Source: http://steuerrechner.com.de/Einkommensteuer-Rechner.htm
Timestamp: 2017-08-16 21:30:24
Document Index: 90603526

Matched Legal Cases: ['§ 32', '§ 32', '§ 2', '§ 32', '§ 34', '§ 34', '§ 10']

Kostenloser Einkommensteuer-Rechner Online für die Jahre 1999-2013
Online Einkommensteuer-Rechner für die Jahre 1999-2013 zur Ermittlung der Einkommensteuer für den Grundtarif oder Splittingtarif
Mit dem nachfolgenden Steuerrechner zur Ermittlung der Einkommensteuer lassen sich die Steuern für die Jahre 1999 - 2013 berechnen. Zu beachten ist, dass bei der Berechnung der Einkommensteuer noch der Grundfreibetrag aus dem Jahr 2012 verwendet wird. In Kürze erfolgt eine diesbezügliche Aktualisierung.
JavScript-Programm berechnet Einkommensteuer nach Grundtarif und Splittingtarif mit Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer f?r die Jahre 1999 bis 2010/2013. Steuer?nderungen durch Konjunkturpaket II (Bundesratsbeschluss vom 20.2.2009) berücksichtigt. Kinderfreibetr?ge werden dabei ber?cksichtigt. Neu: Jetzt auch mit Steuerberechnung des Einkommens mit Progressionsvorbehalt nach § 32b EStG sowie außerordentliche Einkünfte (Abfindungen) und Veräußerungsgewinne bei Betriebsaufgabe nach $ 34 Abs. 3 EStG. Bei gleichzeitigem Vorliegen von Progressionsvorbehalt und Tarifermäßigung wird entsprechend BFH-Urteil vom 18.5.1994 berechnet.
Einkommensteuerberechnung 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005/2006 2007 2008 2009 2010/2013 (1999-2013)
besteuert nach der Fünftelregelung (z.B. Vergütung f?r mehrj?hrige Tätigkeit). Evtl. Freibetr?ge nicht berücksichtigt!
ermäßigter Steuersatz nach ? 34 Abs. 3 (56% vom
Kinder 0.0 0.5 1.0 1.5 2.0 2.5 3.0 3.5 4.0 4.5 5.0 5.5 6.0 Kinderfreibetragsanteil
von Partner/in dazu KiSteuer keine 8 % 9 % immer in Euro
Mit diesem JavaScript Programm (im Datei-Kopf) läss?t sich die Einkommensteuer nach Grund- und Splittingtarif f?r die Jahre 1999 bis 2010/12 berechnen. Besonderheiten und Freibeträ?ge einzelner Einkunftsarten werden vom Programm nicht berücksichtigt. Dadurch w?rde es zu umfangreich und unübersichtlich (und sicher trotzdem noch nicht vollst?ndig).
Ab 2007 werden Einkommen die 250.000 (Ledige) bzw. 500.000 (Verheiratete) € übersteigen mit 45% belastet (\"Reichensteuer\"). - ausser Gewinne nach ? 2 , Abs. 1 Nr. 1-3 EStG (aber nur 2007) (diese weiterhin nur mit 42%, siehe neuen § 32c EStG). Setzt sich das Gesamteinkommen aus mehreren Einkunftsarten zusammen, wird der ?ber 250.000 € liegende Einkommensanteil im Verhältnis der mit 45% belasteten Einkunftsarten zu den anderen (und zwar vor Abzug von Sonderausgaben usw.) besteuert. Deshalb erfragt das Programm neben dem zvE sowohl das Gesamteinkommen vor Abzug von Sonderausgaben usw. als auch den darin enthaltenen Gewinn nach § 2 , Abs. 1 Nr. 1-3 EStG.
Da die Steuerberechnung bei steuerfreiem neben steuerpflichtigem Einkommen (Progressionsvorbehalt nach § 32b) ziemlichen Rechenaufwand erfordert, wurde diese Berechnung inzwischen mit aufgenommen. Rückzahlungen steuerfreier Einnahmen dabei mit (-) eingeben. Soweit ein Arbeitnehmer-Pauschbetrag dabei zu ber?cksichtigen ist, diesen vorher abziehen.
Zur Brechnung der Steuer wird in diesem Fall (Vorliegen von steuerfreien Einkünften mit Progressionsvorbehalt neben steuerpflichtigen) zunächst von der Summe beider Einkünfte die Steuer ermittelt und daraus dann der Steuersatz (Steuer/Summe der Einkünfte). Dieser (besondere) Steuersatz wird dann auf die steuerpflichtigen Einkünfte angewandt.
Einkünfte steuerpflichtig 50.000 Euro
mit Progressionsvorbehalt 20.000 Euro
Summe 70.000 Euro
Steuer (2004, Grundtarif) 22.655 Euro
deshalb Steuer 50.000 x 32,3642 % = 16.182 Euro
Ebenso werden außerordentliche Einkünfte (nach ß 34 EStG Abs. 2) nach der Fünftel-Regelung bzw. mit dem ermä?igten Steuersatz nach § 34 EStG Abs. 3 berücksichtigt. Eine Berechnung nach der Fünftelregelung ergibt nur dann einen Vorteil, wenn das zu versteuerende Einkommen innerhalb der Progressionszone liegt.
Einkünfte steuerpflichtig 20.000 Euro
Steuer dafür (2004, Grundtarif) 2.902 Euro
außerordentliche Einkünfte 100.000 Euro
1/5 davon 20.000 Euro
Steuer für stpfl. + 1/5 aoEinkünfte (zusammen 40.000) 9.547 Euro
abz?glich 2.902 Euro f?r stpfl. Einkommen 6.645 Euro
multipliziert mit Faktor 5 33.225 Euro
Summe der beiden Steuern (2.902 + 33.225) = 36.127 Euro
Durch das Gesetz zur Sicherung und Stabilität (BGBl 2009, Nr. 11, (4), S. 416) wurden f?r 2009 und 2010 die Einkommensteuertarife geändert (Entlastung).
