Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F21-05-2004-2A-58-2004
Timestamp: 2016-10-27 06:51:58
Document Index: 334636246

Matched Legal Cases: ['Art. 29', 'Art. 30', 'Art. 17', 'Art. 19', 'Art. 9', 'Art. 11', 'Art. 5', 'Art. 29', 'Art. 33', 'Art. 10', 'Art. 3', 'Art. 17', 'Art. 17', 'Art. 19', 'Art. 5', 'Art. 7', 'Art. 2', 'Art. 49', 'Art. 49', 'Art. 49', 'Art. 49', 'Art. 49', 'Art. 49', 'Art. 49', 'BGE', 'Art. 49', 'Art. 24', 'Art. 40', 'BGE', 'Art. 71', 'Art. 71', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 108', 'BGE', 'BGE', 'Art. 49', 'Art. 49', 'BGE', 'Art. 52', 'Art. 7', 'Art. 52', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 5', 'Art. 8', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 191', 'Art. 156', 'Art. 156']

2A.58/2004 (21.05.2004)
2A.58/2004
2A.78-80/2004 /leb
Bundesrichter M�ller, Z�nd,
Kanton Aargau, Beschwerdef�hrer, handelnd durch das Baudepartement des Kantons Aargau, Rechtsabteilung, Entfelderstrasse 22, 5001 Aarau,
Energiedienst Holding AG (vormals Aktiengesellschaft Kraftwerk Laufenburg), Baslerstrasse 44, 5080 Laufenburg,
Rheinkraftwerk S�ckingen AG, Postfach 29,
4332 Stein AG,
alle drei vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Andreas H�chli,
Rheinkraftwerk Albbruck-Dogern AG,
Rempartstrasse 12-16, DE-79098 Freiburg i.Br.,
Schweizerischer Bundesrat, 3003 Bern, vertreten
durch das Bundesamt f�r Wasser und Geologie,
L�ndtestrasse 20, Postfach, 2501 Biel/Bienne,
Rekurskommission des Eidgen�ssischen Departementes f�r Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation, Schwarztorstrasse 59, Postfach 336, 3000 Bern 14,
2A.78/2004
Dr. Michael Merker,
Kanton Aargau, Beschwerdegegner, handelnd durch das Baudepartement des Kantons Aargau, Rechtsabteilung, Entfelderstrasse 22, 5001 Aarau,
2A.79/2004
2A.80/2004
beide vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Andreas H�chli,
Wasserzinserh�hung, Aufteilung der Kosten,
2A.78/2004, 2A.79/2004, 2A.80/2004
Wasserzinserh�hung,
Verwaltungsgerichtsbeschwerden gegen die Entscheide der Rekurskommission des Eidgen�ssischen Departementes f�r Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation vom 23. Dezember 2003.
Die Energiedienst Holding AG (vormals Aktiengesellschaft Kraftwerk Laufenburg), die Rheinkraftwerk Albbruck-Dogern AG, die Rheinkraftwerk S�ckingen AG und die Kraftwerk Reckingen AG betreiben Wasserkraftwerke am Hochrhein, auf der Grundlage von vom Bundesrat wie folgt erteilten Konzessionen:
A.a Der Aktiengesellschaft Kraftwerk Laufenburg (heute Energiedienst Holding AG) erteilte der Schweizerische Bundesrat am 12. August 1986 das Recht, die Wasserkraft des Rheins bei Laufenburg zu nutzen. Die Konzessionsurkunde sieht vor, dass die vom Kraftwerksunternehmen nutzbar gemachte Wasserkraft und die daraus gewonnene elektrische Energie je zur H�lfte auf die Schweiz und das Land Baden-W�rttemberg entfallen (Art. 29 Abs. 1 der Konzession). Das Kraftwerksunternehmen hat dem Kanton Aargau die einmalige Verleihungsgeb�hr und den j�hrlichen Wasserzins nach der jeweiligen eidgen�ssischen und kantonalen Gesetzgebung zu entrichten (Art. 30 der Konzession).
A.b Die Rheinkraftwerk Albbruck-Dogern AG (RADAG) erhielt am 11. Juni 1926 vom Schweizerischen Bundesrat das Recht verliehen, bei Dogern eine Wasserkraftanlage zu errichten. Art. 17 Abs. 1 der Verleihungsurkunde sieht vor, dass die von der Konzession�rin nutzbar gemachte Wasserkraft des Rheins und der Aare derart verteilt wird, dass 54% auf das schweizerische und 46% auf das badische Staatsgebiet entfallen. Die Konzession wurde in den folgenden Jahren mehrmals erweitert. Gem�ss Art. 19 der Verleihungsurkunde vom 11. Juni 1926 hat die RADAG dem Kanton Aargau einen j�hrlichen Wasserzins nach der jeweiligen schweizerischen Gesetzgebung zu entrichten. Soweit die Zusatzverleihungen Bestimmungen �ber die H�he des Wasserzinses enthalten, verweisen sie auf die jeweils geltenden gesetzlichen Bestimmungen (Art. 9 Abs. 1 der Zusatzverleihung vom 30. Oktober 1953) bzw. auf die jeweilige eidgen�ssische und kantonale Gesetzgebung (Art. 11 der Zusatzverleihung vom 4. November 1960; Art. 5 der Zusatzverleihung vom 5. Juli 1978). Art. 29 der neuen Konzession vom 27. Mai 2003 erm�chtigt den Kanton Aargau, den Wasserzins nach der jeweiligen eidgen�ssischen und kantonalen Gesetzgebung festzulegen und die Abgaben zu erheben.
