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Timestamp: 2016-10-28 16:23:09
Document Index: 197227335

Matched Legal Cases: ['Art. 22', 'Art. 105', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 22', 'Art. 132', 'in fine', 'BGE', 'BGE', 'in fine', 'Art. 22', 'BGE', 'BGE', 'Art. 22', 'Art. 22', 'Art. 41', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 132', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 22', 'BGE', 'Art. 36']

U 36/98 (26.06.2000)
U 36/98 Hm
Pr�sident Lustenberger, Bundesrichter Meyer und Bundesrichterin Leuzinger; Gerichtsschreiberin Fleischanderl
1. M.________, 1950,
2. S.________, 1978,
Beschwerdef�hrer, vertreten durch Advokat Markus Trottmann, Eisengasse 5, Basel, Erben des V.________, 1951, gestorben am 10. August 1999,
A.- Der 1951 geborene V.________ war seit 1989 als Kranf�hrer bei der Firma X.________ t�tig und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen die Folgen von Unf�llen und Berufskrankheiten versichert. Am 24. September 1991 erlitt er durch einen Arbeitsunfall Verletzungen am rechten Oberschenkel sowie am rechten Knie. Die SUVA erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilungskosten, Taggeld) und sprach dem Versicherten mit unangefochten gebliebener Verf�gung vom 21. Juli 1994 eine Invalidenrente auf der Grundlage einer Erwerbsunf�higkeit von 25 % ab 1. August 1994 sowie eine Integrit�tsentsch�digung, basierend auf einer Integrit�tseinbusse von 5 %, zu.
Nach Eingang einer R�ckfallmeldung vom 14. M�rz 1996 wurde V.________ wiederum kreis�rztlich untersucht, woraufhin die SUVA die Integrit�tsentsch�digung um 10 % erh�hte (Verf�gung vom 22. Juli 1996). Die hiegegen erhobene Einsprache, mit welcher der Versicherte um eine neuerliche �berpr�fung der Rentenfrage sowie um eine allf�llige k�nftige Neubeurteilung des Integrit�tsschadens ersuchte, wies die SUVA ab (Einspracheentscheid vom 13. M�rz 1997). Als Begr�ndung gab sie an, da sich weder das physische noch das psychische Beschwerdebild seit Erlass der Verf�gung vom 21. Juli 1994 erheblich ver�ndert h�tte, l�gen keine Revisionsgr�nde vor. Im �brigen stehe die psychische �berlagerung in keinem nat�rlichen und ad�quaten Kausalzusammenhang zum Unfallereignis vom 24. September 1991. Ferner habe sich der Integrit�tsschaden nicht bedeutend st�rker als prognostiziert verschlimmert, weshalb zur Zeit keine erg�nzende Integrit�tsentsch�digung zugesprochen werden k�nne.
B.- Hiegegen liess V.________ Beschwerde einreichen und die Zusprechung der ihm gesetzlich zustehenden Rente sowie Integrit�tsentsch�digung beantragen; eventualiter sei die Angelegenheit zur weiteren Abkl�rung, namentlich zur psychiatrischen Begutachtung, an die SUVA zur�ckzuweisen.
Unter Hinweis auf ein durch die IV-Stelle Basel-Stadt veranlasstes Gutachten des Dr. med. F.________, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, vom 10. Juli 1997, stellte der Versicherte am 27. Oktober 1997 gegen�ber der SUVA das Gesuch um prozessuale Revision der Verf�gung vom 21. Juli 1994. Die SUVA sistierte das Revisionsverfahren bis zum Vorliegen eines rechtskr�ftigen Entscheides im noch h�ngigen Beschwerdeprozess.
Das Versicherungsgericht des Kantons Basel-Stadt wies die Beschwerde mit Entscheid vom 23. Dezember 1997 ab; in den Erw�gungen hielt es fest, auch die Voraussetzungen f�r eine prozessuale Revision seien nicht erf�llt.
