Source: http://www.kinderschutz-in-nrw.de/termine.html
Timestamp: 2017-12-16 07:07:34
Document Index: 36013346

Matched Legal Cases: ['§ 45', '§ 8', '§ 4', '§ 8', '§ 4', '§ 8']

Schutzkonzepte gegen sexualisierte Gewalt in Einrichtungen
11.12.2017 | 00:00 Uhr -
Vor dem Hintergrund der Ergebnisse der Runden Tische Heimerziehung und Sexueller Kindesmissbrauch haben sich stationäre Einrichtungen der Erziehungshilfe in den letzten Jahren mit folgenden Kernfragen auseinandergesetzt:
Wie können Leitungskräfte ihrer Verantwortung für den Schutz der Mädchen und Jungen ebenso wie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gerecht werden?
Was können sie tun, um Grenzverletzungen in Einrichtungen
Was ist zu tun, wenn es zu Übergriffen in der Einrichtung kommt
Die Fortbildung knüpft an den aktuellen Stand an. Die Teilnehmer/innen haben die Möglichkeit,
die Prozesshaftigkeit von Schutzkonzepten zu reflektieren,
Vorschläge und Ideen zur Weiterentwicklung bestehender Konzepte zu bekommen,
Stolpersteine zu überwinden
sowie positive Veränderungen in Bezug auf die Umsetzung zu diskutieren und von anderen zu profitieren.
In die Fortbildung fließen Erfahrungen aus der bundesweiten Fortbildungsoffensive zur Stärkung der Handlungsfähigkeit
der Kinder- und Jugendhilfe zur Verhinderung sexualisierter Gewalt (2010 - 2014) und des laufenden Bundesmodellprojekts 2015 - 2018 zum Schutz von Mädchen und Jungen mit Behinderung vor sexualisierter Gewalt in Institutionen ein. (Text aus der Ausschreibung)
Zielgruppe: Leitungskräfte in Einrichtungen der stationären Erziehungshilfe
Termin: 11. - 13.12.2017
Kinder psychisch erkrankter und/oder suchtkranker Eltern im Kontext von Kindeswohlgefährdung
11.12.2017 | 10:00 Uhr -
Termin: 11./12. Dezember
Inhaltliche Auskunft: info@bis-akademie.de oder 0202 7476 588-20
Grundlagen eines ganzheitlichen Kinderschutzkonzeptes
14.12.2017 | 10:00 Uhr -
Rechte für Kinder und Jugendliche finden spätestens seit der Ratifizierung der UN-Kinderrechtskonvention (KRK) durch die Bundesrepublik Deutschland 1992 und 2012 durch die Aufhebung von Vorbehalten auch hier zu Lande Beachtung. Deutschland hat sich mit der Unterzeichnung des Völkerabkommens verpflichtet, seine Gesetze und vor allem die Lebensbedingungen für alle Kinder und Jugendliche so zu gestalten, dass alle jungen Menschen die bestmöglichen Voraussetzungen und Chancen zur Entwicklung und Förderung bekommen.
Seit Inkrafttreten des Bundeskinderschutzgesetzes am 1.1.2012 wird das Thema auch in Einrichtungen und Diensten der Kinder- und Jugendhilfe und in Schulen breit diskutiert. Gesetzliche Normen zu Beteiligung und Beschwerde stärken die Subjektstellung junger Menschen. Diese wichtige gesetzliche Entscheidung findet u. a. in den §§ 45, 79a SGB VIII ihren Ausdruck: Die Entwicklung von einrichtungsbezogenen Konzepten zum Schutz vor Gewalt und sexueller Ausbeutung wird zu einem förderrelevanten und qualitätsschernden Faktor.
Sensibilisiert durch die Aufarbeitung dieser Enthüllungen im Rahmen des „Runden Tisches Heimerziehung der 50er und 60er Jahre“ und etwas später des „Runden Tisches Sexueller Kindesmissbrauch in Abhängigkeits- und Machtverhältnissen in privaten und öffentlichen Einrichtungen und im familiären Bereich (RTKM)“ sind in Einrichtungen und sozialen Diensten strukturelle Maßnahmen zur Stärkung der Rechte des Kindes einzuleiten sowie Maßnahmen zu installieren, die Grenzüberschreitungen soweit wie möglich verhindern (primäre Prävention), aufdecken und wirkungsvoll stoppen. (Text aus der Ausschreibung)
Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte von Einrichtungen und Diensten der Kinder- und Jugendhilfe und der Schule
24.01.2018 | 10:00 Uhr -
Mit dem Bundeskinderschutzgesetz wurde der Schutzauftrag für Kinder konkretisiert. In § 8a Abs. 4 SGB VIII und § 4 KKG wird den Fachkräften sowohl von öffentlichen und freien Trägern der Jugendhilfe als auch den Fachkräften der Gesundheitshilfe und der Schule Handlungsschritte bei der Wahrnehmung gewichtiger Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung vorgegeben.
