Source: http://www.anwalt24.de/gesetze/thuernatg/31
Timestamp: 2017-02-20 01:49:12
Document Index: 235459040

Matched Legal Cases: ['§ 31', '§ 31', '§ 31', '§ 32', '§ 33', '§ 34', '§ 35', '§ 36', '§ 36', '§ 37', '§ 38', '§ 39', '§ 40', '§ 41', '§ 42', '§ 43', '§ 44', '§ 45', '§ 45', '§ 46', '§ 47', '§ 48', '§ 49', '§ 62', '§ 31', '§ 31', '§ 54', '§ 30', '§ 32']

§ 31 ThürNatG, Gebietsfremde Pflanzen- und Tierarten | Gesetze auf anwalt24.de
§ 31 ThürNatG, Gebietsfremde Pflanzen- und Tierarten Inhaltsübersicht
Thüringer Gesetz für Natur und Landschaft (ThürNatG) Landesrecht Thüringen…§ 31 ThürNatG, Gebietsfremde Pflanzen- und Tierarten§ 32 ThürNatG, Kennzeichnung von Tieren§ 33 ThürNatG, Zoos und Tiergehege§ 34 ThürNatG, Betreten der freien Landschaft§ 35 ThürNatG, Kennzeichnung von Rad-, Wander- und Reitwegen§ 36 ThürNatG, Naturschutzbehörden§ 36a ThürNatG, Befreiungen§ 37 ThürNatG, Landesanstalt für Umwelt und Geologie§ 38 ThürNatG, Stiftung Naturschutz Thüringen§ 39 ThürNatG, Naturschutzbeiräte§ 40 ThürNatG, Fachbeirat für Arten- und Biotopschutz§ 41 ThürNatG, Beauftragte für Naturschutz§ 42 ThürNatG (weggefallen)§ 43 ThürNatG (weggefallen)§ 44 ThürNatG, Staatliche Vogelschutzwarte§ 45 ThürNatG, Mitwirkung von Vereinen§ 45a ThürNatG, Anerkennung von Vereinen§ 46 ThürNatG, Vereinsklage§ 47 ThürNatG, Duldungspflicht, Auskunfts- und Zutrittsrecht§ 48 ThürNatG, Enteignung§ 49 ThürNatG, Entschädigung für Nutzungsbeschränkungen…§ 62 ThürNatG, (Inkrafttreten)
§ 31 ThürNatG, Gebietsfremde Pflanzen- und Tierarten
§ 31 ThürNatGThüringer Gesetz für Natur und Landschaft (ThürNatG)Landesrecht ThüringenSechster Abschnitt – Schutz und Pflege wild wachsender Pflanzen und wild lebender TiereTitel: Thüringer Gesetz für Natur und Landschaft (ThürNatG)Normgeber: ThüringenAmtliche Abkürzung: ThürNatGGliederungs-Nr.: 55-1Normtyp: Gesetz(1) Es ist verboten, Pflanzen gebietsfremder Arten auszusäen, anzupflanzen oder in sonstiger Form in freier Natur anzusiedeln sowie Tiere in freier Natur anzusiedeln.(2) Ausnahmen von den Verboten des Absatzes 1 können durch die untere Naturschutzbehörde zugelassen werden. Die Genehmigung ist zu versagen, wenn die Gefahr der Verfälschung der Pflanzen- oder Tierwelt oder eine Gefährdung des Bestandes oder der Verbreitung wild lebender Pflanzen- oder Tierarten in ihrem jeweiligen natürlichen Verbreitungsgebiet innerhalb der Mitgliedstaaten oder von Populationen solcher Arten nicht auszuschließen ist. Artikel 22 der Richtlinie 92/43/EWG und Artikel 11 der Richtlinie 79/409/EWG sind zu beachten. Soweit Pflanzen gebietsfremder Arten ohne Genehmigung angesiedelt wurden und die Gefahr einer Verfälschung der heimischen Pflanzen- oder Tierwelt nicht auszuschließen ist, kann die untere Naturschutzbehörde die Entnahme zulassen oder selbst vornehmen.(3) Von dem Verbot nach Absatz 1 ausgenommen bleiben1.der Anbau von Pflanzen in der Land- und Forstwirtschaft,2.das Einsetzen von Tierena)nicht gebietsfremder Arten,b)gebietsfremder Arten, sofern es einer pflanzenschutzrechtlichen Genehmigung bedarf, bei der die Belange des Artenschutzes berücksichtigt sind,zum Zwecke des biologischen Pflanzenschutzes,3.das Ansiedeln von dem Jagd- oder Fischereirecht unterliegenden Tieren nicht gebietsfremder Arten; die bestehenden jagd- und fischereirechtlichen Vorschriften bleiben davon unberührt.(4) Das Ansiedeln von Arten als Ausnahme im Sinne von Absatz 2 ist in der Landesanstalt für Umwelt und Geologie zu dokumentieren.
Zitierungen dieses DokumentsGesetze§ 54 ThürNatG, Bußgeldvorschriften
§ 30 ThürNatG, Verbote von Beeinträchtigungen§ 32 ThürNatG, Kennzeichnung von Tieren