Source: https://www.competitionline.com/de/ergebnisse/150365
Timestamp: 2020-01-25 08:20:46
Document Index: 376239509

Matched Legal Cases: ['§ 26', '§ 3', '§1', '§ 14', '§ 26', '§ 3', '§1', '§ 4', '§ 4', '§ 3', '§ 34', '§ 34', '§19', '§34', '§ 7', '§ 6', '§ 8', '§ 34', '§ 8']

Ergebnis: Neubau Oberstufengebäude mit Aula, Hort- ...competitionline
(ID 3-150365)
Entscheidung 17.04.2014
Annullierung am Aug 1, 2014
Baukosten 6.700.000	EUR	inkl. USt.
Preisrichter	 Hans-Peter Boltres, Prof. Jörg Friedrich, Prof. Katja-Annika Pahl, Ewald Rowohlt, Prof. Jörn Walter, Prof. Gesine Weinmiller, Prof. Bernhard Winking	, Martina Küntzel, Andrea Karlsberg, Brigitte Koesling, Thomas Domres
Kammer Hamburgische Architektenkammer (Reg.-Nr.: NO_18_13_HRW)
Die Freie und Hansestadt Hamburg hat zum 01.01.2013 gemäß § 26 (1) Landeshaus-haltsordnung den Landesbetrieb SBH | Schulbau Hamburg (nachstehend SBH genannt) gegründet. Dieser Landesbetrieb hat die Aufgabe, die Schulimmobilien unter Berücksichtigung der schulischen Belange nach wirtschaftlichen Grundsätzen zu planen, zu bauen, zu unterhalten und zu bewirtschaften und die mehr als 400 Schulen an die Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB) zu vermieten. Die Schulimmobilien umfassen sämtliche für schulische Zwecke genutzten Grundstücke und Gebäude der staatlichen und beruflichen Schulen. Die Grundstücksfläche beträgt etwa 9,1 Mio. m² und die Hauptnutzungsfläche etwa 3,1 Mio. m². In dieser Tätigkeit wurde Schulbau Hamburg mit der Durchführung des Wettbewerbs für den Neubau eines Oberstufengebäude mit Aula, Hort- und Ganztagsflächen am Standort der Stadtteilschule Winterhude, Meerweinstraße 26-28, in Hamburg beauftragt.
Der Wettbewerb wird gemäß VOF Kapitel 2 und § 3 (2) Richtlinien für Planungswettbewerbe der Freien und Hansestadt Hamburg in der Fassung vom 13. Juli 2010 (RPW 2010), als Nichtoffener, hochbaulicher Realisierungswettbewerb für bis zu 10 Teilnehmer, mit einem vorgeschalteten öffentlichen Bewerbungsverfahren ausgeschrieben. Die Wettbewerbsbeiträge bleiben bis zur jeweiligen Entscheidung des Preisgerichts anonym (§1(4) RPW 2010). Die Wettbewerbssprache ist deutsch. Der Wettbewerbsausschuss der Hamburgischen Architektenkammer hat beratend mitgewirkt und die Registriernummer Nr. NO_18_13_HRW mit Datum vom 12.09.2013 erteilt. Das Gesamtverfahren wird fachlich betreut durch D&K drost consult GmbH, Hamburg.
Gegenstand des Wettbewerbs der Neubau eines Oberstufengebäude mit Aula, Hort- und Ganztagsflächen. Der vorliegende Rahmenplan weist für den Neubau am Standort Meerweinstraße Bestellflächen über Allgemeine Unterrichtsräume, Fachräume, Sammlungsflächen und Verwaltungsflächen sowie eine Aula und einen Hort aus. Es wird dabei von einer Größenordnung von ca. 5.500 m² BGF (oberirdisch) ausgegangen. Im Einzelnen werden von den Teilnehmenden im Rahmen der Lösungsvorschläge Aussagen zur städtebaulichen Einfügung des neuen Oberstufengebäudes in das Ensemble der Bestandsbauten, zum Konzept für die baukonstruktive Umsetzung des neuen Gebäudeteils unter Berücksichtigung des vorgegebenen Raumprogramms, des pädagogischen Konzepts und zum Konzept für die Grundrissorganisation und die Nutzungsverteilung erwartet.
