Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F01-05-2014-1C_829-2013
Timestamp: 2016-10-26 11:41:23
Document Index: 1677855

Matched Legal Cases: ['Art. 2', 'Art. 3', 'Art. 91', 'Art. 8', 'Art. 9', 'Art. 20', 'Art. 88', 'Art. 1', 'Art. 20', 'Art. 9', 'Art. 26', 'Art. 20', 'BGE', 'BGE', 'Art. 29', 'Art. 93', 'Art. 111', 'Art. 18', 'Art. 6', 'Art. 18', 'Art. 6', 'Art. 18', 'Art. 14', 'Art. 14', 'Art. 14', 'Art. 21', 'Art. 6', 'Art. 5', 'Art. 15', 'BGE', 'Art. 6', 'Art. 7', 'Art. 7', 'Art. 7', 'Art. 5', 'Art. 4', 'Art. 2', 'Art. 4', 'Art. 2', 'Art. 4', 'Art. 4', 'Art. 26', 'Art. 24', 'Art. 2', 'Art. 4', 'Art. 4', 'Art. 4', 'Art. 4', 'Art. 4', 'Art. 79', 'Art. 1', 'Art. 3', 'Art. 66', 'Art. 68']

1C_829/2013 (01.05.2014)
1C_829/2013 � � Urteil vom 1. Mai 2014
handelnd durch die Justiz-,Gemeinde- und Kirchendirektion des Kantons Bern, M�nstergasse 2, 3011 Bern,
vertreten durch F�rsprecher Markus Sch�rer,
Das Berner Gesetz vom 6. Juni 1982 �ber See- und Flussufer (SFG; BSG 704.1) verpflichtet die Gemeinden, u.a. f�r den Thunersee Uferschutzpl�ne zu erstellen (Art. 2 Abs. 1 lit. a SFG) und darin neben einer Uferschutzzone einen Uferweg vorzusehen (Art. 3 Abs. 1 lit. b SFG).
Die Einwohnergemeinde Hilterfingen legte verschiedene Varianten eines Uferschutzplans Seegarten vor, die jedoch entweder von der Stimmbev�lkerung verworfen oder vom kantonalen Amt f�r Gemeinden und Raumordnung (AGR) nicht genehmigt wurden. Am 27. Februar 2006 teilte die Gemeinde dem AGR mit, dass sie keine weiteren Planungsschritte unternehmen werden.
Der Regierungsrat des Kantons Bern erarbeitete daraufhin ersatzweise einen Uferschutzplan. Nach Durchf�hrung eines Mitwirkungs- und Einspracheverfahrens erliess er am 15. September 2010 die Uferschutzplanung Seegarten. Diese sieht u.a. einen 730 m langen Fussweg am Ufer des Thunersees vor, von der L�ndte H�nibach bis zum Hafen Eichb�hl. Auf der Parzelle Nr. zzz der A.________ AG verl�uft der Uferweg zun�chst in rund 25 m Abstand zum See hinter den bestehenden Boots- und Sommerh�usern (Geb�ude Nrn. 119a, 119b und 119). Anschliessend f�hrt er direkt dem Ufer entlang zur Parzelle Nr. yyy.
Gegen den Regierungsratsbeschluss vom 15. September 2010 erhoben sowohl die A.________ AG als auch die Eigent�mer der benachbarten Parzellen Nrn. yyy und xxx Beschwerde an das Verwaltungsgericht des Kantons Bern.
Der Instruktionsrichter forderte die Justiz-, Gemeinde- und Kirchendirektion des Kantons Bern (JGK) auf, zu einer allf�lligen Wegf�hrung �ber die Parzellen Nrn. www und vvv Stellung zu nehmen und die denkbaren Varianten planerisch darzustellen. Die Eigent�mer dieser Parzellen, C.________, D.________ und B.________, wurden in das Verfahren einbezogen. Untersucht wurden �berdies verschiedene Wegvarianten mit Stegkonstruktionen in der s�dwestlichen Ecke der Parzelle Nr. zzz. Das Bundesamt f�r Umwelt (BAFU) wurde ersucht, zum Vogelschutz Stellung zu nehmen. Am 5. Dezember 2012 f�hrte das Verwaltungsgericht einen Augenschein durch.
Mit Urteil vom 18. September 2013 hiess das Verwaltungsgericht die Beschwerde betreffend die Wegf�hrung auf Parzelle Nr. xxx gut und wies die Sache zur Planung dieses Teilst�cks im Sinne der Erw�gungen an den Regierungsrat zur�ck. Die Beschwerde der A.________ AG hiess es lediglich im Hinblick auf die Einsprachekosten gut und im �brigen ab.
Dagegen hat die A.________ AG am 6. November 2013 Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ans Bundesgericht erhoben.
