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Timestamp: 2019-07-19 06:47:03
Document Index: 315650648

Matched Legal Cases: ['§8', '§8', '§15', '§32', '§34', '§27']

Konzeption - PDF Free Download
Evangelische Kindertagesstätte, Am Burghain 2, 35088 Battenberg Tel. (06452) 8408, Fax (06452) 93 23 76 E-Mail: [email protected] Konzep...
Evangelische Kindertagesstätte, Am Burghain 2, 35088 Battenberg Tel. (06452) 8408, Fax (06452) 93 23 76 E-Mail: [email protected]
Konzeption Evangelische Kindertagesstätte Am Burghain 2, Battenberg/Eder (Stand Juli 2016)
Träger: Chrischona – Gemeinschaftswerk e. V., Gottlieb-Daimler-Str. 22, 35398 Gießen, Tel. 0641/6059204 Seite - 1 -
Vorwort der Mitarbeiterinnen
Rahmenbedingungen der Kindertagesstätte       
Unser Träger Verantwortungsbereiche, Kooperationsstrukturen des Trägers Öffentlichkeitsarbeit Die Konzeption als Handwerkzeug Gesetzliche Grundlagen Hygienekonzept / Infektionsschutz in der Einrichtung Personelle Rahmenbedingungen / Dienstplan / Notfallplan
Unsere Kindertagesstätte – Zuhause im Grünen       
Unsere Öffnungszeiten Unsere Beitragsregelung Verpflegungsgeld und Mittagessen Regelungen im Kita- Alltag
Wir über uns    
Geschichte des Hauses Räume – leben und lernen Unser Außengelände Unsere Nähe zum Burgberg Aufnahme und Platzangebot Brandschutz- und Unfallschutzmaßnahmen Kooperationspartner unserer Kindertagesstätte
Unsere Kindertagesstätte im Überblick    
Unser Leitbild Unser Bild vom Kind Unsere päd. Grundhaltung Zusammenarbeit mit Eltern und Familien
Unser pädagogisches Konzept               
Lernen von Anfang an Sichere Bindung und Beziehung, der Start in den Kindergarten Unsere religionspädagogische Arbeit: „Einfach spitze, dass du da bist“ Geborgenheit und Orientierung Starke Kinder und Gefühle Verantwortung und Gemeinschaftsfähigkeit Mit Freude lernen Bedeutung der Stammgruppen Angebotsstruktur Entfaltung Nutzung der Räumlichkeiten Das freie Spiel Morgenkreis, Orientierung und Instrument der Teilhabe Gesunde Ernährung Das gemeinsame Mittagessen
Schwerpunkte unserer Arbeit             
Musik und Singen im Kindergarten Naturerfahrungen im nahen Burgberg und Umgebung Bewegung – Hüpfen, Springen, Balancieren Srachförderung – Lauschen, Hinhören, Verstehen Behutsame Übergänge – Das letzte Kindergartenjahr „Wir kommen in die Schule“ Das Kind im Blick- Bildungs- und Lerngeschichten in der Kita Teamarbeit Eltern und Kita in guter Partnerschaft Wenn es mal kriselt - Beschweren erwünscht Mit Herz und Verstand: Unser Selbstverständnis als pädagogische Mitarbeiter Qualitätssicherung der Kindertagesstätte Kinderschutzkonzept Gemeindeleben
Grundwerte von heute – Leitwerte für morgen! Chrischona Gemeinschaftswerk e.V. Gottlieb- Daimlerstr.22.35397 Gießen Vertrauen, Verantwortung, Versöhnung, Verfügbarkeit und Voraussicht: Das sind die fünf tragenden Grund- und Leitwerte eines gelingenden Miteinanders in unserem Chrischona - Gemeinschaftswerk. Sie sind es auch für die „Evangelische Kindertagesstätte". Vertrauen in eine institutionelle Erziehungsarbeit, die im Kontext des christlichen Glaubens organisiert ist, und die ihren fachlichen Auftrag auf die frohmachende Botschaft des Evangeliums von Jesus Christus gründet. Vertrauen in die pädagogische Kompetenz der Mitarbeiter, ihre Liebe zur Arbeit, die Bereitschaft, sich ganzheitlich für die ihnen anvertrauten Kinder zu engagieren. Vertrauen schließlich auch in die großartigen individuellen Entwicklungspotentiale und Entfaltungsmöglichkeiten der Kinder, die wir in unserer Tagesstätte begleiten und fördern dürfen. Verantwortung wird wahrgenommen, wo Träger, Mitarbeiter und Eltern, die Stadt Battenberg, die Schule und andere Institutionen das Wohl der Kinder im Auge haben. Wo sie in einem kollegialen Miteinander zusammenstehen! Und wo sie persönliche und fachliche Kompetenzen einbringen und füreinander verfügbar machen. Voraussicht geschieht durch eine innovative Weiterentwicklung der Kindertagesstättenarbeit. Eine Arbeit, die sich an den aktuellen Herausforderungen unserer Zeit orientiert, gleichwohl aber auch nach vorne sieht. Die Zukunft der Kinder im Blick hat. Gesellschaftliche Entwicklungen aufnimmt und in die Kindertagesstättenarbeit integriert. Versöhnung wird schließlich überall dort notwendig und tragend, wo wir an gesteckten Zielen scheitern, im Miteinander versagen, dem Erziehungs- und Bildungsauftrag nicht so gerecht werden, wie es erwartet wird oder wir es uns wünschen. Kein Mensch ist unfehlbar. Darum bedarf es gerade im menschlichen Miteinander immer wieder der aufbauenden und verbindenden Kraft der Versöhnung. Zuhören, ausreden lassen, Gefühle wahrnehmen, den anderen akzeptieren. Persönliche Gaben und Grenzen beachten, Wertschätzung geben, einander begleiten, helfen und fördern... Wo die Grundwerte von Vertrauen, Verantwortung, Verfügbarkeit, Voraussicht und Versöhnung im Miteinander gelebt werden, da öffnet sich ein Raum zum Leben. Zum Spielen, Experimentieren, Lernen und Ruhen. Ein Platz, an dem Kinder sich wohlfühlen und entwickeln können, eine Atmosphäre unverkrampfter Natürlichkeit und Lebensfreude! Ich wünsche es uns von ganzem Herzen! Ihr Wieland Müller Erster Vorsitzender des Chrischona-Gemeinschaftswerkes Seite - 4 -
Liebe Eltern! Herzlichen Dank für Ihr Interesse an unserer Evangelischen Kindertagesstätte in Battenberg . Unsere Einrichtung hat sich in den letzten Jahren vom traditionellen Regelkindergarten zu einer Kindertagesstätte und Bildungseinrichtung weiterentwickelt, in der seit 2006 auch Kinder unter drei Jahren aufgenommen werden. Mit der Erarbeitung/Überarbeitung unserer Konzeption, im Zusammenwirken als Team und mit dem Träger der Kindertagesstätte, möchten wir Ihnen einen Einblick in unsere Arbeit geben. Ziel der Konzeption ist es, den Kindern eine individuelle und kontinuierliche Bildungs – und Erziehungsarbeit zu gewähren. Ihnen als Eltern verschafft unsere Konzeption Einblick in die Arbeit unserer Kindertagesstätte. Uns Mitarbeiterinnen dient sie zur Orientierung und Reflexion der pädagogischen Arbeit und der Rahmenbedingungen. Wir danken herzlich für Ihr Vertrauen, wenn Sie sich als Eltern für eine Erziehungspartnerschaft mit uns als Evangelischer Kindertagesstätte entschieden haben. Und wir freuen uns, wenn Sie unsere Konzeption immer wieder neu zum Anlass nehmen, um mit uns ins Gespräch zu kommen.
„Jede Arbeit soll zuerst mit dem Herzen, dann mit den Händen oder mit der Zunge geschehen.“ (Johann Hinrich Wichern) Vorne von links nach rechts: Birgit Stamm, Juliane Damm, Cornelia Sobotzik, Teresina Chiarello Hinten von links nach rechts: Verena Schneider, Monika Heß, Monika Becker, Vanessa Ringler, Regina Degen
Unser Träger Das Chrischona-Gemeinschaftswerk in Deutschland e.V. Das Chrischona Gemeinschaftswerk (CGW) ist benannt nach einem Ort bei Basel (Schweiz), an dem sich der Hauptsitz der internationalen Arbeit mit einer anerkannten theologischen Ausbildungsstätte und einem Diakoniezentrum befindet. Als eigenständiges überregionales evangelisches Gemeindewerk nimmt das Chrischona Gemeinschaftswerk seine Aufgaben, innerhalb der Evangelischen Allianz und des „Gnadauer Verbandes“ im Bereich unterschiedlicher evangelischer Landeskirchen, wahr. Es ist in Hessen vertraglich mit der EKHN und EKKW verbunden, ist Mitglied im Diakonischen Werk der EKHN und wirkt an der Erfüllung des kirchlichen Auftrages mit. Zum Chrischona - Gemeinschaftswerk in Deutschland (CGW) gehören der Brunnen-Verlag Gießen, die Alpha-Buchhandlungskette mit Hauptsitz in Gießen, das Logistik-Unternehmen „Chris-Media“ in Staufenberg und eine Service- und Versicherungsgesellschaft in Gießen. Das Gemeinschaftswerk unterhält eine Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstelle in MückeFlensungen und ist Träger verschiedener sozialdiakonischer Projekte in ganz Deutschland. Eine organisatorische Zusammenarbeit besteht mit dem „Evangelischen Verein für innere Mission in Hessen“ (Mitglied des Diakonischen Werkes und anerkannter Jugendhilfeträger), sowie mit dem Evangelischen Jugendfachverband „Entschieden für Christus - EC“ (Mitglied des Landesverbandes der Evangelischen Jugend in Hessen und Träger einer Freizeit- und Bildungsstätte in Mücke-Flensungen). Die Gründung unserer Evangelischen Kindertagesstätte in Battenberg erfolgte 1963 als zunächst 2- gruppiger Kindergarten, der sich im Laufe der Zeit zur heutigen Kindertagesstätte weiterentwickelt hat. Die Gestaltung und Entwicklung der Kindertagesstätte wird durch den Kindergartenausschuss auf der Grundlage eines mit der Stadt Battenberg bestehenden Trägervertrages verantwortet. Dem Ausschuss gehören Vertreter des Chrischona Gemeinschaftswerkes, der Stadt Battenberg und der Elternschaft der Kita an. Die Kindertagesstättenarbeit ist in das Gemeindeleben der Evangelischen Kirchengemeinde in Battenberg mit dem hiesigen Pfarrer Holger Balzer eingebunden. Fachberatung und Qualitätsentwicklung erfolgen im Zusammenwirken mit dem Fachbereich Kindertagesstätten des “Zentrum Bildung“ der Evangelischen Kirche in Hessen-Nassau.
Verantwortungsbereiche, Kooperationsstrukturen des Trägers Verantwortungsbereiche und Kooperationsstrukturen des Trägers liegen in der Gesamtverantwortung für die Umsetzung im Bereich der gesetzlichen Rahmenbedingungen zur Führung einer Kindertageseinrichtung .Damit verbundene Meldepflichten in Kooperation mit der Fachaufsicht des Landkreises Waldeck-Frankenberg sind Trägeraufgaben besonders im Bereich der Dokumentation des Personalstands der Kindertagesstätte und Veränderungen jeglicher Art. In der konzeptionellen Arbeit der Kindertagesstätte liegt die Mitverantwortung im Bereich der Qualitätssicherung und kontinuierlichen Weiterentwicklung der Einrichtung und des pädagogischen Konzepts. Kooperationspartner ist hier der Fachbereich Evangelischer Kindertagesstätten der Evangelischen Kirche Hessen und Nassau. Im Rahmen weiterer vertraglicher Vereinbarungen ist der Träger Kooperationspartner der Stadt Battenberg und zuständig für die regelmäßige Zusammenkunft des Kindertagesstättenausschusses, der die Arbeit der Kindertagesstätte als Entscheidungsorgan verantwortet. Trägervertreter (Geschäftsführer), Vertreter der Stadt Battenberg (Bürgermeister und ein Delegierter der Stadtverordneten), dem Elternbeirat der Kindertagesstätte ,der jährlich bis Oktober von der Elternschaft durch das in der Einrichtung bestehende Wahlverfahren gewählt wird. Weiterhin in Zusammenarbeit mit der Leitung und dessen Stellvertretung aus dem Mitarbeiterkreis (beide beratend aber nicht stimmberechtigt.) Der Träger kooperiert mit der Kirchengemeinde Battenberg und dem hiesigen Pfarrer, in dessen Gemeindeleben die Kindertagesstätte eingebunden ist. Kompetenzvereinbarungen bestehen zwischen dem Träger und der Leitung, ebenso die Delegation der Verantwortungs-und Aufgabenbereiche der Leitung. Dienstvereinbarungen aller Mitarbeitenden beschreiben weitere Verantwortungsbereiche und sichern die Ausführung der Aufgaben in der Stellenbeschreibung der pädagogischen Fachkräfte und weiterer Mitarbeitenden, die alle Abläufe sichern. Zur Umsetzung der Vorgaben der §§8a Abs.2 und 72 a Satz 3 Sozialgesetzbuch (SGB VIII)-Kinder-und Jugendhilfe besteht eine schriftliche Vereinbarung zur Wahrung des Schutzauftrages bei Kindeswohlgefährdung , mit dem Landkreis Waldeck-Frankenberg vertreten durch den Kreisausschuss, Fachdienst Jugend Südring 2 in Korbach.
Öffentlichkeitsarbeit Mit unserer Öffentlichkeitsarbeit wollen wir unsere Arbeit transparent machen. Sie dient dazu die Arbeit der Kindertagesstätte darzustellen. Dies geschieht z.B. durch: Flyer der Einrichtung ,Kindergartenzeitung „Nachrichten aus der Kindertagesstätte“, Presseinformationen , Zusammenarbeit Träger Leitungen und Kommune Battenberg am „RundenTisch“ , Feste und Feiern im Kindergarten, Familiengottesdienst, Gemeindefest, Eltern-Kind-Aktionen, Elternveranstaltungen/Elternabende, ehrenamtliche Mitarbeit-Lesepaten…, Zusammenarbeit von Schule und Kindergarten, Kooperation Feuerwehr, Gemeinsame Aktivitäten mit verbundenen Kindertagesstätten im Stadtgebiet, Teilnahme Festumzug Heimatfest…
Die Konzeption als Handwerkzeug Unsere evangelische Kindertagesstätte ist ein Ort fröhlicher Begegnung. Ein Ort spannender Erfahrungen und herausfordernder Lernprozesse, an dem sich die Kinder persönlich angenommen und wertgeschätzt erleben dürfen. Und ein Ort, an dem wir die Kinder in ihrer Persönlichkeitsentwicklung begleiten und individuell fördern möchten. Inhalt und Umfang der pädagogischen Arbeit in unserer Kindertagesstätte werden bestimmt durch den gesellschaftlichen Bildungs- und Erziehungsauftrag von Kindertagesstätten und die Orientierung unserer gesamten Kita-Arbeit am christlichen Menschen- und Weltbild. Die konzeptionelle Arbeit ist dabei unverzichtbares „Handwerkzeug“, um unsere Arbeit fortlaufend an die Herausforderungen unserer Zeit anzupassen. In unserer Konzeption halten wir fest, welche Schwerpunkte uns in der Kita wichtig sind, und von welchen Zielen wir uns im täglichen Miteinander leiten lassen. Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht das Kind. Uns ist wichtig, dass die Kinder sich in Ihrer neuen Umgebung wohlfühlen. Eine vertrauensvolle Beziehung aufzubauen ist für uns die Grundlage, für ein positives Miteinander, in unserer Einrichtung. Wir arbeiten mit Ihnen als Eltern im Rahmen einer Erziehungspartnerschaft zusammen. Wir achten auf das körperliche, emotionale, soziale und intellektuelle Wohlbefinden der Kinder in der Tagesstätte. Wir organisieren ein strukturiertes und entwicklungsförderliches Lern- und Erfahrungsfeld in der Kita und Wir unterstützen und fördern Ihre Kinder durch pädagogische Angebote, Aktivitäten und individuelle Begleitung. Fachliche Standards der Betreuungs-, Bildungs- und Erziehungsarbeit, wie auch der Kita insgesamt, werden von uns in einem besonderen Qualitätssicherungsprozess und im Zusammenwirken aller evangelischer Kindertagesstätten in Hessen erarbeitet, regelhaft überprüft und weiterentwickelt. Die Anpassung unserer Konzeption an diese Standards, eine fortlaufende Überprüfung durch Selbstbewertungen und die kontinuierliche Begleitung und Beratung sichert dabei die Qualität unserer Kindertagesstätten-Arbeit. Aufgaben / Kompetenzen und Verantwortungsbereiche des pädagogischen Personals und weiterer Beteiligten, ebenso der Hauswirtschaft und Raumpflege sind schriftlich im Themenfeld Personalmanagement niedergelegt und werden in Verantwortungsebenen und Aufgabenbereichen beschrieben. Stellenbeschreibungen und Dienstvereinbarungen jedes Mitarbeiters gehören zu den Rahmenbedingungen der Arbeit. Eine Kompetenzvereinbarung zu Aufgabenfeldern der Leitung und des Trägers der Einrichtung liegt vor.
Die gesetzlichen Grundlagen Zu den rechtlichen Rahmenbedingungen unserer Kita-Arbeit gehören Aktuelle gesetzliche Regelungen des HKJG Das Hessische Kinderförderungsgesetz (KiFöG) Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung §8a SGBVIII Die Leitlinien und Standards der Evangelischen Kirche in Hessen zur Arbeit in evangelischen Kindertagesstätten Der eigenständige Bildungsauftrag der Kindertagesstätte, der die Erziehung(Bildung)des Kindes in der Familie ergänzt und unterstützt, wird entsprechend den jeweils geltenden staatlichen Ordnungen durchgeführt. Der Hessische Bildungs- und Erziehungsplan (HBEP) Die Satzung des Trägers Die vertraglichen Vereinbarungen mit der Stadt Battenberg; Die vertraglichen Vereinbarungen mit den Eltern/Erziehungsberechtigen bei Aufnahme des Kindes
Hygienekonzept/ Infektionsschutz in der Einrichtung Das Hygieneschutzkonzept liegt im Hygienehandbuch der Einrichtung vor und sichert alle darin verankerten Abläufe und Zuständigkeiten verbindlich und transparent und ist einsehbar. Weitere Informationen für die Familien / Mitarbeiterinnen, in Form von Meldepflichten, Belehrungen, Umgang mit Krankheiten, Elterninformation zum Infektionsschutzgesetz, …., sind in der Aufnahmeordnung niedergelegt und werden bei der Aufnahme an die Erziehungsberechtigten weitergegeben. Der Nachweis der Begehung durch das Gesundheitsamt vom 18.5.15 liegt vor.
