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Timestamp: 2016-10-25 05:12:38
Document Index: 93673306

Matched Legal Cases: ['Art. 42', 'Art. 95', 'Art. 106', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 66', 'Art. 68']

2C_655/2013 (19.07.2013)
2C_655/2013 � � Urteil vom 19. Juli 2013
Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 10. Juli 2013.
Die Polizei- und Milit�rdirektion des Kantons Bern hiess am 17. Mai 2013 eine Beschwerde von X.________ gut und wies den Migrationsdienst an, dessen Aufenthaltsbewilligung zu verl�ngern; auf den Antrag, ihm die Niederlassungsbewilligung zu erteilen, trat sie - weil versp�tet - nicht ein. Am 10. Juni 2013 gelangte X.________ hiergegen an das Verwaltungsgericht des Kantons Bern, wobei er in Aussicht stellte, seine Eingabe noch zu begr�nden. Nachdem er dies nicht getan hatte, trat das Verwaltungsgericht des Kantons Bern am 10. Juli 2013 auf die Eingabe von X.________ nicht ein und auferlegte ihm die Verfahrenskosten von Fr. 500.--. X.________ beantragt mit Eingabe vom 17. Juli 2013 vor Bundesgericht, diesen Entscheid aufzuheben, ihm die Kosten abzunehmen und das bundesgerichtliche Verfahren zu sistieren, bis der Migrationsdienst entschieden habe.
2.1.�Gem�ss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG haben Rechtsschriften die Begehren und deren Begr�ndung zu enthalten. Es ist darin in gedr�ngter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt. Nicht unmittelbar ger�gt werden kann die Missachtung von kantonalem Gesetzesrecht, sondern allein die Verletzung von Bundesrecht (Art. 95 BGG). Beruht ein Entscheid auf kantonalem Recht, kann im Wesentlichen bloss geltend gemacht werden, dessen Anwendung verstosse gegen verfassungsm�ssige Rechte, wobei die entsprechenden R�gen qualifiziert zu begr�nden sind (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 135 III 513 E. 4.3 S. 521 f.; 134 I 153 E. 4.2.2 S. 158; 134 II 349 E. 3 S. 351 f.; 133 III 462 E. 2.3 S. 466). Die Beschwerdef�hrer m�ssen in ihrer Eingabe dartun,�
welche�verfassungsm�ssigen Rechte durch den angefochtenen Akt inwiefern verletzt worden sein sollen. Das Bundesgericht pr�ft nur rechtsgen�gend vorgebrachte, klar erhobene und soweit m�glich belegte R�gen; auf appellatorische Kritik am angefochtenen Urteil tritt es nicht ein (BGE 134 II 244 E. 2.2 S. 246; 133 II 249 E. 1.4.3 S. 55; 133 IV 286 E. 1.4). Wird eingewandt, der angefochtene Entscheid sei willk�rlich, ist darzulegen, dass und inwiefern er sich - im Resultat und nicht nur in seiner Begr�ndung - als offensichtlich unhaltbar erweist, mit der tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderl�uft (BGE 137 I 1 E. 2.4 S. 5).
2.2.�Der vorliegend angefochtene Nichteintretensentscheid st�tzt sich auf kantonales Verfahrensrecht. Der Beschwerdef�hrer legt mit keinem Wort dar, inwiefern die Vorinstanz Bundes (verfassungs) recht verletzt h�tte. Er macht sinngem�ss lediglich geltend, dass er beim Verwaltungsgericht seine Beschwerde habe anmelden wollen, f�r den Fall, dass der Migrationsdienst ihm die Aufenthaltsbewilligung nicht verl�ngern sollte; dies �ndert indessen nichts daran, dass er seine Eingabe innerhalb der Beschwerdefrist h�tte begr�nden m�ssen und auf diese nicht einzutreten war, nachdem er dies nicht fristgerecht getan hatte. Eine spezifische Aufforderung hierzu war nicht erforderlich, da der Beschwerdef�hrer selber in Aussicht gestellt hatte, die Begr�ndung nachreichen zu wollen, womit die Vorinstanz nach Treu und Glauben davon ausgehen durfte, dass er sich der Mangelhaftigkeit seines Schreibens selber bewusst war. Unter diesen Umst�nden ist auch nicht ersichtlich, inwiefern sich die �berzeugenden Ausf�hrungen des Verwaltungsgerichts mit einer den gesetzlichen Begr�ndungsanforderungen gen�genden Rechtsschrift erfolgsversprechend anfechten liessen, weshalb es sich nicht rechtfertigt, das Verfahren zu sistieren oder vor dem bundesgerichtlichen Entscheid den Ablauf der Beschwerdefrist abzuwarten.
3.2.�Es rechtfertigt sich, davon abzusehen, dem Beschwerdef�hrer die Kosten des vorliegenden Verfahrens aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Parteientsch�digungen sind nicht geschuldet (Art. 68 Abs. 3 BGG).