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Timestamp: 2013-05-19 01:10:33
Document Index: 61099683

Matched Legal Cases: ['§ 31', '§ 1', '§ 7', '§ 1', '§ 28', '§ 29', '§ 27', '§ 32', '§ 34', '§ 35', '§ 36', '§ 37', '§ 37', '§ 9', '§ 12', '§ 15', '§ 20', '§ 22', '§ 27', '§ 29', '§ 41', '§ 40', '§ 43', '§ 44', '§ 65', '§ 66', '§ 65', '§ 68', '§ 69', '§ 69', '§ 72', '§ 70', '§ 76', '§ 74', '§ 98', '§ 76', '§ 97', '§ 31', '§ 29', '§ 56', '§ 5', '§ 5', '§ 31', '§ 31', '§ 29', '§ 13', '§ 5']

Landesrecht BW § 31 LHG | Landesnorm Baden-Württemberg | - Weiterbildung | Gesetz über die Hochschulen in Baden-Württemberg (Landeshochschulgesetz - LHG) vom 1. Januar 2005 | gültig ab: 14.07.2012
§ 1 - § 7 ERSTER TEIL - Allgemeine Bestimmungen
§ 1 - § 28 § 29 - § 27 DRITTER TEIL - Studium, Lehre und Prüfungen
§ 32 - Prüfungen
§ 34 - Prüfungsordnungen
§ 35 - Verleihung und Führung inländischer Grade
§ 36 - Rechtsverordnung
§ 37 - Führung ausländischer Grade, Titel und Bezeichnungen
§ 37 a - Reformklausel für die Duale Hochschule
§ 9 - § 12 § 15 - § 20 § 22 - § 27 § 29 - § 41 § 40 - § 43 § 44 - § 65c SECHSTER TEIL - Mitglieder
§ 66 - § 65 SIEBTER TEIL - Staatliche Mitwirkung, Aufsicht
§ 68 - § 69 § 69 - § 72 § 70 - § 76 § 74 - § 98 § 76 - § 97 Trefferliste
EinzelnormAktuelle GesamtausgabeGesamtausgaben-Liste Blättern im Gesetz Amtliche Abkürzung:LHGFassung vom:01.01.2005 Gültig ab:14.07.2012
Vom 1. Januar 2005* § 31
(1) Die Hochschulen sollen zur Vermittlung weiterer wissenschaftlicher und künstlerischer Qualifikationen Weiterbildungsangebote entwickeln; die Duale Hochschule soll dafür zusammen mit den beteiligten Ausbildungsstätten Möglichkeiten einer wissenschaftsbezogenen und zugleich praxisorientierten beruflichen Weiterbildung im dualen System entwickeln. Die wissenschaftliche und künstlerische Weiterbildung dient auch dem Erwerb beruflicher Qualifikationen und der Heranbildung des wissenschaftlichen und künstlerischen Nachwuchses. Die Hochschulen bieten wissenschaftliche und künstlerische Weiterbildung in Form von weiterbildenden Studiengängen und Kontaktstudien an. Die wissenschaftliche und künstlerische Weiterbildung erfordert curriculare und didaktische Konzepte, die an die Berufserfahrungen der Teilnehmer anknüpfen.
