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Timestamp: 2016-10-28 12:30:17
Document Index: 110431077

Matched Legal Cases: ['Art. 9', 'Art. 29', 'Art. 24', 'Art. 40', 'Art. 467', 'Art. 519', 'Art. 63', 'BGE', 'Art. 57', 'Art. 90', 'BGE', 'Art. 29', 'BGE', 'Art. 8', 'BGE', 'BGE', 'Art. 9', 'Art. 29', 'Art. 90', 'BGE', 'Art. 29', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 467', 'Art. 16', 'Art. 16', 'BGE', 'Art. 16', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 90', 'BGE', 'Art. 90', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 43', 'Art. 84', 'Art. 16', 'Art. 467', 'BGE', 'BGE', 'Art. 16', 'Art. 467', 'BGE', 'Art. 9', 'BGE', 'Art. 156']

5P.39/2004 (06.10.2004)
5P.39/2004
5P.40/2004 /bnm
Art. 9 und Art. 29 Abs. 2 BV (Testamentsanfechtung),
Staatsrechtliche Beschwerden gegen die Urteile des Kantonsgerichts des Kantons Schwyz, Zivilkammer, vom 21. Oktober 2003.
Am 4. Dezember 1990 starb E.________ im Alter von neunzig Jahren. Zum Nachlass geh�ren ein Einfamilienhaus in H.________, Gemeinde B.________, ein Mehrfamilienhaus in G.________, sowie Wertschriften und ein Barverm�gen von rund Fr. 100'000.--. Es wurde die Erbschaftsverwaltung angeordnet.
Die letzten rund zw�lf Lebensjahre verbrachte E.________ allein und zur�ckgezogen in ihrem Einfamilienhaus in H.________. Nach dem Tod ihrer Schwester im Jahre 1978 hatte sie keine n�heren Angeh�rigen mehr und wurde ab diesem Zeitpunkt im Haushalt von zwei Nachbarinnen unterst�tzt. Ihr Hausarzt war seit 1974 Dr. O.________, der sie zun�chst monatlich und sp�ter fast w�chentlich daheim besuchte. Die Vormundschaftsbeh�rde B.________ ernannte im November 1987 auf ihr Begehren einen Vertretungsbeistand mit dem Auftrag, ihre Interessen in Bezug auf das Mehrfamilienhaus in G.________ zu wahren. Zwei Jahre danach wurde der Aufgabenkreis des Beistands auf die gesamten pers�nlichen und finanziellen Belange von E.________ (kombinierte Beistandschaft) erweitert. Zunehmende Vergesslichkeit, gelegentliche Phasen der Verwirrtheit und gewisse Verwahrlosungserscheinungen machten ab Juli 1988 eine intensivere Betreuung n�tig. Der Hausarzt ordnete eine regelm�ssige Pflege durch die Gemeindeschwester an und orientierte die Vormundschaftsbeh�rde. Von Seiten der Amtsvormundschaft half die dort als Sekret�rin angestellte A.________ bei der Betreuung von E.________ mit. Sie sorgte f�r die Anschaffung von Kleidern und Bettw�sche sowie f�r die regelm�ssige Verk�stigung, sie organisierte und �berwachte die Pflege- und Hausdienste und erteilte diesbez�glich Weisungen, sie brachte E.________ oft selbst das Essen und besuchte sie auch an Abenden und Wochenenden. A.________ betreute E.________ bis zu deren Tod. Ein �bertritt in das Alters- und Pflegeheim, den E.________ vehement abgelehnt hatte, liess sich dadurch vermeiden.
Am 28. September 1988 suchte E.________ in Begleitung von A.________, die den Termin in ihrem Auftrag vereinbart hatte, eine Urkundsperson auf und liess ihren letzten Willen �ffentlich beurkunden. Danach setzte sie A.________ als Alleinerbin ein und widerrief jede fr�here letztwillige Verf�gung. Das Testament wurde E.________ im Beisein zweier Zeugen vorgelesen, worauf sie vor den Zeugen und der Urkundsperson erkl�rte, das Testament enthalte ihren letzten Willen. Die Zeugen gaben die gesetzlich geforderten Best�tigungen ab. Der Widerruf fr�herer Testamente erfasste die �ffentliche letztwillige Verf�gung vom 10. Juli 1985, mit der E.________ unter anderem das Mehrfamilienhaus in G.________ dem C.________ und das Einfamilienhaus in H.________ der Gemeinde B.________ vermacht hatte.
Auf Klagen der Gemeinde B.________ und des C.________ erkl�rte das Bezirksgericht I.________ die �ffentliche letztwillige Verf�gung vom 28. September 1988 f�r ung�ltig. Es verneinte unter anderem die Urteilsf�higkeit der Erblasserin im Zeitpunkt der Testamentserrichtung. Es lagen ihm zu dieser Frage insbesondere die Krankengeschichte des Hausarztes �ber die Erblasserin, ein Gerichtsgutachten von Prof. P.________ sowie ein von Prof. Q.________ verfasstes Privatgutachten vor, das A.________ eingereicht hatte (Urteile vom 6. Februar 1998).
Auf Berufungen von A.________ hin hob das Kantonsgericht die bezirksgerichtlichen Urteile aus formellen Gr�nden auf. Das Bezirksgericht hiess die Klagen in der Folge wiederum gut und erkl�rte die �ffentliche letztwillige Verf�gung vom 28. September 1988 mit der gleichen Begr�ndung f�r ung�ltig (Urteile vom 3. Dezember 1999).
Die von A.________ dagegen eingelegten Berufungen wies das Kantonsgericht Schwyz (Zivilkammer) ab. Es holte bei Dr. R.________ ein Obergutachten ein und verneinte wie zuvor das Bezirksgericht die Urteilsf�higkeit der Erblasserin (Urteile vom 21. Oktober 2003).
A.________ hat gegen die beiden Urteile des Kantonsgerichts staatsrechtliche Beschwerden erhoben und eidgen�ssische Berufungen eingelegt. Mit den staatsrechtlichen Beschwerden beantragt sie dem Bundesgericht, die kantonsgerichtlichen Urteile aufzuheben. Es sind keine Vernehmlassungen eingeholt worden. Der C.________ hat in seinem Verfahren (5P.39/2004) Antrag auf Sicherstellung der Parteientsch�digung gestellt. Der Pr�sident der II. Zivilabteilung des Bundesgerichts hat das Gesuch - ohne Einholung von Stellungnahmen - abgewiesen (Verf�gung vom 2. M�rz 2004).
Die beiden staatsrechtlichen Beschwerden betreffen den selben Sachverhalt und richten sich gegen zwei formell zwar getrennt ergangene, inhaltlich aber praktisch gleich lautende Urteile. Die beiden Rechtsschriften der Beschwerdef�hrerin stimmen - von den Parteibezeichnungen und einzelnen Verschrieben abgesehen - w�rtlich �berein. Unter diesen Umst�nden rechtfertigt es sich, die beiden Beschwerden 5P.39/2004 und 5P.40/2004 in einem Verfahren zu vereinigen und durch einen Entscheid zu erledigen (vgl. Art. 24 BZP i.V.m. Art. 40 OG).
