Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?highlight_docid=aza%3A%2F%2F05-01-2018-6B_1246-2017&lang=de&type=show_document
Timestamp: 2018-11-17 07:39:58
Document Index: 130563194

Matched Legal Cases: ['Art. 100', 'Art. 95', 'Art. 42', 'Art. 106', 'Art. 108', 'Art. 81']

6B_1246/2017 05.01.2018
6B_1246/2017
Nichtanhandnahme (Löschen einer Aufzeichnung auf einem Aufnahmegerät); Nichteintreten,
Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Bern, Beschwerdekammer in Strafsachen, vom 7. September 2017 (BK 17 303).
Am 4. Juli 2017 nahm die kantonale Staatsanwaltschaft für besondere Aufgaben das Verfahren gegen einen Kantonspolizisten wegen Löschens einer Aufzeichnung auf einem Aufnahmegerät nicht an die Hand. Eine dagegen gerichtete Beschwerde wies das Obergericht des Kantons Bern am 7. September 2017 ab, soweit es darauf eintrat.
Der Beschwerdeführer wendet sich mit einer als "Einsprache" bezeichneten Eingabe vom 8. Oktober 2017 (Poststempel) an das Bundesgericht. Seine Eingabe vom 24. Oktober 2017 (Poststempel) kann nicht berücksichtigt werden, da sie erst nach Ablauf der Beschwerdefrist eingereicht wurde (Art. 100 Abs. 1 BGG).
Aus der Beschwerde ergibt sich nicht, inwiefern der angefochtene Beschluss gegen das Recht im Sinne von Art. 95 StGB verstossen könnte. Der Beschwerdeführer unterlässt es, sich mit den Erwägungen des Obergerichts auseinanderzusetzen. Die Beschwerde genügt den gesetzlichen Begründungsanforderungen (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG) nicht. Darauf ist mangels einer tauglichen Begründung im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten. Ob und inwiefern der Beschwerdeführer unter dem Gesichtswinkel von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG zum vorliegenden Rechtsmittel überhaupt legitimiert wäre, kann offen bleiben.