Source: https://issuu.com/cooperativ_oegv/docs/jahresbericht_2017_web
Timestamp: 2020-08-03 10:05:15
Document Index: 34209432

Matched Legal Cases: ['§ 30', '§ 6', 'Art 76', 'Art-29', 'Art 20', 'Art-29', '§ 4', 'OGH', 'OGH', '§ 6', 'OGH', '§ 22', '§ 30']

ÖGV-Jahresbericht 2017 by cooperativ - Issuu
– damals Gwieenossenschaft heute eine geniale Idee
„Mehrere kleine Kräfte vereint bilden eine Hermann Schulze-Delitzsch (1808–1883)
große, und was man nicht allein durchsetzen kann, dazu soll man sich mit anderen verbinden.
02	Inhalt 03	Brief des Vorstands 04	Wirtschaftliches Umfeld 38	Gremien 46	Ehrungen 48	Mitglieder 60	Impressum
Unsere Mitarbeiter: Wir leben Genossenschaft
Unsere Revision prĂźft, berĂ¤t und sichert Effizienz
nser Leitsatz und unser Versprechen: UGemeinsam erfolgreich Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitglieder, im vergangenen Jahr haben wir wichtige Weichenstellungen für die Zukunft des Österreichischen Genossenschaftsverbandes vorgenommen – von der gemeinsamen Beschlussfassung der reformierten Satzung bis zu personellen Neubesetzungen an Schlüsselpositionen. Auf diesem soliden Fundament können wir nun aufbauen. Für 2018 haben wir noch ein umfangreiches Programm auf der Agenda: Es gilt, das Feuer der Begeisterung für die Genossenschaft, das in uns allen brennt, auch bei den Entscheidungsträgern in Politik und Wirtschaft zu entfachen. Nur so kann es uns gelingen, die geniale Idee, die in dieser Rechtsform steckt, einem breiten Publikum zugänglich zu machen und letztlich eine neue Ära der Genossenschaft einzuläuten – auch im Hinblick auf das Jubiläumsjahr 2022, in dem wir 150 Jahre ÖGV feiern. Mit dem bewusst öffentlichkeitswirksam angelegten Verbandstag 2018 zum wichtigen Zukunftsthema Digitalisierung wollen wir ein erstes Ausrufezeichen setzen, dem viele weitere Schritte folgen werden. Wir bitten Sie, uns auf diesem Weg der Modernisierung bestmöglich zu unterstützen. Denn vom Aufschwung der Genossenschaftsidee profitieren alle: der Verband, die Volksbanken und ihre Kunden, die Warenund Dienstleistungsgenossenschaften mit ihren Mitgliedsbetrieben und letztlich auch Österreichs Wirtschaft als Ganzes. Wir als Vorstände des ÖGV versprechen, uns mit aller Kraft für dieses große Ziel einzusetzen. Lassen Sie uns gemeinsam erfolgreich sein!
Der Vorstand des ÖGV: Robert Makowitz (l.) und Peter Haubner (r.)
Dr. Robert Makowitz Jahresbericht 2017
vom Aufschwung Gderemeinsam Wirtschaft profitieren
as österreichische Bruttoinlandsprodukt ist im Jahr 2017 um 2,9 Prozent gewachsen. Dies stellt eine spürbare Zunahme der Dynamik gegenüber dem Jahr 2016 dar, in dem das Wachstum nur 1,5 Prozent betragen hatte. Die Wirtschaft Österreichs hat damit im vergangenen Jahr deutlich stärker zugelegt als die der Eurozone, die laut Makroprojektion der Europäischen Zentralbank um 2,5 Prozent gewachsen ist. Das Wachstum in Österreich beruhte sowohl auf erhöhter Binnennachfrage als auch auf verstärkter Exportnachfrage.
Arbeitsmarkt Vor dem Hintergrund dieser Wachstumsbeschleunigung ist die österreichische Arbeitslosenquote im vergangenen Jahr leicht gesunken: Sie fiel von 5,7 Prozent zu Beginn des Jahres auf 5,3 Prozent im Dezember. In der Eurozone war der Abwärtstrend noch deutlicher: Von wesentlich höheren Werten ausgehend fiel die Arbeitslosenrate von 9,6 Prozent zu Jahresbeginn auf 8,7 Prozent im Dezember.
Inflation Laut Harmonisiertem Verbraucherpreisindex schwankte die Inflationsrate in Österreich im vergangenen Jahr zwischen 2,0 und 2,5 Prozent. Österreich gehörte damit, wie schon in den Jahren davor, zu den Ländern mit den höchsten Inflationsraten der Eurozone. Im gemeinsamen Währungsraum lag die Teuerungsrate im vergangenen Jahr zwischen 1,3 und 2,0 Prozent.
Geldpolitik Die Geldpolitik in der Eurozone blieb auch im vergangenen Jahr sehr expansiv.
Die EZB beließ den Hauptrefinanzierungssatz bei null Prozent, den Zinssatz für die Spitzenrefinanzierungsfazilität bei 0,25 Prozent und den Einlagensatz bei -0,40 Prozent. Im März 2017 entschied die EZB aber, ihre monatlichen Wertpapierkäufe von 80 Milliarden Euro auf 60 Milliarden zu senken. Im Oktober erklärte sie, die
Nettokäufe ab Jänner 2018 in vermindertem Umfang von monatlich 30 Milliarden zumindest bis September 2018 weiterzuführen. Die Geldmarktzinsen blieben das gesamte vergangene Jahr fast unverändert. Der Dreimonatssatz begann das Jahr mit -0,32 Prozent und beendete es mit -0,33 Prozent. Die Renditen am Kapitalmarkt haben im vergangenen Jahr hingegen geringfügig angezogen. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe in Österreich stieg 2017 von 0,43 auf 0,59 Prozent an. In Deutschland stieg sie von 0,20 auf 0,42 Prozent. Trotz der Straffung der Geldpolitik in den USA – die USNotenbank hob 2017 ihren Leitzins in drei Schritten um insgesamt 75 Basispunkte an – wertete der Euro gegenüber dem US-Dollar im Jahresverlauf deutlich auf, und zwar von 1,05 auf 1,20 USD/EUR. Auch gegenüber dem Schweizer Franken zeigte sich der Euro deutlich stärker.
Am österreichischen Wohnimmobilienmarkt setzte sich 2017 die gute Entwicklung der Vorjahre fort. Die Preisschere zwischen Wien und den anderen Bundesländern nahm etwas ab. Im vierten Quartal 2017 lagen die Jahreswachstumsraten für die Preise von Eigentumswohnungen und Einfamilienhäusern außerhalb Wiens jeweils bei rund sieben Prozent. In Wien nahmen die Preise für Eigentumswohnungen nur mehr um 0,6 Prozent zu, jene für Einfamilienhäuser gingen sogar zurück. Einen starken Anstieg verzeichneten die Preise für Baugrundstücke für Wohnimmobilien mit 11,5 Prozent in Wien und 12,5 Prozent außerhalb Wiens (jeweils 2. Quartal 2017). Die Leistbarkeit, gemessen am Verhältnis zwischen Preisen und verfügbaren Nominaleinkommen, war Mitte 2017 sowohl in Wien als auch in Österreich insgesamt etwas besser als im Vorjahr, wobei der entsprech-
ende Index der Oesterreichischen Nationalbank mit 98,4 Punkten in Wien deutlich ungünstiger ausfiel als im restlichen Österreich mit 123,6 Punkten. Die anhaltend hohe Nachfrage nach Wohnimmobilien schlug sich auch am Kreditmarkt nieder. Die Wachstumsrate der Wohnbaukredite an private Haushalte war 2017 mit 4,7 Prozent letztlich sogar noch etwas stärker als im Jahr 2016 mit 4,4 Prozent.
Tourismus Ebenso wie 2016 war auch 2017 ein gutes Jahr für die österreichische
Tourismuswirtschaft. Die Wintersaison 2016/2017 brachte trotz Schneemangels knapp einen neuen Nächtigungsrekord, wobei die Nächtigungen ausländischer Gäste leicht rückläufig waren. In der Sommersaison 2017 wurde das beste Nächtigungsergebnis seit dem Sommer 1992 erzielt. Überdurchschnittliche Zuwächse erzielten in beiden Saisonen gewerbliche Betriebe und Ferienwohnungen. Auch der Auftakt der Wintersaison 2017/2018 verlief erfreulich. Für das Gesamtjahr geht die Statistik Austria von 144,44 Millionen Nächtigungen in österreichischen Beherbergungsbetrieben aus, was einem Plus von 2,5 Prozent zum Vorjahr entspricht. Auch die Ankünfte erreichten einen neuen Höchstwert. Mit Ausnahme Vorarlbergs verzeichneten alle Bundesländer zunehmende Nächtigungen. Die meisten entfielen auf Tirol, gefolgt von Salzburg.
Ausblick auf 2018 Laut der im März veröffentlichten Konjunkturprognose des Wirtschafts-
forschungsinstituts sollte die österreichische Wirtschaft im Jahr 2018 um 3,2 Prozent wachsen. Die EZB hat im März ihre Projektion für das Wirtschaftswachstum in der Eurozone für das Jahr 2018 auf 2,4 Prozent erhöht. Das WIFO erwartet für Österreich positive Wachstumsbeiträge von allen Nachfragekomponenten und eine sich zwar etwas abflachende, aber anhaltend gute Investitionsentwicklung. Wie schon in den Jahren 2016 und 2017 wird dabei vor allem bei den Ausrüstungsinvestitionen ein starkes Wachstum erwartet, während das Wachstum der Bauinvestitionen mit 1,6 Prozent eher moderat eingestuft wird. Die Arbeitslosenrate soll auf 5,2 Prozent fallen (Eurostat-Methode). Etwas verhaltener war die halbjährliche Prognose der
R isiken für die Wirtschaft
Die Risiken für diesen Ausblick sind vielfältig. Dazu zählen etwa die möglichen Beschränkungen des Außenhandels durch die USA, die die österreichischen Exporteure und Zulieferer betreffen können. Erste Maßnahmen dieser Art wurden im März 2018 mit dem Beschluss von Importzöllen auf Stahl und Aluminium ja bereits ergriffen. Eine Wachstumskorrektur in den österreichischen Nachbarländern könnte teilweise auch den Tourismus treffen. Spannungen in der EU im Zusammenhang mit den Austrittsverhandlungen mit Großbritannien oder eine nachlassende Euro-Freundlichkeit in den großen Mitgliedsländern, etwa nach Neuwahlen, stellen ein Risiko für die fortgesetzte wirtschaftliche Erholung der Region dar. Ein rascher Zinsanstieg wäre ebenfalls als Risiko für Konjunktur und Immobilienmärkte einzustufen. Zusätzlich haben auch geopolitische Konflikte das Potenzial, den grundsätzlich freundlichen wirtschaftlichen Ausblick zu trüben.
OeNB im Dezember, die für 2018 von einem BIP-Wachstum um 2,8 Prozent ausging. Die Sparquote schätzte die OeNB für dieses Jahr auf 7,2 Prozent, die Zunahme der real verfügbaren Haushaltseinkommen auf 1,6 Prozent. Das wäre eine gute Basis sowohl für die Bonität der privaten Kreditnehmer als auch für das Veranlagungsgeschäft. Die gute Wirtschaftslage lässt über alle Branchen hinweg eine wachsende Kreditnachfrage erwarten. Eine anhaltend gute Entwicklung des Wohnimmobilienmarkts und der entsprechenden Kreditnachfrage kann auch aus der demografischen Entwicklung abgeleitet werden. Die im ersten Halbjahr des Vorjahres verzeichnete Zunahme der Wohnbautätigkeit sowie der Zinsausblick deuten auf eine positive, aber sich abflachende Preisentwicklung in Wien und anderen Ballungszentren hin, während es in von Abwanderung betroffenen Regionen auch zu Preisrückgängen kommen kann.
Die Projektion der EZB für die durchschnittliche Inflationsrate der Eurozone beträgt für 2018 im Mittel 1,4 Prozent. Damit würde die Teuerungsrate auch im Jahr 2018 das Inflationsziel von knapp zwei Prozent verfehlen. Dies und die entsprechend lockere Geldpolitik der EZB sprechen für ein weiterhin niedriges Zinsniveau, obwohl von der sich fortsetzenden geldpolitischen Straffung in den USA weiterhin ein leichter Aufwärtstrend ausgehen sollte und auch in Europa die Lockerungsmaßnahmen allmählich auslaufen dürften. Das sehr hohe Zinsdifferential zugunsten des US-Dollar sollte einer weiteren Aufwertung des Euro entgegenwirken.
