Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=BStBl%20II%202013,%20700
Timestamp: 2020-02-24 18:59:46
Document Index: 255768684

Matched Legal Cases: ['§ 42', '§ 41', '§ 38', '§ 38', '§ 19', '§ 8', '§ 6', '§ 8', '§ 6', '§ 8', '§ 6', '§ 19', '§ 8', '§ 6', '§ 6']

BFH, 21.03.2013 - VI R 31/10 - dejure.org
https://dejure.org/2013,15502
BFH, 21.03.2013 - VI R 31/10 (https://dejure.org/2013,15502)
BFH, Entscheidung vom 21.03.2013 - VI R 31/10 (https://dejure.org/2013,15502)
BFH, Entscheidung vom 21. März 2013 - VI R 31/10 (https://dejure.org/2013,15502)
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Anwendungsvoraussetzung der 1 %-Regelung - Entkräftung des Anscheinsbeweises - Übernahme von Beiträgen für die Mitgliedschaft in einem Golfclub als Arbeitslohn
§ 42d EStG 1997, § 41a Abs 1 EStG 1997, § 38 Abs 1 EStG 1997, § 38 Abs 3 EStG 1997, § 19 Abs 1 EStG 1997
Neue Rechtsprechung zur Besteuerung des nicht privat genutzten Dienstwagens
BFH zu Dienstwagen - Steuervorteil auch ohne Privatfahrten
Arbeitsrecht - Anwendung der 1 %-Regelung auch bei fehlender privater Nutzung
Anwendbarkeit der 1 %-Regelung bei unentgeltlicher oder verbilligter Überlassung eines Dienstwagens; Steuerliche Behandlung der Übernahme von Beiträgen für die Mitgliedschaft in einem Golfclub als Arbeitslohn
Steuer für Dienstwagen - Die Ein-Prozent-Regel gilt auch dann, wenn das Auto gar nicht privat genutzt wird
BFH ändert Rechtsprechung zur Dienstwagenbesteuerung bei fehlender privater Nutzung
Zur Anwendung der 1%-Regelung auch bei fehlender privater Nutzung des Dienstwagens
Anwendung der 1%-Regelung auch bei fehlender privater Nutzung
Dienstwagen: bei erlaubter Privatnutzung stets 1 %-Regelung
Golfclub-Mitgliedschaft lohnsteuerpflichtig
Vom Arbeitgeber übernommene Beiträge für Golfclub sind Arbeitslohn
Mehrere Kfz für einen Arbeitnehmer
Gleichzeitige Nutzung mehrerer Kfz
Kurznachricht zu "Vom Arbeitgeber angebotene, aber nicht wahrgenommene Pkw-Nutzung - BFH verschärft zu Lasten der Arbeitnehmer die 1 %-Regelung" von Dipl.-Finw. Bernhard Paus, original erschienen in: EStB 2014, 73 - 78.
BFH, 10.07.2013 - VI R 31/10
BFHE 241, 167
NJW 2013, 3053
DB 2013, 1528
BStBl II 2013, 700
NZG 2013, 1117
Steht der Vorteil dem Grunde nach fest, ist dieser nach § 8 Abs. 2 Sätze 2 bis 5 EStG i.V.m. § 6 Abs. 1 Nr. 4 Satz 2 EStG entweder nach der 1 %-Regelung oder nach der Fahrtenbuchmethode zu bewerten (Senatsurteile in BFHE 241, 167, BStBl II 2013, 700, und vom 18. Dezember 2014 VI R 75/13, BFHE 248, 336, BStBl II 2015, 670).
Der private Nutzungsvorteil wird weiterhin unabhängig von den individuellen --tatsächlichen-- (Nutzungs-)Verhältnissen (Senatsurteil in BFHE 241, 167, BStBl II 2013, 700, m.w.N.) und damit typisierend und pauschalierend mit 1 % des Listenpreises bewertet oder mit dem individuellen anhand der Fahrtenbuchmethode gefundenen Nutzungsvorteil angesetzt.
Steht der Vorteil dem Grunde nach fest, ist dieser nach § 8 Abs. 2 Sätze 2 bis 5 EStG i.V.m. § 6 Abs. 1 Nr. 4 Satz 2 EStG zwingend entweder mit der 1 %-Regelung oder mit der Fahrtenbuchmethode zu bewerten (Senatsurteil in BFHE 241, 167, BStBl II 2013, 700, m.w.N.).
Denn die unentgeltliche oder verbilligte Überlassung eines Dienstwagens durch den Arbeitgeber an den Arbeitnehmer für dessen Privatnutzung führt davon unabhängig zu einem lohnsteuerlichen Vorteil des Arbeitnehmers (BFH-Urteil vom 21. März 2013 VI R 31/10, BFHE 241, 167), der nach § 8 Abs. 2 Sätze 2 bis 5 i.V.m. § 6 Abs. 1 Nr. 4 Satz 2 EStG entweder mit der Fahrtenbuchmethode oder, wenn kein ordnungsgemäßes Fahrtenbuch geführt wird, mit der 1 %-Regelung zu bewerten ist.
BFH, 13.06.2013 - VI R 17/12
1 %-Regelung bei Überlassung mehrerer Kfz - Ermessensfehlerhafte Inhaftungnahme …
a) Überlässt der Arbeitgeber einem Arbeitnehmer unentgeltlich oder verbilligt einen Dienstwagen auch zur privaten Nutzung, führt das nach der ständigen Rechtsprechung des Senats zu einem als Lohnzufluss nach § 19 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 EStG zu erfassenden steuerbaren Nutzungsvorteil des Arbeitnehmers (Senatsurteil vom 21. März 2013 VI R 31/10, BFHE 241, 167, m.w.N.).
Denn der Vorteil aus der Nutzungsüberlassung umfasst das Zurverfügungstellen des Fahrzeugs selbst sowie die Übernahme sämtlicher damit verbundener Kosten wie Steuern, Versicherungsprämien, Reparatur-, Wartungs- und Treibstoffkosten und damit nutzungsabhängige wie -unabhängige Kosten (zuletzt Senatsurteil in BFHE 241, 167, m.w.N.).
Der geldwerte Vorteil aus der unentgeltlichen bzw. verbilligten Überlassung eines Dienstwagens durch den Arbeitgeber an den Arbeitnehmer für dessen Privatnutzung fließt dem Arbeitnehmer mit der Inbesitznahme des Dienstwagens und nicht (erst) mit der tatsächlichen privaten Nutzung des PKW zu (Senatsurteil in BFHE 241, 167, m.w.N.).
Hierdurch erspart er sich den Betrag, den er für die Nutzungsmöglichkeit vergleichbarer Fahrzeuge am Markt aufwenden müsste (vgl. Senatsurteil in BFHE 241, 167).
Der Vorteil ist unabhängig von den tatsächlichen Nutzungsverhältnissen nach § 8 Abs. 2 Sätze 2 bis 5 i.V.m. § 6 Abs. 1 Nr. 4 Satz 2 EStG entweder mit der Fahrtenbuchmethode oder, wenn kein ordnungsgemäßes Fahrtenbuch geführt wird, mit der 1 %-Regelung zu bewerten (BFH-Urteil vom 21. März 2013 VI R 31/10, BFHE 241, 167).
FG Hessen, 02.11.2016 - 4 K 90/16
§ 6 Abs.1 Nr.4 S.2 EStG