Source: https://warnung-der-bevoelkerung.de/warnung/
Timestamp: 2020-08-09 11:30:51
Document Index: 346733631

Matched Legal Cases: ['§ 5', '§ 4', 'Art. 6', 'Art. 28', 'Art. 6', '§ 3', '§ 3', 'Art. 77']

Warnungen – Warnung der Bevölkerung
Warnungenadmin2020-07-24T15:16:24+00:00
Hochwasser, Überschwemmungen, Lawinengefahr, Erdbeben oder Sonnenstürme – diese Ereignisse werden als Naturgefahren zusammengefasst. Die zuständigen Behörden haben häufig genügend Zeit für eine Vorwarnung, zum Beispiel bei Hochwasser, das sich oft langsam entwickelt. Manchmal geht aber alles sehr schnell. Wann und wo zum Beispiel ein Erdbeben auftritt, kann man selten vorhersagen. Dann warnen die Behörden vor den Auswirkungen und geben Informationen, wie die Betroffenen sich schützen können, zum Beispiel einsturzgefährdete Gebäude verlassen und genügend Abstand zu beschädigten Hochspannungsmasten halten.
Wettervorhersagen gehören zum Alltag. Wird jedoch eine Wetterlage zur Gefahr, dann sprechen die Behörden eine amtliche Warnung aus. Gefährliche Wetterlagen sind zum Beispiel schwere Stürme und Sturmfluten, starke Schnee- und Regenfälle oder Hagel, Hitze- und Kältewellen, schwere Gewitter oder hohe UV-Strahlung. Unterschiede bestehen im zeitlichen Vorlauf: Manche Stürme können die Meteorologen Tage, manche nur Minuten im Voraus erkennen. Das gilt zum Beispiel für Tornados.
Waffengewalt und Angriffe
Die Sicherheit ist bedroht, wenn Menschen und öffentliche Ordnung gezielt angegriffen werden. Das kann indirekt geschehen – als Cyber-Angriff über die Manipulation von technologischen Systemen – oder unmittelbar mit Waffengewalt. Das sind seltene, aber sehr zeitkritische Ereignisse. Wenn die Gefahr erkannt wurde, ist eine sofortige Warnung mit klaren Schutzempfehlungen besonders wichtig.
Unfälle in Chemiebetrieben
Deutschland ist ein Industriestandort. Es gibt viele Unternehmen, die chemische Stoffe verarbeiten. Diese Unternehmen erfüllen umfangreiche Auflagen. Sie müssen eigene Feuerwehren einrichten und die Anwohner sofort informieren, falls bei einem Unfall zum Beispiel gesundheitsschädliche Stoffe freigesetzt werden. Für Betroffene ist es oft schwer, die Auswirkung von chemischen Stoffen einzuschätzen. Öffentliche Feuerwehren und Unternehmen arbeiten in solchen Fällen eng zusammen, um die Gefahr abzuwehren sowie die Bevölkerung zu warnen und Handlungsempfehlungen zu geben.
Störungen des Verkehrs
Eine hohe Verkehrsdichte, Güterverkehr mit LKW und Zügen sowie Schifffahrt und Luftverkehr sind auf unseren Transportwegen gewohnter Alltag. Unfälle gehören auch dazu. Häufig sind von einem Unfall mehr Menschen betroffen als die direkt Beteiligten. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn Verkehrswege gesperrt werden müssen oder wenn ein Güterwaggon, ein Schiff oder ein LKW mit Gefahrstoffen beladen war. Die können bei einem Unfall freigesetzt werden. Auch in diesen Fällen geben die Behörden über eine Warnung Informationen zum Ereignis wie gesperrte Abschnitte, Umleitungen oder Handlungsempfehlungen heraus.
Wenn die Versorgung mit elektrischem Strom ausbleibt, hat das direkte schwerwiegende Auswirkungen auf unseren Alltag. Nicht nur private Haushalte sind dann betroffen, sondern Tankstellen, Lebensmittelgeschäfte, Banken, Ampelanlagen, Aufzüge etc. Häufig fallen dann auch die Telefonnetze aus. Akkus können nicht mehr aufgeladen werden. Für die Warnung bedeutet das, dass wir über viele verschiedene Kanäle Informationen herausgeben müssen, um alles zu nutzen, was in einem solchen Fall noch funktioniert. Am widerstandsfähigsten ist nach wie vor das batteriegetriebene Radio – oder das Autoradio. Ein vorsorglicher Vorrat an Wasser, Lebensmitteln Kerzen und Batterien hilft dabei, die Versorgungslücke gut zu überstehen.
