satzung
Timestamp: 2019-01-23 15:40:57
Document Index: 31653915

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 3', '§ 6', '§ 26', '§ 9', '§ 13', '§ 3', '§ 31', '§ 17']

Satzung | Anglerverein Ruhland
Anglerverein Ruhland
Beiträge / Finanzordnung
Satzung des Anglervereins Ruhland e.V.
§ 1 Name – Sitz – Rechtsform
(1) Der Verein führt den Namen „Anglerverein Ruhland e.V.“
(2) Der Sitz des Vereins ist Ruhland.
(3) Der Verein vertritt ausschließlich gemeinnützige Interessen. Der Verein ist Rechtsnachfolger der "Betriebsgruppe Synthesewerk Schwarzheide des DAV". Er ist Mitglied des "Regionalanglerverband Senftenberg e.V." im Landkreis Oberspreewald-Lausitz. Als Mitglied des "Regionalanglerverband Senftenberg e.V." im Landkreis Oberspreewald-Lausitz, erkennt er dessen Satzung in der jeweils gültigen Fassung an.
(4) Der Verein ist im Vereinsregister beim Amtsgericht Cottbus unter dem Aktenzeichen VR 2698 CB eingetragen.
(5) Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr, der Gerichtsstand ist Cottbus.
(1) Anliegen des Vereins ist die Interessenvertretung seiner Mitglieder zur Erhaltung bzw. Schaffung von Möglichkeiten und Voraussetzungen zur Ausübung aller Formen des waid- und hegegerechten Angelns sowie die Erhaltung und Pflege der Natur, insbesondere der Gewässer und die Hege der Fischbestände unter Beachtung des Tier- und Artenschutzes. In diesem Sinne regt er seine Mitglieder zu einer aktiven Betätigung in der Natur im Interesse der Allgemeinheit an und fördert ihre satzungsmäßige gemeinnützige Tätigkeit.
die Ausübung und Förderung des waid- und hegegerechten Angelns.
die Ausübung des Casting.
die Zusammenarbeit mit den kommunalen Behörden, Vereinigungen und Verbänden, die sich für die Gestaltung der Landeskultur, den Naturschutz und den Sport einsetzen.
die Betätigung seiner Mitglieder im Umwelt-, Gewässer-, Landschafts-, Natur- und Tierschutz und in der Abwehr schädlicher Einwirkungen auf Gewässer.
die Hege und Pflege der Fischbestände unter besonderer Beachtung der Arterhaltung, des Artenschutzes und der Wiedereinbürgerung verschollener bzw. abgewanderter Arten.
die Pflege und Erhaltung der im und am Gewässer beheimateten Tiere und Pflanzen sowie ihres Biotops einschließlich der Wiederherstellung desselben.
die Durchführung bzw. Unterstützung von Ausbildungsmaßnahmen und Schulungen zum Fischereirecht und weiterer Gesetze und Verordnungen für seine Mitglieder sowie die Durchführung von Angelveranstaltungen unter besonderer Berücksichtigung hegerischer Erfordernisse.
die Heranführung der Jugend an das Angeln und die Betätigung in den Schutzprogrammen gemäß Punkt (2) 4.
die Unterstützung von Mitgliedern bei der Erhaltung und Schaffung von Möglichkeiten zur Ausübung des Angelns in allen seinen Formen.
die Interessenvertretung seiner Mitglieder gegenüber anderen Vereinen und Verbänden, Behörden und in der Öffentlichkeit.
§ 3 Grundsätze – Gemeinnützigkeit
(1) Der Verein ist politisch, religiös und rassisch neutral.
(2) Seine Ziele verfolgt er ausschließlich und unmittelbar auf der Grundlage der Gemeinnützigkeit im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Die Gemeinnützigkeitsvorschriften in der jeweils gültigen Fassung sind Grundlage der Satzung. Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt keine wirtschaftlichen Zwecke. Die Organe des Vereins arbeiten ehrenamtlich. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Zuwendungen an Mitglieder des Vereins erfolgen nicht. Niemand darf durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen, Verwaltungsausgaben oder Ausgaben, die den Satzungszwecken fremd sind, begünstigt werden.
