Source: http://www.buzer.de/gesetz/10934/index.htm
Timestamp: 2020-03-30 23:35:58
Document Index: 240732010

Matched Legal Cases: ['§ 13', '§ 126', '§ 241', '§ 308', '§ 312', '§ 312', '§ 312', '§ 312', '§ 312', '§ 312', '§ 312', '§ 312', '§ 312', '§ 312', '§ 312', '§ 312', '§ 314', '§ 323', '§ 355', '§ 356', '§ 356', '§ 356', '§ 356', '§ 357', '§ 357', '§ 357', '§ 357', '§ 358', '§ 359', '§ 359', '§ 360', '§ 361', '§ 443', '§ 474', '§ 485', '§ 485', '§ 491', '§ 492', '§ 494', '§ 495', '§ 496', '§ 504', '§ 505', '§ 506', '§ 507', '§ 508', '§ 510', '§ 13', '§ 126', '§ 126', '§ 241', '§ 308', '§ 355', '§ 356', '§ 355', '§ 314', '§ 323', '§ 323', '§ 443', '§ 443', '§ 474', '§ 474', '§ 485', '§ 485', '§ 491', '§ 355', '§ 356', '§ 494', '§ 496', '§ 1', '§ 1', '§ 504', '§ 505', '§ 506', '§ 507', '§ 508', '§ 508', '§ 510', '§ 510', '§ 32', '§ 32', '§ 312', '§ 312', '§ 356', '§ 495', '§ 495', '§ 495', '§ 495', '§ 312', '§ 312', '§ 5', '§ 1', '§ 1', '§ 6', '§ 10', '§ 1', '§ 1', '§ 495', '§ 495', '§ 495', '§ 495', '§ 1', '§ 1', '§ 495', '§ 495', '§ 359', '§ 360', '§ 360', '§ 359', '§ 360', '§ 13', '§ 14', '§ 1', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 12', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 6', '§ 9', '§ 16', '§ 17', '§ 21', '§ 2', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 9', '§ 16', '§ 3', '§ 1', '§ 4', '§ 21', '§ 17', '§ 17', '§ 2', '§ 88', '§ 5', '§ 5', '§ 305', '§ 305', '§ 312', '§ 312', '§ 360', '§ 357', '§ 357', '§ 1', '§ 2', '§ 9', '§ 10', '§ 2', '§ 312', '§ 312', '§ 10', '§ 29', '§ 29', '§ 312', '§ 312', '§ 6', '§ 8', '§ 49', '§ 211', '§ 6', '§ 312', '§ 312', '§ 312', '§ 312', '§ 312', '§ 312', '§ 49', '§ 312', '§ 312', '§ 211', '§ 312', '§ 312', '§ 312', '§ 312', '§ 3', '§ 5', '§ 5', '§ 312', '§ 14', '§ 312', '§ 1', '§ 8', '§ 8', '§ 357', '§ 357', '§ 11', '§ 11', '§ 357', '§ 357', '§ 2', '§ 2', '§ 3', '§ 3', '§ 312', '§ 312', '§ 1', '§ 1', '§ 2', '§ 2', '§ 1', '§ 2', '§ 1', '§ 4', '§ 675', '§ 2', '§ 1', '§ 11', '§ 2', '§ 1', '§ 13', '§ 2', '§ 1', '§ 4', '§ 675', '§ 2', '§ 1', '§ 11', '§ 2', '§ 1', '§ 13', '§ 1', '§ 1', '§ 6', '§ 12', '§ 492', '§ 357', '§ 358', '§ 358', '§ 1', '§ 12']

VerbrRRLUG Gesetz zur Umsetzung der Verbraucherrechterichtlinie und zur Änderung des Gesetzes zur Regelung der
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Gesetz zur Umsetzung der Verbraucherrechterichtlinie und zur Änderung des Gesetzes zur Regelung der Wohnungsvermittlung (VerbrRRLUG k.a.Abk.)
G. v. 20.09.2013 BGBl. I S. 3642 (Nr. 58); Geltung ab 13.06.2014
14 Änderungen | Drucksachen / Entwurf / Begründung | wird in 17 Vorschriften zitiert
Artikel 3 Änderung des Fernunterrichtsschutzgesetzes
Artikel 4 Änderung des Gesetzes zur Regelung der Wohnungsvermittlung
Artikel 5 Änderung des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb
Artikel 7 Änderung der Preisangabenverordnung
Artikel 9 Änderung des Versicherungsvertragsgesetzes
Artikel 10 Änderung der Wertpapierdienstleistungs-Verhaltens- und Organisationsverordnung
Artikel 12 Änderung des Vermögensanlagengesetzes
Artikel 13 Änderung des Unterlassungsklagengesetzes
Artikel 14 Änderung des Elektro- und Elektronikgerätegesetzes
Anhang zu Artikel 2 Nummer 11
Dieses Gesetz dient der Umsetzung der Richtlinie 2011/83/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 25. Oktober 2011 über die Rechte der Verbraucher, zur Abänderung der Richtlinie 93/13/EWG des Rates und der Richtlinie 1999/44/EG des Europäischen Parlaments und des Rates sowie zur Aufhebung der Richtlinie 85/577/EWG des Rates und der Richtlinie 97/7/EG des Europäischen Parlaments und des Rates (ABl. L 304 vom 22.11.2011, S. 64).
Artikel 1 wird in 1 Vorschrift zitiert und ändert mWv. 13. Juni 2014 BGB § 13, § 126b, § 241a, § 308, § 312, § 312a, § 312b, § 312c, § 312d, § 312e, § 312f, § 312g, § 312h, § 312i, § 312j (neu), § 312k (neu), *) Amtlicher Hinweis:, § 314, § 323, *) Amtlicher Hinweis:, § 355, § 356, § 356a (neu), § 356b (neu), § 356c (neu), § 357, § 357a (neu), § 357b (neu), § 357c (neu), § 358, § 359, § 359a, § 360, § 361, § 443, § 474, § 485, § 485a, § 491, § 492, § 494, § 495, § 496, § 504, § 505, § 506, § 507, § 508, § 510
Das Bürgerliche Gesetzbuch in der Fassung der Bekanntmachung vom 2. Januar 2002 (BGBl. I S. 42, 2909; 2003 I S. 738), das zuletzt durch Artikel 6 des Gesetzes vom 28. August 2013 (BGBl. I S. 3458) geändert worden ist, wird wie folgt geändert:
Buch 2 Abschnitt 3 der Inhaltsübersicht wird wie folgt geändert:
Die Angabe zu Titel 1 Untertitel 2 wird wie folgt gefasst:
„Untertitel 2 Grundsätze bei Verbraucherverträgen und besondere Vertriebsformen
Kapitel 1 Anwendungsbereich und Grundsätze bei Verbraucherverträgen
Kapitel 3 Verträge im elektronischen Geschäftsverkehr
Kapitel 4 Abweichende Vereinbarungen und Beweislast".