A.c Am 25. August 1959 erteilte der Schweizerische Bundesrat der Nordostschweizerischen Kraftwerke AG, dem Aargauischen Elektrizit�tswerk in Aarau und der Badenwerk AG in Karlsruhe das Recht, eine Wasserkraftanlage am Rhein bei S�ckingen zu errichten und zu betreiben. Art. 33 der Konzession sieht vor, dass die noch zu gr�ndende Aktiengesellschaft f�r den Bau und Betrieb des Kraftwerks dem Kanton Aargau die einmalige Verleihungsgeb�hr und den j�hrlichen Wasserzins nach der jeweiligen eidgen�ssischen und kantonalen Gesetzgebung zu entrichten hat. In den folgenden Jahren wurde die Konzession mehrmals erweitert. Laut den in den Zusatzverleihungen enthaltenen Bestimmungen �ber die H�he des Wasserzinses hat die Rheinkraftwerk S�ckingen AG f�r die zus�tzliche Wasserkraftnutzung die einmalige Verleihungsgeb�hr und den j�hrlichen Wasserzins nach der jeweiligen eidgen�ssischen und kantonalen Gesetzgebung zu entrichten, auch wenn die zus�tzliche Wasserkraft nicht ausgenutzt wird (Art. 10 der Zusatzverleihung vom 6. M�rz 1972; Art. 3 der Zusatzverleihung vom 15. August 1979).
A.d Am 16. M�rz 1926 erteilte der Bundesrat zwei bestehenden Unternehmen zuhanden einer noch zu gr�ndenden Aktiengesellschaft die Konzession zur Errichtung einer Wasserkraftanlage am Rhein bei Rekingen. Gem�ss Art. 17 Abs. 1 der Verleihungsurkunde wurde die nutzbar gemachte Wasserkraft derart verteilt, dass je die H�lfte auf das schweizerische und auf das badische Staatsgebiet entf�llt. Der Anteil des Kantons Z�rich an der schweizerischen H�lfte betrug 37,5%, derjenige des Kantons Aargau 62,5% (Art. 17 Abs. 23 der Verleihungsurkunde). F�r die �berlassung der Wassernutzungsrechte hat die Konzession�rin den Kantonen Z�rich und Aargau eine einmalige Geb�hr und einen j�hrlichen Wasserzins nach der jeweiligen schweizerischen Gesetzgebung zu leisten. Die H�he des Wasserzinses vermindert sich um den Betrag einer Sondersteuer auf Wasserkr�fte oder daraus erzeugter Energie (Art. 19 der Verleihungsurkunde).
In der Folge erliess der Bundesrat am 28. April 1938 und am 9. Oktober 1956 zugunsten der inzwischen gegr�ndeten Kraftwerk Reckingen AG zwei Zusatzverleihungen, worin die verliehene Wassermenge schrittweise von 425 m3/sec auf 560 m3/sec erh�ht wurde. Die zweite Zusatzverleihung vom 9. Oktober 1956 enthielt ebenfalls eine Neuaufteilung der auf das schweizerische Staatsgebiet entfallenden Wasserkraft unter den Kantonen. Neu betr�gt der Anteil des Kantons Z�rich 34,4% und derjenige des Kantons Aargau 65,6% (Art. 5 der Zusatzverleihung vom 9. Oktober 1956). F�r den schweizerischen Anteil an der gewonnenen Mehrleistung hat das Kraftwerkunternehmen den Kantonen Z�rich und Aargau die einmalige Verleihungsgeb�hr und den j�hrlichen Wasserzins nach den kantonalen Vorschriften zu entrichten (Art. 7 der Zusatzverleihung vom 9. Oktober 1956). Die Konzession l�uft noch bis zum 10. Oktober 2020 (Art. 2 der Zusatzverleihung vom 9. Oktober 1956).
B.a Mit der am 1. Mai 1997 in Kraft getretenen �nderung des Bundesgesetzes vom 22. Dezember 1916 �ber die Nutzbarmachung der Wasserkr�fte (Wasserrechtsgesetz, WRG; SR 721.80) wurde der bundesrechtliche H�chstansatz f�r den Wasserzins von Fr. 54.-- auf Fr. 80.-- pro Kilowatt Bruttoleistung (BkW) erh�ht (Art. 49 Abs. 1 WRG). Gem�ss derselben Bestimmung sorgt der Bund im internationalen Verh�ltnis bei jeder �nderung des Wasserzinsmaximums f�r die notwendige Abstimmung (Art. 49 Abs. 1 Satz 3 WRG). Der Regierungsrat des Kantons Aargau ist nach kantonalem Recht verpflichtet, den Wasserzins jeweils durch Verordnung dem bundesrechtlich zul�ssigen H�chstsatz anzupassen. Die entsprechende Verordnungs�nderung trat am 15. Mai 1997 in Kraft.
