Source: http://www.pswaedenswil.ch/de/verwaltung/elternabc/
Timestamp: 2019-03-23 13:12:49
Document Index: 32258903

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 5', '§ 3', '§ 33', '§ 51', '§ 7']

Primarschule Wädenswil Online: Eltern-ABC
Absenzen - Jokertage
Aerztlicher Untersuch
Ferien-Schülerclub
Konflikte - Orientierungshilfe
Schneesportlager, Ferienkolonie
Schulreisen und Klassenlager
Sonderpädagogische Massnahmen - Sonderschulung
Sprachauffälligkeiten bei Vorschulkindern
Umgang mit Handys und elektronischen Medienträgern
Unterrichtszeit Primarschule
Übertritt in die Oberstufe / ins Gymnasium
Die Eltern sind verantwortlich für den regelmässigen Schulbesuch ihres Kindes und haben jedes Wegbleiben vom Schulunterricht (auch fakultative Stunden) mündlich oder schriftlich zu begründen.
Alle Urlaubs- und Dispensationsgesuche sind von den Eltern frühzeitig (spätestens 14 Tage vorher) schriftlich an die Klassenlehrperson zu richten. Für den Bezug von Jokertagen muss die Lehrperson vorgängig informiert werden.
Bei Krankheit muss die Klassenlehrperson vor Beginn des Unterrichts benachrichtigt werden. Auf Verlangen muss ein Arztzeugnis vorgewiesen werden.
Vorhersehbare Termine sind möglichst in die unterrichtsfreie Zeit zu legen. Ist dies nicht möglich, muss der Klassenlehrperson eine schriftliche Entschuldigung mit der Unterschrift der Eltern oder die entsprechende ärztliche Bestätigung des Termins vorgelegt werden.
Bei Dispensationen von einzelnen Unterrichtsstunden aus gesundheitlichen Gründen haben die Eltern das entsprechende Arztzeugnis der Klassenlehrperson vorzuweisen.
Bei Dispensationen aus religiösen Gründen wird eine schriftliche Bestätigung der Eltern benötigt. Dispensationen für religiöse Festtage dienen dazu, um an den Feierlichkeiten teilzunehmen resp. diese mit der Familie zu praktizieren. Bei Missbrauch nimmt die Schulleitung mit den Eltern Kontakt auf und kann allenfalls weitere Dispensationsgesuche aus religiösen Gründen ablehnen.
Gesuche, die ohne zwingenden Grund zu spät eingereicht werden, können nicht berücksichtigt werden.
Allfällige Stützmassnahmen, welche wegen eines Urlaubs angeordnet werden müssen, gehen zu Lasten der Eltern.
Absenzen - Jokertage Nach oben
Die zwei zur Verfügung stehenden Jokertage gelten ausschliesslich für das laufende Schuljahr und können nicht auf das nächste Schuljahr übertragen werden. Sie müssen der Klassenlehrperson durch die Eltern vorgängig gemeldet werden.
Bei besonderen Schulanlässen (Schuljahreseröffnung und Schuljahresabschlussveranstaltungen, Projektwochen, Klassenlager, Abschlusstests, Besuchsmorgen und Sporttagen) können keine Jokertage bezogen werden.
Jeder Jokertag gilt als ganzer Tag, auch wenn an jenem Tag der Unterricht nur während eines Halbtages stattfindet.
Bei Ferienverlängerungen werden zuerst die Jokertage eingesetzt.
Aerztlicher Untersuch Nach oben
Beim Eintritt in den obligatorischen Kindergarten verlangt das Gesetz eine ärztliche Untersuchung. Diese Vorsorgeuntersuchung findet beim entsprechenden Kinder- oder Hausarzt gegen Ende des zweiten Kindergartenjahrs bis anfangs der 1. Klasse statt. Die Eltern erhalten zur gegebenen Zeit von der Schulverwaltung die Aufforderung, mit ihrem Arzt einen Termin zu vereinbaren.
