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Timestamp: 2017-11-22 20:51:47
Document Index: 16815685

Matched Legal Cases: ['Art. 10', 'Art. 6', 'Art. 6', 'Art. 55', 'Art. 101', 'Art. 10', 'Art.7', 'Art. 9', 'Art. 3']

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Reglement, Betriebsordnung und Tarife 2015
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1 Reglement, Betriebsordnung und Tarife Allgemeines Die ZUGER MESSE ist eine rodukte- und Dienst leis tungs messe und steht allen Branchen aus Gewerbe und Dienstleistung offen. 2. Zulassungsbedingungen 2.1 Zulassung Zugelassen werden Aussteller, deren Ausstellungsprogramm dem Rahmen der Veranstaltung entsprechen. Die Messeleitung kann die Zulassung von Firmen und Angeboten, die ihr nicht geeignet erscheinen, auch nach Vertrags abschluss ohne Angabe von Gründen ablehnen. 2.2 Anmeldung Die Anmeldung erfolgt mittels schriftlichem Vertrag. Die genaue und detaillierte Angabe der auszustellen den Gegenstände zuhanden der Messeleitung ist unerlässlich (osition 2 des Ausstellervertrages). Andere Artikel als jene, die in der Anmeldung genannt sind, dürfen nicht ausgestellt werden. Mit der Unterzeichnung des Ausstellervertrages erklärt sich der Aussteller damit einverstanden, dass die erforderlichen ersonen- und Firmendaten von der MESSE ZUG AG bearbeitet und weitergegeben werden können. Andernfalls informiert der Aussteller die Messeleitung gleichzeitig mit der Rücksendung der Anmeldung. 2.3 Neuaussteller / Erstanmeldung Aussteller, welche im Vorjahr nicht an der ZUGER MESSE teilnahmen, haben mit der Anmeldung eine Anzahlung von CHF bis 15 m 2 Stand fläche, darüber CHF zu leisten. Diese Zahlung wird am Mietbetrag angerechnet. Sollte kein Ausstellungsplatz zugeteilt werden können, er halten die Interessenten den ein bezahlten Betrag in vollem Umfang zurück. 2.4 Mitaussteller / Untermieter Das Untervermieten von Ständen ist nicht ge stattet. Die Aufnahme von Mitausstellern bedarf einer zusätzlichen Anmeldung sowie der ausdrücklichen Zustimmung der Messeleitung. Mitaus steller sind Firmen, die in irgendeiner Form am Stand einer anderen Firma in Erscheinung treten. Jeder Mitaussteller hat eine auschalgebühr von CHF 500. und die Kosten für das obligatorische Kommuni kationspaket (Art. 10.8) zu entrichten und erlangt damit die gleichen flichten wie andere Aussteller. Für die Bezahlung der Miete und eventuelle weitere Verpflichtungen haftet der Standmieter. 2.5 Verzicht auf Durchführung Sollten unvorhergesehene politische oder wirtschaftliche Ereignisse, höhere Gewalt, behördliche Verfügungen oder eine erhebliche Erhöhung der Risiken aller Art die Abhaltung der Messe verunmöglichen oder unangemessen erschweren, kann die MESSE ZUG AG die Durchführung absagen oder verschieben. Muss die ZUGER MESSE aus einem dieser Gründe ab gesagt, verschoben oder verkürzt werden, hat der Aussteller keinen Rechtsanspruch auf Schadenersatz. 3. Gestaltung und Einteilung der Ausstellung 3.1 latz- und Standzuteilung Die Einteilung der Stände ist Sache der Messelei tung. Die Ausstellerwünsche werden soweit als möglich berücksichtigt. Die einmalige oder mehrmalige Teil nahme begründet keinen Anspruch auf Zulassung und gleiche latzzuteilung für Messen der folgenden Jahre. Toleranzen innerhalb von 10 % der bestellten Standmasse sowie technisch bedingte Niveauunterschiede von 1 % müssen vom Aussteller akzeptiert werden. Die Standzuteilung wird anhand des verbindlichen Hallenplanes und der Rechnung jeweils im Juni mitgeteilt. Sie sind vom Aus steller durchzusehen. Ohne Gegenbericht inner halb von 10 Tagen ab Versanddatum gelten Standplatz und -grösse als genehmigt. 