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Timestamp: 2019-12-12 21:13:08
Document Index: 141865141

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 7', '§ 3', '§ 4', '§ 7', '§ 3', '§ 7', '§ 10', '§ 7']

Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen - öffentliche Sitzung vom 04.03.2009
öffentliche Sitzung vom 04.03.2009
über die 49. Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen
Sitzungsdauer: 15:05 - 16:45 Uhr
Frau RM Bitter (CDU)	i. V. f. Herr RM Mause (CDU)
Frau RM Michenbach (CDU)	i. V. f. Herr RM Pisula (CDU)
Herr RM Berndsen (SPD)	ab 15:40 Uhr
Frau RM Krämer-Knorr (SPD) i.V. f. Frau RM Falkenstein-Vogler (SPD)
Frau RM Lüders (SPD)
Frau RM Starke (SPD)	i. V. f. Frau RM Lührs (SPD)
Frau RM Zupfer (SPD)	ab 15:50 Uhr
Herr sB Müller-Späth (Fraktion FDP/Bürgerliste)
Herr RM Prof. Richter – (Die Linken im Rat)
Herr Lenfert – Polizeipräsidium Dortmund
Herr Müller – Aktionskreis „Der behinderte Mensch in Dortmund“
Herr Neuhaus- 64/AL
Frau Brückner – 6/Dez-Büro
Frau Jürß – 6/Dez-Büro
Herr Bernhard Faller – Firma QUAESTIO Forschung & Beratung
für die 49. Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen,
am 04.03.2009, Beginn 15:00 Uhr,
2.1	Kommunales Wohnkonzept Dortmund
(Drucksache Nr.: 14072-09)
Präsentation: Bernhard Faller, QUAESTIO Forschung & Beratung
hier: Angelegenheiten der Stadtplanung
4.1	Integriertes Stadtbezirksentwicklungskonzept (InSEKt) Innenstadt-West – Bericht 2009
(Drucksache Nr.: 13461-08-E1)
4.2	Integriertes Stadtbezirksentwicklungskonzept (InSEKt) Hörde – Bericht 2009
(Drucksache Nr.: 13462-08)
4.3	Integriertes Stadtbezirksentwicklungskonzept (InSEKt) Scharnhorst –
(Drucksache Nr.: 13464-08)
4.4	Integriertes Stadtbezirksentwicklungskonzept (InSEKt) Brackel – Bericht 2009
(Drucksache Nr.: 13460-08)
4.5	Bauleitplanung; Bebauungsplan Lü 176 -Borussiastraße-
hier: Ergebnis der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung, Entscheidung über Anregungen, Beifügung einer aktualisierten Begründung, Satzungsbeschluss
(Drucksache Nr.: 14003-09)
4.6	Bauleitplanung; Bebauungsplan Hö 251 -PHOENIX West Verkehrsknoten Nortkirchenstraße-
(Drucksache Nr.: 13686-08)
4.7	Bauleitplanung und Sicherung der Bauleitplanung; Bebauungsplan In N 229 - südlich Brackeler Straße -
hier: Beschluss über den Erlass einer Veränderungssperre
(Drucksache Nr.: 13963-09)
4.8	Stadtumbau Rheinische Straße, Projekt "Quartiersarchitekt"
(Drucksache Nr.: 13911-09)
4.9	Bauleitplanung; Aufstellung des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes Hom 295 – Einkaufszentrum Kirchhörder Straße –, 26. Änderung des Flächennutzungsplanes und Änderung des Landschaftsplanes Dortmund - Süd
hier: Einleitungsbeschluss und Beschluss zur frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung
(Drucksache Nr.: 13745-09)
- Die Vorlage lag bereits zur Sitzung am 11.02.2009 vor. -
4.10	Rahmenplan Stadtquartier-Ost
hier: Beschluss über das städtebauliche Konzept Stadtquartier-Ost als Grundlage für die weitere Bauleitplanung
(Drucksache Nr.: 13420-08)
4.11	Bauleitplanung; Aufstellung des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes VEP Hu 148 - Einzelhandelsstandort Bärenbruch - sowie gleichzeitige Änderung des Bebauungsplanes Hu 115/2 - Littgenloh - (teilweise) und 24. Änderung des Flächennutzungsplanes
Empfehlung: Bezirksvertretung Huckarde aus der öffentlichen Sitzung vom 11.02.2009
- Die Vorlage lag bereits zur Sitzung am 03.12.2008 vor. -
5.	Angelegenheiten des Stadtplanungs- und Bauordnungsamtes
hier: Angelegenheiten der Bauordnung
6.	Angelegenheiten der Immobilienwirtschaft
7.1	Ausbau eines Zentralomnibusbahnhofes (ZOB) und einer P&R-Anlage am ÖPNV-Verknüpfungspunkt S-Bahnstation Dortmund Oespel, sowie Grundinstandsetzung der umgebenden Straßen Auf der Linnert und Ewald-Görshop-Straße.
