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Timestamp: 2020-07-04 13:21:20
Document Index: 256908993

Matched Legal Cases: ['§ 25', '§ 6', '§ 8', '§ 11', '§ 12', '§ 13', '§ 15', '§ 25']

BehAppbAusbV - Verordnung über die Berufsausbildung zum Behälter- und Apparatebauer und zur Behälter- und Apparatebauerin
Verordnung über die Berufsausbildung zum Behälter- und Apparatebauer und zur Behälter- und Apparatebauerin (Behälter- und Apparatebauerausbildungsverordnung - BehAppbAusbV)
"Behälter- und Apparatebauerausbildungsverordnung vom 2. Januar 2018 (BGBl. I S. 73)"
Ersetzt V 7110-6-43 v. 21.3.1989 I 520 (KupfSchmAusbV)
Auf Grund des § 25 Absatz 1 Satz 1 der Handwerksordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 24. September 1998 (BGBl. I S. 3074; 2006 I S. 2095), der zuletzt durch Artikel 283 der Verordnung vom 31. August 2015 (BGBl. I S. 1474) geändert worden ist, verordnet das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung:
§ 6 Ziel, Aufteilung in zwei Teile und Zeitpunkte
§ 8 Prüfungsbereich Rohrleitungsbau
§ 11 Prüfungsbereich Behälterbau
§ 12 Prüfungsbereich Anlagentechnik
§ 13 Prüfungsbereich Instandhaltung
§ 15 Gewichtung der Prüfungsbereiche und Anforderungen für das Bestehen der Gesellenprüfung
Anlage: Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zum Behälter- und Apparatebauer und zur Behälter- und Apparatebauerin
Der Ausbildungsberuf des Behälter- und Apparatebauers und der Behälter- und Apparatebauerin wird nach § 25 der Handwerksordnung zur Ausbildung für das Gewerbe nach Anlage B Abschnitt 1 Nummer 4 „Behälter- und Apparatebauer“ der Handwerksordnung staatlich anerkannt.
Planen und Vorbereiten von Herstellungsprozessen und Arbeitsabläufen,
Einsetzen von betrieblicher und technischer Kommunikation,
Herstellen von Bauteilen für Apparate, Behälter und Rohrleitungssysteme,
Herstellen, Montieren und Demontieren von Baugruppen, Apparaten, Behältern und Rohrleitungssystemen,
Durchführen von Arbeits- und Schutzmaßnahmen,
Instandhalten von Bauteilen, Baugruppen, Apparaten, Behältern und Rohrleitungssystemen.
(2) Die Gesellenprüfung besteht aus den Teilen 1 und 2.
(3) Teil 1 soll vor dem Ende des zweiten Ausbildungsjahres durchgeführt werden, Teil 2 am Ende der Berufsausbildung.
Teil 1 der Gesellenprüfung erstreckt sich auf
(1) Teil 1 der Gesellenprüfung findet im Prüfungsbereich Rohrleitungsbau statt.
(2) Im Prüfungsbereich Rohrleitungsbau soll der Prüfling nachweisen, dass er in der Lage ist,
technische Zeichnungen auszuwerten, Arbeitsschritte zu planen, Berechnungen durchzuführen und Arbeitsmittel festzulegen,
Halbzeuge manuell und maschinell auftragsbezogen zu bearbeiten,
Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz einzuhalten,
Fügeverbindungen vorzubereiten und herzustellen und
Mess- und Prüfprotokolle anzufertigen.
(3) Für den Nachweis nach Absatz 2 sind folgende Tätigkeiten zugrunde zu legen:
Herstellung einer Konsole und
Herstellung eines Rohrleitungsabschnitts.
(4) Der Prüfling soll eine Arbeitsprobe durchführen und mit praxisbezogenen Unterlagen dokumentieren. Während der Durchführung wird mit ihm ein situatives Fachgespräch geführt. Das Fachgespräch kann aus mehreren Gesprächsphasen bestehen. Weiterhin soll der Prüfling Aufgaben, die sich auf die Arbeitsprobe beziehen, schriftlich bearbeiten.
(5) Die Prüfungszeit beträgt insgesamt sieben Stunden. Das situative Fachgespräch dauert insgesamt höchstens 10 Minuten und die schriftliche Bearbeitung der Aufgaben 60 Minuten.
