Source: https://www.ticketbande.nl/index.php/help/voorwaarden
Timestamp: 2020-02-25 15:25:59
Document Index: 295207064

Matched Legal Cases: ['§ 440', '§ 2', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 323', '§ 312', '§ 3']

(6) Erfolgt die Zahlung nicht innerhalb einer Frist von 5 Tagen nach Erhalt der Kaufbestätigung (entscheidend hierfür ist die Wertstellung des geschuldeten Betrags auf dem Konto von Ticketbande),sind wir nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften zum Rücktritt vom Vertrag berechtigt. Jedenfalls in Fällen, in denen zwischen dem letzten Tag der Zahlungsfrist und dem Event ein Zeitraum von weniger als 3 Wochen liegt, bedarf der Rücktritt durch Ticketbande keiner vorherigen Fristsetzung, da Ticketbande andernfalls an einer wirtschaftlich sinnvollen Verwertung des entsprechenden Tickets u.U. gehindert wäre. Weitere Ansprüche gegen den Kunden aufgrund Nichterfüllung oder nicht ordnungsgemäßer Erfüllung des Vertrags von dessen Seite bleiben vorbehalten.
(1) Der Kunde ist gehalten, das Ticket unmittelbar nach dessen Erhalt auf eventuelle Diskrepanzen zwischen Bestellung (Inhalt der Kaufbestätigung) und Lieferung zu überprüfen (beispielsweise falsches Event oder falsche Platzkategorie) und tatsächliche Abweichungen zeitnah per Email an [email protected]zu melden. Gegen Rücksendung des zunächst gelieferten Tickets (Ticketbande wird hierzu eine entsprechende Versandanweisung erteilen und die damit einhergehenden Kosten tragen) erhält der Kunde schnellstmöglich ein vertragsgemäßes Ticket (Nacherfüllung). Weitergehende Ansprüche des Kunden sind in Fällen dieser Art ausgeschlossen, wobei dessen gesetzliche Rechte im Falle des Fehlschlagens der Nacherfüllung oder aufgrund sonstiger besonderer Umstände i.S.v. § 440 BGB – vorbehaltlich untenstehender Regelungen in Absatz (4) – unberührt bleiben.
(4) Ticketbande haftet auf Schadensersatz (oder Aufwendungsersatz),und zwar unabhängig von der Rechtsnatur (insbesondere der konkreten Anspruchsgrundlage) sowie der Art und des Umfangs (Schadensersatz statt der Leistung, Verzugsschaden, Begleitschaden, Folgeschaden etc.) des geltend gemachten Anspruchs,
(2) Werden Tickets vor dem Zeitpunkt des Erlöschens des Eigentumsvorbehalts gem. oben Absatz (1) (nachfolgend: „Erlöschenszeitpunkt“) beim Kunden mit anderen, Ticketbande nicht gehörenden Gegenständen (insbesondere anderen Zutrittsberechtigungen zu Veranstaltungen) untrennbar vermischt oder vermengt (nachfolgende: „Vermischung“),so erwerben wir das Miteigentum an der neuen Sache im Verhältnis des Wertes der Tickets (Fakturaendbetrag, einschließlich USt.) zu den anderen vermischten Gegenständen zum Zeitpunkt der Vermischung. Erfolgt die Vermischung in der Weise, dass die Sache des Kunden als Hauptsache anzusehen ist, so gilt als vereinbart, dass der Kunde uns anteilmäßig Miteigentum überträgt. Der Kunde verwahrt das so entstandene Alleineigentum oder Miteigentum für uns.
(3) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland (nachfolgend: „BRD“),jedoch unter Ausschluss des UN-Kaufrecht sowie der Bestimmungen des deutschen internationalen Privatrechts. Dies gilt auch in solchen Fällen, in denen der Kunde seinen gewöhnlichen Aufenthalt nicht in der BRD hat, dann jedoch mit der Maßgabe, dass die Anwendung deutschen Rechts solche Bestimmungen am Ort des gewöhnlichen Aufenthalts des Kunden nicht verdrängen soll, die dessen Schutz bezwecken und von denen nach dem dortigen Recht nicht durch Vereinbarung abgewichen werden darf.
