Source: http://www.competitionline.com/de/ergebnisse/213698
Timestamp: 2017-09-25 17:07:16
Document Index: 132845039

Matched Legal Cases: ['§ 34', '§ 39', '§33', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 2', '§ 34', '§ 39', '§ 4', '§ 13', '§ 5', '§ 98', '§ 34', '§ 34', '§ 34', '§ 39', '§ 39', '§ 34', '§4', '§ 34', '§ 39', '§ 3', '§ 11', '§ 107', '§ 107', '§ 101', '§ 101']

Ergebnis: Neubau Staudinger-Gesamtschule...competitionline
Diashow © Sacker Architekten Freiburg / BHM Planungsgesellschaft mbH Bruchsal
(ID 3-213698)
Änderung am Nov 9, 2015
Preisgelder/Honorare 155.500	EUR
Baukosten 84.700.000	EUR
Preisrichter	 Prof. Gerd Gassmann, Prof. Susanne Hofmann, Roland Jerusalem, Odile Laufner, Marianne Mommsen, Prof. Dr. Franz Pesch, Prof. Jórunn Ragnarsdóttir [Vorsitz], Prof. Zvonko Turkali, Elke Ukas	, Andrea Katzer-Hug
Die Auftraggeberin beabsichtigt einen Ersatzneubau der Staudinger-Gesamtschule und der weiteren am Schulstandort befindlichen Einrichtungen (Stadtteilbibliothek Haslach, Jugendtreff Haslach) am jetzigen Standort Staudingerstraße 10 in 79115 Freiburg auszuführen. Im Rahmen des Realisierungswettbewerbs sind Lösungsmöglichkeiten für die Neuordnung des bestehenden Schulstandortes (Gebäude- und Freianlagenkonzept) vorzuschlagen. Dabei soll im Realisierungsteil ein Baustufenkonzept für den abschnittsweisen Ersatzneubau der Gesamtschule (BGF ca. 19 449 m²), der Stadtteilbibliothek Haslach (BGF ca. 1 250 m²) und des Jugendtreffs Haslach (BGF ca. 1 600 m²) einschließlich Heizzentrale Fernwärme mit BHKW entwickelt werden. Der Betrieb der bestehenden Einrichtungen – Gesamtschule mit ca. 1 300 Schülern, Stadtteilbibliothek sowie Jugendtreff – soll möglichst zu keinem Zeitpunkt der Realisierungsphase eingeschränkt sein. Der Lösungsvorschlag muss deshalb ein Konzept für den abschnittsweisen Rückbau der vorhandenen Gebäudekomplexe beinhalten, mit dem nachgewiesen wird, dass die geforderten und bestehenden Funktionseinheiten in jeder Baustufe vollständig vorhanden sind und unterbrechungsfrei genutzt werden können. Der voraussichtliche Kostenaufwand für die Umsetzung des Realisierungsteils wird mit ca. 84 700 000 EUR eingeschätzt. In einem städtebaulichen Ideenteil sollen ergänzend dazu Vorschläge für die Einordnung einer 6-gruppigen Kindertagesstätte (BGF ca. 1 500 m²) und ggf. ein neuer Standort für das Werkspielhaus (BGF ca. 400 m²) und das Werkspielgelände gemacht werden.
Es ist beabsichtigt, folgende Leistungen nach Abschluss des VOF-Verhandlungsverfahrens für den Realisierungsteil zu vergeben:
— Gebäudeplanung und Innenräume (Leistungsphasen 2-9 gem. HOAI § 34 i. V. m. Anlage 10 Nr. 10.1);
— Freianlagenplanung (Leistungsphasen 2-9 gem. HOAI § 39 i. V. m. Anlage 11 Nummer 11.1).
Es werden die Leistungsphasen 2-5 für beide Planungsleistungen separat beauftragt. Die Leistungsphasen 6-8, 9 sollen optional und bauabschnittsweise beauftragt werden. Es ist weiterhin beabsichtigt, optional zu einem späteren Zeitpunkt die Gebäudeplanung für die Sanierung der beiden Bestandssporthallen ggf. mit der Möglichkeit eines Anbaus einer Geräteturnhalle für den Schul- und Vereinssport (Leistungsphasen 2-9 gemäß §33 HOAI i. V. m. Anlage 10 Nr. 10.1) zu vergeben. Dies gilt auch für Teile des städtebaulichen Ideenteils.
Gesetzte Teilnehmer 1. Auer und Weber Architekten, Stuttgart (Gebäudeplanung) mit Latz + Partner Landschaftsarchitekten - Stadtplaner, Kranzberg (Freianlagen)
2. Hotz + Architekten, Freiburg (Gebäudeplanung) mit becker + haindl architekten Stadtplaner Landschaftsarchitekten, Stadtplaner Landschaftsarchitekten (Freianlagen)
3. Riehle + Assoziierte GmbH + Co. KG, Architekten und Stadtplaner, Reutlingen (Gebäudeplanung) mit Nachunternehmer HW Ingenieur Consult GmbH, Grafschaft-Ringen (Objektüberwachung LP 6-9) mit Freiraumplanung Sigmund, Grafenberg (Freianlagen)
4. kister scheithauer gross, Architekten und Stadtplaner GmbH, Köln (Gebäudeplanung) mit A24 Landschaft Landschaftsarchitektur GmbH, Berlin (Freianlagen)
5. Drei Architekten, Stuttgart (Gebäudeplanung) mit Nachunternehmer Architekturbüro Kromer-Piek (Objektüberwachung LP 8) mit Koeber Landschaftsarchitektur, Stuttgart (Freianlagen)
Ausstellung Die Wettbewerbsarbeiten werden von Dienstag, 5., bis Freitag, 15. Juli, täglich (Mo bis Fr 8-17.30 Uhr, Sa und So 10-17 Uhr) in der kleinen Sporthalle der Staudinger-Schule ausgestellt.
Projektadresse DE-79115 Freiburg
Adresse des Bauherren DE-79114 Freiburg
Stadt Freiburg im Breisgau – Vergabemanagement, Berliner Allee 1, Stadt Freiburg im Breisgau – Vergabemanagement, Zu Händen von: Stalter, Daniela, Freiburg im Breisgau 79114, DEUTSCHLAND. Telefon: +49 7612014083. Fax: +49 7612014089. E-Mail: MjE4ZFNgVU9QU1tPXE9VU1tTXGIuYWJPUmIcVGBTV1BjYFUcUlM=
(Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union, 22.10.2015, 2015/S 205-372818)
6. Herr Prof. Wigbert Riehl, Freier Landschaftsarchitekt
6. Frau Marieanne Mommsen, Freie Landschaftsarchitektin, Berlin/Stuttgart
Die Bewerbungsunterlagen sind ausschließlich auf dem Vergabeportal Region Freiburg (eVergabe) unter www.regionfreiburg.deutsche-evergabe.de herunterzuladen.
Kontaktstelle(n): Stadt Freiburg im Breisgau – Vergabemanagement
Zu Händen von: Stalter, Daniela
E-Mail: MjEzaVhlWlRVWGBUYVRaWGBYYWczZmdUV2chWWVYXFVoZVohV1g=
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers / des Auftraggebers: http://www.freiburg.de
Die Teilnahme am Bewerbungsverfahren erfolgt zwingend über den vollständig auszufüllenden Bewerbungsbogen und den dort benannten Anlagen (= Teilnahmeantrag). Die Bewerbungsunterlagen sind ausschließlich auf dem Vergabeportal Region Freiburg (eVergabe) unter www.regionfreiburg.deutsche-evergabe.de herunterzuladen.
Der Teilnahmeantrag ist dann im Original (DIN A4, Anlagen mit Registern getrennt) bei unter I.1 angegebener Adresse fristgerecht einzureichen oder er kann über das Vergabeportal Region Freiburg elektronisch abgegeben werden. Teilnahmeanträge, die formlos, per Mail oder per Fax eingereicht werden, werden nicht berücksichtigt.
