Source: https://www.gemeinsamschaffen.de/datenschutz/
Timestamp: 2020-07-14 10:28:36
Document Index: 359151523

Matched Legal Cases: ['Art. 6', 'Art. 6', 'Art. 6', 'Art. 6', 'Art. 6', 'Art. 6', 'Art 6', 'Art. 6', 'Art. 21', 'Art. 6', 'Art. 6', '§ 15', 'Art. 107']

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Veröffentlichung und Weitergabe der über das Teilnahmeformular eingereichten Daten
Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit für den Ideenwettbewerb bewerben wir die ausgewählten Projekte und Projektträger. Es können daher ausgewählte Daten (z.B. Name des Projektträgers, Internetseite) und Informationen zum Projekt (z.B. Ort des Projektes, Ziele und Inhalte des Projektes) veröffentlicht und an zuständige Landesministerien, mit uns vertraglich verbundene Dienstleister und Medien (z.B. regionale und landesweite Tageszeitungen) weitergegeben werden. Im Falle einer Veröffentlichung werden die über das Formular eingegebenen persönlichen Daten (Name, Telefonnummer, Fax) nicht veröffentlicht. Die Daten werden nicht für kommerzielle Zwecke, sondern aus-schließlich für die Öffentlichkeitsarbeit für den Wettbewerb verwendet. Eine Teilnahme am Ideenwettbewerb ist nur möglich, wenn das Einverständnis für die Veröffentlichung gegeben wird. Eine Veröffentlichung ist zeitlich unbeschränkt, sie wird aber nach Widerruf umgehend beendet.
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Ideenwettbewerb „Gemeinsam:Schaffen“ – FAQ
1. FRAGEN ZUR TEILNAHMEBERECHTIGUNG
2. FRAGEN ZU PROJEKTANFORDERUNGEN
3. FRAGEN ZUR FÖRDERUNG
4. FRAGEN ZUR ONLINE-EINREICHUNG
1.1 Wer ist berechtigt, ein Projekt einzureichen? An wen richtet sich der Wettbewerb?
Der Ideenwettbewerb „Gemeinsam:Schaffen“ richtet sich an juristische Personen der Zivilgesellschaft und Unternehmen. Zu den zivilgesellschaftlichen Organisationen im Sinne des Wettbewerbs gehören zum Beispiel Vereine, Lokale Agenda Gruppen, Kirchengemeinden, Träger der Sozialhilfe und Wohlfahrtspflege oder Stiftungen. Kooperationen sind möglich und wünschenswert. Die Teilnahme von natürlichen Personen oder deren Zusammenschlüsse ist nicht möglich.
1.2 Darf es für ein Projekt mehrere Projektträger geben?
Kooperationen sind grundsätzlich möglich, jedoch kann es je Projekt nur einen Projektträger geben. Eine Weiterleitung der Zuwendung an Projektpartner ist nicht möglich.
1.3 Können mehrere Projekte eingereicht werden? Sind Mehrfachbewerbungen möglich?
Mehrfachbewerbungen eines Antragstellers sind grundsätzlich möglich, soweit sich die Projekte nicht auf die gleiche Kategorie beziehen. Für jedes Projekt muss eine eigene Bewerbung eingereicht werden.
1.4 Können Kommunen oder Zusammenschlüsse von Kommunen ein Projekt einreichen?
Kommunen oder Zusammenschlüsse von Kommunen können nicht am Ideenwettbewerb teilnehmen. Die eingereichten Projekte sollen jedoch von der Kommune, in der das Projekt umgesetzt werden soll, nachweislich ideell unterstützt werden. Kommunen können sich zudem an den Projekten der zivilgesellschaftlichen Organisationen beteiligen.
1.5 Dürfen auch Projektträger außerhalb von Baden-Württemberg ein Projekt einreichen, das vor Ort im Ländlichen Raum Baden-Württembergs umgesetzt wird?
Die Projektträger müssen ihren Sitz in Baden-Württemberg haben, der jedoch nicht zwingend im Ländlichen Raum Baden-Württembergs sein muss (siehe hierzu Frage 2.4).
