Source: https://www.verkuendung-bayern.de/gvbl/jahrgang:2011/heftnummer:22/seite:553
Timestamp: 2018-06-21 00:37:12
Document Index: 50973288

Matched Legal Cases: ['§\u20041', '§\u20042', '§\u20043', '§\u20044', '§\u20045', '§\u20046', '§\u20047', '§\u20048', '§\u20049', '§\u200410', '§\u200411', '§\u200412', '§\u200413', '§\u200414', '§\u200415', '§\u200416', '§\u200417', '§\u200418', '§\u200419', '§\u200420', '§\u200421', '§\u200422', '§\u200423', '§\u200424', '§\u200425', '§\u200426', '§\u200427', '§\u200428', '§\u200429', '§\u200430', '§\u200431', '§\u200432', '§\u200433', '§\u200434', '§\u200435', '§\u200436', '§\u200437', '§\u200438', '§\u200439', '§\u200440', '§\u200441', '§\u200442', '§\u200443', '§\u200444', '§\u200445', '§\u200446', '§\u200447', '§\u200448', '§\u200449', '§\u200450', '§\u200451', '§\u200452', '§\u200453', '§\u200454', '§\u200455', '§\u200456', '§\u200457', '§\u200458', '§\u200459', '§\u200460', '§\u200461', '§\u200462', '§\u200463', '§ 13', '§ 21', '§ 7', '§ 27', '§ 48', '§ 25', '§ 25', '§ 35', '§ 53', '§ 34', '§ 6', '§ 1', '§ 2', '§ 33', '§ 62', '§ 33', '§ 62', '§ 48', '§ 18', '§ 41', '§ 62']

Verordnung über den fachlichen Schwerpunkt nichttechnischer Verwaltungsdienst in der Fachlaufbahn Verwaltung und Finanzen (FachV-nVD) · Verkündungsplattform Bayern
2038-3-1-7-I
in der Fachlaufbahn Verwaltung und Finanzen (FachV-nVD)
§ 1
§ 2
§ 3
§ 4
§ 5
§ 6
§ 7
§ 8
§ 9
§ 10
§ 11
§ 12
§ 13
§ 14
§ 15
§ 16
§ 17
§ 18
Ausbildungsqualifizierung für die Ämter ab der zweiten Qualifikationsebene
§ 19
§ 20
§ 21
§ 22
§ 23
Zuständigkeit und Prüfungsorgane
§ 24
§ 25
§ 26
§ 27
§ 28
§ 29
§ 30
§ 31
§ 32
§ 33
§ 34
§ 35
Ausbildungsqualifizierung für die Ämter ab der dritten Qualifikationsebene
§ 36
§ 37
§ 38
§ 39
§ 40
§ 41
§ 42
§ 43
§ 44
§ 45
§ 46
§ 47
§ 48
§ 49
§ 50
§ 51
§ 52
§ 53
§ 54
§ 55
§ 56
§ 57
§ 58
§ 59
§ 60
§ 61
§ 62
§ 63
Die zur Ableistung des Vorbereitungsdienstes in das Beamtenverhältnis auf Widerruf berufenen Beamten und Beamtinnen führen für den Einstieg in der zweiten Qualifikationsebene die Dienstbezeichnung „Regierungssekretäranwärter“ oder „Regierungssekretäranwärterin“ bzw. „Verwaltungssekretäranwärter“ oder „Verwaltungssekretäranwärterin“ und für den Einstieg in der dritten Qualifikationsebene die Dienstbezeichnung „Regierungsinspektoranwärter“ oder „Regierungsinspektoranwärterin“ bzw. „Verwaltungsinspektoranwärter“ oder „Verwaltungsinspektoranwärterin“.
(2) 1Zusätzlich zu Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 sind Ausbildungsbehörden für die Beamten und Beamtinnen
der allgemeinen inneren Verwaltung das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung,
aus dem Bereich des Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst die Universitäten und die Hochschulen für angewandte Wissenschaften, Fachhochschulen,
aus dem Bereich des Staatsministeriums für Umwelt und Gesundheit die Wasserwirtschaftsämter,
2Die Beamten und Beamtinnen nach Satz 1 sind in der Ausbildung für den Einstieg in der zweiten Qualifikationsebene mindestens zwei Monate, für den Einstieg in der dritten Qualifikationsebene mindestens drei Monate bei einem Landratsamt auszubilden.
