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Timestamp: 2017-12-14 22:44:19
Document Index: 217039333

Matched Legal Cases: ['§ 31', '§ 10', '§ 33', '§ 34', '§ 35', '§ 35', '§ 35', '§ 36', '§ 37', '§ 38', '§ 40', '§ 41', '§ 43', '§ 40', '§ 38', '§ 33', '§ 38', '§ 5', '§ 7', '§ 6', '§ 1']

Rhein-Sieg-Halle Siegburg - Allgemeine Mietbedingungen
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ALLGEMEINE MIETVERTRAGSBEDINGUNGEN FÜR VERANSTALTUNGEN IN DER RHEIN-SIEG-HALLE
Die Überlassung der Rhein-Sieg-Halle erfolgt ausschließlich auf der Grundlage dieser Allgemeinen Mietvertragsbedingungen. Der Mieter der Halle erkennt mit dem Abschluss des Miet- und Dienstleistungsvertrags diese Allgemeinen Mietvertragsbedingungen ausdrücklich als Vertragsgegenstand an und verzichtet auf die Wirksamkeit etwaiger eigener Vertragsbedingungen. Die Allgemeinen Mietvertragsbedingungen gelten darüber hinaus für alle zukünftigen Geschäfte zwischen den Vertragsparteien, ohne dass es eines erneuten Hinweises auf sie bedarf.
Ist der Mieter außerstande, die verlangte Sicherheit zu leisten, kann der Vermieter nach Ablauf einer von ihm zu setzenden angemessenen Frist die Erfüllung des Vertrages ablehnen oder aber vom Ver-trag zurücktreten und Schadenersatz geltend machen. Des Weiteren ist der Vermieter berechtigt, die Überlassung des Mietgegenstandes an den Mieter bis zur Bereitstellung der Sicherheit zu verweigern.
Leistungen des Vermieters, die nicht in diesen Allgemeinen Mietvertragsbedingungen geregelt sind, erbringt der Vermieter nur gegen Zahlung der in der gültigen Preisliste (Ziffer 3, Abs. 1 gilt entspre-chend) aufgeführten Vergütungen bzw. bei Sonderleistungen nach Vereinbarung.
Zum Ende der vereinbarten Mietzeit hat der Mieter den Mietgegenstand an den Vermieter zurückzu-geben. Hierbei ist ein Rückgabeprotokoll zu fertigen und von beiden Vertragsparteien zu unterzeichnen. Im Rückgabeprotokoll festgestellte Mängel, die nicht bereits im Übergabeprotokoll aufgeführt sind, werden gemäß Absatz 4 auf Kosten des Mieters beseitigt, es sei denn, der Mieter weist nach, dass er die festgestellten Mängel nicht zu vertreten hat.
Der Mieter hat hierfür den Mietgegenstand stets zugänglich zu halten. Der Mieter darf die Ausführungen der Arbeiten nicht behindern; andernfalls hat er die dadurch entstehenden Schäden, einschließlich erhöhte Aufwendungen wegen der Verzögerung zu tragen. Aufgrund solcher Arbeiten darf der Mieter den Mietzins nicht mindern oder Schadenersatzansprüche geltend machen, es sei denn, dass die Nutzung der Mieträume unverhältnismäßig lange behindert oder ausgeschlossen wird.
