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Timestamp: 2020-06-02 21:51:06
Document Index: 98035392

Matched Legal Cases: ['§51', '§ 145', '§ 51', '§ 145', '§ 145', '§ 137', '§ 137', '§ 159', '§ 140', '§ 140', '§ 145', '§ 145', '§ 140', '§ 140', '§ 140']

Krankengeld läuft bald aus, KK fordert LTA, was passiert bei Bewilligung? | Erwerbslosenforum Deutschland
Krankengeld läuft bald aus, KK fordert LTA, was passiert bei Bewilligung? (1 Betrachter)
Starter*in gaddezwerk
aussteuerung bewilligung fordert krankengeld krankenkasse
Ich lese jetzt schon seit einigen Wochen hier im Forum und konnte schon einiges lernen. Trotzdem habe ich noch einige Fragen für meinen Fall.
Ich bin 60 Jahre alt, seit 44 Jahren bei der selben Firma und trotz Krankheit ungekündigt.
Letztes Jahr am 14.01.17 hatte ich einen Schlaganfall und bin seitdem lückenlos AU geschrieben.
Nach 3 Wochen Krankenhaus war ich 4 Wochen in der Reha. Von dort wurde ich vollschichtig für mehr als 6 Stunden arbeitsfähig aber für sicherlich weitere 6 Monate AU entlassen, was ja schon ein Widerspruch in sich ist.
Im August SBA beantragt. Bewilligt wurde GDB 40. Nach Widerspruch GDB 50 unbefristet.
Dezember wieder Krankenhaus nach einem Angina Pectoris Anfall. Bei der Herzkatheteruntersuchung wurde festgestellt das sich ein alter Stent von meinem Herzinfarkt 2016 zugesetzt hatte und es wurde gleich ein neuer (der dritte) eingebaut.
Dann immerhin 2 Monate Ruhe bis sich die KK mit Termin beim MDK 16.02.18 meldet.
Der kommt in seinem Gutachten zu dem Ergebnis das ich in meinem zuletzt ausgeübten Beruf auf Dauer AU bin und die Voraussetzungen §51 für eine LTA gegeben sind.
Es wird eine Umschulung mit PC-Kenntniserwerb vorgeschlagen. Was für ein Schwachsinn in meinem Alter.
Weiterhin wird festgestellt das sich das Leistungsbild, das vor einem Jahr in der Reha erstellt wurde, sich in seiner Entwicklung nicht bestätigt hat und nicht mehr als Grundlage für den jetzigen Zustand dienen kann.
Daraufhin hat sich nach wenigen Tagen die KK mit einem "besonderen Anliegen" gemeldet und gleich einen Antrag auf LTA mitgeschickt den ich möglichst bald ausfüllen und zurückschicken soll.
Weil mit Einstellung der Krankengeldzahlung gedroht wurde musste ich den Antrag gezwungenermaßen stellen und habe ihn nach 9 Wochen direkt bei der DRV abgegeben. Der KK habe ich die Eingangsbestätigung geschickt.
Im April Brief von KK: Ende der Krankengeldzahlung 14.07.18
Da die DRV wohl kaum eine Umschulung sondern nur LTA "dem Grunde nach" bewilligen wird frage ich mich wie es dann weiter geht.
Am liebsten wäre mir eine Ablehnung des Antrags weil ich sowieso in 11 Monaten in die "Altersrente für schwerbehinderte Menschen"gehen werde.
Außerdem wäre eine LTA hinderlich falls ich noch Erwerbsminderungsrente beantragen muss.
Die KK stellt sofort die Krankengeldzahlungen ein trotz vorliegender AU-Bescheinigung?
Bei Einstellung der Krankengeldzahlung muß ich mich bei der AFA melden, bekomme aber nicht die Nahtlosregelung weil es ja keine Aussteuerung ist?
Ich bekomme kein "normales" ALG 1 weil ich AU geschrieben bin und noch einen ruhenden Arbeitsvertrag habe?
Ich stehe nach 44 Jahren schwerer körperlicher Arbeit ohne Geld und Krankenversicherung da weil weder KK noch die AFA zahlen will?
Die Bewilligung einer LTA heisst nicht, dass sofort das Krankengeld eingestellt wird.
Worauf bist Du denn momentan AU?
Die Herzprobleme aus 2016 müssten ja eine eigene Blockfrist haben, auch wenn die Krankheit dann hinzugetreten ist.
Wo bleibt @MachtsSinn ;-) ..., der kennt sich da besser aus.
Ich habe Angst das die KK sagt: Wer eine Umschulung machen kann ist nicht krank.
Die Folgen des Schlaganfalls.
Nach dem Herzinfarkt war ich nur 6 Wochen AU inclusive Reha, deshalb kein Krankengeld.
Schon mal danke für die Antworten. Mit dem zitieren klappt es noch nicht so richtig. Wie werden die Namen mitkopiert?
Hat sich erledigt ich habe den Zitieren Button gefunden.
Ok, dann läuft Dein Krankengeld aus.
Unter dem Beitrag mal auf „Zitieren“ klicken.
Dann siehst in der ersten Zeile den entsprechenden Code mit Namen.
Während der LTA zahlt aber nicht die KK, sondern Rentenversicherung.
Obwohl das ja alles Humbug ist mit 44 Arbeitsjahren und den Kardiologischen und Neurologischen Ereignissen.
Bedeutet nicht, dass Du nichts mehr kannst, aber es muss auch mal gut sein. Seh zu, dass Du Dich durchschlängelst bis zur Rente.
LTA kann ja zum Beispiel auch ein Lohnkostenzuschuss sein. Dann ist nix mit Übergangsgeld.
Ja, nur in seinem Fall wahrscheinlich blanke Theorie.
Genau wie das Märchen von den 78 Wochen Krankengeld.
Das würde ich sehr gerne aber im Moment habe ich ein ganz schlechtes Gefühl und schlaflose Nächte.
