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Timestamp: 2017-11-25 11:39:59
Document Index: 135029681

Matched Legal Cases: ['§ 16', '§ 46', '§ 46', '§ 312', '§ 14', '§ 2']

Eingliederungsvereinbarung per Verwaltungsakt - Erwerbslosen Forum Deutschland (ELO-Forum)
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29.05.2013, 13:31 #1
bratzko->Emailproblem
Hallo ihr lieben, bitte um eure hilfe ,
meine SB hat mir eine EGV per VA zugesendet.
Ich weiß jetzt nicht genau was ich tun soll. Widerspruch oder nicht ?
aber was die alles verlangt ist echt hart.
ich stell mal die seite rein was meine bemühungen sind.
auf seite 2 steht noch "Diese Eingliederungsvereinbarung behält solange ihre Gültigkeit, solange Sie hilfebedürftig sind."
ich dacht immer 6 monate ? oder ?
bratzko
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29.05.2013, 13:34 #2
AW: Eingliederungsvereinbarung per Verwaltungsakt
stell mal den VA ganz rein...
29.05.2013, 13:48 #3
Hier mal der ganze VA
29.05.2013, 13:49 #4
Du hast die erste Seite unterschlagen.
29.05.2013, 13:56 #5
hallo K. Lauer
was meinst du mit unterschlagen ? kann man es nicht lesen ?
29.05.2013, 13:58 #6
Zitat von bratzko
Spaß. Seite eins fehlte.
29.05.2013, 14:03 #7
also hier der ganze VA.
29.05.2013, 14:12 #8
WAs ist denn bei den Bewerbungsunterlagen mit nachweislich und ordnungsgemäß gemeint? Und wie viel pro Bewerbung übernehmen die?
29.05.2013, 14:21 #9
Die Laufzeit ist 6 Monate.
Der Verwaltungsakt gilt vom 7. Mai bis zum 6. November 2013.
Das kannst Du auf Seite 1 des Verwaltungsakts im oberen Drittel lesen.
29.05.2013, 14:24 #10
aber sollte ich dagegen jetzt einen widerspruch schreiben ?
oder so lassen ?
29.05.2013, 14:38 #11
Gegenfrage: Möchtest Du Dich gegen den Verwaltungsakt wehren?
Ansatzpunkte gäbe es da schon:
Das Verlangen der Vorlage von Arbeitszeugnissen ist datenschutzrechtlich nicht erlaubt. Arbeitszeugnisse sind für die eigentliche Arbeitsvermittlung völlig unerheblich.
Was ich kritisch sehe, sind die ausufernden Nachweispflichten.
Bei Online- oder E-Mailbewerbungen gibt es nicht immer Antworten der Arbeitgeber.
Sollen die Bewerbungsnachweise immer punktgenau am letzten Tag es Monats eingereicht werden? Halte ich für fragwürdig.
29.05.2013, 15:25 #12
Seite 2, oben:
Das Jobcenter Bonn befürwortet die Teilnahme an einer betrieblichen Erprobung/Maßnahme bei einem Arbeitgeber gemäß § 16 Abs. 1 SGB II i.V.m. § 46 Abs. 1, S. 1, Nr. 2 SGB III.
Informationen hierzu für Arbeitgeber und Arbeitnehmer liegen diesem Bescheid bei.
Gott, ich liebe § 46 SGB III
@bratzko: Bist Du behindert? Diese Frage stellt sich, da der genannte Paragraf für behinderte Menschen gilt.
@All: Wer übernimmt eigentlich die Kosten für das Nachweisen der Bewerbungsbemühungen? Kopie bzw. Ausdruck kostet ja was.
29.05.2013, 15:29 #13
ja ich möchte mich wehren !
weil ich weiß das die mich sowie sanktionieren wird, auch wenn ich das tue was die wollen. Die findet immer was !
also ich schreibe einen widerspruch !
bitte könnt ihr mir bisschen helfen wie ich es formuliere. und mit was begründe.
und an wen schicke ich es.
29.05.2013, 15:42 #14
Nun, ein paar Dinge sind Dir ja bereits genannt worden.
Zu Deiner letzten Frage findet sich die Antwort auf Seite 4 des Verwaltungsakts (ganz unten):
"Rechtsbehelfsbelehrung:
Gegen diesen Bescheid können Sie innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe Widerspruch erheben. Der Widerspruch ist schriftlich oder zur Niederschrift bei der im Briefkopf genannten Stelle einzulegen. ..."
Wann ist Dir der Bescheid (Verwaltungsakt) denn bekanntgegeben worden?
29.05.2013, 15:57 #15
am 7.5 2013
29.05.2013, 16:03 #16
Okay, dann ist die Widerspruchsfrist noch nicht abgelaufen.
Wie wäre es, wenn Du einfach mal einen ersten Entwurf machst?
Andere den kompletten Widerspruch schreiben zu lassen, ist irgendwie doof.
29.05.2013, 16:58 #17
ja ok ich mache einen entwurf!
stelle den dan rein, falls ihr dan was sieht was ich besser machen könnte, einfach sagen.
29.05.2013, 20:52 #18
hier was haltet ihr davon ?
sollte noch was dazu ?
widerspruch gegen VA.rtf (1,1 KB, 161x aufgerufen)
29.05.2013, 21:30 #19
Die Vorlage von Arbeitszeugnissen ist keine Mitwirkungsobliegenheit. Das JC kann allenfalls eine Arbeitsbescheinigung gem. § 312 SGB III fordern, darüber hinaus sind weitere Auskünfte jeglicher Art freiwilliger Natur.
Zusammenfassend ist der EGV-VA schon auf dem 1. Blick rechtswidrig, da keine dezidierte Ausgewogenheit zwischen dem Fördern (§ 14 SGB II) und Fordern (§ 2 SGB II) besteht.
30.05.2013, 23:07 #20
so, habe das mal jetzt geschrieben und abgeschickt.
ich danke euch herzlich für eure antworten und hilfe.
eingliederungsvereinbarung, verwaltungsakt
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