Source: https://issuu.com/medienhaus.com/docs/amtstafel-wolfurt-wasser_bc6ce1d96743d7
Timestamp: 2018-07-20 17:08:49
Document Index: 310064910

Matched Legal Cases: ['§ 8', '§ 102', '§ 12', '§ 102', '§ 15', '§ 102', '§ 102', '§ 17', '§ 102', '§ 13', '§ 102', '§ 42']

Amtstafel-Wolfurt-Wasser by Russmedia Digital GmbH - Issuu
Auskünfte: Dr Michael Keßler, 4. Stock, Zi-Nr 419, Tel-Nr +43(0)5574/4951-52211 Zahl: BHBR-II-3101-252/2017-8 Bregenz, am 29.01.2018
K U N D M A C H U N G Die Rudhardt + Gasser Ziviltechniker, Bregenz, haben für die Marktgemeinde Wolfurt die Erteilung der Bewilligung nach dem Wasserrechtsgesetz 1959 für den Ausbau der öffentlichen Wasserversorgungsanlage mit der Marktgemeinde Lauterach zu einem regelbaren Notverbund beantragt. Dem Antrag liegen die Plan- und Beschreibungsunterlagen der Rudhardt + Gasser Ziviltechniker Trinkwassernotverbund Lauterach - Wolfurt Bauabschnitt 14 vom Juli 2017, Projekt Nr. 16.109, zugrunde. Der Wasserbedarf der Marktgemeinde Wolfurt kann bis zum Jahr 2055 durch den Trinkwasserbrunnen (Förderleistung bis zu 60 l/s) abgedeckt werden. Durch die Errichtung des Notverbundes kann bei Ausfall dieses Brunnens zukünftig ausreichend Trinkwasser direkt vom Versorgungsnetz von Lauterach in die Versorgungszone von Wolfurt (Hochbehälter) gepumpt werden. Die Umbau- und Erweiterungsarbeiten sowie teilweise der Wasserleitungsbau betreffen die Trinkwasserschutzzonen I, II und III des Trinkwasserbrunnens von Wolfurt. Während der Bauzeit wird das Trinkwasserpumpwerk in den Schutzzonen außer Betrieb gesetzt. Dafür wird eine provisorische Drucksteigerungsanlage zur Förderung von Trinkwasser aus dem Netz Lauterach in einem wärmegedämmten Container errichtet. Projektgegenstand bilden im Wesentlichen folgende Maßnahmen: · · ·
Errichtung einer zweiten Netzanbindung GGG vom bestehenden Grundwasserpumpwerk mit einer Leitung NW 250 mm und mit einer Länge von ca. 260 m; Leitungsaustausch im Brunnenhaus mit einer PP 100 Leitung mit einer Länge von ca. 33 m und mit einer PP 200 Leitung mit einer Länge von ca. 7 m; Errichtung einer Wasserleitung in der Morgenstraße PEHD 225 mm mit einer Länge von ca. 125 m und mit einer PEHD 355 mm Leitung mit einer Länge von ca. 63 m;
Bezirkshauptmannschaft Bregenz Bahnhofstraße 41, 6901 Bregenz, Österreich | www.vorarlberg.at/bhbregenz | DVR 0058777 bhbregenz@vorarlberg.at | T +43 5574 4951 0 | F +43 5574 511 952095
Errichtung einer Wasserleitung PEHD 160 mm im Bereich des Landgrabens mit einer Länge von ca. 90 m; Errichtung einer Wasserleitung PEHD 160 mm in der Wolfurterstraße mit einer Länge von ca. 130 m; Die unterirdische Erweiterung des Pumpwerks Gänsbühl. Neben 2 neuen Notverbundpumpen (jeweilige Leistung 40 l/s bei einer Förderhöhe von ca45 m) und einer Netzpumpe (Leistung 26,4 l/s bei einer Förderhöhe von 70 m) werden Teile der Inneninstallation erneuert (Edelstahl), sowie ein IDM Durchflussmesser inklusive den notwendigen Armaturen zusätzlich eingebaut; Anpassung der Steuerungs- und Messanlagen; Adaptierungen der Außenfassade und Anpassung der Fenster und des Eingangs (Verbesserung des konstruktiven Einbruchschutzes).
