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Timestamp: 2018-09-19 06:00:11
Document Index: 252817377

Matched Legal Cases: ['§ 10', '§ 10', '§ 10', '§10', '§ 10', '§ 10', '§ 10']

Nachbarrechtsgesetz § 10 Grenzabsand bei 'landwirtschaftlicher' Nutzung
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| 23.08.2018 22:45 |
Auf meinem Grundstück möchte ich eine Befestigung bzw. Mauer erreichten um die Zufahrt um ca. 0,50 m auf Straßenniveau zu erhöhen.
Um die verfügbare Breite zwischen Haus und Grenze ausnutzen zu können soll die Außenkante der Befestigung auf der Grenze verlaufen. Dessen Besitzer beruft sich jedoch auf das „Nachbarrechtsgesetz § 10 und fordert auf Grund der "landwirtschaftlichen" Nutzung den Grenzabstand von 0,50 m ein zu halten.
Beide Flurstücke befinden sich innerhalb eins rechtskräftig festgesetzten Bebauungsplans ()Wohngebiet Allgemen).
Die Forderung aus dem Bebauungsplan „2.5 Einfriedigungen: Die Einfriedigung durch massives Mauerwerk darf höchstens 0,50 m über dem Gehweg betragen" wird eingehalten.
Auf dem angrenzenden Grundstück wird aktuell Ackerbau betreiben.
* Gilt §10 Abs. 2 auch wenn sich beide Flurstücke in einem rechtskräftig festgesetzten Bebauungsplan befinden?
* Welcher Grenzabstand muss für eine Erhöhung im vorliegenden Fall eingehalten werden?
* In welchem Umfang darf das Nachbargrundstück landwirtschaftlich Genutzt werden? Welche Grenzabstände müssen für die landwirtschaftliche Nutzung eingehalten werden.
* Welche Lösung schlagen Sie vor um die Interessen beider Parteien zu wahren?
* Ist der Bau einer Garage auf der Grenze in diesem Fall möglich?
Sehr geehrte Damen und Herren, folgender Sachverhalt: Auf meinem Grundstück möchte ich eine Befestigung bzw. Mauer erreichten um die Zufahrt um ca. 0,50 m auf Straßenniveau zu erhöhen. Um die verfügbare Breite zwischen Haus und Grenze ausnutzen zu können soll die Außenkante der Befestigung auf der Grenze verlaufen. Dessen Besitzer beruft sich jedoch auf das „Nachbarrechtsgesetz § 10 und fordert auf Grund der "landwirtschaftlichen" Nutzung den Grenzabstand von 0,50 m ein zu halten. Beide Flurstücke befinden sich innerhalb eins rechtskräftig festgesetzten Bebauungsplans ()Wohngebiet Allgemen). Die Forderung aus dem Bebauungsplan „2.5 Einfriedigungen: Die Einfriedigung durch massives Mauerwerk darf höchstens 0,50 m über dem Gehweg betragen" wird eingehalten. Auf dem angrenzenden Grundstück wird aktuell Ackerbau betreiben.
Welcher Grenzabstand muss für eine Erhöhung im vorliegenden Fall eingehalten werden?
24.08.2018 | 12:01
25.08.2018 | 22:33
in Anlehnung an Ihren Einsatz beantworte ich Ihre Fragen wie folgt:
Ja, es gilt auch dann.
Es gilt immer noch der Abstand von 0,5 Meter.
Die Nutzung ist nicht beschränkt. Es gilt dabei auch der Abstand von 0,5 Meter.
Die Vereinbarung sollte beidseitig getroffen und schriftlich festgehalten werden. Dabei sollte
diese in Anlehung an § 10 Nachbarschaftsrecht BW abgefasst werden.
Der Bau einer Garage ist nach meiner Einschätzung nicht zulässig.
Nachfrage vom Fragesteller	26.08.2018 | 21:18
wenn mein Nachbar nach Abschluss meiner Bauarbeiten ebenfalls sein Grundstück bebaut, dann kann ich die Mauer auf meine Kosten direkt auf an die Grenze setzen lassen.
Welche rechtlichen Möglichkeiten gibt es den Abstand von 0,5 m schon jetzt nicht einhalben zu müssen?
Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 27.08.2018 | 11:49
die Einhalbung von Grenzabständen ist mir nicht bekannt, war aber auch nicht Bestandteil
der ersten Frage. Am besten ist nach wie vor, daß Sie vorher mit dem Nachbarn ihre wechselseitigen
Vorhaben klären und schriftlich festhalten.
Nur so kann ein lästiger Folgestreit verhindert werden, der bis zur Beseitigung der jeweiligen baulichen
Veränderungen reichen kann.
Nochmals mit besten Grüssen
Ergänzung vom Anwalt 28.08.2018 | 18:38
auf Ihre Bewertung möchte ich nur ergänzen: Bei diesem Einsatz dürfen Sie nicht viel
erwarten. Es gibt Richtpreise, die Sie nicht eingehalten haben. Daran habe ich dann natürlich
auch den Umfang der Beratung ausgerichtet. Wer mehr zahlt, bekommt auch dementsprechend
umfangreichere Bewertungen. Schauen Sie sich das mal auch bei den Kollegen an.
Sparen Sie als Schwabe nicht am falschen Ende, 25 Euro sind hier kaum angemessen gewesen, worauf Sie von den Kollegen schon hingewiesen wurden. Dennoch habe ich mir die Mühe gemacht, Ihre Fragen zu beantworten.
Mit besten Grüssen und dennoch danke für die Mandatierung
Bewertung des Fragestellers 28.08.2018 | 00:37
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