Source: http://www.wedebruch.de/gesetze/persbef/bostrab3.htm
Timestamp: 2018-11-19 02:53:40
Document Index: 32506660

Matched Legal Cases: ['§ 51', '§ 61', '§ 60', '§ 62', '§ 59', '§ 21', '§ 20', '§ 31', '§ 46', '§ 17', '§ 36', '§ 36', '§ 36', '§ 9', '§ 23', '§ 24']

Wedebruch.de: Straßenbahn-Bau- und Betriebsordnung - § 51 bis Anlagen
2. Fortsetzungsseite zur BOStrab
Einsatz von Betriebsbediensteten
Besetzen der Züge mit Fahrbediensteten
(2) Abweichend von Absatz 1 brauchen Züge unabhängiger Bahnen nicht mit Fahrzeugführern besetzt zu sein, wenn
die Fahrgäste im Notfall unverzüglich geborgen werden können.
Verhalten bei Mängeln an Zügen
(3) Bei Fahrbetrieb ohne Fährzeugführer oder auf Strecken ohne Sicherheitsraum müssen betriebliche Vorkehrungen getroffen sein, die eine unverzügliche Bergung der Fahrgäste aus liegengebliebenen Zügen ermöglichen.
Instandhaltung der Betriebsanlagen und Fahrzeuge
11. Fahrzeuge, nach Zurücklegung von 500.000 km,
spätestens jedoch nach 8 Jahren.
Benutzen und Betreten der Betriebsanlagen und Fahrzeuge
Betriebsgefährdende Handlungen
(2) Fahrgästen ist insbesondere untersagt, Außentüren oder Einrichtungen zur Notbremsung von Fahrzeugen mißbräuchlich zu betätigen sowie in Nichtraucher-Fahrgasträumen zu rauchen.
Prüfung der Bauunterlagen für Betriebsanlagen
(5) Die Bauunterlagen müssen die für die Prüfung erforderlichen Darstellungen enthalten. Dazu gehören insbesondere Ausführungszeichnungen, Baustoffangaben, Lastannahmen sowie sonstige, für die Beurteilung der Sicherheit wesentliche Beschreibungen und Berechnungen.
(10) Für Anlagen des Unternehmers, die nicht dem Betrieb dienen, aber die Sicherheit des Betriebes beeinträchtigen können (sonstige Anlagen), gelten die Absätze 1 bis 9 über das Verfahren sowie die §§ 61 und 62 über die Aufsicht über den Bau von Betriebsanlagen und die Abnahme entsprechend. Bestehen Zweifel, ob eine sonstige Anlage die Sicherheit des Betriebes beeinträchtigen kann, entscheidet die Technische Aufsichtsbehörde.
Aufsicht über den Bau von Betriebsanlagen
(1) Die Technische Aufsichtsbehörde beaufsichtigt den Bau von Betriebsanlagen. Sie kann sich dabei auf Stichproben beschränken. Sie kann verlangen, daß Beginn und Beendigung bestimmter Bauarbeiten rechtzeitig angezeigt werden.
die Brauchbarkeit der verwendeten Baustoffe und Bauteile
entgegen § 60 Abs. 1, auch in Verbindung mit Abs. 10 Satz 1, mit dem Bau von Betriebsanlagen oder sonstigen Anlagen beginnt,
entgegen § 62 Abs. 1 Satz 1 neue oder geänderte Betriebsanlagen oder Fahrzeuge vor ihrer Abnahme in Betrieb nimmt.
als Fahrgast entgegen § 59 Abs. 2 Außentüren oder Einrichtungen zur Notbremsung von Fahrzeugen betätigt oder in Nichtraucher-Fahrgasträumen raucht.
Signalanlagen eingleisiger Streckenabschnitte (§ 21 Abs. 3 Nr. 2) spätestens bis zum 1. Januar 1990,
technische Sicherungen von Bahnübergängen (§ 20 Abs. 4), Ausstattung von Haltestellen (§ 31 Abs. 1 Nr. 2) und Sprechverbindungen (§ 46 Abs. 4 Satz 1) spätestens bis zum 1. Januar 1992,
Weichenstelleinrichtungen (§ 17 Abs. 8) und Notbremseinrichtungen (§ 36 Abs. 9 Satz 2) spätestens bis zum 1. Januar 1996.
