Source: http://www.niedersachsentarif.de/agb.html
Timestamp: 2018-07-21 01:59:04
Document Index: 116613884

Matched Legal Cases: ['§ 8', '§ 288', '§ 12', '§12', '§ 8', '§ 145', '§ 19', '§ 40', '§ 37', '§ 16', '§ 5', '§ 17', '§ 17']

Einfach unterwegs: AGB
1.2 Die Beförderungsbedingungen gelten für Beförderungsverträge im Geltungsbereich des Niedersachsentarifs gemäß Teil I, Ziffer 2. Sie ergänzen die gesetzlichen Regelungen der Verordnung (EG) 1371/2007 des Europäischen Parlamentes und des Rates vom 23.10.2007 über die Rechte und Pflichten der Fahrgäste im Eisenbahnverkehr (ABl. EU Nr. L315 S.14) und die Bestimmungen der Eisenbahn-Verkehrsordnung (EVO) sowie des Personenbeförderungsgesetzes (PBefG).
1.3 Der Beförderungsvertrag kommt mit dem jeweils genutzten Beförderungsunternehmen zustande. Fahrkarten werden im Namen und für Rechnung des befördernden Verkehrsunternehmens verkauft. Für den Beförderungsvertrag gilt der Niedersachsentarif. Die Fahrgäste schließen mit Antritt der Fahrt auch dann ausschließlich einen Beförderungsvertrag mit dem oder den Beförderern, wenn sie ihre Fahrkarte bei einem anderen Unternehmen im Niedersachsentarif bezogen haben. Ergänzend gelten die Bedingungen über den Erwerb und die Nutzung von BahnCards der Deutschen Bahn AG (Tfv 600/C).
2.2 Die Beförderungsbedingungen des Niedersachsentarifs gelten nicht, sofern die Fahrt innerhalb des Geltungsbereichs eines Verbund- oder Gemeinschaftstarifs stattfindet, bei Tarifanerkennungsregelungen und bei Tarifkooperationen zwischen Kooperationsräumen und weiteren streckenbezogenen Kooperationen, sofern sich aus den jeweiligen Vereinbarungen oder Einzelbestimmungen keine abweichende Regelung ergibt (z.B. Anschlussmobilität gemäß Teil III, Ziffer 7). Sie gelten auch nicht für einbrechende Fahrten in den Geltungsbereich des Niedersachsentarifs nach Teil I, Ziffer 2.1 einschließlich der Gegenrichtung.
2.3 Die Beförderungsbedingungen gelten ausschließlich in den im veröffentlichten Fahrplan verkehrenden Zügen des Schienenpersonennahverkehrs (SPNV) sowie Zügen des Schienenpersonenfernverkehrs (SPFV), in denen Fahrscheine des Niedersachsentarifs anerkannt werden gemäß Teil I, Ziffer 2.1. Abweichungen hiervon werden im Fahrplan oder durch Aushang bekannt gegeben.
1.2 Kinder bis einschließlich 5 Jahren werden nur in Begleitung einer Aufsichtsperson befördert. Eine Aufsichtsperson ist mindestens 10 Jahre alt und muss selbst im Besitz einer zur Fahrt gültigen Fahrkarte sein.
1.3 Sachen und Tiere werden nur nach Maßgabe von Teil II, Ziffer 8, Teil II, Ziffer 9 und Teil II, Ziffer 10 befördert.
Personen, die unter dem Einfluss alkoholischer Getränke oder anderer berauschender Mittel stehen; der Fahrgast wird an geeigneter Stelle der Obhut einer betreuenden Person, Betriebspersonal am Bahnsteig oder der Polizei übergeben,
Personen, die Gewaltbereitschaft zeigen bzw. ausüben,
Personen ohne gültige Fahrkarte, welche die Zahlung des erhöhten Beförderungsentgelts nach Teil II, Ziffer 5 und/oder die Angabe der Personalien verweigern. Ausgeschlossene Fahrgäste, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, können an geeigneter Stelle der Obhut einer betreuenden Person, Betriebspersonal am Bahnsteig oder der Polizei übergeben werden.
2.2 Das Hausrecht in den Fahrzeugen der Eisenbahnverkehrsunternehmen wird durch das Betriebs- und Kontrollpersonal sowie beauftragte Dritte (z.B. Sicherheitsdienst) durchgesetzt. Betriebs- und Kontrollpersonal im Sinne dieser Beförderungsbedingungen sind alle von dem befördernden Verkehrsunternehmen beauftragten Personen. Über den Ausschluss von Personen entscheidet ebenfalls das Betriebs- und Kontrollpersonal sowie beauftragte Dritte. Fahrgäste, gegenüber denen das Hausrecht angewandt wird, sind auch dann von der Fahrt ausgeschlossen, wenn sie über eine gültige Fahrkarte verfügen.
2.3 Der rechtmäßige Ausschluss von der Fahrt bzw. der rechtmäßige Verweis einer Person aus dem Fahrzeug begründet keinen Anspruch auf Schadenersatz und, ausgenommen von Teil II, Ziffer 2.1, Nr. 2, keinen Anspruch auf die Erstattung des entrichteten Beförderungsentgeltes gemäß Teil II, Ziffer 6. Es gilt § 8, Absatz 2 EVO.
während der Fahrt auf- oder abzuspringen oder die Außentüren zu öffnen,
In den Zügen bzw. Fahrzeugen mit entsprechenden Kennzeichnungen gilt ein generelles Alkoholkonsumverbot, d.h. Fahrgästen ist es untersagt, alkoholische Getränke zu konsumieren oder in geöffneten, insbesondere nicht wiederverschließbaren Behältnissen mitzuführen. Näheres hierzu regeln die Bestimmungen der einzelnen Eisenbahnverkehrsunternehmen gemäß Anlage 1.
3.4 Verletzt ein Fahrgast entgegen der Anordnung des Betriebs- oder Kontrollpersonals die ihm obliegenden Pflichten nach Teil II, Ziffer 3.1 bis 3.3, so kann er von der Beförderung ausgeschlossen werden. Im Fall einer Gefährdung der Sicherheit und Ordnung des Betriebs oder der Sicherheit von Personen bedarf es keiner vorherigen Anordnung. Ein Anspruch auf die Erstattung des Fahrpreises besteht im Fall des Ausschlusses nicht.
3.5 Bei Verstoß gegen das Rauchverbot wird eine Vertragsstrafe von 60,00 € und in Zügen bzw. Fahrzeugen mit entsprechender Kennzeichnung gemäß Teil II, Ziffer 3.2 wird bei einem Verstoß gegen das Alkoholkonsumverbot eine Vertragsstrafe von 40,00 € erhoben. Bei Verunreinigung von Fahrzeugen werden die vom Verkehrsunternehmen nachgewiesenen Reinigungskosten erhoben, mindestens jedoch 40,00 €; weitergehende Ansprüche bleiben davon unberührt. Dem Fahrgast bleibt der Nachweis vorbehalten, dass keine oder geringere Reinigungskosten entstanden sind.
3.6 Beschwerden sind direkt an das Betriebs- oder Kontrollpersonal zu richten. Soweit die Beschwerden nicht durch das Personal des Verkehrsunternehmens erledigt werden können, sind diese möglichst unter der Angabe von Datum, Uhrzeit und Zugnummer an die dafür zuständige Stelle des jeweiligen Verkehrsunternehmens zu richten. Auf Ansprüche bei Ausfall, Verspätung und Anschlussversäumnissen sind die Regelungen gemäß Teil II, Ziffer 12 anzuwenden.
3.7 Wer missbräuchlich die Notbremse oder andere Sicherheitseinrichtungen betätigt oder Fahrzeuge oder deren Einrichtung absichtlich beschädigt, hat – unbeschadet einer Verfolgung im Straf- oder Bußgeldverfahren und weitergehender zivilrechtlicher Ansprüche – einen Betrag von 200,00 € zu zahlen. Außerdem sind die Personalien anhand eines gültigen amtlichen Lichtbildausweises anzugeben. Dem Fahrgast bleibt der Nachweis vorbehalten, dass kein oder ein geringerer Schaden entstanden ist.
3.8 Wenn im Verschulden des Fahrgastes durch diesen oder die von ihm mitgeführten Sachen oder Tiere Schäden verursacht werden oder der laufende Betrieb beeinträchtigt wird, haftet der Fahrgast bzw. der das Tier oder die Sache mitführende Fahrgast für den entstandenen Schaden. Die verursachten Kosten sind vom Fahrgast zu ersetzen.
4.2 Das Betriebspersonal ist berechtigt, Fahrgästen Plätze zuzuweisen; Anspruch auf einen Sitzplatz besteht mit Ausnahme von Teil II, Ziffer 4.3 nicht. Sitzplätze sind für schwerbehinderte Menschen, in der Gehfähigkeit beeinträchtigten, älteren oder gebrechlichen Fahrgästen, werdenden Müttern und für Fahrgäste mit kleinen Kindern freizugeben.
für sich oder für von ihm mitgebrachte Tiere gemäß Teil II, Ziffer 9.3 oder ein Fahrrad gemäß Teil III, Ziffer 5.2 keine gültige Fahrkarte beschafft hat,
unzutreffende Angaben für eine in der Familienkarte gemäß Teil III, Ziffer 2.2.3 eingetragene Person gemacht hat oder eine notwendige Familienkarte bei der Fahrkartenprüfung nicht vorzeigen kann,
keine Teilnehmerkarte bei Gruppenfahrkarten ab 21 Personen gemäß Teil III, Ziffer 3.2.4 vorweisen kann,
5.2 Kann im Zug nicht festgestellt werden, ob der Erwerb der Fahrkarte vor Fahrtantritt aus Gründen nicht möglich war, die durch das Eisenbahnverkehrsunternehmen zu vertreten sind, ist das befördernde Verkehrsunternehmen berechtigt, zunächst eine Fahrpreisnacherhebung auszustellen.
5.3 Das erhöhte Beförderungsentgelt beträgt das Doppelte des Normalpreises für die vom Fahrgast zurückgelegte Strecke, mindestens aber 60,00 €. Das erhöhte Beförderungsentgelt kann nach der ganzen vom Zug zurückgelegten Strecke berechnet werden, wenn der Fahrgast die zurückgelegte Strecke nicht glaubhaft machen kann. Die Zahlungsaufforderung oder die Quittung über die Zahlung eines erhöhten Beförderungsentgelts ist keine Fahrkarte für die Weiterfahrt mit Verkehrsmitteln eines anderen Verkehrsunternehmens. Die Zahlungsaufforderung berechtigt ferner nicht zur Weiterfahrt mit einem anderen Verkehrsunternehmen des Verkehrsunternehmens, in dem die Quittung ausgestellt wurde.
Für die Weiterfahrt kann das befördernde Verkehrsunternehmen ab dem Ort der Fahrkartenkontrolle den Normalpreis für den bis zum Zielbahnhof des Fahrgastes verbleibenden Streckenabschnitt erheben. Das Verkehrsunternehmen ist dabei zur Berechnung eines Serviceentgelts für den Fahrkartenverkauf im Zug berechtigt. Der Fahrpreis entspricht der Summe des Normalpreises nach Berücksichtigung des etwaigen BahnCard-Rabatts und eines Serviceentgelts in Höhe von 10% auf diesen Normalpreis, jedoch mindestens 2,00 € und höchstens 10,00 € (gilt nur für erixx GmbH, metronom Eisenbahngesellschaft mbH und DB Regio AG).
5.4 Wird das erhöhte Beförderungsentgelt nicht sofort bar bezahlt, so kommt der Fahrgast spätestens in Verzug, wenn er nicht innerhalb des vom befördernden Verkehrsunternehmen festgesetzten Zeitraums zahlt oder einer Zahlungsaufforderung nicht innerhalb von 14 Tagen nach Zugang Folge leistet. Nach Ablauf dieser Frist ist das Verkehrsunternehmen berechtigt, für jede schriftliche Mahnung ein zusätzliches Bearbeitungsentgelt zu erheben. Weitergehende Ansprüche nach § 288, Absatz 1, BGB bleiben unberührt.
5.5 Im Fall von Teil II, Ziffer 5.1, Nr. 2 ermäßigt sich das erhöhte Beförderungsentgelt auf 7,00 €, wenn der Fahrgast – abweichend von § 12, Abs. 3, EVO – innerhalb von 14 Tagen ab dem Feststellungstag bei der Verwaltung des Verkehrsunternehmens nachweisen kann, dass er im Zeitpunkt der Feststellung Inhaber einer gültigen personenbezogenen Zeitkarte war. Im Fall von Teil II, Ziffer 5.1, Nr. 8 ermäßigt sich das erhöhte Beförderungsentgelt auf 7,00 €, wenn der Fahrgast – abweichend von §12, Abs. 3 VO – innerhalb von 14 Tagen ab dem Feststellungstag bei der Verwaltung des Verkehrsunternehmens nachweisen kann, dass er zum Zeitpunkt der Feststellung Inhaber einer gültigen BahnCard war. Sollte ein erhöhtes Beförderungsentgelt von der metronom Eisenbahngesellschaft mbH mit einem 2D-Barcode ausgestellt werden, kann die Ermäßigung auch innerhalb von 14 Tagen im Zug der metronom Eisenbahngesellschaft mbH vorgenommen werden.
5.6 Im Fall einer Meldung des Fahrgastes nach Teil III, Ziffer 1.1.2 hat der Fahrgast nur den Normalpreis unter Berücksichtigung etwaiger im Zug erhältlicher Ermäßigungen zu zahlen.
6.1 Umtausch oder Erstattung erfolgen gegenüber dem Inhaber der Fahrkarte und nur bei einer Verkaufsstelle oder der Verwaltung des Unternehmens, bei dem die Fahrkarte erworben wurde. Für Online-Fahrkarten gilt die in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) des ausgebenden Unternehmens aufgeführte Regelung.
Bei Fahrkarten, die bargeldlos bezahlt wurden, ist das Unternehmen berechtigt, eine Rückzahlung als Gutschrift auf das ursprünglich zur Zahlung verwendete Konto vorzunehmen.
6.4 Detaillierte Regelungen zu Umtausch und Erstattung von Fahrkarten finden sich in Teil III, Ziffer 3, Teil III, Ziffer 4 und Teil III, Ziffer 5.
7.1 Das Verkehrsunternehmen kann grundsätzlich verlangen, dass das Beförderungsentgelt in bar bereitgehalten wird. Ein Anspruch auf bargeldlose Zahlung besteht nicht. Das Betriebs- und Kontrollpersonal ist nicht verpflichtet, Geldbeträge über 50,00 € (bei der NordwestBahn GmbH: 20,00 €) zu wechseln, erheblich beschädigte Geldscheine und Münzen, Ein- und Zwei-Cent-Stücke im Wert von mehr als 10 Cent oder mehr als insgesamt 20 Münzstücke anzunehmen. 200,00 €- und 500,00 €-Scheine werden vom Betriebs- und Kontrollpersonal nicht angenommen.
7.2 Im Fall der Bezahlung von Fahrkarten mit Bargeld kann das Verkehrsunternehmen dem Fahrgast, sofern zur Bezahlung von Fahrkarten hingegebene Geldbeträge nicht gewechselt werden können, statt des Restgelds schuldbefreiend einen auf drei Jahre befristeten Überzahlungsgutschein ausstellen. Ziffer 7.1, Sätze 2 und 3 bleiben hiervon unberührt. Es ist Sache des Fahrgastes, den Überzahlungsgutschein gegen Bargeld bei der Verwaltung des ausgebenden Verkehrsunternehmens (nicht bei DB Regio AG) oder einer Verkaufsstelle für Fahrkarten des ausgebenden Verkehrsunternehmens einzutauschen. Bei der metronom Eisenbahngesellschaft mbH können Überzahlungsgutscheine auch an einem Fahrkartenautomaten eingelöst werden, wenn der Preis der Fahrkarte gleich- oder höherwertiger als der Gutscheinwert ist. Ist der Fahrgast mit diesen Regelungen nicht einverstanden, kann von ihm die Zahlung eines erhöhten Beförderungsentgelts nach Teil II, Ziffer 5 verlangt werden.
7.5 An bestimmten Verkaufsstellen und Verkaufsgeräten sowie beim Kauf von Online-Fahrkarten ist auch die bargeldlose Zahlung zulässig (z.B. PayPal, Geldkarte, electronic cash mit PIN, Kreditkarte oder Lastschriftverfahren mit Einzugsermächtigung). Ein Anspruch auf bargeldlose Zahlung besteht nicht.
9.1 Auf die Beförderung von Tieren sind Teil II, Ziffern 8.1, 8.5 und 8.6 entsprechend anzuwenden.
9.2 Lebende Haustiere, die klein (bis zur Größe einer Hauskatze) und in verschlossenen Behältnissen in Handgepäckgröße transportiert werden können, dürfen mitgenommen werden, soweit eine Beeinträchtigung von Personen und Sachen ausgeschlossen ist. Die Beförderung dieser Tiere erfolgt unentgeltlich.
9.3 Darüber hinaus können Hunde, die in Behältnissen gemäß Teil II, Ziffer 9.2 nicht untergebracht sind oder nicht untergebracht werden können, unter der Voraussetzung mitgenommen werden, dass sie angeleint und mit einem für sie geeigneten Maulkorb versehen sind. Diese Hunde werden zum Fahrpreis für Kinder nach Teil III, Ziffer 2.2.4 befördert (ausgenommen: Erwerb von Gruppenfahrkarten). Ein BahnCard-Rabatt ist ausgeschlossen. Bei der Nutzung des Niedersachsen-Tickets gelten die Regelungen gemäß Teil III Ziffer 5.1.1 und 5.1.5.
9.4 Hunde, von denen trotz Maulkorb und Leinenführung eine Gefahr für die Sicherheit und Ordnung des Betriebs oder für Personen ausgeht, können von der Beförderung ausgeschlossen werden. Der rechtmäßige Ausschluss von der Fahrt bzw. der rechtmäßige Verweis des den Hund mitführenden Fahrgastes aus dem Fahrzeug begründet keinen Anspruch auf Schadenersatz und keinen Anspruch auf die Erstattung des entrichteten Beförderungsentgelts gemäß Teil II, Ziffer 6. Es gilt § 8, Absatz 2, EVO. Im Übrigen gelten hierzu die erlassenen Verordnungen des Landes Niedersachsen. Verkehrt ein Fahrzeug zwischen zwei Bundesländern, gelten bis zur letzten planmäßigen Haltestation des zu verlassenden Bundeslandes dessen Regelungen.
9.5 Blindenführ- und Begleithunde im Sinne von § 145, Abs. 2, Nr. 2, SGB IX sind vom Maulkorbzwang ausgenommen. Blindenführhunde dürfen unentgeltlich mitgenommen werden, sofern im Schwerbehindertenausweis des Fahrgastes das Merkzeichen „B“ oder „Bl“ eingetragen ist. Das Gleiche gilt für einen Hund, den ein schwerbehinderter Fahrgast mitführt, in dessen Schwerbehindertenausweis die Berechtigung zur Mitnahme einer Begleitperson nachgewiesen ist (Merkzeichen "B").
9.6 Tiere dürfen nicht auf Sitzplätzen, auch nicht nach dem Auflegen einer Unterlage, untergebracht werden. Bei Zuwiderhandlung werden Reinigungskosten nach Teil II, Ziffer 3.5 erhoben.
10.1 Die Mitnahme von Fahrrädern ist im Rahmen der vorhandenen Platzkapazität und nur in den entsprechend gekennzeichneten Wagen bzw. Bereichen möglich. Die Beförderung kann bei Platzmangel abgelehnt werden, insbesondere wenn der für die Fahrradmitnahme vorgesehene Platz für die Beförderung von Fahrgästen, im Speziellen von Kindern in Kinderwagen und Rollstuhlfahrern, benötigt wird. Die Beförderung kann ebenfalls bei Ersatzverkehr mit Bussen abgelehnt werden. In Zweifelsfällen entscheidet hierüber das Betriebs- und Kontrollpersonal. Den Anordnungen des Betriebs- oder Kontrollpersonals ist uneingeschränkt Folge zu leisten.
Anmeldung bei der NordWestBahn GmbH:
Für Fahrradgruppen ab fünf Personen wird eine vorherige Anmeldung (spätestens einen Tag vor Reiseantritt) empfohlen. Hierdurch erwerben die Reisenden keinen Anspruch auf einen festen Sitz- oder Fahrradstellplatz.