Gemäss Volksschulverordnung sind die Kinder der Mittelstufe schulärztlich zu untersuchen. Die schulärztliche Untersuchung in der 5. Klasse dient der Früherkennung gesundheitlicher Schwierigkeiten, der Prävention und Gesundheitsförderung. Untersucht werden die Sinnesorgane (Sehkraft, Farbsinn und Gehör), Grösse und Gewicht. Die Kinder erhalten einen Gutschein, welcher zu einem Vorsorgeuntersuchung bei einer Ärztin/einem Arzt von Wädenswil (FMH Kinder- und Jugendmedizin, Hausarzt) berechtigt.
Der Stundenplan gewährleistet einen ununterbrochenen Unterricht oder eine anderweitige unentgeltliche Betreuung während des ganzen Vormittags. Das bedeutet, dass die Kinder jeden Morgen von 08.10 Uhr bis 11.50 Uhr in der Schule sind und betreut werden, falls sie keinen Unterricht haben.
Exkursionen und Projektwochen Nach oben
Exkursionen und Projektwochen sind Bestandteile des Unterrichts und unterstützen die Anliegen des Lehrplans. Sie geben Gelegenheit zur unmittelbaren Anschauung und zur direkten Begegnung mit einem Unterrichtsstoff.
Fachbereiche Nach oben
Der Stundenplan richtet sich nach den Fachbereichen des Lehrplans Volksschule (Lehrplan 21).
(Deutsch, Englisch, Französisch, je nach Klasse)
Hinzu kommen die Module „Medien und Informatik“ sowie „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“. Ergänzt werden alle Fachbereiche und Modullehrpläne durch die Einarbeitung von „Überfachlichen Kompetenzen“.
Im Fachbereich Natur, Mensch, Gesellschaft wird im Lehrplan von Perspektiven auf die Welt gesprochen. Dazu gehört Religionen, Kulturen, Ethik (RKE). In RKE entwickeln Schülerinnen und Schüler Kompetenzen für das Leben mit verschiedenen Kulturen, Religionen, Weltanschauungen und Werteeinstellungen. Es handelt sich dabei um einen Unterricht über Religionen, nicht um Unterweisung in einer Religion.
Der Schwimmunterricht findet in der 1. Klasse wöchentlich und ab der 2. Klasse vierzehntäglich statt. Er wird von Fachlehrpersonen erteilt.
Ferien-Schülerclub Nach oben
Während der Sportferien, Frühlingsferien, Herbstferien und der Auffahrtsbrücke wird jeweils ein Ferien-Schülerclub angeboten, ebenso für die Tage vor dem 24. Dezember und ab dem 3. Januar. Im Sommer ist der Schülerclub während der ersten, zweiten und letz­ten Ferienwoche geöffnet.
Öffnungszeiten des Ferien-Schülerclubs: 06.45 Uhr bis 18.00 Uhr (vor allgemeinen Feiertagen bis 16.00 Uhr).
Der Ferien-Schülerclub ist kostenpflichtig und steht allen Kindern der Primarschule offen. Informationen und Anmeldungen erhalten Sie bei der Schulverwaltung.
Freifächer Nach oben
Die Schülerinnen und Schüler können weitere Angebote wie zum Beispiel die Aufgabenhilfe, den Blockflötenunterricht oder Sportkurse besuchen. Für diese fakultativen Kurse wird ein Elternbeitrag erhoben.
Gewalt in der Schule Nach oben
Leider ist in den letzten Jahren auch bei uns die Bereitschaft der Kinder, Gewalt anzuwenden, deutlich gestiegen. Immer häufiger kommt es zu üblen Beschimpfungen vor allem sexistischer Art (verbale Gewalt), zu Bedrohungen (psychische Gewalt) und zum Zufügen von körperlichen Schmerzen (physische Gewalt).
Die Lehrerteams in den einzelnen Schulhäusern setzen sich intensiv mit dieser Problematik auseinander und suchen nach Wegen, dieser Entwicklung bereits in einem frühen Stadium entgegenzuwirken. Mit gezielten Aktionen fördern sie das friedliche Zusammenleben innerhalb der Schule, den Abbau von Vorurteilen gegenüber anderen Kulturen. Im Gespräch mit den Kindern werden klare Spielregeln erarbeitet und durchgesetzt. Die Kinder lernen, Konflikte im Dialog zu lösen – mit oder ohne Beizug von Erwachsenen.