Gem�ss Art. 467 ZGB ist befugt, unter Beobachtung der gesetzlichen Schranken und Formen �ber sein Verm�gen letztwillig zu verf�gen, wer urteilsf�hig ist und das 18. Altersjahr zur�ckgelegt hat. Das Kantonsgericht hat die letztwillige Verf�gung vom 28. September 1988 gest�tzt auf Art. 519 Abs. 1 Ziff. 1 ZGB f�r ung�ltig erkl�rt, weil sie von der Erblasserin zu einer Zeit errichtet worden sei, da sie nicht urteilsf�hig und deshalb verf�gungsunf�hig gewesen sei. Die Urteile des Kantonsgerichts unterliegen der eidgen�ssischen Berufung. Im Berufungsverfahren werden f�r das Bundesgericht - von eng begrenzten Ausnahmen abgesehen (Art. 63 f. OG) - die kantonsgerichtlichen Feststellungen verbindlich sein, die den geistigen Zustand der Erblasserin im fraglichen Zeitraum sowie Art und Tragweite m�glicher st�render Einwirkungen betreffen (BGE 124 III 5 E. 4 S. 13). Es ist - der Regel entsprechend (Art. 57 Abs. 5 OG) - �ber die staatsrechtlichen Beschwerden vorweg zu entscheiden, mit denen geltend gemacht wird, die rechtserheblichen Tatsachenfeststellungen seien verfassungswidrig zustande gekommen und insbesondere die Ergebnisse des Beweisverfahrens willk�rlich gew�rdigt worden. Auf die staatsrechtlichen Beschwerden kann eingetreten werden, wobei einzelne Zul�ssigkeitsvoraussetzungen im Sachzusammenhang noch zu er�rtern sein werden.
Das Kantonsgericht hat die Beweisantr�ge der Beschwerdef�hrerin abgelehnt, Dr. O.________ und Prof. Q.________ einzuvernehmen (E. 5b/aa S. 23 f.). Die Beschwerdef�hrerin erblickt darin einen Verstoss gegen � 115 ZPO/SZ, Willk�r und eine Verweigerung des rechtlichen Geh�rs (S. 4 f. Ziff. 2a der Beschwerdeschrift).
3.1 Gem�ss � 115 ZPO/SZ wird Beweis erhoben �ber erhebliche streitige Tatsachen, �ber fremdes Recht und Gewohnheitsrecht sowie �ber Handels�bungen und Ortsgebr�uche (Abs. 1), es sei denn, der Richter habe davon sichere Kenntnis (Abs. 2). �ber die strittige Testierf�higkeit hatte weder das Bezirks- noch das Kantonsgericht irgendwelche Kenntnis, weshalb in erster und zweiter Instanz ein Beweisverfahren durchgef�hrt worden ist (vgl. Bst. C und Bst. E S. 4 ff. der angefochtenen Urteile). Inwiefern � 115 ZPO/SZ verletzt sein k�nnte, ist nicht ersichtlich und wird von der Beschwerdef�hrerin auch nicht n�her ausgef�hrt (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG).
3.2 Nach der Rechtsprechung kann das Gericht das Beweisverfahren schliessen, wenn die Beweisantr�ge eine nicht erhebliche Tatsache betreffen oder offensichtlich untauglich sind oder wenn es auf Grund bereits abgenommener Beweise seine �berzeugung gebildet hat und ohne Willk�r in vorweggenommener Beweisw�rdigung annehmen kann, dass seine �berzeugung durch weitere Beweiserhebungen nicht ge�ndert w�rde. Das Bundesgericht greift auf staatsrechtliche Beschwerde nur ein, wenn die Beweisw�rdigung offensichtlich unhaltbar ist, mit der tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderl�uft (BGE 124 I 208 E. 4a S. 211). Entgegen der Darstellung der Beschwerdef�hrerin verletzt eine beschr�nkte Beweisabnahme, die sich auf eine willk�rfreie vorweggenommene Beweisw�rdigung st�tzen l�sst, weder den verfassungsm�ssigen noch den bundesgesetzlichen Anspruch auf Beweis (f�r Art. 29 Abs. 2 BV: BGE 115 Ia 8 E. 3a S. 11 f. und 97 E. 5b S. 100 f.; f�r Art. 8 ZGB: BGE 115 II 440 E. 6b S. 450; 129 III 18 E. 2.6 S. 24/25).
3.3 Eine Einvernahme von Dr. O.________ hat das Kantonsgericht abgelehnt, weil er bereits vor Bezirksgericht einer Zeugenbefragung unterzogen worden sei, an der er seine Krankengeschichte �ber die Erblasserin ins Recht gelegt habe. Dr. O.________ habe �berdies mit Schreiben vom 27. April 1998 zum ersten Urteil des Bezirksgerichts vom 6. Februar 1998 Stellung genommen.
Die Beschwerdef�hrerin verweist auf die Wichtigkeit des Zeugen O.________, der als einziger mit medizinischem Sachverstand die Erblasserin pers�nlich gekannt hat. Die beiden Gerichtsgutachter und der Privatgutachter haben entscheidend auf seine Aufzeichnungen �ber die Erblasserin und seine Aussagen als Zeuge abgestellt. Der Gerichtsgutachter Prof. P.________ ist zum Schluss gelangt, die Erblasserin habe im Zeitpunkt der Errichtung des Testaments an einem altersbedingten organischen Psychosyndrom gelitten. Infolgedessen sei ihre Besinnungsf�higkeit bzw. psychologische Urteilsf�higkeit deutlich eingeschr�nkt gewesen, sch�tzungsweise in einem mittlerem Mass (E. 7c S. 31). Er hat damit die m�ndlich ge�usserte Beurteilung von Dr. O.________ erheblich relativiert, wonach die Erblasserin im Sommer 1988 intellektuell noch f�hig gewesen sei, �ber ihren Nachlass selbstst�ndig zu entscheiden (E. 7b S. 30 der angefochtenen Urteile). Das Bezirksgericht hat die Diagnose des Gerichtsgutachters zwar geteilt, einen Grenzfall ("hart an der Grenze zur Urteilsunf�higkeit") aber verneint und die F�higkeit der Erblasserin zu kritischem und selbstreflektierendem Denken - eine wesentliche Voraussetzung der Urteilsf�higkeit - verneint (E. 13 S. 42/43 der bezirksgerichtlichen Urteile vom 3. Dezember 1999). Die Erw�gung findet sich bereits in den nachmals aus formellen Gr�nden aufgehobenen Urteilen des Bezirksgerichts vom 6. Februar 1998 (E. 13 S. 39/40). Dazu und zur gutachterlichen Diagnose "psychoorganisches Syndrom" hat Dr. O.________ in einem zweiseitigen Brief vom 27. April 1998 Stellung genommen, den die Beschwerdef�hrerin ins Recht gelegt hat.
