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Timestamp: 2016-10-20 21:27:09
Document Index: 272716314

Matched Legal Cases: ['Art. 82', 'Art. 86', 'Art. 90', 'Art. 89', 'Art. 42', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 29', 'Art. 29', 'BGE', 'Art. 97', 'Art. 25', 'Art. 33', 'Art. 97', 'Art. 25', 'Art. 33', 'Art. 25', 'Art. 25', 'Art. 29', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 16', 'Art. 34', 'Art. 34', 'Art. 11', 'Art. 3', 'Art. 34', 'Art. 11', 'BGE', 'Art. 3', 'Art. 78', 'Art. 2', 'Art. 24', 'BGE', 'Art. 22', 'Art. 42', 'Art. 17', 'Art. 12', 'Art. 4', 'Art. 66', 'Art. 68']

1C_543/2013 (23.07.2014)
1C_543/2013 � � Urteil vom 23. Juli 2014
A.________, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Rechtsanwalt Adrian Ramsauer,
B.________, Beschwerdegegner, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Paul-Lukas Good,
Baubeh�rde Einsiedeln, Hauptstrasse 78, Postfach 161, 8840 Einsiedeln,
Amt f�r Raumentwicklung des Kantons Schwyz, Bahnhofstrasse 14, Postfach 1186, 6431 Schwyz,
Beschwerde gegen den Entscheid vom 17. April 2013 des Verwaltungsgerichts des Kantons Schwyz, Kammer III.
B.________ ist Landwirt und Eigent�mer der in der Landwirtschaftszone gelegenen Parzelle Nr. 2539 an der Seestrasse 47a in Willerzell. Die Parzelle wird durch die Strasse Erlen von seinem Betriebszentrum getrennt. Er beabsichtigt, eine auf dem Grundst�ck stehende Remise (Geb�ude Nr. 3775) teilweise abzubrechen und anschliessend mit einem Anbau zu vergr�ssern. Die so umgebaute Remise soll unter anderem zum Einstellen landwirtschaftlicher Nutzfahrzeuge und Maschinen dienen.
W�hrend der �ffentlichen Auflage des Baugesuchs vom 23. Dezember 2011 bis zum 10. Januar 2012 reichte A.________, Eigent�mer der benachbarten und mit einem Ferienhaus �berbauten Parzelle Nr. 2777, Einsprache ein.
Das Amt f�r Raumentwicklung des Kantons Schwyz teilte B.________ mit Schreiben vom 23. Februar 2012 mit, dass die Remise im beantragten Umfang nicht betriebsnotwendig und deshalb um 45 m2 auf 270 m2 zu reduzieren sei. Nachdem B.________ daraufhin ein abge�ndertes Gesuch mit einem reduzierten Projekt eingereicht hatte, erteilte ihm das Amt mit Gesamtentscheid vom 16. Mai 2012 die kantonale Baubewilligung unter Auflagen. Mit Baubewilligung vom 4. Juni 2012 genehmigte in der Folge auch die Baubeh�rde des Bezirks Einsiedeln das Gesuch unter Auflagen. Sie er�ffnete B.________ den kantonalen Gesamtentscheid und erkl�rte diesen zum Bestandteil der Baubewilligung. Die Einsprache von A.________ wurde abgewiesen.
A.________ erhob am 26. Juni 2012 Verwaltungsbeschwerde beim Regierungsrat des Kantons Schwyz. Mit Entscheid vom 11. Dezember 2012 wies der Regierungsrat das Rechtsmittel ab. Eine von A.________ dagegen eingelegte Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz mit Entscheid vom 17. April 2013 ebenfalls ab.
Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ans Bundesgericht vom 23. Mai 2013 beantragt A.________, der Entscheid des Verwaltungsgerichts sei aufzuheben und die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
Das Verwaltungsgericht beantragt die Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei. Das kantonale Amt f�r Raumentwicklung hat sich vernehmen lassen, ohne einen f�rmlichen Antrag zu stellen. Die Baubeh�rde Einsiedeln, der Regierungsrat und der Beschwerdegegner schliessen auf Abweisung der Beschwerde. Das ebenfalls zur Vernehmlassung eingeladene Bundesamt f�r Raumentwicklung hat auf eine Stellungnahme verzichtet.
