Source: https://rathaus.dortmund.de/dosys/doRat.nsf/NiederschriftXP.xsp?action=openDocument&documentId=4F36073F94789937C12574FA002E98CD
Timestamp: 2020-07-12 10:02:56
Document Index: 93214924

Matched Legal Cases: ['§ 13', '§ 3', '§ 8', '§ 83', '§ 3', '§ 8', '§ 83', '§ 83', '§ 26', '§ 7', '§ 25', '§ 36', '§ 38', '§ 39', '§ 40', '§ 83']

Rat der Stadt Dortmund - öffentliche Sitzung vom 11.09.2008
öffentliche Sitzung vom 11.09.2008
über die 35. Sitzung des Rates der Stadt Dortmund
Sitzungsdauer: 15:00 - 22:00 Uhr
Laut Anwesenheitsliste, die der Originalniederschrift als Anlage beigefügt ist, waren 83 von z. Z. 88 Ratsmitgliedern anwesend.
Rm Thieme (DVU)
Frau Greive, Klinikum Dortmund gGmbH zu TOP 2.1
1.4	Genehmigung der Niederschrift über die 34. Sitzung des Rates der Stadt Dortmund am 19.06.2008
2.1.a	Wirtschaftliche Zukunft der Klinikum Dortmund gGmbH: Sachstandsbericht und Umsetzung des Ratsbeschlusses vom 19.06.2008
(Drucksache Nr.: 12682-08)
2.1.b	Klinikum Dortmund
(Drucksache Nr.: 12747-08)
3.1	Städtebauliche und architektonische Qualifizierung von Supermärkten und Lebensmitteldiscountern
3.2	Konzept zur künftigen organisatorischen und personellen Entwicklung des Stadtbahnbauamtes
(Drucksache Nr.: 12073-08)
3.3	Mobilitätskonzept Dortmunder Berufskollegs
3.4	Friedhöfe Dortmund - Jahresabschluss und Lagebericht für das Wirtschaftsjahr 2007
3.5	Festlegung von Energiestandards für Wohngebäude und Nichtwohngebäude im Rahmen der Bauleitplanung
3.6	Wohnungsmarktbericht 2008 - Ergebnisse des Wohnungsmarktbeobachtungssystems 2007
3.7	Bauleitplanung; Änderung Nr. 20 des Bebauungsplanes Ma 107
- Gewerbegebiet Dorstfeld-West -
3.8	Bauleitplanung; Änderung Nr. 1 des Bebauungsplanes Ap 200 - Apolloweg -
(Änderung des Bebauungsplanes im vereinfachten Verfahren nach § 13 BauGB)
3.9	Entwicklung des Geländes der ehemaligen Thierbrauerei
3.10	Beabsichtigte Einziehung einer Teilfläche der "Silberstraße" in Dortmund-Innenstadt-West
3.11	Einzelsatzung gem. § 3 Abs. 6 S. 2 der Satzung der Stadt Dortmund über die Erhebung von Beiträgen nach § 8 KAG NRW für die Anlage Höhenweg von Limbecker Postweg bis Ende (Wendehammer/Hausgrundstück Höhenweg 25)
3.12	Bauleitplanung; Bebauungsplan Lü 176 -Borussiastraße-
3.13	Bauleitplanung; Änderung Nr. 4 des Bebauungsplanes Lü 101
3.14	Neubau des Feuerwehr-Ausbildungszentrums
3.15	Sanierung des Karl-Schiller-Berufskollegs im Brügmann-Zentrum (Ausführungsbeschluss)
3.16	Fachraumerneuerung an der Gesamtschule Scharnhorst, Mackenrothweg 15, 44328 Dortmund
3.17	unbesetzt
3.18	Untersuchung von Pavillongebäuden an Dortmunder Schulen
3.19	Bauleitplanung; Bebauungsplan Hö 252 - PHOENIX See, Teilbereich A - Seequartier
3.20	Bauleitplanung; Bebauungsplan Hom 264 -Berchumweg-
3.21	Bauleitplanung; 10. Änderung des Flächennutzungsplanes "PHOENIX West" und Aufstellung des Bebauungsplanes Hö 253 "PHOENIX West"
3.22	Bauleitplanung; Bebauungsplan Hö 251 – Verkehrsknoten Nortkirchenstraße -
3.23	Bauleitplanung; Bebauungsplan InW 104/1 - Burgtor/Burgwall -
3.24	Bauleitplanung; Aufstellung des Bebauungsplanes Hö 266 -Wohnanlage Max-Eyth-Straße-
3.25	Sanierung und Umgestaltung der städtischen Bezirksverwaltungsstelle Mengede, Am Amtshaus 1 in 44359 Dortmund.
3.26	Abwassertechnische Erschließung Hohenbuschei, B-Plan Br 203
3.27	Bauleitplanung; Änderung Nr. 18 des Flächennutzungsplanes - Gneisenau-Allee -; hier: I. Einleitender Beschluss zur Änderung des Flächennutzungsplanes, II. Beschluss zur frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung III: Offenlegungsbeschluss
3.28	Bauleitplanung; Bebauungsplan Scha 131 - Gneisenau-Allee -; hier: I. Beschluss zur nochmaligen Veränderung des Planbereiches, II. Beschluss zur erneuten Offenlegung
3.29	Neubau der Hausmeisterwohnung am Gymnasium Schweizer Allee 18-20
3.30	Stadtumbau Rheinische Straße, Projekt "Energieeffizienzquartier Rheinische Straße"
3.31	Investive Energiesanierungsmaßnahmen 2008/2009 an städtischen Gebäuden
3.32	Energiebericht 2007
4.1.a	Masterplan Wirtschaftsflächen - Zwischenbericht 2008
4.1.b	Ausweisung und Überplanung weiterer Gewerbe- und Industrieflächen in Dortmund
(Drucksache Nr.: 12445-08)
6.1.a	Hilfe für Hochwasser-/Unwetteropfer - Zuschuss an die Arbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtsverbände -
(Drucksache Nr.: 12608-08)
6.1.b	Hochwasserkatastrophe in Dortmund
(Drucksache Nr.: 12761-08)
6.2	Sozialticket
(Drucksache Nr.: 12744-08)
7.1	Vereinbarung über Formen der projektbezogenen Zusammenarbeit zwischen der Stadt Dortmund und dem Stadtbezirk Beyoglu/Istanbul
(Drucksache Nr.: 12232-08)
7.2.a	Sportplatzanlage Am Bummelberg
(Drucksache Nr.: 12485-08)
7.2.b	Hochwasserschäden an Sportplätzen, hier: Sportplatzanlage Bummelberg
(Drucksache Nr.: 12754-08)
7.3	Partnerschaftliche Projekte mit der türkischen Stadt Trabzon
(Drucksache Nr.: 12347-08)
7.4	Benutzungs- und Entgeltordnung für die Badeeinrichtungen der Stadt Dortmund
(Drucksache Nr.: 12354-08)
7.5	Änderung der Betriebssatzung des „Theater Dortmund“ mit zusätzlicher Spartenbildung Ballett, Bestellung eines Betriebsleiters, Umbenennung der Sparte Ballett in „Ballett Dortmund“ und Kooperationsvereinbarung zwischen Oper und Ballett
(Drucksache Nr.: 12324-08)
7.6	Anpassung der Jahreskartenpreise für den Westfalenpark
(Drucksache Nr.: 12440-08)
8.1	Aktionsplan "Soziale Stadt": Umsetzung des Ratsbeschlusses vom 13.12.2007 auf der Grundlage des gemeinsamen Zusatz/- Ergänzungsantrags der SPD-Fraktion und Bündnis 90/Die Grünen zum Haushaltsplan 2008/09
> Verstetigung und Ausweitung der Maßnahmen zur Optimierung des Übergangs Schule-Arbeitswelt (Projekt Zeitgewinn)
(Drucksache Nr.: 12329-08)
8.2	"Aktionsplan Soziale Stadt": Umsetzung des Ratsbeschlusses vom 13.12.2007 auf Grundlage des gemeinsamen Zusatz-/ Ergänzungsantrags der SPD-Fraktion und Bündnis 90/DIE GRÜNEN zum Haushaltsplan 2008/09
hier: Kommunaler Lernmittelfonds
(Drucksache Nr.: 12337-08)
8.3	Aktionsplan "Soziale Stadt": Umsetzung des gemeinsamen Zusatz/-Ergänzungsantrags der SPD-Fraktion und Bündnis 90/Die Grünen zum Haushaltsplan 2008/09
> Verstetigung der Schulsozialarbeit an Schulen der Stadt Dortmund
(Drucksache Nr.: 12307-08)
8.4	Aktionsplan "Soziale Stadt": Umsetzung des Ratsbeschlusses vom 13.12.2007 und auf Grundlage des gemeinsamen Zusatz/- Ergänzungsantrags der SPD-Fraktion und Bündnis 90/Die Grünen zum Haushaltsplan 2008/09
> Verstetigung der schulbegleitenden Sprachfördermaßnahmen der RAA für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund
(Drucksache Nr.: 12332-08)
8.5	Grundreinigung an Dortmunder Schulen
(Drucksache Nr.: 12756-08)
9.1	Umsetzung des Haushaltsbegleitbeschlusses,
hier: 2.11 Projekt Jugendhilfedienste 2010
(Drucksache Nr.: 10952-08)
9.2	Aktionsplan Soziale Stadt Dortmund - Umsetzung des Haushaltsbegleitbeschlusses,
hier: 2.10 Kinder- und Jugendhilfeweiterentwicklungsgesetz (KICK)
(Drucksache Nr.: 10958-08)
9.3	Aktionsplan Soziale Stadt Dortmund - Umsetzung des Haushaltsbegleitbeschlusses,
hier: 2.17 Kofinanzierung Schwangerschaftskonfliktberatung
(Drucksache Nr.: 10967-08)
9.4	Aktionsplan Soziale Stadt Dortmund - Umsetzung des Haushaltsbegleitbeschlusses,
hier: 2.9 - Präventionsprojekte
(Drucksache Nr.: 10971-08)
9.5	Aktionsplan Soziale Stadt Dortmund - Umsetzung des Haushaltsbegleitbeschlusses,
hier: 2.7 - Erziehungsberatungsstellen
(Drucksache Nr.: 10975-08)
9.6	Aktionsplan Soziale Stadt Dortmund - Umsetzung des Haushaltsbegleitbeschlusses;
hier: 2.4 - Sprachförderung
(Drucksache Nr.: 12494-08)
9.7	Aktionsplan Soziale Stadt Dortmund - Umsetzung des Haushaltsbegleitbeschlusses,
hier: 10.2 Spielplätze
(Drucksache Nr.: 12498-08)
9.8	Aktionsplan Soziale Stadt Dortmund - Umsetzung des Haushaltsbegleitbeschlusses,
hier: 2.8 Kinder- und Jugendförderung
(Drucksache Nr.: 12499-08)
9.9	Förderung der kirchlichen Träger von Kindertageseinrichtungen in Dortmund zur Gewährleistung des Rechtsanspruchs auf einen Kindergartenplatz
(Drucksache Nr.: 12408-08)
9.10	Zukunft der Jugendszene im "Hippy-Haus" in der Silberstraße
(Drucksache Nr.: 12750-08)
10.1	Mehraufwendungen/Mehrauszahlungen, die die Stadtkämmerin gemäß § 83 Abs. 1 Satz 3 GO für das 2. Quartal des Haushaltsjahres 2008 genehmigt hat.
(Drucksache Nr.: 12379-08)
10.2.a	Flughafen Dortmund
(Drucksache Nr.: 12484-08)
10.2.b	Ratsbürgerentscheid zum Flughafen Dortmund
(Drucksache Nr.: 12742-08)
10.3	evu.it GmbH - hier: Änderung des Gesellschaftszwecks
(Drucksache Nr.: 12582-08)
10.4	Beteiligungsbericht 2007/2008
(Drucksache Nr.: 12505-08)
Der Beteiligungsbericht wird nachgereicht
10.5	Revierpark Wischlingen GmbH – Änderung in der Geschäftsführung
(Drucksache Nr.: 12651-08)
10.6	Straßenreinigungs- und Gebührensatzung
(Drucksache Nr.: 12702-08)
10.7	Auswirkung der Energiepreisentwicklung auf den städtischen Haushalt
(Drucksache Nr.: 12708-08)
10.8	Novellierung des Sparkassengesetzes NRW
(Drucksache Nr.: 12739-08)
11.1	Satzung und Kostentarif für Leistungen der Feuerwehr der Stadt Dortmund
11.2	Entgeltordnung für Leistungen der Feuerwehr der Stadt Dortmund
11.3	Geschäftsbericht des Vereins für StadtbezirksMarketing Dortmund e.V. 2007
11.4	Bildung einer Einigungsstelle nach dem Personalvertretungsgesetz für das Land Nordrhein-Westfalen (LPVG NRW)
(Drucksache Nr.: 12453-08)
11.5	Optimierung der Gremienarbeit im Rat der Stadt, den Ausschüssen sowie den Bezirksvertretungen
hier: Anpassung des Zuständigkeitsverzeichnisses der Ausschüsse und Bezirksvertretungen
(Drucksache Nr.: 12674-08)
11.6	Terminplan für die Sitzungen des Rates der Stadt und seiner Ausschüsse im Jahr 2009
(Drucksache Nr.: 12502-08)
11.7	Masterplan Integration: Interkulturelle Öffnung der Verwaltung
(Drucksache Nr.: 12510-08)
11.8	Zwischenbericht über die Sonderprüfung der Abwicklung von Bargeschäften
im StA 01
(Drucksache Nr.: 12701-08)
11.9	Veranstaltung am 6. September 2008
(Drucksache Nr.: 12758-08)
12.1.1	Verstoß gegen das Parteineutralitätsgebot durch die Herren StD Sierau und stellv. AL Harder bei der Eröffnung des Bolzplatzes Menglinghausen
(Drucksache Nr.: 12285-08)
12.1.2	Bebauung einer ökologischen Ersatz- und Ausgleichsfläche am Dorstfelder Hellweg / Arminiusstr. mit einem Discounter
(Drucksache Nr.: 12286-08)
12.1.3	Befahren der Skateranlage der JFS Hombruch mit Pkw
(Drucksache Nr.: 12730-08)
12.1.4	Bogenschießplatz im Botanischen Garten Rombergpark
(Drucksache Nr.: 12728-08)
12.1.5	Gefährdung der EU- Fördermittel beim Zukunftsstandort Phoenix West durch Verstoß gegen artenschutzrechtliche Bestimmungen
(Drucksache Nr.: 12731-08)
12.1.6	Nichtaufführung der Anregungen zu Phoenix West seitens der Naturschutzverbände und des Landschaftsbeirates in der Vorlage Nr.12404-08
(Drucksache Nr.: 12734-08)
12.1.7	Kosten für Rathauspartys
(Drucksache Nr.: 12735-08)
12.1.8	Asphalt oder wassergebundene Decke - Paradigmenwechsel beim Wegebau in Dortmund?
(Drucksache Nr.: 12736-08)
12.1.9	Verwaltungsaufwand zur Bereitstellung einer neuen Druckerpatrone
(Drucksache Nr.: 12737-08)
12.1.10	Sachstand meiner Dienstaufsichtsbeschwerde gegen die Herren Sierau und Harder wegen Verstoß gegen das Parteineutralitätsgebot
(Drucksache Nr.: 12733-08)
12.1.11	Freilegung der seit 1368 urkundlich erwähnten Linne- Quelle am Rahmkesweg in Eichlinghofen
(Drucksache Nr.: 12763-08)
12.1.12	Ablehnung des geschenkten Colani- Kunstwerkes "Schlafendes Nashorn"
(Drucksache Nr.: 12764-08)
12.2	Anfragen der Fraktion "Die Linken im Rat"
12.2.1	US-Leasing-Transaktionen
(Drucksache Nr.: 12704-08)
12.2.2	Partnerschaften Deutschland
(Drucksache Nr.: 12714-08)
12.2.3	Arvato AG
(Drucksache Nr.: 12716-08)
12.2.4	Softwarelizenzen
(Drucksache Nr.: 12743-08)
Zur Mitunterzeichnung der Niederschrift wurde Rm Krüger-Sandkamp (Bündnis 90/Die Grünen) benannt.
