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Timestamp: 2016-10-27 03:25:12
Document Index: 313287308

Matched Legal Cases: ['Art. 22', 'Art. 51', 'Art. 82', 'Art. 86', 'Art. 90', 'Art. 83', 'e contrario', 'Art. 89', 'Art. 95', 'Art. 105', 'Art. 106', 'Art. 106', 'Art. 99', 'Art. 42', 'Art. 22', 'Art. 51', 'Art. 22', 'Art. 42', 'Art. 29', 'Art. 29', 'Art. 37', 'Art. 32', 'Art. 33', 'Art. 26', 'Art. 27', 'Art. 28', 'Art. 95', 'Art. 97', 'Art. 48', 'Art. 14', 'Art. 22', 'Art. 2', 'Art. 3', 'Art. 13', 'Art. 3', 'e contrario', 'Art. 93', 'Art. 26', 'Art. 22', 'Art. 22', 'Art. 42', 'Art. 22', 'Art. 42', 'Art. 42', 'Art. 42', 'Art. 51', 'Art. 49', 'Art. 37', 'Art. 95', 'Art. 51', 'Art. 51', 'Art. 49', 'Art. 423', 'Art. 9', 'BGE', 'Art. 9', 'Art. 9', 'BGE', 'Art. 40', 'BGE', 'Art. 58', 'Art. 24', 'e contrario', 'Art. 59', 'Art. 25', 'Art. 27', 'Art. 59', 'Art. 60', 'BGer', 'Art. 30', 'Art. 6', 'Art. 14', 'BGE', 'Art. 27', 'Art. 59', 'BGE', 'BGE', 'Art. 27', 'Art. 66', 'Art. 65', 'Art. 68']

Beschwerdef�hrerin, vertreten durch Rechtsanw�lte Dr. Ivo P. Baumgartner und Dr. Markus Hess,
Mit Verf�gung vom 30. April 2010 sprach die Eidgen�ssische Spielbankenkommission (ESBK; nachfolgend: Spielbankenkommission) gegen die X.________ AG (im Folgenden: X.________) eine Sanktion in der H�he von Fr. 684'000.- nebst Verfahrenskosten von Fr. 24'350.- aus. Zur Begr�ndung brachte sie vor, eine Mitarbeiterin einer Bank in Q.________ habe bei ihrer Arbeitgeberin Fr. 2,8 Mio. veruntreut und dieses Geld teilweise im Casino X.________ verspielt. Die X.________ h�tte merken m�ssen, dass die Kundin im Verh�ltnis zu ihrem Einkommen sehr hohe Eins�tze t�tigte und h�tte daher gem�ss Art. 22 Abs. 1 lit. b des Bundesgesetzes vom 18. Dezember 1998 �ber Gl�cksspiele und Spielbanken (Spielbankengesetz, SBG; SR 935.52) eine Spielsperre verh�ngen m�ssen, was sie unterlassen bzw. erst nach einer Anfrage des Untersuchungsrichteramtes getan habe. Das stelle einen Verstoss gegen die Konzession dar, was durch eine Sanktion gem�ss Art. 51 SBG zu ahnden sei.
Die X.________ erhob am 2. Juni 2010 dagegen Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht. Darin stellte sie unter anderem den Antrag, die Spielbankenkommission sei aufzufordern, die ihr zur Verf�gung stehenden Akten aus dem Strafverfahren gegen die Kundin beizubringen; eventuell seien die Akten vom Untersuchungsrichteramt beizuziehen; es sei ihr alsdann Einsicht in diese Akten zu gew�hren. Mit Zwischenverf�gung vom 9. September 2010 gew�hrte das Bundesverwaltungsgericht die beantragte Akteneinsicht nur teilweise. Dagegen erhob die X.________ Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht mit dem Antrag, es sei ihr uneingeschr�nkte Akteneinsicht zu gew�hren. Das Bundesgericht trat mit Urteil vom 22. November 2010 auf die Beschwerde nicht ein (Verfahren 2C_785/2010). Mit Urteil vom 8. November 2010 hiess das Bundesverwaltungsgericht die Beschwerde teilweise gut und setzte die Sanktion auf Fr. 442'800.- fest.
Die X.________ erhebt Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht mit dem Antrag, das angefochtene Urteil sei aufzuheben und es sei keine Sanktion auszusprechen. Eventuell sei das Urteil aufzuheben und die Sache zur Erg�nzung des Beweisverfahrens unter Gew�hrung des vollen Akteneinsichtsrechts und zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen. Subeventuell sei eine Sanktion von Fr. 74'400.- auszusprechen. Verfahrensm�ssig beantragt sie, bei einer Ver�ffentlichung des Urteils sei eine Anonymisierung so vorzunehmen, dass die Formulierungen im Urteil keine R�ckschl�sse auf die Identit�t der Beschwerdef�hrerin erlaubten. Zudem stellt sie den Antrag auf aufschiebende Wirkung.
Mit Verf�gung vom 24. Januar 2011 wies der Pr�sident der II. �ffentlich-rechtlichen Abteilung des Bundesgerichts das Gesuch um aufschiebende Wirkung ab.
1.1 Die Beschwerde gegen den Endentscheid des Bundesverwaltungsgerichts ist zul�ssig (Art. 82 lit. a, Art. 86 Abs. 1 lit. a und Art. 90 BGG; Art. 83 BGG e contrario). Die Beschwerdef�hrerin ist als mit einer Sanktion belastete Spielbank zur Beschwerde legitimiert (Art. 89 Abs. 1 BGG).