Dem angefochtenen Entscheid liegt ein Beschwerdeverfahren �ber eine baurechtliche Bewilligung zu Grunde. Dagegen ist die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nach Art. 82 lit. a BGG das zutreffende Rechtsmittel. Angefochten ist ein Entscheid einer letzten kantonalen Instanz, welcher in Bezug auf das vorliegend umstrittene Baugesuch das Verfahren abschliesst (Art. 86 Abs. 1 lit. d, Art. 90 BGG). Der Beschwerdef�hrer hat am vorinstanzlichen Verfahren teilgenommen, ist als Nachbar durch den angefochtenen Entscheid besonders ber�hrt und hat ein schutzw�rdiges Interesse an dessen Aufhebung oder �nderung (Art. 89 Abs. 1 BGG). Auf die Beschwerde ist im Grundsatz einzutreten.
2.1.�Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Begr�ndung der Beschwerde in gedr�ngter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt. Dies setzt voraus, dass sich der Beschwerdef�hrer wenigstens kurz mit den Erw�gungen des angefochtenen Entscheids auseinandersetzt. Strengere Anforderungen gelten, wenn die Verletzung von Grundrechten (einschliesslich der willk�rlichen Anwendung von kantonalem Recht und Willk�r bei der Sachverhaltsfeststellung) geltend gemacht wird. Dies pr�ft das Bundesgericht nicht von Amtes wegen, sondern nur insoweit, als eine solche R�ge in der Beschwerde vorgebracht und begr�ndet worden ist (Art. 106 Abs. 2 BGG). Das Bundesgericht pr�ft insofern nur klar und detailliert erhobene und, soweit m�glich, belegte R�gen (BGE 140 III 86 E. 2 S. 88 ff.; 137 V 57 E. 1.3 S. 60; je mit Hinweisen).
2.2.�Der Beschwerdef�hrer zitiert � 55 Abs. 1 der Verordnung �ber die Verwaltungsrechtspflege (offensichtlich gemeint: des Verwaltungsrechtspflegegesetzes des Kantons Schwyz vom 6. Juni 1974 [VRP; SRSZ 234.110]) und macht geltend, infolge der beschr�nkten Sachverhaltspr�fung durch das Bundesgericht stehe kein Gericht mit voller Kognition zur Verf�gung. Dies widerspreche der Rechtsweggarantie (Art. 29a BV). Die Gesetzesbestimmung sei deshalb aufzuheben und die Vorinstanz anzuweisen, unter voller Pr�fung aller Sachverhalts- und Rechtsfragen zu entscheiden.
Aus dieser Kritik des Beschwerdef�hrers geht weder hervor, worin die beanstandete Einschr�nkung der Rechtsweggarantie konkret liegen, noch, in welchen Punkten die Vorinstanz ihre Kognition in verfassungswidriger Weise eingeschr�nkt haben soll. Auf das Vorbringen ist mangels hinreichender Begr�ndung nicht einzutreten.
2.3.�Unter dem Titel "Formelle Rechtsverweigerung durch Nichtaus�bung der verwaltungsgerichtlichen Kognition" kritisiert der Beschwerdef�hrer, das Verwaltungsgericht st�tze sich auf eine unzureichend begr�ndete Stellungnahme, pr�fe selber den Sachverhalt nicht, gehe nicht auf die mangelhaften Auflagen im Bereich des Gew�sserschutzes ein und beschr�nke sich auf eine reine Plausibilit�tspr�fung der in den Fachberichten der �mter vorgetragenen Ansichten.
Wiederum geht aus der Kritik des Beschwerdef�hrers nicht hervor, worin die Kognitionsbeschr�nkung durch die Vorinstanz liegt bzw. inwiefern sich diese mit seinen Vorbringen nicht auseinandergesetzt hat. Auch darauf ist nicht einzutreten.
3.1.�Der Beschwerdef�hrer r�gt, es sei zu Unrecht kein Augenschein durchgef�hrt worden. Ein solcher w�re seiner Ansicht nach notwendig gewesen, um die Einordnung in die Landschaft, die m�gliche Beeintr�chtigung eines Schutzobjekts, die Verkehrssituation und das von ihm selbst zur Diskussion gestellte Alternativprojekt zu beurteilen.
