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Timestamp: 2016-10-25 08:43:30
Document Index: 381557731

Matched Legal Cases: ['BGE', 'BGE', 'Art. 4', 'Art. 6', 'Art. 9', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE']

8C_766/2010 (15.06.2011)
Die 1980 geborene T.________ war bei der Firma D._________ AG angestellt und arbeitete als Verk�uferin. Am 2. Juni 2005 schlug sie sich laut Unfallmeldung beim Treppensteigen das rechte Knie an, wobei sie sich gem�ss den im Spital X.________ vorgenommenen Abkl�rungen eine mediale Meniskusl�sion sowie eine rezidivierende Patellaluxation rechts mit einer Ruptur des medialen Retinaculums bei Dysplasie der medialen Femurkondyle zuzog. Die Z�rich Versicherungs-Gesellschaft AG (nachfolgend: Z�rich) bei welcher T.________ gegen die Folgen von Unf�llen versichert war, erbrachte Leistungen in Form von Taggeldzahlungen und Heilbehandlung, unter anderem in Form einer VMO Verschiebeplastik und einem lateralen Release des rechten Knies bei habitueller Patellaluxation am 23. August 2005. Eine erste bei Prof. Dr. med. S.________, Facharzt f�r Orthop�dische Chirurgie FMH an der Orthop�dischen Klinik Z.________, in Auftrag gegebene Begutachtung vom 15. Mai 2007 ergab, dass das Ereignis vom 2. Juni 2005 zu einer richtungsweisenden Verschlimmerung eines asymptomatischen signifikanten Dysplasievorzustandes gef�hrt habe. Das Verh�ltnis von Vorzustand und Traumagenese wird mit 60 : 40 angegeben. Es wurde eine zweite Operation empfohlen, aber nicht durchgef�hrt. Nach weiteren medizinischen Behandlungs- und Abkl�rungsmassnahmen wurde eine multidisziplin�re Expertisierung am medizinischen Zentrums Y.________ in die Wege geleitet. Gest�tzt auf das in der Folge erstellte Gutachten vom 17. September 2008, und nach Einsicht in ein gleichzeitig von der Invalidenversicherung in Auftrag gegebenes Gutachten des Dr. med. H.________, Spezialarzt f�r orthop�dische Chirurgie FMH, vom 30. August 2008, verf�gte die Z�rich am 23. Oktober 2008 die Einstellung ihrer Leistungspflicht aufgrund eines fehlenden nat�rlichen und ad�quaten Kausalzusammenhanges zwischen Beschwerden und Unfall auf den 1. September 2008. Daran hielt die Unfallversicherung auch auf Einsprache hin - und nach Einholung weiterer medizinischer Stellungnahmen - fest (Entscheid vom 26. November 2009).
T.________ l�sst Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten f�hren und beantragen, in Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheids seien auch ab 1. September 2008 s�mtliche ihr zustehenden Versicherungsleistungen auszurichten.
Die Z�rich schliesst auf Abweisung der Beschwerde. Das Bundesamt f�r Gesundheit verzichtet auf Vernehmlassung.
2.1 Im angefochtenen Entscheid wird richtig dargelegt, dass die Leistungspflicht des Unfallversicherers nebst anderem einen nat�rlichen (BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181) und ad�quaten (BGE 134 V 109 E. 2.1 S. 112) Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und dem eingetretenen Schaden voraussetzt.
2.2 Zu erg�nzen ist, dass die Leistungspflicht eines Unfallversicherers zuallererst voraussetzt, dass ein Unfall im Sinne einer pl�tzlichen, nicht beabsichtigten sch�digenden Einwirkung eines ungew�hnlichen �usseren Faktors auf den menschlichen K�rper, die eine Beeintr�chtigung der k�rperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit zur Folge hat (Art. 4 ATSG), oder einer unfall�hnlichen K�rpersch�digung (Art. 6 Abs. 2 UVG in Verbindung mit Art. 9 Abs. 2 UVV), vorliegt. Der �ussere Faktor ist ungew�hnlich, wenn er - nach einem objektiven Massstab - nicht mehr im Rahmen dessen liegt, was f�r den jeweiligen Lebensbereich allt�glich und �blich ist (BGE 134 V 72 E. 4.1 S. 76).