Folgende formale Kriterien/Mindestbedingungen gelten. Die Nichteinhaltung führt zum Ausschluss vom Verfahren:
— vollständig ausgefüllter und rechtsverbindlich unterschriebener Bewerbungsbogen mit folgenden Angaben: Firmenbezeichnung; Anschrift; verantwortliche, vertragsschließende Niederlassung; Ansprechpartner mit Kontaktdaten; Vertretungsberechtigter; Gesellschaftsform, Eintrag in Handelsregister (ja/nein); Haupteigentümer; weitere Niederlassungen und Zweigstellen mit Adresse; Tochtergesellschaften mit Adresse Geschäftsorte (Hauptsitz, Niederlassungen),
— Nachweis der geforderten Höhe der Berufshaftpflichtversicherung bzw. eine Erklärung des Versicherers über die mögliche Anpassung der Versicherungssummen im Auftragsfall zu erbringen:
Teil Objektplanung Gebäude und Innenräume: Haftpflicht Deckungssumme Personenschäden: 3 000 000 EUR; Haftpflicht Deckungssumme sonstige Schäden: 3 000 000 EUR; Teil Objektplanung Freianlagenplanung: Haftpflicht Deckungssumme Personenschäden: 3 000 000 EUR; Haftpflicht Deckungssumme sonstige Schäden: 2 000 000 EUR. Es ist für beide Teile der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung mindestens das Zweifache der Versicherungssumme pro Jahr beträgt. Der Versicherungsnachweis darf nicht älter als ein Jahr gerechnet vom Tag der Absendung der Vergabebekanntmachung sein. Bei Bewerbergemeinschaften ist der Nachweis von jedem Mitglied zu erbringen.
— Rechtsverbindliche unterschriebene Erklärung zum Nichtvorliegen der Ausschlusskriterien der VOF (§ 4 (6 a,g),§ 4 (9 a-e) VOF). Der Auftraggeber behält sich die Anforderung von Dokumenten gemäß § 4 (7) VOF vor;
— Rechtsverbindliche unterschriebene Bestätigung, dass keine Abhängigkeiten von Ausführungs- und Lieferinteressen bestehen (§ 2 (3) VOF);
— Erklärung bei Bewerbergemeinschaften;
— Nachweis zum besonderen Berufsstand z. B. durch Eintrag in ein Berufs- oder Handelsregister für den Architekten und den Landschaftsarchitekten;
— Erklärung durchschnittlicher Mindesthonorarumsatz in den letzten 3 Geschäftsjahren in den Bereichen -Objektplanung Gebäude gemäß § 34 HOAI – mind. 960 000 EUR netto; Objektplanung Freianlagen gemäß § 39 HOAI – mind. 300 000 EUR netto;
— Nachweis der beruflichen Qualifikation des Projektleiters Objektplanung Gebäude und Innenräume (mind. Studiennachnachweis Fachbereich Architektur);
— Nachweis der beruflichen Qualifikation der Objektüberwachung LP 8 Objektplanung Gebäude (mind. Studiennachnachweis Fachbereich Architektur, Bauingenieurwesen oder Abschlusszeugnis Bautechniker);
— Nachweis der beruflichen Qualifikation des Projektleiters Objektplanung Freianlagenplanung (mind. Studiennachnachweis Fachbereich Landschaftsarchitektur oder vergleichbar);
— Eigenerklärung zur Einhaltung des vergaberechtlichen Mindestlohnes gemäß Verpflichtungserklärung zur Erfüllung der Tariftreue- und Mindestentgeltverpflichtungen nach dem Landestariftreue- und Mindestlohngesetz für öffentliche Aufträge in Baden-Württemberg (LTMG);
— Nicht deutschsprachige Nachweise müssen in Form einer beglaubigten Übersetzung in Deutsch vorgelegt werden;
— Für das Büro und die Projektleiter Objektplanung ist zu bestätigen, dass die Projektsprache Deutsch (Dokumente und Kommunikation mit dem Auftraggeber und Projektbeteiligten auf Deutsch) ist.
