Source: https://www.gasleitungskontrolle.de/
Timestamp: 2018-12-15 05:33:37
Document Index: 49256593

Matched Legal Cases: ['§49', '§ 13', '§ 536', '§ 49', '§ 13', '§ 18', '§ 1', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 823', '§ 823']

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Leitungsinstandsetzung
Gasleitungskontrolle ist Pflicht.
100% Sicherheit | 0% Risiko
Versicherungsschutz sicher
Kein Schadenrisiko
0 € Kosten für Vermieter
KONTROLL-KOSTEN KÖNNEN VERMIETER
REGELMÄSSIG ALS NEBENKOSTEN GELTEND MACHEN
Startseiteaz mediendesign2016-11-22T14:44:55+00:00
ALLE INFORMATIONEN ZUR LEITUNGSKONTROLLE FINDEN SIE HIER
Erdgas ist nach wie vor einer der sichersten und umweltfreundlichsten Energieträger unserer Zeit.
Jedoch ist vielen Gebäudeeigentümern nicht bekannt, dass Erdgasleitungen regelmäßig kontrolliert werden müssen. Sie glauben, dass diese Kontrolle bereits bei der Heizungswartung, durch den Schornsteinfeger oder den Gasversorger erfolgt. Dies ist ein fataler Irrglaube. So bleiben viele Gasleitungen ohne jede Kontrolle.
In Betrieb befindliche Leitungsanlagen in Gebäuden mit Betriebsdrücken bis 100 mbar sind nach dem Grad der Gebrauchsfähigkeit zu behandeln.
Zu diesem Zweck sind regelmäßig Sichtkontrollen und Dichtheitsprüfungen (Leckmengenmessungen) durchzuführen.
Bei Gasgeruch gilt die Interpretation der Gebrauchsfähigkeitskriterien nicht.
Die Technische Regel für Gasinstallation (DVGW-TRGI 2008), die u.a. gem. §49 Energiewirtschaftsgesetz anzuwenden ist, regelt folgendes:
Kontroll- und Überwachungszeiträume
1. Leitungsanlagen jährlich einmal gezielt einer Sichtkontrolle unterziehen oder unterziehen lassen.
2. Gebrauchsfähigkeit bzw. Dichtheit alle 12 Jahre durch ein Vertragsinstallationsunternehmen prüfen lassen.
Nichts hält ewig, auch keine Gasrohrleitung.
Aus diesem Grunde hat der Gesetzgeber, der Verordnungsgeber und die technisch Verantwortliche Fachwelt verbindliche Regelungen geschaffen, um die immer älter werdenden Gasleitungen regelmäßig überprüfen zu lassen. Die Gasleitungsprüfung ist – was viele Eigentümer immer noch nicht wissen – seit dem Jahr 2008 in verbindlich einzuhaltenden Zeiträumen zu überwachen und zu prüfen.
Die Kosten für eine Gasleitungseinzelkontrolle, z.B. bei einer Leitung zwischen Gaszähler und Heizgerät, liegen regelmäßig bei unter 90,- € inkl. Mehrwertsteuer (derzeit 19%).
Damit ergeben sich rein rechnerisch Kosten von weniger als 7,50 € pro Jahr.
Bei größeren Entfernungen sind noch die An- und Abfahrtskosten hinzuzurechnen.
Machen Sie sich die Kenntnisse und Erfahrungen eines Unternehmens zunutze, das seit über 80 Jahren über Erfahrung in der Verlegung, Instandsetzung und Instandhaltung von Gasleitungsanlagen verfügt.
Wir bieten Ihnen neben den erforderlichen Kontrollen und Dokumentationen auch kostenlos einen Archivierung- und Erinnerungsservice an sowie weitere unterstützende Hilfsmittel und Informationen.
Hinweis: Sie können Ihre Einwilligung jederzeit für die Zukunft per E-Mail an info@gasleitungskontrolle.de widerrufen.
» Anschrift und Anfahrt
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Gasgeruch (pdf)
Gasleitungskontrolle (pdf)
Was, wenn eine Instandsetzung nötig wird?
Sichtbare Leitungen
Sollte an sichtbar und gut erreichbar verlegten Gasleitungen eine Undichtigkeit festgestellt werden, so kann die Leckagebeseitigung durch den „traditionellen“ Austausch der Rohrleitung erfolgen. Sollte eine konkrete Schadenstelle lokalisiert werden, kann diese Stelle durch handwerkliche Reparatur instandgesetzt werden. Die Arbeiten sind gemäß allgemein anerkannten Regeln der Technik durchzuführen und zu prüfen.
Verdeckte Leitungen
Unter bestimmten Voraussetzungen können Gasleitung über das Verfahren einer Innensanierung abgedichtet werden. Es findet dann eine Abdichtung undichter Gewindeverbindungen von innen statt. Dieses Verfahren erspart alle Nachteile und allen Ärger, der mit einem Leitungsaustausch verbunden wäre, insbesondere bei nicht sichtbar verlegten Leitungen.
Vorteile Innensanierung
Durch eine Abdichtung undicht gewordener Gewindeverbindungen von innen bleiben Ihnen alle Unannehmlichkeiten erspart, die bei einem Leitungsaustausch der nicht sichtbar verlegten Gasleitungen auf Sie zukommen würden (hohe Austauschkosten, Unbewohnbarkeit, Lärm, Staub, Schutt, viele verschiedene Handwerker für Wiederherstellung).
Kosten Innensanierung
Die Kosten für eine Gasleitungsinnensanierung hängen ganz wesentlich von der Größe, dem Zustand und der Länge der Leitungen ab.
Zur Übersicht eines groben Kostenrahmens haben wir anhand eines Praxisbeispiels einmal die zu erwartenden Kosten zusammengestellt.
