Source: http://www2.lubw.baden-wuerttemberg.de/public/abt2/dokablage/oac_13/vo/4/84160000017.htm
Timestamp: 2018-12-11 18:46:56
Document Index: 21307578

Matched Legal Cases: ['§ 21', '§ 64', '§ 22', '§ 33', '§ 2', '§ 7', '§ 60', '§ 59']

4.16.017 Bühler Tal und Unterer Bürg (3 Teilgebiete)
Verordnung des Regierungspräsidiums Tübingen über das Natur- und Landschaftsschutzgebiet "Bühler Tal und Unterer Bürg" vom 10. März 1993 (GBl. v. 30.04.1993, S. 238).
Auf Grund von §§ 21, 22, 58 Abs. 2 und § 64 Abs. 1 Nr. 2 des Naturschutzgesetzes (NatSchG) vom 21. Oktober 1975 (GBl. S. 654), zuletzt geändert durch das Biotopschutzgesetz vom 19. November 1991 (GBl. S. 701) und von § 22 Abs. 2 und § 33 Abs. 2 Nr. 4 Landesjagdgesetz in der Fassung vom 20. Dezember 1978 (GBl. 1979, S. 12) wird verordnet:
(2) Die in § 2 Abs. 3 näher bezeichneten Flächen auf dem Gebiet der Stadt Rottenburg, Gemarkungen Kiebingen und Rottenburg, der Stadt Tübingen, Gemarkung Bühl, Landkreis Tübingen, werden zum Landschaftsschutzgebiet erklärt.
(3) Das Natur- und Landschaftsschutzgebiet führt die Bezeichnung "Bühler Tal und Unterer Bürg".
Gemarkung Kiebingen:
Flst. Nrn. 3249 bis 3252, 3277 bis 3299
Flst. Nr. 3277/1 teilweise und F.W. Nr. 145 teilweise.
Gemarkung Rottenburg:
Flst. Nr. 8941 teilweise
und folgender Weg
F.W. Nr. 105 teilweise.
Gemarkung Bühl:
Flst. Nrn. 736 bis 758, 762 teilweise, 837 bis 844, 857 bis 864, 961 bis 985/2, 1148 bis 1153, 1216 bis 1230, 1988 bis 2083, 2085 teilweise, 2090 bis 2093
und folgende Wege:
Flst. Nrn. 7020/1 teilweise, 7040 teilweise, 7047 teilweise, 7088 teilweise, 7099 teilweise, 7107 teilweise, 7112, 7113, 7114 teilweise, 7136 teilweise, 7138, 7141 teilweise, 7142, 7143, 7150, 7152, 7153, 7154, 7155, 7156, 7157, 7158, 7159.
(4) Die Grenzen des Natur- und Landschaftsschutzgebietes sind in einer Flurkarte des Regierungspräsidiums Tübingen vom 25. August 1992 im Maßstab 1 : 2 500, kombiniert mit einer Übersichtskarte im Maßstab 1 : 25 000 dargestellt. Die Grenzen des Naturschutzgebietes sind rot und die des Landschaftsschutzgebietes sind grün angelegt. Die Karte ist Bestandteil der Verordnung. Im Falle des Widerspruchs zwischen den in der Karte eingetragenen Grundstücksflächen des Natur- und Landschaftsschutzgebietes mit der textlichen Beschreibung gelten die in der Karte getroffenen Festlegungen. Die Verordnung mit Karte wird beim Regierungspräsidium Tübingen in Tübingen und beim Landratsamt Tübingen in Tübingen, beim Bürgermeisteramt Rottenburg und beim Bürgermeisteramt Tübingen auf die Dauer von drei Wochen, beginnend am achten Tag nach Verkündung dieser Verordnung im Gesetzblatt, zur kostenlosen Einsicht durch jedermann während der Sprechzeiten öffentlich ausgelegt.
1. Dauergrünland in Acker umzubrechen
2. fest umzäunte Koppelweiden einzurichten,
2. für die Nutzung im Rahmen einer ordnungsgemäßen Bewirtschaftung landwirtschaftlicher Grundstücke in der bisherigen Art und im bisherigen Umfang mit der Maßgabe, daß Dauergrünland nicht in Acker umgebrochen werden darf, daß keine festumzäunten Koppelweiden eingerichtet und keine Intensivobstkulturen angelegt werden dürfen; ausgenommen sind auch Maßnahmen nach § 7 Abs. 2 Nrn. 14 bis 16;
Gemäß § 60a NatSchG ist eine etwaige Verletzung der in § 59 NatSchG genannten Verfahrens- und Formvorschriften nur beachtlich, wenn sie innerhalb eines Jahres nach dem Erlaß der Verordnung gegenüber dem Regierungspräsidium Tübingen schriftlich geltend gemacht worden ist; der Sachverhalt, der die Verletzung begründen soll, ist darzulegen.
(2) Gleichzeitig tritt die Verordnung des Landratsamtes Tübingen über das Landschaftsschutzgebiet "Rammert" im Landkreis Tübingen vom 25. August 1967 (Schwäbisches Tagblatt vom 29. August 1967), soweit sie sich auf den Geltungsbereich dieser Verordnung bezieht, außer Kraft.
Tübingen, den 10. März 1993