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Timestamp: 2020-08-09 22:45:35
Document Index: 6243783

Matched Legal Cases: ['Art. 3', 'Art. 4', 'Art. 5', 'Art. 6', 'Art. 7', 'Art. 8', 'Art. 9', 'Art. 10', 'Art. 11', 'Art. 12', 'Art. 13', 'Art. 14', 'Art. 16', 'Art. 3', 'Art. 4', 'Art. 5', 'Art. 6', 'Art. 7', 'Art. 8', 'Art. 9', 'Art. 10', 'Art. 11', 'Art. 13', 'Art. 14', 'Art. 16']

Finanzmarktprüfverordnung vom 5. November 2014 (FINMA-PV)
Ordonnance du 5 novembre 2014 sur les audits des marchés financiers (OA-FINMA)
Sezione 5: Obblighi degli assoggettati alla vigilanza e dell...
La presente ordinanza disciplina la verifica (audit) degli assoggettati alla vigilanza ai sensi dell’articolo 24 capoverso 1 lettera a LFINMA, in particolare il contenuto e lo svolgimento della verifica, la forma del relativo rendiconto nonché gli obblighi degli assoggettati alla vigilanza e delle società di audit connessi alla verifica.
1 La verifica consiste nell’accertare l’osservanza delle disposizioni in materia di vigilanza e l’esistenza delle condizioni che permettano la loro osservanza anche in un prossimo futuro.
1 L’Autorità federale di vigilanza sui mercati finanziari (FINMA) disciplina per ogni ambito di vigilanza l’ambito, la periodicità e l’ampiezza della verifica.
3 Nel quadro della sua attività di verifica, la società di audit può basarsi su fatti accertati dalla revisione interna dell’assoggettato alla vigilanza sempre che, in termini di contenuto, ampiezza e qualità, le verifiche della revisione interna rispondano alle esigenze poste alla verifica di base e siano conformi ai principi applicabili in materia di verifica.
1 La direzione della verifica deve essere affidata ad auditor responsabili abilitati ai sensi dell’articolo 9a della legge del 16 dicembre 20051 sui revisori (LSR).
la consulenza, la verifica e la valutazione riguardo a transazioni che necessitano dell’autorizzazione o dell’approvazione della FINMA;
lo sviluppo e l’introduzione di sistemi a sostegno di funzioni nel campo della conformità normativa, del diritto, del controllo dei rischi, della gestione dei rischi o del controllo degli investimenti;
la collaborazione e la consulenza in occasione dell’assunzione, della promozione o del licenziamento di persone che devono fornire la garanzia di una attività irreprensibile o di altre persone con rilevanti funzioni chiave secondo il diritto in materia di vigilanza, in particolare nei settori delle finanze, della conformità normativa, del controllo dei rischi o della revisione interna;
l’attività quale attuario responsabile;
2 La società di audit che ha ricevuto da un assoggettato alla vigilanza il mandato di svolgere una verifica nell’ambito di una procedura di autorizzazione non può, nel quadro della vigilanza continua, svolgere verifiche per tale assoggettato durante un periodo di tre anni a partire dal rilascio dell’autorizzazione.
1 Alla durata del mandato degli auditor responsabili si applica per analogia l’articolo 730a capoverso 2 CO1. Al termine di un mandato di verifica, gli auditor responsabili possono rioccuparsi dello stesso mandato solo dopo un intervallo di tre anni.
1 Il rapporto di verifica deve esporre i risultati della verifica in modo completo, chiaro e oggettivo. L’auditor responsabile e un altro revisore con diritto di firma ne danno conferma apponendovi la loro firma.
2 La relazione completa di cui all’articolo 728b capoverso 1 CO1 deve essere inoltrata alla FINMA con il rapporto di verifica. La FINMA può esigere informazioni complementari.
2 Se constata punti deboli o rileva indizi che segnalano l’impossibilità di osservare in un futuro prossimo le disposizioni legali in materia di vigilanza, la società di audit emana una raccomandazione.
1 Le società di audit comunicano una volta all’anno alla FINMA i mandati degli auditor responsabili, suddivisi secondo gli assoggettati alla vigilanza.
