Source: https://www.jr-harzland.de/foerderung/landkreis-foerderung
Timestamp: 2018-07-22 14:41:07
Document Index: 273554813

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 11', '§ 4', '§ 11', '§ 12', '§ 8', '§ 1', '§ 75', '§ 8', '§ 72']

Landkreis-Förderung - Jugendring Harzland
Die Förderung der Jugendverbandsarbeit wird seit dem 1.Januar 2010 wieder vom Landkreis Göttingen wahrgenommen. Durch Vereinbarung ist die Förderung dem Jugendring Harzland übertragen worden.
Anfragen und Anträge von Trägern im Altkreis Osterode sind zu richten an den:
Jugendring Harzland im Landkreis Göttingen
z. H. Frau Silke Mursal-Dicty
Beratung: Nach telefonischer Vereinbarung.
Telefonisch erreichbar unter: 0160-96813185
Hier sind die alten Förderrichtlinien zu finden, die für alle Anträge bis zum 31.März 2017 noch Geltung hatten:
Förderrichtlinien bis zum 31.März 2017
Leitlinie zur Förderung der Kinder- und Jugendarbeit im Landkreis Göttingen
Gültigkeit ab: 01.04.2017
Das Sozialgesetzbuch Achtes Buch (SGB VIII) stellt die Förderung der Entwicklung und die Erziehung junger Menschen zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit als wesentlichen Auftrag heraus (§ 1 SGB VIII). Dazu sollen den jungen Menschen Angebote bereitgestellt werden, die an ihren Interessen anknüpfen und von ihnen mitbestimmt und mitgestaltet werden, sie zur Selbstbestimmung anregen und zu gesellschaftlicher Mitverantwortung und sozialem Engagement hinführen (§ 11 Abs. 1 SGB VIII). Die öffentliche Jugendhilfe fördert die freie Jugendhilfe und arbeitet mit ihr partnerschaftlich zusammen (§ 4 SGB VIII). Ziel ist es dabei, junge Menschen zu unterstützen, mündige, selbstverantwortliche und politisch aktive Bürgerinnen und Bürger im Gemeinwesen zu werden. Jugendarbeit wird im Landkreis Göttingen von Vereinen, Verbänden, Gruppen und Initiativen, von anderen Trägern der Jugendarbeit und der öffentlichen Jugendhilfe (§ 11 Abs. 2 SGB VIII) meist ehrenamtlich angeboten. Jugendgruppen und Jugendverbänden bzw. ihren Akteuren kommt dabei eine besondere Rolle zu (§ 12 SGB VIII). Der Landkreis Göttingen fördert im Rahmen der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel die Jugendarbeit nach Maßgabe der §§ 8a Abs. 4, 8b, 11, 12, 72a, 73, 74, 75, 79a und 90 SGB VIII. Eine gute Kinder und Jugendarbeit mit einem vielfältigen Angebot unterschiedlichster Träger ist auch dem Landkreis Göttingen als örtlichem Träger der Jugendhilfe sehr wichtig. Es gilt in gemeinsamer Verantwortung für lebendige und attraktive Städte, Gemeinden und Ortschaften gerade in Zeiten des demographischen Wandels, Angebote für Kinder, Jugendliche und Familien bereitzuhalten. Damit leistet die Kinder-und Jugendarbeit einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag und bereichert das Leben im ländlichen Raum. Dieses geleistete Engagement verdient meine besondere Anerkennung und meinen ausdrücklichen Dank.
