Source: https://www.lmsaar.de/service/glossar/glossar-der-lms-buchstabe-a/
Timestamp: 2019-10-21 02:05:06
Document Index: 2795523

Matched Legal Cases: ['§ 15', '§ 8', 'Art. 5', 'Art. 5', '§ 5', '§ 2', '§ 19', '§ 9', '§ 45', '§ 46', '§ 52', '§ 95', '§ 25']

Landesmedienanstalt Saarland - Glossar der LMS — Buchstabe A
Glossar der LMS — Buchstabe A
Sprich “at”, ist das eng­li­sche Sym­bol für “zuge­hö­rig zu”, im deut­schen Volks­mund auch als “Klam­mer­af­fe” bezeich­net. Mit die­sem Zei­chen wird vor allem bei E‑Mail-Adressen die Ver­knüp­fung zwi­schen zwei Bezei­chun­gen her­ge­stellt. Mit die­sem Sym­bol wird z.B. der Name des Computer-Nutzers mit der welt­weit erreich­ba­ren Zen­tral­adres­se (Domain-Name) sei­nes Com­pu­ter­net­zes ver­bun­den.
Bei­spiel: pres­se [at] LMSaar [dot] de
->Answer-Modus bei einem ->Modem.
AAC ist ein Audio­da­ten­kom­pres­si­ons­ver­fah­ren, das als Wei­ter­ent­wick­lung von MPEG‑2 Mul­tich­an­nel im ->MPEG-2-Standard spe­zi­fi­ziert wur­de. AAC hat eine höhe­re Kom­pres­si­ons­ra­te als ver­gleich­ba­re For­ma­te (maxi­mal 1:16) und erreicht bereits ab 64 kbit/sec akzep­ta­ble, wenn auch ein­ge­schränk­te Stereo-Qualität. 96 kbit/sec ent­spre­chen guter UKW-Qualität, und 128 kbit/sec gel­ten als CD-nah.
Der Mode­ra­tor einer Rund­funk­sen­dung kann dazu die­nen, die Quint­essenz des Bei­tra­ges für den Zuschau­er oder Zuhö­rer zusam­men­zu­fa­sen. Sie kann aber auch Tipps und Hin­wei­se für wei­ter­füh­ren­de Infor­ma­tio­nen zum behan­del­ten The­ma ent­hal­ten.
a/b‑Adapter
Gerät, das den Anschluss ana­lo­ger Gerä­te an ->ISDN ermög­licht.
Per­so­nen­be­zo­ge­ne Daten über die Inan­spruch­nah­me von ->Tele­me­di­en, die vom Diens­te­an­bie­ter erho­ben wer­den kön­nen, um die Nut­zung von Tele­me­di­en abzu­rechnen (s. § 15 Abs. 4 Satz 1 ->TMG).
->Tele­me­di­en, bei denen Text‑, Ton- oder Bild­dar­bie­tun­gen auf Anfor­de­rung aus elek­tro­ni­schen Spei­chern zur Nut­zung über­mit­telt wer­den, mit Aus­nah­me von sol­chen Diens­ten, bei denen der indi­vi­du­el­le Leis­tungs­aus­tausch oder die rei­ne Über­mitt­lung von Daten im Vor­der­grund steht, fer­ner von Tele­spie­len.
Beein­träch­ti­gung oder Ver­hin­de­rung des ter­res­tri­schen Rund­funk­emp­fangs durch Hin­der­nis­se wie Ber­ge oder Hoch­häu­ser.
End­ti­tel, der die Nen­nung der Mit­wir­ken­den und Ver­ant­wort­li­chen direkt im Anschluss an das For­mat umfasst.
Abspanntrailer
-> Trai­ler, der mit einem Hin­weis auf ein ande­res For­mat eines Fern­seh­ver­an­stal­ters zeit­gleich zum Abspann eines Films oder einer Serie gesen­det wird.
Mit der Abruf­funk­ti­on kann ein Fax­ge­rät ein Part­ner­ge­rät auf­for­dern, eine Fax­nach­richt zu sen­den (aktiv) oder selbst eine Nach­richt ver­sen­den (pas­siv).
AC ->Adult Contemporary
Eng­lisch für „Zugang“. Begriff aus der Verschlüsselungs- bzw. Com­pu­ter­tech­nik.
1. Der Begriff Access wird im TV-Bereich oft im Zusam­men­hang mit “Zugang zu Abonnement-Diensten” (“on-Demand-Dienste”, ->Audio-on-Demand; ->Video-on-Demand) gebraucht.
2. Die Online-Verbindung zum ->Inter­net über einen ->Pro­vi­der.
Bezeich­net in der Fern­seh­bran­che die Zeit­span­ne vor Beginn der Haupt­sen­de­zeit
[->Prime Time], in der Regel 17:00 bis 20:00 Uhr.
Diens­te­an­bie­ter (Pro­vi­der) , die zu frem­den Inhal­ten nur den Zugang zur Nut­zung ver­mit­teln. Sie haf­ten im Gegen­satz zum ->Content-Provider in der Regel über­haupt nicht für die Inhal­te von Ange­bo­ten (zu Ein­zel­hei­ten s. § 8 ->TMG).
Zugangs­kon­to — gilt für Com­pu­ter, ->Netz­wer­ke, ->Mail­bo­xen, ->Online-Diens­te und Inter­net­an­ge­bo­te (z.B. ->eMail). Der Account besteht zumin­dest aus einem ->Benut­zer­na­men und einem per­sön­li­chen ->Pass­wort.
Eine von der Fir­ma Ado­be ent­wi­ckel­te Soft­ware, die mit ->PDF-Dateien umge­hen kann. Es han­delt sich um ein Ver­fah­ren, Doku­men­te platt­form­un­ab­hän­gig sei­ten­de­fi­niert dar­zu­stel­len. Das zum Lesen der Datei not­wen­di­ge Pro­gramm, der Acro­bat Reader, wird kos­ten­los über das Inter­net ange­bo­ten.
Link: www.adobe.de/products/acrobat/readstep.html
Wort­kür­zel häu­fig gebrauch­ter Begrif­fe oder Rede­wen­dun­gen, mit denen man beim Ver­fas­sen von ->eMails oder ->Newsgroup-Artikeln Zeit spa­ren kann, indem die Zeit ein­ge­spart wird, Wör­ter voll aus­zu­schrei­ben. Dies gilt z.B. für ASAP [As soon as pos­si­ble; so schnell wie mög­lich], BTW [By the way; übri­gens], CU [See you; bis dann]; CUL [See you later; bis spä­ter], EOD [End of Dis­cus­sion; Ende der Dis­kus­si­on], FYI [For your infor­ma­ti­on; zu dei­ner Infor­ma­ti­on] oder THX [Thanks; Vie­len Dank].
ACT (Association of Commercial Television in Europe)
Die im Juli 1989 gegrün­de­te Asso­cia­ti­on of Com­mer­ci­al Tele­vi­si­on in Euro­pe, ACT, ver­tritt die Geschäfts­in­ter­es­sen des pri­va­ten Fern­seh­sek­tors bei den Orga­nen der Euro­päi­schen Uni­on. Die Mit­glieds­ge­sell­schaf­ten der ACT sind in 32 euro­päi­schen Staa­ten, u.a. auch in Deutsch­land, aktiv. Zu ihnen zäh­len Unter­neh­men aus dem Bereich des Free-TV eben­so wie Multimedia-Unternehmen und Betrei­ber digi­ta­ler Platt­for­men.
Link: www.acte.be
ActiveX-Controls sind eine von der Fir­ma Micro­soft ent­wi­ckel­te Metho­de, einen ->Brow­ser um von einem ->Ser­ver gela­de­ne Pro­gram­me zu erwei­tern. Bis­her ste­hen ActiveX-Controls nur für das ->Betriebs­sys­tem Win­dows und neu­er­dings auch für den Mac­in­tosh zur Ver­fü­gung.
Anzahl der Klicks auf einen ->Link. Ande­re Arten um Zugrif­fe zu mes­sen sind
->Page Impres­si­ons und ->Visits.
Die AdClick Rate gibt das pro­zen­tua­le Ver­hält­nis zwi­schen den
->AdViews/Page Impres­si­ons der jewei­li­gen ->HTML-Seite zu den AdClicks des jewei­li­gen Wer­be­trei­ben­den auf die­ser Sei­te an. Die Click Rate berech­net sich dem­nach durch: AdClicks auf den Wer­be­but­ton divi­diert durch die Sum­me der AdViews für einen Tag/Woche/Monat die­ser Sei­te mul­ti­pli­ziert mit 100.
meint Adres­sen­schwin­del. Mit einer fal­schen Internet-Adresse täuscht jemand vor, ein ande­rer zu sein.
Eine Samm­lung von zusätz­li­chen Funk­tio­nen oder Optio­nen, die in ein Pro­gramm inte­griert wer­den. Die Pro­gram­me wer­den dadurch in ihrem Leis­tungs­um­fang ver­stärkt und erhal­ten zusätz­li­che Eigen­schaf­ten.
Pro­gram­me, die eine vor­han­de­ne Soft­ware um neue Funk­tio­nen erwei­tern und von den Her­stel­lern meist kos­ten­los zur Ver­fü­gung gestellt wer­den.
Wer­be­spie­le im Inter­net, durch die sich der Nut­zer mit einer Mar­ke oder einem Unter­neh­men spie­lend beschäf­tigt und sie dadurch näher ken­nen­lernt. Gewinn­chan­cen oder der Ein­trag in eine “Hall of Fame” (Bes­ten­lis­te) erhö­hen den Anreiz, an einem AdGa­me teil­zu­neh­men.
In Ergän­zung zu den ->Ad-Clicks zeigt die Anzahl der AdIm­pres­si­ons (deutsch: Wer­be­ein­blen­dung), wie oft ein Inter­net­nut­zer die enst­pre­chen­de Wer­be­ein­blen­dung (z. B. Ban­ner, Popup) ange­schaut hat bzw. wie oft die­se ange­for­dert wur­de.
Wer­be­bot­schaf­ten, die in Form von Tex­ten oder HTML-Dokumenten per
->eMail an Nut­zer ver­schickt wer­den. Die­se Wer­bung soll­te immer vom Nut­zer gewollt bzw. ange­for­dert sein, da sie sonst zu nega­ti­ven Reak­tio­nen füh­ren kann (->Spamming).
