Source: https://www.springerprofessional.de/wirtschaftsprivatrecht/10885396
Timestamp: 2020-06-04 06:16:46
Document Index: 332301665

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 1', '§ 2', '§ 2', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 4', '§ 4', '§ 5', '§ 5', '§ 6', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 8', '§ 9', '§ 9', '§ 705', '§ 10', '§ 11', '§ 11', '§ 5', '§ 823', '§ 823', '§ 12', '§ 12', '§ 13', '§ 13', '§ 14', '§ 35', '§ 15', '§ 15']

Autor: Justus Meyer
Print ISBN: 978-3-662-52733-7
Electronic ISBN: 978-3-662-52734-4
Dieses Buch bietet eine Einführung in die ganze Bandbreite des Zivilrechts, wie es im Wirtschaftsleben relevant ist. Der Leser erhält Einblicke in die juristische Denkweise und Recherchetechnik. Er wird an das Handels- und Gesellschaftsrecht, Wettbewerbs- und Kartellrecht, den gewerblichen Rechtsschutz und das Bankrecht ebenso herangeführt wie an das Bürgerliche Recht und Verbraucherschutzrecht.Dabei erleichtern eine anschauliche Sprache, zahlreiche Beispiele, Abbildungen, Zusammenfassungen und Übungsaufgaben mit Lösungen das Lernen. Damit wendet sich das "Wirtschaftsprivatrecht" vor allem an die Leser, die Jura im Nebenfach studieren, und an alle, denen es um einen unkomplizierten Überblick geht.
§ 1 Übersicht
§ 1 liefert eine Einführung, in der z.B. der Unterschied zwischen Privatrecht, Strafrecht und öffentlichem Recht, zwischen einer deutschen Rechtsverordnung und einer EU-Verordnung und auch zwischen einem Mahnverfahren und einem Klageverfahren erläutert wird. Der Leser erfährt, was es mit dem IPR und dem UN-Kaufrecht auf sich hat, und lernt die Grundregeln zur Prüfung von Ansprüchen kennen.
§ 2 Die wichtigsten Gesetze und Hilfsmittel
§ 2 liefert einen Überblick über die wichtigsten zivilrechtlichen Gesetze, das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) und das Handelsgesetzbuch (HGB).Der Leser erhält zudem einen Einblick in die juristische Recherchetechnik und erfährt, wie er anhand des Gesetzestextes und mit Kommentaren wie dem „Palandt“ an die relevanten Gerichtsurteile herankommt und wie er diese zu analysieren hat.
§ 3 Personen, Gegenstände und Rechtsbeziehungen
§ 3 widmet sich den Rechtssubjekten und Rechtsobjekten. Hier wird erläutert, was juristische Personen sind, wann ein Mensch beschränkt geschäftsfähig ist und was ihn zum Unternehmer oder Verbraucher oder zum Kaufmann macht. Beim Durcharbeiten des § 3 erfährt man, wieso zwischen Verpflichtungs- und Verfügungsgeschäften zu unterscheiden ist.
§ 4 Der Kaufvertrag
§ 4 behandelt am Beispiel des häufigsten und wichtigsten Vertragstyps, des Kaufvertrags, allgemeine Regeln zum Vertragsschluss und zur Vertragserfüllung. In diesem Abschnitt werden auch die Vorschriften zur Stellvertretung dargestellt, Besonderheiten wie das kaufmännische Bestätigungsschreiben einbezogen und die Grundregeln zum Eigentumserwerb (inklusive Grunderwerb und Erwerb vom Nichtberechtigten) erläutert.
§ 5 Kaufvertrag: Störfälle
§ 5 liefert unter dem Titel „Störfälle“ einen Überblick über Unwirksamkeitsgründe wie Formmängel, Gesetzesverstöße, sittenwidrige Rechtsgeschäfte und Anfechtungsfälle und behandelt den Ausgleich nach Bereicherungsrecht gleich mit. Der Leser lernt die wichtigsten Rechtsfolgen von Vertragsbrüchen kennen, erfährt vom Schadensersatzneben der Leistung und Schadensersatz statt der Leistung sowie vom Rücktritt und seinen Folgen. Als besonders wichtiger Störfall wird die Lieferung mangelhafter Kaufsachen behandelt, wobei die Besonderheiten des Verbrauchsgüterkaufs wie auch des Handelskaufs einbezogen werden.
