Source: http://ccb.tu-dortmund.de/fb03/de/Studium/ChemBio/Bachelor/Pruefungsordnungen/PO_B_ChemBio_20030925/index.html
Timestamp: 2020-07-16 13:12:22
Document Index: 185408332

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 7', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 12', '§ 13', '§ 14', '§ 15', '§ 16', '§ 17', '§ 18', '§ 20', '§ 21', '§ 23', '§ 24', '§ 67', '§ 65', '§ 68', '§ 16', '§ 71', '§18', '§18', '§ 11', '§ 7', '§ 7', '§ 10', '§ 17', '§ 15', '§ 11', '§ 11', '§ 14', '§ 7', '§ 7', '§ 8', '§ 11', '§ 7', '§ 12', '§ 11', '§ 12', '§ 12', '§13', '§ 5', '§11', '§ 11', '§ 14', '§ 19']

zum Studiengang Bachelor of Science in Chemischer Biologie
§ 4 Regelstudienzeit, Aufbau des Studiums und Studienumfang
§ 7 Prüferinnen und Prüfer, Beisitzerinnen und Beisitzer
§ 9 Anmeldung zur Prüfung in den Studienmodulen
§ 10 Erwerb von Leistungspunkten (Credits), Prüfungen
§ 11 Ziel und Umfang der Prüfungen, Prüfungsfächer
§ 12 Bewertung der Prüfungsleistungen und der Bachelor-Arbeit
§ 13 Zulassung zur und Erstellung der Bachelor-Arbeit
§ 14 Abgabe und Bewertungsverfahren der Bachelor-Arbeit
§ 15 Disputation
§ 16 Wiederholung von Prüfungen, Prüfungsleistungen oder der Bachelor-Arbeit
§ 17 Anrechnung von Studien- und Prüfungsleistungen, Einstufung in höhere Fachsemester
§ 18 Versäumnis, Täuschung, Ordnungsverstoß
§ 20 Zeugnis und Bachelor-Urkunde
§ 21 Ungültigkeit der Prüfungen zum Bachelor
§ 23 Aberkennung des Bachelorgrades
§ 24 In Kraft Treten und Veröffentlichung
Aufgrund der bestandenen Bachelor-Prüfung in diesem Studiengang verleiht die Universität Dortmund den akademischen Grad „Bachelor of Science in Chemischer Biologie” ("B. Sc. in Chemischer Biologie").
Zugangsvoraussetzung zu diesem Studiengang entsprechend den Rechtsvorschriften des HG NW und der Einschreibungsordnung der Universität Dortmund in ihrer jeweils gültigen Fassung ist das Zeugnis der allgemeinen oder einschlägig fachgebundenen Hochschulreife oder ein durch Rechtsvorschrift der zuständigen staatlichen Stelle als gleichwertig anerkanntes Zeugnis oder gemäß § 67 HG das Bestehen einer Einstufungsprüfung. Zusätzliche Voraussetzungen nach § 65 Abs. (2) Satz 2 HG bestehen nicht.
Hat die Studienbewerberin/der Studienbewerber in einem Bachelor-Studiengang Chemie oder in einem Diplom-Studiengang Chemie an einer Hochschule im Geltungsbereich des Grundgesetzes eine nach der jeweiligen Prüfungsordnung erforderliche Prüfung endgültig nicht bestanden, so gilt dies als Zugangshindernis im Sinne von § 68 Abs. (1) Buchstabe b) HG.
Das Studium gliedert sich in Studienmodule, für die bei erfolgreichem Abschluss Leistungspunkte (Credits) entsprechend dem European Credit Transfer System (ECTS ) vergeben werden und eine Abschlussarbeit (Bachelor-Arbeit), die von der Kandidatin/dem Kandidaten in einer Disputation fachbereichsöffentlich vorgestellt wird.
Für Studienmodule, deren Lehrveranstaltungen nicht mit fachlich gleichen Lehrinhalten in jährlichem Turnus abgehalten werden (z.B. Module aus dem Wahlpflichtbereich), werden je ein weiterer Wiederholungstermin in den ersten drei Wochen nach Ende der Vorlesungszeit des folgenden Semesters und in den letzten drei Wochen vor Beginn der Vorlesungszeit des darauf folgenden Semesters angeboten. Ein Anspruch auf weitere Wiederholungstermine besteht nicht.