„Titel 5 Rücktritt; Widerrufsrecht bei Verbraucherverträgen
Untertitel 1 Rücktritt
Untertitel 2 Widerrufsrecht bei Verbraucherverträgen".
„§ 13 Verbraucher
§ 126b wird wie folgt gefasst:
„§ 126b Textform
geeignet ist, die Erklärung unverändert wiederzugeben."
§ 241a wird wie folgt geändert:
„(1) Durch die Lieferung beweglicher Sachen, die nicht auf Grund von Zwangsvollstreckungsmaßnahmen oder anderen gerichtlichen Maßnahmen verkauft werden (Waren), oder durch die Erbringung sonstiger Leistungen durch einen Unternehmer an den Verbraucher wird ein Anspruch gegen den Verbraucher nicht begründet, wenn der Verbraucher die Waren oder sonstigen Leistungen nicht bestellt hat."
„(3) Von den Regelungen dieser Vorschrift darf nicht zum Nachteil des Verbrauchers abgewichen werden. Die Regelungen finden auch Anwendung, wenn sie durch anderweitige Gestaltungen umgangen werden."
In § 308 Nummer 1 werden die Wörter „Widerrufs- oder Rückgabefrist nach § 355 Abs. 1 bis 3 und § 356" durch die Wörter „Widerrufsfrist nach § 355 Absatz 1 und 2" ersetzt.
Kapitel 4 Abweichende Vereinbarungen und Beweislast
§ 314 Absatz 2 Satz 2 wird durch die folgenden Sätze ersetzt:
„Für die Entbehrlichkeit der Bestimmung einer Frist zur Abhilfe und für die Entbehrlichkeit einer Abmahnung findet § 323 Absatz 2 Nummer 1 und 2 entsprechende Anwendung. Die Bestimmung einer Frist zur Abhilfe und eine Abmahnung sind auch entbehrlich, wenn besondere Umstände vorliegen, die unter Abwägung der beiderseitigen Interessen die sofortige Kündigung rechtfertigen."
§ 323 Absatz 2 wird wie folgt geändert:
der Schuldner die Leistung bis zu einem im Vertrag bestimmten Termin oder innerhalb einer im Vertrag bestimmten Frist nicht bewirkt, obwohl die termin- oder fristgerechte Leistung nach einer Mitteilung des Gläubigers an den Schuldner vor Vertragsschluss oder auf Grund anderer den Vertragsabschluss begleitenden Umstände für den Gläubiger wesentlich ist, oder".
In Nummer 3 werden vor dem Wort „besondere" die Wörter „im Falle einer nicht vertragsgemäß erbrachten Leistung" eingefügt.
Die Überschrift von Buch 2 Abschnitt 3 Titel 5 wird wie folgt gefasst:
„Titel 5 Rücktritt; Widerrufsrecht bei Verbraucherverträgen".
Buch 2 Abschnitt 3 Titel 5 Untertitel 2 wird wie folgt gefasst:
„Untertitel 2 Widerrufsrecht bei Verbraucherverträgen
§ 443 wird wie folgt geändert:
„§ 443 Garantie".
„(1) Geht der Verkäufer, der Hersteller oder ein sonstiger Dritter in einer Erklärung oder einschlägigen Werbung, die vor oder bei Abschluss des Kaufvertrags verfügbar war, zusätzlich zu der gesetzlichen Mängelhaftung insbesondere die Verpflichtung ein, den Kaufpreis zu erstatten, die Sache auszutauschen, nachzubessern oder in ihrem Zusammenhang Dienstleistungen zu erbringen, falls die Sache nicht diejenige Beschaffenheit aufweist oder andere als die Mängelfreiheit betreffende Anforderungen nicht erfüllt, die in der Erklärung oder einschlägigen Werbung beschrieben sind (Garantie), stehen dem Käufer im Garantiefall unbeschadet der gesetzlichen Ansprüche die Rechte aus der Garantie gegenüber demjenigen zu, der die Garantie gegeben hat (Garantiegeber)."
In Absatz 2 werden die Wörter „Soweit eine Haltbarkeitsgarantie übernommen worden ist" durch die Wörter „Soweit der Garantiegeber eine Garantie dafür übernommen hat, dass die Sache für eine bestimmte Dauer eine bestimmte Beschaffenheit behält (Haltbarkeitsgarantie)" ersetzt.
§ 474 wird wie folgt gefasst:
„§ 474 Begriff des Verbrauchsgüterkaufs; anwendbare Vorschriften
§ 485 wird wie folgt geändert:
§ 485a wird aufgehoben.
In § 491 Absatz 3 wird die Angabe „, 4 und 5" durch die Angabe „und 4" ersetzt.
In Absatz 5 werden die Wörter „bedürfen der Textform" durch die Wörter „müssen auf einem dauerhaften Datenträger erfolgen" ersetzt.
In Satz 1 werden die Wörter „in Textform" durch die Wörter „auf einem dauerhaften Datenträger" ersetzt.
In Satz 3 werden die Wörter „§ 355 Absatz 3 Satz 2" durch die Angabe „§ 356b Absatz 1" ersetzt.
In dem neuen Satz 4 werden die Wörter „in Textform" durch die Wörter „auf einem dauerhaften Datenträger" ersetzt.
§ 494 Absatz 7 Satz 2 wird aufgehoben.
In § 496 Absatz 2 Satz 1 werden die Wörter „Artikel 246 § 1 Abs. 1 Nr. 1 bis 3" durch die Wörter „Artikel 246b § 1 Absatz 1 Nummer 1, 3 und 4" ersetzt.
In § 504 Absatz 2 Satz 2 werden die Wörter „in Textform" durch die Wörter „auf einem dauerhaften Datenträger" ersetzt.
In § 505 Absatz 1 Satz 1 und Absatz 2 werden jeweils die Wörter „in Textform" durch die Wörter „auf einem dauerhaften Datenträger" ersetzt.
In § 506 Absatz 1 wird die Angabe „359a" durch die Angabe „360" ersetzt.
In § 507 Absatz 1 Satz 2 werden die Wörter „in Textform" durch die Wörter „auf einem dauerhaften Datenträger" ersetzt.
§ 508 wird wie folgt geändert:
„§ 508 Rücktritt bei Teilzahlungsgeschäften".
