Source: https://www.wettbewerbe-aktuell.de/ergebnis/neubau-von-gefordertem-wohnungsbau-meckstrasse-100761
Timestamp: 2019-10-14 13:01:29
Document Index: 212623948

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 3', '§ 34', '§ 35', '§ 39', '§ 40', '§ 42', '§ 14', '§ 80', '§ 123', '§ 160', '§ 160', '§ 160', '§ 160']

Ergebnis: Neubau von gefördertem Wohnungsbau in der Meckstraße in Fürth
Neubau von gefördertem Wohnungsbau in der Meckstraße	, Fürth/ Deutschland
wa-2026645
Architekten mit Landschaftsarchitekten
Bayern Heim GmbH
stm°architekten, Nürnberg
Wamsler · Rohloff · Wirzmüller FreiRaumArchitekten GbR, Regensburg
Adler & Olesch Landschaftsarchitekten GmbH , Stuttgart
Planungsgemeinschaft Zwischenräume Henning · Näbauer · Siedenburg-Landherr, München
Kalckhoff Landschaftsarchitekten BDLA, München
Nichtoffener, einphasiger, hochbaulicher Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 mit vorgeschaltetem Auswahl-/ Losverfahren gem. § 3 Abs. 3 RPW
Bogevischs Büro, Architekten und Stadtplaner GmbH, München
Zwischenräume, Architekten und Stadtplaner GmbH, München
Die BayernHeim GmbH beabsichtigt, das bisher mit PKW Stellplätzen genutzte Grundstück in Fürth Meckstraße Ecke Lange Straße mit gefördertem Wohnbau zu bebauen. Das Wettbewerbsgrundstück liegt in der Oststadt von Fürth nördlich der Nürnberger Straße und südlich des Pegnitzgrundes und verfügt über eine Fläche von ca. 4 071 m2.
Der Wettbewerb wird ausgelobt als nichtoffener, einphasiger, hochbaulicher Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 mit vorgeschaltetem Auswahl-/ Losverfahren gem. § 3 Abs. 3 RPW. In dem Verfahren werden 8 Teilnehmerteams nach den vorab bekannt gemachten Auswahlkriterien ausgewählt/ ausgelost. Bei der Auswahl werden von dem Auslober unabhängige, nicht dem Preisgericht angehörige Fachleute mit der Qualifikation der Teilnehmer beratend hinzugezogen. 2 weitere Teams werden von dem Auslober im Vorfeld zur Teilnahme aufgefordert und gesetzt.
Das Ziel der BayernHeim GmbH ist, die neue Bebauung in gestalterisch und wirtschaftlich geeigneter Form in dem durch verschiedene Baudenkmale geprägten Umfeld zu erstellen. Die gründerzeitlichen Gebäude der Umgebung sind nahezu alle in der Liste der bayerischen Denkmale erfasst.
Bei der Planung sind geförderte Mietwohnungen vorzusehen, die entsprechend den Wohnraumförderungsbestimmungen 2012 (WFB 2012) des Bayerischen Staatsministerium des Inneren erstellt werden sollen. Mit der Bebauung sollen die Freianlagen angemessen gestaltet werden. Auch sind die erforderlichen Stellplätze auf dem Grundstück in geeigneter Weise unterzubringen.
Die Planung soll die Rahmenbedingungen der Umgebung aufnehmen und die Grundlage für eine gestalterisch hochwertige und gleichzeitig wirtschaftlich angemessene Umsetzung bieten. Die mögliche Dichte der Bebauung ist aus dem städtebaulichen Umfeld und den gegebenen rechtlichen Rahmenbedingungen abzuleiten.