(3) Einnahmen dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke bzw. soweit vorgeschrieben, zweckgebunden verwendet werden.
(4) Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines satzungsmäßigen Zwecks, fällt das Vermögen des Vereins an den "Regionalanglerverband Senftenberg e.V." im Landkreis Oberspreewald-Lausitz, zwecks Verwendung für die Förderung des Angelsports im Sinne der Satzung. Beschlüsse über die zukünftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Zustimmung des Finanzamtes ausgeführt werden.
(1) Dem Verein gehören ordentliche, fördernde und Ehrenmitglieder an.
(2) Ordentliches Mitglied kann jede Person werden, die das achte Lebensjahr vollendet hat, die die Satzung des Vereins anerkennt und sich für die Verwirklichung des Satzungszweckes einsetzt.
(3) Förderndes Mitglied können alle natürlichen und juristischen Personen werden, die den Zweck des Vereins fördern wollen und sich nicht oder nur teilweise im Verein betätigen. Sie haben kein Stimmrecht und keine Rechte gemäß § 6 der Satzung.
(4) Die Ehrenmitgliedschaft kann durch Beschluss der Mitgliederversammlung auf Vorschlag des Vorstandes oder eines ordentlichen Mitgliedes natürlichen Personen verliehen werden, die sich um die Förderung des Vereins verdient gemacht haben. Ehrenmitglieder haben alle Rechte ordentlicher Mitglieder und werden als solche in der Mitgliederliste geführt.
(1) Anträge auf Aufnahme als ordentliches Mitglied sind per Formblatt des Vereins schriftlich an den Vorstand zu richten.
(2) Die fördernde Mitgliedschaft ist dem Vorstand mit den vorgesehenen Fördermaßnahmen schriftlich zu erklären. Die fördernde Mitgliedschaft kann auf Beschluss der Mitgliederversammlung begründet abgewiesen werden.
(3) Über Anträge auf Aufnahme als ordentliches Mitglied hat der geschäftsführende Vorstand zeitnah zu beschließen. Er kann einen Antrag begründet ablehnen. Bei Ablehnung ist die Begründung dem Antragsteller schriftlich mitzuteilen. Bei Ablehnung der Aufnahme ist die Berufung an die Mitgliederversammlung zulässig.
(4) Die Aufnahme eines ordentlichen Mitgliedes gilt mit Eintragung in die Mitgliederliste und Aushändigung der Mitgliedskarte als vollzogen.
(1) Die Mitglieder, außer fördernde Mitglieder, haben im Rahmen des Satzungszweckes das Recht:
auf ideelle Unterstützung in ihren vereinsspezifischen Angelegenheiten, soweit diese nicht den Rechten bzw. Interessen anderer Mitglieder entgegenstehen.
an allen Veranstaltungen und Versammlungen teilzunehmen und die Einrichtungen des Vereins zu nutzen, soweit nicht Einschränkungen durch Beschluss der Mitgliederversammlung geregelt sind.
vom Verein über neue Bestimmungen zum Fischerei-, Vereins-, und Steuerrecht und zum Arten- und Tierschutz Informationen zu erhalten und sich in diesen Fragen beraten zu lassen und die Ausbildungsmöglichkeiten bzw. Vermittlung zur Ausbildung durch den Verein zu nutzen.
auf schriftlichen Antrag die Mitgliedschaft für die Dauer eines Jahres, aber höchstens zwei Jahre in Folge, ruhen zu lassen.
sich satzungsgemäß zu verhalten und die Beschlüsse des Vereins einzuhalten.
sich für den Satzungszweck einzusetzen.
ihre finanziellen Verpflichtungen gegenüber dem Verein fristgemäß zu erfüllen.
die durch die Mitgliederversammlung beschlossenen Pflegestunden abzuleisten, ersatzweise in Geldwert gemäß Finanzordnung.
sich am und auf dem Wasser sowie beim Zugang zum Gewässer waid- und hegegerecht zu verhalten und die Gesetze und Verordnungen zum Fischereirecht sowie zum Natur- und Umweltschutz einzuhalten.
den Vorstand über vereinsschädigende Betätigungen oder Verstöße gegen die Satzung durch andere Mitglieder nach Kenntnis zu informieren.
