Source: http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NVwZ-RR%201998,%20529
Timestamp: 2013-05-21 17:43:44
Document Index: 206515498

Matched Legal Cases: ['Art. 1', 'Art. 57', 'Art. 57', 'Art. 28', 'Art. 28', 'Art. 58', 'Art. 57', 'Art. 97', 'Art. 57', 'Art. 58', 'Art. 57', 'Art. 57', 'Art. 28', 'Art. 28', 'Art. 58', 'Art. 58', 'Art. 106', 'Art. 58', 'Art. 28']

Rechtsprechung: NVwZ-RR 1998, 529
�bersicht StGH Niedersachsen
Rechtsprechung StGH Niedersachsen, 25.11.1997 - StGH 14/95; StGH 16/95; StGH 18/95; StGH 20/95; StGH 22/95; StGH 24/95; StGH 25/95; StGH 2/96; StGH 3/96; StGH 5/96; StGH 6/96; StGH 7/96; StGH 9/96; StGH 10/96; StGH 12/96; StGH 13/96; StGH 14/96; StGH 15/96; StGH 16/96; StGH 17/96; StGH 18/96; StGH 19/9 Volltextver�ffentlichungen (2)
Nieders�chsisches Finanzausgleichsgesetz ist verfassungswidrig
niedersachsen.de Verfassungswidrigkeit des Nieders�chsischen Gesetzes �ber den Finanzausgleich vom 19.12.1995 - Gebot eines aufgabengerechten Finanzausgleiches
NVwZ-RR 1998, 529
DVBl 1998, 188
Wird zitiert von ... (19) StGH Niedersachsen, 04.06.2010 - StGH 1/08 Zur Verfassungsm��igkeit von Art. 1 Abs. 3 NFAG-�ndG vom 12.7.2007Mit Urteil vom 25. November 1997 (StGH 14/95 u. a., Nds. StGHE 3, 299) erkl�rte der Nieders�chsische Staatsgerichtshof Teile des NFAG 1995 und auch die Neuregelung in � 7 u. a. deshalb f�r unvereinbar mit Art. 57 Abs. 4 und 58 NV, weil der Bev�lkerungsansatz als einziges Verteilungskriterium der Schl�sselzuweisungen f�r Landkreise nicht einem aufgabengerechten Finanzausgleich entspreche.Art. 57, 58 NV verwirklichen f�r das Land Niedersachsen die bundesverfassungsrechtliche Garantie der kommunalen Selbstverwaltung (Art. 28 GG) und haben nach Entstehungsgeschichte und Zweck jedenfalls denselben Mindestgehalt wie Art. 28 Abs. 1 S�tze 2 und 3 und Abs. 2 GG (Nds. StGH, Beschluss vom 15. August 1995, StGH 2, 3, 6 bis 10/93, Nds. StGHE 3, 136, 155 f.; Urteile vom 15. November 1997, StGH 14/95 u. a., Nds. StGHE 3, 299, 311, vom 16. Mai 2001, StGH 6/99 u. a., LVerfGE 12, 255, 273, vom 6. Dezember 2007, StGH 1/06, Nds. StGHE 4, 170, 181 f. und vom 27. Februar 2008, StGH 2/05, Nds. StGHE 4, 202, 214 f.).Die Aufgabenbezogenheit der Finanzgarantie des Art. 58 NV und das Ziel der Aufgabengerechtigkeit des Finanzausgleichs verlangen, dass der Gesetzgeber bei der Ausgestaltung des vertikalen Finanzausgleichs zwischen Land und Kommunen die H�he der erforderlichen Finanzmittel und damit auch Art und Umfang der zu erledigenden Aufgaben der Kommunen kennt und