Sie beantragt, der angefochtene Entscheid sei (bis auf die Neufestlegung der Parteikosten im Einspracheverfahren gem�ss Ziff. 2 des Dipositivs) aufzuheben und die kantonale �berbauungsordnung "USP Seegarten Hilterfingen" (Ersatzvornahme) und das Baugesuch seien nicht zu genehmigen. Es sei festzustellen, dass Ziff. 2 des Dispositivs des Urteils vom 18. September 2013 in Rechtskraft erwachsen sei. Eventualiter sei die Angelegenheit an die Vorinstanz zur Neubeurteilung zur�ckzuweisen.
Das BAFU geht in seiner Vernehmlassung davon aus, dass der genehmigte Uferweg nur indirekt und sehr geringf�gig in das Wasser- und Zugv�gelreservat bzw. in dessen Schutzziele eingreife. Es h�lt daher eine Wegf�hrung unmittelbar am Ufer f�r vertretbar. Eine Stellungnahme des BAFU schon im erstinstanzlichen Verfahren sei nicht notwendig gewesen.
In ihrer Replik h�lt die Beschwerdef�hrerin an ihren Antr�gen fest.
Mit Verf�gung vom 16. Dezember 2013 wurde der Beschwerde die aufschiebende Wirkung gew�hrt.
Der angefochtene, kantonal letztinstanzliche Entscheid weist die Sache hinsichtlich der Wegf�hrung auf Parzelle Nr. xxx an den Regierungsrat zur�ck. Dagegen wurde �ber die Antr�ge der Beschwerdef�hrerin bereits abschliessend entschieden. Die abge�nderte Wegf�hrung im Bereich der Parzelle xxx wird von der Beschwerdef�hrerin nicht beanstandet; ihre Beschwerde richtet sich vielmehr ausschliesslich gegen die Wegf�hrung im Bereich der Parzelle Nr. zzz. Diese kann unabh�ngig von der endg�ltigen Festsetzung des Uferwegs auf Parzelle Nr. xxx beurteilt werden. Es liegt somit ein Teilendentscheid i.S.v. Art. 91 BGG vor.
Da alle die �brigen Sachurteilsvoraussetzungen vorliegen, ist auf die Beschwerde grunds�tzlich einzutreten.
Die Beschwerdef�hrerin r�gt zun�chst das vom Regierungsrat gew�hlte Verfahren.
2.1.�Sie macht geltend, es sei willk�rlich, eine kantonale �berbauungsordnung mit der Wirkung einer Baubewilligung zu erlassen. Zwar sei der Regierungsrat nach aArt. 8 Abs. 1 und Art. 9 Abs. 1 SFG i.V.m. Art. 20 Abs. 3 der Verordnung vom 29. Juni 1983 �ber See- und Flussufer (SFV; BSG 704.111) befugt, ersatzweise eine kantonale �berbauungsordnung zu erlassen. Dagegen seien die erst 1994 erlassenen Bestimmungen des kantonalen Baugesetzes nicht anwendbar, wonach die �berbauungsordnung als Baubewilligung gelte, "soweit sie das Bauvorhaben mit der Genauigkeit der Baubewilligung festlege" (Art. 88 Abs. 6 des Baugesetzes vom 9. Juni 1985 [BauG; BSG 721.0] bzw. aArt. 1 Abs. 4 in der bis zum 31. August 2009 geltenden Fassung). Das SFG und die entsprechende Verordnung seien 1982 bzw. 1983 in Kraft getreten, das BauG dagegen erst im Jahre 1994. Art. 20 Abs. 3 SFV enthalte keine dynamische Verweisung und beziehe sich daher auf die im Jahr 1983 geltenden baurechtlichen Bestimmungen; diese h�tten nicht die M�glichkeit vorgesehen, eine �berbauungsordnung als Baubewilligung zu erlassen. Es fehle daher die n�tige gesetzliche Grundlage f�r das Vorgehen der Beh�rden. Dies verletze das Willk�rverbot (Art. 9 BV) und die Eigentumsgarantie (Art. 26 BV). Zugleich sei die Gemeindeautonomie verletzt, weil Baubewilligungsbeh�rde die Gemeinde sei.
2.2.�Das Verwaltungsgericht entschied, dass das Verfahren der Uferschutzplanung den planungsrechtlichen Instrumenten der Baugesetzgebung folge. Es best�nden keine Hinweise daf�r, dass Art. 20 Abs. 3 SFV, der auf die Vorschriften �ber den kantonalen �berbauungsplan verweise, die Anwendbarkeit der genannten, sp�ter in Kraft getretenen Bestimmungen des Baugesetzes ausschliessen sollte. Es handle sich vielmehr um einen dynamischen Verweis auf die jeweils aktuelle Fassung der Baugesetzgebung.
2.3.�Streitig sind die Wirkungen einer �berbauungsordnung nach selbstst�ndigem kantonalen Recht. Dessen Auslegung und Anwendung pr�ft das Bundesgericht (von hier nicht einschl�gigen Ausnahmen abgesehen) nur unter dem Blickwinkel des Willk�rverbots.
