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Timestamp: 2019-12-13 01:32:21
Document Index: 134550447

Matched Legal Cases: ['§ 233', 'OGH', '§ 15', '§ 140', '§ 256', '§ 15', '§ 256', '§ 15']

Mai 1950 (Nr. 326-342)...
420 Urt. v. 28.4.1950 i.S. D. (Bekl.) w. S. (Kl.) – II b ZS 153/49 – I. LG Es- sen, II. OLG Hamm Nr. 325. §§ 233, 519 ZPO 1. Ein Versehen eines Rechtsanwalts kann auch dann die Wiedereinset- zung ausschließen, wenn es weder eine Verletzung seiner Berufspflicht noch eine Verletzung der im Verkehr erforderlichen Sorgfalt darstellt. 2. Versehen eines Rechtsanwalts, der als Prozesspartei von einem ande- ren Rechtsanwalt als Prozessbevollmächtigter vertreten wird. 3. Mindesterfordernisse einer Berufungsbegründung. Beschluss v. 28.4.1950 i.S. Dr. B. (Kl.) w. Deutsches Reich u.a. (Bekl.) – II b ZB 11/50 – I. LG Hamburg, II. OLG Hamburg – OGHZ 3, 362 Mai 1950 (Nr. 326-342) Nr. 326. §§ 15, 21 Abs. 4 UmstG; MilRegG Nr. 52, 53; Rundverfg. Nr. 49/47 und 158/47 der Reichsbankleitstelle /ZJBl. 1947 S. 121 u. 122); Anweisung Nr. 110 d. Brit. MilReg (ZJBl. 1947, S. 97); §§ 140, 273, 274, 537 BGB; § 256 ZPO 1. Der ausländische Gläubiger eines Reichsmarkanspruchs, der der Um- stellung seiner Forderung nach § 15 Abs. 1 Satz 2 UmstG widersprochen hat, kann unter den Voraussetzungen des § 256 ZPO auf Feststellung klagen, dass er dem Schuldner gegenüber die Rechtsstellung einnehme, die sich aus dem Bestehen des Reichsmarkanspruchs zur Zeit der Wäh- rungsumstellung und der durch seinen Widerspruch gegen die Umstel- lung geschaffenen Rechtslage ergebe. Es kann dem Gläubiger nicht zu- gemutet werden, untätig abzuwarten, bis die Umstellung der unter den § 15 UmstG fallenden Ansprüche gesetzlich geregelt ist, und erst dann den Streit auszufechten, ob überhaupt ein Anspruch...