Source: https://gesetze-in-app.de/ZPO/411
Timestamp: 2020-01-19 07:33:17
Document Index: 295576184

Matched Legal Cases: ['§ 411', 'BGH', '§ 411', 'BGH', 'BGH', '§ 411', 'BGH', 'BGH', '§ 411', 'BGH', 'BGH', '§ 411', '§412', 'BGH', 'BGH', '§ 411', 'BGH', '§ 492', 'BGH', '§ 411', 'BGH', 'BGH', '§411', 'BGH', 'BGH', '§411', 'BGH', 'BGH', '§ 411', '§ 296', 'BGH', '§411', 'BGH', '§ 411', '§ 402', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§411', '§ 397', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§411', 'BGH', 'BGH', '§411', 'BGH', 'BGH', '§411', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 411', 'BGH', 'BGH', '§406', '§ 411', '§ 406', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§411', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§402', 'BGH', '§ 411', '§ 397', 'BGH', 'BGH', '§ 411', 'BGH', 'BGH', '§ 411', 'BGH', '§ 411', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 411', 'BGH', 'BGH', '§ 411', '§ 412', 'BGH', 'BGH', '§ 411', 'BGH', 'BGH', '§ 411', 'BGH', 'BGH', '§ 411', 'BGH', 'BGH', '§ 411', 'BGH', '§ 411', 'BGH', '§ 411', 'BGH', '§ 411', 'BGH', '§ 411', 'BGH', 'BGH', '§ 411', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 411', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 411', '§ 12', 'BGH', '§ 411', '§ 529', 'BGH', '§ 411', 'BGH', 'BGH', '§411', 'Art» 8', 'BGH', 'BGH', '§ 411', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 411']

§ 411 ZPO: Schriftliches Gutachten
BGH, BESCHLUSS vom 3.10.2014, Az. IV ZR 47/14 Dieses Antragsrecht der Parteien besteht unabhängig von § 411 Abs.3 ZPO (Senatsbeschlüsse vom 30. Oktober 2013 - IV ZR 307/12, r+s 2014, 25 Rn. 9; vom 15. März 2006 -IV ZR 182/05, VersR 2006, 950 Rn. 6 m.w.N.;BGH, Beschluss vom 10. Mai 2005 -VI ZR 245/04, VersR 2005, 1555 unter 2 a m.w.N. und ständig).
BGH, BESCHLUSS vom 3.9.2013, Az. IV ZR 307/12 Dieses Antragsrecht der Parteien besteht unabhängig von § 411 Abs.3 ZPO (BGH, Beschlüsse vom 15. März 2006 - IV ZR 182/05, VersR 2006, 950 Rn. 6 m.w.N.; vom 10. Mai 2005 -VI ZR 245/04, VersR 2005, 1555 unter 2 a m.w.N. und ständig).
BGH, BESCHLUSS vom 3.10.2011, Az. IV ZR 49/11 Dieses Antragsrecht der Parteien besteht unabhängig von § 411 Abs.3 ZPO und davon, ob das Gericht das schriftliche Gutachten für überzeugend hält und selbst keinen weiteren Erläuterungsbedarf sieht (Senatsurteil vom 23. Januar 2008 - IV ZR 10/07, VersR 2008, 479 Rn. 15; BGH, Beschlüsse vom 14. Juli 2009 - VIII ZR 295/08, NJW-RR 2009, 1361 Rn. 10; vom 22. Mai 2007 - VI ZR 233/06, VersR 2007, 1713 Rn. 3; vom 5. September 2006 - VI ZR 176/05, NJW-RR 2007, 212 Rn. 2).
BGH, URTEIL vom 4.10.2010, Az. III ZR 45/10 Neben der Anhörung des bisherigen Sachverständigen (§ 411 Abs.3 ZPO) ist die Beauftragung eines anderen Sachverständigen (§412 Abs. 1 ZPO) ein taugliches Mittel, um Unklarheiten, Unvollständigkeiten und Zweifel auszuräumen und der damit verbundenen Pflicht zur weitergehenden Aufklärung nachzukommen (s. dazu etwa Senatsurteil vom 6. März 1986 - III ZR 245/84, NJW 1986, 1928, 1930; BGH, Urteile vom 10. Dezember 1991 aaO und vom 15. Juni 1994 - IV ZR 126/93, NJW-RR 1994, 1112).
