Source: https://www.b-rav.de/service/device.desktop/lang.de/
Timestamp: 2018-02-17 19:33:52
Document Index: 9352082

Matched Legal Cases: ['§ 17', '§ 17', '§ 17', '§ 47', '§ 159', '§ 36', '§ 21', '§ 35', '§ 19', '§ 19', '§ 20', '§ 54', '§ 36', '§ 17', '§ 17']

Der Regelpflichtbeitrag beträgt im Jahr 2018 monatlich 604,50 € im Westteil Berlins sowie monatlich 539,40 € im Ostteil Berlins.
Für Mitglieder, deren Einkünfte aus selbstständiger Tätigkeit unter der Beitragsbemessungsgrenze liegen (im Jahr 2018 West: 78.000,00 € / Ost: 69.600,00 €), besteht auf Antrag die Möglichkeit, einkommensabhängig Beiträge zu zahlen. Weist ein Mitglied unter der Beitragsbemessungsgrenze liegende Einkünfte aus selbstständiger Tätigkeit nach, vermindert sich der Regelpflichtbeitrag im Verhältnis der nachgewiesenen Einkünfte zur Beitragsbemessungsgrenze. Mindestens ist jedoch ein Beitrag in Höhe von 1/10 des höchsten Beitrags in der allgemeinen Rentenversicherung von 120,90 € (Mindestbeitrag im Jahr 2018) zu zahlen.
Abhängig beschäftigte Mitglieder zahlen den Beitrag, der ohne Befreiung von der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Rentenversicherung an diese zu entrichten wäre, 18,6 % des Bruttogehaltes bei einer Beitragsbemessungsgrenze von 78.000,00 € (West) und 69.600,00 € (Ost) im Jahr 2018. Sie erhalten den Arbeitgeberzuschuss wie zur gesetzlichen Rentenversicherung.
(Stand: 02. Februar 1998)
(Stand: 02.Oktober 2014)
Merkblatt zur Mitgliedschaft 2018
Information über Berufsunfähigkeitsrente
Merkblatt zu Rehabilitationsmaßnahmen
(Stand: 05. November 2013)
Beschluss Bundesverfassungsgericht (1 BvR 2534/14)
Beschluss Bundesverfassungsgericht (1 BvR 2584/14)
(Stand: 19. Juli 2016)
Grundsätze der Kapitalanlage Nr. 3
(Stand: 27. Februar 2014)
(Stand: 03. Juli 2014)
(Stand: 27. Juni 2013)
(Stand 17. August 2016)
Mitgliederrundschreiben 2014/2015
Mitgliederrundschreiben 2013/2014
Wer erst mit Erreichen der Regelaltersgrenze in Rente geht, erhält für die bis dahin nicht in Anspruch genommenen Rentenzahlungen und über das 65. Lebensjahr hinaus entrichteten Beiträge eine höhere Altersrente (§ 17 Abs. 3 S. 2 der Satzung). Die Altersrente erhöht sich geburtsjahrabhängig um einen Ledigenzuschlag, der sich aus den Tabellen zu § 17 Abs. 4 (§ 17 Abs. 4 S. 1 der Satzung) ergibt.
Das Versorgungswerk unterliegt der Aufsicht des Landes Berlin. Die Rechtsaufsicht wird von der Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz ausgeübt. Die Versicherungsaufsicht wird von der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung im Einvernehmen mit der Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz geführt.
Beiträge aus Kranken- bzw. Verletztengeld oder Pflegeunterstützungsgeld für Bezieher von Krankengeld, Verletztengeld oder Pflegeunterstützungsgeld, die wegen einer Pflichtmitgliedschaft in einer berufsständischen Versorgungseinrichtung von der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Rentenversicherung befreit sind, werden auf Antrag an die berufsständische Versorgungseinrichtung in der Höhe gezahlt, in der sie bei Versicherungspflicht in der gesetzlichen Rentenversicherung an diese zu entrichten wären (§§ 47 a Abs. 1 SGB V, 44 a Abs. 4 S. 5 SGB XI, 47 a SGB VII). Der Antrag ist bei der zuständigen Kranken- bzw. Pflegekasse zu stellen.
Die Beitragsbemessungsgrenze bezeichnet ein jährliches Arbeitseinkommen, bis zu dem in dem jeweiligen Sozialversicherungszweig Beiträge erhoben werden. Im Jahr 2018 beträgt die Beitragsbemessungsgrenze in der Rentenversicherung
€ 78.000,00 bzw. 6.500,00 € monatlich (West) / 69.600,00 € bzw. 5.800,00 € monatlich (Ost). Auf den Teil des Gehalts oder der Einkünfte, der oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze liegt, werden keine Mitgliedsbeiträge erhoben. Die Beitragsbemessungsgrenzen werden jedes Jahr von der Bundesregierung durch Rechtsverordnung an die Lohnentwicklung angepasst (§ 159 SGB VI) festgelegt.