Ich muß wohl jetzt erst mal abwarten was die DRV entscheidet.
Hallo gaddezwerk,
was hindert dich den daran, in 11 Monaten deinen Rentenantrag für die SchwerB-Rente zu stellen.
Wenn du auf die 10,8% Abzüge bei der vorzeitigen Rente eh verzichten willst/kannst, dann käme in deinem Fall ggf. noch die BU-Rente in Betracht. Aber auch damit müsstest du dich dann ja immer noch um eine neue Arbeit abseits deines erlernten Berufes bemühen. Mit etwas Glück bekämst du dann eine Arbeitsmarktrente weil in deinem Alter dich keiner mehr mit einer SchwerB einstellen will (so wie bei mir aktuell). Nur gibt es bei dir noch den kleinen Haken, daß in deinem Reha-Entlasungsbericht offensichtlich eine Leistungsfähigkeit von 6 Std./tägl. und mehr nach weiteren 6 Monaten AU vermerkt ist. Man gibt dir also noch 6 Monate Rekonvaleszenzzeit.
Ich hab z.B. jetzt einen SchwerB-Ausweis mit 100% plus diverse Merkzeichen und bekomme seit der Insovents meines alten Arbeitgebers auch keine neue Arbeit. Selbst die Zeitarbeitsfirmen lehnen mich ab.
Da erscheint es mir auch sehr merkwürdig, daß man dich zu einem LTA-Antrag zwingt, denn nach weiteren 6 Monaten hättest du eh keinen KG-Anspruch mehr (ausgelaufen).
Sorry, aber warum hast du dich hier nicht etwas früher damit gemeldet.
Also die KK kann die Krankengeldzahlung gar nicht ohne weiteres einstellen, solange dich dein behandelnder Arzt weiter AU schreibt und du deinen KG-Anspruch noch nicht ausgeschöpft hast. Das wäre rechtswidrig.
Im übrigen sieht dich doch auch der MDK für weitere 6 Monate AU. Die KK will trotzdem das KG einstellen? Bitte dann musst du damit mit Widerspruch und ggf. Klage (einstweiliger Anordnung) dagegen an gehen.
Das die AfA dir kein ALG-I zahlt, wenn du weiterhin AU bist und seitens der KK keine Aussteuerung erfolgt ist (§ 145 SGB III) ist nicht zu beanstanden.
Im übrigen hast du ja einen Arbeitgeber (ruhendes Arbeitsverhältnis), bist so gesehen also nicht arbeitslos. Du könntest also jederzeit wieder deinen arbeitsvertraglichen Verpflichtungen nachkommen, wenn dein behandelnder Arzt
dich wieder Arbeitsfähig sieht.
Leider bist du auf die billige Drohkulisse deiner KK vorschnell herein gefallen.
Ich habe fest vor den Antrag zu stellen.
Nur gibt es bei dir noch den kleinen Haken, daß in deinem Reha-Entlasungsbericht offensichtlich eine Leistungsfähigkeit von 6 Std./tägl. und mehr nach weiteren 6 Monaten AU vermerkt ist. Man gibt dir also noch 6 Monate Rekonvaleszenzzeit.
Die Reha war 02/2017, die 6 Monate sind schon lange rum.
Ich habe mal Auzüge des Berichtes des MDK und den darauf folgenden Brief der KK angehängt. Das Krankengeld geht (hoffentlich) noch bis 14.07.18
Leider habe ich dieses sehr hilfreiche Forum zu spät entdeckt.
Die KK will trotzdem das KG einstellen?
Bis jetzt noch nicht, ich habe aber schon in älteren Beiträgen gelesen das die Zahlung sofort nach Bewilligung der LTA eingestellt wurde mit der Begründung: wer eine LTA machen kann ist nicht krank.
Mir blieb kleine andere Wahl sonst währe das Krankengeld am 14.05. eingestellt worden.
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Wenn dir der LTA Antrag auftragsgemäß bewilligt wurde, würde ich die doch auch machen .Du bekommst Geld und deine Zeit bis zur Altersrente verkürzt sich.
nehme mir mal deinen ersten Beitrag vor, denn so einige Hinweise gehen wohl an deiner Fragestellung (oder den Realitäten) schon vorbei.
Sei froh wenn man dich nicht kündigt, das kommt selten genug vor heutzutage, ist aber auch nicht so leicht für deinen AG wegen der Schwerbehinderung.
Könnte es denn eine andere (leidensgerechte) Tätigkeit geben bei deinem AG, einen für dich machbaren Arbeitsplatz einzurichten, kann auch Ergebnis einer LTA sein.
Wurde dazu schon mal was besprochen mit deinem AG im Zuge eines BEM-Angebotes z.B. ???
Nein, das ist KEIN Widerspruch, denn es gibt einen Riesen-Unterschied zwischen Arbeits-UNFÄHIGKEIT und gesamter Erwerbsfähigkeit / Erwerbsminderung ...
Eine AU gilt als vorübergehend und führt NICHT zwangsläufig dazu, dass man (lt. Rentenrecht) gar nicht mehr arbeiten könnte ...
Liegt dir der komplette Reha-Bericht vor, wurde dir in der Reha LTA "empfohlen" ???
Na immerhin, das führt nun zusätzlich dazu, dass dein AG dich nur mit Zustimmung des Intergrationsamtes entlassen könnte ...
Ist natürlich weniger "schön" aber wenn es innerhalb der laufenden aktuellen AU dazu gekommen ist, verlängert das den Anspruch auf Ktrankengeld nicht.
Der kommt in seinem Gutachten zu dem Ergebnis das ich in meinem zuletzt ausgeübten Beruf auf Dauer AU bin und die Voraussetzungen § 51 für eine LTA gegeben sind.
Ja, zu diesem Ergebnis kommen die sehr gerne und der Antrag auf LTA soll denen nur das "Dispositionsrecht" sichern, falls dieser Antrag in eine EM-Rente "umgedeutet" wird, weil die DRV darin keinen Sinn mehr erkennen möchte.