Des Weiteren sind folgende Angaben zu machen:
— Angaben gemäß § 4 (2) VOF über die wirtschaftliche Verknüpfung zu anderen Unternehmen und zur auftragsbezogenen Zusammenarbeit mit anderen Bewerber sowie Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft haben jeweils einzeln die vorstehend aufgeführten Nachweise und Erklärungen mit ihrer Bewerbung vorzulegen, d. h. der Bewerbungsbogen ist mit Ausnahme der Formularpunkte für die Referenzen und für die Angaben zur Projektleitung für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft auszufüllen. Etwaige Nachunternehmer müssen im Teilnahmeantrag zunächst namentlich benannt und der Fremdleistungsanteil angegeben werden. Die Erbringung der Leistung für den Teil Objektplanung Freianlagen als Nachunternehmerleistung des Architekten ist nicht gewünscht. Die vorstehenden Nachweise für die Nachunternehmer müssen zunächst nicht eingereicht werden, sofern sie nicht der Eignungsleihe dienen. Bewerber, die von der Eignungsleihe Gebrauch machen möchten (nicht möglich für die Zuverlässigkeit), müssen die Nachunternehmer, deren Eignung sie leihen, benennen und haben die betreffenden Nachweise der Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Die Vergabestelle behält sich allerdings vor, die sonstigen Bewerber, die in die engere Wahl zur Teilnahme am weiteren nichtoffenen Verfahren kommen und den Einsatz von Nachunternehmern vorsehen, vor Abschluss des Teilnahmewettbewerbs aufzufordern, für deren Leistungsanteil die vorstehenden Nachweise vorzulegen.
Bei Bewerbergemeinschaften, die beabsichtigen mit Vertragsschluss eine Arbeitsgemeinschaft zu bilden, ist zusätzlich eine Erklärung abzugeben, dass die Mitglieder der ARGE gesamtschuldnerisch haftend auch über die Auflösung der ARGE hinaus auftreten. Der oder die bevollmächtigte Vertreter/in ist in der Erklärung zu benennen.
Die Stadt Freiburg weist darauf hin, dass durch die Wettbewerbsteilnehmer der Geheimwettbewerb zu gewährleisten ist. Unlautere und wettbewerbsbeschränkende Verhaltensweisen sind unzulässig.
Die Bewerbung muss im Original durch den oder die Vertretungsberechtigte/n unterzeichnet sein und ist zusammen mit allen geforderten Unterlagen in verschlossenem Umschlag bis zum Abgabetermin einzureichen. Der Umschlag ist mit Kennzettel zu versehen. Elektronische Bewerbungen sind über das Vergabeportal Region Freiburg mit fortgeschrittener bzw. qualifizierter Signatur oder mittels Mantelbogenverfahren zugelassen (eVergabe). Bescheinigungen, Erklärungen und sonstige Unterlagen können dabei hochgeladen oder alternativ gesondert in Papierform bis zum Einreichungstermin eingereicht werden.
Für die Ausarbeitung der Bewerbungs- und Angebotsunterlagen werden den Bewerbern keine Kosten erstattet (§ 13 (2) VOF). Es erfolgt keine Rückgabe der Bewerbungs- und Angebotsunterlagen. An den Teilnahme-/Wettbewerbsunterlagen können Urheberrechte des Erstellers bestehen. Eine anderweitige Verwendung der Unterlagen als für die Erstellung der Bewerbung ist unzulässig. Wissentlich falsche Erklärungen sowie Manipulations- und Korruptionsversuche aller Art können den Ausschluss des Bewerbers/Auftragnehmers – auch von weiteren Vergabeverfahren – bzw. eine fristlose Kündigung zur Folge haben.
Mehrfachbewerbungen sind nicht zulässig. Wer am Tage der Auslobung bei einem Bewerber/Teilnehmer angestellt ist oder in anderer Form als Mitarbeiter an dessen Wettbewerbsarbeit teilnimmt, ist von der eigenen Bewerbung/Teilnahme ausgeschlossen. Eine Mehrfachbewerbung ist auch eine Bewerbung unterschiedlicher Niederlassungen eines Büros. Mehrfachbewerbungen von Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft bzw. unterschiedlicher Niederlassungen eines Büros und von Nachauftragnehmern haben das Ausscheiden aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft sowie aller Bewerber mit gleichen Nachauftragnehmern zur Folge. Der Auftraggeber fordert aufgrund gesetzlicher Bestimmungen einen Gewerbezentralregisterauszug bzw. ein Führungszeugnis der Bewerber von der zuständigen Stelle oder ggf. einen vergleichbaren Nachweis direkt vom Bewerber an.
