Source: http://www.achat-hausverwaltung.de/mn_30/mietrecht/bgb.htm
Timestamp: 2017-02-26 17:02:06
Document Index: 295880104

Matched Legal Cases: ['§ 535', '§ 536', '§ 536', '§ 537', '§ 538', '§ 539', '§ 541', '§ 542', '§ 544', '§ 545', '§ 546', '§ 547', '§ 550', '§ 554', '§ 555', '§ 556', '§ 556', '§ 558', '§ 558', '§ 558', '§ 558', '§ 559', '§ 560', '§ 562', '§ 562', '§ 562', '§ 562', '§ 566', '§ 566', '§ 566', '§ 566', '§ 570', '§ 572', '§ 573', '§ 574', '§ 575', '§ 576', '§ 579', '§ 580', '§ 580', '§ 582', '§ 582', '§ 583', '§ 584', '§ 584', '§ 585', '§ 586', '§ 588', '§ 589', '§ 590', '§ 590', '§ 591', '§ 591', '§ 591', '§ 593', '§ 593', '§ 594', '§ 594', '§ 594', '§ 594', '§ 595', '§ 596', '§ 596', '§ 596', '§ 597', '§ 535', '§ 536', '§ 536', '§ 536', '§ 536', '§ 536', '§ 536', '§ 536', '§ 537', '§ 538', '§ 539', '§ 540', '§ 541', '§ 542', '§ 543', '§ 536', '§ 544', '§ 545', '§ 546', '§ 546', '§ 547', '§ 548', '§ 549', '§ 557', '§ 573', '§ 575', '§ 577', '§ 550', '§ 551', '§ 552', '§ 553', '§ 554', '§ 554', '§ 555', '§ 556', '§ 556', '§ 556', '§ 536', '§ 557', '§ 557', '§ 557', '§ 558', '§ 558', '§ 558', '§ 558', '§ 558', '§ 558', '§ 559', '§ 559', '§ 559', '§ 560', '§ 561', '§ 562', '§ 562', '§ 562', '§ 562', '§ 562', '§ 563', '§ 563', '§ 563', '§ 563', '§ 563', '§ 551', '§ 564', '§ 563', '§ 563', '§ 565', '§ 566', '§ 566', '§ 566', '§ 566', '§ 566', '§ 566', '§ 566', '§ 567', '§ 566', '§ 567', '§ 566', '§ 567', '§ 567', '§ 566', '§ 566', '§ 566', '§ 568', '§ 574', '§ 569', '§ 543', '§ 570', '§ 571', '§ 572', '§ 573', '§ 573', '§ 573', '§ 573', '§ 573', '§ 574', '§ 574', '§ 574', '§ 574', '§ 575', '§ 575', '§ 576', '§ 576', '§ 576', '§ 577', '§ 577', '§ 578', '§ 552', '§ 554', '§ 569', '§ 569', '§ 578', '§ 566', '§ 579', '§ 556', '§ 580', '§ 580', '§ 581', '§ 582', '§ 582', '§ 582', '§ 583', '§ 583', '§ 584', '§ 584', '§ 580', '§ 584', '§ 585', '§ 585', '§ 585', '§ 586', '§ 536', '§ 536', '§ 586', '§ 587', '§ 537', '§ 588', '§ 589', '§ 590', '§ 582', '§ 582', '§ 591', '§ 590', '§ 590', '§ 591', '§ 591', '§ 591', '§ 592', '§ 811', '§ 562', '§ 593', '§ 593', '§ 593', '§ 566', '§ 594', '§ 594', '§ 594', '§ 594', '§ 594', '§ 595', '§ 594', '§ 543', '§ 594', '§ 595', '§ 595', '§ 596', '§ 596', '§ 596', '§ 597']

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Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) Teil Mietrecht
§ 535 (Inhalt und Hauptpflichten des Mietvertrags)
§ 536 (Mietminderung bei Sach- und Rechtsmängeln)
§ 536d (Vertraglicher Ausschluss von Rechten des Mieters wegen eines Mangels)
§ 537 (Entrichtung der Miete bei persönlicher Verhinderung des Mieters)
§ 538 (Abnutzung der Mietsache durch vertragsgemäßen Gebrauch)
§ 539 (Ersatz sonstiger Aufwendungen und Wegnahmerecht des Mieters)
§ 541 (Unterlassungsklage bei vertragswidrigem Gebrauch)
§ 542 (Ende des Mietverhältnisses)
§ 544 (Vertrag über mehr als 30 Jahre)
§ 545 (Stillschweigende Verlängerung des Mietverhältnisses)
§ 546a (Entschädigung des Vermieters bei verspäteter Rückgabe)
§ 547 (Erstattung von im Voraus entrichteter Miete)
§ 550 (Form des Mietvertrags)
§ 554 (Duldung von Erhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen)
§ 555 (Unwirksamkeit einer Vertragsstrafe)
§ 556 (Vereinbarungen über Betriebskosten)
§ 556a (Abrechnungsmaßstab für Betriebskosten)
§ 558b (Zustimmung zur Mieterhöhung)
§ 558c (Mietspiegel)
§ 558d (Qualifizierter Mietspiegel)
§ 558e (Mietdatenbank)
§ 559 (Mieterhöhung bei Modernisierung)
§ 560 (Veränderungen von Betriebskosten)
§ 562a (Erlöschen des Vermieterpfandrechts)
§ 562b (Selbsthilferecht, Herausgabeanspruch)
§ 562c (Abwendung des Pfandrechts durch Sicherheitsleistung)
§ 562d (Pfändung durch Dritte)
§ 566a (Mietsicherheit)
§ 566b (Vorausverfügung über die Miete)
§ 566c (Vereinbarung zwischen Mieter und Vermieter über die Miete)
§ 566e (Mitteilung des Eigentumsübergangs durch den Vermieter)
§ 570 (Ausschluss des Zurückbehaltungsrechts)
§ 572 (Vereinbartes Rücktrittsrecht; Mietverhältnis unter auflösender Bedingung)
§ 573 (Ordentliche Kündigung des Vermieters)
§ 574b (Form und Frist des Widerspruchs)
§ 575 (Zeitmietvertrag)
§ 576b (Entsprechende Geltung des Mietrechts bei Werkdienstwohnungen)
§ 579 (Fälligkeit der Miete)
§ 580 (Außerordentliche Kündigung bei Tod des Mieters)
§ 580a (Kündigungsfristen)
§ 582 (Erhaltung des Inventars)
§ 582a (Inventarübernahme zum Schätzwert)
§ 583a (Verfügungsbeschränkungen bei Inventar)
§ 584 (Kündigungsfrist)
§ 584b (Verspätete Rückgabe)
§ 585b (Beschreibung der Pachtsache)
§ 586a (Lasten der Pachtsache)
§ 588 (Maßnahmen zur Erhaltung oder Verbesserung)
§ 589 (Nutzungsüberlassung an Dritte)
§ 590a (Vertragswidriger Gebrauch)
§ 590b (Notwendige Verwendungen)
§ 591 (Wertverbessernde Verwendungen)
§ 591a (Wegnahme von Einrichtungen)
§ 591b (Verjährung von Ersatzansprüchen)
§ 593 (Änderung von Landpachtverträgen)