Was "sagt" denn dein DRV-Reha-Bericht im Bezug auf deinen vorhandenen Arbeitsplatz, sind die auch der Meinung, dass du den NICHT mehr ausüben sollst (letzte Tätigkeit UNTER 3 Stunden ?), NUR das hat wirklich Bedeutung, um hier mal Hoffnungen auf eine BU-Rente der DRV zu "dämpfen" ...
Wer schlägt das vor, die KK, der MDK ???
Dazu haben die doch gar nichts zu melden, eine Umschulung müsste von der DRV bewilligt und bezahlt werden und die werden sich "hüten" dir so was noch zu bezahlen, aus genau den Gründen, die du schon selbst genannt hast.
Ich dachte schon das wäre wieder eine Idee in der Reha gewesen, da musst du dir sicher keine Gedanken drum machen, du bekommst KEINE Umschulung mehr von der DRV als LTA-Leistung bewilligt.
Das läuft höchstens noch auf einen AG-Zuschuss hinaus, den dann aber auch KEIN AG wirklich haben möchte.
Das mag ja alles sein, allerdings müssen diese Feststellungen von der DRV kommen und nicht von der KK, das ist relativ "wertlos", weil das die DRV gar nicht interessieren wird, um dir irgendwas zu "bewilligen" was sie selber nicht mehr für sinnvoll hält.
Dann hast du doch alles erledigt was erst mal zu erledigen war, gut, dass du auch die 10-Wochen-Frist fast ausgenutzt und den Antrag direkt bei der DRV gestellt hast.
Nun bleibt abzuwarten wie die DRV damit umgehen wird, sie kann den Antrag schließlich auch einfach ablehnen (dafür fallen denen viele Gründe ein) ODER in einen Antrag auf EM-Rente "umdeuten" ...
Damit hättest du ja nichts zu verlieren, wenn du ohnehin vor hast in eine Rente wegen Schwerbehinderung zu gehen sobald dir das möglich ist vom passenden Alter her.
Da dürften deine 78 Wochen für diese AU abgelaufen sein, auch wenn ich das jetzt nicht großartig nachrechnen kann und will ...
Da geht gar nichts mit weiter, die KK muss bis zur Aussteuerung zahlen und die AfA anschließend im Rahmen der Nahtlosigkeit (§ 145 SGB III) ALGI.
Da du noch nie arbeitslos gewesen bist, dürfte dein Anspruch 24 Monate betragen und die kannst du auch voll ausnutzen, sofern man dir nicht doch eine EM-Rente zahlen möchte, bei Ablehnung der LTA aus entsprechenden gesundheitlichen Gründen.
Das ist aktuell abzuwarten und bei der AfA musst du keinen anderen Antrag mehr stellen, wenn dir LTA bewilligt werden sollte "dem Grunde nach" als Zuschuss für einen AG der dich gerne einstellen möchte "so wie du bist" ...
Da wird dann auch beistehen, dass die AfA dich dabei unterstützen soll einen solchen AG zu finden, das schaffen die ja nicht mal für gesunde (und deutlich jüngere) Arbeitslose ... also kannst du Glück haben, dass man dich 24 Monate in RUHE lässt ...
Jedenfalls wenn du diese Unterstützung immer wieder hartnäckig einforderst wenn man dich zu sprechen wünscht "wegen deiner beruflichen Situation" ...
Das brauchst du dann wohl gar nicht mehr, es sei denn dieser LTA-Antrag wird von der DRV schon in EM-Rente "umgedeutet", dann ist der ja auch nicht mehr "hinderlich" ...
Nach Bewilligung einer EM-Rente (die in diesem Falle dann recht zügig erfolgen wird) wird ALGI allerdings eingestellt ... du bist ja dann lt. DRV NICHT mehr Erwerbs-FÄHIG.
Bis dahin MUSS die AfA zahlen und dir helfen einen Arbeitsplatz zu finden, den die DRV für die bewilligte LTA auch akzeptieren würde oder dich (was wahrscheinlicher ist) einfach IN RUHE lassen ...
Du kannst also die Entscheidung zum LTA-Antrag ziemlich "gelassen" abwarten und dann zur Aussteuerung auch der AfA mitteilen, dass dieser Antrag gestellt oder sogar bereits bewilligt wurde ... du stellst dich selbstverständlich mit deinem "Restlesitungsvermögen" der Arbeitsvermittlung (unter Beachtung der LTA) zur Verfügung ...
NEIN, die KK darf erst einstellen wenn deine Aussteuerung erfolgt ist ... aus so einer LTA bekommst du ja selber kein Geld ...
Dazu wird es nicht kommen, zumal der MDK ja selber eine LTA "befürwortet" hat und deinen aktuellen Arbeitsplatz als nicht mehr machbar ansieht ... du bist aber nicht arbeitslos also KANN dich die KK nicht vorzeitig zur AfA abdrängen. wollen.
Lies dir dazu bitte einige Beiträge durch von Usern, die bereits ausgesteuert wurden, es gibt das gleiche Arbeitslosengeld als wärst du arbeitslos, § 145 SGB III ist eine Sonderregelung, die das auch bei vorhandenem Arbeitsplatz möglich macht, wenn das Krankengeld abgelaufen ist.
Die AU gibst du NUR bei deinem AG und bei der KK ab, die AfA bekommt dann KEINE AU-Bescheinigung von dir, die zählt da sowieso nicht als Entschuldigung.
Du wirst also NICHT ohne Geld und Krankenversicherung dastehen, genau deswegen weil du viele Jahre Beiträge für diese Lohnersatz-Leistung (ALGI) gezahlt hast, besteht dann ein Rechtsanspruch ALGI auch zu bekommen.
Melde dich nicht zu früh bei der AfA deswegen, sonst lassen die dir schon vorher keine Ruhe mehr, Anfang Juli dürfte genügen, das erste Geld von der AfA bekommst du ohnehin erst ENDE Juli ...
