Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F29-08-2007-9C_423-2007
Timestamp: 2016-10-25 08:34:05
Document Index: 112770206

Matched Legal Cases: ['Art. 105', 'Art. 95', 'Art. 105', 'Art. 97', 'Art. 28', 'BGE', 'BGE', 'Art. 112', 'Art. 112', 'Art. 112', 'Art. 108', 'Art. 112', 'in fine', 'Art. 112', 'Art. 66']

9C_423/2007 (29.08.2007)
9C_423/2007
C.________, 1961, Beschwerdef�hrer,
vertreten durch Beratungsstelle f�r Ausl�nder, Sch�tzengasse 7, 8001 Z�rich,
dass die IV-Stelle Schaffhausen dem 1961 geborenen C.________ f�r den Zeitraum vom 1. September bis 30. November 2005 eine Viertelsrente sowie ab 1. Dezember 2005 eine halbe Rente der Invalidenversicherung zusprach (Verf�gungen vom 16. Februar 2006),
dass die IV-Stelle die dagegen erhobene Einsprache teilweise guthiess und dem Versicherten neu vom 1. August 2003 bis 31. Mai 2004 eine ganze sowie ab 1. Januar 2005 eine halbe Invalidenrente zusprach (Einspracheentscheid vom 28. Dezember 2006),
dass das Obergericht des Kantons Schaffhausen die hiegegen erhobene Beschwerde mit Entscheid vom 1. Juni 2007 teilweise guthiess und den Einspracheentscheid dahingehend ab�nderte, dass die halbe Rente dem Versicherten bereits ab 1. Juni 2004 zusteht (d.h. in unmittelbarem Anschluss an den Bezug der ganzen Invalidenrente),
dass C.________ Beschwerde ans Bundesgericht f�hrt mit dem Antrag auf Ausrichtung "einer ganzen IV-Rente" (�ber Ende Mai 2004 hinaus), eventuell sei ihm (ab 1. Juni 2004) eine Dreiviertelsrente zuzusprechen,
dass das Bundesgericht seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde legt, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG), und deren Sachverhaltsfeststellung von Amtes wegen nur berichtigen oder erg�nzen kann, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (Art. 105 Abs. 2 BGG; vgl. auch Art. 97 Abs. 1 BGG),
dass das kantonale Gericht die gesetzliche Bestimmung �ber den Umfang des Rentenanspruchs nach dem Grad der Invalidit�t (Art. 28 Abs. 1 IVG) sowie die Rechtsprechung �ber die Aufgabe von Arzt und �rztin im Rahmen der Invalidit�tsbemessung (BGE 125 V 256 E. 4 S. 261, 115 V 133 E. 2 S. 134, 114 V 310 E. 3c S. 314, 105 V 156 E. 1 S. 158), �ber die freie W�rdigung des gesamten Beweismaterials (welche das erstinstanzliche Sozialversicherungsgericht insbesondere verpflichtet, die Gr�nde anzugeben, warum es bei einander widersprechenden �rztlichen Berichten auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt) und �ber die Anforderungen an beweistaugliche und beweiskr�ftige medizinische Gutachten (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352) richtig wiedergegeben hat, worauf verwiesen werden kann,
dass die Vorinstanz des Weitern - wobei es die hievor angef�hrte grunds�tzliche Verbindlichkeit der vorinstanzlichen Tatsachenfeststellungen f�r das Bundesgericht zu beachten gilt - gest�tzt auf die gesamte Aktenlage (namentlich die Gutachten der Klinik X.________ vom 13. Dezember 2004 und des Psychiaters Dr. S.________ vom 24. Mai 2005) zutreffend erkannt hat, dass der Beschwerdef�hrer einer seinen somatischen und psychischen Leiden angepassten Erwerbst�tigkeit sp�testens ab 1. Juni 2004 wiederum im Umfange von mehr als 40 %, aber weniger als 50 % nachgehen k�nnte,
dass dem angefochtenen kantonalen Entscheid jedoch weder die anwendbaren gesetzlichen Bestimmungen noch sonst irgendwelche Ausf�hrungen zur Ermittlung des Invalidit�tsgrades, geschweige denn zu den diesbez�glich heranzuziehenden Vergleichseinkommen zu entnehmen sind (auch nicht im Sinne einer Best�tigung von Feststellungen der IV-Stelle),
dass der vorinstanzliche Entscheid somit in diesem wesentlichen Punkt die massgebenden Gr�nde tats�chlicher und rechtlicher Art im Sinne von Art. 112 Abs. 1 lit. b BGG vollst�ndig vermissen l�sst, weshalb er gem�ss Art. 112 Abs. 3 BGG aufzuheben ist (vgl. Urteil 9C_306/2007 vom 22. Juni 2007; Seiler, in: Seiler/von Werdt/G�ngerich, Kommentar zum BGG, N 33 zu Art. 112),
dass eine solche Aufhebung keinen bundesgerichtlichen Sachentscheid darstellt, sondern die Vorinstanz gest�tzt darauf einen neuen Entscheid zu erlassen haben wird, welcher auch in beanstandeter Hinsicht den massgebenden Sachverhalt sowie die rechtlichen �berlegungen klar darlegt,
dass sich das kantonale Gericht im neuen Entscheid auch mit den vom Beschwerdef�hrer aufgeworfenen Fragen nach einer Mitber�cksichtigung des als Gesunder bezogenen Hauswartlohnes sowie eines leidensbedingten Abzugs von einem allf�lligen Tabellenlohn auseinanderzusetzen haben wird,
dass die Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheids in der Sache einem Nichteintretensentscheid �hnelt, weshalb es sich rechtfertigt, das vereinfachte Verfahren nach Art. 108 BGG durchzuf�hren (Seiler, a.a.O., N 34 zu Art. 112),
dass deshalb das bundesgerichtliche Urteil einzelrichterlich und ohne Schriftenwechsel ergeht,
dass dieser Ausgang f�r keine der Parteien ein Obsiegen oder Unterliegen bedeutet und die Kosten h�chstens der Vorinstanz auferlegt werden k�nnen (Seiler, a.a.O., N 34 in fine zu Art. 112), wovon aber vorliegend abgesehen wird (Art. 66 Abs. 1 BGG),
Der Entscheid des Obergerichts des Kantons Schaffhausen vom 1. Juni 2007 wird aufgehoben und die Sache zu neuem Entscheid im Sinne der Erw�gungen an die Vorinstanz zur�ckgewiesen.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Obergericht des Kantons Schaffhausen, dem Bundesamt f�r Sozialversicherungen und der Ausgleichskasse des Kantons Schaffhausen zugestellt.