Source: http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=XI%20ZR%20135/04
Timestamp: 2013-05-20 01:18:55
Document Index: 164643086

Matched Legal Cases: ['BGH', 'Art. 1', 'Art. 1', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'Art. 1', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'Art. 1', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'Art. 1', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'Art. 1', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'Art. 1', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Rechtsprechung: XI ZR 135/04
Rechtsprechung BGH, 15.03.2005 - XI ZR 135/04 Volltextver�ffentlichungen (11)
BGB �� 171, 172, 173; RBerG Art. 1 � 1; VerbrKrG � 10 Abs. 2; ZPO � 794 Abs. 1 Nr. 5
Unkenntnis der Bank von Unwirksamkeit einer Treuh�ndervollmacht f�r StB-Gesellschaft im Steuersparmodell von 1993 nicht vorwerfbar
Wirksamkeit eines Gesch�ftsbesorgungsvertrages im Rahmen eines Steuersparmodells
Bankrecht - Kenntnis der Unwirksamkeit einer Treuhandvollmacht durch die Bank
BGB �� 171, 172, 173; RBerG Art. 1 � 1; VerbrKrG � 10 Abs. 2; ZPO � 794 Abs. 1 Nr. 5Unkenntnis der Bank von Unwirksamkeit einer Treuh�ndervollmacht f�r StB-Gesellschaft im Steuersparmodell von 1993 nicht vorwerfbar
Zur Frage der Unwirksamkeit einer Treuh�ndervollmacht und inwieweit dies f�r eine finanzierende Bank im Jahr 1993 erkennbar war
Keine vorwerfbare Unkenntnis der Bank von Unwirksamkeit einer Treuh�ndervollmacht f�r StB-Gesellschaft im Steuersparmodell von 1993
NJW 2005, , 1576
NJW 2005, 1576
ZIP 2005, 846
DNotZ 2005, 683
WM 2005, 828
Wird zitiert von ... (161) BGH, 25.04.2006 - XI ZR 29/05 Immobilienanlagen - Rechtsschein bei Verbundgesch�ft nach VerbrKrGEin ohne diese Erlaubnis abgeschlossener Treuhandvertrag, der so umfassende Befugnisse wie der hier vorliegende enth�lt, ist einschlie�lich der darin enthaltenen umfassenden Vollmacht nichtig (st. Rspr., siehe etwa Senatsurteile vom 11. Januar 2005 - XI ZR 272/03, WM 2005, 327, 328 und vom 15. M�rz 2005 - XI ZR 135/04, WM 2005, 828, 830 m.w.Nachw. sowie BGH, Urteile vom 8. Oktober 2004 - V ZR 18/04, WM 2004, 2349, 2352 und vom 17. Juni 2005 - V ZR 78/04, WM 2005, 1764, 1765).Die Vorschriften sind nach inzwischen gefestigter Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs auch dann anwendbar, wenn die einem Treuh�nder erteilte umfassende Abschlussvollmacht wegen Versto�es gegen das Rechtsberatungsgesetz nichtig ist (Senatsurteile vom 15. M�rz 2005 - XI ZR 135/04, WM 2005, 828, 831 und vom 21. Juni 2005 - XI ZR 88/04, WM 2005, 1520, 1522, jew. m.w.Nachw.).An dieser Rechtsprechung h�lt der Senat - wie er mit Urteilen vom 26. Oktober 2004 (BGHZ 161, 15, 24 ff.) und vom 9. November 2004 (XI ZR 315/03, WM 2005, 72, 73 ff.) im einzelnen ausgef�hrt hat - auch unter Ber�cksichtigung der Entscheidungen des II. Zivilsenats in seinen Urteilen vom 14. Juni 2004 (II ZR 393/02, BGHZ 159, 294, 300 ff. und II ZR 407/02, WM 2004, 1536, 1538) - fest (vgl. auch Senatsurteil vom 15. M�rz 2005 - XI ZR 135/04, WM 2005, 828, 831; ebenso BGH, Urteil vom 17. Juni 2005 - V ZR 78/04, WM 2005, 1764, 1766).Da im Rahmen von �� 172, 173 BGB keine allgemeine �berpr�fungs- und