§ 593a (Betriebsübergabe)
§ 594 (Ende und Verlängerung des Pachtverhältnisses)
§ 594a (Kündigungsfristen)
§ 594b (Vertrag über mehr als 30 Jahre)
§ 594e (Außerordentliche fristlose Kündigung aus wichtigem Grund)
§ 595a (Vorzeitige Kündigung von Landpachtverträgen)
§ 596 (Rückgabe der Pachtsache)
§ 596a (Ersatzpflicht bei vorzeitigem Pachtende)
§ 596b (Rücklassungspflicht)
§ 597 (Verspätete Rückgabe)
§ 535 Inhalt und Hauptpflichten des Mietvertrags ( nach oben )
§ 536 Mietminderung bei Sach- und Rechtsmängeln ( nach oben )
(4) Bei einem Mietverhältnis über Wohnraum ist eine zum Nachteil des Mieters abweichende Vereinbarung unwirksam. § 536a Schadens- und Aufwendungsersatzanspruch des Mieters wegen eines Mangels ( nach oben )
§ 536b Kenntnis des Mieters vom Mangel bei Vertragsschluss oder Annahme ( nach oben )
Kennt der Mieter bei Vertragsschluss den Mangel der Mietsache, so stehen ihm die Rechte aus den §§ 536 und 536a nicht zu. Ist ihm der Mangel infolge grober Fahrlässigkeit unbekannt geblieben, so stehen ihm diese Rechte nur zu, wenn der Vermieter den Mangel arglistig verschwiegen hat. Nimmt der Mieter eine mangelhafte Sache an, obwohl er den Mangel kennt, so kann er die Rechte aus den §§ 536 und 536a nur geltend machen, wenn er sich seine Rechte bei der Annahme vorbehält. § 536c Während der Mietzeit auftretende Mängel; Mängelanzeige durch den Mieter ( nach oben )
§ 536d Vertraglicher Ausschluss von Rechten des Mieters wegen eines Mangels ( nach oben )
Auf eine Vereinbarung, durch die die Rechte des Mieters wegen eines Mangels der Mietsache ausgeschlossen oder beschränkt werden, kann sich der Vermieter nicht berufen, wenn er den Mangel arglistig verschwiegen hat. § 537 Entrichtung der Miete bei persönlicher Verhinderung des Mieters ( nach oben )
(2) Solange der Vermieter infolge der Überlassung des Gebrauchs an einen Dritten außerstande ist, dem Mieter den Gebrauch zu gewähren, ist der Mieter zur Entrichtung der Miete nicht verpflichtet. § 538 Abnutzung der Mietsache durch vertragsgemäßen Gebrauch ( nach oben )
Veränderungen oder Verschlechterungen der Mietsache, die durch den vertragsgemäßen Gebrauch herbeigeführt werden, hat der Mieter nicht zu vertreten. § 539 Ersatz sonstiger Aufwendungen und Wegnahmerecht des Mieters ( nach oben )
(2) Der Mieter ist berechtigt, eine Einrichtung wegzunehmen, mit der er die Mietsache versehen hat. § 540 Gebrauchsüberlassung an Dritte ( nach oben )
(2) Überlässt der Mieter den Gebrauch einem Dritten, so hat er ein dem Dritten bei dem Gebrauch zur Last fallendes Verschulden zu vertreten, auch wenn der Vermieter die Erlaubnis zur Überlassung erteilt hat. § 541 Unterlassungsklage bei vertragswidrigem Gebrauch ( nach oben )
Setzt der Mieter einen vertragswidrigen Gebrauch der Mietsache trotz einer Abmahnung des Vermieters fort, so kann dieser auf Unterlassung klagen. § 542 Ende des Mietverhältnisses ( nach oben )
§ 543 Außerordentliche fristlose Kündigung aus wichtigem Grund ( nach oben )
(4) Auf das dem Mieter nach Absatz 2 Nr. 1 zustehende Kündigungsrecht sind die §§ 536b und 536d entsprechend anzuwenden. Ist streitig, ob der Vermieter den Gebrauch der Mietsache rechtzeitig gewährt oder die Abhilfe vor Ablauf der hierzu bestimmten Frist bewirkt hat, so trifft ihn die Beweislast. § 544 Vertrag über mehr als 30 Jahre ( nach oben )
Wird ein Mietvertrag für eine längere Zeit als 30 Jahre geschlossen, so kann jede Vertragspartei nach Ablauf von 30 Jahren nach Überlassung der Mietsache das Mietverhältnis außerordentlich mit der gesetzlichen Frist kündigen. Die Kündigung ist unzulässig, wenn der Vertrag für die Lebenszeit des Vermieters oder des Mieters geschlossen worden ist. § 545 Stillschweigende Verlängerung des Mietverhältnisses ( nach oben )
§ 546 Rückgabepflicht des Mieters ( nach oben )
(2) Hat der Mieter den Gebrauch der Mietsache einem Dritten überlassen, so kann der Vermieter die Sache nach Beendigung des Mietverhältnisses auch von dem Dritten zurückfordern. § 546a Entschädigung des Vermieters bei verspäteter Rückgabe ( nach oben )
(2) Die Geltendmachung eines weiteren Schadens ist nicht ausgeschlossen. § 547 Erstattung von im Voraus entrichteter Miete ( nach oben )
(2) Bei einem Mietverhältnis über Wohnraum ist eine zum Nachteil des Mieters abweichende Vereinbarung unwirksam. § 548 Verjährung der Ersatzansprüche und des Wegnahmerechts ( nach oben )
(2) Ansprüche des Mieters auf Ersatz von Aufwendungen oder auf Gestattung der Wegnahme einer Einrichtung verjähren in sechs Monaten nach der Beendigung des Mietverhältnisses. § 549 Auf Wohnraummietverhältnisse anwendbare Vorschriften ( nach oben )
(3) Für Wohnraum in einem Studenten- oder Jugendwohnheim gelten die §§ 557 bis 561 sowie die §§ 573, 573a, 573d Abs. 1 und §§ 575, 575a Abs. 1, §§ 577, 577a nicht. § 550 Form des Mietvertrags ( nach oben )
