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Timestamp: 2016-10-23 01:22:15
Document Index: 19955904

Matched Legal Cases: ['Art. 18', 'Art. 18', 'Art. 18', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE']

U 238/01 (14.05.2003)
U 238/01
Pr�sident Borella, Bundesrichter Meyer und Lustenberger; Gerichtsschreiberin Hofer
M.________, 1958, Beschwerdef�hrer, vertreten durch die Beratungsstelle f�r Ausl�nder, Weinbergstrasse 147, 8006 Z�rich,
(Entscheid vom 23. Mai 2001)
Mit Verf�gung vom 20. M�rz 2000 sprach die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA) dem 1958 geborenen M.________ f�r die Folgen der Unf�lle vom 16. Dezember 1995 (Fr�sunfall mit Verletzungen insbesondere an den Fingern der rechten Hand) und vom 26. Januar 1999 (Sturz in eine B�schung mit Verletzung der linken Schulter) eine Invalidenrente, basierend auf einer Erwerbsunf�higkeit von 50 %, und eine Integrit�tsentsch�digung von Fr. 9720.-, entsprechend einer Integrit�tseinbusse von 10 %, zu. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 21. Juli 2000 fest.
Dagegen liess M.________ beim Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich Beschwerde f�hren und beantragen, es sei ihm eine Invalidenrente aufgrund einer 70 %igen Invalidit�t zuzusprechen. Das kantonale Gericht wies die Beschwerde mit Entscheid vom 23. Mai 2001 ab.
Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde l�sst M.________ das vorinstanzlich gestellte Rechtsbegehren erneuern.
Im angefochtenen Entscheid werden die Bestimmungen und Grunds�tze �ber die Voraussetzungen des Anspruchs auf eine Invalidenrente der Unfallversicherung (Art. 18 Abs. 1 UVG), den Begriff der Invalidit�t (Art. 18 Abs. 2 Satz 1 UVG), die Bemessung des Invalidit�tsgrades bei erwerbst�tigen Versicherten nach der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs (Art. 18 Abs. 2 Satz 2 UVG), den f�r die Leistungspflicht des Unfallversicherers vorausgesetzten nat�rlichen (BGE 119 V 337 Erw. 1 mit Hinweisen) und ad�quaten (BGE 125 V 461 Erw. 5a, 123 V 103 Erw. 3d und 139 Erw. 3c, je mit Hinweisen) Kausalzusammenhang zwischen Unfallereignis und Gesundheitsschaden, insbesondere auch die Ad�quanzbeurteilung bei psychischen Fehlentwicklungen nach Unf�llen (BGE 127 V 103 Erw. 5b/bb, 123 V 99 Erw. 2a und 115 V 138 ff. Erw. 6), die Aufgabe der �rzte bei der Invalidit�tsbemessung (BGE 125 V 261 Erw. 4) und den Beweiswert �rztlicher Berichte und Gutachten (BGE 122 V 160 Erw. 1c; siehe auch BGE 125 V 352 ff. Erw. 3) zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen.
Zu erg�nzen ist, dass das am 1. Januar 2003 in Kraft getretene Bundesgesetz �ber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 im vorliegenden Fall nicht anwendbar ist, da nach dem massgebenden Zeitpunkt des Erlasses des streitigen Einspracheentscheids (hier: 21. Juli 2000) eingetretene Rechts- und Sachverhalts�nderungen vom Sozialversicherungsgericht nicht ber�cksichtigt werden (BGE 127 V 467 Erw. 1, 121 V 366 Erw. 1b).
2.1 Es steht fest und ist unbestritten, dass der Beschwerdef�hrer nicht mehr in der Lage ist, seiner vor Eintritt der Unf�lle seit 1981 ausge�bten T�tigkeit als S�ger in der Y.________ AG, in welcher er schwere Lasten heben und tragen musste, nachzugehen. In einl�sslicher W�rdigung der medizinischen Unterlagen hat die Vorinstanz dargetan, dass ihm hingegen zufolge der auf die beiden Unf�lle zur�ckzuf�hrenden Beeintr�chtigungen vor allem der linken, weniger auch der rechten Schulter sowie der rechten Hand leichte bis mittelschwere T�tigkeiten, bei welchen die von Kreisarzt Dr. med. X.________ in der �rztlichen Abschlussuntersuchung vom 15. Oktober 1999 umschriebenen Limiten nicht �berschritten werden m�ssen, vollzeitig zumutbar seien. Weitere von Dr. med. Z.________ angef�hrte Verletzungen seien entweder nicht ausgewiesen, nicht unfallkausal oder h�tten keine Auswirkungen auf die Arbeitsf�higkeit. Ausgehend vom Einkommen von monatlich Fr. 5040.-, das der Versicherte bei der ehemaligen Arbeitgeberin im Jahre 2000 erzielt h�tte, errechneten SUVA und Vorinstanz ein Valideneinkommen von Fr. 65'520.-. Der Berechnung des Invalideneinkommens legten sie die Dokumentation �ber Arbeitspl�tze (DAP; vgl. hiezu RKUV 1999 Nr. U 343 S. 412) zugrunde und veranschlagten dieses auf Fr. 33'412.-. Gest�tzt auf den vorgenommenen Einkommensvergleich setzten sie den Invalidit�tsgrad auf 50 % fest.
2.2 Die in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhobenen Einw�nde verm�gen zu keinem anderen Ergebnis zu f�hren. Soweit darin die bereits im vorinstanzlichen Verfahren entkr�fteten R�gen wiederholt werden, kann auf die zutreffenden Erw�gungen im angefochtenen Gerichtsentscheid verwiesen werden. Die Vorinstanz hat zu Recht von einer weiteren Begutachtung abgesehen. Hievon sind f�r den vorliegend massgebenden Zeitraum bis zum Erlass des Einspracheentscheids (BGE 121 V 366 Erw. 1b mit Hinweis) keine neuen Erkenntnisse zu erwarten (antizipierte Beweisw�rdigung; vgl. BGE 124 V 94 Erw. 4b, 122 V 162 Erw. 1d mit Hinweis). Auch der Bericht des Dr. med. Z.________ vom 11. April 2000 - mit dem sich das kantonale Gericht im angefochtenen Entscheid eingehend auseinandergesetzt hat - vermag am Ergebnis nichts zu �ndern.