Source: http://docplayer.org/4065563-Kanton-basel-stadt-steuern-basel-stadt-aktuelles-zur-steuergesetzgebung-und-steuerpraxis-im-kanton-basel-stadt-lic-iur-stephan-stauber-vorsteher.html
Timestamp: 2017-10-23 20:53:02
Document Index: 22673594

Matched Legal Cases: ['Art. 26', 'Art. 9', 'Art. 9', 'BGE', 'Art. 4', 'BGE', 'BGE', 'Art. 23', 'BGE', 'Art. 4']

Kanton Basel-Stadt. Steuern Basel-Stadt. Aktuelles zur Steuergesetzgebung und Steuerpraxis im Kanton Basel-Stadt. lic. iur. Stephan Stauber, Vorsteher - PDF
Download "Kanton Basel-Stadt. Steuern Basel-Stadt. Aktuelles zur Steuergesetzgebung und Steuerpraxis im Kanton Basel-Stadt. lic. iur. Stephan Stauber, Vorsteher"
Marielies Maus
1 Steuern Basel-Stadt Aktuelles zur Steuergesetzgebung und Steuerpraxis im Kanton Basel-Stadt lic. iur. Stephan Stauber, Vorsteher
2 Inhalt Steuergesetzgebung Veranlagungspraxis Quellensteuer 2
3 Steuergesetzgebung Steuerpaket 2010 Gesetzesrevision mit Wirkung ab 2014 Abschaffung Aufwandbesteuerung Wohnraumfördergesetz Steuergesetzrevision 2013 Gesetzgebung (Vorschau) Begrenzung des Abzugs der Kosten für den Arbeitsweg Neuer Abzug für die Kosten der Aus- und Weiterbildung Wegfall der Aufwandbesteuerung im Zuzugsjahr Grundstückgewinnsteuer Steuerfälligkeit bei Beendigung der wirtschaftlichen Zugehörigkeit Vereinfachung im Verfahren vor der Steuerrekurskommission 3
4 Steuerpaket 2010 Steuersätze Steuerjahr JP Gewinnsteuer Maximalsatz NP Einkommensst. Satz 1. Tarifstufe 22.0% 21.0% 20.5% 20.0% 20.0% 23.5% 23.5% 23.0% 22.5% 22.25% 4
5 Ansätze 2014/2015 Kapitalisierungssätze St'P 2014 für Ertragswert: - Wertschriften: 0,31% - Vermietete Liegenschaften: 6,50% Ausgleichszinsen KJ 2015 (Kanton): - Vergütungszins: 0,50% - Verzugszins: 4,00% Steuerfüsse Gemeindesteuern St'P 2015: - Riehen Einkommenssteuer: 37,0% Vermögenssteuer: 43,0% - Bettingen Einkommenssteuer: 34,0% Vermögenssteuer: 40,0% Tabelle in: Steuerwissen / Steuern von natürliche Personen / Merkblätter und Tariftabellen 5
6 Gesetzesrevision mit Wirkung ab 2014 (1) Abschaffung Aufwandbesteuerung Wohnraumfördergesetz, in Kraft seit Grundstücksteuer Handänderungssteuer 6
7 Gesetzesrevision mit Wirkung ab 2014 (2) Steuergesetzrevision 2013 Lotteriegewinne bis CHF Verrechnungssteuer: steuerfrei (ab 2013) - Einkommenssteuer: steuerfrei (ab 2014) Abzug Einsatzkosten: - pauschal 5 % vom Einzelgewinn - Kanton: ohne Obergrenze / Bund: maximal CHF Alleinerzieherabzug, Erhöhung auf CHF Jährlicher Ausgleich der kalten Progression Gesetzliche Regelung des Steuererlasses 7
8 Gesetzgebung (Vorschau 1) Begrenzung des Abzugs der Kosten für den Arbeitsweg Durch das Bundesgesetz Finanzierung und Ausbau der Bahninfrastruktur vom 21. Juni 2013 (sog. FABI Vorlage) wurden das DBG und StHG wie folgt geändert: Art. 26 Abs. 1 lit. a DBG: maximaler Abzug CHF Art. 9 Abs. 1 StHG: Kantone können Arbeitswegkosten fakultativ auf einen frei bestimmbaren Maximalbetrag kürzen. Vorschlag des Regierungsrats: Übernahme der Arbeitswegkostenabzug-Regelung des Bundes und Begrenzung des Maximalbetrags auf CHF
9 Gesetzgebung (Vorschau 2) Neuer Abzug für die Kosten der Aus- und Weiterbildung Bundesgesetz über die steuerliche Behandlung der berufsbedingten Aus- und Weiterbildungskosten: Wegfall der Unterscheidung zwischen Aus- und Weiterbildungskosten Maximalbetrag neu CHF (analog der Bescheinigung im LA) Art. 9 Abs. 2 lit. o StHG: Kantone sind bei der Fixierung des Maximalbetrages frei Vorschlag des Regierungsrats: Maximalbetrag neu CHF
10 Gesetzgebung (Vorschau 3) Wegfall der Aufwandbesteuerung im Zuzugsjahr Vorschlag des Regierungsrats: Streichung von 14 StG 10
