Source: https://www.wko.at/service/kollektivvertrag/kv-werbung-marktkommunikation-wien-2019.html
Timestamp: 2020-08-12 04:49:55
Document Index: 124249988

Matched Legal Cases: ['§ 16', '§ 11', '§ 11', '§ 4', '§ 5', '§ 2', '§ 12', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§15', '§ 7', '§ 20', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 7', '§ 14', '§ 15', '§16', '§ 17', '§ 19', '§ 16', '§ 20', '§ 20', '§ 4', '§ 6', '§ 82', '§ 27', '§ 8']

Kollektivvertrag für Angestellte im Bereich Werbung und Marktkommunikation Wien gültig ab 1.1.2019 - WKO.at
Kollektivvertrag für Angestellte im Bereich Werbung und Marktkommunikation Wien gültig ab 1.1.2019
Kollektivvertrag für Angestellte in Betrieben der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien gültig ab 1.1.2019 (pdf)
Abschlussprotokoll zum Kollektivvertrag Werbung und Marktkommunikation Wien 2019/2020 (pdf)
Mindestgehaltsordnung Kollektivvertrag Werbung und Marktkommunikation Wien gültig ab 1.1.2019 (pdf)
Der aktuelle Kollektivvertrag ist derzeit nur als PDF-Download verfügbar.
für Angestellte in Betrieben der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien, Wirksamkeitsbeginn 1. Jänner 2019
(enthält die Abschlüsse 2019 und 2020)
§ 16	Verwendungsgruppen und Mindestgrundgehälter, Allgemeine Bestimmungen Verwendungsgruppenschema
Zusatz-Kollektivvertrag 2019: Einführung einer Reiseaufwandsentschädigung
b) fachlich: für alle Mitgliedsbetriebe der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien, ausgenommen die ORF Online und Teletext GmbH & Co KG*);
a) für Ferialpraktikanten und Ferialpraktikantinnen und Volontäre und Volontärinnen; Ferialpraktikanten und Ferialpraktikantinnen sind Studierende, die zum Zwecke einer beruflichen (technischen, kaufmännischen oder administrativen) Vor- oder Ausbildung entsprechend der öffentlichen Studienordnung vorübergehend beschäftigt werden. Volontäre und Volontärinnen sind Personen, die zum Zwecke einer beruflichen (technischen, kaufmännischen oder administrativen) Vor- oder Ausbildung beschäftigt werden, sofern dieser Umstand bei der Einstellung ausdrücklich festgelegt worden ist und sie nicht länger als ein halbes Jahr in einer Firma beschäftigt werden.
(1) Der Kollektivvertrag tritt mit Wirksamkeit 1. Jänner 2019 in Kraft.
Eingetragene PartnerInnenschaften sind für Ansprüche dieses Kollektivvertrages der Ehe gleichgestellt.
(1) Die normale Arbeitszeit beträgt 40 Stunden wöchentlich. Für die Arbeitszeit der Angestellten und Lehrlinge unter 18 Jahren gelten die Vorschriften des Bundesgesetzes über die Beschäftigung von Kindern und Jugendlichen. In Betrieben mit Fünftagewoche kann die Wochenarbeitszeit der Jugendlichen gemäß § 11 Abs 5 des Bundesgesetzes über die Beschäftigung von Kindern und Jugendlichen abweichend von den Bestimmungen des § 11 Abs 1 dieses Gesetzes andietäglicheArbeitszeitderErwachsenenangepasst werden.
(2) Soweit nicht durch Schichteinteilung oder durch die Bestimmungen des Absatzes (3) eine andere Arbeitszeit erforderlich ist, hat die Arbeitszeit an Samstagen um 13 Uhr zu enden.
(3) Für den Arbeitsschluss der mit der Abwicklung des Kundendienstes beschäftigte Angestellten sind unter Wahrung der 40-stündigen wöchentlichen Normalarbeitszeit die durch Verordnung der Landesregierungen für die betreffenden Branchen festgelegten Ladenschlusszeiten maßgebend.