Leichter Aufwärtstrend bei Zinsen
Mitarbeiter: UWirnsere leben Genossenschaft Vorstand Peter Haubner Verbandsanwalt +43(0)1 31328 400 peter.haubner@oegv.volksbank.at
Dr. Robert Makowitz Vorstand Revision und Finanzen +43(0)1 31328 200 robert.makowitz@oegv.volksbank.at
Rechtsabteilung Mag. Christiane Lewisch Syndika +43(0)1 31328 324 christiane.lewisch@oegv.volksbank.at
Mag. Barbara Zauner +43(0)1 31328 327 barbara.zauner@oegv.volksbank.at
Mag. Ulrike Schuh +43(0)1 31328 410 ulrike.schuh@oegv.volksbank.at
Interessenvertretung Mag. Silvia Liegl, MA +43(0)1 31328 407 silvia.liegl@oegv.volksbank.at
Sandra Steurer-Konrath Sekretariat +43(0)1 31328 406 sandra.steurer-konrath@oegv.volksbank.at
Betreuung Ware MMag. Barbara Pogacar Abteilungsleiterin +43(0)1 31328 420 b.pogacar@genossenschaftsverband.at Alexandra Fischer Sekretariat +43(0)1 31328 423 a.fischer@genossenschaftsverband.at
Dipl.-Ing. Mansour Baradaran +43(0)1 31328 128 mansour.baradaran@oegv.volksbank.at Albert Kolloni +43(0)1 31328 129 albert.kolloni@oegv.volksbank.at Wolfgang Steurer +43(0)1 31328 121 wolfgang.steurer@oegv.volksbank.at Jahresbericht 2017
Prüfung Kredit
Elis Kurtulus +43(0)1 31328 230 elis.kurtulus@oegv.volksbank.at
Dr. Michael Groth Fachkoordinator Aufsichtsrecht & Abschlussprüfung +43(0)1 31328 223 michael.groth@oegv.volksbank.at
Alexander Ahr Prüfungsinnendienst +43(0)1 31328 230 alexander.ahr@oegv.volksbank.at
Michaela Schneidhofer Prüfungsinnendienst +43(0)1 31328 234 michaela.schneidhofer@oegv.volksbank.at
Mag. Sandra Petelin +43(0)1 31328 230 sandra.petelin@oegv.volksbank.at
Bettina Schneider, Bakk. +43(0)1 31328 230 bettina.schneider@oegv.volksbank.at
Mag. Diana Stampfer +43(0)1 31328 230 diana.stampfer@oegv.volksbank.at
Salman Islamov, MSc. +43(0)1 31328 230 salman.islamov@oegv.volksbank.at
Pr端fung Ware Mag. Petra Geppl Pr端fungsgruppenleiterin +43(0)1 31328 105 petra.geppl@oegv.volksbank.at
Alexandra Neubauer +43(0)1 31328 105 alexandra.neubauer@oegv.volksbank.at
Interne Verwaltung, Telefonzentrale, Empfang Emri Kolloni +43(0)1 31328 117 emri.kolloni@oegv.volksbank.at Matija Prakljacic +43(0)1 31328 107 service@oegv.volksbank.at Wilhelm Spiesz +43(0)1 31328 191 wilhelm.spiesz@oegv.volksbank.at Muhamed Subasic +43(0)1 31328 192 muhamed.subasic@oegv.volksbank.at
Mag. Renate Zima +43(0)1 31328 215 renate.zima@oegv.volksbank.at Jahresbericht 2017
nsere Revision prĂźft, UberĂ¤t und sichert Effizienz
ach dem weitgehenden Abschluss der Fusionen im VolksbankenVerbund hat sich auch die Revision des ÖGV an die neue Zielstruktur angepasst. Mit einem verkleinerten, aber engagierten Team, das aus einer guten Mischung aus erfahrenen und jungen Mitarbeitern besteht, konnten auch 2017 alle Prüfungen zeitgereicht abgeschlossen und die Herausforderungen gemeistert werden.
Davon gab es im vergangenen Jahr wieder einige, zumal sich das gesetzliche Umfeld erheblich verändert hat: Die Abschlussprüfer-Verordnung der EU, aber auch das Wirtschaftstreuhandberufsgesetz (WTBG 2017) und das Abschlussprüferaufsichtsgesetz (APAG) traten in Kraft bzw. kamen erstmals in vollem Umfang zur Anwendung. Damit nahm auch die nunmehr für den ÖGV zuständige neue Abschlussprüferaufsichtsbehörde (APAB) ihre Arbeit auf. Die erstmalige Anwendung der neuen Vorschriften des Rechnungslegungsänderungsgesetzes (RÄG 2014) machte Umstellungen insbesondere im Bereich der Personalrückstellungen, der latenten Steuern, der Angaben über Laufzeiten in der Bilanz sowie im Anhang und im Lagebericht erforderlich. Bei den Verwertungsgenossenschaften war zusätzlich zum ersten Mal ein Transparenzbericht nach dem neuen Verwertungsgesellschaftengesetz (VerwGesG 2016) zu erstellen, welcher ebenfalls von den Revisoren einer Prüfung zu unterziehen war. All diese gestiegenen Anforderungen konnten dank konsequenter Fort- und Weiterbildung der Prüfer des Verbandes bewältigt werden. Jahresbericht 2017
Zukunftsfit dank Auch das Thema Digitalisierung genießt in der ÖGV-Revision höchste Priorität: Digitalisierung Es wurde ein wegweisendes Projekt gestartet, um die vielen Papierunterlagen, die bei der täglichen Prüfungsarbeit anfallen, nach und nach durch elektronische Dokumente zu ersetzen, was die Effizienz weiter steigern wird.
Das Jahr 2017 »» 36 Mitarbeiter waren 2017 für die Prüfung der Mitglieder im Einsatz – von der Revision vor Ort bis zur Arbeit im Innendienst. in Zahlen »» »» »»
Es wurden rund Prüfberichte für Banken sowie Waren- und Dienstleistungsgenossenschaften verfasst.
32.500 Stunden wurden für die Revisionsarbeit aufgewendet. Die Prüfer haben insgesamt mehr als Österreich zurückgelegt.
450.000 Kilometer quer durch
Genossenschaftliche Die Banken und Warengenossenschaften profitierten in vielfacher Hinsicht von Revision als Plus der Arbeit der unabhängigen und weisungsfreien Prüfer des Verbandes:
Treffsicher durch Benchmarks: Der Genossenschaftsrevisor kennt viele vergleichbare Genossenschaften. Damit verfügt er bei der Prüfung über geeignete Benchmarks und kennt Best-Practice-Beispiele – von rechtlichen Grundlagen wie Satzung oder Geschäftsordnung bis hin zu wirtschaftlichen Strukturen und Managementkultur. Das ermöglicht ein hohes Maß an Treffsicherheit bei der Prüfung.
D ie genossenschaftliche Revision – eine bewährte Tradition
Die Genossenschaftsrevision ist die traditionsreichste Form der Wirtschaftsprüfung im deutschen Sprachraum. Der Gedanke, die einzelnen Genossenschaften durch einen verbandsmäßigen Zusammenschluss aneinander zu binden, um durch gegenseitige Unterstützung und Beratung ihre Gesunderhaltung im Dienste der Wirtschaft zu stärken, ist fast ebenso alt wie die moderne Genossenschaftsbewegung selbst. Als es im 19. Jahrhundert zu ersten wirtschaftlichen Fehlschlägen durch Missmanagement oder Unwissenheit der gewählten Genossenschaftsorgane kam, lag es für die Genossenschaftsverbände nahe, ihren Mitgliedsgenossenschaften nicht nur Beratung und Erfahrungsaustausch, sondern auch eine Prüfung vor Ort anzubieten. Schon in den Jahren 1881 und 1882 wurde die Durchführung solcher Prüfungen für alle den Verbänden angehörenden Genossenschaften satzungsmäßig zur Pflicht gemacht. Die verbleibende Lücke bestand darin, dass es den Genossenschaften freistand, einem Verband gar nicht erst beizutreten oder, wenn die Prüfung unangenehm wurde, aus dem Verband wieder auszutreten. Diese Lücke wurde in Deutschland bereits 1889 geschlossen, indem allen Genossenschaften die Verbandsmitgliedschaft und die Revision durch einen vom Verband bestellten Revisor verpflichtend vorgeschrieben wurde. In der Begründung hieß es, die Einführung der Pflichtprüfung sei durch das öffentliche Interesse bedingt. In Österreich verlief die Entwicklung ähnlich und führte im Jahr 1903 ebenfalls zur Einführung einer verpflichtenden Revision (Genossenschaftsrevisionsgesetz 1903), wobei der Verbandsrevision bis heute der Vorrang gegenüber einer verbandsfreien Revision zukommt. Jahresbericht 2017
hre Interessen sind Iunser Auftrag â&#x20AC;&#x201C; ob in BrĂźssel oder in Wien
er ÖGV vertritt auf nationaler und internationaler Ebene die Interessen seiner Mitglieder. Dabei ist er stets bestrebt, das Beste für die Volksbanken und die gewerblichen Genossenschaften herauszuholen. Hier ein Auszug dessen, woran 2017 intensiv gearbeitet wurde.
Der ÖGV als starke Stimme
Nach einem langen Prozess zur Kompromissfindung hat sich der Basler Ausschuss Ende 2017 einigen können und das finale Dokument zur ergänzenden Finalisierung der Basel-III-Reformen veröffentlicht. Deklarierte Ziele dieses Rahmenwerks sind eine Reduktion der überschießenden Variabilität und die Förderung einer zuverlässigen Berechnung von risikogewichteten Aktiva (Risk Weighted Assets, RWAs), ohne einen Anstieg der gesamtheitlichen Eigenmittelanforderungen zu bewirken. Da die Kreditwirtschaft dennoch mit erheblichen Auswirkungen im Bereich der RWAs und mit zusätzlichem Aufwand rechnet, werden die Vorgaben aus Basel auch Basel IV genannt. Sie umfassen Standards für den Kreditrisiko-Standardansatz, den IRB-Ansatz, das CVA-Risiko (Credit Value Adjustment), das operationelle Risiko und die Leverage Ratio (Verschuldungsquote). Die neuen Vorgaben sollen im Wesentlichen bis 1. Januar 2022 umgesetzt (in einen gesetzlichen Rahmen gegossen) werden. Aufgrund der Neuerungen ist bei entsprechender Umsetzung ins europäische Recht mit einem Anstieg an RWAs zu rechnen, insbesondere aufgrund der höheren Risikogewichte bei Beteiligungen, Währungsinkongruenzen und den neuen Vorgaben im Zusammenhang mit durch Immobilien besicherten Risikopositionen. Erfreulicherweise konnten die europäischen Interessenvertretungen gemeinsam im Bereich der Retail-Forderungen (neue Bezeichnung: Regulatory Retail) eine deutliche Verbesserung im Vergleich zur zuvor vorgeschlagenen Behandlung erreichen: Waren hierfür ursprünglich 85 Prozent Risikogewicht vorgesehen, so konnten wir – bei Erfüllung bestimmter Anforderungen – die Beibehaltung von 75 Prozent Risikogewicht durchsetzen.
2017 war auch im Zusammenhang mit der Novellierung der CRR, CRD IV und BRRD ein spannendes Jahr, das ein intensives Engagement erforderte. Dabei war das regulatorische Einsatzgebiet der Interessenvertretung breit gefächert – von der Erweiterung des KMU-Faktors über die gesetzliche Erfassung der Proportionalität in der CRR bis zur Einführung eines Befreiungstatbestandes für zugeordnete Kreditinstitute im Sinne des § 30a BWG für MREL-Zwecke. Die Ergebnisse dieses Prozesses werden für Ende 2018 erwartetet, zu diesem Zeitpunkt sollen gemäß europäischen Gesetzgebungsorganen die finalen Versionen der neuen CRR, CRD IV und BRRD vorliegen.
CRR/BRRD/CRD IV Review
Trotz Abschluss der Arbeiten zu MiFID II auf Level-I-Ebene hat das Thema 2017 weiterhin intensiv beschäftigt. Mitte Juni wurden von der ESMA die finalen Product Governance Guidelines veröffentlicht. Sie sollen sicherstellen, dass Unternehmen, die Finanzinstrumente auflegen und vertreiben, in allen Phasen des Lebenszyklus von Produkten oder Dienstleistungen im besten Interesse des Kunden handeln. Die Guidelines beinhalten unter anderem einige nicht vom Level-Ibzw. Level-II-Text gedeckte Verpflichtungen. Zusätzlich wurde von der ESMA eine Konsultation zu bestimmten Aspekten der Geeignetheitsanforderungen gemäß MiFID II veröffentlicht. Dabei muss die Bank die Eignung eines Produktes oder einer Dienstleistung hinsichtlich der Kenntnisse und Erfahrungen des Kunden, seiner finanziellen Situation und seiner Anlageziele bewerten. Die Interessenvertretung hat die ersatzlose Streichung jener Guidelines gefordert, deren Inhalt bereits durch andere Bestimmungen abgedeckt ist. Letztlich wurde auch das
MiFID-II-Teilprojekt Governance unter der Leitung der ÖGV-Interessenvertretung mit tatkräftiger Unterstützung der Abteilung Kapitalmarktrecht in der ZO zu einem positiven Abschluss gebracht.
Fit&Proper und Nach einem spannenden und für die Interessenvertretung einsatzreichen Konsulinterne Governance tationsverfahren wurden die finalen Fit&Proper-Leitlinien der ESA veröffentlicht.
