Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F29-06-2015-8C_373-2015
Timestamp: 2016-10-27 15:18:33
Document Index: 44286271

Matched Legal Cases: ['Art. 42', 'Art. 95', 'Art. 47', 'Art. 100', 'BGE', 'BGE']

8C_373/2015 � � Urteil vom 29. Juni 2015
in den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Aargau vom 31. M�rz 2015, mit dem u.a. in Abweisung einer Beschwerde des A.________, soweit darauf einzutreten war, der Entscheid der Beschwerdestelle SPG vom 31. Oktober 2014 betreffend Ablehnung einer �bernahme der Kosten zur Ersatzanschaffung eines Motorfahrzeuges durch die Sozialhilfe (Verf�gung des Gemeinderates Egliswil vom 30. September 2014) best�tigt und die verwaltungsgerichtlichen Verfahrenskosten von gesamthaft Fr. 1'171.- dem Beschwerdef�hrer auferlegt wurden,
in die von A.________ gegen den vorgenannten Entscheid beim Bundesgericht mit Eingabe vom 11. Mai 2015 (Poststempel) erhobene Beschwerde sowie das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege im Sinne der unentgeltlichen Prozessf�hrung,
in die auf Verf�gung des Bundesgerichts vom 13. Mai 2015 betreffend M�ngel der Rechtsschrift im Sinne von Art. 42 Abs. 5 BGG mit Eingabe vom 26. Mai 2015 (Poststempel) erfolgte Nachreichung des vorinstanzlichen Entscheides,
in die nach Verf�gung des Bundesgerichts vom 1. Juni 2015 von A.________ dem Gericht am 22. Juni 2015 (Poststempel) zugestellte Eingabe,
dass die Beschwerde vom 11./26. Mai bzw. 22. Juni 2015diesen Mindestanforderungen offensichtlich nicht gen�gt, da sich der Beschwerdef�hrer mit den entscheidwesentlichen Erw�gungen der Vorinstanz nicht in konkreter und hinreichend substanziierter Weise auseinandersetzt bzw. nicht darlegt, weshalb das kantonale Gericht mit seinen Erw�gungen Recht verletzt resp. - soweit �berhaupt beanstandet - den Sachverhalt qualifiziert unrichtig oder als auf einer Rechtsverletzung beruhend festgestellt haben sollte (vgl. Art. 95 ff. BGG),
dass hieran auch das (nachtr�glich gestellte) Gesuch um "Fristverl�ngerung" nichts �ndert, zumal einem solchen Begehren zum vornherein nicht entsprochen werden kann (vgl. Art. 47 Abs. 1 und Art. 100 Abs. 1 BGG),
dass im �brigen der Einwand des Beschwerdef�hrers, er habe vor der Vorinstanz deshalb "kein (en) zus�tzlich (en) Antrag auf unentgeltliche Rechtspflege (mehr) gestellt", weil er " (erstinstanzlich) keinen Rechtsmittelhinweis" erhalten habe, unbehelflich ist, da grunds�tzlich keine diesbez�gliche beh�rdliche Pflicht besteht (vgl. BGE 122 I 203 E. 2e S. 207 f. sowie Urteil 1C_6/2010 vom 25. Februar 2010) und er aus der eigenen Rechtsunkenntnis nichts zu seinen Gunsten abzuleiten vermag (unver�ffentlichte E. 4b des in BGE 110 V 344 publ. Urteils M. mit Hinweisen),