Source: https://de.scribd.com/document/32658972/Die-Substanz-des-Rechtssystems
Timestamp: 2019-06-20 02:17:26
Document Index: 232118059

Matched Legal Cases: ['§ 59', '§ 111', '§ 483', '§ 494', '§ 488', '§ 539', '§ 539', '§ 3', '§246']

Vom Grund des Rechts, seiner Wert-Substantiierung, der Eigentums-Abstraktion sowie ihrer Verifizierung im je der kap. Produktionsweise adäquaten Rechtssystem.
saveSave Die Substanz des Rechtssystems For Later
﻿" f'1l.
"F~~~~~~-- es "'""'-'
· ~~l~l "Methode" und "Logik":
~~ . Zur Integration
.t~ ~ \ . von (Wert-)Substanz und Rechtssystem
J ~~.~ bei Hegel (1817-1830) und Marx (1857-1861)
, ,'~~
l Ut1 Auf den Feldern de, ~'e gibt es Minen besonderer Art: Sie sind
,\i ~"J.. mit multiplen Sensoreii ausgestattet, ermnden auch nach mehrmaligem Hochge-
'\ ~ hen nieht, sind kaum zu entscharfen und locken immer wieder neue Generatio-
~~ .i~ ~ nen von Opfern an. Bei Marx sind mehrere davon ausgelegt, wohl ohne daf ~~ er sieh dessen besonders bewuflt gewesen ware. Die folgende Passage in seinem .t ~ ~ ~rief an Engels vom 16. Januar 1858 liest sich auf den ersten Blick ganz un-
~ ~ l schuldig:
.~ ''i \\~ "In der Methode des Bearbeitens hat es mir groBen Dienst geleistet, daB ich by mere ~,~ \J\ \J"\. accident [ ... ] Hegels 'Logik' wieder durchgeblattert habe, Wennje wieder Zeit fUr 801-
)" ~ .ch .. e. A .. r ... be .. it .. e.n .. k .. O. mm ... t'.h ... ii.t .. t .. e ... ic ... h grofle Lust [ ... ],_s,&tionellj? an der Methode die H[e~ ~ ~ ~~l]entdec:kt, I:).~em ~emeinen Menschenverstand zuganglich zu machen."' ~
. '. ~ ~.. ~ "~~!.~e~cI~~~~!:'r';os~~:;S;~e~ie~:~:~~~~d:in~~!;:;
~ Iij ~~ finden sich bis hin zum Kapital. So in einem Brief an Ludwig Kugelmann vom 1.
~ iI\ 27. Juni 1870: v,
~ \! Jl "Was derselbe [Friedrich Albert] Lange tiber Hegelsche Methode und meine Anwendung ~:.
'"\ "J]Il derselben sagt, ist wahrhaft kindisch. [ ... ] Lange ist so naiv zu sagen, daf ieh mich in ~'
dem empirischen Stoff 'mit seltenster Freiheit bewege". Er hat keine Ahnung davon, .•
~ ~ daf diese 'freie Bewegung im Stoff' durchaus nichts andres als Paraphrase ist fur die ~'" to.
.1.,11 t: < Metho~~~ 1?~,hi1_J}<ieln~ - namlich die dialektische Met~c::!e. "2 ~
G l Im Nachwort zur zweiten Auflage des Kapital erhalt der Leser sozusagen eine 1
& offizielle Erklarung Marxens zum Thema: - ..
I .~ (_ "Meine dialektische M. ethode i.S~ .Q_ .. e ..... r'('i .. ~.u ..... ndla~ nac won der Heg£!§chen nicht nur ver- .
~ schieden, sondern ihr.direktes~~,~il. [ ... J Abel' grade als ich den ersten Band des j .~ .
H\\.' . . 'Kapital' ausarbeitete, gefiel sich das verdrie6liche, anmaBliche und mittelmabige Epi- "-I
~ ~~f/~ :.h~ ~~~~~ U~*P~ M~4"e-/~ /e,,. ~~ b~~ ~ ...e/~~ 76.;t;.,,~*
1 Karl Marx an Friedrich Engels, [16.] Januar 1858, in: MEW, Bd. 29, S. 260. ;~/,,¢ Mar ... X an Ludwig Kugelmann, 27. Juni 1870, in: MEW, Bd. 3~:_~ .. 68} ~~
~r&;;e>~~~~~~J~~~.~
... ~. ~!lEGA-Studien, 199812, S. 82-~9(~~~. '. ,b,;!?~1Iif I
~-:>~. ~ ~~~~}'~4":~. ~~h'~~~ "?~ .;#--4.~A?v/~'.~~~~ ~~ .~~~~~
~ *-~~J'i./?~£/~~~U~~.$ ~ ~
~ I' den pculschlamidas )~lol\e Woll fIIh(l, darin. IIq·(,!
g,Ollt·lltllUilI. wddH5" 1I1Iji ll1ld M' I .lssohn zu LCSSlIlg'S Zeit <It'll SJlllloza hchnn
I I dt,tl1!'lvt'Moses enuers: ~ .. I S'I . It' ' ',enCli
1 zu behan; e n, will " , 1'1 bekannte nuch daher often as. c IU A.
delt hat, nlillllieh als todtel~ Hund'. C.l d da im Kapitel uber die Werththt'(lrt~
groBen Denkers, un~ ~Okeu.1I1.7_..s0~ka! hl~r ~~ ~~ ~.J __ d • ~f!. c.,t.;S . ..6.z./dE~
. th"mhchen Ausdruc swetse . .>.~. /.-
i .. der ihm eigen u . kl pailisehcn
~ daf H gel ausgehend von semen enzy 0 •
Halt man sich vor Augen,. e ~ lib reifendes und arbeitsteiliges Ge
Skizzen, seine Schuler auf el~ gener~tlO~sh a~gbestimrnte Gebiete spezialisieren
~ ekt 3llgesetzt hatte, m dem sie SIC . "bede et: Er "claimt" darnit
~ l' h s Marxens "Bekenntms t' .. .