Personelle Rahmenbedingungen / Dienstplan / Notfallplan Vor dem Hintergrund einerseits der gesetzlichen Vorgaben zum personellen Mindestbedarf für Kindertagestätten und andererseits der Vereinbarungen mit der Stadt Battenberg stehen uns für unsere Einrichtung aktuell 6,6 Personalstellen mit 60 Stunden zur Verfügung. Die personellen Rahmenbedingen sind in unserer Kindertagesstätte durch die gesetzliche Grundlage des Hessischen Kinderförderungsgesetzes und in Anlehnung an die Kindertagesstättenverordnung der Evangelischen Kirche Hessen Nassau zu bestimmen. Zur Vorbeugung von personellen Engpässen, müssen die Aufgabenbereiche mit dem jeweils geltenden Dienstplan in Stunden abgebildet sein und die für die unmittelbare Arbeit mit den Kindern verbleibenden Erzieherinnenstunden fest verankert sein. Die Wochenstunden pro Mitarbeiter sind nicht gleichbedeutend mit der Zeit, die uns im KitaTeam für die Arbeit mit den Kindern zur Verfügung steht. Urlaubs-Krankheitszeiten, Ausfallzeiten, Vor- und Nachbereitungszeiten müssen bei der Dienstplangestaltung berücksichtigt werden. Aufgaben / Kompetenzen und Verantwortungsbereiche des pädagogischen Personals und weiterer Beteiligten, ebenso der Hauswirtschaft und Raumpflege sind schriftlich im Themenfeld Personalmanagement niedergelegt und werden in Verantwortungsebenen und Aufgabenbereichen beschrieben. Stellenbeschreibungen und Dienstvereinbarungen jedes Mitarbeiters gehören zu den Rahmenbedingungen der Arbeit. Eine Kompetenzvereinbarung zu Aufgabenfeldern der Leitung und des Trägers der Einrichtung findet sich im Anhang der Konzeption.
Dienstplangestaltung Der Dienstplan einer Kindertagesstätte koordiniert die Arbeit der pädagogischen Fachkräfte. Das Handeln bei besonderen Personalsituationen in evangelischen Kindertagesstätten der EKHN orientiert sich an den gesetzlichen Vorgaben des Landes Hessen.
Notfallplan für personelle Engpässe Um eine gute pädagogische Betreuung der Kinder in unserer Kindertagesstätte zu gewährleisten müssen bei der Gestaltung des Dienstplans auch Fehlzeiten einer pädagogischen Fachkraft beachtet werden. Dadurch können sich Engpässe in der Beständigkeit der Tagesabläufe ergeben. Die Rituale, die den Kindern Sicherheit und Vertrauen geben, stehen in dieser Zeit nur eingeschränkt zur Verfügung. Das führt zu einigen Konsequenzen die in der pädagogischen Arbeit mit den Kindern Auswirkungen haben können.
Unsere Kita - Zuhause im Grünen
Unsere Kindertagesstätte in der Kernstadt Battenberg mit seinen derzeit 2775 Einwohnern und mit den Einwohnern der Ortsteile Laisa , Berghofen , Frohnhausen und Dodenau 5367 (Stand 2014) Einwohnern, liegt an einer verkehrsberuhigten Straße in unmittelbarer Nähe zum Naherholungsgebiet dem Burgberg.
Geschichte des Hauses Der Battenberger Bürger Wilhelm Wolf stiftete seinerzeit das Grundstück der Chrischona Gemeinschaft und eine beträchtliche Summe für die Baukosten eines Kindergartens. Bauträger war die Chrischona - Gesellschaft. Schon 1958 gab es Pläne hierfür. Mit einem weiteren Zuschuss der Stadt Battenberg konnte der Kindergarten für zunächst 50 Kinder im Alter von 4-6 Jahren am zweiten Advent 1963 eröffnet werden. Vertragspartner wurden die Stadt Battenberg und im Jahre 1976 ein weiterer Vertragspartner die Evangelische Kirchengemeinde Battenberg. Bis zum Jahre 1999 wurde die Einrichtung unter traditioneller Leitung einer Diakonisse des Mutterhauses St. Chrischona in der Schweiz geführt. In den 80er Jahren kam eine dritte Gruppe hinzu, so dass 60 Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren Platz fanden. Zum 1.April 1993 wurde der Kindergarten nach Umbau und Erweiterungsmaßnahmen seiner neuen Nutzung als Kindertagesstätte mit Mittagsbetreuung übergeben. Seit dem Jahr 2006 erweiterte die Kindertagesstätte ihr Angebot mit der Aufnahme für Kinder vom zweiten bis zum sechsten Lebensjahr. Überwiegend besuchen Kinder der Kernstadt die Kindertagesstätte, wobei sich das Einzugsgebiet auch auf die Ortsteile oder andere Kommunen ausweiten kann, wenn das Platzangebot es zulässt. Die Familien befinden sich meist wohnortnah im Einzugsgebiet. Geprägt ist der Betreuungsbedarf durch überwiegende Berufstätigkeit beider Elternteile. Arbeitszeiten sind durch ortsansässige Arbeitgeber geprägt. Unterschiedliche Arbeitszeitmodelle bestimmen das familiäre Leben, Abläufe und Organisation. Der Bedarf an Plätzen für Kinder unter drei Jahren ist gleichbleibend bedeutend. In unmittelbarer Nachbarschaft befinden sich die Grundschule Am Burgberg , die Gesamtschule Battenberg, das Hallenbad und Freibad der Stadt Battenberg eine weitere Kindertagesstätte des Deutschen Roten Kreuzes und das DRK-Seniorenzentrum .
Räume - leben und lernen Im Kindergartengebäude finden wir zwei Ebenen vor. Das Erdgeschoß ,verbunden durch einen Treppenbereich, mit dem Untergeschoß. Drei altersgerecht gestaltete Gruppenräume bieten vielfältige Spielmaterialien. Bücher, Materialien zum kreativen Arbeiten und Gestalten, zur ästhetischen, musischen Bildung und zur Vorschulerziehung und machen Lust darauf, sich an die Welt der Dinge heran zu tasten. Fantasie zu entfalten, sich mit Unbekanntem auseinander zu setzen und sich für unterschiedlichste Lernerfahrungen zu öffnen. Wir schaffen eine gemütliche und kindgerechte Atmosphäre, in der die Kinder sich wohl und geborgen fühlen und die die Lernbereitschaft fördert. Akzente weiterer räumlicher Schwerpunkte sind mit Beobachtungen der Fachkräfte und mit den Signalen der Kinder verbunden. Bei der Gestaltung der Räumlichkeiten orientieren wir uns an den Bedürfnissen der Kinder. Wir achten darauf, für alle Alters – und Entwicklungsstufen geeignete Spiel und Beschäftigungsmaterialien zur Verfügung zu stellen:
Konstruktionsmaterial wie Lego, fördern die Fantasie. Die Kinder üben sich im Lösen von Problemen- wie baue ich eine Tür in mein Haus...?
Regelspiele „Mensch ärgere dich nicht“ unterstützen die Fähigkeit, Regeln zu erfassen und anzunehmen.
Verkleidungsutensilien wecken die Lust am Rollenspiel und die Kinder identifizieren sich mit Gestalten aus ihrer Welt. Wir vermitteln den Kindern Respekt und Gleichwertigkeit im sozialen Miteinander von Jungen und Mädchen und unterstützen die Identifikation mit ihrer Geschlechterrolle. Dies geschieht durch positive Verstärkung und Ermutigung.
Mal -und Bastelmaterialien regen die Kreativität an, fördern bei der Stifthaltung z.B. die Feinmotorik. Im kreativen Gestalten mit Farben und unterschiedlichsten Materialien, im freien Spiel, an unserer mobilen Staffelei,...verleihen die Kinder ihrer Auseinandersetzung mit ihrer Umwelt Ausdruck. Die Kinder erleben Wertschätzung für ihre Produkte z.B. durch unsere Portfolioarbeit / Lerngeschichtenordner, durch Ausstellung auf Plakaten, durch Präsentation am gruppeninternen Befestigungssystem „das hab ich selbst gemacht“. Im oberen Bereich befinden sich ein Gruppenraum, Waschraum mit Wickelbereich. Ein funktionaler Mehrzweckraum mit genügend Platz für Spiel und Bewegung. Hier erfahren die Kinder ihren Körper und schulen ihre motorischen Fähigkeiten. Ein Ruheraum , der die Bedürfnisse der U3 Kinder für Ruhezeit sichert, oder Rückzugsmöglichkeiten bietet, z.B. Vorlesen und Entspannung.
Bilderbücher stehen zur Verfügung. Sie erzählen von Wünschen, Ängsten, Hoffnungen, Glück, Unglück. Die Kinder nehmen die Geschichten auf und sehen „ich bin mit meinen Erfahrungen und Gefühlen nicht allein.“ Geschichten, selber etwas zu erzählen, tragen zur Persönlichkeitsentwicklung bei.
Sachbücher helfen Fragen beantworten, zu Themen wie Natur, Technik, anderen Kulturen…. Neben der Literatur gehört der Umgang mit Medien z.B. Fotoapparat, Laptop, digitaler Bilderrahmen, ...ebenfalls zu unserem alltäglichen Umgang. Beide unteren Gruppenräume verfügen über einen angrenzendem Ausweich/Spielraum. Flur und Waschraum nutzen beide nebeneinanderliegende Gruppen gleichermaßen. Auch hier ist ein Wickelbereich integriert. Angrenzend an die Igelgruppe im Untergeschoss sichern wir mit mobilen Betten auch hier die Möglichkeit dem Schlafbedürfnis /Ruhezeiten der U3 Kinder in den unteren Gruppen nachzukommen. Unsere Angebotsstruktur ermöglicht den Kindern eine gruppenübergreifende Nutzung des gesamten Gebäudes, ebenso des Außengeländes.
Unser Außengelände Das Außengelände (362 m²)der Kita ist auf zwei Etagen angelegt. Alter Baumbestand, Buchen, Eichen, eine Tanne prägen sein Bild .Nistkästen sind Behausungen für heimische Vogelarten und ein Bienenvolk betreut durch einen Imker aus Allendorf/Eder gibt den Kindern in den Sommermonaten Einblicke in die Welt der Bienen. Der obere Bereich mit direktem Zugang aus den beiden unteren Gruppen bietet besonders den Kindern unter drei Jahren einen Bereich mit Vogelnestschaukel, Sandfläche , Spielhaus mit integrierter Rutsche ,Rückzugsmöglichkeit und fest installierten Maltafeln (werden im Winter eingelagert ). Ein auf dieser Ebene für alle Kindergartenkinder nutzbares, in den Hang eingearbeitetes „Amphitheater“ steht für gemeinsame Begegnungen und Zusammenkünfte. Eine Treppe, der Hang und unsere Hangrutsche, verbinden den oberen mit dem unteren Bereich. Dort bietet ein Baumhaus Möglichkeiten um zu klettern, ein Gärtchen (Johannisbeere, Stauden, Kräuter), eine Sandfläche, Fahrzeuge…., bieten weitere Möglichkeiten für vielfältige Bewegungs- und Sinneserfahrungen. Jährlich bepflanzen wir mit den Kindern im Frühjahr ein kleines Gemüsebeet.
Unsere Nähe zum Burgberg, kennzeichnet unser Haus mit seinem Außengelände, denn der Wald befindet sich in unmittelbarer Nähe. Er ist vom Kindergartengelände aus direkt zu erreichen. Ein Tor führt vom Außengelände direkt in den Wald hinein und bietet den Kindern vielfältige Bewegungserlebnisse, Raum für Entdeckungen und viel Platz zum Toben und Spielen. Wir können den Wald gefahrlos erreichen. Naturerfahrungen sind ein Schwerpunkt unserer Arbeit.
Der Turm der Kellerburg auf der Spitze des Burgberges.
Aufnahme und Platzangebot Kulturelle Vielfalt bereichert unsere Einrichtung. Alle Nationalitäten, Kulturen und Religionen sind uns herzlich willkommen. Jedes Kind hat seine eigene Lebensgeschichte. Wir lernen von Anfang an von-und miteinander. Diese bunte Mischung fördert Rücksicht, Toleranz und Verantwortung bei jedem einzelnen Mitglied einer Gruppe. Wir nehmen uns so an, wie wir sind, denn es ist normal verschieden zu sein. Innerhalb der „Rahmenvereinbarung für einen Integrationsplatz“ finden Kinder ,die in ihrer Entwicklung verzögert, behindert, oder von Behinderung bedroht sind in ihrem Wohnumfeld die Möglichkeit der Aufnahme in unsere Kindertagesstätte. Der Träger setzt hierbei die Vorgabe um, dass die max. Gruppengröße für eine Integrationsmaßnahme 20 Plätze nicht übersteigen soll. Wir fördern die Kinder in einer Umgebung, in der auch die Behinderung ihren Platz hat. Kinder mit Behinderung bereichern unseren Alltag. Durch gemeinsame Erfahrungen im Alltag beantworten sich Fragen der Kinder zur Behinderung oft von selbst. Die Kinder können so einen selbstverständlichen Umgang miteinander lernen. Wir Erzieherinnen stehen jederzeit als Ansprechpartner zur Verfügung. In drei koedukativen Gruppen werden die Kinder vom zweiten bis zum sechsten Lebensjahr altersstufenübergreifend betreut. Seite - 14 -
Brand- und Unfallschutzmaßnahmen wurden im Gebäude umgesetzt und gewährleisten die gesetzlichen Vorgaben im Bereich der Kindertagesstätten. Begehungen sichern regelmäßig deren Umsetzung / Erhalt. Nach der Gefahrenverhütungsschau nach §§15 u. 16 des Hessischen Brand-und Katastrophenschutzgesetzes im November 2007 in unserer Einrichtung, wurden umfangreiche Sanierungsarbeiten in der Kindertagesstätte durchgeführt die im Jahr 2009 ihren Abschluss fanden. Ein Fluchtbalkon mit Fluchttreppe wurde als zweiter Flucht-Rettungsweg am Gebäude ergänzt, im Gebäude - Obergeschoss eine fehlende Fluchttür eingebaut, die Eingangstür als Rettungsweg gemäß gesetzlichen Vorgaben aufgerüstet und eine Brandschutztür im Untergeschoss der Einrichtung installiert, die somit ein Rauchdurchdringen in den oberen Bereich verhindert. Wartungsverträge mit der Firma „Dorma“ (Brandschutztür) bestehen, sowie ein Wartungsvertrag mit der Firma Elektrotechnik Müller für die regelmäßige Wartung aller festinstallierten und mobilen Elektrogeräte in der Kindertagesstätte. Die Firma Schäfer aus Wetter ist mit einem Dauerauftrag zur regelmäßigen Prüfung der Feuerlöscher beauftragt. Die Kennzeichnung der Flucht-Rettungswege ist durch Hinweistafeln in den Fluren/Gruppen/Nebenräumen sichergestellt, ebenso die Hinweistafeln „Verhalten im Brandfall“ sind in jedem Gruppenraum montiert. Diese beschreibt die Vorgehensweise der Mitarbeiterinnen der Kindertagesstätte im Brandfall. Sammelplätze sind ausgewiesen und durch Tafeln mit dem jeweiligen Gruppensymbol gekennzeichnet. In Zusammenarbeit mit der hiesigen Feuerwehr wird jährlich mit den Kindern das Thema Brandschutzerziehung aufgearbeitet, der Ernstfall – das Verlassen des Gebäudes geprobt (alle drei Jahre ). Als Mitarbeiterinnen proben wir unter Anleitung der Feuerwehr den Umgang mit einem Feuerlöscher. Die Leitung delegiert die Beachtung der Brandschutzmaßnahmen im Alltag der Kindertagesstätte (nutzen von schwerentflammbaren Materialien für Mobiliar, Umgang mit Kerzen, sichern und freihalten der Rettungswege, …) an Mitarbeitende.
Kooperationspartner unserer Kindertagesstätte Träger der Kindertagesstätte
Stadtverwaltung Battenberg Evangelische Kirchengemeinde
DRKSeniorenheim Grund- und Gesamtschule Battenberg
Unsere Kita Feuerwehr Vereine der Stadt
Kindertagesstätten der Umgebung Gewerbetreibende der Stadt
Frühförderstellen Jugendamt
Ärzte und Fachberatung Therapeuten EKHN
Unsere Kita im Überblick - Unsere Organisation
Unsere Öffnungszeiten: Montags-Freitags
7.00 Uhr -16.30 Uhr
Sonderöffnungszeiten unserer Kindertagesstätte An Aktionstagen wie Gründonnerstag (Osterfeier mit Kindern) und am letzten Tag vor den Weihnachtsferien ist unsere Tagesstätte von 7.00Uhr bis 12.00 Uhr geöffnet. Schließungstage sind die Tage, an denen die Einrichtung komplett geschlossen ist. (Schließtage nicht mehr als 25 Tage) Weihnachtsferien: Sommerferien:
Die Kita ist in dieser Zeit an ca. 4 Tagen geschlossen. Die Kita ist in dieser Zeit an 15 Tagen geschlossen.
Durch eine Absprache zwischen den beiden Kindertagesstätten in der Kernstadt, besteht die Möglichkeit, dass Ihr Kind während der Schließungstage unserer Kita in den Sommerferien, eine Woche in der Kita des DRK betreut wird. Ihr Bedarf dazu wird frühzeitig abgefragt.
Nach Himmelfahrt Fronleichnam Organisationstage
Beweglicher Ferientag Beweglicher Ferientag
1 Tag 1 Tag 3 Tage
Feste Schließzeiten und alle Informationen werden durch das regelmäßige erscheinen der „Nachrichten aus der Kindertagesstätte“ mitgeteilt. Eine erforderliche, zusätzliche Schließung der Einrichtung oder einzelner Gruppen, z.B. wegen Krankheit, behördlicher Anordnung, Fachkräftemangel, ... bleibt dem Träger vorbehalten und wird den Eltern unverzüglich mitgeteilt. Wann ist Bereitschaftsdienst? Bereitschaftsdienst- Tage sind: 
Arbeitstagungen des Mitarbeiterteams , jeweils am 1. Mittwoch eines Monats (bis zu 8 x im Jahr ). Hier besteht immer das Angebot von Bereitschaftsdienst. Das heißt für Eltern, denen die Betreuung an diesem Tag nicht möglich ist, besteht die Möglichkeit die Kita bis 16:30 Uhr zu besuchen. Allerdings arbeiten wir dann nur mit reduziertem Personal oder mit Vertretungen. Soll ihr Kind zum Bereitschaftsdienst in die Kita kommen, teilen die Eltern dies auf einer aushängenden Liste an der Infotafel bis spätestens um 14.00 Uhr am Vortag mit. Seite - 17 -
Teamfortbildungen erfolgen nach Bedarf unserer Einrichtung in Absprache mit dem Träger.  Wir informieren zu Beginn eines Kindergartenjahres rechtzeitig über Schließungs-/Bereitschaftstage im laufenden Kindergartenjahr.
Unsere Beitragsregelung Beitragsregelung für die Betreuung in den Kindertagesstätten im Gebiet der Stadt Battenberg/Eder
Die Elternbeiträge werden nach Betreuungsmodulen berechnet
Die Eltern haben sich bei Anmeldung ihres Kindes für ein Modul zu entscheiden und sind daran für die Dauer eines Kindergartenjahres gebunden. In nachweislichen Notsituationen können die Eltern ausnahmsweise einmal im Kindergartenjahr das Modul wechseln, sofern in der Einrichtung ein entsprechender Platz frei und das erforderliche Fachpersonal vorhanden ist. Über die Ausnahme, die den Eltern schriftlich zu beantragen ist, entscheiden Kindergartenleitung und Träger gemeinsam mit der Stadtverwaltung.
Folgende Module stehen den Eltern zur Auswahl:
Vormittagsmodul Ganztagsmodul
Mo – Fr 07:00 – 13.00 Uhr Mo – Fr 07:00 – 16.30 Uhr
Elternbeiträge 1.Kind 100,00€
2.Kind 70,00€
Für die Betreuung von Schulkindern(Hortbetreuung) werden 70€ /Monat Erhoben.
Die vorgenannten Elternbeiträge werden jeweils zum 1.August eines Jahres überprüft und ggf. angepasst.
Befreiung/Teilbefreiung von den Betreuungsgebühren:
Für Kinder die eine Einrichtung im Stadtgebiet besuchen, werden für das letzte Jahr, das ihrer Einschulung unmittelbar vorausgeht, im Ganztagsmodul 50,00€ im Monat an Elternbeiträgen erhoben. Für Kinder, die eine Einrichtung im Stadtgebiet besuchen, werden für das Jahr, das ihrer Einschulung unmittelbar vorausgeht, im Vormittagsmodul keine Elternbeiträge erhoben. (Erläuterung: Das Land zahlt für die Gebührenfreistellung für das letzte der Einschulung vorausgehende Kindergartenjahr Fördergelder von 100€/Monat/Kind. Dafür sind gemäß §32c HKJGB mindestens 5 Stunden täglich gebührenfrei zu stellen. Bei täglich 9,5 Stunden Ganztagsbetreuung könnten somit für 4,5,Std. Beiträge erhoben werden. Daraus errechnet sich: 1Std.Betreuung = 0,79€ x 4,5Std./ Tag x 20 Tage / Monat = 71,10€ die von den Eltern erhoben werden könnten. Da das Land 100€ /Kind/Monat an Fördergeldern zahlt, soll nur die Differenz von 50€ erhoben werden. Diese Freistellung erfolgt, sofern seitens der Hessischen Landesregierung für diesen Zweck Fördermittel zur Verfügung gestellt werden.
Besuchen gleichzeitig drei oder mehr Kinder einer Familie die Kindertagesstätte im Stadtgebiet Battenberg, so werden für das dritte und weitere Kind keine Benutzungsgebühren erhoben.
In wirtschaftlichen oder erzieherischen Notfällen kann die Übernahme der Benutzungs- Gebühren beim zuständigen Kreisjugendamt beantragt werden.
Verpflegungsgeld, Bastelpauschale Die Höhe des Verpflegungsgeldes oder weiterer Aufwendungen werden von den jeweiligen Einrichtungen festgesetzt.
Verfahren bei Nichtbezahlung Sollte die Benutzungsgebühr für mehr als drei Monate nicht gezahlt werden, ist die Stadtkasse vom Träger der Einrichtung bzw. der Kindergartenleitung unverzüglich zu informieren. In solchen Fällen kann das Kind vom Besuch der Kindertagesstätte ausgeschlossen werden. Die Stadt und der Träger haben hierfür einvernehmen herzustellen.
Inkrafttreten Diese Regelungen treten zum 01.August 2015 in Kraft.
Verpflegungsgeld und Mittagessen Die für den Besuch Ihres Kindes oder ihrer Kinder in der Kindertagesstätte regelhaft anfallenden Eigenbeiträge können Sie den aktuellen Betreuungsgebühren für die Stadt Battenberg entnehmen. Die Kita- Beiträge sind dabei modular gestaffelt, das bedeutet: Sie haben die Möglichkeit zwei Betreuungsoptionen für Ihr Kind zu wählen, und so z.B. zu entscheiden, wann Ihr Kind unsere Tagesstätte (regelhaft) besuchen soll, und ob es in der Tagesgruppe beispielsweise auch über Mittag verpflegt werden soll. Allgemeines Verpflegungsgeld: 6, 00 € Das Verpflegungsgeld für die Kinder der Kita beinhaltet tägliche Getränke wie Wasser, Milch, Tee, außerdem ein gemeinsames zahngesundes Frühstück am Dienstag, sowie ein warmes Mittagessen am Freitag, das wir selbst zubereiten. An den Nachmittagen stellen wir einen Snack zur Verfügung. An vier Tagen der Woche benötigen die Kinder ein gesundes Frühstück von zu Hause. Das Verpflegungsgeld wird zusammen mit dem monatlichen Beitrag abgebucht. Kosten für Teilnahme am Mittagstisch Die Kosten des vom DRK Seniorenzentrum Battenberg angelieferten Mittagessens, betragen derzeit 2,40 € pro Mahlzeit. Die anfallenden Kosten werden monatlich erfasst und jeweils zum 5.-6. des darauffolgenden Monats abgebucht. Sonstige Kosten In der Kindertagesstätte fördern wir Ihr Kind in besonderer Weise durch die Arbeit mit Bildungs- und Lerngeschichten. Bildungs- und Lerngeschichten dokumentieren die Entwicklung Ihres Kindes in der Kita und sind ein wichtiger Baustein, um Kompetenzen und Lernhaltungen Ihres Kindes zu erkennen, zu festigen und Ihr Kind in der Erweiterung seiner individuellen Fähigkeiten zu unterstützen und zu fördern. Ein Beitrag für Fotos und Kopien im Lerngeschichten-Ordner Ihres Kindes wird zukünftig eingezogen. Dieser Betrag wird dann pro Jahr einmal im Februar abgebucht. Der Lerngeschichtenordner gehört Ihrem Kind und wird zum Ende der Kindergartenzeit mit nach Hause genommen.
Regelungen im Kita-Alltag Bringen und Abholen Bring- und Abholzeiten sind in der Kita gleitend gestaltet und im Aufnahmevertrag schriftlich geregelt. Bitte bringen Sie Ihr Kind bis spätestens 9:00 Uhr in die Kita oder sorgen Sie dafür, dass dies durch eine beauftragte Person geschieht. Mit Übergabe an das Fachpersonal beginnt unsere Aufsichtspflicht. Bitte holen Sie Ihr Kind kurz vor Ablauf des von Ihnen gewählten Betreuungsmoduls in der Kita ab. Dies ermöglicht, dass Ihr Kind noch einige Momente hat, um sich in Ihrem Beisein aus der Kita zu verabschieden, oder Ihnen das eine oder andere zu zeigen, was ihm wichtig ist. Wir bitten darum, dass Sie Ihr Kind bei der Abholung selbst beim Ankleiden begleiten. Wir weisen darauf hin, dass Ihr Kind unbedingt von Ihnen oder einer abholberechtigten Begleitpersonen in die Kindertagesstätte gebracht und dort einer Mitarbeiterin übergeben werden muss. In gleicher Weise findet die Übergabe bei der Abholung statt. Die Abholung eines Kindes durch Geschwister kann erst mit dem Erreichen des 12.Lebensjahres erfolgen. Haben Sie uns als Sorgeberechtigte (Eltern) keine abholberechtigte(n) Begleitperson(en) benannt, bitten wir um Verständnis, dass wir aus rechtlichen Gründen Ihr Kind bei der Abholung dann nur an Sie selbst übergeben können. Die Benennung von abholberechtigten Personen erfolgt schriftlich. Weiteres erfahren Sie zusätzlich in der Aufnahmeordnung und in unserer Handreichung „Kindergarten-Wissen A-Z“.
Aufsicht, Nachhauseweg, Versicherung, Besuchskinder Den pädagogischen Fachkräften obliegt die Aufsichtspflicht für die ihnen anvertrauten Kinder während der Zeit ihres Aufenthaltes in der Kindertagesstätte. Sie beginnt mit der Übernahme des Kindes durch die pädagogischen Mitarbeiter und endet mit der Übergabe an die Personensorgeberechtigten. Für den Weg von und zu der Tagesstätte sind die Eltern allein verantwortlich. Bei gemeinsamen Veranstaltungen sind die anwesenden Eltern für ihre Kinder aufsichtspflichtig. Während der angewiesenen Tagesstättenzeiten besteht für alle Kinder ein kostenloser Versicherungsschutz. Ebenso besteht Versicherungsschutz für den Hin-und Rückweg vom Wohnort zur Tagesstätte. Jedes angemeldete Kind ist gesetzlich unfallversichert.
Unsere Aufnahmeregelung Die Aufnahme der Kinder erfolgt nach den Kriterien, die der Träger im Einvernehmen mit dem Kindergartenausschuss und der Leitung in der Kindertagesstätte festgelegt hat und soweit Plätze vorhanden sind. Die Zahl der Plätze ergibt sich aus der Betriebsgenehmigung der zuständigen staatlichen Behörden und der Einrichtungskonzeption unter Berücksichtigung des vorhandenen Fachpersonals. In einem Anmeldegespräch haben die Eltern die Möglichkeit, sich vor der endgültigen Aufnahme über die Einrichtung und deren pädagogische Arbeit zu informieren. Bei diesem Gespräch werden sie auf den kirchlichen Charakter der Einrichtung hingewiesen. Kinder mit körperlicher, geistiger, oder seelischer Behinderung, oder von Behinderung bedroht, oder mit Entwicklungsverzögerungen, können aufgenommen werden, wenn ihren besonderen Bedürfnissen Rechnung getragen werden kann und die notwendigen Rahmenbedingungen vorhanden sind. Die Aufnahme der Kinder findet in der Regel ganzjährig statt. Die Anmeldung für die Aufnahme sollte bis zum 1.10. eines Jahres erfolgen. Ist eine Anmeldung erfolgt, die die Familien eigenständig vornehmen müssen, erhalten die Familien nach freiem Platzkontingent, im Dezember/Januar die Zusicherung des gewünschten Kindergartenplatzes. Bis zum 1.3. des Jahres werden die Betreuungsverträge für das kommende Kindergartenjahr geschlossen. Es werden Kinder ab dem vollendeten zweiten Lebensjahr aufgenommen. Für Kinder im Alter von zwei bis drei Jahren stehen in der Regel bis zu 15 Plätze zur Verfügung. Freie Plätze werden in der Reihenfolge der Geburtsdaten der angemeldeten Kinder vergeben. Sowohl bei den Plätzen für zweijährige Kinder, als auch bei den weiteren Altersstufen. Ausnahmen sind im sozialen Kontext auf Antrag möglich (z.B. alleinerziehend und berufstätig).Über die Aufnahme entscheidet dann der Träger in Zusammenwirken mit der Kindergartenleitung und der Stadt Battenberg. Bei der Aufnahme von zweijährigen Kindern, werden Geschwister von bereits in die Tagesstätte aufgenommenen älteren Kindern bevorzugt berücksichtigt. Ist kein Platz mehr vorhanden, werden angemeldete Kinder auf eine Warteliste gesetzt. Das Kindergartenjahr beginnt zum 1.8. eines Jahres. Sind dann noch Plätze verfügbar, können Kinder jeweils zum 1. eines Monats aufgenommen werden. Seite - 22 -
Kinder, die eingeschult werden, aber nicht bis zur eigentlichen Entlassung im Kindergarten bleiben sollen, müssen zum 28. Februar abgemeldet sein und können noch bis Ende März die Einrichtung besuchen. So kann der Platz neu vergeben werden. Kinder die frühzeitig eingeschult werden, müssen bis nach dem feststehenden Beratungsergebnis der Schule unter Einbeziehung der Kindertagesstätte, schriftlich abgemeldet sein, damit der freiwerdende Platz rechtzeitig zum Ende des Kindergartenjahres vergeben werden kann.
Erkrankungen, Fehlzeiten Damit die evangelische Kindertagesstätte ihrem Auftrag gerecht werden kann, ist ein regelmäßiger Besuch der Tagesstätte notwendig. Fehlt ein Kind länger als 20 Tage unentschuldigt, besteht kein Anrecht mehr auf einen Platz. Der Platz kann dann einem anderen Kind zur Verfügung gestellt werde. Um andere Kinder nicht zu gefährden, müssen kranke Kinder, die eine ansteckende Erkrankung haben, zu Hause bleiben. Hierzu weisen wir auf die Elterninformation zum Infektionsschutzgesetz hin. Die damit verbundenen Elternpflichten werden dort schriftlich verdeutlicht. Beim Auftreten einer Infektionskrankheit in der Familie ist die Tagesstättenleitung zu informieren, damit im Kindergarten mögliche Abwehrmaßnahmen gemäß dem Infektionsschutzgesetz getroffen werden können. Nach ansteckenden Erkrankungen kann ein Kind die Tagesstätte erst wieder nach der im Infektionsschutzgesetz vorgesehenen Wartezeit besuchen. Die Wiederaufnahme ist möglich, wenn eine ärztliche Bescheinigung vorliegt, dass dagegen keine Bedenken mehr bestehen.
Wir bitten besonders um Beachtung: Bei Magen- und Darmerkrankungen ihres Kindes, mit Erbrechen oder Durchfall, ist eine sofortige Information an die Kindertagesstätte unbedingt nötig. 48 Stunden nach dem Auftreten der Erkrankung und wenn keine weiteren Symptome in diesen 48 Stunden auftreten kann Ihr Kind die Tagesstätte wieder besuchen, keinesfalls vorher! Bei Kopflausbefall sind Eltern nach §34 Infektionsschutzgesetz verpflichtet, der Einrichtung Mitteilung zu machen. Voraussetzung für den Wiederbesuch des Kindergartens ist, dass nach Befall Maßnahmen durchgeführt wurden, die eine Weiterverbreitung mit hoher Sicherheit ausschließen. Dazu erhalten Sie ein Informationsschreiben wo das Behandlungsschema beschrieben wird. Die Zweitbehandlung muss unbedingt nach 8-10 Tagen erfolgen, nach dieser, benötigen wir eine schriftliche Erklärung, dass die Zweitbehandlung erfolgt ist. Seite - 23 -
Kündigung Die Kündigung eines Platzes durch die Eltern ist nur zum Monatsende möglich. Sie muss mindestens 4 Wochen im Voraus erfolgen. Eine Kündigung ist nur wirksam, wenn sie schriftlich gegenüber der Tagesstättenleitung erfolgt und fristgerecht zugestellt wird. Soll ein Platz vor Ablauf des Kindergartenjahres gekündigt werden, weil ein Kind in die Schule wechselt und nicht bis zur allgemeinen Entlassung in der Tagesstätte bleiben soll, muss die Kündigung spätestens bis 30. März zum 30. April erfolgen. Nach diesem Termin ist eine Kündigung nur noch zum Ende des Kindergartenjahres möglich. Das Kindergartenjahr umfasst jeweils den Zeitraum vom 1.8. bis zum 31.7. eines Jahres.
Datenschutz Formulardaten, durch Fragebögen erfasste Daten, Protokolle von Entwicklungsgesprächen und andere schriftliche Daten, die Sie uns zur Kenntnis geben, werden in der Kita sicher und für andere Personen unzugänglich aufbewahrt. Eine mögliche Weitergabe der durch Sie erhaltenen, oder durch uns erhobenen Daten an Dritte (Therapieeinrichtungen, Grundschule…) erfolgt ausschließlich in Absprache mit Ihnen und bedarf grundsätzlich stets Ihrer schriftlichen Einverständniserklärung. Mit Ihrem Einverständnis wird Ihr Kind auf Bildmaterial festgehalten (Foto,Video) und dieses elektronisch gespeichert. Bildmaterial auf denen Ihr Kind allein, in der Regel aber mit anderen Kindern zusammen abgebildet sein kann, werden für interne Dokumentation unserer Kita-Arbeit und für eine transparente Öffentlichkeitsarbeit (Sommerfest, KitaProjekte….) verwendet. Persönliche Fotos von Ihrem Kind werden für die Gestaltung der Dokumentationsmappe Ihres Kindes genutzt, oder dienen Ihrem eigenen Bedarf. Elektronisch gesicherte Daten werden bis auf statistisch benötigte Unterlagen gelöscht. Ebenfalls werden alle Sie betreffenden Kontodaten (Abbuchung Lastschriftverfahren) gelöscht. Alle aufgeführten Punkte von 3.6. -3.6.7 und weitere Erläuterungen und Einverständniserklärungen befinden sich ausführlich schriftlich niedergelegt in der Aufnahmeordnung, die den Eltern im Aufnahmeverfahren ausgehändigt wird.
Wertschätzend, fröhlich, anregungsreich und fördernd Unser Leitbild Unsere evangelische Kindertagesstätte ist ein Ort fröhlicher Begegnung. Ein Ort spannender Erfahrungen und herausfordernder Lernprozesse, an dem sich die Kinder persönlich angenommen und wertgeschätzt erleben dürfen. Und ein Ort, an dem wir die Kinder in ihrer Persönlichkeitsentwicklung begleiten und individuell fördern möchten. Jedes uns anvertraute Kind ist einmalig und unverwechselbar, von Gott geliebt. Wir achten jeden Mensch in seiner Würde und bringen ihm Respekt, Achtung und Wertschätzung entgegen. Völlig unabhängig von persönlichen, kulturellen oder religiösen Hintergründen und Lebenssituationen. In seiner Entwicklung wollen wir das Kind liebevoll begleiten und fördern und so sein Vertrauen in die Welt und seine Mitmenschen stärken. Jedes Kind hat das Recht seine Gaben und Fähigkeiten zu entfalten. Verlässliche und tragfähige Beziehungen zwischen allen Beteiligten im Miteinander und im pädagogischen Alltag, sehen wir als Grundlage jeglichen Lernens. Von Beginn an ist es uns wichtig, dass die Kinder sich angenommen und verstanden wissen. Wir wollen ihnen zuhören, auf ihre Fragen eingehen, sie loben und ermutigen. Wir wollen anerkennen was die Kinder können und so ihr Selbstbewusstsein stärken. Die Leitlinien der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau zur Arbeit in evangelischen Kindertagesstätten sind maßgebend für uns. „Die Evangelische Kirche in Hessen Nassau versteht ihre Kindertagesstättenarbeit als einen im Evangelium an Jesus Christus begründeten Dienst an Kindern, an Familien und an der Gesellschaft .Der eigenständige Bildungsauftrag der Kindertagesstätte, der die Erziehung und Bildung des Kindes in der Familie und unterstützt, wird entsprechend den geltenden staatlichen Ordnungen durchgeführt. Als Teil des diakonischen Auftrages der Kirche auf Gemeindeebene, trägt die Kindertagesstättenarbeit zur Verbesserung der Lebensmöglichkeiten von Kindern und Familien aus allen sozialen Schichten, Religionen und Nationalitäten bei. Bildung bedeutet nach christlichem Verständnis ein umfassendes Geschehen der Persönlichkeitsbildung, das als lebenslanger Prozess zu sehen ist… .“ ( Kinder sind unsere Zukunft. Leitlinien für die Arbeit in den evangelischen Kindertagesstätten,Nov.2008 )
Aus diesem grundlegenden Verständnis Evangelischer Kindertagesstättenarbeit begründet sich das Verständnis unseres Bildungs-und Erziehungsauftrags:
Leitsätze in Bezug auf Kinder und Eltern In unserer pädagogischen Arbeit legen wir großen Wert auf zuverlässige liebevolle Betreuung , individuelle Förderung und Unterstützung der Bildungs-und Persönlichkeitsentwicklung Die Wertschätzung jedes Kindes ist uns wichtig, die Rechte der Kinder nehmen wir in den Blick Wir stehen für eine positive Haltung zur Betreuung von Kindern unter drei Jahren und eine individuell gestaltete Eingewöhnungszeit, in Anlehnung an das Berliner Modell. Wir sind für Kinder und Eltern da. Wir begegnen allen offen, gestalten Räume und bieten Gemeinschaftserlebnisse in unterschiedlicher Form an.(Elterncafe,Eltern-KindAktionen,Themenabende,Feste,Ausflüge..) Erfahrungen durch Selbstwirksamkeit und Partizipation stärken Kinder, auch in Krisen oder Konfliktsituationen. Unser pädagogisches Handeln stützen wir auf Beobachtungen und Einschätzungen der Entwicklungsprozesse mit allen an der Erziehung beteiligten Personen Unsere Arbeit orientiert sich am Jahreskreis und Festen im christlichen Kirchenjahr Wir wissen um Brauchtum, Feste und Inhalte anderer Nationen und Religionen und sehen sie als Bereicherung Für uns Mitarbeiter ist eine engagierte ,reflektierte Arbeit und fachliche Fortbildung selbstverständlich Unsere Aufmerksamkeit gilt gesunder Hygiene und dem sorgsamen Umgang mit Material und Räumlichkeiten Wir pflegen die Zusammenarbeit mit dem Träger, der Kommune Battenberg, weiteren sozialen Einrichtungen, der Schule und anderen Kooperationspartnern Uns ist es wichtig im Gemeinwesen der Stadt Battenberg präsent zu sein und uns zu beteiligen Wir verstehen uns als Lernende und wollen unsere Arbeit kontinuierlich weiterentwickeln
Unser Bild vom Kind Kinder gestalten ihre Bildung und Entwicklung von Geburt an aktiv mit, sie wollen sich mitteilen ,sind schöpferisch und kreativ Ihr Wissensdurst ist groß, sie wollen von sich aus lernen und Ihre Welt erforschen ihre eigenen Erfahrungen machen und selbsttätig werden Jedes Kind hat sein eigenes Lern-und Entwicklungstempo und ist stets auf seine Umwelt angewiesen Jedes Kind unterscheidet sich durch seine Persönlichkeit und Individualität , seine Begabungen und seine ganz speziellen Bedingungen des Aufwachsens Jedes Kind darf der Mensch sein der es ist. Die Neugierde und Motivation jedes einzelnen Kindes, seine Welt von Anfang an aktiv und selbsttätig zu entdecken, zu begreifen und sich damit auseinanderzusetzen erfordert folgende pädagogische Grundhaltung:
Unsere pädagogische Grundhaltung Die pädagogische Arbeit basiert auf einer positiven Haltung gegenüber allen Menschen, unabhängig von Nationalität, Kultur, Religion und gesellschaftlicher Stellung. Wir zeigen den Kindern Achtung durch unsere Anerkennung , unseren Respekt und mit positiven Rückmeldungen Wir gehen auf Fragen der Kinder ein ,nehmen diese ernst und unterstützen dabei ihre Neugierde. Wir gestalten die Arbeit in der Tagesstätte so, dass die Kinder zum Ausprobieren, Entdecken, Verändern und Miteinander-Erfahrungen-Machen motiviert werden und die Tagesstätte als einen ihren Bedürfnissen entsprechenden Lebensraum erfahren können. Wir nehmen die Kinder als eigenständige kompetente Persönlichkeit wahr. Wir unterstützen Prozesse von Eigenverantwortung und Selbständigkeit, indem wir uns situationsabhängig zurückhalten, den Kindern die Initiative überlassen und indem wir ihnen Möglichkeiten von Beteiligung (Partizipation) und Mitentscheidung eröffnen. Wir zeigen Verlässlichkeit indem wir Struktur, Rituale und Regeln im Alltag einhalten Seite - 27 -
Als Fachkräfte wollen wir dafür sorgen, als den Kindern zugewandt, und orientierungsgebend wahrgenommen zu werden. Wir wollen den Kindern eine einfühlsame , kritikfähige Begleitung sein Wir sind konsequent in unserem Tun und in dem was wir sagen Wir streben an , ein zuverlässiges und durchschaubares Sprach- und Beziehungsvorbild zu sein
Zusammenarbeit mit Eltern und Familien Wir streben mit Eltern und Fachkräften eine kooperative, kommunikative und kompetente Partnerschaft an und setzen sie um Wir zeigen jederzeit die Bereitschaft zum konstruktiven Dialog
Lernen von Anfang an Unser Bild vom Kind beschreibt, dass Kinder ihre Entwicklung und Bildung von Anfang an aktiv mitgestalten, Ihre Welt erforschen und von sich aus lernen wollen. „Zu lernen“ ist ein natürliches Bedürfnis von Kindern und Kinder sind bereit zu lernen. Wenn sie ihren Fähigkeiten vertrauen, wollen, und können sie ihr Leben möglichst selbständig meistern. „Das kann ich schon allein“ signalisiert uns „ich brauche deine Hilfe nicht“. Auf die Fähigkeiten des einzelnen Kindes zu vertrauen ist maßgeblich. Dennoch wollen wir ihm als Partner zur Seite stehen, um seine Kenntnisse zu erweitern oder ihm zu helfen, schwierige Situationen zu bewältigen. Kinder entwickeln sich selbst - nicht wir entwickeln sie. Im Vertrauen auf ihre Fähigkeiten beachten wir ihr eigenes Entwicklungstempo und ihren Weg des Lernens, denn „Der Weg ist das Ziel“. Nicht Wissensvermittlung allein, sondern das ganzheitliche Erleben und Erfahren prägt die Bildungsprozesse der Kinder. Es lässt sie wachsen und stark werden und Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten fassen. Dazu brauchen die Kinder kompetente Erwachsene, die sie gezielt fördern und Erwachsene, die sich ihrer Vorbildfunktion bewusst sind. So wie wir mit den Kindern umgehen, so gehen sie mit anderen um. Als Bezugspersonen wollen wir den Kindern Rückmeldungen geben als Grundlage für selbständiges, verantwortliches Handeln. In Begegnungen mit anderen Kindern können sie sich ausprobieren. In ihrer Lernumgebung sollen sie sich sicher und geborgen fühlen. Denn nur so können die Kinder aktiv lernen und sich entwickeln. Der Hessische Bildungs- und Erziehungsplan stellt eine zentrale Komponente, ein Ko-konstruktives Bildungsverständnis, in den Mittelpunkt. Ko-konstruktives Bildungsverständnis bedeutet, dass Kinder in der aktiven Auseinandersetzung mit ihrer Umwelt lernen und ihr Wissen aktiv konstruieren. Wesentlich ist die soziale Interaktion mit anderen. Kinder lernen die Welt zu verstehen, indem sie sich mit anderen austauschen und Bedeutungen untereinander aushandeln. Dies beinhaltet, die Zusammenarbeit der Kinder untereinander in einer lernenden Gemeinschaft zu fördern ihre geistige, sprachliche und soziale Entwicklung durch soziale Interaktion mit anderen stärken. (BEP S.13) Wir wollen nicht belehren, besserwissen und die Rolle des alleinigen Experten übernehmen.
Die Arbeit mit dem Situationsansatz in unserer Kindertagesstätte, hat zum Ziel, dieses selbstbestimmte Lernen der Kinder zu unterstützen und sie dabei zu fördern, ihre Lebenswelt zu verstehen. Sie selbstbestimmt und verantwortungsvoll zu gestalten. Die Kinder sollen lernen können, was sie lernen wollen und sollen dabei von uns unterstützt werden, Lernstrategien zu entwickeln: das Lernen lernen Unser Streben ist es, den Kindern Freiraum für selbstgestaltetes Handeln zu geben, ihre Interessen, ihre Individualität und Eigeninitiative zu unterstützen. Von unserer Seite aus versuchen wir Angebote, die wir den Kindern machen nicht selbst vorzugeben und fertig zu planen, sondern gemeinsam mit den Kindern zu erarbeiten und Projekte aufzubauen. Ein weiteres Ziel des Situationsansatzes ist es, die Kinder zu befähigen mit ihren eigenen Lebenssituationen möglichst kompetent umzugehen und sie so selbstbestimmt wie möglich zu meistern. Dabei soll das Kind auch seine Mitmenschen einbeziehen. Nicht nur seine eigenen Bedürfnisse im Mittelpunkt sehen, sondern die Bedürfnisse anderer achten und sorgsam, im Rahmen seiner Möglichkeiten, im Miteinander, im Umgang mit der Natur, … sein. Die Lebenssituationen der Kinder und Familien und die Umwelt der Kinder, sind ein weiterer Punkt des Situationsansatzes der in den Mittelpunkt rückt. Wir sehen es als unser Ziel das Lernen der Kinder, ihre Wahrnehmung der Welt, ihre Bedürfnisse und Interessen in unserer Arbeit zu erkennen und herauszufinden, welche Unterstützung angemessen und notwendig ist. In Projekten, die die Themen der Kinder aufgreifen, oder individuell gezielt im Alltag, können die Kinder persönliche Erfahrungen verarbeiten, verstehen und dabei soziale und emotionale Kompetenzen erwerben. Bildung bedeutet für uns, Anregung aller Kräfte. Nicht nur der kognitiven Kräfte, sondern auch der sozialen psychischen und emotionalen Kräfte der Kinder. Die Verknüpfung unseres Konzepts mit dem Hessischen Bildungs-und Erziehungsplan (BEP) bestimmt weitere Bildungs- und Erziehungsprozesse unserer Arbeit und beschreibt die Vielzahl von grundlegenden Fähigkeiten der Kinder (Basiskompetenzen), die sie zur Bewältigung ihres Lebens und lebenslangem Lernen befähigen. Basiskompetenzen sind für uns Schlüsselqualifikationen damit Kinder in sich wachsen, sich entfalten, Leben miteinander und füreinander gestalten lernen können.
Sichere Bindung und Beziehung, der Start in den Kindergarten Von der vertrauten häuslichen Umgebung, den wichtigen Bezugspersonen daheim, folgt mit dem Besuch der Kindertageseinrichtung ein nächster Schritt in einen weiteren Lebensabschnitt der Kinder. Überaus wichtig für die Stärkung und die Entwicklung der Kinder ist „die körperliche Nähe und gefühlvolle Zuwendung der Eltern und weiterer Bezugspersonen“ (BEP S.17 ). Denn: „Alles ist neu und aufregend für mich. Mir noch fremde Bezugspersonen, die mich kennenlernen und auf mich aufpassen wollen. Ein wenig beängstigend und fremd ist das schon! Ob ich das schaffe?“ Wir wollen behutsam auf die Bedürfnisse der Kinder achten, ihre Signale erkennen und respektieren. Wir nehmen wahr, welche Gefühle der Kinder sich wiederspiegeln. Weint ein Kind plötzlich, ändert sich sein Gesichtsausdruck, ist es angespannt oder gelöst, lässt es sich beruhigen? Feinfühlig wollen wir uns dem Kind zuwenden, liebevoll mit ihm kommunizieren und so den Aufbau einer guten Beziehung unterstützen. Wir wollen die Kinder sensibel beobachten. So erkennen wir ganz individuelle Unterschiede der Kinder in ihrem Bedürfnis nach Nähe oder Distanz. Angemessen zu reagieren kann auch bedeuten nicht immer „sofort zu springen“. Denn nicht immer ist eine sofortige Reaktion auch hilfreich. Wir streben an, den emotionalen Bedürfnissen der Kinder Raum und Zeit zu geben. Diese Möglichkeiten zum Einzelkontakt ergeben sich beim Spielen oder Trösten, bei unseren Jüngeren Kindern beim Wickeln, Anziehen oder Essen. Einzelkontakte stärken die emotionale Bindung. Sie greifen Bedürfnisse der Kinder auf. Denn nur Erfahrungen im Gegenüber, die von Sicherheit und Verlässlichkeit geprägt sind, lassen die Kinder in ihrer neuen Umgebung gut ankommen. Sie schaffen eine Atmosphäre, in der die Kinder sich fröhlich, kreativ und selbstbestimmt einbringen und entfalten können. Sie erleben: „Ich werde in meinem Sosein angenommen und geschätzt. Wenn ich Sorgen oder Nöte habe seht ihr mich und ich kann mich auf euch verlassen.“ Im Tagesablauf spielt die regelmäßige körperliche Pflege, besonders unserer unter Dreijährigen Kindern eine wichtige Rolle. Sie bildet eine Grundlage zur Entwicklung der eigenen Körperbeziehung. In der gemeinsamen Wickel/ Pflegesituation, erfahren die Kinder in ansprechender Umgebung, einen liebevollen Umgang durch sprachliche Zuwendung und achtsame Nähe beim Wickeln. Der Schritt zum Sauberwerden ist ein körperlicher Reifungsprozess. Die Kinder selbst bestimmen den Zeitpunkt, ohne Druck und Zwang. Das spätere Begleiten der Kinder zur Toilette handhaben wir individuell. Auch hier geben uns die Kinder ihr Tempo, ihr erstes Interesse zum Toilettengang vor. Die Intimsphäre der Kinder wird von uns geachtet.
Insbesondere trägt unser Eingewöhnungskonzept für einen gut gestalteten behutsamen Übergang in den neuen Lebensabschnitt der Kinder und ihrer Familien bei. Unser Eingewöhnungskonzept beschreiben wir ausführlich in dieser Konzeption. Unsere Angebote und unser Tun sind auf Erfolgserlebnisse ausgerichtet, damit jedes Kind ein gutes Selbstkonzept entwickeln kann und sich in „seiner Haut wohlfühlt“. Wir vermitteln Respekt und Gleichwertigkeit im Umgang mit Jungen und Mädchen und unterstützen die Identifikation mit ihrer Geschlechterrolle. Dies geschieht durch positive Verstärkung und Ermutigung.
Unsere religionspädagogische Arbeit: „Einfach spitze, dass du da bist“ (cap!-music Daniel Kallauch) „Einfach spitze dass du da bist, einfach spitze dass du da bist, einfach spitze, komm wir loben Gott den Herrn…“. „Denkst du manchmal, dass deine Füße zu groß sind, deine Ohren zu klein, deine Haare zu dunkel, oder dass du vielleicht zu viele Sommersprossen hast? Gott wollte, dass jeder von uns einzigartig und unverwechselbar ist .Er machte dich genauso wie er dich haben wollte. Er sieht keine großen Füße, oder Sommersprossen im Gesicht .Er sieht jemanden, den er lieb hat, jemanden den er wundervoll findet.“ (Quelle:“Wachsen und Vertrauen ;Don Bosco Verlag ) Lieber Gott ich danke dir dafür, dass du mich so wunderbar und einzigartig gemacht hast. Psalm 139,14 (Quelle:s.o.) Wir sind eine evangelische Einrichtung und Grundwerte des christlichen Glaubens gestalten unser tägliches Miteinander. In einer bunten Vielfalt kommen wir zusammen. Wir spielen, lachen oder weinen miteinander, reden oder streiten auch. Wir singen gern, beten zu den gemeinsamen Mahlzeiten und erzählen biblische Geschichten passend zum Kirchenjahr. Wir erleben gemeinsame Feste und Familiengottesdienste, die wir mit den Kindern zusammen vorbereiten und gestalten. In altersentsprechender Form erzählen wir biblische Geschichten bei denen die Kinder von Gott und aus dem Leben Jesu erfahren. In einer kleinen Gruppe, einer vorbereiteten Umgebung kommen wir zusammen, auch mal in ganz großer Runde.