Fahrradmitnahme S-Bahn Hamburg:
Die Mitnahme von Fahrrädern in den Fahrzeugen der S-Bahn Hamburg sind zulässig:
montags bis freitags, jeweils bis 6.00 Uhr, zwischen 9.00 Uhr und 16.00 Uhr und zwischen 18.00 Uhr bis Betriebsschluss,
Mitnahme von Fahrrädern in IC-/EC-Zügen zwischen Bremen Hbf und Norddeich Mole:
Für die Fahrradmitnahme in IC-/EC-Zügen der Deutschen Bahn AG besteht Reservierungspflicht für die Stellplätze gemäß den Regelungen der Beförderungsbedingungen der Deutschen Bahn AG.
10.2 Jeder Fahrgast darf nur ein Fahrrad mitnehmen. Die Mitnahme ist auf zweirädrige, ein- oder zweisitzige (Tandem), nicht- oder elektrohilfsmotorisierte Fahrräder sowie zusammengeklappte Fahrradanhänger beschränkt. Für die Mitnahme eines Tretrollers, der die Größe eines Fahrrads erreicht (bspw. Nordic Scooter), gelten alle Bedingungen der Fahrradmitnahme. Die Mitnahme von versicherungspflichtigen, elektrohilfsmotorisierten Fahrrädern ist ausgeschlossen.
10.3 Der Fahrgast hat durch den Erwerb von Fahrradtageskarten vor Fahrtantritt das für die Beförderung von Fahrrädern festgesetzte Beförderungsentgelt gemäß Teil III, Ziffer 5.3.3 zu zahlen. Die Mitnahme eines Kinderfahrrades, das von einer Person unter 6 Jahren mitgeführt wird, ist kostenfrei.
10.7 Fahrradanhänger, die als Kinderwagen dienen, werden kostenlos befördert und unterliegen bei der Mitnahme den Bestimmungen zum Transport von Kinderwagen. Sonstige Fahrradanhänger und Transportwagen wie bspw. Bollerwagen werden ausschließlich bei vorhandenen Platzkapazitäten, ebenfalls kostenfrei, befördert. Über die Mitnahme entscheidet das Betriebs- und Kontrollpersonal.
11.4 Fundsachen, von denen unter Umständen eine Gefährdung für die Sicherheit ausgeht, können entsprechend kontrolliert bzw. den zuständigen Stellen übergeben werden. Über Fundsachen, deren Aufbewahrung nicht zumutbar ist (z.B. leicht verderbliche Sachen), kann das Verkehrsunternehmen frei verfügen.
Näheres zum Niedersachsen-Ticket regelt Teil III, Abs. 5.1.8.
Entschädigungen werden nur vorgenommen, sofern der Entschädigungsbetrag mindestens 4,00 € beträgt. Fahrgäste mit einer Zeitkarte haben Anspruch auf Entschädigung, wenn sie während der Geltungsdauer ihrer Zeitkarte in mindestens drei Fällen mit einer Verspätung von mindestens 60 Minuten am Zielort eingetroffen sind. Vorbehaltlich Satz 2 wird auf Antrag des Fahrgastes eine Entschädigung gewährt, die je Verspätungsfall
a) 1,50 € bei Fahrten für die 2. Wagenklasse
b) 2,25 € bei Fahrten für die 1. Wagenklasse
und maximal 25% des gezahlten Zeitkartenpreises beträgt.
Für im Niedersachsentarif ausgestellte Fahrkarten ist eine Geltendmachung von Ansprüchen aus den gesetzlich geregelten Fahrgastrechten an das verspätungsverursachende Verkehrsunternehmen oder an das Servicecenter Fahrgastrechte, 60647 Frankfurt am Main zu richten. Weitergehende Auskünfte zu (Teil-)Erstattungen für Fahrkarten des Niedersachsentarifs sowie Auskünfte dazu, wie und in welcher Form Anträge einzureichen sind, erteilt auf Nachfrage jedes Verkehrsunternehmen im Niedersachsentarif (Übersicht siehe Anlage 1). Weitere Informationen auch unter www.fahrgastrechte.info zur Verfügung. Zur Beilegung von Meinungsverschiedenheiten im Zusammenhang mit einem Beförderungsvertrag mit Verkehrsmitteln im Bereich des Niedersachsentarifs hat sich der Fahrgast mit dem jeweils befördernden Verkehrsunternehmen gemäß Anlage 1 in Verbindung zu setzen. Die Niedersachsentarif GmbH ist als zentraler Service- und Marketingdienstleister dieser Verkehrsunternehmen selbst nicht Mitglied einer anerkannten Schlichtungsstelle.
Aus anderen Rechtsgründen haftet der Beförderer dem Fahrgast grundsätzlich nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit; bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) und der Herbeiführung von Verletzungen des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit auch bei leichter Fahrlässigkeit. Im Fall der Verletzung von wesentlichen Vertragspflichten ist die Ersatzpflicht jedoch auf den typischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Außer in Fällen von Vorsatz, grober Fahrlässigkeit oder der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung für Sachschäden gegenüber dem Fahrgast auf einen Höchstbetrag von 1.000,00 € beschränkt. Die Bestimmungen des Haftpflichtgesetzes (HPflG) bleiben im Übrigen unberührt.
15.1 Personenbezogene Daten werden unter Berücksichtigung der Vorgaben der anwendbaren Datenschutzgesetze ausschließlich zweckgebunden erhoben, verarbeitet und genutzt. Personenbezogene Daten werden danach insbesondere für Zwecke des Beförderungsvertrags mit dem Fahrgast erhoben, verarbeitet und genutzt. Dies schließt bei Abonnementverträgen die Speicherung und Verwaltung der erforderlichen Abonnementdaten wie bspw. Name, Anschrift, Geburtsdatum, Vertragsart, Geltungsbereich, Vertragsdauer, Abrechnungsdaten ein. Außerdem können personenbezogene Daten der Fahrgäste für die Durchführung von Fahrkartenkontrollen der Verkehrsunternehmen verwendet und an diese in dem erforderlichen Umfang weitergeleitet werden. Darüber hinaus können im Rahmen der Fahrkartenkontrollen insbesondere für einen Fall nach Teil II, Ziffer 5 selbst personenbezogene Daten der Fahrgäste erhoben und verwendet werden.
Zur Information über Angebote und/oder für Markt- und Meinungsforschungszwecke werden die personenbezogenen Daten der Fahrgäste nur genutzt und übermittelt, sofern der Fahrgast hierzu sein ausdrückliches Einverständnis erklärt hat.
III	Beförderungsentgelte und Fahrkarten
1.1.2 Die Fahrgäste dürfen die Fahrzeuge nur mit hierfür gültigen Fahrkarten betreten. Die Fahrkarte ist vor Fahrtantritt zu erwerben. Ein Notverkauf mit einem eingeschränkten Sortiment des Niedersachsentarifs ist möglich, wenn ein Fahrgast vor einer Fahrkartenprüfung dem Verkaufspersonal unaufgefordert und unverzüglich nach Fahrtantritt, spätestens bei Erreichen der nächsten Haltestation meldet, dass bei Reiseantritt weder eine Fahrkartenausgabe geöffnet noch ein zur Annahme von Bargeld geeigneter Fahrkartenautomat (sofern vorhanden: Angabe der Nummer des Fahrkartenautomaten und Zeitpunkt erforderlich) betriebsbereit war. Wagen oder Wagenteile eines Zuges, in denen die Möglichkeit eines Fahrkartenerwerbs nicht besteht und in denen sich kein Begleitpersonal aufhält, dürfen ausschließlich von Fahrgästen mit gültigen Fahrkarten benutzt werden. Dies gilt nur, sofern der Zug aus mehreren Traktionen, d.h. aus zusammengeschlossenen Triebwagen besteht und sich in einem anderen Triebwagen Begleitpersonal befindet.
Ungeachtet vorstehender Regelung erfolgt ein Verkauf eines Niedersachsen-Tickets im Zug gemäß Teil III, Ziffer 5.1.6, Satz 2, wenn sich die Einschränkung der Vertriebsinfrastruktur auf alle Fahrkartenautomaten an der Zugangsstelle begrenzt.
Ein Verkauf im Zug ist ausschließlich für eine Fahrkarte "Übergang 2. in 1. Kl." gemäß Teil III Ziffer 1.4 möglich.
1.1.3 Der Verkauf von Fahrkarten erfolgt durch die von den Eisenbahnverkehrsunternehmen eingerichteten Verkaufsstellen, an Fahrkartenautomaten sowie bei Zeitkarten auch bei Abo-Centern. Darüber hinaus können Fahrkarten auch online zum Selbstausdruck oder als Handy-Ticket erworben werden. Die Bestimmungen zum Erwerb und zur Nutzung sowie das Verfahren zu Umtausch und Erstattung dieser Fahrkarten sind jeweils in den AGB des verkaufenden Unternehmens geregelt. Die Ausgabe bestimmter Fahrkarten kann auf bestimmte Vertriebswege beschränkt sein.
1.1.6 Für Rund-, Kreuz- und Querfahrten sowie Fahrten in entgegengesetzter Fahrtrichtung ist der Erwerb mehrerer Fahrkarten erforderlich (Ausnahme: Erwerb einer relationslosen Fahrkarte, z.B. Niedersachsen-Ticket).
Bei alternativen Reiserouten zum gewünschten Zielort werden dem Fahrgast diese im Niedersachsentarif zur Auswahl vorgeschlagen. Auf der Fahrkarte ist der gewählte „Überweg“, d.h. ein „via-Weg“, ausgewiesen. Der angegebene Überweg ist für die so gewählte Fahrt einzuhalten.
1.1.10 Kommt der Fahrgast einer Pflicht nach den Punkten 1.1.2 bis 1.1.3 trotz Aufforderung nicht nach, kann er von der Beförderung ausgeschlossen werden; die Pflicht zur Zahlung eines erhöhten Beförderungsentgelts nach Teil II, Ziffer 5 bleibt unberührt.
1.2.1 Die Geltungsdauer einer Fahrkarte ergibt sich grundsätzlich aus dieser selbst. Die Geltungsdauer einer Fahrkarte endet um 3.00 Uhr des auf den letzten Geltungstag folgenden Tages bzw. bis zur letzten, im Fahrplan als Nachtzug gekennzeichneten Fahrt, soweit sich keine abweichende Geltungsdauer aus den besonderen Bestimmungen des Niedersachsentarifs zu einzelnen Fahrkarten ergibt.
