Source: https://www.dtad.de/details/Dienstleistungen_im_Zusammenhang_mit_Siedlungs_und_anderen_Abfaellen_85774_Unterfoehring-10351349_3
Timestamp: 2018-06-25 08:41:36
Document Index: 155997181

Matched Legal Cases: ['§ 56', '§3', '§4', '§5', '§ 6', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 53']

Ausschreibung - Dienstleistungen im Zusammenhang mit Siedlungs- und anderen Abfällen in Unterföhring (ID:10351349)
> DTAD-ID: 10351349
10351349
Abholung, Transport, Aufbereitung und Verwertung von Müllverbrennungsschlacke aus der MVA München Nord im Zeitraum vom 01.09.2015 bis 31.08.2017 mit Verlängerungsoption. Abholung, Transport,...
Frau Plöckl
Telefon: +49 8923331123
Abholung, Transport, Aufbereitung und Verwertung von Müllverbrennungsschlacke aus der MVA München Nord im Zeitraum vom 01.09.2015 bis 31.08.2017 mit Verlängerungsoption.
Abholung, Transport, Aufbereitung und Verwertung von ca. 130.000 Mg/a +/- 10 % Müllverbrennungsschlacke aus der MVA München Nord im Zeitraum vom 01.09.2015 bis 31.08.2017 mit Verlängerungsoption um bis zu einem Jahr.
Ca. 65.000 Mg/a +/- 10 %.
Abholung der Müllverbrennungsschlacke an der Müllverbrennungsanlage (MVA) München Nord, Münchner Str. 22, 85774 Unterföhring;Aufbereitung der Schlacke in einer behördlich genehmigten Anlage.
Bezeichnung: Abholung, Transport, Aufbereitung und Verwertung von Müllverbrennungsschlacke aus der MVA München Nord im Zeitraum vom 01.09.2015 bis 31.08.2017 mit Verlängerungsoption
Abholung, Transport, Aufbereitung und Verwertung von ca. 65.000 Mg/a +/- 10 % Müllverbrennungsschlacke.
17407-2015
2015/S 012-017407
Die Vergabeunterlagen können kostenlos auf der Internetseite des AWM (http://www.awm-muenchen.de/ausschreibungen/aktuelle-ausschreibungen.html heruntergeladen werden. Nur wenn die Unterlagen in schriftlicher Form (mit Überweisungsbeleg) angefordert bzw. abgeholt werden, erfolgt dies nur nach Banküberweisung eines Betrags i.H.v 10,- EUR. Empfänger Abfallwirtschaftsbetrieb München. Konto-Nr. 667528941 HypoVereinsbank München (BLZ 700 202 70, IBAN: DE42 7002 0270 0667528941, BIC: HYVEDEMMXXX) Überweisungstext: A28-4.7200, Schlackeverwertung. Der Betrag wird nicht zurückerstattet.
Fragen zu den Vergabeunterlagen sind schriftlich, per Fax (+49 89233-31176) oder E-Mail (vergaben.awm@muenchen.de) an den AWM bis spätestens 10 Werktage vor Ablauf der Angebotsfrist zu richten.
Sofern der AWM von der Verlängerungsoption Gebrauch macht, wird der Auftragnehmer hierüber bis spätestens 28.02.2017 benachrichtigt.
Abfallwirtschaftsbetrieb München, Vergabebüro, Georg-Brauchle-Ring 29, 80992 München
Sicherheitsleistung i. H. von 5 % des Auftragswerts durch Hinterlegung von Geld oder Beibringung einer Bürgschaft.
A) Eigenerklärung zur Menge und zum Umsatz der in den letzten 3 Jahren erfassten und aufbereiteten Müllverbrennungsschlacke und zum Vorliegen einer Umwelt- und Betriebshaftpflichtversicherung mit ausreichender Deckungssumme
b) Aktuelle Bankauskunft (nicht älter als 3 Monate gerechnet ab dem Ende der Angebotsfrist; Angabe der Gesamtverhältnisse, über Kreditbeurteilung und Zahlungsfähigkeit und über die Kundenverbindung/Kontoführung).
Für Leistungen, die von einem Subunternehmer erbracht werden, sind die entsprechenden Nachweise des Subunternehmers vorzulegen.
a) Eigenerklärungen
1. zum Vorliegen
- der behördlichen Genehmigung(en) bzgl. der Schlacke-Aufbereitungsanlage gemäß 4. Bundesimmissionsschutzverordnung (4. BImSchV) oder gleichwertiger Genehmigung(en) unter Angabe der jährlichen Verarbeitungskapazitäten und Zusicherung, dass im Auftragsfall ausreichend Kapazität zur Verfügung steht sowie
- der behördlichen Genehmigung(en) für die Endbestimmung der aufbereiteten Schlacke und Zusicherung, dass im Auftragsfall ausreichend Kapazität zur Verfügung steht.
- bei Auslandsverwertungen: der Notifizierung(en) und entsprechend weiterer Genehmigungen gemäß den für die Abfallverbringung geltenden Vorschriften.
2. Schriftliche Benennung des für den Gesamtauftrag weisungsbefugten Ansprechpartners und Zusicherung, dass dieser in seiner Auftragskonstellation erheblichen Einfluss auf den gesamten Prozess von Logistik, Behandlung und Abrechnung hat.
3. Referenzliste, aus der hervorgeht, dass der Bieter bzw. Subunternehmer die ausgeschriebene Leistung nach Art und Umfang (mindestens bezüglich eines Loses) bereits in der Vergangenheit in der zum Einsatz bestimmten Anlage erbracht hat.
b) Stoffstromdarstellung: Transparente und vollständige/lückenlose Darstellung vom Stoffeingang bis zur endgültigen Verwertung/Beseitigung sämtlicher Fraktionen. Sofern die Behandlung oder Endablagerung der Schlacke in unterschiedlichen Anlagen erfolgt, sind auch die diesbezüglichen jeweiligen prognostizierten Mengenströme anzugeben.
Für den endgültigen Verbleib der behandelten Schlacke (Endbestimmung) sind außerdem die konkrete Örtlichkeit/Anschrift, Verwertungs- bzw. Beseitigungsweise, erforderliche Qualität, Kapazitäten anzugeben.
Die Abnahmebestätigungen der entsprechenden Endverwerter bzgl. der behandelten Schlacke sowie der beseitigungspflichtigen Reststoffe sind vorzulegen.
c) Beschreibung der Transportkette ab Anfallstelle (MVA) bis zur Verwertung/Ablagerung der aufbereiteten Schlacke, einschließlich aller Umschlagstellen (Anschrift) und am Transport beteiligten Unternehmen und Darlegung anhand der eingesetzten Ressourcen, dass die erforderliche Transportkapazität gesichert ist.
Darstellung des Qualitätssicherungskonzepts aus interner wie externer Kontrolle mit Beprobungszyklen und Zuordnung zum Haufwerk (unter Angabe von Stoff, Korngröße, Behandlungsdauer und Probenahmedatum) und Zuordnung der bestimmungsgemäßen Stoffströme. Dabei auch Darlegung einer ausreichenden Zwischenlagerdauer.
e) Anlagenspezifikationen
Verfahrensfließbild und Fließschema der Aufbereitungsanlage
Maschinenaufstellungsplan (u. a. auch Anzahl der Eisen- und NE-Abscheider)
Anlagen- und Betriebsbeschreibung (u. a. Darlegung, dass ausreichend Anlagenkapazität vorhanden ist, Betriebszeiten der Anlage, Anliefervorgänge etc.)
Beschreibung der Zerkleinerung
Darlegung der Auftrennungen des Massenstroms (in Fraktionen und Korngrößen)
Flurkarte und Lageplan der Aufbereitungsanlage
Maßstabsgerechte Darstellung der vorgesehenen, verfügbaren Lagerflächen (Lageplan; Flächengröße)
EWG-Konformitätserklärung gemäß der EWG-Maschinenrichtlinie 89/392/EWG
bzw. aktuell 98/37/EG.
f) Gültige Zertifizierung als Entsorgungsfachbetrieb gemäß § 56 Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) für das Sammeln, Lagern, Behandeln und Verwerten von Müllverbrennungsschlacke mit dem Abfallschlüssel 190112 („Rost- und Kesselaschen sowie Schlacken mit Ausnahme derjenigen, die unter 190111* fallen“) incl. Anlagen oder gleichwertiger Nachweis, dass der Bieter die Anforderungen der Entsorgungsfachbetriebsverordnung vom 10.09.1996 (EfbV) mit nachfolgenden Erfordernissen erfüllt:
Festlegung der Verantwortungs-, Entscheidungs- und Mitwirkungsbefugnisse
(§3 Abs. 2 EfbV)
Angabe der verantwortlichen Person(en) und ausreichende Personalstärke (§4 EfbV)
Führung eines Betriebstagebuches (§5 EfbV)
Ausreichender Versicherungsschutz (§ 6 EfbV)
Zuverlässigkeit des Betriebsinhabers (§ 8 EfbV)
Zuverlässigkeit der für die Leitung und Beaufsichtigung verantwortlichen Personen
(§ 9 EfbV)
Einarbeitungsplan für das sonstige Personal (§ 10 EfbV)
Bezüglich des Transports der Müllverbrennungsschlacke kann anstelle eines Zertifikats auch die Erlaubnis nach Anzeige- und Erlaubnis V gem. § 53-54 KrWG vorgelegt werden.
g) Bestätigung über die Ortsbesichtigung.
Die Örtlichkeiten an der MVA Nord müssen vor Angebotsabgabe nach vorheriger Rücksprache mit unserem Herrn Trumpp besichtigt werden (Tel.: 0049/89/233-40961, Fax: 0049/89/233-40969). Aus Gründen der Gleichbehandlung gilt dies ebenfalls für Bieter, welchen die Örtlichkeiten bereits bekannt sind. Sofern die Örtlichkeiten vor Angebotsabgabe nicht besichtigt wurden, kann das Angebot nicht gewertet werden!
Bei Einsatz von Subunternehmer hat der AN außerdem nachzuweisen, dass er über die uneingeschränkte Zugriffsmöglichkeit auf den Subunternehmer verfügt.
Der AG behält sich vor, im Rahmen der Eignungsprüfung die Anlage des Bieters/Subunternehmers zu besichtigen.
Bei Angaben im Rahmen von Eigenerklärungen behält sich der Auftraggeber die Nachforderung entsprechender Genehmigungen/Bescheinigungen durch die zuständige Behörde/Stelle vor. Mit der Eigenerklärung bestätigt der Bieter das Vorhandensein bestehender gültiger Versicherung, Genehmigungen etc. auch für die vom Subunternehmer erbrachten Leistungen.
Eigene oder fremde Erfahrungen – auch außerhalb der Referenzliste – können i. R. der Eignungsprüfung berücksichtigt werden.