Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=OVG%20Rheinland-Pfalz&Datum=09.10.2008&Aktenzeichen=1%20A%2010231%2F08
Timestamp: 2019-03-26 09:31:53
Document Index: 109881333

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 3', '§ 3', '§ 35', '§ 35', '§ 8', '§ 42', '§ 42', '§ 42', 'Art. 14', '§ 52']

OVG Rheinland-Pfalz, 09.10.2008 - 1 A 10231/08.OVG - dejure.org
OVG Rheinland-Pfalz, 09.10.2008 - 1 A 10231/08.OVG
§ 1 Nr 1 BBergG, § 3 Abs 3 BBergG, § 3 Abs 4 BBergG, § 35 Nr 1 BBergG, § 35 Nr 2 BBergG
Bergrecht; Grundabtretung
Abbau; Abbauberechtigung; Abbaumethode; Angebot; Aufbereitungsbetrieb; Auskiesung; Bergbau; Bergbaurecht; Bergrecht; Bergwerkseigentümer; Besitzeinweisung; Betriebsplan; Hauptbetriebsplan; Betriebsplanung; Bewilligungsfeld; Bewilligung; Bodenschatz; bergfreie Bodenschätze; Deckmantel; Drittschutz; Eigentum; Entschädigung; Erz; Feuerfesteignung; Gewinnungsberechtigung; Gewinnungsbetrieb; Gold; Goldgewinnung; Goldpreis; Goldspuren; Grundabtretung; Grundabtretungsbeschluss; grundeigene Bodenschätze; Grundstück; Grundstückstausch; Hauptfeld; Kiesabbau; Kiesgewinnung; praktische Konkordanz; Konzession; Mineralgemenge; Mineralien; Missverhältnis; Mitgewinnungsentscheidung; Mitgewinnung; Nassauskiesung; Pachtvertrag; Pachtzins; Pilotprojekt; Planfeststellungsbeschluss; Quarz; Quarzkies; Quarzsand; Rahmenbetriebsplan; Rechtsmissbrauch; regale Mineralien; Rheingold; Rohstoff; Rohstoffgewinnung; Rohstoffsicherungsklausel; unzulässige Rechtsausübung; Sachverständiger; Schuldvertragstyp; Tagebau; Tausch; Tauschangebote; Umweltverträglichkeitsprüfung; Verkehrswert; Vermögensnachteil; Vertragsfreiheit; Vertragsgestaltung; Wasserfläche; wasserrechtliche Genehmigung; Wertrelation; Wohl der Allgemeinheit; Zulegung
Bergrecht: Abbau; Abbauberechtigung; Abbaumethode; Angebot; Aufbereitungsbetrieb; Auskiesung; Bergbau; Bergbaurecht; Bergrecht; Bergwerkseigentümer; Besitzeinweisung; Betriebsplan; Hauptbetriebsplan; Betriebsplanung; Bewilligungsfeld; Bewilligung; Bodenschatz; bergfreie Bodenschätze; Deckmantel; Drittschutz; Eigentum; Entschädigung; Erz; Feuerfesteignung; Gewinnungsberechtigung; Gewinnungsbetrieb; Gold; Goldgewinnung; Goldpreis; Goldspuren; Grundabtretung; Grundabtretungsbeschluss; grundeigene Bodenschätze; Grundstück; Grundstückstausch; Hauptfeld; Kiesabbau; Kiesgewinnung; praktische Konkordanz; Konzession; Mineralgemenge; Mineralien; Missverhältnis; Mitgewinnungsentscheidung; Mitgewinnung; Nassauskiesung; Pachtvertrag; Pachtzins; Pilotprojekt; Planfeststellungsbeschluss; Quarz; Quarzkies; Quarzsand; Rahmenbetriebsplan; Rechtsmissbrauch; regale Mineralien; Rheingold; Rohstoff; Rohstoffgewinnung; Rohstoffsicherungsklausel; unzulässige Rechtsausübung; Sachverständiger; Schuldvertragstyp; Tagebau; Tausch; Tauschangebote; Umweltverträglichkeitsprüfung; Verkehrswert; Vermögensnachteil; Vertragsfreiheit; Vertragsgestaltung; Wasserfläche; wasserrechtliche Genehmigung; Wertrelation; Wohl der Allgemeinheit; Zulegung
Ausrichtung der zur Umsetzung einer Bewilligung nach § 8 Bundesberggesetz (BBergG) erforderlichen Entscheidung an Grundrechten und dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit; Tatbestandswirkung einer bestandskräftigen Mitgewinnungsentscheidung hinsichtlich der Annahme eines zulässigen gemeinschaftlichen Abbaus der Grundeigentümerbodenschätze i.R.e. Grundabtretung; Voraussetzungen für die Geltendmachung eines wirtschaftlichen Missverhältnisses zwischen grundeigenen und bergfreien Bodenschätzen i.R.e. Mitgewinnungsentscheidung; Voraussetzung für die zulässige Mitgewinnung eines anderen Bodenschatzes durch einen Bergwerkseigentümer; Umfang der Verpflichtung zur Wiederherstellung eines Grundstücks nach Beendigung der Benutzung im Hinblick auf Rekultivierungsmaßnahmen in einem Betriebsplan
Inanspruchnahme eines Grundstücks für Goldabbau ist rechtmäßig - Kläger scheitert auch in zweiter Instanz
OVG Nordrhein-Westfalen, 09.10.2008 - 1 A 10231/08
BVerwG, 03.09.2009 - 7 B 4.09
Anfechtung einer bergrechtlichen Mitgewinnungsentscheidung; Bekanntmachung eines …
Einem Eigentümer grundeigener Bodenschätze, der sich gegen eine Mitgewinnungsentscheidung gemäß § 42 Abs. 1 Satz 1 BBergG zugunsten eines Bergbauunternehmers wendet, steht hiergegen die Klagebefugnis gemäß § 42 Abs. 2 VwGO zu (im Anschluss an Urteil des Senats vom 09.10.2008, 1 A 10231/08).
Das Oberverwaltungsgericht habe dagegen in seinem Urteil vom 9.10.2008 (1 A 10231/08.OVG) ausgeführt, dass die Entscheidung nach § 42 Abs. 1 BBergG an dem Grundrecht des Art. 14 Abs. 1 GG sowie an dem verfassungsrechtlichen Grundsatz der Verhältnismäßigkeit auszurichten sei.
Diese ist vielmehr deswegen gegeben, da auch Rechte des Grundstückseigentümers durch das Mitgewinnungsrecht des Bergbauunternehmers betroffen sind (vgl. Urteil des Senats vom 09.10.2008, 1 A 10231/08.OVG).
Der Senat legt den Auffangwert des § 52 Abs. 2 GKG zugrunde, weil der Sach- und Streitstand für die Bestimmung des Streitwerts keine genügenden Anhaltspunkte bietet (so auch OVG RP, Besohl, v. 09.10.2008 - 1 A 10231/08 -, Juris; Nds. OVG Beschl. v. 03.09.2008 - 7 LA 33/08 -, Juris; Bay VGH, Beschl. v. 28.01.2008 - 8 BV 05.2923 -, Juris).
Dies hat der Senat bereits in einem ähnlich gelagerten Verfahren (Urteil vom 09.10.2008, 1 A 10231/08.OVG) entschieden und hält daran fest.