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Timestamp: 2017-10-24 09:23:40
Document Index: 47745571

Matched Legal Cases: ['§ 47', '§ 19', '§9', '§ 24', '§ 3', '§ 18', '§ 19', '§ 23', '§ 24', '§ 4', '§ 18', '§ 23', '§ 16', '§ 17', '§19', '§ 22', '§ 24', '§ 11', '§ 25', '§ 15', '§ 2', '§ 19', '§ 24', '§ 22']

Studienordnung des Fachbereichs Informatik für den Studiengang Informatik mit dem Abschluß Diplom-Informatikerin oder Diplom-Informatiker an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main vom 25. Mai 1998
Aufgrund des § 47 Abs. 1 Nr. 1 des Hessischen Hochschulgesetzes hat der Fachbereich Informatik der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main die nachstehende Studienordnung erlassen. Sie wird hiermit bekannt gemacht.
Wiesbaden, 27. Januar 1999
H I 1.1 – 424/551 – 55
StAnz. 37/1999 S. 2708
Die Bezeichnungen von Personen und Funktionen dieser Ordnung gelten gleichermaßen für Frauen und Männer. Männer führen die Funktionsbezeichnungen dieser Ordnung in der männlichen Form.
SWS	=	Semesterwochenstunden
Lehrformen:	V	Vorlesung	GK	Grundkurs
Ü	Übung	KO	Kolloquium
S	Seminar	P	Proseminar
PR	Praktikum
PF	Pflichtveranstaltung : muß auf jeden Fall belegt werden.
WPF	Wahlpflichtveranstaltung: Eine oder mehrere der aufgeführten Veranstaltungen müssen belegt werden.
empf	empfohlene Veranstaltung
Leistungsnachweise:	LSR	Leistungsschein über regelmäßige und erfolgreiche Teilnahme
(vgl. III.8)	LS	Leistungsschein über erfolgreiche Teilnahme
LSB Leistungsschein mit Benotung
LP	Leistungspunkte
KL	Klausur
PKL	Punkteklausur
PO	Ordnung der Johann Wolfgang Goethe-Universität für die Diplomprüfung in Informatik vom 8. Juli 1996 in der jeweils gültigen Fassung
MN Promotionsordnung der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fachbereiche der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main vom 26.Mai 1993 (Amtsblatt des Hessischen Kultusministeriums und des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst 1/1994, S. 21 ff.)
VBW Ordnung der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main für die Diplomprüfungen in Volkswirtschaftslehre, Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftspädagogik vom 22.07.1998 (Staatsanzeiger für das Land Hessen Nr. 45/1998, S. 3444 ff.) in der jeweils gültigen Fassung
1.	Allgemeine und wissenschaftsorientierte Ziele
2.	Tätigkeitsfeldorientierte Ziele
II.	Beginn, Ablauf und Organisation des Studiums
1.	Studienvoraussetzungen
1.1	Nachzuweisende Voraussetzungen
1.2	Nützliche Voraussetzungen
2.	Studienorganisation
2.1	Studienbeginn
2.2	Studiendauer
2.3	Studienabschnitte
2.4	Hinweise auf Aufbau- und Ergänzungsstudium
III.	Gestaltung und Gliederung des Studiums
1.	Inhaltliche und zeitliche Gliederung des Studiums
1.1	Veranstaltungen im Grundstudium
1.2	Veranstaltungen im Hauptstudium
2.	Lehr- und Lernformen im Fachbereich Informatik
3.	Zugangsvoraussetzungen für einzelne Lehrveranstaltungen, Veranstaltungstypen
und Studienabschnitte
4.	Prüfungen
5.	Durchführung der Prüfungen
6.	Anerkennung von Studienzeiten und -leistungen
7.	Abschlußgrad
8.	Leistungsnachweise
8.1	Leistungsnachweise als Zulassungsvoraussetzungen für Prüfungen
8.2	Studienbegleitende Prüfungsanteile in BWL und VWL
8.3	Vergabe der Leistungsnachweise am FB Informatik
8.4	Sammelbescheinigung
IV.	Ergänzende Bestimmungen
1.	Studienberatung
1.1	Studienfachberatung des Fachbereichs
1.2	Allgemeine Studienberatung
1.3	Orientierungsveranstaltungen
1.4	Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis
2.	Rechtsgrundlage und Geltungsbereich
2.1	Grundlage der Studienordnung
3.	Schlußbestimmungen
3.1	Überprüfung der Studienordnung
3.2	Inkrafttreten
3.3	Übergangsregelung
I. Ziele des Studiums
Allgemeine und wissenschaftsorientierte Ziele
Informatik ist die Wissenschaft von der systematischen Verarbeitung von Informationen, insbesondere der automatischen Verarbeitung mit Hilfe von elektronischen Rechenanlagen und Kommunikationsnetzen. Sie bildet zusammen mit der Technik der Informationssysteme die Grundpfeiler der Informationsverarbeitung.
Die Informatik befaßt sich daher mit Informationssystemen besonders im Hinblick auf:
Struktur, Wirkungsweise und Fähigkeiten,
Konstruktion, Technologie und praktischen Einsatz,
Formalisierung, Modellbildung und Simulation,
Entwurf, Test, Verifikation und Anwendung von Programmsystemen,
Auswirkungen auf die Gesellschaft.
Dabei spielen Untersuchungen über die Effizienz der Verfahren und über Sinn und Nutzen ihrer Anwendung in der Praxis eine wichtige Rolle. Die Informatik ist daher auf der einen Seite formaler und erkenntnistheoretischer Natur und schließt auf der anderen Seite auch die ingenieurwissenschaftliche Komponente des Entwurfs und der Herstellung praktisch umsetzbarer Anwendersysteme mit ein. Das Studium der Informatik an der Johann Wolfgang Goethe-Universität soll schwerpunktmäßig die Grundlagen und Methodik beider Bereiche vermitteln.
Es wird daher gebildet durch Fächer aus den Gebieten der
Praktischen Informatik
(z.B. Datenstrukturen, Datenbanken, Programmiersprachen, Betriebssysteme, Künstliche Intelligenz, Verteilte Systeme, Computergrafik und computerunterstützter Entwurf);
(z.B. Architektur von Rechensystemen, Rechnertechnologie, Entwurfsmethodik, eingebettete Systeme, Künstliche Neuronale Netze);
(z.B. Formale Sprachen und Automaten, Komplexität, Algorithmen).
Zum Studium der Informatik an der Johann Wolfgang Goethe-Universität gehören weiterhin Veranstaltungen u. a. des Fachbereichs Mathematik, in denen die wichtigsten Grundkenntnisse, Beweisverfahren und Arbeitstechniken der Mathematik vermittelt werden, soweit sie für die Informatik von Belang sind.
Das Studium umfaßt auch Veranstaltungen zur Reflexion über gesellschaftliche Auswirkungen der Informatik.
Darüber hinaus muß ein Nebenfach gewählt werden. Es bestehen Nebenfachvereinbarungen für
Amerikanistik mit Schwerpunkt Linguistik
Anglistik mit Schwerpunkt Linguistik
Germanistik mit Schwerpunkt Linguistik
Romanistik mit Schwerpunkt Linguistik
Andere Nebenfächer können auf Antrag durch den Fachbereichsrat im Einzelfall zugelassen werden, siehe § 19 Abs.2 der PO.
Für Diplom-Informatikerinnen bieten sich vielfältige Einsatzmöglichkeiten überall da, wo Informationssysteme entwickelt oder angewendet werden. Informatikerinnen tragen dazu bei, die Informationsverarbeitung und -vermittlung im privaten, öffentlichen und kommerziellen Bereich zu ermöglichen und effizienter zu gestalten. Das Studium der Informatik an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt soll die Absolventinnen für folgende Tätigkeitsbereiche qualifizieren:
Herstellung: Entwicklung von Systemen zur Informationsverarbeitung (Entwurf von Informationsverarbeitungsanlagen; Entwurf und Herstellung von Programmiersystemen für Betrieb und Anwendung von Informationsverarbeitungsanlagen); Arbeit im Vertrieb und Management; Tätigkeit als Ausbilderin.
Anwendung: Pflege und Weiterentwicklung von Betriebssystemen; Beteiligung an System- und Einsatzplanungsaufgaben; Entwicklung benutzerspezifischer Anwendungsprogrammsysteme; Tätigkeit als Ausbilderin.
Organisation:	Planung und Betrieb informationsverarbeitender Anlagen zur Unterstützung von organisatorischen Abläufen und Geschäftsprozessen, strategische Beratung.
Beratung:	Unterstützung bei der Verarbeitung von Informationen und beim Einsatz von informationsverarbeitenden Systemen, Bewertung und Begutachtung von Informationssystemen, sicherheitstechnische Beratung.
Grundlagen- und Anwendungsforschung	in Industrie und öffentlichen Instituten; Lehre an Bildungseinrichtungen.
Grundlagen- und Anwendungsforschung	und Lehre an Hochschulen.
Der weitaus größte Bedarf an Informatikerinnen besteht im Bereich der Anwendungen, Organisation und Beratung, und zwar vor allem auf dem Gebiet mathematisch-technischer, ingenieurwissenschaftlicher und wirtschaftswissenschaftlicher Anwendungen, sowie für Anwendungen in der öffentlichen Verwaltung, im Rechtswesen, in der Medizin und im Bildungswesen.
Beginn, Ablauf und Organisation des Studiums
Abgesehen von den Voraussetzungen für die Einschreibung müssen für das Studium der Informatik keine besonderen Voraussetzungen nachgewiesen werden.
Für die Durchführung des Studiums sind folgende Fähigkeiten und Kenntnisse förderlich:
die Fähigkeit zum formalen, logischen Denken,
die Fähigkeit zu präziser Ausdrucksweise,
die Fähigkeit, Probleme zu analysieren und Lösungen zu entwerfen,
die Fähigkeit, komplexe Systeme zu durchschauen,
gute Englischkenntnisse: die Sprache der Fachliteratur und Fachsprache ist Englisch.
Der Studienordnung liegt einschließlich aller Prüfungen eine Studienzeit von neun Semestern zugrunde. Die an der Ausbildung beteiligten Fachbereiche stellen auf der Grundlage dieser Studienordnung ein Lehrangebot bereit, das es den Studierenden in der Regel ermöglicht, das Studium innerhalb der angegebenen Semesterzahl erfolgreich abzuschließen.
Das Studium ist unterteilt in das
Grundstudium mit einer Regeldauer von vier Semestern und in ein darauf aufbauendes
Hauptstudium mit einer Regeldauer von fünf Semestern
einschließlich aller Fachprüfungen und der Diplomarbeit.
Der in dieser Studienordnung geregelte Studiengang kann fortgesetzt werden mit einer Promotion (vgl. Promotionsordnung MN).
III. Gestaltung und Gliederung des Studiums
Das Grund- und Hauptstudium gliedert sich in
das Hauptfach Informatik mit Veranstaltungen an den Fachbereichen Informatik, Mathematik und Physik;
ein Nebenfach aus Abschnitt I.1.
Das Nebenfach bietet die Möglichkeit, zusätzlich zum informationstechnischen Wissen auch inhaltliche Grundlagen aus einem der Gebiete zu erwerben, in denen Informatik angewendet wird. Dies macht es nicht nur leichter, das Informatikwissen dort einzusetzen, sondern führt auch zu einer stärkeren Akzeptanz bei den Anwendern.
Die Veranstaltungen des Grundstudiums dienen der Einführung in das Studium der Informatik. Es werden die wichtigsten Grundkenntnisse, Konzepte, Beweisverfahren und Arbeitstechniken vermittelt. Das Grundstudium bildet die Grundlage für das weitere Studium und dient zur Orientierung.
Diese Studienordnung enthält nur die Pflicht- und Wahlveranstaltungen, die nötig sind, um die für die Diplom-Vorprüfung unbedingt erforderlichen Kenntnisse zu erwerben. Darüber hinaus wird empfohlen, durch den Besuch weiterer Veranstaltungen und durch selbständiges Arbeiten mit Literatur diese Kenntnisse zu erweitern und das Verständnis zu vertiefen.
Die folgenden Studienpläne beschreiben die inhaltlichen Anforderungen und den möglichen zeitlichen Ablauf eines typischen Studiums.
(1) Grundstudium Informatik (40 SWS, 4 LS)
Leist.-
Praktikum Praktische Informatik
* Eine Fachprüfung dauert mindestens 20 und höchstens 40 Minuten. Die Inhalte der Veranstaltungen werden bei dem jeweiligen Fachprüfungsteil der Diplom-Vorprüfung vorausgesetzt. Es muß jeweils mindestens einer der (3 bzw. 2) Leistungsscheine vorgelegt werden. Mindestens einer der LS muß 1 LS zu einem Praktikum sein.
Alle aufgeführten Veranstaltungen sind verpflichtend.
Themen in "Praktische Informatik 1" und "Praktische Informatik 2" sind algorithmische Grundlagen der Programmierung, Programmiersprachen und Übersetzerbau, Programmierumgebungen, -werkzeuge, -modelle und -paradigmen, Systemprogrammierung, Betriebssysteme und Datenbanken.
In "Technische Informatik 1" und "Technische Informatik 2" sind die Themen elektrotechnische und physikalische Grundlagen, Elektronik, Schaltnetze, Schaltwerke, Codierung, Rechnerorganisation und Rechnerarchitekturen.
In "Theoretische Informatik 1" und in "Theoretische Informatik 2" werden Datenstrukturen, effiziente Algorithmen, Komplexitätstheorie, Automatentheorie und formale Sprachen behandelt.
In den Praktika sollen die in den entsprechenden Veranstaltungen erlernten Konzepte praktisch erprobt und neue Verfahren erlernt werden.
In dem Proseminar, vorzugsweise zum Thema "Gesellschaft und Informatik", sollen Fragestellungen auf der Basis von wissenschaftlicher Literatur aufgearbeitet und präsentiert werden.
(2)	Veranstaltungen in Mathematik (28 bzw. 30 SWS, 3 LS)
mind.4+2
Analysis II für Informatiker
Math. Logik I /
Die Liste der Wahlpflichtveranstaltungen kann in Zukunft erweitert werden. Die Erweiterungen sind zwischen den Fachbereichen Informatik und Mathematik abzustimmen.
* Es sind mindestens 2 Leistungsscheine zu solchen Veranstaltungen vorzulegen, die nicht als Prüfungsgebiete für die Fachprüfung Mathematik genannt werden. Spätestens mit dem Antrag auf Zulassung zur letzten Fachprüfung der Diplom-Vorprüfung muß ein 3. Leistungsschein zu einer der drei mathematischen Vorlesungen vorgelegt werden, zu denen kein Leistungsschein erworben wurde.
Die Prüfungsgebiete der Fachprüfung Mathematik sind der Inhalt zweier Vorlesungen in den Bereichen Stochastik, Diskrete Mathematik sowie der Wahlpflichtveranstaltung. Die Fachprüfung dauert mindestens 20 und höchstens 30 Minuten.
Der folgende Studienplan zeigt beispielhaft eine Möglichkeit zur zeitlichen und fachlichen Gestaltung des Grundstudiums. Andere Gestaltungsformen im Rahmen der PO sind natürlich denkbar und möglich.
Nebenfachveranstaltungen
Wahlpflichtveranstaltung Mathematik
Diplom-Vorprüfungen
Veranstaltungen im Nebenfach
Typische Grundanforderungen an das Grundstudium eines Nebenfachs sind
Veranstaltungen im Rahmen von ca. 15 SWS;
2 Leistungsscheine als Zulassungsvoraussetzung zur Nebenfachprüfung der Diplomvorprüfung;
eine mündliche Fachprüfung von mindestens 15 und maximal 40 minütiger Dauer (vgl. §9 Abs. 3 der PO).
Unabhängig von diesen Anforderungen, die für nicht geregelte Nebenfächer gelten, bestehen für die Nebenfächer Betriebswirtschaftslehre, Biologie, Experimentelle Physik, Geographie, Geophysik, Anglistik mit Schwerpunkt in Linguistik, Amerikanistik mit Schwerpunkt in Linguistik, Germanistik mit Schwerpunkt in Linguistik, Romanistik mit Schwerpunkt in Linguistik, Mathematik, Medizin, Meteorologie, Pädagogik, Philosophie, Politologie, Soziologie, Evangelische Theologie, Katholische Theologie und Volkswirtschaftslehre folgende Regelungen:
Betriebswirtschaftslehre (18 SWS, 30 Punkte)
Grundzüge der Güterwirtschaft
PKL mind. 7 Punkte von 20
Grundzüge der Unternehmensrechnung
Die erreichte Punktsumme der drei bestandenen Klausuren muß mindestens 30 sein. Die Klausuren dauern 90 Minuten..
Biologie (14 bzw. 18 SWS, 1 LS)
(integrierte Blockveranstaltung)
Der Leistungsschein bezieht sich auf die gesamte integrierte Blockveranstaltung
Biologie der Mikroorganismen und Viren
bei Wahl von Mikrobiologie als Schwerpunkt ist die Veranstaltung Pflicht
Die Fachprüfung dauert mindestens 20 oder höchstens 30 Minuten.
Geographie (17 SWS, 2 LSB)
mit 1 Exkursionstag
Die erfolgreiche Teilnahme an beiden obigen Veranstaltungen ist Voraussetzung für die Teilnahme an einem der beiden folgenden Proseminare:
mit Geländepraktikum
mit mindestens 3 Exkursionstagen
mit Ü Physisch-geographische Untersuchungsmethoden im Gelände
und Ü Karte und Luftbild als Arbeitsmittel in der Geographie
8 Exkursionstage
Die Fachprüfung dauert ca. 30 Minuten.
Geophysik (12 SWS, 2 LS)
1 LS*
Eine weiterführende Vorlesung, z.B. Figur und Schwerefeld der Erde, Magnetfeld der Erde, Seismologie
* In einer der beiden Veranstaltungen muß 1 LS vorgelegt werden.
Linguistik (Germanistik, Anglistik, Amerikanistik, Romanistik mit Schwerpunkt in ...)
(16 SWS, 2 LS)
Veranstaltungen zur Einführung in die Linguistik
P, S,V
Proseminare, Seminare und Vorlesungen zu einem der Themengebiete der Teilgebiete "Linguistik" und "Beziehungen zwischen Linguistik, Psychologie, Neurowissenschaften und computergesteuerter Sprachverarbeitung."
I. Lexikonmodelle
Morphologische Struktur und Ableitung von Wörtern,
Lexikalische Phonologie/Lexikalische Morphologie;
Typen von Grammatiken (Phrasenstruktur-, Kategorial-, Relational-, Transformationsgrammatiken u.ä.),
Fragen der syntaktischen Beschreibung von Einzelsprachen;
Methodologische und empirische Probleme der Bedeutungsbeschreibung ,
Textlinguistische Modelle, Textanalyse;
IV. Pragmatik
Probleme der Beschreibung des Sprachgebrauchs,
Diskurs linguistische Modelle / Diskursanalyse.
Beziehungen zwischen Linguistik, Psychologie, Neurowissenschaften und computergesteuerter Sprachverarbeitung
I. Psychologie und Sprachverarbeitung
Psycholinguistik (Parser, heuristische Modelle usw.),
Modelle des sprachlichen Gedächtnisspeichers;
II. Linguistik und Künstliche Intelligenz
Methodische Probleme der
Modelle der Sprachverarbeitung und Wissenspräsentation
III. Neurolinguistik
Theorien neuronaler Netze,
Theorien der Sprachstörungen.
Die Fachprüfung dauert mindestens 15 und höchstens 40 Minuten.
Mathematik (12 SWS, 2 LS)
V+Ü V+Ü
Zwei der Vorlesungen des 2. Studienjahres
jeweils eine Veranstaltung, die nicht für die Fachprüfung Mathematik als Pflicht- oder Wahlpflichtveranstaltung angegeben wurde
Optimierungstheorie, Statistik, Mathemat. Logik, Numerik, Algorithmentheorie, Algebra, Analysis II oder Lineare Algebra II
Die Fachprüfung dauert mindestens 20 und höchstens 30 Minuten.
Medizin (18 SWS, 2 LS)
Kursus der pharmazeutische und medizinische Terminologie
Das Gesundheitsversorgungssystem der BRD
Einführung in die pathologische Physiologie I
Einführung in die Biochemie I
Einführung in die Biochemie II
Medizinische Mikrobiologie einschl. Hygiene
Grundlagen der pharmazeutischen Biologie I
Einführung in die pathologische Physiologie II
Grundlagen der pharmazeutischen Biologie II
+) Diese Lehrveranstaltungen des Grundstudiums werden vom Fachbereich 15 (Biochemie, Pharmazie und Lebensmitteltechnologie) am Niederurseler Hang angeboten.
Die mündliche Fachprüfung dauert 30 Minuten.
Meteorologie (12 SWS, 2 LS)
Einführung in die Meteorologie, Teile I, II, III
Der LS wird durch den Nachweis der erfolgreichen Teilnahme an allen drei Veranstaltungen erbracht.
Pädagogik (15 SWS, 2 LS)
Insgesamt sind 15 SWS verpflichtend und 2 LS zu erwerben. Mindestens 1 Schein muß aus dem Gebiet der allgemeinen Erziehungswissenschaft stammen.
Theorie und Philosophie der Erziehung
Probleme erziehungswissenschaftlicher Theoriebildung
Erziehung und Bildung in vergleichender und historischer Sicht
Gesellschaftliche und politische Voraussetzungen von Erziehung und Bildung
Pädagogische Handlungsprobleme
Interaktion und Intervention
Professionalisierung und pädagogisches Berufswissen
Methoden erziehungswissenschaftlicher Forschung und ihre Voraussetzungen
Quantifizierende Methoden und Feldforschung
Interpretative Methoden und Feldforschung
Historische und vergleichende Methoden
Berufsfeldbezogene Studienrichtungen
Bildungspolitik und Bildungsplanung, Administration und Recht
Didaktik und Methodik, Lehr- und Lernprozesse
Lehrerfortbildung und Elternarbeit
Wohlfahrtspolitik und Sozialrecht
Sozialplanung und Einrichtungen des Gemeinbedarfs
Kriminalpolitik und Institutionen sozialer Kontrolle
Familie und öffentliche Erziehung, einschl. interkultureller und Vorschulerziehung
Sozialarbeit mit alten Menschen
Planung und Verwaltung, Organisation und rechtlich-institutioneller Rahmen
Weiterbildung und berufliche Fortbildung
Heilpädagogische Arbeit in Heimen, Tagesstätten; Werkstätten für Behinderte, Wohngruppen und ähnliche Einrichtungen
Berufliche Rehabilitation und Arbeitswelt
Sprachentwicklung, Sprachstörungen, Sprachförderung
Diagnostik, Didaktik und Methodik, Lehr- und Lernprozesse
Die Fachprüfung dauert mindestens 30 und höchstens 40 Minuten.
Philosophie (14 SWS, 2 LS)
* es sind insgesamt 2 LS
Experimentelle Physik (16 SWS, 2 LSR)
Einführung in die Physik I: Kräfte und Felder
Einführung in die Physik II: Materie und Strahlung
Physikalisches Anfängerpraktikum II (Elektrizitätslehre)
Politologie (16 – 18 SWS, 2 LS)
Es sind insgesamt 8 SWS aus folgenden Veranstaltungen verpflichtend:
Ein Grundkurs zur Einführung in eines oder mehrere der folgenden Teilgebiete der Soziologie:
Gesell. Entwicklung und Konflikte (zwischen Geschlechtern, Schichten, Klassen und Kulturen)
Politische Ökonomie (Produktion, Reproduktion, Erwerbs- und Hausarbeit)
Herrschaft, Staat, Bürokratie (einschließlich Verwaltung, Planung, Raumstruktur)
Sozialisation, Interaktion und Kommunikation (geschlechts-, schicht-, klassen- und kulturspezifisch)
Kultur, Wissen, Religion, Sprache
Geschlechtsspezifische Arbeitsteilung und Normierung
Ein Grundkurs zur Einführung in eines oder mehrere der folgenden Teilgebiete der Politologie:
Politisches System der Bundesrepublik Deutschland (einschließlich seiner sozio-ökonomischen und geschlechtsspezifischen Grundlagen und historischen Entwicklung)
Theorien politischer Herrschaft (einschl.ießlich ihrer sozio-ökonomischen und geschlechtsspezifischen Bedingungen
Vergleichende Analyse politischer Systeme (einschließlich ihrer sozio-ökonomischen und geschlechtsspezifischen Grundlagen und historischen Entwicklung)
Politische und soziale Institutionen, Organisationen, Bewegungen und Prozesse (einschließlich Verwaltung, Planung, Raumstruktur)
Internat. Beziehungen und Abhängigkeiten
Geschlechtsspezifische Partizipation und Ausgrenzung (einschließlich Patriarchatsanalyse)
Zwei weitere Proseminare/Übungen über Veranstaltungen aus den obigen Teilgebieten der Politologie
Grundlagen, Grundbegriffe und –probleme von Statistik für sozialwissenschaftliche Forschungsmethoden
Die mündliche Fachprüfung zur Diplomvorprüfung erstreckt sich auf zwei der oben genannten Teilgebiete der Politologie. Die Fachprüfung dauert ca. 30 Minuten.
Soziologie (16 - 18 SWS, 2 LS)
Veranstaltungen wie im Nebenfach Politologie. Die beiden weiteren Proseminare/Übungen im Umfang von 4 - 6 SWS müssen aber aus Veranstaltungen zu den obigen Teilgebieten der Soziologie stammen; die Fachprüfung zur Diplomvorprüfung erstreckt sich auf zwei der oben genannten Teilgebiete der Soziologie und dauert ca. 30 Minuten.
Evangelische Theologie (15 SWS, 2 LS)
Bibelkunde: Altes Testament
* einer der Scheine
muß nur die Teil-
nahme bestätigen
Katholische Theologie (15 SWS, 2 LS)
Hauptvorlesung Bibelwissenschaften (AT oder NT)
Hauptvorlesung Dogmatik/ Fundamentaltheologie
Hauptvorlesung Moraltheologie/ Sozialethik"
* zwei der Scheine
müssen nur die Teil-
Volkswirtschaftslehre (18 SWS, 30 Punkte)
Die erreichte Punktsumme der drei bestandenen Klausuren muß mindestens 30 sein. Die Klausuren dauern 90 Minuten.
Die Veranstaltungen des Hauptstudiums sollen vertiefte Kenntnissen in mehreren Spezialgebieten der Informatik vermitteln. Die Studentin soll einerseits die Breite des Fachs Informatik und andererseits neuere Forschungsergebnisse kennenlernen. Sie hat die Möglichkeit, den zeitlichen Ablauf und die fachliche Orientierung des Studiums im Rahmen der Möglichkeiten der Prüfungsordnung des Fachbereichs Informatik und des jeweiligen Lehrangebotes nach eigenen Vorstellungen zu bestimmen. Es wird empfohlen, sich nach erfolgreichem Abschluß des Grundstudiums durch die Studienberatung des Fachbereichs Informatik über den weiteren Studiengang und die Wahl eines Vertiefungsfaches beraten zu lassen.
Zusätzlich zu einem kommentierten Vorlesungsverzeichnis bietet der Fachbereich Informatik am Ende eines jeden Semesters eine Orientierungsveranstaltung an, in welcher ein Überblick über das Lehrangebot des folgenden Semesters, über den Inhalt und den Ablauf der einzelnen Lehrveranstaltungen und über sinnvolle Kombinationsmöglichkeiten gegeben wird.
Aufgrund der Gestaltung des Hauptstudiums können im Folgenden nur Empfehlungen und Mindestanforderungen formuliert werden.
Praktische/Technische Informatik (18 SWS, 1 - 2 LS)
Aus folgenden Teilgebieten müssen Lehrveranstaltungen von insgesamt mindestens 18 SWS gewählt werden, wobei mindestens 2 SWS durch einen Leistungsschein nachgewiesen werden müssen:
PT1: Systemstrukturen
Datenbanken, Informationssysteme;
Kommunikationsnetze, Verteilte Systeme;
Leistungsbewertung von Rechensystemen.
PT2: Programmiermethodik und Modelle
Künstliche Intelligenz, Expertensysteme;
Programmiersprachen und Compiler;
Software Engineering, Software-Entwurfsmethoden.
PT3: Architektur von Rechensystemen
Benutzerschnittstellen;
Entwurfsmethodik und Werkzeuge;
Graphische Datenverarbeitung;
Multimedia-Systeme;
Rechnersysteme, Rechnerorganisation, Rechnertechnologie.
Die Fachprüfungen dauern mindestens 20 und höchstens 40 Minuten. Die Prüfungsgegenstände sind der Inhalt der gewählten Lehrveranstaltungen im Gesamtumfang von 12 SWS. Diese Lehrveranstaltungen müssen von denen verschieden sein, zu denen Leistungsscheine vorgelegt worden sind.
Theoretische Informatik (18 SWS, 1 - 2 LS)
Aus folgenden Teilgebieten müssen Lehrveranstaltungen von insgesamt mindestens 18 SWS gewählt werden, wobei mindestens 2 SWS durch 1 Leistungsschein nachgewiesen werden müssen:
T1: Formale Sprachen und Automaten
Analytische Betrachtungen auf diskreten Strukturen;
Automatentheorie;
Entscheidbarkeit, Rekursive Funktionen;
Mathematische Linguistik;
Programmstrukturen und Programmverifikation;
Syntaxanalyse;
Theorie der Formalen Sprachen.
T2: Komplexität
Algorithmisches Lernen;
Beschreibungskomplexität;
Interaktive Beweissysteme;
Kommunikationskomplexität;
Komplexitätstheorie;
Kryptographie;
Schaltkreiskomplexität.
