Source: https://ausschreibungen-deutschland.de/509198_Schulcontainer_Friedrich-Ebert-RealschuleReferenznummer_der_Bekanntmachung_10_ZVS_2019-001_2019_Huerth
Timestamp: 2019-05-20 05:04:28
Document Index: 197920197

Matched Legal Cases: ['§ 123', '§ 44', '§ 6', '§ 45', '§ 45', '§ 46', '§ 46', '§ 46', '§ 126', '§ 10', '§ 160']

Öffentliche Ausschreibung Hürth 2019 Schulcontainer Friedrich-Ebert-Realschule Referenznummer der Bekanntmachung: 10 ZVS 2019-001 2019-01-30
Ausschreibungen Hürth
Schulcontainer Friedrich-Ebert-Realschule Referenznummer der Bekanntmachung: 10 ZVS 2019-001
Fax: +49 223353198
NUTS-Code: DEA27
Hauptadresse: http://www.huerth.de
Adresse des Beschafferprofils: http://www.beschafferprofil.huerth.de
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.vmp-rheinland.de/VMPSatellite/notice/CXT2YYDYYCF/documents
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.vmp-rheinland.de/VMPSatellite/notice/CXT2YYDYYCF
Schulcontainer Friedrich-Ebert-Realschule
Referenznummer der Bekanntmachung: 10 ZVS 2019-001
Die Stadt Hürth beabsichtigt eine Erweiterung der Friedrich-Ebert-Realschule in Hürth-Hermülheim zum Schuljahr 2023/2024. Da entsprechende Räumlichkeiten bis zur Fertigstellung des Schulneubaus nicht zur Verfügung stehen, werden für die provisorische Unterbringung von 9 Schulklassen Schulcontainer benötigt. Die Aufstellung soll in 3 Bauabschnitten mit jeweils 3 Klassenräumen erfolgen. Eine Sanitäranlage sowie der Hausanschlussraum sind während des ersten Bauabschnittes mit aufzustellen.
Krankenhausstraße 91
Gegenstand dieser Ausschreibung ist die mietweise Überlassung von einer Containeranlage bestehend aus 3 Einheiten mit jeweils 3 Klassenräumen, sowie 2 Sanitärcontainern und einem Hausanschlussraum am Standort der Friedrich-Ebert-Realschule in Hürth-Hermülheim, Krankenhausstr. 91 in 50354 Hürth.
Die Aufstellung der Container erfolgt in 3 Bauabschnitten. Die Lieferung sowie die Montage der Containeranlage für den 1. Bauabschnitt, der Sanitäranlage sowie des Hausanschlussraumes haben von der 29. KW bis zur 31. KW 2019 zu erfolgen. Für den 2. Bauabschnitt sollen Lieferung und Montage der Schulcontainer im Zeitraum 27. KW - 29. KW 2020 stattfinden. Der 3. Bauabschnitt mit Lieferung und Montage der Anlage soll im Zeitraum 29. KW - 31. KW 2021 erfolgen.
Die Anzahl der Container sowie deren Maße sind so zu wählen, dass folgende Flächenaufstellung (Mindestanforderung) möglich ist:
1) Bauabschnitt:
3 Klassenräume à mind. 60 m2 NRF, 1 WC-Anlage Jungen/Mädchen ca. 25 m2 NRF, Hausanschlussraum in technisch notwendiger Größe, gesamt mind. 210 m2 NRF
2) Bauabschnitt:
3 Klassenräume à mind. 60 m2 NRF, gesamt mind. 180 m2 NRF
3) Bauabschnitt:
Gesamte Anlage: mind. 570 m2 NRF zzgl. Windfangflächen (unter Berücksichtigung Containermodul-Abmessungen entsprechend höhere NRF), die Mindest-Nettoraumfläche der Einzelräume und der Gesamtanlage darf nicht unterschritten werden. Die Mindest-NRF der Klassenräume von 60 m2 ist jeweils exklusiv des Windfanges zu berechnen.
Alle erforderlichen Anschlüsse wie z. B. Strom werden bauseits bereitgestellt und bis zum Beginn der Containeranlage herangeführt. Ebenfalls werden die Anschlüsse nach der Standzeit bauseits wieder zurück gebaut. Trinkwasser, Abwasser Gas und/ oder Fernwärme sind für die Containeranlage nicht vorgesehen. Einzig an den WC-Bereich wird die notwendige Trinkwasser- und Abwasserversorgung bauseits herangeführt und bei Demontage bauseits wieder zurückgebaut. Eine Beheizung erfolgt elektrisch und ist mit zu liefern.
Der Ausführung und dem Betrieb der Container sind die Vorschriften der Unfallkasse NRW, der Landesbauordnung NRW, der Arbeitsstättenverordnung und aller erforderlichen DIN Normen, insbesondere der einschlägigen Brandschutz- und Schallschutznormen sowie der EnEV in der aktuell gültigen Fassung zu Grunde zu legen.
