Source: http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=MDR%201999,%20106
Timestamp: 2013-05-22 15:56:08
Document Index: 214084053

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Rechtsprechung: MDR 1999, 106
Weitere Entscheidung unten: BGH, 13.10.1998
Rechtsprechung BGH, 08.10.1998 - IX ZR 257/97 Aussicht auf Erbschaft� 765 BGB, Ehegattenb�rgschaft, � 138 Abs. 1 BGB, Abbedingung von � 776 BGB durch AGB
BGB � 765, � 138 Abs. 1
Ehegattenb�rgschaften: Sittenwidrigkeit und der Schutz vor Verm�gensverschiebungen
Sittenwidrigkeit von B�rgschaftsvertr�gen - �berforderung des b�rgenden Ehegatten und vertragliche Regelung begrenzten Haftungszwecks (Verm�gensverschiebung-Erbschaft)
Zur Sittenwidrigkeit der B�rgschaft einer bei Vertragsschlu� einkommens- und verm�genslosen Ehefrau
�� 765, 138 I BGB�berforderung des b�rgenden Ehegatten und vertragliche Regelung begrenzten Haftungszwecks (Verm�gensverschiebung-Erbschaft)
Wirksamkeit einer Ehegattenb�rgschaft bei grassem Mi�verh�ltnis zwischen Umfang der Haftung und wirtschaftlicher Leistungsf�higkeit des B�rgen; Schutz vor Verm�gensverlagerungen
B�rgschaft eines Lebenspartners f�r Gesch�ftskredite
Sittenwidrigkeit einer Ehegattenb�rgschaft bei krassem Missverh�ltnis zwischen Haftungsumfang und Leistungsf�higkeit des B�rgen trotz Erwartung einer Erbschaft
�berforderung des b�rgenden Ehegatten
Sittenwidrigkeit einer Ehengattenb�rgschaft bei krassem Missverh�ltnis zwischen Haftung und Leistungsf�higkeit des B�rgen trotz Erwartung einer Erbschaft
Wird zitiert von ... (30) BGH, 29.06.1999 - XI ZR 10/98 Sittenwidrigkeit einer B�rgschaft wegen finanzieller �berforderung des B�rgenDiese Rechtsprechung ist zwar f�r die nach dem 1. Januar 1999 �bernommenen B�rgschaften neuerdings insoweit modifiziert worden, als der Gl�ubiger nunmehr dem Interesse an einem Schutz vor Verm�gensverschiebungen zwischen den Eheleuten durch eine vertragliche Haftungsbeschr�nkung eindeutig Ausdruck verleihen mu� (Urteil vom 8. Oktober 1998 - IX ZR 257/97, WM 1998, 2327, 2330); f�r die sogenannten Altf�lle wie den vorliegenden bleibt es aber dabei, da� eine solche Zweckrichtung in der Regel "die alleinige rechtlich tragbare Grundlage" (BGHZ 134, 325, 329) f�r die unbeschr�nkte B�rgenhaftung bildet.Indessen hat der IX. Zivilsenat diese Rechtsprechung neuerdings modifiziert und hervorgehoben, da� sich eine finanziell krass �berforderte Ehefrau oder Verlobte im Zweifel nur aufgrund emotionaler Bindung an den Hauptschuldner auf das unbeschr�nkte Mithaftungsbegehren einl��t und die Bank die schw�chere Verhandlungsposition des Vertragsgegners gew�hnlich in anst��iger Weise ausn�tzt (BGHZ 136, 347, 351 und Urteil vom 8. Oktober 1998 - IX ZR 257/97, WM 1998, 2327, 2328).Auch dieser L�sungsansatz f�hrte jedoch in der Regel nicht zur Sittenwidrigkeit, weil das Interesse der Bank an einem Schutz vor Verm�gensverlagerungen selbst bei einer eindeutigen finanziellen �berforderung des B�rgen anerkannt wurde (BGHZ 128, 230, 234 f.; 132, 328, 333 f.; 134, 325, 328; 136, 347, 353; Urteil vom 8. Oktober 1998 - IX ZR 257/97, WM 1998, 2327, 2328).Er sieht sich jedoch daran gehindert, die von ihm f�r die Zukunft anerkannten Gesichtspunkte auch auf Altf�lle anzuwenden (Urteil vom 8. Oktober 1998 - IX ZR 257/97, WM 1998, 2327, 2329 f.), weil f�r die Kreditgeber nicht klar gewesen sei, inwieweit sie ihr Interesse an einem Schutz vor Verm�gensverschiebungen �ber die blo�e Hereinnahme der B�rgschaft hinaus durch geeignete vertragliche Regelungen absichern mu�ten.In sp�teren Entscheidungen des IX. Zivilsenats wird deshalb auch bei Ehegattenb�rgschaften keine Gesamtbetrachtung