Sie werden sehen, die Kosten liegen niedriger, als Sie erwartet hätten.
Mit Sicherheit ein gutes Gefühl. Und das für mindestens 10 Jahre – garantiert.
Wir sind von der ausgezeichneten Qualität unseres Verfahrens überzeugt. Aus diesem Grunde gewähren wir Ihnen auf die von uns durchgeführte Gasrohrinnenabdichtung eine Garantie in Bezug auf unsere Abdichtung für die Dauer von 10 Jahren ab dem Tag der Abdichtung.
Die Sanierung eines nicht sichtbaren Gasleitungsschnittes durch Austausch erzeugte regelmäßig erheblich höhere Kosten, als sich diese bei einer Innenrohrabdichtung ergeben.
Dies steht regelmäßig im Zusammenhang mit der Entstehung von erforderlichen Leistungen anderer Handwerker. Nachfolgend liefern wir Ihnen hierfür interessante Beispiele:
Offenes Feuer vermeiden, ggf. löschen, nicht rauchen, kein Feuerzeug benutzen!
Gaszähler-Absperreinrichtung und möglichst auch Hauptabsperreinrichtung (HAE, „Feuerhahn“) schließen!
Andere Hausbewohner warnen, aber nicht klingeln und Gebäude verlassen!
Den Bereitschaftsdienst des Netzbetreibers von einem Telefonanschluss außerhalb des Hauses benachrichtigen!
Bei hörbarem Ausströmen unverzüglich das Gebäude verlassen, Betreten durch Dritte verhindern, Feuerwehr und Polizei von außerhalb des Gebäudes alarmieren!
Bei Gasgeruch aus nicht zugänglichen Räumen Feuerwehr bzw. Polizei alarmieren!
BASISWISSEN - Worum geht es?
Ihr Gasleitungsnetz ist so sicher, wie die Bremsen Ihres Autos. Lassen Sie beides regelmäßig kontrollieren?
Da eine Kontrolle der Gasleitungen in Gebäuden nicht (automatisch) bei der Heizungswartung, nicht durch den Schornsteinfeger und auch nicht durch den Gasnetzbetreiber/Gasversorger erfolgt, wer tut es dann?
Wenn der Hauseigentümer nicht separat einen Auftrag an ein dafür zugelassenes Fachunternehmen vergibt, dann erfolgt keine Gasleitungsüberprüfung – niemals. Mit allen Konsequenzen, die sich durch diese Pflichtverletzung des Hauseigentümers ergeben (zivilrechtliche und strafrechtliche Risiken; Versicherungsschutzgefahr).
Befragungen haben ergeben, dass die meisten Hauseigentümer nicht einmal wissen, dass sie zur regelmäßigen Kontrolle der Gasleitungen verpflichtet sind.
Lebenserwartung (Standzeit)
Die Lebensdauer von Gasrohrleitungen, wie anderer Rohrleitungen auch, hängt von Rahmenbedingungen wie Alter, Bauart, Beschaffenheit und Umgebungseinflüssen ab. Keine Rohrleitung hält ewig. Wichtig ist hierbei die Erkenntnis, dass Erdgasrohrleitungsnetze in Deutschland noch nie so alt werden konnten, wie momentan. Durch die kriegsbedingte Zerstörung von Immobilien und den darin befindlichen technischen Gebäudeausrüstungen wurden die technischen Anlagen in der Phase des Wiederaufbaus stets wieder auf den neusten technischen Stand gebracht. Auch wenn dies absurd klingt, so steigt das Vorfallrisiko nun durch den fehlenden Zwang zur Erneuerung ständig an, da die Anlagen nun alle bisher bekannten Altersgrenzen übersteigen.
Pflicht, keine Kür!
Da viele Hauseigentümer gar nicht wissen, dass Sie per Gesetz verpflichtet sind, ihre Gasleitungen nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik in festgelegten Zeitabständen regelmäßig überprüfen zu lassen, unterlassen sie diese Kontrollen. Ohne es zu wissen entstehen so erhebliche Risiken. Interessant ist hierbei, dass die dadurch entstehenden Kosten regelmäßig gar nicht vom Hauseigentümer eines Mehrfamilienhauses (Vermieter) getragen werden müssen, da diese Kosten in den meisten Fällen auf die Mieter umgelegt werden können. Dies heißt, dass der Hauseigentümer (Vermieter) in den meisten Fällen ohne Kostenaufwand sein Risiko diesbezüglich ausschließen kann.
Zunächst einmal gibt es das Risiko eines sachlichen oder personellen Schadens. Zudem kann im Schadenfall ohne Prüfnachweise der Versicherungsschutz eingeschränkt sein oder erloschen sein. In der Folge kann es zu Schadenersatzansprüchen und Strafverfolgung kommen. Existenzbedrohend kann es werden, wenn die Sachschäden an der eigenen und/oder anderen Immobilien erheblich sind und besonders, wenn es zu Personenschäden kommen sollte. Spätestens beim Eintritt von Personenschäden ist wohl von staatsanwaltlichen Ermittlungen bezüglich eines möglichen Verschuldens oder Mitverschuldens auszugehen. Auch eine versicherungsrechtliche Prüfung ist dann zu erwarten. Der Eigentümer muss dann den Nachweis führen, dass er seinen Verpflichtungen angemessen nachgekommen ist. Dies ist durch Dokumentationen zu belegen.
KONTROLLE - Wie wird das gemacht?
A) Die Dichtheitsprüfung der Gasleitungen (z.B. über eine Leckmengenmessung) und die Funktionsprüfung darf nur durch ein Vertragsinstallationsunternehmen (VIU – bei einem Gasnetzbetreiber dafür speziell eingetragenes, zugelassenes Fachunternehmen) erfolgen. Danach erfolgt durch das VIU eine Beurteilung nach Gebrauchsfähigkeitskriterien, die in der Technischen Regel für Gasinstallationen (DVGW-TRGI 2008) festgelegt sind.