§ 4a Kurzarbeit
§ 5 Überstunden-, Sonn- und Feiertagsarbeit
(2) Für Überstunden, die nicht in die Zeit von 20 Uhr bis 6 Uhr fallen bzw. nicht Sonn- oder Feiertagsüberstunden sind, gebührt ein Zuschlag von 50 Prozent. Fallen die Überstunden in die Zeit von 20 Uhr bis 6 Uhr, gebührt ein Zuschlag von 100 Prozent.
(9) Vor der Leistung von Überstunden kann jeweils vereinbart werden, dass der bzw. die Angestellte an Stelle des Überstundenentgeltes für jede geleistete Überstunde bezahlte Freizeit in der Dauer von 1,5 Stunden und für jede geleistete Nachtüberstunde und Sonntagsüberstunde bezahlte Freizeit im Ausmaß von 2 Stunden erhält.
(11) Sind regelmäßige Überstunden gemäß § 2 Abs 2 2. Satz des Generalkollektivvertrages über den Begriff des Urlaubsentgeltes bei Bemessung des Urlaubsentgeltes mit zu berücksichtigen, so gelten Überstunden dann als regelmäßig, wenn sie in mindestens 7 der letzten 12 Kalendermonate vor Urlaubsantritt geleistet worden sind. Für die Ermittlung des Durchschnittes sind ebenfalls die letzten 12 Monate heranzuziehen.
(1) Fällt die normale Arbeitszeit aufgrund der im Betrieb festgelegten Arbeitszeiteinteilung regelmäßig zur Gänze oder zum Teil in die Nachtzeit, so gebührt den zu dieser Arbeit herangezogenen Angestellten eine Sondervergütung. Diese beträgt für jede in die Zeit zwischen 22 und 6 Uhr fallende Arbeitsstunde bzw. in die betriebsübliche Nacht fallende Arbeitsstunde jedenfalls mindestens € 2,19*), gleichgültig, ob es sich um Werk-, Sonn- oder Feiertage handelt. In Betrieben, in denen eine Sondervergütung auch der Arbeiter- und Arbeiterinnenschaft bezahlt wird, gilt, was die Höhe der Sondervergütung und den Zeitraum der Zuerkennung betrifft, die für Arbeiter und Arbeiterinnen geltende Regelung des betreffenden Betriebes. Vor 1. Jänner 2012 in Betrieben bestehende bessere Regelungen bleiben aufrecht.
*) Die Nachtarbeitszulage wird ab 1.1.2020 um die durchschnittliche Inflationsrate des Zeitraums November 2018 bis Oktober 2019 erhöht.
Lehnen Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen eine solche Vereinbarung ab, darf aus diesem Grund das Arbeitsverhältnis nicht beendet werden; Glaubhaftmachung genügt. Eine unzulässige Beendigung liegt nicht vor, wenn eine höhere Wahrscheinlichkeit für ein anderes, vom Arbeitgeber bzw. der Arbeitgeberin glaubhaft gemachtes Motiv spricht. Unkenntnis des Arbeitgebers bzw. der Arbeitgeberin von der Ablehnung kann nicht geltend gemacht werden. Die Unzulässigkeit der Beendigung kann nur binnen 14 Tagen bzw. unverzüglich nach Wegfall eines unvorhergesehenen oder unabwendbaren Hinderungsgrundes und nur gerichtlich geltend gemacht werden.
Die beiden letzteren Gründe können nicht herangezogen werden, wenn im gemeinsamen Haushalt eine andere Person lebt, die die entsprechenden Betreuungs- und Sorgepflichten durchführen kann. Umstände, die beim Abschluss der Vereinbarung bereits vorgelegen sind, können nicht herangezogen werden. Ist eine Versetzung auf einen anderen geeigneten Tagesarbeitsplatz aus betrieblichen Gründen nicht möglich, oder erfolgt sie nicht binnen 14 Tagen, ist der Arbeitnehmer bzw. die Arbeitnehmerin zum vorzeitigen Austritt berechtigt.