mehr vorgenommen, sondern richtigerweise allein die finanzielle Leistungsf�higkeit des B�rgen beurteilt (BGHZ 134, 325, 327; 136, 347, 351; Urteil vom 8. Oktober 1998 - IX ZR 257/97, WM 1998, 2327 f.).Hat sie von solchen Nachforschungen abgesehen, insbesondere den Betroffenen nicht zu seiner finanziellen Leistungsf�higkeit befragt, mu� sie sich in aller Regel die objektiven Tatsachen als bekannt entgegenhalten lassen (BGH, Urteile vom 2. November 1995 - IX ZR 222/94, WM 1996, 53, 54 und vom 8. Oktober 1998 - IX ZR 257/97, WM 1998, 2327, 2329).Dagegen kann trotz eines Nominalbetrages der B�rgschaftsverpflichtung, der jedes vern�nftige Ma� �bersteigt, eine krasse finanzielle �berforderung des B�rgen zu verneinen sein, sobald er im Hinblick auf die �brigen dem Gl�ubiger gew�hrten Sicherheiten davor gesch�tzt ist, aus der B�rgschaft in einem Ma�e in Anspruch genommen zu werden, das v�llig au�er Verh�ltnis zu seiner wirtschaftlichen Leistungsf�higkeit steht (BGHZ 136, 347, 352; Urteil vom 8. Oktober 1998 - IX ZR 257/97, WM 1998, 2327, 2328).In der Entscheidung vom 8. Oktober 1998 (IX ZR 257/97, WM 1998, 2327, 2329 f.) hat der IX. Zivilsenat allerdings diese Rechtsprechung modifiziert und betont, da� ein sp�ter eingetretener Verm�genserwerb nicht als vorhergesehen vermutet wird, sondern da� er - genauso wie das Interesse des Gl�ubigers an einem Schutz vor Verm�gensverschiebungen - durch vertragliche Vereinbarung zum Haftungszweck gemacht werden mu�.Ob diese Rechtsprechung fortgef�hrt werden soll, erscheint nach seiner Entscheidung vom 8. Oktober 1998 (IX ZR 257/97, WM 1998, 2327, 2328), in der dieser Gesichtspunkt nicht mehr erw�hnt wird, zweifelhaft.
BGH, 27.01.2000 - IX ZR 198/98 Sittenwidrigkeit einer B�rgschaftsverpflichtunga) Der B�rge ist kra� �berfordert, wenn die Verbindlichkeit, f�r die er einstehen soll, so hoch ist, da� bereits bei Vertragsschlu� nicht zu erwarten ist, er werde - wenn sich das Risiko verwirklicht - die Forderung des Gl�ubigers wenigstens zu wesentlichen Teilen tilgen k�nnen (vgl. BGHZ 125, 206, 211; vgl. Senatsurt. v. 8. Oktober 1998 - IX ZR 257/97, WM 1998, 2327 f).Auf dessen Leistungsf�higkeit hat der Senat sp�ter jedoch nicht mehr abgestellt (vgl. BGHZ 134, 325, 327; 136, 347, 351 f; Urt. v. 8. Oktober 1998 - IX ZR 257/97, WM 1998, 2327 f).Bei der Frage der �berforderung sind anderweitige Sicherheiten des Gl�ubigers nur zu ber�cksichtigen, soweit sie das Haftungsrisiko des B�rgen vermindern (vgl. BGHZ 136, 347, 352 f; Senatsurteil vom 8. Oktober 1998 - IX ZR 257/97, aaO).Bei der Beurteilung des Risikos, welches der B�rge eingeht, ist vom vollen Nennwert der B�rgschaft auszugehen, wenn der Gl�ubiger zwar weitere Sicherheiten erhalten hat, jedoch nicht sichergestellt ist, da� er nur in einem wesentlich geringeren Umfang als der vertraglich festgelegten Haftungssumme in Anspruch genommen wird (BGHZ 136, 347, 352; Senatsurt. v. 8. Oktober 1998 - IX ZR 257/97, aaO).Sieht eine Bank von derartigen Nachforschungen ab, befragt sie also insbesondere den Beteiligten nicht nach seiner finanziellen Leistungsf�higkeit, mu� sie sich in aller Regel die objektiven Tatsachen als bekannt entgegenhalten lassen (Senatsurt. v. 2. November 1995 - IX ZR 222/94, WM 1996, 53, 54; v. 8. Oktober 1998 - IX ZR 257/97, aaO S. 2329 m.w.N.).Die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs hat stets nur eigene geldwerte Vorteile des kra� �berforderten B�rgen aus dem verb�rgten Gesch�ft selbst als einen Umstand angesehen, der ein Handeln allein aus emotionaler Verbundenheit auszugleichen vermag (vgl. Senatsurt. v. 8. Oktober 1998 - IX ZR 257/97, aaO S. 2328 f).
