Source: https://charismatismus.wordpress.com/tag/%C2%A7217/
Timestamp: 2019-12-06 21:11:26
Document Index: 1510366

Matched Legal Cases: ['§217', '§217', '§ 217', '§217', '§217', '§ 217', '§ 217', '§ 217', '§217', '§ 217', '§ 217', '§217', '§ 217']

§217 | CHRISTLICHES FORUM
Kritik an Aussagen der Bundesjustizministerin zur aktiven „Sterbehilfe“
Veröffentlicht: 10. Dezember 2012 | Autor: Felizitas Küble | Abgelegt unter: LEBENSRECHT (Abtreib./Euthanasie) | Tags: §217, euthanasie, FDP, Justizministerin, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, sterbehilfe, Thomas Schührer | Hinterlasse einen Kommentar
Pressemeldung der Initiative „Solidarität statt Selbsttötung“:
Der CDU-Parteitag hat am 5.12.2012 fast einstimmig eine Verschärfung des Gesetzentwurfes zum § 217 StGB beschlossen. Künftig soll jede Form organisierter Beihilfe zur Selbsttötung verboten sein.
Dies kritisierte die Justizministerin in einem WELT-Interview vom 6.12.2012 mit der Erklärung, die FDP wolle, dass die „Kommerzialisierung von Sterbehilfe kriminalisiert“ werde, „nicht der ehrenamtliche Helfer in einer extrem schwierigen Lebenssituation.“
Der Initiator der Aktion „Solidarität statt Selbsttötung“, Thomas Schührer, verwehrt sich entschieden dagegen, ehrenamtliche Sterbebegleiter in Hospizen und Palliativstationen mit „potentiellen Sterbehelfern“ in einen Topf zu werfen.
Eine Doppelbelegung des Begriffs würde dazu führen, dass Sterbende zukünftig nicht mehr wissen, ob ein Sterbebegleiter oder ein Tötungswilliger an ihrem Krankenbett sitzt. Der ehrenamtliche Helfer muß unbedingt vom ehrenamtlichen Töter unterschieden werden – auch begrifflich.
Verantwortungsvolle Sterbebegleitung bedeutet: Sterben an der Hand eines Helfers und nicht durch die Hand eines Helfers.
DIE WELT: Sterbehilfe: FDP gegen CDU-Beschluss, 6.12.2012:
http://www.welt.de/print/die_welt/politik/article111840791/Sterbehilfe-FDP-gegen-CDU-Beschluss.html#ixzz2EGihWiUI
Kritik am Gesetzentwurf zum §217 hält an
Veröffentlicht: 6. Dezember 2012 | Autor: Felizitas Küble | Abgelegt unter: LEBENSRECHT (Abtreib./Euthanasie) | Tags: §217, CDU, euthanasie, Lebensrecht, Selbsttötung, Suizidbeihilfe, Thomas Schührer | Ein Kommentar
Am Mittwochvormittag hat der CDU-Parteitag in Hannover mit nur einer Gegenstimme entschieden, dass der Gesetzentwurf zum § 217 StGB der Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) deutlicher Änderungen bedarf und auf jeden Fall nicht nur die gewerbliche, sondern auch die organisierte Beihilfe zur Selbsttötung unter Strafe gestellt werden muss.
Hierzu erklärt Thomas Schührer, Initiator der Initiative „Solidarität statt Selbsttötung“:
„Wir begrüßen diesen Parteitagsbeschluss außerordentlich und danken der stellvertretenden CDU-Vorsitzenden Julia Klöckner für ihren Antrag. Der aktuelle Gesetzentwurf zum § 217 StGB würde jede Form der privaten, organisierten und geschäftsmäßigen Beihilfe zur Selbsttötung ermöglichen.
Dann hätten wir bald ähnliche Verhältnisse wie in den Niederlanden. Von dort fliehen bereits alte und kranke Menschen in Altersheime oder Krankenhäuser nach Deutschland, weil sie Ihren Ärzten und Pflegern nicht mehr vertrauen. Hoffentlich können wir das in unserem Land verhindern.“
Mit einer bewegenden Protestaktion vor dem Reichstag in Berlin hatte die Initiative „Solidarität statt Selbsttötung“ gegen den Gesetzentwurf zum § 217 StGB protestiert. Die Folgen eines Dammbruchs durch den §217 wurden pantomimisch dargestellt.
Aufsehen hatte die Initiative „Solidarität statt Selbsttötung“ erregt, als sie letzte Woche eine Tablettenschachtel („Mogelpackung § 217 forte“) an alle Abgeordneten des Deutschen Bundestages schickte. Dies löste eine Welle öffentlicher Äußerungen und vielfältige Berichterstattung aus.
Link zum Kurzvideo von der Protestaktion vor dem Reichstag:
http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=IeCL-psBzrg
Link zur „Mogelpackung“ (druckfähige Grafik-Datei):
http://www.solidaritaet-statt-selbsttoetung.de/wp-admin/images/IMGP9842.JPG
Link zum Pressespiegel:
http://solidaritaet-statt-selbsttoetung.de/category/aktuelles/
76646 Östringen, Weinbergstr. 22
http://www.solidaritaet-stattselbsttoetung.de
info@solidaritaet-stattselbsttoetung.de
Proteste gegen gefährliche „Mogelpackung § 217“: Dammbruch in der Berufsethik der Ärzte
Veröffentlicht: 27. November 2012 | Autor: Felizitas Küble | Abgelegt unter: LEBENSRECHT (Abtreib./Euthanasie) | Tags: Ärzte, §217, Berufsethik, euthanasie, Proteste, Suizid, Thomas Schührer | Hinterlasse einen Kommentar
Der Gesetzentwurf zum § 217 StGB ist weder hinreichend noch zielführend. In seiner jetzigen Fassung ist der Entwurf sogar eine gefährliche Mogelpackung.
Wir fordern ein Stopp des übereiligen Gesetzgebungsverfahren und eine breite öffentliche und parlamentarische Diskussion sowie alternative Gesetzentwürfe.
Die erste Lesung zum Entwurf der Bundesregierung „Entwurf eines Gesetzes zur Strafbarkeit der gewerbsmäßigen Förderung der Selbsttötung“ findet bereits in der Sitzung des Bundestages am 29.11.2012 statt, allerdings als einer der letzten Tagesordnungspunkte, d.h. gegen 1 Uhr nachts.
Dazu Thomas Schührer (siehe Foto), Initiator von „Solidarität statt Selbsttötung“:
„Dieser Gesetzentwurf ist in seiner Intention nicht hinreichend und in seinen Auswirkungen gefährlich. Denn die Absicht, nur „gewerbsmäßig“ handelnden Sterbehelfern das Handwerk zu legen, kann leicht umgangen werden, indem diese gemeinnützige Sterbevereine gründen.
Zudem öffnet Absatz 2 des Entwurfes eine weitere Türe: Nun dürfen Verwandte oder nahestehende Personen (die laut Entwurf auch der Hausarzt oder Pflegekräfte sein können) straffrei Mithilfe und Vermittlung selbst zu der nach Absatz 1 strafbaren gewerbsmäßigen Sterbehilfe leisten.“
Das ist der offene Weg zum ärztlich assistierten Suizid, der jedoch in der Berufsordnung der Bundesärztekammer den Ärzten untersagt ist und ein Dammbruch in der Berufsethik der Ärzte wäre.
Gestern bekamen alle Abgeordneten des deutschen Bundestages, Kirchenvertreter, führende Persönlichkeiten unseres Landes sowie zahlreiche Pressevertreter die „Todespille in der Mogelpackung“ (siehe Bericht hier: http://www.bild.de/politik/inland/sterbehilfe/todes-pille-fuer-bundestags-abgeordnete-27361346.bild.html).
Thomas Schührer: „Eine so weitreichende Erlaubnis jeder organisierten und privaten Beihilfe zur Selbsttötung setzt falsche Signale in einer älter werdenden Gesellschaft und insbesondere an kranke oder behinderte Menschen. Eine soziale Anerkennung des Suizids fördert den Suizidwunsch.“