Source: https://www.bmf.gv.at/themen/steuern/fuer-unternehmen/umsatzsteuer/informationen/vorsteuerberichtigungszeitraum_bei_Grundst%C3%BCcken.html
Timestamp: 2020-04-04 16:43:30
Document Index: 42915475

Matched Legal Cases: ['§ 12', '§ 12', '§ 18', '§ 12', '§ 12', '§ 18', '§ 12']

Vorsteuerberichtigungszeitraums bei Grundstücken (§ 12 Abs 10, § 12 Abs 10a, § 18 Abs 10 UStG)
Vorsteuerberichtigungszeitraum bei Grundstücken (§ 12 Abs 10, § 12 Abs 10a, § 18 Abs 10 UStG)
Der Vorsteuerberichtigungszeitraum bei Grundstücken (einschließlich der aktivierungspflichtigen Aufwendungen und der Kosten von Großreparaturen) beträgt 20 Jahre (bis 1. April 2012: 10 Jahre). Das heißt wenn sich bei einem im Anlagevermögen befindlichen Grundstück, innerhalb der auf das Jahr der erstmaligen Verwendung folgenden 19 Kalenderjahre die für den Vorsteuerabzug maßgeblichen Verhältnisse ändern, hat für jedes Jahr der Änderung eine Berichtigung in Höhe von einem Zwanzigstel des bereits geltend gemachten Vorsteuerabzugs zu erfolgen (§ 12 Abs 10 UStG).
Der Vorsteuerberichtigungszeitraum von 20 Jahren ist auf Berichtigungen von Vorsteuerbeträgen anzuwenden, die Leistungen im Zusammenhang mit Grundstücken (Errichtungskosten, aktivierungspflichtige Aufwendungen, Kosten von Großreparaturen) betreffen, die die Unternehmerin/der Unternehmer nach dem 31. März 2012 erstmals in seinem Unternehmen als Anlagevermögen verwendet oder nutzt. Maßgebend ist die tatsächliche Innutzungsnahme des Gebäudes.
Bei Vermietung von Grundstücken zu Wohnzwecken gilt der Vorsteuerberichtigungszeitraum von 20 Jahren unter der Voraussetzung, dass neben der erstmaligen Verwendung und Nutzung des Grundstückes/des Gebäudes im Anlagevermögen der Vermieterin/des Vermieters auch der Mietvertrag nach dem 31. März 2012 abgeschlossen wird.
stfr. Verkauf
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