Source: http://www.asv-blieskastel.de/satzung.php
Timestamp: 2017-08-20 00:09:11
Document Index: 123782506

Matched Legal Cases: ['§ 26', '§ 7', '§ 12', '§ 10', '§ 14', '§ 15']

A.S.V. Angelsportverein Blieskastel e.V.
A.S.V. Blieskastel e.V.
» Forellenfischen
03.10.2017 | ab 7:00 Uhr
» Arbeitsdienst
21.10.2017 | 8:00 - 12:00 Uhr
Angelsportverein Blieskastel e.V.
Der Angelsportverein Blieskastel e.V. ist eine Vereinigung von Sportfischern.
Er hat den Sitz in Blieskastel und ist im Vereinsregister des Amtsgerichts Blieskastel ( Homburg ) eingetragen.
Der Gerichtsstand ist Blieskastel ( Homburg )
Der Verein hat sich folgende Aufgaben und Ziele gesetzt:
1. Ausübung und Verbesserung des waidgerechten Sportfischens durch
a. Hege und Pflege des Fischbestandes in den Vereinsgewässern.
b. Aktiven Umweltschutz in Abwehr und Bekämpfung schädlicher Einflüsse und Einwirkungen auf den Fischbestand, die Gewässer und die angrenzenden Gelände.
c. Beratung und Förderung der Mitglieder in allen mit der Sportfischerei zusammenhängenden Fragen durch Vorträge, Kurse und Lehrgänge.
d. Pacht, Erwerb und Erhaltung von Fischgewässern und Freizeitgelände.
4. Förderung des Castingsportes
5. Der Verein ist die auf die innere Verbundenheit und Liebe zur Natur aufgebaute Sportfischergemeinschaft. Seine Ziele verfolgt er ausschließlich und unmittelbar auf der Grundlage der Gemeinnützigkeit. Etwaige Gewinne sind nur für den satzungsgemäßen Zweck zu verwenden. Es werden keine Anteile ausgeschüttet, auch keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins gezahlt, die nicht Satzungszwecken dienen. Niemand darf durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen, Verwaltungsausgaben oder Ausgaben, die den Vereinszwecken fremd sind, begünstigt werden. Die Bestimmungen der Gemeinnützigkeitsverordnung sowie die Richtlinien für den Bundesjugendplan sind für den Verein verbindlich.
6. Der Verein verhält sich in Fragen der Parteipolitik, der Religion und der Rasse neutral.
Mitglied des Vereins kann jeder werden, der das 18. Lebensjahr vollendet hat und sich zur Einhaltung der Vereinssatzung und der Fischereiordnung verpflichtet.
10 – 18 jährige gehören der Jugendgruppe des Vereins an. Einzelheiten regelt die Jugendordnung. Minderjährige bedürfen der Zustimmung des gesetzlichen Vertreters.
Förderndes Mitglied kann jede unbescholtene, volljährige Person werden, die Aufnahme begehrt aus Gründen der Naturverbundenheit oder wegen freundschaftlicher oder verwandtschaftlicher Beziehung zu Mitgliedern ohne selbst die Sportfischerei ausüben zu wollen.
Fördernde Mitglieder erhalten keine Fischereipapiere und haben den vom Vorstand jeweils für fördernde Mitglieder festzusetzenden Betrag für ein Jahr zu entrichten.
a. An allen Veranstaltungen und Versammlungen des Vereins stimmberechtigt teilzunehmen.
b. Die Unterkünfte und Heime an den Vereinsgewässern zu benutzen.
Die Mitgliedschaft im Verein umfasst gleichzeitig die Mitgliedschaft im Verband Deutscher Sportfischer und des zuständigen Landesverbandes.
1. Die Aufnahme geschieht nach Einreichung eines schriftlichen Aufnahmeantrages durch den Vorstand.
2. Die Aufnahmegebühr, die Mitgliedsbeiträge sowie sonst festgesetzte Beträge sind spätestens 14 Tage nach der Aufnahme für ein Jahr im Voraus zu entrichten und nachzuweisen.
3. Die Aufnahme kann ohne Angabe von Gründen vom Vorstand abgelehnt werden.
4. Neuaufgenommene Mitglieder, Fördernde ausgenommen, sind verpflichtet, die Sportfischerprüfung innerhalb von 12 Monaten nach Aufnahmedatum abzulegen.
Erfolgt innerhalb dieser Frist kein Nachweis einer abgelegten Prüfung, kann der Fischereischein für das laufende Jahr eingezogen und kein weiterer ausgestellt werden, bis der Nachweis einer abgelegten Sportfischerprüfung erfolgt ist.