1.2 Das Bundesgericht pr�ft frei die richtige Anwendung des Bundesrechts (Art. 95 lit. a BGG). Es stellt auf den von der Vorinstanz festgestellten Sachverhalt ab, soweit dieser nicht offensichtlich unrichtig oder unter Rechtsverletzung festgestellt worden ist (Art. 105 Abs. 1 und 2 BGG). Das Bundesgericht wendet das Recht grunds�tzlich von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG), pr�ft jedoch die Verletzung u.a. von Grundrechten nur insofern, als eine solche R�ge in der Beschwerde vorgebracht und begr�ndet worden ist (Art. 106 Abs. 2 BGG).
1.3 Neue Tatsachen und Beweismittel d�rfen vor Bundesgericht nur soweit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG). Die Beschwerde samt Begr�ndung ist innert der gesetzlichen, nicht erstreckbaren Beschwerdefrist einzureichen (Art. 42 und 100 BGG). Die Beschwerdef�hrerin reichte nach Ablauf der Beschwerdefrist lokale Presseberichte ein �ber einen Strafprozess gegen die Kundin der Beschwerdef�hrerin, die Anlass zum streitigen Verfahren gegeben hat. Es handelt sich dabei um Noven, die erst nach dem Entscheid der Vorinstanz entstanden sind und von vornherein nicht mehr ber�cksichtigt werden k�nnen. Es ist h�chstens unter dem Aspekt des rechtlichen Geh�rs zu pr�fen, ob die Vorinstanz bis zum Vorliegen dieser strafprozessualen Erkenntnisse mit ihrem Urteil h�tte zuwarten m�ssen (hinten E. 4.6.3).
Gem�ss Art. 22 Abs. 1 SBG sperrt die Spielbank Personen vom Spielbetrieb aus, von denen sie auf Grund eigener Wahrnehmungen in der Spielbank oder auf Grund von Meldungen Dritter weiss oder annehmen muss, dass sie �berschuldet sind oder ihren finanziellen Verpflichtungen nicht nachkommen (lit. a), Spieleins�tze riskieren, die in keinem Verh�ltnis zu ihrem Einkommen und ihrem Verm�gen stehen (lit. b) oder den geordneten Spielbetrieb beeintr�chtigen (lit. c). Verst�sst eine konzessionierte Spielbank zu ihrem Vorteil gegen die Konzession oder gegen eine rechtskr�ftige Verf�gung, so wird sie mit einem Betrag bis zur dreifachen H�he des durch den Verstoss erzielten Gewinnes belastet. Liegt kein Gewinn vor oder kann er nicht festgestellt oder gesch�tzt werden, so betr�gt die Belastung bis zu 20 Prozent des Bruttospielertrages im letzten Gesch�ftsjahr (Art. 51 Abs. 1 SBG).
3.1 Die Vorinstanz hat sachverhaltsm�ssig festgestellt, dass die Kundin seit Mai 2006 die Spielbank besucht habe; am 30. Juni 2006 sei erstmals ein "Meldezettel Fr�herkennung" erstellt und am 4. Juli 2006 eine erste "Checkliste Fr�herkennung" er�ffnet, am 1. September 2006 aber wieder geschlossen worden, da sich keine konkreten Anzeichen f�r eine Spielsucht gezeigt h�tten. Am 17. November 2006 sei ein weiterer Meldezettel erstellt und am 19. November 2006 eine weitere Checkliste er�ffnet worden, die am 15. Januar 2007 ebenfalls mangels konkreter Anzeichen f�r eine Spielsucht wieder geschlossen worden sei. Am 16. bzw. 18. M�rz 2007 seien wiederum ein Meldezettel erstellt und eine Checkliste er�ffnet worden. Aufgrund einer Gespr�chsnotiz mit der Kundin vom 8. Juli 2007 sei festgehalten worden, dass deren Spieleins�tze nicht im Verh�ltnis zu ihrem Einkommen st�nden, sie aber ihre Ersparnisse nicht ber�hre und keine Schulden habe. Die Kundin habe jedoch pro Monat Spieleins�tze von rund Fr. 99'000.- get�tigt. Sie habe schon im M�rz 2007 negative Aussagen �ber ihre finanzielle Situation gemacht und ihre Angaben im Rahmen des Gespr�chs vom 8. Juli 2007 seien offensichtlich unglaubw�rdig gewesen und h�tten hinterfragt werden m�ssen. Dies gelte umso mehr, als die Aussage der Kundin, sie betrete das Casino mit einem fixen Geldbetrag und gehe nicht an den Bancomaten, im Widerspruch zu den Beobachtungen eines Mitarbeiters gestanden h�tten, wonach die Kundin mehrmals Geld geholt und Tausendernoten in Hunderternoten gewechselt habe. Im M�rz 2009 habe die Beschwerdef�hrerin die finanziellen Verh�ltnisse der Kundin abgekl�rt mit dem Ergebnis, dass ihr Einkommen rund Fr. 5'500.- pro Monat betrage und ihr Gesamtverm�gen rund Fr. 127'500.-.
