Source: http://www.schlaegelundeisen.de/satzung.html
Timestamp: 2017-09-25 11:38:53
Document Index: 45425934

Matched Legal Cases: ['§ 8', '§ 11', '§ 13', '§ 7', '§ 3', '§ 3', '§ 14', '§ 6', '§ 7', '§ 13', '§ 14', '§ 6', '§ 13', '§ 3', '§ 11']

Satzung des Vereins (Stand März 2015)
In Stiepel ist am 29. Juni 1884 der Knappenverein "Schlägel und Eisen" gegründet worden.
In der Gründungssatzung wurden als Aufgaben des Vereins genannt :
1. Den kameradschaftlichen Geist zu fördern und zu pflegen, sowie mit allen Kräften dahin zu wirken, dass dieser Geist bei den neu eintretenden Mitgliedern erhalten bleibe.
2. Regelmäßige Zusammenkünfte der Mitglieder.
3. Das letzte Ehrengeleit verstorbener Mitglieder.
4. Belehrung in der Bergbaukunde und im Knappschaftswesen.
Die Mitglieder sind dem Postulat der Gründer verpflichtet.
Der Verein führt den Namen "Knappenverein Schlägel und Eisen Bochum-Stiepel/Dorf".
Die Aufnahme erfolgt auf schriftlichem Antrag. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Mit der Aufnahme anerkennt das Mitglied die Satzung. Jedes Mitglied ist stimmberechtigt.
Mitglied des Vereins kann jeder werden, der volljährig und im Besitz der bürgerlichen Ehrenrechte ist.
Zur Deckung der Kosten sind Beiträge von z.Zt. 20,-- € jährlich zu entrichten.
Ist bereits ein Ehepartner Mitglied des Vereins, entfällt die Aufnahmegebühr für den anderen Ehepartner, der Mitglied werden will. Gleiches gilt für den überlebenden Ehepartner beim Tod eines Mitglieds.
Die Zahlung des Beitrages erfolgt jährlich im voraus, spätestens bis zum 31. März des laufenden Jahres. Bei späterer Zahlung - bis zum 31.12. des laufenden Jahres - wird eine Kostenpauschale von z.Zt. 3,-- € DM erhoben.
Bei Ableistung der gesetzlichen Dienstzeit in der Bundeswehr oder des Ersatzdienstes, sowie bei Unterbringung des Mitgliedes in einem Alten- oder Pflegeheim, ruhen die Beitragszahlungen. Die Rechte im Verein bestehen fort.
Ausschluss des Mitglieds, falls schuldhaft gegen die Satzung verstoßen wurde.
Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand. Das Mitglied ist vorher zu hören.
Die Ausschlussgründe sind schriftlich mitzuteilen.
Beitragsrückstand am 31.12. des lfd. Jahres, falls trotz schriftlicher Mahnung nicht gezahlt wurde.
Das Ende der Mitgliedschaft bedeutet den Verlust jedweder Ansprüche an das Vereinsvermögen.
Die Jahreshauptversammlung ist das oberste Beschlussorgan.
Die Versammlung wird von dem ersten Vorsitzenden oder bei dessen Verhinderung von seinem Stellvertreter einberufen und geleitet.
Die Beschlüsse, die nicht unter der Leitung des 1. Vorsitzenden bzw. seines Stellvertreters gefasst werden, haben keine Gültigkeit.
Der Vorsitzende eröffnet, leitet und schließt die Versammlung, die spätestens eine halbe Stunde nach der festgesetzten Zeit beginnen muss.
Der Vorsitzende kann die Versammlung eine halbe Stunde aussetzen oder aufheben.
Die Jahreshauptversammlung ist unabhängig von der Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Hierauf ist in der Einladung hinzuweisen.
Für die Beschlüsse genügt die einfache Mehrheit. Stimmenthaltungen zählen als nicht abgegebene Stimmen. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.
Satzungsänderungen können nur in der Jahreshauptversammlung verhandelt werden.
Sie bedürfen der 2/3 Mehrheit der abgegebenen Stimmen.
Das Ergebnis der Jahreshauptversammlung ist schriftlich festzuhalten und vom ersten Vorsitzenden und dem Schriftführer zu unterzeichnen.