1.6 Ist es ein Ausschlusskriterium, wenn der Projektträger bereits über ein anderes Programm oder einen anderen Wettbewerb im Rahmen des Impulsprogramms gefördert wird?
Das beantragte Projekt darf nicht bereits durch Landesmittel gefördert werden.
2.1 Müssen die Projekte bereits realisiert sein oder können diese auch Ideencharakter haben?
Bei den Bewerbungen kann es sich sowohl um Ideen als auch bereits laufende Projekte handeln. Die Weiterentwicklung beziehungsweise Ausarbeitung der Ideen hin zur Umsetzung soll Teil der Förderung sein. Eine Ausarbeitung nur von Konzepten oder Strategien ist nicht im Sinne des Wettbewerbs.
2.2 Wie lange müssen schon laufende Projekte schon bestehen?
Eine Bewerbung von bereits laufenden Projekten ist möglich. Eine Mindest- oder Maximallaufzeit gibt es nicht.
2.3 Kann ein Projekt beim Ideenwettbewerb eingereicht werden, das bereits bei anderen Programmen oder Wettbewerben eingereicht wurde, mit oder ohne Auszeichnung?
Es ist möglich, ein Projekt einzureichen, welches zuvor schon bei anderen Programmen oder Wettbewerben eingereicht und ausgezeichnet wurde. Wenn das Projekt bereits durch andere Landesmittel gefördert wird oder wurde, ist eine weitere Förderung durch den Ideenwettbewerb nicht möglich.
2.4 Die Projekte müssen im Ländlichen Raum Baden-Württembergs durchgeführt werden. Was zählt zum Ländlichen Raum?
Zum Ländlichen Raum gehören die Raumkategorien Ländlicher Raum im engeren Sinne und Verdichtungsbereiche im Ländlichen Raum gemäß des Landesentwicklungsprogramms (siehe Karte: Karten-Link) oder vergleichbare, ländlich geprägte Orte.
2.5 Muss das Projekt zwingend einer Kategorie zugeordnet werden?
Das Projekt muss einer Kategorie zugeordnet werden. Wenn das Projekt mehrere Kategorien berührt, dann ist diejenige auszuwählen, der das Projekt vorrangig zuzuordnen ist.
3.1 Was bedeutet eine Festbetragsfinanzierung?
Bei einer Festbetragsfinanzierung erfolgt die Zuwendung in Form eines festen Betrags. Die Höhe des Betrags bleibt auch bei Einsparungen oder höheren Einnahmen gleich, sofern die bewilligten zuwendungsfähigen Ausgaben nicht unter die bewilligte Zuwendung fallen.
3.2 Was zählt als Eigenanteil?
Bei dem Eigenanteil kann es sich entweder um finanzielle Beiträge oder Personal- und Sachleistungen handeln. Als finanzielle Beiträge gelten zum Beispiel eigene Mittel in Form von Vereinsbeiträgen oder selbst erwirtschafteten Einnahmen.
3.3 Was zählt als Drittmittel?
In die Finanzierung der Vorhaben können auch Drittmittel einbezogen werden. Als Drittmittel erlaubt sind Mittel in Form von Spenden oder Zuschüssen von Kommunen. Nicht erlaubt sind hingegen Drittmittel in Form von Zuwendungen aus anderen Förderprogrammen des Landes Baden-Württemberg.
3.4 Welche Ausgaben sind förderfähig?
Förderfähig sind alle Ausgaben, die zur Umsetzung des Projektes (Erfüllung des Zuwendungszwecks) notwendig und wirtschaftlich geboten sind. Dazu gehören typischerweise Personalkosten, Reisekosten oder Sachkosten.
Zu den Sachkosten gehören z.B. Kosten für (technische) Gerätschaften (nur geringwertige Wirtschaftsgüter, siehe Frage 3.5), Veranstaltungskosten, Kosten für die Öffentlichkeitsarbeit, Kosten für Dienstleistungen, Honorare oder Materialkosten. Zu den Materialkosten zählen auch Baumaterialien, wie z.B. Holz, Steine oder Farben. Wichtig beim Einsatz der Sachkosten ist, dass das gemeinsame Tun oder die gemeinsame Aktion im Sinne des Wettbewerbs im Vordergrund steht. Das bedeutet, nicht die Bauausführung durch Dritte darf im Vordergrund stehen, sondern die gemeinsame Erstellung durch die Menschen vor Ort. Bitte beachten Sie auch die Hinweise zu Investitionen in Frage 3.6.
