Source: https://www.ferner-alsdorf.de/rechtsanwalt__alsdorf/zivilrecht/wohnungseigentumsrecht/
Timestamp: 2018-11-19 21:52:36
Document Index: 103271763

Matched Legal Cases: ['§ 21', '§ 21', '§ 1004', '§ 195', '§ 910', '§ 26', 'BGH']

WEG-Recht > Rechtsanwalt Ferner Alsdorf > WEG-Recht: Rechtsanwalt Ferner zum Wohnungseigentumsrecht
WEG-Recht: Rechtsanwalt Ferner Alsdorf, Aachen, berät zum WEG-Recht und stellt News & Urteile zum Wohnungseigentumsrecht (WEG-Recht) vor. Aktuelle Urteile und Entwicklungen rund um das Wohnungseigentumsrecht-Recht („WEG-Recht“), dargestellt und kommentiert von Rechtsanwalt Jens Ferner. Ihr Ansprechpartner ist Rechtsanwalt Dieter Ferner der in der Anwaltskanzlei Ferner das Thema Mietrecht vor allem aus den Gesichtspunkten des WEG-Rechts und des Mietvertragsrechts bearbeitet.
Rechtsanwalt Ferner Alsdorf - Ihr Rechtsanwalt im Raum Aachen und Heinsberg, auch zum Thema WEG-Recht.
Anwaltskanzlei Ferner Alsdorf > News von Rechtsanwalt Ferner > Zivilrecht > WEG-Recht
Veröffentlicht am 12. April 2017 24. August 2018
„WEG-Recht: Anspruch bei optischer Veränderung des Gesamteindrucks des Gebäudes“ weiterlesen
„WEG-Recht: Zuständigkeit der Eigentümergemeinschaft bei Austausch von Fenstern“ weiterlesen
Veröffentlicht am 2. März 2016 30. August 2018
„Urteil: Videoüberwachung in der Wohnungseigentümergemeinschaft“ weiterlesen
Veröffentlicht am 19. September 2015 24. August 2018
Beachten Sie dazu auch: Die Rechtsprechung des AG Charlottenburg
„Urheberrecht & WEG: Zur Vergütungspflicht von Gemeinschaftsantennenanlagen“ weiterlesen
Veröffentlicht am 20. Juni 2015 24. August 2018
WEG: Bei Sanierungsmaßnahme ab 5.000 Euro Volumen müssen 3 Vergleichsangebote eingeholt werden
Das Landgericht Dortmund (1 S 445/14) hat sich zur Pflicht der WEG geäußert, Vergleichsangebote vor einem Auftrag einholen zu müssen:
Gemäß § 21 Abs. 5 Nr. 2 WEG gehören zu einer ordnungsgemäßen Verwaltung eine ordnungsmäßige Instandsetzung und Instandhaltung des gemeinschaftlichen Eigentums. Hierzu gehört, dass vor einer Instandsetzungsmaßnahme eine Bestandsaufnahme vorzunehmen ist, also der Schadensumfang zu ermitteln ist, dessen Ursachen sowie der Instandsetzungsbedarf. Da im Hinblick auf eine Sanierungsmaßnahme eine Kosten-Nutzen-Analyse zu erstellen ist, erfordert eine ordnungsmäßige Instandsetzungsmaßnahme, dass vor einer Auftragsvergabe drei Vergleichsangebote eingeholt werden (vgl. Bärmann, WEG, 12. Auflage, § 21, Rn. 112), jedenfalls nach ständiger Rechtsprechung der Kammer dann, wenn das Auftragsvolumen einen Betrag von etwa 5.000 EUR überschreitet.
WEG-Recht: Keine Verwendung des „Ladens“ als Gaststätte
Ist im Teilungsvertrag einer Wohnungseigentümergemeinschaft ein Geschäftsraum als ‚Laden‘ ausgewiesen, darf er nicht als Gaststätte genutzt werden.
„WEG-Recht: Keine Verwendung des „Ladens“ als Gaststätte“ weiterlesen
Veröffentlicht am 11. April 2015 30. August 2018
Das Landgericht Freiburg (3 S 143/14) hat sich mit der Frage beschäftigt, wann der Anspruch auf Beseitigung überhängender Äste („Überhang“) verjährt. Insoweit stellte das Landgericht in Übereinstimmung mit dem Bundesgerichtshof fest, dass der Anspruch auf Beseitigung überragender Zweige gegen einen Nachbarn gemäß § 1004 BGB der regelmäßigen Verjährung der §§ 195, 199 BGB unterliegt.
Aber: Dies gilt im Gegensatz zum Selbsthilferecht des § 910 BGB, der gerade keiner solchen Verjährung unterliegt! Das interessante Ergebnis ist, dass man zwar gerichtlich keinen Beseitigungsanspruch mehr durchsetzen kann – gleichwohl aber im Zuge der Selbstvornahme die Äste weiterhin grundsätzlich selber abschneiden kann. Doch auch hier ist Vorsicht angesagt, denn hier können Einwendungen entgegen gehalten werden, etwa wenn ein Interesse am Rückschnitt nicht erkennbar ist. Für Betroffene bedeutet das letztlich, dass sie nicht vollkommen schutzlos sind und ein einmal geduldetes herüber wachsen keinen Dauerzustand auf unbestimmte Zeit begründet.
Übrigens: Es gibt in Baden-Württemberg im Landesgesetz eine eigenständige Regelung zur Verjährung. Dazu hält das Gericht fest: „Die Regelung in § 26 Abs. 3 NRG BW, nach der u.a. „der Anspruch […] auf Beseitigung herüberragender Zweige […] der Verjährung nicht unterworfen [ist]“, führt zu keinem anderen Ergebnis“. Auch dies ist korrekt, denn das Landesrecht kann sich nur auf landesrechtliche Ansprüche, nicht aber auf bundesrechtliche beziehen!
„Nachbarrecht: Zur Verjährung des Anspruchs auf Beseitigung von Ästen“ weiterlesen
Veröffentlicht am 5. März 2015 24. August 2018
„WEG: Zu Instandhaltungs- und Schadensersatzpflichten der Wohnungseigentümer“ weiterlesen
Veröffentlicht am 17. Februar 2012 24. August 2018
Der BGH (Urteil vom 17. Februar 2012 – V ZR 251/10), hat festgestellt, dass in einer WEG die Heizkosten nach tatsächlichem Verbrauch umzulegen sind: Die Kläger, zwei Wohnungseigentümer, wenden sich gegen die Jahresabrechnung des Verwalters der Wohnungseigentümergemeinschaft. Dieser hatte bei den Heiz- und Warmwasserkosten nicht die tatsächlich angefallenen Verbrauchskosten, sondern die im Abrechnungsjahr an den Energieversorger geleisteten (Abschlags-) Zahlungen in die Jahresabrechnung eingestellt und auf die Wohnungseigentümer umgelegt. Die Kläger sind der Meinung, der Verwalter müsse nach Verbrauch abrechnen. Ihre Klage war vor dem Landgericht als Berufungsgericht erfolgreich.