(Drucksache Nr.: 13578-08)
7.2	Umbau Bahnhof Mengede
(Drucksache Nr.: 11113-08)
8.1	Stadtbahn Dortmund
Stadtbahnstrecke nach Grevel, Baulos L4, barrierefreie Zuwegungen Bahnhöfe Bf. Kirchderne, Bf. Flughafenstraße und Bf. Droote - Sachstandsbericht
(Drucksache Nr.: 13698-08)
8.2	Stadtbahn Dortmund, Zurückstellung der Errichtung eines zweiten Personenaufzuges am Bahnhof Westentor
(Drucksache Nr.: 14138-09)
11.1	PHOENIX West: Abschlussbericht zur Bodensanierung
(Drucksache Nr.: 14014-09)
11.2	Realisierung von Maßnahmen der Landschaftsplanung; IV. Quartalsbericht 2008
(Drucksache Nr.: 14025-09)
11.3	Aktualisierung einer Luftgüteuntersuchung mit Bioindikatoren
(Drucksache Nr.: 12550-08)
12.	Angelegenheiten der Sport- und Freizeitbetriebe Dortmund - Geschäftsbereich Stadtgrün
Zur Mitunterzeichnung der Niederschrift wird RM Thieme benannt.
Es liegt ein Vorschlag zur Erweiterung der Tagesordnung im Wege der Dringlichkeit des RM Münch vor. Er schlägt vor, das Thema „Baumfällungen im NSG Dellwiger Wald“ (Drucksache Nr. 14327-09) zu behandeln.
Der Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen lehnt die Dringlichkeit zur Erweiterung der Tagesordnung einstimmig ab.
RM Krämer-Knorr schlägt vor, den Tagesordnungspunkt 4.9 „Bauleitplanung; Aufstellung des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes Hom 295 - Einkaufszentrum Kirchhörder Straße [...]“ (Drucksache Nr.: 13745-09) in die nächste Sitzung zu schieben, da sich die Bezirksvertretung Hombruch erst am 10.03.2009 mit der Vorlage befasst. Dies findet die Zustimmung des Ausschusses.
RM Reuter teilt Beratungsbedarf zu Top 2.1 „Kommunales Wohnkonzept Dortmund“ (Drucksache Nr.: 14072-09). Eine Beschlussempfehlung möchte die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen noch nicht aussprechen, eine inhaltliche Befassung sollte aber erfolgen. Der Tagesordnungspunkt wird behandelt, die Beschlussempfehlung läuft durch in den weiteren Gremiengang.
Des Weiteren schiebt der Ausschuss die Beratung der Vorlage unter TOP 4.10 „Rahmenplan Stadtquartier-Ost [...]“ (Drucksache Nr.: 13420-08) aufgrund Beratungsbedarf der SPD-Fraktion sowie der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen.
Auf Wunsch der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen wird die Vorlage unter TOP 8.2 „Stadtbahn Dortmund, Zurückstellung der Errichtung eines zweiten Personenaufzuges am Bahnhof Westentor“ (Drucksache Nr.: 14138-09) ebenfalls in die nächste Sitzung geschoben.
Die Tagesordnung wird mit vorgenannten Änderungen festgestellt.
Der Gutachter Bernhard Faller von der Firma QUAESTIO Forschung & Beratung stellt die Handlungsempfehlungen für das Kommunale Wohnkonzept in einer Powerpoint-Präsentation dar. Die Präsentation wird der Niederschrift als Anlage beigefügt.
