Source: https://www.dmrz.de/private-pflegevorsorge-pflege-neuausrichtungs-gesetz.html
Timestamp: 2019-01-21 22:28:52
Document Index: 91358171

Matched Legal Cases: ['§ 89', '§ 40', '§124', '§ 89', '§ 120', '§37']

Private Pflegevorsorge Pflege Neuausrichtungsgesetz
Ziele der Neuausrichtung des PNG
Verbesserte Qualität in der Pflege:
Einführung der staatlich geförderten privaten Pflegezusatzversicherung "Pflege-Bahr"
Neuer Grundsatz "Rehabilitation vor Pflege"
Der "Beratungsschein"
Pflege Bahr und Beratungsschein
Einführung einer geförderten privaten Pflegevorsorge - Höhere Qualität in der Pflege?
Erstmals wird es möglich sein, dass alle Bürgerinnen und Bürger Zugang zu einer privaten geförderten Pflege-Zusatzvorsorge erhalten (Pflege-Bahr) im Rahmen des Pflege-Neuausrichtungsgesetzes. Damit werden alle in die Lage versetzt, für den über die Leistungen der Pflegeversicherung hinausgehenden finanziellen Mehrbedarf vorzusorgen.
Stärkung der Dienstleistungsorientierung des MDK
Für den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) gelten künftig ausdrücklich festgelegte Servicegrundsätze. Daneben wird es ein Recht auf unabhängige Gutachter geben, sollte der MDK die Begutachtung nicht innerhalb der ihm vorgegebenen Frist durchführen. Liegt das Ergebnis des Pflegeantrages nicht fünf Wochen nach Beantragung vor, wird eine sog. "Verzögerungsgebühr" eingeführt mit dem Ziel, dass in Zukunft deutlich mehr Anträge innerhalb der vorgegebenen Frist entschieden werden können.
Verbesserung der Beratung der Versicherten - der "Beratungsschein"
Die Pflegekassen erhalten den Auftrag, innerhalb von 14 Tagen nach Antragstellung, eine Beratung, auf Wunsch auch in der eigenen Häuslichkeit, sicherzustellen. Alternativ können sie einen Beratungsschein für die Inanspruchnahme anderer geeigneter Beratungsstellen zur Verfügung stellen.
Pflege Neuausrichtungsgesetz Broschüre
Die Pflege Neuausrichtungsgesetz (1.1.2013 - ambulante Pflegedienste) Broschüre ist mit allen wichtigen Informationen online: Pflegesachleistungen, Pflegegeld etc.
Erstmals wird es möglich sein, dass alle Bürgerinnen und Bürger Zugang zu einer staatlich geförderten privaten Pflege-Zusatzvorsorge erhalten (Pflege-Bahr).
Leistungskomplexe Zeitkontingente Einzelleistungen
Neuerungen PNG: Wahlfreiheit Pflegebedürftige zwischen Leistungskomplexen und Zeitkontingenten (§ 89 SGB XI) bei der Berechnung der ambulanten Pflege.
Leistungskomplexe ambulante Pflege 2013
Betreute Wohngruppen PNG
Mehr Unterstützung für Angehörige: Ambulante Pflegedienste können künftig neben Grundpflege, wie Waschen und Anziehen spezielle Leistungen der häuslichen Betreuung anbieten.
Häusliche Pflege betreute Wohngruppen PNG
Abrechnung Pflege Neuausrichtungsgesetz
SGB V: Leistungserbringer können zur Leistungs-Abrechnung Rechenzentren einschalten. Diese Regelung wird auf die Pflegeversicherung ausgeweitet.
Abrechnung pflegerischer Leistungen Pflege Neuausrichtungsgesetz
PNG Gefahr Pflegedienste
Ambulante Pflegedienste stellt Pflegereform 2013 Experten zufolge vor große Probleme. Neben Vergütung nach Leistungskomplexen, (Wege)pauschalen muss Zeit-Vergütung angeboten werden.
