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Timestamp: 2016-09-25 08:50:10
Document Index: 16532660

Matched Legal Cases: ['Art. 95', 'Art. 95', 'Art. 97', 'Art. 105', 'Art. 95', 'Art. 105', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 3', 'Art. 11', 'Art. 26', 'Art. 35', 'Art. 15', 'Art. 15', 'Art. 15', 'Art. 11', 'Art. 2', 'Art. 15', 'Art. 2', 'BGE', 'Art. 3', 'Art. 10', 'Art. 4', 'Art. 1', 'Art. 11', 'Art. 3', 'Art. 3', 'Art. 4', 'Art. 5', 'Art. 3', 'BGE', 'BGE', 'Art. 11', 'BGE', 'Art. 5', 'Art. 5', 'BGE', 'Art. 11', 'BGE', 'Art. 3', 'Art. 3', 'Art. 3', 'Art. 13', 'Art. 62', 'BGE', 'Art. 35', 'Art. 35', 'Art. 35', 'Art. 49', 'Art. 35', 'Art. 53', 'Art. 13', 'Art. 35', 'BGE', 'Art. 35', 'Art. 25', 'Art. 35', 'Art. 35', 'Art. 35', 'Art. 17', 'BGE', 'Art. 35', 'Art. 35', 'BGE', 'BGE', 'Art. 66', 'Art. 68', 'BGE']

9C_833/2015 � � Urteil vom 11. Juli 2016
Helvetia Sammelstiftung f�r Personalvorsorge, St. Alban-Anlage 26, 4052 Basel,
A.a.�A.________ arbeitete vom 1. September 2004 bis 31. M�rz 2005 bei der B.________ AG und war dadurch bei der Helvetia Sammelstiftung f�r Personalvorsorge (nachfolgend: Helvetia) berufsvorsorgeversichert.
Am 29. Februar 2008 �berwies die Helvetia der Personalvorsorgestiftung C.________ zugunsten von A.________ eine Austrittsleistung von Fr. 118'127.30. Diese gelangte daraufhin �ber die Pensionskasse D.________ und die Freiz�gigkeitsstiftung E.________ an die Bafidia Pensionskasse (nachfolgend: Bafidia), bei welcher A.________ aufgrund eines Arbeitsverh�ltnisses bei der F.________ AG inzwischen vorsorgeversichert ist.
A.b.�Mit E-Mail vom 20. November 2014 gelangte die Helvetia an die Personalvorsorgestiftung C.________. Sie informierte diese, sie habe in einer Kontrolle festgestellt, dass sie A.________ am 1. April 2005 irrt�mlich die Freiz�gigkeitsleistung eines anderen Mitarbeiters in der H�he von Fr. 103'427.10 gutgeschrieben habe. Sie ersuchte um Besprechung des weiteren Vorgehens. In der Folge erfuhr die Helvetia, dass A.________ nicht mehr bei der Personalvorsorgestiftung C.________, sondern bei der Bafidia vorsorgeversichert war. Dementsprechend informierte sie auch die Bafidia �ber den ihr unterlaufenen Fehler. Sie ersuchte die Bafidia um R�ck�berweisung der irrt�mlich eingebauten Freiz�gigkeitsleistung von Fr. 103'427.10 zuz�glich Zins (Schreiben vom 24. November 2014), wor�ber sie auch den Versicherten, mit welchem sie bereits zuvor telefonisch Kontakt gehabt hatte, in Kenntnis setzte. Die Bafidia stellte sich auf den Standpunkt, sie sei ohne Einwilligung des A.________ nicht befugt, den Betrag r�ckzuverg�ten, und A.________ sehe keinen Rechtsgrund f�r eine R�ck�bertragung (E-Mail vom 12. Dezember 2014). Eine Einigung kam nicht zustande.
