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Timestamp: 2016-10-26 23:09:22
Document Index: 313321358

Matched Legal Cases: ['Art. 105', 'Art. 95', 'Art. 105', 'BGE', 'Art. 61', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 44', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 61', 'BGE', 'Art. 105', 'Art. 2', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 66', 'Art. 68']

8C_706/2009 (30.03.2010)
Die 1960 geborene V.________ war vom 28. August 1995 bis 30. Juni 2004 bei der W.________ AG als Mitarbeiterin in der H�rterei angestellt. Am 1. M�rz 2005 meldete sie sich unter Hinweis auf ein generalisiertes tendomyotisches Schmerzsyndrom, eine Fibromyalgie, ein depressives Zustandsbild sowie eine chronische mikrozyt�re An�mie ohne Ursache bei der Invalidenversicherung zum Rentenbezug an. Nach medizinischen und erwerblichen Abkl�rungen, insbesondere der Einholung eines polydisziplin�ren Gutachtens beim medizinischen Zentrum X.________ vom 26. September 2006 sprach die IV-Stelle des Kantons Z�rich der Versicherten nach Durchf�hrung des Vorbescheidverfahrens gest�tzt auf einen Invalidit�tsgrad von 41 % ab 1. Dezember 2004 eine Viertelsrente zu (Verf�gung vom 4. Januar 2008).
Die dagegen, unter Beilage eines psychiatrischen Gutachtens des medizinischen und psychiatrischen Instituts Z.________ vom 17. Dezember 2007, erhobene Beschwerde wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich mit Entscheid vom 22. Juni 2009 ab, nachdem die Versicherte zuvor mit Eingabe vom 4. Dezember 2008 ein Gutachten des medizinischen Instituts Y.________ vom 11. Oktober 2008 einreichen und gest�tzt darauf den Eventualantrag auf Anordnung eines Obergutachtens zur�ckziehen liess.
Die Versicherte l�sst Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten f�hren mit dem Rechtsbegehren, in Aufhebung des kantonalen Gerichtsentscheides sei ihr mit Wirkung ab 1. Oktober 2004 eine ganze Invalidenrente zuzusprechen. Eventualiter sei ein Obergutachten in Auftrag zu geben und gest�tzt darauf �ber den Rentenanspruch neu zu verf�gen.
1.2 Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Es kann deren Sachverhaltsfeststellung von Amtes wegen berichtigen oder erg�nzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (Art. 105 Abs. 2 BGG). Die Beweisw�rdigung durch das kantonale Gericht und die darauf beruhenden Sachverhaltsfeststellungen verletzen namentlich dann Bundesrecht, wenn es den Sinn und die Tragweite eines Beweismittels offensichtlich falsch eingesch�tzt, ohne sachlichen Grund ein wichtiges und f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidendes Beweismittel nicht beachtet oder aus den abgenommenen Beweisen unhaltbare Schl�sse gezogen hat (BGE 129 I 8 E. 2.1 S. 9; Urteil 8C_727/2009 vom 19. November 2009 E. 1.2 mit Hinweisen).
Streitig ist der Anspruch der Versicherten auf eine h�here als die zugesprochene Viertelsrente der Invalidenversicherung und in diesem Zusammenhang die verbliebene Restarbeitsf�higkeit.
2.1 Das kantonale Gericht hat in materiell- und beweisrechtlicher Hinsicht die f�r die Beurteilung der Streitsache massgeblichen Grundlagen sowie die diesbez�gliche Rechtsprechung zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen.
