Source: https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=20008636&FassungVom=2014-01-02&ShowPrintPreview=True
Timestamp: 2020-08-12 13:16:11
Document Index: 323877539

Matched Legal Cases: ['§ 61', '§ 61', '§ 1', '§ 63', '§ 65', '§ 1']

RIS - Personengruppenverordnung 2014 - Bundesrecht konsolidiert, Fassung vom 02.01.2014
Bundesrecht konsolidiert: Gesamte Rechtsvorschrift für Personengruppenverordnung 2014, Fassung vom 02.01.2014
BGBl. II Nr. 63/2019
Gemäß § 61 Abs. 3 Z 4 Universitätsgesetz 2002 – UG, BGBl. I Nr. 120/2002, gilt für Angehörige folgender Personengruppen die allgemeine Zulassungsfrist gemäß § 61 Abs. 1 UG:
(1) Angehörige der in § 1 genannten Personengruppen sind gemäß § 63 Abs. 3 Z 4 UG bei Vorliegen der im Universitätsgesetz 2002, BGBl. I Nr. 120/2002, in der geltenden Fassung, festgelegten Voraussetzungen der Zulassung zu ordentlichen Studien unbefristet zuzulassen.
(2) Ob die Voraussetzungen gemäß Abs. 1 vorliegen, wird im Rahmen des Zulassungsverfahrens an den Universitäten festgestellt; die Erlassung eines gesonderten Bescheides ist nicht erforderlich.
Gemäß § 65 Abs. 4 UG gelten für die Zulassung zu ordentlichen Studien folgende Reifezeugnisse für die Ermittlung des Vorliegens der besonderen Universitätsreife als in Österreich ausgestellt:
Reifezeugnisse von Angehörigen der in § 1 genannten Personengruppen;
von deutsch- oder ladinischsprachigen Südtiroler Sekundarschulen zweiten Grades ausgestellte Reifezeugnisse, sofern damit nicht in Italien ohnehin der unmittelbare Hochschulzugang verbunden ist.
Diese Verordnung tritt mit 1. Jänner 2014 in Kraft; gleichzeitig tritt die Personengruppenverordnung BGBl. II Nr. 211/1997, zuletzt geändert durch die Verordnung BGBl. II Nr. 15/1998 außer Kraft.
Auf Anträge auf Zulassung zum Studium, die vor dem 1. Jänner 2014 an der jeweiligen Universität eingelangt sind, ist die Verordnung des Bundesministers für Wissenschaft und Verkehr über die Festlegung von Personengruppen bei der Zulassung zu ordentlichen Studien (Personengruppenverordnung), BGBl. II Nr. 211/1997, in der Fassung der Verordnung BGBl. II Nr. 15/1998, anzuwenden.