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Timestamp: 2017-03-27 07:09:24
Document Index: 334113882

Matched Legal Cases: ['Art. 7', 'Art. 3', 'Art. 29', 'Art. 2', 'Art. 17', 'Art. 16', 'Art. 17', 'Art. 6', 'Art. 16', 'Art. 14', 'Art. 7', 'Art. 9', 'Art. 92', 'Art. 137', 'Art. 12', 'Art. 77', 'Art. 88', 'Art. 94', 'Art. 125', 'Art. 148', 'Art. 21', 'Art. 21', 'Art. 31', 'Art. 437', 'Art. 437', 'Art. 437', 'Art. 437', 'Art. 72', 'Art. 80', 'Art. 80', 'Art. 80', 'Art. 1', 'Art. 49']

Offenlegungspflichten im Zusammenhang mit den Eigenmitteln und der Liquidität - PDF
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Alma Franziska Koenig
1 Banken Finanzgruppen und -kongl. Andere Intermediäre Versicherer Vers.-Gruppen und -Kongl. Vermittler Börsen und Teilnehmer Effektenhändler Fondsleitungen SICAV KG für KKA SICAF Depotbanken Vermögensverwalter KKA Vertriebsträger Vertreter ausl. KKA Andere Intermediäre SRO DUFI SRO-Beaufsichtigte Prüfgesellschaften Ratingagenturen Rundschreiben 2008/22 Offenlegung Banken Offenlegungspflichten im Zusammenhang mit den Eigenmitteln und der Liquidität Referenz: FINMA-RS 08/22 EM-Offenlegung Banken Erlass: 20. November 2008 Inkraftsetzung: 1. Januar 2009 Letzte Änderung: 29. Oktober 2014 [Änderungen sind mit * gekennzeichnet und am Schluss des Dokuments aufgeführt] Konkordanz: vormals EBK-RS 06/4 EM-Offenlegung vom 29. September 2006 Rechtliche Grundlagen: FINMAG Art. 7 Abs. 1 Bst. b BankG Art. 3 Abs. 2 Bst. b, 3g, 4 Abs. 2 und 4, 4 bis Abs. 2 BEHV Art. 29 ERV Art. 2, 16 LiqV Art. 17e Anhang 1: Vorgaben Anhang 2: Anhang 3: Muster der jährlichen Darstellung der Erleichterungen auf Stufe Einzelinstitut Adressaten BankG VAG BEHG KAG GwG Andere X X X Laupenstrasse 27, 3003 Bern Tel. +41 (0) , Fax +41 (0)2 Inhaltsverzeichnis I. Gegenstand Rz II. Geltungsbereich Rz 2 6 III. Ausnahmen von den Offenlegungspflichten Rz 7 14 IV. Genehmigung Rz 15 V. Offenlegung qualitativer Informationen Rz A. Beteiligungen und Umfang der Konsolidierung Rz B. Anrechenbare und erforderliche Eigenmittel Rz C. Kreditrisiko Rz D. Marktrisiko Rz E. Operationelle Risiken Rz F. Leverage Ratio Rz G. Quote für kurzfristige Liquidität (LCR) Rz VI. Offenlegung quantitativer Informationen Rz A. Anrechenbare und erforderliche Eigenmittel Rz B. Kreditrisiko Rz C. Zinsänderungsrisiko im Bankenbuch Rz 46 D. Leverage Ratio Rz 46.1 E. Quote für kurzfristige Liquidität (LCR) Rz VII. Verwendung bankspezifischer Berechnungsansätze Rz VIII. Form der Offenlegung Rz IX. Zeitpunkt und Fristen der Offenlegung Rz /493 Inhaltsverzeichnis X. Zusätzliche Anforderungen für grosse Banken Rz XI. Besondere Offenlegungspflichten für systemrelevante Finanzgruppen und Banken Rz XII. Prüfung Rz XIII. Übergangsbestimmungen Rz /494 I. Gegenstand Das vorliegende Rundschreiben konkretisiert Art. 16 der Eigenmittelverordnung (ERV; SR ) und Art. 17e der Liquiditätsverordnung (LiqV; SR ). Dieses regelt, welche Banken und Effektenhändler (nachfolgend als Banken bezeichnet) in welchem Umfang zur Offenlegung verpflichtet sind. Dieses Rundschreiben berücksichtigt dabei diejenigen Informationen, welche die Banken bereits im jährlichen Geschäftsbericht und den halbjährlichen Zwischenberichten publizieren. Es beruht auf den Empfehlungen des Basler Ausschuss im Bereich der Eigenmittel (Säule 3 - Marktdisziplin), auf dem Dokument Composition of capital disclosure requirements, das im Juni 2012 veröffentlicht wurde, auf dem Dokument Basel leverage ratio framework requirement vom Januar 2014 und auf dem Dokument Liquidity coverage ratio disclosure standards vom Januar * 1.1* II. Geltungsbereich Dieses Rundschreiben gilt für alle Banken und Effektenhändler mit Sitz in der Schweiz. Ausgenommen sind die Privatbankiers, die sich nicht öffentlich zur Annahme fremder Gelder empfehlen (Art. 6a Abs. 3 BankG und Art. 16 Abs. 2 ERV). Jedoch sind die Effektenhändler von den Offenlegungspflichten im Zusammenhang mit der Liquidität befreit (vgl. Rz 7.3, und ). Werden die Eigenmittel- und Liquiditätsanforderungen auf Stufe einer Finanzgruppe oder eines Finanzkonglomerates berechnet, sind die Offenlegungspflichten nur auf konsolidierter Basis anzuwenden (Konsolidierungsrabatt). Der Konsolidierungsrabatt gilt sowohl für das Stammhaus (Muttergesellschaft) als auch für die Tochtergesellschaften, unter