Source: https://www.aumass.de/evergabe-ausschreibungen/faq/evergabe
Timestamp: 2018-02-20 01:48:29
Document Index: 121686750

Matched Legal Cases: ['Art 22', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 97', '§ 126']

eVergabe | aumass – aumass eVergabe – Plattform für Ausschreibungen und eVergabe
FAQ	Antworten auf Ihre Fragen
Die häufigsten Fragen zu eVergabe und Ausschreibungen haben wir nachfolgend für Sie zusammengefasst. Sollte Ihre Frage nicht beantworten werden, setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung. Wir helfen Ihnen gerne weiter.
In einem zweiten Schritt sind die erweiterten Vorgaben der e-Vergabe gem. EU RILI 2014/24/25 EU in Entsprechung der neuen Vorgaben des Vergaberechtsmodernisierungsgesetztes mit Stand 18. April 2017 ff. für zentrale Vergabestellen sowie für alle übrigen Vergabestellen bis 18.04 2018 ( 18.10.2018) ff. für alle oberschwelligen Vergabe umzusetzen.
Dies betrifft insbesondere die Entgegennahme von Digitalen Angeboten.
Welche Rolle spielt aumass nach den EU Vergaberichtlinen 2014 / 23/ 24/ 25 ?
Mit dem webbasierten aumass e-Vergabe Online-Portal bietet die aumass GmbH & Co. KG die erforderliche elektronische Kommunikation IKT gem. Artikel 2 Abs. 19 und Art 22 der EU Richtlinie 24/ 2014 als Beschaffungsdienstleister entsprechend Artikel 2 Abs. 17 der EU Richtlinie 24/ 2014 zur e-Vergabe im Oberschwellenbereich sowie für nationalen Ausschreibungen i. V. m. § 9 VgV § 10 VgV und § 11 VgV mit Stand 18.04.2016, insbesondere § 97( 5) VgV für Aufträge der Bauleistungen VOB/ A, Lieferleistungen (ehem. VOL/ A) sowie Dienstleistungen (ehem. VOF).
Stand23. August 2016
Verpflichtend ist nur die elektronische Abwicklung von solchen Auftragsvergaben, deren Wert die EU-Schwellenwerte erreicht oder überschreitet.
Für Auftragsvergaben unterhalb der Schwellenwerte sind elektronische Vergabeverfahren nicht verpflichtend. Ob sie auch hier eingesetzt werden sollen, entscheidet der Auftraggeber noch ohne Verpflichtung.
Stand 27. September2016
Welche Vergabeplattform kann ausgewählt werden ?
Jeder Auftraggeber kann eine Vergabeplattform selbst wählen!
unabhängig davon ob es sich um einen geföderten und/ oder Privatrechtlichen Auftraggeber handelt der öffentliche Förderungen erhält,
oder es sich um einen öffentlich rechtlicher Auftraggeber im Rahmen des Vergaberechts handelt. Dies ist abhängig davon ob der Auftraggeber als Zentrale Beschaffungsstelle geführt wird.
Ob kommunale Auftraggeber eigene Vergabeplattformen vorhalten, müssen sie eigenverantwortlich unter Berücksichtigung ihrer Bedürfnisse prüfen.
Neben einer Nutzung der staatlichen Vergabeplattformen oder der Anschaffung eines eigenen Systems kommt insbesondere für Kommunen, die nur selten Aufträge oberhalb der EU-Schwellenwerte vergeben, auch eine Inanspruchnahme privater Beschaffungsdienstleister in Betracht.
Die hierfür erforderlichen Dienstleistungsaufträge mit dem Beschaffer müssen – sofern sie die Grenze für einen zulässigen Direktkauf in Höhe von derzeit 500 € (ohne Umsatzsteuer) überschreiten – von den kommunalen Auftraggebern im Wettbewerb vergeben werden.
Es gibt ausreichend Anbieter auf dem Markt. Welches System die spezifischen Bedürfnisse des jeweiligen Auftraggebers am besten erfüllt und den bei ihm üblichen Workflow bestmöglich abbildet, kann nur er selbst entscheiden.
Dabei ist es unabdingbar, im Vorfeld die jeweiligen internen Organisationsabläufe zu analysieren.
Es kann zur Entscheidungsfindung hilfreich sein, in Frage kommende Systeme im Echtbetrieb zu betrachten, um ihre Eignung für den Einsatz beim jeweiligen Auftraggeber bewerten zu können.
aumass stellt jedoch allen Bietern einen kostenfreien Zugang im Unternehmer-Paket A zur Verfügung. Dies schließt auch die Möglichkeit ein, gebührenfrei digitale/ elektronische Angebote in Textform nach § 126 (b) BGB zu den jeweiligen Auftraggeberausschreibungen hochzuladen.
Welche Formerfordernisse müssen derzeit in der e Vergabe beachtet werden?
Derzeit sind keine elektronischen Formerfordernisse für die Vergabeplattformen bekannt. Dies gilt auch für die elektronische Signatur.
Gibt es weitere elektronische Instrumente, die im Zusammenhang mit der Erteilung öffentlicher Aufträge zukünftig vorzuhalten sind?
Die neuen europäischen Vergaberichtlinien sehen zukünftig drei spezifische Instrumente für eine elektronische Auftragsvergabe vor:
1) – dynamische Beschaffungssysteme
Marktübliche Lieferungen können über ein vollelektronisches Verfahren beschafft werden, das für eine festgelegte Gültigkeitsdauer jedem Wirtschaftsteilnehmer offen steht, der die Eignungskriterien erfüllt.
2) – ektronische Auktionen
Mit diesem – sich in sich wiederholenden Verfahrensschritten dem Ergebnis annähernden – Verfahren können nach einer ersten vollständigen Bewertung der Angebote nach unten korrigierte Preise und/oder neue, auf bestimmte Komponenten der Angebote abstellende, Werte vorgelegt werden.
3) – elektronische Kataloge
Öffentliche Auftraggeber können festlegen, dass die Angebote in Form eines elektronischen Katalogs übermittelt werden oder einen Katalog beinhalten müssen.
Diese neuen Beschaffungsverfahren müssen in das nationale Recht übernommen werden. Die kommunalen Auftraggeber können jedoch nicht verpflichtet werden, die technischen Voraussetzungen für die Anwendung dieser Instrumente zu schaffen.
Grundsätze der Vergabe (-Ordnungen) und deren Entwicklung
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