Source: https://360.lexisnexis.at/d/rechtsnorm-ris/umgrstg_6/L-10004679-A1_P6
Timestamp: 2018-05-28 02:52:33
Document Index: 145143537

Matched Legal Cases: ['Art. 1', '§ 6', 'Art. 1', '§ 6', '§ 47', '§ 22', '§ 1', '§ 1', '§ 1', '§ 1', '§ 4', '§ 7']

Art. 1 § 6 UmgrStG | Lexis 360®
Art. 1 § 6 UmgrStG
15.8.2015 (BGBl. I Nr. 118/2015)
24.5.2007 bis 14.08.2015 (BGBl. I Nr. 24/2007)
21.8.2003 bis 23.05.2007 (BGBl. I Nr. 71/2003)
1.12.1993 bis 30.12.1996 (BGBl. Nr. 818/1993)
31.12.1991 bis 30.11.1993 (BGBl. Nr. 699/1991)
​Sonstige Rechtsfolgen der Verschmelzung
​(1) Die übertragende Körperschaft bleibt bis zu ihrem Erlöschen Arbeitgeber im Sinne des ​§ 47 des Einkommensteuergesetzes 1988. Dies gilt auch für die Beurteilung von Tätigkeitsvergütungen als solche im Sinne des ​§ 22 Z 2 des Einkommensteuergesetzes 1988.
​(2) Entsprechen die Beteiligungsverhältnisse nach der Verschmelzung nicht den Wertverhältnissen, gilt der Unterschiedsbetrag, wenn der Wertausgleich nicht auf andere Weise erfolgt, als unentgeltlich zugewendet. Die Wertverhältnisse sind im Zweifel durch das Gutachten eines Sachverständigen nachzuweisen.
​(3) Die Annahme eines Abfindungsangebotes gilt als Anteilsveräußerung. Beim Erwerber gilt der Beginn des dem Verschmelzungsstichtag folgenden Tages als Anschaffungstag der Anteile.
​(4) Verschmelzungen nach ​§ 1 gelten nicht als steuerbare Umsätze im Sinne des Umsatzsteuergesetzes 1994; die übernehmende Körperschaft tritt für den Bereich der Umsatzsteuer unmittelbar in die Rechtsstellung der übertragenden Körperschaft ein.
​(5) Verschmelzungen nach ​§ 1 sind von den Kapitalverkehrsteuern befreit wenn die übertragende Körperschaft am Tag der Anmeldung des Verschmelzungsbeschlusses zur Eintragung in das Firmenbuch länger als zwei Jahre besteht.
​(6) Werden auf Grund einer Verschmelzung nach ​§ 1 Erwerbsvorgänge nach § 1 des Grunderwerbsteuergesetzes 1987 verwirklicht, so ist die Grunderwerbsteuer gemäß ​§ 4 in Verbindung mit § 7 des Grunderwerbsteuergesetzes 1987 zu berechnen.