Bernard Lorenz, Michaela Messmer, Bernhard Peck [Vorsitz],
Axel Wirner, Irene Ziepl, Peter Baumeister, Cornelia Breitzke,
Christine Lippert, Frau Schönberger-Rau
27/05/2019 S101 - - Dienstleistungen - Wettbewerbsbekanntmachung - Nicht offenes Verfahren
Deutschland-München: Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden
2019/S 101-245342
Kontaktstelle(n): stm°architekten PartGmbB, Wöhrder Hauptstraße 27, 90489 Nürnberg
Telefon: +49 911-555266
E-Mail: office@stm-architekten.de
Hauptadresse: www.stm-architekten.de
Der Zugang zu den Auftragsunterlagen ist eingeschränkt. Weitere Auskünfte sind erhältlich unter: www.stm-architekten.de
Andere: Immobilienunternehmen
Hochbaulicher und freianlagenplanerischer Realisierungswettbewerb für den Neubau von gefördertem Wohnungsbau in der Meckstraße in Fürth
Der Auslober verpflichtet sich, wenn die Aufgabe realisiert wird, unter Würdigung der Empfehlungen des Preisgerichtes einem der Preisträger die für die Umsetzung des Wettbewerbsentwurfs notwendigen weiteren Planungsleistungen mindestens bis zur abgeschlossenen Werk- und Detailplanung zu übertragen; dies sind die Leistungen für Gebäude und Innenräume gemäß HOAI § 34 in Verbindung mit § 35 sowie der Anlage 10, mindestens die Leistungsphasen 1 bis 5. Ebenso sind dies die Leistungen für Freianlagen gemäß HOAI § 39 in Verbindung mit § 40 sowie der Anlage 11, mindestens die Leistungsphasen 1 bis 5.
Der Auslober behält sich vor, optional die nachfolgenden Leistungsphasen 6 bis 9 zu beauftragen.
Wird die Aufgabe realisiert, führt der Auslober nach Abschluss des Wettbewerbs ein Vergabeverfahren nach VgV mit allen Preisträgern durch. Der Auftrag kann nur an Preisträger vergeben werden, die die in der Bekanntmachung und dem Teilnahmeantrag aufgeführten Eignungskriterien in Form von Mindestanforderungen erfüllen und gegen die keine Aussschlussgründe nach § 42 (1) und (2) VgV vorliegen.
Für den Wettbewerb sind folgende Termine vorgesehen:
Versand der Unterlagen an die ausgewählten Teilnehmer ca. 1.7.2019, Kolloquium 15.7.2019. Abgabe Wettbewerbsarbeiten 23.8.2019 (Planunterlagen), bzw. 30.8.2019 (Modell).
Jede/r Teilnehmer/in hat seine/ihre Teilnahmeberechtigung eigenverantwortlich zu prüfen. Er/Sie gibt eine Erklärung gemäß Anlage entsprechend RPW Anlage II Abs. 3 ab. Teilnahmeberechtigt sind 10 Architekturbüros, die im Vorfeld durch die Auslober zur Teilnahme ausgewählt/ausgelost werden.
Das Verfahren wird als Wettbewerb für die Objektplanung Gebäude und Freianlagen nach den Richtlinien für Planungswettbewerbe (RPW 2013) mit 10 Teilnehmern, von denen 2 gesetzt werden, durchgeführt.
— natürliche Personen, die gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatlandes zur Führung der Berufsbezeichnung „Architekt/in“ und/oder „Landschaftsarchitekt/in“ berechtigt sind. Ist die Berufsbezeichnung am jeweiligen Heimatstaat gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Architekt oder Landschaftsarchitekt, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder einen sonstigen Befähigungs-Nachweis verfügt, dessen Anerkennung der 2013/55/EU entspricht,
— juristische Personen, sofern deren satzungsgemäßer Geschäftszweck auf Planungsleistungen ausgerichtet ist, die der Wettbewerbsaufgabe entsprechen und für die Wettbewerbsteilnahme ein/e verantwortliche/r Berufsangehörige/r benannt ist, der/die in seiner/ihrer Person die Teilnahmevoraussetzungen erfüllt, die an die natürlichen Personen gestellt werden,
— Bewerber-/ Arbeitsgemeinschaften, die eine/n Projektverantwortliche/n benennen, die/der zur Führung der Berufsbezeichnung „Architekt/in“ und/oder“ Landschaftsarchitekt/in“ befugt ist; Bewerbergemeinschaften und juristische Personen haben im Bewerbungsformblatt eine/n bevollmächtigte/n Vertreter/in als Ansprechpartner/in zu benennen.
