Source: https://learn.wu.ac.at/guide/Kap3_GuideNeu_Recht
Timestamp: 2019-02-21 16:02:48
Document Index: 153937666

Matched Legal Cases: ['§ 11', '§ 11', '§ 11', '§ 42', '§ 42', '§ 42']

Guide - eLearning und Recht
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Hier finden Sie nützliche Informationen zum Thema eLearning und Recht, und worauf Sie bei der Verwendung und Veröffentlichung von Inhalten achten müssen.
Als Ansprechpartner in allen Rechtsfragen des eLearning steht Ihnen Dr. Martin Heigl-Nettel LL.M. martin.heigl@wu.ac.at zur Verfügung. Der juristische Betreuer von Learn@WU unterstützt Sie bei sämtlichen Anliegen rund um das Thema eLearning und Recht.
Häufig gestellte Fragen Anfang der Seite
Kennzeichen für die Miturheberschaft (§ 11 UrhG) ist ein gemeinsamer Schaffensprozess und die Tatsache, dass die Beiträge für sich genommen nicht verwertbar sind.
Wenn Werkteile in sich selbständig und einzeln verwertbar sind, diese Teile aber in einem Multimedia-Produkt miteinander verbunden werden, liegt keine Miturheberschaft vor. Vielmehr ist jede/r Mitarbeiter/in als Urheber/in des von ihm geschaffenen Teiles anzusehen (§ 11 Abs. 3 UrhG).
Was ist, wenn ein/e Professor/in nur die Anregung zu einem Werk gibt?
Wer nur die Anregung zu einem Werk gibt, ist bei dessen Realisierung nicht als Miturheber/in anzusehen. Im universitären Bereich ist dies insbesondere relevant, wenn Universitätsprofessor/inn/en zu Masterarbeiten, Dissertationen oder zu sonstigem wissenschaftlichen Tätigwerden anregen. Der/Die Professor/in, der/die das Thema für eine solche Arbeit stellt und Literaturhinweise oder Hinweise auf bestimmte Problemstellungen gibt, ist nicht Miturheber/in des daraufhin entstehenden Werkes, da er/sie keinen eigenständigen schöpferischen Beitrag erbracht hat. Sollen urheberrechtlich geschützte Werke von Studierenden, Dissertant/inn/en oder wissenschaftlichen Mitarbeiter/inn/en auf der Lernplattform online gestellt werden, ist deshalb regelmäßig die Zustimmung des jeweiligen Urhebers/der jeweiligen Urherberin einzuholen.
Nein, auch der/die Auftraggeber/in eines Werkes – etwa ein Drittmittelgeber, der die Entwicklung eines eLearning-Programms finanziell unterstützt – ist nicht als (Mit-)Urheber/in anzusehen, da er/sie dieses nicht selbst schafft (Stichwort: keine eigene geistige Leistung).
Was ist, wenn mehrere Werke miteinander verbunden werden?
Von der Miturheberschaft abzugrenzen ist der Fall der Werkverbindung (§ 11 Abs. 3 UrhG). Eine solche liegt dann vor, wenn Teile eines Werkes zwar grundsätzlich selbständig und einzeln verwertbar sind, jedoch zu einem Werk zusammengefügt werden. Anders als im Fall der Miturheberschaft, bei der/die Urheber/in stets nur gemeinsam über das Urheberrecht verfügen können, kann der/die Urheber/in eines verbundenen Werkes die Werknutzungsrechte an seinem/ihren eigenen Werk dem/der Lizenznehmer/in auch allein einräumen. Derartige Werkverbindungen liegen typischerweise dann vor, wenn bei der Entwicklung von eLearning-Materialien mit Hilfe eines Learning-Content-Management-Systems eine Vielzahl einzeln verwertbarer Bestandteile (Texte, Fotografien, Darstellungen wissenschaftlicher oder technischer Art etc.) zu einem Multimedia-Produkt verbunden werden.
Gibt es nicht Ausnahmen für die Verwendung von urheberrechtlich geschützten Werken an Schulen und Universitäten?
Ja, das stimmt schon. Zum Beispiel dürfen Sie für Zwecke der Lehre Vervielfältigungsstücke von einem Werk herstellen und verbreiten. Dabei dürfen Sie für jede/n Teilnehmer/in einer konkreten Lehrveranstaltung eine Kopie anfertigen und im Hörsaal verteilen. Erlaubt sind nicht nur Kopien auf Papier, sondern auch Vervielfältigungen auf anderen Trägern als Papier, z.B. auf CD-ROM, solange damit keine kommerziellen Zwecke verfolgt werden.
