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Timestamp: 2018-02-24 04:44:10
Document Index: 261803470

Matched Legal Cases: ['§ 34', '§ 631', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 19', 'Art. 61', '§ 2', '§ 4', '§ 4', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 4', '§ 5', '§ 5', '§ 19', '§ 19', 'Art. 61', 'Art. 62', '§ 107', '§ 101', '§ 101']

Ausschreibung - Dienstleistungen von Architekturbüros in Schweinfurt (ID:10656531)
> DTAD-ID: 10656531
Die Lebenshilfe Schweinfurt plant den Umbau, die Sanierung und die Neustrukturierung der Werkstatt für behinderte Menschen in Hammelburg. Entsprechend des vorgegebenen Raumprogramms soll die...
Org. Dok.-Nr: 136440-2015
Lebenshilfe Schweinfurt, vertreten durch den Geschäftsführer, Herrn Martin Groove
Zu Händen von: Herrn Martin Jungnickel
E-Mail: martin.jungnickel@lh-sw.de
Fax: +49 972164645160
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: http://www.lebenshilfe-schweinfurt.de
Internet-Adresse(n): http://www.gk-projektmanagement.de
Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: GUNTAU:KUNZ, Projektmanagement Bismarckstraße 17 Herrn Guntau 97318 Kitzingen Deutschland E-Mail: guntau@gk-projektmanagement.de Fax: +49 932126729319 Internet-Adresse(n): http://www.gk-projektmanagement.de Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: Lebenshilfe Schweinfurt Am Oberen Marienbach 1 Herrn Martin Jungnickel 97421 Schweinfurt Deutschland E-Mail: martin.jungnickel@lh-sw.de Fax: +49 972164645160 Internet-Adresse(n): www.lebenshilfe-schweinfurt.de
Umbau, Sanierung und Umstrukturierung der Werkstatt für behinderte Menschen in Hammelburg.
Dienstleistungen Dienstleistungskategorie Nr 12 Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Hammelburg. NUTS-Code DE265
Die Lebenshilfe Schweinfurt plant den Umbau, die Sanierung und die Neustrukturierung der Werkstatt für behinderte Menschen in Hammelburg. Entsprechend des vorgegebenen Raumprogramms soll die Einrichtung in Hammelburg von derzeit 156 Plätze auf 206 Plätze erweitert werden. Aufgabenstellung bilden u. a. die Optimierung des vorhandenen Gebäudebestandes, eine Verbesserung der verkehrstechnischen Erschließung und die Errichtung von Ergänzungs- bzw. Neubauten. Architektenleistungen (Objektplanung) unter Berücksichtigung folgender Kriterien: — Funktionalität, — Wirtschaftlichkeit, — Unterhaltskosten, — Energieeffizienz, — Barrierefreiheit. Sanierung und Umbau: — ca. 4 800 m BGF, — ca. 22 640 m BRI, — ca. 4 200 m NGF. Gesamtkosten geschätzt mit ca. 6 000 000 EUR netto (KGR 200 – 700 nach DIN 276, ohne KGR 600. Terminvorausschau: — Planungsbeginn Mitte 2015, — Baugenehmigung/Förderantrag bis Oktober 2015, — Baubeginn geplant Januar 2016, — Bauzeit ca. 2,5 Jahre.
— Objektplanung (Architektenleistungen nach HOAI 2013 Teil 3
Abschnitt 1, § 34);
— stufenweise Beauftragung der Grundleistungen Leistungsphasen 3 bis 9, vorerst nur Leistungsphasen 3 und 4; — Die Beauftragung mit weiteren Leistungsphasen (LPH 5 bis 9) ist entsprechend der Bereitstellung der Finanzmittel durch die Förderbehörden beabsichtigt, ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung mit weiteren Leistungsphasen besteht nicht.
Optionen: ja Beschreibung der Optionen: Beauftragung der weiteren Leistungsstufen der Grundleistungen nach HOAI sowie bei Bedarf ausgewählter Besonderer Leistungen.
Der Bewerber muss zum Zeitpunkt der Bewerbung eine Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der EU zugelassenen Versicherer nachweisen, deren Deckungssumme für Personenschäden mindestens 2.000.000,- EUR und für sonstige und Sachschäden mindestens 1 000 000 EUR beträgt. Es sind mind. 2 Schadensfälle je Jahr abzudecken (2-fache Maximierung im Versicherungsjahr). Eine projektbezogene Aufstockung im Auftragsfall kann akzeptiert werden, eine Bestätigung ist jedoch mit den Bewerbungsunterlagen schriftlich einzureichen. Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind.