Gewichtige Anhaltspunkte wie beispielsweise Vernachlässigung, körperliche und seelische Misshandlung, sexualisierte Gewalt und die Zeugenschaft elterlicher Partnergewalt fordern somit professionelles Handeln von allen Fachkräften, die beruflich mit Kinder und Jugendliche arbeiten.
Zielgruppe: Fachkräfte von öffentlichen und freien Trägern der Kinder- und Jugendhilfe, der Schule und der Gesundheitshilfe
Termin: 24./25.01.2018
05.02.2018 | 00:00 Uhr -
Zertifikatskurs Kinderschutzfachkraft - gemäß den §§ 8a SGB VIII, 8b SGB VIII und § 4 KKG
05.02.2018 | 10:00 Uhr -
Mit der Einführung des § 8a SGB VIII wurde 2005 die „insoweit erfahrene Fachkraft“ als neue Akteurin im Kinderschutz geschaffen, die von den Fachkräften bei freien Trägern der Kinder- und Jugend-hilfe zur Beratung bei der Gefährdungseinschätzung bezüglich einer Kindeswohlgefährdung hinzugezogen werden soll. Die Kinderschutz-fachkraft übernimmt hierbei beratende und prozessbegleitende Aufgaben. Durch das Bundeskinderschutzgesetz vom 01.01.2012 erweitert sich der Adressatenkreis des Beratungsanspruchs auf die Gesundheitshilfe und Schule.
Zielgruppe: Fachkräfte von öffentlichen und freien Trägern, die extern Fachteams im Rahmen der Gefährdungseinschätzung beraten und begleiten werden. Voraussetzung für die Teilnahme ist neben einer pädagogischen Ausbildung eine mindestens dreijährige Berufserfahrung sowie Erfahrung mit Praxisfällen im Kinderschutz. Eine endgültige Zulassung erfolgt nach Rücksendung und Prüfung eines Vorstellungsbogens.
Termin: 05./06.02.2018
Kinderschutz und Kooperation unter Berücksichtigung des Datenschutzes
14.02.2018 | 00:00 Uhr -
Kinderschutz kann nur glücken bei einer gelungenen Kooperation verschiedener Professionen und Institutionen. Dabei werden die Regelungen zum Datenschutz häufig als Hürde wahrgenommen, die eine solche Kooperation behindert. In dieser Fortbildung sollen die Regelungen zu Schweigepflicht und Datenschutz für die verschiedenen Beteiligten und ihre jeweiligen Aufgaben und Befugnisse im Kinderschutz thematisiert werden. Im Mittelpunkt steht dabei die Tätigkeit des ASD - unter welchen Voraussetzungen darf bei der Gefährdungseinschätzung mit anderen Beteiligten geredet werden, inwieweit dürfen Rückmeldungen nach erfolgter Gefährdungseinschätzung erfolgen und welche Vorgaben gibt es für die Kooperation im Rahmen von erzieherischen Hilfen?
Zielgruppe: ASD-Fachkräfte, die mit dem Thema Kinderschutz zu tun haben und in unterschiedlichen Teilbereichen Wissen und Reflektion wünschen
Veranstalter: LWL-Landesjugendamt Westfaem
Leitung/Auskunft zu Inhalten: Heidi Knapp, Tel.: 0251 591-3652
Auskunft zu Anmeldung und Organisation: Christiane Löcke, Tel.: 0251 591-4559, E-Mail: christiane.loecke@lwl.org
Trauma erkennen und verstehen: Traumapädagogisches Handeln im pädagogischen Rahmen (Modul 1)
14.02.2018 | 10:00 Uhr -
Der Kurs umfasst fünf Module an jeweils zwei aufeinanderfolgenden Tagen zu je 16 Unterrichtsstunden und 20 Unterrichtsstunden Praxiserprobung und -reflexion, insgesamt 100 Unterrichtsstunden. Bei erfolgreicher Teilnahme erhalten Sie das Zertifikat "Traumapädagogische Fachbegleiterin/Traumapädagogischer Fachbegleiter" von der Paritätischen Akademie NRW. (...) (Text aus der Ausschreibung)
Zielgruppe: interessierte Fachkräfte
Veranstalter: Paritätische Akademie NRW
Termin: 14. und 15. Februar 2018 (Modul 1)
Ina Lückerath, Telefon: 0202 2822-230
Dinah Igelski, Telefon 0202 2822-244
19.02.2018 | 00:00 Uhr -
Interkulturelle Begegnungen nehmen zu und damit auch die kulturelle Diversität in unserer Gesellschaft. Menschen mit ganz unterschiedlicher kultureller Identität treffen aufeinander, und Kinder und Jugendliche wachsen zwischen verschiedenen kulturellen Vorstellungen auf. Dieses Spannungsfeld stellt viele Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe sowie des Gesundheitswesens vor neue Anforderungen und verändert ihr Berufsprofil. Interkulturelle Kompetenz wird hier zu einer Schlüsselqualifikation.
Anhand von Informationen und praktischen Beispielen lernen Sie Kinder und ihre Familien besser verstehen, reflektieren Ihre eigene kulturelle Prägung und erweitern Ihre interkulturellen Kompetenzen. Sie gewinnen neue Impulse für die tägliche Arbeit, um unterstützend zu arbeiten und gemeinsam neue Wege zu gehen. (Text aus der Ausschreibung)
Zielgruppe: Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe und des Gesundheitswesens
Veranstalter: Die Kinderschutz-Zentren, Tel.: 0221/56 97 53
Termin: 19./20. Februar 2018
Gutachterliche Stellungnahmen in Kinderschutzverfahren vor dem Familiengericht
Gutachterliche Stellungnahmen gehören in Kinderschutzverfahren vor den Familiengerichten zu den Aufgaben der Fachkräfte der Jugendämter. Sie sind nicht nur bedeutsam als Entscheidungsgrundlage für das Gericht, sondern auch Ausdruck der Fachlichkeit und Professionalität der Fachkräfte. In der Fortbildung sollen die wesentlichen Prinzipien für gutachterliche Stellungnahmen in Kinderschutzverfahren erarbeitet und anhand von Praxisbeispielen vertieft werden. Erwartet wird die Bereitschaft, anonymisierte eigene Textbeispiele mitzubringen, die gemeinsam besprochen werden können.
Zielgruppe: Fachkräfte aus dem ASD
Christiane Löcke, Tel.: 0251 591-4559, E-Mail: christiane.loecke[at]lwl[dot]org
Zertifikatskurs: Kinderschutzfachkraft in Kindertageseinrichtungen (Modul 1)
05.03.2018 | 00:00 Uhr -
Termin: 05./06.03. 2018
08.05.- 09.05.2018
20.09.- 21.09.2018
15.11.- 16.11.2018
30.01.-31.01.2019
Leitung / Auskunft zu Inhalten: Monika Schröder, Tel.: 05733 923-323
Heidi Jurkewitz, Tel.: 05733 923-312, Email: heidi.jurkewitz[at]lwl[dot]org
Kommunizieren mit Kindern in (hoch)belasteten familiären Situationen
22.03.2018 | 00:00 Uhr -
Wir kommen als Fachkräfte mit vielfältigen belasteten familiären Situationen in Kontakt. Hauptansprechpartner sind für uns meistens die Erziehungspersonen, oft auch andere beteiligte Fachkräfte. Aber eigentlich geht es doch um die Kinder und Jugendlichen, die von diesen Belastungen betroffen sind. Ihre Situation gilt es zu verbessern. Wie können wir sie angemessen beteiligen, beraten, einbinden?
Welche Settings, Methoden und Materialien haben sich bewährt, um mit Kindern und Jugendlichen über schwierige Themen zu kommunizieren? Wie gehe ich in meiner Rolle und persönlich mit den jungen Betroffenen um? Was kann ich gut, was berührt mich, wo sind meine Grenzen?
In der Fortbildung werden für die Praxis relevante Methoden und Anregungen vorgestellt, mit den Teilnehmenden ausprobiert und diskutiert. Über Erfahrungen aus der Gruppenarbeit mit Kindern aus Trennungs- und Scheidungsfamilien sowie aus Familien mit psychisch erkrankten Eltern wird ausführlicher berichtet. (Text aus der Ausschreibung)
Zielgruppe: Fachkräfte aus Allgemeinen Sozialen Diensten, Jugendämtern, Beratungsstellen
Termin: 22./23.03.2018
Susanne Kübel, Tel.: 0251 591-4580, E-Mail: susanne.kuebel@lwl.org