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Timestamp: 2020-02-26 10:33:42
Document Index: 286245146

Matched Legal Cases: ['§8', '§ 140', '§ 472', '§ 362', '§ 1019', '§ 19', '§ 1568', '§0', '§ 1567']

1914 / 184 p. 6 (Deutscher Reichsanzeiger)
1914 / 184 p. 6 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff
T 238 | 208 998 180 H | — O O P R R E E R S T E 1914 We izen Noggen Hafer Braugerste Futtergerste
| mittel gering gut gering
T | A e us
Berlin, den 8. August 1914,
Î. Untersuchungsfachen. 2 Aufgebote, Verltt, 4. V Po n W
ertosung 2c. von Wertpapieren. 5. Kommanditgesell haften auf Aktien u.
erlust- und Fundsachen, Zustellungen u. dergl Verpachtungen, Verdingungen 2c. :
Aktiengesell|chaften
240 220 200 |
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Öffe1
Auzeigenpreis für den Naum einer 5 gespaltenen Einheitszeile 30 d 10. Verschiedene Bekanntmachungen.
260 | 240 | 210
6. Erwerbs- und Wirtschafts enofsenschaften.
N t 20 7. Niederlassung 2c. von Nechtsanwälten. Î Î er NZEtger. 4 Unfall- und Inyaliditäts- 2c. Versicherung-
9 Untersuchungssachen,
[43579] Steckbriefzurücknahme. Der unter dem 20. April 1897 hinter rj A Saa ertiin, geboren am 4. August 1869 zu Groß Wanzleben, erlassene und unter bew 19. ktober 1897 erneuerte Stebrief wird zurückgenommen. Berlin. den 4. August 1914. Der Untersubungsrichter des Königlichen Landgerichts L.
[43578] Fahnenfluchtserkläruna. Der Inf. der Res. Theodor Schwarz in Kontrolle des K, Bez.-Kdos. Ludwitas- hafen wird gemäß §8 69 ff. M.-St.-G.-B,, 996, 360 M.-St.:G..O. für fahnenflüchtig erklärt. Laudau, 3. 8. 1914.
[24659] K. Staatsanwaltschaft Ulm. Die abwesenden Wehrpflichtigen : Johann Baptist Neigert, Schau- Den geb. 4. Januar 1890 zu Einsingen,
„A. Ulm,
2) Johannes Philipp Scheufele, Möbelpolierer, geb. 28. Juni 1891 zu Zürich (Schweiz), zuleßt în Nieder latt, Kanton Zürich, wohnhaft, in Weil eim, D,-A. Kirchheim, heimatberetigt,
3) Kaspar Paul Schlumpberger, Taglbhnes, geb. 26. Januar 1891 zu Ulm 9. Þ. und zuleßt dafelbst wohnhaft,
4) Wilhelm Stockinger, geb 1. Sey- tember 1891 zu Dettingen, O..A. Urach, zulegt in Sehlattstall, O.-A. Kirchheim, wohnhaft,
9) Hermann Christof Koller, Maler- gebilfe, geb.“ 5. Januar 1891 zu München
Bayern), zuletzt in Boll, O.-A.Göppingen,
werden beschuldigt, als Wehrpflichtige in der Absicht, sih dem Eintritt in den Dienst des stehenden Heeres oder der Flotte zu entziehen, ohne Erlaubnis nach erreihtem militärpflihtigen Alter fi außerhalb des Bundesgebrets aufgehalten zu haben, je ein Vergehen gegen § 140
bsaß 1 Nr. 1 St.-G.-B.
Dieselben werden auf Mittwoch, den 14. Oktober 1914, Vormittags D Uhr, vor die I. Strafkammer des K. Zandgeridys Ulm zur Hauptyerhandlung geladen.
Bei unentschuldigtem Ausbleiben werden dieselben auf Grund der nah § 472 der Strafprozeßordnung von den zuständigen Kontrollebehörden über die der Anklage zugrunde liegenden Tatsachen ausgestellten Erklärungen verurteilt werden.
Den 5. Juni 1914.
Staatsanwalt Huzel.
Die wider den Musketier Wilhelm Huhn der 7. Komp. Inf.-Negts. 65 am 20. 12.13 erlassene Fahnenfluchtserklärung wird hiermit zurückgenommen.
Cöln, 30. Zuli 1914.
[43576] i Die gegen den Rekruten Wilhelm Vachmaun aus dem Landw.-Bez. Höchst a. M., geb. 5. 12. 1888 zu Bonndorf, am 28. Dezember 1910 erlassene Fahnen- fluhtserklärung wird aufgehoben. Fraukfurt a. M., den 4. 8. 1914. Gericht der 21. Division.
[43577] Verfügung.
Die dur Beschluß vom 21. 11. 12 gegen den Infant. 8,/18. Inf.-Regts. Johann Hef erlassene Fahnenfluchts- erklärung, ausgeshr. im „Neichsanz.“ y. 29. 11. 12 Nr. 280, Dritte Beilage, wird aufgehoben.
Landau, 3. 8. 1914,
Feldkrieg8gericht der B. 3. Division.
Der diesgerihtlihe Beschluß vom 29. Juni 1908, ausgeschrieben im Neichs- anzeiger Nr. 155 vom 3. Jult 1908 — Erste Beilage — unter Nr. 30381 betr. Fahnenfluchtserklärung des Untffz. Stephan Johann Bauer der 11./4. Inf.-Regts. wird aufgehoben.
Mes, 3. 8. 1914.
Richard Paus aus
d | das unterzeihnete Gericht Neue Frtiedrich-
[43575] Die gegen
Fahnenfluhtserklärung wird aufgehoben. Saarbrücken, 3. 8. 1914. Gericht der 31. Division.
[43573] “Beschluß. Die Beschlagnahme über das Bermögen
S. M. S. „Victoria 17. Dftober 1882 zu Siffweiler, Ottweiler, wird gemäß § 362 M.-Str.- G..O. hiermit aufgehoben, da die dem Beschlagnahmebe|chluß vom 20. August 1902 zugrunde liegenden Borausf\ezungen weggefallen sind. Wilhelmshaven, den 2. August 1914. Katjerl'ches Gericht der 11. Marineinspektion.
