Source: https://www.rechtsanwalt.com/ratgeber/arbeitszeit/
Timestamp: 2018-09-21 22:14:28
Document Index: 180302686

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 4', '§ 1', '§ 10', '§ 106', '§ 16']

Arbeitszeit | rechtsanwalt.com
Definition "Arbeitszeit"
Die Arbeitszeit bezeichnet den Zeitraum vom Beginn der Arbeit bis zum Schluss der Arbeit ohne Ruhepausen, § 2 Abs. 1 ArbZG.
Zeit bedeutet Geld, besonders am Arbeitsplatz. Die meisten Arbeitnehmer werden nach Stunden entlohnt, weshalb neben dem Gehalt auch der zeitliche Aufwand im Vordergrund steht. Die allgemeinen rechtlichen Grundsätze rund um die Arbeitszeit sind im Arbeitszeitgesetz (ArbZG) verankert. Dieses soll vor allem die Gesundheit und die Sicherheit der Arbeitnehmer schützen. Darüber hinaus gibt es individuelle Regelungen, die im Arbeitsvertrag, im Tarifvertrag oder auch in der Betriebsvereinbarung festgehalten werden. Für bestimmte Gruppen von Arbeitnehmern greifen zusätzliche Schutzmaßnahmen wie beispielsweise das Jugendarbeitsschutzgesetz. Auch für Beamte, leitende Angestellte oder Soldaten gelten besondere Regelungen.
Die werktägliche Arbeitszeit eines Arbeitnehmers beträgt acht Stunden. Nur in Ausnahmefällen darf diese Zeit auf zehn Stunden verlängert werden. Dann, wenn die Zeit nachfolgend wieder ausgeglichen wird, d.h. wenn die durchschnittliche Arbeitszeit innerhalb von sechs Monaten oder 24 Wochen nicht mehr als acht Stunden beträgt. Die Vorgaben des Arbeitszeitgesetzes sind verbindlich umzusetzen. Ein Arbeitgeber, der vorsätzlich oder fahrlässig gegen die gesetzlichen Regelungen verstößt, muss mit einem Bußgeld von zweitausendfünfhundert bis fünfzehntausend Euro rechnen.
Da die Arbeitszeit nur den Zeitraum erfasst, in dem der Arbeitgeber auch tatsächlich für den Arbeitnehmer eine Leistung erbringt, zählt beispielsweise das Umziehen am Arbeitsplatz nicht als Arbeitszeit, wenn es für die nachfolgende Tätigkeit nicht dringend erforderlich ist. Auch der Hinweg zur bzw. der Rückweg von der Arbeit werden im weitesten Sinne als Freizeit aufgefasst. Der Gang zur Toilette wiederum zählt als persönliches Bedürfnis für den Arbeitnehmer und gehört daher zur Arbeitszeit. Eine Raucherpause außerhalb der regulären Pause wird hingegen nicht als Arbeitszeit angerechnet.
Das Arbeitszeitgesetz regelt in den §§ 4, 5 ArbZG die Pausen und Ruhezeiten für Arbeitnehmer. Danach müssen sie ab einer Arbeitszeit von sechs Stunden eine Pause von 30 Minuten, bei einer Arbeitszeit von mehr als neun Stunden sogar eine Pause von 45 Minuten einlegen. Nach der Beendigung der täglichen Arbeitszeit müssen die Arbeitnehmer eine ununterbrochene Ruhezeit von mindestens elf Stunden genießen.
Sonn- und Feiertage dürfen grundsätzlich nicht mit der Arbeit belegt werden. Zweck des Arbeitszeitgesetzes ist es nach § 1 Nr. 2 ArbZG den Schutz des Sonntages und der staatlich anerkannten Feiertage als Tage der Arbeitsruhe und der seelischen Erholung der Arbeitnehmer zu gewährleisten. Von diesem Grundsatz existieren jedoch branchen- oder betriebsbezogene Ausnahmen, vgl. § 10 ArbZG. So dürfen die Arbeitnehmer in medizinischen Berufen, Freizeiteinrichtungen, Gastronomie oder Energie- und Wasserversorgung auch an Sonn- und Feiertagen eingesetzt werden.