Vorbehalt der besonderen Anforderungen von Rz Die Offenlegungspflicht in Zusammenhang mit der Liquidität betrifft die Effektenhändler nicht und gilt nur für die LCR nach Art. 14 Abs. 2 Bst. a LiqV (Gesamtheit aller Positionen in sämtlichen Währungen, gegebenenfalls umgerechnet in Schweizer Franken). Die Offenlegungspflichten gelten nicht für die einzelnen Mitglieder einer zentralen Organisation, welche die FINMA nach Artikel 10 Absatz 1 ERV von der Erfüllung der Eigenmittelvorschriften auf Einzelbasis befreit hat. Die Offenlegungspflichten sind von der zentralen Organisation auf konsolidierter Ebene zu erfüllen. Ausländisch beherrschte Banken sind von der Offenlegung befreit, wenn vergleichbare Angaben auf Gruppenstufe im Ausland publiziert werden. Der Konsolidierungskreis entspricht jenem, der bei der konsolidierten Berechnung der erforderlichen und der anrechenbaren Eigenmittel angewendet wird (Art. 7 ERV). 2* 3* 3.1* III. Ausnahmen von den Offenlegungspflichten Banken, welche alle Bedingungen von Rz 8 13 erfüllen, haben ausschliesslich folgende Information offen zu legen: 7 4/495 In Bezug auf Eigenmittelanforderungen: Den Betrag der anrechenbaren Eigenmittel (Rz 38), unterteilt nach hartem Kernkapital, zusätzlichem Kernkapital und Ergänzungskapital sowie den Betrag der Mindesteigenmittel (Rz 39), unterteilt nach Anforderungen für das Kreditrisiko, die nicht gegenparteibezogenen Risiken, das Marktrisiko und das operationelle Risiko (partielle Offenlegung). Ausserdem müssen die Kapitalquoten gemäss den Zeilen 61 68f der Tabelle 1b Darstellung der regulatorisch anrechenbaren Eigenmittel des Anhanges 2 offen gelegt werden: In Bezug auf die Leverage Ratio: Den Zähler (Kernkapital, Tier 1), den Nenner (Gesamtengagement) und die entsprechende Leverage Ratio. In Bezug auf die LCR: Den Betrag der LCR (Anhang 2, Tabelle 12, Position 23) unterteilt in Zähler (qualitativ hochwertige, liquide Aktiva ([HQLA], Anhang 2, Tabelle 12, Position 21) und Nenner (Nettomittelabfluss, Anhang 2, Tabelle 12, Position 22). 7.1* 7.2* 7.3* Bedingungen für die Ausnahmen: 7.4* Mindesteigenmittel für das Kreditrisiko von weniger als CHF 200 Mio. (Berechnung gemäss Rz 13) 8 Anwendung des SA-BIZ-Ansatzes für die Unterlegung der Kreditrisiken (gemäss Art. 9* 50 Abs. 1 ERV). 1 Anwendung des Basisindikatoransatzes oder des Standardansatzes für die Unterlegung der operationellen Risiken (gemäss Art. 92 bzw. 93 ERV) 10 Keine Anwendung von Verbriefungstransaktionen im Sinne des FINMA-RS 08/19 Kreditrisiken Banken. 11 Der gewählte Ansatz für die Unterlegung der Marktrisiken ist nicht massgebend. 12 Der Schwellenwert von CHF 200 Mio. bezieht sich auf das Einzelinstitut, sofern nur auf Einzelbasis publiziert wird, oder auf Gruppenebene, sofern konsolidiert publiziert wird. Die Mindesteigenmittel für das Kreditrisiko berechnen sich als Durchschnitt der entsprechenden Angaben in den Eigenmittelnachweisen der letzten vier dem Abschlussstichtag vorangegangenen Semester. Bei Veränderungen im Einzelabschluss (Übernahme oder Abspaltung) oder durch Veränderung des Konsolidierungskreises (Zuoder Verkäufe), sind die entsprechenden Werte der vier vorangegangenen Semester für die Durchschnittswertberechnung entsprechend anzupassen. Die übrigen Banken, welche die Bedingungen von Rz 8 11 für eine partielle Offenlegung nicht erfüllen, unterliegen unter Berücksichtigung ihrer ausgeübten Tätigkeiten und deren Oder des SA-CH-Ansatzes während der bis einschliesslich 31. Dezember 2018 dauernden Übergangsfrist nach Art. 137 ERV. 5/496 Materialität der vollen Offenlegungspflicht (volle Offenlegung). IV. Genehmigung Das Organ für die Oberleitung, Aufsicht und Kontrolle genehmigt die Offenlegung im Sinne dieses Rundschreibens. 15 V. Offenlegung qualitativer Informationen Qualitative Informationen müssen unter Berücksichtigung der ausgeübten Aktivitäten und deren Wesentlichkeit zum Zeitpunkt des Jahresabschlusses gemäss Rz erstellt oder angepasst werden. 16 A. Beteiligungen und Umfang der Konsolidierung Die Banken müssen: den für die Eigenmittelberechnung relevanten Konsolidierungskreis beschreiben, mit Angabe der wesentlichen Unterschiede zum Konsolidierungskreis gemäss Rechnungslegung; die Namen der wesentlichen Gruppengesellschaften angeben, die im Konsolidierungskreis gemäss Rechnungslegung und nicht im regulatorischen Konsolidierungskreis integriert sind, und umgekehrt. Ausserdem sind die Bilanzsumme und das Eigenkapital anzugeben und die Haupttätigkeiten zu beschreiben; die Namen der wesentlichen Gruppengesellschaften angeben, die vollkonsolidiert bzw. quotenkonsolidiert werden. Die allfälligen Differenzen zwischen der Methode für die Konsolidierung für die Rechnungslegung und derjenigen für die regulatorische Konsolidierung sind anzugeben und zu begründen; die Namen der wesentlichen Beteiligungen angeben, die weder vollkonsolidiert noch quotenkonsolidiert werden, mit Angabe der eigenmittelmässigen Behandlung (Abzug oder Gewichtung); wesentliche Veränderungen des Konsolidierungskreises gegenüber dem Vorjahr angeben; allfällige Restriktionen angeben, welche die Übertragung von Geldern oder Eigenmitteln innerhalb der Gruppe verhindern. 17* 17.1* 18* 19* 20* 21* B. Anrechenbare und erforderliche Eigenmittel Zu beschreiben sind: gegebenenfalls die Berücksichtigung von Gruppengesellschaften im Versicherungsbereich (ohne Angaben zu sog. captives, vgl. Art. 12 ERV); die wichtigsten Merkmale der emittierten regulatorisch anrechenbaren Eigenkapitalinstrumente. Die Banken verwenden dafür die Tabelle 9 (Anhang 2). Diese Tabelle 22 23* 6/497 muss auf der Internetseite der Bank verfügbar sein und sie muss bei jeder Änderung angepasst werden (Rückzahlung, Rückkauf, Umwandlung, neue Emission, usw.). Die Anpassung des an das regulatorische Eigenkapital anrechenbaren Betrags (Tabelle 9, Ziffer 8) erfolgt auf Stufe Einzelinstitut per Ende des letzten Quartals und auf Stufe Konzern per Ende des letzten Semesters. Eine Integration in die periodischen Offenlegungen ist fakultativ. Ausserdem muss eine detaillierte Beschreibung der Bedingungen und Bestimmungen jedes Instruments im Internet zur Verfügung gestellt werden {Basel III 91 und 92}. Eine Integration in die periodischen Offenlegungen ist ebenfalls fakultativ. 23.1* C. Kreditrisiko Zu beschreiben sind: die Strategie, Prozesse und Organisation zur Bewirtschaftung der Kreditrisiken und der Gegenparteikreditrisiken sowie das bestehende Reportingsystem; die Risikopraxis sowie die Praxis betreffend Sicherheiten (falls materiell: inklusive der zur Besicherung verwendeten Haupttypen von Kreditderivaten und Garantien) Anzugeben sind: die herangezogenen Rating- und Exportversicherungsagenturen sowie die Gründe von Änderungen; 26 aufgehoben 27* der für die Eigenmittelberechnung angewandte generelle Ansatz sowie die Unteransätze. 28 D. Marktrisiko Zu beschreiben sind: die Strategie, Prozesse und Organisation zur Bewirtschaftung der Risiken im Handelsbuch; die Strategie, Prozesse und Organisation zur Bewirtschaftung der Risiken im Bankenbuch; die allgemeinen Mess- und Reportingprozesse; 31 die wichtigsten Annahmen, die der Bestimmung des Zinsänderungsrisikos dienen (wobei die Behandlung von Sicht- und kündbaren Geldern klar darzustellen ist); 32 die angewandte Praxis zur Absicherung oder Reduzierung der Zinsänderungsrisiken. 33 Anzugeben ist der für die Eigenmittelberechnung angewandte Ansatz. 34* 7/498 E. Operationelle Risiken Zu beschreiben sind die Strategie, Prozesse und Organisation zur Bewirtschaftung der operationellen Risiken. 35 Anzugeben ist der für die Eigenmittelberechnung angewendete Ansatz. 36* F. Leverage Ratio Die Bank erläutert die Differenz zwischen der Bilanzsumme gemäss veröffentlichter Rechnungslegung (nach Abzug der Derivate und der Aktiven in Bezug auf die Wertpapierfinanzierungsgeschäfte) und der auf Zeile 1 der detailierten Darstellung gemäss Tabelle 11b des Anhanges 2 offengelegten Summe der Bilanzpositionen. 36.1* Sie muss ausserdem die wesentlichen Änderungen der Leverage Ratio erläutern 36.2* G. Quote für kurzfristige Liquidität (LCR) Eine systemrelevante Bank erläutert die quantitativen Angaben zur LCR. Eine nicht systemrelevante Bank erläutert die wesentlichen quantitativen Angaben (siehe Tabelle 12 des Anhangs 2), um deren Verständnis zu erleichtern. Folgende Angaben sind zu berücksichtigen: 36.3* Zu den wesentlichen Einflussfaktoren ihres LCR-Ergebnisses und zur Entwicklung der in die LCR-Berechnung eingehenden Werte zu den HQLA bzw. Ab- und Zuflüssen im Zeitverlauf; Zu den wesentlichen Veränderungen innerhalb des Berichtszeitraums und zu den Veränderungen der letzten