§ 510 wird wie folgt gefasst:
„§ 510 Ratenlieferungsverträge
Artikel 2 wird in 2 Vorschriften zitiert und ändert mWv. 13. Juni 2014 EGBGB Artikel 248, Artikel 247, Artikel 46b, Artikel 229, Artikel 245, Artikel 246, Artikel 246a (neu), Artikel 246b (neu), Artikel 246c (neu), Anlage 1, Anlage 2, Anlage 3 (neu), Anlage 3, Anlage 4, Anlage 5, Anlage 6
Das Einführungsgesetz zum Bürgerlichen Gesetzbuche in der Fassung der Bekanntmachung vom 21. September 1994 (BGBl. I S. 2494; 1997 I S. 1061), das zuletzt durch Artikel 5 des Gesetzes vom 26. Juni 2013 (BGBl. I S. 1805) geändert worden ist, wird wie folgt geändert:
Artikel 46b Absatz 3 wird wie folgt geändert:
Dem Artikel 229 wird folgender § 32 angefügt:
„§ 32 Übergangsvorschrift zum Gesetz zur Umsetzung der Verbraucherrechterichtlinie und zur Änderung des Gesetzes zur Regelung der Wohnungsvermittlung
(4) Die Absätze 2 und 3 sind nicht anwendbar auf Verträge über Finanzdienstleistungen. Solange der Verbraucher bei einem Haustürgeschäft, durch das der Unternehmer dem Verbraucher eine entgeltliche Finanzierungshilfe gewährt und das vor dem 11. Juni 2010 geschlossen wurde, nicht oder nicht entsprechend den zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses geltenden Anforderungen des Bürgerlichen Gesetzbuchs über sein Widerrufsrecht belehrt worden ist und solange das Widerrufsrecht aus diesem Grunde nicht erloschen ist, erlischt das Widerrufsrecht zwölf Monate und 14 Tage nach vollständiger Erbringung der beiderseitigen Leistungen aus dem Vertrag, nicht jedoch vor Ablauf des 27. Juni 2015."
Artikel 245 wird aufgehoben.
Artikel 246 wird durch die folgenden Artikel 246 bis 246c ersetzt:
„Artikel 246 Informationspflichten beim Verbrauchervertrag
die wesentlichen Eigenschaften der Waren oder Dienstleistungen in dem für den Datenträger und die Waren oder Dienstleistungen angemessenen Umfang,
den Gesamtpreis der Waren und Dienstleistungen einschließlich aller Steuern und Abgaben oder in den Fällen, in denen der Preis auf Grund der Beschaffenheit der Ware oder Dienstleistung vernünftigerweise nicht im Voraus berechnet werden kann, die Art der Preisberechnung sowie gegebenenfalls alle zusätzlichen Fracht-, Lieferoder Versandkosten oder in den Fällen, in denen diese Kosten vernünftigerweise nicht im Voraus berechnet werden können, die Tatsache, dass solche zusätzlichen Kosten anfallen können,
gegebenenfalls die Zahlungs-, Liefer- und Leistungsbedingungen, den Termin, bis zu dem sich der Unternehmer verpflichtet hat, die Waren zu liefern oder die Dienstleistungen zu erbringen, sowie das Verfahren des Unternehmers zum Umgang mit Beschwerden,
das Bestehen eines gesetzlichen Mängelhaftungsrechts für die Waren und gegebenenfalls das Bestehen und die Bedingungen von Kundendienstleistungen und Garantien,
gegebenenfalls die Funktionsweise digitaler Inhalte, einschließlich anwendbarer technischer Schutzmaßnahmen für solche Inhalte, und
gegebenenfalls, soweit wesentlich, Beschränkungen der Interoperabilität und der Kompatibilität digitaler Inhalte mit Hard- und Software, soweit diese Beschränkungen dem Unternehmer bekannt sind oder bekannt sein müssen.
dem Verbraucher nach § 312g Absatz 2 Satz 1 Nummer 1, 2, 5 und 7 bis 13 des Bürgerlichen Gesetzbuchs ein Widerrufsrecht nicht zusteht, dass der Verbraucher seine Willenserklärung nicht widerrufen kann, oder
das Widerrufsrecht des Verbrauchers nach § 312g Absatz 2 Satz 1 Nummer 3, 4 und 6 sowie § 356 Absatz 4 und 5 des Bürgerlichen Gesetzbuchs vorzeitig erlöschen kann, über die Umstände, unter denen der Verbraucher ein zunächst bestehendes Widerrufsrecht verliert.
über sämtliche einschlägigen Verhaltenskodizes, denen sich der Unternehmer unterwirft, sowie über die Möglichkeit eines elektronischen Zugangs zu diesen Regelwerken."
Artikel 247 wird wie folgt geändert:
In Absatz 1 wird die Angabe „Anlage 3" durch die Angabe „Anlage 4" und die Angabe „§ 495 Abs. 3 Nr. 1" durch die Wörter „§ 495 Absatz 2 Nummer 1" ersetzt.
In Satz 1 wird die Angabe „§ 495 Abs. 3 Nr. 1" durch die Wörter „§ 495 Absatz 2 Nummer 1" und die Angabe „Anlage 4" durch die Angabe „Anlage 5" ersetzt.
In Satz 2 wird die Angabe „Anlage 5" durch die Angabe „Anlage 6" ersetzt.
In Satz 2 werden nach dem Wort „Fernabsatzvertrag" die Wörter „oder ein außerhalb von Geschäftsräumen geschlossener Vertrag" eingefügt und wird die Angabe „§ 312c Abs. 1" durch die Angabe „§ 312d Absatz 2" ersetzt.
In Satz 3 werden die Wörter „Anlage 3 und 4" durch die Wörter „den Anlagen 4 und 5" ersetzt.
In § 5 Satz 2 wird die Angabe „Artikel 246 § 1 Abs. 1 Nr. 4" durch die Wörter „Artikel 246b § 1 Absatz 1 Nummer 5" ersetzt.
In § 6 Absatz 2 Satz 3 wird die Angabe „Anlage 6" durch die Angabe „Anlage 7" ersetzt.
In § 10 Absatz 2 wird die Angabe „Artikel 246 § 1 Abs. 1 Nr. 4" durch die Wörter „Artikel 246b § 1 Absatz 1 Nummer 5" ersetzt.
In der Überschrift wird die Angabe „§ 495 Abs. 3 Nr. 1" durch die Wörter „§ 495 Absatz 2 Nummer 1" ersetzt.
In Absatz 1 wird in dem Satzteil vor Nummer 1 die Angabe „§ 495 Abs. 3 Nr. 1" durch die Wörter „§ 495 Absatz 2 Nummer 1" ersetzt.
In Absatz 2 wird die Angabe „Artikel 246 § 1 Abs. 1 Nr. 4" durch die Wörter „Artikel 246b § 1 Absatz 1 Nummer 5" ersetzt.
In Absatz 3 Satz 1 wird die Angabe „§ 495 Abs. 3 Nr. 1" durch die Wörter „§ 495 Absatz 2 Nummer 1" ersetzt.
In dem Satzteil vor Nummer 1 wird die Angabe „§ 359a Absatz 1" durch die Wörter „§ 360 Absatz 2 Satz 2" ersetzt.
