Source: https://www.m-kanzlei.de/tag/vorabentscheidung/
Timestamp: 2019-03-25 10:23:35
Document Index: 129432401

Matched Legal Cases: ['BGH', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'BGH', 'EuG', 'BGH']

Vorabentscheidung Archive - Vorabentscheidung Archive -
Wie schmeckt „Champagner Sorbet“?
26. März 2018 Aldi Süd, BGH, Champagner Sorbet, EuGH, Ursprungsbezeichnung, Vorabentscheidung 0 Comments
Der Europäische Gerichtshof hat entschieden, dass die Bezeichnung „Champagner Sorbet“ für Eis unabhängig von der enthaltenen Menge Champagner zulässig sein kann. Der Bundesgerichtshof muss nun Beweis darüber erheben, ob die vom Europäischen Gerichtshof definierten Voraussetzungen vorliegen (EuGH Urteil vom 20.12.2017, Az.: C-393/16). Hintergrund der Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs ist ein Verfahren zwischen dem Comité Interprofessionnel du Vin de Champagne (Vereinigung von Champagnerproduzenten) und dem Discounter Aldi Süd. Dieser hatte im Jahr 2012 „Champagner Sorbet“ mit einem Champagneranteil von rund 12 % im Angebot.
EuGH stellt strenge Anforderungen an Vorratsdatenspeicherung
16. Januar 2017 BVerfG, EuGH, Vorabentscheidung, Vorratsdatenspeicherung 0 Comments
Der Europäische Gerichtshof hat die auf einer für ungültig erklärten EU-Richtlinie beruhende Vorratsdatenspeicherung (die europaweit aber durch nationale Regelungen zulässig ist) im Wesentlichen für unzulässig erklärt und damit wohl die noch ausstehende Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur gleichen Frage vorweg genommen (EuGH Urteil vom 21.12.2016, Az.:C-203/15; C-698/15). Schon seit Jahren befassen sich Gerichte in Deutschland und Europa mit der Frage nach der Zulässigkeit der Vorratsdatenspeicherung. Sowohl der Europäische Gerichtshof als auch das Bundesverfassungsgericht haben die früher zugrundeliegenden Richtlinien und Gesetze für unzulässig erachtet und damit die nationalen Gesetzgeber gezwungen, die rechtlichen Rahmenbedingungen fortwährend zu überarbeiten.
28. Oktober 2014 BGH, EuGH, IP-Adresse, personenbezogene Daten, Vorabentscheidung 0 Comments
Mit der Frage nach der Qualifikation von IP-Adressen als personenbezogene Daten im Sinne des Bundesdatenschutzgesetzes hatte sich der Bundesgerichtshof im Rahmen des Verfahrens eines Politikers der Piratenpartei gegen die Bundesrepublik Deutschland zu beschäftigen (BGH Urteil vom 28.10.2014, Az.: VI ZR 135/13).