Bis dahin weißt du vielleicht auch schon mehr zu deinem LTA-Antrag ... das geht in der Regel ziemlich schnell mit der Entscheidung der DRV dazu, dann sehen wir weiter ...
Die dürfen dich bei der AfA (außer nach Bewilligung einer EM-Rente) auch nicht zwingen vor Ablauf des ALGI in die Rente für Schwerbehinderte zu gehen.
Du könntest also auch die Abschläge darauf noch reduzieren wenn du im Bezug von ALGI bleibst solange das möglich ist und diese Rente dann erst später beantragen als du es jetzt vor hast.
Bis dahin solltest du deine Pläne dazu bei der AfA noch für dich behalten...
Ich arbeite zwar bei einer sehr großen Firma, mein Problem ist aber das ich mein ganzes Leben handwerklich auf Montage unterwegs war und deshalb keine Ahnung von Büroarbeiten habe.
Darüber wurde kurz nach der Reha gesprochen.
Dabei ging es aber um die Rückkehr an meinen alten Arbeitsplatz. Damals ging ich noch davon aus das die gesundheitlichen Fortschritte so weitergehen wie bis bisher.
Ist aber leider nicht eingetreten, ganz im Gegenteil.
Heute kann ich nur noch eine sitzende Tätigkeit ausüben und kann mir nicht vorstellen einen 8 Stundentag durchzustehen.
Angeblich wird z.Zt.nach einem Arbeitsplatz gesucht aber ich denke das ist nur bla bla.
Ja den habe ich (auszugsweise im Anhang).
Die damals schon viel zu positiven Beurteilungen haben sich nicht im Geringsten bestätigt. (das ist meine Größte Sorge das die DRV nur nach diesem 1,5 Jahre alten Bericht entscheidet. Heutzutage wird ja fast nur noch nach Aktenlage entschieden).
LTA wurde nicht empfohlen, damals wurde noch davon ausgegangen das ich in meinem alten Beruf wieder mehr als 6 Stunden arbeiten kann.
Vorgeschlagen hat es der MDK, worauf sich natürlich sofort die KK gestürzt hat und die LTA fordert.
Recht haben und Recht bekommen ist in der heutigen Zeit gar nicht so sicher, wie viele Schicksale hier im Forum zeigen.
Gruß gaddezwerk
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heute ist der Bescheid der DRV gekommen (im Anhang). Anträge die wahrscheinlich keine Kosten verursachen werden wohl besonders schnell bearbeitet. Hat gerade einmal 4 Wochen gedauert.
Muss ich den der KK schicken? (die haben den Antrag ja gefordert) oder bekommen die den sowieso von der DRV?
Habe ich irgendwelche Folgen zu befürchten wenn ich den Bescheid nicht schicke?
Oder einfach warten was passiert?
Ich habe immer Angst das falsche zu machen und schicke denen mehr als ich eigentlich müsste.
Mit meinem AG hatte ich vor 6 Monaten schon gesprochen, ist aber nichts dabei herausgekommen.
Ich werde wohl eine neue Anfrage starten.
Selbst wenn die etwas für mich finden würden, glaube ich nicht das ich das aus gesundheitlichen Gründen lange durchhalten würde.
Soll ich mal nach einem Aufhebungsvertrag mit einer Abfindung fragen? wobei ich nicht glaube das die darauf eingehen.
Das würde bei über 40 Jahren Betriebszugehörigkeit sehr teuer werden und die brauchen ja eigentlich nur abzuwarten bis ich in Rente gehe, was überhaupt nichts kosten würde.
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heute ist der Bescheid der DRV gekommen (im Anhang). Anträge die wahrscheinlich keine Kosten verursachen werden wohl besonders schnell bearbeitet. Hat gerade einmal 4 Wochen gedauert
Genau so ist es, deinem AG wird was "angeboten" wenn er dir einen "leidensgerechten" Arbeitsplatz anbieten und einrichten möchte, du schreibst ja selbst, dass es bisher noch keine Ideen dazu bei deinem AG gegeben hat.
Glaube ich nicht, dass die den Bescheid automatisch von der DRV bekommen werden, nur weil du auf deren "Wunsch" den Antrag stellen musstest ...
Was soll das für Folgen haben, die KK muss ohnehin weiter Krankengeld zahlen, solange dein Arzt KEINEN machbaren Arbeitsplatz bei deinem AG erkennen kann ...
Kannst du auch machen, wenn die mal nachfragen kannst du ja immer noch mitteilen, dass die Überlegungen bei deinem AG dazu noch laufen und noch nicht abgeschlossen sind, die haben ja KEIN Recht das zu kontrollieren ...
Das ist leider wahr, mit dem Ergebnis kann die KK im Bezug auf dein Krankengeld erst mal gar nichts anfangen, die hatten (wahrscheinlich) gehofft, die DRV würde ablehnen und direkt in eine EM-Rente "umdeuten" ...
Ich kann dir dazu auch nicht viel raten, denn eine mögliche Wiedereingliederung beim vorhandenen AG war bei uns generell schon lange ausgeschlossen worden, wir sollte ja beide NICHTS mehr von dem tun, was dort üblich war ...
Das kannst du natürlich tun und dem AG das "großzügige Angebot" der DRV mitteilen, die beste Lösung wäre wohl wenn der dir dann schriftlich gibt KEINE Einsatzmöglichkeiten für dich mehr zu sehen und auch NICHT schaffen zu können.
Die DRV schreibt ja, dass du dich dann wieder melden sollst, wenn dein AG dazu keine Ideen haben sollte ... und das also gesundheitlich keine Lösung mehr darstellen wird.
Vielleicht folgt ja dann noch die "Umdeutung" in eine EM-Rente ... es klingt jedenfalls etwas merkwürdig ...
Das könnte ja zusätzlich vielleicht auch dein Arzt noch bestätigen, dass du bereits die regelmäßige Berufstätigkeit nicht mehr durchhalten wirst, egal in welcher Tätigkeit.
