Source: https://www.gacd.de/satzung.php
Timestamp: 2019-03-19 18:43:44
Document Index: 52176131

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 5', '§ 5', '§ 13', '§ 4', '§ 7', '§ 26', '§ 11', '§ 11', '§ 4', '§ 5', '§ 8', '§ 13', '§ 12', '§ 32', '§ 5', '§ 14', '§ 4']

Der Verein führt den Namen „Gesellschaft für ästhetische Chirurgie Deutschland e.V.“ (GÄCD). Er ist in das Vereinsregister des zuständigen Amtsgerichts in Königstein unter der Nr. 1299 eingetragen.
Die GÄCD hat ihren Sitz in Bad Soden am Taunus.
Das Geschäftsjahr der GÄCD ist das Kalenderjahr.
Zweck der GÄCD ist die Förderung von Wissenschaft und Forschung durch die Fortentwicklung und Förderung wissenschaftlicher und praktischer Erkenntnisse und Erfahrungen in der ästhetischen Chirurgie und Medizin.
die Förderung fachlicher Beiträge zur Definition von Qualitätsstandards und deren Unterstützung in der Ästhetischen Chirurgie und Medizin sowie deren Publikation;
die Aufklärung der Ärzteschaft, Patienten und der Allgemeinheit über Qualitätsstandards, Risiken und Neuentwicklungen in der ästhetischen Chirurgie und Medizin;
die Organisation von Kongressen, den Betrieb von Forschungsprojekten und die Veranstaltung von Symposien, bei denen Forschungsergebnisse dargestellt und Behandlungsempfehlungen ausgesprochen werden. Mit Organisationen, die auf diesem Gebiet bereits tätig sind, kann zusammengearbeitet werden, um die Ziele optimal zu erreichen.
Die GÄCD ist bundesweit und international tätig.
Die GÄCD ist selbstlos tätig; sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel der GÄCD dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der GÄCD fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Wer Vereinsmittel verwendet, etwa zur Ausrichtung von Jahrestagungen, Kongressen und anderen Veranstaltungen, ist zu wirtschaftlichem Handeln verpflichtet.
Die Gesellschaft für ästhetische Chirurgie Deutschland e.V. kennt 4 Arten der Mitgliedschaft:
Die ordentliche Mitgliedschaft können Ärzte mit deutscher Approbation erwerben, die einen Facharzttitel für Chirurgie, Dermatologie, Gynäkologie, HNO-Heilkunde, MKG-Chirurgie, Ophthalmologie oder Plastische und ästhetische Chirurgie führen in der Ästhetischen Chirurgie ausgebildet sind und eine besondere Qualifikation im Bereich der Ästhetischen Chirurgie oder Medizin aufweisen können. Einen Facharzttitel führt, wer ihn öffentlich verwendet.
Die außerordentliche Mitgliedschaft kann von deutschen oder ausländischen Ärzten erworben werden, die nicht der unter § 4 Abs. 2 genannten Gruppe angehören, insbesondere solchen,
die sich in Ausbildung in Ästhetischer Chirurgie befinden,
die besondere Verdienste um die ästhetische Chirurgie oder Medizin vorweisen können,
die dem deutschen Facharzt gleichwertig qualifiziert und auf dem Gebiet der ästhetischen Chirurgie oder Medizin tätig sind.
Eine außerordentliche Mitgliedschaft ist nicht wandelbar in eine ordentliche Mitgliedschaft; eine ordentliche Mitgliedschaft muss das außerordentliche Mitglied neu beantragen.
Die Ehrenmitgliedschaft wird Persönlichkeiten verliehen, die die Ziele der GÄCD unterstützen und bei der Entwicklung der GÄCD besondere Verdienste erworben haben. Der Erwerb der Ehrenmitgliedschaft setzt nicht voraus, dass die Person zum Zeitpunkt der Wahl Vereinsmitglied ist.
