Source: https://www.hoai.de/online/HOAI-Text/teil_8.php
Timestamp: 2018-12-18 19:26:42
Document Index: 207294308

Matched Legal Cases: ['§65', '§10', '§ 21', '§51', '§51', '§65', '§65', '§3', '§64', '§64', '§51', '§64', '§51', '§64', '§3', '§ 65', '§62', '§24', '§63', '§64', '§65', '§62', '§6']

(1) Das Honorar für Grundleistungen bei der Tragwerksplanung richtet sich nach den anrechenbaren Kosten des Objekts, nach der Honorarzone, der das Tragwerk angehört, sowie nach der Honorartafel in §65.
(3) §10Abs.3 und 3a sowie §§ 21 und 32 gelten sinngemäß.
55 v.H. der Kosten der Baukonstruktionen und besonderen Baukonstruktionen (DIN 276, Kostengruppen 3.1 und 3.5.1) und 20 v.H. der Kosten der Installationen und besonderen Installationen (DIN 276, Kostengruppen 3.2 und 3.5.2).
(1) Die Grundleistungen bei der Tragwerksplanung sind für Gebäude und zugehörige bauliche Anlagen sowie für Ingenieurbauwerke nach §51Abs.1Nr.1 bis 5 in den in Absatz 3 aufgeführten Leistungsphasen 1 bis 6, für Ingenieurbauwerke nach §51Abs.1Nr.6 und 7 in den in Absatz 3 aufgeführten Leistungsphasen 2 bis 6 zusammengefaßt. Sie sind in der folgenden Tabelle in Vomhundertsätzen der Honorare des §65 bewertet.
(2) Die Leistungsphase 5 ist abweichend von Absatz 1 mit 26 vom Hundert der Honorare des §65 zu bewerten:
(4) Bei Umbauten und Modernisierungen im Sinne des §3Nr.5 und 6 kann neben den in Absatz 3 erwähnten Besonderen Leistungen insbesondere nachstehende Besondere Leistung vereinbart werden:
(1) Die Mindest- und Höchstsätze der Honorare für die in §64 aufgeführten Grundleistungen bei der Tragwerksplanung sind in der nachfolgenden Honorartafel festgesetzt.
(3) Umfaßt ein Auftrag mehrere Gebäude oder Ingenieurbauwerke mit konstruktiv gleichen Tragwerken, die sich durch geringfügige Änderungen der Tragwerksplanung unterscheiden und die einen wesentlichen Arbeitsaufwand verursachen, so sind für die 1. bis 4. Wiederholung die Vomhundertsätze der Leistungsphasen 1 bis 6 des §64 um 50 vom Hundert, von der 5. Wiederholung an um 60 vom Hundert zu mindern.
bei Gebäuden und Ingenieurbauwerken nach §51Abs.1 Nr. 1 bis 5 die Vomhundertsätze der Leistungsphasen 1 bis 6 des §64,
bei Ingenieurbauwerken nach §51Abs.1 Nr. 6 und 7 die Vomhundertsätze der Leistungsphasen 2 bis 6 des §64
(5) Bei Umbauten nach §3 Nr. 5 ist bei Gebäuden und Ingenieurbauwerken eine Erhöhung des nach § 65 ermittelten Honorars um einen Vomhundertsatz schriftlich zu vereinbaren. Bei der Vereinbarung nach Satz 1 ist insbesondere der Schwierigkeitsgrad der Leistungen zu berücksichtigen. Bei durchschnittlichem Schwierigkeitsgrad kann ein Zuschlag von 20 bis 50 vom Hundert vereinbart werden. Sofern nicht etwas anderes schriftlich vereinbart ist, gilt ab durchschnittlichem Schwierigkeitsgrad ein Zuschlag von 20 vom Hundert als vereinbart. Bei einer Vereinbarung nach Satz 1 können bei Gebäuden die Kosten für das Abbrechen von Bauwerksteilen (DIN 276, Kostengruppe 1.4.4) den anrechenbaren Kosten nach §62 zugerechnet werden. Für Ingenieurbauwerke gilt Satz 5 sinngemäß.
(6) §24Abs.2 gilt sinngemäß.
(1) Das Honorar für Leistungen bei der Tragwerksplanung für Traggerüste bei Ingenieurbauwerken richtet sich nach den anrechenbaren Kosten nach Absatz 2, der Honorarzone, der diese Traggerüste nach §63 zuzurechnen sind, nach den Leistungsphasen des §64 und der Honorartafel des §65.
(2) Anrechenbare Kosten sind die Herstellungskosten der Traggerüste. Bei mehrfach vewendeten Bauteilen von Traggerüsten ist jeweils der Neuwert anrechenbar. Im übrigen gilt §62 sinngemäß.
(4) Das Honorar für Leistungen bei der Tragwerksplanung für verschiebbare Gerüste bei Ingenieurbauwerken kann frei vereinbart werden. Wird ein Honorar nicht bei Auftragserteilung schriftlich vereinbart, so ist das Honorar als Zeithonorar nach §6 zu berechnen.