Source: https://anwalt-kg.de/insolvenzrecht/insolvenz-anmelden/
Timestamp: 2018-01-16 17:10:45
Document Index: 253243647

Matched Legal Cases: ['§ 305', '§ 177', '§ 177', '§ 852', '§ 294', '§ 850', '§ 850', '§ 38']

Insolvenz und Entschuldung | Tipps & Ablauf zur Insolvenz
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In der Wirtschaft gilt, dass Sie keinen Gewinn erzielen können, ohne ein Risiko einzugehen. Dieses Risiko besteht darin, dass der erwartete Erfolg ausbleibt und das Unternehmen zahlungsunfähig wird. Das Unternehmen muss Insolvenz anmelden.
Auch im Privatleben spielen die Finanzen eine große Rolle. Denn wie im Wirtschaftsleben können unliebsame Überraschungen und unerwartete Ausgaben dazu führen, dass man über längere Zeit mehr ausgibt als man einnimmt und in einer Schuldenfalle gelandet ist. Daher kann auch eine Privatperson Insolvenz anmelden, um auf Zahlungsunfähigkeit zu reagieren und eine Entschuldung zu erreichen.
Wenn es absehbar unmöglich ist, die Zahlungsverpflichtungen, also Schulden, zu erfüllen oder auch nur zu verringern, spricht man von der Insolvenz oder auch vom Konkurs. Die Insolvenz gibt Ihnen die Möglichkeit, sich von den drückenden Schulden zu befreien.
Sie können gerne jederzeit anrufen und einen Beratungstermin vereinbaren. Wir würden uns dann bei Ihnen melden und über Ihr Verfahren und das weitere Vorgehen sprechen.
Hallo, Wie läuft das dann alles ab? Ich hab dann zu entscheiden ob ich 3Jahre oder 5 oder 6 nehme? Ich hab soviel fragen… Wie ist das dann mit meinem Mann? Und wie läuft das mit Kredite die ich und mein Mann gemeinsam haben? :O Liebe Grüße
Die Restschuldbefreiung in der Insolvenz tritt innerhalb von:
3 Jahren bei Tilgung von 35 % der Schulden und der Verfahrenskosten
5 Jahren bei Tragung der Verfahrenskosten
ein. Das Insolvenzverfahren ist ein personenbezogenes Verfahren, sodass die Voraussetzungen immer nur in der Person des Antragsstellers vorliegen müssen. Soweit ein Darlehen von Ihnen als Eheleute unterzeichnet worden ist, haften sie hierfür gesamtschuldnerisch.
Privatinsolvenz und die Steuern
02 Jan 2018/0 Kommentare/in Privatinsolvenz
Hallo, wollte mal nachfragen wie es ist wenn ich in der Privatinsolvenz bin und dann Heirate mitte des Jahres.Die Steuern die mir und meiner Frau zugute kommen weil ich ja in eine andere Steuerklasse komme,werden die einbehalten von den Treuhänder oder vom Finanzamt weil ich ja auch noch schulden bei dem Finanzamt habe.Oder bekommen wir […]
Privatinsolvenz,keine Haftpflichtversicherung und jetzt ein Schaden…!
30 Dez 2017/1 Kommentar/in Privatinsolvenz
Sehr geehrte Herren Rechtsanwälte, ich stehe kurz vor einer PI. Wegen geringem Einkommen, hatte ich bis dato keine HP Versicherung ( habe dazu die Unterlagen bereits angefordert). Gestern ist mir das schmerzlich bewusst geworden,dass ich am falschen Ende sparen wollte. Beim Einpacken der Einkäufe auf dem Supermarktparkplatz ist mein leerer Einkaufswagen weg gerollt und in […]
ein solcher Schaden ist regelmäßig nicht von der Restschuldbefreiung im Zuge einer Privatinsolvenz umfasst, da es sich hierbei um einen Schaden aus einer (wohl fahrlässigen) unerlaubten Handlung handelt. Dies bedeutet, dass der Eigentümer des PKW den fälligen Betrag auch nach Einleitung einer Privatinsolvenz von Ihnen fordern kann.
Daher sollten Sie wenn möglich eine Stundungsvereinbarung mit dem Fahrzeuginhaber treffen.
Gerne biete ich Ihnen auch an, sich bezüglich der Einleitung einer Privatinsolvenz kostenfrei telefonisch von uns beraten zu lassen. Rufen Sie uns gerne dazu an unter 069 – 348 79 040.
27 Dez 2017/1 Kommentar/in Privatinsolvenz
Sehr geehrte Rechtsanwälte, seit Dez.2016 befinde ich mich in der Wohlverhaltensfase. Wegen eine schwere Erkrankung bin ich seit über zwei Jahren arbeitsunfähig. Ich habe keinen Einkommen und der Anspruch auf soziale Leistungen ist vor fünf Monaten ausgeschöpft. Weil ich mit meinem Lebensgefährten einer Bedarfsgemeinschaft bilde, erhalte ich auch kein Harz IV. Mein Antrag auf Erwerbsminderungsrente […]
28. Dezember 2017 um 09:34
es ist möglich, durch einen Antrag beim zuständigen Insolvenzgericht für die Berechnung des pfändbaren Anteils der Nachzahlung eine Aufteilung auf die (möglichen) Bezugsmonate zu erreichen. Diesbezüglich empfehle ich Ihnen, persönlich beim Rechtspfleger Ihres Gerichts vorstellig zu werden und den Sachverhalt zu schildern. Anhand der Bezugsmonate kann dann auch festgestellt werden, für welches Jahr die Beträge Ihrem Einkommen zuzurechnen sind.
Sollten Sie anwaltliche Hilfe bei der Antragstellung benötigen, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Wenden Sie sich in diesem Falle doch an unser Sekretariat: 069 – 348 79 040
Privatinsolvenz angemeldetet Forderung
Sehr geehrte Rechtsanwälte, die Summe meiner ursprünglichen Forderungen waren mit ca. 100.000 EUR beziffert. Diese waren ebenso im Insolvenzantrag definiert. Nach der Eröffnung des Insolvenzverfahren wurden allerdings nur 60.000 EUR von den Gläubigern bis zum gesetzten Fristdatum bei dem zuständigen Amtsgericht angemeldet. Darf davon ausgegangen werden, dass die Differenz nicht mehr nachgefordert werden kann ?