Der Termin der Jahreshauptversammlung und die zu behandelnden Tagesordnungs-punkte müssen den Mitgliedern unter Angabe des Ortes und der Zeit 4 Wochun vorher schriftlich mitgeteilt werden.
Der Vorstand erstattet den Geschäfts- und den Kassenbericht, die Kassenprüfer den Kassenprüfbericht.
einer Sozialwartin und einem Sozialwart
Der Vorstand stimmt die Arbeitsbereiche der einzelnen Vorstandsmitglieder ab.
Vertretungsberechtigt ist nur der erste Vorsitzende (gegebenenfalls als Treuhänder), bei seiner Verhinderung der zweite Vorsitzende.
Im Vereinslokal findet regelmäßig eine Mitgliederversammlung statt. Den Termin bestimmt der Vorstand.
§ 8 Schriftführung
Bei jeder Versammlung ist ein Protokoll zu führen und vom ersten Vorsitzenden bzw. bei seiner Verhinderung vom zweiten Vorsitzenden und dem Schriftführer zu unterzeichnen.
Der erste Kassierer hat Einzelvollmacht, bei seiner Verhinderung der zweite Kassierer.
Die Kassenprüfer (zwei und zusätzlich ein Vertreter) werden für die Dauer von einem Jahr gewählt.
Die Jahresprüfung muss innerhalb von drei Wochen vor der Jahreshauptversammlung durchgeführt werden.
Sobald der Kassenbestand einen vom Vorstand festgelegten Betrag übersteigt, ist der Mehrbetrag zinsbringend anzulegen.
Geschenke des Vereins werden jedem Mitglied nach einjähriger Mitgliedschaft bei folgenden Anlässen überreicht: 50., 60., 70., 80., 90. und 100. Geburtstag.
Den Wert der Geschenke legt der Vorstand fest.
§ 11 Jubilarehrung
In der Jahreshauptversammlung werden die Mitglieder geehrt, die zwischenzeitlich die 25-, 40-, 50-, 60-, 70- jährige Mitgliedschaft erreicht haben.
Kranke Mitglieder sind zu besuchen.
Die Aufgabe obliegt den Sozialwarten, die auch für entsprechende Aufmerksamkeiten sorgen.
§ 13 Todesfall
Das letzte Geleit ist bei ortsansässigen Verstorbenen selbstverständlich, bei auswärtigen Verstorbenen entscheidet der Vorstand.
Im Falle des Todes eines Mitglieds werden Blumen oder Geld gespendet. Unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Lage legt der Vorstand den Wert fest.
Sterbegeld wird in Höhe von 51,13 € für Mitglieder gezahlt, die vor 1985 dem Verein angehört haben.
Die Auflösung des Vereins kann nur erfolgen, falls ihm weniger als 10 Mitglieder angehören. Hierzu bedarf es der Zustimmung von 3/4 der in der Versammlung vertretenen Stimmen.
Im Falle der Vereinsauflösung ist das Geldvermögen und der Geldwert des zu liquidierenden Sachvermögens an ein Bochumer Waisenhaus zu überweisen.
Satzungsänderungen durch Beschlüsse der Jahreshauptversammlung
Am 07.02.1999 - § 7 �
Am 13.02.2000 - § 3 �
Am 10.02.2002 - § 3 + § 14 �
Am 15.02.2006 - § 6 �
Am 27.02.2011 - § 7 + § 13 + § 14 -
Am 24.02.2013 - § 6 + § 13 -
Am 01.03.2015 - § 3 + § 11 -
Diese Satzung tritt am 01.03.2015 in Kraft.
Mit dem gleichen Tage treten bisherige Satzungen ausser Kraft.
Wie bei der Formulierung der Satzungen, die dieser vorausgehen, wird jeweils nur die männliche Ausdrucksform gewählt, wobei wie selbstverständlich, die weibliche Ausdrucksform impliziert ist.
Bochum, den 01.03.2015
Dr. Reiner Dickhut Udo Kickstein
Bei Interesse an einer Mitgliedschaft steht hier ein Mitgliedsantrag und die Satzung als PDF bereit zum Download bereit.
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