9.11 Aktionsplan Soziale Stadt - Umsetzung des Haushaltsbegleitbeschlusses,
hier: 2.9 Präventionsprojekte
(Drucksache Nr.: 12830-08)
10.9 Verlagerung von Haushaltsmitteln für Grünunterhaltung aus dem Budget
des StA 65 zu StA 66
(Drucksache Nr.: 12639-08)
10.10 Haushaltsführung 2008: Anordnung einer haushaltswirtschaftlichen Sperre
(Drucksache Nr.: 12781-08)
Des weiteren wurden die Punkte
3.2 Konzept zur künftigen organisatorischen und personellen Entwicklung des Stadtbahnbauamtes
3.29 Neubau der Hausmeisterwohnung am Gymnasium Schweizer Allee 18-20
4.1.a Masterplan Wirtschaftsflächen - Zwischenbericht 2008
4.1.b Ausweisung und Überplanung weiterer Gewerbe- und Industrieflächen in Dortmund
wegen Beratungsbedarf von der Tagesordnung abgesetzt.
Ebenfalls von der Tagesordnung abgesetzt wurde der Punkt
10.2.a Flughafen Dortmund
da die Fraktion FDP/Bürgerliste ihren Vorschlag zu dem o. a. Tagesordnungspunkt zurückgezogen hatte.
Außerdem befand der Rat wie folgt über die Aufnahme folgender Dringlichkeitsanträge, die zum Teil kurz von den Antragsstellern begründet wurden, wie folgt:
1.	Haltestellenverlegung der Buslinie 461 in Huckarde
- Schreiben der DVU-Fraktion vom 08.09.2008 -
Bei Stimmenthaltung der Fraktion „Die Linken im Rat“ lehnt der Rat der Stadt mit Mehrheit gegen die Stimmen der DVU-Fraktion die Aufnahme des o. a. Dringlichkeitsantrages in die Tagesordnung ab.
2.	Fristlose Kündigung von zwei Mitarbeiterinnen der Stadtkasse
- Schreiben von Rm Münch vom 04.09.2008 -
Es bestand Einvernehmen, dass diese Angelegenheit zusammen mit dem Tagesordnungspunkt 11.8 behandelt werden solle.
3.	Privatnutzung von städtischen Dienstwagen durch Dezernenten und Bürgermeister
- Schreiben von Rm Münch vom 09.09.2008 -
OB Dr. Langemeyer wies daraufhin, dass sich derzeit das Rechnungsprüfungsamt mit dieser Angelegenheit befasse und anschließend einen entsprechenden Bericht zur Beratung vorlegen werde.
4.	Schoko- Ticket für Grundschüler der Olpketalschule
- Schreiben von Rm Münch vom 10.09.2008 -
Der Rat der Stadt lehnt mit Mehrheit gegen die Stimmen der Fraktion „Die Linken im Rat“ sowie der Stimme von Rm Münch die Aufnahme des o. a. Dringlichkeitsantrages in die Tagesordnung ab.
5.	Kosteneinsparung durch Verzicht auf das musikalische Rahmenprogramm bei der Ratsabschlußfeier
- Schreiben von Rm Münch vom 11.09.2008 -
Der Rat der Stadt lehnt mit Mehrheit gegen die Stimme von Rm Münch die Aufnahme des o. a. Dringlichkeitsantrages in die Tagesordnung ab.
6.	Ereignisse im Dortmunder Gesundheitsamt
- Schreiben der CDU-Fraktion vom 09.09.2008 -
OB Dr. Langemeyer schlug vor, diese Angelegenheit als Tagesordnungspunkt 11.10 zu behandeln.
Abschließend beantragte Rm Münch die Tagesordnungspunkte
10.2.b Ratsbürgerentscheid zum Flughafen Dortmund
aufgrund des öffentlichen Interesses vorzuziehen und als Angelegenheit von besonderer Bedeutung und öffentlichem Interesse zu behandeln.
Der Rat der Stadt lehnte mit Mehrheit gegen die Stimme von Rm Münch den o. a. Antrag von Rm Münch ab.
Genehmigung der Niederschrift über die 34. Sitzung des Rates der Stadt Dortmund am 19.06.2008
In einer persönlichen Erklärung brachte Rm Prof. Richter (Die Linken im Rat) zum Ausdruck, dass für ihn die Abläufe der Ratssitzung am 19.06.2008, bei der in den Abendstunden zeitgleich ein Spiel der
Fußball-Europameisterschaft auf dem Friedensplatz übertragen wurde, aufgrund der hierdurch verursachten Störungen nur schwer erträglich gewesen seien und seiner Auffassung nach an die Grenzen der Legalität gingen.
Der Rat der Stadt genehmigt einstimmig die Niederschrift über die 34. öffentliche Sitzung des Rates der Stadt am 19.06.2008.
Wirtschaftliche Zukunft der Klinikum Dortmund gGmbH: Sachstandsbericht und Umsetzung des Ratsbeschlusses vom 19.06.2008
TOP 2.1.b
Den Mitgliedern des Rates der Stadt lagen zum o. a. Tagesordnungspunkten neben der Verwaltungsvorlage vom 25.08.2008 folgende Anträge vor:
a)	Antrag der CDU-Fraktion vom 28.08.2008
(aus dem Haupt- und Finanzausschuss überwiesen)
1. Der Rat der Stadt hatte am 19.06.2008 beschlossen, ein im Bereich der Kliniksanierung erfahrenes Unternehmen als Sanierungsbeauftragten des Gesellschafters für einen Zeitraum von zwei bis max. drei Jahren zu beauftragen.In Ergänzung dieses Beschlusses empfiehlt der Haupt- und Finanzausschuss,dass der Vertreter des Sanierungsunternehmens den Vorsitz in der
Geschäftsführung der Klinikum gGmbH erhält.
2. In Abänderung des Beschlusses des Rates vom 19.06.2008 wird auf dieEinrichtung eines Sanierungsbeirates, bestehend aus den Vertretern der im Aufsichtsrat des Klinikums vertretenden Fraktionen und des Gesellschafters sowie eines Beschäftigtenvertreters, verzichtet, da eine ergebnisoffene Prüfung einer (Teil)-Privatisierung von vornherein ausgeschlossen wurde.
3. Die Verwaltung wird aufgefordert, darzulegen, wie sie die gegensätzlichen Beschlüsse des Rates sowie der Aufsichtsräte von EDG und DSW hinsichtlich einer möglichen kapitalmäßigen Einbindung oder einer gesellschaftsrechtlichen Verflechtung mit der Klinikum Dortmund gGmbH bewertet und welche alternativen Lösungsmöglichkeiten der Gesellschafter zur finanziellen Stützung der Klinikum Dortmund gGmbH vorschlägt.
b)	Antrag der Fraktion FDP/Bürgerliste vom 08.09.2008
Die Verwaltung wird beauftragt, zur (Teil-)Privatisierung der Klinikum Dortmund gGmbH ein Markterkundungsverfahren, noch ohne Zuschlagswillen, auszuarbeiten.
c)	Gemeinsamer Antrag der SPD-Fraktion sowie der Fraktion
Bündnis 90/Die Grünen vom 09.09.2008
1. Der Rat nimmt die Fortschreibung des Zukunftsabkommens II zur Kenntnis und betrachtet die Projekte als Grundlage für die Sanierung. Er stellt zugleich fest, dass die Überarbeitung des Zukunftsabkommens II in Bezug auf die Teilkonzepte Medizinisches Strukturkonzept, Controllingkonzept sowie Personalbedarfsanalyse 2007 nicht ausreichend ist. Die genannten Teilkonzepte sind nicht - wie vereinbart – bis zum September 2008 vollständig abgearbeitet worden.
2. Unter der Voraussetzung, dass der Sanierer bis November seine Tätigkeit aufgenommen hat und das medizinisches Strukturkonzept sowie eine Aktualisierung der Personal-Ist-Anlayse zu diesem Zeitpunkt vollständig vorliegt, ist der Rat bereit, Gesellschafterdarlehen in Höhe bis zu 20 Mio. Euro zur Verfügung zu stellen.
Das Klinikum trägt die Kosten für Zinsen und Tilgung des Darlehens.
3. Der Rat erwartet darüber hinaus, dass das Controllingkonzept bis zum 01.01.09 vorliegt.
4. Der Rat stellt fest, dass die Sonderausschüttung der EDG in 2008 und 2009 als investiver Zuschuss an das Klinikum verwendet wird und nimmt die Deckungsvorschläge der Verwaltung für den allgemeinen Investitionszuschuss in Höhe von 19,25 Mio. Euro sowie für das beihilfekonforme Gesellschafterdarlehen in Höhe von 10 Mio. Euro zur Kenntnis.
5. Der Rat bekräftigt, über die Übernahme der Altschulden und der Kosten für die Investitionstätigkeit erst dann zu entscheiden, wenn ein belastbares Sanierungskonzept mit allen von PWC benannten Teilkonzepten (OPReorganisation, Organisatorische und betriebliche Anpassung Planung ZOPF, Personalbedarfsanalyse auf der Basis des medizinischen Strukturkonzeptes) vorliegt. Die Gewährung von investiven Zuschüssen für die Jahre 2010- 2012 in einer Gesamtsumme von 37,69 Mio Euro wird bis dahin zurückgestellt.
6. Wesentliche organisatorische Veränderungen und Stellenbesetzungen im Klinikum müssen auf der Grundlage des medizinischen Strukturkonzeptes und des Controllingkonzeptes sowie im Einvernehmen mit dem zukünftigen Sanierer erfolgen.
7. Falls die inzwischen erfolgte Ausschreibung nicht das gewünschte Ergebnis in Bezug auf einen erfahrenen Kliniksanierer erbringt, wird unverzüglich ein externer Sanierer eingestellt, der mit der Umsetzung der Teilprojekte beginnt. Weitere zu erarbeitende Teilprojekte werden vergeben.
8. Der Sanierungsbeirat begleitet die Sanierungsmaßnahmen. Dem Sanierungsbeirat werden die Liquiditätsbedarfe regelmäßig dargestellt.
Der Sanierungsbeirat besteht aus 7 Mitgliedern:
- Die Stadtkämmerin als Vertreterin der Gesellschafterin Stadt Dortmund
- 2 Vertreter/innen der SPD
- 2 Vertreter/inne der CDU
- 1 Vertreter/in von Bündnis 90/Die Grünen und
- 1 Beschäftigtenvertreter/in
Auf der Grundlage der Verwaltungsvorlage sowie der o. a. Anträge entwickelte sich hinsichtlich der wirtschaftlichen Zukunft der Klinikum Dortmund gGmbH eine umfangreiche Diskussion, die die unterschiedlichen Betrachtungsweisen der Fraktionen zu dieser Thematik verdeutlichte.
Hierbei erklärte für die SPD-Fraktion Rm Starke, dass man bereits am 19.06.2008 auf der Grundlage des gemeinsamen Antrages der SPD-Fraktion und der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen beschlossen habe, dass man das Klinikum Dortmund als Krankenhaus der Maximalversorgung in kommunaler Trägerschaft erhalten wolle. Das dies auch eine Belastung für den städtischen Haushalt bedeute, sei dabei bewusst gewesen.
In ihren weiteren Ausführungen verdeutlichte Rm Starke (SPD), dass man selbstverständlich auch Gespräche mit Investoren, die sich am Klinikum Dortmund engagieren wollen, geführt habe. Diese haben nicht ansatzweise dazu geführt, die o. a. Grundsatzentscheidung in Frage zu stellen.
Vielmehr stellte sie in ihren weiteren Ausführungen fest, dass eine Reihe der am 19.06.2008 beschlossenen Aufträge erledigt seien bzw. auf den Weg gebracht wurden. Der nun vorgelegte gemeinsame Antrag solle letztendlich dazu dienen, den eingeleiteten Prozess zu forcieren.
Nachdem Rm Starke (SPD) die weiteren Eckpunkte des o. a. gemeinsamen Antrages erläutert hatte, wies sie daraufhin, dass die SPD-Fraktion, Rm Spieß und ihre Person für den Sanierungsbeirat vorschlage. Als bedauerlich sehe sie es an, dass die CDU-Fraktion sich diesbezüglich verweigere.
Abschließend brachte Rm Starke (SPD) die ablehnende Haltung ihrer Fraktion hinsichtlich der weiteren diesbezüglich vorgelegten Anträge zum Ausdruck und erklärte dabei gleichzeitig, dass man den eingeschlagenen Kurs konsequent weiterverfolgen werde. Die Verwaltungsvorlage zum o. a. Tagesordnungspunkt betrachte man als eingebracht.
Hierzu erklärte OB Dr. Langemeyer, dass in der Verwaltungsvorlage die haushaltstechnische Abwicklung der zuletzt gefassten Beschlüsse enthalten sei und diese von daher mit beschlossen werden müsse.
Ergänzend zu den Ausführungen von Rm Starke (SPD) verstärkte für die Fraktion
Bündnis 90/Die Grünen Rm Krüger nochmals die Forderungen, die in dem o. a. gemeinsamen Antrag der SPD-Fraktion sowie der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen enthalten seien. Hierbei brachte er zum Ausdruck, dass für ihn zwingend erforderlich sei, dass die gefassten Beschlüsse umgehend eins zu eins umgesetzt werden. Hierzu sei es für ihn notwendig, ein Sanierungsunternehmen einzusetzen, dass nicht nur im Rahmen von Beratung tätig werde, sondern, dass dieses ein Pflichtenheft in die Hand bekomme, um die festgestellten Defizite möglichst bei erfolgsorientierter Bezahlung abzuarbeiten.
Weiterhin erklärte Rm Krüger (Bündnis 90/Die Grünen), dass für ihn die Klinikum Dortmund gGmbH auch in kommunaler Trägerschaft sanierungsfähig sei.
Nachdem auch Rm Krüger (Bündnis 90/Die Grünen) die ablehnende Haltung seiner Fraktion hinsichtlich der weiteren vorgelegten Anträge verdeutlicht hatte, wies er abschließend daraufhin, dass seine Fraktion alles dazu beitragen werde, um das Klinikum Dortmund in kommunaler Trägerschaft zu halten. Dies müsse jedoch „Zug um Zug“ geschehen.
Anschließend erklärte für die CDU-Fraktion Rm Krause, dass man in der Ratssitzung am 19.06.2008 ausführlich die Situation des Klinikums beleuchtet, diskutiert und dabei festgestellt habe, dass neben den schwierigen Rahmenbedingungen im Gesundheitswesen, es große hausgemachte Probleme wie beispielsweise unzureichende Leistungssteuerung, Defizite in den Führungs- und Leitungsstrukturen, fehlendes ganzheitliches Investitionskonzept, zu hohe Kosten bei bezogenen Leistungen und Personal, ineffiziente Ambulanzen und unzureichende Controlling- und Steuerungsinstrumente gebe. Hinzu komme, dass ein marktstrategisches Konzept fehle und das das Eigenkapital fast in Gänze aufgebraucht sei.
Die CDU-Fraktion habe von daher auch dem in der o. a. Sitzung beschlossenen Antrag der SPD-Fraktion sowie der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen nicht zugestimmt, da dieser ihrer Auffassung nach zum einen mit der „heißen Nadel“ gestrickt gewesen sei, und zum anderen zukünftig jegliches privates Engagement ausgeschlossen habe. Sogar die Prüfung einer derartigen Option wurde kategorisch abgelehnt.
Weiterhin verdeutlichte Rm Krause (CDU), dass ihrer Auffassung nach bedauerlicherweise seit der Beschlussfassung in der letzten Ratssitzung nicht viel, außer negativer Schlagzeilen in den Medien erreicht wurde.
Außerdem begründete Rm Krause (CDU) in ihren weiteren Ausführungen die ablehnende Haltung ihrer Fraktion hinsichtlich der Verwaltungsvorlage und des vorliegenden gemeinsamen Antrages der
SPD-Fraktion sowie der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen.