nachvollziehbar einsch�tzt (Nds. StGH, Urteile vom 25. November 1997, StGH 14/95 u. a., Nds. StGHE 3, 299, 315 und vom 16. Mai 2001, StGH 6/99 u. a., Nds. StGHE 4, 31, 57).Auch bei der horizontalen Verteilung der Schl�sselmasse auf die einzelnen Kommunen bildet das Leitbild eines aufgabengerechten Finanzausgleichs den verfassungsrechtlichen Ausgangspunkt (Nds. StGH, Urteile vom 25. November 1997, a. a. O., S. 319 …und vom 16. Mai 2001, a. a. O., S. 60).Innerhalb dieser Grenzen steht dem Gesetzgeber ein weiter, verfassungsgerichtlich nicht �berpr�fbarer Gestaltungsspielraum bei der Auswahl der Kriterien f�r die Bestimmung des aufgabenbezogenen Finanzbedarfs zu (Nds. StGH, Urteil vom 25. November 1997, a.a.O., S. 320).Um diesen Finanzbedarf zu ermitteln, muss der Gesetzgeber eine typisierende Bedarfsanalyse erstellen, die im Gegensatz zu der nach Art. 57 Abs. 4 NV erforderlichen Kostenanalyse die Autonomie der Kommunen bei der Entscheidung �ber das Ob und den Umfang der Wahrnehmung freiwilliger Selbstverwaltungsaufgaben sowie �ber die Strukturen der Aufgabenwahrnehmung bei den pflichtigen Selbstverwaltungsaufgaben wahren muss (Nds. StGH, Beschluss vom 15. August 1995, StGH 2, 3, 6 bis 10/93, Nds. StGHE 3, 136, 163; Urteile vom 25. November 1997, StGH 14/95 u. a., Nds. StGHE 3, 299, 315 und vom 16. Mai 2001, StGH 6/99 u. a., Nds. StGHE 4, 299, 31, 57).Nach der Rechtsprechung des Nds. StGH steht dem Gesetzgeber bei der Auswahl von Kriterien f�r die Verteilung des Hauptansatzes ein weiter, verfassungsgerichtlich nicht �berpr�fbarer Gestaltungsspielraum zu (Nds. StGH, Urteil vom 25. November 1997, StGH 14/95 u. a., Nds. StGHE 3, 299, 319 f.).Die gesetzlich festzulegenden abstrakten Bedarfsindikatoren zur Bestimmung des notwendigen Finanzbedarfs der Kommunen m�ssen die mit der Erf�llung bestimmter Aufgaben verbundenen Kosten realit�tsnah abbilden (Nds. StGH, Urteile vom 25. November 1997, StGH 14/95 u. a., Nds. StGHE 3, 299, 319 und vom 16. Mai 2001, StGH 6/99 u. a., Nds. StGHE 4, 31, 60).Gerade unter Ber�cksichtigung der Ausf�hrungen des Nieders�chsischen Staatsgerichtshofs zur Aufgabengerechtigkeit des Verteilungskriteriums der Einwohnerzahl bei den Kreisaufgaben der Kreisstra�en und der Sch�lerbef�rderung (Nds. StGH, Urteile vom 25. November 1997, StGH 14/95, Nds. StGHE 3, 299, 319 und vom 16. Mai 2001, StGH 6/99, Nds. StGHE 4, 31, 61, 66) ist die Begr�ndung f�r die Einf�hrung des Sonderbedarfsansatzes in den Gesetzesmaterialien (…Nds. LT-Drs. 15/3748, S. 11) eingehend und nachvollziehbar.