Die Wiederholung nicht bestandener Prüfungen/Prüfungsleistungen ist in § 16 geregelt.
Für die durch diese Prüfungsordnung zugewiesenen Aufgaben bildet der Fachbereich Chemie einen Prüfungsausschuß. Der Prüfungsausschuß besteht aus der Dekanin/dem Dekan als der/dem Vorsitzenden, drei weiteren hauptamtlich am Fachbereich Chemie tätigen Professorinnen/Professoren, darunter der Stellvertreterin/dem Stellvertreter der/des Vorsitzenden, einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin/einem wissenschaftlichen Mitarbeiter und zwei Studierenden des Fachbereichs Chemie, die für diesen Bachelor-Studiengang oder einen anderen Studiengang des Fachbereichs Chemie der Universität Dortmund mit fachlich mindestens gleichwertigem Abschluss eingeschrieben sind. Die Stellvertreterin/der Stellvertreter der/des Vorsitzenden und die weiteren nichtstudentischen Mitglieder des Prüfungsausschusses werden für zwei Jahre, die studentischen Mitglieder für ein Jahr vom Fachbereichsrat gewählt. Für die Mitglieder des Prüfungsausschusses mit Ausnahme der/des Vorsitzenden und deren/dessen Stellvertreterin/Stellvertreter werden vom Fachbereichsrat Vertreterinnen/Vertreter gewählt. Wiederwahl ist zulässig. Die Zusammensetzung des Prüfungsausschusses ist bekanntzugeben.
Der Prüfungsausschuss bestellt die Prüferinnen/Prüfer sowie die Beisitzerinnen/Beisitzer. Zu Prüferinnen/Prüfern dürfen nur Professorinnen/Professoren, Hochschuldozentinnen/Hochschuldozenten, Privatdozentinnen/Privatdozenten und Lehrbeauftragte bestellt werden, die in dem der Prüfung vorangehenden Studienabschnitt eine selbständige Lehrtätigkeit in dem Prüfungsfach an der Universität Dortmund ausgeübt haben. Zur Beisitzerin oder zum Beisitzer darf nur bestellt werden, wer die entsprechende Bachelor-Prüfung oder eine mindestens vergleichbare Prüfung abgelegt hat.
Zu der Bachelor-Prüfung kann nur zugelassen werden wer an der Universität Dortmund im Bachelor-Studiengang Chemie eingeschrieben oder nach § 71 Abs. 2 HG als Zweithörerin/Zweithörer zugelassen ist.
Der Antrag auf Zulassung zur Bachelor-Prüfung ist spätestens vier Wochen vor der ersten Prüfung/Prüfungsleistung im ersten am Fachbereich Chemie der Universität Dortmund absolvierten Studienmodul dieses Studiengangs schriftlich über die Abteilung für Einschreibungs- und Prüfungsangelegenheiten der Universität Dortmund an die Vorsitzende/den Vorsitzenden des Prüfungsausschusses zu stellen. Dem Antrag sind beizufügen
eine Erklärung darüber, ob die Kandidatin/der Kandidat bereits eine Prüfung in einem Bachelor-Studiengang Chemische Biologie oder in einem Diplomstudiengang Chemie an einer Hochschule im Geltungsbereich des Grundgesetzes oder im Bachelor-Studiengang „Chemie“ am Fachbereich Chemie der Universität Dortmund nicht oder endgültig nicht bestanden hat, ob sie/er den Prüfungsanspruch nach §18 Abs. 5 verloren hat oder ob sie/er sich in einem anderen Prüfungsverfahren befindet.
die Kandidatin/der Kandidat eine Prüfung in einem Bachelor-Studiengang Chemie oder in einem Diplomstudiengang Chemie an einer wissenschaftlichen Hochschule im Geltungsbereich des Grundgesetzes oder im Bachelor-Studiengang „Chemische Biologie“ am Fachbereich Chemie der Universität Dortmund endgültig nicht bestanden hat oder
Die Zulassung erlischt zu dem Zeitpunkt, ab dem eine der Zulassungsvoraussetzungen nicht mehr vorliegt, die Prüfung in einem Studienmodul endgültig nicht bestanden ist oder die Zulassung nach §18 Abs. (5) entzogen wird. Prüfungsleistungen, die ohne Vorliegen der Zulassung zur Bachelor-Prüfung erbracht werden, gelten als nicht erbracht.
