Source: https://www.dtad.de/details/Generalsanierung_Turnhalle_90429_Nuernberg-10307645_1
Timestamp: 2018-02-20 19:40:08
Document Index: 4385017

Matched Legal Cases: ['§ 34', '§ 34', '§ 5', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 5', '§ 5', '§ 34', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5']

Ausschreibung - Generalsanierung Turnhalle in Nürnberg (ID:10307645)
> DTAD-ID: 10307645
Generalsanierung Turnhalle
90403 Nürnberg Telefon
Statistik Evangelisch-Lutherische Kirch...
Generalsanierung Turnhalle Wilhelm-Löhe-Schule, Nürnberg - Objektplanung
ausf. Beschreibungs Die Wilhelm-Löhe-Schule beabsichtigt die Generalsanierung einer Dreifachturnhalle und einer Einfachturnhalle in Nürnberg. Die Maßnahme umfasst den Abbruch und Rückbau der Ausbauflächen, die Erneuerung der Ausbauflächen, eine energetische Sanierung, die Erneuerung der haustechnischen Anlagen und das Ersetzen der Sportgeräteausstattung und der Prallwände.
Der Auftraggeber hat für vorgenannte Maßnahmen Kosten in Höhe von ca. 3,3 Mio. EUR brutto veranschlagt.
Im Falle einer Realisierung beabsichtigt der Auftraggeber, die Leistungen der Objektplanung § 34 HOAI, LPH 1 9 zu beauftragen.
Die ausgeschriebenen Leistungen der Objektplanung für Gebäude gemäß §§ 34 HOAI Leistungsphasen 1-9 sollen separat stufenweise beauftragt werden. Die Beauftragungen würden als Teilbeauftragungen erfolgen. Mindestens vergeben werden die Architektenleistungen der Stufe 1. Die Beauftragung weiterer Leistungsphasen erfolgt im Falle ihrer Beauftragung ganz oder teilweise nach folgenden Stufen:
Stufe 2: LPH 4-7
Stufe 3: LPH 8-9
Planungsbeginn ist sofort nach Beauftragung. Baubeginn ist voraussichtlich für Ende 2015 vorgesehen, Fertigstellung voraussichtlich Mitte 2017.
Aktenzeichen 5972
90402 Nürnberg Telefon
unter URL http://tinyurl.com/ogqkazk
Abgabefrist für den Teilnahmewettbewerb endet am 28.01.2015 um 12:00:00 Uhr.
Der Auftragnehmer muss über eine Berufshaftpflichtversicherung verfügen, deren Deckungssummen für Personenschäden mind. 1,5 Mio. EUR und zusätzlich für sonstige Schäden mind. 1,0 Mio. EUR betragen (§ 5 Abs. 4 Buchst. a VOF). Dies hat durch eine für das Objekt geeignete Berufshaftpflichtversicherung zu erfolgen. Im Bewerbungsverfahren kann der Bewerber zum Nachweis seiner Versicherungswürdigkeit auch eine schriftliche Erklärung der Versicherung vorlegen, in der die Versicherungsabsicht für o. a. Leistungen für den Auftragsfall bestätigt wird. Unrichtige Auskünfte können zum Ausschluss des Bewerbers führen. Die geforderten Auskünfte und entsprechenden Unterlagen sind termingerecht per Post einzureichen. Es wird empfohlen, für die Bewerbung den vorbereiteten Bewerbungsbogen zu verwenden. Den Bewerbungsbogen erhalten Sie als Download: http://www.deutsche-evergabe.de
Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden: Geplante Mindestzahl: 3 und Höchstzahl: 6 Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: A) Fachliche Eignung (Referenzprojekte) = 45 %, B) Büroorganisation = 30 %, C) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit = 10 %, D) Besondere Befähigungsnachweise = 5 %, E) Maßnahmen zur Gewährleistung einer ausreichenden Präsenz = 10%
1) Schriftliche Erklärung des Bewerbers, dass keine Person, deren Verhalten dem Unternehmen zuzuordnen ist, aufgrund der in § 4 Abs. 6 Buchst. a) bis
g) VOF genannten Verstöße rechtskräftig verurteilt worden ist. Anstatt dieser schriftlichen Erklärung kann der Bewerber seinen Bewerbungsunterlagen einen Bundeszentralregisterauszug oder gleichwertige Erklärung (§ 4 Abs. 7 VOF) beilegen,
2) Schriftliche Erklärung des Bewerbers, dass kein in § 4 Abs. 9 Buchst. a) bis
e) VOF erwähnter Umstand vorliegt,
4) Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers (volle Punktzahl ab 500.000 EUR) und seinen Umsatz für die entsprechenden Dienstleistungen in den letzten 3 Geschäftsjahren (§ 5 Abs. 4 Buchst. c VOF),
Hinweis: Die volle Punktzahl kann nur erreicht werden, wenn die Eignung, wie nachfolgend - Benchmark in Klammern - beschrieben, jeweils mindestens erfüllt und die Referenzprojekte bereits fertiggestellt sind.
A) Fachliche Eignung (Referenzprojekte), Gewichtung 45 %:
1) Beschreibung von drei Referenzprojekten im Bereich Schulsporthalle für die der Bewerber Architektenleistungen erbracht hat, mit Angabe folgender Informationen (§ 5 Abs. 5 Buchst. b VOF):
Auftraggeber; Nennung eines Ansprechpartners beim Auftraggeber mit aktueller Telefonnummer; Fertigstellungsdatum (Übergabe nicht vor 2006); Angabe Bruttogrundfläche ((BGF) mind. 1.200 m²); Sanierungsleistung (ja/nein); selbsterbrachte Leistungsphasen nach HOAI (§ 34, LPH 2-8); Beschreibung des fachlichen Leistungsumfangs analog den Leistungsphasen nach HOAI (alle Grundleistungen); Projektbeschreibung in Wort und Bild (max. 1 Seite); Gesamtkosten in EUR netto für KGR 200-700 (mind. 1,5 Mio. EUR netto); Referenzschreiben mit positiver Beurteilung.
Die Referenzprojekte sollten mit dem beschriebenem Auftrag mindestens vergleichbar sein.
Mehrfachnennungen sind nicht möglich.
1) Erläuterung der im jährlichen Mittel vom Bewerber in den letzten drei Jahren Beschäftigten und deren Aufteilung in Berufsgruppen (Führungskräfte, Ingenieure, Techniker etc., mind. sechs fest angestellte Mitarbeiter) (§ 5 Abs. 5 Buchst. d VOF), Gewichtung 20 %.
2) Angaben über die für das Projekt vorgesehene technische Leitung (§ 5 Abs. 5 Buchst. c VOF):
Qualifikation des Projektleiters (Berufserfahrung >10 J., Hochschulabschluss (FH/Uni) ist Voraussetzung für die Wertung), Gewichtung 30 %.
Qualifikation des stellvertretenden Projektleiters (Berufserfahrung >5 J., Hochschulabschluss (FH/Uni) ist Voraussetzung für die Wertung), Gewichtung 10 %.
3) Erläuterung zur technischen Büroausstattung des Bewerbers, Hardware/Software (mit Nennung der mindestens verwendeten Software, u. a. für Datenaustausch) und Anzahl der Arbeitsplätze/Lizenzen (§ 5 Abs. 5 Buchst. e VOF), Gewichtung 20 %.
4) Beschreibung (max. 1 Seite) der Maßnahmen zur Gewährleistung der Planungsqualität (§ 5 Abs. 5 Buchst. f VOF), Gewichtung 20 %.
C) Jahresumsatz in den letzten drei Jahren (s. o dieser Auftragsbekanntmachung)
Besondere Qualifikationen oder Maßnahmen im Bereich nachhaltiges/energieeffizientes Bauen (textliche Erläuterung, Referenzobjekt, Zertifikat)
1) Aussagen zur Gewährleistung einer ausreichenden Präsenz während der Planungsphase (Reaktionszeit <6 Std.), Gewichtung 40 %
Es wird empfohlen, für die Bewerbung den vorbereiteten Bewerbungsbogen zu verwenden. Den Bewerbungsbogen erhalten Sie als Download: http://
Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Mehrfachbewerbungen (einzeln und als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft) sind unzulässig. Vorgesehene Nachunternehmer dürfen nur dann als Bewerber oder Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft auftreten, wenn der Geheimwettbewerb gewahrt ist, insbesondere keine Kenntnis von oder kalkulatorische Einflussmöglichkeiten auf Angebotspreise mehrerer Bewerber besteht. Die Vergabestelle behält sich Kontaktaufnahme zum Mehrfachbeteiligten (auch Nachunternehmer) zum Zweck der Prüfung oder Abforderung entsprechender Versicherungen vor. Es ist rechtliche Identität zwischen Bewerber und Zuschlagsempfänger erforderlich. Im Verfahren tritt mit der Bewerbung grundsätzlich Bindung hinsichtlich der Zusammensetzung einer Bewerbergemeinschaft oder benanntem Nachunternehmer ein; Änderungen setzen eine Zustimmung der Vergabestelle voraus, die von einer weiteren Eignungsprüfung abhängig gemacht werden kann, ein Anspruch darauf besteht nicht. Angaben zu einem besonderen Berufsstand: Natürliche Personen, die gemäß den Rechtsvorschriften ihres Heimatlandes am Tag der Bekanntmachung zur Führung der Berufsbezeichnung "Architekt" berechtigt sind. Ist in dem jeweiligen Heimatland die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt der die fachlichen Anforderungen als Architekt, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder einen sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 89/48/EWG gewährleistet ist. Juristische Personen, wenn deren satzungsgemäßer Geschäftszweck auf Planungsleistungen der hier angegebenen Art ausgerichtet ist. Bei Arbeitsgemeinschaften muss jedes Mitglied benannt und teilnahmeberechtigt sein.