Source: https://kanzleimitte.de/audi-q3-dieselskandal-justus-klage-erfolgreich/
Timestamp: 2019-05-22 20:46:23
Document Index: 283883685

Matched Legal Cases: ['§ 139', '§ 823', '§ 823', '§ 27', '§ 27', '§ 27']

Audi Q3 Dieselskandal: Justus Klage erfolgversprechend - JUSTUS Rechtsanwälte );
Veröffentlicht am 8. Mai 2019 14. Mai 2019 von Lisa
Bei einem noch laufenden Verfahren gegen die Audi AG hat uns das Landgericht Ingolstadt in einem Hinweis bestätigt, dass es die Klage für zulässig und begründet hält. Die Aussichten sind daher gut, dass unserem Mandanten der Schadenersatzanspruch zugesprochen wird.
Audi Q3 Dieselskandal
Audi ist als Tochter des VW-Konzerns genau so in den Abgasskandal verwickelt wie andere Autohersteller auch.
Die Betrugssoftware zur Manipulation der Abgaswerte wurde nun auch bei zahlreichen Audi-Modellen festgestellt, weshalb die betroffenen Fahrzeuge von Fahrverboten und Stilllegungen bedroht sind.
Anstatt bei der Aufklärung zu helfen, bezeichnete der Vostand die manipulierten Motoren/ Abschalteinrichtungen als „Versehen“ und gab diesen erst zu, als die Prüfer ihn sicher feststellen konnten. Nun wurde auch der deutschen Behörden Audi-Chef Rupert Stadler in Untersuchungshaft genommen.
Schadensersatz für unseren Mandanten
In einem Klageverfahren, welches wir gegen die Audi AG; VW Bank führen hat das Gericht uns einen Hinweis gem. § 139 ZPO gegeben, dass ein möglicher Schadensersatz aus §§ 823 II BGB, 6 I, 27 I EG-FGV besteht.
Der Kläger erwarb 2014 einen gebrauchten PKW Audi Q3 2.0 TDI quattro. Dieser Audi Q3 ist mit einem 2.0 l Dieselmotor des Typs EA 189 ausgestattet. Die Beklagte ist eine Tochtergesellschaft des Volkswagen AG und Herstellerin des Fahrzeugs.
In dem Fahrzeug war eine Motorensteuerungsgerätesoftware installiert, die erkennt, wenn das Fahrzeug auf dem Prüfstand den Neuen Europäischen Fahrzyklus (NEFZ) durchfährt, und dann einen besonderen Modus aktiviert (sog. Umschaltlogik).
Das Kraftfahrt-Bundesamt verpflichtete die Audi AG mit Bescheid vom 14.10.2015, bei allen betroffenen Fahrzeugen des Motors EA 189 die unzulässige Abschaltvorrichtung zu entfernen und nachzuweisen, dass die gesetzlichen Anforderungen erfüllt werden.
Der Kläger ist der Nachbesserungsaufforderung nachgekommen und hat das erforderliche Software Update aufspielen sowie erforderliche Umrüstungen vornehmen lassen.
Der Kläger hat gegen die Audi AG nunmehr vor dem LG Ingolstadt seine Schadensersatzansprüche auf Rückgabe des Fahrzeuges Zug um Zug gegen Zahlung des Kaufpreises durch Justus Rechtsanwälte geltend machen lassen.
Das LG Ingolstadt hat die mündliche Verhandlung anberaumt und bereits vorab die Beklagte darauf hingewiesen, dass ein Anspruch des Klägers gem. § 823 Abs. 2 i.V.m. § 27 EG-FGV in Betracht kommt.
Auch nach Auffassung von Justus Rechtsanwälte hat die Beklagte durch den Einbau der Abschalteinrichtung in den Audi Q3 gegen § 27 EG-FGV verstoßen und damit ein Schutzgesetz verletzt. Hierdurch wurde der Klagepartei ein Schaden zugefügt. Es ist klar erkennbar, dass § 27 EG-FGV auch den einzelnen Verbraucher schützen soll, denn der Verordnungsgeber wollte, dass nur technisch einwandfreie und in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Bestimmungen hergestellte Fahrzeuge an Verbraucher ausgeliefert werden.
Diese Audi Fahrzeuge sind betroffen
Haben Sie einen Audi Diesel gekauft, finanziert oder geleast und wollen diesen zurück geben, bzw. den eingetretenen Minderwert gegen die Audi AG einklagen, so wenden Sie sich an uns. Wir vertreten eine Vielzahl von Autokäufern sowohl in Klageverfahren als auch beim Widerruf der Autofinanzierungen.
KategorienAbgasskandal: Rückgabe, Audi Dieselskandal, Urteile im Abgasskandal, VW ABGASSKANDAL Schlagwörter2.0 TDI, Abgasskandal, Anwalt, Audi, Audi Q3, Audi Q3 2.0 TDI quattro, Berlin, Dieselgate, Dieselskandal, Klage, Manipulationssoftware, Rechtsanwalt, Schadenersatz, Täuschung, Urteil
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