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Timestamp: 2016-10-26 15:26:22
Document Index: 379161936

Matched Legal Cases: ['Art. 30', 'Art. 6', 'Art. 100', 'Art. 405', 'BGE', 'Art. 75', 'BGE', 'Art. 8', 'Art. 6', 'Art 6', 'Art. 6', 'Art. 95', 'Art. 42', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 42', 'BGE', 'BGE', 'Art. 100', 'Art. 46', 'Art. 62', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 42', 'Art. 41', 'Art. 42', 'Art. 41', 'Art. 8', 'Art. 42', 'Art. 42', 'BGE', 'Art. 42', 'BGE', 'BGE', 'Art. 42', 'Art. 42', 'Art. 8', 'Art. 42', 'Art. 8', 'Art. 8', 'Art. 41', 'Art. 8', 'Art. 41', 'Art. 44', 'Art. 44', 'BGE', 'BGE', 'Art. 44', 'Art. 2', 'BGE', 'Art. 44', 'BGE', 'Art. 8', 'e contrario', 'Art. 8', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 41', 'BGE', 'BGE', 'in casu', 'Art. 8', 'Art. 8', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 66', 'Art. 68']

4A_127/2011 (12.07.2011)
Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Z�rich, II. Zivilkammer, vom 27. Oktober 2009 und den Zirkulationsbeschluss des Kassationsgerichts des Kantons Z�rich vom 24. Januar 2011.
A.________ (Beschwerdef�hrerin) fuhr am 6. November 1993 mit ihrem Personenwagen auf der Y.________strasse in Z.________ von Q.________ herkommend Richtung R.________. Als sie bei der Einm�ndung in die S.________strasse anhielt, fuhr ihr ein Versicherungsnehmer der X.________ Versicherungen AG (Beschwerdegegnerin) mit seinem Fahrzeug auf. Die Beschwerdef�hrerin machte geltend, sich durch die Auffahrkollision eine Hirnersch�tterung sowie ein mittelschweres bis schweres HWS-Distorsionstrauma der Halswirbels�ule zugezogen zu haben. Die Folgen seien - zusammengefasst - bis heute andauernde schwerste Nacken- und Kopfschmerzen, intellektuelle Erm�d- und Ersch�pfbarkeit sowie Aufmerksamkeits- und Konzentrationsst�rungen. Sie sei deshalb seit dem Unfall als Gesch�ftsf�hrerin arbeits- und damit auch dauernd erwerbsunf�hig.
Die Beschwerdegegnerin anerkannte die Unfallverursachung durch ihren Versicherungsnehmer, wobei dessen Verschulden nicht schwer wiege. Sie bestritt hingegen die von der Beschwerdef�hrerin geltend gemachten Beschwerden und Verletzungen der HWS sowie einen allf�lligen Kausalzusammenhang zwischen diesen und dem Unfall. Die Beschwerden der Beschwerdef�hrerin seien mindestens zur Hauptsache psychosomatischer und nicht organischer Natur. Allenfalls liege bei der Beschwerdef�hrerin eine konstitutionelle Pr�disposition vor.
Am 11. August 2000 machte die Beschwerdef�hrerin am Bezirksgericht Horgen gegen die Beschwerdegegnerin eine Forderungsklage anh�ngig, welche sie nachtr�glich auf Fr. 4'338'853.85 nebst Zins bezifferte. Das Bezirksgericht hiess die Klage am 20. Dezember 2007 nach Durchf�hrung eines Beweisverfahrens teilweise - im Umfang von Fr. 175'054.30 nebst Zins (bisheriger Erwerbsausfall), Fr. 198'324.-- nebst Zins (zuk�nftiger Erwerbsausfall) sowie Fr. 1'680.-- nebst Zins (Genugtuung) und Fr. 27'501.35 (Zins f�r die Zeit vom 6. November 1993 bis 6. Januar 2003) - gut und wies sie im �brigen ab. Im Umfang von Fr. 33'412.-- (Fr. 3'412.-- Kosten Gutachter B.________ und Fr. 30'000.-- Genugtuung) schrieb das Bezirksgericht das Verfahren als durch R�ckzug der Klage erledigt ab.
Gegen das Urteil des Bezirksgerichts erhob die Beschwerdef�hrerin Berufung an das Obergericht des Kantons Z�rich mit dem Antrag, es sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, ihr einen Betrag von Fr. 4'000'000.-- zu bezahlen, nebst Zins zu 5 % auf
- Fr. 1'661'242.-- (zuk�nftiger Erwerbsausfall) seit dem Urteilsdatum
Die Beschwerdegegnerin erkl�rte Anschlussberufung und beantragte, die Klage mit Ausnahme der gutgeheissenen Genugtuung von Fr. 1'680.-- nebst Zins sowie Fr. 27'501.35 (Zins f�r die Zeit vom 6. November 1993 bis 6. Januar 2003) abzuweisen.
Mit Beschluss vom 27. Oktober 2009 nahm das Obergericht davon Vormerk, dass das Urteil des Bezirksgerichts insofern in Rechtskraft erwachsen ist, als die Klage im Franken 4 Millionen �bersteigenden Betrag und bez�glich des Antrags der Beschwerdef�hrerin, es sei festzustellen, dass der Gerichtsexperte Dr. C.________ befangen sei, abgewiesen wurde sowie als der Beschwerdef�hrerin Fr. 1'680.-- (Genugtuung) nebst 5 % Zins seit dem 7. Januar 2003 sowie Fr. 27'501.35 (Zins f�r die Zeit vom 6. November 1993 bis 6. Januar 2003) zugesprochen wurden. Mit Urteil gleichen Datums verpflichtete das Obergericht die Beschwerdegegnerin, der Beschwerdef�hrerin Fr. 211'929.30 (bisheriger Erwerbsausfall) nebst 5 % Zins seit 5. M�rz 2005 und Fr. 194'809.-- (zuk�nftiger Erwerbsausfall) nebst 5 % Zins seit 1. Juli 2009 zu bezahlen. Im �brigen wies es die Klage ab.
Die dagegen von der Beschwerdef�hrerin erhobene Nichtigkeitsbeschwerde wies das Kassationsgericht mit Zirkulationsbeschluss vom 24. Januar 2011 ab, soweit es darauf eintrat.
Die Beschwerdef�hrerin beantragt mit Beschwerde in Zivilsachen, in Aufhebung des Urteils des Obergerichts vom 27. Oktober 2009 sowie des Zirkulationsbeschlusses des Kassationsgerichts vom 24. Januar 2011 sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, der Beschwerdef�hrerin weitere Fr. 3'593'000.--zu bezahlen, nebst Zins zu 5 % p.a. auf
- Fr. 1'661'242.-- (zuk�nftiger Erwerbsausfall) seit Urteilsdatum
- Fr. 156'373.-- (ausserprozessuale Anwaltskosten) seit 11. August 2000. Eventualiter sei die Sache zur rechtskonformen Sch�tzung des Erwerbsschadens sowie zur Feststellung der ausserprozessualen Anwaltskosten an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
Die Beschwerdegegnerin beantragt, die Beschwerde sei mit Ausnahme des Antrags auf Verschiebung des Rechnungstags der Schadensberechnung vom 30. Juni 2009 auf den 27. Oktober 2009 abzuweisen. Im �brigen seien das Urteil des Obergerichts und der Zirkulationsbeschluss des Kassationsgerichts zu best�tigen und die Klage abzuweisen.
Das Kassationsgericht nahm in seiner Vernehmlassung Stellung zum Vorwurf der Beschwerdef�hrerin, der Vorsitzende, Kassationsgerichtspr�sident Prof. Dr. Moritz Kuhn, sei aufgrund seiner (�ber die T�tigkeit als Kassationsgerichtspr�sident hinausgehenden) beruflichen T�tigkeiten unter Umst�nden kein unabh�ngiger und neutraler Richter im Sinne von Art. 30 Abs. 1 BV resp. Art. 6 Ziff. 1 EMRK. Es wird insbesondere ausgef�hrt, weder Prof. Dr. Moritz Kuhn noch ein anderer Partner von T.________ Partners habe die Beschwerdegegnerin je vertreten oder beraten. Auch die weiteren T�tigkeiten von Prof. Dr. Moritz Kuhn f�hrten im Zusammenhang mit dem vorliegenden Fall zu keinen Interessenkonflikten. Im �brigen verzichtete das Kassationsgericht auf eine Vernehmlassung zur Beschwerde.
Mit Schreiben vom 11. April 2011 nahm die Beschwerdef�hrerin Bezug auf die Vernehmlassung des Kassationsgerichts, worin Prof. Dr. Moritz Kuhn die Zweifel an seiner Befangenheit ausger�umt habe. Gest�tzt darauf zog die Beschwerdef�hrerin ihren Antrag auf Aufhebung des Zirkulationsbeschlusses vom 24. Januar 2011 wegen Befangenheit von Prof. Dr. Moritz Kuhn vollumf�nglich zur�ck. Insoweit entf�llt demnach eine Pr�fung der Beschwerde.
