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Timestamp: 2016-10-26 11:24:16
Document Index: 227698138

Matched Legal Cases: ['Art. 8', 'Art. 157', 'Art. 84', 'Art. 87', 'Art. 88', 'BGE', 'BGE', 'Art. 90', 'BGE', 'BGE', 'Art. 3', 'Art. 9', 'Art. 5', 'Art. 127', 'Art. 36', 'BGE', 'BGE', 'Art. 31', 'BGE', 'Art. 3', 'Art. 3', 'Art. 3', 'Art. 3', 'BGE', 'Art. 3', 'BGE', 'Art. 3', 'Art. 3', 'Art. 3', 'Art. 8', 'BGE', 'BGE', 'Art. 156', 'Art. 153', 'Art. 159']

2P.12/2001 (25.07.2001)
2P.12/2001/kra
II. �ffentlichrechtlichen Abteilung, Betschart,
Hungerb�hler, M�ller, Bundesrichterin Yersin und Gerichtsschreiber Moser.
1. A.________, Beschwerdef�hrerin 1,
2. C. B.________ und D. B.________, Beschwerdef�hrer 2,
Gemeinderat Hombrechtikon, Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich, 3. Kammer,
Kehrichtabfuhr, hat sich ergeben:
A.- A.________ ist Eigent�merin der Liegenschaft Z.________ an der S.________gasse, Gemeinde Hombrechtikon, welche sie an C. B.________ und D. B.________ vermietet hat.
Der Hauskehricht der an der S.________gasse gelegenen Liegenschaften Y.________ und Z.________ wurde bisher unmittelbar vor den Liegenschaften eingesammelt. Zu diesem Zweck musste das Dienstfahrzeug, vom oberen Teil der T.________gasse herkommend, auf der ca. drei Meter breiten S.________gasse hin- und zur�ckfahren, um sodann wieder in die T.________gasse einzubiegen. Im Fr�hling 1999 entschied die Gemeinde Hombrechtikon, die Kehrichttour zu "optimieren".
Am 5. Oktober 1999 verf�gte die Gemeindeverwaltung Hombrechtikon (Gesundheitsressort), die Entsorgung des Hauskehrichts f�r die Liegenschaften an der S.________gasse erfolge k�nftig ab einem von der Gemeinde aufzustellenden Container bei der Einm�ndung in die T.________gasse; die Einwohner der S.________gasse seien verpflichtet, f�r die Entsorgung der frankierten Kehrichts�cke diesen Container zu ben�tzen.
B.- Gegen diese Verf�gung wehrten sich A.________ sowie C. B.________ und D. B.________ mit Einsprache. Sie beantragten, ihre Liegenschaft sei weiterhin im Rahmen der ordentlichen Kehrichttour zu bedienen; andernfalls sei die Grundgeb�hr um 50% herabzusetzen oder die Sackgeb�hr zu erlassen.
In Abweisung der Einsprache best�tigte der Gemeinderat Hombrechtikon mit Beschluss vom 11. Januar 2000 die Verf�gung des Gesundheitsvorstandes. Der Gemeinderat erwog, dem Gemeinwesen m�sse die M�glichkeit verbleiben, die Sammeltouren zu optimieren, um den Aufwand der Entsorgung m�glichst gering zu halten; dabei d�rften allerdings bei den Betroffenen keine �berm�ssigen Unannehmlichkeiten verursacht werden, was vorliegend nicht der Fall sei, liege doch die streitbetroffene Liegenschaft lediglich 350 Meter vom geplanten Sammelplatz entfernt, weshalb es den Einsprechern ohne Weiteres zuzumuten sei, die Abf�lle an den Sammelplatz zu bringen. Da die Abfuhr und Entsorgung der Abf�lle (ab von der Gemeinde zur Verf�gung gestelltem Container) weiterhin vorgenommen werde, komme weder eine Reduktion der Sackgeb�hr noch eine solche der Grundgeb�hr in Frage.