Bezogen auf diese Kriterien wird folgende Unterteilung durchgeführt:
a) Unbeschränkte Gebrauchsfähigkeit ist gegeben, wenn die Gasleckmenge beim Betriebsdruck kleiner als 1 Liter pro Stunde ist und kein zusätzlicher Mangel vorliegt.
b) Verminderte Gebrauchsfähigkeit ist gegeben, wenn die Gasleckmenge beim Betriebsdruck gleich oder größer 1 und kleiner 5 Liter pro Stunde ist.
c) Keine Gebrauchsfähigkeit ist gegeben, wenn die Gasleckmenge beim Betriebsdruck gleich oder größer 5 Liter pro Stunde ist.
Für die Bewertung der Gebrauchsfähigkeit der Leitungsanlage sind nicht nur die Leckmengen, sondern auch der äußerlich erkennbare Zustand (z.B. Korrosion) und die Funktionsfähigkeit der Bauteile heranzuziehen.
B) Reine Sichtkontrollen müssen nicht zwingend vom zugelassenen Vertragsinstallationsunternehmen durchgeführt werden. Regelmäßige Sichtkontrollen können z.B. auch vom Betreiber der Gasinstallation selbst durchgeführt werden.
Intervalle - Wie oft?
Leitungsanlagen jährlich einmal gezielt einer Sichtkontrolle unterziehen oder unterziehen lassen. Dabei ist gleichzeitig auf Gasgeruch zu achten.
Anmerkung: Die jährliche Sichtkontrolle kann auch durch den Betreiber selbst vorgenommen werden. Eine schriftliche Dokumentation ist dabei von besonderer Bedeutung.
Wenn der Betreiber des Gasleitungsnetzes (z.B. der Gebäudeeigentümer) sich die Durchführung der Sichtkontrolle selbst zutraut, muss er damit keinen Fachmann beauftragen.
Bei der jährlichen Sichtkontrolle geht es vor allem um:
– Feststellung von Gasgeruch (bei uns können Sie, wenn Sie Kunde bei uns sind, jährlich kostenlos eine Oderkarte (Geruchskarte) bestellen, damit Sie den Referenzgeruch des Erdgases immer „in der Nase“ haben
– Prüfung auf Beschädigungen aufgrund mechanischer, chemischer und thermischer Belastungen
– Rohrhalterungen auf einwandfreie und stabile Haltefunktion prüfen
– ausreichende Be- und Entlüftung von Hohlräumen aufgrund nachträglicher Verkleidungen freiverlegter Innenleitungen prüfen
– vorschriftsmäßige Verwahrung von verbleibenden Leitungsöffnungen (Leitungsenden und Leitungsauslässen) prüfen – eine geschlossene Absperreinrichtung reicht nicht aus
– bei der Nutzungsänderungen von Räumen muss, wenn sich dadurch eventuell Auswirkungen auf vorhandene Leitungsanlagen ergeben können, ein Hinweis an das VIU oder den Gasnetzbetreiber erfolgen, damit einer dieser Fachpartner sich diese Umstände ansehen kann, um ggf. erforderliche Maßnahmen einzuleiten
– prüfen, ob der Verlauf von verdeckt verlegten Leitungen bekannt ist
– beim Vorhandensein von Gasschlauchleitungen (z.B. an Gasherden) prüfen, ob diese spannungs-, knick- und verdrehfrei benutzt werden und ob die Geräteanschlussarmaturen nicht übermäßiger Erwärmung ausgesetzt sind
– prüfen, ob Absperreinrichtungen funktionsfähig und jederzeit bedienbar sind
2. Dichtheitskontrolle
Gebrauchsfähigkeit bzw. Dichtheitskontrolle muss alle 12 Jahre durch ein Vertragsinstallationsunternehmen (VIU – bei einem Gasnetzbetreiber dafür speziell eingetragenes Fachunternehmen) erfolgen.
Anmerkung: Über die Überprüfung und den Befund wird eine schriftliche Dokumentation gefertigt und an den Auftraggeber übergeben. Gleichfalls erfolgt eine Archivierung bei uns, falls im Schadenfall die Unterlagen des Auftraggebers vernichtet werden sollten.
Da diese Arbeiten ausschließlich durch ein Vertragsinstallationsunternehmen vorgenommen werden dürfen, ist es hier lediglich die Aufgabe des Betreibers für eine rechtzeitige Beauftragung zu sorgen, die erstellten Befunde zu beachten, ggf. notwendige Instandsetzungen durchführen zu lassen und die schriftliche Dokumentation als Nachweis aufzubewahren.
PFLICHT - Warum?
Jeder Hauseigentümer ist zur regelmäßigen Kontrolle seiner Gasleitungen gesetzlich verpflichtet.
Hierbei sind unter anderem relevant:
§ 13 Niederdruckgasverordnung (NDGV)
§ 536 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB)
Kapitel V Nr. 13.3.1.1 Technische Regel für Gasinstallationen (DVGW-TRGI 2008)
§ 49 EnWG
„Energieanlagen sind so zu errichten und zu betreiben, dass die technische Sicherheit gewährleistet ist. Dabei sind vorbehaltlich sonstiger Rechtsvorschriften die allgemein anerkannten Regeln der Technik zu beachten. Die Einhaltung der allgemein anerkannten Regeln der Technik wird vermutet, wenn bei Anlagen zur Erzeugung, Fortleitung und Abgabe von (…) Gas die technischen Regeln der Deutschen Vereinigung des Gas- und Wasserfaches e. V. eingehalten worden sind.“
Für die ordnungsgemäße Errichtung, Erweiterung, Änderung und Instandhaltung der Gasanlage hinter der Hauptabsperreinrichtung (Anlage), mit Ausnahme des Druckregelgerätes und der Messeinrichtungen, die nicht in seinem Eigentum stehen, ist der Anschlussnehmer verantwortlich (siehe § 13 Abs. 1 Satz 1 NDAV).