Bei Sch�digungen, die sich auf das K�rperinnere beschr�nken, unterliegt der Nachweis eines Unfalls insofern strengen Anforderungen, als die unmittelbare Ursache der Sch�digung unter besonders sinnf�lligen Umst�nden gesetzt werden muss; denn ein Unfallereignis manifestiert sich in der Regel in einer �usserlich wahrnehmbaren Sch�digung, w�hrend bei deren Fehlen eine erh�hte Wahrscheinlichkeit rein krankheitsbedingter Ursachen besteht (BGE 99 V 136 E. 1 S. 138). Der �ussere Faktor ist zentrales Begriffscharakteristikum eines jeden Unfallereignisses; er ist Gegenst�ck zur - den Krankheitsbegriff konstituierenden - inneren Ursache (BGE 134 V 72 E. 4.1 S. 76 f., E. 4.3.2.1 S. 80 f.).
3.1 Das kantonale Gericht hat erwogen, aufgrund der medizinischen Unterlagen sei davon auszugehen, dass hinsichtlich der Sch�digung des rechten Kniegelenks von den verschiedenen behandelnden und begutachtenden �rzten �bereinstimmende Diagnosen vorl�gen. Einzig hinsichtlich der Unfallkausalit�t der persistierenden Beschwerden bestehe Uneinigkeit. Die Vorinstanz pr�fte im Weiteren, ob die Ausf�hrungen des Dr. med. H.________ zur Kausalit�t, welche er auf Fragen der Beschwerdef�hrerin im Rahmen des von der Invalidenversicherung in Auftrag gegebenen Gutachtens machte, an der Schl�ssigkeit des Gutachtens des medizinischen Zentrums Y.________ Zweifel erwecke, und verneinte dies. Die gegen das Gutachten des medizinischen Zentrums Y.________ geltend gemachte Kritik sei nicht stichhaltig, weshalb auf die auch f�r medizinische Laien verst�ndliche Beurteilung abzustellen sei. Demgem�ss sei der Status quo sine vel ante im Zeitpunkt des Fallabschlusses erreicht gewesen. Mangels nat�rlicher Kausalit�t seien die Leistungen zu Recht auf Ende August 2008 eingestellt worden.
Nicht gepr�ft wurde im angefochtenen Entscheid die Frage, ob die Beschwerdef�hrerin am 2. Juni 2005 �berhaupt einen Unfall oder eine unfall�hnliche K�rpersch�digung erlitten hatte, obwohl die Z�rich sowohl im Einspracheentscheid vom 26. November 2009, als auch in der Vernehmlassung im kantonalen Verfahren das Vorliegen eines entsprechenden Ereignisses in Zweifel zog, beziehungsweise ein solches verneinte.
3.2 Die Beschwerdef�hrerin l�sst r�gen, ihr rechtliches Geh�r sei von der Unfallversicherung insofern verletzt worden, als die Verf�gung vom 23. Oktober 2008 ergangen sei, bevor die ihr angesetzte Vernehmlassungsfrist zum Gutachten des medizinischen Zentrums Y.________ abgelaufen war. Weiter bringt sie insbesondere verschiedene Argumente gegen die Schl�ssigkeit dieses Gutachtens vor und h�lt die vorinstanzlichen Ausf�hrungen hinsichtlich des Erreichens des Status quo sine vel ante im Zeitpunkt des Fallabschlusses f�r unbegr�ndet.
