Source: https://www.competitionline.com/de/ergebnisse/163270
Timestamp: 2018-08-16 00:41:09
Document Index: 180719019

Matched Legal Cases: ['§ 34', '§34', '§34', '§34', '§34', '§ 34', '§34', '§34', '§34', '§4', '§4', '§5', '§2', '§4', '§4', '§ 3', '§34', '§ 5', '§5', '§ 34', '§34', '§34', '§34', '§ 34', '§34', '§34', '§34', '§10', '§ 34', '§ 34', '§ 34', '§ 34']

Ergebnis: Herrichtung, Instandsetzung, Teilsanierung...competitionline
(ID 3-163270)
Entscheidung 25.08.2014
Gebäudetyp Büro-, Verwaltungsbauten / Gewerbe-, Industriebauten / Kultur-, Veranstaltungsgebäude
Auslober/Bauherr Freie und Hansestadt Hamburg - Sondervermögen Stadt & Hafen, Hamburg (DE),	HafenCity Hamburg GmbH, Hamburg (DE)
Die FHH Sondervermögen "Stadt und Hafen" (SoV) – vertreten durch die HafenCity Hamburg GmbH – beabsichtigt, die Güterhallen 2, 3 und 4 im Quartier „Oberhafen“ Stockmeyerstraße 41-43 herzurichten mit dem Ziel Flächen für Ateliers, Kleingewerbe, Büros und Ausstellungsflächen zur kreativwirtschaftlichen und künstlerischen Nutzung zu vermieten. Dafür werden hier die Leistungen der Objektplanung gem. § 34 HOAI ausgeschrieben.
Das Quartier „Oberhafen“
Das rund 8,9 ha große Oberhafenquartier liegt in der östlichen HafenCity. Das gesamte Oberhafenquartier einschließlich der Gebäude befindet sich im Eigentum des Sondervermögens Stadt und Hafen, vertreten durch die HafenCity Hamburg GmbH.
Mit der Überarbeitung des Masterplans der HafenCity im Jahr 2010 wurde für das Quartier "Oberhafen" die Grundsatzentscheidung gefasst, die weitere Entwicklung unter der inhaltlichen Schwerpunktsetzung auf kreativwirtschaftliche, kulturelle und künstlerische Nutzungen voranzutreiben und dabei die Nachnutzung des vorhandenen Bebauungsbestands, der hauptsächlich durch die Güterhallen gebildet wird, als Ausgangspunkt zu nehmen.
Durch das Auslaufen eines Mietvertrages mit einem Logistiknutzer stehen ca. 7.600 qm Hallenfläche zur Verfügung. Die zukünftigen Kreativnutzer/Mieter werden über ein gemeinsames Verfahren der Hamburg Kreativgesellschaft mbH und der HafenCity Hamburg GmbH ausgewählt. Dieses Angebotsverfahren läuft parallel zu dieser Bekanntmachung. Das Nutzungskonzept und die daraus resultierenden Planungsanforderungen können erst nach dem derzeitig laufenden Angebotsverfahren für die Mieter aufgestellt werden.
Die Hallen sollen mit möglichst geringen Kosten saniert bzw. erschlossen werden, so dass für die Nutzer möglichst niedrige Mieten angeboten werden können. Als Basisausbauzustand ist vorgesehen:
1. Teilweise Sanierung des Mauerwerks und der Betonbauteile zur Sicherstellung der Standfestigkeit und der Regendichtheit
2. Korrosionsschutz von Stahlbauteilen
3. Teilweise Erneuerung der Dachhaut, Dachrinnen und Regenfallrohre
4. Abtrennung von Nutzungseinheiten (Brandschutz)
5. Herstellung von erforderlichen Brandwänden und Rettungstunneln
6. Herstellung von Treppenzugängen
7. Teilweiser Austausch der Tore und Glasbausteine durch Fassadenelemente, Fenster und Türen für die Schaffung von erforderlichen Notausgängen und für eine natürliche Belichtung
8. Herstellung von Sanitäreinrichtungen für die neuen Nutzungseinheiten
Werden von den zukünftigen Mietern Ausbauten abweichend vom Basisausbau gewünscht, erfolgen diese entweder durch den Mieter oder durch die HafenCity Hamburg GmbH. Diese Leistungen sind optionale Leistungen der Objektplanung. Der Umfang der optionalen Leistungen ist nicht bestimmt.
