Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/BGH_27_10_2010_5_StR_422_10_Unverminderter_Schuldgehalt_eine-d4198710.html
Timestamp: 2016-10-23 01:57:18
Document Index: 8474333

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 349', '§ 30', '§ 349', '§ 30', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 27.10.2010 - 5 StR 422/10 - Unverminderter Schuldgehalt einer Verurteilung wegen bandenmäßigen Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge trotz Aufhebung der Verurteilung wegen bandenmäßiger Einfuhr von Betäubungsmitteln wegen dessen Gesetzeskonkurrenz | Urteile auf anwalt24.de
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BGH, 27.10.2010 - 5 StR 422/10 - Unverminderter Schuldgehalt einer Verurteilung wegen bandenmäßigen Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge trotz Aufhebung der Verurteilung wegen bandenmäßiger Einfuhr von Betäubungsmitteln wegen dessen Gesetzeskonkurrenz
BundesgerichtshofBeschl. v. 27.10.2010, Az.: 5 StR 422/10Gericht: BGHEntscheidungsform: BeschlussDatum: 27.10.2010Referenz: JurionRS 2010, 29627Aktenzeichen: 5 StR 422/10 Verfahrensgang:vorgehend:LG Kiel - 28.06.2010Rechtsgrundlagen:§ 349 Abs. 2 StPO§ 30a Abs. 1 BtMGVerfahrensgegenstand:Bandenmäßiges Handeltreiben mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge Der 5. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hatam 27. Oktober 2010beschlossen: Tenor:Die Revision des Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts Kiel vom 28. Juni 2010 wird nach § 349 Abs. 2 StPO mit der Maßgabe als unbegründet verworfen, dass der Angeklagte des bandenmäßigen Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge in 17 Fällen schuldig ist. Der Beschwerdeführer hat die Kosten des Rechtsmittels zu tragen. Die jeweils tateinheitliche Verurteilung wegen bandenmäßiger Einfuhr von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge muss entfallen, weil dieses Delikt zum bandenmäßigen Handeltreiben mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge (§ 30a Abs. 1 BtMG) im Verhältnis der Gesetzeskonkurrenz steht und zurücktritt (vgl. BGH NStZ 2010, 223 [BGH 29.09.2009 - 3 StR 322/09] m.w.N.). Dies macht eine Aufhebung des Strafausspruchs bei dem unverminderten Schuldgehalt nicht erforderlich; insbesondere hat das Landgericht bei seinen Strafzumessungserwägungen dem Angeklagten nicht etwa angelastet, er habe durch seine Taten jeweils zwei Gesetze verletzt. BasdorfRaumSchaalKönigBellay Hinweis: Das Dokument wurde redaktionell aufgearbeitet und unterliegt in dieser Form einem besonderen urheberrechtlichen Schutz. Eine Nutzung über die Vertragsbedingungen der Nutzungsvereinbarung hinaus - insbesondere eine gewerbliche Weiterverarbeitung außerhalb der Grenzen der Vertragsbedingungen - ist nicht gestattet.
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