Source: http://www.soliserv.de/presse-datenschutz_2014_01.htm
Timestamp: 2018-09-21 01:55:59
Document Index: 193663280

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'EuG', 'EuG', 'EuG']

Update: Mittwoch, 16 April, 2014 16:47
Datenschützer vermisst klare Regeln für Videoüberwachung
aus thueringer-allgemeine.de, 26.02.2014
Erfurt. Thüringens Datenschutzbeauftragter Lutz Hasse fordert, dass Videoaufnahmen geeignet, erforderlich und angemessen sein müssen. "Videoaufnahmen sind kein Allheilmittel. Unsere Gesellschaft wird durch sie nicht gesunden." Das sagt Lutz Hasse, der als Thüringer Landesbeauftragter über den Datenschutz wacht.
aus heise.de, 26.02.2014
Um zu erfahren, wie Europa auf die Snowden-Enthüllungen um die totale Überwachung durch NSA und Co. reagiert hat, hat sich heise online umgehört. Es zeigen sich große Unterschiede, nur wirkliche Konsequenzen hatte der NSA-Skandal nirgends.
MWC Sicheres Surfen auf Mobilgeräten
Mobilgeräte sind bei vielen Nutzern die Nummer eins für den Zugang zum Netz. Damit wächst auch die Bedrohung durch Schadsoftware. Sicherheitssoftware für Android, iOS und WIndows Phone soll die Bedrohung minimieren.
aus datenschutzbeauftragter-online.de, 25.02.2014
Angesichts des offenen Ausgangs regulativer Vorgaben im europäischen Datenschutz werden wir häufig von Unternehmen zu der Frage kontaktiert, welche Maßnahmen man im Vorgriff auf etwaige gesetzliche Veränderungen unternehmensintern ergreifen könnte.
MWC Data Mining in den Verbindungsdaten der Mobilfunkkunden
aus heise.de, 25.02.2014
Eine auf dem Mobile World Congress gezeigte Software ermöglicht es Mobilfunkunternehmen, ihren Kunden beim Surfen maßgeschneiderte Werbung zu präsentieren. Mobilfunkprovider haben ein Problem: Die Benutzer nehmen sie immer häufiger nur noch als Internet-Zugangprovider wahr; Zusatzdienste, im Brachenjargon "Over the top" (OTT) genannt, holen sie sich irgendwo im Internet.
MWC Ericsson-Forschung: Anfassen zur Datenübertragung
Ericsson zeigt auf seinem MWC-Messesand nicht nur Mobilfunktechnik, sondern auch immer wieder Forschungsprojekte, deren kommerzielle Zukunft vollkommen unsicher ist. In diesem Jahr sind auf Papier gedruckte Schaltungen dran.
Facebook kauft WhatsApp: Datenschutzbedenken als Wechselargument
aus datenschutz-praxis.de, 25.02.2014
Nach der Übernahme von WhatsApp durch Facebook kann sich ein Drittel der WhatsApp-Nutzer vorstellen, den Messenger nicht mehr zu nutzen. Der Kauf des Messengers WhatsApp durch Facebook für 19 Milliarden US-Dollar beschäftigt nicht nur die Börsianer, sondern auch die Anwender.
Ministerpräsidentin besucht Schüler-Workshop in Trier
aus datenschutz.de, 25.02.2014
Ein erlebnisreicher Tag für die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8b an der Medienschule Kurfürst-Balduin Realschule plus in Trier: In einem Datenschutz-Workshop lernten sie nicht nur, was Privatheit bedeutet und wie sie sich und ihre Daten in der digitalen Welt besser schützen können.
aus computerwoche.de, 24.02.2014
aus heise.de, 24.02.2014
aus spiegel.de, 24.02.2014
Virenschutz mit Nebenwirkung: Vier beliebte Antiviren-Apps für Android übertragen durch die Safe-Browsing-Funktion mehr Informationen zum Surfverhalten als nötig. Einige sogar unverschlüsselt, berichtet das Fachmagazin "c't".
aus gulli.com, 24.02.2014
Wie die Bild am Sonntag unter Berufung auf einen anonymen NSA-Mitarbeiter berichtet, überwacht der US-Geheimdienst mehrere hundert hochrangige deutsche Politiker und Firmenchefs. Zu den Ausspionierten zähle unter anderem auch der neue Innenminister Thomas de Maiziere.
aus haufe.de, 24.02.2014
Apple: Sicherheitslücke gefährdet Datensicherheit
aus datenschutz-praxis.de, 23.02.2014
In Betriebssystemen von Apple liegt eine Schwachstelle vor, über die Hacker illegitim auf Daten aus E-Mails und anderen Kommunikationsdiensten zugreifen können. Apple hat für seine Mobilgeräte iPhone, iPod touch und iPad sowie die Apple-TV-Geräte eine Software-Aktualisierung veröffentlicht, die eine sicherheitsrelevante Schwachstelle schließen soll.
aus gulli.com, 23.02.2014
Sicherheitslücke: Flirt-App Tinder machte genaue Ortsbestimmung anderer Nutzer möglich
aus datenschutz.de, 23.02.2014
Die Flirt-App Tinder für Android und iOS hatte über längere Zeit eine Sicherheitslücke. Laut Include Security war es 40 bis 165 Tage lang möglich, die genauen Ortsdaten anderer Nutzer abzurufen. Normalerweise soll die App nur von flirtwilligen Nutzern, die tatsächlich Kontakt haben wollen, den genauen Aufenthaltsort verraten.
Bundeswehr: Neue Abhörstationen, die auch Handydaten mitschneiden können
In der Eifel testet die Bundeswehr derzeit neuartige mobile Abhöranlagen, sogenannte MoGeFA-Systemdemonstrator, die offenbar auch zivile Handy-Daten abgreifen können. Die Abkürzung steht für "Mobiles Geschütztes Fernmeldeaufklärungssystem".
SSL-Fehler in Mac OS X: Ein Update soll kommen
Wie sich herausgestellt hat, sind die mit SSL und HTTPS verschlüsselten Internetverbindungen unter Mac OS X 10.9.1 nicht sicher. Sie werden etwa beim Online-Banking oder zum Mail-Verkehr eingesetzt, um Login-Daten verschlüsselt zu übermitteln.
Zum zweiten Mal in diesem Monat warnt Adobe vor einer gefährlichen Sicherheitslücke im Flash Player. Die Lücke erlaubt Dritten beliebige Schadprogramme auf dem Computer der Betroffenen auszuführen. Das Unternehmen hat eine Aktualisierung bereitgestellt und empfiehlt allen Nutzern, diese schnellstmöglich zu installieren.
aus morgenpost.de, 22.02.2014
Auf welche Programme die Nutzer des beliebten Chatdienstes jetzt umsteigen können. Die Übernahme von WhatsApp durch Facebook sorgt speziell unter datenschutzbewussten deutschen Nutzern für Unruhe: Bislang hatte WhatsApp-Chef und -Gründer Jan Koum betont, dass ihm Datenschutz und Privatsphäre der Nutzer wichtiger seien als alle Gewinne, die er aus Werbung ziehen könne.
Datenschutz: Arbeitgeber darf E-Mails von Mitarbeitern hacken
aus focus.de, 22.02.2014
Immer mehr Unternehmen erlauben es ihren Angestellten, den dienstlichen Mail-Account auch privat zu nutzen. Damit sind die Postfächer der Mitarbeiter für den Chef tabu. Eigentlich. Denn es gibt Ausnahmen. Der Fall: Ein Autohersteller hatte seinen Mitarbeitern die private Nutzung der dienstlichen E-Mail-Adresse erlaubt.
LAG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 16.02.2011 - 4 Sa 2132/10.
Datenschutz: Schneidet die Bundeswehr in der Eifel Handydaten mit?
aus rhein-zeitung.de, 21.02.2014
Berlin/Daun - In der Eifelstadt Daun erprobt die Bundeswehr eine neue mobile Funk-Abhörplattform. Datenschützer befürchten, dass dabei auch zivile Gespräche belauscht und Daten mitgeschnitten werden könnten. Das Verteidigungsministerium wiegelt ab, zeigt sich aber beim Datenschutz unsicher.
aus gulli.com, 21.02.2014
Anfang Februar nahm das Parlament den entsprechenden Gesetzesvorschlag der türkischen Regierung an, nun unterzeichnete Staatspräsident Gül das umstrittene Internetgesetz: Sobald selbiges in Kraft tritt, darf die türkische.
US-Universität gehackt und um Hunderttausende Daten bestohlen
Betroffen sind mehr als 300.000 Studenten und Angestellte, dessen persönliche Daten im Zuge dieser Aktion entwendet wurden. Diese Datensätze enthalten Informationen wie Namen, Geburtsdaten und Sozialversicherungsnummern, welche summiert in den USA teilweise ausreichen, um wirtschaftliche Transaktionen vorzunehmen.
NSA-Skandal: EU-Datenschützer fordert die Einhaltung der Grundrechte
aus datenschutz.de, 21.02.2014
Das Vertrauen in transatlantische Datenflüsse wieder herzustellen, sei kein schlechtes Anliegen der Kommission, schreibt EU-Datenschutzbeauftragter Peter Hustinx in seiner am Freitag veröffentlichten Stellungnahme. Mehr noch als den Bürgern in Zeiten der Netzüberwachung durch Geheimdienste Zuversicht zu vermitteln.
aus ndr.de, 20.02.2014
NSA-Skandal: AT&T veröffentlicht Zahlen zu Anfragen der NSA
aus datenschutz.de, 20.02.2014
US-Unternehmen dürfen mittlerweile etwas mehr über NSA-Anfragen zu Kundendaten berichten. AT&T hat nach Verizon nun ebenfalls Zahlen veröffentlicht. Demnach gab es 2013 mehr als 300.000 Anfragen, denen man in den allermeisten Fällen auch nachgekommen sei.
Google veröffentlicht Benimm-Regeln für Datenbrille Glass
Aus den Erfahrungen der ersten Nutzer, die seit Monaten die Datenbrille Glass testen, hat Google eine Reihe Benimm-Regeln destilliert und veröffentlicht. Es geht dabei um Tipps, was man mit dem Gerät tun kann und was man besser sein lassen sollte.
Berliner Datenschutzbeauftragter erklärt Wikipedias Datenschutz für ungenügend
Die Wikimedia Foundation, der Betreiber der Online-Enzyklopädie Wikipedia, ist bisher nicht dem Safe-Harbor-Abkommen beigetreten. Diese Entscheidung begründete die US-Gesellschaft damit, dass sie nicht garantieren könne, dem Abkommen in allen Punkten gerecht werden zu können.
Sammlung englischer Patientendaten aufgeschoben
Das Projekt care.data sollte im April starten, wird nun aber um sechs Monate aufgeschoben. Die Patientendaten vom Health and Social Care Information Centre (HSCIC) sollen hierbei zentral gespeichert und für Einrichtungen wie Universitäten, aber auch Versicherungen und Pharmafirmen gegen Gebühr abrufbar gemacht werden.
Kein Entkommen vor Facebook? WhatsApp wird Teil von Facebook
Der Trend ist eindeutig: Die jungen Internetnutzer kehren Facebook den Rücken. Sie nutzen alternative Kommunikationswege, die weniger Profildaten erfordern und weniger darauf angelegt sind, die "ganze Person" des Nutzers mit möglichst vielen Lebensäußerungen zu erfassen.
Datenschutz made in Hamburg
Die Enthüllungen des Whistleblowers Edward Snowden haben im vergangenen Jahr die öffentlichen Diskussionen zum Thema Datenschutz beherrscht und reißen nicht ab. In bisher ungeahnter Dimension wurden und werden Bürgerinnen und Bürger von Geheimdiensten ausgespäht.
Sicherheitslücke bei Fritzbox: Alle Geräte sind betroffen
aus datenschutz.de, 19.02.2014
Benutzer von Fritzboxen werden gebeten, schnellstmöglich die Firmware der Geräte zu aktualisieren. Es seien prinzipiell alle Modelle von der Sicherheitslücke betroffen, auch jene ohne aktivierten Fernzugriff. Das haben Recherchen des Fachdienstes Heise Security ergeben.