3.2.�Aus dem verfassungsrechtlichen Anspruch auf rechtliches Geh�r gem�ss Art. 29 Abs. 2 BV ergibt sich f�r die Parteien das Recht, Beweisantr�ge zu stellen, und f�r die Beh�rden die Pflicht, rechtzeitig und formg�ltig angebotene Beweisbegehren entgegenzunehmen und zu ber�cksichtigen. Indessen kann der Richter Beweisantr�ge ablehnen, wenn er aufgrund bereits abgenommener Beweise seine �berzeugung gebildet hat und ohne Willk�r in vorweggenommener antizipierter Beweisw�rdigung annehmen kann, dass seine �berzeugung durch weitere Beweiserhebungen nicht ge�ndert w�rde (BGE 136 I 229 E. 5.3 S. 236 f.; 134 I 140 E. 5.3 S. 148; je mit Hinweisen).
3.3.�Das Verwaltungsgericht ging im angefochtenen Entscheid davon aus, das Projekt sei hinreichend dokumentiert. Diese Auffassung ist nicht zu beanstanden. Neben den Baugesuchspl�nen befinden sich in den Akten zahlreiche Fotos der Umgebung des Bauprojekts. Diese erfassen dessen Standort aus verschiedenen Perspektiven, auch aus der Luft. Der Beschwerdef�hrer hat zudem von seinem eigenen Alternativprojekt einen Plan vorgelegt. Dem Verwaltungsgericht kann vor diesem Hintergrund keine Willk�r vorgeworfen werden, wenn es einen Augenschein als nicht erforderlich ansah. Die R�ge der Verletzung des rechtlichen Geh�rs ist somit unbegr�ndet.
4.1.�Der Beschwerdef�hrer macht weiter geltend, das Verwaltungsgericht sei von einem falschen Abstand zwischen dem Zaun auf seinem eigenen Grundst�ck und der geplanten Einfahrt der Remise ausgegangen. Er unterl�sst es indessen, seine Kritik an der vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellung mit einer rechtlichen R�ge zu verbinden. Es ist insofern nicht ersichtlich, inwiefern die Behebung eines allf�lligen Mangels in der Sachverhaltsfeststellung f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG). Darauf ist nicht einzutreten.
4.2.�Im Rahmen der Pr�fung, ob die Voraussetzungen f�r eine Unterschreitung des Strassenabstands erf�llt sind, setzte sich das Verwaltungsgericht mit der Verkehrssicherheit im Bereich der Einfahrt der Remise auseinander. Es sei davon auszugehen, dass sich der n�chstgelegenen Kreuzung n�hernde Fahrzeuge hier bloss mit einer Geschwindigkeit von ca. 20 km/h unterwegs seien. Zudem w�re die Verkehrssicherheit auch noch gew�hrleistet, wenn die Geschwindigkeit 30 km/h betragen w�rde. Der Beschwerdef�hrer r�gt, diese Feststellung widerspreche der Bremsweg-Berechnungsformel der Luzerner Polizei. Daraus ergebe sich, dass bei einer Geschwindigkeit von 40 km/h der Bremsweg 8 bis 9 m betrage. Ein Fahrzeug, das an der Einfahrt zur Remise vorbeifahre, k�nne deshalb 40 km/h erreichen und sei immer noch in der Lage, an der Kreuzung anzuhalten. Der Beschwerdef�hrer l�sst ausser Acht, dass nicht davon auszugehen ist, dass Fahrer, die sich der Kreuzung n�hern, jeweils eine Vollbremsung vollziehen. Im �brigen ist darauf hinzuweisen, dass sich das Verwaltungsgericht mit weiteren f�r die Verkehrssicherheit relevanten Elementen auseinandergesetzt hat. Dazu geh�rt der Umstand, dass es sich um eine Sackgasse mit wenig Verkehr handelt. Darauf geht der Beschwerdef�hrer nicht ein. Seine R�ge erweist sich somit als unbegr�ndet, soweit darauf eingetreten werden kann.
5.1.�Der Beschwerdef�hrer r�gt, er sei gezwungen worden, neben dem Weg der Verwaltungsrechtspflege auch jenen des Zivilprozesses zu beschreiten. Diese Gabelung des Rechtswegs verletze Art. 25a und Art. 33 Abs. 4 RPG (SR 700). Zumindest w�re das Baubewilligungsverfahren zu sistieren gewesen oder h�tte die Baubewilligungsbeh�rde �ber die zivilrechtlichen Einw�nde vorfrageweise befinden m�ssen. Indem die Vorinstanz das von ihm in diesem Zusammenhang vorgebrachte Argument der �bereinstimmung der Schutzg�ter nicht gepr�ft und den eingereichten Beschluss des Kantonsgerichts Schwyz nicht gew�rdigt habe, habe sie zudem den Sachverhalt unvollst�ndig festgestellt. Schliesslich habe sie seinen Anspruch auf rechtliches Geh�r verletzt, da sie nicht ausreichend begr�ndet habe, weshalb vorliegend nicht gem�ss � 80 Abs. 4 des Planungs- und Baugesetzes des Kantons Schwyz vom 14. Mai 1987 (SRSZ 400.100; im Folgenden: PBG) ausnahmsweise eine Zusammenlegung der beiden Verfahren angezeigt gewesen sei.