(2e) Die Arbeitgeber bzw. Arbeitgeberinnen haben dafür zu sorgen, dass Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen, die Nachtarbeit ausüben oder ausüben sollen, sich auf eigenen Wunsch vor Aufnahme dieser Tätigkeit sowie bei Fortdauer der Tätigkeit im Sinne § 12b AZG, BGBl TeilI 122/2002 ärztlich untersuchen lassen können. Der Arbeitgeber bzw. die Arbeitgeberin hat dem Arbeitnehmer bzw. der Arbeitnehmerin allfällige Kosten zu erstatten. Die erforderliche Zeit ist auf die Arbeitszeit anzurechnen.
§ 7 Freizeit bei Dienstverhinderung und zusätzliche freie Tage
(1) Bei angezeigtem und nachträglich nachgewiesenem Eintritt nachstehender Familienangelegenheiten ist jedem Angestellten und jeder Angestellten eine Freizeit ohne Schmälerung seines bzw. ihres monatlichen Entgeltes in folgendem Ausmaße zu gewähren:
a) Beim Tode des Ehegatten bzw. der Ehegattin ............................. 3 Arbeitstage
b) Tode des Lebensgefährten bzw. der Lebensgefährtin, wenn er bzw. sie mit dem bzw. der Angestellten im gemeinsamen Haushalt lebte ................ 3 Arbeitstage
c) Beim Tode eines Elternteiles ....................................................... 3 Arbeitstage
d) Beim Tode eines Kindes .............................................................. 2 Arbeitstage
f) bei eigener Eheschließung .......... 3 Arbeitstage
g) bei Wohnungswechsel im Falle der Führung eines eigenen Haushalts oder bei Gründung eines eigenen Haushalts ................................................ 2 Arbeitstage
h) bei Eheschließung von Geschwistern oder Kindern ..................... 1 Arbeitstag
i) bei Niederkunft der Ehefrau bzw. der Lebensgefährtin ................ 1 Arbeitstag
j) die notwendige Zeit für das Aufsuchen des Arztes oder der Ärztin bzw Zahnarztes oder Zahnärztin, sofern eine kassenärztliche Bescheinigung vorgewiesen wird.
(2) Der 24. und der 31.Dezember sind unter Fortzahlung des Entgelts für alle Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen dienstfrei. Sollte Arbeitsleistung aufgrund betrieblicher Notwendigkeiten erforderlich sein, so hat der Arbeitnehmer Anspruch auf Zeitausgleich im Verhältnis 1:1. Vor 1. Jänner 2010 in Betrieben bestehende bessere Regelungen bleiben aufrecht.
(3) Für das Jahr 2019 wird für alle Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen einschließlich der Lehrlinge ein Zeitguthaben im Ausmaß von 1/5 ihres wöchentlichen Beschäftigungsausmaßes vereinbart. Dieses Zeitguthaben ist bis 31.12.2019 zuverbrauchen; andernfalls verfällt dieser Anspruch. Dies gilt sinngemäß auch für das Jahr 2020.*)
*) Erläuterung
Für das Jahr 2020 ist also für alle Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen einschließlich der Lehrlinge ein Zeitguthaben im Ausmaß von 1/5 ihres wöchentlichen Beschäftigungsausmaßes vereinbart. Dieses Zeitguthaben ist bis 31.12.2020 zu verbrauchen; andernfalls verfällt dieser Anspruch.
§ 7a Anrechnung von Mittelschulstudien bei Bemessung der Urlaubsdauer
§ 7b Anrechnung der Elternkarenz
(1) Es gelten die Bestimmungen des §15f MSchGund des § 7c des VKG.
(2) Für Geburten ab dem 1. Jänner 2013 gilt:
(3) Für Geburten ab dem 1. Jänner 2019 gilt:
Zeiten einer Karenz im Sinne des Mutterschutzgesetzes bzw. des Väterkarenzgesetzes sind im Ausmaß von höchstens 22 Monate pro Kind für bis zu 2 Kinder als Vordienstzeit sowie im Rahmen der Vorrückung zu berücksichtigen.
