Source: https://www.lecturio.de/jura/strafprozessordnung-stpo/identitaetsfeststellung.vortrag
Timestamp: 2019-10-15 21:23:41
Document Index: 57011398

Matched Legal Cases: ['§ 163', '§ 163', '§ 163', '§ 163', '§ 163', '§ 163']

Strafrecht: Identitätsfeststellung – Jura online lernen | Lecturio
Die Identitätsfeststellung (§§ 163b ff. StPO)
Die Identitätsfeststellung (§§ 163b ff. StPO) von RA Stefan Koslowski
Der Vortrag „Die Identitätsfeststellung (§§ 163b ff. StPO)“ von RA Stefan Koslowski ist Bestandteil des Kurses „Strafprozessordnung (StPO)“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:
Feststellung der Identität eines Tatverdächtigen
Feststellung der Identität eines Nichtverdächtigen
Fallbeispiel: Er hatte halt keinen Ausweis mit!
Falllösung: Er hatte halt keinen Ausweis mit!
Welche Maßnahmen sind zur Feststellung der Identität des Tatverdächtigen nach § 163b I StPO zulässig?
Der Tatverdächtige darf festgehalten werden, um seine Identität festzustellen.
Der Tatverdächtige darf durchsucht werden, um seine Identität festzustellen.
Die mitgeführten Sachen des Tatverdächtigen dürfen durchsucht werden, um seine Identität festzustellen.
Es dürfen erkennungsdienstliche Maßnahmen durchgeführt werden, um die Identität des Tatverdächtigen festzustellen.
Die Wohnung des Tatverdächtigen darf zur Feststellung seiner Identität durchsucht werden.
Welche Maßnahmen sind zur Feststellung der Identität eines Unverdächtigen nach § 163b II StPO zulässig?
Zur Feststellung der Identität darf der Unverdächtige festgehalten werden, sofern dies zur Bedeutung der Sache nicht außer Verhältnis stehen.
Zur Feststellung der Identität des Unverdächtigen dürfen erkennungsdienstliche Maßnahmen auch gegen seinen Willen durchgeführt werden.
Eine Durchsuchung der Sachen des Unverdächtigen ist zulässig, sofern dies zur Bedeutung der Sache nicht außer Verhältnis steht.
Zur Feststellung der Identität des Unverdächtigen dürfen erkennungsdienstliche Maßnahmen durchgeführt werden, sofern dieser zustimmt.
Wie lange darf eine Person festgehalten werden, wenn dies zur Feststellung seiner Identität erforderlich ist?
Eine Person darf nicht länger als erforderlich festgehalten werden.
Eine Freiheitsentziehung zur Identitätsfeststellung darf nicht länger als 12 Stunden aufrechterhalten werden.
Eine Freiheitsentziehung von bis zu 24 Stunden ist zulässig.
Eine Freiheitsentziehung ist nicht zulässig.
Eine Freiheitsentziehung gegen den Willen des Verdächtigen ist immer unzulässig.
Ist eine Person, welche zur Feststellung Identität festgehalten wurde, einem Richter vorzuführen?
Die festgehaltene Person ist unverzüglich dem Richter bei dem Amtsgericht, in dessen Bezirk sie ergriffen worden ist, zum Zwecke der Entscheidung über Zulässigkeit und Fortdauer der Freiheitsentziehung vorzuführen.
Eine Vorführung beim Richter ist entbehrlich, wenn die Herbeiführung der richterlichen Entscheidung voraussichtlich längere Zeit in Anspruch nehmen würde, als zur Feststellung der Identität notwendig wäre.
Eine Vorführung beim Richter ist nicht notwendig.
Eine Vorführung beim Richter muss zwingend erfolgen.
Dozent des Vortrages Die Identitätsfeststellung (§§ 163b ff. StPO)