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Timestamp: 2017-10-23 20:48:08
Document Index: 258266372

Matched Legal Cases: ['Art. 72', 'Art. 72', 'Art. 393', 'Art. 369', 'Art. 5', 'BGE', 'Art. 72', 'Art. 75', 'Art. 64']

5A_909/2011 05.01.2012
5A_909/2011
Schlussabrechnung, Entlassung und Entlastung des Beistandes,
Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen das Urteil vom 4. Oktober 2011 des Kantonsgerichts von Graubünden (I. Zivilkammer).
in die Beschwerde gemäss Art. 72 ff. BGG gegen das Urteil vom 4. Oktober 2011 des Kantonsgerichts von Graubünden, das eine Berufung der Beschwerdeführerin gegen einen ihre beiden Beschwerden (betreffend Aufhebung der über sie nach Art. 393 Ziff. 1 ZGB errichteten Beistandschaft, Entlassung und Entlastung des Beistandes, Genehmigung der Schlussrechnung) vereinigenden und diese teilweise gutheissenden Entscheid des Bezirksgerichts Y.________ abgewiesen hat, soweit es darauf eingetreten ist,
in das sinngemässe Ausstandsbegehren gegen die Präsidentin der II. zivilrechtlichen Abteilung und in das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege,
dass das Kantonsgericht erwog, auf die nicht Verfahrensgegenstand bildenden Beschwerdevorbringen über die Hintergründe der Beistandschaft könne ebenso wenig eingegangen werden wie auf die neuen Rechtsbegehren, nachdem die Entlassung und Entlastung des Beistandes (nach Vermögensübergabe an die Verbeiständete) angeordnet worden sei, fehle es der Beschwerdeführerin an einem rechtlichen Interesse an der Beurteilung ihres Begehrens auf Übergabe der Vermögensverwaltung, die ihr auferlegten Kosten seien angemessen, die Beschwerdeführerin sei in Anbetracht eines Vermögens von über Fr. 50'000.--, über das sie (nach Angabe eines Bankkontos) nunmehr selbst verfügen könne, nicht bedürftig, weshalb ihr die unentgeltliche Rechtspflege nicht bewilligt werden könne, nicht zu beanstanden sei schliesslich auch das von der Vorinstanz bestätigte, auf Art. 369 Abs. 2 ZGB i.V.m. Art. 5 Abs. 1 HEsÜ (SR 0.221.232.1) abgestützte Ersuchen an das Amtsgericht am Aufenthaltsort der Beschwerdeführerin (A.________), die Frage der Notwendigkeit der Anordnung anderweitiger vormundschaftlicher Massnahmen näher zu prüfen, weil angesichts ihres sich aus den Akten ergebenden Verhaltens und auf Grund ihrer eigenen Darlegung in der Berufungsschrift nicht ausgeschlossen werden könne, dass allfällige Massnahmen zu ihrem eigenen Schutz erforderlich sein könnten,
dass sich das (sinngemässe) Ausstandsbegehren gegen die Präsidentin der II. zivilrechtlichen Abteilung als missbräuchlich erweist, weshalb darauf nicht einzutreten ist (BGE 105 Ib 301 E. 1c und d),
dass die Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG, die sich nur gegen letztinstanzliche kantonale Entscheide richten kann (Art. 75 Abs. 1 BGG), zum Vornherein unzulässig ist, soweit die Beschwerdeführerin den Entscheid des Bezirksgerichts Y.________ mitanficht und anderes beantragt als die Aufhebung des vorliegend allein anfechtbaren kantonsgerichtlichen Urteils vom 4. Oktober 2011,
dass es insbesondere nicht genügt, die Lage der Dinge aus eigener Sicht zu schildern, die bereits vom Kantonsgericht widerlegten Einwendungen zu wiederholen und dem Kantonsgericht Verleumdung vorzuwerfen, zumal die Beschwerdeführerin durch die kantonsgerichtlichen Erwägungen als solche ohnehin nicht beschwert ist,
dass die Beschwerdeführerin erst recht nicht nach den gesetzlichen Anforderungen anhand der kantonsgerichtlichen Erwägungen aufzeigt, inwiefern das Urteil des Kantonsgerichts vom 4. Oktober 2011 rechts- oder verfassungswidrig sein soll,
dass mit dem Beschwerdeentscheid die weiteren Verfahrensanträge gegenstandslos werden,
dass der Beschwerdeführerin die unentgeltliche Rechtspflege in Anbetracht der Aussichtslosigkeit der Beschwerde nicht gewährt werden kann (Art. 64 Abs. 1 BGG),
Auf das sinngemässe Ausstandsbegehren wird nicht eingetreten.
Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, der Vormundschaftsbehörde Y.________ und dem Kantonsgericht von Graubünden schriftlich mitgeteilt.