Am 27. Januar 2015 erhob die Helvetia Klage mit dem Antrag, die Bafidia sei zu verpflichten, ihr Fr. 103'427.10 zu bezahlen, zuz�glich Zins zu 5 % seit 16. Januar 2015. A.________ wurde als Mitinteressierter zum Verfahren beigeladen. Mit Entscheid vom 6. Oktober 2015 wies das Versicherungsgericht des Kantons Aargau die Klage ab.
Die Helvetia f�hrt Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten mit den Rechtsbegehren, der kantonale Entscheid sei aufzuheben und die Bafidia zu verpflichten, ihr Fr. 103'427.10 zu bezahlen, zuz�glich Zins zu 5 % seit 16. Januar 2015. Eventualiter sei die Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
Die Bafidia beantragt die Abweisung der Beschwerde. Der zum Verfahren beigeladene A.________ enth�lt sich eines formellen Antrags, schliesst aber sinngem�ss ebenfalls auf Abweisung der Beschwerde. Das Bundesamt f�r Sozialversicherungen verzichtet auf eine Vernehmlassung.
Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann unter anderem die Verletzung von Bundesrecht ger�gt werden (Art. 95 lit. a BGG), die Feststellung des Sachverhalts nur, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG). Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Es kann deren Sachverhaltsfeststellung von Amtes wegen berichtigen oder erg�nzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 beruht (Art. 105 Abs. 2 BGG).
Das kantonale Gericht hielt gest�tzt auf die Sachverhaltsdarstellung in der Klage und die eingereichten Beweismittel fest, dass die Helvetia dem Konto des Versicherten am 1. April 2005 irrt�mlich Fr. 103'427.10 gutschrieb und am 29. Februar 2008 demzufolge eine um diesen Betrag zu hohe Austrittsleistung an die Personalvorsorgestiftung C.________ �berwies, welche �ber weitere Einrichtungen (Pensionskasse D.________ und Freiz�gigkeitsstiftung E.________) schliesslich an die Bafidia gelangte. A.________ bestreitet diesen vorinstanzlich festgestellten Sachverhalt nicht. Die Bafidia macht geltend, sie k�nne dazu nicht Stellung nehmen, weil sie in die behaupteten Vorg�nge nicht involviert gewesen sei. Die entsprechenden tats�chlichen Feststellung im angefochtenen Entscheid sind nicht offensichtlich unrichtig und damit f�r das Bundesgericht verbindlich.
3.1.�Streitig und zu pr�fen ist, ob die Helvetia von der Bafidia die R�ckerstattung von Fr. 103'427.10, welchen Betrag sie dem Konto des A.________ am 1. April 2005 irrt�mlich gutschrieb, verlangen kann.
3.2.�Dabei steht fest, dass die Helvetia bis zum Ausscheiden des Versicherten grunds�tzlich die M�glichkeit gehabt h�tte, sein individuelles Konto um die irrt�mliche Eintragung - die versehentlich erfolgte Gutschrift von Fr. 103'427.10 - zu berichtigen und damit den gesetzlichen Zustand wiederherzustellen (vgl. dazu auch BGE 130 V 414).
4.1.�Die Vorinstanz erwog, hinsichtlich der streitigen R�ckerstattung stelle sich in erster Linie die Frage der Passivlegitimation der Bafidia. Nach der Rechtsprechung gem�ss BGE 133 V 205 und 141 V 197 sei der beigeladene Versicherte Gl�ubiger der irrt�mlich gutgeschriebenen Freiz�gigkeitsleistung. Der eingeklagte Anspruch auf R�ckerstattung des zu Unrecht gutgeschriebenen Betrags habe sich deshalb gegen ihn und nicht gegen die Beklagte zu richten. Die Beklagte verwalte das ihr anvertraute Vorsorgeverm�gen lediglich f�r Rechnung des Beigeladenen. Gest�tzt auf diese �berlegungen verneinte das kantonale Gericht die Passivlegitimation der Bafidia und wies die Klage ab.