11 Gesetzgebung (Vorschau 4) Grundstückgewinnsteuer Bestimmung des Realwerts 1977 Grundsatz: steuerbarer Grundstückgewinn ergibt sich aus der Differenz zwischen Verkaufserlös und Anlagekosten ( 106 Abs. 1 StG) längere Zeit kein Besitzwechsel bei Grundstücken: Ersatzwert Ersatzwert: Realwert per 1. Januar 1977, bestehend aus dem Gebäudeversicherungswert unter Berücksichtigung der Altersentwertung sowie dem Landwert gemäss Bodenwertkatalog ( 106 Abs. 4 StG) Kritik BGr: Baunebenkosten gehören auch zu den Anlagekosten (BGE 2c 77/2013 vom 6. Mai 2013 = BStPra XXII/2014, 25) Vorschlag des Regierungsrats: Ergänzung in 106 Abs. 4 StG 11
12 Gesetzgebung (Vorschau 5) Steuerfälligkeit bei Beendigung der wirtschaftlichen Zugehörigkeit Grundsatz: Zuzugsprinzip Personen, die in der Schweiz ihren Wohnsitz wechseln, sind für die ganze Steuerperiode im Zuzugskanton zu besteuern (Art. 4b StHG, 8 Abs. 3 StG). Ausnahmen: Person verlässt die Schweiz dauerhaft sofortige Fälligkeit der Steuer ( 194 Abs. 2 lit. b) Tod der steuerpflichtigen Person, Konkurseröffnung, Löschung einer Firma im Handelsregister sofortige Fälligkeit der Steuer ( 194 Abs. 2 lit. c e) Vorschlag des Regierungsrats: Bei Personen mit Wohnsitz im Ausland aber mit wirtschaftlicher Zugehörigkeit im Kanton sollen bei Aufgabe der wirtschaftlichen Zugehörigkeit die Steuern sofort fällig werden. 12
13 Gesetzgebung (Vorschau 6) Vereinfachung im Verfahren vor der Steuerrekurskommission 2010 wurden zur Beschleunigung des Verfahrens die 164 bis 170 StG teilweise angepasst. Die Zuständigkeit des Präsidenten der Steuerrekurskommission zum Erlass von Entscheiden als Einzelrichter wurde erweitert. Nach 168a StG entscheidet der Präsident als Einzelrichter u.a. die Abschreibung des Verfahrens (lit. a), wenn auf dem Rekurs nicht eingetreten werden kann (lit. b). Er kann auch verschiedene Aufgaben an die Kommissionssekretäre delegieren ( 165a StG und 130 Abs. 1. StV). Vorschlag des Regierungsrats: Ergänzung von 168a StG, damit der Präsident der Rekurskommission auch die Befugnisse nach 168a lit. a und b an die Kommissionssekretäre delegieren kann. Ergänzung von 166 Abs. 1 StG: Der Präsident der Steuerrekurskommission kann auf die Einholung einer Stellungahme der Steuerverwaltung verzichten. 13
14 Veranlagungspraxis Verrechnungssteuer, Rückerstattung Zustellung mit A-Post Plus 14
15 Verrechnungssteuer, Rückerstattung KS ESTV Nr. 40 vom Ausgangslage: BGE vom (2C_95/2011) und BGE vom (2C_80/112) Art. 23 VStG: Verwirkung Rückerstattungsanspruch bei Nichtangabe von steuerbelasteten Einkünften Ordnungsgemässe Deklaration: - Angabe in der Steuererklärung - Deklaration bis Eintritt Rechtskraft der Veranlagung Nicht ordnungsgemässe Deklaration: - Deklaration nach Eintritt Rechtskraft der Veranlagung - Deklaration aufgrund Anfrage der Steuerbehörde - Selbstanzeige 15
16 Zustellung mit A-Post Plus VGE vom = BStPra XXII/2014, 98 A-Post Plus Zustellnachweis mit Track & Trace Fehler der Post möglich, muss aber glaubhaft gemacht werden A-Post Plus = keine Praxisänderung zu eingeschriebenen Sendungen, sondern Nutzung neues Mittel zum Nachweis Zustellzeitpunkt 16
17 Quellensteuer Domizilwechsel swissdec zertifizierte Lohnprogramme 17
18 Domizilwechsel Empfehlung der SSK vom 4. Juli 2014 (1) Neue Ausgangslage: - BGE vom und Revision der Quellensteuerordnung Vorgehensempfehlung SSK: - für EU-/EFTA-Bürger - aber auch Angehörige anderer Staaten Standardregel (Diskriminierungsverbot FZA): - Einreichung Steuererklärung nur im Zuzugskanton - Veranlagung gesamtes Einkommen für ganze Steuerperiode im Zuzugskanton (Zuzugsprinzip/Einheit Steuerperiode, Art. 4b I StHG) - Überweisung Quellensteuer an Zuzugskanton 18