Seit der Urheberrechtsgesetznovelle gibt es auch für Bildungseinrichtungen (z.B. Universitäten) die Möglichkeit für Zwecke des Unterrichts, beziehungsweise der Lehre, veröffentlichte Werke zu vervielfältigen und der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen, also z.B. auf die Learn@WU Plattform zu laden. Der Zweck muss eine Veranschaulichung im Unterricht für einen bestimmt abgegrenzten Kreis von UnterrichtsteilnehmerInnen, beziehungsweise LehrveranstaltungsteilnehmerInnen sein und eine Verwendung ist nur im Umfang zulässig, soweit dies zu dem jeweiligen Zweck geboten ist.
Es dürfen keine kommerziellen Zwecke verfolgt werden und keine Werke verwendet werden, die ihrer Beschaffenheit und Bezeichnung nach zum Schul- oder Unterrichtsgebrauch bestimmt sind. Von der Verwendung ganzer Bücher oder Zeitschriften ist abzuraten und es sollte ein Quellenverweis geführt werden.
Im wissenschaftlichen Bereich ist es doch üblich, fremde Werke zu zitieren. Wenn ich fremde Materialien auf die Lernplattform stelle, ist das nicht auch eine Art Zitat?
Nein. Es handelt sich hier um kein Zitat, sondern um eine öffentliche Zurverfügungstellung.
Richtig ist zwar, dass (durchaus auch längere) Zitate im wissenschaftlichen Bereich üblich und auch zulässig sind. Das setzt aber voraus, dass ein eigenes Werk erstellt wird, in dem andere Werke zitiert werden. Zitate dürfen grundsätzlich nicht einem bloßen Selbstzweck dienen, sondern müssen immer mit dem Inhalt des zitierenden Werkes zusammenhängen.
Zulässig sind Zitate beispielsweise zur Verdeutlichung einer Stimmung, zur Erläuterung des Inhalts oder zur Orientierung über das behandelte Thema. Ferner muss erkennbar sein, dass es sich um ein Zitat handelt und aus welcher Quelle es stammt. Andernfalls handelt es sich um ein unzulässiges Plagiat.
Ich möchte im Rahmen meiner Dissertation zum Werk eines Fotografen eine Interpretation zu einem bestimmten Foto schreiben. Dazu möchte ich das Bild in meiner Dissertation abdrucken. Darf ich das, ohne den Künstler um Erlaubnis zu fragen?
Bei Ihrer Dissertation handelt es sich um ein wissenschaftliches Werk. Hier sind Zitate - auch Bildzitate - grundsätzlich erlaubt. Da Sie sich im Rahmen Ihrer Arbeit intensiv mit dem Bild auseinandersetzen möchten, dürfen Sie es ausnahmsweise abdrucken, ohne den Fotografen um Erlaubnis zu fragen. Sie müssen dem Fotografen auch keine Vergütung zahlen. Allerdings dürfen Sie die Quellenangabe nicht vergessen!
Wie muss denn eine korrekte Quellenangabe aussehen?
Das Zitat muss als solches erkennbar sein.
Anzugeben sind auf jeden Fall:
Das zitierte Werk darf nicht verändert werden. Sinn und Wesen des zitierten Werkes dürfen auf keinen Fall entstellt werden.
Beispiel: Eine Studentin der Japanologie schreibt einen Aufsatz über das Frauenbild in den Werken von Haruki Murakami. Dazu zitiert sie einen einzelnen Absatz und macht folgende (korrekte) Quellenangabe: "Murakami, Haruki, Wie ich eines schönen Morgens im April das 100%ige Mädchen sah, Berlin 1996, Seite 7."
Worauf muss ich achten, wenn ich Materialien auf Learn@WU zur Verfügung stelle? Anfang der Seite
Was darf unter welchen Umständen auf die Lernplattform geladen werden?
Seit der Urheberrechtsgesetznovelle gibt es auch für Bildungseinrichtungen (z.B. Universitäten) die Möglichkeit für Zwecke des Unterrichts beziehungsweise der Lehre, veröffentlichte Werke zu vervielfältigen und der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen, also z.B. auf die Learn@WU Plattform zu laden. Der Zweck muss eine Veranschaulichung im Unterricht für einen bestimmt abgegrenzten Kreis von UnterrichtsteilnehmerInnen beziehungsweise LehrveranstaltungsteilnehmerInnen sein und eine Verwendung ist nur im Umfang zulässig, soweit dies zu dem jeweiligen Zweck geboten ist.