Ob eine statische Verweisung auf eine bestehende Regelung in einer ganz bestimmten Fassung oder eine dynamische Verweisung auf eine Norm in der jeweils geltenden Fassung vorliegt, ist durch Auslegung zu ermitteln (BGE 136 I 316 E. 2.4.1 S. 320 mit Hinweisen). Wird auf Normen (z.B. einer privatrechtlichen oder internationalen Organisation) verwiesen, die ansonsten nicht gelten w�rden, und die ohne Zustimmung des verweisenden Organs ge�ndert werden k�nnen, kommt die dynamische Verweisung einer Rechtssetzungsdelegation gleich und ist nur unter besonderen Voraussetzungen zul�ssig (BGE 136 I 316 E. 2.4.1 S. 320 mit Hinweisen zu Literatur und Rechtsprechung).
Vorliegend verweisen die Bestimmungen des SFG und der SFV auf Begriffe des (auch sonst anwendbaren) kantonalen Baurechts, f�r deren �nderung der ordentliche kantonale Gesetz- bzw. Verordnungsgeber zust�ndig ist. Eine dynamische Verweisung erscheint daher ohne Weiteres zul�ssig. Gegen die Auffassung der Beschwerdef�hrerin sprechen auch Praktikabilit�tsgr�nde: M�sste f�r die Anwendung eines Spezialgesetzes stets das zum Zeitpunkt seines Erlasses geltende allgemeine Bau- und Verfahrensrecht herangezogen werden, w�rde dies die Rechtsanwendung erheblich erschweren. Die Erw�gungen des Verwaltungsgerichts lassen daher keine Willk�r erkennen.
2.4.�Es kann somit offen bleiben, ob der Uferweg auch nach dem 1982 geltenden kantonalen Strassenrecht von der Baubewilligungspflicht befreit war, wie die JGK in ihrer Vernehmlassung geltend macht.
Die Beschwerdef�hrerin r�gt weitere eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs und der Garantie eines fairen Verfahrens (Art. 29 Abs. 1 und 2 BV), weil das Verwaltungsgericht nicht gepr�ft habe, ob das Planungsb�ro E.________ AG, Thun, unzul�ssigerweise ohne �ffentliches Submissionsverfahren beauftragt worden sei.
3.1.�Das Verwaltungsgericht ging davon aus, dass Anfechtungsobjekt die vom Regierungsrat erlassene Uferschutzplanung Seegarten sei. Allf�llige submissionsrechtliche Fragen spielten bei der �berpr�fung der Rechtm�ssigkeit und Angemessenheit dieser Planung keine Rolle und seien daher nicht zu pr�fen.
3.2.��ber die Vergabe des Planungsauftrags wurde im Vorfeld des Planungs- und Mitwirkungsverfahrens entschieden. Gem�ss Art. 93 Abs. 3 BGG sind Vor- und Zwischenentscheide durch Beschwerde gegen den Endentscheid anfechtbar, soweit sie sich auf dessen Inhalt auswirken k�nnen. Dies gilt nach dem Grundsatz der Einheit des Verfahrens (Art. 111 BGG) sinngem�ss auch f�r die kantonalen Rechtsmittelverfahren.
Die Beschwerdef�hrerin legt nicht dar, inwiefern die aufgeworfenen submissionsrechtlichen Fragen sich auf den Inhalt der angefochtenen Uferschutzplanung auswirken k�nnten; dies ist auch nicht ersichtlich. Insbesondere h�ngt die Objektivit�t und Unabh�ngigkeit des Planungsb�ros nicht davon ab, ob dieses freih�ndig oder infolge eines Submissionsverfahrens beauftragt worden ist.
Die Verfahrensr�gen erweisen sich somit als unbegr�ndet.
In der Sache r�gt die Beschwerdef�hrerin, dass der projektierte Uferweg ein Wasser- und Zugvogelreservat von nationaler und internationaler Bedeutung beeintr�chtige und deshalb Art. 18 ff. des Bundesgesetzes vom 1. Juli 1966 �ber den Natur- und Heimatschutz (NHG; SR 451), das Bundesgesetz �ber die Jagd und den Schutz wildlebender S�ugetiere und V�gel vom 20. Juni 1986 (Jagdgesetz; JSG; SR 922.0) und Art. 6 Abs. 1 der Verordnung vom 21. Januar 1991 �ber die Wasser- und Zugvogelreservate von internationaler und nationaler Bedeutung (WZVV; SR 922.32) verletze.
