Source: http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2012-04/23312185-dgap-hv-ums-united-medical-systems-international-3-015.htm
Timestamp: 2013-05-25 17:38:42
Document Index: 348069331

Matched Legal Cases: ['§121', '§\n289', '§ 172', '§ 27', '§ 71', '§ 186', '§\n186', '§ 186', '§ 186', '§ 71', '§ 71', '§ 186', '§ 71', '§ 202', '§ 71', '§ 186', '§ 186', '§ 186', '§ 186', '§ 186', '§ 203', '§ 186', '§ 186', '§\n186']

DGAP-HV: UMS United Medical Systems International -3-Samstag, 25.05.2013Börsentäglich über 11.000 News von	441 internationalen MedienErweiterteSucheAd hoc-MitteilungenStartseiteNachrichten
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20.04.2012 | 15:48(48 Leser)
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DGAP-HV: UMS United Medical Systems International AG / Bekanntmachung
UMS United Medical Systems International AG: Bekanntmachung der
Einberufung zur Hauptversammlung am 31.05.2012 in Hamburg mit dem Ziel
20.04.2012 / 15:16
Donnerstag, dem 31. Mai 2012, um 11:00 Uhr
im Grand Elysée, 'Spiegelsaal', Rothenbaumchaussee 10, 20148 Hamburg,
des gebilligten Konzernabschlusses der UMS United Medical
Systems International AG zum 31. Dezember 2011 sowie des
zusammengefassten Lage- und Konzernlageberichts der UMS United
Medical Systems International AG für das Geschäftsjahr 2011,
des Vorschlags des Vorstands für die Verwendung des
Bilanzgewinns, des Berichts des Aufsichtsrats sowie des
erläuternden Berichts des Vorstands zu den Angaben nach den §§
289 Abs. 4, 315 Abs. 4 des Handelsgesetzbuchs (HGB)
Jahresabschluss und den Konzernabschluss entsprechend § 172
AktG am 26. März 2012 gebilligt und den Jahresabschluss damit
Hauptversammlung. Die vorgenannten Unterlagen sind der
Beschlussfassung bedarf, zugänglich zu machen. Der Vorstand
und, soweit der Bericht des Aufsichtsrats betroffen ist, der
Aufsichtsrat werden die zugänglich gemachten Unterlagen im
Rahmen der Hauptversammlung erläutern. Die Aktionäre haben auf
der Hauptversammlung im Rahmen ihres Auskunftsrechts die
Jahresabschluss der UMS United Medical Systems International
AG zum 31. Dezember 2011 ausgewiesenen Bilanzgewinn in Höhe
von EUR 2.378.834,00 wie folgt zu verwenden:
Ausschüttung einer Dividende von EUR 0,50 je             EUR
dividendenberechtigter Stückaktie:              2.378.834,00
Bilanzgewinn                                             EUR
2.378.834,00
Der vorstehende Gewinnverwendungsvorschlag berücksichtigt die
von der Gesellschaft im Zeitpunkt der Einberufung der
Hauptversammlung gehaltenen Stück 115.616 eigenen Aktien.
Eigene Aktien der Gesellschaft sind nicht
dividendenberechtigt. Bis zur Hauptversammlung kann sich die
Anzahl der dividendenberechtigten Stückaktien verändern. In
Die Dividende soll ab dem 1. Juni 2012 ausgezahlt werden. Die
Dividendenausschüttung erfolgt aus dem steuerlichen
Einlagekonto der Gesellschaft gemäß § 27
Körperschaftsteuergesetz und damit steuerfrei.
3.    Beschlussfassung über die Entlastung des Mitglieds
Aufsichtsrat und Vorstand schlagen vor, dem Mitglied des
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Niederlassung Hamburg, zum
Niederlassung Hamburg, zu deren Unabhängigkeit eingeholt.