B.b Gest�tzt hierauf verlangte das Baudepartement des Kantons Aargau von den vier Wasserkraftwerken die erh�hten Wasserzinse und erliess entsprechende Verf�gungen, n�mlich am 19. Februar 1998 betreffend das Kraftwerk Reckingen, am 27. M�rz 1998 betreffend das Kraftwerk Laufenburg und das Kraftwerk S�ckingen und am 30. M�rz 1998 betreffend das Kraftwerk Albbruck-Dogern. Beschwerden an den Regierungsrat des Kantons Aargau blieben erfolglos. Das Verwaltungsgericht des Kantons Aargau, an welches die vier Wasserkraftwerke gelangten, sistierte das Verfahren mit Blick auf das beim Bundesgericht h�ngige Beschwerdeverfahren �ber eine Zust�ndigkeitsfrage betreffend den vom Kanton Z�rich von der Kraftwerk Reckingen AG erhobenen Wasserzins.
B.c Am 4. Dezember 2000 erging ein Urteil in diesem Verfahren (nachfolgend Entscheid Reckingen I). Darin erwog das Bundesgericht, die Festsetzung des Wasserzinses sowie allf�lliger anderer Entsch�digungen f�r die Nutzung der Wasserkraft bei Grenzgew�ssern sei Sache des Bundes. Dies bedeute aber nicht, dass dadurch den Kantonen das Recht entzogen werde, die zu ihren Gunsten ausbedungenen Leistungen selbst�ndig gegen�ber dem Konzession�r bzw. der Konzession�rin geltend zu machen. Gest�tzt auf den Wortlauf der Konzessionsurkunde in Verbindung mit dem kantonalen und eidgen�ssischen Recht sei der zu leistende Betrag hinreichend bestimmbar, weshalb der Kanton Z�rich den Wasserzins nicht festgesetzt, sondern nur bezogen habe. F�r die Beantwortung der Frage, welche Tragweite im Zusammenhang mit der Erh�hung des Wasserzinsmaximums das in Art. 49 Abs. 1 WRG erw�hnte Erfordernis der notwendigen Abstimmung im internationalen Verh�ltnis hat, wies das Bundesgericht die Sache an die Rekurskommission des Eidgen�ssischen Departements f�r Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Rekurskommission UVEK) weiter.
Im Anschluss an dieses den Kanton Z�rich betreffende Urteil gelangten die vier Wasserkraftwerke bez�glich des vom Kanton Aargau erhobenen Wasserzinses ebenfalls an die Rekurskommission UVEK.
C.a Am 25. September 2001 reichte die Aktiengesellschaft Kraftwerk Laufenburg bei der Rekurskommission UVEK Klage ein mit den Antr�gen, es sei festzustellen, dass der von der Kl�gerin ab 15. Mai 1997 geschuldete Wasserzins Fr. 54.-- pro BkW betrage. Es sei ferner festzustellen, dass die Kl�gerin dem Kanton Aargau unter dem Titel Wasserzins f�r die Jahre 1997 und 1998 nichts mehr schulde. Die Verf�gung des Baudepartements vom 27. M�rz 1998 sowie der Entscheid des Regierungsrats vom 24. November 1999 seien aufzuheben.
Zur Begr�ndung macht sie einerseits geltend, dass das kantonale Wasserkraftdekret, welches die zust�ndige Beh�rde zwingt, unbesehen der tats�chlichen Verh�ltnisse den Wasserzins auf das bundesrechtlich festgesetzte Maximum zu erh�hen, bundesrechtswidrig sei und dem �bergeordneten kantonalen Recht widerspreche. So entbehre der geforderte Betrag insbesondere einer hinreichenden gesetzlichen Grundlage und verstosse gegen das �quivalenzprinzip. Andererseits habe die notwendige Abstimmung mit Deutschland bzw. dem Land Baden-W�rttemberg nicht stattgefunden. Bereits aus diesem Grund sei die Erh�hung von Fr. 54.-- pro BkW auf Fr. 80.-- pro BkW unzul�ssig und es gelte nach wie vor ein maximaler Wasserzins von Fr. 54.-- pro BkW.
C.b Die Rheinkraftwerk Albbruck-Dogern AG reichte am 28. September 2001 ebenfalls Klage gegen die Schweizerische Eidgenossenschaft, handelnd durch den Bundesrat und den Kanton Aargau, ein und beantragte als Hauptbegehren, es sei festzustellen, dass der von der Kl�gerin ab dem 15. Mai 1997 bis zum Entscheid der Schiedskommission geschuldete Wasserzins Fr. 54.-- pro BkW betrage; eventuell sei der Kl�gerin eine Frist von zehn Jahren als �bergangszeit anzusetzen, w�hrend der noch der bisherige Wasserzins in der H�he von Fr. 54.-- pro BkW geschuldet ist; subeventuell sei die Schweizerische Eidgenossenschaft anzuweisen, eine �bergangsregelung zu treffen. Es sei ferner festzustellen, dass die vor Verwaltungsgericht des Kantons Aargau angefochtenen Entscheide des Regierungsrats vom 15. Dezember 1999 bzw. des Baudepartements vom 30. M�rz 1998 rechtswidrig seien.
