Source: https://agrarhandel-duerrenhofe.stihl-haendler.de/de-de/recht/
Timestamp: 2017-09-19 15:21:39
Document Index: 174598231

Matched Legal Cases: ['§ 14', '§ 13', '§ 320', '§ 14', '§ 947', '§ 377', '§ 14', '§ 13', '§ 2', '§ 1', '§ 312', '§ 3']

I.	Nachstehende Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge, Lieferungen und sonstigen Leistungen, einschließlich sämtlicher Beratungsleistungen, die nicht Gegenstand eines eigenständigen Beratungsvertrages sind und sofern sie nicht mit der ausdrücklichen, schriftlichen Zustimmung des Verkäufers abgeändert oder ausgeschlossen werden. Sie gelten sowohl für Verträge, die mit Kunden geschlossen werden, die Unternehmer im Sinne von § 14 BGB oder juristischen Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtlichen Sondervermögen sind, als auch für Verträge im Sinne von § 13 BGB. Haupt– oder nebenberuflich tätige Landwirte, die aus ihrer Tätigkeit Einkünfte erzielen, sind nicht Verbraucher im Sinne des Gesetzes. Bedingungen des Käufers werden auch dann nicht Vertragsbestandteil, wenn ihnen der Verkäufer nicht widerspricht und die vertraglich geschuldete Leistung vorbehaltlos erbringt. Von diesen Bedingungen abweichende Vereinbarungen müssen in die Auftragsbestätigung aufgenommen werden, ansonsten gelten sie nicht als vereinbart.
II.	Angebot und Lieferumfang
Angebote des Verkäufers sind stets freibleibend. Die zu dem Angebot gehörenden Unter-lagen wie Abbildungen, Zeichnungen, Gewichts - und Maßangaben sind nur annähernd maßgebend, soweit sie nicht ausdrücklich als verbindlich bezeichnet sind. Änderungen sind unangemessen und vom Käufer nicht mehr zu akzeptieren, sofern sie über das handels-übliche Maß hinausgehen. Leistungen und Betriebskosten werden als Durchschnittswerte angegeben. Konstruktions- und Formänderungen des Liefergegenstandes bleiben vorbe-halten, soweit der Liefergegenstand nicht erheblich geändert und die Änderungen dem Käufer zumutbar sind. An Kostenvoranschlägen, Zeichnungen und anderen Unterlagen behält sich der Verkäufer Eigentums – und Urheberrechte vor; sie dürfen Dritten nicht zugänglich gemacht werden.
Der Kaufvertrag ist abgeschlossen, wenn der Verkäufer die Annahme der Bestellung des Kaufgegenstandes schriftlich bestätigt hat oder die Lieferung ausgeführt ist. Der Verkäufer ist verpflichtet, eine Ablehnung der Bestellung unverzüglich dem Käufer mitzuteilen.
Sämtliche zwischen Verkäufer und Käufer getroffenen Vereinbarungen, Nebenabreden, Zusicherungen und nachträgliche Vertragsänderungen müssen schriftlich niedergelegt werden, anderenfalls gelten sie nicht als Vertragsbestandteil.
Angaben in den dem Käufer ausgehändigten Beschreibungen über Lieferumfang, Aussehen, Leistungen, Maße, Gewichte, Betriebsstoffverbrauch und Betriebskosten sind Vertragsinhalt. Sie dienen als Maßstab zur Feststellung, ob der Kaufgegenstand mangelfrei ist.
Die Preise gelten mangels besonderer Vereinbarung ab Lager des Verkäufers oder bei Versendung vom Herstellerwerk aus ab Werk, ausschließlich Verpackung. Die Preise verstehen sich zuzüglich Mehrwertsteuer. Soll die Lieferung mehr als 4 Monate nach Vertragsschluss erfolgen, ist der Verkäufer bei Preiserhöhungen seiner Vorlieferanten oder unerwarteten Steigerungen von Lohn – und Transportkosten berechtigt, Verhandlungen über eine Neufestsetzung des Preises zu verlangen. An den vereinbarten Preis ist der Verkäufer nur für die vereinbarte Lieferzeit jedoch mindestens 4 Monate gebunden. Mehraufwendungen, die dem Verkäufer durch den Annahmeverzug des Käufers entstehen, sind vom Käufer zu ersetzen.
