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Timestamp: 2016-10-28 06:23:07
Document Index: 331548768

Matched Legal Cases: ['Art. 3', 'Art. 82', 'Art. 31', 'Art. 89', 'Art. 58', 'Art. 4', 'Art. 58', 'Art. 89', 'Art. 24', 'Art. 54', 'BGE', 'Art. 3', 'Art. 105', 'Art. 105', 'Art. 42', 'Art. 106', 'BGE', 'BGE', 'Art. 1', 'BGE', 'Art. 3', 'Art. 3', 'Art. 3', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 1', 'Art. 23', 'Art. 23', 'Art. 23', 'Art. 34', 'BGE', 'BGE', 'Art. 23', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 5', 'BGE', 'BGE', 'Art. 36', 'Art. 23', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 49', 'Art. 36', 'Art. 93', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 23', 'Art. 12', 'BGE', 'Art. 10', 'Art. 11', 'Art. 7', 'Art. 36', 'BGE', 'Art. 36', 'Art. 23', 'BGE', 'Art. 3', 'Art. 119', 'Art. 19', 'Art. 3', 'Art. 3', 'BGE', 'Art. 3', 'Art. 3', 'Art. 3', 'Art. 3', 'Art. 3', 'Art. 3', 'Art. 64', 'Art. 67', 'Art. 66', 'Art. 68', 'Art. 66', 'Art. 68']

Eidgen�ssische Finanzmarktaufsicht FINMA, Einsteinstrasse 2, 3003 Bern,
A.a Die Eidgen�ssische Bankenkommission (EBK) ermittelte ab Februar 2008 gegen die "Baumann"-Gruppe wegen illegaler Aktivit�ten am Finanzmarkt. Am 27. August 2008 stellte sie fest, dass Ambros Baumann und verschiedene seiner Einzelfirmen gewerbsm�ssig Publikumseinlagen entgegengenommen und damit gegen das Bundesgesetz vom 8. November 1934 �ber die Banken und Sparkassen (Bankengesetz, BankG; SR 952.0) verstossen haben. Die EBK er�ffnete �ber den Nachlass von Ambros Baumann und �ber seine Einzelfirmen den bankenrechtlichen Konkurs. Der Untersuchungsbeauftragte war in seinem Bericht vom 30. Juni 2008 zum Schluss gekommen, dass zwischen 2000 und 2007 rund 604 Anleger im Rahmen von sogenannten Treuhandvertr�gen bei der "Baumann"-Gruppe mindestens Fr. 72'602'000.-- investiert h�tten und die Herkunft von weiteren Fr. 32'622'000.-- bisher noch nicht identifiziert sei. Den Forderungen st�nden Aktiven von bloss rund Fr. 6'565'000.-- gegen�ber. Die Verf�gung der EBK ist rechtskr�ftig.
B.a Ambros Baumann und dessen Einzelfirmen unterhielten ein umfangreiches Vermittlernetz. W�hrend der Untersuchung konnten 19 Personen identifiziert werden, die von Ambros Baumann und den Gesellschaften in seinem Einflussbereich eingesetzt worden waren, um Anleger anzuwerben. Zur Kl�rung von deren Rolle ernannte die EBK am 1. Juli 2008 superprovisorisch zwei weitere Untersuchungsbeauftragte, die sie damit betraute, den Gesch�ftsaktivit�ten und den Gesch�ftsbeziehungen von X.________, Q.________, R.________, S.________ und T.________ nachzugehen. Sie sperrte zu diesem Zweck deren Kontoverbindungen und Depots, erm�chtigte die Untersuchungsbeauftragten, �ber die Verm�genswerte auf den gesperrten Konten und Depots zu verf�gen bzw. die Sperre auf einzelnen Konten und Depots ganz oder teilweise aufzuheben; zudem r�umte die EBK ihnen die M�glichkeit ein, sich ihre Untersuchungskosten von den Betroffenen bevorschussen zu lassen. Die definitiven Kosten auferlegte sie den Verf�gungsadressaten solidarisch. X.________ wandte sich gegen diese Massnahmen, worauf die EBK ihre Verf�gung im Rahmen einer vorsorglichen Massnahme ihm und seinem Sohn gegen�ber am 19. August 2008 best�tigte. Sie auferlegte den beiden die damit verbundenen Verfahrenskosten von Fr. 10'000.--.
B.b X.________ gelangte hiergegen an das Bundesverwaltungsgericht. Dieses schrieb die Beschwerde bez�glich der vorsorglichen Massnahmen vom 1. Juli bzw. 19. August 2008 am 12. Dezember 2008 als gegenstandslos ab, nachdem die EBK am 29. Oktober 2008 ihren Endentscheid getroffen und darin unter anderem festgestellt hatte, dass X.________ gegen das Banken-, das Kollektivanlagen- und das B�rsengesetz verstossen habe und ihm verboten werde, unter jeglicher Bezeichnung selbst oder �ber dritte Publikumseinlagen gewerbsm�ssig entgegenzunehmen bzw. kollektive Kapitalanlagen zu vertreiben oder f�r solche bzw. f�r die Entgegennahme von Publikumseinlagen oder eine andere den Banken vorbehaltene T�tigkeit zu werben. Die EBK auferlegte die Kosten der Untersuchungsbeauftragten von insgesamt Fr. 99'826.90 sowie die Verfahrenskosten von Fr. 35'000.-- X.________, Q.________, R.________, S.________ und T.________ unter Solidarhaft.
B.c Mit Zwischenverf�gung vom 22. Januar 2009 lehnte es der Instruktionsrichter des Bundesverwaltungsgerichts im Rahmen der Beschwerde von X.________ gegen die Endverf�gung der EBK vom 29. Oktober 2008 ab, im Sinne einer vorsorglichen Massnahme die Untersuchungsbeauftragten anzuhalten, die von seinen Konten bezogenen Kostenvorsch�sse in der H�he von Fr. 69'825.90 "unverz�glich" zur�ckzuerstatten. Hingegen entsprach er einem Akteneinsichtsgesuch in dem Sinn, dass er die EBK einlud, ihm den Entwurf vom 16. Juni 2008 zum Untersuchungsbericht in Sachen "Baumann"-Gruppe sowie die bisher noch nicht zur Einsicht freigegebenen Akten zuzustellen. Mit Zwischenverf�gung vom 23. M�rz 2009 gew�hrte er X.________ die beantragte Akteneinsicht, soweit dieser nicht Drittinteressen entgegenstanden.
B.d Mit Urteil vom 14. Dezember 2009 hiess das Bundesverwaltungsgericht die Beschwerde von X.________ gegen die Verf�gung der EBK vom 29. Oktober 2008 teilweise gut, soweit es darauf eintrat. Es hob die angefochtene Verf�gung insofern auf, als die EBK darin zum Schluss gekommen war, dass X.________ eine kollektive Kapitalanlage �ffentlich angeboten und vertrieben habe und er gewerbsm�ssig einer Effektenh�ndlert�tigkeit nachgegangen sei (Dispositiv-Ziffer I.2 und I.3). Das Bundesverwaltungsgericht best�tigte die festgestellte Verletzung des Bankengesetzes: X.________ habe als Teil der "Baumann"-Gruppe gehandelt; seine Aktivit�ten f�r diese seien �ber eine reine Vermittlert�tigkeit hinausgegangen. Es habe diesbez�glich ein arbeitsteiliges und koordiniertes Handeln zwischen X.________ und Ambros Baumann bestanden (E. 5 und 6). Hingegen k�nne nicht gesagt werden, dass er Fondsanteile �ffentlich angeboten und vertrieben habe. Die von X.________ "betreuten" Anleger seien einige wenige Verwandte oder Bekannte gewesen, die eher zuf�llig zum Y.________ Fund gestossen seien, weshalb sowohl in quantitativer wie qualitativer Hinsicht nur bei einem eng begrenzten Personenkreis Werbung betrieben worden sei (E. 8). Eine T�tigkeit von X.________ als Effektenh�ndler liege mangels Gewerbsm�ssigkeit nicht vor, da er nur f�r vier Personen Effektenhandel betrieben habe und "hinreichende Indizien" fehlten, welche auf eine geplante Ausweitung dieses engen, �berwiegend privaten Kundenkreises hindeuteten (E. 9). Entgegen den Einw�nden von X.________ sei die Einsetzung des Untersuchungsbeauftragten rechtens gewesen und h�tten die Betroffenen die Untersuchungskosten solidarisch zu tragen (E. 10). Die Verfahrenskosten von Fr. 10'000.-- f�r die Zwischenverf�gung vom 19. August 2008 erschienen in ihrer H�he vertretbar, zumal die EBK bei ihren Kosten im Hauptentscheid (Fr. 35'000.--) "weit unter der oberen Kostengrenze" geblieben sei.