5.2.�Das Verwaltungsgericht hat sich eingehend mit der vom Beschwerdef�hrer aufgeworfenen Frage des Rechtswegs auseinandergesetzt. Der angefochtene Entscheid ist insofern hinreichend begr�ndet. Der Beschwerdef�hrer macht nicht geltend, sich bereits im vorinstanzlichen Verfahren auf � 80 Abs. 4 PBG berufen zu haben, und dies ist auch nicht ersichtlich. Seine R�ge der Verletzung des rechtlichen Geh�rs ist deshalb unbegr�ndet. Nicht klar ist, inwiefern aus der Nichtber�cksichtigung des erw�hnten Beschlusses des Kantonsgerichts Schwyz eine offensichtlich unrichtige Sachverhaltsfeststellung (Art. 97 Abs. 1 BGG) resultieren sollte, bzw. welche Sachverhaltsfeststellung richtig w�re. Darauf ist mangels hinreichender Begr�ndung der Beschwerdeschrift nicht weiter einzugehen. Schliesslich widerspricht das Nebeneinander von Zivil- und Verwaltungsverfahren nicht der Koordinationspflicht nach Art. 25a RPG und damit auch nicht Art. 33 Abs. 4 RPG ( ARNOLD MARTI, in: Kommentar zum Bundesgesetz �ber die Raumplanung, 2010, N. 15 zu Art. 25a RPG; BERNHARD WALDMANN/PETER H�NNI, Raumplanungsgesetz, N. 26 zu Art. 25a RPG). Welche vom Beschwerdef�hrer im Verwaltungsverfahren vorgebrachten R�gen zu Unrecht nicht ber�cksichtigt bzw. welcher Sistierungsantrag abgelehnt worden sein soll, geht zudem aus der Beschwerdeschrift nicht hervor und ist auch sonst nicht ersichtlich. Die Kritik ist auch insofern unbegr�ndet, soweit sie hinreichend substanziiert wurde.
6.1.�Der Beschwerdef�hrer r�gt, der Baubewilligungsentscheid nenne die mitwirkenden Mitglieder der Baubeh�rde nicht. Es k�nne somit nicht festgestellt werden, ob Ausstandsgr�nde bestehen.
6.2.�Der Anspruch auf richtige Zusammensetzung der entscheidenden Verwaltungsbeh�rde ist Teilgehalt des rechtlichen Geh�rs nach Art. 29 Abs. 2 BV und umfasst den Anspruch auf Bekanntgabe der mitwirkenden Personen (BGE 127 I 128 E. 4c S. 132; vgl. auch Urteil 2C_8/2010 vom 4. Oktober 2010 E. 2.2, nicht publ. in: BGE 136 II 551; je mit Hinweisen). Im vorliegenden Fall konnte die Zusammensetzung der Baubeh�rde gem�ss Verwaltungsgericht dem Staatskalender entnommen werden. Die Baubeh�rde legte zudem in ihrer Vernehmlassung im vorinstanzlichen Verfahren dar, dass im Ausstand befindliche Mitglieder jeweils namentlich in der Verf�gung genannt w�rden, was hier aber nicht der Fall gewesen sei. Der anwaltlich vertretene Beschwerdef�hrer konnte sich mithin �ber die Zusammensetzung der entscheidenden Beh�rde aus einer allgemein zug�nglichen Quelle informieren (vgl. dazu BGE 117 Ia 322 E. 1c S. 323; Urteil 4A_217/2012 vom 9. Oktober 2012 E. 5.2, nicht publ. in: BGE 138 III 702; je mit Hinweisen). Seine R�ge ist somit unbegr�ndet.