In Nummer 2 Buchstabe b wird nach der Angabe „und 359" die Angabe „oder § 360" eingefügt.
In Satz 3 wird die Angabe „Anlage 6" durch die Angabe „Anlage 7" und die Angabe „§ 359a Absatz 1" durch die Wörter „§ 360 Absatz 2 Satz 2" ersetzt.
In § 13 Absatz 2 werden jeweils die Wörter „in Textform" durch die Wörter „auf einem dauerhaften Datenträger" ersetzt.
In § 14 Absatz 3 werden die Wörter „in Textform" durch die Wörter „auf einem dauerhaften Datenträger" ersetzt.
„§ 1 Konkurrierende Informationspflichten
In § 3 werden die Wörter „in Textform" durch die Wörter „auf einem dauerhaften Datenträger" ersetzt.
In § 4 Absatz 2 werden die Wörter „in Textform" durch die Wörter „auf einem dauerhaften Datenträger" ersetzt.
In § 5 werden die Wörter „in Textform" durch die Wörter „in Papierform oder auf einem anderen dauerhaften Datenträger" ersetzt.
In § 12 Satz 2 werden die Wörter „in Textform" durch die Wörter „in Papierform oder auf einem anderen dauerhaften Datenträger" ersetzt.
Die Anlagen 1 und 2 werden durch die aus dem Anhang zu diesem Gesetz ersichtlichen Anlagen 1 bis 3 ersetzt.
Die bisherige Anlage 3 wird Anlage 4 und Nummer 3 wird wie folgt geändert:
In der vorletzten Zeile werden vor dem Wort „Notarkosten" die Wörter „Verpflichtung zur Zahlung von" eingefügt.
In der letzten Zeile werden in der rechten Spalte die Wörter „Für verspätete Zahlungen" durch die Wörter „Bei Zahlungsverzug" ersetzt und werden nach den Wörtern „Zinssatz und" die Wörter „Regelungen für seine Anpassung sowie" eingefügt.
Die bisherige Anlage 4 wird Anlage 5 und in Nummer 3 werden in der letzen Zeile in der rechten Spalte die Wörter „Für verspätete Zahlungen" durch die Wörter „Bei Zahlungsverzug" ersetzt und werden nach den Wörtern „Zinssatz und" die Wörter „Regelungen für seine Anpassung sowie" eingefügt.
Die bisherige Anlage 5 wird Anlage 6.
Die bisherige Anlage 6 wird durch die aus dem Anhang zu diesem Gesetz ersichtliche Anlage 7 ersetzt.
Artikel 3 wird in 1 Vorschrift zitiert und ändert mWv. 13. Juni 2014 FernUSG § 2, § 3, § 4, § 6, § 9, § 16, § 17, § 21
In § 2 Absatz 2 Satz 3 und Absatz 3 Satz 2 wird jeweils die Angabe „(§ 3 Abs. 2 Nr. 2)" gestrichen.
„§ 3 Form und Inhalt des Fernunterrichtsvertrags
die Art und Geltung des Lehrgangsabschlusses,
Ort, Dauer und Häufigkeit des begleitenden Unterrichts,
Angaben über die vereinbarten Zeitabstände für die Lieferung des Fernlehrmaterials,
wenn der Fernunterrichtsvertrag die Vorbereitung auf eine öffentlich-rechtliche oder sonstige externe Prüfung umfasst, auch die Angaben zu Zulassungsvoraussetzungen.
In Absatz 2 Satz 3 werden die Wörter „(§ 3 Abs. 2 Nr. 3 zweiter Halbsatz)" gestrichen.
In Absatz 4 Satz 2 wird die Angabe „Abs. 2" gestrichen.
„§ 9 Widerrufsfrist bei Fernunterricht gegen Teilzahlungen
In § 16 Absatz 1 Satz 2 werden die Wörter „§ 3 Abs. 2 Nr. 2 bis 5 und 7 und Abs. 3 Nr. 1 bis 3 und 5" durch die Wörter „Artikel 246a § 1 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1, 4 bis 7 und 11 des Einführungsgesetzes zum Bürgerlichen Gesetzbuche" ersetzt und wird die Angabe „(§ 4)" gestrichen.
In § 21 Absatz 1 Nummer 4 wird die Angabe „§ 17 Abs. 1 Satz 1" durch die Angabe „§ 17 Satz 1" ersetzt.
Artikel 4 wird in 1 Vorschrift zitiert und ändert mWv. 13. Juni 2014 WoVermG § 2
„Satz 1 gilt auch für die Wohnungen, die nach den §§ 88d und 88e des Zweiten Wohnungsbaugesetzes, nach dem Wohnraumförderungsgesetz oder nach entsprechenden landesrechtlichen Vorschriften gefördert werden, solange das Belegungsrecht besteht."
Artikel 5 wird in 1 Vorschrift zitiert und ändert mWv. 13. Juni 2014 UWG § 5a, Anhang
In § 5a Absatz 3 Nummer 3 wird das Wort „Endpreis" durch das Wort „Gesamtpreis" ersetzt.
In Nummer 29 des Anhangs werden die Wörter „, sofern es sich nicht um eine nach den Vorschriften über Vertragsabschlüsse im Fernabsatz zulässige Ersatzlieferung handelt," gestrichen.
Artikel 6 wird in 1 Vorschrift zitiert und ändert mWv. 13. Juni 2014 KAGB § 305
§ 305 des Kapitalanlagegesetzbuchs vom 4. Juli 2013 (BGBl. I S. 1981), das durch Artikel 6 Absatz 11 des Gesetzes vom 28. August 2013 (BGBl. I S. 3395) geändert worden ist, wird wie folgt geändert:
In Absatz 1 Satz 2 werden die Wörter „§ 312d Absatz 4 Nummer 6" durch die Wörter „§ 312g Absatz 2 Satz 1 Nummer 8" ersetzt.
In Absatz 2 Satz 2 werden die Wörter „§ 360 Absatz 1 des Bürgerlichen Gesetzbuchs" durch die Wörter „Artikels 246 Absatz 3 Satz 2 und 3 des Einführungsgesetzes zum Bürgerlichen Gesetzbuche" ersetzt.
In Absatz 8 Satz 3 wird die Angabe „§ 357" durch die Angabe „§ 357a" ersetzt.
Artikel 7 wird in 2 Vorschriften zitiert und ändert mWv. 13. Juni 2014 PAngV § 1, § 2, § 9, § 10
In Absatz 1 Satz 1 wird das Wort „Endpreise" durch das Wort „Gesamtpreise" ersetzt.
