Source: https://www.elo-forum.org/threads/wohngeld-begruendung-widerspruch.96862/
Timestamp: 2019-11-20 19:53:29
Document Index: 141672047

Matched Legal Cases: ['§ 60', '§ 66', '§ 67', '§ 67', '§ 67', '§ 67']

Wohngeld - Begründung Widerspruch | Erwerbslosenforum Deutschland
Wohngeld - Begründung Widerspruch (3 Betrachter)
Starter*in catwoman666666
eine Freundin bat mich um Hilfe, ihr Wohngeldantrag wurde abgelehnt.
auf Ihren Antrag auf Gewährung von Mietzuschuss vom 30.05.2012 bis 30.04.2013 wird Ihnen nach dem Wohngeldgesetz in der Fassung der Bekanntmachung vom 24.09.2008 (BGBI. I S. 1856), zuletzt geändert durch Gesetz vom 23.11.2011 (BGBI. I S. 2298), folgender Bescheid erteilt:
Ihr Antrag auf Wohngeld wird abgelehnt.
Sie sind Ihren Mitwirkungspflichten nach §§ 60 bis 62 und 65 SGB I nicht nachgekommen und haben hierdurch die Aufklärung des Sachverhaltes erheblich erschwert. Auf die Folgen fehlender Mitwirkung sind Sie schriftlich hingewiesen worden und dennoch Ihrer Mitwirkungspflicht innerhalb der Ihnen gesetzten angemessenen Frist nicht nachgekommen (§ 66 Abs. 1 SGB I)
Frist für die Abgabe war der 16.07.2012, an diesem Tage hatte das Wohngeldamt zu und die Unterlagen mußten mit der Post geschickt werden.
Wie kann man einen möglichen Widerspruch begründen?
Warum man auch immer alles auf den letzten Drücker machen muss ...Vielleicht im Widerspruch auf den § 67 SGB I verweisen. Dann aber auch sicherstellen, dass man den Erhalt der Nachweise dem Wohngeldamt nachweisen kann, falls die behaupten, nichts bekommen zu haben.
Beachtet die Rechtsfolgenbelehrung der Ablehnung.
Das Wohngeldverfahren ist ein Verwaltungsverfahren, in dem in einigen Bundesländern (von NRW und Niedersachsen weiß ich sicher dass es so ist, sind aber sicher auch noch andere) das Widerspruchsverfahren abgeschafft wurde.
In dem Fall müsste man direkt klagen oder das Gespräch mit den Mitarbeitern dort suchen um das ohne Klage zu klären.
Wie lange läuft denn der Antrag schon? Wenn es "nur" ein oder zwei Monate sind, ist es evtl. sinnvoller, den Antrag einfach nochmal zu stellen anstatt das durchzustreiten, besonders wenn sich die netten Damen und Herren im Amt querstellen.
Antrag läuft seit Mai 2012
Vom BAFÖG-Amt mußte noch eine Bescheinigung beigebracht werden.
Ich habe der jungen Dame bereits erklärt, wie man sich verhält, wenn die Frist zu knapp wird.
Again: Nachweislich schriftlich Widerspruch einlegen und auf den § 67 SGB I hinweisen.
hiermit lege ich fristgerecht gegen Ihren Bescheid Widerspruch ein.
Die Unterlagen wurden beigebracht, somit wurde die verletzte Mitwirkungspflicht geheilt und der Wohngeldantrag ist positiv zu bescheiden. Die Mitwirkung wurde nachgeholt und der Bedarf ist gegeben, damit liegt die Leistungsvoraussetzung vor (§ 67, SGB 1).
Hilfsweise wird hiermit erneut Antrag auf Wohngeld gestellt.
Hilfe, wer kann mir helfen zu formulieren, bin zur Zeit ziemlich fertig, mir fällt einfach nix gescheites ein
hiermit lege ich fristgerecht gegen Ihren Bescheid vom... Widerspruch ein.
Die fehlenden Unterlagen der beteiligten Behörde wurden beigebracht, somit die verletzte Mitwirkungspflicht geheilt und der Wohngeldantrag ist positiv zu bescheiden. Die Mitwirkung wurde nachgeholt (§ 67, SGB 1) , damit liegt die Leistungsvoraussetzung vor.
Hilfsweise wird hiermit erneut Antrag auf Wohngeld gestellt. <-Diesen letzten Satz würde ICH wahrscheinlich weglassen. Er könnte dazu verführen, dass die ganze Litanei von vorne losgeht?
Ich erwarte Ihren rechtsmittelfähigen Bescheid bis zum....
Danke, dann gib ich das mal so weiter
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