Source: http://tobiasthelen.de/?p=713
Timestamp: 2019-07-19 02:08:30
Document Index: 313628565

Matched Legal Cases: ['§52', 'BGH', '§ 84', '§ 52', '§ 83', '§5']

Digitalbürokratie und das Geschäftsmodell “Lehrbuch” | thēleprompt
Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in §52a, E-Learning, schilda von Tobias Thelen. Permanenter Link des Eintrags.
3 Gedanken zu „Digitalbürokratie und das Geschäftsmodell “Lehrbuch”“
Florian Sprenger sagte am 10. November 2016 um 18:50 :
Vielen Dank für diesen hilfreichen Beitrag! Sie schreiben, dass die VG Wort mittels der Einzelmeldung Beträge direkt an jene Lehrbuch-Urheber ausschütten will, deren Texte genutzt werden. Ich habe dazu im Internet nirgendwo weitere Informationen gefunden – weder bei der VG Wort noch im BGH-Urteil. Ich bin auch gar nicht sicher, ob sich diese direkte Weiterverteilung mit der korporativen Verfassung der VG Wort vereinbaren ließe. Können Sie genauere Angaben dazu machen?
Tobias Thelen sagte am 10. November 2016 um 21:37 :
Neben entsprechenden mehrfachen mündlichen Aussagen beider VG-Wort-Geschäftsführer steht folgendes im aktuellen Verteilungsplan der VG Wort (Fassung vom 4.6.2016, s. http://www.vgwort.de/publikationen-dokumente/verteilungsplaene.html):
§ 84 Verteilung der Einnahmen für Nutzungen an Hochschulen
1. Die VG WORT nimmt die Ausschüttung aus dem Aufkommen der Sparte öffentliche Zugänglichmachung für Unterricht und Forschung (§ 52a UrhG) für Nutzungen an Hochschulen an diejenigen Urheber und Verlage vor, welche aufgrund der Meldungen der Hochschulen als die Berechtigten festgestellt werden.
2. Vergütungen für Nutzungen, die individuell nicht zugeordnet werden können, werden entsprechend der für Nutzungen an Schulen geltenden Regelungen des § 83 Abs. 1 und 2 verteilt.
Eine nutzungs- bzw. meldungsbezogene Ausschüttung findet sich insgesamt an mehreren Stellen, allgemein z.B in §5 Abs. 5.
Florian Sprenger sagte am 12. November 2016 um 01:25 :
Danke für die Antwort, das habe ich wohl übersehen.