7.1.�Der Beschwerdef�hrer macht geltend, die Remise sei in ihrer Gr�sse nicht betriebsnotwendig. Sie habe bereits reduziert werden m�ssen, weil der Beschwerdegegner geplant habe, darin betriebsfremde Fahrzeuge einzustellen. Unklar sei, weshalb die bereits bestehenden �berdachten Abstellm�glichkeiten nicht ausreichend seien. F�r die Pr�fung der Zonenkonformit�t brauche es ein Betriebskonzept. Der Beschwerdegegner m�sse zudem �ber seine T�tigkeit als Dachdecker, die Tierzucht, die Futtergrundlage und die langfristige Sicherung des Betriebs Auskunft geben. Zudem m�sse f�r jede einzelne Maschine nachgewiesen werden, dass der Beschwerdegegner deren Halter sei.
7.2.�Art. 16a RPG definiert die Voraussetzungen, unter denen Bauten und Anlagen in der Landwirtschaftszone zul�ssig sind. Art. 34 RPV (SR 700.1) pr�zisiert diese Voraussetzungen und sieht in Abs. 4 insbesondere vor, dass die Bewilligung nur erteilt werden darf, wenn die Baute oder Anlage f�r die in Frage stehende Bewirtschaftung n�tig ist (lit. a), der Baute oder Anlage am vorgesehenen Standort keine �berwiegenden Interessen entgegenstehen (lit. b) und der Betrieb voraussichtlich l�ngerfristig bestehen kann (lit. c).
7.3.�Aus dem Mitbericht des Amts f�r Landwirtschaft vom 17. Juli 2012 ergibt sich, dass der landwirtschaftliche Betrieb des Beschwerdegegners 28.37 ha landwirtschaftlicher Nutzfl�che, 2.17 ha Wald und gut 34 Grossvieheinheiten umfasst. Der Betrieb erfordere 2.177 Standardarbeitskr�fte und sein l�ngerfristiger Weiterbestand k�nne bejaht werden. Der Bau der Remise bringe keine Ver�nderung in der Bewirtschaftung, sondern habe andere Gr�nde. Die bisherige L�sung f�r die Einstellung der landwirtschaftlichen Maschinen und Ger�te sei n�mlich nicht optimal gewesen. Letztere seien bisher in den Hocheinfahrten des Hauptstalls im Betriebszentrum sowie in der Hocheinfahrt eines Pachtstalls ausserhalb des Betriebszentrums eingestellt worden. F�r einen weiteren Teil der Ger�te sei ausw�rts auf eine Mietl�sung zur�ckgegriffen worden. Das Einstellen von Maschinen und Ger�ten (insbesondere solchen mit Verbrennungsmotor) in Stallgeb�uden sei indessen aus brandschutztechnischen Gr�nden nicht ideal. Eine zentral im Betriebszentrum angeordnete Remise vereinfache dar�ber hinaus die Betriebsabl�ufe, da die in der Hocheinfahrt eingestellten Maschinen und Ger�te nicht jedes Mal vor dem Einf�hren von D�rrfutter weggestellt werde m�ssten und ohne m�hsames Umplatzieren direkt zug�nglich seien.
Unter diesen Voraussetzungen bestand kein Anlass, vom Beschwerdegegner im Hinblick auf den Bau der Remise ein Betriebskonzept zu verlangen. Zudem ist nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz die Remise mit ihren reduzierten Dimensionen als f�r die Bewirtschaftung notwendig beurteilte. In einem bei den Akten befindlichen Schreiben vom 5. Februar 2012 listet der Beschwerdegegner seine Maschinen und Ger�te sowie deren Verwendungszweck auf. Das Amt f�r Landwirtschaft nahm in der Folge in seiner Beurteilung des Projekts vom 15. Februar 2012 jene Maschinen und Ger�te von der Berechnung aus, welche nicht zum landwirtschaftlichen Betriebsinventar geh�ren. Es errechnete auf diese Weise eine zul�ssige Fl�che von 270 m2. Der Beschwerdegegner passte daraufhin sein Projekt entsprechend an. Die Vorinstanz durfte sich in diesem Punkt auf die Berechnungen der kantonalen Fachbeh�rde st�tzen (vgl. Urteil 1C_22/2012 vom 30. August 2012 E. 3.3). Der Beschwerdef�hrer legt nicht dar, weshalb deren Berechnungen unzutreffend und die Remise gem�ss dem modifizierten Projekt immer noch zu gross sein sollte. Schliesslich verletzte die Vorinstanz auch nicht das rechtliche Geh�r, wenn sie in antizipierter Beweisw�rdigung (E. 3.2 hiervor) davon absah, in Bezug auf jede Maschine den Nachweis der Haltereigenschaft zu verlangen.
