Source: https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/20163255/201704150000/comparison.html
Timestamp: 2019-10-20 12:55:05
Document Index: 96494975

Matched Legal Cases: ['Art. 3', 'Art. 4', 'Art. 5', 'Art. 6', 'Art. 7', 'Art. 8', 'Art. 9', 'Art. 10', 'Art. 12', 'Art. 13', 'Art. 14', 'Art. 91', 'Art. 12', 'Art. 3', 'Art. 4', 'Art. 5', 'Art. 6', 'Art. 7', 'Art. 8', 'Art. 91', 'Art. 10', 'Art. 12', 'Art. 13', 'Art. 14', 'Art. 5']

Verordnung vom 22. März 2017 über die Finanzhilfen für das elektronische Patientendossier (EPDFV)
2. Abschnitt: Kriterien und Bemessung
Art. 3 Kriterien
Art. 4 Kantonale Stellungnahme
Art. 5 Einschätzung des BAG
Art. 6 Anrechenbare Kosten
Art. 7 Anteil des Bundes
Art. 8 Grundbetrag
Art. 9 Variable Komponente
Art. 10 Prioritätenliste
Art. 12 Behandlung der Gesuche
Art. 13 Leistungsverträge
Art. 14 Meldung von Änderungen
1 Anrechenbare Kosten für den Aufbau der Gemeinschaft oder S...
2 Anrechenbare Kosten für die Informatikinfrastruktur
3 Anrechenbare Kosten bei der Bereitstellung der Informatiki...
4 Anrechenbare Kosten für die Zertifizierung
Verordnung über die Finanzhilfen für das elektronische Patientendossier
(EPDFV)
gestützt auf Artikel 22 Absatz 3 des Bundesgesetzes vom 19. Juni 20151 über das elektronische Patientendossier (EPDG),
Diese Verordnung regelt die Gewährung von Finanzhilfen nach dem 7. Abschnitt des EPDG.
1 Um Finanzhilfen ersuchen können:
Gemeinschaften nach Artikel 2 Buchstabe d EPDG;
Stammgemeinschaften nach Artikel 2 Buchstabe e EPDG.
1 Finanzhilfen werden ausgerichtet, wenn:
eine positive Stellungnahme der betroffenen Kantone oder der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren (GDK) vorliegt;
sichergestellt ist, dass sich die Kantone oder Dritte in mindestens gleicher Höhe beteiligen.
2 Um eine ausgewogene regionale Verteilung zu erreichen, können Finanzhilfen auch in Abweichung von Absatz 1 Buchstabe a ausgerichtet werden.
1 Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) holt für die Beurteilung eines Gesuchs um Finanzhilfen die Stellungnahmen der Kantone ein, auf deren Gebiet sich das Einzugsgebiet der Gemeinschaft oder Stammgemeinschaft erstreckt.
2 Der Kanton nimmt innert drei Monaten Stellung.
3 Er legt in der Stellungnahme dar, ob er den Aufbau der Gemeinschaft oder Stammgemeinschaft als unterstützungswürdig erachtet. Die Stellungnahme enthält insbesondere:
eine Darstellung der Bedeutung der Gemeinschaft oder Stammgemeinschaft für die Gesundheitsversorgung im Kanton, insbesondere:
Art und Anzahl der Gesundheitseinrichtungen und Gesundheitsfachpersonen, die sich der Gemeinschaft oder Stammgemeinschaft anschliessen können,
Anzahl Einwohnerinnen und Einwohner im Einzugsgebiet der Gemeinschaft oder Stammgemeinschaft;
die Beurteilung des Finanzierungskonzepts für die ersten sechs Betriebsjahre;
die Bestätigung der geleisteten oder zugesicherten kantonalen Mitfinanzierung.
4 Reicht ein Kanton die Stellungnahme nicht fristgerecht ein, so gewährt das BAG eine angemessene Nachfrist. Lässt der Kanton die Nachfrist ungenutzt verstreichen, so entscheidet das BAG ohne Stellungnahme.
1 Zu national tätigen Gemeinschaften oder Stammgemeinschaften erarbeitet das BAG eine Einschätzung und unterbreitet diese der GDK. Artikel 4 Absätze 2 und 3 gelten sinngemäss.
