Source: http://www.fv-heideck-hip.de/html/schonzeiten__-_-masse.html
Timestamp: 2018-02-19 12:15:25
Document Index: 319248704

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 2', '§ 3', '§ 2', '§ 11', '§ 32']

Schonzeiten + maße
1.10. - 28.02.
26 Mfr. 28 !
1.01. - 30.04.
1.03. - 30.06.
1.04. - 31.05.
1.03. - 30.04.
1.05. - 15.06.
15.02. - 15.04.
1.10. - 31.07.
Bezirksfischereiverordnung für den Bezirk Mittelfranken vom 31. März 2011 (Mittelfränkisches Amtsblatt 8/2011 S. 54)
In den mittelfränkischen Fließgewässern wird das Schonmaß der Bachforelle auf 28 cm festgesetzt.
In Salmonidengewässern (§ 2) gelten kein Schonmaß und keine Schonzeit für Hecht und Aal. Es
gilt Nr. 2 der Allgemeinverfügung zur Bewirtschaftung des Aals in den bayerischen Gewässern des
Aaleinzugsgebiets Rhein (Allgemeinverfügung Aal) vom 21. Oktober 2010 (StAnz Nr. 43).
§ 2 Fließgewässer der Forellen- und Äschenregion (Salmonidengewässer)
Salmonidengewässer sind, soweit im Regierungsbezirk Mittelfranken liegend:
Die Pegnitz von ihrer Einmündung in den Sandfang beim Wöhrder See flussaufwärts bis zur
Grenze des Regierungsbezirkes Mittelfranken, einschließlich aller Nebengewässer. Der Pegnitzarm Süd, der vom Sandfang zum Wöhrder See von der Pegnitz abzweigt, gehört nicht mehr zum Bereich des Salmonidengewässers.
Die Erlanger Schwabach mit ihren Nebenbächen.
Die Altdorfer Schwarzach mit ihren Nebengewässern ab der Wasserkraftanlage bei Fluss-km 0,150.
Die Tauber mit ihren Nebengewässern.
§ 3 Besatzeinschränkungen
In den Salmonidengewässern (§ 2) ist untersagt:
Der Besatz mit Regenbogenforellen, Zander, Hecht und Aal.
Das Zurücksetzen gefangener Fische der in Nr. 1 genannten Arten. Es gilt Nr. 2 der Allgemeinverfügung Aal.
Diese Verordnung tritt am Tage nach ihrer Bekanntmachung in Kraft. Sie gilt bis zum 31.12.2015. Gleichzeitig tritt die Verordnung vom 21. April 2005 (Mittelfränkisches Amtsblatt Nr. 8/2004, S. 58) außer Kraft.
Ansbach, 31. März 2011
München, 14.02.2011
Vollzug der Verordnung zur Ausführung des Bayerischen Fischereigesetzes (AVBayFiG); Zurücksetzen geangelter fangfähiger Fische
Maßige, außerhalb der Schonzeit gefangene Fische und Fische ohne Fangbeschränkung sind fangfähig. Solche Fische hat der Angler deshalb in aller Regel dem GewÃ¤sser endgültig zu entnehmen und sinnvoll zu verwerten. Das ergibt sich aus § 11 Abs. 8 Satz 1 AVBayFiG. Eine schuldhafte Zuwiderhandlung kann, sofern das Zurücksetzen nicht ausnahmsweise zulässig ist, als Ordnungswidrigkeit mit Geldbuße geahndet werden (Â§ 32 Nl. 1 Buchst. dA VBayFiG).
Das Tierschutzrecht ist beachtet, d. h. der Fisch ist (durch den Angelhaken) allenfalls geringfügig verletzt und somit lebensfähig. Wird ein nicht lebensfähiger Fisch zurückgesetzt, ist zu erwarten, dass er in Folge seiner Verletzung verendet. Bis dahin hat er ohne vernünftigen Grund zu leiden, so dass ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz vorliegt. Die Frage, ob der gefangene Fisch lebensfähig ist, kann nur der Angelfischer vor Ort beantworten.
Maßgebend sind die Umstände des konkreten Falls. Kriterien sind die Beschaffenheit des verwendeten Hakens (mit oder ohne Widerhaken) und seine Größe, ferner der Sitz des Hakens (geschluckt oder im Bereich der Lippen oder des Gaumens). Zu berücksichtigen ist auch eine evtl. Kiemenverletzung des Fischs, sein Allgemeinzustand sowie Art und Größe des gefangenen Fischs.
Der für die Hege verantwortliche Fischereiausübungsberechtigte hat sich bezüglich der betreffenden Fischart für das Zurücksetzen entschieden. Fischereiausübungsberechtigter ist der Inhaber des Fischereirechts oder der Fischereipächter, z. B. ein Fischereiverein. Der Angler (Inhaber eines Erlaubnisscheins) ist regelmäßig nur zum Fischfang berechtigt.
Er hat nicht das umfassende, die Befugnis und die Pflicht zur Hege einschließende Ausübungsrecht. Die Entscheidung, ob fangfähige Fische einer bestimmten Art zurückgesetzt werden dürfen, kann deshalb nur der Fischereiausübungsberechtigte treffen. Er wird diese Entscheidung dem Angler bei der Ausgabe des Erlaubnisscheins mitteilen. Formelle Vorgaben macht die AVBayFiG insoweit nicht.
aktualisiert am 15.01..2018
Mfr. Seeen