(2) Die durch Ticketbande zu erbringende Dienstleistung besteht aus folgendem: dem Finden eines verkaufswilligen Eigentümers (nachfolgend: „vorheriger Eigentümer“) jenes P-Tickets, welches der Kunde erwerben will, sowie die grundsätzliche Schaffung der Möglichkeit für den Kunden, das entsprechende P-Ticket auf ihn selbst umpersonalisiert und hernach zumindest den faktischen Besitz an selbigem vom vorherigen Eigentümer zu erhalten (nachfolgend insgesamt „Umpersonalisierung“). Gegenstand der Beauftragung ist ferner, dass Ticketbande sich unmittelbar ab der Dienstvertragsbestätigung und sodann bis zu einem Zeitpunkt, vor dessen Ablauf entsprechende Dispositionen des Kunden zur Teilnahme am Event noch sinnvoll erscheinen (angestellt wird hierbei eine objektivierte Betrachtung, d.h. losgelöst von individuellen Besonderheiten auf Kundenseite),um vorgenannte Umpersonalisierung bemüht. Gelingt die Umpersonalisierung, wird Ticketbande sich sodann bemühen, das P-Ticket im Wege eines Geschäfts für den, den es angeht, direkt für den Kunden (sowie auf dessen Rechnung) zu erwerben und diesem bis zur Herausgabe des P-Tickets den Besitz an selbigem zu mitteln.
(5) Erfolgt die Zahlung nicht innerhalb einer Frist von 5 Tagen nach Erhalt der Fälligkeitsmitteilung (entscheidend hierfür ist die Wertstellung des geschuldeten Betrags auf dem Konto von Ticketbande),sind wir nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften zum Rücktritt vom Vertrag berechtigt. Jedenfalls in Fällen, in denen zwischen dem letzten Tag der Zahlungsfrist und dem Event ein Zeitraum von weniger als 3 Wochen liegt, bedarf der Rücktritt durch Ticketbande keiner vorherigen Fristsetzung, da Ticketbande andernfalls an einer wirtschaftlich sinnvollen Verwertung des P-Tickets, für welches bereits Auslagen entstanden sind, u.U. gehindert wäre. Mit der nicht fristgerechten Zahlung bietet der Kunde der Ticketbande konkludent und unwiderruflich die Übereignung des P-Tickets an letztere gegen Erlass des Anspruchs aus oben Absatz (1) (a) und (b) an; es steht Ticketbande frei, dieses Angebot anzunehmen oder auf Erfüllung des Vertrags durch den Kunden zu bestehen. Auf diese Rechtsfolge wird Ticketbande den Kunden in der Fälligkeitsmitteilung gesondert hinweisen; ebenfalls wird dem Kunden die Möglichkeit eingeräumt, innerhalb der vorgenannten Zahlungsfrist eine ausdrückliche Erklärung abzugeben. Weitere Ansprüche gegen den Kunden aufgrund Nichterfüllung oder nicht ordnungsgemäßer Erfüllung des Vertrags von dessen Seite bleiben vorbehalten.
(1) Der Kunde ist gehalten, das P-Ticket unmittelbar nach dessen Erhalt auf eventuelle Diskrepanzen zwischen dessen tatsächlichem Inhalt und jenem der Bestellung (Inhalt der Dienstvertragsbestätigung) zu überprüfen (beispielsweise falsches Event oder falsche Platzkategorie) und vorhandene Abweichungen zeitnah per Email an [email protected]zu melden. Nach Rücksendung des zunächst ausgehändigten P-Tickets (Ticketbande wird hierzu eine entsprechende Versandanweisung erteilen und die damit einhergehenden Kosten tragen) wird Ticketbande sich bemühen, durch abermals zu entfaltende Tätigkeit i.S.v. § 2 Absatz (2) für den Kunden schnellstmöglich ein vertragsgemäßes P-Ticket zu besorgen. Gelingt dies endgültig nicht (was vermutet wird, sobald der Kunde sinnvollerweise keine Dispositionen mehr zur Teilnahme am Event treffen kann, wobei insoweit eine objektivierte, von individuellen Besonderheiten auf Kundenseite losgelöste Betrachtung angestellt wird),erstattet Ticketbande dem Kunden die von diesem gem. § 3 Absatz (1) gezahlte Vergütung. Darüber eventuell hinausgehende Ansprüche des Kunden gegen Ticketbande bestehen allenfalls innerhalb der nachstehend in Absatz (4) geregelten Grenzen.