Ober­be­griff für die soft­ware­ge­stütz­te Ver­wal­tung von Online-Werbung
Kurz­form für Admi­nis­tra­tor, Ver­wal­ter eines ->Netz­werks oder ->Ser­vers.
Nach Adolf Grim­me, dem frü­he­ren Gene­ral­di­rek­tor des Nord­west­deut­schen Rund­funks benann­tes Medi­en­in­sti­tut mit Sitz in Marl. Zu den Gesell­schaf­tern der »Adolf Grim­me Insti­tut mbH – Gesell­schaft für Medi­en, Bil­dung und Kul­tur« gehö­ren neben dem Deut­schen Volks­hoch­schul­ver­band e.V. (DVV) der WDR, das ZDF, die Lan­des­an­stalt für Rund­funk Nordrhein-Westfalen, die NRW Medi­en GmbH und die Stadt Marl. Das Insti­tut unter­sucht und beob­ach­tet in For­schungs­pro­jek­ten und Ver­an­stal­tun­gen die Zusam­men­hän­ge zwi­schen Bil­dung und Medi­en­ent­wick­lung. In dem vom Insti­tut her­aus­ge­ge­be­nen »Jahr­buch Fern­se­hen« wer­den Ana­ly­sen, Kom­men­ta­re und Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen zur Pro­gramm­ent­wick­lung publi­ziert. Ein wei­te­res Arbeits­feld ist die 1996 gegrün­de­te Adolf Grim­me Aka­de­mie mit Sitz in Marl. Sie stellt Wei­ter­bil­dungs­an­ge­bo­te im audio­vi­su­el­len Bereich bereit, die auf Qua­li­täts­si­che­rung und Qua­li­täts­ent­wick­lung zie­len. Zu den Auf­ga­ben des Insti­tuts gehö­ren auch die Kon­zep­ti­on und Orga­ni­sa­ti­on des seit 1964 jähr­lich ver­ge­be­nen Adolf-Grimme-Preises, der renom­mier­tes­ten deut­schen Aus­zeich­nung für Fern­seh­pro­duk­tio­nen.
ADR (Astra Digi­tal Radio) ist die digi­ta­le Über­tra­gung von Hör­funk­pro­gram­men via Satel­lit ASTRA als “Unterträ­ger” par­al­lel zum ana­lo­gen TV-Programm. Auf einem ASTRA TV-Transponder kön­nen bis zu 12 Unterträ­ger mit­ge­führt wer­den, ohne das TV-Bild zu beein­träch­ti­gen. Die Klang­qua­li­tät ent­spricht fast der einer CD (Daten­re­duk­ti­on nach dem MUSICAM-Verfahren). Das sta­tio­nä­re Emp­fangs­ge­rät für ADR ist ein ADR-Receiver und eine Sat­schüs­sel (oder Kom­bi­ge­rät TV/ADR + Sat­schüs­sel).
Jeder Anbie­ter im Netz hat eine bestimm­te Kenn­num­mer. Die­se weist auf das loka­le Netz hin, über das der Anbie­ter erreich­bar ist. Dies kann eine bestimm­te
->Web­site sein. Mit Adres­se ist auch die eMail-Adresse gemeint.
Die Auf­ga­be eines AdSer­vers besteht dar­in, für ein Web-Angebot die
->Wer­be­ban­ner zu steu­ern.
ADSL ist eine inter­na­tio­nal stan­dar­di­sier­te rück­ka­nal­fä­hi­ge Tech­nik zur Über­tra­gung eines hoch­ra­ti­gen Bit­stroms (2–6 Mbit/s) auf nor­ma­len (Kupfer-) Tele­fon­lei­tun­gen. Anwen­dung fin­det ADSL bei TV via Tele­fon­lei­tung, Hoch­ge­schwin­dig­keits­mo­dems, etc. In Deutsch­land wird die­se Tech­nik von meh­re­ren Inter­net Ser­vice Pro­vi­dern (ISP) zur Rea­li­sie­rung von schnel­len Kun­den­zu­gän­gen ein­ge­setzt. Die Deut­sche Tele­kom nennt die­se Tech­nik bei­spiels­wei­se “T‑DSL”. Da ADSL nur eine Ent­fer­nung von weni­gen Kilo­me­tern über­brü­cken kann, kön­nen nur Kun­den ange­bun­den wer­den, die sich im Umkreis weni­ger Kilo­me­ter von einer Ver­mitt­lungs­stel­le befin­den. Die Tech­nik wird als “Asym­metric” bezeich­net, da pro User ca. 768‑1500 kbit/s Daten­ra­te aus dem Netz (Down­load) und ca. 128 kbit/s in das Netz (Upload) zur Ver­fü­gung gestellt wer­den.
Link: www.dslforum.org
ATSC ist das ame­ri­ka­ni­sches Komi­tee für ver­bes­ser­tes Fern­se­hen. Es ent­wi­ckel­te den ame­ri­ka­ni­schen HDTV-Sendestandard der seit 1997 in eini­gen US-Bundesstaaten im Ein­satz ist.
Adult Check ->Altersverifikationssystem
Auch in Deutsch­land geläu­fi­ges und erfolg­rei­ches Hör­funk ->For­mat US-amerikanischer Her­kunft. AC meint die musi­ka­li­sche Aus­rich­tung eines Pro­gramms an den Vor­lie­ben der mitt­le­ren Genera­ti­on, die zugleich die kauf­kräf­tigs­te Kund­schaft ist, d. h. der 25- bis 49-Jährigen. Das For­mat umfasst haupt­säch­lich Titel aus der Jugend die­ser Genera­ti­on, also Hits aus den letz­ten Jahr­zehn­ten, ergänzt um aktu­el­le Hits und Titel aus den letz­ten fünf Jah­ren (»recur­r­ents«). Den Zuhö­rern wird melo­di­scher Rock und Pop ohne extre­me Töne, ohne Ecken und Kan­ten ange­bo­ten: Pop­mu­sik­stan­dards der letz­ten Jahr­zehn­te bis heu­te. Das For­mat zeich­net sich durch eine Aus­wahl melo­disch gepräg­ter, leicht durch­hör­ba­rer Titel aus; drei oder vier Titel wer­den ohne Unter­bre­chung gespielt, umrahmt von kur­zen, posi­tiv ver­lau­fen­den Mode­ra­tio­nen. Oft­mals fin­den sich in die­sem For­mat auf­wen­di­ge Gewinn­spiel­ak­tio­nen zur Fes­ti­gung und Stei­ge­rung der Hörerbin­dung, der Infor­ma­ti­ons­an­teil ist viel­fach auf kur­ze Service-Berichte beschränkt.
A/D‑Wandlung
Umwand­lung von ana­lo­gen Bild- oder Ton­si­gna­len in ein digi­ta­les For­mat.
Eine Kom­bi­na­ti­on aus den Wor­ten adver­ti­sing (Wer­bung) und Soft­ware. Der Begriff bezeich­net Soft­ware, die dem Benut­zer zusätz­lich zur eigent­li­chen Funk­tio­na­li­tät Wer­be­ban­ner oder Werbe-Pop-ups zeigt und ggf. auch wei­te­re Soft­ware instal­liert, die auf dem Sys­tem Daten sam­melt oder Wer­bung anzeigt.
Die Asso­cia­ti­on of European Radi­os (AER) ist ein euro­päi­scher Zusam­men­schluss von Radio­ver­bän­den. Ins­ge­samt sind im AER 4500 Radio­sen­der aus zehn EU-Staaten und der Schweiz (asso­zi­iert) orga­ni­siert. Die AER ist Mit­glied im World DAB Forum, der Adver­ti­sing Infor­ma­ti­on Group (AIG) und der European Adver­ti­sing Stan­dards Alli­an­ce (EASA).
Link: www.aereurope.org
Ver­trag über die Arbeits­wei­se der Euro­päi­schen Uni­on; neben dem ->EUV eine der bei­den pri­mä­ren Rechts­quel­len für die Tätig­keit der EU mit den grund­le­gen­den Rege­lun­gen zu den Grund­frei­hei­ten des ->Bin­nen­mark­tes, zum ->Wett­be­werbs­recht der EU sowie zu deren Kom­pe­ten­zen u.a. im Bereich der Kul­tur.
Äußerungsfreiheit ->Meinungs(äußerungs)freiheit
Mar­ke­ting­in­stru­ment, bei dem ein Online-Händler ver­sucht, über die Web­site eines Part­ners — des Affi­lia­te — neue Ver­triebs­ka­nä­le zu eröff­nen. Für Nut­zer, die über Affi­lia­tes auf die Web­site des Händ­lers wei­ter­ge­lei­tet wer­den oder über Affi­lia­tes ein­kau­fen, erhält der Part­ner eine Pro­vi­si­on.
Maß­stab für die Ziel­grup­pen­nä­he eines Medi­ums. Hier wird der Anteil einer bestimm­ten Ziel­grup­pe an der Nut­zer­schaft eines Medi­ums ins Ver­hält­nis gesetzt zum Anteil die­ser Ziel­grup­pe an der Gesamt­be­völ­ke­rung. Die Affi­ni­tät ist ein Index (Schwel­len­wert 100). Je höher der Affi­ni­täts­in­dex über 100 liegt, des­to stär­ker nutzt die betrach­te­te Ziel­grup­pe das betref­fen­de Medi­um über­pro­por­tio­nal. Bei Spar­ten­pro­gram­men oder ‑sen­dun­gen, die auf ein beson­de­res Publi­kum aus­ge­rich­tet sind, kön­nen daher sehr hohe Affi­ni­tä­ten zustan­den kom­men, obwohl die erziel­ba­re Net­toreich­wei­te gering aus­fällt. Eine hohe Affi­ni­tät gilt als Zei­chen von hoher Publi­kums­bin­dung.
Bei der Anwen­dung eines ->Cli­ents (Client-Applikation) ist der Agent für Infor­ma­ti­ons­fin­dung, ‑auf­be­rei­tung und ‑tausch zustän­dig.