Bild 1 Andreaskreuz Der Blitzpfeil in der Mitte des Andreaskreuzes zeigt an, daß die Strecke elektrische Fahrleitung hat
Bild 2 Lichtzeichen Bei beengten Verhältnissen darf das Andreaskreuz neben oder über dem Lichtzeichen angebracht sein
Bild 3 Lichtzeichen mit Halbschranke Bei beengten Verhältnissen gelten die Angaben zu Bild 2 entsprechend
Die Halbschranke darf auch senkrecht gestreift sein
Die Grenzwerte a und s der Tabellen 1 und 2 gelten für leere Fahrzeuge auf geradem ebenem Gleis.
a in m/s² = Mindestwert der mittleren Bremsverzögerung
s in m = Höchstwert des Bremsweges zwischen Beginn der Bremsbetätigung und Stillstand
v in km/h = Ausgangsgeschwindigkeit bei Beginn der Bremsbetätigung
3,6² · 2 s
Grenzwerte bei Ausfall einer Bremse
(§ 36 Abs. 3 und 6)
v in km/h a in m/s² s in m
Grenzwerte bei Gefahrbremsungen
(§ 36 Abs. 5 Nr. 3)
Ich habe hier auf eine Darstellung der Signalbilder verzichtet und stattdessen bislang auf die von Heinrich Bär gefertigte Zusammenstellung entsprechend der DF-Strab verwiesen. Diese Fassung entspricht der Vorgabe des VDV, die gegenüber der Verordnung an einigen Stellen erweitert ist.
Leider ist diese Übersicht nicht mehr verfügbar.
Zur Zeit bin ich nicht in der Lage, die grafischen Darstellungen der Signalbilder zu fertigen, so dass ich nachfolgend lediglich die Tabelle mit den Beschrieben bereithalte. Darin
- habe ich in der linken Spalte jeweils die Bezeichnung des Signals und darunter seine Beschreibung nach Anlage 4 der Verordnung aufgenommen;
- die folgende Spalte beinhaltet die Bezeichnung nach DF-Strab;
- daneben steht die Bedeutung und
- in der rechten Spalte ggf. eine Erläuterung.
Ein rotes Licht Hp 0 Halt
Ein grünes Licht Hp 1 Fahrt Signale H 1 und H 2 können auch in Verbindung mit Geschwindigkeitssignalen G 2 gegeben werden
Ein grünes über einem gelben Licht Hp 2 Fahrt mit Geschwindigkeitsbeschränkung
Zwei gelbe Lichter nach rechts steigend Vr 0 Am folgenden Hauptsignal ist Halt zu erwarten Bei beschränktem Raum können die Lichter senkrecht untereinander angeordnet sein, wenn keine Verwechslungen mit anderen Signalbildern zu befürchten sind.