Diese geben Anforderungen hinsichtlich der Eignung von Mitgliedern des Vorstandes, Aufsichtsrates und Inhabern von Schlüsselfunktionen vor. Prinzipiell sehen die Leitlinien strengere Vorschriften als bisher im Bereich der formalen Unabhängigkeit und der Unvoreingenommenheit (Ausbleiben von Interessenkonflikten) vor. Im Rahmen des Konsultationsverfahrens konnte die Interessenvertretung jedoch einige Verbesserungen im Vergleich zum Erstentwurf der Leitlinien erreichen, wodurch die Erfüllung der neuen Kriterien erleichtert wird. Auch konnte die Einführung von zwingenden Ex-ante-Prüfungen bei Mitgliedern des Leitungsorgans verhindert werden. Zudem wird nunmehr die Proportionalität verstärkt berücksichtigt: Einerseits wird ein eigenes Kapitel eingeführt, welches geringere Anforderungen an kleine und weniger komplexe Institute ermöglicht, zudem konnten wir für nicht-signifikante Institute erreichen, dass ein unabhängiges Aufsichtsratsmitglied als ausreichend erachtet wird. Weiterhin spannend bleibt es hinsichtlich der nationalen Berücksichtigung der Leitlinien. Zusätzlich hat die EZB einen Fit&Proper-Leitfaden für signifikante Kreditinstitute veröffentlicht, der vor allem detailliertere Anforderungen im Bereich der Unvoreingenommenheit vorgibt. Die Guidelines der EBA zur internen Governance wurden in 2017 final veröffentlicht, sie lösen die Guidelines 44 der EBA ab. Auch hier findet sich ein eigenes Kapitel zur Proportionalität: Alle Anforderungen dieser Leitlinien sind im Lichte des Proportionalitätsprinzips anzuwenden, das bedeutet etwa abhängig von Größe, interner Organisation, Art und Komplexität der Geschäfte.
Prospektverordnung 2017 wurde die neue Prospektverordnung veröffentlicht, welche die bisherige Pro-
spekt-Richtlinie ablöst. Durch erhöhten Einsatz der Interessenvertretung konnten einige Verbesserungen durchgesetzt werden. So haben wir eine Anhebung der prospektfreien Grenze für öffentliche Angebote auf eine Million Euro und damit eine Vervierfachung durchsetzen können. Zudem konnten wir weitere Erleichterungen, mehr Flexibilität und ein geringeres Rechtsrisiko für Emittenten bewirken.
Non-performing Loans 2017 wurde auf europäischer Ebene dem Themenkomplex NPLs (NPEs) viel Auf(NPLs/NPEs) merksamkeit gewidmet, welche sich auch im Jahr 2018 fortzusetzen scheint: »»
EZB-Leitfaden für Banken zu notleidenden Krediten: Die EZB hat den ersten Teil ihres Leitfadens veröffentlicht, der qualitative Erwartungen der Aufsichtsbehörden im Hinblick auf künftige Maßnahmen und Strategien für die Abwicklung und den Abbau von NPLs beschreibt. Der Anwendungsbereich umfasst bedeutende Institute. Der Leitfaden ist am Tag seiner Veröffentlichung in Kraft getreten. Im Rahmen der Konsultation konnte die Interessenvertretung im Bereich Forbearance Verbesserungen erzielen und dadurch den Umsetzungsbedarf für die Banken reduzieren. BCBS-Guidelines zu NPEs and Forbearance: Der Basler Ausschuss hat seine Leitlinien zu Definitionen von Non-performing Exposures und Forbearance final präsentiert. Diese zwei Baseler Definitionen sollen andere bestehende Rechnungslegungs- und Aufsichtskonzepte von Kreditkategorisierungen ergänzen, bestehende Rechnungslegungskonzepte für Impairment und auf-
sichtsrechtliche Vorgaben für Default jedoch nicht ersetzen. Ziel dieser Guidelines ist die Harmonisierung der Kriterien für Non-performing Exposures und Forbearance. Der Anwendungsbereich umfasst Exposures des Bankbuches, jedoch nicht jene des Handelsbuches. Die Interessenvertretung hat eine Stellungnahme mit dem Ziel einer für den Volksbanken-Verbund vorteilhafteren Umsetzung der Guidelines abgegeben und konnte einige Verbesserungen durchsetzen. Eine Konsultation zur Tätigkeit der europäischen Aufsichtsbehörden (EBA, ESMA und EIOPA) hat zum Ziel, die Tätigkeit der EU-Aufsichtsbehörden vor allem hinsichtlich ihrer Effizienz zu überprüfen. Zudem sollen die Kompetenzen der ESMA erweitert werden. Die Interessenvertretung war intensiv in die Arbeiten zur Konsultation eingebunden. Wir haben uns gegen die Tätigkeit der ESMA als EU-Verbraucherschutzbehörde ausgesprochen, da dies aus unserer Sicht zu zusätzlicher Komplexität und höheren Kosten ohne erkennbaren Mehrwert für die Banken führt. Der kritischste Punkt betrifft aus unserer Sicht die Finanzierung der Aufsichtskosten: Derzeit werden 60 Prozent der Kosten durch die nationale Aufsicht getragen, 40 Prozent aus dem EU-Budget. Wir lehnen den Vorschlag strikt ab, mindestens 60 Prozent durch die Marktteilnehmer (Banken) zu finanzieren. Abgesehen davon finden sich in dem Vorschlag neue Generalklauseln, und es besteht die Gefahr der Rechtsunsicherheit durch Gold Plating.
EU-Aufsichtsreform
Der Accessibility Act steht für einen Richtlinienvorschlag der EU-Kommission zur Angleichung der Vorschriften über Barrierefreiheitsanforderungen von Produkten und Dienstleistungen. In Österreich sind diese Vorschriften durch das Bundesbehindertengleichstellungsgesetz bereits streng geregelt, dennoch beinhaltet der Vorschlag in seinem Anhang I für den Bankbereich weit strengere Vorschriften, etwa Kopfhöreranschlüsse und Vorrichtungen für die Verringerung von Hintergrundgeräuschen für Geldautomaten. Der Aufwand zur Einführung der im Vorschlag vorgesehenen Maßnahmen wurde auf sieben bis neun Millionen Euro geschätzt. Die Interessenvertretung konnte aber einige wichtige Forderungen durchsetzen, wodurch sich der Implementierungsaufwand reduzieren wird. So sind die Vorschriften nur auf neue Produkte und Dienstleistungen anzuwenden, dies gilt auch für bauliche Maßnahmen. Damit konnte ein Bestandsschutz gewährt und eine kostspielige Umrüstung verhindert werden. Geldautomaten dürfen bis zum Ende ihrer wirtschaftlichen Nutzbarkeit verwendet werden.
Barrierefreiheit für Bankdienstleistungen
Das Projekt EURIBOR+ hatte zum Ziel, dem EURIBOR ein neues Berechnungsmodell zugrunde zu legen. Der EURIBOR+ sollte nicht länger auf Expertenschätzungen basieren, sondern auf Transaktionsdaten. Dabei gab es jedoch aus Sicht der Interessenvertretung kritische Punkte, etwa die Anwendbarkeit der Benchmark-Verordnung auf die Kontributoren sowie wichtige Bestimmungen des Konsumentenschutzrechts – etwa § 6 (1) Z 5 KSchG. Die Interessenvertretung hat sich aus diesen Gründen erfolgreich gegen die Umstellung auf EURIBOR+ ausgesprochen. Letztlich wurde das Projekt eingestellt.
Mit dem Themenkomplex Nachhaltigkeit eröffnete sich 2017 ein neues Gebiet, auf dem für die nächsten Jahre mit regulatorischer Dynamik zu rechnen ist. Auf europäischer Ebene wurde der Bedarf zur Einbeziehung von Banken als Rückgrat des EU-Finanzsystems und größte externe Finanzierungsquelle anerkannt. Daher hat im Juli 2017 die „High-level expert group on sustain-
able finance“ der Kommission einen vorläufigen Bericht zur Finanzierung einer nachhaltigen EU-Wirtschaft veröffentlicht, der Anfang 2018 finalisiert wurde. In Anlehnung an den KMU-Faktor wird die Einführung eines Green-Supportive-Faktors thematisiert, welcher niedrigere Eigenmittelanforderungen für „grüne“ Investitionen vorsieht. Auch im Rahmen des CRR-Reviews wurden bereits Vorschläge für die Einführung eines solchen Faktors vorgelegt. Zudem können künftig etwaige Anpassungen im Risikomanagement zur Berücksichtigung von Klimarisiken sowie die Offenlegung klimagebundener Risiken notwendig werden.
Digitalisierung: Guidelines zu ICT (Information and Communication Technology) ist aufgrund zunehmenICT Risk under SREP der Abhängigkeit von ausgelagerten Services und dem Auftreten neuer Cyber-Risiken ein Schlüsselthema bei der Entwicklung und Unterstützung von Bankdienstleistungen. Im Mai 2017 hat die EBA ihre finalen Guidelines zu ICT Risk Assessment under the Supervisory Review and Evaluation Process (SREP) veröffentlicht, die seit 1. Jänner 2018 anwendbar sind. Diese Richtlinien spezifizieren das Risiko gemäß Art 76 CRD IV als Komponente des operationellen Risikos.
Free Flow of Data Die EU-Kommission hat eine Konsultation zur Förderung des freien Datenver-
kehrs in Europa gestartet. Ziel war die Sammlung von Informationen darüber, ob und wie nationale Einschränkungen den freien Datenverkehr in Europa hemmen. Die Interessenvertretung hat darauf hingewiesen, dass das Projekt „Free Flow of Data“ in einem Spannungsverhältnis zu anderen EU-Rechtsakten steht (DSGVO, E-Privacy-VO, RL für Netz- und Informationssicherheit).
Automatisierte Finanz- Robo Advisors haben das Ziel, die Dienstleistungen der Finanzberatung zu beratung (Robo Advice) digitalisieren. Die Interessenvertretung hat dazu argumentiert, dass die Ver-
breitung der automatisierten Beratung noch in einem frühen Stadium sei und derzeit die größte Verwendung in der Investmentbranche stattfinde. Zudem werde Finanzberatung bereits durch diverse EU-Richtlinien reguliert. Die EU-Aufsichtsbehörden wollen nun wie von uns gefordert keine sektorübergreifenden Regulierungs- und Aufsichtsmaßnahmen ergreifen. Dies kann als gemeinsamer Erfolg der Interessenvertretungen gewertet werden.
Guidelines zum Recht auf Datenübertragbarkeit
Die Art-29-Datenschutzgruppe ist ein unabhängiges Beratungsgremium der EU-Behörden in Datenschutzfragen und hat in dieser Funktion Guidelines zu Art 20 der DSGVO erlassen. Diese Bestimmung soll dem Einzelnen einen Anspruch auf Übertragung seiner personenbezogenen Daten von einer verantwortlichen Stelle auf eine andere bieten. Erfasst sind alle den Einzelnen betreffenden personenbezogenen Daten inklusive Meta- und Rohdaten. Zudem versteht die Art-29-Gruppe die Regelung wesentlich weiter und will auch Daten zu Kontobewegungen des Kunden erfasst sehen. Für Banken ist diese weite Interpretation aus wirtschaftlichen Gründen nicht vertretbar. Die Interessenvertretung war in die laufenden Arbeiten eingebunden und hat mehrere entsprechende Stellungnahmen verfasst.
E-Privacy-Verordnung Nachdem der EU-Gesetzgeber bereits die allgemeine Datenschutzrichtlinie durch die Datenschutz-Grundverordnung ersetzt hat, wird nun auch die E-PrivacyRichtlinie reformiert, sie soll durch die E-Privacy-Verordnung ersetzt werden. Diese soll einen extraterritorialen Effekt haben: Entscheidend sollen Nutzung und
Angebot von Kommunikationsdiensten in der EU sein, unabhängig davon, ob die eigentliche Datenverarbeitung in- oder außerhalb der EU stattfindet. Unter anderem werden darin die Voraussetzungen für das Tracking im Internet geregelt, wodurch ein bedeutender Einfluss auf Online-Werbung gegeben ist. Die PAD (Richtlinie zu Kontenmobilität, Basiskonto und Transparenz von Bankgebühren) wurde bereits national durch das VZKG umgesetzt. An drei technischen Standards wurde 2017 noch intensiv gearbeitet. Diese betreffen eine standardisierte Unionsterminologie, ein gemeinsames Format und Symbol für das Entgeltinformationsdokument (FID) sowie zur Entgeltaufstellung (SoF). Anfang 2018 wurden die Standards final veröffentlicht.
Die Richtlinie über nichtfinanzielle Informationen sieht Berichtspflichten für Institute mit über 500 Mitarbeitern vor. Die nichtfinanzielle Erklärung muss sich zumindest auf Umwelt-, Sozial- und Arbeitnehmerbelange, Achtung der Menschenrechte und die Bekämpfung von Korruption und Bestechung beziehen. Es liegt bereits ein Umsetzungsgesetz auf nationaler Ebene vor (NaDiVeG, Nachhaltigkeits- und Diversitätsverbesserungsgesetz), welches insbesondere die Bestimmungen des UGB abändert.
