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Timestamp: 2017-04-27 03:18:42
Document Index: 328648162

Matched Legal Cases: ['§ 118', '§ 119', '§ 120', '§ 264', '§ 341', '§ 341', '§ 1', 'Art 81', '§ 4', '§ 341', '§ 341', '§ 341', '§ 1', '§ 1', '§ 2', '§ 24', '§ 2', '§ 19', '§ 1', '§ 1', '§ 1', '§ 2', '§ 1', '§ 2', '§ 19', '§ 2', '§ 19', '§ 68', '§ 70', '§ 70', '§ 70', '§ 321', '§ 2', '§ 49', '§ 70', '§ 70', '§ 1', '§ 2', '§ 2', '§ 7', '§ 15', '§ 16', '§ 20', '§ 22', '§ 23', '§ 24', '§ 26', '§ 1', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 19', '§ 76', '§ 123', '§ 32', '§ 33', 'Art 133', '§ 25', '§ 2', '§ 2', '§ 20', '§ 102', '§ 104', '§ 129', '§ 129', '§ 129', '§ 129', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 4', '§ 3', '§ 4']

RPA 2015/6 - Heft 6 - 2015 - RPA - Zeitschrift für Vergaberecht - e-Journals
Volltext Cover Download EditorialRPA 2015/6, Jahrgang 2015, Heft 6, S. 329–330
Reisner, Hubert Wann Schadenersatzansprüche verjähren
RPA 2015, 329 Schadenersatzansprüche, die sich auf einen Verstoß gegen Vergaberecht stützen, verjähren... Schadenersatzansprüche, die sich auf einen Verstoß gegen Vergaberecht stützen, verjähren innerhalb von sechs Monaten. Soweit steht die österreichische Rechtslage seit dem BVergG 2002 als unumstößlicher Grundsatz fest. Ob der betroffene Bieter Schaden und Schädiger kennt, ist dabei gleichgültig, die Verjährung beginnt mit dem Vertragsabschluss zu laufen und bietet dem Auftraggeber eine gewisse Sicherheit, dass er nicht überraschend nach langer Zeit im Wege des Schadenersatzes in Anspruch genommen wird.Damit unterscheidet sich der Schadenersatz aufgrund eines Verstoßes gegen Vergaberecht aber deutlich vom sonstigen Schadenersatz, bei dem der Beginn der Verjährungsfrist regelmäßig die Kenntnis von Schaden und Schädiger voraussetzt. Gegen wen sollte man den anders einen Schadenersatzanspruch richten als gegen den Schädiger. Außerdem ist es wohl notwendig, den Schaden überhaupt zu kennen. Sogar im UWG setzt die – verkürzte – Verjährungsfrist für Schadenersatzansprüche von sechs Monaten die Kenntnis von Schaden und Schädiger voraus.Der Schaden im Vergaberecht ist oft ein relativ schwer zu erkennender. Ob nun ein Auftrag vergeben wurde, wenn Vergabevorschriften, insbesondere Pflichten zur Veröffentlichung verletzt wurden, ist manchmal schwer zu sehen. Dadurch ist es wohl mühsam, einen Anspruch rechtzeitig geltend zu machen. Schließlich ist es schwierig, eine Chance an der Teilnahme an einem Vergabeverfahren mit ungewissem Ausgang als Schaden darzustellen. Volltext	KurznachrichtenRPA 2015/6, Jahrgang 2015, Heft 6, S. 332–332
Überblick über Ereignisse und Entwicklungen der letzten Wochen im Vergabegeschehen RPA 2015, 332 Neuigkeiten aus Brüssel, Neuigkeiten aus Österreich Neuigkeiten aus Brüssel, Neuigkeiten aus Österreich Volltext	AufsatzRPA 2015/6, Jahrgang 2015, Heft 6, S. 333–341
Gölles, Hans | Lassner, Nina | Makarius, Ingrid Die Zeremonie der Angebotsöffnung
