Source: https://ausschreibungen-deutschland.de/574664_Architektenleistungen_Objektplanung_fuer_die_Sanierung_der_Gebaeude_14-17_der_Staatskanzlei_2019_Saarbruecken
Timestamp: 2020-02-23 07:20:49
Document Index: 40416809

Matched Legal Cases: ['§ 34', '§ 34', '§ 6', '§ 123', '§ 124', '§ 43', '§ 34', '§ 75', '§ 53', '§ 160', '§ 134', '§ 135', '§ 134']

Öffentliche Ausschreibung Saarbrücken 2019 Architektenleistungen (Objektplanung) für die Sanierung der Gebäude 14-17 der Staatskanzlei des Saarlandes 2019-09-02
Architektenleistungen (Objektplanung) für die Sanierung der Gebäude 14-17 der Staatskanzlei ...
Architektenleistungen (Objektplanung) für die Sanierung der Gebäude 14-17 der Staatskanzlei des Saarlandes
Das Saarland, vertr. durch das Ministerium für Inneres, Bauen und Sport, vertr. durch das Landesverwaltungsamt (LAVA), Abt. 4 SHB - Staatliche Hochbaubehörde
Kontaktstelle(n): Verfahrensbegleitung für das Landesverwaltungsamt des Saarlandes durch die agstaUMWELT GmbH; Kommunikation, Teilnahmeanträge und Angebote ausschließlich über subreport
Hauptadresse: www.agsta.de
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.subreport.de/E96363178
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.subreport.de/E96363178
Es werden die Architektenleistungen (Objektplanung) gem. § 34 HOAI für die Sanierung der Gebäude 14-17 der Staatskanzlei des Saarlandes, inmitten des bedeutenden kulturhistorischen Ensembles Am Ludwigsplatz in Saarbrücken, vergeben. Die Sanierungsmaßnahme bezieht sich auf die denkmalgeschützten Gebäude 14 (Palais Lüder am Ludwigsplatz), 14 a (Ministerpräsidium), 15 c (Palais Freital) und auf das Gebäude 16/17 (Palais Röder). Die Maßnahme zielt auf eine Sanierung des Brandschutzes, eine Ertüchtigung der Haustechnik und eine Verbesserung der Sicherheit ab und umfasst im Wesentlichen eine Brandschutzertüchtigung sowie die Erneuerung von Fenstern und Beleuchtung und eines elektrischen Türschließsystems für das Gebäude 14 a. Weitere Maßnahmen, die Teile des Komplexes betreffen, sind u.a. die Schaffung einer Sicherheitsschleuse, die Flachdacherneuerung (Gründach), die Sanierung von Kellerräumen und die Modernisierung der IT-Struktur.
Wert ohne MwSt.: 3 277 310.92 EUR
Staatskanzlei des Saarlandes, Gebäude 14-17
Benötigt werden Architektenleistungen (Objektplanung) gemäß § 34 HOAI für die Sanierung der Gebäude 14-17 der Staatskanzlei des Saarlandes. Die Leistungsphasen 1 und 2 sind bereits erbracht.
Der vorliegende Auftrag umfasst die Grundleistungen der vorgenannten Objektplanungsleistungen der folgenden Leistungsphasen:
- Lph 3: Entwurfsplanung,
- Lph 4: Genehmigungsplanung.
Der Auftraggeber behält sich vor, folgende Leistungsphasen stufenweise zu vergeben:
- Lph 5: Ausführungsplanung,
- Lph 6: Vorbereitung der Vergabe,
- Lph 7: Mitwirkung bei der Vergabe,
- Lph 8: Objektüberwachung - Bauüberwachung und Dokumentation,
- Lph 9: Objektbetreuung.
Seitens des Auftragnehmers besteht kein Rechtsanspruch auf die Beauftragung weiterer Leistungsphasen bzw. auf eine Gesamtbeauftragung. Für den Bereich liegt eine Vorplanung vor (s. o.), welche den Bewerbern auf subreport zur Verfügung gestellt wird. Im Rahmen der Bewerbungsphase gibt es über die vorliegende Bekanntmachung und die auf subreport zur Verfügung gestellten Formblätter und Informationen keine weiteren Unterlagen, die angefordert werden können.
Sonstige zu vergebende Leistungen sind nicht Bestandteil der vorliegenden Ausschreibung.