2 Esse comunicano una volta all’anno alla FINMA il dispendio e l’onorario conteggiato all’assoggettato alla vigilanza per i servizi di revisione ai sensi dell’articolo 2 lettera a LSR1 nonché per i servizi che esulano dalla verifica.
4 Se diverse imprese di revisione forniscono contemporaneamente servizi di revisione ai sensi dell’articolo 2 lettera a LSR a un assoggettato alla vigilanza ai sensi dell’articolo 3 LFINMA, esse si informano reciprocamente in merito ai risultati dei loro servizi di revisione.
L’ordinanza sugli audit dei mercati finanziari del 15 ottobre 20081 è abrogata.
Finanzmarktprüfverordnung
(FINMA-PV)
gestützt auf die Artikel 24 Absatz 4 und 55 des Finanzmarktaufsichtsgesetzes vom 22. Juni 20071 (FINMAG),
Diese Verordnung regelt die Prüfung der Beaufsichtigten nach Artikel 24 Absatz 1 Buchstabe a FINMAG, insbesondere den Inhalt und die Durchführung der Prüfung, die Form der Berichterstattung über die Prüfung sowie die Pflichten der Beaufsichtigten und der Prüfgesellschaften im Zusammenhang mit der Prüfung.
2. Abschnitt: Inhalt der Prüfung
1 Geprüft wird, ob die aufsichtsrechtlichen Bestimmungen eingehalten sind und ob die Voraussetzungen bestehen, dass diese auch in absehbarer Zeit eingehalten werden können.
2 Die Prüfung kann sowohl im Rahmen eines Bewilligungsverfahrens als auch im Rahmen der laufenden Aufsicht erfolgen.
Art. 3 Basisprüfung
1 Die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (FINMA) regelt pro Aufsichtsbereich die Prüfgebiete, die Prüfperiodizität und die Prüftiefe.
2 Bei der Prüfung im Rahmen der laufenden Aufsicht entspricht die Prüfperiode grundsätzlich derjenigen der Rechnungsprüfung nach den Grundsätzen der ordentlichen Revision des Obligationenrechts1 (OR).
Art. 4 Zusatzprüfung
Erfordern die Risiken oder das Geschäftsmodell einer oder eines Beaufsichtigten die Prüfung zusätzlicher Prüfgebiete, so legt die FINMA diese im Einzelfall fest.
3. Abschnitt: Durchführung der Prüfung
Art. 5 Prüfgrundsätze
1 Die Prüfung ist mit der Sorgfalt einer ordentlichen und sachkundigen Prüferin oder eines ordentlichen und sachkundigen Prüfers durchzuführen.
2 Die Prüfgesellschaft ist für die Prüfung verantwortlich. Sie erstellt das Prüfurteil gestützt auf ihre eigene Einschätzung.
3 Sie darf sich im Rahmen ihrer Prüfhandlungen auf Fakten abstützen, die durch die interne Revision der oder des Beaufsichtigten ermittelt wurden, sofern die Prüfungen der internen Revision hinsichtlich Inhalt, Umfang und Qualität den Anforderungen an die Basisprüfung und den anzuwendenden Prüfgrundsätzen entsprechen.
4 Die Prüfung ist von der Rechnungsprüfung nach den Grundsätzen der ordentlichen Revision des OR1 (Rechnungsprüfung) getrennt durchzuführen. Die Prüfgesellschaft kann sich, wo dies zweckmässig ist, auf die Resultate der Rechnungsprüfung abstützen.
5 Im Übrigen regelt die FINMA die Einzelheiten der anzuwendenden Prüfgrundsätze.
Art. 6 Leitung der Prüfung
1 Mit der Leitung der Prüfung müssen leitende Prüferinnen oder leitende Prüfer betraut werden, die nach Artikel 9a des Revisionsaufsichtsgesetzes vom 16. Dezember 20051 (RAG) zugelassen sind.