AG DigiMig
Arbeits­grup­pe in der Schweiz mit Ver­tre­tern der Pri­vat­ra­dio­ver­bän­de sowie von SRG und ->Bakom, die am 1. Dezem­ber 2014 ihren Schluss­be­richt “Von ->UKW zu ->DAB+” vor­stell­te. Dar­in spricht sich die AG Digi­Mig für einen Umstieg auf DAB+ in zwei Pha­sen aus: In einer ers­ten Pha­se von 2014 bis 2019 sol­len alle UKW-Veranstalter die DAB+ Ver­brei­tung auf­neh­men. Dies soll ein­her­ge­hen mit einer wir­kungs­vol­len finan­zi­el­len Unter­stüt­zung der DAB+-Verbreitung, mas­si­ven Ver­mark­tungs­an­stren­gun­gen, der Erschlie­ßung der wich­ti­gen Stra­ßen­tun­nel mit DAB+, einer Locke­rung de rUKW-Verbreitungspflicht, einem Ver­bleib still­ge­leg­ter UKW-Frequenzen beim BAKOM, dem Ver­zicht auf die Aus­schrei­bung von UKW-Konzessionen, unver­än­der­ten Ver­sor­gungs­ge­bie­ten sowie einer Ver­län­ge­rung der UKW-Funkfrequenzzuteilungen um höchs­tens fünf Jah­re bei Simulcast-Betrieb. In einer zwei­ten Pha­se, die von 2020 bis 2024 reicht, soll suk­zes­siv eine Umschal­tung von UKW auf DAB+ erfol­gen. Hier­für ist in dem Bericht der AG Digi­Mig unter ande­rem eine von den pri­va­ten Ver­an­stal­tern und der SRG koor­di­nier­te Abschal­tung wich­ti­ger UKW-Sender bis spä­tes­tens Ende 2024 vor­ge­se­hen.
Link: http://www.bakom.admin.ch/themen/radio_tv/01214/02292/04814/index.html?lang=de
Zusam­men­schluss der Sen­der ARD, ProSiebenSat.1 Media AG, RTL und ZDF zur gemein­sa­men Durch­füh­rung und Wei­ter­ent­wick­lung der kon­ti­nu­ier­li­chen quan­ti­ta­ti­ven Fern­seh­zu­schau­er­for­schung in Deutsch­land. Die AGF stellt die von der GfK Fern­seh­for­schung in ihrem Auf­trag ermit­tel­ten Daten auf Basis eines Lizenz­ver­tra­ges (AGF-Lizenz) auch ande­ren Sen­dern, die nicht Mit­glie­der sind (Lizenz­sen­der), zur Ver­fü­gung.
Link: www.agf.de
Ent­ste­hen durch die Zusam­men­fas­sung von Ein­zel­wer­ten zu grö­ße­ren Ein­hei­ten, z.B. von sekun­den­ge­nau gemes­se­nen Nut­zungs­wer­tern für Sen­der zu grö­ße­ren Zeit­schie­nen.
AG.MA — Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse e.V.
Zusam­men­schluss von Wer­be­trei­ben­den in der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land mit dem Ziel, Daten über die Leser­schaft von Zei­tun­gen und Zeit­schrif­ten sowie Zuschauer- und Hör­er­da­ten in demo­sko­pi­schen Unter­su­chun­gen zu ermit­teln. Die AG.MA för­dert Grund­la­gen­for­schung im Bereich der Wer­be­trä­ger­ana­ly­sen und führt jähr­lich die Media-Analyse (MA) durch. Mit­glie­der sind neben der ARD-Werbung, dem ZDF und wich­ti­gen kom­mer­zi­el­len Hörfunk- und Fern­seh­ver­an­stal­tern bedeu­ten­de Tageszeitungs- und Zeit­schrif­ten­ver­la­ge sowie maß­ge­ben­de Wer­be­agen­tu­ren.
Link: www.agma-mmc.de
AGOF — Arbeitsgemeinschaft Online-Forschung e.V.
Die AGOF zielt dar­auf, Wer­bung im Inter­net trans­pa­rent zu machen — ins­be­son­de­re für die direk­ten Ziel­grup­pen wie Wer­be­trei­ben­de und Wer­be­agen­tu­ren, aber auch für Markt­part­ner und Nut­zer. Um die­ses Ziel zu errei­chen, setzt die AGOF auf die Stan­dar­di­sie­rung des gesam­ten Wer­be­pro­zes­ses, vor allem aber die Pha­se der Kam­pa­gnen­pla­nung. Mit der Ent­wick­lung einer aner­kann­ten ein­heit­li­chen Online-Reichweitenwährung soll die AGOF-Studie die bis­lang dort vor­han­de­ne Stan­dar­di­sie­rungs­lü­cke schlie­ßen und damit nach­hal­tig zur Eta­blie­rung des Wer­be­trä­gers Inter­net im Media-Mix bei­tra­gen.
Link: www.agof.de
AGP steht für einen leis­tungs­fä­hi­gen PC-internen Daten­bus (32bit breit, Taktkfre­quenz 66 MHz) für Video/Graphik-Karten mit drei­di­men­sio­na­len Dar­stel­lungs­mo­di.
Ver­schie­de­ne Leis­tungs­va­ri­an­ten sind:
AGP-1x: maxi­ma­le Daten­trans­fer­ra­te bis zu 266 ->MByte/s;
AGP-2x: maxi­ma­le Daten­trans­fer­ra­te bis zu 533 ->MByte/s;
AGP-4x: maxi­ma­le Daten­trans­fer­ra­te bis zu 1 ->GByte/s,
AGP-8x: maxi­ma­le Daten­trans­fer­ra­te bis zu 2 ->GByte/s.
Mit die­sen Daten­ra­ten ist es mög­lich, dass ein Daten­aus­tausch zwi­schen der Gra­fik­kar­te und der CPU statt­fin­det. Die Mehr­heit an Gra­fik­kar­ten sind aller­dings mit eige­nen, leis­tungs­star­ken Spei­chern und Pro­zes­sor­kom­po­nen­ten aus­ge­rüs­tet, so dass der Daten­trans­fer via AGP nur noch bei gro­ßen 3D-Texturberechnungen sinn­voll ist.
Bezeich­nung für benut­zer­ge­steu­er­te Software-Routinen zur Infor­ma­ti­ons­be­schaf­fung, ‑aus­wer­tung, und ‑zusam­men­fas­sung, z.B. ->Such­ma­schi­nen im Inter­net, die auto­ma­tisch meh­re­re Such­ma­schi­nen nach Ergeb­nis­sen absu­chen.
Ein Air­check ist ein Mit­schnitt einer Radio­sen­dung, der meis­tens dazu dient, die Bei­trä­ge von Kor­re­spon­den­ten und Mode­ra­tio­nen zu bewer­ten und zu ver­bes­sern.
Akronym ->Acronym
Wenn ein Nut­zer die Grund­ein­stel­lung sei­nes Brow­sers unver­än­dert lässt, erlaubt die­se meist die Aus­füh­rung nicht sicht­ba­rer Funk­tio­nen, die in den besuch­ten Inter­net­sei­ten ver­bor­gen sein kön­nen. Sol­che ver­steck­ten Pro­gramm­tei­le oder Skrip­te wer­den als “Akti­ve Inhal­te” bezeich­net. Die bekann­tes­ten sind: Java-Applets, ActiveX-Controls, Java­Script und VBScript.
Über “Akti­ve Inhal­te” kön­nen Spio­na­ge­pro­gram­me oder ille­ga­le Dia­ler auf einem Rech­ner instal­liert wer­den. Aber auch ein­ma­li­ge Aktio­nen kön­nen beim Besuch einer Web­sei­te mit Akti­ven Inhal­ten aus­ge­führt wer­den, die die Daten des Nut­zers in Mit­lei­den­schaft zie­hen kön­nen. Des­halb emp­fiehlt das ->BSI, Akti­ve Inhal­te prin­zi­pi­ell aus­zu­schal­ten.
Neu­wer­tig­keit (eines Ereig­nis­ses); neben Publi­zi­tät wich­tigs­tes Defi­ni­ti­ons­kri­te­ri­um der öffent­li­chen Kom­mu­ni­ka­ti­on.
Modem, das es dem Com­pu­ter ermög­licht, mit­tels akus­ti­scher Signa­le über das Tele­fon­netz maschi­nen­les­ba­re Daten zu sen­den und zu emp­fan­gen.
Eine Rechen­vor­schrift oder ein Ver­fah­ren um z. B. Daten zu ver- und ent­schlüs­seln oder durch eine Ite­ra­ti­on (Annä­he­rung) die Wur­zel einer Zahl zu bestim­men.
Name oder Bezeich­nung, der/die anstel­le des Ori­gi­nals ver­wen­det wird. Fin­det man häu­fig bei ->eMail-Adressen und zuneh­mend bei ->Homepage-Adressen. Gren­zen der Ver­wend­bar­keit erge­ben sich nament­lich aus den Infor­ma­ti­ons­pflich­ten nach ->TMG und ->RStV, dem sog. Impres­sum.
Nur „all­ge­mei­ne“ Geset­ze sind nach Art. 5 Abs. 2 GG im Stan­de, die Rund­funk­frei­heit ein­zu­schrän­ken. Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt bezeich­net als „all­ge­mei­ne Geset­ze“ i.S. des Art. 5 Abs. 2 GG all die­je­ni­gen Geset­ze, die nicht eine bestimm­te Mei­nung ver­hin­dern, sich auch nicht spe­zi­ell gegen die Mei­nungs­äu­ße­rung als sol­che rich­ten, viel­mehr dem Schut­ze eines schlecht­hin, ohne Rück­sicht auf eine bestimm­te Mei­nung zu schüt­zen­den Rechts­gu­tes die­nen, dem Schut­ze eines Gemein­schafts­werts, der gegen­über der Mei­nungs­frei­heit Vor­rang hat. Es darf sich bei den Geset­zen zudem nicht um Son­der­recht gegen den Pro­zess frei­er Mei­nungs­bil­dung han­deln.
ALM — Arbeitsgemeinschaft der Landesmedienanstalten
Die 14 Medi­en­an­stal­ten der Län­der (Ber­lin und Bran­den­burg sowie Ham­burg und Schleswig-Holstein haben jeweils eine gemein­sa­me Lan­des­me­di­en­an­stalt) haben sich in einer Arbeits­ge­mein­schaft zusam­men­ge­schlos­sen. Dort wer­den auf der Grund­la­ge gemein­sa­mer Richt­li­ni­en und Sat­zun­gen die­je­ni­gen medi­en­recht­li­chen Ange­le­gen­hei­ten behan­delt, die meh­re­re oder alle Län­der betref­fen.