Anschlussnehmer ist jedermann im Sinne des § 18 Abs. 1 Satz 1 des Energiewirtschaftsgesetzes, in dessen Auftrag ein Grundstück oder ein Gebäude in das Niederdrucknetz angeschlossen wird, oder im Übrigen jeder Eigentümer oder Erbbauberechtigte eines Grundstücks oder Gebäudes, das an das Niederdrucknetz angeschlossen ist (siehe § 1 Abs. 2 NDAV).
Hat der Anschlussnehmer die Anlage ganz oder teilweise einem Dritten vermietet oder sonst zur Benutzung überlassen, so bleibt er verantwortlich (siehe § 13 Abs. 1 Satz 3 NDAV).
Auch hier wird noch einmal beschrieben, wie die Gasleitungsanlage zu prüfen ist:
Die Anlage darf nur nach den Vorschriften dieser Verordnung, nach anderen anzuwendenden Rechtsvorschriften und behördlichen Bestimmungen sowie nach den anerkannten Regeln der Technik errichtet, erweitert, geändert und Instand gehalten werden (siehe § 13 Abs. 2 Satz 3 NDAV).
Die Arbeiten dürfen außer durch den Netzbetreiber nur durch ein in ein Installateur-Verzeichnis eines Netzbetreibers eingetragenes Installationsunternehmen durchgeführt werden (siehe § 13 Abs. 2 Satz 3 NDAV).
Technische Regel für Gasinstallationen (DVGW-TRGI 2008)
Bei den allgemein anerkannten Regeln der Technik handelt es sich in Bezug auf Gasinstallationen insbesondere um die vom DVGW Deutsche Vereinigung des Gas- und Wasserfaches e. V. herausgegebene technische Regel für Gasinstallationen (DVGW-TRGI 2008, Arbeitsblatt G600).
Hierin wird für Gas-Innenleitungen folgende Regelung für den Betrieb und die Instandhaltung bezüglich der Kontroll- bzw. Überprüfungszeiträume getroffen:
1. Leitungsanlage entsprechend vorgenannten Anforderungen jährlich einmal gezielt einer Sichtkontrolle unterziehen oder unterziehen lassen. Dabei ist gleichzeitig auf Gasgeruch zu achten.
2. Gebrauchsfähigkeit bzw. Dichtheit alle zwölf Jahre durch ein Vertragsinstallationsunternehmen durchführen lassen.
(Kapitel V Nr. 13.3.1.1 DVGW-TRGE 2008). Im Zusammenhang ist damit festzustellen, dass sowohl das Energiewirtschaftsgesetz, als auch die Niederdruckanschlussverordnung die Einhaltung der DVGW-TRGE als allgemein anerkannte Regel der Technik zwingend vorschreibt. Demnach ist bezogen auf die Niederdruck-Gebäude-Innenleitungen eine Sichtkontrolle einmal jährlich und eine Überprüfung auf Gebrauchsfähigkeit (Dichtheit bzw. Leckrate) alle zwölf Jahre zwingend durchzuführen.
Diese verbindlichen Vorgaben werden in der Regel noch ergänzt durch die technischen Anschlussbedingungen für den Gasnetzanschluss des jeweils zuständigen Gasnetzbetreibers.
Verkehrssicherungspflicht – eine Verkehrssicherungspflicht bzw. Verkehrspflicht ist in Deutschland eine deliktsrechtliche Verhaltenspflicht zur Abwehr von Gefahrenquellen, deren Unterlassen zu Schadensersatzansprüchen führen kann.
Wer vorsätzlich oder fahrlässig das Leben, den Körper, die Gesundheit, die Freiheit, das Eigentum oder ein sonstiges Recht eines anderen widerrechtlich verletzt, ist dem anderen zum Ersatz des daraus entstehenden Schadens verpflichtet (siehe § 823 Abs. 1 BGB).
Die gleiche Verpflichtung trifft denjenigen, welcher gegen ein den Schutz des anderen bezweckendes Gesetz verstößt (siehe § 823 Abs. 2 Satz 1 BGB).
Bezogen auf die Verkehrssicherungspflicht seiner Gasanlage bedeutet dies:
Jeder, der die Verfügungsgewalt über eine Sache hat, von der Gefahren ausgehen können, hat Vorkehrungen gegen die Gefährdung anderer zu treffen.
Sprechen Sie im Zweifel Ihren Gebäudeversicherer und Ihren Haftpflichtversicherer an, um mit diesem zu besprechen, ob und welche Risiken bestehen und wie Sie diese vermeiden können. Hierbei sollten Sie neben Sachschäden und Vermögensschaden auch Ihre Haftpflicht als Eigentümer und/oder Anlagenbetreiber ansprechen.
KOSTEN - Wie viel?
Die Kosten für eine Gasleitungseinzelkontrolle, wie sie in Mehrfamilienwohnhäusern mit Etagenheizungen immer wieder erforderlich wird (z.B. bei Kontrolle einer Leitung zwischen Gaszähler und Heizgerät), liegen regelmäßig bei unter 90,- € inkl. Mehrwertsteuer (derzeit 19%).
Da diese Art der Dichtheitskontrolle nur alle 12 Jahre erforderlich ist, ergeben sich rein rechnerisch Kosten in Höhe von weniger als 7,50 € pro Jahr inkl. MwSt.