T3: Algorithmen
Algorithmische Geometrie;
Diskrete Optimierung;
Parallele Algorithmen;
Sequentielle Algorithmen;
Zahlentheoretische Algorithmen;
Zufallsalgorithmen und Zufallsgeneratoren.
Wird einer der beiden unter Ziffer 1 und Ziffer 2 geforderten Leistungsscheine zu einer Lehrveranstaltung im Umfang von weniger als 4 SWS vorgelegt, so muß der andere Leistungsschein zu einer Lehrveranstaltung im Umfang von mindestens 4 SWS vorgelegt werden.
In jedem Fach kann 1 Leistungsschein zu einer Lehrveranstaltung durch Leistungsscheine zu verschiedenen Lehrveranstaltungen im gleichen Gesamtumfang in diesem Fach ersetzt werden.
Vertiefungsfach Informatik (18 SWS, 1 - 2 LS)
Als Vertiefungsfach kann das Fach "Praktische/Technische Informatik" oder "Theoretische Informatik" gewählt werden. Lehrveranstaltungen im Umfang von insgesamt mindestens 18 SWS sind obligatorisch, wobei mindestens 4 SWS durch 1 oder 2 Leistungsscheine nachgewiesen werden müssen.
Die Fachprüfungen dauern mindestens 20 und höchstens 40 Minuten. Prüfungsgegenstände sind der Inhalt der gewählten Lehrveranstaltungen im Gesamtumfang von 12 SWS. Davon müssen mindestens 6 SWS aus einem einzigen Teilgebiet (von PT1 - PT3 bzw. T1 - T3) des gewählten Vertiefungsfaches stammen.
Die gewählten Lehrveranstaltungen müssen von denen in Ziffer (1) und (2) gewählten Lehrveranstaltungen verschieden sein.
Unter den in Ziffern 1 bis 3 geforderten Leistungsscheinen muß mindestens 1 Leistungsschein zu einem Seminar in Informatik und 1 Leistungsschein zu einem Praktikum in Informatik enthalten sein.
Typische Anforderungen an das Hauptstudium eines Nebenfachs sind:
Veranstaltungen im Rahmen von ca. 12 SWS,
1 Leistungsschein als Zulassungsvoraussetzung zur Nebenfachprüfung der Diplomprüfung,
eine mündliche oder schriftliche Fachprüfung (vgl. § 24 Abs. 1, Ziff. 4 der PO).
Das Nebenfach Betriebswirtschaftslehre kann in zwei verschiedenen Ausprägungen im Hauptstudium fortgesetzt werden: in der Form "Allgemeine Betriebswirtschaftslehre" und in der Form "Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt in ..." einem zu wählenden Fach. Eine dieser beiden Formen muß für das Hauptstudium gewählt werden.
Allgemeine Betriebswirtschaftslehre ABWL, Vertiefungsstudium (8 LP, 1 LS)
Zu erbringen sind insgesamt 8 LP nach den Bestimmungen der VBW aus folgenden Gebieten:
Quant. Methoden der BWL
Seminar in ABWL
Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt in ...Schwerpunktstudium (12 - 14 SWS, 3 LS)
Zwei allgemeine Lehrveranstaltungen,
nach Absprache mit der Prüferin
z.B. Güterwirtschaft
z.B. Finanzwirtschaft
Lehrveranstaltungen im Schwerpunkt
"Bankbetriebslehre", "Betriebswirtschaftliche Steuerlehre", "Controlling", "Derivate und Financial Engineering", "Finanzmanagement und Finanzcontrolling", "Handelsbetriebslehre", "Industriebetriebslehre", "Internationale Unternehmen und Märkte", "Internationales Rechnungswesen", "Kreditwirtschaft und Finanzierung", "Logistik", "Marketing", "Operations Research", "Organisation und Management", "Personalwirtschaft", "Produktionswirtschaft", "Versicherungsbetriebslehre", "Wirtschaftsprüfung"
Abschluß: 4-std. Klausur und 15 - 25 min. mündliche Prüfung
Biologie (14 SWS, 1 LS)
Es ist ein Schwerpunkt zu wählen, aus dem mindestens 14 SWS verpflichtend sind, darunter ein scheinpflichtiges Praktikum. Die Fachprüfung dauert ca. 30 Minuten.
Schwerpunkt Genetik und Mikrobiologie
Humangenetik I
Genetik und Molekulare Genetik
Mikrobiologisches Praktikum f. Anfänger (Teilpraktikum)
Voraussetzung dafür ist der Besuch der Veranstaltung "Biologie der Mikroorganismen und Viren" im Grundstudium
Schwerpunkt Tierphysiologie
V,S,PR
Zool. Lehrveranstaltungen
Geographie (12 SWS, 1 LSB)
Spezialvorlesung Anthropogeographie
Spezialvorlesung Physische Geographie
Voraussetzung für die Teilnahme am Projekt ist
Projekt Anthropogeographie mit Geländepraktikum
die erfolgreiche Teilnahme (Referat und Vortrag) am
entsprechenden Hauptseminar
Hauptseminar Physische Geographie
Projekt Physische Geographie mit Geländepraktikum
Die Fachprüfung dauert ca. 30 Mnuten.
Geophysik (10 - 12 SWS, 1 LS)
Weiterführende Vorlesungen aus Allgemeiner1), Angewandter2) oder Mathematischer3) Geophysik
Übung zu einer dieser Vorlesungen
* wahlweise, 1 Schein
davon muß vorgelegt werden
1) Figur und Schwerefeld, Magnetfeld, Seismologie, Geodynamik, Gesteinsphysik
2) Seismik, Gravimetrie, Magnetik, Geoelektrik, Verfahren der elektromagnetischen Induktion
3) Digitale Signalverarbeitung, Theorie elastischer Wellen, Rekonstruktion von Strukturen,
Numerische Methoden der Geodynamik
Die Fachprüfung dauert ca. 30 Minuten..
(12 SWS, 1 LS)
Aus den Teilgebieten A und B sind 12 SWS verpflichtend, wobei mindestens je eine Veranstaltung aus den beiden Teilgebieten enthalten sein muß. Außerdem ist ein Seminarschein für die Zulassung zur mündlichen Abschlußprüfung (ca.30 min) nachzuweisen.
A I. Lexikonmodelle
Lexikalische Phonologie/Lexikalische Morphologie.
A II. Syntax
Fragen der syntaktischen Beschreibung von Einzelsprachen.
A III. Semantik
Textlinguistische Modelle, Textanalyse.
A IV. Pragmatik
B. Beziehungen zwischen Linguistik, Psychologie, Neurowissenschaften und computergesteuerter Sprachverarbeitung
B I. Psychologie und Sprachverarbeitung
Modelle des sprachlichen Gedächtnisspeichers.
B II. Linguistik und Künstliche Intelligenz
B III. Neurolinguistik
Mathematik (12 SWS, 1 LS)
Vorlesung aus Hauptstudium
* einer der beiden
Seminar aus Hauptstudium
Die Fachprüfung dauert mindestens 20 und höchstens 30 Minuten. Die beiden Vorlesungsthemen dürfen nicht mit denen im Grundstudium gewählten übereinstimmen.
Medizin (16 SWS, 1 LS)
Wichtige Verfahren der medizinischen Statistik und Einführung in die medizinische Informatik (1)
Wichtige Verfahren der medizinische Statistik und Einführung in die medizinische Informatik (2)
Ärztliche Erkenntnis – Computerhilfe für die Praxis I
* 1 LS für beide Teile
Ärztliche Erkenntnis – Computerhilfe für die Praxis II
Problemorientiertes Programmieren in der Medizin I
Problemorientiertes Programmieren in der Medizin II
Datenstrukturen medizinischen Datenbanken
Medizinisches Computer- und Technologierecht
Biosignalverarbeitung I
Biosignalverarbeitung II
Biostatistischer Workshop
Kolloquium der medizinischen Informatik
Es sind Veranstaltungen im Gesamtumfang von 16 SWS verpflichtend.
