Source: https://www.wettbewerbe-aktuell.de/ergebnis/kita-retzbach-zellingen-16553
Timestamp: 2019-06-25 15:48:47
Document Index: 102720259

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 34', '§ 7', '§ 123', '§ 34', '§ 39', '§ 8']

Ergebnis: Kita Retzbach in Zellingen
Anerkennung: Klaus Leber Architekten, Darmstadt
1. Preis: Zink Architekten, Stuttgart
2. Preis: Atelier Fischer Architekten, Würzburg
Anerkennung: HWP Holl Wieden Partnerschaft, Würzburg
Kita Retzbach	, Zellingen/ Deutschland
wa-2021528
Bewerbergemeinschaften aus Architekten/innen mit Landschaftsarchitekten/innen und mit Innenarchitekten/innen
Prof. Wolfgang Fischer · Benedikt Nagel
TOPONEO Engel & Schneider Landschaftsarchitekten und Ingenieure GbR, Burgsinn
Mitarbeit: Ann Kathrin Ludwig · Sabine Kastner
Modell: Modellbau Bela Berec, Esslingen
Paptistella Architekten GmbH, Hirschaid/Sassanfahrt
Mitarbeit: Violetta Sänger · Jan Lages · Julia Hartung
Klaus Leber Architekten, Darmstadt
Mitarbeit: Silke Leber · Sören Höller · Helen Filipp
Björn Schöneberger · Matthias Meyer
Franziska Schöler · Joseph Dorn
Einstufiger nichtoffener Realisierungswettbewerb nach RPW
Gegenstand des Realisierungswettbewerbs ist die Erneuerung des katholischen Kindergartens St. Laurentius im Ortsteil Retzbach durch einen 900 m2 (BGF) großen Ersatzneubau.
Für den Neubau wird mit einem Bauvolumen in den KG 300 + 400 von netto ca. 1.600.000 EUR gerechnet.
Darüber hinaus soll im Rahmen des Wettbewerb die ca. 700 m2 große Freianlage der Kita gestaltet werden.
11/10/2017 S195 - - Dienstleistungen - Wettbewerbsbekanntmachung - Nicht offenes Verfahren
Hauptadresse: www.markt-zellingen.de
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: cloud-schirmer.rockenstein.de/index.php/s/pa9hbwO8BbdXmiC
III.1.10) Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer: Teilnahmeberechtigt sind in der EU oder den EWR/GPA-Staaten ansässige Bewerbergemeinschaften aus Architekten/innen mit Landschaftsarchitekten/innen. Der Landschaftsarchitekt als Partner kann bereits im Bewerbungsformular benannt werden, spätestens jedoch zum Start des Wettbewerbs muss der Partner benannt worden sein. Bewerbergemeinschaften aus Architekten/innen mit Landschaftsarchitekten/innen und mit Innenarchitekten/innen sind zulässig. Um sich im Bewerbungsverfahren für die Teilnahme am Wettbewerb zu qualifizieren, müssen die Bewerber ihre fachliche Eignung sowie als Auswahlkriterium ein Referenzprojekt nachweisen. Die Voraussetzungen für die Teilnahmeberechtigung am Wettbewerb müssen am Tag des Bewerbungsschlusses erfüllt sein. Die Zahl der Bewerber zur Teilnahme am Wettbewerb ist unbegrenzt. Der Wettbewerb ist auf 15 Teilnehmer begrenzt. 7 Teilnehmer wurden bereits von der Ausloberin ausgewählt. 8 Teilnehmer werden aus den eingehenden qualifizierten Bewerbungen zur Teilnahme am Wettbewerb gemäß § 3 Abs. 3 RPW ausgewählt. Fachliche Eignung Jede Bewerbergemeinschaft muss die Anforderungen erfüllen, die an natürliche oder juristische Personen gestellt werden: — natürliche Personen, die gemäß Rechtsvorschrift des Heimatstaates zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt und als Partner Landschaftsarchitekt bzw. Innenarchitekt befugt sind. Ist die Berufs—bezeichnung am jeweiligen Heimatstaat gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Architekt, Landschafts- oder Innenarchitekt, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder einen sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung der 2013/55/EU entspricht. — juristische Personen, sofern deren satzungsgemäßer Geschäftszweck auf Planungsleistungen ausgerichtet ist, die der Wettbewerbsaufgabe entsprechen und für die Wettbewerbsteilnahme ein verantwortlicher Berufsangehöriger benannt ist, der in seiner Person die Teilnahmevoraussetzungen erfüllt, die an die natürlichen Personen gestellt werden. Bewerbergemeinschaften und juristische Personen haben im Bewerbungsformblatt