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Timestamp: 2017-05-27 13:52:03
Document Index: 273248318

Matched Legal Cases: ['Art. 314', 'Art. 445', 'Art. 72', 'Art. 72', 'Art. 314', 'Art. 445', 'Art. 98']

5A_598/2014 (29.07.2014)
5A_598/2014 Urteil vom 29. Juli 2014
Verweigerung vorsorglicher Kindesschutzmassnahmen (Art. 314 Abs. 1 i.V.m. Art. 445 Abs. 1 ZGB),
Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen den Entscheid vom 17. Juni 2014 des Obergerichts des Kantons Bern (Zivilabteilung, Kindes- und Erwachsenenschutzgericht).
in die Beschwerde gemäss Art. 72 ff. BGG gegen den Entscheid vom 17. Juni 2014 des Obergerichts des Kantons Bern, das eine Beschwerde der Beschwerdeführerin gegen die erstinstanzliche Verweigerung der (von ihr für ihren 2010 geborenen Sohn verlangten) vorsorglichen Kindesschutzmassnahmen nach Art. 314 Abs. 1 i.V.m. Art. 445 Abs. 1 ZGB (Verpflichtung des Kindsvaters und Beschwerdegegners zur Abgabe seines Reisepasses während der Ausübung des Ferienrechts) abgewiesen hat,
dass das Obergericht erwog, bereits die Vorinstanz habe Anhaltspunkte für eine Kindesentführung durch den (seit 17 Jahren in Europa lebenden und sowohl privat wie auch beruflich integrierten) Beschwerdegegner verneint, gemäss dem rechtskräftigen Eheschutzentscheid des Berner Obergerichts vom 23. August 2013 seien ausserdem die Reise- und Identitätspapiere des Sohnes bei der (für die Regelung des Besuchsrechts zuständigen) Beiständin zu deponieren, die von der Beschwerdeführerin behaupteten Entführungsdrohungen seien nicht dokumentiert, ebenso wenig seien konkrete Anzeichen einer Entführung ersichtlich, auch wenn ein gewisses Entführungsrisiko nie gänzlich ausgeschlossen werden könne, die bestehenden Sicherheitsmassnahmen erschienen als ausreichend, zusätzliche Massnahmen könnten kaum grössere Sicherheit vermitteln, an einer ernstlich zu befürchtenden Kindeswohlgefährdung als Voraussetzung für die beantragten vorsorglichen Massnahmen fehle es,
dass sodann in einem Fall wie dem vorliegenden, wo sich die Beschwerde gegen einen kantonalen Entscheid betreffend vorsorgliche Massnahmen richtet, nur die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden kann (Art. 98 BGG),
dass es insbesondere nicht genügt, verschiedene Sachverhaltsfeststellungen im kantonalen Verfahren als falsch zu bezeichnen, auf dem Bestehen einer Entführungsgefahr zu beharren, den Sachverhalt unter Anrufung zahlreicher Beweismittel aus eigener Sicht zu schildern und die bereits vom Obergericht behandelten Einwendungen vor Bundesgericht zu wiederholen,
dass die Beschwerdeführerin erst recht nicht anhand der obergerichtlichen Erwägungen nach den gesetzlichen Anforderungen, d.h. klar und detailliert aufzeigt, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch den Entscheid des Obergerichts vom 17. Juni 2014 verletzt sein sollen,