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Timestamp: 2018-11-16 19:08:58
Document Index: 346440825

Matched Legal Cases: ['§ 30', '§ 4', '§ 69', '§ 4', '§ 70', 'Art. 20', '§ 69', 'Art. 20', '§ 93', 'Art. 22', 'Art. 20', '§ 30', '§ 69', '§ 40', '§ 40', '§ 40', '§ 40', '§ 40', '§ 40', '§ 40', '§ 40', '§ 40', '§ 40', '§ 40', '§ 40', 'Art. 3', '§ 48', '§ 69', '§ 35', '§ 35']

BGBl. I 2007 S. 2904 - Gesetz zur Änderung des Bundesversorgungsgesetzes und anderer Vorschriften des Sozialen... - dejure.org
BGBl. I 2007 S. 2904
Bundesgesetzblatt Jahrgang 2007 Teil I Nr. 65, ausgegeben am 20.12.2007, Seite 2904
08.10.2007 BT Bundesregierung will Doppelversorgung von Kriegsopfern verhindern
Nach § 30 Abs. 1 Satz 1 BVG in der seit dem 21. Dezember 2007 geltenden Fassung des Gesetzes zur Änderung des Bundesversorgungsgesetzes und anderer Vorschriften des sozialen Entschädigungsrechtes vom 13. Dezember 2007 (BGBl I S. 2904; BVG n.F.) ist nunmehr der Grad der Schädigungsfolgen (GdS) maßgeblich, der nach den allgemeinen Auswirkungen der Funktionsbeeinträchtigungen, die durch die als Schädigungsfolge anerkannten körperlichen, geistigen oder seelischen Gesundheitsstörungen bedingt sind, in allen Lebensbereichen zu beurteilen ist.
Die Einzelheiten der Ausweisausstellung sind in der nach den Vorgaben des § 4 Abs. 5 SchwbG/§ 69 Abs. 5 SGB IX auf der Grundlage des § 4 Abs. 5 Satz 5 SchwbG/§ 70 SGB IX erlassenen SchwbAwV idF der Bekanntmachung vom 25.7.1991 (BGBl I 1739) , mit späteren Änderungen zuletzt durch Art. 20 Abs. 8 Gesetz zur Änderung des BVG und anderer Vorschriften des Sozialen Entschädigungsrechts vom 13.12.2007 (BGBl I 2904), geregelt.
Rechtsgrundlage für den Anspruch des Klägers auf Feststellung eines höheren GdB als 50 ist § 69 Abs. 1 und Abs. 3 SGB IX idF des Gesetzes vom 23.4.2004 (BGBl I 606; aF) sowie - für die Zeit ab 21.12.2007 - idF des Gesetzes vom 13.12.2007 (BGBl I 2904; nF).
k) Das Gesetz zur Änderung des BVG und anderer Vorschriften des Sozialen Entschädigungsrechts (BVGÄndG 2007) vom 13.12.2007 (BGBl I 2904) schließlich hat mit seinem Art. 20 Abs. 6 die Vorschrift des § 93 Abs. 2 Nr. 2 Buchst a SGB VI mit Wirkung ab 21.12.2007 (Art. 22 Abs. 1 BVGÄndG 2007) wie folgt gefasst:.
Bei den Regelungen des Art. 20 des BVGÄndG 2007 handelt es sich (nach der Begründung des Gesetzentwurfs, BT-Drucks 16/6541, S 46) "ausschließlich um notwendige Folgeänderungen zu den vorangegangenen Artikeln dieses Gesetzes und redaktionelle Anpassungen des Gesetzes-textes.
Durch das Gesetz zur Änderung des BVG und anderer Vorschriften des Sozialen Entschädigungsrechts vom 13.12.2007 führte der Gesetzgeber ua in dem hier maßgeblichen § 30 Abs. 1 BVG den Begriff GdS ein und ersetzte damit die traditionelle Beschreibung MdE zum 21.12.2007 (BGBl I 2904) .
Der Anspruch der Klägerin auf Feststellung eines GdB von 50 richtet sich nach § 69 Abs. 1 und 3 SGB IX vom 19.6.2001 (BGBl I 1046, 1047) idF vom 13.12.2007 (BGBl I 2904) .