EU-Präsidentschaft will mit Kompromissen die EU-Datenschutzreform voranbringen
Die griechische EU-Ratspräsidentschaft will in Sachen EU-Datenschutzreform zwischen Parlament und Kommission vermitteln. Mehrere ihrer Kompromissvorschläge hat die Bürgerrechtsorganisation Statewatch veröffentlicht.
aus gulli.com, 18.02.2014
Kickstarter gehackt, Nutzer-Daten kopiert
aus gulli.com, 17.02.2014
Wie die Crowd-Funding-Plattform Kickstarter mitteilt, ist es Hackern gelungen, die Sicherheitsvorkehrungen der Seite zu überwinden und Nutzerdaten in bislang unbekannter Menge zu kopieren. Kreditkarten-Informationen sind laut Kickstarter nicht betroffen. Die Betreiber legen Nutzern des Dienstes nahe, ihr Passwort zu ändern.
Merkel und Hollande planen europäisches E-Mail-Netzwerk
Nach den Enthüllungen über Abhörmaßnahmen des US-Geheimdienstes NSA im vergangenen Jahr, die auch massenweise europäische Bürger betroffen haben, planen Deutschland und Frankreich nun offenbar konkrete Maßnahmen, um Datenströme diesseits des Atlantiks zu halten – mit dem Ausbau eines europäischen Kommunikationsnetzwerkes.
aus haufe.de, 17.02.2014
aus datenschutz.de, 16.02.2014
Daten sammeln liegt im Trend. Auch Internetseitenbetreiber in Baden-Württemberg sind daran interessiert, mehr über ihre Nutzer zu erfahren. Für eine solche Datenverkehrsanalyse von Internetangeboten werden von verschiedenen Unternehmen Lösungen angeboten.
Verbraucherschützer fordern mehr Schutz für Privatsphäre
aus datenschutz.de, 14.02.2014
Anlässlich des Internet Safer Day am 11. Februar forderte der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) die Bundesregierung dazu auf, die Privatsphäre im Internet wirkungsvoll zu schützen. Die Verbraucherschützer wollen, dass die Europäische Datenschutz-Grundverordnung schnell umgesetzt wird, weil sich nur mit ihr ein europaweit einheitliches Datenschutzniveau erreichen lasse.
Bundesregierung will Vorratsdaten auf jeden Fall speichern
Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) will seinen Gesetzesentwurf zur Vorratsdatenspeicherung auch dann vorlegen, wenn die dazugehörige EU-Richtlinie im Frühjahr durch den Europäischen Gerichtshof gekippt werden sollte. Das habe Maas am Mittwoch im Rechtsausschuss des Bundestags angekündigt, wie Halina Wawzyniak in ihrem Blog schreibt.
aus heise.de, 14.02.2014
Justizminister: Vorratsdatenspeicherung kommt auf jeden Fall
aus heise.de, 13.02.2014
Bundesjustizminister Heiko Maas will unabhängig von der anstehenden Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs über die EU-Vorgaben zur anlasslosen Protokollierung von Nutzerspuren ein Gesetz dazu auf den Weg bringen.
In den USA würden investigative Journalisten und ihre Hinweisgeber so stark wie noch nie zuvor verfolgt, hält die Organisation in ihrem jüngsten Jahresbericht fest. Auch in Deutschland sei einiges im Argen. Die Organisation Reporter ohne Grenzen hat die USA in ihrer jüngsten Rangliste der Pressefreiheit 13 Plätze tiefer als im Vorjahr auf den 46. von 180 Rängen eingestuft.
Europa drängt auf Internationalisierung der Internet-Verwaltung
aus heise.de, 12.02.2014
Noch sind zentrale Aspekte der Netzverwaltung im wesentlichen unter Aufsicht der USA. Einem neuen Vorstoß der EU-Kommission nach soll sich das ändern. Die EU-Kommission macht einen erneuten Anlauf, sich für eine Internationalisierung der Rootzone und der privaten Domain-Verwalterin Internet Corporation for Assigned Names and Numbers einzusetzen.
Elektronische Gesundheitskarte: Gematik bietet Schulung für Datenschützer an
Wenn die elektronische Gesundheitskarte online genutzt wird, müssen zentrale Komponenten und Dienste der telematischen Infrastruktur von Datenschützern geprüft und begutachtet werden. Dafür gibt es jetzt erste Lehrgänge.
Cloud-Dienst Dropbox legt Transparenzbericht über Regierungsanfragen vor
Auch Dropbox hat nun einen Transparenzbericht über Geheimdienstanfragen veröffentlicht. Damit schließt sich der Datenhoster Unternehmen wie Apple, Facebook, Google, LinkedIn, Microsoft und Yahoo an.
Pressemitteilung: Safer Internet Day 2014: "Verschlüsselung ist nicht tot!"
aus datenschutz.de, 11.02.2014
Seit dem Juni 2013 erfährt die Weltöffentlichkeit von massenhaften und anlasslosen Überwachungspraktiken der US-amerikanischen National Security Agency (NSA). Im Zuge der Veröffentlichungen war dabei der Eindruck erweckt worden, die NSA sei in der Lage, sämtliche verschlüsselten Datenübertragungen im Internet zu knacken.
Stopp dem Vandalismus durch Videoüberwachung ?!
aus datenschutz.de, 10.02.2014
Meschede, eine Kreisstadt im Sauerland, möchte ihre Investitionen in das Stadtbild durch Videoüberwachung schützen. Die frisch getünchten Wände fallen immer wieder Graffiti-Sprayer zum Opfer. Die Stadt hat dadurch jährlich 10.000 Euro Kosten für die Beseitigung, sagt Jochen Grawe, Leiter des Ordnungsamtes. Laut ihm gehe es aber nicht darum, irgendjemanden zu überwachen. 2013 soll es 20 Vorfälle gegeben haben, bei denen nicht ein Mal ein Täter ermittelt werden konnte.
Sicherheitsleck in der Fritzbox soll durch Hersteller-Update bereinigt werden
In Millionen Haushalten Deutschlands stehen Fritzboxen von AVM. In den vergangenen Wochen wurde häufig über Angriffe auf das Gerät berichtet, die mysteriöse Anrufe bei teuren Mehrwertnummern im Ausland nach sich zogen. Nach langer Unklarheit endlich die Auflösung: Die Eindringliche verschafften sich über den nach außen offenen Port 443 Zugang und stahlen die Passwörter, um damit bei Premium-Nummern anzurufen.
Investmentdaten von 27.000 Kunden der Barclay-Bank gestohlen
Der britischen Großbank Barclays sind die Investmentdaten von 27.000 Kunden gestohlen worden, darunter genaue Informationen über Investitionen, das Einkommen und in manchen Fällen Gesundheitsdaten. Manche Datensätze sollen 20 Seiten lang sein und die Passnummern enthalten der Betroffenen enthalten. Das berichtete die Sonntagszeitung The Mail on Sonday, der ein Insider Proben der Daten zugeschickt hatte.
Bald SSL-Verbindungen zu Telekom-Mailserver
Bis 31. März will die Deutsche Telekom alle Verbindungen zu den hauseigenen Mailservern mit SSL verschlüsseln. Auch 1&1 arbeitet an flächendeckendem SSL, hat jedoch noch keinen konkreten Umschalttermin. E-Mail-Programme, die auf Telekom-Server zugreifen, könnten also am 1. April den Dienst verweigern. Sie müssten dann neukonfiguriert werden. Die Umstellung auf SSL erleichtert eine ausführliche Anleitung der Telekom.
Geldstrafe gegen Google in Frankreich - Google muss selbst auf seine Verurteilung hinweisen
Die französische Datenschutzbehörde hat Google zu einer Geldstrafe von 150 000.-€ verurteilt. Außerdem musste die Suchmaschine auf ihrer französischen Startseite für 48 Stunden folgende Information einblenden: Bekanntmachung: Der Sanktionen-Ausschuss der Französischen Datenschutzaufsichtsbehörde (CNIL) hat das Unternehmen Google zu einer Geldstrafe von 150 000.-€ wegen des Verstoßes gegen die Datenschutzbestimmungen des Datenschutzgesetzes verurteilt.
Mainz: Aktionstag zum Safer Internet Day 2014
Am 11. Februar 2014 findet der jährliche internationale Safer Internet Day statt. Unter dem Motto "Gemeinsam für ein besseres Internet" werden weltweit Veranstaltungen und Aktionen rund um das Thema "Sicherheit im Netz" durchgeführt. Vor zehn Jahren wurde der Safer Internet Day auf Initiative der Europäischen Kommission und des Europäischen Netzwerks INSAFE ins Leben gerufen. Ziel ist, den verantwortungsvollen Umgang mit dem Internet und den neuen Medien zu fördern.
Gemeinsam für ein besseres Internet: Safer Internet Day am 11. Februar 2014
Am 11. Februar 2014 ist wieder der jährliche internationale Safer Internet Day. Unter dem Motto "Gemeinsam für ein besseres Internet" finden weltweit Veranstaltungen und Aktionen rund um das Thema "Sicherheit im Netz" statt. Ins Leben gerufen wurde der Safer Internet Day 2004 auf Initiative der Europäischen Kommission und des Europäischen Netzwerks INSAFE mit dem Ziel, den verantwortungsvollen Umgang mit dem Internet und den neuen Medien zu fördern.
aus datenschutz.de, 05.02.2014
Videoüberwachung, Handyortung, Internetüberwachung – Sicherheitsbehörden bedienen sich immer mehr technischer Mittel, um Straftaten zu verfolgen oder die öffentliche Sicherheit zu schützen. Wie denken Bürgerinnen und Bürger darüber? Sind sie besorgt über damit verbundene Eingriffe in ihre Privatsphäre und ihr Recht auf informationelle Selbstbestimmung?
NSA-Skandal: Microsoft lässt Regierungen in Programmcode schauen
aus infranken.de, 05.02.2014
Der NSA-Skandal erwischte Internetfirmen aus den USA kalt: Plötzlich fragten sich Nutzer, ob Geheimdienste Hintertüren in weit verbreitete Programme eingebaut hätten. Microsoft will nun den Gegenbeweis antreten. Es lässt Regierungskunden in seinen Quellcode blicken.
aus rhein-zeitung.de, 05.02.2014
Meerbusch - Jugendliche gehen mit dem Internet oft recht unbekümmert um. Ein neues Webportal namens «Young Data» zeigt ihnen die Stolperfallen und erklärt verständlich, warum Datenschutz und Privatsphäre so wichtig sind.
Datenschutz: Voßhoff will neue Struktur für ihre Behörde
aus welt.de, 05.02.2014
Die neue Bundesdatenschutzbeauftragte Andrea Voßhoff sieht das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung des Einzelnen als ernsthaft gefährdet an. Die potenziell flächendeckende Überwachung der Verbraucherkommunikation durch ausländische Geheimdienste sei ein Beispiel dafür, dass der Bürger noch gläserner geworden sei, sagte Voßhoff bei ihrer offiziellen Amtseinführung in Bonn.
"Sparkasse verletzt Datenschutz"
aus abendblatt.de, 05.02.2014
Pinneberg. Das hätte schlimme Folgen haben können: Weil Mitarbeiter der Sparkasse Südholstein im Pinneberger Ortsteil Quellental fälschlicherweise eine Sparkassen-Karte samt Geheimzahl an den nicht mehr zuständigen Betreuer einer dementen alten Dame schickten, ist deren neuer Betreuer Hans-Joachim Dörbandt verärgert.
aus heise.de, 05.02.2014
Der britische Geheimdienst GCHQ ist offenbar auch gezielt gegen Hacktivisten von Anonymous vorgegangen. Um deren Kommunikation zu stören, wurden unter anderem auch DDoS-Attacken ausgeführt. Eine Einheit des britischen Geheimdiensts GCHQ (Government Communications Headquarters) hat Hackertaktiken gegen Unterstützer von Anonymous, Lulzsec und der Syrian Cyber Army eingesetzt.
aus haufe.de, 05.02.2014
10 Jahre Facebook: (K)ein Grund zu feiern
Am heutigen Tage jährt sich zum 10. Mal der Tag, an dem Mark Zuckerberg erstmals sein Facebook-Portal an der Harvard-Universität in Boston freischaltete. Ursprünglich hatte Facebook als eine Webseite begonnen, auf der Studenten das Aussehen von Studentinnen bewerten sollten. Ob die dort zur Schau gestellten damit überhaupt einverstanden waren, hatte Mark Zuckerberg damals schon nicht gefragt.
