Source: http://docplayer.org/12526065-Sozial-und-verfassungsrechtliche-aspekte-der-buergerversicherung.html
Timestamp: 2018-03-22 16:01:16
Document Index: 87473803

Matched Legal Cases: ['Art. 74', 'Art. 74', 'Art. 74', 'Art. 3', 'Art. 3', 'Art. 3', 'Art. 74', 'Art. 2', 'Art. 3', 'Art. 3', 'EuG', 'EuG', 'Art. 3', 'Art. 3']

Sozial- und verfassungsrechtliche Aspekte der Bürgerversicherung - PDF
Download "Sozial- und verfassungsrechtliche Aspekte der Bürgerversicherung"
1 2008 AGI-Information Management Consultants May be used for personal purporses only or by libraries associated to dandelon.com network. Prof. Dr. Karl-Jürgen Bieback Sozial- und verfassungsrechtliche Aspekte der Bürgerversicherung Nomos
2 Inhaltsverzeichnis A. Sozialpolitische Aspekte der»bürgerversicherung«13 I. Einleitung: Die Diskussion um die»bürgerversicherung«13 II. Sozialpolitische Aspekte der Bürgerversicherung Die Gefahrdung der Mitgliederbasis: Die Erosion des»normalarbeits- und Normalsozialversicherungsverhältnisses«15 2. Schutzbedürftigkeit Selbständiger Sinkende Bedeutung des Lohneinkommens am Einkommen der Versicherungspflichtigen Senkung der Lohnnebenkosten Verteilungspolitische Ungerechtigkeiten Wachstum des Gesundheitsmarkts Wettbewerb auf dem Gesundheitsmarkt Was die Bürgerversicherung nicht lösen kann 24 III. Bürgerversicherung und Versicherungspflicht im europäischen Vergleich Bürgerversicherung: Standard in Europa 25 a. Mitgliedschaft aller Erwerbstätigen in gesetzlichen Systemen 25 b. Versicherungspflichtgrenze 27 c. Beitragsbezug der Leistungen und Beitragsbemessungsgrenze Historische Wurzeln der Bürgerversicherung und ihre Spuren in Deutschland 28 IV Bereits vorhandene Elemente der Bürgerversicherung in der deutschen Sozialversicherung Mitgliedschaft Selbständiger und sonstiger Personen in der GKV und GRV 29 a. Heimarbeiter 29 b. Einbezug»kleiner Selbständiger«29 c. Die freiwillige Versicherung Selbständiger 31 d. Die»alten Selbständigen«innerhalb der Sozialversicherung 32 e. Die Pflegeversicherung als Volksversicherung 35 f. Versicherungspflicht bzw. Versicherungsberechtigung anderer Gruppen 36 g. Fazit 37
3 2. Abschaffung der Versicherungspflichtgrenze Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze Beitragspflicht sonstiger Einkommen neben dem Arbeitsentgelt 41 V Bürgerversicherung und Stärkung des Solidarprinzips Sozialversicherung und sozialer Ausgleich 43 a. Die Formen des sozialen Ausgleichs in der Sozialversicherung 43 b. Sozialer Ausgleich und Versicherungs-/Vörsorgeprinzip 45 c. Notwendigkeit des sozialen Ausgleichs der Sozialversicherung im Verhältnis zur Privatversicherung Sozialversicherung und (homogene) Solidargemeinschaft? Solidarprinzip und die Autonomie sozialer Sicherungssysteme 48 B. Rechtliche Aspekte der personellen Ausweitung der Sozialversicherung 51 I. Kompetenz des Bundesgesetzgebers zur Einführung der Bürgerversicherung aus Art. 74 Abs. 1 Nr. 12 GG? Die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts zur Kompetenz für die Regelung von»sozialversicherung«51 2. Begrenzung der Risikogemeinschaft aus dem Wesen einer (Sozial-) Versicherung? 52 a. Historische Fixierung des Typus»Sozialversicherung«53 b.»sozialversicherung«als Arbeitnehmerversicherung? - Systematische Interpretation und Offenheit der Kompetenznorm 56 c. Fazit: Art. 74 Abs. 1 Nr. 12 GG als offene, Reformen ermöglichende Kompetenznorm 58 d. Enger Konnex von Mitgliedschaft, Beitragspflicht und Leistungsberechtigung Die Kompetenz zur Regelung des»sozialversicherungsbeitrags«in Abgrenzung zur Finanzverfassung 60 a. Maßstabgebende Bedeutung der Finanzierung allgemeiner Aufgaben durch die Steuer? 60 b. Einwände gegen die strikte Bindung der Sozialj Versicherung an die Vorgaben der Finanzverfassung 61 * c. Finanzierung»allgemeiner«Aufgaben durch Sozialversicherungsbeiträge? 65 II. Erweiterung der Pflichtmitgliedschaft auf Selbständige und die Grundrechte der neu versicherten Personen Sozialversicherungspflicht als Eingriff in die»vorsorgefreiheit«66
