Source: https://rentenberater-sommer.blogspot.de/2011/03/
Timestamp: 2017-11-18 10:08:58
Document Index: 258538671

Matched Legal Cases: ['§ 26', '§ 30', '§ 31', '§ 27', '§ 64', '§ 64', '§ 64', '§ 96', '§ 96', '§ 2', '§ 8', '§ 2', '§ 55', '§ 125', '§ 125', '§ 96', '§ 97', '§ 95', '§ 69', '§ 15', '§ 19', '§ 31', '§ 25', '§ 24', '§ 28', '§ 30', '§ 21', '§ 21', '§ 21', '§ 21', '§ 13', '§ 25', '§ 24', '§ 20', '§ 20', '§ 20', '§ 15', '§ 15', '§ 27', '§ 30', '§ 27', '§ 25', '§ 29', '§ 20', '§ 20', '§ 20', '§ 13', '§ 16', '§ 16', '§ 25', '§ 26', '§ 26', '§ 26', '§ 24', '§ 25', '§ 25', '§ 25', '§ 63']

Blog Rentenberater Sommer - Sozial- und Rentenrecht, Stuttgart: März 2011
Rentenberatung und Bestattungsunternehmen Stuttgart
In Stuttgart sind mehrere Bestattungsunternehmen ansässig. Das Dienstleistungsspektrum ist vielfältig und reicht bis zu Benachrichtigungen der Rentenversicherungsträger vom Ableben des Rentners und Beantragung des Sterbevierteljahres.
Nachfolgend möchte ich eine Liste der Bestattungsunternehmen in Stuttgart für meine Leser zusammenstellen:
Walter Haas, Bestattungen, König-Karl-Str. 15, 70372 Stuttgart-Bad-Cannstatt, Telefon: 0711-56 79 81
Widmann Bestattungen, Grazerstr. 35, 70469 Stuttgart, Telefon: 0711 896 9000
Bestattungshaus Haller Stuttgart, Obere Weinsteige 23, 70597 Stuttgart, Telefon: 0711- 722 09 50
Ziegler Bestattungen, Sachsenstr. 44, 70435 Stuttgart, Telefon: 0711 87 20 50
Monn Bestattungen, Traubenstr. 44 A, 70176 Stuttgart, Telefon: 0711 - 223 88
Anita Märtin Bestattungen, Birkenwaldstr. 106, 70191 Stuttgart, Telefon: 0711- 838 52 52
Bestattungen Rolf, Bruno-Jakobi-Weg 8, 70597 Stuttgart, Telefon: 0711- 67 32 14 72
Laut § 26 der Satzung der Versorgungsanstalt der Ärzte, Zahnärzte und Tierärzte in Baden-Württemberg besteht ein Anspruch auf Sterbegeld bei Tod des Teilnehmers.
(1) Anspruch auf Sterbegeld hat der überlebende Eheteil, wenn die Ehe bis zum Tode des Teilnehmers fortbestanden hat. Ist kein überlebender Eheteil vorhanden, so haben den Anspruch die ehelichen, für ehelich erklärten, nichtehelichen und an Kindes Statt angenommenen Kinder; durch Zahlung an eines der anspruchsberechtigten Kinder wird die Versorgungsanstalt befreit.
(2) Sind keine Hinterbliebenen im Sinne des Abs. 1 vorhanden, so übernimmt die Versorgungsanstalt die Kosten der Bestattung bis zur Höhe des Sterbegeldes.
(3) Sterbegeld wird nicht gewährt und Kosten der Bestattung werden nicht übernommen, wenn Sterbegeld teilweise vorab an den Teilnehmer ausgezahlt worden ist.
Sterbegeld beim Versorgungswerk der Rechtsanwälte BW
Gemäß § 30 der Satzung des Versorgungswerkes der Rechtsanwälte besteht ein Anspruch auf ein Sterbegeld nach dem Tode eines Mitglieds:
(1) Nach dem Tode eines Mitglieds wird an seine Hinterbliebenen ein Sterbegeld gezahlt. Das gilt auch für ehemalige
Mitglieder, deren Beiträge weder erstattet noch übergeleitet worden sind.
(2) Das Sterbegeld beträgt fünfundzwanzig vom Hundert der vom Mitglied für die letzten 12 beitragspflichtigen
Monate festgesetzten und entrichteten Monatsbeiträge. Waren für das Mitglied weniger als 12 Monate Beiträge festgesetzt und entrichtet, so beträgt das Sterbegeld fünfundzwanzig vom Hundert dieser Beiträge. Das Sterbegeld darf den Betrag von 3 Monatsrenten bzw. 3 Monatsrenten, auf die das Mitglied bei seinem Ableben Anspruch gehabt hätte, nicht übersteigen.
Eingestellt von Rentenberater Siegfried Sommer um 17:53 Keine Kommentare: Links zu diesem Post
Sterbegeld beim Versorgungswerk der Steuerberater BW
Gemäß § 31 der Satzung des Versorgungswerkes der Steuerberater wird ein Sterbegeld gewährt.
Nach dem Tode eines Mitgliedes wird an seine Hinterbliebenen ein Sterbegeld in Höhe von 25 vom Hundert der vom Mitglied zuletzt entrichteten 12 Monatsbeiträge gezahlt. Das Sterbegeld darf den Betrag von 3 Monatsrenten nicht übersteigen. Hat das Mitglied weniger als 12 Monatsbeiträge entrichtet, beträgt das Sterbegeld 25 vom Hundert der geleisteten Beiträge.
Anspruch auf Sterbegeld haben nacheinander
der überlebende Ehegatte des Mitgliedes,
zu gleichen Teilen die Kinder, § 27 Abs. 3 gilt entsprechend,
andere natürliche Personen, soweit sie Bestattungskosten bezahlt haben.
Eingestellt von Rentenberater Siegfried Sommer um 17:47 Keine Kommentare: Links zu diesem Post
Erstattung der Kosten der Überführung nach Tod durch Arbeitsunfall
Bei Tod nach Arbeitsunfall haben die Hinterbliebenen unter bestimmten Voraussetzungen Anspruch auf Erstattung der Kosten der Überführung an den Ort der Bestattung gemäß § 64 SGB VII. Der Verletzte muss an den Folgen eines Versicherungsfalles verstorben sein.
Eingestellt von Rentenberater Siegfried Sommer um 10:23 Keine Kommentare: Links zu diesem Post
Heute morgen hat ein Mandant aus Bosnien angerufen und von einem Arbeitsunfall mit tödlichem Ausgang berichtet. Ein Verwandter von ihm ist vor Jahren in Deutschland bei Holzfällerarbeiten von einem Baum erschlagen worden.
Die zuständige Berufsgenossenschaft hat Witwen- und Waisenrente gezahlt. Für die Begräbniskosten von 7.000,- € ist die BG ist aufgekommen.
Hinterbliebene haben unter bestimmten Voraussetzungen Anspruch auf Sterbegeld gemäß § 64 SGB VII, wenn der Verletzte an den Folgen eines Versicherungsfalles stirbt.
Das Sterbegeld beträgt 1/7 der Bezugsgröße. Im Jahr 2011 beträgt das Sterbegeld 4.380 € (West) und 3.840 € (Ost).
Zusätzlich besteht ein Anspruch auf Erstattung der Kosten der Überführung an den Ort der Bestattung gemäß § 64 SGB VII.
Es ist eine Rechnung des Bestattungsunternehmens als Nachweis vorzulegen.
Eingestellt von Rentenberater Siegfried Sommer um 10:07 Keine Kommentare: Links zu diesem Post
Gemäß § 96 a Abs. 2 Ziffer 2 SGB VI beträgt der Hinzuverdienst für eine Rente wegen voller Erwerbsminderung 400,00 €. Bei einer Überschreitung dieser Hinzuverdienstgrenze bereits bei 0,01 € reduziert sich die Rente wegen voller EM wie folgt:
in Höhe von 3/4 das 0,17fache,
in Höhe der 1/2 das 0,23fache,
der monatlichen Bezugsgröße, vervielfältigt mit der Summe der Entgeltpunkte der letzten drei Kalenderjahre vor Eintritt der vollen Erwerbsminderung, mindestens jedoch mit 1,5 Entgeltpunkten.
