Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F10-10-2013-8C_344-2013
Timestamp: 2016-10-27 10:58:19
Document Index: 349466541

Matched Legal Cases: ['Art. 93', 'Art. 93', 'BGE', 'BGE', 'Art. 95', 'Art. 106', 'Art. 42', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 19', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 99', 'BGE', 'BGE', 'Art. 66', 'Art. 68', 'BGE']

8C_344/2013 (10.10.2013)
8C_344/2013 � � Urteil vom 10. Oktober 2013
Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Z�rich vom 22. M�rz 2013.
Der 1963 geborene T.________ war Aushilfskellner im Restaurant X.________, und Taxichauffeur bei der Firma M.________ AG. Er war bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch unfallversichert. Am 2. September 2005 prallte ein r�ckw�rts fahrendes Auto in das von ihm gelenkte Taxi. Am 19. November 2005 verunfallte er erneut, als er mit seinem Auto anhielt und das nachfolgende Auto in sein Heck stiess. Nach diesen Unf�llen wurde beim Versicherten jeweils eine Distorsion der Halswirbels�ule (HWS) diagnostiziert. Am 25. Dezember 2007 kollidierte er in B.________ als Lenker eines Kleinbusses mit einem entgegenkommenden Schulbus; er zog sich eine Talusluxationsfraktur links, eine Metatarsalek�pfchenfraktur Dig II rechts sowie Metacarpalebasisfrakturen Dig III und IV an der rechen Hand zu; zudem wurden ein Schleudertrauma der HWS und eine Commotio cerebri diagnostiziert. Die SUVA erbrachte f�r alle drei Unf�lle Leistungen in Form von Heilbehandlung und Taggeld. Sie zog diverse Arztberichte und das von der IV-Stelle des Kantons Z�rich veranlasste interdisziplin�re Gutachten der MEDAS GmbH, vom 14. August 2008 bei. Mit Verf�gung vom 6. November 2009 stellte die SUVA die Leistungen f�r die Unf�lle vom 2. September und 19. November 2005 per 30. November 2009 ein, da organisch nicht hinreichend nachweisbare Beschwerden vorl�gen, deren ad�quate Unfallkausalit�t zu verneinen sei. F�r die Folgen des Unfalls vom 25. Dezember 2007 sprach sie dem Versicherten eine Integrit�tsentsch�digung bei einer Integrit�tseinbusse von 5 % zu. Der Invalidit�tsgrad betrage 7 %, weshalb kein Rentenanspruch bestehe. Bei einer Gesamtbeurteilung der drei Unf�lle seien die psychischen Beschwerden des Versicherten nicht ad�quat unfallkausal. Dagegen erhob er Einsprache. Die SUVA nahm unter anderem das f�r die IV-Stelle erstellte interdisziplin�re Gutachten des Medizinischen Gutachterzentrums G.________, vom 13. Januar 2011 zu den Akten. Weiter holte sie ein interdisziplin�res Gutachten der MEDAS GmbH vom 10. Januar 2012 ein. Mit Einspracheentscheid vom 27. Juni 2012 erh�hte sie die Integrit�tsentsch�digung von 5 % auf 20 %; im �brigen wies sie die Einsprache ab.
Die dagegen erhobene Beschwerde hiess das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich in dem Sinne teilweise gut, dass es den Einspracheentscheid aufhob und die Sache mit der Feststellung, der Versicherte habe ab 1. Dezember 2009 Anspruch auf eine Invalidenrente bei einem Invalidit�tsgrad von 63 % und auf eine Integrit�tsentsch�digung bei einer Integrit�tseinbusse von 20 % aufgrund der somatischen Beschwerden, an die SUVA zur�ckwies, damit diese - nach erfolgten Abkl�rungen im Sinne der Erw�gungen - �ber die Integrit�tsentsch�digung im Zusammenhang mit den psychischen Unfallfolgen befinde. Im �brigen wies es die Beschwerde ab (Entscheid vom 22. M�rz 2013).
Der Versicherte schliesst auf Abweisung der Beschwerde. Das Bundesamt f�r Gesundheit verzichtet auf eine Vernehmlassung.
