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Timestamp: 2016-12-06 00:56:50
Document Index: 358243019

Matched Legal Cases: ['§ 23', 'Art. 14', 'Art. 14', 'Art. 20', '§ 29', '§ 23', '§ 23', '§ 23', '§ 25', '§ 23', '§ 53', '§ 53', '§ 53', '§ 20', '§ 20', '§ 20', '§ 18', '§ 18', '§ 18', '§ 36', '§ 36', '§ 39', '§ 39', '§ 45', '§ 45', '§ 46', '§ 172', 'Art. 72', '§ 28', '§ 172']

OVG-RHEINLAND-PFALZ - 16.01.2008, 8 A 10976/07.OVG - JuraForum.de
OVG-RHEINLAND-PFALZ – Aktenzeichen: 8 A 10976/07.OVGUrteil vom 16.01.2008
Leitsatz:1. Das Landesnaturschutzgesetz lässt ebenso wie zuvor das Landespflegegesetz Einschränkungen vom Beseitigungsverbot in Baumschutzverordnungen und -satzungen nicht nur aus Gründen der Verkehrssicherheit, sondern auch zur Ermöglichung sonst zulässiger (baulicher) Grundstücksnutzungen zu (§ 23 Abs. 2 Satz 1 LNatSchG).
3. Die Anknüpfung der Ersatzmaßnahmen an die "Funktionsleistung des entfernten Baumes" ist hinreichend bestimmbar, verlangt allerdings eine für den Bürger nachvollziehbare Begründung im jeweiligen Genehmigungsbescheid.Rechtsgebiete:GG, BNatSchG, LNatSchG, LPflG, VwVfGVorschriften:§ GG Art. 14, § GG Art. 14 Abs. 1, § GG Art. 20 Abs. 3, § 29 Abs. 2 BNatSchG F. 2002, § 23 LNatSchG, § 23 Abs. 1 LNatSchG, § 23 Abs. 2 LNatSchG, § 25 Abs. 2 Satz 1 LNatSchG, § 23 Abs. 2 Satz 2 LNatSchG, § 53 LNatSchG, § 53 Abs. 2 LNatSchG, § 53 Abs. 2 Satz 1 LNatSchG, § 20 LPflG, § 20 Abs. 2 LPflG, § 20 Abs. 2 Satz 2 LPflG, § 18 LPflG, § 18 Abs. 4 LPflG, § 18 Abs. 4 Satz 2 LPflG, § 36 VwVfG, § 36 Abs. 1 VwVfG, § 39 VwVfG, § 39 Abs. 1 VwVfG, § 45 Abs. 1 VwVfG, § 45 Abs. 1 Nr. 2 VwVfG, § 46 VwVfGStichworte:Auflage, Ausnahmevorschrift, Baumbeseitigungsverbot, Baumbestand, Baumfällgenehmigung, Baumschutz, Baumschutzsatzung, Baumschutzverordnung, Beanstandungsklage, Begründungsmangel, Bestimmtheit, Bestimmtheitsgebot, Beurteilungsspielraum, Ermächtigungsgrundlage, Ermessen, Ersatzbaum, Ersatzgeld, Ersatzzahlung, Ersatzzahlungsauflage, Ersatzpflanzung, Funktionsleistung, Grundstücksnutzung, Landschaftsbestandteil, geschützter Landschaftsbestandteil, Musterbaumschutzsatzung, Nebenbestimmung, Naturhaushalt, Normverwerfungskompetenz, Rechtsverordnung, WiderspruchsbescheidVerfahrensgang:VG Mainz 3 K 788/06.MZ vom 19.06.2007
VolltextUm den Volltext vom OVG-RHEINLAND-PFALZ – Urteil vom 16.01.2008, Aktenzeichen: 8 A 10976/07.OVG anzusehen, müssen Sie die Einzelentscheidung kaufen.Volltext der Entscheidung kaufen
Weitere Entscheidungen vom OVG-RHEINLAND-PFALZOVG-RHEINLAND-PFALZ – Urteil, 8 A 10909/07.OVG vom 16.01.20081. Das Binnenschifferpatent kann auch für einen in räumlicher und zeitlicher Hinsicht abgrenzbaren Tätigkeitsbereich erteilt werden (hier: Fährbetrieb an einer bestimmten Fährstelle und nur am Tag).
2. Wirkt sich ein festgestellter Tauglichkeitsmangel (hier: mangelndes Farbunterscheidungs-vermögen - Rotschwäche) bei räumlicher und zeitlicher Beschränkung der Fahrerlaubnis nicht aus, so hat der Bewerber zur Vermeidung einer unverhältnismäßigen Einschränkung der Berufsfreiheit einen Anspruch auf Erteilung der Fahrerlaubnis unter entsprechenden Auflagen.OVG-RHEINLAND-PFALZ – Urteil, 6 A 10975/07.OVG vom 15.01.20081. § 172 Abs. 2 SGB VI hat nach seinem Regelungsgehalt nicht lediglich eine Bezuschussung des Arbeitgebers zum persönlichen Pflichtbeitrag seines von der gesetzlichen Rentenversicherungspflicht befreiten Arbeitnehmers zum Gegenstand, sondern begründet unmittelbar kraft öffentlichen Rechts eine eigenständige, auf den Arbeitgeberanteil beschränkte Beitragslast des Arbeitsgebers gegenüber der Versorgungseinrichtung.
2. Soweit landesrechtliche Bestimmungen dieser bundesrechtlichen Lastenverteilung entgegenstehen, unterliegen sie der Sperrwirkung des Art. 72 Abs. 1 GG.
3. Das rentenversicherungsrechtliche Abführungssystem des Gesamtsozialversicherungsbeitrages (§§ 28 a ff. SGB IV) ist durch § 172 Abs. 4 SGB VI nicht auf kapitalgedeckte berufsständische Versorgungseinrichtungen übertragen worden.OVG-RHEINLAND-PFALZ – Beschluss, 2 E 11030/07.OVG vom 18.12.20071. Für eine anwaltliche Vertretung im verwaltungsgerichtlichen Vorverfahren fällt neben der allgemeinen Geschäftsgebühr (Nr. 2300 VV-RVG) keine zusätzlich anrechenbare Terminsgebühr nach Nr. 3104 VV-RVG an.
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