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Timestamp: 2016-10-27 09:03:02
Document Index: 66014812

Matched Legal Cases: ['Art. 14', 'Art. 14', 'Art. 14', 'Art. 14', 'Art. 44', 'BGE', 'Art. 43', 'Art. 14', 'BGE', 'BGE', 'Art. 14', 'Art. 14', 'Art. 14', 'Art. 14', 'Art. 14', 'Art. 14', 'Art. 3', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 65', 'Art. 36', 'BGE', 'Art. 40', 'Art. 43', 'Art. 44', 'Art. 44', 'Art. 43', 'Art. 44', 'BGE', 'Art. 154', 'Art. 21', 'BGE', 'BGE', 'Art. 14', 'Art. 65', 'Art. 14', 'BGE', 'Art. 43', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 65', 'BGE', 'BGE', 'Art. 14', 'BGE', 'Art. 14', 'Art. 22', 'Art. 1', 'Art. 3', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 14', 'Art. 4', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 14', 'Art. 4', 'Art. 14', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 3', 'Art. 90', 'Art. 3']

117 Ib 14720. Auszug aus dem Urteil der I. �ffentlichrechtlichen Abteilung vom 5. Juni 1991 i.S. Firma S. gegen Baukommission Opfikon und Verwaltungsgericht (I. Kammer) des Kantons Z�rich (Verwaltungsgerichtsbeschwerde und staatsrechtliche Beschwerde)
L�gislation f�d�rale sur la protection de l'environnement, droit cantonal et communal sur l'am�nagement du territoire et les constructions; "entreprises g�nantes" en zones d'habitation (� 52 LATC ZH). 1. Perdent en principe leur autonomie par rapport au droit f�d�ral de la protection de l'environnement, les dispositions de droit cantonal et communal relatives � la "g�ne", resp. "aux entreprises g�nantes", dans la mesure o� ces notions de droit cantonal visent la protection contre le bruit. Des dispositions cantonales et communales sur l'admissibilit� d'"entreprises g�nantes" dans les zones d'affectation ne peuvent avoir de port�e autonome que si elles r�glent la possibilit�, du point de vue de l'am�nagement du territoire ou de l'urbanisme, d'installer une entreprise en zone d'habitation � l'endroit pr�vu. Dans ce cadre, les normes cantonales et communales y relatives se fondent sur les comp�tences l�gislatives cantonales et communales en mati�re d'am�nagement du territoire (consid. 2). 2. En vertu de l'art. 14 du r�glement des constructions d'Opfikon, seules sont admissibles en zone d'habitation W3/65 les "entreprises non g�nantes" (cf. � 52 LATC ZH). L'interpr�tation fonctionnelle des autorit�s zurichoises, d'apr�s laquelle ne sont tol�r�es en zone d'habitation que les entreprises qui r�pondent au besoin quotidien des habitants, n'est pas critiquable au regard de l'art. 4 Cst. et correspond aux objectifs et au sens de la loi f�d�rale sur l'am�nagement du territoire, ainsi qu'aux principes directeurs de la loi zurichoise sur l'am�nagement du territoire et les constructions. Faits � partir de page 149
Die Baukommission Opfikon verweigerte der Firma S. die baurechtliche Bewilligung f�r die Umnutzung zweier Lastwagengaragen samt Vorplatz, die in der dreigeschossigen Wohnzone W3/65 liegen, in einen Verkaufsplatz f�r Occasionsautos. Gem�ss Art. 14 der Bauordnung von Opfikon (BauO) sind in der Wohnzone W3/65 lediglich nicht st�rende Gewerbe zul�ssig. Die Baurekurskommission I des Kantons Z�rich wies am 10. Februar 1989 einen gegen diesen Entscheid erhobenen Rekurs der Firma S. ab.
Mit Entscheid vom 21. Dezember 1989 wies das Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich die gegen den Entscheid der Baurekurskommission I erhobene Beschwerde ebenfalls ab. Das Gericht f�hrte aus, es k�nne offen bleiben, ob der Verkauf von Occasionsautos als st�rend im Sinne der eidgen�ssischen L�rmschutzgesetzgebung zu betrachten sei. Bereits die Zonenordnung von Opfikon lasse in der Wohnzone nur nicht st�rende Gewerbe zu.
