Source: https://www.ubwin.de/anlagenpruefung
Timestamp: 2018-10-22 23:03:25
Document Index: 205475914

Matched Legal Cases: ['§8', '§10', '§ 43', '§39', '§ 39', '§ 52', '§ 57', '§ 62', '§ 37', '§ 46', '§ 47', '§ 62', '§ 4', '§ 5']

Wartung und Eigenkontrolle von Leichtflüssigkeitsabscheidern
Den Betrieb von Leichtflüssigkeitsabscheidern regeln die DIN EN 858, die DIN 1999-100 sowie die Wartungsvorschriften der Hersteller.
Hier ist auch die monatliche Eigenkontrolle sowie die halbjährliche Wartung der Anlagen gefordert.
Die in Regelwerken geforderte monatliche Eigenkontrolle und die halbjährliche Wartung führen wir für Sie mit eigenem Personal durch.
Diese Maßnahmen gewährleisten einen störungsfreien Betrieb Ihrer Anlage.
Die Wartung/Eigenkontrolle umfasst die folgenden Tätigkeiten:
Leichtflüssigkeits-/Fettabscheider
Messen der Leichtflüssigkeits-/Fettschicht
Messen des Fettspiegels
Überprüfung der Hebeanlage (bei Freiaufstellung)
Überprüfung der Funktion der selbsttätigen Verschlusseinrichtung
Überprüfung des Koaleszenseinsatzes auf Durchlässigkeit (gegebenenfalls Reinigung)
Überprüfung der Funktion der Warneinrichtung
Ermittlung des Schlammvolumens
Reduzierung Ihrer Entsorgungskosten durch bedarfsgerechte Entsorgung
Bei Bedarf Probenahme und Analyse des Abwassers
Für Leichtflüssigkeitsabscheideranlagen sind Betriebstagebücher zu führen in denen neben den Wartungs- und Überprüfungsterminen die Ergebnisse der durchgeführten Kontrollen, die Entsorgung entnommener Inhaltsstoffe sowie die Beseitigung eventuell festgestellter Mängel zu dokumentieren sind.
Wir erstellen und pflegen im Rahmen der Eigenkontrolle und Wartung für Sie das gesetzlich vorgeschriebene Betriebstagebuch für:
Kreislaufanlagen zur Wasseraufbereitung
Betriebstagebuch und Prüfberichte sind vom Betreiber aufzubewahren und auf Verlangen den örtlich zuständigen Aufsichtsbehörden sowie den Betreibern der nachgeschalteten kommunalen Abwasseranlage vorzulegen.
Ergebnisse der Wartung
Betreiber einer Leichtflüssigkeitsabscheideranlage (Öl-/Fettabscheideranlage) sind nach den Vorgaben der DIN EN 858-2, der DIN EN 1825 und der DIN 1999-100 / 4040-100 verpflichtet die monatlichen Eigenkontrollen sowie die halbjährlichen bzw. jährlichen Wartungen durchzuführen.
Die für die Eigenkontrolle und Wartung erforderliche Sachkunde können Sie durch die Teilnahme an einer unserer bundesweit stattfindenden Sachkundeschulungen erwerben. Gerne führen wir die Schulungen auch in Ihrem Unternehmen durch.
Unsere Prüftätigkeit und die Mitarbeit in unterschiedlichen Ausschüssen, wie den Ausschüssen DIN 1999 Leichtflüssigkeitsabscheider und DIN 4040 Fettabscheider sowie dem Güteschutz Entwässerungstechnik gewährleisten stets die aktuellsten Schulungsinhalte. Zudem legen wir stets großen Wert auf die praktische Umsetzung der erworbenen theoretischen Grundlagen.
Gesetzliche Anforderungen an Leichtflüssigkeitsabscheideranlagen
Abscheidetechnik und- systeme
Abscheider für Leichtflüssigkeiten gemäß DIN EN 858 / DIN 1999-100
Abscheider für Fette gemäß DIN EN 1825 / DIN 4040-100
Bauarten, Bauteile von Leichtflüssigkeitsabscheidern
praktische Einweisung und Durchführung der Eigenkontrolle und Wartung
Der anlagenbezoge Gewässerschutz ist in der Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen, der AwSV, geregelt.
