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Timestamp: 2020-04-05 11:58:49
Document Index: 178434124

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§2', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'Art 31', '§ 3', '§133', '§3', '§ 2', '§ 139', '§ 538', '§2', '§313', '§631', '§139', '§538', '§ 8', '§ 4', '§ 5', '§ 8', '§ 8', '§164', '§4', '§5', '§8', '§311', '§313', '§315', '§319', '§328', '§2', '§ 2', '§ 2', '§ 4', '§ 13', '§164', '§2', '§13', '§ 133', '§ 157', '§ 631', '§ 633', '§ 97', '§ 18', '§ 25', '§242', '§313', '§97', '§18', '§19', '§22', '§24', '§2']

Rechtsprechung - Suchergebnis - 05.04.2020 13:58h
Baurecht - Baupreisrecht VOB/B-Recht
VII ZR 142/12
1. Gehen die Parteien übereinstimmend davon aus, dass die Berechnung des neuen Preises im Wege einer Fortschreibung der dem Vertrag zugrunde liegenden Kalkulation des Auftragnehmers (und nicht anhand tatsächlicher oder üblicher Kosten) zu erfolgen hat, ist das Gericht daran gebunden.
2. Die Ermittlung der Vergütung für eine geänderte Leistung erfolgt in diesem Fall in der Weise, dass - soweit wie möglich - an die Kostenelemente der Auftragskalkulation angeknüpft wird. Abzustellen ist dabei grundsätzlich auf die Auftragskalkulation der geänderten Position.
3. Eine Bezugsposition ist heranzuziehen, wenn die Auftragskalkulation die Kostenelemente nicht enthält, die aufgrund der Änderung der Leistung nunmehr für die Preisbildung maßgebend sind.
VOB/B 2002 § 2 Nr 5
Aktenzeichen: VIIZR142/12 Paragraphen: VOB/B§2 Datum: 2013-03-14
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Die Rechtsprechung des BGH, wonach das Risiko einer Preiserhöhung infolge einer Bauzeitveränderung durch Verzögerung des Vergabeverfahrens dem Auftraggeber zuzuweisen ist, verstößt nicht gegen europarechtliche Vorgaben des Vergaberechts (Festhaltung BGH, 22. Juli 2010, VII ZR 213/08, BGHZ 186, 295 Rn. 26 - 43 und 23. September 2010, VII ZR 213/08, NZBau 2010, 748).
EGRL 18/2004 Art 31
VOB/A § 3 Abs 5 Nr 5
Aktenzeichen: VIIZR37/11 Paragraphen: BGB§133 BGB3157 VOB/A§3 Datum: 2013-01-10
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Baurecht Prozeßrecht - Baupreisrecht Bauvertragsrecht Hinweispflicht
5 U 465/12
1. Behauptet der Besteller gegenüber der Mehrvergütungsklage des Auftragnehmers eine abweichende nachträgliche Preisabsprache, handelt es sich bei der auf unzureichende Substantiierung gestützten Klageabweisung um eine Überraschungsentscheidung, wenn der Auftraggeber derart detaillierten Prozessvortrag nicht angemahnt hatte. Ist ein gerichtlicher Hinweis erkennbar nicht hinreichend verstanden worden, bedarf es einer ergänzenden Klarstellung.
2. Da die Voraussetzungen einer Mehrvergütung nach den verschiedenen Alternativen des § 2 Nr. 5 bis 7 VOB/B sich erheblich unterscheiden, muss ein gerichtlicher Hinweis dem Anspruchsteller auch verdeutlichen, welche Alternative das Gericht bei welcher Zusatzleistung jeweils für einschlägig hält und welchen konkreten Prozessvortrag es insoweit vermisst.
3. Eine Bauvertragsklausel, wonach aus notwendigen Änderungen keine Ersatzansprüche abzuleiten sind, präkludiert nicht die Zusatzvergütung für geänderte und ergänzte Leistungen, sondern nur Ersatzansprüche beider Vertragsparteien wegen Beeinträchtigungen, die aus solchen Änderungen herrühren.
