Source: http://friedenau.integrativ.eu/satzung/
Timestamp: 2020-03-29 15:19:23
Document Index: 256363117

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 51', '§ 3', '§ 5', '§ 11', '§ 9', '§ 9', '§ 10', '§ 11']

Satzung – Friedenau.integrativ
Vereinssatzung vom 05.11.2007
Â§ 1 Name, Sitz, Eintragung, Geschäftsjahr
(1) Der Verein trägt den Namen friedenau.integrativ e.V.
(2) Er hat den Sitz in Berlin-Friedenau.
(3) Er ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht in Berlin-Charlottenburg eingeÂ­tragen.
(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung (Â§Â§ 51ff) in der jeweils gültigen Fassung.
Zweck des Vereins ist die Förderung und wechselseitige Gestaltung des besseren ZusammenÂ­lebens von Menschen unterschiedlicher Herkunft, Kultur, Traditionen und Religionen in Berlin-Friedenau. Die Gleichstellung der Geschlechter ist eine wichtige Zielvorgabe.
(2) Der Vereinszweck wird insbesondere verwirklicht durch Projekte der lokalen Integrationsarbeit, die als gemeinsame Gestaltungsaufgabe des Stadtteils Friedenau in Tempelhof-Schöneberg praktiziert werden. Zweck des Vereins ist die Förderung von Menschen mit Migrationshintergrund, insbesondere in kultureller, sozialer, beruflicher, schulischer und vorschulischer Hinsicht. Dafür soll ehrenamtliches Engagement vor Ort mobilisiert und organisiert werden. Der Verein trägt mit seiner Arbeit dazu bei, eine lokal verankerte Identifikation mit den Werten und Bedingungen von Gesellschaft zu fördern.
Der Verein arbeitet partnerschaftlich in Kooperationen mit bestehenden OrganisaÂ­tionen und Institutionen zusammen, um das Angebot stets am konkreten Bedarf der Interessierten auszurichten.
Â§ 3 Gemeinnützigkeit
Die Mitglieder des Vereins dürfen in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine ZuÂ­wendungen aus Mitteln des Vereins erhalten.
(3) Die Mitglieder dürfen bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung oder AufheÂ­bung des Vereins keine Anteile des Vereinsvermögens erhalten.
(4) Der Austritt eines Mitgliedes ist nur zum Ende eines Quartals möglich. Er erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorsitzenden unter Einhaltung einer Frist von 6 Wochen zum Quartalsende.
(5) Wenn ein Mitglied gegen die Ziele und Interessen des Vereins schwer verÂ­stoßen hat oder trotz Mahnung mit dem Beitrag für 6 Monate im Rückstand bleibt, so kann es durch den Vorstand mit sofortiger Wirkung ausgeschlossen werden.
Â§ 5 Beiträge
Die Mitglieder zahlen Beiträge nach Maßgabe eines Beschlusses der MitgliederÂ­versammlung. Zur Festlegung der Beitragshöhe und -fälligkeit ist eine Zweidrittel-Mehrheit der in der Mitgliederversammlung anwesenden stimmberechtigten VerÂ­einsmitglieder erforderlich.
b) der Erweiterte Vorstand bestehend aus Geschäftsführendem Vorstand und BeiÂ­sitzern
(1) Der geschäftsführende Vorstand besteht aus mindestens 4 Mitgliedern, einem Vorsitzenden, 2 Stellvertretern, von denen einer Schriftführer sein kann und einem Schatzmeister.
Der Geschäftsführende Vorstand vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtÂ­lich. Je zwei Vorstandsmitglieder sind gemeinsam vertretungsberechtigt.
Der Erweiterte Vorstand besteht aus mindestens 7 Mitgliedern. Die besondere ZuÂ­ständigkeit der Beisitzer für einzelne Projekte oder Aufgaben des Vereins wird vom Erweiterten Vorstand bestimmt.
(2) Der Geschäftsführende Vorstand und die Beisitzer werden von der MitgliederÂ­versammlung für die Dauer von 2 Jahren gewählt.
Die Wiederwahl des Vorstands ist möglich. Der Vorstandsvorsitzende wird von der Mitgliederversammlung in einem besonderen Wahlgang bestimmt. Die jeweils amtierenden Vorstandsmitglieder bleiben nach Ablauf ihrer Amtszeit im Amt, bis Nachfolger gewählt sind.
(3) Scheidet ein Vorstandsmitglied vorzeitig aus, besteht der Vorstand bis zur VorÂ­stands-Neuwahl aus den restlichen Personen.
(4) Dem Geschäftsführenden Vorstand obliegt die Führung der laufenden Geschäfte des Vereins. Er hat insbesondere folgende Aufgaben: Der Vorstand übt seine Tätigkeit ehrenamtlich aus. Der Vorstand kann für die Geschäfte der laufenden Verwaltung einen Geschäftsführer bestellen. Dieser ist berechtigt, an den Sitzungen des Vorstandes mit beratender Stimme teilzunehmen.
(5) Vorstandssitzungen finden jährlich mindestens 6 mal statt. Die Einladung zu Vorstandssitzungen erfolgt durch den Schriftführer schriftlich unter Einhaltung einer Einladungsfrist von mindestens 7 Tagen. Vorstandssitzungen sind beschlussfähig, wenn mindestens 3 Vorstandsmitglieder anwesend sind.
(7) Beschlüsse des Vorstands können bei Eilbedürftigkeit auch schriftlich oder fernÂ­mündlich gefasst werden, wenn alle Vorstandsmitglieder ihre Zustimmung zu diesem Verfahren schriftlich (per Post oder FAX) erklären. Alle VorstandsÂ­beschlüsse sind schriftlich niederzulegen und von zwei Mitgliedern des GeschäftsÂ­führenden Vorstands zu unterzeichnen.
(3) Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt schriftlich durch den SchriftÂ­führer unter Wahrung einer Einladungsfrist von mindestens 2 Wochen bei gleichÂ­zeitiger Bekanntgabe der Tagesordnung. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag. Es gilt das Datum des PostÂ­stempels. Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied des Vereins schriftlich bekanntgegebene Adresse gerichtet ist.
Änderungen der oder Änderungswünsche zur Tagesordnung müssen bis zu einer Woche vor der Mitgliederversammlung dem Vorstand schriftlich mitgeteilt werden.
(4) Bei jeder Mitgliederversammlung muss ein Protokoll geführt werden. Zu Beginn der Sitzung wird die Sitzungsleitung, bestehend aus Leiter, stellvertretendem Leiter und Protokollführer gewählt. Das Protokoll muss per Mail an alle Mitglieder verÂ­sandt werden.
Die Mitgliederversammlung wählt den Geschäftsführenden Vorstand und die BeiÂ­sitzer in geheimer Wahl mit einfacher Mehrheit. Der Vorstandsvorsitzende muss in Einzelwahl gewählt werden.
Der Mitgliederversammlung sind insbesondere die Jahresrechnung und der JahresÂ­bericht zur Beschlussfassung über die Genehmigung und die Entlastung des VorÂ­standes schriftlich vorzulegen. Sie wählt zwei Rechnungsprüfer, die weder dem Vorstand noch einem vom Vorstand berufenen Gremium angehören und auch nicht Angestellte des Vereins sein dürfen, um die Buchführung einschließlich JahresÂ­abschluss zu prüfen und über das Ergebnis vor der Mitgliederversammlung zu berichten.
(6) Jede satzungsmäßig einberufene Mitgliederversammlung wird als beschlussÂ­fähig anerkannt ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Vereinsmitglieder. Jedes Mitglied hat eine Stimme.
(7) Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt. Ausnahmen sind die VereinsaufÂ­lösung (s. Â§ 11) und Satzungsänderungen (s. Â§ 9).
Â§ 9 Satzungsänderung
Für Satzungsänderungen ist eine Zweidrittel-Mehrheit der erschienenen VereinsÂ­mitglieder erforderlich. Über Satzungsänderungen kann in der MitgliederÂ­versammlung nur abgestimmt werden, wenn auf diesen Tagesordnungspunkt bereits in der Einladung zur Mitgliederversammlung hingewiesen wurde und der Einladung sowohl der bisherige als auch der vorgesehene neue Satzungstext beigefügt worden waren.
Â§ 10 Beurkundung von Beschlüssen
Die in Vorstandssitzungen und in Mitgliederversammlungen erfassten Beschlüsse sind schriftlich niederzulegen und von wenigstens 2 Vorstandsmitgliedern zu unterzeichnen.
Â§ 11 Auflösung des Vereins und Vermögensbindung
(2) Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an das Nachbarschaftsheim Schöneberg e.V. oder an einen von der Mitgliederversammlung zu bestimmenden gemeinnützigen Verein, das es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.
Hier finden Sie unsere Satzung zum downloaden: (pdf)