4.2.�Nach Auffassung der Helvetia bedarf die Frage, welche Partei bei der R�ckforderung einer zu Unrecht �berwiesenen Freiz�gigkeitsleistung zu belangen sei, h�chstrichterlicher Kl�rung. Der von der Vorinstanz beigezogene BGE 141 V 197 betreffe einen ganz anderen Sachverhalt; aus dem Urteil lasse sich f�r die hier zu beurteilende Frage, ob Vorsorgeeinrichtungen Fehlbuchungen selbst�ndig korrigieren d�rfen oder dazu die Zustimmung des Versicherten brauchen, nichts ableiten.
Die Helvetia macht geltend, Korrekturen von Fehlbuchungen m�ssten gest�tzt auf gesetzlich geregelte Tatbest�nde von R�ckerstattungsanspr�chen zwischen Vorsorgeeinrichtungen wie Art. 3 Abs. 1 und Art. 11 Abs. 2 FZG oder Art. 26 Abs. 4 BVG m�glich sein. Die Vorsorgeeinrichtung sei die "Eigent�merin" der Freiz�gigkeitsleistung und damit passivlegitimiert, wobei der Versicherte selbstverst�ndlich zur Stellungnahme aufgefordert und in einem Prozess beigeladen werden k�nne bzw. solle. Wenn die Bestimmungen des FZG eine gen�gende Rechtsgrundlage f�r die selbst�ndige R�ckforderung eines an eine andere Vorsorgeeinrichtung irrt�mlich �berwiesenen Guthabens bildeten, k�nne der R�ckforderungsanspruch sich nicht nur gegen die direkt nachfolgende, sondern gegen jede Vorsorgeeinrichtung, welche die Freiz�gigkeitsleistung in diesem Zeitpunkt verwalte, richten. Auch die Verj�hrung stehe dem Anspruch nicht entgegen, weil Freiz�gigkeitsleistungen rechtsprechungsgem�ss unverj�hrbar seien.
4.3.�Die Bafidia stellt sich auf den Standpunkt, die Vorsorgeeinrichtung k�nne eine ihr unterlaufene Falschbuchung bei einem Alterskonto nur korrigieren, solange die versicherte Person noch bei ihr versichert sei. Mit der �berweisung an eine neue Vorsorgeeinrichtung �ndere sich dies. Die versicherte Person k�nne zwar nicht frei �ber ihr Sparguthaben verf�gen, wenn nicht ein Barauszahlungsfall vorliege. Dennoch sei sie und nicht etwa die neue Vorsorgeeinrichtung alleinige Gl�ubigerin der Austrittsleistung. Die Vorinstanz habe deshalb zu Recht erkannt, dass sich der R�ckforderungsanspruch gegen A.________ richten m�sse. Im �brigen sei es unverst�ndlich, dass die Beschwerdef�hrerin den von ihr geltend gemachten Buchungsfehler aus dem Jahr 2005 erst im Jahr 2014 entdeckt habe. Derartige Fehler sollten korrigiert werden k�nnen, aber nicht zeitlich unbeschr�nkt, sondern innerhalb der von Art. 35a BVG gesetzten Fristen.
4.4.�A.________ bringt vor, er sei im Vertrauen auf die seit 2008 ausgestellten Versicherungsausweise jeweils vom "korrekten Vorhandensein des entsprechenden Vorsorgeguthabens" ausgegangen; er habe zu keiner Zeit Anlass gehabt, an den Vorsorgeausweisen zu zweifeln. Es gehe nicht an, dass die Vorsorgeeinrichtung eigene, auf Unsorgfalt zur�ckzuf�hrende Fehler nach so langer Zeit zulasten gutgl�ubiger Versicherter bereinige.