[43826] Zwangsversteigerung.
Zum Zwecke der Aufhebung der Gemein- schaft, die tn Ansehung des in Berlin, Puitfkamerstr. Nr. 10, belegenen, im Grund- buhè von der Friedrichstadt Band 26 Blatt Nr. 1831 zur Zeit der Eintragung des Versteigerung8vermerks auf den Namen 1) der Frau Antonie Staerkle, geb. Bau- mann, 2) des Kaufmanns Friedri Siefert, 3) der Frau Ottilie Praetel, geb. Siefert, zu 1 bis 3 in Berlin, 4) des stud. phil. Theodor Siefert, 5) des Fräuleins Anna Sifcfert, zu 4 und 5 in Charlotten- burg, zu 1 bis 5 in ungeteilter Erben- gemeinschaft eingetragenen Grundstüdcks besteht, soll dieses Grundstück am 13. Ok. tober 1914, Vormittags 11 Uhr, durch
straße 13/14, TIT (drittes Stockwerk), immer Nr. 113/115, versteigert werden. as in der Grundsteuermutterrolle nicht nachgewiesene Grundstü ist unter Nr. 1498 der Gebäudesteuerrolle bei einem jährlichen Nußzungswerte von 12170 4 mit 473 4 40 9 Jahresbetrag zur Gebäudesteuer veranlagt. Es besteht aus: a. Vorder- wohnhaus mit recht-m und linkem Seiten- flügel, teilweise unterfellertem Hof, Garten mit abgesondertem Klosett und Laube, b. Stall und Remise links, c. Remisen- und Wohngebäude rets, 4d. Gan tenhaus quer. Der Versteigerungsvermerk ift am 8. April 1914 in das Grundbuch einge- tragen. — 85. K. 48/14. Berlin, den 27. Juli 1914. Königliches Amtsgeriht Berlin-Mitte. Abteilung 85.
(43829] Zwangsversteigerung.
Im Wege der Zwangsvollstreckung \oll am 16, November 1914, Vormittags 10 Uhr, an der Gerichtsstelle, Berlin, Neue Friedrickstr. 13—14, 3. Stockwerk, Zimmer Nr. 113-115, versteigert werden das in Berlin, Kleine Markusstr. 25, be- legene, im Grundbuche von der Königs- stadt Band27 Blatt Nr. 1948 (eingetragener Eigentümer am 15. Juli 1914, dem Tage der Eintragung des Bersteigerungs- vermerks: der Ziwmerpolier August Görtcke, zurzeit unbekannten Aufenthalts) einge- tragene Grundstück, a. Vorderwohnhaus mit Hof und abgesondertem Klosett, b. Settenwohngebäude links, c. Stall- gebäude quer mit linkem Vorflügel, Ge- markung Berlin, in der Grundsteuer- mutterrolle nidt nachgewiesen, Nugzunas- wert 2080 4, Gebäudesteuerrolle Nr. 3791. 0, 109; 14.
Berlin, den 27. Juli 1914, Königliches gert Berlin-Mitte.
[43828] Zwangsversteigerung.
Im Wege der Zwangsvollstreckung oll das in Berlin, Kleine Auguststraße 13, belegene, im Grundbuche von der Köntg- stadt Band 5 Blatt Nr. 390 zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks auf den Namen des Milchhändlers Her- mann Schulz eingetragene Grundstück, be-
den Rekruten Wilhelm Röker aus dem Landwehrbezirk Schlett- stadt unter dem 23. 1. 1908 erlassene
des Hetzers Friedrich August Lawall der 3. Kompagnie Il. Werftdivision bezw. Loutse“, geb. Kreis
2 Dosen, h Doppelquerwohngebäude, c. Stall quer im zweiten Hof, am 3. No- vember 1914, Vormittags 10 Uhr, dur das unterzeihnete Geriht, Neue Friedrichstraße 13/14, TIL. (drittes Sto. werk), Zimmer Nr. 113—115, versteigert werden. Das in der Grundsteuermutterrolle viht nahgewiesene Grundstück hat in der Gebäudesteuerrolle die Nr. 290 und ist hei einem jährlihen Nuzungswerte von 9810 A6 mit 386,70 M Jahresbetrag zur Gebäudesteuer veranlagt. Der Bersteige- rungsvermerfk ist am 24. November 1913 in das Grundbuch eingetragen. 85. K. 174/13. Berlin, den 1. August 1914. Königliches Amtsgericht Berlin-Mitte. Abt. 85. [43827] Zwangsversteigerung.
Im Wege der Zwangsvollitreckung foll das in Berlin, Wasserthorcstraße Nr. 61, be- legene, im Grundbuch von der Luisen\tadt Band 40 Blatt Nr. 2020 zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks auf den Namen der Wasserthorstraße 61 Gesellschaft mit beshräukter Haftung zu Berlin eingetragene Grundstü, bestehend aus: a. Vorderwohnhaus mit rechtem und linkem Seitenflügel und Hof, þ. Quer- fabrifkgebäude mitBorflügel rets, c. offenem Schuppen links, am 29. September 1914, Vormittags 1X Uhr, durch das unterzeihnete Gericht, Neue FFriedrich- straße 13/14, 111, (Drittes Stockwerk) Zimmer Nr. 113—115, versteigert werden. DasGrundstük ist in der Grundsteuermutter- rolle niht nahgewiesen und unter Nr. 3325 der Gebäudesteuerrolle bei einem jähr- lihen Nußungswerte von 13350 A für Wohnräume und 4480 4 jür gewerb- lihe Näume mit zusammen 61260 4 Jahresbetrag zur Gebäudesteuer ver- anlagt. Der Versteigerungsvermerk ift am 27. Juli 1914 in das Grundbuch eingetragen. — 85 K. 108. 14.
Verlin, den 31. Jult 1914. Königliches Amtsgeriht Berlin-Mitte. Abt. 85.