„(2) Wer Letztverbrauchern gewerbs- oder geschäftsmäßig oder regelmäßig in sonstiger Weise Waren oder Leistungen zum Abschluss eines Fernabsatzvertrages anbietet, hat zusätzlich zu Absatz 1 und § 2 Absatz 2 anzugeben,
Fallen zusätzliche Fracht-, Liefer- oder Versandkosten oder sonstige Kosten an, so ist deren Höhe anzugeben, soweit diese Kosten vernünftigerweise im Voraus berechnet werden können."
In Absatz 6 Satz 3 wird das Wort „Endpreise" durch das Wort „Gesamtpreise" ersetzt.
In Satz 1 werden das Wort „Endpreis" durch das Wort „Gesamtpreis" und das Wort „Endpreises" durch das Wort „Gesamtpreises" ersetzt.
In Satz 3 wird das Wort „Endpreis" durch das Wort „Gesamtpreis" ersetzt.
In Absatz 3 werden die Wörter „§ 312b Abs. 3 Nr. 1 bis 4 und 7" durch die Wörter „§ 312 Absatz 2 Nummer 2, 3, 6, 9 und 10 und Absatz 6" ersetzt.
In Absatz 6 Nummer 1 und 2 wird jeweils das Wort „Endpreis" durch das Wort „Gesamtpreis" ersetzt.
In § 10 Absatz 1 Nummer 6 wird das Wort „Endpreis" durch das Wort „Gesamtpreis" ersetzt.
Artikel 8 wird in 1 Vorschrift zitiert und ändert mWv. 13. Juni 2014 ZPO § 29c
In § 29c Absatz 1 Satz 1 der Zivilprozessordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 5. Dezember 2005 (BGBl. I S. 3202; 2006 I S. 431; 2007 I S. 1781), die zuletzt durch Artikel 1 des Gesetzes vom 31. August 2013 (BGBl. I S. 3533) geändert worden ist, werden die Wörter „Haustürgeschäften (§ 312 des Bürgerlichen Gesetzbuchs)" durch die Wörter „außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen (§ 312b des Bürgerlichen Gesetzbuchs)" ersetzt.
Artikel 9 wird in 1 Vorschrift zitiert und ändert mWv. 13. Juni 2014 VVG § 6, § 8, § 49, § 211, Anlage
Das Versicherungsvertragsgesetz vom 23. November 2007 (BGBl. I S. 2631), das zuletzt durch Artikel 3 des Gesetzes vom 15. Juli 2013 (BGBl. I S. 2423) geändert worden ist, wird wie folgt geändert:
In § 6 Absatz 6 wird die Angabe „§ 312b Abs. 1 und 2" durch die Angabe „§ 312c" ersetzt.
In Absatz 3 Nummer 2 und 3 wird jeweils die Angabe „§ 312b Abs. 1 und 2" durch die Angabe „§ 312c" ersetzt.
In Absatz 4 werden die Wörter „§ 312g Absatz 1 Satz 1" durch die Wörter „§ 312i Absatz 1 Satz 1" ersetzt.
In § 49 Absatz 1 Satz 2 wird die Angabe „§ 312b Abs. 1 und 2" durch die Angabe „§ 312c" ersetzt.
In § 211 Absatz 2 Nummer 1 wird die Angabe „§ 312b Abs. 1 und 2" durch die Angabe „§ 312c" ersetzt.
Im Gestaltungshinweis 2 der Anlage werden jeweils die Wörter „§ 312g Absatz 1 Satz 1" durch die Wörter „§ 312i Absatz 1 Satz 1" und die Angabe „Artikel 246 § 3" durch die Angabe „Artikel 246c" ersetzt.
Artikel 10 wird in 1 Vorschrift zitiert und ändert mWv. 13. Juni 2014 WpDVerOV § 5
§ 5 Absatz 3 Satz 3 der Wertpapierdienstleistungs-Verhaltens- und Organisationsverordnung vom 20. Juli 2007 (BGBl. I S. 1432), die zuletzt durch Artikel 27 Absatz 5 des Gesetzes vom 4. Juli 2013 (BGBl. I S. 1981) geändert worden ist, wird wie folgt gefasst:
„§ 312d Absatz 2 des Bürgerlichen Gesetzbuchs bleibt unberührt; ist der Privatkunde Unternehmer im Sinne des § 14 des Bürgerlichen Gesetzbuchs, ist § 312d Absatz 2 des Bürgerlichen Gesetzbuchs in Verbindung mit Artikel 246b § 1 des Einführungsgesetzes zum Bürgerlichen Gesetzbuche entsprechend anzuwenden, soweit dort die Offenlegung der Identität und des geschäftlichen Zwecks des Kontakts und die Zurverfügungstellung von Informationen bei Telefongesprächen geregelt ist."
Artikel 11 wird in 1 Vorschrift zitiert und ändert mWv. 13. Juni 2014 WpPG § 8
In § 8 Absatz 1 Satz 5 des Wertpapierprospektgesetzes vom 22. Juni 2005 (BGBl. I S. 1698), das zuletzt durch Artikel 6 Absatz 4 des Gesetzes vom 28. August 2013 (BGBl. I S. 3395) geändert worden ist, wird die Angabe „§ 357" durch die Angabe „§ 357a" ersetzt.
Artikel 12 wird in 1 Vorschrift zitiert und ändert mWv. 13. Juni 2014 VermAnlG § 11
In § 11 Absatz 2 Satz 3 des Vermögensanlagengesetzes vom 6. Dezember 2011 (BGBl. I S. 2481), das zuletzt durch Artikel 4 Absatz 57 des Gesetzes vom 7. August 2013 (BGBl. I S. 3154) geändert worden ist, wird die Angabe „§ 357" durch die Angabe „§ 357a" ersetzt.
Artikel 13 wird in 1 Vorschrift zitiert und ändert mWv. 13. Juni 2014 UKlaG § 2
In § 2 Absatz 2 Nummer 1 Buchstabe a des Unterlassungsklagengesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 27. August 2002 (BGBl. I S. 3422, 4346), das zuletzt durch Artikel 5 des Gesetzes vom 4. Juli 2013 (BGBl. I S. 1981) geändert worden ist, wird das Wort „Haustürgeschäfte" durch die Wörter „außerhalb von Geschäftsräumen geschlossene Verträge" ersetzt.
Artikel 14 wird in 2 Vorschriften zitiert und ändert mWv. 13. Juni 2014 ElektroG § 3
In § 3 Absatz 11 des Elektro- und Elektronikgerätegesetzes vom 16. März 2005 (BGBl. I S. 762), das zuletzt durch Artikel 4 Absatz 30 des Gesetzes vom 7. August 2013 (BGBl. I S. 3154) geändert worden ist, wird in dem Satzteil vor Nummer 1 die Angabe „§ 312b Abs. 2" durch die Angabe „§ 312c Absatz 2" ersetzt.