Darstellung von fünf Referenzen gemäß § 5 (5b) VOF. Aus vergaberechtlichen Gründen wird die Anzahl der anzugebenden Referenzen nicht begrenzt. In die Bewertung geht der Mittelwert der jeweils angegebenen Referenzen für die Referenzen 1-5 ein. Bei Eignung ist eine Mehrfachnennung der Referenzen möglich:
1. Referenz 1 (Gebäudeplanung): realisiertes Bauvorhaben für einen öffentlichen Auftraggeber im Sinn von § 98 GWB mit mindestens 3 000 000 EUR Bruttobauwerkskosten (KG 300+400) in den letzten 5 Jahren, Fertigstellung (Übergabe Nutzer) zwischen dem 31.7.2010 und dem Tag der Absendung dieser Bekanntmachung.
2. Referenz 2 (Gebäudeplanung):Planung eines Schulgebäudes (mindestens Leistungsphase 2 oder 3) in den letzten 5 Jahren, Fertigstellung der letzten erbrachten Leistungsphase zwischen dem 31.7.2010 und dem Tag der Absendung dieser Bekanntmachung.
3. Referenz 3 (Gebäudeplanung): realisiertes Bauvorhaben als Gebäude mit Passivhaus-, Effizienzhaus-Plus-Standard oder gleichwertig mit mindestens 1 000 000EUR Bruttobauwerkskosten (KG 300+400) in den letzten 5 Jahren, Fertigstellung (Übergabe Nutzer) zwischen dem 31.7.2010 und dem Tag der Absendung dieser Bekanntmachung.
4. Referenz 4 (Freianlagenplanung): realisierte Freianlage in den letzten 5 Jahren (Fertigstellung (Übergabe Nutzer) zwischen dem 31.7.2010 und dem Tag der Absendung dieser Bekanntmachung.
5. Referenz 5 (Freianlagenplanung): realisierter Schul- und/oder Pausenhof mit Spiel- und Bewegungsangebot in den letzten 5 Jahren mit mindestens 100 000 EUR brutto Herstellungskosten (KG 500); Fertigstellung (Übergabe Nutzer) zwischen dem 31.7.2010 und dem Zeitpunkt der Absendung der Bekanntmachung.
Zu diesen Referenzen werden folgende Angaben gefordert:
Referenz 1: Bezeichnung der Baumaßnahme, Auftraggeber mit Ansprechpartner und Telefonnummer, Angabe zur Art des Auftraggebers (öffentlich/ nichtöffentlich), Leistungsbeginn und Fertigstellung des Vorhabens (Übergabe an den Nutzer), erbrachte Leistungsphasen gemäß § 34 HOAI und die Bauwerkskosten KG 300 + 400 brutto nach DIN 276 bzw. entsprechende landesspezifische Angaben.
Referenz 2: Bezeichnung der Baumaßnahme, Auftraggeber mit Ansprechpartner und Telefonnummer, Leistungsbeginn und Fertigstellung des Vorhabens (Übergabe an den Nutzer), Leistungszeitraum/ erbrachte Leistungsphasen gemäß § 34 HOAI mit Fertigstellungszeitpunkt der einzelnen Leistungsphasen.
Referenz 3: Bezeichnung der Baumaßnahme, Auftraggeber mit Ansprechpartner und Telefonnummer, Leistungsbeginn und Fertigstellung des Vorhabens (Übergabe an den Nutzer), Angaben zum erreichten energetischen Gebäudestandard (Passivhausstandard, Effizienzhaus-Plus-Standard, oder gleichwertig), erbrachte Leistungsphasen gemäß § 34 HOAI und die Bauwerkskosten KG 300 + 400 brutto nach DIN 276 bzw. entsprechende landesspezifische Angaben.
Referenz 4: Bezeichnung der Baumaßnahme, Auftraggeber mit Ansprechpartner und Telefonnummer, Leistungsbeginn und Fertigstellung des Vorhabens (Übergabe an den Nutzer), erbrachte Leistungsphasen gemäß § 39 HOAI und die Bauwerkskosten KG 500 brutto nach DIN 276 bzw. entsprechende landesspezifische Angaben.
Referenz 5: Bezeichnung der Baumaßnahme, Auftraggeber mit Ansprechpartner und Telefonnummer, Leistungsbeginn und Fertigstellung des Vorhabens (Übergabe an den Nutzer), erbrachte Leistungsphasen gemäß § 39 HOAI und die Bauwerkskosten KG 500 brutto nach DIN 276 bzw. entsprechende landesspezifische Angaben.