2. a) Im hier zur Diskussion stehenden Fall geht es um die Anwendung von Art. 14 lit. b BauO in der Fassung vom 3. Februar 1986 bzw. Art. 14 lit. a BauO in der Fassung vom 29. November 1989 in Verbindung mit � 52 des Gesetzes des Kantons Z�rich �ber die Raumplanung und das �ffentliche Baurecht vom 7. September 1975 (Planungs- und Baugesetz; PBG). Anl�sslich der �nderung von Art. 14 BauO vom 29. November 1989 hat die Stadt Opfikon entgegen Art. 44 Abs. 2 der eidgen�ssischen L�rmschutz-Verordnung BGE 117 Ib 147 S. 150vom 15. Dezember 1986 (LSV; SR 814.331) der Wohnzone keine Empfindlichkeitsstufe nach Art. 43 LSV zugeordnet. Insoweit gen�gt Art. 14 BauO den Anforderungen der eidgen�ssischen L�rmschutz-Verordnung noch nicht (BGE 115 Ib 383; 114 Ia 385; ALFRED KUTTLER, Umweltschutz und Raumplanung, Schriftenfolge Nr. 54, Schweizerische Vereinigung f�r Landesplanung, Bern 1990, S. 17). Doch braucht hierauf nicht n�her eingegangen zu werden (BGE 114 Ib 223), wie die nachstehenden Erw�gungen zeigen.
b) Nach � 52 Abs. 1 PBG sind Wohnzonen in erster Linie f�r Wohnbauten bestimmt; dieser Nutzweise zugerechnet werden Arbeitsr�ume, die mit einer Wohnung zusammenh�ngen und in einem angemessenen Verh�ltnis zur eigentlichen Wohnfl�che stehen. Andere Nutzungsweisen k�nnen durch die Bau- und Zonenordnung allgemein oder gebietsweise gestattet oder nach Geschossen, Anteil an der Gesamtnutzfl�che oder Einwirkungsgrad beschr�nkt oder ganz untersagt werden (� 52 Abs. 2 PBG). Gem�ss Art. 14 lit. b BauO in der Fassung von 1986 und Art. 14 lit. a BauO in der Fassung von 1989 sind in der hier fraglichen Wohnzone nur "nicht st�rende Gewerbe" zul�ssig. Der gewerblich genutzte Anteil darf h�chstens 30% der Bruttogeschossfl�che betragen (Art. 14 lit. b BauO 1986, Art. 14 lit. c BauO 1989).
Das Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich liess im angefochtenen Entscheid ausdr�cklich offen, ob der geplante Autooccasionsbetrieb der Beschwerdef�hrerin den Anforderungen des Umweltschutzrechts des Bundes, insbesondere den Normen der L�rmschutz-Verordnung gen�gt. Es hat die nachgesuchte Bewilligung aus raumplanerischen Gr�nden verweigert und dabei ausgef�hrt, ein Autooccasionshandel sei in der hier fraglichen Wohnzone in Opfikon nicht zonenkonform. Es ist deshalb zu pr�fen, ob das Verwaltungsgericht Bundesrecht verletzte, indem es Bundesumweltschutzrecht nicht anwendete und die Beschwerde mit der Begr�ndung abwies, bereits aufgrund von Art. 14 BauO k�nne die Bewilligung nicht erteilt werden. Die Beantwortung dieser Frage h�ngt davon ab, ob Art. 14 BauO gegen�ber Bundesumweltschutzrecht selbst�ndige Bedeutung zukommt.