Die Beiträge laut Finanzordnung zu bezahlen.
(1) durch Austritt / Kündigung: Austritt / Kündigung der Mitgliedschaft eines Mitgliedes erfolgen mit eingeschriebenem oder persönlich mit Nachweis übergebenem Brief an den Vorstand mit einer Frist von einem Kalendervierteljahr zum Jahresende bzw. mit schriftlicher Mitteilung über die Einstellung der Förderung durch das fördernde Mitglied.
(2) durch Streichung: Die Streichung aus der Mitgliederliste erfolgt, wenn das Mitglied mit seinen finanziellen Verpflichtungen gegenüber dem Verein länger als ein halbes Jahr, ohne einen Stundungsantrag gestellt zu haben, im Rückstand ist.
(3) mit dem Tod des Mitgliedes, des fördernden bzw. des Ehrenmitgliedes, soweit dieses eine natürliche Person ist.
(4) durch Ausschluss: Der Ausschluss erfolgt, wenn das Mitglied:
der Satzung, besonders dem Satzungszweck zuwiderhandelt und damit dem Verein oder einem seiner Mitglieder Schaden zufügt.
das Ansehen des Vereins oder eines seiner Mitglieder in der Öffentlichkeit grob verleumdet oder schädigt.
wiederholt oder schwerwiegend gegen Vereinsbeschlüsse verstößt oder sie missachtet.
Antragsberechtigt für einen Ausschluss sind der Vorstand und jedes Mitglied des Vereins, dessen berechtigte Interessen oder satzungsmäßigen Rechte durch ein Mitglied verletzt sind oder dem Verstöße eines anderen Mitgliedes zur Kenntnis gelangt sind. Das Ausschlussverfahren ist schriftlich mit Begründung an den Vorstand zu beantragen und wird von ihm durchgeführt. Das beschuldigte Mitglied hat das Recht, an der Sitzung des Vorstandes zur Durchführung des Ausschlussverfahrens teilzunehmen, sich zu rechtfertigen sowie Zeugen oder andere Entlastungsmittel beizubringen. Die erfolgte Einleitung eines Ausschlussverfahrens ist dem Mitglied mit eingeschriebenem oder persönlich mit Nachweis übergebenem Brief mit Angabe der Anschuldigungen, Rechtsmittelbelehrung sowie Termin, Ort und Uhrzeit der Sitzung des Vorstandes mindestens 14 Tage vorher mitzuteilen. Bei Fernbleiben ist das Verfahren zu vertagen und ein neuer Termin anzusetzen. Erscheint der Beschuldigte ohne triftige Begründung wiederum nicht, ist die Durchführung in Abwesenheit zulässig. Der Beschluss über den Ausschluss kann vertagt werden, wenn bestehende Zweifel nicht ausgeräumt wurden oder wenn weitere Zeit zur Beibringung von Beweisen erforderlich ist und beantragt wird. Der Beschluss über den erfolgten Ausschluss ist dem Ausgeschlossenen mit Rechtsmittelbelehrung mit eingeschriebenem oder persönlich mit Nachweis übergebenem Brief unverzüglich zuzustellen. Der Beschluss wird rechtskräftig, wenn der Ausgeschlossene nicht innerhalb von 14 Tagen nach Zugang gegen den Beschluss Beschwerde schriftlich über den Vorstand an die Mitgliederversammlung einlegt. Das Recht der zivilrechtlichen Durchsetzung bleibt unberührt. Ausgeschiedene oder ausgeschlossene Mitglieder haben ihren Verpflichtungen und Verbindlichkeiten bis zur Rechtskraft des Austritts bzw. Ausschlusses nachzukommen. Mit rechtskräftiger Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen jegliche Ansprüche und Rechte gegen den Verein. Die zu diesem Zeitpunkt bestehenden offenen Verbindlichkeiten des Vereins gegenüber dem ehemaligen Mitglied werden davon nicht berührt.
der Vereinsvorstand (Vorstand),
(2) Die Jahreshauptversammlung ist das oberste Organ des Vereins. Ihre Beschlüsse sind für alle Organe und Mitglieder bindend.