Für die Teilnahme an der Prüfung/Erbringung der Prüfungsleistungen zum Erwerb der Leistungspunkte für ein Studienmodul nach § 11 Abs. (2) und (3) muss sich die Kandidatin/der Kandidat jeweils innerhalb der durch Aushang bekannt gegebenen Frist bei der Abteilung für Einschreibungs- und Prüfungsangelegenheiten der Universität Dortmund anmelden. Diese prüft das Vorliegen der Zulassung zur Bachelor-Prüfung sowie das Vorliegen eventueller weiterer Voraussetzungen zur Teilnahme an der jeweiligen Prüfung und teilt der Prüferin/dem Prüfer die zur Teilnahme berechtigten Kandidatinnen/Kandidaten mit. Bestehen bei einer Kandidatin/einem Kandidaten Zweifel am Vorliegen der Zulassung oder der weiteren Teilnahmevoraussetzungen, ist der Prüfungsausschuss zu beteiligen.
Schriftliche Prüfungsleistungen sind von zwei Prüferinnen/Prüfern (§ 7) zu bewerten. Mündliche Prüfungsleistungen sind von mindestens einer Prüferin/einem Prüfer in Gegenwart mindestens einer sachkundigen Beisitzerin/eines sachkundigen Beisitzers (§ 7), die/der vor der Festsetzung der Note zu hören ist/sind, abzunehmen.
Die Bachelor-Prüfung ist bestanden, wenn insgesamt 180 Leistungspunkte (Credits) erworben wurden. Diese setzen sich zusammen aus 160 Leistungspunkten für Prüfungen/Prüfungsleistungen in den Studienmodulen dieses Studiengangs (siehe § 10) von denen bis zu 120 durch Anerkennung von Studienleistungen (siehe § 17) erworben werden können und aus 20 Leistungspunkten für die erfolgreich an der Universität Dortmund durchgeführte Bachelor-Arbeit (15 Leistungspunkte) einschließlich der abschließenden Disputation (5 Leistungspunkte.
Voraussetzung für die Annahme und Bewertung der Bachelor-Arbeit und der Zulassung zur abschließenden Disputation entsprechend der Regelung in § 15 ist der erfolgreiche Erwerb der 160 Leistungspunkte aus den Studienmodulen.
Prüfungsfächer im Sinne dieser Ordnung sind für den Pflichtanteil des Studiengangs im Umfang von 156 Leistungspunkten:
Biologische Grundlagen der Chemischen Biologie
Die Zuordnung der Leistungspunkte zu den Studienmodulen, deren Zuordnung zu den Prüfungsfächern sowie die Zuordnung der Lehrveranstaltungen zu den Studienmodulen regelt die Studienordnung.
Zusätzlich zu dem Pflichtanteil umfasst dieser Studiengang einen Wahlpflichtanteil im Umfang von 4 Leistungspunkten. Den Fächerkatalog für diesen Wahlpflichtanteil, die Veranstaltungsarten, deren Zusammenfassung zu Studienmodulen und die Zuordnung der Leistungspunkte regelt die Studienordnung.
a) Die Noten für die Prüfungsleistungen und die Bachelor-Arbeit werden von den jeweiligen Prüferinnen/Prüfern nach dem folgenden Notensystem festgesetzt:
Die Fachnoten in den Prüfungsfächern (§ 11 Abs. (4)) und dem Wahlpflichtbereich (§ 11 Abs. (5)) errechnen sich aus dem Durchschnitt der Noten der zugehörigen Studienmodule, die jeweils mit der Anzahl der ihnen zugeordneten Leistungspunkte gewichtet werden.
