Source: https://www.bifie.at/datenschutzinformation-pisa/
Timestamp: 2020-08-14 11:18:54
Document Index: 63386992

Matched Legal Cases: ['Art. 13', 'Art. 13', 'Art. 13', '§ 3', 'Art 46', '§ 6', '§ 2', '§ 2']

Informationen gemäß Art. 13 DSGVO für das Projekt "PISA" - BIFIE – Bundesinstitut für Bildungsforschung, Innovation & Entwicklung des österreichischen Schulwesens
Informationen gemäß Art. 13 DSGVO für das Pro­jekt „PISA“
By Griesenauer Gunther25. September 2018Datenschutzinformationen
Informationen gemäß Art. 13 DSGVO für das Projekt „PISA“
Hier können Sie nachlesen wie wir (Bundesinstitut für Bildungsforschung, Innovation & Entwicklung des österreichischen Schulwesens, Alpenstraße 121, 5020 Salzburg) die im Rahmen der PISA-Studie erhobenen personenbezogenen Daten verarbeiten.
Datenschutzmitteilung zum PISA-Schulleiterfragebogen
Erhebungszweck und rechtliche Grundlage
Ihre Angaben im Schulleiterfragebogen zu PISA werden ausschließlich für wissenschaftliche Zwecke genutzt. PISA ist eine internationale Bildungsstudie, die von der OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) mit Sitz in Paris geleitet wird. Die Durchführung in Österreich obliegt dem BIFIE. Das BIFIE ist ausschließlich an aggregierten Daten und nicht an Einzeldaten von Personen interessiert.
Die Teilnahme an PISA ist für Schüler/innen verpflichtend, nicht jedoch für Schulleiter/innen. Ihnen und Ihrer Schule wird durch eine Nicht-Teilnahme kein Nachteil erwachsen. Wir bitten Sie dennoch, die Studie durch Ihre Mitarbeit zu unterstützen.
Die Schulleiter/innen der an PISA teilnehmenden Schulen werden gebeten, einen Fragebogen auszufüllen. Einzelne Fragen im Schulleiterfragebogen zu überspringen oder die Bearbeitung abzubrechen, ist jederzeit möglich.
Mit Ihren Angaben im Fragebogen stellen Sie uns wichtige Hintergrundinformationen wie z. B. Schülerzahlen und Ausstattung an der Schule oder Unterrichtszeit sowie Ihre Meinungen zu Rahmenbedingungen des Kompetenzerwerbs an Ihrer Schule zur Verfügung.
Im Rahmen der Datenerhebung über einen Onlinefragebogen werden auch Administrationsdaten wie beispielsweise Log-In-Zeit, Gesamtanzahl der Anmeldungen, ob der Fragebogen bereits abgesendet wurde etc. gespeichert.
Mit den im Rahmen des Fragebogens erhobenen Informationen können Benutzer allerdings namentlich nicht identifiziert werden, obgleich jeder Schule eine „PISA-ID“ zugeteilt wird, um die Schule eindeutig identifizieren zu können. Das Verhältnis zwischen dieser ID und der Schulkennzahl ist der Schulkoordinatorin/dem Schulkoordinator an Ihrer Schule, dem nationalen PISA-Team am BIFIE und den beiden Vertragspartnern der OECD WESTAT (Maryland, USA; führt die Stichprobenziehung für PISA durch) und Educational Testing Service (ETS, New Jersey, USA; nimmt die Datenverarbeitung von PISA vor) bekannt. Darüber hinaus kennt die einer Schule zugeordnete Testleiterin/der einer Schule zugeordnete Testleiter die jeweilige Schulkennzahl und die PISA-ID und ggf. die/der der Schule zugeteilten Qualitätsbeobachter/in. Derartige Informationen werden nicht mit Dritten, die an der Studie nicht involviert sind, geteilt.
Wo, wie und wie lange werden PISA-Daten gespeichert?
Das BIFIE hält sich an die Vorgaben des geltenden Datenschutzrechts. Zusätzlich sind alle Mitarbeiter/innen des Bundesinstituts BIFIE per BIFIE-Gesetz (§ 3 Abs. 2 BGBl. I Nr. 25/2008 i. d. g. F.) zur Verschwiegenheit verpflichtet.