c) Bis zum Inkrafttreten des Umweltschutzgesetzes am 1. Januar 1985 st�tzten sich Massnahmen der Kantone im Bereiche des Umweltschutzes in erster Linie auf das Raumplanungsrecht (Art. 3 Abs. 3 lit. b des Bundesgesetzes �ber die Raumplanung vom 22. Juni 1979 (Raumplanungsgesetz, RPG; SR 700)) und auf BGE 117 Ib 147 S. 151kantonales Baupolizeirecht (BGE 116 Ib 179 E. 1b, aa). Mit Inkrafttreten des Umweltschutzgesetzes verlor das kantonale Recht seine selbst�ndige Bedeutung, soweit sich sein materieller Gehalt mit dem Bundesrecht deckt oder weniger weit geht als dieses; es behielt sie dort, wo es die bundesrechtlichen Normen erg�nzt oder - soweit erlaubt - versch�rft (BGE 116 Ib 179 f. E. 1b, bb; 114 Ib 220 E. 4a). Vorliegend geht es in erster Linie um den L�rmschutz. Neben den in der L�rmschutz-Verordnung festgelegten Vorschriften �ber die Planungswerte, Immissionsgrenzwerte und Alarmwerte haben die L�rmbelastungsgrenzwerte der Kantone keine selbst�ndige Bedeutung mehr (Art. 65 Abs. 2 des Bundesgesetzes �ber den Umweltschutz vom 7. Oktober 1983 (Umweltschutzgesetz, USG; SR 814.01)); ferner regelt das Bundesrecht, wie der L�rm zu ermitteln ist (Art. 36 ff. LSV; BGE 114 Ib 220 f. E. 4a). Die Vollzugsbeh�rde hat die Aussenl�rmimmissionen ortsfester Anlagen anhand der Belastungsgrenzwerte nach den Anh�ngen 3 ff. zur L�rmschutz-Verordnung zu beurteilen (Art. 40 Abs. 1 LSV). Weiter haben die Kantone daf�r zu sorgen, dass die Empfindlichkeitsstufen gem�ss Art. 43 LSV den Nutzungszonen in den Baureglementen oder Nutzungspl�nen der Gemeinden zugeordnet werden (Art. 44 Abs. 1 LSV). Dies geschieht bei der Ausscheidung oder �nderung der Nutzungszonen oder bei der �nderung der Baureglemente, sp�testens jedoch zehn Jahre nach Inkrafttreten der L�rmschutz-Verordnung (Art. 44 Abs. 2 LSV). Bis zu dieser Zuordnung bestimmen die Kantone die Empfindlichkeitsstufen im Einzelfall nach Art. 43 LSV (Art. 44 Abs. 3 LSV).
d) Das Bundesgericht hatte sich seit Inkrafttreten des Umweltschutzgesetzes bereits mehrfach mit der Frage zu befassen, ob kantonalen bzw. kommunalen Normen des Bau-, Planungs- und Umweltschutzrechtes neben dem Umweltschutzrecht des Bundes noch selbst�ndige Bedeutung zukommt.
aa) In BGE 115 Ib 461 E. 1c entschied das Bundesgericht, Art. 154 des Raumplanungs- und Baugesetzes des Kantons Freiburg vom 9. Mai 1983 habe seine selbst�ndige Bedeutung verloren. Dieser Rechtssatz bestimmt, dass weder Bauten noch ihre Ben�tzung �berm�ssige Einwirkungen ausl�sen d�rfen und dass jederzeit aufgrund der technischen M�glichkeiten die Massnahmen zu treffen sind, die eine Beschr�nkung der sch�dlichen Einwirkungen auf ein zul�ssiges Mass erlauben. In einem weiteren Urteil f�hrte das Bundesgericht aus, Art. 21 des Reglementes der Gemeinde Yvonand zum Teilzonenplan "Aux Marais" habe ebenfalls weitgehend BGE 117 Ib 147 S. 152keine selbst�ndige Bedeutung mehr (BGE 116 Ib 180 E. 1b, cc und c). Nach dieser kommunalen Norm sind in allen Zonen Unternehmungen, die nachteilige Auswirkungen auf die Nachbarschaft (L�rm, Ger�che, Rauch, Gefahren etc.) haben, untersagt.
