Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=BFH/NV%201995,%2050
Timestamp: 2019-06-25 10:48:45
Document Index: 167067637

Matched Legal Cases: ['§ 9', '§ 9', '§ 12', '§ 7', '§ 69', '§ 34', '§ 1', '§ 2', '§ 1', '§ 32', '§ 32', '§ 32', '§ 32', '§ 32', '§ 32', '§ 115']

Rechtsprechung: BFH/NV 1995, 50 - dejure.org
Weitere Entscheidungen unten: BFH, 10.11.1994 | BFH, 08.02.1995 | BFH, 16.03.1995 | BFH, 10.11.1994 | BFH, 08.02.1995 | BFH, 10.11.1994 | BFH, 20.06.1994
https://dejure.org/1994,791
BFH, 13.12.1994 - VIII R 34/93 (https://dejure.org/1994,791)
BFH, Entscheidung vom 13.12.1994 - VIII R 34/93 (https://dejure.org/1994,791)
BFH, Entscheidung vom 13. Dezember 1994 - VIII R 34/93 (https://dejure.org/1994,791)
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EStG §§ 9, Abs. 1 Satz 1, 12 Nr. 1
Werbunskosteneinschränkung
Einkommensteuer; Kosten eines strafrechtlichen Wiederaufnahmeverfahrens
FG Saarland, 22.02.1989 - K 224/87
BFHE 176, 564
NJW 1995, 2743
DB 1995, 1207
BStBl II 1995, 457
Dies ist der Fall, wenn die dem Steuerpflichtigen zur Last gelegte Tat in Ausübung der beruflichen Tätigkeit begangen worden ist (BFH-Urteil vom 13. Dezember 1994 VIII R 34/93, BFHE 176, 564, BStBl II 1995, 457, m.w.N.).
Hierzu gehören aber nicht Strafverteidigungskosten, wenn die zur Last gelegte Tat in Ausübung der beruflichen und damit unternehmerischen Tätigkeit begangen wurde (BFH-Urteil vom 13. Dezember 1994 VIII R 34/93, BFHE 176, 564, BStBl II 1995, 457).
Eine solche berufliche Veranlassung ist gegeben, wenn die dem Steuerpflichtigen zur Last gelegte Tat in Ausübung der beruflichen Tätigkeit begangen worden ist (BFH-Urteil vom 13. Dezember 1994 VIII R 34/93, BFHE 176, 564, BStBl II 1995, 457, m.w.N.).
Ein ursächlicher und damit betrieblicher Zusammenhang bestehe vielmehr nur, wenn die dem Steuerpflichtigen zur Last gelegte Tat ausschließlich aus einer betrieblichen Tätigkeit heraus erklärbar sei (Hinweis auf das BFH-Urteil vom 20. September 1989, X R 43/86, BStBl II 1990, 20 , oder die zur Last gelegte Tat in Ausübung der beruflichen Tätigkeit begangen worden sei (Hinweis auf das BFH-Urteil vom 13. Dezember 1994, VIII R 34/93, BStBl II 1995, 457 ).
Schadensersatzleistungen aufgrund einer strafbaren Handlung sind Folgen kriminellen Verhaltens und deshalb, wie die Strafe selbst, grundsätzlich der privat zu verantwortenden Unrechtssphäre zuzuordnen (BFH-Urteil vom 13. Dezember 1994 VIII R 34/93, a.a.O.; Lang in: Tipke/Lang, Steuerrecht, 18. Aufl., § 9 Rn. 296).
Dies ist dann der Fall, wenn die dem Steuerpflichtigen zur Last gelegte Tat in Ausübung der beruflichen/unternehmerischen Tätigkeit begangen worden ist (BFH-Urteil vom 13. Dezember 1994 VIII R 34/93, BStBl II 1995, a.a.O.) und die dem Steuerpflichtigen vorgeworfene Tat damit ausschließlich und unmittelbar aus seiner betrieblichen oder beruflichen Tätigkeit heraus erklärbar ist (BFH-Urteil vom 12. Juni 2002 XI R 35/01, BFH/NV 2002, 1441, m.w.N.).
Dies ist der Fall, wenn die dem Steuerpflichtigen zur Last gelegte Tat in Ausübung der beruflichen Tätigkeit begangen worden ist (vgl. BFH-Urteil vom 13. Dezember 1994 VIII R 34/93, BFHE 176, 564 , BStBl II 1995, 457 , m.w.N.; Beschluss des Großen Senats des BFH vom 21. November 1983 GrS 2/82, BFHE 140, 50 , BstBl II 1984, 160).
Wie die Strafe gehören auch die mit der Strafverteidigung zusammenhängenden Kosten grundsätzlich zu den Aufwendungen für die Lebensführung (§ 12 Nr. 1 EStG; BFH-Urteil vom 13. Dezember 1994 VIII R 34/93, BFHE 176, 564, BStBl II 1995, 457 m. w. N.).