28. Dezember 2017 um 09:24
bedauerlicherweise ist gem. § 177 InsO (Insolvenzordnung) die nachträgliche Anmeldung einer Insolvenzforderung möglich. Das lnsolvenzgericht kann einen zusätzlichen Prüfungstermin ansetzen oder die Prüfung im schriftlichen Verfahren anordnen, § 177 Abs. 1 Satz 2 InsO.
Guten Tag, wann ist nach 6 Jahren Insolvenzverfahren die Schufa wieder „sauber“? Danke im voraus Mit freundlichen Grüßen Herr Galley
Sehr geehrter Herr Galley,
eine Löschung der Schufa-Einträge erfolgt drei Jahre nach Erteilung der Restschuldbefreiung.
Sehr geehrte Rechtsanwälte, zur Zeit ist es schwierig zu erkennen, wie die genaue Berechnung der 35% – Regelung nach drei Jahren vollzogen wird. Meine angemeldete Gesamtverschuldung betrug 60.000 EUR, das jährliche pfändbare Einkommen beträgt ca. 8.000 EUR. Wie wäre Ihre Berechnung des noch zu erbringenden „Kapitals“ nach drei Jahren ?
wir empfehlen Ihnen in diesem Zusammenhang folgenden Beitrag auf unserer Homepage:
So sollte einer Verkürzung Ihrer Insolvenz nichts im Wege stehen. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei Ihrer Entschuldung. Sollten Sie dennoch Beratung oder eine anwaltliche Vertretung benötigen, bieten wir Ihnen selbstverständlich auch ein kostenfreies, telefonisches Erstberatungsgespräch an. Wenden Sie sich einfach an unser Sekretariat.
Privatinsolvenz seit 14.01.2014
20 Dez 2017/1 Kommentar/in Privatinsolvenz
Hallo und guten Tag. Ich hoffe eine Antwort auf meine Frage zu bekommen. Ich bin seit 01/14 in Privatinsolvenz und vor 4 Monaten arbeitslos geworden. Familienstand getrennt lebend und 2018 wird die Scheidung erfolgen. Ist es mir erlaubt, notariellen Beurkundungen zugrundeliegende, aus der Scheidung, dann eventuelle Gelder zu behalten oder muss ich Diese komplett abführen. […]
Forderungen auf Ausgleich des Zugewinns während der Ehe sind gemäß § 852 ZPO nur pfändbar, wenn diese vertraglich anerkannt worden sind oder wenn es einen gerichtlichen Beschluss dazu gibt. Sollten andere Vermögenszuwächse generiert werden, können diese jedoch zur Befriedigung von Gläubigerforderungen herangezogen werden, wenn sie von Ihnen nicht zur allgemeinen Lebensführung benötigt werden.
unterhaltspflicht bei pfelgebedürftiger Mutter
sehr geehrtes Team, ich bin in der Privatinsolvenz und erhalte jetzt eine Rente von 791€, jetzt darf ich ja 450€ zu meiner Rente dazu verdienen. Da würde ich mit gesamt 1241€ über den Pfändungsfreibetrag kommen und es wären dann 102€ pfändbar. Ich betreue aber zusätzlich meine Pflegebedürftige Mutter die im Heim lebt, was ca 60km […]
auch Ihren Eltern sind Sie im Pflegefall zum Unterhalt verpflichtet. Daher sollte bei entsprechendem Nachweis die Unterhaltsverpflichtung für das Insolvenzverfahren anerkannt werden.
Unehelicher Lebenspartner als unterhaltsberechtigte Person?
Hallo, ich bin voll berufstätig und meine Partnerin ist frühberentet, arbeitet lediglich zusätzlich im Rahmen einer geringfügigen Beschäftigung. Als wir noch nicht zusammen wohnten, hat sie aufgrund der niedrigen Rente die Miete durch das Amt bezahlt bekommen. Als sie bei mir einzog, stellten wir einen Antrag auf einen Mietkostenzuschuss, der jedoch abgelehnt wurde, da ich […]
in einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft besteht keine gesetzliche Unterhaltsverpfichtung für den anderen Teil. Das bedeutet, dass keine Anrechnung für die Berechnung der Pfändungsgrenze stattfindet.
Im Sozialrecht kann Sie das Amt jedoch als „Bedarfsgemeinschaft“ einordnen und die jeweiligen Bezüge oder Zuschüsse verwehren.
Privates Darlehen im laufenden Insolvenzverfahren erhalten
19 Dez 2017/1 Kommentar/in Privatinsolvenz
Hallo, Ich habe ein privates Darlehen über 600€ von einem Familienmitglied erhalten. Ich bin noch nicht in der Wohlverhaltensphase sondern noch im laufenden Verfahren, in dem die Insolvenzmasse heran gezogen wird. Die 600€ habe ich auf mein P-Konto eingezahlt. (Der pfändungsfreie Betrag wurde aber auf dem Konto nicht dadurch überschritten.) Wird der Insolvenzverwalter die 600€ […]
zunächst sollten Sie auch dieses Privatdarlehen dem Insolvenzverwalter melden. Dies ist Teil Ihrer Informations- und Mitwirkungspflicht während des laufenden Insolvenzverfahrens. Rein rechtlich kann dieses Darlehnen pfändbar sein.
Aufgrund der Darlehenshöhe und Ihrer geschilderten Situation kann der Insolvenzverwalter Ihnen den Darlehensbetrag dann aber auch belassen.
unverfallbare Anwartschaft einer betrieblichen Altersvorsorge
15 Dez 2017/1 Kommentar/in Privatinsolvenz
Hallo liebes Team, ich habe eine unverfallbare Anwartschaft einer betrieblichen Altersvorsorge bei einer Unterstützungskasse für Krankenhäuser. Jetzt könnte ich mit Eintritt ins Rentenalter mir diese Anwartschaft auszahlen lassen.Dafür gibt mir die Unterstützungskasse 2 Möglichkeiten. 1.Möglichkeit Auszahlung als Kapital also sofort die gesamte Summe von 9700€ oder 2.Möglichkeit diese Summe abzüglich Steuern als monatliche Rentenauszahlung das […]
wir dürfen uns für Ihren Beitrag bedanken. Aufgrund der Komplexität Ihres Anliegens, ist eine Beantwortung in diesem Rahmen leider nicht möglich. Bitte kontaktieren Sie unser Sekretariat zwecks Vereinbarung eines Telefontermins.
