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Timestamp: 2020-04-04 09:59:07
Document Index: 197526875

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 1', '§ 1', '§ 3', '§ 6', '§ 8', '§ 15', '§ 17', '§ 2', 'Art. 1', '§ 1', '§ 3', 'Art. 57', '§ 4', 'Art. 58', '§ 5', 'Art. 57', 'Art. 58', '§ 6', '§ 8', '§ 9', '§ 11', '§ 12', '§ 13', 'Art. 84', '§ 14', '§ 26', '§ 15', '§ 16', 'Art. 85', '§ 31', 'Art. 85', '§ 37', '§ 37', '§ 17', '§ 18', 'Art. 114', '§ 19', '§ 21', '§ 23', '§ 33', '§ 19', '§ 20', '§ 21', 'Art. 5', '§ 22', 'Art. 5', '§ 2', '§ 6', '§ 23', '§ 29', '§ 31', '§ 23', '§ 24', '§ 25', '§ 26', '§ 27', '§ 28', '§ 29', '§ 30', '§ 30', '§ 36', '§ 25', '§ 36', '§ 31', 'Art. 53', 'Art. 53', '§ 33', '§ 35', '§ 35', '§ 36', '§ 37', '§ 38', '§ 39', '§ 40', '§ 41', 'Art. 54', 'EuG', '§ 42', '§ 43', '§ 4', '§ 3', '§ 6', '§ 4', '§ 4', 'Art. 54', 'EuG', '§ 3', '§ 30', '§ 44', '§ 12']

BayAgrSchO: Bayerische Agrarschulordnung (BayAgrSchO) Vom 5. September 2019 (GVBl. S. 564) BayRS 7803-1-L (§§ 1–44) - Bürgerservice
Bereich reduzierenBayerische Agrarschulordnung (BayAgrSchO) Vom 5. September 2019 (GVBl. S. 564) BayRS 7803-1-L (§§ 1–44)
Bayerische Agrarschulordnung
(BayAgrSchO)
Vollzitat nach RedR: Bayerische Agrarschulordnung (BayAgrSchO) vom 5. September 2019 (GVBl. S. 564, BayRS 7803-1-L), die durch Verordnung vom 26. Januar 2020 (GVBl. S. 30) geändert worden ist
Teil 1 Schulartübergreifende Regelungen
Kapitel 1 Allgemeines (§§ 1–2)
Kapitel 2 Schulgemeinschaft (§§ 3–5)
Kapitel 3 Allgemeiner Schulbetrieb (§§ 6–7)
Kapitel 4 Grundsätze des Schulbetriebs (§§ 8–14)
Kapitel 5 Individuelle Unterstützung, Nachteilsausgleich, Notenschutz und Studierendenunterlagen (§§ 15–16)
Kapitel 6 Schulaufsicht (§§ 17–18)
§ 2 Bildungsziele
1Im Rahmen des gemeinsamen Bildungs- und Erziehungsauftrages aller Schulen (Art. 1 Bayerisches Gesetz über das Erziehungs- und Unterrichtswesen – BayEUG) haben die Schulen nach § 1 insbesondere das Ziel, die Studierenden auf ihre Aufgaben in der Agrar- und Hauswirtschaft vorzubereiten und in ihrer Persönlichkeit zu stärken. 2Dabei sollen die Studierenden
Verantwortung für die Belange der Agrar- oder Hauswirtschaft und des ländlichen Raumes übernehmen,
sich der Bedeutung ihrer Rolle als Erzeuger regionaler und hochwertiger Lebensmittel sowie ihrer Verantwortung bewusst werden, Leistungen für Natur und Umwelt zu erbringen,
selbständig und nachhaltig wirtschaftend unter besonderer Berücksichtigung von Ökonomie und Ökologie, Umwelt- und Ressourcenschutz sowie dem Tierwohl agieren und
berufliche Handlungs- und Entscheidungsfähigkeit entwickeln.
