Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=II%20B%20160/91
Timestamp: 2019-10-20 18:28:13
Document Index: 157102839

Matched Legal Cases: ['§ 6', '§ 10', '§ 115', '§ 115', '§ 115', '§ 115']

BFH, 01.07.1992 - II B 160/91 - dejure.org
https://dejure.org/1992,6924
BFH, 01.07.1992 - II B 160/91 (https://dejure.org/1992,6924)
BFH, Entscheidung vom 01.07.1992 - II B 160/91 (https://dejure.org/1992,6924)
BFH, Entscheidung vom 01. Juli 1992 - II B 160/91 (https://dejure.org/1992,6924)
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§ 6 EStG; § 10 BewG 1965
Bewertung; Teilwertvermutung bei Gewährung öffentlicher Zuschüsse
Etwas anderes kann aber gelten, wenn die Zuschüsse generell den Marktpreis bestimmter Wirtschaftsgüter drücken oder der Zuschußempfänger starken unternehmenspolitischen Beschränkungen unterliegt (vgl. BFH-Urteil vom 21. Februar 1990 II R 27/87, BFHE 160, 266, BStBl II 1990, 566 m. w. N.; BFH-Beschluß vom 1. Juli 1992 II B 160/91, BFH/NV 1993, 305 m. w. N.).
Eine Teilwertabschreibung kommt jedoch nur in Betracht, wenn das Unternehmen nachhaltig mit Verlusten arbeitet und objektiv nachprüfbare Maßnahmen zur baldigen Stillegung des Betriebs ergreift (BFH-Urteile vom 21. Februar 1990 II R 27/87, BFHE 160, 266, BStBl II 1990, 566, m. w. N.; Beschluß vom 1. Juli 1992 II B 160/91, BFH/NV 1993, 305, m. w. N., und - für Fördermittel nach dem KHG - in BFHE 179, 19, BStBl II 1996, 28 unter II. 5. c bb der Gründe).
Es muß sich um eine aus rechtssystematischen Gründen bedeutsame und auch für die einheitliche Rechtsanwendung wichtige Frage handeln (vgl. Beschlüsse vom 27. Juni 1985 I B 23/85, BFHE 144, 133, BStBl II 1985, 605, m.w.N., und vom 1. Juli 1992 II B 160/91, BFH/NV 1993, 305).
Soweit die Klägerin (sinngemäß) eine Abweichung der Vorentscheidung von dem BFH-Urteil vom 14. Mai 1992 V R 68/88 (BFHE 168, 198, BStBl II 1992, 758) rügt (§ 115 Abs. 2 Nr. 2 FGO), hat sie keinen abstrakten Rechtssatz aus dem Urteil des Senats dargelegt (§ 115 Abs. 3 Satz 3 FGO), der mit abstrakten Rechtssätzen der Vorentscheidung unvereinbar wäre (vgl. die ständige Rechtsprechung des BFH, z.B. Beschlüsse vom 1. Juli 1992 II B 160/91, BFH/NV 1993, 305ff. m.w.N., und vom 30. März 1983 I B 9/83, BFHE 138, 152, BStBl II 1983, 479).
BFH, 02.11.1993 - V B 137/93
Anforderungen an die Begründetheit einer Nichtzulassungsbeschwerde
Der Kläger hat innerhalb der Beschwerdefrist nicht - wie erforderlich - seiner Meinung nach voneinander abweichende abstrakte Rechtssätze der Urteile des FG und des BFH gegenübergestellt (ständige Rechtsprechung, vgl. z.B. BFH-Beschluß vom 1. Juli 1992 II B 160/91, BFH/NV 1993, 305).
Soweit der Kläger eine Abweichung der Vorentscheidung von der Senatsentscheidung vom 25. März 1988 V R 101/83 (BFHE 153, 171, BStBl II 1988, 649) rügt (§ 115 Abs. 2 Nr. 2 FGO), hat er keinen abstrakten Rechtssatz aus dem Urteil des Senats dargelegt (§ 115 Abs. 3 Satz 3 FGO), der mit abstrakten Rechtssätzen der Vorentscheidung unvereinbar wäre (vgl. die ständige Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs - BFH -, z.B. BFH-Beschlüsse vom 1. Juli 1992 II B 160/91, BFH/NV 1993, 305ff. m.w.N. und vom 30. März 1983 I B 9/83, BFHE 138, 152, BStBl II 1983, 479).