Der geschilderte Verfahrensablauf macht deutlich, dass Dr. O.________ mehrfach die M�glichkeit hatte, sich zur Urteilsf�higkeit der ihm pers�nlich bekannten Erblasserin zu �ussern. Er hat insbesondere die Gelegenheit wahrgenommen, der gutachterlichen Diagnose und der bezirksgerichtlichen Beurteilung seine Sicht gegen�berzustellen. Unter diesen Umst�nden erscheint es nicht als willk�rlich, seine erneute Befragung abzulehnen. An diesem Ergebnis �ndert nichts, dass vor Kantonsgericht ein Obergutachten eingeholt worden ist. Denn der Obergutachter Dr. R.________ hat der von Gerichtsgutachter Prof. P.________ getroffenen Diagnose eines "organischen Psychosyndroms" im Wesentlichen zugestimmt (E. 7e/bb S. 34/35 der angefochtenen Urteile). Seine Beurteilung weicht nicht entscheidend von der vorangegangenen ab und die Stellungnahme von Dr. O.________ dazu bleibt g�ltig, wonach er die in der Krankengeschichte geschilderte Vielschichtigkeit der Pers�nlichkeit der Erblasserin eindeutig nicht als Folge eines psychoorganischen Syndroms im Rahmen eines Hirnabbaus, sondern als zur Person geh�rende Charakterbesonderheit verstanden wissen will. Willk�rfrei durfte das Kantonsgericht deshalb annehmen, eine erneute Befragung von Dr. O.________ bringe auch nach Einholung des Obergutachtens keine neue Erkenntnis (vgl. zur Beweisw�rdigung im Einzelnen: E. 5-7 hiernach).
3.4 Aus den praktisch gleichen Gr�nden hat es das Kantonsgericht abgelehnt, den Privatgutachter Prof. Q.________ als Zeugen zu befragen. Das Bezirksgericht hat das Privatgutachten gew�rdigt (E. 14 S. 43 f. der Urteile vom 3. Dezember 1999 und inhaltlich �bereinstimmend E. 14 S. 40 f. der nachmals aus formellen Gr�nden aufgehobenen Urteile vom 6. Februar 1998). Prof. Q.________ hat dazu und zur bezirksgerichtlichen Beurteilung der Urteilsf�higkeit der Erblasserin in einem dreiseitigen Brief an die Beschwerdef�hrerin Stellung genommen, der sich in den Gerichtsakten findet. Das Kantonsgericht hat deshalb seinen Standpunkt gekannt. Willk�rfrei durfte es damit annehmen, eine Einvernahme von Prof. Q.________ �ndere nichts an der aus dem bisherigen Beweisverfahren gewonnenen �berzeugung (vgl. im �brigen zum - abgelehnten - Recht auf Replik des Privatgutachters zum Gerichtsgutachten: BGE 127 I 73 E. 3f S. 80 ff.).
3.5 Insgesamt beruht die Ablehnung der von der Beschwerdef�hrerin beantragten Zeugeneinvernahmen auf vorweggenommener Beweisw�rdigung, die nicht als willk�rlich erscheint. Die damit begr�ndete Beschr�nkung des Beweisverfahrens verletzt den Beweisf�hrungsanspruch der Beschwerdef�hrerin nicht (vgl. zur Rechtsfrage: E. 3.3 des Urteils �ber die eidgen�ssischen Berufungen).
Die Beschwerdef�hrerin r�gt als willk�rlich, dass das Kantonsgericht sich schlicht auf das Obergutachten von Dr. R.________ gest�tzt und im Prinzip keine eigene Beweisw�rdigung mehr vorgenommen habe. Das kantonsgerichtliche Urteil gen�ge mit Blick darauf, aber auch allgemein den verfassungsm�ssigen Anforderungen an die Begr�ndung nicht (S. 13 ff. Ziff. 2b/ee und 2c der Beschwerdeschrift).
4.1 Nebst Art. 9 und Art. 29 Abs. 2 BV ruft die Beschwerdef�hrerin zwei Bestimmungen des kantonalen Rechts an. Es geht um � 124 ZPO/SZ, wonach das Gericht die Beweise nach freier �berzeugung w�rdigt, sowie um � 132 der Schwyzer Gerichtsordnung, der vorschreibt, dass Endentscheide in Zivilsachen als Begr�ndung "die Entscheidungsgr�nde unter Hinweis auf das angewandte Recht" (lit. b Ziff. 3) enthalten m�ssen. Indem die Beschwerdef�hrerin einfach auf diese kantonalen Bestimmungen hinweist, vermag sie deren verfassungswidrige Anwendung in keiner den formellen Anforderungen gen�genden Weise darzutun (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG). Es ist deshalb einzig und mit freier Kognition zu pr�fen, ob unmittelbar aus dem Anspruch auf rechtliches Geh�r abgeleitete Regeln verletzt sind (BGE 118 Ia 17 E. 1b S. 18). Als pers�nlichkeitsbezogenes Mitwirkungsrecht verlangt der Grundsatz des rechtlichen Geh�rs, dass die Beh�rde die Vorbringen des vom Entscheid in seiner Rechtsstellung Betroffenen auch tats�chlich h�rt, sorgf�ltig und ernsthaft pr�ft und in der Entscheidfindung ber�cksichtigt. Daraus folgt die grunds�tzliche Pflicht der Beh�rden, ihren Entscheid zu begr�nden. Der B�rger soll wissen, warum die Beh�rde entgegen seinem Antrag entschieden hat. Die Begr�ndung eines Entscheids muss deshalb so abgefasst sein, dass der Betroffene ihn gegebenenfalls sachgerecht anfechten kann. Dies ist nur m�glich, wenn sowohl er wie auch die Rechtsmittelinstanz sich �ber die Tragweite des Entscheids ein Bild machen k�nnen. In diesem Sinne m�ssen wenigstens kurz die �berlegungen genannt werden, von denen sich die Beh�rde hat leiten lassen und auf welche sich ihr Entscheid st�tzt (Art. 29 Abs. 2 BV; BGE 129 I 232 E. 3.2 S. 236). Die Begr�ndungspflicht gilt auch f�r die Tatsachenfeststellungen (BGE 117 Ia 1 E. 3a S. 3 f.) und die Beweisw�rdigung (BGE 101 Ia 545 E. 4d S. 551 f.; Urteil des Bundesgerichts 5P.246/1991 vom 24. Februar 1992, E. 2a, in: SJ 1992 S. 398).
4.2 Das Gutachten unterliegt der freien Beweisw�rdigung durch das Gericht. Kriterien der gerichtlichen Beweisw�rdigung bilden die Vollst�ndigkeit, Nachvollziehbarkeit und die Schl�ssigkeit des Gutachtens. Das Gericht hat zu pr�fen, ob das Gutachten alle Fragen beantwortet, sich auf den zutreffenden Sachverhalt st�tzt und den Befund ausreichend begr�ndet. Das Gericht bleibt f�r die Sachverhaltsermittlung und Beweisabnahme verantwortlich. Aus diesem Grund muss es die Schlussfolgerungen des Gutachtens - gegebenenfalls nach einer m�ndlichen Erl�uterung durch den Gutachter - derart nachvollziehen k�nnen, dass es zu beurteilen in der Lage ist, ob die gutachterlichen Folgerungen in sich geschlossen sind. Jeder Widerspruch zwischen den vom Gutachter er�rterten Grundlagen und seinen Folgerungen kann Zweifel an der Schl�ssigkeit des Gutachtens wecken. Sodann hat das Gericht den gutachterlichen Befund - z.B. die geistige St�rung in einem bestimmten Zeitpunkt und deren Auswirkungen auf das konkrete Rechtsgesch�ft - auf seine rechtliche Erheblichkeit zu pr�fen (statt vieler: B�hler, Die Beweisw�rdigung, in: Der Beweis im Zivilprozess, Bern 2000, S. 71 ff., S. 81-83; Spirig, Zum psychiatrischen Gerichtsgutachten, ZSR NF 109/1990 I 415, S. 436 f.; vgl. die Z�rcher Kommentatoren: Escher/Escher, 1959, N. 9 lit. e/bb zu Art. 467 ZGB, und Egger, 1930, N. 18 f. zu Art. 16 ZGB).