RM Pohlmann-Rohr lobt die Ergebnisse des Kommunalen Wohnkonzeptes. Sie weist auf die schwierige Wohnsituation in Westerfilde hin und bittet um Mitteilung, wann die Quartiersanalyse Westerfilde einschließlich Handlungsoptionen vorgestellt wird.
RM Horitzky dankt Herrn Faller für seinen Bericht. Ihres Erachtens könnte mit der Umsetzung der Handlungsempfehlungen begonnen werden. Sie problematisiert jedoch die Erreichbarkeit von Privateigentümern, insbesondere in ausgewählten Quartieren und sieht eine drohende Überlastung der Nordstadt durch Zuzüge.
RM Harnisch hebt das aufgestellte Konzept positiv hervor, sorgt sich aber um Auswirkungen einer Nahverdichtung sowie um die finanziellen Aspekte des Baulandmanagements.
Der Vorsitzende RM Hengstenberg bezeichnet die Aufwertung von Wohnquartieren als Zukunftsaufgabe, bei der die Freiraumgestaltung und die Anpassung an die Bevölkerungs-struktur eine wesentliche Rolle spielen.
Herr Neuhaus teilt mit, dass die Quartiersanalyse Westerfilde am 31.03.2009 der Bezirksvertretung Mengede vorgestellt werden soll. Die Befassung des Ausschusses für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen ist für den 01.04.2009 geplant.
Der Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen lässt die Vorlage aufgrund Beratungsbedarf der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen ohne Empfehlung durchlaufen.
Hierzu lag dem Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen ein Ergänzungsschreiben des Oberbürgermeisters Dr. Langemeyer vor (Drucksache Nr.: 13461-08-E1).
Der Rat der Stadt Dortmund beschließt den Bericht 2009 des InSEKts Innenstadt-West. Die Verwaltung wird beauftragt, auch in der kommenden Ratsperiode das Instrumentarium InSEKt in bewährter Weise mit der Bürgerschaft der Innenstadt-West und anderen Akteuren anzuwenden bzw. ggf. weiter zu entwickeln.
Integriertes Stadtbezirksentwicklungskonzept (InSEKt) Hörde – Bericht 2009
Hierzu liegt dem Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen ein Ergänzungsschreiben des Oberbürgermeisters Dr. Langemeyer vom 02.03.2009 vor (Drucksache Nr.: 13462-08-E1).
Das beratende Mitglied Müller gibt zu Bedenken, dass die Integrierten Stadtbezirksent-wicklungskonzepte für blinde und sehbehinderte Menschen schwer lesbar sind (u. a. Karten/Pläne). Für die Zukunft wünscht er sich eine Optimierung der Darstellung, damit sich das Behindertenpolitische Netzwerk stärker am Diskussionsprozess beteiligen kann.
RM Münch stellt mündlich folgenden Antrag:
„Der Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen fordert die Verwaltung auf, für die betroffenen Stadtbezirke die Auswirkungen des Flugverkehrs künftig in den Integrierten Stadtbezirksentwicklungskonzepten darzustellen.“
Der Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen lehnt den Antrag des RM Münch einstimmig ab.
Der Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen empfiehlt dem Rat der Stadt Dortmund mehrheitlich bei einer Gegenstimme des RM Thieme nachfolgenden Beschluss zu fassen:
Der Rat der Stadt Dortmund beschließt den Bericht 2009 des InSEKts Hörde.
Die Verwaltung wird beauftragt, auch in der kommenden Ratsperiode das Instrumentarium InSEKt in bewährter Weise mit der Bürgerschaft Hördes und anderen Akteuren anzuwenden bzw. ggf. weiter zu entwickeln.
Integriertes Stadtbezirksentwicklungskonzept (InSEKt) Scharnhorst – Bericht 2009
RM Münch spricht die soziale Brennpunktproblematik in Scharnhorst an, der die Verwaltung durch ausreichende Spiel- und Freizeitmöglichkeiten entgegenwirken sollte.
RM Zupfer hält entgegen, dass Scharnhorst ein Sozialraum mit einem überdurchschnittlich hohen Anteil an Kindern und Jugendlichen darstellt. Das Jugendamt sowie die Ortspolitik leisten bereits hervorragende Arbeit und tragen zur Stabilisierung bei. Die eingeforderten Bestrebungen sind bereits Gang und Gäbe in Scharnhorst. Ihrer Auffassung wirkt die unverhältnismäßige Problematisierung des Stadtbezirks imageschädigend und sollte vermieden werden.
Der Rat der Stadt Dortmund beschließt den Bericht 2009 des InSEKts Scharnhorst.
Die Verwaltung wird beauftragt, auch in der kommenden Ratsperiode das Instrumentarium InSEKt in bewährter Weise mit der Bürgerschaft von Scharnhorst und anderen Akteuren anzuwenden bzw. ggf. weiter zu entwickeln.
Integriertes Stadtbezirksentwicklungskonzept (InSEKt) Brackel – Bericht 2009
RM Tönnes fiel auf, dass die Radwegeverbindung Kurler Busch zwar im InSEKt Scharnhorst angesprochen wird (Punkt 4.9.4.2 der Vorlage), im InSEKt Brackel jedoch nicht aufgeführt ist. Er möchte wissen, ob die BV Brackel bereits damit befasst worden ist, da das Projekt auch Auswirkungen auf das Naturschutzgebiet Hohenbuschei haben könnte.
StD Sierau kündigte an, diese Information nachzuliefern.
(Im Nachgang in die Niederschrift aufgenommen)
Das vereinbarte Konzept ist nicht Bestandteil im InSEKt Brackel, da das Radwegekonzept der Bezirksvertretung Brackel erst im Rahmen der Satzungsvorlage für den Bebauungsplan Hohenbuschei Br 203 vorgestellt werden soll. Avisiert sind die Sitzungstermine April/Mai. Es ist vorgesehen, die Wegeverbindungen am Rande des Naturschutzgebietes vorbeilaufen zu lassen. Die in der Diskussion stehende ehemalige Panzerstraße soll vorerst nicht in das Wegekonzept einbezogen werden.
RM Tönnes bemängelt zudem die wertneutral gehaltene Darstellung zu der in Rede stehenden Ausweitung der Flugzeiten und zum Ausbau der Landebahn (Punkt 4.9.5 der Vorlage). Er vermisst kontroverse Aussagen zur öffentlich breit diskutierten Thematik.
RM Münch fehlen Aussagen zur Entwicklungsperspektive des Lärmschutzes im Stadtbezirk.
StD Sierau stimmt einer grundsätzlich differenzierteren Darstellung von Einzelthemen in den Integrierten Stadtbezirksentwicklungskonzepten zu.
Der Rat der Stadt Dortmund beschließt den Bericht 2009 des InSEKts Brackel.
Die Verwaltung wird beauftragt, auch in der kommenden Ratsperiode das Instrumentarium InSEKt in bewährter Weise mit der Bürgerschaft Brackels und anderen Akteuren anzuwenden bzw. ggf. weiter zu entwickeln.
Bauleitplanung; Bebauungsplan Lü 176 -Borussiastraße-
RM Thieme stellt mündlich folgenden Antrag:
„Der Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen fordert die Verwaltung auf
1.)	die Verkehrsführung zu überprüfen
2.)	die Ausgleichsfläche in Dortmund-Oespel bereitzustellen.“
RM Tönnes führt aus, dass sich die Bezirksvertretung und die Verwaltung bereits eingehend mit der Verkehrsführung beschäftigt haben (Punkt 9.1.6, 9.1.8, 9.5 der Vorlage). Die ent-sprechenden Anregungen wurden geprüft und teilweise berücksichtigt. Er bittet aber um Stellungnahme der Verwaltung, ob aufgrund der Bedenken der Städte Bochum und Witten Auswirkungen auf das regionale Einzelhandelskonzept zu befürchten sind.
StD Sierau weist darauf hin, dass die Bezirksregierung bescheinigt hat, dass das Projekt mit den Zielen der Raumordnung nach dem Landesentwicklungsprogramm, den Landesentwicklungsplänen und dem Regionalplan im Einklang ist. Eine Modifizierung des Einzelhandelskonzeptes ist daher nicht erforderlich.
Herr Wilde teilt mit, dass in unmittelbarer Nähe zum Plangebiet keine geeigneten Ausgleichsflächen vorliegen. Daher hat der Vorhabenträger einen Anspruch, auf den Ausgleichsflächenfonds des Sondervermögens der Stadt Dortmund zurückzugreifen.
Der Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen lehnt den vorgenannten Antrag mehrheitlich bei einer Gegenstimme des RM Thieme ab.
I.	Der Rat der Stadt hat das Ergebnis der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung geprüft.
§ 3 Abs. 1 Baugesetzbuch (BauGB) vom 23.09.2004 (BGBl. I S. 2414/BGBl. III FNA 213-1) in Verbindung mit den §§ 7 und 41 der Gemeindeordnung für das Land Nordrhein-Westfalen (GO NRW) vom 14.07.1994 (GV NRW S. 666; SGV NRW 2023) in der zur Zeit geltenden Fassung.
II.	Der Rat der Stadt hat die vorgebrachten Anregungen zum Bebauungsplan Lü 176
– Borussiastraße – geprüft und beschließt,
a) die Anregungen unter Punkt 9 außer Punkt 9.1.8 nicht zu berücksichtigen
b) die Anregung unter Punkt 9.1.8 zu berücksichtigen
§ 3 Abs. 2 Satz 4 i.V.m. § 4a Abs. 3 Baugesetzbuch (BauGB) vom 23.09.2004 (BGBl. I S. 2414/BGBl. III FNA 213-1) in Verbindung mit den §§ 7 und 41 der Gemeindeordnung für das Land Nordrhein-Westfalen (GO NRW) vom 14.07.1994 (GV NRW S. 666; SGV NRW 2023) in der zur Zeit geltenden Fassung.
III. Der Rat der Stadt beschließt, die mit dem Bebauungsplanentwurf offengelegte Begründung (einschließlich Anlagen) vom 23.07.2008 entsprechend Ziffer 11 dieser Vorlage zu aktualisieren und die aktualisierte Begründung vom 21.01.2009 dem Bebauungsplan Lü 176 –Borussiastraße- beizufügen.
IV.	Der Rat der Stadt beschließt den Bebauungsplan Lü 176 - Borussiastraße - für den unter Punkt 3 dieser Vorlage beschriebenen Geltungsbereich als Satzung.
Bauleitplanung; Bebauungsplan Hö 251 -PHOENIX West Verkehrsknoten Nortkirchenstraße-
Auszug aus der noch nicht genehmigten 51. Niederschrift des Ausschusses für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen vom 06.05.2009
Zu TOP 1.4:
Genehmigung der Niederschrift über die 49. Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen am 04.03.2009
RM Follert bittet um Ergänzung seines Wortbeitrags in der Niederschrift zu TOP 4.6 (Bauleitplanung; Bebauungsplan Hö 251 – PHOENIX West Verkehrsknoten Nortkirchenstraße [...], Drucksache Nr.: 13686-09). Er hatte StD Sierau die Frage gestellt, wann mit einer Umsetzung der im städtebaulichen Vertrag vorgesehenen Maßnahmen (Errichtung einer Schutzwand und Gaswarnanlage für die vorhandene Luftzerlegungsanlage des ansässigen Betreibers) im Rahmen der Weiterentwicklung der Fläche PHOENIX-West zu rechnen ist.
StD hatte in der Sitzung am 04.03.2009 angekündigt, dass die Vertragsunterzeichnung voraussichtlich bis Ende März erfolgen soll. In der Sitzung am 06.05.2009 räumte er ein, dass der Vertragspartner zwischenzeitlich unerwartet neuen Erörterungsbedarf mitgeteilt hat, so dass es bislang noch nicht zur Unterzeichnung des städtebaulichen Vertrags gekommen ist.
Die Niederschrift über die 49. Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen am 04.03.2009 wird mit vorgenannter Ergänzung einstimmig genehmigt.
Der Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen empfiehlt dem Rat der Stadt Dortmund einstimmig bei Enthaltung des RM Thieme nachfolgenden Beschluss zu fassen:
I.	Der Rat der Stadt hat die vorgebrachten Stellungnahmen zum Bebauungsplan Hö 251 -PHOENIX West Verkehrsknoten Nortkirchenstraße - geprüft und beschließt,
a) die Stellungnahmen unter den Punkten 14.1 und 14.2 dieser Vorlage und die unter diesen Punkten beschriebenen Änderungen teilweise zu berücksichtigen und den Bebauungsplanentwurf sowie die Begründung nebst Umweltbericht entsprechend zu ändern,
b) die Stellungnahmen unter dem Punkt 14.3 dieser Vorlage nicht sowie die Stellungnahmen unter den Punkten 14.1 und 14.2 dieser Vorlage teilweise nicht zu berücksichtigen.