Die Antworten auf die Fragen im Schulleiterfragebogen werden pseudonymisiert dauerhaft gespeichert, sodass sie für Analysen erhalten bleiben. Diese Antworten werden in einer Datenbank zusammengefasst, die es Forscherinnen und Forschern ermöglicht, die Bildungssysteme der Teilnehmerländer zu vergleichen (siehe auch Öffentlicher Datenzugang unten).
Wie und wem werden PISA-Daten übermittelt?
Die Daten aus dem Schulleiterfragebogen werden vom BIFIE an ETS und WESTAT in pseudonymisierter Form via sicherem FTP-Server zur weiteren Verarbeitung übermittelt. Das bedeutet, dass personenbezogene Daten ohne zusätzliche Informationen nicht mehr einer natürlichen Person zugeordnet werden können. Alle solchen Informationen (z. B. die Schulkennzahl) werden getrennt gespeichert und verarbeitet und sind durch technische und organisatorische Maßnahmen vor der Zusammenführung geschützt.
Die Datenübermittlung in die USA als ein Drittland im Sinne der Europäischen Datenschutzverordnung ist abgesichert durch angemessene und zweckdienliche Maßnahmen, gem. Art 46 DSGVO, wie verbindliche Datenschutzvorschriften und individuellen Vertragsklauseln zwischen Verantwortlichen und Auftragsverarbeiter.
Die finale Forschungsdatenbank wird der Öffentlichkeit auf der Webseite http://www.oecd.org/pisa/data/ zur Verfügung gestellt:
Alle Daten in dieser Datenbank sind pseudonymisiert und können keinen Individuen zugeordnet werden.
Datenschutzmitteilung für Schüler/innen, die an PISA teilnehmen
Wir verarbeiten deine Ergebnisse aus dem PISA-Test. Dieser besteht aus deinen Antworten auf die Testaufgaben zu Lesen, Mathematik und Naturwissenschaft sowie aus deinen Antworten auf die Fragen im Schülerfragebogen. Z. B.:
Wir verarbeiten deine Antworten auf Fragen zu dir (z. B. Alter, Geschlecht, Geburtsland, Sprachgebrauch, Schulkarriere, Noten im letzten Semesterzeugnis, Berufswunsch, außerschulischen Aktivitäten) und deinem familiären (Lern-)Umfeld (z. B. Geburtsland Schulbildung und Beruf deiner Eltern; Besitz von Büchern/elektronischen Geräten)
Außerdem verarbeiten wir Fragen zu deinem (Mathematik-)Unterricht, deine Einstellungen zu Mathematik und deinen Lernstrategien.
Zudem Fragen zu deinem Umgang mit Stress, deinem Umgang mit Mitschüler/innen, deinen Emotionen in der Schule, deiner Einschätzung zum Nutzen der Schule.
Und zuletzt Fragen nach deiner Computernutzung und deinem Umgang mit elektronischen Medien.
Da PISA am Computer durchgeführt wird, werden weitere Information gespeichert, z. B., wann sich ein Benutzer anmeldet, wie lange eine Aufgabe/Frage angesehen wird, ob zu einer bereits beantworteten Frage zurückgesprungen wird, etc.
Wir verarbeiten diese Daten zu folgendem Zweck: Durchführung der PISA-Studie und wissenschaftliche Analyse der Daten.
Die Mitwirkung der Schüler/innen an PISA ist nach dem BIFIE-Gesetz (§ 6 Abs. 2 BGBl. I Nr. 25/2008 i. d. g. F.) verpflichtend und befreit von der Teilnahme am Unterricht im unbedingt erforderlichen Ausmaß.
Den Großteil der Daten erheben wir im Rahmen des PISA-Tests selbst; manche deiner Daten erhalten wir allerdings bereits vor der Erhebung von der Schulleitung (z. B. dein Geschlecht oder dein Geburtsmonat und -jahr).