\l wird deut lC , wa T it . m de politischen Okonomlc \.
d rweitige Konkurrenz - das ern onu I _
- gegen an e " . ".It ~
in der Nachfolge Hege1s fur. =. . ht sich in erster Linie auf ein Konvo\UI Die "Methode des Bearbeltens ~,?;e.-defr;e·tung von Vladimir Viktorovic
lvon Manuskripten, das .1939/1941 ~~e~ere~ol~:ischen Okonomie" in Moskau Adoratskij als "Grundnsse zu~ Kn . b de 1953 photomechaniseh nacho'
. D' Origmalausga eWur > •
J publiziert worden 1st. ie .. n Sb. and eingeglied~rt; eine vollig neue
edruektund1974derMEWalsEr~anzu ~ .. d Il/11-1 Zder MEGN. Pi.ir
Ausgabe erfolgte 1978 und 1981 in d.en "an n:~ und neb en den" Pariser Ma-
l"'" ie Forsehung eroffneten die "?rub~dkn~se d~e Welt der intellektuellen ArbC.'it
~ k' ten" einen neuen Em he in 1
~nus np 4 -
,~ Marxens.
. ~ . D' k 'onaufund versuchen,
~~ ~ Zwei jtmgere publikationen greifen diese ~~elte. IS ~SSI
~ ~ auf [eweils eigene Weise Synthesen zu pras.entleren. H" Das "Methoden"
~ . B d u Konrad Kmdie Mare orer,
1- Judith Janoska, Martm on ~ 1,. . h :w systematischer Kommentar
kapitel" von Karl Marx. Em hlStOrzSC er u
~ (1994)5 und
(~~ 3 MEGA2, Bd. lI/6, S. 709. " R k t lktionderMarxschenWerttheorie", c« ./
~. 4 Siehe Hans-GeorgBackhaus, "Maten.ahen zur e onsknr 1M 1974-1975)' Hans-Ji.irgenKrahl. ","" M h nTheorie 1 und 3 (Fran urt ., '. fa d.
1 sellschaft. Beitrage zur arxsc e ' 1971); Ernest Mandel, LaJormatl~n ,d~ pe~l.l~ ~
4 Konstitution und KlassenkamPJ(Frank~urtJ~:'la.re.'daclion du 'Capital'. EtU. de genetlque (PMl:;. economique de Karl Marx. De :843 jusqu a des Ka italbegri{fs bei Karl Marx, mit elll~m V(): .. v_
1967); Helmut Reichelt, Zur Iogischett Struktu~ oma:RosdolskY, Zur Entstehungsgeschlchte (/(.1 ~
~ wort von Iring Fetscher (FrankfurtJM., 19:,0), ~ " 57-58 (FrankfurtJM., 1968); WalterTlIch-
~!;.. Marxschen "Kdpital", Der. RohentwurJ des ~a~tal 1 :'!dung und Entwicklung der 6kOTtOmiSclll'.tI
~ scheerer, Bevor "Das Kapital" ~ntstand4f~~s l~~~U(B~rIin [DDR) , 1968); Witali solomonow~tscl: v
~ 1\.. Theorie von Karl Marx mho de: Zelgt v::e~~ntdeckUng Uberdie Entstehung des Werkes "rtJDaMs Kal~:;;l) ...-
.,.,- Wygodski,Die Geschic teeiner r ~J W' =Das Kapital" entstand (Frankfu .,') ,
~ ~ t von Karl Marx (Berlin [DDR], 1967); d~~~7f5~:klektisch als eine Art Zitatensteinbruch verw~l\-.
~~'. _ Manchmal wurde der Rohentwllrfvon hi dli h n Gewichts. Textgenetische trugen mehr l-UI
. . d uber waren untersc te IC e "I
det. DIe Arbelten aru rruktionstheoretische Bemu mngen.
f sachlichen Diskussion bei als abgehobene re~ons M H fer Das "Methodenkapitel" vall Karl
.... ,. .. 5 Judith Janoska, Martin Bondeli, K~nrad Kindle~nt::~Ba~el: Schwabe & Co AG Verlag, 19(4).
~ »~~ ~~~~.aJ'9JU~..&.I'_ JdJ/ z:..~/_A#
Hiroshi Uchida, Logik der Produktion. Ma .' ~ ,. .
hrsg. und eingeleitet von W It G rx Grunassudegels Logik,
. a er . Neumann (19~.'