Das DMRZ übernimmt keine Gewähr für die Richtigkeit der Daten
Über die Online-AbrechnungÄrzte (Selektivverträge)HebammenHeilmittelHilfsmittelKrankentransportMobilitätshilfePflege
Ambulante PflegedienstePflegeverbrauchsmittel und -paketePflegehilfsmittel nach § 40 SGB XIBeratungsgespräche (37.3 SGB XI)Häusliche Betreuung (§124 SGB XI)Stationäre PflegeHome-Care UnternehmenAusserklinische Intensivpflegehäusliche IntensivpflegeKrankenhäuserPalliativpflege SAPVÄnderungen Pflegestärkungsgesetz I und IIPflege Neuausrichtungsgesetz (PNG)
PNG PSG Pflegesach-Leistungen PflegegeldPSG Pflegegeld 2018Pflegegeld 2017PNG Pflegegeld 2013PNG Änderungen ambulante PflegeBroschüre Pflege-Neuausrichtungsgesetz
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***NEU:【ツ】 PSG Pflegegeld 2017 + 2018Pflegegeld nach Pflegegraden für 2018Strukturierte Informationssammlung SISTipps zur Pflegedienstgründung
InkontinenzRehabilitationssportTelemedizinSchulen -> DMRZ Akademie
Tipps für Pflegedienste: Informations-Pflicht
Als Pflegedienst müssen Sie den Pflegebedürftigen ab dem 1. Januar 2013 über die neuen Kostenregelungen informieren. Dies gilt auch, wenn sich Änderungen ergeben. Darüber hinaus sind Sie als Pflegedienst verpflichtet, ihn auf die Wahlmöglichkeiten hinzuweisen. Art, Inhalt und Umfang der Leistungen einschließlich der vereinbarten Vergütungen müssen Sie außerdem im Pflegevertrag festhalten.
Wer sich bereits vor dem 1. Januar Sorgen macht, die Auflagen des PNG zu erfüllen, der sollte sich beruhigen. Pflegediensten drohen keine negativen Konsequenzen, falls diese bis zum 1. Januar 2013 noch keine Zeitvergütungen vereinbart haben und Pflegebedürftigen folglich noch keine konkreten Zeitvergütungen nennen können, wenngleich Sie hierzu nach § 89 Absatz 3 und § 120 Absatz 3 SGB XI neue Fassung verpflichtet sind.
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An welche Beteiligten im Pflegebereich richtet sich DMRZ.de?
Pflegende, Angehörige und pflegebedürftige Menschen brauchen Informationen welche Pflegeleistungen Ihnen zustehen und wie Leistungen miteinander verrechnet werden können: Das gilt für KurzzeitpflegeVerhinderungspflegeIntensivpflege oder Tages- und Nachtpflegeanteilige Verrechnung von Pflegegeld mit PflegesachleistungenPflegegradePflegehilfsmittelEntlastungsbeträgeZuschüsse und Kostenerstattungen
Mit welcher Unterstützung können Pflegebedürftige rechnen?
Das Beratungsangebot des Gesetzgebers im Sinne des §37.3 für Beratungsbesuche schafft Sicherheit in Bezug auf die Pflegebedürftigkeit. Pflegebedürftige können so halbjährig von Pflegenden hinsichtlich ihrer Pflegebedürftigkeit und der Angebote beraten werden. Aber Pflegedienste können auch bei der Verhinderungspflege oder Kurzzeitpflege durch stunden-,tage- oder wochenweise Pflege Entlastung für Angehörige von pflegebedürftigen Menschen schaffen in Notsituationen oder einfach bei Überlastung und Urlaub. Entlastung für alle Betroffenen schaffen auch Pflegewohngemeinschaften sog. Senioren WGs. Von Vorteil sind Kommunikation, soziale Integration, Geselligkeit und Gemeinschaft.
Genauso wichtig wie individuelle zugeschnittene Pflegepläne ist der Einsatz von Hilfsmitteln und Pflegehilfsmitteln und die Abrechnungspauschalen der Krankenkassen, um bei der Bewältigung des Alltags zu helfen und elementare Grundbedürfnisse zu erfüllen. Dazu zählen z.B.: Pflegebetten, Aufstehhilfen, Inkontinenzhilfen, Rollatoren, Elektromobile, Hör- und Sehhilfen, Rollstühle, Hausnotrufsysteme, Treppenlift, Badewannenlift, Geh- Umsetz- und Hebehilfen. Ein behindertengerechtes Wohnumfeld mit Barrierefreiheit kommt so allen Bewohnern zugute. Unser Informationsangebot versucht über Gesetzesgrundlagen und Gesetzesänderungen in Form von Paragraphen zu informieren, ist aber keine Rechtsberatung.