Source: https://www.sgu-naumann.de/G.htm
Timestamp: 2018-11-19 06:59:28
Document Index: 389397273

Matched Legal Cases: ['§ 6', '§ 22', '§ 22', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 28', '§ 10', 'BGH', 'BGH', '§ 9', '§ 8', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 9', '§ 3', '§ 38', 'BGH', '§ 8', '§ 8', '§ 64', 'Art 1', '§ 20', '§ 21', '§ 3', '§ 6', '§ 22', '§ 23', '§ 88', '§ 204']

sgu-naumann - G
DGUV-R 109-602 Branche Galvanik
DGUV-R 109-004 (BGR 150) Rundstahlketten als Anschlagmittel in Feuerverzinkereien
DGUV-I 209-009 (BGI 552) Galvaniseure
Hinweis: Diese Schrift ist nicht mehr aktuell und wird im Zuge der Überführung in eine DGUV Information zu gegebener Zeit neu veröffentlicht. (Quelle: DGUV, Stand 06.02.2018)
DGUV-I 209-086 Stückverzinken
DGUV-I 213-716 (BGI 790-016) Galvanotechnik und Eloxieren
DGUV-R 101-018 (BGR 209) Umgang mit Reinigungs- und Pflegemitteln
DGUV-I 201-009 (BGI 659) Gebäudereinigungsarbeiten
Die DGUV-Information beschreibt die vielfältigen Aspekte, die bei Reinigungsarbeiten beachtet werden müssen (diverse Arbeitsmittel, Gefahrstoffe, Verunreinigungen).
Siehe auch >> Flüssigkeitsstrahler, Hubarbeitsbühne, Mäusekot, Taubenkot
Gebrauchsstellenvorlage (Gasrücktrittsicherung)
Kap. 2.26 Schweißen, Schneiden und verwandte Verfahren:
3.27.1 Regelmäßige Prüfungen:
3.27.1.1 Der Unternehmer hat dafür zu sorgen, dass Flaschenbatterieanlagen sowie Verbrauchseinrichtungen vor der ersten Inbetriebnahme sowie nach wesentlichen Instandsetzungs und Änderungsarbeiten auf
– ordnungsgemäße Aufstellung,
– ordnungsgemäße Beschaffenheit
– Dichtheit unter Betriebsverhältnissen
3.27.1.2 Der Unternehmer hat dafür zu sorgen, dass Einzelflaschen und Flaschenbatterieanlagen sowie Verbrauchseinrichtungen regelmäßig auf
– Dichtheit
– ordnungsgemäßen Zustand
3.27.1.4 Der Unternehmer hat dafür zu sorgen, dass durch einen Sachkundigen mindestens einmal jährlich
1. trockene Gebrauchsstellenvorlagen und Einzelflaschensicherungen auf Sicherheit gegen Gasrücktritt, Dichtheit und Durchfluss
2. nasse Gebrauchsstellenvorlagen gereinigt und auf Sicherheit gegen Gasrücktritt
3.27.1.5 Der Unternehmer hat dafür zu sorgen, dass nasse Gebrauchsstellenvorlagen mindestens einmal je Schicht vor Beginn schweißtechnischer Arbeiten und nach jedem Flammenrückschlag in drucklosem Zustand auf ausreichenden Flüssigkeitsinhalt geprüft und erforderlichenfalls nachgefüllt werden.
3.27.1.6 Die Versicherten haben vor Arbeitsbeginn
– Gasschläuche, deren Befestigungen und Verbindungselemente auf einwandfreien Zustand
– Verbrauchseinrichtungen auf Funktion
Informationsseite der eszet Autogentechnik GmbH zu Gebrauchsstellenvorlagen:
Ein Video zur Funktion von IBEDA-Sicherheitseinrichtungen: finden Sie hier.
§ 6 Dokumentation:
§ 22 Befugnisse der zuständigen Behörden:
2.a) als Arbeitgeber oder als verantwortliche Person einer vollziehbaren Anordnung nach § 22 Abs. 3 oder
Hinweis: Diese technische Regel konkretisiert die Anforderungen der ArbStättV hinsichtlich der Gefährdungsbeurteilung von Arbeitsstätten.
