Source: https://ted.europa.eu/TED/notice/udl?uri=TED:NOTICE:306049-2019:TEXT:DE:HTML
Timestamp: 2020-02-26 02:24:51
Document Index: 332632258

Matched Legal Cases: ['§ 123', '§ 124', '§ 21', '§ 98', '§19', '§ 21', '§ 17', '§ 134', '§ 97']

Dienstleistungen - 306049-2019 - TED Tenders Electronic Daily
Dienstleistungen - 306049-2019
02/07/2019 S125 Dienstleistungen - Auftragsbekanntmachung - Verhandlungsverfahren (competitive procedure with negotiation)
2019/S 125-306049
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YSDYWDC/documents
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YSDYWDC
Andere Tätigkeit: Die Tegel Projekt GmbH entwickelt im Auftrag des Landes Berlin die Flächen des ehemaligen Flughafens Tegel zu einem Innovationspark für urbane Technologien und einem smarten Wohnquartier.
Referenznummer der Bekanntmachung: 190628
Spätestens ein halbes Jahr nach Eröffnung des neuen internationalen Flughafens BER wird der Flughafen Berlin-Tegel endgültig geschlossen. Auf dem Areal entstehen dann in den folgenden Jahren der Forschungs- und Industriepark für urbane Technologien, Berlin TXL – The Urban Tech Republic, und ein Wohnquartier mit über 5 000 Wohnungen, Berlin TXL – Schumacher Quartier. Für die Entwicklung und Begleitung der Projekte zur Nachnutzung des Flughafens Tegel, insbesondere des Forschungs- und Industrieparks „Berlin TXL – The Urban Tech Republic" sowie des Wohnstandortes „Berlin TXL – Schumacher Quartier", sucht die Tegel Projekt GmbH im Bereich „Standortmanagement" einen kompetenten Vertragspartner für die Konzeption, Planung und Umsetzung von Veranstaltungen.
Die Tegel Projekt GmbH entwickelt für das Land Berlin die Flächen des ehemaligen Flughafens Tegel zu einem Forschungs- und Industriepark für grüne Zukunftstechnologien: Berlin TXL – The Urban Tech Republic und zu einem smarten Wohnquartier, dem Schumacher Quartier. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des landeseigenen Unternehmens befassen sich u. a. mit der Überarbeitung des Masterplans, der Markenentwicklung, den Planungen für den Hochbau und die technische, energetische und verkehrliche Infrastruktur sowie mit der Vertriebsvorbereitung und der Kommunikation des Projektes in der Öffentlichkeit.
Gesucht wird eine Eventagentur als Innovationspartner, der Veranstaltungen des Auftraggebers:
— in einer ersten Phase konzipiert/entwickelt und
— in einer späteren Leistungsphase die Veranstaltungen für den Auftraggeber als Komplett-Paket (unter Einbeziehung der in der Konzeptionsphase abgestimmten Unterauftragnehmer- und Lieferantenleistungen) in einheitlicher Verantwortung durchführt und nachbereitet.
Hierzu gehört ein breites Spektrum an Formaten (Fach- und Bürgerveranstaltungen, Partizipationsformate, Netzwerkveranstaltungen, Diskussionsrunden, Informationsstände etc.) unterschiedlichster Größe, die sich an verschiedene Zielgruppen (Fachpublikum; Öffentlichkeit; Verwaltung; Stakeholder aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik; Presse etc.) richten.
Anzahl und Größe der Veranstaltungen sind abhängig von der Kommunikationsstrategie und variieren über die Zeit. Es werden sowohl Leistungen für komplette Events als auch Teilleistungen aus dem Bereich der Eventorganisation abgerufen (z. B. nur Transport, Bereitstellung einer Hostess/eines Hosts o. Ä.).
Perspektivisch ist voraussichtlich ab 2021 außerdem die Unterstützung bei der Betreuung des Infocenters für eigene und Veranstaltungen Dritter nach der Geländeübernahme des Flughafens Tegel für das Leistungsspektrum des AN vorgesehen.
Weitere Informationen und Anforderungen an die zu erbringenden Leistungen sind den Eckpunkten Leistungsbeschreibung zu entnehmen.
