Source: http://www.bcwiesbaden.de/versicherungen/
Timestamp: 2020-07-06 12:26:39
Document Index: 235393788

Matched Legal Cases: ['§ 662', '§ 611', '§ 107', '§ 832', '§ 823', '§ 828']

Versicherungen | Basketball Club Wiesbaden
Versicherungen des BCW
Die Vereine des Landessportbund Hessen e.V. (lsb h) genießen Versicherungsschutz aus dem Sportversicherungsvertrag (ARAG-Sport) und der Verwaltungsberufsgenossenschaft (VBG).
Für diesen Versicherungsschutz leisten die Vereine 0,31 € für Kinder, 0,78 € für Jugendliche und für Erwachsene 0,90 € pro Mitglied im Jahr. Den gleichen Betrag zahlt der lsb h an die Versicherung als anteilige Förderung für seine gemeinnützigen Vereine. Der Versicherungsschutz umfasst eine Unfall-, Haftpflicht-, Vertrauensschaden-, Reisegepäck-, Rechtschutz- und Krankenversicherung. Desweiteren hat der BCW eine Kfz-Zusatzversicherungen abgeschlossen.
Versichert sind alle aktiven und passiven Mitglieder, dazu die ehrenamtlichen oder hauptamtlichen Mitarbeiter, Mitarbeiter gegen Vergütung, alle Übungsleiter, Trainer, Schieds- und Kampfrichter sowie die Helfer bei versicherten Veranstaltungen. Nicht versichert ist die entgeltliche oder unentgeltliche Ausübung aller übrigen Berufe der Mitglieder, auch wenn die Ausübung für den Landesportbund Hessen e.V., Verband oder Verein erfolgt. Hierzu zählen z. B. Leistungen von Architekten, Ärzten und Steuerberatern.
MELDUNG VON SPORTVERLETZUNGEN
Wenn sich ein Mitglied des BCW bei einem offiziellen Meisterschafts- oder Pokalspiel, Basketballturnier oder vom Trainer angeordneten Freundschaftsspiel sowie während der ausgeschriebenen Trainingszeiten des Vereins verletzt oder einen Zahn- oder Brillenschaden erleidet, so sollte er/sie dieses sofort – spätestens am nächsten Tag – beim Geschäftsführer des BC Wiesbaden melden. Danach muss er umgehend eine Sport-Schadensmeldung vollständig ausgefüllt (sie enthält weitere wichtige Hinweise – z.B. bitte behandelnden Arzt angeben) an den Geschäftsführer senden.
Online Schadenmeldung: http://www.arag-sport.de – Sport und Versicherung – Versicherungsbüros – Frankfurt anklicken – Schadenmeldung – Unfall
Dieser schickt diese dann binnen 1 Woche an folgende Adresse:
Versicherungsbüro des Landessportbund Hessen e.V.
Tel: (069) 67 89-315
Fax: (069) 67 89–301
Diese Frist ist wichtig! Versucht sie möglichst einzuhalten! Die Heil- und Behandlungskonten trägt in jedem Falle erst einmal die Krankenversicherung des Mitglieds.
Was passiert, wenn vergessen wird, eine Unfallmeldung gleich abzugeben? Verfällt der Anspruch des Verletzten dann sofort?
Nein, auch wenn grundsätzlich gilt, dass Schäden unverzüglich gemeldet werden müssen. Stellt sich jedoch zu einem späteren Zeitpunkt heraus, dass ein Sportunfall nachteiligere Folgen hatte, als zunächst angenommen wurde, so kann dieses Ereignis auch noch nachgemeldet werden. Das muss natürlich innerhalb vernünftiger Fristen erfolgen. Liegen zwischen dem Unfall und der Meldung mehrere Monate, wird die Schadenbearbeitung schon schwierig. Liegt der Unfall 1 Jahr und länger zurück, kann nicht mehr mit einer Regulierung gerechnet werden, da eine effektive Schadenüberprüfung kaum mehr möglich sein dürfte.
Übrigens: Nur bei Kosten, die von der normalen Krankenversicherung nicht abgedeckt werden, greift die Zusatzversicherung des Vereins.
Online-Schadensmeldung: http://www.arag-sport.de
Infos für das Formular:
Verein ist Mitglied im LSBH: ja
Vereinsnummer 11/38099
Versicherungsschutz für ehrenamtlich Aktive in Hessen:
http://www.gemeinsam-aktiv.de/dynasite.cfm?dsmid=5262
Gemeinnützige Vereine haben über den Landessportbund Hessen (LSBH) die Chance zur freiwilligen Versicherung für gewählte Ehrenamtsträger in Sportvereinen.
