Source: http://www.max-e.info/neues0/organigram
Timestamp: 2019-06-26 13:59:08
Document Index: 351938053

Matched Legal Cases: ['§ 59', '§ 19', '§ 55', '§ 26', '§ 78', '§ 73', '§ 8', '§ 27', '§ 67', '§ 1', '§ 1']

Systemnachrichten - Landeskirche Hannovers – Organigramm
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Landessuperintendent oder Landessuperintendentin
Er oder sie hat die geistliche Leitung und Aufsicht im Sprengel, ordiniert Pastoren oder Pastorinnen und weiht Kirchen und Kapellen ein. Er oder sie hat das Recht, in allen Kirchen des Sprengels zu predigen. Er oder sie wird vom Kirchensenat mit der Zustimmung des Landesbischofs oder der Landesbischöfin ernannt.
Gesetzesgrundlage für das Amt des Landessuperintendenten oder der Landessuperintendentin
Artikel 68–70 der Kirchenverfassung
Landesbischof oder Landesbischöfin
Der Landesbischof oder die Landesbischöfin hat die geistliche Leitung und Aufsicht in der Landeskirche. Er oder sie vertritt die Landeskirche im kirchlichen und öffentlichen Leben. Er oder sie hat das Recht, in allen Kirchen der Landeskirche zu predigen, zu ordinieren und Kirchen einzuweihen. Er oder sie hat den Vorsitz im Kirchensenat, im Bischofsrat und im Landeskirchenamt. Er oder sie wird von der Landessynode auf Vorschlag des Kirchensenats gewählt.
Gesetzesgrundlage für das Amt des Landesbischofs oder der Landesbischöfin
Artikel 62–67 der Kirchenverfassung
Der Landesbischof oder die Landesbischöfin sowie die Landessuperintendenten und die Landessuperintendentinnen bilden den Bischofsrat. Der Bischofsrat berät über alle Fragen des kirchlichen Lebens und unterstützt den Landesbischof oder die Landesbischöfin. Er entsendet ein Mitglied in den Kirchensenat.
Gesetzesgrundlage für den Bischofsrat
Artikel 72 + 73 der Kirchenverfassung
Im Kirchensenat wirken alle anderen kirchenleitenden Organe zusammen. Ihm gehören 13 Personen an, darunter der Landesbischof oder die Landesbischöfin, der Präsident oder die Präsidentin des Landeskirchenamts, der Präsident oder die Präsidentin der Landessynode, der oder die Vorsitzende des Landessynodalausschusses, ein vom Landeskirchenamt gewähltes geistliches Mitglied des Landeskirchenamtes, ein Landessuperintendent oder eine Landessuperintendentin, drei von der Landessynode gewählte Synodale sowie vier von der Landessynode gewählte Glieder der Landeskirche. Der Kirchensenat hat weit reichende Aufgaben und Befugnisse; unter anderem wirkt er an allen landeskirchlichen Gesetzen mit und darf Verordnungen mit Gesetzeskraft erlassen.
Gesetzesgrundlage für den Kirchensenat
Artikel 100–105 der Kirchenverfassung
Seine Mitglieder sind die im Kirchenkreis im Pfarramt stehenden und die ihm zugewiesenen Pastorinnen und Pastoren. Den Vorsitz führt der Superintendent oder die Superintendentin. Der Pfarrkonvent hat vor allem den Auftrag, die Gemeinschaft seiner Mitglieder und der Teilnehmenden als Gabe und Aufgabe wahrzunehmen und im wechselseitigen Gespräch und in gegenseitiger Ermutigung und Ermahnung zu pflegen und zu fördern. Er kann Anträge an den Kirchenkreistag und den Kirchenkreisvorstand stellen.
Gesetzesgrundlagen des Pfarrkonvents
§§ 59–60 der Kirchenkreisordnung (KKO)
Konventsordnung
Die fest angestellten Pastorinnen und Pastoren in einer Kirchengemeinde bilden das Pfarramt. Es ist für die öffentliche Verkündigung (Predigt und Unterricht), für Gottesdienste und Amtshandlungen im Bereich der Kirchengemeinde allein zuständig. Jeder Pastor/jede Pastorin ist verpflichtet, das Beichtgeheimnis gegenüber jedem Menschen unverbrüchlich zu wahren. Die Mitglieder des Pfarramts sind in der Regel auch Mitglieder des Kirchenvorstands einer Gemeinde.
