Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=GRUR-RR%202014,%20117
Timestamp: 2020-07-04 22:33:18
Document Index: 249954801

Matched Legal Cases: ['BGH', '§ 4', 'BGH', 'BGH', '§ 4', '§ 14', '§ 15', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 552', 'BGH', '§ 8', '§ 8', 'BGH', '§ 7', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'Art. 9', '§ 937']

Rechtsprechung: GRUR-RR 2014, 117 - dejure.org
Weitere Entscheidungen unten: BGH, 06.11.2013 | OLG Frankfurt, 21.10.2013
OLG Köln, 16.08.2013 - I-6 U 13/13
https://dejure.org/2013,37702
OLG Köln, 16.08.2013 - I-6 U 13/13 (https://dejure.org/2013,37702)
OLG Köln, Entscheidung vom 16.08.2013 - I-6 U 13/13 (https://dejure.org/2013,37702)
OLG Köln, Entscheidung vom 16. August 2013 - I-6 U 13/13 (https://dejure.org/2013,37702)
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"Knoppers" vs. "Knuss" - Die unlautere Nachahmung eines Produkts
UWG § 4 Nr. 9 lit. b
Wettbewerbsrecht: Schutz gegen ähnliche Produktaufmachung von Wettbewerbern
Unterlassungsanspruch bei unlauterer Nachahmung eines bekannten Produkts (hier: "Knoppers")
Nur, wo "Knoppers" draufsteht, ...
LG Köln, 19.12.2012 - 84 O 205/12
NJW-RR 2014, 304
GRUR-RR 2014, 117
Insoweit ist auf die Sichtweise des Durchschnittsverbrauchers abzustellen, der die betreffenden Produkte nicht nebeneinander sieht und unmittelbar miteinander vergleicht, sondern auf Grund seiner Erinnerung in Beziehung zueinander setzt (OLG Köln, WRP 2014, 337).
Eine Schwächung der wettbewerblichen Eigenart käme nur in Betracht, wenn im Produktumfeld nicht nur einzelne Gestaltungselemente verwendet, sondern andere Produkte einen vergleichbaren Gesamteindruck aufweisen würden (vgl. Senat GRUR-RR 2014, 117, juris Tz. 16 m.w.N. - Knoppers).
Entscheidend ist, ob die Nachahmung wiedererkennbare wesentliche Elemente des Originals aufweist oder sich deutlich davon absetzt (BGH, GRUR 1963, 153 - Rotaprint; OLG Hamburg, MarkenR 2011, 275; OLG Köln, WRP 2014, 337).
Bei der Beurteilung der Übereinstimmung oder Ähnlichkeit ist auf die Sichtweise des durchschnittlich informierten und situations-adäquat aufmerksamen Durchschnittsverbrauchers abzustellen, der die betreffenden Produkte nicht nebeneinander sieht und unmittelbar miteinander vergleicht, sondern auf Grund seiner Erinnerung in Beziehung zueinander setzt ( OLG Köln, WRP 2014, S. 337 ).
Geringfügige Abweichungen vom Original sind unerheblich, solange das Original als Vorbild erkennbar bleibt (BGH, GRUR 1992, 523, 524 - Betonsteinelemente; Senat, GRUR-RR 2014, 117, 119 - Knoppers; GRUR-RR 2014, 494, 497 - Freischwinger-Stuhl; KG, GRUR-RR 2003, 84, 85 - Tatty Teddy; OLG Hamburg, MarkenR 2011, 275, 280 = juris Tz. 55;… Köhler, in: Köhler/Bornkamm, UWG, 34. Aufl. 2014, § 4 Rn. 3.37).
Solche sind hier - im Gegensatz zu der vom Landgericht angeführten Entscheidung des Senats im Verfahren 6 U 13/13 - nicht angefallen, da die zunächst vorrangig geltend gemachten Anspürüche aus §§ 14, 4 MarkenG und Vertrag nicht weiter gehen als der Anspruch aus §§ 15, 5 MarkenG.
Bei der Beurteilung der Übereinstimmung oder Ähnlichkeit ist auf die Sichtweise des durchschnittlich informierten und situationsadäquat aufmerksamen Durchschnittsverbrauchers abzustellen, der die betreffenden Produkte nicht nebeneinander sieht und unmittelbar miteinander vergleicht, sondern auf Grund seiner Erinnerung in Beziehung zueinander setzt ( OLG Köln, WRP 2014, S. 337 [OLG Köln 16.08.2013 - 6 U 13/13] ).
