Source: http://allocations-familiales.ch/themen/bildung/weiterbildung?lang=de&which_abo=
Timestamp: 2019-03-23 11:07:54
Document Index: 304303469

Matched Legal Cases: ['Art. 53', 'Art. 59', 'Art. 3', 'Art. 12', 'Art. 12', 'Art. 1']

Braucht die Berufsbildung neue Finanzierungsregeln?
Der Bund unterstützt die Kantone in Bezug auf ihre Leistungen im Bereich der Berufsbildung. Berechnet wird diese Unterstützung zur Hauptsache auf der Grundlage der Anzahl Personen in der beruflichen Grundbildung im jeweiligen Kanton (vgl. Art. 53 Berufsbildungsgesetz BBG). Travail.Suisse stellt sich die Frage, ob angesichts der zunehmenden Bedeutung anderer Bereiche der Berufsbildung – zum Beispiel der berufsorientierten Weiterbildung – die Bemessungsgrundlage für die Zuteilung der Finanzen an die Kantone noch die richtige ist. mehr
Wie funktioniert die Finanzierung der Berufsbildung? Die jährlichen Ausgaben von Bund und Kantonen werden zusammengezählt. Die gesamte Ausgabensumme beträgt gegenwärtig rund 3.6 Milliarden Franken. Nach Art. 59.2 Berufsbildungsgesetz (BBG) übernimmt der Bund 25 Prozent (also 900 Millionen Franken), die Kantone übernehmen 75 Prozent (also 2.7 Milliarden Franken). Die Pauschale an die Kantone wird wie folgt berechnet: Von den 900 Millionen Franken zieht der Bund seine eigenen Ausgaben z.B. für das Eidgenössische Hochschulinstitut für Berufsbildung EHB, für die Projekte nach Artikel 54 und 55 BBG und für die Kosten für die Vorbereitungskurse ab. Den Restbetrag teilt er durch die Anzahl Personen, die sich in der Schweiz gegenwärtig in der beruflichen Grundbildung befinden. Das ergibt die Summe für eine Pauschale. Jeder Kanton erhält nun für jede Person, die auf seinem Gebiet eine berufliche Grundausbildung absolviert, eine solche Pauschale. Das bedeutet: Kantone mit mehr Lehrlingen bekommen vom Bund mehr Subventionen als Kantone mit weniger Lehrlingen.
Motivationsspritze während der Lehrstellenkrise
Diese Finanzierungsregelungen wurden während der Lehrstellenkrise festgelegt. Das Engagement eines Kantons zur Schaffung neuer Lehrstellen half also nicht nur, die soziale Problematik „Jugenderwerbslosigkeit“ zu entschärfen, sondern führte auch – als positiver Effekt – zu einer höheren Anzahl Pauschalen für diesen Kanton.
Das Engagement eines Kantons in anderen Berufsbildungsbereichen, z.B. der berufsorientierten Weiterbildung, führt nicht zu diesen Effekten. So erhöht ein Kanton, der sich zum Beispiel vermehrt in der berufsorientierten Weiterbildung engagiert, damit zwar seine eigenen Kosten und die Gesamtkosten im System, nicht aber die Anzahl Pauschalen, die er vom Bund erhält.
h2. Neue Finanzierungsregeln nötig?
Angesichts der zunehmenden Bedeutung z.B. der berufsorientierten Weiterbildung aufgrund des Fachkräftemangels, der demografischen Entwicklung und des Veränderungsbedarfs bezüglich Kompetenzen stellt sich die Frage, ob die gegenwärtige Bemessungsgrundlage noch die richtige ist. Müsste sich nicht auch ein verstärktes Engagement eines Kantons z.B. im Bereich der berufsorientierten Weiterbildung in erhöhten Subventionen durch den Bund niederschlagen? Aus Sicht von Travail.Suisse ist dieser Frage im Rahmen von Berufsbildung 2030 nachzugehen.