Werden Arbeitnehmer an einem Sonntag beschäftigt, müssen sie einen Ersatzruhetag erhalten, der innerhalb eines den Beschäftigungstag einschließenden Zeitraumes von zwei Wochen liegt, bei einem Feiertrag acht Wochen
Von der Nachtarbeit spricht man immer dann, wenn ein Arbeitnehmer eine Arbeit verrichtet, die mindestens zwei Stunden von der Nachtzeit (zwischen 23 und 5 Uhr, in den Bäckereien und Konditoreien von 22 bis 5 Uhr) umfasst. Enthält der Tarifvertrag keine explizite Regelung zur Nachtarbeit, hat der Arbeitgeber dem (Nacht-)Arbeitnehmer für die während der Nachtzeit ausgeübte Tätigkeit eine angemessene Anzahl bezahlter freier Arbeitstage zur Verfügung zu stellen oder einen angemessenen Zuschlag zu dem ihm bereits zustehenden Bruttogehalt zu gewähren. Für Nachtarbeitnehmer sind darüber hinaus regelmäßige Gesundheitsuntersuchungen gesetzlich vorgeschrieben.
Zur Regelung der Arbeitszeit von Jugendlichen hat der Gesetzgeber das Jugendarbeitszeitgesetz verabschiedet. Dieses sieht für Jugendliche strengere Höchstgrenzen der Arbeitszeit vor als für erwachsene Arbeitnehmer. Die Vorschriften über die Ruhepausen sind dagegen großzügiger als für Erwachsene und dienen dem Schutz der Jugendlichen. Die Vorschriften des Jugendarbeitsschutzgesetzes sind unabdingbar, einzelvertragliche Regelungen, die ihnen zuwider laufen, sind demnach unwirksam.
Top-Fragen zum Thema Arbeitszeit für Arbeitnehmer
1. Zählt die Reisezeit zur Arbeitszeit?
2. Zählt eine Fortbildung zur Arbeitszeit?
3. Wann habe ich ein Recht auf Pause?
4. Was bedeutet die Ruhezeit?
5. Wie viele Tage darf man durchgehend arbeiten?
Top-Tipps zum Thema Arbeitszeit für Arbeitnehmer
1. An Sonn- und Feiertagen ist die Arbeitszeit besonders geschützt.
2. Nacht- und Schichtarbeiter haben das Recht auf einen Tagesarbeitsplatz wenn ihre Gesundheit gefährdet ist.
3. Ohne vertragliche Regelungen müssen Sie grundsätzlich keine Überstunden leisten.
4. Der Bereitschaftsdienst zählt als Arbeitszeit.
Haben Sie eine Frage rund um Arbeitszeit und suchen die passende Rechtsberatung?
Eine Dienstreise wird nicht pauschal als Arbeitszeit angerechnet. Auf einer Dienstreise ist ein Arbeitnehmer zwar durchgehend versichert, solange er keinen privaten Aktivitäten nachkommt, allerdings wird ihm dadurch nicht automatisch die ganze Reise vergütet. Entscheidende Faktoren sind die Länge der Reise, die Art der Tätigkeit sowie der Umfang der Arbeit. Nutzen Sie unsere telefonische Rechtsberatung, um Ihre Ansprüche auf Vergütung bei einer Dienstreise von einem erfahrenen Rechtsanwalt prüfen zu lassen. Sie haben Fragen zu diesem Thema? Kontaktieren Sie einen Rechtsanwalt über die telefonische Rechtsberatung!
Dienstliche Fortbildungen müssen grundsätzlich vom Arbeitgeber als Arbeitszeit angerechnet und dementsprechend auch vergütet werden. Dabei ist jedoch nur die Dauer der tatsächlichen Fortbildung entscheidend, nicht die Fahrtzeit zu oder von der Veranstaltung. Nutzen Sie die online-Rechtsberatung, um sich im Konfliktfall rechtlich abzusichern!
Die Ruhepausen sind gesetzlich vorgeschrieben und müssen von dem Arbeitgeber auch verbindlich eingehalten werden. Bei einer Arbeitszeit von sechs bis neun Stunden steht dem Arbeitnehmer eine Pause von 30 Minuten zu. Beträgt die Arbeitszeit mehr als neun Stunden, erhöht sich die vorgeschriebene Ruhepause auf mindestens 45 Minuten. Ein Arbeitnehmer muss spätestens nach sechs Stunden Arbeitszeit eine Ruhepause einlegen. Kontaktieren Sie umgehend einen kompetenten Rechtsanwalt über rechtsanwalt.com, wenn in Ihrem Betrieb Ruhepausen nicht eingehalten werden!
Nach Beendigung der Arbeitszeit muss der Arbeitnehmer eine durchgehende Ruhezeit von mindestens elf Stunden in Anspruch nehmen. In bestimmten Fällen kann die Ruhezeit um eine Stunde verkürzt oder auch verlängert werden. Sie haben Fragen zu diesem Thema? Nutzen Sie die telefonische Rechtsberatung!
Laut dem Arbeitszeitgesetz (ArbZG) müssen Arbeitnehmer an Sonn- und Feiertagen grundsätzlich nicht arbeiten (Ruhetag). Falls dies aufgrund einer Sonderregelung doch der Fall sein sollte, steht dem Arbeitnehmer innerhalb eines Zeitraums von zwei Wochen bei Sonntagen und acht Wochen bei Feiertagen ein Ersatzruhetag zu. Bei einer werktäglichen Arbeitszeit von durchschnittlich acht Stunden beträgt die maximale Wochenarbeitszeit demnach 48 Stunden. Sie haben Probleme mit diesem Thema? Kontaktieren Sie einen jetzt einen versierten Rechtsanwalt über die telefonische Rechtsberatung!
Der Sonntag sowie die staatlichen anerkannten Feiertage sind gesetzlich als Ruhetage festgelegt. Arbeitnehmer dürfen dann von 0.00 bis 24.00 Uhr nicht beschäftigt werden. Die werktägliche Zeit zwischen 23.00 und 6.00 Uhr (in Bäckereien zwischen 22.00 und 5.00 Uhr) ist als Nachtzeit ebenfalls besonders geschützt. Einige Arbeitsbereiche, wie Krankenhäuser, Gaststätten, Bäckereien oder auch Notdienste, sind jedoch von dieser Regelung ausgeschlossen. In Ihrem Betrieb gibt es Verstöße gegen Arbeitszeitregelungen? Nehmen Sie jetzt Kontakt zu einem Rechtsanwalt über rechtsanwalt.com auf!
Arbeitnehmer, die nachts oder im Schichtdienst arbeiten, haben das Recht, sich in regelmäßigen Zeitabständen von nicht weniger als drei Jahren arbeitsmedizinisch untersuchen zu lassen. Nach Vollendung des 50. Lebensjahres sogar in Zeitabständen von einem Jahr. Wird bei dieser Untersuchung eine Gefährdung der Gesundheit durch die Nacht- bzw. Schichtarbeit festgestellt, muss der Arbeitgeber für den betroffenen Arbeitnehmer einen Tagesarbeitsplatz einrichten – sofern dem keine dringenden betrieblichen Erfordernisse entgegenstehen. Informieren Sie sich jetzt mit der online-Rechtsberatung über Ihre Rechte!
Ein Arbeitnehmer muss grundsätzlich keine Überstunden leisten, wenn er vertraglich nicht dazu verpflichtet ist. Dennoch kann der Arbeitnehmer in betriebsbedingten Ausnahmesituationen, beispielsweise wenn die wirtschaftliche Lage des Unternehmens gefährdet ist, zur Leistung von Überstunden verpflichtet werden. Nutzen Sie daher jetzt die telefonische Rechtsberatung, um einen Rechtsanwalt zu Ihren Rechten in Sachen Überstunden zu befragen!
