Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F12-04-2013-1B_141-2013
Timestamp: 2016-10-24 10:38:49
Document Index: 302543619

Matched Legal Cases: ['Art. 92', 'Art. 93', 'Art. 93', 'Art. 93', 'BGE', 'Art. 93', 'BGE', 'Art. 93', 'Art. 93', 'Art. 93', 'Art. 108']

1B_141/2013 (12.04.2013)
1B_141/2013
vertreten durch Advokatin Claudia Weible Imhof,
Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft, Hauptabteilung Laufen, Rennimattstrasse 77, Postfach, 4242 Laufen,
Beschwerde gegen den Beschluss des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Strafrecht, vom 5. M�rz 2013.
Im Rahmen eines Strafverfahrens wegen mehrfacher einfacher K�rperverletzung mit einem gef�hrlichen Gegenstand bestellte die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft mit Verf�gung vom 3. Januar 2013 Claudia Weible Imhof als amtliche Verteidigerin von X.________ mit Wirkung ab 3. August 2012. Dagegen erhob X.________ Beschwerde und beantragte u.a., dass ihr ab 8. Mai 2012 Claudia Weible Imhof als amtliche Verteidigerin beizuordnen sei. Das Kantonsgericht Basel-Landschaft wies mit Beschluss vom 5. M�rz 2013 die Beschwerde ab.
X.________ f�hrt mit Eingabe vom 10. April 2013 Beschwerde in Strafsachen gegen den Beschluss des Kantonsgerichts Basel-Landschaft. Sie stellt den Antrag, dass ihr ab 8. Mai 2012 - und nicht ab 3. August 2012 - die amtliche Verteidigung zu gew�hren sei. Das Bundesgericht verzichtet auf die Einholung von Vernehmlassungen.
Der angefochtene Beschluss schliesst das Strafverfahren gegen die Beschwerdef�hrerin nicht ab. Es handelt sich somit um einen Zwischenentscheid. Da der Zwischenentscheid weder die Zust�ndigkeit noch den Ausstand betrifft (vgl. Art. 92 BGG), ist er nur anfechtbar, falls er einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirkt (Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG) oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeif�hren kann und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit und Kosten f�r ein weitl�ufiges Beweisverfahren erspart (Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG).
3.1 Nach der Rechtsprechung muss es sich im Bereich des Strafrechts beim nicht wieder gutzumachenden Nachteil gem�ss Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG um einen solchen rechtlicher Natur handeln. Ein solcher liegt vor, wenn er auch mit einem sp�teren g�nstigen Endentscheid nicht mehr g�nzlich behoben werden k�nnte. Ein lediglich tats�chlicher Nachteil wie die Verl�ngerung oder Verteuerung des Verfahrens gen�gt nicht (BGE 137 IV 237 E. 1.1 S. 239 f., 172 E. 2.1 S. 173 f.; 135 I 261 E. 1.2 S. 263, je mit Hinweisen).
3.2 Nach konstanter Rechtsprechung hat der Beschwerdef�hrer im Einzelnen darzulegen, inwiefern die Beschwerdevoraussetzungen nach Art. 93 Abs. 1 BGG erf�llt sind, ansonsten auf die Beschwerde mangels hinreichender Begr�ndung nicht einzutreten ist (BGE 137 III 324 E. 1.1; 136 IV 92 E. 4 je mit Hinweisen).
3.3 Die Beschwerdef�hrerin setzt sich mit den Beschwerdevoraussetzungen nach Art. 93 Abs. 1 BGG �berhaupt nicht auseinander. Sie legt nicht dar - noch ist solches ersichtlich -, inwiefern ihr ein nicht wieder gutzumachender Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG entstehen k�nnte oder dass eine Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeif�hren und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten f�r ein weitl�ufiges Beweisverfahren ersparen w�rde. Somit legt sie nicht dar, inwiefern die Beschwerdevoraussetzungen von Art. 93 BGG erf�llt sein k�nnten. Auf die Beschwerde ist deshalb mangels einer hinreichenden Begr�ndung im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten.
Dieses Urteil wird der Beschwerdef�hrerin, der Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft und dem Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Strafrecht, schriftlich mitgeteilt.