1.2.2 Für Fahrten vor Beginn oder nach Ende der zeitlichen Geltungsdauer einer Fahrkarte sind Fahrkarten erforderlich bis zum ersten bzw. vom letzten fahrplanmäßigen Halt, der innerhalb der Geltungsdauer erreicht wird.
1.3.1 Die BahnCard wird als Rabattkarte im Niedersachsentarif anerkannt. Inhaber einer BahnCard 25/BahnCard 50 erhalten für Fahrkarten des Niedersachsentarifs zum Normalpreis den durch die Deutsche Bahn AG festgesetzten Rabatt von 25% bzw. 50% (vgl. Tfv 600/C, BahnCard-Bedingungen). Der Anspruch auf den BahnCard-Rabatt besteht nur bei der Vorlage einer gültigen BahnCard bei der Fahrkartenkontrolle. Auf Verlangen ist ein gültiger amtlicher Lichtbildausweis vorzuzeigen. Im Übrigen gelten die Bedingungen der Deutschen Bahn AG für den Erwerb und die Nutzung von BahnCards.
1.4.3 Fahrkarten für den Übergang sind erhältlich als
a) Einzelfahrkarte
jeweils für Erwachsene oder Kinder
mit oder ohne BahnCard 1. Klasse
b) Wochenkarte
c) Monatskarte
d) Monatskarte im Abonnement.
1.4.4 Für Fahrkaten für den Übergang ist grundsätzlich ein Verkauf im Zug möglich. Voraussetung hierfür ist, dass eine Fahrkarte, zu der ein Übergang ausgestellt werden soll, bereits vorhanden ist. Es gelten im Übrigen die Bestimmungen aus Teil III, Ziffer 1.1.2.
1.4.5 Der Übergang ist auch auf Teilstrecken möglich; es sei denn, Start- und Zielbahnhof dieser Teilstrecke liegen innerhalb eines Verkehrsverbunds.
1.5.3 Online- und Handy-Tickets werden personalisiert ausgegeben und sind nicht übertragbar.
1. nicht vorschriftsmäßig oder unleserlich ausgefüllt sind und trotz Aufforderung nicht sofort vorschriftsmäßig sowie gut lesbar ausgefüllt werden,
2. zerrissen, zerschnitten oder sonst stark beschädigt, stark beschmutzt, unleserlich oder unerlaubt eingeschweißt oder laminiert sind, so dass sie nicht mehr geprüft werden können,
3. eigenmächtig geändert oder unrechtmäßig erworben oder hergestellt sind,
7. ohne das erforderliche Lichtbild benutzt werden,
8. nur in der 2. Wagenklasse gelten und in der 1. Wagenklasse benutzt werden,
9. nicht mit der erforderlichen Wertmarke versehen sind.
1.6.2 Eine Fahrkarte, die nur in Verbindung mit einer Bescheinigung, einem Identifikationsmedium (z.B. bei Online- und Handy-Tickets) oder einem gültigen amtlichen Lichtbildausweis zur Beförderung berechtigt, ist ungültig und kann eingezogen werden, wenn die Bescheinigung, das Identifikationsmedium oder der gültige amtliche Lichtbildausweis auf Verlangen nicht vorgezeigt wird oder ungültig ist.
1.6.3 Für gemäß Teil III, Ziffern 1.6.1 und 1.6.2 eingezogene Fahrkarten wird auf Verlangen des Fahrgastes eine schriftliche Bestätigung ausgestellt. Ersatzansprüche, insbesondere für Zeitverlust oder Verdienstausfälle, sind ausgeschlossen.
Das Kernsortiment wird im gesamten Geltungsbereich des Niedersachsentarifs nach Teil I, Ziffer 2.1 angeboten.
1. Einzelfahrkarte sowie Hin- und Rückfahrkarten
a) mit oder ohne BahnCard-Rabatt (25%/50% auf den Normalpreis)
2. Gruppenfahrkarte für die 2. Wagenklasse für Erwachsene und/oder Kinder.
3. Wochenkarte
4. Monatskarte
Fahrkartenangebote, die über das Kernsortiment des Niedersachsentarifs hinaus in einem begrenzten Zeitraum, zu speziellen Anlässen, bei einzelnen Verkehrsunternehmen oder in einzelnen Regionen (inKooperation mit externen Partnern) angeboten werden, werden gesondert bekannt gegeben.
2.1.4 Innerhalb von festgelegten Gebieten erfolgt in Abhängigkeit von der Entfernung (Tarifentfernung) der Relation eine preisliche Gleichstellung von Abgangs- und/oder Zielbahnhöfen. Auf der Fahrkarte wird dies durch eine zusätzliche Sammelbezeichnung für die Haltestation gekennzeichnet. Anlage 4 gibt eine Übersicht über Abgangs-/Zielbahnhöfe mit tariflicher Gleichstellung.
2.1.5 Relationslose Fahrkarten nach Teil III, Ziffer 5.1 (Niedersachsen-Ticket) und Teil III, Ziffer 5.2 (Fahrradtageskarte) werden zu entfernungsunabhängigen Pauschalpreisen angeboten.
2.2.1 Kinder bis einschließlich 5 Jahren werden nur in Begleitung einer Aufsichtsperson, die im Besitz einer gültigen Fahrkarte oder Fahrtberechtigung sein muss, unentgeltlich befördert.
2.2.2 Kinder im Alter von 6 bis einschließlich 14 Jahren werden in Begleitung zumindest eines eigenen Eltern oder Großelternteils oder deren Lebenspartner oder des Vormundes unentgeltlich befördert, wenn von diesen relationsbezogene Einzelfahrkarten oder Hin- und Rückfahrkarten erworben wurden und die Zahl der Kinder beim Kauf in der Fahrkarte des begleitenden Eltern- oder Großelternteils oder deren Lebenspartner – ausgenommen bei Kauf im Zug – eingetragen werden. Beim Notverkauf im Zug gemäß Teil III Ziffer 1.1.2 können kostenfrei reisende Familienkinder handschriftlich durch das Verkaufspersonal eingetragen werden. Es können maximal vier eigene Kinder oder Enkelkinder mit einer Fahrkarte kostenfrei mitgenommen werden.
2.2.3 Weitere Kinder im Alter von 6 bis einschließlich 14 Jahren werden bei Vorliegen der sonstigen Voraussetzungen nach Teil III, Ziffer 2.2.2 gegen Vorlage einer in einer personalbedienten Verkaufsstelle ausgegebenen Familienkarte bei der Fahrkartenkontrolle unentgeltlich befördert. Kann bei der Fahrkartenkontrolle in Zügen mit Fahrkartenverkauf keine Familienkarte vorgelegt werden, so ist für die weiteren Kinder der Fahrpreis nach Teil III, Ziffer 2.2.4 nachzuzahlen. Bei Vorlage der Familienkarte innerhalb von 14 Tagen nach der Fahrkartenkontrolle wird der nachgezahlte Fahrpreis unter Abzug von einem Bearbeitungsentgelt von 7,00 € erstattet. Die Familienkarte berechtigt nur zur unentgeltlichen Beförderung derjenigen Kinder bzw. Enkelkinder und nur in Begleitung derjenigen Begleitpersonen, die in dieser eingetragen sind. Die Familienkarte wird für die Geltungsdauer eines Jahres auf Antrag eines Eltern- oder Großelternteils oder des Vormunds auf der Grundlage des hierfür vorgesehenen, vollständig ausgefüllten Formulars unter Angabe der beabsichtigten Begleitpersonen sowie sämtlicher Kinder/Enkelkinder, deren Geburtsdaten und deren Wohnanschrift bei ausgewählten personalbedienten Verkaufsstellen (DB-Reisezentren) ausgestellt.
2.2.4 Kinder im Alter von 6 bis einschließlich 14 Jahren ohne eine Begleitung nach Teil III, Ziffer 2.2.2 oder Ziffer 2.2.3 dürfen ermäßigte Einzel-, Hin- und Rück- sowie Gruppenfahrkarten erwerben.
Schwerbehinderte Menschen, denen aufgrund des Schwerbehindertengesetzes Freifahrt gewährt ist, haben auf Verlangen des Betriebs- oder Kontrollpersonals den Berechtigungsausweis (grün/orange) und das hierzu gehörende Beiblatt mit Wertmarke im Original vorzuzeigen. Kopien, auch beglaubigte, sind keine Fahrtberechtigungen. Die unentgeltliche Mitnahme einer Begleitperson und/oder eines Hundes ist möglich, wenn im Ausweis für schwerbehinderte Menschen ein „B“ eingetragen und der Vermerk „Die Notwendigkeit ständiger Begleitung ist nachgewiesen“ bzw. „Die Berechtigung zur Mitnahme einer Begleitperson ist nachgewiesen“ nicht gelöscht ist. Dieses gilt auch, wenn die schwerbehinderte Person selbst kein Beiblatt mit Wertmarke nutzt, aber eine entsprechend dieser Beförderungsbedingungen gültige Fahrkarte gelöst hat. Auch ist die Mitnahme von Sachen gemäß Teil II, Ziffer 8 eines mitgeführten Krankenfahrstuhls – soweit die Beschaffenheit des Verkehrsmittels dies zulässt – und sonstiger orthopädischer Hilfsmittel unentgeltlich.
Enthält der Schwerbehindertenausweis ein „G“ oder „aG“, können Hilfsmittel wie z.B. Dreirad, Liegedreirad, langes Laufrad (> 1200 mm) oder nicht trennbarer Fahrradrollstuhl (Handbike) gegen Vorlage des Schwerbehindertenausweises unentgeltlich mitgeführt werden, sofern in den Zügen ausreichend Platz vorhanden ist.
1. Schwerbehinderte Menschen, deren Schwerbehindertenausweis das Merkzeichen „1. Kl.“ enthält,
2. Begleitpersonen schwerbehinderter Menschen, deren Schwerbehindertenausweis das Merkzeichen „1. Kl. und B“ enthält.
Eine Fahrkarte mit einem Start- und Zielbahnhof im Niedersachsentarif wird als „relationsbezogene Fahrkarte“ bezeichnet. Die zur Beförderung auf das Fahrtziel zugelassenen Wege werden auf der Fahrkarte durch die Wegeangabe kenntlich gemacht. Fahrkarten ohne Wegeangabe gelten nur für den direkten Weg. Sofern dies auf der Fahrkarte angegeben ist, gilt diese auch auf bestimmten Abschnitten zur Nutzung parallel zur Schienenstrecke verlaufender Buslinien bzw. auf Buslinien im Vor- und Nachlauf zu Schienenstrecken. Für die Nutzung von Buslinien gelten im Regelfall die Beförderungsbedingungen des jeweiligen Verkehrsunternehmens oder ggf. eines Tarifverbunds.
