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Timestamp: 2016-10-25 22:46:44
Document Index: 69173208

Matched Legal Cases: ['Art. 99', 'Art. 99', 'BGE', 'Art. 42', 'BGE', 'Art. 29', 'Art. 8', 'Art. 4', 'Art. 16', 'Art. 28', 'Art. 28', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 36', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 61', 'BGE', 'BGE', 'Art. 4', 'Art. 8', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 8', 'BGE', 'BGE', 'BGE']

A.a T.________, geboren 1956, arbeitete seit 1989 als Hausangestellte mit Vollzeitpensum im Altersheim U.________. Sie besitzt seit Juni 2003 das Schweizer B�rgerrecht und hat drei S�hne (geboren 1980, 1982 und 1986). Ihr Ehegatte bezieht seit 2000 wegen Depressionen und Migr�ne eine Rente der Invalidenversicherung. Im Kolonnenverkehr innerhalb der Stadt X.________ kam es am 18. Juli 2002 zu einer Heckauffahrkollision zwischen zwei Personenwagen, wobei die kollisionsbedingte Geschwindigkeits�nderung (Delta-v) am Heck des Opel Vectra, in welchem die Versicherte auf der hinteren Sitzbank links sass, zwischen 3,95 und 5,68 km/h betrug. Es wurde damals einzig eine Distorsion der Halswirbels�ule (HWS) diagnostiziert. Seither blieb die Versicherte voll arbeitsunf�hig. Der zust�ndige Unfallversicherer erbrachte hief�r die gesetzlichen Leistungen nach UVG (Heilbehandlung und Taggeld) und schloss den Fall per 31. Januar 2006 folgenlos ab (letztinstanzlich best�tigt durch Urteil 8C_590/2007 vom 6. Oktober 2008).
A.b Am 27. Juni 2003 meldete sich T.________ wegen seit 18. Juli 2002 anhaltender Beschwerden bei der Invalidenversicherung zum Rentenbezug an. Nach Einholung der Unfallversicherungsakten und Durchf�hrung medizinischer Abkl�rungen verneinte die IV-Stelle des Kantons Z�rich einen Rentenanspruch (Verf�gung vom 19. Februar 2009).
Die hiegegen erhobene Beschwerde der T.________ hiess das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich mit Entscheid vom 29. November 2010 insoweit teilweise gut, als es die IV-Stelle verpflichtete, der Versicherten f�r �rztliche Abkl�rungskosten Fr. 270.90 zu bezahlen. Im �brigen wies es die Beschwerde ab.
Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten l�sst T.________ unter Aufhebung des angefochtenen Gerichtsentscheides beantragen, die Invalidenversicherung habe ihr mit Wirkung "ab 18. Juli 2003 auf der Basis eines Invalidit�tsgrades von mindestens 70% eine ganze Invalidenrente" auszurichten, eventuell sei die Sache zur Durchf�hrung eines umfassenden interdisziplin�ren Obergutachtens zur�ckzuweisen.
W�hrend das Bundesamt f�r Sozialversicherungen (BSV) auf eine Vernehmlassung verzichtet, beantragt die IV-Stelle Abweisung der Beschwerde. Gleichzeitig ersucht sie - ohne selber Beschwerde zu erheben - um Aufhebung des kantonalen Entscheides, soweit die Vorinstanz damit dem Rechtsbegehren der Versicherten entsprochen hat.
1.2.1 Neue Tatsachen und Beweismittel d�rfen nur soweit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG). Derartige Umst�nde k�nnen namentlich in formellrechtlichen M�ngeln des angefochtenen Entscheids liegen, mit denen die Partei nicht rechnete und nach Treu und Glauben nicht zu rechnen brauchte, oder darin, dass die Vorinstanz materiell in einer Weise urteilt, dass bestimmte Sachumst�nde neu und erstmals rechtserheblich werden. Der vorinstanzliche Verfahrensausgang allein bildet noch keinen hinreichenden Anlass im Sinne von Art. 99 Abs. 1 BGG f�r die Zul�ssigkeit von unechten Noven, welche bereits im kantonalen Verfahren ohne weiteres h�tten vorgebracht werden k�nnen (Urteil 9C_920/2008 vom 16. April 2009 E. 2.3, nicht publ. in: BGE 135 V 163, aber in: SVR 2009 BVG Nr. 30 S. 109; vgl. auch Urteil 8C_502/2010 vom 21. Juli 2010 E. 3 mit Hinweisen). Das Einbringen von Tatsachen oder Beweismitteln, die sich erst nach dem angefochtenen Entscheid ereignet haben oder entstanden sind (sog. echte
Noven), ist vor Bundesgericht unzul�ssig (Urteile 8C_958/2010 vom 25. Februar 2011 E. 4.3.1 und 8C_545/2010 vom 22. November 2010 E. 3.1 mit Hinweisen).
2.1 Die IV-Stelle hat gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Z�rich vom 29. November 2010 innert Frist nicht Beschwerde erhoben. Mit Vernehmlassung vom 4. M�rz 2011 schloss sie auf Abweisung der Beschwerde der Versicherten. Auf die von der Verwaltung gleichzeitig gestellten Rechtsbegehren um Aufhebung des kantonalen Entscheids, soweit die Vorinstanz damit die IV-Stelle zur Bezahlung von Fr. 270.90 verpflichtet habe, sowie um dementsprechende Ab�nderung der Kostenverlegung ist mangels einer fristgerecht selbstst�ndig erhobenen formg�ltigen Beschwerde nicht einzutreten.
2.2 Soweit das kantonale Gericht mit angefochtenem Entscheid dem von der Beschwerdef�hrerin im vorinstanzlichen Verfahren gestellten Antrag Ziff. 3 entsprochen hat, ist nicht ersichtlich und wird nicht begr�ndet, weshalb der kantonale Entscheid auch in diesem Punkt aufzuheben sei. Insoweit ist auf den vor Bundesgericht gestellten Antrag Ziff. 1 um vollst�ndige Aufhebung des angefochtenen Entscheids mangels Begr�ndung (Art. 42 Abs. 2 BGG) nicht einzutreten.
Die streitige Verf�gung datiert vom 19. Februar 2009. Somit sind f�r die Zeit bis Ende 2003 sowie bis Ende 2007 die damals geltenden Bestimmungen und ab 1. Januar 2004 bzw. ab 1. Januar 2008 die neuen Normen der 4. bzw. 5. IV-Revision anzuwenden (BGE 132 V 215 E. 3.1.1 S. 220, 130 V 445). Dies ist materiellrechtlich jedoch ohne Belang, weil diese IV-Revisionen bez�glich der Invalidit�tsbemessung keine substanziellen �nderungen gebracht haben, sodass die zur altrechtlichen Regelung ergangene Rechtsprechung weiter gilt (Urteile 8C_254/2010 vom 15. September 2010 E. 2 mit Hinweis auf 8C_249/2010 vom 1. Juni 2010 E. 2.1). Neu normiert wurde hingegen im Rahmen der 5. IV-Revision der Rentenbeginn (Art. 29 Abs. 1 IVG).
Vorinstanz und Verwaltung haben die Grundlagen �ber die Invalidit�t (Art. 8 Abs. 1 ATSG, Art. 4 Abs. 1 IVG), die Bestimmung des Invalidit�tsgrades (Art. 16 ATSG), die Voraussetzungen und den Umfang des Rentenanspruchs (bis 31. Dezember 2007 Art. 28 Abs. 1 IVG, seit 1. Januar 2008 Art. 28 Abs. 2 IVG) sowie den Beweiswert und die Beweisw�rdigung medizinischer Berichte und Gutachten (BGE 122 V 157 E. 1c S. 160 mit Hinweisen; vgl. auch BGE 134 V 231 f. E. 5.1; 125 V 351 E. 3 S. 352 mit Hinweisen) zutreffend dargelegt. Gleiches gilt f�r die Ausf�hrungen zu dem im Sozialversicherungsrecht �blichen Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181 mit Hinweisen). Darauf wird verwiesen.