C.a Gegen dieses Urteil gelangte die Eidgen�ssische Finanzmarktaufsicht (FINMA) am 1. Februar 2010 mit dem Antrag an das Bundesgericht, es seien Ziffer 1 des Dispositivs, soweit den Vertrieb einer kollektiven Kapitalanlage betreffend, sowie Ziffer 4 (Parteientsch�digung) aufzuheben (Verfahren 2C_89/2010). Die FINMA macht geltend, die Rechtslage habe sich mit Inkrafttreten des Bundesgesetzes vom 23. Juni 2006 �ber die kollektiven Kapitalanlagen (Kollektivanlagengesetz, KAG; SR 951.31) insofern ge�ndert, als das quantitative Element bei der Werbung ganz weggefallen sei und als qualitatives Element nur noch die "qualifizierten" Anleger g�lten. Jede Art von Werbung, die sich nicht ausschliesslich an solche richte, sei �ffentlich. Mit dem Inkrafttreten von Art. 3 KAG sei beim Begriff der �ffentlichen Werbung das quantitative Element im Sinne des eng begrenzten Personenkreises fallengelassen worden. X.________ habe Werbung gegen�ber nicht qualifizierten Anlegern betrieben und damit gegen das KAG verstossen. Bez�glich der Parteientsch�digung sei das Bundesverwaltungsgericht zu Unrecht nicht davon ausgegangen, dass X.________ "�berwiegend unterlegen" sei und deshalb keinen Anspruch auf Entsch�digung habe.
X.________ beantragt, die Beschwerde der FINMA abzuweisen: Weder der Bundesrat in seiner Botschaft noch der Gesetzgeber h�tten mit der Neuformulierung der "�ffentlichen Werbung" beabsichtigt, diesbez�glich das unter dem alten Anlagefonds geltende Regime abzu�ndern.
C.b X.________ beantragte mit Eingabe vom 1. Februar 2010 seinerseits, den Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts vom 14. Dezember 2009 aufzuheben, soweit er mit seinen Rechtsbegehren keinen Erfolg gehabt habe (Verfahren 2C_106/2010). Die EBK habe ihm gegen�ber zu Unrecht die Untersuchungsbeauftragten eingesetzt; der relevante Sachverhalt habe sich bereits aus dem Untersuchungsbericht betreffend die "Baumann"-Gruppe hinreichend klar ergeben. In der Sache selber habe er lediglich als Vermittler gewirkt, wobei er untergeordnete administrative Aufgaben und ein gewisses Inkasso wahrgenommen habe. Er sei jedoch nicht Teil der Gruppenleitung gewesen und habe mit dieser auch nicht in einer engen wirtschaftlichen oder organisatorischen Verbindung gestanden.
1.2.1 Gegen Urteile des Bundesverwaltungsgerichts im Bereich der Finanzmarktaufsicht kann mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht gelangt werden (Art. 82 ff. BGG i.V.m. Art. 31 VGG). Die Vorinstanz hat festgestellt, dass X.________ gegen das Bankengesetz verstossen habe. Sie hat das gegen ihn ausgesprochene Verbot best�tigt, k�nftig keine Publikumseinlagen mehr gewerbsm�ssig entgegennehmen oder f�r die Entgegennahme von Publikumseinlagen oder eine andere den Banken vorbehaltene T�tigkeit in Inseraten, Prospekten, Rundschreiben, elektronischen oder anderen Medien werben zu d�rfen. X.________ ist in diesen Punkten - sowie hinsichtlich der Untersuchungs- und Verfahrenskosten - befugt, den Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts in eigenem Namen anzufechten (Art. 89 Abs. 1 BGG; Urteile 2C_749/2008 vom 16. Juni 2009 E. 1.2 und 2C_324/2009 vom 9. November 2009 E. 1.1).
1.2.2 Am 1. Januar 2009 ist das Bundesgesetz vom 22. Juni 2007 �ber die Eidgen�ssische Finanzmarktaufsicht (Finanzmarktaufsichtsgesetz; FINMAG; SR 956.1) in Kraft getreten. Die EBK wurde auf dieses Datum hin durch die "Eidgen�ssische Finanzmarktaufsicht (FINMA)" abgel�st (Art. 58 Abs. 1 FINMAG). Seither �berwacht diese als �ffentlich-rechtliche Anstalt mit eigener Rechtspers�nlichkeit den Finanzmarkt (Art. 4 Abs. 1 FINMAG). Sie hat alle Verfahren �bernommen, die bei Inkrafttreten des Finanzmarktgesetzes noch h�ngig waren (Art. 58 Abs. 3 FINMAG). Da es die Bankenkommission nicht mehr gibt, ist das vorliegende Verfahren mit der FINMA als deren Nachfolgeorganisation abzuschliessen. Verfahrensrechtlich - insbesondere hinsichtlich der Beschwerdebefugnis der Aufsichtsbeh�rde (vgl. E. 1.2.3) - gilt das neue Recht; materiell ist von der Rechtslage auszugehen, wie sie zum Zeitpunkt des Entscheids der EBK bestand, d.h. es ist auf die jeweilige Fassung der einschl�gigen finanzmarktrechtlichen Bestimmungen in ihrer Version vor dem 1. Januar 2009 abzustellen (vgl. Urteil 2C_324/2009 vom 9. November 2009 E. 2.1 mit Hinweis).
1.2.3 Nach Art. 89 Abs. 2 lit. d BGG sind Personen, Organisationen und Beh�rden vor Bundesgericht beschwerdebefugt, soweit ein anderes Bundesgesetz ihnen dieses Recht einr�umt. F�r die Bankenkommission war dies gest�tzt auf Art. 24 Abs. 1 BankG (in der Fassung vom 1. Januar 2007) der Fall. Seit dem 1. Januar 2009 verf�gt die FINMA �ber diese Befugnis (Art. 54 Abs. 2 FINMAG). Ihr Beschwerderecht dient dazu, den richtigen und rechtsgleichen Vollzug der finanzmarktrechtlichen Aufsichtsbestimmungen sicherzustellen. Sie muss ein mit Blick auf die einheitliche Anwendung des Bundesrechts in vergleichbaren F�llen zureichendes Interesse an der Beurteilung der von ihr aufgeworfenen Problematik haben. Dies ist der Fall, wenn sie dem Gericht neue Rechtsfragen unterbreiten oder mit ihrer Beschwerde eine konkret drohende und nicht anders abwendbare bundesrechtswidrige Rechtsentwicklung verhindern will (BGE 134 II 201 E. 1.1 mit Hinweisen). Die FINMA wirft im vorliegenden Fall die Frage auf, wie der Begriff der "�ffentlichen Werbung" im Sinne von Art. 3 KAG zu verstehen ist. Wird ihrer Auslegung gefolgt, h�tte X.________ - entgegen der Annahme des Bundesverwaltungsgerichts - auch gegen das KAG verstossen. Die Beschwerde der FINMA bezieht sich damit auf ein Rechtsproblem eines tats�chlich bestehenden Einzelfalls mit potentiellen Auswirkungen f�r diesen und die k�nftige aufsichtsrechtliche Praxis. Auf ihre Beh�rdenbeschwerde ist deshalb einzutreten (vgl. das Urteil 2C_570/2009 vom 1. M�rz 2010 E. 1.1).
2.1 Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, wie die Vorinstanz ihn festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Es kann diesen bloss berichtigen oder erg�nzen, wenn er offensichtlich unrichtig ist oder in Verletzung wesentlicher Verfahrensrechte ermittelt wurde (Art. 105 Abs. 2 OG). Der Beschwerdef�hrer muss rechtsgen�gend darlegen, dass und inwiefern der Sachverhalt klar und eindeutig mangelhaft ist (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG; vgl. BGE 133 II 249 E. 1.4.3; 133 III 350 E. 1.3, 393 E. 7.1, 462 E. 2.4). Auf appellatorische Kritik an der Sachverhaltsfeststellung und an der Beweisw�rdigung tritt das Bundesgericht nicht ein (BGE 136 II 101 E. 3 S. 104 f.). Der Beschwerdef�hrer hat in Auseinandersetzung mit der Begr�ndung im angefochtenen Entscheid im Einzelnen darzutun, inwiefern die Sachverhaltsfeststellung oder die Beweisw�rdigung offensichtlich unhaltbar und damit willk�rlich ist.
