Source: https://dejure.org/BGBl/2017/BGBl._I_S._2442
Timestamp: 2018-10-22 02:30:09
Document Index: 371842071

Matched Legal Cases: ['BGH', '§ 244', '§ 244', '§ 244', '§ 244', '§ 244']

BGBl. I 2017 S. 2442 - Fünfundfünfzigstes Gesetz zur Änderung des Strafgesetzbuches - Wohnungseinbruchdiebstahl - dejure.org
BGBl. I 2017 S. 2442
Bundesgesetzblatt Jahrgang 2017 Teil I Nr. 48, ausgegeben am 21.07.2017, Seite 2442
Polizei darf jetzt mit Vorratsdaten und Funkzellenabfragen Einbrecher jagen [21.07.2017]
17.05.2017 BT Härtere Strafen für Wohnungseinbrüche
15.06.2017 BT Härtere Strafen für Wohnungseinbrüche
19.06.2017 BT Anhörung zur härteren Bestrafung von Wohnungseinbrechern
19.06.2017 BT Wohnungseinbruchdiebstahl (in: Überweisungen im vereinfachten Verfahren)
22.06.2017 BT Härtere Strafen für Einbrecher umstritten
24.06.2017 BT Koalition will Strafrahmen für Wohungseinbrüche verschärfen
21.07.2017 BR Wohnungseinbruchsdiebstähle - Härtere Sanktionen für Wohnungseinbrüche
Besorgter Brief an einen künftigen Wohnungseinbrecher (Prof. Dr. Wolfgang Mitsch; KriPoZ 2017, 180-183)
Von Zugreifern und Einbrechern: Es soll wieder mal ein Zeichen gesetzt werden (VRiBGH Prof. Dr. Thomas Fischer; ZEIT ONLINE, 11.04.2017)
Strafrechtsverschärfung bei Wohnungseinbruchdiebstahl (Prof. Dr. Wolfgang Mitsch; KriPoZ 2017, 21-25)
Diese Rechtsprechung war dem Gesetzgeber bei Schaffung des § 244 Abs. 4 StGB durch das 55. Strafrechtsänderungsgesetz (Wohnungseinbruchdiebstahl) vom 17. Juli 2017 (BGBl. I S. 2442) bekannt (BT-Drucks. 18/12359, S. 7).
LG Arnsberg, 08.12.2017 - 2 Qs 73/17
Wohnungseinbruchdiebstahl, Verkehrsdaten
Jedoch hat der Gesetzgeber ausweislich der Gesetzesbegründung durch die Neuregelung des § 244 StGB nunmehr deutlich gemacht, dass Wohnungseinbruchsdiebstähle in eine dauerhaft genutzte Privatwohnung grundsätzlich als schwer zu beurteilen sind (BT-Drucks. 18/12359, S. 8).
LG Arnsberg, 24.11.2017 - 2 Qs 67/17
Jedoch hat der Gesetzgeber ausweislich der Gesetzesbegründung durch die Neuregelung des § 244 StGB nunmehr deutlich gemacht, dass Wohnungseinbruchsdiebstähle grundsätzlich als schwer zu beurteilen sind (BT-Drucks. 18/12359, S. 8).
Auch der Gesetzentwurf vom 16. Mai 2017 (BT-Dr. 18/12359) zur Änderung des § 244 StGB begründet den verschärften Strafrahmen für Einbruchsdiebstahl in die dauerhaft genutzte Privatwohnung (Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren, § 244 Abs. 4 StGB n.F.) damit, dass es sich bei Wohnungseinbruchdiebstählen um einen schwerwiegenden Eingriff in den persönlichen Lebensbereich von Bürgern handele, der neben den finanziellen Auswirkungen gravierende psychische Folgen und eine massive Schädigung des Sicherheitsgefühls zur Folge haben könne.