Bundes-Datenschutzbeauftragte: Datenschutz ade
aus liberale.de, 04.02.2014
Am Dienstag wurde die neue Bundesdatenschützerin Andrea Voßhoff offiziell in ihr Amt eingeführt. Ob sie - wie ihr Vorgänger Peter Schaar - eine kompetente Mahnerin für Bürgerrechte wird, die den Bundestag in Sachen Datenschutz bedrängt, darf getrost bezweifelt werden.
aus heise.de, 04.02.2014
aus fr-online.de, 03.02.2014
Bürgerrechtler, Datenschützer und Internetaktivisten wollen das Verhalten Berlins in der NSA-Affäre ahnden und stellen Strafanzeige gegen die Bundesregierung, die Chefs der Geheimdienste und ausländische Agenten. Die NSA-Affäre könnte in Deutschland juristisch aufgearbeitet werden: Am Montag haben Datenschützer und Menschenrechtler Strafanzeige gegen die Bundesregierung, die Chefs der Geheimdienste sowie gegen ausländische Agenten gestellt.
Dickes Sicherheitsleck beim französischen Provider Orange: Persönliche Daten wie Namen, Adresse, E-Mail-Accounts und Telefonnummern von 800.000 Kunden wurden kompromittiert. Unbekannt haben Daten von rund 800.000 Kunden des französischen Telefonriesen Orange abgefischt.
Mit dem geplanten Transparenzzentrum will Microsoft seinen staatlichen Kunden Einblick in den Quellcode gewähren. Damit sollen sie prüfen können, dass in Microsoft-Produkte keine Hintertüren für NSA und Co. integriert sind. Softwareriese Microsoft will in Brüssel ein Transparenzzentrum einrichten, das staatlichen Kunden die Prüfung des Quellcodes von Microsoft-Produkten ermöglichen soll.
aus gulli.com, 03.02.2014
aus haufe.de, 03.02.2014
Abgeordnete der Linken fordern Aufklärung über Europols Datensammlung
aus heise.de, 01.02.2014
Mit einer Kleinen Anfrage wollen die Oppositionspolitiker Auskunft über die neuen "Arbeitsdateien zu Analysezwecken" der europäischen Polizeibehörde erhalten. Sie befürchten rassistische Diskriminierung und geheimdienstliches Verhalten.
Österreich: Datenschutz - Rechtsanwälte: "Datengier" eindämmen
aus derstandard.at, 01.02.2014
Wolff: Expertenkommission soll Verschärfungen evaluieren und Gesetze geändert werden. Die Rechtsanwälte sorgen sich angesichts der "Gier nach Daten der Bürger", die immer mehr auch von staatlichen Institutionen ausgehe, und der zunehmenden "anlasslosen, systematischen Überwachung".
Amazon: Warenkorbanalyse verkürzt Lieferzeiten
aus datenschutz.de, 01.02.2014
Amazon wurde ein Patent zugesprochen, das dafür sorgen soll, dass ein Produkt schon auf dem Weg zum Kunden ist, bevor dieser seine Wahl getroffen und den Button "Kaufen" angeklickt hat. Beim "vorausschauenden Versand" ("anticipatory shipping") werden bestimmte Waren schon einmal an ein Versandzentrum geschickt, in dessen Nähe sich ein oder mehrere Kunden höchstwahrscheinlich für das Produkt interessieren.
Schweden: Internet-Pranger Lexbase heftig umstritten
In Schweden wurde am 27.01.2014 der Online-Pranger Lexbase eingerichtet, auf dem man über eine Namenssuche oder auf einer Landkarte erfahren konnte, wer in dem Land rechtskräftig verurteilt wurde. Darauf gab es derart massive Kritik, dass der Justiziar der Seite Pontus Ljunggren wegen Todesdrohungen zurücktrat.
LG Hamburg: Mosley obsiegt gegen Google wegen Sexbilder-Suche
Das Hamburger Landgericht (LG) hat mit Urteil vom 24.01.2014 den Suchmaschinenbetreiber Google verpflichtet, Bilder von einer Sex-Party des ehemaligen FIA-Präsidenten Max Mosley zu sperren (Az. 324 O 264/11). Google darf danach sechs heimlich aufgenommene Sex-Bilder von einer Party des ehemaligen Motorsportbosses Max Mosley nicht weiter verbreiten.
Kanada: CSEC bespitzelt Fluggäste für NSA
Der kanadische Geheimdienst Communications Security Establishment Canada (CSEC) hat im Auftrag der US-Regierung Passagiere an Flughäfen ausspioniert. Medien berichteten unter Berufung auf Dokumente des ehemaligen US-Geheimdienstmitarbeiters Edward Snowden, dass der CSEC die Daten von Fluggästen abgegriffen hat, die sich mit ihren mobilen Geräten in Drahtlosnetzwerke eingeloggt hatten.
Verfassungsschutz-Chef zweifelt an Snowden-Enthüllungen
aus gulli.com, 01.02.2014
Der Chef des Bundesverfassungsschutz Hans-Georg Maaßen schenkt den Aussagen des Whistleblowers Edward Snowden, dass die USA in Deutschland Wirtschaftsspionage betreiben, keinen Glauben. Er gehe davon aus, dass die Amerikaner sich an geltendes Recht halten würden.
Nahverkehr: Videoüberwachung bei KVB illegal?
aus ksta.de, 31.01.2014
Köln. Vor wenigen Tagen haben die Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) in allen Bussen Videokameras zur Überwachung der Innenräume scharf geschaltet. Alle datenschutzrechtlichen Bestimmungen würden eingehalten, hatten die Verantwortlichen damals betont.
aus haufe.de, 31.01.2014
NSA-Skandal: Kanadas Geheimdienst verfolgte Flugreisende
aus heise.de, 31.01.2014
In Kanada hat der Geheimdienst CSEC nach Geräten von Flugreisenden im WLAN eines großen Flughafens gesucht und die dann weiter verfolgt. Wochenlang habe man die in anderen öffentlichen WLAN wiedergefunden – in Kanada und auch den USA.
Peter Hustinx bleibt bis Herbst EU-Datenschutzbeauftragter
aus datenschutz.de, 31.01.2014
Bis Mitte Oktober bleibt Peter Hustinx kommissarisch der EU-Datenschutzbeauftragte, obwohl seine zweite und letzte Amtszeit am 16. Januar zu Ende gegangen ist. Damit geht der 70-Jährige vorerst nicht wie geplant in den Ruhestand. Der Grund dafür ist die schwierige Suche nach einem Nachfolger.
Merkel übt harsche Kritik an US-Spionage
Bundeskanzlerin Angela Merkel verurteilte die Spionage-Praxis der USA in ihrer Regierungserklärung: „Ein Vorgehen, bei dem der Zweck die Mittel heiligt, bei dem alles, was technisch machbar ist, auch gemacht wird, verletzt Vertrauen, es sät Misstrauen.“ Am Ende gebe es nicht mehr, sondern weniger Sicherheit, sagte Merkel am Mittwoch im Bundestag. Die schwarz-rote Koalition wolle Bürgerrechte und das Internet verteidigen.
E-Mail-Zugänge bei Yahoo geklaut
Unbefugte haben sich Zugang zu mehreren E-Mail-Konten bei Yahoo verschafft, offenbar mit Nutzernamen und Passwort, die aus einer anderen Quelle gestohlen wurden. Zumindest gab der E-Mail-Anbieter an, dass es im eigenen System keine Sicherheitslücke gegeben habe.
Datenschutzlücken beim rollenden Smartphone
aus ndr.de, 30.01.2014
Der Datenschutz ist eines der großen Themen dieser Zeit. Selbst wer sich die Mittagspause mit einem vermeintlich unscheinbaren Spiel auf dem Smartphone vertreibt, kann nicht sicher sein, dabei unbeobachtet zu sein. Dasselbe gilt fürs Auto. Denn kein Besitzer weiß genau, welche Informationen - ohne sein Wissen - vom Hersteller gespeichert oder übertragen werden.
aus gulli.com, 30.01.2014
Weidenholzer: "EUROPOL: Sicherheit und Datenschutz sind vereinbar"
aus ots.at, 30.01.2014
Wien - Heute Vormittag wurde im Ausschuss für bürgerliche Freiheiten, Justiz und Inneres die EUROPOL-Verordnung beschlossen, welche die gesetzliche Grundlage der europäischen Polizeiagentur EUROPOL für die kommenden Jahrzehnte festlegt und daher zu einem der wichtigsten Gesetzesprojekte innerhalb dieser Periode auf europäischer Ebene gezählt wird.
aus haufe.de, 30.01.2014
In dem seit Jahren andauernden Rechtsstreit um die umstrittene Funktion des Freundesfinders sowie weitere datenschutzrelevante Punkte in den AGBs hat Facebook jetzt auch in zweiter Instanz eine Niederlage einstecken müssen. Der Verbraucherzentrale Bundesverband hatte dem sozialen Netzwerk eine Reihe von Verfehlungen wie E-Mail-Einladungen an Personen ohne deren Zustimmung, Nutzung der Adressbücher sowie teilweise unzulässige AGBs vorgeworfen.
aus heise.de, 29.01.2014
Kommt Snowden nach Straßburg – ja, wenn es nach Pieter Omtzigt geht, dem Überwachungs-Berichterstatter der Parlamentarischen Versammlung des Europarats. In seinem Bericht sollen auch Maßnahmen gegen NSA und Co vorgeschlagen werden.
Premiere: NSA erhält eine Datenschützerin
aus nzz.ch, 29.01.2014
Erstmals stellt der US-Geheimdienst jemanden ein, der sich um den Datenschutz kümmert. Rebecca Richards kommt vom Heimatschutzministerium. Die Enthüllungen von Edward Snowden haben die NSA in die Defensive gedrängt. Deshalb kündigte Präsident Obama in seiner Rede zur Lage der Nation am Montag eine Reform des US-Geheimdienstes an.
Krebsregister gewährleisten Datenschutz
aus aerztezeitung.de, 29.01.2014
STUTTGART. Lob und Kritik vom Landesdatenschutzbeauftragten in Baden-Württemberg: Das Gesundheitswesen erhält im Jahresbericht 2012/13, den Jörg Klingbeil am Montag vorgestellt hat, überwiegend gute Noten. Beispiel Krebsregistergesetz: Durch das Krebsfrüherkennungs- und -registergesetz vom April 2013 werden die Länder verpflichtet, flächendeckende Register zu etablieren.
Schweiz: Datenschützer Thür hofft auf «Mini-Snowden»
aus suedostschweiz.ch, 29.01.2014
Bern – Heute sei eine Verletzung der Datenschutzbestimmungen ein Kavaliersdelikt. Die Konsequenzen seien weniger schlimm als beispielsweise im Fall eines Raserdelikts. Man sei zwei, drei Tage in den Schlagzeilen, dann sei alles vorbei.
Scoring-Auskünfte müssen informativer werden - Zur aktuellen SCHUFA-Entscheidung des BGH
aus datenschutz.de, 29.01.2014
Der Bundesgerichtshof (BGH) hat am 28. Januar 2014 über den Umfang einer von der SCHUFA zu erteilenden Auskunft zu sog. Scoringverfahren entschieden. Dabei kam er zu dem Schluss, dass die SCHUFA als Wirtschaftsauskunftei nur die bei ihr über eine Person gespeicherten Informationen und die Tatsache, welche dieser Daten in die Scorewertberechnung eingeflossen sind, mitteilen muss.
Mehr Transparenz bei den Scorewerten von Auskunfteien schaffen
"Die Bewertung der Zahlungsfähigkeit darf keine Geheimniskrämerei sein. Hier ist volle Offenheit gefordert", so Ulrich Lepper, der Datenschutzbeauftragte in NRW. Der Bundesgerichtshof hat gestern über den Umfang einer von der SCHUFA zu erteilenden Auskunft zum sogenannten Scorewert entschieden, also zu einem mathematisch erstellten Prognosewert zur Zahlungsfähigkeit.
BGH: Keine Detailauskunft über Bonitäts-Score-Berechnung
aus datenschutz.de, 28.01.2014
Gemäß einer Entscheidung des Bundesgerichtshofes (BGH) in Karlsruhe vom 28.01.2014 auf die Revision einer 54-jährigen Angestellten hin muss die Schufa Verbrauchern nicht erklären, wie sie zu den Werten für ihre Kreditwürdigkeit (Scores) gekommen ist (Az. VI ZR 156/13).