3.3 Die Beschwerdef�hrerin hatte die erw�hnte Geh�rsverletzung durch die Z�rich bereits vor dem kantonalen Gericht ger�gt. Dieses hat sie im angefochtenen Entscheid nicht erw�hnt und ist faktisch ohne Begr�ndung darauf nicht eingetreten, was seinerseits einer Geh�rsverletzung durch das kantonale Gericht gleichkommt. Indessen kann eine allf�llige Missachtung dieser verfahrensrechtlichen Garantie als geheilt gelten, da die Beschwerdef�hrerin sowohl im Einspracheverfahren, wie auch im kantonalen und im letztinstanzlichen Gerichtsverfahren ihre Argumente gegen das Gutachten des medizinischen Zentrums Y.________ vom 17. September 2008 wiederum vorbringen konnte und alle Instanzen �ber uneingeschr�nkte �berpr�fungsbefugnis verf�gen. Es rechtfertigt sich daher nicht, den angefochtenen Entscheid und den Einspracheentscheid einzig aus diesem Grund aufzuheben.
4.1.1 Streitig und zu pr�fen ist, ob die Beschwerdef�hrerin aufgrund eines f�r den 2. Juni 2005 monierten Ereignisses Versicherungsleistungen gegen�ber der Z�rich zu beanspruchen vermag. Dazu geh�rt auch die Frage, ob es an diesem Tag tats�chlich - mit dem erforderlichen Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181 mit Hinweisen) - zu einem Vorfall der geschilderten Art gekommen ist und, bejahendenfalls, ob es sich dabei um einen Unfall oder eine unfall�hnliche K�rpersch�digung im Rechtssinne handelt (Urteil 8C_1019/2009 vom 26. Mai 2010 E. 4.2 mit Hinweisen). Teilaspekte eines verf�gungsweise festgelegten Rechtsverh�ltnisses dienen in der Regel lediglich der Begr�ndung der Verf�gung und sind daher grunds�tzlich nicht selbstst�ndig anfechtbar. Sie k�nnen folgerichtig erst als rechtskr�ftig beurteilt und damit der richterlichen �berpr�fung entzogen gelten, wenn �ber den Streitgegenstand insgesamt rechtskr�ftig entschieden worden ist (BGE 125 V 413 E. 2b S. 416 mit Hinweisen).
4.1.2 Vor diesem Hintergrund kann der Unfallversicherer, indem er auf der Ebene der Verf�gung eine �ber Ende August 2008 hinaus andauernde Leistungspflicht mit der fehlenden Kausalit�t noch vorhandener Beschwerden verneint, im Einspacheentscheid die Erf�llung des Unfallbegriffs beziehungsweise einer unfall�hnlichen K�rpersch�digung in Frage gestellt und erst im vorinstanzlichen Beschwerdeverfahren die Existenz eines leistungsbegr�ndenden Ereignisses an sich bestritten hat, nicht auf einer (konkludenten) Anerkennung des versicherten Ereignisses behaftet werden, zumal auch nicht die R�ckforderung bereits ausgerichteter Leistungen zur Diskussion steht.
4.2 Das Treppensteigen stellt eine allt�gliche Lebensverrichtung und physiologische Beanspruchung des K�rpers ohne erh�htes Gef�hrdungspotenzial dar, weshalb es als solches den Anforderungen der Rechtsprechung an den �usseren sch�digenden Faktor nicht gen�gt (BGE 129 V 466 E. 4.2.2 S. 470 und insbesondere die Urteile des Eidg. Versicherungsgerichts U 233/05 vom 3. Januar 2006 E. 5.2 und U 159/03 vom 11. Dezember 2003 E. 3.2). Das Auftreten von Schmerzen als solches ist kein �usserer (sch�digender) Faktor im Sinne der Rechtsprechung, weshalb dieser nicht gegeben ist, wenn die versicherte Person nur das (erstmalige) Auftreten von Schmerzen in zeitlicher Hinsicht anzugeben vermag (BGE 129 V 466 E. 4.2.1 S. 469). Nicht erf�llt ist das Erfordernis des �usseren sch�digenden Faktors auch, wenn das erstmalige Auftreten der Schmerzen mit einer blossen Lebensverrichtung einhergeht, welche die versicherte Person zu beschreiben in der Lage ist (Urteil 8C_88/2010 vom 29. Juni 2010 E. 4.3 mit Hinweis).