Von den Maßnahmen sind in der Marktgemeinde Wolfurt die Gst 1094/2, 1095, 1098, 1100, 1101, 1103, 1104, 1148/2, 1165/1 und 3226 alle GB Wolfurt betroffen. Von den Maßnahmen sind in der Marktgemeinde Lauterach die Gst 570, 571, 792, 790/1, 904/2, 3337/1, 3344, 3345/1, 3549, 3551 und 3664 alle GB Lauterach betroffen. Über diesen Antrag wird eine mündliche Verhandlung auf Donnerstag, den 08. März 2018, mit der Zusammenkunft der Teilnehmer um 08:30 Uhr im Marktgemeindeamt Wolfurt anberaumt. Weitere Informationen: Die Plan- und Beschreibungsunterlagen liegen bis zum Verhandlungstag zur Einsichtnahme auf: · bei der Bezirkshauptmannschaft Bregenz, Abteilung II – Wirtschaft und Umweltschutz, Bahnhofstraße 41, 4. Stock, Zimmer Nr 419 (Montag bis Freitag 08.00 Uhr bis 12.00 Uhr oder nachmittags nach Vereinbarung) · bei den Gemeindeämtern Wolfurt und Lauterach während den Zeiten des Parteienverkehrs. Allfällige Stellungnahmen und Einwendungen: Ob jemand Beteiligter oder Partei im Verfahren ist, ergibt sich aus § 8 des Allgemeinen Verwaltungsverfahrensgesetzes 1991 (AVG) und den anzuwendenden Gesetzen: Im Verfahren nach dem Wasserrechtsgesetz 1959 (WRG 1959) haben gemäß § 102 WRG 1959 neben dem Antragsteller unter anderem Parteistellung:
diejenigen, die durch das gegenständliche Vorhaben zu einer Leistung, Duldung oder Unterlassung verpflichtet werden sollen oder deren Rechte (§ 12 Abs 2 WRG 1959) sonst berührt werden (§ 102 Abs 1 lit b WRG 1959); · die Eigentümer von Fischereirevieren als Fischereiberechtigte im Sinne des § 15 Abs 1 WRG 1959 (§ 102 Abs 1 lit b WRG 1959); · die Nutzungsberechtigten im Sinne des Grundsatzgesetzes 1951 über die Behandlung der Wald- und Weidenutzungsrechte sowie besonderer Felddienstbarkeiten, BGBl Nr 103/1951 (§ 102 Abs 1 lit b WRG 1959); · diejenigen, die einen Widerstreit (§§ 17 und 109 WRG 1959) geltend machen (§ 102 Abs 1 lit b WRG 1959); die Gemeinden zur Wahrung des ihnen nach den §§ 13 Abs 3 und 31c Abs 3 WRG 1959 zustehenden Anspruches (§ 102 Abs 1 lit d WRG 1959). ·
Allfällige Einwendungen können von den Parteien des Verfahrens bis spätestens am Tag vor Beginn der Verhandlung während der Amtsstunden bei der Bezirkshauptmannschaft Bregenz oder während der Verhandlung vorgebracht werden. Werden von einer Partei keine Einwendungen erhoben, so hat dies gemäß § 42 AVG zur Folge, dass die betreffende Person ihre Parteistellung verliert. Entsendung von Vertretern: Beteiligte können alleine, in Begleitung eines Vertreters oder mit einer Person ihres Vertrauens zur Verhandlung kommen. Die Vertreter der beteiligten Privatpersonen haben schriftliche Vollmachten mitzubringen, die sie zur Abgabe vorbehaltsloser Erklärungen ermächtigen.
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