Nachforschungspflicht besteht (vgl. Senatsurteile vom 9. November 2004 - XI ZR 315/03, WM 2005, 72, 76 und vom 15. M�rz 2005 - XI ZR 135/04, WM 2005, 828, 832 m.w.Nachw.), ist bereits fraglich, ob die Kl�gerin �berhaupt Anlass hatte, etwaige Auswirkungen des Treuhandvertrages und der notariell beglaubigten Vollmacht auf die im Zeichnungsschein enthaltene Vollmacht in Betracht zu ziehen.Dies war im Jahr 1991 jedoch nicht der Fall, da der Treuhandvertrag und die zu seiner Durchf�hrung erteilte Vollmacht einer damals weit verbreiteten und seinerzeit nicht angezweifelten Praxis entsprachen (vgl. Senatsurteil vom 15. M�rz 2005 - XI ZR 135/04, WM 2005, 828, 832 m.w.Nachw. und BGH, Urteil vom 17. Juni 2005 - V ZR 78/04, WM 2005, 1764, 1767), damals nicht einmal ein Notar Bedenken gegen die Wirksamkeit der Vollmacht haben musste (BGHZ 145, 265, 275 ff.) und sich den vor dem Jahr 2000 ergangenen Entscheidungen des Bundesgerichtshofs nichts entnehmen lie�, was f�r einen Versto� eines umfassenden Treuhand- oder Gesch�ftsbesorgungsvertrages und der mit ihm verbundenen Vollmacht des Treuh�nders gegen Art. 1 � 1 RBerG i.V. mit � 134 BGB gesprochen h�tte (st. Rspr., vgl. etwa die Nachweise in dem Senatsurteil vom 9. November 2004 - XI ZR 315/03, WM 2005, 72, 75).
BGH, 16.05.2006 - XI ZR 6/04 Immobilienanlagen - Widerruf eines Realkreditvertr. zur ImmobilienfinanzierungWie der Senat nach Abfassung der Revisionsbegr�ndung entschieden und im einzelnen begr�ndet hat, fehlt es bereits an einer planwidrigen Regelungsl�cke, die eine analoge Anwendung rechtfertigen k�nnte (BGH, Senatsurteile vom 15. M�rz 2005 - XI ZR 135/04, WM 2005, 828, 831 und vom 5. April 2005 - XI ZR 167/04, WM 2005, 1076, 1078 m.w.Nachw.).Dies kann der Fall sein, wenn die Bank im Zusammenhang mit der Planung, der Durchf�hrung oder dem Vertrieb des Projekts �ber ihre Rolle als Kreditgeberin hinausgeht, wenn sie einen zu den allgemeinen wirtschaftlichen Risiken hinzutretenden besonderen Gef�hrdungstatbestand f�r den Kunden schafft oder dessen Entstehung beg�nstigt, wenn sie sich im Zusammenhang mit Kreditgew�hrungen sowohl an den Bautr�ger als auch an einzelne Erwerber in schwerwiegende Interessenkonflikte verwickelt oder wenn sie in Bezug auf spezielle Risiken des Vorhabens einen konkreten Wissensvorsprung vor dem Darlehensnehmer hat und dies auch erkennen kann (vgl. etwa Senat, BGHZ 159, 294, 316; 161, 15, 20 sowie Senatsurteile vom 9. November 2004 - XI ZR 315/03, WM 2005, 72, 76 und vom 15. M�rz 2005 - XI ZR 135/04, WM 2005, 828, 830).Eine Aufkl�rungspflicht der Bank �ber die Unangemessenheit des Kaufpreises ist, wenn sonstige einen Wissensvorsprung begr�ndende Umst�nde nicht vorliegen, nur ausnahmsweise dann anzunehmen, wenn es - bedingt durch eine versteckte Innenprovision oder aus anderen Gr�nden - zu einer so wesentlichen Verschiebung der Relation zwischen Kaufpreis und Verkehrswert kommt, dass die Bank von einer sittenwidrigen �bervorteilung des K�ufers durch den Verk�ufer ausgehen muss (st.Rspr., vgl. etwa BGH, Senatsurteile vom 23. M�rz 2004 - XI ZR 194/02, WM 2004, 1221, 1225 und vom 15. M�rz 2005 - XI ZR 135/04, WM 2005, 828, 830, jeweils m.w.Nachw.).