Die Gesamtnote für die Bachelor-Prüfung errechnet sich aus der Note für die Bachelor-Arbeit als Mittelwert aus den Noten der beiden Gutachter oder gemäß der Festsetzung durch den Prüfungsausschuss nach § 14 Abs. (3) und aus den Noten für die Studienmodule und die Disputation. Dabei werden die Einzelnoten mit der jeweiligen Anzahl der Leistungspunkte gewichtet.
Die Fachnoten und die Gesamtnote gemäß Absatz (1) Buchstabe b) werden auf der Basis der entsprechenden Noten gem. Absatz 5 Satz 2 im Notensystem nach Absatz (1) Buchstabe a) durch den Prüfungsausschuss festgesetzt.
Die Bachelor-Arbeit kann von jeder Prüferin/jedem Prüfer (§ 7), die/der hauptamtlich am Fachbereich Chemie der Universität Dortmund in einem der Grundlagenfächer (Anorganische, Organische und Physikalische Chemie) der Chemie tätig ist, betreut werden. Die Bachelor-Arbeit kann auch durch jede Prüferin/jeden Prüfer (§ 7) betreut werden, die/der regelmäßig im Pflicht- und/oder Wahlpflichtteil dieses Studiengangs Lehrveranstaltungen durchführt und durch Beschluss des Prüfungsausschusses mit den in Satz 1 genannten Prüferinnen/Prüfern gleichgestellt ist.
Voraussetzung für die Zulassung zur Bachelor-Arbeit ist neben dem Vorliegen der Zulassung zur Bachelor-Prüfung (§ 8)
Der Antrag auf Zulassung zur Bachelor-Arbeit soll zu Beginn der Vorlesungszeit des sechsten Fachsemesters gestellt werden. Er ist schriftlich über bei der Abteilung für Einschreibungs- und Prüfungsangelegenheiten der Universität Dortmund an die Vorsitzende/den Vorsitzenden des Prüfungsausschusses zu richten. Dem Antrag sind beizu-fügen:
die erforderlichen Nachweise zum Vorliegen aller Voraussetzungen nach Absatz (2), soweit diese nicht bei der Abteilung für Einschreibungs- und Prüfungsangelegenheiten der Universität Dortmund vorliegen,
Die Zulassung erfolgt durch den Prüfungsausschuss. Sie darf nur verweigert werden, wenn eine der Zulassungsvoraussetzungen nach Absatz (2) nicht erfüllt ist. Die Ausgabe des Themas erfolgt über die Vorsitzende/den Vorsitzenden des Prüfungsausschusses. Der Zeitpunkt der Ausgabe ist aktenkundig zu machen. Zugleich wird der Termin für die Abgabe der Bachelor-Arbeit unter angemessener Berücksichtigung des Arbeitsaufwandes für die noch abzuschließenden Studienmodule gemäß Absatz (6) festgesetzt sowie der Termin für die Disputation. Dieser soll innerhalb der Vorlesungszeit nicht später als 2 Wochen nach dem Abgabetermin, in der vorlesungsfreien Zeit nicht später als 4 Wochen nach dem Abgabetermin liegen.
Auf Antrag der Kandidatin/des Kandidaten sorgt der Prüfungsausschuss dafür, dass sie/er rechtzeitig eine Betreuerin/einen Betreuer und ein Thema für die Bachelor-Arbeit erhält.
Die Bearbeitungszeit für die Bachelor-Arbeit beträgt dreizehn Wochen. Sie beginnt mit der Ausgabe des Themas und endet mit dem durch den Prüfungsausschuss festgesetzten Abgabetermin (siehe Absatz (4)). Zur Berücksichtigung des Arbeitsaufwands für die noch abzuschließenden Studienmodule wird die Anzahl der Kalendertage zwischen dem Ausgabedatum und dem jeweils ersten Prüfungstermin für jeden der Studienmodule um 4 vom Hundert pro zu erbringendem Leistungspunkt gekürzt.
Im Einzelfall kann der Prüfungsausschuss auf begründeten Antrag die Bearbeitungszeit ausnahmsweise um höchstens vier Wochen verlängern, wenn die für die Verlängerung angeführten Gründe nicht durch die Kandidatin/den Kandidaten zu vertreten sind. In diesem Fall wird auch ein neuer Termin für die Disputation angesetzt.
