Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=14.01.2010&Aktenzeichen=VII%20ZR%20106%2F08
Timestamp: 2019-02-21 06:53:52
Document Index: 102821045

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', '§ 275', '§ 275', '§ 326', '§ 441', '§ 631', '§ 275', 'BGH', '§ 275', 'BGH', 'BGH']

BGH, 14.01.2010 - VII ZR 106/08 - dejure.org
BGH, 14.01.2010 - VII ZR 106/08
BGB §§ 275 Abs. 1, 326 Abs. 1 Satz 1, 441 Abs. 3, 631 Abs. 1
§ 275 Abs 1 BGB, § 326 Abs 1 S 1 BGB, § 441 Abs 3 BGB, § 631 Abs 1 BGB
Werkvertrag: Berechnung des Vergütungsanspruchs des Nachunternehmers gegen den Hauptunternehmer bei Erbringung von Teilen seiner diesem geschuldeten Leistung direkt an dessen Auftraggeber
Unmöglichkeit einer Leistungserbringung gegenüber dem Hauptunternehmer bei Leistungserbringung durch einen Nachunternehmer direkt an den Auftraggeber; Minderung des Vergütungsanspruches eines Nachunternehmers für noch ausstehende Teile seiner dem Hauptunternehmer geschuldeten Leistung bei Leistung direkt an den Auftraggeber
Vergütungsanspruch des Nachunternehmers für ausstehende Teilleistungen, die er direkt dem Auftraggeber erbringt; Vergütung aus gekündigtem Werkvertrag; Unmöglichkeit der Leistung
BGB §§ 275, 326, 441 Abs. 3, 631
Berechnung der Vergütung des Nachunternehmers gegen den Hauptunternehmer bei eigenständiger Leistungserbringung an dessen Auftraggeber
Erfüllung des Nachunternehmers durch Leistung an Auftraggeber?
Wenn der Nachunternehmer für den Auftraggeber arbeitet
Erbringt der Nachunternehmer die Leistung direkt für den Auftraggeber, wird die Leistung an den Hauptunternehmer unmöglich
Nachunternehmervertrag: Erfüllung durch Leistung an Bauherrn? (IBR 2010, 203)
LG Kiel, 30.03.2007 - 14 O 27/06
OLG Schleswig, 11.04.2008 - 14 U 65/07
NJW 2010, 1282
MDR 2010, 437
NZBau 2010, 307
BauR 2010, 629
ZfBR 2010, 355
Im vorliegenden Fall bietet es sich an, nicht erbrachte Teilleistungen im Ausgangspunkt nach Maßgabe des offen gelegten Preisgefüges des Vertrages zu bewerten (siehe BGH, Urteil vom 14. Januar 2010 - VII ZR 106/08, BauR 2010, 629 = NZBau 2010, 307 Rn. 14, 17).
Denn der Kläger würde den Anspruch auf die Gegenleistung behalten und sich lediglich die Ersparnis und den anderweitigen Erwerb anrechnen lassen müssen (§§ 275 Abs. 1, 324 Abs. 1 BGB a. F.; vgl. ganz ähnlich zum neuen Schuldrecht BGH NJW 2010, 1282).
LG Berlin, 15.02.2016 - 84 S 54/15
Wie berechnet sich die Höhe der Minderung?
Im vorliegenden Fall bietet es sich an, nicht erbrachte Teilleistungen im Ausgangspunkt nach Maßgabe des offen gelegten Preisgefüges des Vertrages zu bewerten (siehe BGH, Urteil vom 14. Januar 2010 - VII ZR 106/08, BauR 2010, 629 = NZBau 2010, 307 Rn. 14, 17)." .