BGH, 25.04.2006 - XI ZR 219/04 Immobilienanlagen - Vollmacht bei kreditfinanzierter ImmobilienfondsbeteiligungEin ohne diese Erlaubnis abgeschlossener Treuhandvertrag, der so umfassende Befugnisse wie der hier vorliegende enth�lt, ist einschlie�lich der darin enthaltenen umfassenden Vollmacht nichtig (st. Rspr., siehe etwa Senatsurteile vom 11. Januar 2005 - XI ZR 272/03, WM 2005, 327, 328 und vom 15. M�rz 2005 - XI ZR 135/04, WM 2005, 828, 830 m.w.Nachw. sowie BGH, Urteile vom 8. Oktober 2004 - V ZR 18/04, WM 2004, 2349, 2352 und vom 17. Juni 2005 - V ZR 78/04, WM 2005, 1764, 1765).(1) Die Vorschriften der �� 171 ff. BGB sind nach inzwischen gefestigter Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs auch dann anwendbar, wenn die einem Treuh�nder erteilte umfassende Abschlussvollmacht wegen Versto�es gegen das Rechtsberatungsgesetz nichtig ist (Senatsurteile vom 15. M�rz 2005 - XI ZR 135/04, WM 2005, 828, 831 und vom 21. Juni 2005 - XI ZR 88/04, WM 2005, 1520, 1522, jew. m.w.Nachw.).An dieser Rechtsprechung h�lt der Senat - wie er mit Urteilen vom 26. Oktober 2004 (BGHZ 161, 15, 24 ff.) und vom 9. November 2004 (XI ZR 315/03, WM 2005, 72, 73 ff.) im einzelnen ausgef�hrt hat - auch unter Ber�cksichtigung der Entscheidungen des II. Zivilsenats in seinen Urteilen vom 14. Juni 2004 (II ZR 393/02, BGHZ 159, 294, 300 ff. und II ZR 407/02, WM 2004, 1536, 1538) fest (vgl. auch Senatsurteil vom 15. M�rz 2005 - XI ZR 135/04, WM 2005, 828, 831; ebenso BGH, Urteil vom 17. Juni 2005 - V ZR 78/04, WM 2005, 1764, 1766).Da im Rahmen von �� 172, 173 BGB keine allgemeine �berpr�fungs- und Nachforschungspflicht besteht (vgl. Senatsurteile vom 9. November 2004 - XI ZR 315/03, WM 2005, 72, 76 und vom 15. M�rz 2005 - XI ZR 135/04, WM 2005, 828, 832 m.w.Nachw.), ist bereits fraglich, ob die Beklagte - wie die Revision meint - �berhaupt Anlass hatte, etwaige Auswirkungen des Treuhandvertrages und der notariell beglaubigten Vollmacht auf die bereits im Zeichnungsschein enthaltene Vollmacht in Betracht zu ziehen.Dies war im Jahr 1994 jedoch nicht der Fall, da der Treuhandvertrag und die zu seiner Durchf�hrung erteilte Vollmacht einer damals weit verbreiteten und seinerzeit nicht angezweifelten Praxis entsprachen (vgl. Senatsurteil vom 15. M�rz 2005 - XI ZR 135/04, WM 2005, 828, 832 m.w.Nachw. und BGH, Urteil vom 17. Juni 2005 - V ZR 78/04, WM 2005, 1764, 1767), damals nicht einmal ein Notar Bedenken gegen die Wirksamkeit der Vollmacht haben musste (BGHZ 145, 265, 275 ff.) und sich den vor dem Jahr 2000 ergangenen Entscheidungen des Bundesgerichtshofs nichts entnehmen lie�, was f�r einen Versto� eines umfassenden Treuhand- oder Gesch�ftsbesorgungsvertrages und der mit ihm verbundenen Vollmacht des Treuh�nders gegen Art. 1 � 1 RBerG i.V. mit � 134 BGB gesprochen h�tte (st. Rspr., vgl. etwa die Nachweise in dem Senatsurteil vom 9. November 2004 - XI ZR 315/03, WM 2005, 72, 75).