4.3.1 In der Unfallmeldung vom 12. August 2005 wurde das Ereignis vom 2. Juni 2005 wie folgt beschrieben: "Beim Treppensteigen, das Knie an der Treppe geschlagen". Dr. med. K.________ vom Spital X.________ h�lt im Bericht vom 15. Juli 2005 fest, T.________ sei ihm aufgrund von persistierenden Schmerzen sowie Giving-way des rechten Knies nach einem Bagatelltrauma vom 2. Juni 2005 zur fraglichen Meniskektomie zugewiesen worden. Die Patientin habe ihm berichtet, dass sie seit mehreren Jahren nach einer Kniedistorsion an rezidivierenden Knieschmerzen und einer Giving-way-Symptomatik leide. Auch dieses Bagatelltrauma habe sich wahrscheinlich im Rahmen eines Nachgebens des Knies ereignet, wobei ihr der ganz genaue Unfallhergang nicht mehr erinnerlich sei. Im Arztzeugnis UVG vom 16. August 2005 wird berichtet, die Patientin habe sich am 2. Juni 2005 das Knie angeschlagen und leide seither an einem Giving-way. Gegen�ber Prof. Dr. med. S.________, Facharzt f�r Orthop�dische Chirurgie FMH an der Orthop�dischen Klinik Z.________, schilderte die Beschwerdef�hrerin, sie sei am 2. Juni 2005 beim Treppen runter gehen mit der Fussspitze an einer Metallfussleiste der Treppenstufe h�ngen geblieben und sei dann eingesunken. Einen Schlag, wie in der Krankengeschichte vermerkt, verneinte sie auf spezielle Befragung des Gutachters (Gutachten vom 15. Mai 2007). Gem�ss Krankengeschichte des Hausarztes hat die Patientin bei einer Konsultation am 12. Juni 2005 berichtet, sie leide schon lange an Knieschmerzen rechts, die nach einem Sturz letzte Woche noch schlimmer geworden seien. Der Hausarzt vermerkt dazu "Let go?". Im Rahmen der Begutachtung des medizinischen Zentrums Y.________ schilderte die Versicherte das Geschehen gegen�ber dem psychiatrischen Teilgutachter als Ausrutschen auf einer Treppe, wobei sie sich das Knie ungl�cklich verdreht habe und ihre Kniescheibe luxiert sei. Gegen�ber dem Orthop�den gab sie an, sie sei beim Hinabgehen auf einer Treppe ausgerutscht und habe sich dabei das rechte Kniegelenk verdreht und die Kniescheibe ausgekugelt. Sie habe heftige Schmerzen versp�rt, die Kniescheibe habe sich von selbst wieder eingerenkt. Schliesslich kann dem Gutachten des Dr. med. H.________, Spezialarzt f�r orthop�dische Chirurgie FMH, welches dieser im Auftrag der Invalidenversicherung am 30. August 2008 erstellt hat, entnommen werden, dass die Explorandin angab, am 2. Juni 2005 einen Treppensturz erlitten zu haben, als sie mit der rechten Fussspitze an der Metallleiste einer Treppenstufe h�ngen geblieben sei.
