Source: https://www.lecturio.de/jura/erstes-staatsexamen/falsche-uneidliche-aussage.vortrag
Timestamp: 2020-02-21 22:01:33
Document Index: 324540438

Matched Legal Cases: ['§ 153', '§ 153', '§ 153', '§ 153', '§ 153', '§ 153', '§ 153', '§ 153', '§ 153', '§ 154', '§ 153', '§ 154', '§ 153', '§ 154', '§ 153', '§ 153']

Falsche uneidliche Aussage (§ 153 StGB) von RA Stefan Koslowski
Der Vortrag „Falsche uneidliche Aussage (§ 153 StGB)“ von RA Stefan Koslowski ist Bestandteil des Kurses „1. Staatsexamen | von Lilien & Kraatz | Studio-Rep“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:
Der objektive Tatbestand – Täter des § 153 StGB
Umfang der Wahrheitspflicht
Abschlussfall: Der gute Freund
Falllösung: Der gute Freund
Geschütztes Rechtsgut der § 153 ff. StGB ist der Schutz der inländischen Rechtspflege vor einer Gefährdung der Sachverhaltsfeststellung durch unwahre Aussagen
Geschütztes Rechtsgut der §§ 153 ff. StGB ist sowohl die inländische, als auch die ausländische Rechtspflege vor einer Gefährdung der Sachverhaltsfeststellung durch unwahre Aussagen
Geschütztes Rechtsgut der §§ 153 ff. StGB ist die europäische Gerichtsbarkeit
Geschütztes Rechtsgut der §§ 153 ff. StGB ist die persönliche Ehre
Der Deliktscharakter der Aussagetatbestände lässt sich in dreifacher Hinsicht bestimmen: 1. Sie sind abstrakte Gefährdungsdelikte 2. Es handelt sich außerdem um Tätigkeitsdelikte 3. Schließlich sind es eigenhändige Delikte
Der Deliktscharakter der Aussagetatbestände lässt sich in zweifacher Hinsicht bestimmen: 1. Sie sind abstrakte Gefährdungsdelikte 2. Es handelt sich außerdem um Tätigkeitsdelikte
Der Deliktscharakter der Aussagetatbestände lässt sich in zweifacher Hinsicht bestimmen: 1. Sie sind abstrakte Gefährdungsdelikte 2. Schließlich sind es eigenhändige Delikte
Der Deliktscharakter der Aussagetatbestände lässt sich in zweifacher Hinsicht bestimmen: 1. Es handelt sich außerdem um Tätigkeitsdelikte 2. Schließlich sind es eigenhändige Delikte
§ 153 StGB ist das Grunddelikt der Aussagetatbestände
§ 153 StGB ist eine Qualifikation zu § 154 StGB
§ 153 StGB ist eine Regelbeispiel zu § 154 StGB
§ 153 StGB ist eine Privilegierung zu § 154 StGB
Täter des § 153 StGB können nur ein Zeuge oder ein Sachverständiger sein
Mittelbare Täterschaft ist ebenfalls möglich
Täter kann nur ein Zeuge oder der Beschuldigte sein
Täter kann nur ein Sachverständiger sein
Welche Meinung ist herrschend in Bezug auf die "Falschheit" einer Aussage?
Ganz herrschend ist die objektive Theorie
Ganz herrschend ist die subjektive Theorie
Ganz herrschend ist die Pflichttheorie
Ganz herrschend ist die gemischt objektiv-subjektive Theorie
Nach der objektiven Theorie ist die Aussage immer dann falsch, wenn sie der objektiven Wirklichkeit widerspricht. Wenn also Diskrepanz zwischen der Wirklichkeit und der Aussage vorliegt.
Nach der objektiven Theorie ist eine Aussage dann falsch, wenn sie dem Vorstellungsbild und Wissen des Aussagenden widerspricht.
Nach der objektiven Theorie ist eine Aussage dann falsch, wenn der Täter sicher weiß, dass seine Aussage nicht der Wahrheit entspricht.
Eine Aussage ist nach der subjektiven Theorie dann falsch, wenn sie dem Vorstellungsbild und dem Wissen des Aussagenden widerspricht.
Nach der subjektiven Theorie ist die Aussage immer dann falsch, wenn sie der objektiven Wirklichkeit widerspricht. Wenn also eine Diskrepanz zwischen der Wirklichkeit und der Aussage vorliegt.
Nach der subjektiven Theorie ist ausschlaggebend, ob der Täter den begriff der "Falschheit" richtig auslegt
Nach der Pflichttheorie ist die Aussage immer dann falsch, wenn sie der objektiven Wirklichkeit widerspricht. Wenn also eine Diskrepanz zwischen der Wirklichkeit und der Aussage vorliegt.
Nach der Pflichttheorie ist eine Aussage dann falsch, wenn der Täter sicher weiß, dass seine Aussage nicht der Wahrheit entspricht.
Die Wahrheitspflicht bezieht sich auch auf die Angaben zur Person und auf den Vernehmungsgegenstand
Die Wahrheitspflicht bezieht sich nur auf die Angaben zur Person.
Die Wahrheitspflicht bezieht sich nur auf den Vernehmungsgegenstand
Die Wahrheitspflicht bezieht sich auf den Vernehmungsgegenstand. In Bezug auf die Angaben zur Person ist nur das Alter der Person mit erfasst
Spontanäußerungen, die den Vernehmungsgegenstand überschreiten, können nur dann erfasst werden, wenn sie auf nachträgliche Erweiterung des Vernehmungsgegenstandes durch den vernehmenden Richter hin bestätigt worden sind.
Spontanäußerungen, die den Vernehmungsgegenstand überschreiten, sind immer erfasst. Auch diese Äußerungen müssen für einen Umfangreichen Schutz erfasst sein.
Spontanäußerungen, die die den Vernehmungsgegenstand überschreiten, sind nur dann erfasst, wenn der Zeuge vereidigt wurde.
Spontanäußerungen, die den Vernehmungsgegenstand überschreiten überschreiten, sind nur dann erfasst, wenn dadurch ein Verbrechen verdunkelt wird.
Vollendet ist die Tat erst mit Abschluss der Vernehmung, die sich auch über mehrere Verhandlungstage erstrecken kann
Vollendet ist die Tat mit Aussprechen der unwahren Worte an einem beliebigen Verhandlungstag
Vollendet ist die Tat schon mit Beginn der Vernehmung
Vollendet ist die Tat erst mit rechtskräftiger Verurteilung
Dozent des Vortrages Falsche uneidliche Aussage (§ 153 StGB)