Source: http://www.anwalt24.de/gesetze/saechsbg-1/135
Timestamp: 2017-02-20 07:50:19
Document Index: 212158471

Matched Legal Cases: ['§ 135', '§ 135', '§ 135', '§ 136', '§ 137', '§ 138', '§ 139', '§ 140', '§ 141', '§ 142', '§ 143', '§ 144', '§ 145', '§ 146', '§ 147', '§ 148', '§ 149', '§ 150', '§ 151', '§ 152', '§ 153', '§ 154', '§ 155', '§ 165', '§ 135', '§ 135', '§ 36', '§ 37', '§ 36', '§ 91', '§ 291', '§ 144', '§ 5', '§ 134', '§ 136']

§ 135 SächsBG, Heilfürsorge | Gesetze auf anwalt24.de
§ 135 SächsBG, Heilfürsorge Inhaltsübersicht
Sächsisches Beamtengesetz (SächsBG) Landesrecht Sachsen…§ 135 SächsBG, Heilfürsorge§ 136 SächsBG, Dienstkleidung§ 137 SächsBG, Verbot der Führung der Dienstgeschäfte§ 138 SächsBG, Polizeidienstunfähigkeit§ 139 SächsBG, Eintritt in den Ruhestand§ 140 SächsBG, Wissenschaftliches und künstlerisches Personal an Hochschulen§ 141 SächsBG, Beamte des Landesamtes für Verfassungsschutz§ 142 SächsBG, Beamte der Laufbahnen der Fachrichtung Agrar- und Forstverwaltung§ 143 SächsBG, Beamte des Justizvollzugsdienstes und des Justizwachtmeisterdiens...§ 144 SächsBG, Beamte der Laufbahnen der Fachrichtung Feuerwehr§ 145 SächsBG, Anwendungsbereich§ 146 SächsBG, Dienstherr, Oberste Dienstbehörde, Dienstvorgesetzter, Zuständigk...§ 147 SächsBG, Hauptamtliche Bürgermeister§ 148 SächsBG, Ehrenamtliche Bürgermeister§ 149 SächsBG, Übernahme von Bürgermeistern bei Gebietsänderung§ 150 SächsBG, Beigeordnete§ 151 SächsBG, Landräte§ 152 SächsBG, Verbandsvorsitzende§ 153 SächsBG, Ortsvorsteher§ 154 SächsBG, Amtsverweser§ 155 SächsBG, Aufwandsentschädigungen, Nebentätigkeiten…§ 165 SächsBG, Verwaltungsvorschriften
§ 135 SächsBG, Heilfürsorge
§ 135 SächsBGSächsisches Beamtengesetz (SächsBG)Landesrecht SachsenAbschnitt 10 – Besondere Beamtengruppen → Unterabschnitt 1 – Laufbahnen der Fachrichtung PolizeiTitel: Sächsisches Beamtengesetz (SächsBG)Normgeber: SachsenAmtliche Abkürzung: SächsBGGliederungs-Nr.: 240-2/2Normtyp: Gesetz(1) Heilfürsorge wird in Krankheits-, Pflege- und Geburtsfällen, zur Gesundheitsvorsorge, zur Früherkennung von Krankheiten, zu Maßnahmen der Empfängnisverhütung, der künstlichen Befruchtung, in Fällen des nicht strafbaren Schwangerschaftsabbruchs sowie der Sterilisation gewährt. Heilfürsorgefähig sind grundsätzlich nur ausreichende, zweckmäßige und wirtschaftlich angemessene Aufwendungen. Heilfürsorge wird nur gewährt, wenn die Maßnahme medizinisch notwendig ist und die Wirksamkeit und der therapeutische Nutzen nachgewiesen sind. Die Angemessenheit der Aufwendungen beurteilt sich grundsätzlich nach den Regelungen der jeweils geltenden Sozialgesetzbücher, insbesondere des Fünften Buches Sozialgesetzbuch. Die Leistungsgewährung erfolgt grundsätzlich als Sach- und Dienstleistung. Die Heilfürsorgeleistungen dürfen zusammen mit den aus demselben Anlass zustehenden Leistungen, insbesondere aus Krankheitskostenversicherungen, die Gesamtaufwendungen nicht übersteigen. Leistungen aus Krankentagegeld- und Krankenhaustagegeldversicherungen bleiben unberücksichtigt.(2) Heilfürsorgeberechtigt sind Beamte des Polizeivollzugsdienstes, wenn und solange sie Besoldung erhalten. Die Heilfürsorgeberechtigung besteht auch1.während der Inanspruchnahme von Elternzeit,2.bei einer sonstigen Freistellung vom Dienst ohne Anspruch auf Besoldung bis zu einer Dauer von jeweils einem Monat.(3) Besteht ein Anspruch eines Heilfürsorgeberechtigten auf Leistungen nach § 36 oder § 37 SächsBeamtVG, wird dieser durch die Gewährung von Leistungen gemäß der nach Absatz 5 erlassenen Rechtsverordnung erfüllt. Die in den §§ 36 und 37 SächsBeamtVG vorgesehenen Leistungen, die über den Leistungsumfang der nach Absatz 5 erlassenen Rechtsverordnung hinausgehen, werden ebenfalls von der Heilfürsorge gewährt.