Source: https://www.gemeinde-murr.de/index.php?id=15&amp;G=1
Timestamp: 2019-04-25 08:36:34
Document Index: 387349499

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 8', '§ 5', '§ 35', '§ 558', '§ 9']

Gemeinde Murr: Fakten, Zahlen, Bodenrichtwerte
Bürgermedaille, Ehrenbürger, Ehrungen
Fakten, Zahlen, Bodenrichtwerte
Murr mit Industriegebiet
Hier finden Sie einige interessante Daten über die Gemeinde Murr:
Einwohnerzahlen, jeweils zum 31.12.
1900 953
1917 1002
1939 1269
1961 2199 84
1971 3096 327
1981 4300 468
1991 4791 580
2001 5839 721
2011* 6185 643
2016 6429 771
* = Zensus
Nutzung des Gemeindegebiets (7,8 km²)
Wald 145 ha
18,5 % 142 ha
18,1 % 132 ha
16,9 % 132 ha
17,0 % 145 ha
18,6 % 146 ha
Rebland 88 ha
11,2 % 14 ha
1,8 % 14 ha
1,8 % 17 ha
Ackerland, Baumwiesen,
Gärten und Grünland 514 ha
65,6 % 575 ha
73,4 % 529 ha
67,9 % 508 ha
65,2 % 375 ha
48,2 % 366 ha
Gewässer 5 ha
0,6 % 5 ha
0,6 % 7 ha
0,9 % 7 ha
0,9 % 15 ha
1,9 % 15 ha
Gebäude und Straßen 24 ha
3,1 % 48 ha
6,1 % 91 ha
11,7 % 110 ha
14,1 % 230 ha
29,5 % 234 ha
Bodenrichtwerte und Vergleichswerte auf 31. Dezember 2016
I. Bodenrichtwerte für Grundstücke
Hinweis: Der Abruf der Bodenrichtwertkarte an dieser Stelle ist aus technischen Gründen bis auf Weiteres leider nicht möglich.
Daher werden Bodenrichtwertkarten hier bis auf Weiteres als PDF-Dokumente bereitgestellt:
- Bodenrichtwerte gesamtes Gemeindegebiet
- Bodenrichtwerte bebautes Gemeindegebiet
Die Bodenrichtwerte wurden aus Kaufpreisen unbebauter Grundstücke (insbesondere für baureifes Land) oder in anderer geeigneter Weise ermittelt, ohne Berücksichtigung ungewöhnlicher oder persönlicher Verhältnisse. Es handelt sich dabei um durchschnittliche Bodenwerte für im Wesentlichen gleiche Nutzungsverhältnisse, ausgehend von einem sogenannten "Bodenrichtwertgrundstück" und seinen wertbeeinflussenden Merkmalen.
Bodenrichtwerte sind statistische Werte und sind nicht bindend.
Frühere "Bebauungsabschläge" bei bebauten Grundstücken gehen nun ggf. zu Lasten des Gebäudewerts. Abweichungen eines einzelnen Grundstücks in seinen wertbeeinflussenden Merkmalen, z. B. spezielle Lage, Grundstückszuschnitt, Nutzungsmöglichkeiten, Altlasten, Denkmalschutz usw. können Abweichungen vom Bodenrichtwert bewirken.
1. Wohnbaugrundstücke (Allgemeines Wohngebiet)
Die nachstehenden Bodenrichtwerte für Allgemeine Wohngebiete oder diesen zuzuordnende, unbeplante Ortsbereiche (WA, § 4 BauNVO) geben den statistisch ermittelten Durchschnitt und zugleich die Obergrenze wieder. Sie gelten sowohl für unbebaute als auch für bebaute Grundstücke. Das Maß der baulichen Nutzung (GRZ, GFZ, Vollgeschosse/Gebäudehöhen), das sich überwiegend bei max. zwei Vollgeschossen bewegt (ausgenommen Mehrfamilienhäuser mit Eigentumswohnungen der 1970/80er Jahre), hat sich auf dem örtlichen Grundstücksmarkt bereits seit Jahren nicht auf die Höhe der Kaufpreise ausgewirkt. Beim baureifen Land wird als Bodenrichtwertgrundstück - entsprechend der festgesetzten oder möglichen Bauweise - ein Grundstück mit optimalem Zuschnitt und einer Fläche von ca. 150 - 450 m², GRZ 0,4, GFZ 0,8 und max. zwei Vollgeschossen zugrunde gelegt.
1.1 Bauerwartungsland 100 Euro/m²
1.2 Rohbauland
(nicht umgelegt, nicht erschlossen) 120 Euro/m²
1.3 Baureifes Land
(voll erschlossen) 380 Euro/m²
2. Gewerbe- und Mischgebiets-Grundstücke (Industrie-, Gewerbe-, Misch- und Dorfgebiet)
Die nachstehenden Bodenrichtwerte für Industrie- und Gewerbegebiete (GI und GE, §§ 8 und 9 BauNVO) bzw. für Misch- und Dorfgebiete (MI und MD, §§ 5 und 6 BauNVO) oder diesen zuzuordnende, unbeplante Ortsbereiche geben den statistisch ermittelten Durchschnitt und zugleich - mit Ausnahme bei baureifem Land in Misch- und Dorfgebieten - die Obergrenze wieder. Sie gelten sowohl für unbebaute als auch für bebaute Grundstücke. Das Maß der baulichen Nutzung (GRZ, GFZ, BMZ, Vollgeschosse/Gebäudehöhen), das sich überwiegend bei max. zwei Vollgeschossen bewegt, hat sich auf dem örtlichen Grundstücksmarkt bereits seit Jahren nicht auf die Höhe der Kaufpreise ausgewirkt. Beim baureifen Land wird als Bodenrichtwertgrundstück - entsprechend der festgesetzten oder möglichen Bauweise - ein Grundstück mit optimalem Zuschnitt und einer Fläche von ca. 1.500 - 2.000 m², GRZ 0,6 - 0,8, BMZ 6,0 und/oder max. zwei Vollgeschossen zugrunde gelegt.
2.1 Bauerwartungsland
- Industrie- und Gewerbegebiet 25 Euro/m²
- Gewerbegebiet, eingeschränkt 25 Euro/m²
- Misch- und Dorfgebiet 45 Euro/m²
2.2 Rohbauland
(nicht umgelegt und nicht erschlossen)
- Industrie- und Gewerbegebiet 40 Euro/m²
- Gewerbegebiet, eingeschränkt 40 Euro/m²
- Misch- und Dorfgebiet 80 Euro/m²
2.3 Baureifes Land
- Industrie- und Gewerbegebiet 150 Euro/m²
- Gewerbegebiet, eingeschränkt;
Sondergebiet 150 Euro/m²
- Misch- und Dorfgebiet 280 Euro/m²
3. Land- und forstwirtschaftliche Grundstücke
Die nachstehenden Bodenrichtwerte für land- und forstwirtschaftliche Grundstücke im Außenbereich ( § 35 BauGB) geben den statistisch ermittelten Durchschnitt wieder. Bei Baumwiesen ist seit Jahren zu beobachten, dass größere Grundstücke (ab etwa 800 - 1.000 m²) tendenziell zu niedrigeren Preisen gehandelt werden.
- mittlere Bodengüte (Zustandsstufe 5) 2,00 Euro/m²
- gute bis sehr gute Bodengüte (Zustandsstufe 2 bis 4) 3,00 Euro/m²
3.2 Wiese (Grünland) 2,00 Euro/m²
3.3 Baumwiese 5,20 Euro/m²
3.4 Weinberg (im Ertrag) 8,00 Euro/m²
3.5 Laub- und Mischwald 3,50 Euro/m²
Feldgehölze, Auwälder 2,00 Euro/m²
II. Vergleichspreise für Eigentumswohnungen
Die nachstehenden Vergleichspreise wurden anhand einer ausreichenden Zahl von Kaufverträgen je m² Wohnfläche (einschließlich des Miteigentumsanteils am Grundstück) ermittelt. Bei der Vergleichswohnung liegt eine durchschnittliche Ausstattung bei gutem Unterhaltungszustand zugrunde, wobei andere Faktoren - wie zum Beispiel die sehr unterschiedlichen Wohnungsgrößen und -zuschnitte, Nutzungsrechte an Gartenteilen usw. - Abweichungen bedingen können.
