Source: https://gesetze-in-app.de/BGB/516
Timestamp: 2019-02-23 06:20:46
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Matched Legal Cases: ['§ 516', 'BGH', '§ 516', 'BGH', 'BGH', '§ 2325', '§ 516', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 516', 'BGH', '§ 516', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§516', 'BGH', '§ 516', 'BGH', '§ 516', '§ 516', '§ 516', 'BGH', '§516', '§ 516', 'BGH', '§ 531', 'BGH', '§ 516', 'BGH', '§ 516', 'BGH', '§ 516', '§ 516', '§ 516', '§ 120', 'BGH', 'BGH', '§ 516', '§ 518', 'BGH', '§ 516', 'BGH', '§ 2325', 'BGH', '§516', 'BGH', '§ 2325', 'BGH', '§ 516', 'BGH', 'BGH', '§516', '§ 516', 'BGH', '§ 516', '§ 2287', 'BGH', 'BGH', '§ 516', 'BGH', '§ 516', 'BGH', 'BGH', '§ 516', 'BGH', '§ 516', '§ 2525', '§ 2325', '§ 2325', 'BGH', '§516', 'BGH', '§516', 'BGH', '§ 3', '§ 516', 'BGH', 'BGH', '§ 516', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 516', 'BGH', '§ 516', 'BGH', '§ 516', 'BGH', '§ 516', 'BGH', 'BGH', '§ 516', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 516', 'BGH', '§ 2325', '§ 516', 'BGH', '§ 2325', 'BGH', '§ 516', 'BGH', '§ 516', '§ 516', '§ 516', '§ 516', '§ 516', '§ 516', 'BGH', '§ 4', '§ 516', 'BGH', '§ 516', 'BGH']

§ 516 BGB: Begriff der Schenkung
BGH, BESCHLUSS vom 3.11.2014, Az. XII ZB 181/13 Insbesondere fehlt es nicht an einer mit der Zuwendung einhergehenden dauerhaften Vermögensminderung beim Zuwendenden, wie sie § 516 Abs. 1 BGB voraussetzt (Senatsurteile BGHZ 184, 190 = FamRZ 2010, 958 Rn. 19 ff.; vom 20. Juli 2011 -XII ZR 149/09- FamRZ 2012, 273 Rn. 19 f. mwN und vom 21. Juli 2010 - XII ZR 180/09 - FamRZ 2010, 1626 Rn. 12).
BGH, URTEIL vom 3.3.2010, Az. IV ZR 73/08 16	a) Der Pflichtteilsergänzungsanspruch aus § 2325 Abs. 1 BGB setzt voraus, dass die Rechtsbeziehung im Verhältnis zwischen dem Erblasser und dem Bezugsberechtigten als wirksame Schenkung i.S. des § 516 Abs. 1 BGB (oder eine insoweit gleichgestellte ehebedingte Zuwendung, BGHZ 116, 167, 169) qualifiziert werden kann (vgl. nur BGHZ 157, 178).
BGH, URTEIL vom 3.3.2010, Az. IV ZR 73/08 19	Insoweit ist anerkannt, dass auch ein Geschäft, bei dem 'einer einem anderen mit seinen Mitteln einen Gegenstand von einem Dritten verschafft, ohne dass der Schenker selbst zunächst Eigentümer geworden zu sein braucht' (Senatsurteil vom 29. Mai 1952 - IV ZR 167/51 -NJW 1952, 1171), als so genannte mittelbare Schenkung den Tatbestand des § 516 Abs. 1 BGB erfüllt.
BGH, URTEIL vom 3.10.2009, Az. XII ZR 92/06 47	Unentbehrlich für die Annahme einer Schenkung im Sinne von § 516 BGB ist eine Einigung der Parteien über die Unentgeltlichkeit der Zuwendung (BGHZ 116, 178, 181; BGH Urteil vom 17. April 2002 - IV ZR 259/01 - FamRZ 2002, 883, 884).
BGH, URTEIL vom 3.10.2009, Az. XII ZR 92/06 Denn dieses dient der Bewertung des Pflichtteilsergänzungsanspruchs (vgl. BGH Urteil vom 8. März 2006 - IV ZR 263/04 - FamRZ 2006, 777, 778), verhält sich aber nicht zu der Frage, ob überhaupt eine Schenkung im Sinne des §516 BGB vorliegt.
