Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=I%20ZR%20148/13
Timestamp: 2018-03-18 23:26:53
Document Index: 145416393

Matched Legal Cases: ['§ 199', 'BGH', '§ 102', '§ 812', '§ 97', '§ 102', '§ 812', 'BGH', '§ 97', 'BGH', '§ 97', 'BGH', 'BGH']

Diese Frist beginnt gemäß § 199 Abs. 1 BGB mit dem Schluss des Jahres, in dem der Anspruch entstanden ist und der Gläubiger von den den Anspruch begründenden Umständen und der Person des Schuldners Kenntnis erlangt oder ohne grobe Fahrlässigkeit erlangen müsste (BGH, Urteil vom 15. Januar 2015 - I ZR 148/13, GRUR 2015, 780 Rn. 21 = WRP 2015, 972 - Motorradteile;… LG Frankfurt am Main, GRUR-RR 2015, 431, 435).
Sowohl gemäß § 102 UrhG, § 812 BGB als auch gemäß § 97 Abs. 2 UrhG kann der Kläger - wie geltend gemacht - die Zahlungsverpflichtung über die Grundsätze der Lizenzanalogie anhand einer üblichen und angemessenen Lizenzgebühr ermitteln (zu § 102 UrhG, § 812 BGB: BGH, Urteil vom 15.01.2015 - I ZR 148/13; zu § 97 Abs. 2: BGH, Urteil vom 20.03.1990 - I ZR 59/88).
Sowohl im Rahmen der Schadensberechnung nach § 97 Abs. 2 UrhG als auch im Rahmen der Bereicherungshaftung kann die Verletzung des Rechts auf Anerkennung der Urheberschaft allerdings grundsätzlich einen erhöhten Wertersatzanspruch auslösen (BGH, Urteil vom 15.01.2015 - I ZR 148/13).
Herauszugeben ist die Zahlung eines Betrages in Höhe einer üblichen und angemessenen Lizenzgebühr (BGH, Urteil vom 15.01.2015 - I ZR 148/13 (Motorradteile)).