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Timestamp: 2016-10-21 18:26:39
Document Index: 97072267

Matched Legal Cases: ['Art. 82', 'Art. 86', 'Art. 90', 'Art. 89', 'Art. 95', 'Art. 42', 'Art. 42', 'Art. 106', 'Art. 42', 'Art. 9', 'Art. 42', 'Art. 97', 'Art. 105', 'Art. 106', 'Art. 29', 'Art. 5', 'Art. 5', 'BGE', 'BGE', 'Art. 5', 'Art. 9', 'BGE', 'Art. 9', 'BGE', 'Art. 66', 'Art. 68']

1C_480/2011 (24.04.2012)
1C_480/2011
Beschwerdef�hrer, vertreten durch Rechtsanwalt Michael Trauffer,
Stadtrat Dietikon, Bremgartnerstrasse 22,
8953 Dietikon.
Bauverweigerung,
Beschwerde gegen das Urteil vom 30. August 2011 des Verwaltungsgerichts des Kantons Z�rich, 1. Abteilung, 1. Kammer.
Am 30. August 2010 verweigerte der Stadtrat von Dietikon X.________ die nachtr�gliche baurechtliche Bewilligung f�r eine Terrassen�berdachung auf dem Attikageschoss des Mehrfamilienhauses auf dem Grundst�ck Kat.-Nr. 5728 an der Bremgartnerstrasse 32 in Dietikon. Gleichzeitig ordnete er die Wiederherstellung des rechtm�ssigen Zustandes an.
Einen dagegen erhobenen Rekurs wies das Baurekursgericht des Kantons Z�rich, 1. Abteilung, am 18. M�rz 2011 ab.
Gegen den abweisenden Entscheid des Baurekursgerichts gelangte X.________ mit Beschwerde an das Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich, welches die Beschwerde mit Entscheid vom 30. August 2011 abwies. Es erwog im Wesentlichen, dass eine ordentliche Bewilligung nicht erteilt werden k�nne, da das nach � 292 des Gesetzes �ber die Raumplanung und das �ffentliche Baurecht vom 7. September 1975 (PGB/ZH; LS 700.1) zul�ssige Mass bereits ausgesch�pft sei. Eine Ausnahmebewilligung im Sinne von � 220 PBG/ZH k�nne nicht erteilt werden, da keine besondere H�rte und keine Ausnahmesituation vorl�gen. Die zu beurteilende Terrassen�berdachung stelle aufgrund ihrer Abmessungen eine markante und daher aus nachbarlicher und ortsbaulicher Sicht problematische Erscheinung dar. Zudem sei sie aus funktionaler Sicht zur Gew�hrleistung des Sonnen- und Regenschutzes nicht erforderlich. Aufgrund der Umst�nde erweise sich die Anordnung der Wiederherstellung des rechtm�ssigen Zustandes als verh�ltnism�ssig.
Am 26. Oktober 2011 erhob X.________ beim Bundesgericht Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten. Er beantragt, der Entscheid des Verwaltungsgerichts vom 30. August 2011 sei vollumf�nglich aufzuheben und die Terrassen�berdachung zu bewilligen. Eventualiter sei das vorinstanzliche Urteil bez�glich der Wiederherstellung aufzuheben und von dieser abzusehen.
Das Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich, 1. Abteilung, schliesst auf Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei. Der Stadtrat Dietikon beantragt, die Beschwerde abzuweisen.
Im weiteren Schriftenwechsel h�lt der Beschwerdef�hrer an seinem Antrag fest.
Mit Verf�gung vom 24. November 2011 hat der Pr�sident der I. �ffentlich-rechtlichen Abteilung der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zuerkannt.
1.1 Der angefochtene Entscheid des Verwaltungsgerichts best�tigt den Entscheid des Baurekursgerichts, die nachtr�gliche baurechtliche Bewilligung f�r die �berdachung der Terrasse zu verweigern. Angefochten ist somit ein letztinstanzlicher kantonaler Endentscheid in einer �ffentlich-rechtlichen Angelegenheit (Art. 82 lit. a, Art. 86 Abs. 1 lit. d und Abs. 2 sowie Art. 90 BGG). Der Beschwerdef�hrer hat am vorinstanzlichen Verfahren teilgenommen und ist nach Art. 89 Abs. 1 BGG zur Beschwerde legitimiert.