Die Kosten für eine komplette Gasleitungskontrolle im Rahmen einer Gebrauchsfähigkeitsmessung (Dichtheitskontrolle) liegen beispielsweise bei einem Einfamilienhaus oder einem Mehrfamilienhaus mit Zentralheizungsanlage, also wenn nur ein Gaszähler vorhanden ist, im Rahmen einer Kombinationsprüfung einer Gasverteilungs- und einer Gasverbrauchsleitung regelmäßig bei knapp 131,- € inkl. Mehrwertsteuer (derzeit 19%).
Bei fremdvermietetem Wohnraum lassen sich diese Kosten in aller Regel auf den Mieter im Rahmen der Nebenkostenabrechnung umlegen. Hierzu beraten wir Sie gerne ausführlich.
Zu den vorgenannten Kontrollkosten kommen bei größeren Entfernungen noch An- und Abfahrtskosten hinzu. Diese werden nach Zonen gestaffelt und hängen von der Entfernung unseres Unternehmenssitzes zum Objektstandort ab.
Gerne unterbreiten wir Ihnen ein konkretes und für Sie kostenloses und unverbindliches Angebot. Bitte sprechen oder schreiben Sie uns an. Wir sind gerne für Sie da.
In unseren Preisen zur Durchführung von Gebrauchsfähigkeitsprüfungen (Gasleitungskontrolle) sind folgende Zusatzleistungen KOSTENLOS enthalten:
– schriftliche Dokumentation einer Sichtprüfung als Bestandteil unserer Gebrauchsfähigkeitsprüfung
– schriftliche Dokumentation der Leckratenermittlung mit grafischer Darstellung aller relevanten Parameter
– Archivierung dieser Dokumentationen für mindestens 10 Jahre durch uns
– automatischer Erinnerungsservice für die jährliche Sichtprüfung
– Dokumentationsmappe mit elf Sichtprüfungsprotokollen
– Montage einer feuchteunempfindlichen Informationstafel zum Verhalten bei Gasgeruch im Gebäude
Kostenpflichtige Wunsch-Zusatzleistung:
– auf Wunsch Durchführung der jährlichen Sichtprüfung (gegen Aufpreis)
Zudem erhalten Sie bei uns ein Mehr an Sicherheit, denn sicher ist sicher:
Mit Dräger Gassicherheitstechnik sorgen wir für zuverlässigen Personenschutz. Diese Schutzmaßnahmen dienen nicht nur dem Selbstschutz unserer Mitarbeiter sondern selbstverständlich auch dem Schutz unserer Kunden und der Bevölkerung. Denn wenn wir die Sicherheit unseres Arbeitsumfeldes sicherstellen, ist es auch für alle anderen sicher. Hierdurch gewähren wir einen extrem hohen Stand der Sicherheit, der weit über den einzuhaltenden Vorschriften liegt.
Gasleitung liegen oft in schlecht zugänglichen und unzureichend beleuchteten Bereichen. Daher arbeiten unsere Mitarbeiter bei der Sichtkontrolle Ihres Gasleitungsnetzes mit Ex-geschützten Spezialleuchten.
Mit Hilfe modernster Messgeräte wird die Dichtigkeit Ihres Gasleitungsnetzes geprüft. Dabei fallen uns bereits kleinste Leckraten auf, die weit unterhalb jeder Gefährdungsschwelle liegen. Die eingesetzten microprozessorgesteuerten Messgeräte erstellen dabei detailreiche Messprotokolle, die Ihnen und uns eine aussagekräftige Dokumentation über den Zustand Ihres Gasrohrnetzes ermöglichen. Diese Dokumentation dient Ihnen später zum Nachweis der Kontrolle. Dies könnte auch für Versicherungen und in einem Schadenfall von gravierender Bedeutung sein.
LECKAGEDETEKTOREN
Sollte eine Leckrate festgestellt werden, so ermitteln wir unter Einsatz speziell für diesen Einsatzzweck entwickelter elektronischer Leckagedetektoren die Austrittsstelle im Bereich der sichtbaren Rohrleitungsverlegung. So ist es regelmäßig möglich, eine punktuelle Instandsetzung der Leitung zu bewerkstelligen, ohne unnötigerweise mehr Rohr auszutauschen zu lassen, als nötig.
Befindet sich beispielsweise eine Undichtigkeit an einer Gewindeverbindung an einem Rohrleitungsanschnitt, der, z.B. aufgrund einer Rohrleitungsführung innerhalb von Wänden, nicht erreichbar ist, so kann eine Abdichtung dieses nicht erreichbaren Rohrleitungsabschnittes regelmäßig mit Hilfe eines zugelassenen Innenabdichtungsverfahren abgedichtet werden ohne die Wände zu öffnen. Dies spart nicht nur eine Menge Geld und Zeit, sondern verhindert auch Ärger und Schmutz. Die Instandsetzung dauert in der Regel nur einen Arbeitstag.
Auf die Innenleitungsabdichtung gewähren wir Ihnen eine Dichtheitsgarantie (konkret: unbeschränkte Gebrauchsfähigkeit) von 10 Jahren ab dem Tag der Abdichtung. Die weiteren Details entnehmen Sie bitte dem Informationsfenster „10 Jahre Garantie“ oder fordern Sie Unterlagen zu unserer 10-Jahres-Garantie bei uns an.
Sehr gutes Fachwissen ist das A und O. Daher werden alle von uns vor Ort eingesetzten Techniker neben ihrer handwerklichen Ausbildung zusätzlich in besonderen Schulungsmaßnahmen geschult und geprüft. Erst bei Nachweis eines entsprechenden Sachkundenachweises und nach Ablegung einer Sachkundeprüfung bei einem öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen für Gasinstallation werden die Mitarbeiter für Messungen und Beurteilungen von uns eingesetzt. Sie haben es also mit Gasprofis zu tun.