(4) Anspruch auf Heilfürsorge besteht nicht1.bei Heilmaßnahmen wegen anerkannter Kriegsfolgeleiden im Sinne des Gesetzes über die Versorgung der Opfer des Krieges (Bundesversorgungsgesetz - BVG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 22. Januar 1982 (BGBl. I S. 21), zuletzt geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 14. August 2013 (BGBl. I S. 3227), in der jeweils geltenden Fassung,2.bei Heilmaßnahmen, für die ein Träger der gesetzlichen Unfallversicherung oder ein anderer Kostenträger leistungspflichtig ist,3.für solche Arzneimittel, bei deren Anwendung eine Erhöhung der Lebensqualität im Vordergrund steht; insbesondere für solche Mittel, die überwiegend zur Behandlung von sexuellen Dysfunktionen, der Anreizung oder Steigerung der sexuellen Potenz, zur Raucherentwöhnung, zur Abmagerung oder zur Zügelung des Appetits, zur Regulierung des Körpergewichts oder zur Verbesserung des Haarwuchses dienen,4.bei Behandlung zu rein kosmetischen Zwecken.Heilfürsorge kann ganz oder teilweise versagt werden, wenn eine die Behandlung betreffende Anordnung ohne gesetzlichen oder sonstigen wichtigen Grund nicht befolgt und dadurch der Behandlungserfolg beeinträchtigt wird. Haben Heilfürsorgeberechtigte eine Krankheit vorsätzlich oder bei einem von ihnen begangenen Verbrechen oder vorsätzlichen Vergehen herbeigeführt, können sie an den Kosten der Heilfürsorgeleistung angemessen beteiligt werden.(5) Das Nähere hinsichtlich des Inhalts und Umfangs der Heilfürsorge sowie des Verfahrens der Gewährung von Heilfürsorge regelt das Staatsministerium des Innern im Einvernehmen mit dem Staatsministerium der Finanzen durch Rechtsverordnung. Darin können unter Beachtung der Grundsätze beamtenrechtlicher Fürsorge insbesondere Bestimmungen getroffen werden1.hinsichtlich des Inhalts und des Umfangs der Heilfürsorgea)über die Beschränkung von Leistungen der Heilfürsorge unter Berücksichtigung der Regelungen des Fünften Buches Sozialgesetzbuch in der jeweils geltenden Fassung,b)für Beamte des Polizeivollzugsdienstes, die ihren dienstlichen Wohnsitz im Ausland haben oder in das Ausland abgeordnet sind,c)über Festbeträge unter Berücksichtigung der Regelungen des Fünften Buches Sozialgesetzbuch in der jeweils geltenden Fassung,d)über die Beschränkung oder den Ausschluss von Leistungen, die außerhalb der Europäischen Union oder außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraumes entstanden sind, unter Berücksichtigung der Regelungen des Fünften Buches Sozialgesetzbuch in der jeweils geltenden Fassung,e)über die Übernahme von Regelungen aus Verträgen, die zwischen privaten Krankenversicherungsunternehmen oder den gesetzlichen Krankenkassen oder deren Verbänden und Leistungserbringern abgeschlossen worden sind,f)über die Übernahme der vom Gemeinsamen Bundesausschuss nach den §§ 91 und 92 des Fünften Buches Sozialgesetzbuch in der jeweils geltenden Fassung beschlossenen Richtlinien,2.hinsichtlich des Verfahrens der Gewährung von Heilfürsorgea)über das Genehmigungsverfahren,b)über eine Ausschlussfrist für die Beantragung der Heilfürsorge,c)über die Verwendung von Antragsvordrucken,d)über die elektronische Erfassung, Bearbeitung und Speicherung von Anträgen und Belegen,e)über die Verwendung einer elektronischen Gesundheitskarte entsprechend § 291a des Fünften Buches Sozialgesetzbuch, wobei der Zugriff der Heilfürsorgestellen auf Daten, die für die Bearbeitung der konkreten Abrechnung notwendig sind, zu beschränken ist.Die Beschränkungen und Ausschlüsse dürfen nicht zu einem Leistungsumfang führen, der hinter den Regelungen des Fünften Buches Sozialgesetzbuch in der jeweils geltenden Fassung zurückbleibt.
Zitierungen dieses DokumentsGesetze§ 144 SächsBG, Beamte der Laufbahnen der Fachrichtung Feuerwehr§ 5 SächsBhVO, Ausschluss und Beschränkung der Beihilfefähigkeit
§ 134 SächsBG, Gemeinschaftsunterkunft§ 136 SächsBG, Dienstkleidung