Source: https://360.lexisnexis.at/d/rechtsnorm-ris/bbg_45_/L-10008713-P45
Timestamp: 2018-05-26 15:50:56
Document Index: 160402259

Matched Legal Cases: ['§ 45', '§ 45', '§ 41', '§ 10', '§ 10', '§ 49']

§ 45 BBG | Lexis 360®
§ 45 BBG
Aktuelle FassungIn Kraft seit 12.8.2014
1.6.2014 bis 11.08.2014 (BGBl. I Nr. 138/2013)
1.1.2014 bis 31.12.2013 (BGBl. I Nr. 51/2012)
1.1.2014 bis 31.05.2014 (BGBl. I Nr. 71/2013)
1.1.2011 bis 31.12.2013 (BGBl. I Nr. 111/2010)
1.9.1999 bis 31.12.2002 (BGBl. I Nr. 177/1999)
1.7.1994 bis 31.08.1999 (BGBl. Nr. 314/1994)
1.1.1994 bis 30.06.1994 (BGBl. Nr. 26/1994)
​(1) Anträge auf Ausstellung eines Behindertenpasses, auf Vornahme einer Zusatzeintragung oder auf Einschätzung des Grades der Behinderung sind unter Anschluß der erforderlichen Nachweise bei dem Bundesamt für Soziales und Behindertenwesen einzubringen.
​(2) Ein Bescheid ist nur dann zu erteilen, wenn einem Antrag gemäß Abs. 1 nicht stattgegeben, das Verfahren eingestellt (​§ 41 Abs. 3) oder der Pass eingezogen wird. Dem ausgestellten Behindertenpass kommt Bescheidcharakter zu.
​(3) In Verfahren auf Ausstellung eines Behindertenpasses, auf Vornahme von Zusatzeintragungen oder auf Einschätzung des Grades der Behinderung hat die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts durch den Senat zu erfolgen.
​(4) Bei Senatsentscheidungen in Verfahren gemäß Abs. 3 hat eine Vertreterin oder ein Vertreter der Interessenvertretung der Menschen mit Behinderung als fachkundige Laienrichterin oder fachkundiger Laienrichter mitzuwirken. Die fachkundigen Laienrichterinnen oder Laienrichter (Ersatzmitglieder) haben für die jeweiligen Agenden die erforderliche Qualifikation (insbesondere Fachkunde im Bereich des Sozialrechts) aufzuweisen.
​(5) Die im § 10 Abs. 1 Z 6 des Bundesbehindertengesetzes genannte Vereinigung entsendet die Vertreterin oder den Vertreter der Interessenvertretung der Menschen mit Behinderung. Hinsichtlich der Aufteilung des Nominierungsrechtes auf gleichartige Vereinigungen ist § 10 Abs. 2 des Bundesbehindertengesetzes anzuwenden. Für jede Vertreterin und jeden Vertreter ist jeweils auch die erforderliche Anzahl von Ersatzmitgliedern zu entsenden.
​(6) Reisekosten, die einem behinderten Menschen dadurch erwachsen, dass er im Zusammenhang mit einem Verfahren auf Ausstellung eines Behindertenpasses einer Ladung des Sozialministeriumservice Folge leistet, sind in dem im § 49 des Kriegsopferversorgungsgesetzes 1957 angeführten Umfang zu ersetzen. Der Ersatz der Reisekosten entfällt, wenn die Fahrtstrecke (Straßenkilometer) zwischen dem Wohnort und dem Ort der Untersuchung 50 km (einfache Strecke) nicht übersteigt.
​Zu dieser Bestimmung gibt es im HELP folgenden Artikel: Behindertenpass (T)
​Zu dieser Bestimmung gibt es im HELP folgenden Artikel: Behindertenpass (M)
​10008713
​NOR40163655