3.2 Aus diesen Feststellungen folgerte die Vorinstanz in rechtlicher Hinsicht, diese Einkommens- und Verm�gensverh�ltnisse st�nden in keinem Verh�ltnis zu den Spieleins�tzen von rund Fr. 99'000.- pro Monat. Sp�testens am 8. Juli 2007 h�tte nach Art. 22 Abs. 1 lit. b SBG eine Spielsperre verh�ngt werden m�ssen. Diese h�tte gem�ss Art. 42 Abs. 2 lit. b VSBG erst nach Einholen geeigneter Dokumente �ber die finanzielle Situation aufgehoben werden d�rfen. Indem die Beschwerdef�hrerin keine Spielsperre verh�ngt habe, habe sie gegen ihre Konzession verestossen. Sodann habe die Beschwerdef�hrerin zwar am 23. Februar 2009 die Kundin unter Anordnung einer provisorischen Spielsperre aufgefordert, innert zehn Tagen Unterlagen zur Abkl�rung ihrer finanziellen Verh�ltnisse einzureichen; diese provisorische Sperre habe sie aber nicht in eine definitive umgewandelt, obwohl die von der Kundin eingereichten Unterlagen weiterhin auf ein Missverh�ltnis zwischen Eins�tzen und finanziellen Verh�ltnissen schliessen liessen. Darin liege ein weiterer Konzessionsverstoss. Da diese Konzessionsverletzungen bereits f�r eine Sanktionierung ausreichten, seien Beweismassnahmen zum Vorliegen einer Spielsucht der Kundin oder zu den Motiven der dieser vorgeworfenen strafbaren Handlungen unerheblich. Ebenso k�nne offen bleiben, ob die Beschwerdef�hrerin verpflichtet gewesen w�re, Daten aus der Geldw�scherei-Aufsicht beizuziehen.
3.3 Zur H�he der Sanktion erwog die Vorinstanz, es sei nur derjenige Anteil des Gewinns massgebend, den die Beschwerdef�hrerin durch den Verstoss gegen die Konzession erzielt habe; demnach sei entgegen der Auffassung der Spielbankenkommission nicht auf den ganzen von der Kundin stammenden Gewinn, sondern nur auf denjenigen im Zeitraum vom 8. Juli 2007 bis 23. Februar 2009 sowie vom 23. M�rz 2009 (ab Aufh�ren der provisorischen Spielsperre) bis zur Anordnung der Spielsperre abzustellen. Die Beschwerdef�hrerin habe zwischen dem 8. Mai 2006 und dem 29. August 2009 durch das Spielen der Kundin einen minimalen Bruttospielertrag von Fr. 927'823.- erzielt, was auf den relevanten Zeitraum umgerechnet konservativ gesch�tzt einen Bruttospielertrag von rund Fr. 600'000.- ergebe. Davon sei die Spielbankenabgabe von durchschnittlich 40,96 % abzuziehen, nicht aber die ordentliche Steuer. Der f�r die Bemessung der Sanktion massgebliche Nettospielertrag betrage somit Fr. 354'240.-. Dieser sei angesichts der Schwere des Verstosses (an der Grenze zu einem mittelschweren Verstoss liegend) mit dem Faktor 1,25 zu multiplizieren, was einen Sanktionsbetrag von Fr. 442'800.- ergebe.
Die Beschwerdef�hrerin r�gt verschiedentlich Verletzungen des Anspruchs auf rechtliches Geh�r: Die Vorinstanz sei auf ihre Vorbringen teilweise gar nicht eingegangen und habe den Sachverhalt ohne die von der Beschwerdef�hrerin beantragten Beweismassnahmen und damit offensichtlich unrichtig oder unvollst�ndig oder unter Rechtsverletzungen festgestellt. Die Vorinstanz habe ihr zudem die Akteneinsicht in die Strafuntersuchungsakten gegen die Kundin nur teilweise gew�hrt.
4.1 Die Parteien haben im Verfahren vor Bundesverwaltungsgericht Anspruch auf rechtliches Geh�r (Art. 29 Abs. 2 BV; Art. 29 VwVG i.V.m. Art. 37 VGG). Dazu geh�rt, dass die Beh�rde alle erheblichen und rechtzeitigen Vorbringen der Parteien w�rdigt (Art. 32 VwVG) und die ihr angebotenen Beweise abnimmt, wenn diese zur Abkl�rung des Sachverhalts tauglich erscheinen (Art. 33 Abs. 1 VwVG). Umgekehrt folgt daraus, dass angebotene Beweise nicht abgenommen werden m�ssen, wenn sie entweder eine rechtlich nicht erhebliche Frage betreffen oder wenn sie von vornherein am festgestellten Ergebnis nichts zu �ndern verm�gen (antizipierte Beweisw�rdigung). Ferner haben die Parteien in ihrer Sache Einsicht in die Eingaben von Parteien und Vernehmlassungen von Beh�rden, in alle als Beweismittel dienenden Akten sowie in Niederschriften er�ffneter Verf�gungen (Art. 26 Abs. 1 VwVG). Die Einsicht darf nur verweigert werden, wenn wesentliche �ffentliche oder private Interessen oder das Interesse einer noch nicht abgeschlossenen amtlichen Untersuchung es erfordern (Art. 27 Abs. 1 VwVG). Wird einer Partei die Einsichtnahme in ein Aktenst�ck verweigert, so darf auf dieses zum Nachteil der Partei nur abgestellt werden, wenn ihr die Beh�rde von seinem f�r die Sache wesentlichen Inhalt Kenntnis gegeben hat und sich die Partei dazu �ussern und Gegenbeweismittel bezeichnen konnte (Art. 28 VwVG).
4.2 Wird der Sachverhalt unter Verletzung des rechtlichen Geh�rs festgestellt, liegt darin eine Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 lit. a BGG, was vor Bundesgericht ger�gt werden kann, sofern die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG).