BGH, 21.06.2005 - XI ZR 88/04 Immobilienanlagen - Zurechnung des vollmachtlosen Handelns des Treuh�nders?Der erkennende Senat hat sich dieser Auffassung bereits in seinem Urteil vom 18. November 2003 (XI ZR 332/02, WM 2004, 27, 30) angeschlossen, sich mit den gegen sie erhobenen Einwendungen in seinen Entscheidungen vom 2. Dezember 2003 (XI ZR 421/02, WM 2004, 372, 375; XI ZR 428/02, Umdruck S. 13 und XI ZR 429/02, Umdruck S. 13) auseinandergesetzt und h�lt daran weiterhin fest (Senatsurteile vom 2. M�rz 2004 - XI ZR 267/02, BKR 2004, 236, 238 und vom 15. M�rz 2005 - XI ZR 135/04, WM 2005, 828, 830).Diese Auslegung wird durch den Wortlaut der Vertragsklausel ohne weiteres gedeckt und entspricht - wie das Berufungsgericht zu Recht angenommen hat - der bei derartigen Bankgesch�ften schon seit Jahrzehnten �blichen, von der h�chstrichterlichen Rechtsprechung (siehe z.B. BGHZ 99, 274, 282; Senatsurteile BGHZ 114, 9, 13, vom 26. November 2002 - XI ZR 10/00, WM 2003, 64, 65 f., vom 28. Oktober 2003 - XI ZR 263/02, WM 2003, 2410, 2411, vom 15. M�rz 2005 - XI ZR 135/04, WM 2005, 828, 830 f. und vom 5. April 2005 - XI ZR 167/04, WM 2005, 1076, 1078; vgl. auch BGH, Urteil vom 22. Oktober 2003 - IV ZR 398/02, WM 2003, 2372, 2374) gebilligten Praxis.Dem Kl�ger ist es daher nach dem Grundsatz von Treu und Glauben (� 242 BGB) verwehrt, sich auf die Nichtigkeit der Vollstreckungsunterwerfung zu berufen (st.Rspr., siehe BGH, Nichtannahmebeschlu� vom 30. Oktober 1986 - III ZR 262/85, WM 1987, 307, 308; Nichtannahmebeschlu� des Senats vom 18. Februar 2003 - XI ZR 138/02, Umdruck S. 3; BGH, Urteile vom 22. Oktober 2003 - IV ZR 398/02, WM 2003, 2372, 2374 und IV ZR 33/03, WM 2003, 2376, 2378 sowie vom 10. M�rz 2004 - IV ZR 143/03, WM 2004, 922, 923; Senatsurteile vom 18. November 2003 - XI ZR 332/02, WM 2004, 27, 30, vom 2. Dezember 2003 - XI ZR 421/02, WM 2004, 372, 375, vom 2. M�rz 2004 - XI ZR 267/02, BKR 2004, 236, 239, vom 15. Februar 2005 - XI ZR 396/03, Umdruck S. 11 und vom 15. M�rz 2005 - XI ZR 135/04, WM 2005, 828, 830), wenn er an die Kreditvertr�ge gebunden ist.Nach der st�ndigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (siehe j�ngst Senatsurteil vom 15. M�rz 2005 - XI ZR 135/04, WM 2005, 828, 832) kann der kreditgebenden Bank daher in F�llen der vorliegenden Art gew�hnlich keine Kenntnis oder ein Kennenm�ssen der Nichtigkeit der Vollmachtserteilung gem�� � 173 BGB zur Last gelegt werden.
