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Timestamp: 2016-10-25 12:13:54
Document Index: 16170207

Matched Legal Cases: ['Art. 99', 'BGE', 'Art. 6', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE']

Der 1963 geborene K.________ ist seit 1998 als Informatiker f�r die Firma X.________ t�tig und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (nachfolgend SUVA) gegen Unfallfolgen versichert. Am 8. M�rz 2007 wurde er als Fussg�nger auf dem Trottoir vom R�ckspiegel eines von hinten vorbeifahrenden Lieferwagens am linken Arm getroffen und st�rzte zu Boden. Auf der Notfallstation der Chirurgischen Klinik T.________ wurde gleichentags eine Kontusion des distalen Oberarms links festgestellt und mit einer Gipsschiene versorgt. Die SUVA gew�hrte Heilbehandlung und richtete Taggeld aus. Nach eingehenden medizinischen Abkl�rungen stellte sie mit Verf�gung vom 2. September 2010 die Heilbehandlungs- und Taggeldleistungen per 30. September 2010 ein und verneinte einen Anspruch auf weitere Geldleistungen in Form einer Invalidenrente und/oder Integrit�tsentsch�digung, da die noch geklagten Beschwerden organisch nicht hinreichend nachweisbar seien und ein ad�quater Kausalzusammenhang zu verneinen sei. Mit Einspracheentscheid vom 16. M�rz 2011 hielt die SUVA an ihrem Standpunkt fest.
Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten l�sst K.________ beantragen, in Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheids sei die SUVA zu verpflichten, die gesetzlichen Leistungen gem�ss UVG �ber den 30. September 2010 hinaus zu erbringen und ihm f�r den erlittenen Tinnitus eine Integrit�tsentsch�digung basierend auf einer Einbusse von 5 % auszurichten.
1.3 Gem�ss Art. 99 Abs. 1 BGG sind Noven im letztinstanzlichen Verfahren grunds�tzlich unzul�ssig (vgl. zur Geltung dieser Bestimmung im Beschwerdeverfahren um die Zusprechung oder Verweigerung von Geldleistungen der Milit�r- oder Unfallversicherung: BGE 8C_934/2008 E. 3.4). Die Voraussetzungen, unter denen die vom Beschwerdef�hrer neu eingereichten Unterlagen ausnahmsweise zul�ssig w�ren, sind vorliegend nicht erf�llt, so dass diese unbeachtet bleiben m�ssen.
Streitig und zu pr�fen ist, ob der Versicherte aus dem Unfall vom 8. M�rz 2007 �ber den 30. September 2010 hinaus Anspruch auf Leistungen der obligatorischen Unfallversicherung hat. Dabei umstritten ist einerseits der Zeitpunkt des Fallabschlusses, andererseits der rechtserhebliche Zusammenhang zwischen den noch geklagten Beschwerden und dem Unfallereignis.
Das kantonale Gericht hat im angefochtenen Entscheid die Bestimmungen �ber den Anspruch auf Leistungen der obligatorischen Unfallversicherung (Art. 6 Abs. 1 UVG) und namentlich die massgeblichen kausalrechtlichen Grunds�tze zutreffend dargelegt. Hervorzuheben ist, dass die Leistungspflicht des Unfallversicherers einen nat�rlichen und ad�quaten Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und dem eingetretenen Schaden voraussetzt (BGE 129 V 177 E. 3.1 und 3.2 S. 181). Dabei spielt im Sozialversicherungsrecht die Ad�quanz als rechtliche Eingrenzung der sich aus dem nat�rlichen Kausalzusammenhang ergebenden Haftung des Unfallversicherers im Bereich organisch objektiv ausgewiesener Unfallfolgen praktisch keine Rolle, da sich hier die ad�quate weitgehend mit der nat�rlichen Kausalit�t deckt. Anders verh�lt es sich bei nat�rlich unfallkausalen, aber organisch nicht objektiv ausgewiesenen Beschwerden. Hier bedarf es einer besonderen Ad�quanzbeurteilung. Dabei ist vom augenf�lligen Geschehensablauf auszugehen, und es sind je nachdem weitere unfallbezogene Kriterien einzubeziehen (BGE 134 V 109 E. 2.1 S. 111 f.). Hat die versicherte Person beim Unfall eine Verletzung erlitten, welche die Anwendung der Schleudertrauma-Rechtsprechung rechtfertigt, so sind hiebei die durch BGE 134 V 109 E. 10 S. 126 ff. pr�zisierten Kriterien massgebend. Ist diese Rechtsprechung nicht anwendbar, so sind grunds�tzlich die Ad�quanzkriterien, welche f�r psychische Fehlentwicklungen nach einem Unfall entwickelt wurden (BGE 115 V 133 E. 6c/aa S. 140; sog. Psycho-Praxis), anzuwenden (BGE 134 V 109 E. 2.1 S. 111 f.; vgl. zum Ganzen auch: Urteil 8C_216/2009 vom 28. Oktober 2009 E. 2, nicht publ. in: BGE 135 V 465, aber in: SVR 2010 UV Nr. 6 S. 25; SVR 2011 UV Nr. 10 S. 35, 8C_584/2010 E. 2).