Art. 14 BauO unterscheidet sich von den vorstehend erw�hnten Immissionsvorschriften des Kantons Freiburg bzw. der Gemeinde Yvonand insofern, als diese Bestimmungen inhaltliche Anforderungen an den Umweltschutz festlegen, die heute - wie erw�hnt - weitgehend vom Bundesrecht geregelt werden. Es handelt sich um generalklauselartige Immissionsschutznormen des kantonalen bzw. kommunalen Rechts (HERIBERT RAUSCH, Kommentar zum Umweltschutzgesetz, N 24 zu Art. 65 USG). Demgegen�ber enth�lt Art. 14 BauO besondere Vorschriften bez�glich der Zul�ssigkeit von Gewerben in der Wohnzone der Stadt Opfikon. Diese Regelungen, welche die Frage der Zonenkonformit�t von Gewerbebetrieben in Wohnzonen betreffen, beziehen sich nach Auffassung des Verwaltungsgerichtes auch auf Sachbereiche, die vom Umweltschutzrecht des Bundes nicht erfasst sind.
bb) In BGE 114 Ib 214 war die Tragweite des kantonal- bzw. kommunalrechtlichen Begriffes des "m�ssig st�renden Betriebes" zu beurteilen. Das Gericht hielt fest, das Umweltschutzrecht des Bundes beziehe sich nicht auf besondere st�dtebauliche Aspekte, wie sie nach den Zonenvorschriften f�r den Charakter einer Quartier�berbauung massgebend sein k�nnen. Auch erfasse es nicht alle denkbaren Auswirkungen, die insbesondere ein Betrieb mit grossem Verkehrsaufkommen mit sich bringen kann (Parkierungsproblem, Gef�hrdung der Fussg�nger usw.). Es sei daher grunds�tzlich nach wie vor denkbar, einen Betrieb mit der Begr�ndung als unzul�ssig zu bezeichnen, er falle nicht mehr in die kantonalrechtliche Gruppe der m�ssig st�renden, sondern in diejenige der stark st�renden Betriebe, weil er nicht vom Umweltschutzrecht des Bundes erfasste starke St�rungen bewirke. In einem solchen Fall k�nne ein Baugesuch allein gest�tzt auf diese Begr�ndung abgewiesen werden, ohne dass gest�tzt auf Art. 43 und 44 LSV Empfindlichkeitsstufen festgelegt w�rden und ein Bauvorhaben aufgrund etwa der im Anhang 6 zur L�rmschutz-Verordnung festgesetzten Belastungsgrenzwerte beurteilt werde (BGE 114 Ib 217 E. 1c und 222 f. E. 5). Diese Rechtsprechung wurde in BGE 116 Ib 183 f. E. 3b best�tigt.
cc) Soweit die kantonalrechtlichen Begriffe der "St�rung" bzw. des "st�renden Betriebes" den L�rmschutz erfassen sollen, kommt BGE 117 Ib 147 S. 153den entsprechenden kantonalen und kommunalen Normen grunds�tzlich keine selbst�ndige Bedeutung mehr zu (BGE 114 Ib 220 f. E. 4a). Das Umweltschutzrecht des Bundes erfasst aber - wie erw�hnt - nicht alle denkbaren Auswirkungen, die insbesondere ein Betrieb mit grossem Verkehrsaufkommen mit sich bringen kann (Gef�hrdung der Fussg�nger, Parkierungsproblem). Bez�glich solcher Auswirkungen kann kantonales bzw. kommunales Recht selbst�ndige Bedeutung haben (BGE 114 Ib 223 E. 5).