§ 3 Abs. 2 Satz 4 Baugesetzbuch (BauGB) vom 23.09.2004 (BGBl. I, S. 2414/BGBl. III/ FNA 213-1) in Verbindung mit den §§ 7 und 41 der Gemeindeordnung für das Land Nordrhein-Westfalen (GO NRW) vom 14.07.1994 (GV NRW S. 666; SGV NRW 2023) in der zur Zeit geltenden Fassung.
II.	Der Rat der Stadt beschließt, die mit dem Bebauungsplanentwurf offengelegte Begründung (einschließlich Anlagen) vom 30.06.2008 entsprechend den Ausführungen in dieser Vorlage unter den Punkten 14.1 bis 14.2 sowie 16 zu aktualisieren und die aktualisierte Begründung vom 23.01.2009 dem Bebauungsplan Hö 251 - PHOENIX West Verkehrsknoten Nortkirchenstraße - beizufügen.
III.	Der Rat der Stadt beschließt den Bebauungsplan Hö 251 - PHOENIX West Verkehrs-knoten Nortkirchenstraße - einschließlich der unter dem Punkt 15 dieser Vorlage aufgeführten Änderungen für den unter Punkt 1 dieser Vorlage beschriebenen Geltungsbereich als Satzung.
§ 10 Abs. 1 BauGB i.V.m. den §§ 7 und 41 Abs. 1 Buchstabe f GO NRW.
Bauleitplanung und Sicherung der Bauleitplanung; Bebauungsplan In N 229 - südlich Brackeler Straße -
Der Rat der Stadt beschließt den dieser Beschlussvorlage beigefügten Entwurf einer Veränderungssperre für den unter Punkt 1. dieser Beschlussvorlage genannten räumlichen Geltungsbereich des Bebauungsplanes In N 229 - südlich Brackeler Straße - als Satzung.
Stadtumbau Rheinische Straße, Projekt "Quartiersarchitekt"
Der Rat der Stadt Dortmund beauftragt die Verwaltung, das Projekt „Quartiersarchitekt“ an der Rheinischen Straße durchzuführen. Die Aufwendungen für das Projekt belaufen sich auf 105.000 €.
Bauleitplanung; Aufstellung des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes Hom 295 – Einkaufszentrum Kirchhörder Straße –, 26. Änderung des Flächennutzungsplanes und Änderung des Landschaftsplanes Dortmund - Süd
Der Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen schiebt die Beratung der Vorlage in die nächste Sitzung.
Rahmenplan Stadtquartier-Ost
RM Follert sieht keinen Bedarf für einen zweiten Einzelhandelsstandort im Plangebiet. Die verkehrlichen Probleme würden zunehmen, die angrenzenden Ortsteile werden zu stark belastet.
Der Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen fasst mehrheitlich gegen die Stimmen der CDU-Fraktion, gegen die Stimme des sB Müller-Späth sowie gg. die Stimme des RM Thieme nachfolgenden Beschluss:
I. beschließt, das Satzungsverfahren für den vorhabenbezogenen Bebauungsplan VEP
Hu 148 - Einzelhandelsstandort Bärenbruch - für den unter Punkt 1 dieser Vorlage
beschriebenen räumlichen Geltungsbereich einzuleiten sowie den Bebauungsplan Hu
115/2 – Littgenloh – teilweise zu ändern.
II. beschließt, den Flächennutzungsplan der Stadt Dortmund vom 31.12.2004 für den
III. beschließt die frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung (Beteiligung der Bürgerinnen und
Bürger an der Bauleitplanung).
IV. beschließt, dem zwischen dem Vorhabenträger und der Stadt Dortmund
abzuschließenden Durchführungsvertrag – Teil A – (Anlage dieser Beschlussvorlage)
Ausbau eines Zentralomnibusbahnhofes (ZOB) und einer P&R-Anlage am ÖPNV-Verknüpfungspunkt S-Bahnstation Dortmund Oespel, sowie Grundinstandsetzung der umgebenden Straßen Auf der Linnert und Ewald-Görshop-Straße.