(4) 1Die Ausbildungsleitstelle kann bestimmen, dass die Beamten und Beamtinnen bei einer anderen staatlichen oder kommunalen Behörde oder bei einem Verwaltungsgericht ausgebildet werden. 2Das Staatsministerium des Innern kann andere Ausbildungsbehörden zulassen, wenn dadurch die Ausbildung gefördert wird. 3Soweit die Ausbildung nach Satz 1 im Bereich einer anderen obersten Dienstbehörde oder einer anderen juristischen Person des öffentlichen Rechts stattfindet, ist deren Einvernehmen herbeizuführen.
(5) 1Die Ausbildungsleitstelle kann zulassen, dass bis zu drei Monate der berufspraktischen Ausbildung bei einem privatwirtschaftlichen Unternehmen oder einer geeigneten Stelle im Ausland abgeleistet werden. 2Das Staatsministerium des Innern kann Abweichungen von Satz 1 zulassen, wenn dadurch die Ausbildung gefördert wird.
für die Ausbildung für den Einstieg in der dritten Qualifikationsebene die Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und Rechtspflege in Bayern, Fachbereich Allgemeine Innere Verwaltung.
1Bei den Ausbildungseinrichtungen wird jeweils ein Prüfungsamt eingerichtet, dem sämtliche Aufgaben nach § 13 Abs. 3 APO übertragen werden. 2Die Leitung des Prüfungsamts an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und Rechtspflege in Bayern, Fachbereich Allgemeine Innere Verwaltung, ist vom Fachbereichsleiter im Einvernehmen mit dem Staatsministerium des Innern zu bestellen.
andere als die in Abs. 1 genannten Lehrpersonen der Bayerischen Verwaltungsschule und der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und Rechtspflege in Bayern, Fachbereich Allgemeine Innere Verwaltung,
(4) 1Außer durch Zeitablauf endet die Prüfereigenschaft mit der Abberufung aus wichtigem Grund, im Übrigen mit Vollendung des 68. Lebensjahres. 2In jedem Fall ist die Prüfereigenschaft bis zum Abschluss der bis dahin bekannt gemachten Prüfungen wirksam.
1Bei erstmaligem Nichtbestehen der Qualifikationsprüfung sollen die Beamten und Beamtinnen im ergänzenden Vorbereitungsdienst in den Arbeitsbereichen eingesetzt werden, in denen ihre Kenntnisse nach den Prüfungsergebnissen zu vertiefen sind. 2In der Ausbildung für den Einstieg in der zweiten Qualifikationsebene nehmen die Beamten und Beamtinnen an den der Wiederholungsprüfung vorausgehenden Fachlehrgängen IV und V gemäß § 21 Abs. 1 Nrn. 7 und 9 teil. 3§ 7 Satz 3 gilt entsprechend.
(1) 1Im Rahmen der fachtheoretischen Ausbildung haben die Beamten und Beamtinnen alle von der Bayerischen Verwaltungsschule als Leistungsnachweise festgelegten Aufsichtsarbeiten und sonstigen Arbeiten zu fertigen. 2Dabei dürfen nur die von der Bayerischen Verwaltungsschule jeweils zugelassenen Hilfsmittel verwendet werden. 3Können Beamte und Beamtinnen einen Leistungsnachweis aus Gründen, die sie nicht zu vertreten haben, nicht erbringen, haben sie die Verhinderung unverzüglich mitzuteilen und nachzuweisen, im Fall einer Krankheit grundsätzlich durch ein ärztliches Zeugnis. 4Andernfalls wird jeder fehlende Leistungsnachweis mit der Note „ungenügend“ bewertet.
sozialwissenschaftliche Grundlagen des Verwaltungshandelns, insbesondere Kommunikation und Kooperation,
einem Mitglied aus dem Staatsministerium des Innern, das mindestens ein Amt der Besoldungsgruppe A 14 innehaben soll,
(5) Das Prüfungsamt übermittelt dem Staatsministerium des Innern und der Geschäftsstelle des Landespersonalausschusses spätestens drei Monate nach Abschluss der mündlichen Prüfung eine Auflistung der Prüfungsteilnehmer und Prüfungsteilnehmerinnen nach Prüfungsnoten und Platzziffern.
