Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/Paragraph_1_NIngG_Fuehren_der_Berufsbezeichnung_Ingenieurin_-d3209395,2.html
Timestamp: 2016-10-22 05:38:46
Document Index: 204822849

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 1', '§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 12', '§ 13', '§ 14', '§ 15', '§ 15', '§ 15', '§ 16', '§ 17', '§ 18', '§ 19', '§ 33', '§ 1', '§ 1', '§ 2']

§ 1 NIngG, Führen der Berufsbezeichnung "Ingenieurin" oder "Ingenieur" | Gesetze auf anwalt24.de
§ 1 NIngG, Führen der Berufsbezeichnung "Ingenieurin" oder "Ingenieur" Suche
Niedersächsisches Ingenieurgesetz (NIngG) Landesrecht Niedersachsen…§ 1 NIngG, Führen der Berufsbezeichnung "Ingenieurin" oder "Ingenieur"§ 2 NIngG, Führen der Berufsbezeichnung "Ingenieurin" oder "Ingenieur" durch ein...§ 3 NIngG, Führen der Berufsbezeichnung "Beratende Ingenieurin" oder "Beratender...§ 4 NIngG, Eintragung in die Liste der Beratenden Ingenieurinnen und Ingenieure§ 5 NIngG, Berufsaufgaben der Beratenden Ingenieurinnen und Ingenieure§ 6 NIngG, Führen der Berufsbezeichnung "Beratende Ingenieurin" oder "Beratender...§ 7 NIngG, Eintragung in die Gesellschaftsliste der Beratenden Ingenieurinnen un...§ 8 NIngG, Auswärtige Beratende Ingenieurinnen und Ingenieure§ 9 NIngG, Streichung der Eintragung§ 10 NIngG, Entwurfsverfasserinnen und Entwurfsverfasser§ 11 NIngG, Tragwerksplanerinnen und Tragwerksplaner§ 12 NIngG (weggefallen)§ 13 NIngG, Errichtung der Ingenieurkammer§ 14 NIngG, Mitgliedschaft§ 15 NIngG, Aufgaben der Ingenieurkammer§ 15a NIngG, Verfahren§ 15b NIngG (weggefallen)§ 16 NIngG, Versorgungseinrichtung§ 17 NIngG, Hauptsatzung, Genehmigung und Bekanntmachung von Satzungen§ 18 NIngG, Finanzwesen§ 19 NIngG, Datenverarbeitung und Auskunftspflichten…§ 33 NIngG, Ordnungswidrigkeiten
§ 1 NIngG, Führen der Berufsbezeichnung "Ingenieurin" oder "Ingenieur"
§ 1 NIngGNiedersächsisches Ingenieurgesetz (NIngG)Landesrecht NiedersachsenErster Teil – Berufsbezeichnung "Ingenieurin" oder "Ingenieur"Titel: Niedersächsisches Ingenieurgesetz (NIngG)Normgeber: NiedersachsenAmtliche Abkürzung: NIngGGliederungs-Nr.: 77220Normtyp: Gesetz(1) Die Berufsbezeichnung "Ingenieurin" oder "Ingenieur" darf führen, wer1. ein Studium in einem Studiengang in einer technischen oder naturwissenschaftlichen Fachrichtung mit einer Regelstudienzeit von mindestens drei Jahren an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule oder an einer anderen staatlichen oder staatlich anerkannten Ausbildungseinrichtung mit gleichwertigem Niveau ina) einem Mitgliedstaat der Europäischen Union,b) einem anderen Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum oderc) in einem Staat, dem gegenüber die Mitgliedstaaten der Europäischen Union vertragsrechtlich zur Gleichbehandlung seiner Staatsangehörigen verpflichtet sind,mit einem Diplom oder einem vergleichbaren Befähigungsnachweis abgeschlossen hat,2. im Inlanda) ein Studium an einer öffentlichen Ingenieurschule oder an einer ihr hinsichtlich des Studienabschlusses rechtlich gleichgestellten privaten Ingenieurschule,b) eine Ausbildung in einem