Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BFH&Datum=02.11.2015&Aktenzeichen=VII%20B%2068/15
Timestamp: 2019-05-26 00:14:29
Document Index: 231433441

Matched Legal Cases: ['§ 37', 'Art. 12', 'Art. 14', 'Art 12', 'Art 14', '§ 69', '§ 69', '§ 69', '§ 37', '§ 69']

BFH, 02.11.2015 - VII B 68/15 - dejure.org
https://dejure.org/2015,39259
BFH, 02.11.2015 - VII B 68/15 (https://dejure.org/2015,39259)
BFH, Entscheidung vom 02.11.2015 - VII B 68/15 (https://dejure.org/2015,39259)
BFH, Entscheidung vom 02. November 2015 - VII B 68/15 (https://dejure.org/2015,39259)
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Anwendbarkeit haftungsrechtlicher Vorschriften der AO auf die Ausgleichsabgabe nach § 37c BImSchG - Ausgleichsabgabe verstößt nicht gegen Art. 12 und Art. 14 GG - Heilung eines Verfahrensfehlers im Besteuerungsverfahren
Art 12 Abs 1 GG, Art 14 Abs 1 GG, § 69 Abs 3 S 1 FGO, § 69 Abs 2 S 2 FGO, § 69 AO
Haftungsrechtliche Vorschriften der AO auf die Regelung in § 37c anwenbar; Erhebung der Ausgleichsabgabe nicht verfassungswidrig
Weitergehende Sachverhaltsermittlungen durch das Finanzgericht sind nicht erforderlich (BFH-Beschluss vom 02.11.2015 VII B 68/15, BFH/NV 2016, 173;… Seer in Tipke/Kruse, AO/FGO, § 69 FGO Rz. 122).
Weitergehende Sachverhaltsermittlungen durch das Gericht sind nicht erforderlich (…BFH-Beschlüsse vom 21. Juli 1994, IX B 78/94, Sammlung amtlich nicht veröffentlichter Entscheidungen des Bundesfinanzhofs -BFH/NV- 1995, 116; vom 2. November 2015, VII B 68/15, BFH/NV 2016, 173).
Weitergehende Sachverhaltsermittlungen durch das Gericht sind nicht erforderlich (…BFH-Beschlüsse vom 21. Juli 1994, IX B 78/94, Sammlung amtlich nicht veröffentlichter Entscheidungen des Bundesfinanzhofs -BFH/NV- 1995, 116 ; vom 2. November 2015, VII B 68/15, BFH/NV 2016, 173 ).
Die zusätzliche Belastung des von der Klägerin in Verkehr gebrachten Dieselkraftstoffs in Höhe von ca. 4,3 ct/l lässt jedenfalls weder eine unverhältnismäßige Abgabenbelastung erkennen (so auch BFH, Beschluss vom 2. November 2015 - VII B 68/15 -, ZfZ 2016, 76), noch ist erkennbar, dass es auch unter Berücksichtigung der von der Klägerin hervorgehobenen Marktvolatilität zu unbeabsichtigten Fehlsteuerungen gekommen sein könnte, zumal schon konkret nicht angegeben wird, wie sich die Handelsmargen entwickelt haben.