Source: http://fcarminia03.de/index.php/satzung
Timestamp: 2017-04-28 00:30:36
Document Index: 52578507

Matched Legal Cases: ['§2', '§ 2', '§ 5', '§9', '§10', '§ 26', '§13', '§14', '§19', '§ 4']

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Der am 01. September 1903 in Ludwigshafen-Rheingönheim gegründete Verein führt den Namen „Fußballclub Arminia 03 Ludwigshafen“. Er ist Mitglied des Sportbundes Pfalz im Landessportbund Rheinland-Pfalz und der zuständigen Fachverbände Südwestdeutscher Fußballverband (SWFV) im Deutschen Fußballbund (DFB). Er ist unter Nummer VR 1118 Lu in das Vereinsregister beim Amtsgericht Ludwigshafen eingetragen. 2.
Der Zweck des Vereins ist die Förderung des Sports und der sportlichen Jugendarbeit. Der Satzungszweck wird insbesondere durch die Förderung sportlicher Übungen und Leistungen verwirklicht. Zur Erreichung seines Zweckes beteiligt sich der Verein an den vom zuständigen Verband ausgeschriebenen Spielen. Auch der Bau und die Unterhaltung von Sportanlagen sowie die Pflege der Geselligkeit, um allen Mitgliedern die Voraussetzung für die Einbindung in ein sportliches und soziales Netz zu geben, gehören zum Zweck des Vereins. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke, sondern verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts ,,steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Mittel des Vereins dürfen für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Es darf keine Person durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. §2
Wer die Mitgliedschaft erwerben will, hat an den Verwaltungsrat einen schriftlichen Aufnahmeantrag zu richten. Bei Minderjährigen ist die Zustimmung der gesetzlichen Vertreter erforderlich. Der Verwaltungsrat entscheidet über die Aufnahme.
Die Mitglieder erkennen als für sich Satzungen, Ordnungen und Wettkampfbestimmungen der Verbände an, denen der Verein angehört. 4.
Es können auch außerordentliche Mitglieder (z.B. gemeinnützige Organisationen oder Personen mit einer befristeten Mitgliedschaft) aufgenommen werden. Über die Aufnahme entscheidet der Verwaltungsrat.
Über die Verleihung einer Ehrenmitgliedschaft entscheidet die Mitgliederversammlung. Ausnahme sind Mitglieder ab 50 Jahre Zugehörigkeit, die automatisch Ehrenmitglied werden. Ehrenmitglieder haben alle Mitgliederrechte.
Eine Austrittserklärung ist schriftlich an den Verwaltungsrat zu richten. Der Austritt ist nur zum Schluss eines Kalenderjahres unter Einhaltung einer Frist von vier Wochen zulässig.
Der Mitgliedsbeitrag sowie Sonderbeiträge und Aufnahmegebühren werden von der Mitgliederversammlung festgelegt.
Der Verein kann Umlagen im Rahmen der satzungsgemäßen Zwecke erheben. Die Höhe der Umlage ist jährlich auf das Dreifache des jährlichen Mitgliedsbeitrags beschränkt.
Der Verwaltungsrat kann in begründeten Fällen Beiträge, Aufnahmegebühren und Umlagen ganz oder teilweise erlassen oder stunden. 4.
Der Beitrag wird einmal jährlich im Lastschrifteinzugsverfahren erhoben. $5
Ein Mitglied kann, nachdem ihm Gelegenheit zur Äußerung gegeben wurde, aus wichtigem Grund vom Verwaltungsrat aus dem Verein ausgeschlossen werden, insbesondere wegen
a) strafbaren Verhaltens,
b) vereinsschädigenden Verhaltens, c) grober oder wiederholter Verstöße gegen die Satzung,
d) Nichtzahlung von Beiträgen, trotz zweimaliger Mahnung.
Die Zahlungsverpflichtung des ausstehenden Beitrags, einschließlich einer Bearbeitungsgebühr zur Deckung des Zeit- und Kostenaufwandes, bleibt davon unbenommen.
Wenn ein Mitglied schuldhaft gegen die Satzung oder Anordnung der Vereinsorgane verstößt, können nach vorheriger Anhörung vom Verwaltungsrat folgende Maßnahmen verhängt werden:
a) Vereinsausschluss,
b) Ermahnung, Verwarnung, Verweis,
Die Ordnungsmaßnahmen sind mit Begründung und Angabe des Rechtsmittels zu versehen. $6
Gegen die Ablehnung der Aufnahme (§ 2) und gegen alle Straf- und Ordnungsmaßnahmen (§ 5) ist Einspruch zulässig. Dieser ist innerhalb von einem Monat nach Zugang der Entscheidung beim Vorsitzenden einzulegen. Über den Einspruch entscheidet der Ältestenrat. Bis zur endgültigen Entscheidung des Ältestenrats ruhen die Mitgliedschaftsrechte des betroffenen Mitglieds, soweit sie von der Entscheidung des Verwaltungsrats berührt sind.
a) die General- oder Mitgliederversammlung
General- oder Mitgliederversammlung
Oberstes Organ des Vereins ist die General- oder Mitgliederversammlung. Nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) entscheidet die General- oder Mitgliederversammlung über alle Fragen, die keinem anderen Vereinsgremium zugewiesen sind. 2.