Quartale; 36.4* 36.5* Zusammensetzung der qualitativ hochwertigen, liquiden Aktiven (HQLA); 36.6* Zu den Konzentrationen von Finanzierungsquellen; 36.7* Zu den Derivatepositionen und möglichen Sicherheitenanforderungen; 36.8* Zu den Währungsinkongruenzen in der LCR; 36.9* Zum Zentralisierungsgrad des Liquiditätsmanagements (zentraler vs. dezentraler Tresorerie Ansatz) und zur Koordination der Liquiditätsbewirtschaftung zwischen den Geschäftsbereichen des Konzerns; und Zu den sonstigen Zu- und Abflüssen mit Einfluss auf die Höhe der LCR, die aus der Tabelle 12 nicht ersichtlich sind, wenn die Bank diese als wesentlich für die Einschätzung ihres Liquiditätsrisikoprofils erachtet * 36.11* VI. Offenlegung quantitativer Informationen Die Offenlegung quantitativer Informationen hat inhaltlich nach Massgabe von Rz unter Berücksichtigung der Art und der Wesentlichkeit der Geschäftstätigkeiten der Bank 37 8/499 zu erfolgen. Die Tabellen dienen in gestalterischer Hinsicht als Muster. Banken können andere Darstellungsformen, z.b. durch Ergänzung oder Anpassung der Tabellen in der Jahresrechnung, wählen. A. Anrechenbare und erforderliche Eigenmittel Anzugeben sind: die Zusammensetzung der regulatorisch anrechenbaren Eigenmittel gemäss Tabellen 1a und 1b (Anhang 2); 38* die erforderlichen Eigenmittel gemäss Tabelle 2 (Anhang 2). 39* B. Kreditrisiko Anzugeben sind: das Kreditrisiko / Verteilung nach Gegenpartei oder Branche gemäss Tabelle 3 (Anhang 2); 40 die Kreditrisiken und Kreditrisikominderungen gemäss Tabelle 4 (Anhang 2); 41 die Segmentierung der Kreditrisiken gemäss Tabelle 5 (Anhang 2); 42 das geografische Kreditrisiko gemäss Tabelle 6 (Anhang 2), sofern die risikogewichteten Kundenausleihungen im Ausland (gemäss Domizilprinzip) mehr als 15 % aller risikogewichteten Kundenausleihungen betragen; die gefährdeten Kundenausleihungen nach geografischen Gebieten gemäss Tabelle 7 (Anhang 2), sofern die risikogewichteten, gefährdeten Kundenausleihungen im Ausland (gemäss Domizilprinzip) mehr als 15 % aller risikogewichteten, gefährdeten Kundenausleihungen betragen; die Kreditderivatgeschäfte im Bankenbuch gemäss Tabelle 8 (Anhang 2); 45 der Umfang risikogewichteter Positionen unter Verwendung von externen Ratings gemäss Tabelle 10 (Anhang 2). 45.1* C. Zinsänderungsrisiko im Bankenbuch Die Bank hat zahlenmässige Angaben über den Vermögens- oder Einkommenseffekt bei einem Zinsänderungsschock zu geben. 46 D. Leverage Ratio Die Bank macht Angaben in Bezug auf die Leverage Ratio gemäss den Tabellen 11a und 11b (Anhang 2). 46.1* E. Quote für kurzfristige Liquidität (LCR) Die Bank macht Angaben in Bezug auf ihre LCR gemäss Tabelle 12 (Anhang 2). 46.2* 9/4910 Sämtliche Werte in dieser Tabelle müssen von den nicht-systemrelevanten Banken als einfache Monatsdurchschnitte des Berichtsquartals angegeben werden. Die Basis zur Durchschnittsbildung bilden die Werte, die im monatlichen Liquiditätsnachweis ausgewiesen werden. Systemrelevante Banken dürfen bis zum 31. Dezember 2016 einfache Monatsdurchschnitte des Berichtsquartals nach Vorgabe der Rz 46.3 angeben. Sie müssen ab dem 1. Januar 2017 sämtliche Werte in dieser Tabelle als einfachen Durchschnitt der Tagesendwerte aller Arbeitstage des Berichtsquartals ausweisen. Bei der Festlegung, welche Komponenten zur Berechnung der Tagesdurchschnitte täglich und welche wöchentlich zu aktualisieren sind, kann die Bank einen risiskobasierten Ansatz wählen, bei welchem sie die Volatilität wie auch die Materialität der jeweiligen Positionen berücksichtigt. Die Prüfgesellschaft hat die Angemessenheit dieses risikobasierten Ansatzes zu prüfen. Die Banken müssen die Anzahl der Datenpunkte angeben, die sie bei der Berechnung der Durchschnitte in der Tabelle verwendet haben. Für die Offenlegung der LCR gilt: Halbjährlich berichtende Banken müssen die Durchschnitte für jedes der letzten beiden Quartale offenlegen, jährlich berichtende Banken müssen die Durchschnitte für jedes der letzten vier Quartale offenlegen. 