Source: https://www.bshv-seltene-skelett-erkrankungen.com/seite/168098/satzung-des-vereins.html?modus=drucken
Timestamp: 2020-07-03 14:01:09
Document Index: 17790124

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 58', '§ 7', '§ 8', '§ 12', '§ 14']

Bundesselbsthilfevereinigung für Kinder,Jugendliche und Erwachsene mit seltenen,chronischen Skelett-Erkrankungen e.V. - Satzung des Vereins /Bestätigung der Gemeinnützigkeit vom Finanzamt
Satzung des Vereins /Bestätigung der Gemeinnützigkeit vom Finanzamt
1. Der Verein führt den Namen „Bundesselbsthilfevereinigung für Kinder,Jugendliche und Erwachsene mit seltenen chronischen Skeletterkrankungen e.V“. Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden. Nach Eintragung führt er den Namen "e.V."
2. Der Verein hat seinen Sitz in 85253 Erdweg ,am Hofgarten 4a.
§ 2 Wesen und Zweck des Verbandes
1. Der Verein ist ein sozialer Zusammenschluss Betroffener und ähnlich Behinderter auf gemeinnütziger Grundlage, dessen Zweck es ist, den genannten Personenkreis in allen ihn betreffenden Angelegenheiten beratend zu unterstützen.
2. Der Sitzungszweck soll insbesondere durch folgende Maßnahmen verwirklicht werden:
a) Unterstützung „hochspezialisierter Zentren für seltene chronische Skeletterkrankungen“, bei der Behandlung chronisch kranker Kinder,Jugendlichen und Erwachsenen,indem der Verein zur personellen und sachlichen Ausstattung des Zentrums an der Klinik beiträgt.Sowie die Gewährung auf Zuschüssen für Forschungsprojekte am Zentrum ist im Rahmen des § 58 Nr.1 AO möglich. Unterstützung für wissenschaftliche Forschungsprojekte.
b) Laufende Informationen über den neuesten Stand der medizinischen Behandlungsmethoden sowie vorbeugender Maßnahmen und den Stand der Entwicklung orthopädischer Hilfsmittel für Behinderte und deren Bezugsquellen.
c) Pflege des Erfahrungsaustausches durch regelmäßige Treffen und Kontaktförderung zwischen den Mitgliedern.
d) Der Verein will durch seine Arbeit dazu beitragen, die Situation der Kinder,Jugendlichen,Erwachsene und ihre Familie mit seltenen chronischen Erkrankungen zu verbessern.
Die Mittel des Vereines dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
Außerdem darf keine Person durch Ausgaben, die dem gesetzten Zwecke des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Der Verein ist weder konfessionell noch parteipolitisch gebunden.
1. Die Mitgliedschaft kann jede nicht in der Geschäftsfähigkeit beschränkte Person ab vollendetem 18. Lebensjahr erwerben. Die ordentliche Mitgliedschaft kann auch von juristischen Personen erworben werden.
2. Die Mitgliedschaft beginnt mit der Abgabe der schriftlichen Beitrittserklärung und mit der Beitragszahlung.
3. Durch Beschluss der Mitgliederversammlung kann die Ehrenmitgliedschaft einzelner Personen, die sich besondere Verdienste bei der Unterstützung des Verbandszweckes erworben haben, verliehen werden.
4. Die Aufnahme eines Mitgliedes kann abgelehnt werden.
5. Gegen einen ablehnenden Bescheid des Vorstandes, der begründet sein muss, kann der Antragsteller Beschwerde erheben. Die Beschwerde ist innerhalb eines Monats ab Zugang des ablehnenden Bescheides schriftlich beim Vorstand einzulegen. Über die Beschwerde entscheidet die nächste ordentliche Mitgliederversammlung. Deren Entscheidung ist endgültig.
6. Dem aufgenommenen Mitglied wird ein Satzungsexemplar ausgehändigt.
1. Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Ausschluss, Streichung von der Mitgliederliste oder Austritt aus dem Verein.
2. Der freiwillige Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand. Der Austritt kann nur zum Ende des Geschäftsjahres, unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von drei Monaten, erfolgen.
3. Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstandes von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung mit der Zahlung von Mitgliedsbeiträgen im Rückstand ist. Die Streichung darf erst dann beschlossen werden, wenn nach Absendung der zweiten Mahnung zwei Monate verstrichen sind und in dieser Mahnung die Streichung angedroht wurde. Die Streichung ist dem Mitglied mitzuteilen.