2.2 Die Eingabe von X.________ gen�gt diesen Anforderungen �ber weite Strecken nicht: Er behauptet zwar, die Vorinstanz habe den rechtserheblichen Sachverhalt offensichtlich unrichtig und unvollst�ndig festgestellt, er f�hrt indessen nicht aus, inwiefern dies der Fall sein soll. Er beschr�nkt sich darauf, seine Sicht der Dinge zu wiederholen. Mit den Ausf�hrungen im angefochtenen Entscheid zu seinen Einw�nden und zur Aktenlage setzt er sich nicht vertieft auseinander. Er behauptet, nur untergeordnete administrative Arbeiten f�r die Unternehmen der "Baumann"-Gruppe erledigt und im �brigen als selbst�ndiger Vermittler gehandelt zu haben. Er legt indessen nicht dar, inwiefern sich dies klar aus den beschlagnahmten Unterlagen ergibt und die abweichende Beweisw�rdigung der Vorinstanz willk�rlich w�re. Es ist deshalb vom Sachverhalt auszugehen, wie ihn das Bundesverwaltungsgericht festgestellt hat. Ob die T�tigkeit des Beschwerdef�hrers mangels Organstellung oder Leitungsfunktion in der "Baumann"-Gruppe selbst�ndig und treuh�nderisch war, ist Rechts- und nicht Tatfrage. Hieran �ndert nichts, dass die Strafuntersuchung wegen Verdachts auf Veruntreuung, Betrug und ungetreue Gesch�ftsbesorgung gegen ihn am 10. Dezember 2010 offenbar eingestellt worden ist.
3.1 Nat�rliche und juristische Personen, die nicht dem Bankengesetz unterstehen, d�rfen nicht gewerbsm�ssig Publikumseinlagen entgegennehmen (Art. 1 Abs. 2 BankG). Eine Publikumseinlage liegt vor, wenn gewerbsm�ssig Verpflichtungen Dritten gegen�ber eingegangen werden, wobei der Betroffene zum R�ckzahlungsschuldner wird (BGE 132 II 382 E. 6.3.1 S. 391). Von gewissen Ausnahmen abgesehen (vgl. Art. 3a Abs. 3 BankV [SR 952.02]) gelten grunds�tzlich alle Verbindlichkeiten als Einlagen. Gewerbsm�ssig handelt, wer dauernd mehr als 20 Publikumseinlagen h�lt (Art. 3a Abs. 2 BankV) oder in Inseraten, Prospekten, Rundschreiben oder elektronischen Medien f�r die gewerbsm�ssige Entgegennahme von Geldern wirbt (vgl. Art. 3 Abs. 1 BankV; BGE 136 II 43 E. 4.2; 132 II 382 E. 6.3.1 S. 391; 131 II 306 E. 3.2.1).
3.2 Eine bankengesetzlich unzul�ssige Entgegennahme von Publikumsgeldern kann auch durch ein arbeitsteiliges Vorgehen im Rahmen einer Gruppe erfolgen: Die Bewilligungspflicht und die finanzmarktrechtliche Aufsicht sollen nicht dadurch umgangen werden k�nnen, dass jedes einzelne Unternehmen bzw. die dahinter stehenden Personen f�r sich allein nicht alle Voraussetzungen f�r die Unterstellungspflicht erf�llen, im Resultat aber gemeinsam dennoch eine bewilligungspflichtige T�tigkeit aus�ben. Der Schutz des Marktes, des Finanzsystems und der Anleger rechtfertigt in solchen F�llen trotz formaljuristischer Trennung der Strukturen finanzmarktrechtlich eine einheitliche (wirtschaftliche) Betrachtungsweise, falls zwischen den einzelnen Personen und/oder Gesellschaften enge wirtschaftliche (finanzielle/gesch�ftliche), organisatorische oder personelle Verflechtungen bestehen und vern�nftigerweise einzig eine Gesamtbetrachtung den faktischen Gegebenheiten und der Zielsetzung der Finanzmarktaufsicht gerecht wird. Das Erfassen von bewilligungslos t�tigen Intermedi�ren im Rahmen einer Gruppe mit den entsprechenden aufsichtsrechtlichen Konsequenzen richtet sich gegen den Rechtsmissbrauch und soll verhindern, dass Akteure, die in Umgehung der finanzmarktrechtlichen Auflagen handeln, besser gestellt werden, als wer sich gesetzeskonform der Aufsicht der staatlichen Beh�rden unterwirft (BGE 136 II 43 E. 4.3.3 S. 51). Ein gruppenweises Handeln liegt nach der Rechtsprechung insbesondere dann vor, wenn die Beteiligten gegen aussen als Einheit auftreten bzw. aufgrund der Umst�nde (Verwischen der rechtlichen und buchhalterischen Grenzen zwischen den Beteiligten; faktisch gleiche Gesch�ftssitze; wirtschaftlich unbegr�ndete, verschachtelte Beteiligungsverh�ltnisse; zwischengeschaltete Treuhandstrukturen usw.) davon auszugehen ist, dass koordiniert - ausdr�cklich oder stillschweigend arbeitsteilig und zielgerichtet - eine gemeinsame Aktivit�t im aufsichtsrechtlichen Sinn ausge�bt wird (BGE 136 II 43 E. 4.3 mit Hinweisen; PETER NOBEL, Schweizerisches Finanzmarktrecht und internationale Standards, 3. Aufl. 2010, � 7 N. 67 ff.; MARTIN PEYER, Entwicklungen im Finanzmarktaufsichtsrecht, in: AJP 2010 S. 768 ff., dort S. 774 ff.).
3.3.1 Die EBK und das Bundesverwaltungsgericht sind davon ausgegangen, X.________ habe als Teil der "Baumann"-Gruppe zu gelten; deren Handeln sei ihm zuzurechnen und umgekehrt. Dies ist nicht zu beanstanden: Der Beschwerdef�hrer bestreitet nicht, dass die "Baumann"-Gruppe als solche illegal einer bewilligungspflichtigen T�tigkeit nachgegangen ist. X.________ begann ab 1999 versuchsweise, f�r Ambros Baumann Kunden zum Abschluss von Treuhandvertr�gen zu vermitteln. Seine Aktivit�t nahm in der Folge zu. Gem�ss Untersuchungsbericht hat er der "Baumann"-Gruppe insgesamt 74 Kunden mit einem Investitionsvolumen von Fr. 19'902'889.-- zugef�hrt, die er gemeinsam mit seinem Sohn betreute. Hierf�r unterhielt er mit Ambros Baumann enge Kontakte. So legte dieser in seinem Beisein jeweils im Dezember die Rendite jedes Kunden im Rahmen eines Gespr�chs fest, wobei X.________ die jeweiligen Resultate und andere Informationen (Steuerbescheinigungen usw.) auf Briefpapier der "Baumann"-Gruppe ("Baumann & Partners Ltd.") den einzelnen Anlegern er�ffnete. Ab 2006 unterhielt er mit seinem Sohn eine Bankbeziehung, welche f�r die "Baumann"-Gruppe als Poolkonto diente. Es wurden darauf Ein- und Auszahlungen von und an Kunden sowie Provisionszahlungen an den Beschwerdef�hrer und seinen Sohn zugunsten und zulasten der "Baumann"-Gruppe verrechnet. Der Beschwerdef�hrer erhielt f�r seine Aktivit�ten eine j�hrliche Provision von 20 bis 50 Promille der verwalteten Verm�gen, was Fr. 400'000.-- bis Fr. 1'000'000.-- entsprach. Zudem profitierten er und seine Familie von h�heren Renditen als der durchschnittliche Investor auf den von ihnen investierten bzw. stehengelassenen Einlagen. Der Erl�s aus der "Baumann"-Gruppe hat f�r den Beschwerdef�hrer ungef�hr dem entsprochen, was er daneben aus seiner freien T�tigkeit f�r eine Versicherungsgesellschaft l�ste.
3.3.2 Unter diesen Umst�nden kann nicht gesagt werden, der Beschwerdef�hrer sei f�r die "Baumann"-Gruppe nur in untergeordneter Weise t�tig geworden. Die Untersuchungsbeauftragten haben Visitenkarten der "Baumann & Partners Ltd." vorgefunden, auf denen er als "Executive Director" bezeichnet wird. Ob er diese gegen aussen benutzt hat oder nicht, ist unwesentlich. Die Karten belegen, wie Ambros Baumann und er selber seine Rolle verstanden haben. Auch wenn er mit den Anlageentscheiden von Ambros Baumann nichts direkt zu tun gehabt haben will, kam ihm im Rahmen der Gruppenstruktur doch eine tragende Rolle zu, was die H�he der Provisionszahlungen und die Verf�gungsbefugnis �ber die Einlagen auf dem Pool-Konto belegen. Die arbeitsteilige gewerbsm�ssige Entgegennahme von Publikumseinlagen im Rahmen einer Gruppe zeichnet sich - wie bereits dargelegt - gerade dadurch aus, dass die einzelnen Beteiligten juristischen oder nat�rlichen Personen nicht alle Voraussetzungen der bewilligungspflichtigen T�tigkeit selber erf�llen, jedoch im Gesamtplan einen wesentlichen Beitrag zu dieser leisten.
