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Timestamp: 2016-10-28 00:54:54
Document Index: 106576455

Matched Legal Cases: ['BGE', 'BGE', 'Art. 69', 'BGE', 'BGE', 'Art. 28', 'Art. 27', 'Art. 28', 'Art. 27', 'Art. 163', 'BGE', 'Art. 163', 'BGE', 'Art. 28', 'Art. 27', 'Art. 27', 'BGE', 'Art. 88', 'Art. 29', 'Art. 29']

Pr�sident Borella, Bundesrichter Meyer und nebenamtlicher Richter Weber; Gerichtsschreiberin Hofer
S.________, 1957, Beschwerdef�hrerin, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Andr� Largier, Sonneggstrasse 55, 8023 Z�rich,
Die 1957 geborene S.________ ist verheiratet und Mutter von drei Kindern (geboren 1977, 1985 und 1994). Seit April 1987 war sie nebst der Besorgung des Haushalts stundenweise als Spetterin in der Verwaltung Q.________ t�tig, bis ihr die Stelle aus gesundheitlichen Gr�nden auf Ende Oktober 1996 gek�ndigt wurde. Seither geht sie keiner Erwerbst�tigkeit mehr nach.
Am 16. September 1996 meldete sich S.________ ein erstes Mal bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an und machte dabei R�ckenbeschwerden geltend. Nach Abkl�rung der medizinischen und erwerblichen Verh�ltnisse wies die IV-Stelle des Kantons Z�rich das Leistungsbegehren mit Verf�gung vom 27. Juni 1997 mangels eines rentenbegr�ndenden Invalidit�tsgrades ab.
Bei einem Autounfall in Italien am 21. August 1998 erlitt die Versicherte eine Wirbelfraktur und eine Gehirnersch�tterung. Mit Gesuch vom 2. Juli 1999 meldete sie sich erneut bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle zog die Akten der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) bei und nahm eine Abkl�rung der hauswirtschaftlichen Verh�ltnisse an Ort und Stelle vor, �ber deren Ergebnisse am 7. Februar 2000 Bericht erstattet wurde. Danach besteht bei der Haushaltt�tigkeit eine Beeintr�chtigung von 35 %. Des Weitern holte sie die Berichte der Klinik X.________ vom 28. Juli 1999 und 22. M�rz 2000 ein und veranlasste ein psychiatrisches Gutachten durch Dr. med. R.________, welches am 30. August 2000 erging. Der Psychiater diagnostizierte eine somatoforme Schmerzst�rung (ICD-10 F45.4). Wegen dieser Beeintr�chtigung sei die Versicherte f�r jegliche ausserh�usliche Erwerbst�tigkeit zu 100 % arbeitsunf�hig, w�hrend die Einschr�nkung im Haushalt im Bereich von 30 % liegen d�rfte. Mit Verf�gung vom 25. Juni 2001 sprach die IV-Stelle S.________ mit Wirkung ab 1. August 1999 eine halbe Invalidenrente bei einem nach der gemischten Methode ermittelten Invalidit�tsgrad von 50 % zu. Das Verh�ltnis zwischen Erwerbs- und Nichterwerbsbereich gewichtete sie mit 24 % zu 76 % bei einer vollen Arbeitsunf�higkeit in der erwerblichen und einer Beeintr�chtigung von 35 % in der hauswirtschaftlichen T�tigkeit.
Beschwerdeweise liess S.________ die Zusprechung einer ganzen Invalidenrente ab August 1999 beantragen. Das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich nahm eine neue Gewichtung des erwerblichen Bereichs auf 43 % bis Juli 2000 und auf 50 % ab August 2000 vor. Bei einer vollen Arbeitsunf�higkeit im Bereich Erwerbst�tigkeit und einer Einschr�nkung von 35 % im Haushaltbereich ermittelte es einen Invalidit�tsgrad von 63 % (100 % x 0,43 + 35 % x 0,57) f�r die Zeit von August 1999 bis Juli 2000 und einen Invalidit�tsgrad von 67,5 % (100 % x 0,50 + 35 % x 0,50) ab August 2000. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde hob das kantonale Gericht die Verf�gung vom 25. Juni 2001 auf mit der Feststellung, dass S.________ f�r die Zeit von August 1999 bis Oktober 2000 Anspruch auf eine halbe und ab November 2000 auf eine ganze Rente der Invalidenversicherung hat (Entscheid vom 21. August 2002).
Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde l�sst S.________ beantragen, in Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheids sei ihr zumindest auch f�r die Zeit von August 1999 bis Oktober 2000 eine ganze Invalidenrente zuzusprechen.
Am 1. Januar 2003 ist das Bundesgesetz �ber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 in Kraft getreten. Mit ihm sind zahlreiche Bestimmungen im Invalidenversicherungsbereich ge�ndert worden. Weil in zeitlicher Hinsicht grunds�tzlich diejenigen Rechtss�tze massgebend sind, die bei der Erf�llung des zu Rechtsfolgen f�hrenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 127 V 467 Erw. 1), und weil ferner das Sozialversicherungsgericht bei der Beurteilung eines Falles grunds�tzlich auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses der streitigen Verf�gung (hier: 25. Juni 2001) eingetretenen Sachverhalt (BGE 121 V 366 Erw. 1b) abstellt, sind im vorliegenden Fall die bis zum 31. Dezember 2002 geltenden Bestimmungen anwendbar.
Im kantonalen Gerichtsentscheid werden die f�r den Rentenanspruch in der Invalidenversicherung geltenden Voraussetzungen und die f�r die Invalidit�tsbemessung bei Teilerwerbst�tigen massgebenden Regeln zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen. Dasselbe gilt f�r die vorinstanzlichen Ausf�hrungen �ber das Vorgehen bei einer Neuanmeldung, den Beginn des Rentenanspruchs, die Aufgabe des Arztes und der �rztin im Rahmen der Invalidit�tsbemessung und den Beweiswert von Arztberichten.
Beizuf�gen ist, dass die von der Invalidenversicherung nach den Verwaltungsweisungen des Bundesamtes f�r Sozialversicherung (Kreisschreiben �ber Invalidit�t und Hilflosigkeit [KSIH]) eingeholten Abkl�rungsberichte im Haushalt eine geeignete und im Regelfall gen�gende Grundlage f�r die Invalidit�tsbemessung im Haushalt darstellen (AHI 1997 S. 291 Erw. 4a, ZAK 1986 S. 235 Erw. 2d). F�r den Beweiswert des Berichts �ber die in Art. 69 Abs. 2 IVV vorgesehene Abkl�rung an Ort und Stelle gelten die Grunds�tze zur Beweiskraft von Arztberichten gem�ss BGE 125 V 352 Erw. 3a analog. Das Gericht greift, sofern der Bericht eine zuverl�ssige Entscheidungsgrundlage im Sinne der Rechtsprechung darstellt, in das Ermessen der die Abkl�rung t�tigenden Person nur ein, wenn klar feststellbare Fehleinsch�tzungen vorliegen (BGE 128 V 93 Erw. 4). So wenig wie bei der Bemessung des Einkommensvergleichs nach Art. 28 Abs. 2 IVG ist beim Bet�tigungsvergleich nach Art. 27 IVV die medizinisch-theoretische Sch�tzung der Arbeitsunf�higkeit ausschlaggebend, sondern einzig das Ausmass der aus der gesundheitlichen Beeintr�chtigung effektiv resultierenden Leistungsverminderung. Massgebend ist die Unm�glichkeit, sich im bisherigen Aufgabenbereich zu bet�tigen, was unter Ber�cksichtigung der konkreten Verh�ltnisse im Einzelfall festzustellen ist. Der Beizug eines Arztes, der sich zu den einzelnen Positionen der Haushaltf�hrung unter dem Gesichtswinkel der Zumutbarkeit zu �ussern hat, ist nur in Ausnahmef�llen, insbesondere bei unglaubw�rdigen Angaben der versicherten Person, die im Widerspruch zu den �rztlichen Befunden stehen, notwendig (AHI 2001 S. 161 Erw. 3c). Einer fach�rztlichen Stellungnahme bedarf es allenfalls dann, wenn psychische Leiden mit Auswirkung auf die Arbeitsf�higkeit vorliegen, weil der Abkl�rungsbericht f�r Hausfrauen vorwiegend auf die Behinderung infolge k�rperlicher Gebrechen ausgerichtet ist (Urteil S. vom 28. Februar 2003, I 685/02).
