Source: https://gesetze-in-app.de/BGB/631
Timestamp: 2019-12-12 11:51:02
Document Index: 379467807

Matched Legal Cases: ['§ 631', '§ 632', 'BGH', '§ 8', 'BGH', 'BGH', '§ 631', 'BGH', '§ 631', '§311', '§ 631', '§644', '§ 644', '§ 631', 'BGH', '§ 631', 'BGH', 'BGH', '§ 631', 'BGH', '§ 280', 'BGH', '§ 631', 'BGH', 'BGH', '§ 631', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 631', 'BGH', 'BGH', '§ 631', 'BGH', 'Art. 229', '§ 5', 'BGH', '§ 631', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 631', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 631', 'BGH', '§ 631', 'BGH', '§ 631', 'BGH', 'BGH', '§ 631', 'BGH', 'BGH', '§ 631', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 631', 'BGH', '§ 631', '§ 635', 'BGH', 'BGH', '§ 631', 'BGH', '§ 18', '§ 651', 'BGH', 'BGH', '§ 631', 'BGH', 'BGH', '§ 631', 'BGH', '§ 631', 'BGH']

§ 631 BGB: Vertragstypische Pflichten beim Werkvertrag
§ 632 BGB
BGH, URTEIL vom 4.7.2016, Az. VII ZR 193/13 -6- 12	a) Im Ausgangspunkt zutreffend geht das Berufungsgericht davon aus, dass der Beklagte im Hinblick auf den von der Schuldnerin gestellten Insolvenzantrag gemäß § 8 Nr. 2 Abs. 1 VOB/B (2002) zur Kündigung des Generalunternehmervertrags berechtigt gewesen ist (vgl. BGH, Urteil vom 7. April 2016 -VII ZR 56/15, BauR 2016, 1306 = NZBau 2016, 422 - zur Veröffentlichung in BGHZ vorgesehen; Urteil vom 16. Juni 2016 - VII ZR 29/13, WM 2016, 1338 Rn. 25) und der Schuldnerin lediglich ein Vergütungsanspruch für die bis zur Kündigung erbrachten Leistungen nach § 631 Abs. 1 BGB zusteht.
BGH, URTEIL vom 4.5.2016, Az. VII ZR 107/15 Denn eine generelle Versicherungspflicht besteht für den Juwelier weder für Kundenschmuck, der zur Durchführung eines Werkvertrages (§ 631 BGB), noch für solchen, der zur Abgabe eines Ankaufs- oder Reparaturangebotes (§311 Abs. 2 Nr. 2 BGB) entgegengenommen wird (für das Werkvertragsrecht ebenso: OLG Frankfurt, NJW-RR 1986, 107; Palandt/ Sprau, BGB, 75. Aufl., § 631 Rn. 15; Staudinger/Peters/Jakoby, 2014, BGB, §644 Rn. 14; MesserschmidtA/oit/Merkens, Privates Baurecht, 2. Aufl., § 644 Rn. 7; BeckOGK/Merkle, BGB, Stand: 1. Februar 2016, § 631 Rn. 469, 469.1;
BGH, URTEIL vom 4.11.2015, Az. IX ZR 287/14 Ebenso hat der Senat bei einem Werkvertrag (§ 631 Abs. 1 BGB) eine Kongruenzvereinbarung als rechtzeitig erachtet, sofern Trennwände gefertigt, aber noch nicht ausgeliefert und eingebaut worden waren (BGH, Urteil vom 10. Mai 2007, aaO Rn. 14).
BGH, URTEIL vom 4.5.2012, Az. IX ZR 145/11 9	1. Verpflichtet sich der Steuerberater zur Prüfung der Insolvenzreife eines Unternehmens, handelt es sich um einen Werkvertrag (§ 631 BGB; vgl. BGH, Urteil vom 1. Februar 2000 -XZR 198/97, WM 2000, 973, 974; vom 7. Februar 2002 - III ZR 1/01, WM 2002, 1406, 1407), der keine steuerliche Beratung zu dem Gegenstand hat.