BGH, 27.09.2005 - XI ZR 79/04 R�ckabwicklung eines durch einen wegen unerlaubter Rechtsberatung aufgrund …Die Nichtigkeit erfasst nach dem Schutzgedanken des Art. 1 � 1 RBerG in Verbindung mit � 134 BGB auch die der Gesch�ftsbesorgerin erteilte umfassende Abschlussvollmacht (st.Rspr.; BGHZ 153, 214, 220 f.; Senatsurteile vom 15. M�rz 2005 - XI ZR 135/04, WM 2005, 828, 830 und vom 21. Juni 2005 - XI ZR 88/04, WM 2005, 1520, 1521, jeweils m.w.Nachw. sowie BGH, Urteile vom 8. Oktober 2004 - V ZR 18/04, WM 2004, 2349, 2352 und vom 17. Juni 2005 - V ZR 220/04, WM 2005, 1598 f.).An dieser mittlerweile gefestigten Rechtsprechung h�lt der Senat - wie er mit Urteilen vom 26. Oktober 2004 (XI ZR 255/03, WM 2005, 127, 130 f., zur Ver�ffentlichung in BGHZ vorgesehen) und vom 9. November 2004 (XI ZR 315/03, WM 2005, 72, 73 ff.) im einzelnen ausgef�hrt hat - auch unter Ber�cksichtigung der Entscheidungen des II. Zivilsenates vom 14. Juni 2004 (II ZR 393/02, WM 2004, 1529, 1531 und II ZR 407/02, WM 2004, 1536, 1538) fest (vgl. auch Senatsurteil vom 15. M�rz 2005 - XI ZR 135/04, WM 2005, 828, 831; ebenso BGH, Urteil vom 17. Juni 2005 - V ZR 78/04, WM 2005, 1764, 1766).Danach w�re der am 27. November 1992/26. Januar 1993 geschlossene Darlehensvertrag wirksam zustande gekommen, wenn der Beklagten sp�testens bei Abschluss entweder das Original oder eine Ausfertigung der notariellen Vollmachtsurkunde vom 17. Dezember 1991 vorlag (zu dieser Voraussetzung BGHZ 102, 60, 63; Senatsurteile vom 9. November 2004 - XI ZR 315/03, WM 2005, 72, 75 und vom 15. M�rz 2005 - XI ZR 135/04, WM 2005, 828, 832 m.w.Nachw.).Ein Darlehen gilt zwar auch dann als empfangen, wenn der Kreditgeber es vereinbarungsgem�� an einen Dritten ausgezahlt hat (Senat BGHZ 152, 331, 336 f.; Urteil vom 15. M�rz 2005 - XI ZR 135/04, WM 2005, 828, 833).Die Darlehensvaluta ist deshalb durch die Beklagte aufgrund einer unwirksamen Anweisung der Gesch�ftsbesorgerin auf ein von dieser eingerichtetes Erwerbersonderkonto und damit nicht an die Kl�ger, sondern letztlich an andere Beteiligte ausgezahlt worden (vgl. dazu Senatsurteile vom 20. April 2004 - XI ZR 171/03, WM 2004, 1230, 1233, vom 11. Januar 2005 - XI ZR 272/03, WM 2005, 327, 329 und vom 15. M�rz 2005 - XI ZR 135/04, WM 2005, 828, 833).a) Da sich die Nichtigkeit der umfassenden Abschlussvollmacht gem�� Art. 1 � 1 RBerG i.V. mit � 134 BGB auch auf die der Gesch�ftsbesorgerin erteilte Prozessvollmacht erstreckt, deren Nichtigkeit mit Hilfe der �� 171, 172 BGB nicht �berwunden werden kann (BGHZ 154, 283, 287; BGH, Urteile vom 22. Oktober 2003 - IV ZR 33/03, WM 2003, 2375, 2377 sowie IV ZR 398/02, WM 2003, 2372, 2374; Senatsurteile vom 15. M�rz 2005 - XI ZR 135/04, WM 2005, 828, 830 und vom 21. Juni 2005 - XI ZR 88/04, WM 2005, 1520, 1521, jeweils m.w.Nachw.), sind die Kl�ger bei Abgabe der Vollstreckungsunterwerfungserkl�rung in der notariellen Urkunde vom 30. Dezember 1992 von der Gesch�ftsbesorgerin nicht wirksam vertreten worden.bb) Muss der Darlehensnehmer nach dem Inhalt des Darlehensvertrages ein derartiges selbst�ndiges Schuldversprechen mit einer Vollstreckungsunterwerfungserkl�rung als die Grundschuld verst�rkende Sicherheit abgeben, ist es ihm jedoch nur dann nach dem Grundsatz von Treu und Glauben (� 242 BGB) verwehrt, sich auf die Nichtigkeit der Vollstreckungsunterwerfung zu berufen, wenn er an den Kreditvertrag gebunden und zur R�ckzahlung der Darlehensvaluta verpflichtet ist (vgl. BGH, Urteile vom 22. Oktober 2003 - IV ZR 398/02, WM 2003, 2372, 2374 und IV ZR 33/03, WM 2003, 2376, 2378 sowie vom 10. M�rz 2004 - IV ZR 143/03, WM 2004, 922, 923; Senatsurteile vom 15. M�rz 2005 - XI ZR 135/04, WM 2005, 828, 830 und vom 21. Juni 2005 - XI ZR 88/04, WM 2005, 1520, 1521 f., jeweils m.w.Nachw.).