6.    Beschlussfassung über die neue Ermächtigung zum
8 AktG und zum Ausschluss des Bezugs- und Andienungsrechts
Ermächtigung durch die Hauptversammlung. Da die von der
Hauptversammlung 2011 beschlossene Ermächtigung durch das
Anfang des Jahres 2012 durchgeführte öffentliche
Aktienrückkaufangebot für bis zu 300.000 Stückaktien teilweise
ausgeübt wurde, soll der Hauptversammlung vorgeschlagen
werden, der Gesellschaft erneut eine Ermächtigung zum Erwerb
eigener Aktien für die gesetzlich vorgesehene
Ermächtigungsfrist von 5 Jahren zu erteilen. Vorstand und
Aufsichtsrat schlagen daher vor, die in der Hauptversammlung
vom 19. Mai 2011 erteilte Ermächtigung zum Erwerb eigener
Aktien mittels der dort genannten Erwerbsmöglichkeiten mit
Wirkung zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens des neuen
Ermächtigungsbeschlusses aufzuheben und folgende neue
Ermächtigung zum Erwerb und zur Verwendung eigener Aktien,
auch unter Ausschluss des Bezugs- und Andienungsrechts der
Aktionäre, zu beschließen:
a)    Die Gesellschaft wird bis zum 30. Mai 2017
ermächtigt, eigene Aktien bis zu insgesamt 10 % des
derzeitigen Grundkapitals zu erwerben. Zusammen mit anderen
eigenen Aktien, die sich jeweils im Besitz der Gesellschaft
befinden oder ihr nach §§ 71a ff. AktG zuzurechnen sind,
dürfen die aufgrund dieser Ermächtigung erworbenen eigenen
Aktien zu keinem Zeitpunkt 10 % des derzeitigen
Grundkapitals der Gesellschaft übersteigen. Der Erwerb zum
Zweck des Handels mit eigenen Aktien ist ausgeschlossen.
Die Ermächtigung kann ganz oder in Teilbeträgen, einmal oder
mehrmals, in Verfolgung eines oder mehrerer Zwecke durch die
Gesellschaft oder auch durch ihre Konzernunternehmen oder
für ihre oder deren Rechnung von Dritten ausgeübt werden.
Der Erwerb darf nach Wahl des Vorstands über die Börse oder
mittels eines an alle Aktionäre gerichteten öffentlichen
Kaufangebots bzw. mittels einer öffentlichen Aufforderung
zur Abgabe eines solchen Angebots erfolgen. Im Falle des
Erwerbs über die Börse darf der gezahlte Gegenwert je Aktie
(ohne Erwerbsnebenkosten) den Mittelwert der Schlusskurse
für Aktien der Gesellschaft gleicher Ausstattung im
den letzten fünf Handelstagen der Frankfurter
Wertpapierbörse vor dem Eingehen der Verpflichtung zum
Erwerb um nicht mehr als 10 % über- bzw. um nicht mehr als
20 % unterschreiten. Bei einem öffentlichen Kaufangebot bzw.
einer öffentlichen Aufforderung zur Abgabe eines
Kaufangebots dürfen der gebotene Kaufpreis oder die
Erwerbsnebenkosten) den Mittelwert der Schlusskurse für
Aktien der Gesellschaft gleicher Ausstattung im Xetra-Handel
(oder einem vergleichbaren Nachfolgesystem) an den letzten
fünf Handelstagen der Frankfurter Wertpapierbörse vor dem
Tag der Veröffentlichung des Angebots bzw. der öffentlichen
Aufforderung zur Abgabe eines Kaufangebots um nicht mehr als
20 % über- bzw. unterschreiten. Ergeben sich nach
Veröffentlichung eines Kaufangebots bzw. der öffentlichen
Aufforderung zur Abgabe eines Kaufangebots erhebliche
bzw. die Aufforderung zur Abgabe eines solchen Angebots
angepasst werden. In diesem Fall bestimmt sich der
maßgebliche Kurs nach dem Schlusskurs für Aktien der
Gesellschaft gleicher Ausstattung im Xetra-Handel (oder
April 20, 2012 09:17 ET (13:17 GMT)
einem vergleichbaren Nachfolgesystem) am letzten Handelstag
der Frankfurter Wertpapierbörse vor der Veröffentlichung der
Anpassung; die 20-%-Grenze für das Über- bzw. Unterschreiten
ist auf diesen Betrag anzuwenden. Das Volumen des Angebots
bzw. der Aufforderung zur Abgabe von Angeboten kann begrenzt
werden. Sofern die gesamte Annahme des Angebots bzw. die bei
einer Aufforderung zur Abgabe von Angeboten abgegebenen
Angebote der Aktionäre dieses Volumen überschreitet, muss
der Erwerb bzw. die Annahme im Verhältnis der jeweils
angebotenen Aktien erfolgen. Ein bevorrechtigter Erwerb bzw.