Abschließend forderte Rm Krause (CDU), nachdem sie zuvor die Zustimmung zum vorliegenden Antrag der Fraktion FDP/Bürgerliste hinsichtlich eines Markterhebungsverfahrens signalisiert hatte und den von ihrer Fraktion im Haupt- und Finanzausschuss gestellten Antrag kurz erläutert hatte, dazu auf, den Weg für eine Lösung frei zu machen, die das Klinikum Dortmund als Maximalversorger erhalte, den Mitarbeitern einen sicheren Arbeitsplatz und gute Entfaltungsmöglichkeiten biete und die den Bürgern dieser Stadt und des Umlandes umfassende medizinische Versorgung von bester Qualität nicht vorenthalte. Da dieses Ziel die Stadt Dortmund nicht alleine erreichen könne, müssen ihrer Meinung nach alle Optionen ausgeschöpft werden.
Für die Fraktion „Die Linken im Rat“ brachte anschließend Rm Stammnitz zum Ausdruck, dass die Informationspolitik in dieser Angelegenheit kritikwürdig sei, da man bisher immer noch nicht die Sanierungsanalyse von PWC erhalten habe, die für eine sachgerechte Beurteilung dieser Angelegenheit sehr wichtig sei.
Weiterhin erläuterte Rm Stammnitz (Die Linken im Rat) die grundsätzlich ablehnende Haltung seiner Fraktion hinsichtlich der Verwaltungsvorlage, so wie man dies auch am 19.06.2008 dargelegt habe. Man werde sich doch bei der Abstimmung über die Verwaltungsvorlage und den dazu von der SPD-Fraktion sowie der Fraktion
Bündnis 90/Die Grünen vorgelegten Antrag enthalten, da man die hierin enthaltenen investiven Zuschüsse über das Haushaltsjahr 2009 hinaus sowie die Risikoabschirmung mit den 20 Millionen Euro Gesellschafterdarlehen ausdrücklich begrüße.
Abschließend äußerte sich Rm Stammnitz (Die Linken im Rat) besonders kritisch zu der Einrichtung eines Sanierungsbeirates, da dies für ihn eine ureigenste Aufgabe des Aufsichtsrates sei.
Bezugnehmend auf die Äußerung von Rm Stammnitz (Die Linken im Rat) erklärte OB Dr. Langemeyer, dass es noch keine Sanierungsanalyse von PWC, so wie dies von Rm Stammnitz (Die Linken im Rat) dargestellt wurde, gebe.
In der weiteren Diskussion erklärte für die Fraktion FDP/Bürgerliste Rm Dr. Littmann, dass ihre Fraktion nicht glaube, dass die dringend notwendige Sanierung der Klinikum Dortmund gGmbH in alleiniger kommunaler Trägerschaft möglich sein werde. Von daher halte die Fraktion FDP/Bürgerliste nach wie vor an dem Gedanken fest, dass eine Zukunftsperspektive für das Klinikum unmöglich sein werde, wenn man nicht das Kapital und das Know-How privater Klinikbetreiber außer acht lasse.
Ihre Fraktion habe von daher in dem vorgelegten Antrag vorgeschlagen, die Verwaltung zu beauftragen, zur (Teil) Privatisierung der Klinikum Dortmund gGmbH ein Markterkundungsverfahren, noch ohne Zuschlagswillen, auszuarbeiten. Das sinnvolle an dieser Vorgehensweise sei, dass bei einem Interessenbekundungsverfahren die Verwaltung einen Marktüberblick erhalte, ohne damit schon vergaberechtliche Bindungen einzugehen.
Weiterhin äußerte sich Rm Dr. Littmann (FDP/Bürgerliste) kritisch zu der Verwaltungsvorlage und den dazu vorgelegten gemeinsamen Antrag der SPD-Fraktion sowie der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, die man ablehnen werde, da diese von dem Grundgedanken, abwarten und vertagen, geprägt seien. Zustimmen dagegen könne man den Punkten 2 und 3 des CDU-Antrages, da diese in die richtige Richtung gehen.
Weiterhin brachte für die DVU-Fraktion bezugnehmend auf seine Ausführungen in der Ratssitzung am 19.06.2008 Rm M. Branghofer zum Ausdruck, dass man ergebnisoffen und ideologiefrei prüfen sollte, wen man als Partner mit ins Boot nehmen könne.
Hierbei sollte man Verhandlungen sowohl mit städtischen Töchtern, als auch mit privaten Investoren führen. Ziel dabei müsse es sein, das Klinikum Dortmund zumindest in teilkommunaler Trägerschaft zu sichern und den Status des Maximalversorgers zu erhalten. Von daher brauche man zügige Entscheidungen, um das Klinikum Dortmund zu retten.
Außerdem machte Rm Münch deutlich, dass man seiner Meinung nach durchaus alle Alternativen prüfen sollte, da die bisherigen diesbezüglichen Bemühungen sowohl der Verwaltung, als auch der
SPD-Fraktion und der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen gescheitert seien. Von daher werde er auch den diesbezüglichen Anträgen der Opposition zustimmen.
Da seiner Auffassung nach die Verantwortlichen der Klinikum Dortmund gGmbH ihren Pflichten nicht nachgekommen seien, stellte Rm Münch folgenden Antrag:
Der Rat der Stadt Dortmund empfiehlt dem Oberbürgermeister, Herrn Dr. Langemeyer, von seinen Aufsichtsratsvorsitz und Frau Greive von ihrer Geschäftsleitung der Klinikum Dortmund gGmbH zurück zutreten, um den Weg für einen Neuanfang am Klinikum auch personell frei zu machen.
Nach weiterer Diskussion, in der die jeweiligen Standpunkte der Fraktionen weiter vertieft wurden, erklärte abschließend OB Dr. Langemeyer, dass die Sanierungsanalyse von PWC von niemanden in der Debatte in Frage gestellt worden sei, sondern als vernünftige Grundlage für die Arbeit im Klinikum angesehen werde. Insofern liegen seiner Meinung nach alle Dinge auf dem Tisch, die gemacht werden müssen.
Er habe Verständnis dafür, dass dem einen oder anderen manches nicht schnell genug gehe oder das man sagt, es muss Druck auf dem Kessel bleiben. Dies bedeute, dass nicht alle Beschlüsse die notwendig seien, zu einem späteren Zeitpunkt gefasst werden. Hierfür könne man politisches Verständnis haben. Was man in dieser Debatte jedoch nicht tun sollte, sich gegenseitig vorzuwerfen, hier würde nicht alles transparent oder ehrlich auf den Tisch gelegt.
Das in der Verwaltungsvorlage dargestellte Zahlenwerk, dass sich dann ergebe, wenn die von PWC vorgeschlagenen Sanierungsschritte auch umgesetzt werden, sei mit PWC abgestimmt. Für ihn sei es logisch, dass man auf dieser Grundlage schaue, wie es weitergehen solle.
Die Frage, ob die Stadt Dortmund in ihrem Haushalt tatsächlich das gesamte Investitionsvolumen abbilde, könne man sicherlich stellen.
Sein eigener Vorschlag sehe anders aus:
Der Rat der Stadt Dortmund sollte nur solange im investiven Bereich mithelfen, wie das Land NRW nicht bereit sei, Geld für das Klinikum zur Verfügung zu stellen und auch das Klinikum selber nicht genügend Erträge erwirtschafte, um die Investitionstätigkeit selber durchzuführen.
1.	Der Rat der Stadt lehnt mit Mehrheit gegen die Stimmen der CDU-Fraktion, der Fraktion FDP/Bürgerliste, der DVU-Fraktion sowie der Stimme von Rm Münch den o. a. Antrag der
CDU-Fraktion ab.
2.	Der Rat der Stadt lehnt mit Mehrheit gegen die Stimmen der CDU-Fraktion, der Fraktion FDP/Bürgerliste, der DVU-Fraktion sowie der Stimme von Rm Münch den o. a. Antrag der Fraktion FDP/Bürgerliste ab.
3.	Bei Stimmenthaltung der Fraktion „Die Linken im Rat“ sowie der DVU-Fraktion beschliesst der Rat der Stadt mit Mehrheit gegen die Stimmen der CDU-Fraktion, der Fraktion FDP/Bürgerliste sowie der Stimme von Rm Münch den o. a. gemeinsamen Antrag der SPD-Fraktion sowie der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen.
4.	Der Rat der Stadt lehnt mit Mehrheit gegen die Stimme von Münch den o. a. Antrag von
5.	Bei Stimmenthaltung der Fraktion „Die Linken im Rat“ sowie der DVU-Fraktion beschliesst der Rat der Stadt mit Mehrheit gegen die Stimmen der CDU-Fraktion, der Fraktion FDP/Bürgerliste sowie der Stimme von Rm Münch die durch den o. a. gemeinsamen Antrag der SPD-Fraktion sowie der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen geänderte Verwaltungsvorlage vom 25.08.2008.
Die öffentliche Sitzung des Rates der Stadt wurde anschließend von 16:50 Uhr bis 17:25 Uhr für eine Pause unterbrochen.
Konzept zur künftigen organisatorischen und personellen Entwicklung des Stadtbahnbauamtes
Der Rat der Stadt Dortmund nimmt den Bericht der Verwaltung über das Mobilitätskonzept Dortmunder Berufskollegs zur Kenntnis. Eine Vorlage über eine Evaluation am Robert Bosch Berufskolleg, voraussichtlich im Jahr 2011 nach dem Umzug zum Standort Dortmunder U, wird dem Rat zu gegebener Zeit zur Beschlussfassung vorgelegt.
Für die Fraktion FDP/Bürgerliste brachte Rm Gerber zum Ausdruck, dass das eigentlich positive Ergebnis des Jahresabschlusses der Friedhöfe Dortmund nur deshalb zustande gekommen sei, da veranschlagte und geplante Investitionen nicht ausgeführt worden seien. Seine Fraktion werde von daher die Vorlage zum o. a. Tagesordnungspunkt ablehnen.
Bei Stimmenthaltung der Fraktion „Die Linken im Rat“ sowie der DVU-Fraktion fasst der Rat der Stadt mit Mehrheit gegen die Stimmen der Fraktion FDP/Bürgerliste folgenden Beschluss:
Nachdem Rm Reuter (Bündnis 90/Die Grünen) und Rm Lührs (SPD) die vorliegende Festlegung von Energiestandards, die Ausdruck für eine gute rot/grüne Zusammenarbeit im Bereich Klimaschutz sei, ausdrücklich begrüßt hatten, machten Rm Gerber (FDP/Bürgerliste) sowie Rm Pisula (CDU) deutlich, dass ihre Fraktionen die Verwaltungsvorlage zum o. a. Tagesordnungspunkt ablehnen werde, da man ihrer Auffassung nach nicht Energiestandards verbindlich vorschreiben sollte, sondern vielmehr auf die Vernunft und Eigenverantwortlichkeit der Menschen setzen sollte. Dies könne beispielsweise durch Anreizsysteme verstärkt werden.
Nachdem auch Rm Münch seine zustimmende Haltung zur der o. a. Angelegenheit kurz verdeutlicht hatte, fasste der Rat der Stadt mit Mehrheit gegen die Stimmen der
CDU-Fraktion, der Fraktion FDP/Bürgerliste sowie der DVU-Fraktion folgenden Beschluss:
In der Diskussion zu der Entwicklung des Geländes der ehemaligen Thierbrauerei wurde die positive Haltung des Rates der Stadt hinsichtlich dieses städtebaulich bedeutsamen Projektes deutlich.
Lediglich Rm Prof. Richter (Die Linken im Rat) und auch Rm Münch wiederholten die mehrfach diesbezüglich geäußerte Kritik.
Der Rat der Stadt fasst daraufhin bei Stimmenthaltung der Fraktion „Die Linken im Rat“ mit Mehrheit gegen die Stimme von Rm Münch folgenden Beschluss:
Bezug nehmend auf den von seiner Fraktion in der Sitzung des Rates der Stadt am 24.04.2008 eingebrachten Antrages brachte Rm Prof. Richter (Die Linken im Rat) zum Ausdruck, dass seine Fraktion gegen die beabsichtigte Einziehung einer öffentlichen Verkehrsfläche zugunsten einer Privatisierung, um letztendlich das Einkaufszentrum auf dem Thiergelände zu realisieren, sei. Auch seien die in der Verwaltungsvorlage hierfür aufgeführten Argumente für seine Fraktion nicht stichhaltig genug.
Dagegen machten in der nachfolgenden Diskussion Rm Reuter (Bündnis 90/Die Grünen),
Rm Harnisch (SPD), Rm Pisula (CDU) und auch StD Sierau die Erforderlichkeit dieser Maßnahme deutlich.
Der Rat der Stadt fasst daraufhin mit Mehrheit gegen die Stimmen der Fraktion „Die Linken im Rat“ folgenden Beschluss:
Für die Fraktion FDP/Bürgerliste erklärte Rm Tokarski, dass seine Fraktion die o. a. Angelegenheit ablehnen werde, da man der Auffassung sei, dass es ich hierbei um eine unverhältnismäßige Abwälzung von Kosten auf Steuer- und Abgabenzahler handele.
Der Rat der Stadt fasst daraufhin bei Stimmenthaltung der Fraktion „Die Linken im Rat“ mit Mehrheit gegen die Stimmen der Fraktion FDP/Bürgerliste folgenden Beschluss:
Der Rat der Stadt Dortmund beschließt den anliegenden Entwurf als Einzelsatzung gemäss
§ 3 Abs. 6 S. 2 der Satzung der Stadt Dortmund über die Erhebung von Beiträgen nach § 8 des Kommunalabgabengesetzes für das Land Nordrhein-Westfalen (KAG NRW) für straßenbauliche Maßnahmen im Gebiet der Stadt Dortmund vom 06.12.2001 (Dortmunder Bekanntmachungen Nr. 50 vom 14.12.2001) und der Satzung zur Änderung und Ergänzung der Satzung vom 16.05.2006 (Dortmunder Bekanntmachungen Nr. 21 vom 26.05.2006) für die Anlage Höhenweg von Limbecker Postweg bis Ende (Wendehammer/Hausgrundstück Höhenweg 25)
Auf der Grundlage der Empfehlung der Bezirksvertretung Lütgendortmund vom 19.08.2008 lag dem Rat der Stadt folgende Empfehlung des Haupt- und Finanzausschusses vom 04.09.2008 vor:
„Die Verwaltung wird aufgefordert, auf der östlichen Seite der Straße „Zeche Oespel“ ein Gehweg zum Schutz der Fußgänger einzurichten.“
Der Rat der Stadt hat die vorgebrachten Anregungen zur Änderung Nr. 4 des Bebauungsplanes Lü 101 geprüft und beschließt, die Anregungen unter Punkt 11.1 – 11.4 nicht zu berücksichtigen
Der Rat der Stadt beschließt, den Änderungsentwurf und die Begründung gemäß Punkt 12 zu ändern und die geänderte Begründung vom 22. Juli 2008 der Bebauungsplanänderung Lü 101 Nr. 4 beizufügen.
Der Rat der Stadt beschließt die Änderung Nr. 4 des Bebauungsplanes Lü 101 für den unter Punkt 1 dieser Vorlage beschriebenen Geltungsbereich als Satzung.
Der Rat der Stadt Dortmund beschießt:
Der Rat der Stadt nimmt den aktuellen Sachstandsbericht zur Kenntnis.
Seitens der Fraktion FDP/Bürgerliste erklärte Rm Dr. Littmann, dass ihre Fraktion die Verwaltungsvorlage zum o. a. Tagesordnungspunkt ablehnen werde, da ihrer Meinung nach das zu erwartende Defizit für dieses Projekt in Höhe von ca. 70 Millionen Euro zu hoch sei.
Dagegen brachte Rm Münch zum Ausdruck, dass das vorliegende Projekt nicht nur zukunftsweisend sei, sondern auch eine Bereicherung für die Stadt Dortmund werde.
Von daher wäre es für ihn bedauerlich, wenn dieses Projekt durch eine eventuelle Erweiterung des Dortmunder Flughafens negativ beeinflusst würde. Er stellte von daher folgenden Antrag:
„Der Rat der Stadt Dortmund beauftragt die Verwaltung, ein Gutachten in Auftrag zu geben, in dem die Auswirkungen des Fluglärms bei verschiedenen Erweiterungsszenarien des Dortmunder Flughafens für den Zukunftswohnstandort Phoenix-Ost untersucht werden.“
Für die Fraktion „Die Linken im Rat“ wies Rm Prof. Richter daraufhin, dass seine Fraktion den Punkt 2 der Beschlussfassung, in der es um den Verzicht auf die frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung gehe, ablehnen werde.
