Source: https://www.jura.uni-augsburg.de/lehrende/professoren/wollenschlaeger/
Timestamp: 2018-05-23 18:46:21
Document Index: 12862672

Matched Legal Cases: ['§ 123', '§ 123', 'Art. 3', 'Art. 11', 'Art. 23', 'Art. 29']

Publikation „Einheitliche Gebührenordnung für ambulante ärztliche Leistungen“ erschienen (12.5.2018)
Die unterschiedliche Vergütung für GKV- und privatärztliche ambulante Behandlungen und damit teils in Verbindung gebrachte Nachteile für GKV-Versicherte wie Wartezeiten nähren die – zuletzt auch in den Koalitionsverhandlungen zwischen CDU, CSU und SPD – kontrovers diskutierte Forderung, eine Einheitliche Gebührenordnung (EGO) für beide Sektoren zu schaffen. In einem zweiteiligen Beitrag für die Neue Zeitschrift für Sozialrecht erörtert Ferdinand Wollenschläger Herausforderungen und Grenzen einer Harmonisierung angesichts fundamental divergierender Leistungs- und Vergütungssysteme im GKV- und privatärztlichen Sektor. Anders als es vordergründig erscheinen mag, steht nicht lediglich eine Angleichung der Vergütung infrage. Vielmehr müssten zwei fundamental divergierende Leistungs- und Vergütungssysteme zusammengeführt werden, was sich nicht ohne grundlegende (und überdies auf ihre Grundrechtskonformität, gesundheitspolitische Sinnhaftigkeit und Finanzierbarkeit hin zu befragende) Reformen bei vielfältigen Gestaltungsoptionen realisieren lässt, in deren Konsequenz überkommene Strukturmerkmale der beiden Systeme zur Disposition stehen. Dies betrifft angesichts divergierender Regelungskompetenzen (gemeinsame GKV-Selbstverwaltung gegenüber privatautonomer Gestaltung im Rahmen staatlicher Rechtsetzung) auch den institutionellen Rahmen, stellte sich doch die Frage nach der künftigen Rolle der GKV-Selbstverwaltung.
XVIII. Deutsch-Italienisches Verfassungskolloquium in Padua (10.–12.5.2018)
Kommentierung des § 123 VwGO in Neuauflage des „Gärditz“ erschienen (23.04.2018)
„Justice delayed is justice denied“ – um dem entgegenzuwirken, sieht das Verwaltungsprozessrecht die Möglichkeit vorläufigen Rechtsschutzes, namentlich den Erlass einstweiliger Anordnungen (§ 123 VwGO) vor. Für die soeben erschienene zweite Auflage des „Gärditz“-Kommentars zur Verwaltungsgerichtsordnung hat Ferdinand Wollenschläger seine umfassende Kommentierung dieses Rechtsbehelfs überarbeitet.
Kommentierung des allgemeinen Gleichheitssatzes im von Mangoldt/Klein/Starck erschienen (19.4.2018)
Der allgemeine Gleichheitssatz (Art. 3 Abs. 1 GG) stellt eine der zentralen Grundrechts-verbürgungen des Grundgesetzes dar. Zur soeben erschienenen, von Peter M. Huber, Richter des Bundesver­fassungsgerichts, und Andreas Voßkuhle, Präsident des Bundesverfassungsgerichts, herausgegebenen Neuauflage des traditionsreichen Grundgesetz-Kommentars „von Mangoldt/Klein/Starck“ hat Ferdinand Wollenschläger eine umfassende Kommentierung der Gleichheitsgarantie beigesteuert.
Vortrag auf den 19. forum vergabe Gesprächen 2018 (19.4.2018)
Die forum vergabe Gespräche stellen die zentrale Veranstaltung im Vergaberecht dar, die Wissenschaftler und Praktiker aus EU- sowie nationaler Verwaltung, Anwaltschaft und Justiz zur Diskussion aktueller und grundlegender Entwicklungen im Vergaberecht versammelt. Auf den 19. forum vergabe Gesprächen hat Ferdinand Wollenschläger in seinem Vortrag kontrovers diskutierte Abgrenzungsfragen an der Schnittstelle von Konzessionsvergaberecht und Öffentlichem Wirtschaftsrecht erörtert, namentlich hinsichtlich Glücksspielkonzessionen und öffentlichen Einrichtungen (Messen und Märkte).
Grundgesetz-Kommentierung in der Neuauflage des Dreier komplett (16.4.2018)
Mit dem soeben erschienenen dritten Band liegt die dritte Auflage des „Dreier“-Kommentars zum Grundgesetz nunmehr komplett vor. Im „Dreier“ kommentiert Ferdinand Wollenschläger seit dieser Auflage das Grundrecht auf Freizügigkeit (Art. 11 GG), die Bestimmungen über die europäische und internationale Integration Deutschlands (Art. 23 ff., 32, 45 GG), die Neugliederung des Bundesgebietes (Art. 29 GG) sowie, im nunmehr vorliegenden Band 3, die Artikel 117 (Übergangsbestimmung), 118, 118a (Sondervorschriften zur Neugliederung des Bundesgebiets) und 135 (Vermögensübergang bei Änderung des Gebietsstandes oder Auflösung) GG.
Vorträge an der Universität Leiden (22./23.3.2018)
Auf Einladung der Law School der Universität Leiden hat Ferdinand Wollenschläger am 23.3.2018 zur Thematik der Vergabe knapper Studienplätzen, gerade vor dem Hintergrund des Urteils des Bundesverfassungsgerichts vom 19.12.2017 zur Studienplatzvergabe im Studienfach Humanmedizin, referiert. Überdies hat er am 22.3.2018 im Masterkurs "Administrative Law in the European Union" zum Thema "Effective Judicial protection in a shared and integrated legal order"unterrichtet.
Vortrag zur Qualitätssicherung in der Krankenhausplanung (2.3.2018)
Das zum 1.1.2016 in Kraft getretene Krankenhausstrukturgesetz hat eine qualitativ hochwertige Versorgung als neues, explizit normiertes Ziel der Krankenhausplanung verankert und dem Gemeinsamen Bundesausschuss entsprechende Regelungsbefugnisse eingeräumt. Die hiermit zusammenhängenden verfassungs- und gesundheitsrechtlichen Fragen hat Ferdinand Wollenschläger in seinem Vortrag "Aktuelle Rechtsfragen zur Qualitätssicherung im Krankenhaus" auf der 13. Jahresarbeitstagung Medizinrecht – Expertenkonferenz öffentliches Gesundheitsrecht des Deutschen Anwaltsinstituts e.V. in Berlin erörtert.
Keynote Lecture zur Verteilung knapper Lizenzen an der Vrije Universiteit Amsterdam (25.1.2018)
Berufung in MoveS-Expertennetzwerk der Europäischen Kommission zur Freizügigkeit (22.1.2018)