eine bevorrechtigte Annahme geringerer Stückzahlen bis zu
100 Stück zum Erwerb angebotener Aktien der Gesellschaft je
Aktionär der Gesellschaft kann vorgesehen werden. Das
Kaufangebot bzw. die Aufforderung zur Abgabe eines solchen
Angebots kann weitere Bedingungen vorsehen.
b)    Der Vorstand ist ermächtigt, Aktien der
Gesellschaft, die auf Grund dieser Ermächtigung erworben
werden, zu allen gesetzlich zugelassenen Zwecken,
aa)   Die erworbenen eigenen Aktien können auch in
anderer Weise als über die Börse oder mittels eines
Angebots an sämtliche Aktionäre veräußert werden, wenn die
Aktien gegen Barzahlung zu einem Preis veräußert werden,
der den Börsenkurs von Aktien gleicher Ausstattung der
wesentlich unterschreitet. Als maßgeblicher Börsenkurs im
Sinne der vorstehenden Regelung gilt der Mittelwert der
Ausstattung im Xetra-Handel (oder einem vergleichbaren
Nachfolgesystem) an den letzten fünf Handelstagen der
Frankfurter Wertpapierbörse vor der Eingehung der
Verpflichtung zur Veräußerung der Aktien. Das Bezugsrecht
der Aktionäre ist ausgeschlossen. Diese Ermächtigung gilt
Bezugsrechts entsprechend § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG
veräußerten Aktien insgesamt 10 % des Grundkapitals nicht
überschreiten dürfen, und zwar weder im Zeitpunkt des
Ermächtigung. Auf diese Begrenzung von 10 % des
Grundkapitals sind Aktien anzurechnen, die nach
Wirksamwerden dieser Ermächtigung unter Ausnutzung einer
zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens dieser Ermächtigung
beschlossenen bzw. an deren Stelle tretenden Ermächtigung
zur Ausgabe neuer Aktien aus genehmigtem Kapital gemäß §
186 Abs. 3 Satz 4 AktG unter Ausschluss des Bezugsrechts
ausgegeben werden. Ferner sind auf diese Begrenzung auf 10
% des Grundkapitals diejenigen Aktien anzurechnen, die zur
Optionsschuldverschreibungen ausgegeben werden bzw.
Wirksamwerden dieser Ermächtigung aufgrund einer zum
Zeitpunkt des Wirksamwerdens dieser Ermächtigung geltenden
bzw. an deren Stelle tretenden Ermächtigung in
unter Ausschluss des Bezugsrechts ausgegeben wurden. Eine
erfolgte Anrechnung entfällt, soweit Ermächtigungen zur
Ausgabe neuer Aktien aus genehmigtem Kapital gemäß § 186
Abs. 3 Satz 4 AktG oder zur Ausgabe von Wandel- und/oder
Optionsschuldverschreibungen in entsprechender Anwendung
von § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG nach einer Ausübung solcher
bb)   Die erworbenen eigenen Aktien können auch in
anderer Weise als über die Börse oder mittels Angebot an
sämtliche Aktionäre veräußert werden, soweit dies gegen
Sachleistung Dritter, insbesondere im Rahmen des Erwerbs
von Unternehmen, Teilen von Unternehmen oder Beteiligungen
an Unternehmen durch die Gesellschaft selbst oder durch
von ihr abhängige oder in ihrem Mehrheitsbesitz stehende
Unternehmenszusammenschlüssen geschieht oder zur Erfüllung
von Umtauschrechten oder -pflichten von Inhabern bzw.
Gläubigern aus von der Gesellschaft oder von
Konzernunternehmen der Gesellschaft ausgegebenen Wandel-
und/oder Optionsschuldverschreibungen erfolgt. Das
Bezugsrecht der Aktionäre ist jeweils ausgeschlossen.
cc)   Die erworbenen eigenen Aktien können ohne
weiteren Hauptversammlungsbeschluss ganz oder teilweise
eingezogen werden. Sie können auch im vereinfachten
Verfahren ohne Kapitalherabsetzung durch Anpassung des
anteiligen rechnerischen Betrags der übrigen Stückaktien
am Grundkapital der Gesellschaft eingezogen werden. Die
beschränkt werden. Erfolgt die Einziehung im vereinfachten
Verfahren, ist der Vorstand zur Anpassung der Zahl der
dd)   Darüber hinaus kann der Vorstand mit Zustimmung
des Aufsichtsrats im Fall der Veräußerung von erworbenen
eigenen Aktien im Rahmen eines an alle Aktionäre
gerichteten Angebots das Bezugsrecht der Aktionäre für
c)    Die Ermächtigungen unter lit. b) erfassen auch
die Verwendung von Aktien der Gesellschaft, die auf Grund
von § 71d Satz 5 AktG erworben wurden.