BGH, 20.03.2007 - XI ZR 414/04 Immobilienanlagen - Aufkl�rungspflichten �ber Risiken eines Mietpools?Dies kann der Fall sein, wenn die Bank im Zusammenhang mit der Planung, Durchf�hrung oder dem Vertrieb des Projekts �ber ihre Rolle als Kreditgeberin hinausgeht, wenn sie einen zu den allgemeinen wirtschaftlichen Risiken hinzutretenden besonderen Gef�hrdungstatbestand f�r den Kunden schafft oder dessen Entstehung beg�nstigt, wenn sie sich im Zusammenhang mit Kreditgew�hrungen sowohl an den Bautr�ger als auch an einzelne Erwerber in schwerwiegende Interessenkonflikte verwickelt oder wenn sie in Bezug auf spezielle Risiken des Vorhabens einen konkreten Wissensvorsprung vor dem Darlehensnehmer hat und dies auch erkennen kann (vgl. etwa BGHZ 159, 294, 316; 161, 15, 20 sowie Urteile vom 9. November 2004 - XI ZR 315/03, WM 2005, 72, 76, vom 15. M�rz 2005 - XI ZR 135/04, WM 2005, 828, 830 und vom 16. Mai 2006 - XI ZR 6/04, WM 2006, 1194, 1199 Tz. 41, f�r BGHZ 168, 1 ff. vorgesehen).
BGH, 19.09.2006 - XI ZR 204/04 Immobilienanlagen - Unterbliebene Widerrufsbelehrung: Schadensersatzanspruch?Die Nichtigkeit erfasst auch die der Gesch�ftsbesorgerin erteilte Prozessvollmacht zur Abgabe einer Zwangsvollstreckungsunterwerfungserkl�rung, deren Nichtigkeit mit Hilfe der �� 171, 172 BGB nicht �berwunden werden kann (st.Rspr.; BGHZ 154, 283, 287 f.; Senatsurteile vom 15. M�rz 2005 - XI ZR 135/04, WM 2005, 828, 830 und vom 21. Juni 2005 - XI ZR 88/04, WM 2005, 1520, 1521, jeweils m.w.Nachw.).Das w�re nur dann der Fall, wenn der Kl�ger gegen�ber der Beklagten verpflichtet w�re, sich hinsichtlich der Darlehensverbindlichkeit der sofortigen Zwangsvollstreckung zu unterwerfen (st.Rspr.; Senatsurteile vom 15. Februar 2005 - XI ZR 396/03, WM 2005, 1698, 1701, vom 15. M�rz 2005 - XI ZR 135/04, WM 2005, 828, 830 und vom 21. Juni 2005 - XI ZR 88/04, WM 2005, 1520, 1521 f., jeweils m.w.Nachw.).
BGH, 26.02.2008 - XI ZR 74/06 Nichtige Vollmacht wg. Versto� gg. RechtsberatungsgesetzDabei kommt es nach dem eindeutigen Wortlaut des Gesetzes nicht auf die Kenntnis oder das Kennenm�ssen der den Mangel der Vertretungsmacht begr�ndenden Umst�nde, sondern des Mangels der Vertretungsmacht selbst an (Senat BGHZ 167, 223, 233 Tz. 28 m.w.Nachw.; Senatsurteile vom 9. November 2004 - XI ZR 315/03, WM 2005, 72, 75 und vom 15. M�rz 2005 - XI ZR 135/04, WM 2005, 828, 832).