Rm Prof. Richter (Die Linken im Rat) stellte von daher diesbezüglich folgenden Änderungsantrag:
„Der Rat der Stadt beschliesst die frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung zur 11. Änderung des Flächennutzungsplanes.“
Sollte dem Rat der Stadt diesem Antrag nicht folgen, werde seine Fraktion den Punkt 2 der Verwaltungsvorlage ablehnen und sich im übrigen bei der diesbezüglichen Abstimmung enthalten.
Nachdem Rm Reuter (Bündnis 90/Die Grünen) und auch Rm Prüsse (SPD) für ihre Fraktionen nochmals die positive Haltung ihrer Fraktionen hinsichtlich des Phoenix-Sees und dessen positive Auswirkung der künftigen Entwicklung für den Ortsteil Hörde und den Dortmunder Süden insgesamt verdeutlicht hatten, wies OB Dr. Langemeyer die von Rm Dr. Littmann (FDP/Bürgerliste) geäußerten Bedenken zurück.
In seinen weiteren Ausführungen brachte OB Dr. Langemeyer nochmals zum Ausdruck, dass er stolz darauf sei, was man bis jetzt schon alles in einem Bereich, wo noch vor einigen Jahren Stahl gekocht wurde, erreicht habe, um letztendlich ein Vorzeigeprojekt für die Stadt Dortmund und die gesamte Region auf den Weg zu bringen.
Anschließend erklärte für die CDU-Fraktion Rm Hengstenberg, dass seine Fraktion im Gegensatz zu der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen es war, die von Anfang an hinter diesem bedeutsamen Projekt gestanden habe. Letztendlich habe die CDU-Fraktion mit dazu beigetragen, dass durch die entsprechenden Beschlüsse diese Angelegenheit überhaupt erst auf den Weg gebracht werden konnte.
2.	Der Rat der Stadt lehnt mit Mehrheit gegen die Stimmen der Fraktion „Die Linken im Rat“ den o. a. Antrag von Rm Prof. Richter (Die Linken im Rat) ab.
3.	Unter Einbeziehung der o. a. Anmerkungen von Rm Prof. Richter (Die Linken im Rat) fasst der Rat der Stadt bei Stimmenthaltung der Fraktion „Die Linken im Rat“ mit Mehrheit gegen die Stimmen der Fraktion FDP/Bürgerliste folgenden Beschluss:
Auf der Grundlage der Empfehlung des Haupt- und Finanzausschusses vom 04.09.2008 (redaktionelle Änderung) fasst der Rat der Stadt einstimmig folgenden Beschluss:
a) die Anregungen unter Punkt 16. 1 – 16.5 nicht zu berücksichtigen
b) die Anregung unter Punkt 16.6 zu berücksichtigen.
II.	Der Rat der Stadt beschließt, die mit dem Bebauungsplan-Entwurf offengelegte Begründung Ä(einschließlich Anlagen) entsprechend Ziffer 13 dieser Vorlage vom 05.02.2008 zu aktualisieren und die aktualisierte Begründung vom 29.07.2008 dem Bebauungsplan Hom 264 –Berchumweg- beizufügen.
Rm Münch brachte in seinen Ausführungen zum Ausdruck, dass das zur Beschlussfassung vorliegende Projekt begrüßenswert sei, es aber in einigen Bereichen seiner Ansicht nach ökologischen Nachbesserungsbedarf gebe.
Rm Münch stellte von daher folgenden Antrag:
„Der Rat der Stadt stellt die hohe Bedeutung des Erhalts der europaweit geschützten Kreuzkröte für die Zuwendung der EU-Fördermittel fest und beauftragt die Verwaltung, den Erhalt des Lebensraumes dieser FFH-Art rechtsverbindlich im Bebauungsplan festzusetzen, auf Wegebau und Aufforstungen im Lebensraum zu verzichten und eine ökologische Durchlässigkeit zwischen den Landschaftskeilen Nord und Süd zu gewährleisten.“
Bezugnehmend auf die ausführliche Diskussion zu der von Rm Münch angesprochenen Thematik im Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen erklärten Rm Harnisch (SPD), Rm Reuter (Bündnis 90/Die Grünen), Rm Pisula (CDU) sowie StD Sierau, dass sich der Ausschuss mit großer Mehrheit gegen das Anliegen von Rm Münch ausgesprochen habe, da letztendlich der vorliegende Bebauungsplan alle ökologischen Aspekte ausreichend berücksichtige.
2.	Der Rat der Stadt fasst mit Mehrheit gegen die Stimme von Rm Münch folgenden Beschluss:
Hinsichtlich der o. a. Angelegenheit brachte Rm Münch zum Ausdruck, dass seiner Ansicht nach eine bessere Verbindung zwischen dem Rombergpark und dem Zukunftsstandort Phoenix-West erforderlich sei.
Er stellte von daher folgenden Antrag:
Der Rat der Stadt Dortmund beauftragt die Verwaltung zu prüfen, in wie weit einem Zukunftsstandort gerechtwerdende breitere Grünbrücke zur ökologischen und Naherholungsverknüpfung zwischen Phoenix-West und Rombergpark realisiert werden könnte.
Nachdem StD Sierau verdeutlicht hatte, dass die von der Verwaltung vorgeschlagene und auch mehrfach diskutierte Lösung seiner Meinung nach durchaus ausreichend sei, fasste der Rat der Stadt folgende Beschlüsse:
Der Rat der Stadt Dortmund nimmt die Planungsänderungen zur Kenntnis.
Für die Fraktion FDP/Bürgerliste erklärte Rm Gerber, dass seine Fraktion die Verwaltungsvorlage zum
o. a. Tagesordnungspunkt ablehnen werde, da man der Auffassung sei, dass es kein Zeichen solider Finanzpolitik sei, wenn diese Maßnahmen nicht im städtischen Haushalt, so wie dies üblich sei, abgebildet, sondern von der Hohenbuschei AG vorfinanziert werde.
Im Zusammenhang mit dem o. a. Tagesordnungspunkt regte Rm Münch an, noch einmal darüber nachzudenken, in wie weit eine Art ökologische Durchlässigkeit der geplanten Gneisenau-Allee erlangt werden könne.
Unter Berücksichtigung des Hinweises von Rm Harnisch (SPD) im Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen, dass Seite 9 der Begründung inhaltlich nicht richtig ist, da der Rat am 13.03.2008 nicht beschlossen habe, den Standort Gneisenau als Autohof-Standort zu entwickeln, fasst der Rat der Stadt bei Stimmenthaltung von Rm Münch einstimmig folgenden Beschluss:
Bezugnehmend auf die Diskussion im Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen erklärte für die Fraktion FDP/Bürgerliste Rm Gerber, dass auch seine Fraktion unter Berücksichtigung des Hinweises von StD Sierau, dass die hier in Rede stehende Stelle ohnehin an Dritte vergeben werde, der vorliegenden Angelegenheit zustimmen werde.
Weiterhin wies Rm Lührs (SPD) daraufhin, dass die vorliegende Verwaltungsvorlage auf der Basis der von ihrer Fraktion initiierten Klimaschutzstrategien basiere und von daher als weiterer diesbezüglicher Baustein ausdrücklich begrüßt werde.
Der Rat der Stadt Dortmund beauftragt die Verwaltung, vorbehaltlich einer Förderung aus Zuwendungsmitteln des Landes Nordrhein-Westfalen, das Projekt „Energieeffizienzquartier Rheinische Straße“ durchzuführen. Die Aufwendungen für das o.g. Projekt belaufen sich auf 550.000 €.
Zu der o. a. Angelegenheit lag den Mitgliedern des Rates der Stadt folgender gemeinsamer Antrag der SPD-Fraktion sowie der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen vom 08.09.2008 vor:
1. Der Rat nimmt zur Kenntnis, dass die Arbeitslisten mit Maßnahmen, die im Rahmen der Haushaltsberatungen vorgelegt wurden, entsprechend der Vorgaben der Förderfähigkeit und des investiven Charakters der Maßnahmen, überarbeitet und modifiziert worden sind.
2. Der Rat bittet die Verwaltung, die Beschlussvorlage bis zur Ratssitzung im November
dahingehend zu ergänzen, dass die Ergebnisse der Vorplanungen in Bezug auf Kosten und Einsparpotenziale, C02-Einsparung sowie Amortisationszeiten maßnahmenscharf dargestellt werden.
3. Der Rat bittet darum, dass unverzüglich darüber informiert wird, wenn eine Maßnahme nicht umgehend realisiert werden kann und welche Nachrückermaßnahme stattdessen durchgeführt wird. Dabei sollte die Maßnahme am Karl-Schiller-Kolleg vorrangig berücksichtigt werden.
Unter Einbeziehung des o. a. Antrages fasst der Rat der Stadt einstimmig folgenden Beschluss:
Der Rat der Stadt Dortmund nimmt den Sachstandsbericht zur Kenntnis.
zu TOP 4.1.a
zu TOP 4.1.b
Ausweisung und Überplanung weiterer Gewerbe- und Industrieflächen in Dortmund
Die o. a. Angelegenheiten wurden bereits zu Beginn von der Tagesordnung abgesetzt.
Hilfe für Hochwasser-/Unwetteropfer - Zuschuss an die Arbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtsverbände -
Der Rat der Stadt genehmigt einstimmig folgende von OB Dr. Langemeyer und Rm Hengstenberg (CDU) getroffene Dringlichkeitsentscheidung:
Der Rat der Stadt Dortmund beschließt, als überplanmäßige Mehraufwendungen für die Opfer der Hochwasser-/Unwetterkatastrophe vom 26.07.2008 einen Betrag in Höhe von 500.000 Euro als Direkthilfe an die Arbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtsverbände zu überweisen. Die sachgerechte Verteilung des Spendengeldes wird von dort erfolgen.
Die Zahlbarmachung erfolgt aus dem Budget des Sozialamtes und wird über das Sachkonto 531800 - Zuweisungen an übrige Bereiche - und den Auftrag 50050503KU05 - Hilfe für Hochwasseropfer- abgewickelt. Die entsprechenden Kontierungsobjekte zur Deckung der Mehraufwendungen können der Begründung entnommen werden.
zu TOP 6.1.b
Hochwasserkatastrophe in Dortmund
OB Dr. Langemeyer wies zunächst daraufhin, dass in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am 04.09.2008 bereits ein ausführlicher Sachstandsbericht zu der o. g. Angelegenheit gegeben wurde, so dass sich aus seiner Sicht die von der DVU-Fraktion vorgetragene Bitte erübrigt.
In diesem Zusammenhang kritisierte, wie bereits in der o. a. Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses, für die DVU-Fraktion Rm M. Branghofer das Verhalten der für die Feuerwehr zuständigen Dezernentin und Stadtkämmerin Dr. Uthemann in dieser Angelegenheit. Seiner Auffassung nach wäre es dringend erforderlich gewesen, in dieser Notlage die Feuerwehren der benachbarten Städte um Hilfe zu bitten, was leider nicht geschehen sei.
Hinsichtlich der o. a. Angelegenheit lag den Mitgliedern des Rates der Stadt folgender Antrag der
CDU-Fraktion vom 05.09.2008 vor:
Der Rat der Stadt Dortmund fordert den Oberbürgermeister auf, den Vertrag „Sozialticket“
– Großkundenservice zwischen der Stadt Dortmund und DSW21 vom 14.02.2008 – zum 31.10.2008 mit Wirkung zum 31.01.2009 zu kündigen.
Hinsichtlich des o. a. Antrages der CDU-Fraktion vom 05.09.2008 entwickelte sich eine Grundsatzdiskussion zu der Thematik „Sozialticket“.
Zunächst erklärte für die Fraktion „Die Linken im Rat“ Rm Stammnitz, dass seine Fraktion den zuvor genannten Antrag der CDU-Fraktion ablehnen werde.
In seinen Ausführungen machte er deutlich, dass man vier Jahre für das Sozialticket gekämpft habe und letztendlich das vom Rat der Stadt beschlossene Sozialticket für 15 € als Schritt in die richtige Richtung mit durchgesetzt habe. Von daher werde seine Fraktion verständlicherweise den vorliegenden Antrag der CDU-Fraktion ablehnen.
Kritisch setzte sich Rm Stammnitz (Die Linken im Rat) in seinen weiteren Ausführungen auch mit dem Verhalten der SPD-Fraktion und der Dortmunder Stadtwerke in dieser Angelegenheit auseinander, die seiner Einschätzung nach letztendlich nur dazu diene, das Sozialticket in der derzeitigen Form nicht mehr beizubehalten.
Seitens der DVU-Fraktion sprach sich Rm G. Branghofer dafür aus, zunächst den Modellversuch fortzusetzen, um dann anschließend auf der Grundlage konkreter Zahlen zu entscheiden, wie es diesbezüglich weitergehen solle.
Auf Seiten der CDU-Fraktion erläuterte anschließend Rm Hengstenberg den von seiner Fraktion vorgelegten Antrag, den Vertrag „Sozialticket“ zum frühst möglichen Zeitpunkt zu kündigen. Seiner Auffassung nach haben sich alle Prognosen und Annahmen, die Einführung dieses Sozialtickets könne man haushaltsneutral gestalten, als falsch erwiesen.
Neben dieser finanziellen Dimension müsse man diese Angelegenheit aus Sicht der CDU-Fraktion auch aus einem sozialpolitischen Blickwinkel betrachten.
Für die CDU-Fraktion gehe es mehr darum, Menschen in Arbeit zu bringen. Im übrigen machte
Rm Hengstenberg (CDU) deutlich, dass es eine Reihe von Berufsgruppen gebe, deren Einkommen nur unwesentlich höher sei, als das, was andere durch Hilfeleistungen des Staates beziehen. Für ihn sei es schwer vermittelbar, dass sie selbst dafür sorgen müssen, wie sie beispielsweise tagtäglich zu ihrem Arbeitsplatz kommen und andere das Sozialticket erhalten.
Anschließend setzte sich für die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen Rm Krüger kritisch mit dem vorliegenden Antrag der CDU-Fraktion und auch den diesbezüglichen Ausführungen von
Rm Hengstenberg (CDU) auseinander.
In seinen weiteren Ausführungen brachte er zum Ausdruck, dass man zunächst in Ruhe den Modellversuch „Sozialticket“ abwarten sollte, um dann auf der Grundlage von tatsächlich belastbaren Zahlen letztendlich abzuwägen, wie man diesbezüglich weiter verfahren solle.
Weiterhin brachte für die SPD-Fraktion Rm Taranczewski zum Ausdruck, dass seine Fraktion den vorliegenden Antrag der CDU-Fraktion ablehnen werde. Nicht desto trotz werde seine Fraktion die diesbezüglichen Zahlen und Fakten gewissenhaft prüfen, um letztendlich ergebnisoffen zu entscheiden, wie es mit dem Sozialticket weitergehen werde.
In der weiteren Diskussion erklärte für die Fraktion FDP/Bürgerliste Rm Dr. Littmann, dass ihre Fraktion den vorliegenden Antrag der CDU-Fraktion zustimmen werde, da dieser vernünftig sei. Weiterhin begrüßte Rm Dr. Littmann (FDP/Bürgerliste), dass sich auch die SPD-Fraktion offen mit dieser Thematik auseinander setzen werde.
Des weiteren bezog Rm Münch zu der Thematik „Sozialticket“ Stellung. Hierbei brachte er zum Ausdruck, dass es für ihn heuchlerisch sei, wenn die CDU-Fraktion sowie die Fraktion FDP/Bürgerliste einerseits die Übernahme der vom Dortmunder Flughafen verursachten Defizite durch die Dortmunder Stadtwerke zustimme und andererseits die Übernahme der Kosten für das Sozialticket ablehne. Auch er werde den Antrag der CDU-Fraktion ablehnen.
