Source: https://www.ris.bka.gv.at/JustizEntscheidung.wxe?Abfrage=Justiz&Dokumentnummer=JJT_20020717_OGH0002_0130OS00079_0200000_000&IncludeSelf=True
Timestamp: 2019-11-13 06:55:07
Document Index: 335266496

Matched Legal Cases: ['OGH', '§258', '§281', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§152', '§ 281', 'Art 6', '§ 281', 'OGH', '§ 152', 'OGH', '§ 152', 'OGH', '§ 150', '§ 238', '§ 152', '§ 281', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH']

RIS - Rechtssätze und Entscheidungstext 13Os79/02 - Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)
Rechtssatz für 9Os38/66 10Os134/66 12O...
RS0098430
9Os38/66; 10Os134/66; 12Os197/69; 12Os276/69; 12Os220/69; 10Os139/69; 10Os116/70; 10Os202/70; 9Os56/69; 9Os92/71; 9Os111/71; 10Os18/72; 13Os172/73; 9Os44/80; 12Os92/80; 12Os81/80; 9Os71/81; 9Os108/81; 12Os120/82; 13Os37/86; 9Os107/86; 10Os14/87; 14Os126/87; 12Os161/89; 12Os152/98 (12Os153/98); 13Os79/02
StPO §258
StPO §281 Z5 A
Das Gericht hat die Beweise nicht nur einzeln, sondern insbesondere auch in ihrem inneren Zusammenhang zu würdigen. Die hiebei gezogenen Schlüsse sind schon dann der Anfechtung entzogen, wenn sie nur den Denkgesetzen entsprechen, sie müssen nicht die naheliegendsten oder einzigmöglichen Folgerungen sein.
9 Os 38/66
Entscheidungstext OGH 14.04.1966 9 Os 38/66
10 Os 134/66
Entscheidungstext OGH 11.10.1966 10 Os 134/66
nur: Die hiebei gezogenen Schlüsse sind schon dann der Anfechtung entzogen, wenn sie nur den Denkgesetzen entsprechen, sie müssen nicht die naheliegendsten oder einzigmöglichen Folgerungen sein. (T1) Beisatz: Und über die Frage, ob eine Tatsache als erwiesen anzunehmen sei unter Berücksichtigung dieses Zusammenhanges der einzelnen Beweismittel zu befinden. (T2)
12 Os 197/69
Entscheidungstext OGH 24.10.1969 12 Os 197/69
12 Os 276/69
Entscheidungstext OGH 14.11.1969 12 Os 276/69
12 Os 220/69
Entscheidungstext OGH 17.03.1970 12 Os 220/69
10 Os 139/69
Entscheidungstext OGH 14.05.1970 10 Os 139/69
10 Os 116/70
Entscheidungstext OGH 10.07.1970 10 Os 116/70
9 Os 56/69
Entscheidungstext OGH 16.06.1971 9 Os 56/69
nur T1; Veröff: EvBl 1972/36 S 66
9 Os 92/71
Entscheidungstext OGH 09.12.1971 9 Os 92/71
10 Os 18/72
Entscheidungstext OGH 29.02.1972 10 Os 18/72
13 Os 172/73
Entscheidungstext OGH 01.02.1974 13 Os 172/73
12 Os 92/80
Entscheidungstext OGH 26.06.1980 12 Os 92/80
9 Os 71/81
Entscheidungstext OGH 23.06.1981 9 Os 71/81
12 Os 120/82
Entscheidungstext OGH 28.10.1982 12 Os 120/82
13 Os 37/86
Entscheidungstext OGH 13.03.1986 13 Os 37/86
10 Os 14/87
Entscheidungstext OGH 15.03.1988 10 Os 14/87
nur T1; Beisatz: Ein Begründungsmangel kann daher nicht mit der Behauptung dargetan werden, daß einzelne von mehreren vom Erstgericht gleichsam mosaikartig herangezogene Beweismittel und Tatumstände in isolierter Betrachtungsweise als nicht ausreichend beweiskräftig anzusehen seien. (T3)
14 Os 126/87
Entscheidungstext OGH 27.04.1988 14 Os 126/87
ECLI:AT:OGH0002:1966:RS0098430
JJR_19660414_OGH0002_0090OS00038_6600000_001
Rechtssatz für 13Os61/00 13Os79/02 14O...
RS0113906
13Os61/00; 13Os79/02; 14Os107/04; 14Os7/06w; 13Os84/07p; 11Os146/07s; 11Os186/09a; 12Os77/12h; 15Os165/13y; 14Os91/14k; 13Os11/18v
StPO §152 Abs5
Erkennt der Vorsitzende zu Unrecht ein Zeugnisentschlagungsrecht an, steht die Verfahrensrüge nach § 281 Abs 1 Z 3 StPO nicht offen. Beantragt der Beschwerdeführer jedoch erfolglos die Nichtanerkennung des Entschlagungsrechtes beim Schöffensenat, um sein Grundrecht, an den Zeugen Fragen zu stellen oder stellen zu lassen (Art 6 Abs 3 lit d MRK), durchzusetzen, steht ihm eine Verfahrensrüge nach § 281 Abs 1 Z 4 StPO zu.
13 Os 61/00
Entscheidungstext OGH 19.07.2000 13 Os 61/00
Vgl; Beisatz: Benachteiligungen durch Anerkennung von in Z 3 erwähnten Beweisverboten im Rahmen der Prozessleitung seitens des Vorsitzenden können nur dann vom Obersten Gerichtshof wahrgenommen werden, wenn der Beschwerdeführer in der Hauptverhandlung einen Antrag auf Nichtanerkennung des vermeintlichen Beweisverbotes an den Gerichtshof gestellt hat. (T1); Beisatz: Hier: Entschlagungsrecht des Tatopfers nach § 152 Abs 1 Z 2a StPO. (T2)
14 Os 7/06w
Entscheidungstext OGH 20.02.2006 14 Os 7/06w
Auch; Beisatz: Die Prozessparteien können sich gegen die irrige Gewährung eines Entschlagungsrechts nur durch einen zu begründenden Antrag, dem Zeugen kein solches Recht einzuräumen, zur Wehr setzen. Wird einem derartigen - hier nicht vorliegenden - Antrag nicht entsprochen, kommt zur Urteilsanfechtung Nichtigkeit aus Z4 in Betracht (WK-StPO § 152 Rz 74). (T3)
11 Os 146/07s
Entscheidungstext OGH 18.12.2007 11 Os 146/07s
Auch; Beisatz: Gewährt das Gericht einem Zeugen die Befreiung von seiner Pflicht zur Aussage (§ 150 StPO) und ist eine Partei der Meinung, es läge kein rechtlich anerkannter Grund dafür vor, muss sie sich dagegen durch einen begründeten Antrag, dem Zeugen kein solches Recht einzuräumen, zur Wehr setzen. Die abschlägige (Senats-)Entscheidung (§ 238 StPO) kann als Anknüpfung einer Verfahrensrüge nach Z 4 dienen (WK-StPO § 152 Rz 74; § 281 Rz 362, 364). (T4)
11 Os 186/09a
Entscheidungstext OGH 22.12.2009 11 Os 186/09a
Vgl; Vgl auch Beis wie T3
14 Os 91/14k
Entscheidungstext OGH 28.10.2014 14 Os 91/14k
13 Os 11/18v
Entscheidungstext OGH 14.03.2018 13 Os 11/18v
ECLI:AT:OGH0002:2000:RS0113906
JJR_20000719_OGH0002_0130OS00061_0000000_002