Gez. Bernhard Reuter
0.1 Auftrag
Einrichtungen und Maßnahmen der Jugendarbeit müssen im Wesentlichen den in §§ 1, 11, 12 SGB VIII festgelegten Aufgaben und Zielen gerecht werden. Der Landkreis Göttingen unterstützt eine gleichberechtigte, geschlechterparitätische Förderung der Jugendarbeit, die Umsetzung von Inklusion sowie die Teilnahme aller jungen Menschen unabhängig von ihrem biografischen, ethnischen oder kulturellen Hintergrund an den angebotenen Maßnahmen der Jugendhilfe und erwartet von den Trägern der Jugendhilfe entsprechendes Engagement. Nicht förderungsfähig sind Maßnahmen und Veranstaltungen, die ausschließlich oder überwiegend schulischen, kirchlich-konfessionellen, parteipolitischen, gewerkschaftlichen, touristischen oder vereinsinternenCharakter tragen. Die Regelungen unter Punkt F „Besondere Projekte“ bleiben davon unberührt.
0.2 Öffentliche Anerkennung und Förderungsanspruch für freie Träger der Jugendhilfe
Nur gemäß § 75 Abs. 1 SGB VIII öffentlich anerkannte freie Träger der Jugendhilfe, Jugendverbände und sonstige Jugendgemeinschaften haben einen Förderungsanspruch. Diese sind nur dann förderungsfähig, wenn sie eine Vereinbarung mit dem Landkreis Göttingen oder einem anderen Träger der öffentlichen Jugendhilfe gem. §§ 8a, 8b (Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung) und § 72a (Tätigkeitsausschluss einschlägig vorbestrafter Personen) SGB VIII abgeschlossen haben. Eine Liste aller förderberechtigten Träger liegt zur Einsicht im Kinder- und Jugendbüro des Landkreis / der Kreisjugendpflege bereit.
0.3 Förderanspruch der kreisangehörigen Städte und Gemeinden (ohne Stadt Göttingen)
Die Zuweisungen an die Städte und Gemeinden beziehen sich im Rahmen dieser Richtlinie ausschließlich auf Internationale Partnerschaftsmaßnahmen. Diese werden durch den Landkreis Göttingen nur gefördert, wenn sich die Gemeinden mindestens in gleicher Höhe wie der Landkreis Göttingen beteiligen. Ggfs. abweichende Praxis in den Gemeinden des Altkreises Osterode kann bis zur Verabschiedung neuer Regelungen beibehalten werden.
0.4 Zuständigkeit / Zuschussmittel
Gefördert werden im Rahmen bereitgestellter Mittel nur Einrichtungen und Maßnahmen der Kinder-und Jugendarbeit für Personen im Alter von 6 bis einschließlich 26 Jahren mit Hauptwohnsitz im Zuständigkeitsbereich des Fachbereiches Jugend (Jugendamt) des Landkreises Göttingen. Einbezogen in die Förderung sind Jugendleiter/-innen und Fachkräfte, die über 27 Jahre alt sind. Die Jugendleiter/-innen können ihren Wohnsitz auch außerhalb des Zuständigkeitsbereichs des Fachbereiches Jugend (Jugendamt) des Landkreises Göttingen haben, wenn sie für einen Träger im Landkreis Göttingen arbeiten
0.5 Gesamtfinanzierung
Antragsteller/-innen sind für die jeweilige Gesamtfinanzierung selbst verantwortlich und müssen alle Förderungsmöglichkeiten des Bundes, des Landes und sonstiger Stellen in Anspruch nehmen. Bezuschusst werden nur angemessene und tatsächlich entstandene sowie nachgewiesene Kosten. Örtlich zuständige Gemeinden/Städte, Antragsteller/-innen und Teilnehmer/-innen sollen sich an den Kosten für die Kinder- und Jugendarbeit angemessen beteiligen.