In der ALM arbei­ten die ->Lan­des­me­di­en­an­stal­ten in Form einer
->Gesamt­kon­fe­renz, einer ->Gre­mi­en­vor­sit­zen­den­kon­fe­renz und einer
->Direk­to­ren­kon­fe­renz zusam­men. Die gemein­sa­me Arbeit gewähr­leis­tet eine ein­heit­li­che Rechts­aus­le­gung und Rechts­an­wen­dung der für die pri­va­ten Ver­an­stal­ter gel­ten­den Geset­ze.
Link: www.alm.de
Vor­ab­ver­si­on einer ->Soft­ware, die noch nicht den vol­len Funk­ti­ons­um­fang hat (s. auch ->Beta-Version).
Volltext-Suchindex im ->Inter­net.
Die Alters­frei­ga­ben regeln die Anwe­sen­heit von Kin­dern und Jugend­li­chen bei öffent­li­chen Film­ver­an­stal­tun­gen sowie die Abga­be von Video­kas­set­ten und ande­ren Bild­trä­gern sowie (seit 1. April 2003) Com­pu­ter­spie­len an die jewei­li­ge Alters­grup­pe. Die Stu­fen der Alters­frei­ga­ben sind im Jugend­schutz­ge­setz (JuSchG) fest­ge­schrie­ben:
1. “Frei­ge­ge­ben ohne Alters­be­schrän­kung”
2. “Frei­ge­ge­ben ab sechs Jah­ren”
3. “Frei­ge­ge­ben ab zwölf Jah­ren”
4. “Frei­ge­ge­ben ab sech­zehn Jah­ren”
5. “Kei­ne Jugend­frei­ga­be”
Zustän­dig für die Ver­ga­be der Alters­frei­ga­ben für Fil­me ist die Frei­wil­li­ge Selbst­kon­trol­le der Film­wirt­schaft (->FSK). Für die Aus­strah­lung von Pro­gram­men im Fern­se­hen sind nach § 5 Abs. 4 ->Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) mit den FSK-Freigaben bestimm­te Sen­de­zei­ten ver­bun­den: Bei­trä­ge mit einer Frei­ga­be bis 12 Jah­ren kön­nen zu jeder Tages- und Nacht­zeit gesen­det wer­den, bei der Pro­gram­mie­rung von Fil­men mit einer 12er-Freigabe ist laut JMStV “dem Wohl jün­ge­rer Kin­der Rech­nung zu tra­gen” . In der Pra­xis wird davon aus­ge­gan­gen, dass die­se Vor­ga­be mit einer Sen­de­zeit ab 20.00 Uhr mit Sicher­heit erfüllt wird. Fes­te Sen­de­zei­ten gel­ten hin­ge­gen für die Frei­ga­ben ab 16 (ab 22.00 Uhr) und ab 18 Jah­ren (ab 23.00 Uhr). Möch­te ein pri­va­ter Sen­der von die­sen an die FSK-Freigaben gebun­de­nen Sen­de­zei­ten abwei­chen, muss er bei der KJM oder einer von die­ser aner­kann­ten Ein­rich­tung der Frei­wil­li­gen Selbst­kon­trol­le einen Aus­nah­me­an­trag stel­len.
Sys­te­me zur Sicher­stel­lung der Voll­jäh­rig­keit des Nut­zers eines Medi­en­an­ge­bo­tes, nament­lich im ->Inter­net, im Hin­blick auf die Ver­mei­dung des Zugangs von Kin­dern und Jugend­li­chen zu jugend­ge­fähr­den­den Ange­bo­ten.
Die ->KJM spricht, anders als bei ->Jugend­schutz­pro­gram­men, für AV-Systeme kei­ne Aner­ken­nung aus. Sie bewer­tet aus Grün­den der Rechts­si­cher­heit ledig­lich Kon­zep­te im Hin­blick auf die gesetz­li­chen Anfor­de­run­gen, wenn sie von Unter­neh­men frei­wil­lig vor­ge­legt wer­den. Die KJM hat inso­weit klar­ge­stellt, dass sie Alters­ve­ri­fi­ka­ti­ons­sys­te­me nicht akzep­tie­ren wird, die vor­ge­ben, die Voll­jäh­rig­keit eines Nut­zers ledig­lich an Hand einer anonym ein­ge­ge­be­nen Per­so­nal­aus­weis­num­mer fest­stel­len zu kön­nen.
Die von der KJM auf­ge­stell­ten Eck­wer­te zu den Anfor­de­run­gen an Geschlos­se­ne Benut­zer­grup­pen — Voll­jäh­rig­keits­prü­fung durch per­sön­li­chen Kon­takt sowie Authen­ti­fi­zie­rung bei jedem Nut­zungs­vor­gang, um den Zugriff durch Min­der­jäh­ri­ge zu ver­hin­dern — wur­den von ver­schie­de­nen AVS-Betreibern erfolg­reich umge­setzt.
Eine Über­sicht über pos­tiv bewer­te­te Kon­zep­te für geschlos­se­ne Benut­zer­grup­pen fin­det sich im Internet-Auftritt der KJM. (http://www.kjm-online.de/fileadmin/Download_KJM/Telemedien/AVS_Uebersicht.pdf)
Ampli­tu­de Modu­la­ti­on; Modu­la­ti­ons­ver­fah­ren im Bereich der Lang- und Mit­tel­wel­le.
Dar­stel­lung und Über­tra­gung von Signa­len in Form von Tönen oder Bil­dern in kon­ti­nu­ier­li­cher Form. Wenn Ton- und Bild­si­gna­le ana­log über­tra­gen wer­den, ent­spre­chen die Spannungs- bzw. Strom­schwan­kun­gen genau den Signal­schwan­kun­gen.
In den letz­ten zwei Jahr­zehn­ten haben digi­ta­le Unter­hal­tungs­me­di­en die Haus­hal­te erobert und die ana­lo­gen Spei­cher weit­hin abge­löst: Audio-CD die Schall­plat­te, MP3-Player die Ton­kas­set­te, DVD die Video­kas­set­te. ->DAB und und digi­ta­les Fern­se­hen befin­den sich in der Start­pha­se. Mit Blick auf das
->Urhe­ber­recht ist bedeut­sam: Digi­ta­le Spei­cher las­sen sich feh­ler­frei kopie­ren — es ent­ste­hen iden­ti­sche Kopi­en. Des­halb kön­nen Urhe­ber nicht mehr damit rech­nen, dass Kopi­en gegen­über dem Ori­gi­nal min­der­wer­ti­ger sind und das (zu kau­fen­de) Ori­gi­nal einen Mehr­wert reprä­sen­tiert.
Pro Sekun­de wer­den beim ana­lo­gen Fern­seh­bild 25 Ein­zel­bil­der über­tra­ge, die ihrer­seits aus 625 Bild­zei­len bestehen. Von die­sen wer­den aber nur 576 Zei­len für die Dar­stel­lung des Bild­in­halts genutzt wer­den — der Rest bil­det die ->Aus­tastlü­cke. In Deutsch­land wer­den Fern­seh­si­gna­le der­zeit nur noch via ->Kabel ana­log über­tra­gen. Die Pber­tra­gung auf den Emp­fangs­we­gen ->Satel­lit, ->Ter­res­tik und ->IPTV erfolgt nur noch digi­tal.
Ein Film im 16:9‑Format kann auf zwei Arten auf einer DVD gespei­chert wer­den: Im ->Letterbox-Format wer­den die schwar­zen Bal­ken, die auf einem 4:3‑Fernsehgerät zu sehen sind, mit­ge­spei­chert. Dadurch ver­schlech­tert sich die Bild­qua­li­tät bei der Wie­der­ga­be auf 16:9‑Fernsehgeräten. Bei einem ana­morph gespei­cher­ten Film sind die schwar­zen Bal­ken abge­schnit­ten. Dadurch ist auch bei einer Wie­der­ga­be auf 16:9‑Fernsehgeräten die opti­ma­le Bild­qua­li­tät mög­lich. Der Nach­teil: Der DVD-Spieler oder das Fern­seh­ge­rät muss das Bild ent­stau­chen, da es sonst ver­zerrt dar­ge­stellt wird.
1. s. ->Pro­vi­der. Im Sin­ne von § 2 Nr. l ->TMG ist (Dienste-)Anbieter „jede natür­li­che oder juris­ti­sche Per­son oder Per­so­nen­ver­ei­ni­gung, die eige­ne oder frem­de ->Tele­me­di­en zur Nut­zung bereit­hält oder den Zugang zur Nut­zung ver­mit­telt“.
2. Im Sin­ne des ->Jugendmedienschutz-Staatsvertrages sind Anbie­ter ->Rund­funk­ver­an­stal­ter oder Anbie­ter von ->Tele­me­di­en.
Anbieterverband Gemeinschaftsanlagen (s. ->ANGA)
ANGA (Anbie­ter­ver­band Gemein­schafts­an­la­gen) ist ein Ver­band von Breitbandkabel-Netzbetreibern in Deutsch­land. Mit­glie­der sind v.a. „freie“, d. h. von den gro­ßen Kabel­re­gio­nal­ge­sell­schaf­ten unab­hän­gi­ge Kabel­netz­be­trei­ber. Pri­va­te Kabel­net­ze fin­den sich meist in grö­ße­ren Wohn­sied­lun­gen (z. B. VEBA-TeleColumbus) oder in abge­le­ge­nen länd­li­chen Gemein­den.
Link: www.anga.de
Die Illu­si­on eines beweg­ten Bil­des, die durch die Aus­ga­be einer Auf­ein­an­der­fol­ge sta­ti­scher Ein­zel­bil­der her­vor­ge­ru­fen wird. Ver­gleich­bar mit dem Her­stel­len von Trick­fil­men.
Animated GIF (animierte Gif)
->GIF-Variante, bei der meh­re­re Ein­zel­bil­der in einer Datei gespei­chert sind und qua­si wie bei einem Film hin­ter­ein­an­der ablau­fen.
Wird in ->HTML für eine Text- oder Bild­ver­knüp­fung zu einem ande­ren
->Doku­ment benutzt.
->Trai­ler, der den Start eines For­ma­tes ankün­digt.
Die Anmo­de­ra­ti­on ist die Ein­lei­tung z.B. eines Bei­tra­ges. Sie soll zu ihm hin­füh­ren und Inter­es­se am Bei­trag wecken. Anmo­de­ra­ti­on wer­den wie ->Abmo­de­ra­tio­nen vom Mode­ra­tor gespro­chen.
