Source: https://rechtsfragenblog.de/tag/medikamente/
Timestamp: 2020-08-09 09:46:44
Document Index: 21334932

Matched Legal Cases: ['§ 48', '§ 1', '§ 2', '§ 43', '§ 48', '§ 34']

Medikamente Archive - Rechtsfragen zu Diabetes
Neu­es Sym­bol auf Bei­pack­zet­teln in Medi­ka­men­ten
Zum 01. Sep­tem­ber 2013 wur­de ein neu­es Sym­bol für Packungs­bei­la­gen von Medi­ka­men­ten euro­pa­weit ein­ge­führt. Es han­delt sich dabei um ein schwar­zes Drei­eck, das auf der Spit­ze steht und dient Über­wa­chungs­zwe­cken. Fol­gen­de Arz­nei­mit­tel wer­den ab Sep­tem­ber mit dem Sym­bol gekenn­zeich­net alle nach dem 1. Janu­ar 2011 zuge­las­se­nen Arz­nei­mit­tel, die einen neu­en Wirk­stoff ent­hal­ten, nach dem 1. Janu­ar 2011 zuge­las­se­ne bio­lo­gi­sche Arz­nei­mit­tel, […]
28. Mai 2013 6. April 2020
Abga­be von Insu­lin ohne Rezept in Not­fäl­len
Grund­satz Zunächst ein­mal ist fest­zu­hal­ten, dass Insu­lin – wie es auch kor­rekt auch der Umver­pa­ckung steht – gemäß § 48 Abs. 1 Satz 1 Arz­nei­mit­tel­ge­setz (AMG) i. V. m. §§ 1 Abs. 1 Satz 1 Medi­­­zin­­pro­­du­k­­te-Ver­­­schrei­­bungs­­pflich­t­­ver­­or­d­­nung (MPVer­schrV), § 2 AMG, Zif­fer II 3 Anhang AMG ein ver­schrei­bungs­pflich­ti­ges Medi­ka­ment ist. Ver­schrei­bungs­pflicht bedeu­tet, dass sie gemäß § 43 Abs. 1 Satz 1 AMG nur in Apo­the­ken ver­kauft wer­den dür­fen. Fer­ner dür­fen die­se Medi­ka­men­te gemäß § 48 Abs. 1 Satz 1 AMG nur abge­ge­ben […]
Ein an Krebs lei­den­der (bös­ar­ti­ger Tumor) 46-jäh­­ri­­ger klag­te gegen sei­ne Kran­ken­kas­se auf Frei­stel­lung der Kos­ten für eine nicht-zuge­las­­se­­ne medi­ka­men­tö­se The­ra­pie. Der Pati­ent hat­te Krebs, des­sen töd­li­ches Ende abseh­bar war. Die behan­deln­den Ärz­te sahen kei­ne ver­blie­be­nen Behand­lungs­mög­lich­kei­ten mehr, abge­se­hen von der Anwen­dung des Medi­ka­ments Ava­stin, das jedoch in Deutsch­land nicht für die Behand­lung von Krebs­lei­den zuge­las­sen war. Mit­tels die­ses Medi­ka­men­tes schien […]
Medi­ka­men­te gegen erek­ti­le Dys­funk­ti­on zu Las­ten der GKV
Ges­tern habe ich einen Bei­trag zu der Fra­ge ver­fasst, ob nicht-ver­­or­d­­nungs­­pfli­ch­­ti­­ge Medi­ka­men­te – die auch nicht von der Arz­n­ei­­mi­t­­tel-Rich­t­­li­­nie für erstat­tungs­fä­hig erklärt wer­den – in Aus­nah­me­fäl­len (hier Neu­ro­­der­­mi­­tis-Erkran­­kung) von der Kran­ken­kas­se über­nom­men wer­den kön­nen. Dort wur­de der Anspruch von der Klä­ge­rin mit deut­schem Recht – ins­be­son­de­re aus dem Ver­fas­sungs­recht – begrün­det. Das Bun­des­so­zi­al­ge­richt (BSG) stell­te jedoch fest, dass ein sol­cher […]
Zum GKV Aus­schluss von rezept­frei­en Medi­ka­men­ten
Im Jahr 2004 hat der Gesetz­ge­ber das Recht der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung dahin­ge­hend geän­dert, dass rezept­freie Medi­ka­men­te, also Medi­ka­men­te die frei ver­käuf­lich oder „nur“ apo­the­ken­pflich­tig sind, von der Erstat­tung bzw. Finan­zie­rung durch die Kran­ken­kas­sen aus­ge­nom­men sind (§ 34 Abs. 1 Satz 1 SGB V). Eine Aus­nah­me bil­den hier nur Medi­ka­men­te, die durch Arz­n­ei­­mi­t­­tel-Rich­t­­li­­ni­en des G‑BA aus­drück­lich für ver­ord­nungs­fä­hig erklärt wer­den. Hier­ge­gen wen­det sich […]