Ablaufschema nach TRBS 1111:
§ 4 Gefährdungsbeurteilung:
1. maßgebliche Veränderungen der Arbeitsbedingungen oder neue Informationen, zum Beispiel Unfallberichte oder Erkenntnisse aus arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchungen, dies erfordern
2. die Prüfung von Funktion und Wirksamkeit der Schutzmaßnahmen ergeben hat, dass die festgelegten Schutzmaßnahmen nicht wirksam sind.
Hilfestellung zur Gefährdungsbeurteilung: >> EMKG - Einfaches Maßnahmenkonzept Gefahrstoffe
3.1 Durchführung der Gefährdungsbeurteilung:
(1) Die Beurteilung der Brandgefährdung ist im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung nach § 5 Arbeitsschutzgesetz und § 6 Gefahrstoffverordnung (siehe auch TRGS 400) durchzuführen.
3.3 Beurteilung der Brandgefährdung:
(4) Hohe Brandgefährdung liegt vor, wenn brennbare oder oxidierende Gefahrstoffe in nicht nur geringer Menge vorhanden sind, mit hoher Wahrscheinlichkeit mit einer Brandentstehung zu rechnen ist, und eine schnelle und unkontrollierbare Brandausbreitung oder eine große Rauch- oder Wärmefreisetzung zu erwarten ist.
4.2 Brandschutzmaßnahmen:
(1) Ergibt die Beurteilung, dass nur eine normale Brandgefährdung vorliegt, sind nach dieser Regel keine zusätzlichen Maßnahmen erforderlich. Dabei wird vorausgesetzt, dass der Schutz Beschäftigter und anderer Personen über die Maßnahmen nach Arbeitsstättenverordnung, Betriebssicherheitsverordnung und Bauordnungsrecht ausreicht. Werden in Bereichen mit normaler Brandgefährdung, zusätzlich zu den bereits beurteilten, zeitweise Tätigkeiten mit erhöhter oder hoher Brandgefährdung durchgeführt, sind die erforderlichen Maßnahmen im Einzelfall festzulegen (z. B. über ein Freigabescheinverfahren).
Anlage 3 Prüfliste für die Überprüfung der Schutzmaßnahmen
§ 28a Beurteilung der Arbeitsbedingungen:
Konkretisierung der LärmVibrationsArbSchV:
TRLV Lärm Teil 1: Beurteilung der Gefährdung durch Lärm
Hinweis: Am 01.01.2018 trat die Neufassung des MuSchG in Kraft, die bisherige MuSchArbV entfällt und wurde in die Neufassung integriert!
§ 10 Beurteilung der Arbeitsbedingungen; Schutzmaßnahmen:
Muster-Gefährdungsbeurteilung (derzeit noch die alte Fassung):
GB nach MuSchArbV der Bezirksregierung Düsseldorf, Dezernat 56, Mutterschutz und Jugendarbeitsschutz
Siehe auch >> Mutterschutz
Merkblatt A017 Gefährdungsbeurteilung - Gefährdungskatalog der BG RCI
BGHM-Information 102 "Beurteilen von Gefährdungen und Belastung"
BGHM Vorlagen und Formulare zur Gefährdungsbeurteilung
Informationsportal LIA.nrw Gefährdungsbeurteilung
Informationsportal der BG ETEM zur Gefährdungsbeurteilung
Checklisten und Handlungshilfen der BG ETEM zur Gefährdungsbeurteilung
GDA-Leitlinie Gefährdungsbeurteilung und Dokumentation, u. a. Liste der Gefährdungsfaktoren
§ 9 Besondere Gefahren:
§ 8 Gefährliche Arbeiten:
Hinweis: Siehe Infoseite der BG BAU
DGUV-R 100-001 DGUV-Regel Grundsätze der Prävention
2.7 Gefährliche Arbeiten:
• Arbeiten in Silos, Behältern oder engen Räumen,
• Schweißen in engen Räumen,
• Feuerarbeiten in brand- oder explosionsgefährdeten Bereichen oder an geschlossenen Hohlkörpern,
• Gasdruckproben und Dichtigkeitsprüfungen an Behältern,
• Erprobung von technischen Großanlagen, wie Kesselanlagen,
• Sprengarbeiten,
• Fällen von Bäumen,
• Arbeiten im Bereich von Gleisen während des Bahnbetriebes,
• der Einsatz bei der Feuerwehr,
• Vortriebsarbeiten im Tunnelbau,
• Arbeiten an offenen Einfüllöffnungen von Ballenpressen, die mit Stetigförderern beschickt werden, und deren ungesicherten Aufgabestellen,
• Arbeiten in gasgefährdeten Bereichen,
• Hebezeugarbeiten bei fehlender Sicht des Kranführers auf die Last,
• Umgang mit besonders gefährlichen Stoffen, z. B. in chemischen, physikalischen oder medizinischen Laboratorien,
• Arbeiten mit biologischen Arbeitsstoffen der Risikostufe IV,
• Dienstleistung an Personen, die sich gegen die Dienstleistung tätlich wehren.