Nie wieder einen Kontrolltermin verpassen. Wir informieren Sie jährlich über den Sichtprüfungstermin. Nach 12 Jahren melden wir uns bei Ihnen bezüglich einer durchzuführenden Gebrauchsfähigkeitsprüfung. Damit haben Sie ganz entspannt immer alles fest im Griff.
Solide Erfahrung braucht Jahrzehnte. Wir haben mehr als 80 Jahre Erfahrung im Gasanlagenbau. Sie haben es also mit einem routinierten und erfahrenen Gasleitungsprofi zu tun, der zudem seit mehr als 8 Jahrzehnten entsprechend in die Handwerksrolle der Handwerkskammer Münster eingetragen ist. Wünschen Sie mehr Informationen über uns, dann sprechen Sie uns bitte an. Wir informieren Sie sehr gerne.
Leitungs-Instandsetzungs- bzw. Austauscharbeiten sind durch einen Fachhandwerker erledigen zu lassen, der mit seinem Installationsunternehmen in ein Installateurverzeichnis eines Gasnetzbetreibers eingetragen ist. Lassen Sie sich einen Eintragungsnachweis im Bedarfsfall vorlegen.
Als Alternative zur klassischen handwerklichen Reparatur der Leitung oder zum Leitungsaustausch ist in vielen Fällen auch eine Innenrohrsanierung möglich. Diese Abdichtvariante sollte in jedem Fall dann favorisiert werden, wenn eine Leitungsreparatur oder ein Leitungsaustausch aus technischen Gründen nicht möglich oder besonders aufwendig wäre.
Nach Austausch oder Reparatur bitte die anschließende fachgerechte Prüfung nicht vergessen!
Die Innenrohrsanierung dient der Abdichtung von Gewindeverbindungen, die im Laufe der Jahre undicht geworden sind. Ist/Sind die konterte/n Leckstelle/n nicht bekannt – also ist/sind diese nicht feststellbar -, kommt einen Abdichtung durch Innensanierung dann in Frage, wenn Gewindeverbindungen im betroffenen Rohrleitungsabschnitt vorhanden sind, die ursächlich für den Gasaustritt sein können.
Zudem ist ausschlaggebend, dass die Gasleitung sich ansonsten in einem einwandfreien Zustand befindet.
Die zur Sanierung anstehenden Leitungsabschnitte müssen zunächst einer Belastungsprüfung gemäß DVGW-TRGI 2008 widerstehen. Anschließend darf die ermittelte Leckrate für den betroffenen Leitungsabschnitt nicht gleich oder größer 5 Liter pro Stunde sein.
Nach einer regelkonformen Abdichtung muss die Leitung wieder völlig dicht sein. Eine Leckrate, egal wie gering, ist für eine innensanierte Leitung nicht mehr zulässig. Die Leitung muss ihre Dichtheit bei einer Druckprüfung mit einem Prüfdruck von 150 mbar unter Beweis stellen. Eine entsprechende Dokumentation ist obligatorisch.
Die Kosten einer Innensanierung von unter Putz liegenden, also nicht sichtbar verlegten Leitungsabschnitten, liegen regelmäßig gravierend niedriger, als die Kosten für einen Leitungsaustausch.
Außerdem erspart sich der Eigentümer Umzugskosten für Mieter und Kosten für Fliesenleger-, Putzer- und Anstreicherarbeiten. Der gesamte Ärger, Staub, Schmutz und die Kosten für viele verschiedene Handwerker entfallen, da der Leitungsaustausch vermieden wird durch eine Abdichtung der vorhandenen Leitung. Zudem würde der Austausch der Leitungen viele Tage in Anspruch nehmen und viel Geschick bei der Handwerkerkoordination erfordern. Dies bleibt dem Eigentümer und den Bewohnern bei der Leitungssanierung alles erspart.
Durch eine Innensanierung wird die komplette Dichtheit der sanierten Rohranschnitte hergestellt. Nach Durchführung der Innenabdichtung muss die Leitung nach allgemein anerkannten Regeln der Technik so dicht sein, als wäre sie komplett mit neuem Rohr verlegt worden.
Um diesen hohen Qualitätsgrundsatz zu erfüllen, wird der sanierte Leitungsabschnitt der gleichen Dichtheitsprüfung unterzogen, als wenn es sich um ein neues Rohrleitungssystem handeln würde. Obwohl in der Regel nur ein Druck von etwa 23 mbar in der Leitung herrscht, erfolgt die Dichtheitskontrolle unmittelbar nach Durchführung der Innenabdichtung mit 150 mbar. Die Prüfung erfolgt also mit mehr als dem 6-fachen Betriebsdruck. Die Dichtheit ist damit in allen Betriebszuständen garantiert. Damit Sie sich sicher sein können, geben wir Ihnen darauf eine Garantie von 10 Jahren. Mehr über diese Garantie erfahren Sie im Kästchen „10 Jahres Garantie“ auf dieser Internetseite oder direkt durch uns.
Besonders spannend wird es bei dem entbehrlichen Aufwand, durch eine Innensanierung. Als erfahrener Hausbesitzer wissen Sie sicher, was es besonders in Mehrfamilienhäusern bedeutet, die beinahe immer unter Putz verlegten Gasleitungen gegen neue auszutauschen:
– Mieterinventar sichern; evtl. zeitweiser Auszug der Mieter ins Hotel
– Wände aufstemmen; evtl. Boden- und Wandfliesen entfernen (oftmals führen die Leitungen durch Bäder oder Küchen) (Laminat, Parkett, Küchenzeilen, Badewannen etc. entfernen, wenn nötig)
– alte Leitungen entfernen und Platz für neue schaffen, anschließend neue Leitungen verlegen
– Wände und Decken wieder verschließen
– Brandschutz nicht vergessen, da durch den Leitungsaustausch der Bestandsschutz entfällt
– Fliesen neu verlegen bzw. Laminat und/oder Prakett wieder herstellen
– Küche, Schränke, Wannen wieder einbauen und/oder aufstellen
– Reinigungsarbeiten durchführen und Inventarschutz entfernen
Das alles bedeutet viel Aufwand, Schmutz, Kosten, Zeit und Nerven. Diese Maßnahmen mit den unterschiedlichsten Fachhandwerken können Tage oder sogar Wochen in Anspruch nehmen, bis alles wieder an seinem Platz ist und erfordern Koordinierung und Bauleitung. Abgesehen von den Unwägbarkeiten, die sich durch umfangreiche Bauteilöffnungen ergeben können. Denn schnell ist bei der Wandöffnung in z.B. Küchen und Bädern auch mal eine Wasserleitung getroffen oder ein Stromkabel.
