Source: http://juraschema.de/index.php?thema=stgb160
Timestamp: 2017-03-27 06:32:31
Document Index: 184587398

Matched Legal Cases: ['§ 160', '§ 160', '§ 154', '§ 153', '§ 153', '§ 154', '§ 156', '§ 160', '§ 160', '§ 153', '§ 154', '§ 156', '§ 145', '§ 164', '§ 263']

juraschema.de · Verleitung zur Falschaussage, § 160 StGB - Prüfungsaufbau, Prüfungsreihenfolge, Schema, Definitionen
Tatbestand des § 160 StGB
Vorliegen des objektiven Tatbestands:
Meineid, § 154 StGB, oder
Falsche uneidliche Aussage, § 153 StGB, oder
Gutgläubigkeit des Aussagenden
Die Vorschrift stellt die durch den eigenhändigen Charakter der Delikte § 153, § 154 und § 156 ausgeschlossene mittelbare Täterschaft unter Strafe.
Nach hM liegt § 160 auch dann vor, wenn der Aussagende entgegen der Vorstellung des Täters vorsätzlich falsch aussagt. Der Versuch der Verleitung zur Falschaussage (§ 160 II) beginnt mit der Einwirkung auf die Aussageperson.
Siehe auch:Falsche uneidliche Aussage, § 153Meineid, § 154Falsche Versicherung, § 156Vortäuschen einer Straftat, § 145dFalsche Verdächtigung, § 164Betrug, § 263Mittelbare TäterschaftAnstiftung