Die Deckungsrückstellung wird ermittelt als Differenz zwischen den Barwerten der künftigen Leistungsverpflichtungen und der künftigen Beiträge (§ 36 der Satzung), siehe auch Verlustrücklage.
Kinder erhalten Waisenrente bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres. Befindet sich das Kind in Schul- oder Berufsausbildung, leistet ein freiwilliges soziales oder ökologisches Jahr oder den Bundesfreiwilligendienst oder ist es aus gesundheitlichen Gründen außer Stande, sich selbst zu unterhalten, wird Waisenrente bis zur Vollendung des 27. Lebensjahres gewährt (§ 21-24).
(vgl. § 35 der Satzung) entgegen.
Nachversicherung zum Versorgungswerk erhöht die Anwartschaft auf Altersrente. Jeder gezahlte Beitrag hat diese Wirkung (vgl. §§ 19, 19A der Satzung).
Bei der Berechnung der Berufsunfähigkeitsrente oder von Hinterbliebenenrenten hat der zum Zeitpunkt des Eintritts der Berufsunfähigkeit oder des Todes erreichte Beitragsdurchschnitt wesentliche Bedeutung. Wirken sich bei der Ermittlung des durchschnittlichen persönlichen Beitrages Zeiten der Nachversicherung negativ auf den Beitragsquotienten aus, bleiben die Zeiten der Nachversicherung unberücksichtigt (vgl. § 19 Abs. 5 Ziff. 6 der Satzung). Diese bei einer Rentenberechnung obligatorische Alternativrechnung zeigt die durchaus positive Auswirkung der nachversicherten Zeiten auf den Beitragsquotienten immer dann, wenn die verbeitragten Entgelte oder Einkünfte aus selbstständiger Tätigkeit niedriger waren als das Arbeitsentgelt im Nachversicherungszeitraum.
Die Nachversicherung zum Berliner Versorgungswerk der Rechtsanwälte wirkt rentensteigernd und ist in keinem Fall von Nachteil.
Einmalig oder wiederholt werden Zuschüsse zu den Kosten notwendiger, besonders aufwendiger medizinischer Rehabilitationsmaßnahmen gezahlt, wenn das Mitglied rehabilitationsbedürftig ist und für das Rehabilitationsziel eine positive Prognose besteht. Ein Anspruch auf Kostenzuschuss setzt voraus, dass die Berufsfähigkeit des Mitglieds gefährdet, gemindert oder ausgeschlossen ist und durch diese Rehabilitationsmaßnahme voraussichtlich erhalten, wesentlich gebessert oder wieder hergestellt werden kann (§ 20).
Über die Höhe der Kostenbeteiligung entscheidet das Versorgungswerk nach eigenem Ermessen. Umstände des Einzelfalls werden berücksichtigt. Regelmäßig beträgt der Kostenzuschuss 50 % bei einer Regeldauer der Maßnahme von drei Wochen. Die Kosten medizinisch notwendiger Anschlussheilbehandlungen im unmittelbaren Anschluss an Krankenhausaufenthalte werden in voller Höhe übernommen. (Merkblatt für die Voraussetzungen für die Gewährung von Zuschüssen zu den Kosten von Rehabilitationsmaßnahmen) Andere Kostenträger sind stets vorrangig in Anspruch zu nehmen.
Das Vermögen des Versorgungswerkes ist nach § 54 des Versicherungsaufsichtsgesetzes, der Anlageverordnung der Bundesregierung und Richtlinien der Versicherungsaufsichtsbehörde anzulegen (§ 36 Abs. 3).
Um den Prinzipien jederzeitiger Liquidität, Rentabilität und Sicherheit zu entsprechen und das Risiko zu streuen, wird das Vermögen in festverzinsliche Wertpapiere und Unternehmensanleihen (44 %), Aktien (16 %) und Immobilien (13 %), aber auch so genannte Satellitensegmente (6 %) wie Hochzinsanleihen (High-Yield-Anleihen), Mezzanine und Private Equity angelegt.
60. bzw. 62. Lebensjahr an in Anspruch genommen werden. Die Höhe der versicherungsmathematischen Abschläge ergibt sich aus § 17 Abs. 2 der Satzung (§ 17 Abs. 2).