Meteorologie (10 SWS, 1 LS)
Vorlesungen und Übungen aus Metereologie im Hauptstudium
Es wird empfohlen, die Studienschwerpunkte nach Absprache mit der voraussichtlichen Prüferin zu wählen. Die Fachprüfung dauert ca.30 Minuten
Pädagogik (12 SWS, 1 LS)
Insgesamt sind aus den Lehrveranstaltungen der Teilgebiete der allgemeinen Erziehungswissenschaft oder denen des gewählten Schwerpunkts 12 SWS verpflichtend, bei denen 1 LS vorgelegt werden muß. Die gewählten Veranstaltungen müssen von denen im Grundstudium verschieden sein.
Die möglichen Teilgebiete und Schwerpunkte im Hauptstudium stimmen mit denen des Grundstudiums überein. Die Fachprüfung dauert mindestens.30 Minuten und höchstens 40 Minuten.
Philosophie (12 SWS, 1 LS)
Es sind Veranstaltungen im Gesamtumfang von 12 SWS mit jeweils 4 SWS aus folgenden Gebieten verpflichtend:
Logik/Theoretische Philosophie
*Prüfungsvorleistung
ist 1 Seminarschein
Experimentelle Physik (12 SWS, 1 LS)
Es sind Veranstaltungen aus folgenden Teilgebieten im Gesamtumfang von 12 SWS verpflichtend:
Höhere Experimentalphysik I und/oder II
Informationsverarbeitung, Signal-theorie
Kernphysik,Atomphysik, Festkörperphysik
Angewandte Physik I und/oder II
Digitale Signalverarbeitung I und/oder II
Als Leistungsnachweis ist 1 Praktikums- oder Seminarschein zu erbringen. Die Fachprüfung dauert ca. 30 Minuten.
Politologie (12 SWS, 1 LS)
ein Seminar aus der "Allgemeinen Sozialwissenschaft"
Grundlegende Theorieentwicklungen und –kontroversen in den Sozialwissenschaften
Wissenschaftstheoretische Grundlagen und Probleme sozialwissenschaftlicher Theoriebildung
Theoretische Begründungen und Implikationen sozialwissenschaftlicher Forschungsmethoden
* Aus einem der Seminare oder dem Empirie-Praktikum ist 1 LS vor-zulegen.
Drei weitere Seminare aus
(HP 1) Arbeitsverhältnisse, Arbeitsteilung und familiale Reproduktion
(HP 2) Subjekt, Sozialisation, geschlechtsspezifische Identität
(HP 3) Staat, Planung, Verwaltung, Soziale Kontrolle, Herrschaftsformen und Entscheidungsprozesse
(HP 4) Sozialer Wandel, soziale Bewegungen, Politische Kultur und Öffentlichkeit
(HP 5) Internationale Beziehungen
Statt zweier Veranstaltungen aus P2 - P4 kann auch das Empirie-Praktikum belegt werden.
ein Seminar zu speziellen Methoden sozialwissenschaftlicher Forschung
ein Seminar aus dem Bereich eines persönlichen Studienschwerpunkts
Es sind Veranstaltungen im Gesamtumfang von 12 SWS verpflichtend. Die Fachprüfung dauert ca. 30 Minuten.
Soziologie (12 SWS, 1 LS)
* Aus einem der Seminare oder dem Empirie-Praktikum ist 1 LS vorzulegen.
(HS 1) Arbeitsverhältnisse, Arbeitsteilung und familiale Reproduktion
(HS2 ) Subjekt, Sozialisation, geschlechtsspezifische Identität
(HS 3) Staat, Planung, Verwaltung, Soziale Kontrolle, Herrschaftsformen und Entscheidungsprozesse
(HS 4) Sozialer Wandel, soziale Bewegungen, Politische Kultur und Öffentlichkeit
(HS 5) Internationale Beziehungen
Statt zweier Veranstaltungen aus P2 - P4 kann auch das Empirie-Prakti-kum belegt werden.
Evangelische Theologie (13 SWS, 1 LSB)
Hauptvorlesung Altes Testament
Bibelwissenschaftliches Seminar (zusammen mit L1, L2, L5 und Magister)
* Als Prüfungsvorleistung muß 1 LSB vorgelegt werden; für die weiteren Veranstaltungen
sind nur Teilnahmebestätigungen vorzulegen.
Religionswissenschaft bzw.
Religionsgeschichtliches Seminar
Systematisch-theologisches Seminar (Dogmatik/Ethik)
Katholische Theologie (13 SWS. 1 LSB)
Religionsphilosophisches Seminar
* Als Prüfungsvorlei-
Bibelwissenschaftliches Seminar (AT)
stung muß 1 LSB
Bibelwissenschaftliches Seminar (NT)
für die weiteren Ver-
Systematisch-theol. Seminar (Dogmatik)
anstaltungen sind nur Teilnahmebestäti-
(Moraltheologie/Sozialethik)
gungen vorzulegen
Das Nebenfach Volkswirtschaftslehre kann in zwei verschiedenen Ausprägungen im Hauptstudium fortgesetzt werden: in der Form "Allgemeine Volkswirtschaftslehre" und in der Form "Volkswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt in .." einem zu wählenden Fach. Diese Form muß für das Hauptstudium gewählt werden.
Allgemeine Volkswirtschaftslehre AVWL, Vertiefungsstudium (8 LP, 1 LS)
Quant. Methoden der VWL
Grundzüge der Finanzwiss.
1 Seminar in AVWL
Volkswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt in ... Schwerpunktstudium (12 - 14 SWS, 3 LS)
2 allgemeine Lehrveranstaltungen,
z.B. Mikroökonomie II
z.B. Makroökonomie II
1 Seminar im Schwerpunkt
Abschluß: 4-std. Klausur und 15 - 25 minütige mündliche Prüfung Die Schwerpunkte sind: "Konjuktur, Wachstum, Verteilung", "Vergleichende Volkswirtschaftlehre und Wirtschaftssysteme", "Geld, Währung, Außenwirtschaft", "Wirtschaftsstruktur und Strukturpolitik".
Die Vermittlung der Lehrinhalte erfolgt durch folgende Lehrformen:
Vorlesungen (V), Übungen (Ü), Proseminare (P), Seminare (S), Praktika (PR).
Eine Vorlesung vermittelt den Wissensstoff durch einen Vortrag unterstützt durch Tafel, Overheadprojektor oder sonstige Hilfsmittel. Es werden wissenschaftliche Probleme und deren Lösungsansätze vorgetragen. Eine Vor- und Nachbereitung der Vorlesungen durch die Studentin ist für die Entwicklung angemessener Verständnisfähigkeit unentbehrlich.
Eine Übung ist eine Veranstaltung, die der vertiefenden und überprüfenden Nachbereitung von Vorlesungsinhalten dient. Die Teilnehmer an einer Vorlesung werden auf verschiedene Übungsgruppen aufgeteilt. Die Teilnehmerzahl in den Übungsgruppen ist beschränkt. Die Übungsgruppen werden in der Regel von studentischen Hilfskräften betreut. In diesen Übungsgruppen, die in der Regel 15 Teilnehmer nicht überschreiten sollen, werden die Studentinnen durch die Betreuerinnen dazu angeleitet, die in den Vorlesungen gestellten Übungsaufgaben selbständig zu lösen. Übungen sind ein wesentlicher Bestandteil des Studiums; sie schulen die Kreativität und vertiefen das Verständnis der Vorlesungsinhalte.