(1) Teil 2 der Gesellenprüfung erstreckt sich auf
(2) In Teil 2 der Gesellenprüfung sollen Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten, die bereits Gegenstand von Teil 1 der Gesellenprüfung waren, nur insoweit einbezogen werden, als es für die Feststellung der beruflichen Handlungsfähigkeit erforderlich ist.
Teil 2 der Gesellenprüfung findet in folgenden Prüfungsbereichen statt:
Instandhaltung sowie
(1) Im Prüfungsbereich Behälterbau soll der Prüfling nachweisen, dass er in der Lage ist,
technische Unterlagen auszuwerten und anzuwenden, Abwicklungen zu konstruieren sowie Arbeitsabläufe unter Einhaltung zeitlicher und technologischer Vorgaben zu planen,
Bauteile manuell und maschinell unter Berücksichtigung von auftragsspezifischen Anforderungen herzustellen,
Behälter aus Bauteilen maßhaltig herzustellen, zu richten und nachzubehandeln,
Schweißverbindungen herzustellen und nachzubehandeln und
Arbeits- und Prüfergebnisse zu bewerten, zu dokumentieren und zu erläutern sowie Qualität sicherzustellen.
(2) Der Prüfling soll ein Prüfungsstück herstellen und mit praxisbezogenen Unterlagen dokumentieren. Nach der Herstellung wird mit ihm auf der Grundlage der Dokumentation und des hergestellten Prüfungsstücks ein auftragsbezogenes Fachgespräch geführt.
(3) Die Prüfungszeit beträgt insgesamt 16 Stunden. Davon entfallen auf das auftragsbezogene Fachgespräch höchstens 15 Minuten.
(1) Im Prüfungsbereich Anlagentechnik soll der Prüfling nachweisen, dass er in der Lage ist,
Fertigungsverfahren nach Verwendungszweck auszuwählen, die Auswahl zu begründen und Abwicklungen zu konstruieren,
fertigungs- und verfahrenstechnische Einflussgrößen bei der Herstellung und beim Betrieb zu berechnen und zu beurteilen,
den Einfluss von Medien hinsichtlich ihres Verwendungszwecks sowie hinsichtlich ihrer physikalischen und chemischen Eigenschaften beim Anlagenbau zu berücksichtigen und zu bewerten,
Mess-, Steuer-, Regel- und Sicherheitseinrichtungen auszuwählen, die Auswahl zu begründen sowie Einbauvorschriften zu berücksichtigen und
Vorschriften zur Arbeitssicherheit und zum Umweltschutz anzuwenden.
Apparatebau und
(3) Der Prüfling soll Aufgaben schriftlich bearbeiten.
(4) Die Prüfungszeit beträgt 120 Minuten.
(1) Im Prüfungsbereich Instandhaltung soll der Prüfling nachweisen, dass er in der Lage ist,
Störungen zu analysieren, Fehler zu suchen und Ursachen festzustellen,
technische Unterlagen sowie Daten abzugleichen und auszuwerten,
Instandhaltungsmaßnahmen zu planen, durchzuführen und zu dokumentieren,
Prüfverfahren zur Wiederinbetriebnahme auszuwählen und durchzuführen und
Abnahmen durchzuführen und zu dokumentieren.
Rohrleitungsbau mit 25 Prozent,
Behälterbau mit 35 Prozent,
Anlagentechnik mit 15 Prozent,
Instandhaltung mit 15 Prozent sowie
im Prüfungsbereich Behälterbau mit mindestens „ausreichend“,
(3) Auf Antrag des Prüflings ist die Prüfung in einem der Prüfungsbereiche „Anlagentechnik“, „Instandhaltung“ oder „Wirtschafts- und Sozialkunde“ durch eine mündliche Prüfung von etwa 15 Minuten zu ergänzen, wenn
Berufsausbildungsverhältnisse, die bei Inkrafttreten dieser Verordnung bereits bestehen, können nach den Vorschriften dieser Verordnung unter Anrechnung der bisher absolvierten Ausbildungszeit fortgesetzt werden, wenn die Vertragsparteien dies vereinbaren und der oder die Auszubildende noch nicht die Zwischenprüfung absolviert hat.
Diese Verordnung tritt am 1. August 2018 in Kraft. Gleichzeitig tritt die Behälter- und Apparatebauer-Ausbildungsverordnung vom 21. März 1989 (BGBl. I S. 520), die durch Artikel 1 der Verordnung vom 7. Juli 1998 (BGBl. I S. 1805) geändert worden ist, außer Kraft.
Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zum Behälter- und Apparatebauer und zur Behälter- und Apparatebauerin
(Fundstelle: BGBl. I 2018, 77 - 83)
von Herstellungsprozessen und Arbeitsabläufen
Kundenanforderungen ermitteln, auf Umsetzbarkeit prüfen und mit dem betrieblichen Leistungsangebot vergleichen
eigenen Arbeitsaufwand abschätzen, Arbeitsschritte planen, Zeitaufwand und personelle Unterstützung berücksichtigen
Arbeitsplatz unter Berücksichtigung des Arbeitsauftrages und betrieblicher Vorgaben vorbereiten, Maßnahmen zur Vermeidung von Personen- und Sachschäden im Umfeld des Arbeitsplatzes treffen
technische Zeichnungen, Stücklisten, Bedienungshinweise sowie Betriebsanleitungen und berufsbezogene Vorschriften lesen, auswerten und anwenden
auftragsbezogene Berechnungen, insbesondere von Massen, Volumina, Flächen und Schnittdaten, durchführen
Werkzeuge, Betriebs- und Hilfsmittel sowie Materialien auftragsbezogen auswählen, termingerecht anfordern, prüfen, transportieren und bereitstellen
auftragsbezogene Arbeitszeiten und Materialeinsatz dokumentieren
eigene Fähigkeiten einschätzen, Qualifizierungsmöglichkeiten nutzen
Arbeitsabläufe und Teilaufgaben unter Beachtung technologischer, wirtschaftlicher, ökologischer, betrieblicher und terminlicher Vorgaben auch im Team planen, dabei beteiligte Gewerke berücksichtigen
Halbzeug-, Normteil- und Fertigteilbedarf, insbesondere aus technischen Unterlagen und aus den Baustellenbedingungen, ermitteln; Halbzeuge, Norm- und Fertigteile bereitstellen
Montagemaße an Baustellen aufnehmen und übertragen
Übereinstimmung von Planung und Baustellensituation im Hinblick auf die durchzuführenden Arbeiten prüfen
2 Einsetzen von betrieblicher und technischer
Informationsquellen auswählen, Informationen, insbesondere aus digitalen Medien, beschaffen, bewerten und nutzen
Skizzen, insbesondere isometrische Skizzen von Rohrleitungen, anfertigen
digitale und analoge Mess- und Prüfsysteme einsetzen; Daten analysieren und dokumentieren
Daten und Unterlagen unter Berücksichtigung des Datenschutzes pflegen und sichern
technische Unterlagen, insbesondere Fließbilder, Rohrleitungspläne, Kataloge, Tabellen, Diagramme, Handbücher, Montage- und Instandhaltungspläne, lesen, auswerten und anwenden
Abwicklungen von Körpern und Durchdringungen konstruieren
Gespräche mit Kunden, Vorgesetzten und im Team situationsgerecht und zielorientiert führen; Ergebnisse dokumentieren und präsentieren; kulturelle Identitäten berücksichtigen
Sachverhalte darstellen, Protokolle anfertigen; englische Fachbegriffe in der Kommunikation anwenden
Konflikte erkennen und zu Konfliktlösungen beitragen
für Apparate, Behälter und Rohrleitungssysteme
Arbeitsplatz auftragsbezogen unter Berücksichtigung von Sicherheitsbestimmungen und Ergonomie einrichten, unterhalten und räumen
Werk- und Hilfsstoffeigenschaften und deren Veränderungen beurteilen; Werk- und Hilfsstoffe handhaben und lagern; Werkstoffkennzeichnungen prüfen
Materialien, insbesondere Halbzeuge, Norm- und Fertigteile, auf Fehler, Oberflächengüte sowie auf Oberflächenschutz sichtprüfen
Bauteile unter Verwendung von Hilfsmitteln und unter Einhaltung von Bearbeitungszugaben nach Zeichnungen, Skizzen und Schablonen anzeichnen
Schablonen aus metallischen und nichtmetallischen Werkstoffen herstellen
Normen, insbesondere Toleranznormen, und Verarbeitungsrichtlinien zur Herstellung von Bauteilen anwenden
Betriebsbereitschaft von Maschinen einschließlich der Werkzeuge sicherstellen
Arbeits- und Betriebsmittel prüfen, pflegen, warten und Maßnahmen dokumentieren
Bauteile unter Berücksichtigung von Form, Oberflächenbeschaffenheit und Werkstoffeigenschaften spannen und ausrichten