Doppelbewerbungen im Rahmen der vorliegenden Ausschreibung für den zu vergebenden Auftrag Architektenleistungen (Objektplanung) sind nicht zulässig. Mehrfachbewerbungen im Rahmen der vorliegenden Ausschreibung einzelner Bewerber oder einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft können zum Ausschluss aller betroffenen Angebote führen, wenn dem Bewerber, der Bietergemeinschaft oder den betroffenen konkurrierenden Mitgliedsunternehmen oder Bietergemeinschaften der Nachweis, dass die fraglichen Angebote völlig unabhängig voneinander erstellt wurden, nicht gelingt.
Qualitätskriterium - Name: Herangehensw. an d. Proj. und d. Aufgabenstellung, Vorstellungen z. Umgang mit der spez. Planungsaufg. und zum Ablauf, int./ext. Org. / Gewichtung: 35
Qualitätskriterium - Name: Personelle Besetzung: Projektleiter, Stellvertreter, Bauleiter und deren Eindruck in der persönlichen Präsentation, Personaleinsatzplan / Gewichtung: 20
Qualitätskriterium - Name: Qualität der Präsentation im Bietergespräch / Gewichtung: 10
Qualitätskriterium - Name: Maßnahmen zur Kosten- und Terminsicherung / Gewichtung: 15
Die unter III.1.1) und III.1.2) geforderten Nachweise u. Eigenerklärungen sind mit der Bewerbung vorzulegen. Dabei sind die weiteren Rahmenbedingungen (z. B. zur Aktualität der Referenzen) für die Wertbarkeit von Referenzen zu allen Kriterien (R-1) bis (R-2) unter III.1.3) zu beachten. Die dort formulierten Rahmenbedingungen sind bindend. Für die Bewerbung sind die auf subreport zur Verfügung gestellten Formblätter zu verwenden.
Darüber hinaus sind die unter III.1.3) technische und berufliche Leistungsfähigkeit genannten Nachweise zu erbringen. Hierfür sind ebenfalls die Formblätter zu verwenden. Eine Bewertung erfolgt anhand der unter III.1.3) beschriebenen Kriterien. Die Bewerber mit den höchsten Bewertungszahlen werden ausgewählt und aufgefordert, am weiteren Verfahren teilzunehmen. Diese erhalten mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe ggf. weitere Unterlagen.
Folgende Kriterien werden bei der Bewertung der Bewerbungen (Phase 1) zugrunde gelegt:
(R-1) Mindestanforderung, d. h. mind. 1 Referenz ist zu benennen: Nachweis des Bewerbers über Erfahrungen mit vergleichbaren Aufgabenstellungen, hier: Referenzen für die Sanierung eines Büro- oder Verwaltungsgebäudes (z. B. öffentliche Verwaltungsgebäude, privates Bürogebäude, Justizgebäude, Ämter, Gründerzentren, u. ä.) mit einer Gesamtinvestitionssumme von mind. 1 000 000 EUR (brutto).
Zu erbringen ist mind. 1 wertbare Referenz. Gewertet werden max. 3 wertbare Referenzen mit jeweils 10 Punkten. Es ist nachvollziehbar darzulegen, dass es sich um eine Sanierungsmaßnahme handelte.
Es können jeweils 2 Zusatzpunkte je Referenz erreicht werden, wenn es sich um ein denkmalgeschütztes Objekt handelte.
Es können jeweils 2 weitere Zusatzpunkte je Referenz erreicht werden, wenn es sich um die Planung und Realisierung eines Gebäudes handelte, bei dem besondere Sicherheitsmaßnahmen/-einrichtungen durchgeführt wurden. Die besonderen Sicherheitsmaßnahmen sind zu benennen.
Wertung max. 42 Punkte möglich.
(R-2) Nachweis des Bewerbers über Erfahrungen mit der Planung und Realisierung von Projekten für öffentliche Auftraggeber.
Gewertet werden max. 2 wertbare Referenzen mit jeweils 2 Punkten.
Wertung max. 4 Punkte möglich.
Insgesamt können 46 Punkte erreicht werden.
Stufenweise Vergabe, siehe II.2.4)
Siehe auch III.2.1) Die folgenden Nachweise/Eigenerklärungen sind mit der Bewerbung vollständig vorzulegen, bei Bewerbergemeinschaften (BG) jeweils von allen Mitgliedern der BG; Details, die bei den Angaben zu berücksichtigen sind, siehe in den auf subreport zur Verfügung gestellten Formblättern. Bei Bewerbergemeinschaften sind die Formblätter von den Mitbewerbern (einschließlich Nachunternehmern) ebenfalls auszufüllen. Ferner ist in diesem Fall eine Vollmachtserklärung für den Federführenden, eine Erklärung über die Rechtsform und die gesamtschuldnerische Haftung und eine Erklärung für das Vorhandensein einer Haftpflichtversicherung mit den geforderten Rahmenbedingungen für die Bewerbergemeinschaft/ARGE mit den Bewerbungsunterlagen vorzulegen.
