Source: https://www.dampfkessel.com/kontakt/agb.html
Timestamp: 2019-08-25 02:29:09
Document Index: 387929298

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 366', '§ 367', '§ 247', '§ 5', '§ 376', '§ 7', '§ 9', '§ 11']

AGB - Georg Hagelschuer GmbH
Unsere AGB stehen Ihnen zum Ausdrucken im PDF-Format zur Verfügung, ansonsten finden Sie diese auch nachfolgend zum direkten Betrachten.
Verkaufs- und Lieferbedingungen der Georg Hagelschuer GmbH & Co. KG
(1) Unsere nachstehenden Verkaufs- und Lie­fer­be­din­gun­gen gelten für alle zwischen dem Kunden und uns abgeschlossenen Verträge über die Lieferung von Waren. Sie gelten auch für alle künftigen Ge­schäftsb­ez­ieh­ung­en mit dem Kunden, auch wenn sie nicht noch einmal ausdrücklich vereinbart werden. Abweichende Bedingungen des Kunden, deren Geltung unsere Ge­schäftsl­eit­ung nicht ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat, erkennen wir nicht an, auch wenn wir ihnen nicht ausdrücklich widersprechen. Die nachstehenden Verkaufs- und Lie­fer­be­din­gun­gen gelten auch dann, wenn wir in Kenntnis ent­ge­gen­ste­hen­der oder abweichender Bedingungen des Kunden die Bestellung des Kunden vorbehaltlos ausführen.
(2) Abweichungen von unseren Geschäfts- und Lie­fer­be­din­gun­gen sind nur wirksam, wenn unsere Ge­schäftsl­eit­ung sie schriftlich bestätigt, dieses gilt auch für die Aufhebung des Schrift­for­mer­for­der­nis­ses.
§ 2 Angebot und Ver­trags­schluss
(1) Unsere Angebote sind freibleibend und unverbindlich, es sei denn, dass wir diese ausdrücklich als verbindlich bezeichnet haben. Zwischenverkauf behalten wir uns vor.
(2) An­ge­bots­un­ter­la­gen, Abbildungen, technische Zeichnungen, sowie Maß- und Gewichtsangaben sind nur annähernd ermittelt und insoweit für uns unverbindlich, soweit wir sie nicht ausdrücklich als verbindlich bezeichnet haben.
(3) An allen Abbildungen, Kalkulationen, Zeichnungen sowie anderen technischen Unterlagen behalten wir uns unsere Eigentums-, Urheber- sowie sonstige Schutzrechte vor. Der Kunde darf diese nur mit unserer schriftlichen Einwilligung an Dritte zugänglich machen, unabhängig davon, ob wir diese als vertraulich gekennzeichnet haben.
(4) Ergänzungen und Abänderungen unserer Auf­trags­be­stät­ig­ung bzw. Nebenabsprachen hierzu bedürfen zur Rechts­wirk­sam­keit der schriftlichen oder fern­schrift­li­chen Bestätigung durch unsere Ge­schäftsl­eit­ung.
(5) Der Kunde ist berechtigt, Aufträge über Waren binnen zwei Wochen ab dem Datum der Auf­trags­be­stät­ig­ung schriftlich zu stornieren, sofern es sich bei dem Auftrag um Einzel- bzw. Ersatzteile handelt; Stornierungen bestellter Anlagen sind ausgeschlossen. Sofern sich die Waren bereits beim Kunden befinden, ist die Stornierung nur möglich, wenn die Waren noch unbenutzt sind.
Im Falle der Stornierung ist der Kunde verpflichtet, uns einen Betrag in Höhe von 20 Prozent der Net­to-Auf­trags­sum­me der stornierten Waren zuzüglich etwaig angefallener Versandkosten in voller Höhe zu erstatten. Im Falle der Rücksendung stornierter Waren erfolgt diese zu Lasten und auf Risiko des Kunden. Dem Kunden bleibt es nachgelassen, uns nachzuweisen, dass uns kein Schaden entstanden ist bzw. der tatsächliche Schaden niedriger ist.
Soweit nichts anderes angegeben ist, halten wir uns an die in unserem Angebot enthaltenen Preise 30 Tage ab Datum der Auf­trags­be­stät­ig­ung gebunden. Maßgebend sind die in unserer Auf­trags­be­stät­ig­ung genannten Preise zuzüglich der jeweiligen gesetzlichen Mehrwertsteuer zum Zeitpunkt der Ver­trags­aus­führ­ung. Zusätzliche Lieferungen und Leistungen werden gesondert berechnet. Alle Preise verstehen sich ab Versandort, ausschließlich Verpackung; diese wird gesondert berechnet.