§ 6 Weitere Vertragstypen
§ 6 stellt die Besonderheiten wichtiger weiterer Vertragstypen dar. Es wird der Unterschied zwischen Werk- und Dienstvertrag behandelt. Es gibt einen Exkurs zum Arbeitsrecht, neben dem Auftrag werden die entgeltlichen Geschäftsbesorgungsverträge behandelt, und auch Miet- Pacht- und Leasingverträge sind Gegenstand der Darstellung.
§ 7 behandelt den Darlehensvertrag und andere Kreditformen wie den Warenkredit bei Stundung und Ratenkauf. Breiten Raum nehmen verschiedene Kreditsicherungen wie die Bürgschaft aber auch der Schuldbeitritt und die Patronatserklärung ein. Die Verpfändung und Sicherungsübereignung sowie Grundschuld und Hypothek werden behandelt aber auch der Eigentumsvorbehalt und verlängerte Eigentumsvorbehalt.
§ 8 Einige Besonderheiten im Zahlungsverkehr
§ 8 gibt einen Überblick über verschiedene Bankgeschäfte. Er erläutert die Vertragsverhältnisse bei Girokonto und Kreditkarte und erläutert nicht nur Überweisung, Dauerauftrag und Lastschrift sondern auch z.B. das Akkreditiv.
§ 9 Personengesellschaften
§ 9 widmet sich den Unternehmensrechtsformen, und zwar den Personengesellschaften. Den Ausgangspunkt bildet die in §§ 705 ff. BGB geregelte BGB-Gesellschaft, die nach der GmbH am häufigsten in der Umsatzsteuerstatistik erscheint. Darauf baut die Darstellung der traditionellen Handelsgesellschaften, der OHG und KG, auf. Einbezogen sind aber auch die stille Gesellschaft, Partnerschaft und EWIV.
§ 10 liefert den zweiten Teil der Unternehmensformen. Hier stehen die Kapitalgesellschaften, allen voran die GmbH, im Mittelpunkt. Daneben werden andere juristische Personen wie die Stiftung, Genossenschaft und der VVaG kurz dargestellt, und es wird auch die im Mittelstand wichtige GmbH & Co. KG einbezogen.
§ 11 Haftungsfragen
§ 11 behandelt die wichtigsten Regeln der außervertraglichen Haftung. Während die Vertragshaftung in § 5 dargestellt ist, lernt der Leser hier § 823 I BGB als wichtigste Vorschrift des Deliktsrechts kennen, erfährt aber auch, warum die weiteren Tatbestände wie §§ 823 II, 824, 826 BGB wichtig sind. Daneben werden mit der StVG-Haftung und der Produkthaftung aber auch die wichtigsten verschuldensunabhängigen Haftungen dargestellt, die das Geschäft der Haftpflichtversicherer ganz erheblich prägen.
§ 12 Schutzrecht-Management
§ 12 widmet sich unter dem Titel Schutzrechtsmanagement dem Geistigen Eigentum, das in unserer Informationsgesellschaft von kaum zu unterschätzender Bedeutung ist. Neben dem Recht des Namens, der Firma und sonstigen Unternehmenskennzeichnung geht es vor allem um die gewerblichen Schutzrechte (Marken, Patente usw.) und um das Urheberrecht.
§ 13 Wettbewerbsrecht (Lauterkeitsrecht)
§ 13 zeigt die wichtigsten Grenzen für die Werbewirtschaft auf. Im Mittelbpunkt steht das Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb, das in den letzten zehn Jahren dreimal novelliert worden ist. Der Leser lernt die rechtlichen Grenzen der Telefon- und E-Mail-Werbung kennen und erfährt, wieso Lockvogelangebote und Mondpreise verboten sind.
§ 14 gibt einen Überblick über das deutsche und europäische Kartellrecht. Hier geht es nicht nur um Preisabsprachen, sondern auch um selektive Vertriebsbindungen, Diskriminierungen und unbillige Behinderungen. Gegenstand der Darstellung ist auch die Fusionskontrolle nach der FKVO und §§ 35 ff. GWB. Dabei wird auch erläutert, was eine marktbeherrschende Stellung ist und was eine Ministererlaubnis.
§ 15 Verbrauchervertragsrecht
§ 15 behandelt die wichtigsten verbraucherschützenden Spezialregeln des Vertragsrechts. Dabei werden die wesentlichen Mechanismen der AGB-Kontrolle dargestellt und die wichtigsten Besonderheiten des Fernabsatzes. Weitere Schwerpunkte bilden das Verbraucherkreditrecht und der Verbrauchsgüterkauf.
978-3-662-52733-7
978-3-662-52734-4
https://doi.org/10.1007/978-3-662-52734-4