Beim angefochtenen R�ckweisungsentscheid handelt es sich, da das Verfahren noch nicht abgeschlossen wird und die R�ckweisung auch nicht einzig der Umsetzung des oberinstanzlich Angeordneten dient, um einen selbstst�ndig er�ffneten Vor- oder Zwischenentscheid nach Art. 93 BGG. Im Umstand, dass dieser Entscheid mit der Bejahung der ad�quaten Kausalit�t zwischen den drei Unf�llen des Versicherten und den von ihm geklagten psychischen Beschwerden (vgl. E. 6.1 hienach) materiell verbindliche Feststellungen enth�lt, welche die SUVA bei Vorliegen der �brigen Erfordernisse verpflichten, Leistungen zuzusprechen, und der darauf beruhende Endentscheid praktisch nicht angefochten und das Ergebnis nicht mehr korrigiert werden k�nnte, ist ein nicht wieder gutzumachender Nachteil im Sinne des Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG zu erblicken (nicht publ. E. 1 des Urteils BGE 135 V 279, aber in: SVR 2009 UV Nr. 40 S. 137 [8C_531/2008]; SVR 2013 UV Nr. 3 S. 7 E. 1 [8C_398/2012]). Auf die Beschwerde ist daher einzutreten. Der Beschwerdegegner konnte den kantonalen Entscheid mangels eines f�r ihn nicht wieder gutzumachenden Nachteils nicht anfechten. Die Frage der ad�quaten Unfallkausalit�t seiner psychischen Beschwerden wird hier endg�ltig beurteilt, weshalb auch auf seine diesbez�glichen Vorbringen vollumf�nglich einzutreten ist (BGE 138 V 106 E. 2 S. 110; Urteil 8C_15/2013 vom 24. Mai 2013 E. 1).
Mit der Beschwerde kann eine Rechtsverletzung nach Art. 95 f. BGG geltend gemacht werden. Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Trotzdem pr�ft es - vorbeh�ltlich offensichtlicher Fehler - nur die in seinem Verfahren ger�gten Rechtsm�ngel (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG; BGE 135 II 384 E. 2.2.1 S. 389).
Die Vorinstanz hat die Grundlagen �ber den f�r die Leistungspflicht des obligatorischen Unfallversicherers vorausgesetzten nat�rlichen und ad�quaten Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und dem Gesundheitsschaden im Allgemeinen (BGE 134 V 109 E. 2.1 S. 111 f.) sowie bei psychischen Unfallfolgen (BGE 115 V 133) und Folgen eines Unfalls mit Schleudertrauma der HWS oder �quivalenter Verletzung ohne organisch nachweisbare Funktionsausf�lle im Besonderen (BGE 134 V 109) richtig dargelegt. Gleiches gilt zur Ad�quanzpr�fung bei mehreren Unf�llen (SVR 2007 UV Nr. 1 S. 1 E. 3.2.2 und 3.3.2 [U 39/04]), zum Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 138 V 218 E. 6 S. 221) und zum Beweiswert von Arztberichten (BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232). Darauf wird verwiesen.
4.1.�Unbestritten ist, dass der Fallabschluss per 30. November 2009 mit Einstellung der vor�bergehenden Leistungen sowie gleichzeitiger Pr�fung des Anspruchs auf Invalidenrente und Integrit�tsentsch�digung rechtm�ssig war, da von der Fortsetzung der �rztlichen Behandlung keine namhafte, ins Gewicht fallende Besserung des Gesundheitszustandes mehr zu erwarten war (Art. 19 Abs. 1 UVG; BGE 134 V 109 E. 4.1-4.3 S. 113 ff. und E. 6.1 S. 116).
4.2.�Streitig und zu pr�fen ist, ob ab 1. Dezember 2009 ein ad�quater Kausalzusammenhang zwischen den Unf�llen des Versicherten vom 2. September und 19. November 2005 sowie 25. Dezember 2007 und seinen organisch nicht objektiv ausgewiesenen Beschwerden vorliegt. Die Vorinstanz hat mit einl�sslicher Begr�ndung richtig erkannt, dass diese Frage nach der Praxis zu den psychischen Unfallfolgen zu beurteilen ist, mithin unter Ausklammerung der psychischen Beschwerdekomponente des Gesundheitsschadens (BGE 115 V 133; vgl. auch BGE 134 V 109 E. 6.1 S. 116). Dies wird nicht substanziiert bestritten.
