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Timestamp: 2018-01-20 23:06:32
Document Index: 17291352

Matched Legal Cases: ['§ 87', '§ 87', '§ 2', '§ 2', '§ 57', '§ 57', '§ 56', '§ 57', '§ 630']

Abrechnungshinweise: KZV Land Brandenburg
home Service für die Praxis Abrechnungshinweise
Leiter der Abteilung Abrechnung
Michael Zinnow
Telefon: 0331 2977-150
Stellv. Leiterin der Abteilung Abrechnung
Anke Kowalski
Telefon: 0331 2977-111
Ansprechpartner in den Abrechnungsgruppen
NEM-Beträge zur Berechnung von Edelmetall-Mehrkosten
Da in den bewilligten Festzuschüssen nur Nicht-Edelmetallkosten enthalten sind, müssen die Edelmetall-Mehrkosten für den Patienten zusätzlich berechnet werden. Hierfür wird von den gesamten Edelmetallkosten (inkl. MwSt.) der entsprechende NEM-Zuschuss pro Abrechnungseinheit abgezogen.
Wir bitten zu beachten, dass die angegeben Modulversionen für die Abrechnung der Leistungen, die bis zum 31.12.2016 erbracht wurden, gemeint sind:
HKP aufgestellt ab
Frau Schlomm	(Abr.-Nrn. 1-0 bis 1472-9)	Tel.: 0331 2977-102 christina.schlomm(at)kzvlb.de
Frau More-Krüger	(Abr.-Nrn. 1473-0 bis 2737-9)	Tel.: 0331 2977-146 margit.more(at)kzvlb.de
Frau Stroißnig	(Abr.-Nrn. 2738-0 bis 89999-9)	Tel.: 0331 2977-178 helgina.stroissnig(at)kzvlb.de
Annett Klinder, Tel.: 0331 2977 304 annett.klinder(at)kzvlb.de
Bema-Z Allgemeine Bestimmungen
Einheitlicher Bewertungsmaßstab für zahnärztliche Leistungen gemäß § 87 Abs. 2 und 2d SGB V in der ab 01.07.2016 gültigen Fassung
1. Der Einheitliche Bewertungsmaßstab gemäß § 87 Abs. 2 und 2d SGB V bestimmt den Inhalt der abrechnungsfähigen zahnärztlichen Leistungen und ihr wertmäßiges, in Punkten ausgedrücktes Verhältnis zueinander. weiterlesen
Hier geht es zum Bema-Z als Download-Version
Hier geht es zum Gebühren-Kurzverzeichnis
Neue Punktwerte bei der Heilfürsorge Bundeswehr und Bundespolizei
Wie uns mitgeteilt wurde, einigte sich die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung mit dem Bundesministerium des Innern sowie dem Bundesministerium der Verteidigung aufgrund der schwierigen und langwierigen Vergütungsverhandlungen nunmehr darauf, die im September vereinbarten Punktwerterhöhungen für 2016 in diesem Jahr nicht mehr wirksam werden zu lassen, sondern stattdessen zusätzlich auf die Vergütung für 2017 aufzuschlagen. (D. h. die Differenz von Ist- und Soll-Punktwerten 2016 wurde mit den nunmehr ebenfalls neu verhandelten Soll-Punktwerten 2017 addiert, woraus sich die Ist-Punktwerte für 2017 ergeben.)
Im Zeitraum 01.01. – 31.12.2017 sind somit folgende Punktwerte ansetzbar:
KCH, PAR, KB
1,0051 €
1,0302 €
Ebenfalls unter Berücksichtigung der vorgenannten Ausgleichsregelung vereinbarten die Vertragsparteien für die Abgeltung des Sprechstundenbedarfs bei Bundeswehr und Bundespolizei im Jahr 2017 eine Pauschale in Höhe von EUR 1,6557 je abgerechnetem Behandlungsschein.
Bundespolizei gewährt ab 01.01.2017 GKV-Festzuschüsse
Zum Jahreswechsel verlieren die gesonderten Bundespolizei-Festzuschüsse für Zahnersatz ihre Gültigkeit. Bei allen Heil- und Kostenplänen mit Ausstellungsdatum ab 01.01.2017 übernimmt die Bundespolizei für ihre heilfürsorgeberechtigten Bundespolizistinnen und Bundespolizisten dieselben doppelten Festzuschüsse, wie sie GKV-Versicherte erhalten. (Um die Anwendung der doppelten Festzuschüsse sicherzustellen, bitte in diesen Fällen immer das Härtefallkennzeichen setzen.)
Allerdings bleibt der für die Honorarabrechnung heranzuziehende ZE-Punktwert bei der
Bundespolizei weiterhin eigenständig und beträgt ab 01.01.2017 (Ausstellungsdatum) 1,0302 EUR.
Sobald uns die unterzeichneten Verträge vorliegen, werden wir sie Ihnen selbstverständlich wie gewohnt zur Verfügung stellen.
Eine aktuelle Übersicht „Besonderheiten – Sonstige Kostenträger“ fügen wir dem nächsten Rundschreiben als Anlage bei. Sie finden diese und andere Übersichten auch im Downloadcenter unserer Homepage.