(1) Soweit nichts anderes vereinbart ist, sind unsere Rechnungen 10 Tage nach Rechnungsdatum ohne Abzug fällig. Ein Skontoabzug ist nur bei besonderer schriftlicher Vereinbarung zwischen uns und dem Käufer zulässig.
(2) Wir sind berechtigt, trotz anders lautender Bestimmungen des Kunden, Zahlungen zunächst auf die fällige Schuld, unter mehreren fälligen Schulden auf diejenige, welche uns die geringere Sicherheit bietet, unter mehreren gleich sicheren auf die dem Kunden lästigere, unter mehreren gleich lästigen auf die die ältere Schuld und bei gleichem Alter auf jede Schuld verhältnismäßig zu verrechnen (§ 366 Abs. 2 BGB). Hat der Kunde außer der Hauptleistung Zinsen und Kosten zu entrichten, so sind wir berechtigt, trotz anderslautender Bestimmung des Kunden, eine zur Tilgung der ganzen Schuld nicht ausreichende Leistung zunächst auf die Kosten, dann auf die Zinsen und zuletzt auf die Hauptleistung anzurechnen (§ 367 Abs. 1 BGB).
(3) Eine Zahlung gilt erst dann als erfolgt, wenn wir über den Betrag verfügen können. Im Falle der Hingabe von Schecks gilt die Zahlung erst als erfolgt, wenn der Scheck eingelöst wird.
(4) Gerät der Kunde in Verzug, sind wir berechtigt, von dem betreffenden Zeitpunkt ab Verzugszinsen in Höhe unserer tatsächlichen Zins­auf­wen­dun­gen bei unserer Hausbank, jedoch mindestens in Höhe von 8 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz (§ 247 BGB), geltend zu machen.
Bei Zahlungsverzug des Kunden fällt für jede weitere Mahnung eine Mahngebühr in Höhe von EUR 7,50 an. Die Geltendmachung eines höheren Verzugsschadens bleibt unberührt.
(5) Sofern uns Umstände bekannt werden, die die Kre­dit­würd­igk­eit des Kunden in Frage stellen, insbesondere wenn ein vom Kunde begebender Scheck nicht eingelöst wird oder falls der Kunde seine Zahlungen einstellt, so sind wir berechtigt, die gesamte Restschuld zur Zahlung fällig zu stellen, auch wenn wir Schecks vom Kunden angenommen haben. Wir sind in diesem Fall außerdem berechtigt, Vorauszahlungen oder Si­cher­heits­leis­tung zu verlangen.
(6) Der Kunde ist zur Aufrechnung oder Minderung, auch wenn Mängelrügen geltend gemacht werden, nur berechtigt, wenn die Gegenansprüche rechtskräftig festgestellt, von uns anerkannt wurden oder unstreitig sind. Zur Ausübung eines Zu­rückb­eh­alt­ungsr­echts ist der Kunde nur befugt, wenn sein Gegenanspruch rechtskräftig festgestellt, von uns anerkannt wurde oder unstreitig ist und auf dem gleichen Ver­trags­ver­hältn­is beruht.
(1) Bis zur Erfüllung aller Forderungen, einschließlich sämtlicher Saldofor­de­run­gen aus Kontokorrent, die uns aus jedem Rechtsgrund gegen den Kunden jetzt oder zukünftig zustehen, behalten wir uns das Eigentum an den gelieferten Waren (Vor­be­halts­wa­re) vor.
(2) Der Kunde hat die Vorbehaltsware pfleglich zu behandeln, drohende Schäden abzuwehren und die Vorbehaltsware auf seine Kosten gegen Feuer-, Wasser- und Dieb­stahl­schäd­en ausreichend zum Neuwert zu versichern. Wartungs- und In­spek­ti­ons­ar­bei­ten, die erforderlich werden, sind vom Kunden auf eigene Kosten rechtzeitig durchzuführen.