Selbst�ndige Bedeutung k�nnen kantonale und kommunale Bestimmungen �ber die Zul�ssigkeit von "st�renden Betrieben" in Nutzungszonen weiter haben, soweit sie die Frage regeln, ob aus raumplanerischen Gr�nden ein Betrieb am vorgesehenen Ort in einer Wohnzone �berhaupt erstellt werden darf (BGE 114 Ib 352). Dabei geht es um besondere st�dtebauliche Aspekte, wie sie gem�ss den Zonenvorschriften f�r den Charakter einer Quartierbebauung massgebend sein k�nnen (BGE 114 Ib 222 f. E. 5). In diesem Rahmen beruhen kantonale bzw. kommunale Normen auf origin�ren kantonalen bzw. kommunalen Rechtsetzungskompetenzen auf dem Gebiet der Ortsplanung (HERIBERT RAUSCH, a.a.O., N 24 zu Art. 65 USG). Hier steht die Frage im Vordergrund, welche Nutzungstruktur eine Wohnzone aufweisen soll und ob z.B. ein Autooccasionshandel mit Blick auf den Charakter der zur Diskussion stehenden Wohnzone erlaubt ist (BGE 116 Ib 183 f. E. 3b; BGE 114 Ib 223). In diesem Sinne will Art. 14 BauO, dessen Marginalie denn auch von "Gewerbezul�ssigkeit" spricht, auf eine geordnete Bodennutzung hinlenken und festlegen, ob und in welchem Rahmen bestimmte Betriebe von vorneherein und generell - als Kategorie - zonenwidrig sind (in BGE 106 Ia 238 f. nicht ver�ffentlichte E. 4a).
Auf diesen (Teil-)Gehalt von Art. 14 BauO st�tzte sich das Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich in seinem angefochtenen Entscheid. Es f�hrte aus, Wohnzonen dienten in erster Linie dem Wohnen. Massgebend war dabei f�r das Verwaltungsgericht die Frage, inwiefern im Hinblick auf eine geordnete Besiedlung des Landes (Art. 22quater BV, Art. 1 Abs. 1 RPG) und auf die Trennung von Wohngebieten und Gebieten, die f�r Gewerbe bestimmt sind (Art. 3 Abs. 3 lit. a RPG), ein Autooccasionsbetrieb aufgrund der geltenden Nutzungsplanung in Opfikon in der Wohnzone bewilligt werden kann. Dabei ging es ihm prim�r um die Bewahrung des Wohnquartiercharakters und somit um einen st�dtebaulich-�sthetischen Aspekt (BGE 116 Ib 183 f. E. 3b; BGE 114 Ib 222 E. 5) BGE 117 Ib 147 S. 154im Gebiet Glatthofstrasse-M�llackerstrasse. Entgegen der Auffassung des Eidgen�ssischen Departementes des Innern kommt Art. 14 BauO neben dem Umweltschutzrecht des Bundes insoweit selbst�ndige Bedeutung zu.
e) Zusammenfassend ist festzuhalten, dass das Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich Bundesumweltschutzrecht nicht verletzte, indem es das Nutzungs�nderungsgesuch der Beschwerdef�hrerin allein aufgrund des kantonalen bzw. kommunalen Rechts abwies.
5. a) Die Beschwerdef�hrerin bringt weiter vor, das Verwaltungsgericht habe � 14 BauO und � 52 Abs. 2 PBG willk�rlich angewendet. Der Autooccasionshandel sei ein "nicht st�rendes Gewerbe". Der gewerblich genutzte Anteil �bersteige 30% der Bruttogeschossfl�che nicht.
Das Verwaltungsgericht f�hrte dazu aus, auch Betriebe, die im Sinne des eidgen�ssischen Umweltschutzrechtes nicht st�rend seien, k�nnten in Wohnzonen st�rend sein. Wohnzonen dienten in erster Linie der Wohnnutzung. Ein nicht st�rendes Gewerbe m�sse ein bestimmtes Verh�ltnis zur Wohnnutzung wahren. Es best�tigte die Ausf�hrungen der Baurekurskommission I zur Frage der Zonenkonformit�t, wonach in Wohnzonen eine beschr�nkte Durchmischung mit Einrichtungen zur Befriedigung des t�glichen Bedarfs zwar erw�nscht sei. Aufgrund der allgemein gebotenen �bereinstimmung mit dem Zonenzweck gelte das Erfordernis, dass nicht st�rende Betriebe ihrem Wesen nach in Wohnquartiere passen m�ssten. Je ausgepr�gter eine Zone Wohnzwecken diene, um so h�here Anforderungen w�rden f�r die Zulassung einer anderen Nutzung gelten. Nicht st�rend seien B�ckereien, Schuhmachereien, Coiffeursalons, Schneiderateliers, Ateliers f�r technische und graphische Berufe, kleinere kaufm�nnische Betriebe, Arztpraxen usw. Der Betrieb habe keine funktionale Beziehung zur Wohnzone.
