Source: https://radelnohnealter.de/satzung/
Timestamp: 2020-08-08 04:06:03
Document Index: 241747244

Matched Legal Cases: ['§ 26', '§ 10', '§8', '§ 30', '§ 11', '§ 30']

Satzung „Radeln ohne Alter Deutschland“ (RoAD) - Radeln ohne Alter
Satzung „Radeln ohne Alter Deutschland“ (RoAD)
Radeln ohne Alter setzt sich für die Teilhabe der Menschen mit eingeschränkter Mobilität am gesellschaftlichen Leben und gegen die Vereinsamung und soziale Isolation älterer Mitmenschen ein. Es gibt ein Recht auf Wind in den Haaren in jedem Lebensalter. In Umsetzung dieser Philosophie haben sich in Deutschland bereits vereinzelt „Radeln ohne Alter Initiativen“ gegründet. Als Dachorganisation ist es unser Ziel, noch mehr Menschen in Deutschland die Möglichkeit zu geben den Wind in den Haaren zu spüren. Als zentrale Stelle sind wir für die lokalen Initiativen da und unterstützen bei organisatorischen und technischen Fragen. So soll ein nachhaltiger, strukturierter Aufbau auf Bundes- und Landesebene gesichert, einzelne Initiativen vernetzt und Synergieeffekte genutzt werden.
Der Verein führt den Namen „Radeln ohne Alter Deutschland“.
Der Verein „Radeln ohne Alter Deutschland“ mit Sitz in Bonn verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
Zweck des Vereins ist die Förderung der Volks- und Berufsbildung, der Altenhilfe sowie der Hilfe für Behinderte.
die Schaffung von Begegnungs- und Austauschmöglichkeiten für Menschen mit eingeschränkter Mobilität, indem insbesondere für diesen Personenkreis alltagsnahe Ausflüge organisiert und durchgeführt werden. Dazu kann der Verein geeignete Fahrräder beschaffen.
die Verbreitung allgemeiner Informationen zur Gründung und zum Betrieb von Radeln ohne Alter Initiativen,
die Durchführung von Veranstaltungen zur Verbreitung der Idee des „Radeln ohne Alters“,
das Angebot von Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen, Workshops wie auch Netzwerktreffen im Sinne der Idee „Radeln ohne Alter“,
die Unterstützung der Zusammenarbeit der Radeln ohne Alter Initiativen in Deutschland, Europa und weltweit. Er vertritt die gemeinsamen Interessen gegenüber potenziellen Entscheidungsträgern und sonstigen Dritten. Der Verein kann hierzu Stellungnahmen verfassen und Initiativen zu fachpolitischen Fragen entwickeln.
Die Mitgliederversammlung kann die Einführung stimmrechtsloser Fördermitgliedschaften beschließen.
Von den Mitgliedern werden Jahresbeiträge erhoben. Die Höhe der Beiträge und deren Fälligkeit bestimmen sich nach einer von der Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit zu beschließenden Beitragsordnung.
die Festlegung der Höhe der Vergütung der Geschäftsführer/innen,
die Wahl der Kassenprüfern/innen,
Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von einem Monat schriftlich oder fernschriftlich unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Einberufung kann auch durch Versand an die zuletzt bekannte E-Mail-Adresse oder Einladung auf der Homepage des Vereins erfolgen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens oder der Bekanntmachung folgenden Tag. Das Einladungsschreiben gilt als den Mitgliedern zugegangen, wenn es an die letzte dem Verein bekannt gegebene Anschrift gerichtet war.
Die Tagesordnung ist zu ergänzen, wenn dies ein Mitglied bis spätestens eine Woche vor dem angesetzten Termin schriftlich beantragt. Die Ergänzung ist zu Beginn der Versammlung bekannt zu machen. Auch über diese ergänzten Tagesordnungspunkte kann die Mitgliederversammlung wirksam beschließen.
Satzungsänderungen und die Auflösung des Vereins können nur mit einer Mehrheit von 2/3 der anwesenden Mitglieder beschlossen werden. Das gleiche gilt für die Änderung des Satzungszwecks.
Personalwahlen sind in geheimer Abstimmung durchzuführen.
Der Vorstand im Sinn des § 26 BGB besteht aus drei gleichberechtigten Mitgliedern, von denen jeweils zwei gemeinsam den Verein gerichtlich und außergerichtlich vertreten.
Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren aus ihrer Mitte gewählt.
Der Vorstand entscheidet mit einfacher Mehrheit. Beschlüsse sind zu Protokoll zu nehmen.
Für seine Tätigkeit kann dem Vorstand eine angemessene Vergütung gezahlt werden; sie ist in einer separaten Entschädigungsordnung durch die Mitgliederversammlung mit 2/3-Mehrheit zu beschließen.
§ 10 (Geschäftsführer)
Die Geschäftsführung ist für die ordnungsgemäße Durchführung der laufenden Geschäfte des Vereins sowie für die ihr durch den Vorstand oder die Mitgliederversammlung übertragenen Aufgaben verantwortlich. Sie nimmt an allen Sitzungen und Versammlungen des Vereins mit beratender Stimme teil. Ihr Geschäftskreis umfasst die Geschäfte der laufenden Verwaltung des Vereins. Die Geschäftsführung ist bei der Durchführung der Aufgaben an die Beschlüsse der Organe des Vereins gebunden. Bis zu zwei Geschäftsführer/innen werden vom Vorstand unter Beachtung von §8 Nr. 1b bestellt. Sie sind hauptamtlich tätig.
Die Geschäftsführung stellt nach Absprache mit dem Vorstand Mitarbeiter ein.
Der bzw. die Geschäftsführer sind besonderer Vertreter des Vereins im Sinne des § 30 BGB.
Die Mitgliederversammlung entscheidet auf der Basis eines Votums des Vorstands über die Kündigung der Geschäftsführer/innen.
§ 11 (Besonderer Vertreter)
Der Vorstand kann für gewisse Geschäfte, z.B. Arbeiten im Bereich der Informationstechnologie, besondere Vertreter (§ 30 BGB) bestellen.
Die Mitglieder sind unverzüglich schriftlich oder fernschriftlich über die Bestellung oder Abberufung eines besonderen Vertreters zu informieren.
Diese dürfen nicht Mitglied des Vorstands oder eines vom Vorstand berufenen Gremiums sein.
Die Kassenprüfer/innen prüfen den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss und die dem zugrunde liegende tatsächliche Kassen- und Geschäftsführung und berichten der Mitgliederversammlung über die Ergebnisse ihrer Prüfung.
Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung für die Förderung der Altenhilfe.
Beraten und beschlossen zu Bonn am 06.12.2019