Mangels besonderer Vereinbarung ist die Zahlung bei Lieferung oder Bereitstellung und Erhalt der Rechnung ohne jeden Abzug innerhalb von 10 Tagen frei Zahlstelle des Verkäufers zu leisten. Die dem Käufer aus § 320 BGB zustehenden Zurückbehaltungsrechte werden hierdurch nicht berührt. Skonto – Zusagen gelten nur für den Fall, dass sich der Käufer mit der Bezahlung früherer Lieferungen an den Verkäufer nicht im Rückstand befindet.
Der Verkäufer nimmt nur bei entsprechender Vereinbarung diskontfähige und ordnungsgemäß verstreute Wechsel zahlungshalber an. Gutschriften über Wechsel und Schecks erfolgen vorbehaltlich des Eingangs abzüglich der Auslagen mit Wertstellung des Tages, an dem der Verkäufer über den Gegenwert verfügen kann.
Die Aufrechnung mit etwaigen vom Verkäufer bestrittenen oder nicht rechtskräftig festgestellten Gegenansprüchen des Käufers ist nicht statthaft. Ein Zurückbehaltungsrecht kann der Käufer nur geltend machen, soweit es auf Ansprüche aus dem Kaufvertrag beruht.
Lieferfristen sind nur dann verbindlich vereinbart, wenn sie vom Verkäufer ausdrücklich bezeichnet worden sind. An die Lieferfrist ist der Verkäufer nur gebunden, wenn der Käufer von ihm zu beschaffende Unterlagen, Genehmigungen, Freigaben vorgelegt und den Kauf-preis an den Verkäufer gezahlt hat. Die Einhaltung der Lieferfrist setzt die Erfüllung der Vertragspflichten des Käufers voraus.
Die Lieferfrist verlängert sich angemessen bei Maßnahmen im Rahmen rechtmäßiger Arbeitskämpfe, insbesondere Streiks und Aussperrung sowie beim Eintritt unvorherge-sehener Hindernisse, welche außerhalb des Einflussbereiches des Verkäufers oder seiner Erfüllungsgehilfen liegen, soweit solche Hindernisse nachweislich auf die Lieferung des verkauften Gegenstandes von Einfluss sind. Entsprechendes gilt, wenn der Verkäufer seinerseits nicht rechtzeitig beliefert wird. Der Verkäufer ist zum Rücktritt berechtigt, wenn der Hersteller ihn nicht beliefert. Dies gilt jedoch nicht, wenn die Nichtlieferung vom Verkäufer zu vertreten ist (z. B. Zahlungsverzug). Der Verkäufer ist im Falle des Rücktritts verpflichtet, den Käufer unverzüglich über die Nichtverfügbarkeit zu informieren und Gegenleistungen des Käufers unverzüglich zu erstatten.
Für durch Verschulden seines Vorlieferanten verzögerte oder unterbliebene (Unmöglichkeit) Lieferungen hat der Verkäufer nicht einzustehen.
Ist der Käufer Unternehmer im Sinne von § 14 BGB, juristischer Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich – rechtliches Sondervermögen, geht im Falle des Versendungskaufes die Gefahr mit der Übergabe der Ware an den Spediteur oder Frachtführer, spätestens jedoch mit dem Verlassen des Lagers oder bei Direktversand ab Werk mit dem Verlassen des Werkes auf den Käufer über. Das gilt auch dann, wenn Teillieferungen erfolgen oder der Verkäufer noch weitere Leistungen übernommen hat. Die Ware wird auf Wunsch und Kosten des Käufers versichert.
Teillieferungen sind zulässig, soweit dies dem Käufer zumutbar sind.
Der Verkäufer behält sich das Eigentum an den gelieferten Waren bis zur vollständigen Bezahlung aller entstandenen Forderungen aus der laufenden Geschäftsbeziehung vor. Bei laufender Rechnung gilt das Vorbehaltseigentum als Sicherung für die jeweilige Saldoforderung.
