Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/BVerwG_05_11_2009_BVerwG_4_C_3_09_Spezifisches_Abgrenzungsbe-d3915785.html
Timestamp: 2016-12-03 16:08:10
Document Index: 39727568

Matched Legal Cases: ['§ 35', '§ 17', '§ 15', '§ 42', '§ 133', '§ 157', '§ 35']

BVerwG, 05.11.2009 - BVerwG 4 C 3.09 - Spezifisches Abgrenzungsbedürfnis als Kennzeichen feststellender Verwaltungsakte gegenüber Begründungselementen eines Bescheides; Erforderlichkeit eines Hervorgehens verbindlicher Feststellungen einer Behörde unmissverständlich aus dem Tenor ihres Bescheides oder aus den sonstigen Umständen; Klar und unmissverständlich zum Ausdruck kommender Regelungswillen einer Behörde als Voraussetzung für das Vorliegen eines feststellenden Verwaltungsaktes; Zielabweichungsbescheid für ein geplantes Factory-Outlet-Center Montabaur als feststellender Verwaltungsakt | Urteile auf anwalt24.de
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BundesverwaltungsgerichtUrt. v. 05.11.2009, Az.: BVerwG 4 C 3.09Gericht: BVerwGEntscheidungsform: UrteilDatum: 05.11.2009Referenz: JurionRS 2009, 28032Aktenzeichen: BVerwG 4 C 3.09 Verfahrensgang:vorgehend:VG Koblenz - 10.09.2007 - AZ: 1 K 1821/06 .KOOVG Rheinland-Pfalz - 15.10.2008 - AZ: OVG 1 A 10389/08Rechtsgrundlagen:§ 35 S. 1 VwVfG RhPf§ 17 LPlG RhPf§ 15 ROG§ 42 Abs. 2 VwGO§ 133 BGB§ 157 BGBFundstellen:BVerwGE 135, 209 - 218BauR 2010, 422-426BRS-ID 2010, 1-4DÖV 2010, 331DVBl 2010, 180-183DWW 2010, 158FuB 2010, 95NVwZ 2010, 133-136UPR 2010, 144-146VR 2010, 178ZfBR 2010, 135-138Amtlicher Leitsatz:Feststellende Verwaltungsakte im Sinne des § 35 Satz 1 VwVfG sind durch ein spezifisches Abgrenzungsbedürfnis gegenüber bloßen Begründungselementen eines Bescheides gekennzeichnet. Was die Behörde mit verbindlicher Wirkung feststellen will, muss sich entweder aus dem Tenor des Bescheides oder aus sonstigen Umständen klar und unmissverständlich ergeben.In der Verwaltungsstreitsache ... hat der 4. Senat des Bundesverwaltungsgerichts auf die mündliche Verhandlung vom 5. November 2009durchden Vorsitzenden Richter am Bundesverwaltungsgericht Prof. Dr. Rubel, die Richter am Bundesverwaltungsgericht Dr. Gatz und Dr. Jannasch, die Richterin am Bundesverwaltungsgericht Dr. Philipp und den Richter am Bundesverwaltungsgericht Petz für Recht erkannt:Tenor:Das Zwischenurteil des Oberverwaltungsgerichts Rheinland-Pfalz vom 15. Oktober 2008 wird geändert.Die Berufung der Klägerin gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts Koblenz vom 10. September 2007 wird zurückgewiesen.Die Klägerin trägt die Kosten des Berufungs- und des Revisionsverfahrens einschließlich der außergerichtlichen Kosten der Beigeladenen.