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Timestamp: 2016-10-23 16:20:12
Document Index: 351168766

Matched Legal Cases: ['BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 134', 'Art. 152', 'Art. 135', 'BGE', 'Art. 152']

C.________, 1964, Beschwerdef�hrerin, vertreten durch Advokat Dr. Alex Hediger, Freie Strasse 82, 4051 Basel,
Mit Verf�gung vom 14. Dezember 2005 sprach die IV-Stelle des Kantons Aargau der 1964 geborenen C.________ ab 1. Februar 2004 bei einem Invalidit�tsgrad von 55 % eine halbe Invalidenrente zu. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 8. M�rz 2006 fest.
C.________ l�sst Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hren und beantragen, es sei ihr, unter Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheids, ab 1. Februar 2004 eine ganze Invalidenrente, basierend auf einem mindestens 70%igen Invalidit�tsgrad auszurichten; ferner sei ihr die unentgeltliche Rechtspflege und Verbeist�ndung zu gew�hren.
Aufgrund der Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist streitig, ob die Einsch�tzung des IV-Grades durch Verwaltung und Vorinstanz zu Recht erfolgte oder ob, wie es die Versicherte beantragt, eine ganze Invalidenrente zuzusprechen ist.
3.1 Dem vorinstanzlichen Entscheid ist zu entnehmen, dass eine 50%ige Arbeitsf�higkeit in einer leidensangepassten T�tigkeit besteht. Diese Feststellung einer beschr�nkten Leistungsf�higkeit in angepassten Verweisungst�tigkeiten ist tats�chlicher Natur (BGE 132 V 393 E. 3.2 S. 397) und daher f�r das Bundesgericht grunds�tzlich verbindlich (E. 1.2 hievor).
3.2 Soweit in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde der Austrittsbericht der Rehaklinik S.________ vom 11. Juni 2003 kritisiert wird, weil er die festgestellte Arbeitsunf�higkeit nicht begr�nde und sich nicht zur Arbeitsf�higkeit ab 6. Juli 2003 �ussere, zumal ein Arbeitsversuch abgebrochen worden sei und der Bericht bereits 3 � Jahre zur�ck liege, dringt diese R�ge nicht durch. Die Vorinstanz hat dargelegt, dass die Beurteilung durch die Rehaklinik im Einklang mit derjenigen des seit 1994 behandelnden Hausarzts steht. Dr. med. H.________, Innere Medizin FMH, hielt in seinem Bericht vom 22. Dezember 2003 zwar eine 100%ige Arbeitsunf�higkeit fest, deren psychische Komponente jedoch ebenso gross wie die somatische sei. Auch Dr. med. G.________, RAD, attestierte der Beschwerdef�hrerin zwei Jahre sp�ter in seinem Bericht vom 9. September 2005 eine 50%ige Arbeitsunf�higkeit aus rheumatologischer Sicht. Insgesamt zeichnet das kantonale Gericht gest�tzt auf die medizinischen Akten ein einheitliches Krankheitsbild. So stehen die Berichte aus dem Jahr 2003 nicht im Widerspruch zu der in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde behaupteten gesundheitlichen Verschlechterung, gingen doch die �rzte von einer rheumatologisch begr�ndeten 50%igen Arbeitsunf�higkeit aus, erkannten jedoch bereits eine psychische St�rung. Die in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde geschilderte Zunahme der Schmerzen st�tzt sich haupts�chlich auf den Bericht des Dr. med. W.________, Rheumatologie FMH, vom 28. Dezember 2005. Diesem Bericht ist zu entnehmen, dass aus rheumatologischer Sicht eine degenerative Wirbels�ulenver�nderung besteht, wie dies im Austrittsbericht der Rehaklinik S.