Achtung bei der Weiterverwendung von hochgeladenen Inhalten, da die Nutzungshandlung streng auf die Nutzung im Rahmen von Lerntätigkeiten an einer e-Plattform einer Bildungseinrichtung beschränkt ist. Weitere Möglichkeiten z.B. daraus ein Skriptum zu erstellen oder kommerziell zu verwerten, sind nicht gedeckt.
Was sind die wichtigsten Möglichkeiten, dass auch Werke verwendet werden, die ihrer Beschaffenheit und Bezeichnung nach zum Schul- oder Unterrichtsgebrauch bestimmt sind, als Ganzes oder teilweise auf die Lernplattform geladen werden dürfen?
Allgemein ist eine Verwendung mit Zustimmung des Urhebers/Rechteinhabers zulässig. Diese kann z.B. durch einen Lizenzvertrag eingeholten werden. Achtung: Wissenschaftliche Artikel aus Online-Datenbanken können je nach Verlag oder nach verlagsinterner Unterteilung einen unterschiedlichen Rechteumfang haben. So können einzelne Werke frei verwendet werden (also auch auf die Lernplattform hochgeladen), während andere Werke nur auf analogen Trägern verbreitet werden dürfen. Im letzteren Fall wäre eine Onlinestellung nicht zulässig.
Neben klassischen Lizenzverträgen besteht auch die Möglichkeit, dass Urheber ihre Werke zur allgemeinen freien Nutzung freigeben, z.B. unter creative commons. Auf creativecommons.org können z.B. frei verfügbare Inhalte gesucht und genutzt werden.
Abgesehen von der Zustimmung des Urhebers/Rechteinhabers gibt es zulässige Nutzungen innerhalb des Urheberrechts. Die elementarste Nutzungsmöglichkeit für den Bereich Learn@WU ist das Zitatrecht. Voraussetzung ist immer, dass ein eigenes Werk erstellt wird, in dem andere Werke zitiert werden. Zitate dürfen grundsätzlich nicht einem bloßen Selbstzweck dienen, sondern müssen immer mit dem Inhalt des zitierenden Werkes zusammenhängen. Zulässig sind Zitate beispielsweise zur Verdeutlichung einer Stimmung, zur Erläuterung des Inhalts oder zur Orientierung über das behandelte Thema. Ferner muss erkennbar sein, dass es sich um ein Zitat handelt und aus welcher Quelle es stammt. Andernfalls handelt es sich um ein unzulässiges Plagiat.
Ausgewählte Beispiele Anfang der Seite
Wenn Sie Zeitschriftenartikel, Interviewausschnitte oder andere Materialien in der Lehre einsetzen, könnte es sein, dass Fragen auftauchen wie "Darf ich diese Texte eigentlich kopieren und vervielfältigen?", "Muss ich den/die Autor/in vorher um Erlaubnis fragen?". Was rechtlich erlaubt ist und was nicht, sehen Sie in der Übersichtstabelle:
Seiten aus gedruckten Werken kopieren und im Unterricht austeilen Nach § 42 Abs. 6 UrhG dürfen Universitäten für die Zwecke der Lehre Fotokopien machen und verteilen. Zulässig ist es daher als Lehrende/r, Kopien in der für eine Lehrveranstaltung erforderlichen Anzahl zu machen. Das heißt, Sie dürfen für jede/n Teilnehmer/in Ihrer Lehrveranstaltung ein Exemplar - beispielsweise eines Zeitungsartikels - kopieren und im Unterricht austeilen.
Achtung: Diese Befugnis gilt nicht für Werke, die ihrer Beschaffenheit und Bezeichnung nach zum Schul- oder Unterrichtsgebrauch bestimmt sind (zum Beispiel dürfen Seiten aus einem Lehrbuch nicht kopiert und verteilt werden).
Seiten aus gedruckten Werken als Kopiervorlage bereitstellen Wenn Sie Bücher oder Skripten als Vorlagen im Sekretariat oder der Bibliothek Ihres Instituts für Studierende zur Verfügung stellen, kopieren die Studierenden die benötigten Materialien selbst. Dies ist zulässig, denn zum eigenen Gebrauch darf jede/r von einem Werk einzelne Vervielfältigungsstücke auf Papier oder einem ähnlichen Träger herstellen (§ 42 Abs. 1).