[38328] Zwangsversteigerung. Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das in Berlin belegene, in Grundbuche von Berlin-Wedding Band 28 Blatt 611 zur Zeit der Eintragung des VBersteige- rungsvermerks auf den Namen 1) der Witwe Martha Laqua, geb. Enaglich, 2) des am 2. Juni 1901 geborenen Herbert Laqua, 3) der am 8. Januar 1904 ge- borenen Hertha Laqua, sämtlich in Berlin, in ungeteilter Erbengemeinschaft einge- tragene Grundstü am 25. September 1914, Vormittags 10 Uhr, durch das unterzeichnete Gericht — an der Ge- rihts\stele — Berlin N. 20, Brunnen- plaß, Zimmer Nr. 30, 1 Treppe, ver- steigert werden. Das in Berlin, Mal- plaquetstraße 6, belegene Grundstü ent- hält Vorderwohnhaus mit Seitenflügel rechts, Quergebäude und 2 Höfen, und um- faßt das Trennstück Kartenblatt 22 Par- zelle 2036/111 x. von 8 a 04 qm Größe. Es ist in der Grundsteuermutterrolle des Stadtgemeindebezirks Berlin unter Ar- tikel Nr. 4682 und in der Gebäudesteuer- rolle unter Nr. 4682 mit einem jährlichen Nußbungswert von 12 600 M verzeichnet. Der Versteigerungsvermerk ist am 4. De- zember 1913 in das Grundbuch eingetragen. _ Verlin, den 11. Juli 1914. Königliches Amtsgericht Berlin-Wedding. Abteilung 6. In Unterabteilung 4 der heutigen Nr. d. Bl. (Verlosung 2c. von Wert. papieren) befinden sch zwei Bekannt- machungen der Pester Ungarischen Commercial Bank Budapest. betr. Verlosung, an deren Schluß in Amort sation becfindlihe Wertpaptere angezeigt werden. [24206] Es ist das Aufgebot der nachstehenden, angeblich abhanden gekommenen Urkunden: 47 9% amortisierbare rumäntshe Gold- anleihe von 1913 Jnterimss{eine Nr. 17 893 bis 17900 über je eine Obligation, Nr. 163 955— 163 960 über je 2 Obli- gationen, Nr. 243 226—243 227 über je 5 Obligationen, von der verwitweten Frau Elisabeth Claus, Bremen, Wachmannstraße 19, vertreten
geb. Bornschein, in | T
Gemäß § 1019 Z.-P.O.
einen Grneuerungss{chein auszugeben. Das Berbot findet auf den Antragsteller keine Anwendung. _ BVeecliu, den 29. Mai 1914. Kgl. Amtsgericht Berlin-Mitte. Abt. 84.
[43830] Die Versicherungs\heine Nr. 39 388, 99 294, 65 040. 65 041, 104 466, 108 617, 10746, LIOT47, 121-140 A. 49 649 und 62753 B sind angeblich ab- handen gekommen. Sofern innerhalb cines Monats, vom Tage dieses Auf. rufs ab gerehnect, Ansprüche bei uns nit geltend gemacht werden, stellen wir gemäß S 19 der Allgemeinen Versicherungs- bedingungen Ersatzurkunden aus. Haynau, den 3. August 1914. Schlesische Lebensversiherungsgesells{haft a. G. zu Haynau. Nerger.
Der von uns unter der früheren Firma „Lebensversicherungs-Gesell schaft zu Leivzig“ ausgefertigte Versicherungs\{ein Nr. 145305 vom 21. August 1903, lautend auf das Leben des Hecrn Carl Woldemar Scheffel, Kausmanns in Crimmitschau, jeyt in Neukirchen b. Crimmitschau, i uns als abhanden gekommen angezetgt worden. Gemäß § 19 unserer Allgemeinen Ver- siherungsbedingungen werden wir für diesen Schein eine Ersaßurkunde ausstellen, wenn fih innerhalb zweier Monate ein Inhaber dieses Scheins bei uns nicht melden sollte.
Leipzig, den 8 August 1914. Letpziger Lebensversicherungs - Gesellschaft auf Gegenseitigkeit (Alte Leipziger).
[102311] Aufgebot.
Der Hufner Thomas Clausen in K[. Wolstrup, Post Freienwill, Kr. Flensburg, hat das Aufgebot der von der Meklen- burgischen Lebensversicherungs- und Spar- Bank in Schwerin auf den Namen des am 1. Dezember 1913 zu Schleswig ver- storbenen Landmannes Johannes Clausen aus Kragholm unter dem 3. Juli 1899 ausgestellten Lebensversiherungspolice Nr. 44149 über 5000 Æ beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufaefordert, spätestens in dem auf ‘den 29. Septeur- ber 1914, Mittags 12 Uhr, vor dem unterzeichneten Gériht, Taubenstr. 19, anberaumten Aufgebotstermin seine Nechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird.
Schwerini. Meckl, den 31.Januar1914.
[43534] Aufgebot.
Der Aerbürger Wilhelm Becker in Schwedt als gerichtlih bestellter Pfleger des am 23. September 1866 in Schwedt geborenen unbekannt abwesenden Malers Karl August Hermann Sch{hultz hat be- antragt, seinen vorbezetchneten, angeblich verschollenen Pflegebefohlenen, im ÎInlande zuleßt wohnhaft in Beverstedt (Kreis Geestemünde) für tot zu erklären. Der bezeihnete Verschollene wird aufgefordert, fich spätestens in dem auf den 23, Müärz 1915, Mittags 12 Uhr, vor dem unterzeihneten Gerichte anberaumten Auf- gebotötermtne zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebots- termine dem Geriht Anzeige zu machen. Geestemünde, den 17. Zuli 1914.
In Aukfgebots\ahen des Fabrikbesißers Arnold Henning in Nüstringen wird der ermin vom 5. Januar 1915, Vormittags 11 Uhr, aufgehoben.
dur Nechtsanwalt Dr. Hogrewe tn
Gericht der 8. Jnfanteriebrigade,
1 stehend aus;
% Vorderwohnhaus mit
Bremen, Am Wall 163, beantragt worden,
Nüstriugen, den 30. Jult 1914.
wird der Ausstellerin, der Direction der Disconto- Gesellschaft in Berlin und Frankfurt a. Me. der Norddeutschen Bank in Hamburg zu Ham- burg, dem Bankhause S. Bleichröder in Berlin und der Gewerbebank E. G. m. b. H. in Hamburg, verboten, an den Inhaber der genannten Paptere eine Leistung zu be- wirken, insbesondere neue Zinsscheine oder
oben bezeihneten
34 545,
[43824] Oeffentliche Zustellung.