(c) die Vermittlung von Beherbergungsleistungen (wie Hotelübernachtungen etc.) durch Dritte (nachfolgend: „Beherbergungsbetrieb“),welche diese Leistungen in eigener Verantwortung, im eigenen Namen und für eigene Rechnung gegenüber dem Kunden erbringen,
(2) Die Leistungen von Ticketbande zu (a) / (b) einerseits, (c) andererseits formen keinen einheitlichen Vertrag. Insbesondere kommt es zwischen Kunde und Ticketbande nicht zum Abschluss eines Reisevertrags. Vielmehr erbringt Ticketbande im Falle von (a) / (b) eine eigene Leistung (Verkauf von Rechten / Dienstleistungen),während sie im Falle von (c) lediglich die Leistung des (jeweiligen) Beherbergungsbetriebs im Wege eines Geschäftsbesorgungsvertrags vermittelt. Die Schicksale der einzelnen Vertragsverhältnisse sind somit unabhängig voneinander, so dass beispielsweise Leistungsstörungen innerhalb des einen Vertrags nicht zugleich eine Leistungsstörung (auch) des anderen Vertrags bedeuten.
(4) Sofern Ticketbande vom Beherbergungsbetrieb für den Kunden bestimmte Unterlagen von rechtlicher Relevanz erhält, wie etwa Hotelvoucher etc. (nachfolgend: „Vertragsunterlagen“),wird Ticketbande diese alsbald, jedenfalls mit ausreichender Vorlaufzeit vor dem Event (wobei hier eine objektivierte, von individuellen Besonderheiten auf Kundenseite losgelöste Betrachtung angestellt wird),nicht jedoch vor Zahlungserhalt (siehe unten § 3 Absatz (7)),an den Kunden weiterleiten. In Sachen Zahlung agiert Ticketbande dabei lediglich als Zahl- und Einziehungsstelle des Beherbergungsbetriebs, ohne selbst Leistungsempfänger / Berechtigter in Bezug auf die Zahlung des Kunden zu sein (mit Ausnahme des unten in § 3 Absätze (1) und (2) umschriebenen Vermittlungsvergütung). Mit Abschluss des Vermittlungsvorgangs, spätestens mit der Übermittlung der Vertragsunterlagen an den Kunden, hat Ticketbande ihre Verpflichtungen aus dem Vermittlungsvertrag vollständig erfüllt.
(5) Besondere Eigenschaften und mögliche Bestandteile des Beherbergungsvertrags mit dem vom Kunden gewählten Beherbergungsbetrieb unterhalb der Kategorien Personenzahl, Übernachtungszeitraum, Zimmerkategorie und ausdrücklich gewünschter (regelmäßig besonders zu vergütender) Zusatzleistungen (wie etwa Frühstück) (nachfolgend insgesamt: „Primärmerkmale“),also etwa das Vorhandensein spezieller Einrichtungen des vermittelten Beherbergungsbetriebs (Wellness, WLAN etc.),deren Nutzung sowie Regelungen der Hausordnung wie Check-Out Zeiten etc. und sonstige Spezifikationen des jeweiligen Beherbergungsbetriebs (nachfolgend: „Sekundärmerkmale“) sind von vornherein nicht Gegenstand der Vermittlungsleistung von Ticketbande. Dies gilt selbst dann, wenn während des Bestellvorgangs bestimmte Sekundärmerkmale angegeben worden sind, weil Ticketbande hier lediglich ohne eigene Prüfung gewisse (Werbe-)Angaben des jeweiligen Beherbergungsbetriebs übernimmt. Unter Wahrung der Primärmerkmale ist Ticketbande unter Berücksichtigung der Interessen des Kunden auch berechtigt, einen alternativen Beherbergungsbetrieb zu vermitteln, falls dieser am selben Ort wie der vom Kunden gewünschte Beherbergungsbetrieb liegt und in die gleiche Kategorie fällt (bei Hotels regelmäßig anhand der „Sternenvergabe“ zu ermitteln).