Die Unfallschwere ist objektiv aufgrund des augenf�lligen Geschehensablaufs mit den sich dabei entwickelnden Kr�ften zu beurteilen. Nicht zu ber�cksichtigen sind die Folgen des Unfalls oder Begleitumst�nde, die nicht direkt dem Unfallgeschehen zugeordnet werden k�nnen; derartigen Faktoren ist gegebenenfalls bei den Ad�quanzkriterien Rechnung zu tragen (E. 6 ff. hienach; SVR 2013 UV Nr. 3 S. 7 E. 5.2, 2012 UV Nr. 23 S. 83 E. 4.2 [8C_435/2011]). Unbestritten ist, das die Unf�lle des Versicherten vom 2. September und 19. November 2005 als mittelschwer im Grenzbereich zu den leichten Unf�llen zu qualifizieren sind.
Von dieser Unfallschwere gingen SUVA und Vorinstanz auch beim Unfall vom 25. Dezember 2007 aus. Der Versicherte wendet ein, dieser sei als mittelschwer zu qualifizieren. Bei diesem Unfall, der sich in B._______ ereignete, prallte ein entgegenkommender Schulbus in die linke Frontseite des vom Versicherten gelenkten VW-Minibusses. In der biomechanischen Kurzbeurteilung (Triage) vom 25. November 2011 kam die AGU, zum Schluss, der Wagen des Versicherten habe eine Geschwindigkeits�nderung (Delta-v) im Sinne einer Verlangsamung erfahren, die innerhalb eines Bereichs von 20-30 km/h gelegen haben d�rfte; er d�rfte im Gegenuhrzeigersinn gedreht worden sein. Der Versicherte bringt vor, dieser Schluss sei offensichtlich unzutreffend, weil die Geschwindigkeit des Schulbusses zu addieren sei. Er sei mit einer Geschwindigkeit von 35-40 km/h gefahren. Der Schulbus sei nach seiner Einsch�tzung ebenso schnell entgegengekommen, weshalb die Aufprallgeschwindigkeit beider Fahrzeuge 70- 80 km/h betragen haben m�sse. Die Delta-v sei folglich viel h�her als 20-30 km/h gewesen. Diese Vorbringen verm�gen die Einsch�tzung der AGU nicht in Frage zu stellen. Hievon abgesehen ist mit Blick auf die fotom�ssig belegten Sch�den am Fahrzeug des Versicherten und auf die Rechtsprechung von einem mittelschweren Unfall im Grenzbereich zu den leichten Ereignissen auszugehen. F�r eine andere Betrachtungsweise bestehen keine Anhaltspunkte (vgl. die Praxis�bersicht zur Unfallschwere in der nicht publ. E. 3.4.1 des Urteils BGE 137 V 199).
Nach den Gesagten kann die ad�quate Unfallkausalit�t des Gesundheitsschadens des Versicherten bei allen drei Unf�llen nur bejaht werden, wenn mindestens vier der sieben Ad�quanzkriterien erf�llt sind oder eines besonders ausgepr�gt vorliegt (BGE 115 V 133 E. 6c/aa S. 140; SVR 2013 UV Nr. 3 S. 7 E. 5.2.3 und 6 Ingress).
6.1.�Die Vorinstanz erwog, besonders ausgepr�gt und auffallend erf�llt seien die drei Kriterien der ungew�hnlich langen Dauer der �rztlichen Behandlung, der k�rperlichen Dauerschmerzen sowie des schwierigen Heilungsverlaufs und der erheblichen Komplikationen. In einfacher Form erf�llt sei zudem das Kriterium des Grades und der Dauer der physisch bedingten Arbeitsunf�higkeit. Damit sei die ad�quate Kausalit�t zwischen den Unf�llen und den psychischen Beschwerden des Versicherten erf�llt.