Das alles ist vermeidbar!
Mit Hilfe einer Innensanierung der Rohrleitungen werden diese wieder genauso dicht, wie eine neue Rohrverlegung. In der Regel ist die Sanierung eines betroffenen Rohrleitungsabschnitts innerhalb eines Werktages abgeschlossen. Es gibt keinen Staub und Arbeitslärm. Staubschutz ist nicht erforderlich. Die Bewohner können in ihrer Wohnung bleiben. Es kommt weder zur Beschädigung von Wänden noch von Wand- und/oder Bodenbelägen. Das Innensanierungsverfahren ermöglicht es, dass die angeschlossen Gasgeräte in der Regel bereits am Ende des Sanierungstages wieder mit Gas versorgt werden können.
Die Innensanierung spart also nicht nur Geld und Zeit, sondern auch eine ganze Menge Aufwand beim Eigentümer sowie Anspannung und Ärger beim Bewohner.
Besonders interessant ist hierbei auch, dass von einigen Versicherungsunternehmen die Kosten für die Innenrohrsanierung vollständig übernommen werden, wenn ein entsprechender Versicherungsschutz besteht. Fragen Sie vor Durchführung der Maßnahme bei Ihrem Versicherer (i.d.R. Gebäudeversicherer) nach, ob die Kosten teilweise oder vollständig übernommen werden.
Kosten für einen Gasleitungsinnensanierung (Abdichtung):
Voraussetzungen für unser Rechenbeispiel
– Haustyp: Mehrfamilienwohnhaus
– Gerät: Gasetagenheizungsgerät
– Wohnungslage: 2. Obergeschoss
– Raum: Bad oder Küche
– Leitungsanlage: verzinktes Stahlrohr
– Verlegeweise: unter Putz
– Entfernung: bis zu 50 km
Maßnahme Innensanierung:
Belastungsprobe, Gebrauchsfähigkeitsprüfung zur Feststellung der Durchführbarkeit; Rohrinnenreinigung, Innenabdichtung, Dichtheitsprüfung gem. TRGI inkl. Dokumentation, inkl. Einsatz aller erforderlichen Spezialgeräte und Verbrauchsstoffe, bei einer Rohrdimension von 1/2″ bis 1″ auf einer Rohrleitungslänge von geschätzten 12 Metern; einschl. An- und Abfahrt (im Umkreis von 50 km)
Kosten: 1.700,- € netto zzgl. 19% MwSt. = 2.023,- € inkl. MwSt.
In unserer Rubrik „Kosten vergleichen“ werden Sie sehen, dass somit nur etwa halb so hohe Kosten entstehen, als wenn die Instandsetzung „konventionell“, also durch Austausch, erfolgen würde. Und das Ganze noch ohne Staub, Lärm, Ärger und Nutzungsausfall.
In dem Umfang, in dem die Arbeiten zuvor beschrieben sind, ist die Sanierung der Leitungsanlage nach einem Werktag abgeschlossen. Das bedeutet, wir starten mit den Arbeiten morgens und am Abend des selben Tages kann das Gas wieder strömen.
Liegt der konkrete Bedarfsfall vor und besteht Interesse an einem individuellen Angebot, dann sprechen oder schreiben Sie uns bitte an. Wir erstellen Ihnen gerne ein für Sie unverbindliches und kostenloses Angebot.
Die Alternative zu einer Innensanierung von vorhandenen Gasrohrleitungen ist der Austausch der Leitungen, also eine Neuverlegung.
Bei einer Neuverlegung von Rohrleitungen steht Ihnen regelmäßig nur die gesetzliche Gewährleistung zu. Diese endet in der Regel nach 2 bis 5 Jahren. Bereits nach Ablauf von 6 Monaten wird es nach gesetzlicher Bestimmung bereits für Sie schwierig, den Gewährleistungsfall nachzuweisen. Können Sie einen entsprechenden Beweis gegen den Auftragnehmer nicht führen (Beweislastumkehr) gehen Sie mit Ihren Gewährleistungsansprüchen bereits nach 6 Monaten leer aus.
Daher unsere Langzeitgarantie für die Innensanierung.
Wir sind von der ausgezeichneten Qualität unseres Verfahrens überzeugt. Aus diesem Grunde gewähren wir Ihnen auf die von uns durchgeführte Gasrohrinnenabdichtung folgende Garantie:
Wir garantieren Ihnen in Bezug auf unsere Abdichtung die unbeschränkte Gebrauchsfähigkeit der innenabgedichteten Leitungsabschnitte für die Dauer von 10 Jahren ab dem Tag der Abdichtung.
Den Abdichtungstag können Sie dem an der Leitungsanlage von uns angebrachten Qualitätssicherungsaufkleber entnehmen. Dieser enthält alle erforderlichen Angaben. Außerdem erhalten Sie einen schriftlichen Dokumentationsnachweis von uns, der ebenfalls als Duplikat für die Dauer von 10 Jahren bei uns archiviert ist.