3.3.3 Der Beschwerdef�hrer kooperierte mit Ambros Baumann und seinen Gesellschaften und bestimmte deren Aktivit�ten mit. Er schrieb etwa am 28. Januar 2007: "Was unser potenzielles China Gesch�ft betrifft bin ich allerdings weit weniger zuversichtlich. Nach reiflicher �berlegung bin ich zum Schluss gelangt, dass ein solches Projekt deine Kapazit�ten zu(m) jetzigen Zeitpunkt �beransprucht. Es ist daher der Entschluss gereift, diesen Weg nicht weiter zu verfolgen und in Zukunft nicht mehr das "Baumann & Partners" Label f�r allf�llige Chinakontakte zu gebrauchen". Aus der entsprechenden Textstelle darf geschlossen werden, dass der Beschwerdef�hrer sich offenbar selber auch als einer der "Partner" des Labels verstand. In die gleiche Richtung weist der Aufbau des Y.________ Strategy Funds. Dieser ist unter Beteiligung von Ambros Baumann auf Initiative von X.________ und Q.________ zustandegekommen und sollte (auch) zu einer Diversifizierung der Anlagem�glichkeiten der Baumann-Kunden f�hren. Schliesslich hat der Beschwerdef�hrer am 3. Oktober 2008 ausgesagt, dass er sich jeweils nach dem Stand des Kontos von Ambros Baumann bei dessen Bank in Genf erkundigt, dort m�ndlich immer Auskunft erhalten und deshalb gewusst habe, dass das Geld f�r seine Kunden vorhanden sei. Solche Ausk�nfte d�rften jedoch wohl kaum ohne das Wissen des Kontoinhabers an einen untergeordneten, lediglich fiduziarisch handelnden Vermittler der "Baumann"-Gruppe erteilt worden sein. Die Aussage spricht f�r die Annahme der Vorinstanz, dass der Beschwerdef�hrer "innerhalb der 'Baumann'-Gruppe mit grosser Autonomie" t�tig gewesen und im Verh�ltnis zu Ambros Baumann und seinem Umfeld in einer Vertrauensposition gestanden ist, die ihn von einfachen Angestellten eines illegal t�tigen Finanzintermedi�rs oder eines blossen Vermittlers unterschied.
3.3.4 Mit der Vorinstanz ist davon auszugehen, dass zwischen dem Beschwerdef�hrer und Ambros Baumann objektiv ein arbeitsteiliges und - zumindest stillschweigend - koordiniertes Zusammenwirken bestand, mit dem Zweck in Verletzung von Art. 1 Abs. 2 BankG gewerbsm�ssig Publikumseinlagen entgegenzunehmen, ohne dass eine gesetzliche Ausnahmesituation vorgelegen h�tte. Die T�tigkeit des Beschwerdef�hrers trug massgebend und planm�ssig dazu bei, dass die "Baumann"-Gruppe ihre Ziele erreichen und dank immer neuer Anleger ihr Gesch�ftssystem aufrechterhalten konnte. Was der Beschwerdef�hrer hiergegen weiter einwendet, �berzeugt nicht: Wie das Bundesverwaltungsgericht zu Recht festgestellt hat, k�nnen aufsichtsrechtlich auch nat�rliche Personen Teil einer als Einheit zu behandelnden Gruppe bilden, falls sie - im Rahmen einer fairen Gesamtsicht - als massgeblich an den bewilligungspflichtigen T�tigkeiten beteiligt bzw. in die entsprechenden Gruppenaktivit�ten in entscheidender Funktion involviert erscheinen (vgl. das Urteil 2C_324/2009 vom 9. November 2009 E. 3.2). Die Frage, ob sie sich f�r ihr entsprechendes Handeln allenfalls auch strafrechtlich zu verantworten haben, bildet nicht Gegenstand des Aufsichtsverfahrens und steht ihrem Einbezug in dieses nicht entgegen. Der Ausgang des Strafverfahrens wird durch das Aufsichtsverfahren nicht pr�judiziert, weshalb hierin auch kein Verstoss gegen die Unschuldsvermutung liegt. Im �brigen ist es jedem Betroffenen freigestellt, sich im Rahmen der aufsichtsrechtlichen Abkl�rungen anwaltlich beraten oder vertreten zu lassen bzw. sich gegebenenfalls bei den Aussagen nicht selber zu belasten (vgl. NOBEL, a.a.O., � 7 N. 175; vgl. zum Verh�ltnis Aufsichtsverfahren und Strafverfahren auch: ANDR� TERLINDEN, Der Untersuchungsbeauftragte der FINMA als Instrument des Finanzmarktenforcements, 2010, S. 191 ff.).
3.4 Das dem Beschwerdef�hrer auferlegte Verbot der Entgegennahme von Publikumseinlagen und der Werbung f�r eine solche ist damit rechtens: Nach Art. 23ter Abs. 1 BankG erl�sst die Aufsichtsbeh�rde die zur Herstellung des ordnungsgem�ssen Zustands und zur Beseitigung der Missst�nde notwendigen Verf�gungen. Der Beschwerdef�hrer war massgebend als Teil einer Gruppe t�tig, die einer bewilligungspflichtigen Aktivit�t nachging. Mit dem ausdr�cklichen Verbot, zuk�nftig ohne Bewilligung gewerbsm�ssig Kundengelder entgegenzunehmen, wird ihm lediglich in Erinnerung gerufen, was bereits von Gesetzes wegen gilt. Es handelt sich dabei um eine Warnung bzw. Ermahnung als "Reflexwirkung" der unangefochten gebliebenen aufsichtsrechtlichen Massnahmen, die zur Konkurser�ffnung �ber die verschiedenen Gesellschaften um Ambros Baumann gef�hrt haben (vgl. das Urteil 2A.721/2006 vom 19. M�rz 2007 E. 2.2, in: EBK-Bulletin 50/2007 S. 148 ff.). Die Aufsichtsbeh�rde kann bei Widersetzlichkeit gegen vollstreckbare Verf�gungen deren Inhalt im Schweizerischen Handelsamtsblatt ver�ffentlichen oder in anderer Form bekanntmachen, wenn sie dies - wie hier - zuvor angedroht hat (vgl. Art. 23ter Abs. 3 BankG; vgl. POLEDNA/MARAZZOTTA, in: Watter et al. [Hrsg.], BSK Bankengesetz, 2005, N. 13 - 15 zu Art. 23ter BankG). Art. 34 FINMAG sieht heute generell vor, dass die FINMA ihre Endverf�gung nach Eintritt der Rechtskraft unter Angabe von Personendaten in elektronischer oder in gedruckter Form ver�ffentlichen kann, wenn eine schwere Verletzung aufsichtsrechtlicher Bestimmungen vorliegt und Publikation in der Verf�gung selber angeordnet wird. Eine Ver�ffentlichung ist vorliegend nur vorgesehen, wenn der Beschwerdef�hrer in Verletzung des Gesetzes wiederum einer bewilligungspflichtigen T�tigkeit nachgehen sollte, was er nicht plant, weshalb die Androhung ihn kaum nachhaltig ber�hrt (vgl. BGE 135 II 356 E. 5). Sollte er k�nftig als Gew�hrstr�ger eine Funktion in einem �berwachten Institut wahrnehmen wollen, m�sste die Frage, ob er im finanzmarktrechtlichen Sinn hinreichende "Gew�hr f�r eine einwandfreie Gesch�ftst�tigkeit" bietet, in Bezug auf die konkreten Aufgaben und Funktionen so oder anders neu gepr�ft werden (Urteile 2C_324/2009 vom 9. November 2009 E. 3.3; 2A.573/2003 vom 30. Juli 2004 E. 2.4, in: EBK-Bulletin 46/2004 S. 154 ff.; 2A.261/2004 vom 27. Mai 2004 E. 2.2, in: EBK-Bulletin 46/2004 S. 31 ff.).
4.1 Entgegen der Kritik des Beschwerdef�hrers sind schliesslich auch die Einsetzung des Untersuchungsbeauftragten und die Kostenregelung im angefochtenen Entscheid nicht zu beanstanden, soweit diese Fragen hier �berhaupt zu pr�fen sind, nachdem der Abschreibungsbeschluss des Bundesverwaltungsgerichts vom 12. Dezember 2008 bez�glich der superprovisorischen Einsetzung des Untersuchungsbeauftragten nicht angefochten wurde und die entsprechende vorsorgliche Massnahme vom 19. August 2008 mit der Verf�gung der EBK vom 29. Oktober 2008 dahin gefallen ist.
