Source: http://www.arbeitsangebote-ausland.de/browse?q=Emrk
Timestamp: 2018-04-26 07:26:27
Document Index: 307908092

Matched Legal Cases: ['EuG', 'Art. 6', 'EuG', 'EuG', 'EGMR', 'EGMR', 'EGMR', 'EGMR', 'EGMR']

Ergebnisse zu: Emrk | Arbeitsangebote-Ausland.de
Angebote zu "Emrk" (329.509 Treffer)
Abschiebeschutz aus Perspektive des deutschen Verfassungsrechts und des Europarechts. Einflüsse der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK)
Magisterarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Jura - Europarecht, Völkerrecht, Internationales Privatrecht, Note: 11 Punkte, Georg-August-Universität Göttingen (Institut für Völkerrecht und Europarecht, Abteilung Allgemeines Völkerrecht), Veranstaltung: Ergänzungsstudiengang Rechtsintegration in Europa, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende vorbereitende Magisterarbeit für den Magister Legum Europae (M.L.E.) der Juristischen Fakultät der Georg-August-Universität Göttingen behandelt das Thema Abschiebeschutz aus Perspektive des deutschen Verfassungsrechts und des Europarechts, unter Berücksichtigung von Einflüssen der EMRK. Die globalpolitischen Entwicklungen, gerade in Nordafrika und der arabischen Welt in den letzten Jahren haben das Asylrecht wieder mehr in die gesellschaftliche und auch rechtliche Diskussion gebracht. Das Asylrecht und damit verbunden auch der Abschiebeschutz werden allerdings nicht nur durch typisch asylrelevante Ereignisse wie Bürgerkriege oder Revolutionen beeinflusst, sondern auch durch wirtschaftliche und soziale Entwicklungen. Konkret soll diese Arbeit auch den Zusammenhang zwischen der Finanz- und Eurokrise und der Entwicklung des griechischen und italienischen Asylsystems anhand von aktueller Rechtsprechung beleuchten. Die Struktur der Arbeit soll sich an der chronologischen Entwicklung des Asylrechts und damit verbunden des Abschiebeschutzes orientieren. Dabei soll die Thematik von der nationalen Ebene beginnend und dann weitergehend im Mehrebenensystem untersucht werden.
Enteignung ohne Entschädigung nach der EMRK?
Birgit Fischborn beschäftigt sich mit dem Grundsatz der Entschädigungspflicht bei Enteignungen, welcher im deutschen Grundgesetz verankert ist und lange im allgemeinen Völkerrecht von den Industrienationen anerkannt war, durch die Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte im Fall Jahn jedoch relativiert wurde. Die Autorin untersucht mittels differenzierter Analyse der Rechtsprechung des Gerichtshofs im Vergleich zum allgemeinen Völkerrecht und zu Entscheidungen internationaler Schiedsgerichte, ob und unter welchen Umständen von dem Entschädigungsgrundsatz Ausnahmen gemacht werden können. Dabei leistet sie durch die Aufarbeitung der Eigentumsdogmatik des Gerichtshofs und die ausdifferenzierte Betrachtung des von diesem herangezogenen Begriffs der ´´außergewöhnlichen Umstände´´ einen Beitrag zu größerer Rechtssicherheit bei der Einordnung und Abgrenzung künftiger Enteignungsfälle.
Der Beitritt der Europäischen Union zur EMRK wird seit den 1970er Jahren intensiv diskutiert. Mit dem Entwurf für ein Beitrittsabkommen aus dem Jahre 2013 stand die Komplettierung des EMRK-Rechtsschutzes in Europa kurz vor dem Abschluss. Steter Begleiter der Debatte um den EU-Beitritt ist die Frage, ob ein solcher in Anbetracht des Grundrechtsschutzes auf Ebene der Union, insbesondere mit Blick auf die Grundrechtecharta, (noch) vonnöten ist. Dieser Kernfrage widmet sich Daniel Engel, indem er Defizite im bestehenden unionalen Rechtsschutzsystem identifiziert. Unter eingehender Auseinandersetzung mit den Bestimmungen des Beitrittsabkommens untersucht er, ob der angestrengte EMRK-Beitritt Abhilfe ermöglichen kann und folglich zu einer Stärkung des Individualrechtsschutzes führt. Die Arbeit schließt mit einer kritischen Auseinandersetzung mit Gutachten 2/13 des EuGH, welches erneut für Stillstand in den Beitrittsbemühungen gesorgt hat.
Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Jura - Europarecht, Völkerrecht, Internationales Privatrecht, Note: 14,00 Punkte, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Sprache: Deutsch, Abstract: Der in Art. 6 Abs. 2 EUV festgeschriebene Beitritt der EU zur EMRK steht seit den 1970er Jahren zur Debatte. Ende 2014 erklärte der Europäische Gerichtshof im Gutachten 2/13 den Beitritt der EU zur EMRK nachdem seit 2010 ausgearbeiteten Beitrittsübereinkommen mit dem Hinweis auf die Autonomie der Unionsrechtsordnung für unionsrechtswidrig und dämpfte damit die Hoffnung vieler auf einen einheitlichen europäischen Grundrechtsraum. In dieser Arbeit wird das Gutachten des EuGH im Hinblick auf die europäische Verfassungsentwicklung erörtert. Dazu wird zunächst auf das bestehende Verhältnis des Unionsrechts zur EMRK und die Folgen eines Beitritts, sowie den Begriff der Autonomie des Unionsrechts eingegangen, bevor die Gründe des EuGH und die darauf bezogene Kritik in der Literatur im Einzelnen diskutiert werden. Anschließend folgt vor einem Ausblick die Behandlung der Frage, welche Auswirkungen das Gutachten auf die Verfassungsentwicklung der Europäischen Union hat.
Widersprüchliche Entscheidungen wie beispielsweise im Fall »Görgülü« (Umgangs- und Sorgerechtsstreit eines türkischen Vaters um seinen in Deutschland unehelich geborenen Sohn) und im Fall »Caroline« (Streit um die Veröffentlichung privater Fotos von Caroline von Hannover) des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte in Straßburg einerseits und deutscher Gerichte andererseits haben in jüngerer Vergangenheit in der Tagespresse, in der Fachwelt und auch im Ausland viel Aufmerksamkeit gefunden. Beide Fälle offenbaren Unterschiede in den Rechtsauffassungen nationaler Gerichte und des EGMR, die zwingend zu der Frage nach der Existenz einer Bindungswirkung der Entscheidungen des EGMR für die innerstaatlichen Organe in Deutschland führen. Dabei ist diese Fragestellung nicht nur relevant für das Verhältnis der nationalen Gerichte zum EGMR, sondern kann auch für den einzelnen Bürger - wie im Fall Görgülü - von existentieller Bedeutung sein. Die vorliegende Arbeit gibt einen Überblick über die bisherigen Auffassungen zu der Wirkung der Urteile des EGMR in Deutschland in Rechtsprechung und Literatur sowie über mögliche Neuerungen infolge des Grundsatzurteils des BVerfG. Dabei wird die Frage einer möglichen Bindungswirkung sowohl aus völkerrechtlicher als auch aus innerstaatlicher Sicht betrachtet. Im Hinblick auf mögliche Grenzen einer Bindungswirkung wird auch der Rang der EMRK in Deutschland beleuchtet. Für den Bürger dürfte besonders interessant sein, wie sich eine mögliche Bindungswirkung auf seine Rechtsschutzmöglichkeiten vor dem Bundesverfassungsgericht auswirken kann. Abschließend wird ein Ausblick auf künftige Entwicklungsmöglichkeiten und potentielle Konfliktpunkte im Verhältnis zwischen nationalen Gerichten und EGMR gegeben.
Der Schutz individueller Rechte gegen Terrorlisten
Die Untersuchung beschäftigt sich mit der Wahrung der Menschenrechte im Kampf gegen den internationalen Terrorismus im Lichte interagierender nationaler, europäischer und internationaler Rechtsordnungen. In Reaktion auf die Anschläge in den USA 2001 erließ der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen zwei Antiterrorsanktionsregime mit vorrangig finanziellen Sanktionen. Unter Verzicht auf staatliche Zurechnungskriterien visieren diese sogenannten ´´Terrorlisten´´ in bis dahin unerreichter Weise das Individuum selbst an. Andererseits bedürfen die Sanktionen weiterhin staatlicher, in Europa primär gemeinschafsrechtlicher Umsetzung. Die Fokussierung auf Individuen im Völkerrecht und die Umsetzung in einem System mehrpoliger Rechtsordnungen werfen grundlegende Fragen auf. Neben der Wiedergabe und Bewertung von Praxis und Rechtsprechung erörtert die Arbeit dabei die Bindung des Sicherheitsrats an universelle Menschenrechte und die Einordnung seiner Resolutionen im deutschen Verfassungsgefüge. Kernanliegen ist aber die Erarbeitung eines europäischen Grundrechtsstandards im Wechselspiel der UN-Verpflichtungen der Mitgliedstaaten, dem Einfluss der EMRK und der Autonomie des Gemeinschaftsrechts.
Emrk-Rechtsschutz