C.- V.________ l�sst Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hren und die Antr�ge stellen, es seien der angefochtene Entscheid aufzuheben und ihm "in Ab�nderung der urspr�nglichen Verf�gung der SUVA vom 21. Juli 1994 betr. Umfang und H�he des Rentenanspruchs und der Integrit�tsentsch�digung auf Grund prozessualer Revision r�ckwirkend eine volle SUVA-Rente und zudem die ihm gesetzlich zustehende Integrit�tsentsch�digung zuzusprechen und es sei die Angelegenheit zwecks Berechnung dieser Anspr�che an die SUVA zu weisen". Eventualiter seien eine Rente und Integrit�tsentsch�digung im Rahmen eines "Revisionsverfahrens gem�ss Art. 22 UVG" auszurichten sowie subeventualiter der kantonale Entscheid insoweit aufzuheben, als er den Punkt der prozessualen Revision betreffe.
Die SUVA schliesst auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde, soweit darauf einzutreten sei. Das Bundesamt f�r Sozialversicherung hat sich nicht vernehmen lassen.
D.- Am 10. August 1999 ist V.________ verstorben. Einzige Erben sind seine Ehefrau M.________ sowie der Sohn S.________. Diese haben die Erbschaft angetreten und f�hren den vorliegenden Prozess weiter.
1.- a) In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird ger�gt, die Vorinstanz habe zu Unrecht �ber die Voraussetzungen einer prozessualen Revision hinsichtlich der Verf�gung der SUVA vom 21. Juli 1994 befunden. Dieser Einwand ist vorab zu pr�fen.
b) Das Einspracheverfahren gem�ss Art. 105 Abs. 1 UVG geh�rt zum Verwaltungsverfahren, welches mit dem Einspracheentscheid abgeschlossen wird. Anfechtungsgegenstand des nachfolgenden gerichtlichen Beschwerdeverfahrens bildet allein der Einspracheentscheid (BGE 119 V 350 Erw. 1b mit Hinweisen). Soweit kein derartiger Verwaltungsakt ergangen ist, fehlt es an einem Anfechtungsgegenstand und mithin an einer Sachurteilsvoraussetzung (BGE 118 V 313 Erw. 3b, 110 V 51 Erw. 3b; RKUV 1991 Nr. U 120 S. 87 Erw. 2a).
Nach der Rechtsprechung des Eidgen�ssischen Versicherungsgerichts kann das verwaltungsgerichtliche Beschwerdeverfahren aus prozess�konomischen Gr�nden indes auf eine ausserhalb des Anfechtungsgegenstandes, d.h. ausserhalb des durch die Verf�gung bzw. den Einspracheentscheid bestimmten Rechtsverh�ltnisses liegende spruchreife Frage ausgedehnt werden, wenn diese mit dem bisherigen Streitgegenstand derart eng zusammenh�ngt, dass von einer Tatbestandsgesamtheit gesprochen werden kann, und wenn sich die Verwaltung zu dieser Streitfrage mindestens in Form einer Prozesserkl�rung ge�ussert hat (BGE 122 V 36 Erw. 2a, 110 V 51 Erw. 3b; Locher, Grundriss des Sozialversicherungsrechts, 2. Auflage 1997, S. 376). Wird im kantonalen Gerichtsentscheid ein ausserhalb des Anfechtungsgegenstandes liegendes Rechtsverh�ltnis in die Beurteilung einbezogen, ohne dass die hief�r erforderlichen Voraussetzungen erf�llt sind, liegt eine formellrechtlich unzul�ssige und deshalb unwirksame Ausdehnung des gerichtlichen Beschwerdeverfahrens vor (RKUV 1991 Nr. U 120 S. 88 Erw. 2b; nicht publizierte Erw. 1b des in RKUV 1994 Nr. U 190 S. 140 ff. auszugsweise ver�ffentlichten Urteils K. vom 26. Januar 1994, U 52/93).
c) Mit Einspracheentscheid vom 13. M�rz 1997 hat die SUVA das Vorliegen von Revisionsgr�nden gem�ss Art. 22 UVG (Rentenverf�gung vom 21. Juli 1994) sowie einen weitergehenden Integrit�tsentsch�digungsanspruch (Verf�gung vom 22. Juli 1996) verneint. Die Vorinstanz hat dar�ber hinaus die von der SUVA noch nicht beurteilte Frage gepr�ft, ob die Verf�gung vom 21. Juli 1994 prozessual zu revidieren sei.
