Source: https://www.wettbewerbe-aktuell.de/ergebnis/bundeswehrkrankenhaus-zentrum-seelische-gesundheit-hamburg-99250
Timestamp: 2020-03-29 16:16:35
Document Index: 241814000

Matched Legal Cases: ['§ 70', '§ 45', '§ 36', '§ 47', '§ 73', '§ 123', '§ 124', '§ 46', '§ 75', '§ 34', '§39', '§ 8', '§ 160', '§ 160', '§ 160', '§134']

Ergebnis: Bundeswehrkrankenhaus Hamburg, Neubau Zentrum für seelische
3. Preis: tsj tönies schroeter jansen freie architekten gmbh, Lübeck
1. Preis: dichter Architekturgesellschaft mbH, Berlin
2. Preis: pbr Planungsbüro Rohling, Hamburg
Anerkennung: BRUNKE GÖLLES EGKK, Wien
Bundeswehrkrankenhaus Hamburg, Neubau Zentrum für seelische Gesundheit	, Hamburg/ Deutschland
wa-2026501
Bundesbauabteilung Hamburg (BBA)
Deutschland 1/8 Strukturplanung, Flächennutzungsplanung, Landschaftsplanung 1 Städtebau 7/0 Gesundheitswesen Allgemein 7 Gesundheitswesen 7/1 Krankenhäuser der Grundversorgung 7 Gesundheitswesen 7/2 Fachkrankenhäuser 7 Gesundheitswesen 7/5 Heil- und Pflegestätten 7 Gesundheitswesen 12/0 Staat und Kommune Allgemein 12 Staat und Kommune 12/6 Bauten der Polizei und des Militärs 12 Staat und Kommune Offener Wettbewerb
dichter Architekturgesellschaft mbH, Berlin
pbr Planungsbüro Rohling, Hamburg
tsj tönies + schroeter + jansen freie architekten gmbh, Lübeck
Sven Andresen, Landschaftsarchitekt, Lübeck
BRUNKE GÖLLES EGKK, Wien
Clemens Kolar, Landschaftsarchitekt (EGKK), Wien
Joachim Genest, Landschaftsarchitekt, Hamburg
Offener, einphasiger, interdisziplinärer Realisierungswettbewerb gem. RPW 2013 mit anschließendem VgV-Verhandlungsverfahren
Als eine Klinik der Grund- und Regelversorgung für militärische und zivile Patienten verfügt das Bundeswehrkrankenhaus Hamburg über zahlreiche diagnostische und klinische Fachabteilungen. In der Abteilung VI B - Psychiatrie und Psychotherapie des Bundeswehrkrankenhauses Hamburg werden Patienten in den Bereichen der Psychopathologie, Allgemeinpsychiatrie, Psychotherapie, Suchtmedizin und der Psychosomatik behandelt.
Gegenstand des Wettbewerbs ist der Neubau eines Klinikgebäudes des Bundeswehrkrankenhauses Hamburg als Zentrum für seelische Gesundheit einschließlich Freianlagen.
Stefanie Amman-Fusi Architektin, Hamburg/Albstadt
Prof. Dr.-Ing. Volker Droste Architekt, Oldenburg
Prof. Jórunn Ragnarsdóttir Architektin, Stuttgart (Vorsitzende)
Jessica Borchardt Architektin, Hamburg
Donald Appel BSW, BBA, Abteilungsleitung
MinR‘in Stefanie Bongers Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) IUD I 6
TRDir Michael Hornauer Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) IUD I 6
OTA Dr. Helge Höllmer Bundeswehrkrankenhaus Hamburg (BWK), Zentrum für seelische Gesundheit, Klinischer Direktor
Die Jury empfiehlt der Ausloberin, den 1. Preisträger mit der weiteren Bearbeitung zu beauftragen. Sorgfältige Planung und präzise Ausführung bilden die Grundlage für eine wertbeständige und schöne Immobilie. Daher empfiehlt die Jury der Ausloberin weiterhin, den 1. Preisträger mit allen Leistungsphasen zu beauftragen.
