Source: https://www.lohnsteuer-kompakt.de/texte/2018/151/lohnsteuerdaten
Timestamp: 2019-02-21 23:50:29
Document Index: 122259152

Matched Legal Cases: ['§ 39', '§ 34', '§ 1', '§ 15', '§ 15', '§ 15', 'EuG', '§ 39']

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Arbeitnehmer Lohnsteuerbescheinigung Bescheinigung Lohnsteuerdaten
Sämtliche Angaben auf dieser Seite entnehmen Sie bitte der Lohnsteuer-Bescheinigung Ihres Arbeitgebers.
Wie kann ich den Kinderfreibetrag in den ELStAM eintragen lassen?
Wie lasse ich Freibeträge oder Änderungen in den ELStAM eintragen?
Wie werden Kurzarbeitergeld und Mutterschaftsgeld besteuert?
Was sind Vergütungen für eine mehrjährige Tätigkeit?
Was kann ich absetzen bei Leistungen meines Arbeitgebers für Fahrten zur Arbeit?
Gibt es auch Lohnersatzleistungen, die ich nicht in meiner Lohnsteuerbescheinigung finde?
Der Kinderfreibetrag wird zwar erst nachträglich gewährt, Sie können ihn jedoch in Ihren elektronischen Lohnsteuerabzugsmerkmalen (ELStAM) eintragen lassen. Zwar zahlen Sie dann nicht weniger Einkommensteuer voraus. Die unterjährige Belastung kann dennoch sinken. Denn der Kinderfreibetrag wird zur Berechnung von Kirchensteuer und Solidaritätszuschlag berücksichtigt, die dadurch geringer ausfallen. Sie müssen den Freibetrag bei Ihrem Finanzamt eintragen lassen. Dafür sollten Sie die folgenden Unterlagen mitbringen:
ggf. Vaterschaftsanerkennungsurkunde, wenn Sie nicht verheiratet sind
ggf. Lebensbescheinigung für Kinder, die an einem anderen Wohnort gemeldet sind
Die Lebensbescheinigung darf nicht älter als drei Jahre sein. Wer die Lebensbescheinigung nicht vorlegen kann, z.B. weil das Kind im Ausland lebt, muss sich an sein Finanzamt wenden. Dort trägt der Finanzbeamte den Kinderfreibetrag ein.
Auch Eltern volljähriger Kinder müssen sich für die Eintragung von Freibeträgen an das Finanzamt wenden.
Steuerzahler, die einen Freibetrag in ihren elektronischen Lohnsteuerabzugsmerkmalen (ELStAM) eintragen möchten, wenden sich an das Finanzamt. Falls Sie also einen Lohnsteuerfreibetrag für hohe Werbungskosten berücksichtigen lassen möchten, können Sie einen entsprechenden Antrag stellen. Gleiches gilt für die antragsgebundenen Abzugsmerkmale, wie Berücksichtigung volljähriger Kinder, Pflegekinder, Steuerklasse II für Alleinerziehende.
Verwenden Sie dazu diese Formulare:
Auch wenn Sie bereits im Vorjahr einen solchen Freibetrag genutzt und die Verhältnisse sich nicht wesentlich geändert haben, ist ein erneuter Antrag für das neue Jahr erforderlich. Hierzu genügt jedoch der "vereinfachte Antrag auf Lohnsteuerermäßigung". Nur ein bereits eingetragener Behinderten-Pauschbetrag wird auch ohne erneuten Antrag weiterhin berücksichtigt. Gleiches gilt, wenn der Behinderten-Pauschbetrag für ein Kind auf die Eltern übertragen wurde.
Falls die gespeicherten ELStAM nicht korrekt sind, müssen Sie eine Berichtigung beim zuständigen Wohnsitzfinanzamt beantragen. Hierzu verwenden Sie das Formular "Korrekturantrag zu den elektronischen Lohnsteuerabzugsmerkmalen", das Sie beim Finanzamt oder im Internet erhalten.
