Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/BGH_20_07_2011_IX_ZA_16_11_Anspruch_auf_Wiedereinsetzung_in_-d4481084.html
Timestamp: 2016-12-10 18:46:03
Document Index: 303181356

Matched Legal Cases: ['BGH', '§ 233', '§ 4', '§ 172', 'BGH', 'BGH']

BundesgerichtshofBeschl. v. 20.07.2011, Az.: IX ZA 16/11Gericht: BGHEntscheidungsform: BeschlussDatum: 20.07.2011Referenz: JurionRS 2011, 21121Aktenzeichen: IX ZA 16/11 Verfahrensgang:vorgehend:AG Hanau - 22.11.2010 - AZ: 70 IK 212/09LG Hanau - 02.02.2011 - AZ: 3 T 11/11Rechtsgrundlage:§§ 233 ff ZPOVerfahrensgegenstand:Verfahren auf Eröfffnung des Insolvenzverfahrens Redaktioneller Leitsatz:Wenn sich der Verfahrensbevollmächtigte des Schuldners unter Vorlage einer vom Schuldner unterzeichneten Vollmacht gegenüber dem Insolvenzgericht für das Insolvenzeröffnungsverfahren legitimiert und für den Schuldner sofortige Beschwerde gegen den Eröffnungsbeschluss des Insolvenzgerichts eingelegt hat, ist ihm die Entscheidung des Beschwerdegerichts gemäß § 4 InsO, § 172 Abs. 1 S. 1 ZPO zwingend zuzustellen.. Der Umstand, dass der Schuldner dem Insolvenzgericht mitgeteilt hat, dass er den Schuldner nach Beendigung des Insolvenzeröffnungsverfahrens nicht mehr vertritt, ändert daran nichts.Der IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Kayser, die Richter Raebel, Prof. Dr. Gehrlein, Grupp und die Richterin Möhring am 20. Juli 2011 beschlossen: Tenor:Der Antrag des Schuldners auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe für das Verfahren der Rechtsbeschwerde gegen den Beschluss der 3. Zivilkammer des Landgerichts Hanau vom 2. Februar 2011 wird abgelehnt. BGH, 20.07.2011BGH, 20.07.2011