Der projektierte Uferweg verlaufe in unmittelbaren N�he von Brut- und Rastpl�tzen. Sowohl in der Bauphase als auch nach seiner Fertigstellung werde er zu erheblich mehr Betrieb und L�rm f�hren (durch Spazierg�nger, Hunde, Jogger, Kinder, usw.). Da alternative Wegf�hrungen abseits des Ufers m�glich seien, fehle es an der Standortgebundenheit des Wegs i.S.v. Art. 18 Abs. 1ter NHG. Es fehle auch an der durch die Naturschutzgesetzgebung gebotenen umfassenden Interessenabw�gung.
4.1.�Der geplante Seeuferweg grenzt an das Wasser- und Zugvogelreservat von nationaler Bedeutung Nr. 108 "Kanderdelta bis Hilterfingen (BE) " an. Das Schutzgebiet umfasst das Seebecken im fraglichen Bereich, den Aareausfluss nach Thun sowie das Gwattlischenmoos. Schutzziel ist die Erhaltung des Gebiets als wichtiger Brutplatz f�r verschiedene Wasservogelarten und als Rastplatz und Nahrungsgebiet f�r �berwinternde Wasserv�gel.
Gem�ss Art. 6 WZVV sorgen Bund und Kantone bei der Erf�llung ihrer Aufgaben daf�r, dass den Schutzzielen der Wasser- und Zugvogelreservate Rechnung getragen wird. Liegen im Einzelfall andere Interessen vor, ist anhand einer Interessenabw�gung zu entscheiden (Abs. 1). Weitergehende oder anders lautende Biotopschutzbestimmungen nach Artikel 2 Absatz 2 WZVV und nach den Artikeln 18 ff. NHG bleiben vorbehalten (Abs. 3).
Dazu geh�ren insbesondere Art. 18 Abs. 1ter NHG und Art. 14 der Verordnung �ber den Natur- und Heimatschutz vom 16. Januar 1991 (NHV; SR 451.1). Danach darf e in technischer Eingriff, der sch�tzenswerte Biotope beeintr�chtigen kann, nur bewilligt werden, sofern er standortgebunden ist und einem �berwiegenden Bed�rfnis entspricht. F�r die Bewertung des Biotops in der Interessenabw�gung sind neben seiner Schutzw�rdigkeit (nach Art. 14 Abs. 3 NHV) insbesondere die in Art. 14 Abs. 6 lit. a-d NHV genannten Aspekte zu ber�cksichtigen. Sodann enthalten die Art. 21 f. NHG besondere Bestimmungen zum Schutz von Ufervegetation.
4.2.�Gest�tzt auf mehrere Amtsberichte des kantonalen Jagdinspektorats, die Stellungnahme des BAFU vom 15. August 2012 und seinen Augenschein verneinte das Verwaltungsgericht eine Beeintr�chtigung des Reservats und eine Verletzung von Art. 6 WZVV. Das betroffene Gebiet werde von ziehenden Wasserv�geln als Winterrastplatz benutzt, und biete als flache Bucht Rast- und Nahrungsm�glichkeiten. Der Uferweg befinde sich jedoch ausserhalb des Reservats und sehe keine neuen Zug�nge zum Wasser vor. Mit der Benutzung des Uferwegs seien auch keine nach Art. 5 WZVV verbotenen T�tigkeiten verbunden. Die von Spazierg�ngern zu erwartenden St�rungen seien nicht mit den bereits durch Motorboote bestehenden Beeintr�chtigungen zu vergleichen, zumal Hunde gem�ss Art. 15 Abs. 5 der �berbauungsvorschriften an der Leine zu f�hren seien.
Das Ufer sei bereits hart verbaut; es gebe keine eigentliche Ufervegetation wie Schilf- und Binsenbest�nde, Auenvegetation oder andere nat�rliche Pflanzengemeinschaften. In der s�dwestlichen Ecke der Parzelle der Beschwerdef�hrerin befinde sich sodann ein Bootshaus mit Terrasse, das bis zum Seeufer reiche. Es best�nden keine Anhaltspunkte daf�r, dass es sich beim betroffenen Uferabschnitt um einen besonders sch�tzenswerten Lebensraum handle. Die Uferschutzplanung verstosse daher auch nicht gegen die Biotopschutzbestimmungen des NHG.
4.3.�Das BAFU betont in seiner Vernehmlassung vor Bundesgericht, dass vor allem die Schilfbest�nde des Gwattlischenmooses als Brutplatz f�r Wasserv�gel wichtig seien. Im Bereich Hilterfingen sei dagegen vor allem die Wasserfl�che als Rast- und Nahrungsplatz von Bedeutung, speziell im Winter. Dies erkl�re, weshalb der Perimeter des Reservats hier am Ufer ende und nicht auch den Uferstreifen (als Brutplatz) umfasse.
