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Timestamp: 2017-08-22 18:37:18
Document Index: 268035729

Matched Legal Cases: ['Art. 8', 'Art. 6', 'Art. 8', 'BGE', 'Art. 8', 'Art. 6', 'Art. 106']

4A_78/2016 (29.02.2016)
4A_78/2016
dass das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich mit Urteil vom 14. Dezember 2015 eine vom Beschwerdeführer gegen die Beschwerdegegnerin erhobene Klage auf Ausrichtung von Krankentaggeldleistungen in dem Sinne teilweise guthiess, dass die Beschwerdegegnerin verpflichtet wurde, dem Beschwerdeführer für den Zeitraum vom 1. September 2012 bis 30. Juni 2013 Krankentaggeldleistungen im Gesamtbetrag von Fr. 4'606.20 zu bezahlen, zuzüglich Zins zu 5 % seit 1. Februar 2013, wobei es die Klage im Mehrbetrag abwies (Dispositiv-Ziff. 1);
dass der Beschwerdeführer dem Bundesgericht mit Beschwerde vom 1. Februar 2016 beantragte, es sei Dispositiv-Ziffer 1 des Urteils des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 14. Dezember 2015 insofern abzuändern, als die Beschwerdegegnerin zur Zahlung von Fr. 9'214.75, zuzüglich Zins zu 5 % seit 1. Februar 2013, zu verpflichten sei;
dass die Vorinstanz im angefochtenen Urteil unter anderem feststellte, dass der Beschwerdeführer ein Mahnschreiben der Beschwerdegegnerin vom 31. Juli 2012 (Aufforderung zum Berufswechsel und Ankündigung der Leistungseinstellung) von der Post in Empfang genommen hat und damit den Einwand des Beschwerdeführers, er könne sich an den Erhalt dieses Schreibens nicht erinnern, nicht gelten liess;
dass sich die Beschwerde einzig gegen die vorinstanzliche Feststellung richtet, wonach dem Beschwerdeführer das Schreiben vom 31. Juli 2012 zugegangen sei, wobei er der Vorinstanz eine Verletzung der Beweislastverteilung nach Art. 8 ZGB und eine Missachtung von Art. 6 EMRK vorwirft;
dass der Beschwerdeführer vorbringt, entgegen dem angefochtenen Entscheid lasse sich aus dem Briefwechsel der Parteien - so insbesondere seinem Schreiben vom 16. August 2012 - nicht ableiten, dass er das Mahnschreiben der Beschwerdegegnerin vom 31. Juli 2012 erhalten habe;
dass der Beschwerdeführer damit keine hinreichend begründete Sachverhaltsrüge erhebt, sondern unzulässige Kritik an der vorinstanzlichen Beweiswürdigung übt, indem er dem angefochtenen Entscheid bloss seine eigene Sicht der Dinge entgegenhält;
dass die Beweislastverteilung gegenstandslos ist und Beweiswürdigung vorliegt, die nicht durch Art. 8 ZGB geregelt ist, wo das Gericht in Würdigung von Beweisen zur Überzeugung gelangt, eine Tatsachenbehauptung sei bewiesen oder widerlegt (BGE 138 III 193 E. 6.1 S. 202; 137 III 226 E. 4.3, 268 E. 3 S. 282; 130 III 591 E. 5.4 S. 601 f. mit Hinweisen), was der Beschwerdeführer mit seinem wiederholten Hinweis auf die Beweislastverteilung gemäss Art. 8 ZGB verkennt;
dass der Beschwerdeführer zwar Art. 6 EMRK erwähnt, jedoch nicht hinreichend begründet, inwiefern die Vorinstanz diese Bestimmung verletzt hätte (Art. 106 Abs. 2 BGG), wobei er auch in diesem Zusammenhang zu Unrecht von der Beweislosigkeit ausgeht;