2 Eine Delegation der Leitung ist ausgeschlossen.
Art. 7 Unvereinbarkeit mit einem Prüfmandat
1 Unvereinbar mit einem Prüfmandat sind Tätigkeiten von Prüfgesellschaften bei einer oder einem zu prüfenden Beaufsichtigten, die eine objektive Durchführung der Prüfung beeinträchtigen können, insbesondere:
aufsichtsrechtliche Beratungen;
Beratung bei Transaktionen sowie Prüfung und Beurteilung von Transaktionen, die von der FINMA zu bewilligen oder zu genehmigen sind;
Entwicklung und Einführung von Systemen zur Unterstützung von Funktionen in den Bereichen Compliance, Recht, Risikokontrolle, Risikomanagement oder Investmentkontrolle;
Mitwirkung und Beratung bei der Einstellung, der Beförderung oder der Entlassung von Gewährsträgerinnen und Gewährsträgern oder weiteren Personen mit aufsichtsrechtlich relevanten Schlüsselfunktionen, namentlich in den Bereichen Finanzen, Compliance, Risikokontrolle oder interne Revision;
Tätigkeit als verantwortliche Aktuarin oder verantwortlicher Aktuar;
Durchführung der internen Revision.
2 Eine Prüfgesellschaft, die von einer oder einem Beaufsichtigten mit der Prüfung im Rahmen eines Bewilligungsverfahrens beauftragt worden ist, darf während drei Jahren nach Erteilung der Bewilligung für die betreffende Beaufsichtigte oder den betreffenden Beaufsichtigten keine Prüfung im Rahmen der laufenden Aufsicht durchführen.
Art. 8 Mandatsdauer und Entschädigung
1 Für die Mandatsdauer der leitenden Prüferinnen und leitenden Prüfer gilt Artikel 730a Absatz 2 OR1 sinngemäss. Nach Abschluss eines Prüfmandats dürfen leitende Prüferinnen oder leitende Prüfer erst nach einem Unterbruch von drei Jahren wieder auf dem gleichen Mandat tätig werden.
2 Prüfmandate dürfen nicht pauschal entschädigt werden. Nicht erlaubt ist namentlich die Vereinbarung eines bestimmten Zeitaufwands.
4. Abschnitt: Berichterstattung
Art. 9 Prüfbericht
1 Der Prüfbericht muss die Resultate der Prüfung umfassend, eindeutig und objektiv darstellen. Die leitende Prüferin oder der leitende Prüfer sowie eine weitere Prüferin oder ein weiterer Prüfer mit Zeichnungsberechtigung bestätigen dies mit ihren Unterschriften.
2 Der Prüfbericht ist in einer Amtssprache zu verfassen. Ausnahmen bedürfen der Zustimmung der FINMA.
Art. 10 Aufbau des Prüfberichts
1 Die FINMA regelt den Aufbau des Prüfberichts und bezeichnet die einzureichenden Beilagen.
2 Der umfassende Revisionsbericht nach Artikel 728b Absatz 1 OR1 ist der FINMA mit dem Prüfbericht einzureichen. Die FINMA kann hierzu ergänzende Angaben verlangen.
Art. 11 Beanstandungen und Empfehlungen
1 Stellt die Prüfgesellschaft eine Verletzung aufsichtsrechtlicher Bestimmungen oder der Statuten, Reglemente und Weisungen fest, die aufsichtsrechtlich relevant sind, so hält sie dies in Form einer Beanstandung fest. Sie hält zudem fest, ob die Verletzung bereits behoben ist.
2 Stösst die Prüfgesellschaft auf Schwachstellen oder Anzeichen, dass aufsichtsrechtliche Bestimmungen in absehbarer Zeit nicht eingehalten werden können, so gibt sie eine Empfehlung ab.
Art. 12 Fristen
Die Fristen für die Berichterstattung werden von der FINMA geregelt.
5. Abschnitt: Pflichten der Beaufsichtigten und der Prüfgesellschaften
Art. 13 Pflichten der Beaufsichtigten
1 Die Wahl und der Wechsel einer Prüfgesellschaft sind der FINMA unverzüglich mitzuteilen.
2 Alle Beaufsichtigten, die derselben Gruppe oder demselben Konglomerat angehören, müssen für die Prüfung die gleiche oder eine dem gleichen Netzwerk angehörende Prüfgesellschaft beauftragen. In begründeten Fällen kann die FINMA Ausnahmen gestatten.
3 Die Beaufsichtigten stellen den Prüfgesellschaften die Berichte ihrer internen Revision rechtzeitig zu.
Art. 14 Pflichten der Prüfgesellschaften
1 Die Prüfgesellschaften melden der FINMA einmal jährlich die Mandate der leitenden Prüferinnen und leitenden Prüfer, aufgeteilt nach Beaufsichtigten.