Ein Proseminar ist eine Gruppenveranstaltung im Grundstudium. Es dient der Erörterung wissenschaftlicher Probleme und führt in die selbständige Erarbeitung wissenschaftlicher Literatur ein.
Ein Seminar ist eine Gruppenveranstaltung im Hauptstudium. Es dient der Erörterung ausgewählter wissenschaftlicher Probleme und leitet zur selbständigen Erarbeitung wissenschaftlicher Literatur an.
Die Zahl der Teilnehmerinnen an einem Proseminar oder einem Seminar ist begrenzt, wobei die Zahl 15 generell als obere Schranke angestrebt wird.
Ein Praktikum ist eine Gruppenveranstaltung mit beschränkter Teilnehmerzahl. Es dient der Vertiefung ausgewählter wissenschaftlicher Probleme durch Bearbeitung praktischer und experimenteller Aufgaben. Die Teilnahme am Praktikum kann mit der Verpflichtung verbunden sein, eine begleitende Veranstaltung zu besuchen.
Zugangsvoraussetzungen für einzelne Lehrveranstaltungen, Veranstaltungstypen
Für die einzelnen Veranstaltungen gibt es keine zusätzlichen Zugangsvoraussetzungen. Für Veranstaltungen des Hauptstudiums ist die bestandene Diplom-Vorprüfung Voraussetzung. Bei der Auswahl der Veranstaltungen im Hauptstudium kann das kommentierte Vorlesungsverzeichnis des Fachbereichs zu Rate gezogen werden, in dem für jede Veranstaltung der vorausgesetzte Wissensstand angegeben ist.
Gemäß § 3 der Prüfungsordnung für den Studiengang Informatik (PO) sind folgende Prüfungen abzulegen:
nach dem Grundstudium die Diplom-Vorprüfung; die Zulassungsvoraussetzungen für die Diplom-Vorprüfung sind in § 18 der PO geregelt. Die Aufteilung in Teilprüfungen und deren Umfang sind in § 19 der PO festgelegt. Danach besteht die Diplom-Vorprüfung aus den folgenden fünf Teilprüfungen:
Praktische Informatik: Prüfungsstoff ist der Inhalt der Vorlesungen "Praktische Informatik 1" und "Praktische Informatik 2" sowie des Praktikums.
Technische Informatik: Prüfungsstoff ist der Inhalt der Vorlesungen "Technische Informatik 1" und "Technische Informatik 2" sowie des Praktikums.
Theoretische Informatik: Prüfungsstoff ist der Inhalt der Vorlesungen "Theoretische Informatik 1" und "Theoretische Informatik 2".
Mathematische Grundlagen: Prüfungsstoff ist der Inhalt zweier Vorlesungen aus den Veranstaltungen "Stochastik", "Diskrete Mathematik" sowie der Wahlpflichtveranstaltungen des Grundstudiums.
Die Fachprüfung wird auf der Grundlage des Inhalts der beiden Vorlesungen "Lineare Algebra I" und "Analysis I" abgehalten.
Nebenfach: In der Regel wird das Nebenfach mit einer 15 - 40 min. mündlichen Prüfung abgeschlossen; Prüfungsvorleistungen sind in der Regel 2 Leistungsscheine. Die konkreten Prüfungsgegenstände und die Art der Prüfung (mündlich, studienbegleitend) werden allerdings von der Nebenfachregelung bestimmt, siehe Abschnitt III.1.1 "Veranstaltungen im Grundstudium".
nach dem Hauptstudium die Diplomprüfung; die Zulassungsvoraussetzungen für die Diplomprüfung sind in § 23 der PO geregelt, die Prüfungsteile und deren Umfang in § 24 der PO. Danach besteht die Diplomprüfung aus der Anfertigung einer Diplomarbeit und den folgenden vier mündlichen Teilprüfungen:
Praktische/Technische Informatik: Prüfungsgegenstand sind Veranstaltungen im Gesamtumfang von 12 SWS aus den Teilgebieten Systemstrukturen, Programmiermethodik und Modelle und Architektur von Rechensystemen
Theoretische Informatik: Prüfungsgegenstand sind Veranstaltungen im Gesamtumfang von 12 SWS aus den Teilgebieten Formale Sprachen und Automaten, Komplexität sowie Algorithmen.
Vertiefungsfach: Prüfungsgegenstand sind Veranstaltungen im Gesamtumfang von 12 SWS aus den Teilgebieten der Praktischen/Technischen oder Theoretischen Informatik, die nicht unter 1. Und 2. Geprüft werden und mit mindestens 6 SWS aus einem Teilgebiet des Vertiefungsfachs stammen.
Nebenfach: Die Prüfungsgegenstände und die Art der Prüfung (mündlich, studienbegleitend) wird von der Nebenfachregelung bestimmt, siehe Abschnitt III.1.2 "Veranstaltungen im Hauptstudium".
Auf wichtige Vorschriften der Prüfungsordnung über Einzelheiten der abzulegenden Prüfungen wird besonders hingewiesen. Geregelt sind dort:
Die Fristen für die Meldung zur Diplomvorprüfung und Diplomprüfung in § 4;
Die Voraussetzungen für die Zulassung zur
Diplomvorprüfung in § 18,
Diplomprüfung in § 23;
Die Anrechenbarkeit von Studienzeiten sowie von Studien- und Prüfungsleistungen in § 16;
Ziel, Umfang und Art der
Diplom-Vorprüfung in § 17 und §19,
Diplomprüfung in § 22 und § 24;
Vergabe und Anfertigung der Diplomarbeit in § 11;
Freiversuche in der Diplomprüfung in § 25;
Die Wiederholung der Diplom-Vorprüfung und der Diplomprüfung in § 15
Die Prüfungen im Nebenfach erfolgen nach der Nebenfachregelung der jeweiligen Fachbereiche in der jeweils gültigen Fassung. Die erforderlichen Leistungsnachweise sind bei der Meldung zur Nebenfachprüfung bei dem für das Nebenfach zuständigen Prüfungsamt vorzulegen. In der Regel ist dies das Prüfungsamt Informatik. Für die Vergabe der Leistungsnachweise gelten die Vergabekriterien des jeweils zuständigen Fachbereichs.
Anerkennung von Studienzeiten und –leistungen
Studienzeiten und Studienleistungen, die nicht unter der Geltung dieser Studienordnung erbracht worden sind, werden auf Antrag an den Prüfungsausschuß anerkannt, wenn diese unter Berücksichtigung der Art, des Inhalts und der Länge des vergleichbaren Studiengangs generell gleichwertig sind.
Abschlußgrad
Der Fachbereich Informatik verleiht nach bestandener Diplomprüfung gemäß § 2 der PO den akademischen Grad "Diplom-Informatikerin" bzw. "Diplom-Informatiker" (abgekürzt "Dipl.-Inf.").
Die Zulassungsvoraussetzungen für die Diplom-Vorprüfung sind in Abschnitt III.1.1.1 dieser Ordnung aufgeführt. Zu den Leistungsnachweisen für das Nebenfach siehe Abschnitt III.1.1 (3).
Die Zulassungsvoraussetzungen für die Diplomprüfung sind in Abschnitt III.1.1.2 dieser Ordnung aufgeführt. Zu den Leistungsnachweisen für das Nebenfach siehe Abschnitt III.1.2 (4).
8.2	Studienbegleitende Prüfung in BWL und VWL
Gemäß § 19 Abs. 1 Ziff. 5 sowie § 24 Abs. 1 Ziff. 4 der PO und den Abschnitten III.1.1 (3) sowie III.1.2 (4) dieser Ordnung werden die in den Nebenfächern "Betriebswirtschaftslehre" bzw. "Volkswirtschaftslehre" erworbenen Leistungspunkte als Fachprüfung des Nebenfachs für die Diplom-Vor- und Diplomprüfung gewertet.
Die erfolgreiche Teilnahme an einer Veranstaltung des Fachbereichs Informatik wird bestätigt, wenn eines der folgenden zur Auswahl stehenden Kriterien erfüllt ist:
die richtige Lösung einer Mindestzahl von Übungsaufgaben, welche zu der Veranstaltung gestellt werden;
das Bestehen einer bzw. zweier Klausur(en), deren Gesamtdauer vier Stunden nicht überschreitet;
das Bestehen einer etwa 20-minütigen mündlichen Prüfung.
Ein Kriterium kann mit einem zweiten verbunden werden, falls die Studentin dabei mindestens so gut gestellt wird wie bei der Anwendung nur eines einzigen Kriteriums.
Die regelmäßige und erfolgreiche Teilnahme an einer Veranstaltung des Fachbereichs Informatik wird bestätigt, wenn folgende Kriterien erfüllt sind:
die Studentin hat an einer Mindestzahl der stattgefundenen Veranstaltungen teilgenommen;
Seminar/Proseminar: die Voraussetzung besteht in einer ausreichenden Beteiligung an der Diskussion, dem Halten eines von der Seminarveranstalterin akzeptierten Vortrages und gegebenenfalls einer akzeptierten schriftlichen Ausarbeitung des Vortrags.
Praktikum: die Voraussetzung besteht in der erfolgreichen Bearbeitung einer Mindestzahl der gestellten Aufgaben (z. B. Übungsaufgaben, Erstellen von Programmen oder vergleichbare Aufgaben).
Die Veranstaltungsleiterin gibt zu Beginn der Veranstaltung bekannt, welche der aufgeführten Kriterien zur Erlangung eines Leistungsscheines für die Veranstaltung angewendet werden und welche Mindestleistungen zu erbringen sind. Diese Kriterien dürfen während des Semesters nicht zum Nachteil der Veranstaltungsteilnehmerinnen geändert werden.
Bei Fach- oder Hochschulwechsel und bei Studienabbruch wird der Studierenden auf Antrag und gegen Vorlage der entsprechenden Nachweise eine Bescheinigung ausgestellt, die die im Studium erbrachten Leistungen zusammenfaßt. Der Antrag ist an die Vorsitzende des Prüfungsamtes des Fachbereichs zu richten; ihm sind die einzelnen Leistungsnachweise beizufügen.
Die Studierenden haben die Möglichkeit, während des gesamten Studienverlaufs die vom Fachbereich eingerichtete Studienfachberatung aufzusuchen. Hier erhalten sie Unterstützung insbesondere in Fragen der Studiengestaltung, der Studientechnik und bei der Wahl der Kombination der Veranstaltungen.
Die fachbezogene Studienberatung wird insbesondere in folgenden Fällen empfohlen:
zu Beginn des Hauptstudiums;
Für die Durchführung der individuellen Studienfachberatung bestellt der Fachbereich Informatik eine Professorin und eine wissenschaftliche Mitarbeiterin. Daneben stehen für die Studienberatung alle Lehrenden und wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen des Fachbereichs in ihren Sprechstunden zur Verfügung.
Nähere Einzelheiten über die fachbezogene Studienberatung werden durch Aushang im Dekanat bekannt gegeben.
Neben der Studienberatung des Fachbereichs steht den Studierenden die Zentrale Studienberatung der Johann Wolfgang Goethe-Universität zur Verfügung. Sie unterrichtet als allgemeine Studienberatung über Studienmöglichkeiten, Inhalte, Aufbau und Anforderungen eines Studiums und berät bei studienbezogenen persönlichen Schwierigkeiten.
Zu Beginn jedes Wintersemesters bietet der Fachbereich Informatik eine Orientierungsveranstaltung für Studentinnen im 1. Semester an, in der der Studiengang Informatik vorgestellt wird. Am Ende eines jeden Semesters stellt der Fachbereich Informatik das Lehrangebot des kommenden Semesters in einer Orientierungsveranstaltung vor. Die Veranstaltungen werden durch Aushang im Dekanat angekündigt.
In jedem Semester erstellt der Fachbereich ein kommentiertes Vorlesungsverzeichnis zur Information der Studierenden. Dieses Vorlesungsverzeichnis ist im Dekanat erhältlich. Zusätzlich soll es über das elektronische Informationssystem einsehbar gemacht werden.
Aufgrund des § 22 Abs. 5 des Hessischen Universitätsgesetzes in der jeweils gültigen Fassung hat der Fachbereich Informatik der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main am 25. Mai 1998 die vorstehende Studienordnung beschlossen.
Diese Studienordnung regelt auf der Grundlage der Ordnung der Johann Wolfgang Goethe-Universität für die Diplomprüfung in Informatik vom 8. Juli 1996 in der Fassung vom 25.Mai 1998 die ordnungsgemäße Gestaltung des Studienverlaufs und beschreibt die Ziele und Inhalte sowie den Aufbau des Studiengangs.
Die Studienordnung nennt sämtliche zur Erreichung des Studienabschlusses erforderlichen Studienleistungen und bezeichnet die Studienmöglichkeiten umfassend im Rahmen der Prüfungsordnung. Hinsichtlich der Lehrleistungen, die von anderen Fachbereichen im Rahmen dieser Studienordnung angeboten bzw. erbracht werden, haben diese Fachbereiche den entsprechenden Regelungen zugestimmt, und zwar
Die Ziele sowie der Aufbau, Umfang und die Gliederung des Studiums werden von den zuständigen Gremien des Fachbereichs regelmäßig überprüft und den Erfordernissen angepaßt, die sich aus der Weiterentwicklung der Wissenschaft und aus hochschuldidaktischen Erkenntnissen ergeben.
Diese Studienordnung tritt am Tage nach ihrer Veröffentlichung im Staatsanzeiger für das Land Hessen in Kraft.
Vor dem Sommersemester 1997 bereits immatrikulierte Studentinnen im Studiengang Informatik können bis zum Ende des Wintersemesters 1998/99 bei der Zulassung zur Diplom-Vorprüfung bzw. Diplomprüfung beantragen, nach der bisher gültigen "Ordnung der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main für die Diplomprüfung in Informatik vom 18.07.1990" (Amtsblatt des Hessischen Kultusministeriums und des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst 10/1990, S. 1149 ff.) ihre Prüfung abzulegen.
In diesem Fall gilt die Studienordnung für den Studiengang Informatik mit dem Abschluß "Diplom-Informatikerin/Diplom-Informatiker" an der Johann Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main vom 23. April 1990.
Fachprüfungen der Diplom-Vorprüfung in den Nebenfächern "Betriebswirtschaftslehre" oder "Volkswirtschaftslehre" erfolgen unter den Bedingungen der "Ordnung der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main für die Diplomprüfungen in Volkswirtschaftslehre, Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftspädagogik vom 22.07.1998" (Staatsanzeiger für das Land Hessen Nr. 45/1998, S. 3444 ff.)" in der jeweils gültigen Fassung. Gleiches gilt für die Fachprüfungen der Diplomprüfung in diesen Nebenfächern, welche nach dem Beginn des Wintersemesters 1998/99 abgelegt werden.
Frankfurt am Main, 22. Februar 1999
Prof. Dott.-Ing. R. Zicari