Source: https://www.mittelelbe-foerderverein.de/verein/satzung/
Timestamp: 2019-02-18 15:20:30
Document Index: 305117840

Matched Legal Cases: ['§10', '§ 1', '§ 2', '§ 26', '§ 30', '§10']

satzung | FÖLV
§10 Revisionskommission
Der Verein führt den Namen Förder- und Landschaftspflegeverein Biosphärenreservat „Mittelelbe“ e.V. (abgekürzt: FÖLV).
Der Zweck des Vereins findet seine Grundlage in der Verwirklichung der im § 1 und § 2 des Naturschutzgesetzes des Landes Sachsen-Anhalt genannten Ziele und Grundsätze in seiner jeweils gültigen Fassung.
Der Förder- und Landschaftspflegeverein Biosphärenreservat „Mittelelbe“ e.V. unterstützt als Förderverein die Entwicklung des Biosphärenreservats Mittelelbe im Raum des gesamten Elbtales im Land Sachsen-Anhalt zu einem vorbildlich gestalteten Großreservat in der Bundesrepublik Deutschland als Teil des internationalen Netzes von Biosphärenreservaten im Rahmen des UNESCO-Forschungsprogramms „Mensch und Biosphäre“ und fördert die Ausgestaltung des Biosphärenreservats zu einem international bedeutsamen Reservat für wissenschaftliche Forschung, Erziehung und Bildung.
Der Förder- und Landschaftspflegeverein Biosphärenreservat „Mittelelbe“ e.V. unterstützt als Landschaftspflegeverein die Entwicklung des Biosphärenreservats Mittelelbe im Raum des Elbtales zwischen Magdeburg und Wittenberg im Land Sachsen-Anhalt sowie im Bereich der Unteren Mulde.
Der Verein setzt sich ein für die Bewahrung der vorhandenen Arten- und Formenmannigfaltigkeit, der Biotopvielfalt und die Pflege der wertvollen Kulturlandschaften und die Denkmalpflege, insbesondere des Dessau-Wörlitzer Gartenreichs und seiner Bauten.
Die Entwicklung des Biosphärenreservats wird durch die Beurteilung von Entwicklungskonzepten unterstützt, um die Durchsetzung ökologischer und denkmalpflegerischer Prinzipien bei der Planung und Entwicklung des Reservats zu fördern.
Die Beschaffung und Verwaltung von Fördermitteln, Spenden und anderen Zuwendungen dienen der Unterstützung von Projekten zur Erforschung und Entwicklung des Reservats und zur Förderung von Einzelmaßnahmen des Naturschutzes und der Landschaftspflege im Biosphärenreservat Mittelelbe.
Änderungen des Vereinszwecks können nur durch eine Mitgliederversammlung beschlossen werden und erfordern eine Mehrheit von neun Zehntel der abgegebenen Stimmen.
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigter Zweck“ der Abgabenordnung. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.
Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vermögen des Vereins an die Verwaltung des Biosphärenreservats Mittelelbe, die es entsprechend der Zwecke und Aufgaben des Vereins zu verwenden hat.
Der Verein besteht aus natürlichen und juristischen Personen sowie aus Ehren- und Fördermitgliedern, die sich den Zielen des Vereins verpflichtet fühlen und sich für deren Verwirklichung einsetzen. Der Verein hat ordentliche und fördernde Mitglieder.
Auf Vorschlag des Vorstandes kann die Mitgliederversammlung natürliche und juristische Personen als Ehrenmitglieder ernennen, die sich durch besondere Leistungen um den Verein verdient gemacht haben. Sie haben dieselben Rechte wie andere Mitglieder. Ehrenmitglieder sind vom Mitgliedsbeitrag befreit.
Fördernde Mitglieder zahlen regulären Mitgliedsbeitrag. Zusätzlich spenden fördernde Mitglieder unterschiedliche Beiträge, deren Mindesthöhe der Vorstand empfiehlt.
Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand. Die Mitgliedschaft endet mit dem Kalenderjahr. Der Beitrag ist für das laufende Jahr noch zu zahlen.
drei Jahre mit der Zahlung von Beiträgen, Umlagen oder sonstigen finanziellen Verpflichtungen gegenüber dem Verein im Rückstand ist und trotz schriftlicher Mahnung nicht innerhalb von drei Monaten seinen Verpflichtungen nachkommt
Der Ausschluss ist durch die Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von zwei Dritteln zu bestätigen.
Höhe und Fälligkeit von Jahresbeiträgen und Umlagen werden in einer Beitragsordnung von der Mitgliederversammlung festgelegt.
