Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=02.03.2016&Aktenzeichen=XII%20ZB%20196/13
Timestamp: 2019-04-19 21:21:18
Document Index: 244689184

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', '§ 242', '§ 1', '§ 292', '§ 242', '§ 292', '§ 292', '§ 1', '§ 1836', '§ 1836', '§ 1908', '§ 1', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 242', 'BGH', '§ 168', '§ 168', 'BGH', '§ 242', 'BGH', 'BGH', '§ 242']

BGH, 02.03.2016 - XII ZB 196/13 - dejure.org
BGH, 02.03.2016 - XII ZB 196/13
BGB §§ 242, 1836 Abs. 1, 1908 i Abs. 1 Satz 1; VBVG § 1 Abs. 2 Satz 2; FamFG §§ 292 Abs. 1, 168 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2
§ 242 BGB, §§ 292, 168 FamFG, §§ 292 Abs. 1, 168 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 FamFG, § 1 Abs. 2 Satz 2 VBVG, §§ 1836 Abs. 1, 1908 i Abs. 1 Satz 1 BGB
§ 1836 Abs 1 BGB, § 1908i Abs 1 S 1 BGB, § 1 Abs 2 S 2 VBVG
Vergütung des Betreuers: Vergütung für Zeitraum zwischen Ablauf der vorläufigen Betreuung und der Betreuerbestellung
Festsetzung eines Vergütungsanspruchs des Betreuers im Vergütungsfestsetzungsverfahren für den Zeitraum der Betreuerbestellung
Kein Vergütungsanspruch des Betreuers vor der Betreuerbestellung
Betreuervergütung - nach Ablauf der vorläufigen Betreuung
Betreuungsrecht - Vergütungsanspruch nur bei Betreuerbestellung
Vergütungsanspruch eines Betreuers nur bei Betreuerbestellung
Kurznachricht zu "Anmerkung zum Beschluss des BGH vom 02.03.2016" von Prof. Dr. Walter Zimmermann, original erschienen in: DStR 2016, 1775 - 1776.
AG Mannheim, 11.12.2012 - Gri 2 XVII 1062/11
LG Mannheim, 28.03.2013 - 4 T 5/13
NJW-RR 2016, 707
MDR 2016, 734
FGPrax 2016, 169
FamRZ 2016, 1072
Rpfleger 2016, 563
BGH, 31.10.2018 - XII ZB 135/18
Vergütungsanspruch des Umgangspflegers bei dessen Anwesenheit bei der …
Billigkeitserwägungen vermögen indessen keinen im Vergütungsfestsetzungsverfahren zu berücksichtigenden Anspruch zu begründen (Senatsbeschluss vom 2. März 2016 - XII ZB 196/13 - FamRZ 2016, 1072 Rn. 10).
BGH, 30.08.2017 - XII ZB 562/16
Vergütungsanspruch des Umgangspflegers: Tätigwerden auf Veranlassung des Gerichts …
Aus der zum Betreuungsrecht ergangenen Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 2. März 2016 (XII ZB 196/13) sei nicht herzuleiten, dass vor der Einsetzung eines Betreuers, Vormunds oder Pflegers in keinem Fall Vergütungsansprüche entstehen könnten.
aa) Für den Vergütungsanspruch eines Betreuers, für den es vorübergehend an einer wirksamen Betreuerbestellung fehlt, hat der Senat bereits entschieden, dass auf § 242 BGB gestützte Billigkeitserwägungen keinen im Vergütungsfestsetzungsverfahren zu berücksichtigenden Anspruch zu begründen vermögen, obwohl der Grundsatz von Treu und Glauben auch in diesem Verfahren zur Anwendung gelangen kann (vgl. Senatsbeschluss vom 2. März 2016 - XII ZB 196/13 - FamRZ 2016, 1072 Rn. 10).
BGH, 27.09.2017 - XII ZB 6/16
Pflegschaft eines Großelternteils für ein minderjähriges Kind: …
Für eine rückwirkende Festsetzung eines entsprechenden Anspruchs aus anderen Rechtsgründen ist im Verfahren nach § 168 FamFG kein Raum (im Anschluss an Senatsbeschlüsse vom 30. August 2017, XII ZB 562/16, zur Veröffentlichung bestimmt und vom 2. März 2016, XII ZB 196/13, FamRZ 2016, 1072).
Für eine ausnahmsweise rückwirkende Festsetzung auch für die Zeit vor der förmlichen Bestellung fehlt es an einer gesetzlichen Grundlage (vgl. Senatsbeschlüsse vom 30. August 2017 - XII ZB 562/16 - zur Veröffentlichung bestimmt zum Umgangspfleger und vom 2. März 2016 - XII ZB 196/13 - FamRZ 2016, 1072 Rn. 10 mwN zur Betreuervergütung;… anders noch OLG Schleswig Beschluss vom 12. Dezember 2013 - 15 WF 301/13 - juris Rn. 11 mwN; OLG Hamm FamRZ 2014, 672; OLG Saarbrücken FamRZ 2012, 888, 889).
Denn im Festsetzungsverfahren nach § 168 FamFG können nur solche Ansprüche geltend gemacht werden, die auf den dort genannten Anspruchsgrundlagen beruhen (vgl. Senatsbeschlüsse vom 30. August 2017 - XII ZB 562/16 - zur Veröffentlichung bestimmt und vom 2. März 2016 - XII ZB 196/13 - FamRZ 2016, 1072 Rn. 10 zur Betreuervergütung).
OLG Frankfurt, 19.09.2016 - 6 WF 125/16
Vergütung des gerichtlich "bestellten" Umgangpflegers
Etwas anderes ergibt sich auch nicht aus der Entscheidung des BGH vom 02.03.2016 (XII ZB 196/13), der eine Anwendung von § 242 BGB ebenfalls nicht ausschließt; der dort zur Entscheidung über eine Betreuervergütung zugrunde liegende Fall einer in einem vorläufigen Beschluss ausdrücklich befristeten und anschließend nicht nahtlos vom Gericht verlängerten oder erneut beschlossenen Betreuung mit der Folge, dass der ersichtlich entstandene Zwischenzeitraum nicht vergütet werden kann und auch kein diesbezüglicher Rechtsschein erzeugt worden war, ist mit dem vorliegenden Sachverhalt bereits im Ansatz nicht vergleichbar.
OLG Frankfurt, 17.07.2017 - 4 WF 138/17
Anspruch eines Vormunds auf Vergütung und Aufwendungsersatz ohne vorangegangene …
Etwas anderes ergibt sich auch nicht aus der von der Beschwerdeführerin in Bezug genommenen Entscheidung des BGH zu Az. XII ZB 196/13 BGH vom 02. März 2016 (FamRZ 2016, 1072), nach der eine Anwendung des § 242 BGB ebenfalls nicht ausgeschlossen wird.