Angebotsöffnung, Angebotsfrist, Niederschrift zur Angebotsöffnung, Öffnungskommission, Vertraulichkeit, Angebotsprüfung, Verlesung der Angebote, Compliance Regeln, ÖNORM A 2050 P 7.2, RPA 2015, 333, § 118 BVergG 2006, § 119 BVergG 2006, § 120 BVergG 2006, § 264 BVergG 2006 Das Ende der Angebotsfrist bringt eine zeitliche Zäsur in das Vergabeverfahren. Mit der... Das Ende der Angebotsfrist bringt eine zeitliche Zäsur in das Vergabeverfahren. Mit der Angebotsöffnung erfolgt der erste Schritt in die Angebotsprüfung – dokumentiert in der Angebotsöffnungs-Niederschrift.Die bisherige hohe Vertraulichkeit und Geheimhaltung im Verfahren wird zT aufgehoben, zT gelockert:Der AG hat bis zur Öffnung keinen Einblick, was die Bieter jeweils angeboten haben. Im Zeitpunkt der Öffnung erlangt der AG erste Informationen über den jeweiligen Preis sowie über den Leistungsinhalt beim Funktionalangebot bzw Alternativ- oder Abänderungsangebot. Noch genauere Informationen erhält der AG erst mit der Prüfung der Angebote (insb bei allfälliger Aufklärung).Auch für die Bieter wird bei der Angebotsöffnung der Schleier der Geheimhaltung ein klein wenig gelüftet – dies nur beim offenen und beim nicht offenen Verfahren. Volltext	JudikaturRPA 2015/6, Jahrgang 2015, Heft 6, S. 342–347
Götzl, Philipp | Thiele, Clemens Primat des Vergaberechts und teleologische Reduktion des § 341 Abs 2 BVergG 2006
lauterkeitsrechtlicher Unterlassung, Lauterkeitsverstoß, Schadenersatz, Zulässigkeit, Feststellungsantrag, Rechtsschutz, 4 Ob 247/14y, Universität für Bodenkultur (BOKU), RPA 2015, 342, § 341 Abs 2 BVergG 2006, § 1 Abs 1 Z 1 UWG, Art 81c Abs 1 B-VG, § 4 UG Für die Geltendmachung lauterkeitsrechtlicher Unterlassungsansprüche nach dem UWG 2007 bildet... Für die Geltendmachung lauterkeitsrechtlicher Unterlassungsansprüche nach dem UWG 2007 bildet die Feststellung der „jeweils zuständigen Vergabekontrollbehörde“ gemäß § 341 Abs 2 BVergG 2006 die notwendige Voraussetzung der Zulässigkeit des Rechtswegs.Die Unzulässigkeit der Unterlassungsklage nach § 341 Abs 2 BVergG 2002 erstreckt sich über die Fallgruppe „Wettbewerbsvorsprung durch Rechtsbruch“ hinaus auf alle Klagen, deren Gegenstand ein vom Vergaberecht erfasstes Verhalten des Auftraggebers oder eines Mitbewerbers ist; dies unabhängig von der rechtlichen Begründung des konkret geltend gemachten Anspruchs.Das Erfordernis einer Feststellungsentscheidung für die gerichtliche Verfolgung von Lauterkeitsverstößen ist aber auf jene Beteiligten zu beschränken, die zur Einleitung vergaberechtlicher Feststellungs- oder Nachprüfungsverfahren legitimiert sind. In jenen Fällen, in denen das Vergaberecht für einen potentiellen Kläger keinen Rechtsschutz zur Verfügung stellt, ist § 341 Abs 2 BVergG 2006 teleologisch zu reduzieren. Volltext	JudikaturRPA 2015/6, Jahrgang 2015, Heft 6, S. 348–356
Götzl, Philipp | Thiele, Clemens Lauterkeitsrechtliche Sicherung einer vergaberechtlichen Nachprüfungskontrolle