Die SUVA bringt letztinstanzlich vor, zum Gesuch um prozessuale Revision im Rahmen des kantonalen Beschwerdeverfahrens nicht Stellung genommen zu haben. Es mangelte mithin an einer Prozesserkl�rung, weshalb die Vorinstanz das Verfahren, unter diesem Gesichtswinkel betrachtet, nicht h�tte ausdehnen d�rfen. Da sich dies aber nicht zum Nachteil des verstorbenen Beschwerdef�hrers auswirkt, dieser sich vielmehr, wie auch die SUVA in der letztinstanzlichen Vernehmlassung, in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingehend zur prozessualen Revision �usserte, sind die Geh�rs- und Mitwirkungsrechte beider Parteien im Rahmen der umfassenden Kognition (Art. 132 OG) gewahrt (RKUV 1991 Nr. U 120 S. 88 Erw. 2 in fine; vgl. auch BGE 124 V 183 Erw. 4a, 392 Erw. 5a). Auch der erforderliche enge Sachzusammenhang (BGE 110 V 51 Erw. 3b in fine) kann im Hinblick darauf bejaht werden, dass ohne Kenntnis des der Rentenverf�gung vom 21. Juli 1994 zu Grunde liegenden medizinischen Ausgangssachverhalts eine sachgerechte Pr�fung der Rentenrevision nach Art. 22 UVG verunm�glicht ist (vgl. in diesem Sinne - zur abgestuften Rentenzusprechung - BGE 125 V 418 mit Hinweisen).
2.- a) Im Rahmen der so genannten prozessualen Revision von Verwaltungsverf�gungen ist die Verwaltung verpflichtet, auf eine formell rechtskr�ftige Verf�gung zur�ckzukommen, wenn neue Tatsachen oder neue Beweismittel entdeckt werden, die geeignet sind, zu einer andern rechtlichen Beurteilung zu f�hren (BGE 122 V 21 Erw. 3a, 138 Erw. 2c, 173 Erw. 4a, 272 Erw. 2, 121 V 4 Erw. 6, je mit Hinweisen).
b) Im prozessualen Revisionsbegehren zuhanden der SUVA vom 27. Oktober 1997 wurde gest�tzt auf das Gutachten des Dr. med. F.________ vom 10. Juli 1997, wonach der Unfall vom 24. September 1991 nicht nur zu einem physischen sondern auch zu einem psychischen Leiden gef�hrt habe, implizit geltend gemacht, diese Beeintr�chtigungen h�tten bereits im Zeitpunkt des Erlasses der Verf�gung vom 21. Juli 1994 bestanden. Die Vorinstanz kam unter Berufung auf verschiedene �rztliche Berichte ebenfalls zum Schluss, der depressive Zustand habe erwiesenermassen bereits im Zeitpunkt der urspr�nglichen Rentenverf�gung vorgelegen, wogegen f�r eine erhebliche Aggravation der psychischen Beschwerden keine Anhaltspunkte in den Akten zu finden seien.
c) Dieser Betrachtungsweise kann nicht gefolgt werden. So enth�lt das Gutachten des Dr. med. F.________ lediglich eine Wiedergabe der folgenden, vom verstorbenen Beschwerdef�hrer gegen�ber dem Arzt ge�usserten subjektiven Angaben: "Seit ihm ca. 1993 mitgeteilt worden sei, dass die Beschwerden bleiben werden, sei er zunehmend depressiv geworden. Er habe immer gehofft, es k�nne etwas getan werden. Seither leide er unter massiven Stimmungsschwankungen. ... Oft habe er deswegen schon daran gedacht, sich das Leben zu nehmen." Selbst wenn auf diese Aussagen abgest�tzt w�rde, m�sste daraus offensichtlich auf ein erst 1993 und damit einige Zeit nach dem Unfallereignis aufgetretenes psychisches Leiden geschlossen werden. Dr. med. F.________ diagnostizierte anl�sslich seiner Begutachtung im Juli 1996 sodann eine posttraumatische Belastungsst�rung sowie Anzeichen einer zus�tzlichen Anpassungsst�rung, w�hrend Dr. med. O.________, Spezialarzt f�r Orthop�dische Chirurgie FMH, am 18. Juni 1996 im Nachgang zu der am 5. M�rz 1996 durchgef�hrten diagnostischen Arthroskopie angab, "unter weiterer, intensiv und fachgerecht durchgef�hrter Physiotherapie sind nun die Beschwerden seit Wochen immer gleich geblieben, der psychische Zustand des Versicherten hat sich nachgerade erheblich verschlechtert, gegen�ber der Physiotherapeutin soll er auch schon Suizidgedanken ge�ussert haben." Dr. med. W.________ seinerseits stellte nach der kreis�rztlichen Untersuchung vom 9. Juli 1996 fest, es ergebe sich eine zunehmende funktionelle �berlagerung bei unver�nderten bis zunehmenden Beschwerden, wobei man sich von Eingriffen keine Besserung verspreche und therapeutisch abwartend sowie hinhaltend verbleiben werde, was auch f�r eine allf�llige Psychiatrisierung gelte. In seinem Bericht vom 4. Juni 1997 erw�hnte Prof. Dr. med. D.________, Chefarzt der Orthop�dischen Universit�tsklinik des Spitals Y.________, ebenfalls eine depressive Entwicklung des Patienten.
Diese �rztlichen Aussagen, welche allesamt aus dem Zeitraum 1996/1997 stammen und ausnahmslos von beginnenden oder sich entwickelnden depressiven St�rungen sprechen, erfolgten durchwegs erst einige Jahre nach dem Unfall vom 24. September 1991 und auch nach dem Verf�gungserlass vom 21. Juli 1994. Anhand dieser Berichte ist davon auszugehen, dass der verstorbene Beschwerdef�hrer zwar ab 1996 unter psychischen Gesundheitsst�rungen zu leiden begonnen hat, die vorinstanzliche Schlussfolgerung, diese Beeintr�chtigungen seien schon bei Erlass der Verf�gung vom 21. Juli 1994 manifest gewesen und h�tten sich seither nicht ver�ndert, indessen als nicht haltbar erscheint. Da demnach nicht erstellt ist, dass die Rentenverf�gung vom 21. Juli 1994 von Anfang an auf fehlerhaften Grundlagen beruhte, fehlt es an den Voraussetzungen f�r eine prozessuale Revision, weshalb das Begehren abzuweisen ist.
3.- a) Es wird ferner beantragt, die zugesprochene Invalidenrente sei revisionsweise (Art. 22 UVG) zu erh�hen.
b) �ndert sich der Invalidit�tsgrad des Rentenbez�gers erheblich, so wird die Rente gem�ss Art. 22 Abs. 1 Satz 1 UVG f�r die Zukunft erh�ht, herabgesetzt oder aufgehoben. Die von der Rechtsprechung entwickelten Grunds�tze zu den Voraussetzungen einer Revision im Sinn von Art. 41 IVG gelten sinngem�ss auch f�r die Revision einer unter der Herrschaft des UVG zugesprochenen Invalidenrente (RKUV 1989 Nr. U 65 S. 70 Erw. 1c mit Hinweis). Anlass zur Rentenrevision gibt somit jede wesentliche �nderung in den tats�chlichen Verh�ltnissen, die geeignet ist, den Invalidit�tsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Ob eine solche �nderung eingetreten ist, beurteilt sich durch Vergleich des Sachverhalts, wie er im Zeitpunkt der urspr�nglichen Verf�gung bestanden hat, mit demjenigen zur Zeit der streitigen Revisionsverf�gung oder gegebenenfalls des die Revisionsfrage behandelnden Einspracheentscheides (BGE 109 V 265 Erw. 4a, 106 V 87 Erw. 1a; RKUV 1989 Nr. U 65 S. 71; vgl. auch BGE 112 V 372 Erw. 2b und 390 Erw. 1b).
4.- a) Nach dem Gesagten ist vorliegend zu pr�fen, ob zwischen dem 21. Juli 1994 (Zusprechung einer Invalidenrente auf Grund einer Erwerbseinbusse von 25 %) und dem 13. M�rz 1997 (Einspracheentscheid betreffend revisionsweise Best�tigung dieser Rentenzusprechung) eine wesentliche �nderung in den tats�chlichen Verh�ltnissen eingetreten ist, welche eine Heraufsetzung der Invalidenrente rechtfertigen w�rde.
b) Zun�chst ist diese Frage im Hinblick auf den orthop�dischen Beschwerdeverlauf zu beurteilen.
