Source: http://www.philprom.de/ordnungen/anglophone-literatures-cultures-media-2017-18-fachbereich-10-neuere-philologien-master-version-2015/
Timestamp: 2018-11-20 14:32:05
Document Index: 20917901

Matched Legal Cases: ['§ 20', '§ 37', '§ 26', '§ 28', '§ 8', '§ 13', '§ 9', '§ 22', '§ 16', '§ 12', '§ 16', '§ 12', '§ 16', '§ 25', '§ 37', '§ 18', '§ 24', '§ 22', 'Art. 12', '§ 21', '§ 21', '§ 37', '§ 21', '§ 37', '§ 21', '§ 37', '§ 24', '§ 27', '§ 41', '§ 37', '§ 20', '§ 20', '§ 37', '§ 8', '§ 13', '§ 22', '§ 36']

Anglophone Literatures, Cultures and Media (ab WS 2017/18) (Fachbereich 10 – Neuere Philologien, Master) (Version 2015) – Philosophische Promotionskommission an der Goethe Universität Frankfurt/Main
Studiengangspezifischer Anhang Anglophone Literatures, Cultures and Media (ab WS 2017/18), Fachbereich 10 - Neuere Philologien, Master (Version 2015)
Anglophone literatures, cultures and media (ab ws 2017/18) (fachbereich 10 – neuere philologien, master) (version 2015)
PARAGRAPHENTEIL NEUE RAHMENORDNUNG FACHBEREICH 10 (2016) - NEUERE PHILOLOGIEN, MASTER
Ordnung für die Masterstudiengänge des Fachbereichs Neuere Philologien an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main mit dem Abschluss „Master of Arts“ (M.A.) vom 9. Dezember 2015
Genehmigt vom Präsidium der Johann Wolfgang Goethe-Universität am 7. Juni 2016
Aufgrund der §§ 20, 44 Abs. 1 Nr. 1 des Hessischen Hochschulgesetzes in der Fassung vom 14. Dezember 2009, zuletzt geändert durch Gesetz vom 30. November 2015, hat der Fachbereichsrat des Fachbereichs Neuere Philo-logien der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main am 9. Dezember 2015 die folgende Ordnung für die Masterstudiengänge beschlossen. Diese Ordnung hat das Präsidium der Johann Wolfgang Goethe-Universität gemäß § 37 Abs. 5 Hessisches Hochschulgesetz am 7. Juni 2016 genehmigt. Sie wird hiermit bekannt gemacht.
§ 26 Verpflichtende Studienfachberatung (RO: § 28)
Anhang 2: Paragraphenteil Studiengangspezifischer Anhang Anglophone Literatures, Cultures and Media
Teil I: Gegenstände und Ziele des Studiums, Studienvoraussetzungen, Studienbeginn und Studienfachberatung
I.2 Gegenstände und Ziele des Studiums; berufliche Tätigkeiten
I.2.1 Fachbeschreibung
I.2.2. Fachkompetenzen
I.2.3 Tätigkeitsfelder im Anschluss an das Studium
I.3 Studienvoraussetzungen, Studienbeginn und Studienfachberatung
I.3.1 Studienvoraussetzungen und Eignungsfeststellungsverfahren
I.3.2 Sprachkenntnisse
I.3.3 Studienbeginn
I.3.4 Studienfachberatung und Orientierungsveranstaltung
II.1.2 Vergabe der Kreditpunkte (CP)
II.2 Studiengangspezifische Lehr- und Lernformen, Prüfungsformen und Leistungsnachweise
III.1 Zulassung zur Masterprüfung; Zulassung zur Masterarbeit
III.2 Masterarbeit
Teil IV: In-Kraft-Treten
Anlage 1: Studienverlaufsplan Studiengangspezifischer Anhang Anglophone Literatures, Cultures and Media
Anlage 2: Modulbeschreibungen Studiengangspezifischer Anhang Anglophone Literatures, Cultures and Media
Paragraphenteil FB 10 - Neuere Philologien - Master (Gemeinsame Prüfungsordnung, Version 2015)
Diese Ordnung enthält die studiengangspezifischen Regelungen für die Masterstudiengänge des Fachbereichs Neuere Philologien. Sie gilt in Verbindung mit der Rahmenordnung für gestufte und modularisierte Studiengänge der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main vom 30. April 2014, UniReport Satzungen und Ordnungen vom 11. Juli 2014 in der jeweils gültigen Fassung, nachfolgend Rahmenordnung (RO) genannt, und enthält im Anhang die studiengangspezifischen Regelungen für die in den Geltungsbereich dieser Ordnung fallenden Masterstudiengänge des Fachbereichs Neuere Philologien.
(2) Durch die kumulative Masterprüfung soll festgestellt werden, ob die oder der Studierende gründliche Fachkenntnisse in den Prüfungsgebieten erworben hat und die Zusammenhänge des Faches überblickt sowie ob sie oder er die Fähigkeit besitzt, wissenschaftliche Methoden und Kenntnisse selbständig anzuwenden sowie auf den Übergang in die Berufspraxis vorbereitet ist.
(1) Die Regelstudienzeit für die Masterstudiengänge des Fachbereichs Neuere Philologien beträgt einschließlich aller Prüfungen und der Masterarbeit vier Semester. Das Masterstudium kann in kürzerer Zeit abgeschlossen werden.
(2) Masterstudiengänge sind als Vollzeitstudiengänge konzipiert. Die Möglichkeit des Teilzeitstudiums regelt die Rahmenordnung.
(3) Sind für die Herbeiführung der Gleichwertigkeit eines Abschlusses für den Zugang zum Masterstudiengang gemäß § 8 Abs. 3 Auflagen von mehr als 7 Kreditpunkten - nachfolgend CP - bis höchstens 37 CP erteilt worden, verlängert sich die Studienzeit um ein Semester, bei Auflagen von mehr als 37 CP bis höchstens 60 CP um zwei Semester.
(4) Bei allen in dieser Ordnung geregelten Masterstudiengängen handelt es sich um konsekutive Masterstudiengänge. Bei konsekutiven Studiengängen beträgt die Gesamtregelstudienzeit im Vollzeitstudium fünf Jahre (zehn Semester).
(5) In den viersemestrigen Masterstudiengängen sind mindestens 120 CP gemäß § 13 zu erbringen.
(6) Der Fachbereich Neuere Philologien und andere an den Studiengängen des Fachbereichs beteiligte Fachbereiche und kooperierende Einrichtungen stellen auf Grundlage der studiengangspezifischen Anhänge ein Lehrangebot bereit und sorgen für die Festsetzung geeigneter Prüfungstermine, so dass das Studium in der Regelstudienzeit abgeschlossen werden kann.
(1) Die Masterstudiengänge sind konsekutive, forschungsorientierte Studiengänge, die zu einem für wissenschaftliche Tätigkeiten qualifizierenden zweiten akademischen Abschluss führen. Das Masterstudium soll das im Bachelorstudium erworbene Fach- und Methodenwissen vertiefen, die Kritikfähigkeit fördern und dazu anleiten komplexe kultur-, literatur-, medien- bzw. sprachwissenschaftliche Fragestellungen unter Anwendung wissenschaftlicher Methoden eigenständig zu bearbeiten. Das Studium soll Studierende in die Lage versetzen, sich durch wissenschaftliches Denken und Arbeiten den sich verändernden Fragestellungen und Aufgaben in den Geisteswissenschaften erfolgreich zu stellen und auf den Erwerb weiterführender akademischer Grade vorzubereiten.
a) der Nachweis eines Bachelorabschlusses nach Maßgabe des studiengangspezifischen Anhangs,
c) der Nachweis eines mindestens gleichwertigen ausländischen Abschlusses in gleicher oder verwandter Fachrichtung mit einer Regelstudienzeit von mindestens sechs Semestern. Bei Zweifeln an der Gleichwertigkeit ausländischer Studienabschlüsse ist das International Office der Goethe-Universität zu befragen.
(3) In den Fällen des Abs. 2 b) und c) kann die Zulassung unter der Auflage der Erbringung zusätzlicher Studien- und Modulprüfungen bis zur Gleichwertigkeit mit dem jeweiligen Bachelorstudiengang an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt im Umfang von maximal 60 CP erteilt werden. Die Auflagen können nach Maßgabe des studiengangspezifischen Anhangs insgesamt oder teilweise Inhalte betreffen, die nicht Teil des Bachelor-studiengangs, sondern dessen Zugangsvoraussetzungen, wie z.B. Fremdsprachenkenntnisse sind. Die zusätzlichen Leistungen sind nicht Bestandteil der Masterprüfung. Im Falle von Auflagen kann sich das Studium entsprechend verlängern. Der Prüfungsausschuss bestimmt im Zulassungsbescheid die Frist, innerhalb derer der Nachweis der Auflagenerfüllung erbracht sein muss. Abs. 8 Satz 2 bleibt unberührt. Werden die Auflagen nicht pflichtgemäß erfüllt, ist die mit ihr verbundene Entscheidung zu widerrufen.
(4) Die besonderen Zugangsvoraussetzungen für den jeweiligen Masterstudiengang sind gemäß den Anforderungen des § 9 Abs. 8 und 9 RO im studiengangspezifischen Anhang geregelt.
(5) Ausländische Studienbewerberinnen und Studienbewerber für einen Masterstudiengang, in dem die Unterrichtssprache ausschließlich Deutsch ist, müssen entsprechend der „Ordnung der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main über die Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang (DSH) für Studienbewerberinnen und Studienbewerber mit ausländischer Hochschulzugangsberechtigung“ in der jeweils gültigen Fassung einen Sprachnachweis auf der Niveaustufe C1 (DSH-2) vorlegen, soweit sie nach der DSH-Ordnung nicht von der Deutschen Sprachprüfung freigestellt sind. Für einen mehrsprachigen Masterstudiengang kann der studiengangspezifische Anhang ein geringeres Niveau in Deutsch festlegen.
(6) Weitere Zugangsvoraussetzung ist der Nachweis von Englischkenntnissen i.d.R. auf dem Sprachniveau C1 des „Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprache des Europarates“ vom September 2000. Der studiengangspezifische Anhang kann ein hiervon abweichendes Niveau in Englisch festlegen. Näheres zum Niveau und zur Nachweisform regeln die studiengangspezifischen Anhänge.
(8) Über das Vorliegen der Zugangsvoraussetzungen und ggf. die vorläufige Zulassung nach Abs. 7 entscheidet der Prüfungsausschuss. Zur Wahrnehmung dieser Aufgabe kann er auch Zulassungsausschüsse einsetzen. Näheres regeln die studiengangspezifischen Anhänge. Abs. 1 Satz 4 bleibt unberührt.