OLG Bamberg, Beschluss vom 3.2.2010, Az. 1 W 11/10 Das selbstständige Beweisverfahren endet mit seiner sachlichen Erledigung (BGHZ 120, 329), das heißt mit der Übersendung des Gutachtens an die Parteien, sofern weder das Gericht in Ausübung des ihm nach § 411 Abs.4 Satz 2 ZPO eingeräumten Ermessens eine Frist gesetzt hat, noch die Parteien dem Gericht nach Erhalt des Gutachtens innerhalb eines angemessenen Zeitraums Einwendungen dagegen oder das Gutachten betreffende Anträge oder Ergänzungsfragen mitteilen (BGH NJW 2002, 1640;Zöller/Herget a. a. O. § 492 Rn. 4 m. w. N.).
BGH, URTEIL vom 5.6.2009, Az. V ZR 72/08 Dieses Antragsrecht besteht unabhängig von § 411 Abs.3 ZPO (BGHZ 6, 398, 400 f.; 24, 9, 14; Beschl. v. 8. November 2005, VI ZR 121/05, NJW-RR 2006, 1503, 1504).
BGH, BESCHLUSS vom 4.5.2009, Az. IX ZB 115/07 Dem Berufungsgericht stand zur Ablehnung dieses Antrages nicht der in §411 Abs.3 ZPO eröffnete tatrichterliche Ermessensspielraum zu (vgl. BGH, Beschl. v. 9. Mai 2007, aaO m.w.N.).
BGH, BESCHLUSS vom 3.10.2007, Az. IV ZR 256/05 Dann kann die Erörterung des Gutachtens mit dem Sachverständigen in der mündlichen Verhandlung, die grundsätzlich im pflichtgemäßen Ermessen des Gerichts liegt (§411 Abs.3 ZPO) unumgänglich werden, um Zweifel zu klären und Unklarheiten zu beseitigen (BGH, Urteile vom 27. Mai 1982 - III ZR 201/80 - NJW 1982, 2874 unter I 2; vom 11. Juli 2001 - VIII ZR 215/00 - NJW 2001, 3269 un-
BGH, BESCHLUSS vom 3.9.2007, Az. IV ZR 56/07 5	1. Es kann dahinstehen, ob die nicht in mündlicher Verhandlung bestimmte Stellungnahmefrist (§ 411 Abs.4 Satz 2 ZPO) schon deshalb keine Ausschlusswirkung für verspätetes Vorbringen nach § 296 Abs. 1 ZPO herbeiführen konnte, weil sie nicht durch den Senat beschlossen, sondern allein durch den Berichterstatter bzw. den Vorsitzenden verfügt worden ist (vgl. BGH, Urteil vom 22. Mai 2001 -VI ZR 268/00 - VersR 2002, 120 unter II 2 b; Beschluss vom 25. Oktober 2005 - V ZR 241/04 -NJW-RR 2006, 428 unter II 1 a; Musielak/Huber, ZPO 5. Aufl. §411 Rdn. 7).
BGH, URTEIL vom 4.6.2007, Az. III ZR 240/06 Das Gericht ist auf Antrag einer Partei unabhängig von § 411 Abs.3 ZPO gemäß §§ 402, 397 Abs. 1 ZPO zur Vorladung des Sachverständigen verpflichtet (BGHZ 6, 398, 400 f; BGH, Urteil vom 7. Oktober 1997 -VI ZR 252/96 = NJW 1998, 162, 163).
BGH, BESCHLUSS vom 3.4.2007, Az. IV ZR 160/05 Nach ständiger Rechtsprechung ist es ungeachtet der nach §411 Abs.3 ZPO zu treffenden Ermessensentscheidung darüber, ob das Gericht einen Gutachter von Amts wegen zur mündlichen Anhörung lädt, das Recht jeder Prozesspartei aus den §§ 397, 402 ZPO, zur Gewährleistung ihres rechtlichen Gehörs einen Sachverständigen zu seinem schriftlichen Gutachten mündlich befragen zu können (vgl. u.a. BGHZ 6, 398, 400 f.; 24, 9, 14; BGH, Urteile vom 7. Oktober 1997 - VI ZR 252/96 - NJW 1998, 162 unter II 2 a; vom 22. Mai 2001 - VI ZR 268/00 - VersR 2002, 120 unter II 2 c, jeweils m.w.N).
BGH, BESCHLUSS vom 3.4.2007, Az. IV ZR 160/05 Denn das insoweit nach §411 Abs.3 ZPO eröffnete Ermessen des Tatrichters ist dahin gehend auszuüben, dass vorhandene Aufklärungsmöglichkeiten zur Beseitigung von Zweifeln und Unklarheiten eines gerichtlich eingeholten Gutachtens nicht ungenutzt bleiben dürfen (BGH aaO m.w.N.).