BGH, 14.11.2000 - XI ZR 248/99 Familienrecht - Finanzielle �berforderung des Ehegatten als MitdarlehensnehmerIn einem solchen Falle spricht ohne Hinzutreten weiterer Umst�nde eine widerlegliche tats�chliche Vermutung daf�r, da� sich der Ehegatte oder nahe Angeh�rige bei der �bernahme der Mithaftung nicht von seinen Interessen und von einer rationalen Einsch�tzung des wirtschaftlichen Risikos hat leiten lassen und das Kreditinstitut die emotionale Beziehung zwischen dem Hauptschuldner und dem Mithaftenden in sittlich anst��iger Weise ausgenutzt hat (vgl. BGHZ 136, 346, 351; BGH, Urteile vom 11. Dezember 1997 - IX ZR 274/96, WM 1997, 235, 236, insoweit in BGHZ 137, 292 ff., nicht abgedruckt; vom 6. Oktober 1998 - XI ZR 244/98, WM 1998, 2366, 2367; vom 8. Oktober 1998 - IX ZR 257/97, WM 1998, 2327, 2328 und vom 27. Januar 2000 - IX ZR 198/98, WM 2000, 410, 411).a) Bei der Beurteilung der finanziellen �berforderung sind nach der gefestigten Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs anderweitige Sicherheiten des Kreditgebers grunds�tzlich nur dann zu ber�cksichtigen, wenn sie das Haftungsrisiko des Mitverpflichteten oder B�rgen in rechtlich gesicherter Weise auf ein vertretbares Ma� beschr�nken (vgl. BGHZ 136, 347, 352 f.; Urteile vom 8. Oktober 1998 - IX ZR 257/97, WM 1998, 2327, 2328 und 27. Januar 2000 - IX ZR 198/98, WM 2000, 410, 412;… siehe ferner Vorlagebeschlu� des erkennenden Senats vom 29. Juni 1999 - XI ZR 10/98, aaO S. 1560).Sieht eine Bank - wie hier - davon ab, befragt sie also insbesondere den Betroffenen nicht nach seinen derzeitigen und zuk�nftigen finanziellen M�glichkeiten, so ist im Zweifel davon auszugehen, da� sie die die krasse finanzielle �berforderung begr�ndenden objektiven Tatsachen und Verh�ltnisse schon bei Vertragsabschlu� kannte oder sich ihnen bewu�t verschlossen hat (vgl. BGH, Urteile vom 2. November 1995 - IX ZR 222/94, WM 1996, 53, 54; 8. Oktober 1998 - IX ZR 257/97, WM 1998, 2327, 2329 m.w.Nachw. und 27. Januar 2000 - IX ZR 198/98, WM 2000, 410, 412).
BGH, 14.05.2002 - XI ZR 50/01 B�rgschaft - Leistungsf�higkeit eines B�rgen; Rechtm��igkeit Ehegattenb�rgschaftDas gilt auch f�r eine vor dem 1. Januar 1999 �bernommene B�rgschaft (Aufgabe von BGH WM 1998, 2327, 2329 f.).*).Er sieht sich jedoch daran gehindert, die von ihm f�r die Zukunft anerkannten Grunds�tze auch auf B�rgschaftsvertr�ge aus der Zeit vor dem 1. Januar 1999 anzuwenden (Urteil vom 8. Oktober 1998 - IX ZR 257/97, WM 1998, 2327, 2329 f.), weil f�r die Kreditinstitute nicht hinreichend klar gewesen sei, inwieweit sie ihr Interesse an einem m�glichst wirksamen Schutz vor Verm�gensverschiebungen �ber die blo�e Hereinnahme einer B�rgschaft hinaus durch geeignete vertragliche Regelungen absichern mu�ten.
