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Timestamp: 2016-12-04 08:21:28
Document Index: 51040167

Matched Legal Cases: ['Art. 28', 'Art. 28', 'Art. 29', 'Art. 16', 'BGE', 'Art. 17', 'BGE', 'Art. 66', 'Art. 68']

8C_787/2014 (05.02.2015)
8C_787/2014 {T 0/2} Urteil vom 5. Februar 2015
B. In teilweiser Gutheissung der vom Versicherten gegen die Verfügungen vom 27. Mai 2013 erhobenen Beschwerde sprach ihm das Versicherungsgericht des Kantons Aargau ab 1. März (recte April) 2008 bis 31. Juli 2011 eine Dreiviertelsrente und ab 1. August 2011 eine Viertelsrente zu. Weiter stellte es fest, dass ihm ab 1. März 2005 bis 31. März 2008 eine ganze Invalidenrente zustehe (Entscheid vom 9. September 2014).
C. Mit Beschwerde beantragt der Versicherte, in Aufhebung des kantonalen Entscheides sei ihm ab 1. März 2005 eine ganze Invalidenrente zuzusprechen.
2. Die Vorinstanz hat die Grundlagen über den Rentenanspruch (Art. 28 IVG; Art. 28 Abs. 1 i.V.m. Art. 29 Abs. 1 lit. b IVG in der bis 31. Dezember 2007 in Kraft gestandenen Fassung) und die Invaliditätsbemessung nach dem Einkommensvergleich (Art. 16 ATSG; BGE 135 V 297 E. 5.1 f. S. 300 ff., 130 V 343 E. 3.4 S. 348 f., 129 V 222) richtig dargelegt. Darauf wird verwiesen. Zu ergänzen ist, wenn sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezügers erheblich ändert, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (Art. 17 Abs. 1 ATSG).
4. Streitig und zu prüfen ist weiter die Arbeitsfähigkeit des Versicherten.
5. Auf der beruflich-erwerblichen Seite der Invaliditätsbemessung (zur diesbezüglichen bundesgerichtlichen Kognition siehe BGE 132 V 393 E. 3.3 S. 399) ist unbestritten, dass das vom Versicherten ohne Gesundheitsschaden hypothetisch erzielbare Valideneinkommen im Jahr 2008 Fr. 101'776.52 und im Jahr 2011 Fr. 105'842.04 betragen hätte; diesbezüglich erübrigen sich mithin Weiterungen.
7. Bei diesem Verfahrensausgang werden die Verfahrenskosten den Parteien je zur Hälfte auferlegt (Art. 66 Abs. 1, Art. 68 Abs. 2 BGG).
1. Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen. Der Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 9. September 2014 und die Verfügung der IV-Stelle des Kantons Aargau vom 27. Mai 2013 werden insoweit abgeändert, als die Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer ab 1. April 2008 eine ganze Invalidenrente und ab 1. August 2011 eine halbe Invalidenrente auszurichten hat. Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen.