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Timestamp: 2016-09-28 06:51:11
Document Index: 87932119

Matched Legal Cases: ['Art. 72', 'Art. 74', 'Art. 51', 'Art. 76', 'Art. 100', 'Art. 42', 'BGE', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 95', 'Art. 29', 'Art. 8', 'BGE', 'Art. 97', 'in fine', 'BGE', 'Art. 99', 'Art. 125', 'Art. 125', 'Art. 125', 'BGE', 'Art. 125', 'Art. 29', 'BGE', 'Art. 9', 'BGE', 'Art. 317', 'Art. 4', 'BGE', 'BGE', 'Art. 125', 'Art. 125', 'BGE', 'Art. 29', 'Art. 29', 'Art. 6', 'Art. 2']

5A_17/2016 (26.07.2016)
5A_17/2016 � � Urteil vom 26. Juli 2016
vertreten durch Rechtsanwalt Kurt Zollinger,
Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Z�rich, I. Zivilkammer, vom 13. November 2015.
A.________ (1965; Ehemann/Vater) und B.________ (1966; Ehefrau/Mutter) heirateten 1994. Sie sind die Eltern des 1999 geborenen Sohnes C.________. Die Parteien leben seit 1. Januar 2008 getrennt. Mit Urteil des Bezirksgerichts Meilen vom 20. Januar 2015 wurde die Ehe geschieden; das Gericht genehmigte die von den Parteien am 16. November 2011 sowie am 5. bzw. 12. Dezember 2013 abgeschlossenen Teilvereinbarungen �ber die Nebenfolgen der Scheidung. Der Ehemann wurde u.a. verpflichtet, an den Unterhalt des Sohnes monatliche Unterhaltsbeitr�ge von Fr. 1'200.-- zu bezahlen und an den pers�nlichen Unterhalt der Ehefrau monatlich bis und mit Januar 2030 Fr. 4'800.-- zu leisten.
Auf Berufung des Vaters wurde dieser mit Urteil des Obergerichts des Kantons Z�rich vom 13. November 2015 verpflichtet, an die Kosten des Unterhalts und der Erziehung des Sohnes monatlich ab Rechtskraft des obergerichtlichen Urteils bis zum ordentlichen Abschluss einer angemessenen Ausbildung des Sohnes und �ber dessen Vollj�hrigkeit hinaus Fr. 1'200.-- zuz�glich Familien-, Kinder- und/oder Ausbildungszulagen zu bezahlen. Die Kinderunterhaltsbeitr�ge sind monatlich und im Voraus, jeweils am Ersten des Monats an die Mutter zahlbar, wobei die Zahlungsmodalit�ten �ber die Vollj�hrigkeit des Sohnes hinaus gelten, solange der Sohn im Haushalt der Mutter lebt und keine eigenen Anspr�che gegen�ber dem Vater stellt, bzw. keinen anderen Zahlungsempf�nger bezeichnet (1). Ferner wurde der Ehemann verpflichtet, der Ehefrau pers�nlich ab Rechtskraft des obergerichtlichen Urteils bis und mit Januar 2030 Fr. 4'800.-- pro Monat im Voraus, jeweils auf den Ersten des Monats zu leisten (2). Die Unterhaltsbeitr�ge gem�ss den Ziffern 1 und 2 basieren auf folgenden finanziellen Grundlagen: Erwerbseinkommen des Ehemannes (inkl. 13. Monatslohn, exklusive Familien-, Kinder- und/oder Ausbildungszulagen bei einer Erwerbst�tigkeit von 100 %) : Fr. 13'660.--; Erwerbseinkommen der Ehefrau (inkl. 13. Monatslohn, exklusive Familien-, Kinder- und/oder Ausbildungszulagen, bei einer Erwerbst�tigkeit von 25 %) : Fr. 700.-- netto; weitere Einkommen des Ehemannes: Fr. 0.--; weitere Einkommen der Ehefrau (IV-Rente) : Fr. 2'380.--; Bedarf des Ehemannes: Fr. 6'560.--; Bedarf der Ehefrau mit dem Sohn: Fr. 8'428.-- (3). Ferner regelte das Obergericht die Indexierung der Beitr�ge (4) sowie die Prozesskosten des zweitinstanzlichen Verfahrens (5-7).
Der Ehemann (Beschwerdef�hrer) hat am 8. Januar 2016 (Postaufgabe) beim Bundesgericht gegen das obergerichtliche Urteil Beschwerde erhoben. Er beantragt, die Ziffern 2 bis 7 des angefochtenen Urteils aufzuheben und ihn (den Beschwerdef�hrer) zu verpflichten, der Ehefrau (Beschwerdegegnerin) an ihren pers�nlichen Unterhalt ab Rechtskraft des Scheidungsurteils bis und mit Januar 2030 monatlich und im Voraus, jeweils auf den Ersten eines jeden Monats Fr. 2'212.-- zu bezahlen (Antrag 1a). Die Festsetzung der Unterhaltsbeitr�ge gem�ss Ziff. 1a basiere auf einem Erwerbseinkommen des Beschwerdef�hrers (inkl. 13. Monatslohn und Bonus, exklusive Familien-, Kinder und/oder Ausbildungszulagen, bei einer Erwerbst�tigkeit von 100 %) von Fr. 13'089.-- netto; auf einem Erwerbseinkommen der Beschwerdegegnerin (inkl. 13. Monatslohn und Bonus, exklusive Familien-, Kinder und/oder Ausbildungszulagen, bei einer Erwerbst�tigkeit von 30 %) von Fr. 2'170.-- netto; auf weiteren Eink�nften des Beschwerdef�hrers von Fr. 0.--; auf weiteren Einkommen der Beschwerdegegnerin (IV-Rente pers�nlich und Kinderrente) von Fr. 2'390.--; auf dem Bedarf des Beschwerdef�hrers von Fr. 6'560.--; auf dem Bedarf der Beschwerdegegnerin und des Sohnes von Fr. 6'413.-- (Antrag 1b). Die Unterhaltsbeitr�ge gem�ss Antrag 1a seien gerichts�blich zu indexieren (Antrag 1c). Eventuell seien die Ziffern 2 bis 7 des obergerichtlichen Urteils aufzuheben und zwecks Bestimmung der beidseitigen finanziellen Leistungsf�higkeit und des beidseitigen Bedarfs der Parteien zu neuem Entscheid im Sinn der Erw�gungen an die Vorinstanz zur�ckzuweisen (Antrag 2). Im Fall der Gutheissung der Beschwerde seien die Kosten des vorinstanzlichen Verfahrens neu zu regeln und ausgangsgem�ss aufzuerlegen (Antrag 3).
Es sind keine Vernehmlassungeneingeholt worden. Die Akten des Verfahrens wurden beigezogen.
1.1.�Angefochten ist der Endentscheid einer letzten kantonalen Instanz als Rechtsmittelinstanz in einer Zivilsache (Art. 72 Abs. 1, 75 und 90 BGG). Der Streit dreht sich um Unterhaltsleistungen und damit um eine verm�gensrechtliche Zivilsache, wobei die gesetzliche Streitwertgrenze (Art. 74 Abs. 1 lit. b und Art. 51 Abs. 4 BGG) erreicht ist. Der Beschwerdef�hrer erf�llt die Voraussetzungen von Art. 76 Abs. 1 BGG. Die Beschwerdefrist (Art. 100 Abs. 1 BGG) ist gewahrt. Auf die Beschwerde ist grunds�tzlich einzutreten.
1.2.�In der Beschwerde ist in Auseinandersetzung mit den Erw�gungen des angefochtenen Entscheides darzulegen, welche Rechte der Beschwerde f�hrenden Partei durch das kantonale Gericht verletzt worden sind (Art. 42 Abs. 2 BGG; BGE 134 II 244 E. 2.1 S. 245), wobei eine allf�llige Verletzung verfassungsm�ssiger Rechte vom Bundesgericht nicht von Amtes wegen, sondern nur dann gepr�ft wird, wenn solche R�gen in der Beschwerdeschrift ausdr�cklich erhoben und begr�ndet werden (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 135 III 232 E. 1.2 S. 234). Wird eine Sachverhaltsfeststellung beanstandet, muss in der Beschwerdeschrift dargelegt werden, inwiefern diese Feststellung willk�rlich oder durch eine andere Rechtsverletzung im Sinn von Art. 95 BGG (z.B. Art. 29 Abs. 2 BV oder Art. 8 ZGB) zustande gekommen ist (vgl. BGE 133 II 249 E. 1.2.2 und 1.4.3 S. 255) und inwiefern die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 in fine BGG; BGE 135 I 19 E. 2.2.2 S. 22). Auf rein appellatorische Kritik am Sachverhalt tritt das Bundesgericht nicht ein. Neue Tatsachen sind unzul�ssig (Art. 99 Abs. 1 BGG).
Strittig ist vorliegend der Unterhaltsbeitrag zugunsten der Beschwerdegegnerin. Bei der Berechnung der Leistungsf�higkeit ist vom realen Nettoeinkommen auszugehen. Dazu geh�ren auch effektiv bezahlte Gratifikationen bzw. Boni sowie Spesenentsch�digungen, soweit ihnen keine tats�chlichen Auslagen gegen�berstehen (vgl. HAUSHEER/SPYCHER, Handbuch des Unterhaltsrechts, 2. Aufl. 2010, N. 01.31; SUTTER/FREIBURGHAUS, Kommentar zum neuen Scheidungsrecht, Z�rich 1999, N. 40 zu Art. 125 ZGB).
Das Obergericht ist vom Bruttoeinkommen des Beschwerdef�hrers im Jahr 2014 von Fr. 14'250.-- ausgegangen; es hat davon die Kinderzulagen von Fr. 250.-- sowie die Sozialabz�ge in der H�he von Fr. 2'255.65 abgezogen und so ein Nettoeinkommen von Fr. 11'744.35 angenommen. Zu diesem Betrag z�hlte es einen ausbezahlten �berm�ssigen Spesenanteil von Fr. 550.-- sowie einen Posten mit der Bezeichnung "Sal�r Einlage EP" von Fr. 420.-- hinzu, woraus sich ein Nettoeinkommen des Beschwerdef�hrers von Fr. 12'714.35 pro Monat ergibt. Zu diesem Betrag hat es sodann einen j�hrlichen Nettobonus von Fr. 11'300.-- bzw. von Fr. 942.-- netto pro Monat hinzugez�hlt, was schliesslich den im Urteil erw�hnten Lohn von Fr. 13'660.-- ergibt.
3.1.�Mit Bezug auf�
sein pers�nliches Einkommen�macht der Beschwerdef�hrer geltend, beim Posten "Sal�r Einlage EP" handle es sich um einen Teil seines Bruttolohnes, welcher von der Arbeitgeberin zur�ckbehalten und in das entsprechende Mitarbeiterprogramm �berf�hrt werde. Indem die Vorinstanz diesen Betrag zus�tzlich auf sein Bruttoeinkommen schlage und ihn damit doppelt ber�cksichtige, verletze sie Art. 125 Abs. 2 Ziff. 5 ZGB.
Die Vorinstanz hat diesen Betrag nicht zum Bruttoeinkommen des Beschwerdef�hrers geschlagen. Sie hat wie gesagt das Nettoeinkommen von Fr. 11'994.35 ermittelt (Bruttoeinkommen inklusive Kinderzulage = Fr. 14'250.--./. Sozialabz�ge von Fr. 2'255.65). Zu diesem Betrag hat sie alsdann den nicht durch effektive Ausgaben begr�ndeten Anteil der Spesenentsch�digung, d.h. Fr. 550.-- sowie den hier strittigen Betrag von Fr. 420.-- als Lohnbestandteile hinzugerechnet. Das Obergericht hat mit anderen Worten den Abzug dieses Betrages vom Nettoeinkommen des Beschwerdef�hrers gem�ss Auszug der Arbeitgeberin nicht zugelassen, da es diesen als Lohnbestandteil ansah. Ein doppelter Abzug des Betrages von Fr. 420.-- liegt nicht vor.
3.2.�Strittig bei der Ermittlung des massgebenden Einkommens des Beschwerdef�hrers ist sodann die H�he des Brutto- bzw. Nettobonus. Der Beschwerdef�hrer l�sst ausf�hren, die Vorinstanz gehe zu Recht davon aus, dass die Boni in den vergangenen Jahren gesunken seien, sodass nicht allein auf denjenigen des Jahres 2014 (Fr. 12'000.--) abgestellt werden k�nne. Er habe einen Bonus von Fr. 11'000.-- anerkannt. Entgegen dem klaren Trend der sinkenden Boni werde bei ihm in Verletzung von Art. 125 Abs. 2 Ziff. 5 ZGB dennoch ein Bonus von Fr. 12'000.-- brutto ber�cksichtigt.
Das Obergericht hat daf�rgehalten, nachdem die Boni in den vorangegangenen Jahren gesunken seien, sei nun m�glicherweise eine Trendwende absehbar. Der Bonus 2014 sei um Fr. 1'000.-- h�her ausgefallen als jener von 2013. Da der Anstieg in bescheidenem Mass erfolgt sei, k�nne nicht von einer wesentlichen Steigerung ausgegangen werden. Daher rechtfertige es sich, k�nftig von einem j�hrlichen Bonus von Fr. 12'000.-- brutto bzw. Fr. 11'300.-- netto pro Jahr bzw. Fr. 942.-- pro Monat auszugehen. Der Beschwerdef�hrer setzt sich mit dieser Erw�gung nicht den Begr�ndungsanforderungen entsprechend auseinander (E. 1.2) und sagt nicht, inwiefern die Annahme, der Beschwerdef�hrer k�nne in Zukunft einen Bonus im genannten Umfang erzielen, angesichts der angenommenen Trendwende (in Richtung Erh�hung der Boni) willk�rlich sein soll (zum Willk�rbegriff: BGE 140 III 16 E. 2.1 S. 18).
3.3.�Der Beschwerdef�hrer macht sodann geltend, die Vorinstanz habe den Nettobonus falsch berechnet, indem sie lediglich Abz�ge f�r AHV- und ALV-Beitr�ge zulasse, nicht jedoch die Beitr�ge an die berufliche Vorsorge abziehe. Aus der Gehaltsabrechnung Februar 2014 ergebe sich, dass bei einem Nettobonus in der H�he von Fr. 10'000.-- Pensionskassenabz�ge von Fr. 760.-- mithin von 7.6 % vorgenommen worden seien.
Der Beschwerdef�hrer zeigt indes nicht auf, dass er die entsprechenden Abz�ge (Pensionskassenbeitr�ge f�r bezogene Boni) vor Bezirksgericht bzw. in der Berufungsschrift vor Obergericht geltend gemacht hat. Unter diesen Umst�nden kann der Vorinstanz hier keine Verletzung von Art. 125 Abs. 2 ZGB bzw. Art. 29 Abs. 2 BV vorgeworfen werden.
Die Vorinstanz hat bei der Beschwerdegegnerin ein Renteneinkommen von Fr. 2'380.-- (monatliche IV-Rente der Beschwerdegegnerin Fr. 1'699.-- sowie Kinderrente der IV Fr. 680.--) ber�cksichtigt. Im Weiteren ist sie mit der ersten Instanz davon ausgegangen, die Beschwerdegegnerin sei aufgrund ihres Gesundheitszustandes nicht in der Lage, mehr als Fr. 700.-- pro Monat zus�tzlich zur Rente zu verdienen: Insgesamt hat sie somit ein Einkommen der Beschwerdegegnerin von Fr. 3'080.-- ber�cksichtigt. Strittig ist hier die H�he des Zusatzverdienstes der Beschwerdegegnerin.
4.1.�Soweit der Beschwerdef�hrer die H�he der ber�cksichtigten Rentenbetr�ge von Fr. 1'699.-- bzw. Fr. 680.-- als falsch bezeichnet und die H�he der Renten auf Fr. 1'707.-- bzw. Fr. 683.- beziffert, erweist sich die Beschwerde von vornherein als unbegr�ndet: Die vom Obergericht ber�cksichtigte H�he der Renten ergibt sich aus Aktenst�ck 222 der kantonalen Akten sowie aus dem Urteil des Bezirksgerichts Meilen vom 20. Januar 2015 (S. 32). Inwiefern hier von einer falschen Rentenh�he ausgegangen worden sein soll, ist nicht zu ergr�nden und wird auch nicht rechtsgen�gend er�rtert.
4.2.�Das erstinstanzliche Gericht hat als zus�tzliches Einkommen der Beschwerdegegnerin aus unselbstst�ndiger Erwerbst�tigkeit einen Betrag von Fr. 700.-- pro Monat angenommen und dazu erwogen, die Beschwerdegegnerin sei unbestrittenermassen schwer erkrankt und w�hrend den Jahren des Zusammenlebens keiner Erwerbst�tigkeit nachgegangen; da sie sich heute offensichtlich um eine Wiedereingliederung in die Arbeitswelt bem�he, sei ihr ein Erwerbseinkommen von Fr. 700.-- pro Monat anzurechnen. Die Vorinstanz hat sich diesen Erw�gungen angeschlossen und hat zus�tzlich hervorgehoben, die Beschwerdegegnerin leide laut �rztlichem Bericht von PD Dr. D.________ vom 10. Februar 2012 an ausgepr�gten Kontaminations�ngsten, verbunden mit Zwangshandlungen und Vermeidung notwendiger Reinigungsmassnahmen, woraus massive hygienische Probleme in ihrem Haushalt entst�nden. Laut dem �rztlichen Attest sei die Beschwerdegegnerin nur knapp und mit Hilfe einer ambulanten psychiatrischen Spitex in der Lage, ihre Alltagssituation zuhause zu meistern. Laut Zeugnis von Dr. D.________ vom 18. Juli 2014 habe sich die Situation der Beschwerdegegnerin seit 2012 praktisch kaum ver�ndert. Seit Anfang 2013 arbeite die Beschwerdegegnerin w�hrend zweimal drei Stunden in einem Stoffladen; vom 5. M�rz bis 30. Juni 2014 habe sie ihre T�tigkeit nur noch w�hrend zwei Stunden pro Woche ausge�bt. Es werde eine integrierte psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung durchgef�hrt mit Einsatz von Medikamenten sowie kognitiver Verhaltenstherapie. Angesichts des chronischen Verlaufs der Krankheit sei eine Steigerung der Arbeitsf�higkeit der Beschwerdegegnerin nicht gegeben.
Die Vorinstanz hat auf diese �rztlichen Berichte abgestellt und ist dabei der Annahme der IV-Stelle nicht gefolgt, wonach der Beschwerdegegnerin trotz ihres angeschlagenen Gesundheitszustandes die Aus�bung eines 30%-Pensums in ihrer angestammten T�tigkeit als Handarbeitslehrerin zumutbar sei, was ihr ein Einkommen von Fr. 26'040.90 pro Jahr einbringen k�nne.
4.2.1.�Der Beschwerdef�hrer r�gt in diesem Zusammenhang Willk�r in der Beweisw�rdigung und bringt vor, die Vorinstanz habe bei ihrer W�rdigung ausser Acht gelassen, dass die Einsch�tzung der IV Resultat eines beinahe vierj�hrigen Abkl�rungsverfahrens darstelle und damit �usserst gr�ndlich sei. Bei Dr. D.________ handle es sich zudem um den Psychiater, der die Beschwerdegegnerin seit Jahren behandle und auf eine hundertprozentige Arbeitsunf�higkeit der Beschwerdegegnerin geschlossen habe, was von der IV schliesslich korrigiert worden sei. Das allein bedeute aber nicht, dass es sich bei den Angaben von Dr. D.________ um ein Gef�lligkeitsgutachten handle. Dennoch gehe die IV bei der Beschwerdegegnerin von einem Arbeitspensum von 30 % aus und erachte daher ein hypothetisches Einkommen von Fr. 2'170.-- pro Monat als zumutbar. Unter diesen Umst�nden verfalle die Vorinstanz mit der Behauptung in Willk�r, es best�nden keine Anhaltspunkte, dass die Arztberichte von Dr. D.________ falsch seien und nicht den tats�chlichen Verh�ltnissen entspr�chen. Willk�rlich sei daher auch die Schlussfolgerung, es sei belegt, dass die Beschwerdegegnerin kein h�heres Einkommen als Fr. 700.-- pro Monat erzielen k�nne.
4.2.2.�Die Beweisw�rdigung ist dann willk�rlich, wenn das Gericht Sinn und Tragweite eines Beweismittels offensichtlich verkannt hat, ohne sachlichen Grund ein wichtiges und entscheidwesentliches Beweismittel unber�cksichtigt gelassen oder auf der Grundlage der festgestellten Tatsachen unhaltbare Schlussfolgerungen gezogen hat (vgl. BGE 137 III 226 E. 4.2 S. 234; 136 III 552 E. 4.2 S. 560). Ob der Beschwerdegegnerin ein hypothetisches Einkommen angerechnet werden kann, l�sst sich nicht allein anhand der Arztberichte bzw. der Verf�gung der IV beantworten. Damit im Rahmen der Ermittlung der Eigenversorgungskapazit�t ein Einkommen �berhaupt oder ein h�heres Einkommen als das tats�chlich erzielte angerechnet werden kann, gen�gt es nicht, dass der betroffenen Partei weitere Anstrengungen zugemutet werden k�nnen. Vielmehr muss es ihr auch m�glich sein, aufgrund dieser Anstrengungen ein h�heres Einkommen zu erzielen. Von daher gesehen ist auch trotz des Berichts der IV die Annahme nicht willk�rlich, es gebe keine Anhaltspunkte daf�r, dass die Erzielung eines Fr. 700.-- pro Monat �bersteigenden Einkommens m�glich sei. Im �brigen ist Dr. D.________ als behandelnder Arzt der Beschwerdegegnerin durchaus in der Lage, deren Gesundheitszustand und dessen Auswirkungen auf die Arbeitsf�higkeit zu beurteilen. Der Beschwerdef�hrer macht denn auch nicht geltend, es handle sich bei den Angaben dieses Arztes um ein reines Gef�lligkeitszeugnis. Das Vorgehen der Vorinstanz ist daher im Lichte von Art. 9 BV nicht zu beanstanden.
4.2.3.�Mit Bezug auf das hypothetische Einkommen ist Rechtsfrage, welche T�tigkeit aufzunehmen als zumutbar erscheint. Tatfrage bildet hingegen, ob die als zumutbar erkannte T�tigkeit m�glich und das angenommene Einkommen effektiv erzielbar ist (BGE 137 III 118 E. 2.3 S. 121; 128 III 4 E. 4c/bb S. 7; 126 III 10 E. 2b S. 13). Gem�ss dem Bericht des behandelnden Arztes vom 10. Februar 2012 leidet die Beschwerdegegnerin an einer Zwangsst�rung (Zwangshandlungen und Zwangsgedanken gemischt), an einer rezidivierenden depressiven St�rung, an einer �ngstlich vermeidenden Pers�nlichkeit sowie unter einer psychosozialen Belastungssituation. Aus dem angefochtenen Urteil ergibt sich zudem, dass das von der IV ber�cksichtigte Einkommen von Fr. 26'040.-- (= 30 %) auf der Basis der fr�heren T�tigkeit der Beschwerdegegnerin als Handarbeitslehrerin beruht. Im vorliegenden Fall hat die Vorinstanz unter Berufung auf das erstinstanzliche Urteil ber�cksichtigt, dass die Beschwerdegegnerin seit Jahren an den bereits beschriebenen schweren gesundheitlichen Beeintr�chtigungen leidet. Weiter hat sie in ihre �berlegungen miteinbezogen, dass die Beschwerdegegnerin w�hrend der Ehe jahrelang nicht mehr erwerbst�tig war und n�chstens 50 Jahre alt wird. Aufgrund dieser konkreten Umst�nde hat sie geschlossen, es sei der Beschwerdegegnerin nicht m�glich, den von der IV als zumutbar erachteten Lohn von Fr. 26'040.-- zu erzielen.
In seinen Ausf�hrungen zum Einkommen der Beschwerdegegnerin zeigt der Beschwerdef�hrer �ber weite Strecken nicht den Begr�ndungsanforderungen entsprechend (E. 1.2) auf, inwiefern die Vorinstanz bei der Feststellung des Sachverhalts in Willk�r verfallen sein soll. Kein Erfolg beschieden ist seiner Beschwerde im �brigen, soweit er auf Beilage 6 zu seiner Stellungnahme vom 29. Juni 2015 zu den Noven verweist: Die Vorinstanz ist gest�tzt auf Art. 317 ZPO auf die vom Beschwerdef�hrer neu aufgestellten Behauptungen und ohne Aufforderung eingereichten Urkunden nicht eingetreten. Inwiefern damit Bundesrecht verletzt worden sein soll, legt der Beschwerdef�hrer nicht dar.
4.2.4.�Der Beschwerdef�hrer beanstandet sodann, dass die Vorinstanz von einem hypothetischen Einkommen von lediglich Fr. 700.-- pro Monat ausgegangen ist. Zum einen habe die Beschwerdegegnerin ihre Erwerbst�tigkeit freiwillig reduziert. Zum andern best�nden im Handarbeits-, Werk- und Zeichenunterricht kleinere Klassen, sodass die Zumutbarkeit zu einem h�heren Einkommen gegeben sei. Auf Stufe Primar- und Sekundarschule gebe es Engp�sse bei Handarbeitslehrpersonen, sodass es f�r die Beschwerdegegnerin aufgrund ihrer Lebenserfahrung auch m�glich sei, ein h�heres Einkommen zu erzielen. Sodann sei es willk�rlich, der Beschwerdegegnerin nur ein 20%-Pensum anzurechnen; als willk�rlich erachtet der Beschwerdef�hrer sodann, dass die Beschwerdegegnerin aufgrund der Betreuungsaufgaben gegen�ber ihrem Sohn nicht in der Lage sein soll, ein h�heres Einkommen zu erzielen. Schliesslich betrage das Einkommen bei einem 30%-Pensum auch bei den Vorgaben des Obergerichts Fr. 1'050.--.
Das Obergericht hat ber�cksichtigt, dass die Beschwerdegegnerin laut Entscheid der Kammer vom 3. Mai 2013 betreffend vorsorgliche Massnahmen zu einem Pensum von ungef�hr 10 % arbeitst�tig sei und so ein Einkommen von Fr. 320.-- pro Monat erziele. Erw�hnt hat es sodann die 2014 aufgenommene T�tigkeit der Beschwerdegegnerin als Lehrerin mit einem Pensum von zwei Wochenstunden Werkunterricht. Das Obergericht geht diesbez�glich von einem 10%-Pensum aus und hat so ein Pensum von insgesamt 20 % ber�cksichtigt, was schliesslich das erw�hnte Einkommen von (rund) Fr. 700.-- pro Monat ausmacht. Die Annahme des Obergerichts, es sei der Beschwerdegegnerin versagt, mehr zu arbeiten und dadurch ein h�heres Einkommen als Fr. 700.-- zu erzielen, erweist sich angesichts der ausgewiesenen Krankheit, des Alters sowie der Tatsache, dass die Beschwerdegegnerin w�hrend der Ehe lange Zeit nicht mehr erwerbst�tig war, nicht als willk�rlich. Soweit der Beschwerdef�hrer behauptet, die Beschwerdegegnerin habe ihre Arbeitst�tigkeit freiwillig reduziert, handelt es sich um eine durch nichts belegte Behauptung. Im �brigen ist bereits darauf hingewiesen worden, dass die vom Beschwerdef�hrer zur Bekr�ftigung seines Standpunktes eingereichten Urkunden vom Obergericht als versp�tet aus dem Recht gewiesen worden sind.
Zusammenfassend erweist sich die Annahme, die Beschwerdegegnerin k�nne ein Netto-Einkommen von Fr. 700.-- pro Monat erzielen, als nicht willk�rlich, zumal der Beschwerdef�hrer nichts vorgetragen hat, was den Willk�rvorwurf zu belegen verm�chte.
Der Beschwerdef�hrer beanstandet im Weiteren verschiedene Positionen des Bedarfs der Beschwerdegegnerin. Soweit die Festsetzung von Unterhalt in Frage steht, ist zu beachten, dass der Sachrichter in verschiedener Hinsicht auf sein Ermessen verwiesen ist (Art. 4 ZGB; BGE 127 III 136 E. 3a S. 141). Bei der �berpr�fung solcher Entscheide auferlegt sich das Bundesgericht Zur�ckhaltung. Es schreitet nur ein, wenn die kantonale Instanz grundlos von in Lehre und Rechtsprechung anerkannten Grunds�tzen abgewichen ist, wenn sie Gesichtspunkte ber�cksichtigt hat, die keine Rolle h�tten spielen d�rfen, oder wenn sie umgekehrt rechtserhebliche Umst�nde ausser Acht gelassen hat. Aufzuheben und zu korrigieren sind ausserdem Ermessensentscheide, die sich als im Ergebnis offensichtlich unbillig, als in stossender Weise ungerecht erweisen (BGE 128 III 161 E. 2c/aa S. 162; 131 III 12 E. 4.2 S. 15; 132 III 97 E. 1 S. 99).
5.1.�Die Vorinstanz hat beim Bedarf der Beschwerdegegnerin Fr. 1'250.-- pro Monat an Nebenkosten ber�cksichtigt, was der allgemeinen Praxis des Gerichts entsprechend 1 % des Verkehrswertes der von der Beschwerdegegnerin als Eigent�merin bewohnten Liegenschaft (1.5 Mio. Franken) ausmacht.
5.1.1.�Der Beschwerdef�hrer beanstandet, die tats�chlichen Nebenkosten l�gen �ber Jahre tiefer als der angenommene Pauschalbetrag. So sei in den Steuererkl�rungen 2012 und 2013 nur jeweils eine Pauschale von Fr. 517.-- bzw. Fr. 618.-- verrechnet worden. Das lasse vermuten, dass die Liegenschaftskosten sogar noch tiefer ausgefallen seien. Damit habe die Vorinstanz Art. 125 ZGB verletzt. Mit dem Hinweis auf den Betrag von Fr. 2'528.-- der Steuererkl�rung 2011 verkenne die Vorinstanz, dass dieser Betrag zum Teil als wertvermehrende Aufwendung zu gelten habe, zumal in diesem Jahr ein Umbau an der Liegenschaft vorgenommen worden sei. Die Liegenschaft sei auch in den vergangenen Jahren regelm�ssig modernisiert worden, ohne dass daf�r ann�hernd der angenommene Betrag von Fr. 1'250.-- eingesetzt worden sei.
Die Vorinstanz hat wie dargelegt f�r die Nebenkosten der Liegenschaft eine Pauschale von Fr. 1'250.-- ber�cksichtigt mit der Begr�ndung, mit zunehmendem Alter der Liegenschaft erg�ben sich regelm�ssig h�here Sanierungskosten infolge Erneuerung des Daches, der Fenster und der Heizungsanlage. Dass in den Steuererkl�rungen vereinzelt kleinere Betr�ge eingesetzt worden sind, l�sst die Ausf�hrungen des Obergerichts noch nicht als willk�rlich erscheinen, zumal es die Kosten �ber einen gr�sseren Zeitraum betrachtet zu ber�cksichtigen gilt. Die Vorbringen des Beschwerdef�hrers sind insgesamt nicht geeignet, eine Ermessens�berschreitung zu belegen.
5.1.2.�Der Beschwerdef�hrer beanstandet sodann den von der Vorinstanz zur Ermittlung der pauschalen Nebenkosten beigezogenen Liegenschaftswert von Fr. 1.5 Mio. Er wirft der Vorinstanz vor, dieser beruhe auf keiner offiziellen Sch�tzung. Soweit sich die Parteien im Rahmen von Vergleichsgespr�chen auf diesen Wert geeinigt h�tten, k�nne nicht darauf abgestellt werden. Zudem werde der Wert der Liegenschaften am rechten Z�richseeufer vor allem nach dem Wert des Bodens berechnet; das Geb�ude sei daher von untergeordneter Bedeutung. Demgegen�ber seien die Nebenkosten einer Liegenschaft vom Geb�ude- und nicht vom Bodenwert abh�ngig. Die Vorinstanz habe mit ihrer Pauschalisierung nicht die Nebenkosten des Geb�udeunterhalts errechnet, sondern habe vor allem die Bodenpreise in der Region Z�richsee ber�cksichtigt.
Die Parteien haben sich laut Obergericht im Rahmen der g�terrechtlichen Auseinandersetzung auf den ber�cksichtigten Wert der Liegenschaft geeinigt. Unter diesen Umst�nden liegt es im Ermessen der Vorinstanz, auch f�r die Bemessung der Pauschale der Nebenkosten auf diesen Wert abzustellen. Im Weiteren ist eine Pauschalisierung der Nebenkosten unumg�nglich. Soweit der Beschwerdef�hrer vorbringt, die Vorinstanz habe sich am Boden und nicht am Geb�udewert orientiert, handelt es sich um Behauptungen, mit denen sich eine Ermessens�berschreitung nicht belegen l�sst.
5.2.�Die Vorinstanz hat beim Bedarf der Beschwerdegegnerin Mobilit�tskosten f�r ihren Sohn von Fr. 375.-- sowie Fr. 50.-- ber�cksichtigt. Der Beschwerdef�hrer beanstandet den Betrag von Fr. 50.-- und macht geltend, der Vorinstanz sei bekannt gewesen, dass der Sohn von einem Abonnement f�r 5 Zonen ZVV profitiere, das von der Schulgemeinde zur Verf�gung gestellt werde. Soweit die Vorinstanz daf�r halte, dass sich Junge auch �ber die 5 Zonen hinaus fortbewegen und Aktivit�ten entfalten und der Beschwerdegegnerin daher zus�tzlich Fr. 50.-- an Transportkosten zubillige, verletze sie Art. 125 ZGB; diese Mobilit�tskosten seien im Grundbetrag enthalten.
Zur Ermittlung des Bedarfs verweist das Obergericht auf das Kreisschreiben der Verwaltungskommission des Obergerichts betreffend Richtlinien f�r die Berechnung des betreibungsrechtlichen Existenzminimums vom 16. September 2009. Gem�ss diesen Richtlinien sind die Transportkosten nicht im Grundbetrag enthalten. Eine �berschreitung des Ermessens durch die Vorinstanz ist nicht ersichtlich.
5.3.�Mit Bezug auf die im Bedarf ber�cksichtigten Steuern beanstandet der Beschwerdef�hrer, laut der als richtig erachteten Steuerberechnung gem�ss Urkunde 234/4 S 6 betrage die Steuerlast der Beschwerdegegnerin f�r die Staats- Gemeinde- und die direkte Bundessteuer Fr. 1'091.55 und nicht Fr. 1'100.-- bis Fr. 1'300.--, wie dies die Vorinstanz festhalte. Mit der Aufnahme eines Betrages von Fr. 1'200.-- habe die Vorinstanz Bundesrecht verletzt.
Das Obergericht weist darauf hin, dass die steuerliche Belastung des unterhaltsberechtigten Ehegatten zum Zeitpunkt des gerichtlichen Entscheides nicht feststehe und daher nur gesch�tzt werden k�nne. Es h�lt denn auch fest, dass die Steuerberechnung des Beschwerdef�hrers bei den angenommenen Zahlen "ungef�hr zutreffend sein d�rfte". Damit hat es klar zum Ausdruck gebracht, dass es sich bei der angenommenen Zahl um eine Sch�tzung handelt. Zum andern hat das Obergericht die vom Beschwerdef�hrer beigebrachte Steuerbelastung nur als ungef�hr richtig bezeichnet und betont, dass die Gesamtsteuerbelastung der Beschwerdegegnerin Fr. 1'100.-- bis Fr. 1'300.-- betragen d�rfte. Inwiefern mit der Annahme einer Gesamtsteuerbelastung von Fr. 1'200.-- Bundesrecht verletzt bzw. das Ermessen �berschritten worden sein soll, ist nicht ersichtlich.
Strittig ist schliesslich der Vorsorgeunterhalt der Beschwerdegegnerin. Das Obergericht hat in Nachachtung der bundesgerichtlichen Rechtsprechung (BGE 135 III 158 ff.) den Bedarf der Beschwerdegegnerin bei Eintritt in das AHV-Alter ermittelt und diesen auf Fr. 5'480.-- veranschlagt. Anhand dieses Bedarfs hat es ein fiktives Bruttoeinkommen von Fr. 6'466.-- errechnet (Fr. 5'480.-- : 84.75 x 100). Von diesem Betrag abgezogen hat es sodann das auf der Basis des Betrages von Fr. 700.-- (hypothetisches Nettoeinkommen der Beschwerdegegnerin) errechnete hypothetische Bruttoeinkommen der Beschwerdegegnerin von Fr. 825.-- (Fr. 700.-- : 84.75 x 100). Auf der Differenz von Fr. 5'640.-- (Fr. 6'466.-- minus Fr. 825.--) hat es sodann die AHV und BVG-Beitr�ge "Arbeitgeber" und Arbeitnehmer" von Fr. 474.-- bzw. Fr. 846.-- berechnet. Aus der Summe dieser beiden Betr�ge resultiert ein Vorsorgeunterhalt von Fr. 1'320.--.