Ein Anony­mi­zer (bzw. Anony­mi­sie­rer) ist ein Sys­tem, das Nut­zern die Mög­lich­keit eröff­net, ihre Anony­mi­tät im Inter­net, vor allem im World Wide Web zu wah­ren. Es soll damit hel­fen, Daten­schutz und Daten­si­cher­heit beim Sur­fen abzu­si­chern. In ihrer Funk­ti­on ähneln Anony­mi­zer Remai­lern, wel­che zur Anony­mi­sie­rung von E‑Mails die­nen. Anony­mi­zer ver­schlei­ern z.B. die wah­re Iden­ti­tät des Sur­fers, indem Sie die Anfra­ge an einen Web­ser­ver nicht direkt, son­dern über meh­re­re zwi­schen­ge­schal­te­te Proxy-Server wei­ter­lei­ten. So ist es den Sei­ten­be­trei­bern ange­wähl­ter Web­sei­ten nicht mehr mög­lich, die über den Brow­ser über­mit­tel­ten Daten wie die IP-Adresse des Nutzer-Rechners nach­zu­voll­zie­hen.
Spe­zi­el­le Form des FTP-Dienstes, der ohne eige­nen ->Account dem Benut­zer Zugang zu den welt­wei­ten ->Anony­mous FTP-Servern gewährt.
ANSI (American National) Standards Institute
1. Die­se Ein­rich­tung defi­niert die Stan­dards in den USA und ist Mit­glied der
->ISO.
2. ANSI ist ein genorm­ter Satz aus 256 Zei­chen (Buch­sta­ben, Zif­fern, Inter­punktionszeichen und Son­der­zei­chen). Jedem der 256 dar­stell­ba­ren Zei­chen ist eine Zahl zwi­schen 0 und 255 zuge­wie­sen. Der ANSI-Code wird von
->Win­dows und Windows-Programmen zur Zei­chen­dar­stel­lung ver­wen­det. Nicht-Windows-Programme ver­wen­den zur Dar­stel­lung in der Regel den
->ASCII-Zeichensatz. Die Bele­gung des ANSI- und des ->ASCII-Zeichensatzes ist für die Zei­chen mit den Num­mern 32 bis 127 iden­tisch und ent­hält das latei­ni­sche Alpha­bet sowie Satz- und Wäh­rungs­zei­chen. In den Wer­ten 128 bis 255 fin­den sich Son­der­zei­chen wie deut­sche Umlau­te, fran­zö­si­sche Akzent­zei­chen etc.
In der Fach­spra­che der Daten­kom­mu­ni­ka­ti­on ist damit ein Stan­dard für die Über­mitt­lung von Bild­schirm­dar­stel­lun­gen gemeint. Es wird nicht ein­fach nur ein “Foto” des aktu­el­len Bild­schirms über­mit­telt, was ja bei jeder klei­nen Ände­rung erneut pas­sie­ren müss­te. Statt des­sen wird jede Bewe­gung der Ein­ga­be­po­si­ti­on (des Cur­sors), jedes neue Bild­schirmat­tri­but und jede Far­bän­de­rung mit Befeh­len (ANSI-Codes) über­mit­telt.
Answer-Modus
Ein­stel­lung eines ->Modems, bei dem es auf ankom­men­de Rufe ant­wor­tet.
Gebil­de zum Aus­sen­den oder Emp­fan­gen elek­tro­ma­gne­ti­scher Wel­len, also bei­spiels­wei­se Rund­funk­sen­dun­gen, zur bes­se­ren Wirk­sam­keit meist in eini­ger Höhe über dem Erd­bo­den mon­tiert (Sen­de­mast, Dach­an­ten­ne). Für die Über­mitt­lung und Aus­strah­lung von Hörfunk- und Fern­seh­pro­gram­men spie­len neben Sen­der­net­zen auf der Erde zuneh­mend auf Satel­li­ten sta­tio­nier­te ->Trans­pon­der eine Rol­le. Zum Emp­fang von Satel­li­ten aus­ge­strahl­ter Pro­gram­me wer­den Para­bol­an­ten­nen benö­tigt.
In den ver­gan­ge­nen Jah­ren hat die Anzahl von Viren, Wür­mern, Tro­ja­nern etc. rasant zuge­nom­men. Um einen PC vor sol­chen Atta­cken zu schüt­zen, soll­te ein Antiviren-Programm instal­liert wer­den. Min­des­tens ein­mal in der Woche soll­te man die Viren­soft­ware updaten. Die meis­ten Pro­gram­me kön­nen dies selbst, teil­wei­se auch auto­ma­ti­siert.
AoD (->Audio-on-Demand)
AOR (“album oriented rock”)
Kern­ziel­grup­pe die­ses Hör­funk ->For­mats sind Zuhö­rer zwi­schen 18 und 34 Jah­ren. AOR-Sender spre­chen haupt­säch­lich das männ­li­che Publi­kum an. Es han­delt sich um ein musik­in­ten­si­ves For­mat mit brei­ter, auf Rock­mu­sik aus­ge­rich­te­tet Play­list. Nach­rich­ten und Infor­ma­tio­nen sind zweit­ran­gig. Musik ist nicht “hit­ori­en­tiert”. Es kom­men vie­le LP/CD-Tracks zum Ein­satz, die nicht als Sin­gle­aus­kopp­lung erschie­nen sind.
Ein ->UNIX Web-Server, der bei über der Hälf­te aller ->Sites ein­ge­setzt wird. Apa­che ist ->Free­ware und basiert auf dem ->NCSA-Web-Server.
Ober­be­griff für: Software-Schnittstelle, wel­che das Auf­set­zen von unter­schied­li­chen (indi­vi­du­el­len) Pro­gramm­an­wen­dun­gen auf ein Betriebs­sys­tem erlaubt. API’s sind die Schlüs­sel­funk­tio­nen eines jeden Betriebs­sys­tems und spie­geln die jewei­li­ge Fir­men­po­li­tik des Betriebssystem-Herstellers wider (“pro­hi­bi­tiv” oder “offen”).
- MS-WIN API: Appli­ka­ti­ons­schnitt­stel­le für das Betriebs­sys­tem MS-Windows
- MHP API: Appli­ka­ti­ons­schnitt­stel­le für die Multimedia-Home-Platform (Set Top Box). Eine Schnitt­stel­le, die dem Pro­gram­mie­rer Funk­tio­nen der Hard­ware oder des Betriebs­sys­tems zugäng­lich macht.
Ein klei­nes ->Java-Programm, das in ein HTML-Dokument ein­ge­bun­den ist. Beim Auf­ruf der Web­sei­te wird das App­let mit dem HTML-Dokument auf den Com­pu­ter gela­den. Typi­sche App­lets sind z. B. klei­ne Ani­ma­tio­nen auf Web­sei­ten.
Application Programming Interface (->API)
Ein App­li­ca­ti­on Ser­vice Pro­vi­der stellt im Kun­den­auf­trag Dienst­leis­tun­gen
(->WWW-Sites, ->Video-/Audio-Streaming, ->E‑Mail etc.) ins Inter­net ein (engl. ->Hos­ting). Dazu wird ein Rechen­zen­trum mit vie­len leis­tungs­star­ken, aus­fall­si­che­ren Rech­nern und hoher Über­tra­gungs­leis­tung in das Inter­net benö­tigt. Vor­teil für die ASP-Kunden: Sie brau­chen sich nur noch um ihre Inhal­te, nicht aber um die tech­ni­sche Betreu­ung und Ver­brei­tung zu küm­mern.
Die Mög­lich­keit bspw. bei Konferenz-Programmen Anwen­dun­gen gemein­sam zu nut­zen.
1. Zusätz­lich zu TV- und Radio­pro­gram­men kann ein digi­ta­ler Recei­ver (Set-Top-Box) wei­te­re Anwen­dun­gen emp­fan­gen, die als Appli­ka­tio­nen bezeich­net wer­den. Dazu zäh­len z. B. Pro­gramm­füh­rer (EPG) eben­so wie Com­pu­ter­spie­le oder Videotext-Funktionen. Auch eine E‑Mail-Funktion ist als Appli­ka­ti­on im Digital-Fernsehen mög­lich.
2. im Bereich der Com­pu­ter­tech­nik Anwen­dungs­pro­gramm zur Lösung bestimm­ter Auf­ga­ben und zum Erstel­len von ->Doku­men­ten, wie z. B. Textverarbeitungs- oder Tabel­len­kal­ku­la­ti­ons­pro­gram­me.
Die Arbeits­ge­mein­schaft Pri­va­ter Rund­funk (APR) wur­de 1990 gegrün­det, um die Inter­es­sen loka­ler und regio­na­ler Pri­vat­ra­di­os zu ver­tre­ten. Inzwi­schen gehö­ren auch loka­le und regio­na­le TV-Veranstalter zum Kreis der von der APR reprä­sen­tier­ten Sen­de­un­ter­neh­men. Ins­ge­samt ver­tritt die APR 183 Unter­neh­men. Die APR küm­mert sich um wirt­schaft­li­che, medi­en­po­li­ti­sche, tech­ni­sche und recht­li­che Belan­ge der Lokal­sen­der. Die APR hat Gesamt­ver­trä­ge mit den urhe­ber­ge­setz­li­chen ->Ver­wer­tungs­ge­sell­schaf­ten ->GEMA, ->GVL und Ver­wer­tungs­ge­sell­schaft WORT abge­schlos­sen. Die­se Ver­trä­ge regeln die Kon­di­tio­nen des Rech­te­er­werbs durch die Sen­de­un­ter­neh­men.
Link: www.privatfunk.de
Eine Tech­nik in (TV-)Empfängern, die bei ers­ten Ein­schal­ten des Geräts die vor Ort emp­fang­ba­ren Sen­der erkennt und die Pro­gramm­spei­cher­plät­ze (Tas­ten 1,2,3.…… auf der Fern­be­die­nung) ent­spre­chend “pro­gram­miert”.
Arbeitsgemeinschaft Privater Rundfunk ->APR
Der Teil eines elek­tro­ni­schen Daten­spei­chers, der (auf einem oder meh­re­ren Chips) Daten und Arbeits­an­wei­sun­gen auf­nimmt.