2.2 Zu betonen bleibt, dass das Gericht die medizinischen Unterlagen nach dem f�r den Sozialversicherungsprozess g�ltigen Grundsatz der freien Beweisw�rdigung (vgl. Art. 61 lit. c ATSG) - wie alle anderen Beweismittel frei, d.h. ohne Bindung an f�rmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgem�ss zu w�rdigen hat. Dies bedeutet, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel, unabh�ngig, von wem sie stammen, objektiv zu pr�fen und danach zu entscheiden hat, ob die verf�gbaren Unterlagen eine zuverl�ssige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu w�rdigen und die Gr�nde anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob der Bericht f�r die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden ber�cksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenh�nge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der Expertin oder des Experten begr�ndet sind. Ausschlaggebend f�r den Beweiswert ist grunds�tzlich somit weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 125 V 351 E. 3 S. 352 ff. mit Hinweisen; vgl. auch BGE 132 V 393 E. 4.1 S. 400). Dennoch erachtet es die Rechtsprechung mit dem Grundsatz der freien Beweisw�rdigung als vereinbar, in Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte und Gutachten, Richtlinien f�r die Beweisw�rdigung aufzustellen (vgl. BGE 125 V 351 E. 3b S. 352 ff. mit Hinweisen). So ist den von Versicherungstr�gern im Verfahren nach Art. 44 ATSG eingeholten Gutachten externer Spezial�rztinnen und -�rzte, welche aufgrund eingehender Beobachtungen und Untersuchungen sowie nach Einsicht in die Akten Bericht erstatten und bei der Er�rterung der Befunde zu schl�ssigen Ergebnissen gelangen, bei der Beweisw�rdigung volle Beweiskraft zuzuerkennen, solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverl�ssigkeit der Expertise sprechen (vgl. BGE 8C_216/2009 E. 4.4, 125 V 351 E. 3b/bb,S. 353). Was Parteigutachten anbelangt, rechtfertigt der Umstand allein, dass eine �rztliche Stellungnahme von einer Partei eingeholt und in das Verfahren eingebracht wird, nicht Zweifel an ihrem Beweiswert (BGE 125 V 351 E. 3b/dd S. 353).
2.3 Bei den vorinstanzlichen Feststellungen zum Gesundheitszustand und zur Arbeitsf�higkeit der versicherten Person handelt es sich grunds�tzlich um Entscheidungen �ber Tatfragen (BGE 132 V 393 E. 3.2 S. 397 ff.). Dagegen ist die Beachtung des Untersuchungsgrundsatzes und der Beweisw�rdigungsregeln nach Art. 61 lit. c ATSG Rechtsfrage (BGE 132 V 393 E. 3.2 und 4 S. 397 ff.; Urteil 9C_901/2009 vom 5. Februar 2010).
3.1 Das kantonale Gericht gelangte nach W�rdigung der medizinischen Akten zum Schluss, dass die Beschwerdef�hrerin aufgrund ihrer psychischen Beeintr�chtigung in einer leichten T�tigkeit mit Tragen und Heben von Lasten bis 15 kg sowie in r�ckenergonomisch g�nstigen und wechselbelastenden Positionen seit Dezember 2003 zu 70 % arbeitsf�hig ist. Aus somatischer insbesondere rheumatologischer Sicht sah es keine weitergehende Einschr�nkung in der Arbeitsf�higkeit gegeben. Es st�tzte sich dabei auf das polydisziplin�re Gutachten des medizinischen Zentrums X.________ vom 26. September 2006, basierend auf einem rheumatologischen und psychiatrischen Konsilium, dem es vollen Beweiswert zuerkannte. Die hievon abweichenden psychiatrischen Beurteilungen des medizinischen und psychiatrischen Instituts Z.________ vom 28. August 2004 und vom 17. Dezember 2007 verm�chten die Einsch�tzung der Gutachter des medizinischen Zentrums X.________ nicht derart zu ersch�ttern, dass davon abzuweichen w�re.
