Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=OVG%20Sachsen-Anhalt&Datum=18.10.2012&Aktenzeichen=2%20O%20150%2F11
Timestamp: 2020-08-13 17:11:12
Document Index: 131712263

Matched Legal Cases: ['§ 15', '§ 124', '§ 146', '§ 151', '§ 151', '§ 173', '§ 2']

OVG Sachsen-Anhalt, 18.10.2012 - 2 O 150/11 - dejure.org
https://dejure.org/2012,36222
OVG Sachsen-Anhalt, 18.10.2012 - 2 O 150/11 (https://dejure.org/2012,36222)
OVG Sachsen-Anhalt, Entscheidung vom 18.10.2012 - 2 O 150/11 (https://dejure.org/2012,36222)
OVG Sachsen-Anhalt, Entscheidung vom 18. Januar 2012 - 2 O 150/11 (https://dejure.org/2012,36222)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2012,36222) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.
§ 15 RVG, Nr 3201 RVG-VV, § 124a Abs 4 VwGO, § 146 Abs 3 VwGO, § 151 VwGO
Beschwerdewert bei Beschwerde gegen Beschlüsse über Anträge auf gerichtliche Entscheidung ("Erinnerungen") i.S.v. § 151 VwGO
Erstattung von außergerichltichen Kosten eines Beigeladenen im Berufungsverfahren
VG Magdeburg, 29.06.2009 - 4 A 210/07
NVwZ-RR 2013, 167
Rechtswegverweisung; Verfahrensgebühr; Entstehung, (erneute); Prozesstrennung; …
Eine Mehrheit von Ansprüchen, die - wie hier - nicht auf dasselbe Ziel gerichtet ist und deshalb nicht dem "Additionsverbot wegen wirtschaftlicher Identität" unterfällt, ist gemäß § 173 VwGO i. V. m. §§ 2 und 5 ZPO zusammenzurechnen (vgl. BVerwG…, Urteil vom 16. Dezember 1988 - 7 C 93.86 -, juris Rn. 12; Beschluss vom 20. August 1986 - 8 B 26.86 - NVwZ 1987, 219; OVG LSA, Beschluss vom 18. Oktober 2012 - 2 O 150/11 -, juris Rn. 2 zum Fall der subjektiven Klagehäufung).
Festsetzung einer Verfahrensgebühr
Damit entfaltet er eine Tätigkeit, die bereits die Verfahrensgebühr nach Nr. 3100 VV RVG zum Entstehen bringt; die Einreichung eines Schriftsatzes ist hierfür nicht erforderlich (vgl. Oberverwaltungsgericht (OVG) des Landes Sachsen-Anhalt, Beschluss vom 18. Oktober 2012 - 2 O 150/11 -, Rn. 7, juris).
Dies ist auch deshalb naheliegend, weil der Prozessbevollmächtigte - wie vorliegend - für seine Mandantschaft einen positiven Prozessausgang gegen ihre Heranziehung zu einem Abwasserbeitrag durch den Beklagten erstritten hat (vgl. OVG des Landes Sachsen-Anhalt, Beschluss vom 18. Oktober 2012 - 2 O 150/11 -, Rn. 9, juris; OLG Koblenz, Beschl. v. 06.08.2007 - 14 W 578/07 -, m.w.N., juris).
VG München, 30.11.2012 - M 2 M 12.4985
Kostenerinnerung; Verfahrensgebühr; Erstattungsfähigkeit von Anwaltskosten einer …
Nimmt ein Prozessbevollmächtigter aber einen gegen seinen Mandanten gerichteten Rechtsbehelf entgegen, so ist ohnehin anzunehmen, dass er prüft, was für seinen Mandanten zu veranlassen ist (OVG Sachsen-Anhalt vom 18.10.2012 Az. 2 O 150/11 juris).