Fördernde Mitglieder sind sonstige, am aktiven Vereinsleben nicht teilnehmende natürliche oder juristische Personen oder Vereinigungen, die keine sonstige Mitgliedschaft haben und die den Verein bei der Verwirklichung seiner Ziele unterstützen, indem sie dem Verein Beiträge in Geld, als Sachzuwendungen oder Dienste leisten.
Die Mitgliedschaft wird auf Antrag durch Aufnahme in den Verein erworben. Ein Aufnahmeanspruch besteht nicht. Für den Erwerb der Ehrenmitgliedschaft ist ein Antrag entbehrlich.
Der Antrag i.S.d. Absatzes 1 für ordentliche und außerordentliche Mitglieder besteht zwingend aus:
einem schriftlichen Aufnahmegesuch des Antragsstellers an die Geschäftsstelle der GÄCD;
einem vollständig ausgefüllten Datenerfassungsbogen (s. Anlage 1);
der Erteilung eines Lastschriftmandats zur Abbuchung des Jahresmitgliedsbeitrags zugunsten der GÄCD;
einem tabellarischen Lebenslauf mit beruflichem Werdegang unter besonderer Berücksichtigung der Tätigkeit auf dem Gebiet der ästhetischen Chirurgie und Medizin;
der Kopie der Approbationsurkunde;
der Kopie der Facharzturkunde sowie der Urkunden über die Anerkennung von für die ästhetische Chirurgie und Medizin relevanten Zusatzbezeichnungen i.S.d. jeweils geltenden Weiterbildungsordnung oder gleichwertige Unterlagen, welche für die Aufnahmeentscheidung von Bedeutung sein können.
Das Gesuch um Aufnahme als ordentliches oder außerordentliches Mitglied ist neben dem Antragsteller von zwei ordentlichen Mitgliedern, zu unterzeichnen.
Der Antrag i.S.d. Absatzes 1 für fördernde Mitglieder besteht lediglich aus:
einem vollständig ausgefüllten Datenerfassungsbogen (s. Anlage 1).
Über den Antrag entscheidet der geschäftsführende Vorstand innerhalb von drei Monaten nach Antragstellung durch Beschluss. Ist der Antrag auf Aufnahme als außerordentliches oder förderndes Mitglied gerichtet, muss die Entscheidung einstimmig erfolgen. Der Antragssteller ist schriftlich zu informieren.
Positive Beschlüsse des geschäftsführenden Vorstandes gemäß § 5 Abs. 3 werden auf der Homepage veröffentlicht. Die Wirksamkeit der Aufnahme steht unter der aufschiebenden Bedingung, dass ein schriftlicher und begründeter Einspruch gegen die Aufnahme nicht spätestens vier Wochen nach Veröffentlichung der Entscheidung auf der Homepage bei der Geschäftsstelle der GÄCD eingegangen ist. Zum Einspruch berechtigt sind nur stimmberechtigte Mitglieder. Liegt ein wirksamer Einspruch vor, hat der Vorstand unter Berücksichtigung der vorgetragenen Einwände neu über den Aufnahmeantrag zu entscheiden. § 5 Abs. 3 findet entsprechende Anwendung.
Über die Aufnahme in den Verein als Ehrenmitglied entscheidet die Mitgliederversammlung durch Beschluss. Vorschläge für die Ernennung eines Ehrenmitglieds sind an den geschäftsführenden Vorstand zu richten. Der geschäftsführende Vorstand entscheidet, ob die Abstimmung über die Ernennung eines Ehrenmitglieds bei der nächsten Mitgliederversammlung auf die Tagesordnung gesetzt wird. Aus der Tagesordnung muss die Abstimmung über die Ernennung eines Ehrenmitglieds ausdrücklich hervorgehen. Für Vorschläge für die Ernennung von Ehrenmitgliedern, die nach Bekanntmachung der Tagesordnung an den geschäftsführenden Vorstand gerichtet werden, gilt § 13 Absatz 2 Satz 6 bis 8 entsprechend.