3.2 Demgegen�ber vertritt die Beschwerdef�hrerin die Auffassung, dem Gutachten des medizinischen Zentrums X.________ vom 26. September 2006 bzw. dem psychiatrischen Teilgutachten der Frau Dr. med. L.________, Fach�rztin f�r Psychiatrie, vom 29. August 2006 k�nne keine volle Beweiskraft zuerkannt werden, da es hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes entscheidende Kriterien offensichtlich nicht erf�lle, was eine Rechtsverletzung bedeute. Es g�be konkrete Indizien, die gegen dessen Zuverl�ssigkeit sprechen w�rden. Insbesondere erweise sich die Begr�ndung der Diagnose einer reaktiven Depression, derzeit leichtgradige Episode nach Auszug der �ltesten Tochter und einem Verdacht auf eine Abh�ngigkeit, gest�tzt auf die �brigen medizinischen Expertisen als nicht nachvollziehbar. Zudem gehe Dr. med. L.________ entgegen der Vorinstanz in keiner Art und Weise darauf ein, weshalb auf die Beurteilung des Psychiaters Dr. med. B.________ im Gutachten des medizinischen und psychiatrischen Instituts Z.________ vom 28. August 2004, wo von einer psychisch bedingten Arbeitsunf�higkeit von 50-60 % ausgegangen wurde, nicht abgestellt werden k�nne. Sie habe die psychiatrische Exploration ohne �bersetzerin durchgef�hrt, was zu Fehlern in der Diagnosestellung und in der Arbeitsunf�higkeitseinsch�tzung gef�hrt habe. Schliesslich bem�ngelt die Beschwerdef�hrerin, dass die Vorinstanz auf das Gutachten des medizinischen Instituts Y.________ vom 11. Oktober 2008 nicht abgestellt hat, ohne sich damit auseinanderzusetzen.
Im Rahmen der W�rdigung der medizinischen Akten ist die Vorinstanz auf das Gutachten des medizinischen Instituts Y.________ vom 11. Oktober 2008 nicht weiter eingegangen mit der Begr�ndung, es handle sich dabei lediglich um eine Parteimeinung, warum nicht auf das Gutachten abzustellen sei. Das Gericht sei in keiner Weise an diese von einer Partei eingebrachte Meinung gebunden. Bei diesem Gutachten steche zudem ins Auge, dass darin die (angeblichen) M�ngel im MEDAS-Gutachten sehr ausf�hrlich aufgelistet, solche im Gutachten des medizinischen und psychiatrischen Instituts Z.________ demgegen�ber nur sehr summarisch festgehalten w�rden.
Zwar ist dem kantonalen Gericht darin beizupflichten, dass die Beurteilung der Frage, ob ein �rztliches Gutachten den rechtsprechungsgem�ssen Anforderungen entspricht und auf welche Beurteilung bei voneinander abweichenden Expertisen abzustellen ist, Aufgabe des Gerichts bildet und nicht durch eine medizinische Fachperson vorzunehmen ist. Allerdings hat sich die Vorinstanz im Rahmen einer rechtskonformen Beweisw�rdigung umfassend und sorgf�ltig mit den relevanten medizinischen Unterlagen auseinanderzusetzen und nachvollziehbar zu begr�nden, weshalb es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. Indem sich die Vorinstanz mit dem von Seiten der Beschwerdef�hrerin eingereichten Bericht des medizinischen Instituts Y.________ in keiner Weise befasst hat und nicht dargetan hat, weshalb die Kritik der Gutachter des medizinischen Instituts Y.________ die Beweistauglichkeit der Einsch�tzungen der Experten des medizinischen Zentrums X.________ nicht zu ersch�ttern vermag, hat es den Grundsatz der freien Beweisw�rdigung und mithin Bundesrecht verletzt (vgl. E. 2.2 hievor). Das Bundesgericht ist daher insoweit an die Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz nicht gebunden (Art. 105 Art. 2 BGG).
Damit gilt es nachfolgend zu pr�fen, ob die Sachverhaltsfeststellung des kantonalen Gerichts zutreffend ist, wobei insbesondere das Gutachten des medizinischen Instituts Y.________ in rechtm�ssiger Weise in diese Beurteilung einzubeziehen ist.