BGH, 28.03.2006 - XI ZR 239/04 Bankrecht - Vollmacht nichtig bei Darlehensabschluss: Vertrag wirksam?Die Nichtigkeit erfasst neben der umfassenden Abschlussvollmacht auch die zur Abgabe der Vollstreckungsunterwerfungserkl�rung erteilte Prozessvollmacht, deren Nichtigkeit mit Hilfe der �� 171, 172 BGB nicht �berwunden werden kann (st.Rspr.; BGHZ 154, 283, 287 f.; Senatsurteile vom 15. M�rz 2005 - XI ZR 135/04, WM 2005, 828, 830 und vom 21. Juni 2005 - XI ZR 88/04, WM 2005, 1520, 1521, jeweils m.w.Nachw.).Den Kl�gern ist es daher nach dem Grundsatz von Treu und Glauben (� 242 BGB) verwehrt, sich gegen�ber der Beklagten auf die Nichtigkeit der Vollstreckungsunterwerfung zu berufen, wenn sie ihr gegen�ber schuldrechtlich verpflichtet sind, sich hinsichtlich der Darlehensverbindlichkeit der sofortigen Zwangsvollstreckung zu unterwerfen (st.Rspr.; Senatsurteile vom 15. Februar 2005 - XI ZR 396/03, WM 2005, 1698, 1701, vom 15. M�rz 2005 - XI ZR 135/04, WM 2005, 828, 830, vom 21. Juni 2005 - XI ZR 88/04, WM 2005, 1520, 1521 und vom 27. September 2005 - XI ZR 79/04, BKR 2005, 501, 505, jeweils m.w.Nachw.).Insoweit liegt - wie der Senat nach Erlass des Berufungsurteils entschieden hat - in der abstrakten Vollstreckungsunterwerfung nicht zugleich eine Kausalvereinbarung, dass der Schuldner sich der sofortigen Zwangsvollstreckung zu unterwerfen habe (Senatsurteil vom 15. M�rz 2005 - XI ZR 135/04, WM 2005, 828, 831).(1) Auf die Vollmacht zum Abschluss des Darlehensvertrages sind die �� 171, 172 BGB anders als auf die Prozessvollmacht nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ungeachtet dessen anwendbar, dass die umfassende Bevollm�chtigung des Gesch�ftsbesorgers gegen Art. 1 � 1 RBerG verst��t und nach � 134 BGB nichtig ist (BGH, Urteile vom 22. Oktober 2003 - IV ZR 33/03, WM 2003, 2375, 2379, vom 10. M�rz 2004 - IV ZR 143/03, WM 2004, 922, 924, vom 8. Oktober 2004 - V ZR 18/04, WM 2004, 2349, 2352 und vom 17. Juni 2005 - V ZR 220/04, WM 2005, 1598, 1599; Senat BGHZ 161, 15, 24; Senatsurteile vom 11. Januar 2005 - XI ZR 272/03, WM 2005, 327, 328, vom 15. M�rz 2005 - XI ZR 135/04, WM 2005, 828, 831 und vom 21. Juni 2005 - XI ZR 88/04, WM 2005, 1520, 1522).An dieser Rechtsprechung h�lt der Senat - wie er mit Urteilen vom 26. Oktober 2004 (BGHZ 161, 15, 24 ff.) und vom 9. November 2004 (XI ZR 315/03, WM 2005, 72, 73 ff.) im Einzelnen ausgef�hrt hat - auch unter Ber�cksichtigung der Entscheidungen des II. Zivilsenates vom 14. Juni 2004 (II ZR 393/02, WM 2004, 1529, 1531 und II ZR 407/02, WM 2004, 1536, 1538) - fest (vgl. auch BGH, Urteil vom 17. Juni 2005 - V ZR 78/04, WM 2005, 1764, 1766; Senatsurteil vom 15. M�rz 2005 - XI ZR 135/04, WM 2005, 828, 831).