Ausfall der Versorgung
In unserem hochindustrialisierten Land sind die meisten Menschen auf eine Infrastruktur angewiesen, die sie mit Strom, Gas, Fernwärme, Telekommunikation, Trinkwasser, Abwasserentsorgung und einem Internetzugang versorgt. Die wichtigsten Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen wie zum Beispiel Krankenhäuser haben Notsysteme, um eine mögliche Versorgungslücke für eine kurze Zeit überbrücken zu können. In solchen Situationen, die den Alltag unmittelbar beeinflussen, sind ständige aktuelle Informationen zur Lage, Schutzempfehlungen und direkte Ansprechstellen besonders wichtig. Diese Informationen können auch Teil einer Warnung sein.
Bakterien, Viren, Pilze oder biologische Gifte können die Gesundheit von Menschen und Tieren gefährden. Handelt es sich um besonders ansteckende Infektionskrankheiten, die sich schnell verbreiten, sprechen wir von Epidemien oder Pandemien bzw. bei Tieren von Seuchen. Warnungen geben auch hier Empfehlungen zum Schutz der eigenen Gesundheit und zum Schutz der Nutz- und Haustiere. In Fällen, in denen die Behörden verpflichtende Anordnungen aussprechen (zum Beispiel die Pflicht zur Aufstallung von Nutztieren), können diese Informationen auch über die Warnung weitergegeben werden.
Radioaktive Strahlung ist mit unseren Sinnen nicht wahrnehmbar und ab einer bestimmten Strahlungsstärke extrem gesundheitsgefährdend bis lebensgefährlich. Die Kombination dieser beiden Eigenschaften ist der Grund, warum die Angst vor radiologischen Gefahren besonders groß ist. Gesundheitsgefährdende radioaktive Strahlung kann bei Unfällen in Kernkraftwerken oder bei Angriffen mit Nuklearwaffen freigesetzt werden. Warnungen in solchen Fällen müssen sehr genau, verlässlich, transparent und rechtzeitig herausgegeben werden, um die Betroffenen in ihrem Selbstschutz zu unterstützen. In einer Warnung können Informationen zur richtigen Einnahme von Jodtabletten, zu Evakuierungsrouten, Sammel- und Ansprechstellen enthalten sein.
Vor Bränden wird dann gewarnt, wenn ein größerer Bereich betroffen ist und Anwohner sich schützen müssen, entweder vor den Brandgasen durch Schließen von Fenstern und Türen oder – zum Beispiel bei großflächigen Waldbränden – vor dem Feuer selbst durch Evakuierung. In besonders trockenen Wetterperioden warnen die Behörden auch vor Brandgefahr. Dann muss offenes Feuer, Feuerwerk oder Rauchen im betroffenen Gebiet vermieden werden.
Vor vielen Risiken können Sie sich und Ihre Umgebung gut schützen. Rechtzeitige Warnung und eigene Vorsorge unterstützen dabei. Auf der Webseite des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) finden Sie Notfalltipps und weitere Informationen rund um das Thema Warnung der Bevölkerung, Schutz und Vorsorge.
Informationen finden sich auch an vielen anderen Stellen, oft auch auf den Webseiten der Städte, Feuerwehren, Polizeien und Landesinnenministerien.
In Deutschland ist gesetzlich geregelt, wer amtlich warnen muss. Abhängig von der Art der Gefahr sind das unterschiedliche Behörden. Bei einigen Ereignissen geben auch mehrere Behörden gleichzeitig Warnungen und Gefahreninformationen heraus, zum Beispiel bei Evakuierungen. Das macht es für Betroffene manchmal schwierig, die Quelle der Warnung zu erkennen. In amtlichen Warnungen ist deshalb immer klar gekennzeichnet, wer die Warnung herausgegeben hat.