Diese sind dann bei der VBG (Berufsgenossenschaft – ehrenamt@vbg.de) versichert. Die Kosten belaufen sich auf 3,20 Euro jährlich pro Person. Gewählte Ehrenamtsträger sind alle Vorstandsmitglieder, die (über die Satzung verankert) gewählt werden. Bei uns also der Vorsitzende, der 1. und der 2. Geschäftsführer und der Kassenwart. Den ganzen Schreibkram übernimmt der LSBH, die Beiträge werden dann einfach jährlich einmal abgebucht werden, das sind gerade mal knapp 13 Euro jährlich und jedes Vorstandsmitglied hat damit einen weiteren guten Versicherungsschutz bei allen Vereinstätigkeiten (inkl. Wege). Die BG-Unfallärzte sind extrem gut und alle möglichen Krankenleistungen (Rezeptgebühr, Tagegeld, Untersuchungen, Rente) sind da inklusive, falls wirklich mal was passieren würde.
Alle Rechnungen zu Heilbehandlungs- und Transportmaßnahmen sind vorab der gesetzlichen oder privaten Kranken- oder Unfallversicherung, der Beihilfe-Einrichtung, dem Träger der Sozialhilfe einzureichen. Werden die Heilbehandlungs- und Transportkosten nicht oder nur teilweise erstattet, sind die Originalrechnungen – mit einem Bearbeitungs-/ Erstattungsvermerk versehen – dem Versicherungsbüro zur Prüfung vorzulegen.
Übungsleiter-Versicherung VBG und LSBH
Die Prämie an die VBG beträgt 0,19 Cent pro Mitglied und Jahr, die vom lsb h eingezogen und an die VBG weitergeleitet werden. Versichert sind dort unter anderem
alle Arbeitnehmer oder arbeitnehmer-ähnlich Beschäftigten ohne Entgelt gemäß der Pauschalvereinbarung, darunter fallen auch Übungsleiter und Betreuer ohne und mit Verdienst bis 2.100.- €.
Damit genießt dieser Personenkreis einen sehr umfangreichen Versicherungsschutz. Er beinhaltet medizinische Leistungen zur Rehabilitation (Heilbehandlung), ärztliche Behandlung, erweiterte Ambulante Physiotherapie (EAP), berufsfördernde Leistungen zur Rehabilitation, Leistungen zur sozialen Reha, berufsfördernde Leistungen, Pflege, bis hin zu Invaliditäts- und Rentenansprüchen.
Für Übungsleiter und Trainer von Vereinen ist die Verwaltungsberufsgenossenschaft (VBG) zuständig, wenn Unfälle während der Arbeitszeit, bei der Zurücklegung des Weges von und zur Arbeit passieren. Bei Eintritt eines Arbeitsunfalls umfassen die Leistungen der VBG: Leistungen zur medizinischen Rehabilitation, Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben, Leistungen zur Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft, Leistungen bei Pflegebedürftigkeit und Geldleistungen (Verletztengeld, Verletztenrente, Hinterbliebenenversorgung). Übungsleiter, die lediglich die Aufwandspauschale im Rahmen des steuerlichen Freibetrages (z.Z. 2100 Euro) bekommen sind über einen Rahmenvertrag des Landessportbundes Hessen mit der VBG abgesichert. Für Übungsleiter die darüber hinaus Beträge von ihren Vereinen bekommen, besteht seitens des Vereins die Verpflichtung diese Beträge der VBG als Lohnsumme zu melden, damit die Beiträge berechnet und erhoben werden können. Bei einem Übungsleiter auf Minijob-Basis wäre der Mindestbeitrag von 81 Euro pro Jahr zu zahlen.
Fragen zum ARAG-Sportversicherungsvertrag und zu den Zusatzversicherungen beantwortet das zuständige Versicherungsbüro (Otto-Fleck-Schneise 4, 60528 Frankfurt) des lsb h jederzeit gerne.
Mitarbeitergewinnung im Sportverein – (k)eine Frage des Versicherungsschutzes?
Auch minderjährige Übungsleiter sind versichert
Viele Sportvereine beklagen das Fehlen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Ein Problem, dass oft schwerer wiegt als das Fehlen finanzieller Mittel. Zwar lassen entsprechende Erhebungen erkennen, dass die Bereitschaft der Menschen, ehrenamtlich tätig zu werden, steigt, allerdings sinkt gleichzeitig die Bereitschaft, ein Amt anzunehmen.
Was liegt näher, als möglichst viele Menschen – insbesondere auch Jugendliche – in ehrenamtliche Tätigkeiten einzubinden und ihnen damit die ehrenamtliche Betätigung näher zu bringen und damit vielleicht sogar ein späteres Ehrenamt schmackhaft zu machen? Im Sportbetrieb ist die Einbindung Jugendlicher sicherlich einfacher, als in den Bereichen der Vereinsführung und –verwaltung.
