Source: https://dejure.org/BGBl/BGBl%20I%201990,%20763
Timestamp: 2019-03-19 22:05:54
Document Index: 70341509

Matched Legal Cases: ['§ 19', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 1', '§ 23', '§ 24', '§ 3', '§ 19', '§ 15', '§ 4', '§ 4', '§ 5', '§ 1', '§ 12', '§ 6', 'BGH']

BGBl. I 1990 S. 763 - Neufassung des Heimgesetzes - dejure.org
BGBl. I 1990 S. 763
Bundesgesetzblatt Jahrgang 1990 Teil I Nr. 21, ausgegeben am 27.04.1990, Seite 763
Neufassung des Heimgesetzes
Der auf Lebenszeit des Bewohners abgeschlossene Vertrag enthält in § 19 Nr. 2 bis 8 Regelungen zur Kündigung, die an § 4 b Abs. 2 bis 8 HeimG in der zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses geltenden Neufassung vom 23. April 1990 (BGBl. I S. 763; im folgenden: HeimG a.F.) angelehnt sind.
Mit diesem Inhalt entspricht die Bestimmung der Regelung in § 4a HeimG in der bis zum 31. Dezember 2001 geltenden Fassung vom 23. April 1990 (BGBl. I S. 763).
aa) Das Heimgesetz in seiner Fassung vom 23. April 1990 (BGBl. I S. 763) sah in § 4 Abs. 2 Satz 2 vor, daß die in § 1 Abs. 1 Satz 3 genannten Leistungen, nämlich die Überlassung der Unterkunft und die Gewährung oder Vorhaltung von Verpflegung und Betreuung, im Heimvertrag im einzelnen zu beschreiben und das dafür insgesamt zu entrichtete Entgelt anzugeben seien.
Sie entsprechen insoweit lediglich der erforderlichen Mindestausstattung von Pflegeplätzen, die nach § 23, § 24 Abs. 2 der Heimmindestbauverordnung vom 3. Mai 1983 --HeimMindBauVO-- (BGBl I 1983, 551) i.V.m. § 3 Nr. 1 des Heimgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 23. April 1990 (BGBl I 1990, 763) --anders als Altenwohnheimplätze (§ 19 Abs. 1 Satz 1 HeimMindBauVO) oder Altenheimplätze (§ 15 Abs. 1 Nr. 1 HeimMindBauVO)-- weder mit einer Küche, Kochnische oder einem Kochschrank noch mit ausreichenden Kochgelegenheiten für die Bewohner in der Einrichtung ausgestattet sein müssen.
Eine sachlich identische Regelung enthielt § 4b Abs. 3 Nr. 2 HeimG a.F. in der Fassung vom 23. April 1990 (BGBl. I S. 763), die im Zeitpunkt des Vertragsschlusses am 12. Oktober 1991 gültig war.
Mit diesem Inhalt verstoße die Entgeltvereinbarung weder gegen § 4 Abs. 3 HeimG in der Fassung vom 23. April 1990 (BGBl. I S. 763; im folgenden: HeimG a.F.) noch gegen § 5 Abs. 7 HeimG in der ab dem 1. Januar 2002 anwendbaren Neufassung vom 5. November 2001 (BGBl. I S. 2970).
Der Kläger zu 1 ist ein Zusammenschluß privater Alten- und Pflegeheime und gleichartiger Einrichtungen im Sinne des § 1 Heimgesetz (Bekanntmachung der Neufassung des Heimgesetzes vom 23.04.1990 BGBl. I S. 763, bereinigt S. 1069) auf Bundesebene, dessen satzungsgemäßer Zweck die Wahrnehmung der beruflichen und sozialen Interessen seiner Mitglieder ist.
Rechtsgrundlage der Verfügung vom 23. Dezember 1999 war zunächst § 12 Abs. 1 des Heimgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 23. April 1990 (BGBl. I S. 763), zuletzt geändert durch das Zweite Änderungsgesetz vom 3. Februar 1997 (BGBl. I S. 158).
Der Rechtsstreit betrifft einen feststellenden Verwaltungsakt, wonach die Klägerin für den Betrieb einer bestimmten Einrichtung einer Erlaubnis nach § 6 Abs. 1 Satz 1 des Heimgesetzes (jetzt in der Fassung der Bekanntmachung vom 23. April 1990, BGBl. I S. 763) - HeimG - bedarf.
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