Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=IX%20ZR%20220/86
Timestamp: 2019-05-26 20:45:47
Document Index: 123823194

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 24', '§ 1', 'BGH', '§ 1', 'BGH', 'BGH', '§ 1', 'BGH', '§ 1', 'BGH', '§ 1', 'BGH']

BGH, 22.09.1987 - IX ZR 220/86 - dejure.org
https://dejure.org/1987,892
BGH, 22.09.1987 - IX ZR 220/86 (https://dejure.org/1987,892)
BGH, Entscheidung vom 22.09.1987 - IX ZR 220/86 (https://dejure.org/1987,892)
BGH, Entscheidung vom 22. September 1987 - IX ZR 220/86 (https://dejure.org/1987,892)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/1987,892) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.
Vertragsbedingungen, die nur für einen bestimmten Vertrag von einer Partei vorformuliert wurden, als allgemeine Geschäftsbedingungen - Umfang einer Bankbürgschaft bei vertraglichen Regelungen - Beschränkung des Betrages, der gesichert werden soll - Anforderungen an das Vorliegen einer überraschenden Klausel
Kein AGB-Charakter der für einen bestimmten (Bürgschafts-) Vertrag vorformulierten Vertragsbedingungen
NJW-RR 1988, 57
ZIP 1987, 1439
DNotZ 1988, 304
WM 1987, 1430
BB 1988, 13
DB 1988, 333
Allerdings hat der erkennende Senat in früheren Entscheidungen die Auffassung vertreten, der Bürge, der eine Bürgschaft für einen betragsmäßig begrenzten Kontokorrentkredit übernommen habe, müsse mit der Ausweitung des Kredits rechnen (…Urt. v. 7. November 1985 - IX ZR 40/85, WM 1986, 95, 97), der Bürge hafte insbesondere für im Rahmen des Üblichen liegende Überschreitungen des Kreditlimits (Urt. v. 22. September 1987 - IX ZR 220/86, WM 1987, 1430, 1431).
Der für einen bestimmten Vertrag ausgearbeitete Entwurf fällt, soweit - wie hier - § 24 a AGBG noch nicht anzuwenden ist, nicht unter Allgemeine Geschäftsbedingungen gemäß § 1 Abs. 1 AGBG (BGH, Urt. v. 22. September 1987 - IX ZR 220/86, WM 1987, 1430, 1431; v. 29. Mai 1989 - II ZR 220/88, NJW 1989, 2638, 2685).
Geklärt werden muß aber noch, ob es sich nur um eine für den konkreten Vertragsschluß entworfene Regelung handelte oder um eine Klausel, die von der Klägerin bereits ständig benutzt wurde oder jedenfalls als Grundlage für gleichartige Rechtsverhältnisse aufgestellt worden war (…vgl. Ulmer/Brandner/Hensen AGBG 7. Aufl. § 1 Rdn. 21; BGH, Urteil vom 22. September 1987 - IX ZR 220/86 = WM 1987, 1430, 1431).
Dass die Beklagte zu 1) die maschinenschriftlich eingefügte Zweijahresfrist ebenfalls in einer Vielzahl von Fällen verwandt hat, lässt sich nicht feststellen und wird von der Klägerin auch nicht behauptet (BGH Urteil vom 22.9.1987 - IX ZR 220/86 - [NJW-RR 1988, 57, 58]).
Der für einen bestimmten Vertrag ausgearbeitete Text fällt nicht unter § 1 AGBG (BGH NJW-RR 88, 57).
Hiernach fällt der für einen bestimmten Vertrag ausgearbeitete Text nicht unter § 1 AGBG (BGH NJW-RR 1988, 57).
Der Umstand allein, daß der Text der Bürgschaftserklärung vorformuliert war, macht diesen aber noch nicht zu Allgemeinen Geschäftsbedingungen i. S. des § 1 AGB-Gesetz (vgl. BGH NJW-RR 1988, 57, 58).
OLG Celle, 20.12.2000 - 2 U 136/00
Masseverbindlichkeiten: Leistungsklage nach Anzeige der Masseunzulänglichkeit