Kapitel 2 Schulgemeinschaft
§ 3 Schulleitung (vergleiche Art. 57 BayEUG)
§ 4 Lehrerkonferenz (vergleiche Art. 58 BayEUG)
§ 5 Studierende, Studierendenvertretung
Schulleitung (vergleiche Art. 57 BayEUG)
Lehrerkonferenz (vergleiche Art. 58 BayEUG)
Widersprüche gegen Verwaltungsakte,
Beschwerden von grundsätzlicher Bedeutung mit Ausnahme von Aufsichtsbeschwerden gegen die Schule und von Dienstaufsichtsbeschwerden,
(5) Den Klassen- oder Semestersprechern ist Gelegenheit zu geben, an der Lehrerkonferenz oder Teilkonferenz teilzunehmen, wenn und soweit Angelegenheiten beraten werden, welche die Studierenden allgemein betreffen; die Entscheidung hierüber trifft das vorsitzende Mitglied.
Kapitel 3 Allgemeiner Schulbetrieb
§ 6 Anmeldung, Aufnahme in die Schule
Kapitel 4 Grundsätze des Schulbetriebs
§ 8 Gestaltung des Unterrichts, Wahlfächer, Unterrichtszeit
§ 9 Teilnahme, Befreiung, Verhinderung, Beurlaubung
§ 11 Verbot von Rauschmitteln, Sicherstellung von Gegenständen
§ 12 Finanzielle Abwicklung sonstiger Schulveranstaltungen
§ 13 Sammlungen und Spenden (vergleiche Art. 84 BayEUG)
§ 14 Erhebungen
(4) 1Eine Unterrichtsstunde dauert an den staatlichen Landwirtschaftsschulen 50 Minuten. 2Die Schulleitung setzt für die Zeit zwischen den Unterrichtsstunden geeignete Pausenlängen fest.
bei Erkrankung von mehr als drei Unterrichtstagen oder bei Erkrankung am Tag eines angekündigten Leistungsnachweises,
wenn sich krankheitsbedingte Versäumnisse häufen oder berechtigte Zweifel an der Erkrankung bestehen.
2In den Fällen von Satz 1 Nr. 2 kann die Schule die Vorlage eines amtsärztlichen Zeugnisses verlangen. 3Das Zeugnis nach den Sätzen 1 und 2 ist der Schule innerhalb von zehn Tagen, nachdem es verlangt wurde, vorzulegen; wird es nicht innerhalb dieser Frist vorgelegt, so gilt das Fernbleiben als unentschuldigt.
der schriftliche Verweis durch die Lehrkraft,
der verschärfte Verweis durch die Schulleitung,
die Entlassung von der Schule bei einer schulischen Gefährdung.
1Über Sammelbestellungen im schulischen Interesse entscheidet die Schulleitung. 2Für Sammlungen und Spenden ist § 26 der BaySchO entsprechend anzuwenden.
Kapitel 5 Individuelle Unterstützung, Nachteilsausgleich, Notenschutz und Studierendenunterlagen
§ 15 Individuelle Unterstützung, Nachteilsausgleich und Notenschutz
§ 16 Studierendenunterlagen (vergleiche Art. 85 Abs. 1a BayEUG)
Für die Gewährung von Individueller Unterstützung, Nachteilsausgleich und Notenschutz sind die §§ 31 bis 36 der BaySchO entsprechend anzuwenden.
Studierendenunterlagen (vergleiche Art. 85 Abs. 1a BayEUG)
1Für die Verwendung, Weitergabe, Aufbewahrung und Einsichtnahme von Studierendenunterlagen sowie das Verfahren bei Auflösung, Zusammenlegung oder Teilung einer Schule sind die §§ 37 bis 42 der BaySchO entsprechend anzuwenden. 2Abweichend von § 37 Satz 2 Nr. 1 Buchst. a bis d der BaySchO sollen die Studierendenunterlagen elektronisch geführt werden.
Kapitel 6 Schulaufsicht
§ 17 Schulaufsicht
§ 18 Härtefallklausel
Abweichend von Art. 114 Abs. 1 Nr. 2 BayEUG obliegt die unmittelbare staatliche Schulaufsicht für die Landwirtschaftsschulen den Regierungen.