Umsetzung der NFI-Richtlinie
Der Plan der Kommission beinhaltet zwölf Aktionen und soll Geldgeschäfte für Privatkunden im EU-Ausland erleichtern. Auswahl, Transparenz und Wettbewerb sollen grenzüberschreitend verbessert werden. Der Markt für Finanzdienstleistungen soll regulatorisch „digitalisierungsfit“ gestaltet werden. Die Interessenvertretung hat hier betont, dass Retail Business primär Local Business ist, da nicht einmal ein Drittel der Privatkunden innerhalb eines Marktes den Anbieter wechselt. Erfreulicherweise wurden unsere Änderungsanträge zum Bericht im EU-Parlament großteils übernommen.
Die EBA Joint Committee Guidelines sollen zum Schutz der Verbraucher die Abwicklung eingegangener Beschwerden harmonisieren. In einer von der Interessenvertretung organisierten Veranstaltung mit der FMA im November 2017 wurde ein gemeinsames Verständnis zwischen Kreditwirtschaft und Aufsicht zur Auslegung des Beschwerdebegriffs erarbeitet. Aufsichtsschwerpunkte wurden definiert und ein möglichst unbürokratischer Umgang mit meldepflichtigen Beschwerden in der Praxis sichergestellt.
Beschwerdeabwicklung für den Wertpapierhandel
Im Oktober 2017 wurde die ÖGV-Rechtsabteilung mit der Herausforderung konfrontiert, dass einem Verlangen der Bankenaufsicht entsprechend bei jenen Regionalbanken, die ihre Bankgeschäfte in der Rechtsform einer Aktiengesellschaft ausüben, die Konsolidierung von ihren Muttergenossenschaften bis Ende des Jahres gelöst werden sollte. Die dafür erforderlichen Beschlussfassungen in den Generalversammlungen und die Änderungen in den Satzungen wurden von der ÖGV-Rechtsabteilung zusammen mit der Rechtsabteilung der ZO innerhalb weniger Tage so vorbereitet, dass alle Generalversammlungen noch im November abgehalten werden konnten. Zudem wurden von der ÖGV-Rechtsabteilung die Firmenbuchanträge verfasst und nach Fertigung durch die Vorstände der Verwaltungsgenossenschaften unter Nutzung des elektronischen Rechtsverkehrs bei den Firmenbuchgerichten eingebracht. Nach zahlreichen Interventionen bei den Firmenbuchgerichten konnte die Entkonsolidierung bei allen Verwaltungsgenossenschaften der betroffenen Banken noch im Jahr 2017 so kostengünstig abge-
Entkonsolidierung der Verwaltungsgenossenschaften
schlossen werden, dass bei diesen, abgesehen von den Gerichtsgebühren, keine Kostenbelastung zu verzeichnen war.
Umsetzung der Datenschutz- Die europäische Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), die seit 25. Mai dieses Grundverordnung Jahres in Österreich unmittelbar anwendbar ist, brachte grundlegende Neuerun-
gen im Datenschutz und erforderte aufgrund der sogenannten Öffnungsklauseln auch eine Anpassung der nationalen Datenschutzregelungen. In Österreich fand eine Anpassung des DSG 2000 statt, allerdings gab es dabei keine Verfassungsmehrheit. Daher waren in Bezug auf das Grundrecht auf Datenschutz für juristische Personen zunächst Unklarheiten entstanden, die mittlerweile aber vom Gesetzgeber beseitigt wurden. Das neue Datenschutzgesetz (DSG) ist zeitgleich mit der DSGVO am 25. Mai in Kraft getreten. Einige nennenswerte Punkte in aller Kürze: »» Gemäß § 4 Abs 4 DSG können Kinder nach Vollendung des 14. Lebensjahres rechtswirksam eine Einwilligung zur Verarbeitung der personenbezogenen Daten erteilen. Zunächst war die Vollendung des 16. Lebensjahres vorgesehen. Dies wurde allerdings nicht übernommen, damit die übliche Altersgrenze von 14 Jahren in Österreich einheitlich erhalten bleibt. »» Zustimmungserklärungen von Personen, die eine solche bereits nach dem DSG 2000 erteilt haben, bleiben auch mit dem DSG grundsätzlich aufrecht, sofern die Zustimmung den Vorgaben der DSGVO entspricht. Zumal es keine eindeutigen Kriterien für die Beurteilung gibt, empfiehlt es sich, jeweils im Einzelfall zu prüfen, ob eine bereits erteilte Zustimmung tatsächlich DSGVO-konform ist. »» Betreffend die Verarbeitung von Fotos und Videos enthält das DSG sehr detaillierte Regelungen. So sind Bildaufnahmen nur dann zulässig, wenn der Betroffene ausdrücklich zugestimmt hat oder im Einzelfall ein überwiegendes berechtigtes Interesse des Aufnehmenden besteht. Es muss dabei aber die Verhältnismäßigkeit gewahrt bleiben. »» Die Datenschutzbehörde kann Geldbußen von bis zu 20 Millionen Euro oder vier Prozent des gesamten weltweit erzielten Konzernumsatzes verhängen.
Wertpapieraufsichtsgesetz Das WAG 2018, mit dem die MiFID-II-Richtlinie umgesetzt wird, ist mit Anfang 2018 2018 in Kraft getreten. Durch intensive Bemühungen des ÖGV ist es im Rahmen
des Begutachtungsprozesses gelungen, einige für die Kreditwirtschaft wesentliche Verbesserungen zu erreichen, dies betrifft insbesondere: »» Qualitätsverbesserung: Der Gesetzgeber ist unserer dringenden Forderung gefolgt, die Zurverfügungstellung von qualifizierter Beratung vor Ort als qualitätsverbessernde Maßnahme anzuerkennen. »» Ex-ante-Kostenausweis bei Telefonaufträgen: Es ist gelungen, eine Regelung analog zur Übermittlung der Geeignetheitserklärung bei telefonischen Aufträgen im Gesetz zu verankern. Die Kosteninformation kann dem Kunden – wenn dieser zustimmt – auch nach vertraglicher Bindung auf einem dauerhaften Datenträger übermittelt werden. »» Produktüberwachung durch Vertreiber im Rahmen des passiven Vertriebs: In einem konstruktiven Austausch mit der FMA konnte ein gemeinsames Verständnis zwischen Kreditwirtschaft und FMA hinsichtlich der wesentlich eingeschränkten Produktüberwachungspflichten beim passiven Vertrieb erreicht werden. Über im Rahmen der Bundessparte eingerichtete Arbeitsgruppen wurden mit Experten aus allen Sektoren rechtliche Fragestellungen zur MiFID-II-Imple-
mentierung erörtert und ein gemeinsames Verständnis zu einzelnen Regelungen erarbeitetet. So wurde unter anderem ein WAG-2018-Leitfaden erstellt. In einem intensiven Austausch mit der FMA konnten viele praktische Fragen zum neuen WAG geklärt werden. Zum WAG 2018 hat die FMA ein Rundschreiben zu Kriterien zur Beurteilung von Kenntnissen und Kompetenzen von Anlageberatern und Personen, die Informationen zu Anlageprodukten erteilen, veröffentlicht. Nach diesem sind die erforderlichen Kenntnisse durch eine einschlägige Ausbildung (Abschluss durch Prüfung) und entsprechende Praxis nachzuweisen. Die Praxis muss dabei durch die Ausübung einschlägiger Dienstleistungen unter Aufsicht über einen Zeitraum von sechs Monaten (auf der Basis von Vollzeitäquivalenten) nachgewiesen werden. Ebenso ist eine kontinuierliche Weiterbildung der Wertpapierberater durch jährlich zumindest 15 Stunden Fortbildung sicherzustellen.
Kenntnisse und Kompetenzen von Anlageberatern
Die FMA hat im Zusammenhang mit der Umsetzung der MiFID-II-Richtlinie die Querverkaufsverordnung erlassen, die mit 3. Jänner 2018 in Kraft getreten ist. Diese Verordnung präzisiert die im WAG enthaltenen Pflichten für Produkte, die in einem „Paket“ angeboten werden, wobei in diesem zumindest eine Wertpapierdienstleistung eingeschlossen sein muss. Die Bank muss darüber informieren, ob die verschiedenen Bestandteile getrennt voneinander gekauft werden können. Außerdem werden besondere Anforderungen an die Werbung und die Beschreibung der Kosten und Leistungen gestellt (etwa keine Irreführung, Nennung der Wechselwirkungen). Dabei kommt es nicht darauf an, ob die Produkte auch einzeln erworben werden können (gebündeltes Paket) oder zumindest ein Bestandteil nicht zum einzelnen Erwerb angeboten wird (gekoppeltes Paket). Besondere Regeln gelten auch für Rücktrittsrechte: So muss teilweise eine nachträgliche Aufteilung in Einzelverträge ohne unverhältnismäßige Nachteile möglich sein, außer es sprechen sachliche Gründe dagegen. Zur Querverkaufsverordnung gibt es noch viele offene Fragen, die derzeit mit der FMA abgeklärt werden.
Querverkaufsverordnung
Im Vorjahr hat sich der OGH mehrfach zum Thema Negativzinsen geäußert. Allerdings ergingen dabei alle Urteile zu Lasten der Banken. Den zahlreichen von den Geldinstituten beauftragten Gutachten schloss sich der OGH nicht an. Das Höchstgericht hielt fest, dass sich weder aus dem Wortlaut, noch aus dem Vertragszweck ergebe, dass das Kreditinstitut mindestens den Aufschlag als Sollzins verlangen könne. Darüber hinaus stelle die Verrechnung des gesamten Aufschlages einen unzulässigen Floor dar, der mit dem Symmetriegebot des § 6 Abs 1 Z 5 KSchG in Widerspruch stehe. Ein Floor ist nach der oben zitierten Bestimmung nur dann zulässig, wenn gleichzeitig ein Cap vereinbart wird. In diesem Urteil stützt sich der OGH lediglich auf die Bestimmungen des KSchG, womit eine Anwendung auf den Unternehmensbereich ausscheidet. Der ÖGV hat gemeinsam mit der ZO die aktuellen Entwicklungen betreffend Negativzinsen analysiert, sodass im dritten Quartal eine Refundierung an die Verbraucher erfolgen konnte. Auch im Unternehmerbereich sind bereits erste Klagen anhängig, hier bleibt der Ausgang abzuwarten.
Das im Vorjahr beschlossene IRÄG 2017 brachte mehrere wichtige Neuerungen: »» Die Anfechtung durch Klage muss grundsätzlich bei sonstigem Erlöschen des Anspruches binnen Jahresfrist nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens geltend gemacht werden. Diese Frist war Insolvenzverwaltern zu kurz, weshalb
diese eine erhebliche Fristverlängerung forderten. Nach aufgezeigten Bedenken seitens der Kreditwirtschaft wurde letztlich nur eine abgeschwächte Änderung durchgeführt. Die Jahresfrist kann nun um maximal drei Monate verlängert werden, sofern zwischen Anfechtungsgegner und Insolvenzverwalter hierüber eine Vereinbarung getroffen wird. Eine Fristverlängerung ist nur einmal möglich. Die Ausgestaltung als Präklusivfrist wurde nicht verändert. Die Rechtssicherheit für die Banken bleibt daher bestehen. Privatinsolvenz: Der bisher verpflichtende außergerichtliche Ausgleichsversuch für Schuldner, die kein Unternehmen betreiben, ist ersatzlos entfallen. Beim Zahlungsplan ist neu, dass Schuldner, die voraussichtlich kein pfändbares Einkommen beziehen oder mit diesem Einkommen das Existenzminimum nur geringfügig überschreiten, keine Zahlungen und gemäß Erläuterungen auch keinen Zahlungsplan anbieten müssen. Die Subsidiarität des Abschöpfungsverfahrens zum Zahlungsplan bleibt aber bestehen, weshalb der Gesetzgeber nun eine etwas unklare Gesetzeslage geschaffen hat. Abschöpfungsverfahren: Aufgrund massiven Widerstands seitens der Kreditwirtschaft und der Gläubigerschützer wurde die Dauer des Abschöpfungsverfahrens nur auf fünf Jahre (vorher sieben Jahre) verkürzt. Ursprünglich sollten es drei Jahre werden. Die Mindestquote von zehn Prozent wurde aber gänzlich gestrichen, als Ausgleich wurden zusätzliche Einleitungshindernisse verankert, um den Zugang zum Abschöpfungsverfahren zu erschweren. Einsichtsmöglichkeit in das Exekutionsregister: Gläubigern soll es möglich sein, ins Register Einsicht zu nehmen. Abfrageberechtigt sind nur Rechtsanwälte (auch europäische), Notare sowie inländische Körperschaften des öffentlichen Rechts als Gläubiger. Da die technischen Voraussetzungen erst geschaffen werden müssen, tritt diese Regelung erst mit 1. Jänner 2019 in Kraft.