„Freundefinder“: Facebooks verliert gegen Verbraucherschützer in zweiter Instanz
Facebook verliert gegen den Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) auch in zweiter Instanz. Das Kammergericht Berlin bestätigte, dass der „Freundefinder“ in mehreren Punkten gegen deutsches Recht verstößt. Eben den und einige Vertragsbedingungen hatte der vzbz schon 2010 kritisiert.
Geheimdienste zapfen soziale Medien und Apps an
Der britische Geheimdienst GCHQ kann in Echtzeit überwachen, welche YouTube-Videos gerade geschaut werden, welche Inhalte auf Facebook ein „Gefällt mir“ erhalten und was am meisten auf Googles Bloggerdienst Blogger.com gelesen wird. Das gehe aus neuen Dokumenten des Whistleblowers Edward Snowden hervor, wie der Journalist Gleen Greenwald und NBC News berichten.
US-Unternehmen dürfen etwas mehr zu Geheimdienst-Anfragen veröffentlichen
Die US-Regierung ist damit einverstanden, dass einige der großen Internetdienstleister ein wenig genauer über die geheimen NSA-Anfragen zu Nutzerdaten informieren. Sie dürfen nun in Schritten von 250 statt von 1000 über die Gesamtzahl aller Anfragen aus Gründen der nationalen Sicherheit berichten. Im Gegenzug lassen die Unternehmen, darunter auch Facebook und Microsoft, die Klage vor dem geheimen Spionagegericht FISC fallen.
EU-Datenschutz-Gesetzesreform: Wie soll die EU Online-Daten schützen?
aus 02elf.net, 28.01.2014
Die EU soll den SWIFT-Vertrag zum Austausch von Bankdaten mit den USA als Reaktion auf die Vorwürfe, die “National Security Agency” (NSA) habe Daten des SWIFT-Systems abgegriffen, auf Eis legen. So steht es in einer nichtlegislativen Entschließung, die das Parlament am Mittwoch verabschiedet hat.
Jan Korte: Grundrechte schützen, Datenschutz durchsetzen
“Das Recht auf informationelle Selbstbestimmung ist ein Grundrecht. Dass ein hoher Datenschutzstandard grundrechtlich geboten ist, ist eine richtige Analyse der Bundesdatenschutzbeauftragten Andrea Voßhoff. Allerdings ist der Schutz dieser Grundrechte verfassungsmäßiger Auftrag der Bundesregierung, dem weder Schwarz-Gelb noch Schwarz-Rot bislang nachgekommen sind.
Leitfaden: Diese Datenschutzpflichten müssen Mitarbeiter kennen
aus haufe.de, 28.01.2014
Datenschutz: Kein Rechtsanspruch auf volle Transparenz bei der Schufa
aus stuttgarter-zeitung.de, 28.01.2014
Karlsruhe - Die Schufa muss Verbrauchern nicht erklären, wie sie zu den Werten für ihre Kreditwürdigkeit gekommen ist. Mit dieser Entscheidung wies der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe am Dienstag die Revision einer 54-jährigen Angestellten gegen das Urteil der Vorinstanz zurück.
aus heise.de, 28.01.2014
Union und SPD sperren sich nicht gegen eine Untersuchung der NSA-Affäre im Bundestag. Was genau und wann aufgeklärt werden soll, ist jedoch noch offen. Debattiert werden soll der Antrag noch im Februar.
Das von heise Security beschriebene Missbrauchsszenario sei zwar "bisher rein theoretisch". Dennoch will die Telekom die HotSpot-App überarbeiten und "wohl einige Funktionen vorübergehend deaktivieren" erklärte ein Sprecher. Heise Security berichtete gestern von einem freizügigen Web-Dienst, der einer Telekom-App für die komfortable Nutzung von Hotspots Telefonnummer und Hotspot-Passwort übermittelt.
Neue Dokumente von Edward Snowden legen nahe, dass die Geheimdienste NSA und GCHQ auch die Daten abfangen, die beliebte Apps ins Internet übertragen. Daraus kann auf jede Menge Details über den Nutzer geschlossen werden. Die Geheimdienste NSA und GCHQ können Daten abfangen, die beliebte Apps über ihre Nutzer sammeln und ins Internet übertragen.
Google Glass: Googles Datenbrille mit optischen Gläsern
Vier normale Brillengestelle und drei Outdoor-Modelle stellt Google vor, die nahtlos mit der Datenbrille Google Glass funktionieren sollen. Google Glass für Brillenträger Vergrößern Inhaber von Google Glass können nun auch optisch korrigierende Gläser mit Google Glass kombinieren. Google wird im Laufe des Tages verschiedene Fassungen für Kunststofflinsen vorstellen, die mit der aktuellen, zweiten Explorer-Version von Google Glass kompatibel sind.
EU-Datenschutzbeauftragter bleibt kommissarisch bis zum Herbst
Obwohl seine zweite und letzte Amtszeit Mitte des Monats auslief, bleibt Peter Hustinx kommissarisch noch bis Mitte Oktober auf seiner Stelle. Bis dahin soll der Posten ganz neu ausgeschrieben werden. Der EU-Datenschutzbeauftragte Peter Hustinx muss nun doch noch etwas in seinem Amt ausharren Vergrößern Obwohl seine zweite und letzte Amtszeit am 16. Januar auslief, bleibt Peter Hustinx kommissarisch noch bis Mitte Oktober EU-Datenschutzbeauftragter.
NSA-Skandal: US-Internetdienste dürfen etwas genauer über Nutzeranfragen informieren und lassen ihre Klage fallen
Der Rechtsstreit zwischen der US-Regierung und mehreren US-Internetdiensten über Transparenz bezüglich geheimer Nutzeranfragen ist vorbei. Sie dürfen nun etwas genauere Zahlen veröffentlichen und verzichten dafür auf ihre Klage. Die US-Regierung hat mehreren großen Internetdienstleistern erlaubt, etwas genauer über die geheimen Anfragen zu Nutzerdaten zu informieren.
vzbv fordert zügige Umsetzung der Datenschutzverordnung
aus check24.de, 28.01.2014
München. Anlässlich des Europäischen Datenschutztages hat der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) die Bundesregierung dazu aufgefordert, die Europäische Datenschutz-Grundverordnung nach der Europawahl im Mai 2014 zügig umzusetzen. In einer Mitteilung vom Montag heißt es, dass europaweit einheitliche Regelungen geschaffen werden müssten, um Verbraucher vor unrechtmäßigen Datenerhebungen zu schützen.
Datenschutz: NSA-Affäre als Chance
aus themenportal.de, 28.01.2014
Die NSA-Affäre war eine Zäsur: Nie standen Datenschutz und Datensicherheit so stark im öffentlichen Fokus. Der neue Bericht der Telekom beschäftigt sich mit Konsequenzen und zeigt, wie es in Sachen Datenschutz und Cybersecurity weitergeht – pünktlich zum Europäischen Datenschutztag.
Datenschutz: BGH entscheidet über Auskunftspflicht der Schufa
aus schwarzwaelder-bote.de, 28.01.2014
Karlsruhe - Der Auskunftsanspruch gegenüber der Schufa beschäftigt zum ersten Mal den Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe. Eine 54 Jahre alte Angestellte aus Hessen will erfahren, wie die Bewertung ihrer Kreditwürdigkeit zustande gekommen ist. Die Entscheidung könnte für Millionen Menschen wichtig sein, die bei Krediten oder Mietverträgen auf eine positive Auskunft der Schufa angewiesen sind.
aus asentanews.de, 28.01.2014
Angry Birds Star Wars II gilt als die beliebteste kostenpflichtige App. Die Smartphone-App erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Die Spieler ahnen jedoch nicht, dass sie von der NSA ausspioniert werden. Es scheinen keine Daten mehr vor der NSA sicher zu sein.
Berlin – Anlässlich des Europäischen Datenschutztages erklärte Michael Sommer, DGB-Vorsitzender, am Dienstag in Berlin: “Die Gewerkschaften fordern nach wie vor, den Beschäftigtendatenschutz in einem eigenständigen arbeitsrechtlichen Datenschutzgesetz zu regeln.
“Spätestens seit den Snowden-Enthüllungen ist klar: weltweit sind schlechte Zeiten für Datenschutz und Bürgerrechte angebrochen. Nicht nur, dass jede und jeder ohne es zu wissen in Hunderten von Datenbanken gespeichert wird und sich mehr als 1.000 Unternehmen darauf spezialisiert haben, mit unseren persönlichen Daten zu handeln – vor allem die entgrenzte Massenüberwachung durch Geheimdienste bedroht die Fundamente der Demokratie.
Datenschutzbericht: Gläserner Autofahrer droht
aus swp.de, 28.01.2014
Stuttgart. Von global bis kommunal: Im Datenschutzbericht widmet sich der Landesbeauftragte Jörg Klingbeil den Big-Data-Problemen und den Wünschen nach Internetübertragungen von Gemeinderats-Sitzungen. Mag die NSA auch im fernen Fort Meade im US-Staat Maryland sitzen: Ihr Tun treibt auch den baden-württembergischen Datenschutz-Beauftragten Jörg Klingbeil um.
Schweiz: Gratis-App zum Europäischen Datenschutztag
aus itmagazine.ch, 28.01.2014
Zürch. Der Zürcher Datenschutzbeauftragte Bruno Baeriswyl hat anlässlich des 8. Europäischen Datenschutztages eine Gratis-App vorgestellt, die beim Schutz der Privatsphäre in verschiedenster Hinsicht Hilfestellung leistet. Zum heutigen Europäischen Datenschutztag hat der Datenschutzbeauftragte des Kantons Zürich, Bruno Baeriswyl, eine kostenlose App für iOS und Android vorgestellt, die den Bürgern und Bürgerinnen den Datenschutz näher bringen will.
Wann, wenn nicht jetzt: Datenschutz! Was trotz und wegen der NSA zu tun ist
Heute ist nicht nur der Europäische Datenschutztag, sondern zugleich der Data Privacy Day u.a. in den USA. Die Enthüllungen über die Tätigkeiten von Geheimdiensten, die bis ins Kleinste unsere Daten analysieren, könnten zu dem Eindruck führen, dass Datenschutz sowieso chancenlos ist..
Zwischen Big Brother und Big Data: Landesbeauftragter für den Datenschutz legt Tätigkeitsbericht vor
Der Landesbeauftragte für den Datenschutz, Jörg Klingbeil, hat am 27. Januar 2014 seinen Tätigkeitsbericht vorgestellt, der die Jahre 2012 und 2013 umfasst. Der Bericht im neuen Layout ist - nach der Zusammenlegung der beiden Datenschutz-aufsichtsbehörden in Baden-Württemberg zum 1. April 2011 - der zweite seiner Dienststelle, in dem auch der Datenschutz im nicht-öffentlichen Bereich behandelt wird.
"Keine Zweifel, dass die USA Wirtschaftsspionage betreiben"
aus gulli.com, 27.01.2014
Es ist das erste Mal, dass Whistleblower Edward Snowden seit seiner Flucht aus den Vereinigten Staaten ein TV-Interview gegeben hat. Im Gespräch mit dem NDR äußerte sich der Ex-Geheimdienstler zur Überwachung deutscher Bürger, der Beteiligung des BND und der Frage, ob der NSA auch Wirtschaftsspionage betreibe.
BayLfD: 8. Europäischer Datenschutztag - Podiumsdiskussion zum Thema „Social Media Guidelines“ am 27.01.2014
aus datenschutz.de, 27.01.2014
Anlässlich des 8. Europäischen Datenschutztags am 28.01.2014 werden an dessen Vorabend Leitfäden von Behörden und Unternehmen zum Umgang ihrer Beschäftigten mit sozialen Medien beleuchtet. Auf Einladung des Vorsitzenden der Datenschutzkommission beim Bayerischen Landtag, Eberhard Rotter, MdL, und des Bayerischen Landesbeauftragten für den Datenschutz, Dr. Thomas Petri.
aus piratenpartei.de, 27.01.2014
Anlässlich des am 28. Januar 2014 stattfindenden Europäischen Datenschutztages erklärt Julia Reda, Spitzenkandidatin der Piratenpartei Deutschland für die Europawahlen: »Morgen ist Europäischer Datenschutztag. Bundesinnenminister Thomas de Maizière hat diesen Tag – wie auch den International Day of Privacy – bereits zum Anlass genommen, bessere Garantien zum Schutz der Menschen zu fordern.
aus heise.de, 27.01.2014
Der NSA-Whistleblower Edward Snowden hat in einem Interview mit dem NDR seine Vorwürfe an die NSA erneuert. Der US-Geheimdienst mache alles, was technisch möglich ist, auch wenn massenhaft Daten Unschuldiger angehäuft werden. In seinem ersten ausführlichen Interview seit Beginn des NSA-Skandals hat Edward Snowden kritisiert, dass immer mehr staatliche Aufgaben von Privatunternehmen erledigt werden.
Datenschutz: Datenschützer warnen vor „gläsernem Autofahrer“
aus focus.de, 27.01.2014
Stuttgart. Das automatische Sammeln und Verknüpfen gewaltiger Datenmengen („Big Data“) sei für die Autoindustrie sehr reizvoll, berichtete Landesdatenschützer Jörg Klingbeil am Montag in Stuttgart. Mit dieser Technik ausgestattete Autos würden mit Herstellern, Werkstätten oder Leitsystemen vernetzt.
Gastbeitrag von Viviane Reding: Die Datenschutzreform muss Vorrang haben
aus rp-online.de, 27.01.2014
Brüssel. Vizepräsidentin und EU-Justizkommissarin Viviane Reding und Jan Philipp Albrecht, Grüner Europaabgeordneter und Verhandlungsführer des Europäischen Parlaments zur EU-Datenschutzverordnung beziehen in einem Gastbeitrag für RP ONLINE Stellung zum Datenschutz in der Europäischen Union.
aus iphone-ticker.de, 27.01.2014
De Maizière fordert internationale Standards im Datenschutz
aus neuesausbraunschweig.de, 27.01.2014
Berlin - Innenminister Thomas de Maizière hat angekündigt, sich für ein internettaugliches Datenschutzrecht einsetzen zu wollen und internationale Standards in diesem Bereich gefordert. Anlässlich des am Dienstag stattfinden Europäischen Datenschutztages erinnerte er daran, dass das europäische Datenrecht noch aus dem Jahr 1995 stammt.
Datenschutz: Max Schrems: "Facebook versteckt Dinge jetzt besser"
aus futurezone.at, 27.01.2014
Der Wiener Student Max Schrems lässt sich die Datenschutzverstöße beim US-Konzern nicht gefallen - und kämpft seit mehr als 2,5 Jahren dagegen an. Mehr als 1500 Treffer brachte eine Nachrichtenagentur-Suche zum Thema Facebook und Datenschutz in den vergangenen zehn Jahren.
Untersuchung von Online-Fernsehern bringt Wohnzimmer-Spionage ans Licht
aus gulli.com, 26.01.2014
Laut Berichten des Computerfachmagazins „c't“, gibt es bei der Nutzung der Smart-TVs einen erheblichen Austausch was persönliche Daten der Nutzer angeht. Sobald das Gerät online arbeitet, würden Daten gespeichert und an den Server der Hersteller weiter geleitet. Darüber hinaus bestehen beträchtliche Sicherheitslücken.
Neugierige Smart TVs sammeln Daten über Sehgewohnheiten
aus datenschutz.de, 26.01.2014
Wer fernsehschaut, könnte selbst beobachtet werden. Zumindest wenn der Zuschauer Besitzer eines internetfähigen Fernsehgerätes ist. Darüber berichtete Heise online unter Berufung auf das Computermagazin c’t, das Smart TVs auf ihre Datenneugier getestet hat.
Amnesty International: Obamas Rede ändert nichts an NSA-Überwachung
Michael Bochenek von Amnesty International ist enttäuscht von den Ankündigungen des US-Präsidenten bezüglich des NSA-Skandals. Das schreibt der Leiter der Abteilung für Recht und Politik im internationalen Sekretariat in einem Gastbeitrag für die Zeitung „The Hill“.
Online-Petition gegen Vorratsdatenspeicherung: bereits mehr als 33.000 Unterzeichner
aus datenschutz.de, 25.01.2014
Eine auf change.org gestartete Online-Petition gegen die Wiedereinführung der Vorratsdatenspeicherung hat bereits mehr als 33.000 Unterzeichner gefunden. Die Petition läuft seit November 2013 und richtet sich an die Regierungen der Länder und den Bundespräsidenten. Initiiert wurde sie von dem FDP-Mitglied und Unternehmer Tobias Huch.
Heimliche Überwachung: US-Geheimdienst NSA täuschte die Bundesregierung
aus sueddeutsche.de, 25.01.2014
Die Datenschutzampel: Technische Lösungen für mehr Datenschutz
aus heise.de, 25.01.2014
Wie sieht moderner Datenschutz aus? Mit dem Kompromiss zur neuen europäischen Datenschutzgrundverordnung hat das EU-Parlament einen Entwurf vorgelegt, der den Datenschutz für EU-Bürger maßgeblich verbessern soll. Prof. Dr. Nikolaus Forgó von der Leibniz Universität Hannover hält den Kompromiss ob der vielen Beteiligten zwar für einen Erfolg, grundsätzlichere Regelungen wären dem Rechtsinformatiker aber lieber gewesen.
So schützen Sie sich vor Überwachung: Handy, Kameras und Computer beobachten uns – Tipps zur Bewahrung der Anonymität
aus nachrichten.at, 25.01.2014
Am Dienstag ist Europäischer Datenschutz-Tag. Für manche klingt das wie ein Hohn, schließlich weiß seit Edward Snowden jeder, dass sowohl Regierungen als auch Firmen Unmengen an Nutzerdaten sammeln. Die flächendeckende Überwachung ist dank neuer Technologien Realität geworden.
Eric Schmidt: Verschlüsselung wird NSA und China stoppen
aus gulli.com, 24.01.2014
Während des Weltwirtschaftsforums in Davos hat sich Googles Vorstandsvorsitzender Eric Schmidt zu Überwachung und Wirtschaftsspionage geäußert. Seiner Meinung nach sei eine (bessere) Verschlüsselung die Antwort auf viele aktuelle Probleme im Internet. Laut Schmidt könne auf diesem Wege ein Großteil der Wirtschaftsspionage sowie Überwachungsmaßnahmen verhindert werden.
aus haufe.de, 24.01.2014
aus citynews-koeln.de, 24.01.2014
Köln. E-Mail-Programme, Online-Shopping, soziale Netzwerke: Viele Nutzer verwenden für diese Dienste mittlerweile lieber mobile Geräte wie Smartphones und Tablets als stationäre PCs. Das ist praktisch - aber nicht nur für die Nutzer. Denn mit jeder Aktion werden persönliche Daten an Dritte gesendet und gespeichert.
"Stoppt die e-Card" warnt erneut vor elektronischer Gesundheitskarte
aus gulli.com, 23.01.2014
Ärzte und Bürgerrechtler warnen vor dem Hintergrund der NSA-Affäre erneut vor der neuen Gesundheitskarte. Mit einem Kurzfilm macht die Aktion "Stoppt die e-Card" auf die Gefahren und Datenschutzrisiken hin, die mit der Einführung der neuen Versicherungskarte einhergehen. Ab dem 1. Oktober dürfen die seit knapp 20 Jahren von den Krankenkassen ausgegebenen alten Karten nicht mehr verwendet werden.
EU: Die EU will den Datenschutz für ihre Bürger verbessern - Gleiches Recht für Amerikaner und Europäer
aus dw.de, 23.01.2014
Im Internet-Zeitalter sind 20 Jahre eine Ewigkeit. Fast so alt, nämlich von 1995, ist die geltende Datenschutzrichtlinie der EU. Dass sie in Zeiten von Online-Handel, Facebook und Google angepasst werden muss, ist in der Europäischen Union jedem klar. Und die Ausspähaktionen des US-Geheimdienstes NSA haben die Sache noch dringlicher gemacht.
Datenschutz: Verfahren gegen Debeka eröffnet: Vorwurf des illegalen Datenhandels
aus schwarzwaelder-bote.de, 23.01.2014
Mainz/Koblenz - Wegen umstrittener Vertriebspraktiken und möglicher Fälle von illegalem Datenhandel drohen der traditionsreichen Debeka Versicherung hohe Bußgelder. Nach monatelangen Ermittlungen eröffnete der rheinland-pfälzische Landesdatenschutzbeauftragte ein Ordnungswidrigkeitenverfahren.
NSA-Skandal. US-Datenschützer halten Telefonüberwachung für illegal
aus zeit.de, 23.01.2014
Ein vom US-Kongress 2007 eingerichteter unabhängiger Datenschutz-Ausschuss hat das Telefonüberwachungsprogramm des US-Geheimdienstes NSA für illegal erklärt. Das Privacy and Civil Liberties Oversight Board übergab ihren 238-seitigen Watchdog Report mit diesen Schlussfolgerungen an Präsident Barack Obama, berichteten die New York Times und Washington Post.
aus abendblatt.de, 23.01.2014
Hamburg. Ärzte und Datenschutz-Aktivisten aus Hamburg haben aus Protest gegen die elektronische Gesundheitskarte ein Video produziert und auf Youtube veröffentlicht. Wie die Initiative mitteilte, solle darauf aufmerksam gemacht werden, dass die neue e-Card den Weg für den gläsernen Patienten bereitet.
Datenspeicherung in Europa: Reding lobt Microsoft-Vorstoß
aus newsburger.de, 23.01.2014
Berlin – EU-Justizkommissarin Viviane Reding hat den Vorstoß des US-Internetgiganten Microsoft begrüßt, seinen Kunden außerhalb der USA künftig zum Schutz vor Datenspionage zu gestatten, ihre Daten auf Servern außerhalb der Vereinigten Staaten zu speichern.
aus heise.de, 23.01.2014
Hat das BSI richtig gehandelt, mit der Aufklärung des millionenfachen Identitätsdiebstahls zu warten? Schleswig-Holsteins Datenschützer Thilo Weichert bejaht das.
Künftig will Mircosoft nach Aussage des Chefjuristen Brad Smith seinen Kunden außerhalb der USA erlauben, ihre Daten auf ausländischen Servern zu speichern. So sollen die Informationen besser vor Spionage geschützt werden. Microsoft will seinen Kunden im Ausland erlauben, persönliche Daten künftig auf Servern außerhalb der USA zu speichern.
30.000 Unterschriften gegen Vorratsdatenspeicherung
Die anlasslose Speicherung von Telekommunkationsdaten greife unverhältnismäßig in die persönliche Privatsphäre ein, heißt es in einer auf change.org laufenden Petition an die Länder und den Bundespräsidenten. Eine Online-Petition gegen die Wiedereinführung der Vorratsdatenspeicherung hat mittlerweile 30.000 Unterstützer gefunden.
Die Datenschutzkommission der US-Regierung sieht das Sammeln von US-Verbindungsdaten durch die NSA als illegal an und fordert deren Ende. Kritisiert wird auch die Vorgehensweise des geheimen Spionagegerichts FISC. Ein unabhängiger Datenschutzbeirat der US-Regierung kritisiert in seiner ersten großen öffentlichen Stellungnahme die Sammlung von US-Verbindungsdaten durch die NSA als illegal.
Angesichts des NSA-Skandals bemüht sich der US-Telekomanbieter Verizon um mehr Transparenz. Er veröffentlichte erstmals detaillierte Zahlen zu Behördenanfragen. Sie zeigen ein gewaltiges Ausmaß an Zugriffen. Beim US-Telekommunikationskonzern Verizon sind im vergangenen Jahr 2996 Behördenanfragen aus Deutschland zu Kundendaten eingegangen.
Nun steht fest: Die EU-Datenschutzreform wird nicht mehr vor der Europawahl kommen. Da sich danach die Zusammensetzung von EU-Parlament und EU-Kommission ändern wird, dürfte sie noch deutlich länger auf sich warten lassen. Die geplante EU-Datenschutzreform wird nicht mehr vor den anstehenden Europawahlen im Mai abgeschlossen.
Vorratsdaten: Bundesregierung wartet EuGH-Urteil ab
aus datenschutz.de, 23.01.2014
Die Bundesregierung sieht davon ab, vor dem Urteil des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) einen Gesetzesentwurf zur erneuten Einführung der Vorratsdatenspeicherung vorzulegen. Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) hat sich mit dem Justizminister Heiko Maas (SPD) darauf geeinigt, dass zumindest Vorbereitungen für ein entsprechendes Gesetz zu treffen seien.