Die Beschwerdef�hrerin hat sowohl das Urteil des Obergerichts vom 27. Oktober 2009 als auch den Zirkulationsbeschluss des Kassationsgerichts vom 24. Januar 2011 beim Bundesgericht angefochten. Dies ist grunds�tzlich zul�ssig und die Beschwerdefrist ist auch bez�glich des obergerichtlichen Urteils gewahrt (Art. 100 Abs. 6 aBGG [AS 2006 1234], der auf das vorliegende Beschwerdeverfahren noch anwendbar ist, zumal das angefochtene Urteil des Obergerichts vor Aufhebung dieser Bestimmung er�ffnet worden ist [vgl. Art. 405 Abs. 1 ZPO, dazu BGE 137 III 130 E. 2 S. 131 f.]).
Das Urteil des Obergerichts ist nur insofern der Beschwerde zug�nglich, als es das Erfordernis der Letztinstanzlichkeit erf�llt, mithin f�r die gegen dieses erhobenen R�gen kein kantonales Rechtsmittel mehr offen stand (Art. 75 Abs. 1 BGG; BGE 134 III 524 E. 1.3 S. 527). Gegen das Urteil des Obergerichts konnte kantonale Nichtigkeitsbeschwerde an das Kassationsgericht nach � 281 der (auf den 1. Januar 2011 aufgehobenen) Zivilprozessordnung des Kantons Z�rich (aZPO/ZH) erhoben werden, die vorliegend denn auch ergriffen wurde. Nach � 281 aZPO/ZH kann mit Nichtigkeitsbeschwerde geltend gemacht werden, der angefochtene Entscheid beruhe zum Nachteil des Nichtigkeitskl�gers auf einer Verletzung eines wesentlichen Verfahrensgrundsatzes (Ziff. 1), auf einer aktenwidrigen oder willk�rlichen tats�chlichen Annahme (Ziff. 2) oder auf einer Verletzung klaren materiellen Rechts (Ziff. 3). Ausgeschlossen ist die Nichtigkeitsbeschwerde, wenn das Bundesgericht einen Mangel frei �berpr�fen kann, wobei sie gem�ss � 285 Abs. 2 aZPO/ZH stets zul�ssig ist, wenn eine Verletzung von Art. 8, 9, 29 oder 30 BV oder von Art. 6 EMRK geltend gemacht wird.
Das angefochtene Urteil des Obergerichts stellt daher insbesondere insoweit keinen letztinstanzlichen Entscheid dar, als geltend gemacht wird, das Obergericht habe der Beschwerdef�hrerin eine �ffentliche Verhandlung (mit pers�nlicher m�ndlicher Anh�rung der Beschwerdef�hrerin) verweigert und damit Art 6 Ziff. 1 EMRK verletzt. Diese R�ge einer Verletzung von Art. 6 Ziff. 1 EMRK h�tte die Beschwerdef�hrerin mit Nichtigkeitsbeschwerde dem Kassationsgericht unterbreiten k�nnen. Dem Zirkulationsbeschluss des Kassationsgerichts ist nicht zu entnehmen, dass sie dies getan h�tte. Auf die entsprechende R�ge gegen das Urteil des Obergerichts ist mangels Letztinstanzlichkeit nicht einzutreten.
Mit Beschwerde in Zivilsachen k�nnen Rechtsverletzungen nach Art. 95 und 96 BGG ger�gt werden. Die Beschwerde ist hinreichend zu begr�nden, andernfalls wird darauf nicht eingetreten. In der Beschwerdeschrift ist in gedr�ngter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt (Art. 42 Abs. 2 BGG). Eine qualifizierte R�gepflicht gilt hinsichtlich der Verletzung von Grundrechten und von kantonalem und interkantonalem Recht. Das Bundesgericht pr�ft solche R�gen nur insofern, als sie in der Beschwerde pr�zise vorgebracht und begr�ndet worden sind. Wird eine Verletzung des Willk�rverbots geltend gemacht, muss anhand der angefochtenen Subsumtion im Einzelnen dargelegt werden, inwiefern der Entscheid an einem qualifizierten und offensichtlichen Mangel leidet (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 136 I 65 E. 1.3.1; 134 II 244 E. 2.2; 133 III 439 E. 3.2 S. 444 f.).
Unerl�sslich ist im Hinblick auf Art. 42 Abs. 2 BGG, dass die Beschwerde auf die Begr�ndung des angefochtenen Entscheids eingeht und im Einzelnen aufzeigt, worin eine Verletzung von Bundesrecht liegt. Der Beschwerdef�hrer soll in der Beschwerdeschrift nicht bloss die Rechtsstandpunkte, die er im kantonalen Verfahren eingenommen hat, erneut bekr�ftigen, sondern mit seiner Kritik an den als rechtsfehlerhaft erachteten Erw�gungen der Vorinstanz ansetzen (vgl. BGE 134 II 244 E. 2.1 S. 245 f.; 121 III 397 E. 2a S. 400; 116 II 745 E. 3 S. 749). Dabei hat die Begr�ndung in der Beschwerdeschrift selbst zu erfolgen; Verweise auf andere Rechtsschriften, insbesondere im kantonalen Verfahren eingereichte, sind unbeachtlich (vgl. BGE 133 II 396 E. 3.1 S. 399 f.; 131 III 384 E. 2.3 S. 387 f., je mit Hinweisen).
Zu beachten ist bei der gleichzeitigen Anfechtung von Entscheiden eines oberen kantonalen Gerichts sowie einer weiteren Gerichtsinstanz mit beschr�nkter Kognition, dass aus der Beschwerdeschrift klar hervorgehen muss, gegen welchen Entscheid sich die jeweilige R�ge richtet. Art. 100 Abs. 6 aBGG beschl�gt lediglich den Fristbeginn f�r den Weiterzug an das Bundesgericht, erlaubt jedoch keine Vermengung von R�gen gegen zwei verschiedene Entscheide.
Das Bezirksgericht, auf dessen Begr�ndung das Obergericht verwies, kam zum Schluss, dass die Beschwerdef�hrerin an den von ihr behaupteten Beschwerden gelitten habe und auch k�nftig noch leiden werde. Es bejahte sowohl den nat�rlichen als auch den ad�quaten Kausalzusammenhang. Diese Punkte sind nicht mehr umstritten.
Angefochten werden die vorinstanzlichen Erw�gungen zur Berechnung des Schadens. Dabei greift die Beschwerdef�hrerin einzelne Punkte heraus, in denen das Obergericht bundesrechtswidrig vorgegangen sei. Dem Kassationsgericht h�lt sie Willk�r bzw. die Verletzung des Geh�rsanspruchs vor. Allgemein ist zu ihren R�gen angeblicher Bundesrechtsverletzungen festzuhalten, dass diese die Begr�ndungsanforderungen (vgl. Erw�gung 3) teilweise verfehlen, weshalb insoweit nicht darauf einzutreten ist. Das Gleiche gilt weitgehend auch betreffend die Willk�r- und Geh�rsr�gen gegen�ber dem Kassationsgericht. Im Einzelnen ist zu ihren R�gen, was folgt, auszuf�hren:
Die gesch�digte Person hat wegen K�rperverletzung Anspruch auf Ersatz der Kosten sowie auf Entsch�digung f�r die Nachteile g�nzlicher oder teilweiser Arbeitsunf�higkeit, unter Ber�cksichtigung der Erschwerung des wirtschaftlichen Fortkommens (Art. 46 Abs. 1 OR i.V.m. Art. 62 Abs. 1 SVG). Als Schaden zu ersetzen sind die wirtschaftlichen Auswirkungen der sch�digenden Handlung bei der gesch�digten Person, die unfreiwillig erlittene Verm�gensminderung oder der entgangene Gewinn. Schaden im Rechtssinne ist die Differenz zwischen dem gegenw�rtigen, nach dem sch�digenden Ereignis festgestellten Verm�gensstand und dem Stand, den das Verm�gen ohne das sch�digende Ereignis h�tte (BGE 132 III 321 E. 2.2.1 S. 323 f.; 129 III 331 E. 2.1 S. 332; 127 III 73 E. 4 S. 76, je mit Hinweisen) bzw. den Eink�nften, die nach dem sch�digenden Ereignis tats�chlich erzielt worden sind und jenen, die der gesch�digten Person ohne dieses Ereignis zugeflossen w�ren. Die Feststellung der Entstehung und des Ausmasses eines Schadens ist tats�chlicher Natur. Rechtsfrage ist dagegen, ob die Vorinstanz von zul�ssigen Berechnungsgrunds�tzen ausgegangen ist, wozu auch die Anwendung der konkreten oder abstrakten Schadensberechnung z�hlt (BGE 127 III 403 E. 4a S. 405 mit Hinweisen).
Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts ist der Invalidit�tsschaden so weit wie m�glich konkret zu berechnen (BGE 117 II 609 E. 9 S. 624; 113 II 345 E. 1a S. 347, je mit Hinweisen). Dabei wird aus Praktikabilit�tsgr�nden in zwei Schritten vorgegangen, wenn der Schaden im Urteilszeitpunkt noch andauert. Zun�chst ist der bereits eingetretene Schaden konkret zu berechnen. Massgebender dies ad quem ist der Tag des Urteils jener kantonalen Instanz, die noch neue Tatsachen ber�cksichtigen kann (BGE 125 III 14 E. 2c S. 17). Als Ausgangspunkt dienen die Einkommensverh�ltnisse am Unfalltag. Zu entgelten ist bei Arbeitnehmern der entgangene Lohn, bei selbstst�ndig Erwerbenden der entgangene Gewinn. Hierauf erfolgt der zweite Schritt, in welchem der k�nftige Schaden aufgrund einer Prognose so konkret wie m�glich zu bestimmen ist. Bei beiden Berechnungsweisen bildet der Vergleich zwischen dem Validen- und dem Invalideneinkommen der gesch�digten Person den Rahmen. Bei der Vergangenheitsberechnung ist indessen das tats�chliche Invalideneinkommen bekannt, w�hrend dieses bei der Zukunftsberechnung unter Ber�cksichtigung des abstrakten Invalidit�tsgrades (medizinisch-theoretische Arbeitsf�higkeit bzw. Arbeitsunf�higkeit) und des eventuell davon abweichenden Grades der Erwerbsf�higkeit prognostiziert werden muss (vgl. zu Letzterem BGE 117 II 609 E. 9 S. 624 f.). Bei beiden Berechnungsweisen wirkt sich eine allf�llige Schadenminderungspflicht der gesch�digten Person dahin gehend aus, dass das Invalideneinkommen entsprechend erh�ht bzw. bei tats�chlichem Fehlen von Einkommen in der Vergangenheit ein solches aufgrund des vorg�ngig bestimmten Grades der Erwerbsf�higkeit in die Schadensberechnung eingesetzt wird (Urteile 4C.263/2006 vom 27. Januar 2007 E. 4.1; 4C.3/2004 vom 22. Juni 2004 E. 1.2.2).
Den k�nftigen Erwerbsausfall des Gesch�digten hat der Richter aufgrund statistischer Werte zu sch�tzen. Dabei hat er nach schweizerischer Rechtsauffassung soweit m�glich die konkreten Umst�nde des zu beurteilenden Falles zu ber�cksichtigen (BGE 113 II 347 E. 1a mit Hinweisen). Das gilt insbesondere f�r das hypothetische Einkommen des Gesch�digten, das der Schadensberechnung zugrunde gelegt wird. Bei dessen Ermittlung hat daher die konkrete Einkommenssituation des Betroffenen vor der Verletzung als Anhalts- und Ausgangspunkt zu dienen (BGE 99 II 217 E. 3a S. 218 f.; 89 II 222 E. 6 S. 232, je mit Hinweisen). Das heisst jedoch nicht, dass sich der Richter mit der Feststellung des bisherigen Verdienstes begn�gen d�rfte; massgebend ist vielmehr, was der Gesch�digte in der Zukunft j�hrlich verdient h�tte. Das hypothetische k�nftige Durchschnittseinkommen aber l�sst sich realistisch einzig in der Weise bestimmen, dass zun�chst das Einkommen ermittelt wird, das der Gesch�digte ohne die Verletzung gegenw�rtig, d.h. zum Zeitpunkt der Urteilsf�llung erzielt h�tte, und sodann auch die zu erwartenden k�nftigen Reallohnsteigerungen mitber�cksichtigt werden (BGE 116 II 295 E. 3a).
6.1 Das Obergericht ging mit dem Bezirksgericht bei der Bestimmung des Vorunfalleinkommens davon aus, die Beschwerdef�hrerin habe in tats�chlicher Hinsicht die Grundlagen f�r eine Schadenssch�tzung der H�he des Bonusanteils nach dem Unfall nicht substanziiert. Selbst wenn die H�he des Bonusanteils f�r die Jahre 1988 bis 1994 als gen�gend substanziiert erachtet werden w�rde, w�re der diesbez�gliche Beweis aufgrund des Beweisverfahrens nicht erbracht.
6.2 Die Beschwerdef�hrerin behauptet vor Bundesgericht unter Hinweis auf verschiedene Ausf�hrungen in den kantonalen Akten erneut, sie habe die Bonuszahlungen gen�gend substanziiert geltend gemacht. Aufgrund der Angaben auf Seite 17 der Klageschrift, wo die Bruttojahressal�re der sechs Vorunfalljahre zwischen 1988 und 1994 und der Monatsgrundlohn angegeben worden seien, h�tte die H�he der Bonuszahlungen mit einer einfachen Rechenoperation ermittelt werden k�nnen: der Subtraktion der Konstanten B (die monatlichen Grundl�hne x 12 = Jahresgehalt) von den Konstanten A (die Bruttojahressal�re nach Lohnausweis). Das Obergericht h�tte auch konform zu Art. 42 Abs. 2 OR den Durchschnitt aus den gesamten Bruttosal�ren der Jahre 1988-1994 oder z.B. einer f�nfj�hrigen Periode vor dem Unfall nehmen k�nnen und auf diese Weise das letzte Durchschnittsgesamteinkommen vor dem Unfall sch�tzen k�nnen.
Nachdem die Beschwerdef�hrerin auch als hypothetisches Valideneinkommen f�r die Jahre 1994-2000 einen nicht nach Fixlohn und Bonus aufgeteilten Gesamtbetrag von Fr. 320'000.-- genannt habe, h�tte das Obergericht diese Behauptungen ohne Weiteres unter die Bestimmungen von Art. 41 und 46 OR subsumieren und eine rechtskonforme Sch�tzung nach Art. 42 Abs. 2 OR vornehmen k�nnen: indem es aus den Zahlenangaben zu den Jahren 1988-1994 ein durchschnittliches, nicht nach Fixlohn und Bonus aufgeteiltes Durchschnittseinkommen gesch�tzt oder dann durch die erw�hnte Subtraktion als einer notorischen Tatsache den Bonus pro Jahr errechnen und dann das massgebende Jahressal�r vor dem Unfall durch die Addition des letzten Jahreslohnes vor dem Unfall von Fr. 151'800.-- sowie dem Durchschnittsbonus der Jahre 1988-1994 (oder ev. einer f�nfj�hrigen Periode) berechnen und diese Zahl als Ausgangspunkt der Schadenssch�tzung machen k�nnen. Insoweit das Obergericht eine genaue Bezifferung der j�hrlichen Boni verlange, habe es Art. 41, 46 und 42 Abs. 2 OR und damit auch Art. 8 ZGB verletzt.
6.3 Der Schaden ist vom Gesch�digten grunds�tzlich ziffernm�ssig nachzuweisen (Art. 42 Abs. 1 OR). Ist das nicht m�glich, ist der Schaden vom Richter "mit R�cksicht auf den gew�hnlichen Lauf der Dinge" abzusch�tzen (Art. 42 Abs. 2 OR). Diese Bestimmung bezieht sich sowohl auf das Vorhandensein wie auf die H�he des Schadens (BGE 132 III 379 E. 3.1; 122 III 219 E. 3a 221 f.). Eine Anwendung von Art. 42 Abs. 2 OR setzt voraus, dass ein strikter Schadensbeweis nach der Natur der Sache nicht m�glich oder nicht zumutbar ist. Die Herabsetzung des Beweismasses darf im Ergebnis nicht zu einer Umkehr der Beweislast f�hren. Die beweispflichtige Partei hat alle Umst�nde, die f�r die Verwirklichung des behaupteten Sachverhalts sprechen, soweit m�glich und zumutbar zu behaupten und zu beweisen (BGE 128 III 271 E. 2b/aa S. 276 f. mit Hinweisen).
6.4 Nach der zitierten Rechtsprechung (BGE 116 II 295 E. 3a/aa) ist als Anhalts- und Ausgangspunkt f�r die Sch�tzung des hypothetischen Valideneinkommens nach dem Unfall die konkrete Einkommenssituation vor dem Unfall heranzuziehen. Die tats�chlichen Grundlagen f�r diese Einkommenssituation hatte die Beschwerdef�hrerin zu behaupten und zu belegen. Art. 42 Abs. 2 OR entband sie hiervon nicht. Nun war unbestritten, dass die Beschwerdef�hrerin bei der U.________ AG ein monatliches Bruttogehalt im Sinne eines Grundlohnes von Fr. 12'650.- erzielte. Dieser Lohn wurde ihr auch nach dem Unfall bis zur Aufl�sung des Arbeitsverh�ltnisses am 31. Juli 1994 weiter ausbezahlt. Umstritten war hingegen von Anfang an die H�he der angeblichen Bonuszahlungen als variablen Bestandteil des Einkommens der Beschwerdef�hrerin. Es ist nicht ersichtlich und auch nicht geltend gemacht, dass es der Beschwerdef�hrerin nicht m�glich gewesen sein sollte, die erhaltenen Boni zu beziffern und die tats�chlichen Grundlagen f�r die Methode ihrer Festlegung zu substanziieren. Wenn das Obergericht solches verlangte, verletzte es demnach weder Art. 42 Abs. 2 OR noch Art. 8 ZGB.