Der Auftragnehmer hat die Schmutz- und Lärmbelästigung im Rahmen der Anlieferung, Montage und Abholung so gering wie möglich zu halten. Beim Verlassen der Baustelle sind Verunreinigungen der genutzten Verkehrswege zu beseitigen; dies gehört mit zur Leistung und ist mit einzukalkulieren.
Für Schäden, die durch unvorsichtiges Arbeiten an den angrenzenden Bauteilen entstehen, hat der Auftragnehmer voll zu haften.
Die Lieferung aller zur Herstellung der Leistungen notwendigen Werk- und Hilfsstoffe sowie Nebenleistungen sind durch den Angebotspreis abgegolten, soweit dies nicht in der nachfolgenden Ausschreibung ausdrücklich anders bestimmt wird.
(Bau-)Stoffe und Materialien aus Abbruch-, Montage- und Demontagearbeiten gehen unmittelbar in den Besitz des Auftragnehmers über und müssen fachgerecht entsorgt werden. Dies ist, soweit nicht ausdrücklich in der Leistungsbeschreibung erwähnt, in die Einzelpreise einzurechnen.
Evtl. weitere Lagerflächen sind mit der Bauleitung abzustimmen.
Die Herstellung, Vorhaltung und der Abbau der durch die Berufsgenossenschaft oder den Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator (SiGeKo) vorgeschriebenen Schutzgeländer, Netze und Leitern, sind durch den Auftragnehmer umzusetzen und mit dem Angebot zu kalkulieren. Eine gesonderte Vergütung erfolgt nicht.
Ende: 31/07/2023
Der Vertrag kann um bis zu 12 Monate, also längstens bis zum 31.7.2024, verlängert werden. Der Auftraggeber hat dem Auftragnehmer eine evtl. Verlängerung 3 Monate vor Vertragsende, also bis zum 30.4.2023, anzuzeigen. Die Vertragsverlängerung kann sich auch auf einzelne Bauabschnitte beziehen. Der genaue Umfang ist mit dem Auftragnehmer im Rahmen der Vertragsverlängerung festzulegen.
Mit dem Angebot sind von jedem Bieter/jedem Mitglieder der Bietergemeinschaft zwingend folgende Angaben zu machen:
1) Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach den §§ 123, 124 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) vorliegen;
2) Eigenerklärung zur Eignung I (EU) mit folgenden Angaben:
- ggf. Angaben zur Präqualifizierung,
- Eintragungen in das Berufs- oder Handelsregister (§ 44 VgV),
- wirtschaftliche Verknüpfungen und Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen (§§ 6 Abs. 2 und 73 Abs. 3 VgV).
Die Eigenerklärungen sind zwingend unter Verwendung der auf dem Vergabemarktplatz Rheinland zur Verfügung gestellten Formblätter abzugeben.
Zu den in der Eigenerklärung geforderten Angaben sind mit dem Angebot keine Bescheinigungen oder Erklärungen von Behörden oder sonstigen Einrichtungen vorzulegen. Der Auftraggeber behält sich vor, die Bestätigung der in der Eigenerklärung gemachten Angaben durch weitergehende Nachweise zu verlangen.
1) Eigenerklärung zur Eignung II (EU) mit folgenden Angaben:
- Angaben zum Jahresumsatz sowie dem Jahresumsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrages bezogen auf die Geschäftsjahre 2015 bis 2017 (§ 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV),
- Angaben zum Vorliegen einer Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung in bestimmter, geeigneter Höhe (§ 45 Abs. 1 Nr. 3 VgV).
Die Eigenerklärung ist zwingend unter Verwendung des auf dem Vergabemarktplatz Rheinland zur Verfügung gestellten Formblattes abzugeben.
Mit dem Angebot sind von jedem Bieter/jeder Bietergemeinschaft zwingend folgende Angaben zu machen:
1) Eigenerklärung zur Eignung III (EU) mit folgenden Angaben:
- Benennung von mindestens einer geeigneten Referenz über früher ausgeführte Dienstleistungsaufträge (§ 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV). Die Angaben müssen zwingend folgende Informationen beinhalten: Auftraggeber, Vertragslaufzeit, Größe der Containeranlage in qm.
- Beschreibung der Maßnahmen zur Qualitätssicherung des Unternehmens (§ 46 Abs. 3 Nr. 3 VgV),
- Angabe der Umweltmanagementmaßnahmen, die im Rahmen der Auftragsausführung zur Anwendung kommen (§ 46 Abs. 3 Nr. 7 VgV).
Die Anforderungen müssen im Falle einer Eigenerklärung von der Bietergemeinschaft insgesamt erfüllt sein. Es ist daher ausreichend, wenn mindestens ein Mitglied der Bietergemeinschaft die geforderten Nachweise und Erklärungen erbringt. Abweichend dazu sind die Angaben zur Beschäftigtenzahl von allen Mitgliedern einer Bietergemeinschaft zu machen.