3.2 Anlieferung / Abtransport Bezüglich Anlieferung und Abtransport sind folgende Vorschriften zu beachten: Grünflächen dürfen weder befahren noch als arkier fläche benutzt werden. Das Messegelände darf nur zum Auf- und Abladen befahren werden. Entladene Fahrzeuge sind sofort vom Messe gelände zu entfernen. Die Rampen dürfen nur kurz zum Auf- und Abladen benützt werden. Den Anweisungen des Ordnungspersonals muss strikte Folge geleistet werden. Die Eingangstüren messen 2 m x 2 m im Licht, für grössere Güter muss mindestens 4 Wochen vor Messebeginn eine Sonder regelung beantragt werden. Beschädigungen an Abschrankungen, Fahrzeugen, Grünflächen usw. müssen sofort der Messeleitung gemeldet werden. Nicht ge meldete Schäden werden polizeilich geahndet. 3.3 Gestaltung der Messestände / Standreinigung Gestaltung und Ausbau der Stände sind Sache des Ausstellers. Die Standfläche ist zwingend einzuhalten. Vorstehende Standelemente (Beleuchtung, Zargen, Fahnen usw.) sind nicht gestattet. Die Messeleitung behält sich vor, schlecht gestaltete oder unsaubere Stände auf Kosten des Ausstellers zu räumen bzw. zu schliessen, sofern sie nicht auf erstmaliges Verlangen angepasst werden. Eine Entschädigung steht in diesem Falle nicht zu. Die tägliche Standreinigung hat jeweils vor der Öffnung der Messe zu erfolgen und muss bis Messeöffnung beendet sein. Für Aussteller ist das Messegelände 90 Minuten vor Messeöffnung zugänglich. 3.4 Maximale Höhe der Messestände Die Normhöhe der Ausstellungswände ist 2.20 m. Wände (bei Normständen) welche höher als 2.50 m sind, sind bewilligungspflichtig (Art. 6.9) und die Rückseiten ab einer Höhe von 2.20 m müssen neutral weiss gestaltet sein. Ausstellungsgüter, Aufbauten und Dekorationen welche die Wandhöhe von 2,20 m überragen, sind bewilligungspflichtig (Art. 6.9.) 3.5 Bedienen der Stände Die Aussteller sind verpflichtet, während den Öffnungszeiten der ZUGER MESSE ihre Waren auszustellen und die Stände durchgehend bedient offen zu halten. 3.6 Nachlieferungen / ostsendungen Die An- und Nachlieferung von Waren kann 90 Minu ten vor der Öffnung der Messe erfolgen und muss bis Messeöffnung beendet sein. Bis 90 Minuten vor Messeöffnung ist das Messegelände geschlossen, An- und Nachlie ferungen während den Öffnungszeiten sind nicht möglich. ostsendungen werden zentral an die Infor mationsstände geliefert und können 30 Minuten vor Beginn und während den Öffnungszeiten der Messe gegen Signatur abgeholt werden. Jegliche Haftung bzgl. Lieferung wird ausgeschlossen. Direkte Standlieferungen sind nicht möglich. Speditionsanschrift für Aussteller während der ZUGER MESSE: Firma, Halle/Stand Messeareal, 6300 Zug 3.7 Abräumen der Stände (Schlusstag) Die Stände müssen am Schlusstag bis zum Messeschluss (18.00 Uhr) vol lständig eingerichtet und bedient sein. Das Abräumen des Ausstellungs standes ist erst ab Uhr gestattet. Vorheriges Abräumen ist untersagt. Das Messegelände bleibt für alle Fahrzeuge bis Uhr gesperrt (Aussenstände siehe unten). Abtransport nach Abschluss der Messe Schlusstag: Uhr bis Uhr Folgetag: Uhr bis Uhr Nach Abschluss der Messe müssen sämtliche Stände bis zum Mittag (13.00 Uhr) des Folgetages geräumt und in sauberem Zustand abgegeben sein. Nicht geräumte Stände, nicht entsorgter Abfall oder sonstiges Material werden von der Messeleitung gegen Rechnung geräumt. Jegliche Haftung wird ausgeschlossen. Für Aussenstände gelten am Schlusstag separate Abräum- und Abtransportzeiten. Der vorzeitige Einlass der Fahrzeuge benötigt eine Sonderbewilligung.