Verwaltungsstrafrecht im Durch eine Änderung des Finanzmarktaufsichtsbehördengesetzes (FMABG) entKapitalmarktbereich fällt für den Finanzmarktbereich das sonst im Verwaltungsstrafrecht geltende Ku-
mulationsprinzip für Verwaltungsstrafen. Dadurch wird einer langjährigen Forderung der Kreditwirtschaft entsprochen. Wenn durch eine Handlung mehrere Verwaltungsübertretungen begangen wurden oder durch mehrere Taten mehrfach gegen eine Verwaltungsvorschrift verstoßen wurde, waren bisher aufgrund des Kumulationsprinzips die Strafen nebeneinander verhängt, also addiert, worden. In Zukunft wird eine einzige Strafe verhängt, für deren Bemessung die höchste in Frage kommende Strafdrohung anzuwenden ist.
Entgelte bei Im Oktober wurde ein Gesetz zu Bankomatbehebungsentgelten beschlossen. Bankomatbehebungen Es sieht u.a. vor, dass Banken künftig Gebühren von unabhängigen Drittanbie-
tern zu tragen haben, ohne dass sie Einfluss auf die Höhe dieser Gebühren und auf die Behebung durch den Karteninhaber haben. Weiters dürfen Banken Entgelte für Behebungen an Bankomaten bei Konsumenten nur dann verlangen, wenn diese Entgelte im Einzelnen ausgehandelt wurden. Dieses neue Gesetz – es trat am 13. Jänner 2018 in Kraft – ist verfassungsrechtlich äußerst problematisch. Viele Mitgliedsinstitute sowie die große Mehrheit der österreichischen Banken haben sich daher einem Antrag beim VfGH auf Aufhebung dieser Neuregelung angeschlossen.
Zahlungsdienstegesetz 2018 Im Oktober wurde den Bankenvertretern der erste Entwurf für das Zahlungsdienstegesetz 2018 zur Verfügung gestellt und das Begutachtungsverfahren einge-
leitet. Mit dem Entwurf wird die PSD II national umgesetzt. Der Gesetzgeber hat darin aber auch einige Bestimmungen der PSD II vorgesehen, die grundsätzlich für die Mitgliedstaaten nicht zwingend umzusetzen wären. Da die österreichische Kreditwirtschaft von der Umsetzung dieser Bestimmungen zum Teil sehr nachteilig betroffen gewesen wäre, wurde über die Bundessparte eine umfassende Stellungnahme zum Begutachtungsentwurf abgegeben. Letztlich wurden die meisten Bedenken berücksichtigt und im Entwurf verankert. Das Zahlungsdienstegesetz tritt mit Juni 2018 in Kraft. Am 1. Juni sind die neuen Mindeststandards für Fremdwährungskredite in Kraft getreten. Diesen gingen intensive Gespräche zwischen FMA und Kreditwirtschaft unter Einbeziehung des ÖGV voraus. Dabei konnten mehrere Verbesserungen für die Banken erreicht werden. Dennoch erfahren die Mindeststandards einige Änderungen, die zu einem Mehraufwand für die Kreditinstitute führen. Neben einer Neudefinition des Fremdwährungskredits beinhalten die Standards neue Informationspflichten, Offenlegungsverpflichtungen und Vorschriften zur Risikovorsorge.
Mindeststandards zu Fremdwährungskrediten
Am 1. Juli tritt das 2. Erwachsenenschutz-Gesetz in Kraft. Zur neuen Rechtslage wurde im Vorjahr im Justizministerium mit Banken, Erwachsenenschutzvereinen und weiteren Institutionen das Konsenspapier „Bankgeschäfte und Erwachsenenschutz“ erstellt, um alle Beteiligten über die neue Rechtslage zu informieren und einen groben Handlungsleitfaden zur Verfügung zu stellen. Ziel war es, soweit wie möglich die Selbstbestimmung der vertretenen Personen zu wahren und gleichzeitig die Rechtssicherheit für alle Beteiligten zu fördern. Zentrale Themen sind etwa Erläuterungen zu den unterschiedlichen Formen der Vertretung, zum Wirkungsbereich, das „Alltagskonto“ oder das Vorgehen beim zeitlichen Ablauf der Vertretung.
Das Wirtschaftliche Eigentümer Registergesetz (WiEReG) ist stufenweise in Kraft getreten: Die Definition des wirtschaftlichen Eigentümers galt bereits ab dem der Kundmachung folgenden Tag, der Großteil des Gesetzes ist seit 15. Jänner 2018 in Kraft. Das Register ist nicht öffentlich und bei der Statistik Austria angesiedelt. Die betroffenen Unternehmen haben ihre Daten (sofern diese nicht aus dem Firmenbuch oder anderen Registern übernommen werden können) bis 1. Juni 2018 an das Register zu übermitteln. Seit 2. Mai besteht – bei berechtigtem Interesse – die Möglichkeit zur Einsicht. In Gesprächen und Abstimmungen mit dem Finanzministerium ist es gelungen, bei der Einrichtung des Registers eine möglichst praxistaugliche Umsetzung zu erreichen.
Vor dem Hintergrund der angespannten Lage am Wohnungsmarkt steht eine Modernisierung des Superädifikats und des Baurechts seit geraumer Zeit im Raum. Die Komplexität der Materie ergibt sich dadurch, dass es sowohl die Interessen der Baurechtsgeber, der Baurechtsnehmer und der Pfandgläubiger, als auch jene der Baurechtswohnungseigentümer angemessen zu berücksichtigen gilt. Der ÖGV hat zu diesem Thema auf die Bedeutung der finanzierenden Banken hingewiesen und darauf aufmerksam gemacht, dass die Kreditwirtschaft die für eine Ankurbelung der Bautätigkeit erforderliche Liquidität nur dann zur Verfügung stellen kann, wenn auch das rechtliche Umfeld für die Schaffung bankmäßiger Sicherheiten an den zu errichtenden Wohnbauten gegeben ist.
Recht für Bauten auf fremdem Grund
echt, Bilanz, Steuer: R Beratung und Service aus einer Hand
it seinen umfassende Beratungsleistungen verschafft der ÖGV den Mitgliedern einen klaren Vorsprung am Markt. Die Mitarbeiter legen dabei Wert auf ganzheitliche, bereichsübergreifende Lösungen für beide Mitgliedergruppen, Volksbanken sowie Waren- und Dienstleistungsgenossenschaften. Das Beratungsspektrum umfasst rechtliche und betriebswirtschaftliche Angelegenheiten, aber auch Fragestellungen im Bereich Bilanzierung und Steuern. Die besondere Stärke liegt dabei im interdisziplinären Ansatz: Erfahrungen aus der Interessenvertretung, dem Gesetzwerdungsprozess, der Umsetzung regulatorischer Vorgaben sowie der Rechtsanwendung werden sinnvoll verknüpft. So ist stets gewährleistet, dass die Beratung unter Nutzung maximaler Synergieeffekte umfassend und praxisorientiert erfolgt. Die Erstellung und Aktualisierung sämtlicher von den Volksbanken in ihren Kundenbeziehungen verwendeten Texte, Formulare und Vertragsmuster wird von der Rechtsabteilung des ÖGV unter direkter Einbindung der Erfahrungen und Informationen aus der nationalen Interessenvertretung intensiv begleitet. Dies betrifft sowohl das Einlagen- als auch das Kreditgeschäft, aber auch den Wertpapierbereich und alle anderen Bankdienstleistungen. Die EDV-Datenbank „Jurisdok“ bietet dazu alle Handbücher sowie die gesamte bankenrelevante Rechtsprechung der vergangenen 30 Jahre.
Bestens beraten und rundum betreut
Das Leistungsspektrum der Beratung für die Banken umfasst darüber hinaus sämtliche zivilrechtlichen, steuerrechtlichen und unternehmensrechtlichen Fragestellungen – insbesondere auch verbraucherschutzrechtliche Vorschriften bis hin zu Verbandsklageverfahren und Berufungen in Abgabenverfahren. Der ÖGV übernimmt auch die Funktion des Volksbanken-Ombudsmanns und wirkt bei Beschwerden an außergerichtlichen Lösungen mit Bankkunden mit. Die ÖGV-Mitarbeiter vermitteln über Rundschreiben und im Rahmen eigener Veranstaltungen und Erfahrungsaustauschrunden ihr Fachwissen im Volksbanken-Verbund, sei es bei Schulungen für Funktionäre oder bei den bewährten Bilanzfachtagen der Abteilung Bilanz und Steuer. Zudem wird individuell und auch vor Ort beraten: bei Betriebsprüfungen, beim Erstellen der Steuererklärung, bei der Abfassung von Berufungen oder auch bei Sonderthemen wie Liquidation, Einlagensicherung oder Umgründungen. Für die Bilanzierung werden Arbeitsunterlagen und Programme erstellt, aktualisiert und fachlich betreut. Auf Anfrage stehen ÖGV-Mitarbeiter für Spezialvorträge zur Verfügung. Die Berater im Haus sind auch Anlaufstelle für die Revisoren des Verbandes, die sie bei ihrer unabhängigen Tätigkeit insbesondere mit Informationen zu Gesetzesnovellen, Bilanzierungsfragen, steuer- und aufsichtsrechtlichen Themen unterstützen. Die Abteilung BBK Ware, die Rechtsabteilung sowie die Abteilung Bilanz und Steuer unterstützen die Mitglieder der Gruppe Ware umfassend insbesondere in rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Belangen. Steuerliche Inputs werden gegeben, punktgenaue Antworten auf Fragen im Bereich Rechnungswesen gefunden und Hilfestellungen für die Bilanzierung geboten. Jene Mitglieder, die den Jahresabschluss genossenschaftsintern erstellen, können sich eines Programms zur
Berechnung von Personalrückstellungen bedienen. Seit Herbst 2017 stehen auch Textbausteine für die Erstellung des Anhangs und des Lageberichts zur Verfügung. Der Beratungsalltag umfasst ein vielfältiges Spektrum: Im Bereich Recht beinhaltet dieses die Erstellung und Prüfung von Verträgen sowohl im Gesellschafts-, als auch im Wirtschafts- und Arbeitsrecht. Selbstverständlich liegt ein besonderer Schwerpunkt im Genossenschaftsrecht. Der ÖGV bietet Hilfestellung für Gremialsitzungen in allen Belangen – von der Ausarbeitung von Unterlagen bis zur Teilnahme, Moderation oder auch Sitzungsführung. Individuelle Fragen werden beantwortet, Satzungen und Geschäftsordnungen erarbeitet. Ein viel genutztes Service – 2017 insgesamt 64 Mal – bieten wir mit der Vorbereitung von Firmenbucheingaben sowie der Eingabe von Anträgen und der Einreichung via ERV an. Besonders zeitintensiv und geschätzt sind Beratungen in allen Bereichen des genossenschaftlichen Mitgliederwesens: Die Dienstleistungen des ÖGV reichen hier von der Tableauerstellung gemäß § 22 Abs 2 GenG, der Hilfestellung bei Änderungen im Mitgliederkreis, der Beratung bei der Behandlung von Problemen mit Mitgliedern bis hin zur kompletten Überarbeitung von Mitgliederregistern. Fließend sind dabei oft die Grenzen zwischen rechtlicher Beratung und Anleitung zur richtigen Verbuchung und Bilanzierung. Im Bereich Betriebswirtschaft und Unternehmensorganisation gehören Richtlinienerstellungen zu diversen Themenbereichen und die Ausarbeitung von Stellenbeschreibungen zum Alltag der Abteilung BBK Ware. Sollte eine Dienstleistung aufgrund mangelnder Expertise (wie etwa die Erstellung von versicherungsmathematischen Gutachten) oder wegen zu geringen Volumens (wie etwa Mitgliederratings) nicht erbracht werden können, so stehen den Mitgliedern Fachleute zur Verfügung, mit denen Rahmenverträge abgeschlossen sind. Funktionärsinformationen zählen ebenso zu den Aufgaben des Verbandes wie die Organisation von Geschäftsführerforen, einer branchen- bzw. rechtsformübergreifenden Plattform für Erfahrungsaustausch, oder des beliebten Arbeitskreises Bilanz und Steuer inklusive Arbeitsrecht für die Mitarbeiter des Rechnungswesens. Regelmäßig werden die neuesten Informationen in Form von Rundschreiben oder – wenn nicht alle Genossenschaften betroffen sind – von Rundbriefen transportiert. Seit Herbst 2017 erscheint neben dem Newsletter „Bilanz und Steuer “ auch in regelmäßigen Abständen der Newsletter „Recht“, in dem aktuelle und praxisrelevante Neuerungen erörtert werden. Im Rahmen des Gründerservices stehen nicht nur umfassende Informationen auf der Homepage und in Form von Leitfäden zur Verfügung, es werden telefonische Anfragen beantwortet, Gespräche mit Interessenten geführt und im Falle der Entscheidung für eine Genossenschaftsgründung ein Rundum-Servicepaket geboten. Die Gründungsberatung erfolgt stets unter der Devise, die optimale Rechtsform für ein Projekt zu finden, um so einen sicheren Start in eine erfolgreiche Zukunft zu ermöglichen. Um in Gesprächen mit Institutionen, Schulen bzw. Universitäten sowie Proponenten die Vielfalt der Gruppe darstellen zu können, wird seit Jahren immer im Oktober eine aktuelle Version der Broschüre mit allen Waren- und Dienstleistungsgenossenschaften aufgelegt. 28
ie Gruppe Volksbank:
25,3 Mrd. â&#x201A;Ź Bilanzsumme 343 GeschĂ¤ftsstellen 4.121 Mitarbeiter
Volksbanken-Verbund Kennzahlen 2017 2017
Volksbanken-Verbund: 10 Banken plus ZO
Alle Werte konsolidiert
Quelle: Verbund-Rechnungswesen und Verbund-Controlling
Banken Primärstufe
ach dem starken Fusionsjahr 2016 wurden 2017 im Volksbanken-Verbund weitere Fusionen durchgeführt, sodass diese nun weitgehend abgeschlossen sind. Offen ist nur noch die Einbringung des Bankbetriebs der Waldviertler Volksbank Horn in die VOLKSBANK WIEN. Diese Fusion soll noch im ersten Halbjahr 2018 über die Bühne gehen.