Wird der Mietvertrag für längere Zeit als ein Jahr nicht in schriftlicher Form geschlossen, so gilt er für unbestimmte Zeit. Die Kündigung ist jedoxch frühestens zum Ablauf eines Jahres nach Überlassung des Wohnraums zulässig. § 551 Begrenzung und Anlage von Mietsicherheiten ( nach oben )
(4) Eine zum Nachteil des Mieters abweichende Vereinbarung ist unwirksam. § 552 Abwendung des Wegnahmerechts des Mieters ( nach oben )
(2) Eine Vereinbarung, durch die das Wegnahmerecht ausgeschlossen wird, ist nur wirksam, wenn ein angemessener Ausgleich vorgesehen ist. § 553 Gestattung der Gebrauchsüberlassung an Dritte ( nach oben )
(3) Eine zum Nachteil des Mieters abweichende Vereinbarung ist unwirksam. § 554 Duldung von Erhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen ( nach oben )
(5) Eine zum Nachteil des Mieters von den Absätzen 2 bis 4 abweichende Vereinbarung ist unwirksam. § 554a Barrierefreiheit ( nach oben )
(3) Eine zum Nachteil des Mieters von Absatz 1 abweichende Vereinbarung ist unwirksam. § 555 Unwirksamkeit einer Vertragsstrafe ( nach oben )
Eine Vereinbarung, durch die sich der Vermieter eine Vertragsstrafe vom Mieter versprechen lässt, ist unwirksam. § 556 Vereinbarungen über Betriebskosten ( nach oben )
(4) Eine zum Nachteil des Mieters von Absatz 1, Absatz 2 Satz 2 oder Absatz 3 abweichende Vereinbarung ist unwirksam. § 556a Abrechnungsmaßstab für Betriebskosten ( nach oben )
(3) Eine zum Nachteil des Mieters von Absatz 2 abweichende Vereinbarung ist unwirksam. § 556b Fälligkeit der Miete, Aufrechnungs- und Zurückbehaltungsrecht ( nach oben )
(2) Der Mieter kann entgegen einer vertraglichen Bestimmung gegen eine Mietforderung mit einer Forderung auf Grund der §§ 536a, 539 oder aus ungerechtfertigter Bereicherung wegen zu viel gezahlter Miete aufrechnen oder wegen einer solchen Forderung ein Zurückbehaltungsrecht ausüben, wenn er seine Absicht dem Vermieter mindestens einen Monat vor der Fälligkeit der Miete in Textform angezeigt hat. Eine zum Nachteil des Mieters abweichende Vereinbarung ist unwirksam. § 557 Mieterhöhungen nach Vereinbarung oder Gesetz ( nach oben )
(4) Eine zum Nachteil des Mieters abweichende Vereinbarung ist unwirksam. § 557a Staffelmiete ( nach oben )
(4) Eine zum Nachteil des Mieters abweichende Vereinbarung ist unwirksam. § 557b Indexmiete ( nach oben )
(4) Eine zum Nachteil des Mieters abweichende Vereinbarung ist unwirksam. § 558 Mieterhöhung bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete ( nach oben )
(6) Eine zum Nachteil des Mieters abweichende Vereinbarung ist unwirksam. § 558a Form und Begründung der Mieterhöhung ( nach oben )
(5) Eine zum Nachteil des Mieters abweichende Vereinbarung ist unwirksam. § 558b Zustimmung zur Mieterhöhung ( nach oben )
(4) Eine zum Nachteil des Mieters abweichende Vereinbarung ist unwirksam. § 558c Mietspiegel ( nach oben )
(5) Die Bundesregierung wird ermächtigt, durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates Vorschriften über den näheren Inhalt und das Verfahren zur Aufstellung und Anpassung von Mietspiegeln zu erlassen. § 558d Qualifizierter Mietspiegel ( nach oben )
(3) Ist die Vorschrift des Absatzes 2 eingehalten, so wird vermutet, dass die im qualifizierten Mietspiegel bezeichneten Entgelte die ortsübliche Vergleichsmiete wiedergeben. § 558e Mietdatenbank ( nach oben )
Eine Mietdatenbank ist eine zur Ermittlung der ortsüblichen Vergleichsmiete fortlaufend geführte Sammlung von Mieten, die von der Gemeinde oder von Interessenvertretern der Vermieter und der Mieter gemeinsam geführt oder anerkannt wird und aus der Auskünfte gegeben werden, die für einzelne Wohnungen einen Schluss auf die ortsübliche Vergleichsmiete zulassen. § 559 Mieterhöhung bei Modernisierung ( nach oben )
(3) Eine zum Nachteil des Mieters abweichende Vereinbarung ist unwirksam. § 559a Anrechnung von Drittmitteln ( nach oben )
(5) Eine zum Nachteil des Mieters abweichende Vereinbarung ist unwirksam. § 559b Geltendmachung der Erhöhung, Wirkung der Erhöhungserklärung ( nach oben )
(3) Eine zum Nachteil des Mieters abweichende Vereinbarung ist unwirksam. § 560 Veränderungen von Betriebskosten ( nach oben )
(6) Eine zum Nachteil des Mieters abweichende Vereinbarung ist unwirksam. § 561 Sonderkündigungsrecht des Mieters nach Mieterhöhung ( nach oben )
(2) Eine zum Nachteil des Mieters abweichende Vereinbarung ist unwirksam. § 562 Umfang des Vermieterpfandrechts ( nach oben )
(2) Für künftige Entschädigungsforderungen und für die Miete für eine spätere Zeit als das laufende und das folgende Mietjahr kann das Pfandrecht nicht geltend gemacht werden. § 562a Erlöschen des Vermieterpfandrechts ( nach oben )
Das Pfandrecht des Vermieters erlischt mit der Entfernung der Sachen von dem Grundstück, außer wenn diese ohne Wissen oder unter Widerspruch des Vermieters erfolgt. Der Vermieter kann nicht widersprechen, wenn sie den gewöhnlichen Lebensverhältnissen entspricht oder wenn die zurückbleibenden Sachen zur Sicherung des Vermieters offenbar ausreichen. § 562b Selbsthilferecht, Herausgabeanspruch ( nach oben )
