Source: http://publikationen.windindustrie-in-deutschland.de/studie-direkte-vermarktung-von-windstrom-und-anderen-ee-strom-im-b2b-bereich/60010048/33
Timestamp: 2018-08-21 14:04:45
Document Index: 348471917

Matched Legal Cases: ['§ 21', '§ 21', '§ 21', '§ 21', '§ 21', '§ 21', '§ 21', '§ 21', '§ 21']

Oktober 2017 | SEITE 25/7
Oktober 2017 | SEITE 25/70 Teil A | Studie | Direkte Vermarktung von Windstrom und anderem erneuerbaren Strom im B2B-Bereich (2) Verfahren für den flexiblen Wechsel § 21c EEG 2017 könnte zukünftig wie folgt geändert werden: Aktuelle Fassung § 21c Verfahren für den Wechsel Vorschlag einer Neufassung § 21c Verfahren für den Wechsel (1) Anlagenbetreiber müssen dem Netzbetreiber vor Beginn des jeweils vorangehenden Kalendermonats mitteilen, wenn sie erstmals Strom in einer Veräußerungsform nach § 21b Absatz 1 Satz 1 veräußern oder wenn sie zwischen den Veräußerungsformen wechseln. Im Fall der Ausfallvergütung reicht es aus, wenn der Wechsel in die Einspeisevergütung oder aus dieser heraus dem Netzbetreiber abweichend von Satz 1 bis zum fünftletzten Werktag des Vormonats mitgeteilt wird. […] (1) Anlagenbetreiber müssen dem Netzbetreiber vor Beginn des jeweils vorangehenden Kalendermonats mitteilen, wenn sie erstmals Strom in einer Veräußerungsform nach § 21b Absatz 1 Satz 1 veräußern oder wenn sie zwischen den Veräußerungsformen wechseln. Abweichend von Satz 1 gilt für Strom der erstmals nach § 21b Absatz 1 Satz 1 Nummer 5 veräußert werden soll, oder für den Wechsel in diese Veräußerungsform, oder für den Wechsel von dieser Veräußerungsform in eine Veräußerungsform nach § 21b Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 und 4, dass der Anlagenbetreiber dem Netzbetreiber den Wechsel bis eine Stunde vor dem Wechsel mitteilen kann. Im Fall der Ausfallvergütung reicht es aus, wenn der Wechsel in die Einspeisevergütung oder aus dieser heraus dem Netzbetreiber abweichend von Satz 1 bis zum fünftletzten Werktag des Vormonats mitgeteilt wird. […]
Oktober 2017 | SEITE 26/70 Teil A | Studie | Direkte Vermarktung von Windstrom und anderem erneuerbaren Strom im B2B-Bereich Eine Gesetzesbegründung könnte wie folgt lauten: Zu § 21c Verfahren für den Wechsel Zu Absatz 1 Zwischen Satz 1 und 2 des bisherigen Absatzes 1 von § 21c EEG 2017 wird ein Satz 2 – neu – eingefügt, der abweichend von Absatz 1 Satz 1 die Anmeldefrist für den Wechsel in oder aus der neuen Vermarktungsform des Marktentwicklungsmodells auf eine Stunde vor dem beabsichtigten Wechsel verkürzt. Dies gilt jedoch nicht für den Wechsel aus dem Marktentwicklungsmodell in die Einspeisevergütung. So soll verhindert werden, dass der (Übertragungs-)Netzbetreiber nicht hinreichend auf das damit verbundene Vermarktungsrisiko reagieren kann. Auch ein Rosinenpicken ist wegen der direkten und langfristigen Lieferbeziehungen kaum möglich. Eine starre Wechselfrist erscheint anders als für die bisherigen Vermarktungsformen somit nicht notwendig. Die Frist von einer Stunde lehnt sich an den Handel am Intraday-Markt der Strombörse an. Derzeit können dort Positionen bis zu 30 Minuten vor Fälligkeit gehandelt werden. Eine Ankündigung eines Vermarktungsformwechsels bis zu einer Stunde vor dem Wechsel sollte damit genug Zeit bieten, reagieren zu können, ohne dass wesentliche bilanzielle Ungleichgewichte zu befürchten sind. Zu Absatz 2 bis 4 Die Absätze 2 bis 4 sind gegenüber EEG 2017 unverändert.