Source: https://www.ris.bka.gv.at/JustizEntscheidung.wxe?Abfrage=Justiz&Dokumentnummer=JJT_20160928_OGH0002_0070OB00125_16G0000_000&IncludeSelf=False
Timestamp: 2019-12-06 13:18:47
Document Index: 110537103

Matched Legal Cases: ['OGH', '§ 5', 'OGH', 'OGH', '§ 5', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 92', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 14', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 19', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 26', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 5', 'OGH', 'OGH', '§ 28', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 2', 'OGH', '§ 25', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'Art11', 'Art117', 'Art118', 'Art 118', 'Art 116', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'Art 118', 'Art 116', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§879', '§ 879', 'OGH', '§ 2', 'OGH', '§ 3', 'OGH', 'OGH', '§879', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 879', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§879', '§1', '§22', '§23', 'OGH', 'OGH']

RIS - Rechtssätze für 7Ob125/16g - Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)
Rechtssatz für 1Ob569/76 (1Ob597/76) 1O...
RS0008745
1Ob569/76 (1Ob597/76); 1Ob671/76 (1Ob672/76); 6Ob659/76; 7Ob810/76; 6Ob521/77; 1Ob816/76; 1Ob548/77; 5Ob587/77; 6Ob650/77; 6Ob679/77; 3Ob649/77; 3Ob181/78; 7Ob703/79; 4Ob64/79; 3Ob524/79; 3Ob651/80; 6Ob684/81; 4Ob73/81 (4Ob74/81); 5Ob38/81; 6Ob813/82; 14Ob123/86 (14Ob124/86, 14Ob125/86); 9ObA518/88; 10ObS163/88; 10ObS322/89; 9ObA606/90; 5Ob47/92; 5Ob27/92; 5Ob28/92; 5Ob29/92; 5Ob41/92; 5Ob50/92; 5Ob54/92; 5Ob55/92; 5Ob56/92; 5Ob44/92; 5Ob51/92; 5Ob98/94; 6Ob2094/96a; 1Ob9/96; 1Ob2333/96m; 4Ob2309/96d; 10ObS92/98x; 1Ob391/97z; 1Ob90/98m; 1Ob81/98p; 7Ob152/00d; 10ObS23/02h; 10ObS125/02h; 10ObS135/07m; 7Ob168/08v; 10ObS35/09h; 4Ob57/10a; 4Ob174/11h; 4Ob101/16f; 7Ob125/16g; 8Ob32/18s; 8Ob31/18v; 8Ob40/18t; 8Ob27/18f; 8Ob49/18s
Gemäß § 5 ABGB wirken Gesetze nicht zurück, sie haben daher auf vorher erworbene Rechte keinen Einfluss. Daraus ergibt sich aber für den Fall, dass an ein Dauerrechtsverhältnis, wie die Ehe, eine Dauerrechtsfolge, wie die Unterhaltspflicht, geknüpft ist, dass in Ermangelung einer anderen Anordnung des Gesetzgebers die Rechtsfolgen, die an den zeitlichen Abschnitt der Tatbestandsverwirklichung vor Inkrafttreten des neuen Gesetzes geknüpft waren, nach altem Recht, die Rechtsfolgen bezüglich des sich danach weiter verwirklichenden Tatbestandes aber nach dem neuen Gesetz zu beurteilen sind (Wolff in Klang 2 I 73).