BGH, 11.07.2002 - IX ZR 326/99 Zwangsvollstreckung - Titel bleibt trotz Rechtsprechungs�nderung vollstreckbarDamit verst��t die B�rgschaft auch aus diesem Grunde gegen die guten Sitten und ist gem�� � 138 Abs. 1 BGB nichtig (vgl. BGHZ 136, 347, 352 f; BGH, Urt. v. 8. Oktober 1998 - IX ZR 257/97, WM 1998, 2327, 2328; v. 27. Januar 2000 - IX ZR 198/98, WM 2000, 410, 412).
BGH, 25.11.1999 - IX ZR 40/98 Unwirksamkeit einer Ehegattenb�rgschaftSind die finanziellen Mittel des B�rgen mit R�cksicht auf die H�he der verb�rgten Hauptschuld praktisch bedeutungslos und hat der Gl�ubiger kein rechtlich vertretbares Interesse an dem vereinbarten Haftungsumfang, so kann ein solches wirtschaftlich sinnloses Rechtsgesch�ft gem�� � 138 Abs. 1 BGB nichtig sein, ohne da� es auf weitere belastende Umst�nde ankommt (BGHZ 125, 206, 210 f; 136, 347, 350 f; BGH, Urt. v. 8. Oktober 1998 - IX ZR 257/97, WM 1998, 2327, 2328).Ein solcher Zweck, der grunds�tzlich schutzw�rdig ist, gibt in der Regel der B�rgenhaftung einer wirtschaftlich leistungsunf�higen Ehefrau - insbesondere f�r Gesch�ftskredite wie im vorliegenden Fall - einen wirtschaftlich vern�nftigen, mit den berechtigten Interessen der Vertragspartner zu vereinbarenden Sinn, so da� grunds�tzlich ein Versto� gegen die guten Sitten ausscheidet (BGHZ 128, 230, 234 ff; 132, 328, 331; 134, 325, 327 f; 136, 347, 353; f�r B�rgschaften ab 1. Januar 1999: BGH, Urt. v. 8. Oktober 1998 - IX ZR 257/97, WM 1998, 2327, 2329 f).Ein solcher ist angenommen worden, wenn der vereinbarte B�rgschaftsumfang v�llig au�er Verh�ltnis zu einem wegen vorrangiger Sicherheiten - insbesondere durch Grundpfandrechte - beschr�nkten Gl�ubigerrisiko stand, so da� die B�rgenverpflichtung �ber das Sicherungsbed�rfnis des Gl�ubigers bei Abschlu� des B�rgschaftsvertrages weit hinausging (BGHZ 125, 206, 212; 136, 347, 354; BGH, Urt. v. 8. Oktober 1998, aaO).
BGH, 28.05.2002 - XI ZR 199/01 B�rgschaftsrecht - Grunds�tze der Sittenwidrigkeit auch f�r Kommanditisten?Das gilt, wie der erkennende Senat in seinen Urteilen vom 14. Mai 2002 (XI ZR 50/01 und 81/01, beide zur Ver�ffentlichung vorgesehen) unter �nderung der Rechtsprechung des IX. Zivilsenats (vgl. Urteil vom 8. Oktober 1998 - IX ZR 257/97, WM 1998, 2327, 2329 f.) n�her ausgef�hrt hat, auch f�r B�rgschaftsvertr�ge aus der Zeit vor dem 1. Januar 1999.
BGH, 14.05.2002 - XI ZR 81/01 B�rgschaft - Zur Sittenwidrigkeit einer Ehegattenb�rgschaftDas gilt auch f�r eine vor dem 1. Januar 1999 �bernommene B�rgschaft (Aufgabe von BGH WM 1998, 2327, 2329 f.).*).Er sieht sich jedoch daran gehindert, die von ihm f�r die Zukunft anerkannten Grunds�tze auch auf B�rgschaftsvertr�ge aus der Zeit vor dem 1. Januar 1999 anzuwenden (BGH, Urteil, vom 8. Oktober 1998 - IX ZR 257/97, WM 1998, 2327, 2329 f.), weil f�r die Kreditinstitute nicht hinreichend klar gewesen sei, inwieweit sie ihr Interesse an einem m�glichst wirksamen Schutz vor Verm�gensverschiebungen �ber die blo�e Hereinnahme einer B�rgschaft hinaus durch geeignete vertragliche Regelungen absichern mu�ten.
BGH, 11.02.2003 - XI ZR 214/01 B�rgschaftsrecht - Sittenwidrigkeit einer Ehegattenb�rgschaftDieser Standpunkt wird inzwischen im Grundsatz auch vom IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs geteilt (vgl. Urteil vom 8. Oktober 1998 - IX ZR 257/97, WM 1998, 2327, 2329 f.).
OLG M�nchen, 07.05.1999 - 21 U 6544/98 OLG Stuttgart, 23.11.2004 - 6 U 82/03 Verbraucherrecht - Haust�rsituation auch bei anbieterinitiierten Verhandlungen!
OLG Frankfurt, 03.12.2004 - 24 U 121/04 B�rgschaft - Sittenwidrigkeit einer Ehegattenb�rgschaft
OLG D�sseldorf, 06.12.2007 - 10 U 138/06 Beweistkraft einer notariellen Urkunde; Sittenwidrigkeit der �bernahme einer …
OLG Dresden, 18.10.2001 - 19 U 1064/01 B�rgschaft - Ehegattenb�rgschaft
OLG Frankfurt, 26.10.2000 - 16 U 229/99 Leistungsunf�hige Ehegattenb�rgin: Treuwidrigkeit der Inanspruchnahme; konkrete …
OLG K�ln, 25.03.2002 - 13 W 4/02 Begrenzung des B�rgenrisiko durch anderweitige Sicherheiten
OLG Saarbr�cken, 27.08.2002 - 7 U 913/01 Sittenwidrigkeit der B�rgschaft eines GmbH-Gesch�ftsf�hrers
OLG Koblenz, 05.06.2001 - 3 U 1568/00 Sittenwidrigkeit einer B�rgschaft bei krasser �berforderung des aus emotionaler …
OLG Naumburg, 19.07.2001 - 2 U 3/01 Abgrenzung Garantie-B�rgschaft
OLG K�ln, 24.08.2001 - 13 W 107/00 LG Bonn, 18.01.2002 - 10 O 356/01 Kurzlink:
Rechtsprechung BGH, 13.10.1998 - XI ZR 282/97 Volltextver�ffentlichungen (6)
B�rsentermingesch�ft: Anforderungen an Wiederholungsunterrichtung
B�rsG � 53 Abs. 2 S. 3 (F: 11. Juli 1989)Zul�ssiger Zeitraum f�r die Wiederholungsunterrichtung
B�rsentermingesch�ftsf�higkeit von Nichtkaufleuten: Wiederholungsunterrichtung
Wiederholungsunterzeichnung des B�rsen-Infoblattes nach � 53 B�rsG a. F. nur innerhalb des Zeitkorridors von zwei Monaten vor und nach Ablauf eines Jahres
BGH, 13.10.1998 - XI ZR 282/97
NJW-RR 1999, 119
ZIP 1998, 1904
MDR 1999, 105
WM 1998, 2330
BB 1998, 2445
Wird zitiert von ... (7) BGH, 25.06.2002 - XI ZR 218/01 Bankenrecht - Kontof�hrungsbefugnisse f�r B�rsentermingesch�fte bei Oder-Konten(2) Die Devisentermingesch�fte, die der Widerbeklagte zu 2) in der Zeit vom 24. Februar 1993 bis zum 24. M�rz 1994 und vom 9. September 1994 bis zum 16. Februar 1995 geschlossen hat, sind f�r ihn verbindlich, weil er aufgrund der Unterzeichnung von Unterrichtungsschriften der Beklagten zu 1) am 24. Februar 1993 (vgl. zur 13-monatigen Wirkung dieser Unterrichtung: Senat, Beschlu� vom 2. Dezember 1997 - XI ZR 121/97, WM 1998, 25; Urteil vom 13. Oktober 1998 - XI ZR 282/97, WM 1998, 2330, 2331) und am 9. September 1994 termingesch�ftsf�hig war.
BGH, 05.10.1999 - XI ZR 296/98 Gesch�fte mit Bandbreiten-Optionsscheinen als B�rsentermingesch�fteDer Kl�ger hat durch Unterzeichnung der Informationsschrift der Beklagten "Wichtige Informationen �ber Verlustrisiken bei B�rsentermingesch�ften" am 5. M�rz 1995 die Termingesch�ftsf�higkeit auch f�r Gesch�fte mit solchen Optionsscheinen erlangt (� 53 Abs. 2 B�rsG) und durch die Wiederholungsunterrichtung am 5. M�rz 1996 f�r die drei folgenden Jahre, nicht, wie den nicht tragenden Gr�nden des Senatsurteils vom 13. Oktober 1998 (XI ZR 282/97, WM 1998, 2330, 2331) entnommen werden k�nnte, lediglich f�r die n�chsten beiden Jahre, behalten (� 53 Abs. 2 Satz 4 B�rsG).
