Source: https://www.rechtslupe.de/stichworte/mietkaution
Timestamp: 2019-11-18 09:24:00
Document Index: 44560532

Matched Legal Cases: ['§ 280', '§ 551', '§ 551', '§ 566', '§ 44', '§ 242']

Mietkaution | Rechtslupe
Ist die Miet­si­cher­heit nicht vom Ex-Ver­­­mie­­ter/­­Ver­­äu­­ße­­rer an den neu­en Vermieter/​Erwerber wei­ter­ge­ge­ben wor­den und hat der Erwer­ber kei­ne Ansprü­che gegen den Mie­ter, so kann der Mie­ter direkt gegen­über dem Ver­äu­ße­rer die Miet­si­cher­heit her­aus­ver­lan­gen oder gegen des­sen For­de­rung die Auf­rech­nung erklä­ren. Bei der für Miet­ver­hält­nis­se über gewerb­lich genutz­te Räu­me ent­spre­chend anwend­ba­ren Vor­schrift
Wäh­rend des lau­fen­den Miet­ver­hält­nis­ses darf der Ver­mie­ter eine Miet­si­cher­heit wegen strei­ti­ger For­de­run­gen gegen den Mie­ter nicht ver­wer­ten. Der Mie­ter hat in einem sol­chen Fall gemäß § 280 Abs. 1, § 551 BGB Anspruch auf Wie­der­gut­schrift der Kau­ti­on, weil der Ver­mie­ter ent­ge­gen § 551 Abs. 1, 3, 4 BGB und damit zu
Eine Bürg­schaft für Miet­zah­lun­gen, die zur Abwen­dung einer Kün­di­gung wegen Miet­rück­stän­den abge­ge­ben wird, darf der Höhe nach unbe­grenzt sein. In einem jetzt vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall nimmt der Klä­ger die Beklag­te aus einer Bürg­schaft in Anspruch. Der Bru­der der Beklag­ten hat­te vom Klä­ger eine Woh­nung in Mann­heim gemie­tet. Die Mie­te
Kau­ti­ons­rück­zah­lungs­an­spruch gegen den ehe­ma­li­gen Ver­mie­ter
Nach § 566a Satz 2 BGB ist der bis­he­ri­ge Ver­mie­ter dem Mie­ter wei­ter­hin zur Rück­ge­währ der geleis­te­ten Miet­kau­ti­on ver­pflich­tet, wenn die­ser bei Been­di­gung des Miet­ver­hält­nis­ses die Sicher­heit von dem neu­en Erwer­ber und Ver­mie­ter nicht erlan­gen kann. Zwar kann der Mie­ter auf die Haf­tung des Ver­mie­ters nach die­ser Vor­schrift durch Indi­vi­du­al­ver­ein­ba­rung ver­zich­ten.
Auf den Erste­her eines ver­mie­te­ten Grund­stücks geht die Ver­pflich­tung zur Rück­zah­lung der Miet­si­cher­heit an den Mie­ter kraft Geset­zes auch dann über, wenn der insol­vent gewor­de­ne Vor­ei­gen­tü­mer die vom Mie­ter erhal­te­ne Miet­si­cher­heit nicht getrennt von sei­nem sons­ti­gen Ver­mö­gen ange­legt hat­te. Nach § 44 Abs. 1 ZVG wird bei der Ver­stei­ge­rung nur ein
Grund­sätz­lich besteht kein Anspruch des Erwer­bers gegen den Mie­ter auf erneu­te Leis­tung einer im Miet­ver­trag ver­ein­bar­ten Kau­ti­on, wenn der Mie­ter die Kau­ti­on bereits an den Vor­ei­gen­tü­mer als frü­he­ren Ver­mie­ter geleis­tet hat. Mit einer gleich­wohl bestehen­den Ver­pflich­tung eines Mie­ters aus Treu und Glau­ben (§ 242 BGB), die vom Vor­ei­gen­tü­mer an den
Der Bun­des­ge­richts­hof hat­te sich jetzt erneut mit dem Kün­di­gungs­recht des Ver­mie­ters von Wohn­raum bei fort­lau­fend unpünkt­li­chen Miet­zah­lun­gen sei­nes Mie­ters zu befas­sen und das Kün­di­gungs­recht des Ver­mie­ters in die­sem Fall aus­drück­lich bestä­tigt. In dem jetzt vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall sind die Beklag­ten zu 1 bis 3 seit 2005 Mie­ter eines Ein­fa­mi­li­en­hau­ses der Klä­ge­rin
Ein Mie­ter von Wohn­raum darf die Zah­lung der Miet­kau­ti­on von der Benen­nung eines insol­venz­fes­ten Kon­tos durch den Ver­mie­ter abhän­gig machen. In dem heu­te vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Rechts­streit haben die Beklag­ten von den Klä­gern, die Eigen­tü­mer eines Guts­ho­fes mit Stal­lun­gen und Wei­de­land sind, durch zwei von­ein­an­der abhän­gi­ge Miet­ver­trä­ge eine auf die­sem
Wird Miet­si­cher­heit durch Ver­pfän­dung eines Spar­gut­ha­bens geleis­tet, hat der Ver­mie­ter nach Been­di­gung des Miet­ver­hält­nis­ses gegen den Anspruch auf Her­aus­ga­be des Spar­buchs kein Zurück­be­hal­tungs­recht wegen angeb­li­cher Scha­dens­er­satz­an­sprü­che. Er kann statt des­sen aus dem Pfand­recht unmit­tel­bar vor­ge­hen. Die Aus­übung des Zurück­be­hal­tungs­rechts vier Jah­re nach Been­di­gung des Miet­ver­hält­nis­ses, ohne das bis­lang über die