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22. Januar 2019, Bruno Weber-Gobet, Leiter Bildungspolitik
Wenn die Augen schwächer werden, können digitale Technologien die Teilhabe an der Gesellschaft deutlich verbessern. In Kursen lernen Sehbehinderte, ihr Smartphone optimal einzusetzen. Travail.Suisse Formation, hat im Rahmen seines Projektes „Besserer Zugang für blinde und sehbehinderte Menschen zur öffentlichen Weiterbildung“ die Apfelschule besucht und sehbehinderten Menschen beim Lernen über die Schultern geschaut. mehr
Auch Ernst Horat ist sehr froh um all die digitalen Hilfen, die ihm zur Verfügung stehen. Denn das Lesen längerer Texte ist für den 78-Jährigen sehr anstrengend geworden. «Der Blick ist verschleiert, wie wenn jemand die Vorhänge gezogen hätte», erklärt der vitale Renter aus Richterswil, der vor weniger als einem Jahr noch mit dem Auto unterwegs war. Nun kann er sich in der Öffentlichkeit noch knapp mit den Augen orientieren, doch Bücher und Zeitungen lässt er sich vom Screenreader vorlesen. Ein iPhone besitzt er schon länger. «Früher habe ich Siri mehr als Spielerei und Zeitverschwendung angeschaut», sagt Ernst Horat. «Heute ist die digitale Assistentin für mich zur unentbehrlichen Begleiterin im Alltag geworden.»
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16. Dezember 2018, Andrea Söldi, freie Journalistin BR
Neun Handlungsfelder im Bereich der Weiterbildungspolitik
Am 1. Januar 2017 ist das Weiterbildungsgesetz (WeBiG) in Kraft getreten. Man steht damit nicht mehr vor der Aufgabe zu begründen, warum es ein Weiterbildungsgesetz braucht. Vielmehr müssen jetzt Antworten darauf gefunden werden, wie das WeBiG umgesetzt werden soll. Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband der Arbeitnehmenden, hat neun Handlungsfelder identifiziert, die politisch bearbeitet werden müssen. mehr
Das Weiterbildungsgesetz WeBiG1 soll das lebenslange Lernen im Bildungsraum Schweiz stärken. Zur Weiterbildung gehören alle nonformalen Ausbildungen, angefangen bei den Grundkompetenzen bis hin zu den Weiterbildungen im Hochschulbereich. Auf allen Ebenen gibt es aus Sicht von Travail.Suisse Handlungsbedarf.
Handlungsfeld „Grundkompetenzen“
Im Bereich der Grundkompetenzen stellt sich eine zentrale Frage: Wie kann die Zielgruppe der Menschen mit ungenügenden Grundkompetenzen erreicht werden? Nationale Marketingkampagnen sind zu begrüssen und wichtig2. Aber viel wichtiger ist es, Personen mit Problemen im Zusammenhang mit den Grundkompetenzen am Arbeitsplatz bei den regionalen Arbeitsvermittlungszentren RAV oder bei der Sozialhilfe darauf anzusprechen. Dazu müssen sich aber diese Orte als Teil des politischen Auftrags “Erhalt und Erwerb von Grundkompetenzen” verstehen. Diese Einbindung muss gelingen, um das Anliegen „Erhalt und Erwerb von Grundkompetenzen" vorwärtszubringen.
Handlungsfeld „WeBiG und Berufsbildungsgesetz BBG"
Das WeBiG ist ein Rahmengesetz. Es legt die Grundsätze fest, denen alle Gesetze folgen müssen, in denen Weiterbildung ein Thema ist. Das Berufsbildungsgesetz BBG muss die Anpassung an die Grundsätze des WeBiG noch vornehmen. Das heisst die Berufsbildung muss sich überlegen, was im BBG angepasst werden muss, damit die Grundsätze des WeBiG auch im BBG berücksichtigt werden. Diese Arbeit ist bisher nicht gemacht worden.
Handlungsfeld „Anpassungsbildung“
Die Weiterbildung dient sowohl zur Höherqualifizierung wie auch – über die Anpassungsbildung – zum Erhalt der Arbeitsmarktfähigkeit. Angesichts der rasanten technologischen, wirtschaftlichen und sozialen Veränderungen stellt sich die Frage, wer für die Anpassungsbildung zuständig ist. Das WeBiG nennt zwar im Artikel 5 Verantwortlichkeiten, hat aber keine Möglichkeiten, diese auch durchzusetzen. Wenn in Bezug auf die Anpassungsbildung etwas geschehen soll, so haben sich der Bund, die Kantone und die Wirtschaft für bestimmte Zielgruppen (z.B. wenig Qualifizierte) auf klare und überprüfbare Ziele und auf Massnahmen zur Erreichung der Ziele zu einigen.
Handlungsfeld „Nationaler Qualifikationsrahmen Berufsbildung“
In den „Nationalen Qualifikationsrahmen Berufsbildung“ NQR-BB3 werden bisher nur formale Abschlüsse eingeordnet. Um der Weiterbildung mehr Wert und Transparenz im Arbeitsmarkt und im Bildungssystem zu geben, ist es politisch angezeigt, unter bestimmten Bedingungen auch Branchenzertifikate in den NQR-BB aufzunehmen.
Handlungsfeld „Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung“
Die Arbeitgeber und Arbeitnehmenden brauchen angesichts der technologischen, wirtschaftlichen und sozialen Veränderungen vermehrt Kompetenzen zur Laufbahngestaltung. Die Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung BSLB muss daher aufgewertet und im Bildungssystem neu positioniert werden, gerade auch zur Planung der Weiterbildung. Dazu braucht die BSLB einen nationalen Auftrag statt 26 unterschiedliche kantonale Aufträge. Neu soll sich der Bund über eine Pauschale und über Projekte an den Kosten beteiligen. Die BSLB muss vermehrt national abgestimmte Dienstleistungen für Erwachsene und Betriebe anbieten und so das lebenslange Lernen stärken.
Handlungsfeld „Hochschulweiterbildung“
Gemäss WeBiG Artikel 2.2 liegt es in der Zuständigkeit der hochschulpolitischen Organe, die Grundsätze des Weiterbildungsgesetzes umzusetzen. Bei der Umsetzung muss dabei darauf geachtet werden, dass es zu keinen Wettbewerbsverzerrungen gegenüber der Höheren Berufsbildung (Art. 3i HFKG) kommt. Insbesondere sind klare Regeln zu definieren im Zusammenhang mit der Durchführung von Vorbereitungskursen im Hinblick auf Berufsprüfungen und Höhere Fachprüfungen.
Handlungsfeld „Weiterbildung und Menschen mit Sehbehinderungen“
Gemäss Artikel 8 WeBiG sind Bund und Kantone bestrebt, „mit der von ihnen geregelten und unterstützten Weiterbildung insbesondere: (…) b. den besonderen Bedürfnissen von Menschen mit Behinderungen Rechnung zu tragen;“. Für blinde und sehbehinderte Menschen ist der Zugang zur öffentlichen Weiterbildung durch verschiedene Barrieren (z.B. nicht barrierefreie Texte) erschwert. Travail.Suisse Formation führt ein Projekt unter dem Titel «Für Menschen mit einer Sehbehinderung den Zugang zur öffentlichen Weiterbildung verbessern» durch. Dabei wird unter anderem eine Krite-rienliste erarbeitet, die Bildungsanbietern helfen soll, Weiterbildungen so zu gestalten, dass auch blinde und sehbehinderte Menschen erfolgreich daran teilnehmen können. Ziel muss sein, dass die Anbieter von öffentlichen Weiterbildungen diese Kriterienliste verwenden und so den blinden und sehbehinderten Menschen einen barrierefreien Zugang zu ihrer Weiterbildung ermöglichen.
Handlungsfeld „Gesamtarbeitsverträge und Weiterbildung“
Die Sozialpartner haben die Möglichkeit, unabhängig von der Politik über das Instrument der Gesamtarbeitsverträge GAV die Weiterbildung zu stärken. Travail.Suisse und die angeschlossenen Verbände sind bestrebt, das lebenslange Lernen auch über den GAV zu fördern, und zwar für alle Angestellten4, auch für die wenig qualifizierten und Menschen mit Behinderungen5.
