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Timestamp: 2017-01-18 10:14:28
Document Index: 349008052

Matched Legal Cases: ['Art. 20', 'Art. 12', 'Art. 30', 'Art. 663', 'Art. 12', 'Art. 30', 'Art. 699', 'Art. 9', 'Art. 22', 'Art. 730', 'Art. 23', 'Art. 24', 'Art. 25', 'Art. 26', 'Art. 27', 'Art. 28', 'Art. 29', 'Art. 12', 'Art. 1', 'Art. 49', 'Art. 1', 'Art. 22', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 60', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 60', 'Art. 2', 'Art. 4', 'Art. 1', 'Art. 60', 'Art. 1', 'Art. 716', 'Art. 716', 'Art. 716', 'Art. 1', 'Art. 60', 'Art. 1', 'Art. 60', 'Art. 620', 'Art. 60', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 60', 'Art. 1', 'Art. 1']

⭐Geschäftsbericht Teil 2 Corporate Governance Vergütungsbericht 2014 Finanzbericht 2014
Geschäftsbericht Teil 2 Corporate Governance Vergütungsbericht 2014 Finanzbericht 2014
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1 Geschäftsbericht 2014 Teil 2 Corporate Governance Vergütungsbericht 2014 Finanzbericht 20142 Der Geschäftsbericht 2014 von HUBER+SUHNER besteht aus zwei Teilen: Teil 1 Jahresbericht Teil 2 Corporate Governance Vergütungsbericht 2014 Finanzbericht 2014 Den Teil 2 senden wir Ihnen auf Wunsch gerne zu. Beide Berichte sind auch im Internet unter verfügbar.3 Inhalt Corporate Governance 1 Konzernstruktur und Aktionariat 4 2 Kapitalstruktur 5 3 Verwaltungsrat 5 4 Konzernleitung 9 5 Entschädigungen, Beteiligungen und Darlehen 10 6 Mitwirkungsrechte der Aktionäre 10 7 Kontrollwechsel und Abwehrmassnahmen 11 8 Revisionsstelle 11 9 Informationspolitik 12 Vergütungsbericht Leitlinien und Zuständigkeiten 14 2 Die Vergütung des Verwaltungsrates 14 3 Die Vergütung der Konzernleitung 15 4 Festsetzungsverfahren 16 5 Geleistete Vergütungen an die Mitglieder des Verwaltungsrates und der Konzernleitung für das Jahr Bericht der Revisionsstelle 19 Finanzbericht 2014 Konzernrechnung HUBER+SUHNER Gruppe 21 Jahresrechnung HUBER+SUHNER AG 67 Aktieninformationen 74 Terminkalender 75 Adressen 76 14 25 Corporate Governance 1 Konzernstruktur und Aktionariat 4 2 Kapitalstruktur 5 3 Verwaltungsrat 5 4 Konzernleitung 9 5 Entschädigungen, Beteiligungen und Darlehen 10 6 Mitwirkungsrechte der Aktionäre 10 7 Kontrollwechsel und Abwehrmassnahmen 11 8 Revisionsstelle 11 9 Informationspolitik 12 36 CORPORATE GOVERNANCE Unter dem Begriff «Corporate Governance» ist die Gesamtheit der auf die Aktionärsinteressen ausgerichteten Grundsätze und Regeln zu verstehen, die unter Wahrung von Entscheidungsfähigkeit und Effizienz auf der obersten Unternehmungsebene Transparenz und ein ausgewogenenes Verhältnis von Führung und Kontrolle anstreben. Der folgende Corporate Governance Bericht folgt im Aufbau der von der SIX Swiss Exchange veröffentlichten Corporate-Governance- Richtlinie (RLCG). Alle Angaben beziehen sich sofern nicht anders vermerkt auf das Stichtagsdatum 31. Dezember Konzernstruktur und Aktionariat Konzernstruktur Vorsitzender der Konzernleitung Urs Kaufmann CEO Personal Urs Alder CHRO Finanzen und Rechtsdienst Ivo Wechsler CFO Globale Produktion und Qualitätsmanagement Ulrich Schaumann Unternehmensentwicklung und Kommunikation Res Schneider Hochfrequenz Reto Bolt COO Fiberoptik Urs Ryffel COO Niederfrequenz Patrick Riederer COO Globaler Vertrieb Paul Harris COO Konzernleitungsfunktion 1.1 Konzernstruktur Die operative Führungsstruktur des HUBER+SUHNER Konzerns ist eine Matrixorganisation. Diese besteht aus den drei Geschäftsbereichen Hochfrequenz, Fiberoptik und Niederfrequenz auf der einen und dem globalen Vertrieb mit sieben Regionen auf der anderen Seite. Auf Konzernstufe unterstützen die vier Stabsbereiche Personal, Finanzen und Rechtsdienst, Globale Produktion und Qualitätsmanagement sowie Unternehmensentwicklung und Kommunikation den Vorsitzenden der Konzernleitung (CEO). Kotierte Konzerngesellschaft Die HUBER+SUHNER AG mit Sitz in Herisau AR, Schweiz, ist die Dachgesellschaft (Stammhaus) des HUBER+SUHNER Konzerns. Ihre Aktien sind im Hauptsegment der SIX Swiss Exchange mit der Valorennummer kotiert. Angaben zur Börsenkapitalisierung, zu den Aktien und zum Aktienkapital finden sich in den Aktieninformationen auf Seite Bedeutende Aktionäre Bedeutende Aktionäre, die gemäss Aktienregister am Jahresende einen Aktienanteil von drei oder mehr Prozent halten, sind: Stimmrechtsanteil H. C. M. Bodmer / Abegg Holding 1) % Metrohm AG 1) % S. Hoffmann-Suhner 1) 6.18 % EGS Beteiligungen AG 1) 3.33 % Huwa Finanz- und Beteiligungs AG 1) 3.17 % 1) Im Berichtsjahr sind von diesen bedeutenden Aktionären keine Offenlegungsmeldungen eingegangen. Die Gesellschaft hält eigene Aktien ( Vorratsaktien und übrige eigene Aktien). Nichtkotierte Konzerngesellschaften Informationen zu den Tochtergesellschaften der HUBER+SUHNER AG, von denen keine kotiert ist, sind im Anhang zur Konzernrechnung unter Konzerngesellschaften auf Seite 63 aufgeführt. 4 Corporate Governance7 Die HUBER+SUHNER AG hat im Berichtsjahr im Zusammenhang mit Aktionärsbeteiligungen keine Offenlegungsmeldung gemäss Art. 20 BEHG publiziert. Offenlegungen können in der Datenbank für bedeutende Aktionäre der SIX Swiss Exchange eingesehen werden: major_shareholders_de.html. Dem Verwaltungsrat der HUBER+SUHNER AG sind keine Aktionärsbindungsverträge oder sonstige Absprachen der bedeutenden Aktionäre mit Bezug auf die von ihnen gehaltenen Namenaktien der Gesellschaft oder die Ausübung der Aktionärsrechte bekannt. 1.3 Kreuzbeteiligungen Der HUBER+SUHNER Konzern ist keine kapital- oder stimmenmässige Kreuzbeteiligung mit anderen Gesellschaften eingegangen. 2 Kapitalstruktur 2.1/2.2 Kapital/Genehmigtes und bedingtes Kapital im Besonderen Das Aktienkapital der HUBER+SUHNER AG ist voll einbezahlt und beträgt am Bilanzstichtag CHF Genehmigtes und bedingtes Kapital ist nicht vorhanden. Weitere Angaben zum Aktienkapital finden sich im Anhang zur Konzernrechnung unter Zusammensetzung des Aktienkapitals auf Seite Kapitalveränderungen In den letzten drei Berichtsjahren erfolgten keine Kapital veränderungen. 2.4/2.5 Aktien und Partizipationsscheine/ Genussscheine Das Aktienkapital ist in Namenaktien mit je einem Stimmrecht und einem Nominalwert von CHF 0.25 unterteilt. HUBER+SUHNER AG hat weder Partizipations- noch Genussscheine ausgegeben. 2.6 Beschränkung der Übertragbarkeit und Nominee- Eintragungen Gemäss Statuten wird im Verhältnis zur Gesellschaft als Aktionär mit Stimmrecht oder als Nutzniesser mit Stimmrecht nur anerkannt, wer im Aktienbuch eingetragen ist. Die Eintragung als Aktionär mit Stimmrecht kann vom Verwaltungsrat aus folgenden Gründen verweigert werden: a) wenn der Erwerber infolge der Anerkennung als Aktionär direkt oder indirekt mehr als 5 % der Gesamtzahl der im Handelsregister eingetragenen Namenaktien auf sich vereinigen würde, b) soweit und solange die Anerkennung des Erwerbers als Aktionär die Gesellschaft nach den ihr zur Verfügung stehenden Informationen daran hindern könnte, den durch Bundesgesetze geforderten Nachweis über die Zusammensetzung des Kreises der Aktionäre zu erbringen, c) wenn der Erwerber auf Verlangen der Gesellschaft nicht ausdrücklich erklärt, dass er die Aktien im eigenen Namen und auf eigene Rechnung erworben hat und halten wird. Natürliche und juristische Personen sowie Personengesellschaften, die durch Kapital, Stimmkraft, Leitung oder auf andere Weise miteinander verbunden sind, sowie natürliche oder juristische Personen und Rechtsgemeinschaften, die zum Zweck der Umgehung der Eintragungsbeschränkungen koordiniert vorgehen, gelten als ein Erwerber. Die Eintragungsbeschränkungen gelten auch im Falle des Erwerbs von Namenaktien infolge Ausübung von Bezugs-, Options- und Wandelrechten. Für die generelle Aufhebung oder Abänderung der Eintragungsbeschränkungen von Namenaktien ist ein Beschluss der Generalversammlung erforderlich, der mindestens zwei Drittel der vertretenen Aktienstimmen und die absolute Mehrheit der abgegebenen Aktiennennwerte auf sich vereinigen muss. Nominees wird die Stellung als Aktionär mit Stimmrecht grundsätzlich nicht anerkannt. Gemäss Reglement für die Eintragung von Namensaktionären der HUBER+SUHNER AG in das Aktienbuch ist der Verwaltungsrat ermächtigt, in besonderen Fällen, insbesondere zur Erleichterung der Handelbarkeit von Namenaktien sowie im Zusammenhang mit unternehmerischen Zusammenschlüssen und der Erhöhung der Stabilität des Aktionariats mittels neuer Kernaktionäre, von der genannten Begrenzung auf 5 % abzusehen. Der Verwaltungsrat hat im Berichtsjahr keine Ausnahmen betreffend die Eintragungsbeschränkungen gewährt. 