BGH, URTEIL vom 3.10.1991, Az. IV ZR 164/90 10 17. Januar 1990 (FamRZ 1990, 600) entschieden, daß auch bei Vorliegen aller Voraussetzungen einer unbenannten Zuwendung eine Schenkung im Sinne von § 516 BGB anzunehmen sei, wenn nur die dafür erforderliche (subjektive) Einigung über die Unentgeltlichkeit vorliege.
BGH, Urteil vom 3.6.1987, Az. IVb ZR 70/86 Arbeits- oder Dienstleistungen können daher regelmäßig ebensowenig wie Gebrauchsüberlassungen als Zuwendungen in diesem Sinn angesehen werden, weil sie keine Vermögenseinbuße bewirken (allgemeine Meinung, vgl. statt anderer Larenz, Lehrbuch des Schuldrechts II 1, 13. Aufl., Seite 191 f.; Palandt/Putzo BGB 46. Aufl. § 516 An. la aa; Mezger in BGB-RGRK 12. Aufl. § 516 Rdn. 6 und MünchKomm/Kollhosser § 516 BGB Rdn. 3).
BGH, URTEIL vom 3.6.2010, Az. XII ZR 180/09 Insbesondere fehlt es im Falle schwiegerelterlicher Zuwendungen nicht an einer mit der Zuwendung einhergehenden dauerhaften Vermögensminderung beim Zuwendenden, wie sie §516 Abs. 1 BGB voraussetzt (vgl. MünchKomm/Koch BGB 5. Aufl. § 516 Rdn. 5f.).
BGH, URTEIL vom 0.10.1975, Az. Mit dieser Begründung kann der Anspruch des Klägers auf Herausgabe des Erbbaurechts (§ 531 Abs* 2 BGB) nicht • abgewiesen werden* Das Geschenk selbst ist, wie der Berufungsrichter nicht verkennt, auch bei einer teilweise entgeltlichen Zuwendung herauszugeben, wenn der unentgeltliche Charakter des Geschäfts überwiegt (BGHZ 30, 120)* Aber bereits der Ausgangspunkt seiner Wertung des Geschäfts unter den Gesichtspunkten des § 516 Abs* 1 BGB ist rechtlich bedenklich* Gegenstand einer Schenkung können nicht nur 'lastenfreie' Sachen oder Rechte sein: wird, wovon hier nach der tatrichterlichen Auslegung des Vertragswerks von 1963 und 1965 auszugehen ist, ein Erbbaurecht mit dinglicher Belastung zugewendet, so ist der Eintritt in die dingliche Haftung keine Gegenleistung des Empfängers* Das gilt auch, wenn die dingliche Belastung eine vorläufige Beschränkung des Empfängers in Besitz und Nutzung des geschenkten Gegenstandes zur Folge hat (BGH LM § 516 BGB Nr* 8).
BGH, Urteil vom 1.5.1958, Az. 3.	Das Berufungsgericht hat auch nicht gegen sonstige beweisrechtliche oder sachlich-rechtliche Normen verstoßen» Beweispflichtig für das Vorliegen einer Schenkung ist der Kläger, wie die Revision nicht in Zweifel zieht» Daß zwischen dem beurkundeten Kaufpreis und dem Wert der Kaufsache objektiv ein erhebliches Mißverhältnis besteht, macht die Annahme einer Schenkung zwar möglich, aber keineswegs zwingend, Denn einmal hält das Berufungsgericht das damalige Vorliegen noch weiterer Ansprüche der Beklagten gegen den Kläger (oder seine Birma) für mindestens nicht widerlegt, wobei ersichtlich an die Möglichkeit gedacht ist, daß die Verrechnung dieser Ansprüche als weitere Käuferleistung gewollt war» Und zu dem andern ist für die Annahme einer - auch * nur gemischten - Schenkung ein objektiver Wertunterschied zwischen Leistung und Gegenleistung nicht ausreichend, sondern außerdem ein auf (mindestens teilweise) Unentgeltlichkeit gerichteter übereinstimmender Parteiwille erforderlich, § 516 BGB (RGZ 165, 223; RG Warn 1928 Nr* 36, Warn 1935 Nr« 3; BGB RGRK 11» Aufl» Anm, 4 vor § 516; Staudinger/ Ostler, BGB 11« Aufl» § 516 Rdn» 13 b; Enneccerus/Lehmann, Schuldrecht 15» Bearb» § 120 II 3; Haymann.
BGH, URTEIL vom 3.11.1967, Az. IV ZR 165/66 (BGH LM § 516 BGB Nr. 3); das Versprechen einer solchen Beteiligung bedarf mithin im allgemeinen nicht der Form des § 518 Abs, 1 BGB.
