Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=18.03.1980&Aktenzeichen=1%20StR%2028/80
Timestamp: 2019-05-24 15:59:34
Document Index: 378558260

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 46', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 18.03.1980 - 1 StR 28/80 - dejure.org
https://dejure.org/1980,11209
BGH, 18.03.1980 - 1 StR 28/80 (https://dejure.org/1980,11209)
BGH, Entscheidung vom 18.03.1980 - 1 StR 28/80 (https://dejure.org/1980,11209)
BGH, Entscheidung vom 18. März 1980 - 1 StR 28/80 (https://dejure.org/1980,11209)
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Begründungspflicht bei Beschlüssen die die Vereidigung eines Zeugen begründen - Begründung einer Revision mit aus einer eigenen Beweiswürdigung abgeleiteten Beanstandung
Sie hat damit den Gedanken herangezogen, daß auf der Grundlage der Schuld des Täters (§ 46 Abs. 1 Satz 1 StGB ) die Strafe nach Möglichkeit so bemessen werden muß, daß sie nicht einen bisher sozial ausreichend eingeordneten Täter "aus der sozialen Ordnung herausreißt" (BGHSt 24, 40, 42/43; BGH, Urteil vom 18. März 1980 - 1 StR 28/80).
Erscheint die Aussage eines Verletzten glaubhaft, so ist in der Regel auch die Vereidigung am Platze (BGH, Urteil vom 18. März 1980 - 1 StR 28/80).
Diese Beweiswürdigung könnte auf Grund der Revision der Anklagebehörde vom Revisionsgericht als rechtsfehlerhaft nur beanstandet werden, wenn sie in sich widerspruchsvoll oder unklar wäre, gegen Denkgesetze verstieße, gesicherte wissenschaftliche Erkenntnisse oder Erfahrungssätze unbeachtet ließe, sich nur lückenhaft mit den Feststellungen auseinandersetzte, aus denen Schlüsse zu Ungunsten des Angeklagten gezogen werden können oder wenn sie zum Vorteil des Angeklagten von mehreren tatsächlichen Möglichkeiten die eine oder andere übersehen oder in ihrer Bedeutung verkannt hätte (BGH, Urt. vom 18. März 1980 - 1 StR 28/80 - mit zahlreichen Nachweisen).
BGH, 21.10.1980 - 1 StR 466/80
Sie verkennt auch, daß das Tatgericht die Umstände der Überzeugungsbildung nicht lückenlos in den Urteilsgründen darzulegen braucht und darzulegen vermag, daß ihm nicht vorgeschrieben werden kann, unter welchen Voraussetzungen es zu einer bestimmten Schlußfolgerung und zu einer bestimmten Überzeugung kommen muß und daß es nicht gehindert ist, an sich mögliche, wenn auch nicht zwingende Folgerungen aus bestimmten Tatsachen zu ziehen ( BGH, Urteil vom 18. März 1980 - 1 StR 28/80 ).