5.1.�Mit den Beitr�gen, welche im Rahmen der beruflichen Vorsorge geleistet werden, wird f�r den Versicherten ein individuelles Vorsorgeguthaben - das Altersguthaben im Sinne von Art. 15 BVG - ge�ufnet. Dieses besteht gem�ss Art. 15 Abs. 1 BVG aus den Altersgutschriften samt Zinsen f�r die Zeit, w�hrend welcher der Versicherte der Vorsorgeeinrichtung angeh�rt hat, oder l�ngstens bis zum Erreichen des ordentlichen Rentenalters (lit. a) und den Altersguthaben samt Zinsen, die von den vorhergehenden Einrichtungen �berwiesen und dem Versicherten gutgeschrieben worden sind (lit. b). Die Vorsorgeeinrichtung muss f�r jeden Versicherten ein Alterskonto f�hren, aus dem das Altersguthaben nach Art. 15 Abs. 1 BVG ersichtlich ist (Art. 11 Abs. 1 BVV 2 [SR 831.441.1]).
5.2.�Versicherte, welche eine Vorsorgeeinrichtung verlassen, bevor ein Vorsorgefall eintritt, haben Anspruch auf eine Austrittsleistung (Art. 2 Abs. 1 Freiz�gigkeitsgesetz [FZG; SR 831.42]), welche nach Art. 15 ff. FZG berechnet wird und mit dem Austritt aus der Vorsorgeeinrichtung f�llig wird (Art. 2 Abs. 3 FZG; BGE 129 V 440 E. 4 S. 441).
Entsprechend dem Ziel, den Vorsorgeschutz aufrechtzuerhalten, enth�lt das Gesetz die folgende Regelung: Treten Versicherte in eine neue Vorsorgeeinrichtung ein, hat die fr�here Vorsorgeeinrichtung die Austrittsleistung an die neue zu �berweisen (Art. 3 Abs. 1 FZG). Versicherte, die nicht in eine neue Vorsorgeeinrichtung eintreten, haben ihrer Vorsorgeeinrichtung mitzuteilen, in welcher zul�ssigen Form (Freiz�gigkeitspolice oder -konto; Art. 10 Abs. 1 FZV [SR 831.425]) - sie den Vorsorgeschutz erhalten wollen (Art. 4 Abs. 1 FZG). Eine Mitwirkung der Versicherten ist insofern vorgesehen, als sie der Vorsorgeeinrichtung vor dem Austritt bekannt zu geben haben, an welche neue Vorsorgeeinrichtung oder an welche Freiz�gigkeitseinrichtung die Austrittsleistung zu �berweisen ist (Art. 1 Abs. 2 FZV). Sodann bestimmt Art. 11 Abs. 2 FZG, dass die Vorsorgeeinrichtung die Austrittsleistung aus dem fr�heren Vorsorgeverh�ltnis sowie das Vorsorgekapital aus einer Form der Vorsorgeschutzerhaltung f�r Rechnung des Versicherten einfordern kann.
Muss die fr�here Vorsorgeeinrichtung Hinterlassenen- oder Invalidenleistungen erbringen, nachdem sie die Austrittsleistung an die neue Vorsorgeeinrichtung �berwiesen hat, ist ihr diese Austrittsleistung soweit zur�ckzuerstatten, als dies zur Auszahlung der Hinterlassenen- oder Invalidenleistungen n�tig ist (Art. 3 Abs. 2 FZG).
5.3.�Die in E. 5.2 dargelegten Bestimmungen zeigen auf, dass die �bertragung oder R�ck�bertragung von Austrittsleistungen von einer Vorsorgeeinrichtung auf eine andere als technischer Vorgang unmittelbar unter den Vorsorgeeinrichtungen erfolgt. Eine Mitwirkung des Versicherten ist nur insofern vorgesehen, als er bei Beendigung des Vorsorgeverh�ltnisses anzugeben hat, was mit der zu diesem Zeitpunkt f�llig werdenden Austrittsleistung zu geschehen hat: ob sie an eine neue Vorsorgeeinrichtung zu �bertragen ist (Art. 3 FZG), ob der Vorsorgeschutz in anderer Form erhalten werden soll (Art. 4 FZG) oder ob ein Barauszahlungstatbestand vorliegt (Art. 5 FZG). Gest�tzt auf die Angaben des Versicherten erfolgt sodann in den hier allein interessierenden ersten beiden F�llen die direkte versicherungstechnische Abwicklung unter den Einrichtungen.
5.4.�Ist die Austrittsleistung nach Art. 3 Abs. 1 FZG durch die bisherige Vorsorgeeinrichtung an die neue zu �berweisen, so begr�ndet dies nach der Rechtsprechung gem�ss BGE 133 V 205, auf welche sich der angefochtene Entscheid st�tzt, kein eigenes Forderungsrecht der neuen Vorsorgeeinrichtung. Diese kann nur Zahlung f�r den Vorsorgenehmer verlangen, mithin die Leistung auf Rechnung des Vorsorgenehmers einfordern. Es besteht kein Gl�ubigerverh�ltnis zwischen der neuen und der alten Vorsorgeeinrichtung; vielmehr bleibt der Versicherte Gl�ubiger der Austrittsleistung (BGE 133 V 205 E. 4.6 S. 212 mit Hinweisen; vgl. auch BETTINA KAHIL-WOLFF, in: Schneider/Geiser/ G�chter [Hrsg.], Handkommentar zum BVG und FZG, 2010, N. 2 ff. zu Art. 11 FZG). Diese �berlegungen f�hrten im erw�hnten BGE 133 V 205 E. 4.6 S. 211 f. zum Ergebnis, dass die Vorsorgeeinrichtung anders als bei einer Verletzung des Art. 5 Abs. 2 FZG bei einer nach Art. 5 Abs. 1 FZG unzul�ssigen Barauszahlung nicht riskiert, ein zweites Mal bezahlen zu m�ssen. Denn wenn sie ihre Leistung an den Vorsorgenehmer direkt statt an die neue Vorsorgeeinrichtung erbringt, leistet sie lediglich an eine falsche Zahlungsadresse. Die neue Vorsorgeeinrichtung k�nnte nur auf Rechnung des Versicherten diejenige Leistung einfordern, welche diesem gegen�ber der bisherigen Vorsorgeeinrichtung zusteht. Der Versicherte aber hat keinen Anspruch mehr, nachdem er selber die falsche Zahlung veranlasst und die Austrittsleistung bereits erhalten hat; er kann weder f�r sich noch zuhanden seiner allf�lligen neuen Vorsorgeeinrichtung die Leistung ein zweites Mal verlangen.
Entgegen der Vorinstanz ergibt sich aus BGE 133 V 205 indessen nichts f�r den hier zu beurteilenden Fall, welcher die R�ckforderung einer sich noch immer im Vorsorgekreislauf befindenden, irrt�mlich erfolgten Gutschrift und damit einen ganz anders gelagerten Sachverhalt betrifft. Aus dem fehlenden Gl�ubigerverh�ltnis zwischen den Vorsorgeeinrichtungen allein l�sst sich nicht bereits ableiten, dass die alte Vorsorgeeinrichtung sich f�r ihren R�ckforderungsanspruch an den Versicherten halten m�sse. Vielmehr ist zu pr�fen, ob analog zum - unabh�ngig von einem Gl�ubigerverh�ltnis bestehenden - Einforderungsrecht der neuen Vorsorgeeinrichtung f�r Rechnung des Versicherten gem�ss Art. 11 Abs. 2 FZG ein R�ckforderungsrecht der alten Vorsorgeeinrichtung zu Lasten der Rechnung des Versicherten besteht.