Vor dem ersten Geltungstag einer Fahrkarte zum Normalpreis wird der gezahlte Fahrpreis gegen Rückgabe der Fahrkarte unentgeltlich erstattet. Ab dem ersten Geltungstag einer Fahrkarte wird, wenn diese nicht oder nur teilweise zur Fahrt benutzt wurde, der Preis bzw. der Unterschiedsbetrag zwischen dem gezahlten Preis und dem Normalpreis für die in der jeweils benutzten Wagenklasse zurückgelegte Strecke unter Abzug eines Bearbeitungsentgelts in Höhe von 15,00 € erstattet. Fahrkarten, die als Online- oder Handy-Ticket erworben wurden, sind ab dem ersten Geltungstag von der Erstattung ausgeschlossen.
Eine bereits ausgegebene Fahrkarte wird unentgeltlich vor deren ersten Geltungstag gegen eine andere Fahrkarte gegen Rückzahlung des Minderbetrags bzw. Zahlung des Mehrbetrags umgetauscht. Ab dem ersten Geltungstag ist ein Umtausch nur unter Abzug eines Bearbeitungsentgelts in Höhe von 15,00 € möglich. Fahrkarten, die als Online- oder Handy-Ticket erworben wurden, sind ab dem ersten Geltungstag vom Umtausch ausgeschlossen.
Der Umtausch oder die Erstattung einer Fahrkarte kann nur beim ausgebenden Unternehmen erfolgen.
Ausgegebene Fahrkarten des Niedersachsentarifs inkl. der Anschlussmobilität nach Teil III, Ziffer 7 werden zu vorgenannten Bedingungen umgetauscht oder erstattet.
Regelungen zum Umtausch bzw. der Erstattung von Online- oder Handy-Tickets regeln die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) des jeweils ausgebenden Unternehmens.
3.1.1 Einzelfahrkarten gelten für eine Fahrt entsprechend dem aufgedruckten Reiseweg am angegebenen Geltungstag.
Die Geltungsdauer endet um 3.00 Uhr des auf den Geltungstag folgenden Tages bzw. reicht bis zur letzten im Fahrplan als Nachtzug gekennzeichneten Fahrt.
3.1.4 Für die Nutzung der 1. Wagenklasse gilt Teil III, Ziffer 1.4.
3.1.5 Für allein reisende Kinder von 6 bis einschließlich 14 Jahren gemäß Teil III, Ziffer 2.2.4 werden Einzelkarten zum ermäßigten Preis als "Fahrkarte Kind" angeboten.
3.1.6 Zum Erwerb von Fahrkarten mit BahnCard-Rabatt ist eine entsprechende gültige BahnCard erforderlich. Für die Inanspruchnahme des Rabatts für Fahrkarten der 1. Wagenklasse ist der Besitz einer gültigen BahnCard 1. Klasse erforderlich. Inhaber einer gültigen BahnCard 25 bzw. einer gültigen BahnCard 50 erhalten auf den Normalpreis von Einzel- und Rückfahrkarten 25% bzw. 50% Rabatt.
3.2.2 Für Gruppen werden, ausschließlich für die 2. Wagenklasse, auf den Normalpreis ermäßigte Fahrkarten angeboten. Für Kinder im Alter von 6 bis einschließlich 14 Jahren ist jeweils ein ermäßigter Fahrpreis auf die Gruppenfahrkarte zu entrichten.
3.2.4 Gruppenfahrkarten können nicht im Zug erworben werden. An stationären Fahrkartenautomaten sind Gruppenfahrkarten mit einer Teilnehmerzahl von bis zu 20 Personen erhältlich. In den Zügen der NordWestBahn GmbH (NWB) können solche Gruppenfahrkarten auch in den Zügen erworben werden, sofern diese Züge über Fahrkartenautomaten verfügen. Gruppenfahrkarten mit einer Teilnehmerzahl ab 21 Personen werden ausschließlich über die personalbedienten Verkaufsstellen der Eisenbahnverkehrsunternehmen inklusive Teilnehmerkarten ausgegeben.
3.2.6 Eine bereits ausgegebene Fahrkarte für Gruppen mit bis zu 20 Teilnehmern wird unentgeltlich vor deren ersten Geltungstag gegen eine andere Fahrkarte gegen Rückzahlung des Minderbetrags bzw. Zahlung des Mehrbetrags umgetauscht oder bei Rückgabe der Fahrkarte vor dem ersten Geltungstag kostenfrei erstattet.. Bei einer Teilnehmerzahl ab 21 Personen ist der Umtausch bis sieben Tage vor Fahrtantritt gegen Zahlung eines Bearbeitungsentgelts in Höhe von 15,00 € möglich. Eine Erstattung ist bei Rückgabe der Fahrkarte und der Zahlung des Bearbeitungsentgelts in Höhe von 30,00 € ebenfalls bis sieben Tage vor Fahrtantritt möglich. Im Übrigen ist der Umtausch ausgeschlossen.
1. sieben aufeinander folgende Tage (z.B. von Mittwoch bis Dienstag) bei Wochenkarten,
2. einen Monat (z.B. von 20. bis 19. des Folgemonats) bei Monatskarten.
4.1.4 Monatskarten berechtigen zur unentgeltlichen Mitnahme von einer Person beliebigen Alters und bis zu drei eigenen Kindern/Enkelkindern bis einschließlich 14 Jahren an Samstagen bis einschließlich 3.00 Uhr sonntags bzw. bis zur letzten im Fahrplan als Nachtzug gekennzeichneten Fahrt. Die kostenfreie Mitnahme ist in der Wagenklasse zugelassen, in der die zugehörige Monatskarte gültig ist. Es ist nicht gestattet, die Mitnahme gegen Zahlung eines Entgelts anzubieten. Bei Nichtbeachtung wird die Zeitkarte ungültig und eingezogen.
4.2.1 Monatskarten im Abo werden als persönliche oder übertragbare Zeitkarten ausgegeben. Eine Übertragung von übertragbaren Zeitkarten hat unentgeltlich zu erfolgen; eine gewerbsmäßige Überlassung ist untersagt.
Die persönliche Monatskarte im Abo wird erst gültig, wenn das Passbild des Inhabers mit dieser bzw. einer Stammkarte (Wertmarkenträger) fest verklebt, d.h. nicht mehr ablösbar ist.
4.2.4 Das Entgelt für eine Monatskarte im Abo ist im Voraus zu entrichten.
Für eine Monatskarte im Abo kann das Entgelt als (a) Gesamtbetrag oder als (b) Monatsbetrag für jeden Monat gezahlt werden; die Einmalzahlungen nach (a); die monatlichen Zahlungen nach (b) sowie die Zahlungen für die Folgejahre nach (a) und (b) können u.a. im Wege des Lastschriftverfahrens erfolgen. Die Monatskarte im Abo mit einer Zahlungsweise nach (a) und (b) kann aus einer Stammkarte (Wertmarkenträger) und der jeweiligen Monatswertmarke bestehen.
1. mit flexiblem Geltungsbeginn oder
2. mit Geltungsbeginn zum 1. eines Kalendermonats in einer personalbedienten Verkaufsstelle eines Eisenbahnverkehrsunternehmens oder einem zuständigen Abo-Center nach positiver Bonitätsprüfung bezogen werden. Die Bestellung einer Monatskarte im Abo nach Teil III, Ziffer 4.2.4, Nr. 1 und 2 muss mindestens 14 Tage vor dem gewünschten Geltungsbeginn bei einer personalbedienten Verkaufsstelle oder direkt bei einem Abo-Center unter Verwendung des hierfür vorgesehenen vollständig ausgefüllten Abo-Bestellantrags eingegangen sein. Wird diese Frist unterschritten, kann in einer personalbedienten Verkaufsstelle ein Abonnement („Abo-Sofort“) mit sofortigem bzw. gewünschtem Geltungsbeginn ausgestellt werden. Das „Abo-Sofort“ wird als Karte mit flexiblem Geltungszeitraum ab einem beliebigen ersten Geltungstag ausgegeben.
4.2.5 Der Preis des „Abo-Sofort“ entspricht dem Monatsbetrag des jeweiligen Abos. Das "Abos-Sofort" gilt im aufgedruckten Geltungszeitraum von 0.00 Uhr des ersten Geltungstages bis 12.00 Uhr des auf den letzten Geltungstag folgenden Werktags. Ist dieser letzte Geltungstag ein Samstag, gilt das "Abo-Sofort" bis 12.00 Uhr des nächstfolgenden Werktags. Im Anschluss an die Geltungsdauer des "Abo Sofort" schließt nahtlos das reguläre Abo mit einer 12-monatigen Laufzeit an. In Abhängigkeit vom ausgehenden Unternehmen kann die Rückgabe oder Erstattung des „Abo-Sofort“ ausgeschlossen sein.
4.2.6 Eine Monatskarte im Abo gilt ein Jahr (12 Monate) und verlängert sich jeweils um ein weiteres Jahr, sofern nicht spätestens einen Monat vor Ablauf des Jahres bei dem ausgebenden Unternehmen bzw. beim zuständigen Abo-Center gekündigt wird. Rechtzeitig vor Ablauf der alten Monatskarte im Abo wird die neue Karte mit der jeweiligen Gültigkeit für ein Jahr bzw. die Wertmarken der entsprechenden Monate zugesandt.
Änderungen von Namen, Anschrift sowie Bankverbindung des Zeitkarten-Inhabers sind dem Abo-Center unverzüglich schriftlich mitzuteilen. Bei der Berechnung der Jahresfrist nach Satz 1 kann in Abhängigkeit zum ausgebenden Unternehmen die Laufzeit des „Abo-Sofort“ unberücksichtigt bleiben.
