Source: http://palais-coburg.com/fr/contacts/agb/
Timestamp: 2017-03-26 09:16:36
Document Index: 196582691

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 31', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 9', '§ 970', '§ 10', '§ 11', '§ 970', '§ 12', '§ 13', '§ 14', '§ 1447', '§ 15', '§ 16']

AGB | Palais Coburg
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Palais Coburg ResidenzCoburgbastei 4, 1010 Wien, Österreich+43 1 518 18 - 800hotel.residenz@palais-coburg.com liste de prixOn ne vit qu'une fois.Suite
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der Palais Coburg Residenz GmbH
Bereich HotelFür sämtliche Beherbergungsverträge der Palais Coburg Residenz GmbH mit Gästen gelten die nachstehenden österreichischen Hotelvertragsbedingungen (ÖHVB) mit den jeweils durch Fettdruck hervorgehobenen Änderungen.Download AGB BeherbergungDownload AGB Events§ 1 AllgemeinesDie (allgemeinen) Österreichischen Hotelvertragsbedingungen stellen jenen Vertragsinhalt dar, zu welchem die österreichischen Beherberger üblicherweise mit ihren Gästen Beherbergungsverträge abschließen. Die Österreichischen Hotelvertragsbedingungen schließen Sondervereinbarungen nicht aus.§ 2 Vertragspartner(1) Als Vertragspartner des Beherbergers gilt im Zweifelsfalle der Besteller, auch wenn er für andere namentlich genannte Personen bestellt oder mitbestellt hat.
(2) Die Beherbergung in Anspruch nehmende Personen sind Gäste im Sinne der Vertragsbedingungen.§ 3 Vertragsabschluß, Anzahlung(1) Der Beherbergungsvertrag kommt in der Regel durch die Annahme der schriftlichen oder mündlichen Bestellung des Gastes durch den Beherberger zustande.
(5) Bei Gruppen- oder Firmenbuchungen kann eine Bestätigung einer vorgenommenen Reservierung erst nach Erhalt einer Anzahlung in Höhe von 25 % des vereinbarten Gesamtrechnungsbetrages erfolgen.§ 4 Beginn und Ende der Beherbergung(1) Der Gast hat das Recht, die gemieteten Räume ab 14 Uhr des vereinbarten Tages zu beziehen.
(5) Die gemieteten Räume sind durch den Gast am Tag der Abreise bis 12 Uhr freizumachen.§ 5 Rücktritt vom Beherbergungsvertrag(1) Bis spätestens 48 Stunden vor dem vereinbarten Ankunftstag des Gastes kann der Beherbergungsvertrag von beiden Vertragspartnern durch einseitige Erklärung aufgelöst werden. Die Stornoerklärung muß bis spätestens 48 Stunden vor dem vereinbarten Ankunftstag des Gastes in den Händen des Vertragspartners sein (Posteingang, Fax, Mail).
(2) Nach 48 Stunden vor dem vereinbarten Ankunftstag des Gastes kann der Beherbergungsvertrag von beiden Vertragspartnern durch einseitige Erklärung aufgelöst werden. Erfolgt die Stornierung durch den Gast und kann für die Beherbergungsleistung in weiterer Folge kein Abnehmer gefunden werden, hat der Gast eine Stornogebühr im Ausmaß von 100 % des Zimmerpreises zu bezahlen. Die Stornoerklärung muß vor dem vereinbarten Ankunftstag des Gastes in den Händen des Vertragspartners sein (Posteingang, Fax, Mail).
(7) Die zuvor genannten Stornierungsbedingungen gelten lediglich für Buchungen bis zu fünf Suiten. Für Buchungen von mehr als fünf Suiten erhalten Sie die Stornierungsbedingungen auf Anfrage. Bei den in den Ziffern 1, 2, und 5 angeführten Stornobedingungen handelt es sich um eine unverbindliche Verbandsempfehlung im Sinne der §§ 31ff Kartellgesetz, welche zu 26 Kt 79/03 beim OLG Wien als Kartellgericht angezeigt wurde.§ 6 Beistellung einer Ersatzunterkunft(1) Der Beherberger kann dem Gast eine adäquate Ersatzunterkunft zur Verfügung stellen, wenn dies dem Gast zumutbar ist, besonders weil die Abweichung geringfügig und sachlich gerechtfertigt ist.