(3) Aus Gründen weiterer Vereinfachung wird dabei in der Rechnung, welche der Kunde erhält, auch der Preis des zwischen dem Kunden und dem Beherbergungsunternehmen geschlossenen Beherbergungsvertrags im Sinne von oben Absatz (2) nicht gesondert ausgewiesen, sondern lediglich ein einheitlicher Preis dargestellt (nachfolgend: „Gesamtpreis“),in welchen nachfolgende Bestandteile einfließen:
(8) Erfolgt die Zahlung nicht innerhalb einer Frist von 5 Tagen nach Erhalt der Vermittlungsbestätigung (entscheidend hierfür ist die Wertstellung des geschuldeten Betrags auf dem Konto von Ticketbande),sind wir nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften zum Rücktritt vom Vertrag berechtigt. Jedenfalls in Fällen, in denen zwischen dem letzten Tag der Zahlungsfrist und dem Event ein Zeitraum von weniger als 3 Wochen liegt, bedarf der Rücktritt durch Ticketbande keiner vorherigen Fristsetzung, da Ticketbande andernfalls an einer wirtschaftlich sinnvollen Verwertung seiner Leistungen u. U. gehindert wäre. Weitere Ansprüche gegen den Kunden aufgrund Nichterfüllung oder nicht ordnungsgemäßer Erfüllung des Vertrags von dessen Seite bleiben vorbehalten. Wir sind jedoch auch berechtigt, nicht hingegen verpflichtet, den vom Kunden gegenüber dem Beherbergungsbetrieb geschuldeten Betrag ganz oder teilweise für ersteren zu verauslagen (nachfolgend: „Auslagen“),soweit wir dieses zur Erreichung des Leistungszwecks nach dem mutmaßlichen Willen des Kunden für erforderlich halten dürfen. Auch im Falle eines Rücktritts vom Vermittlungsvertrag oder einer anderen Leistung i.S.v. § 3 Absatz (3) bleiben wir berechtigt, Auslagen vom Kunden ersetzt zu verlangen.
(1) Der Kunde ist gehalten, den vermittelten Beherbergungsvertrag spätestens nach Erhalt der Vertragsunterlagen unmittelbar auf eventuelle Diskrepanzen zwischen Bestellung (Inhalt der Vermittlungsbestätigung) und tatsächlich geschlossenem Beherbergungsvertrag zu überprüfen (beispielsweise falsche Hotelkategorie oder falscher Übernachtungszeitraum) und eventuelle Abweichungen zeitnah per Email an [email protected]zu melden. Gegen Rücksendung der zunächst gelieferten Vertragsunterlagen (Ticketbande wird hierzu eine entsprechende Versandanweisung erteilen und die damit einhergehenden Kosten tragen) erhält der Kunde schnellstmöglich einen vertragsgemäßen Beherbergungsvertrag nachvermittelt. § 323 BGB bleibt – vorbehaltlich nachstehender Regelung in Absatz (2) – unberührt. Weitergehende Ansprüche des Kunden finden ihre Grenzen in den untenstehenden Regelungen von Absatz (4).
Die Vermittlung eines Beherbergungsvertrags durch Ticketbande bezieht sich auf solche (durch den Beherbergungsbetrieb zu erbringende) Leistungen i.S.v. § 312g (2) Nr. 9 BGB, die dem Bereich Unterbringung (oder Freizeitgestaltung),nebst hierauf bezogener Dienstleistungen, zugehörig sind und (jedenfalls seitens des Beherbergungsbetriebs) zu einem bestimmten Zeitpunkt oder innerhalb eines genau angegebenen Zeitraums zu erbringen sind. Damit steht dem Kunden von Gesetzes wegen kein Widerrufsrecht zu; ein Rückgaberecht wird ihm durch vorliegende AGB E&H (ebenfalls) nicht eingeräumt. Dies bedeutet, dass sämtliche Vermittlungen von Beherbergungsverträgen auf Bestellung des Kunden hin verbindlich sind und – nach Vermittlungsbestätigung durch Ticketbande – die sich aus § 3 für den Kunden ergebenden (Zahlungs-)Verpflichtungen begründen.