Zu den Pflichten des Mieters gehören insbesondere das Freihalten von Rettungswegen (§ 31 SBauVO), die Einhaltung der Besucherplätze nach dem Bestuhlungs- und Rettungswegeplan (§§ 10 Abs. 7 und 32, Abs. 1 SBauVO), die Beachtung der Vorschriften zur Brandverhütung wie Anforderun-gen an das Brandverhalten von Ausstattungen, Requisiten und Ausschmückungen (§ 33, Abs. 1, 3 bis 6 und 8 SBauVO – siehe auch Brandschutzordnung für die Rhein-Sieg-Halle Teil B), die Beachtung der Vorschriften zur Aufbewahrung von brennbarem Material (§ 34, Abs. 1,3 und 4 SBauVO), das Durchsetzen von Rauchverboten (§ 35, Abs. 1 SBauVO), das Einholen von Ausnahmegenehmi-gungen für die Verwendung von offenem Feuer, brennbaren Flüssigkeiten und Gasen, pyrotechnischen Gegenständen und anderen explosionsfähigen Stoffen (§ 35, Abs. 2 SBauVO), die Beauftragung von geeigneten Personen für den Umgang mit pyrotechnischen Gegenständen (§ 35, Abs. 2 SBauVO), die Beachtung der Vorschriften für die Bedienung der technischen Einrichtungen wie die Abstimmung erforderlicher Brandschutzmaßnahmen und der Betrieb der Sicherheitsbeleuchtung (§ 36, Abs. 3 und 4 SBauVO), die Vorschriften für den Betrieb von Laseranlagen (§ 37 SBauVO), die Anwesenheit des Mieters und eines Verantwortlichen für Veranstaltungstechnik (§§ 38, Abs. 2 und 5 sowie 39 und 40 Abs. 2 und 3 SBauVO), das Einholen von Ausnahmegenehmigungen zur Befreiung von Proben (§ 40, Abs. 6 SBauVO).
Der Vermieter beauftragt bei Notwendigkeit eine Brandsicherheitswache und einen Sanitäts- und Rettungsdienst in der notwendigen Stärke (§ 41 SBauVO), er erstellt ein Sicherheitskonzept und richtet einen für den Betrieb der Vermietobjekte notwendigen Ordnungsdienst ein (§ 43, Abs. 1 und 2 SBauVO). Die mit diesen Aufträgen verbundenen Kosten, die nicht im Mietpreis enthalten sind, wer-den an den Mieter weiterberechnet.
Während der Betriebszeiten (§ 40, Abs. 2, 3 bis 5 SBauVO) stellt auch der Vermieter einen Verant-wortlichen oder eine Fachkraft für Veranstaltungstechnik als Veranstaltungsleiter (§§ 38, Abs. 2 und 40, Abs. 1 bis 5 SBauVO), der mit einer übergeordneten Aufsichtspflicht beauftragt und mit weitreichenden Kompetenzen bis zum Veranstaltungsabbruch ausgestattet ist. Zur Gefahrenabwehr ist er dem Mieter, seinen Auftragnehmern und Kooperationspartnern gegenüber weisungsbefugt.
Der Mieter teilt dem Vermieter spätestens 20 Tage vor dem Nutzungsbeginn alle für eine projektbezogene Gefährdungsanalyse notwendigen Pflichtangaben wie Ablaufpläne, szenische Auf- und Ein-bauten, bühnen-, beleuchtungs- und studio- bzw. tontechnische Einrichtungen, Einbringung von Aus-schmückungen, Dekorationen und Requisiten sowie Ausstattungen, Einsatz von offenem Feuer oder pyrotechnischen Effekten, Einsatz von szenischen Effekten wie Laser, Nebel, Wind usw. bewegte szenische Abläufe und Umbauten sowie den Einsatz von Fahrzeugen und Tieren, besondere Risiken für die Sicherheit der Veranstaltung wie Publikumsprofil, polizeiliche Lagen, Drohungen und die An-wesenheit von schutzbedürftigen Personen mit. Der Vermieter kann die Vorlage von weiteren Ge-fährdungsanalysen, Sondergenehmigungen, Zertifikaten, Prüfzeugnissen und Errichternachweisen verlangen.
Der Vermieter und sein Veranstaltungsleiter übernehmen keine Verantwortung für die technischen Eigenschaften und die Betriebssicherheit der durch den Mieter, seine Auftragnehmer und Kooperati-onspartner eingebrachten Gegenstände, Anlagen und Materialien (§§ 33 bis 37, § 38 Abs. 1 bis 4 SBauVO).
