Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/Paragraph_2_LBO_Begriffe-d3505378,3.html
Timestamp: 2017-01-24 01:20:02
Document Index: 129648337

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 2', '§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 12', '§ 13', '§ 14', '§ 15', '§ 16', '§ 17', '§ 18', '§ 19', '§ 20', '§ 21', '§ 22', '§ 86', '§ 2', '§ 1', '§ 51', '§ 1', '§ 3', 'BGH']

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Bundesrecht und LandesrechtSchleswig-HolsteinLBO,SH - Landesbauordnung§§ 1 - 3, Erster Teil - Allgemeine Vorschriften
Landesbauordnung für das Land Schleswig-Holstein (LBO) Landesrecht Schleswig-Hol...…§ 2 LBO, Begriffe§ 3 LBO, Allgemeine Anforderungen§ 4 LBO, Bebauung der Grundstücke mit Gebäuden§ 5 LBO, Zugänge und Zufahrten auf den Grundstücken§ 6 LBO, Abstandflächen, Abstände§ 7 LBO, Teilung von Grundstücken§ 8 LBO, Nicht überbaute Flächen der bebauten Grundstücke, Kleinkinderspielplätz...§ 9 LBO, Sicherheit und Überschaubarkeit der Wegführung§ 10 LBO, Gestaltung§ 11 LBO, Anlagen der Außenwerbung, Warenautomaten§ 12 LBO, Baustelle§ 13 LBO, Standsicherheit§ 14 LBO, Schutz gegen schädliche Einflüsse§ 15 LBO, Brandschutz§ 16 LBO, Wärme-, Schall-, Erschütterungsschutz§ 17 LBO, Verkehrssicherheit§ 18 LBO, Bauprodukte§ 19 LBO, Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung§ 20 LBO, Allgemeines bauaufsichtliches Prüfzeugnis§ 21 LBO, Nachweis der Verwendbarkeit von Bauprodukten im Einzelfall§ 22 LBO, Bauarten…§ 86 LBO, Inkrafttreten, Außerkrafttreten
§ 2 LBOLandesbauordnung für das Land Schleswig-Holstein (LBO)Landesrecht Schleswig-HolsteinErster Teil – Allgemeine VorschriftenTitel: Landesbauordnung für das Land Schleswig-Holstein (LBO)Normgeber: Schleswig-HolsteinAmtliche Abkürzung: LBOGliederungs-Nr.: 2130-14Normtyp: Gesetz(1) Bauliche Anlagen sind mit dem Erdboden verbundene, aus Bauprodukten hergestellte Anlagen; eine Verbindung mit dem Boden besteht auch dann, wenn die Anlage durch eigene Schwere auf dem Boden ruht oder auf ortsfesten Bahnen begrenzt beweglich ist oder wenn die Anlage nach ihrem Verwendungszweck dazu bestimmt ist, überwiegend ortsfest benutzt zu werden. Bauliche Anlagen sind auch1.Aufschüttungen und Abgrabungen,2.Lagerplätze, Abstellplätze und Ausstellungsplätze, ausgenommen Bootslagerplätze am Meeresstrand,3.Campingplätze,4.Stellplätze für Kraftfahrzeuge und deren Zufahrten, Abstellanlagen für Fahrräder,5.künstliche Hohlräume unter der Erdoberfläche,6.Sport- und Spielflächen,7.Bolz- und Kinderspielplätze,8.Freizeit- und Vergnügungsparks,9.Golfplätze,10.Sportboothäfen,11.Gerüste,12.Hilfseinrichtungen zur statischen Sicherung von Bauzuständen.Anlagen sind bauliche Anlagen und sonstige Anlagen und Einrichtungen im Sinne des § 1 Abs. 1 Satz 2.(2) Barrierefrei sind bauliche Anlagen, soweit sie für Menschen mit Behinderung in der allgemein üblichen Weise, ohne besondere Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe zugänglich und nutzbar sind.(3) Gebäude sind selbstständig benutzbare, überdeckte bauliche Anlagen, die von Menschen betreten werden können und geeignet oder bestimmt sind, dem Schutz von Menschen, Tieren oder Sachen zu dienen.