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Timestamp: 2017-11-24 01:45:34
Document Index: 310475236

Matched Legal Cases: ['§ 118', '§ 1', '§ 3', '§ 11', '§ 193', '§ 32', '§ 12', '§ 87', 'Art. 80', '§ 31', '§ 31', '§ 31']

SG-MANNHEIM - 09.09.2010, S 14 AL 3538/09 - JuraForum.de
SG-MANNHEIM – Aktenzeichen: S 14 AL 3538/09
Leitsatz: 1. Versicherte sind über die Möglichkeit einer Verschiebung des Alg-Stammrechts gem. § 118 Abs. 2 SGB 3 zu beraten, wenn ein konkreter Anlasses hierfür besteht und die Wahrnehmung der Gestaltungsmöglichkeit offensichtlich so zweckmäßig ist, dass ein verständiger Versicherter sie mutmaßlich nutzen würde.
2. Verletzt die Bundesagentur diese Beratungspflicht, kommt ein sozialrechtlicher Herstellungsanspruch in Betracht.
Rechtsgebiete: ALG, SGG
Vorschriften: § 1 ALG, § 3 ALG, § 11 ALG, § 193 SGG
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SG-MANNHEIM – Urteil, S 9 SO 1354/10 vom 12.07.2010
Aus der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes vom 9.2.2010 (1 BvL 1/09) ist für eine Übergangszeit abzuleiten, dass die Beiträge zur privaten Kranken- und Pflegeversicherung nach § 32 Abs. 5 SGB XII zumindest in Höhe des vollen Basistarifes zu übernehmen sind. § 12 Abs. 1 c VAG steht dem nicht entgegen.
SG-MANNHEIM – Urteil, S 8 AL 3179/09 vom 09.02.2010
1. Hinsichtlich der Frage der Zulassung von Maßnahmen der beruflichen Weiterbildung ist auch bei Entscheidungen einer fachkundigen Stelle der Rechtsweg zu den Gerichten der Sozialgerichtsbarkeit eröffnet.2. Die Anerkennungs- und Zulassungsverordnung - Weiterbildung - AZWV - beruht auf einer verfassungswidrigen Ermächtigungsgrundlage, da § 87 SGB III nicht den Anforderungen von Art. 80 Abs. 1 S. 2 GG entspricht.
SG-MANNHEIM – Urteil, S 11 AS 4027/07 vom 18.11.2008
Eine wiederholte Pflichtverletzung im Sinne des § 31 Abs. 3 Satz 1 SGB II ist von einer weiteren (ersten) Pflichtverletzung im Sinne des § 31 Abs. 1 SGB II abzugrenzen. Das Vorliegen einer weiteren Pflichtverletzung vor Zugang des Sanktionsbescheides wegen der ersten Pflichtverletzung kann jedoch nicht sanktionslos bleiben; vielmehr ist eine weitere Pflichtverletzung in diesem Fall nach § 31 Abs. 1 SGB II zu sanktionieren.
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