Source: https://www.diia.de/?thema=auctions&page=auctionObjectDetail&loadObjectId=36729&loadObjectType=estate
Timestamp: 2020-07-08 04:12:57
Document Index: 335281743

Matched Legal Cases: ['§ 34', '§ 2', '§ 14', '§ 23', '§ 32', '§ 20']

Grundstück kaufen in Teuchern OT Gröbitz: Grundstück mit ruinösen Gebäuderesten eines ehemaligen Wohnhauses nebst Nebengebäude - Deutsche Internet Immobilien Auktionen
Grundstück mit ruinösen Gebäuderesten eines ehemaligen Wohnhauses nebst Nebengebäude
Gebäuderuine mit Ablagerungen diverser Gartenabfälle Dritter
Umgebung und Verkaufsgegenstand
Blick auf den Verkaufsgegenstand und Umgebung
Auktions-ID 326-0009
verkauft (02.04.2020) 2.800 EUR von B8E85DA1
Adresse Bergstraße 18
Grundstücksgröße 668 m², lt. Grundbuchangaben.
Amtsgericht Weißenfels von Gröbitz, Blatt 572, Flur 2, Flurstücke 298/93, 299/93, 300/112 und 301/95
Die Stadt Teuchern teilt dem Veräußerer im Schreiben vom 21.10.2019 u.a. mit, dass das Objekt im Innenbereich gemäß § 34 BauGB liegt und im Flächennutzungsplan als gemischte Baufläche (M) mit der besonderen Art der baulichen Nutzung Dorfgebiet (MD) dargestellt ist. Maß der baulichen Nutzung: Grundflächenzahl (GRZ) von 0,2 - 0,5, Zahl der Vollgeschosse: 2 in offener Bauweise. Städtebauliche Auflagen/Mängel/Besonderheiten bestehen nicht.
Es eignet sich nicht für die Gewinnung regenerativer Energien wie Windenergie, Fotovoltaik oder Biomasse. Es kann mit der Zustimmung zur Nutzung für Handel, Dienstleistungsgewerbe oder Wohnen gerechnet werden.
Das Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt teilt dem Veräußerer in Schreiben vom 21.10.2019 und 13.11.2019 u.a. mit, dass sich auf dem Verkaufsgegenstand kein Baudenkmal befindet und das Grundstück auch nicht Teil des Denkmalbereichs Bergstraße ist. Ferner sind in dem Bereich des Objektes keine archäologischen Kulturdenkmäler bekannt.
Die Untere Denkmalschutzbehörde des Burgendlandkreises teilt dem Veräußerer im Schreiben vom 24.10.2019 u.a. mit, dass der Verkaufsgegenstand im historischen Ortskern von Gröbitz liegt, welcher gemäß § 2 Abs. 2 Ziiff. 4 DenkmSchG LSA ein archäologisches Flächendenkmal bildet. Belange der Denkmalpflege können dann berührt werden, wenn der Genehmigungspflicht nach § 14 DenkmSchG LSA unterliegende Erdarbeiten durchgeführt werden. In das Denkmalverzeichnis (Baudenkmale und Denkmalbereich) ist das Objekt nicht eingetragen.
Das Landesamt für Geologie und Bergwesen teilt dem Veräußerer im Schreiben vom 11.11.2019 u.a. mit, dass das Objekt weder bergbaulichen Beschränkungen unterliegt noch vom tieferen Untergrund ausgehende, durch Subrosion bedingte Beeinträchtigungen der Geländeoberfläche bekannt sind. Zum Schichtaufbau des Baugrundes gibt es keine gesonderten Hinweise oder Bedenken. Es wird empfohlen, Baugrunduntersuchungen durchführen zu lassen. (Hinweis des Veräußerers: Eine Kostenbeteiligung des Veräußerers für die Maßnahme ist ausgeschlossen. Die eventuelle Baugrunduntersuchung geht zu Lasten des Erstehers.)
Das Rechts- und Ordnungsamt Sachgebiet Jagd, Fischerei, Waffen des Burgenlandkreises teilt dem Veräußerer im Schreiben vom 17.10.2019 u.a. mit, dass anhand vorliegender Belastungskarten und Erkenntnissen keine Belastung der Fläche bekannt ist. Es ist nicht mit dem Auffinden von Kampfmitteln zu rechnen.
