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Timestamp: 2016-05-28 00:01:35
Document Index: 11898021

Matched Legal Cases: ['§ 6', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 12', '§ 13', '§ 14', '§ 23', '§ 24', '§ 25', '§ 27', '§ 6']

Gesetze-Rechtsprechung Schleswig-Holstein § 6 WBG | Landesnorm Schleswig-Holstein | - Dauer der Bildungsfreistellung | Weiterbildungsgesetz Schleswig-Holstein (WBG) vom 6. März 2012 | gültig ab: 01.04.2012
§ 5 - Anspruch auf Bildungsfreistellung
§ 6 - Dauer der Bildungsfreistellung
§ 7 - Gewährung der Bildungsfreistellung
§ 8 - Erkrankung
§ 9 - Anrechenbarkeit anderweitiger Freistellungsansprüche
§ 10 - Ausschluss von Doppelansprüchen
§ 11 - Wartezeit
§ 12 - Fortzahlung des Arbeitsentgeltes
§ 13 - Verbot der Erwerbstätigkeit
§ 14 - Verbot der Benachteiligung
§ 23 - § 24 Abschnitt V - Koordinierung und Planung
§ 25 - § 27 Abschnitt VI - Zuständigkeits- und Schlussbestimmungen
EinzelnormAktuelle Gesamtausgabe Blättern im Gesetz Amtliche Abkürzung:WBGFassung vom:06.03.2012Gültig ab:01.04.2012
GesetzQuelle:Gliederungs-Nr:223-16Weiterbildungsgesetz Schleswig-Holstein (WBG)
Vom 6. März 2012 § 6
(2) Der Anspruch auf Bildungsfreistellung umfasst fünf Arbeitstage in einem Kalenderjahr. Wird regelmäßig an mehr als fünf Tagen in der Woche oder in Wechselschicht gearbeitet, erhöht sich der Anspruch auf sechs Arbeitstage. Wird regelmäßig an weniger als fünf Tagen in der Woche gearbeitet, verringert sich der Anspruch entsprechend. Der Anspruch auf Bildungsfreistellung des laufenden Jahres erlischt grundsätzlich mit dem Ablauf des Kalenderjahres.
(3) Ausnahmsweise kann der Anspruch auf Bildungsfreistellung des laufenden Kalenderjahres übertragen und bis zum doppelten des Anspruchs nach Absatz 2 mit dem des Folgejahres verbunden werden (Verblockung), soweit
1. es für die Teilnahme an Weiterbildungsveranstaltungen erforderlich ist und
2. die zuständige Behörde die Notwendigkeit der Verblockung für in Frage kommende Weiterbildungsveranstaltungen anerkannt hat.
Die oder der Beschäftigte hat der Arbeitgeberin oder dem Arbeitgeber unverzüglich, spätestens bis zum 31. Dezember des laufenden Jahres schriftlich mitzuteilen, ob im Folgejahr eine Verblockung beabsichtigt ist. Unterbleibt diese Mitteilung, ist im Folgejahr die rückwirkende Verblockung mit dem Bildungsfreistellungsanspruch des Vorjahres ausgeschlossen.
(4) Mit Zustimmung der Arbeitgeberin oder des Arbeitgebers kann eine Verblockung im Vorgriff auf künftige Bildungsfreistellungsansprüche oder über mehr als zwei Jahre erfolgen.
(5) Die Bildungsfreistellung soll an aufeinanderfolgenden Tagen gewährt werden; sie kann auch an einzelnen Tagen gewährt werden.
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