5.1 Im Gutachten des medizinischen Zentrums X.________ wird in psychiatrischer Hinsicht gest�tzt auf die konsiliarische Teilexpertise der Frau Dr. med. L.________, Fach�rztin f�r Psychiatrie, vom 18. September 2006 von der Diagnose einer reaktiven Depression, derzeitig leichtgradige Episode nach Auszug der �ltesten Tochter (ICD-10 F 32.00) mit/bei Verdacht auf abh�ngige Pers�nlichkeitsz�ge (ICD-10 F60.7) ausgegangen und festgestellt, dass darauf basierend eine Einschr�nkung in der Arbeitsf�higkeit von 30 % bestehe. Wie die Beschwerdef�hrerin zu Recht bem�ngelt, geht die Psychiaterin in keiner Art und Weise darauf ein, weshalb auf die abweichende Beurteilung des Dr. med. Dr. phil. B.________, Facharzt FMH f�r Psychiatrie und Psychotherapie des medizinischen und psychiatrischen Instituts Z.________ vom 28. August 2004, welche im Rahmen einer interdisziplin�ren Abkl�rung des Zentrums A.________ vom 19./20. Juli 2004 (Bericht vom 13. Oktober 2004) erfolgte, nicht abgestellt werden kann. Dieser ging von einer psychisch bedingten Arbeitsunf�higkeit von 50-60 % aus. Im Gutachten des medizinischen Zentrums X.________ wird in der zusammenfassenden Beurteilung der Arbeitsf�higkeit zwar Bezug zum Gutachten des Dr. B.________ genommen (S. 16) und aufgrund der damaligen psychopathologischen Symptome eine 50%ige Arbeitsunf�higkeit attestiert, wie auch der RAD in seiner Stellungnahme vom 4. August 2007 erw�hnt. Zudem wird festgestellt, dass 2005 eine vor�bergehende Therapie im Sozialpsychiatrischen Zentrum erfolgt ist. Zur Zusatzfrage (unter Punkt 8 S. 19) betreffend W�rdigung der vorhandenen Arztberichte, insbesondere bei Diskrepanzen in der Beurteilung der Arbeitsf�higkeit, wird ausgef�hrt, man k�nne sich mit der Beurteilung des psychiatrischen Gutachters 2004 zum aktuellen Zeitpunkt weder bez�glich der Diagnose noch bez�glich der Arbeitsf�higkeit einverstanden erkl�ren. Eine entsprechende Begr�ndung fehlt allerdings. Eine diesbez�gliche W�rdigung der medizinischen Akten ist nicht erfolgt, was insbesondere aufgrund der Diskrepanzen in der Beurteilung der Arbeitsf�higkeit erforderlich gewesen w�re. Entgegen der Vorinstanz l�sst sich dies nicht damit rechtfertigen, dass im Gutachten des medizinischen Zentrums X.________ die eigene Diagnosestellung und Beurteilung der Arbeitsf�higkeit ausf�hrlich begr�ndet werden und eine vertiefte Auseinandersetzung mit dem Gutachten des medizinischen und psychiatrischen Instituts Z.________ nur erschwert m�glich sei. Mit der Beschwerdef�hrerin ist aufgrund des Gutachtens des medizinischen Zentrums X.________ nicht erkennbar, ob sich der psychische Zustand in der Zwischenzeit so tiefgreifend ver�ndert hat, dass die kontr�re Beurteilung zu erkl�ren w�re, oder sich die urspr�ngliche Diagnose im Nachhinein als nicht mehr haltbar erweist, was allerdings ebenfalls zu erl�utern w�re. Indem die Gutachter des medizinischen Zentrums X.________ ihre abweichende Beurteilung, insbesondere Diagnosestellung, mit keinem Wort begr�nden, erweist sich die Expertise als nicht nachvollziehbar, was einer erh�hten Beweiskraft (vgl. E. 2.2 hievor) entgegensteht. Wie die Beschwerdef�hrerin weiter zu Recht vortr�gt, ist die Begr�ndung der Diagnose einer reaktiven Depression, derzeit leichtgradige Episode nach Auszug der �ltesten Tochter und einem Verdacht auf eine Abh�ngigkeit, mit Blick auf die �brigen medizinischen Expertisen nicht nachvollziehbar. Weder in der pers�nlichen Anamnese noch bei der Darstellung des aktuellen Leidens noch anl�sslich der Besprechung beim Rheumatologen erw�hnte die Beschwerdef�hrerin den Auszug der Tochter als traumatisierend oder ersch�tternd. Im zweiten Gutachten des medizinischen und psychiatrischen Instituts Z.