AG Krefeld, Urteil vom 2.2.2009, Az. 5 C 434/06 Insbesondere hat sie gegen den Beklagten keinen Anspruch gemäß § 280 Abs. 1 BGB auf Grund einer etwaigen nachvertraglichen Verletzung des Werkvertrages über die 80.000-Kilometer-Inspektion: 22In der Rechtsprechung des BGH, der sich das Gericht anschließt, ist es mittlerweile zwar anerkannt, dass jedenfalls ein unberechtigtes Mängelbeseitigungsverlangen eine zu dem Schadensersatz verpflichtende schuldhafte Vertragsverletzung darstellt, wenn der Käufer – gleiches muss für den Besteller im Sinne des § 631 Abs. 1 BGB gelten – erkannt oder fahrlässig nicht erkannt hat, dass ein Mangel nicht vorliegt, sondern die Ursache für die von ihm beanstandete Erscheinung in seinem eigenen Verantwortungsbereich liegt (BGH, NJW 2008, 1147 f.; zitiert nach Juris, Rdnr. 12; BGH NJW 2007, 1458 ff., zitiert nach Juris, Rdnr. 11).
AG Neuss, Urteil vom 5.8.2008, Az. 84 C 4801/07 Auch bei dem Luftbeförderungsvertrag handelt es sich um einen Werkvertrag im Sinne des § 631 BGB (st. Rspr. BGHZ 62, 71, 75; BGH NJW 1986, 1613; LG Frankfurt/Main Rra 2004, 133).
BGH, URTEIL vom 2.3.2007, Az. X ZR 104/04 Der Klägerin kann damit ein Vergütungsanspruch nach § 631 BGB zustehen (vgl. z.B. BGHZ 50, 175).
BGH, Beschluss vom 2.4.2006, Az. X ZR 80/05 Das Berufungsgericht hat den zwischen den Parteien geschlossenen Vertrag zutreffend und in Übereinstimmung mit der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs als Werkvertrag nach § 631 BGB qualifiziert (vgl. nur BGHZ 127, 378, 384), auf den das Bürgerliche Gesetzbuch in der Fassung des Schuldrechtsmodernisierungsgesetzes anzuwenden ist, da der Vertragsschluss im Jahr 2003 stattgefunden hat (Art. 229 § 5 EGBGB).
BGH, URTEIL vom 4.4.2006, Az. IX ZR 63/05 -4- nicht schon jede zu erbringende Einzelleistung als Erfolg im Sinne des Werkvertragsrechts (§ 631 Abs. 2 BGB) geschuldet, selbst wenn sie für sich gesehen auf ein bestimmtes Ergebnis gerichtet ist (BGHZ 54, 106, 107 f; 115, 382, 386; BGH, Urt. v. 21. November 1996 - IX ZR 159/95, WM 1997, 330; vgl. auch Urt. v. 7. März 2002 - III ZR 12/01, NJW 2002, 1571, 1572).
BGH, URTEIL vom 4.4.2006, Az. IX ZR 63/05 Ein Werkvertrag mit Geschäftsbesorgungscharakter ist ausnahmsweise bei Einzelaufträgen anzunehmen, die auf eine einmalige, in sich abgeschlossene Leistung gerichtet sind, etwa die Anfertigung bestimmter Bilanzen, ein Gutachten oder eine Rechtsauskunft zu dem Gegenstand haben; denn in derartigen Fällen wird der Steuerberater das Risiko im Allgemeinen hinreichend abschätzen können, um für einen bestimmten Erfolg seiner Tätigkeit als Werkleistung im Sinne von § 631 BGB einzustehen (BGHZ 115, 382, 386; BGH, Urt. v. 7. März 2002, aaO).
BGH, URTEIL vom 4.11.2005, Az. VII ZR 183/04 Der Vertrag über die Lieferung und Errichtung des hier geschuldeten Ausbauhauses ist wie der Vertrag über die Errichtung eines Fertighauses (vgl. BGH, Urteile vom 10. März 1983 - VII ZR 302/82, BGHZ 87, 112 und vom 8. November 1984 -VIIZR 256/83, BauR 1985, 79 = ZfBR 1985, 81) rechtlich als Werkvertrag im Sinne des § 631 BGB zu qualifizieren.
BGH, Urteil vom 4.9.2001, Az. 1 PBvU 1/79 Entgegen der Ansicht des Berufungsgerichts bedarf es bei einem gekündigten Pauschalpreisvertrag zur schlüssigen Darlegung des Vergütungsanspruchs für die erbrachten Leistungen (§ 631 Abs. 1 BGB) über die Darstellung des Verhältnisses der erbrachten Leistungen zur vereinbarten Gesamtleistung auch der Offenlegung der (Ur-)Kalkulation, aus der sich ergibt, in welchem Verhältnis der für die erbrachten Leistungen kalkulierte Preis zu dem Preis für die Gesamtleistung steht (BGH, Urt. v. 11.2.1999 - VII ZR 91 /98, BauR 1999, 632).
LG Duisburg, Urteil vom 5.7.2000, Az. 10 O 57/98 Nur bei einem konkreten einmaligen Leistungserfolg liegt ein Werkvertrag gemäß § 631 BGB vor (vgl. BGH, Wertpapiermitteilung 1992, Seite 62/64 m.w.N.).
BGH, Urteil vom 4.4.2000, Az. VII ZR 53/99 Mit einer nicht am tatsächlichen Leistungsstand orientierten, möglicherweise von den kalkulatorischen Grundlagen losgelösten Bewertung wird der Grundsatz verletzt, daß der Unternehmer gemäß § 631 BGB für seine erbrachten Leistungen zu vergüten ist und die Parteien durch die vorzeitige Beendigung des Vertrages keinen Vor-und Nachteil haben dürfen (vgl. BGH, Urteil vom 11. Februar 1999 -VIIZR 399/97 aaO).
BGH, Urteil vom 4.5.1999, Az. VII ZR 215/98 Das Recht des Werkvertrages ist anwendbar, wenn der Projektsteuerer durch seine vertragliche Leistung einen Erfolg im Sinne des § 631 Abs. 2 BGB schuldet (BGH, Urteil vom 26. Januar 1995 -VIIZR 49/94 = BauR 1995, 572, 573 = ZfBR 1995, 189).
BGH, URTEIL vom 2.2.1998, Az. X ZR 4/95 Nach inzwischen gefestigter Rechtsprechung (BGHZ 62, 204; BGHZ 82, 100 m.w.N.) ist die bauleitende und überwachende Tätigkeit eines Architekten Werkleistung im Sinne des § 631 BGB.
BGH, URTEIL vom 4.10.1994, Az. III ZR 50/94 11 Gutachtenverträge der vorliegenden Art sind als Werkverträge gemäß § 631 BGB einzuordnen mit der Folge, daß der Auftraggeber bei einer schuldhaft unrichtigen Bewertung des Grundstücks einen Schadensersatzanspruch aus § 635 BGB oder - wenn der eingetretene Schaden als (weiterer) Mangelfolgeschaden einzustufen ist - wegen positiver Vertragsverletzung herleiten kann (vgl. nur BGHZ 67, 1).
BGH, URTEIL vom 4.2.1983, Az. VII ZR 302/82 Im Verhältnis zu dem vom Unternehmer geschuldeten Material ist nämlich das Grundstück des Bestellers stets als Hauptsache anzusehen, so daß schon nach § 631 Abs. 2 BGB allein Werkvertragsrecht gilt (BGH Urteil vom 30. Mai 1951 - II ZR 57/50 = LM UmStG § 18 Abs. 1 Ziff.2 (Nr. 8); BayObLGZ 33 (1933), 198, 199; OLG Düsseldorf, BauR 1982, 164, 165; Glanzmann aaO, § 651 Rdn. 7).
BGH, URTEIL vom 4.10.1977, Az. VII ZR 321/75 a) Ein Architekt darf allerdings im Rahmen seiner Berufstätigkeit den Bauherrn in bestimmten Fällen rechtlich beraten und kann dazu auch verpflichtet sein (BGH NJW 1976, 1635 Nr. 9, 1636 mit weiteren Nachweisen; Glanzmann in RGRK 12. Aufl. Rdn. 124 vor § 631 BGB; Herding/Schmalzl, Vertragsgestaltung und Haftung im Bauwesen 2. Aufl. Nr. 29 Rdn. 11, 23» 24; Schmalzl NJW 1968, 23; Ganten BauR 1974, 78, 84).
BGH, URTEIL vom 4.2.1974, Az. VII ZR 217/72 3.	In BGHZ 31> 224, 227 hat der Senat ausgeführt, daß die planende wie die bauleitende Tätigkeit des Architekten der Herbeiführung desselben Erfolgs (§ 631 Abs. 2 BGB), nämlich der Erstellung des Bauwerks dienen.
BGH, URTEIL vom 5.11.1970, Az. I ZR 38/69 Ein Architektenvertrag mit diesem Inhalt ist nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs in der Regel als Werkvertrag anzusehen; insbesondere stellt der vom Architekten entworfene und gefertigte Bauplan, in dem sich vor allem die geistige Tätigkeit des Architekten verkörpert, ein Werk im Sinne des § 631 BGB dar (BGHZ 37, 341, 344 m.w.Nachw.).