Source: https://www.juraforum.de/urteile/olg-hamm/olg-hamm-beschluss-vom-20-12-2007-az-3-ws-67607
Timestamp: 2018-03-24 08:24:50
Document Index: 369947983

Matched Legal Cases: ['Art. 5', 'Art. 6', '§ 121', '§ 147', '§ 265', '§ 265', '§ 111', '§ 111', '§ 111']

OLG-HAMM - 20.12.2007, 3 Ws 676/07 - JuraForum.de
OLG-HAMM – Aktenzeichen: 3 Ws 676/07
Leitsatz: 1. In Umfangsverfahren muss das Oberlandesgericht nicht in jedem Einzelfall prüfen, ob für alle im Haftbefehl ausgeführten Taten bzw. Tatteile die allgemeinen Haftvoraussetzungen vorliegen, wenn die Frage, ob der Vollzug der Untersuchungshaft über 6 Monate hinaus gerechtfertigt ist, bereits unter Berücksichtigung einzelner Taten bzw. Tatteil positiv bewertet werden kann.
Rechtsgebiete: EMRK, StPO, StGB
Vorschriften: § EMRK Art. 5, § EMRK Art. 6, § 121 StPO, § 147 StPO, § 265b StGB
Stichworte: Haftprüfung bei teilweise nicht gewährter Akteneinsicht an Verteidiger, Prüfungsumfang durch das OLG, Genusschein als Kredit i.S.d. § 265b StGB
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OLG-HAMM – Beschluss, 3 Ws 675/07 vom 20.12.2007
In § 111f Abs. 5 StPO in Verbindung mit § 111f Abs. 3 Satz 3 StPO ist nicht ein Antrag auf gerichtliche Entscheidung gegen gerichtliche Entscheidungen eingeführt worden.
OLG-HAMM – Beschluss, 3 Ss OWi 782/07 vom 20.12.2007
Die Ahndung der Verweigerung der Personalienangabe nach § 111 OWiG setzt voraus, dass zuvor die Rechtmäßigkeit der Aufforderung (auch) im Rahmen der Verfolgung von Ordnungswidrigkeiten in vollem Umfang überprüft worden ist. Das muss sich aus den getroffenen tatsächlichen Feststellungen ergeben.
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