8.1.�Der Beschwerdef�hrer macht unter verschiedenen Titeln geltend, die Remise m�sse an einem anderen Standort gebaut werden (Art. 34 Abs. 4 lit. b RPV, Art. 11 Abs. 2 des Bundesgesetzes vom 7. Oktober 1983 �ber den Umweltschutz [Umweltschutzgesetz, USG; SR 814.01], Art. 3 Abs. 2 lit. b des Bundesgesetzes vom 1. Juli 1966 �ber den Natur- und Heimatschutz [NHG; SR 451]). Er bringt vor, dass eine Situierung s�dlich des Haupthofs des Beschwerdegegners weniger Land erfordere, weil bereits versiegelte Fl�chen f�r die Zufahrt verwendet werden k�nnten. Auch sei die Einbettung in die Landschaft dort besser und w�rde das Wohnhaus Erlen, ein kantonales Schutzobjekt, weniger beeintr�chtigt. Er selbst w�re weniger vom L�rm betroffen, weil der Standort s�dlich des Haupthofs weiter weg von seinem Ferienhaus liege. Und schliesslich k�nnte die Remise dort so positioniert werden, dass Wendeman�ver unn�tig w�rden.
8.2.�Das Verwaltungsgericht hat zum Fl�chenbedarf des vorgeschlagenen Alternativprojekts keine Feststellungen getroffen, was der Beschwerdef�hrer aber auch nicht beanstandet. Seine Behauptung, der Fl�chenbedarf lasse sich erheblich reduzieren, geht aus der von ihm vorgelegten Projektskizze nicht hervor, denn auch das Alternativprojekt w�rde das Anlegen eines Vorplatzes erforderlich machen. Der Unterschied zwischen den beiden Varianten erscheint insofern marginal, denn die Zufahrt f�r das geplante Projekt misst nur wenige Meter. F�r dieses Projekt spricht, dass die bereits bestehende Remise verwendet wird. Diese soll teilweise abgebrochen und anschliessend mit einem Anbau versehen werden. Die bestehende, zu erweiternde Remise befindet sich sodann direkt an der Strasse und ebenfalls in unmittelbarer Nachbarschaft zum Haupthof. Vorteile in Bezug auf die Fahrtwege ergeben sich aus dem Alternativprojekt kaum. Mithin ist nicht ersichtlich, dass der Baute am vorgesehenen Standort �berwiegende Interessen entgegenst�nden (Art. 34 Abs. 4 lit. b RPV).
Auch das Vorsorgeprinzip (Art. 11 Abs. 2 USG) erfordert keine Verlegung der Remise. Falls die massgebenden Planungswerte eingehalten sind, lassen sich weitergehende Emissionsbegrenzungen gem�ss der Rechtsprechung nur dann rechtfertigen, wenn mit relativ geringem Aufwand eine wesentliche zus�tzliche Reduktion der Emissionen erreicht werden kann (BGE 127 II 306 E. 8 S. 318 mit Hinweisen). In dieser Hinsicht hat das Verwaltungsgericht festgehalten, dass der Alternativstandort mit Mehrkosten verbunden w�re, was nicht als willk�rlich erscheint. Zudem entfiele der Vorteil der Verwendung der bestehenden Remise.
Als unbegr�ndet erweist sich auch die Berufung des Beschwerdef�hrers auf Art. 3 Abs. 2 lit. b NHG. Voraussetzung f�r die Anwendbarkeit dieser Bestimmung ist, dass eine konkrete Bundesaufgabe vorliegt, die einen Bezug zum Natur-, Landschafts- und Heimatschutz aufweist (Art. 78 Abs. 2 BV und Art. 2 NHG). Nach der Rechtsprechung ist dies etwa bez�glich des Erfordernisses der Standortgebundenheit und der Interessenabw�gung gem�ss Art. 24 RPG der Fall, mithin bei Ausnahmebewilligungen f�r Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen (BGE 139 II 271 E. 9.3 S. 274 f. mit Hinweisen). Vorliegend geht es indessen nicht um eine solche Ausnahmebewilligung, vielmehr ist eine in der Landwirtschaftszone zonenkonforme Baute zu beurteilen. Dabei handelt es sich nicht um eine Bundesaufgabe im Sinne der genannten Bestimmungen.