Die fünf Referenzen sollen auf je max. 3 Blatt DIN A4 einseitig dargestellt werden. Die Darstellung ist frei wählbar, sollte jedoch für die Gebäudeplanung einen Grundriss, eine Ansicht, eine Perspektive und ein Detail enthalten. Die Darstellung für die Referenzen der Freianlagenplanung sollte einen Lageplan und ein Detail enthalten. Fotos sind jeweils ebenfalls zugelassen. Das vorgegebene Formblatt kann auch als zusätzliches Deckblatt genutzt werden. Das Deckblatt dient gleichzeitig als Eigenerklärung für die Referenzangaben.
Zusätzlich können vom Bewerber zwei zusätzliche Referenzen für die Gebäudeplanung aus dem Bereich Verwaltung, Schulbau, Lehr- oder Forschungsbauten zum Nachweis der Erfahrung im Bauen in Bauabschnitten und zum Nachweis der Erfahrung mit Bauen unter laufendem Betrieb vorgelegt werden. Bei Eignung ist eine Mehrfachnennung der Referenzobjekte erlaubt. Es muss sich hierbei um realisierte Bauvorhaben mit Fertigstellung (Übergabe an den Nutzer) zwischen dem 31.7.2010 und dem Zeitpunkt der Absendung der Bekanntmachung handeln. Mind. die Leistungsphasen 5-8 müssen durch den Bewerber erbracht worden sein.
Bezeichnung der Baumaßnahme; Angabe, ob Referenz ein Verwaltungs- Schul-, Lehr- oder Forschungsbau ist, Fertigstellung des Vorhabens (Übergabe an den Nutzer), erbrachte Leistungsphasen gemäß § 34 HOAI; Kurze Beschreibung zur Umsetzung in Bauabschnitten bzw. unter laufendem Betrieb, Referenzdarstellung (max.1 Seite DIN A4).
Zudem werden Angaben zur Projektleitung gefordert: Name, berufliche Qualifikation sowie die Berufserfahrung des vorgesehenen Projektleiters Objektplanung Gebäude und Innenräume, des vorgesehenen Objektüberwachers LP 8 Objektplanung Gebäude und Innenräume und des vorgesehenen Projektleiters Objektplanung Freianlagenplanung gem. §4(3) VOF. Zusätzlich ist nach eigener Wahl eine vergleichbare persönliche Referenz mit Leistungserbringung innerhalb der letzten 10 Jahre für den Projektleiter Objektplanung Gebäude und Innenräume (mind. LP 2-5 erbracht, Bauwerkskosten ≥ 7 500 000 EUR brutto KG 300 + 400) und für den Objektüberwacher Gebäude und Innenräume (mind. LP 8 erbracht, Bauwerkskosten ≥ 7 500 000EUR brutto KG 300 + 400) in gleicher Funktion mit folgenden Angaben vorzulegen: Bezeichnung der Baumaßnahme, Auftraggeber, Ansprechpartner, Telefonnummer, erbrachte Leistungsphasen sowie Bauwerkskosten KG 300 + 400 in Mio. EUR brutto. Für den Objektplaner Freianlagen ist ebenfalls eine persönliche Referenz mit Leistungserbringung innerhalb der letzten 10 Jahre, mind. LP 2-5 erbracht, Baukosten ≥ 1 000 000 Mio. EUR KG 500) in gleicher Funktion mit folgenden Angaben vorzulegen: Bezeichnung der Baumaßnahme, Auftraggeber, Ansprechpartner, Telefonnummer, erbrachte Leistungsphasen sowie Bauwerkskosten KG 500 in Mio. EUR brutto.
Fehlende Nachweise und Erklärungen sind auf Aufforderung des Auftraggebers innerhalb einer gesetzten Frist nachzureichen, werden sie auch bis zum Ablauf der Nachfrist nicht eingereicht, wird der Teilnahmeantrag wegen Unvollständigkeit ausgeschlossen.