BGH, BESCHLUSS vom 2.8.2006, Az. VI ZR 176/05 Dieses Antragsrecht besteht unabhängig von §411 Abs.3 ZPO (st. Rspr., vgl. BGHZ 6, 398, 400f.;24, 9, 14; Senatsurteile vom 24. Oktober 1995 - VIZR 13/95 - VersR 1996, 211, 212; vom 17. Dezember 1996 -VI ZR 50/96 - aaO; vom 7. Oktober 1997 - VI ZR 252/96 - aaO und vom 29. Oktober 2002 - VI ZR 353/01 - VersR 2003, 926, 927; Senatsbeschluss vom 10. Mai 2005 - VIZR 245/04 - VersR 2005, 1555).
BGH, BESCHLUSS vom 3.2.2006, Az. IV ZR 182/05 Dieses Antragsrecht der Parteien besteht unabhängig von §411 Abs.3 ZPO (vgl. BGH, Beschluss vom 10. Mai 2005 -VI ZR 245/04 - VersR 2005, 1555 unter 2 a m.w.N.;BGHZ 6, 398, 400 f.; 24, 9, 14 und ständig).
BGH, BESCHLUSS vom 2.4.2005, Az. VI ZR 245/04 Dieses Antragsrecht besteht unabhängig von § 411 Abs.3 ZPO (st. Rspr., vgl. BGHZ 6, 398, 400 f.; 24, 9, 14; Senatsurteile vom 24. Oktober 1995 - VI ZR 13/95-VersR 1996, 211, 212; vom 17. Dezember 1996 - VI ZR 50/96 - aaO und vom 7. Oktober 1997 - VI ZR 252/96 - VersR 1998, 342, 343 und vom 29. Oktober 2002 - VI ZR 353/01 - VersR 2003, 926).
BGH, BESCHLUSS vom 2.2.2005, Az. VI ZB 74/04 cc) Das Oberlandesgericht Düsseldorf vertritt die Auffassung (OLGR Düsseldorf 2001, 469; ebenso [MünchKomm/Damrau ZPO, 2. Aufl., §406 Rn. 7]), daß ein Befangenheitsantrag, der innerhalb der zur Stellungnahme nach § 411 Abs.4 ZPO gesetzten Frist eingereicht wird, zu demindest dann nicht nach § 406 Abs. 2 Satz 2 ZPO verspätet sei, wenn sich die Besorgnis der Befangenheit erst aus einer inhaltlichen Auseinandersetzung mit dem schriftlichen Gutachten ergebe.
BGH, URTEIL vom 2.9.1999, Az. X ZR 26/97 Es muß dies unter anderem tun, wenn das Gutachten in einem entscheidungserheblichen Punkt unklar oder zweifelhaft ist (BGH, Urt. v. 27.5.1982 - III ZR 201/80, NJW 1982, 2874; Sen.Urt. v. 29.11.1988 -XZR 112/87, BGH NJW-RR 1989, 953, 954), wenn die Partei substantiierte, nicht von vornherein widerlegbare Einwendungen gegen das Gutachten erhebt (vgl. §411 Abs.4 ZPO; BGH, Urt. v. 3.6.1986 -VI ZR 95/85, NJW 1986, 2886), insbesondere in Form eines Privatgutachtens (BGHZ 98, 32, 40; BGH, Urt. v. 9.11.1990 -	V	ZR 108/89, BGHR ZPO §402
BGH, URTEIL vom 2.9.1997, Az. VI ZR 252/96 a)	Unabhängig von der nach § 411 Abs.3 ZPO im pflichtgemäßen Ermessen des Gerichts stehenden Möglichkeit, das Erscheinen des Sachverständigen zu dem Termin von Amts wegen anzuordnen, steht jeder Prozeßpartei gemäß §§ 397, 402 ZPO zur Gewährleistung des rechtlichen Gehörs das Recht zu, den Sachverständigen zu seinem schriftlichen Gutachten mündlich befragen zu können (st. Rspr., vgl. z.B. BGHZ 6, 398, 400 f.; 24, 9, 14; Senatsurteile vom 21. September 1982 - VI ZR 130/81 - NJW 1983, 340, 341 und vom 24. Oktober 1995
BGH, URTEIL vom 3.5.1997, Az. XII ZR 96/95 Das ist insbesondere dann der Fall, wenn die Ladung des Sachverständigen gemäß § 411 Abs.3 ZPO schon von Amts wegen geboten war, weil sein Gut achten zur Behebung von Zweifeln oder zur Beseitigung von Unklarheiten und Widersprüchen der mündlichen Erläuterung bedurfte (BGH, Urteile vom 27. Mai 1982 - III ZR 201/80 -NJW 1982, 2874, 2875 und vom 10. Januar 1989 - VI ZR 25/88 - BGHR ZPO § 411 Abs.3 Ermessen 1).
