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Timestamp: 2016-10-27 20:50:46
Document Index: 49399128

Matched Legal Cases: ['BGE', 'BGE', 'Art. 71', 'Art. 24', 'BGE', 'Art. 82', 'Art. 146', 'Art. 73', 'Art. 89', 'Art. 95', 'Art. 106', 'Art. 42', 'BGE', 'Art. 106', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 105', 'Art. 95', 'Art. 105', 'Art. 97', 'Art. 42', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 16', 'BGE', 'Art. 97', 'Art. 95', 'BGE', 'Art. 97', 'BGE', 'Art. 413', 'BGE', 'Art. 16', 'Art. 18', 'Art. 7', 'Art. 129', 'BGE', 'Art. 129', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 135', 'Art. 48', 'Art. 1', 'Art. 9', 'Art. 48', 'Art. 51', 'Art. 48', 'Art. 42', 'Art. 106', 'Art. 65', 'Art. 68']

2C_458/2012 (15.03.2013)
Beschwerden gegen die Entscheide vom 6. M�rz 2012
X.________ war bis Ende 2002 in Deutschland wohnhaft und steuerpflichtig. Ab 1. Januar 2003 befand sich sein steuerlicher Wohnsitz in der Schweiz; am 16. August 2003 erfolgte der Zuzug in den Kanton Schwyz. Im Rahmen einer selbst�ndigen Nebenerwerbst�tigkeit hat X.________ im Jahr 2003 eine Vermittlungsprovision ("Finder's Fee") von brutto Fr. 3'801'175.-- ausbezahlt erhalten. Sie bezog sich auf die Vermittlung des Verkaufs der S.________ GmbH (nachfolgend: S.________ GmbH) von der S.________ Gruppe an die T.A.________ AG (bzw. deren Konzerngesellschaften). Die S.________ Gruppe ver�usserte dabei die Gesellschaftsanteile in einem ersten Schritt an Y.________, der am 23. Dezember 2002 der T.A.________ AG ein bis zum 31. M�rz 2004 befristetes Angebot ("binding offer") zum Kauf der S.________ GmbH einr�umte. Das Angebot wurde am 11. Juni 2003 angenommen und die Vermittlungsprovision am 10. September 2003 ausbezahlt. Grundlage der Vermittlungsprovision waren mehrere Vereinbarungen, namentlich ein "Memorandum of Understanding" vom 28. Oktober 2002, eine Vereinbarung vom 27. Dezember 2002 und eine Vereinbarung vom 11. Juni 2003, jeweils abgeschlossen zwischen X.________, der T.A.________ AG und weiteren Personen.
Mit Veranlagungsverf�gung vom 12. Mai 2009 veranlagte die kantonale Steuerverwaltung X.________ f�r die kantonalen Steuern 2003 mit einem steuerbaren Einkommen von Fr. ... (satzbestimmend Fr. ...) und einem steuerbaren Verm�gen von Fr. ... sowie f�r die direkte Bundessteuer 2003 mit einem steuerbaren Einkommen von Fr. ... (satzbestimmend Fr. ...). Beim steuerbaren Einkommen rechnete die Veranlagungsbeh�rde unter anderem die "Finder's Fee Gutschrift vom 10.9.2003" in der H�he von Fr. 3'801'175.-- (EUR 2'450'000.--) als Einkommen aus selbst�ndiger Erwerbst�tigkeit auf. Die dagegen erhobene Einsprache hiess die Steuerkommission/Verwaltung f�r die direkte Bundessteuer des Kantons Schwyz am 26. September 2011 teilweise gut, setzte das steuerbare Einkommen kantonal neu auf Fr. ... (satzbestimmend Fr. ...) und bundessteuerlich neu auf Fr. ... (satzbestimmend Fr. ... fest. Die Kosten des Einspracheverfahrens von Fr. 2'202.-- wurden zu drei Vierteln X.________ auferlegt. Auf Beschwerde hin reduzierte das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz am 6. M�rz 2012 das steuerbare Verm�gen - entsprechend dem gemeinsamen Antrag der Parteien - um Fr. ... und wies die Vorinstanzen an, die dadurch erforderliche neue Steuerausscheidung vorzunehmen; im �brigen wies es die Beschwerde ab.