(2) Sind die Sachen ohne Wissen oder unter Widerspruch des Vermieters entfernt worden, so kann er die Herausgabe zum Zwecke der Zurückschaffung auf das Grundstück und, wenn der Mieter ausgezogen ist, die Überlassung des Besitzes verlangen. Das Pfandrecht erlischt mit dem Ablauf eines Monats, nachdem der Vermieter von der Entfernung der Sachen Kenntnis erlangt hat, wenn er diesen Anspruch nicht vorher gerichtlich geltend gemacht hat. § 562c Abwendung des Pfandrechts durch Sicherheitsleistung ( nach oben )
Der Mieter kann die Geltendmachung des Pfandrechts des Vermieters durch Sicherheitsleistung abwenden. Er kann jede einzelne Sache dadurch von dem Pfandrecht befreien, dass er in Höhe ihres Wertes Sicherheit leistet. § 562d Pfändung durch Dritte ( nach oben )
Wird eine Sache, die dem Pfandrecht des Vermieters unterliegt, für einen anderen Gläubiger gepfändet, so kann diesem gegenüber das Pfandrecht nicht wegen der Miete für eine frühere Zeit als das letzte Jahr vor der Pfändung geltend gemacht werden. § 563 Eintrittsrecht bei Tod des Mieters ( nach oben )
(5) Eine abweichende Vereinbarung zum Nachteil des Mieters oder solcher Personen, die nach Absatz 1 oder 2 eintrittsberechtigt sind, ist unwirksam. § 563a Fortsetzung mit überlebenden Mietern ( nach oben )
(3) Eine abweichende Vereinbarung zum Nachteil der Mieter ist unwirksam. § 563b Haftung bei Eintritt oder Fortsetzung ( nach oben )
(3) Der Vermieter kann, falls der verstorbene Mieter keine Sicherheit geleistet hat, von den Personen, die nach § 563 in das Mietverhältnis eingetreten sind oder mit denen es nach § 563a fortgesetzt wird, nach Maßgabe des § 551 eine Sicherheitsleistung verlangen. § 564 Fortsetzung des Mietverhältnisses mit dem Erben, außerordentliche Kündigung ( nach oben )
Treten beim Tod des Mieters keine Personen im Sinne des § 563 in das Mietverhältnis ein oder wird es nicht mit ihnen nach § 563a fortgesetzt, so wird es mit dem Erben fortgesetzt. In diesem Fall ist sowohl der Erbe als auch der Vermieter berechtigt, das Mietverhältnis innerhalb eines Monats außerordentlich mit der gesetzlichen Frist zu kündigen, nachdem sie vom Tod des Mieters und davon Kenntnis erlangt haben, dass ein Eintritt in das Mietverhältnis oder dessen Fortsetzung nicht erfolgt sind. § 565 Gewerbliche Weitervermietung ( nach oben )
(3) Eine zum Nachteil des Dritten abweichende Vereinbarung ist unwirksam. § 566 Kauf bricht nicht Miete ( nach oben )
§ 566a Mietsicherheit ( nach oben )
Hat der Mieter des veräußerten Wohnraums dem Vermieter für die Erfüllung seiner Pflichten Sicherheit geleistet, so tritt der Erwerber in die dadurch begründeten Rechte und Pflichten ein. Kann bei Beendigung des Mietverhältnisses der Mieter die Sicherheit von dem Erwerber nicht erlangen, so ist der Vermieter weiterhin zur Rückgewähr verpflichtet. § 566b Vorausverfügung über die Miete ( nach oben )
(2) Eine Verfügung über die Miete für eine spätere Zeit muss der Erwerber gegen sich gelten lassen, wenn er sie zur Zeit des Übergangs des Eigentums kennt. § 566c Vereinbarung zwischen Mieter und Vermieter über die Miete ( nach oben )
Ein Rechtsgeschäft, das zwischen dem Mieter und dem Vermieter über die Mietforderung vorgenommen wird, insbesondere die Entrichtung der Miete, ist dem Erwerber gegenüber wirksam, soweit es sich nicht auf die Miete für eine spätere Zeit als den Kalendermonat bezieht, in welchem der Mieter von dem Übergang des Eigentums Kenntnis erlangt. Erlangt der Mieter die Kenntnis nach dem 15. Tag des Monats, so ist das Rechtsgeschäft auch wirksam, soweit es sich auf die Miete für den folgenden Kalendermonat bezieht. Ein Rechtsgeschäft, das nach dem Übergang des Eigentums vorgenommen wird, ist jedoch unwirksam, wenn der Mieter bei der Vornahme des Rechtsgeschäfts von dem Übergang des Eigentums Kenntnis hat. § 566d Aufrechnung durch den Mieter ( nach oben )
Soweit die Entrichtung der Miete an den Vermieter nach § 566c dem Erwerber gegenüber wirksam ist, kann der Mieter gegen die Mietforderung des Erwerbers eine ihm gegen den Vermieter zustehende Forderung aufrechnen. Die Aufrechnung ist ausgeschlossen, wenn der Mieter die Gegenforderung erworben hat, nachdem er von dem Übergang des Eigentums Kenntnis erlangt hat, oder wenn die Gegenforderung erst nach der Erlangung der Kenntnis und später als die Miete fällig geworden ist. § 566e Mitteilung des Eigentumsübergangs durch den Vermieter ( nach oben )
(2) Die Mitteilung kann nur mit Zustimmung desjenigen zurückgenommen werden, der als der neue Eigentümer bezeichnet worden ist. § 567 Belastung des Wohnraums durch den Vermieter ( nach oben )
