Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/BVerwG_04_12_2012_BVerwG_8_C_13_12_Zulaessigkeit_einer_Verfa-d5422422.html
Timestamp: 2016-10-24 12:46:34
Document Index: 112938201

Matched Legal Cases: ['§ 93', '§ 125', '§ 141', '§ 93', '§ 141', '§ 125']

BVerwG, 04.12.2012 - BVerwG 8 C 13.12 - Zulässigkeit einer Verfahrenstrennung bei Teilbarkeit des Streitgegenstands in zeitlicher Hinsicht; Beurteilung eines Verwaltungsakts mit Dauerwirkung nach der jeweils geltenden Rechtslage aufgrund seiner Zeitraumbezogenheit | Urteile auf anwalt24.de
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BVerwG, 04.12.2012 - BVerwG 8 C 13.12 - Zulässigkeit einer Verfahrenstrennung bei Teilbarkeit des Streitgegenstands in zeitlicher Hinsicht; Beurteilung eines Verwaltungsakts mit Dauerwirkung nach der jeweils geltenden Rechtslage aufgrund seiner Zeitraumbezogenheit
BundesverwaltungsgerichtBeschl. v. 04.12.2012, Az.: BVerwG 8 C 13.12Gericht: BVerwGEntscheidungsform: BeschlussDatum: 04.12.2012Referenz: JurionRS 2012, 29255Aktenzeichen: BVerwG 8 C 13.12 Rechtsgrundlagen:§ 93 S. 2 VwGO§ 125 Abs. 1 VwGO§ 141 S. 1 VwGOIn der Verwaltungsstreitsachehat der 8. Senat des Bundesverwaltungsgerichtsam 4. Dezember 2012durch den Vizepräsidenten des BundesverwaltungsgerichtsProf. Dr. Dr. h.c. Rennertund die Richterinnen am Bundesverwaltungsgericht Dr. Held-Daabund Dr. Rudolphbeschlossen:Tenor:Soweit das Revisionsverfahren den Untersagungszeitraum ab dem 1. Dezember 2012 betrifft, wird es abgetrennt und unter dem Aktenzeichen BVerwG 8 C 52.12 fortgeführt.Gründe1Die Verfahrenstrennung gemäß § 93 Satz 2 i.V.m. § 141 Satz 1, § 125 Abs. 1 VwGO ist zulässig, weil der Streitgegenstand in zeitlicher Hinsicht teilbar ist. Da die angegriffene Untersagung einen Verwaltungsakt mit Dauerwirkung darstellt, ist ihre Rechtmäßigkeit zeitraumbezogen nach der jeweils geltenden Rechtslage zu beurteilen.2Die maßgebliche Rechtslage hat sich in Nordrhein-Westfalen am 1. Dezember 2012 mit dem Inkrafttreten des Gesetzes zum Ersten Staatsvertrag zur Änderung des Staatsvertrages zum Glücksspielwesen in Deutschland (Erster Glücksspieländerungsstaatsvertrag - Erster GlüÄndStV) vom 13. November 2012 (GV.NRW. S. 524) geändert. Die Trennung des Verfahrens in zeitlicher Hinsicht dient der Verfahrensbeschleunigung. Sie stellt sicher, dass rechtliches Gehör zur Frage, inwieweit die Rechtsänderung für die Beurteilung der Untersagung erheblich ist, gewährt werden kann, ohne die Entscheidung über denjenigen Teil des Streitgegenstandes zu verzögern, für den die bisherige, von den Beteiligten bereits umfassend erörterte Rechtslage maßgeblich ist.Prof. Dr. Dr. h.c. RennertDr. Held-DaabDr. RudolphHinweis: Das Dokument wurde redaktionell aufgearbeitet und unterliegt in dieser Form einem besonderen urheberrechtlichen Schutz. Eine Nutzung über die Vertragsbedingungen der Nutzungsvereinbarung hinaus - insbesondere eine gewerbliche Weiterverarbeitung außerhalb der Grenzen der Vertragsbedingungen - ist nicht gestattet.
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