Source: https://ausschreibungen-deutschland.de/312669_Fahrdienst_9203_Luebbecker_Werkstaetten_gemeinnuetzige_GmbH_2016_Luebbecke
Timestamp: 2020-08-07 03:22:10
Document Index: 223912568

Matched Legal Cases: ['§ 6', '§ 5', '§ 106', '§ 123', '§ 125', '§ 19', '§ 16', '§ 47', '§ 16', '§ 19', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 19', '§ 18', '§ 3']

Öffentliche Ausschreibung 2016 Fahrdienst 9203 Lübbecker Werkstätten gemeinnützige GmbH. 2016-10-12
Ausschreibungen Lübbecke
Fahrdienst 9203 Lübbecker Werkstätten gemeinnützige GmbH.
Hauptadresse: www.luebbecker-werkstaetten.de
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: http://lwl.org/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-1564519d125-46256febacfdba57
Landschaftsverband Westfalen-Lippe, LWL-Haupt- und Personalabteilung/ Postcenter
Hauptadresse: www.lwl.org
Andere: Auftraggeber ist die Lübbecker Werkstätten gemeinnützige GmbH
Arbeitstägliche Beförderung von Menschen mit Behinderungen zu den Lübbecker Werkstätten gemeinnützige GmbH.
Maximale Anzahl an Losen, die an einen Bieter vergeben werden können: 10
Beförderung aus der Region 1 zu den Lübbecker Werkstätten
Einzugsbereich der Lübbecker Werkstätten gemeinnützige GmbH.
Beförderung aus der Region: 32351 Stemwede, Rahden: Ortsteile Varl, Sielhorst, Pr. Ströhen, Bohmte
Arbeitstägliche Beförderung von ca. 47 Menschen mit Behinderungen.
Qualitätskriterium - Name: Qualitätskonzept / Gewichtung: 20,00
Beförderung aus der Region 2 zu den Lübbecker Werkstätten
Beförderung aus der Region: Stemwede: Ortsteil Wehdem
Arbeitstägliche Beförderung von ca. 51 Menschen mit Behinderungen.
Beförderung aus der Region 3 zu den Lübbecker Werkstätten
Einzugsgebiet der Lübbecker Werkstätten gemeinnützige GmbH.
Beförderung aus der Region: Stadt Rahden, Ortsteil Kleinendorf, Wehe, Tonnenheide, Stadt Espelkamp
Arbeitstägliche Beförderung von ca. 82 Menschen mit Behinderungen.
Beförderung aus der Region 4 zu den Lübbecker Werkstätten
Beförderung aus der Region: Espelkamp Ortsteile Frotheim, Isenstedt, 32479 Hille, Lübbecke OT Gehlenbeck, Nettelstedt, Hüllhorst
Arbeitstägliche Beförderung von ca. 81 Menschen mit Behinderungen.
Beförderung aus der Region 5 zu den Lübbecker Werkstätten
Beförderung aus der Region: 32289 Rödinghausen, 32361 Pr. Oldendorf, Lübbecke Ortsteil Alswede, Blasheim
Arbeitstägliche Beförderung von ca. 69 Menschen mit Behinderungen.
Beförderung aus der Region 6 zu den Lübbecker Werkstätten
Beförderung aus der Region: Stadt Lübbecke
Beförderung aus der Region 7 zu den Lübbecker Werkstätten
Beförderung aus der Region: Wohnanlage "Auf den Wiehen", Lübbecke
Arbeitstägliche Beförderung von ca. 48 Menschen mit Behinderungen.
Beförderung aus der Region 8 zu den Lübbecker Werkstätten
Beförderung aus der Region: Bünde: Ortsteile Schwenningdorf, Holsen, Ennigloh, Dünne, Dünnerholz (oberhalb der Else), Rödinghausen, Kirchlengern
Arbeitstägliche Beförderung von ca. 88 Menschen mit Behinderungen.
Beförderung aus der Region 9 zu den Lübbecker Werkstätten
Beförderung aus der Region: Hüllhorst: Ortsteil Tengern, 32278 Kirchlengern, 32584 Löhne, 32545 Bad Oeynhausen
Arbeitstägliche Beförderung von ca. 94 Menschen mit Behinderungen.
Beförderung aus der Region 10 zu den Lübbecker Werkstätten
Beförderung aus der Region: Südlengern, Bünde-Hunnebrock, Hüffen, Bustedt, (unterhalb der Else) Hiddenhausen, Herford: Elverdisser Str.
Arbeitstägliche Beförderung von ca. 85 Menschen mit Behinderungen.
Mit den Angebotsunterlagen sind Angaben zum Unternehmen (Geschäftssitz, Eigentümer, Gründungsjahr, Stammkapital bei GmbH/ AG, Anzahl der Beschäftigten, Name und Anschrift der zuständigen Niederlassung) einzureichen.
Darüber hinaus ist eine Eigenerklärung mit folgendem Inhalt abzugeben.