Die Ehefrau L. Hegeuberg in Witten Ruhr, Johannisstraße 63, Prozeßbevolls mächtigter: Rechtsanwalt Weyland in Bochum, klagt gegen ihren Ehemann, früher in Witten Ruhr, jeßt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte niht für seine Familie ge- sorgt, sie verlassen habe und Chebruh treibe, mit dem Antrage auf Ebescheidung. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlihen Verhandlung des Nechtsstreits bor die vierte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts hier in Bohum auf den #4. November 1914, Vormittags 9 Uhr, Zimmer 39, mit der Aufforderung, sih dur einen bet diesem Gerichte zu- gelassenen Rechtsanwalt a!s Prozeßbevoll- mächtigten vertreten zu lassen.
Bochum, den 30. Iult 1914.
Meyer, Gerictsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[43488] Oeffentliche Zustellung.
Die Frau Marie Müller, geb. Bo, zu Cassel, Prozeßbevollmächtigte: MNechts- anwälte Martin und Strippel in Cassel, flagt gegen ihren Ehemann, den Meifenden Heinrich Müller, früher in Cassel, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen Che- scheidung. Auf Antrag der Klägerin ist neuer. Termin zur Fortsebung der münd- lichen Verhandlung anberaumt. Die Klä- gerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die II, Zivilkammer des Königlichen Land- gerichts in Cassel auf den 10. Oktober 0914, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, sih dur einen bei diesen Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt als Prozeßbevollmächtigten vertreten zu lassen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt ae macht.
Caffel, den 1. August 1914. Sommerfeld, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[43777] Oeffentliche Zustellung.
Die Ehefrau Alwine Staats, geb. Gotthardt, in Lebe, Oststraße 15, Prozeß- bevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Theodor Treitel in Berlin NW. 7, Unter den Linden 53, klagt gegen thren Ghemann, den Kraftwagenführer Adolf Staats, früher in Charlottenburg wohnhaft, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Be- hauptung, daß der Beklaate im Junk 1913 ein Sittlichkeitsverbrehen an \Mul- pflichtigen Kindern begangen babe und des- wegen flüchiig sei und daß er Ehebruch getrieben habe, mit dem Antrag auf Ehe- scheidung. Die Klägerin ladet den Be- klagten zur mündlihen Verhandlung des Nechts\treits vor die 23. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts 111 in Berlin zu Charlottenburg, Tegeler Weg 17— 20, auf den 38. Oktober E914, Vor- mittags 10 Uhr, Zimmer 65, mit der Aufforderung, si dunch einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt als Prozeßbevollmächtigten vertreten zu lassen. Charlottenburg, den 31. Jult 1914.
Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts 111 in Berlin.
[43778] Oeffentliche Zustellung.
Der Landwirt Georg Reutel zu Mefenrod, vertreten durch Rechtsanwalt Geh. Justizrat Meß zu Gießen, klagt aegen seine Ehefrau, Marie Katharine geb, Alle, zurzeit unbekannt wo abwesend, wegen bösliher Verlassung, mit dem An- trage auf Eheschetdung, unter Verurteilung der Beklagten in die Kosten und Er- Élärung als allein {huldigen Teil, event. auf kostenfällige Verurteilung der Be- klagten zur Herstellung der häuslihen Gemeinschaft mit Kläger, und ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Nechtsftreits vor die zweite Zivilkammer des Großherzoglichen Landgerichts zu Gießen auf den 14, ‘Oktober 1914, Vor- mittags 87 Uhr, wit der Aufforderung, einen bei dem gedahten Gerichte zuge- lassenen Anwalt zu bestellen. Zuni Zwede der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Gießen, den 3. August 1914.
(L. 3) Fischer, Gerichtsassessor, als Gerichtss{reiber des Großherzoglichen
« Unterfuhungsfachen.
« Aufgebote, Berlust- und Fundfachen, Zustellungen u. dergl. i: Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen 2c.
« Verlosung 2c. von Wertpapieren.
[43491] Oeffentliche Zuftellung.
Philippine Genter, geborene Höfler, in Offenbach a. M. vertreten durch Nechts- anwalt Dr. Schiff in Darmstadt, klagt gegen thren Ehemann, den Sattler Nichard Albert Genter, zuleßt wohnhaft in Offen- bah am Main, jeßt unbekannten Aufent- halts, auf Grund der Behauptung, daß der Beklagte sih des Ehebruchs schuldig gemacht und durch {were Verleßung der durch die Che begründeten Pflichten eine so tiefe Zerrüttung des ehelichen Berhalt- nisses verschuldet habe, daß der Klägerin die Fortseßung der Ehe nicht zugemutet werden könne, mit dem Antrage: die Ehe der Streitteile zu scheiden, den Beklagten für den allein s{uldigen Teil zu erklaren und thm die Kosten des Verfahrens auf- zuerlegen, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Nechtsstreits vor die II[, Zivffammer des Großherzog- lichen Landgerichts zu Darmstadt auf Donnerstag, den 26. November 1914, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, sich durch einen bei diesem Gericht zugelassenen Rechtsanwalt als Prozeßbevollmächtigten vertreten zu lassen.
Darinstadt, den 30. Juli 19d.
[43779] Oeffentliche Zustellung.
Der Ehemann Nicolans Hermann Peplo, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Karstens, klagt gegen seine Ehefrau Marie Dorette Catharine Peplo, geb. Rickmann, unbekannten Aufenthalis, auf Ehescheidung. Der Kläger E die Klage nunmehr auch auf § 1568 B. G.-B. Der Kläger ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rewtsstreits vor das Landgericht in Hamburg, Zivilkammer! 9 (Ziviliuftizgebäude , Sievektingplaß), auf den §0. September 1924, Vormit. tags D} Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zuge- lassenen Anwalt zu bestellen. Zum QZwecke er öffentli§en Zustellung wird dieser Aus- zug der Ladung bekannt gema@t.
