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Timestamp: 2018-01-17 18:45:23
Document Index: 41089535

Matched Legal Cases: ['§ 102', '§ 102', '§ 26', '§ 27', '§ 19', '§ 20', '§ 22', '§ 24', '§ 25', '§ 17', '§ 21']

im betrieblichen Eingliederungsmanagement - ppt herunterladen
Veröffentlicht von:Baldhild Werkheiser Geändert vor über 3 Jahren
Präsentation zum Thema: "im betrieblichen Eingliederungsmanagement"— Präsentation transkript:
1 im betrieblichen Eingliederungsmanagement
2 SGB IX Gesetzesbegründung:
„Durch die gemeinsame Anstrengung aller Beteiligten soll ein betriebliches Eingliederungsmanagement geschaffen werden, das durch geeignete Gesundheitsprävention das Arbeitsverhältnis dauerhaft sichert.“
3 mit Zustimmung des Betroffenen
Betriebliches Eingliederungsmanagement Betroffener 6 Wochen Langzeiterkrankung oder häufige Kurzerkrankungen innerhalb eines Jahres Arbeitgeber klärt mit Zustimmung des Betroffenen Ziel weitere Beteiligte SBV BR/PR/MAV Betriebsarzt Integrations- amt IFD Beseitigung Arbeitsunfähigkeit Vermeidung neuer Arbeitsunfähigkeit dauerhafte Sicherung des Arbeitsverhältnisses
4 Betriebliches Eingliederungsmanagement
Jedes Verfahren, das die zu beteiligenden Stellen, Ämter und Personen einbezieht, das keine vernünftigerweise in Betracht zu ziehende Anpassungs- und Änderungsmöglichkeiten ausschließt und in dem die von den Teilnehmern eingebrachten Vorschläge sachlich erörtert werden entspricht den gesetzlichen (Mindest-)Anforderungen an ein BEM. BAG Urteil, 2 AZR 400/08 v
5 BEM - Ablauf 6 Wochen AU Ursachen- Forschung Maßnahmen Abschluss   
~~~~~~~ 6 Wochen AU Ursachen- Forschung Maßnahmen ~~~~~~~ Raum für Ihre Notizen: Abschluss   
6 Arbeitsunfähigkeit von mehr als 6 Wochen
Abfrage Personalinformationssystem regelmäßige Auswertung der Krankenstände Notwendige Daten werden der Ansprechperson weitergegeben Filter: Ist BEM sinnvoll? Info an BR/PR/MAV und SBV bei schwerbehinderten Mitarbeitern  durch Arbeitgeber/Personalverantwortlichen
7 Erstkontakt Aufmerksamkeit des Betriebes signalisieren
Erste Infos über BEM/Praxis im Betrieb Bedeutung ihrer/seiner Bereitschaft zur Mitarbeit Hinweis auf Freiwilligkeit Vertrauensbasis aufbauen Schriftlich, mündlich oder persönlich Ansprechpartner wird benannt (Kümmerer) Hinweise auf Datenschutz
8 Erstkontakt Art des Umgangs mit Daten:
Ein Fünftel der Betriebe weist nicht auf Freiwilligkeit hin Ein Drittel informiert nicht über Art, Umfang und Verwendung der Daten In einer Mehrzahl der Betriebe gibt es keine Regelung zur Aufbewahrung der Daten (Quelle: Studie der Universität Köln)
9 Das Erstgespräch - Info- und Analysegespräch
Vertrauensbasis herstellen Infos über BEM Infos über Zweck des Gesprächs Bereitschaft zur Mitwirkung abklären Infos erhalten über Betriebliche Ursachen der Erkrankung Hauptsächliche Einschränkungen der Leistungsfähigkeit Verbleibende Leistungspotenziale Ziele, Lösungsideen und Perspektiven des Mitarbeiters Nächste Schritte vereinbaren
10 Bereitschaft zur Zustimmung
Angst vor Arbeitsplatzverlust Fehlende Transparenz Kenntnisse zum BEM fehlen oder unzureichend Fehlende Regelungen zum Datenschutz Keine „Krankenrückkehrgespräche“, Art der Ansprache, gelungene Kommunikation Wertschätzende Vertrauenskultur (Unternehmensleitlinien, kooperativer Führungsstil, Klima des Vertrauens ...) BEM statt BAM!  Hoffnung auf Arbeitsplatzerhalt
11 Fallbesprechung - Maßnahme-/Lösungsgespräch
Alle verfügbaren und notwendigen Infos zusammenstellen - Qualifikationen - Stärken - Medizinisches Leistungsprofil Maßnahmen planen (stufenweise Wiedereingliederung, Arbeitsversuch, Umschulung, Fortbildung, Arbeitsplatzausstattung …) Notwendige und im Betrieb vorhandene Ressourcen nutzbar machen Maßnahmeplan formulieren
12 Konkrete Maßnahmen Vereinbarung treffen, die von allen Beteiligten mitgetragen wird: Wer ist verantwortlich für Koordinierung und Kontrolle der Maßnahmen? Anforderungs-/Leistungsprofil wird erstellt Arbeitsplatzanpassung Technische Ausstattung Arbeitsbelastung/Arbeitszeit reduzieren Arbeitsversuch Umsetzung Medizinische/berufliche Reha, Integrationsamt …
13 Kooperationspartner intern
Personalabteilung Betriebsrat/Personalrat/MAV Schwerbehindertenvertretung Arbeitsmedizinischer Dienst Arbeitssicherheit . . . Gleichstellungsbeauftragte Betriebs-Sozialdienst Suchtbeauftragte
14 Kooperationspartner extern
Rentenversicherungsträger Berufsgenossenschaften Krankenkassen Integrationsamt Agentur für Arbeit Integrationsfachdienst Reha-Kliniken Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation Hausarzt Gemeinsame Servicestelle
15 Umsetzung Begleitung des Mitarbeiters
Notwendige Korrekturen werden vorgenommen Schwierigkeiten rechtzeitig erkennen und beseitigen Ergebnis feststellen: erfolgreich oder nicht; ggf. weitere Optionen
16 Auswertung Systematische Dokumentation des Prozesses
Bewertung des Einzelfalls nach Abschluss der Maßnahme Regelmäßiger Erfahrungsaustausch der Beteiligten Befragung der betroffenen Mitarbeiter zum Ergebnis und Prozess Erfassung der Krankheitszeiten nach der Durchführung von BEM Verbesserung oder Beschleunigung des Prozesses Ziel: klare Ergebnisse
17 Kennzeichen guter BEM-Betriebe
Informieren Ihre Beschäftigten regelmäßig über BEM Wohlwollender Kontakt nach 6 Wochen Aufklärung der Mitarbeiter über Freiwilligkeit Aufklärung über Datenschutz Regelung in einer Betriebs-/Dienstvereinbarung Bieten zahlreiche Maßnahmen zum BEM an
18 Wichtige Regelungen in Betriebsvereinbarung
Zum Verfahrensablauf Zuweisung von Verantwortlichkeiten Mitwirkungspflichten der Beschäftigten Gewährleistung des Datenschutzes Ergebniskontrolle und Fallauswertung Dokumentation
19 Zielvereinbarung Voraussetzung für den Erfolg
S spezifisch M	messbar A	anspruchsvoll R	realistisch T terminiert
20 Leistungen des Integrationsamtes
Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg - Integrationsamt - Leistungen des Integrationsamtes
21 Aufgaben Integrationsamt
Rechtsgrundlage: § 102 Abs. 1 SGB IX Erhebung und Verwendung der Ausgleichsabgabe Begleitende Hilfe im Arbeitsleben Kündigungsschutz
22 Weitere Aufgaben Prävention und betriebliches Eingliederungsmanagement
Förderung von Integrationsprojekten Integrationsfachdienste Mitwirken bei Integrationsvereinbarung Schulungen und Inhouse-Veranstaltungen
23 Ausgleichsabgabe Betriebe ab 20 Beschäftigte 5 % Pflichtplätze
115,00 € (< 5 % bis 3%) 200,00 € (< 3 % bis 2 %) 290,00 € (< 2 %) je unbesetztem Arbeitsplatz
24 Begleitende Hilfe als
25 Begleitende Hilfe im Arbeitsleben
Rechtsgrundlage: § 102 Abs. 2 SGB IX Sicherung der soziale Stellung Beschäftigung auf geeigneten Arbeitsplatzen mit Entwicklungsmöglichkeiten Wettbewerbsfähigkeit
26 Fachberatung ... ... durch unsere Expertinnen und Experten vor Ort:
Koordinierung Finanzielle Fragen Schulungen Konfliktlösung
27 Technischer Beratungsdienst (TBD)