Nach st�ndiger Rechtsprechung beurteilt das Sozialversicherungsgericht die Gesetzm�ssigkeit der Verwaltungsverf�gungen in der Regel nach dem Sachverhalt, der zur Zeit des Verf�gungserlasses gegeben war (BGE 121 V 366 E. 1b mit Hinweisen). In Anwendung dieser Rechtsprechung hat das kantonale Gericht den im vorinstanzlichen Verfahren neu eingereichten Bericht des Sanatoriums Kilchberg vom 8. Mai 2009 zu Recht unber�cksichtigt gelassen.
Die Versicherte r�gt vorab formelle M�ngel bei der Erstellung des interdisziplin�ren Gutachtens vom 21. August 2008 der Dres. med. H.________, Psychiater, und L.________, Rheumatologe.
5.1 Die Vorinstanz hat diesbez�glich im angefochtenen Entscheid ausf�hrlich dargelegt, dass die IV-Stelle bei der Auftragserweiterung von der psychiatrischen Begutachtung zur sp�teren zus�tzlichen Exploration durch den Rheumatologen Dr. med. L.________ zwar formelle Rechte der Beschwerdef�hrerin verletzt habe, dass jedoch die Geh�rsverletzung der nicht rechtsgen�glichen Auseinandersetzung mit den Vorbringen der Versicherten im Rahmen des Vorbescheidverfahrens unter den gegebenen Umst�nden vor dem mit freier �berpr�fungsbefugnis urteilenden kantonalen Sozialversicherungsgericht als geheilt zu betrachten sei. Zum einen ist nicht erforderlich, dass sich die Begr�ndung mit allen Parteistandpunkten einl�sslich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdr�cklich widerlegt (BGE 136 I 184 E. 2.2.1 S. 188; 136 I 229 E. 5.2 S. 236, je mit Hinweisen). Zum anderen kann nach der Rechtsprechung jedenfalls eine nicht besonders schwerwiegende Verletzung des rechtlichen Geh�rs als geheilt gelten, wenn die betroffene Person - wie hier im vorinstanzlichen Verfahren - die M�glichkeit erh�lt, sich vor einer Beschwerdeinstanz zu �ussern, die sowohl den Sachverhalt wie die Rechtslage frei �berpr�fen kann (BGE 133 I 201 E. 2.2 S. 204; 127 V 431 E. 3d/aa S. 438). Es fehlen Anhaltspunkte daf�r und wird nicht geltend gemacht, dass die Beschwerdef�hrerin die Verf�gung vom 19. Februar 2009 oder den vorinstanzlichen Entscheid nicht sachgerecht anfechten konnte.
5.2 Hinsichtlich der unterlassenen vorg�ngigen Mitteilung, dass der psychiatrische Gutachter Dr. med. H.________ zus�tzlich den Rheumatologen Dr. med. L.________ beiziehen werde, hat die Vorinstanz �berzeugend begr�ndet, weshalb sie trotz des formell mangelhaften Vorgehens der IV-Stelle von einer Aufhebung der Verf�gung vom 19. Februar 2009 absah. Was die Versicherte hiegegen vorbringt, �ndert nichts daran. Entgegen der Beschwerdef�hrerin l�sst auch eine ausgedehnte Gutachtert�tigkeit eines Arztes oder einer �rztegemeinschaft f�r die Sozialversicherungstr�ger rechtsprechungsgem�ss nicht per se auf deren Befangenheit oder Voreingenommenheit schliessen (BGE 123 V 175; 132 V 376 E. 6.2 S. 381 f.; SVR 2009 UV Nr. 32 S. 111, 8C_509/2008 E. 6). Daran hat das Bundesgericht zuletzt mit Urteil 8C_1059/2010 vom 9. Mai 2011 E. 3.4 festgehalten. Der offensichtlich ohne Wissen des Rechtsvertreters erfolgte Beizug des Dr. med. L.