4 2. Vermutung für die Rechtmäßigkeit bei Gestaltung der Sozialversicherung innerhalb der Kompetenz des Art. 74 Abs. 1 Nr. 12 GG? Rechtfertigung und Verhältnismäßigkeit des Eingriffs wegen»schutzbedürftigkeit«der neuen Mitglieder? 69 a. Inhalt der Anforderung»Schutzbedürftigkeit«70 b. Das Verständnis von»schutzbedürftigkeit«in der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts zum (Sozial-)Versicherungszwang 77 c. Schutzbedürftigkeit der Selbständigen für den Einbezug in die GRV und GKV 83 d. Fazit Rechtfertigung und Verhältnismäßigkeit des Eingriffs wegen sonstiger Gründe des öffentlichen Interesses 86 a. Ausschließliche Rechtfertigung des Versicherungszwangs durch»schutzbedürftigkeit«? 86 b. Sonstige Gründe für eine Legitimation der Sozialversicherungspflicht Verhältnismäßige Alternative: Private Pflichtversicherung? Anforderungen aus Art. 3 Abs. 1 GG 95 a. Gruppennützigkeit als grundrechtliche Schranke der Mitgliedschaft in der»sozialversicherung«96 b. Systemfremdheit des interpersonalen sozialen Ausgleichs in der GKV 97 c. Differenzierungspflicht zwischen Sozialleistungssystemen für abhängig Beschäftigte und Selbständige? Art. 3 Abs. 1 GG und die Steuerfinanzierung partieller Sozialversicherungssysteme 99 III. Grundrechte der Versicherten und die Anhebung oder Beseitigung der Versicherungspflichtgrenze in der GKV Schutzbedürftigkeit oberhalb der jetzigen Pflichtversicherungsgrenze Versicherungspflichtgrenze und das Prinzip einer solidarischen Lastentragung Weniger eingreifendes Mittel? Beseitigung der Versicherungspflichtgrenze legitimiert aus Art. 3 Abs. 1 GG? 105 IV Notwendiger Schutz der bisher privat Versicherten 106 V Rechtspositionen der Privaten Versicherungsunternehmen Einschränkung der Tätigkeit privater Krankenversicherungsunternehmen bei der alleinigen Zuständigkeit der GKV 108 a. Eingriff in die Berufsausübungsfreiheit 108
5 b. Rechtfertigung des Eingriffs in die Berufsausübung Schutz bisheriger Versicherungsverhältnisse in der PKV 113 VI. Europarechtliche Bedenken gegen eine Ausweitung des»versicherungsmonopols«? Überprüfung von»versicherungsmonopolen«am Wettbewerbsrecht der EU Zulässigkeit nationaler»versicherungsmonopole«nach EU-Recht 115 VII. Auswirkungen der Erweiterung der Mitgliedschaft auf die Ausgestaltung der Sozialversicherung Bestimmung der beitragspflichtigen Einnahmen, der Versicherungspflicht- und Beitragsbemessungsgrenze sowie des Beitragseinzugs Stärkere Differenzierung der Finanzierung und des sozialen Schutzes? 117 a. Differenzierung der Leistungen nach Schutzbedürftigkeit 118 b. Ungleiche Beitragstragung - Probleme des Arbeitgeberbeitrags 119 c. Differenzierung in der Beitragsfinanzierung 121 C. Spezielle Schranken für die Einbeziehung von Beamten? 123 I. Einbezug in die GKV Die Beihilfe selbst kein hergebrachter Grundsatz des Berufsbeamtentums Vorsorgefreiheit als hergebrachter Grundsatz des Berufsbeamtentums? Beihilfe als Teil der Alimentation Unvereinbarkeit der Beitragszahlung zur GKV mit dem Grundsatz der amtsangemessenen Alimentation? 126 II. Einbezug in die GRV 127 D. Probleme einer Beitragspflicht sonstiger Einkommen 129 I. Kompetenzrechtliche Vorgaben durch Bindung des verfassungs rechtlichen Typus»Sozialversicherung«an das Äquivalenzprinzip? Unbrauchbarkeit des Begriffs»Äquivalenz«zur Bestimmung der Kompetenz gem. Art. 74 Abs. 1 Nr. 12 GG Anerkennung des»äquivalenzprinzips«in der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts? Finanzverfassungsrechtliche Einwände