Das zwe~te Buch ist die Ubersetzun einer en . '..
um dem japanischen Original folgt gw I ghschen Iw~tOl, die wieder-
b . l' . a ter Neumann J.
ausge er, 1St selbst mit einer Arbeit zu -:;--:---!.,ee&ter und Hergetreten, die sich an Uberle m Verhaltms Mrn.alegel hervor-
These lautet, daB Marx in d~unn~eGn vodn .Hans,:Jtirgen ~aJI:dlnt. 8 Ushidas 1
d W run nssen darstele 'df . E -----
es erts und seine Entwicklung K" v. u( ntstehung
Sind,. allerdings in einem geschl zum apital In der 'L~rQ(l].besehrieben
ossenen System d '1' b· .
vor allem sei sein Werk "d f ' as Sf e [ nroduziert"
arau ausgeri ht d '
transzendieren".? ic et, en Kataisneraktisch zu
Was nach einem Referat des M h d . '
1857, folgt, ist eine Art Syn d et 0 enkapitels, alsc e lieitung" von
senslogik, und der entspre~~~-':~ Hegeischen Logik aesrere der WeZitate und Paraphrasen iiberwi~:~ ass~gen ~arxens asca 'bhentwurf" .
lieh selbst da . d g.. Uchida weist daraubn «I, .arx schliefl- (/(
ruckstuft ... I -Gleichzeiti s.a:. NIV=U des schlecht unedibiozesses zu-
Verwertung z~sses des ~aIpe.rtei ~rx auf den selbstgsurcfranken des
D' 1 a s.
. te Sache ist bereits andernorts dar .,
die allgemeine These des Herausgeb g~S~~llt worder I ndin iiberzeugt
ratur "bei marxismusimmanente Aer~. un Uber.setzersli;l:,~: em der LiteAbleitungen Hegel und M 'nkn nsat~en geblieben, cetozale kritischen
arx 1 ompatibel li 13 Inhlti
dariiber gesagt worden waru M H . Ie. en. Itiosibsher wenig
der Kritik der pOlitisehen Ok m a:x egeis Philosophic eillf'\tsarbeitung in dieser spielt." 13 onomie gebrauchen konnteui v~Oo Rolle jene
N ach der Lektiire des Buchs ist man . . .
Nit und auf die Funktion Heg ls bei M In b~zug ~uf die l.kilc,iFompatibilie s ei arx mcht viel schlargeocn. Immer-
2,96 S., OM 78,-. ISBN 3-7965-0956.
HIroshi Uchida, Logik der Produktion Marx' r .
von Walter G. Neumann (Hannover' Ve~lag ft ~ u~dnsse und Hegeibikrs, nd eingeleitet
37-92~679~19-7. . ur re esellschaft, 199)l3;.11\ 36,80. ISBN
HIroshi Uchida M • G . .
, ' arx rundrisse and He el's L .
~alter Neumann, Der unbewuj3te He el g ogik, ~d, by Tele tavr Lndon, 1988).
Krltlk der politischen Okonomie M t ~ u . ~m Yerhaltnis der Wissncq' eibgi): zu Marx'
1:' Uchida, Logik der Produktio~ (A~:a;)s S P 19 (Frankfurt/M., !l2) ,
Ebenda, S. 108-112 ' . 17.
11 Ebenda, S. 148ff. .
12 Siehe B' R .
" z. .. eichelt, Zur logischen Struktur de' K," -.--~ ~---IJ__
Bemerkungen zum Verhaltnis von Kapit 1 d H s 'apitalbegriffs (AuJ; lasurgen rahl
Philosophie Hegels, hrsg. von Oskar N: at un egelscher Logik», dJulii ud Po '
Restauration und Revolution tnev» b~ (FrankfurtlM., 1970), S. :.H:lFel . Schrader 18 . Yl rar: etten zum "Ki . l" , 13 '50-1~58 (Hildesheim, 1980) S. Ilff., 113-1 apl~a von Kartdrbsinr Stu len e en
Uchida, Logik der Produktion (Anm. 6), S. ~~' passim.
hin dUR des Buchs darin, dati man die wesentIichen ,l\ del' "Logik' unci aus den "CJrundrissen" praklisch kOll1plett vorgeflihrt bek,t1Il\ und dadurch die Problemstellung plastisch hervortritt.
Das Buch des schweizerischen Autorenkollektivs verfolgt andere Ziele un pI anders vor. Es konzentriert sich auf einen Text Marxens, das "Methodenknic" im Heft M von 1857, was gedruckt aeht Seiten ausmacht." Herausgekonrl ist eine Publikation von knapp 300 Seiten (was kein Tadel ist, denn esbol kein MiBverhaltnis). Die Verfasser gehen konsequent und grundlich vc: S( behandeln das "Methodenkapitel" als ein historisch prazise situiertes !hILl skript, gehen es Abschnitt fur Abschnitt durch, vergleichen es mit friihef11CII spateren AuBerungen Marxens, resurnieren die Kommentare ia der Litntii Da kommt einiges zusammen, und man geht sicherlich nicht fehl in der tDh me, daB die Darstellung zumindest fur die europaische und nordamerika:io( Welt komplett ist. Das macht die Publikation bereits als Nachschlagewerhj"
lich. wohltuend, ja geradezu befreiend ist, daB es sich nicht um eine scUtit< Parteinahme fur Marx handelt. Erleichternd wirkt eine Konfrontation vnJ( Proudhon.15 Auch die vielen Hinweise auf Widerspriiche bei Marx (mf r,1 Engels) stiften keine Unordnung. Die Autoren konstatieren sie, legen sech stell en sie zur Diskussion, ganz ohne Dogmatismus. Eine Reihe von neue ~r den erhellen, was Marx bei seiner Niederschrift an Lektiire mit Sicherh(t::>lf zumindest moglicherweise vor Augen hatte. Gliederungen der okonomcCl Konzeption bei Steuart oder Smith werden vorgefuhrt, es wird der Frag 1zl . gegangen, was "scheinbar transzendentale Macht" heiBen kann - man 'Yi:.ibi Kant fiindig _, wechselnde Beziige zu Hegel- auch zur Phiinomenologi.-\C:den durthgespielt, das "Anatomie des Affen" -Zitat wird gewissenhaft au eiw
f Kontext h.1' ... n .. untersucht.V .. 1 ...•. e .. lle.i.c ... ~.t .. m. i.n .... ~.eressantesten an. der ges.am. telJ,O'.i1. ist aber, daB die .Autoren:e~ge.::.: i~ ni~ht ~~ ?es~immt~4Frage.~~:\Jl,t1
:! sonder~. c Qest1mIJ,JJ:~.!?~~¥f1£,:!~~1eser "Emleltung" imrner wtC'. ,.1 " ruckke en. Dabei geht es vor allem um die Frage "gesellschaftliches lnU nis" t: Abstnlktion". Die Autoren weisen die verschiedenen Ge1tung&ftiO' und Bedeutungsmomente im Text auf. Ein anderes Leitmotiv ist das des{:nill
nisses von Geschichte und Logik bzw. Systematik. Das Bueh ist nicht JIJ 'ilL lich, sondern auchanregend und tiber weite Passagen aueh spannend :eQl( ben. Man muB nicht mit jeder These einverstanden sein,doch das iS1\), 1(.'\ Autoren gerade beabsichtigt. Man wiinscht der Arbeit eineweitere Verl)~iLU1· Die bisherige Auflage in Hohe von 385 Exemplaren reicht dazu nictas
Wenn ... ~~~!!!s!~~' dann folgende (sie gelten auch fur das \1ClOl Hiroshi Uchida): Zum einen kommen die Quellen Marxens, die LiteaIl,nit
