Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BVerwG&Datum=15.11.2000&Aktenzeichen=8%20C%2028.99
Timestamp: 2019-11-17 13:43:40
Document Index: 281956268

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 3', '§ 30', '§ 133', '§ 3', '§ 30', '§ 3', 'BGH', 'BGH', '§ 30', '§ 3', '§ 30', '§ 133', '§ 30', '§ 74', '§ 3', '§ 133', '§ 3', '§ 137', '§ 3', '§ 54', '§ 6', '§ 3', '§ 30', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 6']

BVerwG, 15.11.2000 - 8 C 28.99 - dejure.org
https://dejure.org/2000,2233
BVerwG, 15.11.2000 - 8 C 28.99 (https://dejure.org/2000,2233)
BVerwG, Entscheidung vom 15.11.2000 - 8 C 28.99 (https://dejure.org/2000,2233)
BVerwG, Entscheidung vom 15. November 2000 - 8 C 28.99 (https://dejure.org/2000,2233)
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VermG § 1 Abs. 6, § 3 Abs. 1 Sätze 4 und 5, § 30 a Abs. 1 Satz 1; BGB §§ 133, 157
Revisionsrechtliche Überprüfung einer Auslegung; Verstoß gegen allgemeine Auslegungsgrundsätze; Auslegung eines Antrags; Antrag; Ausschlussfrist; Anmeldefrist; Zweites Vermögensrechtsänderungsgesetz (2. VermRÄndG); Wohnraummodernisierungssicherungsgesetz (WoModSiG); ...
Revisionsrechtliche Überprüfung einer Auslegung - Verstoß gegen allgemeine Auslegungsgrundsätze - Auslegung eines Antrags - Antrag - Ausschlussfrist - Anmeldefrist - Zweites Vermögensrechtsänderungsgesetz (2. VermRÄndG) - Wohnraummodernisierungssicherungsgesetz ...
Antragstellung; Ausschlussfrist; Bruchteilsrestitution
VG Weimar, 04.03.1999 - 5 K 2109/97
Maßgeblich für den Inhalt eines Antrages oder Rechtsbehelfs ist daher, wie die Behörde ihn unter Berücksichtigung aller ihr erkennbaren Umstände nach Treu und Glauben zu verstehen hat (Urteil vom 15. November 2000 - BVerwG 8 C 28.99 - Buchholz 428 § 3 VermG Nr. 40 S. 31 ).
Da die Auslegung des Schreibens vom 2. Januar 1995 durch das Berufungsgericht demnach gegen revisible Auslegungsgrundsätze verstößt und für die Auslegung weitere Tatsachenermittlungen nicht erforderlich sind, kann der Senat die Erklärung selbst auslegen (Urteile vom 18. Oktober 2000 - BVerwG 8 C 13.99 - Buchholz 428 § 30 VermG Nr. 24 S. 24 und vom 15. November 2000 - BVerwG 8 C 28.99 - Buchholz 428 § 3 VermG Nr. 40 S. 31 m.w.N.; vgl. auch BGHZ 65, 107 ; 109, 19 ; 121, 284 ; BGH NJW 2000, 2099).
Die Angaben müssen aber zu einem bestimmten Vermögenswert bzw. bestimmten Vermögenswerten hinführen und damit deren späteren Austausch oder die Möglichkeit einer späteren Substantiierung durch einen beliebigen Vermögenswert ausschließen (vgl. Urteile vom 5. Oktober 2000 - BVerwG 7 C 8.00 - Buchholz 428 § 30 VermG Nr. 21 S. 17; vom 15. November 2000 - BVerwG 8 C 28.99 - Buchholz 428 § 3 VermG Nr. 40 S. 33 und vom 3. November 2005 - BVerwG 7 C 24.04 - Buchholz 428 § 30a VermG Nr. 34 S. 62).
Zweifel, ob eine Einzelanmeldung in diesem Sinne individualisierbar ist, sind in entsprechender Anwendung der §§ 133, 157 BGB durch Auslegung zu klären (…Urteile vom 5. Oktober 2000 - BVerwG 7 C 8.00 - a.a.O. und vom 15. November 2000 - BVerwG 8 C 28.99 - a.a.O.).
Maßgebend ist danach, wie die Behörde den Rückübertragungsantrag nach seinem gesamten Inhalt unter Berücksichtigung aller ihr bis zum Ablauf der Anmeldefrist bekannt gewordenen und erkennbaren Umstände des Einzelfalles nach Treu und Glauben zu verstehen hatte (Urteile vom 26. Mai 1999 - BVerwG 8 C 20.98 - Buchholz 428 § 30a VermG Nr. 9 S. 9 und vom 15. November 2000 - BVerwG 8 C 28.99 - a.a.O. S. 32).
Die Auslegung hat unter Berücksichtigung aller dem Erklärungsempfänger objektiv erkennbaren Umstände nach Treu und Glauben zu erfolgen (vgl. u.a. Urteile vom 27. April 1990 - BVerwG 8 C 70.88 - Buchholz 310 § 74 VwGO Nr. 9 S. 1 und vom 15. November 2000 - BVerwG 8 C 28.99 - Buchholz 428 § 3 VermG Nr. 40 S. 31 m.w.N.).
Weigerung des Bürgermeisters, einen Antrag eines Gemeinderatsmitglieds zu einem …
Das Vorliegen eines solchen Antrags ist, da ein solcher eine empfangsbedürftige Willenserklärung des öffentlichen Rechts ist, in entsprechender Anwendung der §§ 133, 157 BGB im Wege der Auslegung zu klären (vgl. BVerwG, Urteil vom 15.11.2000 - 8 C 28.99 -, juris, Rn.16).
Maßgeblich für den Inhalt eines Antrages oder Rechtsbehelfs ist daher, wie die Behörde ihn unter Berücksichtigung aller ihr erkennbaren Umstände nach Treu und Glauben zu verstehen hat (BVerwG, Urteil vom 15. November 2000, - BVerwG 8 C 28.99 -, Buchholz 428 § 3 VermG Nr. 40).
Dabei sind alle Umstände zu berücksichtigen, die der Behörde bis zum Ablauf der Antragsfrist bekannt geworden sind (BVerwG, Urteil vom 15. November 2000, - BVerwG 8 C 28.99 -).
Das Revisionsgericht ist an die Auslegung einer Willenserklärung durch die Tatsacheninstanz gebunden (§ 137 Abs. 2 VwGO), es sei denn, dass die Auslegung einen Rechtsirrtum, einen Verstoß gegen allgemein anerkannte Erfahrungssätze, gegen Denkgesetze oder gegen Auslegungsregeln erkennen lässt (stRspr; Urteile vom 15. November 2000 - BVerwG 8 C 28.99 - Buchholz 428 § 3 VermG Nr. 40 S. 31 , vom 20. März 2003 - BVerwG 2 C 23.02 - Buchholz 316 § 54 VwVfG Nr. 14 S. 1 und vom 28. Mai 2003 - BVerwG 8 C 6.02 - Buchholz 428 § 6 VermG Nr. 56 S. 100 jeweils m. w. N.).
BVerwG, 13.05.2003 - 8 B 174.02
Anmeldefrist; Anspruchsanmeldung; Antragsfrist; Auslegung; Berechtigter; …
Das hat der Senat bereits entschieden (Urteil vom 15. November 2000 BVerwG 8 C 28.99 Buchholz 428 § 3 VermG Nr. 40).
Insoweit unterscheidet sich dieser Fall von dem der Entscheidung BVerwG 8 C 28.99 vom 15. November 2000 zugrunde liegenden Sachverhalt.
Er muss sowohl hinsichtlich der Person des Berechtigten als auch in Bezug auf den oder die begehrten Vermögensgegenstände individualisierbar sein (Urteil vom 15. November 2000 BVerwG 8 C 28.99 a.a.O.; Urteil vom 5. Oktober 2000 BVerwG 7 C 8.00 Buchholz 428 § 30 VermG Nr. 21).
Das Erfordernis einer hinreichend konkreten Bezeichnung ist aber in der Rechtsprechung des Senats so verstanden worden, dass der Restitutionsantrag damit sowohl hinsichtlich der Person als auch in Bezug auf den oder die begehrten Vermögensgegenstände individualisierbar ist (Urteil vom 15. November 2000 - BVerwG 8 C 28.99 - a.a.O.).
So hat der Senat in seinem Urteil vom 15. November 2000 - BVerwG 8 C 28.99 - (Buchholz 428 § 3 VermG Nr. 40) zur Wirksamkeit einer Anmeldung nicht in Frage gestellt, dass eine juristische Person, deren Rechtsvorgängerin (GmbH) in der NS-Zeit eine Beteiligung im Wert von ca. 49 % des Aktienkapitals einer anderen Gesellschaft aufgeben musste, die Bruchteilsrestitution nach § 3 Abs. 1 Satz 4 ff. VermG beanspruchen kann.
Wie bereits dargelegt, differenziert § 3 Abs. 1 Satz 4 ff. VermG für die Frage, ob ein als Gesellschafter von einer Anteilsentziehung betroffener Unternehmensträger Berechtigter einer Bruchteilsrestitution sein kann, nicht danach, ob er fortbesteht oder nach Löschung gemäß § 6 Abs. 1a VermG wieder aufgelebt ist (vgl. oben unter a mit Hinweis auf das Urteil vom 15. November 2000 - BVerwG 8 C 28.99 - a.a.O.).
BVerwG, 30.01.2004 - 7 B 122.03
BVerwG, 28.08.2017 - 8 B 10.17
Anforderungen an Grundsatzrüge und Divergenzrüge
BVerwG, 21.09.2006 - 8 B 35.06
Absoluter Revisionsgrund; Begründungspflicht; Entscheidungsgründe; …
VG Berlin, 04.03.2005 - 31 A 53.03
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BVerwG, 25.04.2005 - 7 B 159.04
"Eigentumsregulierung" als rücknahmefähiger Verwaltungsakt - Auslegung eines …
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VG Berlin, 21.08.2014 - 29 K 166.12
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VG Magdeburg, 31.05.2018 - 8 A 58/18
Entschädigung nach dem Ausgleichsleistungsgesetz
VG Magdeburg, 08.07.2016 - 8 A 21/16
VG Regensburg, 13.12.2018 - RO 5 K 17.1873
Förderrichtlinien zur Durchführung des Bayerischen 10.000-Häuser-Programms - …