Source: https://www.buchalik-broemmekamp.de/aktuelles/special-die-neue-insolvenzordnung-esug/einfuehrung-in-das-neue-insolvenzrecht-1?print=1&cHash=1b6a4d96646faf84c152ded1ecc59082
Timestamp: 2020-01-28 14:58:06
Document Index: 216149399

Matched Legal Cases: ['§ 268', '§ 56', '§ 56', '§ 56', '§ 270', '§ 270', '§ 270']

AktuellesSpecial: Die neue Insolvenzordnung (ESUG)Einführung in das neue Insolvenzrecht
Special: Die neue Insolvenzordnung (ESUG)Einführung in das neue Insolvenzrecht
– 4,84 Mio. Euro Bilanzsumme nach Abzug eines auf der ­Aktivseite ausgewiesenen
Fehlbetrages i.S.v. § 268 Abs. 3 HGB,
– Vor Bestellung des Verwalters ist dem vorläufigen Gläubigerausschuss Gelegenheit zu geben, sich zu den Anforderungen zu äußern, die an den Verwalter zu stellen sind (§ 56a Abs. 1 InsO).
– Sofern sich der vorläufige Gläubigerausschuss einstimmig für eine bestimmte Person als Verwalter ausspricht, ist diese Entscheidung für das Gericht bindend, es sei denn, die vorgeschlagene Person ist für die Übernahme des ­Amtes nicht geeignet (§ 56a Abs. 2 Satz 1 InsO).
– Hat das Gericht ohne Anhörung des vorläufigen Gläubiger­ausschusses einen Verwalter bestellt, so kann der vor­läufige Gläubigerausschuss in seiner ersten Sitzung mit einem einstimmigen Beschluss einen anderen Verwalter wählen (§ 56a Abs. 3 InsO).
– Vor der Entscheidung über einen Antrag auf Eigenverwaltung ist dem vorläufigen Gläubigerausschuss Gelegenheit zur Äußerung zu geben (§ 270 Abs. 3 Satz 1 InsO).
– Ein Antrag des Schuldners auf Eigenverwaltung kann vom Gericht nur abgelehnt werden, wenn Umstände bekannt sind, die erwarten lassen, dass die Anordnung zu Nachteilen für die Gläubiger führen wird (§ 270 Abs. 2 Nr. 2 InsO). Wird aber der Antrag von einem einstimmigen Beschluss des vorläufigen Gläubigerausschusses unterstützt, gilt die Anordnung als nicht nachteilig für die Gläubiger (§ 270 Abs. 3 Satz 2 InsO).
2. Stärkung der Eigenverwaltung und neues