(4) Gebäude werden in folgende Gebäudeklassen eingeteilt, wobei sich die maßgebliche Höhe nach Satz 2 bestimmt:1.Gebäudeklasse 1 :a)freistehende Gebäude mit einer Höhe bis zu 7 m und nicht mehr als zwei Nutzungseinheiten von insgesamt nicht mehr als 400 m2 undb)freistehende land- oder forstwirtschaftlich genutzte Gebäude,2.Gebäudeklasse 2:Gebäude, mit einer Höhe bis zu 7 m und nicht mehr als zwei Nutzungseinheiten von insgesamt nicht mehr als 400 m2,3.Gebäudeklasse 3:sonstige Gebäude mit einer Höhe bis zu 7 m,4.Gebäudeklasse 4:Gebäude mit einer Höhe bis zu 13 m und Nutzungseinheiten mit jeweils nicht mehr als 400 m2,5.Gebäudeklasse 5:sonstige Gebäude einschließlich unterirdischer Gebäude.Höhe im Sinne des Satzes 1 ist das Maß der Fußbodenoberkante des höchstgelegenen Aufenthaltsraumes über der festgelegten Geländeoberfläche im Mittel an den Gebäudeaußenwänden des jeweiligen Gebäudes. Die festgelegte Geländeoberfläche ist die in einem Bebauungsplan festgesetzte oder in der Baugenehmigung oder Teilbaugenehmigung bestimmte Geländeoberfläche; andernfalls gilt die Höhe der natürlichen Geländeoberfläche als festgelegt. Die Grundflächen der Nutzungseinheiten im Sinne dieses Gesetzes sind die Brutto-Grundflächen; bei der Berechnung der Brutto-Grundflächen nach Satz 1 bleiben Flächen in Kellergeschossen außer Betracht.(5) Sonderbauten sind Anlagen und Räume besonderer Art oder Nutzung, die einen der Tatbestände des § 51 Abs. 2 erfüllen.(6) Aufenthaltsräume sind Räume, die zum nicht nur vorübergehenden Aufenthalt von Menschen bestimmt oder geeignet sind.(7) Geschosse sind oberirdische Geschosse, wenn ihre Deckenoberkanten im Mittel mehr als 1,40 m über die festgelegte Geländeoberfläche hinausragen; im Übrigen sind sie Kellergeschosse. Hohlräume zwischen der obersten Decke und der Bedachung, in denen Aufenthaltsräume nicht möglich sind, sind keine Geschosse.(8) Vollgeschosse sind oberirdische Geschosse, wenn sie über mindestens drei Viertel ihrer Grundfläche eine Höhe von mindestens 2,30 m haben. Ein gegenüber mindestens einer Außenwand des Gebäudes zurückgesetztes oberstes Geschoss oder ein Geschoss mit mindestens einer geneigten Dachfläche ist ein Vollgeschoss, wenn es über mindestens drei Viertel der Grundfläche des darunter liegenden Geschosses eine Höhe von mindestens 2,30 m hat; die Höhe der Geschosse wird von der Oberkante des Fußbodens bis zur Oberkante des Fußbodens der darüber liegenden Decke, bei Geschossen mit Dachflächen bis zur Oberkante der Dachhaut gemessen.(9) Stellplätze sind Flächen, die dem Abstellen von Kraftfahrzeugen außerhalb der öffentlichen Verkehrsflächen dienen. Garagen sind Gebäude oder Gebäudeteile zum Abstellen von Kraftfahrzeugen. Ausstellungs-, Verkaufs-, Werk- und Lagerräume für Kraftfahrzeuge sind keine Stellplätze oder Garagen.(10) Feuerstätten sind in oder an Gebäuden ortsfest genutzte Anlagen oder Einrichtungen, die dazu bestimmt sind, durch Verbrennung Wärme zu erzeugen.(11) Bauprodukte sind1.Baustoffe, Bauteile und Anlagen, die hergestellt werden, um dauerhaft in bauliche Anlagen eingebaut zu werden,2.aus Baustoffen und Bauteilen vorgefertigte Anlagen, die hergestellt werden, um mit dem Erdboden verbunden zu werden, wie Fertighäuser, Fertiggaragen und Silos.(12) Bauart ist das Zusammenfügen von Bauprodukten zu baulichen Anlagen oder Teilen von baulichen Anlagen.(13) Campingplätze sind Grundstücke, auf denen mehr als fünf Wohnwagen, Zelte und Campinghäuser zum Zwecke der Benutzung aufgestellt sind oder aufgestellt werden sollen.
§ 1 LBO, Anwendungsbereich§ 3 LBO, Allgemeine Anforderungen
15.12.2016 - 184 mal gelesen.Autor: Rechtsanwalt Dr. Philipp Schön aus BerlinKündigung wegen Eigenbedarf bei Immobilien in einer GesellschaftDer BGH bestätigt Kündigung zugunsten Tochter eines GbR-Gesellschafters. Mit welcher Argumentation er das tut und warum es überhaupt sinnvoll sein kann, Immobilien in einer Gesellschaft zu halten,… mehr