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Timestamp: 2016-10-25 22:57:47
Document Index: 196625364

Matched Legal Cases: ['Art. 74', 'Art. 74', 'Art. 51', 'Art. 51', 'BGE', 'Art. 105', 'Art. 74', 'Art. 113', 'Art. 116', 'Art. 1', 'Art. 18', 'Art. 33', 'Art. 396', 'Art. 106', 'Art. 117']

Beschwerde gegen das Urteil des Kantonsgerichts von Graub�nden, II. Zivilkammer, vom 29. Juni 2012.
Im Streit betreffend Forderungen aus einem Werkvertrag �ber den Einbau von Fenstern verlangte die X.________ GmbH (Kl�gerin und Beschwerdegegnerin) von A.________ (Beklagter und Beschwerdef�hrer) mit Prozesseingabe vom 12. Januar 2011 vor dem Bezirksgericht Maloja EUR 30'352.59 nebst Zins. Am 11. Oktober 2011 verpflichtete das Bezirksgericht den Beklagten, der Kl�gerin EUR 9'977.38 nebst Zins zu bezahlen (Dispositivziffer 1). Gegen dieses Urteil erhob die Kl�gerin Berufung beim Kantonsgericht von Graub�nden. Sie beantragte, in Ab�nderung von Ziff. 1 des Urteils des Bezirksgerichts den Beklagten zur Zahlung von EUR 28'726.22 nebst Zins zu verpflichten. Der Beklagte beantragte die Abweisung der Berufung. Mit Urteil vom 29. Juni 2012 sprach das Kantonsgericht der Kl�gerin EUR 19'444.45 nebst Zins zu.
Mit Beschwerde in Zivilsachen beantragt der Beklagte dem Bundesgericht, ihn entsprechend dem erstinstanzlichen Urteil zur Bezahlung von EUR 9'977.38 nebst Zins zu verpflichten. Seinem Gesuch um Gew�hrung der aufschiebenden Wirkung gab das Bundesgericht am 26. Oktober 2012 statt. Die Beschwerdegegnerin beantragt, auf die Beschwerde nicht einzutreten, und eventuell, diese abzuweisen. Das Kantonsgericht hat auf Vernehmlassung verzichtet. Obwohl kein weiterer Schriftenwechsel angeordnet wurde, h�lt der Beschwerdef�hrer in einer Eingabe zur Beschwerdeantwort fest, zus�tzliche Ausf�hrungen er�brigten sich und die Eintretensvoraussetzungen seien zweifelsfrei gegeben.
Da der Beschwerdef�hrer nicht geltend macht, eine der Ausnahmen nach Art. 74 Abs. 2 BGG sei gegeben, ist die Beschwerde in Zivilsachen nur zul�ssig, wenn der Streitwert mindestens Fr. 30'000.-- betr�gt (Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG).
1.1 Nach Art. 51 Abs. 1 lit. a BGG bestimmt sich der Streitwert bei Beschwerden gegen Endentscheide nach den Begehren, die vor der Vorinstanz streitig geblieben waren. Zinsen, Fr�chte, Gerichtskosten und Parteientsch�digungen, die als Nebenrechte geltend gemacht werden, sowie Vorbehalte und die Kosten der Urteilsver�ffentlichung fallen bei der Bestimmung des Streitwerts nicht in Betracht (Art. 51 Abs. 3 BGG). F�r die Streitwertberechnung bei Klagebegehren in fremder W�hrung ist mit Blick auf die Zul�ssigkeit der Beschwerde in Zivilsachen auf den Kurs am Tag der Klageanhebung abzustellen (BGE 63 II 34 S. 35 mit Hinweisen; Urteile des Bundesgerichts 4A_274/2011 vom 3. November 2011 E. 1, teilw. publ. in SJ 2012 I S. 160 f.; 4A_267/2012 vom 17. Oktober 2012 E. 1).
1.2 Das Bezirksgericht sprach der Beschwerdegegnerin EUR 9'977.38 zu. Diese verlangte vor der Vorinstanz EUR 28'726.22, w�hrend der Beschwerdef�hrer die Abweisung der Berufung beantragte. Der Beschwerdef�hrer geht f�r die Frage der Zul�ssigkeit der Beschwerde in Zivilsachen von einem Streitwert von EUR 28'726.22 aus. Dass er im Rechtsmittelverfahren vor der Vorinstanz die Ab�nderung des erstinstanzlichen Urteils im Sinne einer Klageabweisung beantragt h�tte, ergibt sich aus dem angefochtenen Urteil aber nicht (Art. 105 BGG). Daher w�re es auch bei Abweisung der Berufung beim erstinstanzlich zugesprochenen Betrag geblieben. Vor der Vorinstanz war nur noch die Differenz von EUR 18'748.84 streitig. Dies ergibt nach dem vom Beschwerdef�hrer selbst angenommenen Umrechnungskurs von 1.34351 einen Streitwert von Fr. 25'189.25. Damit wird die Streitwertgrenze f�r eine Beschwerde in Zivilsachen (Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG) nicht erreicht, was auch aus der Rechtsmittelbelehrung der Vorinstanz hervorgeht.
1.3 Die Entgegennahme der Beschwerde als subsidi�re Verfassungsbeschwerde (Art. 113 ff. BGG), f�r die kein Streitwerterfordernis gilt, kommt nicht in Betracht, da mit dieser nur die Verletzung verfassungsm�ssiger Rechte ger�gt werden kann (Art. 116 BGG). Der Beschwerdef�hrer r�gt aber einzig die Verletzung von Bundesgesetzesrecht (Art. 1 Abs. 1, Art. 18, Art. 33 Abs. 3 und Art. 396 Abs. 3 OR). Eine hinreichend begr�ndete (Art. 106 Abs. 2 i.V.m. Art. 117 BGG) R�ge der Verletzung eines verfassungsm�ssigen Rechts enth�lt die Beschwerdeschrift nicht.
Da die Streitwertgrenze f�r eine Beschwerde in Zivilsachen nicht erreicht wird und die Beschwerdeschrift keine R�ge enth�lt, die der Verfassungsbeschwerde zug�nglich w�re, ist auf die Beschwerde nicht einzutreten. Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend wird der Beschwerdef�hrer kosten- und entsch�digungspflichtig.