Source: https://coworking-space-fliegerhorst.cobot.me/
Timestamp: 2019-12-06 13:59:28
Document Index: 216166925

Matched Legal Cases: ['§1', '§2', '§3', '§ 4', '§5', '§7', '§545', '§ 9', '§11', '§ 1', '§536', '§ 13', '§15']

Herzlich Willkommen im Coworking Space Fliegerhorst!
Einmalige Einrichtungsgebühr 39.00 EUR
Du erhältst einen flexiblen Arbeitsplatz in einem Open Office Bereich.
über Coworking-Arbeitsplätze
Im Fliegerhorst 12, 38642 Goslar
von Ben Bornemann
§1 Anwendungsbereich und Definition
Die nachstehenden Bedingungen finden Anwendung auf den von dem Mieter
unterzeichneten Mietvertrag.
Unter einem Coworking-Arbeitsplatz sind einzelne mietbare Plätze innerhalb eines Büroraumes zu verstehen. Bei der Mietung eines Coworking-Arbeitsplatzes werden, im Gegensatz zu einer klassischen Miete über gewerbliche Räume, lediglich die Arbeitsplätze, nicht aber der Raum, in dem sich die Arbeitsplätze befinden, gemietet.
Die Coworking-Arbeitsplätze sind verschiedenen Raumnummern zugeordnet und somit einem nicht durch dem Mieter beeinflussbaren Standort zugeteilt. Je nach dem für welches Angebot sich der Mieter entscheidet, können die Coworking-Arbeitsplätze dabei entweder in einem Einzelbüro liegen oder aber in einem gemischten Büro mit mehreren Coworking-Arbeitsplätzen.
Definition Coworking-Arbeitsplatz:
Unter einem Coworking-Arbeitsplatz nach diesen Bestimmungen, besteht ein einzelner Arbeitsplatz aus
1x Tisch,
1x normaler Stuhl
1x RFID-Tag
1x Papierkorb für nicht datenschutzrelevante Unterlagen
1x Stellfläche in einem offenen Regal
1x Nutzung von Kaffeeangebot für eine Person
§2 Mitbenutzung
2.1	Der Vermieter gestattet die unentgeltliche Mitbenutzung folgender Gemeinschaftsflächen/-austattung: Herren-WC im EG (Raum 16) und Damen-WC im 1. OG (Raum 103), Küche nebst Kaffeemaschine und Quooker (Raum 118 und Raum 33). Dem Mieter ist die Nutzung nur jeweils einer Küche gestattet, die sich auf der Ebene seines angemieteten Arbeitsplatzes befindet. Es ist die Hausordnung in der jeweils aktuellen Fassung des Vermieters zu beachten.
2.2 Weiterhin steht dem Mieter ein kostenfreier Internetzugang zur Verfügung.
§3 Miet- und Betriebskosten
3.1	Die monatlich von dem Mieter zu entrichtenden Kosten werden an der Anzahl der angemieteten Arbeitsplätze bemessen zuzüglich der einmalig in Rechnung zu stellenden Einrichtungsgebühren der RFID-Zugangschips und den weiteren hinzugebuchten oder in Anspruch genommenen Leistungen, die sich aus der Preisliste ergeben.
3.2 Die Mietsache verfügt nicht über die Möglichkeit einer getrennten Nebenkostenabrechnung für den Mieter. Der Vermieter erstellt keine Nebenkostenabrechnung. Sämtliche umlagefähigen Betriebs- und Nebenkosten wie Versicherung, Gartenpflege, Grundsteuern, Müllentsorgung, Heizkosten, Fußwegreinigung und Fensterreinigung sind in der durch den Mieter zu entrichtenden Miete des Arbeitsplatzes abgegolten, ebenso wie die Personalkosten für die wöchentliche Reinigung der Büroräume und den Schließ- und Sicherheitsdienst.
§ 4 Fälligkeit der Mietzahlungen/
Rechnungsstellung gebuchte Telefonanlagen
4.1 Die erste Mietzahlung ist unmittelbar nach Vertragsschluss fällig und durch den Mieter zu leisten. Sollte das Mietverhältnis nicht zu einem 1. eines Monats beginnen, so bestimmt sich die Höhe der Miete anteilig auf die bis zum Ende des Monats restlichen bestehenden Tage.
4.2 Im Übrigen ist der in dem Mietvertrag vereinbarte Mietzins monatlich im Voraus bis spätestens zum dritten Werktag fällig.
4.2 Die Rechnungsstellung erfolgt zu einem jeden ersten Werktag eines Monats und zusammen mit der Rechnungsstellung über hinzugebuchte Telefonanlagen.
§5 Hinzubuchbare Leistungen
5.1 Der Mieter hat die optionale Möglichkeit, zu den mit dem Mietzins abgegoltenen Leistungen, weitere Leistungen hinzuzubuchen. Die einzelnen Leistungen ergeben sich aus der Preisliste und können teilweise von der Intensität der Nutzung abhängig sein. Diese durch die Nutzung und Buchung entstehenden Kosten werden dem Mieter jeweils monatlich in Rechnung gestellt.