ZPO § 139, § 538 Abs 2 Nr 1
Aktenzeichen: 5U465/12 Paragraphen: VOB/B§2 BGB§313 BGB§631 ZPO§139 ZPO§538 Datum: 2012-11-14
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5 U 497/12
1. Sind einem Beigeordneten die Geschäftsbereiche Bauverwaltung, Schulen und Hochbau zur Leitung übertragen, ist er dadurch wirksam bevollmächtigt, für den Landkreis Vertragserklärungen abzugeben, die einen Bauauftrag für Putzarbeiten in einer Schule betreffen. Daneben kann die Fristsetzungsbefugnis eines Fachbereichsleiters für das Gebäudemanagement sich daraus erschließen, dass die Nichtbeachtung seiner Erklärungen den Landrat veranlasst, darauf die Vertragskündigung zu stützen.
2. Welche Anforderungen an die Mehrkostenaufstellung nach § 8 Nr. 3 Abs. 4 VOB/B zu stellen sind, hängt vom konkreten Kontroll- und Informationsinteresse des Auftragnehmers ab. Ist der Nachunternehmer auf einer identischen, durch öffentliche Ausschreibung vorgegebenen Vertragsgrundlage als zweitgünstigster von insgesamt 15 Bietern tätig geworden, kann das ausreichen, die konkreten Mehrkosten des Auftraggebers darzutun.
VOB/B § 4 Nr 3, § 5 Nr 4, § 8 Nr 3 Abs 2, § 8 Nr 3 Abs 4
Aktenzeichen: 5U497/12 Paragraphen: BGB§164 VOB/B§4 VOB/B§5 VOB/B§8 Datum: 2012-07-23
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Prozeßrecht Baurecht - Sachverständiger Schiedsverfahren Sonstiges Baupreisrecht Bauvertragsrecht
Aktenzeichen: 6U107/11 Paragraphen: BGB§311 BGB§313 BGB§315 BGB§319 BGB§328 Datum: 2011-12-20
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Aktenzeichen: 5U934/11 Paragraphen: VOB/B§2 Datum: 2011-12-15
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Baurecht - Bauvertragsrecht Zusatzleistungen Baupreisrecht
4 U 144/07
Zusätzliche Vergütung, Anscheinsvollmacht, Duldungsvollmacht
VOB B § 2 Nr 5, § 2 Nr 6, § 4 Nr 3, § 13 Nr 3
Aktenzeichen: 4U144/07 Paragraphen: BGB§164 VOB/B§2 VOB/B§13 Datum: 2011-11-30
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1 U 376/10
Bauvertrag, Preisvereinbarung
BGB § 133, § 157, § 631, § 633
Aktenzeichen: 1U376/10 Paragraphen: Datum: 2011-05-31
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Baurecht - Baupreisrecht
Aktenzeichen: VIIZR201/06 Paragraphen: Datum: 2008-12-18
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21 U 52/07
Der Bauherr muss einer Preisanpassung wegen veränderter Materialkosten zustimmen, wenn diese auf Verzögerungen im Rahmen eines Nachprüfungsverfahrens gemäß § 97 Abs. 7 GWB nach Ablauf der ursprünglichen Bindefrist zurückzuführen sind. Diese Verpflichtung folgt aus den Grundsätzen über den Wegfall der Geschäftsgrundlage und der die Bauparteien verbindende Pflicht zur Kooperation.
VOB/A §§ 18, 19, 22, 24 Nr. 3, § 25 Nr. 1
Aktenzeichen: 21U52/07 Paragraphen: BGB§242 BGB§313 GWB§97 VOB/A§18 VOB/A§19 VON/A§22 VOB/A§24 VOB/B§2 Datum: 2007-10-05
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