1.2 Nach Art. 95 lit. a BGG kann die Verletzung von Bundesrecht, inkl. Bundesverfassungsrecht ger�gt werden. Kantonales Recht und dessen Anwendung kann lediglich vor dem Hintergrund des Verfassungsrechts als verletzt ger�gt werden.
Rechtsschriften haben nach Art. 42 Abs. 1 BGG unter anderem die Begehren und deren Begr�ndung mit Angabe der Beweismittel zu enthalten. In der Begr�ndung ist in gedr�ngter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt (Art. 42 Abs. 2 Satz 1 BGG). Damit obliegt es den Beschwerdef�hrern, die behaupteten Rechtsverletzungen zu nennen und diese R�gen zu begr�nden (allgemeine R�ge- und Begr�ndungspflicht). Eine qualifizierte R�gepflicht gilt hinsichtlich der Verletzung von Grundrechten, einschliesslich der willk�rlichen Anwendung von kantonalem und interkantonalem Recht. Bei solchen R�gen gilt der Grundsatz der Rechtsanwendung von Amtes wegen nicht. Vielmehr sind diese R�gen pr�zise vorzubringen und zu begr�nden (Art. 106 Abs. 2 BGG).
Die Ausf�hrungen auf S. 3-6 (Ziff. 1-5) und S. 8-10 (Ziff. 7-8) der Beschwerdeschrift vom 26. Oktober 2011 sind praktisch identisch mit den S. 2-6 sowie S. 8-10 (Ziff. 10-11 oben) der Beschwerdebegr�ndung an die Vorinstanz (Beschwerde an das Verwaltungsgericht vom 6. Mai 2011). Der Beschwerdef�hrer beschr�nkt sich hier darauf, bereits vor den kantonalen Instanzen Vorgebrachtes zu wiederholen, sodass dem Urteil des Verwaltungsgerichts bloss ein weiteres Mal die eigene Sichtweise entgegengehalten wird. Soweit sich die Beschwerdebegr�ndung mit der schon vor Verwaltungsgericht eingereichten deckt, gen�gt die Beschwerdeschrift schon den Mindestanforderungen gem�ss Art. 42 Abs. 2 BGG nicht, weshalb auf die Beschwerde in diesen Punkten nicht einzutreten ist.
Nur am Rande setzt der Beschwerdef�hrer sich mit den Erw�gungen des Verwaltungsgerichts auseinander und f�hrt, wenn auch nicht explizit, aber zumindest sinngem�ss an, dass Grundrechte seiner Meinung nach verletzt seien und begr�ndet, inwiefern der angefochtene Entscheid in diesen Punkten unrechtm�ssig bzw. verfassungswidrig sein sollte. Auf die Beschwerde ist somit unter Vorbehalt der vorstehenden Ausf�hrungen einzutreten.
2.1 Streitobjekt ist eine vom Beschwerdef�hrer ohne Bewilligung erstellte �berdachung der circa 4,5 m tiefen und circa 8,5 m breiten Terrasse seiner Attikawohnung im Mehrfamilienhaus Bremgartnerstrasse 32 in Dietikon. Das Geb�ude ist eines von drei am 22. August 2005 bewilligten Mehrfamilienh�usern mit Flachdach. Das Geb�ude befindet sich in der Zentrumszone Z4 und weist drei Vollgeschosse aus.
2.2 Umstritten ist zun�chst, ob die zul�ssige Geb�udeh�he ausgesch�pft ist.
Das Verwaltungsgericht hat ausgef�hrt, die Geb�udeh�he werde durch � 270 PBG/ZH bestimmt und sei ausgesch�pft. Demgegen�ber stellt sich der Beschwerdef�hrer unter Berufung auf das Baurekursgericht auf den Standpunkt, diese Feststellung sei falsch und aktenwidrig. Es seien vier Vollgeschosse mit einer maximal zul�ssigen Geb�udeh�he von 17,5 m erlaubt. Mit einer Geb�udeh�he von 11,9 m und dem Grenzabstand von 3,91 m sei die Geb�udeh�he jedoch tats�chlich nicht ausgesch�pft.