2.7 Wandelanleihen und Optionen Die HUBER+SUHNER AG hat keine Wandelanleihen und keine Aktionärs- oder Mitarbeiteroptionen ausstehend. 3 Verwaltungsrat 3.1/3.2 Mitglieder des Verwaltungsrates/ Weitere Tätigkeiten und Interessenbindungen Der Verwaltungsrat der HUBER+SUHNER AG muss aus mindestens fünf Mitgliedern bestehen. An der Generalversammlung vom 9. April 2014 wurden Frau Monika Bütler und Herr Urs Kaufmann neu in den Verwaltungsrat gewählt. Herr David Syz, der aus Altersgründen ausgeschieden ist, wurde zum Ehrenpräsidenten ernannt. Mit Ausnahme von Urs Kaufmann (Delegierter des Verwaltungsrates und Vorsitzender der Konzernleitung) sind alle Mitglieder des Verwaltungsrates nicht exekutiv, das heisst, sie sind nicht an der Geschäftsführung beteiligt. Sie unterhalten auch keine wesentlichen Geschäftsbeziehungen mit der HUBER+SUHNER AG oder anderen Konzerngesellschaften. Alle nicht exekutiven Mitglieder haben zudem in den drei der Berichtsperiode vorangegangenen Jahren weder der Konzernleitung der HUBER+SUHNER Gruppe noch einer ihrer Konzerngesellschaften angehört. Der amtierende Verwaltungsratspräsident Herr Erich Walser ist am 30. Dezember 2014 unerwartet verstorben. Der bisherige Vizepräsident Herr Beat Kälin wurde vom Verwaltungsrat für die verbleibende Amtsdauer bis zur nächsten ordentlichen Generalversammlung zum neuen Präsidenten ernannt. Er wird der Generalversammlung vom 31. März 2015 zur Wahl als Präsident des Verwaltungsrates vorgeschlagen. Corporate Governance 58 Der Verwaltungsrat setzte sich per 31. Dezember 2014 aus den folgenden sieben Personen zusammen: Dr. Beat Kälin Vizepräsident des Verwaltungsrates 1957, Schweizer, VR Vizepräsident seit 2014, VR seit 2009 Ausbildung und beruflicher Hintergrund Dr. sc. techn., dipl. Ing. ETH Zürich. MBA INSEAD, Fontainebleau bis 1997 verschiedene Managementpositionen in der Elektrowatt-Gruppe, Stäfa und Zug bis 2004 SIG Schweizerische Industrie-Gesellschaft Holding AG, Neuhausen a. Rhf., ab 1999 Mitglied der Konzernleitung bis 2006 Mitglied des Bereichsvorstandes Verpackungstechnik der Robert Bosch GmbH, Neuhausen a. Rhf. Ab 2006 COO und seit 2007 CEO der Komax Gruppe, Dierikon. Weitere Tätigkeiten und Interessenbindungen Keine Dr. Peter Altorfer 1953, Schweizer, VR seit 1995 Ausbildung und beruflicher Hintergrund Dr. iur. Universität Zürich. Zürcher Anwaltspatent, PED am IMD, Lausanne bis 1987 tätig bei Bank Leu AG, Zürich. Seit 1988 Anwalt in Zürich, seit 2000 bei Wenger & Vieli AG, Zürich. Weitere Tätigkeiten und Interessenbindungen Mitglied im Verwaltungsrat von Forbo Holding AG, Baar, agta record ag, Fehraltorf, Abegg Holding AG*, Zürich, Werner Abegg Fonds, Zürich, Altin AG, Baar, sowie weiterer nichtkotierter Gesellschaften, einschliesslich Privat- und Auslandsbanken in der Schweiz. Prof. Dr. Monika Bütler 1961, Schweizerin, VR seit 2014 Ausbildung und beruflicher Hintergrund Diplom Mathematik/Physik Universität Zürich und Doktorat Volkswirtschaftslehre Universität St.Gallen. Assistenzprofessorin an der Universität Tilburg in den Niederlanden ( ) sowie ordentliche Professorin an der Universität Lausanne (2001 bis 2004). Seit 2004 ordentliche Professorin für Volkswirtschaftslehre sowie seit 2008 Direktorin des Schweizerischen Instituts für Empirische Wirtschaftsforschung (SEW) an der Universität St. Gallen. Weitere Tätigkeiten und Interessenbindungen Mitglied Verwaltungsrat der Schindler Holding AG, Hergiswil sowie Mitglied Verwaltungsrat Suva, Luzern. Mitglied des Bankrates der Schweizerischen Nationalbank, Zürich. Dr. Christoph Fässler 1952, Schweizer, VR seit 2013 Ausbildung und beruflicher Hintergrund Chemie-Ingenieur ETH Zürich bis 1986 Holcim in USA, Ägypten, Brasilien und zuletzt als Werksleiter in Mexiko bis 1998 Geschäftsleiter Forma Vitrum AG, St.Gallen. Von 1998 bis 2004 Divisionsleiter bei Schott, Deutschland. Seit 2005 CEO und Delegierter des Verwaltungsrates, Metrohm AG*, Herisau. Weitere Tätigkeiten und Interessenbindungen Mitglied im Verwaltungsrat der Alba-Gruppe, Appenzell, Elvy Weaving, Ägypten sowie Cabana AG, Herisau. Urs Kaufmann 1962, Schweizer, VR seit 2014 Delegierter des Verwaltungsrates und Vorsitzender der Konzernleitung (CEO) Bezüglich Ausbildung und beruflichem Hintergrund sowie weitere Tätigkeiten und Interessenbindungen siehe 4.1. George H. Müller 1951, Schweizer, VR seit 2001 Ausbildung und beruflicher Hintergrund Dipl. Ing. ETH Zürich bis 1980 General Manager für Cosa do Brasil Ltda., São Paulo, Brasilien bis 1990 Mitglied der Konzernleitung und des Verwaltungsrates bei UHAG Übersee-Handel AG, Zürich. Seit 1990 Präsident und Delegierter des Verwaltungsrates der Cosa Travel Ltd., Zürich. Weitere Tätigkeiten und Interessenbindungen Präsident des Verwaltungsrates der 3D AG, Baar. Generalkonsul von Japan in Zürich. Rolf Seiffert 1958, Schweizer, VR seit 2010 Ausbildung und beruflicher Hintergrund Dipl. Ing. ETH Zürich bis 1998 verschiedene Positionen in der Produktentwicklung und im Produktmanagement bei Bombardier Transportation bis 2004 Leiter Entwicklung Zugbeeinflussung und 2005 bis 2010 Leiter International Business Rail Automation bei Siemens Schweiz AG, Wallisellen. Von 2011 bis Juni 2013 Vice President Sales und Mitglied der Geschäftsleitung der Duagon AG, Dietikon. Seit Juli 2013 Leiter Vertrieb und Mitglied der Geschäftsleitung der Ruf Telematik AG, Schlieren. Weitere Tätigkeiten und Interessenbindungen Keine Ehrenpräsidenten: Henry C. M. Bodmer, 1930* Marc C. Cappis, 1935 David W. Syz, 1944 * Bedeutende Aktionäre der HUBER+SUHNER AG 3.3 Statutarische Regelung in Bezug auf die Anzahl der zulässigen Tätigkeiten (gemäss Art. 12 Abs. 1 Ziff. 1 VegüV) Gemäss Art. 30 der Statuten darf ein Mitglied des Verwaltungsrates bis zu 5 Mandate als Mitglied des obersten Leitungs- oder Verwaltungsorgans von anderen börsenkotierten Rechtseinheiten innehaben. Ferner darf ein Mitglied des Verwaltungsrates bis zu 20 Mandate als Mitglied des obersten Leitungs- oder Verwaltungsorgans von nicht-börsenkotierten Rechtseinheiten sowie maximal 10 Mandate als Mitglied der obersten Leitung von Stiftungen und Vereinen innehaben. 6 Corporate Governance9 3.4 Wahl und Amtszeit Entsprechend der gesetzlichen Bestimmungen werden alle Verwaltungsräte, der Präsident sowie die Mitglieder des Nominations- und Vergütungsausschusses jährlich und einzeln gewählt. Die Statuten sehen keine abweichenden Wahlregeln vor. Das Amt der Mitglieder des Verwaltungsrates dauert bis zum Abschluss der nächsten ordentlichen Generalversammlung. Eine Wiederwahl ist möglich. Für die erstmalige Wahl pro Mitglied wird auf 3.1/3.2 verwiesen. Die Mitglieder des Verwaltungsrates scheiden an der Generalversammlung des Jahres aus, in dem sie ihr 70. Altersjahr erreichen. Die Generalversammlung wählt zudem jährlich den unabhängigen Stimmrechtsvertreter. Die Amtsdauer endet mit dem Abschluss der nächsten ordentlichen Generalversammlung. Eine Wiederwahl ist möglich. 