(10) Die Voraussetzungen für die Zulassung zur Masterprüfung sind in § 22 geregelt. Danach hat die oder der Studierende bei der Zulassung zur Masterprüfung insbesondere eine Erklärung darüber abzugeben, ob sie oder er bereits eine Masterprüfung, eine Magisterprüfung oder eine staatliche Abschlussprüfung im jeweiligen Fach oder in einem vergleichbaren Studiengang (Studiengang mit einer überwiegend gleichen fachlichen Ausrichtung) an der Hochschule endgültig nicht bestanden hat oder ob sie oder er sich gegenwärtig im jeweiligen Fach oder in
einem solchen Studiengang in einem noch nicht abgeschlossenen Prüfungsverfahren an einer Hochschule in Deutschland oder im Ausland befindet.
(1) Bei allen in dieser Ordnung geregelten Masterstudiengängen handelt es sich um „Ein-Fach-Studiengänge“. Die Masterstudiengänge sind Vollzeitstudiengänge.
(5) Die Wählbarkeit von Wahlpflichtmodulen kann bei fehlender Kapazität durch Fachbereichsratsbeschluss eingeschränkt werden. Die Einschränkung ist den Studierenden unverzüglich durch das Dekanat bekannt zu geben. § 16 Abs. 2 findet Anwendung. Durch Beschluss des Fachbereichsrates können ohne Änderung dieser Ordnung auch weitere Wahlpflichtmodule zugelassen werden, wenn sie von ihrem Umfang und ihren Anforderungen den in dieser Ordnung geregelten Wahlpflichtmodulen entsprechen. § 12 Abs. 4 findet entsprechende Anwendung. § 16 Abs. 2 ist zu beachten.
(7) Sofern einzelne Lehrveranstaltungen oder einzelne Module in einer anderen Sprache als Deutsch angeboten werden, ist dies im Modulhandbuch geregelt.
(1) Sofern Module der Masterstudiengänge aus dem Angebot anderer Studiengänge stammen („Importmodule“), unterliegen sie den Prüfungsregelungen des importierenden Fachbereichs (Herkunftsordnung). Sie sind in der Anlage der studiengangspezifischen Anhänge aufgeführt. Änderungen werden rechtzeitig durch den Prüfungs
ausschuss in das Modulhandbuch (vgl. § 12) aufgenommen und auf der studiengangbezogenen Webseite (vgl. § 16 Abs. 2) hinterlegt.
Ob und in wie fern in den Masterstudiengängen interne oder externe Praxismodule vorgesehen sind, regeln die studiengangspezifischen Anhänge.
(5) Änderungen bei den Importmodulen können durch den anbietenden Fachbereich vorgenommen werden, ohne dass eine Änderung dieser Ordnung notwendig ist. Sie werden vom Prüfungsausschuss rechtzeitig in das Modulhandbuch aufgenommen und auf der studiengangbezogenen Webseite bekannt gegeben.
(1) Jedem Modul werden in der Modulbeschreibung Kreditpunkte (CP) auf der Basis des European Credit Transfer Systems (ECTS) unter Berücksichtigung der Beschlüsse und Empfehlungen der Kultusministerkonferenz und
Hochschulrektorenkonferenz zugeordnet. Die CP ermöglichen die Übertragung erbrachter Leistungen auf andere Studiengänge der Johann Wolfgang Goethe-Universität oder einer anderen Hochschule beziehungsweise umgekehrt.
a) Vorlesung: Zusammenhängende Darstellung und Vermittlung von Grund- und Spezialwissen sowie methodischen Kenntnissen durch Vortrag; gegebenenfalls in Verbindung mit Demonstrationen oder Experimenten. Die Lehrenden entwickeln und vermitteln die Lerninhalte unter Einbeziehung der Studierenden;
b) Seminar/Hauptseminar: Erarbeitung wissenschaftlicher Erkenntnisse oder Bearbeitung aktueller Problemstellungen mit wissenschaftlichen Methoden durch, in der Regel von Studierenden vorbereitete, Beiträge, Erlernen und Einüben beziehungsweise Vertiefen von Präsentations- und Diskussionstechniken;
c) Projekt: Erarbeitung von Konzepten sowie Realisierung von Lösungen komplexer, praxisnaher Aufgabenstellungen; Vermittlung sozialer Kompetenz durch weitgehend selbstständige Bearbeitung der Aufgabe bei gleichzeitiger fachlicher und arbeitsmethodischer Anleitung;
d) Exkursion: Vorbereitete Veranstaltung außerhalb der Hochschule;
e) Berufspraktikum: Erfahrung berufspraktischen Arbeitens durch aktive Teilnahme, in der Regel außerhalb der Hochschule (Praxisstelle) unter Anleitung vor Ort und in der Regel mit fachlicher und methodischer Begleitung durch eine Lehrperson.
f) Kolloquium: bieten den Studierenden in regelmäßigen wissenschaftlichen Gesprächen die Gelegenheit, ihre laufenden Forschungsarbeiten zu präsentieren und zu diskutieren und fördern so den wissenschaftlichen Austausch;
g) Selbststudium: Welche Anforderungen an das Selbststudium gestellt werden, legen die studiengangspezifischen Anhänge fest.
h) E-Learning: Alle Formen von Lernen, bei denen elektronische oder digitale Medien für die Präsentation und Distribution von Lernmaterialien und/oder Unterstützung zwischenmenschlicher Kommunikation zum Einsatz kommen.
(3) Die regelmäßige Teilnahme an einer Lehrveranstaltung ist gegeben, wenn die oder der Studierende in allen von der Veranstaltungsleitung im Verlauf eines Semesters angesetzten Einzelveranstaltungen anwesend war. Sie ist noch zu bestätigen, wenn die oder der Studierende bis zu drei Einzelveranstaltungen bei 15 Terminen oder 20% der Veranstaltungszeit bei weniger Terminen versäumt hat. Bei Überschreitung der zulässigen Fehlzeit aus Gründen, die die oder der Studierende nicht zu vertreten hat, wie z.B. Krankheit, notwendige Betreuung eines im selben Haushalt lebenden Kindes oder Pflege eines nahen Angehörigen (Kinder, Eltern, Großeltern, Ehepartnerin/Ehepartner, Partnerin/Partner in einer nicht ehelichen Lebensgemeinschaft) oder Mitwirkung als ernannte oder gewählte Vertreterin oder Vertreter in der akademischen oder studentischen Selbstverwaltung, entscheidet die oder der Modulbeauftragte, ob und in welcher Art und Weise eine Äquivalenzleistung erforderlich und angemessen ist. Die Regelungen zum Nachteilsausgleich in § 25 sind zu beachten.
(5) Die Teilnahme an einem Berufspraktikum ist von der Ausbildungsstelle zu bescheinigen. Die Bescheinigung muss folgende Angaben enthalten: Bezeichnung der Einrichtung, Vorname, Nachname, Geburtsdatum, Matrikelnummer der Praktikantin oder des Praktikanten sowie die Art und Dauer der Tätigkeit. Über das Praktikum ist von der Praktikantin oder dem Praktikanten ein Praktikumsbericht zu erstellen, der mit bestanden/nicht bestanden bewertet wird.
(6) Ein nach der Modulbeschreibung zu einer Lehrveranstaltung geforderter Leistungsnachweis dokumentiert die erfolgreiche Erbringung einer Studienleistung. Die Studienleistung ist erfolgreich erbracht, wenn sie durch die Lehrende oder den Lehrenden nach Maßgabe der Modulbeschreibung mit „bestanden“ oder unter Anwendung des § 37 Abs. 3 mittels Note positiv bewertet wurde. Bei Gruppenarbeiten muss die individuelle Leistung deutlich abgrenzbar und bewertbar sein. Die Noten der Studienleistungen gehen nicht in die Modulnote ein. Sofern dies die oder der Lehrende voraussetzt, ist für einen Leistungsnachweis auch die regelmäßige Teilnahme an der Lehrveranstaltung im Sinne von Abs. 3 erforderlich.
- Arbeitsberichte, Projektberichte
(1) Die jeweils den studiengangspezifischen Anhängen angefügten Studienverlaufspläne geben den Studierenden Hinweise für eine zielgerichtete Gestaltung ihres Studiums. Die Studienverlaufspläne berücksichtigen inhaltliche Bezüge zwischen Modulen und organisatorische Bedingungen des Studienangebots.
(1) Die Studierenden haben die Möglichkeit, während des gesamten Studienverlaufs die Studienfachberatung der an der Lehre im jeweiligen Masterstudiengang beteiligten Institute des Fachbereichs Neuere Philologien aufzusuchen. Die Studienfachberatung erfolgt durch von der Studiendekanin oder dem Studiendekan beauftragte Personen. Im Rahmen der Studienfachberatung erhalten die Studierenden Unterstützung insbesondere in Fragen der Studiengestaltung, der Studientechnik und der Wahl der Lehrveranstaltungen. Die Studienfachberatung sollte insbesondere in Anspruch genommen werden:
(1) Die Aufgabe der akademischen Leitung der Studiengänge nimmt die Studiendekanin oder der Studiendekan des Fachbereichs Neuere Philologien wahr, sofern sie nicht auf ihren oder seinen Vorschlag vom Fachbereichsrat auf ein im Masterstudiengang prüfungsberechtigtes Mitglied der Professorengruppe für die Dauer von 3 Jahren übertragen wird. Die akademische Leiterin oder der akademische Leiter ist beratendes Mitglied in der Studienkommission und hat insbesondere folgende Aufgaben:
-Koordination des Lehr- und Prüfungsangebots des Studiengangs im Zusammenwirken mit den Modulbeauftragten, gegebenenfalls auch aus anderen Fachbereichen;
(1) Der Fachbereichsrat des Fachbereichs Neuere Philologien bildet für seine Bachelor- und Masterstudiengänge einen gemeinsamen Prüfungsausschuss.
(2) Dem Prüfungsausschuss gehören fünf Vertreterinnen und Vertreter der Professorenschaft und eine wissenschaftliche Mitarbeiterin oder ein wissenschaftlicher Mitarbeiter des Fachbereichs Neuere Philologien an sowie zwei Studierende, von denen eine oder einer in einem Bachelorstudiengang des Fachbereichs und eine oder einer in einem Masterstudiengang des Fachbereichs immatrikuliert ist.
(8) Der Prüfungsausschuss kann einzelne Aufgaben seiner oder seinem Vorsitzenden zur alleinigen Durchführung und Entscheidung übertragen. Gegen deren oder dessen Entscheidungen haben die Mitglieder des Prüfungsausschusses und der betroffene Prüfling ein Einspruchsrecht. Die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses kann die Durchführung von Aufgaben an die Philosophische Promotionskommission, welche die Aufgaben eines Prüfungsamtes ausübt (nachfolgend Prüfungsamt genannt), oder an die akademische Leitung des Bachelor- oder Masterstudiengangs (§ 18) delegieren. Sie ist Geschäftsstelle des Prüfungsausschusses. Sie führt die laufenden Geschäfte nach Weisung des Prüfungsausschusses und deren beziehungsweise dessen Vorsitzenden.
(9) Die Mitglieder des Prüfungsausschusses und deren Stellvertreterinnen und Stellvertreter unterliegen der Amtsverschwiegenheit. Sofern sie nicht im öffentlichen Dienst stehen, sind sie durch die Vorsitzende oder den
Vorsitzenden zur Verschwiegenheit zu verpflichten; sie bestätigen diese Verpflichtung durch ihre Unterschrift, die zu den Akten genommen wird.
(1) Spätestens mit der Meldung zur ersten Modulprüfung im Masterstudiengang hat die oder der Studierende ein vollständig ausgefülltes Anmeldeformular für die Zulassung zur Masterprüfung im entsprechenden Masterstudiengang beim Prüfungsamt für den Masterstudiengang einzureichen. Der Meldung zur Prüfung sind insbesondere beizufügen:
a) eine Erklärung darüber, ob die Studierende oder der Studierende bereits eine Masterprüfung, eine Magisterprüfung, oder eine staatliche Abschlussprüfung im jeweiligen Fach oder in einem vergleichbaren Studiengang (Studiengang mit einer überwiegend gleichen fachlichen Ausrichtung) an einer Hochschule endgültig nicht bestanden hat oder ob sie oder er sich gegenwärtig in dem jeweiligen Fach oder einem vergleichbaren Studiengang in einem nicht abgeschlossenen Prüfungsverfahren an einer Hochschule in Deutschland oder im Ausland befindet;
(3) Die exakten Prüfungstermine für die Modulprüfungen werden durch den Prüfungsausschuss im Einvernehmen mit den Prüfenden festgelegt. Das Prüfungsamt gibt den Studierenden in einem Prüfungsplan möglichst frühzeitig, spätestens aber vier Wochen vor den Prüfungsterminen, Zeit und Ort der Prüfungen sowie die Namen der beteiligten Prüferinnen und Prüfer durch Aushang oder andere geeignete Maßnahmen bekannt. Muss aus
zwingenden Gründen von diesem Prüfungsplan abgewichen werden, so ist die Neufestsetzung des Termins nur mit Genehmigung der oder des Vorsitzenden des Prüfungsausschusses möglich. Termine für die mündlichen Modulabschlussprüfungen oder für Prüfungen, die im zeitlichen Zusammenhang mit einzelnen Lehrveranstaltungen oder im Verlauf von Lehrveranstaltungen abgenommen werden (Modulteilprüfungen), werden von der oder dem Prüfenden gegebenenfalls nach Absprache mit den Studierenden festgelegt.
(4) Der Prüfungsausschuss setzt für die Modulprüfungen Meldefristen (in der Regel zwei Wochen) fest, die spätestens 4 Wochen vor Beginn der Meldefristen durch Aushang oder andere geeignete Maßnahmen bekannt gegeben werden müssen.
(5) Zu jeder Modulprüfung hat sich die oder der Studierende innerhalb der Meldefrist schriftlich oder nach Festlegung durch das Prüfungsamt elektronisch anzumelden. Die Meldung zu den Modulprüfungen erfolgt beim Prüfungsamt. Über eine Nachfrist für die Meldung zu einer Modulprüfung in begründeten Ausnahmefällen entscheidet die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses auf Antrag der oder des Studierenden. § 24 Abs. 2 Satz 3 gilt entsprechend.
(6) Die oder der Studierende kann die Modulprüfung oder Modulteilprüfung nur ablegen, sofern sie oder er an der Johann Wolfgang Goethe-Universität immatrikuliert ist. § 22 Abs. 2 bleibt unberührt. Für die Anmeldung der betreffenden Modulprüfung bzw. Modulteilprüfung muss die oder der Studierende zur Masterprüfung zugelassen sein und sie oder er darf die entsprechende Modulprüfung oder Modulteilprüfung noch nicht endgültig nicht bestanden haben. Weiterhin muss sie oder er die nach Maßgabe der Modulbeschreibung für das Modul erforderlichen Leistungs- und Teilnahmenachweise erbracht haben. Hängt die Zulassung zu einer Modulprüfung oder Modulteilprüfung vom Vorliegen von Studienleistungen ab und sind diese noch nicht vollständig erbracht worden, ist eine Zulassung zu einer Modulprüfung oder Modulteilprüfung unter Vorbehalt möglich. Das Modul ist erst dann bestanden, wenn sämtliche Studienleistungen sowie Modulprüfungen oder alle Modulteilprüfungen des Moduls bestanden sind. Über Ausnahmen entscheidet der Prüfungsausschuss. Beurlaubte Studierende können keine Prüfungen ablegen oder Leistungsnachweise erwerben. Zulässig ist aber die Wiederholung nicht bestandener Prüfungen während der Beurlaubung. Studierende sind auch berechtigt, Studien- und Prüfungsleistungen während einer Beurlaubung zu erbringen, wenn die Beurlaubung wegen Mutterschutz oder wegen der Inanspruchnahme von Elternzeit oder wegen der Pflege von nach ärztlichem Zeugnis pflegebedürftigen Angehörigen oder wegen der Erfüllung einer Dienstpflicht nach Art. 12 a des Grundgesetzes oder wegen der Mitwirkung als ernannte oder gewählte Vertreterin oder ernannter oder gewählter Vertreter in der akademischen Selbstverwaltung erfolgt ist.
(2) Der für das Versäumnis oder den Abbruch der Prüfung geltend gemachte Grund muss der Vorsitzenden oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses unverzüglich nach Bekanntwerden des Grundes schriftlich angezeigt und glaubhaft gemacht werden. Eine während der Erbringung einer Prüfungsleistung eintretende Prüfungsunfähigkeit muss unverzüglich bei der Prüferin oder dem Prüfer oder der Prüfungsaufsicht geltend gemacht werden. Die Verpflichtung zur unverzüglichen Anzeige und Glaubhaftmachung der Gründe gegenüber dem Prüfungsausschuss bleibt hiervon unberührt. Im Krankheitsfall ist unverzüglich, jedenfalls innerhalb von drei Werktagen, ein ärztliches Attest und eine Bescheinigung über die Prüfungsunfähigkeit durch den Haus-/Facharzt
vorzulegen, aus der hervorgeht, für welche Art von Prüfung (schriftliche Prüfung, mündliche Prüfung, länger andauernde Prüfungen, andere Prüfungsformen) aus medizinischer Sicht die Prüfungsunfähigkeit für den betreffenden Prüfungstermin besteht. Der oder die Vorsitzende des Prüfungsausschusses entscheidet auf der Grundlage des in Anlage 11 der Rahmenordnung beigefügten Formulars über die Prüfungsunfähigkeit. Bei begründeten Zweifeln ist zusätzlich ein amtsärztliches Attest vorzulegen.
Die studiengangspezifischen Anhänge regeln, ob eine verpflichtende Studienberatung vorgesehen ist.
(8) Für Hausarbeiten, die Masterarbeit und alle Formen der schriftlichen Ausarbeitung gelten die studiengangspezifisch festgelegten Zitierregeln für das Anfertigen wissenschaftlicher Arbeiten. Bei Nichtbeachtung ist ein Täuschungsversuch zu prüfen.
(9) Um einen Verdacht wissenschaftlichen Fehlverhaltens überprüfen zu können, kann der Prüfungsausschuss beschließen, dass nicht unter Aufsicht zu erbringende schriftliche Prüfungs-und/oder Studienleistungen auch in elektronischer Form eingereicht werden müssen.
(7) Abschlussarbeiten (z.B. Masterarbeiten, Magisterarbeiten, Staatsexamensarbeiten), welche Studierende außerhalb des jeweiligen Masterstudiengangs der Johann Wolfgang Goethe-Universität bereits erfolgreich erbracht haben, werden nicht angerechnet. Weiterhin ist eine mehrfache Anrechnung ein und derselben Leistung im selben Masterstudiengang nicht möglich.
(13) Entscheidungen mit Allgemeingültigkeit zu Fragen der Anrechnung trifft der Prüfungsausschuss; die Anrechnung im Einzelfall erfolgt durch dessen Vorsitzende oder dessen Vorsitzenden, falls erforderlich unter Heranziehung einer Fachprüferin oder eines Fachprüfers. Unter Berücksichtigung der Anrechnung stuft sie oder er die Antragstellerin oder den Antragsteller in ein Fachsemester ein.
(3) Durch die Modulprüfung soll die oder der Studierende nachweisen, dass sie oder er die Inhalte und Methoden des Moduls in den wesentlichen Zusammenhängen beherrscht und die erworbenen Kenntnisse und Fähig-keiten anwenden kann. Gegenstand der Modulprüfungen sind grundsätzlich die in den Modulbeschreibungen festgelegten Inhalte der Lehrveranstaltungen des jeweiligen Moduls. Bei veranstaltungsbezogenen Modulprüfungen werden die übergeordneten Qualifikationsziele des Moduls mitgeprüft.
- Projektarbeiten.
(6) Die Form und Dauer der Modulprüfungen und gegebenenfalls der Modulteilprüfungen sind in den Modulbeschreibungen des studiengangspezifischen Anhangs geregelt. Sind in der Modulbeschreibung mehrere Varianten von Prüfungsformen vorgesehen, wird die Prüfungsform des jeweiligen Prüfungstermins von der oder dem Prüfenden festgelegt und den Studierenden zu Beginn der Lehrveranstaltungen des Moduls, spätestens aber bei der Bekanntgabe des Prüfungstermins, mitgeteilt.
(7) Prüfungssprache ist Deutsch, sofern die studiengangspezifischen Anhänge nichts anderes vorsehen. Einzelne schriftliche oder mündliche Prüfungen können im gegenseitigen Einvernehmen aller an der Prüfung Beteiligten in einer Fremdsprache abgenommen werden. Näheres regeln die Modulbeschreibungen.
(6) Die Bearbeitungszeit für die Klausurarbeiten und für die sonstigen schriftlichen Aufsichtsarbeiten soll sich am Umfang des zu prüfenden Moduls beziehungsweise im Fall von Modulteilprüfungen am Umfang des zu prüfenden Modulteils orientieren. Sie beträgt für Klausurarbeiten mindestens 60 Minuten und höchstens 120 Minuten, soweit in den jeweiligen studiengangspezifischen Anhängen keine hiervon abweichende Regelung getroffen ist.