Der Mieter gilt gegenüber dem Vermieter als der Unternehmer im Sinne der Unfallverhütungsvor-schrift BGV A1. Der Vermieter unterstellt seine Mitarbeiter der Arbeitssicherheitskoordination des Mie-ters gemäß § 5 BGV A1. Der Mieter hat die erforderlichen Maßnahmen zur Verhütung von Arbeitsun-fällen, Berufskrankheiten und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren sowie für eine wirksame erste Hilfe zu treffen. Insbesondere sind die arbeitsschutzrechtlichen Vorschriften und die Unfallverhü-tungsvorschriften der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen zu beachten. Der Mieter muss seine Auftragnehmer, Kooperationspartner und weitere Produktionsbeteiligte vor Aufnahme der Tätigkeit in dem Mietgegenstand über die geltenden Unfallverhütungsvorschriften, die Betriebsvorschriften, die Zutrittsverbote und die Brandschutzordnung unterweisen. Mit der Leitung und Aufsicht der verschie-denen Unternehmen hat der Mieter eine befähigte Person (§ 7 BGV A1) zu beauftragen und mit der notwendigen Weisungsbefugnis (§ 6, Abs. 1 BGV A1) auszustatten. Die Leitung und Aufsicht von Ar-beiten im Geltungsbereich der Unfallverhütungsvorschrift Veranstaltungs- und Produktionsstätten für szenische Darstellung darf der Mieter nur Bühnen- und Studiofachkräften übertragen (§§ 1 und 15 BGV C1). Für die Ausübung dieser Aufgaben ist eine ununterbrochene Anwesenheit der beauftragten Personen erforderlich. Die beauftragten Personen müssen dem Vermieter spätestens 20 Werktage vor dem Nutzungsbeginn benannt werden. Der Mieter verpflichtet sich, dass die Ausführung von Ar-beiten den staatlichen Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften sowie den allgemeinen aner-kannten sicherheitstechnischen und arbeitsmedizinischen Regeln entspricht.
Der Mieter hat auch Vorschriften anderer Rechtsgebiete, wie zum Beispiel die Hygienevorschriften, Umweltgesetze, Gefahrenstoffverordnung, Gewerbeordnung, Jugendschutzgesetz und andere einzu-halten.
Alle Änderungen an genehmigten Planungen wie Nutzungs- und Bestuhlungsplänen, Standsicher-heitsnachweisen, Betriebsgenehmigungen können ein erneutes vollständiges Genehmigungsverfahren zur Folge haben. Verstößt der Mieter gegen gesetzliche Vorschriften oder behördliche Auflagen, insbesondere gegen solche, die die Sicherheit der Öffentlichkeit, der Mitarbeiter und Auftragnehmer, der Veranstaltung und der Versammlungsstätte gewährleisten sollen, stellt er den Vermieter in vollem Umfang von jeglichen Ansprüchen Dritter frei. Dem Vermieter steht des Weiteren unter den Voraus-setzungen der Ziffer 19 ein Kündigungsrecht zu.
Ausnahmen bilden im Allgemeinen regelmäßig wiederkehrende, zeitlich begrenzte Veranstaltungen, soweit es sich um im Brauchtum verankerte regionaltypische Feste handelt. Ferner können für nicht öffentliche Veranstaltungen in Abstimmung mit dem Betreiber im Einzelfall Ausnahmen vom Rauch-verbot zugelassen werden.
Der Mieter ist gegenüber den Besuchern zur Durchsetzung des Rauchverbots verpflichtet. Bei Verstößen hat er die erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um weitere Verstöße zu verhindern. Auf Anforderung wird er durch den Einlass- und Ordnungsdienst unterstützt. Verstöße gegen die Bestim-mungen des Nichtraucherschutzgesetzes können durch die zuständigen Behörden als Ordnungswidrigkeit auch gegenüber der Vermieterin geahndet werden. Der Mieter hat die Vermieterin auf erste Anforderungen freizustellen, soweit er oder seine Erfüllungs- und Verrichtungsgehilfen gegen die vor-stehenden Bestimmungen verstoßen
Notwendige Genehmigungen auf Grund von Nutzungsänderungen, Ausnahmeanträgen oder anderen öffentlichrechtlichen, baurechtlichen oder arbeitssicherheitsrechtlichen Bestimmungen beantragt der Mieter in seinem Namen und auf seine Kosten. Er ist verpflichtet, dem Vermieter rechtzeitig, spätes-tens 20 Tage vor dem Nutzungsbeginn die erteilten Genehmigungen im Original vorzulegen.
Geplante Veränderungen des Veranstaltungsablaufes hat der Mieter unverzüglich nach bekannt wer-den mit dem Vermieter abzustimmen. Ein Anspruch des Mieters auf Zustimmung besteht nicht.
Der Mieter ist mit allen Rechten und Pflichten alleiniger Veranstalter (bzw. Unternehmer oder Betreiber im Sinne der entsprechenden Rechtsvorschriften). Er trägt das volle rechtliche und wirtschaftliche Risiko der Veranstaltung einschließlich ihrer Vorbereitung und Abwicklung nach ihrer Beendigung. Er ist insbesondere auch für einen ordnungsgemäßen Ablauf der Veranstaltung verantwortlich. Der Mieter stellt den Vermieter von allen Ansprüchen Dritter aus und im Zusammenhang mit der Veranstaltung frei. Dies gilt nicht für solche Ansprüche Dritter, die ihre Ursache ausschließlich im Verantwor-tungsbereich des Vermieters haben.
Der Vermieter entscheidet über den Zeitpunkt des Besuchereinlasses in das Foyer; der Veranstalter über den Zeitpunkt des Besuchereinlasses in den Veranstaltungsraum. Der Vermieter stellt den spe-zifischen Ansprüchen und der Veranstaltungsart entsprechend Ordner- und Kontrollpersonal. Die Kosten hierfür sind – abhängig von der Veranstaltungsart - mit dem Mietpreis für Veranstaltungen in der Rhein-Sieg-Halle abgegolten. Zusätzliche, veranstaltungsbedingte Positionen sind gemäß dem Bedarf des Mieters in Abstimmung mit dem Vermieter gesondert zu besetzen und auf Kosten des Mieters einzusetzen. Der Mieter ist nur in Absprache mit dem Vermieter berechtigt, in den vom Ver-mieter festgelegten Bereichen (zum Beispiel Backstage) eigenes Ordnungspersonal einzusetzen.
Der Vermieter benennt dem Mieter einen verantwortlichen Projektkoordinator, der während der Ver-anstaltungsvor- und -nachbereitung sowie über den Veranstaltungszeitraum dem Mieter als organisatorischer Ansprechpartner dient. Der Mieter benennt in Textform einen Veranstaltungsleiter, der ent-scheidungsbefugt und bei der Über- und Rückgabe des Vertragsgegenstandes sowie während der Veranstaltung anwesend ist.
Die Werbung für die Veranstaltung ist alleinige Angelegenheit des Mieters. Der Mieter ist in der Gestaltung der Werbung frei. Ihm ist jedoch der Einsatz von Werbematerialien untersagt, die gegen die guten Sitten verstoßen oder das Ansehen des Vermieters schädigen können. In diesem Fall steht dem Vermieter ein Vetorecht zu. Der Mieter hat die Werbematerialien vor deren Einsatz dem Vermieter zur Prüfung vorzulegen.
Der Mieter ist verpflichtet, den Mietgegenstand in allen Ankündigungen (Eintrittskarten, Plakaten, Flyern und sonstigen Werbemitteln sowie Pressemitteilungen etc.) ausschließlich als Rhein-Sieg-Halle zu bezeichnen.
Jede Form der Werbung am und im Mietgegenstand bedarf der vorherigen Zustimmung des Vermie-ters in Textform. Gleiches gilt für die Verteilung von Werbematerialien jedweder Art.