3.5 Interne Organisation Der Verwaltungsrat übt die oberste Leitung, Aufsicht und Kontrolle über die Geschäftsführung des Konzerns aus. Mit Ausnahme der Wahl des Präsidenten und der Mitglieder des Nominationsund Vergütungsauschusses durch die Generalversammlung konstituiert sich der Verwaltungsrat selbst. Der Verwaltungsrat kann aus seiner Mitte den Vizepräsidenten ernennen und bestimmt einen Sekretär, welcher nicht Verwaltungsratsmitglied zu sein braucht. Arbeitsweise des Verwaltungsrates Der Verwaltungsrat tagt, sooft es die Geschäfte erfordern, mindestens fünfmal jährlich. Der Präsident im Verhinderungsfalle der Vizepräsident oder ein anderes Mitglied des Verwaltungsrates führt den Vorsitz im Verwaltungsrat. Er legt die Sitzungstermine und die Traktanden fest. Zudem sorgt er dafür, dass die Mitglieder die Traktandenliste und die Entscheidungsunterlagen mindestens zehn Tage vor den Sitzungen erhalten. An den Sitzungen des Verwaltungsrates nimmt neben dem Delegierten des Verwaltungsrates/CEO der CFO als Vertreter der Konzernleitung teil. Je nach behandeltem Geschäft können weitere Mitglieder der Konzernleitung teilnehmen. Beschlüsse werden vom Gesamtverwaltungsrat gefasst. Der Verwaltungsrat ist beschlussfähig, wenn die Mehrheit seiner Mitglieder anwesend ist. Er fasst seine Beschlüsse mit der Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Bei Stimmengleichheit hat der Vorsitzende den Stichentscheid. Eine Stellvertretung ist nicht zulässig. Alle Beschlüsse und die Verhandlungen werden protokolliert und vom Verwaltungsrat genehmigt. Im Berichtsjahr fanden fünf ordentliche halbtägige Verwaltungsratssitzungen sowie ein eintägiger «Strategieworkshop» zusammen mit der gesamten Konzernleitung statt. Der Verwaltungsratspräsident pflegt laufenden und engen Kontakt zum CEO und trifft Entscheidungen bezüglich der Bekanntgabe von kursrelevanten Tatsachen oder der Übernahme von Mandaten ausserhalb der Gesellschaft durch die Mitglieder der Konzernleitung. Darüber hinaus ist er für die Überwachung des Vollzugs und der Einhaltung der Beschlüsse der Generalversammlung und des Verwaltungsrates sowie für die regelmässige und rechtzeitige Information aller anderen Verwaltungsratsmitglieder zuständig. Zusammensetzung und Arbeitsweise der Ausschüsse Zur Unterstützung hat der Verwaltungsrat zwei ständige Ausschüsse gebildet, den Nominations- und Vergütungsauschuss sowie das Audit Committee. Die Aufgaben und Kompetenzen sowie die Arbeitsweise der Ausschüsse sind im Anhang des Organisationsreglements der HUBER+SUHNER AG detailliert festgelegt. Die Ausschüsse unterstützen den Verwaltungsrat in seinen Aufsichts- und Kontrollaufgaben und haben primär eine Beratungs-, Beurteilungs- und Vorbereitungsfunktion und setzen sich wie folgt zusammen: Nominationsund Vergütungsausschuss Audit Committee Erich Walser, Präsident VR Vorsitz 1) Beat Kälin, Vizepräsident VR Mitglied 2) Peter Altorfer, Mitglied VR Mitglied 3) Vorsitz Monika Bütler, Mitglied VR Mitglied 1) bis 30. Dezember ) ab 26. Januar 2015 Vorsitz (Ernennung durch Verwaltungsrat) 3) ab 26. Januar 2015 (Ernennung durch Verwaltungsrat) Die Ausschüsse tagen, sooft es die Geschäfte erfordern, mindestens zweimal im Jahr. Über jede Sitzung wird ein Protokoll erstellt, welches allen Sitzungsteilnehmenden und allen Verwaltungsräten zugestellt wird. Die Vorsitzenden der Ausschüsse berichten an der nächstfolgenden Verwaltungsratssitzung über die behandelten Geschäfte und stellen allfällige Anträge an den Gesamtverwaltungsrat. Der Nominations- und Vergütungsausschuss (NCC) Der Ausschuss besteht aus mindestens zwei von der Generalversammlung gewählten, nicht exekutiven Verwaltungsratsmitgliedern. Wird das Amt eines von der Generalversammlung gewählten Mitgliedes vakant, so ernennt der Verwaltungsrat aus seiner Mitte für die verbleibende Amtsdauer das fehlende Mitglied des Ausschusses. Der Ausschuss bereitet alle relevanten Entscheide in den Bereichen Nominierung und Vergütung der Mitglieder des Verwaltungsrates und der Konzernleitung und im Zusammenhang mit der Vergütungspolitik des Konzerns vor. Der CEO nimmt an den Sitzungen teil, ausser wenn seine eigene Leistung beurteilt oder seine Vergütung vorgeschlagen wird, und bei Bedarf der CHRO (Leiter Personal). Im Berichtsjahr hat der Ausschuss zwei halbtägige Sitzungen abgehalten. Der Nominations- und Vergütungsausschuss hat folgende Hauptaufgaben: Leitung des Selektionsprozesses und Antragstellung betreffend neue Verwaltungsräte und des CEO Prüfung des Selektionsprozesses von den weiteren Mitglie dern der Konzernleitung sowie der wesentlichen Anstellungsbedingungen Vorbereitung des Vergütungsberichtes Vorbereitung der Anträge an die Generalversammlung für die Vergütungsabstimmungen zuhanden des Gesamtverwaltungsrates Corporate Governance 710 Prüfung und Beantragung der individuellen Vergütungen des CEO und der weiteren Mitglieder der Konzernleitung im Rahmen der durch die Generalversammlung genehmigten Beträge der maximalen Gesamtvergütungen Entscheid über die vom CEO vorgeschlagenen jährlichen Saläranpassungen innerhalb des Konzerns Information des Verwaltungsrates über alle NCC-relevanten Vorkommnisse, welche nicht direkt in der Kompetenz des Gesamtverwaltungsrates liegen Audit Committee (AC) Der Ausschuss besteht aus mindestens zwei Mitgliedern. Der Verwaltungsrat bestellt jährlich die Mitglieder und bezeichnet den Vorsitzenden. Der Ausschuss unterstützt den Verwaltungsrat bei der finanziellen Führung, der Beaufsichtigung des Rechnungswesens, der Finanzberichterstattung, der internen Revision sowie bei der Zusammenarbeit mit der externen Revision. Er entscheidet über dringliche technische Sachfragen. Die dem Verwaltungsrat gemäss Organisationsreglement und Gesetz zugewiesenen Pflichten und Kompetenzen verbleiben dem Verwaltungsrat als Gesamtgremium. An den Sitzungen des Ausschusses nehmen der CFO, der CEO, der Leiter Corporate Controlling sowie die externe Revision teil. Bei Bedarf behandelt der Ausschuss bestimmte Traktanden alleine mit der externen Revisionsstelle. Im Berichtsjahr hat der Ausschuss zwei halbtägige Sitzungen abgehalten. Das Audit Committee hat folgende Hauptaufgaben: Überprüfung der Ausgestaltung des Rechnungswesens und der Einhaltung der Vorschriften und Normen und gegebenenfalls Unterbreitung von Änderungsanträgen zuhanden des Verwaltungsrates Überprüfung des Jahres- und des Halbjahresabschlusses sowie anderer zu publizierender Finanzinformationen Überwachung der Handhabung des Risikomanagements und der Wirksamkeit des internen Kontrollsystems (IKS) Überprüfung des Controllings Überwachung der Geschäftstätigkeit hinsichtlich Einhaltung interner Reglemente und Richtlinien, einschlägiger Rechtsvorschriften sowie Compliance, insbesondere auch hinsichtlich der Anforderungen der SIX Swiss Exchange Überprüfung der Leistung, Unabhängigkeit und Honorierung der externen Revision und Behandlung der Prüfberichte sowie Wahlempfehlung zuhanden des Gesamtverwaltungsrates Festlegung des Prüfplanes der internen Revision und Behandlung derer Prüfberichte Information des Verwaltungsrates über alle Audit-Committeerelevanten Vorkommnisse, welche nicht direkt in der Kompetenz des Gesamtverwaltungsrates liegen 3.6 Kompetenzregelung Die Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortlichkeiten der verschiedenen Organe der Gesellschaft sind detailliert im Organisationsreglement festgehalten (zugänglich unter Governance). Der Verwaltungsrat übt die oberste Leitung, Aufsicht und Kontrolle über die Geschäftsführung des Konzerns aus. Er erlässt Richtlinien für die Geschäftspolitik und fasst Beschluss über alle Angelegenheiten, die nicht der Generalversammlung oder einem anderen Organ der Gesellschaft durch Gesetz, Statuten oder durch das Organisationsreglement vorbehalten oder übertragen sind. Der Verwaltungsrat genehmigt insbesondere die von der Konzernleitung beantragte Strategie und Organisation, die Budgets und die Mittelfristpläne sowie weitere Geschäfte, die wegen ihrer Natur oder finanziellen Grössenordnung von strategischer Bedeutung sind. Soweit der Verwaltungsrat über Projekte entscheiden muss, werden dazu schriftliche Anträge gestellt. Der Verwaltungsrat delegiert die operative Geschäftsführung des Konzerns vollumfänglich an den Delegierten des Verwaltungsrates und Vorsitzenden der Konzernleitung (CEO), sofern gesetzliche Vorschriften oder das Organisationsreglement nicht etwas anderes vorsehen. Das Organisationsreglement wird vom Verwaltungsrat periodisch überprüft und angepasst. 