Source: https://www.ris.bka.gv.at/NormDokument.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=10008904&FassungVom=2020-05-26&Artikel=&Paragraf=57&Anlage=&Uebergangsrecht=
Timestamp: 2020-07-03 16:51:11
Document Index: 329399758

Matched Legal Cases: ['§ 57', '§ 57', '§ 57', '§ 56', '§ 58', '§ 57', '§ 57']

RIS - Bauarbeiterschutzverordnung § 57 - Bundesrecht konsolidiert, Fassung vom 26.05.2020
Bundesrecht konsolidiert: Bauarbeiterschutzverordnung § 57, Fassung vom 26.05.2020
Bauarbeiterschutzverordnung § 57
Gesamte Rechtsvorschrift heute / Fassung vom 26.05.2020
§ 56 am 26.05.2020
§ 58 am 26.05.2020
§ 57 gültig ab 01.01.2010 zuletzt geändert durch BGBl. II Nr. 408/2009
§ 57 gültig von 01.01.1995 bis 31.12.2009
Gerüstlagen
(1) Gerüstbelagteile müssen über die gesamte Gerüstbreite dicht aneinander und so verlegt sein, dass sie nicht herabfallen, kippen oder sich verschieben können. Sie müssen ausreichend Sicherheit gegen Ausrutschen bieten. Beläge müssen gesichert sein, wenn sie durch Wind oder sonstige Belastung abgehoben werden können. Um Bauwerksecken müssen Gerüstlagen in voller Breite herumgeführt werden.
(2) Werden als Gerüstbelag Pfosten aus Holz verwendet, müssen diese mindestens 20 cm breit, mindestens 5 cm dick und parallel besäumt sein. Die Verringerung der Dicke infolge Herstellungstoleranz, Abnützung und Schwinden darf höchstens 5 Prozent betragen. Die Pfosten müssen an den Auflagern einen Überstand von mindestens 20 cm aufweisen, an den Endauflagern darf der Überstand höchstens 30 cm betragen. Die Auflager der Pfosten dürfen bei Schutzdächern und bei Arbeitsgerüsten nicht mehr als 3,00 m voneinander entfernt sein.
(3) Gerüstbeläge, wie Pfosten oder Belagplatten aus Holz oder aus Metall, müssen insbesondere hinsichtlich ihrer Tragfähigkeit und Durchbiegung ausreichend dimensioniert sein. Die größte Durchbiegungsdifferenz zwischen belasteten und unbelasteten Belagteilen darf nicht mehr als 25 mm betragen.
NOR40112430
https://www.ris.bka.gv.at/eli/bgbl/1994/340/P57/NOR40112430