(7) Eine Studierende oder ein Studierender, deren oder dessen Hausarbeit mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet worden ist, kann bei der oder dem Prüfenden die Nachbesserung der Hausarbeit beantragen. Dies gilt nicht, wenn die Bewertung mit „nicht ausreichend“ (5,0) auf Fehler! Verweisquelle konnte nicht gefunden werden. oder auf Fehler! Verweisquelle konnte nicht gefunden werden. beruht. Die oder der Prüfer setzt eine Frist für die Nachbesserung der Hausarbeit. Bei der Entscheidung über die nachgebesserte Hausarbeit wird lediglich darüber entschieden, ob die Hausarbeit mit der Note 4,0 oder schlechter bewertet wird. Wird die Frist für die Abgabe der nachgebesserten Hausarbeit nicht eingehalten, wird die Hausarbeit endgültig mit der Note „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet
(3) Den Bearbeitungsumfang der Masterarbeit, sowie die Bearbeitungszeit regeln die studiengangspezifischen Anhänge. Die Bearbeitungszeit darf 15 CP nicht unter und 30 CP nicht überschreiten.
(5) Die Betreuung der Masterarbeit wird von einer Person aus dem Kreis der Prüfungsberechtigten gemäß § 21 übernommen. Diese hat die Pflicht, die Studierende oder den Studierenden bei der Anfertigung der Masterarbeit
anzuleiten und sich regelmäßig über den Fortgang der Arbeit zu informieren. Die Betreuerin oder der Betreuer hat sicherzustellen, dass gegebenenfalls die für die Durchführung der Masterarbeit erforderliche apparative Ausstattung zur Verfügung steht. Die Betreuerin oder der Betreuer ist in der Regel Erstgutachterin oder Erstgutachter der Masterarbeit.
(6) Mit Zustimmung der oder des Vorsitzenden des Prüfungsausschusses kann die Masterarbeit auch in einer Einrichtung außerhalb der Johann Wolfgang Goethe-Universität angefertigt werden. In diesem Fall muss das Thema in Absprache mit einem Mitglied der Professorengruppe des Fachbereichs Neuere Philologien gestellt werden. Die Arbeit wird dann von diesem Mitglied als Erstgutachterin oder Erstgutachter zusammen mit der externen Betreuerin oder dem externen Betreuer als Zweitgutachterin oder Zweitgutachter bewertet, soweit sie gemäß § 21 Abs. 1 Satz 3 prüfungsberechtigt sind.
(11) Sofern die studiengangspezifischen Anhänge nichts anderes vorsehen, ist die Masterarbeit in deutscher Sprache abzufassen. Mit Zustimmung der oder des Vorsitzenden des Prüfungsausschusses kann sie in einer (anderen als in den studiengangspezifischen Anhängen festgelegten) Fremdsprache angefertigt werden. In diesem Fall, ist die Anfertigung der Masterarbeit in einer Fremdsprache spätestens mit der Anmeldung der Masterarbeit beim Prüfungsausschuss zu beantragen. Die Zustimmung zur Anfertigung in der gewählten Fremdsprache wird im Rahmen der Themenvergabe erteilt, sofern mit der Anmeldung der Masterarbeit die schriftliche Einverständniserklärung der Betreuerin oder des Betreuers vorliegt und die Möglichkeit zur Bestellung einer Zweitgutachterin oder eines Zweitgutachters mit hinreichender sprachlicher Qualifikation in der gewählten Fremdsprache besteht. Für den Fall, dass die Masterarbeit in einer Fremdsprache verfasst wird, ist ihr eine Zusammenfassung in deutscher Sprache beizufügen.
(15) Die Masterarbeit ist in drei schriftlichen (gebundenen) Exemplaren und in elektronischer Form als PDF einzureichen. Wird die Masterarbeit innerhalb der Abgabefrist nicht in der vorgeschriebenen Form abgegeben, gilt sie als mit „nicht ausreichend“ (5,0) gewertet.
(17) Der Prüfungsausschuss leitet die Masterarbeit der Betreuerin oder dem Betreuer als Erstgutachterin oder Erstgutachter zur Bewertung gemäß § 37 Abs. 3 zu. Gleichzeitig bestellt es eine weitere Prüferin oder einen weiteren Prüfer aus dem Kreis der Prüfungsberechtigten gemäß § 21 zur Zweitbewertung und leitet ihr oder ihm die Arbeit ebenfalls zur Bewertung zu. Mindestens eine oder einer der Prüfenden soll der Gruppe der Professorinnen und Professoren des Fachbereichs Neuere Philologien angehören. Die Zweitgutachterin oder der Zweitgutachter kann sich bei Übereinstimmung der Bewertung auf eine Mitzeichnung des Gutachtens der Erstgutachterin oder des Erstgutachters beschränken. Die Bewertung soll von den Prüfenden unverzüglich erfolgen; sie soll spätestens sechs Wochen nach Einreichung der Arbeit vorliegen. Bei unterschiedlicher Bewertung der Masterarbeit durch die beiden Prüfenden wird die Note für die Masterarbeit entsprechend § 37 Abs. 5 festgesetzt.
(18) Die Masterarbeit wird binnen weiterer vier Wochen von einer oder einem weiteren nach § 21 Prüfungsberechtigten bewertet, wenn die Beurteilungen der beiden Prüfenden um mehr als 2,0 voneinander abweichen oder eine oder einer der beiden Prüfenden die Masterarbeit als „nicht ausreichend“ (5,0) beurteilt hat. Die Note wird in diesem Fall aus den Noten der Erstprüferin oder des Erstprüfers, der Zweitprüferin oder des Zweitprüfers und der dritten Prüferin oder des dritten Prüfers gemäß § 37 Abs. 5 gebildet. Bei Vorliegen der Voraussetzungen des § 24 Abs. 1 oder § 27 findet Satz 1 keine Anwendung.
(1) Studienleistungen werden in der Regel nach Maßgabe der Modulbeschreibung und von Abs. 3 benotet, die Noten gehen aber nicht in die Gesamtnote der Masterprüfung ein. Die Modulbeschreibungen können auch vorsehen, dass die Studienleistungen mit „bestanden“ oder „nicht bestanden“ bewertet werden.
(2) Prüfungsleistungen werden benotet. Die Benotung der Prüfungsleistungen wird von den jeweiligen Prüferinnen und Prüfern vorgenommen. Dabei ist stets die individuelle Leistung der oder des Studierenden zugrunde zu legen.
(6) Für die Masterprüfung wird eine Gesamtnote gebildet. Die studiengangspezifischen Anhänge regeln, welche Modulergebnisse neben der Note für die Masterarbeit in die Gesamtnote eingehen. Aus den Modulnoten, die in die Gesamtnote eingehen, wird ein arithmetisches Mittel gebildet, hierbei werden die Modulnoten einfach, die Note der Masterarbeit zweifach gewichtet, sofern die studiengangspezifischen Anhänge keine andere Regelung vorsehen.
Schlechter als 4,0 - fail
(1) Eine aus einer einzigen Prüfungsleistung bestehende Modulprüfung ist bestanden, wenn sie mit der Note “ausreichend“ (4,0) oder besser bewertet worden ist.
(2) Der Wechsel eines Studienschwerpunkts ist möglich, wenn im ursprünglich gewählten Studienschwerpunkt die Prüfung noch nicht endgültig nicht bestanden ist. Nicht bestandene Prüfungsleistungen im ursprünglichen Studienschwerpunkt werden angerechnet, sofern sie im Fall ihres Bestehens angerechnet worden wären. Die studiengangspezifischen Anhänge können weitere Voraussetzungen für den Wechsel eines Studienschwerpunkts festlegen, insbesondere können sie die Wechselmöglichkeit einschränken.
(4) Eine nicht bestandene Masterarbeit (gegebenenfalls einschließlich einer mündlichen Prüfung oder eines Kolloquiums) kann einmal wiederholt werden. Die Meldung zur Wiederholung muss spätestens zwölf Wochen nach der schriftlichen Bekanntmachung des ersten Ergebnisses erfolgen. Wird diese Frist versäumt, erlischt der Prüfungsanspruch, es sei denn, die oder der Studierende hat das Versäumnis nicht zu vertreten. Die Zulassung zur Wiederholung der Masterarbeit kann von der Erfüllung von Auflagen abhängig gemacht werden; in diesem Fall verlängert sich die Frist entsprechend. Im Fall der Wiederholung wird ein anderes Thema ausgegeben. Eine Rückgabe des Themas der Masterarbeit ist im Rahmen einer Wiederholungsprüfung nur zulässig, wenn die oder der Studierende bei der Anfertigung der ersten Masterarbeit von dieser Möglichkeit keinen Gebrauch gemacht hat. Eine wiederholte Rückgabe des Themas ist nicht zulässig.
(9) Die erste Wiederholungsprüfung soll am Ende des entsprechenden Semesters, spätestens jedoch zu Beginn des folgenden Semesters durchgeführt werden. Eine zweite Wiederholungsprüfung soll zum nächstmöglichen Prüfungstermin nach der nicht bestandenen Wiederholungsprüfung erfolgen. Der Prüfungsausschuss bestimmt die genauen Termine für die Wiederholung und gibt diese rechtzeitig bekannt. Studierende müssen Wiederholungstermine zum nächstmöglichen Termin antreten. In besonders begründeten Ausnahmefällen kann der oder die Vorsitzende des Prüfungsausschusses auf unverzüglich nach Bekanntgabe des Prüfungsergebnisses gestellten Antrag der oder des Studierenden eine spätere Wiederholung der Modulprüfung gestatten und hierfu r einen
Termin setzen. Der Prüfungsanspruch erlischt bei Versäumnis der Wiederholungsfrist, es sei denn, die oder der Studierende hat das Versäumnis nicht zu vertreten. Bei nicht zu vertretendem Versäumen des Wiederholungstermins setzt die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses nach Wegfall der Gründe für das Säumnis den Termin für die Wiederholung der Prüfung fest. Eine zwischenzeitliche Exmatrikulation verlängert die Wiederholungsfrist nicht.
2. eine Frist für die Wiederholung einer Modulprüfung gemäß § 41 überschritten wurde,
Über die bestandene Masterprüfung ist möglichst innerhalb von vier Wochen nach Eingang der Bewertung der letzten Prüfungsleistung ein Zeugnis in deutscher Sprache, auf Antrag der oder des Studierenden mit einer Übertragung in englischer Sprache, jeweils nach den Vorgaben der Rahmenordnung auszustellen. Das Zeugnis enthält die Angabe der Module mit den Modulnoten (dabei werden diejenigen Module gekennzeichnet, welche nicht in die Gesamtnote eingegangen sind), das Thema und die Note der Masterarbeit, die Regelstudienzeit und die Gesamtnote. Das Zeugnis ist von der oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses zu unterzeichnen und mit dem Siegel der Johann Wolfgang Goethe-Universität zu versehen. Das Zeugnis trägt das Datum des Tages, an dem die letzte Prüfungsleistung bewertet worden ist.
(2) Das Diploma Supplement enthält eine ECTS-Einstufungstabelle. Die Gesamtnoten, die im jeweiligen Studiengang in einer Vergleichskohorte vergeben werden, sind zu erfassen und ihre zahlenmäßige und prozentuale Verteilung auf die Notenstufen gemäß § 37 Abs. 8 zu ermitteln und in einer Tabelle wie folgt darzustellen:
(2) Waren die Voraussetzungen für die Zulassung zu einer Prüfung nicht erfüllt, ohne dass die oder der Studierende hierüber täuschen wollte, und wird diese Tatsache erst nach Aushändigung des Zeugnisses bekannt, so wird dieser Mangel durch das Bestehen der Prüfung geheilt. Hat die oder der Studierende die Zulassung zur Prüfung vorsätzlich zu Unrecht erwirkt, so entscheidet der Prüfungsausschuss unter Beachtung des Hessischen
Landesverwaltungsverfahrensgesetzes in der jeweils geltenden Fassung über die Rechtsfolgen. Abs. 1 Satz 3 gilt entsprechend.
(2) Die Prüfungsakten sind vom Prüfungsamt zu führen. Maßgeblich für die Aufbewahrungsfristen von Prüfungsunterlagen ist § 20 der Hessischen Immatrikulationsverordnung (HImmaVO) in der jeweils gültigen Fassung.
(2) Die Prüfungsgebühren sind ausschließlich für den Verwaltungsaufwand der Prüfungsämter zu erheben. Sie betragen für die Masterprüfung einschließlich der Masterarbeit insgesamt in vieremestrigen Masterstudiengängen 100,- Euro.
(2) Diese Ordnung gilt für alle Studierende, die ihr Studium ab dem Wintersemester 2016/2017 in einem dem Geltungsbereich dieser Ordnung unterfallenden Masterstudiengang aufnehmen. Mögliche Übergangsregelungen aus bereits bestehenden Masterstudiengängen regeln die studiengangspezifischen Anhänge.
Frankfurt am Main, den 15.06.2016
UniReport Satzungen und Ordnungen erscheint unregelmäßig und anlassbezogen als Sonderausgabe des UniReport. Die Auflage wird für jede Ausgabe separat festgesetzt.
Herausgeber ist die Präsidentin der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main.
Paragraphenteil Studiengangspezifischer Anhang Anglophone Literatures, Cultures and Media
Studiengangspezifischer Anhang für den Masterstudiengang Anglophone Literatures, Cultures and Media „Master of Arts (M.A.)” an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main mit Abschluss „Master of Arts“ (M.A.) vom 31.05.2017 zur Ordnung für die Masterstudiengänge des Fachbereichs Neuere Philologien vom 9. Dezember 2015
Aufgrund der §§ 20, 44 Abs. 1 Nr. 1 des Hessischen Hochschulgesetzes in der Fassung vom 14. Dezember 2009, zuletzt geändert durch Gesetz vom 30. November 2015, hat der Fachbereichsrat des Fachbereichs Neuere Philologien der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main am 31. Mai 2017 den folgenden studiengangspezifischen Anhang für den Masterstudiengang Anglophone Literatures, Cultures and Media beschlossen. Diesen studiengangspezifischen Anhang hat das Präsidium der Johann Wolfgang Goethe-Universität gemäß § 37 Abs. 5 Hessisches Hochschulgesetz am 4. Juli 2017 genehmigt. Er wird hiermit bekannt gemacht.
Genehmigt vom Präsidium am 4. Juli 2017
Dieser studiengangspezifische Anhang enthält die studiengangspezifischen Regelungen für den Masterstudiengang Anglophone Literatures, Cultures and Media. Er gilt in Verbindung mit der Ordnung für die Masterstudiengänge des Fachbereichs Neuere Philologien vom 9. Dezember 2015, nachfolgend Masterordnung FB 10 (MA-O FB10) und der Rahmenordnung für gestufte und modularisierte Studiengänge der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main vom 30. April 2014, veröffentlicht im UniReport Satzungen und Ordnungen vom 11. Juli 2014, in der jeweils gültigen Fassung, nachfolgend Rahmenordnung (RO-GU) genannt.
Der englischsprachige Masterstudiengang Anglophone Literatures, Cultures and Media (ALCM) ist literatur-, kultur- und medienwissenschaftlich angelegt und untergliedert sich in drei Schwerpunkte:
Literature and Media Culture hat die medialen Dimensionen der Literatur und Literaturwissenschaft sowie die Interaktion von englischsprachiger Literatur mit anderen kulturellen Medien zum Gegenstand.
Literature and Cultural History behandelt die Interaktionen von literarischer Textproduktion mit kulturellen Kontexten und historischen, politischen, philosophischen und künstlerischen Entwicklungen in der anglophonen Welt.
Transcultural Anglophone Studies analysiert die transkulturellen Dimensionen der englischsprachigen Literaturen und Kulturen in Geschichte und Gegenwart.
Das Studium vermittelt fachspezifisches Wissen über Prozesse und Entwicklungen der englischsprachigen Literatur in ihren kulturellen und historischen Kontexten sowie über die mediale Bedingtheit und spezifische Wirkungsweise kultureller, besonders literarischer Äußerungen. Untersucht werden die verschiedenen kulturellen Produktionen, Texte und Medien, in denen sich diese Prozesse vollziehen und darstellen, die gesellschaftlichen Gruppen und Institutionen, die daran beteiligt sind, sowie die transkulturellen Dimensionen der anglophonen Literaturen und Kulturen (mit Ausnahme der USA, die Gegenstand eines eigenen Masterstudiengangs am Institut für England- und Amerikastudien (IEAS) sind) in Geschichte und Gegenwart. Unterrichts- und Prüfungssprache ist Englisch.
Der Masterstudiengang Anglophone Literatures, Cultures and Media führt Studierende in die aktuelle Forschungslandschaft ein. Er ermöglicht ihnen, auf der Basis kritischer Einsicht in Theorien und Methoden des Faches fundierte analytische Kenntnisse zu erwerben und eigenständig wissenschaftlich zu arbeiten. Studierende werden befähigt, mit deutschen wie mit englischsprachigen Ressourcen zu recherchieren, ihre Forschungsergebnisse systematisch darzulegen und sie im Einklang mit internationalen Standards schriftlich und mündlich zu präsentieren. Zentrale Kompetenzen, die im Studium eingeübt und ausgebildet werden, sind:
Abstraktionsfähigkeit; Techniken des internationalen wissenschaftlichen Arbeitens; mündliche und schriftliche Darstellung von wissenschaftlichen Ergebnissen in englischer Sprache; Informationsbeschaffung und Recherchieren mit deutschen ebenso wie englischsprachigen Ressourcen; Ausdrucksvermögen, Argumentations- und Diskussionsfähigkeit in beiden Sprachen; Umgang mit Medien und Präsentationsmethoden.
Das Studium im Masterstudiengang ALCM bereitet Studierende unter anderem auf berufliche Tätigkeiten in folgenden Bereichen vor:
• Öffentlichkeitsarbeit, Marketing
a. die Bachelorprüfung in English Studies an der Johann Wolfgang Goethe-Universität bestanden hat oder
b. einen mindestens gleichwertigen Abschluss einer deutschen Hochschule in gleicher oder verwandter Fachrichtung (Anglistik oder Amerikanistik, Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft, Romanistik, Germanistik oder einer anderen Neuphilologie, Medienwissenschaften, Kulturanthropologie, Ethnologie) in Kombination mit einem anglistischen Nebenfach im Umfang von 60 CP mit einer Regelstudienzeit von mindestens sechs Semestern besitzt oder
c. einen mindestens gleichwertigen ausländischen Abschluss in gleicher oder verwandter Fachrichtung mit einer Regelstudienzeit von mindestens sechs Semestern besitzt.
(2) Neben dem ersten berufsqualifizierenden Abschluss setzt die Zulassung die Darlegung der Eignung durch einen Letter of Motivation in englischer Sprache voraus. Dieses gibt Auskunft über die Studienmotivation und die angestrebte wissenschaftliche Schwerpunktsetzung. Die Bewertung des Motivationsschreibens stützt sich auf die überzeugende Darstellung insbesondere des persönlichen und fachspezifischen Interesses am Masterstudiengang Anglophone Literatures, Cultures and Media. Der Letter of Motivation soll maximal 800 Wörter umfassen. Der Zulassungsausschuss bewertet den Letter of Motivation in Hinsicht auf folgende Qualitätskriterien:
a. Wie sind die Kandidaten in der Lage, ihren bisherigeren Werdegang und ihre praktischen
Erfahrungen angemessen zu reflektieren und zu kommunizieren?
b. Inwieweit lassen die Studierenden anhand ihres Werdeganges akademische Fähigkeiten und grundlegende Vertrautheit mit literatur- und kulturtheoretischen Konzepten erkennen, die für ein erfolgreiches Studium notwendig sind?
c. Inwiefern werden eine dauerhafte und tragfähige Motivation zur intensiven Auseinandersetzung mit der Materie und die Fähigkeit zum eigenverantwortlichen Studium erkennbar?
d. Können die Kandidaten überzeugend eine Passung zwischen den im Masterstudiengang vermittelten Methoden und Inhalten zu ihren wissenschaftlichen Zielen und beruflichen Vorstellungen sichtbar machen?
(3) Es wird eine Gesamtbewertung gebildet, wobei die Note für den berufsqualifizierenden Abschluss mit dem Faktor 0,51 und die Bewertung des Motivationsschreibens mit dem Faktor 0,49 gewichtet wird. Die Zulassung erfordert eine Gesamtbewertung mit mindestens 2.5 (Grad der besonderen Eignung).
