Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=BGHZ%2010,%2030
Timestamp: 2019-11-15 23:02:23
Document Index: 171006116

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'Art. 131', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 6', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'Art. 131', 'Art. 131', '§ 77', 'BGH', 'Art. 131', 'BGH', '§ 63', 'Art. 131', 'BGH', 'BGH', 'Art. 131', 'Art. 131', 'BGH', 'Art. 131', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 143', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 18.05.1953 - III ZR 364/52 - dejure.org
BGH, 18.05.1953 - III ZR 364/52
https://dejure.org/1953,112
BGH, 18.05.1953 - III ZR 364/52 (https://dejure.org/1953,112)
BGH, Entscheidung vom 18.05.1953 - III ZR 364/52 (https://dejure.org/1953,112)
BGH, Entscheidung vom 18. Mai 1953 - III ZR 364/52 (https://dejure.org/1953,112)
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BGHZ 10, 30
NJW 1953, 1063
DVBl 1953, 467
Auch der Bundesgerichtshof hat sich dieser Auffassung angeschlossen (BGHZ 2, 117 [121], zuletzt im Urteil vom 18. Mai 1953: BGHZ 10, 30 [37]).
Für die entsprechenden vermögensrechtlichen Beziehungen aus dem Beamtenverhältnis geht die ständige Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts davon aus, sie seien nicht nur öffentlich-rechtlicher Natur, vielmehr sei das Verhältnis zwischen dem Dienstherrn und dem Beamten auch in dieser Beziehung auf dem Grundsatz der Überordnung aufgebaut (so schon die grundlegende Entscheidung BVerwGE 8, 261 [BVerwG 24.04.1959 - VI C 91/57] [266] unter Bezugnahme auf BGHZ 10, 30, von der aus die gesamte Rechtsprechung zum Vertrauensschutz und zur Rückforderung zuviel gezahlter Bezüge entwickelt wurde).
Die stillschweigende Ingnoranz der bisherigen Rechtsstellung des Klägers als Reichsbahnoberrat in Verbindung mit der unterwertigen Beschäftigung könne schon deshalb nicht als ein "Ausscheiden aus anderen als beamtenrechtlichen Gründen" im Sinne des Art. 131 GG angesehen werden, weil es dazu nach der Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 18. Mai 1953 (BGHZ 10, 30) eines "eindeutigen und klaren Verwaltungsaktes der obersten Dienstbehörde" bedurft hätte.
Der Hinweis der Revision auf das Urteil des Bundesgerichtshofs vom 18. Mai 1953 - III ZR 364/52 - (BGHZ 10, 30) liegt neben der Sache.
BGH, 13.06.1957 - III ZR 19/56
Mit der Frage, ob der unter das Gesetz zu Artikel 131 GG fallende Personenkreis; insbesondere auch der des Kapitel II dieses Gesetzes an der Erhöhung des Ruhegehalts nach § 6 des Besoldungsänderungsgesetzes teilnimmt, hat sich der Senat in seinem Urteil III ZR 364/52 vom 18. Mai 1953 S 9/10 befaßt, ohne sie aber dort endgültig zu entscheiden (insoweit in BGHZ 10, 30 [35] nicht abgedruckt).
Der vorliegende Fall unterscheidet sich von den in den Vorinstanzen erörterten Fällen, die der Senat in BGHZ 10, 30 und 15, 126 entschieden hat.
Das hat der Senat für die englische Besatzungszone (BGHZ 2, 117 [121]; 7, 156) und in der zur Aufnahme in die Amtliche Sammlung bestimmten Entscheidung vom 18. Mai 1953 - III ZR 364/52 - auch für die amerikanische Besatzungszone bereits entschieden.
Das hat der Senat in BGHZ 2, 117 [121] und 7, 156 für die englische, in BGHZ 10, 30 für die amerikanische und in BGHZ 10, 125 (Urteil vom 25. Juni 1953) für die französische Besatzungszone entschieden.
Allein diese Auffassung wird dem Zweck des Gesetzes gerecht, das gegenüber dem Bund und den übrigen öffentlich-rechtlichen Dienstherren im Bundesgebiet eine abschließende Regelung bezüglich des unter Art. 131 GrundG fallenden Personenkreises für Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft bringen (vgl. Ambrosius-Löhns-Rengier, Gesetz zu Art. 131 des Grundgesetzes, § 77 Anm. 2; auch Urteile des erkennenden Senats vom 18. Mai 1953 in BGHZ 10, 30 [43] und vom 5. Juli 1954 - III ZR 53/53) und die in der Zeit vom 8. Mai 1945 bis 1. April 1951 bestehende Rechtsunsicherheit beheben soll.
Sein ursprünglich begründetes Beamtenverhältnis wurde durch die mit Verfügung der Oberpostdirektion Braunschweig vom 4. Dezember 1945 formlos ausgesprochene Dienstentlassung, die auf Anordnung der Militärregierung erfolgte, jedenfalls dann nicht berührt, wenn man bei der Beurteilung dieser Frage der bisherigen Rechtsprechung (vgl. Urteil des Bundesgerichtshofs vom 18. Mai 1953, III ZR 364/52, NJW 1953 S. 1063 f) folgt und mit ihr einer solchen Entlassung nur die Wirkung einer Suspension vom Amt beilegt.
Als danach wegen Erreichung der Altersgrenze bereits 1948 rechtswirksam in den Ruhestand versetzter Beamter stand der Beschwerdeführer zur Deutschen Post in einem Rechtsverhältnis, das nicht der Regelung durch das Gesetz zur Ausführung des Art. 131 des Grundgesetzes bedurfte und von diesem Gesetz auch nicht erfasst wurde (vgl. Urteil des Bundesgerichtshofs vom 18. Mai 1953 - III ZR 364/52).
BGH, 05.07.1954 - III ZR 53/53
Es ist zwar zuzugeben, dass für die Frage, ob ein in § 63 des Regelungsgesetzes zu Art. 131 GrundG erwähnter Verlust eines Amtes sowie für frühere Ruhegehaltsempfänger eine "nicht entsprechende Versorgung" auf andere als beamtenrechtliche Gründe zurückzuführen ist, grundsätzlich auf den rein tatsächlichen Verlust und die tatsächlich "nicht entsprechende" Zahlung der Versorgungsbezüge aus allgemein politischen Gründen abzustellen ist (vgl. BGHZ 1, 274 [BGH 15.03.1951 - III ZR 153/50] [284-287]; 10, 30 [37] u.a.).
Kann mithin festgestellt werden, dass die Rechtsverhältnisse eines Versorgungsempfängers - trotz früherer Regelungsbedürftigkeit für die Zeit einer vorübergehenden Einstellung und Kürzung der Versorgungsbezüge aus politischen Gründen - von einem bestimmten Zeitpunkt vor dem Inkrafttreten des Grundgesetzes oder des Regelungsgesetzes zu Art. 131 GrundG bereits endgültig wieder geregelt waren, so fällt der betreffende Ruhegehaltsempfänger von diesem Zeitpunkt an auch nicht mehr unter das Gesetz zu Art. 131 GrundG, selbst wenn also für die Vergangenheit die Anwendung dieses Gesetzes in Betracht kommt (vgl. auch BGHZ 10, 30 [43]; Ambrosius, Gesetz zu Art. 131 GrundG 1952, 862 Anm. 11).
Daran hat sich weder durch die Schaffung unabhängiger Verwaltungsgerichte und die Einführung der Generalklausel für die Verwaltungsgerichtsbarkeit, noch durch den Erlass des Grundgesetzes (BGHZ 2, 273 ff), noch durch die Schaffung eines Bundesverwaltungsgerichtsgesetzes (BGHZ 10, 30 [32/4]) etwas geändert.
BGH, 12.12.1955 - III ZR 187/54
Nicht einmal in dem Falle, in dem verdrängte Beamte zum Zwecke der Zurruhesetzung im Gebiet der späteren Bundesrepublik wiederverwendet worden seien, sei der Wille des Dienstherrn darauf gerichtet gewesen, durch eine solche Zurruhesetzung eine eigene Verpflichtung gegenüber verdrängten Beamten zu begründen (BGHZ 10, 30 [41]).
Die Verhältnisse liegen hier anders als in dem von der Revision angeführten Falle BGHZ 10, 30 [41].
BGH, 21.09.1953 - III ZR 347/52
Belehrung über Klagerecht nach § 143 DBG
BGH, 11.07.1955 - III ZR 263/53
Rechtsweg bei Erstattungsklagen
BGH, 27.10.1955 - III ZR 45/54
BVerwG, 11.03.1971 - II C 2.70
Berufung eines früheren Beamten in ein Beamtenverhältnis durch ein deutsches Land …
BVerwG, 24.07.1961 - VI B 42.60
BVerwG, 26.10.1956 - II C 110.54
BGH, 28.06.1956 - III ZR 301/54
BGH, 05.04.1956 - III ZR 182/54
BGH, 01.12.1955 - III ZR 39/54
BGH, 04.04.1955 - III ZR 187/53
BGH, 07.03.1955 - III ZR 195/53
BGH, 24.09.1953 - III ZR 17/52
BGH, 09.12.1957 - III ZR 137/56
BGH, 26.04.1956 - III ZR 225/54
BDH, 13.01.1956 - II D 9/55
BGH, 12.12.1955 - III ZR 158/54
BGH, 31.01.1955 - III ZR 168/53
BGH, 23.06.1954 - II ZR 274/53
Anforderungen an die Ausgestaltung der Höhe des Ruhegehalts eines ehemaligen …