Source: http://www.jurablogs.com/2015/03/30/brandbidding-irrefuehrung-durch-generische-adwords-anzeige
Timestamp: 2017-03-30 05:13:10
Document Index: 91812627

Matched Legal Cases: ['EuG', 'EuG', 'EuG', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BlogsKanzlei PlutteMärz 2015Brandbidding: Irreführung durch generische AdWords-Anzeigevon Niklas PlutteWer auf eine Konkurrenzmarke AdWords bucht und sehr vage gehaltene Werbeanzeigen mit rein generischem Inhalt verwendet, riskiert auch ohne Nennung der Marke in der Anzeige eine Markenverletzung (OLG Hamburg, Urteil vom 22.01.2015, Az. 5 U 271/11).Parship verklagt Konkurrenten Partnersuche.deparship.de als größte Online-Partnerbörse Deutschlands ging gegen einen Konkurrenten sowie dessen Geschäftsführer vor, die bei Google AdWords-Anzeigen zu Gunsten des eigenen Portals partnersuche.de geschaltet hatte. Parship störte sich daran, dass bei Eingabe des Keywords “Parship” die folgenden beiden AdWords-Anzeigen in den Suchergebnissen angezeigt wurden:„Partnership Partnersuche Die Partnerbörse für anspruchsvolle Singles: Hier anmelden & verlieben! www.partnersuche.de”„Partnersuche.de kostenlos Deutschlands bekannte Partnersuche. Die Partnersuche mit Niveau! www.partnersuche.de”Wer sich mit Urteilen zur Zulässigkeit von Brandbidding beschäftigt, mag zunächst überrascht sein, dass der Klage vom OLG Hamburg überwiegend stattgegen wurde.Maßstäbe des EuGH zur Zulässigkeit von BrandbiddingNach der EuGH-Rechtsprechung liegt beim Brandbidding eine Markenverletzung vor, wenn Internetnutzer aus der AdWords-Anzeige nicht oder nur schwer erkennen können, ob die beworbenen Produkte vom Markeninhaber, einem verbundenen Unternehmen oder einem fremden Dritten stammen. Die Bejahung einer Markenverletzung setzt nicht voraus, dass vom Werber in der Anzeige eine wirtschaftliche Verbindung zum Markeninhaber suggeriert wird. Es reicht schon, dass die Werbeanzeige so vage gehalten ist, dass der Internetnutzer nicht transparent nachvollziehen kann, welches Unternehmen hinter der Anzeige steht ...Zum vollständigen Artikel68 LeserKurz Pfitzer Wolf & Partner:Jetzt doch? Markenverletzung durch Keyword-Advertising46 LeserIT-Recht Kanzlei DURY:OLG Hamburg: Nennung fremder Marken in Keyword Advertising, Beschluss vom 13.7.2015 - 3...30 Leserratgeberrecht.eu - Weiß & Partner, Esslingen - ...:Fremde Marken als Keywords bei Google AdWords53 LeserVersandhandelsrecht.de:Markenbeschwerde bei Google AdWords als gezielte Behinderung?10 verwandte ArtikelOLG Hamburg: Fremde Marken als Keywords bei Google AdWords ausnahmsweise MarkenverletzungDas SEA und die fremde Marke – Ein Überblick zum Keyword AdvertisingGoogle Adwords & Markenrecht: Ein ÜberblickDie unendliche Markengeschichte: Die aktuelle Rechtsprechung zu Google-Adwords nach dem EuGH-UrteilBGH zur Zulässigkeit von fremden Markennamen als Keywords in Google AdWordsOLG Düsseldorf: Google-AdWords Anzeige mit Marken Dritter stellt Markenverletzung dar, wenn nicht ausreichend deutlich gemacht wird, dass
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keine Hinweise auf den Markeninhaber oder dessen Produkte enthältBGH: Unter bestimmten Umständen muss bei Google AdWords-Werbung darauf hingewiesen, dass der Werbende nicht Partner eines anderen
Unternehmens ist / FleuropBGH: AdWords-Werbung kann Markenverletzung sein (Beate Uhse)Über den ArtikelVeröffentlicht March 30, 2015 6:30am von Niklas Plutte im Blog Kanzlei Plutte.Über den AutorNiklas Plutte172 Artikel von Niklas PlutteMehr von Niklas PlutteKategorienMarkenrechtThemenMarkenrecht, Adwords, BrandbiddingTäglich juristische Top-MeldundenMehr Informationen zum NewsletterTop-MeldungenWeiteresGesetzliche Unfallversicherung: kosmetische Zahnbehandlungvon Recht SozialIst die Koppelung einer Gewinnspielteilnahme mit der Einwilligung in E-Mail-Werbung zulässig?von Ingo Kaiser / Datenschutzblog 29Die Kanzlei-Webseitevon JurakopfUnerlaubte Weitergabe von personenbezogenen Daten an Drittevon Weiß & Partner - gewerblicher RechtsschutzBundesgerichtshof urteilt erneut zu Patientenverfügungenvon Notar Dr. Philipp von Hoyenberg - WuppertalAls nächstes lesen - bislang 53 Leser:Sachverständigenkosten – wer muss im Verfahren was vortragen?