3.7 Informations- und Kontrollinstrumente gegenüber der Geschäftsleitung Der Hauptpfeiler des Informations- und Kontrollinstrumentariums des Verwaltungsrates ist ein Management-Informationssystem, das auf dem Konzernrechnungswesen gemäss IFRS beruht. Ein umfassender Konzernabschluss (Erfolgsrechnung, Bilanz, Geldflussrechnung) mit Budget- und Vorjahresvergleich sowie konsolidierte Erfolgsrechnungen und Führungszahlen für die Geschäftsbereiche und Länder werden auf Monatsbasis erstellt und an alle Verwaltungsratsmitglieder verteilt. Die regelmässige Berichterstattung durch die Konzernleitung an den Verwaltungsrat besteht zudem einerseits aus einem monatlichen schriftlichen Kommentar des CEO zum Geschäftsgang und zum Konzernresultat, der allen VR-Mitgliedern zusammen mit dem Monatsabschluss zugestellt wird, und andererseits aus den Protokollen der monatlichen Konzernleitungssitzungen, die dem VR-Präsidenten abgegeben werden. Die Teilnahme von Konzernleitungsmitgliedern (insbesondere von CEO und CFO) an den Sitzungen des Verwaltungsrates und seiner Ausschüsse ist in Abschnitt 3.5 Interne Organisation beschrieben. Anlässlich der Verwaltungsratssitzungen informiert der CEO über den laufenden Geschäftsgang sowie über wichtige Geschäftsvorfälle, der CFO erläutert den Jahres- und Halbjahresabschluss. Zudem kann jedes Mitglied des Verwaltungsrates Auskünfte über alle Angelegenheiten des HUBER+SUHNER Konzerns verlangen. Der Verwaltungsrat ist zudem eng in den Planungszyklus der Gesellschaft eingebunden. Im dritten Quartal erhält er zur Genehmigung die Strategieziele sowie die Resultate der Mittelfristplanung die einen Zeitraum von 5 Jahren umfasst. Im vierten Quartal wird ein detailliertes Budget für das kommende Jahr verabschiedet. Ferner erhält der Verwaltungsrat zweimal jährlich eine Prognose des zu erwartenden Jahresergebnisses. Die interne Revision bei HUBER+SUHNER wird durch das Corporate Controlling wahrgenommen. Der Leiter ist dem CFO unterstellt, rapportiert in Bezug auf diese Tätigkeit jedoch direkt an das Audit Committee. Diese auf die spezifische Situation und Grösse von HUBER+SUHNER zugeschnittene Lösung ist sehr kosteneffektiv und stellt sicher, dass das bei den internen Prüfungen gewonnene Know-how von den zuständigen Mitarbeitern im Controlling ohne Informationsverluste wiederum verwendet werden kann. Basierend auf einer finanziellen Risikobeurteilung und in Absprache mit der externen Revision wird jährlich ein Plan mit den zu prüfenden Konzerngesellschaften erstellt und dem Audit Committee zur Bewilligung unterbreitet. Die Prüfungsschwerpunkte sind insbesondere die Einhaltung von internen Richtlinien, Prozessen und Bewertungen sowie die Umsetzung des internen Kontrollsystems. Die Ergebnisse jeder Prüfung werden von der internen Revision 8 Corporate Governance11 mit den betreffenden Gesellschaften im Detail besprochen und konkrete Verbesserungsmassnahmen vereinbart. Die Berichte der internen Revision über die durchgeführten Prüfungen werden zusammen mit Verbesserungsvorschlägen dem Audit Committee, dem CEO, dem CFO, dem COO Global Sales, dem Management der geprüften Gesellschaft sowie der externen Revisionsstelle zugestellt. Revisionsberichte mit wesentlichen Feststellungen werden im Audit Committee präsentiert und diskutiert. Das Audit Committee überprüft jährlich, dass die wesentlichen Beanstandungen und Vorschläge abgearbeitet werden. Das interne Kontrollsystem (IKS) wird jährlich von der externen Revisionsstelle in einem umfassenden Bericht an das Audit Committee und den Verwaltungsrat beurteilt bzw. dessen Existenz bestätigt. Das Risikomanagement des HUBER+SUHNER Konzerns und aller Konzerngesellschaften ist in der Risikopolitik des Verwaltungsrates und der Richtlinie der Konzernleitung zum Risikomanagement festgeschrieben. Auf der Basis von eigenen Einschätzungen (top down) und von Angaben aus den Geschäftsbereichen und Konzerngesellschaften (bottom up) hat die Konzernleitung im Berichtsjahr einerseits den Stand und die Wirksamkeit der früher beschlossenen Massnahmen überprüft und andererseits eine Selektion und Neubeurteilung der wesentlichen finanziellen, operativen und strategischen Risiken vorgenommen. Die Risiken wurden nach Eintrittswahrscheinlichkeit und finanziellem Einfluss kategorisiert. Ausserdem wurden für jedes aufgeführte Risiko Massnahmen zur Verminderung definiert sowie die operative Verantwortlichkeit geregelt. Die bewerteten Risiken sowie die laufenden und die neu geplanten Massnahmen wurden im Risikobericht 2014 dem Gesamtverwaltungsrat zur Überprüfung und Genehmigung unterbreitet. Nach eingehender Behandlung hat der Verwaltungsrat am 8. Dezember 2014 der Risikobeurteilung zugestimmt und den Risikobericht 2014 verabschiedet (dieselben Angaben zum Risikomanagement sind gemäss OR Art. 663b auch im «Anhang zur Konzernrechnung» aufgeführt). 4 Konzernleitung 4.1/4.2 Mitglieder der Konzernleitung / Weitere Interessenbindungen Die Konzernleitung ist das höchste Managementgremium und unterstützt den CEO bei der Erfüllung seiner operativen Führungsaufgaben. Sie befasst sich mit allen für die Gesellschaft wesentlichen Geschäften und Entscheiden. Die Konzernleitung setzte sich per 31. Dezember 2014 aus den folgenden sieben Personen zusammen: Urs Kaufmann 1962, Schweizer, Delegierter des Verwaltungsrates und Vorsitzender der Konzernleitung (CEO) Ausbildung und beruflicher Hintergrund Dipl. Ing. ETH Zürich. Senior Executive Program IMD bis 1993 Projekt-, Produktions- und Verkaufsleiter bei Zellweger Uster AG, Uster und USA. Seit 1994 bei HUBER+SUHNER: 1994 bis 1997 Geschäftsführer der Henry Berchtold AG, einer Tochtergesellschaft der HUBER+SUHNER AG, 1997 bis 2000 Geschäftsbereichsleiter und Mitglied der Geschäftsleitung, seit 2001 Mitglied, seit 2002 Vorsitzender der Konzernleitung und seit 2014 zusätzlich Delegierter des Verwaltungsrates. Weitere Tätigkeiten und Interessenbindungen Mitglied des Verwaltungsrates der SFS Holding AG, Heerbrugg, Gurit Holding AG, Wattwil, sowie der Müller Martini Holding AG, Hergiswil. Mitglied Vorstandsausschuss SWISSMEM. Urs Alder 1958, Schweizer, Personal (Chief Human Resources Officer) Ausbildung und beruflicher Hintergrund HR Management, Harvard Business School bis 1990 bei Swissair AG, Kloten, zuletzt als Leiter Teilbereich Ausbildung. Seit 1991 bei HUBER+SUHNER als Bereichspersonalleiter und Leiter Personal Schweiz, ab 2003 Leiter Human Resources für die Gruppe. Seit 2006 Mitglied der Konzernleitung. Weitere Tätigkeiten und Interessenbindungen Mitglied Vorstand Industrieverein Appenzell Ausserrhoden. Reto Bolt 1966, Schweizer, Hochfrequenz (Chief Operating Officer Radio Frequency) Ausbildung und beruflicher Hintergrund Dipl. Ing. ETH Zürich. Seit 1993 bei HUBER+SUHNER, von 1993 bis 1996 als Betriebs- und Produktionsingenieur, von 1997 bis 1998 als Leiter Beschaffungslogistik, von 1999 bis 2003 Leiter Produktion Hochfrequenz mit Verantwortung für das globale Produktionsnetzwerk, von 2004 bis 2006 Leiter Globales Management System sowie von 2007 bis 2012 Leiter der Einheit Kabelsystemtechnik. Seit Juli 2012 Leiter des Geschäftsbereiches Hochfrequenz sowie Mitglied der Konzernleitung. Weitere Tätigkeiten und Interessenbindungen Keine Corporate Governance 912 Paul Harris 1957, Engländer, Globaler Vertrieb (Chief Operating Officer Global Sales) Ausbildung und beruflicher Hintergrund BS Mechanical and Production Engineering, dipl. IOD, Institute of Directors, London bis 1992 bei Amphenol UK, zuletzt als General Manager. Seit 1992 bei HUBER+SUHNER: 1992 bis 2001 Managing Director der HUBER+SUHNER (UK) Ltd., Bicester, England, seit 2001 Leiter Globaler Vertrieb sowie Mitglied der Konzernleitung. Weitere Tätigkeiten und Interessenbindungen Keine Patrick Riederer 1965, Schweizer, Niederfrequenz (Chief Operating Officer Low Frequency) Ausbildung und beruflicher Hintergrund Chemiker HTL Zürcher Hochschule Winterthur. Seit 1991 bei HUBER+SUHNER, von 1991 bis 1994 Materialentwicklungsingenieur, von 1994 bis 1998 Produktmanager, von 1998 bis 2002 Leiter des Produktmanagements Kabeltechnik, von 2002 bis 2007 Geschäftsbereichsleiter Kabeltechnik. Seit 2008 Leiter des Geschäftsbereiches Niederfrequenz sowie Mitglied der Konzernleitung. Weitere Tätigkeiten und Interessenbindungen Mitglied des Verwaltungsrates der Wolfensberger Beteiligungen AG, Bauma. Urs Ryffel 1967, Schweizer, Fiberoptik (Chief Operating Officer Fiber Optics) Ausbildung und beruflicher Hintergrund Dipl. Ing. ETH Zürich. INSEAD Exekutiv-Ausbildung, Frankreich bis 1999 bei ABB Schweiz in Baden und Zürich als Projektmanager, Manager der Abteilung Geschäftsentwicklung bei ABB Kraftwerke AG und Manager der globalen Geschäftseinheit Hydro Power Plant Service bis 2002 bei ALSTOM als General Manager in Lissabon für das Hydro Power Segment, dann in Paris für Hydro Power Plants und Systeme. Seit 2002 bei HUBER+SUHNER als Leiter der Geschäftseinheit Rollers, 2004 bis 2007 Leiter der Einheit Kabelsystemtechnik. Seit 2007 Leiter des Geschäftsbereiches Fiberoptik und seit 2008 Mitglied der Konzernleitung. Weitere Tätigkeiten und Interessenbindungen Keine Ivo Wechsler 1969, Schweizer, Finanzen und Rechtsdienst (Chief Financial Officer) Ausbildung und beruflicher Hintergrund Lic. oec. HSG (St. Gallen) bis 1997 Schweizerische Bankgesellschaft (SBG) im Corporate Finance in Zürich/London bis 2000 Sunrise Communications, Rümlang, Controller sowie ab 1999 Leiter Controlling & Treasury bis 2007 Ascom Gruppe, Bern, Leiter Corporate Controlling sowie ab 2005 zusätzlich Leiter Corporate Treasury. Seit 2008 bei HUBER+SUHNER als Leiter Corporate Controlling und seit 2010 Finanzchef der HUBER+SUHNER Gruppe sowie Mitglied der Konzernleitung. Weitere Tätigkeiten und Interessenbindungen Keine Folgende Änderungen innerhalb der Konzernleitung finden 2015 statt: ab 1. April 2015 wird Ulrich Schaumann, Leiter Globale Produktion und Qualitätsmanagement, Mitglied der Konzernleitung. Ab 1. Mai 2015 ersetzt Drew Nixon Paul Harris als Leiter Globaler Vertrieb. Ab 1. Juli 2015 ersetzt Patricia Stolz Urs Alder als Leiter Personal. 4.3 Statutarische Regelung in Bezug auf die Anzahl der zulässigen Tätigkeiten (gemäss Art. 12 Abs. 1 Ziff. 1 VegüV) Gemäss Art. 30 der Statuten darf ein Mitglied der Konzernleitung bis zu 3 Mandate als Mitglied des obersten Leitungs- oder Verwaltungsorgans von anderen börsenkotierten Rechtseinheiten innehaben. Ferner darf ein Mitglied der Konzernleitung bis zu 5 Mandate als Mitglied des obersten Leitungs- oder Verwaltungsorgans von nicht-börsenkotierten Rechtseinheiten sowie maximal 5 Mandate als Mitglied der obersten Leitung von Stiftungen und Vereinen innehaben. 4.4 Managementverträge Mit Gesellschaften oder natürlichen Personen ausserhalb der HUBER+SUHNER Gruppe bestehen keine Managementverträge. 5 Entschädigungen, Beteiligungen und Darlehen Informationen zu den Vergütungen, Beteiligungen und Darlehen von Verwaltungsrat und Konzernleitung sind im Vergütungsbericht auf den Seiten 14 bis 18 sowie im Finanzbericht auf den Seiten 47 bis 50 in diesem Geschäftsbericht Teil 2 zusammengefasst. 6 Mitwirkungsrechte der Aktionäre Im Rahmen der Anpassung der Statuten zur Umsetzung der Verordnung gegen übermässige Vergütungen bei börsenkotierten Aktiengesellschaften (VegüV) wurden die Stimmrechts- und Vertretungsbeschränkungen gelockert sowie die Traktandierungsrechte der Aktionäre verbessert. 6.1 Stimmrechtsbeschränkung und -vertretung Jede Aktie berechtigt zu einer Stimme. Eine statutarische Stimmkraftbegrenzung gilt für den Aktionär, der die Stimmrechtvertretung für andere Aktionäre übernimmt, in dem er für eigene und vertretene Aktien zusammen nicht mehr als 10 % des gesamten Aktienkapitals auf sich vereinigen darf. Stellvertreter, die nicht Aktionäre sind, können ebenfalls nicht mehr als 10 % des gesamten Aktienkapitals vertreten. Dabei gelten natürliche und juristische Personen sowie Personengesellschaften, die untereinander kapital- und stimmenmässig, durch einheitliche Leitung oder auf andere Weise verbunden sind, sowie natürliche oder juristische Personen oder Personengesellschaften, welche sich zum Zweck der Umgehung der Begrenzung zusammenschliessen, als eine Person. Die Beschränkung gilt nicht für den unabhängigen Stimmrechtsvertreter. 10 Corporate Governance13 Gemäss Statuten ist eine Stellvertretung an der Generalversammlung mit schriftlicher oder elektronischer Vollmacht durch den unabhängigen Stimmrechtsvertreter oder mit schriftlicher Vollmacht durch eine andere natürliche oder juristische Person, die nicht Aktionär zu sein braucht, möglich. Der Verwaltungsrat kann Ausnahmen von Stimmrechtsbeschränkung und -vertretung beschliessen. Der Verwaltungsrat hat im Berichtsjahr keine Ausnahmen gewährt. Die Erteilung von Vollmachten und Weisungen an den unabhängigen Stellvertreter erfolgt gemäss den gesetzlichen Bestimmungen. 6.2 Statutarische Quoren Die Generalversammlung fasst ihre Beschlüsse und vollzieht ihre Wahlen mit der relativen Mehrheit der abgegebenen Stimmen soweit das Gesetz nicht zwingend etwas anderes bestimmt. Ein Beschluss der Generalversammlung, der mindestens 2 3 der vertretenen Aktienstimmen und die absolute Mehrheit der abgegebenen Aktiennennwerte auf sich vereinigt, ist erforderlich für: 1. die Erleichterung oder die Aufhebung der Übertragbarkeitsbeschränkungen für Namenaktien 2. die Umwandlung von Namenaktien in Inhaberaktien 3. die Auflösung der Gesellschaft. 6.3/6.4 Einberufung der Generalversammlung/ Traktandierung Die Einberufung der Generalversammlung sowie die Traktandierung richten sich nach Art. 699 und 700 OR, wobei Art. 9 der Statuten abweichend festhält, dass der vertretene Mindestnennwert für die Traktandierung eines Verhandlungsgegenstandes durch stimmberechtigte Aktionäre CHF beträgt. Das Begehren um Traktandierung eines Verhandlungsgegenstandes und die Anträge sind dem Verwaltungsrat spätestens 60 Tage vor einer Generalversammlung schriftlich mitzuteilen. 6.5 Eintragungen im Aktienbuch In der Regel werden fünf Arbeitstage vor dem Datum der Generalversammlung keine Eintragungen von Namensaktionären im Aktienbuch mehr vorgenommen. Der Verwaltungsrat gibt jeweils in der Einladung zur Generalversammlung das für die Teilnahme massgebende Stichdatum der Eintragung im Aktienbuch bekannt. Im Berichtsjahr hat der Verwaltungsrat diesbezüglich keine Ausnahmen gewährt. 