Sie auch >> Alleinarbeit
Anhang 2 Maßnahmen zum Schutz vor besonderen Gefahren
2.1 Schutz vor Absturz und herabfallenden Gegenständen, Betreten von Gefahrenbereichen:
Hinweis: Konkretisierung des Anhangs Teil 2.1 der Arbeitsstättenverordnung.
5.4 Gefahrenbereich Absturz:
Arbeitsplätze und Verkehrswege, bei denen der Abstand mehr als 2,0 m zur Absturzkante beträgt, liegen außerhalb des Gefahrenbereichs Absturz. Der Gefahrenbereich ist durch geeignete Maßnahmen, z. B. Ketten oder Seile, und gut sichtbare Kennzeichnung entsprechend ASR A1.3 „Sicherheits-und Gesundheitsschutzkennzeichnung“ (Verbotszeichen D-P006 „Zutritt für Unbefugte verboten“) gegen unbefugten Zutritt zu sichern. Bei Verkehrswegen ist als Schutzmaßnahme auch ausreichend, wenn die Abgrenzung optisch deutlich erkennbar ist.
§ 2 Befreiungen:
Achtung: Bitte nicht mit der "Beauftragten Person für Gefahrgut" nach ADR 1.3 verwechseln!
>> ADR 2017 (Änderungen, ab Seite 42 in deutsch)
DGUV-I 213-050 (BGI 824) Gefahrgutbeauftragte
(BG RCI Merkblatt A002 mit Dokumentvorlagen)
Informationsportal des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur
(2) Die Beförderung im Sinne dieses Gesetzes umfasst nicht nur den Vorgang der Ortsveränderung, sondern auch die Übernahme und die Ablieferung des Gutes sowie zeitweilige Aufenthalte im Verlauf der Beförderung, Vorbereitungs- und Abschlusshandlungen (Verpacken und Auspacken der Güter, Be- und Entladen), Herstellen, Einführen und Inverkehrbringen von Verpackungen, Beförderungsmitteln und Fahrzeugen für die Beförderung gefährlicher Güter, auch wenn diese Handlungen nicht vom Beförderer ausgeführt werden. Ein zeitweiliger Aufenthalt im Verlauf der Beförderung liegt vor, wenn dabei gefährliche Güter für den Wechsel der Beförderungsart oder des Beförderungsmittels (Umschlag) oder aus sonstigen transportbedingten Gründen zeitweilig abgestellt werden. Auf Verlangen sind Beförderungsdokumente vorzulegen, aus denen Versand- und Empfangsort feststellbar sind. Wird die Sendung nicht nach der Anlieferung entladen, gilt das Bereitstellen der Ladung beim Empfänger zur Entladung als Ende der Beförderung. Versandstücke, Tankcontainer, Tanks und Kesselwagen dürfen während des zeitweiligen Aufenthaltes nicht geöffnet werden.
GGAV Gefahrgut-Ausnahmeverordnung
GGKontrollV Verordnung über die Kontrollen von Gefahrguttransporten auf der
Straße und in den Unternehmen
§ 3 Kontrollen auf der Straße:
§ 4 Kontrollen in den Unternehmen:
(1) Die nach § 9 Abs. 1 des Gesetzes über die Beförderung gefährlicher Güter für die Überwachung in den Unternehmen zuständigen Behörden können, vorbeugend oder wenn bei Gefahrguttransporten auf der Straße Verstöße festgestellt wurden, die die Sicherheit des Gefahrguttransports gefährden, Kontrollen in den inländischen Unternehmen durchführen, um sicherzustellen, dass die Vorschriften über die Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße eingehalten werden.
(2) Wird vor Durchführung einer Beförderung ein Verstoß gegen die Vorschriften über die Beförderung gefährlicher Güter festgestellt, kann die zuständige Behörde die Fahrt so lange untersagen, bis die Beförderung vorschriftsmäßig durchgeführt werden kann; sie kann auch andere geeignete Maßnahmen ergreifen.