2 4. Sicherheit / Verkehr / Unfallverhütung 4.1 Versicherungen / Arbeitssicherheit Eine Haftpflichtversicherung ist für alle Aussteller obligatorisch. Alle Firmen (Aussteller, Mieter, Veranstalter, Standbauer, Lieferanten usw.) sind für die Arbeitssicherheit / Unfallverhütung (EKAS) ihrer Mitarbeiter und Hilfspersonen verantwortlich. Für Schäden jeglicher Art, die er oder von ihm beauftragte Dritte verursachen, hat der Aussteller nach Art. 55 bzw. Art. 101 OR einzustehen. Durch Mitarbeiter der MESSE ZUG AG verursachte Schadensfälle sind sofort und vor Ort der Messeleitung zu melden. Nachträg liche Meldungen müssen abgelehnt werden. Die Aussteller sind verpflichtet, alle Stand betreuer über das «Notfallblatt für Aussteller», welches am ersten Messetag abgegeben wird, zu informieren. Schäden an Ausstellungsgütern und -einrichtungen in Folge von Feuer, Wasser, Einbruch, Dieb stahl und Beschädigungen aller Art sind von der MESSE ZUG AG nicht ver sichert. Jede Haftung seitens der MESSE ZUG AG für solche Vorkommnisse wird ausgeschlossen. Der Haft ungs ausschluss erfährt auch durch die Bewach ungs massnahmen der MESSE ZUG AG keine Einschränk ung. Die Messeleitung empfiehlt den Abschluss einer speziellen «All Risk»-Ver sicherung. Ein ent sprechendes Antragsformular der Natio nal versicherung, Agentur Zug, wird im Sep tember mit den Messeunterlagen zugestellt. 4.2 Bewachung Das Messeareal wird während der ganzen Messedauer durch eine Bewachungsgesell schaft überwacht. Die Hallen werden ab Mittwoch abend (19.00 Uhr) vor Messebeginn und nach Abschluss der Messe bis zum Mittag (12.00 Uhr) des Folge tages überwacht. Den Anweisungen der Bewachungsorgane ist Folge zu leisten. Notausgänge dürfen während der Messe nicht als Ein- und Ausgänge benutzt werden. 4.3 Verkehr und Verkehrssignalisation Die Zufahrt zum Ausstellungsareal sowie zu den arkplätzen ist signalisiert. Die Messeleitung kann zusätzliche Weisungen bezüglich Zufahrt sowie Anlieferung und Abtransport erlassen. Alle Verkehrssignalisationen und die Weisungen der Verkehrsorgane sind strikte einzuhalten. Ab Mittwochmorgen vor Messebeginn (07.00 Uhr) ist auf dem Ausstellungsareal jegliches arkieren verboten. Kurzes Auf- und Abladen ist gestattet. 5. Eintrittsausweise für Aussteller 5.1 Ausstellerkarten Aussteller erhalten pro 5 m 2 Standfläche kostenlos eine Ausstellerkarte (max. 12), bei mehreren Ständen max. 15; pro Aussenstand je nach Grösse 2 bis 4 Ausstellerkarten. Die Abgabe weiterer Gratiskarten ist nicht möglich. In beschränktem Umfang können weitere Ausstellerkarten zum reis von CHF 25. (inkl. MwSt.) sowie Ausstellertageskarten zum reis von CHF 8. (inkl. MwSt.) bezogen werden. Alle Aussteller karten sind persönlich und nicht übertragbar. 5.2 Eintrittsgutscheine für Kunden Den Ausstellern stehen Eintrittsgutscheine zur Verfügung, die sie ihren Kunden für einen kostenlosen Besuch der Zuger Messe überreichen können. Die Kundengutscheine sind nur mit Firmenstempel der ausstellenden Firma sowie Name und Adresse des Kunden gültig. Unvollständig ausgefüllte Gutscheine werden an der Kasse zurückgewiesen. Die Messeleitung haftet nicht für unleserlich oder unvollständig ausgefüllte Gutscheine. Jeder Gutschein, welcher an der Kasse eingelöst wird, wird der betreffenden Firma in Rechnung gestellt. Mass gebend ist die Laufnummer. reis bis 500 Expl. CHF 8.50/Expl. 501 bis 1000 Expl. CHF 8.00/Expl. ab 1001 Expl. CHF 7.50/Expl. Minimalbezug 20 Expl., Minimalverrechnung 10 eingelöste Gutscheine. 6. Technisches 6.1 Strom- und Wasserzufuhr, Telefonanschlüsse, Malerarbeiten Sämtliche technischen Anschlüsse dürfen nur von Firmen aus geführt werden, welche durch die Messeleitung beauftragt sind. Die gewünsch ten Zu- und Ableitungen (Strom, Wasser, TV, IT) sowie Maler- und Schreinerarbeiten werden mit einem separaten Formular bestellt (Art. 10.5). 