Jedes Mitglied ist berechtigt, an Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen und dessen Einrichtungen und Unterstützung im Rahmen des satzungsmäßigen Vereinszwecks in Anspruch zu nehmen.
Ordentliche Mitglieder sind verpflichtet ihre Facharzttitel zu führen (§ 4 Abs. 2 S. 2) und ihre Fachgebietsgrenzen einzuhalten. Ordentliche und außerordentliche Mitglieder sind verpflichtet, an nach den Erfordernissen der medizinischen und technischen Entwicklung bestimmten Fortbildungen teilzunehmen und dem geschäftsführenden Vorstand die Teilnahme an diesen regelmäßig nachzuweisen. Der Umfang der Pflichtweiterbildung und der Nachweispflichten wird auf Vorschlag des Vorstands von der Mitgliederversammlung bestimmt.
Jedes Mitglied hat die Geschäftsstelle des Vereins unverzüglich von einer Änderung der durch den Datenerfassungsbogen aufgenommenen, ihn betreffenden Angaben in Kenntnis zu setzen.
§ 7 Jahresbeiträge
Von den Mitgliedern werden Jahresbeiträge erhoben, die zu Jahresbeginn fällig werden. Zur Finanzierung besonderer Vorhaben oder zur Beseitigung finanzieller Schwierigkeiten des Vereins können die Mitglieder zur Zahlung einer Umlage (maximal in Höhe des 6-fachen Jahresbeitrags) verpflichtet werden. Die exakte Höhe der Beiträge und Umlagen wird auf Vorschlag des geschäftsführenden Vorstands von der Mitgliederversammlung festgesetzt. Ehrenmitglieder und fördernde Mitglieder sind von der Pflicht zur Leistung des Jahresbeitrags für Mitglieder und zur Zahlung von Umlagen ausgenommen.
Die Beitragspflicht beginnt mit Wirksamkeit der Aufnahme in den Verein. Nach Entrichtung des ersten Mitgliedsbeitrags ist eine Mitgliedsurkunde auszuhändigen. Fällt der Zeitpunkt der Aufnahme in das erste Kalenderhalbjahr, wird der volle Jahresbeitrag, anderenfalls der halbe Jahresbeitrag sofort fällig.
Die Beiträge können ausschließlich im Wege des SEPA-Lastschriftverfahrens geleistet werden. Bei Nichterteilung oder Widerruf des Lastschriftmandats hat das betreffende Mitglied einen angemessenen Geldbetrag zur Deckung der Kosten des zusätzlichen Verwaltungsaufwands zu zahlen.
Der geschäftsführende Vorstand kann durch Beschluss im Einzelfall Beiträge, Gebühren und Umlagen ganz oder teilweise erlassen oder stunden.
Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung an die Geschäftsstelle des Vereins mit einer Frist von einem Monat jeweils zum Ende des Geschäftsjahres.
Der Ausschluss eines Vereinsmitglieds kann nur aus wichtigem Grund erfolgen. Wichtige Gründe sind insbesondere
Zahlungsverzug mit mindestens zwei Jahresbeiträgen, in Ausnahmefällen nach zweifacher schriftlicher Zahlungsaufforderung auch bei einmaligem Zahlungsrückstand,
die Überschreitung der Fachgebietsgrenzen, soweit es sich nicht um Notfallbehandlungen handelt und die konkrete Leistungserbringung geeignet ist, das Ansehen des Vereins in der Öffentlichkeit zu schädigen,
die grobe Verletzung anderer satzungsmäßiger Pflichten.
Liegt ein wichtiger Grund vor, soll der geschäftsführende Vorstand das betreffende Mitglied zunächst abmahnen und den Vereinsausschluss androhen. Im Falle eines pflichtwidrigen Unterlassens ist dem Mitglied die Nachholung der gebotenen Handlung innerhalb angemessener Frist zu ermöglichen.
Über den Ausschluss entscheidet der vollzählige geschäftsführende Vorstand. Vor der Beschlussfassung ist dem betroffenen Mitglied unter Setzung einer angemessenen Frist die Gelegenheit zu gewähren, sich zu den schriftlich mitgeteilten Ausschlussgründen gegenüber dem entscheidenden Gremium persönlich oder schriftlich zu äußern. Der Beschluss über den Ausschluss ist schriftlich zu begründen und dem betroffenen Mitglied mittels Einschreiben bekannt zu machen.
Organe der GÄCD sind:
Auf Beschluss der Mitgliederversammlung oder des Vorstands können weitere organisatorische Einrichtungen, insbesondere Ausschüsse mit besonderen Aufgaben, geschaffen werden. Jeder Ausschuss soll einen Vorsitzenden benennen, der den Ausschuss führt. Der Ausschussvorsitzende gibt dem Vorstand Rechenschaft. Über die Tätigkeit von Ausschüssen gibt der Vorstand gegenüber der Mitgliederversammlung Rechenschaft.
Der geschäftsführende Vorstand i. S. v. § 26 BGB setzt sich zusammen aus:
Präsident (1. Vorsitzender),
Vizepräsident (stellvertretender Vorsitzender),
Past-Präsident, sofern nach § 11 Absatz 1 Satz 8 und 9 vorhanden.
dem Tagungspräsident der kommenden Jahrestagung,
den nach § 11 Absatz 4 gewählten Vertretern der im geschäftsführenden Vorstand nicht repräsentierten Fachgebiete i.S.v. § 4 Abs. 2. Gehört der Past-Präsident einer im geschäftsführenden Vorstand im Übrigen nicht repräsentierten Fachgruppe an, ist ein Vertreter dieser Fachgruppe für den erweiterten Vorstand zu bestimmen.
Soweit die Satzung lediglich von „Vorstand“ spricht, ist hiermit ausschließlich der „erweiterte Vorstand“ gemeint.
Der Vorstand führt die Vereinsgeschäfte ehrenamtlich. Ihm müssen alle in der Gesellschaft vertretenen Fachgebiete angehören. Die Mitgliederversammlung kann beschließen, dass die Mitglieder des Vorstands eine angemessene Vergütung für ihren Zeitaufwand erhalten.
Die Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes sind jeweils einzeln berechtigt, den Verein gerichtlich und außergerichtlich zu vertreten.
Im Innenverhältnis gilt, dass nur der Präsident zur Einzelvertretung berechtigt ist. Der Vizepräsident ist nur bei Verhinderung des Präsidenten zur Einzelvertretung berechtigt. Die übrigen Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes sollen nur im Falle der Verhinderung des Präsidenten und Vizepräsidenten gemeinschaftlich zur Vertretung berechtigt sein.
Der geschäftsführende Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch die Satzung einem anderen Organ des Vereins oder dem Vorstand übertragen sind. Der geschäftsführende Vorstand hat insbesondere folgende Aufgaben:
Vorbereitung des Haushaltsplans, Buchführung, Erstellung des Jahresberichts und des Jahresabschlusses;
Beschlussfassung über die Aufnahme und den Ausschluss von Mitgliedern im Rahmen der Zuständigkeit nach § 5 bzw. § 8.
Der Generalsekretär unterstützt die Vorsitzenden in Fragen der Verwaltung und Organisation. Der Schatzmeister ist für die Verwaltung von Kasse und Finanzen des Vereins zuständig. Die konkrete Aufgabenverteilung innerhalb des geschäftsführenden Vorstands bestimmen dessen Mitglieder durch Beschluss.