BGH, URTEIL , Az. und Gegenleistung noch nicht allein für die Annahme einer Schenkung gemäß § 516 BGB ausreicht, sondern daß auch die tatrichterlich festzustellende Einigung beidei' Teile Liber die Unentgeltlichkeit der Zuwendung hinzutreten muß (vgl» BGH in LU § 2325 BGB Kr. 1,- teilweise abgedruckt in 1Jw 1961, 6ö5; Urteil des erkennenden Senats vom 26» November 1964 III 2E 2/63, insbesondere Seite 10)«
BGH, URTEIL vom 4.1.1967, Az. III ZR 188/64 Eine Schenkung Hegt dann vor, wenn der eine Vertragsteil den anderen durch eine VermögensZuwendung bereichert und beide einig sind, daß die Zuwendung unentgeltlich erfolgt (§516 BGB; BGH LM § 2325 BGB Nr. 1 = NJW 1961, 604).
BGH, URTEIL vom 3.6.2011, Az. XII ZR 149/09 19	Wie der Senat - nach Erlass der angefochtenen Entscheidung und in Abkehr von seiner bisherigen Rechtsprechung - entschieden hat, erfüllen schwiegerelterliche Zuwendungen auch dann sämtliche tatbestandlichen Voraussetzungen des § 516 Abs. 1 BGB, wenn sie um der Ehe des eigenen Kindes Willen erfolgen (Senatsurteile BGHZ 184, 190 = FamRZ 2010, 958 Rn. 19 ff. mit zustimmender Anmerkung Koch DNotZ 2010, 861 ff. und vom 21. Juli 2010 - XII ZR 180/09 - FamRZ 2010, 1626 Rn. 12; vgl. hierzu Schlecht FamRZ 2010, 1021; kritisch Wever FamRZ 2010, 1047 und Schulz FF 2010, 273).
BGH, URTEIL vom 3.6.2011, Az. XII ZR 149/09 -8- dere fehlt es im Falle schwiegerelterlicher Zuwendungen nicht an einer mit der Zuwendung einhergehenden dauerhaften Vermögensminderung beim Zuwendenden, wie sie §516 Abs. 1 BGB voraussetzt (vgl. MünchKomm-BGB/Koch BGB 5. Aufl. § 516 Rn. 5 f.).
BGH, URTEIL vom 3.9.1990, Az. IV ZR 296/89 Eine derartige Einigung (vgl. § 516 BGB) hat zwar im Rahmen von §§ 2287, 2325 BGB Bedeutung und wird dort bei einem auffallenden, groben Mißverhältnis zwischen den beiderseitigen Leistungen in der Regel sogar vermutet (BGHZ 59, 132, 136).
BGH, URTEIL vom 3.3.2010, Az. IV ZR 230/08 20	Insoweit	ist	anerkannt,	dass	auch	ein	Geschäft, bei dem 'einer ei- nem anderen mit seinen Mitteln einen Gegenstand von einem Dritten verschafft, ohne dass der Schenker selbst zunächst Eigentümer geworden zu sein braucht' (Senatsurteil vom 29. Mai 1952 - IV ZR 167/51 -NJW 1952, 1171), als so genannte mittelbare Schenkung den Tatbestand des § 516 Abs. 1 BGB erfüllt.
BGH, Urteil vom 3.2.1956, Az. IV ZB 324/55 Die Möglichkeit derartiger Mittelbarer Schenkung” hat der erkennende Senat bereits in seinem schon erwähnten Urteil vom 29 o Mai 1952 (IV ZU 167/51, abgedruckt IM Nr 1 zu § 516 BGB » NJW 1952, 1171) im Anschluß an die Hechtsprechung des Reichsgerichts (vgl RGZ 167, 199 /£02/) anerkannt.
BGH, URTEIL vom 3.9.1991, Az. XII ZR 132/90 Eine Schenkung, die auch unter Ehegatten möglich ist (BGHZ 82, 227; 87 aaO), setzt Einigkeit beider Teile darüber voraus, daß die Zuwendung unentgeltlich erfolgt (§ 516 Abs. 1 BGB).
