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Timestamp: 2016-10-28 21:33:17
Document Index: 75363646

Matched Legal Cases: ['BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE']

U 284/04 (07.12.2004)
U 284/04
S.________, 1961, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Rechtsanwalt Jean Baptiste Huber, Unterm�li 6, 6300 Zug,
Der 1961 geborene S.________ war als Selbstst�ndigerwerbender im Catering-Bereich bei der "Z�rich" Versicherungs-Gesellschaft (nachfolgend: "Z�rich") freiwillig nach UVG gegen Unfallfolgen versichert, als er am 14. Januar 1999 bei einer Auffahrkollision eine Distorsion der Halswirbels�ule (HWS) erlitt. Dies f�hrte zu einer Arbeitsunf�higkeit bis 25. Mai 1999. Die "Z�rich" richtete Taggeld aus und kam f�r die Heilbehandlung auf, welche am 9. Juni 1999 abgeschlossen werden konnte. Am 5./30. April 2000 meldete S.________ erneut aufgetretene Beschwerden als R�ckfall. Der Unfallversicherer verneinte eine Leistungspflicht hief�r (Verf�gung vom 19. M�rz 2003 und Einspracheentscheid vom 28. Juli 2003).
Die von S.________ dagegen erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Zug mit Entscheid vom 24. Juni 2004 ab.
S.________ l�sst Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hren mit dem Rechtsbegehren, in Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheides seien ihm f�r die als R�ckfall gemeldete Symptomatik Leistungen des Unfallversicherers (namentlich Heilbehandlung und Taggeld, allenfalls Invalidenrente und Integrit�tsentsch�digung) zuzusprechen.
Die "Z�rich" schliesst auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Das Bundesamt f�r Gesundheit hat sich nicht vernehmen lassen.
Streitig ist, ob der Auffahrkollision vom 14. Januar 1999 eine urs�chliche Bedeutung f�r die als R�ckfall gemeldete Symptomatik zukommt. Dabei steht fest, dass auch mittels bildgebender Verfahren keine traumatische Verletzung der vom Unfall betroffenen HWS nachgewiesen werden konnte.
Das kantonale Gericht hat die Grunds�tze �ber den f�r einen Leistungsanspruch nach UVG im Grundfall wie auch bei R�ckf�llen oder Sp�tfolgen (BGE 118 V 296 f. Erw. 2c) vorausgesetzten nat�rlichen und ad�quaten Kausalzusammenhang zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidit�t, Tod) im Allgemeinen (BGE 119 V 337 f. Erw. 1; vgl. auch BGE 129 V 181 Erw. 3.1 und 3.2, je mit Hinweisen) sowie bei Schleudertraumen der HWS ohne organisch nachweisbare Funktionsausf�lle (BGE 117 V 359) im Besonderen zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen.
Das seit 1. Januar 2003 geltende Bundesgesetz �ber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) hat diese Rechtslage nicht modifiziert.
Das kantonale Gericht liess die Frage des nat�rlichen Kausalzusammenhanges der erneut aufgetretenen Beschwerden zum Ereignis vom 14. Januar 1999 offen und pr�fte die Ad�quanz. Nach SVR 1995 UV Nr. 23 S. 68 Erw. 3c ist dies nicht zu beanstanden.
Wird mit Vorinstanz und Beschwerdef�hrer von einem mittelschweren Unfall ausgegangen, m�ssten von den weiteren, objektiv fassbaren und unmittelbar mit dem Unfall in Zusammenhang stehenden oder als Folge davon erscheinenden Umst�nden, welche als massgebende Kriterien in die Gesamtw�rdigung einzubeziehen sind (BGE 117 V 367 Erw. 6a, 115 V 140 Erw. 6c/aa), f�r eine Bejahung des ad�quaten Kausalzusammenhanges entweder ein einzelner in besonders ausgepr�gter Weise oder aber mehrere in geh�ufter oder auffallender Weise gegeben sein (BGE 117 V 367 f. Erw. 6b, 115 V 140 Erw. 6c/bb).
Das kantonale Gericht hat zutreffend erkannt, dass h�chstens - und auch dies nur fraglich und jedenfalls nicht in ausgepr�gter oder auffallender Weise - die Kriterien der Dauerbeschwerden sowie der lange andauernden �rztlichen Behandlung vorliegen. Soweit der Beschwerdef�hrer �berdies das Kriterium des Grades und der Dauer der Arbeitsunf�higkeit f�r gegeben erachtet, kann ihm nicht gefolgt werden. Er nahm die Arbeit gut vier Monate nach dem Unfall am 26. Mai 1999 wieder voll auf. Erst ab April 2000 wurde �rztlich wieder eine - teilweise - Arbeitsunf�higkeit best�tigt. Schon in Anbetracht der langen Periode uneingeschr�nkter Leistungsf�higkeit kommt der Arbeitsunf�higkeit in Bezug auf die Ad�quanzbeurteilung ungeachtet des Verlaufs seit April 2000 keine erhebliche Bedeutung zu (SZS 2001 S. 439 f.; Urteile H. vom 19. Mai 2004, U 330/03, Erw. 2.3.3, und D. vom 23. Januar 2004, U 66/03, Erw. 4.2). Es fehlt somit am ad�quaten Kausalzusammenhang, weshalb die "Z�rich" ihre Leistungspflicht in Bezug auf die erneut aufgetretenen Beschwerden zu Recht verneint hat.