d)    Die Ermächtigungen unter lit. b) können einmal
oder mehrmals, ganz oder in Teilen, einzeln oder gemeinsam,
die Ermächtigungen gemäß lit. b), aa) und bb) können auch
durch abhängige oder im Mehrheitsbesitz der Gesellschaft
stehende Unternehmen oder auf deren Rechnung oder auf
e)    Der Aufsichtsrat kann bestimmen, dass Maßnahmen
des Vorstands auf Grund dieses Hauptversammlungsbeschlusses
Tagesordnung über den Ausschluss des Bezugs- und Andienungsrechts
gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG in Verbindung mit § 186 Abs. 3 und Abs. 4
Satz 2 AktG:
Zu Punkt 6 der Tagesordnung wird der Hauptversammlung vorgeschlagen,
die Gesellschaft gem. § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG bis zum 30. Mai 2017 zu
ermächtigen, unter Einbeziehung bereits erworbener oder der
Gesellschaft zuzurechnender Aktien eigene Aktien bis zu 10 % des zum
Zeitpunkt der Beschlussfassung der Hauptversammlung bestehenden
Grundkapitals zu erwerben. Dabei soll wieder von der gemäß dem
Aktiengesetz bestehenden Möglichkeit, die Geltungsdauer der
Ermächtigung auf fünf Jahre festzulegen, Gebrauch gemacht werden, um
die Hauptversammlung von dem schwerfälligen Erfordernis einer
alljährlichen Vorratsermächtigung zu entlasten. Die Höchstdauer von
fünf Jahren entspricht derjenigen in § 202 Abs. 1 AktG für die
Schaffung genehmigten Kapitals und ist aus Sicht des Vorstands
geeignet, das Recht der Aktionäre, über Kapitalmaßnahmen grundsätzlich
selbst zu entscheiden, effektiv zu gewährleisten. Die Gesellschaft ist
nach dem Beschlussvorschlag berechtigt, die aufgrund dieser
Ermächtigung erworbenen eigenen Aktien teilweise unter Ausschluss des
Bezugsrechts der Aktionäre zu veräußern oder zu begeben.
Die vorgeschlagene Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien ersetzt die
bisherige Ermächtigung, die von der Hauptversammlung am 19. Mai 2011
erteilt wurde. Die Ermächtigung soll die Gesellschaft in die Lage
versetzen, das Instrument des Erwerbs eigener Aktien bis zum 30. Mai
2017 nutzen zu können. Der Erwerb eigener Aktien kann nur über die
Börse oder mittels eines an alle Aktionäre gerichteten Kaufangebots
oder durch die öffentliche Aufforderung zur Abgabe eines solchen
Angebots erfolgen. Hierdurch erhalten alle Aktionäre in gleicher Weise
die Gelegenheit, Aktien an die Gesellschaft zu veräußern, sofern die
Gesellschaft von der Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien Gebrauch
macht. Bei der öffentlichen Aufforderung zur Abgabe eines Angebots
und - bei Festlegung einer Preisspanne - zu welchem Preis sie diese
der Gesellschaft anbieten möchten. Sofern ein öffentliches Kaufangebot
überzeichnet ist bzw. im Falle einer Aufforderung zur Abgabe eines
Angebots von mehreren gleichwertigen Angeboten nicht sämtliche
angenommen werden können, müssen der Erwerb bzw. die Annahme im
Verhältnis der jeweils angebotenen Aktien erfolgen. Jedoch soll es
möglich sein, eine bevorrechtigte Annahme kleiner Offerten oder
kleiner Teile von Offerten bis zu maximal 100 Stück Aktien vorzusehen.