Sie begr�ndet ihre Antr�ge im Wesentlichen damit, dass der von ihr geschuldete Wasserzins nach der Erh�hung des Maximalbetrags in Art. 49 WRG noch gar nicht festgesetzt worden sei. Dazu sei - auch nach Auffassung des Bundesgerichts - nicht der Kanton Aargau, sondern der Bund zust�ndig. Ebenfalls nicht stattgefunden habe die in Art. 49 Abs. 1 WRG vorgeschriebene internationale Abstimmung. Aus Gr�nden des Vertrauensschutzes m�sste wenigstens eine angemessene �bergangsregelung geschaffen werden.
C.c Am 8. November 2001 reichte die Rheinkraftwerk S�ckingen AG bei der Rekurskommission UVEK Klage gegen den Kanton Aargau und allenfalls den Bund ein mit den Antr�gen, es sei festzustellen, dass der von der Kl�gerin ab 15. Mai 1997 geschuldete Wasserzins Fr. 54.-- pro BkW betrage. Die Wasserzinsbescheide des Kantons Aargau f�r die Wasserkraftnutzung durch die Rheinkraftwerk S�ckingen AG seien aufzuheben und der Wasserzins sei auf der Basis von Fr. 54.-- pro BkW neu festzusetzen. Der von der Rheinkraftwerk S�ckingen AG zu viel bezahlte Betrag sei unter Ber�cksichtigung eines Zwischenzinses von 5% zur�ckzuerstatten.
Zur Begr�ndung macht sie einerseits geltend, dass es an der erforderlichen Abstimmung gem�ss Art. 49 Abs. 1 WRG mit dem Land Baden-W�rttemberg fehle und dass andererseits ein Wasserzinsmaximum von Fr. 80.-- pro BkW mit dem dem schweizerischen Geb�hrenrecht immanenten �quivalenzprinzip nicht im Einklang st�nde und eine Sondersteuer enthielte.
C.d Die Kraftwerk Reckingen AG reichte am 13. November 2001 ebenfalls Klage gegen den Kanton Aargau und allenfalls den Bund ein. Sie stellt dieselben Rechtsbegehren wie die Rheinkraftwerk S�ckingen AG.
Am 11. Dezember 2001 entschied die Rekurskommission UVEK im Verfahren Kraftwerk Reckingen AG gegen Schweizerischer Bundesrat und Regierungsrat des Kantons Z�rich, dass Art. 49 Abs. 1 Satz 3 WRG - d.h. die Bestimmung �ber die notwendige Abstimmung bei Grenzgew�ssern - einzig das Verh�ltnis zwischen Bund und Kantonen und deren Zust�ndigkeiten bei der Festlegung des Wasserzinses an internationalen Gew�ssern konkretisiere. Die Kraftwerke seien hingegen nicht Adressaten dieser Bestimmung und k�nnten - ebenso wenig wie das Ausland - daraus Rechte f�r sich ableiten.
Das Bundesgericht hiess jedoch mit Urteil vom 10. Oktober 2002 (BGE 129 II 114) die Verwaltungsgerichtsbeschwerde der Kraftwerk Reckingen AG gegen den Entscheid der Rekurskommission UVEK vom 11. Dezember 2001 �ber die Bedeutung von Art. 49 Abs. 1 WRG gut und stellte fest, dass die Wasserzinserh�hung f�r das Kraftwerk Reckingen der Abstimmung mit dem Land Baden-W�rttemberg bed�rfe (nachfolgend Entscheid Reckingen II).
In der Folge nahm die Rekurskommission UVEK die bei ihr sistierten vier Klageverfahren wieder auf. Am 23. Dezember 2003 f�llte sie ihre Urteile, wobei jeweils zwei Klagen zu einem Verfahren vereinigt worden waren.
Das Urteil betreffend das Kraftwerk Laufenburg und die Rheinkraftwerk Albbruck-Dogern AG lautet im Dispositiv wie folgt:
1. Die Klagen werden insoweit gutgeheissen, als festgestellt wird, dass die Wasserzinserh�hung f�r das Kraftwerk Laufenburg und die Rheinkraftwerk Albbruck-Dogern AG der Abstimmung mit dem Land Baden-W�rttemberg bedarf. Im �brigen werden die Klagen abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.
2. Die Kl�gerinnen haben einen Viertel der Verfahrenskosten (bestehend aus einer Spruch- und Schreibgeb�hr) von Fr. 4'000.--, ausmachend je Fr. 500.--, zu bezahlen. Sie werden mit dem geleisteten Kostenvorschuss von je Fr. 2'000.-- verrechnet.
Dem Kanton Aargau werden die �brigen Verfahrenskosten zur H�lfte, ausmachend Fr. 1'500.--, auferlegt.
3. Die Parteientsch�digung wird auf Fr. 8'437.50 (inklusive Auslagen und Mehrwertsteuer) pro Kl�gerin festgelegt.
Der Schweizerische Bundesrat, vertreten durch das BWG, und der Kanton Aargau werden verpflichtet, den beiden Kl�gerinnen je Fr. 4'218.75 als Parteientsch�digung zu bezahlen.
Das zweite Urteil hat folgenden Wortlaut:
1. Die Klagen werden insoweit gutgeheissen, als festgestellt wird, dass die Wasserzinserh�hung f�r die Rheinkraftwerk S�ckingen AG und die Rheinkraftwerk Reckingen AG der Abstimmung mit dem Land Baden-W�rttemberg bedarf. Im �brigen werden die Klagen abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.
