Source: http://www.ebs-finanzakademie.de/kontaktstudium/paragraph34f.cfm
Timestamp: 2017-12-11 07:40:22
Document Index: 287145712

Matched Legal Cases: ['§ 34', '§ 34', '§ 34', '§ 4', '§ 34', '§ 4', '§ 34']

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§ 34f GewO-Sachkundenachweis
Das Gesetz zur Novellierung des Finanzanlagenvermittler- und Vermögens- anlagerechts in Verbindung mit der Finanzanlagenvermittlungsverordnung (FinVermV) sehen vor, dass die Vermittlung von Investmentfonds, geschlossenen Fonds sowie sonstigen Vermögensanlagen gewerberechtlich reguliert wird. Der eigens hierfür geschaffene neue § 34f GewO stellt damit vergleichbare Anforderungen wie sie bereits aus dem Versicherungs- vermittlerrecht bekannt sind.
Gemäß § 4 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. c) FinVermV sind Antragsteller einer Erlaubnis nach § 34f GewO u. a. dann von der Verpflichtung zur Ablegung einer Sachkundeprüfung befreit, wenn sie ein Abschlusszeugnis als Finanzfachwirt bzw. -wirtin (FH) mit einem abgeschlossenen weiterbildenden Zertifikatsstudium an einer Hochschule vorlegen und zudem eine mindestens einjährige Berufserfahrung im Bereich Anlageberatung oder -vermittlung nachweisen können.
Das Kontaktstudium Finanzökonomie, das seit 1995 als die Referenz im Bereich der ganzheitlichen Qualifikation in der Finanzplanung und -beratung gilt und Maßstab für die Entwicklung zahlreicher weiterer Angebote am Markt war, wird als Sachkundenachweis gemäß § 4 Abs. 1 Nr. 2 c) FinVermV anerkannt, sofern weiterhin eine mindestens einjährige Berufserfahrung im Bereich Anlageberatung oder Anlagevermittlung nachgewiesen werden kann.
Erfolgreiche Absolventen des Kontaktstudiums Finanzökonomie erhalten neben dem Universitätszertifikat Finanzökonom (EBS) zusätzlich das Universitätszertifikat Finanzfachwirt (FH).
Da der Trend zu steigenden Qualifikations(mindest)anforderungen und einer Akademisierung des Privatkundengeschäfts jedoch auch mit dem neuen § 34f GewO nicht endet und echte Differenzierung im Wettbewerb allein mit Mindestqualifikationen nicht funktionieren kann, bietet das Kontaktstudium Finanzökonomie neben den Zertifizierungsoptionen EFA, DIN und CFP auch die Anrechnung auf den berufsbegleitenden betriebswirtschaftlichen (Teilzeit-) Studiengang Master in Wealth Management (MA).
Verordnung über die Finanzanlagenvermittlung (Finanzanlagenvermitt-lungsverordnung - FinVermV)