Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NJW%201965,%201374
Timestamp: 2019-10-22 02:28:44
Document Index: 130130172

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 291', 'BGH', '§ 291', '§ 291', 'BGH', '§ 291', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 15.01.1965 - Ib ZR 44/63 - dejure.org
https://dejure.org/1965,412
BGH, 15.01.1965 - Ib ZR 44/63 (https://dejure.org/1965,412)
BGH, Entscheidung vom 15.01.1965 - Ib ZR 44/63 (https://dejure.org/1965,412)
BGH, Entscheidung vom 15. Januar 1965 - Ib ZR 44/63 (https://dejure.org/1965,412)
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Verletzung des Persönlichkeitsrechts - Klage auf Zubilligung eines angemessenen Schmerzensgeldes - Verletzung des Rechts am eigenen Bild - Freistellung von Bildveröffentlichungen von einer Einwilligung des Abgebildeten - Würdigung einer Bildveröffentlichung - Wahrnehmung ...
Wie uns die Anderen sehen / Satter Deutscher
NJW 1965, 1374
MDR 1965, 553
GRUR 1965, 495
BB 1965, 522
Dem Kläger steht nach § 291 BGB ein Anspruch auf Zahlung von Rechtshängigkeitszinsen auf den unbeziffert geltend gemachten Schmerzensgeldanspruch wegen des gesamten zuerkannten Schmerzensgeldbetrages zu (BGH NJW 1965, 1374, 1376;… Palandt/Grüneberg, aaO § 291 Rn. 3).
Der Klägerin steht nach § 291 BGB auch ein Anspruch auf Zahlung von Rechtshängigkeitszinsen auf den unbeziffert geltend gemachten Schmerzensgeldanspruch wegen des gesamten zuerkannten Schmerzensgeldbetrages zu (BGH NJW 1965, 1374, 1376;… Palandt/Grüneberg, aaO § 291 Rn. 3).
Andererseits darf der dem Schmerzensgeldanspruch zugrundeliegende Genugtuungsgedanke jedoch nicht die Grundlage für übersteigerte Geldforderungen bilden, die nicht mehr im Rahmen der Ausgleichsfunktion liegen (BGH NJW 1965, 1374).
Die Einholung eines Sachverständigengutachtens hierzu, wie von der Beklagten beantragt, kommt deshalb nicht in Betracht (vgl. auch BGH GRUR 1965, 495, 496).
In dieser Rechtsprechung ist dargelegt worden, daß das Recht am eigenen Bild nur ein Ausschnitt und eine besondere Erscheinungsform des allgemeinen Persönlichkeitsrechts sei, so daß, wie bei diesem, auch hier ein immaterieller Schadensersatz zugebilligt werden müsse, da die hierfür maßgebenden Gründe auch beim Recht am eigenen Bild gegeben seien (so der frühere I. Senat: BGHZ 26, 349, 355 [BGH 14.02.1958 - I ZR 151/56] - Herrenreiter; BGH GRUR 62, 211, 213 - Hochzeitsbild; ferner der VI. Senat: BGH GRÜR 62, 324, 325 - Doppelmörder sowie neuerdings im Urteil vom 26. Januar 1971 - VI ZR 95/70 - Pariser Liebestropfen; der erkennende Senat: BGH GRUR 65, 495, 497. Wie uns die Anderen sehen; vgl. ferner den IV. Senat: BGHZ 30, 7, 14 [BGH 18.03.1959 - IV ZR 18/58] - Catarina Valente).
Es hat insbesondere berücksichtigt, daß ein immaterieller Schadensersatz nur für eine schwerwiegende Beeinträchtigung des Urheberpersönlichkeitsrechts in Frage kommen kann (vgl. BGHZ 35, 363, 369 [BGH 19.09.1961 - VI ZR 259/60] - Ginseng Wurzel; 39, 124, 133 - Fernsehansagerin; BGH GRUR 65, 495, 497 - Wie uns die Anderen sehen).
ArbG Bocholt, 05.04.1990 - 3 Ca 55/90
Schmerzensgeldanspruch des Arbeitnehmers nach ehrverletzender Äußerung des …