Der Präsident wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Vizepräsident, Generalsekretär und Schatzmeister werden für die Dauer von vier Jahren gewählt. Wiederwahl ist mehrfach zulässig. Die Wiederwahl zum Präsidenten ist nur einmal zulässig. Zu Vorstandsmitgliedern können nur ordentliche Mitglieder des Vereins gewählt werden. Mit der Beendigung der Mitgliedschaft im Verein endet auch das Amt eines Vorstandsmitglieds.
Der nach der Wahl eines neuen Präsidenten ausscheidende Präsident bleibt als Past-Präsident für die Dauer von einem Jahr Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes. Er scheidet nach Ablauf dieses Jahres automatisch aus dem geschäftsführenden Vorstand aus. Er darf während dieses Zeitraums kein anderes Vorstandsamt bekleiden.
Mitglieder des Vorstandes können durch Beschluss der Mitgliederversammlung abberufen werden. Die Abberufung setzt einen Antrag auf Einberufung der Mitgliederversammlung zur Abberufung voraus. Der Antrag ist schriftlich bei der Geschäftsstelle der GÄCD einzureichen und soll eine Begründung enthalten. Er ist von der Geschäftsstelle unverzüglich an den Vorstand weiterzuleiten, der binnen eines Monats nach Zugang des Antrags mit Zweidrittelmehrheit über die Einberufung der (außerordentlichen) Mitgliederversammlung entscheidet; das abzuberufende Vorstandsmitglied ist dabei nicht stimmberechtigt. Eine Einberufung der Mitgliederversammlung hat unverzüglich nach Entschlussfassung zu erfolgen; die Bestimmungen des § 13 gelten entsprechend.
Über die Nachfolge eines vor Ablauf der Amtsperiode ausgeschiedenen Mitglieds des Vorstandes entscheidet die Mitgliederversammlung. Die Amtszeit des Nachfolgers beschränkt sich auf die verbleibende Amtszeit des ausgeschiedenen Mitglieds. Bis zur Entscheidung über die Nachfolge führen die übrigen Mitglieder des Vorstands dessen Tätigkeit gemeinschaftlich kommissarisch fort.
Die Vertreter der Fachgebiete im Vorstand, die nicht im geschäftsführenden Vorstand repräsentiert sind, werden vom geschäftsführenden Vorstand vorgeschlagen und von der Mitgliederversammlung für die Dauer von vier Jahren in den Vorstand gewählt. Wiederwahl ist zulässig. Findet sich für einen Kandidaten keine Mehrheit, kann ein neuer Vorschlag auch aus der Mitgliederversammlung kommen. Über die Nachfolge eines vor Ablauf der Amtsperiode ausgeschiedenen Mitglieds entscheidet der Vorstand. Die Amtszeit des Nachfolgers beschränkt sich zunächst auf die verbleibende Amtszeit des ausgeschiedenen Mitglieds.
Der geschäftsführende Vorstand ist mit mindestens zwei in der Sitzung anwesenden Mitgliedern beschlussfähig. Sitzungen werden vom Präsidenten, bei dessen Verhinderung vom Vizepräsidenten, allen Mitgliedern des geschäftsführenden Vorstands gegenüber einberufen; dabei ist die Tagesordnung anzukündigen. Die Einberufung kann auch per Email erfolgen. Eine Einberufungsfrist von einer Woche soll eingehalten werden. Über die Sitzungen sind Niederschriften anzufertigen und vom Präsidenten, bei dessen Verhinderung vom stellvertretenden Präsidenten, zu unterzeichnen.
Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen Stimmen, soweit diese Satzung nichts anderes anordnet. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Präsidenten, bei seiner Verhinderung die Stimme des Vizepräsidenten den Ausschlag. Auch ohne Versammlung ist ein Beschluss gültig, wenn er im schriftlichen Verfahren erfolgt und alle Mitglieder schriftlich den Verzicht auf die Förmlichkeit erklären; eine Beschlussfassung oder Verzichtserklärung per Email ist ausreichend.
