Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/BVerwG_01_02_2011_BVerwG_7_B_47_10_Verletzung_der_gerichtlic-d4240293.html
Timestamp: 2016-12-03 14:11:23
Document Index: 260295740

Matched Legal Cases: ['§ 14', '§ 41', '§ 78', '§ 86', '§ 132', '§ 133', '§ 137', '§ 29', '§ 132', '§ 41']

BVerwG, 01.02.2011 - BVerwG 7 B 47.10 - Verletzung der gerichtlichen Pflicht zur erschöpfenden Sachverhaltsaufklärung beim Absehen von einer nicht ausdrücklich von einem Anwalt beantragten Beweiserhebung; Mündliche Verhandlung als spätester Zeitpunkt für die Stellung eines Beweisantrages; Erfordernis der Erstellung eines Summenpegels für Verkehrslärm bei dem Bau oder einer wesentlichen Änderung öffentlicher Verkehrswege | Urteile auf anwalt24.de
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BVerwG, 01.02.2011 - BVerwG 7 B 47.10 - Verletzung der gerichtlichen Pflicht zur erschöpfenden Sachverhaltsaufklärung beim Absehen von einer nicht ausdrücklich von einem Anwalt beantragten Beweiserhebung; Mündliche Verhandlung als spätester Zeitpunkt für die Stellung eines Beweisantrages; Erfordernis der Erstellung eines Summenpegels für Verkehrslärm bei dem Bau oder einer wesentlichen Änderung öffentlicher Verkehrswege
BundesverwaltungsgerichtBeschl. v. 01.02.2011, Az.: BVerwG 7 B 47.10Gericht: BVerwGEntscheidungsform: BeschlussDatum: 01.02.2011Referenz: JurionRS 2011, 10755Aktenzeichen: BVerwG 7 B 47.10 Verfahrensgang:vorgehend:OVG Bremen - 18.02.2010 - AZ: OVG 1 D 609/08Rechtsgrundlagen:§ 41 Abs. 1 BImSchG§ 78 Abs. 1 VwVfG§ 86 Abs. 1 VwGO§ 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO§ 133 Abs. 3 S. 3 VwGO§ 137 Abs. 1 VwGO§ 29 Abs. 8 PBefGRedaktioneller Leitsatz:1.Einer Frage, die von einem unzutreffenden Sachverhalt ausgeht, kann rechtsgrundsätzliche Bedeutung im Sinne von § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO nicht zukommen.2.Beim Bau oder der wesentlichen Änderung öffentlicher Verkehrswege ist grundsätzlich nur sicherzustellen, dass "durch diese" keine schädlichen Umwelteinwirkungen hervorgerufen werden, die nach dem Stand der Technik vermeidbar sind (§ 41 Abs. 1 BImSchG). Maßgeblich ist ausschließlich der Beurteilungspegel des von dem zu bauenden oder zu ändernden Verkehrsweg ausgehenden Verkehrslärms.In der Verwaltungsstreitsache ... hat der 7. Senat des Bundesverwaltungsgerichts am 1. Februar 2011durchden Vorsitzenden Richter am Bundesverwaltungsgericht Sailer, den Richter am Bundesverwaltungsgericht Guttenberger und die Richterin am Bundesverwaltungsgericht Schipper beschlossen:Tenor:Die Beschwerde des Klägers gegen die Nichtzulassung der Revision im Urteil des Oberverwaltungsgerichts der Freien Hansestadt Bremen vom 18. Februar 2010 wird zurückgewiesen.Der Kläger trägt die Kosten des Beschwerdeverfahrens einschließlich der außergerichtlichen Kosten der Beigeladenen.Der Wert des Streitgegenstandes wird für das Beschwerdeverfahren auf 15 000 EUR festgesetzt.
BVerwG, 02.02.2011BVerwG, 01.02.2011