4.3 Die Beschwerdef�hrerin bringt vor, die Kundin habe nicht den ganzen veruntreuten Betrag von 2,8 Mio. im Casino X.________ verspielt, sondern den �berwiegenden Teil des Geldes f�r andere Zwecke ausgegeben; das zeige, dass die Kundin nicht eine typische problembehaftete Spielerin sei, was die Vorinstanz nicht gew�rdigt habe. F�r den Ausgang des Verfahrens ist dieser Umstand jedoch nicht erheblich: Die Vorinstanz hat nicht den ganzen von der Kundin veruntreuten Betrag als verspielt angenommen, sondern nur den Betrag von Fr. 927'823.-, was dem von der Beschwerdef�hrerin selber errechneten minimalen Betrag entsprach. Die Vorinstanz hat ihren Vorwurf auch nicht darauf abgest�tzt, dass die Kundin eine typische problembehaftete Spielerin gewesen sei, sondern darauf, dass ihre Eins�tze gemessen an ihrem Einkommen und Verm�gen sehr hoch gewesen seien, was die Beschwerdef�hrerin h�tte feststellen m�ssen. Die Vorinstanz konnte deshalb auf weitere Ausf�hrungen und Beweismassnahmen zum Thema der Spielsucht verzichten.
4.4 Die Beschwerdef�hrerin hat vor der Vorinstanz vorgebracht, die Spielbankenkommission habe am 21. August 2009 bei einer Inspektion auch die Akten der betreffenden Kundin ausgeh�ndigt erhalten, aber nicht reagiert; sie hat in diesem Zusammenhang den Beweisantrag gestellt, zwei Mitarbeiterinnen der Spielbankenkommission als Zeuginnen einzuvernehmen. Sie wollte damit aufzeigen, dass offenbar auch die Spielbankenkommission keinen unmittelbaren Handlungsbedarf gesehen hatte. Die Vorinstanz hat sich zwar zu diesem Beweisantrag nicht ausdr�cklich ge�ussert. Aber selbst wenn darin eine Geh�rsverletzung erblickt w�rde, so w�re diese f�r den Ausgang des Verfahrens nicht entscheidend; denn die Verantwortung f�r die Einhaltung der Konzession liegt bei der konzessionierten Spielbank selber (vgl. das Urteil des Bundesgerichts 2C_177/2008 vom 20. Juni 2008 E. 6.2, in: RtiD 2009 I S. 269). Die Spielbankenkommission �berwacht die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften und insbesondere die Gesch�ftsf�hrung und den Spielbetrieb der Spielbanken (Art. 48 SBG). Eine beh�rdliche Aufsicht kann aber naturgem�ss nicht l�ckenlos sein, sondern muss sich auf die allgemeine Gesch�ftsf�hrung und allenfalls Stichproben beschr�nken (vgl. die bundesr�tliche Botschaft zum Spielbankengesetz; BBl 1997 III 145, 162). Sie kann daher die beaufsichtigte Spielbank nicht von ihrer Verantwortung entlasten. Zudem erfolgte hier die Inspektion der Spielbankenkommission erst kurze Zeit vor der ohnehin verh�ngten Spielsperre; selbst wenn die Spielbankenkommission aufgrund ihrer Inspektion eingegriffen h�tte, w�re der weitaus �berwiegende Teil der get�tigten Spieleins�tze nicht mehr zu verhindern gewesen. Die entsprechenden Vorbringen und Beweisantr�ge waren daher f�r den Ausgang des Verfahrens von vornherein nicht erheblich, so dass in der Nichtabnahme der Beweise keine Geh�rsverletzung liegt.
4.5 Die Beschwerdef�hrerin r�gt weiter, die Vorinstanz habe sich nicht mit ihren auf eine Stellungnahme des Eidgen�ssischen Datenschutzbeauftragten gest�tzten Vorbringen auseinandergesetzt, wonach sie - die Beschwerdef�hrerin - die von ihr im Rahmen der Pr�fungen nach dem Geldw�schereigesetz (Bundesgesetz vom 10. Oktober 1997 �ber die Bek�mpfung der Geldw�scherei und der Terrorismusfinanzierung im Finanzsektor [GwG; SR 955.0]) gewonnenen Erkenntnisse bei der Umsetzung des Sozialkonzepts nicht h�tte verwenden d�rfen; auch habe die Vorinstanz die zu diesem Aspekt angebotenen Beweise nicht abgenommen. Diese R�ge ist schon deshalb unbegr�ndet, weil die Vorinstanz nicht auf die entsprechenden Daten abgestellt hat, sondern auf die Daten, die im Rahmen des Vollzugs des Sozialkonzepts erhoben wurden. Einzig in Bezug auf die Ermittlung des Gewinns der Spielbank hat sie sich auf die Angaben der Beschwerdef�hrerin gest�tzt, die ihrerseits auf Aufzeichnungen der Beschwerdef�hrerin in Anwendung des Geldw�schereigesetzes abstellten. Wenn die Beschwerdef�hrerin jetzt vorbringt, sie h�tte diese Daten nicht bearbeiten d�rfen, so widerspricht sie ihrem eigenen Handeln. Im �brigen ist das Vorbringen in der Sache unbegr�ndet: Gem�ss Art. 14 Abs. 2 SBG muss die Spielbank in einem Sozialkonzept darlegen, mit welchen Massnahmen sie den sozial sch�dlichen Auswirkungen des Spiels vorbeugen oder diese beheben will. Sie sperrt Personen vom Spielbetrieb aus, von denen sie aufgrund eigener Wahrnehmungen