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Timestamp: 2018-02-18 10:14:31
Document Index: 140584724

Matched Legal Cases: ['§ 21', '§ 26', '§ 9', '§ 3', '§ 1', '§ 3']

Karlsdorfer Karnevals-Gesellschaft e. V. - Satzung
Motto/Jahresorden
Auszug aus EO
Karlsdorfer Karnevals-Gesellschaft e. V.
+49 7251 49335
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Satzung der KAKAGE
1.1 Der Verein trägt den Namen Karlsdorfer Karnevals-Gesellschaft e.V.. Er wird in abgekürzter
Form unter Bezeichnung KAKAGE geführt.
1.2 Der Verein ist in das Vereinsregister des Amtsgerichts Bruchsal eingetragen.
1.3 Sitz des Vereins ist 76689 Karlsdorf-Neuthard, Ortsteil Karlsdorf.
1.4 Die Farben des Vereins sind schwarz-weiß. Das Wappentier ist ein Ziegenbock.
1.5 Als Logo auf Briefen und als Erkennungszeichen wird der Kopf eines Ziegenbocks verwendet (siehe Kopf dieser Satzung)
2.1 Zweck des Vereins ist ausschließlich und unmittelbar die gemeinnützige Pflege und Förderung
Heimatlichen Brauchtums in kultureller, geselliger und karnevalistischer Form. Der Verein ist politisch und konfessionell unabhängig und neutral. Die Umsetzung des Vereinszwecks soll besonders dadurch erreicht werden, daß die Gesellschaft:
2.2 - innerhalb des Ortsteils Karlsdorf an dem Sonntag vor Faschingsdienstag einen Umzug
2.3 - Sitzungen und Veranstaltungen darbietet, die geeignet sind, heimatliches Brauchtum zu
erhalten, zu fördern und an die nachfolgenden Generationen zu überliefern.
2.4 - Auch Umzüge außerhalb der Faschingszeit unterstützt die heimatliches Brauchtum beinhalten (z.B. Sommertagsumzüge oder Umzüge anläßlich von Jubiläen der Gemeinde Karlsdorf,
wie 200- jähriges Bestehen usw.).
2.5 - Durch Beiträge, die dazu dienen, örtlich und außerörtlich heimatliches und Fastnachtsbrauch- tum zu fördern, sich aktiv beteiligt.
2.6 - Sich das Ziel setzt, die Jugend auf den o.a. Gebieten zu fördern und zu betreuen, um deren Gemeinschaftssinn im Interesse der Öffentlichkeit auszubilden.
3.1 Mitglied kann jede natürliche und juristische Person werden die im Besitze der bürgerlichen
Ehrenrechte ist. In die Familienmitgliedschaft können alle Kinder bis zum vollendeten 18. Lebensjahr aufgenommen werden.
3.2 Danach erfolgt Übernahme in die Einzelmitgliedschaft.
3.3 Schüler, Studenten, Bundeswehrpflichtige und Arbeitslose können auf Antrag in den Genuß eines ermäßigten Beitrags kommen.
3.4 Über die Aufnahme eines Mitgliedes und den Antrag auf Beitragsermäßigung entscheidet das Komitee durch Beschluss.
3.5 Mitglieder und dem Verein nahe stehende Persönlichkeiten können für besondere Leistungen geehrt werden. Die Ehrungsordnung (EO) ist einzuhalten.
3.6 Jedes Mitglied ist verpflichtet, die Ziele des Vereins zu fördern und sich den Bestimmungen dieser Satzung, der Ehrungsordnung und den Vorschriften des Vereinsrechtes §§ 21 – 79 des BGB zu unterwerfen.
3.7 Die Mitgliedschaft erlischt:
infolge schriftlich erklärtem Austritt (zum Schluß des Kalenderjahres)
durch Ausschluß, der vom Komitee beschlossen werden kann.
3.8 Ausschließungsgründe sind:
grober Verstoß gegen die Satzung, oder Verstoß gegen satzungsmäßig gefaßte Beschlüsse.
Durch Unterlagen bewiesenes, das Ansehen des Brauchtums und der Gesellschaft schädigendes Verhalten.
Nichterfüllung der Beitragspflicht nach vorausgegangener einmaliger Mahnung und wenn der Beitrag für mindestens 2 Jahre nicht gezahlt worden ist.