Nach der Durchführung der Studie werden die Leistungs- und Fragebogendaten vom BIFIE an die beiden Vertragspartner der OECD Educational Testing Service (New Jersey, USA) und WESTAT Maryland, USA) pseudonymisierter Form via sicherem FTP-Server zur weiteren Verarbeitung übermittelt. Das bedeutet, dass personenbezogene Daten ohne zusätzliche Informationen nicht mehr einer natürlichen Person zugeordnet werden können. Alle solchen Informationen werden getrennt gespeichert und verarbeitet und sind durch technische und organisatorische Maßnahmen vor der Zusammenführung geschützt.
Deine personenbezogenen Daten werden von uns nur so lange gespeichert, wie dies als nötig erachtet wird, um die genannten Zwecke zu erreichen. Wir speichern personenbezogene Daten jedenfalls solange, wie gesetzliche Aufbewahrungspflichten bestehen oder Verjährungsfristen potenzieller Rechtsansprüche noch nicht abgelaufen sind.
Diese Antworten werden in einer Datenbank zusammengefasst, die es Forscherinnen und Forschern ermöglicht, die Bildungssysteme der Teilnehmerländer zu vergleichen (siehe auch Öffentlicher Datenzugang unten).
Datenschutzmitteilung für Schulkoordinator/innen und Testleiter/innen
Zur Administration von PISA im Auftrag des Bildungsministeriums benötigt das BIFIE an den Schulen Ansprechpersonen. Diese werden als Schulkoordinator/innen bezeichnet. Schulkoordinator/innen werden von der Schulleitung ernannt; die Wahrnehmung dieser Funktion an der Schule ist freiwillig.
Zu diesem Zwecke erhebt das BIFIE folgende Kontaktdaten der Schulkoordinator/innen über die Online-Plattform LimeSurvey: Titel, Vor- und Nachname, Telefonnummer, E-Mail. Die Bereitstellung dieser personenbezogenen Daten ist zur Erfüllung des gesetzlichen Auftrags des BIFIE (§ 2 BIFIE-Gesetz, BGBl. I Nr. 25/2008 i. d. g. F.) notwendig.
Im Rahmen der Testabwicklung werden diese Informationen an folgende Personen und Institutionen zur Kontaktaufnahme und Abstimmung der Durchführung von PISA übermittelt:
an die Testleiterin/den Testleiter der Schule
an die nationale Qualitätsbeobachterin/den nationalen Qualitätsbeobachter (diese Person beobachtet für das BIFIE die Testsitzungen und protokolliert den Testablauf)
an die internationale Qualitätsbeobachterin/an den internationalen Qualitätsbeobachter (diese Person beobachtet für den internationalen Vertragspartner WESTAT (Maryland, USA) die Testsitzungen und protokolliert den Testablauf)
Personenbezogenen Daten werden vom BIFIE nur so lange gespeichert, wie diese zur Abwicklung der Testsitzungen an den Schulen und zur Klärung von Fragen im Rahmen der Datenaufbereitung benötigt werden.
Testleiter/innen
Zur Durchführung von PISA im Auftrag des Bildungsministeriums benötigt das BIFIE Personen, die an den Schulen die Testsitzungen administrieren. Diese werden als Testleiter/innen bezeichnet. Testleiter/innen schließen für die Ausübung dieser Funktion einen Vertrag mit dem BIFIE ab.
Zu diesem Zwecke erhebt das BIFIE folgende Kontaktdaten der Testleiter/innen über die Online-Plattform LimeSurvey: Nachname, Vorname, Titel, Geschlecht, Straße, PLZ, Ort, Telefonnummer, E-Mail, Pädagogisches Profil, Stammschule, Bewerbungsunterlagen, PKW-Verfügbarkeit. Die Bereitstellung dieser personenbezogenen Daten ist zur Erfüllung des gesetzlichen Auftrags des BIFIE (§ 2 BIFIE-Gesetz, BGBl. I Nr. 25/2008 i. d. g. F.) notwendig.
Schulkoordinatorinnen/Schulkoordinatoren der Ihnen zugeteilten Schulen
Ihre personenbezogenen Daten werden von uns nur so lange aufbewahrt, um den genannten Zweck zu erreichen und wie dies nach anwendbarem Recht zulässig ist. Wir speichern Ihre personenbezogenen Daten jedenfalls, solange gesetzliche Aufbewahrungspflichten bestehen oder Verjährungsfristen potentieller Rechtsansprüche noch nicht abgelaufen sind.