Diese Höchstgrenzen gelten auch für Karenzen nach Mehrlingsgeburten. Die Anrechnung als Vordienstzeit gilt nur bei Arbeitgeberwechsel zwischen Arbeitgebern, die diesem Kollektivvertrag unterliegen. Liegt neben einer Karenz gleichzeitig ein Dienstverhältnis vor, so erfolgt die Anrechnung nur einfach.
Mangels einer für den Angestellten günstigeren Vereinbarung bezüglich der Kündigungstermine kann der Dienstgeber das unbefristete Dienstverhältnis
nach den Bestimmungen des Angestelltengesetzes kündigen, mit der Maßgabe, dass es jeweils zum 15. oder Letzten des Kalendermonats aufgekündigt werden kann. Mangels einer für ihn günstigeren Vereinbarung bezüglich der Kündigungstermine kann der Angestellte das Dienstverhältnis unter Einhaltung einer einmonatigen Kündigungsfrist jeweils zum 15. oder Letzten des Kalendermonats aufkündigen. (§ 20 Abs 3 AngG) Bessere Regelungen laut Dienstvertrag bleiben aufrecht.
§ 8a Abfertigung
§ 9 Krankenurlaube und Heimaufenthalte
§ 10 Zusatzurlaub für Kriegsversehrte und Arbeitsinvalide
§ 11 13. und 14. Monatsgehalt
Bei Provisionsbeziehern und Provisionsbezieherinnen, die außer der Provision ein Monatsgehalt (Fixum) beziehen, wird der Berechnung des 13. und 14. Monatsgehaltes das Fixum zugrunde gelegt. Provisionsbezieher und Provisionsbezieherinnen, mit denen nur Provision vereinbart ist, haben nur insoweit Anspruch, als ihr Jahresbezug geringer ist als das 14fache des ihnen gebührenden kollektivvertraglichen Mindestgrundgehaltes.
Der Dienstgeber bzw. die Dienstgeberin haben Anspruch auf Anbietung einer von einem bzw. einer Angestellten während des Bestandes des Dienstverhältnisses gemachten Diensterfindung im Sinne des § 7 Abs 3 des österreichischen Patentgesetzes. Er bzw. sie muss dazu innerhalb einer Frist von vier Monaten vom Tag der Anbietung an Stellung nehmen und erklären, ob er bzw. sie diese Frist für sich in Anspruch nehmen will; bis zur Anmeldung der Patentrechte ist der Dienstgeber bzw. die Dienstgeberin zur absoluten Geheimhaltung der Erfindung verpflichtet. Er bzw. sie hat im Falle der Inanspruchnahme die im Gesetz vorgesehene Entschädigung an den Erfinder bzw. die Erfinderin zu entrichten und alle auflaufenden Patentgebühren zu bezahlen. Auf Verlangen des Dienstnehmers bzw. der Dienstnehmerin muss der Erfinder bzw. die Erfinderin bei der Eintragung in das Patentregister genannt werden, auch dann, wenn der Dienstgeber bzw. die Dienstgeberin als Anmelder bzw. Anmelderin erscheint. Im Übrigen gelten die Bestimmungen des österreichischen Patentgesetzes und die gemäß diesem Gesetz getroffenen Einzelvereinbarungen.
§ 14 Probezeit, Abfertigung BMSVG
§ 15 Schlichtung von Gesamtstreitigkeiten
§16 Verwendungsgruppen und Mindestgrundgehälter, Allgemeine Bestimmungen
Voraussetzung für die Anrechnung ist jedoch, dass der bzw. die Angestellte diese Zeiten der Firmenleitung schon beim Eintritt bekannt gibt und tunlichst sofort, spätestens aber innerhalb von 2 Monaten durch entsprechende Zeugnisse oder sonstige Arbeitspapiere nachweist. Die fristgerechte Vorlage der Zeugnisse ist dem bzw der Angestellten auf den im Abs 4 vorgesehenen Dienstzettel zu bescheinigen. Wird ein solcher nicht ausgestellt, so tritt die Präklusivfrist nicht ein.