Auf KEINEN Fall, du darfst deinen Arbeitsplatz NICHT freiwillig aufgeben, schon wegen dem Schwerbehinderten-Status kann dich dein AG nicht so einfach entlassen ...
Wenn du selber um einen Aufhebungs-Vertrag "bittest" muss dir dein AG auch KEINE Abfindung anbieten, wozu denn wenn du freiwillig gehen willst ???
Die DRV "baut" ja mit dieser LTA auch darauf, dass es dein vorhandener Arbeitsplatz "schon richten wird", ich würde versuchen darauf hin zu arbeiten, dass der AG sich entsprechend schriftlich äußern muss, dass er keine "Verwendung" mehr für deine reduzierte Arbeitskraft hat und auch nicht weiß, womit er dich noch "leidensgerecht" wieder weiterbeschäftigen soll.
Das zwingt DICH ja trotzdem NICHT den Arbeitsplatz nun selber aufzugeben aber damit hättest du nicht nur für die DRV was in der Hand sondern auch gleich für die KK und nach der Aussteuerung für die AfA ...
Sehr richtig erkannt, dein AG hat sicher KEIN Interesse daran dir eine großzügige Abfindung vorzuschlagen, damit du (ohne Einbindung des Intergrations-Amtes) "freiwillig" gehst, wenn du ohnehin bald in Rente gehen wirst.
nun daß sieht nicht anders aus als bei mir 2003.
Die DRV wäre bei dir jetzt im Rahmen der LTA bereit einen Arbeitgeberzuschuss zu zahlen.
Vordergründig dürfte damit zuerst einmal ein Lohnzuschuss als Anreiz für den AG gemeint sein, damit dich dieser dann als billige Arbeitskraft weiterhin beschäftigt.
Ich würde an deiner Stelle demzufolge mal ein klärendes Gespräch mit dem AG suchen, ob dieser überhaupt dazu bereit wäre dich mit einer leichteren Tätigkeit weiter zu beschäftigen - wovon ich persönlich mal nicht ausgehe -, denn wie will man dich als ehemaligen Montagemitarbeiter weiter beschäftigen wenn du die Arbeit aus gesundheitlichen Gründen nicht machen kannst.
Für einen leichten Bürojob brauchst du in deiner Firma sicherlich entsprechende Kenntnisse und nach deinen bisherigen Aussagen liegen die ja nicht vor.
Also was sollst du da machen, wie soll es nach Vorstellung der DRV funktionieren.
In meinem damaligen Fall z.B. war mein damaliger AG damit einverstanden mich erneut zu den Bedingungen der DRV mit einem 6 monatigen Lohnzuschuss wieder einzustellen. Aber ich muß dazu sagen, daß ich als BU-Rentner noch halbtags in meinem Job arbeiten konnte, wenn auch nur noch leichtere Arbeiten.
Eine Fortbildung wäre sicherlich angeraten, nur die will die DRV ja nicht bezahlen.
Das düfte also nichts bringen.
Wie Doppeloma schon zu recht geschrieben hat, unterlaß alles, was Richtung Auflösung des Arbeitsvertrages geht.
Wenn dein behandelnder Arzt die weiterhin in deinem Beruf nicht arbeitsfähig sieht, dann so er dich auch weiterhin AU schreiben, denn damit legst du den Grundstein für die Nathlosigkeitsregelung bei der AfA.
Deine AU-Bescheinigung schickst du dann an deinen "noch" AG und an die KK.
Dann soll sich bitte jetzt die AfA die nächsten 24 Monate darum kümmern, daß du einen passenden Arbeitsplatz bekommst. Immerhin wäre die DRV ja dazu bereit einem möglichen neuen AG einen entsprechenden Lohnzuschuss zu zahlen - so er sich denn bei deiner Ausgangslage (ü60 / SchwerB / Leistungseingeschränkt) überhaupt finden lassen mag.
Ich behaupte mal das es keinen seriösen AG dafür geben wird.
Ach so, die KK dürfte von der DRV wohl keine Mitteilung bezüglich der Bewilligung der LTA erhalten, denn den Antrag dafür hast du ja selbst direkt bei der DRV gestellt, der lief ja nicht über die KK.
Sollte die KK sich diesbezüglich an die wenden, dann mußt du sie natürlich darüber informieren, ansonsten würde ich einfach abwarten.
Grüße suarbier
Die KK hat bis zum Schluss brav weitergezahlt.
Obwohl sie ja eigentlich nichts zahlen müßten und es nur noch 9 Monate bis zur Rente sind, konnte ich mit meiner Firma nach 2 BEM Gesprächen und Verhandlungen mit Betriebsrat, Schwerbehindertenvertretung, Sozialberatung und Geschäftsleitung ein großzügiges Abfindungsangebot im mittleren 5 stelligen Bereich aushandeln. Selbst nach abzug der Steuern und bei der zu erwartenden Sperre bei der AFA bin ich deutlich im plus.
Einen leidensgerechten Arbeitsplatz den die DRV gerne hätte gibt es in unserer Firma nicht mehr. Früher gab es ja mal "Schonarbeitsplätze" wie Pförtner, Hauselektriker oder Werkzeugausgabe. Alles abgeschafft oder ausgegliedert.
Morgen 14.07.18 ist meine Aussteuerung bei der KK.
Am Montag 16.07.18 habe ich einen Termin zur Antragsabgabe bei der AFA (den Gesundheitsfragebogen und die Schweigepflichtentbindungen wollten die seltsamerweise nicht vorher haben).
Kündigungstermin ist der 31.8.18
bis dahin muß ich ab Montag meinen Resturlaub nehmen, bin also theoretisch "nicht mehr krank".
Was muß ich im Antrag unter Punkt 2d "Ich bin arbeitsunfähig krank geschrieben" eintragen? im Musterantrag von Doppeloma steht: weiterhin.
Falls ich da den 15.07. eintrage, bekomme ich dann überhaupt ALG nach der Nahtlosigkeitsregelung?
Ab wann muß ich mich Arbeitslos melden? Tag nach der Aussteuerung 15.07.18 oder Tag nach der Kündigung 01.09.18?
Welche Sperre habe ich zu erwarten? Bei 2 Jahren Anspruch auf ALG1 könnte das bis zu 6 Monate sein.
Soll ich das bei meinem Termin am Montag bei der AFA alles offen besprechen oder das eine oder andere noch zurückhalten?
Obwohl sie ja eigentlich nichts zahlen müßten und es nur noch 9 Monate bis zur Rente sind, konnte ich mit meiner Firma nach 2 BEM Gesprächen und Verhandlungen mit Betriebsrat, Schwerbehindertenvertretung, Sozialberatung und Geschäftsleitung ein großzügiges Abfindungsangebot im mittleren 5 stelligen Bereich aushandeln.
Na-Ja, dein AG hätte wohl auch so Einiges "zu erklären" gehabt wenn er dich als Schwerbehinderten einfach so entlassen hätte, ohne die "Unterstützung" der DRV wenigstens ansatzweise in Anspruch nehmen zu wollen.
Damit hätte das Intergrationsamt ja nicht unbedingt "einverstanden" sein müssen, mit den Folgen deiner Eigenkündigung musst du ja nun selber klar kommen.
Selbst nach abzug der Steuern und bei der zu erwartenden Sperre bei der AFA bin ich deutlich im plus.
Nun verstehe ich allerdings NICHT, warum dann kein Aufhebungsvertrag geschlossen wurde und die Urlaubsabgeltung auch ausgezahlt wird.
Du kannst ja nicht theoretisch "krank" sein (oder schon bei der AfA) und praktisch Urlaub machen unter Lohnzahlung von deinem AG.
Das kommt schon noch, keine Sorge, aus irgendwas muss der ÄD ja ein "Gutachten" zimmern können ...
Du darfst auch praktisch NICHT mehr krank sein (mit AU-Bescheinigung), sonst kann man keinen (vom AG) bezahlten Urlaub nehmen, dann ist offener Urlaub "abzugelten" finanziell ... wenn ein Arbeitsverhältnis endet.
Auch dein AG kann NICHT verlangen, dass du deinen Urlaub regulär nehmen "musst" wenn du eigentlich AU bist, dann hat er den (zusätzlich zur Abfindung) auszuzahlen.
Man kann nicht einfach mal "Urlaub machen vom Krankenschein" und wenn du bereits bei der AfA gemeldet bist kannst du auch nicht einfach Urlaub machen, wie es dir gefällt.
Selbst dann nicht wenn du wegen einer Sperre noch keine Leistungen beziehst, da hast du trotzdem der Vermittlung schon "zur Verfügung" zu stehen und OAW (Ortsabwesenheit wegen Urlaubz.B.) von der AfA genehmigen zu lassen.
Da gibt es aber nur bis zu 21 Kalendertage im Jahr ... eine "Verschiebung" deines Antrages an die AfA nach § 137 SGB III wäre also (vermutlich) sinnvoller.
Das solltest du unter diesen Umständen vielleicht mal mit der AfA besprechen, denn wenn du regulär deinen Urlaub nehmen willst und Geld vom AG bekommst für diese Zeit (sonst macht das ja KEINEN SINN), dann kannst du nicht gleichzeitig ALGI beziehen (auch nicht wegen der Nahtlosigkeit).
Für solche Ausnahmefälle haben wir kein Muster aber du kannst deinen Antrag auf ALGI auch später stellen, also zum Tag nach der Kündigung, wenn du bis dahin erst mal Urlaub machen wirst.
Eine solche "Verschiebung" ist durchaus gesetzlich möglich ...
Quelle § 137 SGB III
Nach der Aussteuerung meldest du dich wegen der Aussteuerung aus dem Krankengeld, wenn du erst mal Urlaub machst dann eben zum 01.09. wegen Arbeitslosigkeit, aus welchem Grund du dann deinen Anspruch auf ALGI geltend machst ist doch (in deinem konkreten Fall) schon fast EGAL ... eine Sperre wirst du wahrscheinlich in beiden Fällen bekommen ...
Hast du dich nach der Eigenkündigung schon offiziell "Arbeitsuchend" gemeldet, denn sonst kannst du dafür auch noch 1 Woche Sperre bekommen ...
Das kann ich dir nicht genau beantworten, nach § 159 SGB III gibt es für Arbeits-Aufgabe 12 Wochen Sperre und der gleiche Zeitraum wird noch vom aktuellen Anspruch abgezogen ...
Muss man dir aber bei der AfA auch GENAU beantworten, wenn du alle relevanten Unterlagen dabei hast, den Antrag solltest du in diesem Falle erst (mit Wirkung) zum 01.09. stellen denn über deinen bezahlten Urlaub bekommst du von der AfA sowieso noch kein Geld.
Den aktuellen Stand solltest du wohl ziemlich offen besprechen, man konnte dir beim AG nicht mehr helfen aber die bewilligte LTA gilt ja trotzdem noch (auch für andere AG) da kann die AfA dann auch nicht wirklich viel mit dir anfangen, bis du dann in Rente gehen wirst.
Das (mit der baldigen Rente) solltest du natürlich noch nicht so besonders betonen, man darf dir gerne helfen (ab dem 01.09.) noch mal eine sinnvolle Tätigkeit (nach § 140 SGB III zumutbar) zu finden ...
In Sonderfällen KANN die Sperre auch (auf 6 Wochen) verkürzt werden "hast du gehört", was hat man darunter genau zu verstehen, kann man das für deinen Fall prüfen ???
Was die Abfindung und die Auswirkungen bei der AfA betrifft kann ich dir nicht helfen, das hängt von den genauen Bedingungen ab, die dazu geführt haben ... damit habe ich selbst keine Erfahrungen.