Den Warnauftrag der Bundesregierung führen verschiedene Bundesbehörden aus. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) ist für gefährliche Wetterlagen zuständig. Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrografie (BSH) übernimmt den Bereich Gezeiten, Wasserstand und Sturmflut, und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) informiert über alles rund um Cyber-Attacken, Viren und Trojaner. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) würde die betroffene Bevölkerung bei Kriegsgefahren warnen, zum Beispiel bei einem Raketenangriff. Das BBK ist auch der Betreiber des Modularen Warnsystems.
In jedem Lagezentrum der 16 Bundesländer steht eine Station des Modularen Warnsystems. Das jeweilige Bundesland unterstützt, wenn die Auswirkungen einer Gefahr so groß sind, dass Städte und Landkreise sie nicht allein bewältigen können. Die Lagezentren der Landesregierungen organisieren und koordinieren dann die nötigen Mittel. Damit sind sie auch für die Warnungen zuständig. Darüber hinaus würden die Länder den Bund in Falle von Kriegsgefahren mit ihren Warnmitteln bei der Warnung der Bevölkerung unterstützen.
Sowohl Freiwillige als auch Berufsfeuerwehren sind Einrichtungen der Stadtverwaltungen, denn Brandschutz und Hilfeleistung bei Unfällen ist für jede Stadt gesetzliche Pflicht. Betrifft die Auswirkung einer Gefahr eine größere Gruppe von Menschen, so warnen die Feuerwehren über ihre Leitstellen. Leitstellen sind Koordinationszentren. Hier werden Notrufe angenommen, Einsätze koordiniert und auch Warnungen ausgegeben. Welche Warnkanäle dazu genutzt werden, hängt von der technischen Ausstattung und der Personalstärke ab.
Bei Gefahren für die öffentliche Sicherheit und Ordnung werden die Landespolizeien tätig. Warnungen gibt die Polizei zum Beispiel dann heraus, wenn der Verkehr betroffen ist –bei Unfällen und Sperrungen – oder wenn Menschen sich sehr schnell in Sicherheit bringen müssen, zum Beispiel bei Bombenfunden oder Gewalttaten. Viele Polizeien nutzen für Warnungen seit einigen Jahren unter anderem Soziale Medien wie Twitter und Facebook.
Jedes Bundesland betreibt eigene Hochwassermeldedienste, die über den Wasserpegel von Flüssen und Seen informiert. Diese Informationen werden über eine gemeinsame Webseite der Bundesländer und über verschiedene Apps veröffentlicht. Sollten die Wasserpegel gefährlich hoch werden, wird eine amtliche Warnung ausgesprochen.
Der Deutsche Wetterdienst gibt als nationaler Wetterdienst der Bundesrepublik Deutschland amtliche Warnungen vor gefährlichen Wetterlagen heraus: etwa Stürme, Starkregen, Gewitter, Hitze- und Kältewellen. Meteorologen – Wetterexperten – beobachten die Wetterentwicklung rund um die Uhr. Wann und ob aus einer Vorhersage eine Frühwarnung oder Warnung wird, ist anhand von Schwellenwerten genau definiert.
In Deutschland ist gesetzlich geregelt, wer amtlich warnen muss. Abhängig von der Art der Gefahr sind das unterschiedliche Behörden. Bei einigen Ereignissen geben auch mehrere Behörden gleichzeitig Warnungen und Gefahreninformationen heraus, zum Beispiel bei Evakuierungen. In amtlichen Warnungen ist deshalb immer klar gekennzeichnet, wer die Warnung herausgegeben hat.
In jedem Lagezentrum der 16 Bundesländer steht eine Station des Modularen Warnsystems. Das jeweilige Bundesland unterstützt, wenn die Auswirkungen einer Gefahr so groß sind, dass Städte und Kreise sie nicht allein bewältigen können. Die Lagezentren der Landesregierungen organisieren und koordinieren dann die benötigten Mittel. Für die Formulierung und Herausgabe von Warnungen sind sie damit auch zuständig.
Bei Gefahren für die öffentliche Sicherheit und Ordnung werden die Polizeien tätig. Warnungen gibt die Polizei zum Beispiel dann heraus, wenn der Verkehr betroffen ist –bei Unfällen und Sperrungen – oder wenn Menschen sich sehr schnell in Sicherheit bringen müssen, zum Beispiel bei Bombenfunden oder Gewalttaten.