Die AwSV hat mit ihrer Einführung am 1. August 2017 als bundesweit einheitliche Verordnung die jeweiligen länderbezogenen Verordnungen VAwS abgelöst. Durch diese Egalisierung der Verordnung haben sich die Anforderungen in den einzelnen Bundesländern zum Teil geändert. Darüber hinaus besitzt die AwSV gegenüber den ehemaligen länderbezogenen Verordnungen einen deutlich höheren Regelungsanteil, insbesondere in der/ den:
Einführung der Selbsteinstufung der Stoffe durch den Betreiber (§8 bzw. §10) einschließlich der Dokumentation (Anlage2)
Einführung der verpflichtenden Anlagendokumentation für den Betreiber (§ 43)
Einführung einer Bagatellgrenze für < 220 l flüssige Stoffe oder < 200 kg feste Stoffe (§39, Abs. 1)
Einführung der Gefährdungsstufe allgemein wassergefährdend (§ 39), hierunter fallen u.a. aufschwimmende Stoffe, Gülle, Silagesickersäfte und feste Abfälle
Anerkennung von Sachverständigenorganisationen (§ 52) und Gütegemeinschaften (§ 57)
Zertifizierung und Überwachung von Fachbetrieben (§ 62)
neu aufgenommenen Anforderungen von Anlagen in landwirtschaftlichen Betrieben (§ 37)
Behördliche Überprüfung durch einen Sachverständigen
Die behördlich geforderte Überprüfung Ihrer Anlage zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (§ 46) durch einen unserer Sachverständigen (§ 47) erfolgt:
Prüfung vor Inbetriebnahme und nach einer wesentlichen Änderung der Anlage:
wiederkehrende Prüfung alle 5 Jahre außerhalb und alle 2,5 Jahre innerhalb von Schutzgebieten
Prüfung bei Stilllegung der Anlage:
an unterirdischen Anlagen
an oberirdischen Anlagen mit einem Anlagenvolumen von mehr als 10.000 Liter
Die AwSV ist in insgesamt fünf Abschnitte unterteilt:
In den Anlagen 1 – 6 sind die Vorgehensweisen zur Stoffeinstufung festgelegt sowie Form- und Merkblätter enthalten
Anlage 1 Einstufung von Stoffen und Gemischen als nicht wassergefährdend und in Wassergefährdungsklassen (WGK); Bestimmung aufschwimmender flüssiger Stoffe als allgemein wassergefährdend
Anlage 2 Dokumentation der Selbsteinstufung von Stoffen und Gemischen
Anlage 3 Merkblatt zu Betriebs- und Verhaltensvorschriften beim Betrieb von Heizölverbraucheranlagen
Anlage 4 Merkblatt zu Betriebs- und Verhaltensvorschriften beim Umgang mit wassergefährdenden Stoffen
Anlage 5 Prüfzeitpunkte und -intervalle für Anlagen außerhalb von Schutzgebieten und festgesetzten oder vorläufig gesicherten Überschwemmungsgebieten
Anlage 6 Prüfzeitpunkte und -intervalle für Anlagen in Schutzgebieten und festgesetzten oder vorläufig gesicherten Überschwemmungsgebieten
Nach den berufsgenossenschaftlichen Vorschriften sind elektrische Einrichtungen wiederkehrend auf ihre Sicherheit und Funktionstüchtigkeit zu überprüfen.
Wir führen mit unserem Personal für Sie gerne die nach DGUV Vorschrift 3 – Elektrische Anlagen und Betriebsmittel geforderte Überprüfung der elektrischen Einrichtungen nach den Vorgaben der VDE 0701 / 0702 für Sie durch.
Die Geräte werden mit Plaketten versehen, so dass wir, Sie und Ihre Mitarbeiter die Prüfung nachvollziehen können. Es werden Einzelberichte über die Prüfungen erstellt, die als Datenträger oder auf Papier dem Auftraggeber übergeben werden.
Messen des Schutzleiterwiederstands
Messen des Isoliervermögens
Messen der Schutzkleinspannung
Rechtskonformität gegenüber Behörden und Versicherungen
Schutz gegen Brände durch defekte Elektrogeräte
Schutz gegen Unfälle durch defekte Elektrogeräte
Aufnahme aller Elektrogeräte auf Wunsch mit Gerätekodierung
Leichtflüssigkeitsabscheider/Fettabscheider
Betreiber von Leichtflüssigkeits- und Fettabscheideranlagen sind aufgrund gesetzlicher und technischer Regularien (Wasserhaushaltsgesetz in Verbindung mit der AwSV, DIN EN 858-2/DIN 1999-100, DIN 4040, ATV 781 etc.) verpflichtet die Abwasseraufbereitungsanlage vor der Inbetriebnahme und danach wiederkehrend - alle fünf Jahre und in Schutzgebieten alle zweieinhalb Jahre - einer Generalinspektion mit Dichtheitsprüfung unterziehen zu lassen.
Diese Prüfung darf nur von Fachkundigen und Sachverständigen durchgeführt werden.
Abwasserführende Rohrleitungen unterliegen den Vorgaben der DIN 1986 und sind in regelmäßigen Abständen auf Dichtheit zu prüfen. Die Prüfung erfolgt nach den Kriterien der DIN-EN 1610.
Zulaufleitungen von Leichtflüssigkeitsabscheidern müssen dabei in der Regel die Anforderungen gemäß § 62 WHG (Dichtheit der ersten Barriere) erfüllen. Die Prüfung dieser Rohrleitungen einschließlich der Einlaufbauwerke erfolgt im Rahmen der Generalinspektion, in der Regel als Wasserstandsprüfung ebenfalls abschnittsweise im Rahmen der Schadenserkundung.
Diese Prüfung darf ebenfalls nur von Fachkundigen oder Sachverständigen durchgeführt werden.
Durchführung der Prüfungen mit eigenem Personal im gesamten Bundesgebiet
auf Wunsch Koordination der Entsorgung
Schadensermittlung durch abschnittsweise Prüfung mit Erstellung der Sanierungsempfehlung
Aufstellung eines Leistungsverzeichnisses als Basis für die Ausschreibung der Sanierungsleistung
keine Sonderkosten durch hinzuziehen externer Sachverständiger
Unsere Mitarbeit in Ausschüssen und Verbänden (wie den Ausschüssen DIN 1999, Leichtflüssigkeitsabscheider Anlagen und DIN 4040, Fettabscheideranlagen sowie dem Güteschutz Entwässerungstechnik) garantiert unseren Kunden aktuelle Kenntnisse und Anwendung der geltenden Regularien.
Abnahmen nach Indirekteinleiterverordnung
§ 4 der Hessischen Indirekteinleiterverordnung und § 5 der Thüringer Indirekteinleiterverordnung
Gemäß der hessischen und der thüringer Indirekteinleiterverordnung hat der Betreiber einer Leichtflüssigkeitsabscheideranlage eine sachverständige Stelle mit der Überprüfung seiner Anlage zu beauftragen.
Die Umweltberatung Dipl. Ing. R. Winkelhardt GmbH ist sowohl gemäß der hessischen wie auch der thüringer Indirekteinleiterverordnung als sachverständige Stelle benannt und führt die Überprüfungen der Anlagen in diesem Rahmen durch.
Überprüfung des Zustands der Anlage
Überprüfung der Reinigungsmittel
Übereinstimmung mit der Genehmigung
Überprüfung der DIN-Konformität
Kostenreduzierung durch Abwicklung im Rahmen der Generalinspektion / Abnahme nach WHG (AwSV)
Aktualisierung der geforderten Unterlagen
Seit über 20 Jahren sind wir in Umweltschutz und Arbeitssicherheit bundesweit tätig.