(3) § 3 Absatz 3 Satz 2 und Abs. 4 bis 7 gilt entsprechend.
Anlage 1 Prüfliste
Neufassung vom 30.03.2017:
§ 38 Übergangsbestimmungen:
Infoseite zur Neufassung 2017 >> WEKA-News
>> Schriftliche Weisungen gemäss ADR
>> Version Deutsch 2017
(Handwerkerregelung)
Anmerkung: Klasse 7 = radioaktive Stoffe
1.1.3.6 Freistellungen in Zusammenhang mit Mengen, die je Beförderungseinheit befördert werden (1000-Punkte-Regel)
1000-Punkte-Rechner (WINGIS online der BG BAU)
Empfehlungen für die Beförderung gefährlicher Güter – Handbuch über Prüfungen und Kriterien
"Orange Book" 6. Auflage 2017, deutsche Übersetzung der BAM
Gefahrgutvorschriften (Übersicht der BAM)
Die Datenbank GEFAHRGUT ist Teil eines Gefahrstoff-/Gefahrgut-Informationssystems der Bundesrepublik Deutschland und liefert aufbereitete und komprimierte Informationen aus den einschlägigen Gefahrgutvorschriften, welche für einen sicheren Transport gefährlicher Güter benötigt werden.
DGUV-I 208-050 Notfallmanagement beim Umschlag und innerbetrieblichen Transport von Gefahrgütern und gefährlichen Stoffen
DGUV-I 213-052 (BGI 671) Beförderung gefährlicher Güter (BG RCI A013)
Hinweis: Ein Gefahrstoff wird durch den Transport nicht automatisch zum Gefahrgut! Hinweise liefert das jeweilige Sicherheitsdatenblatt (SDB).
Siehe auch >> Gefahrgutbeauftragter, Beauftragte Person für Gefahrgut (ADR 1.3), Ladungssicherung
(Regulation on Classifikation, Labelling and Packaging of Substances and Mixtures
= Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Gemischen)
Hinweis: Die CLP-Verordnung ist seit 01.06.2015 in Kraft und hat die Stoff- und die Zubereitungsrichtlinie (67/548/EWG bzw. 1999/45/EG) vollständig abgelöst. Da sich die zurzeit gültige GefStoffV noch auf diese alten Richtlinien bezieht, hat die BAuA eine Handlungshilfe veröffentlicht, die es ermöglicht zu erkennen, wie die GefStoffV anzuwenden ist, wenn Stoffe und Gemische nach den neuen Vorgaben der CLP-Verordnung eingestuft sind. Regelungen der GefStoffV zu Gefahrstoffen, die nicht den Vorgaben der CLP-Verordnung unterworfen sind, gelten demnach unverändert fort.
Anmerkung: Gemische mit alter Kennzeichnung, die vor dem 01.06.2015 verpackt und gekennzeichnet waren, dürfen noch bis 01.06.2017 verkauft bzw. abgegeben werden.
(BMAS-Bek v. 6.7.2015)
Piktogramme für Gefahrstoffe und Gefahrgut
4.3 Kennzeichnung:
3. Betriebsanweisung
3.1 Allgemeine Hinweise:
(8) Die Betriebsanweisungen sind sprachlich so zu gestalten, dass die Beschäftigten die Inhalte verstehen und bei ihren betrieblichen Tätigkeiten anwenden können. Für Beschäftigte, die die deutsche Sprache nicht ausreichend verstehen, sind die Betriebsanweisungen in einer für sie verständlichen Sprache abzufassen. Daraus ergibt sich jedoch nicht zwangsläufig, dass eine Betriebsanweisung in der Muttersprache der Beschäftigten abgefasst sein muss.
3.2.4 Gefahren für Mensch und Umwelt:
(4) Sofern Gebinde verwendet werden, die im Einklang mit TRGS 201 noch mit einer „alten“ Kennzeichnung nach den EG-Richtlinien versehen sind, kann eine Betriebsanweisung mit den entsprechenden Gefahrenhinweisen und Symbolen weiter verwendet werden.
DGUV-I 213-082 (BGI 5150) M060 Gefahrstoffe mit GHS-Kennzeichnung - Was ist zu tun?