Arbeitsgemeinschaft der Landesmedienanstalten ->ALM
Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland ->ARD
Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung ->AGF
Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse e.V. ->AG.MA
Datei, die kom­pri­mier­te Datei­en [eine oder meh­re­re] ent­hält, um Spei­cher­platz zu spa­ren und teu­re Download-Zeiten [Down­load] so kurz wie mög­lich zu hal­ten. Archiv­da­tei­en haben ent­spre­chend dem benutz­ten Pack­pro­gramm Endun­gen wie .zip, .lha, arc., .zoo, .vgl. oder .tar.
ARD — Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland
1950 gegrün­de­te, nicht rechts­fä­hi­ge Arbeits­ge­mein­schaft, deren Mit­glie­der heu­te alle neun Lan­des­rund­funk­an­stal­ten (BR, HR, MDR, NDR, RB, RBB, SR, SWR, WDR) und die Deut­sche Wel­le als Rund­funk­an­stalt des Bun­des sind. Der Rund­funk­staats­ver­trag ver­pflich­tet die ARD-Mitglieder u.a. zur Durch­füh­rung eines Finanz­aus­gleichs.
Link: www.ard.de
Das Pro­gramm­pa­ket (“Bou­quet”) von ARD Digi­tal umfasst 18 TV‑, sämt­li­che Radio­pro­gram­me der Lan­des­rund­funk­an­stal­ten sowie zahl­rei­che inter­ak­ti­ve Diens­te wie z. B. einen Elek­tro­ni­schen Programm-Führer (->EPG).
Autofahrer-Rundfunk-Informationssystem. Zusätz­li­che Kenn­si­gna­le ermög­li­chen bei bestimm­ten UKW-Sendern das Auf­fin­den und das auto­ma­ti­sche Ein­schal­ten von Ver­kehrs­nach­rich­ten im Auto­ra­dio.
Euro­päi­scher Fern­seh­kul­tur­ka­nal, seit 30. 5. 1992 emp­fang­bar, gemein­sam getra­gen von ARD und ZDF als Gesell­schaf­ter der ARTE Deutsch­land TV GmbH sowie dem fran­zö­si­schen Part­ner ARTE Fran­ce, in der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land via Kabel, ana­log über das ASTRA-Satellitensystem und im Rah­men von ARD Digi­tal und von ZDF.vision, dem digi­ta­len Pro­gramm­pa­ket des ZDF, zu emp­fan­gen – der­zeit in rund 89 Pro­zent aller Fern­seh­haus­hal­te –, in Frank­reich auch ter­res­trisch.
Link: www.arte-tv.com
Arte­fak­te sind Dar­stel­lungs­feh­ler bei der Bild­wie­der­ga­be, die durch ein schlecht auf­be­rei­te­tes digi­ta­les Signal ver­ur­sacht wer­den. Bei­spiels­wei­se kann ein klei­ner Teil des Bil­des kurz „ste­hen blei­ben”. Dann sind stö­ren­de „Klötz­chen“ zu sehen.
Eine Nach­richt an eine ->News­group im ->Use­net wird Arti­kel genannt. Wird ein Arti­kel an den ->News­ser­ver geschickt, wird vom ->pos­ten gespro­chen. Erscheint ein Arti­kel gleich­zei­tig in meh­re­ren ->News­groups, so wird vom ->cross-posting gespro­chen. Der Text eines Arti­kels heißt body, die Über­schrift ->sub­ject, der Ver­fas­ser des Arti­kels aut­hor und der Kopf wird ->hea­der genannt.
ASCII wur­de 1968 mit der Absicht ent­wi­ckelt, Daten­über­tra­gung zwi­schen diver­gie­ren­den Hardware- und Software-Systemen zu stan­dar­di­sie­ren. Das Codie­rungs­sche­ma ord­net jedem Zei­chen aus dem stan­dar­di­sier­ten Zei­chen­satz eine Zahl zu. Zur Codie­rung wer­den 7 oder 8 Bit (erwei­ter­ter ASCII) ver­wen­det, wodurch bis zu 256 Zei­chen (Buch­sta­ben, Zif­fern, Satz­zei­chen, Steu­er­zei­chen und ande­re Sym­bo­le) dar­stell­bar sind. Die ers­ten 32 Zei­chen sind für Steu­er­zei­chen reser­viert. Ein erwei­ter­ter ASCII-Code ist ein Satz von Zei­chen, der den ASCII- Wer­ten zwi­schen dezi­mal 128 und 255 (hexa­de­zi­mal: 80hex bis FFhex) zuge­ord­net ist. Er kommt beim PC zum Ein­satz.
ASP ->Application Service Provider
Association of European Radios ->AER
Aus dem Eng­li­schen für “Stern”, ein Son­der­zei­chen auf der Tas­ta­tur. Der * wird bei Anfra­gen in ->Such­ma­schi­nen ver­wen­det. Z. B.: “Jugend­schutz*” fin­det zusam­men­ge­setz­te Wör­ter mit Jugend­schutz, also auch Begrif­fe wie “Jugendschutz-Beauftragter ” oder “Jugend­schutz­richt­li­ni­en”.
Bezeich­nung für Medi­um Power Satel­li­ten der pri­va­ten Luxem­bur­ger Betrei­ber­ge­sell­schaft Socié­té Euro­péen­ne des Satel­li­tes (SES). Über ASTRA-Satellitensysteme wer­den (Stand: Dezem­ber 2000) Radio- und Fern­seh­pro­gram­me an 79 Mil­lio­nen Haus­hal­te in ganz Euro­pa über­tra­gen.
Die aus deut­scher Sicht inter­es­san­ten, bei 19,2 Grad Ost im Orbit sta­tio­nier­ten Satel­li­ten haben eine wei­tes­te Aus­leucht­zo­ne, die von Nor­we­gen bis Süd­spa­ni­en und von Irland bis Polen reicht. Via ASTRA ver­brei­te­te Radio- und Fern­seh­pro­gram­me kön­nen in Deutsch­land schon mit rela­tiv klei­nen Para­bol­an­ten­nen direkt emp­fan­gen wer­den.
Zusätz­lich zur Über­tra­gung von TV und Radio bie­tet das ASTRA Satel­li­ten Sys­tem High-Speed Inter­net, Web­cas­ting, Busi­ness TV sowie inter­ak­ti­ve Shopping-Kanäle.
Link: www.astra.lu
Astra Digital Radio (->ADR)
Das Kon­zept der asym­me­tri­schen ->Kryp­to­gra­phie soll das Pro­blem des Schlüs­sel­ma­nage­ments (der Begriff umfasst das Erzeu­gen, die Über­tra­gung und das Spei­chern des Schlüs­sels) lösen. Nach dem Kon­zept hat jeder Betei­lig­te zwei Schlüs­sel — einen öffent­li­chen und einen pri­va­ten, der geheim bleibt. Jede Kom­mu­ni­ka­ti­on umfasst nur öffent­li­che Schlüs­sel, pri­va­te wer­den nie über­tra­gen oder geteilt. Der Absen­der chif­friert mit dem öffent­li­chen Schlüs­sel, das Chif­frat kann jedoch nur mit dem pri­va­ten Schlüs­sel dechif­friert wer­den, der sich aus­schließ­lich in der Hand des Emp­fän­gers befin­det. Sen­der und Emp­fän­ger einer ver­schlüs­sel­ten Nach­richt ver­wen­den unter­schied­li­che Schlüs­sel (lan­ge Zah­len, meis­tens mehr als 300 Dezi­mal­stel­len), zwi­schen denen ein mathe­ma­ti­scher Zusam­men­hang besteht. Dar­über hin­aus ist asym­me­tri­sche ->Kryp­to­gra­phie auch zur Authen­ti­fi­ka­ti­on (digi­ta­le Unter­schrif­ten) ver­wend­bar.
Eng­lisch­spra­chi­ger Aus­druck für ein Ver­fah­ren, mit dem eine gro­ße Anzahl von Netz­werk­teil­neh­mern digi­ta­li­sier­te Infor­ma­tio­nen, in kur­ze Abschnit­te por­tio­niert und adres­siert, über die­sel­be breit­ban­di­ge Daten­lei­tung schi­cken kann, ursprüng­lich für Breitband-ISDN ent­wi­ckelt. ATM-Netze sind dank ihrer Fle­xi­bi­li­tät und Wirt­schaft­lich­keit beson­ders für Multimedia-Anwendungen geeig­net. Seit Anfang 2001 bie­tet die Deut­sche Tele­kom in der Bun­des­re­pu­blik als spe­zi­el­le Über­tra­gungs­mög­lich­keit für den Rund­funk ATM BS (ATM Broad­cas­ting Ser­vices) an. ATM BS ist ähn­lich wie ein Tele­fon mit einem Wähl­sys­tem aus­ge­stat­tet, das über einen PC bedient wird. Bei der Ein­wahl kön­nen, abhän­gig vom jewei­li­gen Eisatz­zweck, in drei Stu­fen unter­schied­li­che Bitra­ten für die Über­tra­gung ein­ge­stellt wer­den. Der Dienst ermög­licht damit eine fle­xi­ble und kos­ten­güns­ti­ge Ver­bin­dung zwi­schen Rund­funk­stand­or­ten.
Link: www.atmforum.com
Atmos sind Hin­ter­grund­ge­räu­sche, die dem Zuschau­er oder Zuhö­rer einer Sen­dung eine bestimm­te Atmo­sphä­re ver­mit­teln sol­len.
ATSC (->Advanced Television Systems Committee)
engl.: “Anhang”, an E‑Mails ange­häng­te und mit­ver­sand­te Datei.
Kon­sor­ti­um von Hard­ware­her­stel­lern und Pro­gramm­an­bie­tern, das aus unter­schied­li­chen Ver­fah­ren zur Ver­bin­dung von Fern­se­hen und Inter­net eine Norm schaf­fen will. Dar­über hin­aus sind in den vor­lie­gen­den Norm­ent­wür­fen des ATVEF Anschlüs­se defi­niert, über die weit mehr als nur Fern­se­her und Com­pu­ter gesteu­ert wer­den kön­nen.
Bei der Ana­ly­se des Audi­ence Flow wird die iden­ti­sche Seher­schaft auf­ein­an­der­fol­gen­der Sen­dun­gen eines Pro­gramms berech­net, also wel­cher Anteil der Seher­schaft einer unter­such­ten Sen­dung von der vor­he­ri­gen Sen­dung über­nom­men wer­den oder an die an die anschlie­ßen­de Sen­dung über­ge­ben wer­den konn­te. Der Audi­ence Flow ist somit ein Maß für die “Kun­den­bin­dung”, einem wich­ti­gen Ziel der Pro­gramm­pla­nung der Fern­seh­sen­der.
