Source: https://issuu.com/mittelstandsliste/docs/1_02-1-
Timestamp: 2017-02-21 12:19:59
Document Index: 236204155

Matched Legal Cases: ['§ 18', '§ 40', '§ 40', '§ 40', 'Art. 2', '§ 40', '§ 17', '§ 6', '§ 7']

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Merkblatt für Anträge auf Sachbeihilfen .................................................................................. 1
I. Antragsberechtigung...............................................................................................................1
II. Art der Förderung ...................................................................................................................2
III. Antragstellung.........................................................................................................................2
IV. Kostenarten ............................................................................................................................2
Personal .........................................................................................................................2
1.1 Mittel für Antragsteller ....................................................................................................3
1.1.1 Eigene Stelle ..................................................................................................................3
1.1.2 Vertretungskosten ..........................................................................................................4
1.2 Richtlinien für die Vergütung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Projekt.............4
1.2.1 Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter .......................................................4
1.2.2 Nichtwissenschaftliches Personal ..................................................................................5
1.2.3 Studentische Hilfskräfte..................................................................................................5
1.2.4 Allgemeine Hinweise ......................................................................................................5
Wissenschaftliche Geräte...............................................................................................6
Verbrauchsmaterial ........................................................................................................6
Reisen ............................................................................................................................7
Publikationskosten .........................................................................................................7
5.1 Projektinterne Publikationskosten ..................................................................................7
5.2 Publikationsbeihilfen.......................................................................................................8
Sonstige Kosten .............................................................................................................8
V. Verpflichtungen.......................................................................................................................9
VI. Veröffentlichung von Antragsteller- und Projektdaten...........................................................10
Leitfaden für die Antragstellung ............................................................................................. 11
I. Allgemeine Hinweise ............................................................................................................11
II. Aufbau des Antrags ..............................................................................................................13
Allgemeine Angaben ....................................................................................................13
Stand der Forschung, eigene Vorarbeiten ...................................................................15
Ziele und Arbeitsprogramm ..........................................................................................17
Beantragte Mittel ..........................................................................................................18
Voraussetzungen für die Durchführung des Vorhabens ..............................................22
Erklärungen ..................................................................................................................24
Unterschrift(en).............................................................................................................24
Verzeichnis der Anlagen ..............................................................................................24
Ergänzender Leitfaden für die Antragstellung von Projekten mit Verwertungspotenzial. 25
Kooperationspartner.....................................................................................................25
Fach- und Arbeitsrichtung ............................................................................................25
Stand der Forschung....................................................................................................25
Eigene Vorarbeiten / Arbeitsbericht..............................................................................25
Arbeitsprogramm ..........................................................................................................25
Eigenbeteiligung des Kooperationspartners.................................................................26
Kooperationsvertrag .....................................................................................................26
Ergänzender Leitfaden für die Antragstellung im Rahmen einer Kooperation mit
Entwicklungsländern ............................................................................................................... 27
Ziel................................................................................................................................27
Voraussetzungen .........................................................................................................27
Geltungsbereich ...........................................................................................................27
Vorbereitung.................................................................................................................27
Kooperationspartner.....................................................................................................28
Zusammenfassung.......................................................................................................28
Kostenarten ..................................................................................................................28
Mittelbereitstellung im Bewilligungsfall .........................................................................28
Anlage: Benennung von Antragsdokumenten ...................................................................... 29
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Antragsberechtigt ist grundsätzlich jede Wissenschaftlerin und jeder Wissenschaftler in der
Bundesrepublik Deutschland oder an einer deutschen Forschungseinrichtung im Ausland, deren wissenschaftliche Ausbildung - in der Regel mit der Promotion - abgeschlossen ist.
Für Angehörige außeruniversitärer Forschungseinrichtungen gilt folgendes:
Wenn Sie im Rahmen eines unbefristeten Arbeitsverhältnisses an einer außeruniversitären Forschungseinrichtung tätig sind, können Sie in der Regel nur gemeinsam mit einem Hochschulangehörigen einen Antrag für ein Gemeinschaftsprojekt 1 stellen (Kooperationspflicht). Dieses
Gemeinschaftsprojekt kann nur gefördert werden, wenn mindestens 50% der insgesamt bewilligten Mittel für den Hochschulangehörigen bestimmt sind oder die Federführung für die wissenschaftliche Planung und Durchführung des Gemeinschaftsprojekts bei ihm liegt. Sie können
eigenständig einen Antrag stellen, wenn Sie an Ihrer Forschungseinrichtung im Rahmen eines
befristeten Arbeitsverhältnisses tätig sind und damit als wissenschaftlicher Nachwuchs angesehen werden.
Bei einem Antrag auf Eigene Stelle gelten besondere Bestimmungen. Hierbei gilt die Kooperationspflicht grundsätzlich auch für Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler. Unter
der Voraussetzung, dass Sie Ihren Antrag auf Eigene Stelle innerhalb eines Zeitraumes von
sechs Jahren nach der Promotion stellen 2 und die außeruniversitäre Forschungseinrichtung
45% der Projektkosten incl. der Kosten für die Eigene Stelle trägt, sind Sie jedoch von dieser
Kooperationspflicht ausgenommen.
Diese Regelungen gelten insbesondere für Angehörige der Max-Planck-Gesellschaft, der
Fraunhofer-Gesellschaft und der Helmholtz-Zentren.
Ohne mit einem Hochschulangehörigen kooperieren zu müssen, sind Sie insbesondere antragsberechtigt, wenn Sie in einer Mitgliedseinrichtung der Leibniz-Gemeinschaft (WGL), im
Max-Delbrück-Centrum (MDC) oder in einer Einrichtung arbeiten, die ihre Finanzmittel grundsätzlich für andere Zwecke als die Grundlagenforschung erhält. Dies gilt auch bei einem Antrag
auf Eigene Stelle.
In der Regel nicht antragsberechtigt sind Sie, wenn Sie in einer Einrichtung arbeiten, die nicht
gemeinnützig ist, oder Ihnen die sofortige Veröffentlichung der Ergebnisse in allgemein zugänglicher Form nicht gestattet.
Im Einzelfall berät Sie die Geschäftsstelle der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).
Diese Regelung gilt nicht für Sachbeihilfeanträge im Rahmen eines Schwerpunktprogramms oder einer Forschergruppe.
In begründeten Einzelfällen, insbesondere Erziehungszeiten, kann die 6-Jahres-Frist verlängert werden. Wenden
Sie sich bitte in diesem Fall vor der Antragstellung zur Beratung an die Geschäftsstelle (Gruppe "Qualitätssicherung und Verfahrensentwicklung"), da sonst Ihr Antrag nicht bearbeitet werden kann.
Zur Durchführung thematisch und zeitlich begrenzter Forschungsvorhaben können Sie bei der
DFG Sachbeihilfen beantragen, mit denen vor allem Personal-, Sach- einschl. Reisekosten und
Publikationskosten bereitgestellt werden.
Ihre persönlichen Bezüge, 3
die Bezahlung von Schreibkräften,
Mittel für Bau- und Einrichtungsmaßnahmen, Miete,
Mittel für allgemeine Institutseinrichtungen (z.B. Büromöbel, Handwerkszeug, Berufskleidung), Büromaterial, Porto und Fernmeldegebühren,
5. Betriebs- und Wartungskosten (z.B. Strom, Gas, Wasser, Wartungsverträge),
6. Beiträge zu Sachversicherungen,
7. Mittel für die Inanspruchnahme hochschuleigener Rechenzentren,
8. Mittel für Geräte, die (für das jeweilige Fach) zur zeitgemäßen Grundausstattung gehören,
9. Mittel für die Vervollständigung oder Reparatur von Geräten, die nicht Eigentum der DFG
10. Umsatzsteuerbeträge, soweit sie als Vorsteuer abgezogen werden können,
11. und alle anderen Kosten, die entweder von anderen Trägern übernommen werden (müssen)
oder mit der Forschungsarbeit nicht zusammenhängen.
Anträge können Sie grundsätzlich jederzeit stellen. Dabei ist folgendes zu beachten:
Für bereits begonnene Projekte können keine Fördermittel zur Verfügung gestellt werden.
Ein Projekt gilt immer dann als begonnen, wenn bereits Rechtsverpflichtungen eingegangen
wurden, z.B. durch den Abschluss von Arbeits- oder anderen Verträgen.
Fortsetzungsanträge zum gleichen Vorhaben sollten der DFG spätestens sechs Monate
vor dem Termin vorliegen, zu dem die bewilligten Mittel voraussichtlich verbraucht sein werden.
Für Anträge im Rahmen von Schwerpunktprogrammen werden in der Regel Termine festgelegt und den Teilnehmern jeweils durch Rundschreiben bekannt gegeben.
Die Form der Anträge und die Art der erforderlichen Angaben sind in dem nachfolgenden Leitfaden verbindlich geregelt.
IV. Kostenarten
(vgl. Abschn. II Nr. 4.1 im Leitfaden)
Vgl. jedoch das Merkblatt Forschungsstipendien (DFG-Vordruck 1.04), das Merkblatt für das HeisenbergProgramm (DFG-Vordruck 1.17) und im Abschnitt IV Nr. 1.1.1 - Eigene Stelle -.
Seit dem 1. November 2006 gilt in allen Bundesländern, abgesehen von Hessen und Berlin, der Tarifvertrag für
den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L), der an den Hochschulen sowie an überwiegend landesfinanzierten
außeruniversitären Forschungseinrichtungen Anwendung findet. Überwiegend bundesfinanzierte Forschungseinrichtungen unterliegen dagegen dem TVöD. Die Zuordnung zu den Entgeltgruppen des TV-L und des TVöD erfolgt bis auf weiteres nach den Eingruppierungsmerkmalen des BAT. Die folgenden Hinweise orientieren sich an
den Regelungen des TV-L und dem BAT. Sofern dieser in Ihrer Einrichtung keine Anwendung findet, werden die
dort geltenden Regeln (z.B. TVöD / Haustarif) bei der Einstellung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entsprechend angewendet.
Mittel für Antragsteller
1.1.1 Eigene Stelle
Es besteht die Möglichkeit, im Rahmen eines Projekts die Eigene Stelle einzuwerben. Die
Vergütung erfolgt dabei in der Regel nach Maßgabe der Entgeltgruppe 13 TV-L 5 bzw.
nach BAT IIa (Tarifgebiet West) bzw. BAT-O IIa (Tarifgebiet Ost) ggf. in Verbindung mit
einem Anwendungstarifvertrag der Einrichtung, an der Sie tätig sein werden. In begründeten Fällen, in denen die Bearbeitung und Leitung eines Projekts nach Tarifvertrag eine
Stelle mit höherer Vergütung als TVL E13 rechtfertigt, könnte auch eine solche im Rahmen des TVL vergeben werden.