1) Allgemeine Angaben zum Bewerber gemäß Formblatt; es wird darauf hingewiesen, dass Mehrfachbewerbungen einzelner Bewerber oder von Mitgliedern einer BG zum Ausschluss aller betroffenen Angebote führen können;
2) Eigenerklärung, dass keine Personen im Zuständigkeitsbereich des Bewerbers tätig sind, die zum Ausschluss von Personen nach § 6 VgV führen;
3) Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 123 und § 124 GWB vorliegen;
4) Eigenerklärung zu § 43 Abs. 1 VgV; namentliche Nennung der tatsächlichen Leistungserbringer zum Stichtag 1.1.2019, gegliedert in Projektleiter im Auftragsfall, Stellvertreter des Projektleiters, Bauleiter und Projektingenieure unter Angabe der von ihnen im Auftragsfall bearbeitenden Teilleistungen; für den im Auftragsfall Projektverantwortlichen und seinen Stellvertreter ist mit der Bewerbung ein Nachweis der Befähigung für die vorliegende Aufgabenstellung (z. B. Kammernachweis, o. ä.) und ein fachlicher Lebenslauf vorzulegen;
5) Angaben über die beabsichtigte Weitergabe des Auftrags oder eines Teils des Auftrags;
6) Eigenerklärung der Bewerber/der Bewerbergemeinschaft im Falle der Weiterbeauftragung die Leistungen der Leistungsphasen 5-9 (siehe II.2.4) zu erbringen.
7) Eigenerklärung der Bewerber/der Bewerbergemeinschaft, dass keine Sicherheitsbedenken nach SSÜG (Saarländisches Sicherheitsüberprüfungsgesetz) vorliegen und dass den Überprüfungen durch die Polizei bzw. den Verfassungsschutz zugestimmt wird. Hinweis: Sollte die Zustimmung zur Sicherheitsüberprüfung vom Bewerber/von den Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft nicht erteilt werden, so führt dies zum Ausschluss des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft.
8) Verpflichtungserklärung zur Tariftreue und Mindestentlohnung für die Vergabe von öffentlichen Bau-, Liefer- und Dienstleistungsaufträgen.
Die folgenden Angaben sind mit der Bewerbung vollständig vorzulegen, bei BG jeweils von allen Mitgliedern der BG bzw. Nachunternehmern.
1) Eigenerklärung, dass aktuell keine Steuerschulden bestehen;
2) Eigenerklärung zum Vorhandensein der erforderlichen Berufshaftpflichtversicherung in der Höhe mind. 1 000 000 EUR für Personenschäden, mind. 1 000 000 EUR für Sonstige Schäden. Sollte eine Versicherung in dieser Höhe nicht vorhanden sein, ist eine Eigenerklärung erforderlich, dass die Berufshaftpflicht im Auftragsfall auf die geforderten Höhen angehoben wird.
Weitere (durch Eigenerklärung) nachzuweisende Voraussetzung: Jährliche Maximierung der Ersatzleistung muss mindestens das Zweifache der Versicherungssumme betragen. (Bei Bewerbergemeinschaften muss die Haftpflicht für die ARGE bzw. für ARGE-Leistungen vorgehalten werden). Die auf subreport zur Verfügung gestellten Formblätter sind für die Angaben zu verwenden.
Zum Nachweis der techn. Leistungsfähigkeit sind folgende Referenzen vom Bewerber/der BG vorzulegen. Die Angaben zu den Referenzen sind in die zur Verfügung gestellten Formblätter (FB) einzutragen. Darüber hinausgehendes Material (Planunterlagen, o. ä.) sind nicht erforderlich und werden nicht gewertet.
Grundsätzliche Voraussetzungen für die Wertbarkeit von Referenzen zu (R-1) bis (R-2):
- Vollständigkeit und Nachvollziehbarkeit der in den FB abgefragten Angaben,
- Bearbeitung der Lph 2-4 oder/und Lph 5-8 gem. § 34 HOAI im Zeitraum von Januar 2011 bis zum Zeitpunkt der Bekanntmachung dieser Veröffentlichung, d. h. es müssen mind. die Lph 2-4 oder die Lph 5-8 vollständig in dem Zeitraum bearbeitet, d. h. begonnen und abgeschlossen worden sein.