BGH, 26.01.1999 - XI ZR 93/98 Behandlung von Schuldanerkenntnissen termingesch�ftsf�higer Personen; Erlangung …Die Ausf�hrungen des Berufungsurteils, gegen die die Revision nichts vorbringt, entsprechen insoweit, abgesehen davon, da� der Zeitraum fehlender Termingesch�ftsf�higkeit am Anfang und Ende um jeweils einen Tag zu lang bemessen wurde, der neuesten Rechtsprechung des Senats (Senatsbeschlu� vom 2. Dezember 1997 - XI ZR 121/97, WM 1998, 25; Senatsurteil vom 13. Oktober 1998 - XI ZR 282/97, WM 1998, 2330, 2331).
OLG Stuttgart, 23.02.2000 - 9 U 71/99 Devisentermingesch�fte - Bereicherungsausgleich bei Kontokorrentkonto - …Die Wiederholungsunterrichtung vom 18.8.1990 war als solche wirksam, weil sie innerhalb des bei Anwendung von � 53 Abs. 2 B�rsG a.F. zu beachtenden Zeitkoridors vom 11. bis zum 13. Monat nach der Erstunterrichtung erfolgte (BGH WM 98, 25; WM 98, 2330; DB 99, 794).In der Tat hat der BGH (WM 98, 2330) ausgef�hrt, Nichtkaufleute erlangten durch Unterzeichnung der � 53 Abs. 2 B�rsG entsprechenden Informationsschrift B�rsentermingesch�ftsf�higkeit f�r drei Jahre, wobei eine nicht innerhalb des genannten Zeitkorridors liegende Wiederholungsunterrichtung nicht die B�rsentermingesch�ftsf�higkeit f�r die n�chsten beiden Jahre bewirken k�nne (vgl. auch Sch�fer/M�ller, Haftung f�r fehlerhafte Wertpapier-Dienstleistungen, RN 456).
BGH, 11.05.1999 - XI ZR 192/98 a) Nach der Rechtsprechung des Senats (Beschlu� vom 2. Dezember 1997 - XI ZR 121/97, WM 1998, 25 und Urteil vom 13. Oktober 1998 - XI ZR 282/97, WM 1998, 2330 f.), von der die Revision ausgeht, war die erste Wiederholungsunterrichtung nach � 53 Abs. 2 Satz 3 B�rsG a.F. in einem Zeitraum von einem Monat vor und nach Ablauf eines Jahres nach der am 3. August 1989 erfolgten Erstinformation vorzunehmen, hier also in der Zeit vom 3. Juli bis zum 3. September 1990.Sie ist als erneute Erstinformation zu werten und hat die Jahresfrist f�r die erste Wiederholung mit einem Zeitkorridor von je einem Monat vor und nach Ablauf eines Jahres ausgel�st (Senatsurteil vom 13. Oktober 1998 - XI ZR 282/97, WM 1998, 2330, 2331).
OLG Stuttgart, 16.02.2005 - 9 U 171/03 Bankenhaftung bei Verlusten durch B�rsentermingesch�fte: Offenlegungspflicht der …In den Jahren 1994 und 1995 war nach der damals geltenden Fassung des B�rsG die erste Informationswiederholung in einem zeitlichen Abstand von 11 bis 13 Monaten durchzuf�hren (BGH WM 1998, 25; 1998, 2330).
OLG K�ln, 12.09.2001 - 13 U 112/00 Bankrecht; Ausgleich von Verlusten bei zeitweise fehlender …Das Landgericht hat die Termingesch�ftsf�higkeit des Kl�gers mit Recht auf die Zeit vom 28.10.1993 (= Unterzeichnung der Informationsschrift nach � 53 B�rsG) bis 28.11.1994 (unter der Geltung des � 53 Abs. 2 S.3 B�rsG a.F. verlor die Erstunterrichtung ihre Wirkung erst nach dreizehn Monaten, BGH NJW 1998, 685 und NJW-RR 1999, 119) beschr�nkt.