Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=JR%201954,%20460
Timestamp: 2020-08-08 08:10:44
Document Index: 93490594

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 988', 'BGH', '§ 812', 'BGH', 'BGH', '§ 988', 'BGH', '§ 85', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 22.03.1954 - IV ZR 137/53 - dejure.org
BGH, 22.03.1954 - IV ZR 137/53
https://dejure.org/1954,3792
BGH, 22.03.1954 - IV ZR 137/53 (https://dejure.org/1954,3792)
BGH, Entscheidung vom 22.03.1954 - IV ZR 137/53 (https://dejure.org/1954,3792)
BGH, Entscheidung vom 22. März 1954 - IV ZR 137/53 (https://dejure.org/1954,3792)
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JR 1954, 460
Sachgerecht ist bei einem Oldtimerfahrzeug - mangels anderer erkennbarer Kriterien - vielmehr ein Ausgleich der Gebrauchsvorteile, der sich am üblichen Mietzins eines derartigen Fahrzeugs orientiert (so als allgemeiner Grundsatz etwa BGH JR 1954, 460; BGHZ 63, 365 ff.).
Sind Maschinen herauszugeben, so kann daher für die Berechnung der Gebrauchsvorteile der Mietwert der Maschinen zugrunde gelegt werden (BGH Urteil vom 22. März 1954 - IV ZR 137/53 = JR 1954, 460).
Im vorliegenden Fall richtet sich der Anspruch des Beklagten auf Herausgabe von Nutzungen allein auf die Erstattung des Wertes der Gebrauchsvorteile des Grundstücks, d.h. nach dem objektiven Mietwert des Grundstücks (BGH JR 1954, 460, RG Recht 1908, Nr. 1792).
BGH, 28.03.1956 - V ZR 159/54
Zwar ist im allgemeinen bei Herausgabe von Nutzungen für die Bewertung der Gebrauchsvorteile einer Sache der objektive Wert dieser Vorteile, und nach den von Rechtslehre und Rechtsprechung entwickelten Grundsätzen für die Bewertung der Gebrauchsvorteile eines Hauses, eines Raumes oder eines Grundstücks im allgemeinen der übliche Mietwert dafür zugrundezulegen (BGH Urteil vom 22. März 1954, IV ZR 137/53; JR 1954 S 460).
Die Beklagte kann darüber hinaus wegen ihres rechtsgrundlosen Besitzes in dem zur Entscheidung stehenden Zeitraum nach den Vorschriften über das Eigentümer - Besitzer = Verhältnis (§ 988 BGB; vgl. BGHZ 10, 350, 357; 32, 76, 94) oder unmittelbar nach den Vorschriften über die Herausgabe einer ungerechtfertigten Bereicherung (§§ 812, 818 Abs. 1 und 2 BGB) verpflichtet sein, den objektiven Wert der Gebrauchsvorteile - bei Grundstücksflächen also in der Regel den objektiven Mietwert - zu ersetzen (vgl. BGH in JR 1954, 460; BGHZ 39, 186).
tet, wozu auch die Vorteile zu zählen sind, welche der Gebrauch des Grundstückes zur Errichtung eines Hauses gewährt (§ "(00 BGB) o Diese Vorteile können allerdings nicht, wie § 988 BGB an sich voraussetzt, in Natur her ausgegeben werden« Die Beklagte muß daher den Wert der Gebrauchsvorteile in Geld erstatten, soweit sie noch bereichert ist« Letzteres wird von ihr nicht bestritten« Sie hat mithin den Klägern zu vergüten, was sie sonst für die Gebrauchsvorteile hätte aufwenden müssen« Die Entscheidung richtet sich also nach der Antwort auf die Frage, welche Ausgaben die Beklagte erspart hat (vgl« BGH JR 1954, 460; Enneccerus/Raiser, Sachenrecht 10« Auf2.« § 85 II 3}o.
Daß der Klägerin bei der gegebenen Sachlage ein Recht auf Auskunftserteilung zuerkannt worden ist, entspricht ständiger Rechtsprechung (RG JW 1932, 3054; BGH, Urteil vom 22. März 1954 IV ZR 137/53 JR 1954, 460; BGH, Urteil vom 2. April 1957 VIII ZR 60/56 NJW 1957, 1026; Urteil des erkennenden Senats vom 12. November 1957 VI ZR 314/55 - insoweit in BGHZ 26, 42 nicht abgedruckt; BGH, Urteil vom 1. Oktober 1958 V ZR 53/58 NJW 1958, 1964).
BGH, 04.03.1958 - VIII ZR 325/56