Der Rat der Stadt lehnt daraufhin mit Mehrheit gegen die Stimmen der CDU-Fraktion sowie der Fraktion FDP/Bürgerliste den o. a. Antrag der CDU-Fraktion vom 05.09.2008 ab.
Vereinbarung über Formen der projektbezogenen Zusammenarbeit zwischen der Stadt Dortmund und dem Stadtbezirk Beyoglu/Istanbul
In der Diskussion zu dem o. a. Tagesordnungspunkt machte für die Fraktion „Die Linken im Rat“
Rm Konak die ablehnende Haltung ihrer Fraktion hinsichtlich der projektbezogenen Zusammenarbeit mit dem Stadtbezirk Beyoglu/Istanbul deutlich.
Hierbei brachte sie zum Ausdruck, dass man aufgrund der derzeitigen Vorkommnisse im Bereich der Sanierung der Stadt Beyoglu keine Hoffnung habe, dass man die in der Verwaltungsvorlage aufgeführten Ziele der projektbezogenen Zusammenarbeit erreichen könne.
In der nachfolgenden Diskussion verdeutlichten Rm Sauer (CDU), Rm Dr. Brunsing
(Bündnis 90/Die Grünen) und Rm Prüsse (SPD), dass ihren Fraktionen der vorliegenden Verwaltungsvorlage zustimmen werden, da man entgegen der von Rm Konak (Die Linken im Rat) geäußerten Bedenken die Auffassung vertrete, dass dieser bedeutsame Stadtteil von Istanbul durchaus geeignet sei, um die in der Vorlage formulierten Ziele zu erreichen.
Weiterhin erläuterte StR Stüdemann nochmals die vorliegende Verwaltungsvorlage und die hierin enthaltenen Ziele der Projektpartnerschaft mit der Zusammenarbeit beider Städte.
Außerdem ging StR Stüdemann in seinen Ausführungen auf die von Rm Konak (Die Linken im Rat) geäußerten Bedenken ein und brachte dabei zum Ausdruck, dass diese kein Hinderungsgrund für die vorgeschlagene projektbezogene Zusammenarbeit sei.
Nachdem die weitere Diskussion durch einen von Rm Stammnitz (Die Linken im Rat) gestellten Antrag auf Schluss der Debatte, der mit Mehrheit gegen die Stimme von Rm Münch beschlossen wurde beendet wurde, fasste der Rat der Stadt mit Mehrheit gegen die Stimmen der Fraktion „Die Linken im Rat“ sowie der DVU-Fraktion folgenden Beschluss:
1.	Der Rat der Stadt Dortmund begrüßt die Initiative der Stadtverwaltung Beyoglu/Istanbul, mit der Stadt Dortmund in den Bereichen Kulturaustausch, gemeinsame Kulturprojekte, Jugendbegegnungen, Kinder- und Jugendfreizeiten sowie in der Gemeinwesenarbeit zusammenzuarbeiten und sich dazu fachlich austauschen zu wollen.
2.	Der Rat der Stadt Dortmund stimmt der beigefügten Vereinbarung zur Kooperation zwischen den beiden Städten zu (siehe Anlage 1).
3.	Der Rat der Stadt Dortmund begrüßt die Idee, ein Kulturprojekt mit Jugendlichen aus den beiden Städten Dortmund und Beyoglu/Istanbul als Beitrag zu den europäischen Kulturhauptstädten RUHR.2010 und Istanbul 2010 entwickeln zu lassen.
zu TOP 7.2.a
Sportplatzanlage Am Bummelberg
zu TOP 7.2.b
Hochwasserschäden an Sportplätzen, hier: Sportplatzanlage Bummelberg
StR Stüdemann wies zunächst daraufhin, dass die durch die Hochwasserschäden in Mitleidenschaft gezogene Sportplatzanlage Am Bummelberg zu ersten Tranche der Sportplätze gehören, die in Kunstrasenausführung modernisiert werden. Die Beschlussfassung hierüber erfolge im nichtöffentlichen Teil der Sitzung unter dem Tagesordnungspunkt 4.5. Von daher sind seiner Auffassung nach die diesbezüglich vorliegenden Anträge erledigt.
Nachdem G. Branghofer (DVU) den von seiner Fraktion diesbezüglich vorgelegten Antrag kurz erläutert hatte, erklärte für die CDU-Fraktion Rm Böhm, dass man abweichend von der im Ausschuss für Kultur, Sport und Freizeit diesbezüglich vereinbarten Prioritätenliste aufgrund der besonderen Ereignisse im vorliegenden Fall bei der Sportplatzanlage Am Bummelberg hiervon abweichen sollte.
a)	Der Rat der Stadt beschliesst bei einigen Stimmenthaltungen einstimmig folgenden Antrag der
CDU-Fraktion vom 05.08.2008:
Der Rat der Stadt Dortmund beschließt, die Sportplatzanlage am Bummelberg schnellstmöglich mit einem Kunstrasenbelag zu sanieren, um die sportliche Nutzung der Anlage wieder herzustellen.
b)	Der Rat der Stadt lehnt mit Mehrheit gegen die Stimmen der DVU-Fraktion folgenden Antrag der DVU-Fraktion vom 03.09.2008 ab:
1. Der Rat der Stadt Dortmund beschließt, die Bezirkssportanlage „Am Bummelberg“ des Bezirksligisten SC Dorstfeld 09 auf Platz 1 der Prioritätenliste zur Errichtung von
Kunstrasenplätzen zu setzen.
2. Der Rat der Stadt Dortmund beschließt ferner, dass unverzüglich mit den Baumaßnahmen begonnen wird, damit der Spielbetrieb an o.a. Anlage bereits nach der Winterpause, also im ersten Quartal des Jahres 2009, wieder aufgenommen werden kann. Die für den Bau vorgesehenen finanziellen Mittel werden schnellstmöglich zur Verfügung gestellt.
Partnerschaftliche Projekte mit der türkischen Stadt Trabzon
Nachdem StR Steitz bezugnehmend auf die im Ausschuss für Kultur, Sport und Freizeit geäußerte Kritik eingestanden hatte, das diese sicherlich berechtigt sei, brachte für die
CDU-Fraktion Rm Sauer zum Ausdruck, dass die vorliegende Verwaltungsvorlage völlig unzureichend sei. Seiner Meinung nach könne es nicht sein, dass man aufgefordert werde, Rahmenbedingungen zu beschliessen, die man noch nicht kenne. Außerdem halte er es für sinnvoll, wenn eine Delegation mit Ratsmitgliedern nach Trabzon reisen würde, um die Rahmenbedingungen auszuhandeln. Es sei von daher seiner Ansicht nach sinnvoll, wenn die diesbezügliche Verwaltungsvorlage nochmals überarbeitet werde.
Außerdem gab Rm Sauer (CDU) zu Bedenken, ob es sinnvoll sei, mit zwei Städten in Türkei Städtepartnerschaften aufzubauen.
Für die Fraktion „Die Linken im Rat“ setzte sich Rm Konak kritisch mit der Verwaltungsvorlage zum o. a. Tagesordnungspunkt auseinander. In ihren Ausführungen skizzierte Rm Konak (Die Linken im Rat) die ihrer Auffassung nach bedenkliche politische und soziale Situation der Stadt Trabzon.
Nach Auffassung ihrer Fraktion sei es nicht miteinander vereinbar, wenn eine Stadt wie Dortmund, die Projekte gegen Rechts und Ausländerfeindlichkeit unterstütze, eine Partnerschaft mit der Stadt Trabzon eingehen würde, die ihrer Auffassung nach ein Nährboden für die türkischen Nationalisten sei.
Nachdem sich auch Rm Münch kritisch zu der Verwaltungsvorlage zum o. a. Tagesordnungspunkt geäußert hatte, stellte Rm Münch folgenden Antrag:
1.	Der Rat der Stadt Dortmund hält die Durchführung von partnerschaftlichen Projekten mit einer geeigneten türkischen Stadt für sinnvoll, wenn diese einer besseren Integration der in Dortmund lebenden türkisch stämmigen Menschen diene.
2.	Da die Stadt Dortmund üblicherweise nicht mit zwei Städten im gleichen Land städtepartnerschaftlich verkehrt, ist die projektbezogene Zusammenarbeit mit der türkischen Stadt Beyoglu/Istanbul ausreichend.
Nachdem sich Rm Frebel (Bündnis 90/Die Grünen) bezugnehmend auf die Diskussion im Ausschuss für Kultur, Sport und Freizeit ein wenig verwundert über die nun laufende Diskussion gezeigt hatte, schlug seitens der SPD-Fraktion Rm Prüsse vor, aufgrund der vorangegangen Äußerungen die Entscheidung über die o. a. Angelegenheit auf die Sitzung des Rates der Stadt am 06.11.2008 zu vertagen, um so auch der Verwaltung die Möglichkeit zu geben, die entsprechende Verwaltungsvorlage zu modifizieren.
Die Entscheidung über die o. a. Angelegenheit sowie über den von Rm Münch gestellten Antrag wurde daraufhin auf die Sitzung des Rates der Stadt am 06.11.2008 vertagt.
Benutzungs- und Entgeltordnung für die Badeeinrichtungen der Stadt Dortmund
Seitens der Fraktion „Die Linken im Rat“ stellte zu der o. a. Angelegenheit Rm H. Fischer folgenden Antrag:
Der Rat der Stadt möge beschliessen, dass auch Hartz IV – Empfänger und ähnlich Gestellte in den Katalog der Ermäßigungen mit aufgenommen werden.
Nachdem StR Stüdemann nochmals erläutert hatte, wieso die Verwaltung die in der Verwaltungsvorlage enthaltenen Kriterien vorgeschlagen hatte, lehnte der Rat der Stadt mit Mehrheit gegen die Stimmen der Fraktion „Die Linken im Rat“, der DVU-Fraktion sowie der Stimme von Rm Münch den o. a. Antrag von Rm H. Fischer (Die Linken im Rat) ab.
Nachdem Bm´in Jörder darauf aufmerksam gemacht hatte, dass der Haupt- und Finanzausschuss empfohlen habe, dass auf Blatt fünf der Anlage, anstatt – zwei Erwachsene und zwei Kinder – es heißen müsse – Familien mit mehr als zwei Kindern – fasste der Rat der Stadt unter Einbeziehung der zuvor genannten Ergänzung bei Stimmenthaltung der Fraktion „Die Linken im Rat“ einstimmig folgenden Beschluss:
Der Rat der Stadt Dortmund beschließt die Neufassung der Benutzungs- und Entgeltordnung für die Badeeinrichtungen der Stadt Dortmund inklusive der Bestimmungen zum Entgelttarif zur Benutzungs- und Entgeltordnung für die Badeeinrichtungen der Stadt Dortmund.
Änderung der Betriebssatzung des „Theater Dortmund“ mit zusätzlicher Spartenbildung Ballett, Bestellung eines Betriebsleiters, Umbenennung der Sparte Ballett in „Ballett Dortmund“ und Kooperationsvereinbarung zwischen Oper und Ballett
Bei Stimmenthaltung der DVU-Fraktion fasst der Rat der Stadt einstimmig folgenden Beschluss:
1.	die anliegende Satzung des Theater Dortmund
2.	die Ernennung der eigenen Sparte als „Ballett Dortmund“
3.	die Bestellung des Ballettdirektors Herrn Xin Peng Wang als Betriebsleiter für die Sparte Ballett
Der Rat der Stadt nimmt die beigefügte Kooperationsvereinbarung zwischen Oper und Ballett zur Kenntnis.
Anpassung der Jahreskartenpreise für den Westfalenpark
Bei Stimmenthaltung der Fraktion „Die Linken im Rat“ fasst der Rat der Stadt mit Mehrheit gegen die Stimmen der DVU-Fraktion folgenden Beschluss:
Der Rat der Stadt Dortmund beschließt, die Preise für die Jahreskarten des Westfalenpark ab 01.11.2008 gemäß der Anlage 1 anzupassen.
Aktionsplan "Soziale Stadt": Umsetzung des Ratsbeschlusses vom 13.12.2007 auf der Grundlage des gemeinsamen Zusatz/- Ergänzungsantrags der SPD-Fraktion und Bündnis 90/Die Grünen zum Haushaltsplan 2008/09
In der kurzen Diskussion hinsichtlich der nachfolgenden Umsetzungsbeschlüsse bezüglich des gemeinsamen Haushaltsbegleitantrages der SPD-Fraktion und der Fraktion
Bündnis 90/Die Grünen zum Haushaltsplan 2008/2009 machten die jeweiligen Sprecher das Abstimmungsverhalten ihrer Fraktionen diesbezüglich deutlich.
Der Rat der Stadt fasst daraufhin bei Stimmenthaltung der DVU-Fraktion mit Mehrheit gegen die Stimmen der Fraktion FDP/Bürgerliste folgenden Beschluss:
Der Rat der Stadt Dortmund beschließt auf der Grundlage des Aktionsplans „Soziale Stadt“ und der Beschlussfassung des Rates vom 13.12.07 die Verstetigung und Ausweitung der mit dem Projekt Zeitgewinn eingeleiteten Maßnahmen zur Optimierung des Übergangs Schule – Arbeitswelt. Die vom Beirat „Regionales Übergangsmanagement“ beschlossene konzertierte Aktion wird umgesetzt, das Projekt „Zeitgewinn“ auf alle Hauptschulen sowie Realschulen und Gesamtschulen mit besonderem Unterstützungsbedarf ausgeweitet. Außerdem wird ein Übergangsmanagement Schule – Hochschule und eine Koordinierungsstelle zur Entwicklung eines Systems der zweiten Chance in Dortmund aufgebaut.
"Aktionsplan Soziale Stadt": Umsetzung des Ratsbeschlusses vom 13.12.2007 auf Grundlage des gemeinsamen Zusatz-/ Ergänzungsantrags der SPD-Fraktion und Bündnis 90/DIE GRÜNEN zum Haushaltsplan 2008/09
Der Rat ist mit dem von der Verwaltung vorgeschlagenen Umsetzungskonzept zur Bewirtschaftung des Kommunalen Lernmittelfonds zum Schuljahr 2008/09 einverstanden.
Aktionsplan "Soziale Stadt": Umsetzung des gemeinsamen Zusatz/-Ergänzungsantrags der
SPD-Fraktion und Bündnis 90/Die Grünen zum Haushaltsplan 2008/09
Den Mitgliedern des Rates der Stadt lag folgender gemeinsamer Antrag der SPD-Fraktion sowie der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen vom 10.09.2008 vor:
Der Rat fordert die Verwaltung auf, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass eine bedarfsgerechte Ausweitung und Verstetigung von Schulsozialarbeit in den Aktionsräumen erfolgen kann. Dazu sollen alle Möglichkeiten, wie sie beispielsweise Programme der ARGE bieten oder die Umwandlung von Stellen, ausgeschöpft werden.
1.	Der Rat der Stadt beschliesst mit Mehrheit gegen die Stimmen der CDU-Fraktion, der Fraktion FDP/Bürgerliste sowie der DVU-Fraktion den gemeinsamen Antrag der SPD-Fraktion sowie der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen vom 10.09.2008.
2.	Unter Einbeziehung des o. a. gemeinsamen Antrages der SPD-Fraktion sowie der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen fasst der Rat der Stadt mit Mehrheit gegen die Stimmen der CDU-Fraktion, der Fraktion FDP/Bürgerliste sowie der DVU-Fraktion folgenden Beschluss:
Die Maßnahmen sind mit finanziellem Mehrbedarf von € 150.596 im HJ 2008 und von € 451.000 im HJ 2009 verbunden. Dieser wird im Rahmen der Ergebnisrechnung des Fachbereichs Schule erwirtschaftet.
Aktionsplan "Soziale Stadt": Umsetzung des Ratsbeschlusses vom 13.12.2007 und auf Grundlage des gemeinsamen Zusatz/- Ergänzungsantrags der SPD-Fraktion und Bündnis 90/Die Grünen zum Haushaltsplan 2008/09
Der Rat der Stadt fasst mit Mehrheit gegen die Stimmen der DVU-Fraktion folgenden Beschluss:
Der Rat der Stadt Dortmund beschließt auf der Grundlage des Aktionsplans "Soziale Stadt" und der Beschlussfassung des Rates vom 13.12.07 die Verstetigung von schulbegleitenden Hilfen und Sprachfördermaßnahmen der RAA.
