Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/Paragraph_35_SGB_I_Sozialgeheimnis-d137487,43.html
Timestamp: 2016-12-07 22:38:54
Document Index: 88022026

Matched Legal Cases: ['§ 35', '§ 35', '§ 35', '§ 36', '§ 36', '§ 37', '§ 38', '§ 39', '§ 40', '§ 41', '§ 42', '§ 43', '§ 44', '§ 45', '§ 46', '§ 47', '§ 48', '§ 49', '§ 50', '§ 51', '§ 52', '§ 53', '§ 54', '§ 71', '§ 35', '§ 67', '§ 2', '§ 66', '§ 2', '§ 67', '§ 35', '§ 35', '§ 34', '§ 36']

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§ 35 SGB I, Sozialgeheimnis Suche
Sozialgesetzbuch (SGB) Erstes Buch (I) Allgemeiner Teil Bundesrecht…§ 35 SGB I, Sozialgeheimnis§ 36 SGB I, Handlungsfähigkeit§ 36a SGB I, Elektronische Kommunikation§ 37 SGB I, Vorbehalt abweichender Regelungen§ 38 SGB I, Rechtsanspruch§ 39 SGB I, Ermessensleistungen§ 40 SGB I, Entstehen der Ansprüche§ 41 SGB I, Fälligkeit§ 42 SGB I, Vorschüsse§ 43 SGB I, Vorläufige Leistungen§ 44 SGB I, Verzinsung§ 45 SGB I, Verjährung§ 46 SGB I, Verzicht§ 47 SGB I, Auszahlung von Geldleistungen§ 48 SGB I, Auszahlung bei Verletzung der Unterhaltspflicht§ 49 SGB I, Auszahlung bei Unterbringung§ 50 SGB I, Überleitung bei Unterbringung§ 51 SGB I, Aufrechnung§ 52 SGB I, Verrechnung§ 53 SGB I, Übertragung und Verpfändung§ 54 SGB I, Pfändung…§ 71 SGB I, Überleitungsvorschrift zur Übertragung, Verpfändung und Pfändung
§ 35 SGB ISozialgesetzbuch (SGB) Erstes Buch (I) Allgemeiner TeilBundesrechtDritter Abschnitt – Gemeinsame Vorschriften für alle Sozialleistungsbereiche dieses Gesetzbuches → Erster Titel – Allgemeine GrundsätzeTitel: Sozialgesetzbuch (SGB) Erstes Buch (I) Allgemeiner TeilNormgeber: BundRedaktionelle Abkürzung: SGB IGliederungs-Nr.: 860-1Normtyp: GesetzNeugefasst durch G vom 13. 6. 1994 (BGBl I S. 1229).(1) 1Jeder hat Anspruch darauf, dass die ihn betreffenden Sozialdaten (§ 67 Abs. 1 Zehntes Buch) von den Leistungsträgern nicht unbefugt erhoben, verarbeitet oder genutzt werden (Sozialgeheimnis). 2Die Wahrung des Sozialgeheimnisses umfasst die Verpflichtung, auch innerhalb des Leistungsträgers sicherzustellen, dass die Sozialdaten nur Befugten zugänglich sind oder nur an diese weitergegeben werden. 3Sozialdaten der Beschäftigten und ihrer Angehörigen dürfen Personen, die Personalentscheidungen treffen oder daran mitwirken können, weder zugänglich sein noch von Zugriffsberechtigten weitergegeben werden. 4Der Anspruch richtet sich auch gegen die Verbände der Leistungsträger, die Arbeitsgemeinschaften der Leistungsträger und ihrer Verbände, die Datenstelle der Träger der Rentenversicherung, die in diesem Gesetzbuch genannten öffentlich-rechtlichen Vereinigungen, gemeinsame Servicestellen, Integrationsfachdienste, die Künstlersozialkasse, die Deutsche Post AG, soweit sie mit der Berechnung oder Auszahlung von Sozialleistungen betraut ist, die Behörden der Zollverwaltung, soweit sie Aufgaben nach § 2 des Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes und § 66 des Zehnten Buches durchführen, die Versicherungsämter und Gemeindebehörden sowie die anerkannten Adoptionsvermittlungsstellen (§ 2 Abs. 2 des Adoptionsvermittlungsgesetzes), soweit sie Aufgaben nach diesem Gesetzbuch wahrnehmen und die Stellen, die Aufgaben nach § 67c Abs. 3 des Zehnten Buches wahrnehmen. 5Die Beschäftigten haben auch nach Beendigung ihrer Tätigkeit bei den genannten Stellen das Sozialgeheimnis zu wahren.Absatz 1 Satz 4 geändert durch G vom 24. 3. 1997 (BGBl I S. 594), 21. 12. 2000 (BGBl I S. 1983), 19. 6. 2001 (BGBl I S. 1046), 2. 9. 2001 (BGBl I S. 2272), 5. 11. 2001 (BGBl I S. 2950), 23. 7. 2002 (BGBl I S. 2787), 23. 7. 2004 (BGBl I S. 1842), 9. 12. 2004 (BGBl I S. 3242), 19. 12. 2007 (BGBl I S. 3024), 21. 12. 2008 (BGBl I S. 2933), 28. 3. 2009 (BGBl I S. 634) und 23. 11. 2011 (BGBl I S. 2298).(2) Eine Erhebung, Verarbeitung und Nutzung von Sozialdaten ist nur unter den Voraussetzungen des Zweiten Kapitels des Zehnten Buches zulässig.(3) Soweit eine Übermittlung nicht zulässig ist, besteht keine Auskunftspflicht, keine Zeugnispflicht und keine Pflicht zur Vorlegung oder Auslieferung von Schriftstücken, nicht automatisierten Dateien und automatisiert erhobenen, verarbeiteten oder genutzten Sozialdaten.Absatz 3 neugefasst durch G vom 18. 5. 2001 (BGBl I S. 904).(4) Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse stehen Sozialdaten gleich.(5) 1Sozialdaten Verstorbener dürfen nach Maßgabe des Zweiten Kapitels des Zehnten Buches verarbeitet oder genutzt werden. 2Sie dürfen außerdem verarbeitet oder genutzt werden, wenn schutzwürdige Interessen des Verstorbenen oder seiner Angehörigen dadurch nicht beeinträchtigt werden können.Zu § 35: Vgl. RdSchr. 07 s Zu § 35 SGB I.
§ 34 SGB I, Begrenzung von Rechten und Pflichten§ 36 SGB I, Handlungsfähigkeit
28.09.2010 - 1.435 mal gelesen, 1 mal kommentiert.Autor: Rechtsanwalt Dr. med. Herbert Karpienski aus Essen, RuhrGibt es eine Pflicht der ARGE Kontoauszüge vorzulegen?Die Pflicht zur Vorlage von Kontoauszügen gegenüber der ARGE ist zwar umstritten, wird jedoch in der Regel bejaht. Die Vorlage von Kontoauszügen dient dazu, die Rechtmäßigkeit von Sozialleistungen… mehr