Source: https://www.schach-friedrichshagen.de/verein/satzung/
Timestamp: 2020-08-04 10:51:58
Document Index: 394975445

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 6', '§ 6', '§ 3', '§ 670', '§ 2']

Satzung – Schachfreunde Friedrichshagen
Satzung der Schachfreunde Friedrichshagen
zuletzt geändert am 16.08.2006,
geändert und beschlossen auf der Mitgliederversammlung am 22.06.2018
1. Der am 01.07.1994 gegründete Verein „Schachclub – Friedrichshagen“ führt seit der Satzungsänderung vom 16.08.2006 den Namen „Schachfreunde Friedrichshagen“ ( in der Kurzform „SFF“ ) und hat seinen Sitz in Berlin.
Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden und erhält nach der Eintragung den Zusatz „e.V.“.
2. Der Verein ist Mitglied im Berliner Schachverband e.V. und im Landessportbund Berlin e.V. und erkennt deren Satzungen und Ordnungen an.
1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts “steuerbegünstigte Zwecke” der Abgabenordnung, und zwar durch Pflege und Förderung des Schachsportes als einer sportlichen Disziplin, die in besonderem Maße geeignet ist, der geistigen und charakterlichen Erziehung zu dienen.
a) die Förderung sportlicher Übungen und Leistungen im Schachsport
b) die Förderung des Kinder-/ Jugend-/ Erwachsenen-/ Breiten-/ Wettkampf-/ Seniorensports;
g) Aus- und Weiterbildung sowie den Einsatz von Übungsleitern, Trainern und Helfern;
h) die Beteiligungen an Kooperationen, Sport- und Spielgemeinschaften;
Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder
2. Die Mitgliedschaft ist schriftlich, unter Anerkennung der Vereinssatzung, zu beantragen.
Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Eine Ablehnung braucht nicht begründet zu werden. Bei Aufnahmeanträgen Minderjähriger ist die schriftliche Zustimmung der gesetzlichen Vertreter erforderlich.
Nach Ablauf der Probezeit entscheidet der Vorstand über die Aufnahme als ordentliches Mitglied.
5. Der Austritt muss dem Vorstand gegenüber schriftlich erklärt werden.
Die Kündigungsfrist beträgt einen Monat zum Ende des Folgemonats.
3. Aufnahmegebühren, Beiträge und Umlagen werden von der Mitgliederversammlung der Höhe nach und hinsichtlich der Fälligkeit beschlossen.
Die Mitgliedsbeiträge sind Halbjahresbeiträge und jeweils im ersten Monat des Halbjahres im Voraus fällig.
b)	wegen Zahlungsrückstandes mit Beiträgen von mehr als einem Halbjahresbeitrag trotz Mahnung,
c)	wegen vereinsschädigenden Verhaltens, eines schweren Verstoßes gegen die Interessen des Vereins oder groben unsportlichen Verhaltens
d)	wegen unehrenhafter Handlungen
e)	wegen schwerwiegender Verstöße gegen das Verbot von Gewalt entsprechend § 2.6 .
a)	Verweis,
b)	befristetes Verbot der Teilnahme am Sportbetrieb sowie an Veranstaltungen des Vereins,
c)	Ausschluss aus dem Verein.
In den Fällen § 6.1. a, c, d, e ist vor der Entscheidung dem betroffenen Mitglied die Gelegenheit zu geben, sich zu äußern.
Das Mitglied ist zu der Verhandlung des Vorstandes über die Maßregelung unter Einhaltung einer Mindestfrist von 14 Tagen schriftlich zu laden. Diese Frist beginnt mit dem Tag der Absendung.
Die Entscheidung über die Maßregelung ist dem Betroffenen per Post / per Einschreiben zuzusenden. Gegen die Entscheidung ist die Berufung an die Mitgliederversammlung zulässig.
Die Berufung ist binnen zwei Wochen nach Zugang der Entscheidung schriftlich einzulegen. Die Mitgliederversammlung entscheidet endgültig.
i)	Verhandlung der Berufung gegen eine Maßregelung (§ 6.3)
2. Die Hauptversammlung findet mindestens einmal jährlich statt; sie sollte im 2. Quartal des Kalenderjahres nach Abschluss der Berliner Mannschaftsmeisterschaft durchgeführt werden.