in der Spielbank oder auf Grund von Meldungen Dritter annehmen muss, dass sie �berschuldet sind oder zu hohe Spieleins�tze riskieren (Art. 22 SBG). Das Gesetz verpflichtet damit ausdr�cklich die Spielbank dazu, aus Gr�nden des Sozialschutzes die von ihr wahrgenommenen Tatsachen �ber die finanziellen Verh�ltnisse der Kunden zur Anordnung einer Spielsperre zu verwenden. Wahrgenommene Tatsachen in diesem Sinne sind auch die Transaktionen, die sie gem�ss Art. 2 Abs. 3 der Verordnung der Eidgen�ssischen Spielbankenkommission vom 12. Juni 2007 �ber die Sorgfaltspflichten der Spielbanken zur Bek�mpfung der Geldw�scherei (Geldw�schereiverordnung ESBK, GwV ESBK; SR 955.021) bzw. Art. 3 Abs. 2 der bis 30. Juni 2007 in Kraft gewesenen Verordnung gleichen Namens vom 28. Februar 2000 (aVESBK-BGW; AS 2000 808) besucherbezogen registrieren muss. Die Verwendung dieser Daten im Zusammenhang mit der Anordnung einer Spielsperre ist somit durch Gesetz im Sinne von Art. 13 Abs. 1 DSG vorgeschrieben und damit zul�ssig, zumal es sich bei den dadurch betroffenen rein finanziellen Daten nicht um besonders sch�tzenswerte Personendaten handelt (Art. 3 lit. c DSG e contrario).
4.6 Weiter r�gt die Beschwerdef�hrerin eine Verletzung ihres Akteneinsichtsrechts.
4.6.1 Die Vorinstanz hatte vom Untersuchungsrichteramt R.________ die Strafuntersuchungsakten betreffend Verdacht auf Veruntreuung durch die Kundin der Beschwerdef�hrerin beigezogen, aber in der Zwischenverf�gung vom 9. September 2010 der Beschwerdef�hrerin die Einsicht in diese Akten nur eingeschr�nkt gew�hrt. Nachdem das Bundesgericht auf die Beschwerde gegen diese Zwischenverf�gung nicht eingetreten ist, kann diese im Rahmen der vorliegenden Beschwerde angefochten werden, soweit sie sich auf den Endentscheid auswirkt (Art. 93 Abs. 3 BGG).
4.6.2 Im Strafverfahren gegen die Kundin geht es um den Verdacht der Veruntreuung zum Nachteil der Arbeitgeberin. Diese Frage hat mit der vorliegenden Streitsache nur insofern zu tun, als es sich bei dem von der Kundin verspielten Geld teilweise um das veruntreute Geld handelte. Das ist aber gar nicht umstritten und die Strafakten sind daf�r unerheblich. Die Beschwerdef�hrerin will aus den Strafakten R�ckschl�sse auf die Glaubw�rdigkeit der Kundin ableiten, da die Vorinstanz davon ausgeht, die Angaben der Kundin �ber ihre finanziellen Verh�ltnisse seien unglaubw�rdig gewesen. Indessen hat die Vorinstanz diese Annahme nicht auf im Strafverfahren erhobene Angaben �ber die Pers�nlichkeitsstruktur oder die allgemeine Glaubw�rdigkeit der Kundin gest�tzt, sondern ausschliesslich auf die objektiven, den Mitarbeitern der Beschwerdef�hrerin im Rahmen der Umsetzung des Sozialkonzepts bekannten Daten und Angaben der Kundin. Die Strafuntersuchungsakten waren daher kein f�r den vorinstanzlichen Entscheid verwendetes Beweismittel im Sinne von Art. 26 Abs. 1 lit. b VwVG, so dass die Einsicht nicht gew�hrt werden musste.
4.6.3 Aus dem gleichen Grund bestand kein Anlass f�r die Vorinstanz, mit ihrem Entscheid bis zum Abschluss des Strafverfahrens zuzuwarten und die dort gewonnenen Erkenntnisse zu ber�cksichtigen.
4.7 Die R�gen betreffend Geh�rsverletzung und Akteneinsicht erweisen sich damit als unbegr�ndet.
5.1 Die Beschwerdef�hrerin r�gt im Zusammenhang mit dem Vorwurf, sie h�tte sp�testens am 8. Juli 2007 eine Spielsperre anordnen m�ssen, einerseits eine offensichtlich unrichtige Sachverhaltsfeststellung durch die Vorinstanz und andererseits eine falsche Rechtsanwendung.
5.2.1 Die Beschwerdef�hrerin kritisiert die Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz, wonach sie im Juli 2007 bzw. im M�rz 2009 auf ein Missverh�ltnis zwischen Eins�tzen und finanziellen Verh�ltnisse h�tte schliessen m�ssen. Sie verweist auf eine am 5. Juli 2007 erhobene Bonit�tsabkl�rung und einen am 16. M�rz 2009 von der Kundin eingereichten Betreibungsregisterauszug, wonach keine Betreibungen vorlagen. Zudem bestehe die Vermutung eines Erbbezugs. Die Notiz des Mitarbeiters, die Kundin habe sich �ber ihre finanzielle Situation negativ ge�ussert, habe sich auf die damalige aktuelle Situation beziehen und als Aussage �ber das allgemeine Spielverhalten w�rdigen lassen. Die Mitarbeitenden h�tten lediglich Vermutungen anstellen k�nnen und die Schlussfolgerungen der Vorinstanz auf mangelnde Glaubw�rdigkeit sei an den Haaren herbeigezogen. Im M�rz 2009 habe die Kundin Bankkonten im Betrag von rund Fr. 130'000.- gehabt.