Eine besondere Herausforderung ist dabei die Berücksichtigung des denkmalgeschützten Hauptgebäudes von Fritz Schumacher als vis-à-vis zum geplanten Neubau sowie die verträgliche Einbettung in das Ensemble der Bestandsgebäude und das städtebauliche Gesamtgefüge der Hamburger „Jarrestadt“. Für das Bauvorhaben besteht eine Kostenobergrenze für den Hochbau und technischen Ausbau in Höhe von ca. 6,7 Mio. Euro(Bruttobaukosten KG 300 und 400 gem. DIN 276, inkl. 19% MWSt.). Diese Kostengrenze ist im Rahmen der Vorentwurfsplanung des Wettbewerbs zu beachten.
Das Bearbeitungshonorar von 25.000,- Euro (netto) wird jeweils zu gleichen Teilen auf die 10 teilnehmenden Arbeitsgemeinschaften verteilt (jeweils 2.500,00 Euro netto).
Downloads 150365_Bekanntmachung.pdf
Projektadresse Meerweinstraße 26-28
2014/S 146-262526
Freie und Hansestadt Hamburg, FB SBH | Schulbau Hamburg, U 40 Einkauf / Vergabe, An der Stadthausbrücke 1, Zu Händen von: Kirsten Spann, Hamburg20355, DEUTSCHLAND. Telefon: +49 40428236268. Fax: +49 40427310143. E-Mail: MjEyallmW1VWWWdoWWBgWWdWXDRnVlwiWlYiXFVhVmlmWyJYWQ==
(Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union, 25.9.2013, 2013/S 186-321583)
Gemäß § 14 (6) VOF wird mitgeteilt, dass es aufgrund kurzfristig erteilter, gravierender Änderungen des Auftrags seitens der Behörde für Schule und Berufsbildung zu so eklatanten Flächenbedarfsreduzierungen gekommen ist, dass auf die Vergabe des bekannt gemachten Auftrags verzichtet werden muss.
MjEyallmW1VWWWdoWWBgWWdWXDRnVlwiWlYiXFVhVmlmWyJYWQ==
Neubau Oberstufengebäude mit Aula, Hort- und Ganztagsflächen am Standort der Stadtteilschule Winterhude, Meerweinstraße 26-28.
Die Freie und Hansestadt Hamburg hat zum 01.01.2013 gemäß § 26 (1) Landeshaus-haltsordnung den Landesbetrieb SBH | Schulbau Hamburg (nachstehend SBH genannt) gegründet. Dieser Landesbetrieb hat die Aufgabe, die Schulimmobilien unter Berücksichtigung der schulischen Belange nach wirtschaftlichen Grundsätzen zu planen, zu bauen, zu unterhalten und zu bewirtschaften und die mehr als 400 Schulen an die Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB) zu vermieten. Die Schulimmobilien umfassen sämtliche für schulische Zwecke genutzten Grundstücke und Gebäude der staatlichen und beruflichen Schulen. Die Grundstücksfläche beträgt etwa 9,1 Mio. m² und die Hauptnutzungsfläche etwa 3,1 Mio. m².
In dieser Tätigkeit wurde Schulbau Hamburg mit der Durchführung des Wettbewerbs für den Neubau eines Oberstufengebäude mit Aula, Hort- und Ganztagsflächen am Standort der Stadtteilschule Winterhude, Meerweinstraße 26-28, in Hamburg beauftragt.
Der Wettbewerb wird gemäß VOF Kapitel 2 und § 3 (2) Richtlinien für Planungswettbewerbe der Freien und Hansestadt Hamburg in der Fassung vom 13. Juli 2010 (RPW 2010), als Nichtoffener, hochbaulicher Realisierungswettbewerb für bis zu 10 Teilnehmer, mit einem vorgeschalteten öffentlichen Bewerbungsverfahren ausgeschrieben. Die Wettbewerbsbeiträge bleiben bis zur jeweiligen Entscheidung des Preisgerichts anonym (§1(4) RPW 2010). Die Wettbewerbssprache ist deutsch.
Der Wettbewerbsausschuss der Hamburgischen Architektenkammer hat beratend mitgewirkt und die Registriernummer Nr. NO_18_13_HRW mit Datum vom 12.9.2013 erteilt.
