Source: https://pbc-brambauer.de/satzung/
Timestamp: 2020-03-29 16:05:15
Document Index: 295113536

Matched Legal Cases: ['§3', '§4', '§ 3', '§10', '§ 26', '§11', '§12', '§ 32', '§ 32', '§13', '§ 26', '§ 6', '§16', '§ 26', '§17']

Satzung – 1. PBC Brambauer 1978 e.V.
1.1 Der Verein führt den Namen 1. PBC Brambauer 1978 e.V. und hat seinen Sitz in Lünen-Brambauer.
1.2 Der Verein ist im Vereinsregister des Amtsgerichtes Dortmund eingetragen und hat die Registernummer VR 20446
2.1 Der Verein bezweckt die Förderung und gemeinsame Pflege des Pool-Billard Sports.
2.2 Der Verein ist Mitglied der Deutschen Billard Union (DBU).
2.3 Der Verein ist Mitglied im Westfälischen Pool-Billard Verband 1993 (WPBV).
2.4 Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke des Abschnittes – Steuerbegünstigte Zwecke – der Abgabenordnung.
2.5 Zweck des Vereins ist die Förderung der Jugend- und Schülerförderung im Pool-Billard Sport, die alljährliche Ausrichtung von Vereinsmeisterschaften der Senioren, Damen, Jugend- und Schüler im Pool-Billard Sport, die Teilnahme an Liga-Spielen im Bereich der übergeordneten Verbände, der Selbstpflicht eine Jugend- bzw. Schülermannschaft bei übergeordneten Meisterschaften zu stellen.
2.6 Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigen wirtschaftliche Zwecke.
2.7 Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden.
Die Mitglieder erhalten keinerlei Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
2.8 Alle Mitglieder von Vereinsämtern sind ehrenamtlich tätig.
§3 Mitgliedschaft des Vereins
3.1 Aktives Mitglied des Vereins kann jede Person mit Beginn des 10. Lebensjahres werden.
3.2 Mitglieder bis zum vollendeten 18. Lebensjahr müssen die Einwilligung der Erziehungsberechtigten schriftlich vorlegen.
3.3 Der Verein hat aktive und passive (Förder-) Mitglieder.
aktives Mitglied kann jede Person werden, die den Pool-Billard Sport ausüben und zu diesem Zweck die Vereins-eigenen Pool-Billardtische nutzen möchte, unabhängig davon, ob sie in einer Mannschaft gemeldet ist und/oder an Verbandsmeisterschaften des WPBV teilnimmt.
passives Mitglied kann nur werden, wer den Verein mit seiner Beitragszahlung fördern möchte ohne selbst den Pool-Billard Sport auszuüben.
§4 Voraussetzung der Mitgliedschaft im Verein
4.1 Die Aufnahme in den Verein muss schriftlich und formgerecht (Aufnahmeantrag) erfolgen.
4.2 Bei Schüler- und Jugendlichen ist § 3 Ziffer 3.2 entsprechend anzuwenden.
5.1 Der Antrag auf Erwerb der Mitgliedschaft bedarf der Schriftform und ist an die Geschäftsstelle zu richten.
5.2 Über den Antrag entscheidet der geschäftsführende Vorstand. Gegen diese Entscheidung kann die betreffende Person Einspruch einlegen. Der Einspruch ist innerhalb von 4 Wochen nach Bekanntgabe der Entscheidung schriftlich an die Geschäftsstelle zu richten (Poststempel).
Die Bekanntgabe der Entscheidung bedarf nicht der Schriftform.
Über den Einspruch entscheidet die Mitgliederversammlung mit absoluter Mehrheit. Deren Entscheidung ist nicht mehr beschwerdefähig.
5.3 Die Möglichkeit Ehrenmitglieder zu ernennen, bleibt von vorstehenden Regelungen unberührt.
6.1 Die Mitgliedschaft endet durch freiwilligen Austritt, der nur vierteljährlich zum Quartalsende durch eingeschriebenen Brief erfolgen kann.
6.2 In Ausnahmefällen kann die Mitgliedschaft nach Beschluss des Vorstandes einvernehmlich mit dem Mitglied bzw. dessen Rechtsverfolgern beendet werden.