(3) Die Bearbeitung, Montage oder Umbildung der Vorbehaltsware erfolgt stets für uns und in unserem Namen, jedoch ohne dass für uns daraus Ver­bind­lich­kei­ten erwachsen. Erlischt unser Eigentum durch Verbindung, erwerben wir das Miteigentum an der neuen Sache im Verhältnis des Wertes der Vorbehaltsware (Rech­nungs­end­be­trag inklusive Mehrwertsteuer) zu den anderen verbundenen Sachen im Zeitpunkt der Verbindung. Der Kunde verwahrt unser Miteigentum unentgeltlich. Für die durch Verbindung entstehende neue Sache gilt das unter § 5 Abs. (2) für die Vorbehaltsware Ausgeführte.
(4) Der Kunde ist berechtigt, die Vorbehaltsware im ordnungsgemäßen Ge­schäftsv­erk­ehr zu veräußern, solange er nicht im Verzug ist. Pfändungen oder Si­che­rungs­übere­ign­ung­en sind unzulässig.
Die aus dem Weiterverkauf oder einem sonstigen Rechtsgrund (Versicherung, unerlaubte Handlung etc.) bezüglich der Vorbehaltsware entstehenden Forderungen (einschließlich sämtlicher Saldofor­de­run­gen aus dem Kontokorrent) tritt der Kunde bereits jetzt si­che­rungs­hal­ber in vollem Umfang an uns ab; wir nehmen die Abtretung hiermit an. Wir ermächtigen den Kunden widerruflich, die an uns abgetretenen Forderungen für dessen Rechnung im eigenen Namen einzuziehen. Diese Ein­zugs­er­mächt­ig­ung kann von uns jederzeit widerrufen werden, wenn der Kunde seinen Zah­lungs­ver­pflich­tun­gen nicht ordnungsgemäß nachkommt.
(5) Bei Pfändungen oder sonstigen Eingriffen Dritter auf die Vorbehaltsware hat der Kunde auf unser Eigentum hinzuweisen und uns unverzüglich zu be­nach­rich­ti­gen, damit wir unsere Eigentumsrechte durchsetzen können. Soweit der Dritte nicht in der Lage ist, uns die in diesem Zusammenhang entstehenden gerichtlichen oder au­ßer­ge­richt­li­chen Kosten zu erstatten, haftet hierfür der Kunde.
(6) Im Falle des ver­trags­wid­ri­gen Verhaltens des Kunden, z. B. Zahlungsverzug, haben wir nach vorheriger Setzung einer angemessenen Frist das Recht, die Vorbehaltsware zurückzunehmen. Nehmen wir die Vorbehaltsware zurück, stellt dieses einen Rücktritt vom Vertrag dar. Pfänden wir die Vorbehaltsware, ist dieses ein Rücktritt vom Vertrag. Wir sind berechtigt, die Vorbehaltsware nach der Rücknahme zu verwerten. Nach Abzug eines angemessenen Betrages für die Ver­wer­tungs­kos­ten ist der Ver­wer­tungs­er­lös mit den uns vom Kunden geschuldeten Beträgen zu verrechnen.
(7) Wir verpflichten uns, die uns zustehenden Sicherheiten auf Verlangen des Kunden oder eines Gläubigers des Kunden insoweit freizugeben, als der realisierbare Wert der uns vom Kunden gewährten Sicherheiten die zu sichernden Forderungen um mehr als 10 % übersteigt; die Auswahl der freizugebenden Sicherheiten obliegt uns.
(1) Die Lieferung erfolgt auf eigene Gefahr und Rechnung des Kunden. Ein vom Kunden gewünschter Versand erfolgt mit einem Transportmittel unserer Wahl.
(2) Liefertermine und -fristen gelten vorbehaltlich richtiger und rechtzeitiger Selbst­be­lie­fe­rung durch unsere Lieferanten, es sei denn, dass wir das Leis­tungs­hin­der­nis des Lieferanten zu vertreten haben oder wir dem Kunden Liefertermine und -fristen verbindlich zugesagt haben. Ebenso hat der Kunde alle ihm obliegenden Verpflichtungen ordnungsgemäß und rechtzeitig zu erfüllen.
(3) Liefer- und Leis­tungs­ver­zög­er­ung­en aufgrund höherer Gewalt, und aufgrund von Ereignissen, welche uns die Lieferung unvorhersehbar und aus von uns nicht zu verantwortenden Gründen wesentlich erschweren oder unmöglich machen, hierzu gehören insbesondere Streik, Aussperrung, behördliche Anordnung usw. - auch wenn sie bei unseren Lieferanten oder deren Un­ter­lie­fe­ran­ten eintreten –, haben wir auch bei den verbindlich vereinbarten Fristen und Terminen nicht zu vertreten. Sie berechtigen uns, die Lieferung bzw. Leistung um die Dauer der Behinderung zuzüglich einer angemessenen Anlaufzeit hin­aus­zu­schie­ben. Wenn die Behinderung länger als drei Monate dauert, sind der Kunde und wir berechtigt, hinsichtlich des noch nicht erfüllten Teils vom Vertrag zurückzutreten.
