Source: http://www.voris.niedersachsen.de/jportal/portal/page/bsvorisprod.psml?pid=Dokumentanzeige&showdoccase=1&js_peid=Trefferliste&fromdoctodoc=yes&doc.id=jlr-GemSchieds%C3%84GNDV5P23&doc.part=S&doc.price=0.0
Timestamp: 2020-08-14 11:32:28
Document Index: 127002004

Matched Legal Cases: ['§ 23', '§ 1', '§ 12', '§ 13', '§ 36', '§ 37', '§ 42', '§ 43', '§ 51', '§ 52', '§ 56']

VORIS § 23 NSchÄG | Landesnorm Niedersachsen | Niedersächsisches Gesetz über gemeindliche Schiedsämter (Niedersächsisches Schiedsämtergesetz - NSchÄG) vom 1. Dezember 1989 | gültig ab: 01.01.2010
Niedersächsisches Gesetz über gemeindliche Schiedsämter (Niedersächsisches...
§ 1 - § 12 Erster Abschnitt - Das Schiedsamt
§ 13 - § 36 Zweiter Abschnitt - Das Schlichtungsverfahren...
§ 37 - § 42 Dritter Abschnitt - Das Schlichtungsverfahren...
§ 43 - § 51 Vierter Abschnitt - Kosten
§ 52 - § 56 Fünfter Abschnitt - Übergangs- und Schlußvorschriften
Amtliche Abkürzung: NSchÄG
Gliederungs-Nr: 3105001
(Niedersächsisches Schiedsämtergesetz - NSchÄG)
Vom 1. Dezember 1989
(2) Erscheint eine Partei unentschuldigt nicht zu dem Termin oder entfernt sie sich unentschuldigt vor dem Schluß der Schlichtungsverhandlung, setzt die Schiedsperson durch Bescheid ein Ordnungsgeld von 10 bis 50 Euro fest.
(3) Der Bescheid ist der oder dem Betroffenen mit einer Belehrung über die Anfechtung nach Absatz 4 zuzustellen.
(4) Die oder der Betroffene kann den Bescheid durch schriftliche Erklärung anfechten. Die Erklärung ist binnen zwei Wochen nach Zustellung des Bescheides bei dem Amtsgericht, in dessen Bezirk das Schiedsamt seinen Sitz hat, einzureichen. Die oder der Betroffene kann sie auch zu Protokoll der Geschäftsstelle des Amtsgerichts oder zu Protokoll der Schiedsperson geben, die den Bescheid erlassen hat. In der Erklärung sind die Tatsachen darzulegen und glaubhaft zu machen, mit denen die oder der Betroffene die Abwesenheit in der Schlichtungsverhandlung entschuldigt oder sich gegen die Höhe des Ordnungsgeldes wendet.
(5) Das Amtsgericht leitet die ihm gegenüber abgegebene Erklärung der Schiedsperson zu. Hält die Schiedsperson die Anfechtung für begründet, so hebt sie den Bescheid auf oder setzt das Ordnungsgeld herab. Sie legt die Erklärung unverzüglich dem Amtsgericht vor, wenn sie der Anfechtung nicht oder nur zum Teil abhilft; andernfalls unterrichtet sie das Amtsgericht von der Abhilfe, wenn die Anfechtungserklärung diesem gegenüber abgegeben worden war.
(6) Das Amtsgericht kann Ermittlungen anstellen. Es entscheidet ohne mündliche Verhandlung durch Beschluß, der zu begründen ist. Die Entscheidung ist nicht anfechtbar.
(7) Für das Verfahren vor dem Amtsgericht werden Kosten nicht erhoben. Auslagen der Parteien werden nicht erstattet.
(8) Steht fest, daß eine Partei der Schlichtungsverhandlung unentschuldigt ferngeblieben ist, vermerkt die Schiedsperson die Beendigung des Schlichtungsverfahrens. Andernfalls beraumt sie einen neuen Termin an.
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