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Timestamp: 2019-07-21 01:40:00
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Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 522', 'BGH', '§ 580', 'BGH', '§ 580', '§ 580', 'BGH', '§ 572', '§ 567', 'BGH', '§ 318', 'BGH', '§ 318', '§ 318', 'BGH', '§ 318', '§ 318', '§ 318', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 50', 'BGH', '§ 567', '§ 520', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 20', '§ 20', '§ 42', '§ 42', '§ 42', 'Art. 101']

Rechtsprechung: NJW 1995, 2113 - dejure.org
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BGH, 18.01.1995 - IV ZB 22/94 A
https://dejure.org/1995,3793
BGH, 18.01.1995 - IV ZB 22/94 A (https://dejure.org/1995,3793)
BGH, Entscheidung vom 18.01.1995 - IV ZB 22/94 A (https://dejure.org/1995,3793)
BGH, Entscheidung vom 18. Januar 1995 - IV ZB 22/94 A (https://dejure.org/1995,3793)
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Fristverlängerung für Berufungsbegründung - Statthaftigkeit einer sofortigen Beschwerde gegen einen Beschluss
Berufung - Verwerfungsbsschluß
NJW 1995, 2113 (Ls.)
NJW-RR 1995, 765
Auch wenn der Beschluss gegen § 522 ZPO verstoßen hat, durfte ihn das Berufungsgericht nicht mehr ändern, weil dem Beschluss innerprozessuale Bindungswirkung zukam (vgl. BGH, Beschl. v. 12. Dezember 1990 - VIII ZB 42/90, WM 1991, 882, 883; v. 18. Januar 1995 - IV ZB 22/94, NJW-RR 1995, 765).
Dieser Teilbeschluss ist einem Urteil im Sinne des § 580 Nr. 6 ZPO gleichzustellen, weil er urteilsvertretenden Charakter hat (…vgl. BGH, Urt. v. 21. Januar 1988 aaO; Beschl. v. 18. Januar 1995 aaO;… Zöller/Greger, aaO § 580 Rn. 13;… Musielak, aaO § 580 Rn. 12).
Zwar fehlt einem Rechtsmittelführer wegen prozessualer Überholung das Rechtsschutzbedürfnis, wenn er sein Rechtsschutzziel aufgrund des weiteren Verlaufs des Verfahrens nicht mehr erreichen kann (BGH, Beschl. v. 18. Januar 1995 - IV ZB 22/94 A, NJW-RR 1995, 765;… MünchKomm-ZPO/Lipp, aaO § 572 Rn. 22;… Zöller/Heßler, aaO § 567 Rn. 12).
Denn das Berufungsgericht ist grundsätzlich an diesen gebunden und darf ihn, auch wenn er angefochten wird, nicht wieder aufheben (vgl. BGH, Beschluss vom 18. Januar 1995 - IV ZB 22/94, NJW-RR 1995, 765).
Es ist daher anerkannt, dass Beschlüsse, die auf sofortige Beschwerde ergangen sind und der Rechtsbeschwerde unterliegen, in entsprechender Anwendung von § 318 ZPO unabänderlich und damit grundsätzlich bindend sind (BGH…, Beschluss vom 19. Juli 2018, aaO Rn. 10;… Zöller/Feskorn, ZPO, 32. Aufl., § 318 Rn. 9;… Prütting/Gehrlein/Thole, ZPO, 10. Aufl., § 318 Rn. 14; vgl. auch BGH, Beschluss vom 18. Januar 1995 - IV ZB 22/94, NJW-RR 1995, 765); sie können nämlich - wie ein Urteilsausspruch - in Rechtskraft erwachsen.
Es ist aber anerkannt, dass Beschlüsse, die auf sofortige Beschwerde ergangen sind und der Rechtsbeschwerde unterliegen, in entsprechender Anwendung von § 318 ZPO unabänderlich und damit grundsätzlich bindend sind (…vgl. Zöller/Feskorn, ZPO, 32. Aufl., § 318 Rn. 9;… PG/Thole, ZPO, 10. Aufl., § 318 Rn. 14; vgl. auch BGH, Beschluss vom 18. Januar 1995 - IV ZB 22/94, NJW-RR 1995, 765); sie können nämlich - wie ein Urteilsausspruch - in Rechtskraft erwachsen.
Durch ihre Berufungsrücknahme ist ein Fall der sogenannten verfahrensrechtlichen Überholung eingetreten (vgl. BGH, Beschl. v. 18. Januar 1995, IV ZB 22/94A, NJW-RR 1995, 765).
Bei einer unrichtigen oder mehrdeutigen Umschreibung ist daher diejenige Person als Partei anzusehen, die erkennbar durch die Parteibezeichnung betroffen, werden soll (…BGH aaO.; NJW 1983, 2448 f.; NJW 1988, 1585, 1587; NJW-RR 1995, 765, 765; NJW 1999, 1871;… Zöller-Vollkommer, Vor § 50 ZPO, Rn. 7).
Die prozessuale Überholung des Rechtsschutzziels lässt regelmäßig das Rechtsschutzbedürfnis für die Beschwerde entfallen, so dass diese unzulässig wird (vgl. BGH NJW-RR 1995, 765 - 766 zitiert nach juris; OLG Köln MDR 1989, 464; OLG Köln MDR 1984, 29 zitiert nach juris; BayObLG FamRZ 1990, 551 - 552 zitiert nach juris;… Gummer in Zöller, ZPO, 23. Aufl., § 567 ZPO Rdn. 12 m.w.N.).
Im Allgemeinen ist nämlich davon auszugehen, dass keine Partei die mit der Versäumung einer Rechtsmittelfrist verbundenen prozessualen Nachteile in Kauf nehmen will, sodass angenommen werden muss, ein den Anforderungen an eine Berufungsbegründungsschrift nach § 520 ZPO entsprechendes Prozesskostenhilfegesuch solle gleichzeitig auch der Begründung des Rechtsmittels dienen (BGH, VersR 1977, 570; BGH, NJW-RR 1989, 184; BGH, NJW 1995, 2113).
https://dejure.org/1995,8193
OLG Braunschweig, 27.04.1995 - 1 W 12/95 (https://dejure.org/1995,8193)
OLG Braunschweig, Entscheidung vom 27.04.1995 - 1 W 12/95 (https://dejure.org/1995,8193)
OLG Braunschweig, Entscheidung vom 27. April 1995 - 1 W 12/95 (https://dejure.org/1995,8193)
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Zivilprozessuale Anforderungen an die Substantiierung der Befangenheit eines Richters; Ausgestaltung der Sanktionierung von persönlichen Entgleisungen und Beleidigungen durch einen Richter; Ausgestaltung der Verpflichtung von Rechtsanwälten zum Tragen der Amtstracht in Form einer Robe in einer gerichtlichen Verhandlung
AG Braunschweig - 112 C 119/95
LG Braunschweig, 21.03.1995 - R 12 T 13/95
NJW 1995, 2113
AnwBl 1995, 371
Die erste Alternative wird durch § 20 BORA geregelt, die zweite durch das Gewohnheitsrecht in seiner Ausgestaltung durch die landesrechtliche Verwaltungsvorschrift (vgl. auch OLG Braunschweig, NJW 1995, 2113, 2115).
und Vorstellungen aller Verfahrensbeteiligten an, insbesondere auch der Gerichte, und nicht nur der RAe (vgl. OLG Braunschweig, NJW 1995, 2113, 2114 f.).
Da das Gewohnheitsrecht nicht anwaltliches Standesrecht regelt, sondern Gerichtsverfassungs- und Verfahrensrecht, kommt es auf die Erwartungen und Vorstellungen aller Verfahrensbeteiligten an, insbesondere auch der Gerichte, und nicht nur der Rechtsanwälte (vgl. OLG Braunschweig NJW 1995, 2113, 2114 f.).
Die erste Alternative wird durch § 20 BO-RA geregelt, die zweite durch das Gewohnheitsrecht in seiner Ausgestaltung durch die landesrechtliche Verwaltungsvorschrift (vgl. auch OLG Braunschweig NJW 1995, 2113, 2115).
OLG Rostock, 31.03.2008 - 1 W 14/08
Richterablehnung: Ablehnungsrecht eines Prozessbevollmächtigten; fehlende …
Denn dieses allgemein geforderte legitime Verlangen der Rechtsverfolgung kann dann nicht angenommen werden, wenn die Ablehnung rechtsmissbräuchlich ist, also mit ihr offensichtlich nur das Verfahren verschleppt oder sonstige verfahrensfremde Zwecke verfolgt werden sollen (…vgl. Zöller/Vollkommer, a.a.O., § 42 Rn. 6;… Thomas/Putzo/Hüßtege, a.a.O., § 42 Rn. 5), wie es etwa der Fall ist bei einem nicht ernsthaft gemeinten oder unter einem Vorwand gestellten Ablehnungsgesuch (um beispielsweise einen nicht genehmen Richter im Wege taktischer Manipulation auszuschalten (vgl. LSG Hessen, MDR 1986, 436;… Zöller/Vollkommer, a.a.O., § 42 Rn. 6 u. Rn. 29 m.w.N.); der gesetzliche Richter (Art. 101 Abs. 1 Satz 2 GG) darf indes nicht der Manipulation preisgegeben werden (ebenso OLG Braunschweig, NJW 1995, 2113).
OLG Braunschweig, 27.04.1995 - 1 B 12/95
https://dejure.org/1995,15535
OLG Braunschweig, 27.04.1995 - 1 B 12/95 (https://dejure.org/1995,15535)
OLG Braunschweig, Entscheidung vom 27.04.1995 - 1 B 12/95 (https://dejure.org/1995,15535)
OLG Braunschweig, Entscheidung vom 27. April 1995 - 1 B 12/95 (https://dejure.org/1995,15535)
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