5.5.�Zu Unrecht st�tzt sich die Vorinstanz des Weitern auf BGE 141 V 197, welcher Entscheid den speziell geregelten, hier nicht zur Diskussion stehenden R�ckerstattungstatbestand des Art. 3 Abs. 2 FZG betrifft: In einem Fall, in welchem eine fr�here Vorsorgeeinrichtung Invalidenleistungen erbrachte, nachdem sie die Austrittsleistung an eine Freiz�gigkeitseinrichtung �berwiesen hatte, stellte sich die Frage, ob die leistungspflichtige Vorsorgeeinrichtung die R�ckerstattung der Austrittsleistung erzwingen kann bzw. muss. Das Bundesgericht verneinte die Frage nach einer Auslegung der Bestimmung des Art. 3 Abs. 2 FZG und verwies darauf, dass der Vorsorgeeinrichtung allein die M�glichkeit zustehe, die fehlende R�ckerstattung mit einer Leistungsk�rzung zu sanktionieren (Art. 3 Abs. 3 FZG).
5.6.�Nach dem Gesagten steht fest, dass sich die Frage der Passivlegitimation - entgegen dem angefochtenen Entscheid - gest�tzt auf die von der Vorinstanz beigezogene bisherige Rechtsprechung nicht beantworten l�sst.
6.1.�Der R�ckerstattungspflicht unterliegen zu Unrecht - d.h. ohne gesetzlichen oder bei nachtr�glich weggefallenem Grund - ausgerichtete Leistungen im Sinne der Art. 13 ff. BVG (vgl. RIEMER/RIEMER-KAFKA, Das Recht der beruflichen Vorsorge in der Schweiz, 2. Aufl. 2006, � 7 N. 88). Bis zum Inkrafttreten der 1. BVG-Revision waren zu Unrecht bezogene Leistungen nach reglementarischer Grundlage und beim Fehlen einer solchen subsidi�r nach den Bestimmungen �ber die ungerechtfertigte Bereicherung (Art. 62 ff. OR) zur�ckzuerstatten (BGE 130 V 414 E. 2 S. 417; 128 V 50; vgl. auch ULRICH MEYER, Die R�ckerstattung von Sozialversicherungsleistungen, in: Ausgew�hlte Schriften, Thomas G�chter [Hrsg.], 2013, S. 141 ff., 161 f.). Mit der Einf�hrung des Art. 35a BVG (vgl. dazu Botschaft zur Revision des Bundesgesetzes �ber die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge [BVG] vom 1. M�rz 2000, BBl 2637 ff., 2692) wurde im BVG erstmals eine gesetzliche Grundlage f�r die R�ckerstattung zu Unrecht bezogener Leistungen geschaffen:
Nach Art. 35a BVG sind unrechtm�ssig bezogene Leistungen zur�ckzuerstatten. Von der R�ckforderung kann abgesehen werden, wenn der Leistungsempf�nger gutgl�ubig war und die R�ckforderung zu einer grossen H�rte f�hrt (Abs. 1). Der R�ckforderungsanspruch verj�hrt mit Ablauf eines Jahres, nachdem die Vorsorgeeinrichtung davon Kenntnis erhalten hat, sp�testens aber mit Ablauf von f�nf Jahren seit der Auszahlung der Leistung (Abs. 2 erster Satz). Art. 35a BVG ist auf die obligatorische und die weitergehende Vorsorge anwendbar (Art. 49 Abs. 2 Ziff. 4 BVG).
6.2.�Die Bestimmung des Art. 35a BVG ist gegen�ber anderen R�ckerstattungstatbest�nden des BVG abzugrenzen (wie z.B. Art. 53e BVG betreffend die R�ckzahlung des Deckungskapitals bei K�ndigung des Versicherungsvertrags zwischen Vorsorgeeinrichtung und Versicherer etc.). Sie bezieht sich nach ihrer Zielsetzung und systematischen Stellung im 6. Kapitel, welches gemeinsame Bestimmungen f�r Vorsorgeleistungen im Sinne der Art. 13 ff. BVG enth�lt, auf Vorsorgeleistungen im engen Sinne, d.h. auf Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenrenten (KAHIL-WOLFF, a.a.O., Rz. 1 und 5 zu Art. 35a BVG).