Anlage 1 (zu Artikel 246a § 1 Absatz 2 Satz 2) Muster für die Widerrufsbelehrung bei außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen und bei Fernabsatzverträgen mit Ausnahme von Verträgen über Finanzdienstleistungen
im Falle eines Dienstleistungsvertrags oder eines Vertrags über die Lieferung von Wasser, Gas oder Strom, wenn sie nicht in einem begrenzten Volumen oder in einer bestimmten Menge zum Verkauf angeboten werden, von Fernwärme oder von digitalen Inhalten, die nicht auf einem körperlichen Datenträger geliefert werden: „des Vertragsabschlusses.";
im Falle eines Kaufvertrags: „, an dem Sie oder ein von Ihnen benannter Dritter, der nicht der Beförderer ist, die Waren in Besitz genommen haben bzw. hat.";
im Falle eines Vertrags über mehrere Waren, die der Verbraucher im Rahmen einer einheitlichen Bestellung bestellt hat und die getrennt geliefert werden: „, an dem Sie oder ein von Ihnen benannter Dritter, der nicht der Beförderer ist, die letzte Ware in Besitz genommen haben bzw. hat.";
im Falle eines Vertrags über die Lieferung einer Ware in mehreren Teilsendungen oder Stücken: „, an dem Sie oder ein von Ihnen benannter Dritter, der nicht der Beförderer ist, die letzte Teilsendung oder das letzte Stück in Besitz genommen haben bzw. hat.";
im Falle eines Vertrags zur regelmäßigen Lieferung von Waren über einen festgelegten Zeitraum hinweg: „, an dem Sie oder ein von Ihnen benannter Dritter, der nicht der Beförderer ist, die erste Ware in Besitz genommen haben bzw. hat."
Wenn Sie dem Verbraucher die Wahl einräumen, die Information über seinen Widerruf des Vertrags auf Ihrer Webseite elektronisch auszufüllen und zu übermitteln, fügen Sie Folgendes ein: „Sie können das Muster-Widerrufsformular oder eine andere eindeutige Erklärung auch auf unserer Webseite [Internet-Adresse einfügen] elektronisch ausfüllen und übermitteln. Machen Sie von dieser Möglichkeit Gebrauch, so werden wir Ihnen unverzüglich (z.B. per E-Mail) eine Bestätigung über den Eingang eines solchen Widerrufs übermitteln."
Im Falle von Kaufverträgen, in denen Sie nicht angeboten haben, im Falle des Widerrufs die Waren selbst abzuholen, fügen Sie Folgendes ein: „Wir können die Rückzahlung verweigern, bis wir die Waren wieder zurückerhalten haben oder bis Sie den Nachweis erbracht haben, dass Sie die Waren zurückgesandt haben, je nachdem, welches der frühere Zeitpunkt ist."
„Wir holen die Waren ab." oder
„Sie haben die Waren unverzüglich und in jedem Fall spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag, an dem Sie uns über den Widerruf dieses Vertrags unterrichten, an … uns oder an [hier sind gegebenenfalls der Name und die Anschrift der von Ihnen zur Entgegennahme der Waren ermächtigten Person einzufügen] zurückzusenden oder zu übergeben. Die Frist ist gewahrt, wenn Sie die Waren vor Ablauf der Frist von vierzehn Tagen absenden."
„Wir tragen die Kosten der Rücksendung der Waren.";
„Sie tragen die unmittelbaren Kosten der Rücksendung der Waren.";
Wenn Sie bei einem Fernabsatzvertrag nicht anbieten, die Kosten der Rücksendung der Waren zu tragen, und die Waren aufgrund ihrer Beschaffenheit nicht normal mit der Post zurückgesandt werden können: „Sie tragen die unmittelbaren Kosten der Rücksendung der Waren in Höhe von … EUR [Betrag einfügen].", oder, wenn die Kosten vernünftigerweise nicht im Voraus berechnet werden können: „Sie tragen die unmittelbaren Kosten der Rücksendung der Waren. Die Kosten werden auf höchstens etwa … EUR [Betrag einfügen] geschätzt." oder
Wenn die Waren bei einem außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Vertrag aufgrund ihrer Beschaffenheit nicht normal mit der Post zurückgesandt werden können und zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses zur Wohnung des Verbrauchers geliefert worden sind: „Wir holen die Waren auf unsere Kosten ab." und
fügen Sie ein: „Sie müssen für einen etwaigen Wertverlust der Waren nur aufkommen, wenn dieser Wertverlust auf einen zur Prüfung der Beschaffenheit, Eigenschaften und Funktionsweise der Waren nicht notwendigen Umgang mit ihnen zurückzuführen ist."
Im Falle eines Vertrags zur Erbringung von Dienstleistungen oder der Lieferung von Wasser, Gas oder Strom, wenn sie nicht in einem begrenzten Volumen oder in einer bestimmten Menge zum Verkauf angeboten werden, oder von Fernwärme fügen Sie Folgendes ein: „Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistungen oder Lieferung von Wasser/Gas/Strom/Fernwärme [Unzutreffendes streichen] während der Widerrufsfrist beginnen soll, so haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie uns von der Ausübung des Widerrufsrechts hinsichtlich dieses Vertrags unterrichten, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen entspricht."
Anlage 2 (zu Artikel 246a § 1 Absatz 2 Satz 1 Nummer 1 und § 2 Absatz 2 Nummer 2) Muster für das Widerrufsformular
Bei der Erbringung von Finanzdienstleistungen außer Zahlungsdiensten: „, jedoch nicht vor Vertragsschluss und auch nicht vor Erfüllung unserer Informationspflichten gemäß Artikel 246b § 2 Absatz 1 in Verbindung mit Artikel 246b § 1 Absatz 1 EGBGB";
bei Zahlungsdiensterahmenverträgen: „, jedoch nicht vor Vertragsschluss und auch nicht vor Erfüllung unserer Informationspflichten gemäß Artikel 246b § 2 Absatz 1 in Verbindung mit § 1 Absatz 1 Nummer 7 bis 12, 15 und 19 sowie Artikel 248 § 4 Absatz 1 EGBGB";
bei Kleinbetragsinstrumenten im Sinne des § 675i Absatz 1 BGB: „, jedoch nicht vor Vertragsschluss und auch nicht vor Erfüllung unserer Informationspflichten gemäß Artikel 246b § 2 Absatz 1 in Verbindung mit § 1 Absatz 1 Nummer 7 bis 12, 15 und 19 sowie Artikel 248 § 11 Absatz 1 EGBGB";
bei Einzelzahlungsverträgen: „, jedoch nicht vor Vertragsschluss und auch nicht vor Erfüllung unserer Informationspflichten gemäß Artikel 246b § 2 Absatz 1 in Verbindung mit § 1 Absatz 1 Nummer 7 bis 12, 15 und 19 sowie Artikel 248 § 13 Absatz 1 EGBGB".
bei Zahlungsdiensterahmenverträgen: „, jedoch nicht vor Vertragsschluss und auch nicht vor Erfüllung unserer Informationspflichten gemäß Artikel 246b § 2 in Verbindung mit § 1 Absatz 1 Nummer 12 sowie Artikel 248 § 4 Absatz 1 EGBGB";
bei Kleinbetragsinstrumenten im Sinne des § 675i Absatz 1 BGB: „, jedoch nicht vor Vertragsschluss und auch nicht vor Erfüllung unserer Informationspflichten gemäß Artikel 246b § 2 in Verbindung mit § 1 Absatz 1 Nummer 12 sowie Artikel 248 § 11 Absatz 1 EGBGB";
bei Einzelzahlungsverträgen: „, jedoch nicht vor Vertragsschluss und auch nicht vor Erfüllung unserer Informationspflichten gemäß Artikel 246b § 2 in Verbindung mit § 1 Absatz 1 Nummer 12 sowie Artikel 248 § 13 Absatz 1 EGBGB".
Ist Vertragsgegenstand die Überlassung einer Sache mit Ausnahme der Lieferung von Wasser, Gas oder Strom, die nicht in einem begrenzten Volumen oder in einer bestimmten Menge zum Verkauf angeboten werden, sind hier die konkreten Hinweise entsprechend Gestaltungshinweis [5] Buchstabe a bis c der Anlage 1 zu Artikel 246a § 1 Absatz 2 Satz 2 EGBGB zu geben.
Ist Vertragsgegenstand die Erbringung einer Dienstleistung, die nicht in der Überlassung einer Sache gemäß Buchstabe a oder in einer Finanzdienstleistung besteht, oder die Lieferung von Wasser, Gas oder Strom, wenn sie nicht in einem begrenzten Volumen oder in einer bestimmten Menge zum Verkauf angeboten werden, oder die Lieferung von Fernwärme, sind hier die konkreten Hinweise entsprechend Gestaltungshinweis [6] der Anlage 1 zu Artikel 246a § 1 Absatz 2 Satz 2 EGBGB zu geben.
Anlage 7 (zu Artikel 247 § 6 Absatz 2 und § 12 Absatz 1) Muster für eine Widerrufsinformation für Verbraucherdarlehensverträge
Der Darlehensnehmer* kann seine Vertragserklärung innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen widerrufen. Die Frist beginnt nach Abschluss des Vertrags, aber erst, nachdem der Darlehensnehmer alle Pflichtangaben nach § 492 Absatz 2 BGB (z. B. Angabe zur Art des Darlehens, Angabe zum Nettodarlehensbetrag, Angabe zur Vertragslaufzeit) erhalten hat. Der Darlehensnehmer hat alle Pflichtangaben erhalten, wenn sie in der für den Darlehensnehmer bestimmten Ausfertigung seines Antrags oder in der für den Darlehensnehmer bestimmten Ausfertigung der Vertragsurkunde oder in einer für den Darlehensnehmer bestimmten Abschrift seines Antrags oder der Vertragsurkunde enthalten sind und dem Darlehensnehmer eine solche Unterlage zur Verfügung gestellt worden ist. Über in den Vertragstext nicht aufgenommene Pflichtangaben kann der Darlehensnehmer nachträglich auf einem dauerhaften Datenträger informiert werden; die Widerrufsfrist beträgt dann einen Monat. Der Darlehensnehmer ist mit den nachgeholten Pflichtangaben nochmals auf den Beginn der Widerrufsfrist hinzuweisen. Zur Wahrung der Widerrufsfrist genügt die rechtzeitige Absendung des Widerrufs, wenn die Erklärung auf einem dauerhaften Datenträger (z. B. Brief, Telefax, E-Mail) erfolgt. Der Widerruf ist zu richten an: [1]
Soweit das Darlehen bereits ausbezahlt wurde, hat es der Darlehensnehmer spätestens innerhalb von 30 Tagen zurückzuzahlen und für den Zeitraum zwischen der Auszahlung und der Rückzahlung des Darlehens den vereinbarten Sollzins zu entrichten. Die Frist beginnt mit der Absendung der Widerrufserklärung. Für den Zeitraum zwischen Auszahlung und Rückzahlung ist bei vollständiger Inanspruchnahme des Darlehens pro Tag ein Zinsbetrag in Höhe von [3] Euro zu zahlen. Dieser Betrag verringert sich entsprechend, wenn das Darlehen nur teilweise in Anspruch genommen wurde. [4] [5]
Bei Anwendung der Gestaltungshinweise [2a], [2b] oder [2c] ist hier folgende Unterüberschrift einzufügen:
„Besonderheiten bei weiteren Verträgen".
Steht dem Darlehensnehmer in Bezug auf den [einsetzen***: verbundenen Vertrag] ein Widerrufsrecht zu, so ist er mit wirksamem Widerruf des [einsetzen***: verbundenen Vertrags] auch an den Darlehensvertrag nicht mehr gebunden. Für die Rechtsfolgen des Widerrufs sind die in dem [einsetzen***: verbundenen Vertrag] getroffenen Regelungen und die hierfür erteilte Widerrufsbelehrung maßgeblich."
Widerruft der Darlehensnehmer den [einsetzen: Bezeichnung des verbundenen Vertrags], so ist er auch an den Darlehensvertrag nicht mehr gebunden."
Steht dem Darlehensnehmer in Bezug auf das [einsetzen: Bezeichnung des im Darlehensvertrag angegebenen Geschäfts] (im Folgenden: angegebenes Geschäft)** ein Widerrufsrecht zu, so ist er mit wirksamem Widerruf des angegebenen Geschäfts auch an diesen Darlehensvertrag nicht mehr gebunden."
Steht dem Darlehensnehmer in Bezug auf diesen Darlehensvertrag ein Widerrufsrecht zu, so ist er mit wirksamem Widerruf des Darlehensvertrags auch an den [einsetzen: Bezeichnung des mit dem Darlehensvertrag zusammenhängenden Vertrags] (im Folgenden: zusammenhängender Vertrag)** nicht mehr gebunden."
Ist das Darlehen durch ein Grundpfandrecht gesichert, ist hier Folgendes einzufügen:
„Wenn der Darlehensnehmer nachweist, dass der Wert seines Gebrauchsvorteils niedriger war als der Vertragszins, muss er nur den niedrigeren Betrag zahlen. Dies kann z. B. in Betracht kommen, wenn der marktübliche Zins geringer war als der Vertragszins."
Erbringt der Darlehensgeber gegenüber öffentlichen Stellen Aufwendungen gemäß § 357a Absatz 3 Satz 4 BGB und will er sich für den Fall des Widerrufs die Geltendmachung dieses Anspruchs vorbehalten, ist hier Folgendes einzufügen:
Der Darlehensnehmer hat dem Darlehensgeber auch die Aufwendungen zu ersetzen, die der Darlehensgeber gegenüber öffentlichen Stellen erbracht hat und nicht zurückverlangen kann."