b) Willk�r und damit eine Verletzung von Art. 4 BV liegt vor, wenn ein Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, mit der tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderl�uft (BGE 116 Ia 88 E. 2b; BGE 115 Ia 332 E. 3a, BGE 114 Ia 27 f. E. 3b mit Hinweisen). Das Bundesgericht kann nur eingreifen, wenn die Auslegung nicht nur unrichtig, sondern schlechterdings unhaltbar ist (BGE 116 Ia 104 E. 4a).
Die Anwendung von Art. 14 BauO und � 52 PBG durch das Verwaltungsgericht ist im Lichte von Art. 4 BV nicht zu beanstanden. � 52 Abs. 1 PBG legt klar fest, dass Wohnzonen in erster Linie f�r Wohnbauten bestimmt sind. In diesem Sinne sind in Opfikon nach Art. 14 BauO in der Wohnzone nur nicht st�rende Gewerbe zul�ssig. Die funktionale Betrachtungsweise der Z�rcher Beh�rden, wonach in der Wohnzone nur Gewerbe zugelassen werden, die dem t�glichen Bedarf der Bewohner dienen, entspricht durchaus auch den Zielen und dem Zweck des Raumplanungsgesetzes. Dieses will wohnliche Siedlungen schaffen (Art. 1 Abs. 2 lit. b RPG) und auf eine angemessene Dezentralisation der Besiedlung und der Wirtschaft hinwirken (Art. 1 Abs. 2 lit. c RPG). Die Auffassung des Verwaltungsgerichtes und der Baurekurskommission I des Kantons Z�rich, in den Wohnzonen nur Gewerbe zuzulassen, die der t�glichen Versorgung der Bewohner dienen, l�sst sich auch mit Blick auf Art. 3 Abs. 3 lit. a RPG, der bestimmt, dass Wohn- und Arbeitsgebiete einander zweckm�ssig zugeordnet werden sollen, ohne weiteres vertreten. Ein Autooccasionshandel unterscheidet sich hinsichtlich der Bedeutung f�r die Versorgung der Bev�lkerung klarerweise etwa von B�ckereien, Arztpraxen, Coiffeursalons etc. Der angefochtene Entscheid steht auch, soweit dies im Rahmen der Willk�rpr�fung festgestellt werden kann, mit den Richtplangrunds�tzen des Planungs- und Baugesetzes des Kantons Z�rich im Einklang, legt dieses doch in � 18 Abs. 2 lit. d fest, dass Wohngebiete mit gen�gend erreichbaren �ffentlichen und privaten Diensten f�r die Versorgung, F�rsorge, Kultur, Bildung und Naherholung ausgestattet werden oder ausgestattet werden k�nnen. Inwiefern ein Autooccasionsbetrieb in der Wohnzone in diese richtplanerischen Vorgaben passen w�rde, ist nicht ersichtlich.
Daran �ndert auch der nicht weiter spezifizierte Hinweis der Beschwerdef�hrerin auf Bauvorhaben der Stadt Opfikon in der Bauzone und im Zusammenhang mit der �berdeckung der Autobahn nichts. Weder bringt die Beschwerdef�hrerin vor, welche Nutzungsvorschriften in diesen F�llen h�tten angewendet werden sollen noch ist ihren Ausf�hrungen zu entnehmen, inwiefern eine ungleiche Behandlung gleicher Sachverhalte vorliegen w�rde. Insofern ist die Beschwerde ungen�gend begr�ndet und es kann auf sie in diesem Punkt nicht eingetreten werden (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG).
� 52 Abs. 1 PBG,
� 52 Abs. 2 PBG suite... ,
Art. 3 Abs. 3 lit. b des Bundesgesetzes �ber die Raumplanung vom 22. Juni 1979 (Raumplanungsgesetz, RPG; SR 700),
� 52 PBG,