Schreibkräfte; Fakturisten und Fakturistinnen für einfache Verrechnung;
qualifizierte Hilfskräfte im Büro (z. B. Qualifizierte Datenerfassungskräfte);
Kaufmännische und administrative Angestellte, z. B.:
Bürokräftein Buchhaltung (Kontenführer und Kontenführerinnen, Saldokontisten und Saldokontistinnen, Kontokorrentführer und Kontokorrentführerinnern udgl.); Fakturisten und Fakturistinnen, die überwiegend komplizierte Verrechnungen durchführen;
Inkassanten und Inkassantinnen mit Bürotätigkeit; Vertreter und Vertreterinnen; Lohn- und Gehaltsbuchhalter und Lohn- und Gehaltsbuchhalterinnen;
Bürokräfte mit einfachen Fremdsprachentätigkeiten; Sekretäre und Sekretärinnen im Sinne obiger Tätigkeitsmerkmale;
Sachbearbeiter und Sachbearbeiterinnen mit einschlägigen Fachkenntnissen; selbstständige Tätigkeiten in der Datenerfassung (z. B. Methodenhoheit);
Techniker und Technikerinnen mit besonderen Fachkenntnissen während einer branchenüblichen Einarbeitungszeit von maximal 6 Monaten – z. B. Programmierer und Programmiererinnen.
Angestellte, die schwierige Arbeiten selbstständig verantwortlich ausführen, wozu besondere Fachkenntnisse und praktische Erfahrungen erforderlich sind.Ferner Angestellte, die regelmäßig und dauernd mit der Führung, Unterweisung und Beaufsichtigung von Angestelltengruppen (zwei bis fünf Angestellte, worunter sich Angestellte der Verwendungsgruppe 3 befinden müssen) beauftragt sind.
selbstständige Nachkalkulanten und Nachkalkulantinnen;
Werbetexter und Werbetexterinnen;
leitende Konstrukteure und Konstrukteurinnen; leitende Betriebsingenieure und Betriebsingenieurinnen; Vertreter und Vetreterinnen mit besonderen technischen Kenntnissen;
Prokuristen und Prokuristinnen, soweit sie eingestuft werden; Betriebsleiter und Betriebsleiterinnen in Großbetrieben;
§ 17 Anrechnung auf das Mindestgrundgehalt
Das Mindestgrundgehalt eines Provisionsbeziehers und einer Provisionsbezieherin gilt als erreicht, wenn sein bzw. ihr Monatsbruttogehalt zuzüglich der jahresdurchschnittlichen Provision das Mindestgrundgehalt der entsprechenden Verwendungsgruppe erreicht.
(1) Der bzw. die Angestellte hat einen Rechtsanspruch auf eine übersichtliche Abrechnung aus der hervorgeht:
(3) Der Lehrling ist verpflichtet, den "Ausbildungsnachweis zur Mitte der Lehrzeit" (gem. der Richtlinie des Bundes-Berufsausbildungsberats zur Förderung der betrieblichen Ausbildung von Lehrlingen gem § 19c BAG vom 2.4. 2009) zu absolvieren. Dafür erhält der Lehrling eine einmalige Prämie in der Höhe von 10 % des in der Richtlinie festgeschriebenen Betrages. Diese Geldleistung wird im Monat nach Absolvierung des "Ausbildungsnachweises zur Mitte der Lehrzeit" mit der Lehrlingsentschädigung ausbezahlt. Die Aufhebung der Richtlinie führt zum Entfall dieses Anspruchs. Die Dokumentation der LehrlingsausbildungerfolgtunterBerücksichtigungdesDatenschutzgesetzes und des Arbeitsverfassungsgesetzes. Nach Beendigung der Ausbildung wird die Dokumentation dem Lehrling ausgehändigt. Es verbleiben keine Kopien im Betrieb.
(3) Wenn ein bei In-Kraft-Treten dieses Kollektivvertrages bestehendes Monatsgehalt das in Betracht kommende Mindestgrundgehalt nach § 16 dieses Vertrages bereits erreicht hat, so kann aus dem In-Kraft-Treten der neuen Mindestgrundgehälter kein Anspruch auf eine Gehaltserhöhung abgeleitet werden.
