Source: https://ted.europa.eu/udl?uri=TED%3ANOTICE%3A224236-2015%3ATEXT%3AEN%3AHTML&tabId=1
Timestamp: 2019-12-07 00:23:14
Document Index: 366357995

Matched Legal Cases: ['§ 21', '§ 21', '§ 1', 'Art. 101', '§ 101', '§ 107']

Services - 224236-2015 - TED Tenders Electronic Daily
Services - 224236-2015
27/06/2015 S122 Dienstleistungen - Anwendung eines Prüfungssystems mit Aufruf zum Wettbewerb - Entfällt
Deutschland-Hamburg: Instandsetzung von Schienenfahrzeugen
2015/S 122-224236
Zu Händen von: Thomas Winkelhausen
E-Mail: thomas.winkelhausen@hochbahn.de
Telefon: +49 4032884079
Hauptadresse des Auftraggebers: http://hochbahn.de
Ertüchtigung und Umbaumaßnahmen zur Laufzeitverlängerung von U-Bahnfahrzeugen und/oder deren Komponenten.
Durch die Ertüchtigung bzw. durch Umbaumaßnahmen wird die Laufzeit von U-Bahnfahrzeugen aus dem Bestand der Hamburger Hochbahn AG verlängert. Zurzeit sind hiervon ca. 40 U-Bahnzeuge des Fahrzeugtyps DT3 (Hersteller LHB, Bj. 1968- 71) betroffen, deren Laufzeit bis in das Jahr 2025 verlängert wird. Dies umfasst insbesondere Maßnahmen der Ertüchtigung oder des Umbaus von U-Bahnfahrzeugen und/oder deren Komponenten in geeigneten Werkstätten des Auftragnehmers. Die jeweils durchgeführten Maßnahmen und die Zustände der Fahrzeuge und/oder Komponenten sind nach abgeschlossener Durchführung der Maßnahmen ordnungsgemäß zu dokumentieren. Inhalt, Umfang und Ort der Maßnahmen sowie Inhalt, Aufbau und Umfang der Dokumentationen sind gemäß den gesonderten Verdingungsunterlagen zu erbringen. Der Auftragnehmer muss sicherstellen, dass mit Abschluss der Durchführung seiner Maßnahmen die Fahrzeuge und/oder deren Komponenten gemäß BOStrab für den bestimmungsgemäßen Einsatz (weiter) uneingeschränkt zugelassen bleiben. In den Verdingungsunterlagen werden ggf. besondere Zielsetzungen vorgegeben. Im Wesentlichen handelt es sich um Arbeiten an folgenden Komponenten:
— Wagenkasten inkl. Fahrgast- und Fahrerraum, Stirnfronten, Geräteräume, Dach, Türen, Fenster, elektrische Ausrüstung, Fahrwerkskomponenten inkl. elektrischer Antrieb, komplette Drehgestelle, Bremse, Stromabnehmer, Kupplungssysteme, Projektierung elektrischer Einzel- und Großkomponenten (z. B. elektr. Umformer, Bremsgeräteeinheit, Fahrersitz).
Anforderungen, die die Wirtschaftsteilnehmer im Hinblick auf ihre Qualifikation erfüllen müssen: Anforderungen, die die Wirtschaftsteilnehmer im Hinblick auf ihre Qualifikation erfüllen müssen: Der gesamte Geschäftsverkehr ist in deutscher Sprache abzuwickeln. Sämtliche Erklärungen, Nachweise, Referenzen sowie alle weiteren Unterlagen sind in deutscher Sprache zu liefern. Für die Beurteilung der Eignung sind mit dem Teilnahmeantrag vom Antragsteller die nachfolgend aufgelisteten Unterlagen zu liefern:
A.) Ordnungsgemäße Gewerbeausübung des Antragstellers:
(1) Eigenerklärung des Bewerbers, dass keine Ausschlussgründe nach § 21 Abs. 1 Satz 1 Nrn.1 bis 7 SektVO vorliegen;
(2) Eigenerklärung des Bewerbers, dass keine Ausschlussgründe nach § 21 Abs. 4 Nrn. 1 bis 5 SektVO vorliegen;
(3) Eigenerklärung des Bewerbers zur ordnungsgemäßen Anmeldung seines Gewerbes: Der Bewerber erklärt, dass er sein Gewerbe ordnungsgemäß angemeldet hat und – sofern nach Maßgabe der Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) eintragungspflichtig – im Handelsregister eingetragen ist. Der Auftraggeber kann einen aktuellen Handelsregisterauszug (höchstens 3 Monate alt bezogen auf den in der Bekanntmachung genannten Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrags) oder ein gleichwertiges Dokument des Herkunftslandes in deutscher Sprache (ggf. Original und beglaubigte Übersetzung) als Nachweis anfordern;
(4) Eigenerklärung des Bewerbers, dass er in Bezug auf die Vergabe keine unzulässigen wettbewerbsbeschränkenden Abreden getroffen hat. Unzulässige wettbewerbsbeschränkende Abreden sind nach Maßgabe von § 1 ff. GWB und Art. 101 AEUV insbesondere Verabredungen oder Empfehlungen über Gewinnaufschläge, Gewinnbeteiligungen, die zu fordernden Preise, Entrichtungen von Ausfallentschädigungen oder Abstandszahlungen u. ä.;
(5) Eigenerklärung des Bewerbers, dass er seine Verpflichtungen zur Zahlung der Sozialbeiträge nach den Rechtsvorschriften des Mitgliedsstaates, in dem er ansässig ist, erfüllt hat;
(6) Eigenerklärung des Bewerbers, dass er seine Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern und Abgaben nach den Rechtvorschriften des Mitgliedsstaates, in dem er ansässig ist, erfüllt hat.