Zweimal im Kalenderjahr darf das Doppelte der Hinzuverdienstgrenze verdient werden.
Bei Annahme von Entgeltpunkten in den letzten 3 Kalenderjahren vor Rentenbeginn in Höhe von maximal je 0,5 ermittelt sich der Hinzuverdienst einer Rente wegen voller Erwerbsminderung im Kalenderjahr 2011 wie folgt:
in Höhe der 3/4 Rente: 0.651,53 € (West) 571,20 € (Ost)
in Höhe der 1/2 Rente: 0.881,48 € (West) 772,80 € (Ost)
in Höhe der 1/4 Rente: 1.073,10 € (West) 940,80 € (Ost)
Gerne kann Sie ein Rentenberater näher zu den individuellen Hinzuverdienstgrenzen im Vorfeld eines Rentenverfahren wegen Erwerbsminderung beraten.
Beispiel: Ein Mandant bezieht eine EM-Rente von monatlich 1.000,00 €. Soweit dreimal im Kalenderjahr 400,01 € verdient wird, ist die Entgeltgrenze beim dritten Mal um 0,01 € überschritten. Wegen Überschreitens um 0,01 € erhält der Mandant nur noch 750,00 € Rente wegen voller Erwerbsminderung.
Diesbezüglich rege ich eine Gesetzesänderung an. Mandanten ist das schlichtweg kaum zu vermitteln, das sie bei Überschreiten der Hinzuverdienstgrenze um einen Cent eine Rentenminderung von 250 € hinnehmen müssen.
Eingestellt von Rentenberater Siegfried Sommer um 18:30 Keine Kommentare: Links zu diesem Post
Eingestellt von Rentenberater Siegfried Sommer um 20:00 Keine Kommentare: Links zu diesem Post
Hinzuverdienst überschritten bei EM-Rente um 2,59 €
Eine Mandantin von mir überschritt im Zeitraum vom 01.11.2006 bis 31.03.2008 die Hinzuverdienstgrenze nach § 96a SGB VI im Oktober 2007 um 2,59 € und im Dezember 2007 um 2,59 €.
Folge davon war, das statt einer Rente wegen voller Erwerbsminderung in voller Höhe nur eine Rente wegen Erwerbsminderung in Höhe von drei Viertel zu zahlen sei.
Das heißt wegen Überschreiten der Hinzuverdienstgrenze um 2,59 € wurde die Rente wegen voller Erwerbsminderung um monatlich 185,08 € reduziert. Eine gerechte Entscheidung?
Im hier vorliegenden Fall war im maßgeblichen Rentenbescheid in den Mitteilungspflichten und Mitwirkungspflichten kein Hinweis an den Versicherten bezüglich Reduktion der exakten Rentenhöhe bei Hinzuverdienstüberschreitung um 2,59 € erkennbar.
Diesbezüglich ist letzte Woche ein Urteil ergangen, das eine Rückforderung nur in Höhe des die Hinzuverdienstgrenze überschreitenden Mehrverdienste erfolgen soll.
Eingestellt von Rentenberater Siegfried Sommer um 18:47 Keine Kommentare: Links zu diesem Post
Das Burn-out Syndrom macht nicht nur Lehrern, Sozialarbeitern und Medizinern zu schaffen. Auch Pfarrer leiden unter diesem Krankheitsbild. Man schätzt, das ca. 20 % der Pfarrer das Krankheitsbild burn-out haben.
Die Kirchen haben das Problem erkannt und das katholische Recollectio-Haus und das evangelische Haus "Respiratio" in Unterfranken gegründet. Dort können sich kirchliche Mitarbeiter, die ausgebrannt sind, neue Kraft schöpfen.
Wenn das Zurück in das Berufsleben scheitert bleibt für die Pfarrer nur der vorzeitige Ruhestand.
Eingestellt von Rentenberater Siegfried Sommer um 17:00 Keine Kommentare: Links zu diesem Post
Anerkenntnis Grad der Behinderung 50 v.H. - Schwerbehinderung
Heute habe ich einer Mandantin die erfreuliche Mitteilung eines Anerkenntnis eines Grades der Behinderung von 50 v.H. ab Antragstellung im Rahmen eines Klageverfahren vor dem Sozialgericht Konstanz durchgeben können. Bei dem GdB von 50 handelt es sich um eine Schwerbehinderung. Das Hauptkrankheitsbild ist ein Chronisches Schmerzsyndrom und Fibromyalgiesyndrom.
Laut Anerkenntnis hat sie für die nachfolgende Behinderungen folgende Einzel-GdB erhalten:
Chronisches Schmerzsyndrom, Funktionelle Organbeschwerden, Fibromyalgiesyndrom = Teil-GdB 30,
Schwerhörigkeit beidseitig mit Ohrgeräuschen = Teil-GdB 20,
Funktionsbehinderung beider Hüftgelenke, Knorpelschäden am rechten Kniegelenk = Teil-GdB 20,
Unwillkürlicher Harnabgang = Teil-GdB 10,
Mastdarmvorfall = Teil-GdB 10
Degenerative Veränderungen der Wirbelsäule = Teil-GdB 10
Die Mandantin kam auf Empfehlung eines Fibromyalgie-Verbandes. Für die Erstberatung ist sie mit dem Zug von Ravensburg nach Stuttgart (Entfernung 185 km) gekommen. Gerne empfiehlt sie mich weiter.
Durch die Schwerbehinderung hat meine Mandantin folgende Vorteile:
keine Mehrarbeit,
Zusatzurlaub von 5 Tagen,
früherer Rentenbeginn ohne Rentenabschläge,
steuerliche Vorteile: Pauschbetrag
Eingestellt von Rentenberater Siegfried Sommer um 13:27 Keine Kommentare: Links zu diesem Post
Heute war ein Mandant bei mir bezüglich Statusverfahren. Er hat einen Bescheid des Rentenversicherungsträgers bekommen, das er als Dozent gemäß § 2 Ziffer 1 SGB VI versicherungspflichtig sei und das er 6.000 € Beiträge zahlen müsse.
Zu prüfen wäre, ob eine Versicherungspflicht nach tatsächlichen Entgelten oder nach halben Regelbeitrag bzw. vollem Regelbeitrag erfolgen soll. Hierbei sind die Umsätze nicht maßgeblich, sondern der Gewinn.
Die Künstlersozialkasse hat in den vergangenen Jahrzehnten es unterlassen, Betriebsprüfungen durchzuführen. Erst nachdem die Deutsche Rentenversicherung Bund für die Betriebsprüfungen zuständig war, erfolgen in den letzten Jahren gehäuft Statusverfahren bei Musiklehrern.
Wenig verständlich ist es, das Musikschulen Künstlersozialabgaben leisten und die Honorarlehrer nicht von der Künstlersozialkasse auf die Möglichkeit der Versicherungspflicht hingewiesen wurden.
Im Rahmen einer Betriebsprüfung der Deutschen Rentenversicherung bei einer Musikschule in Stuttgart-Mitte wurden die Honorare der Musiklehrer überprüft und bei den einzelnen Lehrern getrennte Statusverfahren eingeleitet.
Es fand im Vorfeld kein Hinweis auf eine Versicherungspflicht im Rahmen der Künstlersozialkasse statt. Nach § 8 Künstlersozialversicherungsgesetz (KSVG) beginnt die Versicherungspflicht in der KSK erst ab der Meldung bei der Künstlersozialkasse.
Der Rentenversicherungsträger hat die Musiklehrer nach der Betriebsprüfung nicht auf die Möglichkeit der Versicherungspflicht in der KSK hingewiesen. Insoweit bestehen im Rahmen des Widerspruchs- und Klageverfahren Chancen für einen früheren Beginn der Versicherungspflicht in der KSK ab Betriebsprüfung.
Die Versicherungspflicht in der Künstlersozialkasse verdrängt die Versicherungspflicht als Musiklehrer gemäß § 2 Ziffer 1 SGB VI.
Eingestellt von Rentenberater Siegfried Sommer um 11:31 Keine Kommentare: Links zu diesem Post
Vertrauensperson der Schwerbehinderten - Ev. Landeskirche BW
Frau Elisabeth Kalantar ist gemäß § 55a Abs. 3 MVG Vertrauensperson der Schwerbehinderten für die gesamte Evangelische Landeskirche.