6 II. Grundrechtliche Schranken der Einbeziehung sonstigen Einkommens Eingriff in Art. 2 Abs. 1 GG Rechtfertigung des Eingriffs durch das»solidar-«und»leistungsfähigkeitsprinzip«137 a. Geltung auch für die Beitragserhebung? 138 b. Einwände aus der Struktur der GKV als»beschäftigungsversicherung« Schranken durch Art. 3 Abs. 1 GG in Verbindung mit dem Äquivalenzprinzip 145 a. Abstrakte Geltung im Rahmen des Art. 3 Abs. 1 GG 145 b. Geltung als übergeordnetes Prinzip bei Systemen mit Lohnersatzleistungen Fazit 148 III. Auswirkungen der Erweiterung der Bemessungsgrundlage für Beiträge auf die Ausgestaltung der Sozialversicherung Beibehaltung der lohnbezogenen Beitragsbemessungs- und Versicherungspflichtgrenzen? 148 a. Begründung der Versicherungspflicht nur durch Erwerbstätigkeit und Erwerbseinkommen 149 b. Beibehaltung einer unteren Versicherungspflichtgrenze auf der Basis von Erwerbseinkommen 150 c. Beibehaltung einer oberen Versicherungspflichtgrenze auf der Basis des Erwerbseinkommens Feststellung des beitragspflichtigen Einkommens und Einzug der Beiträge 152 IV Besonderheiten bei der Heranziehung von Kapitaleinkünften zur Finanzierung der GKV - das»zwei-säulenmodell« Materiellrechtliche Aspekte einer beitragsrechtlichen Sonderbehandlung der Kapitaleinkommen Kompetenz- und finanzverfassungsrechtliche Aspekte einer»abgeltungssteuer«154 E. Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze 157 F. Integration der Privatversicherung in die Sozialversicherung und umfassender Risikostrukturausgleich 158 I. Modelle und ihre sozialrechtlichen und sozialpolitischen Implikationen 158 II. Gemeinschaftsrechtlicher Rahmen
7 1. Regulierter Wettbewerb zwischen GKV und PKV im Rahmen des Misch- und Konkurrenzmodells Ausnahme für den Risikostrukturausgleich zwischen GKV und PKV (Modell 2)? Der soziale Ausgleich i. S. des Einkommensausgleichs als notwendiges Element der GKV 162 a. Komplexe Abwägung des EuGH 162 b.»solidarprinzip«i. S. des EuGH 163 c. Immanente Schranken eines Versicherungsmonopols der GKV im Rahmen der Bürgerversicherung Fazit 165 III. Probleme des nationalen Verfassungsrechts Kompetenz des Bundes 166 a. Kompetenz des Bundes zum Einbezug der PKV in die Bürgerversicherung 166 b. Kompetenz des Bundes zum systemübergreifenden Risikostrukturausgleich Einschränkung der Tätigkeit von Krankenversicherungsunternehmen im Misch- und Konkurrenzmodell 168 a. Eingriffsart und Eingriffstiefe 168 b. Rechtfertigung des Eingriffs 170 c. Art. 3 Abs. 1 GG und Steuerfinanzierung der GKV Materielle Verfassungsmäßigkeit des systemübergreifenden Risikostrukturausgleichs: Verstoß gegen Art. 3 Abs. 1 GG? 171 a. Externe Gleichbehandlung: Hinreichende Gründe für die Einbeziehung der PKV-Unternehmen und ihrer Mitglieder in den systemübergreifenden Risikostrukturausgleich 171 b. Verteilung der Last: Externe Gleichbehandlung im Verhältnis zur GKV und interne Gleichbehandlung zwischen den Mitgliedern der PKV 172 c. Umsetzungsprobleme Fazit 175 G. Einbezug der Versorgungswerke der Freien Berufe 176 H. Zusammenfassung 178 Literaturverzeichnis
Verfassungs- und sozialrechtliche Probleme einer Änderung und eines Fortfalls der Beitragsbemessungsgrenze (BBG) in der GKV
Verfassungs- und sozialrechtliche Probleme einer Änderung und eines Fortfalls der Beitragsbemessungsgrenze (BBG) in der GKV I. Die BBG in den Konzepten der Bürgerversicherung II. Entwicklung und Funktion
Diskussionspapiere Verfassungs- und sozialrechtliche Probleme einer Änderung der Beitragsbemessungsgrenze in der GKV Prof. Dr. Karl-Jürgen Bieback WSI-Diskussionspapier Nr. 185 Juni 2013 Wirtschafts- und
Diskurs. Ausweitung des Pflichtversicherungskreises in der GKV. Sozialpolitik. Dezember 2010
Dezember 2010 Expertisen und Dokumentationen zur Wirtschafts- und Sozialpolitik Ausweitung des Pflichtversicherungskreises in der GKV Gesprächskreis Sozialpolitik I II Expertise im Auftrag der Abteilung
Working Paper Verfassungs- und sozialrechtliche Probleme einer Änderung der Beitragsbemessungsgrenze in der GKV
econstor www.econstor.eu Der Open-Access-Publikationsserver der ZBW Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft The Open Access Publication Server of the ZBW Leibniz Information Centre for Economics Bieback,