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Timestamp: 2017-05-24 00:16:38
Document Index: 232354880

Matched Legal Cases: ['Art. 72', 'Art. 72', 'Art. 397', 'Art. 72', 'Art. 75', 'Art. 397', 'Art. 109']

5A_302/2007 (14.06.2007)
5A_302/2007/bnm
Obergericht des Kantons Bern (Kantonale Rekurskommission für fürsorgerische Freiheitsentziehungen), Postfach 7475, 3001 Bern.
Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Bern vom 21. Mai 2007.
in die (gestützt auf Art. 72 Abs. 2 lit. b Ziff. 6 BGG erhobene) Beschwerde gegen das Urteil vom 21. Mai 2007 des Obergerichts des Kantons Bern, das einen Rekurs der (am 28. November 2006 in Anwendung von Art. 397a ZGB in die Universitären Psychiatrischen Dienste Bern eingewiesenen) Beschwerdeführerin gegen die Abweisung ihres Gesuchs vom 30. April 2007 um Entlassung aus der Klinik abgewiesen hat,
dass das Obergericht des Kantons Bern - auf Grund ärztlicher Berichte und nach Anhörung der Beschwerdeführerin an der Rekursverhandlung - erwog, die sowohl an einem ... wie auch an ... leidende Beschwerdeführerin habe als Folge ihrer psychischen Krankheit keine Einsicht in die dringende Notwendigkeit der Behandlung ihrer somatischen Krankheit und müsse daher (trotz des dank der bisherigen Behandlung gebesserten Zustandes) auch weiterhin stationär behandelt werden, weil sie bei sofortiger Entlassung die Medikamente nicht mehr einnehmen und innert kurzer Zeit in lebensbedrohliche Situationen geraten würde, wie die vor ihrer Einweisung durchgeführten, jedoch wegen fehlender Medikamentencompliance stets gescheiterten Versuche der ambulanten Behandlung gezeigt hätten,
dass das Obergericht die Universitären Psychiatrischen Dienste Bern für solange als geeignete Institution erachtete, bis ein geeignetes Wohnheim (mit engmaschiger pflegerischer Betreuung und kontrollierter Medikamentenabgabe) gefunden sei, zumal die Beschwerdeführerin selbst in der Klinik bleiben möchte, wenn sie nicht in die eigene Wohnung zurückkehren dürfe,
dass die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG, die sich nur gegen letztinstanzliche kantonalen Entscheide richten kann (Art. 75 Abs. 1 BGG), zum vornherein unzulässig ist, soweit die Beschwerdeführerin die erstinstanzliche Verfügung der Regierungsstatthalterin II von Bern mitanficht,
dass auf Grund des vom Obergericht festgestellten Sachverhalts die gestützt auf Art. 397a Abs. 1 ZGB verfügte Zurückbehaltung der Beschwerdeführerin in den Universitären Psychiatrischen Diensten Bern bundesrechtskonform ist,
dass im vorliegenden Fall der zufolge des Krankheitszustandes der Beschwerdeführerin nötige Schutz vor Selbstgefährdung nur durch die angeordnete stationäre Behandlung gewährleistet werden kann, weil allein durch diese die Medikamenteneinnnahme zur Abwendung der lebensbedrohlichen Folgen der somatischen Krankheit der (wegen ihrer Geisteskrankheit krankheitsuneinsichtigen) Beschwerdeführerin sichergestellt ist,
dass im Übrigen auf die zutreffenden Erwägungen im obergerichtlichen Urteil (Art. 109 Abs. 3 BGG) sowie auf die früheren bundesgerichtlichen Urteile (5C.273/2006, 5C.259/2006, 5C.80/2006, 5C.55/2006) verwiesen wird,