Source: https://www.jusmeum.de/gesetz/ezhdlausberprv-2009
Timestamp: 2019-04-21 16:11:07
Document Index: 67244

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 4', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 11', 'Art. 1', 'Art. 1']

Teamarbeit und Kooperation, Arbeitsorganisation;
Kassenabrechnung;
Wareneingang, Warenlagerung;
Kalkulation;
Bestandssteuerung,
Warenlagerung;
Beratungs- und Verkaufsgespräche,
Umtausch, Beschwerde und Reklamation,
Verhalten in schwierigen Gesprächssituationen;
Kassensystem und Kassieren,
Umtausch, Beschwerde und Reklamation;
Kundenbindung, Kundenservice.
Warenkenntnisse in zusätzlichen Warengruppen;
Verträge und Zahlungsbedingungen;
Leistungskennziffern der Warenbewegung,
Steuerung mittels Kennziffern,
Betriebliche Erfolgsrechnung;
Zielgruppenmarketing;
Optimierung der Warenwirtschaft,
Benutzerunterstützung;
Selbstverantwortung und Motivation,
Personaleinsatz;
In höchstens 120 Minuten soll der Prüfling praxisbezogene Aufgaben oder Fälle insbesondere aus den folgenden Gebieten
In höchstens 90 Minuten soll der Prüfling praxisbezogene Aufgaben oder Fälle insbesondere aus den folgenden Gebieten
In höchstens 60 Minuten soll der Prüfling praxisbezogene Aufgaben oder Fälle schriftlich bearbeiten und dabei zeigen, dass er wirtschaftliche und gesellschaftliche Zusammenhänge der Berufs- und Arbeitswelt darstellen kann.
In höchstens 105 Minuten soll der Prüfling praxisbezogene Aufgaben oder Fälle schriftlich bearbeiten. Dabei soll er zeigen, dass er fachliche, wirtschaftliche und soziale Zusammenhänge bezogen auf Kernprozesse des Einzelhandels von Einkauf und Sortimentsgestaltung über logistische Prozesse bis zum Verkauf und Unterstützungsprozesse wie Rechnungswesen, Personalwirtschaft, Marketing und IT-Anwendungen versteht und Sachverhalte analysieren sowie Lösungsmöglichkeiten zu Aufgabenstellungen entwickeln kann.
Der Prüfling soll anhand einer von zwei ihm zur Wahl gestellten praxisbezogenen Aufgaben ein Fachgespräch führen. Eine der festgelegten Wahlqualifikationseinheiten nach § 3 Absatz 3 ist Grundlage für die Aufgabenstellung durch den Prüfungsausschuss. Der im schriftlichen Ausbildungsnachweis dokumentierte Warenbereich ist im Fachgespräch zu berücksichtigen. Bei Aufgaben zu den Wahlqualifikationseinheiten nach § 3 Absatz 3 Nummer 1 bis 7 soll der Prüfling zeigen, dass er kunden- und serviceorientiert handeln und betriebspraktische Aufgaben unter Berücksichtigung von wirtschaftlichen, ökologischen und rechtlichen Zusammenhängen lösen kann und über entsprechende Kommunikationsfähigkeiten sowie über warenspezifische Kenntnisse des jeweiligen Warenbereichs verfügt. Bei Aufgaben zu der Wahlqualifikationseinheit nach § 3 Absatz 3 Nummer 8 soll der Prüfling zeigen, dass er Risiken und Chancen einer Existenzgründung einschätzen, die Marktsituation beurteilen und unternehmerische Entscheidungen unter Berücksichtigung von wirtschaftlichen, ökologischen und rechtlichen Zusammenhängen vorbereiten kann und über entsprechende Kommunikationsfähigkeiten sowie über warenspezifische Kenntnisse des jeweiligen Warenbereichs verfügt. Dem Prüfling ist eine Vorbereitungszeit von höchstens 15 Minuten einzuräumen; das Fachgespräch soll die Dauer von 20 Minuten nicht überschreiten.
(2) Auf Berufsausbildungsverhältnisse, die bis zum Ablauf des 31. Juli 2018 begonnen werden, sind die Vorschriften dieser Verordnung weiter anzuwenden.
(1) Diese Verordnung tritt am 1. Juli 2009 in Kraft und mit Ablauf des 31. Juli 2018 außer Kraft.
Anlage (zu § 4 )Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zum Kaufmann im Einzelhandel/zur Kauffrau im Einzelhandel – Sachliche Gliederung –
(Fundstelle: BGBl. I 2009, 675 - 687)
Abschnitt I: Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten in den Pflichtqualifikationseinheiten gemäß § 3 Absatz 1
(§ 3 Absatz 1 Nummer 1)
1.1 Bedeutung und Struktur
(§ 3 Absatz 1 Nummer 1.1)
Funktion des Einzelhandels in der Gesamtwirtschaft erklären
Leistungen des Einzelhandels an Beispielen des Ausbildungsbetriebes erläutern
Formen der Zusammenarbeit im Einzelhandel an Beispielen des Ausbildungsbetriebes erklären
1.2 Stellung des
(§ 3 Absatz 1 Nummer 1.2)
Konkurrenzbeobachtungen durchführen, bei Auswertungen mitwirken
1.3 Organisation des
(§ 3 Absatz 1 Nummer 1.3)
1.4 Berufsbildung, Personal-
wirtschaft, arbeits- und
(§ 3 Absatz 1 Nummer 1.4)
(§ 3 Absatz 1 Nummer 1.5)
(§ 3 Absatz 1 Nummer 1.6) Zur Vermeidung betriebsbedingter Umweltbelastungen im beruflichen Einwirkungsbereich beitragen, insbesondere
2 Information und
(§ 3 Absatz 1 Nummer 2)
2.1 Informations- und
(§ 3 Absatz 1 Nummer 2.1)
(§ 3 Absatz 1 Nummer 2.2)
3 Warensortiment
(§ 3 Absatz 1 Nummer 3)
Warenbereich als Teil des betrieblichen Warensortiments darstellen
Kunden über die Warenbereiche im Ausbildungsbetrieb informieren
Struktur des betrieblichen Warenbereichs in Warengruppen darstellen
Fachausdrücke und handelsübliche Bezeichnungen für Waren eines Warenbereichs, auch in einer fremden Sprache, anwenden
Warenkennzeichnungen berücksichtigen und für die Information von Kunden nutzen
4 Grundlagen von
(§ 3 Absatz 1 Nummer 4)
4.1 Kunden- und
dienstleistungsorientiertes
(§ 3 Absatz 1 Nummer 4.1)
(§ 3 Absatz 1 Nummer 4.2)
auf Erwartungen und Wünsche des Kunden hinsichtlich Waren, Beratung und Service eingehen
4.3 Beschwerde
(§ 3 Absatz 1 Nummer 4.3)
bei der Bearbeitung von Beschwerden, Reklamationen und Umtausch mitwirken
5 Servicebereich Kasse
(§ 3 Absatz 1 Nummer 5)
5.1 Kassieren
(§ 3 Absatz 1 Nummer 5.1)
Kasse vorbereiten, Kassieranweisung beachten
kassieren, bare und unbare Zahlungen abwickeln, Preisnachlässe berücksichtigen
die Bedeutung von Kundenansprache im Kassenbereich berücksichtigen
5.2 Kassenabrechnung
(§ 3 Absatz 1 Nummer 5.2)
Kassenbericht erstellen, Einnahmen und Belege weiterleiten
6 Marketinggrundlagen
(§ 3 Absatz 1 Nummer 6)
6.1 Werbemaßnahmen
(§ 3 Absatz 1 Nummer 6.1)
Arten, Ziele, Aufgaben und Zielgruppen der Werbung erläutern
Werbemittel und Werbeträger des Ausbildungsbetriebes unter Berücksichtigung des rechtlichen Rahmens einsetzen
über Werbeaktionen informieren
(§ 3 Absatz 1 Nummer 6.2)
(§ 3 Absatz 1 Nummer 6.3)
an Serviceleistungen zur Förderung der Kundenzufriedenheit mitwirken
Mittel zur Kundenbindung nutzen
6.4 Preisbildung
(§ 3 Absatz 1 Nummer 6.4)
im Rahmen der betrieblichen und rechtlichen Vorgaben die Preisauszeichnung sicherstellen
(§ 3 Absatz 1 Nummer 7)
(§ 3 Absatz 1 Nummer 7.1)
rechtliche Vorschriften und betriebliche Vorgaben bei Datensicherung und Datenschutz beachten
(§ 3 Absatz 1 Nummer 7.2)
artikelgenaue und zeitnahe Erfassung von Warenbewegungen als Grundlage der Steuerung und Kontrolle des Warenflusses berücksichtigen
betriebsübliche Maßnahmen bei Bestandsabweichungen, insbesondere durch Bruch, Verderb, Schwund und Diebstahl einleiten
bei Inventuren mitwirken, rechtliche Vorschriften beachten, zur Vermeidung von Inventurdifferenzen beitragen
7.3 Wareneingang, Warenlagerung
(§ 3 Absatz 1 Nummer 7.3)
Verpackung auf Transportschäden kontrollieren, bei Schäden betriebsübliche Maßnahmen einleiten
rechtliche Vorschriften bei der Warenannahme beachten
Waren lagern und pflegen; rechtliche Vorschriften berücksichtigen
Hilfsmittel zur Warenbewegung unter Beachtung der rechtlichen Vorschriften einsetzen und pflegen
(§ 3 Absatz 1 Nummer 8)
8.1 Rechenvorgänge
(§ 3 Absatz 1 Nummer 8.1)
verkaufsbezogene Geschäftsvorgänge rechnerisch bearbeiten
für Berechnungen erforderliche Hilfsmittel nutzen
(§ 3 Absatz 1 Nummer 8.2)
die Kalkulation beeinflussende Faktoren unterscheiden
9 Einzelhandelsprozesse
(§ 3 Absatz 1 Nummer 9)
Aufgaben, Organisation und Leistungen des Ausbildungsbetriebes entlang der Wertschöpfungskette darstellen
Handlungsmöglichkeiten an Schnittstellen zu Lieferanten und Herstellern aus Sicht des Verkaufs feststellen
die Kernprozesse des Einzelhandels Einkauf, Sortimentsgestaltung, logistische Prozesse und Verkauf in die Wertschöpfungskette einordnen, Wechselwirkungen begründen
die unterstützenden Prozesse Rechnungswesen, Personalwirtschaft, Marketing, IT-Anwendungen und warenwirtschaftliche Analysen im eigenen Arbeitsbereich nutzen
an der Prozessoptimierung durch Schwachstellenanalyse und Beseitigung von Fehlerquellen mitwirken
Aufgaben des Controllings als Informations- und Steuerungsinstrument beschreiben
1 Warenannahme,
1.1 Bestandssteuerung
(§ 3 Absatz 2 Nummer 1.1)
Auswirkungen von Bestandsveränderungen auf das Betriebsergebnis analysieren
bei der Steuerung des Bestandes und des Absatzes mitwirken, Warenwirtschaftssystem nutzen
Vollständigkeit des Warenangebots unter Berücksichtigung saisonaler, aktions- und frequenzbedingter Schwankungen kontrollieren und Maßnahmen einleiten
1.2 Warenannahme
(§ 3 Absatz 2 Nummer 1.2)
Regeln der betrieblichen Belegverwaltung in der Warenannahme anwenden
Reklamationen in der Warenannahme aufnehmen und unter Einhaltung der gesetzlichen und betriebsüblichen Bestimmungen bearbeiten
Maßnahmen bei Bruch, Verderb und Schwund bei vorgelagerten Logistikstufen einleiten
(§ 3 Absatz 2 Nummer 1.3)
Bestimmungen für die Lagerung spezieller Warengruppen anwenden
Ware im Verkaufsraum, insbesondere unter dem Gesichtspunkt der Werbewirksamkeit lagern
2 Beratung und Verkauf
2.1 Beratungs- und
(§ 3 Absatz 2 Nummer 2.1)
Struktur zweier Warengruppen eines Warenbereichs im Ausbildungsbetrieb nach Breite und Tiefe darstellen
