Source: https://www.ris.bka.gv.at/eli/bgbl/1994/340/P6/NOR40161934
Timestamp: 2020-04-01 21:55:00
Document Index: 37719185

Matched Legal Cases: ['§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6']

RIS - Bauarbeiterschutzverordnung § 6 - Bundesrecht konsolidiert
Bauarbeiterschutzverordnung § 6
§ 6 gültig ab 01.05.2014 zuletzt geändert durch BGBl. II Nr. 77/2014
§ 6 gültig von 01.02.2011 bis 30.04.2014 zuletzt geändert durch BGBl. II Nr. 3/2011
§ 6 gültig von 01.01.2010 bis 31.01.2011 zuletzt geändert durch BGBl. II Nr. 256/2009
§ 6 gültig von 22.01.2005 bis 31.12.2009 zuletzt geändert durch BGBl. II Nr. 17/2005
§ 6 gültig von 01.07.2000 bis 21.01.2005 zuletzt geändert durch BGBl. II Nr. 164/2000
§ 6 gültig von 01.01.1995 bis 30.06.2000
(3) Arbeiten dürfen an übereinanderliegenden Stellen nicht gleichzeitig ausgeführt werden, sofern nicht die unten liegenden Arbeitsplätze und Verkehrswege gegen herabfallende, abgleitende oder abrollende Gegenstände und Massen geschützt sind.
(6) Es ist dafür zu sorgen, daß alle Arbeitsplätze bei Gefahr schnell und sicher verlassen werden können. Fluchtwege und Ausgänge müssen in ausreichender Anzahl und in geeigneter Anordnung und Größe vorhanden sein. Fluchtwege und Notausgänge sind erforderlichenfalls entsprechend zu kennzeichnen. Türen von Notausgängen müssen in Fluchtrichtung aufschlagen. Schiebe- und Drehtüren sind als Notausgänge nicht zulässig.
Zur Sicherung der Arbeitnehmer muss geeignete persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz, Ertrinken oder Versinken verwendet werden. Die persönliche Schutzausrüstung muss mit dem Sicherungsseil, oder auf Grund der gemäß Z 1, 2. Satz getroffenen Maßnahmen mit einer anderen Einrichtung, die einen Absturz verhindert, wie einem Höhensicherungsgerät, verbunden sein.
Werkzeug und anderes Zubehör, das von den Arbeitnehmern benutzt werden soll, sind an der persönlichen Schutzausrüstung gegen Absturz, Ertrinken oder Versinken oder am Sitz oder unter Rückgriff auf andere angemessene Mittel zu befestigen.
(9) Arbeitsplätze an erhöhten oder tiefer liegenden Standorten müssen standsicher und stabil sein. Zu berücksichtigen sind dabei die Zahl der dort beschäftigten Arbeitnehmer/innen, die höchstmögliche Belastung und Verteilung der Lasten sowie etwaige äußere Einwirkungen. Wenn die tragenden und die sonstigen Teile dieser Arbeitsplätze selbst nicht standsicher sind, ist ihre Standsicherheit durch geeignete und sichere Befestigungsvorrichtungen zu gewährleisten, um jede zufällige bzw. ungewollte Ortsveränderung des gesamten bzw. eines Teils des Arbeitsplatzes zu verhindern.
Standfläche, Zugangsverfahren, Zugangsmittel, Absenkmittel
NOR40161934
https://www.ris.bka.gv.at/eli/bgbl/1994/340/P6/NOR40161934