Es sich bei der § 40a Abs. 5 Satz 1 BVG (in der Fassung des BVGÄndG 2007, BGBl I S. 2904) angeordneten Berechnung des Schadensausgleichs ausschließlich nach dem Netto-Prinzip um eine zulässige Inhalts- und Schrankenbestimmung, die den Kerngehalt des Ausgleichsanspruchs nicht berührt.
Mit dem Gesetze zur Änderung des Bundesversorgungsgesetzes und anderer Vorschriften des Sozialen Entschädigungsrechts vom 13. Dezember 2007 (BVGÄndG 2007, BGBl I S. 2904) hat der Gesetzgeber mit Wirkung zum 21. Dezember 2007 in § 40a Abs. 5 BVG geregelt, dass der Schadensausgleich im Sinne von § 40a Abs. 1 BVG ausschließlich nach § 40a Abs. 4 BVG berechnet wird, wenn der Antrag erstmalig nach dem 21. Dezember 2007 gestellt wird.
Für solche Neufälle wie der der Klägerin gilt nach der gesetzlichen Anordnung ausschließlich das Nettoprinzip des § 40a Abs. 4 BVG, während in allen anderen, bereits laufenden Fällen letztmalig zum Stichtag 21. Dezember 2007 darüber entschieden wurde, welche Berechnungsweise für die Witwe/den hinterbliebenen Lebenspartner günstiger ist und diese Berechnungsweise endgültig festgelegt (§ 40a Abs. 5 Satz 2 BVG in der Fassung des BVGÄndG 2007, BGBl I S. 2904;… vgl. auch Dau in: Knickrehm (Hrsg.), Gesamtes Soziales Entschädigungsrecht, § 40a BVG, Rdnr. 8).
24 Entgegen der Auffassung der Klägerin sprechen bereits Wortlaut und Systematik der Norm nicht dafür, dass § 40a Abs. 5 Satz 1 BVG in der Fassung des BVGÄndG 2007, (BGBl I S. 2904) auf den Erstantrag des Beschädigten auf Berufsschadensausgleich abstellt.
... Zum anderen wird bei schon bestehenden Zahlfällen zum Stichtag die endgültige Entscheidung getroffen, nach welcher Berechnungsweise in Zukunft der Schadensausgleich berechnet wird." (BT-Drs 16/6541, zu Nr. 39 (§ 40a) Buchstabe b).
Denn jedenfalls handelt es sich bei der § 40a Abs. 5 Satz 1 BVG (in der Fassung des BVGÄndG 2007, BGBl I S. 2904) angeordneten Berechnung des Schadensausgleichs ausschließlich nach dem Netto-Prinzip um eine zulässige Inhalts- und Schrankenbestimmung, die den Kerngehalt des Ausgleichsanspruchs, der dem Ausgleich des individuellen, schädigungsbedingten Unterhaltsausfalls dient, indem er den Nachteil ausgleicht, der dadurch entsteht, dass schädigungsbedingt kein höheres Einkommen des Beschädigten zu Deckung des Witwenunterhalts zur Verfügung steht, nicht berührt.
Beide Grundsätze sind durch die Regelung des § 40a Abs. 5 Satz 1 BVG (in der Fassung des BVGÄndG 2007, BGBl I S. 2904) gewahrt, weil der Gesetzgeber mit dem Nettoprinzip - im Vergleich zum Brutto-Prinzip - einen legitimen Zweck verfolgte, nämlichen den Ausgleich des Nettoschadens besser und zutreffender zu erreichen.
31 Schließlich ist § 40a Abs. 5 Satz 1 BVG (in der Fassung des BVGÄndG 2007, BGBl I S. 2904) auch nicht unter Gesichtspunkten des allgemeinen Gleichheitssatzes (Art. 3 Abs. 1 GG) zu beanstanden.
Rechtsgrundlage für den Anspruch des Klägers auf Feststellung eines GdB von 50 für die Zeit ab 19.11.2004 ist § 48 Abs. 1 S 1 SGB X iVm § 69 Abs. 1 und 3 SGB IX vom 19.6.2001 (BGBl I 1046) idF des Gesetzes vom 23.4.2004 (BGBl I 606; alter Fassung ) und für die Zeit ab dem 21.12.2007 idF vom 13.12.2007 (BGBl I 2904; nF) .
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