Source: http://www.jurablogs.com/2014/04/24/die-elektronische-lernplattformen-der-universitaeten-und-das-urheberrecht
Timestamp: 2016-12-06 20:36:45
Document Index: 217127278

Matched Legal Cases: ['§ 52', '§ 52', '§ 52', '§ 52', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BlogsRechtslupeApril 2014Die elektronische Lernplattformen der Universitäten und das UrheberrechtWerden von einem Sprachwerk höchstens 12% der Seiten des gesamten Werkes und nicht mehr als 100 Seiten zur Veranschaulichung im Unterricht an einer Hochschule öffentlich zugänglich gemacht, handelt es sich dabei um im Sinne von § 52a Abs. 1 Nr. 1 UrhG “kleine” Teile eines Werkes. Bei der Prüfung, ob danach kleine Teile eines Werkes öffentlich zugänglich gemacht worden sind, sind sämtliche Seiten zu berücksichtigen, die keine Leerseiten sind und deren Inhalt überwiegend aus Text besteht.Das Öffentlich-Zugänglichmachen dient schon dann im Sinne von § 52a Abs. 1 Nr. 1 UrhG der “Veranschaulichung” im Unterricht, wenn der Lehrstoff dadurch verständlicher dargestellt und leichter erfassbar wird. Das ist auch dann der Fall, wenn die Lektüre der zugänglich gemachten Texte dazu geeignet ist, den im Unterricht behandelten Lehrstoff zu vertiefen oder zu ergänzen.Die Schrankenregelung des § 52a Abs. 1 Nr. 1 UrhG erlaubt nicht nur ein Bereithalten kleiner Teile eines Werkes zum Lesen am Bildschirm. Vielmehr gestattet sie ein Zugänglichmachen kleiner Teile eines Werkes auch dann, wenn Unterrichtsteilnehmern dadurch ermöglicht wird, diese Texte auszudrucken oder abzuspeichern und damit zu vervielfältigen.Das Öffentlich-Zugänglichmachen ist nicht zu dem jeweiligen Zweck im Sinne von § 52a Abs. 1 Nr. 1 UrhG geboten und damit unzulässig, wenn der Rechtsinhaber die Werke oder Werkteile in digitaler Form für die Nutzung im Netz der jeweiligen Einrichtung zu angemessenen Bedingungen anbietet. Das setzt allerdings nicht nur voraus, dass die geforderte Lizenzgebühr angemessen ist, sondern auch, dass das Lizenzangebot unschwer aufzufinden ist und die Verfügbarkeit des Werkes oder der Werkteile schnell und unproblematisch gewährleistet ist1 ...Zum vollständigen Artikel15 LeserNIETZER & HÄUSLER:Bundesgerichtshof zur Nutzung urheberrechtlich geschützter Werke auf elektronischen Ler...61 LeserLampmann, Haberkamm & Rosenbaum:Unterricht ist kein urheberrechtsfreier Raum27 LeserNIETZER & HÄUSLER:BGH: Bundesgerichtshof zur Vergütung für das Einstellen von Texten in das Intranet von ...34 Leserkanzlei für it-recht & datenschutz:Zum Urheberrecht bei Einstellung von Werken in das Hochschul-Intranet21 Leserratgeberrecht.eu - Weiß & Partner, Esslingen - ...:Öffentliche Zugänglichmachung eines Werkes für den Unterricht89 LeserArchivalia:BGH-Entscheidung zum E-Learning im Volltext20 LeserLampmann, Haberkamm & Rosenbaum:Der Schultrojaner – Big Brother ist watching you, teacher94 LeserPETRINGS.DE:BGH-Urteil: Urheberrecht verbietet keine Buch-Digitalisierung für öffentliche Leseplätz...10 verwandte ArtikelElektronische Lernplattformen und das UrheberrechtVoraussetzungen der zulässigen Nutzung urheberrechtlich geschützter Werke auf universitären LernplattformenBGH: Nutzung urheberrechtlich geschützter Werke auf elektronischen Lernplattformen von UniversitätenBGH: Zur Nutzung urheberrechtlich geschützter Werke auf elektronischen Lernplattformen von UniversitätenBGH-Entscheidung zur Nutzung urheberrechtlich geschützter Werke in Universitäten auf elektronischen Lernplattformen liegt im Volltext vor - Meilensteine der PsychologieBundesgerichtshof zur Nutzung urheberrechtlich geschützter Werke auf elektronischen...Urheberrechtsgesetz (UrhG) – Voraussetzungen für die Nutzung urheberrechtlich geschützter Werke auf elektronischen Lernplattformen von
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