Source: https://www.dkgev.de/dkg.php/cat/64/aid/23621/title/Bewertung_neuer_Untersuchungs-_und_Behandlungsmethoden_mit_Medizinprodukten_hoher_Risikoklasse_gemaess___137h_SGB_V
Timestamp: 2018-09-19 12:59:48
Document Index: 68893105

Matched Legal Cases: ['§ 137', '§ 137', '§ 137', '§ 137', '§ 137', '§ 6', '§ 137']

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G BA) hat im Rahmen des nach § 137h Absatz 6 SGB V vorgesehenen Verfahrens der Beratung von Krankenhäusern und Medizinprodukteherstellern entschieden, dass die Methode "Transzervikale Radiofrequenzablation mit intrauteriner Ultraschallführung bei Uterusmyomen" die Voraussetzungen einer Bewertung nach § 137h Absatz 1 Satz 4 SGB V erfüllt.
Gemäß § 137h Absatz 6 SGB V berät der G BA Krankenhäuser und Medizinproduktehersteller im Vorfeld eines Bewertungsverfahrens neuer Untersuchungs- und Behandlungsmethoden mit Medizinprodukten hoher Risikoklasse gemäß § 137h SGB V über dessen Voraussetzungen und Anforderungen im Hinblick auf konkrete Methoden.
Auf dieser Grundlage hat der G BA am 20. April 2017 durch Beschluss entschieden, dass die Methode
• „Transzervikale Radiofrequenzablation mit intrauteriner Ultraschallführung bei Uterusmyomen“
dem Verfahren nach § 137h SGB V unterliegt. Somit wäre im Falle einer erstmaligen Anfrage eines Krankenhauses nach § 6 Absatz 2 Satz 3 des Krankenhausentgeltgesetzes (NUB Anfrage) ein Bewertungsverfahren nach § 137h durch den G BA erforderlich.
Die Beschlussunterlagen, sowie weitere Informationen können auf der Homepage des G BA unter https://www.g-ba.de/informationen/verfahren-137h/9 abgerufen werden.