5.2 Die Gebühr für die Seminarräume ergibt sich aus der beigefügten Preisliste und wird nach stündlichen Gebrauch berechnet. Buchungen, die der Mieter nicht realisieren kann, sind mit einer 24-stündigen Frist schriftlich via E-Mail oder Textform zu stornieren. Bei einer nicht fristgerechten Stornierung werden dem Mieter Stornogebühren gem. Preisliste berechnet.
5.3	Die Fälligkeit der zu zahlenden Kosten, die durch eine Inanspruchnahme der hinzubuchbaren Leistungen des Mieters entstanden sind, erfolgt unmittelbar nach deren Inanspruchnahme. Ausgenommen hiervon sind fällige Zahlungen, die durch eine hinzugebuchte Telefonanlage entstanden sind. Derartige Kosten werden in der monatlichen Rechnungsstellung über die Mietzahlungen mit abgebildet.
Es wird (kalender-)monatsweise vermietet. Erfolgt keine schriftliche Kündigung, verlängert sich der Mietvertrag automatisch um einen Monat.
§7 Kündigung und Beendigung
7.1	Die Kündigung kann von beiden Seiten ohne Angabe von Gründen erfolgen.
7.2 Die Kündigungsfrist beträgt für den Vermieter 4 (vier) Wochen jeweils zum Ende eines Monats.
7.3	Die Kündigung seitens des Mieters hat jeweils bis spätestens zum 15. eines jeden Monats zum Kalendermonatsende zu erfolgen.
7.4	Die Kündigung muss schriftlich erfolgen.
7.5 Die von dem Mieter hinzugebuchten Zusatzleistungen sind von dem Mietvertrag getrennt zu kündigen. Eine Kündigung der Zusatzleistungen berührt das Bestehen des Mietverhältnisses nicht.
7.6 Soweit das Mietverhältnis allerdings als solches gekündigt wird, so bezieht sich die Kündigung auch auf alle von dem Mieter hinzugebuchten Zusatzleistungen.
7.7	Setzt der Mieter den Gebrauch der Mietsache nach Ablauf der Mietzeit fort, so gilt das Mietverhältnis nicht als verlängert. §545 BGB findet keine Anwendung. Fortsetzung oder Erneuerung des Mietverhältnisses nach seinem Ablauf müssen schriftlich vereinbart werden.
7.8 Das Recht zur Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere dann vor, wenn der Mieter mit zwei aufeinanderfolgenden Mietzahlungen in den Verzug gerät oder aber ihre mietvertraglichen Pflichten schuldhaft verletzt. Eine schuldhafte Verletzung liegt bereits in der Nichtbeachtung der Hausordnung.
8.1 Während der gesamten Dauer des Mietverhältnisses und auch bei dessen
Beendigung entfällt für den Mieter die Verpflichtung zur Durchführung von
8.2 Der Mieter verpflichtet sich keine Veränderungen an Decke und Wänden
vorzunehmen, keine Bilder o.ä. aufzuhängen, keine Schränke o.ä. einzubringen
8.3 Beschädigungen sind während des Mietverhältnisses und nach Beendigung dessen durch den Mieter in Abstimmung mit dem Vermieter kostenpflichtig und fachmännisch reparieren zu lassen.
§ 9 Schlüssel/Öffnungszeiten
9.1	Der Vermieter übergibt dem Mieter zu Beginn des Mietverhältnisses einen RFID-TAG mittels dessen er/sie sich Zugang zu den Büroräumen verschaffen kann. Hierüber wird ein gesondertes Übergabeprotokoll angefertigt, dass von dem Mieter zu unterzeichnen ist und das dem Mietvertrag beigefügt wird. Der Verlust des RFID-Tag zeigt der Mieter unverzüglich gegenüber dem Vermieter an. Soweit durch den Verlust oder aber Missbrauch des TAG Folgekosten entstehen, hat der Mieter diese im vollem Umfang zu tragen.
9.2 Die Nutzung der Arbeitsplätze ist nur zu folgenden Zeiten gestattet:
-montags bis sonntags von 06:00 bis 22:00 Uhr-
10.1 Der Mieter ist dazu verpflichtet, ihren/seinen angemieteten Coworking-Arbeitsplatz vor dem vollständigen Verlassen des Bürogebäudes aufgeräumt zum Zwecke der Reinigung zu hinterlassen. Dies bedeutet, dass bei Verlassen des Coworking-Arbeitsplatzes alle Unterlagen von dem Tisch entfernt und auf den ihr/ihm eingeräumten Nutzungsflächen der Regale verstaut worden sind.
10.2	Weiterhin verpflichtet sich der Mieter dazu, ihr/sein Büro immer dann zu verschließen, wenn sie/er es verlassen sollte und sich keine andere Person mehr in diesem befindet.
§11 Zutrittsrechte, Zugangsrechte des Vermieters
Dem Mieter ist bewusst, dass ihr/ihm kein Recht zur Versagung von Zutrittsrechten zu den einzelnen Büroräumen zusteht, unabhängig von der Büroart (Einzelbüro, Zweierbüro usw.). Der Vermieter hat das uneingeschränkte Recht der Besichtigung der Büroräume, auch ohne dem Mieter im Voraus eine Mitteilung hierüber zu erteilen. Insbesondere aber gewährleistet sie/er dem Reinigungspersonal sowie dem Schließ- und Wachdienst des Vermieters einen hindernisfreien Zugang zu dem gemieteten Arbeitsplatz, um eine wöchentlich wiederkehrende Reinigung dessen und Schließprüfungen der Fenster zu gewährleisten.
12.1 Vor Abschluss des Mietvertrages hat der Mieter die Mieträume besichtigt und zur Kenntnis genommen, dass sich die von ihm angemieteten Arbeitsplätze aufgrund der Natur eines Coworking-Arbeitsplatzes, die unter § 1 dieses Vertrages näher beschrieben worden ist, nicht abschließbar sind, bzw. es nicht möglich ist, anderen Mietern den Zutritt zu versagen. Daher verzichtet der Mieter auf etwaig ihm zustehenden Ansprüche gem. §§536, 536 a BGB. Der Mieter hat den von ihm angemieteten Arbeitsplatz ausgiebig besichtigt und erkennt den vertragsgemäßen Zustand an. Der Vermieter übernimmt ab dem Zeitpunkt der Übergabe der Mietsache keine Haftung oder aber Gewährleistung für einen vertragsgemäßen Zustand der Mietsache und die hinzugebuchten Zusatzleistungen des Mieters.
12.2 Der Vermieter übernimmt keinerlei Haftung für die Verletzung von Schutzrechten Dritter im Bezug auf Arbeiten der Mieter, sowie die Übermittlung von Daten und Datenträgern durch den Mieter. Der Mieter ist alleinig dafür verantwortlich, dass alle wettbewerbsrechtlichen, urheberrechtlichen, markenrechtlichen, datenrechtlichen oder sonstige Rechtsverstöße im Rahmen der Vertragsbeziehung zum Vermieter unterbleiben. Soweit dem Vermieter solche Rechtsverstöße bekannt werden sollten, behält er sich das Recht zur außerordentlichen Kündigung vor. Weiterhin wird im Falle eines Rechtsverstoßes der Mieter ihn von jeglichen Ansprüchen Dritter freistellen und ihm die Kosten der Rechtsverfolgung in der Höhe der gesetzlichen Anwaltsgebühren für den Fall, dass der Vermieter von Dritten infolge einer Rechtsverletzung in Anspruch genommen wird, ersetzen.
12.3 Der Mieter hat keinen Anspruch auf Konkurrenzschutz.
§ 13 Untervermietung
Eine Untervermietung der Räumlichkeiten/Arbeitsplätze ist nicht zulässig.
14.1	Bei Beendigung des Mietverhältnisses hat der Mieter den Mietgegenstand in einem sauberen und besenreinen Zustand an den Vermieter zurückzugeben.
14.2	Von dem Mieter eingebrachte Gegenstände/Unterlagen etc. sind von diesem wieder zu entfernen. Nicht fristgerecht entfernte Gegenstände, die sich im Eigentum des Mieters befinden, können vom Vermieter kostenpflichtig eingelagert werden, soweit der Mieter nach erstmaligem Auffordern des Vermieters nicht tätig wird. Sofern der Mieter im weiteren Verlauf, spätestens jedoch innerhalb eines Monats, gerechnet ab dem Zeitpunkt der erstmaligen Aufforderung, untätig bleibt, entsorgt der Vermieter diese eingelagerten Gegenstände und wird die hiermit in Verbindung stehenden Kosten dem Mieter in Rechnung stellen.
14.3 Darüber hinaus haftet der Mieter für den Vermieter entstehenden Schäden, die auf eine verspätete Rückgabe der Mietsache beruhen im vollem Umfang.
§15 Umdisponierung des gemieteten Arbeitsplatzes
Der dem Mieter kann bei einem berechtigten Interesse des Vermieters ein anderer Arbeitsplatz zugewiesen werden. Bei der Zuweisung eines anderen als vertraglich vereinbarten Arbeitsplatzes, hat die der Mieter keinen weiteren Anspruch auf ihren/seinen Arbeitsplatz und Bestandteilen dessen (wie Stellfläche etc.). Ein berechtigtes Interesse des Vermieters liegt immer dann vor, soweit aus logistischen Gründen eine Umstrukturierung der Arbeitsplatzvergabe notwendig wird, um möglichst vielen Interessenten die Coworking-Arbeitsplätze zur Verfügung zu stellen.
FixDesk3
Du erhältst einen Arbeitsplatz in einem Büro für ingesamt drei Personen.
FixDesk2
Du erhältst einen festen Arbeitsplatz in einem Büro für ingesamt zwei Personen.
FixOffice
Du erhältst einen privaten Arbeitsplatz in einem abschließbaren Büro, nur für Dich alleine.
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