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Timestamp: 2018-05-20 13:39:33
Document Index: 319435989

Matched Legal Cases: ['§ 10', '§ 2', '§ 1', '§ 4', '§ 3', '§ 6', '§ 3']

Ihre Themen-Auswahl:Besondere Zielgruppen Werdende und stillende Mütter Beschäftigungsverbote und -beschränkungen
Sofern entgegen den rechtlichen Vorschriften keine Gefährdungsbeurteilung vorliegt, ist der werdenden Mutter bis zum Vorliegen der Gefährdungsbeurteilung ein Beschäftigungsverbot auszusprechen. Dies ergibt sich aus dem § 10 des Mutterschutzgesetzes (MuSchG).Danach hat der Arbeitgeber - unabhängig davon, ob eine Frau am Arbeitsplatz beschäftigt wird - bereits im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung na ...
1. Gefährdungsbeurteilung nach Bekanntgabe der Schwangerschaft Nach § 2 Mutterschutzgesetz (MuSchG) und § 1 Mutterschutzverordnung (MuSchArbV) ist der Arbeitgeber verpflichtet nach Bekanntgabe einer Schwangerschaft unverzüglich eine Gefährdungsbeurteilung zu erstellen. Diese sollte personen- und tätigkeitsbezogen sein, um effektive Schutzmaßnahmen ergreifen zu können. Die generellen Beschäftigungs ...
Grundsätzlich dürfen schwangere Mitarbeiterinnen Bewohner einer Wohnstätte für Menschen mit Behinderungen außerhalb des Hauses (bei Spaziergängen, Arztbesuchen usw.) in 1:1 Betreuung begleiten. Aber auch hierbei hat der Arbeitgeber die Bestimmungen des Mutterschutzgesetzes (MuSchG) und der Mutterschutzverordnung (MuSchArbV) zu beachten. Das bedeutet, dass der Arbeitgeber sofort nach Bekanntgabe de ...
Der Einsatz einer Altenpflegerinfällt in der Regel nicht unter das Beschäftigungsverbot des § 4 Abs. 2 Nr. 2 Mutterschutzgesetz (MuSchG) (Werdende Mütter dürfen insbesondere nicht beschäftigt werden ... nach Ablauf des fünften Monats der Schwangerschaft mit Arbeiten, bei denen sie ständig stehen müssen, soweit diese Beschäftigung täglich vier Stunden überschreitet ...) Die Art der Tätigkeit wird e ...
Die Mutterschutzarbeitsverordnung - MuSchArbV verbietet die Beschäftigung werdender oder stillender Mütter mit sehr giftigen, giftigen, gesundheitsschädlichen oder in sonstiger Weise den Menschen chronisch schädigenden Gefahrstoffen, wenn der Grenzwert überschritten wird. Generell verboten ist für werdende Mütter die Beschäftigung mit krebserzeugenden, fruchtschädigenden oder erbgutverändernden Ge ...
Auf die sechswöchige Schutzfrist vor der Entbindung (§ 3 Abs. 2 Mutterschutzgesetz - MuSchG) kann die werdende Mutter auf eigenen Wunsch verzichten. Sie muss sich dafür ausdrücklich zur weiteren Arbeitsleistung bereit erklären. Diese Erklärung kann von ihr jederzeit widerrufen werden. Die Einhaltung der Schutzfrist nach der Entbindung (8 Wochen, § 6 MuSchG) hingegen ist grundsätzlich zwingend für ...
Für schwangere Arbeitnehmerinnen bestehen umfangreiche Tätigkeitsbeschränkungen und Beschäftigungsverbote, die sich aus dem Mutterschutzgesetz (MuSchG) und der Verordnung zum Schutze der Mütter am Arbeitsplatz (MuSchArbV) ergeben. Dies sind u. a.: Verbot der Weiterbeschäftigung, wenn durch ein ärztliches Zeugnis bescheinigt wird, dass bei einer Weiterbeschäftigung die Gesundheit von Mutter und K ...
Jeder Arbeitgeber ist grundsätzlich verpflichtet, Arbeitsplatz und -bedingungen einer werdenden oder stillenden Mutter so zu gestalten, dass Leben und Gesundheit von Mutter und Kind durch die berufliche Tätigkeit nicht gefährdet werden. Das bedeutet, dass der Arbeitgeber sofort nach Bekanntgabe der Schwangerschaft eine sorgfältige Beurteilung des Arbeitsplatzes und der Arbeitsbedingungen durchführ ...
Ein mutterschutzrechtliches Beschäftigungsverbot richtet sich stets an den Arbeitgeber als Verantwortlichen für dessen Einhaltung. Dies gilt auch für ein von der Frauenärztin ausgesprochenes individuelles Beschäftigungsverbot. Für ein individuelles Beschäftigungsverbot gemäß § 3 Mutterschutzgesetz (MuSchG) sind folgende Voraussetzungen zu beachten: 1. Fortdauer der Beschäftigung ist für Mutter und ...
Die im Mutterschutzgesetz (MuSchG) und der Mutterschutzverordnung (MuSchArbV) genannten generellen Beschäftigungsverbote muss der Arbeitgeber von sich aus einhalten, ohne dass es einer besonderen Aufforderung durch den behandelnden Arzt bedarf. Für das Einhalten der generellen Beschäftigungsverbote hat der Arbeitgeber eigenverantwortlich Sorge zu tragen. Allerdings kann sich der Arbeitgeber beim E ...
Welche Tätigkeiten sind für eine schwangere Bauingenieurin im Bereich der Stadtentwässerung noch zulässig?
Die mutterschutzrechtlichen Vorschriften wie das Mutterschutzgesetz (MuSchG) und die Mutterschutzarbeitsplatzverordnung (MuSchArbV) treffen keine Regelungen über erlaubte Tätigkeiten. Vielmehr werden Festlegungen zu Beschäftigungsbeschränkungen und -verboten (z. B. Verbot der Mehrarbeit) getroffen. Diese mutterschutzrechtlichen Beschäftigungsverbote führen dazu, dass in der Abwasserwirtschaft weg ...
Dialog: 6487
Ist die Tätigkeit einer werdenden Mutter bei der allgemeinen Patientenaufnahme in einer Klinik unter dem Aspekt der biologischen Gefährdung zulässig?
Eine Beschäftigung von Schwangeren in der Patientenaufnahme ist unter konsequenter Einhaltung der erforderlichen Hygienemaßnahmen grundsätzlich möglich. Tätigkeiten, bei denen die werdende Mutter im Notfall unter Verstoß gegen mutterschutzrechtliche Beschäftigungsverbote (z. B. direkter Kontakt mit Körperflüssigkeiten) Hilfe leisten muss, sind nicht zulässig (z. B. Tätigkeiten in der Notaufnahme). ...
Dialog: 11663