(3) Natürliche Personen der gewählten Organe können bei grober Pflichtverletzung oder Unfähigkeit zur ordnungsgemäßen Geschäftsführung vom Vorstand zeitweilig und von der Jahreshauptversammlung endgültig von ihrer Funktion mit Beschluss entbunden werden. Das zeitweilig entbundene Mitglied hat das Recht der Beschwerde bei der Mitgliederversammlung.
(1) Die Jahreshauptversammlung findet jährlich im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres statt. Die ordnungsgemäß einberufene Jahreshauptversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder beschlussfähig.
(2) Die Einladung hat mindestens zwei Monate vorher durch den Vorstand mit Angabe der vorläufigen Tagesordnung und eventuellen Beschlussentwürfen zur Änderung von Satzung oder Ordnungen des Vereins an alle Mitglieder in Textform schriftlich zu erfolgen.
(3) Die Jahreshauptversammlung:
setzt die endgültige Tagesordnung fest,
nimmt den Jahresabschlussbericht und die Prüfungsberichte entgegen,
beschließt über die Vereinsentwicklung für das folgende Jahr,
beschließt über den Finanzplan,
beschließt alle fünf Jahre über die Entlastung der gewählten Vereinsorgane und vollzieht die satzungsmäßigen Wahlen.
(4) Anträge an die Jahreshauptversammlung sind mindestens vier Wochen vorher schriftlich an den Vorstand einzureichen. Der Vorstand, die Ausschüsse und die ordentlichen Mitglieder sind antragsberechtigt. Jedem Antragsteller ist das Wort zur Begründung seines Antrages zu erteilen. Darüber hinaus kann ein Mitglied gegen den Antrag das Wort erhalten. Nicht fristgerecht eingereichte Anträge können nur als Dringlichkeitsanträge eingebracht werden. Über die Dringlichkeit entscheidet die Jahreshauptversammlung mit „Zweidrittelmehrheit“. Änderungen der Satzung des Vereins können nur mit „Dreiviertelmehrheit“ aller anwesenden stimmberechtigten Mitglieder von der Jahreshauptversammlung beschlossen werden. Andere Organe haben nicht das Recht, diesbezügliche Beschlüsse zu fassen. Alle anderen Beschlüsse der Jahreshauptversammlung sind mit mehr als der „Hälfte“ der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder zu fassen.
(5) Eine außerordentliche Jahreshauptversammlung ist einzuberufen, wenn der Vorstand oder „ein Drittel“ der eingetragenen stimmberechtigten Mitglieder sie begründet beantragen. Die unter Punkt (4) festgelegten Fristen können dabei auf die Hälfte verkürzt werden. Die Verkürzung ist mitzuteilen. Der Antrag zu einer außerordentlichen Jahreshauptversammlung ist schriftlich zu stellen.
(6) Die Jahreshauptversammlung ist nur im Rahmen des Vereins öffentlich. Fördernde Mitglieder sind nicht stimmberechtigt, können jedoch als Gäste teilnehmen. Weitere Gäste können bei Erfordernis durch den Vorstand eingeladen werden.
dem stellvertretenden Vorsitzenden (Stellvertreter),
und mindestens zwei weiteren Mitgliedern.
(2) Der Vorstand leitet und erledigt die Angelegenheiten des Vereins im Sinne der Satzung und auf der Grundlage der Beschlüsse, Ordnungen und gesetzlichen Bestimmungen.
(3) Der Vorstand ist ehrenamtlich tätig. Vorstandsmitglieder können eine angemessene Tätigkeitsvergütung erhalten. Sie haben Anspruch auf Ersatz der Auslagen, die ihnen bei der Ausübung ihrer Tätigkeit entstanden sind.
(4) Geschäftsführender Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der Vorsitzende, sein Stellvertreter und der Schatzmeister. Jeweils zwei von ihnen vertreten den Verein gegenüber Dritten gerichtlich und außergerichtlich.