Streitig ist, ob der Beschwerdef�hrerin f�r die Zeit von August 1999 bis Oktober 2000 eine ganze anstelle der zugesprochenen halben Invalidenrente zusteht. Dabei ist unbestritten, dass sie als teilerwerbst�tige Hausfrau zu qualifizieren und die Invalidit�tsbemessung nach der gemischten Methode gem�ss Art. 28 Abs. 2 IVG und Art. 27bis Abs. 1 IVV zu erfolgen hat. Unbestritten ist des Weitern die vorinstanzliche Feststellung, wonach f�r die zur Diskussion stehende Zeit von einem Besch�ftigungsanteil im Bereich Erwerbst�tigkeit von 43 % und im Bereich Haushalt von 57 % auszugehen ist und die Versicherte aus gesundheitlichen Gr�nden keiner Erwerbst�tigkeit mehr nachzugehen vermag. Zu pr�fen bleibt, inwieweit sie bei der T�tigkeit im Haushalt beeintr�chtigt ist. W�hrend Verwaltung und Vorinstanz eine Einschr�nkung im Haushalt von 35 % angenommen haben, macht die Versicherte geltend, diese betrage mindestens 42 %, was zu einer Gesamtinvalidit�t von 66,94 % (100 % x 0,43 + 42 % x 0,57) und damit zum Anspruch auf eine ganze Invalidenrente f�hre.
4.1 Die Beschwerdef�hrerin macht geltend, auf den Abkl�rungsbericht Haushalt vom 7. Februar 2000 k�nne nicht abgestellt werden, weil dieser im Wesentlichen auf der Annahme einer schadenmindernden Mitarbeit der Familienangeh�rigen beruhe, indem in praktisch allen T�tigkeitsbereichen auf deren Mithilfe bei den Haushaltarbeiten verwiesen werde. Die dem Haftpflichtrecht nachgebildete Schadenminderungspflicht treffe indessen nur die versicherte Person selber. Abgesehen davon, dass der Ehemann seit dem Autounfall gesundheitlich ebenfalls stark beeintr�chtig sei, k�nne vom Ehepartner nicht verlangt werden, gest�tzt auf Art. 163 Abs. 2 und 3 ZGB vermehrt im Haushalt mitzuarbeiten, um so den Schaden zu mindern. Auch die Tochter k�nne nicht mithelfen, da auch sie seit dem Unfall gesundheitliche Probleme habe. Des Weitern bezeichnet es die Beschwerdef�hrerin als nicht nachvollziehbar, dass die Einschr�nkung im Haushalt lediglich auf 35 % festgesetzt worden sei, w�hrend ihr die �rzte f�r die T�tigkeit als Raumpflegerin eine volle Arbeitsunf�higkeit attestiert h�tten.
4.2 Nach der Rechtsprechung des Eidgen�ssischen Versicherungsgerichts trifft invalide Hausfrauen grunds�tzlich eine Schadenminderungspflicht, indem sie im Rahmen des M�glichen und Zumutbaren Verfahrensweisen zu entwickeln haben, welche die Auswirkungen ihrer Behinderung im hauswirtschaftlichen Aufgabenbereich reduzieren und die ihnen eine m�glichst vollst�ndige und unabh�ngige Erledigung der Haushaltarbeiten erm�glichen. Kann die versicherte Person wegen ihrer Behinderung gewisse Haushaltarbeiten nur noch m�hsam und mit viel h�herem Zeitaufwand erledigen, so muss sie in erster Linie ihre Arbeit einteilen und in �blichem Umfang die Mithilfe von Familienangeh�rigen in Anspruch nehmen. Der Mehraufwand ist f�r die Invalidit�tsbemessung nur relevant, wenn die versicherte Person w�hrend einer zumutbaren Normalarbeitszeit im Haushalt nicht mehr alle Arbeiten bew�ltigen kann und daher in wesentlichem Masse auf Fremdhilfe angewiesen ist (ZAK 1984 S. 139 Erw. 5; Meyer-Blaser, Die Rechtsprechung des Bundesgerichts zum IVG, Z�rich 1997, S. 222).