Zun�chst ist festzuhalten, dass die Frage, ob die zul�ssige Geb�udeh�he ausgesch�pft wurde, eine Sachverhaltsfrage und nicht eine Rechtsfrage bildet. Dementsprechend pr�ft dies das Bundesgericht nur im Hinblick auf eine allf�llige Verletzung des Willk�rverbots gem�ss Art. 9 BV und nur soweit eine entsprechende R�ge vorgebracht und gen�gend begr�ndet worden ist (Art. 42 Abs. 2, Art. 97 Abs. 1, Art. 105 Abs. 2 sowie Art. 106 Abs. 2 BGG).
Die maximal zul�ssige Geb�udeh�he betr�gt gem�ss Art. 29 der Bauordnung von Dietikon in der Zentrumszone Z4 17,5 m. Gem�ss � 270 Abs. 1 PBG/ZH d�rfen alle andern Geb�ude, sofern nicht der Grenzbau vorgeschrieben oder erlaubt ist, die im Abstand von 3,5 m parallel zur Grenze verlaufende Linie nicht �berschreiten. Der Abstand von 3,5 m gilt ohne R�cksicht auf Lage und Tiefe der beteiligten Grundst�cke seitlich innerhalb von 20 m ab der Verkehrsbaulinie oder der sie ersetzenden Baubegrenzungslinie; ab 12 m �ber dem gewachsenen Boden vergr�ssert er sich weiter hinten und r�ckw�rtig um das Mass der Mehrh�he, unter Vorbehalt der Bestimmungen f�r Hochh�user, jedoch h�chstens auf 16,5 m (� 270 Abs. 2 PBG/ZH).
Den Akten ist zu entnehmen, dass der Grenzabstand des streitbetroffenen Geb�udes zum Nachbargrundst�ck im r�ckw�rtigen Bereich 3,5 m betr�gt. Bei diesem Grenzabstand liegt die maximal zul�ssige Geb�udeh�he bei 12 m. Gem�ss den in den Akten befindlichen Baupl�nen weist das Mehrfamilienhaus Bremgartnerstrasse 32 eine H�he von 11,9 m auf. In der baurechtlichen Bewilligung vom 22. August 2005 wurde auch darauf hingewiesen, dass zur Einhaltung der Bestimmung von � 270 Abs. 2 PBG/ZH entweder der Grenzabstand zu vergr�ssern oder die Geb�udeh�he zu verringern sei. Es w�re damit ohne entsprechende �nderung des Grenzabstandes nicht zul�ssig gewesen, das entsprechende Geb�ude mit vier Vollgeschossen in einer H�he von 17,5 m zu bauen. Dass das Geb�ude allenfalls statt 11,9 m noch 10 cm h�her h�tte gebaut werden d�rfen, l�sst die Feststellung der Vorinstanz, die Geb�udeh�he sei ausgesch�pft worden, nicht als willk�rlich erscheinen, zumal entgegen der Auffassung des Beschwerdef�hrers nicht die Rede davon sein kann, dass ein viel h�heres Geb�ude m�glich gewesen w�re. Der Beschwerdef�hrer legt im �brigen nicht - respektive nicht in rechtsgen�glicher Form - dar, inwiefern die Auffassung des Verwaltungsgerichtes gegen das Willk�rverbot verstossen sollte. Die Kritik des Beschwerdef�hrers w�re auch f�r den Ausgang des vorliegenden Verfahrens nicht entscheidend, selbst wenn sie begr�ndet w�re. F�r die umstrittene �berdachung konnte aufgrund der Drittelsregelung von � 292 PBG/ZH keine ordentliche Bewilligung erteilt werden, was auch vom Beschwerdef�hrer nicht in Frage gestellt wird. Dies gilt unabh�ngig von der Frage der Einhaltung der Geb�udeh�he und stellt einen selbstst�ndigen Verweigerungsgrund dar (vgl. nachfolgend E. 3.1).