Es dürfen grundsätzlich mehr Referenzen als erforderlich genannt werden, in diesem Fall ist in den Formblättern anzugeben, welche Referenz zu den unter (R-1) bis (R-2) genannten Kriterien jeweils gewertet werden sollen. Die übrigen aufgeführten Referenzen gehen dann nicht in die Wertung ein. Eine Referenz, die z. B. für Kriterium (R-1) benannt wird, kann auch für (R-2) benannt werden, wenn diese Rahmenbedingungen auf sie zutreffen. Dies ist in diesem Fall explizit anzugeben. Die geforderten Referenzen sind unter Punkt II.2.9) aufgeführt.
Qualitätsanforderungen gem. § 75 Abs. 2 VgV Bewerber mit Sitz in Deutschland: Vorlage eines Nachweises über die Eintragung in ein Berufsregister als Architekt/Beratender Ingenieur (Kammermitgliedschaft); Bewerber mit Sitz im Ausland müssen mit dem Teilnahmeantrag die Erlaubnis der Berufsausübung im Staat ihrer Niederlassung nachweisen, soweit hierfür im Anhang XI der Richtlinie 2014/24/EU des Europäischen Parlaments und des Rates aufgeführte Registereintragung einschlägig ist; bei Bewerbergemeinschaften gilt dies für jeden Mitbewerber.
Tag: 04/10/2019
1) Arbeitssprache ist deutsch. Anträge in anderer Sprache werden ausgeschlossen;
2) Für den Teilnahmeantrag sind die auf subreport zur Verfügung gestellten Formblätter (FB) entsprechend II.2.9) zu verwenden und an der dafür vorgesehenen Stelle zu unterschreiben. Nicht unterschriebene FB werden ausgeschlossen. Die FB sind um die geforderten Angaben und Nachweise zu ergänzen. Die Angaben sind wahrheitsgemäß zu machen. Alle Eintragungen müssen dokumentenecht sein. Änderungen des Bewerbers an seinen Eintragungen müssen zweifelsfrei sein. Inhaltliche Änderungen an den Vergabeunterlagen sind unzulässig. Formale Erweiterungen können zulässig sein, sofern dies in den FB ausdrücklich zugelassen wird (z. B. Ergänzung weiterer Mitbewerber). Bewerber haben als Nachweis der Eignung für die zu vergebende Leistung entweder:
- die FB nebst beigefügten Nachweisen,
- oder eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) unter https://www.evergabe.de/assets/imagescms/Anleitung_und_Formular_EEE.PDF (mit den vollständigen in der vorliegenden Bekanntmachung geforderten Inhalten, was vom Bewerber zu beachten ist) als vorläufigen Nachweis, vorzulegen. Bei Einsatz von anderen Unternehmen, Bietergemeinschaften (BG), usw. sind die Unterlagen/die EEE auch für diese anzugeben. BG's, die sich erst nach Einreichung eines Teilnahmeantrages gebildet haben, werden nicht zugelassen. Ein Wechsel der Identität des Bieters oder der BG ist nicht zugelassen. Nach Ablauf der Eingangsfrist eingehende Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. Die Bewerber haben selbst dafür Sorge zu tragen, dass ihre Bewerbungsunterlagen rechtzeitig bei der angegebenen Stelle eingehen.
3) Wichtig: Seit dem 18.10.18 besteht die Pflicht zur eVergabe. Die Kommunikation und die Abgabe der Teilnahmeanträge erfolgt gem. § 53 (1) VgV ausschließlich elektronisch über subreport. Die zum Download bereitgestellten Unterlagen sind auf www.subreport.de frei verfügbar. Um regelmäßig über Informationen/Rückfragen in Kenntnis gesetzt zu werden und für die Abgabe der Teilnahmeanträge, ist eine Registrierung erforderlich. Diese ist für die Bieter kostenfrei. Teilnahmeanträge oder Angebote, die nicht über subreport, sondern per E-Mail, schriftlich auf dem Postweg oder persönlich eingehen, werden ausgeschlossen.
4) Sollte die Zustimmung zur Sicherheitsüberprüfung durch die Polizei bzw. den Verfassungsschutz vom Bewerber/von den Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft nicht erteilt werden, so führt dies zum Ausschluss des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft (siehe Punkt III. 1.1)).
5) Die Staatskanzlei des Saarlandes hat anlässlich Ihres 60-jährigen Jubiläums einen virtuellen Rundgang bei Google veröffentlicht. Dieser kann unter folgendem Link eingesehen werden: https://poly.google.com/view/6wIDq4dnWoP
Vergabekammer des Saarlandes beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr des Saarlandes
Siehe § 160 Abs. 3 GWB. Der Antrag ist unzulässig soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Abs. 1 Nr. 2. § 134 Abs. 1 Satz 2 bleibt unberührt.