13 Dez 2017/1 Kommentar/in Privatinsolvenz
ich beabsichtige mir während der Wohlverhaltensphase im Bereich `Kryptowährungshandel ein Depot anzulegen und aufzubauen. Solange ich keine Auszahlungen mache, muss ich das trotzdem beim Insolvenzverwalter angeben. Vielen Dank für Ihre Antwort.
während der Wohlverhaltensphase müssen Sie dies nicht dem Insolvenzverwalter mitteilen. Vor der Wohlverhaltensphase sind Sie jedoch dazu verpflichtet Angaben zu machen, da es sich um einen Vermögenswert handelt.
Kosten und Regelinsolvenz
12 Dez 2017/1 Kommentar/in Privatinsolvenz
Sehr geehrte Damen und Herren, ich wüßte gerne was das Verfahren kostet? Bekommt man dafür einen Beratungsschein? Desweiteren weiß ich nicht, ob ich eine Regelinsolvenz machen soll oder eine Privatinsolvenz. Danke Sonja Maier
die Kosten einer Privatinsolvenz liegen zwischen 1700 und 2500,-€. Bei einer Regelinsolvenz dagegen lässt sich ein durchschnittlicher Kostenbetrag nicht pauschal ermitteln, da dieser stets vom Wert der Insolvenzmasse abhängig ist.
Die Vergabepraxis eines Beratungshilfescheins ist von Region zu Region unterschiedlich. Meistens sind zwei Voraussetzungen jedoch identisch. Zunächst müsste ein niedriges Arbeitseinkommen vorliegen. Zudem müsste die Wartezeit bei einer öffentlichen Schuldnerberatung unzumutbar lang sein.
Eine Privatinsolvenz kommt grundsätzlich in Betracht, wenn sie nicht selbstständig sind. Es kommt zudem im Falle einer ehemaligen Selbstständigkeit in Betracht, wenn Sie weniger als 20 Gläubiger haben und keine offenen Verbindlichkeiten aus einem Arbeitsverhältnis. Im Umkehrschluss kommt eine Regelinsolvenz in Betracht, soweit Sie selbstständig sind. Für ehemals Selbstständige kommt eine Regelinsolvenz in Betracht, wenn Sie 20 oder mehr Gläubiger haben oder offene Verbindlichkeiten aus einem Arbeitsverhältnis bestehen.
08 Dez 2017/1 Kommentar/in Privatinsolvenz
Hallo. Ich wollte mal nachfragen wie es jetzt nach 6 Jahren Insolvenz weitergeht. Habe Post bekommen über die Kosten und weiß gar nicht wie ich das machen soll. Denn soviel Geld hab ich nicht. Wie wird das jetzt dann gehandhabt??
Sie können Sie angefallenen Kosten für das Insolvenzverfahren unter Umständen stunden lassen, wenn Sie nicht über das entsprechende Einkommen verfügen.
Ansonsten sollten Sie sich mit dem Insolvenzgericht bzw. dem Insolvenzverwalter bezüglich einer Ratenrückzahlung in Verbindung setzen. Eine zusätzliche Prozesskostenhilfe ist grundsätzlich nicht mehr möglich.
Diese Privatinsolvenz mache ich das erste mal. Und deswegen muss ich wissen wie das geht. Ich möchte auch Anträge für das Insolvenzverfahren machen.
für einen Privatinsolvenzantrag benötigen Sie eine Bescheinigung einer „geeigneten Person oder Stelle“. Das heißt, Sie sind bei der Erstellung des Insolvenzantrags auf die Hilfe einer Schuldnerberatung oder Anwaltskanzlei angewiesen.
Gerne bieten wir Ihnen an, das weitere Vorgehen in einem kostenfreien telefonischen Beratungsgespräch zu erläutern. Rufen Sie uns zur Terminvereinbarung gerne an unter 069 – 348 79 040!
Guten Tag, seit 05/2014 in der Insolvenz, Abschluss Insolvenzverfahren 06/2016. Gemeinsame FeWo mit Ex-Partner (der nicht in insolvent ist) wurde durch Insolvenzverwalter verkauft, wovon ich erst sehr viel später erfahren habe. In der FeWo befanden sich noch diverse persönliche Gegenstände von mir und meinen bereits volljährigen Kindern. Name und Anschrift des Käufers liegt inzwischen vor. […]
Mandant seid August bei Ihnen mein anliegen wurde nicht bearbeitet
07 Dez 2017/0 Kommentare/in Privatinsolvenz
Sehr geehrte Herrn Kraus und Ghendler, ich bin seid August bei Ihnen Mandat in Köln .Wie ich erfahren habe ,wurde meine Akte überhaupt nicht bearbeitet ,sodass ich kurz vor der Vollstreckung stehe.Ich habe meinen Beitrag von 990-, Euro im August schon bezahlt.All meine Daten habe ich auch im August abgegeben.Andauern ändert sich der Anwalt .Ich […]
Privatinsolvenz und Studium
02 Dez 2017/1 Kommentar/in Privatinsolvenz
Hallo, ich mache seit September diesen Jahres ein Fernstudium (berufsbegleitend), dieses dauert 1 1/2 Jahre. Jetzt habe ich die Berechnung nach Antrag auf Förderung bekommen und in diesem steht drin das ich von der KfW ein Schreiben bekomme mit Antrag auf Bafög -> Darlehen. Darf ich dies im Sinne des Studiums überhaupt beantragen und bekommen?! […]
vielen Dank für Ihre Nachricht. Grundsätzlich hindert Sie die Insolvenzordnung nicht daran neue Verbindlichkeiten aufzunehmen. Wenn Sie Verbindlichkeiten aufnehmen, dann sollten Sie nur dafür Sorge tragen, dass Sie diese auch bezahlen können. Diese Verbindlichkeiten werden nicht von der Restschuldbefreiung umfasst, da es sich um „neue Verbindlichkeiten“ handelt.
Sehr geehrte Damen und Herren, meine Frage ist, kann ein Insolvenzverwalter anordnen das der Partner nicht mehr Unterhaltspflichtig ist oder nicht? Oder entscheidet das Insolvenz Gericht darüber, auf Antrag des Insolvenzverwalters? Muss ein rechtskräftiges Urteil vorliegen? MfG andi910
vielen Dank für Ihren Beitrag. Grundsätzlich ist der Insolvenzverwalter zur Berechnung der pfändbaren Beträge verpflichtet. Es muss daher kein Urteil vorliegen. Wenn Sie der Auffassung sind, dass der pfändbare Betrag nicht korrekt berechnet wurde, können Sie einen entsprechenden Antrag beim Insolvenzgericht stellen.
Überzahlung, Betrag wird nicht vom Insolventsverwalter zurückgezahlt
Sehr geehrter Herr Krause, Folgendes Problem: seit August 2015 befinde ich mich in der Privatinsolvenz. Die Verfahrenskosten wurden bezahlt. Pfändbare Beträge werden von meinem Arbeitgeber monatlich an den vom Gericht bestellten Insolvenzverwalter abgeführt. Beispiel an der Abrechnung Nov. 2016( bei Steuerklasse 5 ohne Kinder RK) Gehalt 3.000,00€ Weihnachtsgeld 300,00€ PKW Km Geld 0.30€/Km 237,60€ Fahrgeld […]
Fragebogen Wohverhaltensperiode , Verdienst der Ehefrau und letzte Abtretung
30 Nov 2017/1 Kommentar/in Privatinsolvenz
Hallo, ich (verh. 1 Kind) befinde mich seit sep 2012 in PI und seit Feb. 2015 in der Wohlverhaltensphase. Nun habe ich den ersten Fragebogen zu meinen persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnissen erhalten. Hatte ich seit Feb 2015 nur „Glück“ oder hätte ich mich in der Zwischenzeit von selbst bei meinem Treuhänder melden müssen? Seit kurzem […]
vielen Dank für Ihren Beitrag. Grundsätzlich sind Sie verpflichtet, alle relevanten Umstände bezüglich der Pfändbarkeit Ihres Arbeitseinkommens dem Insolvenzverwalter bzw. Treuhänder mitzuteilen. Ihre Ehefrau ist in einem Einkommensbereich, in dem Sie nicht mehr als eine Unterhaltspflicht von Ihnen betrachtet wird. Das wird sich vermutlich bei Ihnen auf die Pfändbarkeit Ihres Arbeitseinkommens auswirken.
Guten Tag, ich habe 30000 € Schulden und habe eine Privat Insolvenz am laufen, Monatlich werden mir ca 450 € gepfändet. Das sind in 3 Jahren 16200€ , wenn aber nur 35% des Schulden Betrags gepfändet werden, sind dann 16200 nicht zuviel? Wird dann schon vor den 3 Jahren aufgehört zu pfänden, wenn die 35% […]
Guten Tag Herr Jäschke,
vielen Dank für Ihre Nachricht. Ich gehe davon aus, dass Sie gerne die vorzeitige Restschuldbefreiung nach 3 Jahren anstreben möchten. Hierzu sei gesagt, dass Sie 35 % der Schuldsumme zuzüglich der Verfahrenskosten innerhalb von 36 Monaten zurückgezahlt haben müssen. Die Verfahrenskosten, insbesondere die Vergütung des Insolvenzverwalters orientieren sich an Insolvenzmasse. Je höher diese ist, desto höher ist die Vergütung. Das führt dazu, dass Sie in der Regel 50 % der Schuldensumme an die Insolvenzmasse abgeführt haben müssen, um in den Genuss der Verkürzung auf 3 Jahre zu kommen.
In Ihrem Fall, bei 30.000 Euro Schulden würden Sie mit 16.200 Euro über 50 % der Schulden an die Insolvenzmasse abgeführt haben. Die Höhe müsste daher ausreichen. Sie sind jedoch verpflichtet, einen Antrag beim Insolvenzgericht zu stellen, um die Verkürzung zu erlangen. Das sollten Sie frühzeitig machen – wir empfehlen 6 Monate vor Ende der 3 Jahre. Sie können die Restschuldbefreiung frühstens nach 36 Monaten erlangen, von wenigen Ausnahmen abgesehen.
Insolvenz/ Freibetrag
29 Nov 2017/2 Kommentare/in Privatinsolvenz
Hallo, vielleicht können Sie mir helfen. Ich bin in der Privatinsolvenz und habe 2 Kinder. Ein Kind lebt bei mir mit der leiblichen Mutter, dass andere ebenfalls bei ihrer Mutter. Nun schreibt mir meine Insolvenzbetreuerin plötzlich, dass das Kind, was nicht in meinem Haushalt lebt nur noch zu 50% bei dem unpfändbaren Einkommen eine Rolle […]
vielen Dank für Ihre Nachricht. Wenn ich Sie richtig verstehe, leisten Sie derzeit sogenannten „Barunterhalt“ (Geldzahlungen) an das nicht in Ihrem Haushalt lebende Kind. Grundsätzlich sind Sie verpflichtet, Unterhalt an Ihr nicht in Ihrem Haushalt lebendes Kind zu zahlen. Die Höhe sollte sich an der sogenannten Düsseldorfer Tabelle orientieren.
Die Zahlungen an das Kind entsprechen nach den Angaben der Insolvenzverwalterin nicht der gesetzlichen Höhe. Sie zahlen demnach vermutlich nicht die in der Düsseldorfer Tabelle beschriebenen Sätze. Wenn Sie die Zahlungen nicht in dieser Höhe vornehmen, jedoch finanziell in der Lage wären, diese Zahlungen leisten zu können, dann kann die Insolvenzverwalterin unter Umständen die pfändbaren Sätze erhöhen. Ich gehe davon aus, dass genau das hier geschehen ist.
Wenn Sie demnach die Unterhaltszahlungen an Ihr Kind erhöhen und die Sätze an die Düsseldorfer Tabelle anpassen, dann dürfte man Ihnen auch wieder die Pfändungsfreibeträge erhöhen. Demnach zahlen Sie dann mehr an Ihr Kind als an die Gläubiger.
Ich zahle immer den gleichen Betrag nach Düsseldorfer Tabelle. Schon über Jahre. Es soll ja nicht der pfändbare Satz erhöht werden, sondern das Kind soll nur noch als halbes Kind zählen. Ich könnte Ihnen gerne das Schreiben senden, was ich dazu unterzeichnen soll.