Dem Antrag ist eine Erklärung der aufnehmenden Institution beizufügen, in der sie sich
verpflichtet, die Arbeitgeberfunktionen für Sie während der Laufzeit der Bewilligung zu
übernehmen und gemeinsam mit Ihnen die Rahmenbedingungen für die Durchführung
Den verbindlich vorgeschriebenen Inhalt der Erklärung finden Sie im Internet auf der
DFG-Homepage: http://www.dfg.de/ bei der Darstellung der Förderung der Eigenen Stelle.
Falls Sie als Nachwuchswissenschaftlerin bzw. Nachwuchswissenschaftler an einer außeruniversitären Forschungseinrichtung die Ausnahme von der Kooperationspflicht in Anspruch nehmen möchten (vgl. Abschnitt I), fügen Sie bitte zudem die verbindliche Zusage
Ihrer Forschungseinrichtung über die Übernahme von 45% der beantragten Projektkosten
incl. der Eigenen Stelle bei.
Die Erklärungen müssen von der Stelle unterzeichnet sein, die verbindlich eine Einstellungserklärung bzw. Teilfinanzierungszusage abgeben kann. Dies ist in der Regel die administrative Leitung der wissenschaftlichen Einrichtung.
Eine Förderung durch die Finanzierung der Eigenen Stelle zielt darauf ab, dass Sie sich in
der von der DFG finanzierten Arbeitszeit ausschließlich Ihrem wissenschaftlichen Projekt
widmen. Gegebenenfalls können Sie auch unmittelbar mit Ihrem Projekt zusammenhängende wissenschaftliche Dienstleistungen übernehmen. Darüber hinausgehende Tätigkeiten für Ihren Arbeitgeber (insbesondere Lehrtätigkeiten oder wissenschaftsfremde Dienstleistungen wie z.B. Mitwirkung bei der Patientenversorgung) dürfen von Ihnen nicht erbracht werden. Es steht Ihnen jedoch frei, außerhalb Ihrer regelmäßigen Arbeitszeit einer
Lehrtätigkeit im Rahmen des für Ihre wissenschaftliche Einrichtung geltenden Nebentätigkeitsrechts nachzugehen oder sich - z.B. durch die Übernahme von Diensten - an der Patientenversorgung zu beteiligen.
Im Rahmen der Eigenen Stelle sind in der Regel nur begrenzt Auslandsaufenthalte möglich. Dabei muss der zeitliche Schwerpunkt des Projektes in Deutschland liegen. Mittel für
Auslandsaufenthalte können zusammen mit dem Antrag auf Eigene Stelle beantragt werden. Sollten längere Auslandsaufenthalte projektspezifisch notwendig sein, kann in Ausnahmefällen eine Kombination aus Eigener Stelle und Forschungsstipendium beantragt
werden. Wenden Sie sich bitte in diesen Fällen vor Antragstellung zur Beratung an die
Geschäftsstelle (Gruppe "Qualitätssicherung und Verfahrensentwicklung"). Liegt der zeitliche Schwerpunkt des Projekts nicht in Deutschland, sollte grundsätzlich ein Forschungsstipendium für das Ausland beantragen werden.
Bis zum 1. Januar 2010 enthält der TV-L für die Tarifgebiete West und Ost unterschiedliche Entgelttabellen. Bis
zur Angleichung ist die Vergütung auch im Anwendungsbereich des TV-L deshalb vom Standort der Einrichtung,
an der die Stelle bestehen soll, abhängig.
-4Die Eigene Stelle können Sie aus familiären Gründen auch als Teilzeitstelle - jedoch
nicht unter 50% - in Anspruch nehmen. Andere Gründe rechtfertigen einen Antrag auf
Teilzeit nicht. Bitte wenden Sie sich wegen der Modalitäten der Beantragung einer Teilzeitstelle vor Antragstellung zur Beratung an die Geschäftsstelle (Gruppe "Qualitätssicherung und Verfahrensentwicklung").
1.1.2 Vertretungskosten
Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer, die zur Bearbeitung des geplanten Forschungsvorhabens eine Entlastung von ihren Lehr - und Verwaltungsaufgaben benötigen
und sich unter Fortzahlung ihrer Bezüge von ihren dienstrechtlichen Pflichten beurlauben
lassen möchten, können für bis zu 12 Monate Mittel zur Finanzierung ihrer Vertretung beantragen. Die Vertretungsregelung sollte dabei nach Möglichkeit so gestaltet werden,
dass der wissenschaftliche Nachwuchs Gelegenheit zur Weiterqualifikation erhält.
Antragsberechtigt sind Angehörige des Lehrkörpers einer Hochschule der Bundesrepublik
Deutschland der Besoldungsgruppe C2 bis C4 bzw. W2 oder W3 oder einer vergleichbaren Besoldungsgruppe, zu deren Dienstaufgaben die Forschung gehört und die nach
Dienstrecht einen Anspruch auf Forschungsfreisemester haben. Mögliche LandesForschungsfreisemester müssen vor oder in Verbindung mit der DFG-Förderung in Anspruch genommen werden; für diese können die Vertretungskosten nicht übernommen
Sachbeihilfeanträge, die ausschließlich Vertretungskosten zum Gegenstand haben, sind
Im Bewilligungsfall werden der Hochschule Mittel zur Einstellung der Vertretung maximal
bis zur Höhe der Bezüge des Antragstellers selbst zur Verfügung gestellt.
Richtlinien für die Vergütung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Projekt
1.2.1 Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Die Höhe der beantragten Vergütung des wissenschaftlichen Personals in von der DFG
finanzierten Forschungsprojekten soll sich nach den Anforderungen des einzelnen Projekts und nach der Qualifikation des Einzelnen im Hinblick auf diese Anforderungen richten.
Für nicht promovierte wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen in
der Regel Stellen mit mindestens 50 % der regelmäßigen Arbeitszeit beantragt werden.
Möglich ist auch die Beantragung von Stellen mit einer Arbeitszeit von mehr als 50%, soweit es die nationale und internationale Wettbewerbssituation innerhalb und außerhalb
des Wissenschaftssystems erfordert.
In vielen von der DFG geförderten Projekten besteht die Möglichkeit der wissenschaftlichen Qualifikation (Vorbereitung auf die Promotion). Werden noch nicht promovierte
wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf vollen Stellen eingesetzt, sollte ihnen innerhalb der Arbeitszeit nach Maßgabe des jeweiligen Landeshochschulrechts
Gelegenheit zur Vorbereitung auf die Promotion gegeben werden. Der weit überwiegende
Teil der Arbeitszeit muss jedoch für die Mitarbeit im Projekt aufgewendet werden.
Projekte, die ausschließlich der Anfertigung von Dissertationen dienen sollen, können von
der DFG nicht gefördert werden.
Sind für die Erreichung des Projektziels eine besondere wissenschaftliche Qualifikation (Promotion), Erfahrung und Selbständigkeit der einzustellenden Person erforderlich, so kann dies bei der Höhe der beantragten Vergütung berücksichtigt werden.
-51.2.2 Nichtwissenschaftliches Personal
Für nichtwissenschaftliches Personal im Angestelltenverhältnis ist eine Vergütung entsprechend den Tätigkeitsmerkmalen des BAT (Tarifgebiet West) bzw. BAT-O (Tarifgebiet
Ost) vorzusehen. Die Vergütung erfolgt dann nach den Vorgaben des TV-L oder dem
Für Lohnempfänger ist der ortsübliche Monatstabellenlohn nach den entsprechenden
Sätzen des TV-L bzw. des MTArb (Tarifgebiet West) bzw. MTArb-O (Tarifgebiet Ost)
zugrunde zu legen. Stundenweise beschäftigte Kräfte sollen in einer Höhe bezahlt werden, die diesen Sätzen entspricht. Die Beträge hierfür können unter Angabe der erforderlichen Stundenzahl pauschal beantragt werden.
1.2.3 Studentische Hilfskräfte
Die DFG begrüßt die Einbindung studentischer Hilfskräfte bereits zu einem möglichst
frühen Zeitpunkt ihres Studiums, um diese an Forschungsaufgaben heranzuführen. Geeignete Studierende können bereits in den ersten Semestern in Projekte eingebunden
Für die Bezahlung studentischer Hilfskräfte sind die an der jeweiligen Hochschule geltenden Richtsätze zugrunde zu legen.
In diesem Zusammenhang legt die DFG nahe, zu prüfen, ob in geeigneten Fällen Schülerinnen und Schüler stundenweise im Projekt beschäftigt werden können, um diesen einen möglichst frühen Kontakt mit der Wissenschaft zu ermöglichen.
1.2.4 Allgemeine Hinweise
Die bewilligten Mittel können nach Maßgabe der Verwendungsrichtlinien, die jeweils dem
Bewilligungsschreiben beigefügt sind, bis zur Höhe der tariflich notwendigen Zahlungen in Anspruch genommen werden (einschließlich tarifbedingter und gesetzlicher Nebenkosten).
Zu den tariflich notwendigen Zahlungen zählen auch Zulagen, die der Arbeitgeber auf
Grundlage des geltenden Tarifrechts gewähren kann, sowie leistungsbezogene Vergütungsbestandteile (§ 18 TV-L).
Der TV-L räumt insbesondere die Möglichkeit ein, zur regionalen Differenzierung, zur Deckung des Personalbedarfs, zur Bindung qualifizierter Fachkräfte oder zum Ausgleich höherer Lebenshaltungskosten innerhalb derselben Entgeltgruppe ein bis zu zwei Entwicklungsstufen höheres Entgelt zu gewähren. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die
bereits in der Endstufe einer Entgeltgruppe eingeordnet sind, darf unter bestimmten Voraussetzungen eine Zulage in Höhe von 25 % des Entgelts der Entwicklungsstufe 2 zuerkannt werden (§§ 40 Nr. 5 Ziffer 2, 16 Abs. 5 Satz 3 TV-L). Zusätzlich sehen die §§ 40 Nr.
6, 18 Abs. 7 und 8 TV-L die Möglichkeit vor, weitere Leistungszulagen und eine einmalige
Leistungsprämie zu zahlen.