Ab dem 65. Lebensjahr ist dieser Nachweis nicht mehr erforderlich.
Ehrenmitglied kann werden, wer sich in hervorragender Weise um den Verein oder um den Angelsport im Allgemeinen verdient gemacht hat.
Ein auf Ehrenmitgliedschaft gestellter Antrag muss vom Vorstand oder schriftlich von mindestens 1/3 der Mitglieder gestellt werden. Der Antrag gilt als genehmigt, wenn er die Zustimmung von mindestens 2/3 der in einer Mitgliederversammlung Anwesenden findet.
Das Ehrenmitglied ist von Beiträgen aller Art befreit und genießt die Rechte eines aktiven Vereinsmitgliedes.
1. In den vereinseigenen und vom Verein gepachteten, zur Fischerei freigegebenen Gewässern mit dem Jahresfischereischein in Verbindung mit dem Fischereischein und dem Sportfischerpass den Angelsport auszuüben.
2. Alle vereinseigenen Anlagen zu benutzen.
3. Die Veranstaltungen des Vereins zu besuchen und an den öffentlichen Vorstandssitzungen teilzunehmen.
1. Das Sportfischen nur im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften und der festgelegten Bedingungen auszuüben, sowie auf die Befolgung der gesetzlichen Vorschriften auch bei anderen Mitgliedern zu achten.
2. Den Aufsichtspersonen und Fischereiaufsehern sich auf Verlangen auszueisen und deren Anordnungen zu befolgen.
3. Ziele und Aufgaben des Vereins zu erfüllen und zu fördern.
4. Die fälligen Mitgliedsbeiträge pünktlich abzuführen und sonstige beschlossene Verpflichtungen zu erfüllen.
5. Die Sportfischerprüfung abzulegen.
1. Freiwilligen Austritt mit 1/4 jährlicher Kündigung zum Jahresende. ( Ausnahmen können in Härtefällen gemacht werden )
2. Tod eines Mitgliedes
zu 1.: Der Freiwillige Austritt erfolgt in der Regel zum Jahresende unter Einhaltung einer vierteljährlichen Kündigungsfrist durch eingeschriebene Mitteilung an den Vorstand. Das ausscheidende Mitglied ist verpflichtet, bis zum Zeitpunkt die fälligen Mitgliedsbeiträge zu entrichten.
zu 3.: Der sofortige Ausschluss kann erfolgen wenn ein Mitglied:
a. Ehrenunwürdige und strafbare Handlungen begeht oder wenn nach seiner Aufnahme
bekannt wird, dass er solche begangen hat.
b. Sich eines groben Fischereivergehens schuldig gemacht hat, sonst gegen fischereirechtliche Bestimmungen oder Interessen des Vereins verstoßen oder Beihilfe dazu geleistet hat.
c. Trotz Mahnung und ohne hinreichende Begründung mit seinen Beiträgen oder sonstigen Verpflichtungen im Rückstand ist.
d. Innerhalb des Vereins wiederholt bzw. erheblichen Anlass zu Streit oder Unfrieden gegeben hat.
e. In sonstiger Weise sich unsportlich oder unkameradschaftlich verhalten, gegen die Satzung verstoßen, oder das Ansehen des Vereins durch sein Verhalten geschädigt hat.
Über den Ausschluss eines Mitgliedes befindet der Vorstand mit einfacher Stimmenmehrheit der anwesenden Vorstandsmitglieder. Anstatt auf den Ausschluss kann der Vorstand erkennen auf:
a. Zeitweilige Entziehung der Vereinsrechte oder der Angelerlaubnis auf allen oder nur auf bestimmten Gewässern.
b. Zahlung von Geldbußen bis zu 100 Euro ( früher 200 DM ), die der Vereinskasse zufließen.
c. Verweis oder Verwarnung mit oder ohne Auflage.
A. Gegen die schriftliche Entscheidung des Vorstandes ist die Berufung von dem betroffenen an den Ehrenrat zulässig. Die Berufung ist binnen eines Monats nach Zustellung der Entscheidung des Vorstandes schriftlich bei diesem oder einem Mitglied des Ehrenrates einzureichen und gleichzeitig zu begründen. Der Ehrenrat entscheidet endgültig.
B. Macht das betroffene Mitglied innerhalb der vorgeschriebenen Rechtsmittelfrist, die ihm mit dem Beschluss schriftlich zuzustellen ist, von der Anrufung des Ehrenrates keinen Gebrauch, wird der Beschluss rechtskräftig. Nach Fristablauf eingelegte Rechtsmittel sind als unzulässig zu verwerfen. Vertretung durch einen beruflichen Rechtsvertreter im Verfahren beim Vorstand oder dem Ehrenrat sind unstatthaft.