1 Ob 569/76
Entscheidungstext OGH 12.05.1976 1 Ob 569/76
JBl 1976,481
1 Ob 671/76
Entscheidungstext OGH 01.09.1976 1 Ob 671/76
nur: Gemäß § 5 ABGB wirken Gesetze nicht zurück, sie haben daher auf vorher erworbene Rechte keinen Einfluss. (T1)
Veröff: EvBl 1977/67 S 153
6 Ob 659/76
Entscheidungstext OGH 11.11.1976 6 Ob 659/76
7 Ob 810/76
Entscheidungstext OGH 02.12.1976 7 Ob 810/76
6 Ob 521/77
Entscheidungstext OGH 03.02.1977 6 Ob 521/77
EvBl 1977/218 S 488
1 Ob 816/76
Entscheidungstext OGH 16.02.1977 1 Ob 816/76
RZ 1977/108 S 214
1 Ob 548/77
Entscheidungstext OGH 16.03.1977 1 Ob 548/77
Veröff: EvBl 1977/219 S 489 = JBl 1978,539
5 Ob 587/77
Entscheidungstext OGH 31.05.1977 5 Ob 587/77
Ähnlich; Beisatz: Hier: Gesonderte Wohnungsnahme. (T2)
Veröff: SZ 50/78 = EvBl 1978/17 S 70
6 Ob 650/77
Entscheidungstext OGH 23.05.1977 6 Ob 650/77
6 Ob 679/77
Entscheidungstext OGH 11.08.1977 6 Ob 679/77
SZ 50/108
3 Ob 649/77
Entscheidungstext OGH 20.12.1977 3 Ob 649/77
nur T1; Beisatz: § 92 ABGB aF. (T3)
3 Ob 181/78
Entscheidungstext OGH 02.05.1979 3 Ob 181/78
7 Ob 703/79
Entscheidungstext OGH 30.08.1979 7 Ob 703/79
Beisatz: Unterhaltspflicht (Kind). (T4)
Veröff: Slg 32693
4 Ob 64/79
Entscheidungstext OGH 11.09.1979 4 Ob 64/79
Vgl; Beisatz: Rechtsfolgen des Geprüftseins als Dauertatbestand, wenn Ablegung noch vor neuem Recht erfolgte, nach neuem Recht ab dessen Wirksamwerden (§ 14 Abs 1 lit e BAG idF BGBl 1978/232). (T5)
Veröff: Arb 9816 = DRdA 1980,54 = ZAS 1981,180 (mit Anmerkung von Czermak)
3 Ob 524/79
Entscheidungstext OGH 16.01.1980 3 Ob 524/79
3 Ob 651/80
Entscheidungstext OGH 26.08.1981 3 Ob 651/80
Auch; Beisatz: Die Wirksamkeit eines vor diesem Zeitpunkt ausdrücklich oder schlüssig erklärten Verzichtes muss daher nach dem damals geltenden Recht beurteilt werden. (T6)
Veröff: EvBl 1982/127 S 435
4 Ob 73/81
Entscheidungstext OGH 30.03.1982 4 Ob 73/81
nur: Daraus ergibt sich aber für den Fall, dass an ein Dauerrechtsverhältnis, wie die Ehe, eine Dauerrechtsfolge, wie die Unterhaltspflicht, geknüpft ist, dass in Ermangelung einer anderen Anordnung des Gesetzgebers die Rechtsfolgen, die an den zeitlichen Abschnitt der Tatbestandsverwirklichung vor Inkrafttreten des neuen Gesetzes geknüpft waren, nach altem Recht, die Rechtsfolgen bezüglich des sich danach weiter verwirklichenden Tatbestandes aber nach dem neuen Gesetz zu beurteilen sind. (T7)
5 Ob 38/81
Entscheidungstext OGH 01.02.1983 5 Ob 38/81
nur T7; Beisatz: Hier: Kündigung eines Darlehens nach § 19 Abs 2 WWG. (T8)
Veröff: SZ 56/17 = JBl 1984,381 (zustimmend Hoyer)
6 Ob 813/82
Entscheidungstext OGH 16.06.1983 6 Ob 813/82
nur T1; Veröff: Arb 10289
14 Ob 123/86
Entscheidungstext OGH 21.10.1986 14 Ob 123/86
Beisatz: Nur die nach dem Inkrafttreten eines Gesetzes verwirklichten Sachverhalte sind nach dem neuen Gesetz zu beurteilen. Vorher geschehene Handlungen (und analog sonstige Sachverhalte) sowie vorher entstandene ("wohlerworbene") Rechte unterliegen weiterhin dem alten, bereits "außer Kraft getretenen" Gesetz. (T9)
9 ObA 518/88
Entscheidungstext OGH 24.10.1988 9 ObA 518/88
nur T7; Veröff: SZ 61/217
nur T1; Beisatz: Soferne der Gesetzgeber keine ausdrückliche gegenteilige Anordnung trifft. (T10)
10 ObS 322/89
Entscheidungstext OGH 07.11.1989 10 ObS 322/89
Auch; nur T1; Beisatz: Wohlerworbene Rechte sollen geschont werden. (T11)
Veröff: SSV-NF 3/134
9 ObA 606/90
Entscheidungstext OGH 29.08.1990 9 ObA 606/90
nur T7; Beisatz: Formvorschriften wirken nicht zurück. (T12)
5 Ob 47/92
Entscheidungstext OGH 07.04.1992 5 Ob 47/92
5 Ob 27/92
Entscheidungstext OGH 07.04.1992 5 Ob 27/92
nur T1; Veröff: NZ 1992,279; hiezu Hofmeister NZ 1992,282
5 Ob 28/92
Entscheidungstext OGH 07.04.1992 5 Ob 28/92
5 Ob 29/92
Entscheidungstext OGH 07.04.1992 5 Ob 29/92
5 Ob 41/92
Entscheidungstext OGH 07.04.1992 5 Ob 41/92
5 Ob 50/92
Entscheidungstext OGH 28.04.1992 5 Ob 50/92
5 Ob 54/92
Entscheidungstext OGH 28.04.1992 5 Ob 54/92
5 Ob 55/92
Entscheidungstext OGH 28.04.1992 5 Ob 55/92
5 Ob 56/92
Entscheidungstext OGH 26.05.1992 5 Ob 56/92
Auch; Beisatz: Hier: WGG 1979 (T13)
5 Ob 51/92
Entscheidungstext OGH 26.05.1992 5 Ob 51/92
5 Ob 98/94
Entscheidungstext OGH 08.11.1994 5 Ob 98/94
6 Ob 2094/96a
Entscheidungstext OGH 20.06.1996 6 Ob 2094/96a
Auch; Beisatz: Rückforderungsanspruch des Untermieters nach § 26 Abs 3 MRG idF des 3. WÄG. (T14)
1 Ob 9/96
Entscheidungstext OGH 22.08.1996 1 Ob 9/96
nur T1; Beis wie T9; Beis wie T10; Veröff: SZ 69/186
1 Ob 2333/96m
Entscheidungstext OGH 16.12.1996 1 Ob 2333/96m
nur T1; Beis wie T9; Beis wie T10; Beisatz: Diese Bestimmung legt den zeitlichen Geltungsbereich eines kundgemachten Gesetzes fest. (T15)
4 Ob 2309/96d
Entscheidungstext OGH 29.10.1996 4 Ob 2309/96d
nur T1; Beis wie T9; Beis wie T10; Beis wie T15
Veröff: SZ 69/241
10 ObS 92/98x
Entscheidungstext OGH 28.04.1998 10 ObS 92/98x
nur: Gemäß § 5 ABGB wirken Gesetze nicht zurück. (T16)
Beis wie T9 nur: Nur die nach dem Inkrafttreten eines Gesetzes verwirklichten Sachverhalte sind nach dem neuen Gesetz zu beurteilen. (T17)
Beis wie T10; Beis wie T15
Vgl auch; Veröff: SZ 71/98
1 Ob 90/98m
Entscheidungstext OGH 30.06.1998 1 Ob 90/98m
nur T1; Beisatz: Und auf vorhergegangene Handlungen. (T16a)
Bem: Änderung der versehentlich ein zweites Mal vergebenen Beisatznummer (T16) auf (T16a) - Juli 2016 (T16b)
Beisatz: Hier: Bundesgesetz zum Schutz vor Gewalt in der Familie, BGBl 1996/759 (GeSchG). (T17a)
Bem: Änderung der versehentlich ein zweites Mal vergebenen Beisatznummer (T17) auf (T17a) - Juli 2016 (T17b)
Veröff: SZ 71/118
1 Ob 81/98p
Entscheidungstext OGH 25.08.1998 1 Ob 81/98p
Ähnlich; Beisatz: Hier: § 28 BörseG: Für dessen Anwendbarkeit ist das Abschlussdatum des Geschäftes von Bedeutung. (T18) Veröff: SZ 71/138
7 Ob 152/00d
Entscheidungstext OGH 12.07.2000 7 Ob 152/00d
nur T1; Beis wie T10; Beis wie T15; Beis wie T17
10 ObS 23/02h
Entscheidungstext OGH 19.03.2002 10 ObS 23/02h
Veröff: SZ 2002/37
10 ObS 125/02h
Entscheidungstext OGH 16.04.2002 10 ObS 125/02h
10 ObS 135/07m
Entscheidungstext OGH 18.12.2007 10 ObS 135/07m
7 Ob 168/08v
Entscheidungstext OGH 22.10.2008 7 Ob 168/08v
Auch; Veröff: SZ 2008/157
10 ObS 35/09h
Entscheidungstext OGH 17.03.2009 10 ObS 35/09h
