Source: https://www.jusline.at/paragraphs/history/21099
Timestamp: 2020-07-12 19:27:51
Document Index: 57162200

Matched Legal Cases: ['Art. 1', '§ 179', 'Art. 1', '§ 179', '§ 3', '§ 29', '§ 3', '§ 29', 'Art. 1', '§ 179']

Änderungen zu Art. 1 § 179 FinStrG (Finanzstrafgesetz) - JUSLINE Österreich
Art. 1 § 179 FinStrG
Aktuelle FassungStand vor dem 31.07.2013
(1) Die Bestimmungen für den Vollzug von Freiheitsstrafen gelten auch für den Vollzug von Ersatzfreiheitsstrafen.
(2) Die Ersatzfreiheitsstrafe darf nur in dem Umfang vollzogen werden, der dem nicht bezahlten oder nicht eingebrachten Teil der Geldstrafe oder des Wertersatzes entspricht. Das gleiche gilt auch dann, wenn die Bezahlung oder Einbringung der Geldstrafe oder des Wertersatzes erst nach Strafantritt erfolgt.
(3) Der Vollzug einer Ersatzfreiheitsstrafe hat zu unterbleiben, wenn der Bestrafte gemeinnützige Leistungen (§ 3a StVG) erbringt. Darüber ist er in der Aufforderung zum Strafantritt zu informieren, wobei ihm auch das Ausmaß der zu erbringenden gemeinnützigen Leistungen mitzuteilen ist. Eine Gleichschrift dieser Mitteilung darf auch einer in der Sozialarbeit erfahrenen Person (§ 29b des Bewährungshilfegesetzes, BGBl. Nr. 146/1969) übermittelt werden. § 3a Abs. 1 bis 4 StVG und § 29b Bewährungshilfegesetz sind mit der Maßgabe sinngemäß anzuwenden, dass an Stelle des Gerichtes die Finanzstrafbehörde tritt. Die Vermittlung gemeinnütziger Leistungen hat nur über Ersuchen des Bestraften zu erfolgen.
Stand vor dem 31.07.2013
In Kraft vom 01.01.1976 bis 31.07.2013
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