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Timestamp: 2016-10-25 19:08:56
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Matched Legal Cases: ['Art. 6', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE']

U 373/06 (29.06.2007)
W.________, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Advokat Andr� Baur, Greifengasse 1, 4001 Basel,
A.a Der 1955 geborene W.________ absolvierte eine Lehre als Postbeamter und war ab 6. September 1971 beim Bahnpostdienst t�tig. Am 11. August 1974 st�rzte er beim Versuch, eine Hausfassade hinunterzuklettern, auf den Boden. Dabei erlitt er eine Kompressionsfraktur L2 ohne neurologische Ausf�lle. Er war deswegen w�hrend drei Wochen im Kantonsspital G.________ hospitalisiert. Am 2. M�rz 1988 verlor er in einem fahrenden Bahnpostwagen das Gleichgewicht und schlug mit dem R�cken gegen eine Wagent�re. Er zog sich dabei ein leichtes paravertebrales Lumbalsyndrom zu, dessen Behandlung am 7. M�rz 1988 abgeschlossen wurde (Bericht Dr. med. C._______ vom 8. M�rz 1988). Vom 1. Dezember 1989 bis 30. September 1995 war W.________ bei der Betriebsfeuerwehr der O.________ AG t�tig. Im M�rz 1992 st�rzte er w�hrend eines milit�rischen Erg�nzungskurses beim Skifahren, worauf es zu erneuten Lumbalgien und intermittierenden Ischialgien links kam. Wegen einer Diskushernie L4/L5 wurden am 10. April 1992 eine operative Hernien- und Sequesterentfernung sowie eine Foraminotomie durchgef�hrt (Bericht Kantonsspital B.________ vom 15. April 1992). In der Zeit zwischen dem 18. und 23. April 1994 st�rzte W.________ beim privaten Skifahren auf die linke Schulter. Wegen einer posttraumatischen Periarthritis mit AC-Gelenksirritation und einem Impingementsyndrom Grad I wurden am 24. Februar 1995 eine Schultergelenksarthroskopie links mit Shaving des Labrum glenoidale und Entfernung eines freien Gelenkk�rpers sowie eine Bursokopie, Acromioplastik und AC-Gelenkresektion vorgenommen. F�r die Folgen der operierten Diskushernie anerkannte die Milit�rversicherung die volle Bundeshaftung und sprach dem Versicherten ab 1. Juli 1997 eine Rente aufgrund eines Invalidit�tsgrades von 44% und ab 1. Januar 1999 eine solche aufgrund eines Invalidit�tsgrades von 29% zu (Verf�gungen vom 31. Juli 1997 und 15. Juli 1999).
A.b Im Oktober 1995 nahm W.________ eine selbst�ndige Erwerbst�tigkeit im Rahmen der Einzelfirma "SURPRISE Walker Bernhard" auf, welche die Verrichtung von Hauswartungs- und Umgebungsarbeiten bezweckt. Am 25. August 1997 meldete er sich zum Leistungsbezug bei der Invalidenversicherung an, wobei er geltend machte, seit dem 6. Februar 1997 in der Arbeitsf�higkeit beeintr�chtigt zu sein und verschiedene T�tigkeiten nicht mehr ausf�hren zu k�nnen. Die IV-Stelle Aargau traf n�here Abkl�rungen und sprach dem Versicherten f�r die Zeit vom 1. Februar bis 30. Juni 1997 eine halbe Rente aufgrund eines Invalidit�tsgrades von 50% und ab 1. Juli 1997 eine Viertelsrente aufgrund eines solchen von 44% zu (Verf�gung vom 17. September 1998). Ab 1. Januar 2000 richtete sie eine halbe Rente bei einer Erwerbsunf�higkeit von 53% aus (Verf�gung vom 18. April 2002).
A.c Am 1. Oktober 1999 erlitt W.________ einen Verkehrsunfall, als er mit seinem Lieferwagen unterwegs war und ein entgegenkommender Personenwagen ins Schleudern geraten war und nahezu frontal in sein Fahrzeug stiess. Der gleichentags konsultierte Hausarzt Dr. med. M.________, Allgemeine Medizin FMH, diagnostizierte ein Distorsionstrauma der HWS, ein traumatisches unteres thoraco-vertebrales Schmerzsyndrom, eine Distorsion im Carpometacarpale-Bereich I rechts sowie eine L�sion im Bereich einer Zahnbr�cke. Unmittelbar nach dem Unfall waren Schmerzen im Nacken, an der mittleren BWS, im Bereich der Sicherheitsgurte, sowie am rechten Daumen aufgetreten, eine Stunde sp�ter zus�tzlich Erbrechen und Kopfschmerzen. Dr. med. M.________ bescheinigte eine volle Arbeitsunf�higkeit bis 17. Oktober 1999 sowie eine Arbeitsunf�higkeit von 50% ab 18. Oktober 1999 (Arztzeugnis UVG vom 1. November 1999). Im weiteren Verlauf klagte der Versicherte insbesondere �ber Nacken- und Kopfschmerzen, Schwindel, Seh- und Schlafst�rungen sowie �ber Schmerzen im Bereich der linken Schulter und in der Lumbalregion. Nach einer Arthroskopie des Schultergelenks links nahm Dr. med. K.________ am 4. Januar 2002 eine Resektion des lateralen Claviculaendes sowie eine Acromioplastik vor. Die Elvia Versicherungen, bei denen W.________ freiwillig f�r die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunf�llen sowie Berufskrankheiten versichert war, kam f�r die Heilkosten auf und richtete ein Taggeld aus. Nach verschiedenen spezial�rztlichen Untersuchungen beauftragte die Allianz Suisse Versicherungsgesellschaft (nachfolgend Allianz) als Rechtsnachfolgerin der Elvia die Medizinische Abkl�rungsstelle (MEDAS) mit einer polydisziplin�ren Begutachtung des Versicherten. Gest�tzt auf das am 7. Juli 2003 erstattete Gutachten sowie eine Stellungnahme ihres beratenden Arztes Dr. med. S.________ vom 3. August 2003 erliess die Allianz am 23. April 2004 eine Verf�gung, mit welcher sie die Leistungen auf den 30. April 2004 mit der Begr�ndung einstellte, dass es an der Ad�quanz des Kausalzusammenhangs zwischen den weiterhin geklagten Beschwerden und dem Unfall vom 1. Oktober 1999 fehle. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 28. Dezember 2004 fest.
W.________ l�sst Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hren mit den Rechtsbegehren, in Aufhebung des angefochtenen Entscheids sei festzustellen, dass zwischen den anhaltenden Beschwerden und dem Unfallereignis vom 1. Oktober 1999 ein nat�rlicher und ad�quater Kausalzusammenhang bestehe, und es sei die Allianz zu verpflichten, ihm �ber den 30. April 2004 hinaus das gesetzliche Taggeld aufgrund einer Arbeitsunf�higkeit von wenigstens 30% auszurichten. Eventuell sei der Unfallversicherer zu verpflichten, ihm r�ckwirkend ab 1. Mai 2004 eine angemessene Invalidenrente sowie eine Integrit�tsentsch�digung auszurichten. Subeventuell sei ihm zur Substantiierung der vorliegenden Eingabe bez�glich der H�he der ihm zustehenden Invalidenrente und Integrit�tsentsch�digung eine Nachfrist zu setzen. Ferner seien die Anspr�che sp�testens ab 1. Mai 2006 zu verzinsen und es sei die Allianz zu verpflichten, ihm eine Parteientsch�digung zu bezahlen.
Die Allianz l�sst sich mit dem Antrag auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vernehmen. Das Bundesamt f�r Gesundheit (BAG) verzichtet auf eine Vernehmlassung.
Im kantonalen Entscheid werden die nach der Rechtsprechung f�r den Anspruch auf Leistungen der obligatorischen Unfallversicherung (Art. 6 Abs. 1 UVG) geltenden Voraussetzungen des nat�rlichen und ad�quaten Kausalzusammenhangs zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (BGE 129 V 177 E. 3.1 und 3.2 S. 181), insbesondere bei Schleudertraumen oder schleudertrauma�hnlichen Verletzungen der HWS (BGE 117 V 359 ff.; RKUV 2000 Nr. U 395 S. 316 E. 3, U 160/98), zutreffend dargelegt. Das Gleiche gilt hinsichtlich der vorinstanzlichen Ausf�hrungen zum Beweiswert �rztlicher Berichte und Gutachten (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352, 122 V 157 E. 1c S. 160). Darauf wird verwiesen.
