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Timestamp: 2016-10-22 03:36:16
Document Index: 372987138

Matched Legal Cases: ['Art. 95', 'Art. 95', 'Art. 97', 'Art. 105', 'Art. 95', 'Art. 105', 'BGE', 'Art. 109']

8C_751/2010 (27.01.2011)
Der 1951 geborene T.________ meldete sich am 2. Dezember 2005 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Gest�tzt auf medizinische und erwerbliche Abkl�rungen verneinte die IV-Stelle des Kantons St. Gallen mit Verf�gung vom 19. November 2008 den Anspruch auf eine Invalidenrente.
Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten l�sst T.________ beantragen, in Aufhebung der Verf�gung vom 19. November 2008 und des vorinstanzlichen Entscheids sei ihm eine Dreiviertelsrente der Invalidenversicherung zuzusprechen; eventuell sei die Angelegenheit zu erg�nzenden Abkl�rungen und anschliessender neuer Verf�gung an die Verwaltung zur�ckzuweisen. Ferner ersucht er um die Bewilligung der unentgeltlichen Prozessf�hrung.
Mit der Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann u.a. die Verletzung von Bundesrecht ger�gt werden (Art. 95 lit. a BGG). Die Feststellung des Sachverhalts kann nur ger�gt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 beruht und wenn die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG). Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zu Grunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Es kann die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz von Amtes wegen berichtigen oder erg�nzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 beruht (Art. 105 Abs. 2 BGG).
Das kantonale Gericht hat die zur Beurteilung des Rentenanspruchs massgebenden Bestimmungen und Grunds�tze einschliesslich der Rechtsprechung zutreffend dargelegt.
In W�rdigung der medizinischen Unterlagen �ber zahlreiche Untersuchungen in somatischer und psychischer Hinsicht gelangte die Vorinstanz zum Schluss, dass die gesundheitlichen Beeintr�chtigungen des Beschwerdef�hrers eine leidensadaptierte Hilfsarbeitert�tigkeit zu 80 % der Norm erlaubten, was einen Anspruch auf eine Invalidenrente ausschliesse. Dabei stellte sie insbesondere auf das von der IV-Stelle in Auftrag gegebene Gutachten der Dres. med. N.________, Spezialarzt Orthop�dische Chirurgie FMH, und med. univ. J.________, Facharzt f�r Psychiatrie und Neurologie, vom 22. und 5. Oktober 2007 ab, sowie auf die mit Blick auf die hernach abgegebenen Einsch�tzungen der behandelnden Psychiaterin Dr. med. K.________ vom 13. September 2008 und von Dr. med. H.________, Facharzt FMH f�r Chirurgie, Wirbels�ulenleiden, Schleudertrauma und orthop�dische Traumatologie, vom 6. Januar 2009 eingeholten erg�nzenden Stellungnahmen der Dres. med. W.________ und U.________, Regionaler �rztlicher Dienst (RAD), vom 18. November 2008 bzw. 23. Februar 2009.
3.1 Der Beschwerdef�hrer wendet ein, die Vorinstanz habe die verbliebene Restarbeitsf�higkeit nicht hinreichend abgekl�rt, indem sie sowohl auf die von der Psychiaterin Dr. med. K.________ empfohlene BEFAS-Abkl�rung als auch den von Dr. med. H.________ zur n�heren Einsch�tzung der Arbeitsf�higkeit nahegelegten Ergonomie-Leistungstest verzichtet habe.
Des Weiteren kritisiert der Versicherte, die Vorinstanz habe sich einseitig auf f�r ihn ung�nstige fach�rztliche Stellungnahmen abgest�tzt und ihm schliesslich bei dem auf der Grundlage tabellarischer Durchschnittsl�hne festgelegten Invalideneinkommen einen unzureichenden Leidensabzug zugestanden.
3.2 Diese Vorbringen sind, soweit erheblich, nicht geeignet, die f�r das Bundesgericht verbindlichen tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz (E. 1 hievor) zur Arbeitsunf�higkeit als offensichtlich unrichtig oder sonstwie bundesrechtswidrig erscheinen zu lassen. Sie ersch�pfen sich in weiten Teilen in einer unzul�ssigen appellatorischen Kritik an der Beweisw�rdigung des Versicherungsgerichts:
Konkrete Hinweise, die gegen die Zuverl�ssigkeit des Gutachtens der Dres. med. N.________ und med. univ. J.________ vom 22. und 5. Oktober 2007 sprechen, sind nicht ersichtlich und k�nnen namentlich nicht in den Empfehlungen der Dres. med. K.________ und H.________, weitere Abkl�rungen zur Restarbeitsf�higkeit vorzunehmen, erblickt werden. Wenn die Vorinstanz dazu darlegt, im Juni 2005 sei in der Klinik V.________ bereits ein die Einsch�tzung der Dres. med. N.________ und med. univ. J.________ st�tzender Leistungstest durchgef�hrt worden, und alsdann der Aussage von Dr. med. H.________ vom 6. Januar 2009, der Gesundheitszustand habe sich (zwischenzeitig) verschlechtert, die Stellungnahme von Dr. med. U.________ vom 23. Februar 2009 entgegenh�lt, wonach dieser Aussage keine neuen Erkenntnisse �ber das Beschwerdebild zu Grunde l�gen, sondern vielmehr eine unterschiedliche Einsch�tzung der daraus resultierenden Arbeitsunf�higkeit sind weitere Beweismassnahmen nicht angezeigt. Im Umstand, dass die Vorinstanz die Arztberichte abweichend von den Vorbringen des Versicherten gewichtet und gew�rdigt hat, ist keine Rechtsverletzung, namentlich kein Verstoss gegen den Untersuchungsgrundsatz, zu erkennen.
3.3 Schliesslich reicht es nicht aus, die Festsetzung der H�he des leidensbedingten Abzugs vom tabellarisch ermittelten Invalideneinkommen lediglich als ungen�gend zu bezeichnen. Als typische Ermessensfrage ist die H�he eines Abzuges letztinstanzlicher Korrektur nur mehr dort zug�nglich, wo das Ermessen rechtsfehlerhaft ausge�bt worden ist. Ger�gt werden kann sie daher nur im Hinblick auf Ermessens�berschreitung oder -missbrauch als Formen rechtsfehlerhafter Ermessensbet�tigung (BGE 132 V 393 E. 3.3 S. 399).
Die Beschwerde hatte keine Aussicht auf Erfolg, weshalb sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 109 BGG als offensichtlich unbegr�ndet (Abs. 2 lit. a), ohne Durchf�hrung des Schriftenwechsels, mit summarischer Begr�ndung und unter Verweis auf den vorinstanzlichen Entscheid erledigt wird. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist folglich abzuweisen.