Mit "Communio", dem Präventionsprogramm der Schulsozialarbeit Wädenswil, werden die Lehrpersonen in den Bereichen Selbst- und Sozialkompetenz wirkungsvoll unterstützt. Die Eltern können diese Bemühungen unterstützen, indem sie auch zuhause klare Richtlinien festlegen und durchsetzen, die Kinder für die Bedürfnisse der anderen sensibilisieren und ihnen Mut machen, Konflikte gewaltfrei anzugehen und nötigenfalls Hilfe bei der Lehrperson zu verlangen.
Wichtig ist eine frühzeitige Information der Klassenlehrperson, wenn ein Kind Opfer von Gewaltanwendung wird, da dies sehr oft im Versteckten geschieht und von aussen kaum oder zu spät wahrgenommen wird.
Hausaufgaben bilden eine Ergänzung zum Unterricht. Das Kind soll sich daran gewöhnen, regelmässig selbstständig zu arbeiten und dabei lernen, seine Zeit einzuteilen. Die Aufgabenstellung muss klar und ohne fremde Hilfe lösbar sein. Wenden Sie sich bei Problemen an die Lehrperson Ihres Kindes.
Der Kindergarten ist obligatorisch und dauert zwei Jahre. Im Kindergarten werden die Grundlagen gefestigt, die im Elternhaus angelegt wurden: die Freude am Kontakt und zusammensein mit anderen Kindern, die Bereitschaft und Lust zu lernen, die Zuversicht, Probleme zu lösen und die Fähigkeit zu kommunizieren.
In der Broschüre "Lernen beginnt lange vor dem Kindergarten" erhalten Sie Empfehlungen zum Übergang von der Vorschulzeit in den Kindergarten.
Kinder, die bis zum 31. Juli eines Jahres das vierte Altersjahr vollenden, werden auf Beginn des nächsten Schuljahres schulpflichtig und treten in den Kindergarten ein. Die Schulpflicht dauert elf Jahre, längstens jedoch bis zum Abschluss der Volksschule (VSG § 3, Absatz 2). Die Kindergartenstufe dauert zwei Jahre. Der Übertritt in die Primarstufe kann ausnahmsweise nach einem oder drei Jahren erfolgen, wenn die intellektuelle und persönliche Entwicklung des Kindes dies erlaubt oder erfordert (VSG § 5).
Sofern der Entwicklungsstand eines Kindes es als angezeigt erscheinen lässt, kann die Schulpflege:
die Rückstellung um ein Jahr anordnen, wenn den zu erwartenden Schwierigkeiten nicht mit sonderpädagogischen Massnahmen begegnet werden kann (VSV § 3).
Entsprechende Gesuche sind bis jeweils spätestens Ende Februar der Schulverwaltung einzureichen.
In der Regel werden die Kinder einem nahe gelegenen Kindergarten zugeteilt. Besondere Zuteilungswünsche können begründet bis zum 31. März bei der Schulverwaltung eingereicht werden. Die Zuteilung in den Kindergarten erfolgt jeweils Mitte Juni. Die Eltern werden darüber schriftlich informiert.
Im ersten Kindergartenjahr gehen die Kinder jeden Vormittag von 08.30 bis 11.50 Uhr in den Kindergarten, im zweiten Kindergartenjahr zusätzlich an den Dienstag- und Donnerstagnachmittagen, jeweils von 13.35 bis 15.05 Uhr.
In allen Kindergärten wird Kindern, die Deutsch als Zweitsprache lernen, Deutschunterricht (DaZ) angeboten. Falls der Anteil an fremdsprachigen Kindern besonders hoch ist, wird diese Klasse intensiv unterstützt.
Erstklässlerinnen und Erstklässler sollen auf möglichst sicheren Wegen ins Schulhaus gelangen. Wenn möglich wird mit ihnen ein «Gspänli» aus der Kindergartenzeit in die gleiche Klasse eingeteilt. Werden in einem Schulhaus Klassen parallel geführt, ist die Schulleitung für die Zuteilung verantwortlich. Dabei richtet sie sich nach vorgegebenen Kriterien, z. B. der gleichmässigen Verteilung der Geschlechter. Vernünftige Klassengrössen erfordern gelegentlich Kompromisse.