4.2.1 Liegen hinreichend konkrete Anhaltspunkte daf�r vor, dass eine bewilligungspflichtige Gesch�ftst�tigkeit ausge�bt werden k�nnte, ist die Bankenkommission bzw. heute die FINMA befugt und verpflichtet (BGE 115 Ib 55 E. 3 S. 58; 105 Ib 406 E. 2 S. 408 f.), die zur weiteren Abkl�rung erforderlichen Informationen einzuholen und die n�tigen Anordnungen zu treffen. F�r die Einsetzung eines Beobachters bzw. eines Untersuchungsbeauftragten (vgl. Art. 23quater Abs. 1 BankG in seiner Fassung vom 3. Oktober 2003 [AS 2004 S. 2767]) ist nicht erforderlich, dass eine bestimmte Gesetzesverletzung bereits feststeht; es gen�gt, dass objektive Anhaltspunkte f�r eine solche sprechen, wobei der Sachverhalt nur durch die Kontrolle vor Ort bzw. durch die Einsetzung eines Untersuchungsbeauftragten mit den entsprechenden Befugnissen abschliessend gekl�rt werden kann. Der durch die EBK zu beseitigende Missstand liegt in diesem Verfahrensstadium in der unklaren Ausgangslage, die es zu bereinigen gilt (BGE 132 II 382 E. 4.2; 130 II 351 E. 2.2 S. 355; 126 II 111 E. 4c S. 118; vgl. auch ANDR� TERLINDEN, a.a.O., S. 160 ff., S. 215 ff.). Die EBK bzw. die FINMA sind dabei an die allgemeinen Verfassungs- und Verwaltungsgrunds�tze gebunden (BGE 130 II 351 E. 2.2 S. 355). Wie jedes staatliche Handeln muss auch die finanzmarktrechtliche Einsetzung des Untersuchungsbeauftragten - wegen der damit einhergehenden Konsequenzen (vgl. BGE 126 II 111 E. 5b/bb S. 121; siehe auch die Grunds�tze 3 und 6 des Papiers "Enforcement-Policy" der FINMA vom 17. Dezember 2009; TERLINDEN, a.a.O., S. 244) - verh�ltnism�ssig sein (vgl. Art. 5 Abs. 2 BV; BGE 136 II 43 E. 3.3.). Im Rahmen der mit ihren Anordnungen verbundenen Interessenabw�gungen hat die Aufsichtsbeh�rde der M�glichkeit Rechnung zu tragen, dass die betroffenen nat�rlichen oder juristischen Personen im Resultat allenfalls tats�chlich keiner unterstellungspflichtigen T�tigkeit nachgehen und die vorsorglichen Massnahmen sie in materiell ungerechtfertigter Weise massiv beeintr�chtigen k�nnen. Sie muss deshalb jeweils rasch auf erste Resultate der Abkl�rungen reagieren (BGE 126 II 111 E. 5b/bb S. 121; vgl. den Grundsatz 4 des Papiers "Enforcement-Policy" der FINMA vom 17. Dezember 2009).
4.2.2 Das Instrument des Untersuchungsbeauftragten ist heute in Art. 36 FINMAG geregelt: Danach kann die Aufsichtsbeh�rde eine unabh�ngige und fachkundige Person damit beauftragen, bei einer oder einem Beaufsichtigten einen aufsichtsrechtlich relevanten Sachverhalt abzukl�ren oder von ihr angeordnete aufsichtsrechtliche Massnahmen umsetzen zu lassen (Abs. 1). Sie umschreibt in der Einsetzungsverf�gung die Aufgaben der oder des Untersuchungsbeauftragten und legt gleichzeitig fest, in welchem Umfang die oder der Untersuchungsbeauftragte anstelle der Organe der Beaufsichtigten handeln darf (Abs. 2). Die Beaufsichtigten haben der oder dem Untersuchungsbeauftragten Zutritt zu ihren R�umlichkeiten zu gew�hren sowie alle Ausk�nfte zu erteilen und Unterlagen offenzulegen, welche zur Erf�llung der entsprechenden Aufgabe erforderlich sind (Abs. 3). Der Beaufsichtigte muss die Kosten des Untersuchungsbeauftragten tragen und auf Anordnung der FINMA hin, einen entsprechenden Kostenvorschuss leisten (Abs. 4). Diese Regelung entspricht inhaltlich dem hier noch anwendbaren Art. 23quater BankG (BBl 2006 2829 Ziff. 2.3.2 S. 2884; TERLINDEN, a.a.O., S. 64) und findet auch auf Finanzintermedi�re Anwendung, die in Verletzung finanzmarktrechtlicher Bestimmungen bewilligungslos t�tig sind (vgl. BGE 136 II 43 E. 3.1 mit Hinweisen).
4.2.3 Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts unter dem OG war die Einsetzung eines Beobachters bzw. eines Untersuchungsbeauftragten ohne vorg�ngige Gew�hrung des rechtlichen Geh�rs nicht direkt mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde anfechtbar (vgl. TERLINDEN, a.a.O., S. 248 ff.). Die EBK m�sse - so das Gericht in BGE 126 II 111 ff. - bei Gefahr im Verzug die entsprechende Massnahme superprovisorisch anordnen, dem Betroffenen hierauf das rechtliche Geh�r gew�hren und hernach erneut verf�gen. Gegen diesen zweiten (Zwischen-)Entscheid sei dann die Verwaltungsgerichtsbeschwerde zul�ssig. Begr�ndet wurde dies damit, dass nur so vermieden werden k�nne, dass im erstinstanzlichen Verfahren durch die EBK systematisch der Anspruch auf rechtliches Geh�r missachtet werde und das Bundesgericht sich mit neuen Einw�nden besch�ftigen m�sse, die das erstinstanzliche Verfahren zu beeinflussen bzw. zu verk�rzen oder zu beenden geeignet gewesen w�ren. Die EBK d�rfe als erstinstanzliche Beh�rde nicht darauf vertrauen, dass von ihr missachtete Verfahrensrechte systematisch nachtr�glich unter Erweiterung seiner Kognition durch das Bundesgericht geheilt w�rden, andernfalls die f�r das erstinstanzliche Verfahren vorgesehenen prozessualen Garantien ihren Sinn verl�ren (BGE 126 II 111 E. 6b/aa S.123 f.). Das Bundesgericht pr�zisierte diese Rechtsprechung in der Folge dahin, dass die EBK nicht verpflichtet sei, die zweite Verf�gung von Amtes wegen zu erlassen, sondern der Betroffene sich in zumutbarer Weise um diese bem�hen und seinen Willen diesbez�glich klar zum Ausdruck bringen m�sse. Wer die Einsetzung des Beobachters bzw. Untersuchungsbeauftragten nicht infrage stellen wolle, habe ein Interesse daran, dass von der EBK kein unn�tiger Aufwand betrieben werde, weshalb ausdr�cklich um den Erlass der entsprechenden anfechtbaren Verf�gung zu ersuchen sei (BGE 130 II 351 E. 3.2 S. 356 f.; Urteile 2A.65/2002 vom 22. Mai 2002, E. 2.2.2, in: EBK-Bulletin 43/2003 S. 15 ff.; 2A.179/2001 vom 31. Mai 2001, E. 3a/bb, in: EBK-Bulletin 42/2002 S. 45 ff.).