§ 20 Gehaltstabelle (Mindestgrundgehälter)
a) Die Mindestgrundgehälter (§ 20) werden in allen Verwendungsgruppen erhöht mit Wirkung ab
1.1.2019 um 2,2 % plus € 25,–
Es erfolgt jeweils eine Aufrundung auf den nächsthöheren 10 Cent-Betrag;
1.1.2020 um die durchschnittliche Inflationsrate des Zeitraums November 2018 bis Oktober 2019 plus 0,5 %.
Es erfolgt jeweils eine Aufrundung auf den nächsthöheren 10 Cent-Betrag.
b) Die Lehrlingsentschädigungen werden mit 1.1.2019 und 1.1.2020 jeweils um 3,8 % erhöht.
c) Die Tag- und Nächtigungsgelder (§ 4 Zusatz-KV) und die Nachtarbeitszulagen (§ 6) werden erhöht ab
1.1.2019 um 2,02 %,
1.1.2020 um die durchschnittliche Inflationsrate des Zeitraums November 2018 bis Oktober 2019.
1. + 2. 1.534,50 1.542,20 1.812,00 2.165,60 2.724,20
n. 2 1.551,90 1.638,80 1.931,60 2.304,60 2.905,00
n. 4 1.566,70 1.751,70 2.062,40 2.459,50 3.103,80
n. 6 1.664,80 1.862,10 2.188,60 2.607,60 3.298,50
n. 8 1.773,70 1.983,20 2.331,20 2.780,40 3.520,80
n. 10 1.869,20 2.092,00 2.464,10 2.947,50 3.759,40
n. 12 1.988,80 2.226,90 2.624,50 3.141,60 4.006,30
n. 14 2.113,50 2.366,50 2.787,00 3.337,90 4.260,20
n. 16 2.254,50 2.524,40 2.977,10 3.564,20 4.549,40
n. 18 2.403,20 2.693,00 3.173,80 3.805,90 4.859,10
1. bis 5. Jahr 4.018,00
n. 5 Jahren 4.966,40
n. 10 Jahren 6.020,10
1. LJ ...... 602,04
2. LJ ...... 809,64
3. LJ ...... 1.008,42
4. LJ ...... 1.186,95
gf. Vorsitzende
Dieser Kollektivvertrag tritt mit Wirksamkeit 1. Jänner 2019 in Kraft.
Österreichischen Gewerkschaftsbund Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier Wirtschaftsbereich Druck/Kommunikation/Papierverarbeitung sowie der Gewerkschaft
1. räumlich: (Name und Anschrift des Arbeitsgebers bzw der Arbeitgeberin und des von Kurzarbeit betroffenen Betriebes): ..........................................................
a) für den gesamten Betrieb: ................................................................................
b) für folgende Betriebsabteilung(en): ..................................................................
a) Beschäftigtenstand Angestellte: .........................................................................
davon von Kurzarbeit betroffen: ..............................................................................
Anzahl der voraussichtlichen Ausfallstunden im Kurzarbeitszeitraum für Angestellte (Kurzarbeitsstundenkontingent = Ausfallstunden pro Woche x Anzahl der Wochen x Anzahl der betroffenen Angestellten)
b) Bäftigtenstand Arbeiter und Arbeiterinnen: .....................................................
davon von Kurzarbeit betroffen: .............................................................................
Anzahl der voraussichtlichen Ausfallstunden im Kurzarbeitszeitraum für Arbeiter und Arbeiterinnen (Kurzarbeitsstundenkontingent = Ausfallstunden pro Woche x Anzahl der Wochen x Anzahl der betroffenen Arbeiter und Arbeiterinnen)
4. zeitlich: Für die Dauer vom .................... bis ....................
......Arbeitsstunden ......Minuten, wird um
......Stunden ......Minuten auf
......Stunden ......Minuten herabgesetzt.