Grundreinigung an Dortmunder Schulen
Nachdem Rm G. Branghofer (DVU) den zum o. a. Tagesordnungspunkt vorliegenden Antrag kurz begründet und dabei deutlicht gemacht hatte, dass die Widereinführung der jährlichen Grundreinigung an Dortmunder Schulen von einer Mehrheit der Dortmunder Schulleitungen, der Bezirksschülervertretung Dortmund und auch der Stadtelternschaft gewünscht werde, lehnte der Rat der Stadt bei Stimmenthaltung der Fraktion „Die Linken im Rat“ mit Mehrheit gegen die Stimmen der DVU-Fraktion folgenden Antrag der DVU-Fraktion vom 01.09.2008 ab:
Der Rat der Stadt Dortmund beschließt die Wiedereinführung der jährlichen Grundreinigung an Dortmunder Schulen zum Schuljahresende 2008/2009.
Die vom Rat beschlossene Aufstockung von Mitteln für Energiesparmaßnahmen, für die in den Haushaltsjahren 2008 und 2009 jeweils 5 Mio. Euro vorgesehen sind, werden für das Haushaltsjahr 2009 um 500.000 Euro gekürzt. Der zur Verfügung stehende Betrag wird für die o.a. Maßnahme veranschlagt.
Umsetzung des Haushaltsbegleitbeschlusses, hier 2.11 Projekt Jugendhilfedienste 2010
Bei Stimmenthaltung der DVU-Fraktion fasst der Rat der Stadt mit Mehrheit gegen die Stimmen der Fraktion „Die Linken im Rat“ folgenden Beschluss:
Für die Gesamtberatung der Prozesssteuerung sowie konzeptioneller Neuorientierung der Jugendhilfedienste werden die erforderlichen Mittel bereitgestellt.
Aktionsplan Soziale Stadt Dortmund - Umsetzung des Haushaltsbegleitbeschlusses, hier 2.10 Kinder- und Jugendhilfeweiterentwicklungsgesetz (KICK)
Für die gesamtstädtische Ausweitung des Kinderschutzprogramms „Schutzburg“ werden die erforderlichen Mittel bereitgestellt.
Aktionsplan Soziale Stadt Dortmund - Umsetzung des Haushaltsbegleitbeschlusses, hier 2.17 Kofinanzierung Schwangerschaftskonfliktberatung
Der Rat der Stadt beschließt: Die vom Land geförderten zusätzlichen Stellen für die Schwangerschaftskonfliktberatung werden kofinanziert.
Aktionsplan Soziale Stadt Dortmund - Umsetzung des Haushaltsbegleitbeschlusses, hier 2.9 - Präventionsprojekte
Die Fortführung des erfolgreichen Präventionsprojektes „Mein Körper gehört mir“, ein Theaterstück zur Prävention sexueller Gewalt, wird abgesichert.
Aktionsplan Soziale Stadt Dortmund - Umsetzung des Haushaltsbegleitbeschlusses, hier 2.7 - Erziehungsberatungstellen
Bei Stimmenthaltung der DVU-Fraktion fasst der Rat der Stadt mit Mehrheit gegen die Stimmen der Fraktion FDP/Bürgerliste folgenden Beschluss:
Das Angebot der Erziehungsberatung wird ausgebaut und finanziell abgesichert.
Aktionsplan Soziale Stadt Dortmund - Umsetzung des Haushaltsbegleitbeschlusses; hier: 2.4 - Sprachförderung
Der Rat der Stadt Dortmund beschließt, für die zusätzliche Sprachförderung von Kindern in Tageseinrichtungen jährliche Haushaltsmittel in Höhe von 102.000 € zur Verfügung zu stellen.
Aktionsplan Soziale Stadt Dortmund - Umsetzung des Haushaltsbegleitbeschlusses, hier: 10.2 Spielplätze
Der Rat der Stadt Dortmund nimmt die Planungen zum Neubau bzw. zur Neugestaltung von Spielplätzen des Jugendamtes für 2008 und 2009 zur Kenntnis.
Aktionsplan Soziale Stadt Dortmund - Umsetzung des Haushaltsbegleitbeschlusses, hier: 2.8 Kinder- und Jugendförderung
Für besondere Problemlagen von Jugendlichen wird ein eigener Aktionsfonds für schnelle und unbürokratische Hilfen vor Ort eingerichtet.
Förderung der kirchlichen Träger von Kindertageseinrichtungen in Dortmund zur Gewährleistung des Rechtsanspruchs auf einen Kindergartenplatz
Der Rat der Stadt Dortmund beschließt, zur Sicherstellung des notwendigen Angebots an Kindergartenplätzen in Dortmund zur Erfüllung des Rechtsanspruchs auf einen Kindergartenplatz, die Träger der evangelischen und katholischen Tageseinrichtungen für Kinder für das abgelaufene Kindergartenjahr 2007/2008 mit einem Gesamtbetrag in Höhe von 456.259 € zusätzlich zur bislang geleisteten Förderung über die gesetzliche Betriebskostenförderung hinaus zu bezuschussen.
Zukunft der Jugendszene im "Hippy-Haus" in der Silberstraße
Die von der Fraktion „Die Linken im Rat“ mit Schreiben vom 09.09.2008 erbetene Stellungnahme lag den Mitgliedern des Rates der Stadt schriftlich vor.
Aktionsplan Soziale Stadt - Umsetzung des Haushaltsbegleitbeschlusses,
Für die Fortführung und Absicherung von Projekten zur Prävention von Kinderunfällen werden ab 2009 jährlich 35.000 € zur Verfügung gestellt.
Die öffentliche Sitzung des Rates der Stadt wurde anschließend um 22:00 Uhr unterbrochen. Die Fortsetzung dieser Sitzung erfolgte am 12.09.2008 um 15:00 Uhr.
Dr. Langemeyer	Krüger-Sandkamp
über die Fortsetzung der 35. Sitzung des Rates der Stadt Dortmund
Laut Anwesenheitsliste, die der Originalniederschrift als Anlage beigefügt ist, waren 70 von z. Z. 88 Ratsmitgliedern anwesend.
Rm Dr. Hetmeier (SPD)
Rm Schreurs (SPD)
Rm Frank (CDU)
Rm Offermann (CDU)
Rm Pohlmann-Rohr (Bündnis 90/Die Grünen)
Rm Dr. Littmann (FDP/Bürgerliste)
Die am 11.09.2008 unterbrochene öffentliche Sitzung des Rates der Stadt wurde um 15:00 Uhr von
OB Dr. Langemeyer wieder eröffnet und auch geleitet.
Vor Eintritt in die Tagesordnung stellte OB Dr. Langemeyer zunächst die Beschlussfähigkeit des Rates der Stadt fest.
Mehraufwendungen/Mehrauszahlungen, die die Stadtkämmerin gemäß § 83 Abs. 1 Satz 3 GO für das 2. Quartal des Haushaltsjahres 2008 genehmigt hat.
Der Rat der Stadt nimmt gemäß § 83 Abs. 2 Halbsatz 2 GO Kenntnis von den für das 2. Quartal des Haushaltsjahres 2008 bewilligten Mehraufwendungen in Höhe von 427.445,67 € sowie Mehrauszahlungen in Höhe von 0,00 €.
Die o. a. Angelegenheit wurde, nachdem die Fraktion FDP/Bürgerliste ihren Vorschlag zurückgezogen hatte, von der Tagesordnung abgesetzt.
Ratsbürgerentscheid zum Flughafen Dortmund
1.	Antrag der Fraktion „Die Linken im Rat“ vom 28.08.2008:
Der Rat beschließt, einen Ratsbürgerentscheid nach § 26 GO NRW im ganzen Stadtgebiet durchzuführen zur Frage: „Sind Sie dafür, dass der Flughafen Dortmund wieder auf seinen eigentlichen Zweck als Geschäftsflughafen der heimischen Wirtschaft zurückgeführt wird?
Der Rat beauftragt die Verwaltung, mit den umliegenden, von den Folgen des Flughafenausbaus besonders betroffenen Kommunen Vereinbarungen über gleichzeitige
Ratsbürgerentscheide zu derselben Frage herbeizuführen.
2.	Antrag von Rm Münch vom 29.08.2008:
Der Rat der Stadt Dortmund beauftragt die Verwaltung, zur nächsten Ratssitzung einen
rechtlich einwandfreien Entwurf eines Ratsbürgerentscheides zu einer möglichen Verlängerung der Landesbahn und der Betriebszeiten des Dortmunder Flughafens vorzulegen.
Bei der Begründung seines o. a. Antrages brachte Rm Münch zum Ausdruck, dass seiner Auffassung nach bei einer so wichtigen Angelegenheit, wie einer möglichen Verlängerung der Landebahn und der Betriebszeit des Dortmunder Flughafens es richtig wäre, wenn die Bürger anstelle des Rates der Stadt entscheiden würden, um so die Bürger an der politischen Willenbildung direkt zu beteiligen.
Im weiteren Verlauf der Diskussion begründete Rm Stammnitz (Die Linken im Rat) den von seiner Fraktion vorgelegten Antrag einen Ratsbürgerentscheid durchzuführen, dessen Ziel es sei, den Flughafen Dortmund wieder auf seinen eigentlichen Zweck als Geschäftsflughafen zurückzuführen.
In seinen weiteren Ausführungen verdeutlichte Rm Stammnitz (Die Linken im Rat), dass man aus ökologischer und auch aus ökonomischer Sicht, sowie es einige machen, nicht über eine Erweiterung des Dortmunder Flughafens nachdenken sollte, sondern vielmehr die Richtung einschlagen, sowie dies seine Fraktion vorgeschlagen habe.
Für die CDU-Fraktion erklärte Rm Hengstenberg, dass seine Fraktion beide vorliegenden Anträge ablehnen werde. Seine Partei werde jedoch vor der Kommunalwahl im nächsten Jahr klar Stellung beziehen, wie man sich die weitere Zukunft des Dortmunder Flughafens vorstelle.
Seitens der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen brachte Rm Krüger zum Ausdruck, dass seine Fraktion bereits in einigen Fällen dabei mitgewirkt habe, dass in bestimmten Problemlagen Bürgerbegehren durchgeführt werden.
Die vorliegende Angelegenheit sei seiner Auffassung nach jedoch nicht geeignet, um einen Ratsbürgerentscheid durchzuführen. Vielmehr seien die in Rede stehenden Entscheidungen eine Angelegenheit über die die politisch Verantwortlichen, also die Ratsmitglieder, entscheiden müssen.
Nachdem Rm Prüsse für die SPD-Fraktion die ablehnende Haltung seiner Fraktion hinsichtlich der vorliegenden Anträge erläutert und in diesem Zusammenhang nochmals die Bedeutung des Dortmunder Flughafens verdeutlicht hatte, erklärte Rm Gerber (FDP/Bürgerliste), dass auch die FDP sich intensiv mit dieser Thematik beschäftige und noch vor der Kommunalwahl 2009 hierzu eine klare Aussage treffen werde.
Die weitere Diskussion wurde letzendlich durch einen Geschäfstsordnungsantrag auf Schluss der Debatte, der mit Mehrheit gegen die Stimmen der Fraktion „Die Linken im Rat“ und Rm Münch beschlossen wurde, beendet.
1.	Der Rat der Stadt lehnt mit Mehrheit gegen die Stimmen der Fraktion „Die Linken im Rat“ den o. a. Antrag der Fraktion „Die Linken im Rat“ vom 28.08.2008 ab.
2.	Der Rat der Stadt lehnt mit Mehrheit gegen die Stimme von Rm Münch den o. a. Antrag von
Rm Münch vom 29.08.2008 ab.
evu.it GmbH - hier: Änderung des Gesellschaftszwecks
Der Rat der Stadt stimmt der vorgeschlagenen Änderung des Gesellschaftsvertrags der evu.it GmbH zu.
Beteiligungsbericht 2007/2008
Der Rat der Stadt Dortmund nimmt den Beteiligungsbericht 2007/2008 zur Kenntnis und überweist ihn zur Beratung an den Haupt- und Finanzausschuss.
Revierpark Wischlingen GmbH – Änderung in der Geschäftsführung
Bei Stimmenthaltung der Fraktion „Die Linken im Rat“ sowie der DVU-Fraktion fasst der Rat der Stadt einstimmig folgenden Beschluss:
Der Rat der Stadt Dortmund ermächtigt die Verwaltung, Herrn Bernd Kruse zum 01.10.2008 als Geschäftsführer der Revierpark Wischlingen GmbH zu bestellen und stimmt dem unten dargelegten Verfahren zu.
Den Mitgliedern des Rates der Stadt lagen hinsichtlich der o. g. Thematik folgende Anträge vor:
1.	Antrag der CDU-Fraktion vom 05.09.2008:
Vor dem Hintergrund des Beschlusses des Petitionsausschusses des nordrhein-westfälischen Landtages vom 01.07.2008 wird die Verwaltung aufgefordert, im Hinblick auf Transparenz, Vermittelbarkeit und Verwaltungsaufwand Verbesserungspotenziale
aufzuzeigen, wie die sogenannte Problematik der Hinterlieger bei der Berechnung der
Gebühren für die Straßenreinigung gelöst werden kann, ohne dass sich die Gebühren für
die hiervon nicht betroffenen Gebührenzahler signifikant erhöhen werden.
Der Bericht der Verwaltung soll noch vor der Beschlussfassung über die Straßenreinigungs- und Gebührensatzung 2009 erfolgen und insbesondere auch die Vor- und Nachteile der drei als zulässig erachteten Maßstäbe
Ø Frontmetermaßstab
Ø Flächenmaßstab
Ø Quadratwurzelmaßstab
2.	Gemeinsamer Antrag der SPD-Fraktion sowie der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen vom 09.09.2008:
1. Der Rat der Stadt Dortmund stellt fest, dass sich der Petitionsausschuss des Landtages NRW und der Ratsausschuss für Anregungen und Beschwerden aufgrund von Petitionen aus der Froschlochsiedlung mit der Erhebung von Straßenreinigungsgebühren in der Stadt Dortmund befasst haben.
2. Der Petitionsausschuss des Landtages NRW hat u.a. festgestellt, dass die bisher angewandte Maßstabsregelung der Stadt Dortmund (Frontmetermaßstab) eindeutig rechtmäßig ist.
Es bleibt abzuwarten, ob sich im Rahmen der Überprüfung und digitalen Erfassung aller Grundstücke im Stadtgebiet Dortmunds mittelfristig Verbesserungen bei den Berechnungsgrundlagen ergeben.
Bei der Hinterliegerproblematik sieht der Petitionsausschuss hinsichtlich Transparenz, Vermittelbarkeit und Verwaltungsaufwand noch Optimierungsbedarf. Der Petitionsausschuss hat die Landesregierung gebeten, ihn über die rechtliche Situation in anderen Bundesländern insbesondere auch vor dem Hintergrund etwaiger Abschläge für Hinterlieger zu informieren.
3. Der Rat fordert die Landesregierung auf, bei der Novellierung des befristeten Straßen- und Reinigungsgesetzes NW in Abstimmung mit den kommunalen Spitzenverbänden gerechte und verständliche Maßstabsregelungen für die Erhebung von Straßenreinigungsgebühren in der Zuständigkeit der Kommunen zu erlassen.
Ziel der Landesregierung muss es dabei sein, unter Beachtung der kommunalen Selbstverwaltung eine Erweiterung des vorhandenen Handlungsinstrumentariums rechtssicher zu prüfen, ohne neue Ungerechtigkeiten bei der Gebührenerhebung zu erzeugen.
Für die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen brachte hinsichtlich der Thematik „Straßenreinigungs- und Gebührensatzung“ Rm Frebel zum Ausdruck, dass man sich bereits seit Jahren im Ausschuss für Bürgerdienste, öffentliche Ordnung, Anregungen und Beschwerden mit der zuvor genannten Problematik beschäftige. Die Diskussion habe für ihn deutlich gemacht, dass die diesbezüglich bestehenden Rechtsgrundlagen zwar gerichtsfest aber nicht unbedingt gerecht sein.