Da es sich um ein verbautes Steilufer handle, k�nnten weder Menschen noch Tiere (ausser an den heute bereits bestehenden Stellen) ins Wasser steigen. Durch den Uferweg w�rden somit keine neuen Zug�nge zum Wasser, d.h. zum eigentlichen Perimeter des Reservats geschaffen. Das Projekt sehe dennoch diverse Aufwertungs- und Kompensationsmassnahmen vor (Ruhepl�tze f�r Wasserv�gel, f�r Wasserv�gel �berwindbare Knotenz�une, Leinenpflicht f�r Hunde). Damit k�nne eine St�rung durch Menschen und Tiere weitgehend ausgeschlossen werden.
In anderen Wasser- und Zugvogelreservaten (z.B. Seebecken Genfersee) habe sich gezeigt, dass Wege, die entlang der hart verbauten Uferstrecken f�hren, keinen wesentlichen Einfluss auf die V�gel aus�bten, die vor allem im Winter dort rasten und nach Nahrung suchen. Menschen und Hunde, sowie durch diese ausgehende L�rmemissionen, stellten eine relativ geringe St�rung dar, wenn sich die Menschen auf den Wegen aufhielten und die Hunde an der Leine gef�hrt w�rden. Motorboote, Badende und freilaufende Hunde seien - da f�r die V�gel ohne vorhersehbare Richtung sich bewegend - problematischer.
Die St�rwirkung durch den Bau des Uferwegs (L�rm, Ersch�tterungen) k�nne durch die Wahl eines g�nstigen Bauzeitpunkts minimiert werden.
4.4.�Wie die vorstehenden Ausf�hrungen zeigen, haben sich die Vorinstanzen und das BAFU nicht mit der Feststellung begn�gt, dass die Anlage ausserhalb des Reservats errichtet wird, sondern haben die Auswirkungen des projektierten Uferwegs auf das angrenzende Schutzgebiet gepr�ft (vgl. BGE 115 Ib 311 E. 5e S. 322; 138 II 281 E. 4.3.1 S. 285 f.).
Die Beschwerdef�hrerin wirft dem BAFU vor, die Situation vom Schreibtisch aus beurteilt zu haben und beantragt die Durchf�hrung eines Augenscheins. Sie bestreitet jedoch die Sachverhaltsfeststellungen des Verwaltungsgerichts nicht und legt nicht substanziiert dar, dass es sich im fraglichen Uferabschnitt, trotz der Verbauung des Ufers und der fehlenden Ufervegetation, um ein Brutgebiet f�r Wasserv�gel handeln w�rde. Unter diesen Umst�nden bedarf es keines Augenscheins; vielmehr durfte das BAFU die m�gliche St�rwirkung auf (vor allem im Winter) im Seebecken rastende V�gel aufgrund der Erfahrungen mit vergleichbaren Uferwegen (z.B. am Genfersee) beurteilen.
Nach dem Gesagten durfte das Verwaltungsgericht eine Verletzung von Art. 6 WZVV und der Biotopschutzbestimmungen des NHG verneinen, ohne weitere Abkl�rungen vornehmen zu m�ssen.
4.5.�Die Beschwerdef�hrerin r�gt weiter eine Verletzung von Art. 7 Abs. 6 S. 2 JSG, der zwingend die Einholung einer Stellungnahme des BAFU vorsehe, wenn - wie vorliegend - ein Schutzobjekt betroffen sei. Das BAFU sei im erstinstanzlichen Verfahren nicht angeh�rt worden und habe im verwaltungsgerichtlichen Verfahren lediglich eine summarische Stellungnahme abgegeben. Die erstmals vor Bundesgericht eingeholte Vernehmlassung des BAFU k�nne diesen Mangel nicht heilen, weil das Bundesgericht nicht �ber dieselbe Kognition verf�ge wie das Verwaltungsgericht.
Bei der Planung und Ausf�hrung von Bauten und Anlagen, die den Schutz der wildlebenden S�ugetiere und V�gel beeintr�chtigen k�nnen, h�rt der Bund die Kantone an. F�r Vorhaben, die Schutzgebiete von internationaler und nationaler Bedeutung beeintr�chtigen, ist die Stellungnahme des Bundesamtes einzuholen.
Es erscheint fraglich, ob Satz 2 �berhaupt auf kantonale Vorhaben anwendbar ist, oder sich (wie der Zusammenhang mit Satz 1 nahelegt) nur auf Bauten und Anlagen des Bundes bezieht (vgl. dazu CHRISTIAN KILCHHOFER/PETER PERREN, Rechtsfragen zum Vollzug des Jagdgesetzes, Bewilligungs- und Mitwirkungspraxis sowie Bundesaufgaben nach dem JSG, Gutachten, Bundesamt f�r Umwelt [Hrsg.], Bern 2013, Ziff. 3.7 S. 31 ff.). Nach der Praxis des BAFU ist eine Stellungnahme nach Art. 7 Abs. 6 Satz 2 JSG nur obligatorisch, wenn eine schwerwiegende Beeintr�chtigung eines Schutzgebiets droht, entsprechend der Regelung in Art. 7 Abs. 2 NHG). Wie es sich damit verh�lt, kann vorliegend offen bleiben.
