Source: http://www.jurablogs.com/2016/06/24/besonders-foerderungswuerdige-biokraftstoffe
Timestamp: 2017-02-23 05:26:43
Document Index: 306531671

Matched Legal Cases: ['§ 50', '§ 50', '§ 2', '§ 50', 'Art. 5', '§ 37', '§ 50', '§ 50', '§ 50', '§ 50', '§ 50', 'EuG', 'EuG']

BlogsEnergielupeJuni 2016Besonders förderungswürdige BiokraftstoffeDie besondere Förderungswürdigkeit von Biokraftstoffen i.S. des § 50 Abs. 5 (mittlerweile Abs. 4) EnergieStG ist restriktiv auszulegen und setzt unter anderem voraus, dass der Kraftstoff im Vergleich zu herkömmlichen Biokraftstoffen ein hohes CO2-Minderungspotential aufweist und auf breiterer biogener Rohstoffgrundlage hergestellt wird.Gemäß § 50 Abs. 1 Nr. 3 EnergieStG wird auf Antrag eine Steuerentlastung für nachweislich nach den Steuersätzen des § 2 Abs. 1 EnergieStG versteuerte Energieerzeugnisse gewährt, sofern sie besonders förderungswürdige Biokraftstoffe gemäß § 50 Abs. 5 Nr. 1 oder Nr. 2 EnergieStG sind oder enthalten. Aufgrund der beihilferechtlichen Genehmigung nach Art. 5 Abs. 2 und 3 des Biokraftstoffquotengesetzes gilt die Steuerentlastung auch für diejenigen Mengen, die zur Erfüllung der Biokraftstoffquote gemäß § 37a BImSchG erforderlich sind. Besonders förderungswürdig sind gemäß § 50 Abs. 5 Nr. 1 EnergieStG synthetische Kohlenwasserstoffe oder synthetische Kohlenwasserstoffgemische, die durch thermochemische Umwandlung von Biomasse gewonnen werden, und gemäß § 50 Abs. 5 Nr. 2 EnergieStG Alkohole, die durch biotechnologische Verfahren zum Aufschluss von Zellulose gewonnen werden. Die Höhe der Steuerentlastung richtet sich nach § 50 Abs. 3 EnergieStG.Im hier vom Bundesfinanzhof entschiedenen Streitfall liegt kein besonders förderungswürdiger Biokraftstoff vor. Die Voraussetzungen des § 50 Abs. 1 Nr. 2 EnergieStG kommen bei einem aus Pflanzenölen – aus Ölsaaten, vor allem Palm[kern]öl – sowie einem geringen Anteil tierischer Fette hergestellten Mineralölzusatz von vornherein nicht in Betracht. Darüber hinaus fällt dieser Mineralölzusatz aber auch nicht unter § 50 Abs. 5 Nr. 1 EnergieStG.Entgegen der Auffassung des Hauptzollamt folgt dies nicht bereits daraus, dass der Mineralölzusatz ohne den Zwischenschritt einer Vergasung bzw. Pyrolyse hergestellt wird ...Zum vollständigen Artikel10 verwandte ArtikelSteuerrecht kompakt: Keine Energiesteuerentlastung bei ausschließlicher Herstellung von Vorprodukten zur Herstellung keramischer
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