4. Wenn ein Mitglied schuldhaft in grober Weise die Interessen des Vereins verletzt, kann es durch Beschluss des Vorstandes aus dem Verein ausgeschlossen werden. Vor der Beschlussfassung muss der Vorstand dem Mitglied unter Setzung einer angemessenen Frist Gelegenheit zu einer mündlichen oder schriftlichen Stellungnahme geben.
Der Beschluss des Vorstandes ist schriftlich zu begründen. Gegen den Beschluss kann das Mitglied an der Mitgliederversammlung Berufung einlegen. Die Berufung ist innerhalb eines Monats nach Zugang des Beschlusses beim Vorstand einzulegen. Der Vorstand hat binnen eines Monats nach fristgerechter Einlegung der Berufung eine Mitgliederversammlung einzuberufen, die abschließend über den Ausschluss entscheidet.
1. Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben. Die Höhe des Beitrages wird von der Mitgliederversammlung bestimmt.
2. Ehrenmitglieder werden von der Beitragspflicht befreit.
Der Vorstand kann in geeigneten Fällen Beiträge, Gebühren etc. ganz oder teilweise erlassen oder stunden.
§ 7 Förderer
Förderer des Verbandes kann jeder werden, der den Verbandszweck durch einmalige oder regelmäßige Spenden unterstützt.
§ 8 Organe des Verbandes
1. Der geschäftsführende Vorstand des Verbandes besteht aus dem
a) Vorsitzenden
Der erweiterte Vorstand des Verbandes besteht aus
f) zwei Kassenprüfern
zu e) Der Beirat, bestehend aus drei gewählten Beisitzern, ist zur Beratung des Vorstandes in Fragen der Verbandsarbeit tätig.
Zu f) Die zwei Kassenprüfer werden von der Mitgliederversammlung gewählt.
Sie haben einen Prüfungsbericht zu erstellen, der sich nicht nur auf die rechnerische Richtigkeit, sondern auch darauf zu erstrecken hat, ob bei den
Ausgaben die erforderliche Wirtschaftlichkeit beachtet wurde. Der Prüfungsbericht darf am Tag der Mitgliederversammlung nicht älter als 4 Wochen sein.
Der 1. Kassenprüfer wird auf die Dauer von zwei Jahren,
der 2. Kassenprüfer wird auf die Dauer von vier Jahren gewählt.
Nach zwei Jahren tritt der 2. Kassenprüfer an die 1. Stelle und eine Neuwahl bestimmt den 2. Kassenprüfer.
Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Verbandes zuständig, soweit sie nicht durch die Satzung einem anderen Verbandsorgan zugewiesen sind.
a) Vorbereitung der Mitgliederversammlung und Aufstellung der Tagesordnung;
b) Einberufung der Mitgliederversammlung;
c) Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung;
d) Aufstellung eines Haushaltsplanes für jedes Geschäftsjahr, Buchführung, Erstellung eines Jahresberichts;
e) Beschlussfassung über Aufnahme, Streichung und Ausschluss von Mitgliedern.
2. Um seinen Aufgaben nachzukommen, trifft sich der Vorstand regelmäßig. Die Einladung hierzu ergeht vom Vorsitzenden oder vom Stellvertreter. Der Vorstand ist auch dann einzuberufen, wenn dies von zwei Vorstandsmitgliedern verlangt wird.
3. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.
4. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von 2 Jahren gewählt, er bleibt jedoch bis zur Neuwahl des Vorstandes im Amt. Jedes Vorstandsmitglied ist einzeln zu wählen. Zu Vorstandsmitgliedern können nur Mitglieder des Vereins gewählt werden. Mit Beendigung der Mitgliedschaft im Verein endet auch das Amt eines Vorstandsmitgliedes.
5. Scheidet ein Vorstandsmitglied während seiner Amtsperiode aus, so wählt der Vorstand für die Zeit der restlichen Amtsdauer ein Ersatzmitglied aus.
Der Vorstand besteht aus dem 1. Vorsitzenden und dem stellvertretenden Vorsitzenden. Beide Vorstände besitzen Einzelvertretungsbefugnis.