C. Ausscheidende oder rechtskräftig ausgeschlossene Mitglieder haben keinen Anteil am Vereinsvermögen. Vereinspapiere sowie Vereins- und Verbandsabzeichen sind ohne Vergütung zurückzugeben. Mit dem Austritt bzw. dem Ausschluss verlieren sie alle Rechte der Mitglieder, insbesondere das Recht zur Ausübung des Sportfischens an den Vereinsgewässern und zur Benutzung der Vereinseinrichtungen.
Der Vorstand wird von der Jahreshauptversammlung für 2 Jahre gewählt, bleibt bis zur Neuwahl im Amt und besteht aus:
a. 1. dem 1. Vorsitzenden
5. dem Kassenleiter
7. bis 12. den 6 Fischereiaufsehern
b. 13. dem Sportwart
14. dem Jugendwart
15. dem stellvertretenden Schriftführer
16. dem stellvertretenden Kassenleiter
17. dem stellvertretenden Gewässerwart
18. den 2 Hilfsgewässerwarten
19. dem Casting – Sportwart
20. dem Pressewart
Doppelfunktionen sind möglich, d.h.: Mitglieder des Vorstandes unter der Pos. a. können zusätzlich auch ein Amt unter Pos. b. übernehmen. Bei Mehrfachfunktionen besteht jedoch nur 1 Stimmrecht.
A. Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der 1. Vorsitzende der 2. Vorsitzende. Beide vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Jeder von Ihnen hat Einzelvertretungsbefugnis. Die des 2. Vorsitzenden wird jedoch im Innenverhältnis auf den Fall der Verhinderung des 1. Vorsitzenden beschränkt.
B. Zeichnungsberechtigt sind der 1. und der 2. Vorsitzende. Bei allen Kassen und Bankgeschäften ist die Unterschrift des Kassenleiters und die eines der zeichnungsberechtigten Vorstandsmitglieder erforderlich.
C. Der Vorstand ist bei Anwesenheit von 4 Vorstandsmitgliedern beschlussfähig. Bei Stimmengleichheit entscheidet der 1. Vorsitzende.
D. Die Sitzungen des Vorstandes sind in der Regel öffentlich. Sie können auf Antrag für „ Nicht öffentlich“ erklärt werden.
Zu den Sitzungen ist schriftlich, mindestens 1 Woche vorher, unter Angabe der Tagesordnung einzuladen.
E. Scheiden während eines Geschäftsjahres Vorstandsmitglieder aus, so sind in der nächsten Mitgliederversammlung Ersatzwahlen vorzunehmen. Beim Ausscheiden des 1. Vorsitzenden übernimmt einer der beiden verbleibenden Vorsitzenden dieses Amt bis zur nächsten Mitgliederversammlung. Ein vorzeitiges Ausscheiden ist nur aus zwingenden Gründen möglich. Ausgeschiedene Mitglieder des erweiterten Vorstandes können aus Beschluss des geschäftsführenden Vorstandes ersetzt werden. Dieses bedarf die Zustimmung der darauffolgenden Jahreshauptversammlung.
F. Der Vereinsvorsitzende überwacht die Geschäftsführung der übrigen Vorstandsmitglieder. Alle Vorstandsmitglieder sind ehrenamtlich tätig und verpflichtet bei einer Erledigung der Vereinsobliegenheiten mitzuwirken.
G. Der Vorstand kann durch die Hauptversammlung vorzeitig abberufen werden.
H. Der Vorstand kann, falls erforderlich, Ausschüsse zur Planung und Ausführung von Veranstaltungen bzw. Aktionen bilden. Dazu können auch Mitglieder berufen werden, die nicht der Vorstandschaft angehören.
