Source: https://www.jusmeum.de/gesetz/rettassaprv
Timestamp: 2020-01-22 21:00:03
Document Index: 256159729

Matched Legal Cases: ['§ 10', '§ 9', '§ 1', '§ 9', '§ 1', '§ 1', '§ 1', '§ 26', 'Art. 20']

Auf Grund des § 10 des Rettungsassistentengesetzes vom 10. Juli 1989 (BGBl. I S. 1384) wird im Benehmen mit dem Bundesminister für Bildung und Wissenschaft verordnet:
einem Beauftragten der Feuerwehr, wenn die Ausbildung bei der Feuerwehr erfolgt und nach § 9 des Gesetzes auf den Lehrgang nach § 1 Abs. 1 angerechnet worden ist,
weiteren an der Schule oder im Rahmen der Ausbildung nach § 9 Satz 1 des Gesetzes tätigen Unterrichtskräften entsprechend den zu prüfenden Fächern;
Anlage 1 (zu § 1 Abs. 1) Theoretische und praktische Ausbildung
A. Theoretischer und praktischer Unterricht in der Schule (26 Wochen), Einführungspraktikum
1 Allgemeine medizinische Grundlagen 200
1.1.1 Atmungssystem
1.1.2 Kreislaufsystem
1.1.3 Blut und Lymphe
1.1.4 Stütz- und Bewegungsapparat
1.1.5 Verdauungsorgane, Harnorgane, Geschlechtsorgane
1.1.6 Haut und Hautanhangsorgane, Sinnesorgane
1.1.7 Nervensystem
1.1.8 Regulationssysteme
1.2 naturwissenschaftliche Grundlagen
1.2.1 Fachphysik
1.2.2 Fachchemie
1.2.3 Fachbiologie
1.3.1 Allgemeine Krankheitslehre
1.3.2 Innere Medizin
1.3.3 Chirurgie, Orthopädie, Urologie
1.3.4 Schwangerschaftsstörungen und Geburtshilfe
1.3.5 Kinderheilkunde
1.3.6 Augenkrankheiten
1.3.7 Anaesthesie
1.3.8 Psychiatrie, Neurologie
1.4 Arzneimittel
1.4.1 Arzneiformen und ihre Verabreichung
1.4.2 Gesetzliche Vorschriften über den Verkehr mit Arzneimitteln
1.4.3 Wirkung, Abbau
1.4.4 Notfallspezifische Arzneimittel
1.5.1 Allgemeine und persönliche Hygiene
1.5.2 Schutzimpfungen
1.5.3 Desinfektion
2 Allgemeine Notfallmedizin 200
2.1 Beurteilung von Verletzten und Kranken
2.2 Störungen vitaler Funktionen
2.2.1 Bewußtsein
2.2.2 Atmung
2.2.3 Herz-Kreislauf
2.2.4 Wasser-, Elektrolythaushalt, insbesondere Säure/Basen-Gleichgewicht
2.2.5 Schock
2.3 pflegerische Betreuung von Verletzten und Kranken
2.4 Betreuung Sterbender
3 Spezielle Notfallmedizin 170
3.1 internistische Notfälle einschließlich Intoxikationen
3.2 traumatologische Notfälle
3.3 thermische Notfälle
3.4 Strahlennotfälle
3.5 neurologische Notfälle
3.6 pädiatrische Notfälle
3.7 gynäkologisch-geburtshilfliche Notfälle
3.8 psychiatrische Notfälle
3.9 sonstige Notfälle
4 Organisation und Einsatztaktik 140
4.1 Rettungsdienst-Organisation
4.1.1 Rettungsmittel/Rettungssysteme
4.1.2 Ablauf von Notfalleinsätzen und Krankentransporten, Leitstelle, Übergabe/Übernahme, Transport von Nichtnotfallpatienten, Transport von Notfallpatienten, Transport in besonderen Fällen, Zusammenarbeit mit Dritten
4.2.1 Meldewege und -mittel
4.2.2 Sprechfunk
4.3 Führungsaufgaben im Rettungsdienst
4.3.1 Führungsstile
4.3.2 Führungsvorgang
4.3.3 Führungsverhalten
4.4 Gefahren an der Einsatzstelle
4.4.1 Gefahrenstellen, Gefährdung, Selbstschutz
4.4.2 Gefahrengutunfälle
4.4.3 Retten unter erschwerten Bedingungen
4.5 Vielzahl von Verletzten und Kranken
4.5.1 Ursachen
4.5.2 Alarmierung
4.5.3 Ablauf des rettungsdienstlichen Notfalleinsatzes
4.5.4 Einbindung des Rettungsdienstes in den Katastrophenschutz
5 Berufs-, Gesetzes- und Staatsbürgerkunde 60
5.1 Berufskunde einschließlich Ethik
5.2 das Gesundheitswesen in der Bundesrepublik Deutschland
5.3 aktuelle Berufsfragen
5.4 Rettungsassistentengesetz; gesetzliche Regelungen für die sonstigen Berufe des Gesundheitswesens
5.5 arbeits- und berufsrechtliche Regelungen, soweit sie für die Berufsausübung wichtig sind
5.6 Unfallverhütung, Mutterschutz, Arbeitsschutz
5.7 Medizingeräteverordnung
5.8 Straßenverkehrsrecht, insbesondere Sonderrechte im Straßenverkehr