________, welcher die Versicherte anschliessend direkt zur rheumatologischen Exploration aufbot, hinderte die Beschwerdef�hrerin nicht, gegebenenfalls Ausstands- oder Ablehnungsgr�nde gegen die begutachtende Person - welche so fr�h wie m�glich vorzubringen sind, ansonsten der Anspruch auf Anrufung der Verfahrensgarantie verwirkt (BGE 132 V 93 E. 7.4.2 S. 112; AHI 2001 S. 112 E. 4a/aa S. 116) - geltend zu machen. Die Versicherte liess weder im Vorbescheidverfahren noch im vorinstanzlichen Beschwerdeverfahren gesetzliche Ausstandsgr�nde (vgl. Art. 36 Abs. 1 ATSG und BGE 132 V 93 E. 6.5 S. 108) geltend machen. Unter den gegebenen Umst�nden ist im vorinstanzlichen Verzicht auf eine Aufhebung der Verf�gung vom 19. Februar 2009 und R�ckweisung der Sache zur Gew�hrung des rechtlichen Geh�rs mit Blick auf den Grundsatz der Verfahrens�konomie und das Interesse an einer m�glichst bef�rderlichen Beurteilung des Leistungsanspruchs keine Bundesrechtsverletzung zu erblicken (vgl. Urteil U 145/06 vom 31. August 2007 E. 5.1 mit Hinweis auf BGE 116 V 182 E. 3d S. 187).
6.1 Soweit die Dres. med. H.________ und L.________ anl�sslich ihrer Exploration der Beschwerdef�hrerin nicht im Besitze des Gutachtens der Y._________ vom 30. Juni 2005 waren, trug die Vorinstanz dem entsprechenden Einwand Rechnung und stellte den eben genannten beiden Fach�rzten unter anderem dieses Gutachten mit Verf�gung vom 21. April 2009 zur Stellungnahme und zur Beantwortung weiterer Fragen zu. Sodann unterbreitete das kantonale Gericht die entsprechenden Erg�nzungsberichte der Dres. med. L.________ und H.________ vom 29. April und 14. Mai 2009 den Parteien zur Vernehmlassung. Die Versicherte nahm mit Eingabe vom 22. Juli 2009 dazu Stellung.
6.2 Nach eingehender W�rdigung der umfangreichen medizinischen Aktenlage stellte die Vorinstanz in tats�chlicher Hinsicht f�r das Bundesgericht grunds�tzlich verbindlich fest, dass sich gest�tzt auf die diesbez�glich im Wesentlichen �bereinstimmenden Beurteilungen gem�ss Gutachten des Instituts Y.________ und interdisziplin�rem Gutachten - abgesehen von der Anosmie (Verlust des Riechverm�gens) und der Diskushernie C5/6 (ohne Kompression neuraler Strukturen) - kein organisches Substrat f�r eine objektivierbare Gesundheitsst�rung finden l�sst und die Versicherte in psychogener Hinsicht prim�r an einem generalisierten Schmerzsyndrom bzw. einer anhaltenden somatoformen Schmerzst�rung (ICD-10 F45.4) leidet. Das kantonale Gericht gelangte zur �berzeugung, die geklagten Funktionsst�rungen liessen sich keinem - die zumutbare Leistungsf�higkeit einschr�nkenden - organisch objektivierbaren Gesundheitsschaden zuordnen und es fehlten die nach der einschl�gigen Rechtsprechung (BGE 130 V 352; 136 V 279) erforderlichen Voraussetzungen f�r die - nur in Ausnahmef�llen anzunehmende - Unzumutbarkeit einer willentlichen Schmerz�berwindung und eines Wiedereinstiegs in den Arbeitsprozess.
6.3 Die Beschwerdef�hrerin r�gt mit Blick auf die praxisgem�ss erforderlichen Voraussetzungen, welche im Ausnahmefall auf eine Unzumutbarkeit der Schmerz�berwindung schliessen lassen (BGE 130 V 352 E. 2.2.3 S. 354), eine Verletzung von Art. 61 lit. c ATSG, indem Verwaltung und Vorinstanz die Beweislage "unzureichend" gew�rdigt und "wesentliche Rechtsfragen unkorrekt" beurteilt h�tten. Dass das kantonale Gericht gest�tzt auf die umfangreiche medizinische Aktenlage offensichtlich unrichtig eine somatoforme Schmerzst�rung (vgl. E. 1.1.2 hievor) festgestellt h�tte, wird nicht geltend gemacht und ist nicht ersichtlich.