1) Es ist mindestens eine vergleichbare Referenz zu benennen und zu beschreiben.
2) Die Referenz muss im Zeitraum vom 1.1.2016 bis 31.12.2018 erbracht worden sein und die Vertragslaufzeit liegt bei mindestens 12 Monaten.
3) Die Referenz muss die folgenden Mindestanforderungen erfüllen:
- Es handelt sich um die Lieferung, Montage und Überlassung einer Schulcontaineranlage mit einer Nettoraumfläche von mindestens 500 qm.
4) Die Überprüfung der Referenz muss insgesamt zu einem positiven Gesamteindruck führen; eine negative Referenz führt zum Ausschluss.
Tag: 05/03/2019
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 30/04/2019
1) Die Vergabeunterlagen werden den Bietern ausschließlich über die im Anhang A genannte Kontaktstelle (Vergabemarktplatz Rheinland) unter https://www.vmp-rheinland.de/VMPSatellite/.de zur Verfügung gestellt. Die Nutzung des Vergabemarktplatzes ist kostenfrei. Unter https://www.vmp-rheinland.de/VMPSatellite/ finden Sie weitere Informationen;
2) Das Angebot ist in Textform nach § 126b BGB mithilfe elektronischer Mittel einzureichen. Als elektronisches Mittel für die Angebotsabgabe im Sinne des § 10 VgV ist ausschließlich das Bietertool des Vergabemarktplatzes Rheinland zu nutzen. Die Nutzung einer (fortgeschritten oder qualifizierten) elektronischen Signatur ist nicht notwendig.
3) Zusätzliche Auskünfte zu den Vergabeunterlagen sind spätestens bis zum 26.2.2019, 10.00 Uhr ausschließlich über den Kommunikationsbereich des Vergabemarktplatzes Rheinlands anzufordern. Anfragen, die nicht über den Kommunikationsbereich des Vergabemarktplatzes gestellt werden, bleiben unberücksichtigt;
4) Bietergemeinschaften sind zugelassen. Sie müssen gesamtschuldnerisch haften und einen bevollmächtigten Vertreter für den Abschluss und die Durchführung des Vertrages benennen. Auf die Erläuterungen unter Ziffer 4 der Bewerbungs- und Vergabebedingungen (Formular 511 EU) wird hingewiesen;
5) Der Rückgriff auf die Kapazitäten anderer Unternehmen (Unteraufträge, Eignungsleihe) ist ebenfalls zulässig. Der Bieter kann dementsprechend Teile der Leistung von einem anderen Unternehmen ausführen lassen oder sich bei der Erfüllung im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche, finanzielle, technische oder berufliche Leistungsfähigkeit anderer Unternehmen bedienen. Auf die Erläuterungen unter Ziffer 5 der Bewerbungs- und Vergabebedingungen (Formular 511 EU) wird hingewiesen;
6) Mehrfachbeteiligungen einzelner Bieter bzw. Mitglieder einer Bietergemeinschaft am Vergabeverfahren sind unzulässig und führen zum Verfahrensausschluss des Bieters sowie aller betroffenen Bietergemeinschaften;
7) Sofern im Vergabeverfahren das Angebot einer anerkannten Werkstätte für behinderte Menschen oder einer anerkannten Blindenwerkstätte oder diesen Einrichtungen vergleichbare Einrichtungen (nachfolgend bevorzugte Bieter) ebenso wirtschaftlich wie das ansonsten wirtschaftlichste Angebot eines insofern nicht bevorzugten Bieters ist, so wird dem bevorzugten Bieter der Zuschlag erteilt. Bei der Beurteilung der Wirtschaftlichkeit der Angebote wird der von den bevorzugten Bietern angebotene Preis mit einem Abschlag von 15 von Hundert berücksichtigt. Voraussetzung für die Berücksichtigung des Abschlags ist, dass die Herstellung der angebotenen Lieferungen zu einem wesentlichen Teil durch die bevorzugten Bieter erfolgt. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn die Wertschöpfung durch ihre Beschäftigten mehr als 10 % des Nettowerts der zugekauften Waren beträgt.
Bekanntmachungs-ID: CXT2YYDYYCF
Internet-Adresse: http://www.bezreg-koeln.nrw.de/brk_internet/vergabekammer
Die Vergabekammer leitet nach § 160 GWB ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Zur Zulässigkeit ist folgendes zu beachten:
1) Der geltend gemachte Verstoß gegen Vergabevorschriften wurde vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gegenüber dem Auftraggeber gerügt,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen bis spätestens zum Ablauf der Bewerbungsfrist oder Angebotsfrist gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar waren, müssten bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist oder der Angebotsfrist gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) Ein Nachprüfungsantrag muss innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, eingehen.