(2) 1Zur Wiederholungsprüfung ist zugelassen, wer sich in einem ergänzenden Vorbereitungsdienst befindet. 2Bewerber und Bewerberinnen, die keinen ergänzenden Vorbereitungsdienst ableisten, haben die Zulassung zur Wiederholungsprüfung beim Prüfungsamt zu dem in der Prüfungsbekanntmachung genannten Zeitpunkt zu beantragen. 3§ 27 Abs. 2 gilt entsprechend.
einem Mitglied aus dem Fachbereich Allgemeine Innere Verwaltung der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und Rechtspflege in Bayern.
3Das vorsitzende Mitglied soll mindestens ein Amt der Besoldungsgruppe A 14 innehaben. 4Die übrigen Mitglieder sollen mindestens ein Amt der Besoldungsgruppe A 10 innehaben oder hauptamtliche Lehrperson des Fachbereichs Allgemeine Innere Verwaltung der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und Rechtspflege in Bayern sein. 5Die Mitglieder müssen dem fachlichen Schwerpunkt nichttechnischer Verwaltungsdienst angehören.
(1) 1Das Zulassungsverfahren ist erfolgreich abgeschlossen, wenn mindestens die Gesamtnote „ausreichend” erreicht wird. 2Die Gesamtprüfungsnote errechnet sich aus dem Durchschnitt der Einzelnoten für die beiden schriftlichen Aufsichtsarbeiten.
(1) 1Das berufspraktische Studium dauert 15 Monate. 2Das fachtheoretische Studium dauert 21 Monate und umfasst mindestens 2 200 Lehrstunden; ein angemessener Teil davon ist als Übungen abzuhalten.
(4) 1Auf den Vorbereitungsdienst können von der Ernennungsbehörde auf Antrag Zeiten eines förderlichen Studiums an einer Hochschule, das geeignet ist, die für den Einstieg in der dritten Qualifikationsebene erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten zu vermitteln, bis zu einem Jahr angerechnet werden. 2Die Anträge sind spätestens zwei Monate vor Beginn des Studiums zu stellen; über sie ist innerhalb von einem Monat zu entscheiden.
1Im Rahmen des fachtheoretischen Studiums haben die Studierenden alle im Studienplan als Leistungsnachweise festgelegten Aufsichtsarbeiten und sonstigen Arbeiten zu fertigen. 2Dabei dürfen nur die vom Fachbereich jeweils erlaubten Hilfsmittel verwendet werden. 3Für die Bewertung der Leistungsnachweise gilt § 48 entsprechend. 4Können Studierende einen Leistungsnachweis aus Gründen, die sie nicht zu vertreten haben, nicht erbringen, haben sie die Verhinderung unverzüglich mitzuteilen und nachzuweisen, im Fall einer Krankheit grundsätzlich durch ein ärztliches Zeugnis. 5Andernfalls wird jeder fehlende Leistungsnachweis mit „0 Punkten“, Note „ungenügend“ bewertet.
(1) Die Prüfungen führt das Staatsministerium des Innern durch.
(1) Das Staatsministerium des Innern bildet einen Prüfungsausschuss.
einem vorsitzenden Mitglied aus dem Staatsministerium des Innern, das mindestens ein Amt der Besoldungsgruppe A 14 innehat,
dem Leiter oder der Leiterin des Fachbereichs Allgemeine Innere Verwaltung der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und Rechtspflege in Bayern; diese werden von einem stellvertretenden Fachbereichsleiter oder einer stellvertretenden Fachbereichsleiterin vertreten,
(3) 1Die Mitglieder des Prüfungsausschusses und ihre stellvertretenden Mitglieder werden mit Ausnahme der in Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 genannten Personen vom Staatsministerium des Innern auf die Dauer von fünf Jahren bestellt, die Mitglieder nach Abs. 2 Satz 1 Nrn. 3 und 4 jeweils im Benehmen mit ihrer Dienstbehörde. 2Die Bestellung der Mitglieder aus der Kommunalverwaltung erfolgt zudem im Benehmen mit den kommunalen Spitzenverbänden.