Annett Klinder, Tel.: 0331 2977-304, annett.klinder(at)kzvlb.de
Neuer Punktwert bei den Unfallversicherungsträgern ab 01.01.2017
Die KZBV teilte uns mit, dass die Gremien der Spitzenverbände der Unfallversicherungsträger folgender Vergütungserhöhung ab 01.01.2017 zugestimmt haben:
Der Punktwert für alle zahnärztlichen Leistungen (ausgenommen die Versorgung mit Zahnersatz und Zahnkronen) steigt von 1,17 € auf 1,20 €.
Die Gebühr für den Bericht „Zahnschaden“ wird von derzeit 19,00 € auf 19,50 € erhöht.
Das Abkommen über die Durchführung der zahnärztlichen Versorgung von Unfallverletzten und Berufserkrankten vom 01.01.2017 befindet sich noch im Unterschriftsverfahren und wird Ihnen nach Unterzeichnung wie gewohnt zur Verfügung gestellt.
Neuerungen bei Adhäsivbrücken zum 01.07.2016
Gemeinsames Rundschreiben der KZBV und des GKV-Spitzenverbandes
Im gemeinsamen Rundschreiben der KZBV und des GKV-Spitzenverbandes werden die Beschlüsse des Gemeinsamen Bundesausschusses (Änderung der ZE-Richtlinie vom 18.02.2016, in Kraft ab 04.05.2016) und des Bewertungsausschusses (neue Geb.-Nrn. 93a und 93b, in Kraft ab 01.07.2016) noch einmal dargestellt.
Darüber hinaus haben sich die Vertragspartner auf Bundesebene verständigt, wie aus ihrer Sicht mit den neuen BEMA-Gebühren in der Zeit vor Anpassung der Festzuschuss-Richtlinie durch den GBA (Inkrafttreten voraussichtlich zum 01.01.2017) zu verfahren ist. Diesbezüglich
sind einige Beispielfälle zur Versorgung mit Adhäsivbrücken beigefügt.
Das Gemeinsame Rundschreiben finden Sie hier auf unserer Homepage im Handbuch unter
Punkt III-3.1.1 und die neuen ZE-Richtlinien unter II-4.
Frau Schlomm Tel.: 0331 2977-102 christina.schlomm(at)kzvlb.de
Frau More-Krüger Tel.: 0331 2977-146 margit.more(at)kzvlb.de
Frau Stroißnig Tel.: 0331 2977-178 helgina.stroißnig(at)kzvlb.de
Annett Klinder, Telefon: 0331 2977-304, annett.klinder(at)kzvlb.de
Digitale Modelle im Zusammenhang mit der KFO-Behandlung
Was ist abrechnungstechnisch zu beachten?
Die dreidimensionale Datenerfassung intraoraler Strukturen mittels optisch elektronischer Apparaturen ist nicht Inhalt der Geb.-Nr. 7a BEMA-Z und entspricht nicht der Leistungsbeschreibung. In der Kommentierung Liebold/Raff/Wissing heißt es zur Geb.-Nr. 7a:
„Der Abdruck ergibt eine Negativform der Kiefer und Zähne bis zur Umschlagfalte (Übergang vom Kieferknochen zur Lippe oder Wange), die durch Ausgießen mit Gips oder ähnliche Verfahren in ein Modell (Positivform) umgesetzt wird.“
Das optisch-elektronische Verfahren ist als außervertragliche Leistung auf der Grundlage der GOZ 2012 (Geb.-Nr. 006 5) abzurechnen. Da die Geb.-Nr. 117 BEMA-Z gemäß Kommentierung Liebold/Raff/Wissing an ein Modell nach 7a BEMA-Z gebunden ist, ist die Auswertung eines ausschließlich elektronisch vorliegenden Modells nicht Bestandteil der vertragszahnärztlichen Versorgung und ebenso als außervertragliche Leistung auf der Grundlage der GOZ 2012 abzurechnen. Kieferorthopädische Modelle aus Verfahren der rechnergestützten Fertigung CAM (computer-aided manufacturing) unter Verwendung der elektronischen Daten, wie das Sintern, der dreidimensionale Druck, das Fräsen u. a. entsprechen nur dann dem Leistungsinhalt der Geb.-Nr. 001 0 (Modell aus Hartgips oder Superhartgips) BEL II-2014, wenn ein Modell aus Hartgips oder Superhartgips entsteht, das den gleichen Detaillierungsgrad aufweist, wie das konventionelle Verfahren.
Die Herstellung eines kieferorthopädischen Modells aus anderen Materialien als Hartgips oder Superhartgips ist nicht Inhalt der vertragszahnärztlichen Versorgung und als außervertragliche Leistung auf der Grundlage der BEB abzurechnen. Die rein elektronische Ergänzung der dreidimensionalen intraoral erfassten Daten (digitales Modell sockeln) ist nicht Inhalt der Geb.-Nr. 013 0 (Modellpaar sockeln) BEL II-2014. Die Geb.-Nr. 013 0 (Modellpaar sockeln) BEL II-2014 ist an die Verwendung gießfähigen Gipses gebunden und auch im Rahmen eines Fräsvorganges nicht abrechnungsfähig. Die Geb.-Nr. 011 1 (Modellpaar trimmen) ist an die Verwendung eines Gipstrimmers gebunden und im Rahmen eines Fräsvorganges auch nicht abrechnungsfähig.