Ordentliche General- oder Mitgliederversammlungen finden in jedem Jahr statt. 3.
Die Einberufung der General- oder Mitgliederversammlung erfolgt unter Mitteilung der Tagesordnung durch den Vorstand mit Schreiben an alle volljährigen Mitglieder oder durch Veröffentlichen in dem lokalen Presseorgan “DIE RHEINPFALZ“. Zwischen dem Tag der Einladung und dem Termin der Versammlung muss eine Frist von mindestens drei Wochen liegen. 4.
Die General- oder Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Stimmberechtigt sind alle Mitglieder vom vollendeten 18. Lebensjahr an. 5.
Als Vorstand oder Verwaltungsräte sind Mitglieder vom vollendeten 18. Lebensjahr an wählbar. 6.
Die Entscheidungen der General- oder Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt. Dies gilt auch für die Entscheidung über offene oder geheime Abstimmungen. 7.
Über Anträge, die nicht in der Tagesordnung verzeichnet sind, kann in der General- oder Mitgliederversammlung nur abgestimmt werden, wenn diese Anträge mindestens eine Woche vor der Versammlung schriftlich beim Vorsitzenden des Vereins eingegangen sind.
Dringlichkeitsanträge dürfen nur behandelt werden, wenn die anwesenden Mitglieder zu Beginn der Versammlung mehrheitlich beschließen, dass sie als Tagesordnungspunkte aufgenommen werden. Ein Dringlichkeitsantrag auf Satzungsänderung oder Neuwahlen ist unzulässig.
Die Festsetzung der Höhe und Fälligkeit von Aufnahmegebühren, Mitgliedsbeiträgen, Umlagen sowie Satzungsänderungen werden von der General- oder Mitgliederversammlung entschieden.
Die Tagesordnung der Generalversammlung, die alle 2 Jahre stattfindet, umfasst folgende Punkte:
c) Entgegennahme des Revisionsberichts
d) Entlastung der Vorstandsmitglieder
e) Neuwahl des Verwaltungsrats
f) Neuwahl des Ältestenrats
Die Tagesordnung der Mitgliederversammlung, die in den Zwischenjahren stattfindet, umfasst folgende Punkte: a) Entgegennahme der Jahresberichte b) Entgegennahme des Kassenberichts c) Entgegennahme des Revisionsberichts
e) Im Bedarfsfall Ergänzungswahlen
§9 Außerordentliche General- oder Mitgliederversammlung Eine außerordentliche General- oder Mitgliederversammlung ist innerhalb einer Frist von zwei Wochen mit entsprechender Tagesordnung einzuberufen, wenn es a) der Vorsitzende beschließt, b) die Geschäftsführung beschließt,
c) der Verwaltungsrat beschließt,
d) ein Viertel der stimmberechtigten Mitglieder schriftlich beim Vorsitzenden beantragt.
Eine außerordentliche Generalversammlung kann im Fall von notwendigen Neuwahlen des Verwaltungsrats anberaumt werden. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung kann im Fall wichtiger Ereignisse einberufen werden, die die Zustimmung dieses Gremiums erfordern, z.B. Einsetzung eines hauptamtlichen Geschäftsführers.
§10 Verwaltungsrat Der Verwaltungsrat besteht aus: • Vorsitzenden • Stellvertretendem Vorsitzenden
• Stellvertretendem Geschäftsführer
• Stellvertretendem Schatzmeister
• Spielleiter Aktivität
• Referent für Presse und Öffentlichkeitsarbeit
• Organisationsteamleiter
• bis zu 4 Beisitzer für festzulegende Aufgaben
Der Verwaltungsrat wird durch die Generalversammlung auf zwei Jahre gewählt. Seine Mitglieder bleiben bis zur Wahl eines Nachfolgers im Amt. Bei Ausscheiden eines Verwaltungsratsmitglieds ist der Verwaltungsrat berechtigt, ein neues Mitglied kommissarisch bis zur nächsten Wahl zu berufen. Innerhalb des Verwaltungsrats kann ein Mitglied höchstens 2 Ämter bekleiden. Wiederwahl ist beliebig oft möglich.
2. Der Vorsitzende beruft und leitet die regelmäßigen Sitzungen des Verwaltungsrats. Er ist verpflichtet, den Verwaltungsrat zusätzlich einzuberufen, wenn es das Vereinsinteresse erfordert oder aber dies von der Mehrheit seiner Mitglieder verlangt wird. 3.
Der Verwaltungsrat ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist. Bei Beschlussfassung entscheidet die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden. Dringende Beschlüsse können auch durch telefonische Abstimmung erfolgen.
Der Verwaltungsrat regelt seine Aufgaben über eine Geschäftsordnung.