6.2 Bodenbelastung / Hallenböden Die Hallenböden bestehen aus Holz und dürfen mit max. 200 kg / m 2 belastet werden. Höhere Bodenbelastungen sind gegen Mehrpreis von CHF 10. / m 2 möglich, und müssen im Ausstellervertrag durch den Aussteller vermerkt sein. Die Standböden sind durch den Aussteller mit Teppichen oder dgl. zu belegen. Sämtliches Befestigungsmaterial muss beim Abbau vollständig entfernt werden und darf keinerlei Spuren hinterlassen. Der Aussteller ist schadensersatzpflichtig für jegliche Art von Bodenbeschädigung und -verunreinigung. 6.3 Ausstellungswände Die Ausstellungswände (Höhe 2,20 m) sind aus Roh span und werden dem Aussteller, un behandelt oder mit altem Anstrich versehen, fertig montiert übergeben. Sie sind Eigentum der MESSE ZUG AG. Anstriche dürfen nur vom Ausstellungsmaler ausgeführt werden. Wandhöhen von 2,50 m sind gegen einen Aufpreis von CHF 6. / pro Laufmeter möglich. Unter Einhaltung der feuerpolizeilichen Vorschriften dürfen die Wände vom Aussteller dekoriert werden. Die verwendeten Materialien müssen schwerbrennbar sein und der Brandkennziffer 5.2 entsprechen. Sämtliches Dekor inkl. Befestigungen (Klebbänder, Nägel, Klammern, usw.) sind vom Aussteller nach Abschluss der Messe bis spätestens zum Mittag (13.00 Uhr) des Folgetages zu entfernen. 6.4 Wasserschäden In den Messehallen kann es zu Kondenswasseroder Wassertropfenbildung kommen. Es sind darum für empfindliche Güter geeignete Vor kehr ungen zu treffen, insbesondere nachts. Die MESSE ZUG AG haftet nicht für allfällige Schäden. 6.5 Montage und Demontage Montage und Demontage der Stände sind Sache des Ausstellers. Nachbarstände dürfen in dieser Zeit nur mit Einverständnis des Stand inhabers mitbenutzt werden. Hallenkonstruktionen dürfen nicht als Befestigungspunkte benützt werden. Für Beeinträchtigungen oder Beschädigungen jeglicher Art haftet der Verursacher. Nach Messeschluss ist das Ausstellungsmaterial innerhalb der vorgegebenen Zeit aus den Hallen zu entfernen. Nach Ablauf der Frist wird auf Kosten des Ausstellers geräumt. 6.6 Abfälle Der Aussteller ist verpflichtet, alle Abfälle gesondert in die vorhandenen Container zu bringen. Insbesondere in der Aufbauphase müssen sämt liche Abfälle sofort, spätestens aber bis Freitag vor Messebeginn, Uhr, in den Containern entsorgt werden. Andernfalls muss die Messeleitung für den Aufwand Rechnung stellen. 6.7 Leermaterial und Leergut Während der Messedauer darf kein Verpackungs material auf dem Areal gelagert werden. Es stehen beschränkt Lagermöglichkeiten für CHF 60. / m 2 zur Verfügung. 6.8 Elektrische Standinstallationen Für alle Standinstallationen gelten zwingend die Vorschriften des SEV und der Wasserwerke Zug AG (WWZ). Weder ersonen noch Sachen dürfen gefährdet werden. Es sind nur Elektrofirmen zu beauftra gen, die eine Installationsbewilligung besitzen. Um Unfälle oder Brandfälle zu verhindern, kann die Energieabgabe an Stände, deren Installationen den Vorschriften nicht entsprechen, verweigert werden. 6.9 Sonderbewilligungen / Vereinbarungen Die Messeleitung ist bestrebt, jedem einzelnen Aussteller optimale Unterstützung in technischer und administrativer Hinsicht anzubieten. Für die Koordination sind darum alle Vereinbarungen, Genehmigungen oder Sonderregelungen jährlich mindestens 4 Wochen vor Messebeginn zu erneuern (detaillierter schriftlicher Antrag und schriftliche Bestätigung durch die Messeleitung). Ein schriftlicher Antrag wird z.b. benötigt bei: allen speziellen, nicht im Reglement er wähnten Anliegen oder Bedürfnissen Standaufbau höher als 2,50 m Standaufbau/-abbau ausserhalb der Vorgabezeiten speziellen Eigenheiten (Cheminée- oder Abluft anschlüsse usw.) 7. Behördliche Vorschriften 7.1 Feuerpolizeiliche Vorschriften Zur Gestaltung von Ausstellungsstände sind nur schwerbrennbare Bodenbeläge, Wand-