(7) Umfassende Darlegung der Eigentümerstruktur des Bewerbers.
Alle unter (1) bis (7) geforderten Erklärungen und Darlegungen sind spätestens mit dem Teilnahmeantragvorzulegen.
B.) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Vorlage von Bilanzauszug oder Geschäftsbericht oder Gewinn- und Verlustrechnung des Unternehmens mit dem Teilnahmeantrag mindestens für das letzte abgeschlossene Geschäftsjahr und möglichst für die letzten 3 Geschäftsjahre. Die Unterlagen sind mit dem Teilnahmeantrag zu liefern.
C.) Technische Leistungsfähigkeit:
Grundsätzlich sind Referenzen und Nachweise mit dem Teilnahmeantrag zu liefern und zwar:
(1) Für Bewerbungen auf die erfolgreichen Ertüchtigungs- und/oder Umbaumaßnahmen an Eisenbahnfahrzeugen/ U-Bahnfahrzeugen sowie deren Komponenten, die jeweils gemäß Eigenerklärung des Antragstellers nach Durchführung der Maßnahmen für den bestimmungsgemäßen Einsatz gemäß EBO/BOStrab uneingeschränkt zugelassen sind. Hierzu sind die jeweiligen Referenzen einschließlich der Benennung von Art, Umfang, Dauer und Auftraggeber der Maßnahmen zu liefern;
(2) Nachweise zu erfolgreich und fristgemäß abgeschlossenen Zulassungsverfahren gemäß EBO/BOStrab im Zuge von Umbau- und/oder Erneuerungsmaßnahmen an Fahrzeugen und/oder Fahrzeug-Komponenten. Dabei sind jeweils Art, Umfang, Dauer und Auftraggeber der Maßnahmen zu benennen;
(3) Eigenerklärung, dass der Bewerber über ausreichend Kapazität verfügt, um an mindestens 2 Fahrzeugen parallel innerhalb von 3 Monaten eine Vollertüchtigung und an 2 Fahrzeugen seriell innerhalb von 3 Monaten eine Teilertüchtigung durchführen zu können.
(4) Nachweis eines Qualitätssicherungssystems nach ISO 9001-2008 oder gleichwertig;
(5) Eigenerklärung, dass im Auftragsfalle die Fahrzeuge und/oder deren Komponenten nur in Fertigungsstätten bearbeitet werden, die nachweislich für die Fertigung und/oder Instandsetzung von EBO/BOStrab- zugelassenen Fahrzeugen und/oder deren Komponenten qualifiziert sind. Hierbei muss es sich um Fertigungsstätten des Auftragnehmers oder um Werkstätten eines Konzerns oder Firmen verbundenes Unternehmen handeln, dem der Auftragnehmer angehört, oder um Werkstätten, in denen der Auftragnehmer als Generalunternehmer unter Einbindung nachweislich qualifizierter und leistungsfähiger Subunternehmen die Leistungen erbringen lässt;
(6) Nachweis der Befähigung des Bewerbers zur Durchführung schweisstechnischer Arbeiten an Eisenbahnfahrzeugen,
(7) Nachweis der Befähigung des Bewerbers zur Durchführung klebetechnischer Arbeiten an Eisenbahnfahrzeugen;
Ertüchtigung und Umbaumaßnahmen zur Laufzeitverlängerung von U-Bahnfahrzeugen und/oder deren Komponenten
Dieses Prüfungssystem gilt gleichzeitig für alle Tochter-, Beteiligungs- und verbundenen Unternehmen der Hamburger Hochbahn AG sowie eventuell noch zu gründende Unternehmen im Zuge von Expansionsgeschäften und für Bietergemeinschaften. Die Beschaffungen erfolgen im Zuge von Verhandlungsverfahren mit geeigneten Bewerbern. Die Unterlagen gem. III.1.1) sind entsprechend der vorgegebenen Reihenfolge sortiert einzureichen. Bei Nichteinhaltung behalten wir uns vor, Bewerber von dem weiteren Verfahren auszuschließen. Bewerber die sich bereits für das Prüfungssystem EU- Veröffentlichung Nr.2013/S236-411082 „ Instandsetzung an Eisenbahnfahrzeugen des Personennahverkehrs und deren Komponenten“ oder EU- Veröffentlichung Nr.2015/S062-109861 „Umbau und Erneuerung von Eisenbahnfahrzeugen und/oder deren Komponenten“ qualifiziert haben, können sich in ihrer Bewerbung auf die bereits eingereichten Unterlagen gemäß Pkt. A) 1 bis 7, Pkt. B) und C) 1 bis 7 berufen. Eine wiederholte Überlassung der Dokumente ist nicht notwendig.
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Nach § 101b Abs. 2 GWB endet die Frist, mit der die Unwirksamkeit eines Vertrages mit einem Nachprüfungsverfahren geltend gemacht werden kann, 30 Kalendertage nach der Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union. Nach § 107 Abs. 3 Nr. 1 bis 4 GWB ist der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens unzulässig, soweit: