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Timestamp: 2017-02-22 22:17:05
Document Index: 156406917

Matched Legal Cases: ['§ 224', '§ 224', '§ 224', '§ 224', '§ 224', '§ 34', '§ 34', '§ 224', '§ 224', '§ 25', '§ 26', '§24', '§ 22', '§ 32', '§ 11', '§34', '§ 34', '§ 34']

Flashcards - Strafrecht GM1
Strafrecht GM1
Jede üble unangemessene Behandlung, die das körperliche Wohlbefinden oder die körperliche Unversehrtheit nicht nur unerheblich beeinträchtigt
Verteidigungshandlung - erforderlich
Jede geeignete Abwehrmaßnahme zur sofortigen, wirksamen und endgültigen Beendigung des Angriffs
- Verteidigungshandlung -> erforderlich + geboten-Abwehrwille
gegenwärtigerrechtswidrigerAngriff
Ein Angriff stellt sich als jede von menschlichen Verhalten getragene drohende Rechtsgutverletzung dar
Dies ist dann der Fall, wenn der Angriff unmittelbar bevorsteht oder gerade stattfindet
Dies ist dann der Fall, wenn der X seinerseits gegen die Rechtsordnung verstößt
gefährliches Werkzeug gem. § 224 I Nr. 2 StGB
Jeder Gegenstand, der nach objektiver Beschaffenheit und der konkreten Art der Verwendung im Einzelfall dazu geeignet ist, erhebliche Verletzungen hervorzurufen
Gesundheitsschädigng
Hervorrufen oder steigern eines pathologischen Zustands
Andere gesundheitschädliche Stoffe
-Bakterien, Viren, Säure, Glassplitter
Hinterlistiger Überfall gem. § 224 I Nr. 3 StGB
Planmäßiges, überraschendes Vorgehen unter Verdeckung der wahren Absichten
Gemeinschaftlich gem. § 224 I Nr. 4 StGB
Planmäßiges, bewusstes und gewolltes Vorgehen von mindestens zwei beteiligten Personen
Waffe gem. § 224 I Nr. 2 StGB
Alle Geräte, die hergestellt sind, um Körperverltzungen herbei zu führen
Beibringen gem. § 224 I Nr. 1 StGB
Den Stoff mit dem Körper der Art in Verbindung zu bringen, dass die gesundheitschädliche Wirkung entfallten kann
Gefahr gem. § 34 StGB
Tatsächlicher Zustand der nach den Umständen des Einzelfalls mit hinreichender Wahrscheinlichkeit de Eintritt eines Schadens erwarten lässt
Gegenwärtigkeit der Gefahr gem. § 34 StGB
Ween sie jederzeit in einen Schaden umschlagen kann (=> Dauergefahr)
Lebensgefährliche Behandlung gem. § 224 I Nr. 5 StGB
Wenn sie objektiv zur Lebensgefahr geeignet ist
Ist das Wissen und Wollen hinsichtlich der Verwirklichung der objektiven Tatbestandsmerkmale zum Zeitpunkt der Tatausführung
Jede Handlung die nicht hinweggedacht werden kann, ohne dass der Erfolg entfiele
Ist ein Erfolg dem Täter dann, wenn dieser eine rechtliche mißbilligende Gefahr geschaffen hat, die sich gerade im konkreten Erfolg realisiert.
Gift gem. § 224 I Nr. 1 StGB
Gifte sind alle organisch/ anorganischen Stoffe, die im konkreten Fall gesundheitsschädlich sind
-> mus gegen die Rechtsgüter des Angreifers gerichtet sein und auf die Abwehr des Angriffs (Beendigung!) zielen
Verteidigungshandlung - geboten
Notwehr ist nicht geboten, wenn ihre Anwendung rechtsmissbräuchlich ist
Hypothetische Kausalität bei Unterlassungsdelikten
Kausal ist ein Unterlassen dann, wenn die unterlassene, aber objektiv gebotene Handlung den Erfolgseintritt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit verhindert hätte.
Hilfeleistung bei Mittäter
Hilfe leisten ist jedes Fördern der Haupttat. durch
tatsächliche Handlungen z.B.: Tatwerkzeug, Waffe beschaffen, „Schmiere“ stehen, Ablenkung des Opfers
„psychische Beihilfe“, z.B.: Bestärken des Tatentschlusses, Anfeuern, puschen, des Haupttäters
Anstiften bei Mittäter
Anstiften ist das Hervorrufen eines Tatentschlusses bei einem anderen.