Soweit mal meine Gedanken dazu ...
Der Aufhebungsvertrag wurde erst gestern ausgehandelt und wird nächste Woche, nach meinem AFA-Termin, unterschrieben.
Aus verschiedenen Gründen wurde der 31.08. als Kündigungstermin gewählt.
Um bis dahin nicht ohne Geld dazustehen und weiter Krankenversichert zu sein wurde das mit dem Urlaub ab Montag vereinbart. Die übrigen Urlaubstage werden natürlich ausgezahlt.
Muss man dir aber bei der AfA auch GENAU beantworten, wenn du alle relevanten Unterlagen dabei hast, den Antrag solltest du in diesem Falle erst (mit Wirkung) zum 01.09. stellen
So werde ich es morgen machen.
Der heutige Termin bei der AFA war gar nicht so schlimm wie ich befürchtet habe aber wegen der Sperre trotzdem ärgerlich.
Wegen der Kündigung bekomme ich keine Sperre aber wegen nicht Einhaltung der Kündigungsfrist (bei mir 7 Monate).
Das wird erst noch genau ausgerechnet wenn der Aufhebungsvertrag vorliegt, wird aber bei ca 3 Monaten liegen.
Außerdem werden noch die ausbezahlten Urlaubstage angerechnet.
Etwas erstaunt war ich darüber das ich anschließend gleich zum ärztlichen Dienst geschickt (1 Stock höher) und auch wirklich befragt und durchgecheckt wurde (keine Befundung nur nach Aktenlage).
Oft wird ja sehr verständnisvoll getan und im "Gutachten" steht dann das genaue Gegenteil.
Etwas dumm ist nur das ich eigentlich etwas zu früh dran bin (6 Wochen bis zum Kündigungstermin) aber als dieser Termin gemacht wurde war ja noch nicht abzusehen das ich mich mit meinem Arbeitgeber einigen werde.
Aber wer weis schon was passiert wäre wenn ich mich, wegen der Aussteuerung, nicht gemeldet hätte.
es geht, wie erwartet, früh los mit dem generve der AFA.
Obwohl ich erst ab 1.9. arbeitslos bin, kam schon heute der erste Brief mit der Einladung zum 30.7, gleich mit Rechtsfolgenbelehrung, um mit mir meine berufliche Situation zu besprechen.
Ich denke mal es geht um das ärztliche "Gutachten" und man will mich, um Geld zu sparen, möglichst früh zur Beantragung der Erwerbsminderungsrente auffordern.
Können die das überhaupt schon vor dem Eintritt der Arbeitslosigkeit?
Ich werde am Montag mal zum ärztlichen Dienst gehen und mir die Gutachten A und B abholen um zu erfahren was die Ärztin geschrieben hat.
Wenn du dich dort erst mal gemeldet hast, dann lassen die dir keine Ruhe mehr, war da nicht was mit Urlaub und eventuell Verschiebung der ganzen ALGI-Beantragung ???
Das muss ja nicht mit der dann eintretenden Arbeitslosigkeit zu tun haben, solche Einladungen gibt es auch im Zuge der Austeuerung.
Wenn man deine "berufliche Situation" mit dir besprechen will dann geht es eben NICHT, um "Eröffnung" des Gutachtens", sonst würde das auch so in der Einladung stehen.
Thema hat NUR zu sein was in der Einladung steht, eine "gezielte" Vermittlung mit deinem "Restleistungsvermögen" kann natürlich auch erst stattfinden wenn dieses "Restleistungsvermögen" bereits vom ÄD festgestellt wurde.
Dann verlangst du die nötige Beratung dazu, was du damit so am umliegenden Arbeitsmarkt anfangen könntest ... dafür werden die "Arbeitsberater" doch schließlich bezahlt, dass sie auch den örtlichen Arbeitsmarkt und die Möglichkeiten für die "Kunden" im Blick behalten.
Immer schön an § 140 SGB III dabei denken, das muss auch in der "Nahtlosigkeit" beachtet werden und dann beginnen die Berater nämlich meist schon zu "schwitzen" ... zudem fällt mir doch gerade wieder ein, dass dir eine LTA von der DRV bewilligt wurde.
Deine (auch bald) eintreffende Arbeitslosigkeit hat mit den Vorgängen nach der Aussteuerung nicht viel zu tun, dass du nun auch noch arbeitslos bist, wird demnächst sowieso einiges "umwirbeln" weil dir ja dann deswegen erst mal eine Sperre droht ...
Ja, man muss auch "gesperrt" der Vermittlung zur Verfügung stehen, aber dazu hatte ich dir ja eigentlich schon oben genauer was geschrieben.
Auch zur möglichen "Verschiebung" deines Anspruches wegen deinem geplanten Urlaub, warum hast du das nicht angesprochen, als du dort gewesen bist ???
Der Bescheid darf noch nicht fertig sein wenn du das in Anspruch nehmen willst ... und dann ist auch deine "berufliche Situation" erst mal "ziemlich Banane" wer Urlaub hat (vom AG bezahlt) muss keine Termine bei der AfA wahrnehmen ... auch nicht wenn er sich für bald Arbeitslos / Arbeitsuchend gemeldet hat.
Deine Arbeitslos-Meldung erfolgt erst regulär zum 01.09. , mit Bezug auf deinen Anspruch nach der Aussteuerung kann man dich durchaus schon VORHER auffordern eine EM-Rente zu beantragen aber auch das hat schriftlich zu erfolgen und dann will man nicht "über deine berufliche Situation" mit dir sprechen.
Alles irgendwie durcheinander gerade bei dir ...
Kann dir aber passieren, dass die das noch nicht rausrücken wollen VOR dem Meldetermin am 30.07., ich denke mal sie hat dich NICHT komplett "marode" erklärt und dann brauchst du auch keine EM-Rente beantragen immerhin wurde dir doch LTA bewilligt ... da bekommt man sowieso (vorerst) keine EM-Rente.