2. Die Kl�gerinnen haben einen Viertel der Verfahrenskosten (bestehend aus einer Spruch- und Schreibgeb�hr) von Fr. 4'000.--, ausmachend je Fr. 500.--, zu bezahlen.
3. Die Parteientsch�digung wird auf insgesamt Fr. 750.-- (inklusive Auslagen und Mehrwertsteuer), d.h. Fr. 375.-- pro Kl�gerin festgelegt.
Der Schweizerische Bundesrat, vertreten durch das BWG, und der Kanton Aargau werden verpflichtet, den beiden Kl�gerinnen je Fr. 187.50 als Parteientsch�digung zu bezahlen.
F.a Am 3./4. Februar 2004 reichten die vier Wasserkraftwerke jeweils f�r sich Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Bundesgericht ein (Rheinkraftwerk Albbruck-Dogern AG: Verfahren 2A.78/2004; Energiedienst Holding AG: Verfahren 2A.79/2004; Rheinkraftwerk S�ckingen AG: Verfahren 2A.80/2004). Sinngem�ss beantragen sie alle, die Entscheide der Rekurskommission UVEK insoweit aufzuheben, als ihren Klagebegehren nicht stattgegeben wurde und diese vollumf�nglich gutzuheissen, eventuell die Sache an die Rekurskommission zur�ckzuweisen.
F.b Am 29. Januar 2004 hatte auch der Kanton Aargau beim Bundesgericht Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhoben (Verfahren 2A.58/2004) mit dem Antrag, die angefochtenen Entscheide im Kostenpunkt dahin abzu�ndern, dass die Kl�gerinnen mindestens drei Viertel statt ein Viertel der Kosten zu tragen h�tten bzw. der Kanton Aargau h�chstens ein Achtel statt drei Achtel dieser Kosten; eventuell sei die Sache im Kostenpunkt an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
F.c Das Bundesamt f�r Wasser und Geologie beantragt in seiner Vernehmlassung vom 19. M�rz 2004 f�r den Bundesrat, die Verwaltungsgerichtsbeschwerden der vier Wasserkraftwerke abzuweisen, w�hrend es bez�glich der Beschwerde des Kantons Aargau keinen bestimmten Antrag stellt.
Die Rekurskommission UVEK verweist auf die angefochtenen Entscheide und beantragt Abweisung der Beschwerden.
Das Baudepartement des Kantons Aargau hat zwei Mal um Fristerstreckung f�r die Einreichung einer Vernehmlassung ersucht, das zweite Fristerstreckungsgesuch jedoch einen Tag nach Ablauf der erstmals erstreckten Frist der Schweizerischen Post �bergeben. In der Folge verzichtete das Baudepartement auf die Stellung eines Fristwiederherstellungsgesuchs, erstattete aber dennoch eine Stellungnahme, welche der Pr�sident der II. �ffentlichrechtlichen Abteilung jedoch nicht zu den Akten nahm, sondern retournierte.
Die vier Verwaltungsgerichtsbeschwerden stehen sachlich und prozessual in einem engen Zusammenhang. Es rechtfertigt sich deshalb, die Beschwerden, in sinngem�sser Anwendung von Art. 24 BZP in Verbindung mit Art. 40 OG, in einem Verfahren zusammenzufassen und in einem einzigen Entscheid zu beurteilen (vgl. BGE 113 Ia 390 E. 1 S. 394).
2.1 �ber Streitigkeiten zwischen dem Konzession�r und der Verleihungsbeh�rde �ber die sich aus dem Konzessionsverh�ltnis ergebenden Rechte und Pflichten entscheidet die Rekurskommission UVEK als Schiedskommission, wenn die Konzession - wie im vorliegenden Fall - vom Bundesrat erteilt worden ist (Art. 71 Abs. 2 in Verbindung mit Abs. 1 WRG). Gegen den Entscheid der Rekurskommission UVEK ist die Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht zul�ssig (Art. 71 Abs. 2 WRG).
2.2 Die Rekurskommission UVEK hat die von den vier Kraftwerken erhobenen Klagen insoweit gutgeheissen, als sie festgestellt hat, die Erh�hung des Wasserzinses bed�rfe der Abstimmung mit dem Land Baden-W�rttemberg. In diesem Punkt ist von keiner Seite Beschwerde erhoben worden. Mit ihren Verwaltungsgerichtsbeschwerden verlangen die vier Wasserkraftwerke, dass ihre vor der Rekurskommission UVEK gestellten Begehren vollumf�nglich gutgeheissen werden. Es h�tte von ihnen indessen erwartet werden k�nnen, dass sie, nachdem aufgrund des Entscheids der Rekurskommission UVEK feststeht, dass die Erh�hung des Wasserzinses f�r die vier Wasserkraftwerke (vorerst) nicht gilt, pr�zisiert h�tten, welche weiteren Begehren sie f�r entscheidbed�rftig erachten und aufrechterhalten. Im Verfahren der Verwaltungsgerichtsbeschwerde muss aus der Beschwerdeschrift selber ersichtlich sein, in welchen Punkten und weshalb der angefochtene Entscheid beanstandet wird (BGE 118 Ib 134 E. 2 S. 135 f.). Ein pauschaler Verweis auf fr�here Rechtsschriften gen�gt nicht (BGE 113 Ib 287 E. 1 S. 288; unver�ffentlichte E. 3a von BGE 126 III 431 = Urteil des Bundesgerichts 5P.119/2000 vom 24. Juli 2000).
Vor der Rekurskommission UVEK haben alle vier Wasserkraftwerke die Feststellung verlangt, der Wasserzins betrage ab 15. Mai 1997 weiterhin Fr. 54.-- pro BkW, und die Wasserzinsbescheide des Baudepartements des Kantons Aargau seien aufzuheben. Zus�tzlich wollte die Kraftwerk Laufenburg festgestellt haben, dass sie f�r die Jahre 1997 und 1998 nichts mehr schulde. Die Rheinkraftwerk Albbruck-Dogern AG ihrerseits verlangte im Eventualstandpunkt eine �bergangsfrist, und die Kraftwerke Reckingen und S�ckingen begehrten die R�ckerstattung des zuviel bezahlten Wasserzinses samt Zins zu 5% an.
Einzutreten und im Folgenden zu beurteilen ist, ob das Begehren berechtigt ist, den Wasserzins ab 15. Mai 1997 (definitiv) auf Fr. 54.-- pro BkW festzulegen. Nicht eingetreten werden kann demgegen�ber auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerden, soweit die Energiedienst Holding AG (f�r das Kraftwerk Laufenburg) festgestellt haben will, dass sie f�r die Jahre 1997 und 1998 nichts mehr schulde, und die Kraftwerke Reckingen und S�ckingen R�ckerstattungsbegehren stellen. Diese Begehren werden in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde nicht begr�ndet, was Eintretensvoraussetzung w�re (Art. 108 Abs. 2 OG; vgl. BGE 118 Ib 134 ff.). Dasselbe gilt f�r den Eventualantrag des Kraftwerks Albbruck-Dogern, es sei eine �bergangsfrist einzur�umen.
Schliesslich bleibt festzuhalten, dass mit der Feststellung des angefochtenen Entscheids, die Erh�hung des Wasserzinses bed�rfe der internationalen Abstimmung, dem Kanton Aargau (vorerst) verwehrt ist, den erh�hten Wasserzins zu beziehen, womit den entsprechenden Verf�gungen des kantonalen Baudepartements die Grundlage entzogen ist.
3.1 Die Rekurskommission UVEK hat es abgelehnt, festzustellen, dass der Wasserzins ab 15. Mai 1997 Fr. 54.-- pro BkW betrage. Auf eine solche Feststellung h�tten die beschwerdef�hrenden Kraftwerke dann Anspruch, wenn unbesehen um das Ergebnis der Abstimmung mit dem Land Baden-W�rttemberg bereits heute festst�nde, dass ein erh�hter Wasserzins jedenfalls nicht schon ab dem genannten Zeitpunkt erhoben werden d�rfte, sondern, wie die beschwerdef�hrenden Kraftwerke meinen, h�chstens f�r die Zukunft. Ebenfalls best�nde Anspruch auf die beantragte Feststellung, wenn unabh�ngig von der internationalen Abstimmung bereits aufgrund des massgebenden schweizerischen Rechts ein h�herer Wasserzins als der bisherige nicht rechtens w�re.
3.2 In seinem Urteil vom 10. Oktober 2002 (Entscheid Reckingen II; BGE 129 II 114) hat das Bundesgericht zwar entschieden, dass die Erh�hung der Wasserzinse der �bereinstimmung mit dem Land Baden-W�rttemberg bedarf, es hat aber nicht erkl�rt, eine Erh�hung sei lediglich pro futuro, also erst f�r die Zeit nach Erreichung des Einvernehmens zul�ssig, wie die beschwerdef�hrenden Kraftwerke meinen. Die internationale Abstimmung ist nicht Teil des schweizerischen Gesetzgebungsverfahrens. Es geht einzig darum, dass Einw�nde aus dem nachbarrechtlichen Gemeinschaftsverh�ltnis der schweizerischerseits beschlossenen und den Kraftwerken mitgeteilten Wasserzinserh�hung entgegenstehen k�nnten und im Abstimmungsverfahren auszur�umen sind. Sollte in diesem Abstimmungsverfahren Einvernehmen f�r eine Erh�hung bereits ab 15. Mai 1997 erzielt werden, so st�nde dem aus heutiger Sicht nichts entgegen, denn es stellt sich weder die Frage eines r�ckwirkend angewendeten Gesetzes, noch verhielte es sich so, dass die Kraftwerke in ihrem Vertrauen auf die fr�here Rechtslage Schutz verdienten. Sie wissen, dass die schweizerische Gesetzgebung die Wasserzinse erh�ht hat, der Kanton Aargau diese geltend machen will und er sie auch geltend gemacht hat.
