Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=VersR%201991,%20894
Timestamp: 2020-07-06 16:26:10
Document Index: 228895475

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 521', '§ 522', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 62', 'BGH', 'BGH', '§ 546', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 99', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 511', '§ 99', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 511', 'BGH', '§ 524', 'BGH', 'BGH']

Rechtsprechung: VersR 1991, 894 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: BGH, 12.12.1990
https://dejure.org/1990,1111
BGH, 26.10.1990 - V ZR 122/89 (https://dejure.org/1990,1111)
BGH, Entscheidung vom 26.10.1990 - V ZR 122/89 (https://dejure.org/1990,1111)
BGH, Entscheidung vom 26. Januar 1990 - V ZR 122/89 (https://dejure.org/1990,1111)
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Anschlußberufung - Klageausdehnung - Verwerfung
Unzulässige Klageausdehnung auf den beklagten Konkursverwalter persönlich durch unselbständige Anschlußberufung
ZPO § 521, § 522a Abs. 3
NJW-RR 1991, 510
ZIP 1991, 42
MDR 1991, 422
WM 1991, 383
AnwBl 1992, 39
Der neue Antrag im Schriftsatz vom 7. Februar 2006 ist als Anschlussberufung auszulegen, weil der Kläger damit seinen Willen zum Ausdruck gebracht hat, zu seinen Gunsten eine Änderung des erstinstanzlichen Urteils zu erreichen (vgl. BGH, Urteil vom 26. Oktober 1990 - V ZR 122/89 - WM 1991, 383 unter 2 b).
Dagegen konnte der Kläger gegen die rechtskräftig verurteilten und daher im Berufungsverfahren nicht mehr als Partei beteiligten Beklagten zu 4, 5, 8, 12 und 21 durch den in der mündlichen Verhandlung eingereichten und verlesenen Schriftsatz nicht wirksam Anschlußberufung einlegen (…BGH, Urt. v. 12. Dezember 1988, II ZR 129/88, NJW-RR 1989, 441; Senat, Urt. v. 26. Oktober 1990, V ZR 122/89, NJW-RR 1991, 510;… BGH, Urt. v. 4. Oktober 1994, VI ZR 223/93, NJW 1995, 198, 199;… Musielak/Weth, aaO, § 62 Rdn. 20 m. w. N.).
Da von dem Vorliegen einer formellen Beschwer auszugehen ist, würde es dem Kläger im übrigen nicht das Rechtsschutzinteresse an dem Rechtsmittel nehmen, wenn ihm im wirtschaftlichen Ergebnis nur an einer Abänderung der Kostenentscheidung gelegen wäre (z.B. BGH, Urteil vom 26. Oktober 1990 - V ZR 122/89 = BGHR ZPO § 546 Abs. 2 Satz 2 - Beschwer 1 m.Nachw. ).
Es genügt, daß der klare Wille der Klägerin zum Ausdruck kam, zu ihren Gunsten - hilfsweise - eine Änderung des erstinstanzlichen Urteils zu erreichen (Senat, BGHZ 109, 179, 187; Senatsurt. v. 26. Oktober 1990, V ZR 122/89, NJW-RR 1991, 510).
BGH, 07.05.1992 - IX ZR 175/91
Einwand fehlender Titelumschreibung bei späterer Vollstreckung eines als …
Darin liegt ein als Klageänderung zu behandelnder Parteiwechsel (…BGH, Urt. v. 6. Juli 1989 - IX ZR 280/88, WM 1989, 1546, 1549; v. 26. Oktober 1990 - V ZR 122/89, WM 1991, 383, 384).
Ausschlaggebend ist, dass gegen die in der Hauptsache ergangene Entscheidung ein Rechtsmittel statthaft ist, denn dann erfasst deren Anfechtung auch den Kostenpunkt (insoweit gleichliegend in Bezug auf § 99 Abs. 1 ZPO BGH ZIP 1991, 42).
Diese Entscheidung behandelt die Frage der Zulässigkeit eines Rechtsmittels, wenn der Rechtsmittelführer die an sich hinreichende Beschwer in der Hauptsache ausnutzt, um sein eigentliches wirtschaftliches Ziel zu erreichen, dass die ihn belastende Kostenentscheidung abgeändert wird (vgl. auch BGHZ 57, 224, 225; BGH ZIP 1991, 42;… Zöller/Gummer/Heßler, § 511 Rn. 15).
Ausschlaggebend ist, dass gegen die in der Hauptsache ergangene Entscheidung ein Rechtsmittel statthaft ist, denn dann erfasst deren Anfechtung auch den Kostenpunkt (insoweit gleichliegend in Bezug auf § 99 Abs. 1 ZPO BGH ZIP 1991, 42 [BGH 26.10.1990 - V ZR 122/89] ).
Diese Entscheidung behandelt die Frage der Zulässigkeit eines Rechtsmittels, wenn der Rechtsmittelführer die an sich hinreichende Beschwer in der Hauptsache ausnutzt, um sein eigentliches wirtschaftliches Ziel zu erreichen, dass die ihn belastende Kostenentscheidung abgeändert wird (vgl. auch BGHZ 57, 224, 225; BGH ZIP 1991, 42 [BGH 26.10.1990 - V ZR 122/89] ;… Zöller/Gummer/Heßler, § 511 Rn. 15).
Daher kann sie der Berufungsgegner nicht einsetzen, um seine gegen den Berufungsführer erfolgreiche Klage auf einen am Verfahren nicht beteiligten Dritten zu erstrecken und Anträge gegen ihn zu stellen (…vgl. BGH, Urteile vom 12. Dezember 1988 - II ZR 129/88 - aaO. und vom 26. Oktober 1990 - V ZR 122/89 - NJW-RR 1991, 510, jeweils m.w.N.).
Der mit Schriftsatz der Beklagten vom 16.09.2016 hilfsweise in den Prozess eingeführte Antrag auf Feststellung der Nichtigkeit des Leasingvertrags vom 23.02.1994 stellte eine Anschlussberufung dar, die nach § 524 Abs. 2 S. 2 ZPO wegen Ablaufs der Berufungserwiderungsfrist unzulässig war und daher - auch ohne Antragstellung im Termin, s. BGH, Urt. v. 26.10.1990 - V ZR 122/89, NJW-RR 1991, 510 -juris Tz 14 - als unzulässig zu verwerfen gewesen wäre.
OLG Rostock, 10.01.2013 - 3 U 133/09
Berufungsverfahren: Anschlussberufung bei Klageänderung des erstinstanzlich …
Ausschluss vom Wettbewerb bei unzureichender Eigenerklärung des Bewerbers - keine …
OLG Düsseldorf, 14.11.2000 - 24 U 22/00
Pflicht des Leasinggebers zur Mitwirkung bei Rückgabe des Leasingobjekts
BGH, 10.01.2002 - V ZR 77/01
Nichtannahme der Revision wegen Fehlens grundsätzlicher Bedeutung