Gesetzesgrundlagen des Pfarramts
Artikel 32–38 der Kirchenverfassung
§§ 19–21 der Kirchengemeindeordnung (KGO)
Superintendent oder Superintendentin
Er oder sie soll das kirchliche Leben im Kirchenkreis anregen und fördern, für die Zusammenarbeit aller Kräfte im Kirchenkreis sorgen sowie Missständen und Gefahren entgegenwirken. Er oder sie vertritt den Kirchenkreis in der Öffentlichkeit und hat die Aufsicht über alle zum Kirchenkreis gehörenden Kirchengemeinden und Pfarrämter sowie über alle Mitarbeitenden, die im Dienst der Verkündigung tätig sind.
Gesetzesgrundlagen für das Amt des Superintendenten oder der Superintendentin
Artikel 53–56 der Kirchenverfassung
§§ 55–56 der Kirchenkreisordnung (KKO)
Es verwaltet die Angelegenheiten der Landeskirche, führt an oberster Stelle die Aufsicht über die in der Landeskirche bestehenden kirchlichen Körperschaften sowie über die Inhaber kirchlicher Amts- und Dienststellungen und vertritt die Landeskirche in Verwaltungs- und Rechtssachen. Die Mitglieder des Landeskirchenamtes sind verpflichtet, den Landesbischof oder die Landesbischöfin bei der Erledigung seiner oder ihrer Aufgaben zu unterstützen.
Das Landeskirchenamt entscheidet als Kollegium; den Vorsitz führt der Landesbischof oder die Landesbischöfin.
Gesetzesgrundlage für das Landeskirchenamt
Artikel 92–99 der Kirchenverfassung
Sie ist das gewählte parlamentarische Entscheidungsgremium der Landeskirche. Sie beschließt in Zusammenarbeit mit anderen kirchenleitenden Gremien den Haushalt der Landeskirche und landeskirchliche Gesetze. Sie soll die Angelegenheiten des kirchlichen und öffentlichen Lebens im Gebiet der Landeskirche beobachten und erörtern. Die Landessynode setzt sich zusammen aus 63 gewählten und 10 berufenen Mitgliedern sowie aus dem Abt des Klosters Loccum und einem Vertreter der Theologischen Fakultät der Universität Göttingen.
Gesetzesgrundlage für die Landessynode
Artikel 74–87 der Kirchenverfassung
Er nimmt die Aufgaben der Landessynode war, solange diese nicht versammelt ist. Er hat insbesondere die Aufgabe, den Landesbischof, den Kirchensenat, den Bischofsrat und das Landeskirchenamt in wichtigen Angelegenheiten der Leitung und Verwaltung der Landeskirche zu beraten und darauf zu achten, dass die Beschlüsse der Landessynode ausgeführt werden. Er wirkt bei der Rechtsetzung und der Geldverwaltung der Landeskirche mit. Der Landessynodalausschuss besteht aus sieben von der Landessynode gewählten Synodalen.
Gesetzesgrundlage für den Landessynodalausschuss
Artikel 88–91 der Kirchenverfassung
Er wird von allen Gemeindegliedern, die das 16. Lebensjahr vollendet haben, gewählt. Darüber hinaus werden einzelne Kirchenvorsteher und Kirchenvorsteherinnen berufen. Der Kirchenvorstand hat zusammen mit dem Pfarramt dafür zu sorgen, dass die Aufgaben der Kirchengemeinde (Gottesdienste, Unterricht, Seelsorge und Diakonie) durchgeführt werden. Er besetzt die Mitarbeiterstellen und ist für den finanziellen Haushalt, das Vermögen und die Gebäude der Kirchengemeinde verantwortlich.
Gesetzesgrundlagen des Kirchenvorstands
Artikel 40–46 der Kirchenverfassung
§§ 26–55 der Kirchengemeindeordnung (KGO)
Er wird vom Kirchenvorstand auf Wunsch des Pfarramts oder der Gemeindeversammlung gebildet. Seine Aufgabe ist die Förderung des Gemeindelebens und sowie die Unterstützung von Pfarramt und Kirchenvorstand. Ein Gemeindebeirat soll aus mindestens acht Personen bestehen, die nicht dem Kirchenvorstand angehören dürfen.