Achtung: Zum eigenen oder privaten Gebrauch hergestellte Vervielfältigungsstücke dürfen nicht dazu verwendet werden, das Werk damit der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Seiten aus gedruckten Werken einscannen und auf der Lernplattform bereit stellen
In diesem Fall stellen Sie keine "analoge", sondern eine "digitale" Kopiervorlage zur Verfügung - Studierende können sich auf der Lernplattform beliebige "Kopien" des Artikels machen, indem sie diesen herunterladen und ausdrucken.
Nach § 42g UrhG dürfen für Zwecke des Unterrichts beziehungsweise der Lehre veröffentlichte Werke vervielfältigt und der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden, wenn
Zweck = Veranschaulichung im Unterricht
bestimmt abgegrenzter Kreis von Unterrichts/- Lehrveranstaltungsteilnehmern
Verwendung nur im Umfang, soweit dies zu dem jeweiligen Zweck geboten ist
keine kommerziellen Zwecke verfolgt werden
keine Werke verwendet werden, die ihrer Beschaffenheit und Bezeichnung nach zum Schul- oder Unterrichtsgebrauch bestimmt sind.
Von der Verwendung ganzer Bücher oder Zeitschriften ist abzuraten und es sollte ein Quellenverweis geführt werden.
Links zu Artikeln im Internet auf der Lernplattform bereit stellen Eine legale Möglichkeit, Inhalte von Webseiten bzw. Online-Artikel auf der Lernplattform einzubinden, ist aber die Verlinkung auf die entsprechenden Internetseiten. Stellen Sie einfach den Weblink auf der Lernplattform zur Verfügung und Ihre Studierenden gelangen so direkt zum Online-Artikel.
Fremde Materialien als Art Zitat auf der Lernplattform bereit stellen Es handelt sich hier um kein Zitat, sondern um eine öffentliche Zurverfügungstellung.
Zitate auf der Lernplattform anführen
Die elementarste Nutzungsmöglichkeit für den Bereich Learn@WU ist das Zitatrecht. Voraussetzung ist immer, dass ein eigenes Werk erstellt wird, in dem andere Werke zitiert werden. Sie können somit Zitate zur Orientierung über das behandelte Thema anführen, oder um eine Stimmung zu verdeutlichen sowie einen Inhalt zu erläutern. Zitate dürfen grundsätzlich nicht einem bloßen Selbstzweck dienen, sondern müssen immer mit dem Inhalt des zitierenden Werkes zusammenhängen. Ferner dürfen Zitate nur im notwendigen Ausmaß verwendet werden und muss erkennbar sein, dass es sich um ein Zitat handelt sowie aus welcher Quelle es stammt.
Literatur zur Rechtslage in Österreich Anfang der Seite
Urheberwissen leicht gemacht – Wie schütze und nütze ich geistiges Eigentum?
Von: Meinhard Ciresa, Frankfurt/Wien 2003
Leicht lesbare, allgemeine Einführung in das österreichische Urheberrecht
In: Schweighofer/Liebwald/Augeneder/Menzel (Hrsg.), Effizienz von e-Lösungen in Staat und Gesellschaft: Aktuelle Fragen der Rechtsinformatik, Stuttgart 2005, S 486 ff
In: Schweighofer/Liebwald/Augeneder/Menzel (Hrsg.), Effizienz von e-Lösungen in Staat und Gesellschaft: Aktuelle Fragen der Rechtsinformatik, Stuttgart 2005, S 494 ff
Datenschutz im Fernunterricht – Verfolgung von Benutzeraktionen auf Online-Lernplattformen sowie die rechtliche Geltung von P3P
Von: Michael Sonntag in: Plöckinger, Oliver/Duursma, Dieter/Mayrhofer, Michael (Hrsg), Internet-Recht, Wien Graz 2004, S 455 ff
Rechtsprobleme von Online Lernplattformen – Logging, Prüfung, Filterung von Inhalten
Von: Michael Sonntag
In: Informationstechnik in der juristischen Realität, Aktuelle Fragen zur Rechtsinformatik 2004, Schriftenreihe Rechtsinformatik Bd 9, Wien 2004, S 407 ff
Hilfreiche Links Anfang der Seite
http://www.internet4jurists.at/gesetze/bg_urhg1a.htm
Einführung ins Urheberrecht unter dem Aspekt des eLearning
http://ctl.univie.ac.at/
Das Center for Teaching and Learning der Universität Wien bietet auf dieser Seite eine Einführung ins Urheberrecht an. Diese ist eher allgemein gehalten, während die FAQ und die Rubrik „Die zehn wichtigsten Regeln im eLearning“ sich spezieller den Rechtsfragen des eLearning widmen.