3.1 Gem�ss � 292 Abs. 1 lit. b PBG/ZH d�rfen Dachaufbauten, ausgenommen Kamine, Anlagen zur Nutzung der Sonnenenergie und kleinere technisch bedingte Aufbauten, insgesamt nicht breiter als ein Drittel der betreffenden Fassadenl�nge sein, sofern sie bei Flachd�chern die f�r ein entsprechendes Schr�gdach zul�ssige Ebenen durchstossen. Das Verwaltungsgericht f�hrte aus, bei der fraglichen Terrassen�berdachung handle es sich um eine der Drittelsregelung unterliegende Dachaufbaute, weil sie einerseits das Profil eines entsprechenden Schr�gdaches durchstosse, und es sich andererseits aufgrund ihrer markanten Erscheinung und Zweckbestimmung nicht mehr um eine "kleine technisch bedingte Aufbaute" handle. Demgem�ss k�nne, da das nach � 292 PBG/ZH zul�ssige Mass bereits ausgesch�pft sei, keine ordentliche Bewilligung erteilt werden. Daran verm�ge auch die vom Beschwerdef�hrer vertretene Auffassung, dass die fragliche Terrassen�berdachung den optischen Eindruck nicht wesentlich beeintr�chtige, nichts zu �ndern. Der Bestimmung von � 292 PBG/ZH komme eigenst�ndige Bedeutung zu; sie sei unabh�ngig davon anzuwenden, ob ein Dachgeschoss als solches erkennbar sei oder nicht.
3.2 Der Beschwerdef�hrer stellt die Verweigerung einer ordentlichen Baubewilligung nicht in Frage; er ist vielmehr der Auffassung, dass ein Fall von � 220 PBG/ZH vorliege, weshalb eine Ausnahmebewilligung f�r die Terrassen�berdachung erteilt werden k�nne.
3.3 Eine Ausnahmebewilligung ist gem�ss � 220 Abs. 1 PBG/ZH zu erteilen, wenn besondere Verh�ltnisse vorliegen, bei denen die Durchsetzung der Vorschriften unverh�ltnism�ssig erscheint. Ausnahmebewilligungen d�rfen nicht gegen den Sinn und Zweck der Vorschrift verstossen, von der sie befreien, und auch sonst keine �ffentlichen Interessen verletzen, es sei denn, es w�rde die Erf�llung einer dem Gemeinwesen gesetzlich obliegenden Aufgabe verunm�glicht oder �berm�ssig erschwert (� 220 Abs. 2 PBG/ZH). Schliesslich darf ein Nachbar durch Ausnahmebewilligungen von Vorschriften, die auch ihn sch�tzen, nicht unzumutbar benachteiligt werden; Ausnahmebewilligungen d�rfen jedoch nicht von der Zustimmung des Nachbarn abh�ngig gemacht werden (� 220 Abs. 3 PBG/ZH).
Das Verwaltungsgericht hat erwogen, dass die Terrassen�berdachung gem�ss den Ausf�hrungen des Beschwerdef�hrers einzig als Sonnen- und Regenschutz dienen w�rde. Diese Funktion lasse sich durch die urspr�nglich vorhandenen, einfahrbaren Markisen ohne Weiteres gew�hrleisten. Eine besondere H�rte liege damit nicht vor. Dass die fragliche Terrassen�berdachung nach der Auffassung des Beschwerdef�hrers nur geringf�gig in Erscheinung trete, begr�nde noch keinen Ausnahmetatbestand im Sinne von � 220 PBG/ZH, ansonsten der Umgehung der Breitenbeschr�nkung f�r Dachaufbauten T�r und Tor ge�ffnet werden w�rde. Unbehelflich sei auch der Hinweis auf den auszugsweise in BEZ 2006 Nr. 19 publizierten Entscheid der Baurekurskommission II vom 22. November 2005, Nr. 0259/2005. In jenem Fall sei entschieden worden, dass die R�ckversetzung einer gemauerten Terrassenbr�stung aus nachbarlicher wie auch aus ortsbaulicher Sicht nicht zwingend geboten erscheine, wenn die zul�ssige Geb�udeh�he unterschritten sei. Abgesehen davon, dass vorliegend die Geb�udeh�he ausgesch�pft sei, wiesen Terrassenbr�stungen von vornherein eine beschr�nkte H�he auf und w�rden ihrer Zwecksetzung als Absturzsicherung entsprechend funktional wahrgenommen. Die zu beurteilende Terrassen�berdachung stelle hingegen aufgrund ihrer Abmessungen eine markante und daher aus nachbarlicher und ortsbaulicher Sicht problematische Erscheinung dar. Zudem sei sie aus funktionaler Sicht zur Gew�hrleistung des Sonnen- und Regenschutzes nicht erforderlich. Es sei somit auch unter diesem Aspekt keine Ausnahmesituation ersichtlich, welche einen Dispens zu rechtfertigen verm�chte.
Was der Beschwerdef�hrer dagegen vorbringt, ist nicht geeignet, eine Verfassungsverletzung darzutun. Vielmehr beschr�nkt er sich im Wesentlichen darauf, seine Vorbringen vor der Vorinstanz zu wiederholen; darauf ist nicht einzutreten. Die Folgerung des Verwaltungsgerichts, wonach der Beschwerdef�hrer nichts zu seinen Gunsten aus dem Entscheid der Baurekurskommission II vom 22. November 2005, Nr. 0259/2005, ableiten kann, ist ohne Weiteres vertretbar. Das Verwaltungsgericht hat entgegen der Auffassung des Beschwerdef�hrers nachvollziehbar begr�ndet, inwiefern sich eine Terrassenbr�stung funktionell und in ihrer Zwecksetzung von der fraglichen Terrassen�berdachung unterscheidet, und es hat plausibel dargelegt, inwiefern der vorliegende Fall ganz anders gelagert ist. Insbesondere hinkt der vom Beschwerdef�hrer angef�hrte Vergleich mit der Terrassenbr�stung und der Terrassen�berdachung in Bezug auf die Zweckbestimmung, zumal das Verwaltungsgericht �berzeugend dargelegt hat, dass einer gemauerten Terrassenbr�stung (aus Sicherheitsgr�nden) ein ganz anderer funktioneller Stellenwert zukommt als der fraglichen Terrassen�berdachung. Zudem verkennt der Beschwerdef�hrer, dass das Verwaltungsgericht willk�rfrei davon ausgehen durfte, dass die zul�ssige Geb�udeh�he der streitbezogenen Liegenschaft im vorliegenden Fall anders als im Vergleichsfall ausgesch�pft sei. Deshalb vermag er mit seiner Argumentation, verglichen mit dem viel h�heren Geb�ude, welches m�glich w�re, sei die Markanz und Auswirkung der Glaskonstruktion auf Nachbarschaft und Ort verschwindend klein und es sei "zynisch" von einer markanten Terrassen�berbauung zu sprechen, nicht durchzudringen. Die Willk�rr�ge ist in diesem Punkt (offensichtlich) unbegr�ndet, soweit sie �berhaupt rechtsgen�glich vorgetragen wurde.
4.1 Der Beschwerdef�hrer bringt weiter vor, die Anordnung des rechtm�ssigen Zustandes sei nicht verh�ltnism�ssig, weil lediglich geringf�gig von � 292 PBG/ZH abgewichen werde. Der Anordnung der Wiederherstellung des rechtm�ssigen Zustands st�nden die hohen R�ckbaukosten entgegen. Er r�gt damit sinngem�ss, die Vorinstanz habe mit dem Abbruchbefehl kantonales Recht willk�rlich angewandt und das Verh�ltnism�ssigkeitsprinzip gem�ss Art. 5 Abs. 2 BV verletzt.
4.2 Gem�ss � 341 PBG/ZH hat die zust�ndige Beh�rde bei Verst�ssen gegen das Planungs- und Baurecht ohne R�cksicht auf Strafverfahren und Bestrafung den rechtm�ssigen Zustand herbeizuf�hren. Im Zusammenhang mit der Anordnung eines Wiederherstellungsbefehls sind die massgebenden allgemeinen verfassungs- und verwaltungsrechtlichen Prinzipien zu ber�cksichtigen.
Zu ihnen geh�rt namentlich das in Art. 5 Abs. 2 BV festgehaltene Verh�ltnism�ssigkeitsprinzip. So kann die Wiederherstellung des rechtm�ssigen Zustandes unterbleiben, wenn die Abweichung vom Erlaubten nur unbedeutend ist oder die Wiederherstellung nicht im �ffentlichen Interesse liegt, ebenso, wenn der Bauherr in gutem Glauben angenommen hat, die von ihm ausge�bte Nutzung stehe mit der Baubewilligung im Einklang, und ihre Fortsetzung nicht schwerwiegenden �ffentlichen Interessen widerspricht (BGE 132 II 21 E. 6 S. 35; 111 Ib 213 E. 6 S. 221 mit Hinweisen).