4.3 Im Zusammenhang mit der Berechnung des Haushaltschadens im Motorfahrzeughaftpflichtprozess hat das Bundesgericht aus haftpflichtrechtlicher Sicht in dem von der Beschwerdef�hrerin erw�hnten BGE 127 III 403 festgehalten, der Schaden aus eingeschr�nkter oder entfallener Arbeitsf�higkeit zur F�hrung des Haushalts werde nicht bloss ersetzt, wenn konkret Kosten f�r Haushalthilfen erwachsen, die wegen des Ausfalls der Haushalt f�hrenden Person beigezogen werden; auszugleichen sei vielmehr der wirtschaftliche Wertverlust, der durch die Beeintr�chtigung der Arbeitsf�higkeit im Haushalt entstanden sei, und zwar unabh�ngig davon, ob dieser Wertverlust zur Anstellung einer Ersatzkraft, zu vermehrtem Aufwand der Teilinvaliden, zu zus�tzlicher Beanspruchung der Angeh�rigen oder zur Hinnahme von Qualit�tsverlusten f�hre. Sodann hat das Bundesgericht erwogen, aus der abstrakten Berechnung des Haushaltschadens und der Entsch�digung auch der durch den Entzug familienrechtlicher Beitragsleistungen reflexweise gesch�digten Personen ergebe sich, dass vom Ehepartner nicht verlangt werden k�nne, zur Schadensminderung vermehrt an Haushaltarbeiten beizutragen. Hingegen sei eine auf schadensfremden Gr�nden beruhende Ver�nderung der Aufgabenteilung gem�ss Art. 163 Abs. 2 und 3 ZGB durchaus beachtlich. Danach h�tten sich die Ehegatten �ber ihre Beitr�ge unter Ber�cksichtigung der Bed�rfnisse der ehelichen Gemeinschaft und ihrer pers�nlichen Umst�nde zu verst�ndigen. K�men sie insofern �berein, den durch Geldzahlung oder Mithilfe im Gewerbe des andern zu erbringenden Beitrag eines Ehegatten zu erh�hen, so verstehe sich von selbst, dass dessen durch Haushaltf�hrung zu erbringender Beitrag sich entsprechend vermindere (BGE 127 III 405 Erw. 4b).
4.4 Bei nichterwerbst�tigen Versicherten, so namentlich im Haushalt t�tigen Personen, wird f�r die Bemessung der Invalidit�t darauf abgestellt, in welchem Masse sie behindert sind, sich im bisherigen Aufgabenbereich zu bet�tigen (Art. 28 Abs. 3 IVG in Verbindung mit Art. 27 Abs. 1 IVV), was unter Ber�cksichtigung der konkreten Verh�ltnisse im Einzelfall festzustellen ist. Als Aufgabenbereich der im Haushalt t�tigen Personen gilt die �bliche T�tigkeit im Haushalt und die Erziehung der Kinder (Art. 27 Abs. 2 IVV). Mit Bezug auf die Schadenminderungspflicht ist massgebend, dass die rentenansprechende Person im Haushalt diejenigen Hilfestellungen seitens der Familienangeh�rigen in Anspruch nehmen kann, welche von diesen aufgrund der familienintern gew�hlten Aufgaben- und Rollenverteilung �blicherweise geleistet werden. Dem entspricht auch das KSIH, gem�ss dessen Rz 3098 die im Haushalt t�tige Person die Mithilfe von Familienangeh�rigen, soweit dies den �blichen Umfang nicht �berschreitet, in Anspruch zu nehmen hat. Keinesfalls darf unter dem Titel der Schadenminderungspflicht die Bew�ltigung der Haushaltt�tigkeit in einzelnen Funktionen oder insgesamt auf die �brigen Familienmitglieder �berw�lzt werden mit der Folge, dass gleichsam bei jeder festgestellten Einschr�nkung danach gefragt werden m�sste, ob sich ein Familienmitglied finden l�sst, das allenfalls f�r eine ersatzweise Ausf�hrung der entsprechenden Teilfunktion in Frage kommt. Im nicht ver�ffentlichten Urteil C. vom 8. November 1993 (I 407/92) hat das Gericht erwogen, die im Rahmen der Invalidit�tsbemessung