Source: https://tender-search.com/tender-details/deutschland-berlin-empfangsdienste/
Timestamp: 2019-03-20 11:40:02
Document Index: 60749969

Matched Legal Cases: ['§ 123', '§ 124', '§ 47', '§ 47', '§ 56', '§155', '§ 160']

Deutschland : Berlin - Empfangsdienste | Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e. V. | Deutschland, Berlin | Gegenstand des Auftrags ist die Erbri...
Deutschland : Berlin - Empfangsdienste
Gegenstand des Auftrags ist die Erbringung von Empfangs- und Sicherheitsdienstleistungen für die Geschäftsstelle des DGUV e.V. in Sankt Augustin (Alte Heerstr. 111, 53757 Sankt Augustin) durch einen externen Dienstleister, Auftragnehmer. Erfasst sind u.a. die Besetzung des Gebäudeempfangs und Verschlussrundgänge.
1. E 1: Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers: Allgemeine Angaben zum Bieter (Anschrift, Gründungsjahr, Kernkompetenz, Ansprechpartner, Art der Bewerbung usw.). Es ist der vom Auftraggeber zur Verfügung gestellte Vordruck in Form einer Eigenerklärung zu verwenden.
2. E 2: Erklärung, dass keiner der in § 123 und § 124 GWB genannten Ausschlussgründe vorliegt. Es ist der vom Auftraggeber zur Verfügung gestellte Vordruck in Form einer Eigenerklärung zu verwenden.
3. E 3: Von den Bietern ist eine vom Auftraggeber als Formular zur Verfügung gestellte Eigenerklärung abzugeben, dass ein notwendiger Eintrag in das Berufs-/Handelsregister vorliegt, die Krankenversicherungsbeiträge der Mitarbeiter ordnungsgemäß abgeführt und alle steuerliche Verpflichtungen erfüllt wurden und ggf. die Mitgliedschaft in der zuständigen Berufsgenossenschaft besteht.
Sollte das Angebot in die engere Wahl kommen, sind entsprechende aktuelle Nachweise (Unbedenklichkeitsbescheinigungen etc., nicht älter als 6 Monate zum Zeitpunkt der Einreichung) auf Aufforderung des Auftraggebers innerhalb einer angemessenen Frist (in der Regel innerhalb von 6 Kalendertagen) vorzulegen. Entsprechende Nachweise sind daher rechtzeitig bei den zuständigen Stellen zu beantragen.
1. E 8: Angabe der Anzahl der jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer im Bereich Empfangs- und Sicherheitsdienstleistungen für jedes der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre. Die Anzahl der Mitarbeiter im Bereich Empfangs- und Sicherheitsdienstleistungen muss im Durchschnitt der vergangenen drei Jahre mindestens 6 betragen haben. (Mindestanforderung)
2. E 9: Darstellung von mindestens drei Referenzen über vergleichbare Aufträge, deren Abschluss (Vertragsende) zum Zeitpunkt des Schlusstermins für die Einreichung der Angebote maximal 3 Jahre zurückliegen darf, mit Angabe des Empfängers und seines Ansprechpartners, der Art und Umfang des Auftrags inkl. des Leistungszeitraums. Eine Referenz ist mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbar, wenn sie folgende Kriterien abdeckt:
— Betreuungszeitraum von mind. 12 zusammenhängenden Monaten,
— Betreuung eines Büro-/Verwaltungsgebäudes mit mind. 200 Mitarbeitenden
(Mindestanforderung).
1. E 7: Erklärung, dass der Bieter eine Betriebshaftpflichtversicherung mit mindestens folgenden Deckungssummen vor einer Auftragserteilung (=Zuschlag) abschließen wird (=Mindestanforderung):
Erforderliche Deckungssummen je Schadensfall pro Jahr 2-fach maximiert:
Personen-, Sach- und Vermögensschäden 5 000 000 EUR
Abhandenkommen bewachter Sachen 1 000 000 EUR
Schlüsselschäden 100 000 EUR
Bearbeitungsschäden 500 000 EUR
Sofern eine Versicherung mit dem geforderten Mindestumfang bereits abgeschlossen wurde, ist dem Angebot ein entsprechender Nachweis in Kopie, nicht älter als 6 Monate zum Zeitpunkt der Einreichung, beizufügen. Es muss erkennbar sein, dass der Versicherungsschutz (auch) für den Bieter gilt.
— Spezifische Mindestanzahl der Mitarbeiter: 6
— Drei Referenzen über vergleichbare Aufträge
— Erklärung zum Abschluss einer Betriebshaftpflichtversicherung im angegebenen Umfang oder sofern bereits vorhanden, die Einreichung eines entsprechenden Nachweises.
1) Die Vergabeunterlagen stehen ausschließlich zum kostenlosen Download auf dem Deutschen Vergabeportal unter www.dtvp.de (Identifikationsnr: CXP4Y6CY7PS) zur Verfügung. Das Projekt kann über die Suchfunktion gefunden und nach Freischaltung die Unterlagen heruntergeladen werden. Auch alle weiteren verfahrensbedeutsamen Informationen werden ausschließlich über die Vergabeplattform DTVP bereitgestellt. Ebenso wird die Kommunikation hierüber abgewickelt. Es ist deshalb für alle Interessenten entscheidend, dass Zugang zum Projektraum auf DTVP besteht.
2) Die zur Verfügung gestellten Vergabeunterlagen sind durch die Interessenten umgehend auf Vollständigkeit, Widerspruchsfreiheit und eventuelle Unklarheiten zu prüfen. Fragen und Anmerkungen sind unverzüglich, spätestens jedoch bis zum in der Angebotsaufforderung Punkt VIII. benannten Zeitpunkt und ausschließlich über den Kommunikationsbereich des DTVP zu stellen (durch Hinterlassen von Nachrichten im Projektraum). Die Vergabestelle wird die Fragen und die Antworten darauf in anonymisierter Form allen Interessenten zur Verfügung stellen (ebenfalls über den Kommunikationsbereich des DTVP).
3) Im Falle einer Bietergemeinschaft ist ein bevollmächtigter Vertreter zu benennen, dem von allen Mitgliedern, insbesondere hinsichtlich der rechtsverbindlichen Abgabe und dem Empfang von Erklärungen, der Entgegennahme von Zahlungen mit uneingeschränkter Wirkung für jedes Mitglied sowie zur Vornahme von Verfahrenshandlungen auch im Rahmen dieses Vergabeverfahrens, Vertretungsmacht eingeräumt wird. Ferner ist eine Erklärung abzugeben, dass alle Mitglieder der Bietergemeinschaft für die Vertragserfüllung und etwaige Schadensersatzansprüche gegenüber dem AG gesamtschuldnerisch haften. (Gesondertes Formular D 1)
4) Beruft sich der Bieter oder die Bietergemeinschaft zum Nachweis seiner/ihrer wirtschaftlichen und finanziellen oder technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit gemäß § 47 Abs. 1 S. 1 VgV auf die Kapazitäten anderer Unternehmen (z. B. eines Unterauftragnehmers oder der Muttergesellschaft) (sog. Eignungsleihe), so muss der Bieter/die Bietergemeinschaft das Unternehmen benennen und für dieses Unternehmen die erforderlichen Erklärungen/ Unterlagen in dem Umfang vorlegen, in dem er sich auf die Fähigkeiten des Dritten zum Nachweis seiner Leistungsfähigkeit beruft. Zudem muss der Bieter/die Bietergemeinschaft mit dem Angebot eine Verpflichtungserklärung (Formular D 2) dieses Unternehmens vorlegen, mit der dieses/dieser bestätigt, dass es/er dem Bieter im Auftragsfall die erforderlichen Mittel zur Verfügung stellt. Es wird darauf hingewiesen, dass ein anderes Unternehmen i.S.v. § 47 Abs. 1 S. 1 VgV nicht nur ein selbständiges, von dem Bieter/der Bietergemeinschaft rechtlich verschiedenes Unternehmen sein kann, sondern hierunter auch ein (konzern-)verbundenes Unternehmen (Mutter-/Tochter-/Schwestergesellschaft) zu verstehen ist.
Beabsichtigt der Bieter, Teile der zu vergebenden Leistung durch Unterauftragnehmer ausführen zu lassen, ohne sich zugleich auf deren Leistungsfähigkeit und/oder Fachkunde zu berufen, muss er die zum Einsatz geplanten Unterauftragnehmer angeben und deren Einsatzbereiche aufzählen (Formular D 2). Auf Verlangen der Vergabestelle muss der Bieter Unterlagen zum Nachweis der Eignung des Nachunternehmers vorlegen.
5) Der Auftraggeber behält sich vor, gem. § 56 Abs. 2 VgV nachzufordern.
6) Optional wird die Möglichkeit einer Ortsbesichtigung des vertragsgegenständlichen Objekts angeboten. Die voraussichtlichen Termine und weitere Informationen finden Sie in Punkt VIII. des Dokuments A. Angebotsaufforderung.
Bekanntmachungs-ID: CXP4Y6CY7PS
Die Einlegung von Rechtsbehelfen gegen dieses Vergabeverfahren richtet sich nach den Vorschriften der §§155 ff. des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Auf die Frist des § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB wird explizit hingewiesen. Danach ist ein Nachprüfungsantrag vor der Vergabekammer nur zulässig, soweit nicht mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Main CPV code 79992000
Gegenstand des Auftrags ist die Erbringung von Empfangs- und Sicherheitsdienstleistungen für die Geschäftsstelle des DGUV e.V. durch einen externen Dienstleister (Auftragnehmer). Erfasst sind u.a. die Besetzung des Gebäudeempfangs und Verschlussrundgänge.
Der Vertrag kann dreimalig verlängert werden (s.o.)
Der Vertrag verlängert sich jeweils (maximal drei Mal) um ein weiteres Jahr, wenn er nicht spätestens drei Monate vor Ablauf der jeweiligen Vertragslaufzeit gekündigt wird. Im Falle der vorgenannten Vertragsverlängerungen endet der Vertrag - sofern nicht schon vorher gekündigt wird - spätestens am 30.6.2023.
Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e.V., Geschäftsstelle Sankt Augustin Alte Heerstr. 111, 53757 Sankt Augustin