Mit der Abgabe des Angebotes erklärt der Bieter bzw. die Bietergemeinschaft ausdrücklich, dass
- er/ sie das Gewerbe angemeldet hat und die gesetzlichen Verpflichtungen erfüllt bzw. beachtet und die krankenversicherungspflichtigen Arbeitnehmer bei der Krankenkasse angemeldet hat;
- er/ sie das Gesetz zur Bekämpfung der Schwarzarbeit und illegalen Beschäftigung vom 23.7.2004 (in der geltenden Fassung) beachtet;
- er/ sie nicht aufgrund eines rechtskräftigen Urteils aus Gründen bestraft worden ist, die die berufliche Zuverlässigkeit in Frage stellen;
- das Angebot auf autonomer sowie betriebsindividueller Kalkulation und Preisbildung beruht und in keinem Zusammenhang mit wettbewerbsbeschränkenden Abreden oder sonstigen Vereinbarungen ähnlicher Art steht;
- er/ sie bei Vertragsabschluss über eine ausreichende Betriebshaftpflichtversicherung
verfügen wird, die das Risiko der Beförderungsleistungen abdeckt. Eine aktuelle Police der Haftpflichtversicherung wird dem Auftraggeber auf Verlangen vorgelegt;
- keine Verfehlungen vorliegen, die seinen/ ihren Ausschluss von der Teilnahme am Wettbewerb rechtfertigen können, wie beispielsweise nach § 6 Arbeitnehmer-Entsendegesetz oder gem. § 5 KorruptionsbG NRW zu einem Eintrag in das Vergaberegister führen könnten.
Der Bieter/ die Bietergemeinschaft, die sich an Vergabeverfahren gem. § 106 GWB beteiligen, versichern zusätzlich, dass die in §§ 123, 124 GWB aufgeführten Ausschlusstatbestände nicht auf sie zutreffen. Sofern abweichend hiervon ein oder mehrere Ausschlusstatbestände zutreffen sollten, sind diese in einer separaten Anlage zu erläutern und die ggf. getroffenen Maßnahmen gem. § 125 GWB darzustellen.
Zudem ist eine Erklärung abzugeben, ob sich der Bieter bzw. die Bietergemeinschaft in einem Insolvenzverfahren befindet.
Im Weiteren ist eine Erklärung abzugeben, dass die Voraussetzungen für einen Ausschluss nach § 19 Abs. 1 MiLoG nicht vorliegen. Außerdem ist eine Erklärung zu § 16 Abs. 5 TVgG-NRW abzugeben.
Der Bieter ist sich bewusst, dass eine im Vergabeverfahren abgegebene vorsätzlich unzutreffende Erklärung in Bezug auf seinen Eignung zum Ausschluss von der Teilnahme am Wettbewerb führen kann.
Der Auftraggeber wird ermächtigt, jederzeit die vom Bieter getätigten Angaben zu überprüfen und entsprechende Auskünfte einzuholen oder Bestätigungen zu verlangen.
Der Auftraggeber behält sich ausdrücklich vor, fehlende Angaben und Erklärungen nachzufordern sowie die Angaben des Bieters zu überprüfen und zu diesem Zweck belastbare Nachweise vom Bieter zu verlangen. Der Auftraggeber behält sich vor, die Eignungsnachweise der eingesetzten Unterauftragnehmer nachzufordern, die auch für den Bieter gefordert werden.
Angaben über den Gesamtumsatz des Unternehmens sowie über den Umsatz im Geschäftsbereich der Beförderung von behinderten Menschen jeweils bezogen auf die letzten 3 Geschäftsjahre.
Benennung von Referenzen und Subunternehmen.
Zum Nachweis seiner Leistungsfähigkeit soll der Bieter Referenzen für die Durchführung von Beförderungsleistungen (für behinderte Menschen) benennen.
Die Referenzen sollten hinsichtlich ihrer Größenordnung und der Vertragsart (Rahmenvertrag mit Fahrdienstorganisation durch den Auftragnehmer) möglichst vergleichbar mit dem ausgeschriebenen Auftrag sein. Für die Referenzen sind dabei Auftraggeber, Ansprechperson/ Telefon-Nr., Kurzbeschreibung des Auftrages (Vertragsform, Dauer und Länge der Zusammenarbeit, erzielter Umsatz pro Jahr, Anzahl und Typ der eingesetzten Fahrzeuge) zu benennen. Für die Subunternehmer sind die genaue Bezeichnung der Teilleistung, Firma, Adresse, Anzahl der Mitarbeiter, Ansprechperson und Telefon/ E-Mail zu benennen.
Beschreibung des aktuellen Fuhrparks und der zur Verfügung stehenden technischen Ausrüstung (Anzahl der Fahrzeuge, Fahrzeughersteller und -typ, Baujahr, Motorisierung, Laufleistung, Anzahl Sitzplätze).
Angabe des kalkulierten Fahrzeugeinsatzes, Anzahl der Plätze (getrennt nach Sitz- und Rollstuhlplätzen) und Angaben aus aktuellem Fuhrpark oder Neuanschaffung.