Ein runder Erzählteppich, unsere große Taufkerze aus der Kirche und unsere Kinderbibel begleiten den Erzählkreis als kontinuierliche Elemente. Mal mit ansprechenden Bilderbüchern (Bibl. Geschichten von Kees de Kort aus der Reihe „Was uns die Bibel erzählt“), oder mit unserem Erzähltheater dem „Kamishibai“ erfahren die Kinder von Gott und aus dem Leben Jesu. Geschichten die von Freundschaft, Zugehörigkeit, Anerkennung, Rücksichtnahme, Mut und Hoffnung, Angst und Zweifel, Zuversicht und Freude, Verantwortung, Vergebung und Vertrauen erzählen. Sie greifen auf, was die Kinder und uns Erwachsene in unserem Menschsein bewegt. Der Erzählkreis, unsere Bibel-Biegepuppen, Austausch eigener Erlebnisse, Rollenspiele, kreative Gestaltung mit unterschiedlichen Materialien, lassen die Kinder selbst tätig werden und Geschichten vertiefen, laden zum Nachdenken und Erzählen ein: „Hab´ ich das auch schon mal erlebt…, wie ist es mir ergangen? Was hat sich geändert? …“ Wir hören die Schöpfungsgeschichte und erleben aufmerksam den Kreislauf der Natur. Wir schnuppern die würzige Luft im Wald, riechen den starken Geruch von klebrigem Harz, oder fühlen das klare kalte Wasser das im Burgberg aus einer kleinen Quelle fließt. Für all das sagen wir danke und freuen uns daran. In unserer Kindertagesstätte begegnen sich unterschiedliche Kulturen und Religionen. Unterschiede nehmen wir als Bereicherung wahr und begegnen anderen Glaubensauffassungen mit Akzeptanz und Wertschätzung. Die Teilnahme biblische Geschichten zu hören, beten oder am Familiengottesdienst teilnehmen ist immer Einladung kein Muss! In unserer Arbeit wollen wir: mit den Kindern bewusst den Jahreslauf in der Natur erleben und die Veränderungen wahrnehmen. Wir sensibilisieren die Kinder sorgsam und verantwortungsbewusst mit der Umwelt umzugehen uns anderen zuzuwenden, Vorurteile überwinden, Konflikte versuchen gemeinsam zu lösen, oder zu ertragen gegenseitiges Verstehen und Annehmen, Fehler machen dürfen, Ängste auszusprechen und diese abzubauen wollen wir im Kindergartenalltag fördern, auch, wenn der andere uns Ärger zugefügt hat
Geborgenheit und Orientierung Wertschätzung und verlässliche Beziehungen schaffen Vertrauen, Sicherheit für Abläufe, Tagesstruktur und Organisation. Auf diesem Weg entwickeln die Kinder ein Gefühl von Geborgenheit und erfahren wichtige Orientierungshilfen. Neben der Interaktion der Kinder mit ihren Bezugspersonen im Kindergarten, kommt der Interaktion der Kinder in der Gruppe eine weitere große Bedeutung zu. Wir sind nicht allein, individuelle Bedürfnisse, die Vielfalt des Zusammenlebens fordert die Kinder heraus. Regeln geben Sicherheit und sind wichtige Orientierungshilfen im Alltag. Regeln sind für unser Zusammenleben notwendig. So kommen „Große“ und „Kleine“ gut miteinander aus. Gemeinsam mit den Kindern besprechen wir Regeln, erarbeiten sie in einem gemeinsamen Prozess. Hierzu nutzen wir den Morgenkreis, oder die gemeinsame „Kinderkonferenz “ 1x monatlich freitags, oder bei weiterem Bedarf, im Mehrzweckraum. Wir beachten in der Umsetzung Alter und Entwicklungsstand der Kinder. Für uns sind folgende Regelungen im Haus verbindlich Wir verletzen uns nicht gegenseitig Wir nehmen Rücksicht auf einander Wir bemühen uns andere nicht zu stören Wir zerstören nichts mutwillig Wir räumen unser „Spiel“ auf Wir ziehen unsere Hausschuhe an wenn wir ins Haus Kaugummi im Haus-nein Danke. Wir melden uns in der Gruppe an und ab Auf dem Trampolin springt nur ein Kind allein Die Treppe ist nicht zum Spielen da Wir werfen nicht mit Sand oder Steinen Wir fahren mit den Fahrzeugen nicht am Hang So wollen wir miteinander umgehen: Wir gehen freundlich miteinander um Wir reden miteinander nicht übereinander Wir schreien uns nicht an Wir helfen uns gegenseitig Wir tun uns nicht weh Wir lachen niemanden aus Wir lassen uns gegenseitig ausreden Jeder darf seine Meinung sagen Alle gehören dazu Ein „Nein“ heißt „Nein“ Seite - 34 -
Starke Kinder und Gefühle Unser menschliches Handeln ist begleitet von Emotionen. Täglich erleben wir Gefühle und der Umgang mit ihnen will gelernt sein. So wie Kinder lernen müssen auf zwei Beinen zu stehen, so müssen Kinder auch lernen mit Gefühlen umzugehen .Im Alltag wollen wir den Kindern die Möglichkeit geben ihren Gefühlen auf vielfältige Weise Ausdruck zu verleihen. In Gesprächen ist die Gefühlswelt im Kindergarten Thema und wird sprachlich zum Ausdruck gebracht. Wenn wir Gefühle in Worte fassen, können die Kinder altersentsprechend Körperbewusstsein entwickeln(ich habe Hunger, Durst, …) Wir wollen mitfühlend zuhören und die Gefühle der Kinder bestätigen. Auf der Grundlage einer guten Beziehung erleben die Kinder „ ich kann meine Gefühle äußern, kann stark, aber darf auch schwach sein.“ In Konfliktsituationen stehen wir als Bezugsperson zur Seite, wenn die Kinder Unterstützung benötigen. Wir wollen anerkennen was die Kinder leisten und so ihr Selbstbewusstsein stärken. Um auch Anspannung und Entspannung zu unterscheiden, geben wir den Kindern Impulse, um zur Ruhe zu kommen: Traumreisen, Musik, Meditation, … . Ebenso die Möglichkeit bei Anspannung Gefühle auszuleben: Im Mehrzweckraum, in der Turnhalle, durch Bewegungsbaustelle, im Freien, durch Tanz…. Eigene Gefühle zu erkennen und zu benennen ist eine wichtige Grundlage, um auch Gefühle der anderen Kinder wahrzunehmen. Dadurch entwickeln die Kinder Einfühlungsvermögen und Mitgefühl für andere. Wir unterstützen dies durch soziales, mitfühlendes Handeln, durch Gespräche, durch Begleitung in Konfliktfällen und durch unser Programm „Faustlos“. Die Kinder lernen so ihren Gefühlen in miteinander verträglicher Weise, Ausdruck zu verleihen. Sie lernen ihre Gefühle zu steuern und sind ihnen nicht ausgeliefert. Die Kinder entwickeln so ein positives Selbst – und Körperkonzept und gewinnen Vertrauen in ihre eigene Person. Starke Persönlichkeiten fördern, heißt für uns die Kinder mit ihren ganz eigenen Fähigkeiten und Stärken in den Mittelpunkt zu stellen und nicht ihre möglichen Defizite. Denn ein hohes Selbstwertgefühl schafft die Voraussetzung dafür, dass die Kinder Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten, ihre eigene Person entwickeln können. Stärke erlangen die Kinder durch stabile emotionale Beziehungen und durch eine wertschätzende positive Atmosphäre. Dafür wollen wir in der Kindertagesstätte Sorge tragen, indem wir den Kindern zuhören, auf ihre Fragen eingehen, sie in ihrem Tun loben und ermutigen. Wir stärken ihre Eigeninitiative und ihre Eigenständigkeit, indem die Kinder im Alltag eigene Entscheidungen treffen und ihr Handeln bewusst steuern können. „Bleibe ich zum Spielen im Gruppenraum, oder gehe ich mit den Anderen auf den Spielplatz?“ Wir lassen den Kindern Raum sich an neuem Spielmaterial auszuprobieren, zu tüfteln und darüber nachzudenken. Dies fördert ihre Kreativität, trainiert ihr Denken und ihr Gedächtnis. Seite - 35 -
Im gemeinsamen Spiel im Sandkasten üben die Kinder Frustrationen auszuhalten und eigene Bedürfnisse zurückzustellen.“Ich bekomme meinen heißgeliebten Bagger heute nicht, weil andere damit spielen wollen ...“ Wertschätzung und ein gesundes Selbstwertgefühl helfen den Kinder Herausforderungen anzunehmen und positiv zu bewältigen, auch bei Belastungen, Veränderungen oder Krisen. Wir stellen ihr Können und ihre Talente in den Mittelpunkt, beachten was die Kinder selbst tun können und bestärken sie in ihrem „selber machen“. Neue Herausforderungen haben Aufforderungscharakter, denn etwas zu schaffen, macht die Kinder stolz und bestärkt sie in ihrem Tun. Wir wollen ihnen nicht alles abnehmen sondern ihre Bereitschaft sich anzustrengen achten. Wir ermutigen selbständiges Handeln der Kinder auch, wenn es mal zu einem Misserfolg führt. Dabei lassen wir die Kinder nicht allein, wir nehmen uns Zeit und begegnen ihren Gefühlen mit Einfühlungsvermögen, fassen Ihr Erleben in Worte. Das trägt dazu bei, dass die Kinder in schwierigen Situationen nicht gleich resignieren und sich auf Neues einlassen können. So sind sie bereit sich anzustrengen und sich so vor belastendem Stress zu schützen. Einen kompetenten Umgang mit Belastungen, Krisen und Veränderungen/Resilienz sehen wir als eine Grundkompetenz für ein gelingendes Leben. Damit möchten wir den Kindern ein Schutzschild mit auf ihren Weg geben. Ob in alltäglichen Situationen, beim gemeinsamen Frühstück, bei einer Bilderbuchbetrachtung, in Projekten, bei körperbezogenen Erfahrungen wie Bewegung, Musik, Kreativität, Gesundheit , Forschen, Essen, dem Rollenverständnis einer geschlechtsspezifischen Erziehung, Freundschaften und Beziehungen, Beteiligung in der Einrichtung…, die Förderung emotionaler und sozialer Kompetenzen wird mit allen Bereichen der Arbeit verknüpft und gestärkt. Wir arbeiten zum Erwerb sozial emotionaler Kompetenzen und im Rahmen der Gewaltprävention mit dem Heidelberger Programm
„Faustlos durch den Kindergarten“
Verantwortung und Gemeinschaftsfähigkeit Täglich stellen sich die Kinder der Herausforderung Beziehungen zu gestalten und lernen/ bzw. erweitern dabei ihre Fähigkeiten im Umgang mit ihren Mitmenschen. Diese Fähigkeiten sind die Grundlage, Beziehungen positiv zu gestalten und soziale Beziehungen einzugehen. Die Kinder treffen täglich auf Gelegenheiten, wo sie üben, sich in andere hineinzuversetzen mitzufühlen. Wenn ein Kind weint, wird dies, je nach Grund, in der Gruppe aufgegriffen. Es wird darüber gesprochen, warum das Kind weint und seine Gefühle werden benannt. In der Gemeinschaft lernen die Kinder die Bedürfnisse der anderen Kinder zu respektieren, ein Spielzeug, z.B. dem Spielpartner nicht einfach aus der Hand zu reißen. Die Kinder werden ermutigt „nein“ zu sagen, wenn sie etwas nicht wollen. Sie lernen Grenzen zu setzen und zu respektieren. Sie lernen Regeln kennen und diese einzuhalten. Kinder lernen in der Gruppe Verantwortung zu übernehmen, z.B. nach dem Frühstück ihren Teller, ihre Frühstücksdose,... wegzuräumen. Nur so lernen sich die Kinder als wichtigen Teil einer Gemeinschaft kennen, in der jeder gesehen, respektiert und auch gehört werden möchte. Unterschiedliche Vorschläge stehen im Raum und gemeinsam müssen Lösungen gefunden werden. In diesem Prozess des Lernens sehen wir uns als wichtige Bezugspersonen die Rückmeldungen geben und Vorbild sind.
Mit Freude lernen Wichtig ist uns, dass die Kinder mit Freude lernen, indem sie eine Auswahl an Spielmaterialien vorfinden an denen sie sich ausprobieren, entdecken und ihre Erfahrungen machen dürfen. Dadurch lernen die Kinder neu erworbenes Wissen anzuwenden und auf andere Situationen zu übertragen. Dabei sollen die Kinder ganz unterschiedliche Lernwege kennenlernen und ausprobieren können.
Bedeutung der Stammgruppen In unsere Kindertagesstätte findet man 3 altersgemischte Stammgruppen mit Kindern im Alter von 2 – 6 Jahren vor, die ihnen Zugehörigkeit und sichere Bindungen ermöglichen. Besonders in der ersten Zeit des sicheren „Ankommens“ ist es uns wichtig, den Kindern Geborgenheit und Nähe zu erfahren. Auch die Begleitung eines Erwachsenen während der Eingewöhnung schafft Sicherheit für die Abläufe, in die Eltern in der ersten Zeit eingebunden sind. Wir sehen die Stammgruppen für unsere U3 Kinder als „kleines Nest“, welches sie dann nach ihrem eigenen Tempo nach und nach verlassen können. Zunächst auch mit der Erzieherin, mit einem älteren Kind, vielleicht wird es auch von einem Kind aus einer anderen Gruppe abgeholt, traut sich später alleine die Gruppe zu verlassen. In diesem Prozess entscheiden die Kinder wann und wie sie ihre erste Erkundungstour beginnen. Feste Zeiten im Alltag haben die morgendliche Begrüßung eines jeden einzelnen Kindes, der tägliche gruppeninternen Morgenkreis und das Mittagessen, sowie die Verabschiedung der Kinder am Mittag bzw. Nachmittag. Ebenso finden kontinuierliche Angebote und Projekte statt, die die Kinder gruppenübergreifend wahrnehmen können. Diese werden aufgrund von Bedürfnissen und Beobachtungen durch die Erzieher aufgegriffen und vertieft. Die Kinder beziehen wir aktiv mit ein.
Angebotsstruktur Unsere Angebotsstruktur findet ihren Rahmen durch die Öffnung der Gruppen am Vormittag von 9.15 Uhr -11.45 Uhr im gesamten Kindergarten und im Außenbereich statt. Den Kindern steht damit weiterer Raum außerhalb ihrer Gruppe zur Verfügung. Sie lernen unterschiedliche Möglichkeiten kennen um sich auszuprobieren, sich zu beteiligen, sich angesprochen zu fühlen, sich zu entscheiden, neugierig auf Neues zu sein oder auf bereits vertrautes zu bauen.
Worauf wir achten: Wir begleiten die Kinder und unterstützen deren Lernprozess Wir beachten, dass sich jedes Kind in seinem eigenen Tempo einbringen kann Die Angebote werden altersentsprechend vorbereitet und durchgeführt Die Kinder finden in ihrer jeweiligen Gruppe immer einen Ansprechpartner vor Die Erzieherinnen achten auf die Bedürfnisse der Kinder und sichern den bestehenden Wunsch nach Vertrautheit und Nähe, besonders der zweijährigen während der Gruppenöffnung Wir motivieren und ermutigen die Kinder zur Beteiligung
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Wir respektieren Entscheidungen der Kinder. Ist uns die Teilnahme/Beteiligung eines oder mehrerer Kinder bei einem bestimmten Angebot besonders wichtig, sprechen wir die Kinder an und erklären warum Wir reflektieren die Angebote im Hinblick auf Aktualität, Bedürfnisse und Bedarf der Weiterentwicklung zu neuen Herausforderungen und Lernprozessen
Entfaltung Für alle Kinder steht der Mehrzweckraum der Kindertagesstätte täglich zur Verfügung. Vielfältige Möglichkeiten regen in diesem Raum das kindliche Bewegungsverhalten an, frei tätig zu werden. Ein Trampolin lädt zum Springen ein (kann auch als Bällebad dienen), Rollbretter, Kriechtunnel, Farbkreise, Bälle, eine mobile Klettertreppe/Wippe machen Lust auf Bewegung. Mobile Polsterbauteile in unterschiedlichen geometrischen Formen, regen die Fantasie an und motivieren zu Bauwerken wie Höhle, Schloss, Schiff…. Ein CD-Player bietet die Möglichkeit die „Wunschmusik“ der Kinder aufzulegen, sich nach Musik frei zu bewegen, zu tanzen. Eine große Softmatte ermöglicht besonders unseren zweijährigen Kindern gefahrenlos Körpererfahrungen durch unterschiedliche Ebenen zu erleben. Im unteren Flur sind Bobby-Cars beliebt. Regelhaft nutzen wir Vormittage (gruppenübergreifend) von 9.30 -11.45Uhr um im nahen Burgberg Bewegungs- und Naturerfahrungen zu sammeln. Jährlich finden Waldwochen statt. Eltern wissen um das Angebot und halten für alle Kinder entsprechende Kleidung und Schuhwerk bereit. Dies benötigen wir auch für das Spiel auf dem Außengelände, Kreativbereich… Mittwochvormittag finden die Kinder(gruppenübergreifend) Möglichkeit sich bei Musik, Tanz, Rhythmus, Singen und musizieren zu entfalten, wahrzunehmen, auszudrücken. Gruppenübergreifend besuchen wir am Montagnachmittag im Wechsel altersgetrennt, die Turnhalle der Grundschule Am Burgberg. Bewegungsbaustellen oder auch angeleitetes Turnen bieten motorische Anreize, schaffen Körperwahrnehmung, ermöglichen Sicherheit beim Erlernen von Bewegungsabläufen und verhelfen zu mehr Selbstwertgefühl. Weitere gruppenübergreifende Angebote an den Nachmittagen sind Projekte der Vorschulkinder. Diese finden derzeit Donnerstagnachmittag statt. Exkursionen mit den Vorschulkindern in die Stadt Battenberg , die Verkehrserziehung mit der Verkehrswacht, die Brandschutzerziehung mit der Battenberger Feuerwehr und die ErsteHilfe für Kinder mit ehrenamtlichen Mitarbeitern des DRK ,wird an diesen Nachmittagen durchgeführt. Ein weiterer Schwerpunkt bei Schulkindprojekten am Donnerstagnachmittag, ist die Arbeit mit umfangreichen Materialien zur mathematischen Bildung, der Arbeit mit dem „Zahlenland“ das wir jährlich durchführen. Weitere Angebote am Nachmittag richten sich nach den individuellen Bedürfnissen im freien Spiel, oder Themen, die nach Bedarf aufgegriffen und vertieft werden z.B Bauen mit großen Kartons, Arbeiten mit Holz, kreativ werden mit unterschiedlichen Materialien, ….). Das Außengelände beziehen wir ebenfalls als Spiel - und Bewegungsraum ein. Seite - 39 -
Nutzung der „Räumlichkeiten“ Den sicheren Umgang mit der Treppe und das Erlernen von Bewegungsabläufen, Körperwahrnehmung und Selbsteinschätzung gehören zu unseren Zielen, die das schrittweise Heranführen und die spätere eigenständige Nutzung der Treppe fördern. Dieser Prozess wird von Eltern und Erzieherinnen begleitet, bis ein sicherer Umgang mit der Treppe zu beobachten ist und verantwortet wird. Auf den Treppenstufen sind orange Fußspuren angebracht und zeigen den Benutzern bildlich, an welcher Seite der Treppe die Kinder hinuntergehen. Altersentsprechend erobern die Kinder so zunehmend selbständig Raum und füllen ihn mit eigenen Impulsen. Wir sorgen in den jeweiligen Gruppenräumen mit dem Instrument der Beobachtung im Rahmen der Dokumentation und Entwicklungsbegleitung mit „Bildungs-und Lerngeschichten“ und durch Rückmeldung der Kinder im Alltag dafür, dass Schwerpunkte im Spiel der Kinder, wie Rollenspiel und Verkleidung ,Konstruktion, Kreativbereich, Sofa und Leseecke…. auch mal umgestaltet , oder in einer anderen Gruppe zu finden und zu nutzen sind. Auch durch ansprechende Akzente wie den Verkleidungswagen, die mobile Staffelei oder die Sandwanne für unsere U3 Kinder, können wir aufgrund der Gegebenheiten in unserer Einrichtung, platzsparend und flexibel vielfältige Möglichkeiten zum schöpferisch und kreativ tätig werden vorhalten, ergänzen oder wechseln. Die Kinder finden in den Räumlichkeiten eine Ordnung vor, die Ihnen ermöglicht eigene persönliche Dinge aufzubewahren, Materialien in Augenhöhe geordnet, sortiert, an einem festen Platz zu erkennen und vorzufinden. Beständige Elemente in jedem Gruppenraum wie der „Frühstückstisch“ sind uns wichtig. Gerne gehen die Kinder auch mal in einer anderen Gruppe frühstücken. Das ist jederzeit möglich. Wichtig sind mobile Sitz und Ruhemöglichkeiten in den Gruppen, oder in den jeweiligen angrenzenden Nebenräumen, um dem Ruhe-oder auch Schlafbedürfnis einzelner Kinder U3 flexibel im Tagesgeschehen nachzukommen. Die Sanitärräume befinden sich im Ober- und Untergeschoss. Bei den Wickelbereichen befinden sich Eigentumsschubladen/Box der U3 Kinder. Diese sind bildlich erkennbar mit Foto des jeweiligen Kindes. Dieser Wiedererkennungswert führt durch das gesamte Haus: Man findet die Fotos der Kinder an den Handtuchhaken im Waschraum, Zahnbürsten, Garderobehaken im Flur, Eigentumsfächern, Geburtstagskalender, mit Fotos an den Gruppentüren… Ein Schlafraum im oberen Bereich der Einrichtung sichert Schlafmöglichkeiten in der Mittagsruhe. Jedem Kind das dort regelmäßig schläft, steht eine Box/Regal für Bettwäsche, Kuscheltier und Kleidung zur Verfügung.