7 Kontrollwechsel und Abwehrmassnahmen 7.1 Angebotspflicht Es bestehen keine statutarischen Regelungen für ein «Opting-out» oder ein «Opting-up» (Art. 22 BEHG). 8 Revisionsstelle 8.1 Dauer des Mandates und Amtsdauer des leitenden Revisors Als Revisionsstelle der HUBER+SUHNER AG und verschiedener Tochtergesellschaften amtiert seit 1969 die PricewaterhouseCoopers AG, Zürich, bzw. ihre Rechtsvorgängerin Schweizerische Treuhandgesellschaft. Der zurzeit leitende Revisor, Herr Christian Kessler, ist seit dem 22. April 2009 im Amt. Seine Amtszeit als leitender Revisor ist gemäss Art. 730a Abs. 2 Obligationenrecht auf maximal sieben Jahre beschränkt. Die Revisionsstelle wird von der Generalversammlung jeweils für die Dauer von einem Jahr gewählt. 8.2/8.3 Revisionshonorar/Zusätzliche Honorare Für die Prüfung der Konzernrechnung und der Einzelabschlüsse verschiedener Konzerngesellschaften hat PricewaterhouseCoopers während des Berichtsjahres CHF in Rechnung gestellt, für diverse zusätzliche Dienstleistungen gesamthaft CHF (davon CHF für Steuer- und Reorganisationsberatung und CHF für übrige Beratungen). 8.4 Informationsinstrumente der externen Revision Das Audit Committee informiert den Verwaltungsrat über die Arbeit der externen Revision und die Zusammenarbeit mit ihr. Die externe Revision erstellt jährlich einen Prüfungsplan, eine Bestätigung zur «analytischen Durchsicht» des Halbjahresabschlusses sowie einen umfassenden Bericht zum Jahresabschluss mit Feststellungen über die Rechnungslegung, das interne Kontroll system, den Vergütungsbericht (Kapitel 5) sowie die Durchführung und das Ergebnis der Revision zuhanden des Verwaltungsrates und des Audit Committees. Das Audit Committee beurteilt den jährlichen Umfang (scope) der Revision sowie die Revisionspläne und bespricht die Revisionsergebnisse mit der externen Revisionsstelle. Im Berichtsjahr hat die externe Revision an beiden Sitzungen des Audit Committees teilgenommen. Das Audit Committee beurteilt jährlich Leistung, Unabhängigkeit und Honorare der externen Revisionsstelle und stellt Antrag an den Verwaltungsrat, welche externe Prüfungsfirma der Generalversammlung zur Wahl vorzuschlagen sei. Grundlage der Beurteilung bilden die von der Revisionsstelle verfassten Berichte und Präsentationen, die in den Sitzungen geführten Diskussionen, die sachliche und objektive Sicht sowie die technische und betriebliche Kompetenz. Das Audit Committee prüft die Zweckmässigkeit und den Umfang der von der externen Revisionsstelle erbrachten diversen zusätzlichen Dienstleistungen. Übersteigen die geplanten zusätzlichen Dienstleistungen den vom Audit Committee festgelegten Höchstbetrag, so ist vorgängig das Audit Committee in Kenntnis zu setzen. 7.2 Kontrollwechselklauseln Es gibt keine Bestimmungen in den Arbeitsverträgen mit der Konzernleitung oder weiteren Kadermitgliedern, die auf einen Kontrollwechsel Bezug nehmen. Die Aktiensperrfristen werden grundsätzlich bei Austritt der Mitglieder des Verwaltungsrates oder der Konzernleitung nicht aufgehoben. Gemäss dem Vergütungsreglement der HUBER+SUHNER AG kann der Verwaltungsrat auf Antrag des Nominations- und Vergütungsausschusses bei besonderen Umständen wie Kontrollwechsel bestehende Sperrfristen vorzeitig aufheben. Corporate Governance 1114 9 Informationspolitik Als börsenkotiertes Unternehmen informiert HUBER+SUHNER seine internen und externen Anspruchsgruppen aktiv, vollständig und fristgerecht, um ein glaubwürdiger und nachhaltiger Geschäftspartner zu sein. Wichtige Grundlagen sind die Richtlinien von SIX Swiss Exchange, gesetzliche Bestimmungen sowie interne Richtlinien. Die Geschäftsergebnisse in Übereinstimmung mit IFRS werden im jährlichen Geschäftsbericht sowie im Halbjahresbericht veröffentlicht und jeweils an der Medien- und Analystenkonferenz sowie an der ordentlichen Generalversammlung präsentiert. Weitere regelmässige Pressemitteilungen zeigen die Entwicklung von Umsatz und Auftragseingang auf: Ende Januar über das vergangene Geschäftsjahr sowie Ende Oktober über die ersten drei Quartale des laufenden Jahres. Die aktuellen Daten und Kontaktinformationen finden sich im Terminkalender auf Seite 75 dieses Geschäftsberichts. Zusätzliche kursrelevante Informationen erfolgen gemäss den Ad-hoc-Publizitätsvorschriften der SIX Swiss Exchange. Offizielle Bekanntmachungen und Mitteilungen der Gesellschaft werden im Schweizerischen Handelsamtsblatt (SHAB) veröffentlicht. Für die Unternehmenskommunikation trägt der CEO die Verantwortung. Er wird in den Investor Relations vom CFO unterstützt. Website: Wichtige Termine sowie alle Neuigkeiten sind auf der Website unter Unternehmen/Investoren aufgeführt, wie auch das Organisationsreglement sowie die Statuten. Pressemitteilungen können unter Unternehmen/Informationsdienst abonniert werden. Unternehmensnachrichten und Ad-hoc-Mitteilungen Investoreninformationen Statuten Corporate-Governance Organisationsreglement Corporate-Governance 12 Corporate Governance15 Vergütungsbericht Leitlinien und Zuständigkeiten 14 2 Die Vergütung des Verwaltungsrates 14 3 Die Vergütung der Konzernleitung 15 4 Festsetzungsverfahren 16 5 Geleistete Vergütungen an die Mitglieder des Verwaltungsrates und der Konzernleitung für das Jahr Bericht der Revisionsstelle 19 1316 VErgütungsbericht Der Vergütungsbericht enthält Informationen über die Vergütungsgrundsätze, Festlegungsverfahren und Vergütungselemente an die Mitglieder des Verwaltungsrates und der Konzernleitung, welche bisher im Corporate-Governance-Bericht sowie in der Konzernrechnung der HUBER+SUHNER Gruppe enthalten waren. 1 Leitlinien und Zuständigkeiten Leitlinien Der Erfolg der HUBER+SUHNER Gruppe hängt in hohem Masse von der Qualität und dem Engagement seiner Mitarbeitenden ab. Ziel der Vergütungspolitik ist es, qualifizierte Führungskräfte und Mitarbeitende zu gewinnen und auf die Ziele des Unternehmens sowie auf eine längerfristige Tätigkeit bei HUBER+SUHNER auszurichten. Die Vergütungen erfolgen nach den folgenden Grundsätzen: Leistungsabhängige und marktgerechte Vergütung Beteiligung am unternehmerischen Erfolg Transparenz und Klarheit Die Grundlagen für die Vergütung der Mitglieder des Verwaltungsrates und der Konzernleitung sind in Art. 23 (Genehmigung der Vergütungen), Art. 24 (Vergütung des Verwaltungsrates), Art. 25 (Vergütung der Konzernleitung), Art. 26 (Grundsätze der erfolgsund leistungsabhängigen Vergütung), Art. 27 (Grundsätze für die Zuteilung von Aktien), Art. 28 (Zusatzbetrag) sowie Art. 29 (Tätigkeiten für Gruppengesellschaften) der Statuten festgehalten. Die Gewährung von Krediten und Darlehen sowie Vorsorgeleistungen ausserhalb der beruflichen Vorsorge ist gemäss Art. 12 Abs. 2 Ziffer 1 VegüV nur bei Aufnahme einer entsprechenden statutarischen Bestimmung zulässig. Entsprechend der bisherigen Praxis der Gesellschaft wurde bei der letzten Statutenrevision keine diesbezügliche statutarische Grundlage geschaffen. Zuständigkeiten Für die Regelung der generellen Vergütungsfragen ist der Verwaltungsrat zuständig. Die für den Verwaltungsrat sowie für die Konzernleitung massgebenden Vergütungsmodelle sind in einem vom Verwaltungsrat genehmigten Vergütungsreglement umschrieben. Der Verwaltungsrat wird in seiner Arbeit durch den Nominations- und Vergütungsausschuss unterstützt. Dieser überprüft die Grundlagen und bereitet alle relevanten Entscheide bezüglich Vergütung der Mitglieder des Verwaltungsrates und der Konzernleitung vor. Die Zusammensetzung und Hauptaufgaben sowie die Arbeitsweise des Nominations- und Vergütungsausschusses sind im Corporate Governance Bericht auf den Seiten 7 und 8 festgehalten. 