Zwei grüne Lichter nach rechts steigend Vr 1 Am folgenden Hauptsignal ist Fahrt zu erwarten
Ein grünes und ein gelbes Licht von links nach rechts stärker steigend Vr 2 Am folgenden Hauptsignal ist Fahrt mit Geschwindigkeitsbeschränkung zu erwarten
Ein weißer waagerechter Lichtbalken F 0 Halt
Ein weißer senkrechter Lichtbalken F 1 Fahrt freigegeben nur geradeaus
Ein weißer schräg nach rechts oben weisender Lichtbalken F 2 Fahrt freigegeben nur nach rechts
Ein weißer schräg nach links oben weisender Lichtbalken F 3 Fahrt freigegeben nur nach links
Ein weißer Lichtpunkt F 4 Halt zu erwarten
Ein weißes Lichtdreieck mit Spitze nach unten F 5 Fahrt freigegeben unter Beachtung der Abbiegeregeln nach § 9 Straßenverkehrs-Ordnung
nicht vorhanden F 7 Optischer Fahrauftrag an einem F 0 zeigenden oder erloschenem Streckensignal Fahrt freigegeben mit Geschwindigkeitsbeschränkung bis 20 km/h im gestörten Streckenabschnitt. Signal F 7 kann auch für eine Fahrt auf ein teilbesetztes Gleis gegeben werden
Ein weiß- oder gelbleuchtendes T A 1 Türen schließen
Ein kurzes akustisches oder ein optisches oder ein akustisches und ein optisches Zeichen A 2a Abfahren
Ein weiß- oder grünleuchtender Ring A 2b
nicht vorhanden A 3 Abfahrtsankündigungssignal
nicht vorhanden A 4 Vorgeschriebener Fahrweg
An der Spitze des Zuges drei weiße Lichter Z 1 Spitzensignal Die Stirnleuchte des Spitzensignals kann die Linienbezeichnung enthalten
Am Zugschluß zwei rote Lichter Z 2 Schlußsignal
Am Zugschluß zwei gelbe oder rote Lichter Z 3 Bremssignal
Gelbe Blinklichter an einer der beiden Längsseiten Z 4 Fahrtrichtungssignal
Gelbe Blinklichter gleichzeitig an beiden Längsseiten Z 5 Warnblinksignal Zeigt an, daß der Zug liegengeblieben ist
Eine dreieckige, auf der Spitze stehende gelbe Tafel mit weißem Rand und schwarzer Kennziffer
Bei beschränktem Raum kann die Dreieckspitze nach oben zeigen G 1a Ankündigung der Geschwindigkeitsbeschränkung Geschwindigkeitsbeschränkung ist jede Änderung der zulässigen Geschwindigkeit nach unten
Eine gelbleuchtende Kennziffer G 1b
Eine rechteckige gelbe Tafel mit weißem Rand und schwarzer Kennziffer G 2a Beginn der Geschwindigkeitsbeschränkung
Eine weißleuchtende Kennziffer G 2b
Eine rechteckige weiße Tafel mit schwarzem E G 3 Ende der Geschwindigkeitsbeschränkung
G 4 G 4 Beginn der Geschwindigkeitsbegrenzung Zeigt Änderungen der zulässigen Geschwindigkeit nach oben an; kann auch anstelle von Signal G 3 verwendet werden
Eine quadratische gelbe Tafel mit waagerechtem grünem Streifen Sh 1 Zwangshalt Kennzeichnet Stellen, an denen bei Fahren auf Sicht in jedem Fall anzuhalten ist
Eine rechteckige rote Tafel mit weißem Rand Sh 2 Schutzhalt Weiterfahrt ist unzulässig
Mindestens 3 kurze akustische Zeichen schnell hintereinander Sh 3a Nothalt Der Zug ist auf kürzestem Weg anzuhalten
Sh 3b
Eine weiß-rot-weiße Fahne oder der Arm im Kreis bewegt Sh 3b
Sh 3c
Eine Laterne, möglichst rot abgeblendet, oder ein leuchtender Gegenstand im Kreis bewegt Sh 3c
Sh 3d
Ein rotes Blinklicht oder mehrere rote Lichter untereinander Sh 3d
Eine rechteckige weiße Tafel mit schwarzem L Sh 4 Läuten Den örtlichen Gegebenheiten entsprechend sind akustische Warnsignale zu geben
Ein mäßig langer Ton oder Läutezeichen Sh 5 Achtung Signal Sh 5 wird gegeben, um Personen zu warnen
