Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=OVG%20Saarland&Datum=29.06.2006&Aktenzeichen=3%20Q%203/06
Timestamp: 2019-10-19 08:34:27
Document Index: 375128347

Matched Legal Cases: ['§ 78', '§ 78', '§ 60', '§ 60', 'Art. 103', '§ 87']

OVG Saarland, 29.06.2006 - 3 Q 3/06, 2 Q 10/05 - dejure.org
OVG Saarland, 29.06.2006 - 3 Q 3/06, 2 Q 10/05
https://dejure.org/2006,11766
OVG Saarland, 29.06.2006 - 3 Q 3/06, 2 Q 10/05 (https://dejure.org/2006,11766)
OVG Saarland, Entscheidung vom 29.06.2006 - 3 Q 3/06, 2 Q 10/05 (https://dejure.org/2006,11766)
OVG Saarland, Entscheidung vom 29. Juni 2006 - 3 Q 3/06, 2 Q 10/05 (https://dejure.org/2006,11766)
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Zu den Voraussetzungen einer Gehörsrüge. Kumykischen Volkszugehörigen aus Dagestan steht innerhalb der Russischen Föderation jedenfalls eine inländische Fluchtalternative offen. Eine landesweite Gruppenverfolgung von Wahabiten ist nach der Erkenntnislage nicht ...
Bestehen mindestens einer inländischen Fluchtalternative für kumykische Volkszugehörige aus Dagestan innerhalb der Russischen Föderation; Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör; Möglichkeit des Nachweises eines staatlichen Verfolgungsprogramms mit dem Ziel einer ...
Bestehen einer inländischen Fluchtalternative für kumykische Volkszugehörige innerhalb der Russischen Föderation; Kriterien für die Feststellung von Abschiebungshindernissen; Bedingungen der Berufungszulassung wegen grundsätzlicher Bedeutung der Rechtssache bzw. ...
AsylVfG § 78 Abs. 3 Nr. 1; AsylVfG § 78 Abs. 3 Nr. 3; AufenthG § 60 Abs. 1; AufenthG § 60 Abs. 7; GG Art. 103 Abs. 1
Berufungszulassungsantrag, grundsätzliche Bedeutung, Russland, Kumyken, Dagestan, interne Fluchtalternative, Gruppenverfolgung, Registrierung, Versorgungslage, Existenzminimum, Freizügigkeit, Wahabiten, Moslems, rechtliches Gehör, posttraumatische Belastungsstörung, ...
VG Saarlouis, 24.03.2005 - 12 K 186/04
Die Frage, ob die Zulassung des Vorbringens beziehungsweise die positive Entscheidung über das beantragte Beweismittel die Erledigung des Rechtsstreits im Sinne von Nr. 1 verzögert hätte, unterliegt angesichts des weit gefassten Wortlauts des § 87 b Abs. 3 Nr. 1 VwGO ("nach der freien Auffassung des Gerichts") der Beurteilung des Rechtsmittelgerichts nur daraufhin, ob diese Auffassung des Gerichts im Zeitpunkt der Zurückweisung als verspätet vertretbar und nicht durch sachfremde Erwägungen bestimmt war; erforderlich ist mithin - lediglich - eine plausible Prognose hierzu Kopp, a.a.O., Rdnrn. 11, 14; siehe auch zur vergleichbaren Problematik hinsichtlich außerhalb von Präklusionsvorschriften abgelehnter Beweisanträge die Entscheidungen des OVG Lüneburg vom 3.5.2005 - 7 LA 300/04 -, zitiert nach Juris sowie des OVG des Saarlandes vom 29.11.2005 - 2 Q 41/04 - und vom 29.6.2006 - 3 Q 3/06 -, wonach eine Gehörsrüge nur dann Erfolg haben kann, wenn die Ablehnung des Antrags im Prozessrecht unter keinem denkbaren Gesichtspunkt mehr eine Stütze im Prozessrecht findet sich das Gericht mit dem Vorbringen eines Beteiligten in völlig unzulänglicher Form auseinandergesetzt hat und die Ablehnung des Beweisersuchens daher erkennbar willkürlich erscheint.
OVG des Saarlandes, Urteil vom 23.6.2005 - 2 R 17/03 - Beschlüsse vom 29.5.2006 - 3 Q 1/06 - und vom 29.6.2006 - 3 Q 3/06 -.