Source: https://www.jusmeum.de/gesetz/wszbelerhv
Timestamp: 2020-01-28 05:02:19
Document Index: 87800781

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 2', '§ 1', '§ 1', '§ 2', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 6', 'Art. 5']

Auf Grund des § 2 Abs. 1 des Wehrsoldgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 20. Februar 1978 (BGBl. I S. 265) in Verbindung mit der hierzu erlassenen Anlage, die durch das Gesetz zur Änderung besoldungs- und wehrsoldrechtlicher Vorschriften vom 21. Februar 1989 (BGBl. I S. 240) geändert worden ist, wird im Einvernehmen mit dem Bundesminister der Verteidigung und dem Bundesminister der Finanzen verordnet:
(1) Soldaten mit Anspruch auf Wehrsold, die
mehr als 12 und höchstens 16 Stunden
zusammenhängenden Dienst leisten, erhalten einen erhöhten Wehrsold.
(2) Der erhöhte Wehrsold wird nur gewährt, wenn
Während des vierten bis sechsten Dienstmonats seit dem Dienstantritt wird in der Regel der erhöhte Wehrsold gewährt.
§ 2 Erhöhter Wehrsold
(1) Vom Beginn des vierten bis zum Ablauf des sechsten Dienstmonats seit dem Dienstantritt beträgt der erhöhte Wehrsold für jede Dienstleistung nach § 1 Abs. 1
- Nummer 1 6,14 Euro,
- Nummer 2 11,25 Euro.
(2) Vom Beginn des siebten Dienstmonats seit dem Dienstantritt an beträgt der erhöhte Wehrsold für jede Dienstleistung nach § 1 Abs. 1
- Nummer 1 8,69 Euro,
- Nummer 2 15,85 Euro.
Der erhöhte Wehrsold wird nicht gewährt
für Dienste in den ersten 3 Monaten seit dem Dienstantritt,
neben doppeltem Wehrsold nach § 2 Abs. 2 des Wehrsoldgesetzes, einem Dienstgeld nach § 8 des Wehrsoldgesetzes, einem Leistungszuschlag nach § 8a des Wehrsoldgesetzes oder einem Auslandsverwendungszuschlag nach § 8f des Wehrsoldgesetzes,
mit Feststellung des Spannungs- oder Verteidigungsfalles, nach einem Beschluss gemäß Artikel 80a Abs. 3 Satz 1 des Grundgesetzes oder der Anordnung von Wehrübungen als Bereitschaftsdienst nach § 6 Abs. 6 des Wehrpflichtgesetzes und 5.
Stand: Zuletzt geändert durch Art. 5 G v. 31.7.2010 I 1052
1989, 1076: BGBl I