Sollte ein von uns abgedichteter Rohrleitungsabschnitt den von uns zuvor zugesagten Zustand nicht für die Dauer von 10 Jahren erfüllen, dann führen wir die Gasrohrinnenabdichtung für Sie kostenlos erneut durch.
Die Voraussetzung hierfür ist, dass es ab dem Tag der Abdichtung zu keinen Änderungen oder Eingriffen Dritter gekommen ist und dass es zu keinerlei die Dichtheit beeinflussenden Einwirkungen auf diesen Rohrleitungsabschnitten gekommen ist. Auch sind von unserer Garantie Undichtigkeiten ausgeschlossen, die durch Einwirkungen auf die Installation von außen eingetreten sind, wie z.B. mechanische Einwirkungen, Gewalteinwirkung, Korrosion, Beschädigungen etc.
Als Alternative zur einer erneuten Abdichtung des betroffenen Rohrleitungsabschnittes behalten wir uns das Wahlrecht vor, anstelle der erneuten Abdichtung den damaligen Abrechnungspreis für die Sanierung des betroffenen Rohrleitungsabschnittes zu erstatten.
Wenn in Mehrfamilienwohnhäusern Gasgeräte in den Wohnungen vorhanden sind, dann befinden sie sich in den allermeisten Fällen in Bäder oder Küchen. Dies hat einen Grund. Da die Geräte in der Regel warmes Wasser für die Heizung und/oder das Trinkwasser erzeugen, sind sie zweckmäßiger Weise dort, wo die Anschlüsse an die Wasserversorgung am direktesten möglich ist. Auch weitere Gründe, wie z.B. die Geräuschentwicklung und der Tropfwasserschutz, sprechen für eine Montage in diesen Bereichen.
Die logische Folge ist, dass auch zur Versorgung erforderliche Gasleitung durch diese Bereiche führt. Aus ökonomischen und konstruktiven Gründen liegen Bäder und Küchen in Mehrfamilienhäusern regelmäßig räumlich übereinander.
Für den Hauseigentümer ist nun interessant, wie groß der Kostenunterschied zwischen „herkömmlichem Leitungsaustausch“ und „Leitungsinnensanierung“ ist.
Sie werden sehen, der Kostenunterschied ist erheblich.
Im hier dargestellten Vergleichsfall soll einmal dargestellt werden, mit welchen Kosten (geschätzt) ungefähr zu rechnen ist, wenn die unter Putz verlegte Gasleitung zur Versorgung eines Gasgerätes im zweiten Obergeschoss eines Wohnhauses instandgesetzt werden muss.
Die sichtbar im Keller verlegten Leitungen sind von diesem Kostenvergleich nicht umfasst.
(Bespielrechnung als mögliche Musterrechnung)
LEITUNGSAUSTAUSCH INNENSANIERUNG
Maßnahme (überwiegend alles in drei Bädern) Preis
netto Maßnahme Preis
Inventarschutz vor Staub/Schmutz 150,-
störende Einbauten entfernen 90,- Belastungsprobe, Gebrauchsfähigkeitsprüfung zur Feststellung der Durchführbarkeit; Rohrinnenreinigung, Innenabdichtung, Dichtheitsprüfung gem. TRGI inkl. Dokumentation, inkl. Einsatz aller erforderlichen Spezialgeräte und Verbrauchsstoffe, bei einer Rohrdimension von 1/2″ bis 1″ auf einer Rohrleitungslänge von geschätzten 12 Metern; einschl. An- und Abfahrt (im Umkreis von 50 km)
Wand- und Bodenfliesen teilw. entfernen (sauber) 200,-
Wände aufstemmen, Leitungen entfernen 400,-
Schuttabtransport und Schuttentsorgung 50,-
Leitungen neu verlegen (Lohn und Material) 900,-
Dichtheitsprüfung gem. TRGI inkl. Dokumentation 60,-
Wände und ggf. Böden wieder verschließen 300,-
Brandschutz herstellen 150,-
Fliesenlegerarbeiten (wenn passende Fliesen verfügb.) 300,-
entfernte Einbauten wieder aufstellen/montieren 120,-
elastische Verfugung wieder herstellen 90,-
Tapezier- und Malerarbeiten 450,-
Reinigungsarbeiten 60,-
An- u. Abfahrten der verschiedenen Handwerker 125,-
Summe netto: 3.445,00 1.700,-
Mehrwertsteuer (derzeit 19%) 654,55 323,00
Summe brutto: 4.099,55 2023,00
Nur 50% der Kosten bei mindestens doppelt so langer Garantie!
Der Großteil der Arbeiten beim „Leitungsaustausch“ wird in drei Bädern erforderlich, wenn die Leitung bis ins 2. Obergeschoss ausgetauscht werden soll (Leitungsführung durch’s Bad im EG und 1. OG bis ins 2. OG).
Da die Kosten für eine Gasleitungskontrolle regelmäßig auf die Mieter umgelegt werden können, vermeiden Sie durch die Kontrolle Sicherheitsrisiken sowie und zivil- und strafrechtlich Haftungsrisiken , ohne dass Ihnen dafür als Eigentümer abschließend Kosten entstehen, da Sie die Kosten regelmäßig durch Betriebskostenabrechnung von Ihren Mietern zurückerhalten.
Ausnahme 1: Keine Vereinbarung einer Betriebskostenumlage im Mietvertrag.
Ausnahme 2: Selbstbewohnter Wohnraum.
Bei weiteren Fragen beraten wir Sie gerne! Bitte sprechen Sie uns an.
Gasleitungsprofis
*) Als Gebäudeeigentümer sind Sie für die Kontrolle der Gasleitungen verantwortlich.
Die Kosten für diese Kontrolle sind bei vermietetem Wohnraum regelmäßig umlagefähige Betriebskosten. » mehr
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