Die am und im Mietgegenstand dauerhaft angebrachte Werbung ist alleinige Angelegenheit des Ver-mieters und Teil des Mietgegenstandes. Will der Mieter eine vollständige bzw. partielle Werbefreiheit der Rhein-Sieg-Halle, hat er die Kosten für die Entfernung oder Verhängung der Dauerwerbung zu tragen und darüber hinaus eine vom Vermieter festgelegte Ablöse zu zahlen.
Die Herstellung und der Vertrieb der Eintrittskarten ist Angelegenheit des Mieters. Herstellung und Vertrieb der Eintrittskarten können auf den Vermieter übertragen werden. Hierzu wird ein gesonderter Vertrag über den Kartenvertrieb zwischen Mieter und dem Vermieter geschlossen, in dem unter ande-rem die Vergütung sowie die aktuellen Kartenvertriebsgebühren festzulegen sind.
Freikarten sind als solche zu bezeichnen und dem Vermieter vor der Veranstaltung anzumelden (bis zu 5 % der im Miet- und Dienstleistungsvertrag vereinbarten Gesamtkapazität), dabei sind die steuer-lichen Bestimmungen zu beachten. Sonderregelungen müssen vorher schriftlich vereinbart werden.
• 10 Dienstkarten aus der ersten Kategorie.
Jegliche Bild-, Fernseh-, Film-, Video- oder Tonaufnahmen aller Art bedürfen der vorherigen schriftli-chen Zustimmung des Vermieters. Der Vermieter ist grundsätzlich verpflichtet, diese Zustimmung zu erteilen, wenn nicht berechtigte Interessen des Vermieters einer Erteilung entgegenstehen.
Die Erteilung der Genehmigung erfolgt gegen Entgelt, das im Miet- und Dienstleistungsvertrag ver-einbart wird. Zu Zwecken der aktuellen Berichterstattung (maximal drei Minuten) hat der Vermieter die Zustimmung für die vorstehend genannten Aufnahmen unentgeltlich zu erteilen, es sei denn, berechtigte Interessen des Vermieters stehen der Erteilung entgegen.
Die gesamte Bewirtschaftung einschließlich der unentgeltlichen Abgabe von Speisen und Getränken bei Veranstaltungen aller Art auf dem Gelände oder in den Räumlichkeiten des Vermieters ist aus-schließlich Sache des Vermieters oder der von ihm eingesetzten Vertragsunternehmen. Dies gilt ins-besondere für jeglichen gastronomischen Bedarf – Getränke, Speisen, Tabak, Eis, Süßwaren etc..
Der Mieter ist lediglich berechtigt, sogenannte veranstaltungsbezogene Produkte, wie Programmhefte und Merchandiseartikel zu vertreiben. Für die Nutzung bzw. Errichtung von Verkaufsständen, ausschließlich an vom Vermieter festgelegten Standorten bzw. für den Verkauf außerhalb der Verkaufs-stände hat er die vorherige schriftliche Zustimmung des Vermieters einzuholen, die dieser gegen Zahlung einer Vergütung erteilt. Das dafür tätige Personal kann der Mieter selbst stellen oder aber der Vermieter stellt gegen Entgelt Personal zur Verfügung.
Personal des Vermieters, des Sanitätsdienstes, der Polizei, der Feuerwehr, der Mitarbeiter der Gar-derobe, Gastronomie und des halleneigenen Warenverkaufes haben jederzeit Zugang zum Mietgegenstand, soweit dies erforderlich ist. Den Anordnungen der von dem Vermieter Beauftragten ist un-eingeschränkt Folge zu leisten.
