Source: https://www.steuerberaterlupe.de/stichwort/wirtschaftspruefer/
Timestamp: 2019-11-16 02:07:28
Document Index: 142295970

Matched Legal Cases: ['§ 43', 'Art. 103', '§ 826', '§ 51', '§ 139', '§ 7', 'Art. 3']

Wirtschaftsprüfer | Steuerberaterlupe
Bei Auss­chei­den des pro­movierten Namensge­bers ein­er als Wirtschaft­sprü­fungs­ge­sellschaft anerkan­nten Part­ner­schaft sind die verbleiben­den Part­ner bei Ein­willi­gung des Aus­geschiede­nen oder sein­er Erben auch dann zur Fort­führung des bish­eri­gen Namens der Part­ner­schaft mit dem Dok­tor­ti­tel des Aus­geschiede­nen befugt, wenn kein­er von ihnen pro­moviert hat. Grund­sät­zlich muss der Name der Part­ner­schaft nach §
Die Betä­ti­gung in einem geschäfts­führen­den Organ ein­er Kap­i­talge­sellschaft unter­fällt dem Ver­bot der gewerblichen Betä­ti­gung im Sinne des § 43a Abs. 3 Nr. 1 WPO. Das Ver­bot, neben ein­er Tätigkeit als Wirtschaft­sprüfer gewerbliche Tätigkeit­en auszuüben, ist nach Auf­fas­sung des Bun­desver­wal­tungs­gerichts mit Unions- und Ver­fas­sungsrecht vere­in­bar. Dies gilt auch für die Tätigkeit
Berufsgerichtliche Verfahren — und das Verbot der Doppelbestrafung
Beruf­s­gerichtliche Maß­nah­men im Anschluss an eine strafrechtliche Verurteilung (hier: eines Steuer­ber­aters) ver­stoßen nicht gegen das sich aus Art. 103 Abs. 3 GG ergebende Ver­bot der Dop­pelbe­stra­fung. Ein Ver­stoß gegen den Grund­satz “ne bis in idem” liegt nicht vor, weil beruf­s­gerichtliche Maß­nah­men nicht auf­grund der all­ge­meinen Strafge­set­ze im Sinne des Art.
Mit der Haf­tung ein­er Wirtschaft­sprü­fungs­ge­sellschaft wegen vorsät­zlich­er sit­ten­widriger Schädi­gung von Anlegern durch Erteilung eines uneingeschränk­ten Bestä­ti­gungsver­merks für den Jahresab­schluss (mit Lage­bericht) ein­er Emit­tentin von Inhab­erteilschuld­ver­schrei­bun­gen hat­te sich aktuell das Ober­lan­des­gericht Dres­den zu befassen: Sit­ten­widrig im Sinne des § 826 BGB ist ein Ver­hal­ten, das nach seinem Gesamtcharak­ter, der durch umfassende
Die fünf Jahre betra­gende Ver­jährungs­frist des § 51a WPO aF find­et — gegebe­nen­falls nach Maß­gabe des § 139b Abs. 1 WPO — auf Schadenser­satzansprüche gegen einen Wirtschaft­sprüfer wegen der Ver­let­zung von Aufk­lärungspflicht­en aus einem Mit­telver­wen­dungskon­trol­lver­trag Anwen­dung. Dies hat der Bun­des­gericht­shof in seinen dieselbe Wirtschaft­sprü­fungs­ge­sellschaft und eben­falls Medi­en­fonds betr­e­f­fend­en Urteilen vom
Eine Wirtschaft­sprü­fungs­ge­sellschaft, die in einem Wert­pa­pier­prospekt ein fehler­haftes Tes­tat betr­e­f­fend die Prü­fung der Gewin­nprog­nosen nach § 7 des Wert­pa­pier­prospek­t­ge­set­zes i.V.m. Art. 3 und Anhang — I Nr. 13.02. der Verord­nung (EG) Nr. 809/2004 abgegeben hat, haftet gegenüber einem Kap­i­ta­lan­leger nach den Grund­sätzen des Ver­trags mit Schutzwirkung zugun­sten Drit­ter. Liegt der