Gegenstand des Wettbewerbs der Neubau eines Oberstufengebäude mit Aula, Hort- und Ganztagsflächen. Der vorliegende Rahmenplan weist für den Neubau am Standort Meerweinstraße Bestellflächen über Allgemeine Unterrichtsräume, Fachräume, Sammlungsflächen und Verwaltungsflächen sowie eine Aula und einen Hort aus. Es wird dabei von einer Größenordnung von ca. 5 500 m² BGF (oberirdisch) ausgegangen. Im Einzelnen werden von den Teilnehmenden im Rahmen der Lösungsvorschläge Aussagen zur städtebaulichen Einfügung des neuen Oberstufengebäudes in das Ensemble der Bestandsbauten, zum Konzept für die baukonstruktive Umsetzung des neuen Gebäudeteils unter Berücksichtigung des vorgegebenen Raumprogramms, des pädagogischen Konzepts und zum Konzept für die Grundrissorganisation und die Nutzungsverteilung erwartet. Eine besondere Herausforderung ist dabei die Berücksichtigung des denkmalgeschützten Hauptgebäudes von Fritz Schumacher als vis-à-vis zum geplanten Neubau sowie die verträgliche Einbettung in das Ensemble der Bestandsgebäude und das städtebauliche Gesamtgefüge der Hamburger „Jarrestadt“. Für das Bauvorhaben besteht eine Kostenobergrenze für den Hochbau und technischen Ausbau in Höhe von ca. 6,7 Mio. EUR (Bruttobaukosten KG 300 und 400 gem. DIN 276, inkl. 19 % MWSt.). Diese Kostengrenze ist im Rahmen der Vorentwurfsplanung des Wettbewerbs zu beachten.
Arbeitsgemeinschaften (Bietergemeinschaft) von Architekten sind zugelassen und müssen als solche im Bewerbungsbogen kenntlich gemacht werden. Ein federführender Ansprechpartner ist dabei zu benennen (Anlage 1E). Im Falle einer Arbeitsgemeinschaft ist der Bewerbungsbogen gemeinsam auszufüllen. Zudem ist eine gemeinsame Erklärung der Bewerber zu unterzeichnen. Nichtvorliegen kann zum Ausschluss der Bewerbung der Arbeitsgemeinschaft führen. Jede Arbeitsgemeinschaft darf nur eine Bewerbung einreichen. Mehrfachbeteiligungen in personell identischer Form werden nicht zugelassen.
Im Rahmen der Vorbereitung des Verfahrens wurde eine Machbarkeitsstudie durch ein externes Planungsbüro erstellt. Diese liegt als abgeschlossene Leistung vor. Der Ersteller der Machbarkeitsstudie ist nicht vom Bewerbungsverfahren ausgeschlossen.
Es sollen bis zu 10 teilnehmende Büros/Arbeitsgemeinschaften ausgewählt werden. Die Auswahl der bis zu 10 Wettbewerbsteilnehmer erfolgt mittels eines offenen Bewerbungsverfahrens, wobei 8 Teilnehmer aus der Kategorie „Bewerber mit aufgabenbezogener Bauerfahrung“ ausgewählt werden (Anforderungen s.u.).
- 2 Teilnehmer aus der Kategorie – „Berufsanfänger“ und aus der Kategorie – „kleines Büro“ (Anforderungen s.u.)
Für die Teilnahme am Bewerbungsverfahren ist zwingend ein Bewerbungsbogen (Formblatt) zu verwenden, vollständig auszufüllen, zu unterschreiben und die darin geforderten Anlagen mit abzugeben. Die Vergabestelle behält sich vor, weitere Angaben zu fordern.
Die Bewerbungsunterlagen inklusive der Bewerbungsformblätter sind bei der oben genannten Kontaktstelle oder unter der E-Mailadresse MTJUY3BlX2BjcXJjampjUUBGPnFgZixkYCxmX2tgc3BlLGJjanzufordern. Die Bewerbungsunterlagen müssen bis zum 23.10.2013 um 14:00 Uhr bei der unter Punkt I.1) genannten Adresse eingereicht werden. Der Poststempel gilt nicht! Bewerbungen, die nach dem genannten Termin eingeliefert werden, können nicht berücksichtigt werden.
