Source: http://kogl-lahndill.de/datenschutz.html
Timestamp: 2020-08-06 12:21:19
Document Index: 154464662

Matched Legal Cases: ['Art. 6', 'Art. 6', '§ 3', '§ 3', '§ 28', '§ 4', '§ 26', '§ 3', '§ 28', '§34', '§ 34', '§ 35', '§ 35', '§ 35', '§ 35']

Datenschutz - kogl-lahndill.de
im Kreisverband Lahn-Dill, für Obstbau,
(KOGL-Lahn-Dill e.V.)<?XML:NAMESPACE PREFIX = "O" />
Wir verarbeiten die Daten unserer Mitglieder, Unterstützer, Interessenten oder sonstiger Personen entsprechend Art. 6 Abs. 1 lit. b. DSGVO zur Erbringung unserer satzungs- und geschäftsgemäßen Leistungen.
Im Übrigen verarbeiten wir die Daten von betroffenen Personen gem. Art. 6 Abs. 1 DSGVO auf Grundlage unserer berechtigten Interessen, z.B. wenn es sich um administrative Aufgaben oder Öffentlichkeitsarbeit handelt.
Die hierbei verarbeiteten Daten, die Art, der Umfang und der Zweck und die Erforderlichkeit ihrer Verarbeitung bestimmen sich nach dem zugrundeliegenden Vertragsverhältnis. Dazu gehören grundsätzlich Bestands- und Stammdaten der Personen (z.B., Name, Adresse, etc.), als auch die Kontaktdaten (z.B., E-Mailadresse, Telefon, etc.), mitgeteilte Inhalte und Informationen, Namen von Kontaktpersonen) und sofern wir zahlungspflichtige Vereinsbeiträge oder sonstige Leistungen oder Produkte anbieten auch Zahlungsdaten (z.B., Bankverbindung, Zahlungshistorie, etc.).
Datenerhebung bei Beitritt.
Ein Verein darf beim Beitritt eines Mitglieds die personenbezogenen Daten erheben, die er für die Begründung und Durchführung des Vereinsverhältnisses benötigt. Die erforderlichen Daten sind in dem Beitrittsformular festzulegen und entsprechend zu kennzeichnen. Bei den nicht erforderlichen Daten bleibt es dem jeweiligen Mitglied selbst überlassen, ob es die Angaben machen möchte oder nicht.
So kann die Angabe des Geburtstages für die Zuordnung einer Person zu den Bereichen Kinder, Jugend oder Senioren im KOGL-Lahn-Dill e.V. wichtig sein.
Die Kennzeichnung der E-Mail-Adresse als Pflichtfeld ist nicht zulässig, weil es jedem Mitglied selbst überlassen bleiben muss, ob es diesen Weg der Kommunikation zulassen möchte oder nicht.
Allgemein ist bei der Frage, welche Mitgliedsdaten für die Vereinsarbeit erforderlich sind, immer der Grundsatz der Datenvermeidung und Datensparsamkeit (§ 3a Satz 1 BDSG) zu beachten.
Nach dieser Vorschrift ist die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung personenbezogener Daten und die Auswahl und Gestaltung von Datenverarbeitungssystemen an dem Ziel auszurichten, so wenig personenbezogene Daten wie möglich zu erheben, zu verarbeiten oder zu nutzen.
Auch ist zu prüfen, ob es sich bei den anzugebenden Daten um sensible Daten im Sinne des § 3 Abs. 9 BDSG handeln könnte, die besonderen Anforderungen unterliegen.
Verarbeitung der Mitgliedsdaten allgemein Die Verwaltung der Mitgliedsdaten durch den Verein ist eine Datenverarbeitung im Sinne des § 28 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 BDSG. Diese Vorschrift erlaubt eine Datenverarbeitung zur Wahrnehmung des Geschäftszwecks. Sind also z. B. Mitgliedsausweise zu erstellen oder müssen Mitgliedsbeiträge beigetrieben werden, können die Mitglieder erwarten, dass ihre beim Beitritt erhobenen Daten vom Verein verwendet werden.
Einer Einwilligungserklärung im Sinne des § 4a BDSG bedarf es dafür nicht.
Diese Einwilligungserklärung wird voraus gesetzt bei langjährigen Mitgliedschaften, da bisher auch die Datenschutzbestimmung im Rahmen der Vereinszugehörigkeit einzuhalten waren. Auf eine zusätzliche schriftliche Einholung bisheriger Einwilligungserklärungen erfolgt nicht.
Im Rahmen der Einladung zur jährlich stattfindenden Mitgliederversammlung werden die Vereinsmitglieder auf die aktuellen Richtlinien informiert.
Auf der Beitrittserklärung wird ein Hinweis für neue Mitglieder aufgenommen, der auf eine schriftliche Einwilligung hinweist.
Die Vereinssatzung wird in der nächsten Jahreshauptversammlung beraten und aktualisiert.