6.3.1 Die Versicherte legt nicht dar, inwiefern die Vorinstanz die tats�chlichen Verh�ltnisse in medizinischer Hinsicht offensichtlich unrichtig oder sonstwie bundesrechtswidrig festgestellt habe. Die Beschwerdef�hrerin ist �berzeugt, seit dem Unfall mit HWS-Distorsion vom 18. Juli 2002 vollst�ndig arbeitsunf�hig zu sein (Anmeldung zum Bezug einer Invalidenrente vom 27. Juni 2003). Dieser Unfall hatte keine invalidisierenden, organisch objektivierbaren Funktionsausf�lle zur Folge, was das Bundesgericht mit Urteil 8C_590/2007 vom 6. Oktober 2008 letztinstanzlich abschliessend best�tigt hat.
6.3.2 Ausgehend von der zutreffend festgestellten Hauptdiagnose einer somatoformen Schmerzst�rung hat das kantonale Gericht eine mitwirkende, psychisch ausgewiesene Komorbidit�t von erheblicher Schwere, Intensit�t, Auspr�gung und Dauer, welche ausnahmsweise auf eine Unzumutbarkeit der Schmerz�berwindung schliessen liesse, verneint. Die Versicherte macht geltend, ihr behandelnder Psychiater Dr. med. K.________ und der psychiatrische Gutachter des Instituts Y.________ Dr. med. O.________ beurteilten ihr psychisches Leiden �bereinstimmend als "anhaltende mittelschwere Depression". Diese Gesundheitsst�rung erf�lle die Voraussetzungen einer rechtserheblichen psychischen Komorbidit�t, welche die Schmerz�berwindung als unzumutbar erscheinen lasse. Der Beschwerdef�hrerin kann nicht gefolgt werden. Der von den Dres. med. O.________ und K.________ verwendete Diagnose-Code ICD-10 F32.1 bezeichnet eine "mittelgradige depressive Episode". Dabei handelt es sich definitionsgem�ss um ein vor�bergehendes Leiden, indem solche Episoden im Mittel etwa sechs Monate, selten l�nger als ein Jahr dauern und l�nger dauernde St�rungen unter F33 (rezidivierende depressive St�rung) oder F34 (anhaltende affektive St�rung) zu subsumieren sind (Urteil des fr�heren Eidg. Versicherungsgerichts I 152/05 vom 23. Mai 2006 E. 3.3 i.f. mit Hinweis). W�hrend Dr. med. O.________ in seinem psychiatrischen Teilgutachten des Instituts Y.________ vom 10. M�rz 2004 hinsichtlich der zeitlichen Befristung des psychischen Gesundheitszustandes noch von nicht ausgesch�pften therapeutischen M�glichkeiten ausging, beschrieb der behandelnde Psychiater Dr. med. K.________ in seinem Bericht vom 30. Oktober 2007 den Zustand als station�r und therapeutisch nicht mehr verbesserbar, ohne jedoch die Diagnose entsprechend anzupassen. Dr. med. H.________ teilte die Einsch�tzung, dass therapeutisch nur noch eine Stabilisierung des Zustandes erreichbar sei, weshalb er - abweichend von einer Episode - auf eine l�nger andauernde St�rung schloss und eine Dysthymie (ICD-10 F34.1) diagnostizierte (zus�tzlich zur anhaltenden somatoformen Schmerzst�rung). Zudem ist unbestritten, dass ung�nstige psychosoziale Faktoren wie der seit Jahren wegen depressiver St�rungen und Migr�ne invalide Ehegatte sowie der tiefe Bildungsstand der Versicherten f�r ihr Beschwerdebild mitverantwortlich sind und ihre Leistungsbereitschaft negativ beeinflussen. Bei der diagnostizierten mittelgradigen depressiven Episode liegt damit ebensowenig wie bei der Dysthymie eine von depressiven Verstimmungszust�nden klar unterscheidbare andauernde Depression (BGE 127 V 294 E. 5a S. 299) im Sinne eines verselbstst�ndigten Gesundheitsschadens vor (SVR 2008 IV Nr. 62 S. 203, 9C_830/2007 E. 4.2; vgl. auch Urteil 8C_591/2009 vom 27. November 2009 E. 4.1 und 9C_803/2009 vom 29. Mai 2009 E. 5.3.2 mit Hinweisen). Die Vorinstanz hat demnach zutreffend eine psychische Komorbidit�t von erheblicher Schwere, Auspr�gung und Dauer verneint. Die weitere Entwicklung des psychischen Gesundheitszustandes ab Verf�gungserlass vom 19. Februar 2009 bildet nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens (vgl. E. 4 hievor).
