Source: http://www.servat.unibe.ch/dfr/bger/190220_2C_561-2018.html
Timestamp: 2020-02-21 23:08:50
Document Index: 270720413

Matched Legal Cases: ['BGer', 'BGer', 'Art. 82', 'Art. 83', 'e contrario', 'Art. 86', 'Art. 89', 'Art. 90', 'Art. 29', 'Art. 29', 'Art. 106']

DFR - BGer 2C_561/2018 vom 20.02.2019
BGer 2C_561/2018 vom 20.02.2019
Bearbeitung, zuletzt am 26. März 2019, durch: DFR-Server (automatisch)
A. A.A.________ (geb. 2006) besuchte bis zum 13. März 2016 die dritte Klasse an ihrem Wohnort U.________. Am 14. März 2016 wechselte sie in die Primarschule V.________.
B. B.a. Am 1. April 2016 stellte C.A.________ beim Gemeinderat U.________ ein Gesuch um Übernahme der Kosten für den Schulbesuch in V.________. Dieses Gesuch wurde mit Beschluss vom 28. April 2016 abgewiesen.
C. Mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 28. Juni 2018 gelangt A.A.________ - handelnd durch ihre Eltern - an das Bundesgericht und beantragt die Aufhebung des Urteils des Verwaltungsgerichts vom 22. Mai 2018; die Gemeinde U.________ sei zu verpflichten, das Schulgeld für den Besuch der Schule in V.________ zu übernehmen. Eventualiter sei die Angelegenheit zu neuer Beurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen.
1. Die Beschwerde richtet sich gegen den verfahrensabschliessenden Entscheid einer letzten kantonalen Instanz in einer Angelegenheit des öffentlichen Rechts. Die Voraussetzungen der Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten liegen vor (Art. 82 lit. a, Art. 83 e contrario, Art. 86 Abs. 1 lit. d und Abs. 2, Art. 89 Abs. 1 und Art. 90 BGG). Auf die Beschwerde ist einzutreten.
3. Ausgangspunkt des vorliegenden Verfahrens ist der lange schwelende Konflikt zwischen der Beschwerdeführerin und ihrer Klassenkameradin D.________, der nach den verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz auf Streitigkeiten zwischen den Eltern der beiden Mädchen zurückgeht. Es wird von keiner Seite in Frage gestellt, dass die Beschwerdeführerin unter dieser Situation litt und ihr psychischer Zustand zu Sorgen Anlass gab.
5. Soweit die Beschwerdeführerin mit Blick auf Art. 29 Abs. 1 BV und Art. 29a BV beanstandet, dass der Beschwerdegegnerin im kantonalen Verfahren eine Parteikostenentschädigung zugesprochen wurde, sind ihre Vorbringen als appellatorisch zu bezeichnen und damit nicht zu hören (Art. 106 Abs. 2 BGG). Auch eine willkürliche Anwendung des kantonalen Verfahrensrechts ist vor dem Hintergrund der im angefochtenen Entscheid referenzierten gefestigten und bundesgerichtlich bestätigten (vgl. Urteil 1C_380/2009 vom 20. April 2010 E. 4) kantonalen Rechtsprechung nicht ersichtlich.
6. Nach dem Ausgeführten ist die Beschwerde in allen Punkten unbegründet und somit abzuweisen.