Gesetzliche Grundlage bilden die Verordnung über die Honorare für Leistungen der Architekten und Ingenieure (HOAI) und die Bestimmungen über den Werkvertrag §§ 631 ff. BGB. Die Realisierung der geplanten Planungs- und Baumaßnahmen sind in Zeit und Umfang von der finanziellen Absicherung abhängig.
Bieter- oder Bewerbergemeinschaften in Form einer projektbezogenen ARGE sind zulässig. Eine Erklärung über die Rechtsform, den bevollmächtigten Vertreter und der gesamtschuldnerischen Haftung aller Mitglieder ist zum Zeitpunkt der Bewerbung vorzulegen. Bieter- oder Bewerbergemeinschaften haben die Bewerbungsunterlagen für alle Mitglieder vorzulegen, soweit die vorgesehenen Leistungen der jeweiligen Anforderung entsprechen. Die Leistungsbereiche jedes Mitglieds der Bieter- oder Bewerbergemeinschaft sind klar aufzuzeigen (z. B. Organigramm). Die geforderten Nachweise sind von jedem Mitglied für seinen Leistungsbereich zu erbringen. Analog gelten o.g. Anforderungen auch für Nachunternehmer des Bewerbers.
Vertragsgrundlage werden das Vertragsmuster sowie die Allgemeinen (AVB) und Zusätzlichen Vertragsbestimmungen (ZVB) des Auftraggebers. Honorare und Vergütungen ermitteln sich nach den jeweils geltenden gesetzlichen Bestimmungen.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: a) Fristgerechter Eingang einer unterschriebenen Bewerbung (Ausschlußkriterium); b) Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 4 (6) und § 4 (9) VOF vorliegen (Ausschlusskriterium); c) Nachweis der Berufszulassung des Bewerbers gem. § 4 (3) VOF und § 19 (1)(2) VOF. Bei juristischen Personen ist vom Bewerber nachzuweisen, dass der verantwortliche Projektleiter die an natürliche Personen gestellten Anforderungen erfüllt; d) Nachweis der Unterschriftsberechtigung bei juristischen Personen; e) Nachweis der Bauvorlageberechtigung (in Bayern bei Architektenleistungen Art. 61 BayBO); f) Erklärung gem. § 2 (3) VOF, ob und auf welche Art der Bewerber wirtschaftlich mit anderen Unternehmen verknüpft ist, die Ausführungs- und Lieferinteressen verfolgen; g) Erklärung gem. § 4 (2) VOF, ob und auf welche Art der Bewerber wirtschaftlich mit anderen Unternehmen verknüpft ist, ob und auf welche Art der Bewerber auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit Anderen zusammenarbeitet; h) Will sich ein Bewerber (auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft) auf die Leistungsfähigkeit Dritter (z. B. verschiedene Standorte, Niederlassungen oder auch freie Mitarbeiter) berufen, so ist nachzuweisen, wie die Aufteilung der Leistungserbringung erfolgt. Es ist der Nachweis zu führen, dass die erforderlichen Mittel für die Leistungserbringung zur Verfügung stehen (Nachweis der gesicherten Nutzung z.B. durch eine Verpflichtungserklärung des Dritten); i) Bietergemeinschaften: Erklärung zur Rechtsform gem. § 4 (4) VOF, Angabe der vollständigen Unternehmensbezeichnung, Benennung eines bevollmächtigten Vertreters, Erklärung der gesamtschuldnerischen Haftung durch jedes Mitglied; j) Abgabe eines Firmen- oder Büroprofils mit Angabe zur Gründung, Gesellschaftsform, Eigentümer und evtl. Tochtergesellschaften und Standorten, Handelsregisterauszug.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: a) Nachweis der Berufshaftpflichtversicherungsdeckung gemäß § 5 (4) VOF mit den unter III.1.1) angegebenen Deckungshöhen. Bei ungenügender Deckung ist eine Erklärung des Bewerbers abzugeben, dass im Auftragsfall die Deckungssumme projektbezogen auf die unter III.1.1) angegebenen Deckungshöhen erhöht wird b) Erklärung gemäß § 5 (4) c) VOF über den Gesamtumsatz brutto des Bewerbers und seinen Umsatz für entsprechende Dienstleistungen in den letzten 3 Geschäftsjahren c) Sofern die Ausführung der Dienstleistung durch eine Niederlassung des Bewerbers erfolgen soll, sind die vorstehend abgefragten Daten sowohl für das Gesamtunternehmen (Hauptsitz) als auch für die betreffende Niederlassung zu erstellen.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: III.2.3.a) Personelle Qualifikation: Angabe der Zahl der Beschäftigten im jährlichen Mittel gemäß § 5 (5) d) VOF der letzten 3 Jahre für die ausgeschriebene Dienstleistung: — Führungskräfte (einschl. Projektleiter), — sonstige fest angestellte Beschäftigte (ohne Führungskräfte und ohne Auszubildende). Angabe von Name, Qualifikation, Berufserfahrung, Mitarbeit bei vergleichbaren Projekten und Beispielreferenzen der Personen, die die geforderten Leistungen tatsächlich gemäß § 4 (3) und § 5 (5) a) VOF erbringen sollen, insbesondere: — des Projektleiters (Qualifikation mind. Studium mit Abschluss Dipl.-Ing. Architekt), — dessen Stellvertreter, — und von 2 weiteren Projektmitarbeitern. Für den Projektleiter und den Stellvertreter ist anzugeben, ob und in welchem Umfang er bei den unter III.2.3.b) genannten Referenzobjekten tätig war. Die Vergleichbarkeit von persönlichen Referenzprojekten hinsichtlich Komplexität, Größe und Umfang ist vom Bewerber zu belegen (Textbeschreibung/Bilder). Die bloße Benennung einer Projektbezeichnung ohne nähere Aussage ist nicht ausreichend.
III.2.3.b) Referenzobjekte.
Nennung und Beschreibung der erbrachten Leistungen (kurze Beschreibung in Wort und Bild) für max. 2 Referenzobjekte, mit den Anforderungen nach II.1.5) vergleichbar, für die Generalsanierung von Einrichtungen für Behinderte (Referenzobjekt 1) und für die Sanierung oder Neubau von Behinderteneinrichtungen (Referenzobjekt 2). Je Referenzobjekt sind anzugeben: — Projektname und kurze Projektbeschreibung in Wort und Bild, — Angabe des Bauherrn (Anschrift, Name und Telefonnummer des Ansprechpartners), — Vertragsverhältnis zum Bauherrn (Auftraggeber), z. B. direkter Vertragspartner, Mitglied einer Arbeitsgemeinschaft (ARGE), Nachunternehmer, — Angaben der Gesamtprojektkosten nach DIN 276 und der Einzelkosten in der 1. Ebene für die KGR 300 und 400, — Vergleich der Gesamtkosten der Kostenberechnung mit der Kostenfeststellung nach DIN 276 in EUR brutto mit Erläuterung bei Abweichungen, — Angaben zum Honorar (HOAI 2009 oder 2013, Honorarzone und -satz, Honorar in EUR brutto für die selbst erbrachten Leistungen, — Angaben zu den selbst erbrachten Leistungen (Leistungsphasen nach HOAI) insbesondere bei noch nicht fertig gestellten Bauvorhaben Angabe des aktuellen Leistungsstandes entspr. den Leistungsphasen der HOAI 2009 oder 2013, bei Projekten in Arbeitsgemeinschaften oder mit / als Nachunternehmerleistungen Angabe der selbst erbrachten Teilleistungen entspr. den Leistungsphasen nach HOAI, — Terminangaben getrennt zu Planungszeit und zu Bauzeit, — Angabe der projektbezogenen Kennzahlen NF und BRI (gem. DIN 277 ), — Referenzschreiben oder Bestätigungsschreiben des jeweiligen Auftraggebers (nicht älter als 2012/bei älteren Schreiben ist eine Eigenerklärung zur Bestätigung des Inhaltes ausreichend). Das Datum der Inbetriebnahme ist vom Bewerber anzugeben. Gewertet werden Referenzobjekte, deren Inbetriebnahme erst nach dem Jahr 2009, also ab dem 1.1.2010 erfolgte. Laufende Bauvorhaben werden für die Leistungsphasen nach HOAI gewertet, die bereits vollständig abgeschlossen wurden. Bauabschnitte einer Gesamtmaßnahme werden als Einzelmaßnahme gewertet, wenn sie gesondert abgerechnet werden. Die o. g. Angaben dürfen dann nur diesen Bauabschnitt erfassen. Die Vergleichbarkeit von Projekten hinsichtlich der Komplexität/Projektgröße/Leistungsumfang ist vom Bewerber in Text und Bild nachzuweisen.