(5) Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mehr als die „Hälfte“ seiner Mitglieder, darunter mindestens zwei vertretungsberechtigte Mitglieder gemäß Punkt (3) anwesend sind.
(6) Die Beschlüsse des Vorstandes gelten als angenommen, wenn mehr als die „Hälfte“ der Anwesenden zustimmt, außer bei Beschlüssen über Disziplinarmaßnahmen gegen Vereinsmitglieder. Hierfür ist eine „Zweidrittelmehrheit“ erforderlich. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.
(7) Zur Vorbereitung der Jahreshauptversammlung ist mindestens eine erweiterte Vorstandssitzung einzuberufen. Zum erweiterten Vorstand gehören der gewählte Vorstand und die Vorsitzenden der Ausschüsse. Alle Mitglieder des erweiterten Vorstandes sind stimmberechtigt.
(8) Bei Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes kann sich der Vorstand durch Zuwahl ergänzen bzw. das Aufgabengebiet einem seiner Mitglieder kommissarisch übertragen. Die Zuwahl bzw. kommissarische Übertragung bedarf der Bestätigung durch die nächste Mitgliederversammlung.
(9) Alle Beschlüsse des Vereins und seiner Organe sind in einfacher Schriftform mit Unterschrift eines Mitgliedes des geschäftsführenden Vorstandes zu beurkunden.
(1) Zwischen den Jahreshauptversammlungen finden Mitgliederversammlungen statt. Die Mitgliederversammlung ist berechtigt, Beschlüsse, außer zur Änderung der Satzung, zu fassen.
(2) Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder beschlussfähig. Beschlüsse gelten als angenommen, wenn mehr als die „Hälfte“ der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder für den Vorschlag stimmen. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt.
(3) Ansonsten gelten die Bestimmungen gemäß § 9 analog.
(1) Für die Erledigung besonderer Aufgaben können ständige und nichtständige Ausschüsse gewählt werden, die als Fachorgane zur Unterstützung des Vorstandes fungieren. In jedem Ausschuss muss ein Vorstandsmitglied vertreten sein. Die weiteren Ausschussmitglieder dürfen nicht Vorstandsmitglieder, müssen jedoch Mitglieder des Vereins sein.
(2) Die Ausschüsse haben vorbereitende, beratende und ausführende Funktion. Sie sind nicht beschluss- jedoch antragsberechtigt.
(3) Die Wahl der Ausschüsse wird in der Wahlordnung geregelt.
§ 13 Wählbarkeit – Wahl
(1) Wählbar in die Vereinsorgane ist jedes ordentliche Mitglied des Vereins ab vollendetem 18. Lebensjahr. Wahlberechtigt ist jedes ordentliche Mitglied unabhängig vom Alter.
(2) Die ordentlichen Mitglieder haben das Vorschlagsrecht.
(3) Liegt die schriftliche Einverständniserklärung vor, kann ein ordentliches Mitglied, soweit es entschuldigt fehlt, in Abwesenheit gewählt werden.
(4) Anfragen an den Kandidaten sind zulässig. Diese müssen sich auf die Vereinsarbeit beschränken. In begründeten Fällen dürfen diese sich auf andere Fragen einschließlich der Privatsphäre beziehen.
(5) Die Wahl zu den Vereinsorganen wird in der Wahlordnung geregelt. Es dürfen mehr Kandidaten aufgestellt werden als Personen zu wählen sind. Die Kandidaten für die Vorsitzenden der Vereinsorgane sind gesondert aufzustellen. Die Vorsitzenden werden in extra Wahlgängen direkt gewählt. Es gilt der Kandidat als gewählt, der die meisten Stimmen auf sich vereinigen konnte. Die unterlegenen Kandidaten können auf die Kandidatenliste der Mitglieder der Vereinsorgane gesetzt werden, die in nachfolgenden Wahlgängen gewählt werden. Als Mitglieder der Vereinsorgane gelten die Personen als gewählt, welche die meisten Stimmen entsprechend der Anzahl der zu wählenden Kandidaten auf sich vereinigen konnten.
(6) Die Wahl der Kandidaten zu den Verbandstagen erfolgt analog der Wahlen zu den Vereinsorganen mit gesonderter Kandidatenliste.
