Source: http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=VII%20ZR%20241/13
Timestamp: 2016-07-29 19:51:08
Document Index: 195065459

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Rechtsprechung BGH, 10.04.2014 - VII ZR 241/13 Volltextver�ffentlichungen (15)
BGB � 812 Abs. 1 Satz 1 Alt. 1, � 818 Abs. 2, � 817 Satz 2; SchwarzArbG � 1 Abs. 2 Nr. 2
� 812 Abs 1 S 1 Alt 1 BGB, � 817 S 2 BGB, � 818 Abs 2 BGB, � 1 Abs 2 Nr 2 SchwarzArbG vom 23.07.2004Schwarzgeldabrede f�r Bauhandwerkerleistungen: Bereicherungsrechtlicher Wertersatzanspruch des Schwarzarbeiters
BGB � 812 Abs. 1 Satz 1 Alt. 1, � 818 Abs. 2, � 817 Satz 2; SchwarzArbG � 1 Abs. 2 Nr. 2Schwarzarbeit wird nicht bezahlt?
Wertersatz f�r erbrachte Bauleistungen bei Nichtigkeit des Werkvertrages wegen Schwarzarbeit
BGB � 812 Abs. 1 Satz 1 Alt. 1, � 818 Abs. 2, � 817 Satz 2Keine Zahlungsanspr�che eines Unternehmers bei Nichtigkeit eines Werkvertrags wegen Versto�es gegen � 1 Abs. 2 Nr. 2 SchwarzArbG
Schwarzarbeit - keine rechtliche Grundlage f�r Zahlungsanspruch
Der Schwarzarbeit-Entscheidung liegt vor - Keine Anspruch auf Verg�tung auch wenn nur ein Teil "schwarz" geleistet wurde
Schwarzarbeit: Folgen der Nichtigkeit des Vertrages mit Schwarzgeldabrede - keine Gew�hrleistung und Wertersatz
Kein Werklohn f�r Schwarzarbeit
Keine Bezahlung f�r Schwarzarbeit
Keine Kohle f�r Schwarzarbeit - Aus einem nichtigen Werkvertrag ist kein Anspruch auf Werklohn abzuleiten
Kein Lohn f�r Schwarzarbeit - Was das BGH-Urteil bedeutet
Kein Verg�tungsanspruch des Schwarzarbeiters
Keine Verg�tung und kein Wertersatz bei Schwarzarbeit
F�r Schwarzarbeit gibt es keinen Verg�tungsanspruch
Wer schwarz arbeitet hat weder Anspruch auf Bezahlung noch auf Wertersatz f�r erbrachte Leistungen
BGH knallhart: F�r Schwarzarbeit keinerlei Anspruch auf Bezahlung
Vorsicht, Handwerker und Bauunternehmer - jetzt k�nnen Gesch�fte "ohne Rechnung" f�r den Auftragnehmer noch teurer werden als bisher!
Kein Geld f�r Schwarzarbeit
"Ohne Rechnung� ist gef�hrlich
Bezahlung f�r Schwarzarbeit nicht einklagbar
wkdis.de (Kurzinformation zum Verfahren - vor Ergehen der Entscheidung)
SchwarzArbG � 1 Abs. 2 Nr. 2; BGB � 812 Abs. 1 Satz 1 Alt. 1, � 817 Abs. 2Kein bereicherungsrechtlicher Wertersatzanspruch des Unternehmers bei Schwarzarbeit
Werkvertragsrecht unter Ber�cksichtigung der Schwarzarbeitsproblematik (RA Harald Weymann; ZAP 2016, 119-128)
Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 10.04.2014, Az.: VII ZR 241/13 (Kein Wertersatz f�r Schwarzarbeit)" von RiLG Jan Kaiser, original erschienen in: NZA 2014, 784 - 787.
Kurznachricht zu "Konsequent (aber falsch?): Der BGH und die Schwarzarbeit" von RA Ulrich D�lle, original erschienen in: BauR 2015, 393 - 400.