Der geschäftsführende Vorstand kann beschließen, zu seinen Sitzungen Vereinsmitglieder einzuladen, die für die Entscheidungen des geschäftsführenden Vorstands und seine Tätigkeit von besonderer Bedeutung sind.
Für Entscheidungen des Vorstandes gelten die vorstehenden Absätze entsprechend.
Altpräsidenten, die nicht Mitglied des Vorstandes sind, sind berechtigt, auf Wunsch an den Sitzungen des Vorstandes beratend teilzunehmen. Ein Stimmrecht steht ihnen nicht zu. Über die Einberufung von Sitzungen sind die Altpräsidenten rechtzeitig zu informieren. § 12 Abs. 1 gilt entsprechend. Den Altpräsidenten ist auf Verlangen eine Abschrift der Niederschrift der Sitzung des Vorstandes auszuhändigen.
Entgegennahme und Genehmigung des Jahresberichts des geschäftsführenden Vorstands,
Wahl der Rechnungsprüfer, Genehmigung des Jahresabschlusses und Entlastung der Mitglieder des Vorstands nach den §§ 32, 34 BGB,
Festsetzung der Höhe von Mitgliedsbeiträgen, Umlagen und Gebühren,
Abstimmung über Inhalt und Umfang der Pflichtfortbildung
Abstimmung über den Ort der jährlichen Vereinstagung und Wahl des Tagungspräsidenten,
Beschlussfassung über Änderungen der Satzung, über die Auflösung des Vereins und über die Grundsätze der Vereinsarbeit.
Mindestens einmal im Geschäftsjahr findet eine ordentliche Mitgliederversammlung statt. Sie ist vom Präsidenten, im Fall seiner Verhinderung vom Vizepräsidenten, unter Einhaltung einer Frist von vier Wochen schriftlich unter Bekanntgabe der Tagesordnung einzuberufen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tags. Das Einladungsschreiben gilt einem Mitglied als zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied dem Verein schriftlich bekannt gegebene Adresse gerichtet ist. Die Einladung kann auch per Email erfolgen.
Jedes Mitglied kann bis spätestens zwei Wochen vor einer Mitgliederversammlung beim geschäftsführenden Vorstand schriftlich eine Ergänzung der Tagesordnung beantragen. Dies gilt jedoch nicht für Satzungsänderungen. Die Ergänzung ist bis spätestens eine Woche vor Beginn der Versammlung durch den Präsidenten, im Fall seiner Verhinderung durch den Vizepräsidenten, bekannt zu machen. Über Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, die zu einem späteren Zeitpunkt oder während einer Mitgliederversammlung gestellt werden, beschließt die Mitgliederversammlung. Zur Annahme des Antrags ist eine Mehrheit von ¾ der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.
Die Mitgliederversammlung wird vom Präsidenten, bei dessen Verhinderung von einem anderen Mitglied des geschäftsführenden Vorstands geleitet. Ist kein Mitglied des geschäftsführenden Vorstands anwesend, bestimmt die Versammlung den Versammlungsleiter. Über den Verlauf der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen, das vom Schriftführer und vom Versammlungsleiter zu unterzeichnen ist. Der Schriftführer wird zu Beginn der Versammlung vom Versammlungsleiter bestimmt. Eine Abschrift des Protokolls ist den Mitgliedern innerhalb von drei Wochen nach der Versammlung durch den geschäftsführenden Vorstand zu übersenden. Eine Übersendung per Email ist ausreichend. Geht nach der Versendung binnen zwei weiterer Wochen kein Einspruch beim geschäftsführenden Vorstand ein, gilt das Protokoll als genehmigt. Über den Einspruch entscheidet die nächste Mitgliederversammlung.
Die Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig. Mit Ausnahme der fördernden Mitglieder hat jedes Mitglied eine Stimme. Die Erteilung einer Stimmvollmacht ist nur schriftlich an ein selbst stimmberechtigtes Vereinsmitglied zulässig. Ein Mitglied darf jedoch nicht mehr als drei fremde Stimmen vertreten.
Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse grundsätzlich mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen; Stimmenthaltungen gelten als ungültige Stimmen. Dies gilt auch für die Beantragung einer schriftlichen oder geheimen Wahl. Zur Änderung der Satzung und zur Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich. Eine Änderung des Zwecks des Vereins kann nur mit Zustimmung aller Mitglieder beschlossen werden.
Bei Wahlen ist gewählt, wer mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen auf sich vereinigt. Hat niemand mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten, findet zwischen den beiden Kandidaten, die die meisten Stimmen erhalten haben, eine Stichwahl statt. Gewählt ist dann derjenige, der im Rahmen der Stichwahl die meisten Stimmen erhalten hat; bei gleicher Stimmzahl entscheidet das von dem Versammlungsleiter zu ziehende Los.
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist vom geschäftsführenden Vorstand einzuberufen, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn mindestens 20% aller Mitglieder dies schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe beim geschäftsführenden Vorstand beantragen. Auf Verlangen von 20% aller Mitglieder ist vom geschäftsführenden Vorstand ein bestimmter Punkt auf die Tagesordnung der Mitgliederversammlung zu setzen. Auf außerordentliche Mitgliederversammlungen finden die Absätze 1 bis 6 entsprechende Anwendung.
Über den Ort der jährlichen Vereinstagung und die Ernennung des jährlich neu zu bestimmenden Tagungspräsidenten entscheidet die Mitgliederversammlung durch Beschluss. Vorschläge für den Tagungsort sowie für Kandidaten für das Amt des Tagungspräsidenten sind an den geschäftsführenden Vorstand zu richten. Im Übrigen gilt § 5 Abs. 5 hinsichtlich der Abstimmungen entsprechend.
§ 14 Jahresabschluss und Rechnungsprüfer
Der geschäftsführende Vorstand hat für jedes Geschäftsjahr bis spätestens zum Ablauf der ersten drei Monate des folgenden Geschäftsjahres einen Jahresabschluss zu erstellen. Dieser hat die Abrechnung der jährlichen Vereinstagung zu enthalten.
Die Mitgliederversammlung wählt zwei Vereinsmitglieder für die Dauer eines Jahres zu Rechnungsprüfern. Rechnungsprüfer darf nicht sein, wer Mitglied des Vorstands ist. Wiederwahl ist zulässig.
Die Rechnungsprüfer prüfen den Jahresabschluss. Sie legen das Prüfungsergebnis schriftlich nieder und stellen es der nächsten Mitgliederversammlung vor.
Der Vorstand kann eine Qualitätssicherungskommission bestimmen, die aus mindestens 2 Mitgliedern jeder der unter § 4 Abs. 2 genannten Fachgebiete besteht. Aufgabe der Kommission ist es, Maßnahmen zu erarbeiten, um die Qualität der Tätigkeit der ordentlichen und außerordentlichen Mitglieder auf dem Gebiet der ästhetischen Chirurgie und Medizin zu sichern und fortzuentwickeln. Die Kommission wird regelmäßig dem Vorstand und auf dessen Anregung hin der Mitgliederversammlung über seine Arbeit und Arbeitsergebnisse berichten.
Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an Interplast Germany e.V., der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.
Falls die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind im Falle eines Auflösungsbeschlusses Präsident und Vizepräsident gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren. Dies gilt entsprechend, wenn der Verein aus einem anderen Grund aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit verliert.
Sollte eine Bestimmung dieser Satzung unwirksam sein oder werden oder sollte die Satzung eine Regelungslücke enthalten, so bleibt die Rechtwirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon unberührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt eine wirksame Bestimmung als vereinbart, die dem von den Mitgliedern Gewollten unter Berücksichtigung des geltenden Rechts am nächsten kommt.
gez. Dr. med. Ziah Taufig