2 Die GDK nimmt zur Einschätzung des BAG innert drei Monaten Stellung.
3 Reicht die GDK die Stellungnahme nicht fristgerecht ein, so gewährt das BAG eine angemessene Nachfrist. Lässt die GDK die Nachfrist ungenutzt verstreichen, so entscheidet das BAG ohne Stellungnahme.
1 Als anrechenbar gelten die Kosten für zu marktüblichen Preisen beschaffte Sach- und Dienstleistungen nach dem Anhang.
2 Vor der Gesuchseinreichung angefallene Kosten sind anrechenbar.1
1 Die Berichtigung vom 16. Mai 2017 betrifft nur den französischen Text (AS 2017 3089).
Der Bundesbeitrag ist maximal gleich hoch wie die Beiträge des Kantons oder Dritter. Er deckt höchstens die Hälfte der anrechenbaren Kosten, soweit dieser Anteil die Limiten nach den Artikeln 8 und 9 nicht übersteigt.
1 Einen Betrag von höchstens 500 000 Franken erhalten Stammgemeinschaften, die in ihrem Einzugsgebiet:
für alle Gesundheitsfachpersonen zugänglich sind; und
für alle Patientinnen und Patienten die Möglichkeit bieten, ein elektronisches Patientendossier zu eröffnen.
2 Einen Betrag von höchstens 300 000 Franken erhalten Gemeinschaften sowie Stammgemeinschaften, die die Voraussetzungen nach Absatz 1 nicht erfüllen.
Art. 91Variable Komponente
Stammgemeinschaften nach Artikel 8 Absatz 1 erhalten zusätzlich zum Betrag nach Artikel 8 Absatz 1 pro Einwohnerin und Einwohner in ihrem Einzugsgebiet zwei Franken, höchstens aber acht Millionen Franken.
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 8. März 2019, in Kraft seit 1. April 2019 (AS 2019 939).
Sobald sich abzeichnet, dass die vorliegenden Gesuche die verfügbaren Mittel übersteigen, erlässt das Eidgenössische Departement des Innern eine Prioritätenliste; dabei achtet es insbesondere auf eine ausgewogene regionale Verteilung von Stammgemeinschaften nach Artikel 8 Absatz 1.
Das Gesuch um Finanzhilfen muss folgende Angaben enthalten:
die geplante Zusammensetzung der Gemeinschaft oder Stammgemeinschaft;
einen Beschrieb der Bedeutung der Gemeinschaft oder Stammgemeinschaft für die Gesundheitsversorgung im Einzugsgebiet unter Berücksichtigung der Angaben nach Artikel 4 Absatz 3 Buchstabe a;
einen Zeitplan für den Aufbau der Gemeinschaft oder Stammgemeinschaft;
eine detaillierte Darstellung der Kosten für den Aufbau und ein Finanzierungskonzept für die ersten sechs Betriebsjahre der Gemeinschaft oder Stammgemeinschaft;
einen Nachweis über die Höhe der geleisteten oder zugesicherten Mitfinanzierung durch die Kantone oder Dritte.
1 Das BAG kann verlangen, dass Gesuche mit anderen Vorhaben koordiniert werden.
2 Es entscheidet über die Gesuche in der Regel drei Monate nach Eingang der Stellungnahmen der Kantone oder der GDK.
1 Das BAG schliesst mit den Empfängerinnen und Empfängern von Finanzhilfen Leistungsverträge ab.
2 Die Leistungsverträge regeln insbesondere:
die zu erfüllenden Aufgaben im Einzelnen;
die Höhe und die Dauer der finanziellen Beteiligung des Bundes;
die Folgen einer Nichterfüllung;
die periodische Berichterstattung;
die periodische Vorlage von Budgetierung und Rechnungslegung.
Die Empfängerinnen und Empfänger von Finanzhilfen sind verpflichtet, das BAG umgehend über wesentliche Änderungen der Voraussetzungen für die Finanzhilfen zu informieren.
Diese Verordnung tritt am 15. April 2017 in Kraft und gilt bis zum 14. April 2020.