Hinweis: Auch wenn im Zusammenhang mit einer vertragszahnärztlichen KFO-Behandlung digitale Modelle angefertigt werden und dadurch außervertragliche Leistungen entstehen, bleibt die KFO-Behandlung eine Vertragsleistung.
Sind nach digitalen Daten gedruckte oder gefräste Modelle in einem Gutachterverfahren zugelassen?
Zu dieser Fragestellung äußerte sich die KZBV im Rundschreiben vom 03.12.2015 wie folgt:
„Unbeschadet der Frage der Abrechenbarkeit digital hergestellter Modelle im Rahmen der vertragszahnärztlichen Versorgung ist Voraussetzung für deren Anerkennung im Gutachterverfahren, dass alle Anforderungen, die an herkömmliche Modelle gestellt werden, erfüllt sind. Die Möglichkeit, die ursprünglich übertragene Mundsituation zu verändern, muss ausgeschlossen sein.
Nach den KFO-Richtlinien müssen die Zahnreihen vollständig dargestellt werden, ebenso die Raphemedianebene, die Umschlagfalten, die Lippen-, Wangen- und Zungenbändchen sowie die Grenze zwischen hartem und weichem Gaumen. Sofern die derzeit auf dem Markt angebotenen intraoralen Scanner diese Voraussetzungen erfüllen, muss außerdem sichergestellt sein, dass keine Manipulationen an den digitalen Dateien vorgenommen werden können. Die Scanner-Hersteller haben hierfür den Nachweis zu erbringen.
Im Rahmen des Gutachterverfahrens hat der Gutachter Anspruch auf ein physikalisch hergestelltes, gedrucktes oder gefrästes Modell, das die genannten Anforderungen erfüllt. Die Kosten für die Herstellung hat der Zahnarzt zu tragen.
Wird dem Gutachter ein nach digitalen Daten ausgedrucktes oder gefrästes Modell übermittelt, kann er dieses seiner Begutachtung zu Grunde legen. Es ist nicht Aufgabe des Gutachters, die vertragszahnärztliche Zulässigkeit derartig hergestellter Modelle zu prüfen.“
Anke Kowalski, Tel.: 0331/2977-111, anke.kowalski(at)kzvlb.de
Ansprechpartner bei Rückfragen zur KFO-Abrechnung:
Frau Schönefeld; Tel.: 0331/2977-263, ute.schoenefeld(at)kzvlb.de
Änderungen bei Adhäsivbrücken
Änderung der ZE-Richtlinie sowie neue Gebührennummern 93a und 93b ab 01.07.2016
In Anpassung an die zahnmedizinische Entwicklung bei der Versorgung mit Adhäsivbrücken hat der Gemeinsame Bundesausschuss in seiner Sitzung vom 18.02.2016 Änderungen im Abschnitt D. II. Nrn. 22 und 24 der Zahnersatz-Richtlinie beschlossen.
Die bisherige Nr. 22 ist wie folgt ergänzt worden:
„[…] Zum Ersatz eines Schneidezahns kann bei ausreichendem oralem Schmelzangebot an einem oder beiden Pfeilerzähnen eine einspannige Adhäsivbrücke mit Metallgerüst mit einem oder zwei Flügeln angezeigt sein. Bei einflügeligen Adhäsivbrücken zum Ersatz eines Schneidezahns sollte der an das Brückenglied der Adhäsivbrücke angrenzende Zahn, der nicht Träger eines Flügels ist, nicht überkronungsbedürftig und nicht mit einer erneuerungsbedürftigen Krone versorgt sein.“
Die Nr. D. II. 24. der ZE-Richtlinie lautet nunmehr:
Aufgrund der Änderung der ZE-Richtlinie hat der Bewertungsausschuss für zahnärztliche Leis-tungen die Einfügung zweier neuer Gebührennummern in Teil 5 des BEMA beschlossen, die zukünftig unter den BEMA-Nrn. 93a und 93b geführt werden und die bisherige BEMA-Nr. 93 ersetzen. Folgende Neuerungen sind vorgesehen:
BEMA-Nr. 93	entfällt
BEMA-Nr. 93a	Adhäsivbrücke mit einem Flügel	240 Punkte
BEMA-Nr. 93b	Adhäsivbrücke mit zwei Flügeln	335 Punkte
Vorbehaltlich der Nichtbeanstandung durch das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) treten diese Änderungen zum 01.07.2016 in Kraft.
Sobald die Prüfung durch das BMG abgeschlossen ist, werden wir Ihnen die geänderten ZE-Richtlinien und BEMA-Texte zur Verfügung stellen.