Informationsportal des Umweltbundesamtes zu REACH und GHS
BAuA-Handlungshilfen Sicher Arbeiten mit Gefahrstoffen
Poster der BAuA zu GHS und EMKG
GHS-Memocard der BAuA
ECHA-Datenbank über REACH-registrierte Stoffe
GESTIS - Stoffdatenbank des IFA der DGUV
GDL - Gefahrstoffdatenbank der Länder
Praxishilfen der BGHM - Dokumentvorlagen, Gefahrenhinweise, Piktogramme
>> EMKG - Einfaches Maßnahmenkonzept Gefahrstoffe
>> Grenzwerte für Arbeitsstoffe
>> Lagerung von Gefahrstoffen
>> Lagerung von Kleinmengen
>> Prüfungen von Lagereinrichtungen
>> Sicherheitsdatenblatt (SDB)
>> Spraydosen und Gaskartuschen
>> Vergiftungsunfall
>> Zentrale Expositionsdatenbank (ZED)
SGB IV Viertes Buch Sozialgesetzbuch - Gemeinsame Vorschriften für die Sozialversicherung
§ 8 Geringfügige Beschäftigung und geringfügige selbständige Tätigkeit:
§ 8a Geringfügige Beschäftigung in Privathaushalten:
4 Was sollte der Unternehmer, der Gerüste erstellt, bei der Durchführung der Arbeiten beachten? Seite 21:
Körperlich geeignet können Beschäftigte sein, die z. B. nach den Berufsgenossen schaftlichen Grundsätzen für arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen G 41 „Arbeiten mit Absturzgefahr“ untersucht worden sind.
DGUV-I 201-047 (BGI 5101) Gerüstbauarbeiten
Seite 43/44 Sicherung gegen Absturz beim Auf-, Um- und Abbau:
Wenn Eigenart und Fortgang der Tätigkeit und Besonderheiten des Arbeitsplatzes die vorgenannten Schutzmaßnahmen nicht zulassen, darf nur dann auf die Anwendung von Persönlicher Schutzausrüstung gegen Absturz im Einzelfall verzichtet werden, wenn
– die Arbeiten von fachlich qualifizierten und körperlich geeigneten Beschäftigten durchgeführt werden,
– der Arbeitgeber für den begründeten Ausnahmefall eine besondere Unterweisung durchgeführt hat,
– die Absturzkante für die Beschäftigten deutlich erkennbar ist.
Hinweis: Diese Schrift wurde zurückgezogen und ersetzt durch:
BG BAU Baustein C 351 (D 214) Gerüstbauarbeiten
(Betriebsbeauftragter für Gewässerschutz)
§ 64 Bestellung von Gewässerschutzbeauftragten:
Gewalt und Mobbing am Arbeitsplatz
Der Begriff „Gewalt“ ist vielschichtig. Für den Arbeitsschutz bietet sich die Definition der International Labour Organization (ILO) an. Sie beschreibt Gewalt am Arbeitsplatz als „jede Handlung, Begebenheit oder von angemessenem Benehmen abweichendes Verhalten, wodurch eine Person im Verlauf oder in direkter Folge ihrer Arbeit schwer beleidigt, bedroht, verletzt, verwundet wird.“
Zu unterscheiden ist zwischen externer Gewalt, verursacht durch Kunden oder Besucher, und interner Gewalt, die von Kollegen, Vorgesetzten oder Mitarbeitern ausgeht. Davon abzugrenzen Mobbing.
Für den betroffenen Arbeitnehmer bedeutet Mobbing am Arbeitsplatz eine extrem belastende Situation. Im Hinblick auf den inflationären Gebrauch des Begriffs Mobbing ist eine Versachlichung des Themas anzustreben. Dazu trägt eine klare Begriffsbestimmung bei. In Veröffentlichungen der DGUV favorisieren wir folgende Definition:
(Quelle: DGUV "Gewalt und Mobbing in der Arbeitswelt")
Ratgeber "Wenn aus Kollegen Feinde werden":
(Quelle: Mobbing-Ratgeber der BAuA)
(Quelle: BGW "Umgang mit Gewalt")
Gewaltfreier Arbeitsplatz - Handlungsempfehlung der INQA
KMR-Liste (krebserzeugende, keimzellmutagene und reproduktionstoxische Stoffe)
BAT = Biologische Arbeitsplatz-Toleranzwerte
VDSI-Handlungshilfe
Infoseite vom arbeitsschutz-PORTAL
Unterschied zwischen Außenluft- und Arbeitsplatzgrenzwert für NO2 (UBA-Information)
>> Die Grundrechte (Art 1-19)
Abschnitt 5 GS-Zeichen:
§ 20 Zuerkennung des GS-Zeichens:
§ 21 Pflichten der GS-Stelle:
1. das geprüfte Baumuster den Anforderungen nach § 3 entspricht und, wenn es sich um ein Verbraucherprodukt handelt, zusätzlich den Anforderungen nach § 6 entspricht,
2. das geprüfte Baumuster den Anforderungen anderer Rechtsvorschriften hinsichtlich der Gewährleistung des Schutzes von Sicherheit und Gesundheit von Personen entspricht,
3. bei der Prüfung des Baumusters die vom Ausschuss für Produktsicherheit für die Zuerkennung des GS-Zeichens ermittelten Spezifikationen angewendet worden sind,
4. Vorkehrungen getroffen wurden, die gewährleisten, dass die verwendungsfertigen Produkte mit dem geprüften Baumuster übereinstimmen.