bei einer im Haushalt t�tigen Person zu ber�cksichtigende Mithilfe von Familienangeh�rigen (insbesondere der Kinder) gehe weiter als die ohne Gesundheitssch�digung �blicherweise zu erwartende Unterst�tzung (ebenso Urteile S. vom 28. Februar 2003 [I 685/02] und S. vom 4. September 2001 [I 175/01]; vgl. auch Meyer-Blaser, a.a.O., S. 223). Daraus kann gegebenenfalls ein gef�lschtes Bild von der tats�chlichen Behinderung der leistungsansprechenden Person resultieren. Ob an dieser restriktiven Praxis, welche letztlich auf der �berlegung beruht, dass im Rahmen der Schadenminderungspflicht danach zu fragen ist, wie sich eine vern�nftige Familiengemeinschaft einrichten w�rde, wenn keine Versicherungsleistungen zu erwarten w�ren, festzuhalten ist, braucht in diesem Verfahren aus den nachstehenden Gr�nden nicht entschieden zu werden.
5.1 Die Beschwerdef�hrerin w�re in der fraglichen Zeit von August 1999 bis Juli 2000 ohne Gesundheitsschaden im Rahmen eines Pensums von 43 % ausserh�uslich t�tig gewesen. Infolge der gesundheitlich bedingten Aufgabe der Teilzeiterwerbst�tigkeit gewann sie mehr Freiraum f�r die Erledigung der Aufgaben im Haushalt, die sie nicht mehr in der bisher �blichen Zeit zu bew�ltigen hatte. Sie kann sich die Arbeit besser einteilen, Pausen einlegen und nicht regelm�ssig anfallende T�tigkeiten aufschieben. Dies gilt, entgegen der in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vertretenen Auffassung, namentlich auch f�r den Bereich "Ern�hrung", in welchem der Aufwand durch den Kauf von einfach zuzubereitenden Nahrungsmitteln stark eingegrenzt werden kann. Soweit der erh�hte Zeitaufwand jedoch dazu f�hrt, dass die Versicherte w�hrend einer zumutbaren Normalarbeitszeit im Haushalt nicht mehr alle Arbeiten erledigen kann und daher in wesentlichem Umfang auf Fremdhilfe angewiesen ist, ist ihr dies als invalidit�tsbedingter Ausfall anzurechnen (ZAK 1984 S. 140 Erw. 5).
5.2 Gem�ss Abkl�rungsbericht Haushalt vom 7. Februar 2000 hilft eine Nichte aus Italien t�glich w�hrend vier bis f�nf Stunden im Haushalt mit, was von der Versicherung Y.________ bezahlt werde. Dazu gilt es festzuhalten, dass die 1994 geborene Tochter, welche seit dem Unfall vom 21. August 1998 an den Folgen eines Sch�del-Hirntraumas leidet, besonderer erzieherischer Zuwendung bedarf. Die Angaben im Haushaltbericht lassen darauf schliessen, dass ein wesentlicher Teil der Mithilfe der Nichte diesem Umstand zuzurechnen ist. So fallen beispielsweise die bei der Position "Ern�hrung" erw�hnten T�tigkeiten, welche unter anderem von der Nichte verrichtet werden (Boden aufnehmen, schwere T�pfe heben und reinigen, Fensterreinigung, Grobreinigung von K�chenschr�nken), nicht jeden Tag an. Auch die im Aufgabenbereich "W�sche und Kleiderpflege" erw�hnte Mithilfe beim B�geln vermag die gesamte zeitliche Beanspruchung der Fremdhilfe nicht zu begr�nden. Dies w�re selbst dann nicht der Fall, wenn die Nichte auch noch weitere Hilfestellungen wie Staubsaugen, B�den aufnehmen oder sonstige Reinigungsarbeiten �bernehmen w�rde. Soweit die von der Versicherung Y.________ entsch�digte Dritthilfe den durch die gleichzeitig mit der Versicherten verunfallten Tochter bedingten Mehraufwand betrifft, ist dieser Anteil nicht (zus�tzlich) als Leistungseinschr�nkung in den Bet�tigungsvergleich der Beschwerdef�hrerin miteinzubeziehen.