Ab dem 1.1.2016 ist der Lohnsteuerfreibetrag im Regelfall für zwei Jahre gültig. Wenn sich innerhalb der zwei Jahre die Verhältnisse zu Ihren Gunsten verändern, können Sie den Freibetrag beim Finanzamt ändern lassen. Falls sich jedoch die Verhältnisse zu Ihren Ungunsten ändern, sind Sie verpflichtet, den Freibetrag ändern zu lassen. Eine Änderung kann sich zum Beispiel ergeben bei Arbeitgeberwechsel, wenn sich die Entfernung zur Arbeits- oder Tätigkeitsstätte wesentlich erhöht oder verringert oder eine doppelte Haushaltsführung begründet wird oder wegfällt (§ 39a Abs. 1 Satz 4-5 EStG).
Das Kurzarbeitergeld wird, sowie das Mutterschaftsgeld, zwar nicht besteuert, es unterliegt jedoch dem Progressionsvorbehalt. So kann sich ein Bezug von Kurzarbeit in der Steuerveranlagung negativ für den Arbeitnehmer auswirken. Der Progressionsvorbehalt führt dazu, dass die steuerfreien Lohnersatzleistungen dem zu versteuernden Einkommen hinzugerechnet werden. Für diesen Betrag wird ein besonderer Steuersatz ermittelt. Und mit dem besonderen Steuersatz wird dann das zu versteuernde Einkommen - ohne die Lohnersatzleistungen - besteuert.
Beispiel: Eine alleinerziehende Mutter hat ein Jahreseinkommen von 26.000 Euro brutto. Dazu erhält sie 6.000 Euro Elterngeld. Das macht ein Gesamteinkommen von 32.000 Euro. Dafür würde die Einkommensteuer 5.977 Euro betragen, was einem Steuersatz von 18,68 Prozent entspricht. Mit diesem Steuersatz wird aber nur das Einkommen ohne Elterngeld besteuert, sodass die Steuer 4.858 Euro beträgt. Ohne Progressionsvorbehalt würde die Steuer für ein Einkommen von 26.000 Euro nur 4.143 Euro betragen. Das bedeutet: Für das eigentlich steuerfreie Elterngeld von 6.000 Euro müssen doch 715 Euro mehr an Steuern gezahlt werden (4.858 Euro abzgl. 4.143 Euro). Außerdem erhöhen sich der Solidaritätszuschlag und ggf. die Kirchensteuer.
Die Höhe der Kirchensteuer richtet sich nach Ihrem Wohnort. Leben Sie in Bayern oder Baden-Württemberg zahlen Kirchenangehörige 8 Prozent, in den übrigen Ländern 9 Prozent. Grundlage ist die festgesetzte Einkommensteuer. Sie zahlen folglich als Kirchensteuer 8 bzw. 9 Prozent Ihrer Einkommensteuer.
Beachten Sie: Die Kirchensteuer wird mit gleicher prozentualer Höhe auch im Rahmen der Abgeltungsteuer berücksichtigt. Sollten Sie Kinder haben oder haben Sie in Ihrem zu versteuernden Einkommen (zvE) Einkünfte aus Gewerbebetrieb und/oder Einkünfte, die nach dem sog. Teileinkünfteverfahren versteuert werden, wird das zvE für Zwecke der Kirchensteuer gesondert berechnet. Sind bei Arbeitnehmern Kinderfreibeträge in ihren elektronischen Lohnsteuerabzugsmerkmalen (ELStAM) eingetragen, errechnet sich die monatliche Kirchensteuer aufgrund einer so genannten fiktiven Lohnsteuer.
Kirchensteuer und Kinder
Kirchensteuer ohne Kinderfreibetrag: Sie leben in Berlin und haben einen Brutto-Monatslohn von 3.000 Euro in der Steuerklasse IV. Ihre monatliche Kirchensteuer beträgt 39,11 Euro.
Kirchensteuer mit zwei Kinderfreibeträgen: Sie leben in Berlin und haben einen Brutto-Monatslohn von 3.000 Euro bei Steuerklasse IV. Ihre monatliche Kirchensteuer beträgt nun 22,86 Euro. Das ergibt eine Kirchensteuer-Ersparnis von 16,25 Euro pro Monat.