Verlängert sich die Lieferzeit oder werden wir von der Lie­fer­ver­pflich­tung aus den zuvor genannten Gründen frei, so kann der Kunde hieraus keine Scha­dens­er­satz­an­sprüche herleiten. Auf die genannten Umstände können wir uns nur berufen, wenn wir den Kunden unverzüglich über die Behinderung be­nach­rich­ti­gen.
(4) Handelt es sich bei dem zugrunde liegenden Kaufvertrag um ein Fixgeschäft im Sinne von §?286 Abs. 2 Nr. 4 BGB oder von § 376 HGB, haften wir nach den gesetzlichen Bestimmungen. Gleiches gilt, wenn der Kunde infolge eines von uns zu vertretenden Lieferverzugs berechtigt ist, den Fortfall seines Interesses an der weiteren Ver­trags­er­füll­ung geltend zu machen. In diesem Fall ist unsere Haftung auf den vorhersehbaren, typischerweise eintretenden Schaden begrenzt, wenn der Lieferverzug nicht auf einer von uns zu vertretenden vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Verletzung des Vertrages beruht, wobei uns ein Verschulden unserer Vertreter oder Er­füll­ungsg­eh­ilf­en zuzurechnen ist.
Ebenso haften wir dem Kunden bei Lieferverzug nach den gesetzlichen Bestimmungen, wenn dieser auf einer von uns zu vertretenden vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Verletzung des Vertrages beruht, wobei uns ein Verschulden unserer Vertreter oder Er­füll­ungsg­eh­ilf­en zuzurechnen ist. Unsere Haftung ist auf den vorhersehbaren typischerweise eintretenden Schaden begrenzt, wenn der Lieferverzug nicht auf einer von uns zu vertretenden vorsätzlichen Verletzung des Vertrages beruht.
(5) Für den Fall, dass ein von uns zu vertretener Lieferverzug auf der schuldhaften Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht beruht, wobei uns ein Verschulden unserer Vertreter oder Er­füll­ungsg­eh­ilf­en zuzurechnen ist, haften wir nach den gesetzlichen Bestimmungen mit der Maßgabe, dass in diesem Fall die Scha­dens­er­satz­haf­tung auf den vorhersehbaren, typischerweise eintretenden Schaden begrenzt ist.
(6) Ansonsten kann der Kunde im Falle eines von uns zu vertretenden Lieferverzuges für jede vollendete Woche des Verzuges eine Ver­zug­s­ent­schäd­ig­ung in Höhe von 0,5 % des Rechnungswertes für jede vollendete Woche des Verzuges, insgesamt jedoch höchstens bis zu 5 % des Rechnungswertes der vom Verzug betroffenen Lieferungen und Leistungen.
(7) Wir sind zu Teillieferungen und Teilleistungen jederzeit berechtigt, soweit dies für den Kunden zumutbar ist. Zumutbarkeit für den Kunden ist insbesondere dann gegeben, wenn die Teillieferungen und Teilleistungen unterschiedliche Anlagen betreffen.
§ 7 Ge­fah­ren­überg­ang
(1) Die Preis- und Leistungsgefahr geht auf den Kunden über, sobald die Sendung an die den Transport ausführende Person übergeben worden ist oder zwecks Versendung unser Lager oder im Falle eines Stre­cken­ge­schäft­es das Lager unseres Lieferanten verlassen hat. Falls der Versand ohne unser Verschulden unmöglich wird, geht die Gefahr mit der Meldung der Ver­sand­be­reit­schaft auf den Kunden über.
(2) Eine Versicherung gegen Transportschäden erfolgt nur auf ausdrücklichen Wunsch des Kunden und zu seinen Kosten und auf seine Rechnung. Scha­dens­mel­dun­gen sind unverzüglich bei Empfang der Ware zu erstatten und unverzüglich nach Art und Umfang zu bestätigen. Schäden sind durch bahnamtliche Beweisaufnahme oder ein gleichwertiges Beweismittel festzustellen.
(1) Die Gewährleistung für gebrauchte Ware ist ausgeschlossen, es sei denn, dass wir einen Mangel arglistig verschwiegen haben.
(2) Der Kunde hat die empfangene Ware unverzüglich nach Eintreffen auf Vollständigkeit, Trans­port­schäd­en, Mängel, Beschaffenheit und Eigenschaften zu untersuchen. Offensichtliche Mängel und Transportschäden hat der Kunde binnen 5 Werktagen nach Lieferung durch schriftliche Anzeige an uns zu rügen; in jedem Fall vor einem Einbau der Ware. Verdeckte Mängel hat der Kunde unverzüglich nach Bekanntwerden durch schriftliche Anzeige an uns zu rügen.
(3) Soweit ein von uns zu vertretender Mangel der Ware vorliegt, sind wir unter Ausschluss der Rechte des Kunden, vom Vertrag zurückzutreten oder den Kaufpreis herabzusetzen (Minderung), zur Nacherfüllung verpflichtet, es sei denn, dass wir aufgrund der gesetzlichen Regelungen zur Verweigerung der Nacherfüllung berechtigt sind. Der Kunde hat uns eine angemessene Frist zur Nacherfüllung zu gewähren. Wir tragen im Falle der Man­gel­be­sei­ti­gung die erforderlichen Aufwendungen, soweit sich diese nicht erhöhen, weil der Ver­trags­ge­gen­stand sich an einem anderen Ort als dem Erfüllungsort befindet.
Ist die Nacherfüllung fehlgeschlagen, kann der Kunde nach seiner Wahl Herabsetzung des Kaufpreises (Minderung) verlangen oder den Rücktritt vom Vertrag erklären. Die Nachbesserung gilt mit dem zweiten vergeblichen Versuch als fehlgeschlagen, soweit nicht aufgrund des Ver­trags­ge­gen­stands weitere Nach­bes­se­rungs­ver­su­che angemessen und dem Kunden zumutbar sind.
Scha­dens­er­satz­an­sprüche zu den nachfolgenden Bedingungen wegen des Mangels kann der Kunde erst geltend machen, wenn die Nacherfüllung fehlgeschlagen ist. Das Recht des Kunden zur Geltendmachung von weitergehenden Scha­dens­er­satz­an­sprüchen zu den nachfolgenden Bedingungen bleibt hiervon unberührt.
(4) Die Ge­währl­eist­ungsa­ns­prüche des Kunden verjähren ein Jahr nach Ablieferung der Ware bei dem Kunden, es sei denn, wir haben den Mangel arglistig verschwiegen; in diesem Fall gelten die gesetzlichen Regelungen.
(5) Eine Haftung für normale Abnutzung ist ausgeschlossen. Werden unsere bzw. die von unseren Unterlieferanten beigestellten Betriebs- und War­tungs­an­wei­sun­gen nicht befolgt, insbesondere die aktuell gültigen Vorschriften bezüglich der Einhaltung der Wasserwerte in der jeweils gültigen Fassung nicht beachtet, Änderungen an der Ware vorgenommen, Teile ausgewechselt oder Ver­brauchs­ma­te­ria­li­en verwendet, die nicht den Ori­gi­nal­spe­zi­fi­ka­tio­nen entsprechen, so entfällt jede Gewährleistung, wenn der Kunde eine substantiierte Behauptung, dass erst einer dieser Umstände den Mangel hervorgerufen hat, nicht widerlegt.
(6) Wir haften nach den gesetzlichen Bestimmungen für Schäden an Leben, Körper und Gesundheit, die auf einer fahrlässigen oder vorsätzlichen Pflicht­ver­let­zung von uns, unserer gesetzlichen Vertreter oder unserer Er­füll­ungsg­eh­ilf­en beruhen, sowie für Schäden, die von der Haftung nach dem Pro­dukt­haf­tungs­ge­setz umfasst werden. Für Schäden, die nicht von S. 1 erfasst werden und die auf vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Ver­trags­ver­let­zun­gen sowie Arglist von uns, unserer gesetzlichen Vertreter oder unserer Er­füll­ungsg­eh­ilf­en beruhen, haften wir nach den gesetzlichen Bestimmungen. In diesen Fällen ist aber die Scha­dens­er­satz­haf­tung auf den vorhersehbaren, typischerweise eintretenden Schaden begrenzt, soweit wir, unsere gesetzlichen Vertreter oder unsere Er­füll­ungsg­eh­ilf­en nicht vorsätzlich gehandelt haben. Soweit wir bezüglich der Ware oder Teile derselben eine Be­schaf­fen­heits­und/ oder Halt­bar­keits­ga­ran­tie abgegeben haben, haften wir auch im Rahmen dieser Garantie. Für Schäden, die auf dem Fehlen der garantierten Beschaffenheit oder Haltbarkeit beruhen, aber nicht unmittelbar an der Ware eintreten, haften wir allerdings nur dann, wenn das Risiko eines solchen Schadens ersichtlich von der Beschaffenheits- und Halt­bar­keits­ga­ran­tie erfasst ist.