Über die Gewährung oder Nicht-Gewährung der genannten Zulagen oder der Leistungsprämie, die Höhe des Leistungsentgelts im Einzelfall sowie die Einordnung eines Mitarbeiters in den allgemeinen TV-L oder den Spartentarifvertrag Uniklinika (TV-Ä) entscheidet
alleine der Arbeitgeber. Die aus diesen Entscheidungen erwachsenden Personalkosten
werden jedoch von der DFG in voller Höhe erstattet.
Die in den §§ 40 Nr. 6, 18 Abs. 6 TV-L vorgesehene Drittmittelzulage kann in von der
DFG finanzierten Projekten aus haushaltsrechtlichen Gründen dagegen nicht gewährt
-6In Fällen familienbedingter Ausfallzeiten (Kinderbetreuung, Pflege von Familienangehörigen aus Alters- oder Krankheitsgründen) einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin
bzw. eines wissenschaftlichen Mitarbeiters können Mittel, die erforderlich sind, um die
Ergebnisse des Projekts in der laufenden Förderphase zu erreichen, auf zusätzlichen Antrag hin bewilligt werden.
Reduziert die Projektleitung aufgrund familiärer Verpflichtungen (Betreuung von Kindern
oder anderen Angehörigen) ihre Arbeitszeit, so können auf Antrag zusätzliche Mittel bewilligt werden, um die zügige Fortführung der wissenschaftlichen Arbeiten zu gewährleisten.
Mittel für Deutschkurse ausländischer, DFG-bezahlter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können bis zu 2.000,- EUR bei einer mindestens zwölfmonatigen Tätigkeit beantragt
Bei der Festsetzung der Bewilligung geht die DFG davon aus, dass das aus einer Sachbeihilfe bezahlte Personal während der gesamten Dauer seiner Beschäftigung (ggf. mit
Ausnahme kürzerer Reisen im Interesse des Projektes) in der Bundesrepublik Deutschland tätig ist. Ist im Einzelfall ein längerer Auslandsaufenthalt vorgesehen, so muss
dies bereits im Antrag dargelegt und begründet werden.
(vgl. Abschn. II Nr. 4.2 im Leitfaden)
Entstehen durch die Aufstellung und den Betrieb eines beantragten Apparates zusätzliche
Kosten (z.B. durch Umbauten oder Erhöhung der laufenden Kosten des Institutsbetriebes
- Betriebsmittel, Wartungskosten, Bedienungspersonal -), so ist die Übernahme dieser
Kosten durch den Unterhaltsträger vor der Antragstellung sicherzustellen.
Falls das Bewilligungsschreiben nicht etwas anderes bestimmt, werden die bewilligten
Geräte, soweit die Anschaffungskosten (Kaufpreis einschließlich Mehrwertsteuer und
sonstigen Nebenkosten) einzeln 10.000,- EUR übersteigen, von der DFG beschafft und
Ihnen als Leihgabe für die Dauer des Vorhabens zur Verfügung gestellt. Kleinere Geräte
werden im Regelfall von Ihnen beschafft und gehen, wenn Sie in einer öffentlichen Einrichtung 6 tätig sind, mit dem Zeitpunkt der Lieferung in das Eigentum Ihres Institutsträgers
über und sind dort zu inventarisieren. Das Verfügungsrecht steht aber nur Ihnen für die
Dauer des Forschungsvorhabens zu.
In besonderen Fällen, z.B. bei Zubehör- bzw. Ergänzungsbeschaffungen zu DFGLeihgaben oder bei nur kurzfristig und vorübergehend benötigten Geräten, die anschließend an anderer Stelle wieder eingesetzt werden können, oder bei zu erwartendem Ortswechsel der Projektleitung bleiben auch die kleineren Geräte Eigentum der DFG und werden der Projektleitung persönlich für die Dauer des Vorhabens zur Verfügung gestellt. Die
Einzelheiten werden im Bewilligungsschreiben festgelegt.
(vgl. Abschn. II Nr. 4.3 im Leitfaden)
Als solche gelten auch die Institute der Max-Planck-Gesellschaft, der Fraunhofer-Gesellschaft und von Großforschungseinrichtungen im Sinne von Art. 2 der Rahmenvereinbarung Forschungsförderung (AWI, DESY, DKFZ,
DLR, FZJ, FZK, GBF, GFZ, GKSS, GMD, GSF, GSI, HMI, IPP, MDC, UFZ), die Mitgliedseinrichtungen der Leibniz-Gemeinschaft (WGL), der Forschungsverbund Berlin e.V. sowie die Geisteswissenschaftlichen Zentren.
(vgl. Abschn. II Nr. 4.4 im Leitfaden)
Die DFG kann Mittel zur Verfügung stellen, die im Rahmen des Forschungsvorhabens für
Reisen oder die Einladung von Gastwissenschaftlerinnen und Gastwissenschaftlern
Es besteht auch die Möglichkeit, Mittel für den Besuch von wissenschaftlichen Veranstaltungen zu beantragen. Für deren Inanspruchnahme ist eine aktive Teilnahme erforderlich. Eine Finanzierung kann neben Fahrt- und Aufenthaltskosten auch Kongressgebühren umfassen.
Bei der Beantragung von Mitteln für Kongressreisen bedenken Sie bitte, dass neben einer Projektförderung ein Antrag nur auf eine Kongressreise - auch in anderen
Verfahren der DFG - nicht mehr gestellt werden kann.
Anträge, die ausschließlich Mittel für den Besuch einer wissenschaftlichen Tagung zum
Gegenstand haben, können weder als Einzelantrag noch im Rahmen eines Schwerpunktprogramms gestellt werden.
Die DFG kann zur Teilnahme an wissenschaftlichen und technischen Kurzlehrgängen im
In- und Ausland sowie zur Teilnahme an wissenschaftlichen Ferienkursen/Sommerschulen Zuschüsse zu den Fahrt-, Aufenthalts- und Nebenkosten (Kursgebühren) gewähren. Ein Sachbeihilfeantrag kann auch ausschließlich hierfür gestellt werden.
Bei der Veranschlagung der erforderlichen Reisemittel (Fahrtkosten, Tage- und Übernachtungsgelder) können die Kosten bis zur Höhe der Sätze nach den gesetzlichen Reisekostenbestimmungen des Sitzlandes des Antragstellers bzw. des Bundes zugrunde gelegt werden.
Bei Benutzung institutseigener Kraftfahrzeuge kann ein Zuschuss zur Deckung der Betriebskosten gegeben werden; der erbetene Zuschuss ist im Antrag aufzuschlüsseln.
Sollen private Kraftfahrzeuge benutzt werden, so können entsprechend den gesetzlichen
Reisekostenbestimmungen Fahrtkosten grundsätzlich nur bis zur Höhe der Fahrpreise öffentlicher Verkehrsmittel veranschlagt werden, es sei denn, dass besondere Gründe die
Benutzung des Kraftfahrzeugs erforderlich machen. Werden Mittel für Wegstreckenentschädigung (Kilometergeld) beantragt, geben Sie bitte die Gründe für die Benutzung des Kraftfahrzeugs im Antrag an.
(vgl. Abschn. II Nr. 4.5 im Leitfaden)
Projektinterne Publikationskosten
Als Zuschuss zu den Kosten für die Veröffentlichung wissenschaftlicher Projektergebnisse
können Mittel bis zur Höhe von 750,- EUR pro Jahr bereitgestellt und für frei gewählte
Publikationsformen (nicht jedoch für "graue Literatur") eingesetzt werden. Sofern die
sachgerechte Veröffentlichung der Projektergebnisse nur über eine Buchpublikation mit
hohen Herstellkosten möglich ist, kann bei entsprechender Begründung ein erhöhter Betrag von in der Regel bis zu 5000,- EUR pro Jahr eingeworben werden. Die Mittel stehen
ausschließlich für die Veröffentlichung der Projektergebnisse zur Verfügung und sind nicht
umdisponierbar. Sie können aber durch Umdisposition aus weiteren Mitteln des Projektes
verstärkt und außerdem - über mehrere Anträge zum selben Thema (Fortsetzungsanträge) - bis zum Projektende angespart werden. Die Mittel stehen grundsätzlich nur bis zu
zwei Jahre nach Abschluss des Projektes zur Verfügung.
Für Buchpublikationen mit einem darüber hinausgehenden Mittelbedarf, insbesondere
für Publikationen aus Langfristvorhaben der DFG sowie sonstigen Projekten, deren vorrangiges Ziel darin besteht, Material zu erstellen, zu erschließen oder zu kommentieren
(z.B. Editionen, Text- und Bildcorpora oder Grabungsdokumentationen) besteht die
Möglichkeit, erst nach Abschluss des Projektes eine separate Publikationsbeihilfe gemäß Ziffer 5.2 (s.u.) einzuwerben. Über diese Option wird im Rahmen des ersten Projektantrages entschieden; sie ist deshalb bereits hier zu beantragen und in begutachtungsfähiger Form zu begründen.
Publikationsbeihilfen
Anträge, die ausschließlich Publikationskosten zum Gegenstand haben (Publikationsbeihilfeanträge), sind möglich
für Werke, die Grundlagenmaterial für die weitere Forschung zugänglich machen (im
wesentlichen Quellen - und Werkeditionen) sowie
für Werke von besonderer wissenschaftlicher Bedeutung, in denen herausragende
Forschungsleistungen erstmals veröffentlicht werden. Die Förderung von Dissertationen ist dabei nur in besonders begründeten Ausnahmefällen möglich; Antragsvoraussetzung ist deshalb die Bewertung mit der nach der jeweiligen Promotionsordnung
möglichen Höchstnote.
Festschriften sowie kostenpflichtige Aufsätze in Fachzeitschriften sind von einer Unterstützung ausgeschlossen.
Publikationsbeihilfen können sowohl für Printpublikationen, die im Buchhandel erhältlich
sein müssen, als auch für elektronische Publikationen in Anspruch genommen werden.
Sie werden auf der Basis von zwei Angeboten und Begründung der Verlags- bzw. Firmenwahl als Zuschuss zu den technischen Herstellungskosten bereitgestellt.
Mittel für die Veröffentlichung der Ergebnisse eines DFG-geförderten Projektes können
grundsätzlich nur gemeinsam mit dem Projekt selbst beantragt werden (vgl. dazu aber Ziffer 5.1, Abs. 2).
(vgl. Abschn. II Nr. 4.6 im Leitfaden)
Hierunter fallen z.B. Aufträge an Dritte, Vergütung von Versuchspersonen, Inanspruchnahme von Dokumentationsdiensten, Anmietung von Fahrzeugen, Nutzungsentschädigungen, Kosten für Versuchstiere, Mittel für projektspezifische Software.