1 Anrechenbare Kosten für den Aufbau der Gemeinschaft oder Stammgemeinschaft
Anrechenbar sind Kosten für:
den Aufbau der allgemeinen Administration und Organisation der Gemeinschaft oder Stammgemeinschaft, insbesondere für den Aufbau der Geschäftsstelle und die rechtliche Klärung des Anschlusses der Gesundheitseinrichtungen an die Gemeinschaft oder Stammgemeinschaft;
die Erarbeitung der für die Organisation der Gemeinschaft oder Stammgemeinschaft wichtigen Grundlagen, namentlich Dokumentation der Aufbau- und Ablauforganisation und interne Schulungsunterlagen;
den Aufbau der organisatorischen Infrastruktur der Gemeinschaft oder Stammgemeinschaft, insbesondere für das zum Aufbau notwendige Personal sowie die entsprechende Infrastruktur;
die Schulung von Gesundheitsfachpersonen im Umgang mit dem elektronischen Patientendossier sowie den Aufbau einer Kontaktstelle für Gesundheitsfachpersonen;
den Aufbau des Datenschutz- und Datensicherheitsmanagementsystems (Art. 12 der V vom 22. März 20171 über das elektronische Patientendossier).
Für Stammgemeinschaften sind zusätzlich Kosten anrechenbar für:
den Aufbau einer physischen oder elektronischen Aufbewahrung der Einverständniserklärungen;
den Aufbau einer Kontaktstelle für Patientinnen und Patienten;
den Aufbau der Stellen, bei denen Patientinnen und Patienten ein elektronisches Patientendossier eröffnen können.
Anrechenbar sind Kosten für den Aufbau:
des Patientenindex zur Zusammenführung der unterschiedlichen in den Primärsystemen verwendeten lokalen Identifikatoren eines Patienten oder einer Patientin und zu deren Verknüpfung mit der Patientenidentifikationsnummer;
des Verzeichnisses der Gesundheitsfachpersonen, die Daten des elektronischen Patientendossiers bearbeiten dürfen;
des Zugangspunkts für die gemeinschaftsübergreifende Kommunikation;
des Dokumentenregisters zur Verwaltung der Verweise auf die Ablageorte der im elektronischen Patientendossier erfassten Daten;
der gemeinschaftsinternen Datenablagen;
des Systems zur Verwaltung und Durchsetzung der Zugriffsrechte von Patientinnen und Patienten sowie von Gesundheitsfachpersonen;
des Systems zur Aufbewahrung der Protokolldaten;
des Zugangsportals für Gesundheitsfachpersonen;
der Schnittstelle zur Identifikationsdatenbank der Zentralen Ausgleichsstelle und zu den Abfragediensten;
der Schnittstellen zu den Primärsystemen der Gesundheitseinrichtungen.
Für Stammgemeinschaften sind zusätzlich Kosten für den Aufbau des Zugangsportals für Patientinnen und Patienten anrechenbar.
3 Anrechenbare Kosten bei der Bereitstellung der Informatikinfrastruktur durch einen externen Dienstleister
Lässt eine Gemeinschaft oder Stammgemeinschaft die Informatikinfrastruktur durch einen externen Dienstleister bereitstellen, so sind diejenigen Kosten anrechenbar, die dem monatlichen Wert multipliziert mit 48 entsprechen.
Anrechenbar sind Kosten, die der Gemeinschaft oder Stammgemeinschaft im Zusammenhang mit dem Zertifizierungsverfahren entstanden sind; dazu gehören insbesondere die Kosten, die von der Zertifizierungsstelle in Rechnung gestellt werden.
AS 2017 2239
Ordonnance sur les aides financières pour le dossier électronique du patient
(OFDEP)
du 22 mars 2017 (Etat le 1er avril 2019)
vu l'art. 22, al. 3, de la loi fédérale du 19 juin 2015 sur le dossier électronique du patient (LDEP)1,
La présente ordonnance règle l'octroi des aides financières visées à la section 7 de la LDEP.
1 Peuvent demander des aides financières:
les communautés au sens de l'art. 2, let. d, LDEP;
les communautés de référence au sens de l'art. 2, let. e, LDEP.
2 Il n'existe aucun droit à des aides financières.
Section 2 Critères et calcul
Art. 3 Critères
1 Des aides financières sont versées:
sur avis favorable des cantons concernés ou de la Conférence suisse des directrices et directeurs cantonaux de la santé (CDS);
si les cantons ou les tiers concernés participent au moins à part égale.
2 Des aides financières peuvent également être versées en dérogation à l'al. 1, let. a, pour assurer un équilibre entre les régions.
