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Timestamp: 2018-11-18 12:22:58
Document Index: 337857385

Matched Legal Cases: ['Art. 13', 'Art. 43', 'Art. 2', 'Art. 13', 'Art. 6', 'Art. 13', 'Art. 6']

Satzung über das Eignungsverfahren für den Masterstudiengang Public Health an der Ludwig-Maximilians-Universität München Vom 5. - PDF
Satzung über das Eignungsverfahren für den Masterstudiengang Public Health an der Ludwig-Maximilians-Universität München Vom 5.
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Mina Bruhn
1 Satzung über das Eignungsverfahren für den Masterstudiengang Public Health an der Ludwig-Maximilians-Universität München Vom 5. Juni 2008 Auf Grund von Art. 13 Abs. 1 Satz 2 in Verbindung mit Art. 43 Abs. 5 Satz 2 des Bayerischen Hochschulgesetzes (BayHSchG) erlässt die Ludwig-Maximilians- Universität München folgende Satzung:
2 - 2 - Inhaltsübersicht 1 Zweck des Eignungsverfahrens 2 Bewerbung zum Eignungsverfahren 3 Auswahlkommission 4 Zulassung zum Eignungsverfahren; Vorauswahl 5 Umfang und Inhalt des Eignungsverfahrens in der zweiten Stufe 6 Niederschrift 7 Feststellung und Bekanntgabe des Ergebnisses 8 Wiederholung 9 Inkrafttreten
3 - 3-1 Zweck des Eignungsverfahrens 1 Für die Aufnahme in den Masterstudiengang Public Health wird neben einem ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschluss oder einem gleichwertigen Abschluss aus dem Inland oder Ausland der Fachrichtungen Medizin, Naturwissenschaften, Sozialwissenschaften, Statistik, Pharmazie, Psychologie, Sportwissenschaften, Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre, Rechtswissenschaften, Kommunikationswissenschaft oder eines anderen für Gesundheitswissenschaften relevanten Studienfachs die erfolgreiche Teilnahme an einem Eignungsverfahren nach Maßgabe dieser Satzung vorausgesetzt. 2 Der Zweck dieses Verfahrens besteht in der Feststellung, ob neben den mit dem Erwerb des ersten Hochschulabschlusses nachgewiesenen Kenntnissen die Eignung für die besonderen qualitativen Anforderungen im Masterstudiengang Public Health vorhanden ist. 3 Diese Anforderungen beinhalten die in 5 zusammengestellten relevanten Kenntnisse und Fähigkeiten für das Studium der Public Health, die in Form eines schriftlichen und mündlichen Tests geprüft werden. 2 Bewerbung zum Eignungsverfahren (1) Der Antrag auf Bewerbung zum Eignungsverfahren ist für das jeweils folgende Wintersemester bis zum 15. Mai bei der Studiengangkoordination am Institut für Medizinische Informationsverarbeitung, Biometrie und Epidemiologie einzureichen (Ausschlussfrist). (2) Dem Antrag sind folgende Unterlagen beizufügen: 1. ein tabellarischer Lebenslauf; 2. eine Kopie des Abschlusszeugnisses aus dem Erststudium nach 1 Satz 1; 3. gegebenenfalls Nachweise über eine einschlägige Berufserfahrung; 4. gegebenenfalls eine Bescheinigung des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) über eine besondere Qualifikation im Bereich der Gesundheitsverwaltung; 5. ein ausgefüllter Fragebogen, der von der Auswahlkommission herausgegeben wird. 3 Auswahlkommission 1 Das Eignungsverfahren wird von einer vom Prüfungsausschuss der beiden Masterstudiengänge Public Health und Epidemiologie bestellten Auswahlkommission vorgenommen, die sich aus fünf Mitgliedern zusammensetzt; mindestens drei davon müssen Hochschullehrerinnen oder Hochschullehrer im Sinn von Art. 2 Abs. 3 Satz 1 des Bayerischen Hochschulpersonalgesetzes (BayHSchPG) sein. 2 Die Mitglieder der Auswahlkommission bestellen aus ihrer Mitte eine Vorsitzende oder einen Vorsitzenden. 3 Die Frauenbeauftragte der Fakultät für Medizin kann beratend
4 - 4 - in der Auswahlkommission mitwirken. 4 Die Amtszeit der Mitglieder sowie der oder des Vorsitzenden der Auswahlkommission beträgt drei Jahre; Wiederbestellung ist zulässig. 4 Zulassung zum Eignungsverfahren; Vorauswahl (1) Die Zulassung zum Eignungsverfahren setzt voraus, dass die in 2 Abs. 2 genannten Unterlagen fristgerecht vorliegen. (2) 1 Die Auswahlkommission trifft unter den zugelassenen Bewerbungen eine Vorauswahl (erste Stufe des Eignungsverfahrens). 2 Dazu werden die Unterlagen gemäß 2 Abs. 2 von zwei Mitgliedern der Auswahlkommission bewertet. 3 Die Eignung ist allein auf Grund des Ergebnisses der Vorauswahl festzustellen, wenn beide Bewertungen übereinstimmend auf geeignet lauten; anderenfalls erfolgt eine Einladung zu einem Test gemäß 5 (zweite Stufe des Eignungsverfahrens). (3) Ergebnisse nach Abs. 2 Satz 3 werden durch schriftliche Bescheide mitgeteilt, die den Maßgaben des 7 Abs. 2 entsprechen müssen. 