Ein Arbeitnehmer im Bereitschaftsdienst muss sich an einem von dem Arbeitgeber vorgeschriebenen Ort aufhalten und dabei jederzeit in der Lage sein, seinen Dienst anzutreten (z.B. Bereitschaftsarzt). Aufgrund dieser festen Vorgaben zählt der Bereitschaftsdienst als Arbeitszeit. Die Vergütung richtet sich hierbei nach dem Arbeitsvertrag bzw. nach dem Tarifvertrag. Nehmen Sie jetzt über rechtsanwalt.com Kontakt zu einem kompetenten Rechtsanwalt auf, um Ihre Fragen zum Bereitschaftsdienst zu klären!
Top-Fragen zum Thema Arbeitszeit für Arbeitgeber
1. Kann ich die Lage der Arbeitszeit per Anweisung festlegen?
2. Kann ich Samstagsarbeit anordnen?
3. Kann der Betriebsrat bei der Gestaltung der Arbeitszeit mitbestimmen?
4. Kann ich eine Entscheidung ohne den Betriebsrat treffen?
5. Kann ich Arbeitnehmer vorarbeiten lassen?
Top-Tipps zum Thema Arbeitszeit für Arbeitgeber
1. Überschreitung der Arbeitszeit
2. Dokumentieren von Überstunden
3. Flexible Arbeitszeiten erreichen
4. Arbeitszeit eines Arbeitnehmers verkürzen
Der Arbeitgeber ist nach § 106 Satz 1 GewO berechtigt, die Zeit der Arbeitsleistung nach billigem Ermessen näher zu bestimmen. Hierbei handelt es sich um die Lage der Arbeitszeit, nicht die Anzahl der zu leistenden Arbeitsstunden. Nutzen Sie die telefonische Rechtsberatung, um Ihre Fragen zur Bestimmung der Arbeitszeit zu klären!
Der Arbeitgeber ist grundsätzlich berechtigt Samstagsarbeit anzuordnen. Diese Berechtigung findet jedoch ihre Grenzen in dem Arbeitsvertrag wieder, z.B. wenn im Arbeitsvertrag ausdrücklich festgehalten wurde, dass der Arbeitnehmer nur an bestimmten Wochentagen arbeiten muss. Die Anordnung der Samstagsarbeit betrifft allein die Lage der Arbeitszeit, mithin ihre Verteilung auf die Arbeitswoche und hat nichts mit den Überstunden zutun. Der Arbeitgeber sollte darauf achten, wenn er Samstagsarbeit verlangt, dem Arbeitgeber einen Zeitausgleich zu gewähren, damit es nicht zu Überstunden kommt. Informieren Sie sich jetzt über die online-Rechtsberatung zum Thema Samstagsarbeit!
Der Betriebsrat hat unter Umständen ein Mitbestimmungsrecht in Bezug auf den Beginn und das Ende der täglichen Arbeitszeit sowie die Pausen und die Verteilung der Arbeitszeit auf die einzelnen (Wochen-)Arbeitstage. Voraussetzung hierfür ist, dass die Angelegenheit nicht nur einen einzelnen Arbeitnehmer betrifft, dessen Arbeitszeiten gesondert geregelt werden sollen, sondern dass global eine Auswirkung auf alle Arbeitspapiere innerhalb des Betriebes zu befürchten ist (kollektive Angelegenheit). Darüber hinaus entscheidet der Betriebsrat über die vorübergehende Verkürzung oder Verlängerung der betriebsüblichen Arbeitszeit mit. Lassen Sie zum Themenbereich Arbeitszeitgestaltung von einem kompetenten Rechtsanwalt beraten, den Sie auf rechtsanwalt.com finden!