Handlungsfeld „Weiterbildung und die Senioren“
Angesichts der demografischen Entwicklung verfügt die Gruppe der Seniorinnen und Senioren über ein grosses Potenzial zur Lösung von gesellschaftlichen Problemen. Dieses Potenzial sollte besser genutzt werden. Dazu braucht es eine Strategie und Weiterbildungsmassnahmen. Die Kantone entwickeln zusammen mit dem Bund eine Strategie, um das Potenzial der Senioren und Seniorinnen zur Lösung von gesellschaftlichen Problemen besser nutzen zu können. Der Bund unterstützt eine Organisation der Weiterbildung (WeBiG Art. 12), die sich dem Thema «Seniorinnen und Senioren» widmet.
1 https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/20141724/index.html
3 https://www.sbfi.admin.ch/sbfi/de/home/bildung/mobilitaet/nqr.html
4 https://www.transfair.ch/Ressourcen/PDF/Communication/GAV/GAV_Swisscom_2018_de-de.pdf, Kapitel 2.4
5 https://ts-paperclip.s3-eu-west-1.amazonaws.com/system/uploadedfiles/4616/original/Integration_druck.pdf?1522244770; Seite 24.
2018 10 02 Handlungsfelder-fuer-die-Weiterbildungspolitik d.docx 20 KB
02. Oktober 2018, Bruno Weber-Gobet, Leiter Bildungspolitik
Zusammenarbeitsvereinbarung Save50plus und Travail.Suisse: Den älteren Arbeitnehmenden eine Stimme geben
Die Situation der älteren Arbeitnehmenden muss von der Wirtschaft ernster genommen werden. Es braucht mehr Aus- und Weiterbildung und einen kulturellen Wandel in den Unternehmen. Diese Entwicklung wollen der Schweizerische Arbeitnehmer- und Arbeitslosenverband Save50Plus und Travail.Suisse, der Dachverband der Arbeitnehmenden, stärker beeinflussen. Im Vorfeld der 4. Nationalen Konferenz zum Thema ältere Arbeitnehmende vom 26. April haben Save50plus und Travail.Suisse eine Zusammenarbeitsvereinbarung unterzeichnet, um über die Konferenz hinaus die Interessen der älteren Arbeitnehmenden auf nationaler Ebene besser zu vertreten. mehr
Zwar ist demografiebedingt mittlerweile jeder fünfte Erwerbstätige älter als 54 Jahre, aber die Situation hat sich für ältere Arbeitnehmende in den letzten Jahren wenig vorteilhaft entwickelt. Die Arbeitslosenquote ist bei Erwerbstätigen ab 50 Jahren in den wirtschaftlich schwierigen Jahren deutlich stärker gestiegen und geht jetzt im Aufschwung langsamer zurück als bei den Jüngeren. Unter dem Strich bedeutet dies, dass ältere Arbeitnehmenden schneller entlassen werden, länger arbeitslos bleiben und weniger schnell wieder eine Stelle finden. Parallel dazu ist die Sozialhilfequote bei den 56-64-Jährigen seit 2011 stark angestiegen. Es besteht folglich Handlungsbedarf die älteren Arbeitnehmenden gezielt zu unterstützen.