BGH, URTEIL vom 3.5.1997, Az. XII ZR 96/95 Dieses Fragerecht der Partei besteht unabhängig von dem pflichtgemäßen Ermessen des Gerichts, bei einem erläuterungsbedürftigen schriftlichen Gutachten nach § 411 Abs.3 ZPO das Erscheinen des Sachverständigen anzuordnen (BGHZ 6, 398, 400 f.; BGH, Urteile vom 17. Januar 1961 - VI ZR 86/60 - VersR 1961, 415; vom 21. Oktober 1986 - VI ZR 15/85 - NJW-RR 1987, 339, 340 und vom 24. Oktober 1995 - VI ZR 13/95 - VersR 1996, 211 f.; siehe auch Pantle MDR 1989, 312, 315).
BGH, Urteil vom 2.11.1996, Az. VI ZR 50/96 Dieses Fragerecht der Partei besteht unabhängig von dem im Berufungsurteil allein erörterten pflichtgemäßen Ermessen des Gerichts, bei einem erläuterungsbedürftigen schriftlichen Gutachten nach § 411 Abs.3 ZPO das Erscheinen des Sachverständigen anzuordnen (BGHZ 6, 398, 400 f; Senatsurteile vom 17. Januar 1961 - VI ZR 86/60 - VersR 1961, 415; vom 21. Oktober 1986 - VI ZR 15/85 - NJW-RR 1987, 339, 340 und vom 24. Oktober 1995 - VI ZR 13/95 - VersR 1996, 211 f; siehe auch Pantle MDR 1989, 312, 315).
BGH, URTEIL vom 5.9.1994, Az. V ZR 58/93 Das Berufungsgericht hätte deshalb dem Antrag der Beklagten, ein 'Obergutachten' einzuholen, Rechnung tragen und entweder eine mündliche Anhörung des Sachverständigen zu dem streitigen Punkt (§ 411 Abs.3 ZPO) oder die Einholung eines ergänzenden Gutachtens desselben oder eines anderen Sachverständigen (§ 412 Abs. 1 ZPO) anordnen müssen (BGH, Urt. v. 5. März 1987,
BGH, URTEIL vom 3.9.1993, Az. IV ZR 220/92 Dazu rechnet - gerade auch dann, wenn eine Partei ihre Einwände aus einem von ihr vorgelegten Privatgutachten herleitet -auch die mündliche Anhörung des gerichtlichen Sachverständigen gemäß § 411 Abs.3 ZPO (vgl. BGH, Urteil vom 10. Dezember 1991 - VI ZR 234/90 - ,aaO).
BGH, URTEIL vom 3.10.1990, Az. IV ZR 281/89 Sein in der Berufungsbegründung hilfsweise gestellter Antrag - in erster Linie wünschte der Kläger die Einschaltung eines weiteren Sachverständigen - war vom Berufungsgericht jedoch unter dem Gesichtspunkt zu prüfen, ob eine Erläuterung der bisherigen schriftlichen Ausführungen geboten erschien, § 411 Abs.3 ZPO (BGH, Urteil vom 10. Januar 1989 - VI ZR 25/88 - VersR 1989, 378).
BGH, URTEIL vom 2.0.1989, Az. VI ZR 25/88 6 Ladung des Sachverständigen gemäß § 411 Abs.3 ZPO schon von Amts wegen geboten war, weil sein Gutachten zur Behebung von Zweifeln oder zur Beseitigung von Unklarheiten und Widersprüchen der mündlichen Erläuterung bedurfte (BGH, Urteil vom 27. Mai 1982 = aaO).
BGH, BESCHLUSS vom 4.8.1988, Az. 1 PBvU 1/79 Falls diese gutachtliche Äußerung neue sachliche Einwendungen enthielt, die einer weiteren sachverständigen Stellungnahme bedurft hätten, hätte die Klägerin eine nochmalige mündliche Anhörung des gerichtlichen Sachverständigen beantragen können (vgl. Urteil vom 3. Juni 1986 - VI ZR 95/85 = LM § 411 ZPO Nr. 18 = BGHR ZPO § 411 Abs.3/Anhörung, erneute 1).
BGH, URTEIL vom 3.6.1988, Az. IVa ZR 204/87 Wenn Zweifel oder Unklarheiten zu beseitigen sind, ist die gemäß § 411 Abs.3 ZPO zu treffende Anordnung des Erscheinens der Sachverständigen geboten (BGH, Urteil vom 3.6.1986 - VI ZR 95/85 - VersR 1986, 1079 = NJW 1986, 2886 = LM ZPO § 411 Nr. 18 unter II. 3).
BGH, URTEIL vom 2.9.1986, Az. VI ZR 15/85 Daß das Gericht das Sachverständigengutachten als nicht erläuterungsbedürftig angesehen hat, ist lediglich für die Frage von Bedeutung, ob das Gericht im Rahmen des pflichtgemäßen Ermessens gemäß § 411 Abs.3 ZPO gehalten war, den Sachverständigen von sich aus zur Erläuterung des Gutachtens zu laden (vgl. BGH, Urteil vom 27. Mai 1982 - Ill ZR 201/80 - NJW 1982, 2874, 2875 m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 4.4.1981, Az. IX ZR 51/79 Ob das Gericht nach § 411 Abs.3 ZPO das Erscheinen des Sachverständigen anordnen will, ist eine im Revisionsverfahren nicht überprüfbare tatrichterliche Ermessensentscheidung (BGHZ 6, 398, 401; BGH RzW 1969, 213; 1975, 60 Nr. 22).
BGH, URTEIL vom 4.4.1981, Az. IX ZR 83/78 Diesem Antrag zu entsprechen, stand im Ermessen des Tatrichters (§ 411 Abs.3 ZPO; vgl. BGHZ 6, 398, 401; BGH RzW 1973» 60 Nr. 22).
BGH, URTEIL vom 4.8.1976, Az. III ZR 140/74 Bei diesen Gutachten handelt es sich nicht um Sach-verständigen-Gutachten im Sinne des § 411 Abs. 1 ZPO (OLG Celle NJW 1973, 203; Gerold/Schmidt BRAGO 5. Aufl. § 12 Rdn 13 a.E.).
BGH, URTEIL vom 5.4.1970, Az. v ZR 24/68 Bas Unterbleiben der Vernehmung wird aber durch die vorangehende Erwägung gerechtfertigt, daß der Beklagte es verabsäumt habe, den Vernohmungs-antrag nach § 411 Abs.3 ZPO rechtzeitig - wenn nicht bereits im landgerichtlichen Verhandlungstermin vom 1. März 1967 (vgl. oben Nr. 2), so doch spätestens in der schriftlichen Berufungsbegründung {§ 529 Abs.3 ZPO) -zu stellen (BGHZ 35, 370; IM ZPO § 411 Nr. 6 = WM 1964,
BGH, Urteil vom 1.11.1963, Az. III ZR 99/63 Dabei kann ein fehler in der Überzeugungsbildung nicht schon deshalb festgestellt werden, weil das Ergebnis der Würdigung von dem Urteil eines Sachverständigengutachtens abweicht, was sich bei mehreren, einander widersprechenden Gutachten gar nicht vermeiden läßt; die Würdigung des Sachverhalts durch den Tatrichter muß lediglich erkennen lassen, daß die Abweichung auf hinreichenden sachlichen Gründen beruht (BGH LM Efr, 3 zu §411 ZPO)o Das ist hier mit Rücksicht auf die sachliche und erschöpfende Auseinandersetzung des Berufungsgerichts mit den Ausführungen beider Gutachten der Fall« Unter diesen Umständen bedarf es keine© Eingehens auf die Frage, ob das Gutachten des Technischen Überwachungsvereins, das vom Amt für Verteidigungslasten in dem durch Art» 8 des Finanzvertrages vorgesehenen Verfahren eingeholt worden ist, einem Privatgutachten gleichzustellen ist, und etwa schon deshalb die Notwendigkeit entfiel, zu ihm Stellung zu nehmen.
BGH, Urteil vom 5.0.1962, Az. V ZR 97/52 Dafür, daß der Tatrichter die wissenschaftlichen Erkenntnisquellen nicht ausgeschöpft habe (BGH TM § 411 ZPO Nr. 3), liegt nichts, vor; die Revision verkennt diesen Begriff, wenn sie die Aufklärung tatsächlicher Vorgänge (unten 2) hierunter bringen will.
BGH, Urteil vom 1.3.1958, Az. HX ZB 232/56 Das entspricht der Rechtsprechung, die wiederholt folgendes ausgeführt hat: Nach dem das Zivilprozeßverfahren beherrschenden Grundsatz der Mündlichkeit und dem anerkannten Recht der Partei, an Zeugen und Sachverständige Prägen zu stellen, muß das Prozeßgericht nach Einholung eines, schriftlichen Gutachtens einem Antrag auf mündliche Vernehmung des Sachverständigen entsprechen, auch wenn die Partei dabei ihre Prägen noch nicht angibt (BGHZ 6, 398; BGH IM Nr« 2 zu § 411 ZPO)«