Vor Bundesgericht beantragt X.________, den angefochtenen Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Schwyz vom 6. M�rz 2012 aufzuheben, das steuerbare Einkommen kantonal auf Fr. ... (satzbestimmend: Fr. ...) und bundessteuerlich auf Fr. ... (satzbestimmend: Fr. ...) sowie das steuerbare Verm�gen auf Fr. ... (satzbestimmend: Fr. ...) festzusetzen. Die Kosten des Einspracheverfahrens seien in jedem Fall auf die Staatskasse zu nehmen. Eventuell sei die Sache zu neuer Untersuchung und zur Neuentscheidung an die Vorinstanz, subeventuell an die Einsch�tzungs- bzw. Veranlagungsbeh�rde zur�ckzuweisen.
Die Steuerverwaltung des Kantons Schwyz und die Eidgen�ssische Steuerverwaltung (ESTV) schliessen auf Abweisung der Beschwerde. Das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz beantragt die Abweisung der Beschwerde und �ussert sich zur Doppelbesteuerungsproblematik. Mit Replik vom 13. September 2012 h�lt der Beschwerdef�hrer an seinen Antr�gen fest.
1.1 Die Vorinstanz hat ein einziges Urteil f�r die Staats- und Gemeindesteuern sowie f�r die direkte Bundessteuer erlassen, was zul�ssig ist, soweit die zu entscheidende Rechtsfrage im Bundesrecht und im harmonisierten kantonalen Recht gleich geregelt ist (BGE 135 II 260 E. 1.3.1 S. 262 f.). Unter diesen Umst�nden ist dem Beschwerdef�hrer nicht vorzuwerfen, nicht zwei getrennte Beschwerden eingereicht und keine getrennten Antr�ge gestellt zu haben; aus seiner Eingabe geht deutlich hervor, dass sie beide Steuerarten betrifft (BGE 135 II 260 E. 1.3.3 S. 264; Urteil 2C_278/2012, 2C_279/2012 vom 1. Oktober 2012 E. 1.2). Das Bundesgericht hat f�r die Staats- und Gemeindesteuern (2C_458/2012) und die direkte Bundessteuer (2C_459/2012) getrennte Dossiers angelegt. Da beide Verfahren auf demselben Sachverhalt beruhen und sich dieselben Rechtsfragen stellen, sind die Verfahren zu vereinigen und die Beschwerde ist in einem einzigen Urteil zu erledigen (vgl. Art. 71 BGG in Verbindung mit Art. 24 BZP [SR 279]; BGE 131 V 59 E. 1 S. 60 f. mit Hinweis).
1.2 Beim angefochtenen Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Schwyz handelt es sich um einen kantonal letztinstanzlichen Entscheid �ber die direkten Steuern des Kantons und des Bundes. Dagegen steht gem�ss Art. 82 ff. BGG in Verbindung mit Art. 146 DBG (SR 642.11) sowie Art. 73 StHG (SR 642.14) die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht offen. Der Beschwerdef�hrer ist grunds�tzlich zur Beschwerde berechtigt (Art. 89 BGG). Nicht einzutreten ist jedoch auf den Antrag betreffend die Veranlagung der Verm�genssteuer, da der Beschwerdef�hrer diesbez�glich vor der Vorinstanz obsiegt hat und vor Bundesgericht nur mehr die Veranlagung der Einkommenssteuer (Vereinnahmung einer Vermittlungsprovision) strittig ist.
1.3 Mit der Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann eine Rechtsverletzung nach Art. 95 und 96 BGG ger�gt werden. Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG), doch pr�ft es, unter Ber�cksichtigung der allgemeinen R�ge- und Begr�ndungspflicht (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG), grunds�tzlich nur die geltend gemachten Vorbringen, sofern allf�llige weitere rechtliche M�ngel nicht geradezu offensichtlich sind (BGE 138 I 274 E. 1.6 S. 280 f. mit Hinweis). Die Verletzung von Grundrechten und von kantonalem und interkantonalem Recht untersucht es in jedem Fall nur insoweit, als eine solche R�ge in der Beschwerde vorgebracht und begr�ndet worden ist (Art. 106 Abs. 2 BGG).