5.9 strafrechtliche und bürgerlich-rechtliche Vorschriften, die bei der Berufsausübung von Bedeutung sind; Rechtsstellung von Patienten und Sorgeberechtigten
5.10 Einführung in das Krankenhausrecht
5.11 die Grundlagen der staatlichen Ordnung in der Bundesrepublik Deutschland
6 Einführung in die theoretische und praktische Ausbildung im Krankenhaus 10
Mindeststunden insgesamt 780
B. Theoretische und praktische Ausbildung im Krankenhaus (14 Wochen)
1. Allgemeine Pflegestation 60
2. Notaufnahmebereich 60
3. Operationsbereich - Anaesthesie - 180
4. Intensiv- oder Wachstation 120
Mindeststunden insgesamt 420
Anlage 2 (zu § 1 Abs. 2) Ergänzungslehrgang für Krankenschwestern, Krankenpfleger, Kinderkrankenschwestern, Kinderkrankenpfleger
A. Theoretischer und praktischer Unterricht in der Schule
1 Allgemeine Notfallmedizin 20
1.1 Beurteilung von Verletzten und Kranken
1.2 Störungen vitaler Funktionen
2 Spezielle Notfallmedizin 60
2.1 internistische Notfälle einschließlich Intoxikationen
2.2 traumatologische Notfälle
2.3 thermische Notfälle
2.4 Strahlennotfälle
2.5 neurologische Notfälle
2.6 pädiatrische Notfälle
2.7 gynäkologisch-geburtshilfliche Notfälle
2.8 psychiatrische Notfälle
2.9 sonstige Notfälle
3 Organisation und Einsatztaktik 120
3.1 Rettungsdienst-Organisation
3.1.1 Rettungsmittel/Rettungssysteme
3.1.2 Ablauf von Notfalleinsätzen und Krankentransporten, Leitstelle, Übergabe/Übernahme, Transport von Nichtnotfallpatienten, Transport von Notfallpatienten, Transport in besonderen Fällen, Zusammenarbeit mit Dritten
3.2 Kommunikationsmittel
3.2.1 Meldewege und -mittel
3.2.2 Sprechfunk
3.3 Führungsaufgaben im Rettungsdienst
3.3.2 Führungsvorgang
3.3.3 Führungsverhalten
3.4 Gefahren an der Einsatzstelle
3.4.1 Gefahrenstellen, Gefährdung, Selbstschutz
3.4.2 Gefahrengutunfälle
3.4.3 Retten unter erschwerten Bedingungen
3.5 Vielzahl von Verletzten und Kranken
3.5.1 Ursachen
3.5.2 Alarmierung
3.5.3 Ablauf des rettungsdienstlichen Notfalleinsatzes
3.5.4 Einbindung des Rettungsdienstes in den Katastrophenschutz
3.6 Berufs- und Gesetzeskunde
3.6.1 Rettungsassistentengesetz
3.6.2 arbeits- und berufsrechtliche Regelungen, die für die Berufsausübung wichtig sind
3.6.3 Straßenverkehrsrecht, insbesondere Sonderrechte im Straßenverkehr
Mindeststunden insgesamt 200
B. Theoretische und praktische Ausbildung im Krankenhaus
1. Notaufnahmebereich 50
2. Operationsbereich - Anaesthesie - 20
3. Intensiv- oder Wachstation 30
Mindeststunden insgesamt 100
über die Teilnahme an der theoretischen und praktischen Ausbildung
Tag der Geburt Ort der Geburt
regelmäßig und mit Erfolg am Lehrgang/Ergänzungslehrgang*) für
Rettungsassistentinnen und Rettungsassistenten teilgenommen.
im Rahmen der Ausbildung zur Rettungsassistentin/zum Rettungsassistenten
erfolgreich als Praktikantin/Praktikant tätig gewesen und hat an den
vorgeschriebenen Unterrichtsstunden regelmäßig und mit Erfolg
teilgenommen. Die erfolgreiche Ableistung der praktischen Tätigkeit hat
sie/er in einem Abschlußgespräch nachgewiesen.
(Unterschrift(en) der Leitung)
für Rettungsassistentinnen und Rettungsassistenten
hat am ............... die staatliche Prüfung für Rettungsassistentinnen
und Rettungsassistenten vor dem staatlichen Prüfungsausschuß bei der ...
......................... in .......................... bestanden.
1. im schriftlichen Teil der Prüfung .........................
2. im mündlichen Teil der Prüfung .........................
3. im praktischen Teil der Prüfung .........................
erhält auf Grund des Rettungsassistentengesetzes mit Wirkung vom
Alle Gesetze § 1 Lehrgang
Aufh: V aufgeh. durch § 26 Satz 2 V 2124-24-1 v. 16.12.2013 mWv 1.1.2015
Stand: Zuletzt geändert durch Art. 20 G v. 2.12.2007 I 2686
1989, 1966: BGBl I