Mittäterschaft gem § 25 StGB
Kriterien für die Mittäterschaft
· Ausmaß an Tatherrschaft bei der Tatausführung· Gemeinsame Tatplanung· Interesse an Taterfolg
Anstiftung gem § 26 StGB
· Vorsätzliche, rechtswidrige Tat eines anderen· „Bestimmen“ – Hervorrufen des Tatentschlusses
Subj. TBM
· Doppelter Anstiftervorsatz (auf die Tat des anderen und den eigenen Beitrag, das Bestimmen)
Rücktritt (§24 StGB)
- Ein fehlgeschlagener Versuch liegt dann vor, wenn der Täter nach seiner Vorstellung das Delikt nicht mehr vollenden kann („Ich kann nicht mehr zum Ziel kommen, selbst wenn ich wollte.“)
- Ein unbeendeter Versuch liegt vor, wenn der Täter nach seiner Vorstellung von der Tat noch nicht alles getan hat, was zur Verwirklichung des Delikts erforderlich ist („Ich kann noch zum Erfolg kommen, habe aber noch nicht alles getan.“)
- Ein beendeter Versuch liegt vor, wenn der Täter alles nach seiner Vorstellung zur Verwirklichung des Delikts Erforderliche getan hat („Ich habe alles Notwendige getan.“)
Die Tataufgabe bzw. die Erfolgsverhinderung muss freiwillig geschehen. Das ist dann der Fall,wenn der Täter aus autonomen, selbst gesetzten Motiven handelt.
§ 22 StGB unmittelbares Ansetzen
Unmittelbares Ansetzen:
· Objektives Element: Wenn nach dem Plan/Vorstellungsbild des Täters die vorgenommene Tathandlung ohne wesentliche weitere Zwischenschritte in die Tatbestandsverwirklichung und damit eine Rechtsgutgefährdung übergeht.
· Subjektives Element: Rechtsgutgefährdung nach dem Vorstellungsbild des Täters (Schwelle zum „Jetzt-geht-es-los!“)
· Der Versuchsbeginn ist im Einzelfall anhand dieser Kriterien wertend zu ermitteln. Unproblematisch dann gegeben, wenn bereits ein Tatbestandsmerkmal verwirklichtwurde bzw. dann wenn der Täter alles nach seiner Vorstellung Erforderliche getan hat und eine Rechtsgutverletzung eingetreten ist.
· Notwehrlage (intensiver Notwehrexzess -> in Notwehrlage mehr als erforderlich gehandelt!)
o bzw. Angriff nicht mehr gegenwärtig (extensiverNotwehrexzess)
· Notwehrhandlung wird überzogeno => § 32 StGB Erforderlichkeit gescheitert· aus Furcht, Verwirrung oder Schrecken
· Gegenwärtige Gefahr für Leib, Leben oder körperliche Freiheit
· für Täter, Angehörige (§ 11 I Nr.1 StGB), nahestehende Person
· erforderliche Beeinträchtigung eines Rechtsguts (-> ohne Güterabwägung wie bei §34 StGB)
· Hinnahme der Gefahr nicht zumutbar
Subj.:· Gefahrabwehrwille
§ 34 StGB Rechtfertigender Notstand (Aufbau)
ObjektiveRechtfertigungsmerkmale:
a. Gegenwärtige Gefahr für ein Rechtsgut
a. Erforderliche Beeinträchtigung eines Rechtsguts
a. Geschütztes Rechtsgut muss beeinträchtigtes wesentlichüberwiegen
4. Angemessenheitsklausel, § 34 S.2 StGB SubjektivesRechtfertigungswille:
1. Gefahrenabwendungswille
Fallgruppen für Notwehreinschränkungen (Gebotenheit)
· Angriffe von erkennbar schuldlos Handelnden
· Abwehr von Bagatellangriffen (Schubsen, Vordrängeln, etc.)
· Personen mit engen persönlichen Bindungen
· Krasses Mißverhältnis zwischen angegriffenen und durch die Verteidungshandlung beeinträchtigten Rechtsgut besteht
· Absichtsprovokation (i.d.R. fehlt es aber auch anVerteidigungswillen)
Sachen sind alle körperlichen Gegenstände unabhängig von ihrem Aggregatzustand
Fremd ist eine Sache, wenn die im Allein-, Mit- oder Gesamteigentum eines anderen steht.
beschädigen: Eine Sache wird beschädigt, wenn ihr Zustand nicht in unerheblicher Weise nachteilig verändert wird.
zerstören: Eine Sache ist zerstört, wenn sie vollständig verändert, vernichtet oder unbrauchbar geworden ist.
unbefugtes Verändern des Erscheinungsbildes einer Sache
erfaßt sind nicht nur Einwirkungen auf dieSubstanzen der Sache, sondern auch Behinderungen der Erscheinung(verstellen, abhängen)- Verhindern der Wahrnehmung-Veränderung nicht nur vorübergehend
2012-01-27 17:34:46
Tags: Strafrecht Definitionen Folders: Description: Definitionen und Prüfungsschema