Source: https://wirtschaftsrecht-news.de/page/31/
Timestamp: 2017-06-28 14:10:05
Document Index: 146100151

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

aktuelles Wirtschaftsrecht – Seite 31 – ein Projekt der HWR-Berlin
aktuelles Wirtschaftsrecht Haftbarkeit von Google für persönlichkeitsrechtsverletzende „Autocomplete“- VorschlägeT.Jazvic20. Juni 2013Categories: DatenschutzrechtTags: Allgemeines Persönlichkeitsrecht, Autocomplete, Google, Haftung, Internetnutzer, Kenntnis, Suchergänzungsvorschläge, SuchmaschineComments: 1
Jeder kennt es und nutzt es. Wir googeln unsere Freunde, unsere Professoren, unsere Vor­gesetzten, die Unternehmen bei denen wir arbeiten oder arbeiten möchten, wir googeln ein­fach Jeden und Alles. Schon beim Tippen des Suchbegriffes im Eingabefeld zeigt uns Google automatisch Suchergänzungsvorschläge an (durch die sog. Autocomplete-Funktion). Was aber, wenn sich Nutzer durch diese Suchergänzungsvorschläge in ihrem Persönlich­keitsrecht verletzt fühlen? Laut dem BGH-Urteil vom 14.05.2013 kann die Autocomplete-Funktion das allgemeine Persönlichkeitsrecht verletzen BGH-Urteil vom 14.05.2013 (Az: VI ZR 269/12). Mehr lesen …
Neues Urteil zur Gesamtbeurteilung von ArbeitszeugnissenJ.Preston19. Juni 2013Categories: Arbeitsrecht, BerufsperspektivenTags: Arbeitgeber, Arbeitnehmer, Arbeitsbescheinigung, Arbeitsrecht, Arbeitszeugnis, Bundesarbeitsgericht, Geheimcode, Qualifikation, SchlüsselwörterComments: 2
Arbeitszeugnisse sind in der heutigen Berufswelt nicht mehr wegzudenken. Sie sind ein wichtiges Werkzeug, um sich als geeigneten Arbeitnehmer bei einem potenziellen Arbeitgeber vorzustellen. Und wichtig ist: Wie schaut die Gesamtbeurteilung überhaupt aus? Ob sich ein Arbeitszeugnis noch im guten Durchschnitt befindet oder nicht, kann schon allein von den Wörtern „stets“, „vollen“ und „vollsten“ abhängig sein. Denn diese machen den kleinen Unterschied aus, ob ein Arbeitnehmer mit seinem ausgehändigten Arbeitszeugnis die Benotung „sehr gut“ bis „gut“ hat oder man sich bereits im negativ betrachteten „befriedigend oder schlechter“ befindet. Und somit lässt ein eventuell schlechtes Arbeitszeugnis die Qualifikationen und Arbeitsleistungen des Arbeitnehmers für zukünftige Arbeitgeber häufig zu unrecht schlecht aussehen. Eine Berliner Angestellte war unzufrieden mit der Benotung ihres Arbeitszeugnisses. Sie wollte ihre Gesamtbeurteilung von „befriedigend“ auf „gut“ korrigieren lassen und ihr wurde dafür kürzlich vom Berliner Arbeitsgericht Recht zugesprochen – ein Urteil was Experten überrascht. Zum Urteil
Das fehlerhaft gewählte Mitglied – Aufsichtsrat beschlussunfähig?S.Klein16. Juni 2013Categories: GesellschaftsrechtTags: AG, Aktionär, Anfechtungsklage, Aufsichtsratsmitglieder, Beschlussfähigkeit, BGH, GesellschaftsrechtComments: 0Die Entscheidung des BGH vom 19.02.2013 – II ZR 56/12 hat für ein Aufsichtsratsmitglied, dessen Wahl für nichtig erklärt wurde, eine einscheidende Bedeutung. Der Sachverhalt ist denkbar einfach, doch seine Auswirkungen sind weitreichend und führen zu einem Umdenken in weiten Teilen der Literatur und Rechtsprechung. Die Kernaussage der BGH Entscheidung ist, dass ein Aufsichtsratsmitglied, dessen Wahl nichtig ist oder für nichtig erklärt wird, für die Stimmabgabe und Beschlussfassung wie ein Nichtmitglied zu behandeln ist (Tz. 20). Diese Auswirkungen war bis dato in der Literatur höchst umstritten (vgl. Tz. 18) und sind nunmehr durch das BGH Urteil endgültig entschieden worden.
Pharming-Angriffe beim Online-Banking und deren RechtslageT.Lacherbauer14. Juni 2013Categories: ZivilrechtTags: Anspruch, BGH, gefälschte Überweisung, Haftung, Internetrecht, Online-Banking, Pharming, Trojaner, WirtschaftsrechtComments: 2Die Angriffe auf sensible Informationen wie Online-Banking-Daten nehmen immer weitere Ausmaße an. Zwar sind die Banken bemüht, technische Sicherheitsmaßnahmen zu erhöhen, jedoch machen sich Kriminelle vor allem zu Nutze, dass ein Kontakt zwischen Bank und Kunde meist nur noch mittels Fernkommunikationsmittel stattfindet. Vor allem die Methoden des sog. „Pharming“ haben sich in der letzten Zeit konsequent weiterentwickelt, so dass auch die Rechtslage neu bewertet werden muss.
Chancengleichheit unter Bewerbern auf einen ArbeitsplatzP.Broddack13. Juni 2013Categories: ArbeitsrechtTags: AGG, anonymisierte Bewerbung, Arbeitsrecht, Benachteiligung, Chancengleichheit, DiskriminierungComments: 2„Erfolgreiches Unternehmen sucht europäisch-aussehende Empfangsdame zwischen 18-29 für ein junges, dynamisches und kreatives Team“. Nach Lesen dieser Stellenanzeige ist es nicht verwunderlich, dass Peter, 50 Jahre alt, eine Absage auf seine Bewerbung erhielt. Doch ist es wirklich zulässig in einer Stellenausschreibung so genau eine Personengruppe anzusprechen? Die Einführung des AGG, welches neben Arbeitnehmern auch Bewerber schützt, brachte die Antwort. Welche Möglichkeiten es für Arbeitgeber gibt eine detaillierte Stellenausschreibung schalten zu können ohne gegen das AGG zu verstoßen, welche Möglichkeiten das anonymisierte Bewerbungsverfahren im Hinblick auf andere europäische Länder aufweist und welche Maßnahmen für die Zukunft gelten könnten, sollen im Folgenden deutlich werden.