4.3.2 Damit liegen im Laufe der Zeit ganz verschiedene Sachverhaltsschilderungen vor. Erh�hte Beweiskraft kommt der "Aussage der ersten Stunde" zu. Aus der Angabe in der Unfallmeldung l�sst sich nichts ableiten, da mangels konkreter Schilderung des Vorgangs nicht ersichtlich ist, wie es zu dem dort vermerkten Anschlagen des Knies an der Treppe gekommen sein soll. Um einen Schlag kann es sich jedenfalls nicht gehandelt haben, nachdem die Beschwerdef�hrerin einen solchen gegen�ber Prof. Dr. med. S.________ auf dessen spezielle Befragung verneinte. Entsprechend hielt der Gutachter denn in diesem Zusammenhang auch fest, eine direkte Gewalteinwirkung habe nicht vorgelegen, sondern vielmehr eine Patellaluxation anl�sslich des Treppenabgehens. Aussage der ersten Stunde ist die Angabe der Beschwerdef�hrerin gegen�ber Dr. med. K.________ (Bericht vom 15. Juli 2005), wonach ihr der genaue Unfallhergang nicht mehr erinnerlich sei. Das erkl�rt auch die sich im Laufe der folgenden drei Jahre ver�ndernden Schilderungen. Jedenfalls ist nicht erkl�rlich, dass sie sich nicht mehr h�tte erinnern k�nnen, wenn sie denn tats�chlich an einer Metallleiste h�ngen geblieben oder zuerst ausgerutscht und dann gest�rzt w�re. Hinzu kommen die unterschiedlichen Angaben zu einer fr�heren Giving-way-Symptomatik bzw. Knieproblemen. Wie erw�hnt vermerkte Dr. med. K.________ in seinem Bericht vom 15. Juli 2005, die Patientin habe ihm berichtet, dass sie seit mehreren Jahren an rezidivierenden Knieschmerzen und einer Giving-way-Symptomatik leide. Nachdem er diesen Hinweis in seinem Bericht vom 11. August 2005 an den Hausarzt wiederholt hatte, f�hrte er in seinem Schreiben vom 26. Juli 2006 an den Vertrauensarzt aus, den Angaben der Patientin zufolge habe sie vor dem Treppenunfall nie an Knieschmerzen oder Giving-way-Symptomatik gelitten. Es bestand somit ein offener Widerspruch zwischen den Berichte im Juli/August 2005 und ein Jahr sp�ter. Offenbar darauf angesprochen, hielt Dr. med. K.________ in einer Aktennotiz vom 27. Juli 2006 fest, die Patientin habe im versichert, dass sie fr�her nie an Knieschmerzen gelitten habe; die anderslautenden Angaben in den fr�heren Berichten seien wahrscheinlich aufgrund von Verst�ndigungsschwierigkeiten entstanden. Dem steht jedoch entgegen, dass auch der Hausarzt in der Krankengeschichte am 12. Juni 2005 vermerkte "Knieschmerzen rechts. schon lange. Let go? Nach Sturz letzte Woche noch schlimmer". Auch hier gab die Beschwerdef�hrerin somit an, dass sie schon lange vor dem Ereignis vom 2. Juni 2005 an Knieschmerzen gelitten habe. Es ist nicht wahrscheinlich, dass die unmittelbar nach dem Ereignis erfolgten �bereinstimmenden Angaben sowohl gegen�ber dem Hausarzt wie gegen�ber Dr. med. K.________ beide Male auf Verst�ndigungsschwierigkeiten beruht h�tten, zumal Dr. med. K.________ in anderem Zusammenhang (Bericht vom 4. April 2006) festhielt, er habe sich heute sehr lange mit der Patientin und ihrem Ehemann unterhalten, was bei erheblichen Verst�ndigungsschwierigkeiten wohl kaum m�glich gewesen w�re, und der Hinweis auf fr�here Schmerzen �berdies keine hohen Anforderungen an die Sprachkompetenz stellt. Damit ist nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit (E. 4.1.1) erstellt, dass es zu einem Unfall beziehungsweise einer unfall�hnlichen K�rpersch�digung gekommen ist. Eine viel gr�ssere Wahrscheinlichkeit spricht daf�r, dass es sich beim geschilderten Wegrutschen um eine "giving way" Episode handelte. Diese innere Ursache (vgl. BGE 134 V 72 E. 4.1.1 S. 76) der anl�sslich des allt�glichen Treppensteigens aufgetretenen Gesundheitssch�digung erf�llt die Anforderungen an den zur Bejahung des Unfallbegriffs bzw. der unfall�hnlichen K�rpersch�digung vorausgesetzten �usseren Faktor nicht.
4.4 Fehlte es somit in Bezug auf die seit 1. September 2008 geklagten Beschwerden im rechten Knie an dem f�r einen Anspruch auf Leistungen nach UVG vorausgesetzten Erfordernis des sch�digenden �usseren Faktors, ist die verf�gte und mit Einspracheentscheid sowie mit angefochtenem Gerichtsentscheid best�tigte Einstellung s�mtlicher Leistungen ex nunc et pro futuro nach der einschl�gigen Rechtsprechung (BGE 130 V 380) nicht zu beanstanden.