RM Thieme vermisst Aufzugsanlagen in der Planung.
Das beratende Mitglied Müller spricht sich für Freihalterplätze für Aufzugsanlagen, die zu einem späteren Zeitpunkt genutzt werden könnten, aus.
RM Neumann beruft sich auf den schon seit Jahren zugesagten Einbau von Personenaufzügen.
Herr Keune lenkt ein, dass in der Vorlage die städtischen Maßnahmen dargestellt werden. Die Errichtung einer Aufzugsanlage liegt im Zuständigkeitsbereich der Deutschen Bahn (DB). Die DB wurde frühzeitig gebeten, eine entsprechende behindertengerechte Aufzugsanlage vorzusehen.
StD Sierau beruft sich auf Aussagen der DB, dass die Aufzugsanlage durch eine vertragliche Vereinbarung zwischen dem Land NRW und der DB zugesichert worden ist.
Herr Wilde kündigt an, der Niederschrift einen Sachstand einschließlich Lageplan über die vorgesehenen Aufzüge beizufügen.
Das Ministerium für Bauen, Wohnen und Verkehr NRW, die Zweckverbände und die DB Station&Service AG haben am 16. Juni 2008 einen Rahmenvertrag zur Modernisierung von Bahnhöfen in NRW (MOF 2) abgeschlossen. In Dortmund gehören die Stationen Hörde, Aplerbeck, Kley (Bau eines Aufzuges zum Mittelbahnsteig) und Oespel zu dem Förderprogramm. In Oespel werden 2 Aufzüge zu den Außenbahnsteigen nachgerüstet. Die DB Station&Service beabsichtigt, mit dem Bau im Jahr 2010 zu beginnen, die Inbetriebnahme soll 2012 erfolgen. Die Gesamtinvestition beträgt 1,534 Mio. €. Die Planung für die beiden Aufzüge ist zwischen allen Beteiligten endabgestimmt.
Der Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen empfiehlt dem Haupt- und Finanzausschuss einstimmig nachfolgenden Beschluss zu fassen:
Der Haupt- und Finanzausschuss beschließt den Ausbau eines Zentralomnibusbahnhofes (ZOB) und einer P&R-Anlage am ÖPNV-Verknüpfungspunkt S-Bahnstation Dortmund-Oespel, sowie die Grundinstandsetzung der umgebenden Straßen Auf der Linnert und Ewald-Görshop-Straße mit einem Gesamtinvestitionsvolumen in Höhe von 850.000 Euro.
Die Finanzierung erfolgt aus dem Budget des StA 66 / PB 012 bei der Investitionsfinanzstelle 66_01202014087 - Neubau P+R Anlagen an S1 und S2 - mit folgenden Auszahlungen:
Haushaltsjahr 2009:	650.000 Euro
Haushaltsjahr 2010:	200.000 Euro
Die Investition bedingt eine jährliche Belastung der städtischen Ergebnisrechnung i. H. v. 11.132 Euro.
Umbau Bahnhof Mengede
Der Rat der Stadt Dortmund beschließt den Umbau der Nordseite des Bahnhofs Dortmund-Mengede mit einem Gesamtinvestitionsvolumen in Höhe von 3.457.490 Euro sowie die Zahlung eines Zuschusses an die DB für den Neubau des südlichen Bahnhofsausgangs. Die Finanzierung des Zuschusses für die Südseite erfolgt aus dem Budget der Bezirksvertretung Mengede. Der zur Verfügung gestellte Betrag beträgt maximal 150.000 €. Der Rat der Stadt Dortmund ermächtigt die Verwaltung, einen Vertrag mit der DB AG zu schließen, der eine Gegenleistungsverpflichtung (u. a. Veräußerungsverbot) für die Dauer von 20 Jahren vorsieht.
Die Finanzierung des Umbaus der Nordseite erfolgt aus dem Budget des StA 66/PB 012 bei der Investitionsfinanzstelle 66M01202014687 mit folgenden Auszahlungen:
Finanziert und ausgezahlt bis Ende 2008:	157.490 Euro
Haushaltsjahr 2009:	1.000.000 Euro
Haushaltsjahr 2010:	2.300.000 Euro
Die Investition bedingt eine jährliche Belastung der städtischen Ergebnisrechnung i. H. v. 57.343 Euro.
Die Finanzierung des Zuschusses für die Südseite erfolgt aus dem Budget der Bezirksvertretung Mengede. Der tatsächlich auszuzahlende Betrag steht nach Fertigstellung und Endabrechnung der Maßnahme fest.
Hierzu lag dem Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen folgender gemeinsamer Zusatz-/Ergänzungsantrag der SPD-Fraktion und der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen vor (Drucksache Nr.: 13698-08-E1):
„Die Verwaltung wird gebeten, den Umbau der Rampen so vorzunehmen, dass ein Neubau von Aufzügen zu einem späteren Zeitpunkt nicht ausgeschlossen ist.
Darüber hinaus wird die Verwaltung gebeten, im Zuge der Umbauarbeiten ein integriertes
Leitsystem für alle Menschen mit eingeschränkter Mobilität vorzusehen.“
RM Gerber bittet um Erläuterung des integrativen Leitsystems.
Herr Schließler informiert, dass der Einbau von Aufzügen bereits von Anfang an in der Planung vorgesehen war. Der Umbau der Rampen schließt den späteren Einbau von Aufzugsanlagen nicht aus. Ein integratives Leitsystem ist ein System für alle Nutzer, seien sie sehend, sehbehindert, blind oder auch mobilitätseingeschränkt. Den Bedürfnissen Sehbehinderter wird z. B. durch hohe Kontraste und ausreichende Größe der Schrift Rechnung getragen, denen von blinden Menschen durch eine gut tastbare Gestaltung der Schrift sowie Reliefdarstellungen, denen von Rollstuhlfahrern durch entsprechende räumliche Positionierung der Pläne und Schilder. Die Umsetzung eines integrativen Leitsystems und taktilen Bodenleitsystems für die Benutzung von Blindenstöcken (z. B. gefräste Rillen im Bodenbelag) ist an den Bahnsteigen vorgesehen.
Der Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen beschließt den vorgenannten Antrag einstimmig.
Der Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen nimmt den Sachstandsbericht der Verwaltung zur Kenntnis.
Der Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen schiebt die Vorlage in die nächste Sitzung.
PHOENIX West: Abschlussbericht zur Bodensanierung
Der Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen nimmt den Sachstandsbericht des Umweltamtes zur Kenntnis.
Realisierung von Maßnahmen der Landschaftsplanung; IV. Quartalsbericht 2008
Herr Münch wünscht sich für die Zukunft eine intensivere Zusammenarbeit mit den Landschaftswächtern zum Erhalt der natürlichen Vielfalt in Naturschutzgebieten.
Aktualisierung einer Luftgüteuntersuchung mit Bioindikatoren
Zur Sitzung wurden Karten über die Entwicklung der Luftgüte in Dortmund anhand der Ausbreitung des Flechtenbewuchses auf Bäumen der Jahre 1989, 1997 und 2005 zur Verfügung gestellt. Die Karten, die auch im Internet unter www.dortmund.de (Umweltamt) verfügbar sind, werden der Niederschrift beigefügt.
RM Münch fragt nach, wie sich die deutliche Verbesserung der Luftgüte in Bezug auf die aktuellen Werte der Feinstaubbelastung erklären lassen.
Dr. Grote führt aus, dass sich die steigende Flechtenausbreitung auf die Abnahme der früheren ruhrgebietstypischen Schadstoffe zurückführen lässt. Die aktuellen Schadstoffe werden hierbei allerdings nicht berücksichtigt. So soll beispielsweise die Stickoxid-Belastung in zukünftige Messungen einfließen.
RM Dr. Eigenbrod hält den naturwissenschaftlichen Ansatz für die Bewertung der Luftreinheit für gelungen.
Der Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen nimmt den Bericht zur Kenntnis.
Der Vorsitzende schließt die öffentliche Sitzung um 16:45 Uhr.
Hengstenberg	Thieme	Lüdeking
(Siehe angehängte Datei: TOP 2.1 KommWohnkonzept.pdf)
Anlage zu TOP 7.1
(Siehe angehängte Datei: TOP 7.1 Aufzüge Oespel.pdf)
Anlage zu TOP 11.1
(Siehe angehängte Datei: Flechtenvortrag AUSW.pdf)
(Siehe angehängte Datei: Korrektur20090305.pdf)