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Timestamp: 2016-10-20 19:44:41
Document Index: 286864198

Matched Legal Cases: ['BGE', 'BGE', 'Art. 18', 'BGE', 'Art. 24', 'Art. 25', 'Art. 36', 'BGE', 'Art. 152', 'BGE', 'Art. 152']

U 229/00 (12.03.2001)
U 229/00 Sm/Gr
K.________, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Roland Ilg, R�mistrasse 5, Z�rich,
A.- Der 1954 geborene K.________ arbeitete 1996 als Saisonnier bei der H.________ AG, Z.________, einem der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) unterstellten Betrieb. Am 10. Mai 1996 erlitt er beim Ausschalen einer Decke einen Unfall, bei welchem er sich u.a. am linken Fuss verletzte. Die SUVA kam f�r die Heilungskosten auf und richtete Taggelder aus. Nach einem zweiten Aufenthalt in der Rehabilitationsklinik B.________ vom 1. bis 29. Oktober 1997 und nach der Abschlussuntersuchung durch den Kreisarzt Dr. med. O.________ am 9. Januar 1998 sprach die SUVA mit Verf�gung vom 12. Mai 1998 K.________ ab 1. Mai 1998 eine Invalidenrente auf der Grundlage einer Erwerbsunf�higkeit von 10 % zu, verneinte hingegen den Anspruch auf Integrit�tsentsch�digung. Daran hielt die Anstalt mit Einspracheentscheid vom 1. Oktober 1998 fest.
B.- K.________ liess hiegegen Beschwerde erheben, welche das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich, nachdem die SUVA eine Vernehmlassung eingereicht und der Rechtsvertreter des Versicherten zu zwei vom Unfallversicherer beigebrachten Berichten der Frau Dr. med. R.________ vom 28. Juni 1999 und des Kreisarztes Dr. med. L.________ vom 27. Juli 1999 Stellung genommen hatte, mit Entscheid vom 19. Mai 2000 abwies.
C.- K.________ l�sst Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hren mit dem haupts�chlichen Rechtsbegehren, es sei ihm eine Invalidenrente auf der Grundlage einer Erwerbsunf�higkeit von 50 % und eine Integrit�tsentsch�digung von 25 % zuzusprechen; eventualiter seien erg�nzende Arztberichte einzuholen; im Weitern sei ihm die unentgeltliche Verbeist�ndung zu bewilligen.
W�hrend die SUVA Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde beantragt, l�sst sich das Bundesamt f�r Sozialversicherung nicht vernehmen.
1.- Im Streite liegen der Anspruch auf eine Invalidenrente und eine Integrit�tsentsch�digung als Folge des am 10. Mai 1996 erlittenen Berufsunfalles.
2.- Im angefochtenen Entscheid werden der Begriff des nat�rlichen Kausalzusammenhanges zwischen Unfall, Gesundheitsschaden und gesundheitlich bedingten Einschr�nkungen der Arbeits- und Erwerbsf�higkeit als einer Voraussetzung der Leistungspflicht des Unfallversicherers, ferner die von der Rechtsprechung aufgestellten Kriterien zur Ad�quanzbeurteilung bei psychischen Beeintr�chtigungen, wenn der betreffende Unfall dem mittleren Bereich zuzuordnen ist (BGE 115 V 140 Erw. 6c/aa; vgl. auch BGE 120 V 355 f. Erw. 5b/aa, 117 V 383 Erw. 4b), sowie die Beweisw�rdigungsregeln bei �rztlichen Berichten zutreffend dargelegt. Richtig wiedergegeben werden auch die Rechtsgrundlagen zur Ermittlung des Invalidit�tsgrades (Art. 18 Abs. 2 UVG und BGE 114 V 310) sowie die Bestimmungen zu Begriff und Bemessung der Integrit�tsentsch�digung (Art. 24 und Art. 25 Abs. 1 zweiter Satz UVG) und zum Erfordernis der Dauerhaftigkeit des Integrit�tsschadens (Art. 36 Abs. 1 UVV; BGE 124 V 36 ff. Erw. 4). Darauf wird verwiesen.
3.- Das kantonale Gericht hat im Wesentlichen erwogen, aufgrund der medizinischen Unterlagen stehe fest, dass das Unterschenkeloedem und damit die Einschr�nkung der Beweglichkeit des Sprunggelenkes links zumindest im Sinne einer Teilkausalit�t auf den Unfall zur�ckzuf�hren sei. Hingegen st�nden weder die geklagten cerviko-brachialen Beschwerden resp. das halbseitige Schmerzsyndrom noch die geltend gemachten psychischen St�rungen in einem rechtserheblichen Zusammenhang mit dem Unfall vom 10. Mai 1996. Unfallkausal sei somit einzig die Einschr�nkung der Gebrauchsf�higkeit des linken Beines.