46.3* 46.4* 46.5* 46.6* VII. Verwendung bankspezifischer Berechnungsansätze Banken, die bankspezifische Berechnungsansätze, d.h. den auf internen Ratings basierenden Ansatz für Kreditrisiken (IRB; Art. 77 ERV), den Marktrisiko-Modellansatz (Art. 88 ERV), den institutsspezifischen Ansatz für operationelle Risiken (AMA; Art. 94 ERV) oder Verbriefungstransaktionen im Sinne des FINMA-RS 08/19 Kreditrisiken Banken anwenden, müssen die zusätzlichen, von den Basler Mindeststandards geforderten Offenlegungspflichten zu den jeweils angewendeten Ansätzen vollumfänglich erfüllen. Diese beruhen auf der aktuellen Eigenkapitalvereinbarung des Basler Ausschusses für Bankenaufsicht samt Ergänzungen (Basler Mindeststandards): 47* International Convergence of Capital Measurement and Capital Standards A Revised Framework / Comprehensive Version vom Juni 2006 (Basler Basistext) 47.1* Enhancements to the Basel II framework vom Juli 2009 (Basler Ergänzungen) 47.2* Revisions to the Basel II market risk framework vom Juli 2009 (Basler Marktrisikoänderungen) Basel III: a global regulatory framework for more resilient banks and banking systems vom Dezember 2010 und überarbeitet im Juni 2011 (Basel-III-Text). 47.3* * Anhang 1 enthält die entsprechenden Vorgaben. 47.4* VIII. Form der Offenlegung Die nach dem vorliegenden Rundschreiben zu publizierenden Informationen müssen 48 10/4911 leicht zugänglich sein. Die Banken können dazu insbesondere von folgenden Möglichkeiten Gebrauch machen: Publikation im Internet; Publikation in Zwischenberichten und Geschäftsberichten. Die offen zu legenden Angaben sind auf Anfrage auch in gedruckter Form zur Verfügung zu stellen. Befindet sich die zu publizierende Information in einer anderen Quelle, die der Öffentlichkeit ebenfalls zur Verfügung steht, so kann auf diese verwiesen werden, sofern diese leicht zugänglich ist. Falls die Bank die Informationen gemäss den Anforderungen dieses Rundschreibens nicht im Geschäftsbericht veröffentlicht, muss sie in diesem Bericht angeben, wo diese Informationen verfügbar sind. Banken, die vom erweiterten Konsolidierungsrabatt nach Rz 3 und 5 profitieren, müssen in ihren Geschäftsberichten mit einem generellen Hinweis angeben, wo die konsolidierte Publikation erhältlich ist * 52 IX. Zeitpunkt und Fristen der Offenlegung Die qualitativen und quantitativen Informationen müssen mindestens nach jedem Jahresabschluss offengelegt werden. Die Banken, die der vollen Offenlegungspflicht (siehe Rz 14) unterliegen, müssen auf ihrer Internetseite die Offenlegung zum Berichtsjahr sowie die Offenlegungen zu mindestens den vier vorangegangenen Jahren zur Verfügung stellen * Sie stellen auch die Angaben gemäss Rz 23 und 23.1 zur Verfügung. Banken mit durchschnittlichen Mindesteigenmitteln für das Kreditrisiko von mehr als CHF 1 Mia. (Berechnung gemäss Rz 13) müssen zusätzlich die quantitativen Informationen auch nach jedem halbjährlichen Zwischenabschluss offen legen. Die Publikation der nach jedem Jahresabschluss aktualisierten Daten hat innerhalb von vier Monaten nach Abschluss der Jahresrechnung zu erfolgen. Die Publikation der nach jedem Zwischenabschluss aktualisierten Daten hat innerhalb von zwei Monaten nach Abschluss des Zwischenabschlusses zu erfolgen. 54* 55 Der Zeitpunkt der Erstellung oder Anpassung der veröffentlichten Informationen muss klar angegeben werden. X. Zusätzliche Anforderungen für grosse Banken Banken, deren Mindesteigenmittel für das Kreditrisiko mehr als CHF 4 Mia. betragen (Berechnung gemäss Rz 13), und wesentlicher internationaler Tätigkeit müssen ausserdem vierteljährlich folgende Informationen publizieren: 56* 11/4912 die Quoten bezüglich des harten Kernkapitals (CET1), des Gesamtkernkapitals (Tier1) und des ordentlichen regulatorischen Kapitals (Tier 1 und Tier 2) der Gruppe, der bedeutenden in- und ausländischen Banktochtergesellschaften und Subgruppen, die Eigenmittelanforderungen einhalten müssen. Bei den ausländischen Gruppengesellschaften können die Zahlen, die gemäss lokalen Vorschriften berechnet wurden, verwendet werden; sowie die zugehörigen Basisinformationen, d.h. das harte Kernkapital, das Gesamtkernkapital und das ordentliche regulatorische Kapital sowie die Mindesteigenmittel. die folgenden Informationen in Bezug auf das Leverage Ratio: Den Zähler (Kernkapital, Tier 1), den Nenner (Gesamtengagement) und die entsprechende Leverage Ratio. die quantitativen und qualitativen Angaben in Bezug auf die LCR (siehe Rz 36.3 ff. und Rz 46.2 ff.). 57* 58* 58.1* 58.2* Die Aktualisierung und Publikation hat innerhalb von zwei Monaten zu erfolgen. 