VolksbankenVerbund auf Kurs
Die Mitglieder des Volksbanken-Verbundes positionieren sich weiterhin als starke Regionalbanken mit Fokus auf Retail und Kommerz in Österreich. Aufgrund von Satzungsänderungen wurden 2017 Verwaltungsgenossenschaften, die bisher aufgrund der in § 30a BWG definierten Voraussetzungen für den Einbezug konsolidiert wurden, entkonsolidiert. Neben dem Fokus auf den Vertrieb wurde im vergangenen Jahr der Schwerpunkt auf die Umsetzung kostenintensiver Projekte aufgrund regulatorischer Anforderungen sowie auf strategisch wichtige Themen gelegt. Hervorzuheben sind hier insbesondere die neuen Anforderungen des IFRS 9, MiFID sowie die Digitalisierung im Vertrieb. Darüber hinaus hat der Volksbanken-Verbund ein besonderes Augenmerk auf das Management der Non-performing Loans (NPL) gelegt. Die NPL-Quote konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr von 4,5 auf 3,7 Prozent reduziert werden. Die Fortschritte wurden auch von den Ratingagenturen gewürdigt: Im Februar 2017 vergab Moody‘s mit „Baa2“ erstmalig ein Rating für Einlagen der VOLKSBANK WIEN. Ebenfalls erstmalig wurde im März 2017 auch das Covered-Bond-Programm (hypothekarisch besicherte fundierte Bankschuldverschreibungen) der VOLKSBANK WIEN von Moody‘s mit einem Rating versehen – und zwar mit der bestmöglichen Bewertung von „Aaa“. Die Agentur Fitch hob das langfristige Emittenten-Ausfallsrating des Volksbanken-Verbundes im März 2017 von „BB+“ auf „BBB-“ an. Im Februar 2018 folgte eine weitere Anhebung auf „BBB“.
Anerkennung durch Ratingagenturen
Die VOLKSBANK WIEN hat im Oktober 2017 eine von Moody‘s mit „Baa3“ eingestufte nachrangige Anleihe (T2) mit einem Emissionsvolumen von 400 Millionen Euro zur Verbesserung der Eigenmittelausstattung begeben. Dies führte dazu, dass Moody‘s das Rating für Einlagen der VOLKSBANK WIEN auf „Baa1“ anhob. Das Verbundergebnis vor Steuern beträgt 40 Millionen Euro (2016: -84 Millionen Euro). Jenes nach Steuern und Minderheiten beläuft sich auf 61 Millionen Euro (2016: -80 Millionen Euro).
Das Verbundergebnis 2017
Der Zinsüberschuss beträgt für das Geschäftsjahr 2017 443 Millionen Euro und liegt damit um 20 Millionen über dem Ergebnis des Vorjahres. Der Anstieg kommt im Wesentlichen aus der erstmaligen Erfassung der Effektivverzinsungen von Forderungen an Kunden in den Verbundbanken. Dabei wurde aus der Auflösung von Abgrenzungen aus den Vorjahren ein Betrag von 24 Millionen Euro in den Zinserträgen erfasst. Gegenläufig wirkt ein aufgrund des Zinsumfeldes und der Jahresbericht 2017
Weitergabe der Negativzinsen geringeres Zinsergebnis aus dem laufenden Geschäft von -4,5 Millionen Euro. Der Provisionsüberschuss beträgt in der Berichtsperiode 237 Millionen Euro und ging damit im Vergleich zur Vorperiode geringfügig um drei Millionen Euro zurück. Dem Anstieg bei Kreditgeschäft (6,0 Millionen), Girogeschäft und Zahlungsverkehr (10,1 Millionen) sowie beim Wertpapiergeschäft (7,9 Millionen) stehen Rückgänge im Devisengeschäft (-4,4 Millionen) und im Depotgeschäft (-1,3 Millionen) gegenüber. Weiters wurden durch die erstmalige Anwendung der Verteilung der Kreditprovisionen auf die Laufzeit der Forderungen an Kunden Provisionserträge in Höhe von 23,7 Millionen Euro storniert.
Senkung der Kosten Der Verwaltungsaufwand fällt mit 586 Millionen Euro um 30 Millionen geringer aus als im Vorjahr. Der Personalstand verringerte sich gegenüber dem Ultimo 2016 von 4.347 Mitarbeitern um 226 Mitarbeiter und beträgt nun 4.121. Dieser Rückgang ging auch einher mit einer Senkung der Personalkosten von 361 Millionen Euro im Vorjahr auf 344 Millionen im Jahr 2017.
Im Bereich der Sachkosten stehen den Reduktionen im Bereich Werbung, Büround Kommunikationsaufwand sowie Aufwendungen für Geschäftsräume einmalige Kosten für Rechts-, Prüfungs- und Beratungsleistungen gegenüber, die Kosten sind dadurch auf demselben Niveau wie 2016 geblieben.
Die Bilanzsumme Die Bilanzsumme beträgt zum 31. Dezember 2017 25,3 Milliarden Euro und hat
sich im Vergleich zum Ultimo 2016 im Wesentlichen durch den Anstieg der Veranlagung bei der EZB bzw. OeNB aufgrund höherer Kundeneinlagen um 0,9 Milliarden Euro erhöht. Die Forderungen an Kunden betragen zum 31. Dezember 2017 19,8 Milliarden Euro, sie erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um 0,4 Milliarden. Vor allem die Volksbanken in Nieder- und Oberösterreich trugen zu dem moderaten Anstieg bei. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden liegen bei 20,8 Milliarden Euro, im Vergleich zum Ultimo 2016 entspricht das einem Anstieg von 0,8 Milliarden, der im Wesentlichen aus den Volksbanken in Wien, Niederösterreich und Tirol kommt.
Die Ziele für die Zukunft Die Konzentration des Volksbanken-Verbundes soll weiterhin auf das Kundenge-
schäft gelegt werden, insbesondere unterstützt durch die Verstärkung des Engagements in der Digitalisierung des Vertriebs. Der Volksbanken-Verbund hat sich im Zuge der Mittelfristplanung eine Reihe strategischer Ziele gesetzt, deren Erreichung über die nächsten Jahre im Fokus des Managements stehen wird. Dazu zählen unter anderem eine Cost-Income-Ratio von 60 Prozent, eine Kernkapitalquote (CET1) von mindestens zwölf Prozent, eine Gesamtkapitalquote von mindestens 16 Prozent, eine NPL-Quote von maximal drei Prozent sowie ein Return on Equity von acht Prozent.
ie Gruppe Ware und Dienstleistung: 2,1 Mrd. â&#x201A;Ź Umsatz 79 Genossenschaften 16.251 Mitglieder
Gewerbliche Genossenschaften 2017 Umsatz (in Tausend Euro) 2017 1.774.389
1.220.820
1.197.329
2.099.969
Verkaufsgenossenschaften Sonstige Waren- und Dienstleistungsgenossenschaften
Transport/Verkehr/Nachrichten Hotellerie/Gastronomie Sonstige Produktivgenossenschaften
* Basis: Mitgliederstand im Jahr 2017
Gruppe Ware: Kontinuität in bewegten Zeiten
ie bereits im Jahr davor war die europäische Wirtschaft auch 2017 mit vielen Herausforderungen konfrontiert, nicht zuletzt durch die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten sowie Terroranschläge in einigen Ländern des Euroraums. Das BIP-Wachstum in der Eurozone betrug 2,5 Prozent. In Österreich fiel die Wachstumsrate mit 2,9 Prozent überdurchschnittlich aus. Nach der gedämpften Umsatzentwicklung im Jahr 2016 zeigte der stationäre Einzelhandel 2017 einen konjunkturellen Aufwärtstrend und erreichte mit einem nominellen Umsatzplus von zwei Prozent das höchste Wachstum seit dem Jahr 2010. Vom Handwerk und Gewerbe meldete die KMU Forschung Austria für 2017 eine Umsatzerhöhung von 2,7 Prozent (im vergangenen Jahr waren es 1,8 Prozent). Vor diesem Hintergrund ist die Leistung der Verantwortlichen in den Waren- und Dienstleistungsgenossenschaften wieder beachtlich: Insgesamt erwirtschafteten die 79 in der Statistik erfassten Mitgliedsbetriebe der Gruppe Ware im ÖGV ein Umsatzvolumen von rund 2,1 Milliarden Euro, was eine leichte Steigerung gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Dass Genossenschaften auf Kontinuität ausgerichtet sind, zeigt sich nicht zuletzt daran, dass die Zahl der Beschäftigten im Wesentlichen stabil blieb.
Fokus auf Digitalisierung Unverändert intensiv verlief die Auseinandersetzung insbesondere in den Genos-
senschaften des Konsumgüterhandels mit dem Thema Digitalisierung. Multichannel-Konzepte wurden umgesetzt, Händlerplattformen optimiert und digitale Ladentische, die es dem Händler ermöglichen, seinen Kunden in der virtuellen Welt eine große Sortimentspalette im Shop zu präsentieren, eingerichtet. Webshops wurden neu geschaffen oder optimiert. Der Ideenreichtum der Genossenschaften spiegelt sich auch in Produktinnovationen wider, sei es bei Eigenmarken der Händlergruppen oder auch
bei den Erzeugungsgenossenschaften wie etwa den Brauereien mit ihren Sortimentserweiterungen. Die Professionalisierung ist unverändert ein zentrales Thema in der Palette der Leistungen, die Waren- und Dienstleistungsgenossenschaften ihren Mitgliedern bieten. Der ÖGV wiederum bietet seinen Mitgliedsbetrieben durch die vielfältige Kompetenz der Mitarbeiter Beratung in allen Rechtsbereichen, darunter Genossenschaftsrecht, Arbeitsrecht oder in Bilanzierungs- und Steuerfragen. Diese Beratungsleistungen werden von den Mitgliedern auch gern und intensiv in Anspruch genommen. Ein wesentliches Thema im Jahr 2017, das uns auch heuer weiterverfolgt und nicht nur bei den Mitgliedern viel Handlungs- und Beratungsbedarf hervorgerufen hat, ist die neue Datenschutz-Grundverordnung. Der ÖGV hat im Rahmen des Geschäftsführerforums Vorträge zu diesem Thema angeboten und den Mitgliedern in weiterer Folge ein Handbuch zur Unterstützung bei der Umsetzung zur Verfügung gestellt. Die Beratung zu diesem Thema erfolgt aber auch im Rahmen von Einzelanfragen.
DSGVO als wichtiger Schwerpunkt
Neu im ÖGV
WWV – Weiße Ware online Vermarktungsgenossenschaft Bei dieser neu gegründeten Genossenschaft handelt es sich um einen Zusammenschluss autorisierter Eigenmarkenhändler von Miele. Ihr Ziel ist die umfassende wirtschaftliche Förderung und Betreuung der Mitglieder durch unterstützende Marketingmaßnahmen, insbesondere durch den Betrieb eines Onlineshops. Jahresbericht 2017
nsere Verbandsgremien, Uunsere Kooperationspartner, unsere Mitglieder
Verbandsrat Ehrenpräsident Präsident Vizepräsident Mitglieder der Gruppe Volksbank
Mitglieder der Gruppe Ware und Dienstleistung
Der Verbandsrat überwacht die Geschäftsführung des Vorstandes in allen Zweigen der Verbandsverwaltung und prüft sie auf ihre Rechtmäßigkeit, Wirtschaftlichkeit und Zweckmäßigkeit. KR Dkfm. Gerhard Ortner, Generaldirektor i.R. der Volksbank Salzburg eG Betr. oec. Gerhard Hamel, Vorstandsdirektor der Volksbank Vorarlberg e. Gen. Franz Reischl, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der BÄKO-Österreich, Großeinkauf der Bäcker und Konditoren e.Gen. Mag. Dr. Rainer Borns, Vorstandsdirektor der VOLKSBANK WIEN AG Mag. Dr. Richard Ecker, Vorstandsdirektor der Volksbank Oberösterreich AG Mag. Markus Hörmann, Vorstandsdirektor der Volksbank Tirol AG Dr. Rainer Kuhnle, Vorstandsdirektor der Volksbank Niederösterreich AG Mag. Regina Ovesny-Straka, Generaldirektorin der Volksbank Steiermark AG Othmar Schmid, Vorstandsdirektor der Österreichischen Ärzte- und Apothekerbank AG Dr. Walter Zandanell, Generaldirektor der Volksbank Salzburg eG Mag. Erwin Leitner, Obmann der ATP Auto-Teile-Partner e.Gen. Dipl.-HTL-Ing. Mag. Karl Lugmayr, Obmann und Geschäftsführer der EZ AGRAR e.Gen. Peter Musel, Vorstandsmitglied der „WIGOF“ Wirtschaftsgenossenschaft der Fleischer Oberösterreichs registrierte Genossenschaft mit beschränkter Haftung Ing. Josef Rieberer, Geschäftsführer der Brauerei Murau eGen Leopold Rösler, Obmann der EGE-Einkaufsgenossenschaft österreichischer Elektrizitätswerke registrierte Genossenschaft mit beschränkter Haftung Mag. Gernot Schödl, Geschäftsführer der VdFS – Verwertungsgesellschaft der Filmschaffenden registrierte Genossenschaft mit beschränkter Haftung Ewald Unterweger, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Austria Bau Niederösterreich/Wien e.Gen. DI (FH) Christian Wolbring, Vorstandsmitglied der ExpertForce e.Gen.