6.3.3 Es bleibt zu pr�fen, ob andere qualifizierte Kriterien gegeben sind, die bei entsprechender Erheblichkeit allenfalls die Unzumutbarkeit einer Schmerz�berwindung zu begr�nden verm�chten.
6.3.3.1 Die nach dem Unfall subjektiv geklagten Beschwerden (insbesondere Tinnitus, Schwindel, M�digkeit, Konzentrationsst�rungen, Kraftverminderung, Kopf-, Schulter- und Nackenschmerzen, Cervicocephalgien, Cervicobrachialgien, Kribbelpar�sthesien, Hyp�sthesien, Anosmie, schmerzhafte Triggerpunkte, Sturzereignisse, Schulter-Arm-Syndrom und lumbospondylogenes Syndrom) sind schon im Rahmen der Abkl�rung der Unfallfolgen eingehend und umfassend fach�rztlich untersucht und beurteilt worden. Gleiches gilt f�r den bereits vor dem Unfall aufgetretenen essentiellen Tremor. Alle diese gesundheitlichen Beeintr�chtigungen waren sodann unter Mitber�cksichtigung der fr�heren fach�rztlichen Untersuchungsergebnisse Gegenstand der polydisziplin�ren Begutachtung des Instituts Y.________ wie auch der interdisziplin�ren Exploration durch die Dres. med. H.________ und L.________. Zudem wurde der Verdacht auf eine Symptomausweitung in der Rheuma- und Rehabilitationsklinik V.________, wo die Versicherte vom 7. November bis 5. Dezember 2002 hospitalisiert war, diagnostiziert und mit Gutachten des Instituts Y.________ best�tigt.
6.3.3.2 Inwiefern der Anosmie als k�rperlicher Begleiterkrankung eine invalidisierende Wirkung bei der Frage nach der Zumutbarkeit der willentlichen Schmerz�berwindung zuk�me, ist nicht ersichtlich und legt die Beschwerdef�hrerin nicht dar. Gleiches gilt f�r den leichtgradig intermittierend bestehenden Tremor der H�nde, welchem im �brigen schon bei der Erstuntersuchung in der Neurologischen Klinik und Poliklinik des Universit�tsspitals vom 16. Oktober 2001 aus fach�rztlicher Sicht keine die Arbeitsf�higkeit einschr�nkende Bedeutung beigemessen wurde. Die Zitate aus Internet-Seiten zum essentiellen Tremor �ndern daran nichts. Die geklagten Schwindelbeschwerden sind in Bezug auf die geschilderten Sturzereignisse entgegen der Versicherten eingehend und ausreichend fach�rztlich abgekl�rt worden und konnten keinem organisch objektiv ausgewiesenen Substrat zugeordnet werden. Eine seit der Begutachtung des Instituts Y.________ eingetretene erhebliche Ver�nderung der objektivierbaren gesundheitlichen Beeintr�chtigungen wird nicht geltend gemacht und ist mit Blick auf einen Vergleich der medizinischen Befunde nicht ausgewiesen. Die Vorinstanz hat demnach bundesrechtskonform erkannt, dass chronische k�rperliche Begleiterkrankungen auszuschliessen sind.
