Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=25.01.1957&Aktenzeichen=VI%20ZR%20319/55
Timestamp: 2019-06-25 18:40:13
Document Index: 164482922

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 823', '§ 823', 'BGH', 'BGH', '§ 823', '§ 823', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 823', 'BGH']

BGH, 25.01.1957 - VI ZR 319/55 - dejure.org
https://dejure.org/1957,1301
BGH, 25.01.1957 - VI ZR 319/55 (https://dejure.org/1957,1301)
BGH, Entscheidung vom 25.01.1957 - VI ZR 319/55 (https://dejure.org/1957,1301)
BGH, Entscheidung vom 25. Januar 1957 - VI ZR 319/55 (https://dejure.org/1957,1301)
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DB 1957, 452
Die Eigentumsanwartschaft des Vorbehaltskäufers ist, wie schon das Reichsgericht (RGZ 170, 16 f) und ihm folgend auch der Bundesgerichtshof (VI ZR 319/55 vom 25. Januar 1957 = JR 1957, 419 = WM 1957, 514) anerkannt hat, ein sonstiges Recht i. S. des § 823 Abs. 1 BGB.
Für die Haftung im deliktischen Bereich ist es nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes als ein "sonstiges Recht" im Sinne von § 823 Abs. 1 BGB anerkannt (vgl. für das Vorbehaltseigentum BGH, Urt. v. 25. Januar 1957, VI ZR 319/55, WM 1957, 514; BGHZ 55, 20, 25 ff).
Auf diese Rechtsprechung des Reichsgerichts hat zwar der VI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofes in seinem Urteil vom 25. Januar 1957, VI ZR 319/55 (LM § 823 - Ad - BGB Nr. 1 = BB 1957, 346) Bezug genommen.
Ihr Schutz ist insofern sogar noch geringer ausgestaltet, als sie nur auf allgemeine Schadensersatzbestimmungen zurückgreifen können (gegen den Testamentsvollstrecker sogar nur bei unerlaubter Handlung, vgl. Urteil vom 25. Januar 1957, VI ZR 319/55, LM BGB § 823 (Ad) Nr. 1).
BGH, 15.02.1957 - VI ZR 335/55
In diesem Sinne ist auch das Urteil des erkennenden Senats vom 25. Januar 1957 (VI ZR 319/55) zu verstehen; dort ist im Zusammenhang mit der Frage, ob ein als Testamentsvollstrecker bestellter Rechtsanwalt für eine von ihm mit einer Vertragsverletzung zugleich begangene unerlaubte.
Es wird nach den Vorschriften für die Übereignung beweglicher Sachen (ohne Mitwirkung des Eigentümers) übertragen (BGHZ 28, 16, 21 f) [BGH 24.06.1958 - VIII ZR 205/57] und ist wie das Eigentum - im Gegensatz zu Forderungen - ein sonstiges Recht im Sinne des § 823 Abs. 1 BGB (BGH VI ZR 319/55 v. 25.1.1957 = JR 1957, 419 = VersR 1957, 297 = BB 1957, 346 = WM 1957, 514).