Hinweis: Nicht alles, was in Deutschland erlaubt ist, ist auch in Österreich zulässig. Die Rechtslage in Deutschland unterscheidet sich teilweise deutlich von derjenigen in Österreich.
https://rechtsinformatik.jura.uni-saarland.de/
Von der Universität des Saarlandes, Institut für Rechtsinformatik, unterhaltene Seite. Enthält aktuelle Meldungen, einen Überblick „Grundwissen Urheberrecht“, Fälle sowie weiterführende Dokumente in der Bibliothek.
Rechtemanagement in Multimediaprojekten an Hochschulen
http://www.e-teaching.org/projekt/rechte/
Das vom Institut für Wissensmedien in Tübingen redaktionell betreute Portal „e-teaching.org“ enthält neben die Rubriken Lehrszenarien, Medientechnik, Didaktisches Design, Projektmanagement, Referenzbeispiele, Materialien und News & Trends. In der Rubrik „Projektmanagement“ findet sich auch ein vergleichsweise knapper Überblick zum Thema „Rechte und Verwertung“.
Charite - Rechtsfragen und eLearning
FAQ zu Datenschutz und Urheberrecht (Deutsche Rechtslage)
Frei verwendbare Grafiken & Co.
Kennen Sie die Situation? Sie bereiten eine Präsentation vor und möchten gern ein passendes Bild einfügen. Das Web bietet zahlreiche Möglichkeiten, Grafiken rasch aufzufinden, zu kopieren und in die eigene Präsentation einzubinden. Doch rechtlich auf der sicheren Seite sind Sie erst, wenn Sie auch die Copyright-Berechtigung für die Verwendung der Grafik besitzen. Besonders praktisch und hilfreich sind Inhalte, die unter CreativeCommons-Lizenz angeboten werden. Das bedeutet, Sie haben das Recht, Inhalte zu vervielfältigen, zu verbreiten, zu verändern und in neue Werke zu integrieren, und zwar innerhalb der Grenzen des bestehenden Urheberrechts.
wenn beispielsweise diese Lizenz abgeführt ist, bedeutet dies, dass Sie den/die Urheber/in des Originals namentlich nennen müssen (BY), das Werk nur für nicht-kommerzielle Zwecke verbreiten dürfen (NC), und falls Sie das Werk verbessern oder darauf aufbauen, das neue Werk nur unter denselben Bedingungen veröffentlichen dürfen (SA).
Hier finden Sie eine Liste von Online-Portalen, die Bilder und andere Inhalte mit CreativeCommons-Lizenzen anbieten und die Sie somit frei für Lehrzwecke verwenden können (Bedingung: Namensnennung des/der Autorin der Grafik, etwaige weitere Bedingungen sind in der Regel direkt beim Bild gelistet):
Frei zugängliche Sammlung mit Fotos und Grafiken, die einer eindeutigen CreativeCommons-Lizenz unterliegen und daher im nicht kommerziellen (Bildungs-)Bereich bedenkenlos einsetzbar sind.
Generell finden Sie bei jedem Bild die Rubrik "Lizenzieren". Durch Klick auf den darunter stehenden Link sehen Sie, welche Lizenbedingungen es gibt.
Tipp: Um bei der Suche nach einem Bild nur Ergebnisse zu erhalten, die unter CreativeCommons-Lizenz fallen, klicken Sie neben dem Suchfeld auf "Erweiterte Suche" und markieren Sie die Option "Nur in Inhalten mit einer Creative Commons-Lizenz suchen".
Freie Cliparts zu jeglichem Thema, es ist keine Quellenangabe anzuführen.
http://office.microsoft.com/de-at/templates
Cliparts der Microsoft Office-Produkte (z.B. Word oder Powerpoint), können in eigene Dokumente eingefügt werden und auch online gestellt werden. Es ist keine Quellenabgabe anzuführen. Die Suchergebnisse können nach Illustrationen, Fotos und Animationen gefiltert werden.
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