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Timestamp: 2018-05-25 11:03:29
Document Index: 111577529

Matched Legal Cases: ['§ 164', '§ 242', 'OGH', '§ 286', '§ 448', 'OGH', '§ 42', '§ 52']

November 1948 (Nr. 48-...
320 November 1948 (Nr. 48-62) Nr. 48.§ 164 ZPO; § 242 BGB 1. Beanstandungen des Sitzungsprotokolls können die Revision nicht stützen, wenn nicht bestritten wird, dass die für die mündliche Verhand- lung vorgeschriebenen Förmlichkeiten gewahrt worden sind. 2. Bezüglich des für einen Ehegatten eingetragenen Grundstücks kann nach Scheidung der Ehe allein auf familienrechtlicher Grundlage keine Eigentumsänderung verlangt werden. Urt. v. 4.11.1948 i.S. B. w. B. – II ZS 8/48 (ZS 47/48) – I. LG Düssel- dorf, II. OLG Düsseldorf – OGHZ 1, 235; DRZ 1949, 87 (Beitzke); MDR 1949, 160 (Bruns) Nr. 49. §§ 286, 391, 398, 448 ZPO 1. Beeidigung und erneute Vernehmung eines Zeugen stehen im Ermes- sen des Gerichts. Das Revisionsgericht kann nur nachprüfen, ob die Grenzen des Ermessens gewahrt sind. 2. Eidesweigerung eines Zeugen in erster Instanz darf vom Berufungsge- richt nicht allgemein, kann aber im Einzelfall dahin gewertet werden, dass sie seiner Aussage den Beweiswert nehme. 3. Das Berufungsurteil braucht nicht in jedem Falle ausdrücklich Stel- lung dazu zu nehmen, aus welchem Grunde von der Möglichkeit, eine Partei gemäß § 448 ZPO zu vernehmen, kein Gebrauch gemacht worden ist. Urt. v. 4.11.1948 i.S. Frese (Kl.) w. Morgenstern (Bekl.) – II ZS 13/48 – I. LG Bielefeld, II. OLG Hamm – OGHZ 1, 226 Nr. 50. § 42 EheG Ein Ehebruch, der unter den gegebenen oder angenommenen Vorausset- zungen des § 52 StGB begangen wird, ist entschuldigt und daher kein Scheidungsgrund. Urt. v. 4.11.1948 i.S. Ehemann F. (Kl.) w. Ehefrau (Bekl.) – II ZS...