Von lat. audire = hören. Im Zusam­men­hang mit inter­ak­ti­ven AV-Medien alle akus­ti­schen Signa­le, die in eine Multimedia-Anwendung ein­ge­bun­den wer­den kön­nen.
Datei, deren Inhalt mit einer Sound­kar­te als etwas Hör­ba­res aus­ge­ge­ben wird, z. B. Geräu­sche, Musik, Stim­men.
Auch als akus­ti­sche Bild­be­schrei­bung bezeich­ne­tes Ver­fah­ren, das blin­den und seh­be­hin­der­ten Men­schen ermög­li­chen soll, visu­el­le Vor­gän­ge bes­ser wahr­neh­men zu kön­nen. Dabei wird die Hand­lung mit einem akus­ti­schen Kom­men­tar ver­se­hen, um sie für das Publi­kum erfass­bar zu machen. Bei fil­men und in Fern­seh­sen­dun­gen ergänzt sie die ->Unter­ti­te­lung oder Pber­set­zung in Gebär­den­spra­che für Gehör­lo­se.
Bezeich­nung für Metho­den (For­ma­te), Töne – ins­be­son­de­re Musik — digi­tal zu spei­chern. Sol­che Ton­for­ma­te sind z. B. ->AAC und ->MP3.
AoD bezeich­net den indi­vi­du­el­len Abruf von Audio-/Hörfunkbeiträgen aus einem vir­tu­el­len Musik- und Wort­ar­chiv über die Tele­fon­lei­tung auf den hei­mi­schen Com­pu­ter. Im Ver­gleich zu den her­kömm­li­chen Mail-Order-Dienstleistungen kann der Nut­zer in der Regel unver­bind­lich in die Titel und Bei­trä­ge hin­ein­hö­ren und muss erst anschlie­ßend ent­schei­den, ob er sie — gegen Bezah­lung — her­un­ter­la­den möch­te oder nicht.
Soft­ware, die erfor­der­lich ist, um an einem PC Audio-Dateien wie­der­ge­ben zu kön­nen, braucht man eine spe­zi­el­le Soft­ware, näm­lich einen Audio Play­er. Weit ver­brei­te­te Audio Play­er wie Real Play­er, Winamp oder der Win­dows Media Play­er kön­nen kos­ten­los im Inter­net her­un­ter gela­den wer­den. Neben rei­nen Audio­da­tei­en kön­nen die meis­ten Play­er auch Bild- und Video­da­tei­en abspie­len.
Daten­strö­me digi­ta­ler Audio­da­ten. Der Pro­zes­sor schickt die Audio­streams von der Fest­plat­te zur Sound­kar­te, um sie dort ver­ar­bei­ten zu las­sen, in ein Ana­log­si­gnal umzu­wan­deln und über die Laut­spre­cher wie­der­zu­ge­ben.
Das von der Fir­ma Micro­soft ent­wi­ckel­te Datei­for­mat für Bewegt­bild­se­quen­zen komprimiert/codiert Bild- und Ton­si­gna­le getrennt, spei­chert sie aber ver­schach­telt ab. Das Ziel sind unter­bre­chungs­freie Lese- und Schreib­zy­klen, auch bei lang­sa­men Fest­plat­ten und hohem Daten­trans­fer.
Auf­zeich­nung, Spei­che­rung und Wie­der­ga­be von Bild- und Ton­si­gna­len mit Hil­fe von elek­tro­ni­schen oder opti­schen Ver­fah­ren auf oder von mate­ri­el­len Trä­gern.
Audiovisuelle kommerzielle Kommunikation
Nach der ->AVMD-Richtlinie Bil­der mit oder ohne Ton, die der unmit­tel­ba­ren oder mit­tel­ba­ren För­de­rung des Absat­zes von Waren und Dienst­leis­tun­gen oder des Erschei­nungs­bild natür­li­cher oder juris­ti­scher Per­so­nen, die einer wirt­schaft­li­chen Tätig­keit nach­ge­hen, die­nen. Die­se Bil­der sind einer Sen­dung gegen Ent­gelt oder eine ähn­li­che Gegen­leis­tung oder als Eigen­wer­bung bei­gefügt oder dar­in ent­hal­ten. Zur audio­vi­su­el­len kom­mer­zi­el­len Kom­mu­ni­ka­ti­on zäh­len unter ande­rem ->Fern­seh­wer­bung, ->Spon­so­ring, ->Tele­shop­ping und ->Pro­duct pla­ce­ment.
Anknüp­fung der Rege­lun­gen der ->AVMD-Richtlinie, ent­we­der (a) als eine Dienst­leis­tung, für die ein Medi­en­diens­te­an­bie­ter die redak­tio­nel­le Ver­ant­wor­tung trägt und deren Haupt­zweck die Berei­stel­lung von Sen­dun­gen zur Infor­ma­ti­on, Unter­hal­tung oder Bil­dung der all­ge­mei­nen Öffent­lich­keit über elek­tro­ni­sche Kom­mu­ni­ka­ti­ons­net­ze ist (sei es als ->Fern­seh­pro­gramm oder als ->audio­vi­su­el­ler Medi­en­dienst auf Abruf oder (b) als ->audio­vi­su­el­ler kom­mer­zi­el­le Kom­mu­ni­ka­ti­on.
Audiovisueller Mediendienst auf Abruf
Ein nicht­li­nea­rer ->audio­vi­su­el­ler Medi­en­dienst, d.h. ein audio­vi­su­el­ler Medi­en­dienst, der von einem Medi­en­diens­te­an­bie­ter für den Emp­fang zu dem vom Nut­zer gewähl­ten Zeit­punkt und auf des­sen indi­vi­du­el­len Abruf hin aus einem vom Medi­en­diens­te­an­bier­ter fest­ge­leg­ten Pro­gramm­ka­ta­log bereit­ge­stellt wird.
Das Vertrags- und Auf­füh­rungs­recht ist in § 19 ->UrhG gere­gelt und bestimmt, unter wel­chen Bedin­gun­gen Wer­ke von Autoren öffent­lich wahr­nehm­bar gemacht wer­den dür­fen. Dabei wird zwi­schen Vor­trags­recht, Auf­füh­rungs­recht und Vor­führ­recht unter­schie­den. In der Regel sind die­se Rech­te geschützt und ver­gü­tungs­pflich­tig.
Maß­an­ga­be für die Bild­schär­fe. Je grö­ßer die Zahl der Lini­en, Zei­len oder Bild­punk­te (->Pixel), die je Zeit­ein­heit über­tra­gen oder je Flä­chen­ein­heit wie­der­ge­ge­ben wer­den, des­to höher ist die Auf­lö­sung.
Auf­sa­ger sind kur­ze State­ments von Repor­tern, die vor Ort von einem Ereig­nis berich­ten. In der Regel wer­den sie in den Nach­rich­ten ein­ge­setzt.
Sam­mel­be­zeich­nung für jene Kol­lek­tiv­or­ga­ne, die ein­zel­ne Rund­funk­an­stal­ten pro­gramm­lich und wirt­schaft­lich kon­trol­lie­ren (Rundfunkrat/Fernsehrat/Hör­funkrat und Ver­wal­tungs­rat für den Bereich des öffentlich-rechtlichen Rund­funks; Medienrat/Versammlung bzw. ver­gleich­ba­res Organ der Lan­des­me­di­en­an­stal­ten für den Bereich des pri­va­ten Rund­funks).
Bezeich­net bei der Rund­funk­nut­zungs­for­schung die Erhö­hung der Zahl der Panel­haus­hal­te. Damit lässt sich zum einen die Vali­di­tät der Daten im loka­len und regio­na­len Bereich ver­bes­sern, zum ande­ren ste­hen mehr Fäl­le für die Ana­ly­se von tie­fer geglie­der­ten Ziel­grup­pen zur Ver­fü­gung.
Die Ver­an­stal­ter von Hör­funk und Fern­se­hen sind gesetz­lich ver­pflich­tet, jede aus­ge­strahl­te Sen­dung auf­zu­zeich­nen und eine bestimm­te Zeit­lang auf­zu­be­wah­ren. Die Auf­be­wah­rungs­fris­ten sind in den jewei­li­gen Lan­des­rund­funk­ge­set­zen fest­ge­legt.
Bedeu­tet “erwei­ter­te Rea­li­tät” und beschreibt Diens­te für Smart­pho­nes, Net­books und ande­re Gerä­te, wel­che die Wahr­neh­mung der direk­ten Umge­bung erwei­tern kön­nen (z.B. das Ein­blen­den der Abseits­li­nie bei Fuß­ball­über­tra­gun­gen oder das Ein­blen­den von Infor­ma­tio­nen, wäh­rend mit der Kame­ra eines Smart­pho­nes ein Kunst­werk in einem Muse­um anzeigt wird).
In nahe­zu allen Lan­des­rund­funk­ge­set­zen ist die inhalt­li­che Aus­ge­wo­gen­heit von Hörfunk- und Fern­seh­pro­gram­men vor­ge­schrie­ben. Dabei muss nicht jede ein­zel­ne Sen­dung alle Mei­nun­gen wider­spie­geln (aus­ge­wo­gen sein), son­dern das jewei­li­ge Gesamt­pro­gramm eines Sen­ders oder die Gesamt­heit aller Pro­gramm­an­bie­ter sor­gen für Aus­ge­wo­gen­heit.
Auskunftsanspruch gegenüber Behörden
Behör­den sind nach dem Medi­en­recht der Län­der ver­pflich­tet, Ver­tre­tern der Pres­se und des Rund­funks Aus­künf­te zu ertei­len. Die­se Aus­kunfts­pflicht soll es Jour­na­lis­ten ver­ein­fa­chen, ihrer öffent­li­chen Auf­ga­be gerecht zu wer­den, die Bür­ger zu infor­mie­ren. Der Aus­kunfts­an­spruch rich­tet sich dabei aus­schließ­lich gegen den Staat, nicht gegen Pri­vat­leu­te. Eine Behör­de darf die Aus­kunft ver­wei­gern, wenn
- die Durch­füh­rung eines schwe­ben­den Ver­fah­rens gefähr­det ist,
- die Aus­künf­te geheim sind,
- die Rech­te von Pri­vat­leu­ten beein­träch­tigt wer­den kön­nen oder
- der Umfang der Aus­kunft nicht zumut­bar ist.
