Source: https://www.rechtslupe.de/stichworte/teilwertabschreibung
Timestamp: 2019-12-09 17:49:51
Document Index: 157361716

Matched Legal Cases: ['§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 6', '§ 4', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 8', 'Art. 9', 'Art. 9', '§ 6', '§ 6', '§ 12', '§ 12']

Teilwertabschreibung | Rechtslupe
Schlagwort: Teilwertabschreibung
Die für die Ein­räu­mung der Opti­on ursprüng­lich ange­fal­le­nen Anschaf­fungs­kos­ten sind bei Opti­ons­aus­übung als Anschaf­fungs­ne­ben­kos­ten Teil der Anschaf­fungs­kos­ten der zum ver­ein­bar­ten Basis­preis erwor­be­nen Akti­en. Auf den aktu­el­len (teil­wert­be­rich­tig­ten) Buch­wert der Opti­on, die als eigen­stän­di­ger Ver­mö­gens­ge­gen­stand zu akti­vie­ren ist und bei Opti­ons­aus­übung unter­geht, ist dage­gen ‑anders als das Finanz­ge­richt Düs­sel­dorf meint –
Teil­wert­ab­schrei­bun­gen auf Akti­en – und der gewer­be­steu­er­li­che Hin­zu­rech­nungs­be­trag
Die gewer­be­steu­er­recht­li­che Hin­zu­rech­nung nach § 8 Nr. 5 GewStG für von der Kör­per­schaft­steu­er befrei­te Divi­den­den wird nicht um Teil­wert­ab­schrei­bun­gen auf Akti­en im Streu­be­sitz, die dem Abzugs­ver­bot des § 8b Abs. 3 KStG unter­fal­len, gemin­dert . Eine teleo­lo­gi­sche Exten­si­on des Wort­lauts des § 8 Nr. 5 GewStG kommt nicht in Betracht. Gemäß § 6 GewStG ist Besteue­rungs­grund­la­ge
Ein­nah­men-Über­schuss-Rech­nung – und die Teil­wert­ab­schrei­bung
Ermit­telt ein Gewer­be­trei­ben­der sei­nen Gewinn nach § 4 Abs. 3 EStG, so ist im Rah­men die­ser Gewinn­ermitt­lungs­art eine Teil­wert­ab­schrei­bung auf die GmbH-Betei­­li­gung nach § 6 Abs. 1 Nr. 2 Satz 2 EStG nicht zuläs­sig. Der Betei­li­gungs­auf­wand ist im Rah­men der Ein­nah­men­über­schuss­rech­nung auch nicht unter dem Gesichts­punkt eines end­gül­ti­gen Ver­lusts der Betei­li­gung als Betriebs­aus­ga­be zu berück­sich­ti­gen. Eben­so
Auf­grund des sog. Rück­halts im Kon­zern kann es fremd­ver­gleichs­ge­recht sein, bei einer Dar­le­hens­ge­wäh­rung zwi­schen Kapi­tal­ge­sell­schaf­ten in einem Kon­zern von Sicher­hei­ten abzu­se­hen . Der Kon­zern­rück­halt lässt jedoch kei­nen Schluss auf die Rück­zah­lung der Dar­le­hens­ver­bind­lich­keit durch die Toch­ter­ge­sell­schaft und damit die Wert­hal­tig­keit des Rück­for­de­rungs­an­spruchs aus dem gewähr­ten Dar­le­hen zu . Der abkom­mens­recht­li­che
Wert­auf­ho­lung von Teil­wert­ab­schrei­bun­gen auf Betei­li­gun­gen an Organ­ge­sell­schaf­ten
Nach § 6 Abs. 1 Nr. 2 Satz 1 EStG sind nicht abnutz­ba­re Wirt­schafts­gü­ter des Betriebs­ver­mö­gens ‑im Streit­fall Betei­­li­gun­­gen- im Grund­satz mit ihren Anschaf­­fungs- oder Her­stel­lungs­kos­ten anzu­set­zen. Jedoch kann für sol­che Wirt­schafts­gü­ter gemäß § 6 Abs. 1 Nr. 2 Satz 2 EStG der Teil­wert ange­setzt wer­den, wenn die­ser auf­grund einer vor­aus­sicht­lich dau­ern­den Wert­min­de­rung nied­ri­ger ist. Erst­mals für nach
Gesell­schaf­ter­dar­lehn an die US-Toch­ter­ge­sell­schaft – dealing at arm's length
Teil­wert­ab­schrei­bun­gen auf Gesell­schaf­ter­dar­le­hen sind kei­ne bei der Gewinn­ermitt­lung nicht zu berück­sich­ti­gen­den Gewinn­min­de­run­gen i.S. von § 8b Abs. 3 KStG 2002 i.d.F. bis zur Ände­rung durch das JStG 2008 . Der abkom­mens­recht­li­che Grund­satz des "dealing at arm's length" nach Art. 9 Abs. 1 OECD-Mus­t­Abk (hier: nach Art. 9 Abs. 1 DBA-USA 1989) ermög­licht eine Ein­künf­te­kor­rek­tur nach
Teil­wert­ab­schrei­bung einer GmbH-Betei­li­gung bei mehr­jäh­ri­gen Sanie­rungs­zu­schüs­sen
Bei den der GmbH von dem Gesell­schaf­ter gewähr­ten Sanie­rungs­zu­schüs­sen kann es sich um ver­deck­te Ein­la­gen in die GmbH han­deln, die zu nach­träg­li­chen Anschaf­fungs­kos­ten auf die Betei­li­gung füh­ren. Inhalts­über­sichtSanie­rungs­zu­schüs­se als ver­deck­te Ein­la­genSanie­rungs­zu­schüs­se als nach­träg­li­che Anschaf­fungs­kos­tenAbschrei­bung der Sanie­rungs­zu­schüs­seAbschrei­bung bei fort­lau­fen­der Zuschuss­ge­wäh­rung Sanie­rungs­zu­schüs­se als ver­deck­te Ein­la­gen[↑] Ver­deck­te Ein­la­ge ist die Zuwen­dung eines bilan­zier­ba­ren
Teil­wert­ab­schrei­bung einer unver­zins­li­chen For­de­rung
Die auf der Unver­zins­lich­keit einer im Anla­ge­ver­mö­gen gehal­te­nen For­de­rung (hier: Dar­le­hens­for­de­rung gegen eine Toch­ter­ge­sell­schaft) beru­hen­de Teil­wert­min­de­rung ist kei­ne vor­aus­sicht­lich dau­ern­de Wert­min­de­rung und recht­fer­tigt des­halb kei­ne Teil­wert­ab­schrei­bung. Nach § 6 Abs. 1 Nr. 2 Satz 1 EStG 2002 sind die nicht in § 6 Abs. 1 Nr. 1 EStG 2002 genann­ten Wirt­schafts­gü­ter –u.a. nicht der Abnut­zung unter­lie­gen­de Wirt­schafts­gü­ter
Hin­zu­rech­nung einer frü­he­ren Teil­wert­ab­schrei­bung bei einer spä­te­ren Ver­schmel­zung
Ist eine frü­he­re Teil­wert­ab­schrei­bung nach § 12 Abs. 2 Sät­ze 2 und 3 UmwStG a. F. bei der Ver­schmel­zung von Schwes­ter­ka­pi­tal­ge­sell­schaf­ten wie­der hin­zu­zu­rech­nen? Das Finanz­ge­richt Müns­ter ver­neint dies: Hin­zu­rech­nun­gen, die aus der Ver­schmel­zung von Schwes­ter­ge­sell­schaf­ten her­ge­lei­tet wur­den, sind durch die Vor­schrift des § 12 Abs. 2 Satz 2 UmwStG 1995 nicht gedeckt. Damit teilt
Wert­ver­lus­te bei Gesell­schaf­ter­dar­le­hen
Eine Teil­wert­ab­schrei­bung auf fest­ver­zins­li­che Wert­pa­pie­re unter ihren Nenn­wert allein wegen gesun­ke­ner Kur­se nicht zuläs­sig ist. Dies betrifft ins­be­son­de­re auch Geld­in­sti­tu­te, denn Abschrei­bungs­ver­bot gilt auch für fest­ver­zins­li­che Wert­pa­pie­re, die zum Han­dels­be­stand gehö­ren und des­halb im Umlauf­ver­mö­gen gehal­ten wer­den. In dem jetzt vom Bun­des­fi­nanz­hof ent­schie­de­nen Fall hat­te eine Bank Teil­wert­ab­schrei­bun­gen auf fest­ver­zins­li­che