Source: https://www.dtad.de/details/Technische_Planungsleistungen_fuer_maschinen_und_elektrotechnische_Gebaeudeanlagen_80539_Muenchen-11107347_3
Timestamp: 2017-11-19 12:58:40
Document Index: 337826183

Matched Legal Cases: ['Art. 91', '§ 53', '§ 53', '§ 55', '§ 55', '§12', '§ 4', '§ 4', '§4', '§ 4', '§19', '§ 19', '§ 19', 'Art. 61', '§ 55', '§5', '§ 55', '§5', '§ 55', '§ 55']

Ausschreibung - Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen in München (ID:11107347)
> DTAD-ID: 11107347
Technische Universität München Neubau Center for Functional Protein Assemblies (CPA) im Forschungszentrum Garching der Technischen Universität München. Kap. 15 12 Tit. 71565 | Maßnahmenummer 15054 E 1301 Planungsleistungen: Technische Ausrüstung Elektrotechnik Zum Umfang der Leistungsbeschreibung siehe II.2.1.
Der Freistaat Bayern errichtet für die Technische Universität München auf dem Hochschul-und Forschungscampus Garching einen Neubau für das Center for Protein Assemblies (CPA).
Das Forschungsbauvorhaben wird nach Art. 91b GG mit Bundesmitteln gefördert und muss bis spätestens Ende 2019 betriebsbereit fertiggestellt sein. Die Vorlage der HU-Bau muss Mitte 2016 erfolgen.
Im Neubau des CPA werden auf insgesamt 3.883m2 NF1-6 insbesondere physikalische und biochemische Labore, Messräume, Büro- und Besprechungsbereiche sowie die erforderlichen Nebenräume untergebracht. In Teilbereichen des Gebäudes sind schwingungsentkoppelte Bereiche vorzusehen. Das Baufeld liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zum Gebäude der Fakultät für Chemie. Der Neubau beinhaltet folgende Funktionsbereiche: Labore, Verwaltungsbau und Seminarräume.
Planung der Mittelspannungsversorgung,,
Planung der Niederspannungs- und Ersatzstromversorgung,
Konzeption und Planung von Anlagen der regenerativen elektrischen Energieerzeugung,
Planung der Verteilerstruktur und Elektroinstallation,
Planung der Gefahrenmeldeanlagen,
Planung IT-Infrastruktur,
Planung Fördertechnik und
Planung Medientechnik.
Die Kostenobergrenze für das Forschungsgebäude liegt bei 27,98 Mio EUR brutto Gesamtbaukosten. Diese Kosten umfassen die Kostengruppe 200 bis 600 nach DIN 276. Die Leistung beginnt mit der Planung und Erstellung einer Haushaltsunterlage-Bau (HU-Bau) für den Neubau. Die zum Planungszeitpunkt geltende EnEV ist zwingend zu beachten.
Die Baukosten für die Technische Ausrüstung Elektrotechnik dürfen den Betrag von 4.081.960,- EUR brutto nicht überschreiten. Die genannten Kosten umfassen die Kostengruppen 440, 450, 460 und 540 nach DIN 276-1: 2008-12 (jeweils einschließlich Umsatzsteuer).
KGR 440: 2.285.970,- EUR (brutto);
KGR 450: 1.523.980,- EUR (brutto);
KGR 460: 200.000,- EUR (brutto);
KGR 540: 72.010,- EUR (brutto).
Erstellung HU-Bau 11/2015 – 06/2016;
Baubeginn 04/2017;
Übergabe 2019;
Objektbetreuung bis 2020.
Unmittelbar nach Beendigung des VOF-Verfahrens beginnt die Leistungserbringung. Diese beginnt mit der Planung und Erstellung einer Haushaltsunterlage-Bau (HU-Bau) für den Neubau.
Leistungsbild Technische Ausrüstung – Elektrotechnik – nach § 53-56 HOAI 2013 Leistungsstufe 1. in Verbindung mit § 53 (2) über die Anlagengruppen Starkstromanlagen, Fernmelde- und informationstechnische Anlagen und Förderanlagen.
