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Timestamp: 2016-10-24 12:34:12
Document Index: 259572510

Matched Legal Cases: ['Art. 84', 'Art. 86', 'Art. 1', 'Art. 88', 'Art. 90', 'BGE', 'Art. 2', 'Art. 9', 'Art. 9', 'Art. 2', 'Art. 2', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 9', 'Art. 2', 'Art. 2', 'Art. 2', 'Art. 9', 'Art. 2', 'Art. 8', 'Art. 9', 'Art. 9', 'Art. 9', 'Art. 9', 'Art. 8', 'BGE', 'Art. 2', 'Art. 8', 'Art. 37', 'Art. 43', 'Art. 60', 'Art. 37', 'Art. 8', 'Art. 37', 'Art. 37', 'BGE', 'Art. 60', 'Art. 8', 'BGE', 'in fine', 'BGE', 'Art. 8', 'Art. 8', 'BGE', 'BGE', 'in fine', 'Art. 4', 'Art. 37', 'Art. 60', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 37', 'Art. 37', 'Art. 37', 'Art. 24', 'BGE', 'BGE', 'Art. 5', 'Art. 17', 'Art. 9', 'Art. 3', 'Art. 6', 'Art. 37', 'BGE', 'Art. 3', 'BGE', 'Art. 6', 'Art. 4', 'Art. 23', 'Art. 5', 'Art. 6', 'BGE', 'Art. 9', 'Art. 9', 'Art. 9', 'EuG', 'Art. 16', 'BGE', 'Art. 7', 'Art. 9', 'Art. 156', 'Art. 153', 'Art. 159']

Beschwerdef�hrer, vertreten durch Rechtsanw�ltin lic. iur. Nicole Nobs, Suter & Partner Rechtsanw�lte, Kornhausstrasse 26, Postfach 2040, 9001 St. Gallen,
Mit Entscheid vom 7. August 2002 wies das Bau- und Umweltdepartement des Kantons Appenzell Innerrhoden ein Gesuch von A.________, �sterreichischer Staatsangeh�riger mit Aufenthalts- und Arbeitsbewilligung im Kanton Appenzell Innerrhoden, um Erteilung eines Fischerei-Saisonpatents mit der Begr�ndung ab, er verf�ge nicht �ber die gem�ss der kantonalen Fischereiverordnung hief�r erforderliche Niederlassungsbewilligung. Die Erteilung einer "Sonderbewilligung" (Ausnahmebewilligung) lehnte das Bau- und Umweltdepartement ab.
Mit Urteil vom 1. April 2003 (zugestellt am 29. April 2003) wies das Kantonsgericht Appenzell Innerrhoden (Abteilung Verwaltungsgericht) die von A.________ gegen den Entscheid der Standeskommission eingereichte Beschwerde ab. Zur Begr�ndung f�hrte das Gericht im Wesentlichen an, die in einer (Ausf�hrungs-)Verordnung des Grossen Rates vorgesehene Bestimmung, wonach Saisonpatente nur an (im Kanton wohnhafte) Ausl�nder mit Niederlassungsbewilligung abgegeben werden, stelle eine mit dem Gewaltenteilungsprinzip im Einklang stehende, sachlich gerechtfertigte Regelung dar, welche sowohl mit dem Rechtsgleichheitsgebot, dem Diskriminierungsverbot und dem Willk�rverbot als auch mit den Bestimmungen des Freiz�gigkeitsabkommens Schweiz-EG vereinbar sei.
1.1 Angefochten ist ein letztinstanzlicher kantonaler Endentscheid, gegen den als eidgen�ssisches Rechtsmittel einzig die staatsrechtliche Beschwerde zul�ssig ist (Art. 84 Abs. 2, Art. 86 und 87 OG). Ausgeschlossen ist insbesondere die Verwaltungsgerichtsbeschwerde, st�tzt sich doch die streitige Verweigerung des Fischerei-Saisonpatents auf selbst�ndiges kantonales Recht. Das Bundesgesetz vom 21. Juni 1991 �ber die Fischerei (BGF; SR 923.0) stellt zwar die Grunds�tze auf, nach denen die Kantone den Fischfang zu regeln haben (Art. 1 Abs. 2 BGF); es �berl�sst jedoch die Festlegung der Voraussetzungen, unter denen das (auf einem staatlichen Regal beruhende) Fischereirecht ausge�bt oder verliehen werden kann, den Kantonen (Urteil des Bundesgerichts 2P.398/1994 vom 3. M�rz 1995, E. 1a).