Der Schutz Ihrer persönlichen Daten ist dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) ein besonderes Anliegen, daher werden personenbezogene Daten von uns nur im notwendigen Umfang verarbeitet. Welche Daten zu welchen Zweck und auf welcher Grundlage benötigt und verarbeitet werden, richtet sich maßgeblich nach der Art der Leistung, die von Ihnen in Anspruch genommen wird bzw. ist abhängig davon, für welche Aufgabe wir die Daten benötigen.
Bei konkreten Fragen zum Schutz Ihrer Daten wenden Sie sich bitte an den behördlichen Datenschutzbeauftragten:
Beauftragter für den Datenschutz im BBK
E-Mail: datenschutz@bbk.bund.de
Die nachfolgende Erklärung gibt Ihnen einen Überblick darüber, wie das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) den Schutz Ihrer Daten gewährleistet und welche Art von Daten auf welcher Grundlage zu welchem Zweck erhoben werden.
2. Datenverarbeitung durch den Besuch dieser Internetseite
2.1 Zugriff auf www.warnung-der-bevölkerung.de
Bei jedem Besuch einer Internetseite werden Daten erhoben und ausgetauscht, die zur Bereitstellung des Angebotes der Webseite www.warnung-der-bevölkerung.de erforderlich sind. Dies sind:
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Für eine höchstmögliche Datensicherheit werden Ihre personenbezogenen Daten von uns mit der größten Sorgfalt und mit technologischen Verfahren wie bspw. SSL-Verschlüsselung geschützt. SSL steht für „Secure Sockets Layer“ und ist ein Verschlüsselungsverfahren, das im gesamten World Wide Web erfolgreich eingesetzt wird.
2.2 Zugriff auf das Internetangebot des BBK – Datenverarbeitung durch den Besuch dieser Internetseite
2.2.1 Protokolldateien
Bei jedem Zugriff durch eine betroffene Person oder ein automatisiertes System auf das Internetangebot des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe werden eine Reihe von allgemeinen Daten und Informationen durch das System erfasst. Diese allgemeinen Daten und Informationen werden in den Logfiles des Servers gespeichert.
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Name der abgerufenen Datei und übertragene Datenmenge (angefragte URL inklusive Query-String, Größe in Byte)
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2.2.3 Hosting
Hierbei verarbeiten wir bzw. unser Auftragsverarbeiter Bestandsdaten, Kontaktdaten, Inhaltsdaten, Vertragsdaten, Nutzungsdaten, Meta- und Kommunikationsdaten von Nutzern dieses Onlineangebotes auf Grundlage unserer berechtigten Interessen an einer effizienten und sicheren Zurverfügungstellung dieses Onlineangebotes gem. Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO in Verbindung mit Art. 28 DSGVO (Abschluss eines Vertrages zur Auftragsverarbeitung).
2.2.4 Webanalyse
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Dies erfolgt mit dem Webanalysedienst Matomo.
3. Erhebung personenbezogener Daten im Rahmen der Kontaktaufnahme
Eine Kontaktaufnahme zu Mitarbeiter/innen des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe kann per E-Mail, Kontaktformular, Brief oder Telefon (Hotline) erfolgen. Das BBK speichert Ihre Daten nur zum Zwecke der Kontaktaufnahme und der Bearbeitung Ihres Anliegens. Eine Verarbeitung der von Ihnen übermittelten personenbezogenen Daten ist zum Zweck der Bearbeitung Ihres Anliegens erforderlich.
Für eine Kontaktaufnahme über die zuvor beschriebenen Kontaktmöglichkeiten gilt, dass die Verarbeitung von übermittelten (personenbezogenen) Daten und des Inhalts (welcher ggf. ebenfalls von Ihnen übermittelte personenbezogenen Daten enthält) auf Grundlage von Artikel 6 Absatz 1 lit. e DSGVO in Verbindung mit § 3 BDSG zum Zwecke der Bearbeitung Ihres Anliegens erfolgt. Die Aufbewahrung erfolgt gemäß der geltenden Fristen der Registraturrichtlinie, die die Gemeinsame Geschäftsordnung der Bundesministerien (GGO) ergänzt.
Die Verarbeitung der personenbezogenen Daten geschieht, wie im Folgenden beschrieben in Abhängigkeit vom jeweiligen Kontaktweg.