Mittel für Spezialliteratur können ausnahmsweise zur Verfügung gestellt werden, wenn die
benötigten Werke entweder ständig für das Forschungsvorhaben verfügbar sein müssen,
aber nicht in den Sammelbereich der zugeordneten Instituts- bzw. Fachbereichsbibliothek
fallen, oder im Leihverkehr nicht erhältlich sind. Bitte fügen Sie dem Antrag eine Liste mit
Angabe des Autors, des Titels, des Erscheinungsortes und -jahres sowie des Preises bei.
Soweit nichts anderes bestimmt wird, geht die beschaffte Literatur in das Eigentum des
Trägers der Institution über, an der das Forschungsvorhaben betrieben wird, und ist dort
zu inventarisieren.
Mit der Einreichung des Antrags auf Bewilligung einer Sachbeihilfe bei der DFG verpflichten Sie
die Regeln guter wissenschaftlicher Praxis einzuhalten. 7
Im Falle wissenschaftlichen Fehlverhaltens können die nachstehend näher bezeichneten
Maßnahmen beschlossen werden. Wissenschaftliches Fehlverhalten liegt insbesondere
vor, wenn in einem wissenschaftserheblichen Zusammenhang bewusst oder grob fahrlässig Falschangaben gemacht werden, geistiges Eigentum anderer verletzt oder sonst wie
deren Forschungstätigkeit beeinträchtigt wird. Entscheidend sind jeweils die Umstände
des Einzelfalles.
Die DFG kann je nach Art und Schwere des festgestellten Fehlverhaltens eine oder
mehrere der folgenden Maßnahmen beschließen:
schriftliche Rüge des Betroffenen;
Ausschluss von der Antragsberechtigung bei der DFG für ein bis acht Jahre je nach
Schweregrad des wissenschaftlichen Fehlverhaltens;
Aufforderung des Betroffenen, die inkriminierte Veröffentlichung zurückzuziehen
oder falsche Daten zu berichtigen (insbesondere durch Veröffentlichung eines Erratums) oder den Hinweis auf den Rückruf der Fördermittel durch die DFG in die inkriminierte Veröffentlichung aufzunehmen;
Ausschluss von einer Tätigkeit als Gutachter und in Gremien der DFG;
Aberkennung des aktiven und passiven Wahlrechts für die Organe und Gremien der
die bewilligten Mittel ausschließlich im Interesse einer zielstrebigen Verwirklichung des
geförderten Vorhabens einzusetzen. Bei der Verwendung und Abrechnung sind die
einschlägigen Richtlinien der DFG zu beachten.
der DFG zu den im Bewilligungsschreiben angegebenen Terminen über den Fortgang
der Arbeiten zu berichten und Nachweise über die Verwendung der Beihilfe vorzulegen.
Die DFG erwartet, dass die Ergebnisse der von ihr geförderten Vorhaben der Öffentlichkeit
Die Regeln guter wissenschaftlicher Praxis sind ausführlich wiedergegeben in der Denkschrift "Sicherung guter
wissenschaftlicher Praxis" (WILEY-VCH Verlag) und in den Verwendungsrichtlinien für Sachbeihilfen - DFGVordrucke 2.01 bzw. 2.02 - (s. DFG-WEB-Site: http://www.dfg.de
Rubrik "Antragstellung"). Diese Fassung basiert auf den Vorschlägen der internationalen Kommission "Selbstkontrolle in der Wissenschaft" und entspricht
dem mit der HRK abgestimmten Beschluss der Mitgliederversammlung vom 17. Juni 1998. Laut Beschluss der
Mitgliederversammlung vom 4. Juli 2001 können Forschungseinrichtungen, die nicht die Empfehlungen zur guten
wissenschaftlichen Praxis implementieren oder sich nicht an die Empfehlungen halten, ab dem 1. Juli 2002 keine
Fördermittel mehr bei der DFG in Anspruch nehmen bzw. beantragen.
VI. Veröffentlichung von Antragsteller- und Projektdaten
Die zur Bearbeitung Ihres Antrags erforderlichen Daten werden von der DFG elektronisch gespeichert und verarbeitet. Im Falle einer Bewilligung werden Adress- und Kommunikationsdaten
zur Person (Telefon, Fax, Email, WWW-Homepage) sowie inhaltserschließende Angaben zum
Projekt (z.B. Thema, Zusammenfassung, Schlagwörter, Auslandsbezug) in der Projektdatenbank GEPRIS (http://www.dfg.de/gepris/) sowie - in Auszügen (Name, Institution und Ort der Antragsteller) - im Teil "Programme und Projekte" des elektronischen Jahresberichts
(http://www.dfg.de/jahresbericht) veröffentlicht. Der Veröffentlichung in elektronischer Form können
Sie nach Erhalt des Bewilligungsschreibens innerhalb einer Frist von vier Wochen schriftlich bei
dem für Sie zuständigen Fachbereich widersprechen.
Die DFG entscheidet über die Finanzierung der ihr vorgelegten Anträge aufgrund der Voten ehrenamtlich tätiger Gutachterinnen und Gutachter. Diese urteilen auf der Grundlage der Informationen, die Sie ihnen mit Ihrem Antrag geben. Es liegt deshalb in Ihrem
Interesse, mit der Formulierung Ihres Antrages die Voraussetzungen für ein abgewogenes
und sachgerechtes Urteil zu schaffen.
Der Antrag sollte nicht mehr als 20 Seiten umfassen und aus sich heraus, auch ohne Lektüre der zitierten oder beigefügten Literatur, verständlich sein.
Sie können Ihren Antrag auch in englischer Sprache einreichen. In diesem Fall müssen
Sie jedoch zusätzlich Ihre Angaben zu folgenden Punkten in deutscher Sprache beifügen: Thema (1.2), Zusammenfassung (1.6), Beantragte Mittel (4).
Sie können Anträge auf Sachbeihilfen grundsätzlich für einen Zeitraum von bis zu drei
Jahren stellen. Im Emmy Noether-Programm gelten die Regelungen im Merkblatt zum
Besteht eine thematische Beziehung zwischen Ihrem Vorhaben und Arbeiten in einem
am Ort befindlichen Sonderforschungsbereich, so fügen Sie bitte eine Erklärung des
Sprechers des SFB zur Möglichkeit der Aufnahme des Vorhabens in den SFB dem Antrag
bei. Bestätigt der Sprecher des SFB den thematischen Bezug des Vorhabens zum SFB
und erklärt die Absicht zur Aufnahme des Vorhabens, so soll der SFB dieses im Rahmen
seiner nächsten Begutachtung vorlegen.
Für die Dauer des von DFG und BMBF unterstützten Programms "Klinische Studien" können Anträge auf Förderung multizentrischer, interventioneller klinischer Studien nur im
Rahmen dieses Programms vorgelegt werden. Ausschreibungstermine und -bedingungen
sind auf den Internetseiten beider Förderorganisationen zu finden.
Andere Arten von klinischen Studien (nicht-interventionelle Studien, Pilotstudien z.B. zur
Hypothesenprüfung oder Fallzahlabschätzung, Studien mit monozentrischer Durchführung, etc.) können weiterhin als Einzelantrag vorgelegt werden. Bitte erläutern und begründen Sie in diesen Fällen das gewählte Studiendesign und nennen Sie den für die
Studie verantwortlichen Biometriker/Statistiker. Auch für diese Studien ist ein GCPkonformes Studienprotokoll 8 (einschließlich Studiensynopse) erforderlich. Bitte wenden
Sie sich im Zweifel, ehe Sie einen Antrag vorlegen, an die Geschäftsstelle.
"Guideline for Good Clinical Practice" of the International Conference on Harmonisation of Technical Requirements for Registration of Pharmaceuticals for Human Use (ICH GCP), http://www.emea.eu.int .; Kapitel 6.
- 12 7.
Die DFG bittet Sie,
im Antrag alle für das geplante Vorhaben einschlägigen Fragen - aber nur diese - mit
der den wissenschaftlichen Gepflogenheiten entsprechenden Vollständigkeit zu
beantworten und dabei eigene und fremde Vorarbeiten korrekt zu benennen;
im Antrag nicht nur die Ordnungsnummern aus diesem Leitfaden zu übernehmen,
sondern jeweils auch die vollständige Überschrift der einzelnen Abschnitte zu wiederholen;
den Antrag mit Anlagen in zweifacher Ausfertigung (bei Schwerpunktprogrammen
gemäß jeweiliger Ankündigung in mehrfacher Ausfertigung) einzureichen;
den Antragstext in der Schriftart "Arial" im DIN A4-Format, ungebunden und gelocht,
einzusenden;
den Antrag in elektronischer Form vorzugsweise im PDF-Format (sonst RTF-Format)
auf CD-ROM ohne Passwortschutz bzw. ohne Zugriffsbeschränkungen auf die elektronischen Dokumente hinsichtlich Lesen, Kopieren und Drucken einzureichen. Alle
Anlagen zum Antrag (z.B. Publikationen, Habilitationsschriften, Dissertationen, Lebensläufe, Ethikvoten und Arbeitsberichte, GCP-konformes Studienprotokoll) fügen
Sie bitte als separate PDF-Dokumente (kleiner als 5 MB je Dokument) bei.
Ausnahme: bei umfangreichen Anlagen zum Antrag (über 200 Seiten) genügt das Inhaltsverzeichnis als separates PDF-Dokument, wir erbitten dann die Zusendung von
zwei Papier-Exemplaren;
die PDF-Dokumente nach der in der Anlage (s. letzte Seite dieses Vordrucks) beschriebenen Systematik zu benennen, um den Gutachtern die Arbeit zu erleichtern;
bei der Erstellung des Publikationsverzeichnisses folgende Gliederung zu beachten:
a) Begutachtete Veröffentlichungen (zum Zeitpunkt der Antragstellung erschienen
oder angenommen) in fachüblicher Gliederung
Zur Publikation angenommene, aber noch nicht erschienene referierte Publikationen fügen Sie bitte als Manuskript bei (als Ausdruck oder auf CD-ROM), mit Angabe von Datum der Einreichung und Akzeptanz sowie Zeitschrift/Verlag. Für ein
auf einem Preprint-Server zugängliches Manuskript geben Sie bitte die Fundstelle
b) Eingereichte Manuskripte
Manuskripte fügen Sie bitte unter Angabe des Datums der Einreichung (als Ausdruck oder auf CD-ROM) bei. Für ein auf einem Preprint-Server zugängliches Manuskript geben Sie bitte die Fundstelle an.
c) Nicht begutachtete Veröffentlichungen.
d) Patente, gegliedert nach angemeldet und akzeptiert.