US-Handelsaufsicht setzt Safe-Harbor-Abkommen durch
aus datenschutz.de, 22.01.2014
Die US-Handelsaufsicht FTC nimmt zwölf Unternehmen in die Pflicht, deren Zertifizierung gemäß dem Safe-Harbor-Abkommen zur Datenverarbeitung zwischen der EU, der Schweiz und den USA nicht mehr aktuell war. Die Behörde hat sich mit den Firmen auf einen Vergleich geeinigt. Darin verpflichten sich die US-Unternehmen zur Unterlassung.
Urheberrecht versus Informationsfreiheit: BMI mahnt FragDenStaat.de ab
Anwälte haben im Namen des Bundesinnenministeriums (BMI) die Betreiber der Webseite FragDenStaat.de abgemahnt, weil dort ein internes Gutachten des Ministeriums veröffentlicht wurde. Guido Strack, Gründer des Whistleblower-Netzwerks, forderte die Herausgabe des Dokuments auf Basis des Informationsfreiheitsgesetzes und erhielt es im Dezember – allerdings nur zum privaten Gebrauch.
Gesundheitsdienst will mit Patientendaten der Engländer handeln
Der Gesundheitsdienst NHS England plant, die Patientendaten aller Engländer zentral zu sammeln und Einrichtungen wie Universitäten, aber auch Versicherungskonzernen und Pharmafirmen gegen ein Entgelt zu überlassen. Das berichtete die britische Zeitung The Guardian.
BSI wusste schon im Dezember von millionenfachem Identitätsklau
Über den Diebstahl von Millionen E-Mail-Adressen samt den dazugehörenden Zugangsdaten wusste das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) schon im Dezember Bescheid. Vor der Bekanntgabe habe man erst ein Prüfverfahren aufsetzen wollen, das datenschutzgerecht und der großen Zahl von Anfragen gewachsen sei, sagte BSI-Präsident Micheal Hage dem Bayrischen Rundfunk. Seit Dienstag können Nutzer auf der Webseite des Amtes prüfen lassen, ob auch ihre E-Mail-Adressen betroffen sind.
Mit Sicherheit gut behandelt - Landesdatenschutzbeauftragter und Kassenärztliche Vereinigung Rheinland-Pfalz unterstützen Ärzte und Psychotherapeuten bei IT...
Im Rahmen einer Pressekonferenz haben heute in Mainz der stellvertretende Landesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit, Dr. Klaus Globig, und das Vorstandsmitglied der Kassenärztlichen Vereinigung Rheinland-Pfalz, Dr. Klaus Sackenheim, die gemeinsame Initiative "Mit Sicherheit gut behandelt" der Öffentlichkeit vorgestellt. Ziel der Aktion ist es, die im Lande niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten dabei zu unterstützen, in ihren Praxen das gebotene Maß an IT-Sicherheit und Datenschutz zu gewährleisten.
aus heise.de, 21.01.2014
Forschungseinrichtungen, Pharmakonzerne und Versicherungen sollen sich pseudonymisierte Datensätze aus einer zentralen Datenbank kaufen können. Allerdings gibt es wohl ein Restrisiko der Identifizierbarkeit. Großbritannien plant, Patientendaten zentral zu sammeln und Einrichtungen wie Universitäten, aber auch Versicherungskonzernen oder Pharmafirmen gegen Entgelt zugänglich zu machen.
Die European Network and Information Security Agency kommt in einer Untersuchung zu der Ansicht, dass sich einige Finanzeinrichtungen nicht genügend um die Sicherheit kümmern. iTAN und mTAN missfallen der ENISA. Bei der Analyse aktueller Betrugsfälle bei online abgewickelten Finanzgeschäften hat die europäische IT-Sicherheitsbehörde ENISA (European Network and Information Security Agency) unzureichende Sicherheitsvorkehrungen auf Seiten der Dienstleister festgestellt.
Human Rights Watch (HRW) prangert die US-Regierung in ihrem aktuellen Jahresbericht 2014 unter anderem wegen der "praktisch uneingeschränkten elektronischen Massenüberwachung" durch die NSA und ihre Verbündeten sowie andauernde Drohnenangriffe und damit verknüpften "gezielten Tötungen" an.
Internet, Gebühren, Datenschutz: Zwei-Klassen-Internet droht
aus fr-online.de, 21.01.2014
Europaabgeordnete, Bürgerrechtler und Start-Ups warnen, dass in Deutschland die Einführung eines Zwei-Klassen-Internets bevorsteht. Nach einer sich derzeit in Abstimmung befindenden EU-Verordnung könnten Internetangebote nach Belieben gedrosselt werden, sagte Netzaktivist Thomas Lohninger von der Kampagne SaveTheInternet.eu dieser Zeitung.
aus golem.de, 21.01.2014
Sachsen hat Richtlinien für seine Lehrer bei der dienstlichen Nutzung von sozialen Netzwerken wie Facebook erstellt. Das Innenministerium prüft jetzt eine Regelung für alle Angestellten des Landes. Keine dienstliche Nutzung von Facebook:.
E-Mail-Nutzerkonten geknackt: Millionenfacher Datendiebstahl: BSI bietet Sicherheitstest
aus netzwelt.de, 21.01.2014
Ein Botnetz hat offenbar rund 16 Millionen E-Mail-Nutzerkonten gestohlen. Das geht aus einer Analyse von Forschern und Strafverfolgern hervor. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik bietet einen Test an, mit dem Nutzer prüfen können, ob sie vom Datendiebstahl betroffen sind. Derzeit ist der Service jedoch oft überlastet.
Datenschutz: Weichert hält datenschutzkonformes Big Data für möglich
aus haufe.de, 21.01.2014
Der Landesbeauftragte für den Datenschutz in Schleswig-Holstein, Dr. Thilo Weichert, hat im Kontext von Big Data gefordert, dass die Gesetzeslage der neuen Internetrealität angepasst werden müsse. Grundsätzlich hält es das Thema aber für beherrschbar.
Datenschutzexperte: Gesetzeslage muss an Big-Data-Realität angepasst werden
Botnetze greifen 16 Millionen E-Mail-Adressen ab
aus datenschutz.de, 21.01.2014
Forscher und Strafverfolger haben dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) Daten übergeben, die auf Identitätsdiebstahl in Millionenhöhe hinweisen. Es sollen ganze 16 Millionen digitale Identitäten betroffen sein. Auf der Webseite des BSI kann überprüft werden, ob die eigene E-Mail-Adresse dabei ist. Falls ja, stellt das BSI Informationen bereit, wie man am besten vorgehen sollte.
Südkorea: 20 Mio. Bankdatensätze gestohlen
Eine Sprecherin des südkoreanischen Finanz-Aufsichtsdienstes FSS teilte am 20.01.2014 mit, dass über ein riesiges Datenleck bei südkoreanischen Banken und Kreditkartenfirmen vertrauliche Informationen von etwa 20 Millionen Kunden in falsche Hände geraten sind. Es seien mehr als 20 Verdächtige festgenommen worden, darunter ein Mitarbeiter der Kreditratingfirma Korea-Kreditbüro (KCB).
Heiner Geißler: Alarmstufe 1 - Warum interessiert keinen Datenschutz?
aus berliner-kurier.de, 20.01.2014
Heute gilt Alarmstufe 1 für die persönliche Freiheit von uns allen. Die Geheimdienste in den USA machen die Menschen zu Gefangenen eines Überwachungssystems, in dem jede Kommunikation, jedes Telefon, SMS und Mail, jede Kontobewegung und jeder Aufenthalt eines jeden Menschen über sein eigenes Handy oder seinen Computer registriert werden.
D-USA-Regierung-Geheimdienste-Datenschutz: Kanzlerin sieht weiter offene Fragen in US-Spähaffäre
aus welt.de, 20.01.2014
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sieht auch nach der Geheimdienst-Rede von US-Präsident Barack Obama offene Fragen in der Spähaffäre. "Auf Fragen, die uns als Bundesregierung im Interesse der deutschen Bürger oder der Menschen hier in Deutschland wichtig sind, hat diese Rede noch keine Antwort gegeben", sagte Regierungssprecher Steffen Seibert in Berlin.
aus focus.de, 20.01.2014
„Es wäre sinnvoll, wenn ich auch Ordnungswidrigkeiten verfolgen könnte“, sagte Hasse der „Thüringischen Landeszeitung“ (Dienstag). „So kann ich meinen Forderungen mehr Nachdruck verleihen.“ Bislang darf Hasse Verstöße gegen Datenschutzbestimmungen in Behörden lediglich beanstanden, was in der Praxis nicht immer zu veränderten Verhaltensweisen führt.
Bericht: Gravierende Datenpannen in Baden-Württemberg
aus haufe.de, 20.01.2014
In einer Auflistung des baden-württembergischen Datenschutzbeauftragten sind 46 schwerwiegende Datenpannen aus den Jahren 2011 bis 2013 erfasst. Betroffen waren dabei vor allem Banken und Versicherungen. Aber auch Gesundheitsdaten gerieten in falsche Hände.
aus datenschutz.de, 19.01.2014
Google kauft mit Nest Labs für 3,2 Milliarden Dollar (2,34 Mrd. Euro) eine Firma, die Thermostate und Rauchmelder herstellt. Nest Labs ist Hersteller solcher besonders schicker, smarter Sensoren und Wirkgeräte. Zudem hat die Firma attraktives Personal: 2010 gründeten Matt Rogers mit seinem früheren Kollegen Tony Fadell in Palo Alto im Silicon Valley die Firma.
SIS I gehackt
Im Jahr 2012 drangen Hacker in die Computer eines Dienstleisters ein, der den dänischen Teil des Schengener Informationssystems betrieb. Das Schengener Informationssystem (SIS) - eine gemeinsame Datenbank europäischer Polizeibehörden - beinhaltet Daten über Fahndungslisten, Einreiseverbote und überwachte Fahrzeuge. Jede nationale Datenbank enthält dabei alle Daten aus dem gesamten Schengenraum.
D-USA-Geheimdienste-Datenschutz: Wegen Merkel-Handy droht neue Belastung des Verhältnisses zu USA
aus zeit.de, 19.01.2014
Hamburg - Der Bundesregierung droht wegen des abgehörten Handys von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) womöglich neuer Ärger mit den USA. Generalbundesanwalt Harald Range halte mittlerweile die Einleitung eines förmlichen Ermittlungsverfahrens wegen eines begründeten Anfangsverdachts für möglich.
Datenschutz: Bundesamt warnt vor zunehmenden Gefahren im Netz
aus schwarzwaelder-bote.de, 19.01.2014
Berlin - Die oberste Behörde für die IT-Sicherheit in Deutschland warnt vor wachsenden Gefahren im Netz. Allein auf das Netz der Bundesregierung gibt es laut BSI 2000 bis 3000 Angriffe pro Tag. Etwa fünf Attacken am Tag seien auf so hohem technischen Niveau, dass ein nachrichtendienstlicher Hintergrund zu unterstellen sei.
aus heise.de, 18.01.2014
Barack Obamas Rede am Freitag hat die Kritiker der US-Überwachung keineswegs besänftigt. Der US-Präsident äußerte sich nur zu Programmen, die bereits einer breiten Öffentlichkeit bekannt sind. Eine nennenswerte Einschränkung der Datensammlung kündigte er nicht an.
aus focus.de, 18.01.2014
Auf 185 Seiten haben CDU, CSU und SPD ihre Ziele für eine dritte Große Koalition festgeschrieben – darunter auch viele digitale Themen. Die NSA-Affäre hat hierbei aber wohl keinen bleibenden Eindruck hinterlassen – stattdessen soll es mit der Vorratsdatenspeicherung sogar noch mehr Online-Überwachung als bisher geben.
Vorratsdatenspeicherung, Datenschutz & Co.Datenschutz, öffentliches WLAN - Datenschutzverordnung kommt?
Es ist ein Mammutprojekt der EU: Anfang 2012 stellte EU-Kommissarin Viviane Reding den Entwurf einer EU-Datenschutzgrundverordnung vor. Damit soll der europäische Datenschutz an das digitale Zeitalter angepasst werden, denn die bisherige Regelung ist fast 20 Jahre alt.
Totalüberwachung bei den Winterspielen in Sotschi
aus datenschutz.de, 18.01.2014
Die Winterspiele in Sotschi will Russland massiv überwachen. Das berichten der russische Experte für Internetüberwachung, Andrej Soldatow, und der Blogger Alexej Sidorenko auf Einladung der „Reporter ohne Grenzen.“ Bürgerliche Freiheiten wie das Recht zu demonstrieren als auch Kommunikationsfreiheiten werden demnach weiter eingeschränkt.