2 Sie melden der FINMA einmal jährlich den Aufwand und das den Beaufsichtigten verrechnete Honorar für Revisionsdienstleistungen nach Artikel 2 Buchstabe a RAG1 sowie für prüfungsfremde Dienstleistungen.
3 Bei einem Wechsel der Prüfgesellschaft gewährt die bisherige Prüfgesellschaft ihrer Nachfolgerin Einsicht in die Prüfdokumentation.
4 Werden bei einer oder einem Beaufsichtigten nach Artikel 3 FINMAG Revisionsdienstleistungen nach Artikel 2 Buchstabe a RAG gleichzeitig von mehreren Revisionsunternehmen erbracht, so informieren die Unternehmen einander über die Ergebnisse ihrer Revisionsdienstleistungen.
Die Finanzmarktprüfverordnung vom 15. Oktober 20081 wird aufgehoben.
1 [AS 2008 5363, 2013 607 Anhang Ziff. 2]
Art. 16 Änderung anderer Erlasse
1 Die Änderungen können unter AS 2014 4295 konsultiert werden.
AS 2014 4295
vu les art. 24, al. 4, et 55 de la loi du 22 juin 2007 sur la surveillance des marchés financiers (LFINMA)1,
La présente ordonnance régit l’audit des assujettis selon l’art. 24, al. 1, let. a, LFINMA, notamment le contenu et l’exécution de l’audit, la forme de l’établissement du rapport d’audit ainsi que les obligations liées à l’audit qui incombent aux assujettis et aux sociétés d’audit.
Section 2 Contenu de l’audit
1 L’audit consiste à vérifier si les dispositions du droit de la surveillance sont respectées et si les conditions sont réunies pour que ces dispositions continuent de l’être dans un avenir proche.
2 L’audit peut être mené aussi bien dans le cadre d’une procédure d’autorisation que dans celui de la surveillance continue.
Art. 3 Audit de base
1 L’Autorité fédérale de surveillance des marchés financiers (FINMA) définit pour chaque domaine de surveillance les domaines d’audit, la périodicité des contrôles et leur étendue.
2 En cas d’audit mené dans le cadre de la surveillance continue, la période de contrôle coïncide en principe avec celle de la révision des comptes selon les principes du contrôle ordinaire arrêtés dans le code des obligations (CO)1.
Art. 4 Audit supplémentaire
Si les risques inhérents à un assujetti ou son modèle d’affaires requièrent d’auditer des domaines supplémentaires, la FINMA détermine ces derniers au cas par cas.
Section 3 Exécution de l’audit
Art. 5 Principes d’audit
1 L’audit doit être effectué avec la diligence requise de la part d’un auditeur sérieux et qualifié.
2 La société d’audit est responsable de l’audit. Elle établit l’attestation d’audit en se fondant sur ses propres évaluations.
3 Dans le cadre de ses opérations de contrôle, elle peut s’appuyer sur des faits établis par la révision interne de l’assujetti, pour autant que les contrôles effectués par la révision interne répondent, en termes de contenu, d’étendue et de qualité, aux exigences de l’audit de base et aux principes d’audit applicables.
4 L’audit doit être séparé de la révision des comptes selon les principes du contrôle ordinaire arrêtés dans le CO1 (révision des comptes). La société d’audit peut s’appuyer sur les résultats de la révision des comptes quand cela est pertinent.
5 La FINMA arrête les détails des principes applicables à l’audit.
Art. 6 Direction de l’audit
1 La direction de l’audit doit être confiée à un auditeur responsable, agréé en vertu de l’art. 9a de la loi du 16 septembre 2005 sur la surveillance de la révision (LSR)1.
