Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/BGH_10_03_2016_I_ZB_99_14_Aufhebung_eines_Schiedsspruchs_all-d7545968.html
Timestamp: 2016-12-03 18:08:12
Document Index: 320421810

Matched Legal Cases: ['BGH', '§ 1035', '§ 1059', '§ 1060', '§ 40', '§ 134', '§ 1059', '§ 1059', '§ 40']

BundesgerichtshofBeschl. v. 10.03.2016, Az.: I ZB 99/14Gericht: BGHEntscheidungsform: BeschlussDatum: 10.03.2016Referenz: JurionRS 2016, 15713Aktenzeichen: I ZB 99/14 Verfahrensgang:vorgehend:OLG Bremen - 10.10.2014 - AZ: 2 Sch2/14Rechtsgrundlagen:§ 1035 Abs. 1 ZPO§ 1059 Abs. 2 Nr. 1 Buchst. d ZPO§ 1060 Abs. 2 S. 1 ZPO§ 40 Abs. 1 S. 1, 2 DRiG§ 134 BGBFundstellen:BauR 2016, 1368IBR 2016, 434JZ 2016, 446MDR 2016, 904-905NJW-RR 2016, 892-895WM 2016, 1244-1247Amtlicher Leitsatz:ZPO § 1059 Abs. 2 Nr. 1 Buchst. dEin Schiedsspruch kann nicht allein deshalb wegen fehlerhafter Bildung des Schiedsgerichts nach § 1059 Abs. 2 Nr. 1 Buchst. d ZPO aufgehoben werden, weil das Schiedsgericht mit einem Berufsrichter besetzt war, der über keine Genehmigung seiner Nebentätigkeit als Schiedsrichter verfügte oder dem seine Nebentätigkeit als Schiedsrichter nach § 40 Abs. 1 Satz 1 DRiG nicht genehmigt werden durfte, weil er nur von einer Partei des Schiedsvertrags beauftragt war.Der I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 10. März 2016 durch den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Büscher, die Richter Prof. Dr. Schaffert, Prof. Dr. Koch, Dr. Löffler und die Richterin Dr. Schwonkebeschlossen:Tenor:Die Rechtsbeschwerde gegen den Beschluss des 2. Zivilsenats des Hanseatischen Oberlandesgerichts in Bremen vom 10. Oktober 2014 (2 Sch 2/14) wird auf Kosten der Antragsgegnerin zurückgewiesen.Gegenstandswert: 181.363,47 €.
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