Source: http://www.uni-regensburg.de/Einrichtungen/Verwaltung/Abteilung-I/Abt.I-Kr/Lehramt/14.htm
Timestamp: 2017-10-17 22:26:12
Document Index: 59387331

Matched Legal Cases: ['§ 38', '§ 40', '§ 42', '§ 15', '§ 16', '§ 47', '§ 38', '§ 36']

(§ 38 LPO I)
Dieser Paragraph beschreibt Ziele, Inhalte und Verlauf der Praktika an den Schulen für die Lehramtsstudiengänge an der Universität Regensburg.
1. Aufgaben und Ziele der Praktika, Organisation
Aufgaben und Ziel der Praktika während des Studiums sind die Einführung des Studenten in die Schulpraxis der einzelnen Schularten und in die Fachpraxis der einzelnen Unterrichtsfächer. Insbesondere dienen die Praktika zur Selbstkontrolle des Studenten hinsichtlich seiner beruflichen Eignung. Nach einer Periode der Unterrichtsbeobachtung soll der Student eigene Unterrichtsplanung betreiben und auch erste Unterrichtsversuche durchführen. In der Beobachtung fremder und bei der Vorbereitung, Durchführung und Auswertung eigener Lehrver-suche werden die Studenten von Praktikumslehrern angeleitet.
Die Organisation der Praktika für die verschiedenen Lehrämter ist in Bekanntmachungen des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht, Kultus, Wissenschaft und Kunst geregelt, 1 die im Anhang zum Sonderdruck der LPO I abgedruckt sind. Auskunft geben die Praktikumsämter.
1 Die Bekanntmachungen sind abgedruckt im Anhang zum Sonderdruck von BayLBG und LPO I, München 1998, S. 220 ff.
2. Praktika für die Studenten der Lehrämter an Grund-, Haupt- und Real-schulen
Jeder Student muß mindestens folgende Praktika ableisten:
a) ein 15 Schultage umfassendes, zusammenhängendes schulpädagogisches Blockpraktikum in der vorlesungsfreien Zeit im Umfang von etwa 50 Unterrichtsstunden. Es soll bis zum dritten Semester abgeleistet sein.
Im schulpädagogischen Blockpraktikum hat der Student folgende Aufgaben und Ziele:
aa) Beobachtung des Schülers hinsichtlich seines Lern- und Sozialverhaltens in der Klasse,
bb) Beobachtung des Unterrichtsstils und der erzieherischen Wirksamkeit des Lehrers (in Verbindung mit vorbereitenden und auswertenden Besprechungen mit dem zuständigen Lehrer),
cc) Kenntnis unterrichtlicher und erzieherischer Probleme der gewählten Schulart,
dd) Vorbereitung und Analyse unterrichtlicher Vorhaben und eigene Unterrichtsversuche.
Einzelfragen können sein:
Schule als Institution,
Unterrichtsbeobachtung (Artikulation, Sozialformen, Aktionsformen; Ziele, Methoden, Medien),
Unterrichtsplanung (Unterrichtsvorbereitung mit -analyse),
erste Versuche von Unterrichtsführung (auch Teilaufgaben).
b) ein 15 Schultage umfassendes, zusammenhängendes fachdidaktisches Blockpraktikum in der vorlesungsfreien Zeit im Umfang von etwa 50 Unterrichtsstunden in einem von ihm gewählten Didaktikfach (Grund- oder Hauptschule) bzw. in einem der gewählten Studienfächer (Realschule). Es soll möglichst nach dem dritten, spätestens zum fünften Semester abgeleistet werden.
