Source: https://stbk-suedbaden.de/beruf-karriere/steuerberaterin/
Timestamp: 2018-12-13 00:05:39
Document Index: 48253460

Matched Legal Cases: ['§ 37', '§ 40', '§ 34', '§ 34', '§ 34', '§ 40', '§ 34', '§ 40', '§ 164']

Steuerberater/in « Steuerberaterkammer Südbaden
Regelstudienzeit ab 8 Semestern
Regelstudienzeit unter 8 Semestern
Drei Wege führen zum Steuerberater: Das Universitätsstudium, das Studium an einer Fachhochschule, einer Dualen Hochschule oder die kaufmännische Ausbildung. Neben der einheitlichen Prüfung haben alle Wege gemeinsam, dass sie zugleich eine praktische Tätigkeit auf dem Gebiet der von den Bundes- oder Landesfinanzbehörden verwalteten Steuern voraussetzen.
Die Dauer der praktischen Tätigkeit hängt für Absolventen eines wirtschafts- oder rechtswissenschaftlichen Hochschulstudiums oder eines Hochschulstudiums mit wirtschaftwissenschaftlicher Fachrichtung davon ab, ob der gewählte Studiengang eine Regelstudienzeit von mindestens 8 Semestern oder weniger als 8 Semestern hatte.
2 Jahre praktische Tätigkeit
3 Jahre praktische Tätigkeit
10 Jahre praktische Tätigkeit oder 7 Jahre praktische Tätigkeit bei erfolgreich abgelegter Prüfung zum Steuerfachwirt oder zum geprüften Bilanzbuchhalter
Regelstudienzeit von mindestens 8 Semestern
Regelstudienzeit von weniger als 8 Semestern
Abgeschlossene kaufmännische Berufsausbildung, z.B. Steuerfachangestellter oder andere gleichwertige Ausbildung
Abschluss eines wirtschafts- oder rechtswissenschaftlichen Hochschulstudiums oder eines Hochschulstudiums mit wirtschaftswissenschaftlicher Fachrichtung
Der Weg zum Steuerberater – Regelstudienzeit ab 8 Semestern
Nach einem Hochschulstudium mit einer Regelstudienzeit von mindestens 8 Semestern setzt die Zulassung zur Steuerberaterprüfung bei der obersten Finanzbehörde des Landes folgende Bedingungen voraus:
Der Weg zum Steuerberater – Regelstudienzeit unter 8 Semestern
Nach einem Hochschulstudium mit einer Regelstudienzeit von weniger als 8 Semestern setzt die Zulassung zur Steuerberaterprüfung bei der obersten Finanzbehörde des Landes folgende Bedingungen voraus:
§ 37 Steuerberatungsgesetz:
Die Steuerberaterprüfungen setzen hohe Ansprüche an das Können und das Wissen der Kandidaten. Dadurch wird nur Bewerbern mit der dazu erforderlichen Qualifikation die Möglichkeit gegeben, den verantwortungsvollen und anspruchsvollen Beruf des Steuerberaters auszuüben. Verschiedene Bildungsträger bieten dabei speziell auf die Steuerberaterprüfung zugeschnittene Kurse zur Prüfungsvorbereitung an. Eine Teilnahme an diesen Kursen stellt jedoch keine Verpflichtung dar.
Weitere Informationen, Merkblätter etc. finden Sie bei der Steuerberaterprüfungsstelle Baden-Württemberg: http://www.steuerberaterpruefung-bw.de/
Für weitere Fragen steht Ihnen Frau Kathrin Wranek gerne zur Verfügung.