4.3 Das Kantonsgericht hat die Feststellungen und Aussagen von Dr. O.________ (E. 7b S. 29 f.), den Befund des Gerichtsgutachters Prof. P.________ (E. 7c S. 31 f. bzw. S. 30 f.) und die Meinungs�usserung des Privatgutachters Prof. Q.________ (E. 7d S. 32 f.) zusammengefasst wiedergegeben und den Ergebnissen des Obergutachtens von Dr. R.________ gegen�bergestellt (E. 7e/aa-gg S. 33 ff.). Entgegen der Darstellung der Beschwerdef�hrerin hat das Kantonsgericht das Obergutachten anschliessend gew�rdigt und dabei insbesondere dessen Schl�ssigkeit mit Blick auf den gegenteiligen Standpunkt von Prof. Q.________ gepr�ft (E. 7e/hh S. 44 ff.). Zu einzelnen Einw�nden der Beschwerdef�hrerin hat das Kantonsgericht direkt im Rahmen der Darstellung des Obergutachtens Stellung genommen (z.B. E. 7e/ee S. 41 f., betreffend Testamentserrichtung). Ebenso wenig fehlt in den angefochtenen Urteilen die �berpr�fung des gutachterlichen Befunds auf seine rechtliche Erheblichkeit und die Antwort auf die Rechtsfrage nach der Urteilsf�higkeit (E. 7f S. 46). Die Urteilsbegr�ndungen gen�gen damit den verfassungsrechtlichen Anforderungen. Die Beschwerdef�hrerin belegt mit ihrer Beschwerdeschrift denn auch, dass sie sich �ber die wesentlichen Entscheidgr�nde im Klaren war, sich �ber die Tragweite der angefochtenen Urteile Rechenschaft geben und diese in voller Kenntnis der Sache weiterziehen konnte. Eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Geh�r liegt nicht vor. Eine andere Frage ist, ob die kantonsgerichtliche Beweisw�rdigung der Willk�rpr�fung standh�lt (E. 5-7 hiernach).
Die Beschwerdef�hrerin wirft dem Kantonsgericht in sich widerspr�chliche und im Prinzip nicht nachvollziehbare Schlussfolgerungen vor. Sie versucht, diese Willk�rr�ge vor dem Hintergrund des materiellen Rechts zu belegen (S. 5 ff. Ziff. 2b/aa-cc der Beschwerdeschrift). Es muss deshalb kurz auf die massgebenden Beweisgrunds�tze eingegangen werden.
5.1 Urteilsf�hig ist ein jeder, dem nicht wegen seines Kindesalters oder infolge von Geisteskrankheit, Geistesschw�che, Trunkenheit oder �hnlichen Zust�nden die F�higkeit mangelt, vernunftgem�ss zu handeln (Art. 16 ZGB). Die Urteilsf�higkeit wird vermutet. Wer sie bestreitet, hat die Urteilsunf�higkeit zu beweisen. Dieser Beweis ist an sich nicht in Bezug auf die Urteilsf�higkeit einer Person im Allgemeinen, sondern in einem bestimmten Zeitpunkt zu erbringen. Von hier nicht zutreffenden Ausnahmef�llen abgesehen, d�rfte namentlich "post mortem" der Nachweis der Urteilsunf�higkeit zu einem ganz bestimmten Zeitpunkt kaum zu f�hren sein. Diesen Beweisschwierigkeiten begegnet die Praxis einerseits mit einer Herabsetzung des Beweismasses auf die �berwiegende Wahrscheinlichkeit und andererseits mit einer tats�chlichen Vermutung: Wenn die handelnde Person ihrer allgemeinen Verfassung nach im Normalfall und mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit als urteilsunf�hig gelten muss, ist der Beweispflicht Gen�ge getan und die Vermutung der Urteilsf�higkeit umgestossen. Der Gegenpartei steht in diesem Fall der Gegenbeweis offen, dass die betreffende Person trotz ihrer grunds�tzlichen Urteilsunf�higkeit auf Grund ihrer allgemeinen Gesundheitssituation in einem luziden Intervall gehandelt hat (vgl. f�r Einzelheiten: E. 3 des Urteils �ber die eidgen�ssischen Berufungen).
5.2 Das Kantonsgericht hat sich praktisch w�rtlich auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung gest�tzt (E. 4c S. 17 ff.). Es ist deshalb unzul�ssig, wenn die Beschwerdef�hrerin dem Kantonsgericht unterstellen will, es habe mit der Umschreibung "bewiesen" (E. 4d S. 20) etwas anderes gemeint als �berwiegend wahrscheinlich gemacht (E. 3.2 des Urteils �ber die eidgen�ssischen Berufungen).
5.3 Das kantonsgerichtliche Urteil l�sst die Frage nicht offen, ob die Urteilsunf�higkeit nur f�r den Zeitpunkt der Testamentserrichtung als bewiesen erachtet oder der allgemeine Gesundheitszustand der Erblasserin festgestellt wird, nach dem sie im Normalfall und mit Wahrscheinlichkeit als urteilsunf�hig gelten muss.
Das Kantonsgericht hat angenommen, dass die Erblasserin "insbesondere im Zeitpunkt der Errichtung des Testaments vom 28. September 1988" (E. 7e/hh S. 46) bzw. "namentlich im September 1988 und somit auch im Zeitpunkt der �ffentlichen letztwilligen Verf�gung vom 28. September 1988" (E. 7f S. 46) als urteilsunf�hig gelten muss. Dass das Kantonsgericht von einem Normalzustand der Urteilsunf�higkeit ausgegangen ist, belegt auch die Wiedergabe des Obergutachtens, auf dessen Schlussfolgerungen das Kantonsgericht abgestellt hat. In der Fragebeantwortung hat Dr. R.________ danach pr�zisiert und erg�nzt, dass bei der Erblasserin f�r die Zeit von Mitte Juli 1988 bis Ende September 1988 eine hirnorganisch bedingte ("psychoorganische") Ver�nderung insbesondere des kognitiven Verm�gens festzustellen sei, die als Demenz zu bezeichnen sei (E. 7e/bb S. 35), und dass von einem luziden Intervall im Zeitpunkt der Instruktion und Beurkundung der �ffentlichen letztwilligen Verf�gung vom 28. September 1988 nicht ausgegangen werden k�nne (E. 7e/bb S. 36 der angefochtenen Urteile).