Der Ehrenrat des Vereins besteht aus dem 1. Vorsitzenden des Vereins, 2 Beisitzern und 2 Ehrenbeisitzern, die nicht dem Vereinsvorstand angehören. Sie sind in der Jahreshauptversammlung mit einfacher Stimmenmehrheit für 2 Jahre zu wählen. Eine Wiederwahl ist zulässig.
a. In seiner Eigenschaft als Schlichtungsausschuss alle Streitfälle unter den Mitgliedern zu schlichten, sobald er vom Vorstand oder einem Mitglied des Vereins dazu aufgerufen wird?
b. Aufgrund seiner neutralen Funktion, auf Antrag des Vorstandes oder eines Mitgliedes, Ehrenratsverfahren durchzuführen.
a. Die Aufnahmegebühren, die Gebühren für Tages, -Wochen, - und Monatserlaubnisscheine, die Gebühren für nicht geleistete Arbeitsstunden und die Beträg für Sonderveranstaltungen werden durch den Vorstand festgesetzt.
b. Der Jahresbeitrag wird durch die Mitgliederversammlung mit einfacher Stimmenmehrheit beschlossen.
c. Jugendliche haben 50% des Jahresbeitrages zu entrichten.
d. Jugendliche, die das 18. Lebensjahr vollenden und die mindestens 4 Jahre ununterbrochen dem Verein angehörten, sind von der Aufnahmegebühr befreit. Bei kürzerer Vereinszugehörigkeit sind 50% der jeweiligen Aufnahmegebühr zu entrichten.
e. Fördernde Mitglieder zahlen die jeweilige Aufnahmegebühr wenn sie die aktive Mitgliedschaft erreichen wollen. Nach 5-jähriger ununterbrochener Vereinszugehörigkeit sind 50% der Aufnahmegebühr zu entrichten.
f. Bei Nichteinhaltung der Zahlungstermine erfolgt eine EINMALIGE Anmahnung mit Zuschlag von 10% des ausstehenden Betrages. Wird nach der Anmahnung erneut keine Zahlung geleistet, kann eine Zwangseintreibung zuzüglich aller anfallenden Kosten erfolgen. Der Säumige kann nach § 7 Abs. 3c ausgeschlossen werden.
g. Der Jahresbeitrag ist eine Bringschuld und muss bis 31. Januar des laufenden Jahres entrichtet werden. Mitglieder, die während des Jahres eintreten, haben den gesamten Beitrag zu zahlen.
a. Die Kassen- und Buchführung obliegt dem Kassenleiter, der zur Einrichtung, Unterhaltung und Führung der erforderlichen Unterlagen verpflichtet ist. Der Jahresabschluss ist von ihm rechtzeitig zu erstellen.
b. Der Kassenleiter ist verpflichtet, dem Vereinsvorsitzenden und den Kassenprüfern jederzeit Einsicht in die geführten Unterlagen zu gestatten und Auskunft zu erteilen.
c. Von der Hauptversammlung werden die beiden Kassenprüfer die nicht dem Vorstand angehören dürfen, für 2 Jahre gewählt. Sie sind verpflichtet, sich gegebenenfalls durch Stichproben von deren Ordnungsmäßigkeit der Buchführung zu überzeugen und am Ende eines jeden Geschäftsjahres, mindestens aber 14 Tage vor der Jahreshauptversammlung, eine eingehende Prüfung der Bücher, Belege und des Jahresabschlusses vorzunehmen.
d. Die Kassenprüfer haben das Ergebnis der Prüfung der Jahreshauptversammlung mitzuteilen und einen schriftlichen Bericht darüber beim Vorstand zu hinterlegen. Anschließend beantragen die Kassenprüfer die Entlastung des Vorstandes oder geben der Versammlung bekannt, warum der Antrag nicht gestellt werden kann.
§ 12 Vereinsgelder
a. Alle Barbestände über 700,-DM sind bei einer Bank oder Kasse zinstragend anzulegen.
b. Vereinsgelder und sonstige Vereinsvermögen dürfen nur zu Zwecken verwendet werden, welche den Interessen des Vereins dienen. Dazu gehören u.a. der Kauf oder die Pacht von Gewässern, der jährliche Fischbesatz, Beschaffung von Geräten und Literatur, Instandhaltung und Instandsetzung der Gewässer, Erstattung von Auslagen, die durch die Führung der Geschäfte entstehen Unterstützung der auf die Sportfischerei bezogenen Interessengruppen im Verein (Wettkampfkader, Castingabteilung usw.).
c. Alle Ausgaben, die über 1/3 (ein Drittel) des Vereinsvermögens ( ohne Bewertung von Inventar ) hinausgehen, bedürfen der Zustimmung der Jahreshauptversammlung. Ausnahme ist hier nur der jährliche Fischbesatz.
a. Jedes Mitglied, Jugendliche ab dem 16. Lebensjahr, ( Fördernde und Ehrenmitglieder ausgenommen ) ist verpflichtet, den festgesetzten Arbeitsdienst abzuleisten.
b. Die Zahl der jährlichen Arbeitsstunden, sowie der Ort Art und Zeit über Durchführung, werden vom Vorstand beschlossen.