Teilnahmeberechtigt sind interdisziplinäre Bewerber oder interdisziplinäre Bewerbergemeinschaften, die die fachlichen Voraussetzungen erfüllen. Fachliche Voraussetzung sind die Berechtigungen zur Führung der folgenden Berufsbezeichnungen gemäß Rechtsvorschrift des Herkunftsstaates: Architekt und Landschaftsarchitekt. Erfüllt ein Bewerber die fachliche Voraussetzung alleine oder zusammen mit fest angestellten Mitarbeitern ist er alleine teilnahmeberechtigt. (Der bzw. die Mitarbeiter(in) ist bzw. sind dann in der Verfassererklärung explizit zu nennen.)
1. Auer und Weber Architekten, Haußmannstraße 103A, 70188 Stuttgart (Gebäudeplanung) mit Latz + Partner Landschaftsarchitekten - Stadtplaner, Ampertshausen 6, 85402 Kranzberg (Freianlagen)
2. Hotz + Architekten, Halle 8/Basler Str. 55, 79100 Freiburg (Gebäudeplanung) mit becker + haindl architekten Stadtplaner Landschaftsarchitekten, Stadtplaner Landschaftsarchitekten (Freianlagen)
3. Riehle + Assoziierte GmbH + Co. KG, Architekten und Stadtplaner, Am Echazufer 24, 72764 Reutlingen (Gebäudeplanung) mit Nachunternehmer HW Ingenieur Consult GmbH, Grafschaft-Ringen (Objektüberwachung LP 6-9) mit Freiraumplanung Sigmund, Mörikestraße 3572661 Grafenberg (Freianlagen)
4. kister scheithauer gross, Architekten und Stadtplaner GmbH, Agrippinawerft 18, Rheinauhafen 50678 Köln (Gebäudeplanung) mit A24 Landschaft Landschaftsarchitektur GmbH, Köpenicker Straße 154a, 10405 Berlin (Freianlagen)
5. Drei Architekten, Rote Bühlstraße 87, 70178 Stuttgart (Gebäudeplanung) mit Nachunternehmer Architekturbüro Kromer-Piek (Objektüberwachung LP 8) mit Koeber Landschaftsarchitektur, Azenbergstraße 3170174 Stuttgart (Freianlagen)
Der Auftraggeber wird die fristgerecht eingegangenen Teilnahmeanträge anhand der in der vorliegenden Bekanntmachung benannten Nachweise und Erklärungen formal und inhaltlich prüfen und bewerten.
Pro Auswahlkriterium werden 0, 1, 2 oder 3 Punkte vergeben, die Punktzahl pro Kriterium wird von 100 % gewichtet.
Wertung zu III.1):
— Durchschnitt der Umsätze der letzten 3 Geschäftsjahre im Bereich Gebäudeplanung § 34 HOAI (netto) 6 %;
— Durchschnitt der Umsätze der letzten 3 Geschäftsjahre im Bereich Freianlagenplanung § 39 HOAI (netto) 4 %;
— Berufserfahrung des vorgesehenen Projektleiters Gebäudeplanung: 3 %;
— Mitwirkung des vorgesehen Projektleiters Gebäudeplanung in gleicher Funktion an Referenz mit Bauwerkskosten ≥ 7 500 000 EUR brutto (KG 300+400) 4 %;
— Berufserfahrung des vorgesehenen Projektleiters Objektüberwachung: 3 %;
— Mitwirkung des vorgesehen Objektüberwachers in gleicher Funktion an Referenz mit Bauwerkskosten ≥ 7 500 000 EUR brutto (KG 300+400) 4 %;
— Berufserfahrung des vorgesehenen Projektleiters Freianlagenplanung: 3 %;
— Mitwirkung des vorgesehen Projektleiters Freianlagenplanung in gleicher Funktion an Referenz mit Bauwerkskosten ≥ 1 000 000 EUR brutto (KG 500) 4 %;
— Mittelwert aller Referenzen für Referenzprojekt 1: erbrachte Leistungsphasen 3 %, Bauwerkskosten KG 300 + 400 (brutto) 5 %;
— Mittelwert aller Referenzen für Referenzprojekt 2: erbrachte Leistungsphasen 7 %, Bauwerkskosten KG 300 + 400 (brutto) 8 %;
— Mittelwert aller Referenzen Referenzprojekt 3: erbrachte Leistungsphasen 7 %, Baukosten KG 300 + 400 (brutto) 8 %;
— Mittelwert aller Referenzen Referenzprojekt 4: erbrachte Leistungsphasen 6 %, Baukosten KG 500 (brutto) 6 %;
— Mittelwert aller Referenzen Referenzprojekt 5: erbrachte Leistungsphasen 4 %,
— Zusätzliche Referenzen aus gesonderter Referenzliste: Referenz zum Nachweis Erfahrung mit Bauen in Bauabschnitten 7 %, Referenz zum Nachweis Erfahrung mit Bauen unter laufendem Betrieb 8 %.
Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme: 19.11.2015 - 14:00
Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: 1. Preis: 63 000 EUR netto;
2. Preis: 46 000 EUR netto;
3. Preis: 31 500 EUR netto;
Anerkennungen: 15 000 EUR netto.
1. Frau Prof. Jórunn Ragnarsdóttir, Freie Architektin, Stuttgart
2. Herr Prof. Gerd Gassmann, Freier Architekt, Karlsruhe
3. Frau Prof. Dr. Susanne Hofmann, Freie Architektin, Berlin
4. Herr Prof. Zvonko Turkali, Freier Architekt, Frankfurt am Main
5. Frau Odile Laufner, Freie Architektin/Freie Stadtplanerin, Stuttgart
7. Herr Johannes Klauser, Architekt, Leiter Gebäudemanagement Freiburg
8. Herr Roland Jerusalem, Stadtplaner, Leiter Stadtplanungsamt Freiburg
9. Frau Cornelia Lutz, Landschaftsarchitektin, stellv. Amtsleiterin Garten-und Tiefbauamt
10. Herr Prof. Dr. Franz Pesch, Freier Architekt, Stuttgart
— Schritt 1: Teilnahmewettbewerb nach § 3 (1) VOF – Bewerberauswahl, Abschluss voraussichtlich 02/2015;
— Schritt 2: Durchführung nichtoffener einphasiger Wettbewerb mit 5 vorab ausgewählten Teilnehmern und den in Schritt 1 ermittelten 20 weiteren Wettbewerbsteilnehmern, Bearbeitungszeitraum voraussichtlich 02/16-05/16;
— Schritt 3: VOF – Verhandlungsverfahren gemäß § 11 VOF mit allen Preisträgern des Wettbewerbs voraussichtlich 07/16.
Anfragen zu den Bewerbungsunterlagen sind per Fax oder per E-Mail an das Vergabemanagement der Stadt Freiburg zu senden (siehe I.1)). Schlusstermin für den Eingang von Rückfragen zu den Bewerbungsunterlagen ist der 12.11.2015, 12:00 Uhr. Es folgt eine schriftliche Beantwortung an alle Bewerber. Enthalten die Teilnahme-/Wettbewerbsunterlagen nach Auffassung des Bewerbers Unklarheiten, so hat er den Auftraggeber (siehe I.1)) vor Abgabe der Bewerbung unverzüglich schriftlich darauf hinzuweisen, entweder über das Vergabeportal Region Freiburg („Fragen- und Antwortenforum“), per Brief, Fax oder E-Mail.
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Der Antrag ist nach § 107 Abs. 3 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (Nachprüfungsverfahren) -GWB- unzulässig, soweit
Ein erkannter Verstoß gegen Vergabevorschriften i. S. d. § 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB wird nicht mehr unverzüglich gerügt, wenn zwischen Kenntnis des Verstoßes und dem Zugang der Rüge bei der unter I.1) genannten Kontaktstelle mehr als 14 Kalendertage vergangen sind.
Darüber hinaus kann ein Antrag unzulässig bzw. unbegründet sein, wenn ein wirksamer Vertragsabschluss erfolgt ist, nachdem die Informations- und Wartefrist gemäß § 101 a GWB (10 Tage nach Absendung der Information gem. § 101 a GWB per Fax oder auf elektronischem Weg, ansonsten 15 Tage ab Absendung) abgelaufen ist und der Termin, ab dem frühestens der Vertrag abgeschlossen werden kann, den Bietern in Textform mitgeteilt worden ist.
E-Mail: MTRyYW5jXV5haV1qXWNhaWFqcDxvcF1gcCpibmFlXnFuYypgYQ==
Ausschreibung veröffentlicht 22.10.2015
Wettbewerbs-ID 3-213698
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