Annett Klinder, Tel.: 0331 2977-304; annett.klinder(at)kzvlb.de
Frau Schlomm,	Tel.: 0331 2977-102, christina.schlomm(at)kzvlb.de
Frau More-Krüger,	Tel.: 0331 2977-146, margit.more(at)kzvlb.de
Frau Stroißnig,	Tel.: 0331 2977-178, helgina.stroißnig(at)kzvlb.de
Mitteilung der KKH zur Bearbeitung von KFO-Anträgen
Die KKH bat uns, Sie über folgende Änderung ihrer Bearbeitungsweise für Genehmigungen von KFO-Nachanträgen ab 01.01.2016 zu informieren:
Gemäß § 2 Abs. 6 der Anlage 15 des Ersatzkassenvertrages Zahnärzte hat der Vertragszahnarzt der Krankenkasse kieferorthopädische Leistungen (einschl. M+L Leistungen), die ohne Therapieergänzung über die ursprünglich geplanten Leistungen hinausgehen, anzuzeigen. Der Krankenkasse steht es frei, diese Leistungen innerhalb von 4 Wochen begutachten zu lassen. Eine Genehmigungspflicht dieser Leistungen besteht nicht.
In der Vergangenheit wurden Nachanträge von der KKH leistungsrechtlich beschieden und die Vertragszahnärzte erhielten hierüber eine Information. Zum 01.01.2016 wird die KKH diese Vorgehensweise umstellen. Nachanträge, die nach diesem Datum ausgestellt wurden, werden nicht mehr leistungsrechtlich beschieden, sondern nur noch „zur Kenntnis“ genommen. Ein separates Anschreiben wird in der Regel nicht mehr versandt. Die KKH behält sich jedoch vor, Nachanträge ggf. begutachten zu lassen.
In diesem Zusammenhang weisen wir auf unsere Ausführungen im Rundschreiben 4/2015 vom 31.03.2015 hin. Darin hatten wir Ihnen empfohlen, entsprechende Nachanträge per Fax an die Krankenkasse zu senden und das Fax-Protokoll als Beleg aufzubewahren, um im Zweifelsfall die Erfüllung Ihrer Anzeigepflicht nachweisen zu können.
Annett Klinder, Tel. 0331/2977 304, annett.klinder(at)kzvlb.de
Mitteilung der BARMER GEK zur Bearbeitung von KFO-Nachanträgen
Bislang wurden KFO-Nachanträge von der BARMER GEK leistungsrechtlich beschieden und mit einem Genehmigungsvermerk für den Vertragszahnarzt versehen. Die Kasse bat uns, Sie darüber zu informieren, dass diese Bearbeitungsweise insbesondere zur Verringerung des Verwaltungsaufwandes ab 01.07.2016 auch bei der BARMER GEK den geänderten
vertraglichen Gegebenheiten nach § 2 Abs. 6 der Anlage 15 EKVZ angepasst wird:
„Kieferorthopädische Leistungen (einschließlich der zahntechnischen Leistungen), die ohne Therapieänderung über die ursprünglich geplanten hinausgehen, hat der Vertragszahnarzt der Krankenkasse anzuzeigen. Die Krankenkasse kann diese Leistungen innerhalb von vier Wochen begutachten zu lassen.“
Damit erteilt nunmehr auch die BARMER GEK bei KFO-Nachanträgen mit
Ausstellungsdatum ab 01.07.2016 – vorbehaltlich einer abweichenden Vorgehensweise im Einzelfall bei Einleitung eines Gutachterverfahrens – keinen Genehmigungsvermerk mehr.
Hinweis: Wir empfehlen Ihnen, entsprechende Nachanträge per Telefax an die Krankenkasse zu senden und das Fax-Protokoll als Beleg aufzubewahren, um im Zweifelsfall die Erfüllung Ihrer Anzeigepflicht nachweisen zu können. Bei der Übermittlung von Sozialdaten per E-Mail bedarf es der besonderen Beachtung datenschutzrechtlicher Bestimmungen!
Neue NEM-Festzuschüsse je Bonusstufe ab 01.04.2016
Der von einer Krankenkasse zu tragende Anteil der Kosten einer Zahnersatzversorgung ist auf den Festzuschuss bzw. wenn die Gesamtkosten abzüglich der Edelmetallkosten den Festzuschuss unterschreiten auf die Gesamtkosten ohne Edelmetallkosten begrenzt.
In den Festzuschüssen sind die Nichtedelmetallkosten (NEM) enthalten. Wird eine Edelmetalllegierung verwendet, so sind die Mehrkosten dem Patienten in Rechnung zu stellen.
Für die Berechnung der vom Patienten zu bezahlenden Edelmetallkosten wird von den gesamten Edelmetallkosten inkl. Mehrwertsteuer der NEM-Zuschuss abgezogen, der dem Versicherten laut Festzuschuss und Bonusstufe zusteht. Ab 01.04.2016 gelten folgende NEM-Zuschüsse für jede Bonusstufe pro Abrechnungseinheit
NEM-Zuschuss je Bonus-Stufe
mit 30 %
Ansprechpartner in den Abrechnungsgruppen:
Abr.-Nr. 0001-1215, Frau Schlomm, Tel.: 0331 2977 102, christina.schlomm(at)kzvlb.de
Abr.-Nr. 1216-2702, Frau More-Krüger, Tel.: 0331 2977 146, margit.more(at)kzvlb.de
Abr.-Nr. 2703-89999, Frau Stroißnig, Tel.: 0331 2977 178, helgina.stroißnig(at)kzvlb.de
Anke Kowalski, Tel.: 0331 2977 111, anke.kowalski(at)kzvlb.de
Einführung der Festzuschüsse für Heilfürsorgeberechtigte der Polizei Land Brandenburg
Zwischen der KZV Land Brandenburg und dem Ministerium des Innern und für Kommunales wurde eine neue Vereinbarung über die zahnärztliche Versorgung der heilfürsorgeberechtigten Polizeivollzugsbeamtinnen und Polizeivollzugsbeamten des Landes Brandenburg getroffen, welche als wesentliche Änderung zum bestehenden Vertrag die Einführung des ZE-Festzuschuss-Systems ab 01.04.2016 beinhaltet.
Wie bisher richtet sich die zahnärztliche Versorgung der Heilfürsorgeberechtigten der Polizei Land Brandenburg im Grundsatz nach den Bestimmungen des Ersatzkassenvertrages (EKVZ) und des BEMA-Z. Dabei sind folgende Sonderregelungen zu beachten:
Die heilfürsorgeberechtigten Polizeivollzugsbeamtinnen und -beamten weisen sich mit einer Krankenversichertenkarte der Polizei Land Brandenburg aus.
Für die Durchführung der zahnärztlichen Behandlung, Abrechnung und Begutachtung sind die im EKVZ vereinbarten Formulare zu verwenden.
Für die Vergütung, Abrechnung und Zahlung des abgerechneten Honorars gelten die zwischen KZVLB und vdek vereinbarten Regelungen in der jeweils aktuellen Fassung.
Ein DTA-Vertrag (wie bei den gesetzlichen Krankenkassen) existiert noch nicht. Daher müssen – neben der Online-Abrechnung – alle Behandlungspläne (ZE, PA, KB, KFO) einschließlich der Laborrechnungen im Original zur Abrechnung bei der KZVLB eingereicht werden.
Zum 01.04.2016 wird das ZE-Festzuschuss-System eingeführt.
Das Festzuschuss-System gilt für alle Heil- und Kostenpläne mit Ausstellungsdatum ab 01.04.2016. Für Altfälle gilt eine Eingliederungsfrist von sechs Monaten nach Genehmi-gung und eine Abrechnungsfrist von einem Jahr nach Eingliederung.
Vor Durchführung der Behandlung ist ein Heil- und Kostenplan (GKV-Formular) aufzustel-len und der Abrechnungsstelle Heilfürsorge beim Zentraldienst der Polizei Land Branden-burg zur Zuschussfestsetzung vorzulegen.
Für Maßnahmen nach den Befund-Nrn. 6.0 - 6.10, 7.3, 7.4, 7.7 sowie 1.4 und 1.5 in Kombination mit 6.8 gilt ein Genehmigungsverzicht.
Heilfürsorgeberechtigte erhalten grundsätzlich den doppelten Festzuschuss bzw. die Ge-samtkosten der Regelversorgung bei NEM-Verwendung. Eine Bonusregelung gibt es nicht.
Bei einer Regelversorgung und Verwendung von Edelmetall muss der aktuelle NEM-Zuschuss je Abrechnungseinheit gegengerechnet werden; die Mehrkosten trägt der Patient.
Bei einer gleichartigen oder andersartigen Versorgung ist der Zuschuss der Polizei Land Brandenburg auf den doppelten Festzuschuss beschränkt. Die darüber hinaus anfallenden Kosten haben die Heilfürsorgeberechtigten selbst zu tragen.
Die Abrechnung der von der Polizei Land Brandenburg gewährten Festzuschüsse wird unabhängig von der gewählten Versorgungsform (d. h. auch bei andersartigen Versorgungen) über die KZV Land Brandenburg vorgenommen.
Die Abrechnung erfolgt online unter Beifügung des genehmigten, ausgefüllten, datierten, abgestempelten und sowohl vom Patienten als auch vom Behandler unterschriebenen Heil- und Kostenplanes sowie der dazugehörigen Laborrechnung.
Die Vereinbarung mit der Polizei Land Brandenburg tritt am 1. April 2016 in Kraft und ersetzt alle bisherigen Vereinbarungen.
Für Fragen zur ZE-Abrechnung stehen Ihnen zur Verfügung:
Annett Klinder, Tel.: 0331 2977 304, annett.klinder(at)kzvlb.de
ZE-Punktwert für das Jahr 2016
Durch die KZBV wurden wir über den Abschluss der Vereinbarung zwischen KZBV und GKV-Spitzenverband zur Anpassung des Punktwertes nach § 57 Abs. 1 SGB V bei Zahnersatz und Zahnkronen für das Jahr 2016 informiert.