Der Vertrag beginnt mit Unterzeichnung und läuft bis zum 31.12.2019. Der Auftraggeber hat das Recht, optional den Vertrag mit einfacher schriftlicher Mitteilung bis acht Wochen vor Ablauf der ursprünglichen Vertragslaufzeit um jeweils bis zu zwölf Monate zu verlängern. Die maximale Vertragslaufzeit beträgt 48 Monate.
Sollte die Prüfung ergeben, dass mehr als die angegebenen maximalen Bewerber/Bewerbergemeinschaften die geforderten Anforderungen erfüllen, so wird der Auftraggeber die zur Abgabe eines Angebotes aufzufordernden Bewerber auswählen, die Eignungsvoraussetzung am besten erfüllen. Um dies zu ermitteln, wird der Auftraggeber jeweils die angegebenen Referenzen, die Anzahl der festangestellten Mitarbeiter sowie die Berufserfahrung des zum Einsatz vorgesehenen Schlüsselpersonals bewerten. Die Bewerber mit der höchsten Punktsumme werden zur Angebotsabgabe aufgefordert.
Zur Bewertung und Gewichtung der Eignungskriterien wird der Auftraggeber eine Bewertungsmatrix verwenden, mittels derer auf Basis der eingereichten Erklärungen/Nachweise/Angaben die technische Leistungsfähigkeit der Bewerber bewertet wird. Hierbei kann ein Bewerber maximal 1000 Punkte erreichen, die sich wie folgt auf die einzelnen Kriterien verteilen (Bewertungsmatrix):
— max. 600 Punkte auf die Bewertung der angegebenen unternehmensbezogenen Referenzen gem. Ziffer III.1.3) Punkt 1 des Bekanntmachungstextes,
— max. 100 Punkte auf die Bewertung der festangestellten Mitarbeiter gem. Ziffer III.1.3) Punkt 2 des Bekanntmachungstextes,
— max. 300 Punkte auf die Bewertung der Berufserfahrung des projektbezogenen Schlüsselpersonals gem. Ziffer III.1.3) Punkt 3 des Bekanntmachungstextes.
Bezüglich der weiteren Ausführungen für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern wird aus Platz- und Übersichtsgründen auf den Punkt „Bewerberreduzierung" gemäß Ziffer 5 der Bewerbungsaufforderung verwiesen.
a) Ich/wir erklären, dass bezüglich unseres Unternehmens keine Ausschlussgründe nach § 123 GWB vorliegen;
b) Ich/wir erklären, dass bezüglich unseres Unternehmens keine Ausschlussgründe nach § 124 Abs. 1 Nr. 1-4 GWB vorliegen;
c) Ich/wir erklären, dass bezüglich unseres Unternehmens keine Ausschlussgründe nach § 21 des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes vorliegen;
d) Ich/wir erklären, dass bezüglich unseres Unternehmens keine Ausschlussgründe nach § 98 c des Aufenthaltsgesetzes vorliegen;
e) Ich/wir erklären, dass bezüglich unseres Unternehmens keine Ausschlussgründe nach §19 des Mindestlohngesetzes vorliegen;
f) Ich/wir erklären, dass bezüglich unseres Unternehmens keine Ausschlussgründe nach § 21 des Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes vorliegen;
Ich/wir fügen einen Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung bei, der zum Zeitpunkt des Schlusstermins für die Einreichung der Angebote nicht älter als 6 Monate ist, mit Angabe der Deckungssumme je Versicherungsfall:
— 2 000 000 EUR für Personenschäden,
— Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung in Höhe von mindestens 2 000 000 EUR für Personenschäden/1 000 000 EUR für Sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden), Nachweis zum Zeitpunkt des Schlusstermins für die Einreichung der Angebote nicht älter als 6 Monate bzw. Bescheinigung eines Versicherers, dass eine Berufshaftpflichtversicherung in dieser Höhe abgeschlossen werden kann.
1) Angaben zu ausgeführten Referenzen, die hinsichtlich Art und Umfang der Leistungen mit den ausgeschriebenen Leistungen vergleichbar sind und die Projekte betreffen, deren Leistungen in den letzten 10 Jahren erbracht worden sind.
Durch den Bewerber/die Bietergemeinschaft sind folgende nach ihrer Art und ihrem Umfang vergleichbare Leistungen nachzuweisen. Für die geforderten Referenzangaben gemäß Ziffer III.1.3), Pkt. 1 stellt die Kontaktstelle ein Formular (siehe Eignungsformblatt) mit den Bewerbungsformblättern zur Verfügung, das von den Bewerbern genutzt werden soll.