Empfehlung von Arbeitshilfen und behinderungsgerechten Maschinen Planung und Begleitung von Umbauten behinderungsgerechte Organisation des Arbeitsablaufes Suche nach alternativen Arbeitsplätzen fachtechnische Stellungnahmen
28 Technische Arbeitshilfen am Arbeitsplatz
29 Technische Arbeitshilfen am Arbeitsplatz
30 Technische Arbeitshilfen am Arbeitsplatz
31 Integrationsfachdienst
Vermittlung Vorbereitung von geeigneten schwerbehinderten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
32 Integrationsfachdienst
Begleitung am Arbeitsplatz Information von Vorgesetzten und Kollegen Problemlösung Krisenintervention
33 Finanzielle Leistungen
Allgemeine Leistungsvoraussetzungen: Schwerbehinderteneigenschaft/Gleichstellung unbefristetes Arbeitsverhältnis/befristetes Arbeitsverhältnis über 8 Wochen Dauer mindestens 15 Stunden Wochenarbeitszeit tarifliche oder ortsübliche Entlohnung des schwerbehinderten Mitarbeiters 15 Wochenstunden - Ausnahme: Behinderungsbedingt weniger
34 Behinderungsgerechte Arbeitsplatzgestaltung
Rechtsgrundlage: § 26 SchwbAV Zuschüsse und/oder Darlehen für technische Arbeitshilfen behinderungsgerechte Gestaltung der Arbeitsstätte Förderung bis 100 %, je nach Lage des Einzelfalles i.d.R Zuschuss (kein Darlehen)
35 Lohnkostenzuschuss Rechtsgrundlage: § 27 SchwbAV
Alle Möglichkeiten ausgeschöpft, dass … sbM ohne fremde Hilfe arbeiten kann sbM seinem Arbeitsentgelt entsprechende Arbeitsleistung erbringen kann Max. 500 € -Höhe der Minderleistung -Entlohnung/Einkommen -Pflichtquote -Alters-/Tarifsicherung 35
36 Lohnkostenzuschuss ... ... bei Minderleistung
Arbeitsleistung wird behinderungsbedingt nicht mehr in vollem Umfang erbracht ab Minderleistung von mindestens 30 % auf Antrag Lohnkostenzuschuss möglich Max. 500 € -Höhe der Minderleistung -Entlohnung/Einkommen -Pflichtquote -Alters-/Tarifsicherung 36
37 Lohnkostenzuschuss ... ... für Betreuung
wenn besondere Unterstützung durch Kollegen oder Vorgesetzte notwendig ist ab Betreuungsaufwand > 0,5 Stunden pro Tag auf Antrag Lohnkostenzuschuss möglich Max. 500 € -Höhe der Minderleistung -Entlohnung/Einkommen -Pflichtquote -Alters-/Tarifsicherung 37
38 Lohnkostenzuschuss ... Höchstbeträge
bei Minderleistung bis zu 400,00 € monatlich bei personeller Unterstützung (außergewöhnlicher Betreuungsaufwand) bis zu 480,00 € monatlich maximal 40 % des Bruttojahreseinkommens (einschließlich AG-Anteil zur gesetzlichen Sozialversicherung) -	bei Altersteilzeit natürlich auch nur Auszahlung eines anteiligen Zuschusses
39 Leistungen an schwerbehinderte Menschen
für technische Arbeitshilfen (§ 19 SchwbAV) zum Erreichen des Arbeitsplatzes (§ 20 SchwbAV)  nur für Beamte und Selbstständige zur Beschaffung, Ausstattung und Erhaltung einer behinderungsgerechten Wohnung (§ 22 SchwbAV)  nur bei berufsbezogener Notwendigkeit  nur für Beamte uns Selbstständige
40 Leistungen an schwerbehinderte Menschen
Teilnahme an Maßnahmen zur Erhaltung und Erweiterung beruflicher Kenntnisse und Fertigkeiten (§ 24 SchwbAV)  Förderung behinderungsgerecht gestalteter Fortbildungsmaßnahmen (keine Umschulung!) in besonderen Lebenslagen (§ 25 SchwbAV) Arbeitsassistenz (§ 17 Abs.1a SchwbAV) zur Gründung und Erhaltung einer selbständigen beruflichen Existenz (§ 21 SchwbAV)
41 Haben Sie einen Blick für Probleme im Betrieb !!!
42 Besuchen Sie uns auch im Internet: www.kvjs.de
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