Mitglieder, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, und Ehrenmitglieder sind von der Pflicht der Zahlung von Beiträgen und Umlagen befreit.
zwei Stellvertretern und
ein bis drei Vertreter aus Naturschutzverbänden und der Denkmalpflege,
ein bis drei Vertreter aus Kommunen und Sonstigen und
ein bis drei Vertreter der Land- und Forstwirtschaft.
Diese werden von der Mitgliederversammlung in drei getrennten Listen
Der Vorstand wählt aus jeder Liste eine Person in den Vorstand im Sinne § 26 BGB. Jeder vertritt allein. In den Vorstand gewählte Mitarbeiter des Vereins dürfen nicht im geschäftsführenden Vorstand tätig sein.
Vorbereitung und Aufstellung des Haushaltsplanes, Buchführung, Erstellung des Jahresberichtes
Die Mitglieder des Vorstandes werden von der Mitgliederversammlung jeweils einzeln für die Dauer von zwei Jahren gewählt; Wiederwahl ist zulässig. Der Vorstand bleibt auch nach Ablauf seiner Amtszeit bis zur Neuwahl im Amt. Zu Vorstandsmitgliedern können nur Mitglieder des Vereins gewählt werden. Mit Beendigung der Mitgliedschaft im Verein endet auch das Amt eines Vorstandsmitgliedes.
Scheidet ein Mitglied des Vorstandes vorzeitig aus, so kann durch den Vorstand für die restliche Amtsdauer ein Nachfolger benannt werden.
Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Mehrheit seiner Mitglieder anwesend sind. Bei der Beschlussfassung gilt das Mehrheitsprinzip. Bei Stimmengleichheit entscheidet der Vorsitzende.
Die Arbeit des Vorstandes wird von einer Geschäftsordnung geregelt.
Der Vorstand kann die Geschäftsführung des Vereins gemäß § 30 Abs. 1 BGB einer natürlichen Person, die nicht Mitglied des Vereins sein muss, übertragen.
Die Aufgaben der Geschäftsführung werden durch eine vom Vorstand zu beschließende Geschäftsordnung geregelt.
Die Besetzung der Geschäftsführung kann nicht durch ein Mitglied des Vereins wahrgenommen werden, das in anderen Vereinsgremien tätig ist.
Der/die GeschäftsführeIn ist dem / der Vereinsvorsitzenden weisungsgebunden.
§10 Revisionskommision
Durch die Mitgliederversammlung sind zwei Personen in die Revisionskommission zu wählen. Zu Revisionskommissionsmitgliedern können nur Mitglieder des Vereins, jedoch keine Mitarbeiter des Vereins, gewählt werden.
Sie realisiert im Auftrage der Mitgliederversammlung die Kontrolle über die Geschäftsfühung, die Einhaltung der Satzungsvorschriften und der getroffenen Beschlüsse.
Ihre Tätigkeit ist gegenüber der Mitgliederversammlung rechenschaftspflichtig.
Die Mitglieder der Revisionskommission sind berechtigt, an den Vorstandssitzungen teilzunehmen.
Der Beirat besteht aus einem Fachausschuss, dessen 5 bis 8 Mitglieder besondere Erfahrungen und Kenntnisse auf dem Gebiet des Natur- und Umweltschutzes, der Landschafts- und Denkmalpflege haben.
Der Beirat hat insbesondere folgende Aufgaben und Befugnisse:
Mitgliederversammlung und Vorstand wissenschaftlich zu beraten,
Entwicklungskonzepte für das Reservat oder Teilgebiete zu beurteilen.
Bestätigung des Jahresberichtes des Vorstandes und Entlastung des Vorstandes
Bestätigung des Berichtes der Revisionskommission und Entlastung seiner Mitglieder
Festsetzung der Höhe der Mitgliedsbeiträge und einer Beitragsordnung
Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal jährlich statt. Die Mitglieder sind mindestens 14 Tage zuvor schriftlich unter Bekanntgabe der Tagesordnung einzuladen.
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist vom Vorstand einzuberufen, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn ein Zehntel der Mitglieder dies schriftlich unter Angabe der Gründe beantragt.
Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, unabhängig von der Zahl der erschienenen Vereinsmitglieder.
Die Mitgliederversammlung fasst, soweit nicht andere Regelungen in der Satzung davon abweichen, Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Stimmenenthaltungen gelten als ungültige Stimmen.
Auf Antrag der einfachen Mehrheit der Anwesenden muss eine geheime Abstimmung erfolgen.
Über Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das von zwei Vorstandsmitgliedern zu unterzeichnen ist.
Änderungen der Satzung können von der Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von zwei Dritteln der anwesenden Mitglieder beschlossen werden. Ein Antrag auf Satzungsänderung muss den Mitgliedern mit der Einladung bekanntgegeben und begründet werden.
(beschlossen auf der Mitgliederversammlung am 16.11.2007)