Source: https://findok.bmf.gv.at/findok?stammNr=103175
Timestamp: 2020-08-15 11:18:42
Document Index: 163484092

Matched Legal Cases: ['§ 292', '§ 53', '§ 292', '§ 53', '§ 290', '§ 292', '§ 291', '§ 291']

Bescheidbeschwerde – Einzel – Erkenntnis des BFG vom 13.01.2015, RV/7104810/2014
Das Bundesfinanzgericht hat durch den Richter R in der Beschwerdesache Bf, gegen den Bescheid des Finanzamt Wien 4/5/10 vom 09.04.2014, betreffend Zusammenrechnung beschränkt pfändbarer Geldforderungen gemäß § 292 EO iVm § 53 AbgEO zu Recht erkannt:
Mit Bescheid vom 9. April 2014 ordnete das Finanzamt gemäß § 292 EO iVm. § 53 AbgEO die Zusammenrechnung der mit Bescheid vom 9. April 2014 gepfändeten, dem Beschwerdeführer (Bf) gegen die DS zustehenden beschränkt pfändbaren Forderungen aus einem Arbeitsverhältnis oder sonstigen Bezügen im Sinne des § 290a EO mit beschränkt pfändbaren Geldforderungen des Bf gegen andere Drittschuldner an und bestimmte die DS gemäß § 292 Abs. Abs. 3 EO als jenen Drittschuldner, der (neben den Steigerungsbeträgen nach § 291a Abs. 3 EO) die unpfändbaren Grundbeträge nach § 291a Abs. 1 und 2 EO zu berücksichtigen hat.
Aufgrund des Vorliegens eines Rückstandsausweises über € 10.000,00 erfolgte die Vollstreckung auf Geldforderungen des Abgabenschuldners mittels Bescheid vom 9. April 2014 hinsichtlich dieses Betrages laut Erkenntnis des Bundesfinanzgericht vom 13. Jänner 2015, RV/7104138/2014, zu Recht.
Da der angefochtene Bescheid die allein erforderliche Bezeichnung des Drittschuldner, der den unpfändbaren Grundbetrag zu gewähren hat, enthält, kann er nicht als rechtswidrig erkannt werden.
Köck in PV-Info 3/2015, 26
ECLI:AT:BFG:2015:RV.7104810.2014
Findok-Nr: 103175.1, aufgenommen am: 30.01.2015 10:37:07, zuletzt geändert am: 31.03.2015, Dokument-ID: 92ed9902-01b6-459f-8048-8d4cbaac908f, Segment-ID: aafa690c-5ec8-4dea-997d-dae528e79b47