Auch; Beisatz: Bei Dauerrechtsverhältnissen und Dauertatbeständen ist mangels anders lautender Übergangsbestimmungen für den Zeitraum bis zum Wirksamwerden der Novellierung die alte Rechtslage anzuwenden und ab dann die neue. (T19)
Beisatz: Die Anspruchsberechtigung auf Kinderbetreuungsgeld ist nach der Konzeption der §§ 2 - 5 KBGG, die auf die laufende Erfüllung der gesetzlichen Voraussetzungen (also nicht nur zu einem bestimmten Stichtag) abstellen, wie ein Dauerrechtsverhältnis zu behandeln. (T20)
4 Ob 57/10a
Entscheidungstext OGH 05.10.2010 4 Ob 57/10a
Auch; nur T1; Beis wie T19; Beisatz: Hier: Änderung von § 25 Abs 1 stmk NaturschutzG. (T21)
Vgl; Beisatz: Hier: Haftung des Prospektkontrollors nach dem InvFG 2011. (T22)
Auch; nur T1; Beisatz: Hier eine von einer Gemeinde geschlossene Vereinbarung als Voraussetzung für die beabsichtigte Änderung des Flächenwidmungsplans. (T23)
ECLI:AT:OGH0002:1976:RS0008745
JJR_19760512_OGH0002_0010OB00569_7600000_001
Rechtssatz für 1Ob30/91 10Ob519/94 7Ob...
RS0013916
1Ob30/91; 10Ob519/94; 7Ob125/16g
Es ist in Rechtsprechung und Lehre grundsätzlich anerkannt, daß der verwaltungsrechtliche Vertrag, der eine Form nicht-obrigkeitlicher Hoheitsverwaltung ist, einer gesetzlichen Ermächtigung bedarf.
1 Ob 30/91
Entscheidungstext OGH 10.07.1991 1 Ob 30/91
Veröff: SZ 64/92 = JBl 1992,35
10 Ob 519/94
Entscheidungstext OGH 06.02.1996 10 Ob 519/94
Beisatz: Bei verwaltungsrechtlichen Verträgen geht es um Vereinbarungen über Rechte und Pflichten auf der Grundlage des öffentlichen Rechts zwischen einem Verwaltungsorgan in behördlicher Funktion und einem Privaten (Rechtsunterworfenen). (T1) Veröff: SZ 69/25
Beis wie T1; Beisatz: Hier eine von einer Gemeinde geschlossene Vereinbarung als Voraussetzung für die beabsichtigte Änderung des Flächenwidmungsplans. (T2)
ECLI:AT:OGH0002:1991:RS0013916
JJR_19910710_OGH0002_0010OB00030_9100000_002
RS0038475
1Ob30/91; 10Ob519/94; 7Ob556/95; 1Ob2302/96b; 2Ob501/95; 2Ob7/99i; 3Ob181/12g; 7Ob125/16g; 2Ob36/17h
B-VG Art11
B-VG Art117
B-VG Art118
stmk KanalabgabenG 1955 allg
Es besteht keine generelle Wahlfreiheit zwischen öffentlich - rechtlichen und privatrechtlichen Handlungsformen, jedenfalls dort nicht, wo der Gesetzgeber zu erkennen gibt, dass die hoheitliche Gestaltung zwingend ist. Eine Gemeinde darf daher bei einem durch das stmk KanalabgabenG 1955 vorgeschriebenen hoheitlichen Handeln (Vorschreibung des Kanalisationsbeitrages mittels Bescheid) die Verpflichtung zur Entrichtung der Abgabe nicht in Vertragsform begründen. Die Befugnis der Gemeinde, die Abgabe im Rahmen ihres eigenen Wirkungsbereiches (Art 118 Abs 2 B - VG) mittels Bescheid vorzuschreiben, bezieht sich aber nicht auf Liegenschaften, deren Anschluss an das eigene Kanalnetz der Gemeinde bewilligt wurde, die aber außerhalb des Gemeindegebietes gelegen sind. Soweit die hoheitliche Regelung nicht Platz greift, führt die Gemeinde ihre wirtschaftliche Tätigkeit im Rahmen der Privatwirtschaftsverteilung (Art 116 Abs 2 B - VG) auf der Grundlage der Bestimmungen des Privatrechts durch.