28 Nov 2017/1 Kommentar/in Privatinsolvenz
Kann ich erneut einen Insolvenzantrag ,der erste Insolvenzantrag ist gescheitert in 2011 zu diesem Zeitpunkt gab es einen Menge Probleme ,so das dieser nach einem halben Jahr schon gescheitert ist. Nun lebe ich getrennt von meiner Frau,und beabsichtige einen neuen Antrag zustellen. Ist das möglich und wie hoch sehen sie den erfolg.
Guten Tag Herr Bagdons-Erkenberg,
vielen Dank für Ihre Nachricht. Grundsätzlich hat ein Antrag immer dann Erfolg, wenn die Voraussetzungen vorliegen. Wenn wir für Sie tätig werden würden, dann sorgen wir dafür, dass die Voraussetzungen bei Antragsstellung vorliegen werden.
Grundsätzlich könnte eine Sperrfrist in Frage kommen. Die Dauer der Sperrfrist hängt vom Grund der Versagung ab. Gerne können wir im Rahmen unserer kostenlosen Erstberatung über die wirksame Einleitung einer Privatinsolvenz sprechen. Rufen Sie uns dazu an und vereinbaren einen kostenlosen Telefontermin.
28 Nov 2017/0 Kommentare/in Privatinsolvenz
Guten Tag. Ich hätte eine Frage zu meinem P-Konto. Mein Insolvenzverfahren läuft seit einem Jahr. Kann ich mein p-Konto wieder in ein normales Girokonto umwandeln? Mein Arbeitgeber überweist ja jedes Monat den Pfändungsbetrag. Aber durch das p-konto komme ich an das restliche Geld was über dem Freibetrag liegt nicht ran. MfG
24 Nov 2017/2 Kommentare/in Privatinsolvenz
Guten Abend, wenn ich in der Wohlverhaltensphase bin, darf ich dann Sonderzahlungen wie z.b. Weihnachtsgeld behalten oder werden diese Sonderzahlungen vom Arbeitgeber direkt an Insolvenzverwalter überwiesen. Vielen Dank für Ihre Antwort. Mit freundlichen Grüßen Marita Schumann
Sonderzahlungen wie z.B. das Weihnachtsgeld dürfen nur bis zur Hälfte gepfändet werden, soweit dieser Betrag nicht 500€ überschreitet.
anbei möchte Sie ich auch auf unser neues Video zum Thema „Pfändbarkeit von Weihnachtsgeld“ hinweisen:
https://anwalt-kg.de/video/privatinsolvenz-recht/privatinsolvenz/ist-weihnachtsgeld-pfaendbar/
Probleme Bank
24 Nov 2017/1 Kommentar/in Privatinsolvenz
Hallo, Bin in PI und habe das Problem, das trotzdem nur unpfändbare Beträge auf meinem Konto eingehen, meine Bank mir Mitte des Monats das Konto sperrt und es erst am 1. wieder frei gibt. Bald haben wir Weihnachten, ich brauche Medikamente, ich muss zur Arbeit…..Also habe ich den Insolvenzverwalter um Hilfe gebeten. Der sagt, er […]
für die genannten Fälle können Sie ein Pfändungsschutzkonto einrichten. Dieses garantiert Ihnen monatlich einen Grundfreibetrag. Alles was unter diesem Freibetrag liegt darf nicht gepfändet werden. Sehen Sie hierzu folgenden Link: https://anwalt-kg.de/video/privatinsolvenz-recht/p-konto-die-vorteile-und-nachteile-eines-pfaendungsschutzkontos-der-entschuldung/
Stromanbieter in der Privatinsolvenz
23 Nov 2017/2 Kommentare/in Privatinsolvenz
Hallo, ich bin in der PI, welche im April 2018 beendet ist. Nun wollte ich Strom anmelden beim Grundversorger unserer Stadt. Habe das auf der Homepage auch gemacht und heute per Post eine Absage bekommen, aufgrund schlechter Bonitätsauskunft. Nun weiß ich nicht, was ich tun soll, dürfen die Grundversorger mich ablehnen? GLG Alessa
Hallo Alessa, grundsätzlich darf der Grundversorger Sie nicht ablehnen was allerdings passieren kann ist das der Versorger eine Art Sicherheit verlangt (i.d.R. Ihr monalticher Abschlag x2 sprich wenn Sie Abschläge von 50 Euro zahlen müsste Sie eine Sicherheit von 100 Euro einmalig zahlen).. Gehen Sie einfach mal zum Kundencenter und lassen sie sich beraten.
24. November 2017 um 18:37
grundsätzlich ist es so, dass jede Partei aufgrund der Privatautonomie seinen Vertragspartner aussuchen darf. In bestimmten Ausnahmefällen besteht jedoch ein Kontrahierungszwang. Soweit sie keinen Stromanbieter finden, ist der Grundversorger Ihrer Region verpflichtet Ihnen einen Stromlieferungsvertrag zur Verfügung zu stellen.
15 Nov 2017/2 Kommentare/in Privatinsolvenz
Hallo Herr RA, meine Frage ist lt meinem Schuldnerberater belief sich meine Schuldsumme auf 60.000 EUR allerdings über die 100% EUR Summe weiss ich alleridngs nicht bescheid da meine VL Leistungen unter anderem unter Abzug gebacht werden müssen sowie Pfändungen die von den Schuldner vor der Insolvenz bereits getätigt wurden. Daher meine Frage wie und […]
14 Nov 2017/1 Kommentar/in Privatinsolvenz
Hallo, bisher konnte mir noch niemand auf meine Frage adäquat antworten: Ich befinde mich nun seit Herbst 2012 in der Privatinsolvenz. Mein Sohn ist als unterhaltsberechtigte Person anerkannt. Ich zahle einen festgelegten Unterhalt, der damals ( 2002) festgelegt wurde für meinen Sohn, der volljährig (=24 Jahre) ist und alleine lebt, seine Mutter ist gestorben. Eine […]
vielen Dank für Ihre Anfrage. In dem von Ihnen beschriebenen Fall empfehle ich Ihnen Ihren Insolvenzverwalter zu kontaktieren und über die Ausbildungsverhältnisse Ihres Sohnes zu informieren. Evtl. sind Sie Ihren Sohn, durch seine Ausbildung und dem damit verbundenen Gehalt, nicht mehr zum Unterhalt verpflichtet.