3 und Deckenbehänge mit der Brandkennziffer 5.2 (z.b. CS-Faser) erlaubt. Leichtbrennbare Materialien (Stoff, Stroh, Schilf, apier, Holzschnitzel, usw.) sind nicht erlaubt. Detaillierte Informa tionen finden Sie unter: Leichtbrennbare Wand- und Deckenbehänge dürfen nach vorgängiger Absprache und Bewilligung der städtischen Feuerschau mit Brandschutzmittel behandelt werden, damit sie als schwerbrennbar anerkannt werden. Für alle elektrischen Installationen gelten die Vorschriften der «Niederspannungs-Installations-Norm» NIN Ausgabe Beim Verkleiden von Beleuchtungskörpern ist besonders auf Wärmeabstrahlung bzw. Wärmestau zu achten. Handfeuerlöschapparate, Feuerlöscheinrichtungen usw. müssen frei zugänglich sein und dürfen weder ganz noch teilweise verstellt werden. Sie müssen gut sichtbar sein und sofort in Betrieb gesetzt werden können. Bei allen Koch- oder Grillapparaten und Friteusen im Freien muss ein CO 2 -Handfeuer löscher platziert werden. Weitere notwenige Handfeuerlöscher werden von der Feuerschau bei der Abnahmekontrolle festgelegt. Notausgänge, Treppen, Gänge, Durchgänge usw. sind ausnahmslos freizuhalten und dürfen in keinem Fall eingeengt oder verstellt werden. Einfahrten sind auf der ganzen Breite freizuhalten. Gasbefeuerte Koch- oder Grillgeräte und Gasstrahler sind in allen Messehallen nicht gestattet. Für die Verwendung von Flüssig gas ausserhalb der Messehallen und in den Restaurantküchen gelten die Sicherheitsbe stimmungen in den EKAS Richtlinien Nr und 1942 und die Gasleitsätze der SVGW. Offenes Feuer und Abbrennen von Feuerwerkartikeln ist in allen Messehallen nicht gestattet. Das Abbrennen von Kerzen ist nur in einem nichtbrennbarem Behältnis (z.b. Glasschale) und nach vorgängiger Absprache mit der Feuerschau in Restaurations betrieben erlaubt. Cheminées oder andere Dekorations-Feuer mit Ethanol / Brenngel sind nur mit vorgängiger Absprache und Bewilligung der Feuerschau erlaubt. Benzinbetriebene Motorfahrzeuge sind von der Zündung abzuhängen. Reklame- und Unterhaltungsballons mit Wasserstoff oder ähnlichen brennbaren Gasen sind auf dem ganzen Areal verboten. Flaschen mit nicht brennbarem Ballongas müssen angekettet sein. Elektrische Koch-, Heiz-, Wärmegeräte usw. müssen den gesetzlichen Vorschriften entsprechen und sind auf feuerfeste Unter lagen zu stellen. Das arkieren von Fahrzeugen ist auf dem gesamten Areal nur mit spezieller Bewilligung gestattet. Die Zufahrten für Feuerwehrfahrzeuge müssen zu allen Hallen stets frei sein. 7.2 Lebensmittelrechtliche Vorschriften Verkauf und Anpreisung von Lebensmitteln und Gebrauchsgegenständen unterstehen den ge setzlichen Bestimmungen des Lebensmittelgesetzes (LMG) und seinen Verordnungen (Lebensmittel- und Gebrauchsgegenstände veror dnung (LGV), Hygieneverordnung (HyV) usw. Bei Fleisch muss das Herkunftsland angegeben werden. Gesundheitsanpreisungen bei Lebensmitteln sind verboten. Die Gesetzgebung kann unter heruntergeladen werden. 7.3 Chemikalienrecht Bei Abgabe oder Zubereitung von bzw. Umgang mit ge fähr li chen Stoffen sind die flichten des Chemikalienrechts einzuhalten (u.a. Zulassung, Kennzeichnung, Werbung, Aufbewahrung). rodukte, die als besonders gefährlich eingestuft sind, müssen für Unbefugte unzugänglich aufbewahrt werden. Deren Abgabe darf nur unter Anleitung einer erson mit einem Sachkenntnisnachweis erfolgen. Sehr giftige, giftige und ätzende rodukte dürfen nicht als Warenmuster an rivatpersonen abgegeben werden. 