Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=VersR%201991,%20232
Timestamp: 2019-09-23 01:31:20
Document Index: 287302922

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 823', '§ 1135', '§ 823', '§ 1121', '§ 1135', '§ 11', '§ 203', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 06.11.1990 - VI ZR 99/90 - dejure.org
https://dejure.org/1990,1428
BGH, 06.11.1990 - VI ZR 99/90 (https://dejure.org/1990,1428)
BGH, Entscheidung vom 06.11.1990 - VI ZR 99/90 (https://dejure.org/1990,1428)
BGH, Entscheidung vom 06. November 1990 - VI ZR 99/90 (https://dejure.org/1990,1428)
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Zahnpreßformen
§ 823 Abs. 1, Abs. 2 i.V.m. § 1135 BGB;
Wirkung einer späteren Genehmigung des Erwerbs durch einen Dritten
Schadensersatz - Unerlaubte Handlung - Grundpfand - Entfernung von Zubehör
Kein Verzicht auf deliktische Ansprüche bei Einwilligung des Grundpfandgläubigers zur Veräußerung von durch den Nichtberechtigten entfernten Zubehörstücken
Schadensersatzanspruch wegen Grundpfandrechtsverletzung durch Entfernung von Zubehör, hier: Betriebszubehör; Auslegung der Einwilligung in die Verfügung durch den Nichtberechtigten
BGB § 823, § 1121 Abs. 1, § 1135
Allgemeine deliktische Haftung, Haftung für eigene Handlung
LG Wiesbaden, 04.01.1989 - 14 O 101/88
NJW 1991, 695
NJW-RR 1991, 918 (Ls.)
ZIP 1991, 17
MDR 1991, 520
VersR 1991, 232
WM 1991, 92
Ein solcher Eingriff ist beispielsweise darin gesehen worden, dass ein Grundstück infolge baulicher Maßnahmen verschlechtert oder Zubehör entgegen den Regeln einer ordnungsmäßigen Wirtschaft weggeschafft und hierdurch die Sicherheit auf dem Grundstück lastender Grundpfandrechte gefährdet wurde (…Senatsurteile vom 28. Oktober 1975 - VI ZR 24/74, aaO und vom 6. November 1990 - VI ZR 99/90, VersR 1991, 232).
Dass Sparkassenvorstände Amtsträger nach § 11 Abs. 1 Nr. 2 c) StGB seien und dem § 203 Abs. 2 Nr. 1 StGB unterfallen, ergebe sich aus der höchstrichterlichen Rechtsprechung (OLG Hamm NJW 1991, 695; BGHSt 31, 264, "Poullain").
Die dementsprechende Auffassung des Landgerichts steht im Einklang mit der höchstrichterlichen Rechtsprechung (vgl. BGH, NJW 1991, 695, 696), der der Senat folgt.
Denn der Vergleichsabschluss führte selbst dann nicht zum Entfallen von Schadensersatzansprüchen dem Grunde nach, wenn in ihm eine Zustimmung der Klägerin im Hinblick auf ihr Vermieterpfandrecht zu der Veräußerung an die Fa. M. durch den Mieter S. zu sehen wäre; selbst eine solche Zustimmung würde die deliktischen Ansprüche nicht entfallen lassen (vgl. BGH, NJW 1991, 695, 696).