Im Innenverhältnis gilt: Der stellvertretende Vorsitzende darf von der Einzelvertreterbefugnis nur dann Gebrauch machen, wenn der 1. Vorsitzende verhindert ist. Die Vertretungsmacht wird insofern beschränkt, als diejenigen Rechtshandlungen und Urkunden, welche den Verband vermögensrechtlich zu Leistungen von mehr als € 1.000,00 für den Einzelfall verpflichten, nur von beiden vertretungsberechtigten Vorstandsmitgliedern gemeinsam getätigt werden dürfen. Bei Rechtsgeschäften von mehr als 1000,--€ müssen beide Vorstände gemeinsam handeln. Hierzu bedarf es jedoch intern noch der Zustimmung des Kassenwartes, bei dessen Verhinderung des Schriftführers.
1. In der Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied - auch Ehrenmitglieder- eine Stimme. Zur Ausübung des Stimmrechts kann ein anderes Mitglied schriftlich bevollmächtigt werden. Die Bevollmächtigung ist für jede Mitgliederversammlung gesondert zu erteilen. Ein Mitglied darf jedoch nicht mehr als zwei fremde Stimmen vertreten.
2. Die Mitgliederversammlung ist u.a. für folgende Angelegenheiten zuständig:
a) Genehmigung des vom Vorstand aufgestellten Haushaltsplans für das nächste Geschäftsjahr, Entgegennahme des Jahresberichts des Vorstandes,
b) Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstandes.
c) Beschlussfassung über die Änderung der Satzung und über die Auflösung des Verbandes.
d) Ernennung von Ehrenmitgliedern.
e) Beschlussfassung über die Beschwerden gegen die Ablehnung eines Aufnahmeantrages, sowie über die Berufung einer Ausschliessungsbeschlusses des Vorstandes.
f) Abgabe von Anregungen gegenüber dem Vorstand.
1. Die Mitgliederversammlung wird vom 1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung von einem anderen Vorstandsmitglied einberufen und geleitet. Sie findet mindestens einmal im Jahr statt. Sie ist unter Angabe der voraussichtlichen Tagesordnung vier Wochen vor dem anberaumten Termin schriftlich einzuberufen.
Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag. Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied dem Verband schriftlich bekanntgegebene Adresse gerichtet worden ist.
2. Die Tagesordnung hat insbesondere folgende Punkte zum Inhalt:
a) Entgegennahme des Geschäftsberichtes durch den 1. Vorsitzenden;
b) Entgegennahme des Berichtes über die Kassenprüfung;
c) Entlastung und Abberufung der Mitglieder des Vorstandes;
d) Wahl eines Wahlleiters;
e) Wahl des 1. Vorsitzenden, sowie der anderen Mitglieder des Vorstandes;
f) Verschiedenes.
Die Tagesordnung kann durch die Mitglieder ergänzt werden. Ausgenommen sind hiervon allerdings Tagesordnungspunkte, die Satzungs- und Vorstandsänderungen betreffen. Hierzu sind Anträge bis eine Woche vor der Mitgliederversammlung schriftlich beim Vorstand einzureichen.
3. Die Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Anzahl der erschienen Mitglieder beschlussfähig. Hierauf ist in der Einladung hinzuweisen.
4. Über den wesentlichen Inhalt jeder Mitgliederversammlung und der gefassten Beschlüsse ist ein Protokoll zu erstellen, dass vom 1. Vorsitzenden und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist.
5. Die Mitgliederversammlung fasst die Beschlüsse grundsätzlich mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Zur Änderung der Satzung ist eine 2/3 Mehrheit erforderlich.
6. Zur Änderung des Verbandszweckes und zur Verbandsauflösung bedarf es ¾ Mehrheit.
7. Ein Kandidat ist dann gewählt, wenn er eine Mehrheit der abgegebenen Stimmen auf sich vereinen kann. Erreicht im ersten Wahlgang kein Kandidat
diese Mehrheit, erfolgt eine Stichwahl zwischen den Kandidaten mit den meisten Stimmen. Gewählt ist, wer die meisten Stimmen erhält.
§ 12 Die Außerordentliche Mitgliederversammlung
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung kann jederzeit vom Vorstand einberufen werden, wenn diese im Interesse des Verbandes notwendig erscheint oder die Einberufung von einem Drittel aller Mitglieder schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe vom Vorstand verlangt wird.
§ 14 Anfallberechtigung
Bei Auflösung oder Aufhebung des Verbandes oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen an "das Kindernetzwerk Aschaffenburg", dass es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.
Bestätigung vom Finanzamt