Die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft mit einem/er Landschaftsarchitekten/in ist möglich, wird aber nicht zwingend gefordert. In diesem Fall muss die Arbeitsgemeinschaft spätestens mit der Abgabe der Unterlagen in der Verfassererklärung des Wettbewerbs durch Nennung der verantwortlichen Verfasser Architekt/in und Landschaftsarchitekt/in, benannt werden.
Ein/eine Landschaftsarchitekt/in als alleinige/r Verfasser/in ist nicht zugelassen.
Die Auswahl der Wettbewerbsteilnehmer erfolgt nach folgenden Kriterien: Unter den Bewerbern/ Bewerbergemeinschaften, die die Zulassungsvoraussetzungen erfüllen, werden diejenigen 8 für die Teilnahme ausgewählt, die nach der Bewertungsmatrix die meisten Punkte erreicht haben. Bei auswahlrelevantem Punktegleichstand erfolgt die Auswahl unter den punktgleichen Bewerbern durch Los. Die Bewertungsmatrix sieht folgende Auswahlkriterien vor:
Angabe einer Referenz für die Objektplanung Gebäude, die einen Neubau mit Baukosten (Kostengruppe 300 und 400) von mindestens 5 000 000 EUR netto zum Gegenstand hatte; bewertet wird der Umfang der erbrachten Planungsleistungen und die Vergleichbarkeit der Planungsanforderungen (näheres siehe Anlage zum Teilnahmeantrag „Referenz Objektplanung Gebäude“ mit Wertungsmatrix).
Der Teilnahmeantrag und ggf. weitere Informationen hierzu stehen unter. stm-architekten.de/downloads/view/47 zum download zur Verfügung. Sollte der Download nicht durch Anklicken des Links starten, kopieren Sie ihn bitte in Ihren Browser!
Die Antworten auf rechtzeitig eingegangene Fragen und mögliche Änderungen der Vergabeunterlagen von Bewerbern werden auf der Internetseite stm-architekten.de/projects/view/46 eingestellt.
Die Bewerber/innen haben sich durch regelmäßige Kontrolle der Internetseite selbst über Antworten auf Bewerberfragen oder Änderungen der Bewerbungsunterlagen zu informieren.
Architekten/innen (Landschaftsarchitekten/innen nur in einer Wettbewerbsgemeinschaft mit Architekten/innen).
Die Kriterien für die Bewertung der Wettbewerbsarbeiten werden vom Preisgericht in der Wettbewerbsauslobung endgültig festgelegt. Nach derzeitigem Bearbeitungsstand sind folgende Kriterien vorgesehen:
— Städtebaulich Einfügung und Freiraum,
— Funktionserfüllung,
— Gestaltung und Materialität,
Die Wettbewerbssumme wird mit 75 000 EUR netto, bzw. 89 250 EUR brutto festgelegt und in einen Anteil Bearbeitungshonorar (40 000 EUR netto) und einen Anteil Preissumme (35 000 EUR netto) aufgeteilt.
Gesamtpreissumme 35 000 EUR netto
— 1. Preis 17 500 EUR netto,
— 2. Preis 10 500 EUR netto,
— 3. Preis 7 000 EUR netto.
Das Preisgericht ist berechtigt, die Gesamtsumme durch einstimmigen Beschluss anders zu verteilen und behält sich vor, einzelne Preisstufen gar nicht oder mehrfach zu vergeben.
Für jeden eingeladenen Teilnehmer steht ein Bearbeitungshonorar in Höhe von 4 000 EUR netto zur Verfügung, das ausgezahlt wird, wenn eine vom Preisgericht zugelassene Arbeit vorliegt. Weitere Kosten werden nicht erstattet.
