Source: https://fsg-hip.de/satzung/
Timestamp: 2019-02-22 07:59:15
Document Index: 273228990

Matched Legal Cases: ['§6', '§6', '§ 26', '§ 3', '§ 3', '§ 6', '§15', '§6', '§6']

Satzung – Königlich privilegierte FSG Hilpoltstein
Satzung der FSG Hilpoltstein
(1) Die Gesellschaft führt den Namen Königlich privilegierte Feuerschützengesellschaft Hilpoltstein und hat ihren Sitz in Hilpoltstein.
(2) Die Gesellschaft besitzt Rechtspersönlichkeit auf Grund der Allgemeinen Schützenordnung für das Königreich Bayern vom 25.August 1868 (RegBl.Sp.1729) und erkennt die Allgemeine Schützenordnung an.
(3) Zum Ehrenmitglied, Ehrenschützenmeister kann ernannt werden, wer sich um die Gesellschaft um den Schießsport oder um die Tradition des Schützenwesens besonders verdient gemacht hat.
(1) Gesuche um Aufnahme als Mitglied sind schriftlich an das Schützenmeisteramt zu richten, das jedes Gesuch mindestens drei Wochen lang auf der Schießstätte oder in den Gesellschaftsräumen auszuhängen oder in geeigneter Weise den Mitgliedern zur Kenntnis zu bringen hat.
(5) Ehrenmitglieder, Ehrenschützenmeister werden auf Vorschlag des Schützenmeisteramtes von der Generalversammlung ernannt. Ihnen kann Sitz und Stimme im Gesellschaftsausschuss verliehen werden. Sie sind von allen Leistungen an die Gesellschaft befreit.
c) durch Ausschluss (§6 Abs.2 Buchstabe c)
d) durch rechtskräftige Verurteilung wegen eines Verbrechens oder wegen eines Vergehens des Diebstahls, des Betrugs, der Hehlerei, der Unterschlagung oder der Urkundenfälschung,
e) durch rechtskräftige Verurteilung zu einer Freiheitsstrafe von mindestens sechs Monaten wegen eines sonstigen vorsätzlichen Vergehens.
(2) Die Mitgliedschaft kann entzogen werden, wenn das Mitglied bei der Aufnahme nicht unbescholten war. §6 Abs.4 bis 7 gilt entsprechend.
(1) Der 1.Schützenmeister übt die Ordnungsgewalt in der Gesellschaft aus.
a) Geldbußen bis zum Betrage von 30 Euro,
(5) Über die Ahndung von Verstößen entscheidet das Schützenmeisteramt zusammen mit dem Gesellschaftsausschuss mit der Mehrheit der Stimmen der Anwesenden. Ein Beschluss kann nur gefasst werden, wenn alle Mitglieder des Schützenmeisteramtes und des Gesellschaftsausschusses unter Angabe der Tagesordnung geladen worden und mindestens ein Schützenmeister, ein weiteres Mitglied des Schützenmeisteramtes und mehr als die Hälfte der Mitglieder des Gesellschaftsausschusses anwesend sind. Vorher ist der Betroffene zu hören oder ihm sonst Gelegenheit zu geben, zu dem Vorwurf Stellung zu nehmen. Besteht bei der Gesellschaft kein Gesellschaftsausschuss, so entscheidet das Schützenmeisteramt allein.
(7)Das Schützenmeisteramt kann den Betroffenen von den Gesellschaftsveranstaltungen und von sportlichen Wettbewerben ausschließen, bis die Beschwerdefrist (Abs.6 Satz 1) abgelaufen oder über eine von ihm eingelegte Beschwerde entschieden worden ist. Legt der Betroffene hiergegen Beschwerde ein, so muss das Schützenmeisteramt innerhalb eines Monats nach Eingang der Beschwerde eine außerordentliche Generalversammlung einberufen, die über die Beschwerde entscheidet. Sie entscheidet in diesem Fall auch über die Beschwerde nach Abs. 6.
(2) Das Schützenmeisteramt leitet die Gesellschaft. Der 1. Schützenmeister bzw. bei dessen Verhinderung der 2. Schützenmeister, führt den Vorsitz im Schützenmeisteramt. Sie vertreten die Gesellschaft nach außen jeweils einzeln. Sie sind Vorstand im Sinne des § 26 BGB.