7.4 Heilmittel, medizinische Apparate und Vorrichtungen Gemäss Gesundheitsgesetz des Kantons Zug sind Anpreis ungen von Heilmitteln, medizinischen Apparaten und Vor richtungen bewilligungspflichtig. Herstellung, Handel und Abgabe von Heilmitteln der Verkaufskategorien A bis D der IKS sind gemäss Heilmittelverordnung unzulässig. Heilanpreisungen von rodukten, die keine Heilmittel sind (Lebensmittel, Kos metika, Geräte, Apparate usw.) sind gemäss Heilmittelverordnung unzulässig. Gesundheitsgesetz und Heil mittelverordnung können unter ch /bgs heruntergeladen werden. Der Aussteller haftet in vollem Umfang für alle Folgen aus der Nichtbeachtung. 7.5 Direktverkauf Für die Verkaufshandlungen gelten die behördlichen Vorschriften. Nachstehend die wichtigsten unkte: Während der ganzen Öffnungszeit der ZUGER MESSE ist der Direktverkauf erlaubt. Der Verkauf von Alkohol und giftklassierten rodukten (Art.7.3) ist nicht gestattet. Bei Warenverkäufen jeder Art haben sich die Aussteller an die Regeln des lauteren Wettbewerbes zu halten. 8. Aussteller-Aktivitäten 8.1 Wettbewerbe / Gratisverlosungen / Lotterien Lotterien (kantonale Vorschriften) und Wettbewerbe /Gratisverlosungen sind nur mit Be willigung der Messeleitung gestattet. Ein schriftliches Gesuch ist der Messeleitung frühzeitig zu unterbreiten. Es darf keine Ab hängigkeit von einem vermögensrechtlichen Einsatz oder Abschluss eines Rechtsgeschäftes (Kauf, Miete usw.) bestehen. 8.2 Vorführungen / rodukte-demonstrationen Musik- / Videovorführungen, rodukte-demonstra tionen, Lärm- und Geruchsemissionen usw. müssen mit der Messeleitung abgesprochen werden. Auf das Interesse der Nachbarstände ist speziell Rücksicht zu nehmen. Jegliche Vermittlung von Musik ist SUISA-pflichtig. Die Bewilligung ist Sache des Ausstellers (SUISA, ostfach, CH 8038 Zürich, Telefon 044 / ). Es werden keine Drittansprüche anerkannt. 8.3 Aktivitäten ausserhalb der Standfläche Jegliche Aktivitäten der Aussteller wie Verteilen von Werbematerial, Verkauf, Beratung usw. ausserhalb der gemieteten Standfläche sind untersagt. 8.4 Schallgrenzwerte Für Veranstaltungen und Musikvorführungen in den Bars und Restaurants gilt ein Schallgrenzwert von 87 db (C-Filter). Es können Lärmmessungen durchgeführt werden. Bei Überschreitung der Grenzwerte kann die MESSE ZUG AG die betreffende Veranstaltung abbrechen. Für Microportanlagen gilt ein Schallgrenzwert von 45 db (C-Filter). 9. Rechtliche Bestimmungen 9.1 Betriebsordnung / Hausrecht Die Messeleitung übt auf dem gesamten Areal der ZUGER MESSE in der Aufbau-, Ausstellungsund Abbauphase das Hausrecht aus. Die er teilten Weisungen richten sich an alle ersonen, die sich auf dem Gelände aufhalten. Der Aussteller wiederum ist verpflichtet, diese Weisungen an die Angestellten und Beauftragten weiterzuleiten. 9.2 Rücktritt vom Vertrag durch den Aussteller Tritt ein Aussteller vom Vertrag zurück, schuldet er der Messe Zug AG folgende Beträge: Bei Rücktritt bis 30. Juni: pauschal CHF Bei Rücktritt bis 31. Juli: 35% der Standmiete Bei Rücktritt bis 31.August.: 50% der Standmiete Bei Rücktritt bis 30.September: 75% der Standmiete Bei Rücktritt nach dem 30. September: 100% der Standmiete Der Aussteller schuldet diese Beträge unabhängig davon ob die betreffende Standfläche noch anderweitig vermietet werden kann. Der Rücktritt vom Vertrag muss schriftlich und eingeschrieben erfolgen. 9.3 Gerichtsstand In Fällen von Differenzen aller Art gilt als Gerichtsstand Zug. 10. Tarife und Zusatzleistungen 10.1 Mehrwertsteuer Sämtliche Tarife im Zusammenhang mit der ZUGER MESSE verstehen sich exklusiv 8,0 % Mehrwertsteuer. Ausgenommen sind jene Tarife, bei denen «inkl. MwSt.» ausdrücklich erwähnt ist. Die Mehrwertsteuer wird auf der Rechnung separat ausgewiesen.
