Source: https://www.rechtslupe.de/strafrecht/mehrfach-hintereinander-begangene-vergewaltigungen-2-3130452?pk_campaign=feed&pk_kwd=mehrfach-hintereinander-begangene-vergewaltigungen-2
Timestamp: 2019-03-24 04:59:28
Document Index: 83013386

Matched Legal Cases: ['§ 177', '§ 177', '§ 177', '§ 179', 'Art. 6', '§ 46', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 177']

So lag der Fall auch in dem hier vom Bundesgerichtshof entschiedenen Fall: die vom Angeklagten durch den Schlag und die Beseitigung der Gegenwehrmöglichkeiten der Nebenklägerin mittels Hochziehens ihrer Jacke zur Erzwingung des Geschlechtsverkehrs geschaffene Bedrohungssituation bestand noch fort, als er sie zur Ausübung des Oralverkehrs bzw. der Manipulation an seinem Glied und anschließend jeweils zur Duldung des Geschlechtsverkehrs zwang. Damit wurden die sexuellen Handlungen aufgrund eines Tatentschlusses durch den Einsatz desselben Nötigungsmittels erzwungen, sodass sich das Geschehen als einheitliche Tat der Vergewaltigung nach § 177 Abs. 1 Nr. 2, Abs. 2 Satz 2 Nr. 1 StGB aF darstellt.
Bundesgerichtshof, Beschluss vom 14. März 2018 – 4 StR 516/17
Mehrfach hintereinander begangene Vergewaltigungen Für die Beurteilung des Konkurrenzverhältnisses bei mehrfach hintereinander begangenen Vergewaltigungen kommt es nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs maßgeblich darauf an, ob der Nötigung des Tatopfers…
Vergewaltigung – und die womöglich verminderten „Hemmschwelle“ Die Nichtanwendung des Strafrahmens des § 177 Abs. 2 Satz 1 StGB trotz Erfüllung eines Regelbeispiels nach § 177 Abs. 2 Satz 2 StGB begegnet…
Die Vergewaltigung durch den Mittäter Auch ein Mittäter hat den Tatbestand des § 179 Abs. 1 Nr. 1 StGB vollendet, obgleich er selbst "aus einer plötzlichen Unlust heraus" mit der…
Wechselmodell – kein Regelfall für das Umgangsrecht? Nach einer Entscheidung des Bundesverfassugnsgerichts besteht keine gesetzgeberische Pflicht zur Einräumung eines paritätischen Umgangsrechts ("Wechselmodell") getrennt lebender Eltern als Regelfall. Insbesondere folgt aus Art. 6…
Setzen Sie sich auf das Opfer – dann ist es keine Vergewaltigung! Setzt sich der "Vergewaltiger" auf sein Opfer zur "Erzwingung" des Oralverkehrs, so verwirklicht dieses Verhalten für sich allein genommen nicht den Tatbestand der Vergewaltigung. Meint…
Mehrere Geschädigte – und der Täter-Opfer-Ausgleich Für einen Täter-Opfer-Ausgleich gemäß § 46a Nr. 1 StGB reicht es nicht aus, dass ein Ausgleich nur in Bezug auf einen von mehreren Geschädigten gegeben…
Der Streit umd die örtliche Zuständigkeit – und die Verweisung durch den… Die Abgabe oder Verweisung an ein örtlich zuständiges Gericht durch das Gericht des 1. Rechtszugs ist ausgeschlossen ((vgl. BGH, Beschluss vom 23.07.1969 - 2 ARs…
vgl. BGH, Urteile vom 19.04.2007 – 4 StR 572/06, NStZ-RR 2007, 235; vom 13.02.2007 – 1 StR 574/06 12; vom 25.10.2001 – 4 StR 262/01, NStZ 2002, 199, 200; Beschlüsse vom 18.06.2015 – 4 StR 46/15, NStZ-RR 2015, 277; vom 28.01.2003 – 4 StR 521/02, StraFo 2003, 281; vom 09.03.2000 – 4 StR 513/99, NStZ 2000, 419, 420; vom 23.11.1993 – 1 StR 739/93, BGHR StGB § 177 Abs. 1 Gewalt 10 [↩]