Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F06-12-2013-2C_1118-2013
Timestamp: 2016-10-26 05:55:11
Document Index: 3584140

Matched Legal Cases: ['Art. 42', 'BGE', 'Art. 42', 'Art. 95', 'Art. 95', 'Art. 95', 'BGE', 'Art. 66']

2C_1118/2013 (06.12.2013)
2C_1118/2013 � � Urteil vom 6. Dezember 2013
Wiedererw�gungsgesuch; Gesuch um Zulassung zur Anwaltspr�fung und Ausstandsbegehren,
�Die Anwaltskommission des Kantons Aargau wies am 14. Mai 2009 ein Gesuch von X.________ um Anrechnung von Praktika aus den Jahren 1988 bis 1999 ab. Ein Wiedererw�gungsgesuch blieb ohne Erfolg. Am 27. Juni 2013 erhob das Verwaltungsgericht des Kantons Aargau f�r das Beschwerdeverfahren einen Kostenvorschuss von Fr. 1'500.--, nachdem das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege rechtskr�ftig abgewiesen worden war (vgl. das Urteil 2C_600/2013 vom 18. Juli 2013). Am 5. August 2013 wurde X.________ eine letzte nicht erstreckbare Frist von zehn Tagen gesetzt, mit dem Hinweis, dass auf die Beschwerde nicht eingetreten werde, wenn der Kostenvorschuss nicht fristgerecht geleistet w�rde. X.________ leistete den Kostenvorschuss nicht. Mit Entscheid vom 14. Oktober 2013 trat das Verwaltungsgericht des Kantons Aargau in der Folge weder auf die Beschwerde noch auf das Wiedererw�gungsgesuch betreffend die unentgeltliche Rechtspflege ein; es seien keine entscheidwesentlichen �nderungen eingetreten, welche Einfluss auf die Beurteilung der Prozesschancen haben k�nnten. X.________ beantragt, das Urteil aufzuheben und stellte zahlreiche weitere Begehren.
2.1.�Der Beschwerdef�hrer verlangt den Ausstand gewisser Mitglieder des Bundesgerichts. Er begr�ndet sein Begehren - soweit es �berhaupt die am vorliegenden Urteil mitwirkenden Mitglieder der II. �ffentlich-rechtlichen Abteilung betrifft - einmal mehr nur pauschal (Mitglieder einer bestimmten politischen Partei usw.); sein Antrag ist damit nicht hinreichend begr�ndet. Er legt nicht dar, dass und inwiefern gegen bestimmte Mitglieder oder Mitarbeiter der Abteilung der konkret und objektiv nachvollziehbare Verdacht einer Befangenheit bestehen k�nnte (vgl. Art. 42 BGG). Ein Ausstandsbegehren ist praxisgem�ss unzul�ssig, wenn es allein mit der Tatsache begr�ndet wird, dass die Gerichtsmitglieder und der Gerichtsschreiber in anderen Verfahren bereits einmal zuungunsten des Gesuchstellers entschieden haben (vgl. BGE 131 I 113 E. 3.7.1 S. 120 mit Hinweisen). Da sich das Ausstandsbegehren als unzul�ssig erweist, ist darauf nicht einzutreten.
2.2.�Die Rechtsschriften an das Bundesgericht haben die Begehren und deren Begr�ndung zu enthalten, wobei in gedr�ngter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt (Art. 42 Abs. 1 und Abs. 2 BGG). Mit der Beschwerde vor Bundesgericht kann keine Verletzung von einfachem kantonalen Recht geltend gemacht werden (vgl. Art. 95 BGG; MARKUS SCHOTT, in: Niggli/Uebersax/Wipr�chtiger [Hrsg.], BSK Bundesgerichtsgesetz, 2. Aufl. 2011, N. 55 zu Art. 95 BGG; BERNARD CORBOZ, in: Corboz et al. [Hrsg.], Commentaire de la LTF, 2009, N. 21 zu Art. 95 BGG). Das Bundesgericht pr�ft die Verletzung von Grundrechten und von kantonalem Recht nur insofern, als eine entsprechende R�ge vorgebracht wird. Hinsichtlich der Verletzung von Grundrechten, insbesondere des Willk�rverbots, gilt dabei eine�
inwiefern�verletzt worden sein sollen. Das Bundesgericht untersucht nicht von Amtes wegen, ob der angefochtene kantonale Entscheid verfassungsm�ssig ist, sondern pr�ft diesbez�glich nur rechtsgen�gend vorgebrachte, klar erhobene und, soweit m�glich, belegte R�gen; auf appellatorische Kritik am angefochtenen Urteil tritt es nicht ein (BGE 134 II 244 E. 2.2 S. 246; 133 II 249 E. 1.4.3 S. 55; 133 IV 286 E. 1.4).
2.3.�Der Beschwerdef�hrer wiederholt, was er bereits in zahlreichen Eingaben geltend gemacht hat. Er legt indessen einmal mehr nicht rechtsgen�glich dar, inwiefern der angefochtene Entscheid, die verweigerte unentgeltliche Rechtspflege nicht in Wiedererw�gung zu ziehen, Bundesverfassungsrecht verletzen w�rde. Insbesondere begr�ndet er nicht, inwiefern der Tod seiner Mutter auf die Erfolgsaussichten seiner Beschwerde einen Einfluss gehabt h�tte. Verschiedene seiner Vorbringen gehen im �brigen am Verfahrensgegenstand vorbei (Verfahren Kt. Bern usw.).
2.4.�Auf die Eingabe ist nicht einzutreten. Es wird davon abgesehen, Gerichtskosten zu erheben (Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG). Mit dem vorliegenden Entscheid in der Sache selber wird das am 29. November 2013 eingereichte Gesuch, der Eingabe aufschiebende Wirkung beizulegen, gegenstandslos.
�Auf das Ausstandsgesuch wird nicht eingetreten.