Bei gleichzeitigem Vorliegen von außerordentlichen Einkünften und solchen unter Progressionsvorbehalt, rechnet das Programm entsprechend den Vorgaben des BFH-Urteils vom 18.5.1994:
1. Berechnen der Steuer unter Ber?cksichtigung zunächst nur der steuerpfl. Einkünften sowie denen mit Progressionsvorbehalt (siehe oben 1. Fall).
2. Berechnen der Steuer für die Summe aller drei Einkunftsarten (wobei die außerordentlichen Einkünfte nur mit 1/5 berücksichtigt werden) und Ermittlung des Steuersatzes (aus Steuer/Summe Einkunftsarten).
3. Mit diesem Steuersatz die Summe aus steuerpflichtigen und 1/5 außerordentlichen Einkünften multiplizieren und davon die oben ermittelte Steuer f?r die steuerpflichtigen Einkünfte abziehen.
4. Die Differenz (die Steuer f?r 1/5 der aoEinkünfte) mit 5 multiplizieren, um so die Steuer für die aoEinkünfte zu erhalten.
5. Schließlich diese Steuer und die für die steuerpflichtigen Einkünfte ermittelte addieren.
Beim ermäßigten Steuersatz nach § 34 Abs. 3 EStG (Versteuern eines Betriebsaufgabegewinns) wird bei gleichzeitigem Vorliegen von Einnahmen mit Progressionsvorbehalt auch mit dem ermittelten durchschnittliche Steuersatz zunächst die Steuer für diesen Anteil ermittelt und davon dann 56% berechnet. Beim Vorliegen anderer außerordentlicher Einkünfte neben dem Betriebsaufgabegewinn kann nur eine der beiden Berechnungsmöglichkeiten gewählt werden.
Alle anderen das Einkommen beeinflussende Pauschalen, Kosten und Gewinne (siehe $ 10 EStG) müssen vor der Berechnung ber?cksichtigt werden (in der Regel durch einfache Addition/Subtraktion gegebenfalls auch eines Prozentanteils).
Bei Beiträgen für Versicherungen (Vorsorgeaufwendungen) ist die Abzugsm?glichkeit gestaffelt (§ 10 EStG).
Die normale Kirchensteuer betr?gt in den Ländern Baden-Württemberg und Bayern 8,00% der Einkommen- bzw. Lohnsteuer. In alle anderen Bundesländer 9%. über Besonderheiten der Kirchensteuerberechnung beim Halbeink?nfteverfahren und bei der Gewerbesteueranrechnung sowie zur Kappungsgrenze siehe unter Kirchensteuer.
Dazu werden zunächst die nach dem Grundtarif sich ergebenden Einkommensteuern der beiden Einkommen für sich ermittelt und diese ins Verhältnis gesetzt. Dann wird aus dem Gesamteinkommen die Kirchensteuer nach Splittingtarif mit dem ermittelten Verhältnis multipliziert, um die zu zahlende Kirchensteuer des kirchensteuerpflichtigen Ehepartners zu erhalten.
F?r Kinder erhalten die Eltern entweder Kindergeld oder Kinderfreibeträge (Kindergeld 2009: 1.+ 2. Kind 1.968 €, 3. Kind 2.040 €, ab 4. Kind 2.340 €, Kinderfreibetrag (einfach) 3.012 €). Beim Grundtarif ist meistens das Kindergeld günstiger (außer bei zusätzlichen außerordentlichen Einnahmen). Beim Splittingtarif ist dies bei höheren Einkommen (2002: ab ca. 56.000 €, 2009: ab ca. 67.000 €) dagegen oft der Kinderfreibetrag. In diesem Fall wird nach Abzug des Kinderfreibetrages vom Einkommen die zu zahlende Steuer um den Betrag des erhaltenen Kindergeldes erhöht. (Für getrennt lebende Eltern gelten ab dem Jahr, welches auf die Trennung folgt, nur noch der einfache Kinderfreibetrag (in 2008: 2.904 €, in 2009: 3.012 € je Kind). In diesem Fall kann der eine (d.h. der geringerverdienende) Partner auf seinen Kinderfreibetrag zugunsten seines geschiedenen Partners verzichten. Das Programm berücksichtigt dies jetzt (Checkbox anklicken).
Das Programm ermittelt die günstigere Variante und zeigt dies beim Hinweis an. Die Kinderfreibetr?ge mindern in jedem Fall den Solidaritätszuschlag und die Kirchensteuer.
Sind die Kinderfreibetr?ge größer als zvE und das Einkommen mit Progressionsvorbehalt zusammen, wird beim Vorliegen außerordentlicher Eink?nfte der noch nicht abgezogene Rest des Kinderfreibetrages zunächst vom aoE abgezogen und dann erst die Fünftelregelung angewandt.
Bei gleichzeitigem vorliegen von Einkommensersatzleistungen (z.B. Arbeitslosengeld) wird das Negativeinkommen zunächst um diesen Ersatzleistungsbetrag gemindert. Sind die Ersatzleistungen höher, nur die (positive) Differenz als Ersatzleistung eintragen. Sind sie niedriger, bleiben sie außer Ansatz. In die Felder Ersatzleistungen und zu versteuerndes Einkommen ist dann nichts einzutragen. Siehe dazu BFH – Urteil vom 17.01.2008, Aktenzeichen: VI R 44/07 und auch die Berechnungsbeispiele des BMF.
In Kürze finden Sie auf dieser Seite weitere Steuerrechner bzw. Links zu diesen.
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