6.3.3.3 Weiter hat das kantonale Gericht mit zutreffender Begr�ndung, worauf verwiesen wird, ausf�hrlich dargelegt, dass nicht von einem ausgewiesenen sozialen R�ckzug in allen Belangen des Lebens auszugehen ist. Was die Beschwerdef�hrerin hiegegen vorbringt, �berzeugt nicht und ist widerspr�chlich. Auch wenn alle drei, mittlerweilen l�ngst erwachsenen S�hne inzwischen aus dem elterlichen Haushalt ausgezogen sind, wird die Versicherte offenbar weiterhin "nach Kr�ften unterst�tzt" durch Ehemann, S�hne, Schwiegert�chter und Enkel. Zudem begleitet der Ehemann die Beschwerdef�hrerin "regelm�ssig zum Einkaufen". Dass sie angeblich keine Spazierg�nge mehr zusammen mit ihrem Ehemann unternimmt, widerspricht den anamnestischen Angaben der Versicherten gem�ss Gutachten des Instituts Y.________ und muss als unechtes Novum, welches bereits im kantonalen Verfahren ohne weiteres h�tte vorgebracht werden k�nnen (vgl. E. 1.2.1 hievor), im letztinstanzlichen Verfahren unber�cksichtigt bleiben. Der vom behandelnden Psychiater im Auftrag des Rechtsvertreters der Beschwerdef�hrerin verfasste Bericht des Dr. med. K.________ vom 12. Januar 2009 spricht zwar von einem deutlichen sozialen R�ckzug, doch wird nicht bestritten, dass die Versicherte auch unbegleitet in der Stadt unterwegs ist (vgl. Urteil 8C_590/2007 vom 6. Oktober 2008 E. 7.7.2).
6.3.3.4 Gem�ss angefochtenem Entscheid verneinte die Vorinstanz mit �berzeugender Begr�ndung auch das Kriterium unbefriedigender Behandlungsergebnisse trotz konsequent durchgef�hrter ambulanter und/oder station�rer Behandlungsbem�hungen. Die hiegegen erhobenen Einw�nde der Beschwerdef�hrerin sind unbegr�ndet. Sie besitzt seit Juni 2003 das schweizerische Staatsb�rgerrecht, spricht "zwar nicht perfekt Deutsch", doch war die psychiatrische Exploration des Dr. med. O.________ im Rahmen der Begutachtung des Instituts Y.________ "problemlos ohne �bersetzungshilfe m�glich". Auch lebten noch zwei ihrer drei S�hne, welche in der Schweiz eingeschult wurden, im elterlichen Haushalt, als die Versicherte von der Beschwerdegegnerin mit Schreiben vom 25. April 2006 unter Hinweis auf die ihr obliegende Mitwirkungspflicht zur Aufnahme und Durchf�hrung einer psychiatrischen Behandlung aufgefordert wurde. Soweit sprachliche Gr�nde sowie die Ablehnung des Behandlungsauftrages von Seiten des ersten angefragten Psychiaters als Ursache f�r die f�nfmonatige Verz�gerung der Behandlungsaufnahme angef�hrt werden, �berzeugen die Angaben der Beschwerdef�hrerin nicht. Zudem ist auffallend, dass s�mtliche medikament�sen psychiatrischen Behandlungsversuche des Dr. med. K.________ laut dessen Berichten vom 2. April und 30. Oktober 2007 entweder wegen subjektiv geklagter Nebenwirkungen abgesetzt werden mussten oder angeblich vollkommen wirkungslos blieben. Schliesslich wurde schon im Austrittsbericht der Rheuma- und Rehabilitationsklinik V.________ vom 12. Dezember 2002 darauf hingewiesen, dass alle f�nf Waddellzeichen positiv getestet worden seien.