Schadensersatzleistungen aufgrund einer strafbaren Handlung sind Folgen kriminellen Verhaltens und deshalb, wie die Strafe selbst, grundsätzlich der privat zu verantwortenden Unrechtssphäre zuzuordnen (BFH-Urteil vom 13.12.1994 VIII R 34/93, BStBl II 1995, 457).
Dies ist zu bejahen, wenn die dem Steuerpflichtigen zur Last gelegte Tat in Ausübung der beruflichen/unternehmerischen Tätigkeit begangen worden ist (BFH-Urteil vom 13.12.1994 VIII R 34/93, a.a.O.) und die dem Steuerpflichtigen vorgeworfene Tat damit ausschließlich und unmittelbar aus seiner betrieblichen oder beruflichen Tätigkeit heraus erklärbar ist (…BFH-Urteil vom 12.06.2002 XI R 35/01, BFH/NV 2002, 1441, m.w.N.).
BFH, 08.09.2003 - VI B 109/03
BFH, 24.04.2003 - VI B 62/02
Sonderbetriebsvermögen II ist anzunehmen, wenn die dem Mitunternehmer gehörenden Wirtschaftsgüter zur Begründung oder Stärkung seiner Beteiligung eingesetzt werden (vgl. z.B. BFH-Urteil vom 10. November 1994 IV R 15/93, BFHE 176, 535, BStBl II 1995, 452).
https://dejure.org/1995,1495
BFH, 08.02.1995 - I R 72/94 (https://dejure.org/1995,1495)
BFH, Entscheidung vom 08.02.1995 - I R 72/94 (https://dejure.org/1995,1495)
BFH, Entscheidung vom 08. Februar 1995 - I R 72/94 (https://dejure.org/1995,1495)
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Einkommensteuer; Urlaubsrückstellungen
DB 1995, 1053
Der klare Wortlaut des § 7 Abs. 6 Satz 1 DMBilG lässt eine Berücksichtigung der Entschädigungszahlung in der Eröffnungsbilanz entgegen sonstigen Grundsätzen nicht zu (anders z.B. bei Erstattungsanspruch BFH-Urteil vom 8. Februar 1995 I R 72/94, BFHE 176, 575, BStBl II 1995, 412).
Wirtschaftlich noch nicht entstandene Rückgriffsansprüche mindern demnach den Wert der Rückstellung, wenn sie der Entstehung oder Erfüllung der Verbindlichkeit zwangsläufig und spiegelbildlich nachfolgen und vollwertig sind, d. h. vom Rückgriffsschuldner, der von zweifelsfreier Bonität sein muss, nicht bestritten werden (BFH-Urteile vom 08.11.2000 I R 10/98, BFHE 193, 406, BStBl II 2001, 349; vom 08.02.1995 I R 72/94, BFHE 176, 575, BStBl II 1995, 412).
Eine Berücksichtigung von Forderungen bei der Bewertung von Verbindlichkeiten erkennt die Rechtsprechung nur für ungewisse Verbindlichkeiten an, denen Rückgriffsansprüche zwangsläufig und spiegelbildlich nachfolgen (BFH-Urteile vom 8. Februar 1995 I R 72/94, BFHE 176, 575, BStBl II 1995, 412 ; vom 4. Februar 1999 IV R 54/97, BFHE 187, 418 , BStBl II 2000, 139 ; vom 11. Dezember 2001 VIII R 58/98, BFHE 197, 411 , BStBl II 2002, 420 unter B. II.).
Ein solcher Verfügungsberechtigter kann insbesondere dann neben oder an die Stelle des Geschäftsführers einer GmbH treten, wenn dieser seine steuerlichen Geschäftsführerpflichten nur nominell ausübt und sie damit im Sinne des § 69 Satz 1 AO haftungsbegründend grob fahrlässig verletzt, indem er über die von ihm zu verwaltenden Mittel (§ 34 Abs. 1 Satz 2 AO) einen Dritten nach Belieben verfügen lässt, so dass dieser aufgrund bürgerlichrechtlicher Verfügungsmacht rechtlich und wirtschaftlich über die Verwendung fremder Mittel im Außenverhältnis frei bestimmen kann; dass der Dritte dabei auch gegenüber den Finanzbehörden oder in steuerlichen Angelegenheiten auftritt, ist nicht erforderlich (s. dazu grundlegend BFH-Urteil vom 16. März 1995 VII R 38/94, BStBl II 1995, 859).