-,,,;.,=,",.,,,,,,,",
14 Siebe MEGN, Bd. Il/1.l, S. 35-43; der Text liegt dem Buch bei.
1; Ianoska [u.a.], Das "Methodenkapitel" von Karl Marx (Anm. 5), S. 243f.
der ~r sich auseinandersetzt, also genau de-(~~ , .
wemgen Ausnahmen nicht vor: zum d ~Il dem er spricht, .mit
"Wertbewufltsein" und d . ' an eren wird zwar von "Wertsubiekt"
Methode/Logik Marxen:~~~~~~n gesprochen, aber nicht nach d mSiiiil£s ;
Was die Quellen Marxens angeht so wi d . " .
noch auf die "Klassiker" Smith R' ard ir III der Sekundarhteratur immer
sicherlich richtig daB auch MI , dI~ar °Ausw. besonderer Wert gelegt. Es ist
, arx lese utoren her h b .
nur, urn sich selbst in die Reihe der "KI ik ". ~or e t, und sei es auch
dabei unter, daf es oft ganz andere he :S;l er einreihen zu konnen. Nur geht Marx anregen und ihm in sei ,u e ~s~ unbekannte Autoren sind, we1che
Uchida fiihrt neben Smith u~~ iste:atl~lerenden Absicht weiterhelfen.
zur politischen Okonomie an das S~~ar .0 el~ halbes Dutzend weiterer Autoren Doch auch im letzteren Fall u':be " wedl~er utorenkollektiv gut drei Dutzend
rwregen Ie Verwei d h .
gehoben _ auf Ricardo und Smith wahrend di "lS~ - ur: Fettdruck hervor-
gel nur nach Marx zitiert werden 16 D' I~ kleineren Autoren in der Re-
. teser 'bea b it t" ..
1857/58 den "Stoff" vonmindestens 140b . . r .~I e im Manuskript von Autoren: hinzu kommen die einschli . ereits m fr~here~ Heften exzerpierten berucksichtigen, daB es sich bereits b~~~n Fachzeitschrif-ten. Hierbei ist zu aus den Exzerpten sowie bei deren Ve kii xzerpieren und dann bei der Auswahl arbeiten" im "Stoff" handelt D' kr rzung~n und Arrangement urn ein "Be-
" . . res ommt bel der ge "1..1 D
Logik" und der "Methode" g . ht erst i WaH ten arstellung der
ar nrc t erst m den Blick 17
A~ch das Thema des Verhaltnisses Marxen ."
gen sicherlich noch nicht erschopfend ekla s z~ Hegellst.trotz a~ler Bemuhun-
rekonstruierte Leibniz-Rezeption I gh ~rth' ~me v.on DIeter RIedel plausibel
d'" ' we c e SIC uber die z it HI'
er G~ndnsse" legt," konnte nachvollzi ~te ege -Rezeption (
Konzeption des Werts als Substanz und d Keh~n helfen, 'Me Marx von einer Konzeption beider als geSellschaftliche~sv ah~;aIs. al~ Idee konsequent zu einer Marx damit seine Referenz zu He I k . er a tms ubergeh~ Allerdings hat
. .. ge eIlleswegs aufge b I .
er streicht ste ja noch im Kapital heraus '. ge en. m Gegenteil,
auch seine _ mindestens _ dritte Lektii;e N~Cht unt~rschlagen werden kann hier aus der Enzykiopddie ca 1860/61 legels, jedenfalls der kleinen Logik konzentriert. 20 ,. , wo er sich Insbesondere auf die Ubergange
Offensichtlich ist auch mit der neuerlichen .. ..
Hegel fUr Marx noch nicht erledigt Db di h LeI~m~-~ekture das Problem
. er res at bel emigen Theoretikern das
16 Ausnahme: die Frage der Gliederung bzw. des "We "
~on M~rx angefuhrten Autoren, namentlieh Steuart ges, d.h. der Vorgehensweise bei einigen
Einige Beispiele bei Schrad R . .
I. Dieter Riedel "'B . her, estauration und Revolution (Anm. 12)
, eZie ungen, Verhaltnisse' Spuren ei .. .
zur Marx-Engels-Forschung N F 1995 . n emer Leibnizleknire von Marx" Beitrti
[9 D ' .. , , S. 166-184 ' ge
arstellung des Problems b . S h .