4.2.7 Im Falle von Tarifänderungen wird das Verkehrsunternehmen bzw. das Abo-Center diese dem Zeitkarten-Inhaber rechtzeitig mitteilen. Ist der Zeitkarten-Inhaber mit den Änderungen nicht einverstanden, so kann er das Vertragsverhältnis innerhalb von vier Wochen nach Zugang der Mitteilung gegenüber dem Abo-Center für den Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Tarifänderung kündigen. Macht der Zeitkarten-Inhaber von seinem Kündigungsrecht keinen Gebrauch, so werden die geänderten Bedingungen ab dem in der Mitteilung genannten Änderungszeitpunkt wirksam. Hierauf wird das Verkehrsunternehmen bzw. das Abo-Center in seiner Mitteilung den Zeitkarten-Inhaber jeweils hinweisen.
4.2.8 Eine Monatskarte im Abo berechtigt zur unentgeltlichen Mitnahme von einer Person beliebigen Alters sowie bis zu drei eigenen Kindern/Enkelkindern bis einschließlich 14 Jahren an Samstagen bis einschließlich 3.00 Uhr sonntags bzw. bis zur letzten im Fahrplan als Nachtzug gekennzeichneten Fahrt. Die kostenfreie Mitnahme ist in der Wagenklasse zugelassen, in der die zugehörige Jahreskarte gültig ist. Es ist nicht gestattet, die Mitnahme gegen Zahlung eines Entgeltes anzubieten. Bei Nichtbeachtung wird die Zeitkarte ungültig und eingezogen.
4.3.1 Monatskarten im Abonnement für Jedermann (Abo) und ein Abo-Sofort vgl. Teil III Ziffer 4.2 können auch als sogenanntes Abo-XL erworben werden. Das Abo-XL ist aufpreispflichtig. Der Inhaber erwirbt mit dem Abo-XL eine zusätzliche Berechtigung, die unter Ziffer 4.3.4 näher ausgeführt ist.S
4.3.3 Für das Abo-XL gelten die Beförderungsbedingungen des Niedersachsentarifs, insbesondere Teil III Ziffer 4.2, soweit sich aus den nachfolgenden Bestimmungen keine abweichenden Regelungen ergeben.
4.3.4 Ein Abo-XL berechtigt den Inhaber, an Samstagen, unabhängig von der auf dem Abo angegebenen Relation, zu beliebig vielen Fahrten im gesamten Geltungsgebiet des Niedersachsentarifs gemäß Anlage 2a. Diese Fahrten sind ausschließlich samstags ab 0:00 Uhr bis 3:00 Uhr sonntags bzw. bis zur letzten, im Fahrplan als Nachtzug gekennzeichneten Fahrt möglich.
4.3.5 Die Laufzeit eines Abo-XL ist identisch mit der eines Abos für Jedermann gemäß Teil III iffer 4.2.6.
4.3.7 Ein bestehendes Abonnement für Jedermann kann auch während der Laufzeit in ein Abo-XL umgewandelt werden. Dafür ist die bisherige Abo-Zeitkarte zurückzugeben. Wird die bisherige Abo-Zeitkarte nicht bis spätestens fünf Tage nach dem Umtauschtermin per Einschreiben zurückgegeben, hat der Fahrgast bis zum Zeitpunkt ihrer tatsächlichen Rückgabe weiterhin die vollen monatlichen Raten zu bezahlen (vgl. Teil III Ziffer 4.6.2).
4.3.8 Es ist möglich, das Abo-XL zum jeweiligen Laufzeitende zu kündigen und in ein Abonnement für Jedermann umwandeln zu lassen. Bei der schriftlichen Kündigung ist darauf hinzuweisen, dass das Abo-XL gekündigt und in ein Abo für Jedermann umgewandelt werden soll.
4.3.9 Alle weiteren Bedingungen für Umtausch und Erstattung richten sich nach denen der Abonnements für Jedermann gem. Teil III Ziffer 4.6.
4.4.1 Schüler-Zeitkarten können für Fahrten, ausschließlich in der 2. Wagenklasse, zwischen Wohn- zum Ausbildungsort erworben werden. Zum berechtigten Personenkreis gehören ausschließlich:
1. Schülern und Studenten öffentlicher, staatlich genehmigter oder staatlich anerkannter privater
2. Personen, die private Schulen oder sonstige Bildungseinrichtungen besuchen, die nicht unter 1. fallen, sofern sie aufgrund des Besuchs dieser Schulen oder Bildungseinrichtungen von der Berufsschulpflicht befreit sind oder sofern der Besuch dieser Schulen und sonstigen privaten Bildungseinrichtungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) förderungsfähig ist;
4. Personen, die in einem Berufsausbildungsgesetzes im Sinne des Berufsbildungsgesetzes oder in einem anderen Vertragsverhältnis im Sinne des § 19 des Berufsbildungsgesetzes stehen, sowie Personen, die in einer Einrichtung außerhalb der betrieblichen Berufsausbildung im Sinne des § 40, Abs. 3 des Berufsbildungsgesetzes, § 37, Abs. 3 der Handwerksordnung, ausgebildet werden;
8. Teilnehmer an einem freiwilligen sozialen Jahr, an einem freiwilligen ökologischen Jahr oder vergleichbaren sozialen Dienstes (z.B. Bundesfreiwilligendienst).
Personen, die nach dem Sozialgesetzbuch (SGB) Drittes Buch (III) - Arbeitsförderung - gefördert werden, weil sie an Fortbildungs- oder Umschulungsmaßnahmen teilnehmen;
4.4.2 Schüler-Zeitkarten gelten bis 12.00 Uhr des auf den letzten Geltungstag folgenden Werktags. Bei Schülern ab 15 Jahren, die nicht unter Teil III, Abs. 4.4.3 letzter Satz fallen, sind Schüler-Zeitkarten längstens bis zum Ablauf der Geltungsdauer der Berechtigungskarte gültig.
4.4.3 Schüler-Zeitkarten werden erst gültig, wenn sie unauslöschlich durch den Inhaber mit Vor- und Zunamen unterzeichnet wurden und/oder der Name de Inhabers ausgedruckt ist.
Bei Fahrgästen ab 15 Jahre sind Schüler-Zeitkarten nur in Verbindung mit einer Berechtigungskarte gültig. Diese Berechtigungskarten für Schüler-Zeitkarten werden in personenbedienten Verkaufsstellen des Niedersachsentarifs ausgegeben. Sie sind erst gültig, wenn die persönlichen Daten sowie die Angaben zur Relation und die Unterschrift des Inhabers unauslöschlich eingetragen sind und ein aktuelles Lichtbild in die Berechtigungskarte geklebt wurde. Die Ausbildungsstelle bzw. der Träger des sozialen oder ökologischen Dienstes bestätigt die Zugehörigkeit zu dem zum Bezug von Schüler-Zeitkarten berechtigten Personenkreis.
Die maximale Gültigkeit (längstens ein Jahr) wird von der Verkaufsstelle eingetragen. Die Berechtigungskarte ist nur mit beiden Eintragungen (Verkaufsstelle und Bildungseinrichtung) gültig; es sei denn, in der Verkaufsstelle wird der Vermerk „aktuelle Studienbescheinigung/Ausweis BFD lag vor“ angekreuzt. In diesem Fall ist eine Bestätigung der Bildungseinrichtung nicht nötig. Die Berechtigungskarte ist bei Fahrkartenkontrollen auf Verlangen vorzuzeigen.
4.4.4 Schüler-Zeitkarten berechtigen den Inhaber (persönliche Schüler-Zeitkarte) zur Beförderung innerhalb der Geltungsdauer auf der in der Fahrkarte angegebenen Strecke.
1. Monatskarten im Abo für die Dauer eines Jahres,
2. Monatskarten für die Dauer eines Kalendermonats oder als
3. Wochenkarten für die Dauer einer Kalenderwoche
4.4.6 Das Entgelt für Schüler-Zeitkarten ist im Voraus zu entrichten. Eine Schüler-Monatskarte im Abo kann nur mit monatlicher Zahlung des Monatsbetrags (z.B. im Lastschriftverfahren) erworben werden. Die Schüler-Monatskarte im Abo besteht abhängig vom ausgebenden Abo-Center aus der Stammkarte (Wertmarkenträger) und der jeweiligen Monatswertmarke oder aus einer einzelnen Fahrkarte mit der Geltungsdauer eines Jahres.
Die Bestellung der Schüler-Monatskarte im Abonnement muss mindestens 14 Tage vor dem gewünschten Geltungsbeginn bei einer personalbedienten Verkaufsstelle oder direkt bei einem Abo-Center unter Verwendung des hierfür vorgesehenen vollständig ausgefüllten Abo-Bestellantrags eingegangen sein. Wird diese Frist unterschritten, kann in einer personalbedienten Verkaufsstelle auch die Ausstellung als „Abo-Sofort“ möglich sein. Die Ausstellung als „Abo-Sofort“ erfolgt nach Teil III, Abs. 4.3.5. Das „Abo-Sofort“ wird in Abhängigkeit vom ausgebenden Unternehmen entweder nach vier Wochen in eine Schüler-Monatskarte im Abonnement umgewandelt oder endet am letzten Tag eines Kalendermonats und mündet dann im Anschluss in eine durch das Abo-Center ausgestellte und zugesandte Schüler-Monatskarte im Abo.
Fahrgäste ab 15 Jahren müssen dem Abo-Bestellantrag eine Kopie der unter Teil III, Ziffer 4.3.3 genannten Berechtigungskarte beifügen, die noch mindestens ein halbes Jahr gültig sein muss. Nach Eingang des Abo-Bestellantrags beim Abo-Center wird nach positiver Bonitätsprüfung die Schüler-Monatskarte im Abonnement vom Abo-Center ausgestellt und versandt.
4.5.1 Relationsbezogene Zeitkarten können auch in Kombination mit einer Busverbindung als Bus/Schiene-Zeitkarten (B/S) erworben werden. Zusätzlich zum Schienenabschnitt können im Vorlauf, im Nachlauf oder parallel eine oder mehrere Buslinien gemäß Aufdruck des Wegetextes auf der Fahrkarte genutzt werden. Die Mitnahmeregelung an Samstagen gemäß Teil III, Abs. 4.1.4 gilt bei Bus/Schiene-Zeitkarten (B/S) nur für den jeweiligen Schienenabschnitt und nicht im Bus.
4.6.2 Der Umtausch einer Monatskarte im Abo/Schülermonatskarte im Abo ist ab dem 1. Geltungstag des neuen Geltungsjahres in eine entsprechende Monatskarte im Abo unter Änderung der Produkt- oder Wagenklasse, des Geltungsbereichs oder der Übertragbarkeit zum selben Kalendertag eines späteren Monats wie der erste Geltungstag möglich, wenn der Antrag auf Änderung spätestens 14 Tage vor dem neuen Geltungsbeginn beim Abo-Center eingegangen ist. Eine Monatskarte im Abo kann unter gleichen Voraussetzungen während der Laufzeit in ein Abo-XL gem. Teil III Ziffer 4.3 umgetauscht werden. Ein Abo-XL kann während der Laufzeit nicht in ein reguläres Abo umgetauscht werden. Differenzbeträge werden nacherhoben bzw. verrechnet. Der Umtausch erfolgt unentgeltlich durch das ausgebende Abo-Center. Wird die bisherige Zeitkarte nicht bis spätestens fünf Tage nach dem Umtauschtermin per Einschreiben zurückgegeben, hat der Fahrgast bis zum Zeitpunkt ihrer tatsächlichen Rückgabe weiterhin die vollen monatlichen Raten zu bezahlen.
4.6.4 Für den abgelaufenen Geltungszeitraum wird der Differenzbetrag zum Preis der Monatskarte nacherhoben. Im Fall von Teil III, Ziffer 4.2.4, Nr. 1 und 2 werden die Differenz zum Monatskartenpreis und der Teil des Preises des noch nicht abgelaufenen Geltungszeitraums miteinander verrechnet; ein Mehrbetrag wird erstattet. Ausgenommen von der Nacherhebung des Differenzbetrags zum Monatskartenpreis für den abgelaufenen Geltungszeitraum ist die Kündigung aufgrund einer dauerhaften, krankheitsbedingten Reiseunfähigkeit. Der Nachweis ist durch ein ärztliches Attest zu erbringen.
4.6.6 Für den Zeitraum der Inanspruchnahme der Elternzeit nach dem Bundeselterngeld und -zeitgesetz (BEEG) ist eine Erstattung für Inhaber einer persönlichen Monatskarte im Abo/Monatskarte im Abo/Schüler-Monatskarte im Abo möglich. Für jeden Tag der Elternzeit wird 1/360 (Gesamtbetrag) bzw. 1/30 (monatliche Zahlung) des gezahlten Entgelts erstattet. Dem schriftlichen Antrag mit Angabe des gewünschten Unterbrechungszeitraums des Abos sind beizufügen:
1. Persönliche Monatskarte im Abo/Schüler-Monatskarte im Abo zur Hinterlegung beim Abo-Center für die Dauer der Unterbrechung,
2. Bescheinigung des Arbeitgebers über die Inanspruchnahme der Elternzeit und deren Dauer (nach § 16, Abs. 1 Satz 6, BEEG).
4.7.1 Für eine abhanden gekommene persönliche Monatskarte im Abo/Schüler-Monatskarte im Abo oder Stammkarte zu einer Monatskarte im Abo wird einmalig gegen ein Bearbeitungsentgelt in Höhe von 30,00 € eine Ersatzkarte für die restliche Geltungsdauer durch das ausgebende Abo-Center ausgestellt. In diesem Fall ist eine vorzeitige Kündigung nach Teil III, Ziffer 4.5.3 vor Ablauf der Geltungsdauer ausgeschlossen, soweit nicht eine Kündigung nach Teil III, Ziffer 4.2.7 oder Teil III, Ziffer 4.3.8 vorliegt. Die ersatzweise Ausstellung einer Monatskarte im Abo/Schüler-Monatskarte im Abo oder Stammkarte zu einer Monatskarte im Abo ist schriftlich beim ausgebenden Abo-Center zu beantragen. Die ursprünglich ausgegebene Karte verliert mit Zugang der Ersatzkarte ihre Gültigkeit und ist bei Wiederauffinden unverzüglich zurückzugeben. Abhanden gekommene Monatswertmarken zur übertragbaren Monatskarte im Abo werden nicht ersetzt.
Mitgeführte entgeltpflichtige Hunde gemäß Teil II, Ziffer 9.3 werden bei der Ermittlung der Teilnehmerzahl je Hund wie eine zahlende Person berücksichtigt.
In den niedersächsischen Sommerferien von 28.06.2018 bis einschließlich 08.08.2018 gilt das Niedersachsen-Ticket ebenfalls bereits ab 0.00 Uhr des angegebenen Geltungstages bis 3.00 Uhr des Folgetages bzw. bis zur letzten, im Fahrplan als Nachtzug gekennzeichneten Fahrt.
5.1.3 Für Fahrten außerhalb Niedersachsens und für Fahrten, die ausschließlich innerhalb von Verkehrs-/Tarifverbünden und Verkehrsgemeinschaften durchgeführt werden, gilt ein Niedersachsen-Ticket nur dann, wenn dies in einer besonderen Vereinbarung mit dem betreffenden Verkehrs/-Tarifverbund oder der Verkehrsgemeinschaft geregelt wurde. Anlage 2b gibt eine Übersicht über den Geltungsbereich des Niedersachsen-Tickets. Für definierte Strecken außerhalb des Geltungsbereichs Niedersachsens wird ein Niedersachsen-Ticket plus gemäß Teil III, Abs. 5.2 angeboten.
5.1.5 Ein Niedersachsen-Ticket ist nur gültig, wenn in den dafür vorgesehenen Feldern der Fahrkarte Geltungstag sowie Name und Vorname aller reisenden Personen gut lesbar eingetragen sind. Die Reisenden müssen diese Angaben vor Fahrtantritt (bei Verkehrsunternehmen mit mobilen Fahrkartenautomaten im Zug gilt abweichende Regelung nach Teil III, Ziffer 1.1.2, Satz 6) unauslöschlich in Druckbuchstaben eintragen, sofern dies nicht bereits vom Verkaufssystem vorgenommen wurde. Nicht benutzte Felder sind durchzustreichen. Die Namen unterwegs Zusteigender sind ebenfalls vor Fahrtantritt einzutragen. Name und Vorname kostenfrei mitreisender Kinder gemäß Teil III, Ziffer 5.1.1, Satz 2 sind nicht einzutragen. Bei der Mitnahme eines Hundes anstelle einer Person gemäß Teil III, Ziffer 5.1.1, letzter Satz ist an vorgesehener Stelle auf dem Niedersachsen-Ticket die Bezeichnung „Hund“ einzutragen.
Ist an der Zugangsstelle vor Antritt der Fahrt ein zur Annahme von Bargeld geeigneter betriebsbereiter Fahrkartenautomat nicht vorhanden, wird die Fahrkarte im Zug unter Beachtung der Bedingungen von Teil III, Ziffer 1.1.2 zum Preis wie bei Erwerb an Fahrkartenautomaten ausgegeben.
Aus bestimmten Anlässen können Niedersachsen-Tickets unentgeltlich ausgegeben werden. Diese Fahrkarten sind als „unverkäuflicher Freifahrtschein“ gekennzeichnet.
Für die Mitnahme eines Fahrrades ist grundsätzlich eine Fahrradtageskarte gemäß Teil III, Ziffer 5.2 zu erwerben. Für die Fahrradmitnahme bei Fahrten, die ausschließlich innerhalb von Verkehrs-/Tarifverbünden und Verkehrsgemeinschaften stattfinden, gelten die Tarifbestimmungen des Verkehrs-/Tarifverbundes/der Verkehrsgemeinschaft.
5.1.7 Sicherung gegen Missbrauch: Die Übertragbarkeit eines Niedersachsen-Tickets endet mit Eintragung der Namen aller Reisenden, spätestens jedoch bei Fahrtantritt. Eine Weitergabe sowie der Weiterverkauf an Dritte ist untersagt. Durch eigenmächtige, nachträgliche Änderung der eingetragenen Namen und/oder des Geltungstages wird ein Niedersachsen-Ticket ungültig und kann gemäß Teil III, Ziffer 1.6.1 eingezogen werden.
Bei abweichender Nutzung der Fahrkarte (z.B. bei der unzulässigen Änderung oder Erweiterung der Teilnehmerzahl) gelten die Regelungen nach Teil II, Ziffer 5.1.4.
Es handelt sich bei dem Angebot um eine Fahrkarte mit erheblich ermäßigtem Beförderungsentgelt im Sinne von § 5 der EVO. Ein Ersatz der erforderlichen Aufwendungen für die Nutzung eines anderen Zuges aufgrund § 17, Abs. 1, Nr. 1, EVO in Verbindung mit § 17, Abs. 2, EVO besteht nicht. Dies bedeutet, dass ein Anspruch auf Erstattung für Aufwendungen zur Nutzung eines anderen Zuges oder einer anderen Produktklasse aufgrund von Verspätungen oder Zugausfällen nicht besteht. Ansprüche auf Erstattungen gemäß Teil II, Abschnitt 12, Satz 3 bleiben hiervon unberührt. Das Niedersachsen-Ticket ist im Sinne der Fahrgastrechte eine Zeitkarte.
5.2.1 Für ausgewählte Ziele/Gebiete außerhalb des gem. Anlage 2b dargestellten Geltungsbereichs des Niedersachsen-Tickets wird das Niedersachsen-Ticket plus angeboten. Die angebotenen Ziele/Gebiete des Niedersachsen-Tickets plus sind der Anlage 2c zu entnehmen.
5.2.2 Für das Niedersachsen-Ticket plus gelten die Beförderungsbedingungen des Niedersachsentarifs, insbesondere Teil III, Abs. 5.1 Niedersachsen-Ticket, soweit sich aus den nachfolgenden Bestimmungen keine abweichenden Regelungen ergeben. Für das Niedersachsen-Ticket plus gelten darüber hinaus die Beförderungsbedingungen der jeweils verkehrenden Eisenbahnverkehrsunternehmen gemäß Anlage 2c.
5.2.3 Die Anzahl der reisenden Personen auf dem Niedersachsen-Ticket plus muss mit der Anzahl der Reisenden auf dem zugrundeliegenden Niedersachsen-Ticket entsprechen.