Begründete Zuteilungswünsche sind schriftlich bis zum 31. März an die Schulverwaltung zu richten.
KLEINgruppenschule Nach oben
Die Primarschule Wädenswil führt mit der KLEINgruppenschule eine Sonderschule. Sie richtet sich an normal begabte Kinder, die aufgrund schwerer Beziehungs- und Verhaltensstörungen und/oder ausgeprägter Teilleistungsschwächen und Wahrnehmungs- und Konzentrationsstörungen eine intensive psychische, soziale und schulische Betreuung benötigen. In drei Gruppen für Unter- und Mittelstufenschülerinnen und -schüler werden höchstens je sechs Kinder aufgenommen. Die Gruppen werden von heilpädagogisch geschulten Lehrpersonen, sozialpädagogischen Mitarbeitenden und einer schulpsychologischen Begleitung während der Unterrichtszeiten und über Mittag betreut.
Die KLEINgruppenschule hat einen stark integrativen Auftrag und fördert die Kinder bei möglichst alltagsorientierten Aufgaben sowie im schulischen Bereich entsprechend ihren jeweiligen Möglichkeiten. Sie setzt sich zum Ziel, die psychosoziale Gesundung der ihr anvertrauten Kinder zu fördern und ihnen den schulischen Erfolg zu ermöglichen. Im Übrigen orientiert sie sich am Lehrplan Volksschule. Die Zuweisung erfolgt durch den Schulpsychologischen Dienst des Bezirks Horgen oder durch den Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienst des Kantons Zürich.
Nähere Auskünfte erteilen die Schulverwaltung oder die Schulleitung der KLEINgruppenschule Wädenswil.
Konflikte - Orientierungshilfe Nach oben
Schule halten kann nie vollkommen gelingen, beinhaltet auch Zwickmühlen und Widersprüche, lässt zwangsläufig Konflikte entstehen. Die Primarschule Wädenswil lässt sich bei der Bearbeitung von Konflikten von verschiedenen Grundsätzen leiten.
In der Broschüre finden Sie diese Grundsätze und weitere Informationen.
Dokument: Krisenpraevention_und_-intervention_01.08.2018.pdf (pdf, 352.8 kB)
Lernsoftware Nach oben
Hier finden Sie verschiedene Links zu Lernsoftware-Angeboten, auf welche online zugegriffen werden kann:
Ein eigenes kleines Buch schreiben: http://www.minibooks.ch/
Im Internet eine Geschichte schreiben: http://www.mymoment.ch/
Erlernen des Zehnfingersystems: http://www.tipp10.com/de/
Online-Übungen zum Mathelehrmittel: http://www.lehrmittelverlag-zuerich.ch/LehrmittelSites/MathematikPrimarstufe/Mathematik1/Fertigkeitenerwerben/tabid/702/language/de-CH/Default.aspx
Gehörschulung: http://www.domiso.ch.vu/
Wörter lernen (Französisch, Englisch und Spanisch): http://www.internet-voci.ch/
Buchstaben lernen mit dem Buchstabenschloss: http://www.lilibu.ch/bst/index.php
Wissenswertes ums Internet: http://www.internet-abc.de/kinder/
Pflanzen und Tiere kennenlernen: http://www.biofotoquiz.ch/biofotoquiz/index.php
Rechentrainer für die 3. bis 5. Klasse: http://www.rechenheft.com/
Spiele um Buchstaben und Zahlen: http://www.legakids.net/
Rätsel und Spiele: http://www.kids4quiz.de/
Diese Angebote sind kostenpflichtig:
Leselernprogramm Antolin: http://www.antolin.de/
Verschiedene Lernsoftware von Profax: http://plc.profax.ch/
Rechnen mit Zahlenzorro: http://www.zahlenzorro.de/
Mathematik und Sprachen lernen: http://www.schultraining.ch/
Die Musikschule Wädenswil–Richterswil bietet Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen Musikunterricht in allen Stilrichtungen wie Klassik, Jazz, Rock und Pop an.
Nähere Auskünfte und Anmeldung: Musikschule Wädenswil–Richterswil, Schönenbergstrasse 4a, 8820 Wädenswil, Telefon 044 780 42 58 oder sekretariat@mswr.ch.