- bis 1948* 800 Euro/m²
- 1948* - 1960 800 Euro/m²
- 1961 - 1968 1.300 Euro/m²
- 1969 - 1975 1.350 Euro/m²
- 1976 - 1983 1.500 Euro/m²
- 1984 - 1990 1.700 Euro/m²
- 1991 - 1995 2.400 Euro/m²
- 1996 - 2000 2.600 Euro/m²
- 2001 - 2005 2.650 Euro/m²
- 2006 - 2010 2.650 Euro/m²
- 2011 - 2016 3.200 Euro/m²
* Bis bzw. ab 20. Juni 1948
Murr, den 31. August 2017
Mietspiegel 2017 - 2019
(gültig vom 1. August 2017 bis 31. Juli 2019)
Der Mietspiegel für die Gemeinde Murr orientiert sich an den ortsüblichen Vergleichsmieten der Stadt Ludwigsburg in deren Mietspiegel, abzüglich 15 Prozent. Dies wurde entsprechend § 558 c des Bürgerlichen Gesetzbuchs mit den Interessenvertretungen der Vermieter und der Mieter abgestimmt und von diesen anerkannt.
Die Berechnung der ortsüblichen Vergleichsmiete für Ihren speziellen Fall können Sie hier selbst durchführen (im Feld "Adresse oder Name für das Objekt" bitte keine Angabe machen). Bedenken Sie jedoch, dass Sie von dem so ermittelten Ergebnis noch 15 Prozent abziehen müssen, um die ortsübliche Vergleichsmiete für Ihre Wohnung in Murr zu erhalten.
Für öffentlich geförderte Wohnungen gilt abweichend von dieser Berechnung die Satzung über die Höhe der zulässigen Miete für geförderte Wohnungen in Murr.
Erwerbstätige und Arbeitsplätze
Arbeitsplätze in Murr 738 998 2289 1934 2567
Erwerbstätige, wohnhaft in Murr 1022 1270 2405 2430 2752
Berufsauspendler 360 665 2030 2101 2368
Berufseinpendler 109 396 1914 1606 2183
Das Murrer Wasser stammt zum Teil aus zwei Tiefbrunnen im Murrtal und zum Teil aus Fremdwasser, das vom "Zweckverband Landeswasserversorgung" bezogen wird.
Mit der Neufassung des Gesetzes über die Umweltverträglichkeit von Wasch- und Reinigungsmitteln (Wasch- und Reinigungsmittelgesetz - WRMG vom 29. April 2007, BGBl. I S. 600) wurden, auf der Grundlage des europäischen Rechts, die Härtebereiche für Trinkwasser in drei neue Kategorien eingeteilt. Nach § 9 dieses Gesetzes sind die Wasserversorgungsunternehmen verpflichtet, dem Verbraucher mindestens einmal jährlich den Härtebereich des abgegebenen Trinkwassers mitzuteilen.
Das an die Murrer Haushalte abgegebene Trinkwasser liegt mit 19,3° dH im Härtebereich "hart".
Haushaltszahlen der vergangenen Jahre
Jahr (P=Planzahl)
Verwaltungshaushalt in Euro
Vermögenshaushalt in Euro
Gesamthaushalt in Euro
2018 (P) 17.900.000 4.000.00 21.900.000
2000 11.351.902 5.483.994 16.835.896
2001 10.507.533 3.203.287 13.710.840
2002 10.450.472 4.720.142 15.170.614
2003 10.958.560 6.273.788 17.232.348
2004 9.728.533 2.731.447 12.460.090
2005 9.877.001 1.656.326 11.533.327
2006 11.963.506 4.932.732 16.896.238
2007 12.908.652 4.548.941 17.457.593
2008 12.733.798 4.394.813 17.128.611
2009 12.506.150 3.572.254 16.078.404
2010 12.606.345 3.041.333 15.647.678
2011 11.923.166 5.789.077 17.712.243
2012 15.024.324 9.059.507 24.083.831
2013 15.084.782 4.934.403 20.019.185
2014 14.923.196 3.991.656 18.914.851
2015 15.844.201 4.970.524 20.814.725
2016 17.292.983 6.895.382 24.188.365
2017 18.062.271 10.012.238 28.074.509
Steuerhebesätze (seit 1. Januar 1996)
Grundsteuer A (für die land- und forstwirtschaftlichen Betriebe): 300 v. H.
Grundsteuer B (für die Grundstücke): 300 v. H.
Gewerbesteuer: 330 v. H.
Gebühren für Wasser und Abwasser
Wasser: 1,75 Euro/m³ zuzüglich Mehrwertsteuer (seit 1. Januar 2013)
Abwasser: 1,79 Euro/m³ Schmutzwassergebühr (seit 1. Januar 2012)
0,35 Euro/m2 Niederschlagswassergebühr (seit 1. Januar 2012)
(Hinweis: Detailangaben über weitere Abgaben finden Sie auch unter Ortsrecht in den jeweiligen Satzungen.)
Die Gemeinde Murr ist seit dem Jahr 2005 schuldenfrei.