5.3 Sodann enth�lt der Abkl�rungsbericht Haushalt bei verschiedenen Positionen den Hinweis auf die Mithilfe des Ehemannes und des 1985 geborenen Sohnes im Rahmen der Schadenminderungspflicht. Der Beschwerdef�hrerin geht dies zu weit. Ihre in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde ge�usserte Kritik beschr�nkt sich indessen auf die generelle Zul�ssigkeit der Ber�cksichtigung von T�tigkeiten von andern Familienmitgliedern, ohne dass sie im Einzelnen darlegen w�rde, mit Bezug auf welche Arbeiten die Berichterstatterin von einer das �bliche Mass �bersteigenden Hilfestellung ausgegangen sein soll. Die Vorinstanz hat den Haushaltbericht vom 7. Februar 2000 als den Anforderungen der Rechtsprechung (BGE 128 V 93) gen�gendes Beweismittel bezeichnet, auf dessen Schlussfolgerungen abgestellt werden k�nne. Zu pr�fen ist, ob dies auch mit Blick auf die beanstandete Inanspruchnahme von Familienmitgliedern best�tigt werden kann. In Position Ziff. 6.1 "Haushaltf�hrung" (Planung, Organisation, Arbeitseinteilung, Kontrolle) wird festgehalten, die Versicherte k�nne diese Aufgabe mehrheitlich selber erledigen, doch sei sie wegen ihrer Vergesslichkeit auf die Hilfe des Ehemannes angewiesen. Dessen Inanspruchnahme h�lt sich aber offenbar in engen Grenzen, zumal die Abkl�rungsperson f�r diesen Teilbereich keine Einschr�nkung in Anschlag gebracht hat. Diese von der Beschwerdef�hrerin in ihrer Stellungnahme zum Vorbescheid vom 3. November 2000, in welcher sie zu einzelnen Positionen des Haushaltberichts Stellung genommen hat, unbeanstandet gelassene Betrachtungsweise l�sst sich umso mehr best�tigen, als sich dem Gutachten des Dr. med. R.________ vom 30. August 2000 zwar eine gewisse Depressivit�t und �ngstlichkeit mit Beschwerdeverdeutlichungstendenz, aber keine kognitiven St�rungen entnehmen lassen. Bez�glich der Position "Ern�hrung" (R�sten, Kochen, Reinigungsarbeiten in der K�che, Vorrat) erkl�rte die Versicherte gegen�ber der Berichterstatterin, abwaschen, abtrocknen, auf- und abtischen k�nne sie selber. Wenn im Haushaltbericht trotzdem festgehalten wird, eine gewisse Mithilfe in diesen T�tigkeiten k�nne vorausgesetzt werden, kann dies nur im Sinne eines allgemeinen Hinweises auf allf�llige Entlastungsm�glichkeiten verstanden werden. Die Verwaltung hat sich zudem nicht darauf beschr�nkt, auf die zumutbare Hilfe von Familienangeh�rigen und die von der Nichte verrichteten gr�sseren (Reinigungs)arbeiten in der K�che zu verweisen, sondern hat der Behinderung der Versicherten durch die Annahme einer Einschr�nkung von 35 % angemessen Rechnung getragen. Dasselbe gilt f�r den Aufgabenbereich "Einkauf und weitere Besorgungen", wo das Tragen von schwereren Sachen vom rund zwei Minuten entfernt gelegenen Einkaufszentrum in die Wohnung als zur Schadenminderungspflicht von Ehemann und Sohn geh�rend bezeichnet wurde, unter gleichzeitiger Annahme einer Einschr�nkung von 10 %. Bez�glich der Position "W�sche und Kleiderpflege" wird