4 10.2 Allgemeine Zahlungskonditionen / Anzahlungen Zahlungskonditionen: allgemein 10 Tage oder gemäss Angaben, rein netto ohne Skonto. Bei Nichteinhaltung der Zahlungsfrist kann die Messeleitung einen Verzugszins von 5% be rechnen.wird die zweite Zahlungsfrist nicht eingehalten, kann dies gemäss Art. 9.2 als Vertragsauflösung seitens des Ausstellers geltend gemacht werden, und die Messeleitung kann anderweitig über den Stand verfügen. Die Messeleitung ist berechtigt, Anzahlungen für Standmiete und Zusatzleistungen zu erheben Stand- und latzmieten Der Mietpreis für die Standfläche ist im Ausstellervertrag aufgeführt und gilt jeweils für das angegebene Kalenderjahr. Wird bei Aussenständen die zugewiesene Fläche (Asphalt/ Schotter /Wiese) mit Standmaterial überschritten, werden die zusätzlichen Quadratmeter verrechnet. Im Mietpreis inbegriffen sind: Rück-, Seiten- und Trennwände, 2,20 m hoch, un gestrichen, ohne Standblenden (für Aussen stände die zur Verfügung gestellte Geländefläche ohne jegliche Einrichtung) Grunderschliessung der Hallen für technische Anschlüsse und allgemeine Hallenbeleuchtung, ohne Standinstallation Allgemeine Hallen- und Aussenreinigung inkl. Kehrichtabfuhr, ohne Standreinigung Durchführung der allgemeinen Werbung für die ZUGER MESSE Kostenlose Zustellung der bestellten Gutscheine und Werbematerial Überwachung des Messeareals und der Ausstellungshallen 10.4 Zuschläge Hallenstände Sofern möglich, wird dem Wunsch nach einem Mehrfrontenstand gerne entsprochen. Normalstand, 1 Front Eckstand, 2 Fronten, Zuschlag auf Standfläche: 15 % Kopfstand, 3 Fronten, Zuschlag auf Standfläche: 20 % Der Mindestzuschlag beträgt in jedem Fall CHF Zusatzleistungen Der Aussteller erhält zusammen mit dem Standplan ein Bestellformular für Zusatzleistungen. Diese werden direkt von den ausführenden Firmen verrechnet. Das Formular «Bestellung Installationen und Malerarbeiten» muss unbedingt von jedem Aussteller bis zum angegebenen Datum eingesandt werden. Für verspätet eingereichte Formulare besteht keine Verpflichtung zur Umsetzung seitens der ZUGER MESSE. Allfälliger zusätzlicher Aufwand für die Umsetzung wird verrechnet. Wasser Wickart AG, 6300 Zug, Tel Wasseranschluss mit Schlauchhahnen ½ CHF 540. Spülbecken mit Unterbau CHF 580. Spülbecken mit Unterbau, eingebauter Kleinboiler CHF 650. Zusatzanschluss für Geschirrspüler CHF 99. Spezialinstallationen nach Aufwand pro Std. CHF 110. Maler Malergeschäft Sidler, Tel Weiss pro m 2 CHF 11. Buntfarben pro m 2 CHF 15. Die Standwände dürfen ausschliesslich vom Ausstellungsmaler gestrichen werden. Teppich Messe Zug AG, 6300 Zug, Tel Teppich verlegt pro m 2 CHF 15. Blenden Odermatt eter Holzbau, 6343 Rotkreuz, Tel Blende weiss, 30 cm breit, pro Laufmeter CHF 30. Für Stände über 5 m und Eckstände, fosten pro Stk. CHF 18. Hubstapler Odermatt eter Holzbau, 6343 Rotkreuz, Tel Hubstapler max. 4t mit Fahrer pro Std. CHF 150. Mindestbetrag pro Einsatz CHF 50. Kleinaufträge bis CHF 100. sind direkt vor Ort bar zu bezahlen Zusatzleistungen Fachfirmen Ein Verzeichnis von Fachfirmen, welche für die Messe herbeigezogen werden können, wird Ende Juni an alle Aussteller versandt Ausstellerparkplätze Es besteht die Möglichkeit, während der ganzen Messedauer eine beschränkte Anzahl reservierter Ausstellerparkplätze in der Nähe des Ausstellungsgeländes zu mieten. Das Bestellformular wird Ende Juni mit dem Standplan und dem Bestellformular «Installationen» zugesandt. Die arkplatzkarten werden nach Überweisung des Betrages und in der Reihenfolge der Zahlungseingänge ab September eingeschrieben dem Aussteller zugesandt. Innerhalb des Ausstellungsgeländes ist das arkieren nicht möglich. Auf dem Areal des Restaurants Brandenberg, auf den Grünflächen entlang der General-Guisan- Strasse, auf allen Zufahrten und insbesondere auf den arkplätzen des Einkaufszentrums Herti ist das arkieren polizeilich verboten. Falsch geparkte Fahrzeuge werden geahndet und abgeschleppt Obligatorisches Kommunikationspaket Der Eintrag der teilnehmenden Firmen in die Ausstellerverzeichnisse (rintmedien und Website ist obligatorisch. Aus steller mit eigener Website werden mit dem Ausstellerverzeichnis unter verlinkt. Für robleme technischer Art übernimmt die MESSE ZUG AG keine Haftung. 11. Schlussbestimmungen Die vorstehenden Tarife und Daten sind verbindlich, sofern nicht irgendwelche Ereignisse, die sich dem Einfluss der MESSE ZUG AG ent ziehen, Änderungen notwendig machen. Mit der Entstehung des Vertragsverhältnisses mit der MESSE ZUG AG anerkennen die Mieter, Veranstalter, Aussteller, Lieferanten und Besucher dieses vorliegende Reglement umfassend als verbindlich. Diese sind auch dafür verantwortlich, dass ihre Angestellten und Hilfspersonen diese Vorschriften zur Kenntnis nehmen und einhalten. MESSE ZUG AG Zug, im November 2014