Sofern Fahrzeuge für die Leistungserbringung noch angeschafft werden müssen, ist dies ebenfalls in Anlage D der Vergabeunterlagen zu benennen.
Darüber hinaus ist darzulegen und auf Verlangen des Auftraggebers nachzuweisen, dass die Fahrzeuge rechtzeitig zum Leistungsbeginn verfügbar sind.
Für neuanzuschaffende Fahrzeuge sind auf Verlangen des Auftraggebers die Lieferzusage der Händler und die Finanzierungszusage der Banken einzureichen bzw. das Finanzierungskonzept zu erläutern.
Gem. § 47 Abs. 1 VgV kann ein Bieter auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle sowie die technische und berufliche Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nehmen. Er hat in diesem Fall nachzuweisen, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen. Dieser Nachweis ist bereits mit dem Angebot zu führen.
Zur Auftragsausführung muss der Bieter bzw. die Bietergemeinschaft im Besitz einer gültigen Genehmigung zur gewerblichen Personenbeförderung gemäß Personenbeförderungsgesetz (PeBfG) sein.
Tag: 17/11/2016
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe führt im Namen und im Auftrag der Lübbecker Werkstätten gemeinnützige GmbH ein offenes Verfahren durch. Ausgeschrieben wird die arbeitstägliche Beförderung von ca. 700 behinderten Menschen zu den Lübbecker Werkstätten
Die Beauftragung umfasst die Beförderung der in dem jeweiligen Regionallos genannten Beschäftigten, die Fahrdienstorganisation sowie das Beschwerdemanagement.
Folgende Unterlagen sind als Angebot einzureichen:
- Vordruck Anlage B.1 (Angebotsschreiben);
- Vordruck Anlage B.2 (Vordruck Bietereignung);
- Vordruck Anlage B.3 Eigenerklärung § 16 Abs. 5 TVgG - NRW;
- Vordruck Anlage B.4 Eigenerklärung § 19 Abs. 3 MiLoG;
- Preisangebot/e für alle angebotenen Lose;
- Vordruck Anlage D (Ergänzende Angaben des Bieters/ Qualitätskonzept/ Nebenangebote);
- Vordruck Anlagen E. 1 - E.3 Erklärungen und Vertragsbedingungen gem. TVgG NRW.
Die Bieter können 5 Nebenangebote in Form eines Rabattes für Loskombinationen abgeben. Weitere Nebenangebote/ Änderungsvorschläge sind nicht zulässig. Die Abgabe von Nebenangeboten ist nur in Verbindung mit der Abgabe der entsprechenden Einzellose (Hauptangebote) zulässig. Die Bieter haben die Möglichkeit, Angebote für ein, mehrere oder alle Lose abzugeben. Die Auftraggeber behalten sich die Gesamtvergabe mehrerer oder aller Lose an einen Bieter vor.
Die Ausschreibungsunterlagen sind ausschließlich über die Vergabeplattform des LWL (http://www.lwl.org/eVergabe) erhältlich und stehen dort kostenlos zum Download zur Verfügung.
Fragen zu den Ausschreibungsunterlagen können bis zum 9.11.2016 schriftlich eingereicht werden.
Der Bieter bzw. die Bietergemeinschaft muss den Auftrag gemäß der den Vergabeunterlagen beigefügten Verpflichtungserklärungen und Besonderen Vertragsbedingungen nach dem TVgG-NRW ausführen.
Besondere Vertragsbedingungen nach dem Tariftreue- und Vergabegesetz des Landes Nordrhein-Westfalen (TVgG-NRW).
Mit den Angebotsunterlagen sind folgende Verpflichtungserklärungen im Rahmen des TVgG-NRW abzugeben:
- Verpflichtungserklärung nach § 4 TVgG-NRW zu Tariftreue und Mindestentlohnung einschließlich der Verpflichtungserklärung für Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmern nach § 4 Abs. 5 TVgG- NRW. Die Verpflichtungserklärung nach § 4 TVgG-NRW ist ebenso von den Nachunternehmern und Verleihern von Arbeitskräften abzugeben, sofern diese bereits bei Angebotsabgabe bekannt sind;
- Verpflichtungserklärung nach § 19 TVgG-NRW zur Frauenförderung und Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie;
- Verpflichtungserklärung nach § 18 TVgG-NRW zur Beachtung der ILO-Kernarbeitsnormen.
Die aufgeführten Verpflichtungserklärungen sind ebenfalls von jedem Mitglied einer Bietergemeinschaft abzugeben.
Sollte der Bieter auf Grund seiner Unternehmenssituation ausnahmsweise nicht in der Lage sein, die in den TVgG-Verpflichtungserklärungen enthaltenden ergänzenden Ausführungsbedingungen zu erfüllen, kann der Auftraggeber unter den Voraussetzungen des § 3 Abs. 3 RVO TVgG - NRW von deren vertraglicher Umsetzung absehen.