6.5 Die Beschwerdef�hrerin ist der Auffassung, sie sei mit ihren Vorbringen ihrer Behauptungs- und Beweispflicht nachgekommen. Dem kann nicht gefolgt werden. Denn wie schon das Obergericht ausf�hrte, h�tten die Boni mittels der von der Beschwerdef�hrerin proponierten Rechenoperation (oben dargestellte Subtraktion) nicht zuverl�ssig ermittelt werden k�nnen, da die Beschwerdef�hrerin nicht dargelegt hatte, ob sie den Grundlohn zw�lf oder dreizehn Mal beziehe bzw. ein 13. Monatslohn Lohnbestandteil sei, solches sich auch nicht aus den Lohnausweisen bzw. dem Kontoauszug der AHV ergebe, und davon abgesehen, die Bruttojahressal�re gem�ss Lohnausweisen bzw. Kontoauszug der AHV nicht �bereinstimmten. Da wegen dieser L�cken und Ungereimtheiten die von der Beschwerdef�hrerin vertretene Subtraktion nicht zielf�hrend gewesen w�re, kann auch nicht gesagt werden, das Obergericht habe, indem es zur Ermittlung der H�he der Boni nicht einfach jene Subtraktion durchf�hrte, sondern der Beschwerdef�hrerin eine mangelnde Substanziierung vorwarf, eine "allgemein bekannte Tatsache" �bergangen und damit das rechtliche Geh�r der Beschwerdef�hrerin verletzt, wie diese geltend macht.
6.6 Ebenso wenig verf�ngt der in diesem Zusammenhang dem Kassationsgericht gemachte, aber nicht hinl�nglich begr�ndete Vorwurf der Verletzung des rechtlichen Geh�rs und des Willk�rverbots. Die Beschwerdef�hrerin ist ferner der Meinung, wenn bez�glich H�he und Art der Festsetzung der Boni Unklarheiten verblieben seien, diese durch Aus�bung der richterlichen Fragepflicht nach � 55 aZPO/ZH zu beheben gewesen w�ren. Die R�ge einer Verletzung von � 55 aZPO/ZH h�tte sie dem Kassationsgericht unterbreiten k�nnen. Dass sie dies betreffend H�he und Festsetzungsmodus der Boni getan h�tte, geht aus dem Zirkulationsbeschluss des Kassationsgerichts nicht hervor. Im bundesgerichtlichen Verfahren kann auf diese R�ge mangels Letztinstanzlichkeit nicht eingetreten werden.
Schliesslich kann auch der an das Kassationsgericht wegen dessen Erw�gung 5.1.2.2 gerichtete Vorwurf �berspitzten Formalismus nicht nachvollzogen werden. Das Kassationsgericht hielt wohl fest, dass eine Verf�gung vom 14. Juni 2007, auf die sich die Beschwerdef�hrerin f�r die geltend gemachte "Wiederer�ffnung der Behauptungsphase" berufen hatte, nicht aktenkundig sei. Die Beschwerdef�hrerin bringt vor, bei dieser Datumsangabe handle es sich um einen Verschrieb, der ohne Weiteres vom Kassationsgericht h�tte korrigiert werden k�nnen. Dieser Vorwurf ist nicht entscheiderheblich. Denn das Kassationsgericht st�tzte seine ablehnende Beurteilung nicht auf den Umstand, dass keine Verf�gung unter dem angegebenen Datum existiert, sondern dass sich jedenfalls weder aus der Verf�gung vom 10. Mai 2007 noch aus der Verf�gung vom 15. Juni 2007 zwingend ergebe, dass mit Bezug auf die Frage des Umfangs der in den Jahren vor dem Unfall der Beschwerdef�hrerin ausbezahlten Boni eine "Wiederer�ffnung der Behauptungsphase" erfolgt sei. Die Beschwerdef�hrerin erblickt zwar auch darin einen �berspitzten Formalismus beziehungsweise eventuell eine willk�rliche Feststellung. Sie begr�ndet diese Verfassungsr�gen aber nicht hinl�nglich, indem sie der Beurteilung des Kassationsgerichts lediglich die eigene Interpretation des Inhalts der besagten Referentenverf�gungen entgegensetzt, ohne indessen aufzuzeigen, inwiefern die kassationsgerichtliche Beurteilung geradezu unhaltbar w�re.
6.7 Die R�gen der Beschwerdef�hrerin im Zusammenhang mit dem Bonusanteil des Vorunfalleinkommens verfangen demnach nicht, soweit darauf im Hinblick auf eine rechtsgen�gliche Begr�ndung �berhaupt eingetreten werden kann.
7.1 Betreffend die hypothetische Validenkarriere der Beschwerdef�hrerin ohne den Unfall beruft sich die Beschwerdef�hrerin auf die Normhypothese, dass es der Lebenserfahrung und damit dem gew�hnlichen Lauf der Dinge nach Art. 42 Abs. 2 OR entspreche, dass eine Person in der gleichen Art und Weise weiterhin die gleiche T�tigkeit aus�bt, weshalb davon abweichende Berufslaufbahnen und Einkommensverl�ufe derjenige beweisen m�sse, der daraus Rechte ableite. Sie wirft dem Obergericht eine Missachtung dieser Normhypothese und �berdies in zweifacher Hinsicht eine Verletzung von Art. 8 ZGB vor, indem es zum einen die Behauptungs- und Beweislast falsch ausgelegt habe und zum andern von einer nicht gen�genden Substanziierung ausgegangen sei. Sie ist der Ansicht, sie habe die Karriere als unselbstst�ndige Gesch�ftsf�hrerin hinreichend bestimmt behauptet. Daneben habe sie alternativ auch noch eine solche als Selbstst�ndigerwerbende in Betracht gezogen. Indem das Obergericht davon ausgegangen sei, dass eine unselbstst�ndige T�tigkeit als Gesch�ftsf�hrerin bei der U.________ AG mit einem Einkommen von Fr. 320'000.-- auch �ber den 1. Juli 1997 hinaus nicht behauptet worden sei, habe das Obergericht Art. 8 ZGB sowie Art. 41, 46 und 42 Abs. 2 OR verletzt. Selbst wenn sie dies aber nicht gen�gend behauptet h�tte, h�tte das Obergericht die erw�hnte Normhypothese ber�cksichtigen m�ssen.
7.2 Das Obergericht stellte nach einl�sslichem Studium der Parteivorbringen zusammenfassend fest, die Beschwerdef�hrerin habe im Hauptverfahren nie etwas anderes behauptet, als dass sie im Jahre 1994 oder sp�testens nach dem Tod von E.________ im Januar 1997 das Gesch�ft der U.________ AG als Selbstst�ndigerwerbende �bernehmen und damit weiterhin ein Einkommen wie vor dem Unfall h�tte erzielen k�nnen. Sie habe explizit insbesondere nach dem Tod von E.________, eventuell bereits ab 1994, eine im wesentlichen selbstst�ndig erwerbende Berufskarriere als wahrscheinlichste Hypothese der Validenkarriere bezeichnet. Von der sogenannten Normhypothese einer gleichen T�tigkeit bei gleichem Einkommen wie vor dem Unfall sei sie einzig f�r die Zeit bis zur K�ndigung im Juli 1994 bzw. bis zum Tode der Betriebsinhaberin E.________ im Januar 1997 ausgegangen. Dass sie ihre T�tigkeit als Gesch�ftsf�hrerin der U.________ AG ohne den Unfall auch nach dem Tod von E.________ weitergef�hrt h�tte, habe die Beschwerdef�hrerin erstmals in ihrer Stellungnahme zum Beweisergebnis vom 14. Juni 2007 und damit versp�tet behauptet.