Kunden über qualitäts- und preisbestimmende Merkmale sowie Ver- und Anwendungsmöglichkeiten von Waren eines Warenbereichs informieren
Unterschiede von Herstellermarken und Handelsmarken im Verkaufsgespräch herausstellen
Kunden über rechtliche und betriebliche Rücknahmeregelungen sowie über umweltgerechte Entsorgungsmöglichkeiten von Waren informieren
Trends und innovative Ansätze beobachten und als Verkaufsargument nutzen
im Kundengespräch warenspezifisch Mengen und Preise ermitteln
Bedeutung einer erfolgreichen Verkaufstätigkeit hinsichtlich Umsatz, Ertrag und Kundenzufriedenheit erläutern
Kaufmotive und Wünsche von Kunden durch Beobachten, aktives Zuhören und Fragen ermitteln und in Verkaufsgesprächen nutzen
2.2 Umtausch, Beschwerde
(§ 3 Absatz 2 Nummer 2.2)
Umtausch, Beschwerde und Reklamation bearbeiten, die Interessen des Unternehmens vertreten und kundenorientiert handeln
Sonderfälle von Umtausch, Beschwerde und Reklamation entsprechend der gesetzlichen und betrieblichen Regelungen lösen
2.3 Verhalten in schwierigen
(§ 3 Absatz 2 Nummer 2.3)
im Umgang mit Kunden Einfühlungsvermögen zeigen
mit emotional geprägten Situationen im Verkauf umgehen
Stresssituationen im Verkauf bewältigen
Konfliktursachen feststellen, Konfliktlösungen im Beratungsgespräch entwickeln
Strategien im Umgang mit schwierigen Kunden anwenden
3 Kasse
3.1 Service an der Kasse
(§ 3 Absatz 2 Nummer 3.1)
Kassenbereich unter ergonomischen Gesichtspunkten erläutern, das eigene Verhalten danach ausrichten
3.2 Kassensystem
(§ 3 Absatz 2 Nummer 3.2)
unterschiedliche Zugangsberechtigungen zum Kassensystem begründen; Kassierfunktionen anwenden
Bedeutung der Kassen für die warenwirtschaftliche Analyse erläutern; Kassenberichte hinsichtlich Artikel, Zahlungsmittel und Personaleinsatz auswerten
Vorsichtsmaßnahmen bei der Annahme von monetären und nichtmonetären Zahlungsmitteln beachten
betriebsübliche Vorschriften zum Umgang mit Fremdwährungen anwenden
Stresssituationen an der Kasse bewältigen
bei der Zusammenfassung der Kassenberichte, der Vorbereitung des Geldtransports und der Wechselgeldbereitstellung mitwirken
bei Systemstörungen Maßnahmen zur Datensicherung und zur Wiederherstellung der Funktionsfähigkeit einleiten
3.3 Umtausch, Beschwerde
(§ 3 Absatz 2 Nummer 3.3)
Sonderfälle von Umtausch, Beschwerde und Reklamation entsprechend der rechtlichen und betrieblichen Regelungen lösen
(§ 3 Absatz 2 Nummer 4)
(§ 3 Absatz 2 Nummer 4.1)
an Maßnahmen der Werbung und der Verkaufsförderung mitwirken, Ergebnisse auswerten; Auswahl von Werbemitteln und Werbeträgern begründen
Zusammenhänge zwischen Werbemitteln und Werbeträgern sowie Werbekosten und Werbeerfolg an Beispielen des Ausbildungsbetriebes erläutern
bei Werbeerfolgskontrollen mitwirken
4.2 Visuelle Verkaufsförderung
(§ 3 Absatz 2 Nummer 4.2)
Ziele und Aufgaben der visuellen Verkaufsförderung nutzen, Wirkungen typischer Techniken darstellen
Grundlagen der Sinneswahrnehmung und verkaufspsychologischer Erkenntnisse sowie daraus resultierende Anforderungen an die Gestaltung der Warenpräsentation erklären