5.2.2 Diese Kritik ist rein appellatorisch und l�sst die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz nicht als offensichtlich unrichtig erscheinen. Insbesondere wird dadurch nicht in Frage gestellt, dass die Kundin monatlich rund Fr. 99'000.- verspielte und �ber ein Einkommen von rund Fr. 5'500.- pro Monat und ein Verm�gen von rund Fr. 130'000.- verf�gte. Die sachverhaltsbezogenen Vorbringen der Beschwerdef�hrerin beziehen sich in Wirklichkeit eher auf die rechtliche W�rdigung der Vorinstanz, wonach aufgrund dieses Sachverhalts eine Spielsperre h�tte verh�ngt werden m�ssen.
5.3.1 In rechtlicher Hinsicht bringt die Beschwerdef�hrerin vor, sie m�sse sich gem�ss Art. 22 Abs. 1 SBG f�r den Entscheid, eine Spielsperre anzuordnen, auf ihre eigenen Wahrnehmungen und Angaben Dritter st�tzen; sie sei gar nicht befugt, eingehende eigene Nachforschungen zur finanziellen Situation der Spieler zu machen.
5.3.2 Die Vorinstanz hat die rechtliche Lage, namentlich Art. 22 SBG und Art. 42 VSBG, korrekt wiedergegeben. Insbesondere gen�gt es gem�ss Art. 22 Abs. 1 SBG zur Anordnung einer Spielsperre, dass die Spielbank ein Missverh�ltnis zwischen Spieleins�tzen und Einkommen und Verm�gen annehmen muss; ein sicheres Wissen ist nicht verlangt. Hat die Spielbank eine Sperre angeordnet, kann sie diese erst aufheben, nachdem sie von der betroffenen Person die f�r die Beurteilung der finanziellen Situation geeigneten Dokumente verlangt hat (Art. 42 Abs. 2 lit. b VSBG).
5.3.3 Die Vorinstanz hat der Beschwerdef�hrerin nicht vorgeworfen, sie habe nicht selber eingehende Nachforschungen betrieben, sondern sie h�tte sp�testens ab 8. Juli 2007 aufgrund der vorliegenden Wahrnehmungen auf ein Missverh�ltnis zwischen Spieleins�tzen und finanziellen Verh�ltnissen der Kundin schliessen und eine Spielsperre anordnen m�ssen; sodann seien auch die im M�rz 2009 von der Kundin vorgelegten Dokumente nicht gen�gend gewesen, um von einer Sperre abzusehen. Diese rechtliche W�rdigung ist zutreffend: Nach menschlichem Ermessen ist es praktisch ausgeschlossen, dass jemand bei einem Verm�gen von rund Fr. 130'000.- und einem monatlichen Erwerbseinkommen von ca. Fr. 5'500.- �ber mehrere Monate oder Jahre hinweg monatliche Spieleins�tze von gegen Fr. 100'000.- t�tigen kann. Das muss zwingend Anlass zu Nachfragen nach der Herkunft des Geldes geben. Die Bonit�tsabkl�rung vom 5. Juli 2007 ist nichtssagend, beruht sie doch weitgehend darauf, dass keine Daten bekannt seien. Dass keine Betreibungen bestanden, musste erst recht Anlass zur Frage geben, woher denn das eingesetzte Geld stamme. Dass die Kundin andere Einnahmequellen h�tte haben k�nnen - z.B. aus Erbschaft oder aus Zuwendungen von ihrem verm�genden ehemaligen Ehemann - �ndert daran nichts; denn gem�ss Art. 42 VSBG h�tte die Spielbank von der Kundin entsprechende Dokumente einverlangen m�ssen, was sie nicht getan hat. Dazu w�re keine eingehende Finanzanalyse notwendig gewesen, aber mindestens eine plausible, durch Dokumente belegte Erkl�rung, woher der sehr hohe eingesetzte Betrag stammt. Solche Dokumente lagen nicht vor.
5.3.4 Die Vorinstanz hat das Verhalten der Beschwerdef�hrerin im Februar/M�rz 2009 als Unterlassen der Anordnung einer Spielsperre qualifiziert. Die Beschwerdef�hrerin bringt dagegen vor, die von ihr am 23. Februar 2009 verf�gte provisorische Spielsperre sei sehr wohl eine angeordnete Sperre gewesen. Das �ndert an der Beurteilung im Ergebnis nichts: Der Vorwurf geht dann dahin, dass die Beschwerdef�hrerin die Sperre am 23. M�rz 2009 wieder aufgehoben hat, ohne dass die Voraussetzungen von Art. 42 VSBG erf�llt gewesen w�ren.
Die Beschwerdef�hrerin bestreitet im Subeventualantrag die H�he der Sanktion.
6.1 Soweit sie vorbringt, f�r die Bemessung der Sanktion sei h�chstens der Gewinn ab 23. M�rz 2009 massgebend, stimmt die R�ge �berein mit der bereits vorne behandelten Kritik, wonach ihr Verhalten nicht bereits ab 8. Juli 2007 eine Konzessionsverletzung dargestellt habe.
6.2 Des weiteren beanstandet die Beschwerdef�hrerin die Qualifikation ihres Verhaltens als an der Grenze zu mittelschwer.
