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Timestamp: 2019-10-14 03:56:07
Document Index: 76246607

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 284', '§ 3', '§ 284', '§ 5', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 3', '§ 3', '§ 3']

Der Tatbegriff in §§ 3 und 9 Abs. 1 StGB | Duncker & Humblot
Duesberg, Erik
The Term »Tat« in Sections 3 and 9 (1) German Criminal Code. Results of Applying German Criminal Law on Offshore Gambling Activities
Beiträge zum Internationalen und Europäischen Strafrecht / Studies in International and European Criminal Law and Procedure (IES), Volume 28
ISBN 978-3-428-14971-1
ISBN 978-3-428-54971-9
ISBN 978-3-428-84971-0
»The Term ›Tat‹ in Sections 3 and 9 (1) German Criminal Code«
German legal practice and science are confronted with considerable difficulties in applying sections 3–9 of the German Criminal Code on new criminal developments such as cybercrime. The paper achieves appropriate results by interpreting the term »Tat« in sections 3 and 9 (1) German Criminal Code.
Einführung in die Problematik – Ziel der Untersuchung – Gang der Untersuchung
2. Virtuelle Offshore-Glücksspielangebote
Erscheinungsformen – Risiken und Schutzmaßnahmen – Ablauf
3. Der Verbotstatbestand § 284 StGB
Schutzzweck – Tatbestandsvoraussetzungen – Verletzungs- oder Gefährdungsdelikt?
4. Das deutsche Strafanwendungsrecht, §§ 3 ff. StGB
5. Die Anwendbarkeit des § 284 StGB auf virtuelle Offshore-Glücksspielangebote
Unionsrechtliche Implikationen – Schutz- und Weltrechtsprinzip, §§ 5, 6 StGB – Passives Personalitätsprinzip, § 7 Abs. 1 StGB – Prinzip stellvertretender Strafrechtspflege, § 7 Abs. 2 Nr. 2 StGB – Aktives Personalitätsprinzip bzw. Prinzip stellvertretender Strafrechtspflege, § 7 Abs. 2 Nr. 1 Var. 1 StGB – Territorialitätsprinzip, §§ 3, 9 Abs. 1 StGB (Der Tatbegriff in §§ 3 und 9 Abs. 1 StGB: Wortlaut – Entstehungsgeschichte – Systematik – Verfahrensdienlichkeit – Vermeidung von Jurisdiktionskonflikten durch klare Zuständigkeitsgrenzen – Verbot, fremde Strafansprüche ungerechtfertigt auszuschließen – Selbstschutz des Tatortstaates – Interventionsverbot – Individualrechtliche Implikationen) – Irrtümer betreffend §§ 3 ff. StGB als Strafgewaltbegrenzung?
Thesen – Reformbedarf – Mögliche Reformen
»Insgesamt gesehen bietet die Dissertation von Duesberg damit - über den exemplarisch herausgegriffenen Bereich des Glücksspielstrafrechts hinaus - in dem für die Praxis der Strafverfolgung immer wichtiger werdenden Bereich der Internetverbreitungskriminalität einen guten und wissenschaftlich fundierten Überblick zur Reichweite des deutschen Strafrechts und zeigt auch denkbare Lösungsansätze für neue rechtliche Problemstellungen auf. Da davon ausgegangen werden muss, dass die Tatbegehung über moderne Medien vom Ausland aus noch weiter massiv zunehmen wird, ist das Werk daher allen in diesem Bereich tätigen Strafjuristen besonders zu empfehlen.« Dr. Wolfgang Bär, in: MultiMedia und Recht, 4/2017
Glücksspiel Internationales Strafrecht Tatbegriff Criminal law, code of criminal procedure, criminology