Das Format der Unterlagen darf DIN A3 nicht überschreiten. Die einzureichenden Unterlagen sind bitte deutlich sichtbar mit Ziffern und Buchstaben in der im Bewerbungsbogen vorgegebenen Reihenfolge zu kennzeichnen.
Anfragen von Bewerbern werden in anonymisierter Form nebst Beantwortung auf der folgenden Homepage veröffentlicht: http://www.hamburg.de/fb/sbh-ausschreibungen/Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Unterlagen und Erklärungen abzugeben:
— Anlage 1B: Erklärungen darüber, dass keiner der in § 4 Abs. 6 a) bis g) sowie § 4 Abs. 9 a), b), c) und e) VOF genannten Ausschlussgründe auf den Bewerber zutrifft (Vordruck); Eigenerklärung zur Zahlung von Steuern und Sozialabgaben - Anlage 1B1 (Vordruck);
— Anlage 1F: Eigenerklärung zur Tariftreue und zur Zahlung eines Mindestlohnes gem. § 3 Hamburgisches Vergabegesetz (Vordruck)
— Anlage 2A: Bescheinigung über eine abgeschlossene Berufshaftpflichtversicherung mit einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstituts, mit Kopie des Versicherungsscheins, oder eine Erklärung des Versicherers, dass ein Versicherungsschutz bis zu den geforderten Versicherungssummen im Falle der Beauftragung gewährt wird. Hierbei ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistungen mindestens das zweifache der Versicherungssumme beträgt, d.h. die Versicherung/das Kreditinstitut, dass für den Fall, dass bei der Bewerberin bzw. dem Bewerber mehrere Versicherungsfälle in einem Jahr eintreten (zum Beispiel aus anderen Verträgen mit anderen Auftraggebern) die Obergrenze für die Zahlungsverpflichtung der Versicherung bei mindestens dem Zweifachen der unten genannten Versicherungssumme liegt. Bei einer Beauftragung im Anschluss an den Wettbewerb ist ein Versicherungsschutz mit einer Deckungssumme von mindestens 1,5 Mio. EUR je Schadensfall für Personenschäden und 0,5 Mio. EUR für Sach- und Vermögensschäden, nachzuweisen; der Auftraggeber behält sich vor, die Höhe der oben geforderten Mindestdeckungssummen im Fall der Beauftragung im Anschluss an den Wettbewerb anzupassen. In diesem Zusammenhang erklärt der Bewerber insofern seine Bereitschaft sowohl zur Anpassung auf die oben geforderten Mindestdeckungssummen als auch im Bedarfsfall zu Erhöhung der oben geforderten Mindestdeckungssummen (die schriftliche Bestätigung der Versicherung bzw. des Kreditinstituts des Bewerbers, die Berufshaftpflicht im Auftragsfall auf die geforderten Höhen anzuheben oder zum Abschluss einer objektbezogenen Versicherung bereit zu sein, ist als Nachweis ausreichend). Versicherungsnachweise bei Bietergemeinschaften müssen von jedem Mitglied einzeln und die Deckungssummen in voller Höhe nachgewiesen werden;
— Anlage 3A Nachweis über die Berufszulassung oder Bescheinigung über die berufliche Befähigung des Bewerbers (in Kopie);
— Anlage 4a: Kategorie „Bewerber mit aufgabenbezogener Bauerfahrung“: Darstellung von 2 vergleichbaren Referenzprojekten (Vordruck); detaillierte Vorstellung der 2 Referenzprojekte unter Verwendung der Anlage 7 (Vordruck)
— Anlage 4b: Kategorie „Junges Büros“: Kammerurkunde/Bescheinigung über den Ersteintrag in der Architektenkammer frühestens ab dem 1.1.2008 für alle Büroinhaber, Teilhaber und benannten Entwurfsverfasser (in Kopie);
— Anlage 4c: Kategorie „kleines Büro“: Erklärung des Steuerberaters über die Anzahl der angestellten Architekten/Absolventen der Fachrichtung Architektur der letzten 3 Geschäftsjahre (ggf. als Eigenerklärung).
Die aufgezählten Nachweise müssen aktuell (bis auf Kammerurkunden und Diplom-Urkunden) nicht älter als 12 Monate und noch gültig sein. Die geforderten Unterlagen sind bei Arbeitsgemeinschaften für alle Mitglieder vorzulegen.