Der öffentliche Auftraggeber beabsichtigt soweit entsprechende Haushaltsmittel zur Verfügung gestellt werden, die Planungsleistungen der Leistungsstufen 2-5 gem. § 55 HOAI 2013 an den Auftragnehmer zu vergeben:
Stufe 1 = Leistungsphase 2-4;
Stufe 2 = Leistungsphase 5;
Stufe 3 = Leistungsphase 6-7;
Stufe 4 = Leistungsphase 8;
Stufe 5 = Leistungsphase 9.
Ein Rechtsanspruch für die Beauftragung der Leistungsstufen 2 bis 5 besteht nicht. Aus der stufenweisen Beauftragung können keine zusätzlichen Honoraransprüche abgeleitet werden.
Sowie die nachstehend aufgeführten besonderen Leistungen: Leerrohrplanung, Überwachen der Mängelbeseitigung innerhalb der Verjährungsfristen.
Der Auftrag wird in die Honorarzone III für KGR 441-443 sowie 456 und Honorarzone II für Photovoltaik-Anlage und die restlichen Kostengruppen als „Mindestsatz“ nach § 55 HOAI eingestuft.
TGA-Planung – Elektrotechnik, Technische Universität München – Forschungszentrum Garching, Ernst-Otto-Fischer-Straße, 85748 Garching.
297084-2015
Maßnahme: Neubau Center for Functional Protein Assemblies (CPA) im Forschungszentrum Garching der Technischen Universität München; Maßnahmennummer: 15054 E 1301; Technische Ausrüstung Elektrotechnik
c) Bei direkter Einreichung ist der Bewerber verpflichtet, sich vom Personal der Poststelle (Staatliches Bauamt München 2, Ludwigstraße 18, 80539 München – Geschäftszeiten: Mo. – Do. 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr, Freitag 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr) die Übergabe der Unterlagen schriftlich mit Namenszeichen, Datum und genauer Uhrzeit bestätigen zu lassen.
Technische Ausrüstung Elektrotechnik
Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung über 3.000.000,- EUR für Personenschäden und über 5.000.000,- EUR für Sachschäden bei einem in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens. Die Deckung für das Objekt muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben. Die geforderte Sicherheit kann auch durch die Erklärung des Versicherungsunternehmens nachgewiesen werden, mit der es den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert. Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (also ohne Unterscheidung nach Sach- und Personenschäden) ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide
Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind. Der Nachweis bzw. die Erklärung, aus dem die Versicherungssummen und die Deckung pro Versicherungsjahr hervorgehen müssen, dürfen nicht älter als 12 Monate sein und müssen der Bewerbung beiliegen. Der Nachweis der o.g. Haftpflichtversicherung ist Voraussetzung für die Auftragsvergabe. Bewerbergemeinschaften müssen einen entsprechenden Nachweis bzw. Erklärung für die Bewerbergemeinschaft insgesamt oder für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft getrennt vorlegen.
Gemäß §12 Zahlungen, Allgemeine Vertragsbedingungen (AVB) des Auftraggebers (Nr. VI.1 VHF-Bayern): Das VHF-Bayern ist unter folgender Adresse einseh- und abrufbar: http://www.innenministerium.bayern.de/assets/stmi/buw/bauthemen/iiz5_vergabe_freiberuflich_vhf_bayern.pdf
2.1.1. Unzuverlässigkeit nach § 4 Abs.6 a-g VOF: Es wird eine Erklärung des Bewerbers über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 4 Abs.6 VOF a-g gefordert.
2.1.2 Sonstige Gründe nach §4 Abs. 9 a-d VOF: Es wird eine Erklärung des Bewerbers über das Vorliegen von Ausschlussgründen nach § 4 Abs. 9 a-d VOF gefordert.
2.1.3 Juristische Personen §19 Abs. 3 VOF. Hinweis: Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen nach § 19 Abs. 1 VOF bei Architekten und nach § 19 Abs. 2 VOF bei „Beratenden Ingenieuren“ oder „Ingenieuren“ benennen. Eine Erklärungen über den/die Name/n und die berufliche Qualifikation der Person/en (Gesellschafter, bevollmächtigte/r Vertreter, der/die verantwortliche/n Projektbearbeiter etc.), die für die Ausführung der betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein soll/en, und die an die natürlichen Personen gestellten Anforderungen erfüllen werden gefordert.