Wird die gelieferte Ware mit anderen Gegenständen verbunden oder vermischt und erlischt dadurch das Eigentum des Verkäufers an der Vorbehaltsware (§§ 947,948 BGB), so wird bereits jetzt vereinbart, dass der Verkäufer Miteigentum an der einheitlichen Sache oder an dem vermischten Bestand in dem Umfang erwirbt, als der Wert der gelieferten Ware im Verhältnis zu den verbundenen oder vermischten Gegenständen steht. Erfolgt eine Verarbeitung mit dem Verkäufer nicht gehörenden Gegenständen, wird vereinbart, dass der Verkäufer an der neuen Sache das Miteigentum entsprechend dem Vorgenannten erwirbt. Die durch Verbindung, Vermischung oder aus der Verarbeitung entstehenden Sachen sind Vorbehaltsware im Sinne von Ziffer 7.
Zur Weiterveräußerung, Verpfändung, Sicherungsübereignung, Vermietung oder Verbringung der Vorbehaltsware in das Ausland ist der Käufer nur nach vorheriger schriftlicher Zustimmung des Verkäufers berechtigt. Gehört die Weiterveräußerung an Dritte zum gewöhnlichen Geschäftsbetrieb des Käufers, ist er berechtigt, die gelieferten Waren im ordentlichen Geschäftsgang weiter zu veräußern. Der Käufer tritt dem Verkäufer sämtliche ihm bezüglich der Vorbehaltsware zustehenden Forderungen und Ersatzansprüche bereits jetzt in Höhe des Rechnungswertes der Vorbehaltsware im Falle der Weiterveräußerung ab. Wird die Vorbehaltsware nach Verbindung, Vermischung oder Verarbeitung mit anderen dem Verkäufer nicht gehörenden Waren, veräußert, erfolgt die Abtretung nur in Höhe des Miteigentumsanteil des Verkäufers an der veräußerten Sache oder dem veräußerten Bestand. Der Verkäufer nimmt die Abtretung an. Der Käufer ist zur Einziehung ermächtigt, solange er seinen Zahlungsverpflichtungen ordnungsgemäß nachkommt und nicht in Zahlungsverzug gerät.
Bei Zugriffen Dritter auf die Vorbehaltsware hat der Käufer unverzüglich gegenüber dem Dritten auf das Eigentum des Verkäufers hinzuweisen und dem Verkäufer schriftlich eine Mitteilung von dem Pfändungsversuch oder den anderen Zugriffen zu machen, damit der Verkäufer Gegenmaßnahmen ergreifen kann. Soweit die Kosten einer etwa erforderlich werdenden Drittwiderspruchsklage nicht einbringlich sind, hat der Käufer dem Verkäufer diese Kosten zu erstatten.
Bei vertragswidrigem Verhalten des Käufers, insbesondere bei Zahlungsverzug, ist der Verkäufer – auch ohne angemessene Fristsetzung zur Leistung – berechtigt, vom Vertrag zurücktreten, die Vorbehaltsware abzuholen und zu diesem Zweck den Aufbewahrungs- bzw. Einsatzort der Ware zu betreten. Der Käufer verzichtet auf die Rechte, die ihm aus verbotenen Eigenmacht zustehen würden und gestattet dem Verkäufer den Zugang zu dem Gelände oder den Räumen, auf bzw. in denen sich die Vorbehaltsware befindet. Dasselbe gilt, wenn ein Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen des Käufers gestellt ist.
Hinsichtlich der Verwertung der Vorbehaltsware gilt folgendes: Der Verkäufer ist nach dem Rücktritt vom Vertrag berechtigt, die Vorbehaltsware nach bestem Ermessen, insbesondere auch freihändig zu verwerten. An den Verkäufer abgetretene Forderungen kann dieser unmittelbar bei dem Dritten einziehen. Zu diesem Zweck ist der Käufer verpflichtet, auf Verlangen des Verkäufers die Abtretung Drittgläubiger bekannt zu geben und dem Verkäufer die zur Einziehung der Forderungen erforderlichen Angaben zu machen und Unterlagen herauszugeben. Erzielte Erlöse werden abzüglich der dem Verkäufer entstandenen Kosten und Zinsen mit dessen Forderungen gegenüber dem Käufer verrechnet. Ein Überschuss wird an den Käufer ausgekehrt.
Der Verkäufer verpflichtet sich, die ihm nach den vorstehenden Bestimmungen zustehenden Sicherheiten nach seinem Ermessen insoweit freizugeben, als ihr Wert und der Wert aller übrigen Sicherheiten die zu sichernden Forderungen um 20% übersteigt. Mit der vollständigen Bezahlung aller Forderungen aus der Geschäftsbeziehung gehen ohne weiteres das Eigentum an allen gelieferten Waren sowie sämtliche abgetretenen Forderungen auf den Käufer über.