einen bevollmächtigten Vertreter als Ansprechpartner zu benennen. Dieser soll auch später im Rahmen des Wettbewerbs als Ansprechpartner in der Verfassererklärung benannt sein. Auswahlkriterium Als Auswahlkriterium ist ein Referenzprojekt darzustellen. Das Referenzprojekt muss folgende Anforderungen erfüllen: — Einordnung mindestens in Honorarzone III für Gebäude nach § 34 HOAI, — Realisierung nach dem 1.1.2011 (mindestens LP 8 ist abgeschlossen), — Der Bewerber bzw. bevollmächtigte Vertreter hatte die Projektleitung mindestens für die Leistungsphasen 2 bis 5 inne. Die Referenzleistung darf vom Bewerber auch in einem anderen Büro (z. B. als leitender Mitarbeiter) erbracht worden sein, wenn darüber eine Bestätigung der Projektleitung durch dieses Büro nachgewiesen wird. Die Referenzkriterien werden bewusst niederschwellig gestaltet, um die Teilnahme von jungen und kleinen Architekturbüros am Wettbewerb zu fördern. Bewerbungsunterlagen Es werden zur Bewerbung nur die folgenden Unterlagen akzeptiert: — das vollständig ausgefüllte und unterschriebene Bewerbungsformblatt, — Darstellung des Referenzprojekts mit Bild / Plan und Kurzbeschreibung auf einer Seite DIN A4 (Gestaltung freigestellt), — die Nachweise zur Teilnahmeberechtigung (Kopie der Architektenurkunde oder des Architektenausweises oder der Erlaubnis zur Führung der Berufsbezeichnung oder ein vergleichbares Dokument entsprechend Abschnitt „Fachliche Eignung“), — sowie ggf. der Nachweis über die Projektleitung beim Referenzprojekt in einem Fremdbüro. Alle geforderten Dokumente sind im Format DIN A4 einzureichen. Weitere als die geforderten Unterlagen oder pauschale Bewerbungen mit Broschüren, Prospekten, Werkberichten o. ä., werden nicht berücksichtigt. Die Unterlagen sind als verbindliche Bewerbung einzureichen. Für den rechtzeitigen Eingang trägt der Bewerber die Verantwortung.
IV.1.9) Kriterien für die Bewertung der Projekte: Ausschlusskriterien. Zum Ausschluss aus dem Bewerbungsverfahren führen: — Nicht fristgerecht eingegangene Bewerbungen, — Nicht unterschriebene oder unvollständig ausgefüllte Bewerbungsblätter, — Mehrfachbewerbungen von natürlichen oder juristischen Personen oder von — Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft führen zum Ausscheiden aller Mitglieder, — Fehlende Nachweise. Auswahlverfahren. In einem ersten Schritt wird die Qualifizierung der Bewerbung anhand der Vollständigkeit und der Erfüllung der Kriterien der fachlichen Eignung von einem Gremium aus mindestens 3 Personen überprüft, das von einer qualifizierten Person geleitet wird. Sollten sich mehr Bewerber qualifizieren, als Plätze für die Wettbewerbsteilnahme zur Verfügung stehen, so entscheidet in einem zweiten Schritt das Los über die Auswahl als Wettbewerbsteilnehmer. Zusätzlich werden Nachrücker in angemessener Zahl durch das Los bestimmt. Die Losziehung erfolgt unter Aufsicht einer von der Ausloberin unabhängigen Dienststelle. Die Ausloberin behält sich vor, die Angaben / Nachweise der ausgewählten Teilnehmer zu überprüfen. Falsche Angaben oder Nachweise führen zum Ausschluss von der Wettbewerbsteilnahme. In diesem Fall können Nachrücker spätestens bis zum Rückfragenkolloquium zur Teilnahme zugelassen werden.
Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: Die Ausloberin stellt als Wettbewerbssumme insgesamt netto 24 000 EUR zur Verfügung. Die Summe soll für Preise und Anerkennungen folgendermaßen verteilt werden: 1. Preis 9 600 EUR, 2. Preis 6 000 EUR, 3. Preis 3 600 EUR. Anerkennungen gesamt 4 800 EUR. Summe netto 24.0000 EUR. Das Preisgericht kann mit einstimmigem Beschluss die Wettbewerbssumme auch anders aufteilen (§ 7 Abs. 2 RPW). Sofern mit Preisen und Anerkennungen ausgezeichnete Wettbewerbsteilnehmer MwSt. abführen, wird diese ihnen anteilig entsprechend dem gültigen Satz zusätzlich vergütet. Das Preisgeld wird nach Rechnungsstellung an die Ausloberin ausgeschüttet.
: Auftragsvergabe im Verhandlungsverfahren: Die Ausloberin wird, wenn die Aufgabe realisiert wird, unter Würdigung der Empfehlungen des Preisgerichts, einem der Preisträger die für die Umsetzung des Wettbewerbsentwurfs notwendigen weiteren Planungsleistungen übertragen. Die Verfasser der im Wettbewerb mit Preisen prämierten Arbeiten werden als Bieter zu einem Verhandlungsverfahren nach VgV eingeladen. Arbeitsgemeinschaften aus dem Wettbewerb treten als Bietergemeinschaften auf. Bietergemeinschaften dürfen auch nach Abschluss des Wettbewerbs eingegangen oder erweitert werden (Eignungsleihe).Bei einstimmigen Beschluss des Preisgerichts erhält der 1. Preisträger den Auftrag ohne Verhandlungsverfahren. Eignungskriterien: Um für das Verhandlungsverfahren zugelassen zu werden, müssen Bieter oder Bietergemeinschaften spätestens 15 Werktage nach dem Abschluss des Wettbewerbs Eignungskriterien nachweisen. Bieter bzw. die Bietergemeinschaften, die nicht die Eignungskriterien fristgerecht nachgewiesen haben, werden nicht zum – Verhandlungsverfahren eingeladen. Alle folgend benannten Eignungskriterien sind nachzuweisen: 1) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: — Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssumme über mindestens 1 500 000 EUR für Personenschäden und 200 000 EUR für sonstige Schäden. 2) Technische und berufliche Leistungsfähigkeit: — Namentliche Benennung von mindestens 3 technischen Mitarbeitern einschließlich dem Büroinhaber / Geschäftsführer mit abgeschlossenem Studium der Architektur (Dipl.-Arch., Dipl.-Ing. (Arch), Master in Architektur an einer Universität oder Fachhochschule) oder vergleichbarer Abschluss. — Mindestens Erklärung über die genutzte Datenaustauschformat für CAD, Textverarbeitung und Tabellenkalkulation. 3) Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach §§ 123 und 124 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen GWB vorliegen. Verhandlungsverfahren: Die Zuschlagkriterien sind im Bewerbungsformblatt dargestellt. Auftragsumfang: Die Beauftragung umfasst Leistungen gemäß der Leistungsbilder der HOAI 2013 für Gebäude und Innenräume (§§ 34/35) und für Freianlagen (§§ 39/40). Es werden stufenweise mindestens die Leistungsphasen 2 bis 5 beauftragt, sofern kein wichtiger Grund der Beauftragung entgegen steht (§ 8 Abs. 2 RPW) und soweit und sobald die dem Wettbewerb zugrunde liegende Aufgabe realisiert werden soll. Für den Fall, dass die Ausloberin aus wichtigem Grund von der Realisierung teilweise oder vollständig Abstand nimmt, stehen dem Teilnehmer aus einer Nichtbeauftragung keine finanziellen Ansprüche, z. B. auf etwaig entgangenen Gewinn oder Schadensersatz, zu. Die Wettbewerbsteilnehmer verpflichten sich im Falle einer Beauftragung durch die Ausloberin die weitere Bearbeitung zu übernehmen und durchzuführen. Im Fall der Beauftragung werden im Wettbewerb bereits erbrachte Leistungen des Preisträgers bis zur Höhe des Preises nicht erneut vergütet, wenn der Wettbewerbsentwurf in seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zugrunde gelegt wird. Geplante Zeitschiene: Mo 20. Nov 2017 Bewerbungsende, 16:00 Uhr Mi 13. Dez 2017 Benachrichtigung der ausgewählten Teilnehmer und Start der Bearbeitungszeit Mi 20. Dez 2017 Abgabe der verbindlichen Teilnahmeerklärung Di 09. Jan 2018 Schlusstermin für Rückfragen zum Kolloquium Di 16. Jan 2018 Kolloquium mit Ortsbegehung Fr 16. März 2018 Abgabe der Wettbewerbspläne Fr 23. März 2018 Abgabe der Modell Di 24. April 2018 Preisgericht Auskünfte erteilt auf schriftliche Anfrage per e-Mail oder Brief das betreuende Büro. Schirmer I Architekten + Stadtplaner, Huttenstraße 4, 97072 Würzburg, wettbewerb@schirmer-stadtplanung.de