Die Mitglieder des Verwaltungsrats sind ehrenamtlich tätig. Die General- oder Mitgliederversammlung kann jedoch im Rahmen der Leistungsfähigkeit des Vereins beschließen, dass sie für ihre Tätigkeit eine angemessene Vergütung erhalten. Sie sind verpflichtet, ihre Aufgaben mit der gegenüber dem Gesamtverein notwendigen Sorgfalt zu erledigen. Erfüllt ein Mitglied seine Pflichten nicht, kann es vom Verwaltungsrat seines Amtes enthoben werden.
Dem Ausschuss gehören an: a) Vorsitzender b) Stellvertretender Vorsitzender c) Geschäftsführer d) Schatzmeister Der Geschäftsführende Ausschuss ist für alle Aufgaben zuständig, die sich aus dem laufenden Geschäftsbetrieb des Vereins ergeben.
Gesetzliche Vertretung Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der Vorsitzende und sein Stellvertreter. Sie vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Jeder von ihnen ist allein vertretungsberechtigt. Im Innenverhältnis zum Verein wird der Stellvertreter jedoch nur bei Verhinderung des Vorsitzenden tätig. Zu Rechtsgeschäften mit einem Betrag von mehr als 500,- Euro muss der Vorsitzende die Zustimmung des Verwaltungsrats einholen.
§13 Ältestenrat /Ehrenrat Der Ältestenrat /Ehrenrat besteht aus drei Mitgliedern, die nicht dem Verwaltungsrat angehören. Sie werden alle zwei Jahre von der General- bzw. Mitgliederversammlung gewählt. §14
Jugend des Vereins 1.
In diesem Fall gibt sich die Jugend eine eigene Jugendordnung, die der Genehmigung des Verwaltungsrats bedarf. Die Jugend entscheidet über die Verwendung der ihr zufließenden Mittel.
Abteilungen 1.
Für die im Verein betriebenen Sportarten können durch Beschluss des Verwaltungsrats Abteilungen gebildet werden, denen ein Abteilungsleiter vorsteht und die sich eine Abteilungsordnung geben.
Die Abteilungen können durch den Verwaltungsrat ermächtigt werden, zusätzlich zum Vereinsbeitrag einen Abteilungs- oder Aufnahmebeitrag zu beschließen. In diesem Fall wählt sich die Abteilung einen Kassierer, der die Verwendung dieser Beiträge verwaltet und mindestens einmal jährlich eine Abrechnung vorlegt.
Ausschüsse 1.
Der Vorstand kann für bestimmte Vereinsaufgaben Ausschüsse bilden, deren Mitglieder vom Vorstand, Geschäftsführendem Ausschuss oder Verwaltungsrat berufen werden.
Die Mitglieder des Ausschusses wählen einen Vorsitzenden. Der Ausschussvorsitzende unterrichtet den Vorstand, Geschäftsführendem Ausschuss oder Verwaltungsrat über die Arbeit und Vorschläge des Ausschusses.
Protokollierung der Beschlüsse Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung und des Verwaltungsrat sowie der Abteilungsversammlungen und der Ausschüsse sind zu protokollieren. Das Protokoll ist vom Versammlungsleiter und vom Protokollführer zu unterzeichnen. $18
Kassenprüfung Die Kasse des Vereins wird in jedem Jahr durch zwei von der Mitgliederversammlung des Vereins auf zwei Jahre gewählte Kassenprüfer geprüft. Die Kassenprüfer erstatten der Mitgliederversammlung einen Prüfungsbericht und beantragen bei ordnungsgemäßer Kassenführung die Entlastung des Vorstands. §19
Auflösung des Vereins 1.
Die Einberufung einer solchen Versammlung darf nur erfolgen, wenn es a) der Verwaltungsrat mit einer Mehrheit von drei Vierteln aller seiner Mitglieder beschlossen hat, oder b) von einem Drittel der stimmberechtigten Mitglieder des Vereins schriftlich gefordert wurde. 3.
Die Versammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder anwesend ist. Die Auflösung kann nur einer Mehrheit von drei Vierteln der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden. Sollte bei der ersten Versammlung weniger als die Hälfte der Stimmberechtigten anwesend sein, ist eine zweite Versammlung einzuberufen, die dann mit einer Mehrheit von drei Vierteln der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlussfähig ist. 4.
Bei Auflösung des Vereins oder Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt sein Vermögen an den Südwestdeutschen Fußballverband, mit der Zweckbestimmung, dass dieses Vermögen unmittelbar und ausschließlich zur Förderung des Jugendsports verwendet werden darf. Die Mitgliederversammlung vom 25. März 2011 hat die Änderung der Satzung in den §§ 4, 5, 8, 10 und 19 beschlossen.
Eingetragen im Vereinsregister beim Amtsgericht Ludwigshafen, Registerblatt VR 1118, am 13. Dezember 2011.Englert, Amtsinspektor
FC Arminia 03 Ludwigshafen e.V.Alfred SchaarVorsitzender
hier steht die Satzung zum Download bereit