Der Bezirksrat Meilen sch�tzte diesen Beschluss am 10. August 2000 auf Rekurs hin.
C.- Mit Entscheid vom 16. November 2000 wies das Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich (3. Kammer) eine von A.________ sowie C. B.________ und D. B.________ erhobene Beschwerde ab. Zur Begr�ndung f�hrte das Gericht im Wesentlichen aus, die Einschr�nkung der Kehrichtabfuhr sei mit den massgeblichen abfallrechtlichen Bestimmungen vereinbar und erweise sich als f�r die Betroffenen zumutbar; eine Reduktion bzw. ein Erlass der Kehrichtgeb�hren komme unter den gegebenen Umst�nden nicht in Frage.
D.- Mit gemeinsamer Eingabe vom 10. Januar 2001 haben A.________ sowie C. B.________ und D. B.________ beim Bundesgericht staatsrechtliche Beschwerde eingereicht. Sie stellen die folgenden Antr�ge:
"Es sei festzustellen, dass die Verf�gung der Gemeinde
Hombrechtikon vom 5. Oktober 1999 betreffend
Massnahmen zur Kostenoptimierung des Abfuhrwesens
Artikel 8 und 9 der Bundesverfassung verletzt. Die
Verf�gung respektive der sie sch�tzende Entscheid
des Verwaltungsgerichts des Kantons Z�rich vom 16. November 2000 sei aufzuheben und die Liegenschaft
Z.________ sei weiterhin im Rahmen der ordentlichen
Kehrichttour voll zu bedienen. Eventualiter
sei festzustellen, dass die Erhebung der vollen
Sack- und Grundgeb�hren trotz eingeschr�nkter
Leistungen des Sammeldienstes Art. 8 und 9 BV verletzt,
und es sei die Gemeinde Hombrechtikon zu
verpflichten, der Beschwerdef�hrerin 1 die Grundgeb�hren
um 50 Prozent herabzusetzen oder den Beschwerdef�hrern
2 die Sackgeb�hr zu erlassen.
der Gemeinde Hombrechtikon. Insbesondere seien
der Gemeinde Hombrechtikon auch die Kosten des vorangegangenen
Verfahrens aufzuerlegen (Art. 157 OG).. "
E.-Das Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich sowie der Gemeinderat Hombrechtikon beantragen, die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei.
1.- a) Der angefochtene Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Z�rich ist ein sich auf selbst�ndiges kantonales Recht st�tzender letztinstanzlicher kantonaler Endentscheid, gegen den auch im Bund kein anderes Rechtsmittel gegeben ist (Art. 84, 86 Abs. 1 und Art. 87 OG). Die staatsrechtliche Beschwerde erweist sich somit als zul�ssig.
b) Die Beschwerdef�hrer 2 sind als betroffene Ben�tzer der kommunalen Kehrichtentsorgung durch den angefochtenen Entscheid in rechtlich gesch�tzten Interessen ber�hrt (vgl. Art. 88 OG) und insofern zur staatsrechtlichen Beschwerde legitimiert; dasselbe gilt f�r die Beschwerdef�hrerin 1 als Eigent�merin der Liegenschaft.
c) Die Beschwerdef�hrer beantragen neben der Aufhebung des Entscheids des Verwaltungsgerichts auch die Aufhebung der Verf�gung der Gemeinde Hombrechtikon. Der Entscheid einer unteren kantonalen Instanz kann nach bundesgerichtlicher Praxis nur dann mitangefochten werden, wenn entweder der letzten kantonalen Instanz nicht s�mtliche vor Bundesgericht zul�ssigen R�gen unterbreitet werden konnten oder wenn solche R�gen zwar von der letzten kantonalen Instanz zu beurteilen waren, jedoch mit einer engeren Pr�fungsbefugnis, als sie dem Bundesgericht zusteht ("Dor�naz-Praxis"; vgl. BGE 126 II 377 E. 8b S. 395, mit Hinweisen).