Art. 4 Avis des cantons
1 Pour évaluer les demandes d'aide financière, l'Office fédéral de la santé publique (OFSP) demande l'avis des cantons sur le territoire desquels s'étend le rayon d'activité de la communauté ou de la communauté de référence.
2 Le canton rend son avis dans les trois mois.
3 Il explique dans son avis s'il juge opportun de soutenir la constitution de la communauté ou de la communauté de référence. L'avis comporte en particulier:
une description de l'importance de la communauté ou de la communauté de référence pour les soins de santé dans le canton, notamment:
du type et du nombre d'institutions de santé et de professionnels de la santé pouvant s'affilier à la communauté ou à la communauté de référence,
du nombre de personnes habitant dans le rayon d'activité de la communauté ou de la communauté de référence;
l'évaluation du plan de financement pour les six premières années d'exploitation;
la confirmation du cofinancement versé ou assuré par le canton.
4 Si un canton n'a pas soumis son avis à l'expiration du délai prévu, l'OFSP lui accorde un délai supplémentaire adéquat. À l'expiration de ce délai supplémentaire, l'OFSP rend sa décision, le cas échéant, sans l'avis du canton.
Art. 5 Évaluation de l'OFSP
1 Pour les communautés ou les communautés de référence actives à l'échelle nationale, l'OFSP effectue une évaluation qu'il soumet à la CDS. Les dispositions de l'art. 4, al. 2 et 3, s'appliquent par analogie.
2 La CDS rend un avis sur l'évaluation de l'OFSP dans les trois mois.
3 Si la CDS n'a pas soumis son avis à l'expiration du délai prévu, l'OFSP lui accorde un délai supplémentaire adéquat. À l'expiration de ce délai supplémentaire, l'OFSP rend sa décision, le cas échéant, sans l'avis de la CDS.
Art. 6 Coûts imputables
1 Les coûts des prestations matérielles ou de service acquises aux tarifs usuels du marché selon l'annexe sont réputés imputables.
2 Les coûts antérieurs au dépôt de la demande sont imputables.1
1 Erratum du 16 mai 2017 (RO 2017 3089).
Art. 7 Part fédérale
La contribution de la Confédération est au maximum égale à la somme des contributions du canton et de tiers. Elle couvre la moitié au plus des coûts imputables, pour autant que cette part ne dépasse pas les limites fixées aux art. 8 et 9.
Art. 8 Montant de base
1 Les communautés de référence reçoivent un montant de 500 000 francs au plus si elles remplissent les conditions suivantes dans leur rayon d'activité:
elles sont accessibles à tous les professionnels de la santé;
elles offrent à tous les patients la possibilité d'ouvrir un dossier électronique du patient.
2 Les communautés et les communautés de référence qui ne satisfont pas aux conditions visées à l'al. 1 reçoivent un montant de 300 000 francs au plus.
Art. 91Composante variable
Les communautés de référence visées à l'art. 8, al. 1, reçoivent, en plus du montant visé à l'art. 8, al. 1, deux francs par personne habitant dans leur rayon d'activité, mais au maximum huit millions de francs.
1 Nouvelle teneur selon le ch. I de l'O du 8 mars 2019, en vigueur depuis le 1er avr. 2019 (RO 2019 939).
Art. 10 Ordre de priorité
S'il apparaît que les demandes en cours excèdent les ressources disponibles, le Département fédéral de l'intérieur établit un ordre de priorité en veillant tout particulièrement à une distribution régionale équilibrée des communautés de référence au sens de l'art. 8, al. 1.
La demande d'aide financière doit comporter les indications suivantes:
la composition prévue de la communauté ou de la communauté de référence;
une description de l'importance de la communauté ou de la communauté de référence pour les soins de santé dans leur rayon d'activité, compte tenu des indications visées à l'art. 4, al. 3, let. a;
un calendrier pour la constitution de la communauté ou de la communauté de référence;
un exposé détaillé des coûts de la constitution de la communauté ou de la communauté de référence et un plan de financement pour les six premières années de son exploitation;
une preuve du montant du cofinancement cantonal ou des contributions allouées ou assurées par un canton ou un tiers.