5 Umfang und Inhalt des Eignungsverfahrens in der zweiten Stufe (1) 1 Das Eignungsverfahren in der zweiten Stufe besteht aus der Teilnahme an einem Test als Leistungserhebung in schriftlicher und mündlicher Form. 2 Der Termin des Tests wird mindestens zwei Wochen zuvor durch schriftliche Einladung bekannt gegeben. (2) 1 Der schriftliche Test dauert 90 Minuten. 2 Er besteht aus Aufgaben, die Kenntnisse und Fähigkeiten der Bewerberinnen und Bewerber zu den folgenden Themen prüfen: Mathematische Grundkenntnisse Grundlagen des statistischen Denkens Interpretation wissenschaftlicher Literatur und statistischer Angaben in den Medien Grundlagen der Wissenschaftstheorie Grundkenntnisse in Epidemiologie und Public Health (3) 1 Der mündliche Test dauert 30 Minuten. 2 Folgende Themen werden dabei behandelt, um die Studierfähigkeit der Bewerberinnen und Bewerber zu prüfen: Kenntnis über das Gesundheitssystem des Herkunftslandes Motivation für das Studium Realistische Vorstellungen zu den berufliche Perspektiven Wissen und Verstehen der wissenschaftliche Grundlagen Ihres Lerngebietes bzw. Erststudienprogramms als fachbezogener Hintergrund für das Masterstudium Problemlösungs- und Entscheidungsfähigkeit Fähigkeit zur kritischen Beurteilung wissenschaftlicher Ergebnisse
5 - 5 - Kommunikative Kompetenzen wie z.b. Informations- und Gedankenaustausch mit Fachvertretern und Laien, Formulierung und Vertretung von Positionen und Problemlösungen 3 Dabei wird insbesondere geprüft, ob die Bewerberinnen und Bewerber zu einer wissenschaftlichen Arbeitsweise befähigt sind. (4) 1 Die erbrachten Leistungen im schriftlichen und mündlichen Test werden von zwei Mitgliedern der Auswahlkommission bewertet. 2 Die Eignung für den Masterstudiengang Public Health ist festgestellt, wenn die Bewertungen übereinstimmend auf geeignet lauten; anderenfalls entscheidet die gesamte Auswahlkommission, ob auf geeignet oder nicht geeignet zu erkennen ist. (5) 1 Wer zum festgesetzten Termin nach Abs. 1 Satz 2 nicht erscheint, gilt als nicht geeignet. 2 Gründe, die das nicht selbst zu vertretende Versäumnis rechtfertigen sollen, müssen bis zu Beginn des festgesetzten Termins bei der oder dem Vorsitzenden der Auswahlkommission schriftlich geltend und glaubhaft gemacht werden; wird der Grund anerkannt, erfolgt die Einladung zu einem Ersatztermin. 3 Abs. 1 bis 4 gelten entsprechend. 6 Niederschrift Über den Ablauf des Eignungsverfahrens ist eine Niederschrift anzufertigen, aus der Tag und Ort der Feststellung, die Dauer, die Namen der Bewerberinnen und Bewerber, die Schwerpunkte der Themen sowie die Beurteilungen der Mitglieder der Auswahlkommission einschließlich ihrer wesentlichen Entscheidungsgrundlagen ersichtlich sein müssen. 7 Feststellung und Bekanntgabe des Ergebnisses (1) Das Ergebnis des Eignungsverfahrens für den Masterstudiengang Public Health wird durch schriftlichen Bescheid mitgeteilt. (2) 1 Ein positiver Bescheid ist bei der Immatrikulation neben den sonstigen geforderten Unterlagen, insbesondere neben dem Abschlusszeugnis aus dem Erststudium, im Original und in Kopie vorzulegen. 2 In den positiven Bescheid ist ein klarstellender Vermerk aufzunehmen, dass mit ihm das Ergebnis des Eignungsverfahrens mitgeteilt wird und die Immatrikulation für den Masterstudiengang Public Health unter dem Vorbehalt, dass die Qualifikation durch das Abschlusszeugnis aus dem Erststudium nachgewiesen wird und dass keine Immatrikulationshindernisse vorliegen, erfolgt. 3 Ein ablehnender Bescheid ist zu begründen. 8 Wiederholung 1 Ein erfolgloses Eignungsverfahren kann einmal wiederholt werden, jedoch nicht früher als zum nächsten Immatrikulationstermin. 2 Eine weitere Wiederholung ist ausgeschlossen.
6 - 6-9 Inkrafttreten 1 Diese Satzung tritt mit Wirkung vom 1. Mai 2008 in Kraft. 2 Sie gilt erstmals zum Wintersemester 2008/ Die Bewerbungsfrist für Anträge auf Zulassung zum Eignungsverfahren für das Wintersemester 2008/2009 endet abweichend von 2 Abs. 1 zum 16. Juni 2008 (Ausschlussfrist). Ausgefertigt auf Grund des Beschlusses des Präsidiums der Ludwig-Maximilians- Universität München vom 4. Juni 2008 und der Genehmigung durch den Präsidenten der Ludwig-Maximilians-Universität München vom 5. Juni München, den 5. Juni 2008 gez. Prof. Dr. Bernd Huber Präsident Die Satzung wurde am 6. Juni 2008 in der Ludwig-Maximilians-Universität München niedergelegt. Die Niederlegung wurde am 6. Juni 2008 durch Anschlag in der Ludwig-Maximilians-Universität München bekannt gegeben. Tag der Bekanntmachung ist daher der 6. Juni 2008.
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