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Timestamp: 2020-05-29 10:08:44
Document Index: 18466271

Matched Legal Cases: ['§ 8', '§ 263', '§ 8', '§ 8', '§ 264', '§ 12', '§ 242', '§ 269', '§ 322', '§ 253', '§ 8', '§ 8', '§ 894', '§ 253', '§ 253', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 253', '§ 264', '§ 267', '§ 269', '§ 894']

03.08.2005 · IWW-Abrufnummer 052135
Bundesarbeitsgericht: Urteil vom 21.06.2005 – 9 AZR 409/04
1. Begehrt ein Arbeitnehmer die Verringerung seiner wöchentlichen Arbeitszeit, so kann sich der Arbeitgeber mit Erfolg nach § 8 Abs 4 Satz 1 und 2 TzBfG darauf berufen, diesem Wunsch stünden betriebliche Gründe entgegen, weil der Einsatz einer Ersatzkraft erforderlich sei, durch deren laufende Fortbildung unverhältnismäßige zusätzliche Kosten entstünden.
Urteil vom 21.6.2005
Mit Schreiben vom 3. Dezember 2002 beantragte der Kläger dann die Verringerung seiner wöchentlichen Arbeitszeit ab dem 1. April 2003 von 37,5 auf 30 Wochenstunden, verteilt auf drei Arbeitstage. Die Arbeitstage sollten entweder auf Montag, Mittwoch und Donnerstag festgelegt werden oder frei nach ?Maßgabe von Terminvorgaben und ökonomischen Tourengestaltungen? gewählt werden.
Demgegenüber beruft sich die Beklagte darauf, das Teilzeit- und Befristungsgesetz schränke die unternehmerische Entscheidung, bestimmte Arbeitsaufgaben durch Vollzeitkräfte durchführen zu lassen, nicht ein. Dem Teilzeitbegehren des Klägers stünden betriebliche Gründe entgegen. Arbeite dieser in Teilzeit, müsse sie eine zusätzliche Teilzeitkraft einstellen, was im ersten Jahr zu Mehrkosten in Höhe von 69.253,00 Euro führen w