das Transportieren des Waschkorbes in den Keller und zur�ck in die Wohnung sowie das Schuheputzen als Obliegenheit der Familienangeh�rigen betrachtet, gleichzeitig aber auch eine Einschr�nkung von 60 % f�r diesen Teilbereich angenommen. Die im Bericht vermerkte Mitarbeit l�sst im Vergleich zu den in den einzelnen Positionen in Anschlag gebrachten Einschr�nkungen der Versicherten, welche gewichtet insgesamt 35 % entsprechen, den Schluss nicht zu, dass bei einem Wegfall der Mithilfe der Familienangeh�rigen �ber das �bliche Ausmass hinaus eine zus�tzliche Leistungseinschr�nkung im Haushaltbereich von insgesamt 6,5 % oder mehr und somit eine Gesamtinvalidit�t im hauswirtschaftlichen Aufgabenbereich von mindestens 42 % resultieren w�rde.
5.4 Das Ergebnis der Abkl�rung an Ort und Stelle steht zudem im Einklang mit der Beurteilung des Psychiaters Dr. med. R.________, welcher dieses �berpr�ft und im Gutachten vom 30. August 2000 ausdr�cklich best�tigt hat. Er selber bezeichnete die Einschr�nkung im Haushalt als im Bereich von 30 % liegend. Der Facharzt wurde auf Vorschlag der Abkl�rungsperson beigezogen, weil diese aufgrund der "farbigen" Schilderungen der Versicherten Zweifel daran hegte, ob deren Angaben mit dem medizinischen Befund �bereinstimmten. Die Beschwerdef�hrerin wendet zwar ein, die von der Verwaltung angenommene Einschr�nkung im Haushalt lasse sich mit der vollen Invalidit�t als Raumpflegerin nicht vereinbaren. Soweit Dr. med. R.________ wegen der somatoformen Schmerzst�rung und somit aus psychischen Gr�nden eine volle Arbeitsunf�higkeit f�r jegliche ausserh�usliche T�tigkeit attestiert hat, gilt es festzuhalten, dass sich das psychische Leiden in der Haushaltt�tigkeit, welche weitergehend im Rahmen der Familie und ohne �usseren Druck verrichtet werden kann, nicht in gleichem Masse auswirkt. Zwischen der Annahme einer vollen Arbeitsunf�higkeit in der Erwerbst�tigkeit und einer Beeintr�chtigung von lediglich 35 % im Haushalt besteht daher kein grunds�tzlicher Widerspruch. Bez�glich der somatischen Beschwerden bildet die hauswirtschaftliche Abkl�rung eine hinreichende Entscheidungsgrundlage (vgl. Erw�gung 2), zumal der Berichterstatterin die medizinischen Befunde bekannt waren und sich die Versicherte zu den Beschwerden �ussern konnte. Die �rzte der Klinik X.________ gingen in ihrem Bericht vom 22. M�rz 2000 aus rheumatologischer Sicht gar von einer vollen Arbeitsf�higkeit im Haushaltbereich aus.
Soweit die Beschwerdef�hrerin unter Hinweis auf Art. 88bis Abs. 1 lit. a IVV den Rentenbeginn bereits ab Juli 1999 festgesetzt haben will, gilt es festzuhalten, dass diese Bestimmung einen laufenden Rentenbezug voraussetzt und daher nicht anwendbar ist, wenn erstmals eine Invalidenrente zugesprochen wird. Im Rahmen einer Neuanmeldung richtet sich der Rentenbeginn vielmehr nach Art. 29 Abs. 1 lit. b IVG und ist angesichts des am 21. August 1998 erlittenen Unfalles auf August 1999 festzusetzen (Art. 29 Abs. 2 IVG).