(4) Über die Zulassung zum Masterstudiengang (das Vorliegen der Voraussetzungen gemäß Abs. 1 und 2) entscheidet der Zulassungsausschuss. Der Zulassungsausschuss wird gemäß § 8 Abs. 8 Satz 2 MA-O FB 10 durch den Prüfungsausschuss für die Bachelor- und Masterstudiengänge des Fachbereichs Neuere Philologien eingesetzt. Er besteht mindestens aus zwei im Masterstudiengang prüfungsberechtigten Professorinnen oder Professoren, einer im Masterstudiengang lehrenden wissenschaftlichen Mitarbeiterin oder einem wissenschaftlichen Mitarbeiter sowie einem im Masterstudiengang eingeschriebenen studentischen Mitglied, das mit beratender Stimme teilnimmt. Die professorale Mehrheit ist zu gewährleisten.
(1) Zur Bewerbung sind Englischkenntnisse des Niveaus C1 des Europäischen Referenzrahmens nachzuweisen. So wird sichergestellt, dass Studienbewerberinnen und -bewerber in sprachlicher Hinsicht fähig sind, das geplante Fachstudium aufzunehmen. Sie müssen in der Lage sein, studienrelevante mündliche Äußerungen oder schriftliche Texte in englischer Sprache zu verstehen sowie Texte zu bearbeiten und selbst zu verfassen. Das schließt insbesondere ein:
(2) Der Nachweis erfolgt durch
a. ein abgeschlossenes Studium des Bachelor-Hauptfachs English Studies oder American Studies oder des Unterrichtsfachs Englisch (L3 an Gymnasien) an der Johann Wolfgang Goethe-Universität;
b. ein abgeschlossenes Hauptfachstudium eines äquivalenten anglistischen oder amerikanistischen Studiengangs an einer anderen Hochschule;
c. ein abgeschlossenes Hochschulstudium im englischsprachigen Ausland;
d. einen TOEFL oder einen IELTS, der zum Zeitpunkt der Bewerbung nicht länger als zwei Jahre zurückliegen darf. Bei einem TOEFL sind für das Niveau C1 folgende Punkte zu erreichen: Internet based 110, Computer based 270, Paper based 637. Bei einem IELTS ist für das Niveau C1 eine Bewertung von 7.0 in allen vier Bereichen erforderlich.
(3) Bei einem Studienabschluss mit Anglistik oder Amerikanistik im Nebenfach und wenn bei der Bewerbung keiner der in Abs. 2 genannten Nachweise vorliegt, kann die Zulassung zum Masterstudiengang ALCM unter Auflagen gewährt werden. In diesem Fall muss der Nachweis eines der unter Abs. 2 d genannten standardisierten Tests spätestens bis zum Ende des ersten Semesters nachgereicht oder eine vom IEAS angebotene, unentgeltliche Prüfung für das Niveau C1 bei einem Lektor oder einer Lektorin des Instituts bestanden werden. Genaueres zu Form und Terminen dieser Prüfung ist der Website des IEAS zu entnehmen.
(4) Wird der für das Vorliegen der jeweiligen Sprachkenntnisse geforderte Nachweis nicht innerhalb der für die Auflagenerfüllung festgelegten Frist erbracht, ist die Zulassung zum Masterstudium zu widerrufen.
1.3.3 Studienbeginn
Das Studium im MA-Studiengang ALCM kann nur zum Beginn des Wintersemesters aufgenommen werden.
(1) Der MA-Studiengang ALCM beginnt im ersten Semester mit einem Pflichtmodul (Modul 1: Introduction, 15 CP), in dem Studierenden mit unterschiedlichen BA-Abschlüssen eine gemeinsame theoretische und methodische Grundlage vermittelt wird. Die Studierende wählen zwei von drei Schwerpunkten und belegen vier Wahlpflichtmodule (Module 2-7, je 15 CP). So verleihen die Studierenden ihrem Studienverlauf eine persönliche Gewichtung auf Basis ihrer thematischen Interessen und wissenschaftlichen Stärken. Die Wahl der Schwerpunkte soll spätestens im zweiten Fachsemester mit dem Besuch der entsprechend zugeordneten Seminare erfolgen.
Der Optionalbereich (Modul 8: Academic Training, 15 CP) bietet den Studierenden die Möglichkeit, ihre über das Curriculum des MA-Studiengangs ALCM hinaus erbrachten Leistungen anrechnen zu lassen und so ihr Studium individuell zu gestalten. Auf diese Weise werden eigenverantwortlich und doch in enger Anbindung an den Studienverlauf wichtige Weichen für das anschließende Berufsleben gestellt. In diesem Pflichtmodul können in allen Phasen des Studiums Leistungen erbracht werden.
Der Studiengang schließt mit dem Bestehen der Masterarbeit im letzten Pflichtmodul (Modul 9: Masterarbeit, 30 CP) ab. Mit der Masterarbeit (25 CP) stellen Studierende ihre erworbenen wissenschaftlichen Fähigkeiten in der selbständigen Bearbeitung einer anspruchsvollen und forschungsintensiven Fragestellung unter Beweis.
(2) Das Kommentierte Vorlesungsverzeichnis (KVV) des IEAS (online) informiert darüber, welche Lehrveranstaltungen innerhalb der Module zu belegen sind. Einzelne Lehrveranstaltungen können aufgrund ihrer thematischen Breite mehreren Modulen zugeordnet sein. Die in diesen Lehrveranstaltungen erworbenen Credit Points dürfen nur für jeweils ein Modul angerechnet werden.
(3) Aus den Zuordnungen der Module zu den Studienphasen, dem Grad der Verbindlichkeit der Module und dem nach § 13 MA-O FB10 kalkulierten studentischen Arbeitsaufwand (Workload) in Kreditpunkten (CP) ergibt sich für den Masterstudiengang Anglophone Literatures, Cultures and Media folgender Studienaufbau:
Einführungsmodul 15
Modul: Introduction PF 15
Schwerpunkt 1 30 Es werden zwei von drei Schwerpunkten gewählt. Pro Schwerpunkt werden zwei Module absolviert.
Modul I WP 15
Modul II WP 15
Schwerpunkt 2 30
Optionalbereich 15
Modul: Academic Training PF 15
Modul: Masterarbeit + Kolloquium PF 30
Der Masterstudiengang ALCM ist erfolgreich abgeschlossen, wenn insgesamt 120 Kreditpunkte (CP) erreicht worden sind. Dabei entfallen 60 CP auf die Pflichtmodule (Einführungsmodul, Optionalbereich und Masterarbeit) und 60 CP auf die Wahlpflichtmodule.
Academic Training: Das Academic Training dient der Vertiefung von im Studium erworbenen Fähigkeiten und ihrer berufs- oder forschungsorientierten Anwendung. Studierende schärfen so ihr Profil und machen sich mit zentralen Feldern des wissenschaftlichen Austauschs (Konferenzen, Workshops) vertraut. Die CP werden hier durch eine große Bandbreite an extra-curricularen Aktivitäten erbracht, deren Auswahl und Zusammenstellung bei vorheriger Absprache mit der modulverantwortlichen Stelle den einzelnen Studierenden überlassen wird. Hierzu gehören unter anderem:
Fachrelevante extra-curriculare Aktivität Richtlinie für CP-Werte
Besuch der Veranstaltung LITERARY TRANSLATION LEVEL III der IEAS Sprachpraxis 5 CP (Leistungsnachweis)
Besuch von Lehrveranstaltungen anderer Masterstudiengänge 5 CP / Seminar (Nachweis der aktiven Teilnahme)
Besuch von Sprachkursen 3-5 CP / Kurs (Nachweis der erfolgreichen Teilnahme)
Besuch von Gastvorträgen 1 CP / vier Vorträge mit jeweils einem einseitigen schriftlichen Summary
Besuch von Tagungen, Workshops, Konferenzen 2 CP / Veranstaltungstag (3-5seitiger Abschlussbericht erforderlich)
Praktikum in einem studienrelevanten Bereich (inkl. 3-10 Seiten Abschlussbericht) 1 CP / 30 h Umfang + 1 CP für den Abschlussbericht
Vorbereitung und Durchführung eines Tutoriums 3 CP / Semester
Erhebliche Mitwirkung in einem gesetzlich oder satzungsmäßig vorgesehenen Gremium der akademischen oder studentischen Selbstverwaltung 1-2 CP / Semester (Bescheinigung)
Weitere extra-curriculare Aktivitäten Nach Rücksprache mit der oder dem Modulbeauftragten
In keinem der aufgeführten Bereiche dürfen mehr als 10 CP angerechnet werden. Zuständig für die Bescheinigung der erbrachten Leistung sind jeweils die Lehrenden, welche die zur Leistung gehörende Veranstaltung (Seminar, Gastvortrag, Tagung etc.) anbieten. Der Modulabschluss wird von der modulverantwortlichen Stelle bescheinigt.
Praktika ermöglichen den Studierenden, die im Studium erworbenen Kompetenzen zu erweitern und berufspraktische Erfahrungen zu sammeln. Als Praktika anerkannt werden Tätigkeiten im Umfang von 90-300 Arbeitsstunden (3-10 CP), die fachlich einschlägig sind und/oder Einblicke in potenzielle Berufsfelder bieten. Über das Praktikum ist ein Praktikumsbericht (3-10 Standardseiten, 900-3000 Wörter) vorzulegen. Von den Studierenden wird erwartet, dass sie sich selbst um eine Praktikumsstelle bemühen. Ob ein Praktikum anerkannt werden kann, sollte im Vorfeld mit der oder dem Modulbeauftragten abgesprochen werden. Auch während der Durchführung des Praktikums kann die oder der Modulbeauftragte zur Beratung konsultiert werden.
Auslandsstudium: Das Auslandsstudium über mindestens ein Semester wird nachdrücklich empfohlen. Für Hilfestellung und Beratung bei Auswahl, Organisation und Förderung des Auslandsaufenthaltes stehen die oder der Auslandsbeauftragte des IEAS und das International Office bereit. Zu belegende Veranstaltungen werden mit der oder dem Auslandsbeauftragten des IEAS abgesprochen und ihre Anerkennung im Falle des erfolgreichen Besuchs in einem Learning Agreement zugesichert. Zusätzliche Studienleistungen und einen Beitrag zur wissenschaftlichen und beruflichen Qualifikation darstellende extra-curricularen Aktivitäten können vom Modulverantwortlichen für Academic Training bei entsprechenden Nachweisen mit bis zu 15 CP (gesamter Optionalbereich) honoriert werden. Hierzu ist ein Erfahrungsbericht (3-10 Standardseiten, 900-3000 Wörter) vorzulegen.
Hausarbeit (Prüfungsform): Eine Hausarbeit ist eine thematisch zusammenhängende Analyse einer selbst gewählten wissenschaftlichen Fragestellung. Dabei legt die Verfasserin oder der Verfasser neben eigenen Überlegungen zum Gegenstand auch dar, dass sie oder er sich mit der relevanten Forschungsliteratur zum Thema auseinandergesetzt hat. Die verwendete Forschungsliteratur ist in der Arbeit nachzuweisen. Zu den Konventionen des Zitierens siehe die Style-Sheets der einzelnen Abteilungen des IEAS. Der Umfang einer Hausarbeit beträgt etwa 20 Standardseiten (etwa 6000 Wörter) mit einer Bearbeitungszeit in Vollzeit von 4 Wochen (5 CP).
Klausur (Prüfungsform): Eine Klausur ist eine schriftliche Leistungsabfrage, die unter Aufsicht im Zeitraum von 90 Minuten stattfindet. In der Regel sind umfangreiche und detaillierte Kenntnisse der jeweiligen Lehrveranstaltungsinhalte nachzuweisen (3 CP).
Assignment (Leistungsnachweis): Ein Assignment ist ein unbenoteter schriftlicher Leistungsnachweis im Umfang von etwa 2000 Wörtern, der nicht unter Aufsicht, wohl aber in einem vorgegebenen Zeitraum erfolgt. In der Regel weisen Studierende hier umfangreiche und detaillierte Kenntnisse der jeweiligen Lehrveranstaltungsinhalte nach. Darüber hinaus verlangen Assignments die Konsultation weiterführender Quellen. Die Bearbeitungszeit beträgt eine Woche.
Präsentation (Leistungsnachweis): Eine Präsentation ist ein unbenotetes mündlich vorgetragenes, mediengestütztes Referat zur Einführung in ein in der Lehrveranstaltung behandeltes Thema. Dafür erarbeitet sich die oder der Vortragende selbstständig anhand weiterführender Forschungsliteratur einen Einblick in den vorzustellenden Gegenstand. Die Präsentation sollte nicht länger als 15 Minuten dauern; die Ergebnisse sind in Form eines Thesenpapiers schriftlich zu fixieren.
Für die Zulassung zur Masterprüfung sind die in § 22 MA-O FB10 genannten Erklärungen und Nachweise vorzulegen. Die Zulassung zur Masterarbeit kann beantragen, wer die erfolgreiche Absolvierung von insgesamt mindestens 75 CP nachweist. Zum Zeitpunkt der Beantragung müssen mindestens sechs Schwerpunktseminare abgeschlossen sein.
Die Masterarbeit ist obligatorischer Bestandteil des Masterstudiengangs und bildet das Abschlussmodul. Die Masterarbeit ist in einem Zeitraum von fünf Monaten zu verfassen und hat einen Umfang von etwa 70 Standardseiten (30.000 Wörter). Die Masterarbeit ist in englischer Sprache zu verfassen. Nach § 36 Abs. 11 MA-O FB10 ist einer in einer Fremdsprache abgefassten Masterarbeit eine Zusammenfassung in deutscher Sprache beizufügen
Für die Masterprüfung wird eine Gesamtnote als gewichtetes arithmetisches Mittel aus folgenden Modulnoten gebildet: Die Note der Masterarbeit zählt doppelt, die Noten der vier Wahlpflichtmodule zählen jeweils einfach.
(1) Dieser studiengangspezifische Anhang tritt am Tage nach seiner Veröffentlichung im UniReport Satzungen und Ordnungen der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main in Kraft. Er gilt für alle Studierenden, die ihr Studium ab dem Wintersemester 2017/18 im Masterstudiengang Anglophone Literatures, Cultures and Media aufnehmen.
(2) Studierende, die ihr Studium im Masterstudiengang Anglophone Literatures, Cultures and Media vor dem Inkrafttreten dieses studiengangspezifischen Anhangs aufgenommen haben, können die Masterprüfung nach den bisher geltenden Bestimmungen ablegen.
Frankfurt am Main, den 06.07.2017
Anlage 1: Studienverlaufsplan Studiengangspezifischer Anhang
Der Studienverlaufsplan ist ein Vorschlag für die Organisation eines Fachstudiums in der Regelstudienzeit. Er berücksichtigt sowohl die Gesamtbelastung (CP/SWS) in den anderen Studienfächern, als auch die internen Voraussetzungen des IEAS. Bei Fragen wenden Sie sich bitte rechtzeitig an die Studienfachberatung
Modul Semester 1 Semester 2 Semester 3 Semester 4 CP/Modul
MA ALCM 1 Ring- vorlesung (8 CP) + Begleit- seminar (7 CP) 15 CP
MA ALCM 2 Seminar (5 CP) + MP (5 CP) Seminar (5 CP) 15 CP
MA ALCM 3 Seminar (5 CP) + MP (5 CP) Seminar (5 CP) 15 CP
MA ALCM 4 nicht gewählt
MA ALCM 5 Seminar (5 CP) + MP (5 CP) Seminar (5 CP) + MP (5 CP) 15 CP
MA ALCM 6 Seminar (5 CP) + MP (5 CP) Seminar (5 CP) + MP (5 CP) 15 CP
MA ALCM 7 nicht gewählt
MA ALCM 8 Verlags- praktikum (5 CP) Seminar eines anderen Master- studiengangs (5 CP) zweitägige Konferenz (4 CP) + Gastvorträge (1 CP) 15 CP
MA ALCM 9 Masterarbeit (25 CP) + Kolloquium (5 CP) 30 CP
CP/SWS 30 CP / 6 SWS 30 CP / 10 SWS 30 CP / 6 SWS 30 CP / 2 SWS 120 CP
Anlage 2: Modulbeschreibungen Studiengangspezifischer Anhang
MA ALCM 1 – MA ALCM 1
Pflichtmodul – 15 CP (insg.) = 450 h – 4 SWS – Kontaktstudium 4 SWS / 60 h – Selbststudium 390 h
In diesem Modul wird einführend systematisches und historisches Wissen über Methoden und Fragestellungen der anglistischen Literatur- und Kulturwissenschaft vermittelt (Literaturanalyse, Literatur- und Gattungsgeschichte, Intertextualität, Intermedialität). Besonderes Augenmerk liegt dabei auf Fragen der grundsätzlichen Medialität kultureller Erzeugnisse. Die Ringvorlesung bieten die am Masterstudiengang beteiligten Lehrenden einen Überblick über für alle drei Schwerpunkte relevante theoretische Ansätze, die sodann im begleitenden Seminar an Beispieltexten zur Anwendung gebracht werden. Das Modul dient der Erarbeitung von gemeinsamem Grundlagenwissen und einer gemeinsamen wissenschaftlichen Terminologie der Studierenden, die mit unterschiedlichen BA-Abschlüssen einen Masterabschluss in ALCM anstreben.
Nach Abschluss des Moduls sind die Studierenden in der Lage, sich mit literatur-, kultur- und medienwissenschaftlichen Gegenständen differenziert auseinander zu setzen, sie in ihrer geschichtlichen und medialen Bedingtheit zu erkennen und sie terminologisch und methodisch kompetent zu untersuchen.
Hinweise / Empfohlene Voraussetzungen
Das Modul wird im ersten Semester belegt.
MA ANGLOPHONE LITERATURES, CULTURES AND MEDIA / Fachbereich Neuere Philologien
Regelmäßige aktive Teilnahme im Seminar
Präsentation oder Assignment im Seminar
Vorlesung, Seminar, Selbststudium
Modulprüfung bestehend aus:
90-minütige Klausur in der Ringvorlesung
Ringvorlesung Introduction to ALCM Modulprüfung V 2 5 + 3 x
Begleitseminar S 2 5+2 x
MA ALCM 2 – Literature and Media Culture (I): Key Concepts for the Study of Media and Intermediality
Wahlpflichtmodul – 15 CP (insg.) = 450 h – 4 SWS – Kontaktstudium 4 SWS / 60 h – Selbststudium 390 h
In diesem Modul werden die Studierenden mit Grundtechniken der Bild- und Medienanalyse vertraut gemacht. Sie lernen das grundlegende, für die angemessene Betrachtung von kulturellen Erzeugnissen notwendige medienwissenschaftliche Instrumentarium kennen und werden angeleitet, sich in die Diskussion um medienwissenschaftliche Grundbegriffe und Methoden sowie in die Grundlagen der medienwissenschaftlichen Theoriebildung einzuarbeiten. Die Studierenden setzen sich systematisch und historisch mit der grundlegenden Medialität aller kulturellen Erzeugnisse auseinander. Auch literarische Texte sollen dabei als Medienereignisse betrachtet und nicht nur auf die Medialität der Schrift und ihrer materiellen Träger hin, sondern auch auf Formen der Blickregie, Seh- und Hörweisen, Fokalisation, Auskultation und Perspektivierung untersucht werden.
Nach Abschluss des Moduls sind die Studierenden in der Lage, die medialen Bedingungen kultureller Bedeutungsgebungen zu erkennen und wissenschaftlich fundiert zu beschreiben. Sie sind mit historischen Entwicklungen und systematischen Betrachtungsweisen von Medien vertraut und können intermediale Referenzen und Transfers kompetent analysieren.
mindestens Teilnahme an Modul 1
Das Modul wird im ersten und zweiten oder zweiten und dritten Semester absolviert.
regelmäßige aktive Teilnahme an beiden Seminaren
Präsentation oder Assignment in dem Seminar, in dem keine Hausarbeit geschrieben wird
Hausarbeit (5 CP) im Umfang von etwa 20 Standardseiten in Seminar 1 oder 2.
Seminar 1 S 2 5 (+5) x
Seminar 2 S 2 5 (+5) x
Modulprüfung zu 1 oder 2 x
MA ALCM 3 – Literature and Cultural History (I): Key Concepts for the Study of Literature in Historical Contexts
Wahlpflichtmodul – 15 CP (insg.) = 450 h – 4 SWS – Kontaktstudium 60 h – Selbststudium 390h
In diesem Modul werden die Studierenden mit den wichtigsten Ansätzen der kulturgeschichtlichen Literaturwissenschaft vertraut gemacht (z.B. New Historicism, Cultural Materialism, kulturgeschichtliche Narratologie, kulturwissenschaftliche Gedächtnisforschung). Ziel ist die Vermittlung von Schlüsselkonzepten aus diesem wissenschaftlichen Feld, die es den Studierenden ermöglichen, literarische Texte als Bestandteile historischer (Medien-)Kulturen zu begreifen und zu analysieren. Die Studierenden lernen, Texte in historische Kontexte (von der Renaissance bis zur Gegenwart) einzubetten, aufgrund von symbol- und sozialsystemischen Strukturen Hypothesen über deren Wirkungspotentiale aufstellen und ihre vielfältigen kulturellen Funktionen und Wirkungsweisen zu rekonstruieren.
