Source: http://www.ich-habe-es-geschafft.de/mobil/mobil-Eigentuemer-Verwaltungskosten.html
Timestamp: 2019-11-18 21:28:49
Document Index: 120995155

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 1', '§ 47', '§ 16', '§ 16', '§ 18', '§ 14']

Verwaltungskosten Eigentümergemeinschaft, Verwaltung, welche Kosten
Verwaltungskosten einer Eigentumswohnung
Eigentumswohnung, welche Kosten
Es reicht schon eine einfache Mehrheit der Eigentümer aus, um die Betriebs- und Verwaltungskosten neu zu verteilen. Es können z.B. Gebühren nach der Personenzahl umgelegt werden, wenn das gerechter sein sollte. Denn die unterschiedliche Personzahl in einer Wohnung kann zu einer ungerechten Verteilung führen, wenn zum Beispiel nach Wohneinheit abgerechnet wird. Dann müssten Haushalte mit weniger Personen verhältnismäßig mehr zahlen. Jeder Wohnungseigentümer (§ 1 Abs. 2 WEG) bzw. Teileigentümer (§ 1 Abs. 3 WEG) ist den anderen Wohnungseigentümern/Teileigentümern gegenüber verpflichtet, die Lasten des gemeinschaftlichen Eigentums sowie die Kosten der Instandhaltung, Instandsetzung, sonstigen Verwaltung und eines gemeinschaftlichen Gebrauchs des gemeinschaftlichen Eigentums nach dem Verhältnis seines Anteils zu tragen.
Der Anteil bestimmt sich nach dem
gemäß § 47 der Grundbuchordnung im
Grundbuch eingetragenen Verhältnis
Nach der ausdrücklichen Bestimmung des § 16 Abs. 2 WEG gehören zu den Kosten und Lasten im Sinne des § 16 Abs. 2 WEG auch die Kosten eines Rechtsstreits gemäß § 18 WEG (Entzug des Wohnungseigentums) und der Ersatz des Schadens im Falle des § 14 Nr. 4 WEG, der durch das Betreten und die Benutzung der im Sondereigentum stehenden Gebäudeteile entsteht, soweit deren Betretung und Benutzung zur Instandhaltung und Instandsetzung des gemeinschaftlichen Eigentums erforderlich ist.
Der Eigentümer haftet nur für
Eigentümergemeinschaft in Höhe des
Anteils, der seinem Miteigentumsanteil
Zu den Verwaltungskosten gehören Reparaturaufwendungen sowie Grundstückspflegekosten, die Kosten zur Durchführung der Beschlüsse der Wohnungseigentümerversammlung und die Verwaltergebühr. Bewirtschaftungskosten sind Regelkosten, die sich aus der laufenden Inbetriebnahme einer Immobilie ergeben. Dazu zählen Verwaltungs- und Instandhaltungskosten, Abschreibungen und das Mietausfallwagnis. Bei einem Eigentümer, der seine Immobilie selbst bewohnt, kommt der Besitzer selbst für sämtliche Instandhaltungs- und Verwaltungskosten auf. Bei einem Mehrfamilienhaus mit Eigentumswohnung, zahlt die Eigentümergemeinschaft anteilmäßig die laufenden Verwaltungs- und Instandhaltungskosten.
Das Hausgeld setzt sich zusammen
aus den Kosten für die Verwaltung und
den Einzahlungen in die
Betriebskosten + Verwaltungskosten +
Instandhaltungsrücklage = Hausgeld
Zu den Betriebskosten zählen zum Beispiel: Heizkosten, Warmwasserkosten, Kaltwasser, Gartenpflege, Müllabfuhr, Hausreinigung, Strom für den Garten und für das Treppenhaus, usw. Die Grundsteuer wird nicht über das Hausgeld gezahlt. Die Grundsteuer zahlt jeder Eigentümer separat für seine Wohnung.
Einem Mieter ist es zumutbar, dass bei
einer Geschäftsraummiete
Verwaltungskosten auf ihn umgelegt
Bei Geräten, die bei bestimmungsmäßigen Gebrauch durch die Gemeinschaft dem Verschleiß unterliegen, (Waschmaschine, Haus- und Gartengeräte des Hausmeisters usw.), ist bei fortlaufendem Bedarf die Ersatzbeschaffung ein Erfordernis der ordnungsgemäßen Verwaltung, wofür der Verwalter nicht einmal des Auftrags durch die Gemeinschaft bedarf. Hierfür angesammelte Gelder (etwa durch Waschmaschinenmarken und dgl.) können jedoch grundsätzlich nicht für andere Zwecke (z.B. Neuanstrich des Treppenhauses) Verwendung finden. Anders wäre es nur, wenn alle Wohnungseigentümer einstimmig beschließen würden, dass von der ursprünglichen Vereinbarung abgewichen werden soll und das zweckgebundene Geld für andere Zwecke Verwendung finden soll.