Kontakt: Musikschule Wädenswil-Richterswil
Auf der Kindergartenstufe erfolgt keine Promotion. Der Übertritt in die Primarstufe nach zwei Jahren erfolgt stillschweigend. Für den Übertritt in die Primarstufe nach einem Jahr oder den Entscheid, dass eine Schülerin oder ein Schüler ein drittes Jahr im Kindergarten bleibt, gelten die §§ 33 und 34 der Volksschulverordnung. Lernkontrollen werden nicht durchgeführt.
Vermag eine Schülerin oder ein Schüler dem Unterricht nicht zu folgen, kann sie oder er auf der Primarstufe die Klasse wiederholen, wenn die Wiederholung eine anhaltende Besserung der Situation erwarten lässt. Die gleiche Klasse kann höchstens einmal wiederholt werden. Die 6. Klasse der Primarstufe kann nur wiederholt werden, wenn aussergewöhnliche Umstände vorliegen und diesen nicht durch die Wahl der Abteilung und der Anforderungsstufe Rechnung getragen werden kann. Steht nicht fest, ob eine Schülerin oder ein Schüler dem Unterricht zu folgen vermag oder ob den Schwierigkeiten mit sonderpädagogischen Massnahmen begegnet werden kann, kann die Schülerin oder der Schüler an der Primarstufe provisorisch promoviert werden, unter Ansetzung einer angemessenen Bewährungszeit.
Ist auf Grund der Leistung und des Entwicklungsstandes eines Kindes zu erwarten, dass es dem entsprechenden Unterricht wird folgen können, besteht die Möglichkeit, eine Klasse zu überspringen.
Schneesportlager, Ferienkolonie Nach oben
Während der Sportferien führt die Primarschule Wädenswil verschiedene Schneesportlager für Schülerinnen und Schüler der Mittelstufe durch. Während der Herbstferien haben die Mittelstufenkinder die Möglichkeit, an der Ferienkolonie, welche in Zusammenarbeit mit dem Pestalozziverein Wädenswil durchgeführt wird, teilzunehmen. Für beide Lager wird ein reduzierter Elternbeitrag verlangt. Anmeldeformulare werden jeweils durch die Klassenlehrpersonen abgegeben.
Der Schulpsychologische Dienst des Bezirks Horgen berät Schulkinder, Eltern und Lehrpersonen bei schulischen Problemen und klärt bei Bedarf die Ursachen und mögliche Massnahmen ab. Die Beratung und Untersuchung eines Kindes kann vor allem in folgenden Situationen sinnvoll sein:
Früherfassung von Behinderungen
Allgemeine Lern- oder Leistungsschwäche
Arbeits- und Motivationsstörungen
Zuweisung in besondere Klassen und Sonderschulen
Vermittlung von Fördermassnahmen
Die schriftliche Anmeldung erfolgt durch die Kindergarten- bzw. Lehrperson in der Regel im Einverständnis mit den Eltern. Für ein Orientierungsgespräch oder eine Beratung können sich die Eltern auch direkt an den Schulpsychologischen Dienst wenden: Alte Landstr. 26, 8810 Horgen, Tel. 044 727 77 44.
Kontakt: Schulpsychologischer Dienst
Schulreisen und Klassenlager Nach oben
In jedem Schuljahr findet eine eintägige Schulreise statt. Auf der Mittelstufe kann an deren Stelle zweimal ein Klassenlager durchgeführt werden, das in der Regel eine Woche dauert. Die Reise- und Unterkunftskosten werden von der Schule getragen. Für die Klassenlager wird von den Eltern ein Beitrag an die Verpflegungskosten erhoben.
Die Schulsozialarbeit setzt sich zum Ziel, Schülerinnen und Schüler im Prozess des Erwachsenwerdens zu begleiten, sie bei einer für sie befriedigenden Lebensbewältigung zu unterstützen und ihre Kompetenzen zur Lösung von persönlichen und sozialen Problemen zu fördern. Alle Schülerinnen und Schüler sowie die Eltern können sich jederzeit direkt bei der Schulsozialarbeiterin/beim Schulsozialarbeiter der entsprechenden Schuleinheit melden.
