Source: https://gutachten.completa-immobilien.de/tag/makler/
Timestamp: 2019-06-17 17:34:41
Document Index: 141939917

Matched Legal Cases: ['§ 5', '§ 5', '§ 79', '§ 27', '§ 27', '§ 27']

Makler – Completa Immobilien Gutachten & Wertermittlungen
Qualifikationen | Zulassungsvoraussetzung | Makler & Hausverwalter
Bundesregierung will Beruf des Immobilienverwalters immer noch nicht gesetzlich regeln!
Jedenfalls hat die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine kleine Anfrage der SPD Bundestagsfraktion (Aktenzeichen 17/10216) klar gestellt, dass es keine Pläne zur Regulierung des Berufs des Immobilienverwalters- / Maklers gibt.
Verwalter erbringen Rechtsdienstleistungen im hohen Verantwortungs- und Vertrauensbereich!
Immobilienverwalter können Rechtsdienstleistungen als Nebenleistungen erbringen, wenn die Rechtsdienstleistung im Zusammenhang mit einer Haus- und Wohnungsverwaltung erbracht wird (§ 5 Absatz 2 Nummer 2 des Rechtsdienstleistungsgesetzes – RDG). Diese Rege-lung trägt dem Umstand Rechnung, dass der Aufgabenbereich der Immobilienverwalter regelmäßig auch Tätigkeiten rechtsdienstleis-tender Art umfasst. § 5 RDG beschränkt sich darauf, die Befugnis zur Erbringung von Rechtsdienstleistungen zu regeln. Die Vorschrift dient dazu, die sachgerechte Berufsausübung nicht spezifisch rechtsdienstleistender Berufe zu ermöglichen. “Nach Auffassung der Bundesregierung liegen im Bereich der gewerblichen Verwaltung von Wohnungseigentum keine gravierenden Missstände vor, die die Einführung von Berufszugangsbeschränkungen in Form von Qualifikationsanforderungen und damit einen Eingriff in die Berufswahlfreiheit rechtfertigen würden.
Ausbildung Zulassung Makler Hausverwalter
Keine Schranken für einen Beruf einführen?
„Die Einführung von Berufsqualifikationen stellt eine subjektive Berufswahlschranke dar. Für derartige Eingriffe in das Grundrecht der Berufsfreiheit bestehen nach ständiger Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts hohe Hürden. Sie dürfen nur insoweit erfolgen, wie der Schutz besonders wichtiger Gemeinschaftsgüter dies zwingend erfordert.
Freie Auswahl des Verwalters – Auch Mitglieder der WEG sollen verwalten
„Nach Auffassung der Bundesregierung soll es grundsätzlich der Wohnungseigentümergemeinschaft überlassen bleiben, wen sie als Verwalter für geeignet hält. Besondere Qualifikationsanforderungen würden die Möglichkeit verhindern, einen geeigneten Verwalter aus den eigenen Reihen der Wohnungseigentümer auszuwählen.
Was tun, wenn der Verwalter oder Makler unseriös ist? Gesetz reicht aus?!
“Sofern der Verwalter unseriös oder unprofessionell agiert, können ihn die Wohnungseigentümer nach dem Wohnungseigentumsgesetz durch Mehrheitsbeschluss ordentlich abberufen bzw. nach Ablauf der Bestellungsdauer von höchstens fünf Jahren nicht erneut zum Verwalter bestellen. Bei einem besonders schwerwiegenden Fehlverhalten des Verwalters ist zudem die sofortige Abberufung aus wichtigem Grund möglich.
Vertretung im gerichtlichen Verfahren durch Verwalter nicht möglich – eingeschränkte Möglichkeiten für den WEG Verwalter
„Im Zivilprozess ist die Vertretungsbefugnis im Parteiprozess gemäß § 79 Absatz 2 der Zivilprozessordnung eingeschränkt. Neben Rechtsanwälten sind als Bevollmächtigte nur bestimmte, im Einzelnen benannte Personengruppen vertretungsbefugt, zu denen die Immobilienverwalter nicht zählen. Für WEG-Verwalter gilt jedoch die Sonderregelung des § 27 Absatz 2 WEG. Sie sind berechtigt, nach Ermächtigung durch die Wohnungseigentümer Ansprüche gerichtlich und außergerichtlich geltend zu machen. Im Zivilprozess sind die erhobenen Bedenken zudem dadurch berücksichtigt, dass für Wohnungsverwalter allein § 27 Absatz 2 WEG eine beschränkte Befugnis zur gerichtlichen und außergerichtlichen Vertretung ermöglicht, diese ansonsten jedoch ausgeschlossen ist.
Der Grund für diese Unterscheidung zwischen Verwaltern von Wohnungseigentümergemeinschaften und sonstigen Immobilienverwaltern, denen diese Befugnis nicht zusteht, ist darin zu sehen, dass für WEG-Verwalter eine Vertretungsbefugnis nach § 27 WEG mit gesetzlich ausgestaltetem Tätigkeitsumfang besteht, während für sonstige Immobilienverwalter eine solche gesetzliche Eingrenzung nicht besteht.“
Leider steht diese Antwort der Bundesregierung im Kontext zur bisherigen Auffassung. Es ist das erklärte Ziel der Regierung, national keine weiteren Berufsregeln aufzustellen.
Ich halte diese Auffassung für änderungsbedürftig. Die Bundesregierung kann nicht nur verbal anerkennen, dass die Anforderungen an Berufe und die Berufsausübung steigen, dann aber nicht tätig werden, um Verbraucher besser zu schützen.
Allein der Verweis auf die nicht erneute Bestellung eines Verwalters nach fünf Jahren zeigt, dass hier mit einer gewissen Hilflosigkeit argumentiert wird.
Es wäre im Interesse aller Beteiligten, wenn bei den berufsrechtlichen Regelungen auch in Deutschland angezogen würde und damit die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Verwalter gegenüber den europäischen Kollegen verbessert würde. Übrigens gilt für die Immobilienmakler das Gleiche.
Verkauf ohne Makler | Selbstverkauf
.Warum Immobilien Asset Management so wichtig ist
Verkauf ohne Makler Selbstverkauf:
Man könnte annehmen, dass der Verkauf oder die Vermietung von privat heute eigentlich fast jeder kann. Dennoch scheitert ein erheblich großer Teil der Selbstvermarkter von Häusern und Wohnungen. Die meisten Eigentümer bemerken das aber noch nicht einmal. Der Grund hierfür ist: Meistens überschätzen sich die Selbstvermarkter, auftretende Fehlerquellen und sich ständig ändernde Marktgegebenheiten werden unterschätzt und/oder nicht wahrgenommen und angebotene Hilfen und Informationen werden nicht angenommen. Guter Rat ist nicht teuer!
NEHMEN SIE SICH DIE ZEIT UND BESCHÄFTIGEN SIE SICH VOR DEM VERKAUF IHRER IMMOBILIE MIT FOLGENDEN FRAGEN:
Wollen Sie jedem Anrufer Ihre Adresse nennen?
Wollen Sie, dass jeder von Ihrer Verkaufsabsicht erfährt?
Ist Ihre persönliche Erreichbarkeit jederzeit gewährleistet?
Wissen Sie, worauf es bei einem guten Inserat marketingtechnisch wirklich ankommt?
Sind Sie standfest genug, Ihren Preis auch durchzusetzen?
Können Sie dem Interessenten eine Finanzierung vermitteln?
Haben Sie die Möglichkeit der breiten Präsentation im Internet?
Wer übernimmt die Prüfung der Zahlungsfähigkeit Ihrer Interessenten?
Ist Ihr Verkaufspreis nachhaltig-solide errechnet und somit marktorientiert?
Wie schützen Sie sich vor den zahlreichen Anrufern, die nur neugierig sind?
Was machen Sie, wenn der Interessent eine Immobilie in Zahlung geben will?
Haben Sie Zeit, sich mit nutzlosen Gesprächen u. Besichtigungen zu beschäftigen?
Kennen Sie einen zuverlässigen und fachlich kompetenten Notar und wissen Sie, worauf es bei einem Notarvertrag ankommt?
Wissen Sie, in welchen Punkten Sie als Privatverkäufer gegenüber dem Käufer das Risiko einer Haftung eingehen?
Wie kommen Sie an Interessenten heran, die keine Zeitung lesen oder die Zeitung in der Sie inseriert haben nicht lesen?
Wissen Sie, wie es um die Bonität der Interessenten steht und ob diese sich Ihre Immobilie überhaupt leisten können?
Haben Sie Möglichkeiten, bei den Interessenten die Spreu vom Weizen zu trennen, damit wirklich nur Kaufwillige Ihr Haus besichtigen und keine “Immobilien-Touristen”?
Haben Sie bereits selber versucht, Ihre Immobilie zu verkaufen und haben keine Resonanz erzeugen können?
Haben Sie gute Kontakte zu bundesweiten Vertriebasspezialisten?
Die Probleme von Immobilienanbietern, ihre Immobilien erfolgreich und zeitnah zum bestmöglichen Preis zu vermarkten, sind nicht zu unterschätzen. Häufig fehlt es schon an der notwendigen Reflektion der Zielgruppen und an der Einschätzung von Angebot und Nachfrage. In anderen Fällen kann das Angebot, das Objekt selbst oder das gebotene Preis-/Leistungsverhältnis, nicht überzeugen. Obgleich man meint, alles Erforderliche an Vorbereitung für den Verkauf oder Vermietung getan zu haben sind euphorisch angegangene Besichtigungen dann schon zu Ende, bevor sie überhaupt richtig begonnen haben oder die komplette Geschäftsabwicklung findet ein jähes Ende vor Ge-richt und ggf. einer damit verbundenen Rückabwicklung der Verträge. Aus Erfahrung wissen wir, dass die meisten Streitigkeiten in Be-zug auf Vertragsinhalte und weit ab vom Markt orientierte Preisvorstellungen basieren, obgleich man sich als Verkäufer oder Vermieter schon auf der Zielgeraden wähnte. Dies alles muss bei sorgfältiger Vorbereitung des Angebotes und Aufbereitung des Verkaufs- oder Mietgegenstandes nicht sein!
Unsere Aufgabe ist es stets, Sie bei der Vermarktung Ihrer Immobilie wirkungsvoll und effektiv zu begleiten, d. h. Fehler beim Immobilienangebot von Beginn an zu vermeiden. Dies umfasst die Bereiche: Objekt- und Angebotsvorbereitung, objektspezifische Fiskal- und Marketingstrategien zu entwickeln, Besichtigungen und Verhandlungen zu führen bis hin zur Kaufvertragsvorbereitung / Kaufabwicklung und die Nachbe-reitung, wenn alles erfolgreich abgeschlossen worden ist.