Gesetzesgrundlagen des Gemeinebeirats
Artikel 48–49 der Kirchenverfassung
§§ 78–84 Kirchengemeindeordnung (KGO)
Sie ist die Versammlung der wahlberechtigten Gemeindeglieder, die vom Kirchenvorstand über die Gemeindeentwicklung des zurückliegenden Jahres und über die Pläne für den kommenden Jahreszeitraum informiert wird; die Gemeindeversammlung muss 1 x im Jahr vom Kirchenvorstand einberufen werden; bei Bedarf kann das aber auch öfter geschehen. Wenn mehr Gemeindeglieder als die 6-fache Zahl der Kirchenvorsteher einer Gemeinde eine Gemeindeversammlung beantragen, muss sie vom Kirchenvorstand einberufen werden.
Gesetzesgrundlagen der Gemeindeversammlung
§§ 73–77 der Kirchengemeindeordnung (KGO)
Er setzt sich aus gewählten Gliedern der Kirchengemeinden, dem Superintendenten oder der Superintendentin, bis zu zehn berufenen Mitgliedern und den im Kirchenkreis wohnenden Mitgliedern der Landessynode oder des Kirchensenats zusammen. Er beschließt den Haushaltsplan einschließlich des Stellenplanes des Kirchenkreises, die Finanzsatzung einschließlich des Stellenrahmenplanes, er schafft Einrichtungen im Kirchenkreis, er wählt den Superintendenten oder die Superintendentin und beschließt über Anträge an die Landessynode.
Gesetzesgrundlagen des Kirchenkreistages
Artikel 57–61 der Kirchenverfassung
§§ 8–26 der Kirchenkreisordnung (KKO)
Ihm gehören an der Superintendent oder die Superintendentin sowie neun vom Kirchenkreistag gewählte Mitglieder, von denen drei fest angestellte Pastoren oder Pastorinnen und sechs nicht ordinierte Gemeindeglieder sein müssen. Den Vorsitz führt der Superintendent oder die Superintendentin.
Der Kirchenkreisvorstand führt die laufenden Geschäfte des Kirchenkreises, unterstützt und berät den Superintendenten oder die Superintendentin, fördert die Arbeit der Kirchengemeinden und führt die Aufsicht über die Kirchenvorstände. Er beschließt über die Besetzung der Stellen für Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Kirchenkreis und ist für die Verwaltung des Vermögens des Kirchenkreises verantwortlich.
Gesetzesgrundlagen des Kirchenkreisvorstandes
§§ 27–42 der Kirchenkreisordnung (KKO)
Es hat die Aufgabe, den Kirchenkreistag, den Kirchenkreisvorstand und die Kirchenvorstände in der Vorbereitung und Ausführung ihrer Beschlüsse und bei der Führung der täglichen Geschäfte zu unterstützen. Darüber hinaus ist es zuständig für die Geld- und Vermögensverwaltung des Kirchenkreises und dessen Gemeinden, Werken und Einrichtungen.
Gesetzesgrundlage des Kirchenkreisamtes
§§ 67–70 der Kirchenkreisordnung (KKO)
Ephorenkonferenz
Die Mitglieder der Ephorenkonferenz sind die Superintendenten und Superintendentinnen eines Sprengels. Den Vorsitz führt der Landessuperintendent oder die Landessuperintendentin. Die Ephorenkonferenz hat vor allem die Aufgabe, im wechselseitigen Gespräch und in gegenseitiger Ermutigung die geistliche Gemeinschaft seiner Mitglieder zu pflegen und zu fördern. Sie unterstützt den Landessuperintendenten oder die Landessuperintendentin in seinen oder ihren Aufgaben.
Gesetzesgrundlage für die Ephorenkonferenz
Artikel 69 der Kirchenverfassung
Sie ist die Gemeinschaft der evangelisch-lutherischen Christen in dem größten Teil des Landes Niedersachsen; ihre Grenzen beziehen sich im Wesentlichen auf die Grenzen des alten Königreiches Hannover. Sie ist untergliedert in Sprengel, Kirchenkreise und Kirchengemeinden. Sie ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts und kann als solche alle ihre Angelegenheiten eigenständig regeln. Ehrenamtliche und Berufliche setzen sich in der Landeskirche in vielerlei Weise dafür ein, dass in den Kirchenkreisen, Kirchengemeinden und kirchlichen Einrichtungen das Evangelium von Jesus Christus verkündigt und Liebe zu Gott und den Nächsten praktiziert werden kann.
Gesetzesgrundlagen der Landeskirche
Die Kirchenverfassung
Die Gesetzesgrundlagen der Landeskirche und aller ihrer Gliederungen sind sehr umfangreich; die Basis für alle Bestimmungen und Regelungen bildet die Kirchenverfassung.
Der Sprengel ist innerhalb der Landeskirche ein Bezirk zur theologischen Leitung der Kirchenkreise und deren Gemeinden. Er ist der Amtsbezirk des Landessuperintendenten oder der Landessuperintendentin. Das Gebiet der Landeskirche ist in sechs Sprengel unterteilt; diese sind: Ostfriesland-Ems, Osnabrück, Stade, Lüneburg, Hannover und Hildesheim-Götingen.
Gesetzesgrundlage des Sprengels
Artikel 68 der Kirchenverfassung
Er ist der Zusammenschluss der Kirchengemeinden seines Bereichs, aber auch eine selbständige Körperschaft. Der Kirchenkreis ist Gliederung und Verwaltungsbezirk der Landeskirche und Amtsbereich des Superintendenten oder der Superintendentin.
Der Kirchenkreis soll die Arbeit der Kirchengemeinden fördern und sie zur gemeinsamen Erfüllung besonderer kirchlicher Aufgaben veranlassen. Er leistet den Kirchengemeinden Verwaltungshilfe.
Der Kirchenkreis hat übergemeindliche Aufgaben insbesondere auf den Gebieten der Verkündigung, des Erziehungs- und Bildungswesens, der Diakonie und Mission sowie der ökumenischen Arbeit und der Öffentlichkeitsarbeit durchzuführen und die dafür notwendigen Einrichtungen zu schaffen. Er ist eine wichtige Ebene in der Finanz- und Stellenplanung.
Gesetzesgrundlagen des Kirchenkreises
Artikel 50–52 der Kirchenverfassung
§§ 1–7 der Kirchenkreisordnung (KKO)
Die Kirchengemeinde umfasst die in einem abgegrenzten Bezirk wohnenden Kirchenglieder. Für jede Kirchengemeinde ist ein Pfarramt zuständig, dabei können mehrere Kirchengemeinden unter einem gemeinschaftlichen Pfarramt verbunden sein. In einer Kirchengemeinde finden regelmäßig öffentliche Gottesdienste, Unterricht für Konfirmandinnen und Konfirmanden, Formen von Seelsorge und Diakonie statt. Kirchengemeinde und Pfarramt sind gemeinsam für die Wahrung der rechten Lehre und für ein den kirchlichen Ordnungen entsprechendes Zusammenleben der Gemeindeglieder verantwortlich. Jede Kirchengemeinde gehört einem Kirchenkreis an.
Gesetzesgrundlagen der Kirchengemeinde
Artikel 23–31 der Kirchenverfassung
§§ 1–4 der Kirchengemeindeordnung (KGO)
Glieder der Landeskirche sind alle getauften evangelischen Christen, die im Gebiet der Landeskirche ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt haben, es sei denn, dass sie einer anderen evangelischen Kirche oder Religionsgemeinschaft angehören.
Als Glied der Landeskirche sind Sie zugleich Glied einer Kirchengemeinde. Sie haben damit sowohl Anspruch auf regelmäßigen Gottesdienst und Seelsorge als auch auf Begleitung in den besonderen Momenten des Lebens. Über Wahlen können sie an der Besetzung kirchlicher Ämter und Organe mitwirken. Auf der anderen Seite wird von jedem Kirchenglied auch erwartet, dass es nach dem Maß seiner Gaben und Kräfte das kirchliche Leben mitgestaltet, Aufgaben und Ämter übernimmt und sich an den finanziellen Lasten der Landeskirche beteiligt.
Gesetzesgrundlagen für die Rechte und Pflichten eines Kirchengliedes
Artikel 5–9 der Kirchenverfassung