Anforderungen an die Bewerber der Kategorie – „mit Aufgabenbezogener Bauerfahrung“
Angaben in vorgegebenen Bewerbungsformblättern (Anlage 4a) zu 2 Projekten, die von dem Bewerber entsprechend § 34 HOAI Leistungsbild Gebäude, mindestens die LP 2-4 sowie mind. LP 5 in Teilen bearbeitet wurden. Auszufüllen von den Bewerbern „mit aufgabenbezogener Bauerfahrung“
— Projektname und Funktion/Nutzung (falls zutreffend: Angabe zum Schultyp/Art der Bildungsstätte und schulischer Nutzbereich)
— Standort (Anschrift)
— Errichtungszeitraum
— Größe in m² BGF Neubau und Angabe, welchen Umfang ggf. Sanierung und Umbaumaßnahmen betrafen
— die Gesamtbausumme (Gesamtbaukosten KG 300 + 400 in Euro netto und je m² BGF) getrennt für Neubau und Maßnahmen im Bestand
— Leistungsphasen, die für das vorgestellte Projekt vom Bewerber erbracht wurden (mind. LP 2-4 sowie LP 5 in Teilen, § 34 HOAI Leistungsbild Gebäude)
Zusätzlich zu den Formblättern sind die 2 Projekte auf maximal je einem DIN A3 Blatt einseitig mit Zeichnungen und Fotos detailliert vorzustellen (Vordruck Anlage 7).
Diese Unterlagen sollen dem Auswahlgremium einen Einblick auch in die gestalterische Detailarbeit des Bewerbers – möglichst am ausgeführten Projekt – ermöglichen.
Zur Kategorie „Junges Büro“ zählen Bewerber, deren Ersteintrag in die Architektenkammer frühestens ab dem 1.1.2008 vermerkt ist. Berufsanfänger müssen eine Kopie der Kammerurkunde aller Büroinhaber, Teilhaber und Entwurfsverfasser einreichen – Anlage 4B.
Zur Kategorie 'Kleines Büro' zählen Bewerber in deren Büro maximal 5 angestellte Architekten bzw. Absolventen der Fachrichtung Architektur beschäftigt sind (weitere sonstige Mitarbeiter sind hier nicht relevant). Kleine Büros müssen eine Erklärung ihres Steuerberaters einreichen, dass das Büro maximal 5 angestellte Architekten bzw. Absolventen der Fachrichtung Architektur im Durchschnitt der letzten 3 Geschäftsjahre (2010, 2011, 2012) beschäftigt hat. Sollte der Bewerber keinen Steuerberater beauftragt haben, ist eine verbindliche Eigenauskunft einzureichen – Anlage 4C.
— fristgerechter Eingang der kompletten Unterlagen,
— Vollständig ausgefüllter, unterschriebener Bewerberbogen,
— Vollständigkeit der einzureichenden Unterlagen/Anlagen.
Die Auswahl der 8 Teilnehmer aus der Kategorie „Bewerber mit Aufgabenbezogener Bauerfahrung“ erfolgt durch ein von der Ausloberin berufenes Gremium.
Voraussetzung der Auswahl durch das Gremium sind die aus den ausgefüllten Formblättern (4A des Bewerberbogens) ersichtlichen Nachweise.
Hierfür werden für folgende Projekteigenschaften Punkte vergeben (siehe Auswahlbogen): Punkte je Projekt
Bildungsstätte: 5 Punkte
oder Gebäude mit sonstiger Nutzung: 1 Punkt
ab 4 500 m² BGF Neubau (ohne TG): 3 Punkte
oder ab 2.250 m² bis 4.499 m² BGF Neubau (ohne TG): 1 Punkte
vom Bewerber erbrachte Leistung LP 2 bis einschließlich LP 8, Abschluss der LP 8 vom 1.1.2005 bis zum 1.8.2013: 3 Punkte
vom Bewerber erbrachte Leistung LP 2 bis einschließlich LP 4 und Teile von Abschluss der beauftragten Teile der LP 5 vom 1.1.2005 bis zum 1.8.2013: 1 Punkt
Alle Bewerber, die eine Mindestpunktzahl von 14 Punkten mit den eingereichten Referenzprojekten erreichen, werden vom Auswahlgremium begutachtet. Für den Fall der Nichterreichung der ausgeschriebenen 8 Teilnehmerplätze für Bewerber mit aufgabenbezogener Bauerfahrung werden auch die Bewerber mit der nächstniedrigeren Punktezahl vom Auswahlgremium begutachtet.
Das Auswahlgremium sichtet die Unterlagen im Rahmen von "Rundgängen" und wertet die Qualität der eingereichten Referenzprojekte.
Das Auswahlgremium wählt unabhängig von der bis dahin erreichten Punktzahl diejenigen Bewerber aus, die zur Teilnahme am Wettbewerb aufgefordert werden.
Das Auswahlgremium berücksichtigt dabei folgende Kriterien mit der zu erreichenden Punktzahl von maximal 4 Punkten je Referenz:
Übergeordnete gestalterische Qualität: 0-2 Punkte
— städtebauliche Konfiguration und Einfügen des Bauwerks in die Umgebung
— architektonische Haltung
Angestrebte Qualität hinsichtlich der Bauaufgabe: 0-2 Punkte
— gestalterisches Gesamtkonzept
— Materialwahl/Farbkonzept
Insgesamt können mit den beiden Referenzen zusammen maximal 8 Punkte erreicht werden.
Die 8 Bewerber, welche die höchsten Punktzahlen im Rahmen der qualitativen Aspekte erreichen, werden zur Teilnahme am Wettbewerbsverfahren aufgefordert. Die Höhe der in den Projekteigenschaften „Nutzungsart“, „Größe“ und „realisiert, in Bau oder in Planung“ erreicht Punktzahl bleibt dabei unberücksichtigt.
Die Auswahl von 2 Teilnehmern aus den Kategorien „Junges Büro“/„Kleines Büro“ erfolgt in Form einer Losziehung. Die Losziehung erfolgt für die genannten Kategorien aus einem gemeinsamen Lostopf. Die Losziehung findet unter Aufsicht eines von der auslobenden Dienststelle unabhängigen Beamten statt.
Bei fehlenden Nachweisen, die nicht fristgerecht und/oder nicht vollständig nachgereicht wurden oder falschen Angaben bleibt ein Ausschluss von der Wettbewerbsteilnahme
vorbehalten. Für diesen Fall oder wenn ein ausgewählter Bewerber seine Teilnahme bis zum genannten Datum nicht bestätigt, werden Nachrücker (getrennt für „Bewerber mit aufgabenbezogener Berufserfahrung“ und Bewerber der Rubrik "junges" Büro/"kleines" Büro) in einer Reihenfolge festgelegt und zur Teilnahme zugelassen.
Zur Bewerbung für die Teilnahme am Wettbewerb zugelassen sind gem. §19, Abs. 1 und 3 VOF Architekten, die Leistungen gemäß §34 HOAI erbringen.
Mehrfachbewerbungen bzw. Mehrfachteilnahme auch einzelner Mitglieder einer Bürogemeinschaft (Partner, freie Mitarbeiter oder Angestellte) haben das Ausscheiden der gesamten Bürogemeinschaft zur Folge, sofern hierbei eine personelle Identität vorliegt, d.h. Mehrfachbeteiligungen in personell identischer Form werden nicht zugelassen. Dies betrifft auch Bewerbungen unterschiedlicher Niederlassungen eines Bewerbers, sofern hierbei eine personelle Identität vorliegt. Die Voraussetzungen für die Teilnahmeberechtigung müssen am Tag der Einreichungsfrist erfüllt sein.
SBH W 004/2013
Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme: 22.10.2013 - 14:00
Tag: 23.10.2013 - 14:00
Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: Die Ausloberin stellt die Wettbewerbssumme von 55 000 EUR (netto) bereit. Es ist beabsichtigt, einen Teil der Wettbewerbssumme in Form eines Bearbeitungshonorars auszuschütten und zu gleichen Teilen auf die Teilnehmer für die Erfüllung der in der Auslobung definierten Leistungen zu verteilen (siehe IV.5.2).
Es sollen drei Preise (Preissumme insgesamt: 30 000 EUR (netto) vergeben werden.