Mit Save50plus hat Travail.Suisse mit einem der bedeutendsten Verbände, die sich für die älteren Arbeitnehmenden einsetzen, einen Zusammenarbeitsvertrag abgeschlossen. Save50plus zählt über 1600 Mitglieder und richtet seine Arbeit auf motivierte, ältere Arbeitssuchende aus und zeigt ihnen Strategien und Wege zu modernen Arbeitsmodellen auf, die ein Einkommen ermöglichen und den bisherigen Lebensstandard sichern können. In Zusammenarbeit mit Organisationen und Unternehmen, die das Potenzial erfahrener Arbeitnehmenden erkannt haben und ihr Know-How zu schätzen wissen, setzt sich der nationale Dachverband Save50plus für einen altersneutralen Arbeitsmarkt ein und vermittelt wertvolle Kontakte. Im Vorfeld der Konferenz für ältere Arbeitnehmende hat Save50plus am Vortrag Bundesrat Johann Schneider-Ammann zum Austausch getroffen. Daniel G. Neugart, Präsident und Geschäftsführer von Save50plus: „Wir bauen auf strategische Kooperationen im Dialog mit Wirtschaft und Politik. Wir wollen nicht effektvoll sein und Attacken reiten, sondern effiziente und konkrete Lösungen anbieten. In diesem Sinne erachten wir die Zusammenarbeit mit Travail.Suisse als besonders hilfreich.“
Travail.Suisse ist wie in den letzten drei Jahren als nationaler Sozialpartner nächsten Donnerstag zur Konferenz eingeladen und wird seine Forderungen präsentieren. Neben der Förderung der Aus- und Weiterbildung und der Standortbestimmung für Erwachsene ist die wirksame Umsetzung der Stellenmeldepflicht für Erwerbslose zentral. Damit die Anliegen der älteren Arbeitnehmenden effektiver adressiert werden können, ist die institutionalisierte Zusammenarbeit zwischen den beiden Verbänden sinnvoll. Es braucht kulturelle Veränderungen in den Unternehmen und der Wirtschaft generell, aber auch politische Massnahmen. „Zusammen mit Save50plus wollen wir das Bewusstsein in Wirtschaft und Politik stärken, dass ältere Arbeitnehmende angesichts der demografischen Entwicklung wertvoll sind. Ihnen soll mehr Weiterbildung angeboten wird, damit sie bis zur ordentlichen Pensionierung im Arbeitsmarkt aktiv sein können“, umschreibt Adrian Wüthrich, Präsident von Travail.Suisse, das Ziel der Zusammenarbeit.
Durch die Zusammenarbeit der beiden Organisationen sollen die Situation der älteren Arbeitnehmenden auf dem Arbeitsmarkt und ihre Interessenvertretung auf nationaler Ebene verbessert werden. Dies soll sowohl durch politisches Engagement, Medienarbeit und Weiterbildungsmassnahmen erreicht werden.
•	Daniel G. Neugart, Präsident Save50plus, 061 361 50 05
•	Adrian Wüthrich, Präsident Travail.Suisse, 079 287 04 93
2018 04 24 MM Zusammenarbeit TravailSuisse-und-Save50plus Aeltere-Arbeitnehmende d.docx 75 KB
24. April 2018, Adrian Wüthrich, Präsident
Seit dem 1. Januar 2017 ist das Weiterbildungsgesetz WeBiG in Kraft. Es gibt dem Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI die Möglichkeit, Leistungsvereinbarungen mit sogenannten Organisationen der Weiterbildung abzuschliessen (Art. 12 WeBiG). Ziel ist es, die Information, die Koordination und die Entwicklung in Bezug auf die Weiterbildung zu stärken (Art. 1 WeBiV). Eine der Leistungsvereinbarungen hat das SBFI mit Travail.Suisse Formation TSF abgeschlossen. Dabei liegt der Schwerpunkt beim Thema “Zugang zur Weiterbildung von Menschen mit Behinderungen”. mehr
a)	sie nimmt Informationsaufgaben in Bezug auf die angeschlossenen Mitgliedsorganisationen und die Öffentlichkeit wahr;
b)	sie übernimmt innerhalb der Arbeitswelt Netzwerk- und Koordinationsaufgaben;
c)	sie setzt sich für Qualitätssicherung und -entwicklung in der Weiterbildung ein;
d)	sie regt zur Entwicklung der Weiterbildung Projekte an und führt diese zusammen mit Mitgliedsorganisationen und/oder Partnern durch; und
e)	sie fördert die Weiterbildung der Arbeitnehmenden und ist bestrebt, die Hürden zur Weiterbildung abzubauen.
2017 06 27 TSF Leistungsvereinbarung d.docx 15 KB
27. Juni 2017, Bruno Weber-Gobet, Leiter Bildungspolitik
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