7.3 Diese Feststellungen focht die Beschwerdef�hrerin mit Nichtigkeitsbeschwerde an. Das Kassationsgericht gelangte zum Schluss, es sei nicht dargetan, dass das Obergericht zu Unrecht resp. in Setzung eines Nichtigkeitsgrundes angenommen habe, dass die Beschwerdef�hrerin nicht resp. nur versp�tet behauptet habe, dass sie ihre T�tigkeit als Gesch�ftsf�hrerin der U.________ AG ohne den Unfall auch nach dem Tod von E.________ weitergef�hrt h�tte. Dass das Kassationsgericht mit diesem Schluss seinerseits in Willk�r verfallen oder seinerseits den Geh�rsanspruch der Beschwerdef�hrerin verletzt h�tte, wird in der Beschwerde nicht hinl�nglich begr�ndet dargetan. Die Beschwerdef�hrerin richtet ihre Vorw�rfe zwar an das Obergericht und an das Kassationsgericht, setzt sich aber mit den diesbez�glichen Erw�gungen des Kassationsgerichts nicht auseinander und konkretisiert nicht, inwiefern dieses willk�rlich entschieden haben soll. Das gilt auch, soweit sie eine Verletzung der richterlichen Fragepflicht nach � 55 aZPO/ZH geltend macht. Sie legt dar, weshalb das Obergericht allf�llig verbliebene Unklarheiten bez�glich der wahrscheinlichsten Validenkarriere �ber die richterliche Fragepflicht h�tte ausr�umen m�ssen, begr�ndet aber nicht, inwiefern das Kassationsgericht diesbez�glich die geltend gemachte Verletzung der richterlichen Fragepflicht in willk�rlicher Weise verneinte.
7.4 Es bleibt somit bei der Feststellung des Obergerichts, dass die Beschwerdef�hrerin explizit behauptete, insbesondere nach dem Tod von E.________, eventuell bereits ab 1994, sei eine im wesentlichen selbstst�ndig erwerbende Berufskarriere die wahrscheinlichste Hypothese der Validenkarriere. Angesichts dieser eigenen Behauptung der Beschwerdef�hrerin, mit der sie selber von jener Normhypothese abwich, kann dem Obergericht nicht vorgeworfen werden, es habe jene Normhypothese �bergangen. Vielmehr durfte von der Behauptung der Beschwerdef�hrerin ausgegangen und ihr daf�r die Beweislast auferlegt werden. Gem�ss dem angefochtenen Urteil konnte die Beschwerdef�hrerin diesen Beweis indessen nicht erbringen, weshalb sie jene Behauptung zur�ckzog und nunmehr vortrug, sie h�tte ihre T�tigkeit als unselbstst�ndige Gesch�ftsf�hrerin der U.________ AG ohne Unfall auch nach dem Tod von E.________ weitergef�hrt. Da sie dies aber prozessual versp�tet tat, musste das Obergericht nicht darauf abstellen.
Es ist mithin auch bez�glich des hypothetischen Valideneinkommens weder eine Verletzung von Art. 8 ZGB noch von Art. 41, 46 und 42 Abs. 2 OR dargetan.
Im Weiteren richtet sich die Beschwerdef�hrerin gegen die Anrechnung eines hypothetischen Invalideneinkommens unter dem Titel der Schadenminderungspflicht.
8.1 Das Obergericht ging mit dem Bezirksgericht von einem mutmasslichen Invalideneinkommen der Beschwerdef�hrerin von Fr. 1'800.-- monatlich netto (inkl. 13. Monatslohn) aus (Stand 2007). Das Obergericht f�hrte dazu unter Berufung auf das Urteil des Bundesgerichts 4C.263/2006 vom 17. Januar 2007 aus, die Verletzung der Schadenminderungspflicht sei schon bei der Schadensberechnung und nicht erst bei der Schadenersatzbemessung zu ber�cksichtigen. Gest�tzt auf das Gutachten von Prof. Dr. med. F.________ vom 21. M�rz 2006 ging das Obergericht ab 1. Juli 1996 von einer durchschnittlichen Restarbeitsf�higkeit von 40 % aus. Im Gutachten vom 17. September 1997 hatte Prof. F.________ gar festgehalten, dass die Beschwerdef�hrerin ab dem 1. Juli 1996 wieder mindestens zu 50 % arbeitsf�hig sei. Das Obergericht bejahte sowohl die Verwertbarkeit dieser Restarbeitsf�higkeit als auch die Zumutbarkeit der Aus�bung einer leichten kaufm�nnischen T�tigkeit.
8.2 Nach Art. 44 Abs. 1 OR kann der Richter die Ersatzpflicht erm�ssigen oder g�nzlich von ihr entbinden, wenn Umst�nde, f�r die der Gesch�digte einzustehen hat, auf die Entstehung oder Verschlimmerung des Schadens eingewirkt haben. Das ist insbesondere der Fall, wenn der Gesch�digte nicht alle nach den Umst�nden gebotenen Massnahmen ergriffen hat, um den Schaden gering zu halten. Mit dem Hinweis auf die Umst�nde billigt Art. 44 Abs. 1 OR dem Richter einen breiten Ermessensspielraum zu, der ihm erlaubt, im Einzelfall den beidseitigen Verantwortlichkeiten angemessen Rechnung zu tragen (BGE 127 III 453 E. 8c S. 459; 117 II 156 E. 3a S. 159). Das Bundesgericht �berpr�ft derartige Ermessensentscheide zwar frei, aber mit Zur�ckhaltung (BGE 130 III 182 E. 5.5.2 S. 191 mit Hinweisen).
Richtig besehen handelt es sich bei der Schadenminderungspflicht um eine Obliegenheit, deren Ber�cksichtigung im Grunde genommen ein Problem der Schadensberechnung ist, weil nicht als vom Haftpflichtigen verursachter Schaden gelten kann, was durch zumutbare Massnahmen behoben werden k�nnte (OFTINGER/STARK, Schweizerisches Haftpflichtrecht, Bd. I, Allgemeiner Teil, 5. Aufl. 1995, S. 262 � 6 Rz. 42 und S. 386 � 7 Rz. 16). Der in Art. 44 Abs. 1 OR verankerte Grundsatz konkretisiert die allgemein geltende Pflicht zur schonenden Rechtsaus�bung (Art. 2 Abs. 1 ZGB). Nach dem Grundgedanken dieser Vorschrift muss der Gesch�digte den Schaden selbst tragen, soweit er ihn selbstverantwortlich mitverursacht hat. Dabei handelt es sich um einen allgemeinen Rechtsgrundsatz des privaten Haftungsrechts (BGE 130 III 182 E. 5.5.1 S. 189 mit Hinweisen). Dessen Verletzung hat zur Folge, dass der Schaden nur in dem Umfang zu ersetzen ist, in welchem er auch entstanden w�re, wenn der Gesch�digte der Obliegenheit nachgekommen w�re (Urteil 4C.83/2006 vom 26. Juni 2006 E. 4). Wer nach einer Sch�digung, die zu einer Beeintr�chtigung seiner Erwerbsf�higkeit f�hrt, seine verbleibende Arbeitskraft nicht so gut als m�glich verwertet, kann demnach ein entsprechendes Mindereinkommen grunds�tzlich nicht auf den haftbaren Sch�diger abw�lzen (Urteil 4A_153/2008 vom 14. Oktober 2008 E. 3.4).
Grenze dieser Obliegenheit zur Schadenminderung bildet die Zumutbarkeit. Um den Schaden im Interesse des Haftpflichtigen zu mindern, muss der Gesch�digte nur jene Massnahmen ergreifen, die ihm billigerweise zugemutet werden d�rfen. Als Massstab gilt das Verhalten eines vern�nftigen Menschen in der gleichen Lage, der keinerlei Schadenersatz zu erwarten h�tte (OFTINGER/STARK, a.a.O., S. 386 � 7 Rz. 16 Fn. 37; ROLAND BREHM, Berner Kommentar, 3. Aufl. 2006, N. 48 zu Art. 44 OR, je mit Hinweisen). Welche Anstrengungen vom Gesch�digten verlangt werden k�nnen, ist in W�rdigung s�mtlicher Umst�nde zu beurteilen, d.h. im Blick auf die Pers�nlichkeit des Verletzten, dessen berufliche F�higkeiten und Handfertigkeiten, Anpassungsf�higkeit und Intelligenz sowie Alter und Bildungsgrad.
Da es sich bei der Verletzung der Schadenminderungspflicht um eine den Schaden oder die Ersatzbemessung reduzierende Einrede handelt, sind die entsprechenden Tatsachen vom Ersatzpflichtigen in den Prozess einzubringen. Beruft sich der Gesch�digte demgegen�ber auf Umst�nde, welche die vom Sch�diger behaupteten Tatsachen widerlegen sollen, hat er daf�r im Bestreitungsfall den Beweis zu f�hren, zumindest den Gegenbeweis anzutreten, um das Ergebnis des Hauptbeweises zu ersch�ttern (vgl. BGE 130 III 321 E. 3.4 S. 326). Dies l�sst sich damit rechtfertigen, dass es einzig der Gesch�digte sein kann, der ein Interesse daran hat, darzulegen, weshalb er nicht gehalten sein soll, die vom Sch�diger behaupteten und zur �berzeugung des Gerichts dargetanen Vorkehren zur Schadenminderung zu treffen, und der die entsprechenden Umst�nde kennt. Ist einmal aufgrund der seitens des Pflichtigen behaupteten Sachumst�nde darauf zu schliessen, dem Gesch�digten obliege es, den Schaden in gewisser Hinsicht geringer zu halten oder gar nicht erst eintreten zu lassen, tr�gt der Gesch�digte insoweit die Bestreitungslast, d.h. die Bestreitung hat so pr�zis zu sein, dass sie einer konkreten Behauptung zugeordnet werden kann und die betreffende Sachdarstellung eine entsprechende Beweisauflage erlaubt. Gelingt es dem Sch�diger, beweism�ssig zur �berzeugung des Gerichts aufzuzeigen, dass Schadenminderungsmassnahmen seitens des Gesch�digten angezeigt sind, ist es Sache des Gesch�digten, im Rahmen des Gegenbeweises beim Gericht zumindest Zweifel an der Sachdarstellung des Sch�digers zu wecken (zum Ganzen Urteil 4C.37/2011 vom 27. April 2011 E. 4).
8.3 Die Beschwerdef�hrerin wirft dem Obergericht zun�chst eine Verletzung von Art. 8 ZGB vor, weil es bei der Sch�tzung des Invalideneinkommens auf von der Beschwerdegegnerin weder behauptete noch bewiesene Tatsachen abgestellt habe.
Eine Verletzung der Beweislastverteilung ist nicht ersichtlich. Zwar ist die Tragweite der von der Beschwerdef�hrerin beanstandeten Bemerkung des Obergerichts auf S. 55 des Urteils in der Tat nicht klar. Das Obergericht f�hrte dort aus, da es sich um ein Problem der Schadensberechnung und nicht der Schadenersatzbemessung handle, sei die Beschwerdegegnerin weder behauptungs- noch beweispflichtig daf�r, was durch zumutbare Massnahmen behoben werden k�nnte. Indessen kann nicht gesagt werden, das Obergericht habe beim konkreten Vorgehen gegen die oben dargestellten Grunds�tze zur Beweislastverteilung verstossen. So wird festgehalten, dass die Beschwerdegegnerin bereits in der Klageantwort unter Hinweis auf die Verletzung der Schadenminderungspflicht geltend machte, dass die Beschwerdef�hrerin nach der Beurteilung von Prof. Dr. med. F.________ mindestens zu 50 % einer Berufst�tigkeit nachgehen k�nne, weshalb ihr ein entsprechendes Erwerbseinkommen anzurechnen sei. Bei dem gem�ss Gutachten von Prof. Dr. med. F.________ festgestellten Umfang der Restarbeitsf�higkeit von 40 % (resp. 50 %) galt eher eine Vermutung f�r deren Verwertbarkeit (Urteil 4C.263/2006 vom 17. Januar 2007 E. 4.1 e contrario). Es w�re daher an der Beschwerdef�hrerin gelegen, Umst�nde darzutun, weshalb die verbliebene Arbeitsf�higkeit nicht verwertbar sein sollte. Dies erkannte das Obergericht zutreffend und verletzte Art. 8 ZGB nicht. Dies gilt auch hinsichtlich der Sch�tzung des mutmasslichen Verdienstes, welche gest�tzt auf das Gutachten von Prof. Dr. med. F.________ und die Zeugenbefragung von Dr. med. G.________ f�r eine leichtere kaufm�nnische Funktion und unter Ber�cksichtigung der konkreten Umst�nde vorgenommen wurde. Es ist nicht ersichtlich, was die Beschwerdegegnerin in diesem Zusammenhang weiter h�tte behaupten k�nnen und m�ssen, zumal sie im Gegensatz zur Beschwerdef�hrerin nicht �ber deren Ausbildung und beruflichen Werdegang Bescheid wissen konnte.
8.4 Die Beschwerdef�hrerin macht sodann geltend, das Obergericht habe den Rechtsbegriff der Zumutbarkeit verletzt und sei auch zu einem Resultat gelangt, das ausserhalb des ihr zustehenden Rechtsermessens liege.
Das Obergericht erachtete es in eingehender W�rdigung der konkreten Umst�nde und Vorbringen der Beschwerdef�hrerin mit dem Bezirksgericht f�r zumutbar, dass die Beschwerdef�hrerin angesichts ihrer Ausbildung und ihrer bisherigen T�tigkeit eine Anstellung im kaufm�nnischen Bereich in der Funktion einer Zuarbeiterin �bernehme, auch wenn dies einen beruflichen Abstieg darstelle.
Inwiefern das Obergericht mit seinen Erw�gungen den Rechtsbegriff der Zumutbarkeit verkannte, erkl�rt die Beschwerdef�hrerin nicht und ist auch nicht ersichtlich. Ebenso wenig vermag sie aufzuzeigen, dass die Beurteilung des Obergerichts offensichtlich unbillig oder ungerecht w�re. Dass sie selbst zur Frage der Zumutbarkeit eine andere Meinung vertritt, l�sst den Entscheid des Obergerichts indessen noch nicht als rechtsfehlerhaft erscheinen.
8.5 Weiter beanstandet die Beschwerdef�hrerin, dass das Obergericht eine allf�llige Verletzung der Schadenminderungspflicht schon bei der Schadensberechnung ber�cksichtigte. Zu Unrecht, denn das Bundesgericht hat ein solches Vorgehen erst k�rzlich als rechtens best�tigt (Urteil 4A_37/2011 vom 27. April 2011 E. 4.1; vgl. Erw�gung 8.2).
8.6 Zusammenfassend verm�gen damit die Vorbringen gegen die Anrechnung eines hypothetischen Invalideneinkommens nicht durchzudringen.
In einem weiteren Punkt beanstandet die Beschwerdef�hrerin, dass das Obergericht den vor�bergehenden Erwerbsschaden nur bis zum 30. Juni 2009 zugesprochen habe, obwohl die Parteien bereits am 15. Juni 2009 zur Urteilsberatung am 27. Oktober 2009 vorgeladen worden seien. Deswegen sei auch das mittlere Verfallsdatum vom 5. M�rz 2005 unrichtig und der Beschwerdef�hrerin werde nicht der ganze vor�bergehende Erwerbsschaden ersetzt.
Dieser Einwand ist berechtigt. Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung ist der Schaden auf den Urteilstag des kantonalen Gerichts, das noch auf neue Tatsachen abstellen darf, zu berechnen (BGE 125 III 14 E. 4c S. 17; 99 II 214 E. 3b). Das Obergericht hat dies zwar durchaus gesehen, aber dennoch nicht den Urteilstag herangezogen, da der genaue Urteilszeitpunkt zum voraus nicht feststehe. Das Gericht hat es jedoch selbst in der Hand, den Urteilszeitpunkt zu bestimmen. Es war daher nicht n�tig, auf den 30. Juni 2009 und damit auf einen rund vier Monate fr�heren Zeitpunkt abzustellen.
Die Beschwerde erweist sich in diesem Punkt als begr�ndet. Die Sache ist an das Obergericht zur�ckzuweisen, damit dieses den bisherigen Erwerbsschaden korrekt auf den Urteilszeitpunkt hin (27. Oktober 2009) berechnet und die daraus folgenden Anpassungen vornimmt.
Die Beschwerdef�hrerin ist der Meinung, die �berentsch�digung von Fr. 77'030.20 aus der Phase I und II d�rfe nicht in der Phase III in Abzug gebracht werden, da sonst der Grundsatz der zeitlichen Kongruenz gem�ss BGE 131 III 12 verletzt werde.
10.1 Im Haftpflichtrecht gilt seit jeher ein Bereicherungsverbot (BGE 131 III 12 E. 7.1 S. 16 mit Hinweisen). Eine �berentsch�digung des Gesch�digten soll demnach vermieden werden. Eine solche liegt vor, wenn derselben Person verschiedene Leistungen zum Ausgleich des durch ein und dasselbe Ereignis verursachten Schadens f�r dieselbe Zeitspanne ausgerichtet werden und die Summe der Leistungen den Schaden �bertrifft. Da die Sozialversicherungen nicht zu Gunsten des Sch�digers eingerichtet wurden (vgl. schon BGE 54 II 464 E. 5 S. 468), sind indessen nur Leistungen Dritter anzurechnen, die ereignisbezogen, sachlich, zeitlich und personell kongruent sind und f�r welche daher auch Subrogations- oder Regressanspr�che in Frage kommen (BGE 134 III 489 E. 4.2 S. 491 mit Hinweisen).
Zeitliche Kongruenz liegt vor, wenn die Leistung der Sozialversicherung f�r die gleiche Zeitspanne erfolgt, f�r die ein Schaden besteht, welchen der Haftpflichtige ersetzen muss (BGE 134 III 489 E. 4.3 S. 492 f.).
10.2 Das Obergericht rekapitulierte das Vorgehen des Bezirksgerichts, das - wie auch in Lehre und Rechtsprechung vorgeschlagen werde (vgl. BGE 131 III 12 E. 7.4) - f�r den bisherigen und den zuk�nftigen Erwerbsschaden je eine Periode gebildet habe. Den bisherigen Erwerbsschaden habe es in drei Phasen unterteilt. Aus der Phase I und II resultierte eine �berentsch�digung von Fr. 77'033.20, die es auf die Phase III anrechnete. Dabei stehe eine Anrechnung sozialversicherungsrechtlicher Leistungen ausschliesslich auf den bisherigen Erwerbsschaden zur Diskussion. So betrachtet liege keine �bertragung einer �berentsch�digung von einer Zeitperiode auf eine andere vor. Die Frage k�nne indes offenbleiben. Entscheidend sei n�mlich, dass sich die Beschwerdef�hrerin im Vergleich mit der V.________ Unfallversicherung verpflichtet habe, sich Leistungen aus UVG-Zusatztaggeldern in der H�he von Fr. 256'003.20 vollumf�nglich an den Haftpflichtanspruch anrechnen zu lassen. Diese Vereinbarung ziele auf die M�glichkeit des R�ckgriffs der V.________ Unfallversicherung gegen die Beschwerdegegnerin ab, und die Kongruenz dieser Leistungen sei deshalb unabh�ngig von den f�r die vorliegende Beurteilung gemachten Phasen zu bejahen. Die �berentsch�digung in den Phasen I und II r�hre aus der UVG-Zusatztaggelder-Versicherung her. Das Obergericht hielt fest, die Beschwerdef�hrerin setze sich mit dieser Argumentation des Bezirksgerichts �berhaupt nicht auseinander und bestreite insbesondere nicht, dass die UVG-Zusatztaggelder vollumf�nglich auf den Gesamtschaden anzurechnen seien. Entsprechend habe sie selber in ihrer Aufstellung gem�ss Eingabe vom 5. Juni 2007 auch die gesamten Fr. 256'003.20 aus UVG-Zusatztaggeldern an ihren Erwerbsausfall angerechnet. Ihrem Antrag, es seien "die von den Parteien gew�hlten Perioden" zu �bernehmen und eine allf�llige faktische �berentsch�digung in einer solchen Periode der Beschwerdef�hrerin zu belassen, sei daher nicht zu entsprechen. Der Vollst�ndigkeit halber merkte das Obergericht an, dass aus dem Umstand, dass die Beschwerdegegnerin keine Einwendungen gegen die Periodenbildung der Beschwerdef�hrerin erhoben habe, nicht auf "von den Parteien gew�hlte Perioden" geschlossen werden k�nne.
10.3 Die Beschwerdef�hrerin beharrt unter Berufung auf BGE 131 III 12 S. 18 darauf, das Obergericht h�tte auf ihre Periodenbildung gem�ss Eingabe vom 5. Juni 2007 abstellen m�ssen. Im genannten Entscheid (BGE 131 III 12 E. 7.4) pflichtete das Bundesgericht aus Gr�nden der Praktikabilit�t der grunds�tzlichen Bildung je einer Periode f�r den bisherigen und den zuk�nftigen Schaden bei, solange den Parteien die M�glichkeit offen stehe, bei allf�lligen erheblichen Ver�nderungen w�hrend der Perioden eine detailliertere Berechnung zu verlangen. Diese Erw�gung hilft der Beschwerdef�hrerin nicht weiter, da gem�ss den Feststellungen des Obergerichts vorliegend gerade keine "von den Parteien gew�hlte Perioden" anzunehmen sind.
Vor allem vermag die Beschwerdef�hrerin das entscheidende Argument f�r die Anrechnung der �berentsch�digung von Fr. 77'033.20 nicht zu entkr�ften, mithin, dass sie sich im Vergleich mit der V.________ Unfallversicherung verpflichtete, sich Leistungen aus UVG-Zusatztaggeldern in der H�he von Fr. 256'003.20 vollumf�nglich an den Haftpflichtanspruch anrechnen zu lassen, um der V.________ Unfallversicherung den R�ckgriff auf die Beschwerdegegnerin zu erm�glichen. Die Beschwerdef�hrerin bezeichnet diese Auslegung des Vergleichs als bundesrechtswidrig, weil sie nicht dem entspreche, was in guten Treuen darunter verstanden werden durfte. Was sie zur Begr�ndung ihrer eigenen Interpretation in tats�chlicher Hinsicht vorbringt, findet indessen im Sachverhalt des angefochtenen Entscheids keine St�tze und kann daher als Grundlage f�r eine abweichende Beurteilung nicht ber�cksichtigt werden.
10.4 Demnach kann der Beschwerdef�hrerin nicht gefolgt werden, soweit sie sich gegen die Anrechnung der �berentsch�digung von Fr. 77'030.20 richtet.
Das Obergericht lehnte das Begehren der Beschwerdef�hrerin, es sei ein Kapitalisierungszinsfuss von 2 % anzuwenden, unter Hinweis auf die Praxis des Bundesgerichts, wonach ein Kapitalisierungszinsfuss von 3,5 % massgebend ist, ab.
Die Beschwerdef�hrerin erneuert vor Bundesgericht ihren Antrag. Zur Begr�ndung verweist sie auf zwei in der HAVE 2009 erschienene Artikel. Sie ist der Ansicht, "angesichts der sich stark ver�nderten Anlagesituation in den letzten zw�lf Jahren" sei ein neues Expertenhearing durchzuf�hren resp. eine Stellungnahme der Schweizerischen Nationalbank einzuholen.
Das Bundesgericht hat seine Praxis, wonach der Kapitalisierungszinsfuss 3.5% betr�gt, in einem publizierten Entscheid aus dem Jahr 1999 best�tigt (BGE 125 III 312 E. 7). Diese Rechtsprechung wurde seither nicht nur im Juni 2004, sondern auch in sp�teren Entscheiden best�tigt, wobei sich das Bundesgericht mit der dagegen erwachsenen Kritik auseinandersetzte und eine Anpassung an den variablen BVG-Mindestzinssatz unter Berufung auf die Rechtssicherheit erneut ablehnte (Urteil 4C.178/2005 vom 20. Dezember 2005 E. 5.2-5.3; sodann Urteil 4C.263/2007 vom 17. Januar 2007 E. 5.3). Dass die seitherige Wirtschaftsentwicklung eine Praxis�nderung erheischen w�rde, ist nicht dargetan, weshalb davon abzusehen ist.
12. Ein weiterer R�gekomplex betrifft die vorprozessualen Anwaltskosten.
12.1 Das Bezirksgericht lehnte die Forderung f�r vorprozessuale Anwaltskosten im Umfang von Fr. 179'873.85 samt Zins ab, da es an den notwendigen, gen�gend substanziierten Behauptungen zur Beurteilung dieser Schadenposition fehle. Da die Beschwerdef�hrerin ein Pauschalhonorar verlange, k�nne nicht �berpr�ft werden, ob die Aufwendungen ihres Rechtsvertreters in den Auseinandersetzungen mit den Sozialversicherungen notwendig und angemessen gewesen seien und damit auch die geltend gemachte Honorarh�he angemessen sei.
Im Berufungsverfahren vor Obergericht reduzierte die Beschwerdef�hrerin den unter diesem Titel geltend gemachten Betrag nach Abzug der von den Sozialversicherern erhaltenen Parteientsch�digungen auf Fr. 156'373.85. Das Obergericht setzte sich eingehend mit den von der Beschwerdef�hrerin erhobenen Einwendungen auseinander. Im Ergebnis monierte auch das Obergericht eine mangelnde Substanziierung. Es stehe nicht fest, welche Aufwendungen �berhaupt get�tigt worden seien, inwieweit diese als prozessuale Aufwendungen bereits abgegolten worden seien, und inwieweit sie gerechtfertigt, notwendig und angemessen seien.
12.2 Die Beschwerdef�hrerin r�gt eine Verletzung von Art. 41 und 42 Abs. 1 OR. Sie ist der Meinung, "die in sozialversicherungsrechtlichen und anderen zivilrechtlichen Prozessen zugesprochenen Prozessentsch�digungen" seien ebenfalls ein zu ersetzender Schaden.
Die R�ge ist nicht leicht verst�ndlich. Das Obergericht hielt in der von der Beschwerdef�hrerin kritisierten Erw�gung fest, auch in Verfahren gegen Sozialversicherer habe der Beschwerdef�hrer Anspruch auf den vom Gericht festgelegten Ersatz der Parteikosten. Wenn es weiter davon ausging, in diesen Verfahren stelle sich demnach die Frage des Ersatzanspruchs f�r die prozessualen Anwaltskosten nicht und ebenso wenig werde die Beschwerdegegnerin haftpflichtig, soweit die Beschwerdef�hrerin (vergleichsweise) auf eine Prozessentsch�digung verzichtet habe, so kann darin keine Bundesrechtsverletzung erblickt werden. Auch das Bundesgericht hat ausgef�hrt, dass vorprozessuale Parteikosten nur soweit haftpflichtrechtlich Bestandteil des Schadens bilden, als sie nicht durch die nach kantonalem Verfahrensrecht zuzusprechende Parteientsch�digung gedeckt sind (BGE 117 II 394 E. 3a S. 396; 117 II 101 E. 5 S. 106). Die in BGE 117 II 394 E. 3b S. 396 erw�hnte Konstellation, dass das prozessbezogene Verhalten als solches und nicht das im Prozess zu beurteilende Ereignis eine rechtswidrige Handlung darstellt (z.B. Sch�digung infolge ungerechtfertigter vorsorglicher Massnahme), liegt in casu nicht vor. Es dient der Beschwerdef�hrerin daher nicht, wenn sie sich darauf beruft.
