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Timestamp: 2019-04-19 21:18:41
Document Index: 6536505

Matched Legal Cases: ['EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'Art. 4', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG']

EuGH, 09.10.1984 - 188/83 - dejure.org
EuGH, 09.10.1984 - 188/83
Witte / Parlament
1 . BEAMTE - DIENSTBEZUEGE - AUSLANDSZULAGE - ZWECK - VORAUSSETZUNGEN FÜR DIE GEWÄHRUNG - KUMULATIVE VORAUSSETZUNGEN
Anspruch eines Beamten auf Gewährung einer Auslandszulage; Ausgleich besonderer Belastungen und Nachteile durch Gewährung einer Auslandszulage; Wohnsitzwechsel wegen des Dienstantritts bei den Europäischen Gemeinschaften; Anspruch auf Gewährung einer Auslandszulage bei Bestehen des Wohnsitzes im Inland schon vor Dienstantritt; Begriff des ständigen Wohnsitzes im Sinne des gemeinschaftsrechtlichen Beamtenstatuts; Abhängigkeit des Anspruchs auf Gewährung einer Auslandszulage von der Staatsangehörigkeit des Beamten
1. BEAMTE - DIENSTBEZUEGE - AUSLANDSZULAGE - ZWECK - VORAUSSETZUNGEN FÜR DIE GEWÄHRUNG - KUMULATIVE VORAUSSETZUNGEN
Beamte - Gewährung der Auslandszulage.
Generalanwalt beim EuGH, 11.07.1984 - 188/83
Slg. 1984, 3465
Außerdem hängt das Vorliegen der Voraussetzungen für die Gewährung der Auslandszulage auch von der subjektiven Situation des Beamten ab, nämlich vom Grad seiner Integration in seine neue Umgebung, der sich beispielsweise aus seinem ständigen Wohnsitz oder der früheren Ausübung einer ständigen hauptberuflichen Tätigkeit ergeben kann (Urteil De Angelis/Kommission, Randnr. 13; Urteil des Gerichts vom 8. April 1992 in der Rechtssache T-18/91, Costacurta Gelabert/Kommission, Slg. 1992, II-1655, Randnr. 42; vgl. in diesem Sinne auch Urteil des Gerichtshofes vom 9. Oktober 1984 in der Rechtssache 188/83, Witte/Parlament, Slg. 1984, 3465, Randnr. 8).
75 Jedenfalls könne sich niemand auf eine fehlerhafte Rechtsanwendung zugunsten eines anderen berufen (Urteil Witte/Parlament, Randnr. 15, und Urteil des Gerichts vom 22. Februar 2000 in der Rechtssache T-22/99, Rose/Kommission, Slg. ÖD 2000, I-A-27 und II-115, Randnr. 39).
77 Wie die Kommission richtig feststellt, kann der Gleichbehandlungsgrundsatz nur unter Wahrung der Rechtmäßigkeit geltend gemacht werden (Urteil des Gerichtshofes vom 13. Juli 1972 in den Rechtssachen 55/71 bis 76/71, 86/71, 87/71 und 95/71, Besnard u. a./Kommission, Slg. 1972, 543, Randnr. 39, und Urteil des Gerichts Magdalena Fernández/Kommission, Randnr. 38), und es kann sich niemand zu seinem Vorteil auf eine Rechtswidrigkeit zugunsten anderer berufen (Urteile Witte/Parlament, Randnr. 15, und Rose/Kommission, Randnr. 39).
Le requérant ne peut donc prétendre à cette indemnité que s'il n'a, de façon habituelle, ni habité ni exercé son activité professionnelle principale sur le territoire de son État d'affectation (voir, en ce sens, arrêts du 9 octobre 1984, Witte/Parlement, 188/83, EU:C:1984:309, point 8 ; du 2 mai 1985, De Angelis/Commission, 246/83, EU:C:1985:165, point 14, et du 3 mai 2001, Liaskou/Conseil, T-60/00, EU:T:2001:129, point 36).
Nach der Rechtsprechung des Gerichtshofes muss die Beachtung des Grundsatzes der Gleichbehandlung nämlich mit der Beachtung des Gebots rechtmäßigen Handelnsin Einklang gebracht werden, das besagt, dass sich niemand zu seinem Vorteil auf eine fehlerhafte Rechtsanwendung zugunsten eines anderen berufen kann (in diesem Sinn Urteile des Gerichtshofes vom 4. Juli 1985 in der Rechtssache 134/84, Williams/Rechnungshof, Slg. 1985, 2225, Randnr. 14, und vom 9. Oktober 1984 in der Rechtssache 188/83, Witte/Parlament, Slg. 1984, 3465, Randnr. 15).
cc) Im Übrigen ist es auch nach der Rechtsprechung des EuGH einem Steuerpflichtigen versagt, sich zu eigenen Gunsten auf eine fehlerhafte Rechtsanwendung bei anderen zu berufen (vgl. EuGH-Urteile vom 9. Oktober 1984 C-188/83, Witte/Europäisches Parlament, Slg. 1984, 03465 Rdnr. 15;… vom 31. März 1993 C-89/85, A. Ahlström Osakeyhtiö u.a., Slg. 1993, I-01307 Rdnr. 197).
EuG, 28.09.1993 - T-90/92
Pedro Magdalena Fernández gegen Kommission der Europäischen Gemeinschaften. - …
Eine derartige sporadische und kurzfristige Abwesenheit vom Dienstland kann nicht als ausreichend angesehen werden, um dem Wohnsitz des Klägers im Dienstland seinen ständigen Charakter im Sinne der vorgenannten Bestimmung des Statuts zu nehmen (Urteil des Gerichtshofes vom 9. Oktober 1984 in der Rechtssache 188/83, Witte/Parlament, Slg. 1984, 3465, Randnr. 11).
38 Das Gericht weist darauf hin, daß ° wie die Kommission richtig festgestellt hat ° nach ständiger Rechtsprechung der Grundsatz der Gleichbehandlung nur unter Wahrung der Rechtmässigkeit geltend gemacht werden kann (…Urteil Besnard u. a./Kommission, a. a. O., Randnr. 39) und sich niemand zu seinem Vorteil auf eine Rechtswidrigkeit zugunsten anderer berufen kann (Urteil Witte/Parlament, a. a. O., Randnr. 15).
EuGH, 15.09.1994 - C-452/93
Magdalena Fernández / Kommission
Generalanwalt beim EuGH, 15.03.2007 - C-424/05
Kommission / Hosman-Chevalier - Beamte - Auslandszulage - Art. 4 Abs. 1 Buchst. a …
EuGH, 02.05.1985 - 246/83
De Angelis / Kommission
EuGH, 20.01.2009 - C-38/08
Sack / Kommission - Rechtsmittel - Öffentlicher Dienst - Dienstbezüge - …
EuGöD, 28.04.2009 - F-115/07
Balieu-Steinmetz und Noworyta / Parlament
EuG, 13.04.2000 - T-18/98
Reichert / Parlament
EuGöD, 09.06.2009 - F-12/08
Nardin / Parlament
Generalanwalt beim EuGH, 16.06.1994 - C-452/93