2 Die Vergütung des Verwaltungsrates Für die Mitglieder des Verwaltungsrates besteht die Entschädigung aus folgenden Komponenten: a) Honorar b) Langfristig ausgerichtete Prämie (in Form von Aktien) c) Versicherungsleistungen a) Honorar Jedes Mitglied des Verwaltungsrates erhält ein gleich hohes fixes Grundhonorar in bar. Dazu kommt eine Funktionszulage für die Übernahme des Mandates als Verwaltungsratspräsident oder Vizepräsident sowie die Mitgliedschaft in den permanenten Ausschüssen (Nominations- und Vergütungsausschuss und Audit Committee). Damit wird der Verantwortung und dem erhöhten Aufwand der einzelnen Funktionen individuell Rechnung getragen. b) Langfristig ausgerichtete Prämie (in Form von Aktien) Zusätzlich erhalten die Verwaltungsratsmitglieder jährlich eine langfristig ausgerichtete Prämie in Form einer festen Anzahl Aktien der Gesellschaft (Präsident 4000 Aktien, Vizepräsident 2000 Aktien, übrige Mitglieder 1200 Aktien) mit einer Sperrfrist von mindestens drei Jahren. Die Aktiensperrfristen werden durch das Ausscheiden aus dem Verwaltungsrat nicht aufgehoben. c) Versicherungsleistungen Von den an die Verwaltungsräte zu entrichtenden Vergütungen werden zudem die obligatorischen Beiträge an die Sozialversicherungen von der Firma übernommen. Für die nicht exekutiven Mitglieder des Verwaltungsrates werden keine Beiträge an die Pensionskasse erbracht. Die Mitglieder des Verwaltungsrates erhalten Pauschalspesen zur Deckung von effektiven Auslagen, die daher nicht Bestandteil der Vergütungen sind. Sitzungsgelder wurden ab dem Amtsjahr beginnend mit dem Abschluss der Generalversammlung 2014 abgeschafft. Eine Auszahlung des Honorars bzw. die Übertragung der Aktien bedingt jeweils die Genehmigung durch die Generalversammlung. Das Grundhonorar inkl. Funktionszulage (Barentschädigung) und die Aktien werden entsprechend nach Ablauf des Amtsjahres ausbezahlt beziehungsweise übertragen. Bei vorzeitiger Beendigung des jährlichen Mandates erhält das betroffene Mitglied eine pro rata Entschädigung. Das Honorar und der Marktwert der Aktien werden gemäss dem Accrual-Prinzip im Jahresabschluss des betreffenden Geschäftsjahres erfolgswirksam zurückgestellt. Wird die Geschäftsleitung einem Verwaltungsratsmitglied delegiert, wird er nur für seine Tätigkeit als CEO entschädigt. 14 Vergütungsbericht17 3 Die Vergütung der Konzernleitung Die Gesamtentschädigung eines Konzernleitungsmitgliedes wird im Wesentlichen aufgrund der übertragenen Verantwortung, der Qualifikation, der Komplexität der Aufgabe, der Zielerreichung sowie aufgrund von lokalen Marktgegebenheiten in der Branche Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie festgelegt. Zur Unterstützung der Bestimmung der Saläre der Konzernleitung werden bei Bedarf bei einer auf internationale Salärbenchmarks spezialisierten Beratungsunternehmung funktionsspezifische Lohnvergleiche (sog. international compensation analyses for selected management positions) vorgenommen. Dabei werden die Elemente short-term Incentives (Grundsalär und Bonus), longterm Incentives (Aktien) und complementary Benefits (Pensionskasse, übrige Vergütungen) beurteilt. Als Grundlage für die Bestimmung der Vergleichsfirmen (Comparator Group) werden in der Schweiz beheimatete, international tätige Industrieunternehmen verwendet. Dabei gelten Jahresumsatz, Anzahl Beschäftigte, Branche (produzierende artverwandte Unternehmen) sowie Strukturen mit vergleichbarer Komplexität (divisionale Struktur, diversifiziertes Produkteportfolio, Internationalität, etc.) als Kriterien. Diese Beratungsfirma hat darüber hinaus keine anderen Mandate bei HUBER+SUHNER. Für die Mitglieder der Konzernleitung besteht die Entschädigung aus folgenden Komponenten: a) Fixes Basisgehalt b) Variable Leistungskomponenten b1) Cash Bonus b2) Langfristig ausgerichtete Prämie (in Form von Aktien) c) Vorsorge- und Versicherungsleistungen a) Fixes Basisgehalt Die Mitglieder der Konzernleitung erhalten ein fixes Basisgehalt, welches monatlich in bar ausbezahlt wird. Dieses wird individuell festgesetzt und trägt der Funktion und Verantwortung des einzelnen Konzernleitungsmitgliedes Rechnung. Es beinhaltet auch allfällige Kinder- oder Ausbildungszulagen, Weg-, Dienstjubiläums- sowie sonstige Entschädigungen bei Wohnsitzverlegung zur Ausübung der geschäftlichen Tätigkeit ausserhalb des Domizillandes. b) Variable Leistungskomponenten b1) Cash Bonus Das variable Vergütungssystem der Konzernleitung basiert auf dem gruppenweit gültigen MbO (Management by Objective) Prozess. Die erfolgs- und leistungsabhängige Vergütung wird anhand eines festgelegten Zielbonus (dieser entspricht einer 100 %-igen Zielerreichung) definiert. Der Zielbonus der Konzernleitungsmitglieder, der auf individueller Basis definiert wird, basiert auf dem Verhältnis zum fixen Basisgehalt zwischen 40 % bis 60 % für den CEO respektive 20 % bis 50 % für die übrigen Konzernleitungsmitglieder. Die Höhe des Bonus hängt zu 40 % (50 % für CEO) von der Erreichung der jährlich vom Verwaltungsrat festgelegten gewichteten finanziellen Konzernzielen (z.b. organisches Umsatzwachstum, EBIT-Marge, Messgrösse im Bereich des Nettoumlaufsvermögens) und zu 60 % (50 % für CEO) von der Erreichung messbarer individueller Bereichs- und Führungsziele ab. Diese individuellen Ziele werden in einem strukturierten Zielsetzungsprozess jährlich zwischen dem Präsidenten des Verwaltungsrates und dem CEO sowie zwischen dem CEO und den übrigen Mitgliedern der Konzernleitung festgelegt und gewichtet. Werden alle Ziele verfehlt beträgt der Bonus null, bei deutlicher Überschreitung aller Ziele kann der Bonus maximal auf das 1.5- fache des Zielbonus steigen. Die Auszahlung erfolgt nach der Genehmigung durch die Generalversammlung. Die Bonussumme wird gemäss dem Accrual- Prinzip im Jahresabschluss des betreffenden Geschäftsjahres erfolgswirksam zurückgestellt. b2) Langfristig ausgerichtete Prämie (in Form von Aktien) Als langfristig ausgerichtete Vergütungskomponente erhalten die Mitglieder der Konzernleitung jährlich eine variable Anzahl von HUBER+SUHNER-Aktien. Die jährliche Anzahl der Zielaktien beträgt für den CEO 4000 Aktien, für die übrigen Konzernleitungsmitglieder zwischen 800 bis 2000 Aktien. Die Anzahl der jährlich effektiv zugeteilten Aktien (Anzahl Zielaktien multipliziert mit einem Faktor zwischen 0.5 bis 1.5) wird vom Verwaltungsrat festgelegt und ist abhängig vom längerfristigen Geschäftserfolg, der anhand der Faktoren «Marktumfeld», «Strategieumsetzung» und «finanzielle Situation» beurteilt wird. Die zugeteilten Aktien sind mit einer Sperrfrist von mindestens 3 Jahren versehen. Die Aktiensperrfristen werden durch einen Austritt nicht aufgehoben. Die Aktien werden im Folgejahr ebenfalls erst nach erfolgter Genehmigung durch die Generalversammlung effektiv übertragen. Der Marktwert der Aktien wird gemäss dem Accrual-Prinzip im Jahresabschluss des betreffenden Geschäftsjahres erfolgswirksam zurückgestellt. c) Vorsorge- und Versicherungsleistungen Von den an die Mitglieder der Konzernleitung zu entrichtenden Vergütungen werden die reglementarisch festgelegten Beiträge an die Sozial- und Unfallversicherungen sowie die Beiträge zur beruflichen Vorsorge von der Gesellschaft getragen. Weitere Informationen Die Arbeitsverhältnisse der Konzernleitungsmitglieder beinhalten grundsätzlich eine Kündigungsfrist von 6 Monaten, die unter besonderen Umständen durch den Arbeitgeber auf maximal 12 Monate verlängert werden kann. Wird das Arbeitsverhältnis durch Kündigung beendet, verliert der Vergütungsberechtigte den Anspruch auf Zuteilung von Aktien für das laufende Geschäftsjahr. Die übrigen Ansprüche bleiben auf einer pro rata Basis bestehen. Die Konzernleitungsmitglieder erhalten eine Spesenpauschale für effektive Kleinauslagen die daher nicht Bestandteil der Vergütungen sind gemäss