c. Schwerbehinderte mit einer MDE von mindestens 50% werden durch schriftlichen Nachweis (Fotokopie) ihrer MDE, vom Arbeitsdienst befreit. Für alle anderen Mitglieder ist eine Befreiung vom Arbeitsdienst nicht möglich. Wer den Dienst selbst nicht durchführen kann, ist berechtigt, eine andere, gleichwertige Person, Mindestalter 16 Jahre, damit zu beauftragen, die dies vor dem Arbeitsbeginn der Aufsichtsperson mitteilt. Schwerbehinderte, die vom Arbeitsdienst befreit sind, können nicht als Ersatzpersonen angesehen werden.
d. Für nicht geleistete Arbeitsstunden ist bis spätestens 14 Tage nach Beendigung des Arbeitsdienstes eine Gebühr zu zahlen. Für die Anmahnung gilt § 10 Abs. f Ausnahmen sind in Härtefällen möglich.
§ 14 Versammlungen
Die Mitglieder- und Hauptversammlungen haben die Aufgabe, durch Aussprachen und Beschlüsse auf dem Wege der Abstimmung die maßgeblichen, der Zielsetzung des Vereins dienlichen Entscheidungen herbeizuführen- Alle Versammlungen werden vom 1. Vorsitzenden, bei Verhinderung von seinem Stellvertreter, nach parlamentarischen Grundsätzen geleitet. Während der Wahl des 1. Vorsitzenden übernimmt ein Mitglied des Ehrenrates oder ein bewährtes Mitglied die Versammlungsleitung. Alle Beschlüsse werden durch einfache Stimmenmehrheit gefasst, wenn nicht das Gesetz oder die Satzung etwas anderes vorschreiben. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt. An das Ergebnis der Abstimmung ist der Vorstand bei der Durchführung seiner Aufgaben gebunden. Jede ordnungsgemäß einberufene Haupt und Mitgliederversammlung ist beschlussfähig ohne Rücksicht auf die Zahl der Erschienenen.
§ 15 Hauptversammlungen
A. Die Jahreshauptversammlung findet im 1. Quartal des Jahres statt. Zu ihr ist durch den Vorstand 4 Wochen vorher unter Angabe der Tagesordnung schriftlich einzuladen.
1. den Jahresbericht des Vorstandes sowie die Berichte der übrigen Vorstandsmitglieder und den der Kassenprüfer entgegenzunehmen, die Entlastung des Vorstandes zu beschließen.
2. den gesamten geschäftsführenden Vorstand sowie den erweiterten Vorstand und die Kassenprüfer zu wählen. Wahlen erfolgen grundsätzlich offen. Auf Antrag muss eine geheime Wahl stattfinden.
B. Eine außerordentliche Hauptversammlung kann jederzeit vom Vorstand einberufen werden oder von mindestens 1/3 der Mitglieder unter schriftlicher Angabe der Begründung.
C. Eine außerordentliche Hauptversammlung hat den Zweck, über besonders wichtige, eilige und weittragende Anregungen und Anträge des Vorstandes oder der Mitglieder zu entscheiden, Ersatzwahlen oder sonstige Wahlen vorzunehmen.
Über alle Versammlungen ist vom Schriftführer eine Niederschrift anzufertigen, die mindestens alle Anträge und Beschlüsse sowie die Wahlergebnisse enthalten muss. Sie ist vom Versammlungsleiter und dem Schriftführer zu unterzeichnen und zu verwahren. Kopien der Sitzungsprotokolle sind allen Mitgliedern des geschäftsführenden Vorstandes zuzustellen.
a. Beschlüsse über Satzungsänderung und Auflösung des Vereins bedürfen einer Mehrheit von 3/4 der erschienenen Mitglieder.
b. Das Vereinsvermögen fällt im Falle einer Auflösung des Vereins der Landesregierung oder auf Beschluss dem Landesverband der Sportfischer zu und ist von diesen Institutionen nachweislich für Zwecke des Umweltschutzes oder der Sportfischerei zu verwenden. Vereinsmitglieder haben keinen Anspruch auf Vereinsvermögen.
Einzelheiten der Satzung können durch eine Geschäftsordnung geregelt werden.
Der 1. Vorsitzende des Vereins ist ermächtigt, etwaige zur Genehmigung der Satzung und zur Eintragung des Vereins erforderliche, formelle Änderungen und Ergänzungen der Satzung vorzunehmen.
Die Satzung wurde in der Jahreshauptversammlung am 08.01.1989 beschlossen und tritt ab der Eintragung ins Vereinsregister in Kraft.
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