Bei der Abgabe der Bachelor-Arbeit hat die Kandidatin/der Kandidat schriftlich zu versichern, dass sie/er die Arbeit selbständig verfasst, keine anderen als die angegebenen Quellen und Hilfsmittel benutzt sowie Zitate unter Angabe der Quelle kenntlich gemacht hat.
Die Bachelor-Arbeit ist fristgerecht zum festgesetzten Abgabetermin bei der Abteilung für Einschreibungs- und Prüfungsangelegenheiten der Universität Dortmund in dreifacher Ausfertigung einzureichen; der Abgabezeitpunkt ist aktenkundig zu machen. Bei Posteinlieferung gilt das Datum des Poststempels. Wird die Bachelor-Arbeit nicht fristgerecht eingereicht, wird sie mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet. Die Abteilung für Einschreibungs- und Prüfungsangelegenheiten leitet je ein Exemplar an die beiden Prüferinnen/Prüfer und die Vorsitzende/den Vorsitzenden des Prüfungsausschusses weiter.
Die Bachelor-Arbeit ist unabhängig von zwei Prüferinnen/Prüfern zu bewerten, wenn die Voraussetzungen zur Annahme und Bewertung nach § 11 Abs. (5) vorliegen. Erste Prüferin/erster Prüfer ist in der Regel die Betreuerin/der Betreuer der Arbeit. Die zweite Prüferin/der zweite Prüfer wird von der/dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses bei der Ausgabe des Themas bestimmt und der Abteilung für Einschreibungs- und Prüfungsangelegenheiten der Universität Dortmund mitgeteilt. Sofern zwingende Gründe dies erfordern, kann der Prüfungsausschuss im Einzelfall abweichend von § 7 Abs. (1) auch Professorinnen/Professoren oder Hochschuldozentinnen/Hochschuldozenten anderer Universitäten als zweite Prüferin/zweiten Prüfer zulassen. Mindestens eine/einer der Prü-ferinnen/Prüfer muss hauptamtlich am Fachbereich Chemie der Universität Dortmund tätig sein.
Die Bewertung ist entsprechend § 12 Abs. (1) Buchstabe a) vorzunehmen und schriftlich zu begründen. Bei nicht übereinstimmender Bewertung durch die beiden Prüferinnen/Prüfer wird die Note der Bachelor-Arbeit aus dem arithmetischen Mittel der beiden Noten gebildet, sofern die Differenz höchstens 1,0 beträgt. Beträgt die Differenz 1,3 oder mehr, so wird vom Prüfungsausschuss nach Anhörung beider Prüferinnen/Prüfer die Note festgesetzt, bei Bedarf unter Hinzuziehung einer dritten Prüferin/eines dritten Prüfers. Die Bachelor-Arbeit kann jedoch nur dann mit „ausreichend“ (4,0) oder besser bewertet werden, wenn beide Prüferinnen/Prüfer, bei Hinzuziehung einer dritten Prüferin/eines dritten Prüfers mindestens zwei Prüferinnen/Prüfer einer Bewertung mit mindestens „ausreichend“ (4,0) zustimmen.
Die Bewertung der Bachelor-Arbeit ist der Kandidatin/dem Kandidaten in der Regel spätestens 3 Wochen nach der Abgabe bzw. nach Vorliegen der Voraussetzungen nach § 11 Abs. (5) mitzuteilen.
In der Disputation berichtet die Kandidatin/der Kandidat fachbereichsöffentlich über das von ihr/ihm in der Bachelor-Arbeit durchgeführte Projekt und die dabei erhaltenen Ergebnisse. Als Prüfungskommission müssen anwesend sein
eine weitere Prüferin/ein weiterer Prüfer aus einem anderen, möglichst verwandten Fachgebiet der Chemie; dies kann die zweite Prüferin/der zweite Prüfer für die Bachelor-Arbeit sein, sofern diese/dieser nicht demselben Fachgebiet angehört,
Über die zu vergebende Note nach § 12 Abs. (1) Buchstabe a) soll möglichst im Konsens entschieden werden. Kann kein Konsens hergestellt werden, werden die Notenvorschläge der Mitglieder der Prüfungskommission gemittelt, wobei die Vorschläge der beiden Prüferinnen/Prüfer mit doppeltem Gewicht berücksichtigt werden. Die diesem Mittelwert am nächsten liegende, nach § 12 Abs. (1) Buchstabe a) zulässige Note wird dann als Bewer-tung der Disputation festgesetzt. Die Disputation kann nur dann mit „ausreichend“ (4,0) oder besser bewertet werden, wenn höchstens ein Mitglied der Prüfungskommission für „nicht ausreichend“ stimmt.