Die Investitionen beziehen sich auf einen vorgesehenen Nutzungszeitraum von 20 Jahren.
Die Güterhallen unterliegen nicht dem Denkmalschutz.
Das Gelände des Quartiers "Oberhafen" liegt mit 4,50 bis 5,50 m ü. NN im hochwassergefährdeten Bereich. Die Hallenfußböden mit einer Höhe von ca. 6,10 m liegen auch unterhalb des Bemessungshochwassers.
1. Sicherung der Qualitäten für Bauen im Bestand
2. Wirtschaftlichkeit und Funktionalität
3. Einhaltung des festgelegten Kostenrahmens mit dem Ziel niedriger Mieten. Eine Unterschreitung des Kostenrahmens ist anzustreben.
4. Einhaltung der Fertigstellungstermine
Der derzeitige Kostenrahmen für den Basisausbau beträgt ca. 3.200.000 Euro (netto) für die Kostengruppen 300 +400 gem. DIN 276. Eine Unterschreitung des Budgets ist anzustreben.
Gegenstand des Auftrags sind Leistungen der Objektplanung für die Herrichtung, Instandsetzung, Teilsanierung und Umbau der Güterhallen 2, 3 und 4 in der Stockmeyerstraße 41-43 in 20457 Hamburg gem. §34 HOAI.
• Leistungsphasen 1 bis 2 Objektplanung gem. §34 HOAI
• Leistungsphasen 3 bis 9 Objektplanung gem. §34 HOAI als optionale Beauftragung durch Bestimmung der Auftraggeberin (ggf. in noch von der Auftraggeberin festzulegenden Stufen)
• Optionale Leistungen für den Mieterausbau in noch unbestimmbarem Umfang
Die Maßnahme soll unverzüglich durchgeführt werden. Der derzeitige Terminplan sieht folgende voraussichtliche Zwischentermine vor:
Leistungsbeginn: 02.06.2014
Ende Vorplanung: 30.06.2014
Ende Entwurfsplanung: 27.07.2014
Einreichung Bauantrag: 15.08.2014
Ende Ausführungsplanung: 22.08.2014
Versand Ausschreibungen: 05.09.2014
Ende Vergaben: 30.10.2014
Möglicher Baubeginn: 15.11.2014
Der Termin der Übergabe und somit der Nutzung ist für Mitte 2015 vorgesehen.
Gemäß Schwellenwertberechnung wird das Honorarvolumen auf rund 390.000 EUR (netto) inklusive Umbauzuschlag und Nebenkosten ohne Umsatzsteuer geschätzt.
http://www.luchterhandt.de/verfahrensmanagement/3760
Freie und Hansestadt Hamburg – Sondervermögen „Stadt und Hafen“ vertreten durch HafenCity Hamburg GmbH
Kontaktstelle(n): Freie und Hansestadt Hamburg – Sondervermögen „Stadt und Hafen“ vertreten durch HafenCity Hamburg GmbH
Zu Händen von: Frau Janet Goschke
E-Mail: MjEyW2NnV1xfWTRcVVpZYlddaG0iV2Nh
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: http://www.hafencity.com
Weitere Auskünfte erteilen: büro luchterhandt – stadtplanung.stadtforschung.stadtreisen
Zu Händen von: David Senger
Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: büro luchterhandt – stadtplanung.stadtforschung.stadtreisen
E-Mail: MTJgY3VjcGBzbGU+anNhZnJjcGZfbGJyLGJj
Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: büro luchterhandt – stadtplanung.stadtforschung.stadtreisen
Sonstige: Städtischer Entwicklungsträger in Vertretung für den Grundeigentümer/Vermieter
Herrichtung, Instandsetzung, Teilsanierung und Umbau der Güterhallen 2, 3 und 4 in der Stockmeyerstraße in 20457 Hamburg - Objektplanung gem. §34 HOAI.
NUTS-Code DE,DE60
Die FHH Sondervermögen „Stadt und Hafen“ (SoV) – vertreten durch die HafenCity Hamburg GmbH – beabsichtigt, die Güterhallen 2, 3 und 4 im Quartier „Oberhafen“ Stockmeyerstraße 41-43 herzurichten mit dem Ziel Flächen für Ateliers, Kleingewerbe, Büros und Ausstellungsflächen zur kreativwirtschaftlichen und künstlerischen Nutzung zu vermieten. Dafür werden hier die Leistungen der Objektplanung gem. § 34 HOAI ausgeschrieben.
