Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=BGHZ%2097,%20251
Timestamp: 2017-06-26 12:09:10
Document Index: 310910958

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 520', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 520', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 520', '§ 130', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 85', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 20.03.1986 - VII ZB 21/85 - dejure.org
Rechtsprechung BGH, 20.03.1986 - VII ZB 21/85 Volltextveröffentlichungen (3)
Nachweis dafür, dass eine Berufungsbegründungsschrift von einem bei dem Berufungsgericht zugelassenen Rechtsanwalt herrührt und dieser die Verantwortung für den Inhalt des Schriftsatzes übernimmt - Fehlende Unterzeichnung einer Berufungsbegründungsschrift durch einen Anwalt - Nachweis der Urheberschaft eines bei einem Berufungsgericht zugelassenen Anwalts durch ein unterzeichnetes Begleitschreiben, das mit einer nicht unterschriebenen Berufungsbegründung fest verbunden ist - Verbindung eines unterzeichneten Begleitschreibens mit einer nicht unterschriebenen Berufungsbegründung mittels einer Loch-Heftleiste
Zur Unterzeichnung der Berufungsbegründungsschrift durch den Berufungsanwalt
BGHZ 97, 251
NJW 1986, 176
NJW 1986, 1760
MDR 1986, 667
VersR 1986, 816
Wird zitiert von ... (43) BGH, 10.05.2005 - XI ZR 128/04 Anforderungen an die Unterzeichnung eines ComputerfaxFür den Anwaltsprozeß bedeutet dies, daß die Berufungsbegründung von einem dazu Bevollmächtigten und bei dem Prozeßgericht zugelassenen Rechtsanwalt zwar nicht selbst verfaßt, aber nach eigenverantwortlicher Prüfung genehmigt und unterschrieben sein muß (BGHZ 97, 251, 253 f.; BGH, Urteile vom 29. Oktober 1997 - VIII ZR 141/97, NJW-RR 1998, 574 und vom 31. März 2003 - II ZR 192/02, NJW 2003, 2028).Das ist - was das Berufungsgericht verkannt hat - nicht nur ständige Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (BVerwGE 10, 1, 2; 81, 32, 36 f.; BVerwG NJW 1995, 2121, 2122; 2003, 1544), des Bundessozialgerichts (BSG NJW 1997, 1254, 1255; 2001, 2492, 2493), des Bundesfinanzhofs (BFHE 111, 278, 285; 148, 205, 207 f.;… BFH, BFH/NV 2000, 1224) und des Bundesarbeitsgerichts (BAG NJW 1979, 183), sondern - ungeachtet bestehender Unterschiede der verschiedenen Verfahrensordnungen - grundsätzlich auch des Bundesgerichtshofs (vgl. BGHZ 24, 179, 180; 37, 156, 160; 97, 251, 254; BGH, Beschluß vom 9. Dezember 2003 - VI ZB 46/03, BGH-Report 2004, 406).In einer anderen Entscheidung (BGHZ 97, 251, 254) hat der Bundesgerichtshof das Fehlen einer Unterschrift auf der Berufungsbegründung für unschädlich erachtet, wenn auch ohne die Unterschrift des Rechtsmittelanwalts aus anderen, eine Beweisaufnahme nicht erfordernden Umständen, zweifelsfrei feststeht, daß der Rechtsmittelanwalt die Verantwortung für den Inhalt der Rechtsmittelbegründungsschrift übernommen hat, und letzteres in einem Fall bejaht, in dem die Berufungsbegründungsschrift fest mit einem von dem Rechtsanwalt unterzeichneten Begleitschreiben verbunden war (vgl. auch BGHZ 37, 156, 160).
BGH, 23.06.2005 - V ZB 45/04 Anforderungen an die Unterzeichnung bestimmende Schriftsätze durch den …aa) Als bestimmender Schriftsatz muß die Berufungsbegründung nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs grundsätzlich von einem zur Vertretung bei dem Berufungsgericht berechtigten Rechtsanwalt eigenhändig unterschrieben sein (§§ 520 Abs. 5, 130 Nr. 6 ZPO; st. Rspr., vgl. BGHZ 37, 156; 92, 251, 254; 97, 251, 253; 101, 134, 137;… BGH, Urt. v. 25. September 1979, VI ZR 79/79, NJW 1980, 291; Beschl. v. 15. Juni 2004, VI ZB 9/04, NJW-RR 2004, 1364; Beschl. v. 23. November 2004, XI ZB 4/04, NJW-RR 2005, 435, 436).Erforderlich ist aber, daß der unterzeichnende Anwalt die Berufungsbegründung selbständig prüft und aufgrund der Prüfung die volle Verantwortung für den Schriftsatz übernimmt (BGHZ 97, 251, 253 f.;… BGH, Urt. v. 29. Oktober 1997, VIII ZR 141/97, NJW-RR 1998, 574;… Urt. v. 19. Oktober 1988, IVb ZR 5/88, NJW 1989, 394 m.w.N.).