Im fachdidaktischen Blockpraktikum hat der Student folgende Aufgaben und Ziele:
aa) Kenntnis der fachspezifischen Aufgaben und Ziele des jeweiligen Lehrplans,
bb) Unterrichtsbeobachtung im Hinblick auf verschiedene Verfahren zur Erreichung von Lern-zielen, im Hinblick auf Medieneinsatz und auf Kontrollverfahren,
cc) Analyse der fachspezifischen Lernschwierigkeiten des Schülers; Kenntnis der erzieherischen Wirkung des Unterrichts in den gewählten Fächern bzw. im gewählten Fach,
Gegenstands- und Aktivitätsbereiche zur Verwirklichung dieser Ziele können sein:
Unterrichtsdurchführung,
Unterrichtsanalyse (auch eigener Versuche),
fachspezifische curriculare Ansätze,
Fachinhalte und deren didaktische Reduktion,
fachspezifische Unterrichtsformen,
fachspezifische Unterrichtsmedien.
c) ein wöchentlich mindestens vier Unterrichtsstunden einschließlich Besprechung umfassendes studienbegleitendes fachdidaktisches Praktikum während der Vorlesungszeit eines Semesters, bezogen auf das nicht vertieft studierte Fach (Grund- und Hauptschule) bzw. auf die gewählten Studienfächer (Realschule).
Im studienbegleitenden fachdidaktischen Praktikum hat der Student folgende Aufgaben und Ziele:
aa) Kenntnis fachspezifischer Arbeitsweisen anhand einzelner Unterrichtsmodelle, Unterrichtsbeispiele und Unterrichtsprojekte in verschiedenen Jahrgangsstufen,
bb) Vorbereitung und Analyse unterrichtlicher Vorhaben und eigene Unterrichtsversuche.
Zum Praktikum gehört eine Begleitveranstaltung an der Universität.
d) Ein zusätzliches studienbegleitendes fachdidaktisches Praktikum für die Lehrämter an Grund- oder Hauptschulen gemäß § 40 Abs. 1 Nr. 1 und § 42 Abs. 1 Nr. 1 LPO I
Beim Studium der Didaktik der Grundschule ist ein zusätzliches studienbegleitendes Prak-ti-kum in der Grundschule abzuleisten.
Beim Studium der Didaktiken einer Fächergruppe der Hauptschule ist ein zusätzliches studienbegleitendes Praktikum in der Hauptschule abzuleisten.
Das Praktikum findet während eines Semesters einmal jede Woche statt und umfaßt dabei mindestens drei Stunden Unterricht einschließlich Besprechung. Es muß in enger Verbindung mit einer verpflichtenden Begleitveranstaltung an der Universität stehen.
Im zusätzlichen studienbegleitenden fachdidaktischen Praktikum hat der Student folgende Aufgaben und Ziele:
Analyse, Planung, Durchführung und Reflexion des Unterrichts in der Grund- oder in der Hauptschule; dabei ist mindestens ein Lehrversuch in Zusammenarbeit mit den zuständigen Hochschullehrern durchzuführen.
Im übrigen richtet sich das Praktikum nach den Vorschriften über das Studium der Didaktik der Grundschule (§ 15) oder der Didaktiken einer Fächergruppe der Hauptschule (§ 16).
3. Praktika für die Studenten des Lehramts an Gymnasien
a) ein 18 Schultage umfassendes, zusammenhängendes Blockpraktikum in der vorlesungs-freien Zeit im Umfang von etwa 60 Unterrichtsstunden; es soll nach dem ersten, spätestens nach dem zweiten Semester abgeleistet werden;
b) ein wöchentlich mindestens vier Unterrichtsstunden einschließlich Besprechung umfassen-des fachdidaktisches studienbegleitendes Praktikum während eines Semesters, bezogen auf ein gewähltes Fach.
Im Blockpraktikum und im studienbegleitenden fachdidaktischen Praktikum hat der Student folgende Aufgaben und Ziele:
aa) Beobachtung des Schülers hinsichtlich seines Lern- und Sozialverhaltens in der Klasse bzw. Kursgruppe,
cc) Unterrichtsbeobachtung im Hinblick auf verschiedene Verfahren zur Erreichung von Lernzielen, im Hinblick auf Medieneinsatz und auf Kontrollverfahren,
dd) Kenntnis der unterrichtlichen und erzieherischen Probleme der einzelnen Altersstufen,
ee) Kenntnis der fachspezifischen Aufgaben und Ziele des jeweiligen Lehrplans,
ff) Kenntnis der erzieherischen Wirkung des Unterrichts in den gewählten Fächern,
gg) Vorbereitung und Analyse unterrichtlicher Vorhaben und eigene Unterrichtsversuche,
hh) Analyse der fachspezifischen Lernschwierigkeiten des Schülers,
ii) Einblick in die besonderen Aufgaben und Probleme des Unterrichts in der Oberstufe.
4. Ersatz durch andere Praktika
a) Beim Studium für das Lehramt an Grundschulen kann das schulpädagogische Blockpraktikum (s. oben Ziffer 2 Buchstabe a) bis zu fünf Tagen an vorschulischen Bildungseinrichtungen abgeleistet werden. Die Teilpraktika müssen zeitlich nicht unmittelbar aneinander anschließen.
b) Beim Studium für das Lehramt an Gymnasien kann das Blockpraktikum (s. oben Ziffer 3 Buchstabe a) zur Hälfte an der Grundschule in den Jahrgangsstufen 3 und 4 oder an der Hauptschule in den Jahrgangsstufen 5 und 6 abgeleistet werden; die andere Hälfte muß in jedem Fall am Gymnasium abgeleistet werden. Die beiden Teilpraktika müssen zeitlich nicht unmittelbar aneinander anschließen.
c) Beim Studium für die Lehrämter an Realschulen und an Gymnasien kann das gesamte Praktikum gemäß Ziffer 2 oder Ziffer 3 ersetzt werden durch eine das gesamte Schuljahr um-fassende Fremdsprachenassistenz an einer ausländischen Schule im Rahmen des offiziellen pädagogischen Austauschdienstes (siehe auch Ziffer 5 Buchstabe b bzw. c).
d) Als Ersatz für die in Ziffer 2 oder Ziffer 3 genannten Praktika können vom Prüfungsamt auf Antrag auch Praktika anerkannt werden, die im Rahmen eines Studiums für ein Lehramt außerhalb Bayerns abgeleistet wurden, sofern sie den in Ziffer 2 bzw. 3 aufgeführten Bestimmungen genügen (siehe auch Ziffer 5 Buchstabe a, b und c).
5. Meldung zu den Praktika
a) Praktika für die Lehrämter an Grund- und Hauptschulen
Zur Ableistung der Praktika für die Lehrämter an Grund- und Hauptschulen hat sich der Student beim Leiter des Praktikumsamtes an der Universität Regensburg rechtzeitig (nach öffentlicher Bekanntmachung durch das Praktikumsamt) zu melden. Die Einweisung in die Praktikumsschule kann nur durch das Praktikumsamt erfolgen, sie ist verbindlich.
In einer Semesterpause kann nur jeweils ein Blockpraktikum abgeleistet werden. Für die Studenten für die Lehrämter an Grund- und Hauptschulen ist die Teilnahme an zwei studienbegleitenden Praktika innerhalb ein und desselben Semesters nicht zulässig. In besonders gelagerten Fällen sind mit Genehmigung durch das Praktikumsamt Ausnahmen möglich.
Anträge auf Anerkennung von Praktika, die im Rahmen eines Studiums für ein Lehramt außerhalb Bayerns abgeleistet wurden, sind an das Praktikumsamt zu richten. Der Meldung zur Ersten Staatsprüfung für das Lehramt an Grundschulen und für das Lehramt an Hauptschulen ist in diesem Fall anstelle der Bescheinigung der außerbayerischen Schule die Bestätigung des o.g. Praktikumsamtes über die Gleichwertigkeit des Praktikums beizufügen.
b) Praktika für das Lehramt an Realschulen
aa) Meldung zu den Blockpraktika
Zuständig für die Einteilung der Studenten zu den Blockpraktika an den Realschulen sind die bei den Ministerialbeauftragten für die Realschulen in Bayern eingerichteten Praktikumsämter. Die Meldung muß bis spätestens drei Wochen vor der beabsichtigten Aufnahme des jeweiligen Praktikums vorliegen. Es besteht kein Anspruch auf die Zuweisung zu einer bestimmten Praktikumsschule; Ortswünsche werden jedoch nach Möglichkeit berücksichtigt.