https://dejure.org/1994,2601
BFH, 10.11.1994 - IV R 76/93 (https://dejure.org/1994,2601)
BFH, Entscheidung vom 10.11.1994 - IV R 76/93 (https://dejure.org/1994,2601)
BFH, Entscheidung vom 10. November 1994 - IV R 76/93 (https://dejure.org/1994,2601)
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ErfVO §§ 1 Abs. 2, 3 Nr. 1, 4 Abs. 3; PatG § 2 Nr. 2
Erfindersteuer bei Pflanzen
§§ 1, 3, 4 ErfVO
Einkommensteuer; keine Vergünstigung nach der Erfinderverordnung für die Neuentwicklung bestimmter Pflanzenarten
BFHE 176, 544
DB 1995, 1256
BStBl II 1995, 455
https://dejure.org/1994,2861
BFH, 20.06.1994 - III B 39/94 (https://dejure.org/1994,2861)
BFH, Entscheidung vom 20.06.1994 - III B 39/94 (https://dejure.org/1994,2861)
BFH, Entscheidung vom 20. Juni 1994 - III B 39/94 (https://dejure.org/1994,2861)
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Begriff des Darlegens bei der Pflicht zur Darlegung der grundsätzlichen Bedeutung einer Rechtsfrage in einer Beschwerdeschrift
Brüterei als Gewerbebetrieb - Verrechnung von Verlusten aus gewerblicher …
Das gilt auch, wenn die grundsätzliche Bedeutung auf einen Verstoß gegen Normen des Grundgesetzes gestützt wird (BFH-Beschluss vom 20. Juni 1994 III B 39/94, BFH/NV 1995, 50).
Das gilt auch, wenn die grundsätzliche Bedeutung auf einen Verstoß gegen Normen des GG gestützt wird (BFH-Beschluss vom 20. Juni 1994 III B 39/94, BFH/NV 1995, 50).
Dabei muss sich der Beschwerdeführer mit der bereits vorhandenen höchstrichterlichen Rechtsprechung zu der von ihm für grundsätzlich gehaltenen Rechtsfrage auseinander setzen, um die Klärungsbedürftigkeit darzutun (vgl. BFH-Beschluss vom 20. Juni 1994 III B 39/94, BFH/NV 1995, 50).
Danach ist im einzelnen darzustellen, inwieweit die Problematik im allgemeinen Interesse klärungsbedürftig und ggf. in welchem Umfang, von welcher Seite und aus welchen Gründen sie umstritten ist (vgl. BFH- Beschlüsse vom 20. Juni 1994 III B 39/94, BFH/NV 1995, 50;… vom 15. September 1994 V B 181/93, BFH/NV 1995, 978, ständige Rechtsprechung).
Es ist vielmehr im Einzelnen darzustellen, inwieweit die Problematik im allgemeinen Interesse klärungsbedürftig ist und ggf. in welchem Umfang, von welcher Seite und aus welchen Gründen sie umstritten ist (st. Rspr., vgl. z.B. Beschluss des BFH vom 20. Juni 1994 III B 39/94, BFH/NV 1995, 50).
Auch nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 15. Mai 1984 1 BvR 208/83 (Steuerrechtsprechung in Karteiform, Einkommensteuergesetz 1975, § 32 Abs. 4, Rechtsspruch 7) ist es verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden, dass die Zuordnung eines Kindes aus einer geschiedenen Ehe formalisiert nach den melderechtlichen Unterlagen durchgeführt wird (zur Verfassungsmäßigkeit der Zuordnungsregelungen des § 32 Abs. 7 Satz 2 EStG: vgl. auch Bundesverwaltungsgericht, Urteil vom 5. Oktober 1990 8 C 54/88, Neue Juristische Wochenschrift 1991, 857; BFH-Beschluss vom 20. Juni 1994 III B 39/94, BFH/NV 1995, 50; Finanzgericht Hamburg, Urteil vom 6. August 1999 V 120/96, Entscheidungen der Finanzgerichte 1999, 1227;… Schmidt/Glanegger, Einkommensteuergesetz, 19. Aufl., § 32 Rz. 81; Kanzler in Herrmann/Heuer/Raupach, Einkommensteuer- und Körperschaftsteuergesetz, Kommentar, § 32 EStG Anm. 220; Jechnerer in Lademann, Einkommensteuergesetz, § 32 Anm. 153; Ramisch in Littmann/Bitz/ Hellwig, Das Einkommensteuerrecht, § 32 EStG Anm. 216 und 221).
Danach ist im einzelnen darzustellen, inwieweit die Problematik im allgemeinen Interesse klärungsbedürftig und ggf. in welchem Umfang, von welcher Seite und aus welchen Gründen sie umstritten ist (vgl. BFH-Beschlüsse vom 20. Juni 1994 III B 39/94, BFH/NV 1995, 50;… vom 15. September 1994 V B 181/93, BFH/NV 1995, 978, ständige Rechtsprechung).
Es kann dahinstehen, ob die Kläger und Beschwerdeführer (Kläger) die grundsätzliche Bedeutung der Rechtssache hinreichend dargelegt (§ 115 Abs. 3 Satz 3 der Finanzgerichtsordnung -- FGO --) oder nicht nur behauptet haben (vgl. dazu Beschlüsse des Bundesfinanzhofs -- BFH -- vom 20. Juni 1994 III B 39/94, BFH/NV 1995, 50, …und vom 1. September 1995 VIII B 12/95, BFH/NV 1996, 228).
BFH, 01.06.1999 - VIII B 62/98
Gesellschaft bürgerlichen Rechts - Vertretungsbefugnis - …
BFH, 28.01.1998 - X B 173/97
BFH, 04.07.1995 - III B 38/94
BFH, 01.03.1995 - III B 166/94
Darlegung der grundsätzlichen Bedeutung einer Rechtsfrage bei Einlegung einer …