Die Kontaktdaten sind über die Homepage der Landeskirchen Mitarbeitervertretung Online - LakiMAV online ersichtlich.
Eingestellt von Rentenberater Siegfried Sommer um 17:35 Keine Kommentare: Links zu diesem Post
Wahrnehmungstörungen bei Schizophrenie und EM-Rente
Bei dem Krankheitsbild der Schizophrenie treten unter anderem Wahrnehmungsstörungen, also Halluzinationen auf.
Häufig wird die Schizophrenie mit einer Spaltung der Persönlicheit (multible Persönlichekitsstörung) verwechselt. Bei der Schizophrenie handelt es sich aber um ein Auseinanderfallen der eigenen Wahrnehmung von der Realität.
Halluzinationen als eine Wahrnehmungsstörung treten auf allen Sinnesebenen auf, wie:
Akustische Halluzinationen: wie kommentierende Stimmen oder Geräusche,
Optische Halluzinationen: man sieht nicht vorhandene Personen, Szenen oder Gegenstände (Beispiel: ein Mandant hat statt einem LkW ein Schiff gesehen),
Körperhalluzinationen: Gefühl berührt zu werden,
Geruchs- oder Geschmackshalluzinationen: Sinnestäuschungen im Bereich des Geruchs oder Geschmack
Soweit obige Wahrnehmungsstörungen auftreten, sollte dringend ein Psychiater aufgesucht werden. Das Krankheitsbild der Schizophrenie ist durch Medikamente (Neuroleptika) gut behandelbar. Es findet eine ambulante Behandlung statt.
Schamgedanken sollten kein Hinderungsgrund sein einen Facharzt für Psychiatrie aufzusuchen.
Eingestellt von Rentenberater Siegfried Sommer um 21:41 Keine Kommentare: Links zu diesem Post
Vertrauenspersonen der Schwerbehinderten - Daimler Untertürkheim
Aus der Zeitschrift "Scheibenwischer" Nr. 272 November/Dezember 2010 sind die neu gewählten Vertrauenspersonen der schwerbehinderten Menschen für das Werk Untertürkheim ersichtlich:
Constanze Heidbrink,
Rolf Götz (Stellvertreter)
Jutta Schlütter (Stellvertreter)
Klaus Kaupert (Stellvertreter)
Ich wünsche den neu gewählten Vertrauenspersonen alles Gute.
Eingestellt von Rentenberater Siegfried Sommer um 20:08 Keine Kommentare: Links zu diesem Post
Vertrauenspersonen der Schwerbehinderten - Daimler Sindelfingen
Laut dem Ratgeber für Beschäftigte der Daimler AG am Standort Sindelfingen, herausgegeben von den den IG-Metall Betriebsräten am Standort Sindelfingen der Daimler AG in Ziffer 1.8 auf Seite 45 werden die Vertrauenspersonen der schwerbehinderten Menschen vorgestellt:
Peter Niederlohmann
Tel.: 07031/90-81714
Fax: 0711/3052102498
peter.niederlohmann@daimler.com
Tel.: 07031/90-84442
Fax: 0711/3052101870
thomas.spohr@daimler.com
Die weiteren fünf neugewählten Vertrauenspersonen sind:
Tina Neubauer,
Frank Strümpel,
Isolde Schaber,
Joachim Gsell,
Ralf Gerhard Nowack
Aus dem Ratgeber geht hervor, das Daimler Mitarbeiter mit einer Schwerbehinderung und Merkzeichen "G" Anspruch auf einen werkstornahen Parkplatz auf speziell reservierten Flächen haben.
Bei der Durchsetzung des Merkzeichen "G" im Rahmen des Widerspruchs- und Klageverfahren hilft Ihnen Ihr Rentenberater.
Eingestellt von Rentenberater Siegfried Sommer um 19:30 Keine Kommentare: Links zu diesem Post
Schwerbehinderte Menschen haben Anspruch auf einen bezahlten Zusatzurlaub von 5 Arbeitstagen im Urlaubsjahr. Rechtsgrundlage für den Zusatzurlaub ist § 125 Abs. 1 SGB IX.
Wurde die Schwerbehinderungseigenschaft nicht zu Beginn eines Jahres festgestellt, sondern z.B am 1.11.2010, hat der Schwerbehinderte für jeden vollen Monat Anspruch auf einen Zwölftel des Sonderurlaubs. Bruchteile von Monate, die mindestens einen Monat ausmachen, sind auf einen Monat aufzurunden.
Der Zusatzurlaub kann gem. § 125 Abs. 3 SGB IX auf das nächste Kalenderjahr übertragen werden, muss aber spätestens am 31.03. des Jahres genommen werden.
Weiter als ein Kalenderjahr zurückreichender Sonderurlaub durch rückwirkende Feststellung der Schwerbehinderteneigenschaft kann nach den Urlaubsregelungen nicht mehr übertragen werden.
Eingestellt von Rentenberater Siegfried Sommer um 18:34 Keine Kommentare: Links zu diesem Post
Die persönliche Rechte und Pflichten der Vertrauenspersonen der schwerbehinderten Menschen wird in § 96 SGB IX geregelt:
Bei Konzerne wie Allianz, Daimler, Debitel, Dürr, EnBW, Holzbrinck-Gruppe, IBM, Kärcher, Klett-Verlagsgruppe, Kodack, LBBW, Mahle, Porsche, Robert Bosch, Südwestdeutsche Medienholding, Züblin sind für mehrere Betriebe eines Arbeitgebers eine Gesamtschwerbehindertenvertretung beziehungsweise eine Konzernschwerbehindertenvertretung gem. § 97 SGB IX zu errichten.
Eingestellt von Rentenberater Siegfried Sommer um 18:33 Keine Kommentare: Links zu diesem Post
Die Schwerbehindertenvertretung fördert gem. § 95 Abs. 1 SGB IX die Eingliederung schwerbehinderter Menschen in den Betrieb oder die Dienststelle, vertritt ihre Interessen in dem Betrieb oder der Dienststelle und steht ihnen beratend und helfend zur Seite. Sie erfüllt ihre Aufgaben insbesondere dadurch, dass sie
Die Schwerbehindertenvertretung unterstützt Beschäftigte auch bei Anträgen an die nach § 69 Abs. 1 zuständigen Behörden auf Feststellung einer Behinderung, ihres Grades und einer Schwerbehinderung sowie bei Anträgen auf Gleichstellung an die Agentur für Arbeit.
Wird ein Antragsverfahren über die Schwerbehindertenvertretung vom zuständigen Landratsamt/Versorgungsamt nicht abgeholfen, kann ein Rentenberater das weitergehende Widerspruchs- und Klageverfahren nebst Akteneinsicht betreiben.
Heute habe ich einen Mandanten der Volksbank beraten. Er möchte in die Altersteilzeit im Blockmodell. Die Altersteilzeit ist zwar bezüglich Zuschüsse der Bundesagentur für Arbeit 2009 beendet worden. Nach wie vor sind ungeförderte Modelle der Arbeitgeber machbar.
Für die Altersteilzeit ist die Arbeitszeit um die Hälfte zu reduzieren. Die Zuschüsse des Arbeitgebers über die 50 % sind beitrags- und steuerfrei (mit Progressionsvorbehalt).
Der Mandant war schon bei der Deutschen Rentenversicherung Bund und hat sich bei mir ergänzend beraten lassen. Ich habe noch auf die Störfallthematik der Arbeitsunfähigkeit oder Erwerbsminderung in der Arbeitsphase hingewiesen. Diese Thematik sollte vertraglich eingebunden werden.
Zusätzlich erfolgte von mir eine Kurzberatung zu Schwerbehinderung und dem Hinweis auf Rentenabschläge statt 10,5 (Jahrgang 1957) nur 3,3 %.