Wird zitiert von ... (13) LG Saarbr�cken, 06.11.2014 - 3 O 260/11 Vergaberecht umgangen: Vertrag nichtig, alle Anspr�che wechselseitig …Ein beidseitiger Gesetzesversto� ist f�r die Anwendung der Vorschrift nicht erforderlich (BGH, Urteil vom 10.4.2014, VII ZR 241/13, Juris Rn. 18 = NJW 2014, 1805 ff.).Insofern sind die in j�ngeren Entscheidungen des BGH zu Verg�tungs- bzw. Gew�hrleistungsanspr�chen in F�llen von Schwarzarbeit aufgestellten Grunds�tze (…f�r den Verlust von Gew�hrleistungsanspr�chen: BGH Urteil vom 1.8.2013, VII ZR 6/13, Juris Rn. 27 = NJW 13, 3167 ff.; f�r den Verlust von Verg�tungsanspr�chen: BGH, Urteil vom 10.4.2014, VII ZR 241/13, Juris Rn. 27 = NJW 2014, 1805 ff.) auf die vorliegende Konstellation eines kollusiven Zusammenwirkens von Auftraggeber- und Auftragnehmerseite bei der Umgehung von Vergaberechtsvorschriften zu �bertragen.Eine generalpr�ventive Wirkung und Abschreckung der Beteiligten k�nne nur dann erreicht werden, wenn die Parteien" schutzlos bleiben und veranlasst werden, das verbotene Gesch�ft nicht abzuschlie�en" (BGH, Urteil vom 10.4.2014, aaO, Juris Rn. 27).Der Ausschluss des bereicherungsrechtlichen Anspruches sei "mit der ihm zukommenden abschreckenden Wirkung... ein geeignetes Mittel, die... Zielsetzung des Gesetzgebers mit den Mitteln des Zivilrechts zu f�rdern" (BGH, Urteil vom 10.4.2014, aaO, Juris Rn. 29).Der Pr�ventionsgedanke fordert damit in der Regel gerade einen Ausschluss der R�ckforderung des Geleisteten (BGH, Urteil vom 10.4.2014 aaO, Juris Rn. 19 ff. = NJW 2014, 1805 ff.; BGH…, Urteil vom 1.8.2013, aaO; schon zuvor: OLG Saarbr�cken…, Urteil vom 1.12.1999, 1 U 298/99 (-56), Juris-Rn. 32 f. f�r einen Fall der Schwarzarbeit;… Schwab aaO Rn. 11 f.; unter dem Gesichtspunkt der Pr�ventionswirkung wohl auch das Abschlusspr�ferurteil des BGH…, Urteil vom 30.4.1992, III ZR 151/91, Juris Rn. 31 = BGHZ 118, 142, in dem � 817, Satz 2 BGB bei gesetzeswidrigem Abschlusspr�fervertrag angewandt wurde; "Kontaktanzeige": BGH, NJW 92, 2021 mit dem Argument, dass das vom Gesetzgeber angestrebte Ziel sonst durch die Gew�hrung eines bereicherungsrechtlichen Wertersatzanspruchs weitgehend unterlaufen werde und damit Anreize zu gesetzwidrigem Handeln entst�nden;… auch schon zu fr�heren BGH Entscheidungen: Armgardt, "Der Kondiktionsausschluss des � 817 Satz 2 BGB im Licht der neuesten Rechtsprechung des BGH", NJW 2006, 2070, 2072).Die Rechtsprechung macht zur Vermeidung von unbilligen Ergebnissen Einschr�nkungen in der Anwendung des � 817, S. 2 BGB, wenn der Sinn und Zweck des in Frage stehenden Verbotsgesetzes die Gew�hrung eines R�ckforderungsanspruches zwingend erfordern (BGH, Urteil vom 10.4.2014, aaO Juris Rn. 21;… Schwab in M�nchner Kommentar, BGB, 6. Auflage, � 817 Rn. 20).Dies kann der Fall sein, wenn das Verbotsgesetz vor allem zum Schutz des Leistenden erlassen worden ist (BGH, Urteil vom 10.4.2014, aaO).Es muss in diesen F�llen also nach dem Sinn der Verbotsnorm gefragt werden und ob dieser am ehesten Geltung verschafft werden kann, wenn � 817 S. 2 BGB angewandt wird oder wenn dies unterbleibt (BGH Urteil vom 10.4.2014 aaO;… Lorenz in Staudinger, 2007, � 817 Rn. 14; inhaltlich