6.2.1 Art. 51 SBG legt bloss fest, dass die Verwaltungssanktion maximal die dreifache H�he des durch den Verstoss erzielten Gewinns betr�gt. In diesem Rahmen liegt die Festsetzung der Sanktion weitgehend im Ermessen der Spielbankenkommission und der Vorinstanz (vgl. Art. 49 lit. c VwVG i.V.m. Art. 37 VGG); das Bundesgericht kann nur eingreifen, wenn das Ermessen rechtsfehlerhaft ausge�bt wurde (Art. 95 lit. a BGG; Urteil des Bundesgerichts 2C_177/2008 vom 20. Juni 2008 E. 6.3/4, in: RtiD 2009 I S. 269).
6.2.2 Die Spielbankenkommission unterscheidet zwecks einheitlicher und nachvollziehbarer Sanktionspraxis nach der Schwere des Verstosses vier Kategorien von Verst�ssen, und bemisst die Sanktion nach der H�he des bezifferbaren Gewinns, multipliziert mit einem Faktor, der f�r jede dieser Kategorien einen bestimmten Rahmen umfasst. Die Spielbankenkommission hat ausf�hrlich gew�rdigt, dass die Beschwerdef�hrerin durchaus Abkl�rungen durchgef�hrt hatte, dass sie aber angesichts des offensichtlichen Missverh�ltnisses zwischen Eins�tzen und Lohnvolumen weitere Abkl�rungen h�tte treffen m�ssen. Vorsatz oder Eventualvorsatz sei nicht anzunehmen. Zu ber�cksichtigen sei auch, dass die Kontrollen der Umsetzung des Sozialkonzepts in der Regel zu keinen gewichtigen Beanstandungen f�hrten. Es sei von einem leichten Verstoss (zweitunterste Stufe) auszugehen. Sie hat alsdann den Multiplikationsfaktor auf 1,25 festgelegt, d.h. auf das Minimum des f�r diese Kategorie vorgesehenen Rahmens (1,25-1,75). Das Bundesverwaltungsgericht hat erwogen, der Verstoss liege an der Grenze zu einer mittelschweren Verletzung (wof�r nach der Praxis der Spielbankenkommission ein Faktor von 1,5-2,0 angebracht w�re), hat aber den Faktor bei 1,25 belassen. Im Ergebnis beruht also auch der Entscheid der Vorinstanz auf der Qualifikation als leichter Verstoss. Die Grundidee der verwaltungsrechtlichen Sanktion von Art. 51 SBG liegt darin, dass sich aus pr�ventiven Gr�nden das konzessionswidrige Verhalten f�r die Spielbank nicht lohnen soll. Die Sanktion soll daher sp�rbar sein, d.h. in der Regel soll der erzielte Gewinn die untere Grenze der Sanktion bilden (BBl 1997 III 188 f.). Der Faktor von 1,25 macht die Sanktion sp�rbar. Eine weitere Reduktion w�re nur m�glich, wenn nicht einmal ein leichter Verstoss, sondern eine einfache Ordnungswidrigkeit anzunehmen w�re. Davon kann hier insbesondere angesichts der langen Dauer von sehr hohen Eins�tzen nicht ausgegangen werden. Dass in grunds�tzlicher Weise und in anderen F�llen das Sozialkonzept der Beschwerdef�hrerin gut funktioniere, wie diese vorbringt, ist dabei unerheblich.
6.3 Sodann will die Beschwerdef�hrerin von der H�he des Gewinns nicht nur die Spielbankenabgabe, sondern auch die ordentlichen Gewinnsteuern abziehen. Zudem habe die Kundin gegen die Beschwerdef�hrerin eine Schadenersatzforderung in der H�he von Fr. 1,4 Mio. geltend gemacht, die zwar noch nicht abschliessend bestimmt werden k�nne, aber pauschal zu ber�cksichtigen sei.
