Source: http://heimkinder-forum.de/v4x/index.php/Thread/18423-Schweizer-ex-Heimkind-vor-Einzelrichter-am-EGMR-ECHR-in-Strassburg-d-h-am-Mensch/?s=88e185b6188b80eb271a58514f0b0168997c4a60
Timestamp: 2018-12-10 14:12:15
Document Index: 300960734

Matched Legal Cases: ['EGMR', 'EGMR', 'EGMR', 'EGMR', 'EGMR', 'EuG', 'EGMR', 'EGMR']

Schweizer ex-Heimkind vor Einzelrichter am EGMR / ECHR in Strassburg (d.h. am Menschenrechtsgerichtshof!). - Rehabilitation- Urteile/Infos - Heimkinder-Forum.de
Bei einem ähnlichen Fall gab der EGMR Louise O'Keefe im Jahr 2014 Recht. Sie war Anfang der 70er-Jahre an einer katholischen Schule von ihrem Lehrer wiederholt sexuell missbraucht worden. Im Fall seines Mandanten habe das Gericht indes «mutlos» geurteilt, sagt Stolkin. Einen Grund dafür sieht er im zunehmenden Druck, der auf Strassburg ausgeübt werde. Er kritisiert das Urteil auch, weil es sich um Taten handle, die in den Bereich der Grundrechte fielen und nicht verjährbar seien.
Zur Erinnerung um was es in dem Fall irischen Fall Louise O´Keeffe vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte ging und geht, siehe, u.a., das EHEMALIGE-HEIMKINDER-TATSACHEN.COM-Forum @ http://www.ehemalige-heimkinder-tatsachen.com/viewtopic.php?f=22&t=73 und, u.a., ebenso im gleichen Forum auch das aktuelle Urteil in diesem Fall Louise O´Keeffe vor dem EGMR in deutscher Sprache @ http://www.ehemalige-heimkinder-tatsachen.com/viewtopic.php?p=867#p867
Dieser Beitrag wurde bereits 9 mal editiert, zuletzt von „Martini“ ( 11. Februar 2016, 11:34 )
Und hier die Entscheidung des EGMR zu Frau Louise O´Keeffe.
hudoc.echr.coe.int/app/convers…140235.pdf&TID=pzizeagsbx
10. Februar 2016, 22:35
http://hudoc.echr.coe.int/app/conversion/pdf/?library=ECHR&id=001-140235&filename=001-140235.pdf&TID=pzizeagsbx [ muß man erst noch ÖFFNEN = one will stilll have to OPEN it ]
Ja, dass ist es tatsächlich; aber es ist in Englisch. Gut für »sailor« und »Atukazhit«, zum Beispiel.
Yes, that it is indeed; but it is in English. Good for »sailor« and »Atukazhit«, for example.
Deshalb hatte ich ja auf die Übersetzung dieser Entscheidung in die deutsche Sprache verwiesen, so dass auch all diejenigen, die es interessiert, und die kein Englisch verstehen, es lesen können:
Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von „Martini“ ( 11. Februar 2016, 05:52 )
Ich habe den Link zur Übersetzung einfach übersehen.
Und da andere beim ersten Lesen bestimmt genauso vom Text erschlagen werden, wie ich, hab ich hier mal das wichtigste herauskopiert.
13. Februar 2016, 00:15
Dieses EGMR-Urteil – EuGMR 027 (2014) vom 28.01.2014 – auf das ich im vorletzten Beitrag in diesem Thread verweise, und welches jetzt auch vollständig in Deutsch zur Verfügung steht, ist diesbezüglich eines der wichtigsten EGMR-Urteile überhaupt:
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Martini“ ( 14. Februar 2016, 20:43 )
vor dem Heimkind solte mann hochachtung haben , das sollten wir alle machen, aber dazu gehört geld viel Geld für die Anwälte , und nervenstärke , da wäre doch für Deutschland mal an der Zeit über eine
Sammelklage nachzudenken
Weiterführend zu dem einleitenden Beitrag mit dem ich diesen Thread am Mi. 10.02.2016, um 03:18 Uhr eröffnet habe.
Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von „Martini“ ( 13. Februar 2016, 21:30 )
QUELLE: http://www1.wdr.de/radio/podcasts/wdr5/dokfuenf140.html
Für wie lange dies dort zugänglich ist weiß ich nicht.
17. Februar 2016, 01:05
danke für den WDR-Link.
Ich frage mich schon seit einiger Zeit, wie die öffentliche Wahrnehmung der Heimkindpraxis/Adoptionspraxis wäre, wenn alle Ehemaligen sich heute öffentlich ihrer Vergangenheit stellen würden, egal ob sie gute oder schlechte Erfahrungen gemacht hatten.
Zwei Szenarien würden mir da einfallen, die abhängig davon sind, wie sehr die Menschenrechte in Staat und Öffentlichkeit verwurzelt sind.:
positives S.:
Der Öffentlichkeit würde zu Beginn schlecht werden, wegen all der ungesühnten Straftaten und der Willkür. Die einzelnen Staaten würden sich dann massiv anstrengen, ihre Jugendämter so umzubauen, dass alle Entscheidungen nachvollziehbar und rechtsstaatlich sind - inklusive Kontrollen der Heime/Pflegefamilien/... . Die Staaten würden ihre vergangene Jugendamtspraxis umfassen für die Öffentlichkeit dokumentieren und den Betroffenen umfangreichen unzensierten Zugang zu deren Dokumenten ermöglichen. Diese Stigmatisierung, Ausbeutung, Misshandlung und Willkür gegenüber den Hilflosesten der Gesellschaft würde nie mehr geschehen.
negatives S..:
Die Öffentlichkeit würde sich ganz schnell belästigt fühlen von den Lebensgeschichten dieser undankbaren Minderheit (~ 2 Mio. Ehemalige bei 82 Mio. in Dtl.), weil "das ja nicht alles wahr sein kann", "man doch nicht ewig an der Vergangenheit hängen kann" oder "man doch froh sein konnte, dass man ein Dach über dem Kopf hatte". Dann würden die Legislative und die Judikative massive Behinderung der Aufklärung beginnen. Täternamen dürften nicht mehr bekannt gegen werden, für Rechercheersuchen in Archiven gibt es gewaltige Hürden(Anliegen genauestens darlegen, Identität notariell bestätigen lassen, nur Auskünfte vor Ort,...), Leidensberichte würden mit erleichterten Verleumdungsklagen massiv angegriffen durch die Täter und die "verleumdeten Behörden". Man würde die Judikative ermutigen, alle Reha-Anträge, Schadensersatzanträge, Schmerzensgeldanträge und Strafverfahren gegen Täter durch juristische Finessen zu sabotieren. Man würde darauf hoffen, dass die letzten Zeugen endlich verrecken und damit endlich "das Maul halten".Die Staaten würden achselzuckend ihren Bezug zu einem Teil der Menschenrechte für einen Teil der Bevölkerung verwerfen. Damit würde sich in den nächsten Jahrzehnten niemand mehr als Opfer früheren oder aktuellen Unrechts melden und "Fürsorge"-Maßnahmen egal welcher Art würden für 1 oder 2 weitere Jahrhunderte wieder zu quasi heilige unantastbare Wohltaten erklärt.
Na ich bin ja mal gespannt, wohin sich die Geschichte entwickelt.
Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Widerstand“ ( 17. Februar 2016, 11:45 )
17. Februar 2016, 09:52
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Martini“ ( 28. Februar 2016, 11:22 )
Ich versuche auch weiterhin mein alles eine Kopie dieser Entscheidung zu bekommen. Darum habe ich jetzt gerade auch folgendens Schreiben aufgesetzt:
Ein Australier in Australien bittet um Ihre Hilfe bezüglich einer europäischen Menschenrechtsgerichtshofentscheidung.
H...... B............
Wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Professor Möllers
h.......b............[a]rewi.hu-berlin.de
Subject: Ein Australier in Australien bittet um Ihre Hilfe bezüglich einer europäischen Menschenrechtsgerichtshofentscheidung.
Dear Ms B............,
I have consulted you once before in 2014 with regards to the Irish case of Luise O’Keeffe versus Ireland before the ECHR (which, incidentally, has been available in German for a while now and which thereupon I also published myself, in German, @ ehemalige-heimkinder-tatsachen.com/viewtopic.php?p=867#p867).
Now I am after another more recent decision of the ECHR (where the law and the facts are similar to the just mentioned Irish case).
I would be very pleased if you could advise me how I can I get my hands on the Judgment and Reasons for Judgment believed to have been delivered on 04.02.2016 by a single Judge of the European Court of Human Rights (ECHR) in the matter of Walter Nowak versus Switzerland (not allowing his application). I appreciate that officially the judgment will only be available in English. But that is perfectly all right. I am fluent in English. German is only my second language.
Would you through your connections in Strasbourg be able to obtain a copy of this judgement for me and forward it to me here in Australia?
Any and all help in this matter would be very much appreciated by me.
With kind regards from this former child inmate in ʻinstitutional careʼ / ʻstate careʼ (German Child Welfare Department) in the Federal Republic of Germany (Westdeutschland) in the 1960ies.
PS. You may, if you wish, answer me in German of course.
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Martini“ ( 28. Februar 2016, 22:52 )
3. März 2016, 04:57
4. März 2016, 20:55
Article pertaining to the (ECHR) Europeran Court of Human Rightsʼ decision in Howald Moor et al v. Switzerland, with judgment in that case having been delivered by the ECHR on 11 March 2014 (the judgment was final on 11 June 2014) on the law of particular compensation claims supposedly falling under statutes of limitations. The decision of the ECHR in Howald Moor et al v. Switzerland was in favor of the applicants / complainants; and that case is henceforth seen as a precendent on the issue of limitation in civil matters ( WEGWEISER ! ).
56. 1968 UN-Convention on the Non-Applicability of Statutes of Limitation to War Crimes and Crimes against Humanity, 754 U.N.T.S. 73; 1974 European Convention on the Non-Applicability of Statutes of Limitation to War Crimes and Crimes against Humanity, E.T.S. No. 82, www.coe.fr/eng/legaltxt/82e.htm (visited on 11.30.99).
And all these, in my opinion, are also relevant aspects in this matter:
Und all dies sind, m.E., ebenso relevante Aspekte auch in dieser Sache:
Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von „Martini“ ( 5. März 2016, 10:07 )
Martin I wonder to what extend Baby Doc was involved ? As he hi tailed it to Paris he took the states Treasury with him.
5. März 2016, 09:32
Ich bin in diesem Thread / Diskussionsfaden nur befasst MIT DER FRAGE DER VERJÄHRUNG IN ZIVILVERFAHREN und wie dies von den höchsten Gerichten und Internationalen Tribunalen weltweit ausgelegt wird, wenn es sich bei einem Vergehen / Verbrechen gegen *Universelles Menschenrecht* ZIVILRECHTLICH UM EINE SCHÄDIGUNG EINER PERSON ODER MEHRERER PERSONEN HANDELT, wo der/die Schädiger nur um sich seiner/ihrer Verantwortung zu entziehen und dem/die Geschädigten um sein/ihr Recht zu bringen auf „die Einrede der Verjährung“ beruft/berufen (wie auch immer diese „Verjährung“ angeblich innerstaatlich in einem gegebenen Land, wie vom Schädiger gewünscht, zustande kommen mag/soll), was er / sie, der Schädiger rechtmäßig nicht darf und nicht kann / die Schädiger rechtmäßig nicht dürfen und nicht können. Die höchsten Gerichte und Tribunale überall in der Welt ( in welcher Sprache auch immer ! ) sind einstimmig in dieser Entscheidung und Bestimmung – in der BEANTWORTUNG DIESER FRAGE – und so auch der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte !! Und auch nur darum geht es in diesem Thread / Diskussionsfaden was Ehemalige Heimkinder in der Schweiz, in Österreich, sowohl wie auch in der Bundesrepublik Deutschland betrifft !!
Dieser Beitrag wurde bereits 8 mal editiert, zuletzt von „Martini“ ( 6. März 2016, 08:52 )
21. November 2016, 01:44
Hab gerade den Link zum bisherigen Urteil gefunden (leider bisher nur französisch).
56069/14 --- W.N. contre la Suisse
hudoc.echr.coe.int/eng?i=001-159842
Das Urteil ist nicht FINAL, d.h. die große Kammer des EGMR kann das begangene Unrecht noch anerkennen.
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Widerstand“ ( 21. November 2016, 02:58 )
wer kann übersetzen
Warte doch auf das Endgültige Urteil und dann Vieleicht mit Google versuchen, wenn Die Gerichtssprache des EMGR "Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte" genauso Wie die deutsche ist dann wird bei der Übersetzung nicht viel durcheinanderkommen und Unsinnig klingen, da man das sowieso meisst Schwer lesen kann. Da freut man sich mitten im Satz um dann am Ende des Satzes Festzustellen, dass man doch im Unrecht ist.
Es wird aber sicher eine deutsche Version geben
Es ist aber zu vermuten dass das dauern kann
falls es Dich Interessiert Hier der Link zu Wikipedia über den EMGR
de.wikipedia.org/wiki/Europäis…htshof_für_Menschenrechte