(3) Allfällige Mehraufwendungen für das Ersatzquartier gehen auf Kosten des Beherbergers.§ 7 Rechte des Gastes(1) Durch den Abschluß eines Beherbergungsvertrages erwirbt der Gast das Recht auf den üblichen Gebrauch der gemieteten Räume, der Einrichtungen des Beherbergungsbetriebes, die üblicherweise und ohne besondere Bedingungen den Gästen zur Benützung zugänglich sind, und auf die übliche Bedienung.
(4) Sonst hat der Gast bei Leistungsbereitschaft des Beherbergers, wenn er die vereinbarten Mahlzeiten nicht innerhalb der üblichen Tageszeiten und in den hiefür bestimmten Räumlichkeiten in Anspruch nimmt, keinen Ersatzanspruch.§ 8 Pflichten des Gastes(1) Bei Beendigung des Beherbergungsvertrages ist das vereinbarte Entgelt zu bezahlen. Fremdwährungen werden vom Beherberger nach Tunlichkeit zum Tageskurs in Zahlung genommen. Der Beherberger ist nicht verpflichtet, bargeldlose Zahlungsmittel wie Schecks, Kreditkarten, Bons, Vouchers usw. anzunehmen. Alle bei Annahme dieser Wertpapiere notwendigen Kosten, etwa für Telegramme, Erkundigungen usw. gehen zu Lasten des Gastes.
(4) Für den vom Gast verursachten Schaden gelten die Vorschriften des Schadenersatzrechtes. Daher haftet der Gast für jeden Schaden und Nachteil, den der Beherberger oder dritte Personen durch sein Verschulden oder durch das Verschulden seiner Begleiter oder anderer Personen, für die er verantwortlich ist, erleidet, und zwar auch dann, wenn der Geschädigte berechtigt ist, zur Schadenersatzleistung direkt den Beherberger in Anspruch zu nehmen.§ 9 Rechte des Beherbergers(1) Verweigert der Gast die Zahlung des bedungenen Entgelts oder ist er damit im Rückstand, so steht dem Inhaber des Beherbergungsbetriebes das Recht zu, zur Sicherung seiner Forderung aus der Beherbergung und Verpflegung sowie seiner Auslagen für den Gast, die eingebrachten Sachen zurückzubehalten. (§ 970 c ABGB gesetzliches Zurückbehaltungsrecht.)
(3) Wird das Service im Zimmer des Gastes oder zu außergewöhnlichen Tageszeiten verlangt, so ist der Beherberger berechtigt, dafür ein Sonderentgelt zu verlangen; dieses Sonderentgelt ist jedoch auf der Zimmerpreistafel auszuzeichnen. Er kann diese Leistungen aus betrieblichen Gründen auch ablehnen.§ 10 Pflichten des Beherbergers(1) Der Beherberger ist verpflichtet, die vereinbarten Leistungen in einem dem Standard entsprechenden Umfang zu erbringen.