Die Bachelor-Arbeit kann bei nicht ausreichender Bewertung höchstens einmal wiederholt werden. Bei der Wiederholung ist die Rückgabe des Themas gemäß §13 Abs. (8) nur zulässig, wenn die Kandidatin/der Kandidat bei der Anfertigung der nicht erfolgreichen Bachelor-Arbeit von dieser Möglichkeit keinen Gebrauch gemacht hat.
Nicht erfolgreich absolvierte Prüfungen/Prüfungsleistungen sollen spätestens im zweiten auf die nicht bestandene Prüfung folgenden Semester wiederholt werden. Bei Studienmodulen, auf die § 5 Abs. (4) zutrifft, ist nach Verstreichen der letzten Wiederholungsmöglichkeit gemäß § (5) Abs. (4) das Studienmodul insgesamt zu wiederholen. Die Anzahl zulässiger Wiederholungen nach Absatz (1) wird hierdurch nicht erhöht.
Studienzeiten und Studien- und Prüfungsleistungen in anderen Studiengängen oder an anderen Hochschulen im Geltungsbereich des Grundgesetzes werden angerechnet, soweit die Gleichwertigkeit festgestellt wird. Gleichwertigkeit ist festzustellen, wenn Studien- und Prüfungsleistungen in Inhalt, Umfang und in den Anforderungen denjenigen dieses Studiengangs an der Universität Dortmund im Wesentlichen entsprechen. Dabei ist kein schematischer Vergleich, sondern eine Gesamtbetrachtung und Gesamtbewertung vorzu-nehmen.
Die Kandidatin/der Kandidat kann sich vor Abschluss der letzten Prüfung gemäß §11 in weiteren als den vorgeschriebenen Fächern einer Prüfung unterziehen (Zusatzfächer).
(a) die Bezeichnung der Prüfungsfächer (§ 11), die zugehörigen Fachnoten in beiden Notensystemen und die Note für den Wahlpflichtbereich in beiden Notensystemen,
(b) das Thema der Bachelor-Arbeit, die Namen der Prüferinnen/Prüfer, die von den Prüferinnen/Prüfern jeweils gegebenen Noten bzw. im Fall von § 14 Abs. (3) die vom Prüfungsausschuss festgesetzte Note,
(c) die Note der Disputation, jeweils einschließlich der Anzahl der zugeordneten Leistungspunkte sowie
(d) die Gesamtnote in beiden Notensystemen.
(e) Auf Antrag der Kandidatin/des Kandidaten werden die Zusatzfächer (§ 19) und die in ihnen erreichten Prüfungsergebnisse im Zeugnis ausgewiesen.
Gleichzeitig mit dem Zeugnis wird der Kandidatin/dem Kandidaten die zweisprachige Urkunde (deutsch und englisch) über die Verleihung des Grades „Bachelor of Science in Chemie (B. Sc. in Chemie)“ ausgehändigt. Die Urkunde wird von der Dekanin/dem Dekan des Fachbereichs Chemie unterzeichnet und mit dem Siegel des Fachbereichs versehen.
Der verliehene Bachelorgrad kann aberkannt werden, wenn sich nachträglich herausstellt, dass er durch Täuschung erworben worden ist oder wenn wesentliche Voraussetzungen für die Verleihung irrtümlich als gegeben angesehen worden sind. Über die Aberkennung entscheidet der Fachbereichsrat des Fachbereichs Chemie.
Diese Prüfungsordnung tritt am 1.10.2003 in Kraft.
Ausgefertigt aufgrund der Beschlüsse des Fachbereichsrates Chemie vom 24.09.2003 und des Rektorats der Universität Dortmund vom 4.6.2003.
Dortmund, 25. Sptember 2003
Zuletzt geändert am 16.07.2020 11:41