Durch das Unterdrücken dieser Information könnten Sie gegen Ihre Mitwirkungspflicht verstoßen.
Insolvenz Antrag falsch ausgefüllt
13 Nov 2017/1 Kommentar/in Privatinsolvenz
Wenn ich den Insolvenz Antrag falsch ausfülle, was passiert dann? Ich weis nicht alle Zinsen von Krediten die ich zu Zeitpunkt des ausfüllen des Antrages habe…
vielen Dank für Ihre Anfrage. Grundsätzlich sollte Sie einen Insolvenzantrag durch einen Anwalt oder geeignete Stelle erstellen lassen. Hierdurch gehe sicher, dass nicht nur das Insolvenzverfahren eröffnet wird sondern Sie auch die Restschuldbefreiung erhalten können.
Wir würden Sie gerne in einem kostenfreien Telefonat über Ihre Möglichkeiten informieren.
Kontaktieren Sie uns unter 069 348 79 040 und vereinbaren Sie einen Termin.
Guten Tag, ich habe geheiratet. Meine Frau war im Insolvenzverfahren, dieses war im Sommer 2015 zu Ende. Sie bekommt die Verfahrenskosten gestundet und musste in 2015 und 2016 Einkommensnachweise abgeben und einen Fragebogen ausfüllen. Dort wird auch nach dem Ehepartner gefragt. MUSS ich mein Vermögen und meine Einkünfte dort angeben, wenn dieses Jahr ein Fragebogen […]
vielen Dank für Ihre Anfrage. Grundsätzlich ist Ihre Ehefrau verpflichtet, vollständige Angaben gegenüber dem Treuhänder zu machen. Relevant ist das Einkommen des Ehepartners, da es eine Einstandspflicht für Eheleute ab einem bestimmten Einkommen gibt. Aus der Praxis wissen wir, dass die Schwelle, ab der ein Ehepartner einstehen muss bzgl. der Verfahrenskosten von Gericht zu Gericht unterschiedlich behandelt wird.
10 Nov 2017/1 Kommentar/in Privatinsolvenz
Guten Tag, ich habe folgendes Problem. Ich bin in der Wohlverhaltensperiode und habe von der Versicherung einen kaskoschaden ausgezahlt bekommen. Ich habe ein P-Konto. Nun hat die Bank einen Teil an mich ausgezahlt (bis zur monatlichen Freigrenze) den darüberhinaus gehenden Betrag hat die Bank an die auf meinem Konto – noch vor Eröffnung des Insolvenzverfahrens […]
vielen Dank für Ihren Beitrag. Nach § 294 InsO sind Zwangsvollstreckungen für einzelne Insolvenzgläubiger in das Vermögen des Schuldners im Zeitraum der Wohlverhaltensphase nicht möglich. Die Bank prüft im Rahmen des P-Kontos nicht, ob Forderungen begründet sind oder ob ein Insolvenzverfahren über Ihr Vermögen eröffnet ist. Die Bank gibt lediglich die Beträge oberhalb des Freibetrages an pfändende Gläubiger oder den Insolvenzverwalter frei. Es ist äußerst schwierig solche Beträge von den Gläubigern zurückzufordern. Außerdem gehe ich davon aus, dass die Beträge pfändbar wären und der Treuhänder diese raus verlangen könnte.
Je nachdem wie hoch die Forderung ist, sollten Sie ein kostenpflichtiges Vorgehen in Erwägung ziehen.
gemeinsame Veranlagung bei der Steuer
Hallo, Zum Hintergrund meiner Frage: – Mein Mann und ich werden gemeinsam steuerlich veranlagt. Ich habe also die Steuerklasse 5 und mein Mann die drei. – Ich bin in privatinsolvenz gegangen dieses Jahr, mein Mann hat damit nichts zu tun und ist auch nicht in Insolvenz. – Ich verdiene brutto 800 € im Monate mit […]
Steuerrückerstattungen, die sich auf Zeiträume vor oder während des laufenden Insolvenzverfahrens beziehen und auch in dieser Zeit entstanden sind, gehören zur Insolvenzmasse. Somit würde die Steuerrückerstattung in voller Höhe (792€) pfändbar sein. Diese Zusatzzahlung ist nicht von einem Pfändungsschutz umfasst.
Grundsätzlich gehört es zu Ihrer Informations- und Mitwirkungspflicht den Insolvenzverwalter über Steuerrückzahlungen, die in der steuerlichen Veranlagung Ihrer Person liegen, zu informieren. Sie müssen somit die gemeinsame Veranlagung anzeigen. Unter Umständen ist eine Trennung der steuerlichen Veranlagung in diesem Fall sinnvoll.
09 Nov 2017/1 Kommentar/in Privatinsolvenz
Hallo, meine frage : ich hoffe in einem jahr meine private insolvenz ( 3 jahre) abschliessen zu können. Bei einer schuldsumme von 15000 euro wie viel geld muss ich dafür haben damit ich die restschuldbefreiung bekomme. Mit freundlichen grüssen
Informationen über den genauen Betrag kann Ihnen das Insolvenzgericht oder Ihr Treuhänder zur Verfügung stellen, da man den genauen Betrag nicht pauschalisieren kann.
Anhand unseres Drei-Jahres-Rechners können Sie sich einen ungefähren Überblick verschaffen:
https://anwalt-kg.de/newsbeitrag/privatinsolvenz-recht/insolvenz-in-3-jahren-frist-laeuft-bald-erstmals-ab/
Schufaeinträge nach Privatinsolvenz
Hallo, ich war jetzt als Alleinerziehende und Mindererwerbstätige Mutter 6Jahre lang in der Privatinsolvenz. Nach diesen 6Jahren bekam ich den Brief vom Gericht mit dem Endbeschluss über die Restschuldbefreiung etc und bin jetzt sozusagen seit 4Jahren „Schuldenfrei“ und auch nicht mehr Privatinsolvent. Aber nach wie vor, bekomme ich von meiner Bank keinerlei Kredite, kann bei […]
vielen Dank für Ihren Beitrag. Grundsätzlich können Bank und Händler frei entscheiden, mit wem sie Verträge abschließen. Diese beziehen ihre Informationen häufig aus der SCHUFA. Durch das Insolvenzverfahren bzw. die Eröffnung haben Sie einen negativen Eintrag in der SCHUFA erhalten. Dieser wird in der Regel 3 Jahre (zum Jahresende hin) nach Erledigung des Ereignisses gelöscht. Das erledigende Ereignis ist in diesem Fall die Retschuldbefreiung. Ich empfehle Ihnen, sich einen Auszug aus der SCHUFA anzufordern. Dort können Sie nachvollziehen, welche Informationen über Sie dort verbucht sind.
Zuverdienst bei Privatinsolvenz
08 Nov 2017/1 Kommentar/in Privatinsolvenz
Guten Tag, ich bin in der Wohlverhaltensperiode im 3. Jahr erwerbsgeminderter Rentner und habe eine monatliche Rente von 1029 Euro ich bin allerdings ehrenamtlich für 2 Stunden am Tag tätig und soll ab Januar eine Aufwandsentschädigung von ca 80 Euro erhalten Muss ich das dem Insolvenzverwalter melden oder wie ist der Vorgang vom Prozedere anrufen […]
9. November 2017 um 08:12
diesen Umstand sollten Sie dem Insolvenzverwalter per Brief, Mail oder Fax mitteilen. Selbstverständlich brauchen Sie sich nicht wegen einer möglichen Pfändung zu sorgen. Gem. § 850a Nr. 3 ZPO sind Aufwandsentschädigungen, die Sie für eine ehrenamtliche Tätigkeit erhalten, nicht pfändbar.
06 Nov 2017/1 Kommentar/in Privatinsolvenz
Ich möchte Privatinsolvenz beantragen, ich habe ca. 20 Gläubiger und bekomme grad alg2, weil ich im Mutterschutz bin. Und möchte wieder Teilzeit bald arbeiten. Was für kosten würden auf mich zukommen? Und bekomme ich Hilfe bei der Bezahlung der Anwaltskosten vom Staat?
9. November 2017 um 07:58
für Sie besteht selbstverständlich die Möglichkeit der Beratungshilfe:
https://anwalt-kg.de/lexikon/privatinsolvenz-recht/beratungshilfeschein/
Gerne können wir im Rahmen eines kostenfreien, telefonischen Erstberatungsgespräches ein gemeinsames Vorgehen erörtern. Bitte kontaktieren Sie unser Sekretariat zwecks Terminvereinbarung: 0201 – 857 954 07.
31 Okt 2017/1 Kommentar/in Privatinsolvenz
Was geschieht im Falle einer Privatinsolvenz mit dem Pflegegeld das ich beziehe. Dieses geht nicht an einen Pflegedienst, sondern wird mir überwiesen. Ich selbst gebe dieses zum größten Teil, aber nicht vollständig, an jene weiter die mir im Rahmen meiner Behinderung helfen, bzw mich pflegen.
grundsätzlich sind alle Geldleistungen pfändbar gemäß den Pfändungsgrenzen des § 850 ZPO. Ausgenommen hiervon sind jedoch alle Zahlungen, die dazu dienen einen Sozialfall zu vermeiden. Demnach sind Leistungen die zum Ausgleich von gesundheitlichen Schäden dienen, also das Pflegegeld nicht von der Pfändung umfasst. Dieses muss Ihnen belassen werden.
RA Kraus
29 Okt 2017/1 Kommentar/in Privatinsolvenz
Meine Wohlverhaltensperiode lief am 16.10. aus.Jetzt bekam ich ein schreiben vom Gericht in dem ich meine einkommensverhältnisse angeben muss. Dazu muss ich sagen , das meine Tochter noch bei mir wohnt, quasi wie eine WG , die ein eigenes Einkommen hat.Sie beteiligt sich an den Kosten etc. Ich hatte mir ein bisschen geld gespart und […]
28 Okt 2017/1 Kommentar/in Privatinsolvenz
Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe nun ein Schreiben erhalten, dass das Insolvenzverfahren beendet wurde und das Restschuldverfahren begonnen hat. Meine Frage: Werden die Zahlungen aus dem einen Jahr des Insolvenzverfahren mit zur Tilgung verwendet oder was passiert mit dem Geld? In dem Merkblatt zur Restschuldbefreiung ist dies leider nicht herauszulesen. Beginnt der Beginnt […]
Habe folgend frage , bin seit 1.08.2016 in privatinsolvenz mit ( 95000 euro mit 4 glaubiger ) . Nun seit 1.04.2017 bin ich mit einer abfindung (über 300000 ) entschädigt worten , plus transvergesellschat 1, 5 jahre . Glaubiger sind am 17.09.2017 ausbezahlt worden . 1- wie lange dauert noch , das ich den rest […]
der Insolvenzverwalter wird zunächst aus dem Betrag der Abfindung die Gläubiger vollständig befriedigen. Anschließend können Sie bei dem Insolvenzgericht einen Antrag auf vorzeitige Beendigung des Verfahrens stellen, da der Eröffnungsgrund der Insolvenz dann nachträglich entfallen ist. Im Anschluss daran wird Ihnen dann der Betrag ausgezahlt.
26 Okt 2017/1 Kommentar/in Privatinsolvenz
Hallo Ich bin seit 2013 in der Privatinsolvenz und bekomme von der Rentenkasse 5044€ zurück, da ich jetzt in der Erwerbslosenrente bin. Bekommt das jetzt der Insolvenzverwalter? LG Frau Haardr
Sehr geehrte Frau Haadr,
vielen Dank für Ihre Anfrage. Rückzahlungen sollte immer dem Insolvenzverwalter gemeldet werden.
Durchaus besteht dann für diesen die Möglichkeit der pfändung. Er kann die Nachtragsverteilung anordnen lassen und so die 5044€ auf die Gläubiger nach § 38 InsO verteilen bzw. die Verfahrenskosten bedienen.
Verbraucher Insolvenz
Guten Tag, ich möchte gerne wissen bei Insolvenz Eröffnung was passiert mit meinen Bausparvertrag. Habe bereits seit 3 Jahre und wir nur mit VL bespart 40€ von Arbeitgeber.. Wird meinen Bausparvertrag gepfändet.? Mit freundlichen Grüßen und voraus für Antwort.
wir dürfen uns für Ihre Frage bedanken.