Eingestellt von Rentenberater Siegfried Sommer um 17:10 Keine Kommentare: Links zu diesem Post
Rehabilitationsmaßnahme für Wirtschaftsprüfer in BW
Gemäß § 15 der Satzung des Versorgungswerkes der Wirtschaftsprüfer und vereidigten Buchprüfer kann auf Antrag eines Wirtschaftsprüfers oder vereidigten Buchprüfers ein
einmaliger oder wiederholter Zuschuss zu den Kosten notwendiger, besonders aufwendiger medizinischerRehabilitationsmaßnahmen gewährt werden, wenn seine Berufsfähigkeit infolge Krankheit oder eines körperlichen Gebrechens oder Schwäche seiner
körperlichen oder geistigen Kräfte oder Sucht gefährdet, gemindert oder ausgeschlossen ist und sie durch diese Rehabilitationsmaßnahmen voraussichtlich erhalten, wesentlich gebessert oder wiederhergestellt werden kann. Der Zuschuss ist rechtzeitig vor Einleitung der Maßnahme schriftlich zu beantragen.
Bei dem Zuschuss zu den Kosten einer medizinischen Reha handelt es sich um eine Ermessensleistung.
Rentenberater sind Wirtschaftsprüfern und vereidigten Buchprüfern bei der Beantragung einer medizinischen Reha behilflich.
Rehabilitationsmaßnahme für Psychotherapeuten in BW
Gemäß § 19 Abs. 1 der Satzung der Psychotherapeutenkammer Nordrhein-Westfalen kann auf Antrag eines Psychotherapeuten ein einmaliger oder wiederholter Zuschuss zu den Kosten
notwendiger, besonders aufwendiger medizinischer Rehabilitationsmaßnahmen gewährt
werden, wenn seine Berufsfähigkeit infolge Krankheit oder eines körperlichen Gebrechens oder wegen Schwäche seiner körperlichen oder geistigen Kräfte oder Sucht gefährdet, gemindert oder ausgeschlossen ist und sie durch diese Rehabilitationsmaßnahmen voraussichtlich erhalten,
wesentlich gebessert oder wiederhergestellt werden kann. Der Zuschuss ist rechtzeitig vor Einleitung der Maßnahme schriftlich zu beantragen.
Durch Staatsvertrag des Landes Baden-Württemberg und dem Land Nordrhein-Westfalen wurde die Zugehörigkeit der Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten des Landes Baden-Württemberg zum Versorgungswerk der Psychotherapeutenkammer Nordrhein-Westfalen geregelt.
Voraussetzung für die Ermessensleistung für einen Zuschuss für eine Reha ist eine Mitgliedschaft von drei Monaten oder der Bezug einer Berufsunfähigkeitsrente.
Rentenberater sind Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten bei der Beantragung einer medizinischen Reha behilflich.
Gemäß § 31 der Satzung der Ingenierversorgung in Baden-Württemberg kann auf Antrag des Ingenieurs ein einmaliger oder wiederholter Zuschuss zu Kosten notwendigerweise besonders aufwendiger medizinischer Rehabilitationsmaßnahmen gewährt werden, um seine Berufsfähigkeit zu erhalten oder wiederherzustellen - sofern eine anderweitige Kostendeckung nicht gewährleistet ist.
Bei dem Zuschuss für eine Rehamaßnahme handelt es sich um eine Ermessensleistung.
Rentenberater sind Ingenieuren bei der Beantragung einer medizinischen Reha behilflich.
Eingestellt von Rentenberater Siegfried Sommer um 20:56 Keine Kommentare: Links zu diesem Post
Gemäß § 25 der Satzung des Versorgungswerkes der Rechtsanwälte in Baden-Württemberg kann auf Antrag ein einmaliger oder wiederholter Zuschuss zu Kosten notwendigerweise besonders aufwendiger medizinischer Rehabilitationsmaßnahmen gewährt werden, um die Berufsfähigkeit des Rechtsanwaltes zu erhalten oder wiederherzustellen.
Bei dem Zuschuss zu Kosten einer Reha handelt es sich um eine Ermessensleistung.
Rentenberater sind Rechtsanwälten bei der Beantragung einer medizinischen Reha behilflich.
Eingestellt von Rentenberater Siegfried Sommer um 20:25 Keine Kommentare: Links zu diesem Post
Gemäß § 24 der Satzung des Versorgungswerkes der Steuerberater in Baden-Württenberg kann ein Mitglied auf Antrag ein einmaliger oder wiederholter Zuschuss zu den Kosten notwendiger, besonders aufwendiger medizinischer Rehabilitationsmaßnahmen gewährt werden, wenn seine Berufsfähigkeit infolge Krankheit oder eines körperlichen Gebrechens oder Schwäche seiner körperlichen oder geistigen Kräfte oder Sucht gefährdet, gemindert oder ausgeschlossen ist und sie durch diese Rehabilitationsmaßnahmen voraussichtlich erhalten, wesentlich gebessert oder wiederhergestellt werden kann. Der Zuschuss ist rechtzeitig vor Einleitung der Maßnahmen schriftlich zu beantragen.
Bei dem Zuschuss handelt es sich um eine Ermessensleistung des Versorgungswerkes der Steuerberater in Baden-Württemberg.
Der einmalige oder wiederholte Zuschuss zu den Kosten einer medizinischen Reha erfordert mindestens drei Monate Beiträge oder der Bezug von Berufsunfähigkeitsrente.
Rentenberater sind Steuerberatern bei der Beantragung einer medizinischen Reha behilflich.
Eingestellt von Rentenberater Siegfried Sommer um 20:01 Keine Kommentare: Links zu diesem Post
Die Berufsständischen Versorgungswerke zählen wie die gesetzliche Rentenversicherung, die landwirtschaftliche Alterskassen und die Basisrente (Rüruprente) zu der ersten Schicht des Drei-Schichten-Modells. Seit dem 01.01.2005 wurde das 3-Säulen-Modell durch das Alterseinkünftegesetz durch das Drei-Schichten-Modell abgelöst.
Die Berufsständischen Versorgungswerke wurden bei den verkammerten Berufe der
Rechtsanwälte, Versorgungswerk der Rechtsanwälte in Baden-Württemberg, Hohe Str. 16, 70174 Stuttgart, Tel. 0711-29 91 051
Steuerberater, Versorgungswerk der Steuerberater in Baden-Württemberg, Hegelstr. 33, 70174 Stuttgart, Tel. 0711-22 24 96 90
Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer, Versorgungswerk der Wirtschaftsprüfer und der vereidigten Buchprüfer im Lande Nordrhein-Westfalen, Lindenstraße 87, 40233 Düsseldorf, Tel. 0211-45 466-0
Ärzte, Zahnärzte und Tierärzte, Baden-Württembergische Versorgungsanstalt für Ärzte, Zahnärzte und Tierärzte, Postfach 2649, 72016 Tübingen, Tel. 07071-201-0
Apotheker, Berufsständische Altersversorgung für die Apothekerinnen und Apotheker in Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Saarland, Postfach 810109, 81901 München, Tel. 089-92 35 - 7100
Psychotherapeuten, Versorgungswerk der Psychotherapeutenkammer Nordrhein-Westfalen, Breite Str. 69, 40213 Düsseldorf, Tel. 0211-179 369 0
Architekten, Versorgungswerk der Architektenkammer Baden-Württemberg, Danneckerstr. 52, 70182 Stuttgart, Tel. 0711-2 38 74-0
Ingenieure, Ingenieurversorgung Baden-Württemberg, Zellerstr. 26, 70180 Stuttgart, Tel. 0711-60 72 23 12
Eingestellt von Rentenberater Siegfried Sommer um 11:25 Keine Kommentare: Links zu diesem Post
Durch Staatsvertrag zwischen dem Freistaat Bayern und dem Land Baden-Württemberg vom 05. Mai 1978 wurde die Zugehörigkeit der Apothker und Pharmaziepraktikanten des Landes Baden-Württemberg zur Bayerischen Apothekerversorgung geregelt.
Gemäß § 28 der Satzung der Bayerischen Apothekerversorgung haben die Mitglieder Rechtsanspruch auf folgende Versorgunsleistungen:
Vorgezogenes Altersruhegeld,
Ruhegeld bei Berufsufähigkeit
Die Hinterbliebenen von Mitgliedern haben Rechtsanspruch auf folgende Pflichtleistungen:
Witwen- oder Witwergeld,
Gemäß § 30 Abs. 1 der Satzung der Bayerischen Apothekerversorgung hat ein Apotheker Anspruch auf Ruhegeld bei Berufsunfähigkeit, das vor dem Zeitpunkt, zu dem es erstmals vorgezogenes Altersruhegeld beziehen kann, berufsunfähig geworden ist, Antrag auf Ruhegeld stellt und die berufliche Tätigkeit einstellt (Eintritt des Versorgungsfalls); der Anspruch besteht ab dem Ersten des Monats, der auf den Eintritt des Versorgungsfalls folgt.
Berufsunfähig ist ein Mitglied, das infolge von Krankheit oder anderen Gebrechen oder von Schwäche seiner körperlichen oder geistigen Kräfte außerstande ist, eine Erwerbstätigkeit im Apothekerberuf auszuüben.
Eingestellt von Rentenberater Siegfried Sommer um 17:57 Keine Kommentare: Links zu diesem Post
Gemäß § 21 Abs. 1 der Satzung Versorgungswerk der Rechtsanwälte in Baden-Württemberg erhält das Mitglied eine Berufsunfähigkeitsrente, das
infolge körperlichen Gebrechens oder wegen Schwäche seiner körperlichen oder geistigen Kräfte zur Ausübung des Berufes eines Rechtsanwaltes, eines Patentanwaltes, eines selbständigen Notars oder eines Rechtsbeistandes auf nicht absehbare Zeit, mindestens 90 Tage, unfähig ist,
deshalb seine berufliche Tätigkeit und eine Tätigkeit, die mit dem Beruf eines Rechtsanwalts vereinbar ist, einstellt und innerhalb von 18 Monaten nach Eintritt der Berufsunfähigkeit auf seine berufliche Zulassung verzichtet,
das 63. Lebensjahr noch nicht vollendet hat und
mindestens für drei Monate vor Eintritt der Berufsunfähigkeit Beiträge geleistet hat; Beiträge aus Nachversicherungszeiten bleiben unberücksichtigt, falls die Nachversicherung nicht vor Eintritt des Versicherungsfalls beantragt worden ist.
Eingestellt von Rentenberater Siegfried Sommer um 16:51 Keine Kommentare: Links zu diesem Post
Das Versorgungsswerk der Steuerberater in Baden-Württemberg gewährt seinen Mitgliedern folgende Leistungen:
Berufsunfähig ist ein Mitglied gem. § 21 Abs. 1 der Satzung
infolge körperlichen Gebrechens oder wegen Schwäche seiner körperlichen oder geistigen Kräfte zur Ausübung der Tätigkeit eines Steuerberaters auf nicht absehbare Zeit, mindestens 90 Tage, unfähig ist,
deshalb seine bisherige berufliche Tätigkeit einstellt und auf seine Bestellung verzichtet,
mindestens für einen Monat vor Eintritt der Berufsunfähigkeit Beiträge geleistet hat.
Der Einstellung der beruflichen Tätigkeit steht nicht entgegen, dass im Falle vorübergehender Berufsunfähigkeit die Praxis eines ausschließlich selbständig Tätigen höchstens zwei Jahre ab Eintritt der Berufsunfähigkeit durch einen allgemeinen Vertreter fortgeführt wird; für diesen Zeitraum kann die Bestellung aufrechterhalten werden.
Berufsunfähigkeitsrente wird auf Antrag und ab Vorliegen der Anspruchsvoraussetzungen gem. § 21 Abs. 4 der Satzung gezahlt, wenn der Antrag innerhalb eines Jahres seit Eintritt der Berufsunfähigkeit gestellt wird, sonst ab dem Tag der Antragstellung. Nach Fortfall der Berufsunfähigkeit kann ein Antrag nicht mehr gestellt werden.
Es darf also kein Leistungsvermögen für die letzte Tätigkeit als Steuerberater oder eine entsprechende Verweisungstätigkeit mehr bestehen. In Frage kommen insoweit vor allem seelische Krankheitsbilder wie Burn-out zur Erlangung einer Rente bei Berufsunfähigkeit.
Insoweit unterscheiden sich die medizinische Voraussetzungen zur Erlangung einer Berufsunfähigkeitsrente von den Regelungen der gesetzlichen Rentenversicherung, wo ein Leistungsvermögen von unter drei Stunden für eine teilweise Rente bei Berufsunfähigkeit ausreicht (bei Vorliegen der Übergangsregelungen bei Jahrgang bis 1.1.1961).
Die Berufsunfähigkeitsrente endet gem. § 21 Abs. 7 der Satzung
mit dem Monat, in dem die Voraussetzungen des Abs. 1 nicht mehr erfüllt sind,
wenn eine Nachuntersuchung ergeben hat, dass keine Berufsunfähigkeit besteht,
mit dem Tode des Bezugsberechtigten
Für jüngere Steuerberater empfiehlt sich eine zusätzliche private Berufsunfähigkeit abzuschließen. Dort erhält ein Steuerberater bei einem Leistungsvermögen von weniger als 50 % eine private Rente wegen Berufsunfähigkeit.
Es empfiehlt sich einen Rentenantrag wegen Berufsunfähigkeit über einen Rentenberater mit einer Registrierung für die Berufsständischen Versorgungswerke einzureichen. Wurde der Antrag auf Rente wegen Berufsunfähigkeit abgelehnt, sollten Sie ebenfalls einen Rentenberater aufsuchen.
Berufsunfähigkeitsrente der Wirtschaftsprüfer in BW
Durch Staatsvertrag zwischen dem Land Baden-Württemberg und dem Land Nordrhein-Westfalen vom 15.4.1996, inkraftgetreten am 01.01.1997, sind die selbständigen und nicht selbständigen Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer Mitglieder des Versorgungswerkes der Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer im Land Nordrhein-Westfalen geworden.
Gemäß § 13 Abs. 1 der Satzung des Versorgungswerkes der Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer im Land Nordrhein-Westfalen erhält ein Mitglied, das
wegen Krankheit oder eines körperlichen Gebrechens oder wegen Schwäche seiner körperlichen oder geistigen Kräfte oder Sucht nicht mehr in der Lage ist, aus den die Mitgliedschaft begründenden Berufen mehr als nur unwesentliche Einkünfte zu erzielen und
deshalb seine berufliche Tätigkeit in den genannten sowie in den mit diesen nach dem Berufsrecht der Wirtschaftsprüfer und vereidigten Buchprüfer sozietätsfähigen freien Berufen einstellt, erhält Berufsunfähigkeitsrente.
Eingestellt von Rentenberater Siegfried Sommer um 15:36 Keine Kommentare: Links zu diesem Post
Der Teilnehmer kann gemäß § 25 Abs. 2 der Satzung der Ingenieurversorgung Baden-Württemberg beantragen, den Beginn des Altersruhegeldes auf einen früheren Zeitpunkt zu verlegen, jedoch für alle Jahrgänge bis einschließlich 1946 frühestens auf den ersten des Monats, der auf die Vollendung des 60. Lebensjahres (vorgezogene Altersgrenze) folgt. Die vorgezogene Altersgrenze erhöht sich für die Jahrgänge von 1947 bis 1958 um jeweils 1 Monat sowie für die Jahrgänge 1959 bis 1963 um jeweils weitere 2 Monate. Für alle Jahrgänge ab 1964 sowie für alle nach dem 31.12.2011 neu aufgenommenen Teilnehmer beträgt die vorgezogene Altersgrenze 62 Jahre.
Jahrgang 1947 = 60 + 01 Monat (65 + 01)
Jahrgang 1948 = 60 + 02 Monate (65 + 02)
Jahrgang 1949 = 60 + 03 Monate (65 + 03)
Jahrgang 1950 = 60 + 04 Monate (65 + 04)
Jahrgang 1951 = 60 + 05 Monate (65 + 05)
Jahrgang 1952 = 60 + 06 Monate (65 + 06)
Jahrgang 1953 = 60 + 07 Monate (65 + 07)
Jahrgang 1954 = 60 + 08 Monate (65 + 08)
Jahrgang 1955 = 60 + 09 Monate (65 + 09)
Jahrgang 1956 = 60 + 10 Monate (65 + 10)
Jahrgang 1957 = 60 + 11 Monate (65 + 11)
Jahrgang 1958 = 60 + 12 Monate (65 + 12)
Das Altersruhegeld wird für jeden angefangenen Monat, um den der Bezug der Rente vor Erreichen der Altersgrenze früher beginnt, auf Dauer um 0,5 % gekürzt.
Eingestellt von Rentenberater Siegfried Sommer um 14:54 Keine Kommentare: Links zu diesem Post
Rente wegen voller oder teilweiser Berufsunfähigkeit für Ingenieure in BW
Berufsunfähig ist gem. § 24 Abs. 2 der Satzung Ingenieurversorgung Baden-Württemberg ein Teilnehmer, der infolge von Krankheit oder anderen Gebrechen oder von Schwäche seiner körperlichen oder geistigen Kräfte außerstande ist, eine Berufstätigkeit in den zur Mitgliedschaft in der Ingenieurkammer Baden-Württemberg berechtigten Berufszweigen auf nicht absehbare Zeit (mindestens 90 Tage) nicht mehr in vollem Umfang ausüben kann.
Die Höhe der Rente richtet sich nach der verbliebenen Leistungsfähigkeit:
Wer weniger als drei Stunden täglich arbeiten kann, erhält die volle Rente
Wer zwischen drei und weniger als sechs Stunden täglich arbeiten kann, bekommt eine halbe Rente.
Diese Regelung ist im Vergleich zu den anderen Berufsständischen Versorgungswerken einzigartig. Im Vergleich zu den anderen Versorgungswerken erhält ein Teilnehmer noch bei einem Leistungsvermögen von unter drei Stunden eine volle Rente wegen Berufsunfähigkeit. Bei den anderen Versorgungswerken darf keine Tätigkeit oder nur noch eine geringfügige Tätigkeit gesundheitlich möglich sein.
Diese Regelung erinnert an die gesetzliche Rentenversicherung bezüglich Feststellung des zeitlichen Leistungsvermögens.
Bei dieser Versorgungsregelung besteht grundsätzlich keine Versorgungslücke bei Eintritt der Berufsunfähigkeit, soweit entsprechend dem Restleistungsvermögen eine Beschäftigung oder Tätigkeit ausgeübt würde.
Eingestellt von Rentenberater Siegfried Sommer um 14:17 Keine Kommentare: Links zu diesem Post
Auf Antrag wird die Altersrente für Rechtsanwälte nach § 20 Abs. 2 der Satzung des Versorgungswerkes der Rechtsanwälte in Baden-Württemberg schon vor Erreichen der Altersgrenze, jedoch frühestens vom vollendeten
60. Lebensjahr an, gewährt. Die Rente – Altersrente und nachfolgende Hinterbliebenenrente – wird für jeden Monat der vorzeitigen Inanspruchnahme gekürzt. Für jeden Kalendermonat, um den die Rente vor der jeweiligen Altersgrenze in Anspruch genommen wird, mindert sie sich bei einem Rentenbeginn ab dem 01. 01.2009 um einen Abschlag gemäß nachstehender Tabelle:
Rentenabschlag je nach Zeitspanne vor der Altersgrenze:
Zeitspanne in Monaten | Kürzung in %
1 0,425 %
2 0,850 %
3 1,275 %
4 1,700 %
5 2,125 %
6 2,550 %
7 2,975 %
8 3,400 %
9 3,825 %
10 4,250 %
11 4,675 %
12 5,100 %
13 5,500 %
14 5,900 %
15 6,300 %
16 6,700 %
17 7,100 %
18 7,500 %
19 7,900 %
20 8,300 %
21 8,700 %
22 9,100 %
23 9,500 %
24 9,900 %
25 10,275 %
26 10,650 %
27 11,025 %
28 11,400 %
29 11,775 %
30 12,150 %
31 12,525 %
32 12,900 %
33 13,275 %
34 13,650 %
35 14,025 %
36 14,400 %
37 14,750 %
38 15,100 %
39 15,450 %
40 15,800 %
41 16,150 %
42 16,500 %
43 16,850 %
44 17,200 %
45 17,550 %
46 17,900 %
47 18,250 %
48 18,600 %
49 18,900 %
50 19,200 %
51 19,500 %
52 19,800 %
53 20,100 %
54 20,400 %
55 20,700 %
56 21,000 %
57 21,300 %
58 21,600 %
59 21,900 %
60 22,200 %
Voraussetzung für die Gewährung einer Altersrente ist nach § 20 Abs. 4 der Satzung eine mindestens fünfjährige Mitgliedschaft und die Zahlung der festgesetzten Beiträge für mindestens 60 Monate.
Ist bei Beginn der Altersrente keine weitere versorgungsberechtigte Person vorhanden, erhält das Mitglied gem. § 20 Abs. 5 der Satzung auf Antrag einen Zuschlag in Höhe von 20 v.H. der Altersrente. In Frage kommen hier hauptsächlich alleinstehende Altersrentner.
Link: Versorgungswerk der Rechtsanwälte in Baden-Württemberg
Eingestellt von Rentenberater Siegfried Sommer um 19:14 1 Kommentar: Links zu diesem Post
Vorgezogene Altersrente für Psychotherapeuten in BW
Nach § 15 Abs. 2 der Satzung des Versorgungswerkes der Psychotherapeutenkammer Nordrhein-Westfalen kann die Altersrente für Psychotherapeuten maximal um 60 Monate vor Beginn der Regelaltersgrenze bezogen werden.
Die versicherungsmathematische Abschläge betragen
für die ersten zwölf Monate jeweils 0,49 %,
für die zweiten zwölf Monate jeweils 0,45 %,
für die dritten zwölf Monate jeweils 0,41 %,
für die vierten zwölf Monate jeweils 0,38 %,
für die fünften zwölf Monate jeweils 0,35 %
des beim tatsächlichen Rentenbeginns erreichten Anspruchs.
Sind beim Beginn der Altersrente keine bezugsberechtigten Personen vorhanden, erhält das versorgungsberechtigte Mitglied gem. § 15 Abs. 4 der Satzung auf Antrag einen Zuschlag von 20 v.H. zu der festgesetzten Altersrente. Das heißt nichts anderes, das Ledige einen Zuschlag von 20 v.H. der festgesetzen Altersrente erhalten. Der Zuschlag wird nicht automatisch gewährt.
Eingestellt von Rentenberater Siegfried Sommer um 08:46 Keine Kommentare: Links zu diesem Post
Laut § 27 Abs. 1 Satz 3 der Satzung des Versorgungswerkes der Architektenkammer Baden-Württemberg kann die Altersrente vorzeitig ab dem 60. Lebensjahr gewährt werden. Für alle ab 01.01.2012 neu begründete Mitgliedschaftsverhältnisse jedoch nicht vor Vollendung des 62. Lebensjahres.
Personen, deren Teilnahme vor Vollendung des 60. Lebensjahres begründet wurde, haben einen Anspruch auf Altersrente erst dann, wenn sie dem Versorgungswerk mindestens fünf Jahre angehört haben.
Im Fall des vorzeitigen Bezugs von Altersruhegeld wird dieses nach § 30 Abs. 3 Satz 2 der Satzung für jeden Monat, um den der Bezug von Altersruhegeld vor Erreichen der Altersgrenze (§ 27 Abs. 1a) beginnt, um 0,4 % gekürzt.
Die Kürzung gilt für die gesamte Dauer des Versorgungsbezuges.
Eingestellt von Rentenberater Siegfried Sommer um 08:29 Keine Kommentare: Links zu diesem Post
Vorgezogenes Altersruhegeld erhält auf Antrag gemäß § 25 Abs. 5 der Satzung der Baden-Württembergischen Versorgungsanstalt der Ärzte, Zahnärzte und Tierärzte, ein Teilnehmer, der das 60. Lebensjahr vollendet hat (vorgezogene Altersgrenze).
Die vorgezogene Altersgrenze erhöht sich für die Jahrgänge
1950 auf 60 Jahre und 2 Monate
1951 auf 60 Jahre und 4 Monate
1952 auf 60 Jahre und 6 Monate
1953 auf 60 Jahre und 8 Monate
1954 auf 60 Jahre und 10 Monate
1955 auf 61 Jahre
1956 auf 61 Jahre und 2 Monate
1957 auf 61 Jahre und 4 Monate
1958 auf 61 Jahre und 6 Monate
1959 auf 61 Jahre und 8 Monate
1960 auf 61 Jahre und 10 Monate.
Für alle Jahrgänge 1961 und jünger ist die vorgezogene Altersgrenze
mit Vollendung des 62. Lebensjahres erreicht.
Tritt der Versorgungsfall nach Erreichen der vorgezogenen Altersgrenze ein, kürzt sich die Summe der Jahresleistungszahlen gem. § 29 Abs. 5 der Satzung um 0,5 v.H., bei dauernder, vollständiger Berufsaufgabe und bei Berufsunfähigkeit um 0,3 v.H. für jeden ab dem folgenden Monatsersten bis zum Erreichen der Altersgrenze fehlenden angefangenen Monat. Der Kürzungsfaktor von 0,3 v.H. erhöht sich für die Jahrgänge
1950 auf 0,3033 v.H.
1951 auf 0,3066 v.H.
1952 auf 0,31 v.H.
1953 auf 0,3133 v.H.
1954 auf 0,3166 v.H.
1955 auf 0,32 v.H.
1956 auf 0,3233 v.H.
1957 auf 0,3266 v.H.
1958 auf 0,33 v.H.
1959 auf 0,3333 v.H.
1960 auf 0,3366 v.H.
Für alle Jahrgänge 1961 und jünger ist der Kürzungsfaktor 0,34 v.H.
Eingestellt von Rentenberater Siegfried Sommer um 19:55 Keine Kommentare: Links zu diesem Post
Altersrente für Steuerberater in Baden-Württemberg
Laut § 20 Abs. 1a der Satzung des Versorgungswerkes der Steuerberater in Baden-Württemberg entsteht der Anspruch auf Altersrente für Mitglieder, die vor dem Jahr 1949 geboren sind mit Vollendung des 65. Lebensjahres.
Der Anspruch entsteht bei Geburt im Jahre
1949 mit 65 Jahren und 2 Monaten
1950 mit 65 Jahren und 4 Monaten
1951 mit 65 Jahren und 6 Monaten
1952 mit 65 Jahren und 8 Monaten
1953 mit 65 Jahren und 10 Monaten
1954 mit 66 Jahren
1955 mit 66 Jahren und 2 Monaten
1956 mit 66 Jahren und 4 Monaten
1957 mit 66 Jahren und 6 Monaten
1958 mit 66 Jahren und 8 Monaten
1959 mit 66 Jahren und 10 Monaten
ab 1960 mit 67 Jahren.
Die Anhebung der Altersgrenze für Steuerberater im Versorgungswerk lehnt sich an die Anhebung der Altersgrenzen in der gesetzlichen Rentenversicherung an. In der gesetzlichen Rentenversicherung beginnt die Anhebung schon mit dem Jahrgang 1947 bei einem Endalter 65+1 und endet erst mit dem Jahrgang 1964 bei dem Endalter mit 67 Jahren.
Informieren Sie sich bei Ihrem Versorgungswerk oder bei Ihrem Rentenberater.
Link: Versorgungswerk der Steuerberater in Baden-Württemberg
Steuerberater mit Mitgliedschaft im Versorgungswerk der Steuerberater in Baden-Württemberg können gem. § 20 Abs. 2 der Satzung die feste Altersgrenze um bis zu 60 Kalendermonate vorziehen.
Mitglieder die vor dem 01.01.1949 geboren sind, können mit dem 60. Lebensjahr vorzeitig in die Altersrente gehen. Die Altersrente und nachfolgende Hinterbliebenenrenten vermindern sich je vorgezogenen Monat für die ersten vorgezogenen 24 Monate um 0,5 vom Hundert, für die Monate 25 bis 60 um 0,35 vom Hundert des beim tatsächlichen Rentenbeginn erreichten Anspruchs.
Die Altersrente und nachfolgende Hinterbliebenenrenten vermindern sich je vorgezogenen Monat für die ersten vorgezogenen 12 Monate um 0,45 vom Hundert, für die Monate 13 bis 24 um 0,42 vom Hundert, für die Monate 25 bis 36 um 0,39 vom Hundert, für die Monate 37 bis 48 um 0,36 vom Hundert und für die Monate 49 bis 60 um 0,33 vom Hundert des beim tatsächlichen Rentenbeginn erreichten Anspruchs.
Ist bei Beginn der Altersrente keine sonstige Person vorhanden, die Leistungen des Versorgungswerkes beanspruchen könnte, so erhält das Mitglied auf Antrag einen Zuschlag in Höhe von 20 vom Hundert der Altersrente. Damit entfallen Ansprüche auf Hinterbliebenenrente und Kapitalabfindung, siehe § 20 Abs. 4 der Satzung.
Ist das Mitglied bei Rentenantritt ledig, empfiehlt sich also ein Antrag für einen Zuschlag in Höhe von 20 % der Altersrente zu stellen.
Berufsunfähigkeitsrente der Psychotherapeuten in BW
Das Versorgungswerk erbringt nach § 13 Abs. 1 der Satzung auf Antrag seiner Mitglieder und sonstigen Leistungsberechtigten nach Erfüllung der Voraussetzung folgende Leistungen:
Erstattung oder Übertragung von Beiträgen,
Auf die Leistungen besteht ein Leistungsanspruch.
Eine Rente wegen Berufsunfähikgeit auf Dauer erhält ein Mitglied gem. § 16 Abs. 1 der Satzung, das mindestens für einenMonat vor Eintritt der BerufsunfähigkeitBeiträge geleistet hat, und das
wegen Krankheit oder eines körperlichen Gebrechens oder wegen Schwäche seiner körperlichen oder geistigenKräfte oder Sucht voraussichtlich aufDauer zur Ausübung des Psychotherapeutenberufes unfähig ist und
deshalb seine berufliche Tätigkeit als Psychotherapeut einstellt
Die Einstellung der Tätigkeit ist nachzuweisen.
Eine Berufsunfähigkeitsrente auf Zeit erhält ein Mitglied gem. § 16 Abs. 2 der Satzung das mindestens für einen Monat vor Eintritt der Berufsunfähigkeit Beiträge geleistet hat und das
wegen Krankheit oder eines körperlichen Gebrechens oder wegen Schwäche seiner körperlichen oder geistigenKräfte oder Sucht auf absehbare Zeit zur Ausübung des Psychotherapeutenberufes unfähig ist und
Es darf also kein Leistungsvermögen für die letzte Tätigkeit als Psychotherapeut oder eine entsprechende Verweisungstätigkeit mehr bestehen. In Frage kommen insoweit vor allem seelische Krankheitsbilder wie Burn-out zur Erlangung einer Rente bei Berufsunfähigkeit.
Für jüngere Psychotherapeuten empfiehlt sich eine zusätzliche private Berufsunfähigkeit abzuschließen. Dort erhält ein Psychotherapeut bei einem Leistungsvermögen von weniger als 50 % eine private Rente wegen Berufsunfähigkeit.
Rente wegen Berufsunfähigkeit für Architekten in BW
Das Versorgungswerk der Architektenkammer Baden-Württemberg leistet gem. § 25 der Satzung folgende Pflichtleistungen an Architekten:
Witwerrente,
Anspruch auf Rente wegen Berufsunfähigkeit haben Architekten gem. § 26 Abs. 1 der Satzung, die nicht bereits Altersrente beziehen. Die Rente ist vom Beginn des Antragsmonats an zu gewähren. Personen, deren Teilnahme nach Vollendung des 60. Lebensjahres begründet wurde, haben einen Anspruch auf Rente nur dann, wenn sie dem Versorgungswerk mindestens fünf Jahre angehört haben.
Berufsunfähig ist ein Architekt gem. § 26 Abs. 2 der Satzung, der infolge von Krankheit oder anderen Gebrechen oder von Schwäche seiner körperlichen oder geistigen Kräfte auf nicht absehbare Zeit eine Berufstätigkeit als Architekt bzw. Ingenieur in gewisser Regelmäßigkeit nicht mehr ausüben oder nicht mehr als nur geringfügige Einkünfte aus dieser Berufstätigkeit erzielen kann.
Besteht begründete Aussicht, dass die Berufsunfähigkeit in absehbarer Zeit behoben sein wird, so ist die Rente wegen Berufsunfähigkeit laut § 26 Abs. 3 der Satzung vom Beginn der 27. Woche an, jedoch nur auf Zeit und längstens für zwei Jahre von der Bewilligung an, zu gewähren.
Es darf also kein Leistungsvermögen für die letzte Tätigkeit als Architekt oder eine entsprechende Verweisungstätigkeit mehr bestehen oder nur noch geringfügige Einkünfte aus dieser Tätigkeit erzielt werden können. In Frage kommen insoweit vor allem seelische Krankheitsbilder wie Burn-out zur Erlangung einer Rente bei Berufsunfähigkeit.
Insoweit unterscheiden sich die medizinische Voraussetzungen zur Erlangung eines Ruhegeldes bei Berufsunfähigkeit von den Regelungen der gesetzlichen Rentenversicherung, wo ein Leistungsvermögen von unter drei Stunden für eine teilweise Rente bei Berufsunfähigkeit ausreicht (bei Vorliegen der Übergangsregelungen bei Jahrgang bis 1.1.1961).
Für jüngere Architekten empfiehlt sich eine zusätzliche private Berufsunfähigkeit abzuschließen. Dort erhält ein Architekt bei einem Leistungsvermögen von weniger als 50 % eine private Rente wegen Berufsunfähigkeit.
Eingestellt von Rentenberater Siegfried Sommer um 19:06 Keine Kommentare: Links zu diesem Post
Die Baden-Württembergische Versorgungsanstalt für Ärzte, Zahnärzte und Tierärzte leistet nach § 24 der Satzung Altersruhegelder, vorgezogene Altersruhegelder, Ruhegelder bei Berufsunfähigkeit nach § 25 der Satzung und Hinterbliebenenversorgung nebst Sterbegeld.
Ruhegeld bei Berufsunfähigkeit erhält gem. § 25 Absatz 1 der Satzung auf Antrag ein Teilnehmer, der
voraussichtlich dauernd berufsunfähig ist und die Ausübung des Berufes aufgibt;
wegen vorübergehender Berufsunfähigkeit seinen Beruf länger als sechs Monate nicht ausübt; der Anspruch entsteht in diesem Falle nach sechs Monaten (Ruhegeld auf Zeit).
Wird das Ruhegeld bei Berufsunfähigkeit später als sechs Monate nach Beginn der Berufsunfähigkeit beantragt, besteht der Anspruch frühestens ab dem auf den Antrag folgenden Monat.
Ein Arzt, Zahnarzt oder Tierarzt ist gem. § 25 Abs. 2 der Satzunng berufsunfähig, wenn er infolge Gebrechen oder Schwäche der körperlichen oder geistigen Kräfte außerstande ist, eine Tätigkeit auszuüben, bei der Kenntnisse, die zum ärztlichen, zahnärztlichen oder tierärztlichen Fachwissen gehören, vorausgesetzt oder angewandt werden. Bei der Beurteilung bleiben andere als medizinische Gründe außer Betracht.
Soweit der Arzt noch eine anderweitige Tätigkeit im Rahmen seiner Kenntnisse, wie z.B. medizinischer Sachverständiger, Dozent ausüben kann, erhält er kein Ruhegeld bei Berufsunfähigkeit.
Es darf also kein Leistungsvermögen für die letzte Tätigkeit als Arzt oder eine entsprechende Verweisungstätigkeit mehr bestehen. In Frage kommen insoweit vor allem seelische Krankheitsbilder wie Burn-out zur Erlangung eines Ruhegeldes bei Berufsunfähigkeit.
Im Jahr 2009 bezogen beim Baden-Württembergischen Versorgungswerk der Ärzte 652 Ärzte ein Ruhegeld wegen Berufsunfähigkeit. Das entspricht einem Anteil von 3,6 % der Versorgungsempfänger.
Für jüngere Ärzte empfiehlt sich eine zusätzliche private Berufsunfähigkeit abzuschließen. Dort erhält ein Arzt bei einem Leistungsvermögen von weniger als 50 % eine private Rente wegen Berufsunfähigkeit.
Es empfiehlt sich einen Rentenantrag wegen Berufsunfähigkeit über einen Rentenberater mit einer Registrierung für die Berufsständischen Versorgungswerke einzureichen. Wurde der Antrag auf Ruhegeld bei Berufsunfähigkeit abgelehnt, sollten Sie ebenfalls einen Rentenberater aufsuchen.
Eingestellt von Rentenberater Siegfried Sommer um 14:03 Keine Kommentare: Links zu diesem Post
Schwerpunkte sind unter anderem Vergütungsvereinbarungen und Abrechnungen mit
Mandanten, Abrechnungen mit Sozialversicherungsträgern (§ 63 SGB X) im Widerspruchs-,
Klage- und Berufungsverfahren und die Abrechnung mit Rechtsschutzversicherern.
Richtige und gekonnte Abrechnungen sichern nicht nur die wirtschaftliche Existenz, sie
verhindern auch unnötige Gebührenstreitigkeiten.
Im Seminar werden für Rentenberater und Rechtsanwälte mit Schwerpunkt im Sozialversicherungsrecht Abrechnungen mit Sozialversicherungsträgern wie Deutsche Rentenversicherung, Versorgungsamt (Landratsamt), Krankenkassen etc. angesprochen.
Ein unerlässliches Thema nicht nur für Berufsanfänger, sondern auch für „alte Hasen“.
Die Veranstaltung findet am Samstag den 09.04.2011 in Stuttgart statt. Referent ist Karl-Dieter Lorenzen, Rechtsanwalt und Geschäftsführer des Bundesverbandes der Rentenberater e.V. in Köln.
Die Tagungsunterlagen finden Sie auf den Seiten des Bundesverbandes der Rentenberater.
Eingestellt von Rentenberater Siegfried Sommer um 14:07 Keine Kommentare: Links zu diesem Post
Seminar Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) in Stuttgart
verhindern auch unnötige Gebührenstreitigkeiten. Ein unerlässliches Thema nicht nur
für Berufsanfänger, sondern auch für „alte Hasen“.
Das Seminar richtet sich ausschließlich an Rentenberater und Rechtsanwälte, die im Sozialversicherungsrecht tätig sind.
Die Veranstaltung findet am Samstag, den 09. April zwischen 10.00 Uhr bis 13.30 Uhr statt.
Referent ist Karl-Dieter Lorenzen, Rechtsanwalt und Geschäftsführer des Bundesverbandes der Rentenberater e.V. in Köln.
Die Tagungspauschale für Mitglieder des Bundesverbandes der Rentenberater e.V. beträgt 69 € und für Nichtmitglieder 138 €.
Eingestellt von Rentenberater Siegfried Sommer um 13:41 Keine Kommentare: Links zu diesem Post
Gerne zeige ich Ihnen den Weg zu Rentenberater Sommer in Stuttgart-Mitte in der Calwerstr. 15. Viele Wege führen zu mir. Vor Juni 2012 war ich in der Calwer Str. 17.
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen Sie mich z.B. über die S-Bahn, Haltestelle Stuttgart-Mitte.
Ferner über die Stadtbahnen oder Busse mit den Haltestellen Rotebühlplatz (U 2, U 4,U 14), Schlossplatz (U 5, U 6 und U 7) oder Rathaus (U 1, U 2 und U 4).
Das nächstgelegene Parkhaus ist in der Kronzprinzstraße und nur ca. 30 m weit weg. Die Kanzlei befindet sich in der Ecke Calwerstr. und Gymnasiumstr.
Die nächstgelegene Bankfiliale ist die Volksbank Stuttgart in der Gymnasiumstraße 43. Gegenüber der Kanzlei findet man das Bekleidungsgeschäft "Marc O´Polo" in der Calwerstr. 28.
Im Haus in der Calwerstr. 15 befindet sich noch Optik Martin und Friseursalon Peppino sowie Rechtsanwälte Bauer, Dr. Lacher, Dr. Napoli.
Eingestellt von Rentenberater Siegfried Sommer um 17:29 Keine Kommentare: Links zu diesem Post
Eingestellt von Rentenberater Siegfried Sommer um 15:24 Keine Kommentare: Links zu diesem Post