Die Vorinstanz gelangt in W�rdigung der medizinischen Akten, insbesondere der Berichte des Dr. med. O.________ vom 5. M�rz 1996 und des Prof. Dr. med. D.________ vom 4. Juni 1997, korrekt und einl�sslich begr�ndet zum Schluss, dass die erhebliche Zunahme der degenerativen Ver�nderungen im Sinne einer posttraumatischen Arthrose im rechten Knie zu keiner wesentlichen Modifikation der Arbeitsf�higkeit und mithin des Invalidit�tsgrades gef�hrt hat. Da auch in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde keine gesonderte Pr�fung des somatischen Befundes mehr gefordert wird, ist auf diese Beurteilung abzustellen.
c) Was die revisionsrechtliche Pr�fung in Bezug auf die psychischen Gesundheitsst�rungen anbelangt, ist vorweg zu beachten, dass die Leistungspflicht des Unfallversicherers selbst im Falle einer ausgewiesenen erheblichen Ver�nderung der psychisch bedingten Erwerbsunf�higkeit nur ausgel�st werden kann, wenn zwischen den geltend gemachten Beschwerden und dem Unfallereignis ein (nat�rlicher und ad�quater) Kausalzusammenhang besteht (BGE 115 V 135 Erw. 4 ff. mit Hinweisen).
aa) Die Parteien haben sich sowohl im letztinstanzlichen wie auch im Einsprache- und kantonalen Beschwerdeverfahren bereits einl�sslich mit der Frage der Kausalit�t auseinandergesetzt. Da das Eidgen�ssische Versicherungsgericht vorliegend zudem �ber die volle Kognition verf�gt (Art. 132 OG), rechtfertigt sich entgegen dem Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde eine R�ckweisung an die Vorinstanz zur Beurteilung dieses Punktes aus prozess�konomischen Gr�nden nicht (Erw. 4 des nicht ver�ffentlichten Urteils D. vom 9. Januar 1997, U 105/96).
bb) Gest�tzt auf die zur Verf�gung stehenden medizinischen Akten muss die Frage, ob es sich bei den psychischen Gesundheitsst�rungen um eine nat�rliche Folge des versicherten Unfalles gehandelt hat, gem�ss Rechtsprechung, wonach bereits die Teilurs�chlichkeit des Unfallereignisses auf das Bestehen eines nat�rlichen Kausalzusammenhanges schliessen l�sst (BGE 119 V 337 Erw. 1, 118 V 289 Erw. 1b, je mit Hinweisen), bejaht werden. So spricht Dr. med. O.________ in seinem Bericht vom 5. September 1996 von einer "gest�rten Verarbeitung des Unfallereignisses und seiner Folgen" und auch Dr. med. F.________ �ussert sich in seinem Gutachten vom 10. Juli 1997 wie folgt: "... Nachdem der Expl. realisierte, dass er dauernd durch das Knie behindert sein w�rde, wurde er zunehmend depressiv, er begann Suizidgedanken zu �ussern und leidet unter starken Stimmungsschwankungen ... ." In Anbetracht dieser klaren Stellungnahmen sowie des Umstands, dass der Versicherte vor dem Unfall unter keinen vergleichbaren psychischen Beschwerden gelitten hatte, ist von einem nat�rlichen Kausalzusammenhang zwischen Unfall und psychischer Gesundheitsst�rung auszugehen (BGE 119 V 338 Erw. 1, 118 V 289 Erw. 1b, je mit Hinweisen).
cc) Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als ad�quate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem gew�hnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebenserfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuf�hren, der Eintritt dieses Erfolges also durch das Ereignis allgemein als beg�nstigt erscheint (BGE 123 III 112 Erw. 3a, 123 V 103 Erw. 3d, 139 Erw. 3c, 122 V 416 Erw. 2a, 121 V 49 Erw. 3a, 119 V 406 Erw. 4a, je mit Hinweisen; vgl. auch BGE 121 IV 15 Erw. 3, 119 Ib 343 Erw. 3c). Bei der Beurteilung der ad�quaten Kausalit�t ist gem�ss Rechtsprechung bei einer psychisch bedingten Erwerbsunf�higkeit nicht an das subjektive Unfallerlebnis der betroffenen Person, sondern an das objektiv erfassbare Unfallereignis anzukn�pfen, wobei - ausgehend vom augenf�lligen Geschehensablauf - eine Einteilung in die Kategorien banale bzw. leichte, mittlere sowie schwere F�lle vorgenommen wird (BGE 115 V 133, best�tigt in RKUV 1998 Nr. U 297 S. 244 Erw. 3b mit Hinweisen).
