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Timestamp: 2020-07-03 23:36:42
Document Index: 395284553

Matched Legal Cases: ['§ 96', '§ 88', '§ 96', '§ 88', '§ 89', '§ 90', '§ 91', '§ 92', '§ 93', '§ 94', '§ 95', '§ 96', '§ 97', '§ 99', '§ 100', '§ 100', '§ 92', '§ 41']

VORIS § 96 NSchG | Landesnorm Niedersachsen | - Mitwirkung der Erziehungsberechtigten in der Schule | Niedersächsisches Schulgesetz (NSchG) in der Fassung vom 3. März 1998 | gültig ab: 01.08.2011
§ 88 - § 96 Erster Abschnitt - Elternvertretung in der Schule
§ 88 - Allgemeines
§ 89 - Klassenelternschaften
§ 90 - Schulelternrat
§ 91 - Wahlen
§ 92 - Besondere Elternräte und Elternschaften
§ 93 - Abweichende Organisation der Schule
§ 94 - Regelungen durch besondere Ordnung
§ 95 - Geschäftsordnungen
§ 96 - Mitwirkung der Erziehungsberechtigten in der Schule
§ 97 - § 99 Zweiter Abschnitt - Elternvertretung in Gemeinden...
§ 100 - § 100 Dritter Abschnitt - Kosten
Mitwirkung der Erziehungsberechtigten in der Schule
(1) 1 Von den Klassenelternschaften und dem Schulelternrat sowie in Versammlungen aller Erziehungsberechtigten der Schule und der in den §§ 92 und 93 Abs. 1 bezeichneten organisatorischen Bereiche und Gliederungen können alle schulischen Fragen erörtert werden. 2 Private Angelegenheiten von Lehrkräften sowie von Schülerinnen und Schülern dürfen nicht behandelt werden.
(2) 1 Die Vertreterinnen oder Vertreter im Schulvorstand, in den Konferenzen und Ausschüssen berichten dem Schulelternrat oder der Klassenelternschaft regelmäßig über ihre Tätigkeit; § 41 bleibt unberührt. 2 Der Schulelternrat kann in Versammlungen aller Erziehungsberechtigten der Schule über seine Tätigkeit berichten.
(3) 1 Schulelternrat und Klassenelternschaften sind von der Schulleitung, dem Schulvorstand, der zuständigen Konferenz oder den Bildungsgangs- und Fachgruppen vor grundsätzlichen Entscheidungen, vor allem über die Organisation der Schule und die Leistungsbewertung, zu hören. 2 Schulleitung und Lehrkräfte haben ihnen die erforderlichen Auskünfte zu erteilen.
(4) 1 Die Lehrkräfte haben Inhalt, Planung und Gestaltung des Unterrichts mit den Klassenelternschaften zu erörtern. 2 Dies gilt vor allem für Unterrichtsfächer, durch die das Erziehungsrecht der Eltern in besonderer Weise berührt wird. 3 Die Erziehungsberechtigten sind insbesondere über Ziel, Inhalt und Gestaltung der Sexualerziehung rechtzeitig zu unterrichten, damit die Erziehung im Elternhaus und die Erziehung in der Schule sich soweit wie möglich ergänzen. 4 Die Sexualerziehung in der Schule soll vom Unterricht in mehreren Fächern ausgehen. 5 Sie soll die Schülerinnen und Schüler mit den Fragen der Sexualität altersgemäß vertraut machen, ihr Verständnis für Partnerschaft, insbesondere in Ehe und Familie, entwickeln und ihr Verantwortungsbewußtsein stärken. 6 Dabei sind ihr Persönlichkeitsrecht und das Erziehungsrecht der Eltern zu achten. 7 Zurückhaltung, Offenheit und Toleranz gegenüber verschiedenen Wertvorstellungen in diesem Bereich sind geboten.
(5) Erziehungsberechtigte können einzelne Mitglieder des Schulelternrats mit der Wahrnehmung ihrer Interessen beauftragen.
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