59 Banken mit einem Gesamtengagement, die den Gegenwert von EUR 200 Mia. übersteigt, müssen auf Stufe Finanzgruppe ausserdem die Hauptindikatoren offenlegen, die im Basler Dokument Globally systemically important banks: updated assessment methodology and the additional loss absorbency requirement vom 3. Juli 2013 erwähnt sind. Diese Offenlegung erfolgt jährlich innerhalb einer Frist von vier Monaten nach Jahresabschlussdatum * XI. Besondere Offenlegungspflichten für systemrelevante Finanzgruppen und Banken Die systemrelevanten Banken müssen auf Stufe Finanzgruppe und Einzelinstitut auf Basis der in Anwendung von Art ERV durchzuführenden Parallelrechnungen auch innerhalb einer Frist von zwei Monaten die folgenden Angaben offen legen: 59.1* Die Quoten bezüglich des harten Kernkapitals, des Wandlungskapitals mit hohem Auslösungssatz und des Wandlungskapitals mit tiefem Auslösungssatz betreffend die Deckung der risikogewichteten Positionen. Für jeden Teil des Wandlungskapitals muss präzisiert werden, welcher Anteil als AT1 bzw. als T2 gilt. Diese Publikation erfolgt quartalsweise. Die Offenlegung, die auf das gleiche Datum wie der Jahresabschluss erfolgt, ist im Geschäftsbericht zu integrieren. Ausserdem ist das harte Kernkapital, das zur Deckung der progressiven Komponente dient, in die Quote des Wandlungskapitals mit tiefem Auslösungsatz und nicht in jene des harten Kernkapitals zu integrieren. Eine Überleitung in Zahlen und in Prozentsätzen, die eine Beurteilung der Einhaltung der Basisanforderung, des Eigenmittelpuffers und der progressiven Komponente erlaubt. Der Betrag des harten Kernkapitals, der zur Deckung der progressiven Komponente dient, muss gesondert ausgewiesen werden. Diese Offenlegung erfolgt quartalsweise. 59.2* 59.3* 12/4913 Zahlenmässige Angaben bezüglich der ungewichteten Eigenmittelanforderungen (leverage ratio). Eine Unterteilung erfolgt gemäss Basisanforderung, Eigenmittelpuffer und progressiver Komponente. Diese Offenlegung erfolgt quartalsweise. Jährlich eine vollständige Auflistung und Qualifizierung der auf Stufe Einzelinstitut gewährten Erleichterungen auf den risikogewichteten Aktiven, den anrechenbaren Eigenmitteln oder dem Gesamtengagement, unter Angabe der Wesentlichkeit ihrer Auswirkungen und ihrer Bedeutung mitsamt einer Erläuterung, was die jeweilige Erleichterung begründet gemäss Art. 125 Abs. 5 Bst. b ERV. Dies geschieht unter Berücksichtigung von Anhang 3. Indes sind keine proforma-kapitalquoten, das heisst Kapitalquoten, wie sie sich ohne die Erleichterungen darstellen würden, anzugeben. 59.4* 59.5* XII. Prüfung Die Prüfgesellschaften prüfen die Einhaltung der Offenlegungspflichten nach Massgabe des FINMA-RS 13/3 Prüfwesen und nehmen im Bericht zur Aufsichtsprüfung Stellung. Die Offenlegung im Zwischenbericht und/oder im Jahresbericht unterliegt nicht der obligationenrechtlichen Prüfung. Werden jedoch gewisse Elemente der von diesem Rundschreiben verlangten Informationen in der Jahresrechnung veröffentlicht, unterliegen diese hingegen der obligationenrechtlichen Prüfung. 60* 61 XIII. Übergangsbestimmungen Aufgehoben 62* Aufgehoben 63* Aufgehoben 64* Aufgehoben 65* Aufgehoben 66* Aufgehoben 67* Aufgehoben 68* Aufgehoben 69* Für die Zeit vor dem 1. Januar 2013 sind keine Angaben gemäss Rz 23 und Rz 23.1 zu machen. Angaben gemäss Rz 53.1, die sich auf Jahre vor dem 1. Januar 2013 beziehen, können in bestehender Form zur Verfügung gestellt werden. 70* Aufgehoben 71* Die am 18. September 2013 geänderte Tabelle 1b Darstellung der regulatorisch anrechenbaren Eigenmittel im Anhang 2 ist für die Offenlegung anzuwenden, die sich auf die ab dem 31. Dezember 2013 erstellten Daten bezieht. 72* 13/4914 Die am 18. September 2013 eingefügte Rz 45.1 tritt am 1. Januar 2014 in Kraft. Sie ist spätestens mit der sich auf die ab dem 31. Dezember 2014 erstellten Daten beziehende Offenlegung umzusetzen. Die Änderungen vom 18. September 2013 (geänderte Rz 1.1, 2, 23, 23.1, , 70, neu eingefügte Rz 59.0, 72, 73, 74, Aufhebung von Rz 27) treten am 1. Januar 2014 in Kraft. Die Änderungen vom 27. März 2014 der Tabelle 1a sowie der Mustertabellen 3 und 6 des Anhangs 2 treten am 1. Januar 2015 in Kraft. Die Änderungen vom 29. Oktober 2014 treten am 1. Januar 2015 in Kraft. Folgende Hinweise bezüglich der neuen Offenlegungspflichten im Zusammenhang mit der Leverage Ratio und