4.2.4 Das Bundesverwaltungsgericht hat diese Rechtsprechung urspr�nglich unter dem neuen Recht �bernommen (vgl. etwa das Urteil B-5839/2008 vom 19. September 2008). Inzwischen hat es seine Praxis im Entscheid B-2727/2009 vom 27. Mai 2009 mit Blick auf die ihm zustehende volle Kognition (Art. 49 VwVG; NOBEL, a.a.O., � 7 N. 173; TERLINDEN, a.a.O., S. 254) relativiert. Die Einsetzung eines Untersuchungsbeauftragten erfolge als selbst�ndig anfechtbarer Zwischenentscheid, wobei regelm�ssig Gefahr in Verzug sei; sie bewirke �berdies einen nicht leicht wieder gutzumachenden Nachteil. Da ein Beschwerdeweg mit voller Kognition offen stehe und keine andere Bestimmung des Bundesrechts einen Anspruch auf vorherige Anh�rung gew�hrleiste, sei die entsprechende (superprovisorische) Zwischenverf�gung direkt und selbst�ndig anfechtbar. Es hat diese Rechtsprechung in der Folge in dem Sinn pr�zisiert, dass die Anfechtung der superprovisorischen Massnahme die Ausnahme bilden m�sse und zun�chst bei der FINMA um rechtliches Geh�r zu ersuchen sei. Nur wenn sich eine Rechtsverz�gerung oder -verweigerung abzeichne, stehe die Beschwerde bereits gegen die superprovisorische Anordnung offen (vgl. das Urteil B-7038/2009 vom 20. November 2009 E. 1.12 ff.; MAURENBRECHER/TERLINDEN, in: Watter/Vogt [Hrsg.], BSK B�rsengesetz/Finanzmarktaufsichtsgesetz, 2010, N. 80 zu Art. 36 FINMAG). Wie es sich damit verh�lt, braucht hier nicht abschliessend entschieden zu werden (vgl. zur Problematik des rechtlichen Geh�rs in diesem Fall: TERLINDEN, a.a.O., S. 255 ff.), da vorliegend das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts �ber den Endentscheid der EBK angefochten und die Einsetzung der Untersuchungsbeauftragten in diesem Rahmen so oder anders wegen der damit verbundenen Kostenpflicht zu pr�fen ist (vgl. Art. 93 Abs. 3 BGG).
4.2.5 Der Untersuchungsbericht zur "Baumann"-Gruppe hatte ergeben, dass diese �ber zahlreiche "Vermittler" zu den f�r die Fortsetzung ihres "Schneeball"-Systems erforderlichen Publikumseinlagen kam. Die Rolle des Beschwerdef�hrers und seines Sohnes waren dabei unklar, konnten aber aufgrund der ersten Abkl�rungen (Pool-Konto, hohe Provisionszahlungen, unklare Finanzfl�sse usw.) nicht von vornherein als unbedeutend oder von untergeordneter Natur qualifiziert werden. Blosse Befragungen des Beschwerdef�hrers und seines Sohnes waren nicht geeignet, den Sachverhalt rechtsgen�gend zu erstellen, da der genaue Umfang ihrer Verstrickung in die Gesch�fte der "Baumann"-Gruppe erst noch abzukl�ren war. Zwar erkl�rte sich der Beschwerdef�hrer bereit, hierbei mitzuwirken, und ersuchte er die EBK vor Einsetzung der Untersuchungsbeauftragten auch um einen Sitzungstermin, doch beschr�nkte dies die Ermittlungsm�glichkeiten der Aufsichtsbeh�rde nicht. Die EBK musste sich nicht mit dem zufriedengeben, was der Beschwerdef�hrer allenfalls bereit war, ihr zu kommunizieren. Der erste Untersuchungsbericht hatte einen objektiv begr�ndeten Anfangsverdacht daf�r geliefert, dass der Beschwerdef�hrer st�rker in die Aktivit�ten verwickelt sein k�nnte als andere Vermittler. Diesen Verdacht galt es anschliessend zu pr�fen, was einerseits die Anh�rung des Betroffenen durch die Untersuchungsbeauftragten voraussetzte, andererseits aber auch die unabh�ngige Analyse der Finanzfl�sse �ber seine Konten nahe legte.
4.2.6 Die EBK hielt sich beim Entscheid, die Untersuchungsverfahren aufzuspalten und die Aktivit�ten des Beschwerdef�hrers und seines Sohnes �ber die bereits aus der "Baumann"-Untersuchung vorliegenden Resultate hinaus zu vertiefen, im Bereich ihres technischen Ermessens (vgl. hierzu BGE 132 II 382 E. 4 und 5; 130 II 351 E. 2.2; TERLINDEN, a.a.O., S. 218 ff.). Entgegen der Auffassung des Beschwerdef�hrers bestanden zahlreiche offene Fragen bez�glich der Vermittler und des Verbleibs der Anlagegelder. Nachdem der Y.________ Fund zudem �hnliche Strukturen aufwies wie derjenige von Ambros Baumann, waren auch diesbez�glich weitere Untersuchungen gerechtfertigt. Der Beschwerdef�hrer konnte sich sowohl vor der EBK als auch vor dem Bundesverwaltungsgericht zu den verschiedenen Ermittlungsergebnissen vollumf�nglich �ussern, weshalb nicht ersichtlich ist, inwiefern durch dieses Vorgehen sein Anspruch auf rechtliches Geh�r verletzt worden sein k�nnte (vgl. BGE 130 II 351 E. 3.3 S. 357 ff.).
4.2.7 Der Untersuchungsbeauftragte 1 hat nicht gegen den Beschwerdef�hrer, sondern im Zusammenhang mit dem Nachlass von Ambros Baumann ermittelt. Erst als ersichtlich wurde, dass auch den Beschwerdef�hrer pers�nlich aufsichtsrechtliche Vorw�rfe treffen k�nnten, wurde am 1. Juli (bzw. am 19. August) 2008 ein weiteres Enforcementverfahren er�ffnet, in dem ihm Parteistellung zukam und er alle seine Rechte gegen�ber der verf�genden Beh�rde wahrnehmen konnte. Soweit der Beschwerdef�hrer geltend macht, die Untersuchungsbeauftragten h�tten ihn nicht hinreichend angeh�rt, verkennt er, dass nicht diese zu entscheiden hatten; die definitive Sachverhaltsfeststellung und die rechtliche W�rdigung oblagen abschliessend der EBK (BGE 130 II 351 E. 3.3.2 mit Hinweisen; NOBEL, a.a.O., � 7 N. 135). Der Untersuchungsbeauftragte hat den Sachverhalt objektiv nach allen Seiten hin abzukl�ren und der Aufsichtsbeh�rde eine m�glichst klare Entscheidgrundlage zu liefern (URS ZULAUF, Finanzmarktenforcement - Verfahren der FINMA, in GesKR 2009 S. 46 ff., dort S. 49 f.; NOBEL, a.a.O., � 7 N. 128). Bei der Einsetzung des Untersuchungsbeauftragten und der Umschreibung von dessen Aufgaben verf�gt die Aufsichtsbeh�rde �ber ein gewisses Ermessen (POLEDNA/MARAZZOTTA, in: Watter et al. [Hrsg.], BSK Bankengesetz, 2005, N. 8 zu Art. 23quater BankG; TERLINDEN, a.a.O., S. 218 ff.). Richtig ist, dass die Einsetzung eines Untersuchungsbeauftragten und die damit verbundenen Anordnungen - wie bereits ausgef�hrt - schwer in die Gesch�ftst�tigkeiten der Beaufsichtigten eingreifen k�nnen, weshalb sie nicht leichthin zu verf�gen sind; indessen ist nicht ersichtlich, warum sie - wie der Beschwerdef�hrer einwendet - (absolut) unzul�ssig erscheinen sollen, wenn eine m�glicherweise unbewilligte T�tigkeit eingestellt wurde (was meistens nicht sicher ist), der Betroffene mehr oder weniger bereit ist, bei den Abkl�rungen mitzuwirken, oder die Ermittlungen nicht "zukunftsgerichtet" erscheinen.
4.3.1 Nach Art. 12 Abs. 1 lit. h der Verordnung vom 2. Dezember 1996 (in der Fassung vom 26. September 2003; AS 2003 3701 ff.) �ber die Erhebung von Abgaben und Geb�hren durch die Eidgen�ssische Bankenkommission (EBK-GebV) d�rfen f�r den Entscheid �ber eine Zwangsunterstellung unter ein Aufsichtsgesetz von nat�rlichen und juristischen Personen bis zu Fr. 30'000.-- je Partei bzw. bis zu Fr. 10'000.-- in jedem anderen Verfahren auf Erlass einer Verf�gung erhoben werden (vgl. BGE 131 II 306 E. 3.4.3 S. 319). Massgebend f�r die Bemessung der Geb�hren sind insbesondere der Zeitaufwand, die erforderliche Sachkenntnis, die Behandlung eines Gesch�fts durch die Bankenkommission selber oder ihr Sekretariat sowie das Interesse des Geb�hrenpflichtigen an der Dienstleistung (Art. 10 EBK-GebV). Im �brigen richtet sich die Erhebung der Geb�hren nach der Verordnung vom 10. September 1969 �ber Kosten und Entsch�digungen im Verwaltungsverfahren (KostenV VwV; SR 172.041.0; Art. 11 Abs. 1 EBK-GebV). Nach deren Art. 7 tragen mehrere Parteien ihre gemeinsamen Verfahrenskosten zu gleichen Teilen und haften daf�r solidarisch, soweit nichts anderes bestimmt worden ist.
