Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F18-01-2012-4A_728-2011
Timestamp: 2016-10-24 08:56:09
Document Index: 348506179

Matched Legal Cases: ['Art. 29', 'BGE', 'Art. 93', 'Art. 93', 'BGE', 'Art. 93', 'BGE', 'Art. 93']

4A_728/2011 (18.01.2012)
4A_728/2011
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Marc Weber, Beschwerdef�hrer,
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Walter H�berling, Beschwerdegegnerin.
Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Z�rich, I. Zivilkammer, vom 2. November 2011.
dass X.________ (Beschwerdef�hrer) mit Vertrag vom 18. Dezember 2007 von der Galeristin Y.________ (Beschwerdegegnerin) ein Bild eines russischen Malers zum Preis von EUR 485'000.-- kaufte;
dass sich der Beschwerdef�hrer in der Folge auf den Standpunkt stellte, es handle sich beim erworbenen Gem�lde um eine F�lschung, weshalb er am 30. Mai 2009 beim Bezirksgericht Z�rich gegen die Beschwerdegegnerin klagte und die R�ckabwicklung des Kaufvertrags verlangte;
dass das Bezirksgericht mit Beschluss vom 23. M�rz 2011 ein vorgezogenes Beweisverfahren einleitete und dem Beschwerdef�hrer den Hauptbeweis daf�r auferlegte, dass das genannte Bild unecht ist;
dass der Beschwerdef�hrer in der Folge unter anderem den prozessualen Antrag stellte, es sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, die l�ckenlose Provenienz des streitgegenst�ndlichen Gem�ldes offenzulegen;
dass das Bezirksgericht Z�rich mit Beschluss vom 3. Juni 2011 die prozessualen Antr�ge des Beschwerdef�hrers abwies;
dass das Obergericht des Kantons Z�rich auf eine vom Beschwerdef�hrer gegen den bezirksgerichtlichen Entscheid vom 3. Juni 2011 erhobene Beschwerde mit Beschluss vom 2. November 2011 nicht eintrat (Dispositiv-Ziffer 1);
dass der Beschwerdef�hrer dem Bundesgericht mit Eingabe vom 5. Dezember 2011 erkl�rte, den obergerichtlichen Entscheid mit Beschwerde anzufechten und beantragte, es sei Dispositiv-Ziffer 1 des Beschlusses des Obergerichts des Kantons Z�rich vom 2. November 2011 aufzuheben und die Sache zur neuen Beurteilung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen;
dass keine Vernehmlassungen eingeholt worden sind;
dass das Bundesgericht von Amtes wegen pr�ft, ob ein Rechtsmittel zul�ssig ist (Art. 29 Abs. 1 BGG; BGE 136 II 101 E. 1 S. 103, 470 E. 1 S. 472; 135 III 212 E. 1 S. 216);
dass es sich beim angefochtenen Beschluss des Obergerichts um einen Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 Abs. 1 BGG handelt, der nur dann mit Beschwerde angefochten werden kann, wenn er einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken k�nnte (lit. a) oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeif�hren und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten f�r ein weitl�ufiges Beweisverfahren ersparen w�rde (lit. b);
dass es gem�ss st�ndiger Praxis der beschwerdef�hrenden Partei obliegt, in der Beschwerdeschrift die Eintretensvoraussetzungen von Art. 93 Abs. 1 BGG darzutun, soweit deren Vorliegen nicht offensichtlich in die Augen springt (BGE 134 III 426 E. 1.2 a.E. S. 429; 133 III 629 E. 2.3.1 und 2.4.2);
dass der nicht wieder gutzumachende Nachteil (Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG) entgegen den Vorbringen des Beschwerdef�hrers ein rechtlicher Nachteil sein muss, der auch durch einen f�r den Beschwerdef�hrer g�nstigen Endentscheid nicht mehr behoben werden kann (BGE 137 III 324 E. 1.1 S. 328; 134 I 83 E. 3.1 S. 86 f.; 134 III 188 E. 2.1 S. 190);
dass in der Beschwerde vorgebracht wird, die Offenlegung der l�ckenlosen Provenienz beeinflusse den Aufwand und die Kosten des Verfahrens massgeblich;
dass es sich dabei um tats�chliche und nicht um rechtliche Nachteile handelt, wie sie nach st�ndiger Praxis vorausgesetzt werden;
dass der Beschwerdef�hrer auch mit seinen Vorbringen, die Offenlegung der Provenienzkette sei notwendig f�r das weitere Verfahren und die Frage der Offenlegung sei "eminent wichtig f�r den Ausgang des Prozesses vor erster Instanz" keinen rechtlichen Nachteil aufzeigt, der auch durch einen f�r den Beschwerdef�hrer g�nstigen Endentscheid nicht mehr behoben werden k�nnte;
dass im zu beurteilenden Fall kein rechtlicher Nachteil ersichtlich ist, der durch den Endentscheid nicht mehr behoben werden k�nnte;
dass im Weiteren die Voraussetzungen von Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG von vornherein fehlen, zumal der Beschwerdef�hrer lediglich die R�ckweisung an die Vorinstanz verlangt und ein Endentscheid daher selbst bei einer Gutheissung der Beschwerde nicht sofort herbeigef�hrt werden k�nnte;