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Timestamp: 2016-06-28 20:37:12
Document Index: 191204806

Matched Legal Cases: ['§ 8', '§ 22', '§ 15', '§ 4', '§ 8', 'Art. 1', '§ 253', '§ 275', '§ 311', '§ 8', 'Art. 27']

BAG - 13.11.2007, 9 AZR 51/07 - JuraForum.de
JuraForum.de > Urteile > Bundesarbeitsgericht > Urteil vom 13.11.2007, Aktenzeichen: 9 AZR 51/07 BAG – Aktenzeichen: 9 AZR 51/07Urteil vom 13.11.2007
Rechtsgebiete:TzBfG, BEEG, MTV Kabinenpersonal, ZPO, BGBVorschriften:§ 8 TzBfG, § 22 TzBfG, § 15 BEEG, § 4 Abschnitt 7 Manteltarifvertrag Nr. 1 für das Kabinenpersonal vom 1. Juli 1995, § Manteltarifvertrag Nr. 1 für das Kabinenpersonal vom 1. Juli 1995 Protokollnotiz Ziff. 17, § 8. Änderungs- und Ergänzungstarifvertrag vom 28. September 2004 zum Manteltarifvertrag Nr. 1 für das Kabinenpersonal vom 1. Juli 1995 Art. 1 Nr. 1, § Tarifvereinbarung Teilzeitmodell M 2 Kabine vom 28. September 2004 Ziff. I, § 253 ZPO, § 275 BGB, § 311a BGBStichworte:Verringerungsverlangen, tarifliche HärtefallregelungVerfahrensgang:ArbG Frankfurt am Main 6/12 Ca 755/05 vom 12.10.2005
Hessisches LAG 17 Sa 478/06 vom 04.12.2006
Für die amtliche Sammlung: neinVolltextUm den Volltext vom BAG – Urteil vom 13.11.2007, Aktenzeichen: 9 AZR 51/07 anzusehen, müssen Sie die Einzelentscheidung kaufen.Volltext der Entscheidung kaufen
Weitere Entscheidungen vom BAGBAG – Urteil, 9 AZR 36/07 vom 13.11.2007Der Arbeitgeber kann nach § 8 Abs. 4 TzBfG die Zustimmung zu einem Verringerungsverlangen verweigern, wenn betriebliche Gründe entgegenstehen. Ein solches Verweigerungsrecht besteht, wenn die gewünschte Arbeitszeitreduzierung eine erhebliche Störung des im Betrieb praktizierten Arbeitszeitsystems bewirkt, weil der Arbeitgeber entweder den Arbeitnehmer, der den Teilzeitwunsch äußert, oder andere mittelbar betroffene Arbeitnehmer nicht mit der gesamten Arbeitszeit einsetzen kann. Diese Störung ist schon deshalb erheblich, weil der Arbeitgeber seiner Beschäftigungspflicht nicht in vollem Umfang nachkommen kann und infolgedessen ua. Annahmeverzugsansprüche entstehen können.BAG – Urteil, 9 AZR 134/07 vom 13.11.20071. Die Vertragsparteien dürfen im Rahmen der gesetzlichen Grenzen das für ihren Vertrag maßgebende nationale Recht wählen. Die Voraussetzungen einer konkludenten Rechtswahl bestimmen sich nach Art. 27 Abs. 1 EGBGB. Danach ist ausreichend, dass sich die Rechtswahl mit hinreichender Sicherheit aus den Bestimmungen des Vertrags oder aus den Umständen des Falls ergibt.
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