Dänemark: Laut Regierung 270.000 Datensätze der Polizei kopiert
aus gulli.com, 17.01.2014
Beim Hack auf die Server eines dänischen Dienstleisters, der einen Teil des Schengener Informationssystems (SIS) betreibt, konnten Hacker Ende 2012 erfolgreich auf die gemeinsamen Datenbanken der europäischen Polizeibehörden zugreifen. Offenbar sind auch 270.000 Datensätze der deutschen Polizei betroffen.
EU-Datenschutzbeauftragter macht sich in Abschiedsrede für den Datenschutz stark
aus datenschutz.de, 17.01.2014
Im Moment fehlt der EU ihr oberster Datenschützer. Gestern endete die Amtszeit des europäischen Datenschutzbeauftragten Peter Hustinx, für den die EU-Kommission keinen Nachfolger finden kann. Sie lehnte die vorgeschlagenen Kandidaten überraschend wegen mangelnder Management-Kenntnisse ab. Datenschutzexperten in Brüssel munkeln, es könnte ein ehemaliger Politiker auf das Amt gesetzt werden, um kompetente Kritik bei EU-Datenschutzreform von vornherein auszuschließen.
Hacker knackten das Schengener Informationssystem und stahlen 1,2 Millionen Datensätze
Im vergangenen Jahr hatten sich Unbefugte Zugang zum Schengener Informationssystem (SIS) verschafft, einer gemeinsamen Datenbank der europäischen Polizeibehörden. Endlich nennt die Bundesregierung Details zu dem Vorfall, der mehr als ein Jahr zurückliegt. Offenbar wurden 1,2 Millionen Datensätze aus SIS abgegriffen. Daraus sind 272.606 von der deutschen Polizei. Die Datenbank beinhaltet Informationen über Fahndungslisten, Einreiseverbote und überwachte Fahrzeuge.
Obama will im NSA-Skandal nur teilweise auf seine Experten hören
US-Präsident Barack Obama lehnt den Vorschlag seiner Expertenkommission ab, gesammelte Verbindungsdaten statt von der NSA lieber bei Privatfirmen speichern zu lassen, etwa bei Telefongesellschaften. Über diese Frage soll der Kongress entscheiden. Er wolle aber Ausländer besser vor Zugriffe schützen. Details nannte er dazu aber keine.
NSA speichert täglich 200 Millionen SMS
Ein weiteres Überwachungsprogramm der NSA ist öffentlich geworden. Es heißt Dishfire und kann laut der britischen Zeitung The Guardian fast 200 Millionen SMS-Nachrichten an nur einem Tag abfischen. Es speichere „so ziemlich alles, was es kann“, heißt es in Papieren des GCHQ, Großbritanniens Geheimdienst. Die Dokumente stammen aus dem Archiv, das Edward Snowden öffentlich machte.
US-Einzelhändler: Hacker greifen über Monate auf Kundendaten zu
Laut der New York Times haben Hacker möglicherweise monatelang Kundendaten bei der US-Warenhauskette Neiman Marcus abgegriffen. Erstmals sollen Unbefugte im Juli in die Systeme eingedrungen sein. Das habe das Unternehmen den Kreditkartenfirmen in einer geheimen Telefonkonferenz auch mitgeteilt.
aus haufe.de, 16.01.2014
US-Studie: Telefonüberwachung half wenig bei Terrorabwehr
aus datenschutz.de, 14.01.2014
Laut einer Studie der Bürgerrechtsorganisation New America Foundation hat die Speicherung der Verbindungsdaten aus US-Telefonaten durch die NSA in den Jahren seit den Anschlägen vom 11. September 2001 kaum zur Abwendung akuter Terrorgefahr beigetragen.
Hacker erbeuten immer wieder Kundendaten
Seit kurzem häufen sich die Berichte über Hackerangriffe, bei denen millionenfach Kundendaten entwendet wurden. Der digitale Einbruch bei dem Kommunikationsdienst Snapchat ist nur ein Beispiel. Er führte dazu, dass 4,6 Millionen Nutzernamen und Telefonnummer im Netz auftauchten.
aus zeit.de, 14.01.2014
Gabriel Weinberg dürfte der NSA sehr dankbar sein. Als im vergangenen Sommer bekannt wurde, wie allumfassend die Schleppnetzüberwachung des US-Geheimdienstes ist, stiegen die Zugriffszahlen auf Weinbergs privatsphärefreundliche Suchmaschine DuckDuckGo rasant.
Spionage: Kaum noch Chancen auf Geheimdienstabkommen mit den USA
aus haufe.de, 14.01.2014
Das als Reaktion auf die NSA-Affäre geplante Geheimdienstabkommen zwischen Deutschland und den USA droht Medienberichten zufolge zu scheitern. Zwar laufen die Verhandlungen offiziell noch, doch die Chancen auf ein bilaterales Abkommen sind gering.
Lambsdorff wirft Regierung bei Datenschutz Verlogenheit vor
aus extremnews.com, 13.01.2014
Vor dem Hintergrund des Streits um die Vorratsdatenspeicherung warf der designierte FDP-Spitzenkandidat Alexander Graf Lambsdorff der schwarz-roten Regierung in Berlin Doppelbödigkeit vor. In einem Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" kritisierte der FDP-Politiker:.
Datenschutz: Hessen wird sich bei Vorratsdatenspeicherung im Bundesrat enthalten
aus focus.de, 13.01.2014
Schwarz-Grün in Hessen wird sich einem Zeitungsbericht zufolge bei Abstimmungen zur Vorratsdatenspeicherung im Bundesrat künftig enthalten. „Bei der Vorratsdatenspeicherung gibt es keine Übereinstimmung zwischen uns und der CDU“, sagte der innenpolitische Sprecher der Grünen-Fraktion im Landtag, Jürgen Frömmrich, der „Frankfurter Neuen Presse“.
Sachsen baut zum Datenschutz abgeschottete Netze aus
aus freiepresse.de, 13.01.2014
Dresden. Nach dem NSA-Datenskandal verstärkt der Freistaat Sachsen seine Sicherheitsstrategie und setzt zunehmend auf eigene, unabhängige Lösungen. So speichert der Freistaat inzwischen seine sensiblen Daten aus 850 Regierungs- und kommunalen Behörden weitgehend in einem eigenständigen System, dem Sächsischen Verwaltungsnetz (SVN).
Datenschutz und Privatsphäre - Twitter gewinnt
aus it-times.de, 13.01.2014
NEW YORK - Wenn es um Datenschutz und den Schutz der Privatsphäre von Nutzern geht, schneiden viele Internetfirmen schlecht ab. Das es auch anders geht, zeigt die Microblogging-Plattform Twitter, wie die Marktbeobachter aus dem Hause Electronic Frontier Foundation (EFF) herausgefunden haben.
Datenschutz: Neue Kfz-Versicherungen mit Überwachung sind nicht zu empfehlen
aus e-recht24.de, 13.01.2014
Ein neues Kfz-Versicherungsangebot der Sparkassen-Direktversicherung (S-Direkt) wird von Datenschützern kritisiert, da mit dem Angebot das Fahrverhalten der Versicherten durch ein Telematik-System überwacht wird.
Einzelhandel in USA: 110 Millionen Kundendaten kopiert
aus gulli.com, 13.01.2014
Die große Einzelhandelskette Target hat am vergangenen Freitag eingeräumt, dass bei einem Hackerangriff im Dezember 110 Millionen Kundendaten kopiert wurden, mehr als vier Mal so viele wie eingangs vermutet. Die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, dass noch drei weitere Ketten von ähnlichen Angriffen betroffen sind.
aus gulli.com, 12.01.2014
Österreich: Andrea Jelinek ist oberste Datenschützerin
aus datenschutz.de, 12.01.2014
Am 03.12.2013 wurde in Österreich vom Ministerrat die Leitung der neuen Datenschutzbehörde, vormals Datenschutzkommission, festgelegt. Am 10.12.2013 erfolgte die Bestellung durch Entschließung des Bundespräsidenten. Dr. Andrea Jelinek, einst Chefin der Wiener Fremdenpolizei, wird Österreichs oberste Datenschützerin.
aus heise.de, 10.01.2014
Google Glass: Datenbrille auf der Suche nach sinnvollen Anwendungen
Googles Computerbrille Glass ist zwar nach wie vor nicht offiziell für Endkunden verfügbar, doch die Zahl der User, die sich für 1500 Dollar eine "Explorer Edition" besorgen, wächst. Gleichzeitig interessieren sich auch immer mehr Programmierer für das Gerät, seitdem im letzten Herbst ein allgemeiner API-Zugriff möglich ist.
Eine EU-Delegation, die vergangenen Sommer in den USA europäische Sorgen über die NSA-Überwachung diskutieren sollte, durfte Geheimdienstangelegenheiten überhaupt nicht ansprechen. Das geht aus einem Ratsdokument hervor, von dem bislang nur eine zensierte Fassung öffentlich gemacht wurde, dessen unzensierte Fassung heise online aber vorliegt.
Nach Datenleck: Snapchat-Update erlaubt Opt-Out bei Freundessuche
Nach einem spektakulären Hack, bei dem Namen und teilanonymisierte Telefonnummern von rund 4,6 Millionen Nutzern im Netz veröffentlicht worden waren, hat der Bilderkommunikationsdienst Snapchat nun endlich mit einem Update reagiert. Die bereits vor einer Woche angekündigte Aktualisierung steht seit Donnerstagnacht für iOS und Android zum Download bereit.
NSA-Untersuchungsauschuss: Snowden muss bald befragt werden
Jetzt müssten sie im Europäischen Parlament eigentlich auf die Tube drücken. Die Europawahl im Mai 2014 wird mehr und mehr zum Schicksalstag für einige wichtige Entscheidungen und Berichte dieser Legislaturperiode. So soll etwa der Bericht im NSA-Untersuchungsausschuss im März im Plenum abgestimmt werden.
Adieu Privatsphäre: Gesichtserkennung in Mobile-Apps
aus gulli.com, 10.01.2014
Stalking wird künftig einfacher – die Entwickler der Mobile-App NameTag verwenden Gesichtserkennung, um die Profile aus sozialen Netzwerken und Dating-Portalen mit fotografierten Personen abzugleichen. Die App ist auch für Google Glass geplant, obwohl bislang jedwede Gesichtserkennung in Glass-Apps untersagt ist.
Nach der NSA-Datenschutz-Affäre: Vertrauen in Cloud-Anbieter aus Deutschland
aus itmittelstand.de, 10.01.2014
Nach dem NSA-Skandal und den Enthüllungen von Edward Snowden in den USA punkten hinsichtlich des Datenschutztes und der Datensicherheit zunehmend deutsche Cloud-Anbieter mit ihren Cloud-Diensten. Der NSA-Skandal kommt die USA aller Voraussicht nach teuer zu stehen. Einen Umsatzverlust der amerikanischen Cloud-Anbieter von 22 bis 35 Mrd. Dollar in den nächsten drei Jahren prognostizierte die Information Technology & Innovation Foundation.
Obama könnte NSA-Befugnisse beschränken
aus datenschutz.de, 10.01.2014
Die vom US-Präsident Barack Obama geplante Reform der NSA konkretisiert sich. Laut der New York Times und dem Wall Street Journal dreht es sich dabei vor allem um die Telefondaten von US-Amerikanern und eine verbesserte Kontrolle der Datensammlungen durch die Öffentlichkeit.
Opt-out für Freundessuche nach Snapchat-Update
Nach einer Woche reagiert der Bilderkommunikationsdienst Snapchat mit einem Update auf einen Hack, bei dem 4,6 Millionen Nutzernamen und Telefonnummern im Netz veröffentlicht wurden. Nach der Aktualisierung kann der Nutzer nun die Freundessuche, über die der Einbruch erfolgte, abschalten.
Frankreichs Datenschützer ordnen Geldstrafe gegen Google an
Die Datenschützer Europas streiten noch immer mit Google über die neue Datenschutzerklärung, die im März 2012 eingeführt wurde. Die französische Aufsichtsbehörde CNIL hat nun eine Strafzahlung von 150.000 Euro verhängt, nachdem sie das US-Unternehmen mehrfach aufgefordert hatte, umstrittene Regeln zum Umgang mit Nutzerdaten zu ändern. Es sollte durch die geforderten Änderungen mehr Transparenz geschaffen und dem Nutzer eine Wahlmöglichkeit geboten werden.