Wird der vermietete Wohnraum nach der Überlassung an den Mieter von dem Vermieter mit dem Recht eines Dritten belastet, so sind die §§ 566 bis 566e entsprechend anzuwenden, wenn durch die Ausübung des Rechts dem Mieter der vertragsgemäße Gebrauch entzogen wird. Wird der Mieter durch die Ausübung des Rechts in dem vertragsgemäßen Gebrauch beschränkt, so ist der Dritte dem Mieter gegenüber verpflichtet, die Ausübung zu unterlassen, soweit sie den vertragsgemäßen Gebrauch beeinträchtigen würde. § 567a Veräußerung oder Belastung vor der Überlassung des Wohnraums ( nach oben )
Hat vor der Überlassung des vermieteten Wohnraums an den Mieter der Vermieter den Wohnraum an einen Dritten veräußert oder mit einem Recht belastet, durch dessen Ausübung der vertragsgemäße Gebrauch dem Mieter entzogen oder beschränkt wird, so gilt das Gleiche wie in den Fällen des § 566 Abs. 1 und des § 567, wenn der Erwerber dem Vermieter gegenüber die Erfüllung der sich aus dem Mietverhältnis ergebenden Pflichten übernommen hat. § 567b Weiterveräußerung oder Belastung durch Erwerber ( nach oben )
Wird der vermietete Wohnraum von dem Erwerber weiterveräußert oder belastet, so sind § 566 Abs. 1 und die §§ 566a bis 567a entsprechend anzuwenden. Erfüllt der neue Erwerber die sich aus dem Mietverhältnis ergebenden Pflichten nicht, so haftet der Vermieter dem Mieter nach § 566 Abs. 2. § 568 Form und Inhalt der Kündigung ( nach oben )
(2) Der Vermieter soll den Mieter auf die Möglichkeit, die Form und die Frist des Widerspruchs nach den §§ 574 bis 574b rechtzeitig hinweisen. § 569 Außerordentliche fristlose Kündigung aus wichtigem Grund ( nach oben )
(5) Eine Vereinbarung, die zum Nachteil des Mieters von den Absätzen 1 bis 3 dieser Vorschrift oder von § 543 abweicht, ist unwirksam. Ferner ist eine Vereinbarung unwirksam, nach der der Vermieter berechtigt sein soll, aus anderen als den im Gesetz zugelassenen Gründen außerordentlich fristlos zu kündigen. § 570 Ausschluss des Zurückbehaltungsrechts ( nach oben )
Dem Mieter steht kein Zurückbehaltungsrecht gegen den Rückgabeanspruch des Vermieters zu. § 571 Weiterer Schadensersatz bei verspäteter Rückgabe von Wohnraum ( nach oben )
(3) Eine zum Nachteil des Mieters abweichende Vereinbarung ist unwirksam. § 572 Vereinbartes Rücktrittsrecht; Mietverhältnis unter auflösender Bedingung ( nach oben )
(2) Ferner kann der Vermieter sich nicht auf eine Vereinbarung berufen, nach der das Mietverhältnis zum Nachteil des Mieters auflösend bedingt ist. § 573 Ordentliche Kündigung des Vermieters ( nach oben )
(4) Eine zum Nachteil des Mieters abweichende Vereinbarung ist unwirksam. § 573a Erleichterte Kündigung des Vermieters ( nach oben )
(4) Eine zum Nachteil des Mieters abweichende Vereinbarung ist unwirksam. § 573b Teilkündigung des Vermieters ( nach oben )
(5) Eine zum Nachteil des Mieters abweichende Vereinbarung ist unwirksam. § 573c Fristen der ordentlichen Kündigung ( nach oben )
(4) Eine zum Nachteil des Mieters von Absatz 1 oder 3 abweichende Vereinbarung ist unwirksam. § 573d Außerordentliche Kündigung mit gesetzlicher Frist ( nach oben )
(3) Eine zum Nachteil des Mieters abweichende Vereinbarung ist unwirksam. § 574 Widerspruch des Mieters gegen die Kündigung ( nach oben )
(4) Eine zum Nachteil des Mieters abweichende Vereinbarung ist unwirksam. § 574a Fortsetzung des Mietverhältnisses nach Widerspruch ( nach oben )
(3) Eine zum Nachteil des Mieters abweichende Vereinbarung ist unwirksam. § 574b Form und Frist des Widerspruchs ( nach oben )
(3) Eine zum Nachteil des Mieters abweichende Vereinbarung ist unwirksam. § 574c Weitere Fortsetzung des Mietverhältnisses bei unvorhergesehenen Umständen ( nach oben )
(3) Eine zum Nachteil des Mieters abweichende Vereinbarung ist unwirksam. § 575 Zeitmietvertrag ( nach oben )
(4) Eine zum Nachteil des Mieters abweichende Vereinbarung ist unwirksam. § 575a Außerordentliche Kündigung mit gesetzlicher Frist ( nach oben )
(4) Eine zum Nachteil des Mieters abweichende Vereinbarung ist unwirksam. § 576 Fristen der ordentlichen Kündigung bei Werkmietwohnungen ( nach oben )
(2) Eine zum Nachteil des Mieters abweichende Vereinbarung ist unwirksam. § 576a Besonderheiten des Widerspruchsrechts bei Werkmietwohnungen ( nach oben )
(3) Eine zum Nachteil des Mieters abweichende Vereinbarung ist unwirksam. § 576b Entsprechende Geltung des Mietrechts bei Werkdienstwohnungen ( nach oben )
(2) Eine zum Nachteil des Mieters abweichende Vereinbarung ist unwirksam. § 577 Vorkaufsrecht des Mieters ( nach oben )
(5) Eine zum Nachteil des Mieters abweichende Vereinbarung ist unwirksam. § 577a Kündigungsbeschränkung bei Wohnungsumwandlung ( nach oben )
(3) Eine zum Nachteil des Mieters abweichende Vereinbarung ist unwirksam. § 578 Mietverhältnisse über Grundstücke und Räume ( nach oben )