(4) § 25 Abs. 5 gilt entsprechend mit der Maßgabe, dass für die Abberufung aus wichtigem Grund nach § 25 Abs. 5 Nr. 3 das Staatsministerium des Innern zuständig ist.
13 bis 15 Punkte,
eine Leistung, die in jeder Hinsicht
durchschnittlichen Anforderungen entspricht
7 bis 9 Punkte,
(3) 1Die Studierenden haben in einer Bearbeitungszeit von jeweils drei Stunden vier schriftliche Aufgaben aus den bis zum Prüfungstermin vermittelten Studienfächern zu fertigen. 2Mindestens zwei Aufgaben haben ihren Schwerpunkt in den Studienfächern der Studienfachgruppe Recht und mindestens eine Aufgabe in den Studienfächern der Studienfachgruppen Wirtschafts- und Finanzlehre oder Verwaltungslehre. 3Die Aufgaben sollen an aufeinanderfolgenden Arbeitstagen gefertigt werden. 4An jedem Tag darf nur eine Aufgabe gestellt werden.
mehr als die Hälfte der Prüfungsarbeiten schlechter als „ausreichend” bewertet worden ist oder
das Gesamtergebnis schlechter als „ausreichend” ist.
(1) 1Die Qualifikationsprüfung findet einmal im Kalenderjahr statt. 2Sie besteht aus einer Diplomarbeit sowie einem schriftlichen und einem mündlichen Prüfungsteil. 3Das Staatsministerium des Innern bestimmt die Prüfungsorte und die Prüfungstermine.
(2) 1Eine Lehrperson des Fachbereichs schlägt das Thema der Diplomarbeit vor und betreut diese. 2Themenwünsche der Studierenden und Vorschläge der Ausbildungsbehörden sollen einbezogen werden. 3Die Themen werden zu Beginn des Fachstudienabschnitts 4 ausgegeben. 4Die Arbeit ist spätestens zwei Monate nach Themenausgabe beim Fachbereich einzureichen. 5Eine nicht oder nicht fristgerecht eingereichte Diplomarbeit wird mit „0 Punkten“, Note „ungenügend“ bewertet.
(3) 1Die Diplomarbeit ist gesondert von zwei Gutachtern bzw. Gutachterinnen zu bewerten. 2Erstgutachter oder Erstgutachterin ist die Betreuungsperson. 3Als Zweitgutachter oder Zweitgutachterin sollen auch Praktiker und Praktikerinnen aus staatlicher und kommunaler Verwaltung eingesetzt werden.
(4) 1Außer in den Fällen des Abs. 2 Satz 5 führt die Betreuungsperson mit dem Bearbeiter oder der Bearbeiterin nach der Bewertung ein 15-minütiges Fachgespräch über die Arbeit. 2Die Betreuungsperson zieht eine weitere Person hinzu, die eine Niederschrift fertigt. 3Das Gespräch wird mit einer Punktzahl bewertet.
(5) Das Gesamtergebnis für die Diplomarbeit wird errechnet aus der Summe der zweifachen Punktzahl für die schriftliche Ausarbeitung und der Punktzahl für das Fachgespräch, geteilt durch drei.
(6) Zu den weiteren Einzelheiten des Verfahrens trifft der Fachbereich eine Regelung, die der Zustimmung des Staatsministeriums des Innern bedarf.
(2) 1Die Aufgaben sollen an aufeinanderfolgenden Arbeitstagen gefertigt werden. 2An jedem Tag darf nur eine Aufgabe gestellt werden.
das Gesamtergebnis für die Diplomarbeit mit 15 v. H. und
das Gesamtergebnis für die Diplomarbeit sowie
1Bei erstmaligem Nichtbestehen kann die gesamte Qualifikationsprüfung einmal am nächstfolgenden Prüfungstermin wiederholt werden. 2Außer in den Fällen des § 35 Abs. 1 APO und des § 53 Abs. 2 Satz 5 kann der Prüfungsteilnehmer oder die Prüfungsteilnehmerin bei der Wiederholungsprüfung bis spätestens 31. Oktober schriftlich gegenüber dem Prüfungsamt erklären, ob er oder sie eine erneute Diplomarbeit mit anderer Themenstellung anfertigt oder die Bewertung der ersten Diplomarbeit in das Gesamtergebnis der Wiederholungsprüfung einfließen soll. 3Zur Verbesserung der Prüfungsnote kann die gesamte Qualifikationsprüfung einmal am nächstfolgenden Prüfungstermin mit Ausnahme der Diplomarbeit wiederholt werden. 4§§ 34, 51 bis 58 und 60 gelten mit der Maßgabe entsprechend, dass das Thema der Diplomarbeit jedem Prüfungsteilnehmer oder jeder Prüfungsteilnehmerin unmittelbar im Anschluss an ihre mündliche Prüfung ausgegeben wird.
