Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=XII%20ZR%2074/89
Timestamp: 2020-04-03 21:43:18
Document Index: 312056402

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 1578', '§ 58', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 1578', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 20.07.1990 - XII ZR 74/89 - dejure.org
https://dejure.org/1990,1220
BGH, 20.07.1990 - XII ZR 74/89 (https://dejure.org/1990,1220)
BGH, Entscheidung vom 20.07.1990 - XII ZR 74/89 (https://dejure.org/1990,1220)
BGH, Entscheidung vom 20. Juli 1990 - XII ZR 74/89 (https://dejure.org/1990,1220)
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Beförderung des unterhaltspflichtigen Ehepartners als Ausdruck einer in den ehelichen Lebensverhältnissen angelegten beruflichen Entwicklung - Berücksichtigung der Verbesserungen der wirtschaftlichen Verhältnisse eines Ehepartners bei der Bemessung des Unterhaltsbedarfs ...
BGB § 1578 Abs. 1; EheG § 58
AG Gelsenkirchen, 16.07.1987 - 15 F 280/86
OLG Hamm, 07.06.1989 - 8 UF 475/87
NJW-RR 1990, 1346
FamRZ 1990, 1090
BGH, 16.04.1997 - XII ZR 233/95
Errechnung des Erwerbstätigkeitsbonus; Behandlung von Kindergeld
Auch dies steht, im Einklang mit der Rechtsprechung des Senats, der es für rechtlich unbedenklich erachtet hat, den Erwerbstätigenbonus geringer als üblich zu bemessen, wenn berufsbedingte Aufwendungen bei der Ermittlung des Nettoeinkommens bereits konkret berücksichtigt wurden (Senatsurteile vom 20. Juli 1990 - XII ZR 73/89 - FamRZ 1990, 1085, 1087; und XII ZR 74/89 - FamRZ 1990, 1090, 1091 [BGH 20.07.1990 - XII ZR 74/89] m.N.).
BGH, 19.07.2000 - XII ZR 161/98
Einkommenssteigerungen, die während der Trennung erzielt werden, sind für die Unterhaltsbemessung nur dann außer Betracht zu lassen, wenn sie auf einer außergewöhnlichen, vom Normalverlauf erheblich abweichenden beruflichen Entwicklung beruhen (ständige Rechtsprechung, vgl. z.B. Senatsurteile vom 20. Juli 1990 - XII ZR 74/89 - FamRZ 1990, 1090 ff.; vom 10. Oktober 1990 - XII ZR 99/89 - FamRZ 1991, 307 ff., vom 10. Februar 1988 - IVb ZR 16/87 - FamRZ 1988, 927, jeweils m.w.N.).
Allerdings hat der Senat mehrfach ausgesprochen, daß es näherer Prüfung und Begründung bedarf, wenn der üblicherweise mit 1/7 bemessene Erwerbstätigen-Bonus in voller Höhe gewährt wird, nachdem berufsbedingte Aufwendungen schon gesondert berücksichtigt wurden (vgl. Senatsurteil vom 20. Juli 1990 - XII ZR 74/89 - FamRZ 1990, 1090, 1091 [BGH 20.07.1990 - XII ZR 74/89] m.w.N.; kritisch hierzu Scholz FamRZ 1990, 1088, 1089) [BGH 20.07.1990 - XII ZR 73/89].
BGH, 23.09.2003 - VI ZR 395/02
Verzögerung der Erledigung des Rechtsstreits durch Bestreiten in der …
Es ist aus Rechtsgründen nicht zu beanstanden, wenn das Berufungsgericht im Fall des die Praxis im ehelichen Haus betreibenden Ehemannes berufsbedingte Mehraufwendungen nicht gesehen und einen Anreiz zur Fortführung der Berufstätigkeit (vgl. BGH, Urteile vom 20. Juli 1990 - XII ZR 74/89 - NJW-RR 1990, 1346, 1347; vom 16. Juni 1993 - XII ZR 49/92 - NJW-RR 1993, 1283; vom 16. April 1997 - XII ZR 233/95 - NJW 1997, 1919) nicht für erforderlich gehalten hat, weil von einer unverändert fortbestehenden Lebensgemeinschaft mit Berufstätigkeit des Ehemannes bis zur Vollendung des 70. Lebensjahres auszugehen sei.
Daher passen sich die ehelichen Lebensverhältnisse dem jeweiligen Stand des Kindesunterhaltes an (BGH FamRZ 1990, 1090).
Nach ständiger Rechtsprechung des Senats muß dem Unterhaltspflichtigen bei der Bemessung des ehebedingten Unterhaltsbedarfs ein die Hälfte des verteilungsfähigen Einkommens maßvoll übersteigender Betrag verbleiben (Senatsurteile vom 26. April 1989 - IVb ZR 59/88 - FamRZ 1989, 842, 843 und vom 20. Juli 1990 - XII ZR 74/89 - FamRZ 1990, 1090, 1091).
Der Senat hat nach Erlaß des angefochtenen Urteils den eigenen Rechtsstandpunkt in mehreren Entscheidungen überprüft und dabei seine frühere Rechtsprechung unter Auseinandersetzung mit den teilweise abweichenden Meinungen, auch des Berufungsgerichts, bestätigt und weiterentwickelt (…vgl. Senatsurteile vom 26. April 1989 - IVb ZR 59/88 = BGHR BGB § 1578 Abs. 1 Satz 1, Unterhaltsbemessung 16 = FamRZ 1989, 842;… vom 24. Januar 1990 - XII ZR 2/89 = BGHR aaO, Unterhaltsbemessung 17 = FamRZ 1990, 499;… vom 31. Januar 1990 - XII ZR 35/89 = BGHR aaO, Unterhaltsbemessung 21 = FamRZ 90, 503;… vom 31. Januar 1990 - XII ZR 21/89 = BGHR aaO, Unterhaltsbemessung 20; vom 11. Juli 1990 - XII ZR 85/89; vom 20. Juli 1990 - XII ZR 73/89 und XII ZR 74/89).
Rspr. des BGH muss bei der Bemessung des ehebedingten Unterhaltsbedarfs dem Erwerbstätigen ein die Hälfte des verteilungsfähigen Einkommens maßvoll übersteigender Betrag verbleiben (FamRZ 1989, 842/843; FamRZ 1990, 1090/1091; FamRZ 2004, 1867).
OLG Bamberg, 05.03.1992 - 2 UF 93/91
Fiktive Zinserträge bei Bemessung des nachehelichen Unterhalts
Werden demgegenüber mit der wirtschaftlichen Selbständigkeit der Kinder Mittel frei, die zuvor für deren Unterhalt aufgewendet werden mußten, so erhöhen sie in der Regel den Unterhaltsbedarf des Berechtigten (BGH FamRZ 90, 1085 ff., 1089 und FamRZ 90, 1090 ff., 1091).
Auszugleichen ist hierbei von dem bereinigten Einkommen der Parteien und der jetzigen Ehefrau des Klägers unter Abzug der Erwerbstätigenboni allein auf die Erwerbseinkünfte (BGH, FamRZ 1997, 806, 807 = NJW 1997, 1919; FamRZ 1990, 503, 504 = NJW-RR 1990, 514; FamRZ 1990, 1090 = NJW-RR 1990, 1346).
OLG Stuttgart, 12.04.2007 - 16 UF 62/06
Nachehelichenunterhalt: Anspruch auf Krankheitsunterhalt nach Beendigung von …
OLG Stuttgart, 12.04.2007 - 16 UF 62/05