Streitig und zu pr�fen ist, ob die vom Beschwerdef�hrer im Zeitpunkt der verf�gten Einstellung der Leistungen per 30. April 2004 geklagten Beschwerden noch in einem nat�rlichen und ad�quaten Kausalzusammenhang mit dem versicherten Unfall standen.
3.1 Beim Unfall vom 1. Oktober 1999 ist der Beschwerdef�hrer mit seinem Lieferwagen frontal mit einem entgegenkommenden, auf die Gegenfahrbahn geratenen Personenwagen zusammengestossen. Er hat dabei kein eigentliches Schleudertrauma (Peitschenhiebverletzung, Whiplash-injury), jedoch eine HWS-Distorsion erlitten, welche als schleudertrauma�hnliche Verletzung der HWS zu qualifizieren ist (RKUV 2000 Nr. U 395 S. 316 E. 3, U 160/98). Unmittelbar nach dem Unfall sind denn auch Nacken- und Kopfschmerzen, Schwindel und Erbrechen, sp�ter auch Seh- und Schlafst�rungen aufgetreten, was zum typischen Beschwerdebild nach solchen Verletzungen geh�rt (vgl. BGE 117 V 359 E. 4b S. 360). Zwar hat der Beschwerdef�hrer schon vor dem Unfall an rezidivierenden Zervikalgien bei degenerativen Ver�nderungen der HWS und einer Diskushernie C3/4 gelitten. Im rheumatologischen Konsiliarbericht vom 2. Juni 2003 zum MEDAS-Gutachten vom 7. Juli 2003 gelangt Dr. med. J.________ jedoch zum Schluss, der Unfall vom 1. Oktober 1999 habe zu einer richtunggebenden Verschlimmerung des Vorzustandes gef�hrt. Ein Teil des bestehenden zervikozephalen Beschwerdekomplexes sei mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit auf das Unfallereignis zur�ckzuf�hren. Insoweit besteht zumindest eine Teilkausalit�t der geklagten Beschwerden, wovon auch die Beschwerdegegnerin ausgeht. Streitig ist, wie es sich hinsichtlich der Unfallkausalit�t der weiteren Beschwerden, insbesondere der Schulterschmerzen und des Lumbovertebralsyndroms verh�lt.
3.2 Zur Kausalit�t der Beschwerden im Bereich der linken Schulter bestehen unterschiedliche �rztliche Aussagen. Der beratende Arzt der Elvia, Dr. med. Z.________, nimmt in einer Stellungnahme vom 29. Juni 2000 an, der Unfall stelle mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit eine Teilursache f�r die Beschwerden im Bereich der HWS und der linken Schulter dar. Eine Teilkausalit�t bejaht auch der Orthop�de Dr. med. K.________, welcher die Schulteroperation vom 4. Januar 2002 durchgef�hrt hat (Berichte vom 2. August 2000 und 17. April 2002). Demgegen�ber verneinen der behandelnde Neurologe Dr. med. B.________ (Bericht vom 26. Januar 2002), und die �rzte der MEDAS eine Unfallkausalit�t. Mit der Vorinstanz ist dieser Beurteilung beizupflichten. Auszugehen ist davon, dass der Beschwerdef�hrer im Jahr 1994 beim Skifahren auf die linke Schulter gest�rzt ist und deshalb w�hrend l�ngerer Zeit in �rztlicher Behandlung stand. Es wurde eine posttraumatische Periarthritis festgestellt und eine Arthroskopie des Schultergelenks mit Shaving des Labrum glenoidale und Entfernung eines freien Gelenkk�rpers durchgef�hrt. W�hrend Dr. med. M.________ am Unfalltag (1. Oktober 1999) eine praktisch freie Schulterbeweglichkeit fand, stellte Dr. med. B.