Nicht förderfähig sind:
Umsatzsteuer, die nach § 15 UStG als Vorsteuer abziehbar sind,
Beiträge für nicht gesetzliche Versicherungen,
Zuführung zu Rücklagen,
nicht-kassenwirksame Aufwendungen und Kosten (Abschreibungen, Bildung von Rückstellungen, kalkulatorische Zinsen et cetera) und
Entgelte, soweit sie die Tarifverträge des Bundes, der Länder oder Kommunen übersteigen.
3.5 Was sind geringwertige Wirtschaftsgüter?
Geringwertige Wirtschaftsgüter sind Güter, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten einen gesetzlich festgelegten Betrag nicht überschreiten. Dieser liegt laut aktueller Gesetzgebung bei 800,00 Euro (netto) pro Wirtschaftsgut. Es können mehrere Geringwertige Wirtschaftsgüter angeschafft werden. Wichtig ist dabei darzustellen, dass die geringwertigen Wirtschaftsgüter zur Erreichung des Projektzieles erforderlich sind. Die mit der Zuwendung angeschafften Güter müssen dem Projekt bis zum Ende der Laufzeit zur Verfügung stehen. Eine anderweitige Nutzung ist nicht zulässig.
3.6 Sind auch Investitionen möglich?
Förderfähig im Rahmen des Ideenwettbewerbs sind nur geringwertige Wirtschaftsgüter (siehe Frage 3.5). Investive Anschaffungen, die diese Grenze überschreiten, sind nur unter der Maßgabe förderfähig, dass beispielsweise durch Einsatz von Materialien und ehrenamtlicher Arbeit ein Objekt entsteht, welches eine Investition darstellt. In der Projektbeschreibung muss dabei klar zum Ausdruck kommen, dass der Schwerpunkt des Projektes auf dem gemeinsamen Tun im Sinne des Wettbewerbs liegt. Für Investitionen werden also Sachkosten übernommen, sofern die gemeinsame Eigenleistung im Rahmen des Projektes eindeutig im Vordergrund steht.
Sofern eine Investition in dieser Form getätigt wird, wird im Zuwendungsbescheid eine entsprechende Nutzungsdauer festgeschrieben. Sollte das geförderte Objekt vor Ende der Nutzungsdauer einer anderweitigen Nutzung zugeführt werden, die nicht mehr dem Zuwendungszweck (dem Projektziel) entspricht, so ist dies dem Fördergeber anzuzeigen und kann zu einer Rückforderung führen.
3.7 Darf die Förderung mit anderen Fördermitteln kombiniert werden?
Eine Kombination mit Fördermitteln des Landes Baden-Württemberg ist nicht möglich.
3.8 Was sind De-Minimis-Beihilfen?
Die Förderung von Unternehmen unterliegt dem Europäischen Beihilferecht (Art. 107 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union). Dieses soll verhindern, dass der Wettbewerb durch unkontrollierte Förderungen von Unternehmen durch die Mitgliedstaaten verzerrt wird. Deshalb sind Förderungen an Unternehmen grundsätzlich bei der Europäischen Kommission zur Genehmigung anzumelden. Eine Ausnahme von der Anmeldepflicht ermöglicht die Verordnung (EG) Nr. 1998/2006 (De-minimis-Verordnung).
Nach der De-minimis-Verordnung sind unter „De-minimis“-Beihilfen Zuwendungen bis zu einem Beihilfebetrag bzw. Subventionswert von 200.000 EUR (im Straßentransportsektor bis zu 100.000 EUR) innerhalb von drei Steuerjahren zu verstehen, die bei der Europäischen Kommission nicht zur Genehmigung angemeldet werden müssen. In diesem Umfang geht die Kommission davon aus, dass im Ergebnis keine Wettbewerbsverzerrung erfolgt. Damit vereinfacht sie die Förderung von Unternehmen, da jede Anmeldung mit erheblichem Aufwand und viel Zeit verbunden ist.