BGH, Urteil , Az. V ZB 107/59 Es muß sich jedoch um eine Schenkung im technischen Sinne des § 516 BGB handeln (RGZ 128, 187, 188/89; Planck/Greiff, BGB 4. Aufl. § 2525 An. 2 a; Erman/Barthölomeyczik,BGB 2. Aufl. § 2325 An. 1; Staudinger/Eerid?BGB 10./1M Aufl. § 2325 Rdn. 2; Bartholomeyczik, Erbrecht 4. Aufl. S. 286).
BGH, URTEIL vom 4.2.2009, Az. Xa ZR 118/06 II 3, hier zit. nach Staudinger/Wimmer-Leonhardt, 2005, §516 BGB Rdn. 17; vgl. auch Rdn. 21) im Sinn einer Entreicherung (BGHZ 112, 40, 46) eintreten, der auf Seiten des Beschenkten eine Vermögensvermehrung entspricht (MünchKomm./Kollhosser, BGB, 4. Aufl., §516 Rdn. 3 ff.).
BGH, URTEIL vom 4.1.1991, Az. IX ZR 74/90 Das ergibt der Wortlaut und der Zweck des § 3 Abs. 1 Nr. 3 und 4 AnfG: aa) Anfechtbar sind nach dem Wortlaut dieser Vorschriften nicht nur Schenkungen, die eine Einigung über die Unentgeltlichkeit voraussetzen (§ 516 Abs. 1 BGB), sondern gerade auch sonstige unentgeltliche Verfügungen, bei denen eine Einigung über die Unentgeltlichkeit nicht vorliegt (BGHZ 71, 61, 69; Baur-Stürner, Zwangsvollstreckungs-, Konkurs- und Vergleichsrecht Bd. II 12. Aufl. Rdnr. 19.5).
BGH, URTEIL vom 4.4.2009, Az. Xa ZR 9/08 8	Die Zusage des Beklagten, im Fall des Gewinns des Meistertitels an den Kläger 5.000 EUR zu zahlen, stellte nur dann ein formbedürftiges Schenkungsversprechen (§ 516 Abs. 1 BGB) dar, wenn sich die Parteien darüber einig gewesen wären, dass die Zuwendung unentgeltlich erfolgen sollte (vgl. BGHZ 82, 227, 230; 101, 65, 68; BGH, Urt. v. 17.6.1992 - XII ZR 145/91, NJW 1992, 2566, 2567).
BGH, URTEIL vom 4.2.1981, Az. iVa ZR 154/80 Unter einer Schenkung in diesem Sinne ist nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes (z.B. BGHZ 59, 132, 135) und nach ganz überwiegender Meinung im Schrifttum eine solche im Sinn von § 516 BGB zu verstehen (a.M. Lange/Kuchinke, Erbrecht,
BGH, URTEIL vom 4.2.1981, Az. iVa ZR 154/80 Erst der Vergleich beider kann aber ergeben, ob das auffallende, grobe Mißverhältnis vorliegt, das den Schluß auf die für § 516 BGB erforderliche Einigung über die (teilweise) Unentgeltlichkeit nahelegt (BGHZ 59, 132, 136), und inwieweit besondere Umstände vorliegen, die eine Abweichung von dem Grundsatz rechtfertigen, die Aufnahme eines Gesellschafters in eine offene Handelsgesellschaft stelle im allgemeinen keine Schenkung im Sinn von § 516 BGB dar.
BGH, vom 4.3.1964, Az. VII ZR 238/62 Schon in dem oben angeführten Urteil vom 24. Mai 1962 hat der Senat darauf hingewiesen, daß eine Leistung auch dann, wenn vorher kein Rechtsanspruch auf sie bestand, nicht unentgeltlich im Sinne des § 516 BGB zu sein braucht; als Beispiel hat er den Fall einer nachträglichen Arheitsvergü-tung, namentlich den der Ruhegehaltszusage eines Arbeitgebers an die Witwe eines Arbeitnehmers, der selbst nicht versorgungsberechtigt war, angeführt (vgl. dazu neuerdings auch BGH II ZR 11/62 vom 6.4*1964, zur Veröffentlichung bestimmt).
BGH, URTEIL vom 4.8.2016, Az. IX ZR 250/15 20	aa) Der anfechtungsrechtliche Begriff der unentgeltlichen Verfügung ist umfassender als bei der Schenkung nach § 516 BGB und setzt eine vertragliche Einigung über die Unentgeltlichkeit als solche nicht voraus (BGH, Urteil vom 13. März 1978 -VIIIZR 241/76, BGHZ 71, 61, 69; vom 3. März 2005
BGH, Urteil vom 3.0.1990, Az. XII ZR 1/89 Eine Schenkung, die auch unter Ehegatten möglich ist (BGHZ 82, 227; 87, aaO), setzt Einigkeit beider Teile voraus, daß die Zuwendung unentgeltlich erfolgt (§ 516 Abs. 1 BGB).
BGH, URTEIL vom 3.11.2003, Az. IV ZR 249/02 1.	Pflichtteilsergänzungsansprüche gemäß §§ 2325, 2329 Abs. 1 BGB setzen voraus, daß der Erblasser dem in Anspruch genommenen Dritten eine Schenkung im Sinne von § 516 BGB gemacht hat, d.h., eine Zuwendung, die den Empfänger aus dem Vermögen des Gebers bereichert und bei der beide Teile darüber einig sind, daß sie unentgeltlich erfolgt (allgemeine Ansicht vgl. nur BGHZ 59, 132, 135; so bereits auch Planck/Greiff, BGB 4. Aufl. [1930] § 2325 An. 2a).
BGH, URTEIL vom 5.11.1971, Az. V ZR 134/69 Ob im Einzelfall das eine oder das andere zutrifft, hängt davon ab, auf welchen Zuwendungsgegenstand sich die in § 516 BGB geforderte Einigung der Parteien bezieht; das ist Sache tatrichterlicher Würdigung (BGH aaO).
ArbG Gelsenkirchen, vom 2.0.2014, Az. 1 Ca 1603/13 59Die Zuwendung eines Trinkgelds vollzieht sich rechtsgeschäftlich betrachtet regelmäßig auf der Grundlage einer Schenkung i.S. d. § 516 BGB (Palandt/Weidenkaff, 72. Auflage 2013, § 516 BGB, Rn. 9 m. w. N.) oder aber eines Rechtsgeschäfts eigener Art mit schenkungsrechtlicher Prägung.
ArbG Gelsenkirchen, vom 2.0.2014, Az. 1 Ca 2158/13 58Die Zuwendung eines Trinkgelds vollzieht sich rechtsgeschäftlich betrachtet regelmäßig auf der Grundlage einer Schenkung i.S. d. § 516 BGB (Palandt/Weidenkaff, 72. Auflage 2013, § 516 BGB, Rn. 9 m. w. N.) oder aber eines Rechtsgeschäfts eigener Art mit schenkungsrechtlicher Prägung.
FG Münster, Urteil vom 3.2.2003, Az. 1 K 4172/02 Trinkgelder werden zwar zivilrechtlich von einer vorherrschenden Meinung als eine Art Zusatzvergütung für ordentliche Vertragserfüllung angesehen (vgl. Kollhosser in Münchener Kommentar zu dem Bürgerlichen Gesetzbuch, 3. Auflage 1995, § 516 BGB Rz. 19), doch hat diese zivilrechtliche Sicht nicht zur Folge, dass dadurch die den unmittelbaren Krankheitskosten eigene Zwangsläufigkeit der Aufwendungen auch auf Trinkgelder auszudehnen ist.
LG Köln, Beschluss vom 3.8.2008, Az. 2 O 204/08 Zwar stellen auch so genannte unbestimmte ehebedingte Zuwendungen im Grundsatz keine Schenkungen im Sinne des § 516 BGB dar (BGHZ 87, 145, 146; Huber, AnfG, 10. Auflage, § 4 Rdnr. 34).
VG München, Urteil vom 2.8.2014, Az. 5 K 12.1520 Da die fragliche Vereinbarung, die das Abtretungsangebot der Frau Dr. J.-S. beinhaltet, auf ein lediglich vorteilhaftes Rechtsgeschäft gerichtet ist, ist es entsprechend dem Rechtsgedanken des § 516 Abs. 2 BGB für die Annahme eines solchen Angebotes ausreichend, wenn der Empfänger das Angebot nicht durch eine nach außen erkennbare Willensäußerung abgelehnt hat (BGH, U. v. 12.10.1999 - XI ZR 24/99 -, juris, Rn. 25 - NJW 2000, 276, 287).
LG Nürnberg, vom 4.4.2015, Az. 11 O 2006/15 Ein solcher Schluss ist entsprechend den Regelungen des § 516 Abs. 2 BGB gewöhnlich gerechtfertigt, wenn der Erklärungsempfänger das für ihn lediglich vorteilhafte Angebot nicht durch eine nach außen erkennbare Willensäußerung abgelehnt hat (vgl. zu dem vorstehenden BGH NJW 2000, 276 m. w. N.)