204ff. er crader, Restauration und Revolution (Anm. 12) S 113ff d (
zo J ,. . un
• oseph O'Malley, Fred Schrader "Marx's P •.
_ ,reCIS of Hegel's D tri
"._.. . oc nne on Being in the Minor
YerhMtnls bzw. Hclalion auch cine bcgritTlichc BdLelhlliZ uno
/' ind die HclHtioncn zwar H1Uldiungen bzw. Produkte des nlt~nschlidl(:ll
istes, die zum Teil auf die Technik des Vergleichens zurUckgeflihrt werden ',~ k6nnen. Aber zumindest f~t diese Handlung des menschlichen Gei- ) stes nur der Nachvollzug anerganzen Reihe von m6glichen "rapports", die
letztlich durch die g6ttliche Vernunft hergestellt worden sind, in der alle Dinge zusammenstimmen. Keine Substanzohne Relationen, mit welchen zwischengl iedern auch immer, aber auch keine Relation ohne Substanzen, und die Relationen als Handlungen~!l1ensch1ichen sind eben urspriinglich Verkniipfungen eines hoheren Geiste~anz ahnlich argumentiert auch Montesquieu, wenn er von den Beziehungen der Menschen untereinander und zur Natur spricht, weicht aber ein Ganzes, eine Totalitat bilden, das einen systematis~~renden esprit besitzt.22 Hegel nimmt diese Hinweise auf und integriert sie in seine Philosphie
des Geistes ebenso wie in seine Gesellschaftstheorie:23
DaB _ und wann bzw. wo - Marx sich der Logik Hegels, des Substanzbe··
griffs Spinozas, der Relationslogik Leibnizens bedient, sind flinachst wertvollc '1 Befunde zur Arbeitsweise von Marx. Allerdings ist denkbar nnd vertretbar, daB ! es sieh um ein ganz eklektisches, pragmatisches Vorgehen handelt, urn eine un- ',<,iI, systematische, von aktueller Lektiire inspirierte Improvisation, in der an dieser ! oder jener Stelle ein bestimmter Begriff eben besonders "paBt". Oder aber man O!
,.~e", International Review of Social History, 22 (1977), S. 423-431.
~ottfried Wilheln1 Leibniz, "Moi1adol()gie",§ 59, in: ders., Kleine Schriften (Frankfurt/M., 1965), S. 464: "eette harmonie umverseTie:qui fait que route substance exprime exactement toutes
les autres par les rapports qu'elle y a".
22 "J'examillerai tous ces rapports: Us torment tous ensemble ce qU'OIl appelle I'ESPRIT DES
LOIS. [ ... ] comme je ne traite point les lois, mais de l'esprit des lois, et que cet esprit consisre dans les divers rapports que les lois peuventavoir avec diverses ehoses,j'ai du moins suivre l'ordre naturel des lois, que celui de ces rapports et de ces choses." Charles Louis de Secondat Montes quieu,De I 'esprit des lois, 1/3, in: ders., (Euvres comptetes, publ, sous la direction de Andre Mas-
son, t. 2 (Paris, 1951), S. 238.
23 "Das Sein oder die Unmittelbarkeit, welche durch die Negation ihrer selbst Vermittlung.mit sic/J
und Beziehung auf sieh selbst ist, somit ebenso Vermittlung, die sich zur Beziehung auf sich, zur Unmittelbarkeit aufuebt, ist das Wesen. [ ... J Der ProzeB des MaBes ist nicht bloB die sehlechte unendlichkeitdes unendliehenProgresses in der Gestalt eines perennierendell Umschlagens von Quali Hit in QuantWit und von Quantitiit in Qualitat, sondem zugleich die wahre Unendlichkeit des in scinem Anderen mit sieh selbst Zusammengehens.[ ... J Das gewohnliehe BewuBtsein faBt die Dinge als seiende aufund betraehtetdieselben naeh Qualitat, Quantitiit, MaB. Diese unmittelbaren Besti!11~ mungenerweisen sich dann aber [ ... J als i.ibergehende, und das Wesen ist das Resultat ihrer Dialek tik. Im Wesen findet kein Ubergehen mehr statt, sondern nur Beziehung. Die Form der Beziehung ist im Sein nur erst unsere Reflexion; im Wesen dagegen ist die Beziehung dessen eigene BestiIn
\ mung." Georg Wilhelm Friedrich Hegel, Enzyklopiidie der philosoph is chen Wissenschaften jill Grundrisse(1830), ErsterTei!. Die Wissenschaftder Logik, in: ders., Werke, Red.: Eva Moldenhau er und Karl Markus Michel, 20 Bde. (Frankfurt/M., 1969-1970)[fortan: HWJ, Bd. 8, § 111 \ll\d Zusatz, S. 229. _ Dieser Paragraph wurde von Marx exzerpiert, vg!. Anm. 16. - "In AI\sehung des I ... J geschiehtlichen Elements im positiven Rechte hat Montesquieu die wahrhafte historische
geht davon aus, daH dieser Gebrauch doch ni . .... ' .
Marx vielmehr tiber das Zitat a h ei l~ht so unschuldig 1St, sondern dai3
beiden Fallen ware nach dem S~~.t. emde BBeZle?U~g zum Zitierten herstellt. In (
I d - us er egrifflichkeit zu f
n en Darlegungen zur Method M . ; ragen.