3.3 Die beschwerdef�hrenden Wasserkraftwerke haben die Zul�ssigkeit einer Wasserzinserh�hung auch mit dem Argument bestritten, es fehle im kantonalen aargauischen Recht an einer hinreichenden gesetzlichen Grundlage. Die Rekurskommission UVEK hat den Einwand ohne Pr�fung des kantonalen Rechts bereits deshalb verworfen, weil die H�he des Wasserzinses gest�tzt auf die jeweilige Konzession in Verbindung mit Art. 49 WRG bundesrechtlich vorgegeben sei. Das trifft in dieser allgemeinen Form nicht zu. Art. 49 WRG bestimmt lediglich das Wasserzinsmaximum, das auszusch�pfen die Kantone nicht verpflichtet sind (BGE 126 II 171 E. 3a). Zwar legen bei internationalen Gew�ssern die Bundesbeh�rden (Art. 52 in Verbindung mit Art. 7 WRG) die den Kantonen zukommenden Leistungen fest, was aber nichts an der kantonalen Wasserhoheit �ndert (Entscheid Reckingen I) und nach der ausdr�cklichen gesetzlichen Vorgabe ohnehin in billiger R�cksichtnahme auf die Gesetzgebung der beteiligten Kantone (vgl. Art. 52 WRG) zu geschehen hat. Ob der Kanton Aargau �ber eine hinreichende gesetzliche Grundlage f�r die Erhebung der streitigen Wasserzinse verf�gt, ist daher entgegen der Auffassung der Rekurskommission UVEK nicht ohne Belang.
Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung bed�rfen �ffentliche Abgaben der Grundlage in einem formellen Gesetz, wobei zumindest der Kreis der Abgabepflichtigen, der Gegenstand und die Bemessungsgrundlagen vom Gesetz selber bestimmt werden m�ssen (BGE 128 II 112 E. 5a S. 117; 125 I 182 E. 4a S. 193; 124 I 11 E. 6a S. 19, mit Hinweisen). Das aargauische Recht sieht in � 2 Abs. 1 des kantonalen Dekrets vom 24. Oktober 1995 �ber die Geb�hren f�r die Nutzung der Wasserkraft (SAR 763.150) vor, dass der j�hrlich zu entrichtende Wasserzins Fr. 54.-- pro BkW betr�gt. Absatz 2 derselben Bestimmung schreibt vor, dass der Wasserzinssatz vom Regierungsrat jeweils durch Verordnung dem bundesrechtlich zul�ssigen H�chstansatz anzupassen sei, was mit der Erh�hung des Wasserzinses auf Fr. 80.-- pro BkW durch die regierungsr�tliche Verordnung vom 22. April 1997 �ber den Wasserzins (SAR 763.151) geschehen ist. Das Bundesgericht hat bereits entschieden, dass ein solcher Verweis auf das bundesrechtlich vorgesehene Wasserzinsmaximum zul�ssig ist (BGE 128 II 112 E. 7 und 8 sowie nicht publizierte E. 5b von BGE 126 II 171 = Urteil 2A.517/1998 i.S. Kraftwerke Oberhasli vom 13. April 2000).
Die beschwerdef�hrenden Kraftwerke stellen diese Rechtsprechung nicht in Frage, machen aber geltend, im Kanton Aargau sei der Verweis auf das bundesrechtliche Maximum nicht in einem formellen Gesetz enthalten, sondern lediglich in einem Dekret des Grossen Rates, das dem Referendum nicht unterstehe, was nicht ausreiche. Sie �bersehen, dass auch allein vom Parlament beschlossene Erlasse die Funktion des formellen Gesetzes erf�llen k�nnen, wenn die betreffende kantonale Verfassung dies so vorsieht, da die Kantone von Bundesrechts wegen nicht gehalten sind, ihre Gesetze dem Referendum zu unterstellen (BGE 124 I 216 E. 3a; 118 Ia 320 E. 3a). Der Grosse Rat des Kantons Aargau hat das Dekret �ber die Geb�hren f�r die Nutzung der Wasserkraft gest�tzt auf seine in � 82 Abs. 1 lit. f der Verfassung vom 25. Juni 1980 des Kantons Aargau vorgesehene verfassungsunmittelbare Kompetenz zur Festlegung der dem Kanton zukommenden Geb�hren erlassen. Da es sich beim Wasserzins nach der Rechtsprechung um eine besondere periodische Leistung mit Geb�hrencharakter f�r die staatliche Einr�umung eines Wasserrechtes handelt (Urteil des Bundesgerichts vom 27. April 1995 in Pra 1996 Nr. 43 S. 118; BGE 48 I 580 E. 5 S. 610 f.), durfte der Grosse Rat den Wasserzins durch Dekret bestimmen und besteht zusammen mit der Verweisung auf den bundesrechtlichen H�chstsatz eine hinreichende gesetzliche Grundlage f�r die Anpassung des Wasserzinses an das bundesrechtliche Maximum.