Teil 2 Landwirtschaftsschulen
Kapitel 1 Allgemeines (§§ 19–20)
Kapitel 2 Schulbetrieb (§§ 21–22)
Kapitel 3 Leistungen, Noten, Zeugnisse (§§ 23–32)
Kapitel 4 Schulabschluss (§§ 33–43)
§ 19 Gliederung der Landwirtschaftsschulen
§ 20 Bildungsziele der Landwirtschaftsschulen
Im dreisemestrigen Studiengang der Abteilung Landwirtschaft erwerben sie Wissen und Können in der Betriebs- und Unternehmensführung, insbesondere die notwendige Handlungs- und Entscheidungskompetenz zur Optimierung und Weiterentwicklung des eigenen Betriebs; sie vertiefen ihr Wissen in der umwelt- und tiergerechten Produktions- und Verfahrenstechnik sowie im Ressourcenschutz und erwerben die fachtheoretischen Grundlagen der Berufsbildung und der Mitarbeiterführung.
Im dreisemestrigen Studiengang der Abteilung Hauswirtschaft erwerben sie Wissen und Können zur Übernahme von Führungsaufgaben in landwirtschaftlichen Unternehmerhaushalten, hauswirtschaftlichen Dienstleistungsbetrieben und gehobenen Privathaushalten sowie zur Gründung und Führung von eigenständigen hauswirtschaftlichen Unternehmen und Einkommenskombinationen.
Im zweisemestrigen Studiengang der Abteilung Hauswirtschaft erwerben die Studierenden Wissen und Können zur Leitung fremder landwirtschaftlicher Unternehmerhaushalte sowie zur Betreuung und Versorgung von Personen aller Altersgruppen unter besonderer Berücksichtigung sozialer und pädagogischer Aspekte; zudem erwerben sie Kompetenzen für die Existenzgründung.
Im einsemestrigen Studiengang der Abteilung Hauswirtschaft erwerben die Studierenden Grundlagen für die Aufgaben im Haushalt und im landwirtschaftlich-hauswirtschaftlichen Unternehmen. Der Studiengang ermöglicht den Einstieg in das Berufsfeld Hauswirtschaft und dient der Förderung insbesondere von Frauen im ländlichen Raum. Die Studierenden erwerben Kompetenzen zur nachhaltigen Führung des eigenen oder fremden Haushalts, einschließlich des landwirtschaftlichen Unternehmerhaushalts sowie für eine qualifizierte Tätigkeit im Bereich hauswirtschaftliche Dienstleistungen, insbesondere zur hauswirtschaftlichen Betreuung, Versorgung und Alltagsbegleitung von Personen und Personengruppen unterschiedlicher Altersstufen. Die Studierenden erwerben Kompetenzen als Basis für ein zusätzliches Einkommen, auch für den landwirtschaftlichen Betrieb sowie für die Übernahme von Bildungs- und Referententätigkeiten im Bereich Ernährung und Hauswirtschaft.
Kapitel 2 Schulbetrieb
§ 21 Bildungsdauer, Semestergestaltung (vergleiche Art. 5 BayEUG)
§ 22 Zugangsvoraussetzungen
Bildungsdauer, Semestergestaltung (vergleiche Art. 5 BayEUG)
Im dreisemestrigen Studiengang der Abteilung Landwirtschaft sind der Berufsabschluss in einem anerkannten Ausbildungsberuf der Landwirtschaft und zusätzlich ein Jahr einschlägige Berufspraxis erforderlich.
Im dreisemestrigen Studiengang der Abteilung Hauswirtschaft sind der Berufsabschluss im Ausbildungsberuf Hauswirtschafter/Hauswirtschafterin sowie zusätzlich ein Jahr einschlägige Berufspraxis oder ein Nachweis über die Erfüllung der Zulassungsvoraussetzungen gemäß § 2 der Verordnung über die Anforderungen der Meisterprüfung für den Beruf Hauswirtschafter/Hauswirtschafterin vom 28. Juli 2005 (BGBl. I S. 2278) erforderlich.
Im zweisemestrigen Studiengang der Abteilung Hauswirtschaft ist der Berufsabschluss im Ausbildungsberuf Hauswirtschafter/Hauswirtschafterin erforderlich.