Der Käufer hat die empfangene Ware unverzüglich nach Eintreffen auf Menge, Beschaffenheit und zugesicherte Eigenschaften zu untersuchen. Ist der Käufer Unternehmer im Sinne vor BGB, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich–rechtliches Sondervermögen, hat er offensichtliche Mängel unverzüglich zu rügen. Ist der Vertrag für beiden Teile ein Handelsgeschäft, so gilt § 377 HGB mit der Maßgabe, dass erkennbare Mängel binnen 14 Tage ab Gefahrübergang durch schriftliche Anzeige an den Verkäufer zu rügen sind.
Alle diejenigen Teile sind unentgeltlich, nach billigem Ermessen unterliegender Wahl des Verkäufers auszubessern oder neu zu liefern, die sich infolge eines vor dem Gefahrenübergang liegenden Umstandes insbesondere wegen fehlerhafter Bauart, schlechter Baustoffe oder mangelhafter Ausführung als unbrauchbar oder in ihrer Brauchbarkeit nicht unerheblich beeinträchtigt herausstellen. Bei einem Verbrauchergeschäft liegt das Wahlrecht beim Käufer, es sei denn, der Verkäufer wird durch die vom Käufer gewählte Art der Nacherfüllung mit Kosten belastet, die sich bei einer anderen Wahl nicht ergeben hätten, sofern dies ohne Nachteil für den Käufer bleibt. Ersetzte Teile werden Eigentum des Verkäufers. Bei Austausch der gesamten Kaufsache im Wege der Nacherfüllung hat der Verkäufer für die zurückgenommene Sache gegen den Käufer einen Anspruch auf uneingeschränkte Nutzungsentschädigung. Die Nutzungsentschädigung richtet sich nach durchschnittlichen Mietkosten für die Sache, die in dem Zeitraum der Nutzung angefallen wäre.
Das Recht des Käufers, Ansprüche aus Mängeln geltend zu machen, verjährt bei der Lieferung neu hergestellter Sachen oder Werkleistungen vom Zeitpunkt des Gefahrübergangs an in 12 Monaten, bei einem Verbrauchergeschäft in 24 Monaten. Bei der Lieferung von gebrauchten Waren werden die Gewährleistungsansprüche des Käufers, der nicht Verbraucher ist, ausgeschlossen, ist der Käufer ein Verbraucher, verjähren die Mängelansprüche in 12 Monaten ab Gefahrübergang. In allen anderen Fällen stehen dem Käufer Mängelansprüche nur dann zu, wenn dies mit dem Käufer ausdrücklich schriftlich vereinbart wurde.
Es wird keine Gewähr übernommen für Schäden, die aus nachfolgenden Gründen entstanden sind: Ungeeignete oder unsachgemäße Verwendung, fehlerhafte Montage bzw. Inbetriebsetzung durch den Käufer oder Dritte, versäumte Wartungsarbeiten, wenn diese üblich sind und/oder vom Hersteller empfohlen werden, normale Abnutzung – insbesondere von Verschleißteilen – fehlerhafte oder nachlässige Behandlung, ungeeignete Betriebsmittel oder Austauschwerkstoffe, mangelhafte Bauarbeiten, ungeeigneter Baugrund, chemische, elektronische oder elektrische Einflüsse, sofern sie nicht auf ein Verschulden des Verkäufers zurückzuführen sind.
Im Falle der Mängelbeseitigung hat der Käufer dem Verkäufer für notwendige Arbeiten eine angemessene Frist zu setzen. Nur in dringenden Fällen der Gefährdung der Betriebssicherheit und zur Abwehr unverhältnismäßig großer Schäden, wobei der Verkäufer sofort zu verständigen ist, oder wenn der Verkäufer mit der Beseitigung des Mangels in Verzug ist, hat der Käufer das Recht, den Mangel selbst durch Dritte beseitigen zu lassen und vom Verkäufer Ersatz notwendigen Kosten zu verlangen.
Die Frist für die Mängelhaftung an dem Liefergegenstand wird um die Dauer der durch die Nachbesserung verursachten Nutzungsunterbrechung verlängert.