2 Une délégation de la direction est exclue.
Art. 7 Incompatibilité avec un mandat d’audit
1 Sont incompatibles avec un mandat d’audit les activités menées par des sociétés d’audit auprès d’un assujetti à auditer et susceptibles de nuire à l’exécution objective de l’audit, notamment:
les activités de conseil prudentiel;
les activités de conseil, d’audit et d’évaluation liées à des transactions qui requièrent une autorisation ou l’approbation de la FINMA;
le développement et l’introduction de systèmes d’assistance à des fonctions dans les domaines de la conformité, du droit, du contrôle et de la gestion du risque ou du contrôle des investissements;
la collaboration et le conseil lors du recrutement, de la promotion ou du licenciement de personnes devant présenter la garantie d’une activité irréprochable ou d’autres personnes assumant des fonctions clés relevant du droit de la surveillance, en particulier dans les secteurs des finances, de la compliance, du contrôle des risques ou de la révision interne;
l’activité d’actuaire responsable;
l’exercice de la révision interne.
2 Si une société d’audit est chargée par un assujetti d’effectuer l’audit dans le cadre d’une procédure d’autorisation, elle ne peut pas mener pour ce même assujetti un audit relevant de la surveillance continue pendant les trois années qui suivent l’octroi de l’autorisation.
Art. 8 Durée du mandat et indemnité
1 L’art. 730a, al. 2, CO1 s’applique par analogie à la durée du mandat confié à l’auditeur responsable. Au terme d’un mandat d’audit, l’auditeur responsable ne peut reprendre ce même mandat qu’après une interruption de trois ans.
2 Les mandats d’audit ne peuvent pas donner lieu à une indemnité forfaitaire. Il est notamment interdit de convenir d’un investissement en temps déterminé.
Section 4 Etablissement du rapport
Art. 9 Rapport d’audit
1 Le rapport d’audit doit présenter les résultats de l’audit de façon exhaustive, explicite et objective. L’auditeur responsable ainsi qu’un autre auditeur autorisé à signer le confirment par leur signature.
2 Le rapport d’audit doit être rédigé dans une langue officielle. Toute exception requiert l’approbation de la FINMA.
Art. 10 Structure du rapport d’audit
1 La FINMA détermine la structure du rapport d’audit et indique les annexes à remettre.
2 Le rapport détaillé visé à l’art. 728b, al. 1, CO1 doit être remis à la FINMA avec le rapport d’audit. La FINMA peut exiger des indications complémentaires.
Art. 11 Irrégularités et recommandations
1 Si la société d’audit constate une infraction au droit de la surveillance ou une violation de statuts, règlements et directives importants du point de vue du droit de la surveillance, elle la rapporte en qualité d’irrégularité. De surcroît, elle indique si l’infraction ou la violation a déjà été corrigée.
2 Si la société d’audit relève des faiblesses ou des signes laissant penser que des dispositions du droit de la surveillance ne pourront pas être respectées dans un avenir proche, elle émet une recommandation.
Les délais d’établissement du rapport sont fixés par la FINMA.
Section 5 Obligations des assujettis et des sociétés d’audit
Art. 13 Obligations des assujettis
1 Le choix d’une société d’audit ou son remplacement doit faire l’objet d’une communication immédiate à la FINMA.
2 Tous les assujettis qui font partie du même groupe ou du même conglomérat doivent mandater la même société d’audit ou une société d’audit appartenant au même réseau. La FINMA peut autoriser des exceptions dans des cas justifiés.
3 Les assujettis remettent à temps les rapports de leur révision interne aux sociétés d’audit.
Art. 14 Obligations des sociétés d’audit
1 Les sociétés d’audit communiquent une fois par an à la FINMA les mandats exercés par les auditeurs responsables en les répartissant par assujetti.
2 Elles déclarent une fois par an à la FINMA les frais et les honoraires facturés aux assujettis au titre des prestations en matière de révision au sens de l’art. 2, let. a, LSR1 ainsi qu’au titre des prestations étrangères à l’audit.
3 En cas de changement de société d’audit, l’ancienne société d’audit donne à celle qui lui succède accès à sa documentation d’audit.
4 Lorsque plusieurs entreprises de révision fournissent simultanément à un assujetti au sens de l’art. 3 LFINMA les prestations en matière de révision visées à l’art. 2, let. a, LSR, ces entreprises s’informent mutuellement des résultats de leurs prestations.
L’ordonnance du 15 octobre 2008 sur les audits des marchés financiers1 est abrogée.
1 [RO 2008 5363, 2013 607 annexe ch. 2]
Art. 16 Modification d’autres actes
1 Les mod. peuvent être consultées au RO 2014 4295.
RO 2014 4295