Als von der Art der Nutzung vergleichbare Referenzen werden vom Auftraggeber ausschließlich folgende Leistungen angesehen (wünschenswert sind 6 Referenzen):
— Leistungsart: Konzeption und Realisierung einer Veranstaltung:
–– öffentliche Bürgerveranstaltung im Bereich Stadtentwicklung und/oder
–– öffentliche Bürgerveranstaltung für einen Auftraggeber der öffentlichen Hand und/oder
–– öffentliche Bürgerveranstaltung mit partizipativen Elementen.
— Leistungsumfang: mind. 200 Teilnehmer.
Die Darstellung der Referenzen muss folgende Angaben beinhalten:
— Name des Bewerbers/Mitglieds der Bewerbergemeinschaft/Unterauftragnehmers, welcher die Referenz erbracht hat,
— Name und Adresse des Referenzauftraggebers sowie Benennung des dortigen Ansprechpartners mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse,
— Bezeichnung des Referenzprojektes (Titel),
— Angaben zur Leistungsart und -umfang.
2) Anzahl der festangestellten Mitarbeiter bezogen auf Vollzeitstellen im Durchschnitt der letzten 3 Geschäftsjahre (2016, 2017 und 2018).
Hinweis: Ein Bestand des Unternehmens seit 3 Jahren ist nicht Voraussetzung. Für Unternehmen, die weniger als 3 Jahre bestehen, sind die Erklärungen jeweils nur bezogen auf die bislang abgeschlossenen Geschäftsjahre abzugeben;
3) Darstellung des projektbezogenen Schlüsselpersonals:
3.2) Projektmanagement;
3.3) Projektassistenz.
— Sprachkenntnisse mit Angabe des Niveaus (Deutsch und Englisch),
— Berufserfahrung (in Jahren).
Für die geforderten Angaben stellt die Kontaktstelle ein Formular „Eignungsformblatt" zur Verfügung, das von den Bewerbern genutzt werden soll.
Zu 1) Unternehmensbezogene Referenzen: Mindestens 1 Referenzprojekt gemäß Punkt 1:
— Leistungsumfang: mindestens 200 Teilnehmer.
Zu 2) Anzahl der festangestellten Mitarbeiter: Mindestens 5 Vollzeitstellen im Durchschnitt der letzten 3 Jahre (2016, 2017 und 2018)
Hinweis: Ein Bestand des Unternehmens seit 3 Jahren ist nicht Voraussetzung. Für Unternehmen, die weniger als 3 Jahre bestehen, muss die Mindestanforderung bezogen auf die bislang abgeschlossenen Geschäftsjahre erfüllt sein.
Zu 3) Darstellung Projektbezogenes Schlüsselpersonal:
3.1) Projektleitung:
— mindestens 5 Jahre Berufserfahrung.
3.2) Projektmanagement:
— mindestens 3 Jahre Berufserfahrung.
3.3) Projektassistenz:
— der Verantwortliche für Projektleitung, der Verantwortliche für Projektmanagement und der Verantwortliche für Projektassistenz müssen alle Deutsch auf muttersprachlichem Niveau beherrschen.
Das Verfahren wird als Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb mit Bekanntmachung gemäß § 17 Abs. 1-4 VgV durchgeführt.
2) Bitte führen Sie die Registrierung dort unter dem Punkt „Registrierung" durch. Dabei ist das kostenlose Basispaket für die Beteiligung an diesem Vergabeverfahren ausreichend.
2) Bitte greifen Sie über DTVP unter der Adresse https://www.dtvp.de/Center/ in der Liste auf die Vergabe „Eventagentur" zu und klicken Sie auf „Jetzt teilnehmen";
3) Bitte stellen Sie Bewerberfragen – soweit erforderlich – ausschließlich über die Vergabeplattform über den Button „Kommunikation";
4) Bitte beachten Sie, dass die Teilnahmeanträge ausschließlich über das Bietertool (herunterzuladen unter dem Button „Teilnahmeanträge"/„Angebote" im Menü) elektronisch eingereicht werden können.
Bekanntmachungs-ID: CXP4YSDYWDC
Rechtsvorschriften verwiesen: § 134 GWB Informations- und Wartepflicht,
134 Abs. II GWB: „Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information nach Absatz 1 geschlossen werden. Wird die Information auf elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf 10 Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an."
(1)Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein;
(2)Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht;