Source: http://www.wikiweise.de/wiki/Holocaustleugnung==9==
Timestamp: 2013-06-19 20:15:21
Document Index: 269602945

Matched Legal Cases: ['§ 130', '§ 130', '§ 130', '§ 189', '§ 185', '§ 194', '§ 3', 'Art. 261']

1. Definition/Einleitung 2. Holocaustleugnende Publikationen 3. Muster des Bestreitens 4. Arbeitsweise und angebliche Quellen der Holocaustleugner 5. Mediale Verbreitung 6. Umgang mit Kritikern 7. Holocaustleugnung in muslimisch geprägten Ländern 8. Weitere Entwicklung 9. Strafbestimmungen 10. Literatur über die Holocaust-Leugner 11. Weblink (Ganzer Artikel) Strafbestimmungen Deutschland Volksverhetzung (§ 130 StGB) § 130 Abs. 3 StGB:
§ 130 Abs. 4 StGB:
“Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer öffentlich oder in einer Versammlung den öffentlichen Frieden in einer die Würde der Opfer verletzenden Weise dadurch stört, dass er die nationalsozialistische Gewalt- und Willkürherrschaft billigt, verherrlicht oder rechtfertigt.“
Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener (§ 189 StGB);
Beleidigung (§ 185 in Verbindung mit § 194 Abs. 1 Satz 2 StGB).
Österreich Nach § 3h Verbotsgesetz wird mit Freiheitsstrafe zwischen einem und 20 Jahren bestraft, "wer öffentlich den nationalsozialistischen Völkermord oder andere nationalsozialistische Verbrechen gegen die Menschlichkeit leugnet, gröblich verharmlost, gutheißt oder zu rechtfertigen sucht."
Schweiz Art. 261 (Rassendiskriminierung):
"Wer öffentlich gegen eine Person oder eine Gruppe von Personen wegen ihrer Rasse, Ethnie oder Religion zu Hass oder Diskriminierung aufruft, wer öffentlich Ideologien verbreitet, die auf die systematische Herabsetzung oder Verleumdung der Angehörigen einer Rasse, Ethnie oder Religion gerichtet sind,
wer öffentlich durch Wort, Schrift, Bild, Gebärden, Tätlichkeiten oder in anderer Weise eine Person oder eine Gruppe von Personen wegen ihrer Rasse, Ethnie oder Religion in einer gegen die Menschenwürde verstossenden Weise herabsetzt oder diskriminiert oder aus einem dieser Gründe Völkermord oder andere Verbrechen gegen die Menschlichkeit leugnet, gröblich verharmlost oder zu rechtfertigen sucht, (...) wird mit Gefängnis oder mit Busse bestraft."