Schlägt eine vom Verkäufer zu erfüllende Nachbesserung oder Ersatzlieferung trotz mehrerer Versuche fehl, so kann der Käufer vom Vertrag zurücktreten (Rücktritt) oder entsprechende Herabsetzung der Vergütung (Minderung) verlangen. Für Schadensersatzansprüche gilt Abschnitt VIII.
Die Haftung des Verkäufers richtet sich nach den gesetzlichen Bestimmungen. Diese ist jedoch gleichgültig aus welchem Rechtsgrund ausgeschlossen, soweit eine nicht wesentliche Pflichtverletzung vorliegt, die weder vorsätzlich noch grob fahrlässig begangen wurde. Dies gilt nicht, soweit Schäden an Leben, Körper oder Gesundheit entstanden sind oder zugunsten des Verkäufers eine Haftpflichtversicherungsdeckung besteht. In diesem Fall tritt der Verkäufer seinen Anspruch gegenüber der Versicherung an den Käufer ab.
Die vom Käufer gegenüber dem Verkäufer geltend zu machenden Ansprüche verjähren nach den gesetzlichen Bestimmungen. Ist der Käufer Unternehmer im Sinne von § 14 BGB, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich–rechtliches Sondervermögen besteht jedoch eine Ausschlussfrist von sechs Monaten, sofern der Verkäufer schriftlich einen Anspruch des Käufers als unbegründet zurückgewiesen hat.
IX. Erfüllungsort, Gerichtsstand, anzuwendendes Recht Erfüllungsort und ausschließlich Gerichtsstand für Lieferung und Zahlung sowie für sämtliche zwischen den Parteien sich ergebenden Streitigkeiten ist bei Verbrauchergeschäften der Wohnsitz des Käufers, sonst der Hauptsitz des Verkäufers. Die Beziehungen zwischen den Vertragsparteien richten sich ausschließlich nach dem in der Bundesrepublik Deutschland geltenden Recht unter Ausschluss des UN - Kaufrechts.
X. Teilunwirksamkeit Bei Unwirksamkeit einzelner Teile bleibt die Geltung der übrigen Bestimmungen erhalten. An Stelle der unwirksamen Klausel soll eine Regelung treten, die dem angestrebten Zweck der ursprünglichen Bestimmungen rechtlich und wirtschaftlich am nächsten kommt.
XI . Widerrufsrecht Der Käufer kann, sofern er Verbraucher (§ 13 BGB) ist, seine Vertragserklärung innerhalb von 1 Monat ohne Angabe von Gründen in Textform (z.B. Brief, Fax, E-Mail) oder – wenn ihm die Sache vor Fristablauf überlassen wird – auch durch Rücksendung der Sache widerrufen. Die Frist beginnt nach Erhalt dieser Belehrung in Textform, jedoch nicht vor Eingang der Ware beim Empfänger (bei der wiederkehrenden Lieferung gleichartiger Waren nicht vor Eingang der ersten Teillieferung) und auch nicht vor Erfüllung der Informationspflichten des Verkäufers gemäß Artikel 246 § 2 EGBGB in Verbindung mit § 1 Abs. 1 und 2 EGBGB sowie dessen Pflichten gemäß § 312 g Abs. 1 Satz 1 BGB in Verbindung mit Artikel 246 § 3 EGBGB. Zur Wahrung der Widerrufsfrist genügt die rechtzeitige Absendung des Widerrufs oder der Sache. Der Widerruf ist zu richten an:
Agrarhandel & Service GmbH Dürrenhofe Lübbener Straße 7a 15915 Märkische Heide OT Dürrenhofe
Im Falle eines wirksamen Widerrufs sind die beiderseits empfangenen Leistungen zurückzugewähren und ggf. gezogene Nutzungen (z.B. Zinsen) herauszugeben. Kann der Käufer dem Verkäufer die empfangene Leistung sowie Nutzungen (z.B Gebrauchsvorteile) nicht oder teilweise nicht oder nur in verschlechtertem Zustand zurückgewähren beziehungsweise herausgeben, muss er dem Verkäufer insoweit Wertersatz leisten. Für die Verschlechterung der Sache und für gezogene Nutzungen muss der Käufer Wertersatz nur leisten, soweit die Nutzungen oder die Verschlechterung auf einen Umfang mit der Sache zurückzuführen ist, der über die Prüfung der Eigenschaften und der Funktionsweise hinausgeht. Unter „Prüfung der Eigenschaften und der Funktionsweise“ versteht man das Testen und Ausprobieren der jeweiligen Ware, wie es etwa im Ladengeschäft möglich und üblich ist. Paketversandfähige Sachen sind auf Kosten und Gefahr des Verkäufers zurückzusenden. Nicht paketversandfähige Sachen werden beim Käufer abgeholt. Verpflichtungen zur Erstattung von Zahlungen müssen innerhalb von 30 Tagen erfüllt werden. Die Frist beginnt für den Käufer mit der Absendung seiner Widerrufserklärung oder der Sache, für den Verkäufer mit deren Empfang.
XII. Informationspflicht zur Streitbeilegung
Europäischen Online - Streitbeilegungs - Plattform hinzuweisen, die für die
Beilegung von Streitigkeiten seitens der EU - Kommission eingerichtet wurde. Sie
finden die Europäische Online - Streitbeilegungsplattform  unter
http://ec.europa.eu/consumers/odr . Mangels gesetzlicher Verpflichtung unseres
Unternehmens zur Mitwirkung an Streitbeilegungsverfahren vor einer
Verbraucherschlichtungsstelle teilen wir mit, dass wir grundsätzlich nicht bereit
sind, an solchen Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungs-
XIII. Bei Reservierungen der Ware
Wir verwenden Ihre personenbezogenen Daten im Einklang mit dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) und den sonstigen maßgeblichen gesetzlichen Bestimmungen. Ihre personenbezogenen Daten werden von uns erhoben, verarbeitet und genutzt, wenn und soweit dies für die Abwicklung einer von Ihnen über unsere Website vorgenommene Reservierung erforderlich ist. Eine weitergehende Erhebung, Verarbeitung und Nutzung Ihrer personenbezogenen Daten erfolgt nur, soweit eine Rechtsvorschrift dies erlaubt oder Sie uns Ihre ausdrückliche Einwilligung erteilt haben. Für die die Durchführung einer Reservierung und zur Vorbereitung der Rechnung benötigen wir von Ihnen insbesondere folgende Angaben: (Vor- und Nach-) Name und E-Mailadresse. Soweit in diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen oder – für Daten, die im Zusammenhang mit der Nutzung unserer Website anfallen, – in unserer Internet Datenschutzerklärung nichts anderes geregelt ist, geben wir darüber hinaus personenbezogene Daten an Dritte nur weiter, wenn wir aufgrund gesetzlicher Bestimmungen oder behördlicher oder gerichtlicher Anordnungen zur Datenweitergabe berechtigt oder verpflichtet sind oder Sie uns Ihre ausdrückliche Einwilligung zur Datenweitergabe erteilt haben.
Wir verwenden Ihre personenbezogenen Daten ggf. auch, um Sie über aktuelle Entwicklungen und interessante Angebote unseres Hauses zu informieren. Ihre E-Mailadresse werden wir zu diesem Zweck nur verwenden, wenn Sie uns dazu Ihre ausdrückliche Einwilligung erteilt haben. Sie können der Verwendung Ihrer personenbezogenen Daten für Werbezwecke jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widersprechen. Dazu genügt eine E-Mail an info@agrarhandel-duerrenhofe.de. Sie können Ihre von uns gespeicherten personenbezogenen Daten jederzeit kostenlos einsehen und gegebenenfalls deren Berichtigung und/oder Löschung und/oder Sperrung verlangen. Bitte wenden Sie sich dafür an info@agrarhandel-duerrenhofe.de. Dort steht man Ihnen auch für Fragen zur Erhebung, Verarbeitung oder Nutzung Ihrer Daten gern zur Verfügung.
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Für Fragen, Reklamationen und Beanstandungen erreichen Sie uns unter r.hauck@agrarhandel-duerrenhofe.de oder 035472 66145.
Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben müssen Sie uns Agrarhandel & Service GmbH Dürrenhofe; 035472 66145; r.hauck@agrarhandel-duerrenhofe.de mittels einer eindeutigen Erklärung (z.B. ein mit der Post versandter Brief, Telefax oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Widerrufs-Formular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.