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Timestamp: 2020-02-23 14:58:56
Document Index: 388642855

Matched Legal Cases: ['§ 5', '§ 6', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 221']

Medizinrecht - Humanmedizin - Medizin/ Ernährung/ Gesundheit - Fachbereiche
Humanmedizin /
von Janda, Constanze Fach: Recht/ Jura; Medizin/ Ernährung/ Gesundheit;
9783825252755
Vorwort zur 4. Auflage	17
Abkürzungsverzeichnis	19
1. Kapitel: Einführung	25
A. Begriff des Medizinrechts	25
B. Rechtsquellen des Medizinrechts	28
C. Historische Entwicklung des Medizinrechts	31
2. Kapitel: Das Recht der gesetzlichen Krankenversicherung	39
A. Abgrenzung	40
I. Gesetzliche Krankenversicherung	40
II. Private Krankenversicherung	40
III. Beihilfe	41
IV. Sozialhilfe	41
B. Organisation der Krankenkassen	43
I. Die Krankenkassen als Körperschaften des öffentlichen Rechts	43
II. Das Prinzip der Selbstverwaltung	44
III. Organe der Krankenkassen	45
IV. Die Kassenarten	47
C. Die Mitgliedschaft in der gesetzlichen Krankenversicherung	49
I. Pflichtversicherung, § 5 SGB V	49
II. Versicherungsfreiheit, §§ 6, 7 SGB V	54
III. Versicherungsbefreiung, § 8 SGB V	55
IV. Freiwillige Versicherung, § 9 SGB V	56
V. Familienversicherung, § 10 SGB V	56
D. Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung	57
I. Der Gesundheitsfonds als Sondervermögen der GKV	57
II. Beiträge	58
III. Bundeszuschuss, § 221 SGB V	60
IV. Zuweisungen aus dem Gesundheitsfonds an die Krankenkassen	61
V. Zusatzbeiträge der Krankenkassen	65
VI. Wahltarife	66
E. Leistungsrecht	71
I. Versicherungsfall „Krankheit	71
II. Sicherstellung der Leistungserbringung	77
III. Grundsätze der Leistungserbringung	82
IV. Die Beurteilung von Behandlungsmethoden	83
V. Der Leistungskatalog des SGB V	89
3. Kapitel: Das ärztliche Berufsrecht	95
A. Rechtsgrundlagen	95
B. Zugang zum Arztberuf	98
I. Der Arztberuf als freier Beruf	98
II. Zulassung zur Berufsausübung – Die Approbation	98
III. Die Niederlassung	101
IV. Kooperative Formen der Leistungserbringung	102
C. Standesorganisationen der Ärzte	106
I. Die Ärztekammern	106
II. Die Bundesärztekammer	108
III. Sonstige berufsständische Verbände	109
D. Berufsständische Pflichten des Arztes	110
I. Heilauftrag	111
II. Fortbildungspflicht	114
III. Partnerschaft zwischen Arzt und Patient	115
IV. Kollegialität	118
V. Verbot berufswidriger Werbung	118
E. Berufsgerichtsbarkeit	120
I. Zuständigkeit der Berufsgerichte	120
II. Berufsgerichte und das Verbot der Doppelbestrafung	121
4. Kapitel: Die Rechtsbeziehungen zwischen Ärzten und Patienten	123
A. Der Behandlungsvertrag	124
I. Rechtsnatur des Behandlungsvertrags	124
II. Kontrahierungszwang	125
III. Zustandekommen des Behandlungsvertrags	127
B. Vertragliche Pflichten des Arztes	131
I. Informationspflichten	131
II. Behandlungspflicht	131
III. Pflicht zur persönlichen Leistungserbringung	133
IV. Aufklärung und Einwilligung des Patienten	134
V. Dokumentationspflicht	142
VI. Schweigepflicht des Arztes	143
VII. Sonstige Pflichten des Arztes	144
C. Vertragliche Pflichten des Patienten	145
I. Pflicht zur Vergütung von Behandlungsleistungen	145
II. Mitwirkungspflicht (Compliance)	148
III. Sonstige Pflichten des Patienten	149
5. Kapitel: Vertragsarztrecht	151
A. Grundlagen	151
B. Die Kassenärztlichen Vereinigungen als Träger der vertragsärztlichen Versorgung	153
I. Organisation	153
II. Aufgaben der Kassenärztlichen Vereinigungen	154
III. Pflichtmitgliedschaft	155
C. Verträge zwischen Krankenkassen und Leistungserbringern	156
I. Kollektivverträge	156
II. Einzelverträge	158
III. Zusammenfassung: Kollektiv- und Einzelverträge in der GKV	164
D. Zulassung zur vertragsärztlichen Versorgung	165
I. Verfassungsmäßigkeit des Zulassungserfordernisses	166
II. Voraussetzungen der Zulassung	167
III. Bedarfsplanung	173
IV. Rechtsfolgen der Zulassung	179
V. Der berufliche Status des Vertragsarztes	186
VI. Ende der Zulassung	187
E. Haus- und fachärztliche Versorgung	191
I. Hausärztliche Versorgung	191
II. Fachärztliche Versorgung	192
F. Vergütung der Vertragsärzte	193
I. Einheitlicher Bewertungsmaßstab	193
II. Euro-Gebührenordnung	195
III. Morbiditätsbedingte Gesamtvergütung	195
IV. Honorarverteilung	197
V. Konsequenzen des Vergütungssystems für die Vertragsbeziehungen bei Kassenpatienten	198
6. Kapitel: Leistungserbringung durch Krankenhäuser	203
A. Das Krankenhaus im medizinischen Versorgungssystem	203
I. Rechtsquellen	204
II. Begriff des Krankenhauses	205
III. Typologie der Krankenhäuser	206
IV. Träger stationärer Einrichtungen	208
B. Krankenhausplanung und –finanzierung	210
I. Planung	210
II. Finanzierung	212
C. Organisation des Krankenhauses	216
I. Gliederung des Krankenhauses	216
II. Rechtsbeziehungen zwischen Arzt und Krankenhaus	217
III. Besonderheiten beim Chefarzt	218
IV. Exkurs: Arbeitszeit der Klinikärzte	221
D. Der Behandlungsvertrag	223
I. Kontrahierungszwang	223
II. Rechtsformen des Behandlungsvertrags im Krankenhaus	224
E. Die stationäre Versorgung von gesetzlich versicherten Patienten	226
I. Zugelassene Leistungserbringer in der stationären Versorgung	226
II. Der Anspruch auf stationäre Versorgung nach SGB V	231
III. Vergütung von Krankenhausleistungen durch die Krankenkassen	233
7. Kapitel: Versorgung mit Arzneimitteln	237
A. Begriff des Arzneimittels	238
B. Genehmigungsvorbehalte im Arzneimittelrecht	243
I. Herstellungserlaubnis	243
II. Zulassung von Arzneimitteln	244
III. Abgabe von Arzneimitteln	255
C. Rechtsstellung der Apotheker	260
I. Approbation	260
II. Apothekenerlaubnis	261
III. Aufgaben des Apothekers	264
IV. Versandhandel als besondere Vertriebsform	264
D. Versorgung mit Arzneimitteln im Rahmen der GKV	267
I. Anspruch der Versicherten	267
II. Rechtsbeziehungen der Krankenkassen zu den Apotheken	273
zu den pharmazeutischen Unternehmen	275
E. Entgelte für Arzneimittel	276
I. Zulässige Preisspannen nach AMPreisV	276
II. Rabattpflichten nach SGB V	278
III. Bestimmung von Festbeträgen	280
8. Kapitel: Heil- und Hilfsmittelrecht	287
A. Versorgung mit Heilmitteln	288
I. Berufsrecht	288
II. Heilmittel in der gesetzlichen Krankenversicherung	289
B. Versorgung mit Hilfsmitteln	296
I. Berufsrecht	296
II. Hilfsmittel in der gesetzlichen Krankenversicherung	297
III. Zulassung von Leistungserbringern zur Hilfsmittelversorgung	304
IV. Vergütung	308
V. Abgrenzung zur Hilfsmittelversorgung im Pflegeversicherungsrecht	309
9. Kapitel: Arzthaftungsrecht	313
A. Allgemeines	313
B. Fehlverhalten des Arztes	315
I. Behandlungsfehler	315
II. Aufklärungsfehler	321
III. Dokumentationsmängel	323
C. Sorgfaltsmaßstab	324
I. Objektiver Sorgfaltspflichtverstoß	324
II. Therapiefreiheit	325
D. Kausalität und Zurechnung	327
E. Besonderheiten bei der medizinischen Behandlung im Krankenhaus	330
I. Haftungstatbestände und Haftungsschuldner	330
II. Sorgfaltsmaßstab	331
III. Organisationsverschulden des Krankenhausträgers	332
IV. Aufklärungsfehler	337
F. Beweislastverteilung	339
I. Substantiierungspflichten des Patienten	339
II. Beweiserleichterung im Arzthaftpflichtprozess	340
G. Umfang des Schadenersatzes	346
10. Kapitel: Strafrechtliche Verantwortlichkeit von Ärzten	351
A. Abgrenzung von Arzthaftungsrecht und Arztstrafrecht	353
B. Die ärztliche Behandlung ohne/gegen den Willen des Patienten	354
I. Heilbehandlung als Körperverletzung	354
II. Kritik in der Literatur	354
III. Stellungnahme	356
IV. Die Einwilligung des Patienten	357
C. Strafrechtliche Bewertung von Behandlungsfehlern	363
I. Begriff des Behandlungsfehlers	363
II. Sorgfaltsmaßstab	363
III. Schuld	364
IV. Behandlungsfehler durch Unterlassen	364
D. Sterbehilfe als Straftat	365
I. Aktive Sterbehilfe	365
II. Indirekte Sterbehilfe	366
III. Behandlungsabbruch und –verzicht	367
E. Ärztliche Beteiligung am Suizid	373
I. Aktive Unterstützung der Selbsttötung	373
II. Hilfeleistungspflichten beim Suizid	375
F. Verletzung der ärztlichen Schweigepflicht	379
I. Anvertrauen eines Geheimnisses	379
II. Offenbaren eines Geheimnisses	380
III. Fehlende Befugnis zur Offenbarung	381
Musterklausuren	387
Fall 1 (Bürgerliches Recht)	387
Fall 2 (Öffentliches Recht)	393
Fall 3 (Strafrecht)	397
Literatur	403
Sachwortverzeichnis	415
Aus: Medizinrecht 35. Jahrgang • Heft 7 ·Juli 2017 – Gerhard Igl
[…] Wenn diese Anschaulichkeit bei Studierenden dazu führt, sich auf ein kompliziertes Rechtsgebiet einzulassen, und wenn diese Anschaulichkeit - wie in diesem Lehrbuch - von hoher Qualität in der Aufarbeitung der Rechtsprobleme geprägt ist und sich gleichzeitig in sprachlicher und didaktischer Klarheit niederschlägt, stellt dies einen besonderen Wert eines Lehrbuchs dar.“
Weitere Titel von Janda, Constanze
Kundenmeinung von R. Esser am 10.02.2020
Die Ausführungen sind knapp gehalten, beschränken sich dadurch aber auf das Wesentliche - als Einstieg in die Materie gut geeignet, auch für Veranstaltungen zum Medizinstrafrecht!
Kundenmeinung von F. S. am 06.02.2017
Dieses Buch gefällt mir subjektiv am besten, da es ein weites und schwer überschaubares Feld abdeckt und dabei eine klare Systematisierung vornimmt, die den Einstieg leicht macht.
Ein Teilgebiet des Rechts, welches alle drei Rechtsgebiete tangiert
Kundenmeinung von Gülsüm Karagöz am 03.01.2017
Das Lehrbuch "Medizinrecht" von Constanze Janda überzeugt durch den strukturierten Aufbau und das kompakte Wissen, welches vermittelt wird. Es behandelt die wesentlichen Aspekte des Medizinrechts, ohne sich dabei in detailreiches Wissen zu verstricken. Trotz der wesentlich gehobenen juristischen Sprache, ist es verständlich geschrieben.
Da ich an meiner Uni kein Medizinrecht angeboten kriege, mich aber dieses Rechtsgebiet enorm interessiert, konnte ich mir durch dieses Lehrbuch einen ersten Einblick des Medizinrechts verschaffen. Beeindruckend ist, dass Medizinrecht nicht alleine einem Rechtsgebiet zuzuordnen ist. Es tangiert vielmehr neben dem öffentlich-rechtlichen Aspekt, sowohl das Privat-, als auch das Strafrecht. Da im Studium diese Rechtsgebiete grds. getrennt voneinander behandelt werden, bringt dieses Buch bei, diese miteinander zu verknüpfen.