3.9 Wie viele Projekte werden gefördert?
Eine festgelegte Zahl an Projekten gibt es nicht. Für die auszuwählenden Projekte stehen insgesamt bis zu 800.000 Euro an Fördermitteln zur Verfügung.
3.10 Wie werden die Mittel ausgezahlt?
Die beantragten Mittel können in einem Turnus von sechs Monaten beim Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz mit einem Zwischenbericht abgerufen werden.
4.1 Wie und wo kann ich mich bewerben?
Eine Beteiligung am Wettbewerb ist ausschließlich online bis zum 31. Juli 2020 möglich. Hierzu sind das Teilnahmeformular auf www.gemeinsamschaffen.de sowie die zur Verfügung gestellten Anlagen zu nutzen.
4.2 Kann der Fragebogen nur online ausgefüllt oder kann er auch postalisch eingereicht werden?
Der Fragebogen kann ausschließlich online ausgefüllt werden.
4.3 Kann ich meiner Bewerbung ergänzende Informationen beifügen?
Nein, außer den geforderten Anlagen sind keine weiteren Informationen, wie zum Beispiel Projektflyer notwendig.
4.4 Kann ich meine Angaben im Teilnahmeformular zwischenspeichern?
Nein, eine Zwischenspeicherung des Teilnahmeformulars ist nicht möglich. Wir bitten Sie, alle notwendigen Informationen und Anlagen bereitzuhalten. Damit Sie die Übersicht behalten, stellen wir Ihnen eine Checkliste, eine Ausfüllhilfe sowie die notwendigen Unterlagen zur Verfügung.
4.5 Ich habe meine Bewerbung bereits vollständig eingereicht und möchte im Nachhinein eine Änderung vornehmen. Ist das möglich?
Nach Absenden der Bewerbung können Sie keine Änderungen vornehmen. Für dringende Änderungen kontaktieren Sie bitte das Wettbewerbsbüro.
4.6 Habe ich die Möglichkeit, das von mir ausgefüllte Formular als PDF zu speichern oder auszudrucken?
Nach Absenden Ihrer Bewerbung erhalten Sie eine Bestätigungs-Mail. Alle Informationen, die Sie angegeben haben, finden Sie in dieser Mail. Diese können Sie auch ausdrucken.
4.7 In den Ausfüllhilfen befinden sich Angaben zur Zeichenanzahl. Bezieht sich dies auf die Zeichenzahl mit oder ohne Leerzeichen?
Dies bezieht sich auf die Zeichenanzahl mit Leerzeichen.
4.8 Wir wollen uns mit zwei unterschiedlichen Projekten bewerben. Müssen wir für jedes Projekt ein separates Formular ausfüllen?
Ja. Pro Projekt muss ein Formular ausgefüllt werden.
4.9 Was passiert, nachdem wir uns beworben haben?
Nach Absenden Ihrer Bewerbung erhalten Sie eine Bestätigungs-Mail. Die eingereichten Projekte werden vom Wettbewerbsbüro vorbewertet. Die Auswahl der Projekte erfolgt durch eine Jury unter dem Vorsitz des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg und unter Beteiligung weiterer Verbände. Die Jury-Sitzung findet voraussichtlich im September statt und ist nicht öffentlich.
4.10 Die Erstellung eines Kosten- und Finanzierungsplans ist aufgrund des Reifezustands des Projekts kaum möglich. Muss ich trotzdem einen Kosten- und Finanzierungsplan erstellen?
Auch wenn sich Ihr Projekt noch in der Konzeptionsphase befindet, müssen Sie weitmöglichst einen Kosten- und Finanzierungsplan erstellen.
4.11 Der Bewerbung sind Bilder anzuhängen. Was muss ich berücksichtigen?
Die Bilder sollen dabei helfen, einen Eindruck von dem Projekt, dem Ort oder der Projektidee zu erhalten. Zudem werden die ausgewählten Projekte auf der Internetseite www.gemeinsamschaffen.de präsentiert sowie während der Laufzeit beworben.
Bitte fügen Sie Ihrer Bewerbung mindestens zwei, maximal fünf aussagekräftige Fotos bei. Vergessen Sie nicht, zu allen Bildern den Rechteinhaber im Dateinamen zu nennen! Die Bilder sollten eine Auflösung von 300dpi haben. Mit der Einreichung Ihrer Bewerbungsunterlagen erklären Sie sich einverstanden, dass die eingesandten Fotos vom Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg zu Zwecken der Öffentlichkeitsarbeit im Rahmen des Ideenwettbewerbs unentgeltlich genutzt werden können und dass sie frei von Rechten Dritter sind.
4.12 Was ist ein Wettbewerbsbüro?
Das Wettbewerbsbüro unterstützt das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg bei der Umsetzung des Ideenwettbewerbs „Gemeinsam:Schaffen“. Dazu gehören zum Beispiel die Öffentlichkeitsarbeit, die Vorbewertung der eingereichten Beiträge, die Prämierungsveranstaltung oder auch die Arbeitskonferenzen (etwa anderthalb tägige Workshops mit Projektträgern). Es steht Interessierten unter den folgenden Kontaktdaten für Rückfragen zum Wettbewerb zur Verfügung.
Wettbewerbsbüro „Gemeinsam:Schaffen“
Tel.: 030 – 92 27 81 79
E-Mail: info@gemeinsamschaffen.de
Gemeinsam:Gestalten
In dieser Kategorie werden Ideen und Projekte gesucht, in denen verschiedene Bevölkerungsgruppen etwas gemeinsam gestalten. Das kann beispielsweise die Anlage eines gemeinsamen Gemüse- oder Generationengartens, der neue Anstrich des Gemeindehauses, das Aufstellen einer Parkbank auf einem Friedhof oder auch das gemeinsame Stricken/Häkeln eines „Dorf-Zusammenhalts- oder Freundschaftsschals“ sein. In dieser Kategorie sind auch Projekte vorstellbar, bei denen Jung, Alt, Zugezogene und Menschen mit Handicap gemeinsam ein Graffiti sprayen. Entscheidend ist hierbei, dass nicht die Maßnahme selbst im Vordergrund steht, sondern das gemeinsame Tun, bei dem es zu einer Begegnung zwischen Menschen kommt und Wertvorstellungen ausgetauscht werden.
Gemeinsam:Aktiv
In dieser Kategorie können Projekte und Ideen eingereicht werden, bei denen verschiedene Bevölkerungsgruppen gemeinsam aktiv werden. Dabei sollen die Aktivitäten so ausgestaltet werden, dass jeder Dorfbewohner bzw. jede Dorfbewohnerin seine/ihre Fähigkeiten und Potenziale einbringen kann. Beispiele hierfür könnten die Inszenierung eines Theaterstücks oder einer Oper aus Mitwirkenden der Dorfgemeinschaft sein oder ein integratives Musikprojekt, bei dem Kinder der örtlichen Grundschule und Senioren mit und ohne demenzielle Einschränkungen zusammen singen. Denkbar sind aber auch Projekte, bei denen unterschiedliche Alters- und Bevölkerungsgruppen ihren individuellen Fähigkeiten entsprechend gemeinsam Sport treiben (z.B. Spinning, Yoga etc.) oder gemeinsames Spielen (Gesellschaftsspiele).
Gemeinsam:Lernen
In dieser Kategorie können sich Projekte und Ideen bewerben, in denen durch das Voneinander-Lernen nicht nur Kenntnisse, sondern auch automatisch und „nebenbei“ Wertvorstellungen ausgetauscht werden. Vorstellbar sind in diesem Themenfeld: Computerkurse für Senioren, die durch junge Menschen geleitet werden; alte Handwerkskunst, die jungen Menschen von Senioren gezeigt und vermittelt wird oder Erzählcafés und Erzählveranstaltungen, die eine Möglichkeit bieten, Erlebnisse verschiedener Bevölkerungsgruppen nach dem Motto „Zuhören ohne zu bewerten“ auszutauschen.