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Timestamp: 2018-03-22 09:37:20
Document Index: 151339088

Matched Legal Cases: ['Art. 72', 'Art. 72', 'Art. 85', 'Art. 85', 'Art. 174', 'Art. 174', 'BGE']

5A_807/2010 07.12.2010
5A_807/2010
Konkurseröffnung, Fristwiederherstellung,
Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen den Entscheid vom 20. Oktober 2010 des Kantonsgerichts St. Gallen (Einzelrichter für Rekurse SchKG).
in die Beschwerde gemäss Art. 72 ff. BGG gegen den Entscheid vom 20. Oktober 2010 des Kantonsgerichts St. Gallen, das ein Gesuch der Beschwerdeführerin um Wiederherstellung der verpassten Frist zur Zahlung eines Kostenvorschusses von Fr. 400.-- für ihren Rekurs vom 10. September 2010 gegen die erstinstanzlich am 23. August 2010 über sie erfolgte Konkurseröffnung abgewiesen hat,
dass das Kantonsgericht einerseits erwog, das von der Beschwerdeführerin geltend gemachte falsche Abzählen der Kostenvorschussfrist (10 Tage seit der am 21. September erfolgten Zustellung der Kostenvorschussverfügung, Vorschusszahlung am 4. Oktober statt spätestens am 1. Oktober) sei kein unverschuldetes Hindernis im Sinne von Art. 85 Abs. 1 GerG, sondern als erhebliche Nachlässigkeit und damit nicht mehr als ein leichtes Verschulden im Sinne von Art. 85 Abs. 2 GerG zu qualifizieren, was nach der Praxis die Wiederherstellung - trotz Einwilligung der Gläubigerin - ausschliesse,
dass das Kantonsgericht anderseits erwog, selbst bei gewährter Fristwiederherstellung wäre die Konkurseröffnung zu bestätigen gewesen, weil innerhalb der Rekursfrist (Art. 174 Abs. 1 SchKG) weder die Konkursschuld getilgt noch der geschuldete Betrag hinterlegt noch auf die Durchführung des Konkurses verzichtet worden sei, weshalb es an den Voraussetzungen für eine Konkursaufhebung (Art. 174 Abs. 2 Ziff. 1-3 SchKG) fehle, woran auch die erst nach Ablauf der Rekursfrist erfolgte Zahlung nichts ändere,
dass schliesslich im Rahmen der Beschwerde in Zivilsachen die Anwendung kantonalen Verfahrensrechts nicht auf ihre Gesetzmässigkeit, sondern nur auf ihre Verfassungsmässigkeit hin geprüft werden kann (BGE 134 III 379 E. 1.2 S. 382 f.),
dass sie im Zusammenhang mit der Auslegung des sanktgallischen Verfahrensrechts insbesondere keine Verfassungsverletzung geltend macht,
dass sie erst recht nicht nach den gesetzlichen Anforderungen anhand der kantonsgerichtlichen Erwägungen aufzeigt, inwiefern der Entscheid des Kantonsgerichts vom 20. Oktober 2010 bundesrechts- bzw. verfassungswidrig sein soll, zumal der Verweis auf kantonale Eingaben die fehlende Begründung in der Beschwerdeschrift selbst nicht zu ersetzen vermag,
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Kantonsgericht St. Gallen, dem kantonalen Konkursamt St. Gallen, dem Grundbuchamt St. Margrethen und dem Handelsregisteramt St. Gallen schriftlich mitgeteilt.