(3) Die ausgezeichneten Preise haben Inklusivpreise zu sein.§ 11 Haftung des Beherbergers für Schäden(1) Der Beherberger haftet für Schäden, die ein Gast erleidet, wenn sich der Schaden im Rahmen des Betriebes ereignet hat und ihn oder seine Dienstnehmer ein Verschulden (Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit) trifft. Handelt es sich bei dem Gast nicht um einen Verbraucher im Sinne des Konsumentenschutzgesetzes und trifft den Gast ein Mitverschulden, so ist auch die Haftung des Beherbergers für von ihm oder seinen Dienstnehmern grob fahrlässig herbeigeführte Schäden des Gastes ausgeschlossen
(2) Haftung für eingebrachte Gegenstände. Darüber hinaus haftet der Beherberger als Verwahrer für die von den aufgenommenen Gästen eingebrachten Sachen bis zu einem Höchstbetrag von € 1.100,00, sofern er nicht beweist, daß der Schaden weder durch ihn oder einen seiner Dienstnehmer verschuldet noch durch fremde, im Haus aus- und eingehende Personen verursacht wurde. Unter diesen Umständen haftet der Beherberger für Kostbarkeiten, Geld und Wertpapiere bis zu einem Höchstbetrag von € 550,00, es sei denn, daß er diese Sachen in Kenntnis ihrer Beschaffenheit in Verwahrung genommen hat oder daß der Schaden von ihm selbst oder seinen Dienstnehmern verschuldet wurde und er daher unbeschränkt haftet. Eine Ablehnung der Haftung durch Anschlag ist rechtlich ohne Wirkung. Die Verwahrung von Kostbarkeiten, Geld und Wertpapieren kann verweigert werden, wenn es sich um wesentlich wertvollere Gegenstände handelt, als Gäste des betreffenden Betriebes gewöhnlich in Verwahrung geben. Vereinbarungen, durch welche die Haftung unter das in den obigen Absätzen genannte Maß herabgesetzt werden soll, sind unwirksam. Sachen gelten dann als eingebracht, wenn sie von einer im Dienst des Beherbergungsbetriebes stehenden Person übernommen oder an einen von dieser zugewiesenen, hiefür bestimmten Platz gebracht werden. (Insbesondere §§ 970 ff. ABGB.)
(3) Für in den Zimmersafes verwahrte Gegenstände ist die Haftung des Beherbergers mit € 20.000,00 begrenzt. Voraussetzung für jede Haftung der Beherbergers ist die Verwahrung der Wertgegenstände in versperrten Zimmersafes.§ 12 Tierhaltung(1) Tiere dürfen nur nach vorheriger Bewilligung und allenfalls gegen eine besondere Vergütung in den Beherbergungsbetrieb gebracht werden. In den Salons, Gesellschafts- und Restauranträumen dürfen sich Tiere nicht aufhalten.
§ 13 Verlängerung der BeherbergungEine Verlängerung des Aufenthaltes durch den Gast erfordert die Zustimmung des Beherbergers.§ 14 Beendigung der Beherbergung(1) Wurde der Beherbergungsvertrag auf bestimmte Zeit vereinbart, so endet er mit dem Zeitablauf. Reist der Gast vorzeitig ab, so ist der Beherberger berechtigt, das volle vereinbarte Entgelt zu verlangen. Dem Beherberger obliegt es jedoch, sich um eine anderweitige Vermietung der nicht in Anspruch genommenen Räume, den Umständen entsprechend, zu bemühen.
Der Beherberger ist jedoch verpflichtet, das bereits empfangene Entgelt anteilsmäßig zurückzugeben, so daß er aus dem Ereignis keinen Gewinn zieht. (§ 1447 ABGB.)§ 15 Erkrankung oder Tod des Gastes im Beherbergungsbetrieb(1) Erkrankt ein Gast während seines Aufenthaltes im Beherbergungsbetrieb, so hat der Beherberger die Pflicht, für ärztliche Betreuung zu sorgen, wenn dies notwendig ist und der Gast hiezu selbst nicht in der Lage ist. Der Beherberger hat folgenden Kostenersatzanspruch gegenüber dem Gast bzw. bei Todesfall gegen seinen Rechtsnachfolger:
e) für die Zimmermiete, sowie sie in Zusammenhang mit der Erkrankung oder dem Todesfall durch zeitweise Unverwendbarkeit der Räume ausfällt (mindestens drei, höchstens sieben Tage).§ 16 Erfüllungsort und Gerichtsstand(1) Erfüllungsort ist der Ort, in dem der Beherbergungsbetrieb gelegen ist.