Auf den Grundsatz der Verh�ltnism�ssigkeit kann sich auch ein Bauherr berufen, der nicht gutgl�ubig gehandelt hat. Er muss aber in Kauf nehmen, dass die Beh�rden aus grunds�tzlichen Erw�gungen, n�mlich zum Schutz der Rechtsgleichheit und der baulichen Ordnung, dem Interesse an der Wiederherstellung des gesetzm�ssigen Zustands erh�htes Gewicht beimessen und die dem Bauherrn allenfalls erwachsenden Nachteile nicht oder nur in verringertem Masse ber�cksichtigen (BGE 132 II 21 E. 6.4 S. 39 f.; 111 Ib 213 E. 6b S. 224).
Bei der Anwendung kantonalen Rechts kann das in Art. 5 Abs. 2 BV als allgemeiner Verfassungsgrundsatz verankerte Verh�ltnism�ssigkeitsgebot im Rahmen einer Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ausserhalb des Schutzbereichs spezieller Grundrechte nur unter dem Gesichtswinkel des Willk�rverbots (Art. 9 BV) angerufen werden (BGE 134 I 153 E. 4 S. 156 ff.). Soweit der Beschwerdef�hrer neben einer willk�rlichen Anwendung von � 341 PBG/ZH r�gt, die Vorinstanz habe auch das Verh�ltnism�ssigkeitsgebot missachtet, ist dieser Einwand demzufolge ebenfalls nur unter dem Gesichtswinkel des Willk�rverbots zu pr�fen.
Willk�rlich im Sinne von Art. 9 BV ist ein Entscheid nicht schon dann, wenn eine andere L�sung ebenfalls vertretbar erscheint oder gar vorzuziehen w�re, sondern erst dann, wenn er offensichtlich unhaltbar ist, zur tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderl�uft (BGE 135 V 2 E. 1.3 S. 4 f.; 135 II 356 E. 4.2.1 S. 362; 133 II 257 E. 5.1 S. 260 f.; 133 I 149 E. 3.1 S. 153; je mit Hinweisen).
4.3 Die Vorinstanz hat im angefochtenen Entscheid festgehalten, vorliegend sei nicht mehr von einer bloss geringf�gigen Abweichung vom gesetzm�ssigen Zustand auszugehen. Die Drittelsregelung von � 292 PBG/ZH werde bereits durch das bestehende Attikageschoss ausgesch�pft. Durch die Terrassen�berdachung werde das zul�ssige Mass um circa 8,5 m und damit deutlich �berschritten. Auch k�nne sich der Beschwerdef�hrer nicht auf den Vertrauensschutz berufen. Bei Baukosten von Fr. 31'000.-- habe der Beschwerdef�hrer nicht mehr in guten Treuen davon ausgehen d�rfen, das Bauvorhaben sei v�llig untergeordneter Natur und eine Bewilligungspflicht k�nne von vornherein ausgeschlossen werden. Sodann h�tte ein Verzicht auf die Wiederherstellung des rechtm�ssigen Zustandes eine erhebliche pr�judizielle Wirkung. Bisherige Markisen k�nnten in der Umgebung der Breitenbeschr�nkung f�r Dachaufbauten durch vergleichbare Terrassenaufbauten ersetzt werden. Das �ffentliche Interesse an der Durchsetzung der Regelung von � 292 PBG/ZH sei demnach als erheblich einzustufen und verm�ge den finanziellen Schaden, der dem Beschwerdef�hrer durch den Abbruch entstehe, zu rechtfertigen. Schliesslich seien auch keine milderen Massnahmen zum vollst�ndigen Abbruch ersichtlich. Der vom Beschwerdef�hrer vorgeschlagene Abbau des Glasdachs verm�ge an der markanten Erscheinung und damit an der Qualifikation des Streitobjekts als einer der Drittelsregelung unterliegenden Dachaufbaute nichts zu �ndern.
4.4 Der Beschwerdef�hrer macht zun�chst geltend, er k�nne sich auf den Vertrauensschutz berufen, da die errichtete Aufbaute den Verwendungszweck der Terrasse in keiner Weise abge�ndert habe und es deshalb f�r ihn als Laie keineswegs erkennbar gewesen sei, dass f�r ein solches Projekt eine Bewilligungspflicht abzukl�ren gewesen sei.