Der jährliche Schulzahnuntersuch ist obligatorisch. Gemäss § 51 des Gesundheitsgesetzes des Kantons Zürich sowie § 7 der Verordnung über die Schul- und Volksschulzahnpflege sorgen die Gemeinden für die regelmässige zahnärztliche Untersuchung der Kinder im Volksschulalter. Die Zähne der Schüler sind mindestens einmal im Jahr durch einen Zahnarzt zu untersuchen.
Die Schulzahnuntersuchung ist mit einem Gutschein organisiert, der den Eltern durch die Schule jährlich jeweils anfangs Schuljahr zugestellt wird.
Der jährliche Untersuch kann bei einem beliebigen Zahnarzt durchgeführt werden.
Regelmässig werden die Schulklassen von den Schulzahnpflegehelferinnen besucht, welche die Kinder im Zähneputzen anweisen.
Schülerclub Nach oben
Das modular aufgebaute Modell des Schülerclubs besteht aus verschiedenen Betreuungsangeboten, die in den bestehenden Schulablauf integriert und unterrichtsergänzend gestaltet sind. Das Angebot kann modular genutzt werden. Dies ermöglicht den Eltern resp. Besorgern, ein für sie zu­geschnittenes familienergänzendes Tagesschulangebot in Anspruch zu nehmen. Sie wählen diejenigen Module, die ihren Bedürfnissen entsprechen. Folgende Module werden angeboten:
Blockzeitenbetreuung (Mo/Di/Do/Fr)
08.10 Uhr bis 09.05 Uhr
(Die Blockzeitenbetreuung ist kostenlos)
Morgentisch mit Frühstück 06.45 Uhr bis 08.10 Uhr
Mittagstisch 11.50 Uhr bis 13.30 Uhr resp. 14.15 Uhr
Mittagstisch mit Nachmittagsclub 11.50 Uhr bis 18.00 Uhr
Mittagstisch und Nachmittagsclub nach Schulschluss
11.50 Uhr bis 13.30 Uhr resp. 14.15 Uhr
und 15.05 Uhr bis 18.00 Uhr
Die Module A bis D sind kostenpflichtig.
Das Reglement "Schülertransport" regelt die Bewilligung für Transporte mit dem Schulbus oder Transportunternehmen, den Pedibus zur Betreuung sowie die Abgabe von Verkehrsabonnementen und Entschädigungen. Es gilt für alle Schülerinnen und Schüler mit Wohnsitz in Wädenswil, Au, Schönenberg und Hütten, welche den öffentlichen Kindergarten und die Primarschule besuchen.
Dokument: Reglement_Schuelertransport.pdf (pdf, 213.6 kB)
Sonderpädagogische Massnahmen sind
Die integrative Förderung sowie die Begabtenförderung sind die Unterstützung der Schülerinnen und Schüler durch Lehrpersonen der Schulischen Heilpädagogik oder durch Fachlehrpersonen der Begabtenförderung.
Logopädie, Psychomotorik, Psychotherapie und audiopädagogische Angebote sind individuelle Unterstützungsangebote von Schülerinnen und Schülern mit spezifischen pädagogischen Bedürfnissen durch ausgebildete Therapeutinnen oder Therapeuten. Diese führen auch Beobachtungsbesuche und bei Bedarf Förderlektionen in den Klassen durch.
Deutsch als Zweitsprache ist der Deutschunterricht für Fremdsprachige. Er dient dem Erwerb und der Förderung der deutschen Sprache.
Besondere Klassen sind ausserhalb der Regelklassen geführte Lerngruppen (Kleinklasse für Schülerinnen und Schüler mit besonders hohem Förderbedarf).
Unter Sonderschulung wird die Bildung von Kindern, die in Regel- oder Kleinklassen nicht angemessen gefördert werden können, verstanden.
Detaillierte Angaben zu den sonderpädagogischen Angeboten finden Sie auf den Seiten des Volksschulamtes.
Sonderpädagogische Massnahmen - Sonderschulung Nach oben
Kinder mit Beinträchtigungen erhalten eine ihnen angepasste schulische und lebenspraktische Förderung.
Bei der integrierten Sonderschulung werden Kinder mit besonders hohem pädagogischem Förderbedarf in Regelklassen integriert und unterstützt. Diese Unterstützung wird durch eine Lehrperson der Schulischen Heilpädagogik gewährleistet. Die Integration von zwei bis drei Kindern in einer Klasse wird der Einzelintegration vorgezogen.