Auch wird man durch die Kontrollfragen am Ende eines Kapitels die Möglichkeiten haben, das Gelesene zu reflektieren bzw. zu verinnerlichen. Ich würde jedem Leser dieses Buches empfehlen, stets die relevanten Gesetzestexte, hauptsächlich das SGB V, während des Lesens aufzuschlagen. Nur so kann erkennt man, dass man sich nicht alles zu merken braucht. Der Blick ins Gesetz genügt da gänzlich.
Dieses Lehrbuch ist klar strukturiert und in insgesamt zehn Kapitel gegliedert. Dabei geht das Buch auf alle wesentlichen Bereiche des Medizinrechts ein, ohne sich in Randgebieten zu verlieren. Durch diesen guten Aufbau, schafft man es auch in praktischen Angelegenheiten schnell nachzuschlagen und dieses Werk wie ein Handbuch zu verwenden.
Für das juristische Studium ist dieses Werk wahrscheinlich am ehesten für die Schwerpunktphase geeignet, sofern die Universität einen Schwerpunkt Gesundheits- und Medizinrecht anbietet. Im Bereich der gesundheitswissenschaftlichen Studiengänge sowie in den Studiengängen der medizinischen Approbationen ist dieses Buch sicher hilfreich, um einen Blick über den Tellerrand in den rechtlichen Bereich werfen zu können.
Daher ist die Prüfungsrelevanz vom jeweiligen Studiengang und der Studienordnung abhängig.
Die Gestaltung des Buches ist ansprechend im bekannten rot-blauen Design. Auf dem Buch ist der Äskulapstab abgebildet, der auf den Inhalt des Werkes hinweist. Der Text selbst ist in einer gut lesbaren Größe geschrieben. Außerdem wird eine angenehme Schriftart verwendet.
Im Anhang des Buches finden sich Musterklausuren für die Prüfungsvorbereitung. Testfragen lassen Wissenslücken erst gar nicht aufkommen und runden das Angebot dieses Lehrwerkes sinnvoll ab.
Semesterbegleitendes Standardwerk
Als fast fertiger Wirtschaftsrechtler (LL.B.) musste ich sofort an eine mehrstündige Klausur denken, als ich den Blick ins Inhaltsverzeichnis gewagt habe. Schlagartig wird die Komplexität unseres Gesundheitssystems sichtbar. Ohne diese Gliederung wüsste ich nicht, wo ich den Einstieg anfangen sollte. Um den inhaltlichen Umfang des Buches zu verinnerlichen und zu studieren, benötigte ich vermutlich 3-4 Monate.
Ich bin begeistert von dem Schreibstil der Autorin. Obwohl das Buch, wenn auch notwendigerweise, sehr juristisch geschrieben ist, liest es sich wie ein „normales“ Sachbuch. Ich hatte vorab schon gezielte Fragen und konnte über das wunderbar gegliederte Inhaltsverzeichnis meine Antworten schnell finden. So muss das sein. Großes Lob an die Autorin!
Für jur. Studenten: Die drei Musterklausuren beziehen sich auf das Zivilrecht, Verwaltungsrecht und Strafrecht. Die Klassiker der Klausuren dürften damit grob abgedeckt sein. Die Klausuren sind inhaltlich nicht schwer, jedoch umfangreich. Viel Schreiben ist also angesagt. Zur Orientierung reicht das allemal um sicher das Prüfungsschema zu üben.
Fazit: Das Buch bietet für den Einstieg alles und mehr. Trotz jur. Schreibstils liest sich es sich ohne „Kopfschmerzen“ verständlich am Stück. Wer das Buch studieren möchte, findet im Literaturverzeichnis reichlich weiterführendes Material. Klare Kaufempfehlung! Im Nachhinein fehlt mir ein Urteilsverzeichnis nach Datum geordnet. Ich weiß das ist sehr unüblich, im Rahmen vieler Gesetzesänderungen erleichtert es jedoch, die aktuellsten Urteile bevorzugt zu finden.
Ein Lehrbuch zur Übersicht im Medizinrecht
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