(2) Weiterbildende Studiengänge vermitteln einen weiteren Hochschulabschluss und werden durch Studien- und Prüfungsordnungen geregelt; die Regelstudienzeit soll höchstens vier Semester betragen. Zugangsvoraussetzungen für diese Studiengänge sind ein erster Hochschulabschluss und eine qualifizierte berufspraktische Erfahrung von in der Regel mindestens einem Jahr; im Übrigen gilt § 29 Absatz 2 Satz 5 und 6 entsprechend. Als weiterbildende Studiengänge gelten an Kunsthochschulen auch solche Studien, die einer Vertiefung freikünstlerischer Fähigkeiten dienen. Studierende solcher Studiengänge an den Akademien der Bildenden Künste haben das Recht, an sämtlichen Lehrveranstaltungen teilzunehmen. Der Senat der Kunsthochschule kann Studierende in Studiengängen im Sinne von Satz 3 zu Meisterschülern ernennen. Die Hochschulen können private Bildungseinrichtungen mit der Durchführung der Lehre im Rahmen weiterbildender Studiengänge beauftragen. Dabei ist durch einen Vertrag, der der Zustimmung des Wissenschaftsministeriums bedarf, sicherzustellen, dass
1. die von der privaten Bildungseinrichtung verpflichteten Lehrenden mindestens die Voraussetzungen des § 56 Abs. 2 Satz 1 erfüllen,
2. allein der Hochschule die inhaltliche, didaktische, strukturelle, kapazitäre und zeitliche Festlegung des Lehrangebots im Rahmen der maßgeblichen Studien- und Prüfungsordnung obliegt und
3. die durch die private Bildungseinrichtung erbrachte Lehre in das Qualitätsmanagement nach § 5 Abs. 1 sowie in die Eigen- und Fremdevaluationen der Hochschule nach § 5 Abs. 2 einbezogen wird.
(3) Das Kontaktstudium dient der wissenschaftlichen oder künstlerischen Vertiefung und Ergänzung berufspraktischer Erfahrungen. Die Regelungen über Studiengänge finden keine Anwendung. Die Hochschulen sollen für die Teilnahme am Kontaktstudium nach erfolgreicher Ablegung einer Abschlussprüfung ein Zertifikat ausstellen. Das Kontaktstudium kann privatrechtlich ausgestaltet werden. An Kontaktstudien kann teilnehmen, wer ein Hochschulstudium abgeschlossen oder die erforderliche Eignung im Beruf oder auf andere Weise erworben hat. Die Zugangsvoraussetzungen im Einzelnen und die Zulassungsvoraussetzungen sowie die Ausgestaltung der Kontaktstudien regeln die Hochschulen; im Fall der öffentlich-rechtlichen Ausgestaltung der Kontaktstudien erfolgt dies durch Satzung.
(4) Die Hochschulen können Veranstaltungen des Kontaktstudiums auf Grund von Kooperationsvereinbarungen auch außerhalb des Hochschulbereichs durchführen. Durch den Kooperationsvertrag ist sicherzustellen, dass der Hochschule die Aufgabe obliegt, das Lehrangebot inhaltlich und didaktisch zu entwickeln, Prüfungen abzunehmen und ein gemeinsames Zertifikat auszustellen. Außerdem ist sicherzustellen, dass sich die kooperierende Einrichtung verpflichtet, die Weiterbildungsveranstaltungen in eigener Verantwortung zu organisieren, anzubieten und durchzuführen sowie der Hochschule für ihre Leistungen ein angemessenes Entgelt zu entrichten. Die Durchführung von Lehrveranstaltungen im Rahmen solcher Kooperationsvereinbarungen gehört in der Regel nicht zu den Dienstaufgaben des Lehrpersonals der Hochschulen.
zum SeitenanfangWeitere Fassungen dieser Norm§ 31 LHG, vom 01.01.2005, gültig ab 01.03.2009 bis 13.07.2012§ 31 LHG wird von folgenden Dokumenten zitiertRechtsprechungVerwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg 9. Senat, 9. August 2011, Az: 9 S 1687/11Gesetze LandesrechtBaden-Württemberg§ 29 LHG, gültig ab 14.07.2012§ 13 LHGebG, gültig ab 31.12.2011§ 5 AG BtG, gültig ab 06.01.2005Fußnoten*) Verkündet als Artikel 1 des zweiten Gesetzes zur Änderung hochschulrechtlicher Vorschriften (Zweites Hochschulrechtsänderungsgesetz - 2. HRÄG) vom 1. Januar 2005 (GBl. S. 1).
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