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Timestamp: 2019-07-22 05:42:12
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MieterMagazin 9/14, Inhaltsverzeichnis | Berliner Mieterverein e.V.
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MieterMagazin 9/14, Inhaltsverzeichnis
Jung, dynamisch, knapp bei Kasse, sucht … :
Junge Leute auf dem Berliner Wohnungsmarkt
„Wohnwut-Kampagne“ nannten junge Berliner eine Umfrage, die sie quer durch die Stadt führte. Anlass dafür gab der immer enger werdende Wohnungsmarkt, der ihnen kaum noch Raum lässt, selbstständig zu werden und sich zu verwirklichen. Weniger verfügbare Wohnungen, steigende Mieten, viel zu wenig Wohnheimplätze für Studenten. Aber auch sie selbst sind Teil des Problems mit ihren Wohnvorstellungen und Wünschen, die vor allem an einem festhalten: dem Leben so dicht wie möglich am Zentrum.
Wohnbaubündnis des Bundes: Gute Worte – schlechte Taten
Bundesbauministerin Barbara Hendricks schloss im Juli mit der Bau- und Wohnungswirtschaft, Gewerkschaften, Bauberufsverbänden und dem Deutschen Mieterbund das „Bündnis für bezahlbares Wohnen und Bauen“ ab. Diese überfällige Neuorientierung der Wohnungspolitik hintertreibt die Bundesregierung jedoch selbst, indem sie bundeseigene Wohnungen gegen Höchstgebot verkauft und somit der Spekulation preisgibt.
Mieterberatungs- und Prozessstatistik: Worüber wird am häufigsten gestritten?
Jedes Jahr wenden sich Zehntausende von Mietern an eine der Beratungsstellen des Berliner Mietervereins (BMV). Sie haben Fragen zur letzten Betriebskostenabrechnung, wollen eine Mieterhöhung prüfen lassen oder haben ein anderes Problem mit ihrem Vermieter. Die Hitliste der Themen hat sich dabei in den letzten Jahren verändert: Steigende Mieten und Eigenbedarfskündigungen sind für immer mehr Mitglieder der Anlass, Rat zu suchen.
Belegungsbindung von Sozialwohnungen: Teurer Widerspruch
Das Märkische Viertel wird 50: Auf langem Weg zum Happy End
Gründächer: Parklandschaften über der Stadt
Angriffe auf den Berliner Mietspiegel: So wird ein 300-Euro-Schuh draus
In zwei Gerichtsverfahren greifen Vermieter zurzeit den Berliner Mietspiegel an. In beiden Verfahren wurde Prof. Dr. Walter Krämer von der Technischen Universität Dortmund mit einer Bewertung beauftragt. Der Berliner Mieterverein übt deutliche Kritik an den nun bekannt gewordenen Ergebnissen des Gutachters.
„Eigenenergiehaus“: Das Trainingsprojekt hofft auf eine schwarze Null
Der Ausstellungstipp: Jetzt wird’s ernst für den Thälmann-Park
„Zweite Miete“: Berlin über dem Bundesdurchschnitt
DMB-Bundesarbeitstagung 2014: Mieterfreundliche Tonlage
Legionellen: Wasserfilter für den Notfall
Der Literaturtipp: Widerstand mit Tradition
Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt! Dieser Spruch der Achtundsechziger ist heute noch genauso aktuell wie damals. Der Berliner Journalist Peter Nowak engagiert sich seit Jahren gegen soziale Missstände in der Stadt.
Berliner ziehen am wenigsten um
Nach Angaben des Wärmemessdienstes Techem liegt die Umzugsquote im Bundesdurchschnitt bei 9,9 Prozent. Das bedeutet, dass fast jeder zehnte Mieter im vergangenen Jahr seine Wohnung gewechselt hat.
Energiewende: Der Verbraucher ist der Zahlemann
Als das Markt- und Meinungsforschungsinstitut „forsa“ im Juni 2014 im Auftrag des „Verbraucherzentrale Bundesverbandes“ die Bevölkerung fragte, ob es der Großen Koalition gelingen würde, die Energiewende zum Erfolg zu führen und gleichzeitig dafür zu sorgen, dass die Energie- und Stromkosten bezahlbar bleiben, antworteten nur 25 Prozent der Befragten mit Ja. Bei einer „emnid“-Umfrage im Dezember 2013 waren es noch 39 Prozent. Inzwischen ist die Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) in Kraft getreten. Es wird immer deutlicher: Die Verlierer der Energiewende sind die Verbraucher.
Was nutzt die beste altersgerechte Wohnung, wenn der Arzt oder der nächste Supermarkt zwar mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen sind, der Bahnhof oder die Haltestelle aber einen Kilometer entfernt liegt? Neben einer barrierearmen oder -freien Wohnung trägt das Wohnumfeld entscheidend dazu bei, dass sich ältere Mieter in einer neuen Umgebung wohlfühlen. Mobilität ist auch im Alter ein Grundbedürfnis.
Wohnungswirtschaft: Ein Musterknabe zieht Bilanz
Über 13.000 neue Wohnungen haben die Unternehmen des Bundesverbandes deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW) im vergangenen Jahr gebaut. Doch „bürokratische Eingriffe“ wie die geplante Mietpreisbremse gefährden aus Sicht des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft den Neubau-Schub.
Wanderungs-Trend: Zurück in die Stadt
Heute zieht es nicht mehr nur junge Leute in die Städte, auch Familien bleiben mehr und mehr in der City, anstatt mit Kindern ins grüne Umland zu wechseln. Damit erhöht sich die Bevölkerung in Deutschlands großen Städten – 2030 könnte bald jeder fünfte in einer der 14 größten deutschen Städte leben. Wer dorthin zuzieht, kommt allerdings meist aus der umliegenden Region.
Der Webtipp: Haushaltskontrolle online
Der Veranstaltungstipp: Denkmale in Farbe
Gesobau-Neubauvorhaben: Townhouses gegen die Wohnungsnot?
Bundessozialgericht zur Berliner WAV: Keine Pauschalwerte für Heizkosten
Entscheidungen der obersten Gerichte zur Wohnkostenübernahme für Hartz-IV-Bezieher geben den Betroffenen meist Grund zur Freude. Bei dem Urteil des Bundessozialgerichts, mit dem Anfang Juni die Berliner Wohnungsaufwendungenverordnung (WAV) gekippt wurde, dürfte das anders sein.
Der Mietrechtstipp: Briefkasten muss sein
Zum vertragsgemäßen Zustand der Mietsache gehört es auch, dass Mieter einen Briefkasten haben. Briefkästen müssen funktionsfähig sein.
BGH vom 8.1.2014 – VIII ZR 210/13 –
BGH vom 12.3.2014 – VIII ZR 147/13 –
BGH vom 18.3.2014 – VIII ZR 317/13 –
BGH vom 2.4.2014 – VIII ZR 231/13 –
BGH vom 2.4.2014 – VIII ZR 19/13 –
BGH vom 2.4.2014 – VIII ZR 201/13 –
BGH vom 30.4.2014 – VIII ZR 284/13 –
Einladung zum Tag des Wohnens