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Timestamp: 2016-10-28 00:49:38
Document Index: 345762856

Matched Legal Cases: ['Art. 108', 'Art. 295', 'Art. 293', 'Art. 296', 'Art. 297', 'Art. 121', 'Art. 121']

dass das Bundesgericht mit Urteilen vom 3. Juni 2010 auf die von der Gesuchstellerin gegen die Entscheide des Kantonsgerichts des Kantons Wallis vom 26. M�rz 2010 betreffend unentgeltliche Rechtspflege und Mietausweisung erhobenen Beschwerden in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG im Wesentlichen mangels hinreichender Begr�ndung nicht eingetreten ist und das Gesuch um Beiordnung eines unentgeltlichen Rechtsbeistands abgewiesen hat (Urteile 4D_59/2010; 4D_61/2010; 4D_63/2010; 4D_65/2010);
dass die Gesuchstellerin dem Bundesgericht eine vom 15. Juni 2010 datierte Eingabe einreicht, in der sie unter Hinweis auf "Art. 295 ... Art. 293 ... Art. 296 Abs. 1, 2, 3, 4 ZPO sowie Art. 297, 298, 299 ZPO usw." erkl�rt, sie ersuche um Revision der Urteile des Bundesgerichts vom 3. Juni 2010;
dass die entsprechenden Artikel in der Zivilprozessordnung des Kantons Wallis vom 24. M�rz 1998 (ZPO; sGS/VS 270.1) nicht die Revision betreffen, und f�r die Revision vor Bundesgericht ohnehin nicht die kantonalen Bestimmungen der ZPO gelten, sondern Art. 121 ff. BGG;
dass in einem Revisionsgesuch unter Angabe von Beweismitteln der Revisionsgrund im Einzelnen darzulegen ist, wobei es nicht gen�gt, das Vorliegen eines solchen einfach zu behaupten, sondern vielmehr dargetan werden muss, weshalb dieser gegeben und inwiefern gest�tzt darauf das Urteilsdispositiv abzu�ndern ist (Urteil 8F_10/2008 vom 11. August 2008 mit Hinweisen);
dass die Beschwerdef�hrerin sich im Wesentlichen darauf beschr�nkt, die Vorbringen in ihren Beschwerden zu wiederholen, die Entscheide des Kantonsgerichts zu kritisieren und unter Hinweis auf Bestimmungen der "E-ZPO" zu behaupten, sie erf�lle die Voraussetzungen f�r die Gew�hrung der unentgeltlichen Rechtspflege;
dass die Eingabe der Gesuchstellerin den Begr�ndungsanforderungen damit nicht gen�gt, da insbesondere nicht unter Angabe von Beweismitteln einer der im Gesetz abschliessend aufgez�hlten Revisionsgr�nde (Art. 121-123 BGG) angerufen wird;