nur: Es besteht keine generelle Wahlfreiheit zwischen öffentlich - rechtlichen und privatrechtlichen Handlungsformen, jedenfalls dort nicht, wo der Gesetzgeber zu erkennen gibt, dass die hoheitliche Gestaltung zwingend ist. (T1); Beisatz: Hier: Nö KanalG 1977. (T2) Veröff: SZ 69/25
7 Ob 556/95
Entscheidungstext OGH 30.07.1996 7 Ob 556/95
1 Ob 2302/96b
Entscheidungstext OGH 25.02.1997 1 Ob 2302/96b
2 Ob 501/95
Entscheidungstext OGH 10.04.1997 2 Ob 501/95
nur: Es besteht keine generelle Wahlfreiheit zwischen öffentlich - rechtlichen und privatrechtlichen Handlungsformen, jedenfalls dort nicht, wo der Gesetzgeber zu erkennen gibt, dass die hoheitliche Gestaltung zwingend ist. Die Befugnis der Gemeinde, die Abgabe im Rahmen ihres eigenen Wirkungsbereiches (Art 118 Abs 2 B-VG) mittels Bescheid vorzuschreiben, bezieht sich aber nicht auf Liegenschaften, deren Anschluss an das eigene Kanalnetz der Gemeinde bewilligt wurde, die aber außerhalb des Gemeindegebietes gelegen sind. Soweit die hoheitliche Regelung nicht Platz greift, führt die Gemeinde ihre wirtschaftliche Tätigkeit im Rahmen der Privatwirtschaftsverteilung (Art 116 Abs 2 B-VG) auf der Grundlage der Bestimmungen des Privatrechts durch. (T3)
2 Ob 7/99i
Entscheidungstext OGH 28.01.1999 2 Ob 7/99i
Vgl; nur: Es besteht keine generelle Wahlfreiheit zwischen öffentlich - rechtlichen und privatrechtlichen Handlungsformen. (T4); Beisatz: Hier: Einforderung von "Platzgebühren" für Internatsunterbringung. (T5)
3 Ob 181/12g
Entscheidungstext OGH 23.01.2013 3 Ob 181/12g
Auch; nur T1; Beisatz: Hier: Änderung eines Flächenwidmungsplans nach dem TROG 2006. (T6)
Auch; nur T1; Beisatz: Hier eine von einer Gemeinde geschlossene Vereinbarung als Voraussetzung für die beabsichtigte Änderung des Flächenwidmungsplans. (T7)
2 Ob 36/17h
Entscheidungstext OGH 27.04.2017 2 Ob 36/17h
ECLI:AT:OGH0002:1991:RS0038475
JJR_19910710_OGH0002_0010OB00030_9100000_004
Rechtssatz für 1Ob526/92 8Ob557/93 10O...
RS0014752
1Ob526/92; 8Ob557/93; 10Ob530/94; 2Ob92/11k; 3Ob181/12g; 7Ob125/16g
ABGB §879 CIIs
Ein Vertrag, der gegen das Gebot hoheitlichen Handelns verstößt, ist nach § 879 ABGB zu beurteilen.