Roman Dienersberger, Dipl. Ing. Architekt, Leitender Baudirektor, München
Michaela Messmer, Dipl. Ing. Architektin, Fürth
Bernhard Peck, Dipl. Ing. Architekt, München
Irene Ziepl, Dipl. Ing. Architektin, München
Bernhard Lorenz, Dipl. Ing. Landschaftsarchitekt, Nürnberg
Der Auslober wird für die Vergabe der Leistungen Gebäude und Innenräume an das Wettbewerbsverfahren anschließend ein Verhandlungsverfahren nach § 14 Abs. 4 Nr. 8 VgV unter den nach § 80 Abs. 1 VgV geeigneten Preisträgern durchführen.
Eignungskriterien: Um für das Verhandlungsverfahren zugelassen zu werden, müssen Bieter oder Bietergemeinschaften spätestens 15 Werktage nach dem Abschluss des Wettbewerbs Eignungskriterien nachweisen. Bieter bzw. die Bietergemeinschaften, die nicht die Eignungskriterien fristgerecht nachgewiesen haben, werden nicht zum Verhandlungsverfahren eingeladen.
Alle folgenden vier Eignungskriterien sind nachzuweisen:
1) Erklärung zur Anzahl der durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter/innen; Mindestkriterium: mind. 2 Architekten/innen inkl. Inhaber;
2) Erklärung zur Berufserfahrung des/der Projektleiters/in; Mindestkriterium: mind. 3 Jahre Berufserfahrung;
3) Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach §§ 123 und 124 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen GWB vorliegen;
4) Berufshaftpflichtversicherung: Nachzuweisen ist eine Berufshaftpflichtversicherung mit den Deckungssummen von mindestens 3 000 000 EUR für Personenschäden und über 2 000 000 EUR für Sachschäden bei einem in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens. Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (also ohne Unterscheidung nach Sach- und Personenschäden) ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind. Die Ersatzleistung des Versicherers muss mindestens das 2-fache der Deckungssumme pro Jahr betragen. Die Deckung für das Objekt muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben. Alternativ genügt die Vorlage einer Bestätigung eines entsprechenden Versicherungsunternehmens über eine entsprechende Versicherbarkeit im Auftragsfall.
Zuschlagskriterien: Anhand einer festgelegten Punktematrix werden in den Verhandlungen folgende Kriterien bewertet werden, wobei je Kriterium 5 Punkte und insgesamt eine Maximalgesamtpunktzahl von 500 Punkten erreichbar ist:
1) Wettbewerbsentwurf: max. 250 Punkte (entspricht 50 % der Gesamtwertung); Wertung: 1. Preis 250 Punkte, Wertung 2. Preis 167 Punkte, Wertung 3. Preis 84 Punkte;
2) Bereitschaft zur Nachbesserung und Anpassung der Planung, z. B. aufgrund Preisgerichtsbewertung; maximal 125 Punkte (entspricht 25 % der Gesamtwertung);
3) Herangehensweise in der Planung/ Zusammenarbeit mit Bauherrn und Förderbehörden max. 50 Punkte (entspricht 10 % der Gesamtwertung);
4) Kosten- und Terminsicherheit bei Referenzprojekten max. 50 Punkte (entspricht 10 % der Gesamtwertung) und geplante Vorgehensweise bei dem vorgesehenen Auftrag angesichts der folgenden Rahmentermine:
Abschluss LP 4: II.Quartal 2020
Baubeginn LP 8: II. Quartal 2021
5) Honorarparameter max. 25 Punkte (entspricht 5 % der Gesamtwertung);
Eine detaillierte Bewertungsmatrix für das Verhandlungsverfahren wird der Auslober allen Preisträgern mit der Aufforderung zur Aufnahme von Verhandlungen bekanntgeben.
Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt voraus, dass der geltend gemachte Vergabeverstoß spätestens 10 Kalendertage nach Kenntnis gerügt wurde (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB). Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 GWB). Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Auslobungsunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Abgabe der Wettbewerbsarbeiten gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB).