Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F17-03-2016-2C_250-2016
Timestamp: 2016-10-01 15:27:42
Document Index: 54783481

Matched Legal Cases: ['Art. 50', 'Art. 50', 'Art. 108', 'Art. 108', 'Art. 64', 'Art. 65']

2C_250/2016 (17.03.2016)
2C_250/2016 � � Urteil vom 17. M�rz 2016
Departement des Innern des Kantons
Solothurn, Migrationsamt.
Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Solothurn vom 4. Februar 2016.
Die 1982 geborene philippinische Staatsangeh�rige A.________ reiste am 13. Mai 2012 im Alter von gut 30 Jahren zusammen mit ihrer im Juli 2008 geborenen und damals knapp vier Jahre alten Tochter in die Schweiz ein. Sie heiratete am 6. Juni 2012 einen Schweizer B�rger und erhielt eine letztmals bis 31. Mai 2015 verl�ngerte Aufenthaltsbewilligung; eine derartige Bewilligung wurde auch ihrer Tochter erteilt. Seit dem 1. April 2015 leben die Ehegatten getrennt.
Das Migrationsamt des Kantons Solothurn widerrief am 8. Dezember 2015 die zu jenem Zeitpunkt bereits durch Zeitablauf erloschenen Aufenthaltsbewilligungen; faktisch liegt dabei ein Entscheid �ber die Nichtverl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung vor. Zugleich wurden Mutter und Tochter weggewiesen. Die gegen die Verf�gung des Migrationsamtes erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn mit Urteil vom 4. Februar 2016 ab.
Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 16. M�rz 2016 beantragt A.________ dem Bundesgericht, das Urteil des Verwaltungsgerichts sei aufzuheben; es seien ihre Aufenthaltsbewilligung sowie diejenige ihrer Tochter zu verl�ngern und es sei auf eine Wegweisung aus der Schweiz zu verzichten.
Mit dem vorliegenden instanzabschliessenden Urteil wird das Gesuch um aufschiebende Wirkung, das angesichts von Ziffer 2 des Dispositivs des angefochtenen Urteils ohnehin ins Leere stossen d�rfte, gegenstandslos.
Das Verwaltungsgericht best�tigt die Bewilligungsverweigerung zun�chst unter dem Aspekt von Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG; dies wird von der Beschwerdef�hrerin vor Bundesgericht nicht mehr thematisiert. Das Verwaltungsgericht verneint zudem das Vorliegen eines nachehelichen H�rtefalls im Sinne von Art. 50 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 AuG. Die Beschwerdef�hrerin �ussert sich dazu auf S. 4-6 der Beschwerdeschrift (Ziff. II.B.6-8). Dass und warum sich mit diesen bereits der Vorinstanz vorgetragenen Schilderungen kein nachehelicher H�rtefall begr�nden l�sst, erl�utert das Verwaltungsgericht - unter Hinweis auf die Rechtsprechung - in allgemeiner sowie auf die konkreten Vorbringen bezogener Weise - umfassend in E. 3 seines Urteils. Die Beschwerdeschrift l�sst eine gezielte Auseinandersetzung mit diesen Erw�gungen vermissen. Sie enth�lt offensichtlich keine hinreichende Begr�ndung (vgl. Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG).
Auf die Beschwerde ist mit Entscheid des Abteilungspr�sidenten im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
Dem Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeist�ndung kann schon darum nicht entsprochen werden, weil die Beschwerde aussichtslos erschien (Art. 64 BGG). Damit sind die Gerichtskosten nach Massgabe von Art. 65 und 66 Abs. 1 erster Satz der Beschwerdef�hrerin aufzuerlegen.