6.2.�Die SUVA macht geltend, die ersten beiden Unf�lle h�tten keine organisch nachweisbaren Verletzungen zur Folge gehabt, die im Rahmen der Ad�quanzpr�fung zu ber�cksichtigen w�ren. Demnach sei die Ad�quanz zwischen den Unf�llen vom 2. September und 19. November 2005 und den psychischen Beschwerden ohne Weiteres zu verneinen. Sie sei nur hinsichtlich des Unfalls vom 25. Dezember 2007 zu pr�fen. Es sei kein Kriterium erf�llt. Die Vorinstanz verkenne, dass lediglich die Verh�ltnisse bis November 2009 zu ber�cksichtigen seien. Selbst wenn die beiden Kriterien der k�rperlichen Dauerschmerzen sowie des schwierigen Heilungsverlaufs und der erheblichen Komplikationen erf�llt w�ren, w�ren sie nicht besonders ausgepr�gt, weshalb die Ad�quanz zu verneinen sei.
6.3.�Der Versicherte beruft sich auf die vier von der Vorinstanz bejahten Kriterien. Nicht stichhaltig ist sein Vorbringen, sie habe dasjenige der "erheblichen Beschwerden" f�lschlicherweise verneint. Denn dieses Kriterium geh�rt zur Schleudertrauma-Praxis (BGE 134 V 109 E. 10.3 S. 130) und entspricht bei der hier anwendbaren sog. Psycho-Praxis (E. 4.2 hievor) demjenigen der k�rperlichen Dauerschmerzen, das der Versicherte ebenfalls ins Feld f�hrt.
Die Vorinstanz anerkannte die drei Kriterien der ungew�hnlich langen Dauer der �rztlichen Behandlung, der k�rperlichen Dauerschmerzen sowie des schwierigen Heilungsverlaufs und der erheblichen Komplikationen einzig aufgrund der Folgen der am 25. Dezember 2007 erlittenen Fussverletzung links. Der Versicherte macht nicht substanziiert und konkret geltend, inwiefern bei diesen Kriterien auch HWS-Beschwerden relevant sind. Nicht hinreichend ist sein pauschales Vorbringen, bei allen drei Unf�llen sei die HWS betroffen gewesen bzw. der letzte Unfall habe die vorbestehenden Schleudertraumata massiv verst�rkt. Gleiches gilt f�r seine Einw�nde, sein Leben sei seit dem letzten Unfall nicht mehr wie vorher, er habe sich seiner neuen Lebenssituation v�llig anpassen m�ssen, er sei nicht mehr arbeitsf�hig, er k�nne keine Hausarbeiten mehr verrichten, er sei nur noch an St�cken mobil, das Leben seiner Familie habe sich drastisch ver�ndert, seine Ehefrau m�sse neben seiner doch recht intensiven Pflege allein den Haushalt verrichten und sei �ber l�ngere Zeit Alleinversorgerin der Familie gewesen; denn diese Argumentation bezieht sich explizit auf das vom Versicherten zu Unrecht ins Spiel gebrachte Kriterium "erhebliche Beschwerden", das die Beeintr�chtigungen im Lebensalltag beschl�gt (vgl. E. 6.3 hievor). Soweit er hinsichtlich der Schmerzen, der �rztlichen Behandlung und des Heilungsverlaufs auf den Bericht des Spitals Z.________ vom 1. Juli 2013 verweist, ist dies ein so genanntes echtes Novum, das nicht ber�cksichtigt werden kann (Art. 99 Abs. 1 BGG; BGE 135 I 221 E. 5.2.4 S. 229 f.; Urteil 8C_199/2013 30. Juli 2013 E. 3.4).
Die Vorinstanz beurteilte die Kriterien f�r einen Zeitraum von mehr als 5 Jahren nach der am 25. Dezember 2007 am linken Fuss erlittenen Verletzung. Die SUVA wendet zu Recht ein, dass lediglich die Verh�ltnisse bis zum Fallabschluss am 30. November 2009 zu pr�fen sind, n�mlich bis zum Zeitpunkt, in dem von einer Fortsetzung der auf die somatischen Leiden gerichteten �rztlichen Behandlung unbestrittenermassen keine namhafte Besserung mehr erwartet werden konnte (E. 4.1 hievor; BGE 134 V 109 E. 6.1 S. 116).