Das BAFU hat im verwaltungsgerichtlichen Verfahren eine Stellungnahme abgegeben. Damit w�re ein allf�lliger Mangel des erstinstanzlichen Verfahrens geheilt worden, da das Verwaltungsgericht �ber eine umfassende Kognition verf�gte. Eine summarische Stellungnahme gen�gt jedenfalls, wenn - wie hier - eine wesentliche Beeintr�chtigung eines Schutzgebiets ausgeschlossen werden kann.
Die Beschwerdef�hrerin macht weiter geltend, die Vorinstanzen h�tten die Vorgaben des SFG zur Wegf�hrung entgegen dem klaren Wortlaut des Gesetzes und damit willk�rlich ausgelegt. Sie seien zu Unrecht davon ausgegangen, dass ein wesentlich weiter als 50 Meter vom Ufer entfernter Weg nicht "ufernah" sei und daher nicht bewilligt werden k�nnte. Das Verwaltungsgericht habe zu Unrecht nicht gepr�ft, ob besondere Verh�ltnisse, wie eine wesentliche Kostenersparnis, eine r�ckw�rtige Wegf�hrung rechtfertigten. Es habe die diesbez�glichen Beweisantr�ge der Beschwerdef�hrerin unter Verletzung des rechtlichen Geh�rs abgewiesen. Sie r�gt in diesem Zusammenhang die fehlende Transparenz �ber die Erstellungskosten; dies komme einem finanziellen "Blindflug" des Gemeinwesens gleich und widerspreche dem Verh�ltnism�ssigkeitsprinzip (Art. 5 Abs. 2 BV).
5.1.�Die einschl�gigen kantonalen Bestimmungen lauten:
2 Der Uferweg muss durchgehend sein und in der Regel unmittelbar dem Ufer entlang f�hren.
3 Wo besondere Verh�ltnisse, wie die M�glichkeit einer wesentlichen Kosteneinsparung, andere wichtige �ffentliche Interessen oder �berwiegende private Interessen es rechtfertigen, kann der Weg ufernah gef�hrt werden.
4 Wo der Weg ufernah gef�hrt wird, sind mit Stichwegen �ffentliche Bereiche am Ufer zu erschliessen und bestehende Durchblicke auf das Wasser zu erhalten.
5 Auf einen ufernahen Weg nach Absatz 3 kann f�r Streckenabschnitte verzichtet werden, wenn eine attraktivere Wegf�hrung m�glich ist, wenn dies aus topographischen Gr�nden n�tig ist oder wenn die R�cksichtnahme auf Natur und Landschaft es erfordert. Am Ende dieser Wegf�hrung ist die Verbindung zu den Uferwegen nach den Abs�tzen 2 und 3 sicherzustellen.
3 Als wesentliche Kosteneinsparung gelten wenigstens 500 000 Franken pro Kilometer Uferweg. Auf kostspielige Kunstbauten und Steganlagen mit sehr hohen Unterhaltskosten, die ganze Uferpartien und Buchten beeintr�chtigen, ist zu verzichten.
4 Als andere �ffentliche Interessen gelten insbesondere diejenigen des Natur- oder Landschaftsschutzes oder der Gesetzgebung �ber die Fuss- und Wanderwege.
5 �berwiegende private Interessen k�nnen sich namentlich aus der Eigentumsgarantie oder der Wirtschaftsfreiheit ableiten.
5.2.�Art. 4 SFG unterscheidet drei Arten der Wegf�hrung: diejenige unmittelbar dem Ufer entlang (Abs. 2), die ufernahe Wegf�hrung (Abs. 3 und 4) in einem Abstand von etwa 50 Meter vom Ufer (Art. 2a Abs. 1 SFV) und die weiter entfernte (nicht ufernahe bzw. uferferne) Wegf�hrung (Abs. 5). Diese werden an unterschiedliche Voraussetzungen gekn�pft:
Die unmittelbar am Ufer verlaufende Wegf�hrung ist der Grundsatz. Davon darf zugunsten einer ufernahen Wegf�hrung abgewichen werden, wenn besondere Verh�ltnisse i.S.v. Art. 4 Abs. 3 SFG vorliegen, zu denen insbesondere die M�glichkeit einer wesentlichen Kosteneinsparung geh�rt (i.S.v. Art. 2a Abs. 3 SFV). Eine uferferne Wegf�hrung ist dagegen nur unter den Voraussetzungen gem�ss Abs. 5 zul�ssig (Attraktivit�tsgr�nde, Topographie, R�cksichtnahme auf Natur und Landschaft). Wesentliche Kosteneinsparungen gen�gen hierf�r grunds�tzlich nicht, um einer uferfernen Variante den Vorzug zu geben. Dagegen erscheint es nicht von vornherein ausgeschlossen, Kostenvorteile einer r�ckw�rtigen Wegf�hrung bei der Interessenabw�gung zu ber�cksichtigen, wenn diese (unabh�ngig von den Erstellungskosten) nach Art. 4 Abs. 5 SFG zul�ssig bzw. geboten ist.