Ist also in den ELStAM (Elektronische LohnSteuer Abzugs Merkmale) eine "Zahl der Kinderfreibeträge" eingetragen, verringert sich nicht die monatliche Lohnsteuer, sondern nur die monatliche Kirchensteuer sowie der monatliche Solidaritätszuschlag. Das gilt auch dann, wenn Sie während des Jahres Kindergeld erhalten.
Eine Nachzahlung oder Vorauszahlung für eine mehrjährige Tätigkeit kann im Jahr der Zahlung mit der Fünftelmethode ermäßigt besteuert werden. Entscheidend ist, dass sich die Tätigkeit auf zwei Kalenderjahre erstreckt.
Mit der sogenannten Fünftelregelung werden außerordentliche Einkünfte im deutschen Steuerrecht begünstigt (§ 34 EStG). Bei diesen sog. "tarifbegünstigten Einkünften" handelt es sich um Einkünfte, die über mehrere Jahre erwirtschaftet wurden, aber in einem einzelnen Jahr realisiert und besteuert werden
Zahlt Ihnen Ihr Chef einen steuerfreien Fahrtkostenzuschuss für die Fahrten zur Arbeit? Ein solcher Zuschuss des Arbeitgebers ist steuerpflichtig, kann aber vom Arbeitgeber pauschal mit 15 Prozent versteuert werden. Der pauschal versteuerte Betrag ist sozialversicherungsfrei. Der Arbeitgeber muss den pauschal versteuerten Betrag in der Lohnsteuerbescheinigung vermerken, und Sie müssen diesen Betrag als Fahrtkostenersatz in Ihrer Steuererklärung (Anlage N, Rückseite) eintragen. Das Finanzamt vermindert dementsprechend die abzugsfähigen Fahrtkosten und erkennt nur die verbleibenden Fahrtkosten als Werbungskosten an.
Überlässt der Arbeitgeber Ihnen für die Fahrten ein Job-Ticket, so handelt es sich hierbei um eine Sachzuwendung. Sofern der Kostenbeitrag des Arbeitgebers nicht mehr als 44 Euro im Monat beträgt, bleibt dieser Betrag steuer- und sozialversicherungsfrei.
Sie können die Entfernungspauschale auch dann geltend machen, wenn Sie einen Firmenwagen für den Weg zur Arbeit nutzen. Dabei müssen Sie jedoch folgende Besonderheiten beachten: Für die Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte müssen Sie einen Zuschlagswert zum privaten Nutzungswert versteuern. Dieser beträgt für Fahrten zur Arbeit monatlich 0,03 Prozent des Listenpreises pro Entfernungskilometer und wird dem privaten Nutzungswert von monatlich 1 Prozent des Listenpreises hinzugerechnet. Im Gegenzug dürfen Sie dann wie jeder Arbeitnehmer die Entfernungspauschale von 0,30 Euro pro Entfernungskilometer als Werbungskosten geltend machen. Versteuert Ihr Arbeitgeber jedoch den steuerpflichtigen Nutzungswert für den Firmenwagen pauschal mit 15 Prozent, müssen Sie den monatlich pauschal versteuerten Betrag von Ihren Werbungskosten abziehen und können nur noch den Rest als Werbungskosten geltend machen.
Ja. Die Lohnersatzleistungen, die Sie nicht von Ihrem Arbeitgeber erhalten, werden auch nicht auf Ihrer Lohnsteuerbescheinigung ausgewiesen.
Wichtig: Sämtliche Lohn- bzw. Einkommensersatzleistungen, die dem Progressionsvorbehalt unterliegen sind ab 2015 ausschließlich im Mantelbogen und nicht mehr auf der Anlage N einzutragen. Sie finden den Bereich bei Lohnsteuer kompakt unter "Sonstige Angaben > Einkommensersatzleistungen".
Nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) sind Benachteiligungen aus Gründen der Rasse oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität verboten (§ 1 AGG). Bei einem Verstoß gegen das Benachteiligungsverbot ist der Arbeitgeber verpflichtet, den hierdurch entstandenen Schaden zu ersetzen. Der so Benachteiligte kann eine angemessene Entschädigung in Geld verlangen (§ 15 Abs. 2 AGG). Die Frage ist, wie eine solche Entschädigung steuerlich zu behandeln ist. Aktuell hat das Finanzgericht Rheinland-Pfalz entschieden, dass eine Entschädigung, die ein Arbeitgeber seinem Arbeitnehmer wegen Diskriminierung, Mobbings oder sexueller Belästigung zahlen muss, steuerfrei und eben kein steuerpflichtiger Arbeitslohn ist. Dies gilt auch dann, wenn der Arbeitgeber die behauptete Benachteiligung bestritten und sich lediglich in einem gerichtlichen Vergleich zur Zahlung bereit erklärt hat. Steuerfrei bedeutet, dass die Zahlung nicht sozialversicherungspflichtig ist (FG Rheinland-Pfalz vom 21.3.2017, 5 K 1594/14).
Der Fall: Eine Arbeitnehmerin hat gegen die ordentliche Kündigung ihres Arbeitsverhältnisses "aus personenbedingten Gründen" Kündigungsschutzklage erhoben, mit der sie auch eine Entschädigung wegen Benachteiligung aufgrund ihrer Behinderung begehrte. Wenige Wochen vor der Kündigung hatte das Amt für soziale Angelegenheiten eine Körperbehinderung von 30 % festgestellt.
Vor dem Arbeitsgericht Kaiserslautern schlossen die Mitarbeiterin und ihr Arbeitgeber sodann einen Vergleich, in dem "eine Entschädigung gemäß § 15 AGG" i.H.v. 10.000 Euro vereinbart und das Arbeitsverhältnis einvernehmlich beendet wurde. Das Finanzamt wollte die Entschädigung als steuerpflichtigen Arbeitslohn behandeln.
Altersdiskriminierender Besoldung?
Das Bundesverwaltungsgericht hat soeben jungen Beamten eine Entschädigung wegen altersdiskriminierender Besoldung zugesprochen, weil ihre Besoldung gegen das Verbot der Benachteiligung wegen Alters verstoßen hat. Das Gericht hat den Anspruch auf Entschädigung aus § 15 Abs. 2 AGG herge-leitet (BVerwG-Urteile vom 6.4.2017, 2 C 11.16 und 2 C 12.16). Die Besoldungsregeln benachteiligten jüngere Beamte allein wegen ihres Lebensalters (EuGH-Urteil vom 19.6.2014, C-501/12).
1. Bescheinigungszeitraum
Bitte geben Sie hier den Bescheinigungszeitraum ein.
"Bescheinigungszeitraum"
2. Anzahl U
Tragen Sie hier die Anzahl der Zeiträume ohne Anspruch auf Arbeitslohn eine, die Ihnen auf der Lohnsteuerbescheinigung unter Anzahl "U" (=Unterbrechungen) bescheinigt wurden.
Nummer 2 auf der Lohnsteuerbescheinigung:
"Zeiträume ohne Anspruch auf Arbeitslohn"
Großbuchstaben (S, B, F)
Wenn in dieser Zeile ein Großbuchstabe eingetragen wurde, geben Sie diese an.
Der Großbuchstabe S wird eingetragen, wenn die Lohnsteuer von einem sonstigen Bezug des ersten Dienstverhältnisses berechnet wurde, aber ohne die Berücksichtigung von Arbeitslohn aus früheren Dienstverhältnissen in dem Kalenderjahr.
Der Großbuchstabe M wird eingetragen, wenn Sie während einer beruflichen Auswärtstätigkeit oder im Rahmen einer beruflichen doppelten Haushaltsführung von Ihrem Arbeitgeber oder auf dessen Veranlassung von einem Dritten mit den amtlichen Sachbezugswerten zu bewertende Mahlzeiten erhalten haben.
Der Großbuchstabe F wird eingetragen bei einer unentgeltlichen oder verbilligten Sammelbeförderung zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte des Arbeitnehmers durch ein vom Arbeitgeber gestelltes Beförderungsmittel. Dies gilt auch für Fahrten zu einem Sammelpunkt oder einem weiträumigen Tätigkeitsgebiet.