Die Forderungen der Gläubiger können auch aus einem vorhandenen Bausparguthaben bedient werden. Denn grundsätzlich fließen alle Vermögenswerte des Schuldners in das Verfahren mit ein und werden verwertet. Der Bausparvertrag gehört als
solches auch zu Ihren Vermögenswerten.
Quote von 35% frühzeitig erfüllt
24 Okt 2017/1 Kommentar/in Privatinsolvenz
Guten Tag, ich befinde mich seit 22.09.2015 in Privatinsolvenz. Die Tilgungsquote von 35% der angemeldeten Verbindlichkeiten habe ich jetzt schon erfüllt. Ebenso sind die Verfahrenskosten und die Kosten für den Insolvenzverwalter bereits abgedeckt. Muss ich trotzdem weiterhin Zahlungen an meinen Insolvenzverwalter leisten oder kann ich diese in Abstimmung mit Ihm einstellen ohne die Restschuldbefreiung nach […]
zu dieser Thematik empfehlen wir Ihnen folgenden, umfassenden Beitrag auf unserer Homepage:
Neu Schulden in der Privatinsolvenz
Guten Tag, ich habe ungewollt neue Schulden gemacht ( Kleinere Summe ) in einem Laufenden Insolvenzverfahren. Ist die Rechts-schuld jetzt hiermit in Gefahr? auch wenn die alten Gläubiger davon erfahren ? Was passiert wenn ich es sofort begleiche ? Gruß Vesna
das erneute Eingehen von Verbindlichkeiten stellt nur eine Gefahr für das laufende Insolvenzverfahren dar, wenn dadurch Ihre Insolvenzgläubiger benachteiligt werden sollten. Solange sichergestellt ist, dass Ihr pfändbares Einkommen abgeführt werden kann, kann Ihnen das grundsätzlich nicht als Versagungsgrund für die Restschuldbefreiung ausgelegt werden.
Generell empfiehlt es sich nach Möglichkeit nur sog. Bargeschäfte durchzuführen, das heißt die entsprechende Zahlung immer sofort zu leisten. Daher sollten Sie die jetzt vorliegenden Verbindlichkeiten nach Möglichkeit bezahlen, bzw. von einem Dritten zahlen lassen.
20 Okt 2017/1 Kommentar/in Privatinsolvenz
Hallo, ich bin seit mittlerweile 22 Monaten in der Verbraucherinsolvenz. Die Insolvenzphase war nach über einem Jahr abgeschlossen und ich befinde mich nun in der Wohlverhaltensphase. Die Verfahrens- sowie Insolvenzverwalterkosten sind komplett von der Insolvenzmasse bezahlt. Ziemlich früh nach Antrag des Insolvenzverfahrens hat sich meine berufliche Situation deutlich verbessert, so dass ich nun jeden Monat […]
Sie können während der gesamten Wohlverhaltensphase freiwillige Zusatzzahlungen an den Insolvenzverwalter leisten. Mit Hilfe dieser Zuzahlung können Sie dann die geforderte Quote erreichen. Bitte bedenken Sie jedoch, dass Sie die Erteilung der Restschuldbefreiung nach 36 Monaten nur erreichen, wenn Sie neben den 35% der Gesamtverbindlichkeiten auch die Verfahrenskosten zusätzlich zahlen müssen. Eine genaue Aufstellung kann Ihnen der Insolvenzverwalter oder das Insolvenzgericht bereitstellen.
Sehr geehrter Herr, Ich weiß das laufender Kindesunterhalt während einer Privatinsolvenz natürlich nicht am Ende wegfällt, aber wie ist das eigentlich konkret, während der Privatinsolvenz häufen sich ja neue Schulden an,weil die Vorschusskasse in Vorleistung tritt und diesen bei mir wieder einfordern kann/wird. Ich kann monatlich einen unregelmäßigen Betrag zwischen 100-200 Euro aufbringen(bin Student) um […]
24. Oktober 2017 um 17:05
das Entstehen neuer Verbindlichkeiten während der Insolvenz ist grundsätzlich kein Grund die Restschuldbefreiung zu versagen. So wird die Unterhaltsvorschusskasse auch weiterhin für den Unterhalt aufkommen, solange Sie nicht über das entsprechende Einkommen verfügen. Sie müssen hierbei nur beachten, dass diese neuen Verbindlichkeiten dann nicht mehr von der Restschuldbefreiung umfasst sind.
Sehr geehrte Damen und Herren, ich befinde mich in der Wohlverhaltensphase der privaten Insolvenz. Ich habe heute ein Schreiben von einer ehemaligen Versicherung erhalten bezüglich einer Lebensversicherung, die ich bereits im Jahre 2007 gekündigt hatte, also Jahre vor der gemeldeten Insolvenz. Dem Schreiben zufolge erhalte ich eine Nachzahlung basierend auf dem Urteil des Bundesgerichtshofes bezüglich […]
zunächst sollten die Nachzahlung Ihrem Insolvenzverwalter melden, um Ihrer Mitwirkungspflicht nachzukommen. Ob anschließend eine Pfändung des Betrages erfolgt hängt mit der Rechtsnatur der Rückzahlung zusammen. Leider kann ich Ihnen aufgrund der mir vorliegenden Fakten dazu keine verbindliche Antwort geben.
Hallöchen, folgender Sachverhalt: Mein Mann befindet sich in der Privatinsolvenz (Wohlverhaltensphase) und leider verstarb sein Vater vor knapp 3 Wochen plötzlich an Krebs. Antrag auf Pflegegeld wurde knapp 2 Monate vor seinem Ableben gestellt.Nun kam gestern die Mitteilung,dass sein Vater nun Rückwirkend Anspruch auf Pflegegeld nach Entscheidung lt. Aktenlage hat…und eine Summe von knapp 1000€ […]
die Auszahlung des Krankengeldes gilt als Erbschaft und somit während der Wohlverhaltensphase zu 50% pfändbar. Die Erbschaft sollte, um Probleme zu vermeiden daher dem Insolvenzverwalter gemeldet werden. Alternativ kann Ihr Ehemann das Erbe auch ausschlagen und es geht an die in der Erbfolge nächste Person. Dann kommt es zu keinerlei Pfändung. Eine nachträgliche Schenkung ist hingegen anfechtbar.
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