VerfG Brandenburg, 18.12.1997 - VfGBbg 47/96 �berpr�fung der Kostenerstattungsregelung des GemFinG BB 1996 im Zusammenhang mit …Daraus folgt zugleich, da� der Gesetzgeber, wenn es an einer anderweitigen Festlegung �ber die Deckung der Kosten - etwa bei der erstmaligen �bertragung der Aufgabe - fehlt, verfassungsrechtlich gehalten ist, bei der Kostendeckungsregelung im Haushalts- bzw. Gemeindefinanzierungsgesetz jede Verpflichtung der Kommunen zur Wahrnehmung von Angelegenheiten des Landes in seine Erw�gungen einzubeziehen und ggf. die Kostendeckungsregelung zu aktualisieren (vgl. auch VerfGH NW, DVBl. 1993, 197, 199; NdsStGH, Urteil vom 25.11.1997 - Az.: StGH 14/95 u.a. - S. 25 des Umdrucks;… Maurer, in: Henneke/Maurer/Schoch, Die Kreise im Bundesstaat, 1994, S. 139, 159 m.w.N.), um so die Gleichzeitigkeit von Aufgabenzuweisung und Festlegung �ber die Kostendeckung herzustellen.Dem ist nur Rechnung getragen, wenn dies "erkennbar und nachpr�fbar" geschieht (so NdsStGH, DVBl. 1995, 1175, 1176 sowie Urteil vom 25.11.1997, a.a.O., S. 22 des Umdrucks).In welcher Einzelausgestaltung der Gesetzgeber die gesonderte Ausweisung f�r Kosten �bertragener Aufgaben vornimmt, unterliegt weitgehend - mit gewissen Einschr�nkungen mit Blick auf den Sinn und Zweck des Art. 97 Abs. 3 Satz 1 LV - seiner Gestaltungsfreiheit (vgl. NdsStGH, Urteil vom 25.11.1997, a.a.O., S. 23 des Umdrucks;… Maurer, in: Henneke/Maurer/Schoch, Die Kreise im Bundesstaat, 1994, S. 139, 157).Von Verfassungs wegen reicht es vielmehr aus, die Erstattung der Verwaltungskosten f�r s�mtliche oder mehrere �bertragene Aufgaben pauschaliert zu bestimmen (…vgl. NdsStGH, DVBl. 1995, S. 1175, 1176 sowie Urteil vom 25.11.1997, a.a.O., S. 23 des Umdrucks; BayVerfGH, Entscheidung vom 18. April 1996 - Az.: Vf. 13-VII-93 - , S. 37 des Umdrucks) und in einem einheitlichen Ansatz zusammenzufassen, etwa in der Form von gesonderten Zuweisungen zu den Kosten der Pflichtaufgaben, wie dies in den Gemeindefinanzierungsgesetzen der Jahre 1991 und 1992 jeweils in � 10 geschehen ist.Dabei mu� allerdings zus�tzlich die Beteiligung des Landes einerseits und der Kommunen andererseits erkennbar sein (in diesem Sinne auch NdsStGH, Urteil vom 25.11.1997, a.a.O., S. 24, 28).Das kann etwa in der Weise geschehen, da� auf der Grundlage einer (prognostischen) Kostenanalyse eine - einheitliche oder nach Aufgaben bzw. Aufgabengruppen differenzierende - Quote gebildet (so NdsStGH, Urteil vom 25.11.1997, a.a.O.) oder da� - was letztlich auf das selbe hinausl�uft - das auf die betreffende �bertragene Aufgabe oder die betreffenden �bertragenen Aufgaben entfallende (prognostisch ermittelte) Gesamtvolumen angegeben und diesem der von den Kommunen zu tragende Anteil gegen�bergestellt wird, sei es im Gesetz oder erschlie�bar aus der ma�geblichen Gesetzesbegr�ndung (im Entwurf des Gesetzes oder, bei Ver�nderungen des Entwurfs, aus den Ausschu�beratungen).Sie h�tte jedoch den Nachteil, da� die Kommunen einer mittelbaren Beeinflussung beim "Wie" der Aufgabenwahrnehmung ausgesetzt w�rden (…vgl. auch NdsStGH, DVBl. 1995, S. 1175, 1176 sowie Urteil vom 25.11.1997, a.a.O., S. 23 des Umdrucks).
StGH Niedersachsen, 07.03.2008 - StGH 2/05 Verfassungsbeschwerden von 11 nieders�chsischen Gemeinden zur�ckgewiesenDie vollst�ndige Neukonzeption des kommunalen Finanzausgleichs war erforderlich geworden, weil der Nieders�chsische Staatsgerichtshof mit Urteil vom 25. November 1997 -StGH 14/95 u.a.- (Nds. StGHE 3, 299) wesentliche Vorschriften des NFAG 1995 f�r mit der Nieders�chsischen Verfassung unvereinbar und mit Wirkung vom 1. Januar 1995 f�r nichtig erkl�rt hatte.Die Bezeichnung des Art. 57 Abs. 1 bis 3 NV neben Art. 58 NV als Rechtsgrundlage ist unsch�dlich, weil der Nieders�chsische Staatsgerichtshof in fr�heren Verfahren zum kommunalen Finanzausgleich auch Art. 57 NV als Ma�stab herangezogen hat (Beschluss vom 15. August 1995 -StGH 2, 3, 6 bis 10/93-, Nds. StGHE 3, 136, 155; Urteile vom 25. November 1997 -StGH 14/95 u.a.-, Nds. StGHE 3, 299, 311; vom 16. Mai 2001 -StGH 6/99 u.a.-, LVerfGE 12, 255, 273).Art. 57, 58 NV verwirklichen f�r das Land Niedersachsen die bundesverfassungsrechtliche Garantie der kommunalen Selbstverwaltung (Art. 28 GG) und haben nach Zweck und Entstehungsgeschichte jedenfalls denselben Mindestgehalt wie Art. 28 Abs. 1 S�tze 2 und 3 und Abs. 2 GG (Nds. StGH, Beschluss vom 15. August 1995 -StGH 2, 3, 6 bis 10/93-, Nds. StGHE 3, 136, 155 f.; Urteile vom 15. November 1997 -StGH 14/95 u. a.-, Nds. StGHE 3, 299, 311; vom 16. Mai 2001 -StGH 6/99 u. a.-, LVerfGE 12, 255, 273;… vom 6. Dezember 2007 -StGH 1/06-, NdsVBl. 2008, S. 37, 39).Die finanzielle Mindestausstattung ist demgegen�ber jedenfalls dann nicht erreicht, wenn die Kommunen auf Grund ihrer finanziellen Situation au�er Stande sind, �berhaupt freiwillige Selbstverwaltungsaufgaben wahrzunehmen (Nds. StGH, Urteile vom 25. November 1997 -StGH 14/95 u. a.-, Nds. StGHE 3, 299, 314 f.; vom 16. Mai 2001 -StGH 6/99 u. a.-, LVerfGE 12, 255, 283; VerfG Bbg, Urteil vom 16. September 1999 -VfGBbg 28/98-, LVerfGE 10, 237, 254;… Bay- VerfGH, Entscheidung vom 27. Februar 1997 -Vf. 17-VII-94-, BayVBl. 1997, S. 303, 304).Der Staatsgerichtshof hat aus der in Art. 58 NV angelegten Spannungslage zwischen den finanziellen Interessen der Kommunen zur Wahrnehmung der ihnen zugewiesenen Aufgaben und denen des Landes auf Wahrung seiner finanziellen Leistungsf�higkeit in seinem Urteil vom 25. November 1997 -StGH 14/95 u. a.- (Nds. StGHE 3, 299, 315 f.) den Grundsatz der Verteilungssymmetrie wie folgt abgeleitet: "Der Anspruch der Kommunen aus Art. 58 NV wird aber nicht vorbehaltlos gew�hrt, wie das einschr�nkende Merkmal der finanziellen Leistungsf�higkeit des Landes zeigt.Umgekehrt k�nnen die Kommunen auch nicht auf den Fortbestand der einmal gew�hrten Finanzzuweisungen vertrauen, denn auch das Land darf nicht finanziell �berfordert werden und muss in der Lage bleiben, andere gleichwertige G�ter sicher zu stellen (Nds. StGH, Urteil vom 25. November 1997 -StGH 14/95 u. a.-, Nds. StGHE 3, 299, 315;… BayVerfGH, Entscheidung vom 28. November 2007 -Vf. 15-VII-05-, juris Rdnr. 204-208).Der Gesetzgeber ist ferner verpflichtet, seine einmal getroffene Entscheidung �ber die Gewichtung des Finanzbedarfs der Kommunen und der Finanzkraft/Leistungsf�higkeit von Kommunen und Land fortlaufend zu beobachten, um auch bei einseitigen Ver�nderungen der Aufgabenbelastung Anpassungen vorzunehmen (Nds. StGH, Urteil vom 25. November 1997 -StGH 14/95 u. a.-, Nds. StGHE 3, 299, 315; ebenso Th�rVerfG, Urteil vom 3. Mai 2005 -VerfGH 28/03-, LVerfGE 16, 593, 626; VerfG Bbg, Urteil vom 16. September 1999 -VfGBbg 28/98-, LVerfGE 10, 237, 244 f.).
VerfG Brandenburg, 16.09.1999 - VfGBbg 28/98 Zu der Entwicklung der gesamten Kommunalfinanzen verweist die Beschwerdef�hrerin auf das Urteil des Nieders�chsischen Staatsgerichtshofs vom 25. November 1997 - StGH 14/95 u. a. - und regt an, eine Auskunft des Brandenburgischen St�dte- und Gemeindebundes, des Deutschen St�dte- und Gemeindebundes sowie des Bundesfinanzministeriums einzuholen.Sein Gestaltungsspielraum findet seine Grenze in dem Verbot der offensichtlichen Disproportionalit�t von wahrzunehmenden Aufgaben und Mittelzuweisung (vgl. hierzu Nieders�chsischer Staatsgerichtshof, Urteil vom 25. November 1997 - StGH 14/95 u. a. -, Nds.Rpfl. 1998, 145, 147).
LVerfG Sachsen-Anhalt, 13.07.1999 - LVG 20/97 Staatsgerichtshofs (besonders deutlich bei: NdsStGH, Urt. v. 25.11.1997 - StGH 14/95 u. a. -, NdsVBl 1998, 43 = D�V 1998, 382 = DVBl 1998, 185 [dort mit Anm. Kirchhof]; vgl. DVBl 1998, 185 [186 l. Sp.]) ist deshalb Anlass f�r das Landesverfassungsgericht Sachsen-Anhalts gewesen, sich ihr anzuschlie�en (…best�tigend f�r Brandenburg: VfGH Bbg, Urt. v. 18.12.1997 - VfGBbg 47/96 -, D�V 1998, 336 ff = LKV 1998, 195;… f�r eine "besondere" Pflicht zu einem "Mehrlastenausgleich" auch: StGH BW, Urt. v. 5.10.1998 - GR 4/97 -, D�V 1999, 73 [75], einschr�nkend [nur wenn zuvor ein anderer Verwaltungstr�ger zust�ndig war]: StGH BW, Urt. v. 10.5.1999 - GR 2/97 -, UrtAbdr, S. 28;… vgl. i. �. zum Zusammenhang von Aufgaben-Verteilungsregelung und Finanzsystem: M�ckl, a. a. O., S. 80 f;… Schwarz, a. a. O., S. 79 ff, 135 ff; Henneke, Landesverfassungsrechtliche Finanzgarantien der Kreise und Gemeinden, Der Landkreis 1999, 147 [150 f]).
OVG Niedersachsen, 27.01.1999 - 10 L 6960/95 Erhebung und Begrenzung von Kreisumlage; Aufgaben, kreiseigene; Kreisaufgaben; …Dieses Recht der Landkreise ist ein wesentlicher Bestandteil der Finanzhoheit der Gemeindeverb�nde und seine Aus�bung notwendigerweise dadurch bedingt, dass die Landkreise an der bundesverfassungsrechtlichen Ertragsverteilung in Art. 106 GG nicht beteiligt sind und der Landesgesetzgeber bisher kaum von der in Art. 58 NV einger�umten M�glichkeit Gebrauch gemacht hat, den Landkreisen eigene Steuerquellen zu erschlie�en (Nds. StGH, Urt. v. 25.11.1997 - StGH 14/95 u.a. -, Nds VBl. 1998, 43, 46).Insoweit ist die zur Kreisumlage erm�chtigende Regelung des � 18 Abs. 1 FAG 1993 nur dann mit der Finanzhoheit der kreisangeh�rigen Gemeinden und damit der Garantie der kommunalen Selbstverwaltung zu vereinbaren, wenn die Festsetzung der Umlages�tze den Gemeinden eine angemessene Finanzausstattung bel�sst und ihnen einen substanziellen Finanzspielraum zur eigenverantwortlichen Aufgabenwahrnehmung verbleibt (Nds. StGH, Urt. v. 25.11.1997, a.a.O., S. 46;… ebenso Schl.-Holst. OVG, a.a.O., S. 472;… OVG Brandenburg, Urt. v. 7.11.1996 - 1 D 344/94.NE -, NVwZ-RR 1998, 57, 63; Henneke, Der Landkreis 1998, 168, 179).Von der Wirksamkeit und Verbindlichkeit der in � 96 Abs. 1 Satz 1 BSHG geregelten Aufgaben�bertragung ist im Ergebnis sp�ter auch der Nieders�chsische Staatsgerichtshof ausgegangen (vgl. Urt. v. 25.11.1997, a.a.O., S. 45).