08/05/2019 S89 - - Dienstleistungen - Wettbewerbsbekanntmachung - Offenes Verfahren
2019/S 089-213978
Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium der Verteidigung (BMVg), vertreten durch die Freie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen (BSW), Amt für Bauordnung und Hochbau (ABH), Bundesbauabteilung Hamburg (BBA) Nagelsweg 47
E-Mail: BBA-FbT-Vergabe@bba.hamburg.de
Hauptadresse: www.hamburg.de/bundesbauabteilung-hamburg/
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: www.schubert-horst.com/wb-bwk-psy
Schubert + Horst Architekten PartG mbB
Kontaktstelle(n): Schubert + Horst Architekten PartG mbB, Frau Bretschneider-Lange
Telefon: +49 3518892280
E-Mail: wb-bwk-psy@schubert-horst.de
Fax: +49 35188922824
Hauptadresse: www.schubert-horst.de
Kontaktstelle(n): Schubert + Horst Architekten PartG mbB
Offener, einphasiger, interdisziplinärer Realisierungswettbewerb „Bundeswehrkrankenhaus Hamburg, Neubau Zentrum für seelische Gesundheit“ mit anschließendem VgV-Verhandlungsverfahren
Das Bundeswehrkrankenhaus Hamburg (BWK) mit Sitz im Bezirk Wandsbek ist die größte militärische Behandlungseinrichtung in Norddeutschland. Mit der Öffnung des Hauses für zivile Patienten Ender der 60er Jahre und mit der Teilnahme am Rettungsdienst der Stadt Hamburg seit Anfang der 70er Jahre ist die Einrichtung als fester Bestandteil in Hamburgs Gesundheitsnetz etabliert. Im Zuge der Umstrukturierung der gesamten Klinikkonfiguration ist ein Klinikneubau für die psychiatrische Abteilung des BWK als Zentrum für seelische Gesundheit erforderlich.
Ziel des Wettbewerbsverfahrens ist die Erlangung von Gebäudekonzepten für den Neubau des Zentrums für seelische Gesundheit mit ca. 2.200 m2 Nutzfläche und einer Kostenobergrenze von ca. 10,8 Mio. EUR inkl. MwSt. für die KG 200-500. Dabei sollen die städtebauliche Einordnung, die Freiraumplanung am und im Gebäude sowie innerhalb des Masterplans Grün und die angrenzenden Klinikgebäude sowie die nahe des Neubaus gelegenen beiden Hubschrauberlandeplätze berücksichtigt werden.
In der Abteilung Psychiatrie und Psychotherapie als Zentrum für seelische Gesundheit werden Patienten in den Bereichen der Psychopathologie, Allgemeinpsychiatrie, Psychotherapie, Suchtmedizin und der Psychosomatik behandelt. Der Neubau wird neben einem administrativem Verwaltungstrakt für die Abteilungsleitung folgende Abteilungen umfassen: eine Ambulanz mit Therapie- und Arzträumen (Trakt 1), eine klinische Station mit Ein- und Zweibettzimmern (Trakt 2), eine Tagesklinik mit Appartements für Langzeitpatienten (Trakt 3), einen gruppentherapeutischen Bereich mit integrierter Ergotherapie (Trakt 4). Bei allen Abteilungen handelt es sich um offene Stationen. Zudem ist ein eigener Patientengarten für die Erholung und Freizeitbeschäftigung sowie für therapeutische Zwecke vorgesehen. Außenraum- und Innenraumgestaltung sollen ein erfahrbares Ganzes bilden und den Patienten in seinem Heilungsprozess unterstützen.
Ziel dieses Wettbewerbes ist es, ein geeignetes Planungsteam aus Architekt/innen und Landschaftsarchitekt/innen zu finden sowie einen Vorentwurf zu erhalten, der mit angemessenen gestalterischen Mitteln und unter Berücksichtigung der Kostenobergrenze die räumlichen und funktionalen Anforderungen an ein Zentrum für seelische Gesundheit in hervorragender und nachhaltiger Weise umsetzt.
Im Anschluss an den Wettbewerb nach RPW 2013 wird ein Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb gem. § 70 VgV 2016 mittels E-Vergabe durchgeführt. Die Fachplanungsleistungen werden in separaten VgV-Verfahren vergeben.
Architekt/innen und Landschaftsarchitekt/innen gemäß Auslobung Punkt B.5 Wettbewerbsteilnehmer Teilnehmende am Wettbewerb müssen die Teilnahmebedingungen für beide Fachbereiche erfüllen (z.B. innerhalb eines Büros oder einer Arbeitsgemeinschaft).
— Umsetzung des Raumprogramms und damit verbundener funktionaler Anforderungen,
— architektonische und innenräumliche Qualität des Entwurfs,
— Wirtschaftlichkeit unter Berücksichtigung der Kostenobergrenze, der Lebenszykluskosten und des genehmigten Raumprogramms aus Anlage D.16.