Hamburg, den 4. August 1914
[42827] Oeffeutliche Zustellung.
In der Chefcheidungssache der Schlosser frau Emilie Berger, geb. Faßhauer, in p Nenner N. L., Töpferstr. 17, Prozeß- bevollmächt gter: Rechtsanwalt Justizrat Schlüter in Liffa, gegen den SHlofser Albert Vergevr aus Senftenberg, früher in Rawitfich, jest unbekannten Aufenthalts, ladet die Klägerin den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Nehtsstreits vor die erste Zivillammer des König- lichen Landgerichts in Lissa auf den 19. Dezember 1814, Vormitta zs D Uhr, mit der Aufforderung, cinen bei dem gedachten Gerichte hgelafenen An- walt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlihen Zustellung wird dieser Au9zug der Klage bekannt gemacht.
Lissa, den 21. Juli 1914.
Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. [43781] Oeffentliche Zustellung,
Die Ehefrau Paula Hagedorn, geborene Tittel, in Freist bei Kriedeburg a. S., Prozeß- bevollmächtigter: Nechtsanwalt Justizrat Dr. Sturm in Naumburg a. S,, klagt gegen ihren Ehemann. den Geschirrführer Paul Hagedorn, früher in Hohenmölsen, jeßt unbefannten Aufenthalts, auf Grund böswilligen Verlassens, mit dem Antrage, die Che der Parteien zu {eiden und den Beklagten für den allein \{Guldigen Teil zu erklären. Die Klägerin ladet den Be- klagten zur mündlichen Verhandlung des Nechtsstreits vor die zweite Zivilkammer des Könfglihen Landgerihts in Naum- burg a. S. auf den 24. Oktober 1944, Vormittags 9} Uhr, mit der Auf- forderung, sich dur einen bei diesem Gerthte zugelassenen Rechtsanwalt als Proi1esbevollmächhtigten vertretea zu lassen.
NauméLurg a. S,, den 25, Juli 1914.
Die Frau Ottilie Pauline Agnes MReiprih zu Luckenwalde, Treuenbrietener- straße 119, Prozeßbevollmähtigter: Yehts- anwalt Dr. Shmiyz in Potëdam, kiagt
egen ihren Ehemann, den Tischler Gustay
aul Neiprih, früher in Luckentwalde, jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Grund der Z§ 1567, 1568 B. G.„B., mit dem Antrag auf Ehescheidung. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Ber- handlung des Rechtsstreits vor die 4. Zivil-
Potsdam auf den 6. November 19144, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, fih durch einen bei diesem Gerichte zuge- lassenen Rechtsanwalt als Prozeßbevoll- mächtigten vertreten zu lassen. Zum Zweke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Potsdam, den 1. August 1914. : Frevgang, Gerichisshreiber des König- lichen Landgerichts. Zivilkammer 4.
[43783] Oeffentliche Zustellung. Die Ehefrau Konrad Warken, Elise geb. Maul, in Saarbrücken 3, Nauwteser- straße 14, Prozeßbevollmächtigter: Rechts- anwalt Spörhase ia Saarbrücken, klagt gegen thren Ebemann, den Grubena:beiter Konrad Warken, früher in Sulzbach, jeßt unbekannten Wohn- und Aufenthalts- orts, unter der Behauptung, daß der Be- klagte ein sittlich völlig verkommener, dem Trunke ergebener, arbeits\{euer Mensch sei, der in keiner Weise für setne Familie sorge, mit dem Antrag, die Ebe der Par- teien zu \{eiden, den Beklogten für den allein s{uldigen Teil zu erklären und ihm die Koslen des Rechtsstreits zur Last zu legen. Die Kläaerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts- streits vor die sechste Zivilkammer des Köntg- lien Landgerichts in Saarbrücken auf den S. November 1914, Vormittags XO Uhr, mit der Auffordecung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen taa wird dieser Auszug der Klage efannt gemacht. Saarbrücken, den 21. Juli 1914.
(L. 5.) Anares, Gerichtsschreiber
[43770] Oeffentliche Zustellung.
Die minderjährige Gerda Charlotte Borchert in Charlottenburg, NRanke- straße 36, vertreten durch den Vormund, Rechtsanwalt Dr. Fraenkel, Berlin C. 25, Dircksenstraße 46, klagt gegen den Nenn- fabrer Friß Rysex, z. Zt. unbekannten Aufenthalts, früher tn Charlottenburg, unter der Behauptung, daß er sein Er- zeuger sei, mit dem Antrage auf Ver- urtcilung zur Zahlung ciner monatlichen Unterbaltsrente von 25 — fünfund- zwanzig — Mark vom 1. bis 6. Lebens- jahre und von 30 #4 — dreißig Mark — vom 7. bis zur Vollendung des 16. Lebens- jahres. Zur mündlichen Verhandlung des Nechtsslreits wird der Beklagte vor das Königliche Amtsgericht in Charlottenburg auf den 20. September 1944, Vor- míttags 9 Uhr, im Zivilgerihtägebäude, Amta8gerichtsplat, T1 Treppen, Zimmer 44, geladen. 41. C. 1038. 14.
Charlettenburg, den 3. August 1914
Beesten, Gerichts\creiber des Königlichen Amtsgertchts. [43537] Oeffentliche Zuftellung.
Die Frau Katharina Tuttas aus Kl. Puppen, Kreis Ortelsburg, Ostpreußen, als Vormünderin des minderjährigen Mar Prozeßbevollmächtigter: Nechts- anwalt Beckmann, Wattenscheid, klagt acgen den Arbeiter Stanislaus Sion- rowsfi, früher in Wattenscheid, jebt un- bekannten - Aufenthalts, - unter der Bes hauptung, daß Beklagter der außereheliche Bater des am 18. März 1911 geborenen minderjährigen Max Tuttas aus Puppen sei, mit dem Antrage, den Beklagten zu verurteilen, dem Kinde von seiner Geburt an, dem 18. März 1911, bis zum voll- endeten 16. Lebensjahre eine monatliche, im voraus zahlbare Geldrente von 15 M und 70 M Entbindungskosten zu zahlen. Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits wird der Beklagte vor das Königliche Amtsaeriht hier aufs den 9. Oktober 1954, Vormittags 9 Uhr, geladen.