Das Preisgericht ist berechtigt, eine andere Aufteilung der Wettbewerbssumme gemäß vorzunehmen (vgl. § 7 Abs. 2 Satz 4 RWP 2010).
Die gemäß RPW der FHH 2010 ermittelte Wettbewerbssumme von 55 000 EUR (netto) wird anteilig als Bearbeitungssumme (25 000 EUR (netto)) zu gleichen Teilen an die Teilnehmer für die Erbringung der in der Auslobung definierten Leistungen einschließlich Modell, bei fristgerechter Einreichung einer prüfungsfähigen Wettbewerbsarbeit, ausgezahlt.
Das Preisgericht gibt eine schriftliche Empfehlung zur weiteren Entwicklung und Bearbeitung der Wettbewerbsaufgabe gemäß § 6 (2) RPW der FHH 2010. Die Ausloberin wird unter Würdigung der Empfehlung des Preisgerichts und entsprechend der § 8 (2) RPW der FHH 2010 einen der Preisträger mit der weiteren Bearbeitung des Projektes beauftragen, sofern kein wichtiger Grund einer Beauftragung entgegensteht, insbesondere soweit und sobald die dem Wettbewerb zugrunde liegende Aufgabe realisiert wird. Beauftragt werden stufenweise Planungsleistungen mind. bis zur abgeschlossenen Leistungsphase 5 gemäß HOAI § 34 (für die Leistungsphase 5 ggf. nur Teile davon (mind. die qualitätssichernden Bestandteile)). Die Beauftragung erfolgt als optionale Bestimmung des AG ggf. in noch vom AG festzulegenden Stufen, ggf. bis Leistungsphase 9.
Alle mit Preisen oder Anerkennungen ausgezeichneten Arbeiten werden gem. § 8 Abs. 3 RPW 2010 FHH Eigentum der Ausloberin. Das Urheberrecht einschließlich des Schutzes gegen Nachbauen und das Recht auf Veröffentlichung der Entwürfe bleibt jeder Teilnehmerin und jedem Teilnehmer erhalten.
Für das hier ausgeschriebene Bauvorhaben ist eine Kostenobergrenze für den Hoch- und technischen Ausbau in Höhe von ca. 6,7 Mio. Euro (Baukosten KG 300 und 400 netto) haushaltsmäßig anerkannt. SBH | Schulbau Hamburg wird als Bauherr für alle baulichen Komponenten der Wettbewerbsaufgabe fungieren. Die Kostenobergrenze ist im Rahmen der Vorentwurfsplanung des Wettbewerbs bereits sorgfältig zu beachten. Die Ausloberin beabsichtigt, nach der Preisgerichtsentscheidung zunächst eine qualifizierte Kostenschätzung gemäß DIN 276 aufstellen zu lassen, da die Einhaltung dieser Kostenobergrenze wie auch eine wirtschaftliche Planung Voraussetzung für die Realisierung und weitere Beauftragung ist. Zur Gewährleistung einer wirtschaftlichen Realisierung erwartet die Ausloberin insbesondere die kurzfristige Überarbeitung des zur weiteren Bearbeitung empfohlenen Entwurfs nach den Empfehlungen des Preisgerichts und die Konkretisierung wesentlicher baulicher Standards wie auch die Erstellung einer qualifizierten Kostenschätzung (s.o.). Die Ausloberin behält sich vor, sofern ein Teilnehmer aus der Kategorie "Junges Büro“ / “Kleines Büro" vom Preisgericht zur weiteren Bearbeitung empfohlen wird, für die Realisierung die Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Architekturbüro zu fordern. Bei der Wahl dieses Büros ist eine Zustimmung der Ausloberin erforderlich. Der Auftragnehmer verpflichtet sich, auf Anforderung der Auftraggeberin ein ausreichend besetztes Büro am Ausführungsort zu errichten und zu unterhalten.
Versendung der Auslobung an die ausgewählten Teilnehmer: 47. KW 2013; Rückfragenkolloquium: 49. KW 2013; Abgabe der Wettbewerbsarbeiten: 05. KW 2014; Abgabe Modell: 06. KW 2014; Preisgerichtssitzung: 09. KW 2014
Ergebnis veröffentlicht 16.01.2015
Wettbewerbs-ID 3-150365