technischen oder naturwissenschaftlichen Fach an einer staatlich anerkannten Berufsakademie oderc) einen Betriebsführerlehrgang an einer staatlich anerkannten Bergschulemit Erfolg abgeschlossen hat,3. nach dem Recht eines anderen Bundeslandes zum Führen der Berufsbezeichnung berechtigt ist,4. bis zum 2. Oktober 1990 im Geltungsbereich des Grundgesetzes zum Führen der Berufsbezeichnung berechtigt war oder5. durch eine deutsche Behörde die Berechtigung erhalten hat, die Bezeichnung "Ingenieurin (grad.)" oder "Ingenieur (grad.)" zu führen.(2) 1Die Berufsbezeichnung "Ingenieurin" oder "Ingenieur" darf auch führen, wer als Staatsangehörige oder Staatsangehöriger eines in Absatz 1 Nr. 1 genannten Staates1. einen in einem dieser Staaten ausgestellten Befähigungs- oder Ausbildungsnachweis besitzt, der erforderlich ist, um in diesem Staat die Erlaubnis zur Aufnahme und Ausübung des Ingenieurberufs zu erhalten, und der bescheinigt, dass die Berufsqualifikation mindestens auf dem Niveau des Artikels 11 Abs. 1 Buchst. c der Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 7. September 2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen (ABl. EU Nr. L 255 S. 22; 2007 Nr. L 271 S. 18; 2008 Nr. L 93 S. 28; 2009 Nr. L 33 S. 49), zuletzt geändert durch die Richtlinie 2013/25/EU des Rates vom 13. Mai 2013 (ABl. EU Nr. L 158 S. 368) liegt, oder2. den Ingenieurberuf während der vorhergehenden zehn Jahre mindestens zwei Jahre lang vollzeitlich in einem dieser Staaten, der den Beruf nicht reglementiert, ausgeübt hat, wenn sie oder er im Besitz von Befähigungs- oder Ausbildungsnachweisen ist, die diese Tätigkeit belegen.2Die zweijährige Berufserfahrung nach Satz 1 Nr. 2 muss nicht vorliegen, wenn der Ausbildungsnachweis eine reglementierte Ausbildung abschließt, die mindestens auf dem Niveau des Artikels 11 Abs. 1 Buchst. c der Richtlinie 2005/36/EG liegt. 3Die Befähigungs- und Ausbildungsnachweise nach den Sätzen 1 und 2 müssen von der innerstaatlich zuständigen Behörde ausgestellt worden sein; die Nachweise nach Satz 1 Nr. 2 und Satz 2 müssen bescheinigen, dass die Inhaberin oder der Inhaber auf die Ausübung des betreffenden Berufs vorbereitet wurde.(3) Den Nachweisen nach Absatz 2 sind gleichgestellt1. in Drittstaaten ausgestellte Ausbildungsnachweise, wenn ein Mitglied- oder Vertragsstaat (Absatz 1 Nr. 1 Buchst. a oder b)a) einer Staatsangehörigen oder einem Staatsangehörigen eines dieser Staaten oderb) einer hinsichtlich der Anerkennung beruflicher Qualifikationen durch das Recht der Europäischen Union gleichgestellten Personden Nachweis als gleichwertig anerkannt und bescheinigt hat, dass die Inhaberin oder der Inhaber des Nachweises in seinem Hoheitsgebiet drei Jahre Berufserfahrung als Ingenieurin oder Ingenieur erworben hat,2. in einem Mitglied- oder Vertragsstaat nach Nummer 1 als gleichwertig anerkannte Ausbildungsnachweise oder Gesamtheiten von Ausbildungsnachweisen unter den Voraussetzungen des Artikels 12 Abs. 1 der Richtlinie 2005/36/EG und3. Berufsqualifikationen, die darauf beruhen, dass ein Mitglied- oder Vertragsstaat nach Nummer 1 die nach dem dortigen Recht abgeschlossenen Ausbildungen nach einer Rechtsänderung weiterhin anerkennt (erworbene Rechte), unter den Voraussetzungen des Artikels 12 Abs. 2 der Richtlinie 2005/36/EG.(4) Absatz 2 gilt entsprechend für Staatsangehörige von Drittstaaten, soweit diese Staatsangehörigen wegen besonderer persönlicher Merkmale nach dem Recht der Europäischen Union gleichzustellen sind.(5) 1Wer im Inland weder einen Wohnsitz noch eine berufliche Niederlassung hat und in Niedersachsen vorübergehend und gelegentlich Dienstleistungen als Ingenieurin oder Ingenieur erbringt oder als angestellte Ingenieurin oder angestellter Ingenieur tätig wird, darf eine Berufsbezeichnung nach Absatz 1 auch führen, wenn sie oder er1. nach dem Recht eines anderen Staates das Recht zum Führen der Berufsbezeichnung erhalten hat, oder2. als Staatsangehörige oder Staatsangehöriger eines in Absatz 1 Nr. 1 genannten Staatesa) zur Ausübung des Ingenieurberufs rechtmäßig in einem dieser Staaten niedergelassen ist undb) für den Fall, dass weder der Beruf noch die Ausbildung zu dem Beruf in dem Niederlassungsstaat reglementiert ist, den Beruf dort während der vorhergehenden zehn Jahre zwei Jahre lang ausgeübt hat.2Bei angestellten Ingenieurinnen und Ingenieuren gilt als Nachweis der Niederlassung im Sinne des Satzes 1 Nr. 2 Buchst. a der im betreffenden Staat ausgestellte Beschäftigungsnachweis. 3Der vorübergehende und gelegentliche Charakter der Erbringung von Dienstleistungen wird insbesondere anhand von Dauer, Häufigkeit, regelmäßiger Wiederkehr und Kontinuität der Dienstleistungen beurteilt. 4Satz 1 Nr. 2 gilt entsprechend für Staatsangehörige von Drittstaaten, soweit diese Staatsangehörigen hinsichtlich der Dienstleistungsfreiheit wegen besonderer persönlicher Merkmale nach dem Recht der Europäischen Union gleichzustellen sind.(6) 1Die Berufsbezeichnung "Ingenieurin" oder "Ingenieur" darf auch führen, wer aufgrund eines Abschlusszeugnisses einer ausländischen Hochschule oder einer sonstigen ausländischen Schule von der Ingenieurkammer die Genehmigung hierzu erhalten hat. 2Die Genehmigung ist zu erteilen, wenn der Abschluss an der ausländischen Hochschule oder Schule dem Abschluss eines inländischen Studiums1. an einer Hochschule in einer technischen oder natura wissenschaftlichen Fachrichtung mit einer Regelstudienzeit von mindestens drei Jahren oder2. einer öffentlichen Ingenieurschule oder einer ihr hinsichtlich des Studienabschlusses rechtlich gleichgestellten privaten Ingenieurschulegleichwertig ist oder zwischen dem nachgewiesenen Abschluss und einem Abschluss nach Nummer 1 oder 2 bestehende Unterschiede durch Berufserfahrung ausgeglichen sind. 3Das Niedersächsische Berufsqualifikationsfeststellungsgesetz findet keine Anwendung.(7) Eine der Berufsbezeichnung "Ingenieur" ähnliche Bezeichnung oder eine Wortverbindung mit einer solchen oder ähnlichen Bezeichnung darf nur verwenden, wer die Berufsbezeichnung nach Absatz 1 führen darf.
Niedersächsisches Ingenieurgesetz (NIngG) Landesrecht Niedersachsen§ 2 NIngG, Führen der Berufsbezeichnung "Ingenieurin" oder "Ingenieur" durch…