Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/BSG_16_03_2010_B_2_U_4_09_R_Erstattungsanspruch_der_gesetzli-d3982683.html
Timestamp: 2016-12-03 22:36:31
Document Index: 301425257

Matched Legal Cases: ['§ 26', '§ 7', '§ 8', '§ 9', '§ 105', '§ 111', '§ 111']

BundessozialgerichtUrt. v. 16.03.2010, Az.: B 2 U 4/09 RGericht: BSGEntscheidungsform: UrteilDatum: 16.03.2010Referenz: JurionRS 2010, 15962Aktenzeichen: B 2 U 4/09 R Verfahrensgang:vorgehend:SG Gotha - S 17 U 3743/07 - 24.11.2008Rechtsgrundlagen:§§ 26 ff. SGB VII§ 7 Abs. 1 SGB VII§ 8 SGB VII§ 9 SGB VII§ 105 SGB X§ 111 S. 1, 2 SGB XFundstellen:SGb 2011, 220-222SGb 2010, 283-284Redaktioneller Leitsatz:Nach § 111 S. 2 SGB X beginnt der Lauf der Ausschlussfrist frühestens mit dem Zeitpunkt, zu dem der erstattungsberechtigte Leistungsträger von der Entscheidung des erstattungspflichtigen Leistungsträgers über seine Leistungspflicht Kenntnis erlangt hat. Im Rahmen eines Kostenerstattungsstreits zwischen Krankenkasse und Berufsgenossenschaft wegen Durchführung einer stationären Heilbehandlung beinhaltet die Entscheidung des Unfallversicherungsträgers über die Feststellung eines Versicherungsfalls und die Gewährung einer Verletztenrente aufgrund einer Berufskrankheit jedoch keine Entscheidung über eine Leistungspflicht hinsichtlich zB. einer stationären Heilbehandlung. [Nicht amtlich veröffentlichte Entscheidung]in dem RechtsstreitAz: B 2 U 4/09 RS 17 U 3743/07 (SG Gotha)AOK PLUS - Die Gesundheitskasse für Sachsen und Thüringen,vertreten durch den Vorsitzenden des Vorstandes ..............,Sternplatz 7, 01067 Dresden,Klägerin und Revisionsbeklagte,Prozessbevollmächtigter: .......................AOK Plus,Sternplatz 7, 01067 Dresden,gegenBerufsgenossenschaft der Bauwirtschaft,vertreten durch den Vorsitzenden der Geschäftsführung ......................,Hildegardstraße 29/30, 10715 Berlin,Beklagte und Revisionsklägerin,Prozessbevollmächtigter: .........................,Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft,Hildegardstraße 29/30, 10715 Berlin.Der 2. Senat des Bundessozialgerichts hat auf die mündliche Verhandlung vom 16. März 2010 durch den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. M e y e r , die Richter Dr. B e c k e r und H e i n z sowie die ehrenamtlichen Richterinnen Ende und H a a s efür Recht erkannt:Tenor:Auf die Revision der Beklagten werden das Urteil des Sozialgerichts Gotha vom 24. November 2008 aufgehoben und die Klage abgewiesen.Die Klägerin trägt die Kosten des Verfahrens in beiden Rechtszügen.Der Streitwert wird auf 10.140,48 Euro festgesetzt.