~erdenregelmiiJ3igdessen Wissensc~a ;xe;:s ~nd seinem Ver~aItnis zu Hegel giert. Weitgehend unberucksichtigt t(ei~r oglkundRec~tsp~llosophieprivileMarx mit Sicherheit gelesen hat Daz h~n andere ~ubhkatlOnen Hegels, die aller~ings nicht bloB die "klein~ LOg~k~,e(;~l~~~~h einmal - die Enzy~lopiidie, sophie des objektiven Geistes" (§§ 483-552)' 4), sondern au.ch die "Philoscha~tstheorie in ein Gesamtsystem eingliede~l.n der Hegel Logik und Gesell-
Liest man den Abschnitt 5 des U
scheinung des A ro . . sog .. rtexts von "Zur Kritik" tiber die "Er-
piert die N abe zuP~ne~~:~~~~;:~:es 111 ~er einfachen Zirkulation" ,24 so frapEigentum, Vertrag, Gebrauchswert~i:ap ~n der Enzykl~p.f!die: Person, Besitz, Gleichheit und Freiheit der Perso bei usc ~ert - Qualitat/Quantitat, formale che/abstrakte Arbeit, Arbeitsteilun~ ;1 ssach~cher ~.ngl~ichheit, gesellschaftlistik, Totalitat _ alles findet sieh bei iI: !~~ieer ~edurfmsse, System der Atomisprechen sich derart, daB man fast dengE' bel Ma~x. Manche Passagen entder Enzyklopiidie vor Augen gehabt u d ~ndru~k gewinnt, Marx habe den Text zepten der Kritik der politischen Ok n ~u emen ~ommentar mit seinen Kon- \
_ " . . .. onomle geschneben. Nur drei Beis iele:
Wie m.?er Stipulation sich das Substantielle de p .
r~elIen AuBerung, die zur Folge herab e . s Vertrags v?n der Leistung als der
die Sache oder Leistung der Unterschi : dsetzt 1St: unterscheidet, so wird dam it an heir derselben, von dem Substantiell e d er u,nmlttelbaren spezifischen Beschaffen-
. Q" en erse ben dem Wert .
jenes ualitative sich in quantitative Bestimmtheit .. e, .gesetzt, 111 welchem vergleichbar mit einem anderen und k . el.t verandert; em Eigentum wird so
werd S . ann qualitativ ganz Hetero I .
er en. 0 wird es iiberhaupt als abstr kt Ileemei genem g eichgesetzt
"Aber der BegrijJ del' Freihe~t / e, a gemem~ Sache gesetzt." (§ 494) Eigentums fahig is! § 488~ . ie abstrakte Subjektivitat als Person die des
mach! die W~!£!1~'Qleichheit {f:r M~~;~h~~~~:~te .Bestimm~~g der. PerS?~lichkeit \/
den, dan es der Menscb ist und--:'-h-·' . DaB aber diese Gleichheit vorhan- ~
M h . - nic t wte 111 Griechenland R .
ensc en, _ welcher als Person anerk t i ' om usf. nur einige
von Natur, dan [ ... J." (§ 539) ann 1St und gesetzlich gilt, dies ist so wenig
- "Im Gegenteil ist zu sagen, daB eben die h .
d~rnen Staaten die hochste konkrete Ungl~:~!~::lcklun~ ~nd Ausbildung der mo-
hingegen [ ... ] urn so grofsere [ ] Freih 't b . k er Individuen [ ... ] hervorbringt
.•. er ewir t [ .•. J." (§ 539)25 '
Ansicht, den eeht philosophischen Standpunkt an e .
besonderenBestimmungennichtisoliertundab t ; geben, die Gesetzgebung uberhaupt und ihre
~~ment einerTotalitiit, im Zusammenhan em:/~l tz~ b~trachten: sondern vielmehr als abhiingiges !!11len der Philosophie des Rechts" § 3 i!' H~ enubrigenlsestimmungen] ... ]." Hegel, "Grund-
MEGN, Bd. II/2 S 47-62 ' ,. , Bd 7, S. 35.
25 ,..
HW, Bd. 10, S. 308, S. 332ff.
Bemerkcn:;WCllist. dull Ht:gcl nicht nur die Sache. sondern auch dl~t Arhelt zum ~ Gegenstand (.Ies VC.f ... ' .. I .. 'll.gS Z.,.Wis ..... e.hen Personen als Privateige'utlllllcrn Im.teh!, W.ObCi ' .. es sich nicht um reeH.' . . rn um zukiinftige Arbeit handelt, und dar~ diese
zuktinftige Arbei.J~~~;etzt wird; daB die formelle Gleichheit der Perso-
nen also Privateig~.ehle historische und gesellschaftliche ist; daf sle konkrete Ungleichheit und zugleich hohere Freiheit hervorbringt. $;< ~,ck. ffJ
Eine neuerliche Rezeption der Philo sophie des objektiven Geistes in der EnzYklopiidievon 1830 durch Marx 1858 im Urtext istevident. Mankonntedas Vor-
gehen Marxens wie folgt beschreiben: Er integriert die der "Logik" entlehnte Analyse der Ware und des Kapitals in die Gesellschaftstheorie, aber derart. daf
die Totalitat Begriff-Idee-Geist von der politischen Okonomie des Werts ab .. hangt, die wiederum ein gesellschaftliches, also von Menschen hergestell tes V er ..
haltnis ist.