Die GS-Stelle hat zu dokumentieren, dass diese Anforderungen erfüllt sind. [...]
§ 22 Pflichten des Herstellers und des Einführers:
§ 23 GS-Stellen:
(1) Eine Konformitätsbewertungsstelle kann bei der Befugnis erteilenden Behörde beantragen, als GS-Stelle für einen bestimmten Aufgabenbereich tätig werden zu dürfen. Das Verfahren zur Prüfung des Antrags kann nach den Vorschriften des Verwaltungsverfahrensgesetzes über eine einheitliche Stelle abgewickelt werden und muss innerhalb von sechs Monaten abgeschlossen sein. Die Frist beginnt mit Eingang der vollständigen Unterlagen. Die Befugnis erteilende Behörde kann diese Frist einmalig um höchstens drei Monate verlängern. Die Fristverlängerung ist ausreichend zu begründen und dem Antragsteller rechtzeitig mitzuteilen. [...]
Siehe auch >> CE-Kennzeichnung
GVS (vormals ZAs - Zentrale Erfassungsstelle asbeststaubgefährdeter Arbeitnehmer)
Aufgabe der Unfallversicherungsträger ist es unter anderem, auch die arbeitsmedizinische Vorsorge von Personen zu organisieren, die während ihrer beruflichen Tätigkeit asbestfaserhaltigem oder künstlichem mineralischem Faserstaub der Kategorie 1A oder 1B (z. B. Aluminiumsilikatwolle) ausgesetzt waren oder gegenwärtig noch sind. Die GVS in Augsburg wird von der BG Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse als Auftragseinrichtung (§ 88SGB X) geführt. Leiter der GVS ist der Vorsitzende der Geschäftsführung der BG ETEM, Olaf Petermann. Die GVS erfasst gemäß § 204 Abs.1 Nr.2 SGB VII unter Beachtung der gesetzlichen Datenvorschriften Angaben dieser Personen.
Insbesondere asbestfaserbedingte Erkrankungen treten erfahrungsgemäß oft erst viele Jahre nach Beendigung der asbeststaubgefährdenden Tätigkeit auf. Daher haben die Versicherten einen Anspruch darauf, sowohl nach Beendigung der asbeststaubgefährdenden Tätigkeit als auch über das Berufsleben hinaus arbeitsmedizinisch betreut zu werden. Diese nachgehende arbeitsmedizinische Vorsorge dient dem frühzeitigen Erkennen derartiger Erkrankungen. Eine entsprechende Betreuung liegt damit im Interesse jedes Betroffenen.
Die nachgehende Vorsorge wird in regelmäßigen Zeitabständen von der GVS im Auftrag des zuständigen gesetzlichen Unfallversicherungsträgers angeboten. Sie umfasst immer ein ärztliches Beratungsgespräch. Wenn erforderlich, folgt eine Untersuchung der Atmungs- und Kreislauforgane, eine Lungenfunktionsprüfung und die Anfertigung einer Röntgenaufnahme der Lunge. Die Teilnahme ist freiwillig. Die Kosten der Vorsorge (Beratung / Untersuchung) trägt der Unfallversicherungsträger. Ebenfalls werden anfallende Reisekosten und ein eventueller Verdienstausfall erstattet. (Quelle: GVS - Gesundheitsvorsorge c/o BG ETEM)
Siehe auch >> ODIN, Zentrale Expositionsdatenbank (ZED)
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