(2) Auf Mietverhältnisse über Räume, die keine Wohnräume sind, sind die in Absatz 1 genannten Vorschriften sowie § 552 Abs. 1, § 554 Abs. 1 bis 4 und § 569 Abs. 2 entsprechend anzuwenden. Sind die Räume zum Aufenthalt von Menschen bestimmt, so gilt außerdem § 569 Abs. 1 entsprechend. § 578a Mietverhältnisse über eingetragene Schiffe ( nach oben )
(2) Eine Verfügung, die der Vermieter vor dem Übergang des Eigentums über die Miete getroffen hat, die auf die Zeit der Berechtigung des Erwerbers entfällt, ist dem Erwerber gegenüber wirksam. Das Gleiche gilt für ein Rechtsgeschäft, das zwischen dem Mieter und dem Vermieter über die Mietforderung vorgenommen wird, insbesondere die Entrichtung der Miete; ein Rechtsgeschäft, das nach dem Übergang des Eigentums vorgenommen wird, ist jedoch unwirksam, wenn der Mieter bei der Vornahme des Rechtsgeschäfts von dem Übergang des Eigentums Kenntnis hat. § 566d gilt entsprechend. § 579 Fälligkeit der Miete ( nach oben )
(2) Für Mietverhältnisse über Räume gilt § 556b Abs. 1 entsprechend. § 580 Außerordentliche Kündigung bei Tod des Mieters ( nach oben )
Stirbt der Mieter, so ist sowohl der Erbe als auch der Vermieter berechtigt, das Mietverhältnis innerhalb eines Monats, nachdem sie vom Tod des Mieters Kenntnis erlangt haben, außerordentlich mit der gesetzlichen Frist zu kündigen. § 580a Kündigungsfristen ( nach oben )
(4) Absatz 1 Nr. 3, Absatz 2 und 3 Nr. 2 sind auch anzuwenden, wenn ein Mietverhältnis außerordentlich mit der gesetzlichen Frist gekündigt werden kann. § 581 Vertragstypische Pflichten beim Pachtvertrag ( nach oben )
(2) Auf den Pachtvertrag mit Ausnahme des Landpachtvertrags sind, soweit sich nicht aus den §§ 582 bis 584b etwas anderes ergibt, die Vorschriften über den Mietvertrag entsprechend anzuwenden. § 582 Erhaltung des Inventars ( nach oben )
(2) Der Verpächter ist verpflichtet, Inventarstücke zu ersetzen, die infolge eines vom Pächter nicht zu vertretenden Umstands in Abgang kommen. Der Pächter hat jedoch den gewöhnlichen Abgang der zum Inventar gehörenden Tiere insoweit zu ersetzen, als dies einer ordnungsmäßigen Wirtschaft entspricht. § 582a Inventarübernahme zum Schätzwert ( nach oben )
(3) Bei Beendigung des Pachtverhältnisses hat der Pächter das vorhandene Inventar dem Verpächter zurückzugewähren. Der Verpächter kann die Übernahme derjenigen von dem Pächter angeschafften Inventarstücke ablehnen, welche nach den Regeln einer ordnungsmäßigen Wirtschaft für das Grundstück überflüssig oder zu wertvoll sind; mit der Ablehnung geht das Eigentum an den abgelehnten Stücken auf den Pächter über. Besteht zwischen dem Gesamtschätzwert des übernommenen und dem des zurückzugewährenden Inventars ein Unterschied, so ist dieser in Geld auszugleichen. Den Schätzwerten sind die Preise im Zeitpunkt der Beendigung des Pachtverhältnisses zugrunde zu legen. § 583 Pächterpfandrecht am Inventar ( nach oben )
(2) Der Verpächter kann die Geltendmachung des Pfandrechts des Pächters durch Sicherheitsleistung abwenden. Er kann jedes einzelne Inventarstück dadurch von dem Pfandrecht befreien, dass er in Höhe des Wertes Sicherheit leistet. § 583a Verfügungsbeschränkungen bei Inventar ( nach oben )
Vertragsbestimmungen, die den Pächter eines Betriebs verpflichten, nicht oder nicht ohne Einwilligung des Verpächters über Inventarstücke zu verfügen oder Inventar an den Verpächter zu veräußern, sind nur wirksam, wenn sich der Verpächter verpflichtet, das Inventar bei der Beendigung des Pachtverhältnisses zum Schätzwert zu erwerben. § 584 Kündigungsfrist ( nach oben )
§ 584a Ausschluss bestimmter mietrechtlicher Kündigungsrechte ( nach oben )
(2) Der Verpächter ist nicht berechtigt, das Pachtverhältnis nach § 580 zu kündigen. § 584b Verspätete Rückgabe ( nach oben )
Gibt der Pächter den gepachteten Gegenstand nach der Beendigung des Pachtverhältnisses nicht zurück, so kann der Verpächter für die Dauer der Vorenthaltung als Entschädigung die vereinbarte Pacht nach dem Verhältnis verlangen, in dem die Nutzungen, die der Pächter während dieser Zeit gezogen hat oder hätte ziehen können, zu den Nutzungen des ganzen Pachtjahrs stehen. Die Geltendmachung eines weiteren Schadens ist nicht ausgeschlossen. § 585 Begriff des Landpachtvertrags ( nach oben )
(3) Die Vorschriften über Landpachtverträge gelten auch für Pachtverhältnisse über forstwirtschaftliche Grundstücke, wenn die Grundstücke zur Nutzung in einem überwiegend landwirtschaftlichen Betrieb verpachtet werden. § 585a Form des Landpachtvertrags ( nach oben )
Wird der Landpachtvertrag für längere Zeit als zwei Jahre nicht in schriftlicher Form geschlossen, so gilt er für unbestimmte Zeit. § 585b Beschreibung der Pachtsache ( nach oben )
(3) Ist eine Beschreibung der genannten Art angefertigt, so wird im Verhältnis der Vertragsteile zueinander vermutet, dass sie richtig ist. § 586 Vertragstypische Pflichten beim Landpachtvertrag ( nach oben )