Kontaktdaten des Verantwortlichen/Datenschutz-verantwortung des Vereinsvorstandes
Der Vereinsvorstand, der den Verein nach außen vertritt (§ 26 Abs. 1 Satz 2 Bürgerliches Gesetzbuch, BGB), nimmt für den Verein in Bezug auf die Verwaltung der Mitgliedsdaten die Aufgaben der verantwortlichen Stelle (§ 3 Abs. 7 BDSG) wahr.
Bei ihm liegt die Datenschutzverantwortung.
Kreisverband Lahn-Dill für Obstbau-, Garten- und Landschaftspflege e.V.
Tel. 02774 6919
Email: weber-arthur@t-online.de
Bei der Mitgliedschaft in einem Verein handelt es sich um ein rechtsgeschäftsähnliches Schuldverhältnis im Sinne des § 28 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 BDSG2, dessen Rahmen und Inhalt im Wesentlichen durch die Vereinssatzung vorgegeben wird.
Dieses sieht vor, dass das Erheben, Speichern, Verändern oder Übermitteln personenbezogener Daten oder ihre Nutzung als Mittel für die Erfüllung eigener Geschäftszwecke zulässig ist, wenn es für die Begründung, Durchführung oder Beendigung eines rechtsgeschäftlichen oder rechtsgeschäftsähnlichen Schuldverhältnisses erforderlich ist.
Regelungen in Vereinssatzungen dürfen nicht im Widerspruch zu den geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen des BDSG stehen.
Aus dem Mitgliedsverhältnis folgt, dass ein Verein bei der Erhebung, Verarbeitung und Nutzung von personenbezogenen Daten das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung seiner Mitglieder angemessen zu berücksichtigen hat, das heißt, dass er mit den Daten seiner Mitglieder sorgfältig umzugehen und diese grundsätzlich nur im Rahmen des Geschäftszwecks des Verbandes zu verwenden hat.
Wir verwalten und speichern die Daten für unsere Vereinszwecke im Rahmen der Mitgliedschaft oder als Teilnehmer einer Veranstaltung/workshop unseres Vereins.
Wir löschen Daten, die zur Erbringung unserer satzungs- und geschäftsmäßigen Zwecke nicht mehr erforderlich sind. Dies bestimmt sich entsprechend der jeweiligen Aufgaben. Im Fall vereinsinternen Verarbeitung bewahren wir die Daten so lange auf, wie sie zur Geschäftsabwicklung, als auch im Hinblick auf etwaige Gewährleistungs- oder Haftungspflichten relevant sein können. Die Erforderlichkeit der Aufbewahrung der Daten wird alle drei Jahre überprüft; im Übrigen gelten die gesetzlichen Aufbewahrungspflichten.
Eine Weitergabe dieser Daten an Dritte erfolgt nur im Rahmen der Mitgliederverwaltung ohne personenbezogen Daten (z. B. bei Ehrungen: Namen, Vornamen und Vereinszugehörigkeit).
Den Spenderinteressen könnte allerdings datenschutzkonform schon dadurch Rechnung getragen werden, wenn nur die Anzahl der Spendenden und die Gesamtsumme der eingegangenen Spenden mitgeteilt werden.
Betroffene (Mitglieder und ehemalige Mitglieder) können vom Verein Auskunft verlangen über die zu ihrer Person gespeicherten Daten einschließlich deren Herkunft, den Empfänger oder Kategorien von Empfängern, an die Daten weitergegeben werden und den Zweck der Speicherung (§34 Abs. 1 BDSG).
Diese Auskunft ist unentgeltlich und auf Verlangen in Textform zu erteilen (§ 34 Abs. 6, Abs. 8 Satz 1 BDSG).
Personenbezogene Daten, die unrichtig sind, sind zu berichtigen (§ 35 Abs. 1 Satz 1 BDSG).
Löschungs- und Sperrungsanspruch
Ein Löschungsanspruch der Betroffenen kann in verschiedenen Fällen bestehen (§ 35 Abs. 2 BDSG). Bei einem Austritt aus dem Verein gilt: Nach Beendigung einer Mitgliedschaft darf ein Verein die personenbezogenen Daten eines Mitglieds nicht mehr weiterverarbeiten. Bei Beendigung der Mitgliedschaft entfällt regelmäßig der Grund für eine weitere Speicherung der zur Person des betreffenden Mitglieds gespeicherten Daten. Sobald die Daten für den Zweck der Speicherung nicht mehr erforderlich sind, sind sie zu löschen § 35 Abs. 2 Satz 2 Nr. 3 BDSG).
Solange die Mitgliedsdaten vom Verein – z. B. aus steuerrechtlichen Gründen – noch weiter vorgehalten werden müssen, sind sie nicht zu löschen, sondern zu sperren (§ 35 Abs. 3 Nr. 1 BDSG). Sie dürfen dann nicht mehr für andere Zwecke verwendet werden.
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Bei der Nutzung dieser allgemeinen Daten und Informationen zieht die Obst- und KOGL-Lahn-Dill e.V. keine Rückschlüsse auf die betroffene Person.
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