6.3 Die Mitgliedschaft kann weiterhin durch Ausschluss enden.
Der Ausschluss ist zulässig, wenn ein Mitglied gröblich oder wiederholt durch Missachtung der gesamten Rechtsordnung des Vereins oder der übergeordneten Verbände oder in sonstiger Weise gegen diese Satzung verstößt, wenn ein Mitglied mehr als 6 Monate mit der Beitragszahlung oder anderen Zahlungen rückständig ist, wenn ein sonstiger wichtiger Grund für den Ausschluss vorliegt (z.B. wiederholte Schädigung des Ansehens unseres Sports oder der Verbände in der Öffentlichkeit)
6.4 Über den Ausschluss entscheidet auf Antrag des Vorstandes die Mitgliederversammlung.
Der Betroffene ist zu der Mitgliederversammlung gesondert zu laden, ihm ist rechtliches Gehör zu gewähren.
Bei Nichterscheinen kann ohne Anhörung entschieden werden.
Bei der Abstimmung über diesen Punkt ruht das Stimmrecht des betroffenen Mitgliedes.
Gegen die Entscheidung der Mitgliederversammlung ist eine Beschwerde nicht möglich.
7.1 Jedes Mitglied hat eine Stimme in der Mitgliederversammlung. Das Stimmrecht ist nicht übertragbar.
7.2 Jedes Mitglied hat das Recht, der Mitgliederversammlung und den anderen Organen Anträge zu unterbreiten.
die Ziele und Vorhaben der übergeordneten Verbände nach besten Kräften zu fördern,
für die Einhaltung der Satzung und nachrangigen Rechtssetzungen der übergeordneten Organisation in ihrem Bereich zu sorgen, den innerhalb ihrer Zuständigkeit ergangenen Beschlüsse und Weisungen der Organe Folge zu leisten, den festgesetzten Beitrag und sonstige Zahlungen rechtzeitig zu entrichten.
8.1 Der Mitgliedsbeitrag ist monatlich im voraus auf das Vereinskonto zu überweisen (Dauerauftrag/Einzugsermächtigung).
8.2 Über die Beitragshöhe entscheidet die Mitgliederversammlung.
8.3 Für zu spät gezahlte Beiträge kann ein Säumniszuschlag und eine Bearbeitungsgebühr erhoben werden.
8.4 Der Säumniszuschlag beträgt 10 % des rückständigen Beitrages.
9.1 Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung, der Vorstand und der Jugendvorstand.
9.2 Die Jugend des Vereins führt und verwaltet sich selbstständig und entscheidet über Verwendung der ihr zufließenden Mittel. Das nähere regelt die Jugendordnung.
§10 Zusammensetzung des Vorstandes
10.1 Der Vorstand setzt sich zusammen aus:
10.2 Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind die zu 1 – 3 genannten Mitglieder
10.3 Personalunion ist nur in Ausnahmefällen zulässig. Sie ist ausgeschlossen zwischen dem 1. Vorsitzenden, dessen Stellvertreter (2. Vorsitzender) und dem 1. Kassierer.
10.4 Der Vorstand wird jeweils für zwei Jahre gewählt und führt die Geschäfte des Vereins im Rahmen der Satzung, sofern nicht ein anderes Organ zuständig ist. Vertretungsberechtigt sind nur zwei Vorstandsmitglieder gemeinsam, wobei einer der 1. Vorsitzende oder dessen Vertreter sein muss.
10.5 Der Vorstand hat Empfehlungen der Mitgliederversammlung zu beachten. Der Vorstand regelt seine Geschäftsführung in eigener Verantwortung, er ist berechtigt, zu seiner Beratung und Unterstützung Ausschüsse oder Beauftragte einzusetzen. Dabei ist deren Aufgabe vorher klar festzulegen.
§11 Zusammensetzung und Aufgaben der ordentlichen Mitgliederversammlung
11.1 Die ordentliche Mitgliederversammlung setzt sich aus den Mitgliedern des Vereins zusammen.
11.2 Die ordentliche Mitgliederversammlung hat mindestens zweimal im laufenden Jahr statt zu finden.
11.3 Neben den sich aus dieser Satzung ergebenden Aufgaben obliegt der
Entgegennahme der Arbeitsberichte der Vorstandsmitglieder,
Wahl des Vorstandes und der Kassenprüfer, sofern fällig,
Abberufung von Vorstandsmitgliedern, sofern ein Misstrauensantrag vorliegt. Für diese Abberufung ist eine zweidrittel Mehrheit der Mitglieder erforderlich.
Beschlussfassung über Satzungsänderungen, entsprechende Anträge sind möglichst im Wortlaut in die Tagesordnung aufzunehmen,
Beschlussfassung über Auflösung des Vereins,
Behandlung bzw. Beschlussfassung – Verabschiedung aller übrigen Anträge.
11.4 Anträge der Mitglieder müssen 7 Tage vor der Versammlung schriftlich beim Geschäftsführer des Vereins vorliegen.
11.5 Eine ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig. Die Mitgliederversammlung beschließt mit einfacher Mehrheit der anwesenden Stimmberechtigten, soweit sich nicht aus dieser Satzung etwas anderes ergibt.
11.6 Mitglieder des Vorstandes sind bei Abstimmungen über Entlastungen, Kassenprüfer und Misstrauensanträge nicht stimmberechtigt.
11.7 Über den Ablauf der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu erstellen, das vom vertretungsberechtigten Vorstand zu unterschreiben ist.
§12 Voraussetzung und Form der Berufung der Mitgliederversammlung gemäß § 32 BGB
12.1 Die Einladung zur ordentlichen Mitgliederversammlung muß in jedem Fall schriftlich und mindestens 14 Tage vor der Versammlung erfolgen.
12.2 Jedes Mitglied muss eine schriftliche Einladung erhalten.
12.3 Die Einladung zur ordentlichen Mitgliederversammlung muss enthalten:
Angabe der Tagesordnung,
Datum, Uhrzeit und Ort der Mitgliederversammlung
12.4 Die Einladung durch den Vorstand muss nicht per Einschreiben erfolgen.
12.5 Im übrigen ist § 32 BGB gültig.
12.6 Die Mitgliederversammlung ist zu berufen, wenn 20 v.H. der Mitglieder die Berufung schriftlich unter Angabe des Zweckes und der Gründe verlangen.
§13 Vereinsstrafen
13.1 Der Vorstand (gemäß § 26 BGB) kann (nur einstimmig) Strafen gegen Mitglieder, die Ursache in dem Verhalten der Mitglieder haben, verhängen.
13.2 Als Vereinsstrafen kommen in Betracht:
Geldstrafe bis zu 500,- EUR
Ausschluss (geregelt durch den § 6.3 der Vereinssatzung)
14.1 Die Auflösung des Vereins kann nur in einer besonderen, zu diesem Zweck mit einer Frist von 6 Wochen einzuberufenden Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von mindestens 80 v.H. der anwesenden Stimmberechtigten beschlossen werden.
14.2 Sofern die Versammlung nichts anderes beschließt, sind der 1. Vorsitzende und der Geschäftsführer gemeinsam Liquidations-berechtigt.
14.3 Das zum Zeitpunkt der Auflösung oder bei Wegfall der bisherigen Zwecke vorhandene Vermögen des Vereins ist der Deutschen Sporthilfe zur Verwendung für gemeinnützige Zwecke zur Verfügung zu stellen.
15.1 Satzungsänderungen können nur in einer Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von mindestens 75 v.H. der anwesenden Stimmberechtigten beschlossen werden.
§16 Ehrenvorsitz und Ehrenmitgliedschaft im Verein
16.1 Die Mitgliederversammlung kann auf Vorschlag des Vorstandes Mitgliedern des Vereins den Ehrenvorsitz oder die Ehrenmitgliedschaft verleihen.
16.2 Für den Beschluss über den Ehrenvorsitz- oder die Ehrenmitgliedschaft ist eine Mehrheit von 80 v.H. der anwesenden Stimmberechtigten erforderlich.
16.3 Der Ehrenvorsitz und die Ehrenmitgliedschaft sind beitragsfrei.
16.4 Der Ehrenvorsitzende ist kein Mitglied des Vorstandes gemäß § 26 BGB.
16.5 Der Verein kann nur einen Ehrenvorsitzenden haben.
16.6 Der Ehrenvorsitz und die Ehrenmitgliedschaft werden auf Lebenszeit verliehen.
16.7 Bei Vereinsschädigung kann der Ehrenvorsitz oder die Ehrenmitgliedschaft durch Beschluss einer Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von 80 v.H. der anwesenden Stimmberechtigten wieder entzogen werden.
§17 Vereinsfarben
17.1 Die Vereinsfarben bestehen aus blau und rot.
18.1 Die seit dem 23. Oktober 1987 inkraft befindliche Satzung mit Änderungen vom 18.12.1987, 17.01.1999 und 23.08.2014 gilt gemäß Beschluss der Mitgliederversammlung vom 23.08.2014 in der geänderten Ausführung ab der Eintragung im Vereinsregister.