Source: http://eintracht-degerschlacht.de/geschichte/statuten-historisch.html
Timestamp: 2019-03-25 03:14:51
Document Index: 136109889

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 4', '§ 6', '§ 8', '§ 10', '§ 12', '§ 14', '§ 16', '§ 17']

ï»¿ Statuten historisch
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GrÃ¼ndungsprotokoll und Statuten historisch
Eine Ablichtung des GrÃ¼ndungsprotokoll vom Mai 1897 sowie die Statuten von 1897 und diverse Ã„nderung in den darauf folgenden Jahren.
GrÃ¼ndungsprotokoll
GrÃ¼ndungsprotokoll des Gesangverein "Eintracht" Degerschlacht
GrÃ¼ndungsprotokoll Mai 1897
Degerschlacht im Mai 1897
Die GrÃ¼ndung des Gesangvereins!
Der Gesangverein in Degerschlacht wurde gegrÃ¼ndet am 30. Mai im Gasthaus zum Lamm durch 14 junge sangeslustige MÃ¤nner unter dem seiner Zeit hier angestellten Schulamtskonrektor Herrn Friedrich Bretzger von Unterensingen, der auch die Direktion unentgeltlich Ã¼bernahm bis zu seinem Abschied, der am 20. Juli des Jahres erfolgte.
Zum Andenken an den Gesangverein erhielt der Dirigent ein kleines Geschenk - seiner Wahl. Der Preis betrug 168,40. xxx Summe von den Mitgliedern bezahlt wurden. Der Gesangverein wurde von den SÃ¤ngern â€žEintrachtâ€œ genannt. Die Namen der 14 ersten Mitglieder des Vereins sind folgende:
J. Koch, F. Walter, D. Widmann, K. Baumann, G. SchÃ¤fer, G. Breusch, W. Grauer, J. Kirschbaum, K. Sauer, G. Hack, K. Widmann, K. Breusch, G. Baumann, G. Widmann.
Bei der nachher im xxx vorgenommenen Wahl wurden gewÃ¤hlt zum Vorstand: Karl Baumann, zum Vize Vorstand Gottlob Walker, zum Kassier Friedrich Walter, in den Ausschuss: David Widmann, Gottfried SchÃ¤fer, Karl Sauer, Jakob Breusch
Protokoll der ersten Statuten des Vereins vom 22. Juni 1897.
Statuten des Vereins der am 30. Mai 1897 neu gegrÃ¼ndete Gesangverein Eintracht hat folgende Statuten festgesetzt:
1897-06-22-Protokoll Seite 1
AlljÃ¤hrlich in den Weihnachtsfeiertagen findet eine Generalversammlung des Vereins zum Zweck von Neuwahlen und StatutenÃ¤nderung statt. Die erste gesamte Versammlung jedoch findet Ã¼bergangsweise von Weihnachten Ã¼bers Jahr statt. Die daselbst gefassten BeschlÃ¼sse, sowie die Resultate der Wahlen sind vom SchriftfÃ¼hrer zu protokollieren und in das Vereinsbuch einzutragen.
In kleineren ZeitrÃ¤umen finden gemÃ¼tliche Gesangsveranstaltungen des Vereins statt und zwar nur in geeigneten abgeschlossenem Lokalen. Die Gestaltung der Tage dieser Veranstaltungen bleibt im Ermessen des Vorstands und Ausschusses.
Die aktiven Mitglieder bezahlen zum Eintritt 1 M xxx monatlicher Beitrag 20 Pf. Dagegen die passiven nur den monatlichen Beitrag von 20 Pf. In die Vereinskasse.
Ãœber die Verwendung der Gelder beschlieÃŸen Vorstand und AusschuÃŸ.
Sollten Vereinsmitglieder den Statuten fortgesetzt zuwiderhandeln, so haben Vorstand Ausschuss das Recht das dasselbe aus dem Verein auszuschlieÃŸen.
Einem solchen und gemeinsamen sowie einem von selbst austretenden Mitglied wird von seinem einbezahltem Geldern nichts zurÃ¼ckerstattet.
Nur wenn die aktive Mitgliedszahl des Vereins sich auf 7 vermindert, so kann der Verein sich auflÃ¶sen. Derselbe muÃŸ sich jedoch nicht auflÃ¶sen.
Im Fall der AuflÃ¶sung des Vereins aber werden die vorhandenen Gelder unter die Ã¼briggebliebenen Mitglieder gleichmÃ¤ÃŸig verteilt.
Pro Monat werden 2 Singstunden a 1 Std. abgehalten.
Jedes singende Mitglied hat zur festgesetzten Zeit zu erscheinen und ohne Entschuldigung nicht wegzubleiben.
Wer unentschuldigt die Singstunde versÃ¤umt bezahlt 10 Pf. als Strafe in die Vereinskasse.
Zur Zeit der Ernte Heu, Ã–hmt, oder Getreide finden Werktags keine Singstunden statt, es sei denn, dass schlechte Witterung die Ernte grÃ¶ÃŸtenteils verhindert und deshalb das Abhalten von Singstunden mÃ¶glich macht.
Bei Beerdigung nur eines aktiven Mitglieds ist jedes andere Mitglied verpflichtet mitzusingen. Wer sich dieser Verpflichtung entzieht hat 1 M in die Vereinskasse zu bezahlen.
An Hochzeiten wird in der Kirche nicht gesungen. Ausnahmen sind gestattet, wenn die Hochzeit stattfindet an welchem die Fabriken geschlossen sind.
Dagegen versammelt sich der Verein am Abend des Hochzeitstages im Hochzeitsaale zur gemÃ¼tlichen Gesangsunterhaltung.
Jedes der unterzeichneten Mitglieder verpflichtet sich in Folge seiner Unterschrift, obige Statuten zu halten.
