Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=07.12.2006&Aktenzeichen=V%20ZB%20166/05
Timestamp: 2020-01-20 14:20:30
Document Index: 266055127

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 714', '§ 170', 'BGH', 'BGH', '§ 714', '§ 17', '§ 146', '§ 736', 'BGH', 'BGH', '§ 714', '§ 167', 'BGH', '§ 714', 'BGH']

BGH, 07.12.2006 - V ZB 166/05 - dejure.org
https://dejure.org/2006,1119
BGH, 07.12.2006 - V ZB 166/05 (https://dejure.org/2006,1119)
BGH, Entscheidung vom 07.12.2006 - V ZB 166/05 (https://dejure.org/2006,1119)
BGH, Entscheidung vom 07. Dezember 2006 - V ZB 166/05 (https://dejure.org/2006,1119)
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BGB § 714; ZPO § 170 Abs. 1
Zustellung eines Beschlusses in der Zwangsvollstreckung an GbR-Geschäftsführer
Voraussetzungen für die Zwangsvollstreckung in das Vermögen einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR); Vollstreckung in das Gesellschaftsvermögen aus einem dinglichen Titel gegen die aus dem Grundbuch ersichtlichen Gesellschafter; Zustellung des die Zwangsverwaltung ...
Zustellung des Zwangsverwaltungsbeschlusses an den geschäftsführenden GbR-Gesellschafter
Zwangsverwaltung; Zustellung an geschäftsführenden Gesellschafter einer GbR; Vollstreckung aus notarieller Urkunde; Grundschuld; Unterwerfungserklärung
Zur wirksamen Zustellung eines die Zwangsverwaltung anordnenden Beschlusses an den geschäftsführenden Gesellschafter einer GbR
Zustellung des die Zwangsverwaltung anordnenden Beschlusses an den geschäftsführenden Gesellschafter einer BGB -Gesellschaft
Zwangsverwaltungsbeschluss muss nicht sämtlichen GbR-Gesellschaftern zugestellt werden
Zwangsverwaltungsbeschluss gegen GbR: An wen muss Zustellung erfolgen? (IMR 2007, 1046)
AG Berlin-Neukölln, 01.06.2005 - 70 L 498/04
LG Berlin, 19.09.2005 - 81 T 483/05
BGH, 24.01.2007 - V ZB 166/05
BGH, 12.07.2007 - V ZB 166/05
NJW 2007, 995
ZIP 2007, 248
MDR 2007, 667
DNotZ 2007, 214
NZM 2007, 143
WM 2007, 519
Rpfleger 2007, 216
NZG 2007, 139
Die vertretungsberechtigten Gesellschafter zu bestimmen, ist deshalb schwierig, weil die Regelung der Geschäftsführung in einer GbR und die daran anknüpfende gesetzliche Vertretungsbefugnis (§ 714 BGB) nicht in einem öffentlichen Register zu publizierende Interna der Gesellschaft sind (vgl. Senat, Beschluss vom 6. April 2006 - V ZB 158/05, DNotZ 2006, 777, 778; Beschluss vom 7. Dezember 2006 - V ZB 166/05, NJW 2007, 995 Rn. 7 ff.).
Ob mit Rücksicht auf die fehlende Registerpublizität der GbR die Verlautbarung im Grundbuch auch als Eintragung der Gesellschafter selbst verstanden werden kann, was der Bundesgerichtshof im Hinblick auf § 17 Abs. 1, § 146 ZVG, § 736 ZPO so gesehen hat (BGH NJW 2007, 995), kann auf sich beruhen.
Kostenfestsetzungsverfahren nach Vergleich: Bestimmung der Beklagtenseite bei …
So befasst sich auch die von der Beklagten zitierte Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 07.12.2006 (V ZB 166/05) nur mit Zustellungsproblemen bei einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts und nicht mit der Frage der Parteiidentität.
Dass die Kündigung nicht gegenüber jedem Gesellschafter einzeln erklärt werden musste, hat bereits das Landgericht zutreffend ausgeführt (vgl. auch BGH NJW 2006, 2191, 2192; NJW 2007, 995, 996;… Palandt/Sprau, BGB 67. Aufl. § 714 Rdn. 4;… Heinrichs, ebenda § 167 Rdn. 1).
Der V. Senat des Bundesgerichtshofs geht in seinem Beschluss vom 7.12.2006 (BGH NJW 2007, 995/996) zwar davon aus, dass die Gesellschafter in dieser Form auch selbst als gesamthänderisch verbundene Grundstückseigentümer eingetragen sind.
Die Klägerin wird vertreten durch ihren geschäftsführenden Gesellschafter (§§ 714, 710 BGB; BGH NJW 2007, 995).