________ bei einer Untersuchung vom 16. Oktober 1999 eine schmerzhaft deutlich eingeschr�nkte Beweglichkeit des linken Schultergelenks fest. Im �berweisungsschreiben an den Orthop�den vom 2. Mai 2000 wies er darauf hin, der Versicherte klage seit dem Unfall �ber verst�rkte Schmerzen im Bereich der linken Schulter. In einem ausf�hrlichen Bericht vom 26. Januar 2002 gelangte er indessen zum Schluss, die Schulterschmerzen seien als unfallfremd bzw. als Folgen des fr�heren Unfalles zu betrachten. Ausschlaggebend f�r diese Beurteilung war, dass die Schulterverletzung nach vor�bergehender Beschwerdefreiheit erst am 4. Januar 2002 zu einer erneuten Operation (Resektion des lateralen Claviculaendes und Acromioplastik wegen AC-Gelenksarthrose mit Impingement) Anlass gegeben hatte. Die gleiche Auffassung vertreten die �rzte der MEDAS im Gutachten vom 7. Juli 2003. Es wird auf die Beurteilung im rheumatologischen Konsiliarbericht des Dr. med. J.________ vom 2. Juni 2003 verwiesen, worin festgestellt wird, die chronische Periarthropathie der linken Schulter, welche wegen einer Impingement-Problematik zweimal operativ behandelt wurde, sei als unfallfremd zu betrachten. Des weiteren wird ausgef�hrt, dass sich die Schulterbeschwerden durch den zweiten Eingriff (vom 4. Januar 2002) gebessert, nicht aber vollst�ndig zur�ckgebildet h�tten. Daraus ist mit der erforderlichen �berwiegenden Wahrscheinlichkeit zu schliessen, dass eine allf�llige durch den Unfall vom 1. Oktober 1999 verursachte Verschlimmerung des Schulterleidens sp�testens im Zeitpunkt der Leistungseinstellung per Ende April 2004, vermutlich aber schon fr�her behoben war. Soweit noch Beschwerden bestehen, sind sie unfallfremd bzw. Folge des fr�hern, nicht bei der Beschwerdegegnerin versicherten Unfalls.
3.3 Nicht Folge des Unfalls vom 1. Oktober 1999 bildet sodann das chronische Lumbovertebralsyndrom. Zum einen bestand ein erheblicher Vorzustand in Form von Segmentdegenerationen der beiden untersten lumbalen Wirbelk�rper sowie eine Keilwirbeldeformation LWK 2 nach der Fraktur von 1974. Nach dem Unfall vom 2. M�rz 1988 wurde ein leichtes paravertebrales Lumbalsyndrom und nach dem Unfall vom M�rz 1992 ein lumboradikul�res Reizsyndrom mit sensomotorischem Ausfallsyndrom links diagnostiziert (Berichte Kantonsspital B.________ vom 15. April 1992 und Kantonsspital R.________ vom 12. Mai 1992). Am 10. April 1992 wurde eine Diskushernienoperation L4 durchgef�hrt. Zum andern sind gem�ss Bericht des Dr. med. M.________ vom 13. Februar 2000 bereits im Herbst 1998 wieder vermehrt lumbosakrale Schmerzen aufgetreten und hat der Beschwerdef�hrer im Anschluss an den Unfall vom 1. Oktober 1999 �ber Schmerzen im Nacken-, Schulter- und Thoraxbereich, nicht aber �ber solche im Bereich der LWS geklagt. Erstmals wieder erw�hnt werden Lumbalgien im Bericht des Dr. med. Z._________, Facharzt f�r Orthop�dische Chirurgie, vom 29. Juni 2000, welcher jedoch feststellt, dass die Beschwerden g�nzlich unfallfremd seien. Dem Unfall vom 1. Oktober 1999 kommt f�r die bestehenden Beschwerden im Schulterbereich daher keine urs�chliche Bedeutung zu.
3.4 Was schliesslich die gem�ss MEDAS-Gutachten (psychiatrischer Konsiliarbericht des Dr. med. H.________ vom 26. Mai 2003) bestehenden psychischen Beeintr�chtigungen (Pers�nlichkeits- und Verhaltensst�rung; ICD-10 F10.25) und die damit verbundenen diffusen Hirnleistungsdefizite betrifft, ist nach gutachterlicher Auffassung anzunehmen, dass diese in hohem Masse �thylbedingt sind und dem versicherten Unfall h�chstens die Bedeutung eines zus�tzlichen Faktors beizumessen ist. Es besteht auch in diesem Punkt kein Anlass, vom Gutachten abzugehen, welches die nach der Rechtsprechung f�r den Beweiswert �rztlicher Berichte und Gutachten geltenden Anforderungen (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352, 122 V 157 E. 1c S. 160) erf�llt und in den Schlussfolgerungen zu �berzeugen vermag.