6.3.4 Zusammenfassend hat demnach das kantonale Gericht nicht nur eine psychische Komorbidit�t von erheblicher Schwere, Auspr�gung und Dauer zu Recht verneint (E. 6.3.2 hievor), sondern auch den �brigen Kriterien eine insgesamt die Unzumutbarkeit der Schmerz�berwindung begr�ndende Intensit�t und Konstanz abgesprochen. Inwiefern die Vorinstanz damit Bundesrecht verletzte, ist nicht ersichtlich. Daran �ndert auch die im Auftrag der Versicherten erstellte Aktenbeurteilung des REM Institut f�r Expertisen in Medizin und Recht vom 21. April 2009 nichts.
7.1 Mit BGE 136 V 279 hat das Bundesgericht entschieden, dass sich die Frage, ob eine spezifische und unfallad�quate HWS-Verletzung (Schleudertrauma) ohne organisch nachweisbare Funktionsausf�lle invalidisierend wirkt (Art. 4 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG), sinngem�ss nach der Rechtsprechung zu den anhaltenden somatoformen Schmerzst�rungen (BGE 130 V 352) beurteilt. Was die Beschwerdef�hrerin hiegegen vorbringt, ist nicht stichhaltig. Die Praxis zu den somatoformen Schmerzst�rungen (BGE 130 V 352), welche auch auf vergleichbare, pathogenetisch (�tiologisch) unklare syndromale Zust�nde zur Anwendung gelangt (BGE 9C_871/2010 vom 25. Februar 2011 E. 4.2 mit Hinweisen), und mit BGE 136 V 279 weiter ausgedehnt wurde, kn�pft an die medizinische Besonderheit des Leidens und nicht an die Dauerhaftigkeit des Gesundheitsschadens an. Ist ein solches Leiden lege artis diagnostiziert und die genannte Praxis anwendbar, wird nicht danach unterschieden, ob die Invalidit�t "voraussichtlich bleibend" oder nur "l�ngere Zeit dauernd" anh�lt (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Entgegen der Versicherten hat diese Rechtsprechung (BGE 130 V 352; 136 V 279) an den Grunds�tzen des Taggeld- und Heilbehandlungsanspruchs nach UVG nichts ge�ndert (BGE 8C_100/2011 vom 1. Juni 2011 E. 2.2; Urteil 8C_121/2010 vom 18. Oktober 2010 E. 4.1 i.f.). Die Beschwerdef�hrerin legt nicht dar und es findet sich kein vern�nftiger Grund daf�r, diese Praxis nur auf die F�lle einer "voraussichtlich bleibenden" Invalidit�t, nicht aber auf "l�ngere Zeit dauernde" Phasen g�nzlicher oder teilweiser Erwerbsunf�higkeit anzuwenden.
7.2 Schliesslich trifft nicht zu, dass mit der eben genannten Rechtsprechung eine "unstatthafte Beweismitteleinschr�nkung" eingef�hrt worden sei. Die Versicherte vermochte - nach grunds�tzlich f�r das Bundesgericht verbindlicher Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz - basierend auf den umfassenden fach�rztlichen Untersuchungsergebnissen keinen objektivierbaren Gesundheitsschaden darzulegen, welcher unter Ausklammerung psychosozialer und soziokultureller sowie anderweitiger invalidit�tsfremder Faktoren (vgl. BGE 131 V 49 E. 1.2 S. 51; 127 V 294 E. 5a S. 299; SVR 2003 IV Nr. 1 S. 1, I 518/01 E. 3b/bb) ausnahmsweise auf die trotz zumutbarer Willensanstrengung fehlende �berwindbarkeit der schmerzbedingten Beeintr�chtigungen h�tte schliessen lassen. Dabei hat es sein Bewenden.
Nach dem Gesagten ist der Versicherten - trotz der geklagten Beschwerden - die willentliche Schmerz�berwindung und der Wiedereinstieg in den Arbeitsprozess zumutbar. Das kantonale Gericht hat somit bundesrechtskonform die von der IV-Stelle am 19. Februar 2009 verf�gte Ablehnung des Rentenanspruch aufgrund der zumutbaren Schmerz�berwindung mangels einer anspruchsbegr�ndenden Einschr�nkung der Leistungsf�higkeit zu Recht best�tigt.