1 Ob 526/92
Entscheidungstext OGH 18.03.1992 1 Ob 526/92
Veröff: SZ 65/40
Ähnlich; Beisatz: Hier: Vertrag verstößt gegen die verfassungsrechtlichen Kostentragungsgrundsätze des § 2 F-VG. (T1) Veröff: SZ 68/248
10 Ob 530/94
Entscheidungstext OGH 22.05.1997 10 Ob 530/94
Beis wie T1; Beisatz: Einem vertraglichen Verstoß gegen verfassungsrechtliche Gebote ist das Gewicht der (von Amts wegen wahrzunehmenden absoluten) Nichtigkeit beizumessen ist, wenn beide Vertragsteile Normadressaten sind und sonst keine andere Sanktion vorgesehen ist. (T2)
Vgl auch; Beisatz: Hier: Verfassungsrechtlich unbedenkliche explizite Kostentragungsregelung durch § 3 Errichtungsgesetz 1973. (T3); Veröff: SZ 2012/81
Beisatz: Hier eine von einer Gemeinde geschlossene Vereinbarung als Voraussetzung für die beabsichtigte Änderung des Flächenwidmungsplans. (T5)
ECLI:AT:OGH0002:1992:RS0014752
JJR_19920318_OGH0002_0010OB00526_9200000_001
Rechtssatz für 3Ob503/93 8ObA30/00w 7O...
RS0017936
3Ob503/93; 8ObA30/00w; 7Ob173/00t; 7Ob267/02v; 8ObS20/03d; 8ObA53/05k; 5Ob173/06m; 3Ob195/12s; 2Ob173/12y; 6Ob169/13s; 3Ob138/14m; 7Ob125/16g; 4Ob31/18i; 3Ob143/18b; 6Ob55/18h
ABGB §879 Abs2 Z4 DIII
Maßgeblich für die Beurteilung ist der Zeitpunkt des Vertragsabschlusses.
3 Ob 503/93
Entscheidungstext OGH 13.07.1994 3 Ob 503/93
Veröff: SZ 67/123
8 ObA 30/00w
Entscheidungstext OGH 09.11.2000 8 ObA 30/00w
Beisatz: Eine nachträgliche Änderung der Umstände kann Nichtigkeit grundsätzlich nicht begründen. (T1)
7 Ob 173/00t
Entscheidungstext OGH 27.04.2001 7 Ob 173/00t
Auch; Beisatz: Bei der Angemessenheitskontrolle nach § 879 Abs 3 ABGB ist objektiv auf den Zeitpunkt des Vertragsabschlusses abzustellen. (T2)
5 Ob 173/06m
Entscheidungstext OGH 29.08.2006 5 Ob 173/06m
3 Ob 195/12s
Entscheidungstext OGH 19.12.2012 3 Ob 195/12s
6 Ob 169/13s
Entscheidungstext OGH 30.09.2013 6 Ob 169/13s
3 Ob 138/14m
Entscheidungstext OGH 22.10.2014 3 Ob 138/14m
Auch; Beis wie T1; Veröff: SZ 2014/98
Beisatz: Hier eine von einer Gemeinde geschlossene Vereinbarung als Voraussetzung für die beabsichtigte Änderung des Flächenwidmungsplans. (T3)
4 Ob 31/18i
Entscheidungstext OGH 20.02.2018 4 Ob 31/18i
3 Ob 143/18b
Entscheidungstext OGH 21.09.2018 3 Ob 143/18b
6 Ob 55/18h
Entscheidungstext OGH 24.01.2019 6 Ob 55/18h
Beisatz: Dies gilt auch bei Dauerschuldverhältnissen. (T4)
ECLI:AT:OGH0002:1994:RS0017936
JJR_19940713_OGH0002_0030OB00503_9300000_003
Rechtssatz für 2Ob511/95 10Ob519/94 1O...
ABGB §879 BIIo
AHG §1 Bb
oö BauO §22
oö ROG §23
2 Ob 511/95
Entscheidungstext OGH 23.02.1995 2 Ob 511/95
JJR_19950223_OGH0002_0020OB00511_9500000_001