Source: http://gu-thue.de/material/itag/sozialrechtliche_Vorschriftensammlung.htm
Timestamp: 2018-11-14 04:20:43
Document Index: 184172051

Matched Legal Cases: ['§ 9', '§ 53', '§ 17', '§ 159', '§ 60', '§ 40', '§ 40', '§ 86']

Behinderung - SGB IX
SGB IX - Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen –
1. ihre seelische Gesundheit mit hoher Wahrscheinlichkeit länger als sechs
Monate von dem für ihr Lebensalter typischen Zustand abweicht, und
2. daher ihre Teilhabe am Leben in der Gesellschaft beeinträchtigt ist oder
eine solche Beeinträchtigung zu erwarten ist.
3. eines Arztes oder eines psychologischen Psychotherapeuten, der über
besondere Erfahrungen auf dem Gebiet seelischer Störungen bei Kindern und
Jugendlichen verfügt,
2. in Tageseinrichtungen für Kinder oder in anderen teilstationären
SGB XII § 9 Sozialhilfe nach der Besonderheit des Einzelfalles
Leistungsberechtigte nach § 53 können auf Antrag Leistungen der Eingliederungshilfe auch als Teil eines trägerübergreifenden Persönlichen Budgets erhalten.
§ 17 Abs. 2 bis 4 des Neunten Buches in Verbindung mit der Budgetverordnung und § 159 des Neunten Buches sind insoweit anzuwenden.
SGB XII § 60 Verordnungsermächtigung
Eingliederungshilfeverordnung (Auszug)
Die Hilfe zu einer angemessenen Schulbildung im Sinne des § 40 Abs. 1 Nr. 4 des Gesetzes
1. heilpädagogische sowie sonstige Maßnahmen zugunsten körperlich und geistig behinderter
Kinder und Jugendlicher, wenn die Maßnahmen erforderlich und geeignet sind, dem
behinderten Menschen den Schulbesuch im Rahmen der allgemeinen Schulpflicht zu
ermöglichen oder zu erleichtern,
2. Maßnahmen der Schulbildung zugunsten körperlich und geistig behinderter Kinder und
Jugendlicher, wenn die Maßnahmen erforderlich und geeignet sind, dem behinderten
Menschen eine im Rahmen der allgemeinen Schulpflicht üblicherweise erreichbare Bildung
3. Hilfe zum Besuch einer Realschule, eines Gymnasiums, einer Fachoberschule oder einer
Ausbildungsstätte, deren Ausbildungsabschluss dem einer der oben genannten Schulen
gleichgestellt ist, oder, soweit im Einzelfalle der Besuch einer solchen Schule oder
Ausbildungsstätte nicht zumutbar ist, sonstige Hilfe zur Vermittlung einer entsprechenden
Schulbildung; die Hilfe wird nur gewährt, wenn nach den Fähigkeiten und den Leistungen
des behinderten Menschen zu erwarten ist, dass er das Bildungsziel erreichen wird.
Schulische Ausbildung für einen Beruf
(1) Die Hilfe zur schulischen Ausbildung für einen angemessenen Beruf im Sinne des § 40 Abs.
1 Nr. 5 des Gesetzes umfasst vor allem Hilfe
6. zum Besuch sonstiger öffentlicher, staatlich anerkannter oder staatlich genehmigter
schulischer Ausbildungsstätten,
7. zur Ableistung eines Praktikums, das Voraussetzung für den Besuch einer Fachschule oder
einer Hochschule oder für die Berufszulassung ist,
8. zur Teilnahme am Fernunterricht; § 86 des Dritten Buches Sozialgesetzbuch gilt
9. zur Teilnahme an Maßnahmen, die geboten sind, um die schulische Ausbildung für einen
angemessenen Beruf vorzubereiten.
1. zu erwarten ist, dass das Ziel der Ausbildung oder der Vorbereitungsmaßnahmen erreicht
3. der Beruf oder die Tätigkeit voraussichtlich eine ausreichende Lebensgrundlage bieten oder,
falls dies wegen Art oder Schwere der Behinderung nicht möglich ist, zur Lebensgrundlage in
angemessenem Umfang beitragen wird.