6.1.�Der Beschwerdef�hrer macht geltend, die Vorinstanz behaupte, er habe nie bestritten, dass die Beschwerdegegnerin angesichts der vorhandenen Vorsorgel�cke einen Anspruch auf einen angemessenen Vorsorgeunterhalt habe. Der Beschwerdef�hrer bezeichnet dies als aktenwidrig. Er habe in der Berufung lediglich ausf�hren lassen, dass eine angemessene Altersvorsorge unbestritten sei; im Weiteren habe er darauf hingewiesen, dass die Beschwerdegegnerin �ber gen�gend angespartes Vorsorgeguthaben verf�ge, um im Zeitpunkt der Pensionierung ihre angemessene Altersvorsorge selbst decken zu k�nnen.
Die Vorinstanz hat sich entgegen den Ausf�hrungen des Beschwerdef�hrers mit seiner Behauptung auseinandergesetzt, es bestehe keine Vorsorgel�cke. Sie hat sich indes dieser Auffassung nicht angeschlossen und hat eine eigene Berechnung vorgenommen, da jene des erstinstanzlichen Gerichts von beiden Parteien in Zweifel gezogen worden war. Der Vorwurf der Aktenwidrigkeit erweist sich als unbegr�ndet.
6.2.�Der Beschwerdef�hrer l�sst weiter ausf�hren, er habe in der Berufung mittels Berechnungen ausf�hrlich begr�ndet, weshalb bei der Beschwerdegegnerin keine Vorsorgel�cke bestehe. Die Vorinstanz sei auf diese Ausf�hrungen nicht eingegangen und habe damit Art. 29 Abs. 2 BV verletzt.
Die Vorinstanz hat im angefochtenen Urteil ausdr�cklich auf die Ausf�hrungen in der Berufung verwiesen und bemerkt, der Beschwerdef�hrer bestreitet jegliche Vorsorgel�cke. Sodann hat sie aufgrund der Vorbringen des Beschwerdef�hrers in der Berufung Korrekturen am Bedarf der Beschwerdegegnerin vorgenommen. In einem weiteren Punkt hat sie ausdr�cklich auf die Berechnungen des Beschwerdef�hrers zur Vorsorgel�cke Bezug genommen. Im Zusammenhang mit der vom erstinstanzlichen Richter vorgenommenen Berechnung hat sie ber�cksichtigt, dass diese von beiden Parteien bestritten war und daher eine neue Berechnung im Einklang mit der bundesgerichtlichen Rechtsprechung vorzunehmen war. Entgegen den Ausf�hrungen des Beschwerdef�hrers hat sich die Vorinstanz mit seinen Vorbringen auseinandergesetzt, hat sie aber nicht als f�r die Berechnung des Vorsorgeunterhalts schl�ssig betrachtet. Eine Verletzung von Art. 29 Abs. 2 BV liegt nicht vor.
6.3.�Der Beschwerdef�hrer betrachtet die Rechnung der Vorinstanz auf S. 39 des angefochtenen Urteils auch deshalb als falsch, weil beim erzielbaren Bruttoeinkommen die IV-Rente der Beschwerdegegnerin von Fr. 2'390.-- nicht ber�cksichtigt worden sei. Die Vorinstanz habe dies nicht begr�ndet.
Vorerst gilt es darauf hinzuweisen, dass die Rente Fr. 2'380.-- betr�gt (E. 4.1). Im �brigen ist vom Brutto-Ersatzeinkommen lediglich das tats�chlich erzielte bzw. tats�chlich erzielbare Brutto-Erwerbseinkommen der Unterhaltsberechtigten abzuziehen. Der Grund besteht darin, dass auf diesem tats�chlich erzielten bzw. erzielbaren Einkommen Sozialabgaben geleistet werden, sodass insoweit keine Vorsorgel�cke entsteht (HAUSHEER/SPYCHER, Handbuch des Unterhaltsrechts, 2. Auflage 2010, S. 338). Entsprechende Abgaben werden auf den Rentenbeitr�gen nicht geleistet (vgl. Art. 6 Abs. 2 lit. b der Verordnung �ber die Alters- und Hinterlassenenversicherung; SR 831.101; AHVV; Art. 2 und 7 des Bundesgesetzes �ber die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge; SR 831.40; BVG). Insoweit erweist es sich nicht als bundesrechtswidrig, den Rentenbetrag bei der Ermittlung des Brutto-Ersatzeinkommens nicht zu ber�cksichtigen. Der Beschwerdef�hrer zeigt nicht auf, inwiefern sich mit Bezug auf die IV-Rente keine L�cke ergibt. Abgesehen davon hat die Vorinstanz den Betrag von Fr. 2'380.-- in die Berechnung des Unterhaltsbeitrages miteinbezogen.