Kriminelle verteilten Viren über Yahoo.com
Fox-IT hat entdeckt, dass auf Yahoo.com über manipulierte Werbeanzeigen Viren verteilt wurden. Die Werbung leiteten Besucher auf Angriffsseiten um, die Sicherheitslücken in älteren Java-Versionen suchen und ausnutzen. Finden sie Seiten ein Schlupfloch, installieren sie diverse Schädlinge, etwa auch den Online-Banking-Trojaner ZeuS.
USA: Nutzer verklagen Facebook wegen Datensammlung
Die Facebook-Nutzer Matthew Campbell und Micheal Hurley haben eine Sammelklage gegen das Online-Netzwerk gestartet, das ihrer Ansicht nach gegen das US-Datenschutzgesetz sowie weitere Datenschutz- und Wettbewerbsgesetze des Staates Kalifornien verstößt. Jeder US-Bürger, der in einer Facebook-Nachricht einen Link zu einer externen Webseite verschickt hat, kann sich der Klage anschließen.
Obama plant Großreform der NSA
aus wsj.de, 10.01.2014
WASHINGTON—Nach der heftigen Kritik an der Spionage amerikanischer Geheimdienste in Europa tendiert US-Präsident Barack Obama dazu, den Datenschutz für Ausländer auszuweiten. Das haben gut informierte Personen am Donnerstag verraten. Außerdem erwägt Obama demnach ernsthaft, jenes Überwachungsprogramm umzustrukturieren, das die Telefondaten von fast allen Amerikanern aufzeichnet.
Frankreichs Datenschutz bestraft Google
aus badische-zeitung.de, 10.01.2014
Frankreichs Datenschutzbehörde CNIL hat Google am Mittwoch mit der Höchststrafe von 150 000 Euro belegt . Der Grund für die Strafe: Google kann seit vergangenem Jahr die Aktivitäten seiner Nutzer in der Suchmaschine, beim E-Mail-Dienst Gmail, dem Sozialnetzwerk Google+ und anderen Angeboten wie Youtube verfolgen.
EU-USA-Geheimdienste-Spionage-Datenschutz: Ausschuss im EU-Parlament für Aussetzen von Daten-Abkommen mit USA
aus zeit.de, 10.01.2014
Brüssel - Als Konsequenz aus dem Skandal um das massive Ausspähen von europäischen Bürgern und Institutionen durch den US-Geheimdienst NSA hat eine Arbeitsgruppe des Europaparlaments die Aussetzung des Safe Harbour-Abkommens zur Datenübermittlung zwischen den EU und den USA gefordert.
NSA-Skandal: EU-Untersuchungsausschuss will Snowden befragen
aus heise.de, 09.01.2014
Der NSA-Untersuchungsausschuss im Europaparlament hat mit großer Mehrheit dafür gestimmt, Edward Snowden zu befragen. Laut dem Twitter-Account des Gremiums stimmten 36 der Abgeordneten dafür, zwei dagegen und einer enthielt sich. Laut Ausschussmitglied Sophie in ’t Veld waren lediglich die Mitglieder der EKR-Fraktion (Europäische Konservative und Reformisten) dagegen.
Möglicherweise Iris-Scan-Technologie in Samsung Galaxy S5
aus gulli.com, 09.01.2014
In einem Interview mit dem Wirtschaftsmagazin Bloomberg spricht Samsungs Executive Vice President im Mobile-Bereich, Lee Young-hee, über eine breite Palette an neuen Geräten, die das koreanische Unternehmen dieses Jahr veröffentlichen will. Darunter auch das Galaxy S5. Als Gegenstück zur TouchID von Apple wägt Samsung für das neue Smartphone einen Iris-Scanner ab.
EU-Ausschuss fordert Konsequenzen aus US-Spähaffäre
aus donaukurier.de, 09.01.2014
Als Konsequenz aus dem Skandal um das massive Ausspähen von europäischen Bürgern und Institutionen durch den US-Geheimdienst NSA will eine Arbeitsgruppe des Europaparlaments die gewerbliche Datenübermittlung an US-Unternehmen stoppen.
Europa und USA streiten über Privatsphäre im Netz
aus wsj.de, 09.01.2014
PARIS. Dass Amerikaner wissen, welche Weihnachtsgeschenke der Franzose Rémi Boulle verschenkt, könnte für den nächsten heftigen Streit zwischen der EU und den USA sorgen. Der 39-jährige Mathematikprofessor aus Toulouse hat für seine beiden kleinen Kinder im Internet Spielzeug besorgt.
Datenschutz: Frankreich bürdet Google Höchststrafe auf
PARIS - Wegen Verstößen gegen das französische Datenschutzgesetz muss Google GOOG -0,96% in Frankreich eine Höchststrafe von 150.000 Euro zahlen. Einen entsprechenden Beschluss fällte Frankreichs Datenschutzbehörde CNIL am Mittwoch. Das Internet-Unternehmen muss darüber hinaus binnen acht Tagen eine Stellungnahme zu der CNIL-Entscheidung auf seiner französischen Homepage veröffentlichen.
aus ots.at, 09.01.2014
Wien - "Das Grundrecht auf Datenschutz muss effektiver umgesetzt werden", verlangt AK Vizepräsidentin und Bundesgeschäftsführerin der Gewerkschaft der Privatange-stellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) Dwora Stein heute, Donnerstag, bei der gemeinsamen Veranstaltung von AK und GPA-djp "Grundrechte im Netz von Ökonomie und Politik".
Koalitionsstreit um Vorratsdatenspeicherung dauert an
aus datenschutz.de, 08.01.2014
Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) hat seinen Kollegen im Justizressort, Heiko Maas (SPD), kritisiert, weil dieser vor der Einführung der Vorratsdatenspeicherung erst das Urteil des Europäischen Gerichtshofes abwarten will. Das Urteil wird voraussichtlich im Frühjahr gesprochen werden.
Bericht im EU-Parlament gibt Handlungenempfehlungen zum NSA-Skandal
In einem EU-Parlamentsbericht zum NSA-Skandal werden den Abgeordneten Handlungsempfehlungen gegeben. Der verantwortliche Parlamentarier Claude Moraes schlägt vor, das Safe-Harbour-Abkommen und das Anti-Terror-Programm TFTP (Terrorist Finance Tracking Program) auszusetzen sowie dem geplanten Datenschutzabkommen zuzustimmen.
Michael Schumacher hatte eine - Angela Merkel wohl nicht: Die Helmkamera. Von vielen Extremsportlern schon längst genutzt, dokumentieren Skifahrer, Surfer oder Mountainbiker damit ihre Erlebnisse. Aber auch Freizeitsportler sind auf den Geschmack gekommen und so boomt die Branche dieser hippen Kameras, die wie ein zweites Paar Augen Extremsituationen aufzeichnen können - und damit zur Weiterverbreitung im Netz geradezu auffordern.
EU-Ausschuss zu NSA-SkandalAbrechnung auf 52 Seiten
aus zeit.de, 08.01.2014
Monatelang hat das EU-Parlament den NSA-Skandal untersucht, mutiger und offensiver als jede Regierung. Das spiegelt sich im Entwurf des Abschlussberichts wider. Claude Moraes hat eine sanfte, helle Stimme, er ist höflich und scherzt gerne mit seinen Kollegen im Europäischen Parlament.
aus haufe.de, 07.01.2014
Justizminister Heiko Maas drückt bei der Vorratsdatenspeicherung auf die Bremse. Er will das Urteil des EuGH abwarten. Das Innenministerium beharrt dagegen auf die zügige Umsetzung der EU-Richtlinie. Die Kabinettsklausur Ende Januar soll es richten. Im Streit um die Vorratsdatenspeicherung macht das Innenministerium Druck auf den neuen Justizressortchef Heiko Maas (SPD).
Pupille spiegelt Gesichtsbild von Angreifer
aus datenschutz.de, 07.01.2014
Entführer oder Sexualverbrecher fotografieren häufig ihre Opfer. Dies könnte künftig zu ihrer Überführung beitragen, weil sie sich dabei möglicherweise selbst fotografieren, denn in den Pupillen der Opfer lässt sich bei hochaufgelösten Digitalbildern das Konterfei des Täters erkennen.
Finnland plant abhörfreies Seekabel
Die finnische Regierung plant eine neue Datenleitung durch die Ostsee nach Deutschland, um der Spionage durch britische und US-amerikanische Geheimdienste zu entgehen. Bislang ist Finnland nur über Schweden mit einem leistungsfähigen Internetkabel verbunden.
Aufruf: Akademiker gegen NSA
aus datenschutz.de, 06.01.2014
Etwa 250 Dozenten aus der Europäischen Union (EU), den USA und Australien unterzeichneten den Aufruf „Academies Against Mass Surveillance“, der am 02.01.2014 online gegangen ist. Unter den Unterzeichnern sind Ulrich Beck von Universität München, Neil Richards von der Washington University in Saint Louis und Andrew Roberts von der Melbourne Law School.
Nach erfolgreicher Wahl im Deutschen Bundestag wurde Frau Andrea Voßhoff am 06.01.2014 zur 6. Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit ernannt und ist damit die erste Frau in diesem Amt. Die Ernennungsurkunde wurde von Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière überreicht.
Schleswig-Holstein: Privatfahndung im Internet
Die Sylter Rundschau berichtete von einem in mancher Hinsicht klassischen Fall privater Internetfahndung: Ein Sylter, also ein Bewohner der nördlichsten Insel in Deutschland, verlor am 28.12.2013 an einer Tankstelle sein Portemonnaie - seinen Geldbeutel. Die Überwachungskameras der Tankstelle erfassten einen Mann, der den verlorenen Geldbeutel findet, sich bückt und offenbar einsteckt.
Datenschützer warnt: Finger weg von Versicherungstarif mit Protokollierung des Fahrverhaltens
aus datenschutz.de, 03.01.2014
Schleswig-Holsteins Datenschutzbeauftragter Thilo Weichert rät dringend von dem neuen Kfz-Versicherungsangebot der Sparkasse ab, bei dem das Fahrverhalten durch eine im Auto installierte GPS-Blackbox überwacht und bewertet wird. Die so erhobenen „sehr detaillierten und sensiblen“ Informationen ermöglichten Bewegungsprofile sowie die Kenntnis von Wohn- und Arbeitsstätte, der besuchten Personen sowie persönlicher Gewohnheiten und Abweichungen davon.
Wissenschaftler aus aller Welt starten Aufruf gegen Massenüberwachung
Mehr als 250 Wissenschaftler weltweit sprechen sich in einem Aufruf gegen die Massenüberwachung aus. „Die Welt befindet sich in einem beispiellosen Zustand von Überwachung“, heißt es darin. Damit müsse Schluss sein. Sicherheit sei ein wichtiges Ziel, schreiben die Initiatoren weiter, aber die Enthüllungen von Edward Snowden zeigten, dass die derzeitige Überwachungspraxis das Recht auf Privatheit verletze und die Demokratie unterhöhle.
Facebooks Android-App will mehr Rechte nach Aktualisierung
Mit dem letzten Update der Facebook-App für Android müssen dem Programm weitreichendere Rechte eingeräumt werden. Die App will jetzt auch „SMS und MMS lesen“, außerdem „Kalendertermine sowie vertrauliche Informationen lesen“ sowie „ohne das Wissen der Eigentümer Kalendertermine hinzufügen oder ändern und E-Mails an Gäste senden“.
US-Gericht: Laptops dürfen selbst ohne Verdachtsmoment gefilzt werden
Der US-Bundesrichter Edward R. Korman hat entschieden, dass die Untersuchung elektronischer Geräte von Reisenden an den Grenzen der USA auch ohne konkreten Verdacht erfolgen darf. Die gefährlichste Schmuggelware im 21. Jahrhundert, etwa terroristisches Material oder Kinderpornografie, sei oft in Laptops und ähnlichen Geräten versteckt, begründete der Richter sein Urteil.
Hacker veröffentlichen Daten von 4,6 Millionen Snapchat-Nutzern
Eine Datenbank mit Nutzernamen und Telefonnummern von 4,6 Millionen Nutzern des populären Messengerdienstes Snapchat ist in der Neujahrsnacht im Internet aufgetaucht. Die Verantwortlichen für diese Aktion wollten nach eigenen Angaben darauf aufmerksam machen, dass Snapchat einen problematischen Umgang mit Nutzerdaten pflegt und eine bekannte gewordene Sicherheitslücke nur notdürftig stopfte.