Source: http://eumann-hennig.de/Testamentsvollstreckung.html
Timestamp: 2019-02-18 00:07:36
Document Index: 298893770

Matched Legal Cases: ['§ 2203', '§ 2209', '§ 2210', '§ 2203', '§ 2204', '§ 2042', '§ 2205', '§ 2206']

Testamentsvollstreckung - die Verfügung des Erblassers
Der Testamentsvollstrecker soll die Verfügungen des Erblassers zur Ausführung bringen. Dies ist im BGB in §§ 2203, 2204 festgelegt. Der Testamentsvollstrecker wird in diesem Fall zum ‚Abwicklungsvollstrecker‘. Der Erblasser kann auch festgeschrieben haben, dass das Erbe bzw. der Nachlass für eine bestimmte Zeit verwaltet werden soll (§ 2209 BGB). Es handelt sich dann um eine Dauertestamentsvollstreckung. Sie ist vom Gesetzgeber für einen Zeitraum von höchstens 30 Jahren nach dem Tode des Erblassers möglich (§ 2210 BGB).
Zur Testamentsvollstreckung sagt das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB):
§ 2203 → Aufgabe des Testamentsvollstreckers
§ 2204 → Auseinandersetzung unter Miterben
(1) Der Testamentsvollstrecker hat, wenn mehrere Erben vorhanden sind, die Auseinandersetzung unter ihnen nach Maßgabe der §§ 2042 bsi 2057a zu bewirken.
§ 2205 → Verwaltung des Nachlasses, Verfügungsbefugnis
§ 2206 → Eingehung von Verbindlichkeiten
(1) Der Testamentsvollstrecker ist berechtigt, Verbindlichkeiten für den Nachlass einzugehen, soweit die Eingehung zur ordnungsgemäßen Verwaltung erforderlich ist. Die Verbindlichkei zu einer Verfügung über einen Nachlassgegenstand kann der Tetamentsvollstrecker für den Nachlass auch dann eingehen, wenn er zu der Verfügung berechtigt ist.