3. Die Einberufung von Mitgliederversammlungen erfolgt durch den Vorstand mittels schriftlicher Einladung durch Aushang im Vereinslokal
bzw. durch Mitteilung auf der Webseite des Vereins.
Zwischen dem Tag der Einladung und dem Termin der Versammlung muss eine Frist von mindestens zwei und höchstens sechs Wochen liegen.
6. Bei Wahlen muss eine geheime Abstimmung erfolgen, wenn die Mehrheit der stimmberechtigten Anwesenden das beschließt.
Blockwahlen sind auf Antrag des Wahlleiters und Zustimmung der Mitgliederversammlung zulässig.
a)	von jedem erwachsenen Mitglied (§ 3a)
b)	vom Vorstand
9. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muss vom Vorstand einberufen werden, wenn das Vereinsinteresse es erfordert oder wenn mindestens 20 v.H. der Mitglieder die Einberufung schriftlich und unter Angabe des Zwecks und der Gründe fordern.
10. Anträge müssen mindestens 4 Wochen vor der Mitgliederversammlung schriftlich beim Vorstand des Vereins eingegangen sein.
Später eingehende Anträge dürfen in der Mitgliederversammlung nur behandelt werden, wenn ihre Dringlichkeit mit Zweidrittelmehrheit bejaht wird.
Anträge auf Satzungsänderungen, die nicht auf der Tagesordnung stehen, werden auf einer der nächsten Mitgliederversammlungen behandelt. Dringlichkeitsanträge auf Satzungsänderungen sind ausgeschlossen.
3. Der Vorstand führt die Geschäfte im Sinne der Satzung und der Beschlüsse der Mitgliederversammlung.
Er fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden bzw. bei dessen Abwesenheit seines Stellvertreters. Der Vorstand ordnet und überwacht die Angelegenheiten des Vereins und berichtet der Mitgliederversammlung über seine Tätigkeit. Der Vorstand ist berechtigt, für bestimmte Zwecke Ausschüsse einzusetzen. Er kann verbindliche Ordnungen erlassen.
5. Die Mitglieder des Vorstandes werden für jeweils zwei Jahre gewählt. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes vor Ablauf der Amtszeit aus, so wählt die Mitgliederversammlung für den Rest der Amtszeit ein neues Vorstandsmitglied.
Kann diese Mitgliederversammlung nicht zeitnah stattfinden, ist der Vorstand berechtigt,
diese Vorstandsposition vorübergehend kommissarisch zu besetzen.
Amtsträger, Mitglieder und Mitarbeiter des Vereins haben einen Anspruch auf Aufwendungsersatz nach § 670 BGB für solche Aufwendungen,
die ihnen durch die Tätigkeit für den Verein entstanden sind. Hierzu gehören insbesondere Fahrtkosten, Reisekosten, Porto und Telefonkosten.
Die Erstattung setzt die vorherige Auftragserteilung durch den Vorstand voraus und erfolgt nur in dem Umfang und in der Höhe, wie sie durch die gesetzlichen Vorschriften als steuerfrei anerkannt ist.
Durch die Mitgliederversammlung können Personen, die sich um den Verein besonders verdient gemacht haben, mit Zweidrittelmehrheit der anwesenden Stimmberechtigten zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Ehrenmitglieder werden auf Lebenszeit ernannt.
Sie besitzen Stimmrecht und sind von der Entrichtung von Beiträgen befreit.
2. Liquidatoren sind der Vorsitzende und der Kassenwart. Die Mitgliederversammlung ist berechtigt, zwei andere Vereinsmitglieder als Liquidatoren zu benennen.
3. Bei Auflösung des Vereins oder Wegfall des steuerbegünstigten Zwecks gemäß § 2 dieser Satzung fällt das Vermögen des Vereins, soweit es bestehende Verbindlichkeiten übersteigt,
dem Berliner Schachverband e.V. zu,
Ende der Satzung der Schachfreunde Friedrichshagen