Source: https://www.rile-lcs.com/de/schulungen-und-fortbildungen
Timestamp: 2020-07-05 16:55:41
Document Index: 311361033

Matched Legal Cases: ['§ 5', '§12', '§12', '§ 136', '§2', '§ 22']

RILE Academy | RILE Logistics Consulting & Services GmbH
RILE Academy - Ihr Aus- & Fortbildungspartner
RILE Academy
Warum RILE Academy?
Gerade jetzt wird es immer wichtiger, Lizenzen, Unterweisungen und Schulungszertifikate vorzuweisen. Wir sind Ihr professioneller Weiterbildungspartner! Unsere langjährigen und qualifizierten Trainer bieten Ihnen ein umfassendes Schulungsangebot.
Unser Trainer-Team unterstützt Sie im Bereich Ladesicherung, Arbeitssicherheit und weiteren Neu- und Weiterbildungen. Durch unser Know-How in Punkto qualifizierende Abschlüsse ist es uns möglich, Ihnen durch unsere Lernformen effiziente, bequeme und praxisnahe Schulungen anzubieten. Neu- und Weiterbildungen sind bei uns nicht nur durch Präsenzschulungen möglich, sondern können auch über unser Onlinetool als E-Learing absolviert werden. Dafür stellen wir Ihnen unseren RILE Organizer zur Verfügung – dieser ermöglicht Ihnen unsere Seminare und Schulungen auch online zu absolvieren.
Als Bildungsdienstleister sind wir Ihr dauerhafter Partner und Begleiter, das gemeinsame Ziel ist es Ihre langfristige und solide Entwicklung zu garantieren.
Auszug unserer Schulungen
Ladungssicherung gemäß VDI2700 & CTU Code
Arbeitssicherheit § 5 (ArbSchG, DGUV Vorschrift 1, BetrSichV)
Verantwortliche / r für die Verkehrssicherung von Arbeitsstellen nach MAVS99 innerorts, Land- und Bundesstraßen
Verantwortliche / r für die Verkehrssicherung von Arbeitsstellen nach MAVS99 innerorts, Land- und Bundesstraßen und Autobahnen
Bediener Teleskopmaschinen
Gabelstapler & Krane Neuschulungen
Jährliche Unterweisung für Gabelstaplerfahrer gem. DGUV Vorschrift 1
Ladungssicherung Basisschulung VDI 2700
Ladungssicherung im Container nach dem CTU-Code
Baumaschinenführer Erd- und Tiefbau Grundkurs
Bediener LKW-Ladekran
Bediener Brücken – und Portalkran
Jährliche Unterweisung für Kranbediener gemäß DGUV Vorschrift 1
Weiterbildung für LKW - Fahrer (BKF) - 5 Module
(1) Der Unternehmer hat die Versicherten über Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit, insbesondere über die mit ihrer Arbeit verbundenen Gefährdungen und die Maßnahmen zu ihrer Verhütung, entsprechend §12 Absatz 1 Arbeitsschutzgesetz sowie bei einer Arbeitnehmerüberlassung entsprechend §12 Absatz Arbeitsschutzgesetz zu unterweisen; die Unterweisung muss erforderlichenfalls wiederholt werden, mindestens aber einmal jährlich erfolgen; sie muss dokumentiert werden.
(3) Der Unternehmer nach § 136 Absatz 3 Nummer 3 Alternative 2 Sozialgesetzbuch Siebtes Buch (SGB VII) hat den Schulhoheitsträger hinsichtlich Unterweisungen für Versicherte nach §2 Absatz 1 Nummer 8 Buchstabe b SGB VII zu unterstützen.
Verantwortlichkeit bei der Ladungssicherung
Die Pflicht und Verantwortung zur Ladungssicherung wirft immer wieder Probleme auf. Wer ist verantwortlich? – Wer haftet? – Kann die Pflicht zur Ladungssicherung vertraglich geregelt oder delegiert werden? Häufig gestellte Fragen, für deren Beantwortung der Einzelfall betrachtet werden muss.
Der Gesetzgeber weist allen, die am Ladevorgang beteiligt sind, also Frachtführer, Fahrzeughalter Fahrer, Verlader und Lademeister für die Ladungssicherung bestimmte Verantwortlichkeiten zu. Nach dem Handelsgesetzbuch ist der Verlader für die beförderungssichere, der Frachtführer und damit auch sein Fahrer für die betriebsichere (= verkehrssichere) Verladung verantwortlich, denn der Frachtführer/Fahrer kennt das Fahrzeug und dessen Fahrverhalten, der Verlader kennt die Ware und kann daher am besten beurteilen, wie das Gut gegen Beförderungseinflüsse geschützt, gesichert und hinsichtlich des Schwerpunktes gestapelt werden kann.
Häufig wird der Versuch unternommen, mit Hilfe privatrechtlicher Vereinbarungen jedwede Verantwortung für die Verladung dem Transportunternehmer zu übertragen. Grundsätzlich gilt, dass derjenige, der durch sein Handeln oder Unterlassen die Ursache für einen verkehrsunsicheren Zustand oder für einen Schaden setzt, dafür einstehen muss.
§ 22 StVO bestimmt, dass die Ladung so zu sichern ist, dass sie nicht verrutschen oder herabfallen kann. Wer dagegen verstößt, wird mit Bußgeld geahndet. Gegen diese Vorschrift kann jeder zuwiderhandeln, der für die Ladung verantwortlich ist, auch der Lademeister (OLG Stuttgart).
Diese Verantwortung kann nur unter folgenden Voraussetzungen auf den Unternehmer bzw. den Fahrer übertragen werden:
Es muss der ausdrückliche Auftrag vorliegen, Aufgaben des Auftraggebers in eigener Verantwortung zu übernehmen.
Der Transportunternehmer/Fahrer muss fachlich geeignet und in der Lage sein, die Verladung technisch zu übernehmen.
Der Verlader muss stichprobenartige Kontrollen durchführen und dokumentieren, ob die übertragenen Pflichten sachgerecht durchgeführt werden.
Bei erkannten Sicherheitsmängeln sind Maßnahmen zu ergreifen, um diese abzustellen. Bei Missachtung dieser Kriterien bleibt der Verlader in der Verantwortung und ist neben dem Halter und dem Fahrer bußgeldrechtlich verantwortlich. Die Behörden prüfen von Amts wegen.
Die Pflicht zur beförderungssicheren Verladung und zur Ladungssicherung kann vertraglich auf den Frachtführer übertragen werden: eine Vereinbarung über Beladepflichten, die vom Frachtführer gar nicht ausgeführt werden kann, verstößt aber gegen den Grundsatz von Treu und Glauben. Hat der Absender verladen, obwohl die Verantwortung dafür dem Frachtführer übertragen wurde, so ist auf die tatsächliche Verladung und nicht auf die Rechtspflicht der Verladung abzustellen (aus der amtlichen Begründung zum Transportrechtsreformgesetz).
Hat sich der Frachtführer rechtswirksam zur Übernahme der Ladungssicherung verpflichtet, haftet er für Güter-/Verspätungsschäden aufgrund mangelnder Ladungssicherung. Ist der Verlader zur beförderungssicheren Verladung verpflichtet oder nimmt er sie tatsächlich vor, ist der Transportunternehmer im Falle eines Schadens von der Haftung befreit.