In der Beschwerde wird wie schon vorinstanzlich geltend gemacht, der Versicherer h�tte den Fall nicht auf den 30. September 2010 abschliessen d�rfen und habe daher �ber diesen Zeitpunkt hinaus Heilbehandlung zu gew�hren sowie Taggeld auszurichten.
Eingliederungsmassnahmen der IV standen im Zeitpunkt des Fallabschlusses - wie die Vorinstanz zutreffend dargelegt hat - nicht zur Diskussion. Massgebend ist somit, ob von weiterer �rztlicher Behandlung eine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes erwartet werden konnte. Das kantonale Gericht hat dies unter Hinweis auf die medizinische Aktenlage verneint. Der Beschwerdef�hrer vertritt die gegenteilige Auffassung. Er beruft sich hiebei insbesondere auf einen Physiotherapiebericht vom 21. Oktober 2011, auf einen Arbeitsbericht vom November 2011 sowie auf einen Bericht des behandelnden Psychologen lic. phil. G.________, vom 1. November 2011, woraus eine Steigerung der Arbeitsf�higkeit von 50 % auf 100 % hervorgehe.
3.2 Die Frage, ob von der Fortsetzung der �rztlichen Behandlung eine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes erwartet werden kann, beurteilt sich namentlich nach Massgabe der zu erwartenden Steigerung oder Wiederherstellung der Arbeitsf�higkeit, soweit unfallbedingt beeintr�chtigt. Dabei verdeutlicht die Verwendung des Begriffes "namhaft" durch den Gesetzgeber, dass die durch weitere Heilbehandlung zu erwartende Besserung ins Gewicht fallen muss. Unbedeutende Verbesserungen gen�gen nicht (BGE 134 V 109 E. 4.3 S. 115 mit Hinweisen). Sodann gilt, dass der Gesundheitszustand der versicherten Person prognostisch und nicht auf Grund retrospektiver Feststellungen zu beurteilen ist (RKUV 2005 Nr. U 557 S. 388, U 244/04 E. 3.1 mit Hinweisen).
Nach Lage der Akten kann verl�sslich gesagt werden, dass im Zeitpunkt des vorgenommenen Fallabschlusses eine weitere �rztliche Behandlung keine namhafte Besserung mehr versprach. Lic. phil. G.________ hatte die Behandlung des Versicherten per Ende September 2010 beendet. In seinem Bericht vom 16. September 2010 f�hrte der Psychologe aus, Therapieziel sei die weitere St�rkung der bereits vorhandenen Selbstmanagementsf�higkeiten gewesen. Da der Versicherte konstant und initiativ an der �berwindung seiner Symptomatik arbeite, sei eine begleitende Therapie nicht mehr notwendig. Auch vor dem Hintergrund der Tatsache, dass die SUVA die Heilungskosten nicht mehr �bernehmen wolle, sei die Therapiebeendigung vertretbar. Da somit eine allf�llige Besserung nicht von einer �rztlichen Behandlung, sondern vom Selbstmanagement des Versicherten zu erwarten war, ist die Rechtm�ssigkeit des Fallabschlusses nicht in Frage gestellt. Die oben erw�hnten, vom Versicherten neu aufgelegten Berichte datieren alle nach dem Zeitpunkt des angefochtenen Entscheids und k�nnen somit als echte Noven nicht ber�cksichtigt werden.
Umstritten ist sodann, ob die noch bestehenden Beschwerden mit einer organisch objektiv ausgewiesenen Folge des Unfalls vom 8. M�rz 2007 zu erkl�ren sind.
4.1 Die Rechtsprechung umschreibt den Begriff der organisch objektiv ausgewiesenen Unfallfolge - als Differenzierungsmerkmal f�r das Erfordernis einer Ad�quanzpr�fung - wie folgt:
Objektivierbar sind Untersuchungsergebnisse, die reproduzierbar und von der Person des Untersuchenden und den Angaben des Patienten unabh�ngig sind. Von organisch objektiv ausgewiesenen Unfallfolgen kann somit erst dann gesprochen werden, wenn die erhobenen Befunde mit apparativen/bildgebenden Abkl�rungen best�tigt wurden und die hiebei angewendeten Untersuchungsmethoden wissenschaftlich anerkannt sind (erw�hntes Urteil SVR 2010 UV Nr. 6, E. 2; vgl. auch erw�hntes Urteil SVR 2011 UV Nr. 10, E. 2).
Diese Beurteilung ist nicht zu beanstanden. Soweit sich der Beschwerdef�hrer auf die mehrfach gestellte Diagnose eines HWS-Distorsionstraumas, eines Schleudertraumas oder einer commotio cerebri beruft, vermag dies daran nichts zu �ndern, handelt es sich dabei eben bloss um Diagnosestellungen ohne organisch hinreichenden Nachweis im oben dargelegten Sinne. Dasselbe gilt auch f�r den diagnostizierten Tinnitus, da unbestrittenermassen weder der Tinnitus selber noch eine ihm zugrunde liegende organische Sch�digung mit apparativen/bildgebenden Abkl�rungen best�tigt werden konnten. Im �brigen hat das Bundesgericht in seinem unl�ngst ergangenen, zur Publikation vorgesehenen Urteil 8C_498/2011 vom 3. Mai 2012 erwogen, dass keine medizinisch gesicherte Grundlage bestehe, um einen Tinnitus als k�rperliches Leiden zu betrachten oder ihn (zwingend) einer organischen Ursache zuzuordnen, und dass sich auch nicht vom Schweregrad eines Tinnitus auf eine organische Unfallfolge als Ursache schliessen lasse (E. 5.10 des angef�hrten Urteils).
Lassen sich die noch bestehenden Beschwerden nicht mit einer organisch objektiv ausgewiesenen Folge des Unfalles vom 8. M�rz 2007 erkl�ren, hat - wie in Erw�gung 2 hievor dargelegt - rechtsprechungsgem�ss eine eigenst�ndige Ad�quanzbeurteilung stattzufinden.
5.1 Die Vorinstanz hat erwogen, die Frage des nat�rlichen Kausalzusammenhangs zwischen dem Unfall und den noch bestehenden Beschwerden m�sse nicht beantwortet werden, da es ohnehin am kumulativ erforderlichen ad�quaten Kausalzusammenhang fehle. Die Ad�quanz hat das kantonale Gericht - wie zuvor die SUVA - anhand der Psycho-Praxis gepr�ft und verneint, dann aber dargelegt, dass sie auch nach der sog. Schleudertrauma-Praxis zu verneinen w�re. Der Beschwerdef�hrer beantragt die Pr�fung anhand der Schleudertrauma-Praxis.
