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Timestamp: 2020-01-25 04:31:46
Document Index: 383250396

Matched Legal Cases: ['§ 7', '§ 1', '§ 14', '§ 14', '§ 14', 'BGH']

Anwaltskanzlei Sven Adam | Tacheles-Rechtsprechungsticker | Tacheles Rechtsprechungsticker KW 44/2018
Eingetragen oder aktualisiert am 04.11.2018
1. Das der Klägerin für ihren Sohn bewilligte (Kinder)Wohngeld ist bei dem Sohn als Einkommen zu berücksichtigen. Dies folgt aus systematischen Zusammenhängen innerhalb des WoGG und dessen Verhältnis zum SGB II.
1.2 - BSG, Urteil v. 09.08.2018 - B 14 AS 32/17 R
2.1 - BSG, Urteil v. 25.10.2018 - B 7 AY 2/18 R
2.2 - BSG, Urteil v. 25.10.2018 - B 7 AY 1/18 R
3.1 - Sächs. LSG, Urt. v. 14.09.2018 - L 7 AS 1167/15
3.2 - Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen, Urt. v. 06.09.2018 - L 7 AS 744/17
2. Für das Umgangsrecht mit seiner vierjährige Tochter (Besuch an zwei Wochenenden je Monat) genügt für den Kläger ein Wohnraum von maximal 50 m².
3.3 - Landessozialgericht Sachsen-Anhalt, Beschluss v. 17.09.2018 - L 4 AS 414/18 B - rechtskräftig
3.4 - Landessozialgericht Sachsen-Anhalt, Beschluss v. 07.09.2018 - L 4 AS 312/18 NZB - rechtskräftig
4.1 - Sozialgericht Hamburg, Beschluss v. 09.10.2018 - S 28 SO 409/18 ER
1. Für die Anwendung des Kopfteilprinzips ist auch in Bezug auf den im Pflegeheim lebenden Ehemann der Klägerin kein Raum. Die Aufteilung der Kosten der Unterkunft und Heizung nach dem Kopfteilprinzip setzt nach der Rechtsprechung des BSG voraus, dass die Wohnung gemeinsam mit anderen Personen genutzt wird, also den aktuellen Unterkunftsbedarf weiterer Personen abdeckt. Daran fehlt es, wenn ein Mitglied der Bedarfsgemeinschaft die Wohnung über einen Zeitraum nicht nutzt, der auch zu einem Ausschluss von Leistungen nach § 7 Abs 4, 4a SGB II führt (vgl. BSG Urteil vom 16.04.2013 B 14 AS 71/12).
5.1 - Sozialgericht Landshut, Beschluss v. 17.10.2018 - S 11 AY 153/18 ER
2. Nach dem Ablauf der ersten Sanktion für den Zeitraum von sechs Monaten ist vorliegend eine weitere Sanktionierung nicht mehr möglich. Wegen der pflichtwidrigen Einreise ist eine Einschränkung nach § 1a Abs. 4 S. 2 AsylbLG nur für maximal sechs Monate möglich (§ 14 Abs. 1 AsylbLG). § 14 Abs. 2 AsylbLG lässt zudem keine befristeten Kettenanspruchseinschränkungen zu; die Norm ist keine Rechtsgrundlage für Daueranspruchseinschränkungen (Oppermann in: Schlegel/Voelzke, jurisPK-SGB XII, 2. Aufl. 2014, § 14 AsylbLG 1. Überarbeitung, Rn. 14 ; a. A. Landessozialgericht Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 20. September 2018 - L 23 AY 19/18 B ER -).
6.1 - Anmerkung zu: BGH 3. Zivilsenat, Urteil vom 02.08.2018 - III ZR 466/16
6.2 - Sächsisches Oberverwaltungsgericht v. 25.10.2018 - Az.: 5 A 51/16.A, 5 A 1150/17.A
Kein Flüchtlingsschutz für Asylbewerber aus Libyen
Das OVG Bautzen hat entschieden, dass Asylbewerber aus Libyen keinen Anspruch auf Zuerkennung subsidiären Flüchtlingsschutzes haben.
6.3 - Hartz-IV-Empfängerin aus Göttingen droht Obdachlosigkeit – ihr Anwalt Sven Adam rechnet mit den Ämtern ab
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