Source: https://www.ra-winter.de/tipps.html
Timestamp: 2019-10-15 19:51:28
Document Index: 188008133

Matched Legal Cases: ['§ 5', 'Art. 3', '§ 24', 'Art. 2', 'Art. 2', 'Art. 6', 'Art. 2', 'Art. 15', 'Art. 14', 'Art. 36', 'Art. 15', 'Art. 4', 'Art. 5']

Tipps - Rechtsanwalt Jan Winter
Freibeträge werden nur einmal genutzt.
Durch "Enterbung der Kinder" entstehen Pflichtteilsansprüche, die den Ehegatten belasten können.
Zu enge und frühe Bindung.
Abwandern von Vermögen in andere Stämme.
Neuer Ehegatte und neue Kinder erhalten immer einen Pflichtteil nach dem Tode des zuletzt Versterbenden.
Obwohl eine Lebensversicherung für den Todesfall abgeschlossen wird, denkt in der Praxis kaum jemand über die erbschaftssteuerlichen Konsequenzen einer Lebensversicherung nach.
Vor allem bei nichtehelichen Lebensgemeinschaften kann die Einsetzung des Lebenspartners als Begünstigten zu einer immensen Steuerbelastung führen.
Fließen ihm z.B. 500.000,- € im Todesfall zu, dann ist dieser Betrag mit einer Erbschaftssteuer von 23% belastet, dies sind 115.000,- €.
Dieses kann vermieden werden, indem von vornherein der Lebensgefährte als Versicherungsnehmer und nicht das eigene, sondern das fremde Leben versichert.
Dann wird im Todesfall keine Erbschaftssteuer fällig. In einkommen-steuerlicher Hinsicht ist allerdings zu beachten, daß der Sonderausgabenabzug nur dem möglich ist, der die Beiträge aus eigenen Mitteln zahlt.
Die steuerliche Begünstigung der Immobilie läßt sich auch bei der Schenkung von Geldbeträgen nutzen:
Die Eltern schenken den Kindern einen Geldbetrag zum Zwecke des Erwerbs eines genau bezeichneten inländischen Grundstücks.
Für diesen Fall ist für die Bemessung der Schenkungssteuer nicht der wert des Geldes, sondern der (niedrigere) steuerliche Wert des Grundstücks anzusetzen.
Ehegatten sollten den gesetzlichen Güterstand der Zugewinngemeinschaft wählen und ihn nach ihren Bedürfnissen modifizieren ( für den Fall der Scheidung ).
Dadurch wird die Steuerlast verringert ( § 5 ErbStG).
Alle zehn Jahre wird die Uhr wieder auf Null gestellt: Die Freibeträge der Erbschaft- und Schenkungsteuer stehen erneut in voller Höhe zur Verfügung.
Wer den Zehn - Jahres - Rhythmus konsequent für Schenkungen nutzt, kann vor allem innerhalb einer Familie sehr große Vermögen steuerfrei auf die nächste Generation übertragen.
Aber auch wenn entfernte Verwandte, Freunde oder Lebensgefährten bedacht werden sollen, ist eine solche längerfristige Übertragungsstrategie wegen des mit 5.200,- Euro nach wie vor niedrigen Freibetrages äußerst wichtig.
Die Übertragung von Vermögen (Betriebe, Telbetriebe oder Mitunternehmeranteile, aber auch von Immobilien) kann aufgrund eines neuen Verwaltungserlasses sehr steuergünstig ausgestaltet werden.
Werden existenzsichernde Wirtschaftseinheiten innerhalb der Familie auf den Nachfolger gegen laufende Zahlungen übertragen, so kann dies so gestaltet werden, daß der Nachfolger diese Zahlungen einkommensteuerlich als Sonderausgaben voll absetzen kann.
Durch die Ausnutzung der Progressionsunterschiede zwischen Junior und Senior können so erhebliche Steuervorteile erzielt werden.