Mit der Überarbeitung des Masterplans der HafenCity im Jahr 2010 wurde für das Quartier „Oberhafen“ die Grundsatzentscheidung gefasst, die weitere Entwicklung unter der inhaltlichen Schwerpunktsetzung auf kreativwirtschaftliche, kulturelle und künstlerische Nutzungen voranzutreiben und dabei die Nachnutzung des vorhandenen Bebauungsbestands, der hauptsächlich durch die Güterhallen gebildet wird, als Ausgangspunkt zu nehmen.
Durch das Auslaufen eines Mietvertrages mit einem Logistiknutzer stehen ca. 7 600 m2 Hallenfläche zur Verfügung. Die zukünftigen Kreativnutzer/Mieter werden über ein gemeinsames Verfahren der Hamburg Kreativgesellschaft mbH und der HafenCity Hamburg GmbH ausgewählt. Dieses Angebotsverfahren läuft parallel zu dieser Bekanntmachung. Das Nutzungskonzept und die daraus resultierenden Planungsanforderungen können erst nach dem derzeitig laufenden Angebotsverfahren für die Mieter aufgestellt werden.
1. Teilweise Sanierung des Mauerwerks und der Betonbauteile zur Sicherstellung der Standfestigkeit und der Regendichtheit.
2. Korrosionsschutz von Stahlbauteilen.
3. Teilweise Erneuerung der Dachhaut, Dachrinnen und Regenfallrohre.
4. Abtrennung von Nutzungseinheiten (Brandschutz).
5. Herstellung von erforderlichen Brandwänden und Rettungstunneln.
6. Herstellung von Treppenzugängen.
7. Teilweiser Austausch der Tore und Glasbausteine durch Fassadenelemente, Fenster und Türen für die Schaffung von erforderlichen Notausgängen und für eine natürliche Belichtung.
8. Herstellung von Sanitäreinrichtungen für die neuen Nutzungseinheiten.
Das Gelände des Quartiers „Oberhafen“ liegt mit 4,50 bis 5,50 m ü. NN im hochwassergefährdeten Bereich. Die Hallenfußböden mit einer Höhe von ca. 6,10 m liegen auch unterhalb des Bemessungshochwassers.
1. Sicherung der Qualitäten für Bauen im Bestand.
2. Wirtschaftlichkeit und Funktionalität.
4. Einhaltung der Fertigstellungstermine.
Der derzeitige Kostenrahmen für den Basisausbau beträgt ca. 3 200 000 EUR (netto) für die Kostengruppen 300 +400 gem. DIN 276. Eine Unterschreitung des Budgets ist anzustreben.
— Leistungsphasen 1 bis 2 Objektplanung gem. §34 HOAI,
— Leistungsphasen 3 bis 9 Objektplanung gem. §34 HOAI als optionale Beauftragung durch Bestimmung der Auftraggeberin (ggf. in noch von der Auftraggeberin festzulegenden Stufen),
— Optionale Leistungen für den Mieterausbau in noch unbestimmbarem Umfang.
Leistungsbeginn: 2.6.2014
Ende Vorplanung: 30.6.2014
Ende Entwurfsplanung: 27.7.2014
Einreichung Bauantrag: 15.8.2014
Ende Ausführungsplanung: 22.8.2014
Versand Ausschreibungen: 5.9.2014
Gemäß Schwellenwertberechnung wird das Honorarvolumen auf rund 390 000 EUR (netto) inklusive Umbauzuschlag und Nebenkosten ohne Umsatzsteuer geschätzt.
Beschreibung der Optionen: — Leistungsphasen 3 bis 9 Objektplanung gem. §34 HOAI als optionale Beauftragung durch Bestimmung der AG (ggf. in noch von der Auftraggeberin festzulegenden Stufen),
Deckungssummen der Berufshaftpflicht: Deckungssummen für Personenschäden von mindestens 2 000 000 EUR (pro Schadensfall) und für sonstige Schäden von mindestens 2 000 000 EUR (pro Schadensfall) bei einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut. Versicherungsnachweise bei Bietergemeinschaften müssen von jedem Mitglied einzeln und die Deckungssummen in voller Höhe nachgewiesen werden. Es ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung mindestens das Zweifache der Versicherungssumme beträgt, d. h. die Versicherung muss bestätigen, dass für den Fall, dass bei der Bewerberin bzw. dem Bewerber mehrere Versicherungsfälle in einem Jahr eintreten (z. B. aus anderen Verträgen mit anderen Auftraggebern), die Obergrenze für die Zahlungsverpflichtung der Versicherung bei mindestens dem Zweifachen der obenstehenden Versicherungssummen liegt.