Diese Möglichkeit dient dazu, gebrochene Beträge bei der Festlegung
der zu erwerbenden Aktienanzahl und kleine Restbestände zu vermeiden
und damit die technische Abwicklung zu erleichtern. Der gebotene
Kaufpreis oder die Grenzwerte der gebotenen Kaufpreisspanne je Aktie
(ohne Erwerbsnebenkosten) dürfen den Mittelwert der Schlusskurse für
Aktien der Gesellschaft gleicher Ausstattung im XETRA-Handel (oder
einem vergleichbaren Nachfolgesystem) an den letzten fünf Handelstagen
der Frankfurter Wertpapierbörse vor dem Tag der Veröffentlichung des
Angebots bzw. der öffentlichen Aufforderung zur Abgabe eines Angebots
um nicht mehr als 20 % über- bzw. unterschreiten. Ergeben sich nach
der Veröffentlichung eines Kaufangebots bzw. einer öffentlichen
Aufforderung zur Abgabe eines solchen Angebots erhebliche Abweichungen
des maßgeblichen Kurses, so kann stattdessen auch auf den Schlusskurs
für Aktien der Gesellschaft gleicher Ausstattung im Xetra-Handel (oder
einem vergleichbaren Nachfolgesystem) am letzten Handelstag der
Frankfurter Wertpapierbörse vor der Veröffentlichung der etwaigen
Anpassung abgestellt werden. Das Kaufangebot bzw. die Aufforderung zur
Abgabe eines solchen Angebots kann weitere Bedingungen vorsehen.
Die erworbenen eigenen Aktien dürfen zu allen gesetzlich zulässigen
Zwecken verwendet werden, insbesondere auch zu den folgenden:
Aufgrund gesetzlicher Bestimmungen können die von der Gesellschaft
erworbenen eigenen Aktien über die Börse oder mittels eines
öffentlichen Angebots an alle Aktionäre wieder veräußert werden. Mit
diesen Möglichkeiten des Verkaufs wird bei der Wiederausgabe der
Aktien das Recht der Aktionäre auf Gleichbehandlung gewahrt.
Darüber hinaus sieht der Beschlussvorschlag vor, dass der Vorstand die
aufgrund der Ermächtigung erworbenen eigenen Aktien auch in anderer
Weise als über die Börse oder durch ein Angebot an alle Aktionäre
veräußern kann, wenn die eigenen Aktien gegen Barleistung zu einem
Preis veräußert werden, der den Börsenkurs der Aktien der UMS United
Medical Systems International AG gleicher Ausstattung zum Zeitpunkt
der Eingehung der Verpflichtung zur Veräußerung nicht wesentlich
unterschreitet. Mit dieser Ermächtigung, die einem
Bezugsrechtsausschluss gleichkommt, wird von der in § 71 Abs. 1 Nr. 8
AktG in entsprechender Anwendung des § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG
zugelassenen Möglichkeit zum erleichterten Bezugsrechtsausschluss
Gebrauch gemacht. Im Interesse der Gesellschaft soll damit
insbesondere die Möglichkeit geschaffen werden, institutionellen
Investoren Aktien der Gesellschaft anzubieten und/oder den
Aktionärskreis zu erweitern. Die Gesellschaft soll dadurch auch in die
Lage versetzt werden, auf günstige Börsensituationen schnell und
flexibel reagieren zu können. Den Interessen der Aktionäre wird
dadurch Rechnung getragen, dass die Aktien nur zu einem Preis
veräußert werden dürfen, der den Börsenkurs der Aktie der UMS United
unterschreitet. Die endgültige Festlegung des Veräußerungspreises für
die eigenen Aktien geschieht zeitnah vor der Verwendung. Der Vorstand
wird einen eventuellen Abschlag vom Börsenpreis nach den zum Zeitpunkt
der Platzierung vorherrschenden Marktbedingungen möglichst niedrig
bemessen. Der Abschlag vom Börsenpreis zum Zeitpunkt der Ausnutzung
der Ermächtigung wird keinesfalls mehr als 5 % des maßgeblichen
Börsenpreises betragen. Diese Ermächtigung beschränkt sich auf
insgesamt höchstens 10 % des Grundkapitals der Gesellschaft, und zwar
sowohl im Zeitpunkt des Wirksamwerdens als auch im Zeitpunkt der
Ausübung dieser Ermächtigung. Auf die Begrenzung von 10 % des
Grundkapitals sind Aktien anzurechnen, die nach Wirksamwerden dieser
Ermächtigung unter Ausnutzung einer zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens
der vorgeschlagenen Ermächtigung beschlossenen bzw. an deren Stelle
tretenden Ermächtigung zur Ausgabe neuer Aktien aus genehmigtem
Bezugsrechts ausgegeben werden. Ferner sind auf diese Begrenzung auf
10 % des Grundkapitals diejenigen Aktien anzurechnen, die zur