Erwartungen der Kunden bei der Warenpräsentation berücksichtigen
4.3 Kundenbindung,
(§ 3 Absatz 2 Nummer 4.3)
beim Einsatz von besonderen Formen des Kundenservice im Ausbildungsbetrieb mitwirken
bei der Planung und Durchführung von Sonderaktionen mitwirken
1 Beratung, Ware, Verkauf
1.1 Kundenorientierte
(§ 3 Absatz 3 Nummer 1.1)
Zusammenhänge zwischen Selbstbild und Fremdbild erläutern und bei der Kommunikation berücksichtigen
unternehmerische Ziele im eigenen Arbeitsbereich kundenorientiert umsetzen
Grundmuster zur Stressentstehung und Stressbewältigung berücksichtigen
die Auswirkungen eigener Emotionen im Verkauf berücksichtigen
Kommunikationstechniken unterscheiden und zur Förderung der Kundenzufriedenheit anwenden
im Beratungsgespräch Qualitäts- und Leistungsansprüche des Unternehmens gegenüber dem Kunden vertreten
(§ 3 Absatz 3 Nummer 1.2)
grundlegende Muster der Entstehung und Bewältigung von Konflikten beschreiben
Ursachen von Konfliktsituationen im Verkaufsgespräch analysieren und Schlussfolgerungen für zukünftige Verkaufsgespräche ableiten
1.3 Warenkenntnisse in
zusätzlichen Warengruppen
(§ 3 Absatz 3 Nummer 1.3)
Struktur zweier weiterer Warengruppen im Ausbildungsbetrieb darstellen
Kunden über qualitäts- und preisbestimmende Merkmale sowie Ver- und Anwendungsmöglichkeiten informieren
Medien für die Aneignung von warenspezifischen Kenntnissen nutzen
Gesundheits- und Umweltverträglichkeit von Waren beurteilen
2 Beschaffungsorientierte
2.1 Warendisposition
(§ 3 Absatz 3 Nummer 2.1)
Bedarfsermittlungen unter Nutzung von Kennziffern aus der Warenwirtschaft durchführen
Liefermodalitäten bei Bestellungen berücksichtigen
bei Bestellverfahren mitwirken
2.2 Sortimentsgestaltung
(§ 3 Absatz 3 Nummer 2.2)
Maßnahmen zur Sicherstellung der Vollständigkeit der Waren im Warenbereich unter Berücksichtigung von Aufbau und Struktur des Warenbereichs ergreifen
sortimentsbestimmende Faktoren, insbesondere Qualität, Trends, Zielgruppen, Standort und Wettbewerbssituationen, erläutern
Vorschläge zur Gestaltung des Warenbereichs entwickeln
Herausnahme und Neuaufnahme von Waren begründen
2.3 Verträge und
(§ 3 Absatz 3 Nummer 2.3)
Zahlungsmodalitäten unterscheiden
Einhaltung von Bedingungen aus abgeschlossenen Beschaffungsverträgen überwachen
3 Warenwirtschaftliche
(§ 3 Absatz 3 Nummer 3.1)
an der Erarbeitung von Umsatzstatistiken mitwirken, Umsatzkennziffern analysieren
aus Umsatzstatistiken Maßnahmen zur Umsatzerhöhung ableiten und Umsetzungsvorschläge entwickeln
an Maßnahmen zur Ertragsverbesserung mitwirken
3.2 Leistungskennziffern
der Warenbewegung
(§ 3 Absatz 3 Nummer 3.2)
Bedeutung von Leistungskennziffern für Warenbewegung und Geschäftserfolg erläutern
bei der Ermittlung von Leistungskennziffern mitarbeiten
Schlussfolgerungen zur Verbesserung der Leistungskennziffern ableiten, bei der Umsetzung mitwirken
Auswirkungen der Veränderung von Leistungskennziffern auf Umsatzverläufe begründen
(§ 3 Absatz 3 Nummer 3.3)