Die hier aufgeführten Referenzen können auch andere als die unter III.2.3.b) aufgeführte Objekte sein, in diesem Fall müssen die Referenzen mit den Anforderungen nach II.1.5) hinsichtlich Schwierigkeit, Größe und Umfang vergleichbar sein. Es werden nur Referenzen mit Inbetriebnahme ab dem 1.1.2010 gewertet. Die Vergleichbarkeit ist vom Bewerber zu belegen (Textbeschreibung/Bilder). Die bloße Benennung einer Projektbezeichnung ohne nähere Aussage ist nicht ausreichend. Je Kriterium sind 3 Referenzprojekte anzugeben: — Nachweis über besondere Kenntnisse und Erfahrungen im energieeffizienten Bauen, — Nachweis über besondere Kenntnisse und Erfahrungen im bautechnischen Brandschutz und bei der Erstellung von Brandschutznachweisen bei Behinderteneinrichtungen oder vergleichbaren Objekten, — Nachweis über besondere Kenntnisse und Erfahrungen beim barrierefreien Bauen für Behinderteneinrichtungen, — Nachweis über besondere Kenntnisse und Erfahrungen in Förderverfahren, Verwaltungsvorschriften und sonst. Regelwerken (Förderverfahren auf Landes- Bundes- EU- Ebene, z. B. FAG, FA-ZR), — Nachweis der Erfahrung im Umgang und der Projektabwicklung mit öffentlichen Auftraggebern. c) Erklärung zur technischen Ausstattung gemäß § 5 (5) e) VOF mit Angaben über die Ausstattung, Geräte, technische Ausrüstung (insbesondere Hardware, Rechnerart, Software, fachspezifische Software) welche der Bewerber für die Erbringung seiner Leistungen verfügt.
Der Leistungsteil der Gebäudeplanung ist Architekten gemäß VOF § 19 (1) oder juristischen Personen gemäß VOF § 19 (3) vorbehalten. Der Bewerber muss nachweisen, dass der Projektleiter gemäß BayBO Art. 61 bauvorlageberechtigt ist und die erforderlichen Kenntnisse des Brandschutzes gemäß Art. 62 Abs. 2 BayBO besitzt.
a) Bewerber können die Bewertungsmatrix mit der Bewertung der Kriterien anfordern bei: GUNTAU:KUNZ Projektmanagement (siehe Kontaktadressen unter I.1)). b) Die Anforderung hat per E-Mail zu erfolgen. c) Die Bewerbungsunterlagen sind nach der in der Bewerbungsmatrix vorgegebenen Reihenfolge und Nummerierung zu gliedern. Zur Bewertung ist eine schriftliche Aussage zu jedem Unterpunkt der Matrix notwendig. d) Digitale Bewerbungsunterlagen sind nicht zugelassen. e) Die Bewerbung ist in Papierform einfach in einem verschlossenen, von außen gekennzeichneten Umschlag beim Auftraggeber (Lebenshilfe Schweinfurt, siehe auch Kontaktadresse unter I.1) einzureichen. Es werden ausschließlich nur Bewerbungen berücksichtigt, die fristgerecht beim Auftraggeber Lebenshilfe Schweinfurt eingereicht wurden. Die Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nicht zurückgeschickt. f) Enthalten die Bekanntmachung oder die Bewertungsmatrix nach Auffassung des Bewerbers Unklarheiten, so hat der Bewerber unverzüglich schriftlich darauf hinzuweisen. g) Die Unterlagen sind vollständig in dem in dieser Bekanntmachung veröffentlichten Umfang einzureichen. Der Bewerber kann nicht darauf vertrauen, dass er von der Vergabestelle aufgefordert wird, fehlende Unterlagen nachzureichen. h) Werden mehr Referenzen als gefordert eingereicht, erfolgt eine beliebige Auswahl durch die Vergabestelle. Die Bewerber werden hiermit ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Auswahl nicht danach erfolgt, dass eine höchstmögliche Punktzahl erzielt wird. i) Aus der Stufe 1 qualifizieren sich mindestens 3 Bewerber für die Stufe 2. Diese erhalten mit Aufforderung zur Angebotsabgabe einen Ausschreibungstext für die Stufe 2.
Vergabekammer Nordbayern, Regierung von Mittelfranken Postfach 808 91511 Ansbach Deutschland Telefon: +49 981530 Fax: +49 98153206
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Gemäß GWB § 107 ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, sofern: — der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat, — Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, — Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, — mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Auftragserteilung: nach Ablauf der Informations- und Wartepflicht gem. § 101 a GWB: — 15 Kalendertage nach Absendung der Information gem. GWB § 101 a, — 10 Kalendertage bei Versand der Information gem. GBW 101a per Fax oder auf elektronischem Weg. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber.
Dienstleistungen von Architekturbüros 21.10.2015 Vergebener Auftrag