Art. 12 Traitement des demandes
1 L'OFSP peut exiger que des demandes soient coordonnées avec d'autres projets.
2 Il prend en général sa décision trois mois après réception des avis des cantons ou de la CDS.
Art. 13 Contrats de prestations
1 L'OFSP conclut des contrats de prestations avec les bénéficiaires d'aides financières.
2 Les contrats de prestations règlent en particulier:
les tâches à accomplir en détail;
le montant et la durée de la participation financière de la Confédération;
les conséquences de l'inexécution du contrat;
le compte rendu périodique;
la présentation périodique du budget et des comptes.
Art. 14 Obligation de signaler les changements
Les bénéficiaires d'aides financières sont tenus d'informer sans délai l'OFSP de changements substantiels des conditions requises pour les aides financières.
La présente ordonnance entre en vigueur le 15 avril 2017 et a effet jusqu'au 14 avril 2020.
1 Coûts imputables pour la constitution de la communauté ou de la communauté de référence
Sont imputables les coûts liés:
à la mise en place de l'administration et de l'organisation générales de la communauté ou de la communauté de référence, en particulier les coûts liés à la constitution du secrétariat, ainsi qu'à la clarification juridique de l'affiliation des institutions de santé à la communauté ou à la communauté de référence;
à l'élaboration des bases importantes pour l'organisation de la communauté ou de la communauté de référence, notamment la documentation de l'organisation structurelle et fonctionnelle ainsi que les documents de formation internes;
à la constitution de l'infrastructure organisationnelle de la communauté ou de la communauté de référence, en particulier pour le personnel nécessaire et l'infrastructure correspondante;
à la formation des professionnels de la santé à l'utilisation du dossier électronique du patient, y compris la mise en place d'un service d'assistance pour les professionnels de la santé;
à la mise en place du système de gestion de la protection et de la sécurité des données (art. 12 O du 22 mars 2017 sur le dossier électronique du patient1).
Pour les communautés de référence, sont également imputables les coûts liés:
à la mise en place d'un stockage physique ou électronique des déclarations de consentement;
à la création d'un service d'assistance pour les patients;
à la mise en place des centres dans lesquels tous les patients peuvent ouvrir un dossier électronique du patient.
2 Coûts imputables pour l'infrastructure informatique
Sont imputables les coûts liés à la mise en place:
de l'index des patients, dans lequel les identificateurs locaux d'un patient utilisés dans les systèmes primaires sont regroupés et associés au numéro d'identification du patient;
du répertoire des professionnels de la santé habilités à traiter des données du dossier électronique du patient;
du point d'accès pour la communication intercommunautaire;
du registre de documents pour la gestion des références aux lieux de stockage des données saisies dans le dossier électronique du patient;
des lieux de stockage des données au sein de la communauté;
du système de gestion et d'application des droits d'accès des patients et des professionnels de la santé;
du système de conservation des données du protocole;
du portail d'accès destiné aux professionnels de la santé;
des interfaces avec la banque de données d'identification de la centrale de compensation et avec les services de consultation;
des interfaces avec les systèmes primaires des institutions de santé.
Pour les communautés de référence, les coûts liés à la mise en place du portail d'accès destiné aux patients sont également imputables.
3 Coûts imputables pour la mise à disposition de l'infrastructure informatique par des prestataires de services externes
Si une communauté ou une communauté de référence confie la mise à disposition de son infrastructure informatique à un prestataire de services externe, les coûts imputables correspondent à la valeur mensuelle multipliée par 48.
4 Coûts imputables pour la certification
Les coûts qui sont supportés par la communauté ou la communauté de référence pour la procédure de certification, en particulier les coûts facturés par l'organisme de certification, sont imputables.
RO 2017 2239
visto l'articolo 22 capoverso 3 della legge federale del 19 giugno 20151 sulla cartella informatizzata del paziente (LCIP),
le comunità di cui all'articolo 2 lettera d LCIP;
le comunità di riferimento di cui all'articolo 2 lettera e LCIP.
2 Per ottenere un'equa ripartizione regionale, gli aiuti finanziari possono essere concessi anche in deroga al capoverso 1 lettera a.
1 Per la valutazione delle domande di aiuto finanziario, l'Ufficio federale della sanità pubblica (UFSP) chiede il parere dei Cantoni nel cui territorio si estende il bacino di utenza della comunità o della comunità di riferimento.