Steuerungsvorgänge bei der Warenbestellung berücksichtigen, Bestellvorschläge aus dem Warenwirtschaftssystem prüfen
bei der Erstellung, Führung und Auswertung der Lagerstatistik mitwirken
Ursachen für Inventurdifferenzen feststellen, Vorschläge für Inventursicherungsmaßnahmen entwickeln, bei der Umsetzung mitwirken
4 Kaufmännische Steuerung
4.1 Kosten- und
(§ 3 Absatz 3 Nummer 4.1)
Aufgaben der Kosten- und Leistungsrechnung im Betrieb als Informations- und Kontrollsystem erklären
betriebliche Festlegungen für die Kosten- und Leistungsrechnung erläutern
betriebswirtschaftliche Schlussfolgerungen aus der Kosten- und Leistungsrechnung ableiten
(§ 3 Absatz 3 Nummer 4.2)
betriebliche Leistungskennziffern ermitteln und bewerten, Schlussfolgerungen ableiten
an der Erstellung und Auswertung von betrieblichen Statistiken mitwirken
Maßnahmen der Steuerung einleiten, bei Durchführung der Maßnahmen mitwirken
(§ 3 Absatz 3 Nummer 4.3)
Preisfestlegungen vorschlagen
(§ 3 Absatz 3 Nummer 4.4)
Arten der betrieblichen Erfolgsrechnung unterscheiden
Rohertrag und betriebliche Erfolgsrechnung vergleichen, bewerten und Verbesserungsmöglichkeiten vorschlagen
an betrieblichen Erfolgsrechnungen mitarbeiten
5.1 Verkaufsförderung
(§ 3 Absatz 3 Nummer 5.1)
verkaufsstarke und verkaufsschwache Zonen feststellen
bei der Vorbereitung und Umsetzung von Umplatzierungen im Verkaufsraum mitwirken
5.2 Standortmarketing
(§ 3 Absatz 3 Nummer 5.2)
Marktsituation am Standort unter wirtschaftlichen und regionalen Gesichtspunkten beurteilen
Standortmarketing für Bestandssicherung und Weiterentwicklung von Betrieben erklären, Vorschläge entwickeln
Marktauftritt von Mitbewerbern beobachten, Schlussfolgerungen ziehen, Maßnahmen zur Verbesserung des eigenen Marktauftritts vorschlagen
5.3 Zielgruppenmarketing
(§ 3 Absatz 3 Nummer 5.3)
Vorschläge für den Einsatz von Marketinginstrumenten aus Ergebnissen der Marktforschung zum Kaufverhalten ableiten
Kauf- und Konsumverhalten von Zielgruppen hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf den Ausbildungsbetrieb erläutern, Konsequenzen ableiten und Maßnahmen vorschlagen
zielgruppenorientierte Produktinformationen für die Verkaufsförderung einsetzen
Marketinginstrumente von Mitbewerbern beobachten und Handlungsempfehlungen für den eigenen Betrieb ableiten
6 IT-Anwendungen
6.1 Elektronische
(§ 3 Absatz 3 Nummer 6.1)
Austauschbeziehungen zu anderen Unternehmen und Endverbrauchern darstellen, Geschäftsprozesse sowie deren Unterstützung durch IT-Anwendungen erläutern
Maßnahmen zur Behebung von Störungen in der IT-Anwendung einleiten
interne und externe elektronische Dienste nutzen
Vor- und Nachteile von E-Commerce und E-Business aus Sicht von Unternehmen und Kunden beurteilen
(§ 3 Absatz 3 Nummer 6.2)
Artikelstammdaten im Warenwirtschaftssystem erstellen und pflegen
Daten zur Unterstützung unternehmerischer Entscheidungen aufbereiten
Vorschläge zur Verbesserung von Sortimentsstrukturen, Logistikprozessen und Marketingaktionen entwickeln
6.3 Optimierung der
(§ 3 Absatz 3 Nummer 6.3)