Im einsemestrigen Studiengang der Abteilung Hauswirtschaft ist ein Berufsabschluss mit in der Regel ausreichender praktischer Berufstätigkeit nachzuweisen; ergänzend dazu kann Personen, die keine Aufnahme in den einsemestrigen Studiengang der Abteilung Hauswirtschaft beantragen, die Teilnahme an den Fächern „Berufs- und Arbeitspädagogik“ oder „Unternehmensführung“ im Sachthema „Unternehmensgründung“ gemäß § 6 Abs. 5 gestattet werden.
Kapitel 3 Leistungen, Noten, Zeugnisse
Abschnitt 1 Leistungsnachweise, Bewertung von Leistungen, Notenbildung (§§ 23–28)
Abschnitt 2 Zeugnisse (§§ 29–30)
Abschnitt 3 Vorrücken, Wiederholen und Notenausgleich (§§ 31–32)
Abschnitt 1 Leistungsnachweise, Bewertung von Leistungen, Notenbildung
§ 23 Leistungsnachweise
§ 24 Große Leistungsnachweise
§ 25 Kleine Leistungsnachweise
§ 26 Semesterarbeiten, Betriebsdokumentation
§ 27 Korrektur, Bewertung von Leistungen, Notenbildung
§ 28 Nachholen von Leistungsnachweisen
(1) 1Leistungsnachweise werden von den Lehrkräften zeitnah bewertet. 2Die bewerteten schriftlichen Leistungsnachweise werden den Studierenden zur Einsichtnahme vorgelegt.
Abschnitt 2 Zeugnisse
§ 29 Semesterzeugnisse
§ 30 Bildung der Fortgangsnoten und der Semesterzeugnisnoten
(2) Das Sommersemesterzeugnis in der Abteilung Landwirtschaft enthält die Note der Semesterarbeit und die Note für die Sommersemestertage gemäß § 30 Abs. 2 Satz 3.
(2) 1Im dreisemestrigen Studiengang der Abteilung Landwirtschaft wird die Betriebsdokumentation als großer Leistungsnachweis im Fach Betriebslehre gewertet. 2Im Prüfungsfach Berufsausbildung und Mitarbeiterführung errechnet sich die Semesterzeugnisnote im ersten Semester aus der nach Abs. 1 ermittelten Fortgangsnote sowie der Note der schriftlichen Abschlussprüfung nach § 36 Abs. 1 zu gleichen Teilen. 3Die Note für die Sommersemestertage wird aus den Noten der Leistungsnachweise der Sommersemestertage gemäß § 25 Abs. 3 ermittelt.
Im ersten Semester des zwei- und dreisemestrigen Studiengangs ist die „schriftliche Note“ zugleich die Semesterzeugnisnote.
Im zweiten Semester des dreisemestrigen Studiengangs ist die Note der praktischen Abschlussprüfung (Arbeitsunterweisung (AU) mit Fachgespräch) nach § 36 Abs. 2 zugleich die Semesterzeugnisnote.
Abschnitt 3 Vorrücken, Wiederholen und Notenausgleich
§ 31 Vorrücken, Wiederholen (vergleiche Art. 53 BayEUG)
Vorrücken, Wiederholen (vergleiche Art. 53 BayEUG)
in einem Pflichtfach die Note 6 „ungenügend“,
in zwei Pflichtfächern die Note 5 „mangelhaft“ erteilt worden ist, oder
wenn im zweiten Semester (Abteilung Landwirtschaft)
an mehr als einem verpflichtenden Sommersemestertag nicht teilgenommen wurde,
die Semesterarbeit nicht termingerecht vorgelegt wurde oder
im Zeugnis einmal die Note 6 „ungenügend“ oder zweimal die Note 5 „mangelhaft“ erteilt worden ist.
2Ein Notenausgleich ist ausgeschlossen,
(2) Die Feststellung über die Gewährung von Notenausgleich trifft die Lehrerkonferenz.