der LCR sind zu beachten: 73* 74* 75* 76* Für Banken, die nur einer jährlichen Offenlegung unterliegen (Rz 53), erfolgt die erste Offenlegung nach dem Jahresabschluss 2015 (im Normalfall spätestens bis Ende April 2016 basierend auf den Zahlen per Ende 2015). Für Banken, die einer halbjährlichen Offenlegung unterliegen (Rz 54), erfolgt die erste Offenlegung nach dem Zwischenabschluss im Laufe von 2015 (im Normalfall spätestens bis Ende August 2015 basierend auf den Zahlen per Ende Juni 2015). Für Banken, die einer vierteljährlichen Offenlegung unterliegen, erfolgt die erste Offenlegung basierend auf den Zahlen per Ende März 2015 gemäss Rz 58.1 und Systemrelevante Finanzgruppen und Banken, die in Bezug auf die Berechnung des Gesamtengagements von den Übergangsbestimmungen gemäss Art. 148a ERV Gebrauch machen, müssen folgende Vorgaben einhalten: Die Offenlegung nach Rz 46.1 ist aufgrund der nach dem FINMA-RS 15/3 Leverage Ratio geltenden Vorschriften zur Berechnung des Gesamtengagements zu erfüllen. Die zahlenmässigen Angaben nach Rz 59.4 sind sowohl aufgrund der bisherigen und während der Übergangsfrist weiterhin gültigen Berechnung des Gesamtengagements als auch zusätzlich basierend auf den neu nach dem FINMA-RS 15/3 Leverage Ratio geltenden Vorschriften zur Berechnung des Gesamtengagements offenzulegen. 77* 78* 79* 80* 14/4915 Anhang 1 Vorgaben Offen zu legende Informationen Partielle Offenlegung Volle Offenlegung Besonderheiten für Banken, die einen oder mehrere bankspezifische Berechnungsansätze anwenden Qualitative Informationen: Beteiligungen und Konsolidierungskreis Anrechenbare und erforderliche Eigenmittel Kreditrisiken a) Banken, die den IRB anwenden, haben für jeden Ansatz die Art und den Umfang der jeweiligen Risikoexpositionen zu beschreiben. Vorgesehene Wechsel zwischen Standardansatz, F-IRB oder A-IRB sind mit Terminangabe bekannt zu geben. b) Zusätzliche qualitative Anforderungen zum Kreditrisiko: Vgl. Table 6: Credit risk: disclosures for portfolios subject to IRB approaches. Marktrisiken Zusätzliche qualitative Informationen: Vgl. Table 11 Market risk: disclosures for banks using the internal models approach (IMA) for trading portfolios. Operationelle Risiken Zusätzliche qualitative Informationen: Vgl. Table 12 Operational risk. Informationen zur Leverage Ratio -- Informationen zu den Liquiditätsanforderungen -- 1 Quantitative Informationen: 2 Anrechenbare Eigenmittel Effektenhändler sind von der Offenlegung befreit. Banken mit Eigenmittelanforderungen für das Kreditrisiko von mehr als CHF 1 Mia. (vgl. Rz 54) müssen nach jedem Semester die quantitativen Informationen aktualisieren. Siehe Rz /4916 Anhang 1 Vorgaben Erforderliche Eigenmittel 4 Publikation von zusätzlichen Angaben durch Banken, welche den IRB anwenden: Vgl. Paragraph 822, Table 3 Capital adequacy. Verteilung nach Gegenpartei oder Branche Kreditrisikominderung Die Mustertabelle 4 findet keine Anwendung bei Banken, die den A-IRB anwenden. Segmentierung der Kreditrisiken a) Banken, die den IRB anwenden, haben die Informationen nach Paragraph 826, Table 6 Credit risk: disclosures for portfolios subject to IRB approaches offen zu legen und nicht nach Mustertabelle 5. b) Banken, die den IRB anwenden und für Specialised Lending, HVCRE oder Beteiligungstitel im Bankenbuch aufsichtsrechtliche Risikogewichte verwenden, haben zusätzlich die Mustertabelle 5 auszufüllen, die aber an die Anforderungen aus Paragraph 825, Table 5 Credit risk: disclosures for portfolios subject to the standardised approach and supervisory risk weights in the IRB approaches angepasst werden muss. 5 Geografisches Kreditrisiko 6 Gefährdete Kundenausleihungen nach Ländern Kreditderivate im Bankenbuch Auf Basis externer Ratings bestimmte risikogewichtete Positionen. Zinsänderungsrisiko im Bankenbuch Siehe Rz 7.1. Publikation nur, wenn die risikogewichteten Kundenausleihungen im Ausland (nach Domizilprinzip gemäss SNB Statistik) mehr als 15% aller risikogewichteten Kundenausleihungen betragen. In Abweichung des Zuteilungsprinzips gemäss SNB kann bei Lombardkrediten als Domizil jenes Land bezeichnet werden, in welchem sich der Gerichtsstand des Lombardkreditvertrages befindet. Publikation nur, wenn die risikogewichteten, gefährdeten Kundenausleihungen im Ausland (nach Domizilprinzip SNB Statistik) mehr als 15% aller risikogewichteten, gefährdeten Kundenausleihungen betragen. In Abweichung des Zuteilungsprinzips gemäss SNB kann bei Lombardkrediten als Domizil jenes Land bezeichnet werden, in welchem sich der Gerichtsstand des Lombardkreditvertrages befindet. 