Bestandteile des Warenwirtschaftssystems in ihrem Zusammenwirken auf die Steuerung der Arbeitsabläufe erklären
bei Analysen und Auswertungen von Kennziffern und Statistiken mitwirken
Ergebnisse des Warenwirtschaftssystems in Absatzprognosen umsetzen, Schlussfolgerungen für Lagerbestände und Aktionen der Verkaufsförderung ziehen
6.4 Benutzerunterstützung
(§ 3 Absatz 3 Nummer 6.4)
Benutzer in die Bedienung und Nutzung von informations- und kommunikationstechnischen Geräten einweisen und beraten
Bedienungsunterlagen bereitstellen, Hilfe-Programme nutzen
7.1 Selbstverantwortung
(§ 3 Absatz 3 Nummer 7.1)
Bedeutung von Motivation und Selbstverantwortung für den wirtschaftlichen Erfolg erläutern
individuelle Voraussetzungen von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen bei der Vorbereitung von Personalentscheidungen berücksichtigen
Mitarbeiterführung als dynamischen, sich ständig verändernden Prozess erklären
7.2 Führen mit Zielen
(§ 3 Absatz 3 Nummer 7.2)
Vorteile des Führens mit Zielen erläutern
Zielsysteme als inhaltliche Aufgabenstellung erläutern
Maßnahmepläne aus Zielen ableiten, Zielerreichung überprüfen
7.3 Selbst- und
(§ 3 Absatz 3 Nummer 7.3)
Zusammenhänge von Selbst- und Zeitmanagement, Leistungssteigerung und Stress erläutern
(§ 3 Absatz 3 Nummer 7.4)
Möglichkeiten der Konfliktlösung insbesondere mit dem Ziel anwenden, Motivation, Arbeitsklima und Arbeitsleistung zu verbessern
sprachliche und nichtsprachliche Kommunikation im Mitarbeitergespräch anwenden
Selbstbild und Fremdbild bei der Kommunikation berücksichtigen
Einsatz und Durchführung von Kritikgesprächen in Konfliktsituationen beschreiben
(§ 3 Absatz 3 Nummer 7.5)
Ziele der Personalentwicklung des Ausbildungsbetriebes erläutern
aus Personalbedarfsplanung, Personaleinsatz und Qualifikationsbedarf Maßnahmen zur Personalentwicklung ableiten
(§ 3 Absatz 3 Nummer 7.6)
Bedeutung von Kompetenzstrukturen erläutern
arbeits- und sozialrechtliche Vorschriften bei Personalplanung und -einsatz anwenden
unternehmerische Selbstständigkeit als Perspektive der Berufs- und Lebensplanung begründen
Schritt in die Selbstständigkeit planen, Geschäftsidee entwickeln, Gründungskonzept erstellen und präsentieren
Marktforschungsdaten und Standortanalyse bei Gründung oder Übernahme eines Unternehmens berücksichtigen
rechtliche Bedingungen bei Gründung und Übernahme eines Unternehmens erläutern
Rechtsformen unterscheiden und eine geeignete auswählen
Finanzierungsquellen und Fördermöglichkeiten für unternehmerische Selbstständigkeit erkunden und auswählen, Finanzierung planen
Versicherungsarten für unternehmerische Selbstständigkeit auswählen
Steuerarten im Rahmen der unternehmerischen Selbstständigkeit aufzeigen
Kennziffern zur Steuerung des Unternehmens bewerten
für die Berufsausbildung zum Kaufmann im Einzelhandel/zur Kauffrau im Einzelhandel
Wareneingang, Warenlagerung,
Aufh: Diese V tritt gem. § 11 Absatz 1 idF d. Art. 1 V v. 19.12.2014 I 2335 am 31.7.2018 außer Kraft
Stand: Zuletzt geändert durch Art. 1 G v. 19.12.2014 I 2335
2009, 671: BGBl I