Beschwer, Lauterkeitsverstoß, Nachprüfung, Rechtsschutz, Rechtschutzinteresse, Schadenersatz, theoretische Bedeutung, Unterlassung, Vergabegrundsätze, Zentrale Beschaffungsstelle, Zulässigkeit, 4 Ob 105/14s, Lieferung von Hygienepapier II, RPA 2015, 348, § 1 Abs 1 Z 1 UWG, § 1 Abs 1 Z 2 UWG, § 2 UWG, § 24 UWG, § 2 Z 48b BVergG 2006, § 19 BVergG 2006 Die fortdauernde Bindung der öffentlichen Auftraggeberin an die im vorangegangenen... Die fortdauernde Bindung der öffentlichen Auftraggeberin an die im vorangegangenen Nachprüfungsverfahren erfolgreich geltend gemachten Vergabegrundsätze, welche auch in einer Folgeausschreibung verletzt werden, kann grundsätzlich durch eine auf §§ 1 ff iVm 24 UWG gestützte einstweilige Verfügung gesichert werden.Das für die Zulässigkeit des Rechtsmittels im Zeitpunkt der Rechtsmittelentscheidung erforderliche Rechtsschutzinteresse (Beschwer) fehlt, wenn der Entscheidung nur mehr theoretisch-abstrakte Bedeutung zukommt, weil es nicht Aufgabe der Rechtsmittelinstanzen ist, über bloß theoretisch bedeutsame Fragen abzusprechen.Ist das zu sichernde Unterlassungsbegehren generell darauf gerichtet, bestimmte vergabewidrige Ankäufe – ohne vorherige gesetzmäßige Ausschreibung – zu unterlassen und strebt die (mögliche) Bieterin damit, unabhängig von einer befristeten Rahmenvereinbarung offensichtlich die fortdauernde Bindung der Auftraggeber an die Vergabegrundsätze an, kommt der Entscheidung nicht bloß theoretisch-abstrakte Bedeutung zu. Volltext	JudikaturRPA 2015/6, Jahrgang 2015, Heft 6, S. 356–360
Götzl, Philipp | Thiele, Clemens Geringfügige Änderungen des Leistungsgegenstandes sind bei Einhaltung produktspezifischen Toleranzgrenzen nicht unlauter
lauterkeitsrechtlicher Unterlassung, Lauterkeitsverstoß, Schadenersatz, Zulässigkeit, Rechtsschutz, Änderung des Leistungsgegenstands, 4 Ob 39/15m, Papierservietten II, RPA 2015, 356, § 1 Abs 1 Z 1 UWG, § 1 Abs 2 Z 2 UWG, § 2 UWG Das Gericht darf die bei seiner Beweisaufnahme hervorkommenden Umstände nur insoweit... Das Gericht darf die bei seiner Beweisaufnahme hervorkommenden Umstände nur insoweit berücksichtigen, als sie im Parteivorbringen Deckung finden. Soweit das Erstgericht aufgrund von Aussagen der zu diesem Vorbringen geführten Zeugen ergänzende weitergehende Feststellungen getroffen hat, bewegen sich diese im Rahmen dieses Vorbringens und können zulässigerweise der Entscheidung zu Grunde gelegt worden.Im lauterkeitsrechtlichen Sicherungsverfahren ist die Überprüfung der Beweiswürdigung durch das Rekursgericht insoweit ausgeschlossen, als der Sachverhalt aufgrund vor ihm abgelegter Zeugenaussagen oder Parteienaussagen als bescheinigt angenommen wurde.Bloß geringfügige nachträgliche Änderungen des Leistungsgegenstandes – durch eine andere Beschriftung bezogener Waren – begründen keine vergabe- und lauterkeitsrechtlich relevanten Leistungsänderungen, die einer Neuausschreibung bedürfen.Die Verletzung wettbewerbsregelnder Vertragspflichten ist nach § 1 Abs 1 Z 1 UWG 2007 zu beurteilen und erfordert die objektive Eignung des Verhaltens, den Wettbewerb zum Nachteil von rechtstreuen Vertragspartnern nicht bloß unerheblich zu beeinflussen.Um die Unlauterkeit zu begründen, muss die Wettbewerbshandlung unabhängig von der Vertragsverletzung unlauter sein. Dies ist bei bloß im Verhältnis zum zugeschlagenen Leistungsgegenstand geringfügigen Abweichungen, die innerhalb produktionstechnischer Toleranzgrenzen liegen, nicht der Fall. Volltext	JudikaturRPA 2015/6, Jahrgang 2015, Heft 6, S. 361–365
