Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=VI%20ZR%20199/54
Timestamp: 2020-03-30 23:58:53
Document Index: 375504408

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 13', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 05.11.1955 - VI ZR 199/54 - dejure.org
BGH, 05.11.1955 - VI ZR 199/54
https://dejure.org/1955,3331
BGH, 05.11.1955 - VI ZR 199/54 (https://dejure.org/1955,3331)
BGH, Entscheidung vom 05.11.1955 - VI ZR 199/54 (https://dejure.org/1955,3331)
BGH, Entscheidung vom 05. November 1955 - VI ZR 199/54 (https://dejure.org/1955,3331)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/1955,3331) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.
VersR 1955, 765
VersR 1956, 765
DB 1955, 1186
Im Streitfall steht nur in Frage, ob die Beklagte sog. Instruktionspflichten in der Form von Warnpflichten gegenüber den Verwendern ihres Pflanzenschutzmittels verletzt hat (vgl. BGHZ 64, 46, 49; Senatsurteil vom 5. November 1955 - VI ZR 199/54 - VersR 1955, 765; vgl. auch Fischer DB 1977, 71, 75).
Schadensersatzansprüche wegen verletzungsbedingter Unmöglichkeit der Mitarbeit …
Schäden führen kann, ist in der Rechtsprechung seit langem anerkannt (vgl. etwa schon die Senatsurteilevom 5. November 1955 - VI ZR 199/54; VersR 1956, 765;vom 20. Oktober 1959 - VI ZR 152/58 - VersR 1960, 342 = BB 1959, 1186).
Bleiben die tatsächlichen Umstände ungeklärt, geht dies zu Lasten des beweispflichtigen Betriebsunternehmers (RGZ 162, 1, 3; BGH VersR 1956, 765;… Filthaut, aaO § 13 Rn. 46).
Andererseits trifft aber auch die Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 5. November 1955 (VI ZR 199/54 = VersR 1955, 765 = BB 1955, 1109), nach der der Hersteller eines Insektenvernichtungsmittels nicht verpflichtet ist, den Verwender auf die von diesem Mittel auch den nützlichen Insekten drohenden Gefahren hinzuweisen, nicht den vorliegenden Fall.
BGH, 20.10.1959 - VI ZR 152/58
Im Urteil vom 5. November 1955 (VI ZR 199/54 - VersR 1955, 765) ist in einem Falle, in dem ein giftiges Schädlingsbekämpfungsmittel in den Handel gebracht worden ist, ausgeführt: Der Hersteller müsse prüfen, ob mit einer Anwendung des Mittels zu rechnen sei, die zur Schädigung der Benutzer oder ihres Eigentums führen könne.
OLG Köln, 11.11.1988 - 20 U 32/88
Omnibusfahrgast; Unfall eines Omnibusfahrgast; Betriebsbedingter Vorgang
War die Kl. schon vollständig ausgestiegen, vom Bus weggetreten, drehte sie sich dann um, rutschte aus und fiel hin, so verwirklichte sich nicht eine mit dem Bus als Verkehrsmittel verbundene, sondern eine hiervon unabhängige, in der Person der Kl. begründete Gefahr (vgl. auch BGH, VersR 1956, 765 zur Unterscheidung eines Unfalls beim Aussteigen vom Unfall nach dem Aussteigen).
Der Bundesgerichtshof hat schon mehrmals entschieden, daß der Hersteller eines Erzeugnisses oder Gerätes unabhängig von einer vertraglichen Grundlage aus dem Gesichtspunkt der Gefahrenabwehr verpflichtet sein kann, die Käufer und Benutzer auf Gefahrenquellen hinzuweisen und sie über die erforderlichen Vorsichtsmaßregeln zu belehren (Urteile des BGH vom 5. November 1955 - VI ZR 199/54 - VersR 1955, 765, vom 14. April 1959 - VI ZR 94/58 - VersR 1959, 523 und vom 20. Oktober 1959 - VI ZR 152/58 - VersR 1960, 342).
BGH, 14.04.1959 - VI ZR 94/58
OLG Köln, 14.10.1988 - 20 U 32/88
Haftung nach dem Straßenverkehrsgesetz aufgrund eines Unfalls beim Betrieb eines …