Ein rot-weißes Zeichen oder entsprechende Markierung im Gleisbereich Sh 6 Grenzzeichen Kennzeichnet die Grenze, bis zu der bei zusammenlaufenden Gleisen das Gleis besetzt werden darf
Eine rechteckige schwarze Tafel mit weißem H oder eine rechteckige weiße Tafel mit schwarzem H oder entsprechende Markierung im Gleisbereich Sh 7 Haltetafel Kennzeichnet die Stelle, an der die Spitze des Zuges halten soll
nicht vorhanden Sh 8 Fahrverbot oder Rangierhalt
nicht vorhanden Sh 9 Gleissperrsignal
nicht vorhanden Sh 10 Weiche muß in Pfeilrichtung zurückgestellt werden
nicht vorhanden Sh 11 Weiche ist blockiert
nicht vorhanden Sh 12 Rückfallweiche
nicht vorhanden Sh 13 Vorfahrt beachten innerbetrieblich
R 1 R 1 Wegfahren Rangierbewegung vom Signalgebenden weg
R 2 R 2 Herkommen Rangierbewegung zum Signalgebenden hin
R 3 R 3 Rangierhalt
St 1 St 1 Signalkontakt Am Signal St 1 ist ein Signalkontakt zu betätigen
St 2 St 2 Weichenkontakt Am Signal St 2 ist die Weichensteuerung zu betätigen
St 3 St 3 Ausschalten Vom Signal St 3 an muß der Fahrstrom ausgeschaltet sein
St 4 St 4 Einschalten erlaubt Vom Signal St 4 ab darf der Fahrstrom eingeschaltet sein
St 5 St 5 Stromabnehmer abziehen Vom Signal St 5 ab muß der Stromabnehmer abgezogen sein
St 6 St 6 Stromabnehmer anlegen Vom Signal St 6 ab darf der Stromabnehmer wieder angelegt sein
St 7 St 7 Streckentrenner Am Signal St 7 ist der Fahrstrom kurz abzuschalten
St 8 St 8 Halt für Fahrzeuge mit angelegtem Stromabnehmer Fahrten über Signal St 8 hinaus sind für Fahrzeuge mit angelegtem Stromabnehmer unzulässig
nicht vorhanden St 9 Speisepunkt für Fahrstrom
nicht vorhanden St 10 Blitzableiterzeichen
nicht vorhanden St 11 Nur in Serienstellung befahren
nicht vorhanden St 12 Strecke muß stromlos befahren werden
W 1 W 1 Weiche steht für Fahrt geradeaus mit höchstens 15 km/h Kraftschlüssige Endlage der beweglichen Weichenteile (Weiche ohne Verschluß)
W 2 W 2 Weiche steht für Fahrt nach rechts mit höchstens 15 km/h
W 3 W 3 Weiche steht für Fahrt nach links mit höchstens 15 km/h
W 11 W 11 Weiche steht für Fahrt geradeaus mit zulässiger Geschwindigkeit Die beweglichen Teile der Weiche sind in der jeweiligen Endlage formschlüssig festgelegt (Weiche ist verschlossen)
W 12 W 12 Weiche steht für Fahrt nach rechts mit zulässiger Geschwindigkeit
W 13 W 13 Weiche steht für Fahrt nach links mit zulässiger Geschwindigkeit
W 14 W 14 Weiche darf nicht aufgefahren werden
Bü 0 Bü 0 Halt vor dem Bahnübergang; Weiterfahrt nur, wenn es die Verkehrslage erlaubt Bü 0 zeigt an, daß die technische Sicherung des Bahnübergangs ausgefallen ist.
Bü 1 Bü 1 Der Bahnübergang darf befahren werden Bü 1 zeigt an, daß die technische Sicherung des Bahnübergangs ordnungsgemäß arbeitet
Bü 2 Bü 2 Ein Überwachungssignal ist zu erwarten
So 1 So 1 Beginn einer Strecke mit Zugsicherung Übergang vom Fahren auf Sicht zum Fahren auf Zugsicherung
So 2 So 2 Ende einer Strecke mit Zugsicherung Übergang vom Fahren auf Zugsicherung zum Fahren auf Sicht
So 3 So 3 Standortkennzeichen Gibt den Standort von Hauptsignalen an
So 4 So 4 Auftragsschild Gibt den Auftrag, am Signal H 0 unter Beachtung besonderer Anordnungen, die in einer Dienstanweisung festgelegt sind, vorbeizufahren
So 5 So 5 Begegnungsverbot - Anfang Bei Begegnungsverbot für bestimmte Fahrzeuge und Richtungen können Zusatzschilder verwendet werden
So 6 So 6 Begegnungsverbot - Ende
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