Degerschlacht den 22. Juni 1897
Der die Statuten beratenen Ausschuss:
1. Vorstand Karl Baumann
David Widmann, Jakob Breusch
2. Vorstand Gottlob Walker,
Karl Sauer, Gottfried SchÃ¤fer
Kassier Friedrich Walter
Statuten 1917 ff
Statuten fÃ¼r den Gesangverein "Eintracht" Degerschlacht
Der Verein hat am 12. MÃ¤rz 1913 folgende Stauten festgelegt:
AlljÃ¤hrlich im Januar findet eine Generalversammlung zum Zwecke von Neuwahlen und StatutenÃ¤nderung statt.
Â§ 2+3
Nach Ablauf eines jeden Vierteljahres soll eine Versammlung stattfinden.
GeÃ¤ndert am 23. Januar 1960 laut Beschluss der Generalversammlung.
Nur wenn etwas ganz besonderes vorliegt.
Jedes neu eintretenden Mitglied zahlt beim
Eintritt fÃ¼nfzig Pfennig als Viertel Jahresbeitrag eine Mark fÃ¼r aktiv und 60 Pfennige fÃ¼r passiv.
GeÃ¤ndert am 1. Januar 1951
Eintritt frei Beitrag einheitlich eine DM im Vierteljahr.
GeÃ¤ndert: Generalversammlung am 24. Januar 1959
einheitliche ErhÃ¶hung auf 6 DM im Jahr.
Â§ 4+5
Ãœber die Verwendung der Gelder bis zu 30 Mark beschlieÃŸen Vorstand und Ausschuss, im Ã¼brigen der ganze Verein.
Neu festgesetzt
Verwendung eines Beitrages bis zu 200 DM kann der Vorstand und Ausschuss beschlieÃŸen im Ã¼brigen der ganze Verein.
Generalversammlung am 23. Januar 1960
Sollte ein Vereinsmitglied den Statuten fortgesetzt zuwiderhandeln so hat der Verein das Recht, ihn auszuschlieÃŸen.
Â§ 6+7
Einen solchen ausgewiesenen, sowie einem von selbst ausgetretene Mitglied wird von seinem eingezahlten Geldern nichts zurÃ¼ck erstattet.
Sollte die aktive Mitgliedschaft des Verein sich auf sieben vermindern, so kann sich der Verein auflÃ¶sen, derselbe muss sich jedoch nicht auflÃ¶sen.
Â§ 8+9
Im Falle der AuflÃ¶sung des Vereins wird das vorhandene VermÃ¶gen unter die Ã¼brig gebliebenen Mitglieder gleichmÃ¤ÃŸig verteilt.
GeÃ¤ndert am 15. Februar 1953:
Im Falle einer AuflÃ¶sung fÃ¤llt das vorhandene VermÃ¶gen der Gemeinde zu.
Jedes singende Mitglied hat zur festgesetzten Zeit pÃ¼nktlich zu erscheinen und ohne Entschuldigung nicht weg zu bleiben.
Â§ 10+11
Wenn ein SÃ¤nger die Singstunden regelmÃ¤ÃŸig besucht, erhÃ¤lt er einen SÃ¤ngerglas vom Verein.
Bei Beerdigung eines SÃ¤ngers, ist jeder SÃ¤nger verpflichtet mitzusingen. Wer sich der Verpflichtung entzieht hat vier StundenlÃ¶hne in die Vereinskasse zu zahlen.
Â§ 12+13
Bei Todesfall eines passiven Mitgliedes und deren AngehÃ¶rigen wird am Abend vor der Beerdigung vor dem Hause gesungen.
laut Beschluss der Generalversammlung vom 26. Januar 1952, wird bei jedem Mitglied der Grabgesang an der Beerdigung Ã¼bernommen.
Bei der Beerdigung eines passiven Mitgliedes wird durch den Vorstand oder einem Stellvertreter nebst Fahnensektion einen Kranz am Grabe niedergelegt.
FÃ¤llt weg!
Â§ 14+15
SÃ¤nger welche 15 Jahre ununterbrochen im Verein gesungen haben erhalten ein Diplom.
SÃ¤nger welche 25 Jahre ununterbrochen im Verein gesungen haben WÃ¤hrung zu Ehrenmitgliedern ernannt und erhalten eine Ehrenurkunde.
SÃ¤nger welche 25 Jahre ununterbrochen im Verein gesungen haben werden als EhrensÃ¤nger tituliert.
Â§ 16 + 17 + 18
Zu Hochzeiten wird nur SÃ¤ngern in der Kirche gesungen und zwar nur im Ort.
* Bei allen anderen trifft sich der Verein abends im Hochzeits lokal.
Â§ 17 geÃ¤ndert
Generalversammlung am 23. Januar 1961. Geburtstags StÃ¤ndchen werden laut Beschluss beim 50. 70. 75. und 80. Geburtstag gesungen, ab 80 Jahre jedes Jahr.
GeburtstagsstÃ¤ndchen werden laut Beschluss der Generalversammlung vom 24. Januar 1959 beim 50. 70. 75. 80. und Ã¼ber 80 bei jedem Geburtstag gebracht.
Beitrag wird eingezogen fÃ¼r zwei Monate 1 DM.
BeschluÃŸfassung bei der Generalversammlung am 10. Februar 1963.
Bei Hochzeiten wÃ¤ren in Zukunft aus der Kasse bei aktiven SÃ¤ngern 25 DM als Geschenk entnommen, sowie im Hochzeitslokal gesungen.
* (Bei 16. abgeÃ¤ndert)
bei passiven Mitgliedern wird nicht mehr gesungen, sondern 10 DM als Geschenk gegeben.