Zu pr�fen ist, ob k�rperliche Dauerschmerzen im Sinne von �ber den gesamten Zeitraum andauernden Beschwerden vorlagen (RKUV 2005 Nr. U 549 S. 241 E. 5.2.6 [U 380/04]; Urteil 8C_15/2013 E. 8). Im Rahmen der Vorbringen zu diesem Kriterium beruft sich der Versicherte nicht substanziiert auf HWS-Beschwerden, womit es sein Bewenden hat (vgl. auch E. 7 hievor). Dr. med. C.________, Allgemeine Medizin FMH, f�hrte im Bericht vom 31. M�rz 2008 aus, nach anf�nglich schwierigem Verlauf mit massiven Schmerzen berichte der Versicherte, w�hrend den letzten Wochen den Fuss vermehrt belasten zu k�nnen. Im Rahmen des MEDAS-Gutachtens vom 14. August 2008 gab der Versicherte an, im M�rz 2008 sei er aus B.________ zur�ck in die Schweiz gekommen; er habe Physiotherapie erhalten; langsam sei es besser geworden. Beim Laufen habe er manchmal noch Fersenschmerzen, die nach oben ausstrahlten. Seit 3 Wochen gehe er ohne Stock. Schmerzen tr�ten nach l�ngerem Laufen auf. Das Spital Y.________, legte am 24. Oktober 2008 dar, der Versicherte berichte weiter von einer Besserung der beiden F�sse. Die CT-Untersuchung zeige die Heilung der Talusfraktur, aktuell ohne Hinweise auf Talusnekrose; auch die Verletzungen am rechten Fuss seien ohne wesentliche Fehlstellung eingeheilt. Im Bericht vom 9. April 2009 legte dieses Spital dar, der Patient erscheine mit einigermassen gutem Gangbild; er berichte, dass seine F�sse weiter Fortschritte gemacht h�tten. Gegen�ber dem Kreisarzt Dr. med. W.________, Facharzt FMH f�r Chirurgie, gab der Versicherte am 25. August 2009 an, die Beschwerdeintensit�t sei unterschiedlich; es gebe Tage, an denen es gut gehe, und solche, an denen es schlechter gehe. Nach dem Gesagten ist das Kriterium h�chstens in einfacher Form erf�llt.
Das Kriterium der ungew�hnlich langen Dauer der physisch bedingten �rztlichen Behandlung ist nicht allein nach einem zeitlichen Massstab zu beurteilen. Von Bedeutung sind auch Art und Intensit�t der Behandlung sowie der Umstand, inwieweit noch eine Besserung des Gesundheitszustandes zu erwarten ist. Es muss, gesamthaft betrachtet, eine kontinuierliche, mit einer gewissen Planm�ssigkeit auf die Verbesserung des Gesundheitszustandes gerichtete �rztliche Behandlung von ungew�hnlich langer Dauer vorliegen. Manualtherapeutische Massnahmen zur Erhaltung des Zustandes und medikament�se Schmerzbek�mpfung allein gen�gen diesen Anforderungen nicht. Einzig der Abkl�rung des Beschwerdebildes dienenden Vorkehren kommt nicht die Qualit�t einer Heilmethodik in diesem Sinne zu (Urteil 8C_729/2012 vom 4. April 2013 E. 8.3). Diesbez�glich legt der Versicherte nicht substanziiert dar, inwiefern konkret HWS-Beschwerden zur Bejahung des Kriteriums f�hren k�nnten (vgl. auch E. 7 hievor). Am 26. Dezember 2007 erfolgte in B.________ eine offene Reposition und Schraubenosteosynthese Talus links. Gem�ss dem Bericht des Dr. med. C.________ vom 31. M�rz 2008 bestand die Behandlung in Medikamenteneinnahme und Physiotherapie; Beratungen f�nden 2- bis 4-w�chentlich statt. Entgegen der Vorinstanz und dem Versicherten erfolgte im Spital Y.________ am 24. April 2008 keine weitere Fussoperation; dieses verwies im Bericht gleichen Datums vielmehr auf die am 26. Dezember 2007 in B.________ erfolgte Fussoperation. Im MEDAS-Gutachten vom 14. August 2008 wurde ausgef�hrt, der Versicherte gehe ein- bis zweimal pro Monat zum Hausarzt. Er nehme diverse Medikamente ein. Wegen des verletzten Beins sei er im Spital Y.________ in chirurgischer Behandlung und gehe zweimal Woche in die physikalische Therapie. Das Spital Y.________ legte am 24. Oktober 2008 dar, aktuell ergebe sich keine Indikation f�r ein chirurgisches Vorgehen. Gegen�ber dem Kreisarzt Dr. med. W.________ gab der Versicherte am 25. August 2009 an, er nehme verschiedene Medikamente ein; einmal pro Woche gehe er in die Physiotherapie. Bei der von der Vorinstanz und vom Versicherten angef�hrten Arthrodese und Unterschenkelamputation handelt es sich lediglich um eine erst im MEDAS-Gutachten vom 10. Januar 2012 diskutierte hypothetische Behandlungsoption, die nicht ber�cksichtigt werden kann. Nach dem Gesagten ist das Kriterium nicht erf�llt.