Kapitel 4 Schulabschluss
Abschnitt 1 Allgemeines (§§ 33–34)
Abschnitt 2 Abschlussprüfung (§§ 35–43)
§ 35 Prüfungsfächer
§ 36 Prüfungsverfahren, Prüfungsdauer
§ 37 Schriftliche Prüfungen
§ 38 Berufs- und Arbeitspädagogik
§ 39 Berufsausbildung und Mitarbeiterführung
§ 40 Festsetzung der Fortgangsnoten, Bewertung der Prüfungsleistungen, Prüfungsergebnis
§ 41 Abschlusszeugnisse (vergleiche Art. 54, 55 BayEuG)
§ 42 Bestehen und Wiederholen
§ 43 Berufsbezeichnung, Urkunden, Berechtigungen
im dreisemestrigen Studiengang (Fachschule für hauswirtschaftliche Betriebsführung)
im zweisemestrigen Studiengang (Fachschule für Haushalt und Familie)
Unternehmensgründung und Projektmanagement,
im einsemestrigen Studiengang (Fachschule für Ernährung und Haushaltsführung)
Haus- und Textilpraxis, Küchenpraxis, Hausgartenbau in Form einer fächerübergreifenden fachpraktischen Prüfung (FFP).
Landwirtschaftlicher Pflanzenbau:
Landwirtschaftliche Tierhaltung:
(1) 1Die Prüfung im Fach „Berufs- und Arbeitspädagogik“ in der Abteilung Hauswirtschaft findet entsprechend § 4 Abs. 2 und 4 der Ausbilder-Eignungsverordnung statt; der Inhalt dieses Unterrichtsfachs entspricht den in § 3 der Ausbilder-Eignungsverordnung genannten Anforderungen. 2Dies kann den Studierenden bestätigt werden. 3Die Studierenden können bei der zuständigen Stelle gemäß § 6 Abs. 3 der Ausbilder-Eignungsverordnung die Befreiung von der Prüfung nach § 4 der Ausbilder-Eignungsverordnung beantragen, wenn die Prüfung im Fach „Berufs- und Arbeitspädagogik“ in der Abteilung Hauswirtschaft im schriftlichen und praktischen Teil jeweils mit mindestens Note 4 „ausreichend“ bewertet wurde.
(2) Studierende, die vor der Zulassung die berufs- und arbeitspädagogische Eignung nach §§ 4 und 6 der Ausbilder-Eignungsverordnung nachweisen, können durch die Schulleitung auf schriftlichen Antrag von der Teilnahme am Unterricht sowie an den Leistungsnachweisen und der schriftlichen und praktischen Abschlussprüfung im Fach Berufs- und Arbeitspädagogik befreit werden.
Abschlusszeugnisse (vergleiche Art. 54, 55 BayEuG)
2Die Teilnahme an den Seminaren laut Stundentafel sowie an Wahlfächern wird in das Abschlusszeugnis mit der Bemerkung „teilgenommen“ eingetragen. 3Der Nachweis der berufs- und arbeitspädagogischen Eignung wird mit der Bemerkung: ‚Die Inhalte des Unterrichtsfachs „Berufs- und Arbeitspädagogik“ entsprechen den in § 3 Ausbilder-Eignungsverordnung genannten Anforderungen‘ eingetragen.
In den zwei- und dreisemestrigen Studiengängen der Abteilung Landwirtschaft und Hauswirtschaft wird die Gesamtnote aus den Abschlusszeugnisnoten aller Prüfungsfächer und Pflichtfächer errechnet; dabei werden die Zeugnisnoten der Prüfungsfächer je zweifach, die Zeugnisnoten der sonstigen Pflichtfächer einfach gewertet.
Im einsemestrigen Studiengang der Abteilung Hauswirtschaft wird die Gesamtnote aus den Noten der Pflichtfächer gebildet; dabei wird die Note der „Fächerübergreifenden Fachpraktischen Prüfung“ wie ein Pflichtfach gewertet; alle Noten sind gleichwertig.
In allen Studiengängen der Abteilung Hauswirtschaft wird im Prüfungsfach Berufs- und Arbeitspädagogik die Note im Abschlusszeugnis aus der „schriftlichen Note“ nach § 30 Abs. 3 Satz 1 und der Note im praktischen Teil gebildet; beide Noten sind gleichwertig.