Beides ist hier nicht der Fall, weshalb allein der Entscheid des Verwaltungsgerichts Anfechtungsobjekt der vorliegenden staatsrechtlichen Beschwerde bilden kann.
d) Die staatsrechtliche Beschwerde ist, von hier nicht in Betracht fallenden Ausnahmen abgesehen, rein kassatorischer Natur. Soweit die Beschwerdef�hrer mehr verlangen als die Aufhebung des angefochtenen Entscheids, kann auf die Beschwerde nicht eingetreten werden (BGE 126 I 213 E. 1c S. 216 f.; 126 II 377 E. 8c S. 395, je mit Hinweis). Dies gilt vorliegend vorab f�r alle Feststellungsantr�ge, aber auch f�r den Antrag, die Liegenschaft "sei weiterhin im Rahmen der ordentlichen Kehrichttour voll zu bedienen" sowie f�r den Eventualantrag auf Verpflichtung der Gemeinde zur Herabsetzung der Grund- oder Sackgeb�hren.
e) Nach Art. 90 Abs. 1 lit. b OG muss die staatsrechtliche Beschwerde die wesentlichen Tatsachen und eine kurz gefasste Darlegung dar�ber enthalten, welche verfassungsm�ssigen Rechte bzw. welche Rechtss�tze inwiefern durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sind. Das Bundesgericht pr�ft nur klar und detailliert erhobene und, soweit m�glich, belegte R�gen; auf ungen�gend begr�ndete R�gen und appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt es nicht ein (BGE 110 Ia 1 E. 2a S. 3 f.; 125 I 492 E. 1b S. 495, mit Hinweisen). R�gt der Beschwerdef�hrer eine Verletzung des Willk�rverbots, muss er anhand der angefochtenen Subsumtion im Einzelnen darlegen, inwiefern der Entscheid an einem qualifizierten Mangel leidet (BGE 117 Ia 10 E. 4b S. 11 f.).
2.- a) Die Beschwerdef�hrer machen geltend, das kommunale Recht sehe in Art. 3 Ziff. 6 der vom Gesundheitsressort der Gemeinde Hombrechtikon erlassenen Vollziehungsverordnung zur kommunalen Verordnung �ber die Abfallentsorgung vom 16. M�rz 1990 (im Folgenden: Vollziehungsverordnung oder AbfallVV) die F�lle vor, in denen der Kehricht nicht bei der Liegenschaft abgeholt werden m�sse. Um einen solchen Fall handle es sich indessen vorliegend nicht. Es fehle folglich an einer gesetzlichen Grundlage f�r die Einschr�nkung des Abfuhrdienstes, weshalb das durch das Verwaltungsgericht gesch�tzte Vorgehen der Gemeinde gegen das Legalit�tsprinzip verstosse. Indem die Gemeinde Hombrechtikon "an ihren eigenen Rechtsgrundlagen vorbei nach Belieben weitere F�lle" vorsehe, in denen der Kehricht nicht bei der Liegenschaft abgeholt werde, handle sie willk�rlich im Sinne von Art. 9 BV.
b) Das von Art. 5 Abs. 1 BV mitumfasste Legalit�tsprinzip ist - von seiner spezifischen Bedeutung im Abgaberecht abgesehen (vgl. Art. 127 Abs. 1 BV) - kein verfassungsm�ssiges Individualrecht, welches selbst�ndig mit staatsrechtlicher Beschwerde angerufen werden kann. Eine Verletzung des Legalit�tsprinzips kann im Zusammenhang mit der Verletzung von speziellen Grundrechten (Art. 36 Abs. 1 BV), im �brigen hingegen nur im Rahmen der Verletzung des Willk�rverbots und der Rechtsgleichheit geltend gemacht werden (BGE 127 I 60 E. 3a S. 67). Die R�ge, die Einschr�nkung des Abfuhrdienstes entbehre einer rechtssatzm�ssigen Grundlage und laufe mithin dem Legalit�tsprinzip zuwider, hat nach dem Gesagten neben der in diesem Zusammenhang ebenfalls geltend gemachten - und im Folgenden zu pr�fenden - Verletzung des Willk�rverbots keine selbst�ndige Bedeutung.
c) Willk�r liegt nach st�ndiger Rechtsprechung des Bundesgerichts nicht schon dann vor, wenn eine andere L�sung ebenfalls vertretbar erscheint oder gar vorzuziehen w�re.
Das Bundesgericht hebt einen kantonalen Entscheid nur auf, wenn er offensichtlich unhaltbar ist, mit der tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderl�uft (BGE 125 II 129 E. 5b S. 134; 123 I 1 E. 4a S. 5; 122 I 61 E. 3a S. 66 f.).
d) Gem�ss Art. 31b des Bundesgesetzes vom 7. Oktober 1983 �ber den Umweltschutz (USG, SR 814. 01; Fassung vom 21. Dezember 1995) ist es Aufgabe der Kantone, (u.a.) die Siedlungsabf�lle zu entsorgen (Abs. 1); der Inhaber muss die Abf�lle den von den Kantonen vorgesehenen Sammlungen oder Sammelstellen �bergeben (Abs. 3). Die Kantone k�nnen den Entsorgungsauftrag an die Gemeinden delegieren (BGE 125 II 508 E. 5a S. 511, mit Hinweis). Im Kanton Z�rich sind die Gemeinden daf�r zust�ndig, das Sammelwesen, einschliesslich der getrennten Sammlung bestimmter Abf�lle, und die Behandlung der Siedlungsabf�lle sowie die Geb�hren in einer durch die kantonale Baudirektion zu genehmigenden Abfallverordnung zu regeln (� 35 Abs. 1 des Gesetzes vom 25. September 1994 �ber die Abfallwirtschaft [Abfallgesetz]). Die Gemeinde Hombrechtikon hat dies in der (von der Gemeindeversammlung beschlossenen) Verordnung �ber die Abfallentsorgung vom 16. M�rz 1990 sowie in der gest�tzt hierauf von der kommunalen Gesundheitsbeh�rde erlassenen (undatierten) Vollziehungsverordnung (AbfallVV) getan. Die Bereitstellung des Kehrichts zur Abfuhr ist in Art. 3 AbfallVV geregelt; Art. 3 Ziff. 6 AbfallVV bestimmt:
"6. Liegenschaften abseits der Sammelroute und Kehrichtpl�tze
Bewohner von Liegenschaften, die an einer vom Abfuhrwesen
nicht befahrbaren Strasse wohnen, sind
verpflichtet, ihr Abfuhrgut an eine geeignete
Stelle der Sammelroute (Sammelplatz) zu bringen.
Bei nicht durchgehenden Strassen, die keinen
gen�gend grossen Wendeplatz aufweisen, kann die
Bedienung abgelehnt werden.. "
e) In seinem Entscheid kommt das Verwaltungsgericht zum Schluss, weder aus dem eidgen�ssischen noch aus dem kantonalen Recht ergebe sich ein Anspruch des Privaten, den Hauskehricht unmittelbar vor seiner Liegenschaft dem Abfuhrdienst �bergeben zu k�nnen, r�umt aber ein, eine systematische Auslegung des Abfallrechts der Gemeinde Hombrechtikon spreche daf�r, dass eine Bereitstellung des Kehrichts an einem Ort, der von der Liegenschaft bzw. dem Ende der Zufahrt erheblich entfernt liege, nur unter den Voraussetzungen von Art. 3 Ziff. 6 AbfallVV verlangt werden d�rfe. Der Frage komme indessen kein ausschlaggebendes Gewicht zu, da sowohl der Erlass der Vollziehungsbestimmungen (�� 1 ff.
AbfallVV) als auch die Festsetzung der Sammelrouten f�r die Entsorgung des Hauskehrichts in die Kompetenz der kommunalen Gesundheitsbeh�rde falle. Soweit das Projekt "Optimierung der Kehrichttour", welches neben der vorliegend streitigen Einschr�nkung an der S.________gasse eine Reihe weiterer Liegenschaften in anderen Gemeindeteilen betreffe, "materiell eine �nderung der Vollziehungsbestimmungen" beinhalte, sei dies aus kompetenzrechtlicher Sicht nicht zu beanstanden.
Der streitigen Einschr�nkung der Kehrichttour k�nne daher nicht entgegengehalten werden, sie sei schon aufgrund ihrer Unvereinbarkeit mit Art. 3 Ziff. 6 AbfallVV rechtswidrig.
Die Argumentation des Verwaltungsgerichts vermag nicht zu �berzeugen. Der Umstand, dass das Projekt "Optimierung der Kehrichttour" neben der S.________gasse auch andere der Gemeinde betrifft, besagt in diesem Zusammenhang lediglich, dass es sich bei der allf�lligen mit dem Projekt einhergehenden "materiellen" �nderung der Vollziehungsverordnung nicht um einen (nach herk�mmlicher Auffassung) verp�nten Individual- bzw. Einzelfallerlass handelt (vgl. dazu Thomas Cottier, Die Verfassung und das Erfordernis der gesetzlichen Grundlage, 2. Auflage, Chur/Z�rich 1991, S. 221 ff.), nicht jedoch, dass eine solche implizite �nderung eines Erlasses �berhaupt zul�ssig w�re. Das Legalit�tsprinzip verlangt, dass die g�ltig erlassenen Rechtsnormen nicht nur vom Einzelnen, sondern auch von staatlichen Organen - einschliesslich jener Beh�rde, welche die Normen erlassen hat - zu beachten sind, was grunds�tzlich so lange gilt, bis die fraglichen Rechtss�tze im daf�r vorgesehenen Verfahren aufgehoben bzw. abge�ndert worden sind (Max Imboden/Ren� A. Rhinow, Schweizerische Verwaltungsrechtsprechung, Band I, 5. Auflage, Basel 1976, Nr. 62 B, S. 367 f.; Fritz Gygi, Verwaltungsrecht, Bern 1986, S. 77, mit Hinweisen auf BGE 74 I 17 sowie 94 I 29 E. 3a S. 36; Andreas Auer/ Giorgio Malinverni/Michel Hottelier, Droit constitutionnel suisse, Volume I, Bern 2000, Rz. 1728, S. 609; BBl 1997 I 132). Insofern erweist sich das Argument, eine "materielle" �nderung der Vollziehungsbestimmungen sei aus kompetenzrechtlicher Sicht nicht zu beanstanden, als unbehelflich. Im �brigen stellen solche "materiellen" �nderungen eines Erlasses, wie sie das Verwaltungsgericht offenbar f�r zul�ssig erachtet, eine Gefahr f�r die inhaltliche Koh�renz und Widerspruchslosigkeit einer Rechtsordnung dar, weshalb sie auch in gesetzgebungstechnischer Hinsicht als fragw�rdig erscheinen.
Ob die in Frage stehende Regelung von Art. 3 Ziff. 6 AbfallVV durch das Projekt "Optimierung der Kehrichttour" ausser Kraft gesetzt wurde, muss nach dem Gesagten bezweifelt werden. Jedenfalls wurde die genannte Vorschrift in der Vollziehungsverordnung, soweit ersichtlich, formell nicht ge�ndert (vgl. insbesondere zum Erfordernis der Publikation kommunaler Erlasse und deren �nderungen vor dem Inkrafttreten: H.R. Thalmann, Kommentar zum Z�rcher Gemeindegesetz, 3. Auflage, W�denswil 2000, � 68a N. 3, S. 213). Wie es sich damit verh�lt, kann indessen offen bleiben, liegt doch nach bundesgerichtlicher Praxis Willk�r nur dann vor, wenn nicht bloss die Begr�ndung eines Entscheids, sondern auch das Ergebnis unhaltbar ist (BGE 125 II 129 E. 5b S. 134; 123 I 1 E. 4a S. 5; 122 I 61 E. 3a S. 67; 120 Ia 369 E. 3a S. 373). Zu pr�fen ist, ob die streitige Anordnung vor dem Willk�rverbot standh�lt, wenn ihre Zul�ssigkeit - wie dies das Verwaltungsgericht in einer Eventualbegr�ndung getan hat - nach Massgabe von Art. 3 Ziff. 6 AbfallVV beurteilt wird.
f) Die Beschwerdef�hrer machen geltend, der Kehricht sei seit Jahren mit dem Kehrichtwagen bei der Liegenschaft Z.________ abgeholt worden und laut Verf�gung der Gemeinde vom 5. Oktober 1999 erfolge die Gr�ngutabfuhr auch weiterhin auf diese Weise, weshalb es willk�rlich sei, wenn das Verwaltungsgericht zum Schluss komme, bei der S.________gasse handle es sich um eine im Sinne von Art. 3 Ziff. 6 AbfallVV vom Abfuhrwesen nicht befahrbare Strasse bzw. die Liegenschaft verf�ge �ber keinen ausreichenden Wendeplatz.
Im �brigen verstosse das Urteil gegen das Gebot der Rechtssicherheit, da es an den f�r eine Praxis�nderung notwendigen Gr�nden fehle, welche eine Einschr�nkung der jahrzehntelangen Bedienung der Liegenschaft Z.________ durch das Abfuhrwesen rechtfertigen w�rden.
Wie es sich mit der erforderlichen Wendem�glichkeit verh�lt, kann dahingestellt bleiben. Hingegen l�sst sich aufgrund der bei den kantonalen Akten liegenden Fotografien ohne Willk�r der Standpunkt vertreten, die Zufahrtsstrasse als solche sei f�r ein Kehrichtfahrzeug zu schmal. An gewissen Stellen besteht nicht einmal f�r Fussg�nger eine ausreichende Ausweichm�glichkeit, was auch die Beschwerdef�hrer anerkennen, wenn sie ausf�hren, Spazierg�nger k�nnten "notfalls auf den auf halber Strecke gelegenen Vorplatz der Liegenschaft X.________ oder auf die an die Strasse grenzende Wiese ausweichen". Dass der Kehrichtentsorgungsdienst bisher bis zur Liegenschaft der Beschwerdef�hrer gefahren ist, steht einer Praxis�nderung nicht entgegen. Eine solche l�sst sich sachlich begr�nden, zum einen damit, dass k�nftig ein Fahrzeug mit einer gr�sseren Achsbreite (2,5 m statt wie bisher 2,3 m) verwendet werden soll, was bei einer bloss drei Meter breiten Strasse die bereits bisher viel Geschick erfordernde Durchfahrt zus�tzlich erschweren w�rde, und andererseits damit, dass die Gemeinde ihren Aufwand f�r die Kehrichtentsorgung generell verringern und im gleichen Zug auch andere Gemeindegebiete �hnlichen Einschr�nkungen unterwerfen will. Die Schlussfolgerung des Gerichts, es handle sich um eine vom Abfuhrwesen nicht befahrbare Strasse im Sinne von Art. 3 Ziff. 6 AbfallVV, ist nicht unhaltbar. Dass die Gemeinde gleichzeitig die Gr�ngutabfuhr bis zur fraglichen Liegenschaft aufrechterhalten will, ist - entgegen der Auffassung der Beschwerdef�hrer - kein willk�rlicher Widerspruch, zumal daf�r, wie die Gemeinde in ihrer Vernehmlassung angibt, nicht das gleiche Fahrzeug eingesetzt wird und die Frequenz dieser Dienstleistung geringer ist.
g) Entgegen der Auffassung der Beschwerdef�hrer kann auch nicht gesagt werden, dass die beanstandete Einschr�nkung der Kehrichtentsorgung f�r sie zu geradezu unzumutbaren Nachteilen f�hre. Die Einsch�tzung des Verwaltungsgerichts, die Distanz von 350 Metern zwischen der Liegenschaft und dem neu vorgesehenen Sammelplatz sei nicht unzumutbar gross, ist vertretbar. Im �brigen wird im angefochtenen Entscheid darauf hingewiesen und von den Beschwerdef�hrern nicht bestritten, dass sich ihr Grundst�ck ausserhalb der Bauzone befindet und die erw�hnte Distanz dem Abstand zwischen der Liegenschaft und der Bauzonengrenze entspricht.
Wer aber abseits der Siedlung bzw. ausserhalb der Bauzone wohnt, hat derartige Einschr�nkungen bis zu einem gewissen Grade in Kauf zu nehmen. In der Regel verf�gen Bewohner von abseits gelegenen Liegenschaften �ber ein eigenes Motorfahrzeug, mit dem sie die Abfalls�cke und Sperrgut bei Gelegenheit bis zur vorgeschriebenen Stelle bringen k�nnen.
Dass sich Personen ohne Auto allein deswegen nicht mehr f�r eine Wohnung in der Liegenschaft Z.________ interessieren sollten, weil sie den Abfall zum 350 Meter entfernten Sammelplatz tragen m�ssten, ist nicht anzunehmen, zumal andere Lasten, wie zum Beispiel Lebensmitteleink�ufe, unter Umst�nden �ber bedeutend weitere Strecken und h�ufiger transportiert werden m�ssen.
h) Die Beschwerdef�hrer bringen vor, die Bewohner der Liegenschaft Z.________ w�rden anders behandelt als andere Einwohner der Gemeinde Hombrechtikon, worin ein Verstoss gegen das Gebot der Rechtsgleichheit liege. Sie nennen indessen keine in Bezug auf die Zufahrtsverh�ltnisse vergleichbaren (ausserhalb der Bauzonen gelegenen) Liegenschaften, die direkt bei den Geb�ulichkeiten durch das Kehrichtfahrzeug bedient w�rden. Aus den Akten ergibt sich, dass durch das Projekt "Optimierung der Kehrichttour" auch andere Liegenschaften in der Gemeinde betroffen sind. Nur bei Vorliegen vergleichbarer tats�chlicher Verh�ltnisse - was von den Beschwerdef�hrern aufzuzeigen w�re (E. 1e) - k�nnte eine gegen Art. 8 Abs. 1 BV verstossende Ungleichbehandlung in Betracht fallen (vgl. BGE 124 I 170 E. 2e S. 172 f.).
3.- Die Beschwerdef�hrer machen geltend, die Einstellung des Abfuhrdienstes verstosse gegen Treu und Glauben, da die Gemeinde Hombrechtikon anl�sslich einer Renovation der Liegenschaft Z.________ vor rund 20 Jahren die Erstellung eines Wendeplatzes verlangt habe, um dem Kehrichtfahrzeug das Wenden zu erleichtern; der Vater der Beschwerdef�hre-rin 1 habe diesen Wendeplatz auf eigene Kosten erstellt, um der Liegenschaft die Bedienung durch das Abfuhrwesen zu sichern. Demgegen�ber hat das Verwaltungsgericht unter Hinweis auf die Darstellung der Gemeinde ausgef�hrt, aus den Akten der Gemeindeverwaltung gehe nirgends hervor, dass die Beh�rde einen Wendeplatz verlangt h�tte, und aus den Akten zur 1994 erteilten Umbaubewilligung ergebe sich, dass ein eigens zum Wenden des Kehrichtfahrzeugs erstellter Platz auf der Liegenschaft nicht existiere. Die Beschwerdef�hrer setzen sich vor Bundesgericht nicht n�her mit diesen Argumenten auseinander, sondern begn�gen sich damit, der Sachdarstellung des Verwaltungsgerichts ihre eigene gegen�berzustellen.
Der Hinweis auf den Vertrauensschutz dringt damit nicht durch, da kein Beweis daf�r erbracht werden konnte, dass der vorhandene Wendeplatz seinerzeit auf Verlangen der Gemeinde erstellt worden ist. Dieser Wendeplatz liegt so oder so im Interesse der Liegenschaft, da eine Wendem�glichkeit auch f�r andere grosse Fahrzeuge vorhanden sein muss; es kann daher auch nicht behauptet werden, die als Wendeplatz dienende Hauseinfahrt sei f�r ein gew�hnliches Wohnhaus �berdimensioniert. Ob das Verwaltungsgericht in diesem Zusammenhang zu Recht auf die Erhebung weiterer - von den Beschwerdef�hrern angebotener - Beweise verzichtet hat, ist mangels entsprechender R�ge nicht zu untersuchen (vgl.
E. 1e).
Damit erweist sich die angefochtene Einschr�nkung des Kehrichtentsorgungsdienstes als verfassungsrechtlich zul�ssig.
4.- Die Beschwerdef�hrer tragen vor, die Absicht der Gemeinde Hombrechtikon, ihnen trotz geringerer Leistung die Kehrichtgeb�hren in derselben H�he aufzuerlegen wie den �brigen Einwohnern der Gemeinde, deren Kehricht direkt bei der Wohnung abgeholt werde, verstosse gegen das Gebot der Rechtsgleichheit und der Verh�ltnism�ssigkeit.
Das Verwaltungsgericht ist zum Schluss gekommen, ein Verzicht auf die Erhebung der Sackgeb�hren sei unsachgem�ss, da sich diese Abgabe nach der Menge des zu entsorgenden Hauskehrichts bemesse und keinen Bezug zur Einschr�nkung der Kehrichttour habe. Die Grundgeb�hr diene zwar zur Deckung verschiedener nicht mengenbezogener Kosten, die streitige Einschr�nkung der Kehrichttour betreffe indessen nur eine einzige Komponente, den Transportdienst, wobei auch dieser nicht eingestellt, sondern lediglich �rtlich eingeschr�nkt werde. Inwieweit unter diesen Umst�nden das - das Verh�ltnism�ssigkeitsprinzip im Geb�hrenrecht konkretisierende (BGE 121 I 273 E. 4c S. 276) - �quivalenzprinzip verletzt sein soll, wenn das Gericht von einer Reduktion der Kehrichtgeb�hren absieht, ist nicht ersichtlich. Entspricht der f�r die Beschwerdef�hrer betriebene Aufwand der Gemeinde demjenigen f�r einen durchschnittlichen Haushalt derselben Gemeinde, kann auch nicht behauptet werden, die Beschwerdef�hrer w�rden in rechtsungleicher Weise behandelt, wenn von ihnen Kehrichtgeb�hren in voller H�he erhoben werden.
5.- Damit erweist sich die staatsrechtliche Beschwerde, soweit auf sie einzutreten ist, als unbegr�ndet.
Bei diesem Ausgang sind die Kosten des Verfahrens den Beschwerdef�hrern aufzuerlegen, unter solidarischer Haftung (Art. 156 Abs. 1 und 7 in Verbindung mit Art. 153 und 153a OG). Eine Parteientsch�digung ist nicht geschuldet (Art. 159 Abs. 2 OG analog).
3.- Dieses Urteil wird den Beschwerdef�hrern, dem Gemeinderat Hombrechtikon sowie dem Verwaltungsgericht (3. Kammer) des Kantons Z�rich schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 25. Juli 2001