Source: https://www.rechtslupe.de/stichworte/aussenbereich
Timestamp: 2020-08-11 01:31:34
Document Index: 396681189

Matched Legal Cases: ['§ 34', '§ 35', 'Art. 82', '§ 35', '§ 35', '§ 35']

Außenbereich | Rechtslupe
Das ehe­ma­li­ge Kaser­nen­ge­län­de – und die Bau­leit­pla­nung
Ein außer­halb einer Ort­schaft lie­gen­des Kaser­nen­ge­län­de, des­sen mili­tä­ri­sche Nut­zung end­gül­tig auf­ge­ge­ben wor­den ist, bil­det kei­nen Orts­teil und kann damit nicht nach § 34 Abs. 1 Bau­GB bau­lich genutzt wer­den. Gegen­stand des hier vom Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt ent­schie­de­nen Nor­men­kon­troll­ver­fah­rens war der Bebau­ungs­plan „Gewer­be­ge­biet Luit­pol­der­hö­fe“ der Gemein­de Leng­gries. West­lich der Ort­schaft Leng­gries liegt ein 20
Das ehe­ma­li­ge Kaser­nen­ge­län­de – und sei­ne bau­li­che Nut­zung
Wird durch unge­neh­mig­te bau­li­che Maß­nah­men die Denk­ma­l­ei­gen­schaft eines im Außen­be­reich bele­ge­nen Bau­werks zer­stört, kann die Geneh­mi­gungs­fä­hig­keit der durch­ge­führ­ten Maß­nah­men jeden­falls nicht mehr am öffent­li­chen Belang des Denk­mal­schut­zes (§ 35 Abs. 3 Satz 1 Nr. 5 Alt. 4 Bau­GB) schei­tern. Nach Art. 82 Satz 1 Bay­BO 1998 kann die Bau­auf­sichts­be­hör­de die teil­wei­se oder voll­stän­di­ge Besei­ti­gung von
Der stand­ort­frem­de Kies
Jede Boden­schatz­ge­win­nung, wie auch der Kies­ab­bau an der Stel­le des Kies­vor­kom­mens, ist eine natur­ge­mäß orts­ge­bun­de­ne und daher im Außen­be­reich bau­recht­lich pri­vi­le­giert zuläs­si­ge Tätig­keit. Die­se Pri­vi­le­gie­rung ent­fällt aber mit dem Weg­fall des eige­nen Kies­ab­baus. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Frei­burg in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Kla­ge der Fa. Hol­cim
Der Swim­ming­pool fürs Alten­teil­er­haus
Zwar sind Bau­vor­ha­ben, die einem land­wirt­schaft­li­chen Betrieb die­nen und nur einen unter­ge­ord­ne­ten Teil der Betriebs­flä­che ein­neh­men, im Außen­be­reich pri­vi­le­giert zuläs­sig. Ein Swim­ming­pool teilt die­se Pri­vi­le­gie­rung eines Ein­fa­mi­li­en­hau­ses aber nicht. Zur funk­ti­ons­ge­rech­ten Nut­zung einer im Außen­be­reich gele­ge­nen Woh­nung – wie dem Ein­fa­mi­li­en­haus – gehört zwar eine Gara­ge, nicht aber ein Swim­ming­pool.
Die Zel­te, Hüt­ten und wei­te­re Ein­rich­tun­gen eines Pro­test­camps gel­ten als bau­li­che Anla­ge und bedür­fen einer Bau­ge­neh­mi­gung. So das Ver­wal­tungs­ge­richt Aachen in dem hier vor­lie­gen­den Fall des Pro­test­camps gegen den Tage­bau Ham­bach, das auf­grund einer bau­recht­li­chen Ver­fü­gung zu besei­ti­gen war. Der Eigen­tü­mer einer Wie­se im Außen­be­reich hat­te den gegen den Tage­bau
Umnut­zung eines ehe­ma­li­gen Säge­werks im Außen­be­reich
Die Auf­tei­lung des Betriebs­ge­län­des eines ehe­ma­li­gen Säge­werks im Außen­be­reich nach Art eines Gewer­be­hofs auf ver­schie­de­ne selb­stän­di­ge Teil­nut­zun­gen (u.a. eine Schlos­se­rei), die jeweils den betriebs­ei­gen­tüm­li­chen Abläu­fen in dem Säge­werk ent­spre­chen bzw. ihrem Gewicht nach jeweils gar hin­ter ihnen zurück blei­ben, bewirkt gleich­wohl eine bau­­or­d­­nungs- und bau­pla­nungs­recht­li­che beacht­li­che Nut­zungs­än­de­rung. Bei der Umnut­zung
Der nach § 35 Abs. 1 Nr. 1 Bau­GB pri­vi­le­gier­te land­wirt­schaft­li­che (Ne­ben­er­werbs-)Be­trieb muss nach Art und Um­fang grund­sätz­lich ge­eig­net sein, wirt­schaft­lich, d.h. mit Ge­winn­erzie­lungs­ab­sicht ge­führt zu wer­den. Nach­wei­se wer­den in Zwei­fels­fäl­len zu for­dern sein, wenn nach­voll­zieh­ba­re An­halts­punk­te dafür vor­lie­gen, dass dem Be­trieb die Mög­lich­keit der Ge­winn­erzie­lung ab­zu­spre­chen ist. Nach § 35 Abs.
Im Außen­be­reich gibt es kei­nen Gebiets­er­hal­tungs­an­spruch. Ein im Außen­be­reich pri­vi­le­giert Ansäs­si­ger kann ein Nach­bar­vor­ha­ben nur abweh­ren, wenn es gegen das in § 35 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 Bau­GB ver­an­ker­te dritt­schüt­zen­de Gebot der Rück­sicht­nah­me ver­stößt. Ob die durch ein Außen­be­reichs­vor­ha­ben aus­lös­ten Beein­träch­ti­gun­gen rück­sichts­los sind, ist nicht auf­grund einer typi­sie­ren­den Betrach­tungs­wei­se zu beur­tei­len,
Die Wind­rä­der und das benach­bar­te Jagd­haus
Der Eigen­tü­mer eines als Jagd­haus geneh­mig­ten, tat­säch­lich aber als Wochen­end- oder Feri­en­haus genutz­ten Gebäu­des wird nicht durch Lärm unzu­mut­bar beein­träch­tigt, wenn der für eine im Außen­be­reich geneh­mig­te Wohn­nut­zung ein­zu­hal­ten­de Immis­si­ons­richt­wert von 45 dB(A) nachts um 1 dB(A) über­schrit­ten wird. In dem jetzt vom Ver­wal­tungs­ge­richt Koblenz ent­schie­de­nen Rechts­streits ist der Klä­ger Eigen­tü­mer eines
Das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig hat jetzt im Rechts­streit um die Ertei­lung einer Bau­ge­neh­mi­gung für einen Boots­la­ger­platz am Ammer­see die Revi­si­on des Klä­gers zurück­ge­wie­sen. Der Klä­ger ver­mie­tet an einem Boots­steeg, für den er eine Geneh­mi­gung hat, Boo­te und Lie­ge­plät­ze für Boo­te; dar­über hin­aus hat er einen etwa 400 m nord­west­lich des Steegs gele­ge­nen