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Timestamp: 2016-10-26 17:15:08
Document Index: 298148451

Matched Legal Cases: ['Art. 42', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 66', 'Art. 68']

Am 5. Dezember 2011 erstatteten X._________ und Y._________ Strafanzeige gegen ihren ehemaligen Anwalt A._________ wegen Urkundenf�lschung und Betrugs. Sie brachten vor, A._________ habe sie in einem Verfahren vor dem Europ�ischen Gerichtshof f�r Menschenrechte vertreten. Dabei habe er dem Gerichtshof eine inhaltlich falsche Honorarnote eingereicht.
Mit Verf�gung vom 21. Juni 2012 nahm die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft die Strafuntersuchung nicht anhand.
Die von X._________ und Y._________ dagegen erhobene Beschwerde wies das Kantonsgericht Basel-Landschaft (Abteilung Strafrecht) am 4. September 2012 ab. Es befand, die zur Anzeige gebrachten Tatbest�nde seien offensichtlich nicht erf�llt.
X._________ und Y._________ f�hren Beschwerde in Strafsachen mit dem Antrag, der Beschluss des Kantonsgerichts sei aufzuheben und die Staatsanwaltschaft anzuweisen, umgehend eine Strafuntersuchung zu er�ffnen.
A._________ hat sich vernehmen lassen mit dem Antrag, die Beschwerde sei abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden k�nne.
Ein Eintreten kommt hier einzig gest�tzt auf diese Bestimmung in Betracht.
Die Beschwerde muss auch hinsichtlich der Prozessvoraussetzungen hinreichend begr�ndet werden (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG). Der Beschwerdef�hrer muss - wenn das nicht offensichtlich ist - darlegen, inwiefern die Legitimationsvoraussetzungen erf�llt sein sollen (BGE 134 II 120 E. 1 S. 121; 133 II 400 E. 2 S. 404; je mit Hinweisen). Er muss ausf�hren, aus welchen Gr�nden sich der angefochtene Entscheid inwiefern auf welche Zivilforderungen auswirken kann (BGE 137 IV 246 E. 1.3.1 S. 248 mit Hinweisen). Die Rechtsprechung stellt insoweit strenge Anforderungen (BGE 127 IV 185 E. 1a S. 187).
Die Beschwerdef�hrer kommen ihrer Begr�ndungspflicht nicht nach. Sie �ussern sich nicht zur Beschwerdelegitimation, insbesondere dazu, aus welchen Gr�nden sich der angefochtene Entscheid inwiefern auf welche Zivilforderungen auswirken k�nnen soll. Letzteres ist nicht offensichtlich. Namentlich ist nicht ohne Weiteres klar, inwiefern die Beschwerdef�hrer dadurch, dass der Beschwerdegegner dem Europ�ischen Gerichtshof eine inhaltlich unzutreffende Honorarnote eingereicht und damit diesen get�uscht haben soll, einen Schaden erlitten haben sollen. Der Beschwerdegegner bezeichnet dies (Vernehmlassung S. 3 Ziff. 5) zu Recht als "diffus".
Bei diesem Ausgang des Verfahrens tragen die Beschwerdef�hrer die Kosten (Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG). Sie haben dem privaten Beschwerdegegner f�r das bundesgerichtliche Verfahren eine Entsch�digung zu bezahlen (Art. 68 Abs. 1 und 2 BGG).
Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden den Beschwerdef�hrern je zur H�lfte auferlegt.
Die Beschwerdef�hrer haben dem privaten Beschwerdegegner unter solidarischer Haftbarkeit f�r den ganzen Betrag eine Entsch�digung von je Fr. 750.--, insgesamt Fr. 1'500.--, zu bezahlen.