Danach wird der Punktwert für Zahnersatz und Zahnkronen für das Jahr 2016 um 2,95 %
erhöht. Ausgangsbasis für die Vereinbarung des Punktwertes nach § 57 Abs. 1 SGB V für das Jahr 2016 war der Punktwert von 0,8358 Euro (2015).
Für das Jahr 2016 wird ein ZE-Punktwert in Höhe von 0,8605 Euro vereinbart.
Dieser Punktwert ist die Grundlage für die Höhe der vom Gemeinsamen Bundesausschuss gemäß § 56 Abs. 4 SGB V im Bundesanzeiger bekannt zu machenden, auf die Regelversorgung entfallenden Beträge gemäß § 57 Abs. 1 Satz 6 SGB V. Die Vertragspartner gehen
davon aus, dass die Veröffentlichung im Bundesanzeiger bis zum 1. Januar 2016 erfolgt.
Der Punktwert in Höhe von 0,8605 Euro ist bei allen Heil- und Kostenplänen anzusetzen, die ab dem 1. Januar 2016 ausgestellt werden.
Fehlerhafte Wohnortkennzeichnung auf elektronischen Gesundheitskarten
Die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) bittet um Mithilfe der Zahnartpraxen bei der Klärung vereinzelt bekannt gewordener Unstimmigkeiten hinsichtlich des auf dem Chip der elektronischen Gesundheitskarte aufgebrachten Wohnortkennzeichens.
Insbesondere von der AOK wurden anscheinend elektronische Gesundheitskarten mit unzutreffendem Wohnortkennzeichen ausgegeben, deren Zuordnung zum tatsächlichen Wohnort nicht passt. Im Rahmen der Abrechnung ist allein das hinterlegte Wohnortkennzeichen maßgebend, so dass dies in der Folge gegebenenfalls Auswirkungen auf Überschreitungen bzw. Unterschreitungen der Gesamtvergütungen haben kann. Eine eventuelle Korrektur von Abweichungen hat dann im bilateralen Verhältnis der jeweiligen KZV mit dem Kostenträger zu erfolgen.
Die KZBV beabsichtigt, die Bundesverbände der jeweiligen Krankenkassen mit dem Sachverhalt zu konfrontieren. Dafür wären allerdings konkrete Beispielsfälle hilfreich.
Wir möchten Sie deshalb bitten, uns mitzuteilen,
ob und ggf. welche Schwierigkeiten mit dem Wohnortkennzeichen in Ihrem KZV-Bereich aufgetreten sind und ggf.
welche Krankenkassen dies betrifft.
Von Interesse sind dabei ausschließlich Fälle größeren Ausmaßes, die etwa bei Umstrukturierungen wie Eingemeindungen auftreten können oder schlicht auf einem Fehler auf Kassenseite beruhen. Nur gelegentliche Unstimmigkeiten, die beispielsweise durch den unterjährigen Verzug in einen anderen KZV-Bereich oder die in einem anderen KZV-Bereich studierenden mitversicherten Familienangehörigen begründet sein können, sollten dagegen unberücksichtigt bleiben und bei der Beantwortung ausgeklammert werden . Sofern Wohnortkennzeichen und Postleitzahl bei der Abrechnung nicht zusammenpassen, wird durch das BEMA­Prüfmodul eine entsprechende Information (Feststellungscode „10" auf Fallebene) ausgegeben. Die KZVLB wird der KZBV entsprechende anonymisierte Informationen zur Verfügung stellen.
Bitte übermitteln Sie Ihre Informationen an die KZVLB:
Per Fax: 0331 2977-110
Per E-Mail: dietlind.sczepanski(at)kzvlb.de
"Anträge" für KFO-Leistungen, die über die ursprüngliche Planung hinausgehen
Aus aktuellem Anlass erinnern wir daran, dass mit dem Inkrafttreten der bundeseinheitlichen Gutachtervereinbarung (zum 01.04.2014) hinsichtlich der o. g. Problematik sowohl für die Ersatzkassen als auch für die Primärkassen folgende Modalität verbindlich vereinbart wurde:
„Kieferorthopädische Leistungen (einschließlich der zahntechnischen Leistungen), die ohne Therapieänderung über die ursprünglich geplanten hinausgehen, hat der Vertragszahnarzt der Krankenkasse anzuzeigen. Die Krankenkasse kann diese Leistungen innerhalb von vier Wochen begutachten lassen.“
Somit ist der Genehmigungsvorbehalt durch die Krankenkasse (wie im Ersatzkassenbereich bis zum 31.03.14 geregelt) entfallen und es gilt für Ersatz- und Primärkassen gleichermaßen, dass eine Krankenkasse für die nachträglich angezeigten Leistungen keine Kostenübernahmeerklärung erteilen muss. Außerdem steht es der Krankenkasse frei, die nachträglich angezeigten Leistungen begutachten zu lassen.
Um im Zweifelsfall nachweisen zu können, dass Sie Ihrer Anzeigenpflicht nachgekommen sind, empfehlen wir Ihnen, entsprechende Nachträge per Fax an die Krankenkasse zu senden und das Fax-Protokoll als Beleg aufzubewahren.
Bei Rückfragen zur KFO-Abrechnung
Ute Schönefeld, Tel.: 0331 2977 263, ute.schoenefeld(at)kzvlb.de
Übermittlung Diagnose KB
Zwischen dem Vorstand der KZVLB und den Landesverbänden der Krankenkassen, sowie dem VdAK/AEV-Landesverband im Land Brandenburg besteht eine Vereinbarung über das Verfahren bei der Behandlung von Kiefergelenkserkrankungen.
Unter Punkt 4.1. der gemeinsamen Vereinbarung heißt es:
„Auf der Grundlage der gemeinsamen Abrechnungsbestimmungen zu den Nrn. K1-K4 vereinbaren die Vertragspartner im Land Brandenburg, dass für die Behandlung von Kiefergelenkserkrankungen… auf die vorherige Kostenübernahmeerklärung der Krankenkasse (Genehmigung) verzichtet wird.“
Betrifft folgende Kassen:
alle Ersatzkassen, unabhängig vom Wohnortkennzeichen
AOK Nordost (Brandenburg, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern)
Einstrahlende IKK und BKK mit Wohnortkennzeichen 83 (Wohnort des Versicherten im Land Brandenburg)
Der Punkt 4. regelt die Bedingungen für diese Modalität wie folgt:
„Um eine Überprüfung seitens der Krankenkasse sicherzustellen, müssen die Zahnärzte bei der Abrechnung auf dem Abrechnungsformular für Kiefergelenkserkrankungen und Kieferbruch die Diagnose in geeigneter Weise angeben. Die Geb.Nr.2 BEMA ist in diesen Fällen nicht abrechenbar.“
Bei der AOK Nordost ist die Geb.Nr. 2 BEMA für die Übermittlung der Diagnose bei weiterhin gültigem Verzicht auf die vorherige Genehmigung abrechenbar.
Da jede Praxis die EDV-technische Möglichkeit hat (ggf. erfragen Sie diese bei Ihrem Softwarehersteller), auf der Fallebene unter „KZV intern“ die entsprechende Diagnose bei der Abrechnung zu übermitteln, achten Sie bitte unbedingt auf diese Angabe.
Seit April 2014 gilt: Abrechnungsfälle, bei denen von der Praxis die notwendige Diagnose nicht angegeben wird, können unsererseits an den entsprechenden Kostenträger nicht weitergeleitet werden.
Für Rückfragen steht Ihnen Frau Latzo unter der Tel.-Nr. 0331 2977 177 zur Verfügung.
Postlogistik Kieferorthopädie bei der DAK-Gesundheit
Die DAK-Gesundheit hat darum gebeten, alle Kieferorthopäden bzw. kieferorthopädisch tätigen Zahnärzte zu informieren, dass alle kieferorthopädischen Anträge/Mitteilungen/Anfragen usw. an die zentrale Postanschrift:
geschickt werden sollen. Einen schnellere Bearbeitung ist dann sichergestellt.
Die Bearbeitung sämtlicher kieferorthopädischer Vorgänge erfolgt im Fachzentrum Kieferorthopädie (Tel.: 0385 758265-0).
Aufbewahrungsfristen für ausgewählte Unterlagen in der Zahnarztpraxis
Aufbewahrungsfristen für Planungsmodelle
Durch das Patientenrechtegesetz wurde im § 630 f Abs. 3 BGB die Pflicht eingeführt, Patientenakten 10 Jahre nach Abschluss der Behandlung aufzubewahren.
Angesichts beschränkter Lagerkapazitäten in den Praxen erreichen uns immer wieder Anrufe, ob diese 10-jährige Aufbewahrungsfrist auch für die Planungsmodelle gilt.
Die KZBV hat diese Frage zwischenzeitlich einer Bewertung unterzogen, da bisher die geltenden Regelungen in den Bundesmantelverträgen eine Aufbewahrungsfrist von 4 Jahren für diese Modelle vorsahen.
Da den Planungsmodellen neben den anderen diagnostischen Unterlagen bei eventuellen zivilrechtlichen Auseinandersetzungen mit Patienten eine erhebliche Bedeutung zukommt, sind sie allein schon aus dieser Sicht als Bestandteil der Dokumentation anzusehen.
Daher empfehlen wir Ihnen – wie wir es auch bereits in der Vergangenheit aus genau diesem Grund getan haben – die bundesmantelvertraglichen Aufbewahrungsfristen weiterhin extensiv auszulegen und auch die Planungsmodelle 10 Jahre aufzubewahren.
Die damit verbundenen praktischen Probleme für die Praxis sind uns sehr wohl bewusst. Dennoch empfehlen wir zu Ihrer eigenen Absicherung, das Vorhergesagte zu berücksichtigen.
Sofern in der Rechtsprechung zukünftige anderslautende Entscheidungen hinsichtlich der Auslegung der einschlägigen Bestimmungen zum Patientenrechtegesetz getroffen werden sollten, werden wir eine Neubewertung vornehmen und Sie entsprechend informieren.
Eine aktualisierte Übersicht zu den Aufbewahrungsfristen ist auch der Vorstandsinformation 07/2014 beigefügt.
