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Timestamp: 2018-01-22 13:47:06
Document Index: 212664985

Matched Legal Cases: ['§ 19', '§ 19', '§ 1', '§ 4', '§ 17', '§ 4', '§ 3']

Allgemein Archives - Seite 3 von 5 - Update Personal und Führung
Achtung Personaler! Steuerliche Neuerungen für 2015
22. September 2014 um 12:25 von Gerlinde Rau
Personaler und Personaladministratoren aufgepasst! Für 2015 sind steuerliche Neuerungen angekündigt, die sich auch wesentlich auf die Arbeit von Personalreferenten und Personaladministratoren auswirken können. Das Gesetz zur Anpassung der Abgabenordnung an den Zollkodex der Union und zur Änderung weiterer steuerlicher Vorschriften sieht u.A. Änderungen im Bereich der Kinderbetreuung, Steuerfreiheit für Leistungen des Arbeitgebers für Serviceleistungen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf; neuer Paragraf 3 Nummer 34a Einkommensteuergesetz, Erstausbildung, Definition der Kriterien für eine Erstausbildung; Paragraf 9 Absatz 6 Einkommensteuergesetz, und der Altersversorgung, Beseitigung von Regelungsdefiziten im Zusammenhang mit der lohnsteuerlichen Behandlung von Finanzierungsleistungen zur Altersvorsorge von Arbeitnehmern (§ 19 EStG), vor. Des Weiteren wird die Besteuerung von geldwerten Vorteilen, die ein Arbeitgeber seinem Arbeitnehmer im Rahmen von Betriebsveranstaltungen gewährt (§ 19 EStG), geändert.
Die Änderungen, die zum 01.01.2015 in Kraft treten sollen, finden Sie hier.
21. August 2014 um 12:55 von Gerlinde Rau
Komplexe Arbeitsaufgaben und die hochgelobte „Schwarmintelligenz“ erfordern von Mitarbeitern immer öfter, gute Teamplayer zu sein. Ein Kollege der nicht ins Team passt, kann den gesamten Erfolg des Teams gefährden. Persönliche Sympathien können für den Teamerfolg wichtig sein, sind aber nicht allein ausschlaggebend.
Aber was sind eigentlich wichtige Eigenschaften eines sogenannten „Teamers“? Ganz klar, Eigenbrödler sind hier fehl am Platz. Der Teamgedanke ist, gemeinschaftlich ein Ziel zu verfolgen und gemeinsam Lösungen zu erarbeiten. Was nicht bedeuten darf, dass sich der Einzelne nicht mehr für seine eigenständige Arbeit verantwortlich fühlt – ein zweischneidiges Schwert.
Ein gutes Teammitglied sollte ein paar besondere Eigenschaften und Fähigkeiten mitbringen.
Kommunikation ist das Ah und Oh einer wertvollen Teamarbeit. Das Team sollte immer gut über die Arbeit und Erfolge oder Zwischenergebnisse informiert sein, damit rasches Interagieren im Sinne von „Einer für Alle, Alle für Einen“ jederzeit für die Teammitglieder möglich ist. Wer sich nur allein auf seine Arbeit im stillen Kämmerlein konzentrieren möchte, ist in einem Team fehlangesiedelt. Eine gute Kommunikationsfähigkeit sollte jeder Teamplayer mitbringen.
Damit einhergehen muss eine Kooperationswillig- und fähigkeit des Einzelnen. Die Konzentration nur auf eigene Aufgaben und Kompetenzbereiche schadet dem Teamerfolg. Trotzdem müssen klare Aufgaben für die einzelnen Teammitglieder und eigene Entscheidungsbereiche klar definiert werden. Der Teamplayer sollte diese Aufgaben eigenständig bearbeiten, ohne zu versuchen, diese auf andere abzuwälzen. Hier herrscht leider eine große Konfliktanfälligkeit für Teams, so dass klare Strukturen helfen, einzelne Zuständigkeiten zu verdeutlichen.
Kreativität, Ideenreichtum und die Fähigkeit die eigenen Vorschläge kompetent darzustellen, kann sehr förderlich für ein Team sein. Dabei sollte der Einzelne seine Ideen aber nicht als das einzig Richtige und Wahre empfinden, sondern konstruktiv mit (berechtigter) Kritik umgehen können. Dies erfordert von den anderen Teammitgliedern ebenfalls einen konstruktiven und fairen Umgang mit den geäußerten Ideen. Nörgler und „Schlechtredner“ vergiften nicht nur die Stimmung, sondern könnten auch dafür sorgen, dass gute Ideen nicht umgesetzt werden. Die Gesamtheit aller Ideen und die Neuschöpfungen daraus machen die sogenannte „Schwarmintelligenz“ aus, Ideen werden entwickelt, auf die jeder Einzelne nur für sich vielleicht gar nicht gekommen wäre, die Summe der Intelligenz aller Mitglieder wiegt mehr als die Intelligenz des Einzelnen.