5 Kurzinfo ZUGER MESSE 2015, 24. Oktober 1. November Wichtige Termine 14. März 2015 Anmeldeschluss Eckdaten Einrichten der Messestände (Aussenstände erst ab Donnerstag) Speditionsanschrift für Aussteller Während der ZUGER MESSE gilt für Aussteller folgende Speditionsanschrift (siehe auch Art. 3.6): Ende Juni 2015 Versand der Standpläne, der Rechnung, der Bestellf ormulare «Installationen und Malerarbeiten» und «Ausstellerparkplätze» sowie der Fachfirmenliste Mittwoch, 21. Oktober Donnerstag, 22. Oktober Freitag, 23. Oktober Überwachung SECURITAS Uhr Uhr Uhr Firma Halle/Stand Messeareal 6300 Zug 31. Juli 2015 Einsendeschluss für Bestellformular «Installationen und Malerarbeiten» 31. August 2015 Zahlungstermin für Standmieten und Austellerparkplätze September 2015 Nach erfolgtem Zahlungseingang Versand der Aus steller- und arkplatzkarten, des Versicherungsformulars sowie des Bestellformulars für zusätzliche Ausstellerkarten, für Kundengutscheine und Werbemittel. November 2015 Rückversand der eingelösten Kundengutscheine Eintrittspreise Erwachsene CHF 14. Jugendliche bis 16 Jahre, AHV/IV, Lehrlinge und Studierende mit Ausweis CHF 12. Kinder bis 12 Jahre in Begleitung Erwachsener gratis ersönliche Dauerkarte CHF 36. Familienbillett CHF 36. Spezialangebote Tarifverbund Zug und SBB RailAway. Hunde haben keinen Zutritt zum Messegelände. Mittwoch, 21. Oktober Uhr, bis Donnerstag, 22. Oktober Uhr Donnerstag, 22. Oktober Uhr, bis Freitag, 23. Oktober Uhr Freitag, 23. Oktober Uhr, durchgehend bis Montag, 2. November Uhr Eröffnung der ZUGER MESSE Samstag, 24. Oktober Uhr Öffnungszeiten während der Messe Samstage Uhr Sonntag, 25. Oktober Uhr Montag Freitag Uhr Sonntag, 1. November Uhr Die Restaurants haben verlängerte Öffnungszeiten. Abräumen der Messestände am Schlusstag Aussenstände ab Uhr Hallenstände ab Uhr Abtransport (Einlass der Fahrzeuge ins Messeareal) Aussenstände Sonntag, 1. November ab Uhr* Montag, 2. November bis Uhr * mit Sonderbewilligung Hallenstände Sonntag, 1. November Uhr Montag, 2. November Uhr Veranstalter und Messeleitung MESSE ZUG AG Chamerstrasse 56, CH-6300 Zug Tel Fax Bankverbindung Zuger Kantonalbank, 6300 Zug IBAN: CH Swift: KBZGCH22 Vororientierung ZUGER MESSE Oktober 2016 Nach Abschluss der Messe müssen sämtliche Stände bis zum Mittag (13.00 Uhr) des Folgetages (Montag) geräumt sein. Nicht rechtzeitig geräumte Stände werden auf Kosten des Ausstellers geräumt. Jegliche Haftung wird abgelehnt. Messe Zug AG Chamerstrasse Zug Tel Fax CHE MWST
6 BAAR Übersicht Messegelände und Umgebung Zufahrt und arkiermöglichkeiten Für die Zufahrt zum Messeareal folgen Sie der offiziellen Strassenbeschilderung. Innerhalb des Messeareals ist nur kurzzeitiges arkieren zum Ausladen erlaubt. Feldstrasse Nordstrasse ZÜRICH CHUR arkieren Sie Ihr Fahrzeug auf einem der nahen öffentlichen arkplätze bzw. arkhäuser (siehe lan). arkplätze und arkhäuser sind gebühren pflichtig. Ausstellerparkplätze Die bestellten Ausstellerparkplätze stehen nur während der Messewoche zur Verfügung. LUZERN GOTTHARD ZÜRICH Letzistrasse BMessegelände Allmendstrasse General-Guisan-Strasse Abachstrasse Gubelstrasse Dammstrasse Feldstrasse Baarerstrasse Industriestrasse ZUGERSEE Aabachstrasse N AMessegelände Chamerstrasse Gotthardstrasse METALLI Hafen Messe Zug AG Chamerstrasse Zug Tel Fax CHE MWST
AUSSTELLERVERTRAG Anmeldung. Seite 1-2
AUSSTELLERVERTRAG Anmeldung. Seite 1-2 Aussteller: Firma Ausstellungsreglement... Seite 3-4 Anhang.... Seite 5 Angebote am Messestand Titel des Messestandes (wird so im Programmheft genannt) Kontaktperson