Nach Abschluss des Moduls beherrschen die Studierenden die grundlegenden Konzepte der kulturgeschichtlichen Literaturwissenschaft. Sie sind in der Lage, literarische Texte kontextsensibel zu analysieren und insbesondere deren kulturhistorische Dimension zu rekonstruieren. Sie können die neuesten theoretisch-methodischen Entwicklungen des Feldes verstehen und beurteilen.
MA ANGLOPHONE LITERATURES, CULTURES AND MEDIA / Fachbereich Neure Philologien
MA ALCM 4 – Transcultural Anglophone Studies (I): Key Concepts for the Comparative Study of Anglophone Literatures and Cultures
Wahlpflichtmodul – 15 CP (insg.) = 450 h – 4 SWS – Kontaktstudium 60 h – Selbststudium 390 h
In diesem Modul werden theoretisch fundierte Grundkenntnisse der transkulturellen Dimensionen literarischer Texte und anderer medialer Äußerungen aus dem Bereich der neuen englischsprachigen Literaturen und Kulturen vermittelt. Im Mittelpunkt stehen dabei (a) die geschichtlichen Voraussetzungen und Entstehungsbedingungen global vernetzter anglophoner Literaturen und Kulturen, und (b) unterschiedliche literatur- und kulturtheoretische Beschreibungs- und Analysemodelle kultureller Komplexität einschließlich komparativer Methoden aus dem Bereich der New Literatures in English sowie der postkolonialen Literatur- und Kulturtheorie. Die Studierenden erproben in diesem Modul außerdem die kritische Anwendung dieser Modelle an literarischen Texten und anderen medialen Äußerungen.
Nach Abschluss des Moduls sind die Studierenden in der Lage Transkulturalität in englischsprachigen Texten und anderen medialen Äußerungen theoriegeleitet zu beschreiben und für eine vergleichende Analyse anglophoner Literaturen und Kulturen nutzbar zu machen.
Präsentation oder Assignment in dem Seminar, in dem keine Hausarbeit geschrieben wird.
MA ALCM 5 – Literature and Media Culture (II): Literature as Medium of Cultural Communication
Dieses Modul beschäftigt sich mit Literatur als speziellem Medium der kulturellen Kommunikation. Die Studierenden untersuchen die Mittel literarischer Wirklichkeitserzeugung sowie die kulturellen Funktionsweisen von Fiktionalität und Literarizität. Sie setzen sich differenziert mit den Methoden und Verfahren der Literaturanalyse (Narratologie, Semiotik und Poetik, Dramenanalyse und Performativität), mit kontextorientierten Ansätzen der Literaturwissenschaft sowie mit Theorien der Intertextualität und Intermedialität auseinander.
Nach Abschluss des Moduls sind die Studierenden in der Lage, Literatur als kulturelles Zeichensystem mit eigener Pragmatik zu betrachten. Sie können Fiktionalität und Literarizität von Texten wissenschaftlich fundiert beschreiben und kompetent die unterschiedlichen Dimensionen literarischer ‚Wirklichkeitserzeugung‘ analysieren.
erfolgreicher Abschluss von Modul 1 und Modul 2
MA ALCM 6 – Literature and Cultural History (II): Cultural Memory Studies
In diesem Modul liegt der Schwerpunkt auf der literatur- und kulturwissenschaftlichen Gedächtnisforschung. Damit wird exemplarisch ein Teilbereich der kulturhistorischen Literaturwissenschaft vertieft. Die Studierenden lernen, literarische Texte und andere Medien in ihrer spezifischen Dimension als Medien des kollektiven Gedächtnisses zu verstehen und zu analysieren. Sie werden mit Theorien und Methoden vertraut gemacht, die es ihnen erlauben, Texte als Bestandteile erinnerungskultureller Konstellationen zu begreifen und ihre vielfältigen memorialen Funktionen zu rekonstruieren – von der Reflexion auf individuelle Erinnerung bis hin zur Stiftung nationaler Identität, von der Konstruktion von Generationenerinnerung bis zur globalen Zirkulation von lokalen traumatischen Erfahrungen.
Nach Abschluss des Moduls beherrschen die Studierenden die grundlegenden Konzepte der kulturwissenschaftlichen Gedächtnisforschung, sind in der Lage, die neuesten interdisziplinären Entwicklungen des Feldes zu verstehen und zu beurteilen und können aus literaturwissenschaftlicher Perspektive erinnerungskulturelle Prozesse und Produkte in ihren Kontexten kompetent analysieren.
erfolgreicher Abschluss von Modul 1 und Modul 3
MA ALCM 7 – Transcultural Anglophone Studies (II): Key Themes in Anglophone Literatures and Cultures in Comparative Perspective
In diesem Modul stehen Möglichkeiten und Grenzen der Kontextualisierung von Literatur und Kultur im Spannungsfeld von lokalen/regionalen/nationalen Prägungen einerseits und transnationalen/globalen Dynamiken andererseits im Mittelpunkt. Zu den Schlüsselthemen dieses Moduls gehören die Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen, sozialen und kulturellen Transformationen in unterschiedlichen nachkolonialen Gesellschaften, verschiedene Ausprägungen kultureller Diversität in der englischsprachigen Welt, die Entstehung moderner indigener Literaturen und Kulturen und die kulturellen Dimensionen weltweiter Migrationsbewegungen sowie die Entstehung unterschiedlicher englischsprachiger Diasporakulturen und -literaturen. Die Studierenden werden in diesem Modul exemplarisch mit der Komplexität lokaler, nationaler und regionaler Kulturdynamiken in der englischsprachigen Welt vertraut gemacht und setzen sich mit ausgewählten Strategien der Repräsentation dieser Dynamiken in englischsprachigen Literaturen und Kulturen auseinander.
Nach Abschluss des Moduls sind die Studierenden in der Lage, literarische Texte und andere englischsprachige Medienprodukte im komplexen Spannungsfeld zwischen lokaler und globaler Produktion und Rezeption zu „verorten“ und auf ihre kulturelle Komplexität hin zu analysieren.
erfolgreicher Abschluss von Modul 1 und Modul 4
MA ALCM 8 – MA ALCM 8
Pflichtmodul – 15 CP (insg.) = 450 h – Selbststudium bis zu 450 h
Dieses Modul ermöglicht es den Studierenden, ihrem Studium ein individuelles Profil zu geben. Darüber hinaus soll der praktische Anteil den Studierenden erste Erfahrungen und Einblicke in mögliche Berufsfelder eröffnen. Das Modul erlaubt während der gesamten Studienzeit die Verknüpfung von Studieninhalten und beruflicher Praxis durch ein Praktikum oder Volontariat in einem studienrelevanten Bereich (z.B. Presse, Kulturmanagement, etc.). Eine weitere mögliche Komponente neben der Anrechnung berufsvorbereitender Praktika sind fachrelevante Seminare aus anderen Masterstudiengängen. Darüber hinaus soll der akademische Anteil dieses Moduls die Studierenden an den wissenschaftlichen Alltag von Forschung, Lehre und wissenschaftlicher Auseinandersetzung heranführen. Hierzu gehören beispielsweise Besuche von Gastvorträgen und Konferenzen. Weitere extra-curriculare Aktivitäten können nach Rücksprache mit dem Lehrpersonal erbracht und anerkannt werden.
Nach Abschluss des Moduls können die Studierenden Studieninhalte in verschiedenen Kontexten praktisch anwenden, haben im Falle eines Praktikums Einblick in ein mögliches Berufsfeld gewonnen und gelernt, ihre Fähigkeiten in einer Arbeitsumgebung einzubringen. Durch die diversen Aktivitäten haben die Studierenden wichtige kommunikative und soziale Kompetenzen erworben, die von der Aufbereitung und Präsentation von Inhalten über Teamfähigkeit bis zur Medienkompetenz reichen. Der Besuch von Seminaren anderer Masterstudiengängen ermöglicht es, Einblicke in andere Disziplinen zu gewinnen und das Verständnis für das eigene Faches zu schärfen. Die Teilnahme an wissenschaftlichen Vorträgen und Tagungen mit anschließender schriftlicher Zusammenfassung ermöglicht es besonders Studierenden, die eine wissenschaftliche Laufbahn ins Auge fassen, sich mit den Gepflogenheiten und Anforderungen im akademischen Forschungsumfeld vertraut zu machen..
Nachweis über erbrachte Tätigkeiten gemäß II.2.1 des studiengangspezifischen Anhangs. Der Abschluss wird von der modulverantwortlichen Stelle bescheinigt.
Sprachpraktische Übung Literary Translation Level III Ü 2 5 x
Seminar in anderem Masterstudiengang S 2 5 x
Sprachkurs x
Konferenzteilnahme x
Gastvorträge x
Gremienarbeit 1-2 x
MA ALCM 9 – Masterarbeit
Pflichtmodul – 30 CP (insg.) = 900 h – 2 SWS – Kontaktstudium 30 h – Selbststudium 870 h
Es wird ein anspruchsvolles Thema aus einem der gewählten Schwerpunkte wissenschaftlich bearbeitet. Die Masterarbeit ist in einem Zeitraum von fünf Monaten als selbständige wissenschaftliche Arbeit in englischer Sprache zu verfassen. Der Umfang sollte bei etwa 70 Standardseiten (30.000 Wörter) liegen.
Mit ihrer Abschlussarbeit zeigen die Studierenden, dass sie selbstgewählte komplexe wissenschaftliche Problemstellungen bearbeiten können. Sie können die aktuelle Forschungsliteratur kritisch reflektieren und einen eigenständigen Beitrag zur wissenschaftlichen Diskussion liefern.
nachgewiesener Erwerb von mindestens 75 CP
aktive Teilnahme (Exposé und Präsentation des Masterkonzepts) im Kolloquium
Kolloquien, Selbststudium
Masterarbeit (25 CP) im Umfang von etwa 70 Standardseiten (30.000) Wörter; Bearbeitungszeitraum fünf Monate.
Kolloquium K 2 5 x
Masterarbeit 25 x
Summe 2 30
ALCM Masterstudiengang Anglophone Literatures, Cultures and Media
IEAS Institut für England- und Amerikastudien
GeR Gemeinsamer europäischer Referenzrahmen für Sprachen
MA-O FB 10
Ordnung für die Masterstudiengänge des Fachbereichs „Neuere Philologien“ vom 9. Dezember 2015
Rahmenordnung für gestufte und modularisierte Studiengänge der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main vom 30. April 2014, veröffentlicht im UniReport Satzungen und Ordnungen vom 11. Juli 2014
Anglophone Literatures, Cultures and Media, Master (ab WS 2017/18)*