BGH, 05.12.2006 - XI ZR 341/05 Bankrecht - Darlehensvertrag: Entbehrlichkeit einer Nachfristsetzung
BGH, 03.06.2008 - XI ZR 319/06 Immobilienanlagen - Aufkl�rungsverschulen: Verj�hrung d. Schadensersatzanspruchs
BGH, 17.10.2006 - XI ZR 205/05 Immobilienanlagen - Aufkl�rungspflichten der Bank bei Immobilienkauf
BGH, 27.02.2007 - XI ZR 56/06 Immobilienanlagen - R�ckabwicklung des Darlehensvertrags
BGH, 29.04.2008 - XI ZR 221/07 Immobilienanlagen - Sittenwidrige �berteuerung der zu finanzierenden Wohnung
BGH, 06.11.2007 - XI ZR 322/03 Immobilienanlagen - Aufkl�rungspflicht aufgrund vermuteten Wissensvorsprungs
LG Duisburg, 20.12.2006 - 3 O 185/05 BGH, 17.11.2009 - XI ZR 36/09 Immobilien - Abstraktes Schuldversprechen mit Vollstreckungsunterverwerfung
BGH, 17.01.2006 - XI ZR 179/04 Wirksamkeit eines von einem Treuh�nder abgeschlossenen Darlehensvertrages
OLG K�ln, 06.09.2006 - 13 U 141/05 BGH, 16.05.2006 - XI ZR 15/04 Widerruf erstreckt sich nicht auf Sicherungsabrede
BGH, 05.04.2005 - XI ZR 167/04 Immobilien - Forderungssicherung durch Grundschuld
BGH, 17.06.2005 - V ZR 220/04 Bautr�ger - �berh�hte Erbbauzinsen im Rahmen eines Steuersparmodells
BGH, 26.01.2006 - III ZB 63/05 Verfahrensrecht - Zur Sofortigen Beschwerde durch nicht mehr zugelassenen Anwalt
BGH, 27.09.2005 - XI ZR 216/04 Verfahrensrecht - Grundsatz der Waffengleichheit im Zivilprozess
BGH, 22.11.2005 - XI ZR 226/04 Immobilien - Wann ist eine AGB-Klausel "�berraschend"?
BGH, 20.12.2005 - XI ZR 66/05 Kreditrecht - Verj�hrung der Nichtabnahmeentsch�digung des Darlehensgebers
BGH, 21.03.2006 - XI ZR 204/03 R�ckabwicklung von Darlehensvertr�gen nach Widerruf nach dem HWiG
KG, 06.06.2006 - 4 U 115/05 Unwirksamkeit des Darlehensvertrages beim finanzierten Erwerb eines Anteils an …
BGH, 22.01.2008 - XI ZR 6/06 Aufkl�rungspflichten der finanzierenden Bank
LG Berlin, 24.09.2010 - 4 O 482/09 Darlehensvertrag: Pflicht zur Aufkl�rung �ber absehbares Scheitern der …
LG Berlin, 16.06.2010 - 4 O 226/09 Darlehensvertrag: Falschangabe �ber Ratenh�he im Pflichtenkreis der Bank
LG Berlin, 29.01.2010 - 4 O 62/09 BGH, 22.01.2008 - XI ZR 3/06 Aufkl�rungspflichten der finanzierenden Bank
OLG Hamm, 10.07.2006 - 31 U 200/05 BGH, 22.01.2008 - XI ZR 34/06 Aufkl�rungspflichten der finanzierenden Bank
OLG K�ln, 06.09.2006 - 13 U 99/05 BGH, 22.01.2008 - XI ZR 16/06 Aufkl�rungspflichten der finanzierenden Bank
OLG Hamm, 11.05.2006 - 5 U 215/00 Bestimmung i.S.d. � 1 Abs. 1 HWiG a. F. - K�rzere Verj�hrungsfrist des � …
LG Leipzig, 24.08.2005 - 4 O 621/05 OLG Brandenburg, 06.09.2006 - 4 U 175/05 Aufkl�rungs- und Hinweispflichten bei kreditfinanzierter …
OLG Frankfurt, 14.02.2007 - 9 U 79/06 Verfahrensrecht - Erfasst ein Vergleich auch sp�ter entwickelte Einwendungen?
OLG Hamm, 04.06.2007 - 5 U 42/07 Bereicherungsrechtlicher R�ckforderungsanspruch eines Darlehensnehmers, der nach …
BGH, 26.01.2006 - III ZR 63/05 OLG Hamm, 02.02.2012 - 5 U 110/11 Hemmung der Verj�hrung durch Anbringung eines Prozesskostenhilfegesuchs
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OLG Hamm, 07.12.2006 - 5 U 284/00 Zur Anwendbarkeit des Haust�rwiderrufsgesetzes - Voraussetzungen f�r …
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LG D�sseldorf, 10.09.2010 - 15 O 408/07 KG, 16.05.2012 - 24 U 103/10 � 280 Abs 1 BGB, � 675 BGB
OLG Hamm, 26.10.2006 - 5 U 228/00 Was ist dejure.org?