Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=VersR%201999,%20121
Timestamp: 2019-10-18 20:21:41
Document Index: 253917441

Matched Legal Cases: ['§ 26', '§ 26', '§ 688', 'BGH', '§ 688', 'BGH', '§ 7', '§ 115', 'BGH']

Rechtsprechung: VersR 1999, 121 - dejure.org
Weitere Entscheidungen unten: OLG Köln, 01.10.1997 | OLG Köln, 19.12.1997
OLG Düsseldorf, 24.03.1998 - 5 Ss (OWi) 39/98 - (OWi) 40/98 I
https://dejure.org/1998,5167
OLG Düsseldorf, 24.03.1998 - 5 Ss (OWi) 39/98 - (OWi) 40/98 I (https://dejure.org/1998,5167)
OLG Düsseldorf, Entscheidung vom 24.03.1998 - 5 Ss (OWi) 39/98 - (OWi) 40/98 I (https://dejure.org/1998,5167)
OLG Düsseldorf, Entscheidung vom 24. März 1998 - 5 Ss (OWi) 39/98 - (OWi) 40/98 I (https://dejure.org/1998,5167)
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NStZ-RR 1998, 249
NZV 1998, 296
VersR 1999, 121
OLG Hamm, 27.05.2019 - 31 U 23/19
Etwas anderes gilt nur dann, wenn sie das Fahrrad bei der Überquerung des Fußgängerweges schieben (vgl. OLG Düsseldorf, Beschluss vom 24.03.1998 - 5 Ss (OWi) 39/98, NZV 1998, 296;… Hentschel/König/Dauer, Straßenverkehrsrecht, 45. Auflage, § 26 StVO Rn. 14;… Grüneberg, Haftungsquoten bei Verkehrsunfällen, 15. Auflage 2017, Rn. 378).
Wer den Fußgängerüberweg wie der Kläger fahrend auf einem Fahrrad überquert hat keinen Vorrang (…vgl. König, in: Hentschel/König/Dauer, Straßenverkehrsrecht, 41. Aufl. 2011, § 26 StVO Rn. 14;… OLG Hamm, Urt. v. 30.03.1992, Az.: 13 U 219/91; OLG Düsseldorf, Beschl. v. 24.03.1998, Az.: 5 Ss (OWi) 39/98 - (OWi) 40/98 I).
OLG Köln, 01.10.1997 - 5 U 63/97
https://dejure.org/1997,2375
OLG Köln, 01.10.1997 - 5 U 63/97 (https://dejure.org/1997,2375)
OLG Köln, Entscheidung vom 01.10.1997 - 5 U 63/97 (https://dejure.org/1997,2375)
OLG Köln, Entscheidung vom 01. Januar 1997 - 5 U 63/97 (https://dejure.org/1997,2375)
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Haftung Arztes Abhandenkommen Kleidung Kleidungsstück
BGB §§ 688, 611, 242, 276, 278
Haftung des niedergelassenen Arzts für im Rezeptionsbereich der Praxis abhandengekommene Kleidungsstücke der Patienten; Übernahme einer besonderen Aufbewahrungspflicht
Garderobendiebstahl beim Arzt: Arzt haftet nicht für Praxisgarderobe - Teures Pelzcape entwendet / Im Regelfall besteht keine Nebenverpflichtung des Arztes zur Aufbewahrung von Kleidungsstücken
LG Köln, 29.01.1997 - 25 O 297/96
Dies gilt selbst dann, wenn eine Gelegenheit zum Abstellen von Sachen oder Ablegen von Kleidung gegeben wird (…vgl. hierzu BGH, Urt. v. 13.02.1980 - VIII ZR 33/79, NJW 1980, 1096 f.; OLG Köln, Urt. v. 01.10.1997 - 5 U 63/97, MDR 1998, 348 f.;… Palandt/Sprau, BGB, 72. Aufl. 2013, § 688 Rn. 6).
Im Übrigen könnte eine Verwahrungspflicht der Beklagten allenfalls dann bestehen, wenn sie die Klägerin angewiesen hätte, ihr Handy im Umkleideraum aufzubewahren (vgl. OLG Köln, Urt. v. 01.10.1997 - 5 U 63/97, MDR 1998, 348 f.) oder für die Beklagte aufgrund gehäufter Diebstahlsfälle vor dem in Rede stehenden Vorfall hinreichender Anlass zu erhöhten Schutzvorkehrungen bestand.
Eine abweichende Auffassung ist auch aus Entscheidungen des Reichsgerichts (…aaO) und des OLG Köln (MDR 1998, 348) schon insofern nicht ableitbar, als beiden Entscheidungen Sachverhalte zugrunde liegen, in denen Garderobe im Wartezimmer abgelegt wurde, ohne dass dies zum Zwecke der Untersuchung geboten war.
https://dejure.org/1997,5048
OLG Köln, 19.12.1997 - 19 U 87/97 (https://dejure.org/1997,5048)
OLG Köln, Entscheidung vom 19.12.1997 - 19 U 87/97 (https://dejure.org/1997,5048)
OLG Köln, Entscheidung vom 19. Dezember 1997 - 19 U 87/97 (https://dejure.org/1997,5048)
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Indizien Beweis gestellter Unfall
Bedeutungsgewinn von Indizien für die Wahrscheinlichkeit eines gestellten Unfalls bei fehlender Zuordnungsmöglichkeit der festgestellten Schäden zu dem behaupteten Unfallgeschehen
LG Köln, 26.02.1997 - 20 O 162/95
Allerdings setzt die Überzeugungsbildung des Gerichts keine mathematisch lückenlose Gewissheit voraus; vielmehr kann eine Häufung von Beweisanzeichen, die auf eine Manipulation hindeuten, ausreichen (vgl. nur OLG Karlsruhe, VersR 1988, 1287; OLG Koblenz, NJW-RR 2006, 95; OLG Köln, VersR 1999, 121; RuS 1990, 414; OLG Frankfurt, VersR 1988, 275; BGH, VersR 1978, 862).
Vielmehr reicht die erhebliche Wahrscheinlichkeit einer Manipulation durch das Aufzeigen einer Vielzahl von Beweisanzeichen aus, die aufgrund ihrer ungewöhnlichen Häufung für einen verabredeten Unfall sprechen (etwa Senat Urteil vom 2.4.2004 - 11 U 213/02; Beschl. v. 13.2.2005 - 11 U 186/05; OLG Köln VersR 2014, 996; VersR 1999, 121 = OLGR 1998, 109; OLGR 1993, 22).
OLG Hamm, 29.09.2003 - 13 U 16/03
Gelingt dieser Beweis - wie hier - ist es Sache der Gegenseite, zu beweisen, dass ein Schadenserastzanspruch aufgrund einer Einwilligung ausscheidet (OLG Köln, VersR 1999, S. 121, 122 m.w.N., OLG Hamm, r + s 1994, S. 214).
LG Duisburg, 07.11.2011 - 8 O 494/09
Zahlung von Schadensersatz aus einem Verkehrsunfall gem. §§ 7 , 18 StVG , § 115 …
Gelingt dieser Beweis - wie hier - ist es Sache der Gegenseite, zu beweisen, dass ein Schadensersatzanspruch aufgrund einer Einwilligung ausscheidet (vgl. nur OLG Köln, VersR 1999, 121, 122).
Allerdings setzt die Überzeugungsbildung des Gerichts keine mathematische lückenlose Gewissheit voraus; vielmehr kann eine Häufung von Beweisanzeichen, die auf eine Manipulation hindeuten, ausreichen (OLG Karlsruhe RuS 2007, 188; OLG Koblenz NJW-RR 2006, 95; OLG Köln VersR 1999, 121; BGH VersR 1978, 862).