________ vom 17. Dezember 2007 sind die Gutachter zum Schluss gelangt, dass aufgrund der Art und dem Schweregrad der aktuellen Beeintr�chtigung von einer depressiven Entwicklung im Sinne einer chronifizierten, protrahierten F4-Anpassungsst�rung (multikonditionale Pr�gung mit pers�nlichkeitsbedingter Fehlverarbeitung) oder einer eigentlichen F3-depressiven Episode ausgegangen werden k�nne. Sie haben die Diagnose zum einen auf die psychiatrische Befunderhebung, zum andern aber auch auf die psychiatrischen Testungen MADRS (mittel- bis schwergradige depressive Alteration) und HAMD (schwergradige St�rung) abgest�tzt und sind in der Folge von einer medizinisch-theoretischen Arbeitsunf�higkeit von 70-80 % ausgegangen. Zudem haben sie geschlossen, dass bereits kriterienlogisch die Diagnose einer "depressiven Episode reaktiver Genese nach Auszug der Tochter" (Bericht von Frau Dr. med. L.________ des medizinischen Zentrums X.________) nicht durchzuhalten sei, w�rde es sich doch dabei um eine erlebnisreaktive affektpathologische St�rung handeln, welche per se als F4-Anpassungsst�rung zu klassifizieren w�re. Demgegen�ber werde ein reaktives Geschehen (Auszug der Tochter) seitens der Versicherten deutlich verneint, so dass keine klaren psychosozialen Faktoren f�r eine reaktive Pathologie eruierbar seien. Die diesbez�gliche Argumentation der Vorinstanz, wonach die Beschwerdef�hrerin den besagten Auszug im 2. Gutachten des medizinischen und psychiatrischen Instituts Z.________ nicht mehr als ein sehr einschneidendes Erlebnis geschildert hat, da sie nach dem zwischenzeitlich ergangenen negativen Vorbescheid der IV-Stelle gewusst haben d�rfte, dass sich diese Aussage f�r sie bei der Beurteilung durch das medizinische Zentrum X.________ negativ ausgewirkt habe, vermag aufgrund der �brigen medizinischen Akten, worin dieses Ereignis nirgends als derart gravierend in Erscheinung tritt, nicht ohne weiteres zu �berzeugen. Zudem wird auch von den Psychiatern im Gutachten des medizinischen Instituts Y.________ nachvollziehbar dargelegt, es sei aus psychiatrischer Sicht kaum wahrscheinlich, dass eine leichte reaktive Depression einseitig und monokausal auf den Auszug der Tochter zur�ckzuf�hren ist. Sollte laut Gutachten des medizinischen Instituts Y.________ dieser Zusammenhang tats�chlich im Vordergrund stehen, m�sste gem�ss ICD 10 die Diagnose einer Anpassungsst�rung mit einer l�ngeren depressiven Reaktion gestellt werden, was aber nach dem zeitlichen Verlauf der St�rung nicht m�glich sei. Definitionsgem�ss dauerten Anpassungsst�rungen selten l�nger als zwei Jahre.
5.2 Zusammenfassend gilt festzustellen, dass sich das Gutachten des medizinischen Zentrums X.________ mit Blick auf die psychiatrische Beurteilung als nicht schl�ssig erweist und mithin den rechtsprechungsgem�ssen Anforderungen (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352, vgl. E. 2.2) nicht zu gen�gen vermag. Zudem ergeben sich aus den weiteren medizinischen Akten Indizien, die dagegen sprechen. Indem sich das kantonale Gericht bei der Beurteilung der Restarbeitsf�higkeit der Versicherten auf das Gutachten des medizinischen Zentrums X.________ vom 26. September 2006 abgest�tzt hat, hat es mithin Bundesrecht verletzt.