auch OLG Stuttgart…, Beschluss vom 26.08.2008, 6 W 55/08, Juris Rn. 15;… BGH "Schenkkreis" aaO; BAG, NJW 1957, 726).Es muss allerdings davon ausgegangen werden, dass die vom Gesetzgeber angestrebte generalpr�ventive Wirkung nicht erreicht werden kann, wenn dem Schwarzarbeiter ein bereicherungsrechtlicher Anspruch auf Wertersatz einger�umt wird (in Abkehr von der fr�heren Rechtsprechung zur Schwarzarbeit: BGH, Urteil vom 10.4.2014, aaO Juris Rn. 25).Zwischen den Parteien soll kein Wertausgleich erfolgen, da bei einem bewussten Versto� gegen gesetzliche Vorgaben nach der Intention des Gesetzgebers die Beteiligten rechtlich gerade schutzlos bleiben und so veranlasst werden sollen, das verbotene Gesch�ft nicht abzuschlie�en (BGH, Urteil vom 10.4.2014, aaO, Juris Rn. 27;… Schwab in M�nchener Kommentar, BGB, 6. Auflage, � 817 Rn. 13).Der BGH vertritt die Auffassung, dass der Gesch�ftsf�hrer den rechtlich missbilligten Arbeitseinsatz nicht im Sinne des � 670 BGB f�r erforderlich halten darf (BGH, Urteil vom 10.4.2014, aaO, Juris Rn. 14;… schon zuvor: BGH, Urteil 25.06.1962, VII ZR 120/61, Juris Rn. 32ff. = BGHZ 37, 258, 263f.).
BGH, 11.06.2015 - VII ZR 216/14 Entgelt f�r Schwarzarbeit wird auch bei M�ngeln nicht zur�ckgezahltIst ein Werkvertrag wegen Versto�es gegen das Verbot des � 1 Abs. 2 Nr. 2 SchwarzArbG vom 23. Juli 2004 nichtig, steht dem Besteller, der den Werklohn bereits gezahlt hat, gegen den Unternehmer kein R�ckzahlungsanspruch unter dem Gesichtspunkt einer ungerechtfertigten Bereicherung zu (Fortf�hrung von BGH, Urteil vom 10. April 2014, VII ZR 241/13, BGHZ 201, 1).Dies ist ausreichend, um einen zur Nichtigkeit des Vertrages f�hrenden Versto� gegen das Verbot des � 1 Abs. 2 Nr. 2 SchwarzArbG anzunehmen (vgl. BGH, Urteil vom 10. April 2014 - VII ZR 241/13, BGHZ 201, 1 Rn. 13;… Urteil vom 1. August 2013 - VII ZR 6/13, BGHZ 198, 141 Rn. 23).� 817 Satz 2 Halbs. 1 BGB ist daher nicht einschr�nkend auszulegen, wenn der Unternehmer f�r die von ihm aufgrund eines nichtigen Vertrags erbrachte Werkleistung einen Bereicherungsanspruch gegen den Besteller geltend macht (vgl. BGH, Urteil vom 10. April 2014 - VII ZR 241/13, BGHZ 201, 1 Rn. 20 ff.).bb) � 817 Satz 2 Halbs. 1 BGB findet auch dann Anwendung, wenn der Besteller in Ausf�hrung eines solchen gem�� � 134 BGB nichtigen Werkvertrags seine Leistung erbringt, indem er ohne Rechnung mit Steuerausweis den vereinbarten Betrag bezahlt (vgl. BGH, Urteil vom 10. April 2014 - VII ZR 241/13, BGHZ 201, 1 Rn. 19).Wer bewusst das im Schwarzarbeitsbek�mpfungsgesetz enthaltene Verbot missachtet, soll nach der Intention des Gesetzgebers schutzlos bleiben und veranlasst werden, das verbotene Gesch�ft nicht abzuschlie�en (vgl. BGH, Urteil vom 10. April 2014 - VII ZR 241/13, BGHZ 201, 1 Rn. 27;… Urteil vom 5. Mai 1992 - X ZR 134/90, BGHZ 118, 182, 193, juris Rn. 40).Der Ausschluss eines bereicherungsrechtlichen Anspruchs mit der ihm zukommenden abschreckenden Wirkung ist ein geeignetes Mittel, die in der Gesetzesbegr�ndung zum Ausdruck kommende Zielsetzung des Gesetzgebers mit den Mitteln des Zivilrechts zu f�rdern (vgl. BGH, Urteil vom 10. April 2014 - VII ZR 241/13, aaO Rn. 29 m.w.N.).