3.4 Die beschwerdef�hrenden Kraftwerke erachten bei einer Erh�hung des Wasserzinses auf Fr. 80.-- pro BkW das �quivalenzprinzip als verletzt. Das �quivalenzprinzip konkretisiert das Verh�ltnism�ssigkeitsprinzip und das Willk�rverbot (Art. 5 Abs. 2 sowie Art. 8 und 9 BV) f�r den Bereich der Kausalabgaben. Es bestimmt, dass eine Geb�hr nicht in einem offensichtlichen Missverh�ltnis zum objektiven Wert der Leistung stehen darf und sich in vern�nftigen Grenzen halten muss (BGE 128 I 46 E. 4a S. 52; 101 Ib 462 E. 3b S. 468). Allerdings hat das Bundesgericht auch festgehalten, dass das �quivalenzprinzip bei Regalgeb�hren, die auch fiskalischen Zielen dienen d�rfen, nur beschr�nkt Anwendung finden kann (BGE 119 Ia 123 E. 3c S. 130 f.). Es kommt hinzu, dass es sich beim bundesrechtlichen H�chstansatz um die Belastungsgrenze handelt, welche nach Auffassung des Bundesgesetzgebers den Kraftwerken zugemutet werden darf (nicht publizierte E. 5 von BGE 126 II 171 = Urteil 2A.517/1998 i.S. Kraftwerke Oberhasli vom 13. April 2000). Da das Bundesgericht aber an die Bundesgesetzgebung gebunden ist (Art. 191 BV), bleibt f�r eine weitere �berpr�fung des Wasserzinses unter dem Gesichtspunkt der Verh�ltnism�ssigkeit bzw. des �quivalenzprinzips kein Raum.
3.5 Damit erweisen sich die von den vier Wasserkraftwerken erhobenen Beschwerden als unbegr�ndet, und sie sind abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann.
Der Kanton Aargau hat seinerseits Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen die beiden Entscheide der Rekurskommission UVEK erhoben mit dem Antrag, den Kl�gerinnen mindestens drei Viertel und nicht bloss einen Viertel der Kosten aufzuerlegen; entsprechend w�rde sich der Anteil des Kantons Aargau reduzieren.
Die Rekurskommission UVEK hat den Kostenentscheid damit begr�ndet, dass die Wasserkraftwerke ihr Hauptanliegen erreicht h�tten, weil (jedenfalls vorl�ufig) die Wasserzinse nicht erh�ht werden d�rften. Es trifft nun zwar zu, dass je nach Ausgang des Abstimmungsverfahrens der Wasserzins dennoch ganz oder teilweise erh�ht werden darf. Wenn bei dieser Sachlage die Rekurskommission die Kosten zu einem Viertel den Wasserkraftwerken und zu drei Vierteln dem Kanton und dem Bund auferlegt hat, so hat sie das ihr zustehende Ermessen aber nicht �berschritten. Nicht gefolgt werden kann dem Kanton Aargau auch insoweit, als er der Meinung ist, die Kosten des zweiten Schriftenwechsels im Verfahren vor der Rekurskommission UVEK h�tten die Wasserkraftwerke selbst zu tragen, weil ihre Eingabe �berfl�ssig gewesen sei und es sich deshalb um unn�tigerweise entstandene Kosten handle. Die Kraftwerke haben sich nur schon deshalb zu einer (kurzen) Eingabe veranlasst sehen d�rfen, weil der Kanton Aargau mit seinen Schlussbemerkungen die Rekurskommission UVEK aufgefordert hatte, dem Entscheid des Bundesgerichts Reckingen II nicht zu folgen.
Da sowohl die vier Wasserkraftwerke wie auch der Kanton Aargau mit den jeweils eingereichten Verwaltungsgerichtsbeschwerden unterliegen, haben sie die entsprechenden Gerichtsgeb�hren zu tragen (Art. 156 Abs. 1 OG), was auch f�r den Kanton Aargau gilt, der vorliegend finanzielle Interessen vertreten hat (Art. 156 Abs. 2 OG).
Der Kanton Aargau hat den vier Wasserkraftwerken f�r das von ihm angestrengte bundesgerichtliche Verfahren eine (geringf�gige) Parteientsch�digung auszurichten, wobei zu ber�cksichtigen ist, dass drei der Kraftwerke durch denselben Anwalt vertreten sind.
Die Verfahren 2A.58/2004, 2A.78/2004, 2A.79/2004 und 2A.80/2004 werden vereinigt.
2.1 Die Verwaltungsgerichtsbeschwerden der Rheinkraftwerk Albbruck-Dogern AG, der Energiedienst Holding AG, der Rheinkraftwerk S�ckingen AG und der Kraftwerk Reckingen AG werden abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.
2.2 Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde des Kantons Aargau wird abgewiesen.
3.1 Die Rheinkraftwerk Albbruck-Dogern AG, die Energiedienst Holding AG, die Rheinkraftwerk S�ckingen AG und die Kraftwerk Reckingen AG haben je eine Gerichtsgeb�hr von Fr. 8'000.-- zu bezahlen.
3.2 Der Kanton Aargau hat eine Gerichtsgeb�hr von Fr. 1'000.-- zu bezahlen.
Der Kanton Aargau hat der Rheinkraftwerk Albbruck-Dogern AG eine Entsch�digung von Fr. 250.-- sowie der Energiedienst Holding AG, der Rheinkraftwerk S�ckingen AG und der Kraftwerk Reckingen AG je eine Entsch�digung von Fr. 100.-- auszurichten.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Schweizerischen Bundesrat, der Rekurskommission des Eidgen�ssischen Departementes f�r Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation, dem Kanton Aargau, Baudepartement, sowie dem Verwaltungsgericht des Kantons Aargau schriftlich mitgeteilt.