2.1.4 Berufliche Befähigung: Nachweis der beruflichen Befähigung des Bewerbers und/oder der Führungskräfte des Unternehmens, insbesondere der für die Dienstleistung verantwortlichen Personen durch Studiennachweise und/oder Bescheinigungen.
Nachweis der Bauvorlageberechtigung nach Art. 61 BayBO und der beruflichen Befähigung des Bewerbers und/oder der Führungskräfte des Unternehmens, insbesondere der für die Dienstleistung verantwortlichen Personen durch Nachweis der: Berechtigung zur Führung einer Berufsbezeichnung „beratender Ingenieur“ gemäß dem Baukammergesetz (BauKaG) vom 09.Mai 2007 oder „Ingenieur“ gemäß dem Ingenieurgesetz (IngG).
Der Nachweis über die Zertifizierung nach DIN 14675 oder auf sonstige Weise (z.B. EU Zulassungen, die in Deutschland anerkannt sind) für die Planung von Brandmeldeanlagen ist zu erbringen.
Eine Erklärung des Bewerbers über den Umsatz für entsprechende Dienstleistungen in den letzten drei Geschäftsjahren ist abzugeben. Entsprechende Dienstleistungen sind Grundleistungen und besondere Leistungen im Leistungsbild Technische Ausrüstung Elektrotechnik nach § 55 HOAI, Leistungsphasen 2-9.
2.3.1. Beschäftigte/ Führungskräfte, jährliches Mittel nach §5 Abs.5d VOF: Eine Erklärung des Bewerbers über das jährliche Mittel der in den letzten drei abgeschlossenen Jahren Beschäftigten (Ingenieure, Techniker, technische Zeichner, sonstige Mitarbeiter) und die Anzahl der Führungskräfte des/r Bewerbers/Bewerbergemeinschaft gegliedert nach Berufsgruppen, analog zu den Angaben in III.2.1 (berufliche Befähigung) wird gefordert.
2.3.2. Eignungskriterium, Planungserfahrung Leistungsbild Technische Ausrüstung Elektrotechnik in den Leistungsphasen 2 bis 9 § 55 HOAI nach §5 Abs. 5 b VOF: Eine tabellarische Auflistung* der wesentlichen in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren erbrachten Dienstleistungen, Projekte oder Wettbewerbserfolge mit Angabe des Auftraggebers und dessen Ansprechpartner, der Objektbezeichnung, der Herstellungskosten, des Leistungszeitraumes, des Leistungsbildes, der Leistungsphasen mit vergleichbarem Schwierigkeitsgrad, z.B. große Spannweiten oder hoher Installationsanteil bei der Technischen Gebäudeausrüstung ist beizulegen.
2.3.2.1 Fachtechnische Qualität der Referenzen: Erfahrung bei Planung und Durchführung von Bauaufgaben (Neubauten) mit vergleichbarer Komplexität und vergleichbarem Schwierigkeitsgrad,
mit einer vergleichbaren (Honorarzone) der erbrachten Leistungen (Leistungsphasen und besondere Leistungen) und einer vergleichbarer Größe (Baukosten).
Hinweis: Als vergleichbar sieht die Vergabestelle Baukosten in Höhe von 4,0 Mio EUR Brutto an.
Referenzbögen: Davon unabhängig sind Referenzen der wesentlichen in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren erbrachten Leistungen vergleichbarer Projekte wie unter Punkt II.1.5 der Bekanntmachung beschrieben (max. vier Referenzprojekte für die Leistungsphasen 2 bis 9 § 55 HOAI 2013) gefordert.
Angabe der durchgeführten Leistungsphasen nach § 55 HOAI
Angabe der Baukosten in KGR 440 bis 460 nach DIN 276 einschl. MwSt. (Kostenschätzung / -berechnung und Kostenfeststellung)
Zuständigkeit im Projektteam
Unternehmenszugehörigkeit des Mitarbeiters
Honorarzone und Honorarsatz
erbrachte Leistungsphasen und besondere Leistungen bei der Durchführung des Referenzprojekts inkl. Ausführungszeitraum
Die Anzahl der Fachkräfte, die für den Auftrag zur Verfügung gestellt werden können wird benannt.