Abteilung Recht u. Vertrag, Telefon: 0331 2977-335, recht(at)kzvlb.de
Genehmigungsverfahren ZE-Wiederherstellungsmaßnahmen/-Reparaturen*
Bonusnachweis vorhanden
kein Bonusnachweis vorhanden
Härtefallregelung zu prüfen
Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (früher: LKK MOD)
Abrechnung gemäß nachgewiesenem Bonus:
Festzuschuss mit 20%igem (5 Jahre)
bzw. 30%igem (10 Jahre) Bonus
Abrechnung erfolgt mit einfachem Festzuschuss
Versicherter lässt Festzuschuss innerhalb von 10 Tagen von Krankenkasse feststellen
vorherige Genehmigung durch die Krankenkasse
gilt auch für Befunde nach den Nrn. 1.4 und 1.5 (Stiftaufbauten)
Festzuschuss mit 20%igem (5 Jahre) bzw. 30%igem (10 Jahre) Bonus
Ausnahme: Wiederherstellungsmaßnahmen mit Teleskopkronen (Befund 6.10) bedürfen grundsätzlich der vorherigen Genehmigung!
*Gilt für die Akutversorgung von unaufschiebbaren Wiederherstellungen und Reparaturen
der Regelversorgungen 6.1 6.10 (wiederherstellungs- und erweiterungsbedürftiger Zahnersatz) und
der Regelversorgungen 7.3, 7.4 und 7.7 (Wiederherstellungen von Suprakonstruktionen), die nicht Gegenstand von Gewährleistungsansprüchen sind.
Berechnung Verbrauchsmaterialien ZE
Hilfen zur Berechnung von Verbrauchsmaterialien im Bereich ZE
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Berechnungsbeispiele - nur zur Information - nicht interaktiv nutzbar
hier Reader für PDF-Format
Die hier zum Download bereitgestellten Kalkulationstabellen haben wir auf Basis einer Veröffentlichung
der KZV Niedersachsen erstellt, der wir für die Erlaubnis zur Übernahme danken.
Voraussetzung für die Nutzung der Berechnungshilfen ist entweder Microsoft Excel oder Microsoft Word
oder Microsoft Works oder Openoffice (kostenlos downloadbar über diesen LINK ). Die PDF-Version der
Berechnungshilfen kann ausgedruckt werden und als Vorlage für handschriftliche Berechnungen dienen.
* Anleitung zum Download-Vorgang (browserspezifische Abweichungen sind möglich):
Beim Anklicken von "Excel-Version", von "Works-Version" bzw. "Word-Version" mit der rechten
Maustaste wird in Ihrem Internet Browser eine Auswahlleiste geöffnet, in welcher der Menüpunkt
"Ziel speichern unter ..." durch Anklicken auszuwählen ist.
Daraufhin wird ein neues Fenster geöffnet, welches zum Speichern der Datei auffordert.
Hier ist ein geeignetes Zielverzeichnis auszuwählen und die Datei wird durch Klicken auf "Speichern"
heruntergeladen. Jetzt kann (in Abhängigkeit vom Browser) eine Aufforderung zum Öffnen der Datei
erscheinen. Diese können Sie bestätigen und die Datei öffnet sich. Andernfalls ist die
Berechnungshilfe-Datei aber auch jederzeit an dem von Ihnen gewählten Speicherort (Zielverzeichnis)
zu finden und dort z.B. mittels Doppelklick zu öffnen.
Falls das Herunterladen über die rechte Maustaste nicht funktioniert, weil z.B. Menüpunkt "Ziel speichern
unter ..." fehlt, sollten Sie versuchen, mit der linken Maustaste die obengenannten Links anzuklicken.
Im Erfolgsfall öffnet sich ein Fenster, indem man dann zwischen ebenfalls Öffnen oder Speichern
wählen kann. Das weitere Vorgehen erfolgt dann wie oben beschrieben.
Anleitung zur Nutzung der Berechnungshilfen:
Das Eintragen Ihrer Werte erfolgt in die gelben (Excel-Version) bzw. in die gepunkteten Felder
(Works-Version ). Nach Eingabe von "Enter" stehen die berechneten Ergebnisse zur Verfügung.
Bei der Word-Version ist das Erzeugen von Ergebnissen mit eigenen Werten etwas aufwendiger.
Auch hier werden in den gelben Feldern die eigenen Werte eingeben.
Danach muss das gesamte Dokument mittels der Tasten Strg+A (gleichzeitiges Betätigen) markiert
werden. Durch Betätigen der Taste F9 erfolgt die Berechnung. Mittels einem einfachen Mausklick
in das Dokument wird die Markierung wieder aufgehoben.
Falls in Excel die jeweiligen Blätterhilfen (Karten-Reiter) zur Anwahl der einzelnen Arbeitsmappen
nicht sichtbar sein sollten, kann versucht werden, diese durch Ausschalten von Status-, Bearbeitungs-
und Symbolleisten sichtbar zu machen. Die einzelnen Arbeitsmappen sind aber auch durch die
Tastenkombinationen Strg+Bild-Ab und Strg+Bild-Auf anwählbar.