Source: https://gesetze-in-app.de/FamFG/81
Timestamp: 2019-05-23 11:34:08
Document Index: 140832964

Matched Legal Cases: ['§ 81', '§ 80', '§ 82', 'BGH', '§ 81', '§ 81', 'BGH', '§81', '§ 81', '§ 81', 'BGH', '§ 81', 'BGH', 'BGH', '§ 81', '§ 81', '§ 81', 'BGH', '§ 81', '§81', '§ 81', '§81', '§ 81', '§ 81', '§ 81', '§ 84', '§ 81', '§ 81', '§ 81', 'BGH', '§ 81', '§ 81']

§ 81 FamFG: Grundsatz der Kostenpflicht
§ 80 FamFG
§ 82 FamFG
BGH, BESCHLUSS vom 4.9.2012, Az. VII ZB 51/11 Die Ermessensentscheidung richtet sich aber nicht allein nach dem Maß des voraussichtlichen Obsiegens bzw. Unterliegens (MünchKomm-ZPO/Schindler, 3. Aufl., § 81 FamFG Rn. 12; Zöller/Herget, ZPO, 29. Aufl., § 81 FamFG Rn. 6).
BGH, BESCHLUSS vom 3.1.2014, Az. XII ZB 15/13 Die Vorschrift erlaubt es auch, nur bestimmte Kosten einem der Beteiligten aufzuerlegen (OLG München FamRZ 2012, 1895 f.; Prütting/Helms/Feskorn FamFG 3. Aufl. §81 Rn. 6; Thomas/Putzo/ Hüßtege ZPO 34. Aufl. § 81 FamFG Rn. 7) oder von der Erhebung der Kosten ganz oder teilweise abzusehen (§ 81 Abs. 1 Satz 2 FamFG).
BGH, BESCHLUSS vom 3.10.2015, Az. IV ZB 35/15 14	Das	Maß des Obsiegens oder Unterliegens im Rahmen der Kos- tenentscheidung stellt lediglich einen von mehreren Gesichtspunkten dar, der in die Ermessensentscheidung nach § 81 Abs. 1 Satz 1 FamFG eingestellt werden kann (vgl. BGH, Beschluss vom 19. Februar 2014 -XII ZB 15/13, FamRZ 2014, 744 Rn. 16).
BGH, BESCHLUSS vom 3.8.2016, Az. XII ZB 251/16 Auch wird vertreten, dass es in Umgangsstreitigkeiten grundsätzlich der Billigkeit iSd § 81 Abs. 1 Satz 1 FamFG entspreche, die Gerichtskosten zwischen den Eltern aufzuteilen und von der Auferlegung außergerichtlicher Kosten abzusehen (vgl. etwa OLG Naumburg FamRZ 2014, 687; OLG Hamm FamRZ 2014, 686, 687; Borth/Grandel in Musielak/Borth FamFG 5. Aufl. § 81 Rn. 6; Schneider in Kemper/Schreiber Familienverfahrensrecht 3. Aufl. § 81 FamFG Rn. 41 mwN; aA etwa DIJUF-Rechtsgutachten JAmt 2013, 201 f.).
BGH, BESCHLUSS vom 3.8.2016, Az. XII ZB 251/16 -11 - § 81 Abs. 2 FamFG aufgezählten Fälle oder bei Vorliegen eines hiermit vergleichbaren Falles angebracht sein (im Ergebnis ebenso OLG Celle FamRZ 2012, 1896, 1898; Bork/Jacoby/Schwab/Müther FamFG 2. Aufl. §81 Rn. 6.4; Schneider in Kemper/Schreiber Familienverfahrensrecht 3. Aufl. § 81 FamFG Rn. 69; Bumiller/Harders/Schwamb FamFG 11. Aufl. §81 Rn. 7; Horndasch/ Viefhues/Götsche FamFG 3. Aufl. § 81 Rn. 27; Borth/Grandel in Musielak/Borth FamFG 5. Aufl. § 81 Rn. 6; DIJuF-Rechtsgutachten JAmt 2013, 201, 202).
OLG München, Beschluss vom 3.0.2010, Az. 34 Wx 117/09 Im Übrigen ist es gerechtfertigt, die durch den Antrag und das Rechtsmittel ausgelösten Kosten nur aus dem Wert zu berechnen, hinsichtlich dessen der Beteiligte zu 1 unterlegen ist (vgl. BayObLG JurBüro 1987, 382; ZfIR 2004, 643; vgl. § 81 Abs. 1 Satz 2, § 84 FamFG).
OLG Bamberg, Beschluss vom 3.10.2012, Az. 2 UF 281/12 Es entspreche nach § 81 FamFG der Billigkeit, dass der im Verfahren unterlegene Antragsgegner, der seine Vaterschaft zu Unrecht mit Hinweis auf seine behauptete Zeugungsunfähigkeit bestritten habe, die gesamten Kosten des Verfahrens zu tragen habe (OLG Stuttgart, Beschluss vom 11.4.2012 - 17 WF 40/12 - FamRB 2012, 274).
OLG Nürnberg, Beschluss vom 5.5.2013, Az. 10 WF 349/13 Im vorliegenden Fall kommt als zur Kostentragung verpflichteter Beteiligter auch das Jugendamt in Betracht, wobei in die umfassende Abwägung die Vorgaben des § 81 Abs. 2 FamFG einzubeziehen sind (vgl. hierzu OLG Celle FamRZ 2012, 1896; Götsche, jurisPR-FamR 23/2012 An. 4).
OLG München, Beschluss vom 1.6.2014, Az. 34 Wx 275/14 Eine Anfechtung kommt jedoch nur dann in Betracht, wenn das Grundbuchamt aufgrund der Beteiligung mehrerer mit gegensätzlichen Interessen am Verfahren Beteiligter eine Entscheidung nach § 81 Abs. 2 FamFG getroffen hat (BGH a. a. O.; a.A. Demharter Rpfleger 2012, 198; MüKo/Schindler ZPO 3. Aufl. § 81 FamFG Rn. 82 f.).
OLG München, Beschluss vom 1.3.2012, Az. 31 Wx 68/12 Um einem Beteiligten Kosten auferlegen zu können, ist es auch nicht erforderlich, dass Umstände vorliegen, die nach Art und Bedeutung den Regelbeispielen des § 81 Abs. 2 FamFG entsprechen (OLG Düsseldorf FGPrax 2011, 207, 208).