Wattenscheid, den 29 Juli 1914,
Tuttas,
[43493] Oeffentliche Zuftellung.
Der Rechtsanwalt Justizrat Dr. Kron- feld in Weimar als Vertreter des Satt- lers Eduard Henkel in Zella St. Bl., Pflegers des minderiährigen Arno Freder- king daselbst, erhebt Klage gegen den Monteur Artur Frederking, zuleßt in Apolda, jeßt unbekannten “Aufenthalts, wegen Unterhaltungsansprüchen, mit dem Antrage, den Angeklagten zu verurteilen, an den Kläger Frederking zu dessen Unter- halt zu zahlen vom 1. Juli 1914 bis dahin 1924 jährlih 240 Æ, vom 1. Juli 1924 bis 1. Juli 1929 jährlih 360 4, vom 1, Juli 1929 bis 1. Juli 1932 jähr- lih 480 M und von da ab noch diejenigen Beträge, welche Kläger zu seinem Unter- halt braucht, und zwar die normierten Jahresbeträge in 1 jährlichen Voraus- zahlungen und je nebst 4 % Zinsen seit obigem Verzug, endlih auch den der- einstigen Konfirmationsaufwand des Klä- gers mit 300 4 zu bestreiten, dem Be- flagten die Kosten des Rechtsstreits aufzu-
kammer des Königlichen Landgerichts in
erlegen und das Urteil gegen Sicherheits
leistung für vorläufig vollstreckbar zu er- flären, und ladet den Beklagten zur münd- lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 3, Zivilkammer Großherzoglichen Landgerichts zu Weimar zu dem auf Donnerstag, den 19. November 1954, Vormittags D Uhr, anbe- raumten WVerhandlungstermin mit der Aufforderung, sich durch einen bei diesen Gericht zugelassenen Mechtsanwalt als Prozeßbevollmächtigten vertreten zu lassen. Weimar, den 3. August 1914. Der Gerichts\chreiber des Großherzoglich Sächs. Landgerichts.
[43487] Oeffentliche Zustellung.
Der Bademeister Franz Naudisch in Zehlendorf-West, Alsenstr. 99, Sana- torium, Prozeßbevollmächtigter: Justizrat Dr. Guttsmann, Berlin, Friedrichstr. 206, kÉlagt gegen die Witwe Alma Huth, geb. Olczewska, früher in Berlin, Belle- Alliancestr. 79, jeßt unbekannten Aufent- halts, auf Grund der Behauptung, daß er der Beklagten, mit der er früher verlobt gewesen, den Betrag von 1500 M als Darlehn gegeben und leßtere folaende Gegenstände des Klägers im Besitz habe: 1 goldenen Ring, Wert 35 4, 2 Bronze- figuren, Wert 20 M, 1 L braune neue Schuhe, Wert 18 4, Leisten dazu, Wert 2 M4, 1 Paar s{warze Schuhe, Wert 18 AÆ, Leisten dazu, Wert 2 M, 3 weiße Oberhemden, Wert 10 46, 20 bis 30 Taschentücher, Wert 7 M, 1 weißen Klinikmantel, Wert 6 4, 1 NReisetasche, Wert 3 Æ, 1 Paar Schuhleisten, Wert 2 A; daß ferner die Beklagte ihm aus den Akten 24. B. 113, 14. des Kgl. Amts- gerichts Berlin-S{6vneberg an Zahlungs- befehlskosten 4,60 M verschulde, mit dem Antrage: die Beklagte durch kostenpflich- tiges, gegen Sicherheitsleistung vorläufig vollstreckbares Urteil zu verurteilen, 1) an den Kläger 1500 4 nebst 4 v. H. Zinsen seit dem Tage der Klagezustellung, 2) 4,60 Mark nebst 4 y. H. Zinsen seit dem Tage der Klagezustellung zu zahlen, 3) an den Kläger die vorstehend aufgeführten Gegen- stände herauszugeben oder im Unver- mögensfalle die beigescßten Werte nebst 4 v. H. Zinsen seit dem Tage der Klage- zustellung zu erstatter. „Der Kläger ladet die Beklagte zur niü/dlihen Verhandlung des Nechts\streits vor die 8. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts Ü in Berlin SW. 11, Hallesches Ufer29—31, Zimmer 40, auf den 40. Dezember, 1924, Vor- mittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zngelasse- nen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Berlin, den 28. Juli 1914. (L. S) Voigt, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts II.
(43767] Oeffentliche Zustellung.
Der Stneidermeister Gottlieb Häns in Berlin NW. 5, Kruppstraße 5, Prozeß- bevollmähtiater: Rechtsanwalt Heute, Berlin N. 24, Friedribsir. 106, klagt gegen den Paul Friedrih Schmidt, früher in Berlin 80., Köpentterstr. 180, jett unbekannten Aufenthalts, unter der Be- bauptung, daß Beklagter ibm für die in der Nehnung vom 14. Moi 1914 quf- geführten Schneider- und Effektensacben zu den vereinbarten, angemessenen Pretsen den Gesamtbetrag von 88,35 6 sowie ferner für Ermittlung des Aufenthalts- orts des Beklagten insgefamt 16,45 „4 \{ulde, mit dem Antrage, den Beklagten fostenpflihtig zu verurteilen, an den Kläger 104,80 4 nebst 49/6 Zinsen von 33,35 46 seit dem 1. Februar 1910 zu zablen und das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Zur mündlihen Verhandlung des Nechtéstreits wird der Beklagte vor das Königliche Amtsgericht Berlin-Mitte, Abteilung 61, Neue Friedrichstraße 13/14, IT. Stodwerk, Zimmer 177/179, auf den 22, Dezember 1914, Vormittags 10 Uhr, geladen. /
Berlin, den 11. Juli 1914. Drachholz, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsaerihts Berlin-Mitte. Abteilung 61.
[43769] Oeffentliche Zustellung.
Die offene Dan de gele in Firma Rudolf Mosse, Jnhaber Rudolf Mosse und Hans Lachmann-Mosse in Berlin SW. 19, Jerufalemerstr. 46/9, Prozeß» bevollmächtigte: Rechtsanwälte Justizrat Mosse und Friy Cohn in Berlin W., Leipziger Play 3, flagt gegen den Apotheker Wilhelm Küster, unbekannten Aufent- halts, früher in Berlin, An der Shkeuse 6 bet Nunge, I. für bestellie und gelieferte Zeitungsanzeigen, IT. aus den dret vom Beklagten 22, Dezember 1913 über 75 4, 75 M“ und 65,72 16, fällig am 15. Januar bezw. 1. Februar und 1. März 1914, mit dem Antrage auf vorläufig vollstreckbare Ver- urteilung des Beklagten zur Zahlung von 244,19 M nebst 59/6 Zinsen von 28,47 46
alzeptierten Wechseln vom
79 o seit 15, Januar 1914, von 75 seit 1. Februar 1914 und von 65,72 M4 seit 1. März 1914. Zur mündlichen Ver- handlung des Nehtéstreits wird der Be- flagte vor das Königliche Amtsgericht in Berlin-Mitte, Berlin C 2, Neue Friedrich- straße 13/14, I. Stocknmerk, Zimmer 162/164, auf den 23. Oktober 1914, Vormittagë 10 Uhr, geladen. Berlin, den 31. Jult 1914.
Micha, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts Berlin-Mitte, Abteilung 37.
[43771] Oeffentliche Zustellung, : Die Zeitzer Eisengießerei & Maschinen- bau - Aktien - Gesellschaft Abt. Cöln, ver- treten durch thren Vorftand in Cöln- Chrenfeld, Prozeßbevollmächhtigte: Nech1s- anwälte Justizrat Siepmann und Dr. Gemünd in Cöln, klagt gegen den Ingenieur Theodor Franke, früher in Berlin-Schöneberg, jeßt unbekannten Auf- enthalts, auf Grund der Behauptung, daß der Beklagte ihr für Abladen einer im Herbst 1910 in Reparatur gegebenen Teinen Briketlmaschine, Reinigen und Zu- sammensetzen derselben sowie an Rollfuhr zur Bahn und Lagergeld den Betrag von 336 #6 verschulde, mit dem Antrage, den Beklagten kostenfällig und falls gegen Sicherheitsletslung vorläufig volUstreckbar zu verurteilen, der Klägecin zu Händen ihrer Prozeßbevollmächtigten 336 6 nebst 49/0 Zinsen seit dem Klagetage zu zahlen. Zur mündlichen Verhandlung des Jechts- streits wird der Beklagte vor das König- lihe Amtsgeriht in Cöln, Justizgebäude am Neichen8pergerplaß, auf den 4A. No- vember L914, Vormittags 9 Uhr, Zimwer Nr. 170, geladen. Cöln, den 31. Jult 1914. Hä hn, Gerichtsschreiber des Kgl. Amtsgerichts. Abt. 45.
[43494] Oeffentliche Zuftellung.
Der Direktor Hans Kraets{mann in Glberfeld, Brillerstraße Nr. 8, Prozeß- bevollmächtigter: Rechtsanwalt Justizrat König in Elberfeld, klagt gegen den Her- mann Plaep, früher in Königsberg 1. Pr., Sedanstr. Nr. 1, wohnhaft, jeßt ohne Be- tannten Wohn- und Aufenthaltsort, auf Grund der Behauptung, daß der Be- flagte ihm 101,05 4 Honorar verschulde, mit dem Antrage, den Beklagten kosten- fällig und vorläufig vollstreckbar zu ver- urteilen, an dèn Kläger 101,05 M nebst 4 % Zinsen seit dem Tage der Klage- zustellung zu zahlen. Zur mündlichen Ver- handlung des Rechtéstreits wird der Be- fiagte vor das Königliche Amtsgericht in (Flberfeld, Giland 4, Zimmer 105, auf Montag, den 26. Oktober #1914, Vormittags 9 Uhr, geladen.
Elberfeld, den 28. Juli 1914,
VBaun, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.
(43772] Oeffentliche Zustellung.
Der Arckttekt E. S&wefer in Efsen- Nuhr, Potsdamerstr., Prozeßbevollmäch- tigter: Ne{tsanwalt Dr. Brand in Essen, lagt gegen den Anstreichermeister Clemens Espey, zurzeit unbekannten Aufenthalts, früher in Cffen, unter der Behauptung, daß ihm der Beklagte füx geleistete Ar- beiten 550 „6 \chulde, mit dem Antrage, den Beklagten kostenpflichtig und vorläufig vollsireckbar zu verurteilen, an den Kläger 590 #4 (fünfbhundertfünfzig Mark) nebst 9 9% Sinfen seit dem 23. Januar 1913 zu zahlen. Zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits wird der Beklagte vor das Königlicle Amtsgericht hier auf den S1. Oktober 4914, Vormittags 9 Uhr, geladen. Die Sahe ist zur Ferienfache erklärt.
Essen, den 10. Juli 1914,
Zöllner, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.
[43775] Oeffentliche Zustellung.
Der Dienstknecht Johann Marschewska, zuleßt in Großenenglis, klagt gegen den Landwirt Georg Steinmeß Ux, in Großenenglis unter der Behauptung, daß der Beklagte dem Kläger für die Zeit vom 18. bis eins{ließl. 26. Februar 1914 Lohn s{chulde, mit dem Antrage, den Be- flagtien zur Zahlung von fünf Mark 6 Pfg. zu verurtellen. ur mündlt{chen Verhandlung des Nechchtsstreits wird der Kläger vor das Königliwe Amtsgericht in &Frißlar auf den 21. Sebvtembex 1914, Vormittags D Uher, geladen.
Friglar, den 1. August 1914.
Die verwitwete Frau Josefa Herzog in Königshain, Kreis Gla, Prozeßbevoll- mächtigter: Rechtsanwalt Justizrat Richter in Elatz, klagt gegen tie Handelsfrau Emma Gusche, verwitwet gewcsene Pohl, in Schönbrunn und. deren Ebemann, den früheren . Wirtschaftsin\spektor Franz Gusche, früher in Schönbrunn, jeht
„ Erwerbs- und Wirtschaftsgeno\}senschaften.
+ Niederlassung 2c. von : - Unfall- und Invaliditäts- 2c. Versicherung
. Verschiedene Bekanntmahungen.
hauptung, daß fie verpflichtet set, in die Löschung eines Vermerks3 in Abteilung IT Nr. 2 des Grundbuchs 202 Königshain zu willigen und ibren Ehemann zu einer gus stimmenden Erklärung zu veranlassen, mit dem Antrag auf Genehmigung der Er- klärung seiner Ehefrau, Tragung der Kosten und das Urteil für vorläufig voll- \treckbar zu erklären. Zur mündlichen Ver- handlung des Rechtsstreits wird der Be- klagte vor das Königliche Amtsgericht in Glaß auf den 14. September 1914, Vormittags 97 Uhr, geladen. Giags, dea 5. August 1914. Der Gerichts\{reiber des Königl. Amtsgerichts.
[43850] Oeffentliche Zustellung.
Der Magistrat der Stadt Göt lig bat beim unterzeichneten Stadtausschuß de Antrag gestellt, die Unterbringung der ledigen Arbeiterin Anna Köhler, z. Zt. unbekannten Aufenthalts, geboren am 3. Jult 1890 in Görliß, in eine öffent- liche Arbeitsanstalt für zulässig zu erklären, da sie sich böswillig der Unterhaltévfli(t för ihr Kind Walter entzieht. Zur münd- lichen Verhandlung und Beschlußfassung über diesen Antrag ist Termin auf Mitt- woch, den 9. September 2914, Vor- mittags Ax Uhr, im Magistratssitzungs- saale des Rathhauses, Untermarkt Nr. 6, in Görliß anberaumt worden, wozu die Arbeiterin Anna Köhler unter der Ver- warnung geladen wird, daß beim Ausbleiben nach Lage der Akten bezw. dem Ergebnis der Verbandlung entschieden werden wird. Da der Aufenthalt der Genannten nicht zu ermitteln ist, wird vorstehendes zum Zwecke der öffentlihen Zustellung hiermit zur öffentlichen Kenntnis gebracht.
Görliß, den 6. August 1914. Der Stadtaus\{huß des Stadtkreises Görliy.
[43351] Oeffentliche Zuftellung.
Der Magistrat der Stadt Görli hat beim unterzeichneten StadtaussGuß den Antrag gestellt, die Unterbringung der ledigen Arbeiterin Anna Lerche, z. Zt. unbekannten Aufenthalts, geboren am 9. Juli 1881 in Stanowiß, Kre. Ohlau, in eine öffentliche Arheitsanstalt für zulässig zu erklären, da fie si böswillig der Unterhaltspfliht für ihc Kind entzieht. Zur mündlichen Ver- handlung und Beschlußfassung über diesen Antrag ist Termin auf Mitiwoch, den 9. September 19414, Vormittags 12 Uhr, im Magistratssizungssaa?e des Nathauses, Untermarkt Nr. 6, in Görliß anberaumt worden, wozu die Arbeiterin Anna Lerche unter der Verwarnung eladen wird, daß beim Ausbleiben nah Lage der Akten bzw. dem Ergebnis der Verhandlung entshieden werden wird. Da der Aufenthalt der Genannten nicht zu er- mitteln ist, wird vorstehendes zum Zwedcke der öôffentlichen Zustellung hiermit zur öffentlihen Kenntnis gebrat.
Görlitz, den 6. August 1914
Der Stadtaus\{uß des Stadtkceises Görliß.
[43495] Oeffentliche Zustellung.
In der bei dem Amtsgericht Hamburg, Zivilabteilung XI, anhängigen Sache der MNechtsanwälte Dres. Wer, Magnus, Louis zu Hamburg, Kläger, gegen Dr. E. Lier, rihtig Ernst Heinrich Lier, früher zu Hamburg, Holzdamm 16 IIL, jeßt unbe- fannten Aufenthalts, Beklagten, wegea Forderung, wird der Beklagte nah erho- benem Widerspruch gegen den Zahlungs- befehl vom 27. April 1914 zur münd- lihen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Amtsgericht in Hamburg, BDivil- abteilung XI, Ziviljustizgebäude, Sieve- fingplaß, Erdgeschoß, Zimmer Nr. 114, auf Donnerstag, den 8. Oktober 1914, Vormittags 40 Uhr, geladen. Die Sacte ist als Feriensace bezeichnet worden. Zum Zwecke der öffentlichen Zu- stellung wird dieser Auszug der Ladung bekannt gemacht.
Hamburg, den 23. Juli 1914. Der Gerichtsschreiber des Amtsgerichts.
[42551] Ladung.
Der Kgl. iee ing o bnd D, Johann Weiß in München, vertreten durch Nechtsanwalt Hans Ertl in München, klagt gegen den Privatier und Antiquitäten- händler Otto Miller, früher in Kempten (Algäu), nun unbekannten Aufenthalts, wegen Herausgabe bezw. Forderung zum Kal Amtsgerichte Kemvten mit dem An- tage, zu erkennen: 1) Der Beklagte Otto Miller wird verurteilt, nachfolgende Gegen- stände, nämlich: 1 Rokokotaschenuhr, silbern, é 29, 1 Rokokotaschenuhr, vergoldet, 46 8, 1 glaite große Uhr mit silb. Zifferblatt, 16 18, 1 glatte große Uhr mit filb. Ziffer- blatt mit 3 Zeigern, 6 12, 1 Uhr mit roten Steinen, 46 10, 1 Miniature m. Elfenbetnrahmen, „#6 25, 2 Mintaturen, oval, zusammen A 20, 1 runde Dose, e 10, 1 Pfeife' (Augsburg), S 7, 1 Pfeifenkopf (Wolf), « 6, 1 Glo,
seit 1. März 1914 und 60/9 Zinsen pon
unbekannten ‘Aufenthalts, unter der Be-
Fravenfigur, „6 10, 1 Christus ohne