(2) Für die Haftung des Verpächters für Sach- und Rechtsmängel der Pachtsache sowie für die Rechte und Pflichten des Pächters wegen solcher Mängel gelten die Vorschriften des § 536 Abs. 1 bis 3 und der §§ 536a bis 536d entsprechend. § 586a Lasten der Pachtsache ( nach oben )
Der Verpächter hat die auf der Pachtsache ruhenden Lasten zu tragen. § 587 Fälligkeit der Pacht; Entrichtung der Pacht bei persönlicher Verhinderung des Pächters ( nach oben )
(2) Der Pächter wird von der Entrichtung der Pacht nicht dadurch befreit, dass er durch einen in seiner Person liegenden Grund an der Ausübung des ihm zustehenden Nutzungsrechts verhindert ist. § 537 Abs. 1 Satz 2 und Abs. 2 gilt entsprechend. § 588 Maßnahmen zur Erhaltung oder Verbesserung ( nach oben )
(4) Über Streitigkeiten nach den Absätzen 1 und 2 entscheidet auf Antrag das Landwirtschaftsgericht. Verweigert der Pächter in den Fällen des Absatzes 3 seine Einwilligung, so kann sie das Landwirtschaftsgericht auf Antrag des Verpächters ersetzen. § 589 Nutzungsüberlassung an Dritte ( nach oben )
(2) Überlässt der Pächter die Nutzung der Pachtsache einem Dritten, so hat er ein Verschulden, das dem Dritten bei der Nutzung zur Last fällt, zu vertreten, auch wenn der Verpächter die Erlaubnis zur Überlassung erteilt hat. § 590 Änderung der landwirtschaftlichen Bestimmung oder der bisherigen Nutzung ( nach oben )
(3) Hat der Pächter das nach § 582a zum Schätzwert übernommene Inventar im Zusammenhang mit einer Änderung der Nutzung der Pachtsache wesentlich vermindert, so kann der Verpächter schon während der Pachtzeit einen Geldausgleich in entsprechender Anwendung des § 582a Abs. 3 verlangen, es sei denn, dass der Erlös der veräußerten Inventarstücke zu einer zur Höhe des Erlöses in angemessenem Verhältnis stehenden Verbesserung der Pachtsache nach § 591 verwendet worden ist. § 590a Vertragswidriger Gebrauch ( nach oben )
§ 590b Notwendige Verwendungen ( nach oben )
§ 591 Wertverbessernde Verwendungen ( nach oben )
(3) Das Landwirtschaftsgericht kann auf Antrag auch über den Mehrwert Bestimmungen treffen und ihn festsetzen. Es kann bestimmen, dass der Verpächter den Mehrwert nur in Teilbeträgen zu ersetzen hat, und kann Bedingungen für die Bewilligung solcher Teilzahlungen festsetzen. Ist dem Verpächter ein Ersatz des Mehrwerts bei Beendigung des Pachtverhältnisses auch in Teilbeträgen nicht zuzumuten, so kann der Pächter nur verlangen, dass das Pachtverhältnis zu den bisherigen Bedingungen so lange fortgesetzt wird, bis der Mehrwert der Pachtsache abgegolten ist. Kommt keine Einigung zustande, so entscheidet auf Antrag das Landwirtschaftsgericht über eine Fortsetzung des Pachtverhältnisses. § 591a Wegnahme von Einrichtungen ( nach oben )
Der Pächter ist berechtigt, eine Einrichtung, mit der er die Sache versehen hat, wegzunehmen. Der Verpächter kann die Ausübung des Wegnahmerechts durch Zahlung einer angemessenen Entschädigung abwenden, es sei denn, dass der Pächter ein berechtigtes Interesse an der Wegnahme hat. Eine Vereinbarung, durch die das Wegnahmerecht des Pächters ausgeschlossen wird, ist nur wirksam, wenn ein angemessener Ausgleich vorgesehen ist. § 591b Verjährung von Ersatzansprüchen ( nach oben )
(3) Mit der Verjährung des Anspruchs des Verpächters auf Rückgabe der Sache verjähren auch die Ersatzansprüche des Verpächters. § 592 Verpächterpfandrecht ( nach oben )
Der Verpächter hat für seine Forderungen aus dem Pachtverhältnis ein Pfandrecht an den eingebrachten Sachen des Pächters sowie an den Früchten der Pachtsache. Für künftige Entschädigungsforderungen kann das Pfandrecht nicht geltend gemacht werden. Mit Ausnahme der in § 811 Abs. 1 Nr. 4 der Zivilprozessordnung genannten Sachen erstreckt sich das Pfandrecht nicht auf Sachen, die der Pfändung nicht unterworfen sind. Die Vorschriften der §§ 562a bis 562c gelten entsprechend. § 593 Änderung von Landpachtverträgen ( nach oben )
(5) Auf das Recht, eine Änderung des Vertrags nach den Absätzen 1 bis 4 zu verlangen, kann nicht verzichtet werden. Eine Vereinbarung, dass einem Vertragsteil besondere Nachteile oder Vorteile erwachsen sollen, wenn er die Rechte nach den Absätzen 1 bis 4 ausübt oder nicht ausübt, ist unwirksam. § 593a Betriebsübergabe ( nach oben )
Wird bei der Übergabe eines Betriebs im Wege der vorweggenommenen Erbfolge ein zugepachtetes Grundstück, das der Landwirtschaft dient, mit übergeben, so tritt der Übernehmer anstelle des Pächters in den Pachtvertrag ein. Der Verpächter ist von der Betriebsübergabe jedoch unverzüglich zu benachrichtigen. Ist die ordnungsmäßige Bewirtschaftung der Pachtsache durch den Übernehmer nicht gewährleistet, so ist der Verpächter berechtigt, das Pachtverhältnis außerordentlich mit der gesetzlichen Frist zu kündigen. § 593b Veräußerung oder Belastung des verpachteten Grundstücks ( nach oben )
Wird das verpachtete Grundstück veräußert oder mit dem Recht eines Dritten belastet, so gelten die §§ 566 bis 567b entsprechend. § 594 Ende und Verlängerung des Pachtverhältnisses ( nach oben )
Das Pachtverhältnis endet mit dem Ablauf der Zeit, für die es eingegangen ist. Es verlängert sich bei Pachtverträgen, die auf mindestens drei Jahre geschlossen worden sind, auf unbestimmte Zeit, wenn auf die Anfrage eines Vertragsteils, ob der andere Teil zur Fortsetzung des Pachtverhältnisses bereit ist, dieser nicht binnen einer Frist von drei Monaten die Fortsetzung ablehnt. Die Anfrage und die Ablehnung bedürfen der schriftlichen Form. Die Anfrage ist ohne Wirkung, wenn in ihr nicht auf die Folge der Nichtbeachtung ausdrücklich hingewiesen wird und wenn sie nicht innerhalb des drittletzten Pachtjahrs gestellt wird. § 594a Kündigungsfristen ( nach oben )
(2) Für die Fälle, in denen das Pachtverhältnis außerordentlich mit der gesetzlichen Frist vorzeitig gekündigt werden kann, ist die Kündigung nur für den Schluss eines Pachtjahrs zulässig; sie hat spätestens am dritten Werktag des halben Jahres zu erfolgen, mit dessen Ablauf die Pacht enden soll. § 594b Vertrag über mehr als 30 Jahre ( nach oben )
Wird ein Pachtvertrag für eine längere Zeit als 30 Jahre geschlossen, so kann nach 30 Jahren jeder Vertragsteil das Pachtverhältnis spätestens am dritten Werktag eines Pachtjahrs für den Schluss des nächsten Pachtjahrs kündigen. Die Kündigung ist nicht zulässig, wenn der Vertrag für die Lebenszeit des Verpächters oder des Pächters geschlossen ist. § 594c Kündigung bei Berufsunfähigkeit des Pächters ( nach oben )
Ist der Pächter berufsunfähig im Sinne der Vorschriften der gesetzlichen Rentenversicherung geworden, so kann er das Pachtverhältnis außerordentlich mit der gesetzlichen Frist kündigen, wenn der Verpächter der Überlassung der Pachtsache zur Nutzung an einen Dritten, der eine ordnungsmäßige Bewirtschaftung gewährleistet, widerspricht. Eine abweichende Vereinbarung ist unwirksam. § 594d Tod des Pächters ( nach oben )
(3) Gegenüber einer Kündigung des Verpächters nach Absatz 1 ist ein Fortsetzungsverlangen des Erben nach § 595 ausgeschlossen. § 594e Außerordentliche fristlose Kündigung aus wichtigem Grund ( nach oben )
(2) Abweichend von § 543 Abs. 2 Nr. 3 Buchstaben a und b liegt ein wichtiger Grund insbesondere vor, wenn der Pächter mit der Entrichtung der Pacht oder eines nicht unerheblichen Teils der Pacht länger als drei Monate in Verzug ist. Ist die Pacht nach Zeitabschnitten von weniger als einem Jahr bemessen, so ist die Kündigung erst zulässig, wenn der Pächter für zwei aufeinander folgende Termine mit der Entrichtung der Pacht oder eines nicht unerheblichen Teils der Pacht in Verzug ist. § 594f Schriftform der Kündigung ( nach oben )
Die Kündigung bedarf der schriftlichen Form. § 595 Fortsetzung des Pachtverhältnisses ( nach oben )
(8) Auf das Recht, die Verlängerung eines Pachtverhältnisses nach den Absätzen 1 bis 7 zu verlangen, kann nur verzichtet werden, wenn der Verzicht zur Beilegung eines Pachtstreits vor Gericht oder vor einer berufsständischen Pachtschlichtungsstelle erklärt wird. Eine Vereinbarung, dass einem Vertragsteil besondere Nachteile oder besondere Vorteile erwachsen sollen, wenn er die Rechte nach den Absätzen 1 bis 7 ausübt oder nicht ausübt, ist unwirksam. § 595a Vorzeitige Kündigung von Landpachtverträgen ( nach oben )
(3) Der Inhalt von Anordnungen des Landwirtschaftsgerichts gilt unter den Vertragsteilen als Vertragsinhalt. Über Streitigkeiten, die diesen Vertragsinhalt betreffen, entscheidet auf Antrag das Landwirtschaftsgericht. § 596 Rückgabe der Pachtsache ( nach oben )
(3) Hat der Pächter die Nutzung der Pachtsache einem Dritten überlassen, so kann der Verpächter die Sache nach Beendigung des Pachtverhältnisses auch von dem Dritten zurückfordern. § 596a Ersatzpflicht bei vorzeitigem Pachtende ( nach oben )
(3) Absatz 1 gilt auch für das zum Einschlag vorgesehene, aber noch nicht eingeschlagene Holz. Hat der Pächter mehr Holz eingeschlagen, als bei ordnungsmäßiger Nutzung zulässig war, so hat er dem Verpächter den Wert der die normale Nutzung übersteigenden Holzmenge zu ersetzen. Die Geltendmachung eines weiteren Schadens ist nicht ausgeschlossen. § 596b Rücklassungspflicht ( nach oben )
(2) Soweit der Pächter nach Absatz 1 Erzeugnisse in größerer Menge oder besserer Beschaffenheit zurückzulassen verpflichtet ist, als er bei Beginn des Pachtverhältnisses übernommen hat, kann er vom Verpächter Ersatz des Wertes verlangen. § 597 Verspätete Rückgabe ( nach oben )
Gibt der Pächter die Pachtsache nach Beendigung des Pachtverhältnisses nicht zurück, so kann der Verpächter für die Dauer der Vorenthaltung als Entschädigung die vereinbarte Pacht verlangen. Die Geltendmachung eines weiteren Schadens ist nicht ausgeschlossen. Aktuelle Wohnungsangebote: 23m² Apartment Markranstädt Leipzig/Markranstädt