4.3.2 Die Untersuchungskosten von Fr. 99'826.90 sind ausgewiesen und wurden durch die Aktivit�ten der Hauptvermittler im Rahmen ihrer T�tigkeiten f�r die "Baumann"-Gruppe verursacht (vgl. zur Kostenkontrolle durch die Aufsichtsbeh�rde: das Urteil 2A.119/2002 vom 11. Dezember 2002 E. 3.1.1; TERLINDEN, a.a.O., S. 350 ff.). Der Beschwerdef�hrer geh�rte - wie dargelegt - zu diesen: Aufgrund seines Beitrags an die (gesamthaft) bewilligungspflichtige T�tigkeit bestand ein objektiv begr�ndeter Anlass, seine (pers�nlichen) Aktivit�ten n�her zu untersuchen. Er hat deshalb die Gesamtkosten der Untersuchungsbeauftragten solidarisch mit den anderen in das weitere Verfahren einbezogenen Personen zu tragen (vgl. Art. 36 Abs. 4 FINMAG; vgl. BGE 132 II 382 E. 5 S. 389; 130 II 351 E. 4 S. 360 ff. mit Hinweisen; MAURENBRECHER/TERLINDEN, a.a.O., N. 73 ff. zu Art. 36 FINMAG; OLIVER ARTER, Bankenaufsichtsrecht in der Schweiz, 2008, S. 38 f.; POLEDNA/MARAZZOTTA, in: Watter et al., a.a.O., N. 14 ff. zu Art. 23quater BankG; TERLINDEN, a.a.O., S. 345 ff.), auch wenn er mit den anderen Vermittlern nicht pers�nlich bzw. direkt zusammengearbeitet bzw. diese nicht oder nur fl�chtig gekannt hat. Entscheidend ist die Tatsache, dass sie alle im Rahmen der Gesch�ftst�tigkeit der "Baumann"-Gruppe aktiv geworden sind und ihre Rolle finanzmarktrechtlich vertieft abgekl�rt werden musste. Rechtfertigt es sich, eine Aktivit�t gruppenweise zu erfassen, ist es regelm�ssig konsequent, den einzelnen Mitgliedern auch die entstandenen Kosten solidarisch aufzuerlegen, andernfalls es zu einem ungerechtfertigten Wertungswiderspruch zwischen dem Sach- und dem Kostenentscheid k�me. Die interne Aufteilung ist in der Folge eine Frage des Regresses (vgl. BGE 135 II 356 E. 6.2.1).
4.3.3 Die von der EBK erhobenen Verfahrenskosten halten sich im Rahmen des Gesetzes: Zwar war die Geb�hr von Fr. 10'000.-- f�r die Zwischenverf�gung vom 19. August 2008 hoch, nachdem diese letztlich weitgehend identisch mit jener vom 1. Juli 2008 ausfallen konnte, doch betraf sie nicht nur den Beschwerdef�hrer, sondern auch dessen Sohn. Im �brigen hatte die EBK nicht nur ihre Verf�gung vom 1. Juli 2008 zu wiederholen, sondern auch die umfangreichen Stellungnahmen dazu zu lesen und anhand der Einw�nde die Akten zu verifizieren. Mit Blick darauf, dass sie in der Sache selber (nur) Verfahrenskosten von Fr. 35'000.-- erhoben hat, ist der Vorinstanz zuzustimmen, dass sich der Kostenentscheid insgesamt als vertretbar erweist.
5.1 Die FINMA macht geltend, das Bundesverwaltungsgericht sei zu Unrecht davon ausgegangen, der Beschwerdef�hrer habe die Anteile des Y.________ Funds nicht �ffentlich angeboten und/oder vertrieben und deshalb auch nicht gegen das Kollektivanlagengesetz verstossen. Das Bundesverwaltungsgericht hat festgehalten, dass die Auslegung der FINMA, wonach jede Werbung, welche sich nicht ausschliesslich an qualifizierte Anleger richte, als �ffentlich zu betrachten sei, sich als zu "pauschal" erweise. H�tte der Gesetzgeber eine solche Rechtsfolge gewollt, h�tte er dies ausdr�cklich so festlegen m�ssen. Der Begriff "Publikum" in Art. 3 Satz 1 KAG deute auf eine gr�ssere Zahl von Adressaten hin. Im Sinne eines Umkehrschlusses ergebe sich hieraus, dass Werbung, die sich an eine Person oder einige wenige Personen richte, nicht als "�ffentliche" gelten k�nne. Eine solche liege nur vor, wenn sich die Werbung "nicht an einen eng umschriebenen Kreis von Personen" wende.
5.2.1 Ausl�ndische Kollektivanlagen unterstehen den Bestimmungen des KAG (Art. 119 ff.), wenn f�r sie in oder von der Schweiz aus �ffentlich geworben wird (FRANCO TAISCH, Finanzmarktrecht, 2. Aufl. 2010, Kapitel 3, N. 31). Wer �ffentlich Anteile einer (in- oder ausl�ndischen) kollektiven Kapitalanlage anbietet oder vertreibt, bedarf hierf�r einer Bewilligung der FINMA (Art. 19 KAG [Vertriebstr�ger]; zu den weiteren Situationen, in denen die Rechtsfolgen nach KAG sich an eine �ffentliche Werbung kn�pfen: TAISCH, a.a.O., Kapitel 3, N. 72). Nach Art. 3 KAG gilt als �ffentliche Werbung "jede Werbung, die sich an das Publikum richtet" (Satz 1). Nicht als Werbung zu qualifizieren ist namentlich die von den beaufsichtigten Finanzintermedi�ren erstellte Publikation von Preisen, Kursen und Inventarwerten (Satz 2). "Die Werbung gilt als nicht �ffentlich, wenn sie sich ausschliesslich an qualifizierte Anleger gem�ss Artikel 10 Absatz 3" wendet (Satz 3).
5.2.2 Der Bundesrat hat diese Regelung in Art. 3 der Verordnung vom 22. November 2006 �ber die kollektiven Kapitalanlagen pr�zisiert (KKV; SR 951.311). Danach liegt keine �ffentliche Werbung vor, wenn sich diese "ausschliesslich an qualifizierte Anlegerinnen und Anleger im Sinne von Artikel 10 Abs�tze 3 und 4 des Gesetzes richtet und nur die f�r diesen Markt �blichen Werbemittel eingesetzt werden" (Abs. 1). Die Publikation von Preisen, Kursen, Inventarwerten und Steuerdaten in den Medien von in der Schweiz nicht zum �ffentlichen Vertrieb zugelassenen ausl�ndischen kollektiven Kapitalanlagen stellt keine �ffentliche Werbung dar, sofern die Publikation keine Kontaktangabe enth�lt (Abs. 2). Die Eidgen�ssische Finanzmarktaufsicht hat den Begriff der �ffentlichen Werbung ihrerseits im f�r die richterlichen Beh�rden unverbindlichen (vgl. BGE 121 II 473 E. 2b mit Hinweisen; NOBEL, a.a.O., � 7 N. 60) "Rundschreiben 2008/8: �ffentliche Werbung im Sinne der Gesetzgebung �ber die kollektiven Kapitalanlagen" erg�nzt (vgl. TH�VENOZ/ZULAUF, BF 2009, Regulierung und Selbstregulierung der Finanzm�rkte in der Schweiz, 2009, B-08.08): Als Werbung soll demnach die Verwendung von Werbemitteln jeder Art gelten, deren Inhalt dazu dient, bestimmte kollektive Kapitalanlagen anzubieten oder zu vertreiben. Geht die Initiative vom Kunden aus, liegt keine Werbung vor (FINMA-RS 08/8 N. 6 ff.). Jede Art von Werbung gilt nach dem Rundschreiben als �ffentlich, falls sie sich nicht ausschliesslich an qualifizierte Anleger richtet (FINMA-RS 08/8 N. 9 ff.).
5.3.1 Diese Auslegung erweist sich als zu streng und ist - wie die Vorinstanz zu Recht festgestellt hat - durch Art. 3 KAG nicht gedeckt: Die Verwendung des Begriffs der "�ffentlichen Werbung" ist im Zusammenhang mit dem Schutzzweck des Gesetzes zu verstehen. Das KAG stuft den Anlegerschutz je nach Schutzbed�rftigkeit der Investoren ab. Es sieht dementsprechend vor, dass jede Werbung als nicht �ffentlich gilt, die sich ausschliesslich an qualifizierte Anleger richtet (Art. 3 Satz 3 KAG). Deren reduziertes Schutzbed�rfnis rechtfertigt eine weniger weitgehende finanzmarktrechtliche Kontrolle als jenes der Publikumsanleger (teleologisches Element). W�rde der Auslegung der FINMA gefolgt, machte Art. 3 Satz 1 KAG, wonach als �ffentliche Werbung jede Werbung gilt, "die sich an das Publikum richtet", keinen Sinn mehr. Der Gesetzgeber h�tte sich in diesem Fall damit begn�gen k�nnen, festzuhalten, dass jegliche Werbung, die sich nicht an qualifizierte Anleger wendet, zu einer Unterstellung unter das KAG f�hrt, soweit dieses hierf�r eine "�ffentliche" Werbung voraussetzt. Der erste Satz von Art. 3 KAG stellt die Grunddefinition dar; die zwei anschliessenden S�tze sehen gesetzliche Ausnahmen zu dieser vor: Satz 2 bez�glich des Begriffs der Werbung, Satz 3 hinsichtlich jenem der �ffentlichkeit (grammatikalisches und systematisches Auslegungselement).