6.3.�Freiz�gigkeitsleistungen dienen der Erhaltung des Vorsorgeschutzes und damit ebenso der beruflichen Vorsorge. Sie stellen indessen keine Leistungen im versicherungsrechtlichen und -technischen Sinne (wie Alters-, Hinterlassenen- oder Invalidenrenten) dar, sondern sind die erworbene Finanzierungsgrundlage f�r allf�llig k�nftig entstehende Versicherungsleistungen (BGE 127 V 315 E. 3b S. 318; H�RZELER/BR�HWILER, in: Schweizerisches Bundesverwaltungsrecht [SBVR], Soziale Sicherheit, 3. Aufl. 2016, S. 2129 Rz. 168 und S. 2147 Rz. 221). Eine direkte Anwendung der Bestimmung des Art. 35a BVG auf sie f�llt nicht in Betracht, weil eine entsprechende ausdr�ckliche Verweisung in Art. 25 FZG fehlt. Aus Gr�nden der Einheitlichkeit rechtfertigt es sich aber, f�r die R�ckabwicklung von unrechtm�ssig erfolgten �berweisungen von Austrittsleistungen an eine neue Vorsorgeeinrichtung Art. 35a BVG analogieweise beizuziehen (vgl. KAHIL-WOLFF, a.a.O., Rz. 5 zu Art. 35a BVG; RIEMER/RIEMER-KAFKA, a.a.O., � 7 N. 88).
6.4.�R�ckerstattungspflichtig gem�ss Art. 35a Abs. 1 BVG ist der Leistungsempf�nger, wie sich aus Satz 2 der Bestimmung ergibt. Die R�ckerstattungspflicht trifft somit den Leistungsbez�ger, gegebenenfalls seinen gesetzlichen Vertreter, und im Fall des Todes seine Erben. Auch Drittpersonen oder Beh�rden, an welche die Leistungen in rechtlich zul�ssiger Weise ausbezahlt worden sind, k�nnen unter Umst�nden r�ckerstattungspflichtig sein (z.B. bei Drittauszahlung von Kinderrenten; vgl. Art. 17 und 25 BVG). Anders verh�lt es sich bei Drittpersonen (wie z.B. bei Banken), welche die Leistungen lediglich im Auftrag des Berechtigten als Inkasso- oder Zahlstelle entgegennehmen: Da diese keine Rechte und Pflichten (insbesondere keine Meldepflicht) aus dem Vorsorgeverh�ltnis haben, rechtfertigt es sich nicht, sie als r�ckerstattungspflichtig zu betrachten (BGE 110 V 10 E. 2b S. 14 f.; KAHIL-WOLFF, a.a.O., Rz. 7 zu Art. 35a BVG; MEYER, a.a.O., S. 146). Mit Blick auf die Rechte und Pflichten, welche die Vorsorgeeinrichtungen im Zusammenhang mit der �berweisung von Freiz�gigkeitsleistungen beim Aus- und Eintritt eines Versicherten haben (vgl. dazu E. 5.1-5.3 hiervor), kann die Vorsorgeeinrichtung, die eine Freiz�gigkeitsleistung eines neu bei ihr eintretenden Versicherten entgegennimmt, nicht als blosse Inkasso- oder Zahlstelle betrachtet werden. Auch sie trifft damit grunds�tzlich eine R�ckerstattungspflicht, ebenso wie s�mtliche weiteren Vorsorgeeinrichtungen, an welche eine entsprechende Freiz�gigkeitsleistung in der Folge �bertragen wird. R�ckerstattungspflichtig ist damit die Vorsorgeeinrichtung, bei welcher sich das Guthaben befindet.
6.5.�Eine Anwendung dieser Grunds�tze auf den hier zu beurteilenden Sachverhalt ergibt, dass eine R�ckerstattungspflicht grunds�tzlich auch die Bafidia trifft, welche als neue Vorsorgeeinrichtung die (diese beinhaltende) Austrittsleistung des Versicherten nach verschiedenen anderen (Vorsorge- und Freiz�gigkeits-) Einrichtungen bei seinem Eintritt entgegennahm. Damit ist die Passivlegitimation der Bafidia, entgegen dem angefochtenen Entscheid, zu bejahen.
7.1.�Gem�ss Art. 35a Abs. 2 Satz 1 BVG verj�hrt der R�ckforderungsanspruch mit Ablauf eines Jahres, nachdem die Vorsorgeeinrichtung davon Kenntnis erhalten hat, sp�testens aber mit Ablauf von f�nf Jahren seit der Auszahlung der Leistung. Bei der relativen einj�hrigen und der absoluten f�nfj�hrigen Frist zur Geltendmachung des R�ckforderungsanspruchs handelt es sich um Verj�hrungsfristen im obligationenrechtlichen Sinne (BGE 142 V 20 E. 3.3 S. 25). Als solche k�nnen sie, im Unterschied zu Verwirkungsfristen, unterbrochen werden (BGE 142 V 20 E. 2 S. 21 f.; BASILE CARDINAUX, Die Verj�hrung der Berufsvorsorgeleistungen: Eine Bestandesaufnahme und ein Ausblick, in: Ueli Kieser/Hans-Ulrich Stauffer [Hrsg.], BVG-Tagung 2013, Aktuelle Fragen der beruflichen Vorsorge, S. 98; vgl. auch Andr� Pierre Holzer, Verj�hrung und Verwirkung der Leistungsanspr�che im Sozialversicherungsrecht, Diss. Freiburg 2005, S. 72 ff.).
7.2.�Zu welchem Zeitpunkt die Vorsorgeeinrichtung Kenntnis vom R�ckforderungsanspruch erhalten hat, was f�r den Beginn der einj�hrigen relativen Verj�hrungsfrist entscheidend ist, kann offengelassen werden, weil der Anspruch jedenfalls zufolge Ablaufs der f�nfj�hrigen absoluten Frist verj�hrt ist: Letztere Frist beginnt in dem Zeitpunkt zu laufen, in welchem die Vorsorgeeinrichtung, welche die irrt�mliche Gutschrift vornahm, die (diese beinhaltende) Austrittsleistung an eine neue Vorsorge- oder eine Freiz�gigkeitseinrichtung �berweist. Dies war hier am 29. Februar 2008 der Fall, als die Helvetia die Freiz�gigkeitsleistung des Beigeladenen an die Personalvorsorgestiftung C.________ �bertrug. Verj�hrungsunterbrechende Handlungen sind weder ersichtlich noch geltend gemacht. Als die Helvetia im November 2014 um R�ckerstattung ersuchte, war ihr Anspruch mithin bereits verj�hrt.
7.3.�Zusammenfassend ergibt sich, dass die von der Helvetia gegen die Bafidia am 27. Januar 2015 angehobene Klage auf R�ckerstattung des A.________ irrt�mlich gutgeschriebenen Betrages zufolge Verj�hrung abzuweisen ist.
Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend hat die Beschwerdef�hrerin die Gerichtskosten zu tragen (Art. 66 Abs. 1 erster Satz BGG). Der beschwerdegegnerischen Pensionskasse steht keine Parteientsch�digung zu (Art. 68 Abs. 3 BGG; Urteil 9C_920/2008 vom 16. April 2009 E. 7 mit Hinweisen, nicht publ. in: BGE 135 V 163, aber in: SVR 2009 BVG Nr. 30 S. 109).
Dieses Urteil wird den Parteien, A.________, dem Versicherungsgericht des Kantons Aargau und dem Bundesamt f�r Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.