Von daher habe man gemeinsam mit der SPD-Fraktion beantragt, den Landesgesetzgeber aufzufordern, dass betreffende befristete Straßen- und Reinigungsgesetz NRW entsprechend anzupassen.
Auf Seiten der CDU-Fraktion erläuterte Rm Reppin den von seiner Fraktion vorgelegten Antrag. Hierbei machte er deutlich, dass nach Auffassung der CDU-Fraktion und des Petitionsausschusses des Landtages NRW es Sache des kommunalen Satzungsgebers, also der Stadt Dortmund sei, entsprechende Regelungen zu treffen. Von daher habe man im vorliegenden Antrag die Verwaltung aufgefordert, hierzu verschiedene Modellrechnungen vorzulegen, um letztendlich aus Recht mehr Gerechtigkeit zu machen.
Den gemeinsamen Antrag der SPD-Fraktion und der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen werde man ablehnen, da dieser letztendlich nicht zielführend sei, um den betroffenen Bürgern möglichst kurzfristig zu helfen.
Dagegen machte für die SPD-Fraktion Rm Zupfer deutlich, dass ihre Fraktion durch intensive Gespräche mit den Betroffenen in der vorliegenden Angelegenheit bewusst geworden sei, dass es eine Reihe von Ungerechtigkeiten gebe.
Um dies zu ändern, sei jedoch ihrer Auffassung nach eine Änderung der landesgesetzlichen Grundlagen, in dem den kommunalen Satzungsgeber mehr Handlungsoptionen bei der Gebührenveranschlagung an die Hand gegeben werde, zwingend erforderlich. Insofern sehe ihre Fraktion auch den vorliegenden Antrag der CDU-Fraktion als unredlich an und werde diesen deshalb auch ablehnen.
Seitens der Fraktion FDP/Bürgerliste erklärte Rm Becker, dass seine Fraktion schon lange Bedenken hinsichtlich des bestehenden Systems der Gebührenbemessung habe. Insofern sehe man diese Auffassung durch die jüngsten Äußerungen des Petitionsausschusses bestätigt.
Da seine Fraktion den vorliegenden Antrag der CDU-Fraktion als zielführender ansehe, werde man diesem auch zustimmen.
Abschließend erklärte Rm Münch, dass er beiden Anträgen zustimmen werde, da man letztendlich jede Möglichkeit nutzen sollte, um eine für die betroffenen Bürger gerechtere Lösung zu finden.
Nachdem die weitere Diskussion durch einen Geschäftsordnungsantrag auf Schluss der Debatte, der mit Mehrheit beschlossen wurde, beendet wurde, fasste der Rat der Stadt folgende Beschlüsse:
1.	Der Rat der Stadt lehnt bei einigen Stimmenthaltungen mit Mehrheit gegen die Stimmen der
CDU-Fraktion, der Fraktion FDP/Bürgerliste, der Fraktion „Die Linken im Rat“, der DVU-Fraktion sowie der Stimme von Rm Münch den o. a. Antrag der CDU-Fraktion vom 05.09.2008 ab.
2.	Der Rat der Stadt beschliesst mit Mehrheit gegen die Stimmen der CDU-Fraktion, der Fraktion FDP/Bürgerliste, Fraktion „Die Linken im Rat“ sowie der DVU-Fraktion den o. a. gemeinsamen Antrag der SPD-Fraktion sowie der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen vom 09.09.2008 ab.
Auswirkung der Energiepreisentwicklung auf den städtischen Haushalt
(Drucksache Nr.: 12708-08-E2)
Die mit Schreiben der CDU-Fraktion vom 08.09.2008 erbetene Stellungnahme zum o. a. Tagesordnungspunkt lag den Mitgliedern des Rates der Stadt schriftlich vor.
Novellierung des Sparkassengesetzes NRW
Zu dem o. a. Tagesordnungspunkt lagen dem Rat der Stadt folgende Anträge vor:
1.	Gemeinsamer Antrag der SPD-Fraktion sowie Fraktion Bündnis 90/Die Grünen vom 26.08.2008:
1.	Der Rat der Stadt Dortmund stellt fest, dass die Sparkassen neben den Genossenschaftsbanken und den privaten Banken die unverzichtbare dritte Säule unseres Bankensystems sind.
Mit dem Gesetzesentwurf gefährdet die Landesregierung NRW das bewährte Sparkassenwesen in Nordrhein-Westfalen.
Davon sind die Kundinnen und Kunden der Sparkassen, die Sparkassenbeschäftigten und Auszubildenden, viele Vereine und Verbände, die kleinen und mittelständischen Betriebe und der Finanzplatz Nordhein-Westfalen insgesamt betroffen.
Das Sparkassengesetz NRW darf nicht dazu führen, die Sparkassen in ihren Geschäftstätigkeiten einzuschränken oder zu behindern.
Die Gemeinwohlorientierung der Sparkassen ist unbedingt zu erhalten.
2.	Der Rat der Stadt Dortmund spricht sich in folgenden Punkten gegen die Novellierung des Sparkassengesetzes NRW aus:
·	Einführung von Trägerkapital (§ 7 SpkG – Entwurf)
·	Verwendung des Jahresüberschusses und Ausschüttung (§ 25 SpkG – Entwurf)
·	Zusammenschluss der Sparkassenverbände (§ 36 SpkG – Entwurf)
·	Sparkassen in Trägerschaft des Sparkassen- und Giroverbandes oder der Sparkassenzentralbank (§ 38 SpkG – Entwurf)
·	Sparkassen-Finanzverbund (§ 39 SpkG – Entwurf)
·	Intensität der Landesaufsicht (§§ 40ff. SpkG - Entwurf)
Der Rat der Stadt Dortmund unterstützt ausdrücklich die Absicht des Landes, eine Bilanzierung von Sparkassen in kommunalen Bilanzen auszuschließen.
3.	Der Rat der Stadt Dortmund fordert die Landesregierung NW auf, die allseits geübte Kritik am Entwurf des neuen Sparkassengesetzes NW ernst zu nehmen und unter Beteiligung der kommunalen Spitzenverbände und den Sparkassenverbände einen verantwortbaren und zukunftsweisenden Gesetzesentwurf vorzulegen.
2.	Antrag der CDU-Fraktion vom 09.09.2008:
1. Der Rat der Stadt Dortmund unterstützt den Erhalt des aus drei Säulen bestehenden Bankensystems aus privaten Banken, Genossenschaftsbanken und öffentlich- rechtlichen Sparkassen.
2. Der Rat unterstützt die notwendige Anpassung des Sparkassengesetztes, um die
Zukunftsfähigkeit und die Wettbewerbsfähigkeit in kommunaler Trägerschaft zu erhalten.
3. Der Rat fordert die Landesregierung auf, das Sparkassengesetz erst dann in die parlamentarische Beratung zu leiten, wenn die Diskussionen zwischen Landesregierung und EU-	Kommission über die Zukunft der West-LB abgeschlossen sind. Der Rat unterstützt dabei auch jede Initiative, das Landesbankensystem in Deutschland neu zu ordnen.
4. Der Rat unterstützt die Bemühungen des NRW-Städtetags und der Sparkassenorganisation zur Veränderung des Referentenentwurfs des Sparkassengesetzes.
5. Der Rat fordert die Landesregierung auf, die bei der Anhörung am 11. September 2008 von den Experten vorgetragenen Ansichten sorgfältig zu prüfen und in den Gesetzgebungsprozess einfließen zu lassen. Hierbei ist insbesondere der Bereich des Sparkassen-Finanzverbundes, insbesondere die Beleihung der West-LB mit der Funktion einer Sparkassen-Zentralbank zu korrigieren. Außerdem ist der Bereich der Landesaufsicht zu überarbeiten. Er stärkt die Verantwortung des Trägers für sein Institut nicht und ist in der vorliegenden Form entbehrlich.
6. Der Rat stellt fest, dass die Übertragung von Sparkassen an den Sparkassen- und Giroverband o	der die Sparkassenzentralbank angesichts der Sicherungssysteme der Organisation und der Möglichkeiten des regionalen Verbundes nicht erforderlich ist.
7. Der Rat fordert die Landesregierung auf, dem Fusionsprozess zwischen Rheinischen Sparkassen- und Giroverband und Westfälisch-Lippischen Sparkassen- und Giroverband mehr Zeit einzuräumen, um den Partnern die Möglichkeit zu geben, in Ruhe zu einer für beide Seiten tragfähigen Lösung zu kommen, damit nicht ein Landesteil das Gefühl der Übervorteilung gewinnt.
8. Der Rat der Stadt Dortmund sieht die freiwillige Einführung von Trägerkapital kritisch, obwohl bekannt ist, dass in anderen Bundesländern bereits seit Jahren die Bildung von handelbarem Eigenkapital bei den Sparkassen zugelassen ist und auch angewandt wird.
Nachdem Rm Starke (SPD) und Rm Reppin (CDU) die o. a. Anträge kurz erläutert und dabei deutlich gemacht hatten, dass man beiden Anträgen zustimmen werde, erklärte für die Fraktion FDP/Bürgerliste Rm Becker, dass seine Fraktion beide Anträge ablehnen werde, da man die hierin enthaltenen Aussagen für vollständig überzogen halte und diese nur dazu beitragen, die Kunden und die Mitarbeiter der Sparkasse Dortmund zu verunsichern.
1.	Der Rat der Stadt beschliesst mit Mehrheit gegen die Stimmen der Fraktion FDP/Bürgerliste den o. a. Antrag der SPD-Fraktion sowie der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen vom 26.08.2008.
2.	Der Rat der Stadt beschliesst mit Mehrheit gegen die Stimmen der Fraktion FDP/Bürgerliste sowie der Fraktion „Die Linken im Rat“ den o. a. Antrag der CDU-Fraktion vom 09.09.2008.
An der Beratung und Abstimmung nahm Rm Gerber (FDP/Bürgerliste) nicht teil.
Verlagerung von Haushaltsmitteln für Grünunterhaltung aus dem Budget des StA 65 zu StA 66
Der Rat der Stadt Dortmund beschließt die Verlagerung der Grünunterhaltungsmittel von StA 65 zu StA 66. Er stimmt der außerplanmäßigen Mehrausgabe gem. § 83 GO in Höhe von 2.397.541,97 € im Haushaltsjahr 2009 zu.
Haushaltsführung 2008: Anordnung einer haushaltswirtschaftlichen Sperre
Für die SPD-Fraktion bzw. die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen erläuterten unter anderem Rm Sohn bzw. Rm Frebel den gemeinsamen Antrag, den ihre Fraktionen hinsichtlich der Anordnung einer hauswirtschaftlichen Sperre vorgelegt hatten. Hierbei machten sie deutlich, dass die Haushaltssperre nicht dazu führen dürfe, das beispielsweise Hilfeleistungen für Kinder und Jugendliche und ihre Familien wegbrechen, was sicherlich kontraproduktiv wäre.
Außerdem sollen die im Zusammenhang mit dem Aktionsplan Soziale Stadt bestehenden Maßnahmen von der Haushaltssperre ausgenommen werden.
In diesem Zusammenhang wies OB Dr. Langemeyer daraufhin, dass die Verwaltung den gemeinsamen Haushaltsbegleitantrag der SPD-Fraktion sowie der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen eins zu eins umgesetzt habe. Insofern bestätige für ihn der vorliegende gemeinsame Antrag vom 10.09.2008 das, was schon Beschlusslage sei.
Seitens der CDU-Fraktion erklärte Rm Reppin, dass für ihn die vorliegende Anordnung einer hauswirtschaftlichen Sperre ein Akt der Hilflosigkeit sei. Gleichzeitig sei es für ihn auch ein Zeichen dafür, dass die bei der Haushaltsberatung geäußerten Bedenken der CDU-Fraktion sich bestätigen. Von daher sei es nach Auffassung von Rm Reppin (CDU) zwingend erforderlich, ernsthaft darüber nachzudenken, ob es nicht Projekte gebe, die man nicht vordringlich brauche.
Kinder, Jugend, Schule und Schulbausanierung gehören jedenfalls nicht dazu. Von daher werde die CDU-Fraktion auch im Sinne der Sache dem vorliegenden gemeinsamen Antrag zustimmen.
Auf Seiten der Fraktion FDP/Bürgerliste erklärte Rm Becker, dass die von seiner Fraktion bei der Haushaltsberatung geäußerten Bedenken sich durch die Anordnung der hauswirtschaftlichen Sperre bestätigt haben.
Weiterhin machte er deutlich, dass man den gemeinsamen Antrag der SPD-Fraktion sowie der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen ablehnen werde, da man der Auffassung sei, dass man seriös und nachhaltige Schwerpunkte nur auf der Grundlage eines soliden Haushaltes setzen könne.
Der Rat der Stadt Dortmund nimmt die als Anlage beigefügte, von der Stadtkämmerin am 29.08.2008 angeordnete haushaltswirtschaftliche Sperre für das Haushaltsjahr 2008 zur Kenntnis.
Darüber hinaus fasst der Rat der Stadt mit Mehrheit gegen die Stimmen der Fraktion FDP/Bürgerliste auf der Grundlage des gemeinsamen Antrages der SPD-Fraktion sowie der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen vom 10.09.2008 folgenden Beschluss:
Der Rat beschließt, alle mit dem Aktionsplan Soziale Stadt in Verbindung stehenden Maßnahmen von der angeordneten Haushaltssperre auszunehmen. Darüber hinaus muss gewährleistet bleiben, dass Kürzungen zur Erreichung der Einsparziele nicht dazu führen dürfen, dass Leistungen und Angebote im Sozialbereich sowie für Kinder, Jugendliche und Familien auf ein nicht mehr vertretbares Maß
zurückgefahren werden und/oder aufgegeben werden müssen. Solche Maßnahmen und davon betroffene Fachbereiche müssen gleichermaßen von Kürzungen ausgenommen sein.
Den Mitgliedern des Rates der Stadt lag hinsichtlich des o. a. Tagesordnungspunktes folgende Empfehlung des Haupt- und Finanzausschuss vor:
Der Haupt- und Finanzausschuss regt an, die folgende Empfehlung des Behindertenpolitischen Netzwerkes in die weitere Beratung mit einfließen zu lassen:
Unter Einbeziehung der o. a. Empfehlung des Haupt- und Finanzausschusses nimmt der Rat der Stadt den Geschäftsbericht des Vereins für StadtbezirksMarketing Dortmund e. V. zur Kenntnis.
Bildung einer Einigungsstelle nach dem Personalvertretungsgesetz für das Land Nordrhein-Westfalen (LPVG NRW)
1.	Der Rat der Stadt bestellt zur Bildung einer Einigungsstelle nach dem LPVG NRW folgende 10 Beisitzerinnen bzw. Beisitzer der obersten Dienstbehörde
Herrn Sierau - Stadtdirektor
Frau Dr. Uthemann - Stadtkämmerin
Herrn Steitz - Beigeordneter
Frau Bonekamp - Beigeordnete
Herrn Klüh - Fachbereichsleiter des Dortmunder Systemhauses
Herrn Plätz - stellvertretender Fachbereichsleiter des Personalamtes
Frau Pesch - Geschäftsführende Direktorin des Eigenbetriebes "Theater Dortmund"
Herrn Eichler - Geschäftsführer des Eigenbetriebes "Kulturbetriebe Dortmund"
2.	Der Rat der Stadt erklärt sein Einverständnis zur Benennung von Herrn Wilhelm Scheer als Vorsitzenden und Herrn Dr. Jürgen Brand als Stellvertretenden Vorsitzenden der Einigungsstelle für die Wahlperiode 2008 bis 2012.
3.	Um das Verfahren zur Benennung von Beisitzerinnen bzw. Beisitzern für evtl. Sitzungen der Einigungsstelle zu verkürzen, ermächtigt der Rat der Stadt den Oberbürgermeister, dem Einigungsstellenvorsitzenden jeweils drei Beisitzer/innen und ihre Vertreter/innen aus dem Kreis der vom Rat o. a. Bestellten direkt zu benennen.
Der Rat der Stadt beschliesst die Anpassung des als Anlage beigefügten Zuständigkeitsverzeichnisses der Ausschüsse und Bezirksvertretungen.
