Source: https://www.widerruf-darlehen-anwalt.de/category/lbbw/
Timestamp: 2019-01-22 21:59:46
Document Index: 141098184

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'EuG', '§ 312', 'BGH', '§ 312', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

LBBW Archive — Fehlerhafte Widerrufsbelehrungen von Kredit- & Darlehensverträgen!
Archiv der Kategorie: LBBW
BGH räumt auf 03.07.2018 — XI ZR 520/16
Der BGH hat in sei­nem Urteil vom 03.07.2018 — XI ZR 520/16 mit diver­se Argu­men­ta­tio­nen eini­ger Ban­ken auf­ge­räumt, die teil­wei­se auch von Gerich­ten über­nom­men wur­den.
Es ist kei­ne Vor­la­ge hin­sicht­lich der Aus­le­gung der Richt­li­nie 2002/65/EG im Kon­text des Wider­rufs durch den EuGH not­wen­dig.
Aus­füh­run­gen im Dar­le­hens­ver­trag wie etwa „Aus­zah­lung erst nach Ablauf der Wider­rufs­frist“, sind für die Ein­schät­zung des Wider­rufs­rechts irrele­vant.
Die unvoll­stän­di­ge Über­nah­me des Wort­lau­tes des § 312d Abs. 6 BGB a.F. ist feh­ler­haft.
Der Zusatz der Über­schrift “Ver­pflich­tung zur Zah­lung von Zin­sen und Ent­gel­ten bei Ver­trags­aus­füh­rung vor Ablauf der Wider­rufs­frist” ver­un­deut­licht eine bis dahin kla­re Beleh­rung über die Wider­rufs­fol­gen.
Im vor­lie­gen­den Fall, kei­ne Ver­wir­kung trotz Zah­lung einer Vor­fäl­lig­keits­ent­schä­di­gung.
Dieser Beitrag wurde am 20. August 2018 von Rechtsanwalt Dirk Dametz in BGH-Entscheidung, Fehlerhafte Widerrufsbelehrung, LBBW, Widerruf vom Darlehen veröffentlicht. Schlagworte: § 312d BGB, 03.07.2018 - XI ZR 520/16, Auszahlung erst nach Ablauf der Widerrufsfrist, BGH XI ZR 520/16, Keine Verwirkung Widerruf Darlehen BGH, LBBW Widerruf Darlehen, Verpflichtung zur Zahlung von Zinsen und Entgelten bei Vertragsausführung vor Ablauf der Widerrufsfrist.
Mit sei­nem Urteil vom 24.01.2017 Az. XI ZR 183/15 schafft der BGH mehr Klar­heit hin­sicht­lich der Anfor­de­run­gen an die Pas­sa­ge “Wider­rufs­fol­gen” einer Wider­rufs­be­leh­rung für Ver­brau­cher­dar­le­hens­ver­trä­ge.
Inhal­tich ging es um Wider­rufs­be­leh­run­gen der Lan­des­bank Baden-Würt­tem­berg (LBBW) vom Sep­tem­ber 2009 für im Wege des Fern­ab­satz geschlos­se­ne Ver­brau­cher­dar­le­hens­ver­trä­ge. Die Aus­füh­run­gen zum Frist­be­ginn ließ der BGH zunächst unbe­an­stan­det. Der BGH griff jedoch die Dar­stel­lung der LBBW zu den Wider­rufs­fol­gen als feh­ler­haft auf.
Die LBBW hat­te unter den Wider­rufs­fol­gen einen wei­te­ren Absatz abge­druckt.
Der Ein­gangs­satz lau­tet dabei:
“Ver­pflich­tung zur Zah­lung von Zin­sen und Ent­gel­ten bei Ver­trags­aus­füh­rung vor Ablauf der Wider­rufs­frist.”
Wei­ter hieß es:
„Zur Zah­lung von Zin­sen und Ent­gel­ten für die vor Ablauf der Wider­rufs­frist von uns erbrach­ten Leis­tun­gen sind Sie im Fall eines Wider­rufs nur ver­pflich­tet, wenn Sie aus­drück­lich zuge­stimmt haben, dass wir mit der Aus­füh­rung des Ver­tra­ges vor Ablauf der Wider­rufs­frist begin­nen.“
Dieser Beitrag wurde am 12. April 2017 von Rechtsanwalt Dirk Dametz in BGH-Entscheidung, Fehlerquellen, LBBW, Widerrufsfolgen veröffentlicht. Schlagworte: Fehler in Widerrufsfolgen führen zu fehlerhafter Belehrung, LBBW Widerruf erfolgreich.