Source: https://360.lexisnexis.at/d/L-10004570-P82A?origin=lk
Timestamp: 2019-06-16 01:24:06
Document Index: 96503836

Matched Legal Cases: ['§ 67', '§ 82', '§ 67', '§ 67', '§ 67', '§ 82', '§ 67', '§ 82']

1.7.2011 bis 31.12.2019 (BGBl. I Nr. 105/2010)
​(4) Der Haftungsbetrag nach Abs. 3 Z 2 wirkt gegenüber dem beauftragten Unternehmen schuldbefreiend; er gilt als Drittleistung und unterliegt nicht dem Zweiten Abschnitt des Ersten Teiles/Erstes Hauptstück der Insolvenzordnung. Der Haftungsbetrag ist, sofern auch eine Überweisung nach ​§ 67a Abs. 3 Z 2 ASVG erfolgt, gemeinsam mit dieser abzuführen. Für Zwecke der Weiterleitung des Haftungsbetrages nach Abs. 3 Z 2 an das Finanzamt sind die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer, oder, wenn nicht vorhanden, die Finanzamtsnummer und die Steuernummer des beauftragten Unternehmens mitzuteilen. Erfolgt eine Überweisung nach ​§ 82a Abs. 3 Z 2 gemeinsam mit der Überweisung nach ​§ 67a Abs. 3 Z 2 ASVG sind auch die in ​§ 67a Abs. 4 ASVG genannten Daten anzugeben. Das beauftragte Unternehmen ist verpflichtet, dem Auftrag gebenden Unternehmen seine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer oder, wenn nicht vorhanden, seine Finanzamtsnummer und Steuernummer bekannt zu geben.
1. ​80% entfällt auf den Haftungsbeitrag nach ​§ 67a Abs. 3 Z 2 ASVG und 20% auf den Haftungsbetrag nach ​§ 82a Abs. 3 Z 2.
2. ​Abweichend von Z 1 kann das Auftrag gebende Unternehmen mittels Verrechnungsweisung den Haftungsbetrag nach ​§ 67a Abs. 3 Z 2 ASVG unter der Bezeichnung „AGH-SV“ und den Haftungsbetrag nach ​§ 82a Abs. 3 Z 2 u​nter der Bezeichnung „AGH-LSt“ betragsmäßig bestimmen.