Source: http://www.unfall-und-was-nun.de/straftat/
Timestamp: 2017-06-26 20:34:33
Document Index: 55383266

Matched Legal Cases: ['§ 229', '§ 229', '§ 222', '§ 69', '§ 69', '§ 323']

Straftat (Übersicht) | K. Säverin, Fachanwalt Verkehrsrecht, Berlin
Straftat (Übersicht)
Ermittlungsverfahren nach einem Verkehrsunfall
Wenn bei einem Verkehrsunfall die Polizei hinzugerufen wird, leitet diese in der Regel auch ein Ermittlungsverfahren gegen denjenigen ein, der den Unfall wahrscheinlich verschuldet hat. Dies ist die eigentliche Aufgabe der Polizei am Unfallort: festzustellen, ob ein strafrechtlich relevantes Verhalten vorliegt. Weiterlesen →
Der Nachweis von Alkohol oder Drogen bei einem an einem Verkehrsunfall Beteiligten kann zahlreiche unangenehme Folgen für diesen haben. Dabei ist die sehr wahrscheinliche Einleitung eines Ermittlungsverfahrens der Staatsanwaltschaft nur eine dieser Folgen. Denn meistens wird – sobald Alkohol oder andere Drogen im Körper eines Unfallbeteiligten nachgewiesen werden – davon ausgegangen, dass der Unfallbeteiligte den Unfall “deshalb” verursacht hat. Weiterlesen →
Unfallflucht (oder Fahrerflucht) gilt weitläufig als Kavaliersdelikt. Doch ist diese Sichtweise extrem gefährlich; denn Unfallflucht wird hart bestraft. Es drohen nicht nur empfindliche Geldstrafen, sondern auch immer der Entzug der Fahrerlaubnis (wenigstens 6 Monate) und der Verlust des Haftpflicht-Versicherungsschutzes. Weiterlesen →
In Zusammenhang mit Verkehrsunfällen spielen leider auch die §§ 229 (Fahrlässige Körperverletzung) und 222 StGB (Fahrlässige Tötung) immer wieder eine große Rolle: • § 229 StGB. Fahrlässige Körperverletzung. Wer durch Fahrlässigkeit die Körperverletzung einer anderen Person verursacht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. • § 222 StGB. Fahrlässige Tötung. Wer durch Fahrlässigkeit den Tod eines Menschen verursacht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. Weiterlesen →
Wer wegen einer Verkehrsstraftat verurteilt wird, dem wird in der Regel zugleich mit dem Urteil auch die Fahrerlaubnis entzogen. Dies ergibt sich aus § 69 StGB. Zugleich ordnet das Gericht eine zeitliche Sperre an, innerhalb der eine neue Fahrerlaubnis nicht erteilt werden darf. Dies ergibt sich aus § 69a StGB. Häufig wird die Fahrerlaubnis nach dem Unfall vorläufig entzogen, d. h. für die Zeit bis zu einem Urteil.
Mit dem Vollrausch sollen alle Straftaten “aufgefangen” werden, in denen keine Verurteilung ergehen darf, weil der Täter zur Tatzeit so betrunken war, dass er als schuldunfähig anzusehen ist. Der Vollrausch in § 323a StGB ist also der “Rettungsanker” der Staatsanwaltschaft. Weiterlesen →