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Timestamp: 2020-04-06 22:04:42
Document Index: 225077685

Matched Legal Cases: ['Art. 127', 'Art. 589', 'BGE', 'Art. 560', 'Art. 560', '§ 108', 'Art. 127', 'Art. 127', 'Art. 560', 'Art. 589', 'Art. 560', 'Art. 31', 'Art. 156', 'Art. 156', 'Art. 159']

Art. 127 cpv. 1 Cost., art. 389 n. 5 e art. 390 cpv. 1 n. 2 CPP/BE; spese di una procedura penale, responsabilità della successione, principio della legalità.
Spetta alla legge stabilire chi deve sopportare le spese del procedimento penale (consid. 4). Il codice di procedura penale del Canton Berna non prevede che le spese possano essere accollate alla successione dell'imputato. Per una siffatta decisione, in casi di abbandono del procedimento prima del dibattimento in seguito al decesso dell'imputato, fa quindi difetto la base legale (consid. 7).
Ehefrau und seine beiden Kinder getötet zu haben, und deswegen des mehrfachen Mordes angeklagt. Die Hauptverhandlung vor dem Kreisgericht VIII Bern-Laupen hätte am 18. Oktober 2004 beginnen sollen.
5.1 Das Bundesgericht hat entschieden, dass die Regeln über die Anmeldung von Forderungen gegen eine verstorbene Person für die Aufnahme ins öffentliche Inventar (Art. 589 und 590 ZGB) sich nicht eo ipso von Bundesrechts wegen auf Steuerforderungen beziehen, sondern ausschliesslich zivilrechtliche Verpflichtungen betreffen. Zudem hielt es fest, dass im Todeszeitpunkt des Steuerpflichtigen rechtskräftig festgesetzte und vollstreckbare Steuerforderungen nicht aufgrund der zivilrechtlichen Universalsukzession, sondern kraft öffentlichrechtlich angeordneter Steuersukzession auf die Erben übergehen (BGE 102 Ia 483 E. 6b/dd S. 491; ebenso: PETER WEIMAR, Berner Kommentar zum ZGB, Bd. III/1/1, Bern 2000, Erbrecht - Einleitung, Rz. 9, S. 4; IVO SCHWANDER, Basler Kommentar, Zivilgesetzbuch II, 2. Aufl., Basel 2003, Rz. 8 Abs. 3 zu Art. 560 ZGB; für die analoge Anwendung des ZGB: HANS MICHAEL Riemer, Vererblichkeit und Unvererblichkeit von Rechten und Pflichten im Privatrecht und im öffentlichen Recht, in: recht 24/ 2006 S. 31; ERNST BLUMENSTEIN/PETER LOCHER, System des schweizerischen Steuerrechts, 6. Aufl., Zürich 2002, S. 74; PETER TUOR/ VITO PICENONI, Berner Kommentar, Bd. III/2, 2. Aufl., Bern 1964, Rz. 7a zu Art. 560 ZGB; für eine Lückenfüllung: WALTER FREI,
Die übrigen Lehrmeinungen orientieren sich an jenen Kantonen, die die Kostenauflage an den Nachlass gesetzlich ausdrücklich vorschreiben, und sind daher nicht einschlägig (ROBERT HAUSER/ERHARD SCHWERI/KARL HARTMANN, Schweizerisches Strafprozessrecht, 6. Aufl., Basel 2005, § 108 Rz. 29; NIKLAUS OBERHOLZER, Grundzüge des
kein Rechtsübergang stattfinden. Stirbt der Angeschuldigte und wurde über die Untersuchungskosten noch nicht verfügt, so kommt der Grundsatz der Kostentragung durch den Staat zur Anwendung. Eine abweichende Anordnung, die sich nicht auf eine ausdrückliche gesetzliche Norm abstützt, verstösst gegen das verfassungsrechtliche Legalitätsprinzip (Art. 127 Abs. 1 BV). Das Vorbringen der Beschwerdeführerin ist begründet.
DTF: 120 IA 171, 109 IA 160, 128 I 317, 130 I 113 altro... , 123 I 248, 102 IA 483, 116 IA 162, 97 I 329
Articolo: Art. 127 cpv. 1 Cost., Art. 560 ZGB, art. 389 n. 5 e art. 390 cpv. 1 n. 2 CPP, Art. 589 und 590 ZGB altro... , Art. 560 Abs. 2 ZGB, Art. 31 Abs. 1 ZGB, Art. 156 Abs. 2 OG, Art. 156 Abs. 1 OG, Art. 159 Abs. 1 und 2 OG