Tel.: 0761/70526-16
E-Mail: kathrin.wranek@stbk-suedbaden.de
Bei Fragen bezüglich der Prüfungszulassung bzw. der Durchführung der Steuerberaterprüfung wenden Sie sich bitte direkt an die
Telefon: 0711/6673-5913
Fax: 0711/6673-5818
http://www.steuerberaterpruefung-bw.de
Ab dem 01.01.2001, also erstmals im Rahmen der Steuerberaterprüfung 2000/2001, wurde die Bestellung nicht mehr durch die für die Finanzverwaltung zuständige oberste Landesbehörde, sondern durch die zuständige Steuerberaterkammer vorgenommen. Um eine zeitnahe Abwicklung des Bestellungsverfahrens im Anschluss an die erfolgreich abgelegte schriftliche Prüfung zu gewährleisten, kann der Antrag auf Bestellung schon vor dem Termin der mündlichen Prüfung bei der Steuerberaterkammer gestellt werden. Zuständig für die Bestellung ist die Steuerberaterkammer, in deren Bereich der Bewerber beabsichtigt, seine berufliche Niederlassung oder regelmäßige Arbeitsstätte zu begründen (§§ 40 Abs. 1 Satz 1, 74 Abs. 1 StBerG).
Der Antrag auf Bestellung ist nach amtlich vorgeschriebenem Vordruck (§ 34 Abs. 2 und 3 DVStB) zu stellen. Durch das Achte Steuerberatungsänderungsgesetz wird die Möglichkeit geschaffen, als Syndikus-Steuerberater – „FAQs“ – tätig zu sein: Merkblatt, Anzeige der Aufnahme einer Tätigkeit als Syndikus-Steuerberater, Freistellungserklärung sowie Rentenversicherungspficht (Befreiungsverfahren) Syndikus.
Eine beglaubigte Abschrift der Bescheinigung der zuständigen obersten Landesbehörde über die erfolgreich abgelegte Steuerberaterprüfung oder die Befreiung von dieser Prüfung (§ 34 Abs. 4 Nr. 1 DVStB),
ein Passbild (§ 34 Abs. 4 Nr. 2 DVStB),
eine vorläufige Deckungszusage auf den Antrag zum Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung oder den Nachweis der Mitversicherung bei einem Arbeitgeber (§ 40 Abs. 3 Nr. 3 StBerG),
ein aktuelles Führungszeugnis der Belegart 0, das bei der Meldebehörde zu beantragen ist,
bei Syndikus-Anrägen: Stellenbeschreibung der aktuellen Anstellungstätigkeit.
Bewerber, die Rechtsanwalt, niedergelassener europäischer Rechtsanwalt, Wirtschaftsprüfer oder vereidigter Buchprüfer sind, haben außerdem eine Bescheinigung der für sie zuständigen Berufsorganisation oder sonst zuständigen Stelle darüber beizufügen, dass keine Tatsachen bekannt sind, die eine Rücknahme oder den Widerruf der Zulassung oder Bestellung oder die Einleitung eines berufsgerichtlichen Verfahrens rechtfertigen (§ 34 Abs. 2 Abs. 2 DVStB).
Am Tag der Bestellung ist von jedem angehenden Steuerberater bzw. Mitglied eine Erklärung zu unterzeichnen, in der die gewissenhafte Ausübung des Berufes zugesichert wird.
Für die Bearbeitung des Antrags auf Bestellung ist bei Antragstellung eine Gebühr in Höhe von € 175 an die Steuerberaterkammer zu zahlen (§ 40 Abs. 6 StBerG). Die entsprechenden Bankverbindungen sind im Antrag auf Bestellung aufgeführt. Wird der Antrag vor der Entscheidung zurückgenommen, wird die Gebühr zur Hälfte erstattet (§ 164 b Abs. 2 StBerG).
Sollten die anfallenden Kammerbeiträge durch die zuständige Steuerberaterkammer vom Konto des Mitglieds abgebucht werden, muss hierfür eine Einzugsermächtigung erteilt werden.
Die Prüfung der Bestellungsvoraussetzungen sowie die Anberaumung eines Termins zur Bestellung sind nur dann möglich, wenn der zuständigen Steuerberaterkammer alle Unterlagen vorliegen und die Bestellungsgebühr eingegangen ist.
Vordruck Antrag auf Bestellung
"FAQs" Syndikus-Steuerberater
Merkblatt Syndikus-Steuerberater
Freistellungserklärung Syndikus-Steuerberater
Rentenversicherungspficht (Befreiungsverfahren) Syndikus
Vordruck Berufshaftpflichtversicherung
Erklärung gewissenhafte Berufsausübung