Entgegen der Beschwerdef�hrerin kann allerdings auch nicht ohne weiteres auf das Gutachten des medizinischen und psychiatrischen Instituts Z.________ vom 17. Dezember 2007 abgestellt werden. Vorab fehlt es darin an einer schl�ssigen Aussage zur Frage der verbleibenden Restarbeitsf�higkeit. So wird einerseits von einer zumutbaren Berufst�tigkeit im Umfang von 50 % resp. von mindestens 50 % (Gutachten S. 9) gesprochen, w�hrend andernorts der "Grad der Behinderung" resp. die Arbeitsunf�higkeit bei 50-60 % veranschlagt wird (Gutachten S. 3 und 10). Zu beachten ist auch der verwendete Krankheitsbegriff. Das in der Medizin verbreitete bio-psycho-soziale Krankheitsmodell ist weiter gefasst als der massgebende sozialversicherungsrechtliche Begriff der gesundheitlichen Beeintr�chtigung (SVR 2008 IV Nr. 62 S. 203, 9C_830/2007 E. 4.2; 2008 IV Nr. 6 S. 14, I 629/06 E. 5.4; 2007 IV Nr. 33 S. 117, I 738/05 E. 5.2; Urteil 9C_603/2009 vom 2. Februar 2010 E. 4.2). Verschiedene Aussagen des Dr. B.________ zeigen, dass er sich auch von psychosozialen und soziokulturellen Faktoren leiten liess. Zwar f�hrt der Experte dann bei der Bewertung der Leistungsf�higkeit aus, invalidenversicherungsfremde Faktoren wie Alter, finanzielle Situation, famili�re Situation etc. blieben ausgeklammert (Gutachten S. 8 und 11). Es l�sst sich aber aufgrund der Begr�ndung im Gutachten nicht nachvollziehen, wo konkret diese Abgrenzung getroffen worden sein soll.
Die Expertise des medizinischen Instituts Y.________ vom 11. Oktober 2008 sodann - eine Aktenbegutachtung ohne eigene psychiatrische Exploration - schliesst auf eine anhaltende somatoforme Schmerzst�rung. Damit wird neu eine dritte, von den Vorgutachten abweichende Diagnose postuliert. Gem�ss Gutachten des medizinischen Instituts Y.________ sollen sodann die Voraussetzungen f�r die Anerkennung der St�rung durch die Invalidenversicherung gem�ss g�ngiger Rechtsprechung erf�llt sein (Expertise S. 7). Damit wird offensichtlich auf BGE 130 V 352 und die seither ergangenen Entscheide Bezug genommen. Danach gilt eine anhaltende somatoforme Schmerzst�rung nur ausnahmsweise, unter bestimmten Voraussetzungen, als mit zumutbarer Willensanstrengung nicht �berwindbar und demzufolge als invalidisierend. In der Expertise des medizinischen Instituts Y.________ wird nicht begr�ndet, weshalb diese Voraussetzungen hier erf�llt sein sollen und dies erscheint auch fraglich. Beispielsweise ist nicht ersichtlich, inwiefern das im Vordergrund stehende Kriterium einer psychischen Komorbidit�t von erheblicher Schwere, Intensit�t, Auspr�gung und Dauer (BGE 130 V 352 E. 2.2.3 S. 354; vgl. auch BGE 131 V 49 E. 1.2 S. 50) gegeben sein soll. Gleiches gilt etwa f�r die weiteren Kriterien der chronischen, k�rperlichen Begleiterkrankungen und des sozialen R�ckzugs in allen Belangen. Insgesamt wirft auch das Gutachten des medizinischen Instituts Y.________ selber Fragen auf.
Damit bedarf es einer erneuten Abkl�rung der psychisch bedingten Beeintr�chtigung der Arbeits- bzw. Erwerbsf�higkeit. Die Sache ist an die Verwaltung zur�ckzuweisen, damit sie nach Einholung eines differenzierten psychiatrischen Gutachtens, das sich auch mit den unterschiedlichen bisherigen psychiatrischen Auffassungen auseinandersetzt, �ber den Leistungsanspruch neu verf�ge.
Das Verfahren ist kostenpflichtig. Die unterliegende IV-Stelle hat die Gerichtskosten zu tragen (Art. 66 Abs. 1 BGG) und der Beschwerdef�hrerin eine Parteientsch�digung zu bezahlen (Art. 68 Abs. 1 und 2 BGG).
Die Beschwerde wird gutgeheissen. Der Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Z�rich vom 22. Juni 2009 und die Verf�gung der IV-Stelle des Kantons Z�rich vom 4. Januar 2008 werden aufgehoben. Die Sache wird an die IV-Stelle des Kantons Z�rich zur�ckgewiesen, damit sie, nach erfolgter Abkl�rung im Sinne der Erw�gungen, �ber den Rentenanspruch neu verf�ge.