Bei allen Formen von Sonderschulungen ist eine Empfehlung des Schulpsychologischen Dienstes Voraussetzung.
Dokument: Flyer_SPDHorgen.pdf (pdf, 489.3 kB)
Sprachauffälligkeiten bei Vorschulkindern Nach oben
Wenn Ihr Kind von Aussenstehenden schlecht oder gar nicht verstanden wird.
Wenn Ihr Kind mit seinen Kameraden Verständigungsprobleme hat.
Wenn Ihr Kind wütend oder entmutigt ist, weil seine Mitteilungen nicht verstanden werden.
Wenn Ihr Kind mit Gesten "spricht", oder seine Zuhörer zum Gegenstand oder zum Geschehen hinführt.
Wenn Ihr Kind seine Störung selber wahrnimmt.
Wenden Sie sich in diesen Fällen an Ihren Kinderarzt/Hausarzt oder einen anderen Arzt Ihrer Wahl. Er wird Ihr Kind bei der zuständigen Abklärungsstelle am Kinderspital in Zürich anmelden.
Mit dem Eintritt in den Kindergarten ist die Primarschule für Massnahmen bei Sprachstörungen zuständig.
Umgang mit Handys und elektronischen Medienträgern Nach oben
Handys und andere elektronische Medienträger bleiben zwischen
7.00 Uhr und 18.00 Uhr auf dem ganzen Schulareal ausgeschaltet und verstaut.
Die PSW und die OSW sind Orte des Lernens und der Begegnung. Die direkte Kommunikation ist uns wichtig. Die Pausen sind dafür da, sich mit Kolleginnen und Kollegen zu unterhalten und sich zu bewegen.
In besonderen Situationen kann die Benützung der elektronischen Geräte durch die verantwortliche Lehrperson ausdrücklich erlaubt werden.
Bei Regelverstössen werden die Geräte bis zum Schulschluss eingezogen. Im Wiederholungsfall müssen die Eltern das Gerät abholen.
Erhält die Schule Kenntnis davon, dass auf Handys oder anderen Medienträgern pornografische, gewalttätige oder andere illegale Inhalte genutzt werden, wird das Gerät eingezogen und der Polizei übergeben.
Unterrichtszeit Primarschule Nach oben
Die wöchentliche Unterrichtszeit beträgt
1. Klasse: 25 Lektionen
2. Klasse: 25 Lektionen
3. Klasse: 27 Lektionen
4. Klasse: 27 Lektionen
5. Klasse: 30 Lektionen
6. Klasse: 30 Lektionen
Übertritt in die Oberstufe / ins Gymnasium Nach oben
Entscheide betreffend des Übertritts an die Sekundarstufe werden anlässlich eines Gespräches vorbereitet, an dem wenigstens die Klassenlehrperson und ein Elternteil teilnehmen. Sind sich die Klassenlehrperson und die Eltern nicht einig, findet ein weiteres Gespräch statt, an dem auch eine Vertretung der Sekundarstufe teilnimmt. Kann auch so keine Einigung erzielt werden, überweist die Schulleitung die Akten der für die Sekundarstufe zuständigen Schulpflege zur Entscheidung. Die Zuteilung zu einer der Abteilungen erfolgt auf Grund einer Gesamtbeurteilung. Werden Anforderungsstufen geführt, erfolgt die Zuteilung zu einer der Anforderungsstufen nur auf Grund einer Leistungsbeurteilung im betreffenden Fach.
Für den Eintritt ins Gymnasium muss eine Aufnahmeprüfung absolviert werden.
In den Schuleinheiten werden zur Prüfungsvorbereitung für das Gymnasium zwischen den Herbst- und Sportferien Kurse angeboten.
Zweimal jährlich werden ab der 2. Klasse Zeugnisse ausgestellt. Dabei werden die Leistungen des Kindes in Noten ausgedrückt.
Auf der Kindergartenstufe werden stattdessen die Eltern einmal und in der 1. Klasse zweimal im Schuljahr im Rahmen eines Gesprächs über die Leistungen und das Verhalten des Kindes informiert.