Gehört Betriebsvermögen zum Erbe, gilt es bei der Teilung innerhalb einer Erbengemeinschaft aufzupassen:
Verpflichtet sich der Erbe, der den höherwertigen Betriebsanteil übernimmt, Miterben gegenüber zu Ausgleichs - oder Abfindungszahlungen, sind diese einkommensteuerpflichtiger Veräußerungsgewinn.
Diese Folge läßt sich meist vermeiden, indem Vermögen und Schulden des Erblassers so aufgeteilt werden, daß keine Ausgleichszahlungen nötig sind.
So kann etwa der Betriebsnachfolger Schulden übernehmen, die auf der Immobilie des Miterben liegen.
Heiraten oder Adoptieren
Hierdurch werden deutlich günstigere Freibeträge und Steuerklassen erreicht, z.B. bei 1 Mio ein Steuersatz von 11% statt 29%!
Rechtzeitig Rat holen
*Die nachfolgenden Angaben werden vom Gesetzgeber von mir erwartet. *
Ich arbeite auf der Grundlage der massgeblichen Gesetze/Verordnungen, insbesondere:
BRAGO Bundesgebührenordnung für Rechtsanwälte vom 26. Juli 1957 ( BGBl. I S. 907 ) BGBl. III/FNA 368-1 zuletzt geändert durch Art. 3 § 24 Gesetz zur Beendigung der Diskriminierung gleichgeschlechtlicher Gemeinschaften:
Lebenspartnerschaften vom 16.02.2001 (BGBl. I S. 266), Art. 2 Abs. 8 Gesetz zur Änderung von Vorschriften auf dem Gebiet der Anerkennung und Vollstreckung ausländischer Entscheidungen in Zivil- und Handelssachen vom 19.02.2001 (BGBl. I S. 288), Art. 2 Abs. 5 Gesetz zur Neuordnung des Gerichtsvollzieherkostenrechts (GvKostR NeuOG) vom 19.04.2001 (BGBl. I S. 623), Art. 6 Gesetz zur Umstellung des Kostenrechts und der Steuerberatergebührenverordnung auf Euro (KostREuroUG) vom 27.04.2001 (BGBl. I S. 751), Art. 2 Abs. 24 Gesetz zur Reform des Verfahrens bei Zustellungen im gerichtlichen Verfahren (Zustellungsreformgesetz - ZustRG) vom 25.06.2001 (BGBl. I S. 1206), Art. 15 Gesetz zur Neuordnung des Bundesdisziplinarrechts vom 09.07.2001 (BGBl. I S. 1510), Art. 14 Gesetz zur Anpassung der Formvorschriften des Privatrechts und anderer Vorschriften an den modernen Rechtsgeschäftsverkehr vom 13.07.2001 (BGBl. I S. 1542), Art. 36 Gesetz zur Reform des Zivilprozesses (Zivilprozessreformgesetz - ZPO-RG) vom 27.07.2001 (BGBl. I S. 1887), Art. 15 Sechstes Gesetz zur Änderung des Sozialgerichtsgesetzes (6.SGGÄndG) vom 17.08.2001 (BGBl. I S. 2144), Art. 4 und 6 Gesetz zur Änderung der Insolvenzordnung und anderer Gesetze vom 26.10.2001 (BGBl. I S. 2710) und Art. 5 Abs. 10 Gesetz zur Modernisierung des Schuldrechts vom 26.11.2001 (BGBl. I S. 3138)
BRAGO Bundesrechtsanwaltsordnung vom 1. August 1959 (BGBl. I S. 565) geändert durch:
Gesetz zur Änderung der Strafprozessordnung und des Gerichtsverfassungsgesetzes (StPÄG) vom 19. Dezember 1964 (BGBl. I 1964 S. 1067), Einführungsgesetz zum Gesetz über Ordnungswidrigkeiten (EGOWiG) vom 24. Mai 1968 (BGBl. I S.503), Gesetz zur Wahrung der Einheitlichkeit der Rechtsprechung der obersten Gerichtshöfe des Bundes vom 19. Juni 1968 (BGBl. I 1968 S. 661), Gesetz zur Änderung der Bundesrechtsanwaltsordnung und der Patentanwaltordnung vom 13. Januar 1969 (BGBl. I 1969 S. 25), Gesetz zur Entlastung des Bundesgerichtshofes in Zivilsachen vom 15. August 1969 (BGBl. I S. 1141), Gesetz zur Änderung des Deutschen Richtergesetzes vom 10. September 1971 (BGBl. I S. 1557), Gesetz zur Änderung der Bezeichnung der Richter und ehrenamtlichen Richter und der Präsidialverfassung der Gerichte vom 26. Mai 1972 (BGBl. I S. 841), Gesetz zur Änderung der Bundesrechtsanwaltsordnung, der Bundesgebührenordnung für Rechtsanwälte und anderer Vorschriften vom 24. Oktober 1972 (BGBl. I S. 2013), Einführungsgesetz zum Strafgesetzbuch (EGStGB) vom 2. März 1974 (BGBl. I S. 469), Erstes Gesetz zur Reform des Strafverfahrensrechts (1. StVRG) vom 9. Dezember 1974 (BGBl. I S. 3393), Gesetz zur Ergänzung des Ersten Gesetzes zur Reform des Strafverfahrensrechts vom 20. Dezember 1974 (BGBl. I S. 3686), Gesetz zur Änderung der Bundesrechtsanwaltsordnung und anderer Vorschriften vom 20. Mai 1975 (BGBl. I S. 1117), Gesetz zur Änderung des Gerichtskostengesetzes, des Gesetzes über Kosten der Gerichtsvollzieher, der Bundesgebührenordnung für Rechtsanwälte und anderer Vorschriften vom 20. August 1975 (BGBl. I S. 2189), Gesetz zur Änderung der Wirtschaftsprüferordnung und anderer Gesetze vom 20. August 1975 (BGBl. I 1975 S. 2258), Erstes Gesetz zur Reform des Ehe- und Familienrechts (1. EheRG) vom 14. Juni 1976 (BGBl. I S. 1421), Gesetz über die Annahme als Kind und zur Änderung anderer Vorschriften (Adoptionsgesetz) vom 2. Juli 1976 (BGBl. I S. 1749), Gesetz zur Änderung des Strafgesetzbuches, der Strafprozessordnung, des Gerichtsverfassungsgesetzes, der Bundesrechtsanwaltsordnung und des Strafvollzugsgesetzes vom 18. August 1976 (BGBl. I S. 2181), Gesetz zur Neuregelung der Rechtsverhältnisse der Mitglieder des Deutschen Bundestages vom 18. Februar 1977 (BGBl. I S. 297), Strafverfahrensänderungsgesetz 1979 (StVÄG) vom 5. Oktober 1978 (BGBl. I S. 1645), Zweites Gesetz zur Änderung dienstrechtlicher Vorschriften (Angehörige des öffentlichen Dienstes in Landesparlamenten) vom 30. Juli 1979 (BGBl. I S. 1301), Gesetz über die Prozesskostenhilfe vom 13. Juni 1980 (BGBl. I S. 677), Gesetz über Rechtsberatung und Vertretung für Bürger mit geringem Einkommen (Beratungshilfegesetz) vom 18. Juni 1980 (BGBl. I S. 689), Fünftes Gesetz zur Änderung der Bundesgebührenordnung für Rechtsanwälte vom 18. August 1980 (BGBl. I S. 1503), Gesetz über die internationale Rechtshilfe in Strafsachen (IRG) vom 23. Dezember 1982 (BGBl. I S. 2071), Drittes Gesetz zur Änderung des Deutschen Richtergesetzes vom 25. Juli 1984 (BGBl. I S. 995), Gesetz zur Änderung von Kostengesetzen vom 9. Dezember 1986 (BGBl. I S. 2326), Gesetz zur Änderung des Berufsrechts der Rechtsanwälte vom 13. Dezember 1989 (BGBl. I 1989 S. 2135), Gesetz zur Umsetzung der Richtlinie des Rates vom 21. Dezember 1988 über eine allgemeine Regelung zur Anerkennung der Hochschuldiplome, die eine mindestens dreijährige Berufsausbildung abschliessen, für die Berufe des Rechtsanwalts und des Patentanwalts vom 6. Juli 1990 (BGBl. I 1990 S. 1349), Gesetz zur Reform des Rechts der Vormundschaft und Pflegschaft für Volljährige (Betreuungsgesetz - BtG) vom 12. September 1990 (BGBl. I S. 2002), Rechtspflege-Vereinfachungsgesetz vom 17. Dezember 1990 (BGBl. I S. 2847), Gesetz zur Änderung der Berufsrechte der Notare und der Rechtsanwälte vom 29. Januar 1991 (BGBl. I 1991 S. 150), Gesetz über Fachanwaltsbezeichnung nach der Bundesrechtsanwaltsordnung und zur Änderung der Bundsrechtsanwaltsordnung vom 27. Februar 1992 (BGBl. I 1992 S. 369), Gesetz zur Ausführung des Abkommens vom 2. Mai 1992 über den Europäischen Wirtschaftsraum (EWR-Ausführungsgesetz) vom 27. April 1993 (BGBl. I S. 512), Gesetz zur Änderung von Kostengesetzen und anderen Gesetzen (Kostenrechtsänderungsgesetz 1994 - KostRÄndG) vom 24. Juni 1994 (BGBl. I S. 1325), Gesetz zu dem Übereinkommen vom 15. August 1994 zur Errichtung der Welthandelsorganisation und zur Änderung anderer Gesetze vom 30. August 1994 (BGBl. II 1994 S. 1438), Gesetz zur Neuordnung des Berufsrechts der Rechtsanwälte und der Patentanwälte vom 2. September 1994 (BGBl. I S. 2278), Einführungsgesetz zur Insolvenzordnung (EGInsO) vom 5. Oktober 1994 (BGBl. I S. 2911), Drittes Gesetz zur Änderung des Rechtspflegergesetzes und anderer Gesetze vom 6. August 1998 (BGBl. I S. 2030), Drittes Gesetz zur Änderung der Bundesnotarordnung und anderer Gesetze vom 31. August 1998 (BGBl. I S. 2585; Ber. I 1999 S. 194), Gesetz zur Änderung der Bundesrechtsanwaltsordnung, der Patentanwaltsordnung und anderer Gesetze vom 31. August 1998 (BGBl. I S. 2600), Gesetz zur Änderung des Einführungsgesetzes zur Insolvenzordnung und anderer Gesetze (EGInsOÄndG) vom 19. Dezember 1998 (BGBl. I S. 3836), Gesetz zur Änderung des Gesetzes zur Neuordnung des Berufsrechts der Rechtsanwälte und der Patentanwälte vom 17. Dezember 1999 (BGBl. I S. 2448), Gesetz zur Umsetzung von Richtlinien der Europäischen Gemeinschaft auf dem Gebiet des Berufsrechts der Rechtsanwälte vom 9. März 2000 (BGBl. I S. 182), Gesetz zur Beendigung der Diskriminierung gleichgeschlechtlicher Gemeinschaften: Lebenspartnerschaften vom 16. Februar 2001 (BGBl. I S. 266), Gesetz zur Reform des Verfahrens bei Zustellungen im gerichtlichen Verfahren (Zustellungsreformgesetz - ZustRG) vom 25. Juni 2001 (BGBl. i S. 1206), Gesetz zur Reform des Zivilprozesses (Zivilprozessreformgesetz - ZPO-RG) vom 27. Juli 2001 (BGBl. I S. 1887), Gesetz zur Änderung der Insolvenzordnung und anderer Gesetze vom 26. Oktober 2001 (BGBl. I S. 2710)
BORA Berufsordnung für Rechtsanwälte Berufsordnung in der Fassung vom 1.11.2001:
Diese und weitere Angaben verlinke ich zur Bundesrechtsanwaltskammer nebst den dortigen TDG-Angaben (nach dem Gesetzgeber reicht die Verlinkung zur Erfüllung der Voraussetzungen aus):