Bei Anwendung der Gestaltungshinweise [6a], [6b], [6c], [6d], [6e], [6f] oder [6g] ist hier als Unterüberschrift einzufügen:
„Besonderheiten bei weiteren Verträgen"
Dies gilt nicht, wenn bei einer entgeltlichen Finanzierungshilfe ausschließlich der Hinweis [6d] verwandt wird und weitere Verträge nicht vorliegen.
Steht dem Darlehensnehmer in Bezug auf [einsetzen***: den verbundenen Vertrag] ein Widerrufsrecht zu, sind im Falle des wirksamen Widerrufs [einsetzen***: des verbundenen Vertrags] Ansprüche des Darlehensgebers auf Zahlung von Zinsen und Kosten aus der Rückabwicklung des Darlehensvertrags gegen den Darlehensnehmer ausgeschlossen."
Bei einem verbundenen Vertrag nach § 358 BGB, der nicht den Erwerb von Finanzinstrumenten zum Gegenstand hat, oder bei einem zusammenhängenden Vertrag, wenn von Gestaltungshinweis [2c] Gebrauch gemacht wurde, ist hier Folgendes einzufügen:
Ist der Darlehensnehmer aufgrund des Widerrufs dieses Darlehensvertrags an [einsetzen***: den verbundenen Vertrag und/ oder den zusammenhängenden Vertrag] nicht mehr gebunden, sind insoweit die beiderseits empfangenen Leistungen zurückzugewähren."
Bei einem verbundenen Vertrag nach § 358 BGB über die Überlassung einer Sache oder bei einem zusammenhängenden Vertrag, gerichtet auf die Überlassung einer Sache, wenn von Gestaltungshinweis [2c] Gebrauch gemacht wurde, ist hier nachstehender Unterabsatz einzufügen:
Der Darlehensnehmer ist nicht verpflichtet, die Sache zurückzusenden, wenn der an [einsetzen***: dem verbundenen Vertrag oder dem zusammenhängenden Vertrag] beteiligte Unternehmer angeboten hat, die Sachen abzuholen. Grundsätzlich trägt der Darlehensnehmer die unmittelbaren Kosten der Rücksendung der Waren. Dies gilt nicht, wenn der an [einsetzen***: dem verbundenen Vertrag oder dem zusammenhängenden Vertrag] beteiligte Unternehmer sich bereit erklärt hat, diese Kosten zu tragen, oder er es unterlassen hat, den Verbraucher über die Pflicht, die unmittelbaren Kosten der Rücksendung zu tragen, zu unterrichten. Bei außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen, bei denen die Waren zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses zur Wohnung des Verbrauchers geliefert worden sind, ist der Unternehmer verpflichtet, die Waren auf eigene Kosten abzuholen, wenn die Waren so beschaffen sind, dass sie nicht per Post zurückgesandt werden können."
„Wenn der Darlehensnehmer die aufgrund [einsetzen***: des verbundenen Vertrags oder des zusammenhängenden Vertrags] überlassene Sache nicht oder teilweise nicht oder nur in verschlechtertem Zustand zurückgewähren kann, hat er insoweit Wertersatz zu leisten. Dies kommt allerdings nur in Betracht, wenn der Wertverlust auf einen Umgang mit den Waren zurückzuführen ist, der zur Prüfung der Beschaffenheit, der Eigenschaften und der Funktionsweise der Waren nicht notwendig war."
Ist Vertragsgegenstand die Erbringung einer Dienstleistung, die nicht in der Überlassung einer Sache gemäß Buchstabe a oder in einer Finanzdienstleistung besteht, oder die Lieferung von Wasser, Gas oder Strom, wenn sie nicht in einem begrenzten Volumen oder in einer bestimmten Menge zum Verkauf angeboten werden, oder die Lieferung von Fernwärme, können hier die konkreten Hinweise entsprechend Gestaltungshinweis [6] der Anlage 1 zu Artikel 246a § 1 Absatz 2 Satz 2 EGBGB gegeben werden.
Ist der Darlehensnehmer aufgrund des Widerrufs des [einsetzen***: angegebenen Geschäfts] an den Darlehensvertrag nicht mehr gebunden, führt das hinsichtlich des Darlehensvertrags zu den gleichen Folgen, die eintreten würden, wenn der Darlehensvertrag selbst widerrufen worden wäre (vgl. oben unter „Widerrufsfolgen")."
Wenn der Darlehensnehmer infolge des Widerrufs des Darlehensvertrags nicht mehr an den weiteren Vertrag gebunden ist oder infolge des Widerrufs des weiteren Vertrags nicht mehr an den Darlehensvertrag gebunden ist, gilt ergänzend Folgendes: Ist das Darlehen bei Wirksamwerden des Widerrufs dem Vertragspartner des Darlehensnehmers aus [einsetzen***: dem verbundenen Vertrag] bereits zugeflossen, tritt der Darlehensgeber im Verhältnis zum Darlehensnehmer hinsichtlich der Rechtsfolgen des Widerrufs in die Rechte und Pflichten des Vertragspartners aus dem weiteren Vertrag ein."
„Einwendungen bei verbundenen Verträgen"
„Der Darlehensnehmer kann die Rückzahlung des Darlehens verweigern, soweit ihn Einwendungen berechtigen würden, seine Leistung gegenüber dem Vertragspartner aus dem verbundenen Vertrag zu verweigern. Dies gilt nicht, wenn das finanzierte Entgelt weniger als 200 Euro beträgt oder wenn der Rechtsgrund für die Einwendung auf einer Vereinbarung beruht, die zwischen dem Darlehensnehmer und dem anderen Vertragspartner nach dem Abschluss des Darlehensvertrags getroffen wurde. Kann der Darlehensnehmer von dem anderen Vertragspartner Nacherfüllung verlangen, so kann er die Rückzahlung des Darlehens erst verweigern, wenn die Nacherfüllung fehlgeschlagen ist."
Die Vertragsparteien können auch direkt angesprochen werden (z. B. „Sie", „Wir"). Es kann auch die weibliche Form der jeweiligen Bezeichnung und/oder die genaue Bezeichnung der Vertragsparteien verwendet werden. Es können auch die Bezeichnungen „Kreditnehmer" und „Kreditgeber" verwendet werden. Bei entgeltlichen Finanzierungshilfen sind die Bezeichnungen entsprechend anzupassen, beispielsweise mit „Leasinggeber" und „Leasingnehmer". Die weitergehende Anpassungspflicht für entgeltliche Finanzierungshilfen gemäß Artikel 247 § 12 Absatz 1 Satz 5 EGBGB bleibt unberührt.
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