Die diesen Allgemeinen Mietvertragsbedingungen beigefügte Hausordnung ist wesentlicher Vertrags-bestandteil. Der Mieter hat dafür Sorge zu tragen, dass die Hausordnung den Veranstaltungsbesuchern bereits bei Erwerb der Eintrittskarte bekannt gegeben wird und von allen an der Veranstaltung Beteiligten, insbesondere auch von den Veranstaltungsbesuchern beachtet wird. Der Mieter hat geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um die Durchsetzung der Hausordnung sicherzustellen.
Der Mieter hat den Abschluss dieser Haftpflichtversicherung und deren Bestehen spätestens 20 Tage vor dem Tag der Veranstaltung durch Vorlage einer schriftlichen Bestätigung des Versicherers nachzuweisen. Die schriftliche Bestätigung hat auch eine Erklärung zu enthalten, dass die Haftpflichtversi-cherung auch Ansprüche Dritter deckt, für die der Mieter gemäß Ziffer 11 der Allgemeinen Mietvertragsbedingungen eine Freistellungsverpflichtung gegenüber dem Vermieter übernommen hat. Kommt der Mieter dieser Verpflichtung nicht nach, ist der Vermieter 48 Stunden vor Veranstaltungsbeginn zur Ersatzvornahme durch Abschluss einer entsprechenden Haftpflichtversicherung auf Kosten des Mieters berechtigt.
Der Vermieter haftet bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit uneingeschränkt. Bei Un-möglichkeit und Verzug sowie bei der Verletzung von vertragswesentlichen Pflichten haftet der Vermieter auch bei leichter Fahrlässigkeit, dann jedoch beschränkt auf den typischen vorhersehbaren Schaden. Bei wesentlichen Vertragspflichten (Kardinalpflichten) handelt es sich um solche Vertragspflichten, deren Erfüllung die ordnungsmäßige Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Mieter regelmäßig vertraut und auch vertrauen darf. Typische vorhersehbare Schäden sind solche, die dem Schutzzweck der jeweils verletzten vertraglichen Norm unterfallen. Im Übrigen haftet der Vermieter bei leichter Fahrlässigkeit nicht. Die vorstehenden Haftungs-beschränkungen gelten auch für die Organe und Erfüllungsgehilfen des Vermieters.
• der Mieter mit von ihm zu erbringenden Zahlungen oder Sicherheitsstellungen in Verzug ist;
• der Mieter seine Verpflichtungen aus diesem Miet- und Dienstleistungsvertrag trotz einer Ab-mahnung, sofern diese opportun ist, innerhalb angemessener Frist nicht erfüllt;
• der Mieter Sicherheitsanweisungen des Vermieters nicht befolgt oder gegen behördliche Auflagen oder gesetzliche Bestimmungen verstößt;
• der Mieter Vertragspflichten verletzt und diese Verletzung trotz einer Abmahnung fortsetzt oder deren Folgen nicht innerhalb angemessener Frist beseitigt;
• der Mieter den Veranstaltungszweck ohne Zustimmung des Vermieters ändert;
• über das Vermögen des Mieters ein Insolvenzverfahren eröffnet wird oder die Eröffnung man-gels Masse abgelehnt wird; oder
• konkrete Anhaltspunkte dafür bestehen, daß es anlässlich der Veranstaltung zu Störungen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder zu Personen- oder Sachschäden kommen wird.
Der Vermieter ist darüber hinaus berechtigt, vor Ausübung seines Kündigungsrechtes zunächst ein Zurückbehaltungsrecht dergestalt geltend zu machen, dass er die Überlassung der Veranstaltungs-stätte bzw. die Durchführung der Veranstaltung so lange verweigert, bis der Mieter den Kündigungsgrund beseitigt, insbesondere also Sicherheitsbestimmungen einhält, behördliche Auflagen erfüllt oder Vertragsverstöße abstellt.
Terminoptionen (nicht fest gebuchte Veranstaltungstermine) verfallen automatisch 4 Wochen nach Ih-rer Buchung, wenn der Miet- und Dienstleistungsvertrag bis zu diesem Zeitpunkt nicht abgeschlossen ist oder die Option nicht schriftlich vom Vermieter verlängert wurde.
• bis zum 10. Tag vor der Veranstaltung 50% der vereinbarten Mindestmiete zzgl. etwa bereits angefallener Nebenkosten zzgl. gesetzlicher Mehrwertsteuer,
• nach dem 10. Tag vor der Veranstaltung 100% der vereinbarten Mindestmiete zzgl. der bereits angefallenen Nebenkosten zzgl. gesetzlicher Mehrwertsteuer.
Unter Nebenkosten fallen insbesondere solche Kosten, mit denen der Vermieter für den Mieter in Vorlage getreten ist, die nach der vertraglichen Regelung jedoch vom Mieter zu erstatten sind. Die Gel-tendmachung weitergehender Schadenersatzansprüche bleibt ausdrücklich vorbehalten. Dem Mieter bleibt es ebenfalls vorbehalten, einen etwa geringeren Schaden des Vermieters nachzuweisen.
Die dem Vermieter gemäß Ziffer 12 dieser Allgemeinen Mietvertragsbedingungen überlassenen Ehrenkarten behalten im Fall der örtlichen oder zeitlichen Verlegung einer Veranstaltung Gültigkeit. Der Vermieter ist jedoch verpflichtet, noch nicht an Dritte weiter gegebene Ehrenkarten dem Mieter um-gehend zurück zu geben.
Das Betreten der Veranstaltungsstätte ist nur mit Genehmigung des Vermieters erlaubt. Der Vermieter stellt zu Zwecken der Legitimation Hausausweise aus. Für die Dauer von Veranstaltungen gelten auch die vom Veranstalter ausgegebenen Eintrittskarten einschließlich Teilnehmer-, Presse-, Frei- und Ehrenkarten als Legitimati-onspapier. Der Vermieter behält sich vor, auch Inhabern von Legitimationspapieren in begründeten Einzelfällen den Zutritt zu verweigern (zum Beispiel bei Verstoß gegen gesetzliche Bestimmungen, insbesondere gegen das Jugendschutzgesetz, gegen diese Hausordnung, Alkoholisierung oder zwecks Gefahrenabwehr).
Den Anordnungen des Ordnungsdienstes ist ausnahmslos Folge zu leisten. Nimmt der Ordnungsdienst Gegen-stände von Besuchern in Verwahrung, hat der Besucher den Gegenstand unmittelbar nach dem Veranstaltungsende abzuholen. Unterbleibt die Abholung, ist der Vermieter berechtigt, den verwahrten Gegenstand zu entsorgen.
Den Besuchern ist es untersagt, Speisen oder Getränke mitzubringen. Untersagt ist des Weiteren das Mitbringen von Tieren, Waffen, sperrigen oder gefährlichen Gegenständen jeder Art wie Stöcke, Transparente, Ge-genstände aus zerbrechlichen oder splitternden Materialien und pyrotechnische Artikeln jeder Art.
Das Mitbringen von Kinderwagen ist ebenfalls nicht gestattet. Kinderwagen werden vom Ordnungsdienst ver-wahrt und sind unverzüglich nach Beendigung der Veranstaltung abzuholen.
Der Vermieter haftet bei der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit uneingeschränkt. Bei Unmöglichkeit und Verzug sowie Verletzung von vertragswesentlichen Pflichten haftet der Vermieter auch bei leichter Fahrlässigkeit, dann jedoch beschränkt auf den typischen, vorhersehbaren Schaden. Bei wesentlichen Vertragspflichten (Kardinalpflichten) handelt es sich um solche Vertragspflichten, deren Erfüllung die ordnungsge-mäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Besucher regelmäßig vertraut und auch vertrauen darf. Typische vorhersehbare Schäden sind solche, die dem Schutzzweck der jeweils verletzten vertraglichen Norm unterfallen. Im Übrigen haftet der Vermieter bei leichter Fahrlässigkeit nicht. Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten auch für die Organe und Erfüllungsgehilfen des Ver-mieters.