5.2 Das Vorliegen eines Schleudertraumas bzw. einer Distorsion der HWS oder einer �quivalenten Verletzung muss durch zuverl�ssige �rztliche Angaben gesichert sein, damit die auf solche Verletzungen zugeschnittene Rechtsprechung zur Anwendung kommen kann. Zwar wird nicht vorausgesetzt, dass s�mtliche der zum sogenannten typischen Beschwerdebild dieser Verletzung geh�renden Symptome (diffuse Kopfschmerzen, Schwindel, Konzentrations- und Ged�chtnisst�rungen, �belkeit, rasche Erm�dbarkeit, Visusst�rungen, Reizbarkeit, Schlafst�rungen, Affektlabilit�t, Depression, Wesensver�nderungen usw., vgl. BGE 117 V 359 E. 4b S. 360; SVR 1995 UV Nr. 23 S. 67 E. 2) innert der massgeblichen Latenzzeit von 24 bis h�chstens 72 Stunden nach dem Ereignis aufgetreten sein m�ssen. Erforderlich ist aber, dass sich innert dieser Latenzzeit zumindest HWS- oder Nackenbeschwerden manifestieren (SVR 2007 UV Nr. 23 S. 75 E. 5 [U 215/05]). Daran ist auch nach der Pr�zisierung dieser Praxis (BGE 134 V 109) festzuhalten (vgl. Urteil 8C_792/2009 vom 1. Februar 2010 E. 6.1 mit Hinweisen).
Die Rechtsprechung zum Erfordernis des zuverl�ssigen medizinischen Gesichertseins gilt auch f�r das Sch�del-Hirntrauma (BGE 134 V 109 E. 9.1 S. 122, 117 V 369 E. 4b S. 382; Urteile 8C_792/2009 vom 1. Februar 2010 E. 6.1 mit Hinweisen).
5.3 Das kantonale Gericht hat in einl�sslicher W�rdigung der medizinischen Aktenlage �berzeugend aufgezeigt, dass zumindest innerhalb der massgebenden Latenzzeit keine Beschwerden aktenm�ssig dokumentiert sind, welche auf eine am 8. M�rz 2007 erlittene HWS-Distorsion schliessen liessen. So waren die Befunde bei der unmittelbar nach dem Unfall erfolgten Einweisung in die Notfallstation der Chirurgischen Klinik T.________ �usserst diskret, gab doch der Versicherte ausser Schmerzen am distalen Oberarm links keine Beschwerden an und wurden Bewusstlosigkeit, Schwindel oder Fieber ausgeschlossen. Auch im Arztzeugnis UVG dieser Klinik vom 2. April 2007 wurde lediglich eine Kontusion distaler Oberarm diagnostiziert. Die MRI-Untersuchung der HWS vom 11. Juni 2007 ergab keinen Nachweis traumatischer L�sionen der HWS oder des Hirns. Der Hausarzt des Beschwerdef�hrers, Dr. med. B.________ hatte in seinem Bericht vom 1. April 2007 festgehalten, der Versicherte sei noch nach sieben Tagen deutlich traumatisiert, psychisch angespannt und auf die Schmerzen fixiert. Er qualifizierte das Beschwerdebild als nicht korrelierend mit den Befunden und stellte die Frage nach einer psychischen �berlagerung. Zudem erw�hnte er erstmals - jedoch ebenfalls mit Fragezeichen - die Diagnose eines HWS-Schleudertraumas. Wohl enthalten sp�tere medizinische Berichte immer wieder den Vermerk HWS-Distorsionstrauma, Verdacht auf commotio cerebri o.�., doch kann dies - wie die Vorinstanz zutreffend dargelegt hat - nach oben Gesagtem nicht als gen�gender Nachweis einer die Anwendung der Schleudertrauma-Praxis rechtfertigenden Verletzung gelten, wird dies doch haupts�chlich aus den Angaben des Versicherten und aus den nicht erkl�rbaren Beschwerden abgeleitet.
Damit steht nicht mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit fest, dass sich der Beschwerdef�hrer beim Unfall vom 7. M�rz 2008 eine HWS-Distorsion oder eine Sch�delhirnverletzung zugezogen hat. SUVA und Vorinstanz haben somit die Ad�quanz des Kausalzusammenhangs zwischen dem Unfallereignis und den noch geklagten Beschwerden zu Recht nach den zu psychischen Fehlentwicklungen nach einem Unfall entwickelten Grunds�tzen beurteilt.
Zur Ad�quanzpr�fung des kantonalen Gerichts ergibt sich im Einzelnen Folgendes:
6.1 Ausgangspunkt der Ad�quanzbeurteilung bildet - wie die Vorinstanz dargelegt hat - das (objektiv erfassbare) Unfallereignis. Abh�ngig von der Unfallschwere sind je nachdem weitere Kriterien in die Beurteilung einzubeziehen (BGE 115 V 133 E. 6 S. 138 ff.; SVR 2010 UV Nr. 3 S. 11, 8C_283/2009 E. 9.1; 2008 UV Nr. 8 S. 26, U 2/07 E. 5.3.1). Massgebend f�r die Beurteilung der Unfallschwere ist der augenf�llige Geschehensablauf mit den sich dabei entwickelnden Kr�ften (erw�hnte Urteile SVR 2010 UV Nr. 3 E. 9.1 und 2008 UV Nr. 8 E. 5.3.1).
6.1.1 Das kantonale Gericht hat das Ereignis vom 8. M�rz 2007 bei den mittelschweren Unf�llen eingestuft. Nach Auffassung des Beschwerdef�hrers liegt ein mittelschwerer Unfall im Grenzbereich zu den schweren Unf�llen vor.
6.1.2 Letzteres ist mit der Vorinstanz zu verneinen. Als Unf�lle mit diesem Schweregrad hat die Praxis regelm�ssig Ereignisse eingestuft, welche mit wesentlich h�heren Krafteinwirkungen verbunden waren. Zu erw�hnen sind nebst dem im angefochtenen Entscheid genannten Pr�judiz etwa (vgl. hiezu die Zusammenstellung im Urteil 8C_786/2009 vom 4. Januar 2010 E. 4.6.2): die Kollision eines Lastwagens mit einem Personenwagen auf der Autobahn, worauf dieser zuerst mit der rechten, anschliessend mit der linken Tunnelwand kollidierte und die Windschutzscheibe durch heftigen Kopfanprall der versicherten Person barst; der Personenwagen mit der versicherten Person geriet auf der �berholspur der Autobahn bei einer Geschwindigkeit von etwa 130 km/h pl�tzlich ins Schleudern, �berquerte die Normalspur und den Pannenstreifen, kollidierte mit der B�schung, worauf sich das Fahrzeug �berschlug, auf die �berholspur zur�ckgeschleudert wurde und auf den R�dern stehend zum Stillstand kam. Demgegen�ber wurden als mittelschwere Unf�lle im engeren Sinn Ereignisse qualifiziert, bei welchen das Fahrzeug mit der versicherten Person bei einem �berholman�ver mit ca. 100 km/h abrupt abgebremst wurde, dabei ins Schleudern geriet, gegen einen Strassenwall prallte, sich �berschlug und auf der Fahrerseite zu liegen kam; einen Lastwagen beim �berholen touchierte und sich �berschlug, von der Strasse abkam und sich �berschlug; auf der Autobahn in einer Kurve ins Schleudern geriet, sich �berschlug und auf dem Dach liegend zum Stillstand kam; sich bei einer Geschwindigkeit von ca. 90 km/h auf einer Autobahn �ber eine Mittelleitplanke hinweg �berschlug - wobei die versicherte Person hinausgeschleudert wurde - und mit Totalschaden auf der Gegenfahrbahn auf dem Dach zu liegen kam oder mit einer Geschwindigkeit von ca. 90 km/h frontal in einen stehenden Personenwagen prallte. Das erlittene Ereignis ist im Vergleich zu den letzterw�hnten Unf�llen sicher nicht als schwerer einzustufen.
6.2 Bei der gegebenen Unfallschwere m�ssten von den zus�tzlich zu beachtenden Kriterien mindestens drei in der einfachen Form oder aber eines in besonders ausgepr�gter Weise erf�llt sein, damit der ad�quate Kausalzusammenhang bejaht werden k�nnte (SVR 2010 UV Nr. 25 S. 100, 8C_897/2009 E. 4.5; Urteil 8C_465/2011 vom 7. September 2011 E. 8.2 Ingress).
Das kantonale Gericht hat diese Kriterien - richtigerweise - nach der Psycho-Praxis (vgl. BGE 115 V 133 E. 6c/aa S. 140) gepr�ft. Es ist zum Ergebnis gelangt, dass weder ein Kriterium in besonders ausgepr�gter Weise noch die Kriterien in geh�ufter oder auffallender Weise gegeben seien.
Der Beschwerdef�hrer vertritt die Auffassung, sechs der Zusatzkriterien seien gegeben, mindestens zwei davon in besonders ausgepr�gter Weise. Er argumentiert dabei indessen wie bereits im kantonalen Verfahren anhand der - teilweise anderslautenden - Kriterien gem�ss der vorliegend nicht anwendbaren Schleudertrauma-Praxis (BGE 134 V 109 E. 10.3 S. 130). Zudem beschr�nkt er sich bei seiner Argumentation weitestgehend auf eine (beinahe w�rtliche) Wiederholung der Vorbringen in der vorinstanzlichen Eingabe, w�hrend eine vertiefte Auseinandersetzung mit dem angefochtenen Entscheid fehlt. Dies vermag keine ernsthaften Zweifel an der vorinstanzlichen Verneinung der Ad�quanzkriterien aufkommen zu lassen, weshalb lediglich kurz darauf einzugehen ist.
6.2.1 Zu Recht nicht geltend gemacht wird das Kriterium der ungew�hnlich langen Dauer der �rztlichen Behandlung.
6.2.2 Ob besonders dramatische Begleitumst�nde oder eine besondere Eindr�cklichkeit des Unfalls vorliegen, beurteilt sich objektiv und nicht aufgrund des subjektiven Empfindens bzw. Angstgef�hls der versicherten Person. Zu beachten ist, dass jedem mindestens mittelschweren Unfall eine gewisse Eindr�cklichkeit eigen ist, welche somit noch nicht f�r eine Bejahung des Kriteriums ausreichen kann (aus j�ngster Zeit: Urteil 8C_435/2011 vom 13. Februar 2012 E. 4.2.3). Vor diesem Hintergrund erf�llt das Geschehen vom 8. M�rz 2007 das Kriterium nicht.
6.2.3 Die Kriterien der Schwere und besonderen Art der erlittenen Verletzungen (insbesondere ihre erfahrungsgem�sse Eignung, psychische Fehlentwicklungen auszul�sen), der k�rperlichen Dauerschmerzen, der �rztlichen Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert, sowie des schwierigen Heilungsverlaufs und der erheblichen Komplikationen sind in Bezug auf die Kontusion des distalen Oberarms und ohne Ber�cksichtigung der psychischen Problematik mit der Vorinstanz klar zu verneinen. Dasselbe gilt f�r Grad und Dauer der physisch bedingten Arbeitsunf�higkeit.
6.2.4 Zusammenfassend hat das kantonale Gericht den ad�quaten Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall vom 8. M�rz 2007 und den noch geklagten Beschwerden zu Recht verneint. Der Vollst�ndigkeit halber kann mit der Vorinstanz darauf hingewiesen werden, dass auch die Anwendung der Schleudertrauma-Praxis ohne Differenzierung zwischen physischen und psychischen Komponenten nicht zu einem andern Ergebnis f�hren w�rde. Von den teilweise anderslautenden Kriterien gem�ss BGE 134 V 109 E. 10.3 S. 130 k�nnten unter Mitber�cksichtigung psychisch bedingter Aspekte h�chstens diejenigen der erheblichen Beschwerden sowie der erheblichen Arbeitsunf�higkeit trotz ausgewiesener Anstrengungen als erf�llt betrachtet werden, jedoch nicht in besonders ausgepr�gter Weise.
Ist die Ad�quanz zu verneinen, braucht auf die Frage des nat�rlichen Kausalzusammenhangs nicht weiter eingegangen zu werden. Dies f�hrt zur Abweisung der Beschwerde.