________ festgestellt wurde. Dabei handle es sich aber vielmehr um ein generalisiertes Schmerzsyndrom. Die weiteren �rztlichen Berichte zeichnen ein �hnliches Bild, wonach die rheumatologischen Beschwerden gegen�ber den psychosomatischen Leiden in den Hintergrund treten. Trotz der gegen�ber Dr. med. A.________, Facharzt f�r Psychiatrie und Psychotherapie, Regionaler �rztlicher Dienst, ge�usserten Kritik stimmen die anderen �rzte mit der Diagnose des RAD-Arztes vom 8. September 2005 �berein. Die Vorinstanz stellt sodann zu Recht auf die Psychiater Dres. med. A.________ und D.________, Oberarzt, Interner Psychiatrischer Dienst, Klinik K.________, ab, die beide der Beschwerdef�hrerin aus psychiatrischer Sicht eine in angepasster T�tigkeit 100%ige Arbeitsf�higkeit attestieren (BGE 125 V 351 E. 3b/cc S. 353). In Anbetracht des Schreibens des Dr. med. P.________ und des Dr. med. B.________, Facharzt FMH f�r Psychiatrie und Psychotherapie, vom 30. Januar 2006 ist zu erg�nzen, dass dieses nicht geeignet ist, eine Verschlechterung des somatischen Gesundheitszustandes zu belegen, denn auch hier wird die psychische St�rung hervorgehoben. Eine psychische Beeintr�chtigung wie eine diagnostizierte anhaltende somatoforme Schmerzst�rung vermag sodann als solche noch keine Invalidit�t zu begr�nden (BGE 130 V 396 E. 5.3 S. 398). Insgesamt ging die Vorinstanz richtigerweise von einer behinderungsangepassten Arbeitsf�higkeit von 50 % aus. Diese Sachverhaltsdarstellung ist nicht offensichtlich unrichtig oder unvollst�ndig und bindet daher das Bundesgericht (E. 1.2). Damit durfte die Vorinstanz f�r die weiteren Schritte der Invalidit�tsbemessung von einer Arbeitsf�higkeit von 50% in einer dem gesundheitlichen Anforderungsprofil entsprechenden Verweisungst�tigkeit ausgehen. Schliesslich ist die Frage nach der H�he des (im konkreten Fall grunds�tzlich angezeigten) Leidensabzugs eine typische Ermessensfrage, deren Beantwortung letztinstanzlicher Korrektur nur mehr dort zug�nglich ist, wo das kantonale Gericht das Ermessen rechtsfehlerhaft ausge�bt hat. Vorliegend liegt keine Ermessens�berschreitung, -missbrauch oder -unterschreitung vor (BGE 132 V 393 E. 3.3 S. 399). Gegen die vorinstanzliche Festlegung des Invalidit�tsgrads auf 55% ist damit nichts einzuwenden.
Das Verfahren ist kostenpflichtig (Art. 134 Satz 2 OG in der vom 1. Juni bis 31. Dezember 2006 g�ltig gewesenen Fassung). Die unentgeltliche Rechtspflege und Verbeist�ndung kann gew�hrt werden (Art. 152 in Verbindung mit Art. 135 OG), da die Bed�rftigkeit aktenkundig ist, die Beschwerde nicht als aussichtslos zu bezeichnen und die Vertretung geboten war (BGE 125 V 201 E. 4a S. 202 und 371 E. 5b S. 372). Es wird indessen ausdr�cklich auf Art. 152 Abs. 3 OG aufmerksam gemacht, wonach die beg�nstigte Partei der Gerichtskasse Ersatz zu leisten haben wird, wenn sie sp�ter dazu im Stande ist.
Zufolge Gew�hrung der unentgeltlichen Verbeist�ndung wird Advokat Dr. Hediger f�r das Verfahren vor dem Bundesgericht aus der Gerichtskasse eine Entsch�digung von Fr. 2'500.- (einschliesslich Mehrwertssteuer) ausgerichtet.
Dieses Urteil wird den Parteien, der Ausgleichskasse der Schweizerischen Tabakbranche, Bern, dem Versicherungsgericht des Kantons Aargau und dem Bundesamt f�r Sozialversicherungen zugestellt.