Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/Paragraph_33_GrStG_Erlass_wegen_wesentlicher_Ertragsminderun-d140790,34.html
Timestamp: 2016-10-21 20:15:42
Document Index: 58265830

Matched Legal Cases: ['§ 33', '§ 33', '§ 32', '§ 33', '§ 34', '§ 35', '§ 36', '§ 37', '§ 38', '§ 39', '§ 40', '§ 41', '§ 42', '§ 43', '§ 44', '§ 45', '§ 46', '§ 33', '§ 33', '§ 33', '§ 32', '§ 34']

§ 33 GrStG, Erlass wegen wesentlicher Ertragsminderung | Gesetze auf anwalt24.de
§ 33 GrStG, Erlass wegen wesentlicher Ertragsminderung Suche
Bundesrecht und LandesrechtBundGrStG - GrundsteuerG§§ 32 - 34, Abschnitt IV - Erlass der Grundsteuer
Grundsteuergesetz Bundesrecht…§ 33 GrStG, Erlass wegen wesentlicher Ertragsminderung§ 34 GrStG, Verfahren§ 35 GrStG (weggefallen)§ 36 GrStG, Steuervergünstigung für abgefundene Kriegsbeschädigte§ 37 GrStG, Sondervorschriften für die Hauptveranlagung 1974§ 38 GrStG, Anwendung des Gesetzes§ 39 GrStG (weggefallen)§ 40 GrStG, Land- und forstwirtschaftliches Vermögen§ 41 GrStG, Bemessung der Grundsteuer für Grundstücke nach dem Einheitswert§ 42 GrStG, Bemessung der Grundsteuer für Mietwohngrundstücke und Einfamilienhäu...§ 43 GrStG, Steuerfreiheit für neu geschaffene Wohnungen§ 44 GrStG, Steueranmeldung§ 45 GrStG, Fälligkeit von Kleinbeträgen§ 46 GrStG, Zuständigkeit der Gemeinden
§ 33 GrStG, Erlass wegen wesentlicher Ertragsminderung
§ 33 GrStGGrundsteuergesetzBundesrechtAbschnitt IV – Erlass der GrundsteuerTitel: GrundsteuergesetzNormgeber: BundRedaktionelle Abkürzung: GrStGGliederungs-Nr.: 611-7Normtyp: Gesetz(1) 1Ist bei Betrieben der Land- und Forstwirtschaft und bei bebauten Grundstücken der normale Rohertrag des Steuergegenstandes um mehr als 50 Prozent gemindert und hat der Steuerschuldner die Minderung des Rohertrags nicht zu vertreten, so wird die Grundsteuer in Höhe von 25 Prozent erlassen. 2Beträgt die Minderung des normalen Rohertrags 100 Prozent, ist die Grundsteuer in Höhe von 50 Prozent zu erlassen. 3Bei Betrieben der Land- und Forstwirtschaft und bei eigengewerblich genutzten bebauten Grundstücken wird der Erlass nur gewährt, wenn die Einziehung der Grundsteuer nach den wirtschaftlichen Verhältnissen des Betriebs unbillig wäre. 4Normaler Rohertrag ist 1.bei Betrieben der Land- und Forstwirtschaft der Rohertrag, der nach den Verhältnissen zu Beginn des Erlasszeitraums bei ordnungsmäßiger Bewirtschaftung gemeinhin und nachhaltig erzielbar wäre; 2.bei bebauten Grundstücken die nach den Verhältnissen zu Beginn des Erlasszeitraums geschätzte übliche Jahresrohmiete.(2) Bei eigengewerblich genutzten bebauten Grundstücken gilt als Minderung des normalen Rohertrags die Minderung der Ausnutzung des Grundstücks.(3) Umfasst der Wirtschaftsteil eines Betriebs der Land- und Forstwirtschaft nur die forstwirtschaftliche Nutzung, so ist die Ertragsminderung danach zu bestimmen, in welchem Ausmaß eingetretene Schäden den Ertragswert der forstwirtschaftlichen Nutzung bei einer Wertfortschreibung mindern würden.(4) 1Wird nur ein Teil des Grundstücks eigengewerblich genutzt, so ist die Ertragsminderung für diesen Teil nach Absatz 2, für den übrigen Teil nach Absatz 1 zu bestimmen. 2Umfasst der Wirtschaftsteil eines Betriebs der Land- und Forstwirtschaft nur zu einem Teil die forstwirtschaftliche Nutzung, so ist die Ertragsminderung für diesen Teil nach Absatz 3, für den übrigen Teil nach Absatz 1 zu bestimmen. 3In den Fällen der Sätze 1 und 2 ist für den ganzen Steuergegenstand ein einheitlicher Hundertsatz der Ertragsminderung nach dem Anteil der einzelnen Teile am Einheitswert des Grundstücks oder am Wert des Wirtschaftsteils des Betriebs der Land- und Forstwirtschaft zu ermitteln.(5) Eine Ertragsminderung ist kein Erlassgrund, wenn sie für den Erlasszeitraum durch Fortschreibung des Einheitswerts berücksichtigt werden kann oder bei rechtzeitiger Stellung des Antrags auf Fortschreibung hätte berücksichtigt werden können.Zu § 33: Geändert durch G vom 19. 12. 2008 (BGBl I S. 2794).
§ 32 GrStG, Erlass für Kulturgut und Grünanlagen§ 34 GrStG, Verfahren
03.03.2012 - 489 mal gelesen.Autor: Rechtsanwalt Ralph Sauer aus Lahr / SchwarzwaldSteuerberater Lahr (Offenburg, Ortenau, Freiburg) informieren: Antrag auf Grundsteuererlass bis 31. März möglichGrundstücksbesitzer können auf einen Erlass der Grundsteuer hoffen. Darauf weisen die Steuerberater Lahr hin. mehr