Sofern die Beschwerdef�hrerin geltend machen will, es m�ssten auch die in den sozialversicherungsrechtlichen Prozessen entstandenen, durch die Prozessentsch�digungen nicht abgegoltenen Bem�hungen erfasst werden, so steht dem jedenfalls entgegen, dass sie nach der vorinstanzlichen Beurteilung die von ihrem Rechtsvertreter get�tigten Aufwendungen ohnehin nicht hinreichend substanziiert hat, weshalb die Begr�ndetheit ihrer R�ge nicht weiter gepr�ft werden muss.
12.3 Wie schon vor Obergericht macht die Beschwerdef�hrerin eine Verletzung von Art. 8 ZGB geltend, weil ihr die Beweislast f�r die Notwendigkeit der Bem�hungen und die Angemessenheit des Honorars auferlegt worden sei. Richtigerweise handle es sich um einen Aspekt der Schadenminderungspflicht, weshalb die Beschwerdegegnerin daf�r die Behauptungs- und Beweispflicht trage. Was sie zur Begr�ndung vortr�gt, deckt sich gr�sstenteils w�rtlich mit ihren Ausf�hrungen in der Berufungsschrift. Eine Auseinandersetzung mit den diesbez�glichen Erw�gungen des angefochtenen Entscheids erfolgt nicht. Mangels rechtsgen�glicher Begr�ndung (Erw�gung 3) kann daher auf diese R�ge nicht eingetreten werden. Im �brigen hielt das Obergericht in einer Eventualbegr�ndung fest, dass selbst wenn die Angemessenheit als Frage der Schadenminderungspflicht anzusehen w�re, die Beschwerdegegnerin die Angemessenheit des geltend gemachten Pauschalhonorars durch ihre Vorbringen hinreichend bestritten habe. Substanziierter h�tte sie die Angemessenheit nicht bestreiten k�nnen. Diese Eventualbegr�ndung wird von der Beschwerdef�hrerin mit der blossen Behauptung, das stelle eine klare Verletzung von Art. 8 ZGB dar, nicht hinl�nglich angefochten.
12.4 Schliesslich bestreitet die Beschwerdef�hrerin eine mangelnde Substanziierung der vorprozessualen Anwaltskosten. Sie habe den bundesrechtlichen Vorgaben mehr als Gen�ge getan, w�hrend die Beschwerdegegnerin keine gen�genden Behauptungen, geschweige denn Beweise zur angeblichen Verletzung der Schadenminderungspflicht beim Abschluss des Honorarvertrags vorgebracht habe. Gem�ss BGE 135 III 259 habe das Bundesgericht ausgef�hrt, es widerspreche Bundesrecht nicht, bei der Festlegung des Honorarbetrags dem durch den Anwalt erzielten Ergebnis Rechnung zu tragen.
Letzteres trifft zu, hilft der Beschwerdef�hrerin aber nicht weiter. Wie das Obergericht zutreffend festhielt, blieb es der Beschwerdef�hrerin unbenommen, mit ihrem Rechtsvertreter ein Pauschalhonorar nach Prozenten der "tats�chlich erstrittenen Vertr�ge" zu vereinbaren. Das Bundesgericht hat aber bez�glich vorprozessualer Anwaltskosten im Haftpflichtrecht festgehalten, dass solche Kosten nur dann haftpflichtrechtlich Bestandteil des Schadens bilden, wenn sie gerechtfertigt, notwendig und angemessen waren, der Durchsetzung der Schadenersatzforderung dienen und nicht durch die nach kantonalem Recht zuzusprechende Parteientsch�digung gedeckt sind (BGE 117 II 101 = Pra 1991 Nr. 163; BGE 117 II 394 E. 3a). Das Obergericht (wie das Bezirksgericht) durfte daher von der Beschwerdef�hrerin verlangen, dass sie ihre Ersatzforderung f�r vorprozessuale Anwaltskosten hinl�nglich substanziiert, namentlich die tats�chlichen Aufwendungen ihres Rechtsvertreters darlegt und konkretisiert, damit deren Notwendigkeit und Angemessenheit gepr�ft werden kann. Mit diesen Substanziierungsanforderungen verletzte das Obergericht kein Bundesrecht.
12.5 Zusammenfassend vermag die Beschwerdef�hrerin die obergerichtlichen Erw�gungen zur Ablehnung der Forderung f�r vorprozessuale Anwaltskosten nicht als bundesrechtswidrig auszuweisen, soweit auf ihre R�gen im Hinblick auf eine rechtsgen�gliche Begr�ndung �berhaupt eingetreten werden kann.
Es verbleiben zwei noch nicht behandelte Willk�r- bzw. Geh�rsr�gen gegen die Erw�gungen des Kassationsgerichts.
13.1 Die Beschwerdef�hrerin wirft dem Kassationsgericht Willk�r resp. eine Geh�rsverletzung "im Zusammenhang mit der Anerkennung des Grundlohnes durch die Beschwerdegegnerin" vor und kritisiert die Erw�gung 5.1.2.3 des angefochtenen Zirkulationsbeschlusses. Was sie unter diesem Titel ausf�hrt, kann indessen nicht nachvollzogen werden und stellt jedenfalls keine pr�zise Begr�ndung einer Verfassungsr�ge dar (vgl. Erw�gung 3). Namentlich wird nicht klar angegeben, auf welchen "Grundlohn" sich die Ausf�hrungen der Beschwerdef�hrerin beziehen. Das w�re aber relevant, da die Bestreitungslage offenbar betreffend das monatliche Bruttoeinkommen im Unfallzeitpunkt und die Jahresbruttoeinkommen nicht die gleiche zu sein scheint. Auf diese Ausf�hrungen kann daher mangels rechtsgen�glicher Begr�ndung nicht eingetreten werden. Ohnehin bedeutet der Schluss des Kassationsgerichts, es werde in der Beschwerdeschrift nicht gen�gend substanziiert geltend gemacht, dass dem obergerichtlichen Urteil betreffend das angesprochene Thema ein Nichtigkeitsgrund zugrunde liege, noch keine Verletzung des rechtlichen Geh�rs.
13.2 Nicht einzutreten ist auch auf die R�ge mit dem Titel "Verletzung des rechtlichen Geh�rs durch die Verweigerung der Zulassung von Zusatzfragen". Die Beschwerdef�hrerin vermengt hier die Vorw�rfe an das Kassationsgericht und diejenigen an das Obergericht in unzul�ssiger Weise miteinander und unterbreitet dem Bundesgericht weitgehend bloss appellatorische Kritik (vgl. Erw�gung 3). Die Vorinstanzen haben einl�sslich begr�ndet, weshalb die Nichtzulassung der Erg�nzungsfragen an den Experten H.________ nicht zu beanstanden sei. Die Beschwerdef�hrerin erl�utert ihre abweichende Meinung, unterl�sst es aber, pr�zise aufzuzeigen, inwiefern das Kassationsgericht ihr rechtliches Geh�r verletzt haben soll.
Die Beschwerde erweist sich gr�sstenteils als unbegr�ndet, soweit darauf einzutreten ist. Einzig in Bezug auf die Berechnung des bisherigen Erwerbsschadens auf den Zeitpunkt des Urteilstags ist die Beschwerde begr�ndet (Erw�gung 9). Wegen dieses Punktes ist die Beschwerde teilweise gutzuheissen und das Urteil des Obergerichts aufzuheben. Die Sache ist an das Obergericht im Sinne der Erw�gungen zur�ckzuweisen, damit dieses die Berechnung des bisherigen Erwerbsschadens korrekt auf den Urteilszeitpunkt (27. Oktober 2009) und die daraus folgenden Korrekturen der Berechnung des Schadens samt Zins vornimmt.
Die Beschwerdef�hrerin obsiegt demnach in marginalem Umfang, w�hrend sie gr�sstenteils mit ihrer Beschwerde unterliegt. Bei diesem Ausgang des Verfahrens erscheint es gerechtfertigt, ihr die Kosten- und Entsch�digungsfolgen vollumf�nglich aufzuerlegen, zumal sich die Beschwerdegegnerin nicht gegen die Gutheissung der Beschwerde im einzig berechtigten Punkt wehrte (Art. 66 Abs. 1 und Art. 68 Abs. 2 BGG).
Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen und das Urteil des Obergerichts des Kantons Z�rich vom 27. Oktober 2009 aufgehoben. Die Sache wird zur Neuberechnung im Sinne der Erw�gungen (Verschiebung des Rechnungstages auf den 27. Oktober 2009) an das Obergericht zur�ckgewiesen.