6.3.1 Nach Art. 51 SBG sind die Sanktionen nach der H�he "des durch den Verstoss erzielten Gewinns" zu bemessen (frz. "du gain r�alis� du fait de cette violation"; ital. "il guadagno ottenuto con l'infrazione"), was sich an die kartellrechtliche Sanktion (Art. 49a KG) anlehnt (BBl 1997 III 188) und auch in anderen Gesetzen vorkommt. Der Gewinn umfasst grunds�tzlich den Nettogewinn, d.h. die Differenz zwischen dem tats�chlichen und hypothetischen Verm�gensstand des Verletzers mit und ohne die Pflichtverletzung (vgl. zu Art. 423 OR bzw. Art. 9 Abs. 3 UWG BGE 134 III 306 E. 4.1.1; 133 III 153 E. 3.5; Urteil des Bundesgerichts 4C.225/2006 vom 20. September 2006 E. 2.4, in: sic! 3/2007 S. 215; PHILIPPE SPITZ, in: Jung et al., Bundesgesetz gegen den unlauteren Wettbewerb, Handkommentar, 2010, N. 197 zu Art. 9; CARL BAUDENBACHER, Kommentar zum Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb [UWG], 2001, N. 263 zu Art. 9). Abzuziehen sind grunds�tzlich alle Kosten, welche zur Erzielung des Gewinnes tats�chlich anfallen und daf�r auch erforderlich sind, wof�r die Beweislast tr�gt, wer solche Kosten geltend macht (BGE 134 III 306 E. 4.1.5 und 4.2). Mit Recht hat die Vorinstanz die Spielbankenabgabe abgezogen, da diese auf den Bruttospielertr�gen erhoben wird (Art. 40 Abs. 1 SBG) und diese damit schm�lert. Umstritten ist, wie weit ein Anteil an den allgemeinen Gesch�ftskosten ber�cksichtigt werden kann (vgl. dazu die Hinweise auf die Lehrmeinungen in BGE 134 III 306 E. 4.1.3). Nicht angebracht ist aber jedenfalls, die allgemeinen Gewinnsteuern des Unternehmens anteilm�ssig abzuziehen. Denn diese Steuern werden nicht direkt auf dem Spielumsatz bemessen, sondern auf dem Gewinn, der nach Abzug des gesch�ftsm�ssig begr�ndeten Aufwands verbleibt (Art. 58 Abs. 1 lit. b DBG und Art. 24 Abs. 1 lit. a StHG e contrario). Wird die Sanktion steuerrechtlich als solcher Aufwand anerkannt, so wird auf dem entsprechenden Betrag keine Gewinnsteuer erhoben, so dass es eine doppelte Entlastung w�re, den Steuerbetrag vom als Grundlage f�r die Sanktion dienenden Gewinn abzuziehen. Wird die Sanktion steuerrechtlich nicht anerkannt (vgl. Art. 59 Abs. 1 lit. a DBG und Art. 25 Abs. 1 lit. a StHG), so beruht dies auf einer entsprechenden rechtsethischen Bewertung des Gesetzgebers, die nicht dadurch unterlaufen werden soll, dass der entsprechende Steuerbetrag f�r die Bemessung der Sanktion ber�cksichtigt wird.
6.3.2 Schliesslich ist die verwaltungsrechtliche Sanktion unabh�ngig von allf�lligen zivilrechtlichen Schadenersatzforderungen.
Die Beschwerdef�hrerin stellt den Antrag, das Urteil sei so zu ver�ffentlichen, dass keine R�ckschl�sse auf ihre Identit�t m�glich sind.
7.1 Nach Art. 27 Abs. 2 BGG ver�ffentlicht das Bundesgericht seine Entscheide grunds�tzlich in anonymisierter Form. Nach Art. 59 Abs. 3 BGG legt das Bundesgericht das Dispositiv von Entscheiden, die nicht �ffentlich beraten worden sind, nach deren Er�ffnung w�hrend 30 Tagen �ffentlich auf. Diese Auflage erfolgt in nicht anonymisierter Form, soweit das Gesetz nicht eine Anonymisierung verlangt (Art. 60 BGerR); damit soll dem in Art. 30 Abs. 3 BV, Art. 6 Ziff. 1 EMRK sowie Art. 14 Abs. 1 UNO-Pakt II enthaltenen Grundsatz der Transparenz Rechnung getragen werden (BGE 133 I 106 E. 8.2; PAUL TSCH�MPERLIN, in: Niggli et al., Basler Kommentar BGG, 2008, N. 21 zu Art. 27; HEIMGARTNER/WIPR�CHTIGER, in: Niggli et al., Basler Kommentar BGG, 2008, N. 79 und 81 zu Art. 59; vgl. auch BGE 124 IV 234 E. 3d/e).
7.2 Soweit die Beschwerdef�hrerin eine Anonymisierung des gesamten Urteils beantragt, ist dem durch die gesetzliche Regelung Gen�ge getan. Nicht ausgeschlossen werden kann, dass Personen, die n�here Kenntnis des Falles haben, aus der Formulierung des Urteils R�ckschl�sse auf die Identit�t der Beteiligten ziehen k�nnen. Das l�sst sich aber nie vermeiden und ist kein Grund, weitergehend auf eine Ver�ffentlichung zu verzichten (BGE 133 I 106 E. 8.3). Ferner besteht f�r den vorliegenden Fall keine gesetzliche Regelung, wonach das Dispositiv nur in anonymisierter Form aufgelegt werden d�rfte. Andere Ausnahmen sind h�chstens sehr zur�ckhaltend anzunehmen, wenn durch die nicht anonymisierte Auflage des Dispositivs das Pers�nlichkeitsrecht besonders schwer beeintr�chtigt w�rde (ALAIN WURZBURGER, in: Wurzburger et al., Commentaire de la LTF, 2009, N. 18 zu Art. 27; vgl. Urteil des Bundesgerichts 4P.74/2006 vom 19. Juni 2006 E. 8.4). Es ist an der Partei, die den Ausschluss der �ffentlichkeit vom Verfahren oder den Verzicht auf die Urteilspublikation verlangt, ihr schutzw�rdiges Interesse an solchen Massnahmen substanziiert zu begr�nden und zu belegen (Urteil des Bundesgerichts 4P.74/2006 vom 19. Juni 2006 E. 8.3). Solche besonderen Gr�nde werden von der Beschwerdef�hrerin nicht geltend gemacht.
Die Beschwerde erweist sich damit als unbegr�ndet und ist abzuweisen. Die unterliegende Beschwerdef�hrerin tr�gt die Verfahrenskosten (Art. 66 Abs. 1, Art. 65 BGG). Eine Parteientsch�digung ist nicht geschuldet (vgl. Art. 68 BGG).
Die Gerichtskosten von Fr. 10'000.- werden der Beschwerdef�hrerin auferlegt.
Dieses Urteil wird der Beschwerdef�hrerin, der Eidgen�ssischen Spielbankenkommission und dem Bundesverwaltungsgericht, Abteilung II, schriftlich mitgeteilt.