Source: https://ra.de/gesetze/wphg/abschnitt-13
Timestamp: 2020-06-03 15:11:59
Document Index: 65252335

Matched Legal Cases: ['§99', '§100', '§ 762', '§ 100', '§ 100', '§ 100', '§ 101', '§ 101', '§ 2', '§ 15', '§ 15', '§ 15', '§ 1', '§ 15', '§ 15', '§ 100', '§ 100', '§ 101', '§ 101']

Gesetz über den Wertpapierhandel, §99 WpHG, §100 WpHG | mit Referenzen
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Gesetz über den Wertpapierhandel (WpHG) : Finanztermingeschäfte
Gegen Ansprüche aus Finanztermingeschäften, bei denen mindestens ein Vertragsteil ein Unternehmen ist, das gewerbsmäßig oder in einem Umfang, der einen in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb erfordert, Finanztermingeschäfte abschließt oder deren Abschluss vermittelt oder die Anschaffung, Veräußerung oder Vermittlung von Finanztermingeschäften betreibt, kann der Einwand des § 762
des Bürgerlichen Gesetzbuchs nicht erhoben werden. Finanztermingeschäfte im Sinne des Satzes 1 und der §§ 100
§ 100 Verbotene Finanztermingeschäfte § 100 Verbotene Finanztermingeschäfte
(2) Ein Finanztermingeschäft, das einer Rechtsverordnung nach Absatz 1 widerspricht (verbotenes Finanztermingeschäft), ist nichtig. Satz 1 gilt entsprechend für
die Bestellung einer Sicherheit für ein verbotenes Finanztermingeschäft,
eine Vereinbarung, durch die der eine Teil zum Zwecke der Erfüllung einer Schuld aus einem verbotenen Finanztermingeschäft dem anderen Teil gegenüber eine Verbindlichkeit eingeht, insbesondere für ein Schuldanerkenntnis,
die Erteilung und Übernahme von Aufträgen zum Zwecke des Abschlusses von verbotenen Finanztermingeschäften,
Vereinigungen zum Zwecke des Abschlusses von verbotenen Finanztermingeschäften.
und 101
§ 101 Schiedsvereinbarungen § 101 Schiedsvereinbarungen
sind die derivativen Geschäfte im Sinne des § 2 Absatz 3
und Optionsscheine.
(1) Unbeschadet der Befugnisse der Bundesanstalt nach § 15
§ 15 Produktintervention § 15 Produktintervention
(1) Der Bundesanstalt stehen die Befugnisse nach Artikel 42 der Verordnung (EU) Nr. 600/2014 unter den dort genannten Voraussetzungen, mit Ausnahme der Voraussetzungen nach Artikel 42 Absatz 3 und 4 der Verordnung (EU) Nr. 600/2014, entsprechend für Vermögensanlagen im Sinne des § 1 Absatz 2 des Vermögensanlagengesetzes zu. Die Bundesanstalt kann Maßnahmen nach Satz 1 und Artikel 42 der Verordnung (EU) Nr. 600/2014 gegenüber jedermann treffen, soweit die Verordnung nicht unmittelbar anwendbar ist.
kann das Bundesministerium der Finanzen durch Rechtsverordnung Finanztermingeschäfte verbieten oder beschränken, soweit dies zum Schutz der Anleger erforderlich ist.
§ 15 Produktintervention§ 15 Produktintervention
§ 100 Verbotene Finanztermingeschäfte§ 100 Verbotene Finanztermingeschäfte
§ 101 Schiedsvereinbarungen§ 101 Schiedsvereinbarungen