(7) Wir haften auch für Schäden, die durch einfache Fahrlässigkeit verursacht werden, soweit die Fahrlässigkeit die Verletzung solcher Ver­trags­pflich­ten betrifft, deren Einhaltung für die Erreichung des Vertragszwecks von besonderer Bedeutung ist (Kar­di­nal­pflich­ten). Wir haften jedoch nur, soweit die Schäden typischerweise mit dem Vertrag verbunden und vorhersehbar sind.
(8) Eine weitergehende Haftung ist ohne Rücksicht auf die Rechtsnatur des geltend gemachten Anspruchs ausgeschlossen; dies gilt insbesondere auch für deliktische Ansprüche oder Ansprüche auf Ersatz vergeblicher Aufwendungen statt der Leistung. Soweit unsere Haftung ausgeschlossen ist oder beschränkt ist, gilt dies auch für die persönliche Haftung unserer Angestellten, Arbeitnehmer, Mitarbeiter, Vertreter und Er­füll­ungsg­eh­ilf­en.
(9) Scha­dens­er­satz­an­sprüche des Kunden wegen eines Mangels verjähren ein Jahr ab Ablieferung der Ware. Dies gilt nicht im Falle von von uns, unseren gesetzlichen Vertretern oder unseren Er­füll­ungsg­eh­ilf­en verschuldeten Verletzungen des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, oder wenn wir bzw. unsere gesetzlichen Vertreter vorsätzlich oder grob fahrlässig gehandelt haben, oder wenn unsere einfachen Er­füll­ungsg­eh­ilf­en vorsätzlich gehandelt haben.
§ 9 Inbetriebnahme der Anlage
Für die Inbetriebnahme und Einregulierung sind vom Kunden rechtzeitig die erforderlichen Voraussetzungen – einschließlich der Wärmeabnahme – zu beschaffen. Hierzu zählt insbesondere die Erlangung der Erlaubnisurkunde durch die zuständigen Behörden sowie die Erfüllung der si­cher­heits­tech­ni­schen Richtlinien des TÜV.
Schulden wir die Montage, so müssen vom Kunden vor Beginn der Montage die für die Aufstellung notwendigen Bedingungen und die Voraussetzungen dafür geschaffen sein, dass unsere gelieferten Waren reibungslos bis zur Einbaustelle transportiert werden können. Insbesondere müssen alle Vorarbeiten soweit fertiggestellt sein, dass die Montage sofort nach Ankunft der Monteure begonnen und ohne Unterbrechung und Behinderung sowie ohne Gefährdung ihrer Sicherheit durchgeführt werden kann.
Der Kunde hat die notwendigen Bauarbeiten auf eigene Kosten vorzunehmen.
Für Arbeiten im Stundennachweis sind unsere Stundenlöhne am Tag der Ausführung der Arbeiten maßgeblich.
§ 11 Anwendbares Recht, Gerichtsstand, Teil­nich­tig­keit
(1) Für diese Ge­schäftsb­ed­ing­ung­en und die gesamten Rechts­be­zie­hun­gen zwischen uns und dem Kunden gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland, die Geltung des UN-Kaufrechts ist aus­ge­schlos­sen.
(2) Soweit der Kunde Vollkaufmann im Sinne des Han­dels­ge­setz­bu­ches, juristische Person des öffentlichen Rechtes oder öff­entl­ichr­echtl­ic­hes Sondervermögen ist, ist unser jeweiliger Unternehmenssitz ausschließlicher Gerichtsstand für alle sich aus dem Ver­trags­ver­hältn­is unmittelbar oder mittelbar ergebenden Strei­tig­kei­ten.
(3) Sollte eine Bestimmung in diesen Ge­schäftsb­ed­ing­ung­en oder eine Bestimmung im Rahmen sonstiger Vereinbarungen unwirksam sein oder werden, so wird hiervon die Wirksamkeit aller sonstigen Bestimmungen oder Vereinbarungen nicht berührt.