Zur Ableistung dieser Praktika wendet sich der Student an das für die gewünschte Schule zuständige Praktikumsamt.
bb) Meldung zum studienbegleitenden fachdidaktischen Praktikum
Erfolgt das studienbegleitende fachdidaktische Praktikum in der Weise, daß der Student an der Praktikumsschule dem Unterricht einer vom Dozenten der fachdidakti-schen Lehrveranstaltung in dem betreffenden Fach übernommenen Klasse beiwohnt (der Dozent ist gleichzeitig Praktikumslehrer), so wendet sich der Student zur Ableistung des Praktikums an den Dozenten der fachdidaktischen Lehrveranstaltung.
Erfolgt das studienbegleitende fachdidaktische Praktikum in der Weise, daß der Student dem Unterricht eines auf Vorschlag des Leiters der Schule vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus oder in dessen Auftrag vom Ministerialbeauftragten für das jeweilige Fach ausgewählten Praktikumslehrers beiwohnt, so wendet sich der Student zur Ableistung des Praktikums an das für die Realschulen des Hochschulortes zuständige Praktikumsamt (Anschrift: Praktikumsamt beim Ministerialbeauftragten für die Realschulen in der Ober-pfalz, Isarstr. 24, 93057 Regensburg).
Die Meldung muß dem Praktikumsamt für ein Praktikum im Wintersemester bis spätestens 1. Juli, für ein Praktikum im Sommersemester bis spätestens 15. Januar vor-liegen. Soweit sich zu einer bestimmten fachdidaktischen Lehrveranstaltung mehr Bewerber melden als Praktikumsplätze zur Verfügung stehen, erfolgt die Zuteilung in der Reihenfolge des Eingangs der Meldungen.
cc) Anträge auf Anerkennung von Praktika
Anträge auf Anerkennung von Praktika, die im Rahmen eines Lehramtsstudiums außerhalb Bayerns (siehe auch Ziffer 4 Buchst. c) abgeleistet wurden, sind an das beim Ministerialbeauftragten für die Realschulen in Niederbayern eingerichtete Praktikumsamt zu richten (Anschrift: Chr.-Dorner-Str. 18, 84028 Landshut). Der Meldung zur Ersten Staatsprüfung für das Lehramt an Realschulen ist in diesem Fall anstelle der Bescheinigung der außerbayerischen Schule die Bestätigung des o.g. Praktikumsamtes über die Gleichwertigkeit des Praktikums beizulegen.
c) Praktika für das Lehramt an Gymnasien
aa) Meldung zum Blockpraktikum
Zur Ableistung des Blockpraktikums an einem Gymnasium wendet sich der Student an das für die Gymnasien des Heimatwohnortes oder des Hochschulorts zuständige Praktikumsamt. Die Meldung muß dem Praktikumsamt spätestens drei Wochen vor der beabsichtigten Aufnahme des Praktikums vorliegen. Es besteht kein Anspruch auf Zuweisung an eine bestimmte Praktikumsschule; Ortswünsche werden jedoch nach Möglichkeit berücksichtigt.
Will der Student die Hälfte des Blockpraktikums an einer Grund- oder Hauptschule gemäß Ziffer 4 Buchst. a ablegen, so wendet er sich an des Praktikumsamt der Hochschule.
Erfolgt das studienbegleitende fachdidaktische Praktikum in der Weise, daß der Stu-dent an der Praktikumsschule dem Unterricht einer vom Dozenten der fachdidakti-schen Lehrveranstaltung in dem betreffenden Fach übernommenen Klasse beiwohnt (der Dozent ist gleichzeitig Praktikumslehrer), so wendet sich der Student zur Ableistung des Praktikums an den Dozenten der fachdidaktischen Lehrveranstaltung.
Erfolgt das studienbegleitende fachdidaktische Praktikum in der Weise, daß der Stu-dent dem Unterricht eines auf Vorschlag des Leiters der Schule vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus oder in dessen Auftrag vom Ministerialbeauftragten ausgewählten Praktikumslehrers beiwohnt, so wendet sich der Student zur Ableistung des Praktikums unter Angabe der begleitenden fachdidaktischen Lehrveranstaltung an das für die Gymnasien des Hochschulortes zuständige Praktikumsamt (Anschrift: Praktikumsamt beim Ministerialbeauftragten für die Gymnasien in der Oberpfalz, Albertus-Magnus-Gymnasium, Hans-Sachs-Straße 2, 93049 Regensburg).
Die Meldung muß dem Praktikumsamt für ein Praktikum im Wintersemester bis spätestens 1. Juli, für ein Praktikum im Sommersemester bis spätestens 15. Januar vorliegen. Soweit sich zu einer bestimmten fachdidaktischen Lehrveranstaltung mehr Bewerber melden, als Praktikumsplätze zur Verfügung stehen, erfolgt die Zuteilung in der Reihenfolge des Eingangs der Meldungen.
Anträge auf Anerkennung von Praktika, die im Rahmen eines Lehramtsstudiums außerhalb Bayerns (siehe auch Ziffer 4 Buchst. c) abgeleistet wurden, sind an das beim Ministerialbeauftragten für die Gymnasien in Oberbayern-Ost eingerichtete Praktikumsamt zu richten (Anschrift: Maria-Theresia-Gymnasium, Regerplatz 1, 81541 München). Der Meldung zur Ersten Staatsprüfung für das Lehramt an Gymnasien ist in diesem Fall anstelle der Bescheinigung der außerbayerischen Schule die Bestätigung des o.g. Praktikumsamtes über die Gleichwertigkeit des Praktikums beizufügen.
d) Ärztliche Bescheinigung als Zulassungsvoraussetzung zu allen Praktika
Vor Antritt eines Praktikums hat der Student durch das Zeugnis eines Gesundheitsamts nachzuweisen, daß bei ihm eine ansteckungsfähige Tuberkulose der Atmungsorgane nicht festgestellt wurde. Das Zeugnis muß sich auf eine Röntgenaufnahme der Atmungsorgane und eine intrakutane Tuberkulinprobe stützen. Die Erhebung der Befunde darf bei Antritt des ersten Praktikums nicht länger als sechs Monate zurückliegen. Im einzelnen siehe § 47 des Bundes-Seuchengesetzes und die Ausführungsbestimmungen hierzu. Das Zeugnis des Gesundheitsamts ist dem Leiter der Praktikumsschule zur Einsichtnahme vorzulegen. Anfallende Kosten sind gegebenenfalls vom Studenten selbst zu tragen.
6. Zulassungsvoraussetzungen für die Prüfung (§ 38 LPO I)
6.1. Zulassungsvoraussetzungen zur Ersten Staatsprüfung
Der Nachweis der erfolgreichen Ableistung der Praktika gemäß Ziffer 2 Buchst. a, b, c und d Doppelbuchst. aa ist Voraussetzung der Zulassung zur Ersten Staatsprüfung.
b) Lehramt an Hauptschulen
Der Nachweis der erfolgreichen Ableistung der Praktika gemäß Ziffer 2 Buchst. a, b, c und d Doppelbuchst. bb ist Voraussetzung der Zulassung zur Ersten Staatsprüfung.
c) Lehramt an Realschulen
Der Nachweis der erfolgreichen Ableistung der Praktika gemäß Ziffer 2 Buchst. a, b und c ist Voraussetzung der Zulassung zur Ersten Staatsprüfung.
d) Lehramt an Gymnasien
Der Nachweis der erfolgreichen Ableistung der Praktika gemäß Ziffer 3 Buchst. a und b ist Voraussetzung der Zulassung zur Ersten Staatsprüfung.
6.2. Zulassungsvoraussetzungen für die gesonderte Ablegung der Ersten Staatsprüfung im Fach Erziehungswissenschaft
Soll die Prüfung im Fach Erziehungswissenschaft, die Teil der Ersten Staatsprüfung ist, zu einem gesonderten Termin vorab abgelegt werden, so ist dafür aus dem Bereich der Praktika für jedes der Lehrämter der Nachweis der erfolgreichen Ableistung des schulpädagogischen Blockpraktikums erforderlich (vgl. § 36 Abs. 2 LPO I).