Nicht aufzuführen sind Manuskripte in Vorbereitung;
im Begleitschreiben zum Antrag die elektronischen Antragsdokumente mit dem jeweiligen Dateinamen aufzulisten und dieses in Papierform mit eigenhändiger Unterschrift aller Antragsteller einzusenden.
Wichtig: Bitte nicht mehr als fünf Publikationen einreichen!
- 13 8.
Forschergruppen/Klinische Forschergruppen
Bitte beachten Sie, dass elektronische Anträge zu Forschergruppen/Klinischen Forschergruppen so aufzubauen sind, dass die zum allgemeinen Teil und die zu den Teilanträgen
gehörenden Dokumente in separaten Ordnern abgelegt sind.
Aufbau des Antrags
Antrag auf Gewährung einer Sachbeihilfe.
Bitte geben Sie an, ob es sich um einen Neuantrag, Fortsetzungsantrag oder Antrag auf
Publikationsbeihilfe handelt.
Sollten Sie im Rahmen Ihres Antrages die Eigene Stelle beantragen, so merken Sie dies
bitte hier an.
Sofern Sie bisher bei der DFG noch keinen Antrag auf Sachbeihilfe für ein Forschungsprojekt gestellt haben, kennzeichnen Sie Ihren Antrag an dieser Stelle bitte als „DFGErstantrag“. Unberücksichtigt bleiben vorherige Anträge auf Publikations- und Reisemittel
sowie zur Einrichtung eines Wissenschaftlichen Netzwerks. Auch Anträge für ein „Forschungsstipendium“ werden nicht berücksichtigt. Wenn Sie gemeinsam mit weiteren Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen einen Antrag stellen und sich selbst als „Erstantragstellerin“ bzw. „Erstantragsteller“ bezeichnen, muss Ihr eigenständiger Projektanteil im
Antrag deutlich erkennbar abgegrenzt sein.
Bei der Begutachtung wird berücksichtigt, dass Sie noch wenig Antragserfahrung haben.
Wurde Ihr „DFG-Erstantrag“ einmal nicht zur Förderung empfohlen, können Sie für dasselbe Projekt diesen in überarbeiteter Fassung erneut als „DFG-Erstantrag“ einreichen.
Wenn Sie bereits als „Mitantragstellerin“ bzw. „Mitantragsteller“ einen Sachbeihilfeantrag
eingereicht haben, eine Nachwuchsgruppe oder ein Teilprojekt in einem Sonderforschungsbereich oder einer Forschergruppe geleitet haben, gelten Sie nicht mehr als DFGErstantragstellerin bzw. Erstantragsteller.
Bei mehreren Antragstellern teilen Sie bitte mit, wer (eine oder mehrere Personen) gegenüber der DFG die Verantwortung für die Durchführung des Vorhabens sowie für die
Bewirtschaftung und Abrechnung der Mittel übernimmt.
Sollen bei mehreren Antragstellern gesonderte Bewilligungen erfolgen, vermerken Sie
bitte hier "Gemeinschaftsantrag". In diesem Fall sind in Kapitel 4 die beantragten Mittel
nach Antragstellern gesondert aufzulisten.
Wir bitten, auch für eventuelle Mitantragstellerinnen bzw. Mitantragsteller, um folgende
Vorname, Name, akademischer Grad,
Dienststellung, bei befristetem Arbeitsvertrag: Angaben zur Laufzeit
Geburtsdatum, Nationalität,
Geschäftszeichen des Vorantrages bzw. eines früheren Antrages auf Projektförderung
bei der DFG,
Institution und Institut/Fachbereich (vollständige Bezeichnung),
Dienstadresse,
Telefon (Vorwahl, Zentrale, Durchwahl oder Nebenstelle),
- 14 Telefax,
Privatadresse mit Telefon.
Wenn Sie das Projekt in enger Zusammenarbeit mit Wissenschaftlerinnen oder Wissenschaftlern im Ausland durchführen wollen, nennen Sie diese Kooperationspartner hier mit
den o.g. Angaben. Zusätzlich geben Sie bitte an,
ob das Vorhaben im Rahmen einer Vereinbarung der DFG mit einer Partnerorganisation (s. http://www.dfg.de/internationales/internationale_partner/liste.html) durchgeführt
ob und wenn ja, in welchem Umfang Ihr Kooperationspartner bei einer Partnerorganisation der DFG Mittel beantragt.
Fügen Sie bitte bei Erstanträgen (erster Antrag bei der DFG) und bei Neuanträgen (erster
Antrag für ein neues Projekt) einen tabellarischen Lebenslauf als Anlage bei. Damit Ihre
wissenschaftliche Leistung angemessen beurteilt wird, bitten wir Sie, bei der Darstellung
Ihres Lebenslaufs auf Umstände hinzuweisen, die zu einer Beeinträchtigung Ihrer wissenschaftlichen Arbeit geführt haben. Daher stellen wir Ihnen anheim, die Gutachterinnen und
Gutachter zu informieren, wenn Sie z.B. wegen der Betreuung Ihrer Kinder oder aufgrund
einer langen, schweren Krankheit oder einer Behinderung nicht kontinuierlich arbeiten
Bitte geben Sie hier eine möglichst präzise Kurzbezeichnung des Vorhabens, die nicht
länger als 140 Zeichen sein darf. Im Falle der Bewilligung wird das Thema in der hier angegebenen Form in den Jahresbericht der DFG aufgenommen.
Falls das Thema inhaltlichen Bezug zu anderen Ländern bzw. Teilkontinenten hat, geben
Sie bitte den oder die Ländernamen oder den Teilkontinent bzw. die Teilkontinente an.
Bitte nennen Sie hier das Fach (z.B. Physik der kondensierten Materie, Ur- und Frühgeschichte) und die wissenschaftliche Arbeitsrichtung (z.B. Theorie des Ferromagnetismus,
Siedlungsarchäologie), denen der fachliche Schwerpunkt Ihres Projekts zuzuordnen ist.
Falls Ihr Vorhaben das Fachgebiet mehr als eines Fachkollegiums der DFG in wesentlichen Aspekten tangiert, geben Sie bitte an, welchen Fachkollegien es nach Ihrer Ansicht
Eine Übersicht der Fachkollegien mit Hinweisen zu ihrer Arbeitsweise finden Sie unter
http://www.dfg.de/dfg_im_profil/struktur/gremien/fachkollegien/index.html
seit wann das Vorhaben läuft,
seit wann es von der DFG gefördert wird,
wie lange es voraussichtlich (noch) laufen wird, 9 wie lange eine Förderung durch die
DFG (noch) nötig ist.
Einzelheiten zur Förderung von Langfristvorhaben ergeben sich aus dem Merkblatt (DFG-Vordruck 1.01).
- 15 1.5
Der Zeitraum, für den Mittel beantragt werden (ggf. bis zu 36 Monate) 10.
Gewünschter Beginn der Förderung.
Datum der bisherigen Bewilligung.
Die Personalmittel reichen voraussichtlich bis ....
Die Sachmittel reichen voraussichtlich bis ....
Fassen Sie hier bitte die wesentlichen Ziele Ihres Vorhabens allgemeinverständlich und in
nicht mehr als 15 Zeilen (max. 1600 Zeichen) zusammen.
a) Sie orientiert die interdisziplinär zusammengesetzten Gremien der DFG, die die abschließende Entscheidung zu Ihrem Antrag treffen, über die Kernziele Ihres Vorhabens.
b) Führt der Antrag zu einer Bewilligung, so soll diese Zusammenfassung über ein datenbankgestütztes Informationssystem im Internet der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden (vgl. Kapitel VI des Merkblatts für Anträge auf Sachbeihilfen). Bitte achten Sie daher bei der Formulierung auf Kürze und auf Verständlichkeit für NichtFachleute. Um die Recherchierbarkeit zu gewährleisten, vermeiden Sie nach Möglichkeit Abkürzungen und verwenden Sie themenrelevante Schlüsselbegriffe.
Legen Sie bei Neuanträgen den Stand der Forschung bitte knapp und präzise in seiner
unmittelbaren Beziehung zum konkreten Vorhaben und als Begründung für Ihre eigene
Arbeit dar, mit Angabe der wichtigsten einschlägigen Arbeiten anderer Wissenschaftlerinnen oder Wissenschaftler.
In dieser Darstellung sollte deutlich werden, wo Sie Ihre eigenen Arbeiten eingeordnet sehen und zu welchen der anstehenden Fragen Sie einen eigenen, neuen und weiterführenden Beitrag leisten wollen.
Eigene Vorarbeiten / Arbeitsbericht
Stellen Sie bitte die Vorarbeiten konkret und vollständig dar und zitieren Sie eigene und
fremde Literatur genau. Kennzeichnen Sie noch nicht erschienene Publikationen als "im
Druck in ...", "angenommen bei ..." oder "eingereicht bei ...".
Im Emmy Noether-Programm bis zu 60 Monaten.
- 16 Neu- und Fortsetzungsanträgen fügen Sie bitte ein Verzeichnis Ihrer relevanten wissenschaftlichen Veröffentlichungen der letzten fünf Jahre bei, auf das in der Darstellung verwiesen werden kann. Erstanträgen fügen Sie bitte ein vollständiges Verzeichnis bei.
Fassen Sie bitte die wichtigsten Ergebnisse Ihrer bisherigen einschlägigen Arbeiten und
gegebenenfalls Ihrer Arbeitsgruppe zusammen.
Fügen Sie bitte für die Beurteilung des Neuantrages wesentliche Veröffentlichungen
(Sonderdrucke) und ggf. Publikationsmanuskripte (Kopien) bei. Hier ist keine vollständige
Sammlung Ihrer bisherigen Publikationen erwünscht. Dem Antrag sollen lediglich solche
Veröffentlichungen neueren Datums beigefügt werden, die im thematischen oder methodischen Zusammenhang mit dem Vorhaben stehen oder nach Ihrer Auffassung besonders charakteristische Beispiele Ihrer Arbeiten darstellen (nicht mehr als fünf Publikationen). Dissertationen und Diplomarbeiten sollen in der Regel nicht vorgelegt werden.
Die Unterlagen werden von der DFG bis zur Entscheidung über Ihren Antrag benötigt.
Umfangreichere Arbeiten (z.B. gebundene Werke) werden Ihnen anschließend zurückgesandt.
Bei DFG-Erstanträgen außerdem:
Beschreiben Sie bitte konzise Ihre bisherige postgraduale Ausbildung und Forschung, um
den Gutachterinnen und Gutachtern Ihr Potential deutlich zu machen und zu belegen,
dass Sie in der Lage sind, das Projekt durchzuführen. Legen Sie Ihre bisherige wissenschaftliche Karriere dar und skizzieren Sie kurz die von Ihnen dabei bearbeiteten Forschungsthemen.
In der Regel sollten Ihre wissenschaftlichen Arbeiten publiziert sein - soweit das in Ihrem
Fachgebiet üblich ist. Bisher erbrachte wissenschaftliche Leistungen müssen nicht zwingend projektspezifisch sein.
Fügen Sie bitte dem Antrag einen Bericht über die bisherige Arbeit bei. Dieser Arbeitsbericht soll die Ausgangsfragen und die Veränderung des Erkenntnisstandes seit dem Vorantrag unter Berücksichtigung der Ergebnisse anderer (auch ausländischer) auf dem Gebiet tätiger Wissenschaftler wiedergeben; er soll die seit der letzten Bewilligung von Ihnen
geleistete Arbeit kurz beschreiben und dabei die erzielten Ergebnisse und deren Bedeutung hervorheben. Veröffentlichte Ergebnisse brauchen Sie nicht ausführlich wiederzugeben. Statt dessen können Sie dem Bericht Sonderdrucke und ggf. auch Publikationsmanuskripte mit Angabe des Verlages bzw. der Zeitschrift beifügen (nicht mehr als
fünf Publikationen).
Umfangreichere Arbeiten werden nach der Entscheidung über Ihren Antrag zurückgesandt, die übrigen Belege (z.B. Kopien von Publikationen) erhalten Sie nur zurück, wenn
Sie dies ausdrücklich wünschen.
In dem Bericht sollten Sie auch auf Arbeitserfahrungen - z.B. Zweckmäßigkeit der angewandten Methoden, Zugänglichkeit und Ergiebigkeit des Arbeitsmaterials, Tauglichkeit
von Geräten, Fehlschläge, Schwierigkeiten - eingehen.
Gestraffte Darstellung des wissenschaftlichen Programms und der wissenschaftlichen
Zielsetzung. Bei klinischen Studien stellen Sie bitte das Studiendesign dar (z.B. doppelblind, randomisiert, cross-over etc.; warum monozentrisch?).
Sofern Sie von dem Vorhaben neben der Erweiterung der wissenschaftlichen Erkenntnis
Ergebnisse erwarten, die unter außerwissenschaftlichen - z.B. wissenschaftspolitischen,
wirtschaftlich-technischen, gesellschaftspolitischen - Aspekten bedeutsam sind, sollten
Detaillierte Angaben über das geplante Vorgehen während des Antragszeitraums (bei experimentellen Vorhaben: Versuchsplan).
Die Qualität des Arbeitsprogramms ist für die Förderungswürdigkeit des Vorhabens von
entscheidender Bedeutung. Seiner Darstellung sollten Sie besondere Aufmerksamkeit
widmen. Als Anhaltspunkt kann dienen, dass sie in der Regel etwa die Hälfte des gesamten Antrages ausmachen sollte. Das Arbeitsprogramm muss u. a. schlüssig nachweisen,
warum welche Mittel wofür beantragt werden, ggf. mit Hinweisen auf die einzelnen beantragten Positionen.
Eingehende Darstellung der Methoden, die bei der Durchführung des Vorhabens angewandt werden sollen: Welche Methoden stehen bereits zur Verfügung, welche sind zu
entwickeln, welche Hilfe muss außerhalb Ihrer eigenen Arbeitsgruppe/Ihres eigenen Instituts in Anspruch genommen werden? (Gerätebenutzung bei Abschn. II 4.2 angeben).
Untersuchungen am Menschen oder an vom Menschen entnommenem Material
Die DFG geht davon aus, dass bei der Planung und Durchführung von Versuchen am
Menschen, an identizierbarem menschlichen Material und an identifizierbaren Daten die
vom Weltärztebund (WMA - World Medical Association) im Juni 1964 verabschiedete Deklaration von Helsinki (Originaltitel: DECLARATION OF HELSINKI - Ethical Principles for
Medical Research Involving Human Subjects) in der jeweils gültigen Fassung beachtet
wird. Außerdem sind die Bestimmungen des Embryonenschutz-gesetzes und des
Stammzellgesetzes (StZG), des Arzneimittelgesetzes (§§ 40 - 42 AMG) und des Medizinproduktgesetzes (§§ 17 - 19 MPG) in den jeweils geltenden Fassungen zu beachten.
Bitte stellen Sie die ethischen und rechtlichen Aspekte des Versuchsplans in begutachtungsfähiger Form dar:
Heilversuch oder Experiment,
Kriterien der Probandenauswahl,
Darstellung möglicher Risiken und der entsprechenden Vorsorgemaßnahmen,
Art der Probandenaufklärung und der Einholung des Einverständnisses.
Darüber hinaus ist bei diesen Untersuchungen die Stellungnahme einer örtlichen EthikKommission erforderlich. Auch bei der Verwendung von für diagnostische Zwecke entnommenem "Material" ist zumindest eine Stellungnahme der Vorsitzenden bzw. des Vorsitzenden der örtlich zuständigen Ethikkommission erforderlich. Bitte fügen Sie den Antragsunterlagen eine Kopie des Votums der zuständigen Ethikkommission bei.
- 18 Untersuchungen mit humanen embryonalen Stammzellen
Anträge, in denen Forschungsarbeiten an humanen embryonalen Stammzellen durchgeführt werden sollen, können nur gefördert werden, wenn die nach § 6 Stammzellgesetz erforderliche Genehmigung vorliegt. Die DFG empfiehlt deshalb, bereits parallel zur Antragstellung bei der DFG Kontakt mit der nach § 7 Abs. 1 Satz 1 des Stammzellgesetzes zuständigen Genehmigungsbehörde (Robert Koch-Institut, Berlin) aufzunehmen, um die
Entscheidung über den Antrag eventuell zu beschleunigen.
Im Falle einer Bewilligung bleiben die für Arbeiten mit humanen embryonalen Stammzellen bestimmten Mittel bis zur Vorlage der Zustimmung des Robert Koch-Instituts gesperrt.
Geplante Tierversuche müssen im Arbeitsprogramm in begutachtungsfähiger Form beschrieben werden. Die DFG setzt voraus, dass die Vorschriften des Tierschutzgesetzes
eingehalten werden. Die DFG empfiehlt, bei genehmigungspflichtigen Tierversuchen die
behördliche Genehmigung spätestens parallel zu dem Antrag an die DFG einzuholen. Die
Forschungsarbeiten dürfen erst begonnen werden, wenn die behördliche Genehmigung
Sind gentechnologische Experimente geplant, so sind die Vorschriften des Gesetzes zur
Regelung von Fragen der Gentechnik vom 20. Juni 1990 (BGBl. 1990 I, S. 1080) zu beachten. Die Arbeiten dürfen erst begonnen werden, wenn die nach diesem Gesetz und
den dazu erlassenen Verordnungen erforderlichen Genehmigungen vorliegen.
Forschungen, die unter das Übereinkommen über die biologische Vielfalt (Convention on Biological Diversity - CBD) fallen
Wenn Ihr Forschungsvorhaben oder Teile daraus unter das Übereinkommen über die biologische Vielfalt fallen, beachten Sie bitte den "Leitfaden für die Antragstellung von Forschungsvorhaben, die unter das Übereinkommen über die biologische Vielfalt
(Convention on Biological Diversity - CBD) fallen" - DFG-Vordruck 1.021 -. Bestätigen Sie
im Antrag bitte, dass Sie sich mit diesem Leitfaden vertraut gemacht haben und Sie das
Projekt entsprechend den dort dargestellten Grundsätzen durchführen werden.
Gehen Sie bei der Antragstellung bitte auf den Stand der Vorbereitung im Gastland ein,
wie unter Punkt VII im o.g. Leitfaden erläutert.
(vgl. Abschn. IV im Merkblatt)
Bei Anträgen für mehrere Jahre können Sie die Mittel nach Antragsjahren getrennt oder
für bis zu drei Jahre zusammen aufführen; bitte geben Sie den Zeitraum jeweils genau an.
Wenn die Eigene Stelle beantragt wird,
die Erklärung der aufnehmenden Institution gem. Ziffer IV, 1.1.1 im Merkblatt für Anträge auf Sachbeihilfen.
- 19 Falls Sie z.Zt. der Antragstellung noch in ein ausländisches Wissenschaftssystem integriert sind, müssen Sie die Stellungnahme einer Wissenschaftlerin oder eines Wissenschaftlers der Sie aufnehmenden Institution zu Ihrer Person und zum wissenschaftlichen Vorhaben beifügen.
Falls Sie als Nachwuchswissenschaftlerin bzw. Nachwuchswissenschaftler an einer
außeruniversitären Forschungseinrichtung die Ausnahme von der Kooperationspflicht
in Anspruch nehmen möchten (vgl. Abschnitt I), geben Sie bitte Ihr Promotionsdatum
an. Fügen Sie bitte zudem die verbindliche Zusage Ihrer Forschungseinrichtung über
die Übernahme von 45% der beantragten Projektgesamtkosten incl. der Eigenen Stelle bei. Basis der Berechnung des 45%igen Anteils ist die Summe aus Personalmitteln
(incl. Eigener Stelle), Sachmitteln und Publikationskosten. Die Personalkosten sind
dabei gemäß der Personaldurchschnittssätze der DFG (DFG-Vordruck 60.12) anzusetzen.
Sofern Vertretungskosten beantragt werden, nehmen Sie bitte zu den im Merkblatt unter Ziff. IV 1.1.2 genannten Antragsvoraussetzungen, zur Art der vorgesehenen Vertretungsregelung und deren Kosten sowie zur Dauer der beantragten Forschungszeit
Stellung. Legen Sie im Arbeitsprogramm bitte auch dar, weshalb Ihre Freistellung zur
Durchführung des Vorhabens erforderlich ist.
a) für das Personal, das nach TV-L, BAT (Tarifgebiet West) bzw. BAT-O (Tarifgebiet
Ost) oder MTArb (Tarifgebiet West) bzw. MTArb-O (Tarifgebiet Ost) zu vergüten
ist, geben Sie bitte an:
die gewünschte Dauer der Beschäftigung im Vorhaben,
die Vergütungsgruppe nach TV-L, BAT (Tarifgebiet West) bzw. BAT-O (Tarifgebiet Ost) oder MTArb (Tarifgebiet West) bzw. MTArb-O (Tarifgebiet Ost).
b) für wissenschaftliche (mit Abschluss) und studentische Hilfskräfte (ohne Abschluss) geben Sie an:
die monatliche Stundenzahl.