dem von den zuständigen Steuerbehörden genehmigten Spesenreglement. Der Verwaltungsrat kann für Mitglieder der Konzernleitung, die nach der Genehmigung der fixen Vergütung ernannt werden, zusätzliche fixe Vergütungen genehmigen. In diesem Fall darf der Totalbetrag der genehmigten fixen Vergütungen für Konzernleitungsmitglieder um maximal 20 % pro neues Konzernleitungsmitglied erhöht werden, im Fall der Neuwahl des CEO um 40 %. Vergütungsbericht 1518 4 Festsetzungsverfahren Die Vergütung des Verwaltungsrates und seiner Ausschüsse sowie die Vergütung des CEO und der übrigen Konzernleitungsmitgliedern werden jährlich nach Abschluss des Geschäftsjahres im Februar, vorbehältlich der Genehmigung durch die Generalversammlung auf Antrag des Nominations- und Vergütungsausschusses vom Gesamtverwaltungsrat festgelegt. Für die Mitglieder des Verwaltungsrates betrifft dies die Höhe des Grundhonorars und die Funktionszulagen für die kommende Amtsdauer sowie die feste Anzahl Aktien für das laufende Amtsjahr. Für die Mitglieder der Konzernleitung betrifft dies die Höhe des Basisgehalts für die Periode vom 1. Juli bis zum 30. Juni des Folgejahres sowie die Höhe des Zielbonus und die Anzahl Zielaktien für das laufende Geschäftsjahr. Darüber hinaus wird auch die Zielerreichung des abgelaufenen Geschäftsjahres (finanzielle Konzernziele, individuelle Bereichs- und Führungsziele, Aktienzuteilungsfaktor) der Konzernleitungsmitglieder beurteilt und auf Antrag des Nominations- und Vergütungsausschusses vom Gesamtverwaltungsrat festgelegt. Bei der Festlegung der VR-Vergütungen durch den Verwaltungsrat sind alle Mitglieder anwesend, es gibt keine speziellen Ausstandsregeln. Bei der Festlegung der Vergütungen der Konzernleitungsmitglieder durch den Verwaltungsrat ist der CEO anwesend, ausser wenn seine eigene Zielerreichung beurteilt sowie seine Vergütung festgelegt wird. Die abschliessende Genehmigung der maximalen Vergütungen des Verwaltungsrates sowie der Konzernleitung erfolgt durch die Generalversammlung (erstmalig an der GV 2015), wie in der Tabelle unten dargestellt, wie folgt: Gesamtsumme der fixen Vergütungen an den Verwaltungsrat für die einjährige Amtsdauer ab der aktuellen Generalversammlung bis zum Abschluss der nächsten ordentlichen Generalversammlung (prospektiv). Aktienbasierte Vergütung des Verwaltungsrates für die an der Generalversammlung einjährige abgelaufene Amtsdauer (retrospektiv). Gesamtsumme der fixen Vergütungen an die Konzernleitung für die Periode ab dem der aktuellen Generalversammlung folgenden 1. Juli bis zum 30. Juni des nächsten Jahres (prospektiv). Gesamtsumme der variablen Vergütungen der Konzernleitung für das abgeschlossene Geschäftsjahr (retrospektiv). Vergütungsabstimmungen GV 2015 GV 2015 VR (fix) VR (Aktien) GV GV KL (fix) KL (variabel) Q1 Q2 Q3 Q4 Q1 Q2 Q3 Q4 Q1 Q2 Q3 Q Vergütungsbericht19 5 Geleistete Vergütungen an die Mitglieder des Verwaltungsrates und der Konzernleitung für das Jahr 2014 Verwaltungsratsentschädigung 2014 Die Mitglieder des Verwaltungsrates erhielten für das Berichtsjahr TCHF 460 fixe Vergütungen (Vorjahr TCHF 498). Vorbehältlich der Genehmigung durch die Generalversammlung wurde zudem eine aktienbasierte Vergütung im Wert von TCHF 597 (Vorjahr TCHF 589) zugesprochen. Diese Summe basiert auf dem Marktwert von total Aktien, aufgeteilt in Aktien zum Börsenkurs von CHF vom 9. April 2014 (für die Periode vom 1. Januar bis 9. April 2014) und Aktien zum Börsenkurs von CHF vom 30. Dezember 2014 (für die Periode vom 10. April 2014 bis 31. Dezember 2014). An ehemalige Mitglieder des Verwaltungsrates wurden keine Vergütungen geleistet. Die gesamte Vergütung des Verwaltungsrates für das Berichtsjahr betrug somit TCHF Dies entspricht einer Reduktion von 3 % gegenüber Vorjahr, was hauptsächlich auf die Abschaffung der Sitzungsgelder ab der Generalversammlung 2014 zurückzuführen ist. Es werden keine Darlehen oder Kredite an gegenwärtige oder ehemalige Mitglieder des Verwaltungsrates gewährt. Im Übrigen werden auch keine Vergütungen, Darlehen oder Kredite an nahestehenden Personen des Verwaltungsrates gewährt. Eine Übersicht der Beteiligungen der Mitglieder des Verwaltungsrates an HUBER+SUHNER AG findet sich auf Seite 48 im Finanzbericht VR Vergütungen Fixe Vergütung 1) Aktienbasierte Vergütung 2) Total Vergütung Anzahl zugeteilter Aktien in CHF D. Syz a) Präsident VR E. Walser b) Präsident / Vizepräsident VR B. Kälin c) Vizepräsident / Mitglied VR P. Altorfer d) Mitglied VR M. Bütler e) Mitglied VR A. Déteindre f) Mitglied VR C. Fässler g) Mitglied VR U. Kaufmann h) Delegierter VR / CEO G. Müller Mitglied VR R. Seiffert Mitglied VR Total ) Grundhonorar und Funktionszulagen inklusive Beiträge an Sozialversicherungen, Sitzungsgelder bis und mit GV ) Die aktienbasierte Vergütung ist zum Börsenkurs von CHF (für den Anteil der effektiven Zuteilung vom 9. April 2014) (Vorjahr CHF 46.85), sowie von CHF (Jahresendkurs 2014) (Vorjahr CHF 46.90) für den noch ausstehenden Anteil inklusive Sozialversicherungen berechnet. Die Übertragung der ausstehenden Aktien erfolgt jeweils im darauffolgenden Geschäftsjahr vorbehältlich der Genehmigung durch die Generalversammlung. a) Präsident und Vorsitzender NCC bis 9. April 2014 b) Vizepräsident und Vorsitzender AC sowie Mitglied NCC bis 9. April 2014; Präsident und Vorsitzender NCC ab 10. April 2014 c) Vizepräsident und Mitglied NCC ab 10. April 2014 d) Mitglied AC bis 9. April 2014; Vorsitzender AC ab 10. April 2014 e) Mitglied VR und Mitglied AC ab 10. April 2014 f) Mitglied VR bis 10. April 2013 g) Mitglied VR ab 11. April 2013 h) Mitglied VR ab 10. April 2014; wird die Geschäftsleitung einem Verwaltungsrat delegiert, wird er nur für seine Tätigkeit als CEO entschädigt Vergütungsbericht 1720 Konzernleitungsentschädigung 2014 Die Mitglieder der Konzernleitung erhielten für das Berichtsjahr fixe Vergütungen im Gesamtbetrag von TCHF (Vorjahr TCHF 2 853). Der Konzernleitung wurde vorbehältlich der Genehmigung durch die Generalversammlung zudem eine variable Vergütung von TCHF (Vorjahr TCHF 1 654) zugesprochen. Darin enthalten ist eine aktienbasierte Vergütung, basierend auf dem Marktwert von total Aktien (Vorjahr Aktien) zum Börsenkurs vom 30. Dezember 2014 von CHF (Vorjahr CHF 46.90). An ehemalige Mitglieder der Konzernleitung wurden keine Vergütungen geleistet. Die gesamte Vergütung der Konzernleitung für das Berichtsjahr betrug somit TCHF (Vorjahr TCHF 4 507). Dies entspricht einer Erhöhung von 17 % gegenüber Vorjahr, was hauptsächlich auf die gestiegene variable Vergütung zurückzuführen ist. KL Vergütungen Höchste Einzelentschädigung 1) Total Konzernleitung in CHF Basisgehalt 2) Beiträge an Sozialversicherungen sowie berufliche Vorsorge auf den fixen Vergütungen Total fixe Vergütungen Variable Entschädigung Aktienbasierte Vergütung 3) Beiträge an Sozialversicherungen auf den variablen Vergütungen Total variable Vergütungen Total der Vergütungen Anzahl zugeteilter Aktien ) U. Kaufmann (CEO und Delegierter des Verwaltungsrates (seit 10. April 2014)) 2) Inklusive Zulagen 3) Basierend auf dem Jahresendkurs von CHF (Vorjahr CHF 46.90). Die Übertragung der Aktien erfolgt jeweils im darauffolgenden Geschäftsjahr vorbehältlich der Genehmigung durch die Generalversammlung. Es werden keine Darlehen oder Kredite an gegenwärtige oder ehemalige Mitglieder der Konzernleitung gewährt. Im Übrigen werden auch keine Vergütungen, Darlehen oder Kredite an nahestehenden Personen der Konzernleitung gewährt. Eine Übersicht der Beteiligungen der Mitglieder der Konzernleitung an HUBER+SUHNER AG findet sich auf Seite 49 im Finanzbericht Vergütungsbericht Mehr anzeigen
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