Bei Kündigung durch den Arbeitnehmer bzw. die Arbeitnehmerin oder bei einvernehmlicher Lösung von Dienstverhältnissen besteht für den Dienstgeber bzw. die Dienstgeberin keine Verpflichtung zur Auffüllung des Beschäftigtenstandes. Das Gleiche gilt, wenn die Voraussetzungen für eine vorzeitige Lösung des Dienstverhältnisses durch den Dienstgeber bzw. die Dienstgeberin vorliegt (§ 82 GewO bzw § 27 AngG). Im Falle einer einvernehmlichen Lösung gilt dies jedoch nur, wenn der Arbeitnehmer bzw die Arbeitnehmerin nachweislich Gelegenheit hatte, sich mit seiner bzw. ihrer betrieblichen oder überbetrieblichen Interessensvertretung über die Auflösung des Arbeitsverhältnisses zu beraten.
c) Die Beschäftigung von ...................... Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen, die nicht Staatsbürger bzw. Staatsbürgerinnen eines EWR-Staates sind, ist im Betrieb für den Übergang zur Kurzarbeit im Sinne des § 8 AuslBG ohne Bedeutung.
a) Die ...................... im Betrieb beschäftigten und ebenfalls von Kurzarbeit betroffenen Teilzeitbeschäftigten sind in die Leistung von Kurzarbeitsunterstützung einzubeziehen.
Während der Dauer des Bezuges der Kurzarbeitsunterstützung sind die Beiträge zur Sozialversicherung nach der letzten Beitragsgrundlage vor Eintritt der Kurzarbeit zu leisten. Durch Betriebsvereinbarung kann vereinbart werden, dass die Differenz zwischen dem in der Kurzarbeitsunterstützung enthaltenen Arbeitnehmeranteil an Sozialversicherungsbeiträgen und der vollen letzten Beitragsgrundlage vom Arbeitgeber bzw. von der Arbeitgeberin übernommen wird. Die Höhe dieser Differenz kann auch in Form eines Pauschales geregelt werden.
Der Dienstgeber bzw. die Dienstgeberin ist verpflichtet, die Kurzarbeitsunterstützung an die von der Kurzarbeit betroffenen Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen zugleich mit dem für die tatsächliche Arbeitszeit
2. Die sonstigen Bestimmungen des einschlägigen Kollektivvertrages werden durch die Vereinbarung nicht berührt. Ebenso bleiben allfällige kollektivvertragliche Bestimmungen über Kurzarbeit und deren sozialrechtliche Auswirkungen voll aufrecht. Für die Bemessung des Urlaubsentgeltes ist die ungekürzte wöchentliche Arbeitszeit zugrunde zu legen.
Zusatzkollektivvertrag betreffend die Einführung einer Reiseaufwandsentschädigung für die Berufsgruppen der Werbegestalter und Werbegestalterinnen / Werbearchitekten und Werbearchitektinnen und Werbemittelverteiler und Werbemittelverteilerinnen in Wien (gültig ab 1. Jänner 2019).
(1) Der Kollektivvertrag tritt mit Wirksamkeit 1. Jänner 2019 in Kraft und gilt für die Dauer eines Jahres.
Die Tag- und Nächtigungsgelder werden ab 1.1.2019 um 2,02 % erhöht; ab 1.1.2020 werden sie um die durchschnittliche Inflationsrate des Zeitraums November 2018 bis Oktober 2019 erhöht.
b) Die Dienstreise beginnt, wenn sie von der Betriebsstätte aus angetreten wird, mit dem Verlassen der Betriebsstätte. In allen anderen Fällen beginnt die Dienstreise mit dem reisenotwendigen Verlassen der Wohnung. Die Dienstreise endet mit der Rückkehr zur Betriebsstätte bzw. mit der reise notwendigen Rückkehr in die Wohnung. Der Arbeitgeber bzw. die Arbeitgeberin ordnet an, ob die Dienstreise von der Wohnung oder von der Betriebsstätte aus angetreten wird. Im Zweifel ist die Dienstreise von der Betriebsstätte aus anzutreten.
b) Bei einer ununterbrochenen Abwesenheit von 6 Stunden gebührt ein Taggeld von € 7,85.
c) Bei einer Abwesenheit von mehr als 6 Stunden – einschließlich Wegzeit, ausschließlich Mittagspause – gebührt ein Taggeld von € 7,85 zuzüglich € 3,24 für jede volle Stunde, die über die 6. Stunde hinausgeht, maximal jedoch € 25,52.
d) Bei einer Abwesenheit von mehr als 11 Stunden und wenn die Beschäftigung außerhalb des Dienstortes (Z 1 lit b) eine Nächtigung außer Haus erfordert, gebührt ein Taggeld in der Höhe von € 31,79. Das Taggeld ist erstmalig für den Tag der Hinreise zu bezahlen, und zwar in der Höhe von € 31,79 wenn die Abreise vom Dienstort fahrplanmäßig vor 12 Uhr, eine Aufwandsentschädigung von € 18,72, wenn die Abreise nach 12 Uhr erfolgt. Für den Tag der Rückreise wird ein Taggeld von € 18,72 bezahlt, wenn der Arbeitnehmer bzw die Arbeitnehmerin am Dienstort fahrplanmäßig vor 17 Uhr ankommt, ein Taggeld von € 31,79, wenn die Ankunft nach 17 Uhr erfolgt.
e) Ist gelegentlich einer Dienstreise ein mehr als 28tägiger ununterbrochener Aufenthalt an einem Ort erforderlich, so vermindert sich ab dem 29. Tag das gebührende Taggeld gemäß lit d) und lit i) um 25 Prozent.
f) Nächtigungsgeld:
Wenn die Beschäftigung außerhalb des ständigen Betriebes – einschließlich Reisen – eine Nächtigung außer Haus erfordert, hat der Arbeitnehmer bzw die Arbeitnehmerin Anspruch auf ein Nächtigungsgeld, wenn vom Arbeitgeber bzw. von der Arbeitgeberin nicht in angemessener Weise die Nächtigung ermöglicht wird. Das Nächtigungsgeld gebührt in der Höhe von € 14,22. Ist der Arbeitnehmer bzw. die Arbeitnehmerin nicht in der Lage, um diesen Betrag ein zumutbares Quartier zu erhalten, werden die Nächtigungskosten gegen Beleg vergütet; überflüssige Mehrausgaben sind hiebei zu vermeiden.
g) Die tägliche Aufwandsentschädigung (Tag- und Nachtgeld) entfällt im Falle eines unentschuldigten Fernbleibens zur Gänze. Das Gleiche gilt, wenn eine Dienstverhinderung bzw Arbeitsunfähigkeit jedweder Art vorsätzlich oder grobfahrlässig herbeigeführt wird.
Im Falle eines Arbeitsunfalles entfällt die tägliche Aufwandsentschädigung nur bei vorsätzlicher Herbeiführung.
Bei einem notwendigen Krankenhausaufenthalt verringert sich der Taggeldsatz auf 1/3 des vollen vereinbarten Taggeldsatzes. Das Nächtigungsgeld entfällt, jedoch werden weiterlaufende Quartierkosten gegen Nachweis bis auf Widerruf durch die Firmenleitung ersetzt.
h) Die Bestimmungen der Z 2 lit a)–g)finden auf jene Angestellten keine Anwendung, die aufgrund ihres Dienstvertrages oder ihrer dienstlichen Verwendung regelmäßig zu reisen haben (Reisende, Vertreter und Vertreterinnen) und mit denen entweder einvernehmlich ein Pauschalsatz für Reiseaufwandsentschädigungen vereinbart ist oder mit denen einvernehmlich ein Entgelt vereinbart ist, in dem Reiseaufwandsentschädigungen bereits abgegolten sind, wobei zu beachten ist, dass der Pauschalsatz mindestens jenen Betrag entspricht, der nach Z 2 lit a)–g) auszuzahlen ist.
Die Änderung der Bezeichnung von Werbegestalter auf Werbearchitekten ist aufgrund einer Änderung des FACHSTATUTES erfolgt.
Dieser Zusatzkollektivvertrag tritt mit Wirksamkeit 1. Jänner 2019 in Kraft.