Bedienung von Schuldverschreibungen mit Wandlungs- bzw. Optionsrecht
ausgegeben werden bzw. auszugeben sind, sofern die
Schuldverschreibungen nach Wirksamwerden dieser Ermächtigung aufgrund
einer zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens der vorgeschlagenen
Ermächtigung geltenden bzw. an deren Stelle tretenden Ermächtigung in
entsprechender Anwendung des § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG unter Ausschluss
des Bezugsrechts ausgegeben wurden. Durch die Anrechnungen wird
sichergestellt, dass erworbene eigene Aktien nicht unter Ausschluss
des Bezugsrechts entsprechend § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG veräußert
werden, wenn dies dazu führen würde, dass insgesamt für mehr als 10 %
des Grundkapitals das Bezugsrecht der Aktionäre in direkter oder
entsprechender Anwendung von § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG ohne besonderen
sachlichen Grund ausgeschlossen wird. Diese weitergehende Beschränkung
liegt im Interesse der Aktionäre, die ihre Beteiligungsquote möglichst
aufrechterhalten wollen. Den Aktionären bleibt zudem grundsätzlich die
Möglichkeit, ihre Beteiligungsquote durch Kauf von Aktien der UMS
United Medical Systems International AG über die Börse
einer Ausgabe neuer Aktien aus genehmigtem Kapital unter Ausschluss
des Bezugsrechts gemäß § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG die Hauptversammlung
eine neue Ermächtigung zur Ausgabe neuer Aktien aus genehmigtem
Kapital gemäß § 203 Abs. 2, § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG beschließt.
Ebenso soll eine erfolgte Anrechnung wieder entfallen, soweit nach
entsprechender Anwendung von § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG die
Hauptversammlung eine neue Ermächtigung zur Ausgabe von Wandel-
erleichterten Bezugsrechtsausschluss in entsprechender Anwendung von §
186 Abs. 3 Satz 4 AktG beschließt. Denn in diesen Fällen hat die
Hauptversammlung erneut über die Ermächtigung zu einem erleichterten
Bezugsrechtsausschluss entschieden, so dass der Grund der Anrechnung
wieder entfallen ist. Soweit erneut neue Aktien aus genehmigtem
Kapital oder Wandel- und/oder Optionsschuldverschreibungen unter
erleichtertem Bezugsrechtsausschluss ausgegeben werden können, soll
die Ermächtigung zum erleichterten Bezugsrechtsausschluss für die
(Rest-)Laufzeit der Ermächtigung auch wieder für die Veräußerung
eigener Aktien bestehen. Die Ermächtigung liegt im Interesse der
Aufsichtsrats die aufgrund der vorgeschlagenen Ermächtigung erworbenen
eigenen Aktien als Gegenleistung für Sachleistungen Dritter,
insbesondere für den Erwerb von Unternehmen, Teilen von Unternehmen
oder Beteiligungen an anderen Unternehmen durch die Gesellschaft
selbst oder durch von ihr abhängige oder in ihrem Mehrheitsbesitz
Unternehmenszusammenschlüssen einzusetzen. Der internationale
Wettbewerb und die Globalisierung der Wirtschaft verlangen zunehmend
auch diese Form der Akquisitionsfinanzierung. Die hier vorgeschlagene
Ermächtigung gibt der Gesellschaft den notwendigen Handlungsspielraum,
um sich bietende Akquisitionsgelegenheiten schnell und flexibel sowohl
national als auch auf internationalen Märkten ausnutzen zu können. Dem
trägt der vorgeschlagene Ausschluss des Bezugsrechts Rechnung. Bei der
Festlegung der Bewertungsrelationen wird der Vorstand darauf achten,
dass die Interessen der Aktionäre angemessen gewahrt werden. Der
Vorstand wird sich bei der Bemessung des Wertes der als Gegenleistung
gewährten Aktien am Börsenpreis der Aktien der UMS United Medical
Systems International AG orientieren, ohne eine schematische
Anknüpfung an einen Börsenpreis vorzunehmen, insbesondere um einmal
erzielte Verhandlungsergebnisse nicht durch Schwankungen des
Börsenpreises in Frage zu stellen. Bei der Entscheidung über die Art
der Aktienbeschaffung zur Finanzierung solcher Transaktionen wird sich
der Vorstand allein von den Interessen der Gesellschaft und der
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