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Timestamp: 2016-10-25 19:16:38
Document Index: 292741993

Matched Legal Cases: ['Art. 30', 'Art. 44', 'Art. 30', 'Art. 45', 'Art. 44', 'Art. 44', 'Art. 44', 'Art. 45', 'Art. 45']

1. April 1997 als Versicherungsberater im Aussendienst bei der Firma X.________. Am 27. M�rz 1998 k�ndigte er das Arbeitsverh�ltnis auf den 30. April 1998. Mit Verf�gung vom 1. Juli 1998 stellte die Arbeitslosenkasse des Kantons Z�rich K.________ wegen selbstverschuldeter Arbeitslosigkeit f�r 46 Tage in der Anspruchsberechtigung ein.
B.- Die hiegegen erhobene Beschwerde wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich mit Entscheid vom 30. M�rz 2000 ab.
Die Arbeitslosenkasse verzichtet auf eine Stellungnahme, w�hrend sich das Staatssekretariat f�r Wirtschaft nicht vernehmen l�sst.
1.- Die Vorinstanz hat die im vorliegenden Fall massgebenden Bestimmungen �ber die Einstellung in der Anspruchsberechtigung (Art. 30 Abs. 1 lit. a AVIG), namentlich bei Aufgabe einer Stelle ohne Zusicherung einer anderen (Art. 44 Abs. 1 lit. b AVIV), und zur verschuldensabh�ngigen Dauer der Einstellung (Art. 30 Abs. 3 Satz 3 AVIG, Art. 45 Abs. 2 und 3 AVIV) korrekt wiedergegeben. Darauf kann verwiesen werden. Zu erg�nzen ist, dass die Arbeitslosigkeit auch als selbstverschuldet gilt, wenn der Versicherte durch sein Verhalten, insbesondere wegen Verletzung arbeitsvertraglicher Pflichten dem Arbeitgeber Anlass zur Aufl�sung des Arbeitsverh�ltnisses gegeben hat (Art. 44 Abs. 1 lit. a AVIV), wobei einer Aufl�sung des Arbeitsverh�ltnisses durch den Arbeitgeber auch der Fall gleichzusetzen ist, in welchem der Arbeitnehmer selbst k�ndigt, um einer unausweichlichen Entlassung oder K�ndigung durch den Arbeitgeber zuvorzukommen (ARV 1980 Nr. 6 S. 13, 1977 Nr. 30 S. 151).
2.- a) Es steht fest, dass der Beschwerdef�hrer seine Stelle als Aussendienstmitarbeiter bei der Firma X.________ k�ndigte, da ihm der F�hrerausweis wegen Fahrens in angetrunkenem Zustand f�r mindestens 20 Monate entzogen wurde und er davon ausging, dass ihm die Arbeitgeberin deswegen k�ndigen werde. Mit der Selbstk�ndigung wollte er zur Erleichterung seines beruflichen Fortkommens vermeiden, dass der Fahrausweisentzug als Grund der K�ndigung durch die Arbeitgeberin im Arbeitszeugnis erscheine. In seinem K�ndigungsschreiben gab er den Grund f�r seine K�ndigung nicht an, sondern stellte diesbez�glich eine m�ndliche Erl�uterung in Aussicht und erkundigte sich erst nach erfolgter K�ndigung nach anderen Einsatzm�glichkeiten bei seiner Arbeitgeberin.
b) Auch wenn ein F�hrerausweisentzug bei einem Aussendienstmitarbeiter der Arbeitgeberin grunds�tzlich Anlass geben konnte, das Arbeitsverh�ltnis aufzul�sen, ergeben sich aus den Akten keinerlei Hinweise, dass dem Beschwerdef�hrer die K�ndigung nahegelegt wurde. Der Versicherte hat vor seiner K�ndigung nicht abgekl�rt, ob allenfalls eine andere Einsatzm�glichkeit best�nde. Es steht nicht mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit fest, dass die Arbeitgeberin - wenn �berhaupt - auf den gleichen Zeitpunkt gek�ndigt h�tte. Unter diesen Umst�nden kann nicht davon ausgegangen werden, dass der Versicherte einer unvermeidbaren K�ndigung zuvorkommen wollte, weshalb ihm die Selbstk�ndigung im Rahmen von Art. 44 Abs. 1 lit. b AVIV vorzuwerfen ist.
3.- An diesem Ergebnis verm�gen die Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde nichts zu �ndern. Insbesondere kann der Versicherte nichts zu seinen Gunsten daraus ableiten, dass er das Arbeitsverh�ltnis selbst gek�ndigt hat, um seine Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu wahren, w�re doch vorliegend auch im Fall der K�ndigung durch den Arbeitgeber ein Einstellungstatbestand (Art. 44 Abs. 1 lit. a AVIV) erf�llt worden, wobei das Verschulden dabei unabh�ngig von Art. 45 Abs. 3 AVIV als schwer h�tte beurteilt werden m�ssen (unver�ffentlichtes Urteil K. vom 23. Dezember 1998, C 227/98).
Der Beschwerdef�hrer kann sich auch nicht darauf berufen, dass andere Arbeitslose angeblich auf Grund des gleichen Einstellungstatbestandes nur f�r 8-12 Tage in der Anspruchsberechtigung eingestellt wurden. Die Voraussetzungen f�r eine Gleichbehandlung im Unrecht sind klarerweise nicht erf�llt. Abgesehen davon, dass der Beschwerdef�hrer seine diesbez�glichen Vorbringen durch nichts belegt und insbesondere nicht dartun kann, ob die Situation der anderen Arbeitslosen �berhaupt mit der seinigen vergleichbar ist, was vorauszusetzen w�re, besteht kein Grund zur Annahme, die Arbeitslosenkasse verf�ge gegen�ber anderen Leistungsansprechern unter denselben Voraussetzungen in st�ndiger Praxis weniger Einstelltage, sie verhalte sich mit anderen Worten konstant gesetzwidrig und sei nicht gewillt, in Zukunft anders zu entscheiden (ARV 1998 Nr. 44 S. 254 Erw. 3).
Schliesslich w�re die beantragte, im Bereich des leichten Verschuldens liegende Einstellungsdauer von 15 Tagen der Sache nicht angemessen, da vorliegend allein auf Grund von Art. 45 Abs. 3 AVIV von einem schweren Verschulden ausgegangen werden muss. Zudem hat die Vorinstanz bei der Beurteilung des Verschuldens zu Recht mitber�cksichtigt, dass der Beschwerdef�hrer bereits fr�her eine Stelle wegen Fahrens in angetrunkenem Zustand verloren hatte (erw�hntes Urteil K. vom 23. Dezember 1998, C 227/98).