Damit will die DRV dich doch in das Arbeitsleben zurück bringen können.
Da wird NIX mit sparen bei der AfA und eine EM-Rente bewilligt die DRV auch nicht so fix wie die AfA das gerne hätte, also bleib mal ruhig und höre dir einfach erst mal an, was man wirklich von dir will.
heute habe ich mir beim Ärztlichen Dienst die Gutachten abgeholt.
Die Ärztin stellt fest das die zuletzt ausgeübte Tätigkeit nicht weiter verrichtet werden kann und diese Leistungseinschränkung auf Dauer besteht.
Sie sieht mich, trotz einer halben DIN A4 Seite von Einschränkungen, vollschichtig Arbeitsfähig für eine leichte, überwiegend sitzende Tätigkeit.
Ich verstehe dieses Gutachten so das die Nahtlosigkeit nach § 145 nicht gewährt wird und ich die nächsten 9 Monate bis zur Rente durch die normale ALG 1 Hölle mit Sinnlos-Maßnahmen, überflüssigen Einladungen, Bewerbungen usw. muss.
Die potenziellen Arbeitgeber haben ja schon lange auf einen 60 jährigen, für Bürojobs ungelernten, kurz vor der Rente stehenden, schwerbehinderten Mitarbeiter gewartet.
Tja, ohne daß Gutachten nun genau zu kennen, würde ich mal sagen das du es richtig einschätzt.
Danach hast du zwar unzählige Vermittlungshemmnisse, aber gilst für die AfA SB doch als vermittelbar.
Die Frage wird allerdings sein, zu welcher Arbeit man dich denn nun auch vermitteln kann. Da mußt du nun sehr genau auspassen, das ein mögliches Angebot nicht doch wohlmöglich gegen eine der vielen gesundheitlichen Einschränkungen verstößt.
So ist da heutzutage leider, man ist bereits viel zu Alt für potenzielle Arbeitgeber, hat dazu auch noch unzählige gesundheitliche Hemmnisse, aber wegen irrer Vorschriften die sich ein Bürokrat erdacht hat, gilt man als Vermittelbar.
Nicht viel anders ergeht es einer Vielzahl von Arbeitsmarktrentner, die zwar eine volle Erwerbminderungs-Arbeitsmarktrente erhalten, aber dennoch einer Vermittlung weniger bei der AfA als viel mehr bei den JC ausgesetzt sind, denn dieser Personenkreis kann "theoretisch" ja zwischen 3-6 Std./tägl. arbeiten. Wo und wie, interessiert da weniger.
Versuche das mal wieder zu "analysieren", dann kannst du vielleicht verstehen warum diese Einschätzung so erfolgt ist und NICHT zu deinem Nachteil sein sollte.
Es entspricht dem, was sie noch für dich "positiv" daraus machen konnte, dass dir die DRV eine LTA bewilligt hat, denn die bekommt man ja nur wenn man (bisher) nicht als Erwerbsgemindert von der DRV angesehen wird.
Sie KANN dich also nicht "kaputt" schreiben weil sie an diese aktuelle Sachlage auch gebunden ist.
Das ist nur zum Teil richtig, denn die "Nahtlosigkeit" ist NICHT vom ÄD abhängig sondern deckt aus § 145 SGB III die Tatsache der Aussteuerung aus dem Krankengeld ab, du hast in jedem Falle also Anspruch auf das ALGI bis zum Eintritt in deine frei gewählte Rente wegen Schwerbehinderung.
An deiner (ohnehin erforderlichen) Verfügbarkeit bis dahin hat sich eigentlich auch NICHTS geaändert, dein "Restleistungsvermögen" dafür steht nun soweit fest.
Danach hat sich nun deine "Vermittlung" bei der AfA zu richten, IMMER zusammen mit den Grenzen der bewilligten LTA UND der Zumutbarkeit nach § 140 SGB III zu betrachten.
Aus dieser ÄD-Beurteilung kann man dich aber auch NICHT mehr auffordern eine EM-Rente beantragen zu müssen, du bist ja nicht EM und die DRV "fördert" mit der LTA eine Arbeits-Aufnahme sofern sie den Einschränkungen deiner Leistungsfähigkeit entspricht.
Auch das hat ein Arbeitsvermittler immer mit zu beachten und man wird dich auch NICHT in Maßnahmen schicken weil das ja die DRV nicht bezahlen wird (als berufliche Förderung) und die AfA hat dafür jetzt ein "Leistungs-Verbot" und wird ohnehin kein Geld dafür ausgeben wollen.
Zudem muss dir auch JEDE Maßnahme zumutbar sein gemäß dem ÄD-Gutachten UND § 140 SGB III, die AfA hat eigentlich NICHTS mehr in der eigenen Hand dabei denn für die LTA wäre ja immer die DRV zuständig.
Dann wird dein SB ja viel zu tun haben dich umfassend zu beraten, welche AG im "Tagespendelbereich" da so in Frage kommen könnten und vielleicht Interesse an den Geldern der DRV haben könnten, denn dabei (einen solchen AG zu finden) soll dich die AfA ja lt. DRV-Bescheid auch kräftig unterstützen.
Auf diese Beratung hast du einen Rechtsanspruch und die Kenntnis der örtlichen Arbeitsmarktlage gehört zu den Aufgaben der Arbeitsvermittler ...
Ich denke mal da ist die Argumentation des SB schnell am Ende, wenn du einforderst was dir die AfA nun anzubieten hätte, du musst den "Spieß" einfach umdrehen ...
DU bist nicht verpflichtet dir nun Gedanken zu machen wo du so arbeiten könntest mit Schwerbehinderten-Ausweis / bewilligter LTA von der DRV und den geschilderten Einschränkungen aus dem ÄD-Gutachten.
Natürlich trotzdem weiter im Rahmen des § 140 SGB III ...
Dann wird man dich sehr bald viel lieber in Ruhe lassen, bis du sowieso in Rente gehen wirst ...