Source: http://www.jurablogs.com/2014/02/03/bgh-kinder-gerichtete-werbung-onlinespielen-wettbewerbsrechtlich-unzulaessig
Timestamp: 2017-02-21 21:41:44
Document Index: 309677443

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', '§ 3', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BlogsDr. Damm & Partner RechtsanwälteFebruar 2014BGH: An Kinder gerichtete Werbung in Onlinespielen ist wettbewerbsrechtlich unzulässigBGH, Versäumnisurteil vom 17.07.2013, Az. I ZR 34/12 Anhang zu § 3 Abs. 3 UWGDer BGH hat entschieden, dass die Werbung im Rahmen eines Onlinespiels “Schnapp Dir die günstige Gelegenheit und verpasse Deiner Rüstung & Waffen das gewisse ‘Etwas‘ “, die Kinder zum kostenpflichtigen Erwerb von virtuellen Spielgegenständen animieren soll, unzulässig ist. Erwerb und Bezahlung seien über Kreditkarte auf Guthabenbasis oder einfach per SMS möglich. Es handele sich um eine direkte Aufforderung zum Kauf bestimmter Waren und spreche Kinder direkt an, was wettbewerbswidrig sei. Gegen das vorstehende Versäumnisurteil wurde Einspruch eingelegt. Zum Volltext der Entscheidung:BundesgerichtshofVersäumnisurteilDer I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat auf die mündliche Verhandlung vom 17.07.2013 durch … für Recht erkannt:Auf die Revision des Klägers wird der Beschluss des 24. Zivilsenats des Kammergerichts vom 30. Januar 2012 aufgehoben.Auf die Berufung des Klägers wird das Urteil der Zivilkammer 16 des Landgerichts Berlin vom 29. Juni 2010 abgeändert.Die Beklagte wird verurteilt,1. es unter Androhung eines vom Gericht für jeden Fall der Zuwiderhandlung festzusetzenden Ordnungsgeldes bis zu 250.000 EUR, ersatzweise Ordnungshaft bis zu sechs Monaten, oder Ordnungshaft bis zu sechs Monaten, letztere zu vollziehen an den Vorstandsmitgliedern, zu unterlassenim Rahmen des Online-Spiels „Runes of Magic” mit der Aufforderung „Schnapp Dir die günstige Gelegenheit und verpasse Deiner Rüstung & Waffen das gewisse ‚Etwas‘” für den kostenpflichtigen Erwerb von Spielgegenständen zu werben oder werben zu lassen;2. an den Kläger 100,00 EUR zu zahlen.Die Kosten des Rechtsstreits trägt die Beklagte.Das Urteil ist vorläufig vollstreckbar.TatbestandDie Beklagte bietet im Internet unter der Bezeichnung „Runes of Magic” ein Fantasierollenspiel an ...Zum vollständigen Artikel20 LeserLampmann, Haberkamm & Rosenbaum:BGH: Wann richtet sich Werbung an Minderjährige?39 LeserRechtsanwalt Philip Christmann:Neue Möglichkeiten der Werbung für Arzneimittel mittels Preisausschreiben: BGH 12-12-1396 LeserRechtsanwalt Daniel Nowack:Günstiges Shoppen für schlaue Kinder – nicht wettbewerbswidrig25 LeserLampmann, Haberkamm & Rosenbaum:OLG Köln: “Testsieger” der Stiftung Warentest ist kein anerkanntes Gütezeichen10 verwandte ArtikelRunes of MagicRunes of Magic - Wettbewerbswidrige Werbung an Kinder in Online-RollenspielenBGH: Runes of Magic - Zur unlauteren Werbung an Kinder in Online-Rollenspielen2 € für jede EinsBGH: Unzulässige Werbung gegenüber Minderjährigen durch direkte Ansprache, Duzen und Anglizismen - Volltext der Runes of Magic Entscheidung
liegt vorOnlinespiele – und die gezielte Werbeansprache von KinderGoldbärenbarren – Kopplung von Gewinnspiel und Warenabsatz2 Flaschen GRATISBGH: Gratiszugaben dürfen in die Angabe des Grundpreises einberechnet werdenEin mit einem Prüfzeichen versehenes Produkt muss von einer neutralen Stelle auf die Erfüllung von Mindestanforderungen geprüft sein und bestimmte Eigenschaften aufweisenÜber den ArtikelVeröffentlicht February 3, 2014 4:30am im Blog Dr. Damm & Partner Rechtsanwälte.KategorienWettbewerbsrechtThemenWettbewerbsrecht, Bgh, Bundesgerichtshof, Urteile & Beschlüsse, Werbung, Kinder, Onlinespiel, Spielgegenstände, VirtuellTäglich juristische Top-MeldundenMehr Informationen zum NewsletterTop-MeldungenWeiteresSchön, dass ich zuverlässig binvon Thomas Will / STRAFSACHEN„Ethik“-Unterricht an bayerischen Grundschulenvon Michael Gleiten / RechthaberGeheim heißt auch wirklich geheimvon Thorsten Blaufelder / Kanzlei Blaufelder„Verkaufen“von Udo Vetter / LawBlogNie wirklich Geldvon Kai Behrens / Handelsvertreter BlogAls nächstes lesen - bislang 168 Leser:„Ethik“-Unterricht an bayerischen Grundschulen