Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NJW-RR%202005,%201120
Timestamp: 2020-02-25 00:55:25
Document Index: 304661820

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 12.05.2005 - III ZR 413/04 - dejure.org
https://dejure.org/2005,305
BGH, 12.05.2005 - III ZR 413/04 (https://dejure.org/2005,305)
BGH, Entscheidung vom 12.05.2005 - III ZR 413/04 (https://dejure.org/2005,305)
BGH, Entscheidung vom 12. Mai 2005 - III ZR 413/04 (https://dejure.org/2005,305)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2005,305) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.
Grundlagen für das Zustandekommen eines Auskunftsvertrages; Wirksamkeit einer Abtretungsvereinbarung; Auskunftspflichten eines Anlagevermittlers; Schadensersatz wegen schuldhafter Verletzung eines Auskunftsvertrages; Pflicht eines Anlageberaters zur Plausibilitätsprüfung ...
Zum stillschweigenden Zustandekommen eines Auskunftsvertrags über eine Kapitalanlage
Zum Zustandekommen eines Auskunftsvertrages mit einem Anlagevermittler
Zustandekommen eines Auskunftsvertrages mit einem Anlagevermittler; Voraussetzungen der Haftung wegen Schlechterfüllung
Kapitalanlagen - Zustandekommen eines Auskunftsvertrages
Zustandekommen eines Auskunftsvertrages über Geldanlage, Plausibilitätsprüfung
Auskunftsvertrag zur Anlagevermittlung bereits nach einem Beratungstermin
Zu den Voraussetzungen eines Auskunftsvertrages
Kapitalanlage: Zustandekommen eines Auskunftsvertrages
Haftung eines Anlagevermittlers aus Auskunftsvertrag bei Inanspruchnahme seiner besonderen Kenntnisse durch den Anleger
Auskunftsvertrag mit Pflicht zur Plausibilitätsprüfung bei Anlagevermittler
123recht.net (Entscheidungsbesprechung, 16.6.2005)
NJW-RR 2005, 1120
ZIP 2005, 1082
WM 2005, 1219
Genauso wenig wie den Anlageberater eine positive Meldung in "k. " entlastet (BGH, Urteil vom 12. Mai 2005 - III ZR 413/04, WM 2005, 1219, 1220), führt allein eine dort erschienene negative Meldung zu seiner Haftung.
Unterlässt er diese Prüfung, hat er den Interessenten hierauf hinzuweisen (…vgl. Senatsurteile vom 13. Januar 2000 aaO; vom 12. Mai 2005 - III ZR 413/04, WM 2005, 1219, 1220 …und vom 5. März 2009 aaO sowie Senatsbeschluss vom 21. Mai 2008 - III ZR 230/07, juris Rn. 5).
Ansonsten kann er keine sachgerechten Auskünfte erteilen (z.B.: Senatsurteile vom 12. Mai 2005 - III ZR 413/04 -WM 2005, 1219, 1220 und vom 13. Januar 2000 - III ZR 62/99 - WM 2000, 426, 427 ;… Senatsbeschluss vom 21. Mai 2008 - III ZR 230/07 - [...] Rn. 5).
Fehlende Sachkunde muss der Anlageberater wie ein Anlagevermittler dem Vertragspartner offen legen (BGH NJW-RR 2005, 1120, 1121; NJW 2004, 1732, 1733; NJW-RR 2000, 998).
Eine unterlassene Prüfung der empfohlenen Kapitalanlage kann danach nur dann zu einer Haftung der Bank führen, wenn bei dieser Prüfung ein Risiko erkennbar geworden wäre, über das der Anleger hätte aufgeklärt werden müssen, oder wenn erkennbar geworden wäre, dass eine Empfehlung der Kapitalanlage nicht anleger- und/oder objektgerecht gewesen wäre (BGH…, Urteil vom 7. Oktober 2008, Az.: XI ZR 89/07, Rn. 14; Urteil vom 12. Mai 2005, Az.: III ZR 413/04, WM 2005, 12119, 1221).
58 Die Beklagte zu 1) hat ihre Pflicht, als Anlageberaterin (vgl. hierzu BGH NJW-RR 2000, 998), das Kapitalkonzept anhand der ihr zur Verfügung stehenden Prospekte auf Plausibilität zu prüfen, verletzt (BGH NJW-RR 2005, 1120, 1121).
An Hand der im Prospekt abgedruckten Regelungen über die sogenannte "Schuldübernahme" ergibt eine Plausibilitätsprüfung, dass das Anlagekonzept insoweit fragwürdig und nicht schlüssig ist (vgl. hierzu BGH NJW-RR 2005, 1120).
Die Beklagte zu 1) hat ferner ihre Pflicht, als Anlageberaterin (vgl. hierzu BGH NJW-RR 2000, 998), das Kapitalkonzept anhand der ihr zur Verfügung stehenden Prospekte auf Plausibilität zu prüfen, verletzt (BGH NJW-RR 2005, 1120, 1121).
Anhand der im Prospekt abgedruckten Regelungen über die sogenannte "Schuldübernahme" ergibt eine Plausibilitätsprüfung, dass das Anlagekonzept insoweit fragwürdig und nicht schlüssig ist (vgl. hierzu BGH NJW-RR 2005, 1120).
Aber auch dann, wenn nur von einem Anlagevermittlungsvertrag auszugehen wäre, hätte der Zeuge S. - wie das Landgericht zu Recht annimmt - den Kläger richtig und vollständig über alle für die Anlage wichtigen Umstände informieren müssen (BGH, Urteil vom 13. Januar 2004 - XI ZR 355/02, NJW 2004, 1868. Urteil vom 11. September 2003 - III ZR 381/02, NJW-RR 2003, 1690), wobei er auch verpflichtet war, das Anlagekonzept auf wirtschaftliche Plausibilität zu überprüfen (BGH, Urteil vom 12. Mai 2005 - III ZR 413/04, NJW-RR 2005, 1120).
OLG Bremen, 15.02.2007 - 2 U 97/06
Zum Umfang der Beratungspflicht eines Anlagevermittlers
LG Coburg, 25.06.2008 - 21 O 135/08
Haftung des Anlagevermittlers: Vermittlung einer Kapitalanlage mit 100%iger …
OLG Hamm, 06.11.2014 - 34 U 81/13
Schadensersatzbegehren wegen fehlerhafter Anlageberatung im Zusammenhang mit dem …