VerfGH Bayern, 28.11.2007 - 15-VII-05 Gesetzesvorschriften �ber den kommunalen Finanzausgleich Kommunaler teilweise …Verlangt wird im Grundsatz die Nachvollziehbarkeit der Regelungen auf der Grundlage einer Bedarfs- und Einnahmenermittlung der Kommunen (StGH Baden-W�rttemberg DVBl 1999, 1351/1357; VerfGH Th�ringen NVwZ-RR 2005, 665/671; StGH Niedersachsen vom 25.11.1997 = NVwZ-RR 1998, 529; NVwZ-RR 2001, 553; VerfG Brandenburg vom 16.9.1999 = NVwZ-RR 2000, 129/132; a. A. f�r das dortige Landesrecht LVerfG Sachsen-Anhalt NVwZ-RR 2000, 1/7; VerfGH Sachsen LKV 2001, 223/227).
VGH Bayern, 04.04.2006 - 4 N 05.2249 Zweitwohnungsteuer auch bei gemischter Nutzung zul�ssig.Andererseits setzt der Begriff der Aufwandsteuer - insoweit ist die Bezeichnung "Luxussteuer" irref�hrend - keineswegs eine besonders aufwendige oder luxuri�se Einkommensverwendung voraus (BVerwG, U.v. 26.9.2001 - 9 C 1.01, NVwZ 2002, 728; BFH U.v. 5.3.1997 - II R 28/95, NVwZ-RR 1998, 529).
VerfG Brandenburg, 22.11.2007 - VfGBbg 75/05 Kommunale Verfassungsbeschwerde gegen Finanzausgleichsgesetz sowie …Sein Gestaltungsspielraum findet seine Grenze in dem Verbot der offensichtlichen Disproportionalit�t von wahrzunehmenden Aufgaben und Mittelzuweisung (vgl. hierzu NdsStGH, Urteil vom 25. November 1997 - StGH 14/95 u. a. -, Nds.Rpfl. 1998, 145, 147; VerfG M-V…, Urteil vom 16. Februar 2006, a.a.O.; Th�rVerfGH, Urteil vom 21. Juni 2005 - Az.: 28/03 -, NVwZ-RR 2005, 665, 676 ff.).
LVerfG Mecklenburg-Vorpommern, 18.12.2003 - LVerfG 13/02 Amtsangeh�rige Gemeinden - Kommunale Selbstverwaltung, FinanzausgleichSie m�ssen dar�ber hinaus auch in der Lage sein, ein Mindestma� an freiwilligen Selbstverwaltungsaufgaben zu erledigen (NdsStGH, Urteil v. 25. November 1997 - StGH 14/95 -, DVBl 1998, 185; BayVerfGH , Entsch. v. 27. Februar 1997 Vf.17-VII-94 -, BayVBl. 1997, 303;… StGH Bad.-W�rtt., Urt. v. 10. November 1993 - GR 3/92 -, DVBl 1994, 206;… Dreier, in: Dreier [Hrsg.], Grundgesetz , Kommentar, 1998, Art. 28 Rdn. 145).
LVerfG Sachsen-Anhalt, 17.09.1998 - LVG 4/96 VerfGH Rheinland-Pfalz, 14.02.2012 - VGH N 3/11 Kein Auskommen mit den Finanzzuweisungen des Landes
OVG Niedersachsen, 03.09.2002 - 10 LB 3714/01 Gro�e selbst�ndige Stadt wendet sich gegen die H�he der Kreisumlage f�r das …
LVerfG Mecklenburg-Vorpommern, 16.09.2002 - LVerfG 8/02 Einstweilige Anordnung bei Fraktionsausschluss
OVG Niedersachsen, 08.01.2001 - 10 L 1329/00 R�ckwirkende Neufestsetzung einer Kreisumlage; Kreisumlage; Neufestsetzung, …