Nicht in Art. 4 Abs. 5 SFG erw�hnt, aber selbstverst�ndlich zu beachten sind zudem die verfassungsrechtlichen Voraussetzungen f�r einen Eingriff in das Grundeigentum gem�ss Art. 26 und 36 BV bzw. Art. 24 und 28 KV/BE (vgl. unten E. 6).
5.3.�Es ist unstreitig, dass die von der Beschwerdef�hrerin favorisierte r�ckw�rtige Wegf�hrung (hinter den bestehenden Bauten Nrn. 117 und 111) �ber 100 m vom Ufer entfernt verl�uft und damit den in Art. 2a Abs. 1 SFV definierten ufernahen Bereich (etwa 50 m) deutlich �berschreitet. Das Verwaltungsgericht durfte deshalb davon ausgehen, dass es sich nicht um einen "ufernahen" Weg i.S.v. Art. 4 Abs. 3 SFG handelt. Zu pr�fen waren daher die Voraussetzungen f�r eine uferferne Wegf�hrung gem�ss Art. 4 Abs. 5 SFG. Davon ging auch das Verwaltungsgericht im angefochtenen Entscheid aus (vgl. insbesondere E. 7.2 S. 3).
Es r�umte ein, dass die r�ckw�rtige Wegf�hrung Durchblicke zwischen den H�usern aufs Wasser erlaube; der Augenschein habe aber eindeutig ergeben, dass diese Linienf�hrung nicht attraktiver sei als diejenige unmittelbar am Ufer entlang. Dies wird von der Beschwerdef�hrerin nicht substanziiert bestritten.
Diese macht vielmehr geltend, dass die r�ckw�rtige Wegf�hrung zum Schutz des Wasser- und Zugvogelreservats erforderlich sei, d.h. zur R�cksichtnahme auf die Natur i.S.v. Art. 4 Abs. 5 SFG. Nach dem oben (E. 4) Gesagten ist jedoch keine Beeintr�chtigung des Schutzgebiets zu bef�rchten. Unter diesen Umst�nden sprechen Gr�nde des Naturschutzes nicht gegen die projektierte Wegf�hrung unmittelbar am Ufer bzw. im ufernahen Bereich (bei den Boots- und Sommerh�usern).
5.4.�Nach den vorstehenden Ausf�hrungen durfte das Verwaltungsgericht davon ausgehen, dass die von der Beschwerdef�hrerin vorgeschlagene r�ckw�rtige Wegf�hrung weder ufernah (i.S.v. Art. 4 Abs. 3 SFG) sei, noch die Voraussetzungen von Art. 4 Abs. 5 SFG erf�lle. Unter diesen Umst�nden durfte es die Variante als nicht gesetzeskonform ausschliessen, ohne pr�fen zu m�ssen, ob sie zu erheblichen Kosteneinsparungen f�hren w�rde. Es war daher auch nicht verpflichtet, die Kostensch�tzung des Regierungsrats (vgl. Erl�uterungsbericht Ziff. 5.7 S. 22 und Anh�nge) zu pr�fen und den diesbez�glichen Beweisantr�gen der Beschwerdef�hrerin statt zu geben, weil dies keinen Einfluss auf die Rechtm�ssigkeit und Angemessenheit der streitigen Wegf�hrung gehabt h�tte.
Schliesslich r�gt die Beschwerdef�hrerin, die bewilligte Wegf�hrung stelle einen unverh�ltnism�ssigen Eingriff in die Eigentumsgarantie dar.
6.1.�Sie macht geltend, der Eingriff wiege schwer, weil die Parzelle durch den Weg in zwei Teile getrennt werde. Dadurch seien die Boots- und Sommerh�user nicht mehr leicht erreichbar. Es sei zudem unklar, wie sie vom Uferweg abgeschirmt werden k�nnten: Der geplante Knotengitterzaun von 1 m H�he k�nne leicht �berstiegen werden; es seien daher Sachbesch�digungen zu bef�rchten. Durch den Uferweg gehe die Privatsph�re verloren. Der zugelassene Sichtschutz von 1.8 m H�he laufe den Anliegen eines Uferweges entgegen, verletze Art. 79 ff. des Einf�hrungsgesetzes zum ZGB vom 28. Mai 1911 (EG ZGB; BSG 211.1) und w�rde den Anwohnern die Sicht auf den See versperren.
