Source: https://recht.sachsen.de/vorschrift/1965.1
Timestamp: 2020-06-05 01:01:37
Document Index: 389047878

Matched Legal Cases: ['§ 6', '§ 7', '§ 4', '§ 60', '§ 4', '§ 5', '§ 22', '§ 3', '§ 2', '§ 4', '§ 4', '§ 11', '§ 6', '§ 3', '§ 52', '§ 52', '§ 13', '§ 4', '§ 4', '§ 67', '§ 35', '§ 36', '§ 5', '§ 5', '§ 23', '§ 24', '§ 1', '§ 1']

REVOSax Landesrecht Sachsen - Zuständigkeitsverordnung Heilberufe und Pharmazie – HeilPharmZuVO
Historische Fassung war gültig vom 31.03.2006 bis 15.02.2016
Zuständigkeitsverordnung Heilberufe und Pharmazie
Vollzitat: Zuständigkeitsverordnung Heilberufe und Pharmazie vom 21. März 2006 (SächsGVBl. S. 73, 74), die zuletzt durch Artikel 3 Absatz 5 der Verordnung vom 5. April 2019 (SächsGVBl. S. 245) geändert worden ist
(1) Die Regierungspräsidien sind vorbehaltlich der Absätze 2 und 3 zuständige Behörde oder Stelle für den Vollzug
der Bundesärzteordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 16. April 1987 (BGBl. I S. 1218), zuletzt geändert durch Artikel 5 Abs. 15 des Gesetzes vom 15. Dezember 2004 (BGBl. I S. 3396, 3404);
der Approbationsordnung für Ärzte vom 27. Juni 2002 (BGBl. I S. 2405), zuletzt geändert durch Artikel 71 des Gesetzes vom 21. Juni 2005 (BGBl. I S. 1818, 1832);
der Bundes-Apothekerordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 19. Juli 1989 (BGBl. I S. 1478, 1842), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 15. Juni 2005 (BGBl. I S. 1645);
der Approbationsordnung für Apotheker (AAppO) vom 19. Juli 1989 (BGBl. I S. 1489), zuletzt geändert durch Artikel 2 des Gesetzes vom 15. Juni 2005 (BGBl. I S. 1645, 1650);
des Gesetzes über die Ausübung der Zahnheilkunde in der Fassung der Bekanntmachung vom 16. April 1987 (BGBl. I S. 1225), zuletzt geändert durch Artikel 5 Abs. 17 des Gesetzes vom 15. Dezember 2004 (BGBl. I S. 3396, 3404);
der Approbationsordnung für Zahnärzte in der im Bundesgesetzblatt Teil III, Gliederungsnummer 2123-2, veröffentlichten bereinigten Fassung, zuletzt geändert durch Artikel 5 Nr. 7 des Gesetzes vom 23. März 2005 (BGBl. I S. 931, 966)
(2) Das Regierungspräsidium Dresden ist vorbehaltlich des Absatzes 3 zuständige Behörde oder Stelle für den Vollzug
von § 6 Abs. 2 und 3, § 7 Abs. 3 sowie des Zweiten und Dritten Abschnitts der Approbationsordnung für Ärzte;
von den §§ 4 bis 58, §§ 60 und 61 der Approbationsordnung für Zahnärzte, soweit der Prüfungsvollzug nicht in die Zuständigkeit der staatlichen Prüfungskommission nach § 4 der Approbationsordnung für Zahnärzte fällt;
von den §§ 5 bis 19, §§ 22 und 23 AAppO;
des Gesetzes über die Berufe des Psychologischen Psychotherapeuten und des Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten (Psychotherapeutengesetz – PsychThG) vom 16. Juni 1998 (BGBl. I S. 1311), zuletzt geändert durch Artikel 5 Abs. 16 des Gesetzes vom 15. Dezember 2004 (BGBl. I S. 3396, 3404);
der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Psychologische Psychotherapeuten (PsychTh-APrV) vom 18. Dezember 1998 (BGBl. I S. 3749), zuletzt geändert durch Artikel 5 Nr. 21 des Gesetzes vom 23. März 2005 (BGBl. I S. 931, 967);
der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten (KJPsychTh-APrV) vom 18. Dezember 1998 (BGBl. I S. 3761), zuletzt geändert durch Artikel 5 Nr. 22 des Gesetzes vom 23. März 2005 (BGBl. I S. 931, 967);
der Gleichwertigkeitsprüfung nach § 3 Abs. 2 Satz 3 der Bundesärzteordnung, § 2 Abs. 2 Satz 3 des Gesetzes über die Ausübung der Zahnheilkunde und § 4 Abs. 2 Satz 3 der Bundes-Apothekerordnung
(3) Das Staatsministerium für Soziales ist zuständige Behörde oder Stelle