Nominierungskomitee Vorsitzender Mitglieder
Mag. Erwin Leitner, Obmann der ATP Auto-Teile-Partner e.Gen. RA Dr. Richard Bickel, Genossenschaftsrat der Volksbank Vorarlberg e. Gen. MMag. Werner Preinig, Obmann der Erste alpenländische Volksbrauerei Schladming reg.Gen.m.b.H. RA Dr. Roland Reichl, Aufsichtsratsvorsitzender der Volksbank Salzburg eG
Vorstand Anwaltschaft Genossenschaftspolitik
Verbandsanwalt Peter Haubner Pflege des Genossenschaftsgedankens, Gründungsinitiativen
Interessenvertretung Strategische Rechtsberatung Operative Rechtsberatung Beschwerdemanagement
Banken national (WKÖ, BMF, BMJ, OeNB, FMA, FIMBAG, öffentliche Institutionen) Banken international (EACB, CIBP) Ware EU Mitgliederwesen, Verbandsbeiträge, Leistungskatalog Mitgliedschaften/Beteiligungen des ÖGV National (Kammern, Verbände, Gemeindebund, Konsumverband, Universitäten) International (BVR, Genossenschaftsverband Bayern, Der Mittelstandsverbund – ZGV) Kollektivvertrag
Volksbanken-Gemeinschaftsfonds Schulze-Delitzsch-Solidaritätsverein Volksbanken-Beteiligungsgesellschaft m.b.H.
Aus- und Weiterbildung für Aufsichtsräte von Volksbanken (Durchführung Fit & Proper) Aus- und Weiterbildung Geschäftsführer Ware
Waren-, Dienstleistungs-, Produktiv- und Konsumgenossenschaften ÖGV-Interna
ÖGV, genossenschaftlicher Verbund cooperativ – Das Magazin für Genossenschaften Schulze-Delitzsch-Schriftenreihe, Ziller-Schriften ÖGV-Homepage Beratung und Betreuung Gründungsberatung Personalmanagement (Planung, Schulung, Personalentwicklung)
Vorstand Revision und Finanzen
Risikomanagement und Bankenanalyse Infrastruktur, Sicherung, Weiterentwicklung Revision
Qualitätssicherung Externe Qualitätsprüfung Revisorenausbildung Kontakt zu Standesvertretungen (VÖR, AFRAC, APAB/PQK) Bankenanalyse, Risikobewertung Zusammenarbeit mit der Volksbank Einlagensicherung eG Datawarehouse Einsatz neuer Medien
ÖGV-interne EDV
Prüferprogramme
Finanzbuchhaltung, Budgetierung, Personalverrechnung und -verwaltung, Finanzplanung
Dr. Thomas Uher, Vorstandsdirektor der VOLKSBANK WIEN AG, Vorsitzender Mag. Dr. Rainer Borns, Vorstandsdirektor der VOLKSBANK WIEN AG Mag. Heribert Donnerbauer, Aufsichtsratsvorsitzender der VOLKSBANK WIEN AG Betr. Oec. Gerhard Hamel, Vorstandsdirektor der Volksbank Vorarlberg e. Gen. Josef Preissl, Vorstandsdirektor der VOLKSBANK WIEN AG Dr. Walter Zandanell, Generaldirektor der Volksbank Salzburg eG
Volksbanken-Beteiligungs­ gesellschaft m.b.H Geschäftsführer
Mag. Elisabeth Fritz-Fraisl, VOLKSBANK WIEN AG Dr. Hermann Madl, Österreichischer Genossenschaftsverband (Schulze-Delitzsch) Mag. Wolfgang Schmidt, Österreichischer Genossenschaftsverband (Schulze-Delitzsch) Betr. Oec. Gerhard Hamel, Vorstandsdirektor der Volksbank Vorarlberg e.Gen., Vorsitzender Mag. Dr. Rainer Borns, Vorstandsdirektor der VOLKSBANK WIEN AG Mag. Dr. Richard Ecker, Vorstandsdirektor der Volksbank Oberösterreich AG Mag. Markus Hörmann, Vorstandsdirektor der Volksbank Tirol AG Dr. Rainer Kuhnle, Vorstandsdirektor der Volksbank Niederösterreich AG Mag. Regina Ovesny-Straka, Generaldirektorin der Volksbank Steiermark AG Edwin Reiter Dr. Walter Zandanell, Generaldirektor der Volksbank Salzburg eG
Fachverband der Volksbanken Geschäftsführer
Mag. Wolfgang Schmidt, Österreichischer Genossenschaftsverband (Schulze-Delitzsch)
Dr. Rainer Kuhnle, Vorstandsdirektor der Volksbank Niederösterreich AG Betr. Oec. Gerhard Hamel, Vorstandsdirektor der Volksbank Vorarlberg e.Gen., Stellvertreter
KR Mag. Harald Berger, Regionaldirektor der VOLKSBANK WIEN AG Johannes Fleischer Mag. Alfred Holzer, Vorstandsdirektor der Volksbank Kärnten eG Mag. Markus Hörmann, Vorstandsdirektor der Volksbank Tirol AG Mag. Dr. Stephan Koren, Generaldirektor der immigon portfolioabbau ag Wolfgang Layr, Direktor der VOLKSBANK WIEN AG Hermann Lipitsch Mag. Regina Ovesny-Straka, Generaldirektorin der Volksbank Steiermark AG Walter Pannagl, Direktor der Waldviertler Volksbank Horn registrierte Genossenschaft mit beschränkter Haftung Mag. Andreas Pirkelbauer, Vorstandsdirektor der Volksbank Oberösterreich AG Dr. Walter Zandanell, Generaldirektor der Volksbank Salzburg eG
Kooperationen und Forschung Confédération Internationale des Banques Populaires (CIBP) Executive Committee Auditing Committee Contact Person
Die Internationale Volksbankenvereinigung ist eine Interessensgemeinschaft mit Sitz in Brüssel, der Banken, Finanzinstitute und Bankenverbände angehören, deren Geschäftsmodell sich an genossenschaftlichen Werten orientiert. DI Gerald Fleischmann, Generaldirektor der VOLKSBANK WIEN AG Dr. Robert Makowitz, Vorstandsmitglied des Österreichischen Genossenschaftsverbandes (Schulze-Delitzsch) Mag. Victoria Pagowski, Österreichischer Genossenschaftsverband (Schulze-Delitzsch)
Die Europäische Vereinigung der Genossenschaftsbanken mit Sitz in Brüssel ist von der Europäischen Union als offizielle Stimme der Genossenschaftsbanken in den Mitgliedsländern anerkannt. Mag. Dr. Rainer Borns, Vorstandsdirektor der VOLKSBANK WIEN AG
Mag. Silvia Liegl, Österreichischer Genossenschaftsverband (Schulze-Delitzsch)
Mag. Silvia Liegl, Österreichischer Genossenschaftsverband (Schulze-Delitzsch) Mag. Victoria Pagowski, Österreichischer Genossenschaftsverband (Schulze-Delitzsch)
Dr. Robert Makowitz, Vorstandsmitglied Mag. Wolfgang Schmidt, Vorstandsmitglied
Peter Haubner, Mitglied des Kuratoriums und des Beirats
Mag. Günther Griessmair, Vorstandsmitglied
Ehrungen Schulze-Delitzsch-Medaille in Gold am Bande Generaldirektor a.D. Kommerzialrat Herbert FICHTA, ehem. Aufsichtsratsvorsitzender-Stellvertreter, IMMO-BANK Aktiengesellschaft Dr. Hans LEITNER, Aufsichtsratsmitglied, Austria Bau Niederösterreich/Wien e.Gen., Mitglied des Verbandsrates des Österreichischen Genossenschaftsverbandes Mag. Wolfgang WITTIG, Aufsichtsratsvorsitzender, VB Oberes Waldviertel Beteiligung e.G. Schulze-Delitzsch-Medaille in Gold Karl DUNKL, Aufsichtsratsmitglied, VB Alpenvorland Beteiligung e.G. Mag. Othmar HOLZINGER, Aufsichtsratsvorsitzender, VB Niederösterreich-Mitte Beteiligung e.G. Ehrenzeichen in Gold Kommerzialrat Ing. Gerhard BUCHROITHNER, Aufsichtsratsvorsitzender-Stellvertreter, VB Eferding-Grieskirchen Verwaltungsgenossenschaft eG Ing. Franz KATLEIN, Aufsichtsratsvorsitzender, Austria Bau Niederösterreich/ Wien e.Gen. 46
Der Österreichische Genossenschaftsverband hat 2017 folgende Auszeichnungen an verdiente Mitarbeiter, Geschäftsleiter/Geschäftsführer und ehrenamtliche Funktionäre seiner Mitglieder verliehen:
Bundesrat a.D. Direktor Walter MAYR, ehem. Aufsichtsratsmitglied, IMMO-BANK Aktiengesellschaft
Friedrich GUHSL, Aufsichtsratsvorsitzender-Stellvertreter, VB Enns-St. Valentin Beteiligung e.G.
Michael PESCHKA, Vorstandsvorsitzender, VB Eferding-Grieskirchen Verwaltungsgenossenschaft eG
Herwig PANOWITZ, Aufsichtsratsmitglied, VB Alpenvorland Beteiligung e.G.
Direktor Mag. Andreas POMMERENING, ehem. Vorstandsmitglied, IMMO-BANK Aktiengesellschaft Kommerzialrat Franz SCHRIMPL, ehem. Aufsichtsratsvorsitzender, VB Donau-Weinland Beteiligung e.G. Vorstandsdirektor Ing. Mag. Wolfgang WAHLMÜLLER, ehem. Aufsichtsratsmitglied, IMMO-BANK Aktiengesellschaft Direktor Mag. Dr. Roland WERNIK, MBA, ehem. Aufsichtsratsmitglied, IMMO-BANK Aktiengesellschaft Hofrat Dr. Ewald WETSCHEREK, ehem. Aufsichtsratsmitglied, IMMO-BANK Aktiengesellschaft Kleines Ehrenzeichen in Gold Eduard FRÜHSCHÜTZ, Vorstandsobmann, Erwerbsund Wirtschaftsgenossenschaft „Wiener Rauchfangkehrermeisterschaft“ in Wien registrierte Genossenschaft mit beschränkter Haftung
Mag. Rainer POSCH, Aufsichtsratsmitglied, Volksbank Bad Goisern eingetragene Genossenschaft Mag. Bernhard RAFFELSBERGER, ehem. Aufsichtsratsmitglied, IMMO-BANK Aktiengesellschaft Mag. (FH) Markus SCHEFFKNECHT, geschäftsführendes Vorstandsmitglied, Tischler Rohstoff e.Gen. Werner SCHILCHER, Aufsichtsratsmitglied, Volksbank Bad Goisern eingetragene Genossenschaft Franz WIESHOFER, Vorstandsmitglied, Arbeitsgemeinschaft oberösterreichischer Transportunternehmer registrierte Genossenschaft mit beschränkter Haftung Gottlieb ZAUNER, Aufsichtsratsmitglied, Volksbank Bad Goisern eingetragene Genossenschaft Ehrennadel Mag. Maximilian RUMPFHUBER, Aufsichtsratsmitglied, VB Eferding-Grieskirchen Verwaltungsgenossenschaft eG
Ehrenmedaille in Gold am Bande Josef ARNOLD, Zahlstellenleiter Zahlstelle Schneegattern, Volksbank Salzburg eG Franz BINDER, Mitarbeiter in der Geschäftsstelle in Groß Gerungs, Waldviertler Volksbank Horn registrierte Genossenschaft mit beschränkter Haftung Wolfgang DATZER, Mitarbeiter in der Geschäftsstelle in Eggenburg, Waldviertler Volksbank Horn registrierte Genossenschaft mit beschränkter Haftung Harald GÄRTNER, Leitung der Abteilung Einkauf, BÄKO-Österreich, Großeinkauf der Bäcker und Konditoren e.Gen. Erich HÖCKNER, ehem. Privatkundenbetreuer in der Filiale Straßwalchen, Volksbank Salzburg eG
Christina BRESNIK, Privatkundenbetreuerin Filiale Lauterach, Volksbank Vorarlberg e. Gen. Dr. Barbara CZAK-POBEHEIM, geschäftsführender Vorstand, Volksbank Akademie Mag. Birgitt EHE, Assistentin Abteilung Kreditkontrolle, Volksbank Vorarlberg e. Gen. Carmen ENDER, Seniorvertriebsassistenz Firmenkundenteam Unterland, Volksbank Vorarlberg e. Gen. Gerhard ERDINGER, Geschäftsstellenleiter in der Geschäftsstelle Litschau, Waldviertler Volksbank Horn registrierte Genossenschaft mit beschränkter Haftung Marc HÄMMERLE, Filialleiter Filiale Lauterach, Volksbank Vorarlberg e. Gen.