Deutschmann, Daniel | Heid, Stephan Anforderungen an Auswahlkriterien
Auswahlkriterien, Gewichtung, Leistungsanteil Arbeitsgemeinschaft, Referenzprojekte, W149 2103724-2/23E, ANZ St. Pölten – Möblierungsleistungen, RPA 2015, 361, § 2 Z 20 lit a BVergG 2006, § 19 BVergG 2006 Die von der Judikatur entwickelten Erfordernisse für die Rechtmäßigkeit von... Die von der Judikatur entwickelten Erfordernisse für die Rechtmäßigkeit von Zuschlagskriterien – zB hinsichtlich der Vergleichbarkeit von Angeboten – sind nicht uneingeschränkt auf Auswahlkriterien anwendbar.Auswahlkriterien müssen nur unternehmensbezogen, nicht diskriminierend sowie auf den Leistungsinhalt abgestimmt sein und mit dem rechtlichen Kontext, in dem sie verwendet werden, in Einklang stehen.Bei Auswahlkriterien ist nur das Gesamtsystem sachlich zu beurteilen. Eine vertiefte Prüfung der „Sachlichkeit“ von Einzelbestimmungen innerhalb eines Auswahlkriterien-Systems ist nicht durchzuführen.Die Festlegung eines Mindest-Leistungsanteils des Bewerbers bzw Bieters an Referenzprojekten, die im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft durchgeführt wurden, ist zulässig. Volltext	JudikaturRPA 2015/6, Jahrgang 2015, Heft 6, S. 365–371
Casati, Claus Prokuristen sind Teil der Geschäftsführung
Anfechtungsfrist, Eignung, Zuverlässigkeit, Strafregisterauszug, Geschäftsführung, Eigenerklärung, Mängelbehebungsauftrag, einschlägiges, allgemein zugängliches Verzeichnis, W123 2110737-2/28E, „Vertriebslizenz E-Procurement“, RPA 2015, 365, § 2 Z 42 BVergG, § 19 Abs 1 BVergG, § 68 Abs 1 BVergG, § 70 Abs 2 BVergG, § 70 Abs 4 BVergG, § 70 Abs 5 BVergG, § 321 Abs 1 BVergG, § 2 Abs 1 VbVG, § 49 UGB Die Anfechtungsfrist beginnt erst mit vollständiger Übermittlung der anfechtbaren... Die Anfechtungsfrist beginnt erst mit vollständiger Übermittlung der anfechtbaren Entscheidung.Prokuristen sind Teil der Geschäftsführung. Von der Geschäftsführung geforderte Strafregisterauszüge müssen auch von allen Prokuristen vorgelegt werden.Die Aufforderung zur Nachreichung von Nachweisen muss hinreichend konkretisiert sein. Im Fall eines hinreichend konkreten Mängelbehebungsauftrags besteht keine Verpflichtung zu einem weiteren Mängelbehebungsauftrag.Der Verweis auf ein einschlägiges, allgemein zugängliches Verzeichnis gemäß § 70 Abs 5 BVergG hat zur Folge, dass eine Aufforderung zur Vorlage von Eignungsnachweisen gemäß § 70 Abs 2 BVergG nicht zu erfolgen hat. Es genügt eine allgemein gehaltene Aufforderung zur Nachreichung von fehlenden Unterlagen. Eine weitere (zweite) Aufforderung hat nicht zu erfolgen. Volltext	JudikaturRPA 2015/6, Jahrgang 2015, Heft 6, S. 372–374
Reisner, Hubert Beschaffung von Kennzeichentafeln kein öffentlicher Auftrag
Vergabeverfahren, Beschaffungsvorgang, hoheitliche Betrauung, Anwendbarkeit des Vergaberechts, öffentlicher Auftraggeber, Unzuständigkeit des Bundesverwaltungsgerichts, W123 2107458-1/13E, Beschaffung von Kennzeichentafeln, RPA 2015, 372, § 1 BVergG 2006, § 2 Z 8 BVergG Die Anwendung des BVergG hängt grundsätzlich davon ab, ob es sich um eine „öffentliche“... Die Anwendung des BVergG hängt grundsätzlich davon ab, ob es sich um eine „öffentliche“ Auftragsvergabe handelt, die Leistung also von einem „öffentlichen“ Auftraggeber ausgeschrieben wird. Private Auftraggeber unterliegen grundsätzlich nicht den Bestimmungen des BVergG. Sie können daher die von ihnen benötigten Leistungen am Markt frei erwerben.Vergabeverfahren können nur Vorgänge sein, die letztlich zum Abschluss eines privatrechtlichen Vertrages führen sollen. Hoheitsakte fallen nicht in den Anwendungsbereich des BVergG. Volltext	JudikaturRPA 2015/6, Jahrgang 2015, Heft 6, S. 375–384
Lehner, Beatrix Eine gut dokumentierte Angebotsprüfung ist eine lohnende Zeitinvestition
Offenes Verfahren, Angebotsprüfung, Gleichbehandlung der Bieter, Transparenzgebot, Zuschlagsentscheidung, VGW-123/066/32462/2014, „Buskonzept Linienverkehr S. Lose 1 bis 4“, RPA 2015, 375, § 2 Abs 4 WVRG 2014, § 7 Abs 2 Z 2 WVRG 2014, § 15 WVRG 2014, § 16 Abs 1 WVRG 2014, § 20 Abs 1 WVRG 2014, § 22 Abs 2 WVRG 2014, § 23 Abs 1 WVRG 2014, § 24 Abs 1 WVRG 2014, § 26 WVRG 2014, § 1 WVPVO, § 2 Abs 2 WVPVO, § 2 Abs 4 WVPVO, § 2 Z 16 lit a Sublit aa BVergG 2006, § 19 Abs 1 BVergG 2006, § 76 BVergG 2006, § 123 BVergG 2006, § 32 Abs 1 AVG, § 33 Abs 2 AVG, Art 133 Abs 4 B-VG, § 25a Abs 1 VwGG Bei jeder öffentlichen Auftragsvergabe sind der Grundsatz der Gleichbehandlung, das... Bei jeder öffentlichen Auftragsvergabe sind der Grundsatz der Gleichbehandlung, das Diskriminierungsverbot, der Grundsatz des freien und lauteren Wettbewerbs und das Transparenzgebot einzuhalten. Des Weiteren darf eine Auftragsvergabe nur an geeignete Unternehmer erfolgen.Der Auftraggeber hat bei der Angebotsprüfung stets die in den Ausschreibungsunterlagen festgelegten bestandsfesten Bestimmungen einzuhalten. Volltext	JudikaturRPA 2015/6, Jahrgang 2015, Heft 6, S. 384–387
Casati, Claus Unterlassene Bekanntgabe Bildung einer BIEGE
Bietergemeinschaft, nicht offenes Verfahren ohne Bekanntmachung, verbundene Unternehmen, fairer Wettbewerb, Ausscheiden Angebot, Mitteilung Ausscheidung, 44.20-2583/2015-10, „Straßenbau Leibnitz“, RPA 2015, 384, § 2 Z 13 BVergG, § 2 Z 14 BVergG, § 20 Abs 2 BVergG, § 102 Abs 1 BVergG, § 104 Abs 1 BVergG, § 129 Abs 1 Z 8 BVergG, § 129 Abs 1 Z 10 BVergG, § 129 Abs 3 BVergG Eine nach erfolgter Ausscheidung übermittelte Antwort an den Vertreter eines Bieters gilt als... Eine nach erfolgter Ausscheidung übermittelte Antwort an den Vertreter eines Bieters gilt als Mitteilung der Ausscheidung gemäß § 129 Abs. 3 BVergG.Die Bildung einer Bietergemeinschaft aus zwei jeweils zur Angebotsabgabe eingeladenen Unternehmen ist binnen halber Angebotsfrist auch im nicht offenen Verfahren ohne Bekanntmachung anzuzeigen.Ein Angebot zweier jeweils zur Angebotsabgabe eingeladenen Unternehmen als BIEGE ist – in Ermangelung einer fristgerechten Anzeige der BIEGE ? ein Angebot eines nicht zur Angebotsabgabe eingeladenen Bieters und auszuscheiden.Bei der Entscheidung macht es keinen Unterschied, dass diese zwei Unternehmen, die eine BIEGE gebildet haben, miteinander verbundene Unternehmen sind. Volltext	JudikaturRPA 2015/6, Jahrgang 2015, Heft 6, S. 388–389
Vrbovszky, Sonja Gemeinnützige Wohnbaugesellschaft ist keine öffentliche Auftraggeberin
Öffentlicher Auftraggeber, gemeinnützige Wohnbauvereinigung, im Allgemeininteresse liegende Aufgaben, Aufgaben nicht gewerblicher Art, sozialer Wohnbau, Erbringung einer Bauleistung durch Dritte, LVwG-314-001/S1-2015, RPA 2015, 388, § 3 BVergG 2006, § 3 Abs 1 Z 2 BVergG 2006, § 3 Abs 1 Z 2 lit a BVergG 2006, § 3 Abs 1 Z 2 lit b BVergG 2006, § 3 Abs 1 Z 2 lit c BVergG 2006, § 4 Z 3 BVergG 2006 Eine gemeinnützige Bauvereinigung (hier: eine Gesellschaft mbH) im Sinne des... Eine gemeinnützige Bauvereinigung (hier: eine Gesellschaft mbH) im Sinne des Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetzes ist kein öffentlicher Auftraggeber im Sinne des § 3 Abs 1 Z 2 BVergG 2006. Zwar erfüllt diese Gesellschaft Aufgaben im Bereich des sozialen Wohnbaus, die im Allgemeininteresse liegen. Diese Aufgaben werden jedoch nicht in „nicht gewerblicher Art“ besorgt.Eine Gemeinde beauftragt eine Gesellschaft, die selbst nicht öffentlicher Auftraggeber ist, mit der Errichtung eines Pflegeheimes entsprechend den Erfordernissen der Gemeinde. Selbst wenn diese Beauftragung als öffentlicher Bauauftrag im Sinne des § 4 Z 3 BVergG 2006 („Erbringung einer Bauleistung durch Dritte“) zu qualifizieren wäre, würde dies nicht dazu führen, dass die Gesellschaft ihrerseits bei der Beauftragung von Dritten an das BVergG 2006 gebunden wäre. Volltext	PersonenverzeichnisRPA 2015/6, Jahrgang 2015, Heft 6, S. 390–390
RPA 2015, 390 Prof. Dr. Michael Breitenfeld, Dr. Stephan Heid Prof. Dr. Michael Breitenfeld, Dr. Stephan Heid Volltext	PersonenverzeichnisRPA 2015/6, Jahrgang 2015, Heft 6, S. 390–390
RPA 2015, 390 Mag. Robert Ertl, Mag. Hubert Reisner Mag. Robert Ertl, Mag. Hubert Reisner Volltext	PersonenverzeichnisRPA 2015/6, Jahrgang 2015, Heft 6, S. 390–390
RPA 2015, 390 Dr. Michael Etlinger, Univ.-Prof. Dr. Michael Holoubek, Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Pesendorfer, RA... Dr. Michael Etlinger, Univ.-Prof. Dr. Michael Holoubek, Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Pesendorfer, RA Arnold Boesen, DI Josef Robl, RA Mag. Marcus Essl, LL.M, M.E.S., Dr. Ralf D. Pock, Mag. Martin Schiefer Volltext	PersonenverzeichnisRPA 2015/6, Jahrgang 2015, Heft 6, S. 391–391
RPA 2015, 391 MMag. Dr. Claus Casati, Dipl. Ing. Mag. Daniel Deutschmann, Hans Gölles, RA Dr. Philipp Götzl,... MMag. Dr. Claus Casati, Dipl. Ing. Mag. Daniel Deutschmann, Hans Gölles, RA Dr. Philipp Götzl, Dr. Nina Lassner, Mag. Beatrix Lehner, Mag. Ingrid Makarius, MBA, RA Dr. Clemens Thiele, LL.M. Tax, Mag. Sonja Vrbovszky, BA Volltext	VeranstaltungstippsRPA 2015/6, Jahrgang 2015, Heft 6, S. 392–392
RPA 2015, 392 Vergaberecht Update – Online SeminarIhr monatliches Update live im... Vergaberecht Update – Online SeminarIhr monatliches Update live im Internet
15.01.2016–27.08.2016, jeweils ab 13:00 Uhr
IIR GmbH www.iir.at/vergabeupdateIntensivseminar BeihilfenrechtFundiert & Praxisnah in 2 Tagen 23.–24. Februar 2016,
1. Tag von 09:00–18:00 Uhr, 2. Tag von 09:00–12:30 Uhr
www.iir.at/beihilfenrechtFundierter Einstieg in das VergaberechtGrundlagen- & Aufbau-Seminar
8. /9. /10. März 2016
www.businesscircle.at Volltext	Fachgebiete