Ein wesentliches Kriterium für die Bewilligung studentischer Hilfskräfte ist ihr qualifizierter Einsatz im Projekt. Dies muss im Antrag dargelegt werden.
Bitte in beiden Fällen keine Euro-Beträge angeben. Die erforderlichen Summen werden
von der Geschäftsstelle der DFG errechnet. Für jede Mitarbeiterin bzw. jeden Mitarbeiter,
dessen Bezahlung aus DFG-Mitteln beantragt wird, beschreiben Sie bitte kurz die Aufgaben unter Hinweis auf das Arbeitsprogramm, und geben Sie bitte an, ab wann die Bezahlung der Mitarbeiterin bzw. des Mitarbeiters aus Mitteln der DFG erfolgen soll.
Soweit vorgesehene Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter bereits bekannt sind, geben Sie bitte die Namen an. Bei wissenschaftlichem Personal fügen Sie bitte einen ausgefüllten Personalfragebogen (DFG-Vordruck 10.03) dem Antrag bei.
Wenn Sie einen Pauschalbetrag für wissenschaftliche und/oder studentische Hilfskräfte
beantragen, begründen Sie dies bitte.
- 20 Wenn für Gastwissenschaftlerinnen oder Gastwissenschaftler Mittel benötigt werden, die
über die erforderlichen Fahrt- und Aufenthaltskosten hinausgehen (z.B. Honorare), können alle für die Einladung erforderlichen Kosten als "sonstige Personalkosten" beantragt
werden. Die beantragten Kosten müssen spezifiziert und begründet werden.
a) Alle beantragten Geräte, deren Anschaffungskosten (Kaufpreis einschließlich Mehrwertsteuer und sonstiger Nebenkosten) einzeln über 10.000,- EUR liegen, werden im
Falle der Bewilligung von der DFG beschafft. Sie sind mit Angabe der Anschaffungskosten in einer Übersicht wie folgt aufzuführen und die entsprechenden Positionen in
den beigefügten Firmenangeboten zu kennzeichnen:
Gerät A (Typ)
Angebot der Firma ............ vom
(mit Kurzbezeichnung einzeln aufführen
unter Hinweis auf Positionen des Angebotes)
Anschaffungskosten 4.2
Begründen Sie bitte, warum diese Geräte für das Projekt und vor dem Hintergrund der
vorhandenen Grundausstattung notwendig sind. Dabei sind anhand der im Arbeitsprogramm auftretenden Probleme (z.B. Messbereiche, Auflösungsvermögen) die hierfür
erforderliche Leistungsklasse (technische Spezifikation) und die Ausstattung mit Zubehör darzulegen. Die Leistungsanforderungen spezifizieren Sie bitte so genau, dass
die DFG die Beschaffung ohne Rückfrage vornehmen kann.
Zur vorgesehenen Ausnutzung der beantragten Geräte machen Sie bitte Angaben
über die geplante Gesamtnutzungszeit durch Sie und Ihre Arbeitsgruppe im Rahmen
des Forschungsvorhabens und ggf. über die mögliche Verwendung durch andere Wissenschaftler.
Holen Sie bitte Informationen über die am Markt angebotenen Geräte ein, die die notwendige Spezifikation erfüllen. Die in Betracht gezogenen Modelle sind unter Angabe
der Herstellerfirmen, der Gerätetypen, des Zubehörs, der Leistungsfähigkeit und auch
der Preise hinsichtlich der Eignung für das Vorhaben gegeneinander abzuwägen. Legen Sie bitte entsprechende Vergleichsangebote vor. Die Auswahl ist sorgfältig zu begründen. Dies gilt insbesondere dann, wenn Ihnen nur ein bestimmtes Gerät geeignet
erscheint. Neben den technischen Daten und der Preiswürdigkeit können auch Gesichtspunkte der Geräteausstattung des Hochschulbereiches, Ihre Erfahrungen mit
vergleichbaren Modellen, der Austausch von Messprogrammen, Fragen des technischen Service und ähnliches bei der Auswahl des Gerätemodells eine Rolle spielen.
Wenn die Gerätewahl nicht besonders begründet wird, trifft die DFG die Auswahl allein
nach dem Kaufpreis.
Bei Anträgen auf Geräte, deren Anschaffungskosten über 50.000,- EUR liegen, erwartet die DFG eine Erklärung von Ihnen, dass die Frage der Folgekosten und der Aufstellungsmöglichkeiten mit dem Unterhaltsträger vor der Antragstellung geklärt ist.
- 21 b) Alle beantragten Geräte, deren Anschaffungskosten 10.000,- EUR nicht übersteigen,
führen Sie bitte ebenfalls in einer Übersicht mit Angabe der einzelnen Modelle und der
Preise auf, und begründen Sie bitte, warum diese Geräte notwendig sind.
c) Wenn zur Durchführung des Forschungsvorhabens vorhandene Geräte einschl. Rechenanlagen nur gegen Bezahlung mitbenutzt werden können, führen Sie bitte die
entstehenden Kosten auf und begründen Sie diese.
Bitte begründen Sie den Bedarf für jede einzelne Position (z.B. Chemikalien, Glaswaren):
Bitte begründen Sie die Notwendigkeit und geben Sie für jede Art von Reisen (z.B. Zusammenarbeit mit anderen Wissenschaftlern, Einladung von ausländischen Gästen,
Durchführung von Workshops, Archivreisen, Untersuchungen im Gelände, Kongressreisen) die darauf entfallenden Summen für den Antragszeitraum an:
Bei Projekten mit Partnern im Ausland geben Sie bitte Anzahl und Dauer der geplanten
Reisen ins Ausland an. Bei Aufenthalten von mehr als einem Monat spezifizieren Sie bitte den ausländischen Gastgeber mit Namen, akademischem Grad, Institutsadresse (inklusive E-Mail-Adresse).
Wenn Sie Mittel für die Einladung von ausländischen Gästen beantragen, geben Sie bitte
die Anzahl und Dauer der vorgesehenen Aufenthalte an.
- 22 4.5
a) Bitte geben Sie an, ob und in welcher Höhe Publikationskosten im Rahmen des Projektes beantragt werden (in der Regel bis zu 750,- EUR/Jahr). Falls Sie einen darüber
hinausgehenden Betrag oder eine separate Publikationsbeihilfe nach Abschluss des
Projektes beantragen möchten, nehmen Sie bitte in begutachtungsfähiger Form zu
den im Merkblatt unter Ziffer IV 5.1 genannten Voraussetzungen Stellung und spezifizieren Sie die zu erwartenden Kosten der geplanten Publikation, soweit Ihnen dies
b) Für Publikationsbeihilfeanträge genügt ein formloser Antrag mit der Erklärung, dass
das Werk nicht im Rahmen eines DFG-geförderten Projektes entstanden ist sowie den
in den Ziffern II 1.1, 1.2, 1.6 und 6 dieses Leitfadens erbetenen Angaben. Bitte nehmen Sie auch zu den im Merkblatt unter Ziffer IV 5.2 genannten Voraussetzungen
das druckfertige Manuskript,
grundsätzlich zwei spezifizierte Verlags- bzw. Firmenangebote (gem. DFGVordruck 11.05),
die Angabe des von Ihnen bevorzugten Verlages / der bevorzugten Firma mit
einer kurzen Begründung,
bei Qualifikationsschriften: Kopien der Fakultätsgutachten.
Summe 4.5
Bitte begründen Sie den Bedarf für jede einzelne Position:
(z.B. Aufträge an Dritte mit Angaben zum Auftragnehmer, Vergütung für Versuchspersonen, Versuchstiere (Art und Zahl), Inanspruchnahme von Dokumentationsdiensten, projektspezifische Software u.a.m.)
Summe 4.6
Voraussetzungen für die Durchführung des Vorhabens
Welche Mittel - auch anderer Drittmittelgeber - werden Ihnen voraussichtlich (außer den
mit diesem Antrag erbetenen Mitteln) zur Verfügung stehen, die Sie im Rahmen des vorgelegten Vorhabens einsetzen können? Welche anderen Voraussetzungen sind gegeben?
- 23 Zu diesen Fragen bitten wir Sie im einzelnen um folgende Angaben:
Teilen Sie bitte mit, wer (Name, akademischer Grad, Dienststellung) an dem geplanten
Vorhaben mitarbeiten soll, ohne von der DFG finanziert zu werden. Beim technischen
Personal und bei den Hilfskräften ist eine Angabe der Anzahl der Beteiligten ausreichend.
Führen Sie das aus Mitteln der Institution und aus Mitteln Dritter bezahlte Personal (auch
Stipendiaten) bitte getrennt auf.
Zusammenarbeit mit anderen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern
Bitte nennen Sie hier diejenigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler (außer den
unter 1.1 genannten), mit denen für dieses Vorhaben eine konkrete Zusammenarbeit oder
eine gegenseitige Abstimmung Ihrer Arbeiten besteht oder vereinbart ist. Bitte nennen Sie
im Falle einer klinischen Studie auch den für die Studie verantwortlichen Biometriker/
Machen Sie bitte Angaben über diejenigen am Ort vorhandenen größeren Geräte (ggf.
auch Großrechenanlagen, wenn in größerem Umfang Rechenzeit benötigt wird), die Ihnen für das Vorhaben zur Verfügung stehen.
Falls geeignete Geräte zwar am Ort vorhanden, aber für das Vorhaben nicht verfügbar
sind und daher beantragt werden, erläutern Sie dies bitte näher.
Laufende Mittel für Sachausgaben
Hier machen Sie bitte Angaben über diejenigen Mittel für Sachausgaben, die aus dem
Haushalt der Institutionen oder von dritter Seite (bitte getrennt aufführen) jährlich für Arbeiten an den Untersuchungen zur Verfügung stehen, zu denen das Vorhaben gehört.
Geben Sie notfalls bitte Schätzwerte an.
Interessenkonflikte bei wirtschaftlichen Aktivitäten
Bitte teilen Sie mit, wenn Sie Inhaber eines erwerbswirtschaftlichen Unternehmens oder
an einem solchen beteiligt sind. Erläutern Sie in diesen Fällen, in welchem Zusammenhang Ihr wissenschaftliches Projekt mit dem Produktionsbereich des Unternehmens steht.
Hier werden Angaben über spezielle Voraussetzungen erbeten, die in den Fragen 5.1 bis
5.5 nicht erfasst wurden.