Erfüllt eine bestehende Haftpflichtversicherung nicht den oben beschriebenen Mindeststandard, reicht eine formlose Eigenerklärung über eine Anpassung der Deckungssummen im Auftragsfalle aus. Eine Eigenerklärung ersetzt nicht die Vorlage einer Bescheinigung über die bestehende Haftpflichtversicherung.
Die Auftraggeberin behält sich vor, die Höhe der oben geforderten Mindestdeckungssummen im weiteren Verfahren zum Gegenstand der Verhandlungen zu erklären. In diesem Zusammenhang erklärt/erklären der/die Bewerber/innen insofern ihre bzw. seine Bereitschaft sowohl zur Anpassung auf die oben geforderten Mindestdeckungssummen als auch im Bedarfsfall zur Erhöhung der oben geforderten Mindestdeckungssummen. (Die schriftliche Bestätigung der Versicherung der Bewerber/innen, die Berufshaftpflicht im Auftragsfall auf die geforderten Höhen anzuheben oder zum Abschluss einer objektbezogenen Versicherung bereit zu sein, ist als Nachweis ausreichend.)
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Für den Teilnahmeantrag ist ein Bewerbungsbogen inkl. sämtlicher Vordrucke auszufüllen. Diese sind schriftlich oder unter der E-Mail MjExV1psWmdXamNcNWFqWF1pWmddVmNZaSNZWlZjb2pbZGdZWmdj.
Angaben der Bewerber gemäß VOF §4 (2), (3); §4 (6) a) bis g), (9) a) bis e); §5 (1). Die Durchführung der Leistungen soll gem. §2 (3) unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgen. Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Unterlagen, Nachweise und Erklärungen abzugeben:
vollständig ausgefüllter Bewerbungsbogen inkl. folgender Erklärungen und Nachweise:
— Anlage 1B: Erklärungen darüber, dass keiner der in §4 Abs. 6 a) bis g) sowie §4 Abs. 9 a) bis e) VOF genannten Ausschlussgründe auf den Bewerber zutrifft (Vordruck),
— Anlage 1D: Bevollmächtigung des Vertreters bei Bietergemeinschaften (Vordruck),
— Anlage 1F: Erklärung über die Leistungsbereitstellung bei Unterauftragsnehmern (Vordruck),
— Anlage 1G: Eigenerklärung zur Tariftreue und zur Zahlung eines Mindestlohnes § 3 Hamburgisches Vergabegesetz (Vordruck),
— Anlage 1H: Eigenerklärung über geleistete Steuerzahlungen und Sozialabgaben (Vordruck), die Nachweise in Kopie werden mit dem Honorarangebot abgefordert,
— Anlage 2A: Bescheinigung über eine abgeschlossene Berufshaftpflichtversicherung mit den unter III.1.1) genannten Deckungssummen (in Kopie) und die schriftliche Erklärung der Bereitschaft einer etwaigen Anhebung gemäß Ziffer III.1.1). Bei Bietergemeinschaften siehe Ziffer III.1.1),
— Anlage 3A: Nachweis über die Berufszulassung oder Bescheinigung über die berufliche Befähigung des Bewerbers und der für die Leistung vorgesehenen Person (Anlage: 3A-1) (in Kopie),
— Anlage 3B: Darstellung von drei vergleichbaren Referenzprojekten (siehe III.2.3) mit Referenzschreiben.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: a) Aktueller Nachweis (nicht älter als 12 Monate und noch gültig) der Berufshaftpflichtversicherung oder eine entsprechende, umfassende Bankerklärung (mind. 2 000 000 EUR für Personenschäden, mind. 2 000 000 EUR für sonstige Schäden),
b) Erklärung über den Teilumsatz des Bewerbers für den Leistungsbereich gem. §34 HOAI 2013 in den letzten 3 Geschäftsjahren (je Jahr; 2010, 2011, 2012) (§ 5 Abs. 4 c VOF).
Geforderter Mindeststandard: Der durchschnittliche Jahresteilumsatz muss mindestens 400 000 EUR (netto) erreichen.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards: Zu a) Nachweis der besteheden Haftpflichtversicherung, ggf zzgl. einer Eigenerklärung siehe auch III.1.1).
Zu b) Der durchschnittliche Jahresteilumsatz muss mindestens 400 000 EUR (netto) erreichen.
Um auch Berufsanfängern die Möglichkeit der Teilnahme am Verhandlungsverfahren zu eröffnen, sieht §5 Abs. 4 VOF aus berechtigten Gründen (z. B. erst vor Kurzem erfolgte Unternehmensgründung) vor, dass die Leistungsfähigkeit durch andere, als geeignet erachtete Belege nachgewiesen werden kann (z. B. über die Höhe des Haftungskapitals, Bürgschaftserklärungen Dritter o. ä.).
Geforderter Mindeststandard: mind. 4 Mitarbeiter/innen im Durchschnitt der letzten 3 Jahre im Bereich Objektplanung gem. § 34 HOAI Bietergemeinschaften können diese Anforderung gemeinsam erfüllen,
b) Nachweis der beruflichen Befähigung des Bewerbers und der für die Leistung vorgesehenen Person
Geforderter Mindeststandard: Architektin/Architekt für die Leistungen der Objektplanung gem. §34 HOAI (vgl. III.3.1),
c) Nachweis der erbrachten Leistungen für 3 Projekte für den Leistungsbereich gem. §34 HOAI. Die Projekte müssen innerhalb der vergangenen acht Jahre (Stichtag 1.1.2006) mit dem Abschluss der Leistungsphase 8 und der Übergabe an die Nutzer realisiert worden sein. Entsprechende Referenzen sind unter der Angabe der
— Angabe der erbrachten Leistungen gem. HOAI (Leistungsbild und Leistungsphasen),
— Angabe des Leistungszeitraums von Beginn bis Abschluss Leistungsphase 8 und Übergabe an den Nutzer,
— Angabe der Baukosten (KG 300+400 gem. DIN 276),
— Angabe der bearbeiteten Bruttogrundfläche für Referenzen gem. §34 HOAI 2013 (BGFa gem. DIN 277),
— der Nennung der maßgeblich beteiligten Projektleiter/in und ggf. beteiligte Unterauftragnehmer/ARGE-Partner,
— der Nennung des Bauherren mit Ansprechpartner und Telefonnummer und
— Referenzschreiben oder Referenzbestätigung des Bauherren einzureichen. Die vergleichbaren Referenzprojekte sind auf maximal je einem Blatt DIN A3 detailliert vorzustellen. Aus den Referenzen soll die Qualifikation des Bewerbers hinsichtlich Erfahrung mit vergleichbaren Projekten ersichtlich werden.
Geforderter Mindeststandard an die vorgelegten Referenzen: Min. ein Projekt für einen öffentlichen Auftraggeber und min. ein Projekt für ein Sanierungsprojekt; der Mindeststandard kann auch in einem Projekt nachgewiesen werden.
Zu a) mind. 4 Mitarbeiter/innen im Durchschnitt der letzten 3 Jahre im Bereich Objektplanung gem. § 34 HOAI,
Zu b) Architektin/Architekt für die Leistungen der Objektplanung gem. §34 HOAI (vgl. III.3.1),
Zu c) Die Projekte müssen innerhalb der vergangenen 8 Jahre (Stichtag 1.1.2006) mit dem Abschluss der Leistungsphase 8 und der Übergabe an die Nutzer realisiert worden sein.
Als Berufsqualifikation wird der Beruf Architekt/in für die Leistungen gem. §34 HOAI gefordert. Juristische Personen sind zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe verantwortliche Berufsangehörige gemäß vorangegangenem Satz benennen.
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Alle Bewerber, die einen Teilnahmeantrag fristgerecht eingereicht haben und die formellen Mindestkriterien/-anforderungen erfüllen, sind für die Wertung der Auswahlkriterien zugelassen. Der Auftraggeber wählt anhand der erteilten Auskünfte über die Eignung der Bewerber sowie anhand der Auskünfte und Formalien, die zur Beurteilung der von diesen zu erfüllenden wirtschaftlichen und technischen Mindestanforderungen erforderlich sind, unter den Bewerbern, die nicht ausgeschlossen wurden und die die genannten Anforderungen erfüllen, diejenigen aus, die er zur Verhandlung auffordert. Die Auswahl erfolgt anhand der für den Leistungsbereich der Objektplanung gem. §34 HOAI eingereichten drei Referenzprojekte jeweils in den Kriterien:- vergleichbare Größe (0-2 Punkte)- vergleichbare Bauaufgabe (0-2 Punkte)- vergleichbares Leistungsbild (0-2 Punkte)- vergleichbare angestrebte Qualität (0-3 Punkte)- Referenzschreiben/Referenzbestätigung (0-1 Punkt)Insgesamt können somit maximal 30 Punkte erreicht werden.Der dabei verwendete Auswahlbogen mit den formalen Kriterien, Mindestanforderungen und Auswahlkriterien wird mit dem Bewerbungsbogen versandt. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, behält sich die Vergabestelle vor, die Teilnehmeranzahl zu erhöhen oder gem. §10 (3) VOF unter den verbliebenen Bewerbern zu losen.
2. Fachlicher Wert. Gewichtung 20
3. Ausführungszeitraum. Gewichtung 15
4. Qualität. Gewichtung 15
5. Kundendienst. Gewichtung 10
OHQ20140304
Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme: 2.4.2014
Vorläufige Termine des Teilnahmewettbewerbs mit anschließendem Verhandlungsverfahren: Versand Angebotsaufforderung 16. KW 2014
Submissionstermin der Honorarangebote 19. KW 2014
Verhandlungsgespräche 20./21. KW 2014.
Freie und Hansestadt Hamburg – Sondervermögen „Stadt und Hafen“, vertreten durch HafenCity Hamburg GmbH
MjIwU1tfT1RXUSxUTVJRWk9VYGUaT1tZ
Herrichtung, Instandsetzung, Teilsanierung und Umbau der Güterhallen 2, 3 und 4 in der Stockmeyerstraße in 20457 Hamburg – Objektplanung gem. § 34 HOAI.
Das Quartier „Oberhafen“.
Die Güterhallen.
Durch das Auslaufen eines Mietvertrages mit einem Logistiknutzer stehen ca. 7 600 m² Hallenfläche zur Verfügung. Die zukünftigen Kreativnutzer/Mieter werden über ein gemeinsames Verfahren der Hamburg Kreativgesellschaft mbH und der HafenCity Hamburg GmbH ausgewählt. Dieses Angebotsverfahren läuft parallel zu dieser Bekanntmachung. Das Nutzungskonzept und die daraus resultierenden Planungsanforderungen können erst nach dem derzeitig laufenden Angebotsverfahren für die Mieter aufgestellt werden.
Die Ziele der Maßnahme.
Der derzeitige Kostenrahmen für den Basisausbau beträgt ca. 3 200 000 EUR (netto) für die Kostengruppen 300 + 400 gem. DIN 276. Eine Unterschreitung des Budgets ist anzustreben.
Der Auftragsgegenstand.
Gegenstand des Auftrags sind Leistungen der Objektplanung für die Herrichtung, Instandsetzung, Teilsanierung und Umbau der Güterhallen 2, 3 und 4 in der Stockmeyerstraße 41-43 in 20457 Hamburg gem. § 34 HOAI.
— Leistungsphasen 1 bis 2 Objektplanung gem. § 34 HOAI,
— Leistungsphasen 3 bis 9 Objektplanung gem. § 34 HOAI als optionale Beauftragung durch Bestimmung der Auftraggeberin (ggf. in noch von der Auftraggeberin festzulegenden Stufen),
Die Maßnahme soll unverzüglich durchgeführt werden.
AuftragsbekanntmachungBekanntmachungsnummer im ABl: 2014/S 47-078755 vom 7.3.2014
Los-Nr: 1 - Bezeichnung: Quartier Oberhafen – Güterhallen Stockmeyerstraße 41-43 in Hamburg Objektplanung gem. HOAI 2013
+49 40364683
+49 4037472626
Ausschreibung veröffentlicht 05.03.2014
Wettbewerbs-ID 3-163270