Halbzeuge manuell, insbesondere durch Feilen, Scheren und Sägen, bearbeiten
Halbzeuge maschinell, insbesondere durch Scheren, Bohren, Sägen und Schleifen, bearbeiten
Schweißverbindungen nach Schweißanweisungen vorbereiten sowie Bauteile heften
Flammlötverbindungen herstellen
Pressverbindungen an Rohrleitungen sowie Klebeverbindungen mit unterschiedlichen Werkstoffen herstellen
gestreckte Längen und Anwärmlängen beim Biegeumformen ermitteln sowie Rohre und Profile mit und ohne Vorrichtung kalt und warm biegeumformen
Blechformstücke, insbesondere durch Umformen und Fügen, fertigen
Bleche unter Berücksichtigung der Werkstückoberfläche, der Werkstückform und der Anschlussmaße, insbesondere durch Biegen und Bördeln, umformen
Bauteile aufweiten und aushalsen
Bauteile auf Herstellungsfehler und Oberflächengüte prüfen
Oberflächen an Schweißnähten mechanisch und chemisch behandeln
Maßnahmen zur Werkstoffkennzeichnung vorbereiten und veranlassen
Einstellungen von handgeführten und ortsfesten Maschinen bestimmen und vornehmen
Halbzeuge und Bauteile thermisch, insbesondere durch Plasma- und Brennschneiden, bearbeiten
Schweißverbindungen nach Schweißanweisungen in verschiedenen Schweißpositionen herstellen, Schweißverbindungen thermisch und mechanisch nachbehandeln sowie Bauteile warm und kalt richten
Bauteile, insbesondere Flansche und Verstärkungen, aus Blechen und Profilen fertigen
4 Herstellen, Montieren und Demontieren von Baugruppen, Apparaten,
Behältern und Rohrleitungssystemen
Bauteile und Baugruppen nach ihrem Verwendungszweck zuordnen und lagern
lösbare Rohr- und Schlauchverbindungen unter Berücksichtigung der zu fördernden Medien, des Druckes und der Temperatur der Medien herstellen
Schraubverbindungen unter Beachtung ihrer Montagereihenfolge und des Anziehdrehmomentes herstellen
Bauteile auf Oberflächenbeschaffenheit der Fügeflächen und auf Formtoleranzen prüfen sowie in montagegerechter Lage fixieren
Tragekonstruktionen, Halterungen, Konsolen und Befestigungen unter Berücksichtigung der Beanspruchungen fertigen und montieren
Behälter, Apparate und Rohrleitungssysteme demontieren, kennzeichnen, lagern und einer umweltschonenden Entsorgung zuführen
Bauteile und Baugruppen für die Montage prüfen und kennzeichnen
Lasten anschlagen, sichern und transportieren
Hebezeuge, insbesondere Seil-, Ketten- und Hubzüge sowie Winden, handhaben
Bauteile und Baugruppen unter Berücksichtigung der baulichen Gegebenheiten vorbereiten
Medien und deren Aggregatzustände, Förderungsarten, Gefälle, Abstände für Wärme- und Schalldämmung, Wärmeausdehnung sowie Einbauvorschriften bei der Montage und Demontage berücksichtigen
Dichtungswerkstoffe und Dichtelemente nach zu fördernden Medien und Förderbedingungen auswählen und anwenden
Eignung des Untergrundes für die Befestigung sichtprüfen
Befestigungen in verschiedenen Untergründen, insbesondere in Beton und Mauerwerk, unter Berücksichtigung von Montagevorschriften mit handgeführten Maschinen herstellen
Maßnahmen zur Wärme- und Schalldämmung berücksichtigen
Mess-, Steuer-, Regel- und Sicherheitseinrichtungen, insbesondere elektrisch und pneumatisch betätigte Einrichtungen, nach technischen Unterlagen auswählen und funktionsgerecht einbauen
Behälter, Apparate und Rohrleitungssysteme, insbesondere durch Schweißen, Löten, Verkleben sowie mittels Schraub- und Flanschverbindungen, herstellen und funktionsgerecht montieren
5 Durchführen von Arbeits-
persönliche Schutzausrüstung auswählen und einsetzen
kundenspezifische Schutz- und Sicherheitsvorschriften, insbesondere Erlaubnis- und Freigabescheine, einhalten