(2) Auf Grund einer Vereinbarung zwischen der Religionsgesellschaft und der jeweiligen Ausbildungsbehörde können diese Bediensteten im Rahmen der Ausbildungsabschnitte des berufspraktischen Studiums in einzelnen Ausbildungsbereichen bei den in § 6 genannten Ausbildungsbehörden ausgebildet werden.
die Zulassungs-, Ausbildungs- und Prüfungsordnung für den gehobenen nichttechnischen Verwaltungsdienst (ZAPOgVD) vom 12. August 2003 (GVBl S. 646, BayRS 2038-3-2-1-I), zuletzt geändert durch § 1 der Verordnung vom 23. Juni 2009 (GVBl S. 229), und
die Zulassungs-, Ausbildungs- und Prüfungsordnung für den mittleren nichttechnischen Verwaltungsdienst (ZAPOmVD) vom 18. Juli 2002 (GVBl S. 356, BayRS 2038-3-2-2-I), zuletzt geändert durch § 2 der Verordnung vom 23. Juni 2009 (GVBl S. 229),
(1) 1Für Beamte und Beamtinnen, die die Ausbildung für den Einstieg in der dritten Qualifikationsebene vor dem 1. Oktober 2011 begonnen haben, gilt hinsichtlich der Bewertung der Prüfungsleistungen § 33 der in § 62 Abs. 2 Nr. 1 genannten Verordnung bis zum Abschluss ihrer Ausbildung fort. 2Schließen Beamte und Beamtinnen im Sinn des Satzes 1 die Zwischenprüfung nicht bis zum 30. Juni 2012 bzw. die Qualifikationsprüfung nicht bis zum 31. März 2014 ab, bestimmt das Staatsministerium des Innern, ob die Bewertung der Prüfungsleistungen nach § 33 der in § 62 Abs. 2 Nr. 1 genannten Verordnung oder nach § 48 dieser Verordnung erfolgt.
(2) Für Beamte und Beamtinnen, die die Ausbildung für den Einstieg in der dritten Qualifikationsebene vor dem 1. Oktober 2010 begonnen haben, gelten hinsichtlich der Bildung von Studienschwerpunkten § 18 Abs. 2 und § 41 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 der in § 62 Abs. 2 Nr. 1 genannten Verordnung bis zum Abschluss ihrer Ausbildung fort.
(3) 1Wer eine Anstellungs- oder Laufbahnprüfung für den mittleren nichttechnischen Verwaltungsdienst nach der bis 31. August 2002 geltenden Zulassungs-, Ausbildungs- und Prüfungsordnung für den mittleren nichttechnischen Verwaltungsdienst (ZAPOmVD) vom 11. August 1988 (GVBl S. 262, BayRS 2038-3-2-2-I) erfolgreich abgelegt hat, ist berechtigt, die Berufsbezeichnung „Verwaltungswirt“ oder „Verwaltungswirtin“ zu führen. 2Auf Antrag wird hierüber eine Urkunde von der Bayerischen Verwaltungsschule erteilt.
(4) 1Wer eine Laufbahnprüfung nach der bis 31. Januar 2009 geltenden Zulassungs-, Ausbildungs- und Prüfungsordnung für den mittleren Forstverwaltungsdienst (ZAPO/mFv) vom 5. August 1985 (GVBl S. 456, BayRS 2038-3-7-13-L) erfolgreich abgelegt hat, ist berechtigt, die Berufsbezeichnung „Verwaltungswirt“ oder „Verwaltungswirtin“ zu führen. 2Auf Antrag wird hierüber vom Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten eine Urkunde erteilt.