Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/Paragraph_101a_SaechsWG_Vorzeitige_Besitzeinweisung_bei_Mass-d5800129,133.html
Timestamp: 2017-01-17 07:48:28
Document Index: 111559836

Matched Legal Cases: ['§ 101', '§ 101', '§ 101', '§ 101', '§ 102', '§ 96', '§ 103', '§ 98', '§ 104', '§ 99', '§ 105', '§ 106', '§ 100', '§ 107', '§ 101', '§ 108', '§ 109', '§ 110', '§ 111', '§ 112', '§ 113', '§ 114', '§ 115', '§ 116', '§ 117', '§ 118', '§ 119', '§ 120', '§ 101', '§ 101', '§ 101', '§ 71', '§ 101']

§ 101a SächsWG, Vorzeitige Besitzeinweisung bei Maßnahmen des öffentlichen Hochwasserschutzes | Gesetze auf anwalt24.de
§ 101a SächsWG, Vorzeitige Besitzeinweisung bei Maßnahmen des öffentlichen Hochwasserschutzes Suche
Sächsisches Wassergesetz (SächsWG) Landesrecht Sachsen…§ 101a SächsWG, Vorzeitige Besitzeinweisung bei Maßnahmen des öffentlichen Hochw...§ 101b SächsWG, Vertreter des Eigentümers§ 102 SächsWG, Entschädigung (zu § 96 WHG)§ 103 SächsWG, Entschädigungsverfahren (zu § 98 WHG)§ 104 SächsWG, Ausgleich (zu § 99 WHG)§ 105 SächsWG, Vollstreckung§ 106 SächsWG, Gewässeraufsicht, Bauüberwachung und Bauabnahme (zu § 100 Abs. 1 ...§ 107 SächsWG, Pflichten und Befugnisse der Gewässeraufsicht (zu § 101 WHG)§ 108 SächsWG, Kosten der Gewässeraufsicht§ 109 SächsWG, Wasserbehörden§ 110 SächsWG, Zuständigkeit, Aufsicht und Befugnisse§ 111 SächsWG, Sachverständige§ 112 SächsWG, Anerkennung von Sachverständigen und Prüflaboren§ 113 SächsWG, Nachträgliche Antragstellung§ 114 SächsWG, Einwendungen aufgrund von Privatrechtsverhältnissen§ 115 SächsWG, Wasserrechtliche Entscheidungen§ 116 SächsWG, Sicherheitsleistung§ 117 SächsWG, Vorläufige Anordnungen und Beweissicherung§ 118 SächsWG, Verfahrenskosten§ 119 SächsWG, Verfahren für die Planfeststellung§ 120 SächsWG, Einhaltung baurechtlicher Vorschriften…Anlage 5 SächsWG
§ 101a SächsWG, Vorzeitige Besitzeinweisung bei Maßnahmen des öffentlichen Hochwasserschutzes
§ 101a SächsWGSächsisches Wassergesetz (SächsWG)Landesrecht SachsenTeil 5 – Gefahrenabwehr, Duldungs- und Gestattungsverpflichtungen, Enteignung → Abschnitt 3 – Veränderungssperre, Enteignung, Entschädigung und AusgleichTitel: Sächsisches Wassergesetz (SächsWG)Normgeber: SachsenAmtliche Abkürzung: SächsWGGliederungs-Nr.: 612-3/2Normtyp: Gesetz(1) Ist der sofortige Beginn von Bauarbeiten geboten und weigert sich der Eigentümer oder Besitzer, den Besitz eines für eine Maßnahme des öffentlichen Hochwasserschutzes benötigten Grundstücks durch Vereinbarung unter Vorbehalt aller Entschädigungsansprüche zu überlassen, hat die Enteignungsbehörde den Träger der Hochwasserschutzmaßnahme auf Antrag nach Feststellung des Plans oder Erteilung der Plangenehmigung in den Besitz einzuweisen. Weiterer Voraussetzungen bedarf es nicht.(2) Die Enteignungsbehörde hat spätestens sechs Wochen nach Eingang des Antrags auf Besitzeinweisung mit den Beteiligten mündlich zu verhandeln. Hierzu sind der Träger der Hochwasserschutzmaßnahme und die Betroffenen zu laden. Dabei ist den Betroffenen der Antrag auf Besitzeinweisung mitzuteilen. Die Ladungsfrist beträgt drei Wochen. Mit der Ladung sind die Betroffenen aufzufordern, etwaige Einwendungen gegen den Antrag möglichst vor der mündlichen Verhandlung bei der Enteignungsbehörde einzureichen. Sie sind außerdem darauf hinzuweisen, dass auch bei Nichterscheinen über den Antrag auf Besitzeinweisung und andere im Verfahren zu erledigende Anträge entschieden werden kann.(3) Soweit der Zustand des Grundstücks von Bedeutung ist, hat die Enteignungsbehörde diesen bis zum Beginn der mündlichen Verhandlung in einer Niederschrift festzustellen oder durch einen Sachverständigen ermitteln zu lassen. Den Beteiligten ist eine Abschrift der Niederschrift oder des Ermittlungsergebnisses zu übersenden.(4) Der Beschluss über die Besitzeinweisung ist dem Antragsteller und den Betroffenen spätestens zwei Wochen nach der mündlichen Verhandlung zuzustellen. Die Besitzeinweisung wird in dem von der Enteignungsbehörde bezeichneten Zeitpunkt wirksam. Dieser Zeitpunkt ist auf höchstens zwei Wochen nach Zustellung der Anordnung über die vorzeitige Besitzeinweisung an den unmittelbaren Besitzer festzusetzen. Durch die Besitzeinweisung wird dem Besitzer der Besitz entzogen. Der Träger der Hochwasserschutzmaßnahme darf auf dem Grundstück das im Antrag auf Besitzeinweisung bezeichnete Bauvorhaben ausführen und die dafür erforderlichen Maßnahmen treffen.(5) Der Träger der Hochwasserschutzmaßnahme hat für die durch die vorzeitige Besitzeinweisung entstehenden Vermögensnachteile Entschädigung zu leisten, soweit diese Nachteile nicht durch die Verzinsung der Geldentschädigung für die Entziehung oder Beschränkung des Eigentums oder eines anderen Rechts ausgeglichen werden. Art und Höhe der Entschädigung sind von der Enteignungsbehörde in einem Beschluss festzusetzen.(6) Wird der festgestellte oder genehmigte Plan aufgehoben, ist auch die vorzeitige Besitzeinweisung aufzuheben und der vorherige Besitzer wieder in den Besitz einzuweisen. Der Träger der Hochwasserschutzmaßnahme hat für alle durch die vorzeitige Besitzeinweisung entstandenen besonderen Nachteile Entschädigung zu leisten. Absatz 5 Satz 2 gilt entsprechend.
§ 101 SächsWG, Enteignung (zu § 71 WHG)§ 101b SächsWG, Vertreter des Eigentümers