4.1 Die Höhe des Beitrages bestimmt die Mitgliederversammlung/Generalversammlung. Die
Einziehung erfolgt jährlich, bis zum 30.09. des Kalenderjahres.
Das Komitee (Gesamtvorstand)
Durch Beschluß der Mitgliederversammlung/Generalversammlung können weitere Organe gebildet werden.
6.1 Das Komitee besteht aus:
11 Beisitzer (Organisator, Wirtschaft, Technik, Regie)
6.2 Die Mitgliederversammlung/Generalversammlung kann auf Vorschlag des Komitees die Personenzahl erhöhen.
6.3 Der geschäftsführende Vorstand besteht aus:
Rechte und Pflichten des Vorstandes, des geschäftsführenden Vorstandes und des Komitees
7.1 Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der Präsident und der Vize-Präsident. Jeder ist allein
Vertretungsberechtigt. Im Innenverhältnis darf der Vize-Präsident nur tätig werden, wenn der Präsident verhindert ist. Der Präsident führt den Vorsitz in den Vorstandssitzungen, außerordentlichen Mitgliederversammlungen und Generalversammlungen. Er repräsentiert den Verein auch nach außen. Der Vize-Präsident vertritt den Präsidenten im Verhinderungsfalle auf dessen Anweisung bei Veranstaltungen des Vereins in allen seinen Befugnissen und Obliegenheiten.
7.2 Dem Schatzmeister obliegt die Verwaltung der Finanzen des Vereins und deren buchungsmäßige Erfassung.
7.3 Zahlungen für Vereinszwecke, die EUR 200,00 übersteigen, dürfen nur mit schriftlicher Anweisung des Präsidenten erfolgen.
7.4 Der Schriftführer fertigt die Niederschriften bei Vorstandssitzungen, Mitgliederver-
Sammlungen/Generalversammlungen an und führt den Schriftwechsel des Vereins sowie die Mitgliederliste in Übereinstimmung mit den Anweisungen des Präsidenten und mit den Beschlüssen des Komitees. Die Funktionen der übrigen Komiteemitglieder ergeben sich aus ihren Bezeichnungen. Der Präsident ist berechtigt, seine Befugnisse von Fall zu Fall auf eine anderes Mitglied des Komitees zu übertragen.
7.5 Das Komitee wird für die Dauer von 2 Jahren durch die Generalversammlung gewählt. Esbleibt bis zur Wahl eines neuen Komitees im Amt. Sind zumindest 7 Mitglieder bestellt, so
kann sich das Komitee durch Beschluß auf die volle Zahl ergänzen. Zur Bewältigung der
vielseitigen Aufgaben kann das Komitee weitere Personen ernennen, bei der nächsten
Mitgliederversammlung/Generalversammlung ist die Erhöhung bestätigen zu lassen.
Das Komitee ist bei Anwesenheit von wenigstens 8 Mitgliedern, darunter der Präsident
oder im Verhinderungsfalle der Vize-Präsident beschlußfähig. Es entscheidet mit einfacher
Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Präsidenten oder seines
Stellvertreters den Ausschlag.
Der Sitzungspräsident für die Prunksitzung, Inthronisation und sonstigen
Veranstaltungen wird vom Komitee bestimmt, dasselbe gilt für die Benennung des Zugmarschalls. Dem Sitzungspräsidenten obliegt, in Zusammenarbeit mit der Regie die Vorbereitung der Prunksitzung. Der Sitzungspräsident und der Zugmarschall sind handlungsberechtigt nach dem Beschluß des Komitees.
8.1 Die Mitgliederversammlung setzt sich zusammen aus dem Komitee, den einzelnen
Abteilungen und allen Mitgliedern der Gesellschaft.
8.2 Die Mitgliederversammlung ist dann zu berufen, wenn das Interesse des Vereins es erfordert. Sie findet in der Regel im 2. Kalendervierteljahr statt. Sie wird vom Präsidenten, im Verhinderungsfalle von seinem Stellvertreter , nach Beschluß des Komitees einberufen und geleitet.
8.3 Die Einberufung muss mit einer Frist von mindestens 20 Kalendertagen
unter Bekanntgabe der Tagesordnung erfolgen. Dies geschieht durch Aushang im Schaukasten beim Vereinsheim, durch Bekanntmachung in den Karlsdorf-Neutharder Nachrichten und durch Veröffentlichung im Internet (www.kakage.de).
8.4 Anträge sind 10 Tage vor der Mitgliederversammlung schriftlich beim Präsidenten einzureichen.
8.5 Für die Einberufungs- und Antragsfrist gilt das Datum des Zugangs der Karlsdorf-Neutharder Nachrichten.
8.6 Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muß einberufen werden, wenn mindestens 1/10 der Mitglieder die Einberufung schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe verlangt.
8.7 Die Tagesordnungspunkte für die ordentliche und außerordentliche Mitgliederversammlung werden vom Komitee festgelegt.
8.8 Bei der Beschlußfassung entscheidet die Mehrheit der erschienen Mietglieder, bei der Stimmengleichheit die Stimme des Präsidenten. Stimmenthaltungen werden nicht mitgezählt.
8.9 Über die Art der Abstimmung entscheidet das Komitee. Bei den Wahlen erfolgt die Abstimmung per Akklamation (Handzeichen). Liegen mehrere Vorschläge vor, ist die Abstimmung durch Stimmzettel erforderlich.
8.10 Die Beschlüsse, die in einer Mitgliederversammlung gefaßt werden, sind in einem besonderen Protokollbuch aufzunehmen und vom Präsident und dem Schriftführer zu unterzeichnen. Die Protokolle werden in der nächsten Mitgliederversammlung vorgelesen. Erfolgt hierbei kein Einspruch, so gilt das Protokoll als genehmigt.
9.1 Die Generalversammlung wählt alle 2 Jahre das Komitee der Gesellschaft sowie 2 Kassen-
Prüfer, die weder dem geschäftsführenden Vorstand noch dem Komitee angehören dürfen.
9.2 Zusammensetzung, Einberufung, Anträge, Beschlußfassung usw., siehe Mitgliederversammlung.
9.3 Die Generalversammlung ist ferner zuständig für:
a) die Protokollgenehmigung
b) die Entgegennahme des Jahresberichts des Präsidenten
c) die Entgegennahme des Berichts des Schatzmeisters
d) die Aussprache zu den Berichten
e) die Entlastung des Schatzmeisters
f) die Entlastung des Komitees
g) die Bildung des Wahlausschusses (3 Personen)
i) Die Festsetzung des Jahresbeitrages
9.4 Vor Beginn einer jeden Generalversammlung ist die Zahl der anwesenden Mitglieder und die Beschlußfähigkeit festzustellen und der Versammlung bekannt zu geben.
9.5 Jede ordnungsgemäß einberufene Generalversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienen Mitglieder bei Anwesenheit von mindestens 8 Komiteemitgliedern darunter Präsident oder im Verhinderungsfall des Vize-Präsidenten beschlußfähig.
9.6 § 9 Abs. 9.4 und 9.5 gilt auch für Mitgliederversammlungen.
10.1 Der Verein kann durch Beschluß der Mitgliederversammlung aufgelöst werden. Zu dem
Beschluß ist eine Mehrheit von ¾ der erschienen Mitglieder erforderlich. Bei Auflösung der Gesellschaft fällt das Vereinsvermögen an die Gemeinde Karlsdorf-Neuthard, die es unmittelbar und ausschließlich für mildtätige Zwecke zu verwenden hat.
10.2 Diese Satzung wurde bei der Mitgliederversammlung am 16.10.1981 beschlossen. Sie trat mit
dem Tag der Beschlussfassung in Kraft.
10.3 Sie wurde geändert:
Auf der Generalversammlung am 10.06.1983 wurde § 3 geändert.
Auf der Generalversammlung am 11.05.2001 wurden die §§ 1, 2, 5, 6, 7, 8 und 9 geändert,
alle §§ wurden redaktionell überarbeitet.
Auf der Generalversammlung am 20.06.2003 wurden die §§ 3 und 8 geändert, die neue Rechtschreibung wurde umgesetzt.
Bei der Erstellung der Satzung wurde für die Nennung von Personen die männliche Form gewählt, z.B. der Präsident, selbstverständlich kann auch eine Frau Präsidentin werden.
Dies bedeutet, dass alle Ämter sowohl von einer Frau, als auch von einem Mann besetzt werden können.
Karlsdorf-Neuthard, den 20.06.2003
Präsident:..................................
© Karlsdorfer Karnevals-Gesellschaft e. V.