3 Nel suo parere il Cantone si esprime sull'opportunità di sostenere la costituzione della comunità o della comunità di riferimento. Il parere deve contenere in particolare:
l'illustrazione dell'importanza della comunità o della comunità di riferimento per l'assistenza sanitaria nel Cantone, in particolare:
4 Se un Cantone non presenta il suo parere entro i termini previsti, l'UFSP concede un adeguato termine supplementare. Se anche questo termine non viene rispettato, l'UFSP decide senza il parere cantonale.
Art. 5 Valutazione dell'UFSP
1 Per le comunità o le comunità di riferimento attive su scala nazionale l'UFSP elabora una valutazione e la sottopone alla CDS. Si applica per analogia l'articolo 4 capoversi 2 e 3.
2 La CDS esprime un parere sulla valutazione dell'UFSP entro tre mesi.
3 Se la CDS non presenta il suo parere entro i termini previsti, l'UFSP concede un adeguato termine supplementare. Se anche questo termine non viene rispettato, l'UFSP decide senza il parere della CDS.
1 Sono considerati computabili i costi per beni e servizi acquistati a prezzi usualmente praticati sul mercato secondo l'allegato.
Le comunità di riferimento di cui all'articolo 8 capoverso 1 ricevono, oltre all'importo di cui all'articolo 8 capoverso 1, due franchi per ogni abitante nel loro bacino di utenza, ma al massimo otto milioni di franchi.
1 Nuovo testo giusta il n. I dell'O dell'8 mar. 2019, in vigore il 1° apr. 2019 (RU 2019 939).
Se emerge che gli aiuti chiesti superano i mezzi disponibili, il Dipartimento federale dell'interno istituisce un ordine di priorità; nel fare ciò provvede affinché sia assicurata in particolare un'equa ripartizione regionale tra le comunità di riferimento di cui all'articolo 8 capoverso 1.
una descrizione dell'importanza della comunità o della comunità di riferimento per l'assistenza sanitaria nel proprio bacino di utenza, tenendo conto delle indicazioni di cui all'articolo 4 capoverso 3 lettera a;
una prova dell'importo del cofinanziamento concesso o assicurato dai Cantoni o da terzi.
1 L'UFSP può esigere che le domande siano coordinate con altri progetti.
1 L'UFSP conclude contratti di prestazioni con i beneficiari degli aiuti finanziari.
l'importo e la durata della partecipazione finanziaria della Confederazione;
le conseguenze dell'inadempimento;
I beneficiari degli aiuti finanziari sono tenuti a informare immediatamente l'UFSP di cambiamenti sostanziali nei requisiti per la concessione degli aiuti finanziari.
la costituzione dell'amministrazione e dell'organizzazione generali della comunità o della comunità di riferimento, in particolare per la creazione della sede e gli accertamenti legali per l'adesione delle strutture sanitarie alla comunità o alla comunità di riferimento;
l'elaborazione delle basi rilevanti per l'organizzazione della comunità o della comunità di riferimento, segnatamente la documentazione sull'organizzazione strutturale e funzionale e i documenti per la formazione interna;
la costituzione dell'infrastruttura organizzativa della comunità o della comunità di riferimento; in particolare per il personale necessario alla costituzione e la rispettiva infrastruttura;
la formazione dei professionisti della salute sull'impiego della cartella informatizzata del paziente nonché la costituzione di un servizio di assistenza per i professionisti della salute;
la costituzione del sistema di gestione della protezione e della sicurezza dei dati (art. 12 dell'O del 22 marzo 20171 sulla cartella informatizzata del paziente).
2 Costi computabili per l'infrastruttura informatica
dell'indice dei pazienti, che raggruppa i diversi identificatori locali di un paziente utilizzati nei sistemi primari e li collega al numero d'identificazione del paziente;
dell'elenco dei professionisti della salute che sono autorizzati a trattare i dati della cartella informatizzata del paziente;
degli archivi dei dati all'interno della comunità;
dell'interfaccia con la banca dati d'identificazione dell'UCC e con i servizi di ricerca di dati;
3 Costi computabili per la messa a disposizione dell'infrastruttura informatica da parte di un fornitore di servizi esterno
Se una comunità o una comunità di riferimento affida la messa a disposizione dell'infrastruttura informatica a un fornitore di servizi esterno, sono computabili i costi che corrispondono al valore mensile moltiplicato per 48.
Sono computabili i costi che la comunità o la comunità di riferimento sostiene nell'ambito della procedura di certificazione. Si tratta in particolare dei costi fatturati dall'organismo di certificazione.