Das Kantonsgericht hat insoweit eine grunds�tzliche Urteilsunf�higkeit der Erblasserin auf Grund ihrer allgemeinen Gesundheitssituation angenommen. Seiner Auffassung nach haben die Kl�ger (hier: Beschwerdegegner) - prozessrechtlich ausgedr�ckt - die Vermutungsbasis (Urteilsunf�higkeit im Normalfall) bewiesen, w�hrend die Beklagte (hier: Beschwerdef�hrerin) den Gegenbeweis der Vermutungsfolge (Urteilsf�higkeit in Bezug auf das konkret zu beurteilende Rechtsgesch�ft) nicht geleistet hat (vgl. f�r Einzelheiten: E. 3.1 des Urteils �ber die eidgen�ssischen Berufungen).
5.4 Gegenteiliges oder Widerspr�chliches belegen die weiteren Hinweise der Beschwerdef�hrerin nicht. Es trifft zu, dass das Kantonsgericht festgestellt hat, die Aussagen der Zeugen und des Hausarztes Dr. O.________ gestatteten keine eindeutigen Schl�sse, ob die geistigen Funktionen der Erblasserin im Sommer/Herbst 1988 permanent beeintr�chtigt gewesen seien (E. 4d S. 19 f.). Diese Feststellungen stehen aber in keinem Widerspruch zum sp�teren Befund, hat doch unter anderem dieses offene Beweisergebnis das Kantonsgericht erst veranlasst, ein Obergutachten einzuholen, das die entscheidende Frage nach der allgemeinen Gesundheitssituation der Erblasserin beantworten sollte. Der Obergutachter Dr. R.________ hat dabei auch "positive" Feststellungen des Hausarztes Dr. O.________ einbezogen und insbesondere dessen Notiz vom 29. September 1988 ber�cksichtigt, wonach die Erblasserin aufzubl�hen scheine und deren Gedankengang geordnet und erstaunlich differenziert sei (E. 7e/cc S. 39 und E. 7e/ff S. 43 der angefochtenen Urteile). Daraus l�sst sich indessen kein Widerspruch ableiten, zumal der Obergutachter begr�ndet hat, dass und weshalb diese �usserungen des Hausarztes nichts an seinem Befund zu �ndern verm�chten.
5.5 Insgesamt krankt das kantonsgerichtliche Beweisergebnis weder an einem echten inneren Widerspruch noch fehlt es an seiner Nachvollziehbarkeit. Es lautet dahin, dass der Normalzustand der Erblasserin in der Zeit zwischen Mitte Juli 1988 bis Ende September 1988 die grunds�tzliche Urteilsunf�higkeit gewesen ist und dass f�r den Tag der Testamentserrichtung am 28. September 1988 von einem luziden Intervall nicht ausgegangen werden kann.
Mit ihren Willk�rr�gen wendet sich die Beschwerdef�hrerin gegen die Schl�ssigkeit des Obergutachtens. Sie beruft sich dabei auf die Befunde des Gerichtsgutachters Prof. P.________, ihres Privatgutachters Prof. Q.________ und insbesondere des Hausarztes der Erblasserin, Dr. O.________. Daneben bem�ngelt sie weitere Unzul�nglichkeiten des Obergutachtens (S. 8 ff. Ziff. 2b/dd/aaa der Beschwerdeschrift).
6.1 Testierf�higkeit ist ein Rechtsbegriff. Es handelt sich dabei um die Urteilsf�higkeit f�r das Rechtsgesch�ft der Verf�gung von Todes wegen. Das psychiatrische Gutachten �ber die Testierf�higkeit soll dem Gericht - vereinfacht gesagt - aufzeigen, wie sich psychopathologische Zust�nde auf die kognitiven und voluntativen F�higkeiten der Erblasserin im Hinblick auf die konkret verfasste letztwillige Verf�gung ausgewirkt haben. Neben der Willensf�higkeit (voluntatives Element) und der F�higkeit zu Einsicht in Wesen, Zweck und Folgen des Rechtsgesch�fts (kognitives Element) hat der Gutachter darzulegen, ob die Erblasserin �berdies in einem ad�quaten Gem�tszustand (affektives Element) gehandelt hat (vgl. aus der Rechtsprechung, z.B. BGE 124 III 5 E. 2b S. 10 und E. 4 S. 13; 117 II 231 E. 2b S. 234/235 und E. 3b/aa S. 237).
Gutachten �ber die Urteilsf�higkeit einer verstorbenen Person haben den Nachteil, dass sie sich nicht auf eine Exploration des Handelnden st�tzen k�nnen, sondern auf andere Beurteilungsgrundlagen abstellen m�ssen wie Krankengeschichten oder Ausk�nfte Dritter (vgl. Bucher, Berner Kommentar, 1976, N. 148 ff. zu Art. 16 ZGB). Immerhin kann und soll der Gerichtsgutachter medizinische Befunde aus Privatgutachten auf ihre Begr�ndetheit �berpr�fen (vgl. Spirig, a.a.O., S. 418/419) und die Krankengeschichte des Hausarztes wie auch die Aussagen Dritter auf Grund seiner Fachkenntnis kritisch w�rdigen (vgl. Bleuler, Lehrbuch der Psychiatrie, 10.A. Berlin 1960, S. 600 ff., zur Gutachtert�tigkeit; Venzlaff/Foerster, Psychiatrische Begutachtung, 4.A. M�nchen 2004, S. 516/517).
Beweiswert hat nur das schl�ssige Gutachten. Diese Voraussetzung ist erf�llt, wenn die Schlussfolgerungen des Gutachters nach den Gesetzen der Logik anhand der Begr�ndung �berzeugend und widerspruchsfrei nachvollzogen werden k�nnen. Jeder Widerspruch weckt Zweifel an deren Richtigkeit. Namentlich Widerspr�che zu den von anderen Fachleuten - Gerichts- oder Privatgutachtern - in einer entscheidwesentlichen Sachfrage vertretenen Auffassung k�nnen ernsthafte Zweifel an der Schl�ssigkeit des Gutachtens begr�nden. Sofern die gutachterlichen Schlussfolgerungen aber weder als offensichtlich widerspr�chlich erscheinen noch auf irrt�mlichen tats�chlichen Feststellungen beruhen, muss sich das Gericht an die Auffassung des Gutachters halten und darf nur aus triftigen Gr�nden davon abweichen (zum Beweiswert �rztlicher Gutachten grundlegend: BGE 122 V 157 E. 1c S. 160 ff.; allgemein zur Gutachtenw�rdigung: B�hler, a.a.O., S. 82 f. mit Hinweisen, und BGE 128 I 81 E. 2 S. 86).
6.2 Gegen die Schl�ssigkeit des Obergutachtens wendet die Beschwerdef�hrerin ein, der Gerichtsgutachter Prof. P.________ habe sich im Ergebnis f�r die Annahme einer noch vorhandenen Urteilsf�higkeit der Erblasserin generell und im Zeitpunkt der Testamentserrichtung ausgesprochen. Die Behauptung trifft in dieser Form nicht zu. Der Obergutachter Dr. R.________ hat die von Prof. P.________ gestellte Diagnose als im Wesentlichen zutreffend bezeichnet und ist ebenfalls von einem organischen Psychosyndrom ausgegangen, an dem die Erblasserin gelitten habe (E. 7c S. 31 und E. 7e/bb S. 34 f. der angefochtenen Urteile). Womit die Beschwerdef�hrerin ihren Widerspruch begr�ndet, ist die Empfehlung von Prof. P.________, bei der Erblasserin im Zeitpunkt des Testaments vom 28. September 1988 noch von erhaltener Urteilsf�higkeit im Rechtssinne auszugehen (E. 7c S. 31 bzw. S. 30 der angefochtenen Urteile). Diese Empfehlung betrifft die Rechtsfrage, deren Beantwortung allein dem Gericht zusteht (BGE 118 Ia 144 E. 1c S. 146; 125 II 541 E. 5d S. 549). Sie vermag deshalb auch keinen Widerspruch in Fachfragen zu belegen.
6.3 Gegen die Schl�ssigkeit des Obergutachtens wendet die Beschwerdef�hrerin sodann ein, ihr Privatgutachter Prof. Q.________ habe sich f�r die Annahme einer noch vorhandenen Urteilsf�higkeit der Erblasserin generell und im Zeitpunkt der Testamentserrichtung ausgesprochen. Der Obergutachter Dr. R.________ hat dargelegt und begr�ndet, weshalb sich seine Diagnose von derjenigen des Privatgutachters Prof. Q.________ unterscheidet (E. 7e/gg S. 43 f. der angefochtenen Urteile). Die Beschwerdef�hrerin setzt sich damit nicht auseinander (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG). Zu w�gen sind indessen nicht die Namen der Fachgutachter, sondern deren Argumente. Allein der Hinweis, dass ihr Privatgutachter Prof. Q.________ eine abweichende Ansicht vertritt, belegt deshalb keinen Widerspruch, der die angenommene Schl�ssigkeit des Obergutachtens unter Willk�rgesichtspunkten zu beeintr�chtigen geeignet w�re.
6.4 V�llig zu Recht hebt die Beschwerdef�hrerin hervor, dass dem Hausarzt als sachverst�ndigem Zeugen ein entscheidendes Gewicht bei der Beurteilung des Geisteszustandes der Erblasserin zukommt. Der Hausarzt hat die Erblasserin ab 1974 bis zu ihrem Tod behandelt, sie zun�chst monatlich und dann fast w�chentlich zu Hause besucht, eine Krankengeschichte �ber sie gef�hrt und f�r sie den Kontakt zu den Sozialdiensten und zur Vormundschaftsbeh�rde hergestellt. Der Beweiswert des Zeugen Dr. O.________ darf nicht untersch�tzt werden.
6.4.1 Entgegenzutreten ist der Behauptung der Beschwerdef�hrerin, der Obergutachter habe einseitig und rosinenartig lediglich die negativen Hinweise und Argumente gleichsam herausgepickt, die als Indizien f�r eine Urteilsunf�higkeit in Frage gekommen seien. Der Obergutachter Dr. R.________ hat die gesundheitliche Situation der Erblasserin vielmehr ausf�hrlich anhand der Krankengeschichte erl�utert (E. 7e/cc S. 37 ff.) und ist ausdr�cklich auf Feststellungen von Dr. O.________ eingegangen, die seiner eigenen Diagnose auf den ersten Blick widersprechen (E. 7e/ff S. 43 der angefochtenen Urteile). Damit ist gleichzeitig widerlegt, dass der Obergutachter die Bedeutung des Hausarztes schlicht verkannt und Dr. O.________ nicht ernst genommen habe. Unzutreffend ist ferner die Annahme der Beschwerdef�hrerin, es k�nne nicht sein, dass die Meinung des Hausarztes nichts z�hle und entgegen seiner vehement und entschieden vorgetragenen Beurteilung die Urteilsf�higkeit verneint werde. Die Gr�nde f�r das gutachterliche Abweichen von der Ansicht des Hausarztes werden in den angefochtenen Urteilen gezeigt (E. 6.4.2 sogleich). Ganz allgemein muss in Rechnung gestellt werden, dass der Hausarzt w�hrend der langj�hrigen Behandlung nicht nach Anhaltspunkten f�r oder gegen die Urteilsf�higkeit der Erblasserin gesucht hat, sondern in der Krankengeschichte der Erblasserin vorab das allgemeine Gesundheitsbild, die Geschichte von Krankheiten ("Anamnese") und Diagnosen im Hinblick auf eine erfolgte Behandlung oder eine vorhandene bzw. k�nftige Behandlungsbed�rftigkeit aufgezeichnet hat (vgl. etwa zu diesen und weiteren Inhalten der Krankengeschichte: Hanhart, Le dossier m�dical informatis�, Cahiers de l'Institut de droit de la sant�, Nr. 1, Neuch�tel 1996, S. 2 ff.).
6.4.2 Auffallend ist eine gewisse Widerspr�chlichkeit zwischen der Krankengeschichte des Hausarztes und seinen Briefen an die Vormundschaftsbeh�rden einerseits und einem Teil seiner m�ndlichen Aussagen als Zeuge andererseits (vgl. die Zusammenfassung in E. 7b S. 29 f. der angefochtenen Urteile). An der Einvernahme vor Gericht hat Dr. O.________ zun�chst seine Feststellungen, wie sie sich aus der schriftlichen Dokumentation ergeben, im Wesentlichen wiederholt und die Erblasserin als verschroben, als exzentrische Person beschrieben. Sie sei eine Borderline-Pers�nlichkeit gewesen, wenn nicht sogar chronisch schizophren. Einmal sei sie zug�nglich und sehr geistreich gewesen, einmal depressiv, abwesend und sogar verwirrt. Ihr Zustand habe sich innert Tagen oder Wochen �ndern k�nnen. Ab 1986 h�tten sich arteriosklerotische Erscheinungen gezeigt und 1988 sei ein altersbedingtes Nachlassen der intellektuellen F�higkeiten hinzugekommen (vgl. f�r Beispiele: S. 17 f. der bezirksgerichtlichen Urteile). In Anbetracht dieser Beschreibung mag es etwas erstaunen, dass der Hausarzt die Frage klar bejaht hat, die Erblasserin sei im Sommer 1988 intellektuell noch f�hig gewesen, selbstst�ndig zu entscheiden, was sie mit ihrem Nachlass machen wolle. Der Obergutachter Dr. R.________ hat darin einen un�berbr�ckbaren Widerspruch erblickt: Die Antwort von Dr. O.________, er habe nie beobachtet, dass sich die Erblasserin h�tte beeinflussen lassen, sie sei intellektuell in der Lage gewesen, Entscheidungen selber zu fassen, widerspreche klar der von ihm gef�hrten Krankengeschichte, worin der Aufbau einer erweiterten Betreuung beschrieben werde, die sich angesichts der Unf�higkeit der Erblasserin, Entscheidungen selbst zu treffen, die f�r die Bew�ltigung des Lebensalltags notwendig seien, aufgedr�ngt habe (E. 7e/bb S. 34 der angefochtenen Urteile).
6.4.3 Auf den gezeigten Widerspruch geht die Beschwerdef�hrerin nicht ein und r�umt ihn auch nicht aus. �ber seinen Ursprung kann nur spekuliert werden. Es mag sein, dass Dr. O.________ im Gerichtsverfahren pl�tzlich erkannt hat, seine schriftlich niedergelegten Feststellungen k�nnten prozessentscheidend gegen die G�ltigkeit der letztwilligen Verf�gung sprechen, und dass er deshalb - begreiflicherweise - versucht hat, deren Aussagekraft zu relativieren. Wie dem auch sei, erscheint es auf keinen Fall als willk�rlich, der Krankengeschichte und den weiteren Beweisurkunden mehr Gewicht beizumessen als den m�ndlichen Aussagen vor Gericht, zumal die schriftlichen Feststellungen fortlaufend und unabh�ngig von einem Gerichtsverfahren nur zu medizinischen Zwecken erstellt worden sind. Der festgestellte Widerspruch gibt dem Kantonsgericht einen sachlichen Grund, gegen�ber der Meinung des behandelnden Arztes diejenige des gerichtlichen Gutachters als objektiver zu betrachten und vorzuziehen (vgl. f�r ein Beispiel: BGE 124 I 170 E. 4 S. 175).
6.5 Gegen die Schl�ssigkeit des Obergutachtens wendet die Beschwerdef�hrerin schliesslich ein, die vom Kantonsgericht offenbar geduldete Interpretation der Notizen des Hausarztes durch den Obergutachter erscheine als heikel, der Obergutachter schliesse auf Grund fehlender Anmerkungen des Hausarztes sogar auf das Vorhandensein von Abnormit�ten und stelle �ber die tats�chlichen Gegebenheiten blosse Vermutungen an. Der Obergutachter erweise sich insgesamt als moralisierend und parteiisch. Ihre Vorw�rfe belegt die Beschwerdef�hrerin mit Hinweisen auf das Obergutachten und �bersieht damit, dass es nicht Sache des Bundesgerichts ist, die Schl�ssigkeit des Obergutachtens zu beurteilen, sondern die daherige Beweisw�rdigung des Kantonsgerichts auf Willk�r hin zu �berpr�fen, und zwar im Rahmen der erhobenen und ausreichend begr�ndeten R�gen. Inwiefern die kantonsgerichtliche Beweisw�rdigung im Einzelnen willk�rlich sein soll, vermag die Beschwerdef�hrerin mit ihren Rundumschl�gen und Pauschalvorw�rfen nicht aufzuzeigen (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG; BGE 129 I 113 E. 2.1 S. 120 und 185 E. 1.6 S. 189). Mehr als "unbehelflich" oder "nicht von Bedeutung" (E. 7e/hh S. 45) hat das Kantonsgericht dazu willk�rfrei auch nicht zu sagen gebraucht. Soweit die Beschwerdef�hrerin die Substantiiertheit ihrer Vorbringen heute unter Hinweis auf ihre detaillierte Stellungnahme vom 30. Mai 2003 belegen will, kann darauf nicht eingetreten werden. Die Begr�ndung muss in der Beschwerdeschrift selbst enthalten sein (BGE 99 Ia 586 E. 3 S. 593; 115 Ia 27 E. 4a S. 30).
Die Beschwerdef�hrerin beruft sich weiter auf eine Vielzahl von Indizien, die ihrer Auffassung nach gegen die angenommene Urteilsunf�higkeit der Erblasserin sprechen, vom Kantonsgericht und auch im Obergutachten aber zu wenig ber�cksichtigt oder nicht angemessen gewichtet worden sein sollen (S. 10 ff. Ziff. 2b/dd/bbb der Beschwerdeschrift).
7.1 Die Beschwerdef�hrerin hebt hervor, dass es wegen der unterschiedlichen Begriffe m�glich ist, von der medizinischen Warte aus eine Testierunf�higkeit zu attestieren, die aber nicht mit einer rechtlichen gleichgesetzt werden m�sse. Sie weist darauf hin, dass trotz Bedenken gegen�ber altersbedingten Grenzf�llen die Testierf�higkeit ein Grundrecht bleibt. Die beiden genannten und weitere Einw�nde derselben Art betreffen den Begriff und die Tragweite der Urteilsf�higkeit und deren Beurteilung anhand des gutachterlichen Befunds. Angesprochen ist damit die Rechtsanwendung (BGE 124 III 5 E. 4 S. 13), die im Rahmen der eidgen�ssischen Berufungen zu pr�fen sein wird (Art. 43 Abs. 1 und Art. 84 Abs. 2 OG; vgl. E. 4 des Urteils).
7.2 Die Beschwerdef�hrerin bezeichnet es als Faktum, dass die Vormundschaftsbeh�rde noch am 12. Januar 1989 lediglich eine kombinierte Beistandschaft angeordnet und von einer Bevormundung abgesehen habe. Die Erblasserin habe gut drei Monate nach ihrer Testamentserrichtung somit nicht dermassen an Demenz und Geistesschw�che gelitten haben k�nnen, wie das im Obergutachten angenommen werde. Zudem sei im in den Akten liegenden Protokoll der Vormundschaftsbeh�rde die erstaunliche Feststellung enthalten, dass sich die Erblasserin unterschriftlich mit dieser Massnahme einverstanden erkl�rt habe. Der Einwand vermag den Beweiswert des Obergutachtens nicht in Frage zu stellen:
Zum einen hat der Obergutachter Dr. R.________ die Frage beantworten m�ssen, ob bei der Erblasserin im Zeitraum von Mitte Juli 1988 bis Ende September 1988 eine geistige oder emotionale St�rung welchen Grades festzustellen sei (vgl. E. 7e/bb S. 35 der angefochtenen Urteile). Den Gesundheitszustand der Erblasserin anfangs Januar 1989 hatte der Obergutachter nicht abzukl�ren, weshalb �usserungen dazu von der Beschwerdef�hrerin auch nicht aufgezeigt werden k�nnen.
Zum anderen hat der Obergutachter wiederholt scheinbare Widerspr�che zwischen seinem Befund und den Feststellungen des Hausarztes verneint, wonach die Erblasserin "aufzubl�hen" scheine und "viel weniger cerebralsklerotisch" sei (vgl. E. 7e/ff S. 43 der angefochtenen Urteile). Aus einer momentanen Tagesform darf insoweit - entgegen der Annahme der Beschwerdef�hrerin - nicht einfach auf den geistigen Normalzustand geschlossen werden. Als Best�tigung daf�r k�nnen die Notizen des Hausarztes Dr. O.________ wiedergegeben werden, die am 22. Dezember 1988 auf "cerebral mehr oder weniger stabil" und "fr�hlich" und anfangs Januar 1989 weiterhin auf "stabil" lauten, dann aber bereits am 29. Januar 1989 auf "Cerebralsklerose unverkennbar" (E. 7e/cc S. 40 der angefochtenen Urteile). Entscheidend ist das Gesamtbild der gesundheitlichen Situation und nicht die einzelne Schwankung im Verlauf des festgestellten altersbedingten Abbaus der intellektuellen F�higkeiten.
7.3 An zwei Stellen geht die Beschwerdef�hrerin auf Vernunft und Unvernunft der letztwilligen Verf�gung ein. Sie hebt einerseits hervor, die testamentarische Anordnung, sie als Alleinerbin einzusetzen, habe der habituellen Einstellung und den �berzeugungen der Erblasserin entsprochen und erscheine vern�nftig und plausibel. Andererseits geht sie auf die Feststellung des Obergutachters ein, wonach eine freundschaftliche oder vertrauensvolle Beziehung zwischen ihr und der Erblasserin vor der Testamentserrichtung am 28. September 1988, also nach gut zweimonatiger Dauer n�herer Bekanntschaft (ab Juli 1988), nicht bestanden haben k�nne (vgl. E. 7e/dd S. 40 ff. der angefochtenen Urteile). Die Beschwerdef�hrerin begr�ndet damit den Vorwurf gegen�ber dem Kantonsgericht, dass eine trotz fehlender pers�nlicher Beziehung erfolgte und deshalb wenig verst�ndliche Erbeinsetzung kein Argument gegen die Testierf�higkeit bilde, h�nge doch der Entscheid dar�ber nicht ab von der Vern�nftigkeit oder Unvern�nftigkeit des in Frage stehenden Rechtsgesch�fts.
Der Beschwerdef�hrerin ist zuzustimmen, dass die Vern�nftigkeit oder Unvern�nftigkeit der Handlung nur - aber immerhin - ein Indiz f�r das Gen�gen oder Ungen�gen der zur Zeit dieser Handlung bestehenden Urteilsf�higkeit sein kann (vgl. Egger, N. 9, und Bucher, N. 155-157, je zu Art. 16 ZGB; Escher/Escher, N. 5 zu Art. 467 ZGB; BGE 124 III 5 E. 4c/cc S. 17 f.).
Insoweit ist von den Vorstellungen der Erblasserin her m�glicherweise als vern�nftig zu bewerten, was mit R�cksicht auf die fehlende Beziehung der Erblasserin zur Beschwerdef�hrerin als unvern�nftig betrachtet werden muss. Die gleiche Handlung kann - mit anderen Worten - je nach Blickwinkel als vern�nftig oder unvern�nftig erscheinen und Indizien f�r und gegen die Urteilsf�higkeit abgeben. Entscheidend ist deshalb nicht das einzelne Element, sondern das Gesamtbild. Die genannten Indizien k�nnen sich - wie die Beschwerdef�hrerin das selber belegt - wechselseitig aufheben und verm�gen hier Willk�r nicht aufzuzeigen.
7.4 Schliesslich beruft sich die Beschwerdef�hrerin auf die Aussagen der Nachbarin U.________, der Betreuerin V.________ und des Testamentszeugen W.________, die allesamt ein positives Bild von der geistigen Verfassung gezeichnet h�tten. Aussagen von Zeugen sind indessen nicht immer zuverl�ssig, weil Erkrankungen des Geistes, die sich nicht in akuten Erscheinungen, sondern in einer allgemeinen Abnahme der geistigen Kr�fte �ussern, dem unge�bten Beobachter leicht verborgen bleiben (f�r die Testamentszeugen: BGE 124 III 5 E. 1c S. 9; allgemein: Bucher, N. 154 zu Art. 16 ZGB; Escher/Escher, N. 9 lit. e/aa zu Art. 467 ZGB). Die Wahrnehmungen der Zeugen sind denn auch keineswegs einheitlich und werden von der Beschwerdef�hrerin nur einseitig wiedergegeben. Als Beispiel kann die Aussage der Nachbarin U.________, die die Erblasserin ab 1978 am intensivsten unterst�tzt und wohl am besten gekannt hat, erw�hnt werden, wonach sie die Erblasserin zeitweise in einer Verfassung angetroffen haben will, in der "sie nicht einmal mehr meinen Namen nennen konnte" (zit. nach E. 4d S. 19 der angefochtenen Urteile). Die Beispiele von Personenverkennungen, aber auch von allgemeiner Desorientiertheit, von Ged�chtnisst�rungen und Vergesslichkeit sowie von einem eigentlichen Verwahrlosen der Erblasserin liessen sich beliebig vermehren. Den - in diesem Sinne "positiven" und "negativen" - Aussagen der Zeugen nur mit Zur�ckhaltung Beweiskraft zuzuerkennen, erscheint zumindest nicht als willk�rlich.
7.5 Insgesamt ist der Beschwerdef�hrerin einzur�umen, dass es Indizien gibt, die f�r einen durchschnittlichen altersgem�ssen Geisteszustand der Erblasserin sprechen. Das Vorhandensein derartiger Indizien l�sst die gegenteilige Beweisw�rdigung indessen nicht zwingend als willk�rlich erscheinen. Es gen�gt nicht, dass die Ergebnisse des Beweisverfahrens auch Schl�sse gestatten, die nicht mit den vom Sachgericht gezogenen �bereinstimmen (BGE 116 Ia 85 E. 2b S. 88). Beweisw�rdigung kann vielmehr erst dann als willk�rlich gelten, wenn das Gericht Sinn und Tragweite eines Beweismittels offensichtlich verkannt hat, wenn es ohne sachlichen Grund ein wichtiges Beweismittel, das f�r den Entscheid wesentlich sein k�nnte, unber�cksichtigt gelassen hat oder wenn es auf Grundlage der festgestellten Tatsachen unhaltbare Schlussfolgerungen getroffen hat (Art. 9 BV; BGE 129 I 8 E. 2.1 Abs. 2 S. 9). Diese Voraussetzungen sind hier nicht erf�llt, zumal die von der Beschwerdef�hrerin eigens hervorgehobenen Beweismittel und Indizien in vertretbarer Weise in der einen wie in der anderen Richtung gew�rdigt bzw. verstanden werden durften (E. 7.3 und .4 soeben).
Aus den dargelegten Gr�nden m�ssen die staatsrechtlichen Beschwerden abgewiesen werden. Das kantonsgerichtliche Beweisergebnis ist weder in Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Geh�r zustande gekommen (E. 3 und 4 hiervor) noch liegt ihm eine willk�rliche Beweisw�rdigung zugrunde (E. 5-7 hiervor). Es ist wie folgt zusammenzufassen: Die Erblasserin hat ab Mitte Juli 1988 bis Ende September 1988 (Beurteilungszeitraum) und damit auch am 28. September 1988 (Tag der Testamentserrichtung) an einem altersbedingten organischen Psychosyndrom (Demenz) gelitten mit der Wirkung, dass die Besinnungsf�higkeit bzw. die psychologische Urteilsf�higkeit deutlich eingeschr�nkt gewesen ist, d.h. dass die Erblasserin in der Erfassung der eigenen Lebenssituation und der �usseren Umst�nde sowie in der selbstst�ndigen Meisterung der Lebensvollz�ge schwer wiegend beeintr�chtigt gewesen ist. Die geistige St�rung muss dabei als erheblich schwer bezeichnet werden. Ein luzides Intervall f�r den Tag der Testamentserrichtung ist nicht erstellt.
Bei diesem Verfahrensausgang wird die Beschwerdef�hrerin in der Hauptsache kostenpflichtig, wohingegen die Kosten des Sicherstellungsverfahrens (5P.39/2004) den mit seinem Gesuch unterlegenen Beschwerdegegner - den C.________ - treffen (Art. 156 Abs. 1 und 6 OG).
Die Verfahren 5P.39/2004 und 5P.40/2004 werden vereinigt.
Die Gerichtskosten f�r beide Verfahren von insgesamt Fr. 6'000.-- werden der Beschwerdef�hrerin auferlegt.
Die Kosten f�r das Verfahren um Sicherstellung der Parteientsch�digung (5P.39/2004) von Fr. 1'000.-- werden dem Beschwerdegegner (C.________) auferlegt.