BGH, 22.10.1993 - V ZR 112/92 Anforderungen an eine UnterschriftMit der Unterschrift wird der Nachweis geführt, daß der Anwalt sich den Inhalt der Rechtsmittelbegründungsschrift zu eigen macht und die Verantwortung dafür übernimmt (st. Rspr., vgl. BGHZ 97, 251, 253).
BGH, 10.07.1997 - IX ZR 24/97 Unterzeichnung einer BerufungsschriftNach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes ist bei bestimmenden Schriftsätzen die eigenhändige Unterschrift des Ausstellers erforderlich, um diesen unzweifelhaft identifizieren zu können (BGHZ 92, 251, 254 = NJW 1985, 328 ; BGHZ 97, 251, 253 = NJW 1986, 1760 ;… BGH, Urt. v. 9. November 1988 - I ZR 149/87, NJW 1989, 588 ; v. 22. Oktober 1993 - V ZR 112/92, NJW 1994, 55 ; v. 18. Januar 1996 - III ZR 73/95, NJW 1996, 997 ).
BGH, 02.05.2016 - AnwZ 1/14 Zulassung als Rechtsanwalt bei dem BGH - und die Entscheidung des WahlausschussesErforderlich ist nur, dass sich die Revisionsanwälte den Inhalt etwaiger Vorarbeiten zu eigen machen und die Verantwortung hierfür übernehmen (vgl. BGH, Beschlüsse vom 20. März 1986 - VII ZB 21/85, BGHZ 97, 251, 253 f.; vom 23. Juni 2005 - V ZB 45/04, NJW 2005, 2709 …und vom 21. Dezember 2010 - VI ZB 28/10, BGHZ 188, 38 Rn. 8 f.).
BGH, 24.01.2008 - IX ZB 258/05 Pflicht des Rechtsanwalts zur Prüfung der BerufungsbegründungsschriftErforderlich ist aber, dass der unterzeichnende Anwalt die Berufungsbegründung selbständig prüft und aufgrund der Prüfung die volle Verantwortung für den Schriftsatz übernimmt (BGHZ 97, 251, 253;… Urt. v. 19. Oktober 1998, aaO).
BGH, 15.06.2004 - VI ZB 9/04 Rechtsfolgen fehlender Unterzeichnung der BerufungsbegründungDie Rechtsbeschwerde wendet sich nicht gegen die gefestigte höchstrichterliche Rechtsprechung, wonach Rechtsmittelbegründungsschriften als bestimmende Schriftsätze im Anwaltsprozeß grundsätzlich von einem beim Rechtsmittelgericht zugelassenen Rechtsanwalt unterzeichnet sein müssen (§§ 520 Abs. 5, 130 Nr. 6 ZPO), da mit der Unterschrift der Nachweis geführt wird, daß der Berufungs- oder Revisionsanwalt die Verantwortung für den Inhalt der Rechtsmittelbegründungsschrift übernimmt (vgl. Senatsbeschluß vom 9. Dezember 2003 - VI ZB 46/03 - BGH-Report 2004, 406 f.; BGHZ 37, 156 ff.; 97, 251 ff.; 146, 372 ff.; BGH, Urteil vom 31. März 2003 - II ZR 192/02 - NJW 2003, 2028 f.).
BGH, 23.11.2004 - XI ZB 4/04 Übermittlung der Berufungsbegründung per Telefax; Folgen eines Papierstaus im …Bestimmende Schriftsätze im Anwaltsprozeß müssen nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs grundsätzlich von einem beim Rechtsmittelgericht zugelassenen Rechtsanwalt unterzeichnet sein (§ 520 Abs. 5, § 130 Nr. 6 ZPO), da mit der Unterschrift der Nachweis geführt wird, daß der Berufungs- oder Revisionsanwalt die Verantwortung für den Inhalt der Rechtsmittelbegründungsschrift übernimmt (BGHZ 37, 156, 157; 97, 251, 253; 146, 372, 373; BGH, Urteil vom 31. März 2003 - II ZR 192/02, NJW 2003, 2028; BGH, Beschluß vom 15. Juni 2004 - VI ZB 9/04, NJW-RR 2004, 1364).
BGH, 14.10.2008 - VI ZB 37/08 Wiedereinsetzung in den vorigen Stand mangels Hinweises des Berufungsgerichts auf …Dabei müssen Rechtsmittelschriften als bestimmende Schriftsätze im Anwaltsprozess grundsätzlich von einem beim Rechtsmittelgericht zugelassenen Rechtsanwalt unterzeichnet sein (BGHZ 97, 251, 254 f.; Senatsbeschluss vom 14. Februar 2006 - VI ZB 44/05 - VersR 2006, 860 m.w.N.; BVerwG, NJW 1991, 120).
BGH, 03.06.1987 - VIII ZR 154/86 Einhaltung der Schriftform des Einspruchs gegen einen Vollstreckungsbescheida) Soweit in der Rechtsprechung von diesem Grundsatz Ausnahmen gemacht worden sind, hat entweder eine Unterschrift unter einem anderen Schriftsatz vorgelegen, der innerhalb der Einspruchsfrist auf den nicht unterschriebenen Einspruchsschriftsatz Bezug genommen hat (BGH…, Urteil vom 1. April 1952 aaO), oder es ist in einem mit eigenhändiger Unterschrift versehenen Anschreiben/Begleitschreiben der bestimmende Schriftsatz überreicht worden (BGH-Beschluß vom 20. März 1986 VII ZB 21/85, NJW 1986, 1760 ) oder der Schriftsatz war aufgrund besonderer verwaltungsrechtlicher Übung, in Schriftstücken den Namen des Verantwortlichen nur in Maschinenschrift wiederzugeben und sie im übrigen mit einem Beglaubigungsvermerk zu versehen, angefertigt worden (…Beschluß des Gemeinsamen Senats vom 30. April 1979 aaO).
BGH, 10.03.2009 - VIII ZB 55/06 Ausnahmen vom Erfordernis der Schriftlichkeit bei Fehlen einer Unterschrift auf …
BGH, 26.10.2011 - IV ZB 9/11 Berufungsbegründungsschrift: Erforderlichkeit der eigenhändigen Unterschrift des …
BGH, 18.01.1996 - III ZR 73/95 Unterzeichnung einer Berufungsschrift mit einem Teil eines Doppelnamens
BGH, 20.07.2010 - KZR 9/09 Berufungsbegründung: Begründung durch Bezugnahme auf eine weder beglaubigte noch …
BGH, 13.07.1989 - VII ZR 223/88 Unterzeichnung einer von einem anderen Rechtsanwalt gefertigten …
BGH, 07.06.2006 - VIII ZB 96/05 Anforderungen an die Unterzeichnung bestimmender Schriftsätze im …
BGH, 30.03.1989 - I ZB 6/88 "Widerspruchsunterzeichnung"; Anforderungen an die Unterzeichnung eines …
BGH, 19.10.1988 - IVb ZR 5/88 Unterzeichnung einer Rechtsmittelbegründungsschrift durch einen Rechtsanwalt
BGH, 09.12.2003 - VI ZB 46/03 Anforderungen an die Form der Berufungsbegründung bei Bezugnahme eines …
BGH, 13.07.2000 - VII ZB 41/99 Form der Berufungsbegründung
BGH, 15.03.2000 - VIII ZR 217/99 Wiedereinsetzung bei Übermittlung eines fristgebundenen Schriftsatzes per Telefax
BGH, 26.05.2004 - XII ZB 168/98 BGH, 27.01.1999 - XII ZB 167/98 Zuständigkeit des Amtsgerichts für vor dem 01.07.1998 anhängig gewordene …
OLG München, 08.03.1993 - 5 U 6217/92 Status des Rechtsanwalts als Bevollmächtigter i.S. von § 85 Abs. 2 ZPO auch bei …
BGH, 04.07.1996 - VII ZB 16/96 Klage auf Zahlung von restlichem Werklohn - Versäumnis der …
BGH, 29.10.1997 - VIII ZR 141/97 Unterzeichnung der Berufungsbegründung durch einen postulationsfähigen …
BGH, 07.04.1993 - XII ZR 244/91 Bindung der Gewährung von Wiedereinsetzung
BAG, 20.01.1994 - 2 AZR 488/93 Erfordernis der eigenhändigen Unterschrift des Prozessbevollmächtigten in einer …
BAG, 25.01.2000 - 9 AZR 25/99 Zusatzurlaub für gesundheitsgefährdende Tätigkeiten
BayObLG, 14.08.2003 - 3Z BR 160/03 Anforderungen an eine formgerechte Unterzeichnung der Beschwerdeschrift
LAG Hessen, 07.06.2011 - 12 Sa 1340/10 Sozialkassenverfahren im Baugewerbe - Abbrucharbeiten - …
BGH, 24.09.1987 - VII ZR 330/86 Zulässigkeit der Berufung
OLG Naumburg, 09.03.2001 - 6 U 63/00 Berufungsbegründung durch Korrespondenzanwalt
BayObLG, 05.09.2003 - 3Z BR 138/03 Form- und Wirksamkeitsvoraussetzungen einer Beschwerde bei Inbezugnahme durch …
BayObLG, 14.08.2003 - 3Z BR 170/03 BPatG, 12.11.2002 - 33 W (pat) 67/02 BGH, 13.07.2000 - VII ZR 41/99 Zulässigkeit - Berufung - Berufungsbegründungsfrist - Unterschrift - …
OLG Jena, 24.06.1998 - UF 137/98 Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand
VG Hamburg, 19.08.2010 - 10 K 562/10 Zur Wirksamkeit einer Klageerhebung - Ausnahmen - Wiedereinsetzung in den vorigen …
BPatG, 20.12.2001 - 17 W (pat) 35/97 LG Köln, 01.10.1999 - 25 S 21/99 BGH, 04.02.1987 - IVb ZB 155/86 Anforderungen an eine Berufungsbegründung - Bloße Bezugnahme auf das …
LG Limburg, 16.10.1996 - 3 S 368/95 Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.