OLG M�nchen, 29.10.2014 - 7 U 4279/13 Vertretung widerstreitender Interessen durch eine Rechtsanwalts-GmbH: …Hinzu kommt, dass auch nach Auffassung des BGH bei Nichtigkeit des Vertrags nach � 134 BGB wegen Versto�es gegen � 43 a Abs. 4 BRAO Anspr�che aus GoA nicht bestehen (vgl. BGH NJW 2013, 3725; BGH NJW 2014, 1805).Dem Leistenden kann trotz � 817 S. 2 BGB ein Bereicherungsanspruch zustehen, wenn Sinn und Zweck des Verbotsgesetzes die Gew�hrung eines solchen Anspruchs zwingend erfordern (vgl. BGH NJW 2014, 1805, m.w.N.).Der Ausschluss auch eines bereicherungsrechtlichen Anspruchs mit der ihm zukommenden abschreckenden Wirkung ist ein geeignetes Mittel, die in der Gesetzesbegr�ndung zum Ausdruck kommende Zielsetzung des Gesetzgebers mit den Mitteln des Zivilrechts zu f�rdern (vgl. BGH NJW 2014, 1805).
OLG Stuttgart, 10.11.2015 - 10 U 14/15 Rechtsfolgen der Abrede der Durchf�hrung eines Architektenvertrages ohne Rechnung …Dies ist ausreichend, um einen zur Nichtigkeit des Vertrags f�hrenden Versto� gegen das Verbot des � 1 Abs. 2 Nr. SchwarzArbG anzunehmen (vgl. BGH, Urteil vom 10. April 2014 - VII ZR 241/13 -, BGHZ 201, 1-11- juris Rn. 13; BGH, Urteil vom 01. August 2013 - VII ZR 6/13 -, BGHZ 198, 141-150, Rn 23).Nach der zutreffenden Ansicht in Rechtsprechung und Literatur, der sich der Senat anschlie�t, k�nnte der Architektenvertrag allenfalls als teilwirksam angesehen werden, wenn die Parteien dem zuz�glich Umsatzsteuer vereinbarten Teilwerklohn konkrete von dem Beklagten zu erbringende Teil-Leistungen zugeordnet h�tten (vgl. BGH, Urteil vom 10. April 2014 - VII ZR 241/13 -, BGHZ 201, 1-11 Rn. 13;… Staudinger/Roth, BGB, 2015, � 139 Rn. 64;… M�KoBGB/Busche, 7. Aufl., � 139 Rn. 25).Wer das im Schwarzarbeitsbek�mpfungsgesetz enthaltene Verbot bewusst missachte, solle nach der Intention des Gesetzgebers schutzlos bleiben und veranlasst werden, das verbotene Gesch�ft nicht abzuschlie�en (vgl. BGH, Urteil vom 10. April 2014 - VII ZR 241/13 - BGHZ 201, 1 -11, Rn. 27; BGH…, Urteil vom 05. Mai 1992 - X ZR 134/90 - BGHZ 118, 182, 193 - juris, Rn. 40).