Aus der blossen Dauer der �rztlichen Behandlung und der geklagten Beschwerden darf nicht schon auf einen schwierigen Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen geschlossen werden. Es bedarf hiezu besonderer Gr�nde, welche die Genesung beeintr�chtigt oder verz�gert haben (SVR 2007 UV Nr. 25 S. 81 E. 8.5 [U 479/05]). Der Umstand, dass trotz verschiedener Therapien keine Beschwerdefreiheit erreicht werden kann, gen�gt allein nicht (Urteile 8C_15/2013 E. 10 und 8C_729/2012 E. 8.6). Besondere Gr�nde f�r die Bejahung des Kriteriums sind hier bis zum Fallabschluss per 30. November 2009 nicht gegeben und werden hinsichtlich der HWS-Problematik nicht vorgebracht (vgl. auch E. 7 hievor). Nicht stichhaltig ist der bloss pauschale Hinweis des Versicherten auf ein Absterben des Fusses, zumal er ihn nicht begr�ndet.
Das Kriterium des Grades und der Dauer der physisch bedingten Arbeitsunf�higkeit bezieht sich nicht allein auf das Leistungsverm�gen im angestammten Beruf (SVR 2012 UV Nr. 23 S. 83 E. 4.2.6 [8C_435/2011]; RKUV 2001 Nr. U 442 S. 544 [U 56/00]; Urteil 8C_15/2013 E. 11). Es ist - der Vorinstanz folgend - nicht besonders ausgepr�gt erf�llt, was nicht substanziiert bestritten wird.
Nach dem Gesagten sind h�chstens zwei Kriterien erf�llt, aber nicht besonders ausgepr�gt, weshalb die ad�quate Unfallkausalit�t der psychischen Beschwerden und eine entsprechende Leistungspflicht der SUVA ab 1. Dezember 2009 zu verneinen ist.
Im Rahmen der Beurteilung des Rentenanspruchs erwog die Vorinstanz, die im rheumatologischen MEDAS-Teilgutachten vom 22. September 2011 attestierte 50%ige Arbeitsunf�higkeit sei gem�ss der interdisziplin�ren MEDAS-Begutachtung vom 10. Januar 2012 in der aus psychiatrischer Sicht gewerteten Leistungseinschr�nkung von 60 % enthalten und ber�cksichtigt. Weil die psychische Problematik indessen nicht zu ber�cksichtigen ist (vgl. E. 13. hievor), hat die Vorinstanz �ber den Rentenanspruch aus somatischer Sicht zu befinden.
Die dem Versicherten aus somatischer Sicht zugesprochene Integrit�tsentsch�digung bei einer Integrit�tseinbusse von 20 % ist unbestritten, womit es sein Bewenden hat.
Der unterliegende Versicherte tr�gt die Verfahrenskosten (Art. 66 Abs. 1, Art. 68 Abs. 2 BGG; BGE 137 V 210 E. 7.1 S. 271).
Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen. Der Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Z�rich wird aufgehoben, soweit damit die ad�quate Unfallkausalit�t der psychischen Beschwerden des Versicherten bejaht wird. Die Sache wird an die Vorinstanz zur�ckgewiesen, damit sie �ber den Anspruch auf Invalidenrente in somatischer Hinsicht neu entscheide.