3.1 Kontaktaufnahme per E-Mail
Die Kontaktaufnahme mit dem ISF Bund-Länder-Projekt Warnung der Bevölkerung ist über das folgende E-Mail-Postfach möglich:
isf-blp-warnung@bbk.bund.de
Soweit Sie den Kontaktweg über E-Mail verwenden, werden die von Ihnen übermittelten Daten (z.B.: Name, Vorname, Anschrift), zumindest jedoch die E-Mail-Adresse sowie die in der E-Mail enthaltenen Informationen (ggf. von Ihnen übermittelte personenbezogenen Daten) zum Zwecke der Kontaktaufnahme und Bearbeitung Ihres Anliegens gespeichert und verarbeitet.
3.2 Kontaktaufnahme per Brief
Die Kontaktaufnahme mit dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) ist über die folgende postalische Adresse möglich:
ISF Bund-Länder-Projekt
Soweit Sie den Kontaktweg über den postalischen Weg verwenden, werden die von Ihnen übermittelten Daten (z.B.: Name, Vorname, Anschrift, Telefon, Betreff, E-Mail-Adresse) sowie die in dem Brief enthaltenen Informationen (ggf. von Ihnen übermittelte personenbezogenen Daten) zum Zwecke der Kontaktaufnahme und Bearbeitung Ihres Anliegens gespeichert und verarbeitet.
3.3 Kontaktaufnahme per Telefon
Die Kontaktaufnahme mit dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) ist über die folgende Hotline-Nummer möglich:
022899-550-0 (erreichbar während der Servicezeit: Montag bis Donnerstag von 08:00 Uhr – 16:30 Uhr, Freitag 08:00 – 15:00 Uhr)
Soweit Sie den Kontaktweg über die Hotline verwenden, werden die von Ihnen übermittelten Daten (z.B.: Name, Vorname, Anschrift, Telefon, Betreff, E-Mail-Adresse) sowie die in dem Telefonat mitgeteilten Informationen (ggf. von Ihnen übermittelte personenbezogenen Daten) zum Zwecke der Kontaktaufnahme und Bearbeitung Ihres Anliegens gespeichert und verarbeitet.
3.4 Kontaktaufnahme per Kontaktformular
Die Daten werden gelöscht, sobald sie für die Erreichung des Zweckes ihrer Erhebung nicht mehr erforderlich sind. Für die personenbezogenen Daten aus der Eingabemaske des Kontaktformulars ist dies dann der Fall, wenn die jeweilige Konversation mit dem Nutzer beendet ist. Beendet ist die Konversation dann, wenn sich aus den Umständen entnehmen lässt, dass der betroffene Sachverhalt abschließend geklärt ist und eine Aufbewahrung für eventuelle Nachfragen des Betroffenen nicht mehr erforderlich ist. Die Speicherung der Daten richtet sich nach den für die Aufbewahrung von Schriftgut geltenden Fristen der Registraturrichtlinie, die die Gemeinsame Geschäftsordnung der Bundesministerien (GGO) ergänzt.
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Hendrik Roggendorf
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Rundfunksender sind ein wichtiger Verbreitungsweg für Warnungen. Wenn Betroffene bei Gefahr schnell handeln müssen, unterbrechen Radio- und Fernsehsender ihre Programme und geben die Warnung sofort weiter. Viele große Rundfunksender können Notstromaggregate nutzen, sodass sie auch bei Stromausfall senden können.
Feuerwehr, Ordnungsamt oder Polizei setzen häufig Lautsprecherwagen ein, um möglichst viele Bewohner eines betroffenen Gebiets zu erreichen, zum Beispiel wenn ein Bereich evakuiert werden muss. Wenn möglich, werden die Lautsprecherbotschaften in mehreren Sprachen durchgegeben.
Als Warnmittel mit Weckeffekt sind Sirenen nach wie vor wichtig. Sie weisen mit einem auf- und abschwellenden Heulton auf eine Gefahr hin. Weitere Informationen zur Gefahr sollten sich Betroffene über andere Kanäle beschaffen, also Warn-Apps oder lokale Radiosender. Mit einem einminütigen Dauerton geben Sirenen Entwarnung.
Ein weiteres Signal ist ein einminütigen Dauerton mit zweimaliger Unterbrechung. Dies ist aber keine Warnung für die Bevölkerung. Mit diesem Signal werden Feuerwehrleute zum Einsatz gerufen.