Die Großbuchstaben FR sind einzutragen für französische Grenzgänger, bei denen aufgrund einer Bescheinigung nach § 39 Abs. 4 Nr. 5 EStG vom Lohnsteuerabzug abzusehen ist. Zusätzlich ist eine Kennziffer für das Bundesland einzutragen, in dem der Grenzgänger im Bescheinigungszeitraum zuletzt tätig war. Für Baden-Württemberg ist der Großbuchstabe "FR" ohne Leerzeichen um die Ziffer 1 ("FR1"), für Rheinland-Pfalz um die Ziffer 2 ("FR2") und für das Saarland um die Ziffer 3 ("FR3") zu ergänzen.
"Großbuchstaben (S, M, F, FR)"
3. Bruttoarbeitslohn
Übertragen Sie folgenden Wert aus der Lohnsteuerbescheinigung:
"Bruttoarbeitslohn einschließlich Sachbezüge ohne 9. und 10."
Übertragen Sie den folgenden Wert aus Ihrer Lohnsteuerbescheinigung:
"Einbehaltene Lohnsteuer von 3."
5. Solidaritätszuschlag
"Einbehaltener Solidaritätszuschlag von 3."
6. Kirchensteuer des Arbeitnehmers
"Einbehaltene Kirchensteuer des Arbeitnehmers von 3."
7. Kirchensteuer des Ehegatten
"Einbehaltene Kirchensteuer des Ehegatten von 3. (nur bei konfessionsverschiedener Ehe)"
Nicht anzugeben sind hier Kirchensteuerbeträge von anderen Lohnsteuerbescheinigungen (z.B. Beträge auf der Lohnsteuerbescheinigung des Ehegatten).
8. Versorgungsbezüge
"In 3. enthaltene Versorgungsbezüge"
Versorgungsbezüge erhalten zum Beispiel Pensionäre (Beamter, Richter, Soldat i.R.) oder Betriebsrentner.
Ob es sich bei Ihrem Gehalt um Versorgungsbezüge handelt oder nicht, muss Ihr Arbeitgeber beurteilen und dies in der Lohnsteuerbescheinigung berücksichtigen. Nur in diesem Fall ist hier eine Eintragung vorzunehmen.
Sie müssen dann zusätzlich folgende Zeilen auf dieser Seite ausfüllen:
29. Bemessungsgrundlage für den Versorgungsfreibetrag
30. Kalenderjahr des Versorgungsbeginns
Nummer 8 bis 14 anzeigen
Setzen Sie hier ein Häkchen, wenn auf Ihrer Lohnsteuerbescheinigung in den Zeilen 9 bis 14 Eintragungen zu finden sind. Dies betrifft:
Versorgungsbezüge für mehrere Kalenderjahre (Zeile 9)
Arbeitslohn für mehrere Jahre / Entschädigungen (Zeile 10)
Lohnsteuer zu Versorgungsbezügen / Arbeitslohn für mehrere Jahre (Zeile 11)
Solidaritätszuschlag zu Versorgungsbezügen / Arbeitslohn für mehrere Jahre (Zeile 12)
Kirchensteuer des Arbeitnehmers zu Versorgungsbezügen / Arbeitslohn für mehrere Jahre (Zeile 13)
Kirchensteuer des Ehegatten zu Versorgungsbezügen / Arbeitslohn für mehrere Jahre (Zeile 14)
9. Versorgungsbezüge für mehrere Kalenderjahre
"Ermäßigt besteuerte Versorgungsbezüge für mehrere Kalenderjahre"
10. Arbeitslohn für mehrere Jahre / Entschädigungen
"Ermäßigt besteuerter Arbeitslohn für mehrere Kalenderjahre (ohne 9.) und ermäßigt besteuerte Entschädigungen"
10. Arbeitslohn für mehrere Kalenderjahre: Bitte fügen Sie eine Beschreibung hinzu:
Bitte fügen Sie eine Beschreibung zu Nummer 10 hinzu:
"Ermäßigt besteuerter Arbeitslohn für mehrere Kalenderjahre (ohne 9.) und ermäßigt besteuerte Entschädigungen."
11. Lohnsteuer zu Versorgungsbezügen / Arbeitslohn für mehrere Jahre
"Einbehaltene Lohnsteuer von 9. und 10."
12. Solidaritätszuschlag zu Versorgungsbezügen / Arbeitslohn für mehrere Jahre
"Einbehaltener Solidaritätszuschlag von 9. und 10."
13. Kirchensteuer des Arbeitnehmers zu Versorgungsbezügen / Arbeitslohn für mehrere Jahre
"Einbehaltene Kirchensteuer des Arbeitnehmers von 9. und 10."
14. Kirchensteuer des Ehegatten zu Versorgungsbezügen / Arbeitslohn für mehrere Jahre
"Einbehaltene Kirchensteuer des Ehegatten/Lebenspartners von 9. und 10. (nur bei Konfessionsverschiedenheit)"
Nummer 16 bis 21 anzeigen
Setzen Sie hier ein Häkchen, wenn auf Ihrer Lohnsteuerbescheinigung in den Zeilen 16 bis 21 Eintragungen zu finden sind. Dies betrifft:
Steuerfreier Lohn nach DBA oder ATE (Zeile 16)
Steuerfreie Erstattungen für Fahrtkosten (Zeile 17)
Pauschalbesteuerte Erstattungen für Fahrtkosten (Zeile 18)
Nicht ermäßigte Entschädigungen / Lohn für mehrere Kalenderjahre (Zeile 19)
Steuerfreie Verpflegungszuschüsse (Zeile 20)
Steuerfreie Erstattungen bei doppelter Haushaltsführung (Zeile 21)
16.a Steuerfreier Lohn nach DBA
Nummer 16. a):
"Steuerfreier Arbeitslohn nach Doppelbesteuerungsabkommen"
16.b Steuerfreier Lohn nach ATE
Nummer 16. b):
"Steuerfreier Arbeitslohn nach Auslandstätigkeitserlass"
17. Steuerfreie Erstattungen für Fahrtkosten
"Steuerfreie Arbeitgeberleistungen für Fahrten zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte"
18. Pauschalbesteuerte Erstattungen für Fahrtkosten
"Pauschalbesteuerte Arbeitgeberleistungen für Fahrten zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte"
19. Nicht ermäßigte Entschädigungen / Lohn für mehrere Kalenderjahre
"Steuerpflichtige Entschädigungen und Arbeitslohn für mehrere Jahre, die nicht ermäßigt besteuert wurden - in 3. enthalten"
20. Steuerfreie Verpflegungszuschüsse
"Steuerfreie Verpflegungszuschüsse bei Auswärtstätigkeit"
21. Steuerfreie Erstattungen bei doppelter Haushaltsführung
"Steuerfreie Arbeitgeberleistungen bei doppelter Haushaltsführung"
15. Lohnersatzleistungen
"Kurzarbeitergeld, Zuschuss zum Mutterschaftsgeld, Verdienstausfallentschädigung (Infektionsschutzgesetz), Aufstockungsbetrag und Altersteilzeitzuschlag"
22. a) AG-Anteil zur gesetzlichen Rentenversicherung
Nummer 22a:
"Arbeitgeberanteil zur gesetzlichen Rentenversicherung"
Hinweis: Lohnsteuer kompakt berücksichtigt diesen Betrag automatisch unter "Sonderausgaben > Vorsorgeaufwendungen > Gesetzliche Versicherungen lt. Lohnsteuerbescheinigung " als Sonderausgaben.
22. b) AG-Anteil zu berufsständischen Versorgungseinrichtungen
Nummer 22b:
"Arbeitgeberanteil an berufsständischen Versorgungseinrichtungen"
23. a) AN-Anteil zur gesetzlichen Rentenversicherung
Nummer 23a:
"Arbeitnehmeranteil zur gesetzlichen Rentenversicherung"
Hinweis: Lohnsteuer kompakt berücksichtigt diesen Betrag automatisch unter "Sonderausgaben > Vorsorgeaufwendungen > Gesetzliche Versicherungen lt. Lohnsteuerbescheinigung " als Sonderausgaben!
23. b) AN-Anteil an berufsständischen Versorgungseinrichtungen
Nummer 23b:
"Arbeitnehmeranteil an berufsständischen Versorgungseinrichtungen"
24. a) AG-Zuschuss zur gesetzlichen Krankenversicherung
Nummer 24.a):
"Steuerfreie Arbeitgeberzuschüsse zur gesetzlichen Krankenversicherung"
24. b) Arbeitgeber-Zuschuss zur privaten Krankenversicherung
Nummer 24.b):
"Arbeitgeber-Zuschuss zur privaten Krankenversicherung"
24. c) Arbeitgeber-Zuschuss zur Pflegeversicherung
Nummer 24.c):
"Arbeitgeber-Zuschuss zur Pflegeversicherung"
25. AN-Anteil zur gesetzl. Krankenversicherung
"Arbeitnehmerbeiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung"
26. AN-Anteil zur sozialen Pflegeversicherung
"Arbeitnehmerbeiträge zur sozialen Pflegeversicherung"
27. AN-Anteil zur Arbeitslosenversicherung
"Arbeitnehmerbeiträge zur Arbeitslosenversicherung"
28. Beiträge zur privaten Kranken- und Pflege-Pflichtversicherung
"Nachgewiesene Beiträge zur privaten Krankenversicherung und Pflege-Pflichtversicherung"
Hinweis: Dieser Wert wird nicht bei der Berechnung der Sonderausgaben berücksichtigt, sondern dient lediglich dem Finanzamt zur Feststellung, ob Sie verpflichtet sind, eine Steuererklärung abzugeben.
Übertragen Sie folgenden Wert aus der Lohnsteuerbescheinigung
Nummer 29 auf der Lohnsteuerbescheinigung:
"Bemessungsgrundlage für die Berechnung des Versorgungsfreibetrags"
Separat zu erfassen sind einmalige Versorgungsbezüge in Sonderfällen, wie Sterbegeld oder Kapitalabfindungen. Diese geben Sie in Zeile 32 an.
31. Erster Monat, für den Versorgungsbezüge bezahlt wurden.
Geben Sie den Zeitraum an, in dem Sie im laufenden Jahr 2018 erstmals Versorgungsbezüge erhalten haben.
Haben Sie für das ganze Jahr 2018 Versorgungsbezüge erhalten, brauchen Sie keinen Zeitraum zu erfassen.
Der Versorgungsfreibetrag wird um je ein Zwölftel für jeden Monat im Jahr 2018 gekürzt, für den Sie keine Versorgungsbezüge erhalten haben. Eine Kürzung ist in der Regel nur für das Jahr des erstmaligen Bezugs bzw. im Todesfall zu berücksichtigen.
Letzter Monat, für den Versorgungsbezüge bezahlt wurden.
Geben Sie den Zeitraum an, in dem Sie im laufenden Jahr 2018 Versorgungsbezüge erhalten haben.
32. Sterbegeld, Kapitalauszahlungen, Abfindungen etc.
Geben Sie die Sonderzahlungen nur in diesem Feld an und nicht zusätzlich bei der "29. Bemessungsgrundlage für den Versorgungsfreibetrag", da der Betrag sonst doppelt berücksichtigt wird.
"Sterbegeld, Kapitalauszahlungen / Abfindungen und Nachzahlungen von Versorgungsbezügen - in 3. und 8. enthalten."
33. Ausgezahltes Kindergeld
Übertragen Sie das auf Ihrer Lohnsteuerbescheinigung ausgewiesene und ausgezahlte Kindergeld.
"Ausgezahltes Kindergeld"
34. Freibetrag DBA Türkei
Übertragen Sie den auf Ihrer Lohnsteuerbescheinigung ausgewiesenen Freibetrag DBA Türkei.
Ab 2016 wurde der Freibetrag DBA Türkei neu in die Lohnsteuerbescheinigung aufgenommen. Seit 2016 kann der Betriebsrentner beim Betriebsstättenfinanzamt beantragen, dass der Jahresarbeitslohn bis zur Höhe von 10.000 Euro freizustellen und die Besteuerung auf zehn Prozent zu begrenzen ist.
"Freibetrag DBA Türkei"