Auslandsrundfunk ->Deutsche Welle
Ausleuchtzone ->Footprint
Aus­nah­me­re­ge­lun­gen im Jugend­me­di­en­schutz­recht
Aus­nah­me­an­trä­ge kön­nen die Inten­dan­ten der öffentlich-rechtlichen Rund­funk­an­stal­ten gemäß § 9 Abs. 1 ->JMStV beim zustän­di­gen Organ (i.d.R. dem ->Rundfunk- bzw. ->Fern­seh­rat), die pri­va­ten Rund­funk­ver­an­stal­ter bei der ->KJM oder einer aner­kann­ten Frei­wil­li­gen Selbst­kon­troll­ein­rich­tung stel­len, um für Spiel­fil­me eine Aus­nah­me von den Sen­de­zeit­be­schrän­kun­gen zu errei­chen, z.B. , um die Sen­de­zeit für einen FSK-16-Film auf 20.15 Uhr vor­zu­ver­le­gen.
Ausnahmeregelungen im Urheberrecht
Das ->Urhe­ber­recht ver­bie­tet es, Kopier­schutz­sys­te­me zu umge­hen. Es lässt aber Aus­nah­men zuguns­ten von Schü­lern, Stu­den­ten, Leh­rern und Uni­ver­si­täts­an­ge­hö­ri­gen zu. Für die­se Grup­pen muss zu bestimm­ten Zwe­cken auch der Zugang zu kopier­ge­schütz­ten Wer­ken mög­lich sein, z. B. wenn For­schungs­ar­bei­ten dies erfor­dern. In Fäl­len des Gemein­wohls ist die Nut­zung von Wer­ken unab­hän­gig von der Zustim­mung der Urhe­ber erlaubt. Die Inter­es­sen von Unter­richt und For­schung, von öffent­li­che Biblio­the­ken, aber auch von Behin­der­ten gehen vor (§ 45a; § 46; § 52; § 95b UrhG).
Zeit, in wel­cher der Elek­tro­nen­strahl in der Bild­röh­re eines Fern­seh­ge­rä­tes “dun­kel” gesteu­ert vom Ende einer Fern­seh­zei­le am rech­ten Bild­rand zum Anfang der Fol­ge­zei­le am lin­ken Bild­rand springt bzw. nach dem Abtas­ten eines Halb­bil­des von rechts unten zum Aus­gangs­punkt links oben zurück­kehrt. In die­ser Zeit ist die Über­tra­gung der Bild­mo­du­la­ti­on unter­bro­chen (aus­ge­tas­tet). Die dadurch ent­ste­hen­de Lücke wird ohne Beein­träch­ti­gung des Fern­seh­bil­des teil­wei­se genutzt, um Zusatz­in­for­ma­tio­nen zu über­tra­gen, Steu­er­si­gna­le für den Fern­seh­emp­fang etwa, oder — in der ver­ti­ka­len Lücke — Tex­te, Gra­fi­ken oder Daten wie ins­be­son­de­re beim ->Video­text.
Gesetz­lich fest­ge­schrie­be­ne Pro­gramm­viel­falt im Rund­funk durch unter­schied­li­che Anbie­ter. Im ->Rund­funk­staats­ver­trag ist Außen­plu­ra­li­tät durch die §§ 25 ff. vor­ge­ge­ben.
Nach­weis der Iden­ti­tät eines Sen­ders oder Emp­fän­gers. Bestand­teil z. B. des Ver­schlüs­se­lungs­ver­fah­rens RSA.
Authorisation (->Berechtigung)
Ein Autor ist in der Regel der Ver­fas­ser eines Wer­kes (z. B. Buch­au­tor, Bild­au­tor, Foto­graf, Regis­seur). Er hat bei Fremd­nut­zung sei­nes Wer­kes einen Anspruch auf Schutz sei­ner Urhe­ber­rech­te und eine dar­aus­fol­gen­de ent­spre­chen­de Ver­gü­tung.
Autoritäts-Zone
Teil vom Domänen-Namensraum, für den ein bestimm­ter ->Namens­ser­ver ver­ant­wort­lich ist. Eine Autoritäts-Zone beinhal­tet min­des­tens eine ->Domä­ne.
Vir­tu­el­le, gele­gent­lich auch drei­di­men­sio­na­le Dar­stel­lung von Per­so­nen, vor­zugs­wei­se in Com­pu­ter­spie­len, in gra­fi­schen ->Chats und in der Wer­bung. Bekann­te Ava­tare sind die Science-Fiction-Amazone Lara Croft, der Telekom-Werbemann Robert T. Online.
AV ->Audiovision
Abkür­zung für Advan­ced Video Coding. Ein Stan­dard zur hoch­ef­fi­zi­en­ten Video-Kompression.
AVI ->Audio Video Interleaved
AVMD-Richtlinie — Richtlinie über audiovisuelle Mediendienste
Nach­fol­ge­re­ge­lung zur ->Fern­seh­richt­li­nie der EG. Die Richt­li­nie (2007/65/EG) gilt nicht mehr allein für Fern­se­hen, son­dern für alle audio­vi­su­el­le Medi­en­diens­te in der EU, auch für Abruf­diens­te. Da die Nut­zer von audio­vi­su­el­len Medi­en­diens­ten auf Abruf unter­schied­li­che Auswahl- und Kon­troll­mög­lich­kei­ten haben, gel­ten für die­se Diens­te i.S. einer “abge­stuf­ten Rege­lungs­dich­te” aller­dings nur eini­ge grund­le­gen­de Regeln. Für Fern­seh­sen­dun­gen gel­ten dage­gen Vor­schrif­ten bezüg­lich der Wer­bung und des Schut­zes von Kin­dern. Ihre Zie­le sind die Erhal­tung der kul­tu­rel­len Viel­falt, der Schutz von Kin­dern und Ver­brau­chern, die Bewah­rung des Medi­en­plu­ra­lis­mus und die Bekämp­fung von Ras­sis­mus und reli­giö­sem Fana­tis­mus. Fer­ner soll sie die Unab­hän­gig­keit der ein­zel­staat­li­chen Medi­en­re­gu­la­to­ren gewähr­leis­ten. Wie bis­lang unter­lie­gen Diens­te­an­bie­ter nur den Vor­schrif­ten, die in ihrem eige­nen Land anwend­bar sind (Her­kunfts­lands­prin­zip). Nach den neu­en Vor­schrif­ten kön­nen EU-Länder für ihren Bereich die Wei­ter­ver­brei­tung bestimm­ter unge­eig­ne­ter Inhal­te, die in ihrem Her­kunfts­land nicht ver­bo­ten sind (z.B. neo­na­zis­ti­sche Pro­pa­gan­da) über einen audio­vi­su­el­len Medi­en­dienst auf Abruf beschrän­ken. Die Anbie­ter audio­vi­su­el­ler Medi­en­diens­te müs­sen alle erför­der­li­chen Anga­ben machen, um zu gewähr­leis­ten, dass die Urhe­ber redak­tio­nel­ler Ent­schei­dun­gen haft­bar gemacht wer­den kön­nen. Zur För­de­rung der Infor­ma­ti­ons­frei­heit erhält jeder in der EU nie­der­ge­las­se­ne Fern­seh­ver­an­stal­ter garan­tier­ten Zugang zu esklu­siv über­tra­ge­nen Ereig­nis­sen von gro­ßem öffent­li­chen Inter­es­se, um dar­über Kurz­be­rich­te sen­den zu kön­nen. In den neu­en Bestim­mun­gen ist fest­ge­legt, unter wel­chen Pro­gram­men, Kenn­zeich­nung, kei­ne zu star­ke Her­aus­stel­lung, usw). Den Mit­glied­staa­ten steht es frei, für Medi­en­un­ter­neh­men unter ihrer Rechts­ho­heit stren­ge­re Vor­schrif­ten fest­zu­le­gen, sofern die­se mit dem EU-Recht ver­einabr sind. Bestehen­de Vor­schrif­ten zum Schutz von Ver­brau­chern und Kin­dern sowie der Men­schen­wür­de gel­ten wei­ter­hin. Dane­ben wer­den neue Pro­ble­me behan­delt, z.B. Wer­bung für unge­sun­de Lebens­mit­tel (etwa durch Auf­ru­fe zur Selbst­re­gu­lie­rung der Wirt­schaft und zu Ver­hal­tens­ko­di­zes). Zeit­li­che Wer­be­schrän­kun­gen sind nun fle­xi­bler gestal­tet, was den Zeit­punkt der Webe­un­ter­bre­chung betriff. Audio­vi­su­el­le Inhal­ten sol­len Seh- und /oder Höhr­be­hin­der­ten — z.B. durch Unter­ti­tel und Audio­be­schrei­bung — zuneh­mend zugäng­lich gemacht wer­den. Gemäß den neu­en Bestim­mun­gen müs­sen die Mit­glied­staa­ten in bestimm­ten Berei­chen die Selbst­re­gu­lie­rung — ggf. kom­bi­niert mit behörd­li­cher Regu­lie­rung (“Kore­gu­lie­rung”) — för­dern, sofern ihre Rechts­sys­te­me dies zulas­sen. Der­ar­ti­ge Regu­lie­rungs­sys­te­me müs­sen von den Haupt­be­tei­lig­ten all­ge­mein aner­kannt wer­den und eine wirk­sa­me Durch­set­zung gewähr­leis­ten. Die Richt­li­nie muss bis Ende 2009 in mit­glieds­staat­li­ches Recht umge­setzt wer­den.
AVS ->Altersverifikationssystem
Allens­ba­cher Wer­be­trä­ger­ana­ly­se. Dabei han­delt es sich um eine jähr­lich vom Insti­tut für Demo­sko­pie in Allens­bach durch­ge­führ­te Unter­su­chung mit dem Ziel, die Medi­en­nut­zung, das Kon­sum­ver­hal­ten sowie Ein­stel­lun­gen oder Ver­hal­tens­for­men der deut­schen Bevöl­ke­rung ab 14 Jah­re zu erfor­schen. Wesent­li­che Unter­schie­de zur ->MA lie­gen in einer nied­ri­ge­ren Fall­zahl [ca. 20.000] sowie einem brei­te­ren Spek­trum von Fra­gen zu Life­style, Produkt- und Mar­ken­ver­wen­dung.
Bekann­heit einer Kam­pa­gne.