Source: https://urteile-gesetze.de/rechtsprechung/v-za-10-11
Timestamp: 2020-05-26 23:34:46
Document Index: 382648893

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 121', 'BGH', 'BGH']

V ZA 10/11 - Urteil BGH vom 29.06.2011
BGH 29.06.2011 - V ZA 10/11
vorgehend BGH, 24. Mai 2011, Az: V ZA 10/11, Beschlussvorgehend LG Frankfurt (Oder), 7. April 2011, Az: 15 T 28/11vorgehend AG Frankfurt (Oder), 8. März 2011, Az: 4 XIV 6/11, Beschluss
§ 121 Abs 3 ZPO
Der Antrag auf Beiordnung von Rechtsanwalt St. aus Berlin als Verkehrsanwalt wird zurückgewiesen.
Der Antrag auf Beiordnung von Rechtsanwalt St. als Verkehrsanwalt ist nicht begründet. Eine Beiordnung des zweitinstanzlichen Verfahrensbevollmächtigten kommt im Rechtsbeschwerdeverfahren ebenso wenig in Betracht wie im Revisionsverfahren (dazu BGH, Beschluss vom 7. Juni 1982 - VIII ZR 118/80, WM 1982, 881), weil es lediglich um Rechtsfragen geht, für die eine Korrespondenz mit der Partei von untergeordneter Bedeutung ist (BGH, Beschluss vom 4. August 2004 - XII ZA 6/04, NJW-RR 2004, 1662). Die Auswahl des beizuordnenden am Bundesgerichtshof zugelassenen Rechtsanwalts kann ohne weiteres aus der Ferne auch ohne persönlichen Kontakt, etwa auch unter Einschaltung des zweitinstanzlichen Verfahrensbevollmächtigten vorgenommen werden. Etwas anderes kommt hier ohnehin schon deswegen nicht in Betracht, weil der Betroffene unterdessen abgeschoben worden ist.