Die SUVA wie auch der Versicherte ordneten den Unfall vom 24. September 1991 korrekterweise dem mittleren Bereich zu. Dies hat zur Folge, dass ein ad�quater Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und der psychisch bedingten Erwerbsunf�higkeit nur bejaht werden kann, wenn weitere objektiv erfassbare Umst�nde, die mittelbar mit dem Unfall im Zusammenhang stehen oder als direkte oder indirekte Folge davon erscheinen, vorliegen (BGE 115 V 138 Erw. 6 ff.).
Der ad�quate Kausalzusammenhang k�nnte nur bejaht werden, wenn ein einzelnes der einschl�gigen Beurteilungskriterien in besonders ausgepr�gter Weise vorl�ge oder wenn die zu ber�cksichtigenden unfallbezogenen Faktoren in geh�ufter oder auffallender Weise gegeben w�ren. Derartige Umst�nde sind indes nicht zu erkennen: Gem�ss Unfallmeldung vom 25. September 1991 erlitt der Verstorbene seine Verletzungen anl�sslich eines Sturzes. Anderen Schilderungen zufolge wurde das rechte Kniegelenk sowie der Oberschenkel von einem Metallrohr getroffen, welches an einem Kran hing, bzw. fiel dem Versicherten eine rund 700 kg schwere Eisenlast gegen die rechte Knieaussenseite, woraufhin er das Knie medial ebenfalls an einer Metallkante anschlug. Objektiv kann angesichts dieser Unfallbeschreibungen nicht von besonders dramatischen Begleitumst�nden des Ereignisses gesprochen werden; ebenso wenig hat die �rztliche Heilbehandlung ungew�hnlich lange gedauert. Laut dem kreis�rztlichen Bericht vom 26. M�rz 1993 w�re es dem Versicherten sodann mit Einschr�nkungen zumutbar gewesen, eine sitzende T�tigkeit im leichten Industrie- oder Werkstattbereich mit einem ganzt�gigen Pensum aufzunehmen, was er jedoch abgelehnt hat. Eine �rztliche Fehlbehandlung kann ebenfalls ausgeschlossen werden. Bez�glich der geklagten Dauerschmerzen sind Vorbehalte anzubringen, nachdem eine erhebliche Diskrepanz zwischen den subjektiven Angaben und den objektiven Befunden sowie eine Verselbstst�ndigung des Schmerzbildes festgestellt wurden.
Demnach ist keines der von der Rechtsprechung f�r die Bejahung des ad�quaten Kausalzusammenhanges bei mittelschweren Unf�llen entwickelten Kriterien derart erf�llt, dass sich das Unfallereignis vom 24. September 1991 und die psychisch bedingte Erwerbsunf�higkeit im Sinne eines ad�quaten Verh�ltnisses von Ursache und Wirkung entsprechen w�rden.
dd) Im Lichte dieser Ausf�hrungen er�brigt sich eine Beurteilung des psychischen Gesundheitszustandes im Hinblick auf m�gliche Revisionsgr�nde nach Art. 22 UVG.
5.- a) In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird ferner eine Erh�hung der auf insgesamt 15 % festgesetzten Integrit�tsentsch�digung beantragt.
b) Gem�ss der bis 31. Dezember 1997 g�ltig gewesenen, vorliegend anwendbaren Ziff. 3 des Anhangs 3 zur UVV (BGE 116 V 248 Erw. 1a mit Hinweisen; vgl. nunmehr auch Art. 36 Abs. 4 UVV gem�ss �nderung vom 15. Dezember 1997, in Kraft seit 1. Januar 1998) werden voraussehbare Verschlimmerungen des Integrit�tsschadens bei der Festsetzung der Entsch�digung angemessen ber�cksichtigt; Revisionen sind ausgeschlossen. Dieses Revisionsverbot gilt indessen nicht, wenn sich der prognostizierte Gesundheitszustand um mehr als 5 % verschlimmert (vgl. RKUV 1993 Nr. U 157 S. 24 Erw. 3, 1991 Nr. U 132 S. 308 Erw. 4). Eine Verschlimmerung in diesem Umfang ist anhand der medizinischen Unterlagen nicht ausgewiesen.