5.3.1 Für die Mitnahme eines Fahrrads ist eine Fahrradtageskarte zu erwerben. Die Fahrradtageskarte gilt für beliebig viele Fahrten im Geltungsbereich des Niedersachsentarifs (vgl. Anlage 2a) an dem auf der Fahrkarte angegebenen Geltungstag ab 0.00 Uhr bis 3.00 Uhr des Folgetages bzw. bis zur letzten im Fahrplan als Nachtzug gekennzeichneten Fahrt. Die Mitnahme eines Kinderfahrrads, das von einem Kind unter 6 Jahren mitgeführt wird, ist kostenfrei.
5.3.4 Der Preis der Fahrradtageskarte ergibt sich aus der Preisliste Niedersachsentarif.
6.3 Der für nicht benutzte Fahrkarten, ausgenommen Online-Fahrkarten, gezahlte Fahrpreis wird vom Erwerb bis zu neun Tagen nach dem ersten Geltungstag der Fahrkarte gegen Rückgabe der Fahrkarte unentgeltlich erstattet, ab dem zehnten Tag unter Abzug eines Bearbeitungsentgelts in Höhe von 15,00 €. Die Erstattung der Fahrkarte ist nur bei dem ausgebenden Unternehmen möglich.
6.4 Abweichend zu Teil III, Ziffer 6.3 werden nicht benutzte Online-Fahrkarten bis einen Tag nach dem ersten Geltungstag unentgeltlich zurückgenommen, ab dem zweiten Tag nach dem ersten Geltungstag können diese unter Abzug eines Bearbeitungsentgelts in Höhe von 15,00 € erstattet werden.
7.1 Für ausgewählte Abgangs- und Zielbahnhöfe kann der Fahrgast in Kombination zu Fahrkarten des Niedersachsentarifs ausgewählte Angebote für die Nutzung des örtlichen Nahverkehrs erwerben (Anschlussmobilität). Orte, Angebote und örtliche Nutzungsbedingungen/Beförderungsbedingungen sind Anlage 3 zu entnehmen.
7.2 Sofern vorhanden, sind für Einzelfahrkarten sowie Hin- und Rückfahrkarten des Niedersachsentarifs Angebote der Anschlussmobilität nach Teil III, Ziffer 7.1 grundsätzlich nur für den Zielort erhältlich. Bei Erwerb einer Fahrkarte des Niedersachsentarifs nach Teil III, Ziffer 4 (Zeitkarten) sind Angebote der Anschlussmobilität – sofern vorhanden – sowohl für den Start- als auch den Zielort erhältlich.
IV	Anlagen zu den Beförderungsbedingungen
01801) 003551 (3,9 Cent/Minute aus Deutschland)
info(at)cantus-bahn.de
DB Fernverkehr AG (Anwendung Niedersachsentarif ausschließlich auf der Strecke Bremen Hbf – Norddeich Mole) (IC/EC)
(01806) 996633
(20 Cent/Anruf Festnetz; 60 Cent/Anruf mobil)
ran-niedersachsen-bremen(at)bahn.de
(05191) 96944-250 (für RB38 und RB37)
(05191) 96944-240
(für RE10, RB32, RB42, RB43, RB47)
info(at)erixx.de
info(at)evb-elbe-weser.de
(01806) 9273727
info(at)eurobahn.de
kundenzentrum(at)der-metronom.de
kontraktrail(at)nationalexpress.de
(040) 303977333
moin(at)nordbahn.de
(01806)600161
Transdev Sachsen-Anhalt GmbH HarzElbeExpress (HEX)
(03941) 678399
info(at)hex-online.de
info(at)westfalenbahn.de
Anlage 2a und 2b: Übersichtskarten räumlicher Geltungsbereiche
Übersichtskarte räumlicher Geltungsbereich Niedersachsentarif
Übersichtskarte Geltungsbereich des Niedersachsen-Tickets
Bremen Hbf – Norddeich Mole/
alle (S21 nur bis Reinbek)
ARR (Arriva NL)
CAN (cantus)
Elbe-Weser)
alle (außer Moorexpress
Bremen – Bremervörde – Stade)
(evb-Bus ausschließlich
im Tarifgebiet des VBN)
ERX (erixx)
ME, ENO (metronom Eisenbahngesellschaft)
NBE (nordbahn)
RB 61/71 Hamburg Hbf / Hamburg Altona - Prisdorf
HEX (HarzElbeExpress)
SWWV (Stadtwerke-Verkehrsgesellschaft Wilhelmshaven)
alle im Stadtgebiet Wilhelmshaven
SVE (Stadtwerke Emden)
alle im Stadtgebiet Emden
VRB (Verbundtarif Region
alle (außer IC/EC, ICE)
VBN (Verkehrsverbund
Bremen/Niedersachsen)
alle (außer IC/EC, ICE)*
VHP (Verkehrsgesellschaft Hameln-Pyrmont, öffis)
VSN (Verkehrsverbund
Süd-Niedersachsen)
alle (außer IC/EC)
VOS (Verkehrsgemeinschaft
Stadtverkehr Osnabrück
Tarifzone 100
Tarifbereich Hamburg AB (außer Schnellbus)
RB 71 Hamburg Altona - Prisdorf
Hedemünden – Eichenberg – Friedland (Han)
Salzbergen - Rheine - Münster (Westf) Hbf
Rheine - Ibbenbüren-Laggenbeck - Osnabrück Altstadt
Melle - Bünde (Westf) - Löhne (Westf) - Minden (Westf) - Bückeburg
Herford - Löhne (Westf) - Minden (Westf) - Bückeburg
Herford - Löhne (Westf) - Minden (Westf) - Petershagen-Lahde - Leese-Stolzenau
Salzbergen - Rheine - Ibbenbüren-Laggenbeck - Osnabrück Altstadt
Rheine - Münster (Westf) Hbf
Bruchmühlen - Bünde (Westf) - Herford
NX (National Express)
Rheine - Münster(Westf) Hbf
Bünde (Westf) – Löhne (Westf) – Vlotho – Rinteln
Altstadt – Halen – Achmer
Bad Bentheim - Oldenzaal - Hengelo
Niedersachsen-Ticket plus
RB 57 (Weener – Groningen)
Anlage 3: Übersicht über angebotene Fahrkarten und Geltungsbereich der Städte mit Anschlussmobilität
Verbund/ Stadtverkehr
alle SPNV-Halte (außer Sarstedt)
jeweils 1 Zone (Hannover, Region oder Umland), bei KinderTagesTickets immer 3 Zonen
TagesEinzelTicket Erw.
gilt nur in den Verbundverkehrsmitteln des GVH
Tarifzone (Buchholz, Buxtehude, Lüneburg, Stade, Tostedt, Winsen/Luhe)
Ganztageskarte Erw.
Gültigkeit für Einzel- und Ganztageskarte am Lösungstag bis 6 Uhr des Folgetages, kostenlose Mitnahme von Kindern im Alter unter 6 Jahre
Tarifzone (Brake, Bremen, Bremerhaven, Delmenhorst, Nordenham, Oldenburg, Verden)
EinzelTicket Erw. und Kind
Hin- und Rückfahrt Erw. und Kind
keine kostenlose Kindermitnahme beim EinzelTicket
Tagesticket gilt für 1 Erw. und 2 Kinder 6–14 Jahre
Preisstufe 1 (Bad Harzburg, Gifhorn, Helmstedt, Peine, Salzgitter, Wolfenbüttel)
Stadttarif (Braunschweig, Goslar, Wolfsburg)
Einzelfahrschein Erw.
Mitnahmeregelung Plus-Monatskarte und Plus-Abo:
Mo bis Fr ab 19 Uhr, an Wochenenden und Feiertagen ganztägige Mitnahme eines weiteren Erwachsenen und bis zu drei Kinder bis einschl. 14 Jahre möglich. Anstelle einer erwachsenen Person kann auch ein Fahrrad mitgenommen werden.
Preisstufe C (Bad Gandersheim, Hann. Münden, Holzminden, Northeim, Osterode am Harz)
Preisstufe 1 (Bad Sachsa, Einbeck-Salzderhelden inkl. Einbeck, Walkenried)
Preisstufe GÖ (Göttingen)
Einzelkarte Erw. und Kind
Erweiterung Tageskarte (Betriebsschluss 5 Uhr)
Einzelfahrschein Erw. und Kind
CellerKarte (Abo)
Schülermonats- und Wochenkarte
CellerKarte: übertragbar, Mitnahme 1 Person an Sa., So. und Feiertagen sowie am 24.12. und 31.12. ganztägig
Tarifzone (Bad Münder, Bad Pyrmont, Coppenbrügge, Emmerthal, Hameln, Hess. Oldendorf, Salzhemmendorf)
Stadt Nienburg sowie die Ortschaften Drakenburg, Marklohe, Lemke, Oyle, Leeseringen, Schessinghausen und Linsburg (VLN Tarifzone 1)
EinzelTicket und TagesTicket Erwachsene
Preisstufe 1 (Bersenbrück, Bohmte, Bramsche, Bruchmühlen, Dissen-Bad Rothenfelde, Hasbergen, Hilter, Kloster Oesede, Melle, Natrup-Hagen, Oesede, Quakenbrück, Rieste, Wellendorf, Westerhausen, Wissingen)
Preisstufe 0 (Osnabrück-Altstadt, Osnabrück Hbf, Osnabrück-Sutthausen)
kostenlose Mitnahme von Familienkindern bis einschließlich 5 Jahre.
Tageskarte gilt für 1 Erw. und 1 Kind 6–14 Jahre
KVG GmbH -
ohne Döse
(Dunen Strand)
Tagesrückfahrkarte BahnCard
Einzelkarte Kind BahnCard
Tagesrückfahrkarte Kind
Tagesrückfahrkarte Kind BahnCard
Die tarifliche Gleichstellung gilt nur am Abgangs- und Zielbahnhof und nicht an Unterwegsbahnhöfen. Relationsbezogene Fahrkarten werden in Abhängigkeit von der Entfernung zu einem einheitlichen Preis für die folgenden Abgangs-/Zielbahnhöfe ausgegeben:
Tariflich gleichgestellt
gilt nicht im
Umkreis von ... km ab dem preisbildenden
(für Fahrkartendruck)
Hamburg-Alte Wöhr
Hamburg Billwerder-
Hamburg Kornweg
Hamburg Mittlerer
Hannover-Bismarckstraße
Hannover Karl-Wiechert-
Hannover Anderten-
* erweiterte Gleichstellung: gilt nicht für Zeitkarten im Niedersachsentarif.