fsChon bei Hegel ist die Logik keine abstrakte Technik des Denkens, sondern
sie ist in die Totalitat der Gesellschaft eingebaut und stellt sie her, reproduziert sie. Nicht einige, sondern alle Menschen sind Privateigenttif\l~r und schlieHen Vertrage zum Austausch von Sachen einschlieBliah der abstr'ilkten "Leistung" und stellen derart unter der Voraussetzung der Arbeitsteilung GeseHschaft her. Marx folgt dem." WabrenB-1te~etjefloch den rechtlichen Aspekt des ganzen J Vorgangs privilegiert und 1i(~j'rpcli:tOkonomischen gleichsam als Akzidenz, zu-
~ :;a:'~:::~I~C,;;~::~~~:~:;~J:~~~~V:~'
\ v der Sac~r nichts hinzufiigt. Sie ist eine Voraussetzung des Austauschs, do~h II sie hat wiederum den Austausch zur Voraussetzung.27 Es ist das VerhaltlllS (/I (/I des Austauschs zwischen Individuen/Personen/Privateigentumem, das die Wertsubstanzkonstituiert, es ist das Verhliltnis zwt:=en Geld und Arbeitskraft, welches die Wertsubstanz als Kapital begrtindet.~ System, welches Hickenlos \ alle Menschen (bei Hegel auch: Familien) einbezieht, wird diese Substan~ Yolk, btirgerlicher GeseBschaft, System der Bediirfnisse, Sta~
Marx ist seiner eigenen Auskunft nach Materialist, Nominarlsmuskritiker,
stellt Hegel vom Kopf auf die FiiBe. Zugleich bekennt er sich aber auch als dessen SchUler. Im Rohentwurfruft er sich gleichsam zur Ordnung, es werde "spa-
ter nothig sein, [ ... ] die idealistische Manier der Darstellung zu corrigiren, die ~ den Schein hervorbringt als handle es sich nur um Begriffsbestimmungen und ~ die Dialektik dieser Begriffe" .18 Er verfolgt, wie "im Kopf" der empirischen II
2. Hierzu im einzeln~rd-T;;;cfi~~jektiver Geist: Kapital - Dialektik bei Hegel, Dialektik bei Marx" ~krcHrsg.), Die Folgen des Hegelianismus (Mi.inchen, 1998),
S. 193-221.
21 MEGA2,_,Bd, •. 1I,t:4gj>;}9.q~.,nIij;,d¢i'Figur der "Voraussetzung der
.lS MEGN, Ed. Illi. L S. 8,.
,,- )
Menschen durch den Austausch "ideelle Verdopplungen" die sich
dann als "scheinbar transzen~enta1~ht"'festsetzeii~' Andererse11S-konstatleifer 'auch, daB der Wert zwar ein gesellschaftliches
Verhaltnis sei, Verhaltnisse sich aber nur begrifflich darstellen Iieflen. Es ginge
~ also nur darum, begrifflich in einem Theoriegebaude gesellschaftliche Verhaltnisse zu beschreiben. D oble entsteht dort, wo es sich urn Begriffe han-
~ delt, die in der gesellsc aft lC en Alltagspraxis 'b'e're1'ts benutzt werde. enn der empirische Analytiker kann nicht zugleich mehrfach mit denselben Begri en
~ denken. Aus dies em Grunde erfindet Marx neue Begriffe bzw. definiert sie neu,
tJ ~ ~ im Gegensatz zum gangigen alltaglichen Gebrauch. Tauschwert, Wert, Arbeits-
~ ?, .. ~raft und Mehrwert gehoren sicherlich zu den zentralen. Marx will gleichzeitig
~ ~ - mit Begriffen arbeiten, die gesellschaftliche Verhaltnisse ausdnicken,
- verhindem, daf sich diese Begtiffe verselbstandigen ("idealistische Manier
\ ~ ~ ~ [ ... J, die den Schein hervorbringt"), .
~ ; - darstellen, aufwelche Weise tatsachlich ein soIcher faIscher Schein hervorge-
"'\J - bracht wird ("Fetischismus", "sinnlich-ubersinnlich" usw.),
- das materielle und ideelle System, welches dieser falsche Schein hervorbringt und welches ihn wiederum reproduziert, in allen seinen Gliedern kritisieren
("Darstellung der politischen Okonomie und KritiIsJ!gselben"). '
Verhaltnissen und bleibt in deren Immanenz. enunziert
, er Beweis, daB Projekte wie die der Chartiste der P dhons zur Uber-
~\\~~ ung des Kapitalismus gerade in dieser Immanenz bleiben, ist fur Marx be-
~ .... ~ ~ sonders wichtig. Ais Theoretiker sieht aber auch er keine Moglichkeit, aus ihr
~ ~ herauszutreten. Es waren fur ihn zunachst andere Begriffe und Begriffsbeziige
J ~~ . notig. Auch die konzeptionelle Ersetzu .. n.g d. er S.U. bstanz als Ausgangs- und End~ punkt (Wert-s- Kapital) durch Verhaltnisse (Tauschwert/Gebrauchswert ....,. Kapi
. ~ ~ tall Arbeitskraft) gehort dazu. Doch noch im Kapital greift Marx dann wieder
1.. ~ ~ auf den Substanzbegriff zu[Uck. 29
t ~ '. . Vieildchi negt einer der Gninde fur diese offensichtliche SChwier .. i. gkeit
m' AI . Marxens darin, daB er sich unter den Zwang setzt, systematisch in demSinne r
~~'4 ..l'~'i.... ~u arbeiten, daB seine Darstellung und Kritik "geschlossen" sein sollen, wahrend ~ ... '\ : \1\ eben die burgerliche Gesellschaft mitsamt dem Kapitalismus "offen" sind, der-
art, daB sie auch in Fragmenten und widerspriichlich funktionieren konnen.
Marx wies knapp darauf hin, als er iiber den Widerspruch zwischen Kapital, ~ lil
~ ~ das freie Lohnarbeit voraussetzt bzw. begriindet, und Sklaverei reflektierte. 30 ~ ... ,
'" Kapital verlangt von seinem mit BewuBtsein und Verstand begabten Trager '.
o-;;;;~~ ~~~~ . ~
~~~~~~~~by /~J
~~ J~ ~~S;NP'([' , ~ ~C-4E?7/'?PJ~r.,P:74f9
, '.' I und TransaktionCll in clef Praxis sehr komplex
st~nl. ~ml.lt"l! ,.lclativ einfach: optimaler Profit. "Richti
scm kl)ullt.n, (.. . . irion d K it I' 'ten entspricht idealiter den gescll
." d I' 'I' Igreiche IlvestitlOn es apl a 18 •. . < .'
ge , ',1. CI °B" d" {' , Fehll'nvestition also Kapitalverlust geht all Ihnen
-h fthchen e ur mssen, '
sc a, r ka italistische U nternehmer verlangt allerdings allgeme!ne Rahl~1<.~,n
vorber. De PP' tei tum als generelle Eigentumsform, Garantie des pn.vat.
bedingungeu: nva elgen , ' bei
, 'd" r he Sicherheit des Privateigentumers, einfreier Arbeits-
:!;~~~:~~hJ;~i~~sl~orgegebenen, erst ~inmal staatlichen Rahmens ist d~es~
k in d Tat TotaliHit weil sie keine anderen als Waren-Geld-Kapltal
Infrastru tur m er, den si b h·
, 1"Bt Ohne solche Voraussetzungen wer en sie unter roc en,
beZiehungen zu a ' " I 'f'" •
, d Crt Zumindest in der historischen westlichen Form sine UI
behmd.ert 0 er geKs 0 l't'al der staatliche Schutz des Privateigentums und des Pri-
die Existenz von ap .
vateigentumers unabd~~frr, , 'M'" U '
(~ d dru"ckt' ie rechtlichen Verhaltnjsse spielen, wie arx UTI 1.An ers ausge. " d 11' h 1 deren , " e t nicht in die okonomischen hinein, son em ste en SIC a s
!' text, darl gu' k h tbildenWertsubstanz-Kapitalbegriff(~storisch:)erstund ! 1 Abbllddar,t mge e r ,31 al T t rt"( (
~, unter der Vorausssetzung dieses Systems s 0 a I a
(.system,atlssch.) nurAb das System der biirgerlichen Gesellschaft ergabe ohn .. c.'. ~ selbst em ystem. er M h im " M .
, W /W rt-Geld/Kapital- Figur - und darauf beharrt arx auc 1m, e
diese ar~ 1:; . keinen Sioo:; es hatte keinen Inhalt und ware eine VIe! zu
thode~k~plte..- gar , Konstruktiorrtm'Verhiiltnis zu i.l1tetrerklarten Zwek- ~ .k.omPllZleltteiafufwhenedhlga"let ist sein Erfolg Aber die Tatsache, daB die rechtliche
Was es au rec r , " , . '. .
;Ken. d A rausch- als Kapitalverhliltmsses zu dessen Erfolg staathch /
V oraussetzung es us K ' t
, . rt und durchgesetzt wird ist fur Marx Grund genug, apl aliickenlos orgamsie .' fall 'I' lismus als gesellschaftliche Voraussetzung dieser y oraus~.etzung eben s a,~
T tal'tatzu konzipieren - mit allen ihren inneren widersprncnen, v~rwertungs e
o 1 k bi hi zum staateniibergreifenden Weltmarkt des Kapitals.
schran en, IS m , , I" "Glob'l'
, " hat er diese theoretisch-kntlsche Extrapo ation einer '.
, ,Wle w:; ~:s~~' itals nicht durchgeflihrt. 32 Auch Hegel i~t n~r bis zur Kolo~~· ~~::~n~.md letztlfch zur Notwendigkeit staatlicher Emanzlpat1?n d~r Kolomen
g 33 Kna p 150 Jahre nach Marxens Rohentwurf scheint sich das Pro-
gbel:=~~Erschei~Ungsformen des Appropriationsgesetzes" aufWeltmarktebe·,
1', 34 ne nunmehr auch praktisch zu stel e~,
. di t gesellschaftliche Infrastruktur, also nicht nu r
31 Es handelt sich hierb,ei ~etzthch urn hie geEsam ehUng'" Gesundheitswesen StraBen, Kommunika·
h d Polizei sondemauc urn rzie , '
umRec tswesenun T '1' , tisieruar sind _ namlich nur, soweit sie profitabel sind,
tion usw. die nur zum ei pnva I,
32 MEGA2,Bd,II/l.l,S, 43, , d R It" §§246-248 in'HW Bd 7 S.391-393,
" dl" d r Philosophle es ec 1 s , ,',' , ..
3' Hegel, Grun mien e d U' litat der Menschenrechte in der internationalen Politi".
' f die Frage er t1lversa 1 , ,
34 Hler ka~n nur, au, ' ' e mli ,lichenkontrollierendenFunl<tionen verwlesen wei
sowie auf die pol!tologlsche DI,Sku~SJOnOd r ,gt' en zugedacht werden. OffensichtJich exisuc. rt
lch . rungsunabhanglgen rgamsa Ion , ' ,
den. we c e r~gle ,,,.~ angigen Instrumentarium nicht mehr abzulelten 1St.
hier ein Theone· und PraxIsst~~r mit g
Documents Similar To Die Substanz des Rechtssystems