Das Bundesgericht pr�ft die Anwendung des harmonisierten kantonalen Steuerrechts durch die kantonalen Instanzen an sich mit freier Kognition, ebenso, wie es dies im Fall von Bundesrecht t�te. In den Bereichen, in welchen das Steuerharmonisierungsgesetz den Kantonen einen gewissen Gestaltungsspielraum bel�sst, beschr�nkt sich die Kognition des Bundesgerichts indessen auf Willk�r und unterliegt den erh�hten R�geanforderungen des Art. 106 Abs. 2 BGG (BGE 134 II 207 E. 2 S. 210; 130 II 202 E. 3.1 S. 205 f.; Urteil 2C_705/2011 vom 26. April 2012 E. 1.5.2 mit Hinweisen).
1.4 Das Bundesgericht legt seinem Urteil den von der Vorinstanz festgestellten Sachverhalt zugrunde (Art. 105 Abs. 1 BGG). Es kann die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung bloss berichtigen oder erg�nzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (Art. 105 Abs. 2 BGG). Die betroffene Person muss rechtsgen�gend dartun, dass und inwiefern der festgestellte Sachverhalt in einem entscheidwesentlichen Punkt klar und eindeutig mangelhaft erscheint (Art. 97 Abs. 1 i.V.m. Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG; vgl. BGE 133 II 249 E. 1.4.3 S. 254 f.; 133 III 350 E. 1.3 S. 351 f.).
Strittig ist, ob dem Beschwerdef�hrer die Vermittlungsprovision in der H�he von brutto Fr. 3'801'175.-- - wie von ihm behauptet - bereits im Jahre 2002 zugeflossen ist und deshalb in der Schweiz nicht besteuert werden kann, oder ob der Zufluss - wie von den Steuer(justiz)beh�rden angenommen - im Jahre 2003 erfolgte.
2.1 Die Vorinstanz hat dargelegt, Einkommen gelte steuerrechtlich dann als realisiert, wenn die steuerpflichtige Person Leistungen vereinnahme oder einen festen Rechtsanspruch darauf erwerbe, �ber den sie tats�chlich verf�gen k�nne. Voraussetzung des steuerrechtlichen Einkommenszuflusses sei daher ein abgeschlossener Rechtserwerb, der Forderungs- oder Eigentumserwerb sein k�nne. Die Begr�ndung des Anspruchs auf die Forderung sei in der Regel Vorstufe der Geldleistung. Bei diesem zweistufigen Erwerb entstehe die Steuerpflicht entweder beim Forderungserwerb oder bei der Zahlung. Vorherrschend sei die Besteuerung im Zeitpunkt des Forderungserwerbs. Von diesen Grunds�tzen werde in der Steuerpraxis nur ausnahmsweise abgewichen. Namentlich wenn die Erf�llung der Forderung als unsicher betrachtet werden m�sse, werde mit der Besteuerung bis zur Erf�llung zugewartet. Diese rechtlichen Ausf�hrungen sind nicht zu beanstanden und werden vom Beschwerdef�hrer auch nicht ger�gt (vgl. Art. 16 DBG; BGE 113 Ib 23 E. 2e S. 26; 105 Ib 238 E. 4a S. 242; Urteile 2C_319/2012 vom 17. Oktober 2012 E. 2.3.1, in: StR 68/2013 S. 62 ff.; 2C_351/2010 vom 6. Juli 2011 E. 4.1, in: StE 2011 B 21.1 Nr. 19; 2C_94/2010 vom 10. Februar 2011 E. 3.1, in: RDAF 2012 II S. 17 ff.; je mit Hinweisen).
2.2 Umstritten ist dagegen die Auslegung der Vereinbarungen, in denen die Parteien Bestand, F�lligkeit und H�he der Vermittlungsprovision vereinbart haben, darunter namentlich die Vereinbarung vom 27. Dezember 2002.
2.2.1 Die Vorinstanz stellte keinen tats�chlichen Willen hinsichtlich des Inhalts der Vereinbarungen fest, sondern beschr�nkte sich auf eine objektive Vertragsauslegung nach dem Vertrauensprinzip, was vom Beschwerdef�hrer im Ergebnis nicht beanstandet wird. Er macht zwar geltend, die Vorinstanz habe den Sachverhalt offensichtlich unrichtig ermittelt (Art. 97 Abs. 1 BGG). Inhaltlich nimmt der Beschwerdef�hrer jedoch - wie bereits vor der Vorinstanz - eine objektive Vertragsauslegung vor und legt die Vereinbarungen so aus, wie sie nach ihrem Wortlaut und Zusammenhang sowie den gesamten Umst�nden verstanden werden durften und mussten. Das Vorgehen der Vorinstanz ist daher unter diesem Gesichtspunkt nicht zu beanstanden (vgl. Urteil 4C.372/1999 vom 20. April 2000 E. 3 a.E.).
2.2.2 Eine objektive Vertragsauslegung kann vom Bundesgericht als Rechtsfrage im Rahmen der zul�ssigen Beschwerdegr�nde (Art. 95 f. BGG) frei gepr�ft werden (BGE 138 III 659 E. 4.2.1 S. 666 f.; 135 III 410 E. 3.2 S. 412 f.; 132 III 626 E. 3.1 S. 632; je mit Hinweisen). Allerdings sind die Feststellungen des kantonalen Gerichts �ber die �usseren Umst�nde sowie das Wissen und Wollen der Beteiligten im Rahmen der Auslegung nach dem Vertrauensprinzip als Tatfragen f�r das Bundesgericht grunds�tzlich verbindlich (Art. 97 und 105 BGG; BGE 133 III 61 E. 2.2.1 S. 67 mit Hinweisen).
2.3 Der Beschwerdef�hrer beruft sich namentlich auf die Vereinbarung vom 27. Dezember 2002, mit der er einen unbedingten und unwiderruflichen Provisionsanspruch aufgrund der damals bereits vollst�ndig erbrachten Vermittlungsleistung erworben habe. Darin liege der wesentliche Unterschied zum "Memorandum of Understanding" vom 28. Oktober 2002.
Der Beschwerdef�hrer versteht diese Bestimmung so, dass er auch im Falle des Nichtzustandekommens eines Akzepts der Offerte von Y.________, bzw. eines Kaufvertrages betreffend die S.________ GmbH, sp�testens am 1. Juli 2004 seine per 27. Dezember 2002 verbindlich vereinbarte Provision ausbezahlt erhalte.
2.4.1 Dieser Vertragsinterpretation kann nicht gefolgt werden. Zu Recht geht die Vorinstanz davon aus, dass der Provisionsanspruch erst mit der Annahme der bindenden Offerte entstanden und damit bis zum Abschluss des vermittelten Vertrages aufgeschoben worden ist (Suspensivbedingung). Der Beschwerdef�hrer selbst f�hrt aus, er sei als Nachweism�kler t�tig geworden. Beim M�klervertrag - auch bei der reinen Nachweism�klerei - ist es aber gerade vertragstypisch, dass der Entsch�digungsanspruch erst mit dem allf�lligen Abschluss des (Haupt-)Vertrages entsteht (vgl. Art. 413 Abs. 1 OR; BGE 113 II 49 E. 1b S. 51; zur vergleichbaren Rechtslage in Deutschland vgl. � 652 BGB) und daher auch erst mit Abschluss des Hauptvertrages steuerrechtlich realisiert wird (Art. 16 und 18 DBG; vgl. Urteil 2A.365/1990 vom 31. M�rz 1992 E. 4, in: ASA 61 S. 733 ff.; PETER LOCHER, Kommentar zum DBG, I. Teil, 2001, N. 67 zu Art. 18 DBG; MARKUS WEIDMANN, Einkommensbegriff und Realisation, 1996, S. 163).
2.4.2 Aus den vorliegenden Vereinbarungen geht nicht mit hinreichender Deutlichkeit hervor, dass die Parteien von dieser gesetzlichen Ordnung abweichen wollten. Vielmehr ist der Entsch�digungsanspruch durchwegs ausdr�cklich auf den Hauptvertrag (Annahme der bindenden Offerte) bezogen. Das gilt namentlich f�r die Vereinbarung vom 27. Dezember 2002. Daran �ndert die Festlegung eines letzten Zahlungstermins per 1. Juli 2004 nichts. Wie die Vorinstanz schl�ssig ausf�hrt, korrespondiert dieser Termin mit dem 31. M�rz 2004 als Endtermin f�r die Annahme der bindenden Offerte und der dreimonatigen Zahlungsfrist.
2.4.3 Dies wird durch die Vereinbarung vom 11. Juni 2003 best�tigt: Ziff. 1 der Pr�ambel verweist auf die Vereinbarung vom 27. Dezember 2002 und h�lt dazu fest, die Parteien h�tten eine Vereinbarung getroffen �ber die Bezahlung einer Vermittlungsprovision anl�sslich des Beteiligungserwerbs an der S.________ GmbH ("on the payment of Finders Fees on the occasion of acquiring the shares in S.________ GmbH"). In der Folge wird vereinbart, die T.B.________ AG �bernehme die finanziellen Verpflichtungen der T.A.________ AG "subject to the acceptance of the Binding Offer by its 100%-subsidiary U.________ GmbH. Otherwise the obligation to pay the Finders Fee shall remain with T.A.________ AG". Diese Klausel regelt, welche Gesellschaft die Provisionszahlung �bernimmt, falls die Annahme der Offerte durch die U.________ GmbH erfolgt. Es bestehen keine Anhaltspunkte daf�r, diese Regelung so zu interpretieren, dass die vertraglichen Leistungsvereinbarungen umzudeuten w�ren in eine unbedingte Verpflichtung der T.A.________ AG, diese Provision auch dann zu zahlen, wenn kein Akzept erfolgt.
2.4.4 Die Ausf�hrungen des Beschwerdef�hrers zur Vorgeschichte des Beteiligungserwerbes lassen keine anderen Schl�sse zu, zeigt er doch nicht auf, dass die T.A.________ AG - entgegen den deutlichen Formulierungen in den abgeschlossenen Vereinbarungen - bereit gewesen w�re, auch ohne effektive Abwicklung des Gesch�ftes eine Provision von Fr. 3'801'175.-- (EUR 2'450'000.--) zu bezahlen. Der Vorinstanz ist daher nicht vorzuwerfen, dass sie die zum Beweis der Vorgeschichte offerierten Dokumente der ESTV nicht beizog. Unbelegt bleibt die Behauptung des Beschwerdef�hrers, er habe die Verl�ngerung seines Vorstandsvertrags mit der V.________ AG, �sterreich, von einer (unbedingten) Provisionsgarantie abh�ngig gemacht. Selbst wenn dies zutreffen sollte, w�re damit nicht ohne Weiteres belegt, dass eine Provisionsgarantie dem Willen aller Vertragsparteien entsprochen h�tte. Dem Beschwerdef�hrer kann schliesslich auch nicht gefolgt werden, wenn er behauptet, die Zusicherung einer festen Provision habe zur Absicherung gedient, dass er das Erwerbsgesch�ft nicht selbst zu den vorteilhaften Konditionen abwickle. Er blendet bei dieser Argumentation aus, dass eine der Bedingungen f�r die Entstehung des Provisionsanspruchs ohnehin das Vorlegen eines befristeten Angebots zuhanden der T.A.________ AG war.
2.5 Nachvollziehbar ist, dass die Steuerbeh�rden und die Vorinstanz bei der gegebenen Sachlage den Beschwerdef�hrer aufgefordert haben, die Besteuerung der fraglichen Provision in Deutschland nachzuweisen. Es mag zwar zutreffen, dass bei einer allf�lligen Realisation der Provision im Jahre 2002 kein Steueranspruch der Schweiz bestanden h�tte, ungeachtet darum, ob die Provisionszahlung in Deutschland steuerlich erfasst worden w�re oder nicht. Immerhin h�tte jedoch ein Nachweis einer entsprechenden Deklaration in Deutschland durch den Beschwerdef�hrer gezeigt, dass er konsistent die Meinung vertrat, bereits im Jahre 2002 einen festen Anspruch auf die Provision erworben zu haben. Zudem w�re die Frage des Realisationszeitpunkts allenfalls auch unter doppelbesteuerungsrechtlichen Gesichtspunkten zu pr�fen gewesen. Es er�brigt sich aber, auf diese Frage weiter einzugehen. Zum einen bringt der Beschwerdef�hrer nicht vor, er habe die fragliche Zahlung in Deutschland deklariert bzw. versteuern m�ssen. Zum anderen zieht die Vorinstanz aus der Weigerung des Beschwerdef�hrers, eine allf�llige Deklaration in Deutschland offenzulegen, keine rechtlichen Konsequenzen, sondern stellt lediglich fest, dieser Umstand best�rke die Richtigkeit der Besteuerung in der Schweiz, wobei die von der Vorinstanz vorgenommene Besteuerung auch ohne dieses Argument zu best�tigen w�re.
2.6 Unerheblich ist, welche Auffassung der Beschwerdef�hrer allenfalls im Vorfeld gegen�ber der ESTV ge�ussert hat. Auf seine diesbez�glichen Ausf�hrungen ist daher nicht n�her einzugehen. Zudem ist nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz die zu diesem Thema beantragte Zeugin nicht einvernommen hat.
Die massgebenden Normen im Steuerharmonisierungsgesetz (Art. 7 und 8 StHG) und im kantonalen Steuerrecht (�� 17 und 19 des Steuergesetzes des Kantons Schwyz vom 9. Februar 2000 [SRSZ 172.200]) stimmen mit der erw�hnten Regelung bei der direkten Bundessteuer �berein. Das zur direkten Bundessteuer Ausgef�hrte gilt mithin gleichermassen (vgl. Urteil 2C_807/2011 vom 9. Juli 2012 E. 2.1).
Der Beschwerdef�hrer beanstandet in einem Nebenpunkt die Kostenauflage im Einspracheverfahren - betreffend die Staats- und Gemeindesteuern - im Umfang von Fr. 1'651.50. Er f�hrt aus, die Kostenfreiheit im Einspracheverfahren sei harmonisierungsrechtlich vorgegeben und die Vorinstanz habe sich mit seiner diesbez�glichen Kritik der Kostenauflage nicht auseinandergesetzt. Letzteres trifft nicht zu, da die Vorinstanz die Auffassung des Beschwerdef�hrers wie auch diejenige der Steuerverwaltung in den wesentlichen Punkten darlegte und sich ausdr�cklich der Steuerverwaltung anschloss.
4.1.1 Die Harmonisierung der direkten Steuern von Bund, Kantonen und Gemeinden erstreckt sich auch auf das Verfahrensrecht (Art. 129 Abs. 2 BV). Das Steuerharmonisierungsgesetz ist ein Rahmen- oder Grundsatzgesetz. Es ist daher Sache des kantonalen Gesetzgebers, im Rahmen seines Steuergesetzes diejenigen Normen zu erlassen, die direkt anwendbar sind. Das Steuerharmonisierungsgesetz weist in Bezug auf die einzelnen Materien eine unterschiedliche normative Dichte auf. Welcher Regelungsspielraum dem kantonalen Gesetzgeber zusteht, ist nach den gleichen Methoden zu bestimmen, wie sie f�r die Gesetzesauslegung allgemein gelten. Im Rahmen des systematischen und teleologischen Auslegungselements ist immerhin zu beachten, dass das Steuerharmonisierungsgesetz eine Harmonisierung der direkten Steuern sowohl in horizontaler Richtung (zwischen den Kantonen) wie auch in vertikaler Richtung (zwischen dem Bund und den Kantonen) bezweckt (BGE 130 II 65 E. 5.2 S. 72 ff.; 128 II 56 E. 6a S. 64 f.; Urteil 2C_809/2011 vom 29. Juli 2012 E. 2.2 mit Hinweisen, in: StE 2012 A 23.1 Nr. 16).
4.1.2 Anliegen der Steuerharmonisierung ist es, eine bessere �bereinstimmung und Koordinierung zwischen den direkten Steuern des Bundes und derjenigen der Kantone herbeizuf�hren, damit die Transparenz und Koh�renz des schweizerischen Steuersystems - wozu auch das Verfahren geh�rt - zu erh�hen und die Veranlagung vor allem im Interesse des Steuerpflichtigen zu vereinfachen (Art. 129 BV; BGE 130 II 65 E. 5.2 S. 73 und E. 6.3 S. 78). Das Bundesgericht hat sich vor diesem Hintergrund f�r einen einheitlichen Instanzenzug mit Bezug auf die Anzahl der Beschwerdeinstanzen ausgesprochen (BGE 130 II 65 E. 6.6 S. 80; Urteil 2C_793/2012 vom 20. November 2012 E. 1.2.2). Nicht abschliessend zu beurteilen war bislang, ob unterschiedliche Fristbestimmungen f�r die harmonisierten kantonalen Steuern und die direkte Bundessteuer noch zul�ssig sind (Urteile 2C_407/2012 vom 23. November 2012 E. 2.4 und 2.5; 2C_628/2010 vom 28. Juni 2011 E. 3.3, nicht publ. in: BGE 137 II 353; 2C_503/2010 vom 11. November 2010 E. 2.3.1, in: StE 2011 B 92.8 Nr. 16; 2A.70/2006 vom 15. Februar 2006 E. 3).
4.2.1 W�hrend Art. 135 Abs. 3 DBG ausdr�cklich vorsieht, dass das Einspracheverfahren grunds�tzlich kostenfrei ist, enth�lt das Steuerharmonisierungsgesetz keine entsprechende Regelung (vgl. Art. 48 StHG). Aufgrund der gemeinsamen Entstehungsgeschichte der beiden Erlasse spricht dies daf�r, dass der Gesetzgeber bewusst davon abgesehen hat, den Kantonen die Kostenlosigkeit des Einspracheverfahrens im Bereich der harmonisierten Steuern vorzuschreiben, und ihnen damit einen entsprechenden Regelungsspielraum einr�umte (Art. 1 Abs. 3 StHG; vgl. THOMAS MEISTER, Rechtsmittelsystem der Steuerharmonisierung, 1995, S. 153). Dieser Regelungsspielraum l�uft auch den mit der Steuerharmonisierung verfolgten Grundanliegen nicht zuwider. Eine koh�rente und transparente Rechtsanwendung wird dadurch nicht erschwert.
4.2.2 Angesichts des damit einger�umten Regelungsspielraums zugunsten der Kantone k�nnte das Bundesgericht nur eingreifen, wenn sich die Schwyzer Regelung zu den Kosten im Einspracheverfahren als geradezu unhaltbar bzw. willk�rlich (Art. 9 BV) erweisen w�rde. Wohl erscheint es grunds�tzlich sachgerecht, die Kostenordnung des Veranlagungsverfahrens auch im Einspracheverfahren zu �bernehmen, ist dieses doch als "fortgesetztes Veranlagungsverfahren" konzipiert (vgl. Art. 48 Abs. 3 StHG; Urteil 2C_769/2009 vom 22. Juni 2010 E. 2.3.1, in: StR 65/2010 S. 789 ff.; Botschaft vom 25. Mai 1983 �ber die Steuerharmonisierung, BBl 1983 III 1, 134 zu Art. 51 E-StHG; MEISTER, a.a.O., S. 91 ff.; MARTIN ZWEIFEL, in Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht, Band I/1, 2. Aufl. 2002, N. 2 und 38 zu Art. 48 StHG). Inwiefern die Schwyzer Regelung aber geradezu willk�rlich sein soll, wird vom Beschwerdef�hrer nicht rechtsgen�glich dargetan (Art. 42 Abs. 2 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG). Die auferlegten Kosten sind masslich nicht bestritten, weshalb darauf nicht n�her einzugehen ist.
Dies f�hrt zur Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten ist. Bei diesem Ausgang sind die Gerichtskosten dem Beschwerdef�hrer aufzuerlegen (Art. 65 und 66 BGG). Parteientsch�digungen sind nicht zuzusprechen (Art. 68 Abs. 3 BGG).