LAG Hessen, 19.01.2015 - 16 Sa 1091/14 Verg�tung des die 48 Stunden �bersteigende Arbeitszeit durch den Arbeitgeber; …In seiner Schwarzarbeitsentscheidung habe der Bundesgerichtshof im Urteil vom 10. April 2014-VII ZR 241/13-ausgef�hrt, dass dem Unternehmer ein bereicherungsrechtlicher Anspruch gegen den Besteller nicht zustehe.Die von der Beklagten herangezogene Entscheidung des Bundesgerichtshofs zur Schwarzgeldabrede f�r Bauhandwerkerleistungen (10. April 2014 -VII ZR 241/13) ist nicht einschl�gig.
OLG Brandenburg, 16.12.2015 - 4 U 77/14 Sittenwidrigkeit eines aufgrund eines mit erheblichen M�ngeln behafteten …Er soll an dem unrechtm��igen Vertrag nicht (weiter) verdienen k�nnen und darf insoweit - entsprechend der Erw�gungen des BGH in seiner j�ngeren Entscheidung zum ausgeschlossenen "Wertersatz f�r Schwarzarbeit" (Urteil vom 10. April 2014, VII ZR 241/13 - Rdnr. 17ff - juris) - nicht sein "Honorar auf Umwegen" verlangen.
OLG Jena, 26.03.2015 - 5 U 833/14 "Schwarzgeld" muss nicht zur�ckgezahlt werden!Derjenige - damit aber auch der Besteller - , der, wie hier der Kl�ger, bewusst gegen das Schwarzarbeitsgesetz verst��t, soll nach der Intention des Gesetzgebers schutzlos bleiben und veranlasst werden, das verbotene Gesch�ft nicht abzuschlie�en (vgl. auch BGH Urt. v. 10.4.2014, Az. VII ZR 241/13 m. weit. Nachw.- zitiert nach ibr-online -).
LSG Sachsen-Anhalt, 11.02.2015 - L 3 R 486/12 Betriebspr�fung - Aufzeichnungspflichten des Arbeitgebers - Sch�tzung der …Soweit die Arbeit im Wesentlichen durch in geringem Umfang gemeldete Arbeitnehmer durchgef�hrt worden sein sollte, w�re auch insoweit keine Entgeltfortzahlung gesichert gewesen, da diese Arbeitsvertr�ge als insgesamt nichtig anzusehen sein d�rften (vgl. BGH, Urteil vom 10. April 2014 - VII ZR 241/13 - juris).
OLG K�ln, 13.04.2015 - 19 U 155/14 Gew�hrleistungsanspr�che aus einem "schwarz" abgeschlossenen WerkvertragDie f�r die Annahme eines Versto�es gegen � 1 Abs. 2 Nr. 2 SchwarzArbG und dessen Rechtsfolgen relevanten Erkenntnisse beruhen ma�geblich u.a. auf der in dem angefochtenen Urteil zitierten BGH-Entscheidung vom 10.4.2014 (VII ZR 241/13, in: BGHZ 201, 1 ff.) und den Angaben der Parteien in der m�ndlichen Verhandlung vom 26.8.2014.
OLG Jena, 26.05.2015 - 5 U 833/14 "Schwarzgeld" muss nicht zur�ckgezahlt werden!Schon, dass der Kl�ger die Absicht Mehrwertsteuer zu sparen erkannt und dies zu seinem Vorteil, n�mlich die damit verbundene M�glichkeit den Preis zu reduzieren, nutzen wollte, reicht aus, einen zur Nichtigkeit des Vertrages f�hrenden Versto� gegen ein gesetzliches Verbot anzunehmen (vgl. z.B. BGHZ 201, 1 m.weit.Nachw.).
LG Mannheim, 16.05.2014 - 8 O 84/13 Schwarzgeldabrede am Bau: Weder Verg�tungs- noch M�ngelanspr�che!
SG M�nchen, 18.03.2015 - S 5 AL 51/13 Gew�hrung von Insolvenzgeld
LG Siegen, 29.12.2015 - 5 OH 17/15 Kein selbst�ndiges Beweisverfahren wegen M�ngeln bei (teilweiser) Schwarzarbeit!