Vorschriften und Sicherheitsregeln zur Vermeidung von Gefahren durch elektrischen Strom anwenden
elektrische Verbraucher, Bauteile, Anschlüsse und Leitungen, insbesondere auf Isolationsbeschädigungen und mechanische Beschädigungen, sichtprüfen und Instandsetzungen veranlassen
Vorschriften bei Arbeiten mit Lasten einhalten
Vorschriften bei Arbeiten in Behältern, engen und geschlossenen Räumen einhalten
Vorschriften bei Arbeiten in Höhen einhalten, Absturzsicherungen anwenden
Vorschriften für das Arbeiten mit chemischen Stoffen, insbesondere mit Säuren, Laugen und Gasen, einhalten
Vorschriften zum Brand- und Explosionsschutz, insbesondere bei Schweiß- und Schneidarbeiten, einhalten; kundenspezifische Vorschriften beachten
6 Behandeln und Schützen
Verfahren der Oberflächenbehandlung unterscheiden
Oberflächen beizen, passivieren und neutralisieren
Oberflächen vor und bei dem Verarbeiten schützen, insbesondere mit Folien
Oberflächen für die Weiterverarbeitung, insbesondere zum Strahlen und Beschichten, vorbereiten
Korrosionsschutzmittel und Konservierungsstoffe auftragsbezogen unter Beachtung der Verarbeitungsrichtlinien auftragen
Maßnahmen zur umweltgerechten Entsorgung von Stoffen, insbesondere von Beizmitteln und Ölen, ergreifen
Schleif- und Poliermittel aufgabenbezogen auswählen
Oberflächen schleifen und polieren
Prüfverfahren, Messwerkzeuge, Prüfmittel sowie Hilfsmittel nach Verwendungszweck auswählen und anwenden
Einsatzfähigkeit von Prüfmitteln und Messwerkzeugen feststellen
Ebenheit von Werkstücken und Dichtflächen prüfen
Prüfungen mit festen und verstellbaren Lehren durchführen
Längen, insbesondere mit Maßbändern, Stahlmaßstäben und Messschiebern, messen
Lage von Bauteilen und Baugruppen, insbesondere mit Loten, Wasserwaagen und Lasermessgeräten, prüfen und Lageabweichungen messen
Maßhaltigkeit von Schweißnähten, insbesondere von Kehlnähten, mit Lehren prüfen
Schweißnähte innen und außen sichtprüfen
Schweißnähte zerstörungsfrei, insbesondere durch Farbeindringverfahren, prüfen
Oberflächen, insbesondere auf Verschleiß, Korrosion und Beschädigungen, prüfen
Rauhtiefen messen und dokumentieren
Druckproben unter Einhaltung von auftragsbezogenen Vorschriften durchführen
Betriebswerte, insbesondere Druck und Temperatur, prüfen und einstellen
begleitende Endkontrollen bei der Inbetriebnahme von Apparaten, Behältern und Rohrleitungssystemen durchführen, insbesondere Befestigungen, Dichtigkeit, Dehnungsausgleiche, Korrosionsschutz und Dämmungen sichtprüfen
Fehler und Störungen durch Sinneswahrnehmung sowie durch Prüfen und Messen systematisch eingrenzen und bestimmen
Ursachen von Fehlern und Störungen bestimmen und protokollieren; Möglichkeiten ihrer Beseitigung beurteilen sowie Maßnahmen zur Instandsetzung ergreifen
Arbeits- und Prüfergebnisse kontrollieren, bewerten und dokumentieren
8 Instandhalten von Bauteilen, Baugruppen, Apparaten,
schadhafte Bauteile und Baugruppen demontieren
Umfang von Instandhaltungsarbeiten mit dem Kunden abstimmen und dokumentieren
Daten, insbesondere auf Typenschildern, mit Betriebsbedingungen abgleichen
Inspektionen nach technischen Unterlagen durchführen, insbesondere Soll-Ist-Zustände beurteilen
Wartungsarbeiten nach Vorgaben, insbesondere nach Wartungsplänen, durchführen und dokumentieren
Verbindungen, insbesondere Schraubverbindungen, prüfen
Bauteile auf mechanische Beschädigungen und Verschleiß prüfen
Bewegungsfunktionen von Bauteilen prüfen
Betriebsbereitschaft von Bauteilen, Baugruppen, Apparaten, Behältern und Rohrleitungssystemen durch Austauschen und Instandsetzen herstellen und prüfen
Kunden über Maßnahmen zur Instandhaltung beraten
Kundenabnahmen durchführen und dokumentieren