BGH, 06.11.2013 - I ZR 3/13
https://dejure.org/2013,36352
BGH, 06.11.2013 - I ZR 3/13 (https://dejure.org/2013,36352)
BGH, Entscheidung vom 06.11.2013 - I ZR 3/13 (https://dejure.org/2013,36352)
BGH, Entscheidung vom 06. November 2013 - I ZR 3/13 (https://dejure.org/2013,36352)
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§ 7 Abs 2 Nr 2 UWG, § 7 Abs 2 Nr 3 UWG, § 7 Abs 2 Nr 4 UWG, § 7 Abs 3 UWG
Wettbewerbsverstoß: Unzumutbare Belästigung durch Telefonwerbung ohne Einwilligung
Beweiswürdigung hinsichtlich des Vorliegens einer vorherigen Einwilligung vor einem Werbeanruf
UWG § 7 Abs. 2 Nr. 2; ZPO § 552a S. 1
Unzumutbare Belästigung durch Telefonwerbung ohne Einwilligung
Telefonwerbung ohne Einwilligung unzulässig - Unzumutbare Belästigung der Verbraucher begründet Wettbewerbsverstoß
LG Frankfurt/Main, 25.05.2011 - 8 O 2/11
OLG Frankfurt, 04.12.2012 - 6 U 133/11
NJW-RR 2014, 423
MMR 2014, 112
OLG Frankfurt, 27.06.2019 - 6 U 6/19
Teilnahme an Gewinnspiel darf von der Einwilligung in Werbung abhängig gemacht …
Anlass für die Annahme einer sekundären Darlegungslast oder anderer Beweiserleichterungen für die Antragsgegnerin besteht nicht (BGH NJW-RR 2014, 423).
Auch aus diesem Grund lässt sich aus dem Umstand, dass die Richtlinie 2002/58/EG im Anh. I der Richtlinie 2009/22/EG nicht aufgeführt ist, nicht ableiten, dass der Beklagten die nach § 8 Abs. 3 Nr. 1 UWG erforderliche Klage- und Anspruchsbefugnis für den mit der Widerklage geltend gemachten Unterlassungsanspruch gem. §§ 8 Abs. 1, 7 Abs. 2 Nr. 2 UWG fehlt." (bestätigt in BGH GRUR-RR 2014, 117 Rn. 4 - Werbeanruf;… ebenso Ohly/Sosnitza/Ohly, 7. Aufl. 2016, UWG § 7 Rn. 9, 10; a. A. Köhler, WRP 2017, 1025, 1030 ff., ders., GRUR 2012, 1073, 1080 f.; ders., WRP 2012, 1329, 1332 -1334).
Der Senat sieht auch keine Veranlassung, die Frage der Aktivlegitimation der Klägerin vor dem Hintergrund der am 25.05.2018 in Kraft getretenen DS-GVO abweichend von den bereits dargestellten Grundsätzen des Bundesgerichtshofs (…BGH GRUR 2013, 1170 Rn. 10 ff. - Telefonwerbung für DSL-Produkte; BGH GRUR-RR 2014, 117 Rn. 4 - Werbeanruf) zu beurteilen.
Es besteht auch kein Anlass, ihr in dieser Hinsicht Nachweiserleichterungen in Form einer tatsächlichen Vermutung oder auch in Form einer sekundären Darlegungslast zuzubilligen (vgl. BGH GRUR-RR 2014, 117 - Werbeanruf Tz. 5).
https://dejure.org/2013,32769
OLG Frankfurt, 21.10.2013 - 6 W 82/12 (https://dejure.org/2013,32769)
OLG Frankfurt, Entscheidung vom 21.10.2013 - 6 W 82/12 (https://dejure.org/2013,32769)
OLG Frankfurt, Entscheidung vom 21. Januar 2013 - 6 W 82/12 (https://dejure.org/2013,32769)
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Zum Schutz einer bekannten Marke vor Rufausbeutung
EGV 2868/95 Art. 9 Abs. 1 Buchst. b; ZPO § 937
Rufausnutzung durch Aufkleber mit bekannter, als Marke geschützter Fahrzeugkarosserie
Mit dem Bulli von Gerichtsstand zu Gerichtsstand
Auch die Darstellung einer Fahrzeugkarosserie kann eine unzulässige Rufausbeutung sein
Nutzung geschützter Markenbildnisse
Markenrecht: Dekorative Benutzung bekannter Marken
Wiedergabe einer bekannten, geschützten Fahrzeugkarosserie kann markenrechtlich unzulässig sein
LG Frankfurt/Main, 27.06.2012 - 8 O 74/12