Siehe auch Punkt B.10 der Auslobung.
Für den Wettbewerb wird eine Gesamtsumme von 100 000,00 EUR brutto bereitgestellt.
Die Verteilung des Preisgelds erfolgt gemäß RPW 2013, Anlage II, 3:
1. Preis (40 %) 40 000,00 EUR;
2. Preis (25 %) 25 000,00 EUR;
3. Preis (15 %) 15 000,00 EUR;
Anerkennungen (20 %) 20 000,00 EUR.
Stefanie Amman-Fusi, Architektin, Hamburg (stimmber. FPR)
Prof. Dr.-Ing. Volker Droste, Architekt, Oldenburg (stimmber. FPR)
Franz-Joseph Höing, Architekt, Oberbaudirektor der Freien und Hansestadt Hamburg (stimmber. FPR)
Prof. Jórunn Ragnarsdóttir, Architektin, Stuttgart (stimmber. FPR)
Till Rehwaldt, Landschaftsarchitekt, Dresden (stimmber. FPR)
Jessica Borchardt, Architektin, Hamburg (stellv. FPR)
Dieter Polkowski, Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen (BSW), Amt für Landesplanung und Stadtentwicklung, Abteilungsleitung LP 3 (stellv. FPR)
Günther Vogt, Landschaftsarchitekt, Zürich (stellv. FPR)
Donald Appel, Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen (BSW), BBA, Abteilungsleitung (stimmber. SPR)
MinR‘in Stefanie Bongers, Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) IUD I 6 (stimmber. SPR)
OTA Dr. Helge Höllmer, Bundeswehrkrankenhaus Hamburg (BWK), Zentrum für seelische Gesundheit, Klinischer Direktor (stimmber. SPR)
TRDir Michael Hornauer, Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) IUD I 6 (stimmber. SPR)
OFA Dr. Anika Engers, BWK, Zentrum für seelische Gesundheit, Leiterin Ambulanz (stellv. SPR)
TRDir Martin Dreyer, Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) IUD I 6 (stellv. SPR)
Kristina Lasse, BSW, BBA, Fachgebietsleitung Planung/Dokumentation und Tragwerksplanung (stellv. SPR)
TORR Thomas Winkler, Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr (BAIUDBw), Kompetenzzentrum Baumanagement Kiel, Referat K2 (stellv. SPR)
1. Wettbewerbsunterlagen:
Der Erhalt d. Unterlagen ist ohne Registrierg. über folg. Website möglich:
www.schubert-horst.com/wb-bwk-psy
Für den Erhalt d. Modelleinsatzplatte ist eine Registrierg. unter wb-bwk-psy@schubert-horst.de erforderl. u.eine Schutzgebühr v. 50 EUR, die auf das in d. Auslobg. unter Punkt B.9 genannte Konto zu zahlen ist.
2. Eignungsprüfung:
Nach d. Wettbewerbsphase wird d. Ausloberin von den Preisträgern d. Nachweis der Eignung anhand der in der Auslobung unter Punkt A.3 beschriebenen Eignungskriterien prüfen:
a) Nachweis d. Berufsbefähigg.,
b) Nachweis d. wirtschaftl. u. finanz. Leistungsfähigkeit gem. § 45 VgV 2016: Nachw. der Berufshaftpflichtversicherung, der Nachw. ist von jd. Mitglied einer BIEGE und bei Eignungsleihe auch für d. NU zu erbringen.
c) Angaben zu Unterauftragnehmern, deren Kapazitäten gem. § 36 VgV 2016 in Anspruch genommen werd., Verpflichtungserkl. d. NU
d) Angaben zur Inanspruchnahme d. Kapazitäten and. Unternehmen (Eignungsleihe) gem. § 47 VgV 2016, Verpflichtungserkl. d. NU
e) Eigenerklärg. zur Unabhängigkeit v. Ausführungs- u. Lieferinteressen § 73 VgV 2016,
f) Erklärg. zum Nichtvorliegen v. Ausschlussgründen gem. § 123 Abs. 1 u. 4 sowie gem. § 124 Abs.1 GWB,
g) Nachweis der techn. u. berufl. Leistungsfähigkeit gem. § 46 VgV i. V. m. § 75 VgV 2016: Mindestanford. Referenzprojekt: Nachw. von Objektplanungsleist. Gebäude/Innenräume für d. Neubau oder Erweiterungsbau eines abgeschlossenen, übergebenen, in Betrieb befindl. Bauvorhabens, Fertigstellg. nach d. 26.9.2010 (Übergabe Nutzer), Honorarzone mind. III, mind. LP 3-8, Bausumme KG 300+400: mind. 7,0 Mio. EUR inkl. MwSt;
h) Mindestanford. techn. Ausrüstung: Die Planungsleist. für d. Objektplanung sind mit einem 3-D-orientierten CAD-System u. im Datenaustauschformat IFC zu erbringen.