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Das freie Spiel Eine besondere Bedeutung kommt dem freien Spiel der Kinder zu. Dies ist uns wichtig und soll in unserem Tagesablauf einen angemessenen Raum haben, denn in dieser Zeit gehen die Kinder mit Lust und Fantasie auf Entdeckungsreise. Einige Kinder spielen spontan ohne Anleitung und Aufforderung. Sie stellen Fragen und machen „aus allem etwas“. Kinder erschließen sich ihre Welt im Spiel, leben ihr Spielbedürfnis aus und verarbeiten was sie beschäftigt. Vielfältige Materialien und räumliche Angebote bieten Anreize zur Betätigung, die offen lassen was die Kinder damit machen werden, denn Kinder haben den Drang all das zu tun was für ihre Welterkenntnis wichtig ist. Hierbei können sie Initiative entwickeln und ihre Fantasie und Kreativität ausleben. Im Rollenspiel können die Kinder aufnehmen was sie beobachten , spielen „Als-ob“ sie für ihre Puppe kochen ,oder füttern ,sind Supermann , reisen mit dem Stuhl als Rakete zum Himmel, oder verarbeiten was sie gerade beschäftigt. Sie versetzen sich in eine Wunschrolle, spielen mit verteilten Rollen, z.B. Vater-Mutter-Kind, “ich wär jetzt wohl die Mama und du wärst jetzt wohl das Kind das in die Schule muss….“ Im Spiel können Kinder ihre Sozialkompetenz intensiv üben. Im Spiel erleben die Kinder intensive Gefühle wie Mut, Freude, Langeweile, Enttäuschung, Spontaneität und lernen sie herbeizuführen oder zu vermeiden. Beim Spiel können Kinder ohne Vorgaben aktiv werden und Erfahrungen machen. Sie erkennen dabei physikalische Gesetze wenn ein Turm einstürzt, weil die Statik nicht stimmt, ein Malstift kein Ergebnis bringt wenn er falsch herum gehalten wird, oder aus Knete keine Figur entsteht wenn die Masse nicht die Konsistenz hat, die sie braucht. Regelspiele (Mensch-ärger-Dich-nicht, Memory…) konfrontieren die Kinder mit Regeln. Sie lernen mit Regeln umzugehen und achten sehr darauf wenn einer mogelt. Regelspiele fördern den Teamgeist und das Miteinander. All dies geschieht im Spiel beiläufig. Die Kinder selbst sind Impulsgeber und steuern ihr Spiel auch im Miteinander eigenständig. Hier müssen sie keiner Erwartungshaltung, keinem Druck von außen nachkommen. Die Kinder erwerben Wissen, entfalten und testen viele Fähigkeiten .Sie erwerben soziale Kompetenzen, tauschen sich in Kleingruppen intensiv verbal aus und lernen schnell durch die hohe Motivation im Spiel sich sprachlich auszudrücken. Freies Spiel fördert die Fantasie, aktiviert die Kreativität der Kinder und ist ein wichtiger Motor menschlicher Entwicklung und Persönlichkeitsbildung, dem wir Raum lassen wollen. Die Kinder, die nicht alleine ins freie Spiel finde, unterstützen die Erzieherinnen in der Spielfindung, sie werden begleitet und angeleitet.
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Der Morgenkreis, Orientierung und Instrument der Teilhabe Im gemeinsamen Morgenkreis verschaffen wir uns Orientierung für den Tag. Was gibt es zu besprechen, liegt gruppenintern etwas an, gibt es Besonderheiten im Tagesablauf, bekommen wir Besuch, welches Angebot finde ich wo vor, möchte ich mit einem Freund das Außengelände nutzen, oder in einer anderen Gruppe spielen. Ganz klare Absprachen, wer geht wohin, sich abmelden oder Änderungen mitteilen, erfordern Informationsfluss und täglich wechselseitige Kommunikation zwischen der Erzieherin und den Kindern, sowie den Kindern untereinander. Die Erzieher begleiten diesen Prozess unter Beachtung der altersentsprechenden Entwicklung der Kinder. Wir entwickeln gemeinsam Hausregeln, diese sind verbindlich für alle. Mit dem Morgenkreis verbinden wir weitere Zielsetzungen: Im Morgenkreis erleben die Kinder „ich bin willkommen, gehöre dazu und werde akzeptiert Der Morgenkreis schafft Sicherheit und Orientierung und gehört zum täglichen Ablauf Der Morgenkreis strukturiert den Tag Der Morgenkreis hat verschiedene Elemente: erzählen, singen, sprechen, spielen Der Morgenkreis bietet Sprechanlässe – ist Angebot zur Sprachförderung Im Morgenkreis kann ich: in einer Gruppe frei sprechen zuhören, andere ausreden lassen und mich konzentrieren meine Meinung äußern hier habe ich ein Mitbestimmungs- und Entscheidungsrecht Mit den Kindern besprechen wir den Tag und die Angebote. Auf der Magnet-Wochenwand im Eingangsbereich finden die Kinder und Eltern die Wochentage mit ihren Angeboten oder Gegebenheiten vor. Für die Kinder bildlich dargestellt und kombiniert mit Schriftbild , Wochentag und mit Foto der Mitarbeiterin, die das Angebot begleitet. Auch das tägliche Mittagessen wird bildlich dargestellt und ist ein wichtiges Instrument eigenständig zu erkennen was es zu Mittag gibt. Da unser Haus auf zwei Ebenen mit einer Treppe nach unten verbunden ist, stellen wir durch die gruppenübergreifenden Angebote eine Struktur zur Verfügung, die die Kinder selbstbestimmt aktiv werden lässt und „oben mit unten vernetzt.“ Die Treppe gehört zum Haus. Sie trennt nicht „oben“ von „unten“. Wir wollen uns als „eine“ große Lern-Gemeinschaft erleben können und eine anregungsreiche Umgebung schaffen, die nicht eingeschränkt nutzbar ist, sondern vielfältige Herausforderungen bietet. Seite - 42 -
Gesunde Ernährung Von Beginn an bildet abwechslungsreiche und gesunde Ernährung einen wichtigen Grundstein für die Gesundheit und das Wohlbefinden eines jeden Menschen. Liefert sie doch Nährstoffe und Energie um das Immunsystem, den Knochenaufbau und auch, die geistige Leistungsfähigkeit zu entwickeln. Gerade im schnellen Wachstum der Kinder ist der Energiebedarf besonders hoch. Heute ist auch die Kindertagesstätte ein Ort, an dem Kinder ihre Hauptmahlzeiten einnehmen. Deshalb haben auch die Mahlzeiten im Kindergarten eine wichtige Bedeutung . Im Rahmen einer ganzheitlichen Ernährungsbildung kommt der Kindertagesstätte deshalb die Aufgabe zu, Kindern eine vollwertige Ernährung anzubieten und die Möglichkeit ein genussvolles und gesundes Essverhalten zu entwickeln.
Gesundheitliche Bildung findet sich in vielen Alltagssituationen der Kindertagesstätte wieder: Jeder Gruppenraum hält einen Frühstückstisch mit Geschirr, Tee, Milch und Mineralwasser bereit. Kinder frühstücken am „zuckerfreien Vormittag“ gemeinsam. Zusammen nehmen wir das Mittagessen ein und am Nachmittag eine kleine Zwischenmahlzeit. Wir bereiten Speisen zu, wir tätigen Einkäufe, führen Gespräche bei Tisch… . Das zeigt, Essen und Trinken nimmt einen wichtigen Raum im Kindergarten ein. Dazu gehört es, dass die Kinder Ess-und Tischkulturen kennenlernen und dies in einer ansprechend gestalteten Umgebung erleben. Dazu gehört es, Speisen selbst zuzubereiten, zu erkunden woher kommen unsere Lebensmittel, wo werden sie produziert. Unsere jährliche Aussaat /das Bepflanzen unseres Gemüsebeets am Kindergarten verdeutlicht den Kindern Aussaat/Wachstum/Ernte und Zubereitung des frischen Gemüses. Selbst legen die Kinder Hand an, sind mitverantwortlich für die Pflege, das Wässern, Unkrautzupfen, entfernen von „Mitessern“ wie Schnecken …..
Unsere Ziele : Den Kindern Wissen über gesunde Ernährung und Zahngesundheit vermitteln Kennenlernen von verschiedenen Gemüse, Obst, Getreidesorten ,Gewürzen und anderen Speisezutaten Essen erleben als Genuss mit allen Sinnen Pflege einer Ess-und Tischkultur Wertschätzender Umgang mit Lebensmitteln und Ressourcen Vielfalt bereichert den Speiseplan Beteiligung der Kinder bei der Auswahl/Gestaltung des Speiseplans Mit gutem Beispiel voran
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Im Alltag heißt das: Wir stellen vielfältige Arbeitsmaterialien, Bilderbücher, Poster, Spiele,... für das Thema „gesunde Ernährung“ zur Verfügung, Zusammenarbeit mit unserer Patenzahnärztin Frau Prüter in Battenberg Anleitung zum Zähneputzen in der Kita Wir lernen Obst und Gemüsesorten kennen Die Kinder erfahren, wie und wo die Lebensmittel hergestellt werden, wie sie schmecken, riechen, sich anfühlen Wir bepflanzen unser Gemüsebeet Es gibt den zuckerfreien Vormittag Wir bereiten Freitag unser Mittagessen selbst zu Die Kinder sind bei der Entscheidung was gekocht wird aktiv mit einbezogen und werden zum Helfen angeleitet Beteiligung der Kinder bei Einkauf und Zubereitung Wir schaffen eine angenehme Tischatmosphäre Wir binden die Kinder in Vorbereitungen ein Wir sorgen für eine ungestörte Mittagszeit Wir ermutigen die Kinder Speisen zu probieren Wir danken Gott für seine Speisen mit einem Tischgebet
Das gemeinsame Mittagessen Dem gemeinsamen Mittagessen kommt eine wichtige Bedeutung zu. Hier finden sich die Kinder in Ihrer Gruppe zusammen. Erleben Tischgemeinschaft, genießen das gemeinsame Essen und Erzählen, pflegen Rituale wie das tägliche Tischgebet. Wir achten auf eine ansprechende Umgebung, ansprechendes Geschirr, eine schöne Blume auf dem Tisch. Bei den Vorbereitungen, dem Tischeindecken, beziehen wir die Kinder mit ein. Auf die Interessen unserer muslimischen Kinder wird geachtet. Unser Mittagessen wird von Montag bis Donnerstag täglich frisch zubereitet und vom DRKSeniorenzentrum, ansässig in direkter Nähe, angeliefert. Wir pflegen guten Kontakt mit dem Koch (Herrn Christian Bauer), der auch flexibel auf Wünsche der Kinder mit einem Auswahlgericht bei Bedarf eingehen kann. Auch die Kinder lernen „ihren“ Koch kennen, wir besuchen ihn vor „seiner Küche“ oder er kommt uns besuchen. Freitag wird in der Kindertagesstätte selbst gekocht! Hier werden die Kinder aktiv in die Auswahl des Gerichts und dann später bei den Vorbereitungen mit einbezogen. Es wird geschnippelt, gebraten, gekocht. Die Kinder üben den Umgang und die Verarbeitung von frischen Lebensmitteln. Die Pflege unseres Gemüsebeetes auf dem Gelände der Kindertagesstätte veranschaulicht den Kindern den natürlichen Kreislauf von Saat, Wachstum und Ernte. Vor Ort nutzen wir den Kauf von Lebensmitteln beim hiesigen Metzger, Lebensmittelhändler und Bäckereien.
Musik und Singen im Kindergarten „Wir singen gern“ das ist unsere Devise. Denn Singen fördert die körperliche, seelische, geistige und soziale Entwicklung von Kindern. Mit der „Felix „Auszeichnung des Deutschen Chorverbandes bestätigen wir das musikalische Wirken in unserer Kindertagesstätte. Dazu gehört: Eine vielfältige und altersgemäße Liedauswahl Die Anpassung der Tonart an die kindliche Stimme Tägliches singen Integration von Liedern aus anderen Kulturkreisen Kennenlernen und einbeziehen rhythmischer Instrumente Aufführungen bei gemeinsamen Festen, oder öffentlichen Veranstaltungen, oder innerhalb des Kindergartens Gemeinsame Familiengottesdienste Tanz und Bewegung Gemeinsames Singen, Musizieren und Tanzen ist Teil unserer täglichen Arbeit in der Kindertagesstätte. Musik und musikalisch-rhythmische Erziehung begleiten die Kinder im Alltag und tragen zu einer lebendigen fröhlichen Atmosphäre bei. Die Kinder haben Freude daran, den Tönen, Geräuschen und Klängen in ihrer Umgebung zu lauschen, Klänge und Geräusche selbst zu produzieren und sich dazu zu bewegen. Die Kinder erleben Musik als Teil ihrer eigenen Erlebniswelt und als Möglichkeit Gefühle auszudrücken. Singen, tanzen, musizieren fördert die Kontakt-und Teamfähigkeit und wirkt sich positiv auf den Spracherwerb aus. Wer singt, lernt ganz nebenbei, denn die Entwicklung musikalischer Fähigkeiten schließt sprachliche Lernprozesse in vielfältiger Weise ein. Wer singt spielt mit Sprache, Rhythmus und Tempo, er hört zu, ordnet sich ein, erlernt langsam und deutlich zu artikulieren. Die Kinder erleben sich in Kommunikation, verständigen sich über das Singen und lernen, in Einklang zu kommen. Sie erleben betonte/unbetonte Silben, Taktschwerpunkte, Pausen, Silbenlängen, Satzmelodien. Sie erleben Sprechrhythmus und Dynamik im Verlauf des Singens und sprechen (langsamschnell, durch Viertel- , Achtel- ,Halbe Noten. (Quelle aus: Kinder-Sprache stärken, Verlag das Netz, „Wieviel Sprache steckt in Musik und Medienarbeit ?“DJI) Die Kinder bereichern ihren Wortschatz durch sinnliches Erleben. Seite - 45 -
Singen wirkt integrierend und stiftet Gemeinschaft. Das gemeinsame Spiel mit Stimme und Ausdruck überwindet dabei alle Sprach-Nationalitätsund Entwicklungsgrenzen. Durch Nachahmung werden so immer mehr stimmliche und sprachliche Fähigkeiten erworben. Ebenso fördert Musik die motorische Entwicklung und das Körperbewusstsein der Kinder. Neben den täglichen Elementen im Rahmen der Freispielphase, oder bei unserem Morgenkreis findet einmal wöchentlich der „musikalische Mittwoch“ –musikalische Früherziehung- im Multifunktionsraum statt. Wir summen, spielen mit Tönen, Lauten und Wörtern, verbinden Musik und Bewegung durch Tanz, Bewegungslieder und Singspiele, singen unter Begleitung von Gitarre oder Akkordeon. Wir erkunden oder stellen Musikinstrumente her. Wir lernen Rhythmus, Dynamik und Tempo kennen, wir entdecken unsere Sprech-und Singstimme, wir erfahren Musik und Tanz als Ausdrucksmöglichkeit der eigenen Gefühle. Wir gestalten Projekte, reisen musikalisch um die Welt und lernen Besonderheiten anderer Länder kennen, wir treffen Kiddy die Schildkröte und erleben mit ihm Abenteuer in Klang, Rhythmus und Bewegung. Seit 2011 ist unsere Kindertagesstätte mit dem „Felix-Siegel“ ausgezeichnet. Wiederholend im Jahr 2013. Die Handpuppe, unser bunter Singvogel Felix, darf bei keiner Zusammenkunft und keinem Auftritt fehlen. Durch die Felix-Plakette, an der Hauswand an unserer Kita wird unsere Zertifizierung auch nach außen sichtbar. Diese Plakette hat einen Geltungszeitraum von 3 Jahren.
Naturerfahrungen im nahen Burgberg und Umgebung Mit der Schöpfungsgeschichte und einem religiösem Werteverständnis vermitteln wir den Kindern einen achtsamen Umgang mit unserer Natur und allen Lebewesen. Die Natur mit ihrer Pflanzen und Tierwelt, bieten den Kindern ein wichtiges Lern- und Erfahrungsfeld im Alltag der Kindertagesstätte. Ganz nah am Burgberg sind wir zu Hause und binden Naturerlebnisse in unsere pädagogische Arbeit als Schwerpunkt ein. Mit Lupe und Naturlexikon geht es auf Entdeckungsreise. Ob unebene Wege, duftende Sträucher, oder moosbewachsene Baumstämme, unseren Walddetektiven entgeht nichts. Auch Erkundungen in die nähere Umgang wie den Bürgerbach, Gärten im Hain oder Am Berg gehören zu weiteren Exkursionen mit den Kindern. So wollen wir ein Bewusstsein für die Umwelt, deren Schutz und Erhalt schaffen.
Draußen im Freien heißt für uns Die Umwelt mit allen Sinnen wahrnehmen Uns bewusst mit dem natürlichen Kreislauf der Jahreszeiten auseinandersetzen und Naturvorgänge bewusst erleben Wir beobachten Samen, Wachstum, Tier und Pflanzenwelt Wir erleben wie unterschiedlich sich natürliche Wege und Materialien für uns beim Laufen und der Bewegung anfühlen und uns herausfordern Wir lernen Lebensbedingungen unterschiedlicher Tiere und die Pflanzenvielfalt in ihrem natürlichen Lebensraum kennen, schätzen und achten. Wir achten Pflanzen –und Tierwelt, zerstören nichts mutwillig. Wir erkunden verschiedene Naturmaterialien, Blätter, Moos, Baumrinde, Harz, Holz, Tannennadeln, Humus, …, sehen, fühlen, erklären ihre Verwendung Wir stecken nichts in den Mund Wir wissen Müll hat in der Natur nichts zu suchen Unterstützung findet unsere Kindertagesstätte durch den ortsansässigen Revierförster, ehrenamtliche Mitarbeiter des Hegerings der Jägervereinigung und die Ortsgruppe NABU.
Bewegung – Hüpfen, Springen, Balancieren Bewegung ist ein elementarer Baustein in der Entwicklung eines jeden Kindes. Denn Kinder haben einen natürlichen Drang und Freude daran sich zu bewegen. Die motorische Entwicklung ist für die Gesamtentwicklung von unerlässlicher Bedeutung. Durch den engen Zusammenhang zwischen Bewegung und Wahrnehmung gewinnt das Kind durch Bewegung neues Wissen über seine Umwelt. Bewegungserfahrungen sind zugleich Sinneserfahrungen. Sie stärken und sensibilisieren einzelne Wahrnehmungsbereiche wie Tasten, Fühlen, Sehen, Hören. Bewegung fördert eine Reihe kognitiver Fähigkeiten, die sich bedeutsam auf die sprachliche und soziale Entwicklung der Kinder auswirken. Seite - 47 -
Wenn Kinder Freude daran entwickeln sich zu bewegen erlangen sie zunehmend mehr Sicherheit in ihrer Körperbeherrschung.
Bewegung im Alltag unserer Kindertagesstätte In unserer Kindertagesstätte schaffen wir Bewegungsmöglichkeiten für eine ganzheitliche und gesundheitsförderliche Entwicklung der Kinder. Wir gehen individuell auf die Bedürfnisse der Kinder ein, nutzen dazu den Multifunktionsraum im Obergeschoss mit Trampolin, Rollbrettern, Ball, der Move-it -Box …. Wir nutzen unser Außengelände, sowie den nahen Burgberg um den Bewegungsbedürfnissen der gerecht zu werden.
Angeleitete Bewegungszeit Regelmäßig nutzen wir Montagnachmittag die Sporthalle der nahegelegenen Grundschule, um den Kindern einen weiteren Bewegungsraum mit mehr Möglichkeiten für Bewegungserfahrung anzubieten. Die Ausstattung der Schule mit Sprossenwand, Turnmatten, Tau, Kästen, Bällen, Reifen, ... hält uns eine Vielzahl an Möglichkeiten bereit, verschiedenste Erfahrungen zu machen.
Elemente die uns wichtig sind Körpergefühl/Körperbewusstsein entwickeln Bewegungserfahrungen sammeln Bewegungsfreude und Aktivitätsbereitschaft entwickeln Koordinationsfähigkeiten, Reaktion, Raumorientierung ,Rhythmus, Gleichgewicht und Differenzierung erproben und entwickeln Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit ausbilden Eigene körperliche Grenzen erkennen und erweitern durch üben Selbstwertgefühl durch mehr Bewegungssicherheit stärken Entspannung und Anspannung erfahren Freude an gemeinsamer Bewegung entwickeln und dabei Regeln verstehen und einhalten Teamgeist und Kooperation bei gemeinsamen Bewegungsaufgaben entwickeln Rücksichtnahme und Fairness üben Fantasie und Kreativität durch Ausprobieren neuer Bewegungsideen entwickeln Projekte die aufgrund von Bedürfnissen, Beobachtungen aufgegriffen und vertieft werden. Hier beziehen wir die Kinder aktiv mit ein.
Sprachförderung - Lauschen, Hinhören, Verstehen Sprachliche Förderung ist ein wesentlicher Bestandteil pädagogischer Arbeit. Denn worüber wir sprechen, in welcher Weise wir über etwas sprechen, öffnet uns die Tür dafür, unsere Welt zu verstehen. Sprache bestimmt unsere Wahrnehmung, lässt Bilder und Gefühle in uns entstehen, strukturiert unser Denken, schafft neue Blickwinkel und Sichtweisen, und hilft uns das Leben zu gestalten. Durch Sprache definieren und gestalten wir unsere Wirklichkeit. Die Kinder entdecken, dass sie durch Sprache etwas bewirken können, lernen sprechen um auf sich aufmerksam zu machen, um Beziehungen zu gestalten, Wünsche zu äußern, mit anderen zu spielen und Wissen zu erwerben. Sprache nimmt Einfluss auf die Entwicklung und den Fortschritt in vielen weiteren kindlichen Lern-und Entwicklungsbereichen. Sprache entwickelt sich nur in Interaktion , also in einem Ko-konstruktiven Prozess, der auf die gemeinsame Erforschung von Inhalten und Bedeutungen ausgelegt ist. (BEP S.40) Ist die Sprache erheblich verzögert oder gestört, kann sich dies auf andere Bereiche der Entwicklung auswirken. Frühkindliche Sprachförderung gehört deshalb zu den wichtigsten und grundlegenden Aufgaben der pädagogischen Arbeit in unserer Kita. Die Sprache begleitet uns in jedem Bereich der Arbeit mit den Kindern. Wir sehen Sprachförderung als tägliche Aufgabe und nutzen den Alltag gezielt für Spracherwerb. Denn wo gelingt Sprachförderung am Besten? Da wo sie eingebettet ist in das was die Kinder tun und was sie interessiert. Deshalb gestalten wir Angebote so, dass sie entwicklungstypische Prozesse des Spracherwerbs unterstützen, den Aufbau und den Gebrauch von aktivem und passivem Wortschatz fördern und so allen Kindern fortlaufend eine Erweiterung an kommunikativen Fähigkeiten ermöglicht. im Alltag wo wir vielfältige Angebote eröffnen um Sprache mit allen Sinnen zu erleben. Bei der Begrüßung am Morgen, am Frühstücktisch, im Morgenkreis, im Freispiel, bei Rollenspielen, in der Bau-Ecke, beim Malen und kreativ werden, in der Lese-Ecke, mit unseren Lesepaten, beim gemeinsamen Mittagessen, in Kleingruppenarbeit, bei gezielten Projekten. mit Hilfe verschiedenster Medien (Sach-Bilderbücher,Kniebücher,OverheadProjektor,Kamishibai,Dia-Projektor…) indem wir das Sprechverhalten des Kindes und sein Interesse an Sprache beobachten um seinen aktuellen Sprachstand zu beurteilen und besondere Angebote zur Sprachförderung machen zu können Seite - 49 -
wir nutzen bei der Sprachstandbeobachtung speziell entwickelte Arbeitsmittel zur spielerischen Überprüfung von Aussprache, Grammatik, Sprachverständnis (z.B. Wimmelbücher) wir regen Kinder durchgängig dazu an, sich durch Fragen, Erzählungen damit auseinanderzusetzen was sie sehen, erleben wir ermutigen sie persönliche Gefühle zu benennen und Sprache als Klärung von Konflikten oder Bekundung von Interessen zu nutzen wir achten bei Kindern unter drei Jahren vor allem auf Mimik und Gestik und darauf miteinander Aufmerksamkeit zu teilen wir unterstützen bei der Ausbildung von Laut-Strukturen durch Geräusche, Klanggeschichten, Reime ,Wortspiele, Wiederholungen Ältere Kinder unterstützen wir durch literarcybezogene Kompetenzen z.B. Umgang mit Bilderbüchern, Geschichten erzählen/fantasieren, Zeitung “lesen“..... Im Bereich der Vorschulerziehung kommen Schwerpunkte der Sprachförderung hinzu, die Förderung sprachlicher Abstraktionsfähigkeit ,grammatische Strukturbildung ,Freude am Schreiben, Buchstabensammeln, Schreibwerkstatt, Plakate gestalten ungünstige Sprachformulierungen der Kinder korrigieren wir durch indirekte Wiederholungen und regen zu Neuformulierungen oder Wiederholungen an Besondere Bedeutung kommt der Kombination von Sprache - Musik und Sprache - Bewegung in unserer Kita zu. wir dokumentieren das aktive Sprechen , das Sprachverständnis und das Kommunikationsverhalten der Kinder in unserer Kita im Rahmen der Arbeit mit „Bildungs-und Lerngeschichten“ im Ordner der Kinder und sichern so individuelle Sprachförderung und Unterstützung von Kommunikationsfähigkeiten Kinder mit fremder Muttersprache werden besonders im Erwerb der Zweitsprache „Deutsch“ gefördert und unterstützt. Es ist uns wichtig, dass Kinder deren Eltern aus einem anderen Sprach-und Kulturkreis kommen in der Kita Wertschätzung für ihre Familiensprache erfahren und diese Sprache z.B. auch punktuell in pädagogische Angebote einbezogen wird z.B. eine multikulturelles Begrüßungslied im Morgenkreis In Kooperation mit der Grundschule findet für Kinder mit Migrationshintergrund ein Vorlaufkurs, ein Jahr vor der Einschulung, in der Kindertagesstätte statt.
Behutsame Übergänge -Das letzte Kindergartenjahr „Wir kommen in die Schule“ Die Vorbereitung auf die Schule beginnt mit dem Eintritt in den Kindergarten und läuft wie ein roter Faden durch die gesamte Zeit mit. Sie ist Aufgabe aller an der Erziehung und Bildung Beteiligten. Eltern, Familie, Kindergarten. Die Kinder, die im kommenden Sommer eingeschult werden, treffen sich einmal wöchentlich an einem Nachmittag. Die Vorschularbeit in dieser Gruppe beginnt in jedem Jahr mit einer gemeinsamen Waldwoche. Hier erleben die Kinder ein neues Gruppengefühl, sammeln neue Erfahrungen im altershomogenen Miteinander und neue Freundschaften werden ermöglicht. In der gemeinsamen Waldwoche können sich die Kinder frei entfalten, vielfältige Körpererfahrungen machen, Kräfte messen, mit Naturmaterialien arbeiten, gemeinsame Werke entstehen lassen ,Teamgeist entwickeln, ihre körperlichen Grenzen austesten. Waldtage wiederholen sich im Laufe des gesamten Jahres. Spezielle Aktionen und Themen werden bei den weiteren Schulanfängernachmittagen nur mit den „Großen“ durchgeführt. Wir bereiten sowohl gezielte Angebote für die Schulanfänger vor, erarbeiten mit den Kindern auch gemeinsame Projekte, die aus Interessen, Wünschen, Ideen der Kinder wachsen können. In Projekten können die Kinder Neues erfahren und Bekanntes hinterfragen. Das Projekt Zahlenland gehört jährlich in unser Angebot zum Thema mathematische Bildung. Wir beschreiben es im Anhang. Regelmäßig nutzen wir mit unseren Schulanfängern das nahegelegene Schwimmbad. Besonders wichtig ist es uns, die Vorfreude der Kinder auf ihren nächsten Lebensabschnitt zu stärken, oder Ängste zu nehmen. Sich auf bisher Unbekanntes einzulassen und mit Selbstbewusstsein und Freude neuen Anforderungen zu begegnen ist unser Ziel. Zu unseren Inhalten gehört es zu experimentieren, zu werken, Aufträge auszuführen, selbständiges Arbeiten zu erproben und zu erlernen und sich mit Gleichaltrigen auseinander zu setzen. Verkehrserziehung in Zusammenarbeit mit der Verkehrswacht Waldeck-Frankenberg, Brandschutzerziehung in Zusammenarbeit mit der hiesigen Feuerwehr, kennenlernen von Rettungsdienst und Erste-Hilfe sind elementare Bestandteile der Vorschulzeit. Ebenso Exkursionen in die örtliche Umgebung und Kontakte zur Grundschule. In Kooperation mit der Grundschule finden regelmäßige Kooperationstreffen zwischen Lehrern und Erziehern statt. Themen betreffen die Zusammenarbeit mit der Stadt Battenberg bezüglich Kindergarten und Schulsituation, Betreuung und familiengerechtes Angebot, sowie inhaltliche Themen und Austausch für einen gelingenden Übergang. Im Rahmen der Tandemarbeit finden sich alle Battenberger Kindergärten und die Grundschule Battenberg zusammen. Wir koordinieren gemeinsame Fortbildungen mit Multiplikatoren/Referenten zum Hessischen-Bildungs- und Erziehungsplan. Seite - 51 -
Ein gemeinsamer Fahrplan für die Einschulung wurde entwickelt und den Eltern als Orientierung in Form eines Flyers zur Verfügung gestellt. Ein gemeinsamer Elternabend lässt Raum für Fragen und nimmt Unsicherheiten für den kommenden Übergang in die Schule. Die Kinder lernen die Schule mit ihren Räumlichkeiten und den Lehrern kennen. Sie erleben die Schule durch Hospitationen, Abläufe, Pausensituation, nehmen am Unterricht oder an Lesestunden teil. So wollen wir miteinander zu einem gelingenden Übergang von der Kindertagesstätte in die Schule beitragen. Gemeinsam gestalten Eltern im Kindergarten die Schultüte Ihrer Kinder. Die Kindergartenzeit schließen wir mit einer Abschlussfahrt, einer Abschiedsfeier und der Verabschiedung der Schulanfänger in einem gemeinsamen Familiengottesdienst ab.
Das Kind im Blick - Bildungs- und Lerngeschichten in der Kita In der Kita spekulieren wir nicht über Ihr Kind. Sondern wir schauen hin. Wir beobachten, dokumentieren was wir entdecken. Machen uns Gedanken und entscheiden dann, wie wir Ihr Kind in seiner Entwicklung begleiten und fördern können. Möglichkeiten dazu bestehen besonders im Freispiel und anderen Zeitphasen, in denen wir als Erzieherin nicht direkt in das Spiel der Kinder eingebunden sind. In der Beobachtung der Kinder erfahren wir: Was bewegt sie? Was spielen sie? Wonach fragen Sie? „Wie tut ein Kind etwas?“, „Woran hat es Freude?“, „Was fällt ihm eher schwer?“ „Wie verhält es sich genau?“ … Beobachtungen und Dokumentationen helfen uns dabei, uns die Sichtweisen eines Kindes zu Eigen zu machen. Das Kind in seinem Verhalten und Erleben besser zu verstehen, individuell darauf einzugehen oder mit besonders geplanten pädagogischen Angeboten darauf zu reagieren. Bei der Dokumentation unserer Beobachtungen haben wir uns in unserer KiTa für die Arbeit mit „Bildungs- und Lerngeschichten“ entschieden. Im gemeinsamen Prozess des Lernens und der Entwicklungsbegleitung sind fünf Orientierungshilfen die Grundlage für Beobachtung, Auswertung und Dokumentation einer „Lerngeschichte“ des Kindes sind folgende Lerndispositionen Interessiert sein Engagiert sein Mitwirken an einer Lerngemeinschaft Sich ausdrücken und mitteilen Standhalten bei Herausforderungen uns Schwierigkeiten Durch „Bildungs- und Lerngeschichten“ werden Entwicklungs- und Lernprozesse Ihres Kindes in der Kita festgehalten - und wir können sie mit Ihnen besprechen und beurteilen. Die Bildungs- und Lerngeschichten sind auch eine besonders gute Methode, durch die Ihr Kind in seiner Selbstwahrnehmung unterstützt wird. Seite - 52 -
Teamarbeit Dem Miteinander im Team kommt für die Ausgestaltung der gesamten pädagogischen Arbeit eine große Bedeutung zu. Ebenso bei der Weiterentwicklung der konzeptionellen Arbeit. Wir stehen gemeinsam hinter dem Ziel, individuelle Bedürfnisse der Kinder zu berücksichtigen und deren Umsetzung selbsttätig und aktiv zu ermöglichen. Dies spiegelt sich in unserer Haltung wieder. Verantwortungsbereiche sprechen wir miteinander ab. Wir sind gefordert Abläufe und die eigene Umsetzung der Arbeit zu reflektieren, besprechen dies in wöchentlich stattfindenden Teamsitzungen .In der Teamsitzung werden Schwerpunktthemen besprochen. Neben der gemeinsamen pädagogischen Planung und Reflexion werden auch organisatorische Dinge besprochen. Planung von Projekten, Organisation von Festen, Fortbildungsaustausch. Wir strukturieren und legen Zuständigkeiten fest und bringen individuelle Ressourcen der Mitarbeiter in Schwerpunktarbeit, Angeboten/Projekte ... ein, nutzen und wertschätzen unterschiedliche Stärken für die Gestaltung der pädagogischen Arbeit. Eine positive Grundeinstellung und der rücksichtsvolle Umgang miteinander sind uns wichtig, um uns zu ergänzen. Wir setzen uns mit unterschiedlichen Meinungen auseinander, geben uns Rückmeldungen, verstehen diese nicht als Kritik an der eigenen Person sondern als eine Möglichkeit der fachlichen Weiterentwicklung unseres pädagogischen Wirkens. Das Wohl des Kindes und seiner Familie nehmen wir dabei stets in unseren Blick. Neben dem Dienstplan im Büro finden wir den Angebotsplan vor, mit den dafür erarbeiteten Zuständigkeiten und zeitlichem Rahmen. Regelmäßig überprüfen wir in Mitarbeiterbesprechungen die Aktualität oder Erfahrungen, bzw. notwendige Veränderungen. Verhalten und Rückmeldungen der Kinder beziehen wir mit ein. Sprechen darüber in Teambesprechungen und auch im Morgenkreis mit den Kindern, oder bei Zusammenkünften aller Kinder im Mehrzweckraum. Als Team qualifizieren wir uns kontinuierlich durch Fortbildungen weiter. Praktische Erkenntnisse und neueste wissenschaftliche Erkenntnisse fließen in die Weiterentwicklung und Verbesserung der pädagogischen Arbeit ein.
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Eltern und Kita in guter Partnerschaft Als Eltern vertrauen Sie uns ihr Kind für einen Teil des Tages zur Betreuung, Bildung und Erziehung an. Es ist uns deshalb ein besonderes Anliegen, im Blick auf die Aufgaben und Anliegen der Kitaarbeit gut mit Ihnen zusammenzuarbeiten. Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit steht dabei stets das gemeinsame Bemühen um das Wohlergehen der Kinder. Nur ein Kind, das die Beziehung zwischen Eltern und Erziehern als respektvoll und durch ein gelingendes Miteinander geprägt erlebt, kann sich in der Kita sicher und geborgen fühlen. Durch Ihre interessierte Teilnahme und engagierte Teilhabe am Leben der Kita unterstützen Sie aktiv den erziehungspartnerschaftlichen Auftrag unserer Einrichtung. Sie tragen dazu bei, dass die Erziehung in Ihrer Familie durch die pädagogische Arbeit in unserer Kita stets gut begleitet und in einer entwicklungsförderlichen Weise ergänzt werden kann.
Ihr gutes Recht Die Zusammenarbeit mit Ihnen als Eltern geschieht in rechtlicher Hinsicht auf der Basis der gesetzlichen Regelunge im HKJGB zur Elternbeteiligung in Kindertagesstätten. Als Eltern wählen Sie Elternvertreter, die Sie in Ihren Anliegen in besonderer Weise unterstützen. Elternvertreter vermitteln im Bedarfsfall auch zwischen Ihnen, dem Mitarbeiterteam und dem Träger der Einrichtung. Als Einrichtung unterstützen wir Elternvertreter organisatorisch und arbeiten mit ihnen zusammen. Regelmäßige Treffen mit der Kita-Leitung sichern den notwendigen Informationsfluss und einen zeitnahen Austausch über alle wichtigen Entwicklungen unserer Kindertagesstättenarbeit. Durch die Teilnahme an den Sitzungen des Kindergartenausschuss erhalten Elternvertreter darüber hinaus auch Einblick in die finanziellen und personellen Rahmenbedingungen der Kita. Durch ihr Wissen können sie sich in elterlichen Anliegen gut positionieren und die Arbeit der Kita in der Öffentlichkeit in bedeutsamer Weise unterstützen. Neben der Mitverantwortung für die Umsetzung der rechtlichen Grundlagen zur Elternbeteiligung ist es unser Wunsch und Ziel, möglichst alle Eltern in vielfältiger Weise in die Arbeit der Kindertagesstätte einzubeziehen. Um dies zu ermöglichen stellen wir allen Eltern in unterschiedlicher Weise Informationen zur Arbeit in der Kita zur Verfügung pflegen wir mit Ihnen den regelmäßigen Austausch über die individuelle Situation und Entwicklung Ihres Kindes in der Kita eröffnen wir Ihnen Beteiligungsmöglichkeiten an unserer Arbeit und befragen wir Sie in zeitlichen Abständen zu Ihrer Zufriedenheit mit der Kita-Arbeit und Ihren Bedarfen
Gut im Gespräch miteinander Das Aufnahmegespräch Hier wird der Grundstein gelegt, um das uns anvertraute Kind in seiner Entwicklung gut zu begleiten. Es werden organisatorische Abläufe besprochen und die Erzieherin erhält einen Einblick über die familiäre Situation und den derzeitigen Entwicklungsstand Ihres Kindes Tür- und Angelgespräche beim Bringen und Abholen Gespräche beim Bringen und Abholen Ihres Kindes dienen dem Kurz-Austausch von wichtigen Informationen und Beobachtungen. Sie bieten so die Chance, das Miteinander von Elternhaus und Kita zu stärken. Eine ganz wichtige Funktion haben diese Gespräche, wenn es darum geht, zeitnah auf akute Lebenslagen Ihres Kindes zu reagieren und hilfreiche Absprachen zu treffen. Entwicklungsgespräche Bei einem jährlich stattfindenden Geburtstagsgespräch in der Zeit des beginnenden neuen Lebensjahres Ihres Kindes ,und während besonders vereinbarter Gespräche zur Situation Ihres Kindes in der Kita haben Sie ausführlich Gelegenheit, einen gezielten Blick auf die Entwicklung Ihres Kindes zu werfen. Wichtig ist uns, dass wir in diesen Gesprächen Ihre Wahrnehmungen und Anliegen als Eltern und unsere Beobachtungen und Einschätzungen in guter Weise so zusammenführen, dass es dazu dient, Ihr Kind in der Kita so optimal wie möglich begleiten, unterstützen und fördern zu können. Hilfe und Unterstützung in Problemlagen Gerne sind wir als Kita-Team dazu bereit, Ihnen in besonderen Problemlagen und Krisenentwicklungen zur Seite zu stehen. Wir sind dankbar, wenn Besorgnisse in Bezug auf Ihr Kind in gemeinsamen Gesprächen offen angesprochen und miteinander angeschaut werden können. Zusammen können wir uns auf die Suche danach machen, wie wir Ihrem Kind in der Kita gut zur Seite stehen können. Ebenso eröffnen solche Gespräche auch die Chance, gegebenenfalls gezielte Hilfen und sozialpädagogische oder therapeutische Unterstützung zu vermitteln. Als Eltern haben sie das Recht auf Erziehungshilfe, wenn sie einmal in schwierige Lebenssituationen kommen sollten und den Eindruck haben, nicht gut für ihr Kind sorgen zu können. Das kann z.B. im Krankheitsfall sein, im Zusammenhang mit einer veränderten Lebenssituation, oder auch aus anderen Gründen. Gerade in solchen Situationen dürfen Sie sich selbstverständlich gerne an uns wenden. Wir nehmen uns Zeit für Ihr Anliegen und begleiten Sie gegebenenfalls auch in der Kontaktaufnahme zu Beratungs-oder anderen Stellen.
Streng Vertraulich Wenn Sie ein besonderes Beratungsgespräch zu Erziehungsfragen oder einem anderen Anliegen wünschen, sprechen Sie uns einfach an. Wir versuchen dann einen zeitnahen Gesprächstermin zu finden. Alle Elterngespräche unterliegen der dienstlichen Schweigepflicht. Vertrauliche Mitteilungen oder Aufzeichnungen zu Inhalten und Ergebnissen von Beratungsgesprächen werden in der Einrichtung stets entsprechend den Richtlinien zum Datenschutz behandelt und sicher verwahrt.
Elternabende/Veranstaltungen Elternveranstaltungen dienen dem Informationsaustausch, der Unterstützung der Erziehung in der Familie durch besondere Themenabende, Schulungsangebote und ähnliches, und der gemeinsamen Abstimmung zu besonderen Aufgaben und Angeboten in der Kita-Arbeit (wie z.B. die Förderung von Vorschulkindern). Sie bieten in besonderer Weise auch die Möglichkeit, sich in der Elternrunde auszutauschen, Meinungen zu bilden und sich insgesamt in die Arbeit der Kita einzubringen. Elterncafé Unsere Kita versteht sich als Begegnungsstätte und Treffpunkt für Familien. Das Elterncafè bietet dabei die Möglichkeit, sich als Eltern ohne Kinder in lockerer Runde zu treffen, um sich z.B. zu Fragen der Erziehung auszutauschen, gemeinsame Aktivitäten oder Elternprojekte im Kita-Alltag vorzubereiten und ähnliches mehr.
Feste und Feiern In der Kita gibt es viel Grund zu feiern: ein Geburtstag, ein jahreszeitliches Ereignis wie Weihnachten, ein Frühlings- oder Sommerfest, den Übergang unserer Schulanfänger in die Grundschule, einen besonderer Gottesdienst… Auch die Teilnahme der Kinder an kommunalen Festen, der Start in besondere Themenkreise oder die Präsentation von Projektwochen bieten willkommene Anlässe, es den Kindern in der Kita in besonderer Weise „schön“ zu machen. In diese Freude nehmen wir Sie als Eltern gerne mit hinein.
Ehrenamtliche Mitarbeit Erziehungspartnerschaft bedeutet für uns keine Einbahnstraße, sondern Zusammenarbeit auf allen Ebenen. Gemäß der Satzung und Leitlinien des Trägers für die Kita-Arbeit gehört es zu unserem Konzept, Ihnen auch gemeinnützige Aktivitäten in der Kita anzubieten. Als Eltern sind Sie eingeladen, sich entsprechend ihren Neigungen, Interessen und Fähigkeiten ehrenamtlich aktiv in die Arbeit der Kita einzubringen. Möglichkeiten ehrenamtlichen Engagements bestehen im Kindergartenalltag in unterschiedlicher Weise, z.B. können Sie für die Kinder „Märchentante“ oder „Bilderbuchfee“ werden, derzeit laden wir 2x wöchentlich Montag und Donnerstagvormittag ab 9.30Uhr zur Vorlesezeit ein. Eine Terminliste für die beteiligten Eltern wird monatlich erstellt. sich als Fachfrau oder Fachmann in naturkundliche Projekte einbringen, die Kinder in ihrem lebensweltlichen Lernen unterstützen, indem Sie Ihnen einen Besuch an ihrem Arbeitsplatz möglich machen, sich bei besonderen Aktionstagen (z.B. für Spielplatzgestaltung) einbringen Sommerfeste, Projekte im Haus, oder dem Außengelände und andere Veranstaltungen lassen sich nur mit der aktiven Mithilfe von Eltern verwirklichen. Einladungen zur Mitarbeit lassen wir ihnen im Bedarfsfall gesondert zugehen. Darüber hinaus legen wir „Aktions- und Mitarbeit-Listen“ aus, in die Sie sich eintragen können. Es macht Spaß und ermutigt uns als Mitarbeiterteam, mit engagierten Eltern zusammenzuarbeiten, - und den größten Gewinn daran haben Ihre Kinder.
Elternbeteiligung, Elternversammlung und Elternbeirat Das Hessische Kinder-und Jugendhilfegesetz HKJGB hier §27 , „regelt die die angemessene Beteiligung der Eltern bei wesentlichen Fragen zur Bildung, Erziehung und Betreuung der Kinder in Tageseinrichtungen für Kinder „ (Quelle Hessische Kinder-undJugendhilfegesetzbuch Michael Hofmeister, Kommunal - und Schulverlag S.141) Diese gesetzliche Grundlage wird in unserer Arbeit ergänzt durch weitere Richtlinien der „Kindergartenausschussordnung Hessen“ verankert im Handbuch für Evangelische Einrichtungen Fachbereich Kindertagesstätten im Zentrum Bildung der EKHN.“ Regelungen zur Bildung des jährlichen Elternbeirates, Verfahren, Zusammensetzung und Wahlstatuten sind im Qualitätsmanagement abgelegt unter „Verantwortungsebene Träger“. Eine gemeinsame Jahresplanung (was ist gewünscht) mit dem Elternbeirat , gehört zum Konzept unserer Kindertagesstätte, ebenso wie aufgezeigte Elemente zur Beteiligung/Zusammenarbeit.
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Ihre Meinung ist uns wichtig Eltern sind Experten für die Erziehung ihrer Kinder im familiären Umfeld. Durch die Einbeziehung insbesondere der Elternvertreter in die Weiterentwicklung der Kita-Konzeption und Qualitätsentwicklung, sowie durch Elternbefragungen z.B. zu Ihrer Zufriedenheit mit unserer Kita-Arbeit, zu Angeboten und Projekten im pädagogischen Alltag mit den Kindern, zu Betreuungszeiten und Verpflegung Ihrer Kinder, oder auch dazu, wie Sie sich eine ehrenamtliche Mitarbeit in der Kita vorstellen können, wollen wir unser Miteinander als Eltern und Kita-Team vertiefen und die Qualität einer erfolgreichen Zusammenarbeit sichern. Wir sind dankbar dafür, wenn Sie unsere Kitaarbeit wertschätzend und aufmerksam begleiten und nehmen gerne Ideen, Wünsche und Anregungen von Ihnen auf. Sie dürfen sicher sein, dass wir diese im Kita-Team stets sorgfältig besprechen und auch gerne umsetzen, - soweit uns dies im Rahmen der Kita-Arbeit und unter Berücksichtigung des Ausgleichs unterschiedlicher Interessen und Elternwünsche möglich ist.
Wenn es einmal kriselt – Beschweren erwünscht Sollte es einmal zu Unstimmigkeiten zwischen Ihnen und Mitarbeitern der Kita kommen, ist es uns wichtig, dass diese so rasch wie möglich angesprochen und geklärt werden können. Wir möchten Sie deshalb dazu ermutigen, kritische Anliegen zeitnah und offen anzusprechen. Wir sind überzeugt davon, dass es uns miteinander gelingen wird, auch problematische Sachlagen zu klären, Missverständnisse aus dem Weg zu räumen, mögliche Fehler zu beheben und so ein gutes Miteinander aufrecht zu erhalten. Hierfür hat der Kindergarten eine Vorgehensweise erarbeitet, die Ihnen als Information dient.
Mit Herz und Verstand: Unser Selbstverständnis als pädagogische Mitarbeiter Die Kindertagesstätte ist der erste Ort, an dem Kinder aus einem behüteten Elternhaus durch eine öffentliche Einrichtung in Empfang genommen und dort betreut, in ihrer persönlichen Entwicklung begleitet und planvoll gefördert werden. Gemeinsam tragen wir als Mitarbeiterteam dabei Sorge dafür, dass sich Ihr Kind in der Tagesstätte wohl fühlen kann, und dass es sich als persönlich angenommen und wertgeachtet erlebt. Ihr Kind soll uns nicht einfach nur als „Erzieher“ erleben, sondern als verlässliche Personen, die ihm auf seinem Weg ins Leben liebevoll und zugewandt zur Seite stehen. Ihr Kind soll erfahren können, dass wir Zeit für es haben, ihm zuhören, für seine Mitteilungen, Wünsche, Fragen und Sorgen offen sind und es in seinen Anliegen ernst nehmen. Bei persönlichen Problemen und in besonderen Lebens- und Entwicklungskrisen möchten wir Ihr Kind in besonderer Weise begleiten und ermuntern, Mut zusprechen, trösten und Wege zur Bewältigung von schwierigen Erfahrungen und Ängsten aufzeigen. Besonders wichtig ist uns der einfühlsame Umgang mit Kindern die durch Entwicklungsverzögerung, oder von Behinderung bedroht betroffen sind. Ihre individuelle Förderung und der Inklusionsgedanke ist für uns besonderer Auftrag und Verpflichtung. In gleicher Weise wollen wir auch sensibel sein für die Lebenssituation und die besonderen Bedürfnisse nicht-deutschsprachiger Kinder und ihrer Familien. Um uns für die Arbeit mit den Kindern fachlich fit zu halten, nutzen wir aktuelle Fachzeitschriften und Fachliteratur. Ebenso nehmen wir die Möglichkeit von Teamschulungen und persönlichen Fortbildungen regelmäßig wahr. Welche Fortbildungen im Einzelnen durchgeführt bzw. belegt werden, orientiert sich an den für die Betreuung, Begleitung und Förderung der Kinder wesentlichen Herausforderungen, an den aktuellen Bedürfnissen aller Mitarbeiter und an andren Erfordernissen der Einrichtung. Fortbildungen, an denen einzelne Kollegen teilgenommen haben, werden im Rahmen von Dienstbesprechungen ausgewertet, so dass wir als Mitarbeiter gemeinsam von den jeweiligen Tagungs- und Seminarinhalten profitieren und sie für die pädagogische Praxis nutzen können.
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Qualitätssicherung der Kindertagesstätte Den Erhalt, bzw. die Überprüfung und Verbesserung der Qualität unserer Kindertagesstätte sehen wir als eine grundlegende Aufgabe, der wir uns auf unterschiedlichen Ebenen stellen: Besondere pädagogische Tage dienen der Themen- und projektorientierten Jahresplanung für die Tagesstätte und zur Aktualisierung von Bildungs- und Erziehungszielen. In wöchentlichen Teambesprechungen sichern wir den internen Informationsfluss, setzen uns mit unterschiedlichen fachlichen Positionen auseinander, tauschen uns über Strategien zur praktischen Umsetzung der in der Konzeption definierten Ziele aus und planen aktuelle Aktivitäten im Alltag der Tagesstättenarbeit. Ein Abgleich der aktuellen Tagesplanung erfolgt in täglichen Kurzbesprechungen Unsere pädagogische Arbeit reflektieren wir in regelmäßigen Mitarbeitergesprächen, durch Fachberatung und durch gegenseitige kollegiale Beratung. Unser Ziel ist es dabei eine gleichbleibend gute Qualität der gemeinsamen Arbeit und Zusammenarbeit sicherzustellen. Inhalt von pädagogischen Fallbesprechungen sind die Bedürfnisse einzelner Kinder. Als evangelische Kindertagesstätte sind wir an dem Qualitätsprozess der Evangelischen Kirchen in Hessen und Nassau beteiligt. Die dort gemeinsam entwickelten Standards zur Kindertagesstättenarbeit werden in unsere Arbeit aufgenommen und prozesshaft umgesetzt.
Im Miteinander unserer Arbeit verstehen wir uns als Kollegen und Kolleginnen, die aneinander Anteil nehmen, sich gegenseitig fachlich unterstützen und gabenorientiert zusammenarbeiten. Unterschiedliche Positionen oder die Wahrnehmung von Funktionsbereichen durch einzelne Kollegen und Kolleginnen sind für uns kein Hindernis für ein wertschätzendes Miteinander. Festgelegte Verantwortlichkeiten werden von uns geachtet und beachtet. Falls im Mitarbeiterteam einmal konflikthafte Situationen auftreten, suchen wir den offenen Dialog, um Konkurrenz zu vermeiden und gemeinsam zu konstruktiven Lösungen zu finden. Praktikantinnen und Praktikanten werden durch uns angemessen betreut und angeleitet. Wir sind bestrebt, die Zusammenarbeit mit ihnen so zu gestalten, dass sie sich in das Miteinander unserer kollegialen Arbeitsgemeinschaft persönlich eingebunden erfahren und ihre Praktika erfolgreich absolvieren können. In all unserem Verhalten wollen wir zum Wohl der uns anvertrauten Kinder handeln.
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Wir sind Partner im Kinderschutz Als evangelische Kindertagesstätte ist es Teil unseres Auftrages, mit unserer Arbeit zur Verbesserung der Lebensmöglichkeiten von Kindern und Familien beizutragen. Das Wohl von Kindern zu sichern und möglichen Entwicklungsbeeinträchtigungen entgegen zu wirken. In Zusammenwirken mit dem Landkreis-Waldeck Frankenberg und dem Zentrum Bildung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau haben wir deshalb ein Konzept entwickelt, um Kinder und Familien auch dann unterstützen zu können, wenn sich Eltern durch krisenhafte Entwicklungen oder aus anderen Gründen in der eigenen Erziehung als überfordert erleben und ihrem Erziehungsauftrag nur noch schwer nachkommen können. Ein internes Konzept zum Kinderschutz liegt vor.
Gemeindeleben Als evangelische Kindertagesstätte sind wir hier in Battenberg in das Gemeindeleben der evangelischen Kirchengemeinde in Battenberg eingebunden. Dies unterstützt unser Träger das “Chrischona Gemeinschaftswerk“ ausdrücklich. Christliche Inhalte wollen wir vermitteln, indem wir sie nicht nur durch Worte, sondern durch Taten im Alltag leben und ein soziales Miteinander fördern. Unserer Vorbildhaltung sind wir bewusst. In unserer Tagesstätte begegnen wir Kindern und Ihren Familien mit verschiedenen Lebensumständen und unterschiedlichen Glaubensfragen. Wir stehen dem respektvoll und mit Akzeptanz gegenüber.
Konzeption - AWO-Grafschaft
Konzeption - Duden Schulbuch
Wurzelkinder Konzeption - Biohof Muhs
konzeption - Kindergarten Oberaltertheim
Konzeption - netzwerk-kleve
Konzeption Kinderkrippe - Gemeinde Eisenberg
KREATIVE Konzeption - Stadt Germering
Konzeption - Stadt Neutraubling
Konzeption - Wartenberg-Evangelisch
Konzeption - Lebenshilfe Aalen
Konzeption - Stadt Weinheim
Report Konzeption