Source: https://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:368349-2017:TEXT:DE:HTML
Timestamp: 2018-07-20 02:47:04
Document Index: 128531026

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 1', '§ 44', '§ 123', '§ 125', '§ 48', '§ 160', '§ 135', '§ 134', '§ 135']

Lieferungen - 368349-2017 - TED Tenders Electronic Daily
Lieferungen - 368349-2017
20/09/2017 S180 - - Lieferungen - Auftragsbekanntmachung - Offenes Verfahren
Deutschland-Berlin: Ausrüstung für Sicherheitszwecke, Brandbekämpfung, Polizei und Verteidigung
2017/S 180-368349
Der Polizeipräsident in Berlin, Serviceeinheit Technik und Logistik – SE TL B 232, Herr Mischok
Friesenstraße 16, Haus 42
Kontaktstelle(n): Der Polizeipräsident in Berlin, Serviceeinheit Technik und Logistik – SE TL B 232
Telefon: +49 30-4664992922
E-Mail: sefin5@polizei.berlin.de
Fax: +49 30466-482299021
Hauptadresse: http://www.polizei.berlin.de
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=172218
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=172218
Der Polizeipräsident in Berlin, Serviceeinheit Finanzen – SE Fin 5
Telefon: +49 30-4664795510
Fax: +49 30-82299021
Ballistischer Schutzhelm.
Referenznummer der Bekanntmachung: PPrBln 231/2017
Lieferauftrag für 2.632 Stück ballistische Schutzhelme der Schutzklasse VPAM 3 mit Splitterschutzvisier gemäß Leistungsbeschreibung. Darüber hinaus ist optional die Beschaffung von weiteren bis zu 876 ballistischen Schutzhelmen möglich. Alle weiteren Einzelheiten entnehmen Sie bitte den Vergabeunterlagen.
Es ist optional die Beschaffung von weiteren bis zu 876 ballistischen Schutzhelmen der Schutzklasse VPAM 3 mit Splitterschutzvisier möglich. Hierfür ist im Angebotsblatt unter Position 2 der entsprechende Preis für einen Helm anzugeben. Bei der Auswertung der Angebote werden nur Angebote berücksichtigt, die diese Option uneingeschränkt anbieten. Der Preis für die zusätzlichen ballistischen Schutzhelme der Schutzklasse VPAM 3 mit Splitterschutzvisier gemäß Position 2 hat keinen Einfluss auf das Ergebnis der Auswertungssystematik.
Eine Erklärung des Unternehmens gemäß § 1 Abs. 2 Frauenförderverordnung (FFV) ist vorzulegen. Angebote, die keine oder unvollständige Erklärungen gemäß § 1 Abs. 2 FFV enthalten oder Unternehmen, die die Erklärung auf Anforderung nicht fristgemäß nachliefern, werden nicht berücksichtigt.
Eine Eigenerklärung des Unternehmens zu dessen Nachweis der Zuverlässigkeit ist vorzulegen. Angebote, die keine oder unvollständige Eigenerklärungen enthalten oder Unternehmen, die die Erklärung auf Anforderung nicht fristgemäß nachliefern, werden nicht berücksichtigt.
Nachweis über die Eintragung im Handelsregister, sofern eintragungspflichtig, nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Mitgliedstaates der Europäischen Union oder des Vertragsstaates des EWR-Abkommens oder des sonstigen Landes, in dem der Bieter ansässig ist (o. ä., wie z. B. Partnerschafts-, Vereinsregister) durch Vorlage eines Handelsregisterauszugs (als Kopie oder als elektronischer Auszug). Sofern keine Eintragungspflicht besteht, ist ein anderweitiger Nachweis zur Befähigung und Erlaubnis der Berufsausübung zu erbringen; auf § 44 VgV wird Bezug genommen.
Nachweis einer Betriebs- oder Berufshaftpflichtversicherung mit Angabe der Deckungssummen für Personen- und Sachschäden.
Die vorgenannten Erklärungen werden zur Feststellung der Unternehmenseignung herangezogen. Im Geltungsbereich des GWB (supranationale Verfahren) versichert der Unterzeichner mit diesen Erklärungen, dass fakultative bzw. zwingende Ausschlussgründe im Sinne der §§ 123, 124 GWB nicht vorliegen. Sollte einer der dort genannten Erklärungen nicht zutreffen, kann zur Vermeidung eines Unternehmensausschlusses der Nachweis einer Selbstreinigung gemäß § 125 GWB geführt werden.
Als ausreichende Belege werden von der zuständigen Behörde des Herkunftslandes oder des Niederlassungsstaates des Unternehmens ausgestellte Bescheinigungen anerkannt. Darüber hinaus wird auf die Regegelungen in § 48 Absatz 6 VgV hingewiesen.
Zertifikate zum Nachweis, der Einhaltung der in der Technischen Richtlinie „Ballistischer Helm“ des Polizeitechnischen Instituts (PTI) der Deutschen Hochschule der Polizei (DHPol), Stand Mai 2010, aktuelle Revision festgelegten Kriterien.
Die gesundheitliche Unbedenklichkeit der zur Herstellung der ballistischen Schutzhelme, des Splitterschutzvisiers und der Tragetasche verwendeten Materialien muss in Form von Produktdatenblättern o.ä. gem. Leistungsbeschreibung nachgewiesen werden und mit den Mustern an die nachfolgend genannte Stelle gesandt werden.
Die Einhaltung der Forderung der Beschusssicherheit des ballistischen Schutzhelms ist gemäß der Prüfrichtlinie VPAM HVN, April 2006 durch Beschussprotokolle einer anerkannten Prüfstelle zu belegen. Die Einhaltung der Forderung des ausreichenden Splitterschutzes nach STANAG 2920 ist ebenfalls durch entsprechende Protokolle einer zugelassenen Prüfstelle nachzuweisen.
Nachweis über praktizierte Qualitätsmanagementsysteme (z. B. Zertifikat nach Auditierung gemäß DIN EN ISO 9000 ff).
Bis zum Ablauf der Angebotsfrist sind 2 Stück ballistische Schutzhelme mit Splitterschutzvisier mit allem Zubehör einschließlich Tragetasche gem. Leistungsbeschreibung – inkl. der Produktdatenblätter von allen zur Herstellung der ballistischen Schutzhelme verwandten Materialien (s. o.) – beim
SE TL B 22
Friesenstraße 16 (Einfahrt Golßener Str. 3) Haus 42
Soweit eine Bietergemeinschaft ein Angebot abgibt bzw. sich der Bieter der Kapazitäten anderer Unternehmen bedient, sind die Nachweise für die konkreten Unternehmen vorzulegen, die im Auftragsfall die jeweilige konkrete Leistung erbringen.
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Im Übrigen sind Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen nach Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der zuständigen Vergabekammer zu stellen (§ 160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)). Die o. a. Fristen gelten nicht, wenn der Auftraggeber gemäß § 135 Absatz 1 Nr. 2 GWB den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist. Setzt sich ein Auftraggeber über die Unwirksamkeit eines geschlossenen Vertrages hinweg, indem er die Informations- und Wartepflicht missachtet (§ 134 GWB) oder ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist, kann die Unwirksamkeit nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekanntgemacht, endet die Frist 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§ 135 GWB).