Source: https://www.lecturio.de/jura/haftung-fuer-eigenes-verschulden-gem-276-bgb.vortrag
Timestamp: 2018-07-17 05:45:48
Document Index: 275477709

Matched Legal Cases: ['§ 276', '§ 276', '§ 276', '§ 276', '§ 276', '§ 276', '§ 276', '§ 276', '§ 276', '§ 276', '§ 280', '§ 276', '§ 276', '§ 276', '§ 827', '§ 276', '§ 277', '§ 906', '§ 812', '§ 276']

Haftung für eigenes Verschulden gem. § 276 BGB – Online Jura lernen
Haftung für eigenes Verschulden (§ 276 BGB)
Haftung für eigenes Verschulden (§ 276 BGB) von RA Mario Kraatz
Der Vortrag „Haftung für eigenes Verschulden (§ 276 BGB)“ von RA Mario Kraatz ist Bestandteil des Kurses „Leistungsstörungsrecht“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:
Haftung für eigenes Verschulden
Vorsatz i. S. d. Zivilrechts
Beschränkung des Verschuldens
Fallbeispiel: Der depressive Wirt
Was hat der Schuldner in Bezug auf die Verantwortlichkeit zu vertreten ?
Der Schuldner hat gemäß § 276 Abs. 1 S. 1 BGB Vorsatz und Fahrlässigkeit zu vertreten.
Der Schuldner hat nur Vorsatz zu vertreten gemäß § 276 Abs. 1 S. 1 BGB.
Der Schuldner hat nur grob fahrlässiges Verhalten zu vertreten gemäß § 276 Abs. 1 S. 1 BGB.
Der Gläubiger hat gemäß § 276 Abs. 1 S. 1 BGB Vorsatz und Fahrlässigkeit zu vertreten.
Ist § 276 Abs. 1 BGB eine eigene Anspruchsgrundlage?
Nein! § 276 Abs. 1 BGB ist keine Anspruchsgrundlage, sondern eine Zurechnungsnorm, zum Beispiel im Rahmen der Prüfung des Verschuldens bei § 280 Abs. 1 BGB.
Ja! § 276 Abs. 1 BGB bildet bereits eine eigene Anspruchsgrundlage.
Soweit es sich um Schadensersatzansprüche neben der Leistung handelt, ist § 276 Abs. 1 BGB eine Anspruchsgrundlage.
Soweit es sich um Schadensersatzansprüche statt der Leistung handelt, ist § 276 Abs. 1 BGB eine Anspruchsgrundlage.
Wie definiert man Verschulden ?
Verschulden ist das objektiv pflichtwidrige und subjektiv vorwerfbare Verhalten eines Zurechnungsfähigen.
Verschulden ist das vorwerfbare Verhalten eines völlig Unfähigen.
Verschulden ist das objektiv pflichtgemäße und subjektiv vorwerfbare Verhalten eines Zurechnungsfähigen.
Verschulden ist das subjektiv pflichtwidrige und objektiv vorwerfbare Verhalten eines Zurechnungsfähigen.
Wann kann die Zurechnungsfähigkeit entfallen?
Alkohol und Drogenmissbrauch.
Ausschluss freier Willensbestimmung.
§§ 827 f. BGB.
Wenn sich der Schuldner bemüht hat.
Wie definiert man den Vorsatz iSd. § 276 BGB und worauf muss er sich beziehen?
Vorsatz ist das Wollen der Pflichtverletzung im Wissen der objektiven Umstände.
Der Vorsatz muss sich auf das Bestehen eines Schuldverhältnisses und auf die Pflichtverletzung beziehen.
Vorsatz ist das Außerachtlassen der im Rechtsverkehr erforderlichen Sorgfalt.
Der Vorsatz muss sich auf innere Beweggründe beziehen.
Zwischen welchen Vorsatzformen wird auch im Schuldrecht unterschieden?
Man unterscheidet zwischen bedingten (dolus eventualis) und unbedingten Vorsatz (dolus directus).
Man unterscheidet zwischen guten und bösen Vorsatz.
Man unterscheidet zwischen groben und leichtem Vorsatz.
Man unterscheidet zwischen gewollten und ungewollten Vorsatz.
Welche der folgenden Begriffe sind im Strafrecht und im Schuldrecht gleich?
Die Rechtswidrigkeit.
Der Vorsatz.
Die Pflichtwidrigkeit.
Wie kann das Verschulden gesetzlich beschränkt sein?
Durch § 277 BGB.
Haftung im Gefälligkeitsverhältnis.
Durch § 906 BGB.
Durch § 812 BGB.
Dozent des Vortrages Haftung für eigenes Verschulden (§ 276 BGB)