Dabei ist es für unsere Vereine wichtig zu wissen:
1. Für die arbeitnehmerähnlichen Tätigkeiten (dazu zählen die Übungsleiter und Betreuer) besteht gesetzlicher Versicherungsschutz bei der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft.
2. Für die Tätigkeiten besteht Versicherungsschutz über den Sportversicherungsvertrag. Dazu hat der Sportversicherer des Landessportbundes Hessen Informationen mit wichtigen Hinweisen zusammengestellt, die wir nachfolgend veröffentlichen:
Viele Klubs sind heutzutage mehr als froh, wenn ihnen genügend Übungsleiter/innen für den Vereinsbetrieb zur Verfügung stehen. Darunter sind in der Regel auch zahlreiche Minderjährige, die ihrer Aufgabe mit viel Enthusiasmus nachgehen. Aber wie sieht es eigentlich
mit dem Versicherungsschutz aus, wenn einer Person, die einem minderjährigen Übungsleiter anvertraut wurde, etwas passiert?
Übungsleiter können im Sinne von § 662 ff. BGB sowohl unentgeltlich mit einem Anspruch auf Aufwandsentschädigung als auch gegen ein Entgelt (§ 611 BGB) für einen Verein tätig werden. Dabei ist es nicht ausschlaggebend, ob der Übungsleiter minderjährig ist oder
nicht. Das Gesetz schließt die Übungsleitertätigkeit von Minderjährigen also nicht aus. Da es sich bei dieser Altersgruppe aber um einen in seiner Geschäftsfähigkeit beschränkten Jugendlichen handelt, bedarf es in solchen Fällen der Einwilligung der gesetzlichen Vertreter gemäß § 107 BGB.
Gemäß § 832 BGB haftet der Verein bei Delikten als Aufsichtspflichtiger für die von ihm eingesetzten Übungsleiter. Der Übungsleiter selbst haftet hingegen aus § 823 BGB. Die Haftungsfrage ist also unabhängig von der Volljährigkeit zu betrachten, so dass auch vom Grundsatz her minderjährige Übungsleiter vom Verein eingesetzt werden können. Ob einem minderjährigen Übungsleiter eine Gruppe anvertraut werden kann, muss der Vereinsvorstand jeweils im Einzelfall entscheiden. Dabei sollte er den minderjährigen Übungsleiter im Hinblick auf seine fachliche und menschliche Eignung sorgfältig aussuchen und diesen bei der Ausübung seiner Tätigkeit auch regelmäßig überwachen. Ob der minderjährige Übungsleiter eine Trainerlizenz hat, ist für den Versicherungsschutz nicht ausschlaggebend.
Bei einem Minderjährigen ist bei der Haftungsfrage zusätzlich zu berücksichtigen, ob dieser die Gefährlichkeit seines Handelns erkennen konnte (§ 828 BGB). Die Frage der (eingeschränkten) Strafmündigkeit bei 14-18-jährigen spielt bei der zivilrechtlichen Haftung keine Rolle. Im Sportversicherungsvertrag, der zwischen den Landessportbünden/-verbänden und der ARAG Sportversicherung geschlossen wurde, besteht Versicherungsschutz für Sportorganisationen und deren Einzelmitglieder, Übungsleiter/Trainern, Erfüllungsgehilfen als Helfer und Mitarbeiter. Dementsprechend ist für alle Übungsleiter bei der Ausübung ihrer Tätigkeit ein Versicherungsschutz im Rahmen der Sportversicherungsverträge gegeben. Ausführliche Informationen zum Versicherungsschutz erhalten Sie im Versicherungsbüro Ihres lsb h oder unter www.arag-sport.de
Ob Verletzung durch einen Unfall oder plötzliche Bewusstlosigkeit: In vielen Situation sind Erste-Hilfe-Maßnahmen erforderlich. Diese können Leben retten und Schlimmeres vermeiden.
Übungsleiter und Ehrenamtliche (Mindestalter 16 Jahre) unseres Vereins, die einen Erste-Hilfe-Kurs mit 9 UE (Inhalte: Notruf, Stabile Seitenlage, Herz-Lungen-Wiederbelebung, Blutstillung, Schockvorbeugung, Vergiftungen, Asthma, Schlaganfall, Herzinfarkt – Anwärter für den PKW-, LKW- und Bus-Führerschein brauchen diesen Kurs!) machen wollen, können die Kosten hierfür direkt von der für Sportvereine zuständigen Unfallversicherung (Verwaltungs-Berufsgenossenschaft VBG) an den Ausbildungsträger erstatten lassen. Die von der Berufsgenossenschaft ermächtigten Ausbildungsträger rechnen nach erfolgter Ausbildung direkt mit der VBG ab.
