Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=VI%20ZB%203/00
Timestamp: 2019-11-21 11:36:40
Document Index: 324584352

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 233', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 04.04.2000 - VI ZB 3/00 - dejure.org
BGH, 04.04.2000 - VI ZB 3/00
https://dejure.org/2000,1902
BGH, 04.04.2000 - VI ZB 3/00 (https://dejure.org/2000,1902)
BGH, Entscheidung vom 04.04.2000 - VI ZB 3/00 (https://dejure.org/2000,1902)
BGH, Entscheidung vom 04. April 2000 - VI ZB 3/00 (https://dejure.org/2000,1902)
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Korrespondenzanwalt - Rechtsanwalt - Auftrag - Rechtsmittelfrist - Frist - Rechtsmittel - Telefonisch - Zulässigkeit - Fristverlängerung
Auftrag an Rechtsmittelanwalt
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Berufsrecht; Sorgfaltspflichten bei Erteilung eines Rechtsmittelauftrags
NJW 2000, 3071
MDR 2000, 1342
VersR 2000, 1301
Nach ständiger Rechtsprechung hat der Rechtsanwalt, der einem anderen einen Rechtsmittelauftrag erteilt, dem beauftragten Rechtsanwalt eigenverantwortlich in einer jeden Zweifel ausschließenden Weise die für die fristgemäße Einlegung und Begründung des Rechtsmittels erforderlichen Daten zu übermitteln (BGH, Beschluss vom 4. April 2000 - VI ZB 3/00, NJW 2000, 3071 f).
Die Übermittlung der Daten hat regelmäßig schriftlich zu erfolgen (vgl. BGH, Beschluss vom 4. April 2000, aaO S. 3072; vom 10. April 2003 - VII ZR 383/02, NJW 2003, 2100).
Erfolgt die Übermittlung ausnahmsweise fernmündlich, so besteht eine besondere Kontrollpflicht, um Missverständnisse zuverlässig auszuschließen (BGH, Beschluss vom 4. April 2000, aaO).
BGH, 10.04.2003 - VII ZR 383/02
Organisation der Fristenkontrolle bei Vertretung durch zwei Prozeßbevollmächtigte
Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs hat dies regelmäßig schriftlich zu erfolgen (vgl. BGH, Beschluß vom 4. April 2000 - VI ZB 3/00, NJW 2000, 3071 = BGHR ZPO § 233 Rechtsmittelauftrag 31).
BGH, 02.10.2001 - VI ZB 32/01
Versäumung der Berufungsfrist wegen fehlerhafter Mitteilung des Zustellungsdatums …
Diese zusätzliche Sicherheitsmaßnahme war aber nicht geeignet, die eindeutige anwaltliche Mitteilung des zutreffenden Zustellungsdatums zu ersetzen und konnte erst recht nicht zu einer klaren Korrektur des zunächst schriftlich fehlerhaft mitgeteilten Zustellungsdatums führen (vgl. zu einem teilweise ähnlich gelagerten Sachverhalt Senatsbeschluß vom 4. April 2000 - VI ZB 3/00 - NJW 2000, 3071, 3072).
Die Abgrenzung von Vertreterpflichten bei Beauftragung mehrerer Rechtsanwälte für verschiedene Instanzen ist durch die Rechtsprechung bereits geklärt (vgl. Urteil des Bundesgerichtshofs --BGH-- vom 4. April 2000 VI ZB 3/00, Neue Juristische Wochenschrift 2000, 3071, m.w.N.).
OLG Bremen, 13.08.2015 - 5 UF 72/15
Der erstinstanzliche Verfahrensbevollmächtigte muss dem Rechtsmittelanwalt die für die fristgemäße Einlegung und Begründung des Rechtsmittels erforderlichen Daten in einer jeden Zweifel ausschließenden Weise mitteilen (BGH, Beschluss vom 04.04.2000, VI ZB 3/00, NJW 2000, 3071 f.;… Zöller/Greger, a.a.O., m.w.N.).
Die Rechtsmittelfrist kann nämlich nur durch die Rechtsmitteleinlegung bei dem jeweils hierfür gesetzlich als zuständig bestimmten Gericht eingehalten werden ( BGH, BRAK-Mitt. 2000, 287 m.w.N.).
LAG Nürnberg, 31.05.2019 - 2 Sa 140/19
Der erstinstanzliche Verfahrensbevollmächtigte muss dem Rechtsmittelanwalt die für die fristgemäße Einlegung und Begründung des Rechtsmittels erforderlichen Daten in einer jeden Zweifel ausschließenden Weise mitteilen (BGH 04.04.2000 - VI ZB 3/00;… Zöller/Greger a.a.O. m.w.N.).
BPatG, 12.12.2000 - 33 W (pat) 163/00
Er hätte zudem schon vor Erhalt des Schreibens vom 2. Oktober 2000 bei Übernahme des Mandats alle Unterlagen ansehen können und müssen (vgl für Korrespondenzanwälte BGH NJW 2000, 3071).