Source: http://pflegeundbetreuung-sevens.de/konzept.html
Timestamp: 2019-08-21 08:00:42
Document Index: 349432111

Matched Legal Cases: ['§ 37', '§ 37', '§198', '§ 37', '§ 132', '§ 75']

Unser ambulanter Pflegedienst wurde am 01.09.1991 gegründet.
Der Firmensitz ist:
Wir erbringen häusliche Krankenpflege gemäß § 37 Abs. 1 SGB V (Grund- und Behandlungspflege, sowie hauswirtschaftliche Versorgung, wenn Krankenhausbehandlung geboten, aber nicht ausführbar ist, oder wenn sie durch die häusliche Krankenpflege vermieden oder verkürzt wird).
Wir bieten häusliche Krankenpflege gemäß § 37 Abs. 2 Satz 1 SGB V (Behandlungspflege zur Sicherung des Ziels der ärztlichen Behandlung), häuslicher Pflege gemäß §§198 RVO, 25 KVLG
Wir übernehmen die Durchführung von Pflegeeinsätzen nach § 37Abs. 3 SBG XI bei Beziehern von Pflegegeld
Der Pflegedienst ist eine selbstständig wirtschaftende Einrichtung unter ständiger fachlicher Verantwortung einer ausgebildeten Pflegefachkraft.
o AOK Rheinland / Westfalen-Lippe
o VdAK/AEV
o Bundesknappschaft
o IKK Nordrhein / Westfalen-Lippe
o Krankenkasse der rheinischen Landwirtschaft / der westfälischen Landwirtschaft
o Barmer Ersatzkasse
o Deutsche Angestellten-Krankenkasse
o Kaufmännische Krankenkasse
o Hamburg-Münchener Krankenkasse
o Handelskrankenkasse
o Hanseatische Krankenkasse
o Gmünder Ersatzkasse
o HTK-Die Profikrankenkasse
Wir legen großen Wert auf Pflegekundennähe. Daher pflegen wir schwerpunktmäßig im Düsseldorfer Norden (Kaiserswerth, Kalkum und Wittlaer). Dies ermöglicht eine optimale Tourenplanung.
Das Büro ist regelmäßig Montag - Freitag von 12.00 - 14.00 Uhr telefonisch zu erreichen.
Die telefonische Erreichbarkeit unseres Dienstes außerhalb der Bürozeiten, an Wochenenden und Feiertagen, ist mittels einer Rufweiterschaltung, sowie einer Notfallnummer (Handy) rund um die Uhr gewährleistet. Wir stellen dabei sicher, dass für pflegefachliche Anfragen eine Pflegefachkraft erreichbar ist.
Zu den Kunden unseres Pflegedienstes zählen in erster Linie die Patienten, aber auch Krankenkassen, Pflegekassen, Haus- und Fachärzte, Angehörige und alle an der Pflege beteiligten Personen und Institutionen. Daher ist es unser Anliegen, die heutigen und zukünftigen Bedürfnisse unserer Patienten und die Bedürfnisse der anderen Kunden zu verstehen und mit unserem Handeln dazu beizutragen, dass deren Anforderungen erfüllt werden (Kundenorientierung).
Wir streben darüber hinaus danach, die Erwartungen der verschiedenen Parteien zu übertreffen. Dabei suchen wir in unserem Handeln immer nach den Möglichkeiten der "ständigen Verbesserung".
Seit dem 02.11.1994 ist unser Pflegedienst Mitglied im Landesverband freie ambulante Krankenpflege NRW e.V. (LfK).
Die Pflege wird unter ständiger Verantwortung mehrerer ausgebildeten Pflegefachkräften durchgeführt. Die Pflegedienstleitung (nachfolgend PDL genannt), verfügt über die gesetzlichen und vertraglich vorgegebenen Qualifikationen und Voraussetzungen zur Leitung eines ambulanten Pflegedienstes. Die Vertretung der leitenden PDL wird ebenfalls von einer Pflegefachkraft wahrgenommen. Die Voraussetzungen der stellvertretenden PDL entsprechen ebenfalls den gesetzlichen und vertraglichen Vorgaben.
Fachliche Planung und Überwachung der Pflegeprozesse durch z.B. Pflegevisiten und / oder Mitarbeitervisiten
Wir erfüllen die vertraglich vereinbarten personellen Mindestvoraussetzungen (Rahmenvereinbarung nach § 132 SGB V und § 75 Abs. 1 und 2 SGB XI).
2.3.Personalstruktur
Kinderkrankenschwestern-/pfleger
Der organisatorische Ablauf unseres Pflegedienstes ist darauf ausgerichtet, ein Vertrauensverhältnis zum Pflegekunden herzustellen und zu vertiefen. Daher verfolgen wir das Pflegesystem der Bezugspflege.
Die Versorgung unserer Pflegekunden findet in festen Touren statt. Die jeweilige Tour wird von einem festen Mitarbeiter, bestehend aus unterschiedlichen Qualifikationen, versorgt. Für diesen Zeitraum ist der Mitarbeiter für unsere Pflegekunden ein fester Ansprechpartner.
4. Pflegedokumentation
Pflegerelevante Daten des Patienten und der Pflegeverlauf werden in der Pflegedokumentation dokumentiert. Diese Pflegedokumentation besteht aus
dem Durchführungsnachweis / Leistungsnachweis
Je nach Besonderheit des Einzelfalls werden weitere Formblätter hinzugefügt (z.B. Wundprotokollbogen, BZ-Kontrollbogen, Skalen etc).
5. Die Pflege von Menschen mit eingeschränkter kognitiver Alltagskompetenz
Es ist uns wichtig, dass unsere Pflegekunden mit eingeschränkten Alltagskompetenzen wiederholende Tagesabläufe, eine Kontinuität der Pflegebeziehung und eine der Gesundheitssituation angepasste Kommunikation erfahren. Neben der Pflegeanamnese ist die Biographie die Basis für unsere Pflege und Betreuung von Menschen mit gerontopsychiatrischen Beeinträchtigungen. Dabei beziehen wir nach Möglichkeit die Angehörigen eng in die Planung und Durchführung geeigneter Maßnahmen, die nach den Prinzipien der aktivierenden Pflege geplant werden, ein.
Methodisch verwenden wir den Ansatz der erlebnisorientierten Pflege. Sie basiert auf Beobachtungen, die Pflegende in der Pflegebeziehung zu dem Pflegebedürftigen bewusst erleben. Durch die Reflexion und Kommunikation im Team entsteht ein Leitfaden für den Umgang mit Pflegebedürftigen, um einen wirklichen Kontakt zu ermöglichen. Dabei ist die Bezugspflege eine wichtige Grundvoraussetzung. Damit alle beteiligten Mitarbeiter unseres Pflegedienstes die Erkenntnisse aus den Erlebniswelten der Pflegebedürftigen und der Pflegenden umsetzen können, ist eine inhaltlich präzise Pflegedokumentation (als Förderung der Kommunikation zwischen den an der Versorgung beteiligten Mitarbeitern sowie als Leitfaden im Umgang mit dem Pflegebedürftigen) und die Biographiearbeit integrierter Bestandteil unserer Pflege. Darüber hinaus werden bei Bedarf Fallbesprechungen durchgeführt. Zur Förderung der Beziehungsebene bedienen wir uns Ansätze der Validation.
Unsere Mitarbeiter bilden sich kontinuierlich fort. Pflegefachkräfte kennen die unterschiedlichen Symptome der Demenz und anzuwendende Assessmentinstrumente (Einschätzungsinstrumente), wie z.B. den Minimal-Statement-Test. Unsere Pflegekräfte sind vertraut mit den unterschiedlichen Demenzformen und ihren Eigenarten.
Der Erstbesuch wird ausschließlich von der Pflegedienstleitung oder deren Stellvertretung durchgeführt. Sie stellt die Leistungen unseres Pflegedienstes dar, ermittelt nach einer ausführlichen Informationssammlung den Hilfebedarf und die individuellen Wünsche der Pflegekunden, berät über die infrage kommenden Hilfsmittel, Antragstellungen und Abrechnungsmodalitäten, erklärt die verschiedenen Pflegemodule und fertigt nach einem oder mehreren Kostenbeispielen/Kostenvoranschlägen den Pflegevertrag an. Weiterhin erstellt sie danach die erste Pflegeplanung und -dokumentation.
Regelmäßiges Treffen des Qualitätszirkels, sechs Wochen
Dienst- und Fallbesprechungen (zweimal monatlich)
Erstellung und kontinuierliche Bearbeitung des QM-Handbuches durch den Qualitätszirkel
Durchführung der Pflegevisite durch Pflegedienstleitung / Vertretung: einmal im Halbjahr und Anlass bezogen
Teilnahme an Qualitätsbegehungen des LfK NRW e.V.
Arbeitsgruppen, Arbeitsgemeinschaft freie ambulante Krankenpflege