(7) Die Wahlperiode für alle Vereinsorgane beträgt fünf Jahre. Die entlasteten Vereinsorgane amtieren bis zur Geschäftsübergabe an das gewählte neue Vereinsorgan. Die Übergabe hat innerhalb von vier Wochen zu erfolgen. Mit Übergabe ist in der ersten Sitzung die weitere Konstituierung vorzunehmen.
Beiträge seiner ordentlichen Mitglieder gemäß Finanzordnung,
Zuwendungen und Fördermittel seiner fördernden Mitglieder,
Fördermittel der Kommunen und der Landesregierung,
Beiträge für Ausbildungen gemäß Finanzordnung,
Aufnahmebeiträge gemäß Finanzordnung,
Ersatz für nicht geleistete Pflegestunden gemäß Finanzordnung.
(2) Zuwendungen und Fördermittel sind, soweit gesetzlich festgelegt oder vom Förderer ausdrücklich gefordert, auf gesonderten Konten zu führen, zweckgebunden zu verwenden und gesondert nachzuweisen.
(3) Der Nachweis über die tatsächliche ordnungsgemäße Finanzverwaltung ist durch den Schatzmeister durch ordnungsgemäße Aufzeichnung der Einnahmen und Ausgaben zu führen.
(4) Die Kasse des Vereins und die Verwendung der finanziellen Mittel wird gemäß Finanzordnung mindestens einmal in jedem Jahr durch einen von der Jahreshauptversammlung gewählten Kassenprüfer geprüft. Er erstattet diesbezügliche Prüfungsberichte.
(5) Über die Beitrags- und Gebührenhöhen ist jährlich für das folgende Geschäftsjahr zu beschließen.
(1) Die Auflösung des Vereins kann nur auf einer zu diesem Zweck einberufenen außerordentlichen Jahreshauptversammlung erfolgen. Auf der Tagesordnung darf nur der Punkt „Auflösung des Vereins“ stehen.
(2) Die außerordentliche Jahreshauptversammlung zwecks Auflösung des Vereins ist einzuberufen, wenn die stimmberechtigten Mitglieder mit einer „Zweidrittelmehrheit“ dies verlangen.
(3) Die Versammlung ist beschlussfähig, wenn mehr als die „Hälfte“ der eingetragenen stimmberechtigten Mitglieder anwesend sind. Die Auflösung kann nur mit einer "Dreiviertelmehrheit" aller anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden. Die Abstimmung ist namentlich vorzunehmen.
(4) Nach beschlossener Auflösung wählt die außerordentliche Jahreshauptversammlung mit „einfacher Stimmenmehrheit“ drei Liquidatoren, die die vermögensrechtliche Abwicklung vorzunehmen haben. Dabei sind die Festlegungen des § 3 Punkt (4) zur sonstigen Vermögensverwendung zu beachten.
Der Verein haftet nicht für Schäden und Verluste, die anlässlich von Veranstaltungen und sonstiger Ausübung von Vereinsrechten gegenüber seinen Mitgliedern entstehen, über die Versicherung des "Landesverband Brandenburg e.V." hinaus. Die Haftung gegenüber Dritten gemäß § 31 BGB ist gewährleistet.
§ 17 Änderungsklausel
(1) Bei Gesetzesänderungen und Änderungen der Gemeinnützigkeitsvorschriften ist der Vorstand ermächtigt, die betreffenden Formulierungen der Gesetzlichkeit anzupassen.
(2) Falls Bestimmungen dieser Satzung der Gemeinnützigkeit widersprechen bzw. unwirksam oder nichtig sind, wird davon die Gültigkeit der anderen Bestimmungen nicht berührt. Anstelle der nichtigen oder unwirksamen Bestimmungen soll gelten, was dem gewollten Zweck im gesetzlich erlaubten Sinn am nächsten kommt.
(3) Satzungsregelungen treten grundsätzlich erst mit Eintragung in das Vereinsregister in Kraft. (letzte Änderung 04.03.2017)
Der Anglerverein Ruhland e.V. ist organisiert im Landesanglerverband Brandenburg e.V.