Helene KLINGER, Sachbearbeiterin in der Abteilung Logistik/Services, Volksbank Salzburg eG
Claudia REUTER, Serviceberaterin Filiale Dornbirn-Schoren, Volksbank Vorarlberg e. Gen.
Gabriele WALDSTEINER, Expertin Personalabteilung, Volksbank Vorarlberg e. Gen.
Stefan WIEDEMANN, Deputy Head Private Banking, Private und Intermediary Banking, Volksbank AG Liechtenstein
Ehrenmedaille in Gold Heidi BEREUTER, Privatkundenbetreuerin Filiale Rankweil, Volksbank Vorarlberg e. Gen.
Mitglieder der Gruppe Volksbank Stand: April 2018
A A.B.S. Factoring AG Thumegger Straße 2 5033 Salzburg
Tel.: 0662/623553-0 Fax: 0662/623553-160
Österreichische Ärzte- und Apothekerbank AG Schottengasse 10 01/40080-0 1010 Wien 01/40080-190
E-Mail: info@abs-factoring.at Web: www.abs-factoring.at info@apobank.at www.apobank.at
M Marchfelder Bank eG Marchfelder-Platz 1-2 2230 Gänserndorf
N Volksbank Niederösterreich AG Brunngasse 10 3100 St. Pölten 48
kundenservice@volksbankwien.at www.volksbankwien.at
Mitglieder der Gruppe Ware und Dienstleistung Stand: April 2018
A ADEG Österreich Großeinkauf der Kaufleute reg.Gen.m.b.H. Industriezentrum NÖ-Süd Straße 3, Objekt 16 2355 Wiener Neudorf
ARKADIA Ferien Domizil Warmbad-Villach reg.Gen.m.b.H. Innsbrucker Bundesstraße 83a 5020 Salzburg
„Arztbedarf“ Ein- und Verkaufsgenossenschaft, reg.Gen.m.b.H. Enzersdorfer Straße 1-3/11 (Am Freiheitsplatz 7/11) 02236/423 46 2340 Mödling 02236/419 90
Tiergartenweg 13 8055 Graz
Rechtes Salzachufer 42 5020 Salzburg-Bergheim BAURING e.Gen. Judenburgerstraße 19b 8753 Fohnsdorf BCC - e.Gen. Postadresse: Kürschnergasse 2 1210 Wien BestpreisAgrar e.Gen. Melkfeld 11a 3243 St. Leonhard/Forst
0662/450 501-0 0662/450 501-45 03573/608 5-11 03573/608 5 20
BIOWÄRME Güttenbach reg.Gen.m.b.H. Huj 6 7536 Güttenbach BOB Mitarbeiterbeteiligungsgenossenschaft e.Gen. Untere Donaulände 28 4020 Linz
Business Messen Wiener Neustadt Genossenschaft für Wirtschaftsförderung reg.Gen.m.b.H. Rudolf-Diesel-Straße 30 2700 Wr. Neustadt
02622/223 60-0 02622/223 60-23
01/72700-14 01/72700-91
CrowdCoopFunding eG Mariahilfer Straße 173-175/37 1150 Wien
E EGE-Einkaufsgenossenschaft österreichischer Elektrizitätswerke reg.Gen.m.b.H. Hebragasse 2 01/405 15 97-0 1090 Wien 01/405 15 97-32
Einkaufs- und Wirtschaftsgenossenschaft für soziale Einrichtungen reg.Gen.m.b.H. (P.E.G.) Wiedner Hauptstraße 127/29 01/440 24 88 1050 Wien 01/440 24 00 Elektro-wigo wien e.Gen. ECOTRADE CENTER VIENNA Trabrennstraße 5 1020 Wien
Fachoptiker e.Gen. Bergmillergasse 8/2/1 1140 Wien
01/419 01 11-11 01/419 01 11-21
info@firstoptiker.at www.firstoptiker.at
I INTERSERVICE Abfallentsorgung reg.Gen.m.b.H. Marokkanergasse 23/TOP 1 1030 Wien
„Malag - Salzburg“ Maler-, Anstreicher- und Lackierer - Ein- und Verkaufsgenossenschaft reg.Gen.m.b.H. Michael-Walz-Gasse 18b 5020 Salzburg
0662/846 594 0662/846 594-40
Messe in der Oesterreichischen Nationalbank in Wien reg.Gen.m.b.H. Otto-Wagner-Platz 3 01/404 20-2431 1090 Wien 01/404 20-2496
Oberösterreichische Taxigenossenschaft reg.Gen.m.b.H. Dr.-H.-Bahr-Gasse 2 4020 Linz
S Salzburger Baugenossenschaft Vereinigung zur Förderung der Bauunternehmer des Landes Salzburg reg.Gen.m.b.H. Röcklbrunnstraße 22 0662/664 6-10 5020 Salzburg 0662/663 2-48
Salzburger Heimatwerk eG Residenzplatz 9 5010 Salzburg Salzburger Kraftwagen-Verkehrsgenossenschaft reg.Gen.m.b.H. „Salzkraft“ Mirabellplatz 2 5020 Salzburg SMartAt e.Gen. Gumpendorferstraße 63b 1060 Wien
01/331 00-0
0512/566 316-0 0512/566 316-15
Trigon Entwicklungsberatung reg.Gen.m.b.H. Postadresse: 0662/660 341 Strubergasse 18 5020 Salzburg Trigon Entwicklungsberatung für Mensch, Wirtschaft und Gesellschaft eingetragene Genossenschaft Strubergasse 18 5020 Salzburg
W WAG - Assistenzgenossenschaft gemeinnützige e.Gen. Modecenterstraße 14 A 1/2 1030 Wien
Wiener Heimgenossenschaft „Bruna Sudetia“ reg.Gen.m.b.H. Strozzigasse 11 01/406 86 37 1080 Wien „WIGOF“ Wirtschaftsgenossenschaft der Fleischer Oberösterreichs reg.Gen.m.b.H. Holzstraße 14 4020 Linz
WWV - Weiße Ware online Vermarktungsgenossenschaft eGen Münchner Bundesstraße 91 5020 Salzburg
0662/88 77 99 0662/88 77 99-11
josef.rehrl@mielecenter.at www.mielecenter-rehrl.at
Verwaltungsgenossenschaften und Verbundunternehmen Stand: April 2018
A	Fördergenossenschaft lebenswertes Almtal e.Gen. Hauptstraße 16 4644 Scharnstein VB Alpenvorland Beteiligung e.G. Arthur-Krupp-Straße 1 3300 Amstetten Verwaltungsgenossenschaft Österreichische Apothekerbank eG Spitalgasse 31 1090 Wien Schulze-Delitzsch Ärzte und Freie Berufe e.Gen. Schottengasse 10 1010 Wien
B	VB Bad Hall Verwaltungsgenossenschaft eG Hauptplatz 22 4540 Bad Hall VB Baden Beteiligung e.Gen. Hauptplatz 9-13 2500 Baden bei Wien
D	VB Donau-Weinland Beteiligung e.G. Hauptstraße 7 2000 Stockerau
E	Volksbank Einlagensicherung eG Kolingasse 14-16 1090 Wien 58
VB Enns-St. Valentin Beteiligung e.G. Hauptplatz 15 4470 Enns
Volsbank Kufstein-Kitzbühel Holding eG Unterer Stadtplatz 21 6330 Kufstein
VB Fels am Wagram Beteiligung e.G. Hauptplatz 13 3481 Fels am Wagram
VOLKSBANK LANDECK Holding eG Malser Straße 29 6500 Landeck
Verwaltungsgenossenschaft Gärtnerbank e.Gen. Kagraner Platz 48 1220 Wien
VB Niederösterreich-Mitte Beteiligung e.G. Brunngasse 10 3100 St. Pölten VB Niederösterreich Süd eG Herzog-Leopold-Straße 3 2700 Wiener Neustadt
VB Beteiligungsgenossenschaft Graz-Bruck eG Schmiedgasse 31 8010 Graz
H	HAGEBANK TIROL Holding, eingetragene Genossenschaft Meinhardstraße 1 6020 Innsbruck Volksbanken Holding eGen Löwelstraße 14 1010 Wien
K	VB Krems-Zwettl Beteiligung e.G. Gartenaugasse 5 3500 Krems a.d. Donau
O	VB Oberes Waldviertel Beteiligung e.G. Stadtplatz 17 3860 Heidenreichstein VB Beteiligungsgenossenschaft Obersdorf-Wolkersdorf-DeutschWagram eG Hauptstraße 57 2120 Obersdorf VB-Beteiligungsgenossenschaft der Obersteiermark eG Hauptplatz 4 8700 Leoben VB Ost Verwaltung eG Wiener Straße 22 2320 Schwechat
VB Ötscherland Beteiligung e.G. Hauptplatz 16 3250 Wieselburg
R	VB Regio Invest AG Löwelstraße 14 1010 Wien VB Ried im Innkreis Verwaltungsgenossenschaft eG Hauptplatz 4/5 4910 Ried im Innkreis
S	VB Schärding Wels Eferding Holding eG Oberer Stadtplatz 25-26 4780 Schärding Volksbank Schwaz Holding eingetragene Genossenschaft Wopfnerstraße 8 6130 Schwaz SPARDA AUSTRIA Verwaltungsgenossenschaft eGen Bahnhofplatz 7 9500 Villach VB Beteiligungsgenossenschaft Süd-Oststeiermark eG Volksbankplatz 1 8230 Hartberg VB Beteiligungsgenossenschaft für die Süd- und Weststeiermark eG Volksbankplatz 1 8580 Köflach VB Südburgenland Verwaltung eG Hauptplatz 10 7400 Oberwart
T	VB Tullnerfeld Beteiligung e.G. Hauptplatz 29 3430 Tulln
V	VB Verbund-Beteiligung eG Kolingasse 14-16 1090 Wien VB Verbund-Beteiligung Region Wien eG Kolinggasse 14-16 1090 Wien Volksbank Vertriebs- und Marketing eG Kolingasse 14-16 1090 Wien VB VÖCKLABRUCK-GMUNDEN Verwaltungsgenossenschaft eG Stadtplatz 34 4840 Vöcklabruck
W	VB Weinviertel Verwaltung eG Hauptplatz 11-12 2130 Mistelbach VB Beteiligungsgenossenschaft für den Bezirk Weiz eG Florianiplatz 1 8200 Gleisdorf VB Wien Beteiligung eG Schottengasse 10 1010 Wien
Außerordentliche und korrespondierende Mitglieder Auszug, Stand: April 2018
Generali Bank AG HYPO NOE Landesbank für Niederösterreich und Wien AG
K	Konsum Bizau e.Gen. Konsumverein Düns und Dünserberg, reg. Gen.m.b.H. Konsumverein Höchst und Umgebung reg.Gen.m.b.H. Konsum-Verein in Mellau e.Gen. Konsumverein Schnifis reg.Gen.m.b.H. Konsumverein Schwarzenberg reg. Gen.m.b.H. Konsumverein Silbertal e.Gen. Konsumverein Übersaxen, reg.Gen.m.b.H. Konsum-Verein, Sonntag, reg.Gen.m.b.H.
IMPRESSUM Jahresbericht 2017 zum Verbandstag am 29. Mai 2018 MEDIENINHABER (VERLEGER) Österreichischer Genossenschaftsverband (Schulze-Dlitzsch), Löwelstraße 14, A-1010 Wien, Tel: 01 313 28, Fax: 01 313 28 450, weitere Informationen zum Medieninhaber nach dem MedienG: www.genossenschaftsverband.at REDAKTION Günther Griessmair (Konzeption und Endredaktion), Veronika Dungler, Franz Groß, Christiane Lewisch, Silvia Liegl, Robert Makowitz, Victoria Pagowski, Uta Pock, Barbara Pogacar, Wolfgang Schmidt ARTDIRECTOR Daniel Dobernig DRUCK Berger, Horn KONTAKT redaktion@oegv.volksbank.at DANK Für die redaktionelle Unterstützung bedanken wir uns bei: Daniela-Monica Essler, Alexandra Fischer, Simone Jandl-Breitenbaum, Claudia Kern, Ingrid Prazak, Tanja Schlögl und dem Team der ÖGV-Rechtsabteilung. Gender-Hinweis: Im Sinne einer besseren Lesbarkeit unserer Artikel verwenden wir die maskuline oder feminine Sprachform. Dies impliziert jedoch keine Benachteiligung des jeweils anderen Geschlechts.
ÖGV-Jahresbericht 2017