Terminplan für die Sitzungen des Rates der Stadt und seiner Ausschüsse im Jahr 2009
Bezugnehmend auf die Beratung im Ältestenrat wies OB Dr. Langemeyer daraufhin, dass für den Zeitraum nach der Kommunalwahl ein weiterer Sitzungszyklus für den Rat und die Ausschüsse gewünscht wurde. Einen entsprechenden Vorschlag werde man dann dem Ältestenrat vorlegen.
In einer kurzen Diskussion brachte Rm Dingerdissen (FDP/Bürgerliste) zum Ausdruck, dass seiner Einschätzung nach die Anzahl der Ratssitzungen offensichtlich zu gering sei, was zur Folge hätte, dass die Tagesordnungen der Sitzungen des Rates der Stadt mit wichtigen Themen überfrachtet seien. Eine ordnungsgemäße Abhandlung dieser Sitzungen sei seiner Auffassung nach von daher schwer möglich.
In diesem Zusammenhang appellierte seitens der SPD-Fraktion Rm Prüsse daran, die eigentlichen Sachdiskussionen wieder verstärkt in den dafür zuständigen Fachausschüssen zu führen.
Außerdem stellte Rm Münch folgenden Antrag:
„Der Rat der Stadt möge beschliessen, dass anstelle der Ratssitzung am 17.09.2009 der neugewählte Rat der Stadt sich bereits am 22.10.2009 konstituieren solle. Am bisherigen Konstituierungstermin am 29.10.2009 soll dann eine „normale Ratssitzung“ stattfinden.“
Der Rat der Stadt stimmt dem beigefügten Terminplan für das Jahr 2009 zu.
Masterplan Integration: Interkulturelle Öffnung der Verwaltung
Zu der Verwaltungsvorlage zum o. a. Tagesordnungspunkt lag den Mitgliedern des Rates der Stadt folgende ergänzende Empfehlung (des Ausländerbeirates) vor:
1.	den Beitritt der Stadt Dortmund zur Charta der Vielfalt und
2.	beauftragt die Verwaltung mit der Ausarbeitung eines Konzepts zur Interkulturellen Öffnung der Stadtverwaltung Dortmund.
Es wird angestrebt die Mitarbeiterzahl/Zahl der Auszubildenden mit Migrationshintergrund
- bei gleicher Qualifikation - auf einen Anteil zu erhöhen, der in etwa dem Anteil der Migranten/innen an der Bevölkerung entspricht.
In der Diskussion zu dem o. a. Tagesordnungspunkt brachte für die DVU-Fraktion Rm G. Branghofer zum Ausdruck, dass man das Bestreben des Ausländerbeirates, eine Art Quotierung in der Verwaltung für Menschen mit Migrationshintergrund einzuführen, ablehne.
Nach Ansicht der DVU-Fraktion müsse die Qualität der Bewerber ausschlaggebend sein und nicht die Tatsache, dass diese ein Migrationshintergrund haben oder Ausländer sind.
Weiterhin erklärte für die Fraktion „Die Linken im Rat“ Rm H. Fischer, dass man sowohl der Verwaltungsvorlage, als auch der Empfehlung des Ausländerbeirates zustimmen werde, da man beides für sinnvoll erachte. Es hielt es jedoch für wünschenswert, wenn man nach einem gewissen Zeitraum einen entsprechenden Erfahrungsbericht vorlegen würde.
Für die FDP dagegen brachte Rm Becker zum Ausdruck, dass man diesbezüglich keinen Handlungsbedarf sehe. Die hierfür notwendigen Mittel in Höhe von 20.000 € könnte man sicherlich sinnvoller verwenden.
Seitens der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen brachte Rm Frebel zum Ausdruck, dass man die Vorlage zum o. a. Tagesordnungspunkt ausdrücklich begrüße. Weiterhin machte er deutlich, dass seine Fraktion es für richtig angesehen hätte, wenn man außerdem der o. a. Empfehlung des Ausländerbeirates zugestimmt hätte. Das man sich hierüber nicht mit der SPD-Fraktion verständigen konnte, sei für ihn bedauerlich.
Weiterhin erklärte Rm Münch, dass er vom Grundsatz her der Verwaltungsvorlage zustimmen könne, da diese für ihn eine Art symbolische Bedeutung habe.
Dagegen halte er es nicht für richtig, wenn eine Art Quotierung, so wie dies vom Ausländerbeirat empfohlen wurde, eingeführt würde.
Von daher stellte Rm Münch den Antrag folgenden Satz aus der Empfehlung des Ausländerbeirates zu streichen:
„Es wird angestrebt die Mitarbeiterzahl/Zahl der Auszubildenden mit Migrationshintergrund
- bei gleicher Qualifikation - auf einen Anteil zu erhöhen, der in etwa dem Anteil der Migranten/innen an der Bevölkerung entspricht.“
Auf Seiten der SPD-Fraktion machte Rm Zupfer deutlich, dass ihre Fraktion bei der Beschlussfassung über den Masterplan Integration Schwerpunkte gesetzt habe, deren Umsetzungen bedauerlicherweise sehr zögerlich erfolge.
Ebenso vermisse man die festgelegte jährliche Berichterstattung hinsichtlich der Umsetzung des Masterplanes Integration, damit man letztendlich auch darüber informiert sei, wie wesentliche Ziele, wie beispielsweise die Sprachförderung, umgesetzt werden.
Eine Beschlussfassung über die Empfehlung des Ausländerbeirates in o. a. Angelegenheit halte sie nicht für erforderlich, da dies in den grundsätzlichen Zielen des Masterplanes Integration enthalten sei.
Abschließend brachte für die CDU-Fraktion Rm Monegel zum Ausdruck, dass auch seine Fraktion der Verwaltungsvorlage zustimmen werde und keine Notwendigkeit darin sehe, der Empfehlung des Ausländerbeirates zu folgen. Für die CDU-Fraktion sei unabhängig davon, welcher Herkunft die Bewerber seien, die Qualifikation und Qualität der Bewerber sei das einzig entscheidende Kriterium sei.
1.	Der Rat der Stadt lehnt mit Mehrheit gegen die Stimmen der Fraktion
Bündnis 90/Die Grünen, der Fraktion „Die Linken im Rat“ sowie der Bürgerliste die o. a. Empfehlung des Ausländerbeirates ab.
3.	Der Rat der Stadt fasst mit Mehrheit gegen die Stimmen der FDP sowie der DVU-Fraktion folgenden Beschluss:
Zwischenbericht über die Sonderprüfung der Abwicklung von Bargeschäften im StA 01
Bei der Feststellung der Tagesordnung hatte sich der Rat der Stadt daraufhin verständigt, dass der mit Schreiben vom 04.09.2008 von Rm Münch unterbreitete Vorschlag „Fristlose Kündigung von zwei Mitarbeiterinnen der Stadtkasse“ mit der o. a. Angelegenheit mitbehandelt werde.
Bezugnehmend auf seine ausführliche Stellungnahme im Haupt- und Finanzausschuss nahm
OB Dr. Langemeyer wie folgt Stellung:
„Zunächst mal sind Disziplinarangelegenheiten bei der Stadt Dortmund nicht Angelegenheiten des Rates der Stadt. Insofern werden Sie auch Verständnis haben, dass ich an dieser Stelle nicht über Details reden kann.
Es gibt Vorschriften, die den Beteiligten im Verfahren genaue Rechte und Möglichkeiten bis hin auch zu Anrufung der Disziplinarkammer beim Verwaltungsgericht geben. Soweit Angestellte betroffen sind, gilt hier das Arbeitsrecht.
Im vorliegenden Fall gibt es sieben Verfahren. Zwei im Bereich der Angestellten, die zwischenzeitlich in Verhandlung beim Arbeitsgericht sind und fünf Verfahren im Beamtenbereich. Hier geht es nicht, um die Frage, oben oder unten, sondern hier geht es ganz simpel um die Frage, wo liegen gerichtsverwertbare Beweise vor. Nur so etwas kann im Disziplinarverfahren verwendet werden. Ich wundere mich ein wenig über die öffentliche Debatte. Denn bis heute hat niemand von denen, die sich da öffentlich äußern, in die Ermittlungsakten gesehen, insofern bitte ich auch um Verständnis, wenn ich sage, wenn man sich in der Beurteilung einzelner Maßnahmen uneinig ist, dann muss man warten, wie die Gerichte sich dazu verhalten.
Auf jeden Fall ist auch der Vorwurf, hier würde also nur die Sachbearbeiterebene beurteilt, ist unzutreffend. Unter den fünf Disziplinarverfahren für Beamte sind auch Beamte mit Führungsverantwortung dabei.“
Der Rat der Stadt nimmt den Zwischenbericht des Personalamtes über die Sonderprüfung der Abwicklung von Bargeschäften im StA 01 zur Kenntnis.
Veranstaltung am 6. September 2008
Auf der Grundlage des vorliegenden Antrages der DVU-Fraktion setzte sich Rm Krüger- Sandkamp (Bündnis 90/Die Grünen) kritisch mit dem Vorkommnissen hinsichtlich der Demonstration am
6. September 2008 auseinander und kritisierte in diesem Zusammenhang das diesbezügliche Verhalten der Polizei.
Des weiteren machte er die ablehnende Haltung seiner Fraktion hinsichtlich der Forderung der DVU-Fraktion, den Sonderbeauftragten Herrn Anders-Hoepgen abzusetzen, deutlich.
Des weiteren verlass Rm G. Branghofer (DVU) den zu dem o. a. Tagesordnungspunkt von seiner Fraktion vorgelegten Antrag, der den Mitgliedern des Rates der Stadt Dortmund schriftlich vorlag, und bekräftigte dabei nochmals die Forderung seiner Fraktion den Sonderbeauftragten Herrn
Anders-Hoepgen aus seiner Funktion zu entfernen.
Anschließend bedankte sich OB Dr. Langemeyer ausdrücklich bei Herrn Anders-Hoepgen für seine bisherige Arbeit als Sonderbeauftragter.
Durch seine Bemühungen für Vielfalt, Toleranz und Demokratie habe er sich große Verdienste erworben. Im sei es gelungen, eine gemeinsame Haltung in allen gesellschaftlichen Gruppen diesbezüglich zustande zubringen. Von daher habe er die Unterstützung des gesamten Rates der Stadt für seine hervorragende Arbeit verdient.
Weiterhin erklärte für die Fraktion „Die Linken im Rat“ Rm Prof. Richter, dass für ihn die Ereignisse am
6. September 2008 deutlich gemacht haben, dass der vor ca. einem Jahr beschlossene Aktionsplan für Vielfalt, Toleranz und Demokratie gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus erste Wirkung zeige.
Einen großen Anteil hieran habe Herr Anders-Hoepgen. Von daher werde der von der DVU-Fraktion vorgelegte Antrag scharf zurück gewiesen.
Nachdem der von Rm Krüger (Bündnis 90/Die Grünen) gestellte Geschäftsordnungsantrag auf Schluss der Debatte abgelehnt worden war, erklärte für die SPD-Fraktion Rm Schilff, dass seine Fraktion alles daran setzen werde, um die Position von Herrn Anders-Hoepgen weiter zu stärken. Von daher werde man auch den vorliegenden Antrag der DVU-Fraktion selbstverständlich ablehnen.
Des weiteren stellte Rm Münch im weiteren Verlauf der Diskussion folgenden Antrag:
Der Rat der Stadt Dortmund beauftragt die Verwaltung, endlich ein intelligentes Konzept gegen künftige Nazi-Aufmärsche in Dortmund zu entwickeln, ohne mit wenig effektiven Gegendemonstrationen zu reagieren.
Auf Seiten der CDU-Fraktion brachten Rm Monegel und Rm Sauer zum Ausdruck, dass auch ihre Fraktion den vorliegenden Antrag der DVU-Fraktion zurückweise. Weiterhin wiesen sie die gegen die Polizei geäußerte Kritik als unhaltbar zurück.
Außerdem forderten sie dazu auf, in diesem Zusammenhang nicht nur die Aktivitäten am rechten Rand, sondern auch am ganz linken Rand des politischen Spektrums sorgsam zu beobachten.
Weiterhin bat Rm Taranczewski (SPD) darum, die Äußerung von Rm G. Branghofer (DVU), dass man Herrn Anders-Hoepgen unter besonderer Beobachtung nehme, festzuhalten. Seiner Meinung seien derartige Äußerungen bei Rechtsradikalen oft der Beginn einer besonderen Bedrohung.
Im weiteren Verlauf der Diskussion brachte für die Fraktion FDP/Bürgerliste Rm Dingerdissen zum Ausdruck, dass man diesbezüglich die gleiche Position, so wie diese von Rm Monegel (CDU) bzw.
Rm Sauer (CDU) dargelegt wurde, vertrete.
1.	Der Rat der Stadt lehnt mit Mehrheit gegen die Stimmen der DVU-Fraktion folgenden Antrag der DVU-Fraktion vom 10.09.2008 ab:
Der Rat der Stadt Dortmund fordert den Oberbürgermeister auf, den Sonderbeauftragten
Hartmut Anders-Hoepgen aus seiner Funktion zu entfernen, da dieser durch seine
Bündnispolitik mit den Gegnern der freiheitlich-demokratischen Grundordnung (Miteinbeziehung der Autonomen) paktiert hat.
Ereignisse im Dortmunder Gesundheitsamt
(Drucksache Nr.: 12831-08)
In der von der CDU-Fraktion mit Schreiben vom 09.09.2008 erbetenen Stellungnahme brachte
OB Dr. Langemeyer zum Ausdruck, dass die drei in Rede stehenden Mitarbeiter des Gesundheitsamtes nach aktuellem Kenntnisstand weder auf Anweisung der Amtsleitung, noch anderer Organisationseinheiten gehandelt haben.
Ob die Speicherung der Daten rechtmäßig gewesen sei oder nicht, werde in einem Prüfverfahren bewertet.
Verstoß gegen das Parteineutralitätsgebot durch die Herren StD Sierau und stellv. AL Harder bei der Eröffnung des Bolzplatzes Menglinghausen
Außerdem stellte Rm Münch folgende Nachfrage:
„Wird es jetzt Usus, dass Einrichtungen der Stadt Dortmund künftig vom StD nur mit dem örtlichen Ortsverein eingeweiht werden?“
OB Dr. Langemeyer erwiderte hierauf, dass die Beantwortung dieser Nachfrage schriftlich beantwortet werde.
Bebauung einer ökologischen Ersatz- und Ausgleichsfläche am Dorstfelder Hellweg / Arminiusstr. mit einem Discounter
Befahren der Skateranlage der JFS Hombruch mit Pkw
Bogenschießplatz im Botanischen Garten Rombergpark
Gefährdung der EU- Fördermittel beim Zukunftsstandort Phoenix West durch Verstoß gegen artenschutzrechtliche Bestimmungen
Nichtaufführung der Anregungen zu Phoenix West seitens der Naturschutzverbände und des Landschaftsbeirates in der Vorlage Nr.12404-08
Kosten für Rathauspartys
Asphalt oder wassergebundene Decke - Paradigmenwechsel beim Wegebau in Dortmund?
Verwaltungsaufwand zur Bereitstellung einer neuen Druckerpatrone
Sachstand meiner Dienstaufsichtsbeschwerde gegen die Herren Sierau und Harder wegen Verstoß gegen das Parteineutralitätsgebot
Hinsichtlich der o. a. Anfrage wies OB Dr. Langemeyer daraufhin, dass die Dienstaufsichtsbeschwerde von Rm Münch mit Schreiben vom 26.08.2008 beantwortet wurde.
Freilegung der seit 1368 urkundlich erwähnten Linne- Quelle am Rahmkesweg in Eichlinghofen
Ablehnung des geschenkten Colani- Kunstwerkes "Schlafendes Nashorn"
Hinsichtlich der o. a. Anfrage erklärte OB Dr. Langemeyer, dass das Angebot zur Schenkung des „Schlafendes Nashorn“ zurückgezogen wurde.
US-Leasing-Transaktionen
Die öffentliche Sitzung des Rates der Stadt wurde um 17:35 Uhr von OB Dr. Langemeyer beendet.