Im Fach „Unternehmensgründung“ im zweisemestrigen Studiengang zählt bei der Bildung der Abschlusszeugnisnote die Note der Präsentation zweifach, die Note des Kolloquiums einfach.
In der „Fächerübergreifenden Fachpraktischen Prüfung“ im einsemestrigen Studiengang wird die Abschlusszeugnisnote aus den Bewertungen der Prüfer mit gleicher Gewichtung berechnet; diese ist im Abschlusszeugnis als ganze Note auszuweisen.
(1) 1Das Abschlusssemester ist bestanden, wenn die Gesamtnote mindestens „ausreichend“ ist und wenn im Abschlusszeugnis in keinem Pflichtfach die Zeugnisnote 6 „ungenügend“ oder in höchstens einem Pflichtfach die Zeugnisnote 5 „mangelhaft“ erteilt worden ist. 2Abweichend von Satz 1 ist das Abschlusssemester auch bestanden, wenn
die Gesamtnote „ausreichend“ ist,
in nur einem Prüfungsfach und in einem sonstigen Pflichtfach oder in zwei sonstigen Pflichtfächern die Zeugnisnote 5 „mangelhaft“ ist und
in einem anderen Prüfungsfach die Zeugnisnote 1 „sehr gut“ oder in zwei Prüfungsfächern oder in einem Prüfungsfach und in einem sonstigen Pflichtfach jeweils wenigstens die Zeugnisnote 2 „gut“ erzielt wurde.
Landwirtschaftsschule, Abteilung Landwirtschaft: „Staatlich geprüfte Wirtschafterin für Landbau“ oder „Staatlich geprüfter Wirtschafter für Landbau“,
im dreisemestrigen Studiengang (Fachschule für hauswirtschaftliche Betriebsführung): „Staatlich geprüfte Wirtschafterin für Ernährung und Haushaltsmanagement“ oder „Staatlich geprüfter Wirtschafter für Ernährung und Haushaltsmanagement“,
im einsemestrigen Studiengang (Fachschule für Ernährung und Haushaltsführung): „Fachkraft für Ernährung und Haushaltsführung“.
§ 44 Inkrafttreten, Außerkrafttreten, Übergangsvorschriften
(2) Für Studierende, die sich am 1. September 2019 in einem laufenden Semester befinden, findet bis zum Abschluss des Schulbesuchs, im Nichtbestehensfall bis zum nächstmöglichen Zeitpunkt der Wiederholungsprüfung, die Schulordnung für die staatlichen Landwirtschaftsschulen in der bis zum 31. August 2019 geltenden Fassung Anwendung; davon ausgenommen sind §§ 12, 15 und 16 dieser Verordnung, die unmittelbar anzuwenden sind.
(3) Studierendenunterlagen, die bis zum Inkrafttreten dieser Verordnung angelegt wurden, können in der bisherigen Form fortgeführt werden.
Unternehmensführung14
Landwirtschaftlicher Pflanzenbau12
Persönlichkeitsbildung3
1 [Amtl. Anm.:] Die Fächer „Landwirtschaftlicher Pflanzenbau“ und „Landwirtschaftliche Tierhaltung“ umfassen im ersten Semester grundsätzlich 6 Wochenstunden. Eine zusätzliche Wochenstunde wird je nach regionalem Schwerpunkt entweder dem Pflanzenbau oder der Tierhaltung zugeordnet. Darüber hinaus ist eine Aufstockung eines dieser beiden Fächer um eine weitere Stunde oder um einen weiteren Sommersemestertag in jedem Semester möglich, wenn im Gegenzug das andere Fach oder ein anderes mit der Fußnote 1 versehenes Fach um diese Stunde reduziert wird.
– Fachschule für hauswirtschaftliche Betriebsführung –
1 [Amtl. Anm.:] Im schulischen Teil, modular
Landwirtschaftsschule, Abteilung Hauswirtschaft, zweisemestrig
– Fachschule für Haushalt und Familie –
Unternehmensgründung und Projektmanagement
Einsatzpraktikum / Station für Dorfhelferinnen/Dorfhelfer
Landwirtschaftsschule, Abteilung Hauswirtschaft, einsemestrig
– Fachschule für Ernährung und Haushaltsführung –