(4) Die Mitglieder des Schützenmeisteramtes werden von der Generalversammlung in geheimer Wahl auf Dauer von zwei Jahren gewählt. Ihre Amtszeit ist so zu bestimmen, dass in einem Jahr zwei und im darauf folgenden Jahr drei Mitglieder zu wählen sind. Wiederwahl ist zulässig. Die Gewählten bleiben bis zur Neuwahl im Amt. Hiervon unberührt bleibt jedoch Abs. 5 und Abs. 6, wonach eine Amtsniederlegung oder Amtsenthebung möglich ist.
(2) Die Generalversammlung wählt die Mitglieder des Gesellschaftsausschusses und eine entsprechende Zahl von Ersatzleuten für die Dauer von zwei Jahren. Ihre Amtszeit ist so zu bestimmen, dass in einem Jahr drei und im darauf folgenden Jahr zwei Mitglieder zu wählen sind. Hat der Gesellschaftsausschuss mehr als fünf Mitglieder, so erhöht sich die Zahl der jährlich zu wählenden Mitglieder entsprechend. Wählbar sind volljährige Mitglieder. Wiederwahl ist zulässig. Die Gewählten bleiben bis zur Neuwahl im Amt.
(4) Das Schützenmeisteramt ist unbeschadet der §§ 3 Abs.2, 6 Abs.5 und 13 Abs.4 in folgenden Angelegenheiten an die Zustimmung des Gesellschaftsausschusses gebunden.
b) Aufstellung des Haushaltsplans und Prüfung des Jahresrechnung,
(5) der Gesellschaftsausschuss ist beschlussfähig, wenn alle Mitglieder geladen und mehr als die Hälfte seiner Mitglieder und ein Schützenmeister anwesend sind. Der Gesellschaftsausschuss beschließt mit der Mehrheit der Stimmen der Anwesenden. § 3 Abs.2 und § 6 Abs. 5 bleiben unberührt.
a) eine Änderung der Satzung (§15),
c) die Entlastung der Mitglieder des Schützenmeisteramtes und des Gesellschaftsausschusses ,
d) die Amtsenthebung eines Mitglieds des Schützenmeisteramtes,
e) die Ernennung von Ehrenmitgliedern, Ehrenschützenmeister,
h) die Entscheidung über Beschwerden gegen die Ahndung von Verstößen (§6 Abs.6 und Abs.7),
b) ein Mitglied gegen den Ausschluss von den Gesellschaftsveranstaltungen Beschwerde einlegt (§6 Abs.7).
(9) Zu jeder Generalversammlung ist mit einer Frist von mindestens zwei Wochen unter Bekanntgabe der Tagesordnung schriftlich, durch E-Mail oder durch Anzeige in der Tagespresse einzuladen.
(3) Der Schützenkommissar pflegt die Verbindung der Gesellschaft zur Stadt Hilpoltstein und vertritt in der Gesellschaft die Belange der Allgemeinheit.
(7) Nach Ablauf des Geschäftsjahres stellt der Schatzmeister unverzüglich die Jahresrechnung auf und legt sie dem Schützenmeisteramt vor. Die vom Schützenmeisteramt und dem Gesellschaftsausschuss genehmigte Jahresabrechung ist zwei von der Generalversammlung auf zwei Jahre gewählten Rechnungsprüfern zu übergeben. Die Rechnungsprüfer berichten der Generalversammlung über das Ergebnis der Prüfung. Die Generalversammlung beschließt über die Entlastung des Schützenmeisteramtes und des Gesellschaftsausschusses.
(3) Die Generalversammlung wählt einen oder mehrere Liquidatoren. Jeder Liquidator ist einzelvertretungsberechtigt.
(4) Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen des Vereins an die Stadt Hilpoltstein, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.
(2) Das Schützenmeisteramt hat Satzungsänderungen unverzüglich der zuständigen Behörde vorzulegen und deren Genehmigung einzuholen.
(1) Die Satzung tritt mit der Genehmigung durch die zuständige Behörde in Kraft.