für den Vollzug der Bundes-Tierärzteordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 20. November 1981 (BGBl. I S. 1193), zuletzt geändert durch Gesetz vom 15. April 2005 (BGBl. I S. 1066);
für den Vollzug der Approbationsordnung für Tierärztinnen und Tierärzte (TAppO) vom 10. November 1999 (BGBl. I S. 2162), zuletzt geändert durch Artikel 3 der Verordnung vom 4. Dezember 2002 (BGBl. I S. 4456, 4458);
im Sinne von § 4 Abs. 4 Satz 2 und § 11 Abs. 5 Satz 1 AAppO;
für die Entscheidung über die staatliche Anerkennung als Ausbildungsstätte gemäß § 6 Abs. 1 PsychThG
(1) Das Regierungspräsidium Leipzig ist vorbehaltlich der Absätze 2 bis 4 zuständige Behörde für den Vollzug
des Gesetzes über die Werbung auf dem Gebiete des Heilwesens (Heilmittelwerbegesetz – HWG ) in der Fassung der Bekanntmachung vom 19. Oktober 1994 (BGBl. I S. 3068), zuletzt geändert durch Artikel 2 des Gesetzes vom 29. August 2005 (BGBl. I S. 2570, 2599), außer in Bezug auf Medizinprodukte im Sinne von § 3 Abs. 1 bis 9 und 21 des Gesetzes über Medizinprodukte (Medizinproduktegesetz – MPG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 7. August 2002 (BGBl. I S. 3146), das durch Artikel 109 der Verordnung vom 25. November 2003 (BGBl. I S. 2304, 2316) geändert worden ist;
(2) Das Regierungspräsidium Dresden ist zuständig für den Vollzug der arzneimittelrechtlichen Vorschriften gemäß Absatz 1 Nr. 1 und 2 in Bezug
auf den gemäß § 52a AMG erlaubnispflichtigen Großhandel mit Arzneimitteln, die zur Anwendung beim Menschen bestimmt sind;
auf die Erlaubniserteilung gemäß § 52a AMG für den Großhandel mit Arzneimitteln, die zur Anwendung bei Tieren bestimmt sind, wobei das zuständige Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt des Landkreises oder der kreisfreien Stadt zu informieren ist;
auf Betriebe und Einrichtungen, die einer Erlaubnis nach § 13 AMG bedürfen, außer Apotheken;
auf pharmazeutische Unternehmer im Sinne von § 4 Abs. 18 AMG, die nicht selbst Hersteller sind, außer Apotheken sowie
auf Sponsoren im Sinne von § 4 Abs. 24 AMG
mit Ausnahme bei Arzneimitteln menschlicher Herkunft.
(3) Die Regierungspräsidien sind zuständige Behörde für den Vollzug des § 67 AMG, soweit es sich um klinische Prüfungen von Arzneimitteln, die zur Anwendung bei Tieren bestimmt sind, handelt.
(4) Das Staatsministerium für Soziales ist zuständig für die Erteilung der staatlichen Anerkennung im Sinne von § 35 Abs. 1 Satz 2 und § 36 Abs. 1 Satz 1 BtMG sowie für die Erteilung der staatlichen Anerkennung im Sinne von § 5 Abs. 6 Satz 1 BtMVV und der Anerkennung im Sinne von § 5 Abs. 7 Satz 1 BtMVV.
(1) Das Regierungspräsidium Leipzig ist vorbehaltlich des Absatzes 2 zuständig für den Vollzug
(2) Die Sächsische Landesapothekerkammer ist zuständige Behörde für den Vollzug
von § 23 Abs. 2 bis 4 Satz 2 und § 24 Abs. 1 Satz 1 ApBetrO;
Die Sächsische Landesapothekerkammer unterliegt insoweit der Fachaufsicht durch das Staatsministerium für Soziales. Sie erhebt für ihre Tätigkeit nach Satz 1 Gebühren und Auslagen.
(1) Das Regierungspräsidium Dresden erhebt Gebühren und Auslagen für die Durchführung
der Gleichwertigkeitsprüfung nach § 1 Abs. 2 Nr. 4 und 7 und
der Eignungsprüfung nach § 1 Abs. 2 Nr. 4.
Die Höhe der Gebühr ergibt sich aus der Anlage zu dieser Verordnung. Amtshandlungen, die mit Erbringung der gebührenpflichtigen Leistung in engem Zusammenhang stehen, sind mit der Benutzungsgebühr abgegolten.
(4) Auf Antrag des Schuldners können Benutzungsgebühren und Auslagen ganz oder teilweise erlassen werden, wenn ihre Erhebung eine besondere Härte bedeuten würde.
Quelle: REVOSax http://recht.sachsen.de/vorschrift/1965.1 Stand vom 05.06.2020