Ohne dass es weiterer Abkl�rungen bed�rfte, ist der Vorinstanz darin beizupflichten, dass keine organischen Unfallfolgen bestehen, weshalb eine spezifische Ad�quanzpr�fung zu erfolgen hat. Weil nicht gesagt werden kann, dass die (h�chstens teilweise unfallbedingte) psychische Problematik bereits kurz nach dem Unfall eindeutige Dominanz aufgewiesen hat und im Verlauf der ganzen Entwicklung vom Unfall bis zum Beurteilungszeitpunkt die physischen Beschwerden nur eine sehr untergeordnete Rolle gespielt haben, sind nicht die f�r psychische Unfallfolgen (BGE 115 V 133), sondern die f�r Schleudertraumen und schleudertrauma�hnliche Verletzungen der HWS (BGE 117 V 359) geltenden Regeln anwendbar (BGE 123 V 98 E. 2a S. 99; RKUV 2002 Nr. U 465 S. 437, U 164/01).
4.1 Beim Unfall vom 1. Oktober 1999 handelte es sich um eine frontale Kollision. Der Beschwerdef�hrer war mit seinem Lieferwagen (Opel Campo) unterwegs, als ein entgegenkommender Personenwagen (Fiat Uno) wegen eines br�sken Bremsman�vers in einer leichten Rechtskurve schleudernd auf die Gegenfahrbahn geriet und in sein Fahrzeug stiess. Beide Fahrzeuge wurden stark besch�digt (versicherungstechnisch Totalschaden). Laut dem vom Haftpflichtversicherer in Auftrag gegebenen unfallanalytischen Gutachten vom 16. Mai 2002 lag die Kollisionsgeschwindigkeit des Opel im Bereich von 20 - 22 km/h und diejenige des Fiat bei 54 - 56 km/h; die kollisionsbedingte Geschwindigkeits�nderung des Opel lag zwischen 25 und 27 km/h. Der Beschwerdef�hrer zog sich ein Distorsionstrauma der HWS, ein traumatisches unteres thoraco-vertebrales Schmerzsyndrom, eine Distorsion im Carpometacarpale-Bereich links sowie eine L�sion im Bereich einer Zahnbr�cke zu (Arztzeugnis UVG des Dr. med. M.________ vom 1. November 1999); der (nicht angegurtete) Unfallverursacher erlitt einen Sehnenanriss am rechten Bein, Sch�rfungen an der Stirn und Prellungen am ganzen K�rper (Polizeibericht vom 18. November 1999). Aufgrund des Unfallhergangs, der Fahrzeugsch�den und der erlittenen Verletzungen ist der Unfall als mittelschwer zu qualifizieren. Ein mittelschwerer Unfall im Grenzbereich zu den schweren Unf�llen oder gar ein schwerer Unfall liegt nicht vor (vgl. die in SZS 45/2001 S. 431 ff. erw�hnte Rechtsprechung). Die Ad�quanz des Kausalzusammenhangs w�re daher zu bejahen, wenn ein einzelnes der in die Beurteilung einzubeziehenden Kriterien (BGE 117 V 359 E. 6a S. 367) in besonders ausgepr�gter Weise erf�llt w�re oder mehrere der zu ber�cksichtigenden Kriterien gegeben w�ren (BGE 117 V 359 E. 6b S. 367).
4.2 Der Unfall hat sich nicht unter besonders dramatischen Begleitumst�nden ereignet noch war er - objektiv betrachtet (RKUV 1999 Nr. U 335 S. 207 Erw. 3b/cc, U 287/97; vgl. auch RKUV 2000 Nr. U 394 S. 313, U 248/98) - von besonderer Eindr�cklichkeit. Er hatte auch keine schweren Verletzungen oder Verletzungen besonderer Art zur Folge. Es bedarf hiezu einer besonderen Schwere der f�r das Schleudertrauma typischen Beschwerden oder besonderer Umst�nde, welche das Beschwerdebild beeinflussen k�nnen (vgl. Urteile U 386/04 vom 28. April 2005 und U 371/02 vom 4. September 2003). Diese k�nnen beispielsweise in einer beim Unfall eingenommenen besonderen K�rperhaltung und den dadurch bewirkten Komplikationen bestehen (RKUV 2003 Nr. U 489 S. 357 E. 4.3 mit Hinweisen, U 193/01). Solche Umst�nde sind hier nicht gegeben. Es liegt auch keine besondere Schwere der f�r das Schleudertrauma typischen Beschwerden vor. Nicht erf�llt ist sodann das Kriterium der ungew�hnlich langen Dauer der �rztlichen Behandlung. Im Anschluss an den Unfall wurden physiotherapeutische Massnahmen sowie eine medikament�se Behandlung durchgef�hrt, sp�ter auch Massagen sowie Massnahmen der Chiropraktik, Osteopathie und der Traditionellen Chinesischen Medizin. Im MEDAS-Gutachten (rheumatologischer Konsiliarbericht vom 2. Juni 2003) wird eine weitere Physiotherapie und Osteopathie als sinnvoll bezeichnet. Es wird aber ausdr�cklich darauf hingewiesen, dass davon keine Besserung mehr zu erwarten sei, und es darum gehe, eine gewisse Stabilisierung und Linderung der Beschwerden zu erreichen. Angesichts der durchgef�hrten Massnahmen ist anzunehmen, dass die Behandlung schon zuvor weitgehend symptomatischen Charakter hatte. Insgesamt handelt es sich daher nicht um eine kontinuierliche, mit einer gewissen Planm�ssigkeit auf die Verbesserung des Gesundheitszustandes gerichtete �rztliche Behandlung von ungew�hnlich langer Dauer (vgl. Urteile U 420/05 vom 31. August 2006 und U 82/04 vom 14. M�rz 2005). Von einer �rztlichen Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert hat, kann ebenso wenig gesprochen werden, wie von einem schwierigen Heilungsverlauf und erheblichen Komplikationen. Was sodann das Kriterium von Grad und Dauer der Arbeitsunf�higkeit betrifft (vgl. hiezu RKUV 2001 Nr. U 442 S. 544 ff., U 56/00), ist davon auszugehen, dass der Beschwerdef�hrer wegen des R�ckenleidens schon vor dem Unfall in der Arbeitsf�higkeit eingeschr�nkt war. Der behandelnde Arzt Dr. med. M.________ best�tigte am 24. Mai 1998 eine Arbeitsunf�higkeit wegen Nacken- und Kreuzschmerzen von 50% ab 8. Januar 1997 bis auf weiteres. Im Bericht vom 13. Februar 2000 stellte er fest, wegen des Status nach Diskushernienoperation L4 links von 1992 sei der Versicherte zu rund 50% in der Arbeitsf�higkeit eingeschr�nkt. Ohne diese vorbestehende Arbeitsunf�higkeit w�re er wegen der zervikalen Problematik ebenfalls weiterhin in diesem Masse arbeitsunf�hig. Dr. med. G._________, Arzt f�r Innere Medizin, best�tigte am 24. M�rz 2003 ebenfalls eine Arbeitsunf�higkeit von 50%, stellte aber fest, seines Erachtens verrichte der Versicherte ein deutlich h�heres Pensum. Im MEDAS-Gutachten vom 7. Juli 2003 wird die Arbeitsf�higkeit in der bisherigen T�tigkeit auf 50% und in einer angepassten anderen T�tigkeit auf 70% gesch�tzt, wobei das psychische Leiden limitierend ist. Wird zus�tzlich ber�cksichtigt, dass die �rztlich best�tigte Arbeitsunf�higkeit nur teilweise unfallkausal ist, kann das Kriterium von Grad und Dauer der Arbeitsunf�higkeit nicht als erf�llt gelten. Schliesslich ist das Kriterium der Dauerbeschwerden jedenfalls nicht in besonders ausgepr�gter Weise gegeben. Da somit weder eines der f�r die Ad�quanzbeurteilung massgebenden Kriterien in besonders ausgepr�gter Weise erf�llt ist noch mehrere der zu ber�cksichtigenden Kriterien gegeben sind, ist die Unfallad�quanz der geltend gemachten Beschwerden zu verneinen, was zur Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hrt.