Wie man sieht kann es oft ein schwieriger Balanceakt sein, sich als guter Teamplayer zu positionieren. Gute und erfolgreiche Teamarbeit zahlt sich aber sowohl für den Mitarbeiter, als auch für das Unternehmen aus.
Urlaub, unbezahlter Urlaub und Ruhen des Arbeitsverhältnisses
7. August 2014 um 11:38 von Gerlinde Rau
Der gesetzliche Urlaubsanspruch des Arbeitnehmers kann in der Regel nicht durch etwaiges Ruhen des Arbeitsverhältnisses oder durch unbezahlten Urlaub gekürzt werden. Der Urlaubsanspruch des Arbeitnehmers ist an bestimmte Bedingungen geknüpft. Gem. § 1 Bundesurlaubsgesetz hat jeder Arbeitnehmer Anspruch auf Erholungsurlaub. Der Erwerb des vollen Urlaubsanspruchs ist lediglich an das Erfüllen der Wartefrist gem. § 4 BUrlG geknüpft, demnach muss das Arbeitsverhältnis mindestens 6 Monate bestehen. Der Urlaubsanspruch ist weder an die Erfüllung von Haupt- noch Nebenpflichten des Arbeitsverhältnisses geknüpft. Eine Kürzung des Urlaubsanspruches ist nur dann gerechtfertigt, wenn eine gesetzliche Grundlage den Arbeitgeber dazu ermächtigt. Dies kommt z.B. dann in Betracht, wenn der Arbeitnehmer sich in Elternzeit befindet, § 17 Abs. 1 Satz 1 BEEG, oder dem Wehrdienst nachgeht, § 4 Abs. 1 Satz 1 ArbPlSchG.
Ruht das Arbeitsverhältnis aufgrund einer durch den Arbeitnehmer in Anspruch genommenen Pflegezeit, so besteht kein Kürzungsanspruch des Arbeitgebers §§ 3, 4 PflegeZG. Auch ein einzelverraglich ausgehandeltes Ruhen des Arbeitsverhältnisses berechtigt den Arbeitgeber nicht zur Kürzung des Erholungsurlaubes. Dies hat das Bundesarbeitsgericht auch nochmal mit seiner Entscheidung vom 6. Mai 2014 klargestellt, nach dem eine Arbeitnehmerin nach mehrmonatigem unbezahlten Sonderurlaub den ihr zustehenden Urlaubsanspruch zusätzlich einforderte – und gewann (BAG, Urteil vom 06. Mai 2014, 9 AZR 678/12).
Urlaub ist ein wichtiges Thema im Personalbereich, bei dem sich in den letzten Jahren sehr viel durch die Rechtsprechung neu definiert hat. Es wird auch zukünftig ein spannendes und wandelbares Thema bleiben.
30. Juni 2014 um 13:21 von Gerlinde Rau
Azubis und Betriebliches Gesundheitsmanagement
16. April 2014 um 16:54 von Sina Zimmermann
Betriebliches Gesundheitsmanagement sollte selbstverständlich alle Mitarbeiter im Unternehmen einbeziehen, von den jüngsten bis zu den ältesten Arbeitnehmern. Ein besonderes Projekt hat die Barmer GEK für Auszubildende ins Leben gerufen, den Moveguide. Grundgedanke ist, dass die jungen Kollegen frisch, motiviert, neugierig und voller Tatendrang ins Berufsleben starten. Mit ihrer Energie und Kreativität sollen sie ihre Kollegen auf den Geschmack bringen, ihr (Arbeits-)Leben gesünder und aktiver zu gestalten und somit die Gesundheitsförderung im Unternehmen voranbringen. Die Auszubildenden werden während des gesamten Projektjahres von der Barmer GEK gecoacht und bei Aktionen unterstützt. Das Projekt muss als Filmclip, Collage, Fotoalbum o.ä. sowie einer schriftlichen Beschreibung dokumentiert und bei der Barmer GEK eingereicht werden, sodass die innovativste Azubi-Gruppe ermittelt werden kann. Vielleicht eine schöne Idee, um auch Ihre Azubis aktiv am Betrieblichen Gesundheitsmanagement zu beteiligen?!
https://firmenangebote.barmer-gek.de/barmer/web/Portale/Firmenangebote/Gesundheitsangebote-fuer-Beschaeftigte/Gesundheit-im-Unternehmen/Moveguide/Moveguide.html?w-cm=LeftColumn_t545576