9.1.�Der Beschwerdef�hrer macht schliesslich eine Verletzung von Art. 22 des Bundesgesetzes vom 24. Januar 1991 �ber den Schutz der Gew�sser (Gew�sserschutzgesetz, GSchG; SR 814.20) geltend. In der bestehenden Remise bef�nden sich zwei Dieseltanks.
Das Verwaltungsgericht wies auf den Gesamtentscheid des kantonalen Amts f�r Raumentwicklung vom 16. Mai 2012 hin, wonach in der Remise ein dichter Bodenbelag einzubauen ist, damit das Versickern wassergef�hrdender Fl�ssigkeiten verhindert werden kann. Dem Beschwerdef�hrer h�lt sie vor, er lege nicht dar, inwiefern die Remise als Ganzes nach der Erweiterung die Gew�sserschutzvorschriften nicht einhalte.
Der Beschwerdef�hrer konkretisiert seine Kritik auch im bundesgerichtlichen Verfahren nicht. Auf seine Beschwerde ist in diesem Punkt mangels hinreichender Begr�ndung der Beschwerde nicht einzutreten (Art. 42 Abs. 2 BGG).
9.2.�Eine weitere R�ge der Verletzung des Gew�sserschutzgesetzes betrifft die Ableitung von Abw�ssern. Der Beschwerdef�hrer ist der Ansicht, die Ableitung in die G�llengrube sei unzul�ssig und fordert, dass die Ableitung stattdessen in die Kanalisation zu erfolgen habe.
Das kantonale Amt f�r Raumentwicklung hielt in seinem Gesamtentscheid als Auflage fest, die Reinigung einzelner Ger�te und Landmaschinen habe auf einem dichten Bodenbelag, vorzugsweise auf der Mistplatte, zu erfolgen. Eine Motorenreinigung sei nicht zugelassen. Das anfallende Wasser von der Reinigung einzelner Ger�te und Landmaschinen sei in die G�llengrube abzuleiten und zusammen mit der anfallenden G�lle landwirtschaftlich zu verwerten.
Die vom Beschwerdef�hrer angerufene Vorschrift von Art. 17 lit. a GSchG sieht vor, dass Baubewilligungen f�r Neu- und Umbauten nur erteilt werden d�rfen, wenn im Bereich �ffentlicher Kanalisationen gew�hrleistet ist, dass das verschmutzte Abwasser in die Kanalisation eingeleitet oder gem�ss Art. 12 Abs. 4 GSchG (betreffend das h�usliche Abwasser) landwirtschaftlich verwertet wird. Verschmutztes Abwasser ist nach der Definition in Art. 4 lit. f GSchG indessen nur Abwasser, das ein Gew�sser, in das es gelangt, verunreinigen kann. Das Wasser von der Reinigung einzelner Ger�te und Landmaschinen, welches im Sinne der Auflage des kantonalen Amts f�r Raumentwicklung in den G�llebeh�lter geleitet wird, ist kein verschmutztes Abwasser im Sinne dieser Definition. Die Vollzugshilfe der Bundes�mter f�r Umwelt (BAFU) und Landwirtschaft (BLW), auf die sich auch der angefochtene Entscheid bezieht, sieht f�r Wasser, dass f�r die Reinigung einzelner Ger�te und Landmaschinen verwendet wurde, denn auch ausdr�cklich vor, dass dieses in erster Priorit�t in den G�llebeh�lter und nur in zweiter Priorit�t in die Kanalisation zu leiten ist (BAFU/BLW, Baulicher Umweltschutz in der Landwirtschaft, 2011, S. 14). Die R�ge des Beschwerdef�hrers ist unbegr�ndet.
Zusammenfassend ergibt sich, dass die Beschwerde abzuweisen ist, soweit darauf einzutreten ist.
Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Gerichtskosten dem Beschwerdef�hrer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Er hat dem anwaltlich vertretenen Beschwerdegegner eine angemessene Parteientsch�digung auszurichten (Art. 68 Abs. 2 BGG).
Dieses Urteil wird den Parteien, der Baubeh�rde Einsiedeln, dem Amt f�r Raumentwicklung, dem Regierungsrat und dem Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz, Kammer III, sowie dem Bundesamt f�r Raumentwicklung schriftlich mitgeteilt.