19 Domizilwechsel Empfehlung der SSK vom 4. Juli 2014 (2) Option für Steuerpflichtigen: Anwendung 38 IV StHG - Zuteilung an Wohnsitzkanton: Lohn im Zeitpunkt Einkommenszufluss - Zuteilung an Zuzugskanton: übriges Einkommen - Verteilung der Abzüge: pro rata nach Massgabe des Erwerbseinkommens: Berufskosten, Beiträge an Säule 2/3a; Aufwandüberschüsse sind zwecks Vermeidung von Minuseinkommen vom anderen Kanton zu übernehmen KS SSK Nr. 14: Keine Anwendung mehr 19
20 swissdec zertifizierte Lohnprogramme ELM: Kumulierte Mengengerüste vom bis
21 swissdec zertifizierte Lohnprogramme Stand Zertifizierung ERP-Hersteller Neu seit : SAP 21
Natürliche Personen. Praxisverschärfung. die Frage der Rückerstattung der Verrechnungssteuer. neues Kreisschreiben Nr. 40
III Melanie Knüsel, Rechtsanwältin Meral Korkmaz, Treuhänderin mit eidg. Fachausweis A Praxisverschärfung bei Rückerstattung der Verrechnungssteuer neues Kreisschreiben Nr. 40 1 Einleitung Die Eidgenössische
Kantonales Steueramt Zürich. Werner Lüdin. Neuerungen in der Zürcher Steuerlandschaft. veb 2014. KStA ZH Fusszeile Seite 1
Neuerungen in der Zürcher Steuerlandschaft veb 2014 KStA ZH Fusszeile Seite 1 Überblick Änderungen ab Steuerperiode 2013 Ausgewählte Auszüge über den aktuellen Stand der Gesetzgebung des Kantons Zürich
Straflose Selbstanzeige Verweigerung der pauschalen Steueranrechnung Edouard Maibach lic. iur., dipl. Steuerexperte, Prokurist, Gfeller + Partner AG, Bern Seit der Veröffentlichung des neuen Kreisschreibens
DIE VERRECHNUNGSSTEUER: DIE NEUE VERSCHÄRFTE PRAXIS ZUSÄTZLICHES RISIKO FÜR UNTERNEHMER?
DIE VERRECHNUNGSSTEUER: DIE NEUE VERSCHÄRFTE PRAXIS ZUSÄTZLICHES RISIKO FÜR UNTERNEHMER? Ein bürokratischer und formalistischer Wind weht hinsichtlich der Verrechnungssteuer über die Steuerlandschaft.
Steuerverwaltung des Kantons Bern Medienkonferenz Montag, 16. Januar 2012
Steuerverwaltung des Kantons Bern Medienkonferenz Montag, 16. Januar 2012 Inhalt 1 Infos von Bruno Knüsel (Steuerverwalter) 2 Rückblick 2011 3 Verzinsliche Vorauszahlungen 4 Straflose Selbstanzeige 5 Neuerungen
Steuerverwaltung des Kantons Bern Medienkonferenz Montag, 17. Januar 2011
Steuerverwaltung des Kantons Bern Medienkonferenz Montag, 17. Januar 2011 Inhalt 1 Infos von Regierungsrätin Beatrice Simon (Finanzdirektorin) 2 Rückblick 2010 3 Straflose Selbstanzeige: Zahlen 2010 4
«Schlussspurt für die Steuerplanung 2009»
LEY & PARTNER «Schlussspurt für die Steuerplanung 2009» Im Fokus: Basel-Stadt 4. Quartal 2009 1 «Steuern spart man nicht zum Zeitpunkt der Erstellung der Steuererklärung, sondern mit einer kontinuierlichen
1 1. Gegenstand des Gesetzes 2 2. Steuerhoheit und Steuererhebung 3 3. Einfache Steuer und Steuerfuss
Schwyzer Steuerbuch Lieferung 2015 21.10 Inhaltsverzeichnis Steuergesetz I. Allgemeine Bestimmungen 1 1. Gegenstand des Gesetzes 2 2. Steuerhoheit und Steuererhebung 3 3. Einfache Steuer und Steuerfuss
Steuerverwaltung des Kantons Bern Medienkonferenz
Steuerverwaltung des Kantons Bern Medienkonferenz Dienstag, 14. Januar 2014 Inhalt 1 Aus aktuellem Anlass: Finanz- / Steuerpolitik (Beatrice Simon, Finanzdirektorin) 2 Steuergesetz-Revision 2014: Was ist
Steuerverwaltung des Kantons Bern Medienkonferenz Freitag, 16. Januar 2015 Inhalt 1 Rückblick 2014: Steuererklärung / Steuerjahr 2013 2 Verzinsliche Vorauszahlungen 2014 3 Straflose Selbstanzeigen 2014
PwC Steuerforum 2014. Besteuerung von natürlichen Personen. Frédéric Zloczower Senior Manager PwC
www.pwc.com Besteuerung von natürlichen Personen Frédéric Zloczower Senior Manager Besteuerung von natürlichen Personen Themen Grenzüberschreitende Arbeitsverhältnisse Grenzen bei der privaten Steuerplanung