Ihres Erachtens m�sste der Weg hinter der Wohnliegenschaft gef�hrt werden. Diese Variante greife am wenigstens in das Eigentum der Beschwerdef�hrerin ein, schone das Wasser- und Zugvogelreservat und sei wesentlich kosteng�nstiger. Bei der gebotenen Interessenabw�gung sei zudem zu ber�cksichtigen, dass der Zugang zum Gew�sser auf dem Gemeindegebiet von Hilterfingen bereits weitestgehend gew�hrleistet sei. Unter diesen Umst�nden sei keine zus�tzliche Wegf�hrung direkt am Thunersee vorzusehen.
6.2.�Das Verwaltungsgericht hielt fest, dass der Weg in betr�chtlicher Distanz zum Wohnhaus (Geb�ude Nr. 117) verlaufe. Zwar sei das Grundst�ck der Beschwerdef�hrerin vom Uferweg aus einsehbar; durch eine geeignete Bepflanzung k�nne dies jedoch auf ein Minimum reduziert werden.
�berdies verbleibe der Beschwerdef�hrerin ein relativ grosser Grundst�cksteil, der immer noch �ber einen direkten Seezugang verf�ge. Im Bereich der Boots- und Sommerh�user k�nne ein bis zu 1.8 m hoher Sichtschutz angebracht werden, womit die Privatsph�re weitgehend gewahrt werde. Zwei Tore gew�hrleisteten, dass diese vom restlichen Grundst�ck aus erreichbar blieben. Zwar w�rden durch den Uferweg m�glicherweise Anpassungen der Gartenanlage n�tig (Sitzplatz, Gartendusche und -beleuchtung, Motor zum �ffnen des Hafengitters). Dies f�hre jedoch nicht zur Unbenutzbarkeit der entsprechenden Grundst�cksteile, weshalb die Beeintr�chtigung nicht als unzumutbar bezeichnet werden k�nne. Sollte es zu St�rungen durch Ben�tzer des Uferwegs kommen, werde es Sache der Gemeinde sein, die n�tigen Massnahmen zu treffen. Allein die abstrakte M�glichkeit solcher Bel�stigungen spreche nicht gegen den Uferweg.
Das �ffentliche Interesse an der Erstellung des Uferwegs ist gesetzlich ausgewiesen (Art. 1 ff. SFG) und entspricht dem Planungsgrundsatz von Art. 3 Abs. 2 lit. c RPG, den �ffentlichen Zugang und die Begehung von See- und Flussufern zu erleichtern. Es ist daher als erheblich einzustufen.
Die von den Beschwerdef�hrern vorgeschlagene alternative Wegf�hrung verl�uft in grosser Entfernung zum See und ist daher nicht in gleicher Weise geeignet, den gesetzlichen Zweck der Zug�nglichkeit des Seeufers zu erf�llen (oben E. 5.3). Die uferferne Wegf�hrung ist auch aus Gr�nden des Naturschutzes nicht geboten (oben E. 4).
Die angefochtene Uferschutzplanung tr�gt dem Schutz der Privatsph�re Rechnung, indem im Bereich des Boots- und Sommerhauses ein erh�hter Sichtschutz (1.8 m statt 1.4 m seeseitig des Uferwegs) zul�ssig ist. Dieser beeintr�chtigt die Seesicht (vom Uferweg aus) lediglich auf einem kurzen Abschnitt (rund 10 m), im Bereich der bestehenden Baute Nr. 119, und stellt deshalb die Attraktivit�t der projektierten Wegf�hrung nicht in Frage. Die Beschwerdef�hrerin legt nicht gen�gend dar, inwiefern dies nachbarrechtliche Bestimmungen verletzt. Da sich auf der dem Weg gegen�berliegenden Seite ein Waldgebiet befindet, ist keine Beeintr�chtigung der Seesicht von Anwohnern ersichtlich.
Erhebliche St�rungen oder Sachbesch�digungen durch Spazierg�nger k�nnen zwar nicht vollst�ndig ausgeschlossen werden. Sollten diese vorkommen, w�re die Gemeinde verpflichtet, dagegen einzuschreiten, und notfalls zus�tzliche Schutzvorkehrungen anzuordnen (vgl. dazu auch Urteil 1C_634/2013 vom 10. M�rz 2014 E. 2.4.3).
Unter diesen Umst�nden �berwiegt das �ffentliche Interesse an der Zug�nglichmachung des Ufers.
Nach dem Gesagten ist die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. Bei diesem Ausgang des Verfahrens tr�gt die Beschwerdef�hrerin die Gerichtskosten (Art. 66 BGG) und muss den Beschwerdegegner B.________ f�r das bundesgerichtliche Verfahren entsch�digen (Art. 68 BGG).
Die Beschwerdef�hrerin hat B.________ f�r das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 1'000.-- zu entsch�digen.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Regierungsrat des Kantons Bern, der Einwohnergemeinde Hilterfingen, C.________ und D.________, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern sowie dem Bundesamt f�r Umwelt schriftlich mitgeteilt.