Die Nachweise zu d. Eignungskriterien sind von allen Preisträgern im Anschluss an d. Preisgerichtssitzung zur Eignungsprüfung einzureichen. Die Ausloberin übermittelt dazu allen Preisträgern ein Formular zur Eigenerklärung. Im Falle einer Bietergemeinschaft ist d. Formular zur Eigenerklärung von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft separat auszufüllen.
3. VgV-Verhandlungsverfahren:
Nach d. Wettbewerbsphase ist für d. Verhandlung nach VgV über E-Vergabe (bi-Medien) ein Honorarangebot zum Vertragsentwurf bis z. 21.11.2019 einzureichen. Mit d. Angebot ist ein Personaleinsatzplan einzureichen.
Das Verhandlungsgespräch wird gem. der veröffentl. Zuschlagskrit. wie folgt bewertet (sh. Anlage D19 d. Auslobung):
1. Personal max. 50 Pkte.
2. Wettbewerbsergebnis max. 100 Pkte. (1.Platz), max. 85 Pkte. (2.Platz), max. 70 Pkte. (3.Platz)
3. Herangehensweise an das Projekt max. 50 Pkte.
4. Honorarangebot max. 35 Pkte.
4. Weitere Beauftragg.:
Die Ausloberin wird unter Würdigung d. Empfehlg. d. Preisgerichts mit allen Preisträgern Verhandlungen führen mit dem Ziel, mindestens d. Planungsleistungen für d. Objektplang. Gebäude Lph 2 (Vervollständigung) bis 5 nach HOAI § 34 (HZ IV) u. d. Objektplang. Freianlagen Lph 2 (Vervollständigung) bis 5 nach HOAI §39 (HZ IV) zu vergeben, sofern u. sobald d. Wettbewerbsaufgabe umgesetzt wird u. kein wichtiger Grund d. Beauftragung entgegensteht.
Im Falle einer weit. Bearbeitg. werden durch d. Wettbew. bereits erbrachte Grundleist. der Lph 2 des Preisträgers bis z. Höhe d. zuerkannten Preisanteils für die entsprech. Grundleist. nicht erneut vergütet (RPW 2013, § 8 Abs. 2), wenn u. soweit der Wettbewerbsentwurf in seinen wesentl. Teilen unverändert d. weiteren Bearbeitg. zugrunde liegt. Die Ausloberin beabsichtigt d. Beauftragg. weit. Leistungsphasen bis einschließl. Lph 9 nach HOAI. Die Ausloberin behält sich eine stufenweise Beauftragg. vor. Ein Rechtsanspruch auf eine Beauftragg. d. weit. Leistungsph. besteht nicht.
Abgabe Pläne: 17.7.2019/17.00 Uhr
Abgabe Modell: 31.7.2019/17.00 Uhr
Kolloquium: 28.5.2019
Preisgerichtssitzung: 26.9./27.9.2019
Verhandlungsgespr.: 4.12.2019
Vertragsabschl. vsl.: KW 7/2020
Gemäß § 160 GWB müssen erkannte Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb von 10 Tagen bei der Vergabestelle der Bundesbauabteilung, Amt für Bauordnung und Hochbau, Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen, Nagelsweg 47, 22097 Hamburg, gerügt werden. Hilft der Auftraggeber der Rüge nicht ab, kann nach Eingang der Mitteilung, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, innerhalb von 15 Kalendertagen ein Antrag auf Nachprüfung gemäß §§ 160 bis 162 GWB beim Bundeskartellamt unter der zu VI.4.1. genannten Anschrift gestellt werden. Der Nachprüfungsantrag ist unzulässig, wenn die Voraussetzungen von § 160 Abs. 3 GWB vorliegen. Ferner wird auf die Vorschriften der §§134, 135 GWB hingewiesen.
Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen, Amt für Bauordnung und Hochbau, Bundesbauabteilung, BBA 2