5.3.2 Nichts anderes ergibt sich entgegen der Auffassung der FINMA aus der Entstehungsgeschichte der Norm (objektiv und subjektiv historische Auslegung): Der Bundesrat hielt in seiner Botschaft fest, dass als �ffentliche Werbung, ohne R�cksicht auf die Form, jede Werbung zu gelten habe, die sich nicht an einen eng umschriebenen Kreis von Personen richte, was mit der bisherigen Praxis der Aufsichtsbeh�rde und der Rechtsprechung des Bundesgerichts �bereinstimme (BBl 2005 6395 ff., dort S. 6438). Richtig ist, dass der vom ihm vorgeschlagene Gesetzestext in der Folge im Parlament abge�ndert wurde; dies geschah jedoch gerade mit der Absicht, den Begriff der �ffentlichen Werbung und damit die Anwendbarkeit des KAG mit seinen einschneidenden Regeln nicht zu weit zu fassen. Mit der Vorinstanz ist deshalb davon auszugehen, dass neben der Werbung, die sich an qualifizierte Anleger richtet und damit als "nicht �ffentlich" gilt, im Rahmen des Begriffs "Publikum" ein zus�tzlicher, beschr�nkter Raum f�r nicht �ffentliches Handeln verbleibt. Richtet sich das Angebot bzw. die Werbung an einen eng umschriebenen Personenkreis, liegt keine �ffentlichkeit bzw. kein "Publikum" im Sinne von Art. 3 Satz 1 KAG vor. Der Kreis der Beworbenen kann dabei - wie bisher - entweder qualitativ aufgrund bestimmter Beziehungen oder aber quantitativ (zahlenm�ssig) beschr�nkt sein, wobei jeweils die Umst�nde des konkreten Einzelfalls den Ausschlag geben (vgl. REN� B�SCH, in: Watter et al. [Hrsg.], BSK Kollektivanlagengesetz, 2009, N. 26 ff. zu Art. 3 KAG; siehe auch NOBEL, a.a.O., � 12 N. 23; URSINA BRACK, Formen kollektiver Kapitalanlagen nach dem KAG, 2009, S. 31 ff.; FRANZ HASENB�HLER [Hrsg.], Recht der kollektiven Kapitalanlagen, 2007, N. 116 ff.; zum AFG: LENOIR/PUDER, �ffentliche Werbung im Sinne der Anlagefondsgesetzgebung, in: AJP 2006 S. 981 ff.; CATRINA LUCHSINGER G�HWILER, Der Vertrieb von Fondsanteilen, 2004, S. 108 ff.; ARMIN K�HNE, Bewilligungspflicht gem�ss Anlagefondsgesetz, 2002, S. 64 ff.; MATTHIAS KUSTER, Zum Begriff der �ffentlichkeit und Gewerbsm�ssigkeit im Kapitalmarktrecht [OR, BankG, BEHG und AFG], in: SZW 1997 S. 10 ff.).
5.3.3 Im vorliegenden Fall haben sich 14 Personen mit einem Bankdepot und einem Investitionsvolumen von rund Fr. 6 Mio. am Y.________ Fund beteiligt. Unter den Investoren sind der Beschwerdef�hrer und sein Sohn selber sowie verschiedene Verwandte und Bekannte von diesen, zudem eine Firma und zwei Drittpersonen. Wie die Vorinstanz verbindlich festgestellt hat, ist es ausserhalb der Verwandtschaft des Beschwerdef�hrers und seines Sohnes eher zuf�llig zu zwei Gespr�chen �ber die Anlagem�glichkeit in den Y.________ Fund gekommen. Die anderen Investoren standen zum Beschwerdef�hrer �ber ihre famili�ren Verh�ltnisse in einer besonderen Beziehung, weshalb - wie das Bundesverwaltungsgericht zu Recht angenommen hat - aufgrund der konkreten Umst�nde in qualitativer Sicht insgesamt noch von einem begrenzten Personenkreis ausgegangen werden kann. Seine Feststellung, dass der Beschwerdef�hrer somit nicht gegen das KAG verstossen habe, verletzt deshalb - entgegen der Ansicht der Finanzmarktaufsicht - kein Bundesrecht.
5.4 Unbegr�ndet ist auch die Kritik der FINMA, das Bundesverwaltungsgericht habe dem Beschwerdegegner im Rahmen seines Obsiegens zu Unrecht eine Parteientsch�digung von Fr. 1'000.-- zuerkannt. Nach Art. 64 Abs. 1 VwVG kann der ganz oder teilweise obsiegenden Partei von Amtes wegen oder auf Begehren eine Entsch�digung f�r ihr erwachsene notwendige und verh�ltnism�ssig hohe Kosten zugesprochen werden. Der Beschwerdegegner hat vor dem Bundesverwaltungsgericht bez�glich der Unterstellung unter das KAG und das BEHG obsiegt. Die entsprechende Rechtsvertretung war f�r ihn mit nicht unbedeutenden (Vertretungs-)Kosten verbunden, weshalb ihm die Vorinstanz zu Recht eine reduzierte Parteientsch�digung zugesprochen hat. Diese ist indessen mit Fr. 1'000.--, wie X.________ vor Bundesgericht zu Recht einwendet, zu gering ausgefallen: X.________ hat bez�glich der Nichtanwendbarkeit sowohl des KAG wie des BEHG obsiegt. Die ihm zugesprochene Summe entspricht lediglich rund 4 Stunden Arbeit eines Rechtsanwalts, was zur Instruktion des Falles im Rahmen seines Obsiegens offensichtlich nicht ausreichte. Der Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts ist in diesem Punkt aufzuheben und dem Beschwerdef�hrer f�r das vorinstanzliche Verfahren eine Parteientsch�digung von Fr. 6'000.-- zuzusprechen (vgl. Art. 67 BGG).
6.1 Aufgrund der vorstehenden Ausf�hrungen ist die Beschwerde 2C_89/2010 abzuweisen und die Beschwerde 2C_106/2010 gegen das Urteil B-7765/2008 des Bundesverwaltungsgerichts vom 14. Dezember 2009 im Entsch�digungspunkt gutzuheissen; im �brigen ist sie abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann.
6.2 Dem Verfahrensausgang entsprechend sind die Kosten wie folgt zu verteilen: Der Beschwerdef�hrer hat als mehrheitlich unterliegende Partei die reduzierten Gerichtskosten im Verfahren 2C_106/2010 zu tragen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Der FINMA ist f�r dieses keine Entsch�digung geschuldet (Art. 68 Abs. 3 BGG). Die FINMA hat trotz ihres Unterliegens im Verfahren 2C_89/2010 als eine mit �ffentlich-rechtlichen Aufgaben betraute Organisation keine Kosten zu tragen (Art. 66 Abs. 4 BGG). Sie muss den Beschwerdegegner f�r dieses und - im Rahmen seines Obsiegens - f�r das Verfahren 2C_106/2010 jedoch angemessen entsch�digen (Art. 68 Abs. 2 BGG).
Dem Beschwerdef�hrer wird zulasten der Vorinstanz eine Parteientsch�digung von Fr. 6'000.-- (inkl. MwSt.) zugesprochen."
2.3.1 Die reduzierten Gerichtskosten f�r das Verfahren 2C_106/2010 von Fr. 3'000.-- werden dem Beschwerdef�hrer auferlegt.
2.3.2 F�r das Verfahren 2C_89/2010 werden keine Kosten erhoben.
2.4.1 Die Eidgen�ssische Finanzmarktaufsicht (FINMA) hat X.________ f�r das Verfahren 2C_89/2010 mit Fr. 4'000.-- und f�r das Verfahren 2C_106/2010 mit Fr. 1'000.-- zu entsch�digen.
2.4.2 F�r das Verfahren 2C_106/2010 ist der FINMA keine Entsch�digung geschuldet.