Jeder Rundfunksender und jede Zeitung hat eine eigene Internetseite. Die meisten dieser Internet-Redaktionen sind an das Modulare Warnsystem angeschlossen, sodass amtliche Warnungen als Eilmeldung auch hier erscheinen können. Darüber hinaus sind alle aktuellen amtlichen Warnungen des Zivil- und Katastrophenschutzes über die Webseite www.warnung.bund.de abrufbar. Auf der gemeinsamen Internetseite der Hochwasserzentralen www.hochwasserzentralen.de kann man aktuelle Pegelstände einsehen. Auf der Internetseite des Deutschen Wetterdienst www.dwd.de finden sich neben amtlichen Warnungen noch viele weitere Infos rund um Wetter, Klima und Forschung.
Mittlerweile gibt es mehrere Smartphone-Apps, die über Push-Meldungen auf amtliche Warnungen aufmerksam machen können. Dazu gehört zum Beispiel NINA, die amtliche Warn-App des Bundes. Aber auch Warn-Apps wie BIWAPP und KATWARN geben amtliche Bevölkerungsschutz-Warnungen heraus. Seit Februar 2019 tauschen KATWARN und BIWAPP Meldungen mit NINA aus. Ziel des Informationsaustausches ist Nutzerfreundlichkeit: App-Nutzer sollen gleichberechtigt alle wichtigen Meldungen erhalten, egal welche App sie auf dem Smartphone installieren. Amtliche Wetterwarnungen gibt es in der App WarnWetter des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Sie werden gleichzeitig auch über andere Warn-Apps herausgegeben. Daneben gibt es zahlreiche private Anbieter. Einge Stadt-Apps sind mittlerweile auch an das Modulare Warnsystem angeschlossen und können dadurch amtliche Warnungen weitergeben.
Facebook, Twitter, Instagram, Snapchat – diese Anwendungen sind auch in Deutschland verbreitet. Viele Behörden nutzen mittlerweile Facebook und Twitter für die Warnung der Bevölkerung. Vorteil: Diese Warnungen können durch die Netz-Dynamik sehr schnell weiterverbreitet werden. Nachteil: Bei Stromausfall fallen auch die Netzserver aus. Ist die Verbindung gekappt, steht dieser Kanal für Warnungen nicht mehr zur Verfügung.
Der Begriff Smart City umfasst alle Konzepte, die Städte umweltschonender, technologisch fortschrittlicher und sozial inklusiver machen sollen. Warnungen auf digitalen Werbetafeln gehört ebenfalls zu diesem Konzept. Amtliche Warnungen werden über Leitstellen an große innerstädtische Bildschirme versendet. Der Vorteil: Man kann viele Menschen erreichen, die Warnungen sind gut wahrnehmbar und leicht verständlich. Einige Städte nutzen digitale Werbetafeln bereits als Warnkanal.
Neue Technologien eröffnen der Informationsweitergabe viele Möglichkeiten, und die Anzahl dieser Möglichkeiten wird weiter steigen. Um möglichst viele Menschen zu informieren, arbeiten wir täglich daran, neue Warnkanäle zu entdecken und nutzbar zu machen. Dennoch wird die persönliche Ansprache und die persönliche Weitergabe von Informationen und Warnungen wichtig und unersetzbar bleiben. Sowohl zwischen Behörden und Betroffenen als auch Freunde, Familie und Nachbarn untereinander.
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Erklärvideo zum Modularen Warnsystem
Der Kranich steht traditionell für Wachsamkeit. Aus diesem Grund ist der Kranich in Deutschland das Symbol für die Warnung der Bevölkerung. So fand er seinen Weg in das Erklärvideo zum Modularen Warnsystem. Er dient als Erzähler und Roter Faden, der die vier Szenarien Feuer, Hochwasser, Krieg und Sturm miteinander verbindet. Dabei geht es in erster Linie um den Weg der Informationen und um Handlungsempfehlungen: Sie sind das Kernstück der Warnung.
Mit jeder Warnung erhalten Sie in der Regel Empfehlungen, was Sie zu Ihrem Schutz tun können oder wo Sie weitere Informationen erhalten. Darüber hinaus hat das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) Tipps und Checklisten für die Vorsorge zusammengestellt. Alle Broschüren können Sie von der BBK-Webseite herunterladen.