Diese Argumentation ist unbehelflich. Wie die Vorinstanz zu Recht erwogen hat, h�tte ihm bewusst sein m�ssen, dass angesichts der Ausmasse und der von aussen sichtbaren Terrassen�berdachung sowie der nicht unerheblichen Baukosten eine Bewilligungspflicht nicht zum vornherein ausser Betracht stand. Der von ihm angef�hrte Umstand, wonach sich der Zweck der Terrasse nicht �ndern w�rde, ist in diesem Zusammenhang nicht relevant. Selbst wenn der Beschwerdef�hrer der Ansicht war, durch die neue Dachaufbaute werde der Zweck der Terrasse nicht ver�ndert, musste ihm bewusst sein, dass eine bauliche Massnahme in diesem Umfang nicht einfach ohne entsprechende Abkl�rungen bei den zust�ndigen Baubeh�rden zul�ssig war.
Der Einwand des Beschwerdef�hrers, es handle sich bei der Abweichung nur um eine geringf�gige, weil die erstellte Terrassen�berbauung verglichen mit der zur�ckzuversetzenden und ohne Weiteres zu bewilligenden Terrassen�berdachung ebenso lang und lediglich 1,5 bis 2 m breiter w�re, h�lt nicht Stich. Massgebend ist vielmehr ein Vergleich mit der rechtskr�ftig bewilligten Dachaufbaute, was eine �berschreitung des zul�ssigen Masses um etwa 8,5 m bedeutet und daher vom Verwaltungsgericht zu Recht als nicht mehr geringf�gig qualifiziert worden ist.
Unbehelflich ist auch das Argument des Beschwerdef�hrers, wonach das �ffentliche Interesse an einem R�ckbau eher gering sei, insbesondere da die Nachbarn den Geb�udebau bis zur maximal erlaubten H�he von 17,5 m ohnehin akzeptieren m�ssten, zumal das Verwaltungsgericht willk�rfrei dargelegt hat, dass die jetzige Geb�udeh�he das zul�ssige Mass bereits aussch�pft. Aus dem Hinweis, wonach die Vorinstanz keinen Wert auf die pr�judizielle Wirkung einer Bewilligung lege, was sich aus der Ablehnung der vom Beschwerdef�hrer betonten �hnlichkeit zum Entscheid der Baurekurskommission II vom 22. November 2005, Nr. 0259/2005, durch das Verwaltungsgericht ergebe, kann der Beschwerdef�hrer nicht ableiten, es bestehe kein �berwiegendes �ffentliches Interesse an der gesetzeskonformen Ausf�hrung von Bauten. Sodann sprechen auch die zu erwartenden Kosten nicht gegen einen R�ckbau. Die Verh�ltnism�ssigkeit einer Anordnung, widerrechtlich erstellte Objekte zur�ckzubauen, einseitig von wirtschaftlichen �berlegungen abh�ngig zu machen, liefe im Ergebnis auf eine starke Relativierung rechtskr�ftiger Baubewilligungen hinaus (Urteile des Bundesgerichtes 1C_262/2009 vom 14. April 2010 E. 5.4.3 und 1C_287/2011 vom 25. November 2011 E. 3.5.2). Eine f�r den Beschwerdef�hrer mildere Massnahme, welche im Hinblick auf den angestrebten Erfolg ebenso geeignet w�re, ist nicht ersichtlich, namentlich l�sst sich mit dem angebotenen Abbau des Glasdaches kein optisch verbessertes Erscheinungsbild erreichen.
Wenn das Verwaltungsgericht und seine Vorinstanzen in Anbetracht der massiven Abweichung von den gesetzlichen Vorschriften auf dem Abbruch der Terrassen�berdachung bestehen, liegt darin weder Willk�r noch eine sonst wie bundesrechtswidrige Anwendung des kantonalen Rechts. Die diesbez�glichen R�gen des Beschwerdef�hrers erweisen sich, soweit �berhaupt auf sie einzutreten ist, als unbegr�ndet.
Nach dem Gesagten ist die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. Bei diesem Ausgang des Verfahrens tr�gt der Beschwerdef�hrer die bundesgerichtlichen Kosten (Art. 66 Abs. 1 BGG). Dem Stadtrat Dietikon, der keinen entsprechenden Antrag gestellt hat, kommt keine Entsch�digung zu (Art. 68 Abs. 3 BGG).
Dieses Urteil wird dem Beschwerdef�hrer, dem Stadtrat Dietikon und dem Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich, 1. Abteilung, 1. Kammer, schriftlich mitgeteilt.