0.6 Anträge und Verwendungsnachweise
Die Zuschussanträge sind bis zu 3 Monate vor einer Maßnahme zu stellen; die erforderlichen, vollständigen Unterlagen sind beizufügen (Ausnahme: Freizeiten). Verwendungsnachweise sind binnen 4 Wochen nach Beendigung der Maßnahmen vorzulegen. Entsprechende Formblätter sind bei der Antragsstelle anzufordern. Bei Auslandfahrten und Internationalen Jugendbegegnungen können Abschlagszahlungen in Höhe von bis zu 50 % der beantragten Summe auf schriftlichen Antrag vor dem abschließenden Verwendungsnachweis abgerufen werden. Anträge werden nach der Reihenfolge ihres Einganges bearbeitet und an die/den Antragsteller/-in beschieden. Die Überweisung des Zuschusses erfolgt nur auf Vereinskonten und erst nach Vorlage der Abrechnung (abweichende Möglichkeit bei Auslandfahrten und internationalen Jugendbegegnungen). Die Anträge sind i.d.R. wie folgt zu stellen:
Beim Jugendring Harzland (ehemals Kreisjugendringe Osterode am Harz):
Von Trägern mit Sitz im Altkreis Osterode am Harz und für Personen im Alter von 6 bis einschließlich 26 Jahren mit Hauptwohnsitz im Altkreis Osterode am Harz.
Beim Fachbereich Jugend des Landkreises Göttingen:
Von Trägern mit Sitz im Altkreis Göttingen und für Personen im Alter von 6 bis einschließlich 26 Jahren mit Hauptwohnsitz im Altkreis Göttingen.
0.7 Mindestgruppenstärken und Betreuungsschlüssel
Geförderte Maßnahmen müssen mit mindestens fünf Teilnehmern/-innen (ohne Leiter/-in) durchgeführt werden. Bei gemischtgeschlechtlichen Gruppen mit einer Gruppengröße von 5 - 10 Teilnehmern/-innen können ein Betreuer und eine Betreuerin bezuschusst werden. Auf je 8 Teilnehmende entfällt eine zuschussberechtigte, entgeltfreie Jugendleitung die/der über 27 Jahre alt sein kann. Erhöhter Betreuungsschlüssel bei besonderen Maßnahmen:
Im Einzelfall kann der/die Antragsteller/-in einen veränderten Betreuungsschlüssel für die Maßnahme beantragen. Der Landkreis Göttingen begrüßt eine inklusive Umsetzung von Maßnahmen der Jugendarbeit mit gemeinsamen Angeboten von behinderten und nichtbehinderten Teilnehmer/-innen. Auf begründeten Antrag hin können erhöhte Betreuungsbedarfe durch zwei oder in Ausnahmefällen durch drei Betreuungspersonen pro 10 Teilnehmer/-innen bezuschusst werden. Dies gilt insbesondere für nachgewiesenen erhöhten Betreuungsbedarf, z.B.:
bei Kindern und Jugendlichen mit körperlichen, geistigen und / oder seelischen Behinderungen
bei Kindern in der Altersgruppe 6 -11 Jahre
A. VERGÜNSTIGUNGEN FÜR JUGENDLEITER/-INNEN
Mit der Jugendleiter/-innen- Card können durch Jugendleiter/-innen im Landkreis Göttingen folgende Vergünstigungen in Anspruch genommen werden:
10,50 € Zuschuss pro Maßnahmetag für Betreuer/-in bei Kinder- und Jugendfreizeiten
ein jährlicher pauschaler Zuschuss in Höhe von 30,- € für Auslagen im Zusammenhang mit der Betreuung bei Kinder- und Jugendfreizeiten
B. FREIZEITEN
Freizeiten der Jugendverbandsarbeit sollten sich an den grundlegenden Werten und Zielen der Jugendhilfe orientieren. Außer der Erholung zu dienen sollen Kinder und Jugendliche durch die Teilnahme an Freizeiten darin unterstützt werden, ihren eigenen Platz in der Gesellschaft zu finden und sich kritisch mit sich selbst und anderen auseinander zu setzen.
B.1 Zuschüsse für Freizeiten
Inlandfreizeiten können auf Antrag mit 5,00 € und Auslandfreizeiten mit 6,00 € pro Tag und Teilnehmer/-in gefördert werden,wenn die Maßnahme mit mindestens zwei Übernachtungen, höchstens 20 Übernachtungen durchgeführt wird. Hin- und Rückreisetag gelten jeweils als ein Zuschusstag. Die Abrechnung ist spätestens 4 Wochen nach Beendigung der Maßnahme -ohne Kostenbelege -unter Beifügung des Programmes, der Zielortbescheinigung oder der Rechnung und der tatsächlichen Teilnahmeliste vorzulegen.
B.2 Zusätzliche Fördermöglichkeiten von Teilnehmer/-innen von Ferienfreizeiten und Ferienbetreuung
Zusätzliche Förderungen von Teilnehmer/-innen von Ferienfreizeiten oder Ferienbetreuungen - z.B. wegen eines geringen Einkommens - sind ggfs. möglich. Entsprechende Fördersätze sind beim Fachbereich Jugend zu erfragen und zu beantragen.
C. SEMINARE, BILDUNGSMASSNAHMEN
Die Bezuschussung von Seminaren und Bildungsmaßnahmen dient der Qualitätsentwicklung der Jugendarbeit und Qualifizierung der in der Kinder-und Jugendarbeit Aktiven. Sie ist an folgende Vorrausetzungen gebunden:
Tagesmaßnahmen müssen mindestens 6 Stunden Bildungsarbeit umfassen, Wochenendmaßnahmen mindestens 8 Stunden Bildungsarbeit täglich.
Mehrtägige Kurse, Lehrgänge, Seminare werden höchstens bis zu 10 Tagen bezuschusst.
An- und Abreisetag rechnen zusammen nur als ein Zuschusstag; sie sind als 2 Zuschusstage zu berücksichtigen, wenn die Bildungsmaßnahme am ersten Tag vor 12.00 Uhr beginnt und am letzten Tag frühestens um 16.00 Uhr endet.
Die Teilnehmer/-innen sollen mindestens 12 Jahre alt sein.
Die Teilnehmer/-innenzahl soll mindestens 10 Personen, höchstens 40 Personen betragen.
Gewährt werden 50 % der nachgewiesenen, tatsächlich entstandenen Unterkunfts- , Verpflegungs- und Fahrtkosten, Honorar-und Materialkosten.
Unterkunfts- und Verpflegungskosten pro Tag und Teilnehmer/- in werden bis zu 25,00 € anerkannt.
Die Abrechnung ist spätestens 4 Wochen nach Beendigung der Maßnahme unter Beifügung des Programmes, der Zielortbescheinigung und der tatsächlichen Teilnahmeliste vorzulegen.
D. INTERNATIONALE JUGENDBEGEGNUNG
Bei einer Internationalen Jugendbegegnung stehen das gegenseitige Kennenlernen und der interkulturelle Austausch im Vordergrund. Es geht darum, im unmittelbaren Umgang miteinander eventuelle bestehende Vorurteile gegenüber anderen Ländern und Kulturkreisen abzubauen und somit zur Völkerverständigung beizutragen.
Internationale Jugendbegegnungsmaßnahmen werden gefördert mit 9,00 € pro Tag/Teilnehmer/-in.
Die Teilnehmer/-innen sollen mindestens 12 Jahre alt sein. Im Einzelfall können auch jüngere Teilnehmer/-innen gefördert werden.
Der Verwendungsnachweis mit dem Nachweis über die Gesamtfinanzierung, den Rechnungsbelegen, der Teilnehmer/-innenliste, dem Programm und dem inhaltlichen Konzept ist bis spätestens 4 Wochen nach Durchführung der Maßnahme vorzulegen. Alle Zuschüsse sind vollständig und in tatsächlich gewährter Höhe einzusetzen.
Gegenbesuchsmaßnahmen:
Gegenbesuchsmaßnahmen werden wie internationale Jugendbegegnungsmaßnahmen gefördert. Eine Förderung von Gegenbesuchsmaßnahmen ist auf Antrag möglich. Die Besuche der jeweiligen Partnergruppe müssen eine angemessene Zeit im Landkreis Göttingen stattfinden.
E. MATERIALBESCHAFFUNG
Die Bezuschussung der für die Kinder/-und Jugendarbeit notwendigen technischen oder sonstigen Geräte, Hilfsmittel und Arbeitsmaterialien erfolgt unter folgenden Voraussetzungen:
Antragstellende haben Aktivitäten darzulegen, für die die Anschaffung gedacht ist.
Die Gegenstände müssen als Eigentum des/der Zuschussempfängers/-in inventarisiert werden.
Als Verwendungsnachweise sind Rechnungs- und Zahlungsbelege spätestens 4 Wochen nach Anschaffung vorzulegen.
Verbrauchsmaterial und Bekleidung werden nicht bezuschusst, ebenfalls keine Instrumente
musiktreibender Vereine und Sportgeräte sportreibender Vereine.
Gewährt wird ein Zuschuss von 1/3 des tatsächlichen Kaufpreises, höchstens aber jährlich 500,00 € pro Träger.
Bezuschussungsfähig sind Mindestanschaffungen ab einem Kaufpreis von 180,00 € (150,00 € Nettobetrag). Auch werden Anschaffungen bei einem Gesamtbetrag von mindestens 180,00 (150,00 € Nettbetrag) bezuschusst, wenn diese technisch oder wirtschaftlich zusammengehören und in ihrer Gesamtheit zusammen genutzt werden.
Anträge und Verwendungsnachweise müssen in dem Jahr beim Landkreis Göttingen eingehen, in dem diese Anschaffungen erfolgt sind, spätestens jedoch zum 31. Januar des folgenden Jahres, anderenfalls verfällt der Förderungsanspruch.
F. BESONDERE PROJEKTE
Projekte sind zeitlich befristet und ein besonderes Angebot innerhalb der bekannten Verbandsarbeit. Die Projektarbeit ermöglicht Jugendverbänden auf die beständigen gesellschaftlichen Herausforderungen kurzfristig zu reagieren. Dies beinhaltet veränderte Angebotsstrukturen und Angebotsformen in der Jugendarbeit. Projekte in diesem Sinne sind :
Kulturelle Veranstaltungen (Musik, Theater, Film, Kleinkunst, usw.)
Aktionen zu jugendpolitischen und gesellschaftlich relevanten Themen
Verbandsspezifische Sonderveranstaltungen (Fachtage, usw.)
Sonstige Aktivitäten mit besonders qualifizierten pädagogischen Konzepten
Bezuschusst werden 1/3 der Gesamtkosten des Projektes. In der Regel mit einer Fördersumme von bis 700,00 € (bei 2.100,00 € Gesamtkosten). Die Antragsbearbeitung und -entscheidung erfolgt bis zu diesem Fördersatz durch die unter „0.6 Anträge und Verwendungsnachweise“ aufgeführten Stellen. Besondere Projekte, deren Förderung über 700,00 € hinausgeht,können unter der Voraussetzung gefördert werden, dass der Antrag mit vollständigen Unterlagen (Finanzierungsplan, Konzeption) so rechtzeitig gestellt wird, dass der Jugendhilfeausschuss noch vor Beginn der Aktivitäten über eine mögliche Förderung entscheiden kann.
H. VERSICHERUNGSSCHUTZ
Die Mitglieder öffentlich anerkannter Jugendgemeinschaften, einschl. der Mitglieder und Teilnehmer/-innen in offenen Kinder-und Jugendgruppen und einschl. der Leiter/-innen und Aufsichtsbeauftragten sind über den Landkreis Göttingen unfall- und haftpflichtversichert (vgl. Deckungsschutz Schülerunfall). Der Versicherungsschutz gilt für Versicherte bis zu 26 Jahren, bei Mitgliedern in Sportvereinen bis zu 18 Jahren; Sportvereinsmitglieder über 18 Jahre sind anderweitig versichert. Die Versicherungen treten nur nachrangig ein, wenn keine sonstigen Versicherungen bestehen. Vor der Durchführung einer risikogeneigten Veranstaltung bzw. Tätigkeit sollte in jedem Einzelfall eine Prüfung erfolgen, ob Versicherungsschutz besteht.