Die Untere Naturschutz- und Forstbehörde des Burgenlandkreises teilt dem Veräußerer im Schreiben vom 22.10.2019 mit, dass der Verkaufsgegenstand nicht im Naturschutzregister des Burgenlandkreises registriert ist. Die Flurstücke werden von keinem naturschutzrechtlichen Schutzgebiet bzw. -objekt im Sinne der §§ 23 bis 30 sowie § 32 BNatSchG bzw. der §§ 20 bis 23 NatSchG LSA berührt.
Das Umweltamt des Burgenlandkreises teilt dem Veräußerer im Schreiben vom 21.10.2019 mit, dass für den Verkaufsgegenstand keine Eintragung im Fachinformationssystem ´Bodenschutz´ besteht. Es liegen keine Erkenntnisse vor, ob für das Objekt in der Vergangenheit Erkundungen zu Altlasten durchgeführt wurden.
Die Untere Bauaufsichtsbehörde des Burgenlandkreises teilt dem Veräußerer im Schreiben vom 23.10.2019 mit, dass für den Verkaufsgegenstand keine Eintragungen in Form einer Belastung oder Begünstigung im Baulastenverzeichnis vorgenommen wurden.
Die Untere Wasserschutzbehörde des Burgenlandkreises teilt dem Veräußerer im Schreiben vom 04.11.2019 u.a. mit, dass der Verkaufsgegenstand nicht die Nautzschke als Gewässer II. Ordnung tangiert. Weitere Gewässer sind der Behörde nicht bekannt.
Der Ortsteil Gröbitz liegt westlich der B 91, zwischen Weißenfels und Zeitz bzw. Halle (Saale) und Gera.
Der Verkaufsgegenstand befindet sich in der Bergstraße im historischen Ortskern und wird von Wohngebäuden mit dörflichem Charakter umgeben. Der Ort wird mit Bussen erschlossen.
Siehe Punkt ´Aussage Bauamt´.
Der Verkaufsgegenstand verfügt über keine öffentlich gesicherte Zuwegung und ist durch einen Maschendrahtzaun sowie ein ´Einsturzgefahr! Betreten verboten´-Schild versperrt. Gegenwärtig liegen keine Versorgungsmedien am Verkaufsgegenstand an. Der Netzbetreiber teilte dem Veräußerer mit, dass eine Stromversorgung möglich ist.
Zum Aufruf kommen vier zusammenhängende insgesamt unregelmäßig geschnittene Flurstücke mit einer Gesamtgrundstücksgröße von 668 m², lt. Grunduchangaben.
Auf dem vertragsfreien Verkaufsgegenstand befinden sich neben einem eingefallenen Wohnhaus Mauerwerksreste des ehemaligen Nebengelasses. Augenscheinlich wurden in diesem Bereich diverse Gartenabfälle sowie Holzschnitt von Dritten abgelagert.
Die Bodenbeschaffenheit des vorderen Grundstücksbereichs scheint relativ eben zu sein, der hintere Bereich ist abschüssig und weist eine mit Büschen und Bäumen verwilderte Hanglage auf.
Ein Teil des Objektes ist mit einem Maschendrahtzaun eingefriedet. Ob die Zaunstellung mit den tatsächlichen Flurstücksgrenzen übereinstimmt ist nicht bekannt.
Zum Zeitpunkt der Besichtigung durch einen Mitarbeiter des Auktionshauses konnten Teile des Verkaufsgegenstandes aufgrund der unsicheren Grundstückssituation nicht begangen werden.
Der Verkaufsgegenstand verfügt über keine öffentlich gesicherte Zuwegung zum öffentlichen Verkehrsraum mit entsprechender Widmung. Der Ersteher muss sich bezüglich der zukünftigen Zuwegung mit dem Eigentümer des bzw. der dafür zu nutzenden Grundstücke in Verbindung setzen. Ob eine Zuwegung möglich ist, ist nicht klar.
Bilder 326-0009 - Grundstück mit ruinösen Gebäuderesten eines ehemaligen Wohnhauses nebst Nebengebäude