Source: http://www.jurablogs.com/2013/02/21/die-zurueckbehaltenen-forderungen-gruendung-steuerberater-sozietaet
Timestamp: 2016-10-21 15:30:23
Document Index: 82490890

Matched Legal Cases: ['§ 24', '§ 4', '§ 24', '§ 24', '§ 16', '§ 24', '§ 24', '§ 24', '§ 24', '§ 24']

BlogsRechtslupeFebruar 2013Die zurückbehaltenen Forderungen bei der Gründung einer Steuerberater-SozietätHonorarforderungen eines Steuerberaters können als unwesentliche Betriebsgrundlagen bei einer Einbringung nach § 24 UmwStG zurückbehalten werden. Entnimmt der Steuerpflichtige die zurückbehaltenen Forderungen nicht ausdrücklich in sein Privatvermögen, verbleiben sie in seinem Restbetriebsvermögen. Die zur Ermittlung des Einbringungsgewinns erforderliche Übergangsgewinnermittlung erstreckt sich nur auf tatsächlich eingebrachte Wirtschaftsgüter. Ermittelte der Steuerpflichtige vor der Einbringung seiner Praxis den Gewinn nach § 4 Abs. 3 EStG, so sind die zurückbehaltenen Forderungen als nachträgliche Einnahmen aus freiberuflicher Tätigkeit nach § 24 Nr. 2 EStG im Zuflusszeitpunkt zu erfassen.Der einbringende Steuerberater ist nicht verpflichtet, seine zurückbehaltenen Honorarforderungen im Zuge der Einbringung seiner Einzelpraxis in die Sozietät als Ertrag in seiner Gewinnermittlung zu erfassen.Die Voraussetzungen einer Einbringung i.S. des § 24 UmwStG und damit einer möglichen Begünstigung des Einbringungsgewinns nach §§ 16, 34 EStG lagen im Streitfall trotz Zurückbehaltung der Honorarforderungen vor.§ 24 UmwStG setzt voraus, dass ein Betrieb oder Teilbetrieb in eine Personengesellschaft eingebracht und der Einbringende Mitunternehmer dieser Gesellschaft wird. Ein Betrieb ist dann i.S. des § 24 UmwStG eingebracht, wenn seine wesentlichen Betriebsgrundlagen auf die Personengesellschaft übergehen. Werden einzelne nicht wesentliche Wirtschaftsgüter des Betriebs zurückbehalten und auch nicht Sonderbetriebsvermögen bei der übernehmenden Personengesellschaft, so ist dies unschädlich für die Anwendung von § 24 UmwStG. Ob eine Betriebsgrundlage wesentlich ist, beurteilt sich im Rahmen des § 24 UmwStG nach der funktionalen Betrachtungsweise. Wirtschaftsgüter des Umlaufvermögens gehören unabhängig vom Umfang nicht zu den wesentlichen Betriebsgrundlagen ...Zum vollständigen Artikel39 LeserRechtslupe:Sacheinlage durch Aufgeld bei Bargründung10 verwandte ArtikelUmwandlung nach § 24 UmwStG: Zurückbehaltung von Forderungen im Rahmen einer PraxiseinbringungBeitritts-Aufforderung an das BMF: Zurückbehaltene Forderungen bei EinbringungEinbringung eines Einzelunternehmens nach Veräußerung der wesentlichen BetriebsgrundlageSteuerrecht: Aufnahme eines Gesellschafters in eine freiberufliche Einzelpraxis (hier: Arztpraxis) gegen Zuzahlung in das Privatvermögen
des Altgesellschafters Veräußerungsgewinn bei Einbringung | Es ist egal, ob eine Zuzahlung in das Privatvermögen oder in das Betriebsvermögen der Altgesellschafter gelangtNamensrechte als wesentliche BetriebsgrundlageGewinnermittlung bei Realteilung einer freiberuflichen MitunternehmerschaftEinbringung ohne wesentliches BetriebsvermögenAnsparabschreibung nach BuchwerteinbringungZuordnung von Verbindlichkeiten bei Einbringung eines Teilbetriebes in eine PersonengesellschaftÜber den ArtikelVeröffentlicht February 21, 2013 5:13am im Blog Rechtslupe.ThemenSteuerberater, Estg, Einkommensteuer (Betrieb), Einbringung, Steuerberatersozietät, Fusion, Umwandlungssteuergesetz, Gliche, Sozietät, PraxiseinbringungTäglich juristische Top-MeldundenMehr Informationen zum NewsletterTop-MeldungenWeiteresKlatsche für die Polizeivon Rechtsanwalt Kujus / Rechtsanwalt KujusVergewaltigung und die Volksseelevon Alexandra Braun / Strafrecht in Hamburg und anderswoRechtfertigungslehre: Wie darf man gegen einen sechsjährigen Angreifer vorgehen?von iurratio OnlinePolizeiliche Wahrnehmungenvon Carl Christian Müller / Kanzlei und RechtFrustrationstoleranzvon Andreas Jede / Dr. Schmitz & PartnerAls nächstes lesen - bislang 128 Leser:Vergewaltigung und die Volksseele