Greift das Mitbestimmungsrecht des Betriebsrates ein, ist dem Arbeitgeber eine einseitige Regelung (ohne Zustimmung des Betriebsrates) verboten. Somit ist eine Regelung der Arbeitszeit im Wege von Weisungen des Arbeitgebers unzulässig. Nutzen Sie die telefonische Rechtsberatung, um Ihre Fragen zur Betriebsratsbeteiligung zu klären!
Grundsätzlich ist der Arbeitgeber nur berechtigt vorarbeiten zu lassen, wenn dies im Arbeitsvertrag auch geregelt ist. Zu beachten ist allerdings die sogenannte betriebliche Übung. Diese ist dem Arbeitsvertrag gleichgestellt und kann entstehen, wenn eine Leistung oder ein Verhalten regelmäßig gewährt oder erbracht wird. Ist es also regelmäßig der Fall, dass Mitarbeiter vorarbeiten, kann der Arbeitgeber dies im Einzelfall auch anordnen. Soweit keine tarifliche Regelung besteht, hat der Betriebsrat bei der Verlegung von Arbeitszeit zur Vorarbeit ein Mitbestimmungsrecht. Lassen Sie sich in diesem komplexen Themenbereich von einem kompetenten Rechtsanwalt beraten, den Sie auf rechtsanwalt.com finden!
Das Arbeitszeitgesetz lässt innerhalb gewisser Grenzen Abweichungen von der zulässigen Arbeitszeit zu. Diese sind begrenzt auf eine Dauer von 10 Stunden pro Werktag und müssen innerhalb einer Frist von sechs Monaten oder 24 Wochen wieder ausgeglichen werden. Der Arbeitgeber muss dennoch, abhängig von der Häufigkeit der Einsätze des Arbeitnehmers, überprüfen, ob nicht durch andere Maßnahmen derartige Überschreitungen der täglichen Arbeitszeit zu vermeiden sind. Sichern Sie sich in diesem Bereich rechtlich ab und nutzen Sie das Angebot der telefonischen Rechtsberatung!
Der Arbeitgeber ist gem. § 16 Abs. 2 Arbeitszeitgesetz verpflichtet Überstunden des Arbeitnehmers zu dokumentieren und diesen Nachweis für mindestens zwei Jahre aufzubewahren. Sie haben Fragen zur Dokumentationspflicht? Nutzen Sie jetzt die online-Rechtsberatung, um sich Klarheit zu verschaffen!
Will der Arbeitgeber einen zeitlich flexiblen Einsatz des Arbeitnehmers erreichen, sollte die Arbeitszeit im Arbeitsvertrag eher ungenau definiert werden. Dies erhöht die Möglichkeiten des Arbeitgebers die Arbeitszeit im Rahmen seines Direktionsrechts festzulegen. Dabei müssen jedoch auch etwaige Betriebsvereinbarungen sowie die gesetzlichen Regelungen beachtet werden. In diesem Zusammenhang könnte auch über ein flexibles Arbeitszeitmodell (Gleitzeit) nachgedacht werden. Lassen Sie sich hierbei von einem kompetenten Rechtsanwalt beraten, den sie auf rechtsanwalt.com finden!
Möchte ein Arbeitgeber die Arbeitszeit eines Arbeitnehmers verkürzen, hat er dafür in der Regel zwei Möglichkeiten. Zum einen kann im Arbeitsvertrag eine entsprechend flexible Arbeitszeit festgeschrieben werden, wodurch bei Bedarf die Arbeitszeit reguliert werden kann. Zu beachten ist dabei jedoch, dass die in der Klausel bestimmte Höchstarbeitszeit gemäß Urteil des Bundesarbeitsgerichts maximal 20% von der Mindestarbeitszeit abweicht, da diese sonst unwirksam ist. Die alternative Möglichkeit ist die einer betriebsbedingten Änderungskündigung. Diese hat dann Erfolg, wenn Sie darlegen können, warum es für Ihren Betrieb notwendig ist eine solche Kündigung auszusprechen. Unsere Online-Rechtsberatung kann Ihnen helfen Ihre Chancen auf eine erfolgreiche betriebsbedingte Änderungskündigung zu prüfen.