In Bezug auf die Arbeitsf�higkeit sodann sei auf die Einsch�tzung des Kreisarztes Dr. med. O.________ abzustellen, welche mit derjenigen im Austrittsbericht der Rehabilitationsklinik B.________ vom 19. November 1997 im Wesentlichen �bereinstimme. Danach sei eine vorwiegend sitzende T�tigkeit und zwar ganztags und ohne Einschr�nkungen zumutbar. Soweit nach Dr. med. L.________ zus�tzlich die "M�glichkeit zur Hochlagerung des linken Beines" gegeben sein m�sse, k�nne dem nicht gefolgt werden, weil dieser Arzt selber darauf hinweise, er finde keine somatische Erkl�rung f�r die Ausschaltung des linken Beines (durch konsequentes Gehen an zwei Amerikanerst�cken, wobei das linke Bein kaum am Boden aufgesetzt wird) und diese auf den psychischen Gesundheitszustand zur�ckf�hre, welcher indessen nicht unfallkausal sei. Die von der SUVA zur Ermittlung des Invalideneinkommens herangezogenen Vergleichsl�hne f�r 1997 gem�ss der Dokumentation �ber die Arbeitspl�tze (DAP) entspr�chen vom Anforderungsprofil her der Einsch�tzung der Arbeitsf�higkeit durch Dr. med. O.________, sodass darauf abgestellt werden k�nne. Daraus ergebe sich ein Invalidit�tsgrad von weniger als 10 %. Zum gleichen Ergebnis f�hrte, wenn f�r die Bestimmung des Invalideneinkommens von den Tabellenl�hnen gem�ss den Lohnstrukturerhebungen des Bundesamtes f�r Statistik ausgegangen und dabei ein leidensbedingter Abzug von 15 % in Anschlag gebracht werde.
Den Anspruch auf eine Integrit�tsentsch�digung hat das kantonale Gericht schliesslich verneint, da insbesondere das Kriterium der Dauerhaftigkeit des Integrit�tsschadens nicht erf�llt sei. Der zweite Aufenthalt in der Rehabilitationsklinik B.________ habe gezeigt, dass das Oedem behandelt werden k�nne und sich bei konsequenter Therapie zur�ckbilde(te), sodass die Beweglichkeit des Fussgelenkes gesteigert werden k�nne und nur noch eine minimale Einschr�nkung verbleibe.
4.- Die Argumentation der Vorinstanz �berzeugt sowohl was die Feststellung des entscheidwesentlichen Sachverhalts anbelangt als auch in Bezug auf dessen W�rdigung und die daraus gezogenen rechtlichen Schl�sse. Dies betrifft insbesondere die haupts�chlich beanstandete Beurteilung der Ad�quanz allf�lliger psychischer Unfallfolgen. Die Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde verm�gen daran nichts zu �ndern. Dass das kantonale Gericht bei der Invalidit�tsbemessung das f�r 1996 g�ltige Valideneinkommen nicht an die Nominallohnentwicklung angepasst hat, trifft klarerweise nicht zu. Abgesehen davon selbst wenn es sich so verhielte, f�hrte eine entsprechende Korrektur dieser Einkommensgr�sse offensichtlich nicht zu einem Invalidit�tsgrad, welcher Anspruch auf eine Rente auf der Grundlage einer Erwerbsunf�higkeit von mehr als 10 % g�be. Schliesslich kann in der Zusprechung einer Invalidenrente einerseits und der Verneinung eines (dauerhaften) Integrit�tsschadens anderseits nicht von einem inneren Widerspruch gesprochen werden.
5.- Dem Gesuch um unentgeltliche Verbeist�ndung kann entsprochen werden, da die Voraussetzungen gem�ss Gesetz (Art. 152 OG) und Rechtsprechung (BGE 125 V 202 Erw. 4a) hief�r erf�llt sind. Der Beschwerdef�hrer wird indessen ausdr�cklich darauf hingewiesen, dass er gem�ss Art. 152 Abs. 3 OG der Gerichtskasse Ersatz zu leisten hat, wenn er dazu sp�ter im Stande ist.
wird Rechtsanwalt Dr. Roland Ilg, Z�rich, f�r das Verfahren