Voraussetzung ist, dass die Ersthelfer-Ausbildung bei einem durch die Berufsgenossenschaft ermächtigten Ausbildungsträger durchgeführt wird.
Durch den Verein oder den Teilnehmer selbst bezahlte Ausbildungskosten können nachträglich nicht durch die VBG erstattet werden!
Auffrischungs-Lehrgang: Die VBG übernimmt ebenfalls die Kosten für einen 9 Lerneinheiten (LE) umfassenden Auffrischungs-Lehrgang („1. Hilfe-Training“), der alle zwei Jahre absolviert werden sollte. Dieser Lehrgang ist für Personen, die bereits eine Ersthelferausbildung abgeschlossen haben.
Anerkannte Ausbildungsträger für den Erste-Hilfe-Kurs sind:
ASB-LV Hessen e.V.
(EH-Grundkurs für Betriebe, Interessierte, Führerscheinbewerber)
Hier erfolgt die Anmeldung der Übungsleiter zu den Kursen:
https://www.hiorg-server.de/kurse.php?ov=rkwi&typliste=3190
und http://www.hiorg-server.de/kurse.php?kurstyp=9018&ov=wbn&sids=h9c2s5pdrpps1040fbhtg8nn23
Vor der Online-Anmeldung bitte das „Formular zur Meldung der Kursteilnehmer“ herunterladen: https://www.hiorg-server.de/anmeldung_bg.pdf bzw. https://www.hiorg-server.de/userfiledownload.php?allgbgform=pdf&ov=wbn
Es muss ausgefüllt, von der BCW-Geschäftsführung unterschrieben und zum Kurs mitgebracht werden.
Jetzt die Online-Anmeldung anklicken. Bei der Online-Anmeldung nicht vergessen, bei Bemerkung “Ich nehme im Auftrag meines Arbeitgebers am Kurs teil“ anzukreuzen und bei “Entsendende Organisation” den BC Wiesbaden eintragen.
Bei Fragen wendet euch bitte direkt an den BCW-Geschäftsführer.
Alle lsb h – Vereine sind Mitglied bei der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG). Versichert sind dort alle Arbeitnehmer und arbeitnehmerähnlich Beschäftigte, dazu zählen grundsätzlich auch alle Betreuer und Übungsleiter. Viele Vereine nutzen ergänzend das sinnvolle Angebot der Ehrenamtsversicherung zu einer Jahresgebühr von ca. 3 Euro pro Person. Darüber können alle Personen versichert werden die gewählt werden und damit keine arbeitnehmerähnliche Funktion haben. Die VBG hat sinnvolle Seminar-Angebote. Diese Seminare sind für Vereinsvorstände wichtig, da sie speziell auf die Vereins-Bedürfnisse zugeschnitten sind. Diese Veranstaltungen werden über die Beiträge zur VBG finanziert und sind für die Teilnehmer kostenfrei! Neben den Seminaren für alle Sportvereine, die an Wochenenden stattfinden, bietet die VBG Spezialseminare für Trainer und Übungsleiter an. In diesen Seminaren werden sportmedizinische Grundlagen für einzelne Sportarten vermittelt.
Ausführliche Informationen zu den Seminaren für Sportverein stehen im Internet unter http://www.vbg.de/qualifizierung/seminare/alle_seminare.html#8
Alle Mitgliedsvereine des lsb h haben die Möglichkeit die Leistungen der VBG in Anspruch zu nehmen und die Seminare zu besuchen. Hat der Verein keine eigene Kundennummer ist beider Anmeldung die VBG-Nr. GT 9800 63756-0 anzugeben, das ist die Nummer für alle Vereine ohne Kundennummer. Sportvereine die Lohnsummen melden und damit bei der VBG als ‚Kunde‘ registriert sind haben eine eigene VBG-Nummer (Kundennummer). Aktuelle Infos stehen im Internet und über dort sind auch die Anmeldungen möglich: http://www.vbg.de/seminare
Die VBG unterstützt die Vereine und ihre Übungsleiter sowie Betreuer außerdem mit Maßnahmen wie Fahrertraining (Bus, Fahrrad, Motorrad, Auto) oder der Durchführung von Erste-Hilfe-Seminaren. Bitte fragen Sie direkt bei der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft an. Für die hessischen Vereine zuständig ist die:
Telefon 06131/389-0
Unter http://www.vbg-fahrtraining.de können Sie sich jederzeit über das Fahrtraining der VBG informieren und auch gleich anmelden. Alternativ erreicht man den Bereich auch per E-Mail oder über die Service-Hotline.
E-Mail: vbg-fahrtraining@landesverkehrswacht.de bzw. verkehrssicherheit@vbg.de