Bei Langfristunternehmen werden Angaben zu den in den "Hinweisen für Antragsteller zu
Langfristvorhaben - DFG-Vordruck 1.01" - aufgeführten Punkten erbeten.
- 24 6.
Wenn Sie einen Antrag auf Förderung des vorgelegten Vorhabens bereits an anderer
Stelle eingereicht haben, erläutern Sie dies bitte. Dasselbe gilt für den Fall, dass unter
Abschn. II Nr. 4.2 beantragte Großgeräte bereits an anderer Stelle oder in anderen Verfahren (z.B. nach dem Hochschulbauförderungsgesetz oder in einem Sonderforschungsbereich) beantragt wurden oder beantragt werden sollen.
"Ein Antrag auf Finanzierung dieses Vorhabens wurde bei keiner anderen Stelle eingereicht. Wenn ich einen solchen Antrag stelle, werde ich die Deutsche Forschungsgemeinschaft unverzüglich benachrichtigen."
Gehören Sie einer Mitgliedshochschule der DFG an, sollten Sie die Vertrauensdozentin
bzw. den Vertrauensdozenten Ihrer Hochschule von der Antragstellung unterrichten und
dies im Antrag vermerken.
Gehören Sie einem Max-Planck-Institut an, unterrichten Sie bitte die Generalverwaltung
der Max-Planck-Gesellschaft von der Antragstellung und vermerken Sie dies im Antrag.
Der Antrag muss von Ihnen als Antragstellerin bzw. Antragsteller unterschrieben werden.
Bitte listen Sie hier die dem Antrag beigefügten Anlagen auf und teilen Sie mit, inwieweit
Sie diese nach Abschluss der Begutachtung zurückerhalten möchten.
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Als Basis verwenden Sie bitte den Leitfaden für die Antragstellung von Sachbeihilfen.
Zusätzlich beachten Sie bitte die Hinweise dieses ergänzenden Leitfadens zum Beitrag des
Teilen Sie uns bitte mit, wer die Verantwortung für die Durchführung des Vorhabens aus
Anwendersicht übernimmt.
Bitte nennen Sie hier die Unternehmensziele, die in einem fachlichen Zusammenhang mit
dem geplanten Projekt stehen. Beschreiben Sie auf dieser Basis die Gründe für die Auswahl des Kooperationspartners.
Stellen Sie den Stand der technischen Entwicklungen bitte knapp und präzise in seine
Beziehung zum konkreten Vorhaben. Beschreiben Sie den Mehrwert gegenüber konkurrierenden Produkten anderer Unternehmen.
Stellen Sie bitte eigene einschlägige Forschungen und Entwicklungen dar.
Angaben über das geplante Vorgehen während des Antragszeitraums (bei experimentellen Vorhaben: Versuchsplan). Besondere Beachtung sollen Meilensteine des Gesamtvorhabens mit überprüfbaren Erfolgskriterien finden.
Im Fall einer Unternehmensgründung wird als Anhang ein Gründungskonzept nach dem
Vorbild des High-Tech Gründerfonds 12 erwartet. Überschneidende Fragestellungen können durch einen Verweis auf das Gründungskonzept beantwortet werden.
Verwertung ist nicht nur Wertschöpfung im kommerziellen Sinn, sondern auch die Nutzung von wissenschaftlichen Erkenntnissen im außeruniversitären, nichtkommerziellen Bereich.
- 26 6.
Eigenbeteiligung des Kooperationspartners
F체r die gemeinsame Bearbeitung des geplanten Projekts wird von dem Kooperationspartner eine angemessene Beteiligung erwartet. In Anlehnung an die Darstellung der beantragten Mittel beschreiben Sie bitte die vom Kooperationspartner in dieses Projekt eingebrachten Mittel (Finanzielle Ausstattung, Personal, Ger채te ...). Bitte achten Sie darauf,
dass eine angemessene Grundausstattung zur Durchf체hrung des Projektes am Ort des
Kooperationspartners erforderlich ist.
Alle rechtlichen Fragen insbesondere Fragen zur wirtschaftlichen Verwertung von Forschungsergebnissen und zur Publikationst채tigkeit sind mit allen betroffenen Partnern
durch einen Kooperationsvertrag zu regeln. 13
Einen Mustervertrag (DFG-Vordruck 41.026) finden Sie unter:
http://www.dfg.de/forschungsfoerderung/formulare/sachbeihilfe.html
ÑΩê=ÇáÉ=^åíê~ÖëíÉääìåÖ=áã=o~ÜãÉå=ÉáåÉê=hççéÉê~íáçå=ãáí=båíïáÅâäìåÖëä®åJ
ÇÉêå=
Zusätzlich beachten Sie bitte die Hinweise dieses ergänzenden Leitfadens zur Kooperation mit
einem Partner aus Entwicklungsländern.
Die DFG fördert Forschungsprojekte, die von Wissenschaftlern aus Deutschland in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern in Entwicklungsländern durchgeführt werden. Das
Ziel ist hierbei, die Kooperation zwischen Forschenden aus Deutschland und aus Entwicklungsländern im Rahmen wissenschaftlich anspruchsvoller Forschungsprojekte zu fördern.
Projektpartner in Entwicklungsländern können direkt über eine DFG-Sachbeihilfe gefördert werden, wenn der Beitrag des Kooperationspartners im Entwicklungsland für das
Projekt unerlässlich ist, der Kooperationspartner nicht über genügend Eigenmittel verfügt
und auch keine Mittel durch eine Förderorganisation seines Landes erhalten kann14.
Dem Antrag ist eine Stellungnahme des Partners beizufügen, dass keine Finanzierung
durch ihn selbst vor Ort bzw. durch die Partnerorganisation möglich ist und deshalb Projektmittel der DFG notwendig sind.
Es gelten die üblichen Qualitätskriterien der DFG. Darüber hinaus soll die Forschungskapazität und die wissenschaftliche Leistungsfähigkeit der beteiligten Wissenschaftler in den
betreffenden Ländern erhöht werden.
Der Geltungsbereich ist der Liste "Entwicklungsländer und -gebiete" zu entnehmen.
http://www.dfg.de/internationales/internationale_kooperation/regionalspezifika/download/entwicklun
gslaender_liste.pdf
Bereits während der Vorbereitung eines Kooperationsprojektes sollte eine Anfrage an die
Gruppe "Internationale Zusammenarbeit" der DFG erfolgen, ob eine Förderung im Rahmen des Programms grundsätzlich in Betracht kommt.
Die Voraussetzung ist vom Antragsteller darzulegen. Dabei geht die DFG davon aus, dass die Voraussetzung bei den
in der DAC-Liste aufgeführten Staaten üblicherweise gegeben sind. In einigen dieser Ländern, stellen jedoch Partnerorganisationen in der Regel Mittel zur Co-Finanzierung der Partnerseite bereit. Die DFG kann Projektpartner in diesen
Ländern daher nur dann fördern, wenn die jeweiligen Partnerorganisationen dieses Landes aufgrund von Einschränkungen keine Mittel zur Durchführung des Projekts bereitstellen. Eine Übersicht über die Staaten in Anlehnung an die
DAC-Liste incl. Hinweise zu den Fällen, in denen die Partnerorganisation üblicherweise Mittel zur Finanzierung der
Partner bereitstellt, finden Sie unter
http://www.dfg.de/internationales/internationale_kooperation/regionalspezifika/download/entwicklungslaender_liste.pdf
- 28 (http://www.dfg.de/dfg_im_profil/struktur/geschaeftsstelle/vorstand/internationale_zusammenarbeit/
Vorbereitungsreisen zur Projektplanung können über die Gruppe "Internationale Zusammenarbeit" der DFG beantragt werden.
http://www.dfg.de/internationales/internationale_kooperation/kooperationsprojekte/kompaktdarstell
ung_bilaterale_kooperation.html
Im Antrag ist unter 1.1 zu nennen, welche Partner im Entwicklungsland beteiligt sind.
Als neuer Absatz 1.7 ist die "Darstellung der bisherigen und geplanten Zusammenarbeit"
Zusätzlich sind dem Antrag der Lebenslauf und die Publikationsliste des Kooperationspartners beizufügen.
Eine Zusammenfassung des Antrags ist in deutscher und englischer Sprache erforderlich.
Im Antrag ist unter Ziff. 4 getrennt aufzuführen, welche Mittel für das Institut in Deutschland und welche für den Kooperationspartner/Institut im Entwicklungsland beantragt werden.
Mittel für Personal der Kooperationspartner im Entwicklungsland können nach ortsüblichen Sätzen beantragt werden.
Geräte für den Kooperationspartner im Entwicklungsland können zur Selbstbeschaffung beantragt werden.
Soweit im Einzelfall nichts anderes bestimmt ist, gehen die Geräte mit der Beschaffung
in das Eigentum des Landes des Kooperationspartners bzw. Institutsträgers im Ausland über. Sie sind nach dort geltenden Bestimmungen zu inventarisieren und mit dem
Vermerk "aus Mitteln der Deutschen Forschungsgemeinschaft" zu kennzeichnen.
Verbrauchsmaterial und Gebrauchsgegenstände
Die nicht zum Verbrauch bestimmten Gebrauchsgegenstände, die aus Mitteln der DFG
beschafft oder hergestellt werden, gehen in das Eigentum des Landes des Kooperationspartners bzw. ausländischen Institutsträgers über und sind nach dessen Bestimmungen zu inventarisieren.
Mittelbereitstellung im Bewilligungsfall
Die DFG stellt die Mittel in dem bei ihr üblichen Verfahren dem Bewilligungsempfänger in
Deutschland zur Verfügung. Dieser ist der DFG gegenüber alleine für die planmäßige
Durchführung des Vorhabens und für die ordnungsgemäße Verwendung der Mittel verantwortlich.
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Angebote zu Geräten
antragsrelevantes Publikationsverzeichnis
Arbeitsplatzzusage
Angebot_<Gerätetyp>_<Firmenname>
Befürwortung_<Nachname des Befürworters>
Dissertation_<Nachname der betreffenden Person>
Fragebogen_<Nachname der betreffenden Person>
Habilitation_<Nachname der betreffenden Person>
Lebenslauf_<Nachname der betreffenden Person>
<Jahr>_<Nachname_Autor>_<Stichwort>
<Typ des Zeugnisses>_<Nachname der betreffenden Person>
A_Publikationsverzeichnis_<Nachname der betreffenden Person>
K_Publikationsverzeichnis_<Nachname der betreffenden Person>
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