16/4917 Anhang 1 Vorgaben Informationen zur Leverage Ratio Informationen zu den Liquiditätsanforderungen 8 Marktrisiken Publikation von quantitativen Informationen: vgl. Table 11 Market risk: disclosures for banks using the internal models approach (IMA) for trading portfolios Siehe Rz 7.2. Effektenhändler sind von der Offenlegung befreit. Siehe Rz 7.3. Publikation nur von Banken, die den Marktrisiko-Modellansatz anwenden. 17/4918 Anhang 1 Vorgaben Besonderheiten für Banken, die Verbriefungstransaktionen anwenden Qualitative und quantitative Informationen zu Verbriefungstransaktionen vgl. Table 9 Securitisation exposures. * Ausserdem müssen die diesbezüglichen Mindesteigenmittelanforderungen unter Mustertabelle 3 offen gelegt werden. Die grau schattierten Felder geben an, zu welchen Bereichen die Banken mit partieller oder voller Offenlegung jeweils Informationen zu veröffentlichen haben. 18/4919 I. Tabelle 1a und 1b: Offenlegung der Zusammensetzung des regulatorisch anrechenbaren Eigenkapitals 1 * a) Überleitung 2 Bilanz 3 Aktiven Flüssige Mittel Forderungen gegenüber Banken Forderungen aus Wertpapierfinanzierungsgeschäften Forderungen gegenüber Kunden Hypothekarforderungen Handelsgeschäft Positive Wiederbeschaffungswerte derivativer Finanzinstrumente Übrige Finanzinstrumente mit Fair-Value- Bewertung Finanzanlagen Aktive Rechnungsabgrenzungen Beteiligungen Sachanlagen 5 Immaterielle Werte Davon Goodwill Davon andere immaterielle Werte Davon. Sonstige Aktiven Davon latente Steueransprüche, die von der künftigen Rentabilität abhängen Davon latente Steueransprüche aus temporären Differenzen Nicht einbezahltes Gesellschaftskapital Total Aktiven Gemäss Rechnungslegung Gemäss regulatorischem Konsolidierungskreis Referenzen 4 Fremdkapital Verpflichtungen gegenüber Banken Verpflichtungen aus Wertpapierfinanzierungsgeschäften Verpflichtungen aus Kundeneinlagen Verpflichtungen aus Handelsgeschäften Nicht verwendete Rubriken können weggelassen werden. Eine einzige zahlenmässige Spalte genügt im Einzelabschluss sowie im Konzernabschluss, wenn der Konsolidierungskreis gemäss Rechnungslegung und der regulatorische Konsolidierungskreis identisch sind. Gegebenenfalls bestätigt die Offenlegung auf Gruppenstufe ausdrücklich, dass diese Konsolidierungskreise identisch sind. Die Banken, die einen international anerkannten Rechnungslegungsstandard anwenden, passen entsprechend die Darstellung und die Bezeichnungen der Bilanz an. Die Zeilen in kursiv sind systematisch zu referenzieren. Diese Referenzen sind in der Darstellung der anrechenbaren Eigenmittel zu übernehmen (vgl. Tabelle 1b). Im Einzelabschluss sind die Zeilen bezüglich des Goodwills und der anderen immateriellen Werte direkt nach der Rubrik Sachanlagen auszuweisen. 19/4920 Negative Wiederbeschaffungswerte derivativer Finanzinstrumente Verpflichtungen aus übrigen Finanzinstrumente mit Fair-Value-Bewertung Kassenobligationen Anleihen und Pfandbriefdarlehen Passive Rechnungsabgrenzungen Sonstige Passiven Rückstellungen Davon latente Steuern für Goodwill Davon latente Steuern für andere immaterielle Werte Davon latente Steuern für.. Total Fremdkapital Davon nachrangige Verpflichtungen, anrechenbar als Ergänzungskapital (T2) 6 Davon nachrangige Verpflichtungen, anrechenbar als zusätzliches Kernkapital (AT1) 7 Eigenkapital Reserven für allgemeine Bankrisiken Gesellschaftskapital Davon als CET1 anrechenbar Davon als AT1 anrechenbar Gesetzliche Reserven / freiwillige Reserven / Gewinn- (Verlust-)Vorträge / Periodengewinn (-verlust) (Eigene Kapitalanteile) 8 Minderheitsanteile 9 Davon als CET1 anrechenbar Davon als AT1 anrechenbar Total Eigenkapital Die systemrelevanten Banken weisen separat das Wandlungskapital mit hohem Auslösungssatz bzw. mit tiefem Auslösungssatz aus. Die systemrelevanten Banken weisen separat das Wandlungskapital mit hohem Auslösungsatz bzw. mit tiefem Auslösungssatz aus. Nur in den True-and-Fair Abschlüssen. Nur in den konsolidierten Abschlüssen. 20/49 Mehr anzeigen
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