Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=EuG&Datum=19.05.2010&Aktenzeichen=T-19/05
Timestamp: 2019-08-23 23:25:41
Document Index: 275568644

Matched Legal Cases: ['EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'Art. 81', 'Art. 81', 'Art. 81']

EuG, 19.05.2010 - T-19/05 - dejure.org
https://dejure.org/2010,6968
EuG, 19.05.2010 - T-19/05 (https://dejure.org/2010,6968)
EuG, Entscheidung vom 19.05.2010 - T-19/05 (https://dejure.org/2010,6968)
EuG, Entscheidung vom 19. Mai 2010 - T-19/05 (https://dejure.org/2010,6968)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2010,6968) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.
Wettbewerb - Kartelle - Kupfer-Installationsrohrbranche - Entscheidung, mit der eine Zuwiderhandlung gegen Art. 81 EG festgestellt wird - Fortgesetzte und vielgestaltige Zuwiderhandlung - Geldbußen - Verjährung - Zusammenarbeit
Wettbewerb - Kartelle - Kupfer-Installationsrohrbranche - Entscheidung, mit der eine Zuwiderhandlung gegen Art. 81 EG festgestellt wird - Fortgesetzte und vielgestaltige Zuwiderhandlung - Geldbußen - Verjährung - Zusammenarbeit“
Wettbewerb; Kartelle der Kupfer-Installationsrohrbranche; Feststellung der Zuwiderhandlung gegen Art. 81 EG; Fortgesetzte und vielgestaltige Zuwiderhandlung; Zusammenarbeit mit der Kommission; Verjährung; Verhängung von Geldbußen; Boliden AB u.a. gegen Europäische Kommission
Klage der Boliden AB, der Outokumpu Copper Fabrication AB und der Outokumpu Copper BCZ SA gegen die Kommission der Europäischen Gemeinschaften, eingereicht am 20. Januar 2005
Teilweise Nichtigerklärung der Entscheidung K(2004)2826 endg. korr. der Kommission vom 3. September 2004 in einem Verfahren nach Artikel 81 EG-Vertrag und Artikel 53 EWR-Abkommen (Sache COMP/E-1/38.069 - Kupfer-Installationsrohre) betreffend ein Zuteilungssystem für Produktionsmengen und Marktanteile und die Festlegung von Preiszielen und Preiserhöhungen auf dem europäischen Markt für Kupfer-Installationsrohre, hilfsweise Herabsetzung der gegen die Klägerinnen festgesetzten Geldbußen
Außerdem kann ein Unternehmen auch dann, wenn feststeht, dass es nur an einem oder an mehreren Bestandteilen eines Gesamtkartells unmittelbar mitgewirkt hat, für dieses Kartell zur Verantwortung gezogen werden, sofern es wusste oder zwangsläufig wissen musste, dass die Absprache, an der es sich beteiligte, Teil eines Gesamtplans war und dass sich dieser Gesamtplan auf sämtliche Bestandteile des Kartells erstreckte (Urteile des Gerichts PVC II, oben in Randnr. 91 angeführt, Randnr. 773, HFB u. a./Kommission, oben in Randnr. 130 angeführt, Randnr. 231, und vom 19. Mai 2010, Boliden u. a./Kommission, T-19/05, Slg. 2010, II-1843, Randnr. 61).
Nach ständiger Rechtsprechung beruht eine Herabsetzung der Geldbuße wegen einer Zusammenarbeit im Verwaltungsverfahren auf der Erwägung, dass eine solche Zusammenarbeit der Kommission die Aufgabe erleichtert, eine Zuwiderhandlung festzustellen (vgl. Urteil vom 19. Mai 2010, Boliden u. a./Kommission, T-19/05, Slg, EU:T:2010:203, Rn. 104 und die dort angeführte Rechtsprechung).
Es obliegt nämlich der Kommission, den Erhöhungssatz, den sie wegen der Dauer der Zuwiderhandlung anwenden will, im Rahmen ihres weiten Ermessens (siehe oben, Randnr. 183) zu bestimmen (Urteil des Gerichts vom 19. Mai 2010, Boliden u. a./Kommission, T-19/05, Slg. 2010, II-1843, Randnr. 98).
Das Gleiche gilt für eine zur Stützung eines Klagegrundes vorgebrachte Rüge (Urteil vom 19. Mai 2010, Boliden u. a./Kommission, T-19/05, EU:T:2010:203, Rn. 90).