1.2 Der Beschwerdef�hrer wird durch die Abweisung seines Gesuchs um Erteilung eines Fischerei-Saisonpatents, auf welches bei Erf�llung der Voraussetzungen ein Rechtsanspruch besteht, in seiner Rechtsstellung betroffen. Er ist daher legitimiert, den angefochtenen Entscheid wegen Verletzung des Prinzips der Gewaltenteilung, des Rechtsgleichheitsgebotes und des Willk�rverbotes mit staatsrechtlicher Beschwerde anzufechten (Art. 88 OG). Auf die Beschwerde ist einzutreten.
1.3 Nach Art. 90 Abs. 1 lit. b OG muss die staatsrechtliche Beschwerde die wesentlichen Tatsachen und eine kurz gefasste Darlegung dar�ber enthalten, welche verfassungsm�ssigen Rechte bzw. welche Rechtss�tze inwiefern durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sind. Das Bundesgericht pr�ft nur klar und detailliert erhobene und, soweit m�glich, belegte R�gen; auf ungen�gend begr�ndete Vorbringen und appellatorische Kritik tritt es nicht ein (statt vieler BGE 125 I 492 E. 1b S. 495 mit Hinweisen).
2.1 Art. 2 des (von der Landsgemeinde erlassenen) Einf�hrungsgesetzes des Kantons Appenzell Innerrhoden vom 28. April 1996 zum Bundesgesetz �ber die Fischerei (im Folgenden: EG FG/AI) bestimmt:
"Die Fischereiberechtigung wird nach dem Patentsystem an nat�rliche Personen mit Wohnsitz im Kanton Appenzell I. Rh. erteilt. Der Grosse Rat kann in bezug auf die berechtigten Personen auf dem Verordnungswege Ausnahmeregelungen erlassen."
Die vom Grossen Rat erlassene Fischereiverordnung vom 28. Oktober 1996 sieht in Art. 9 hinsichtlich der pers�nlichen Voraussetzungen f�r die Erteilung eines Fischereipatents vor:
"1 Die Patente k�nnen nur auf den Namen einer bestimmten, nat�rlichen Person lauten und sind nicht �bertragbar.
2 Personen im Sinne von Abs. 1 dieses Artikels m�ssen das 18. Altersjahr vollendet haben.
3 Saisonpatente werden nur an Kantonseinwohner abgegeben, die wenigstens drei Monate vor dessen Erwerb den Wohnsitz im Kanton Appenzell I. Rh. begr�ndet haben.
4 Ausserkantonale Fischer werden nur im Rahmen der Patentl�sungen von 1968 zugelassen; wer das Patent im Jahre 1968 nicht l�ste, aber nachweisbar w�hrend f�nf Jahren vorher gel�st hatte, wird zum Bezug des Patentes zugelassen.
5 An Ausl�nder werden Saisonpatente nur abgegeben, wenn diese zus�tzlich zu den �brigen pers�nlichen Voraussetzungen die Niederlassungsbewilligung �C� besitzen."
2.2 Der Beschwerdef�hrer r�gt eine Verletzung des Prinzips der Gewaltenteilung. Er macht geltend, indem die Fischereiverordnung in Art. 9 Abs. 3 und 5 eine Wohnsitznahme von mindestens drei Monaten und f�r Ausl�nder zudem die Niederlassungsbewilligung voraussetze, schr�nke sie den Kreis der Personen, welche im Kanton Appenzell Innerrhoden uneingeschr�nkt zur Fischerei zugelassen werden k�nnten, im Vergleich zu Art. 2 EG FG/AI, welcher lediglich das Wohnsitzerfordernis vorschreibe, zus�tzlich ein. Aufgrund des Wortlauts von Art. 2 EG FG/AI sei davon auszugehen, dass der Verordnungsgeber durch diese Einschr�nkung seine Rechtsetzungsbefugnis �berschritten habe, da sich die Erm�chtigung zum Erlass einer Ausnahmeregelung bei w�rtlicher Auslegung der Norm nur auf Ausnahmen vom Kriterium der nat�rlichen Person oder vom Wohnsitzerfordernis beziehen k�nne.
2.3 Das Bundesgericht hat seit jeher das s�mtlichen Kantonsverfassungen zugrunde liegende Prinzip der Gewaltenteilung als verfassungsm�ssiges Recht anerkannt. Sein Inhalt ergibt sich in erster Linie aus dem kantonalen Recht (BGE 127 I 60 E. 2a S. 63 f., 145 E. 3a S. 148; 128 I 113 E. 2c S. 116, 327 E. 2.1 S. 329 f., je mit Hinweisen). Das Prinzip der Gewaltenteilung sch�tzt die Einhaltung der verfassungsm�ssigen Zust�ndigkeitsordnung. F�r den Bereich der Rechtsetzung bedeutet der Grundsatz, dass generell-abstrakte Normen vom zust�ndigen Organ in der daf�r vorgesehenen Form zu erlassen sind (BGE 128 I 327 E. 2.1 S. 330). Eine Delegation von Rechtsetzungsbefugnissen vom Gesetzgeber an den Verordnungsgeber wird von Bundesverfassungs wegen dann als zul�ssig erkannt, wenn sie in einem formellen Gesetz vorgesehen ist, nicht durch das kantonale Recht ausgeschlossen wird, sich auf ein bestimmtes Gebiet beschr�nkt und das Gesetz die Grundz�ge der Regelung selber enth�lt, soweit die Stellung der Rechtsunterworfenen schwerwiegend ber�hrt wird (BGE 128 I 113 E. 3c S. 122, 327 E. 4.1 S. 337, je mit Hinweisen). Diese Rechtsprechung bezieht sich auf die Delegation von Rechtsetzungskompetenzen an die Exekutive; geringere Anforderungen werden gestellt in Bezug auf die Delegation an den kommunalen Gesetzgeber (BGE 127 I 60 E. 2d S. 65 mit Hinweisen) oder - wie hier - an das kantonale Parlament, wo sich die Zul�ssigkeit allein nach dem kantonalen Verfassungsrecht bestimmt (BGE 126 I 180 E. 2b/bb S. 184 f. mit Hinweisen; betreffend den Kanton Appenzell Innerrhoden: Urteil 2P.425/1996 vom 1. Mai 1998, E. 4).
Bei der Beurteilung des Gewaltenteilungsprinzips pr�ft das Bundesgericht die Auslegung der einschl�gigen Verfassungsbestimmungen frei, jene des Gesetzesrechts dagegen lediglich auf Willk�r hin (BGE 127 I 60 E. 2a S. 64, 145 E. 3a S. 148; 128 I 113 E. 2c S. 116, 327 E. 2.1 S. 330, je mit Hinweisen). Ob die beanstandete Vorschrift von Art. 9 der grossr�tlichen Fischereiverordnung auf einer zul�ssigen Auslegung der Delegationsnorm beruht, pr�ft das Bundesgericht nach dem Gesagten lediglich unter dem Gesichtswinkel der Willk�r.
2.4 Dass die dem Grossen Rat vorliegend einger�umte Rechtsetzungskompetenz gegen �bergeordnetes Recht bzw. gegen kantonales Verfassungsrecht verstosse, wird in der staatsrechtlichen Beschwerde nicht dargetan.
Es kann auch nicht gesagt werden, dass der Grosse Rat mit der beanstandeten Verordnungsbestimmung die Schranken der Delegationsnorm willk�rlich �berschritten habe, stellt doch die vom Beschwerdef�hrer vorgebrachte Auslegung von Art. 2 EG FG/AI, wonach sich die Befugnis des Grossen Rates darin ersch�pfe, die gesetzliche Umschreibung durch Ausnahmebestimmungen zu erweitern, nicht die einzig vertretbare dar.
Im angefochtenen Urteil nahm das Kantonsgericht den Standpunkt ein, wenn der kantonale Gesetzgeber die Wohnsitzpflicht als ein Erfordernis aufstelle, lege er den Kreis der Berechtigten in groben Z�gen fest und �berlasse es dem Verordnungsgeber, diesen Kreis weitergehend einzuschr�nken, um den bundesrechtlichen Vorgaben (Schutz von Fischbestand und Artenvielfalt) nachzukommen. Eine lediglich auf die Erweiterung des Kreises der Berechtigten beschr�nkte Befugnis des Grossen Rates widerspreche der Natur der Konzession, welche den Ausschluss anderer Nutzungsberechtigter bezwecke und eine �berfischung verhindern wolle. Es sei somit sachlich gerechtfertigt und entspreche dem Sinn und Zweck der bundesrechtlichen Minimalvorschriften, restriktivere Anforderungen an die Bewilligung des Fischereipatents auf dem Verordnungsweg zu verlangen.
Diese Interpretation erscheint zumindest nicht unhaltbar. Vom Wortlaut her l�sst Art. 2 EG FG/AI Raum f�r Abweichungen vom gesetzlichen Grundsatz in beide Richtungen. Zu beachten ist namentlich, dass die Delegationsnorm (Satz 2) nicht von Ausnahmen vom Wohnsitzerfordernis (im Sinne von Satz 1), sondern allgemeiner von Ausnahmeregelungen in Bezug auf die berechtigten Personen spricht, was dem Verordnungsgeber einen umfassenderen Gestaltungsspielraum er�ffnet. Dass die teleologische Auslegung der Bestimmung - entgegen der vom Kantonsgericht vertretenen Auffassung - zu einem anderen Ergebnis f�hren w�rde, wie der Beschwerdef�hrer behauptet, ist nicht belegt. Auch verliert die Grundsatzregelung von Art. 2 Satz 1 EG FG/AI nicht ihren Sinn, wenn in der Verordnung f�r einzelne Fallkonstellationen sachlich begr�ndete Ausnahmen in der einen oder anderen Richtung vorgesehen werden k�nnen, solange im Wesentlichen am Wohnsitzerfordernis festgehalten wird, was in Bezug auf die umfassendste Fischereiberechtigung, das Saisonpatent, der Fall ist. Wenn der Grosse Rat in Art. 9 Abs. 3 und 5 der Fischereiverordnung die Erteilung der Patente f�r bestimmte Personengruppen �ber das vom Gesetz im Grundsatz vorgesehene Wohnsitzerfordernis hinaus an besondere Voraussetzungen kn�pft, so hat er sich demzufolge nicht willk�rlich �ber die Schranken der Delegationsnorm im Einf�hrungsgesetz hinweggesetzt. Ein Verstoss gegen das Gewaltenteilungsprinzip liegt nicht vor.
3.1 Der Beschwerdef�hrer r�gt eine Verletzung des Rechtsgleichheitsgebots (Art. 2 KV/AI und Art. 8 BV) und des Willk�rverbots (Art. 9 BV), welche darin liege, dass Art. 9 der Fischereiverordnung f�r die Erteilung eines Saisonpatents in pers�nlicher Hinsicht f�r schweizerische Staatsangeh�rige lediglich einen mindestens drei Monate andauernden Wohnsitz im Kanton voraussetze, wogegen ausl�ndische Kantonseinwohner zudem im Besitz der Niederlassungsbewilligung sein m�ssten, was zu einer Wartefrist von f�nf Jahren f�hre.
Im angefochtenen Entscheid ging das Kantonsgericht davon aus, es bed�rfe zwingend einer Auswahl unter den an sich geeigneten Bewerbern, um den Bestand und die Artenvielfalt der Fische im Kanton zu sch�tzen, weshalb sich das Heranziehen von weiteren Kriterien neben jenem des Wohnsitzes als unumg�nglich erweise. Indem bei der Erteilung von Saisonpatenten an Ausl�nder auf die Niederlassungsbewilligung abgestellt werde, welche im Unterschied zur Aufenthaltsbewilligung unbefristet und bedingungsfeindlich sei und auch nicht erleichtert widerrufen werden k�nne, werde sichergestellt, dass der Bewerber eine enge Verbundenheit zum Kantonsgebiet, in dem er sich mit der Absicht dauernden Verbleibens aufhalte, sowie einen intensiven Bezug zur einheimischen Fauna und Flora habe.
Der Beschwerdef�hrer macht geltend, es sei nicht ersichtlich, weshalb Ausl�nder die intensive Beziehung zu Flora und Fauna des Kantons erst nach einer faktischen Wartefrist von f�nf Jahren erwerben sollten, w�hrend bei schweizerischen Bewerbern von einer solchen bereits nach drei Monaten ausgegangen werde. Weder gehe aus der Argumentation im angefochtenen Entscheid hervor, warum aus dem Besitz einer Niederlassungsbewilligung auf den Willen zur dauernden Verbundenheit mit dem Kanton geschlossen werden k�nne, noch sei ein die Ungleichbehandlung von Ausl�ndern und Schweizern rechtfertigender, stichhaltiger Zusammenhang zwischen der Absicht des dauernden Verbleibens und dem durch das Patent gew�hrten Recht ersichtlich. Schliesslich stelle sich auch die Frage, warum nur f�r den Erwerb eines Saisonpatents, nicht jedoch f�r die Tages- und die Wochenpatente eine enge Beziehung zu Flora und Fauna sowie eine dauernde Verbundenheit zum Kanton vorausgesetzt werde. Fehle es somit an sachlichen Gr�nden f�r die in Art. 9 Abs. 5 der Fischereiverordnung statuierte Ungleichbehandlung von im Kanton wohnhaften Schweizern und Ausl�ndern, so liege eine Verletzung des Rechtsgleichheitsgebots und ein Verstoss gegen das Willk�rverbot vor. Sachgem�ss erscheine eine Zuteilung der Patente an Personen mit "fischereilichen" Kenntnissen oder - infolge des territorialen Charakters des Fischereiregals - an Personen mit Wohnsitz im Kanton Appenzell, wie dies im Fischereigesetz vorgesehen sei.
3.2 Ein Erlass ist willk�rlich im Sinne von Art. 9 BV, wenn er sich nicht auf ernsthafte sachliche Gr�nde st�tzen l�sst oder sinn- und zwecklos ist; er verletzt das Rechtsgleichheitsgebot gem�ss Art. 8 Abs. 1 BV, wenn er rechtliche Unterscheidungen trifft, f�r die ein vern�nftiger Grund in den zu regelnden Verh�ltnissen nicht ersichtlich ist, oder Unterscheidungen unterl�sst, die sich aufgrund der Verh�ltnisse aufdr�ngen, wenn also Gleiches nicht nach Massgabe seiner Gleichheit gleich und Ungleiches nicht nach Massgabe seiner Ungleichheit ungleich behandelt wird. Vorausgesetzt ist, dass sich die ungerechtfertigte Gleich- bzw. Ungleichbehandlung auf eine wesentliche Tatsache bezieht. Die Frage, ob f�r eine rechtliche Unterscheidung ein vern�nftiger Grund in den zu regelnden Verh�ltnissen ersichtlich ist, kann zu verschiedenen Zeiten unterschiedlich beantwortet werden. Dem Gesetzgeber bleibt im Rahmen dieser Grunds�tze ein weiter Spielraum der Gestaltung (BGE 129 I 1 E. 3 S. 3; 127 I 185 E. 5 S. 192; 127 V 448 E. 3b S. 454, je mit Hinweisen).
Das vom Beschwerdef�hrer mitangerufene Rechtsgleichheitsgebot von Art. 2 Abs. 1 der Verfassung f�r den Eidgen�ssischen Stand Appenzell I. Rh. vom 24. Wintermonat 1872 (KV/AI; SR 131.224.2) hat neben der entsprechenden bundesrechtlichen Garantie von Art. 8 Abs. 1 BV keine selbst�ndige Bedeutung.
Zu Recht beruft sich der Beschwerdef�hrer nicht auf Art. 37 Abs. 2 BV, wonach niemand wegen seiner B�rgerrechte bevorzugt oder benachteiligt werden darf. Diese Art. 43 Abs. 3 und Art. 60 aBV entsprechende Bestimmung verbietet es den Kantonen und Gemeinden, B�rger anderer Kantone aufgrund ihres B�rgerrechts anders zu behandeln als die eigenen B�rger. Eine Differenzierung aufgrund anderer Kriterien, wie beispielsweise des Wohnsitzes, wird von Art. 37 Abs. 2 BV nicht untersagt und ist zul�ssig, soweit sie mit Art. 8 BV vereinbar ist (vgl. Botschaft zur BV, BBl 1997 I S. 222 f.; Ulrich H�felin/Walter Haller, Schweizerisches Bundesstaatsrecht, 5. Aufl., Z�rich 2001 N. 797 ff., S. 226 ff.; Felix Hafner/Denis Buser, in: Ehrenzeller/Mastronardi/ Schweizer/Vallender [Hrsg.], St. Galler Kommentar der schweizerischen Bundesverfassung, Z�rich/Lachen SZ 2002, Rz. 5 f. zu Art. 37 BV; Pascal Mahon, in: Aubert/Mahon, Petit commentaire de la Constitution f�d�rale, Z�rich 2003, Rz. 13 zu Art. 37 BV; Etienne Grisel, Egalit�, Bern 2000, S. 82; Ren� Schaffhauser, in: Th�rer/Aubert/M�ller [Hrsg.], Verfassungsrecht der Schweiz, Z�rich 2001, � 19, Rz. 45; vgl. zur vormaligen Bundesverfassung: BGE 103 Ia 369 E. D/7c/bb S. 386 f.; 100 Ia 287 E. 3d S. 293; 95 I 497 E. 2 S. 500; 122 I 209 E. 4 S. 212 mit zahlreichen Literaturzitaten; ferner: Arthur Haefliger, Alle Schweizer sind vor dem Gesetze gleich, Bern 1985, S. 59 f. und S. 66; Jean-Fran�ois Aubert, Bundesstaatsrecht der Schweiz, Band I, Basel 1991, Nr. 1010). Gleiches muss - unter Vorbehalt weitergehender staatsvertraglicher Garantien (dazu unten E. 3.4) - f�r Ankn�pfungen an die Staatsangeh�rigkeit (vgl. Etienne Grisel, in: Kommentar aBV, Rz. 5 zu Art. 60 aBV) bzw. f�r Differenzierungen zwischen Ausl�ndern mit Niederlassungsbewilligung und solchen mit anderen Anwesenheitstiteln gelten. Anzumerken bleibt, dass eine Differenzierung zwischen schweizerischen Staatsangeh�rigen und Personen aus dem Ausland im Allgemeinen keiner qualifizierten Rechtfertigung im Sinne der Rechtsprechung zum Diskriminierungsverbot gem�ss Art. 8 Abs. 2 BV bedarf (vgl. BGE 126 II 377 E. 6a in fine S. 393; best�tigt in BGE 129 I 217 E. 2.1 S. 224, 232 E. 3.4.1 S. 240); sie muss (lediglich) mit dem allgemeinen Rechtsgleichheitsgebot von Art. 8 Abs. 1 BV vereinbar, d.h. durch sachliche Gr�nde gerechtfertigt sein (vgl. Walter K�lin, Die Bedeutung des Freiz�gigkeitsabkommens f�r das Ausl�nderrecht, in: Thomas Cottier/Matthias Oesch [Hrsg.], Die sektoriellen Abkommen Schweiz-EG, Berner Tage f�r die juristische Praxis 2002, Bern 2002, S. 37; Rainer J. Schweizer, in: St. Galler Kommentar, Rz. 66 f. zu Art. 8 BV).
3.3 Das Fischereiregal geh�rt neben dem Jagd-, Berg- und Salzregal zu den historischen Grund- und Bodenmonopolen, welche die Kantone zu fiskalischen Zwecken nutzen d�rfen. Als Tr�ger des Fischereiregals kann der Kanton �ber das Recht zur Aus�bung der Fischerei grunds�tzlich frei verf�gen, indem er das Fischereisystem festlegt (Pacht- oder Patentsystem) und die Voraussetzungen der Fischereiberechtigungen bestimmt, wobei er �ber ein weites Ermessen verf�gt (vgl. BGE 119 Ia 123 E. 2b S. 128; 95 I 497 E. 2 S. 499 f., je mit Hinweisen; Max Imboden/Ren� A. Rhinow, Schweizerische Verwaltungsrechtsprechung, 6. Aufl., Basel 1986, Nr. 121; Ren� A. Rhinow/Beat Kr�henmann, Schweizerische Verwaltungsrechtsprechung, Erg�nzungsband, Basel 1990, Nr. 121). Ausgehend von der �berlegung, dass die Nutzung des in seinem Gebiet vorhandenen Wild- und Fischbestandes in erster Linie den Angeh�rigen und Steuerzahlern des betreffenden Gemeinwesens zustehen soll, darf ein Kanton f�r die Aus�bung von Jagd und Fischerei von nicht im Kanton wohnhaften Bewerbern h�here Taxen verlangen als von Kantonseinwohnern oder ausw�rts Wohnende vom Bezug des Patentes �berhaupt ausschliessen (BGE 119 Ia 123 E. 2b S. 128 sowie E. 3b S. 130; 114 Ia 8 E. 3b S. 13; 101 Ia 193 E. 4 S. 196; 95 I 497 E. 2 S. 500; 41 I 154; Urteil vom 19. Dezember 1973, publ. in: ZBl 75/1974 S. 306 ff., E. 2 in fine; Urteile P.1414/1986 vom 20. M�rz 1987, E. 4; P.1492/1980 vom 20. Oktober 1982, E. 3b; Sandro Visini, Die rechtliche Gleichbehandlung von B�rgern und Einwohnern anderer Gebietsk�rperschaften mit den eigenen B�rgern und Einwohnern, Diss. Z�rich 1983, S. 102 sowie 105; Haefliger, a.a.O., S. 66; Georg M�ller, in: Kommentar aBV, Rz. 34 zu Art. 4 aBV; Adrian Hungerb�hler, Grunds�tze des Kausalabgabenrechts, in: ZBl 104/2003 S. 527). Zwischen Kantonseinwohnern mit B�rgerrecht des Kantons und den �brigen im Kanton wohnhaften Schweizerb�rgern darf dabei nicht unterschieden werden (Art. 37 Abs. 2 BV bzw. vormals Art. 60 aBV; vgl. BGE 95 I 497 E. 2 S. 500, mit Hinweisen); massgebender Ankn�pfungspunkt kann nur der Wohnsitz sein (BGE 119 Ia 123 E. 3b S. 130). Als unzul�ssig wurde auch erachtet, von im Kanton niedergelassenen Ausl�ndern, die als solche gem�ss der kantonalen Regelung zur Jagd zugelassen waren, h�here Geb�hren als f�r schweizerische Kantonseinwohner vorzusehen (BGE 114 Ia 8 E. 3b S. 13 f.).
Zur Beurteilung steht vorliegend, ob die Zulassung zum Saisonpatent auf Ausl�nder mit Niederlassungsbewilligung beschr�nkt werden darf, w�hrend f�r Schweizer bloss ein mindestens drei Monate dauernder Wohnsitz verlangt wird. Die Regelung l�sst sich verfassungsrechtlich nicht beanstanden: Dass Schweizer, die neu in den Kanton zuziehen, grunds�tzlich sofort die gleichen Rechte wie alteingesessene Kantonseinwohner bzw. Kantonsb�rger geniessen, entspricht Art. 37 Abs. 2 BV. Der Ausl�nder kann sich nicht auf diese Regel berufen (Grisel, Egalit�, S. 82; Mahon, a.a.O., Rz. 12 zu Art. 37 BV; H�felin/Haller, a.a.O., N. 797; Hafner/Buser, in: St. Galler Kommentar, Rz. 5 zu Art. 37 BV). Im Gegensatz zu Schweizer B�rgern, welche von Verfassungs wegen die Niederlassungsfreiheit geniessen (Art. 24 BV) und an jedem Ort der Schweiz ihren Wohnsitz begr�nden k�nnen (BGE 128 I 280 E. 4.1.1 S. 282; 127 I 97 E. 4c S. 101, je mit Hinweis), bedarf der Ausl�nder zur Wohnsitznahme einer fremdenpolizeilichen Bewilligung (vgl. zu den Voraussetzungen eines Kantonswechsels: BGE 126 II 265 E. 2a S. 267; 127 II 177 E. 2a S. 179 f., je mit Hinweisen), die von gewissen Bedingungen abh�ngt und in der Regel zun�chst als befristete, periodisch zu erneuernde Aufenthaltsbewilligung erteilt wird (vgl. Art. 5 Abs. 1, Art. 17 Abs. 1, Art. 9 Abs. 1 und 2, Art. 3 Abs. 3 ANAG [SR 142.20]), welche erst nach Erf�llung gewisser Voraussetzungen in eine unbefristete Niederlassungsbewilligung (Art. 6 ANAG) �berf�hrt werden kann. Es erscheint insoweit nicht als Verstoss gegen das Gleichbehandlungsgebot, f�r die Berechtigung zur Fischerei oder zur Jagd zwischen ausl�ndischen Kantonseinwohnern mit und solchen ohne Niederlassungsbewilligung zu unterscheiden und lediglich die ersten den schweizerischen Kantonseinwohnern voll gleichzustellen. Soweit der massgebende Bezug zum Gemeinwesen in der Steuerpflicht erblickt wird, besteht zwischen den beiden Gruppen zwar grunds�tzlich kein Unterschied. Doch kann nicht von einer sachfremden und willk�rlichen, gegen die Rechtsgleichheit verstossenden Differenzierung gesprochen werden, wenn der Kanton Appenzell Innerrhoden bez�glich des hier in Frage stehenden Saisonpatents zugezogene Ausl�nder erst dann voll den schweizerischen Kantonseinwohnern gleichstellt, wenn sie eine (unbefristete) Niederlassungsbewilligung haben und damit als Einwohner des Kantons vorbehaltlos aufgenommen sind. �hnliche Differenzierungen k�nnen auch bei der allf�lligen Gew�hrung politischer Rechte an Ausl�nder gemacht werden (vgl. etwa Art. 37 Abs. 1 lit. c der Verfassung von Republik und Kanton Neuenburg vom 24. September 2000).
Wenn ein Kanton durch eine Beschr�nkung des Kreises der m�glichen Bewerber einer �berm�ssigen Befischung der seinem Fischereiregal unterstehenden Gew�sser vorbeugen will, so entspricht dies einem zul�ssigen Anliegen (vgl. BGE 95 I 497 E. 2 S. 500) und �berdies einer bundesrechtlichen Vorgabe (vgl. Art. 3 Abs. 1 BGF). Dass die Kantone dabei je nach Anzahl, Gr�sse und insbesondere nach Massgabe des Fischreichtums und der Artenvielfalt ihrer Gew�sser unterschiedliche Zulassungsregelungen treffen, ist sachgerecht. Der Ausschluss der im Kanton wohnhaften, aber (noch) nicht �ber eine Niederlassungsbewilligung verf�genden Ausl�nder vom Saisonpatent kann ein geeignetes Mittel bilden, um der Gefahr einer �berfischung zu begegnen.
Es erscheint im Weiteren nicht abwegig, jene Kategorie von Fischereiberechtigungen (Saisonpatent) erschwert zug�nglich zu machen, welche �ber die l�ngste Laufzeit verf�gt und damit mutmasslich auch am intensivsten zur Befischung der Gew�sser beitr�gt. Dass auch andere Zulassungsregelungen zur Fischereiberechtigung denkbar w�ren, welche ebenso oder sogar besser geeignet w�ren, um das erw�hnte Ziel zu erreichen, �ndert nichts; ein Verstoss gegen das Rechtsgleichheitsgebot oder das Willk�rverbot liegt nicht vor.
3.4 Dass die Verweigerung des streitigen Patentes gegen das Abkommen vom 21. Juni 1999 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft einerseits und der Europ�ischen Gemeinschaft und ihren Mitgliedstaaten andererseits �ber die Freiz�gigkeit (Freiz�gigkeitsabkommen, FZA; SR 0.142.112.681) verstosse, wird in der staatsrechtlichen Beschwerde nicht behauptet. Hingegen wird geltend gemacht, dass der aus diesem Abkommen folgende Aufenthaltsanspruch des Beschwerdef�hrers einer Niederlassungsbewilligung gleichkomme und die Verweigerung des Patentes unter diesem Gesichtswinkel gegen das Gleichbehandlungsgebot verstosse.
Es trifft zwar zu, dass der Beschwerdef�hrer als aus einem Mitgliedstaat der Europ�ischen Gemeinschaft stammender Arbeitnehmer seit Inkrafttreten des Freiz�gigkeitsabkommens grunds�tzlich �ber einen Rechtsanspruch auf die Aufenthaltsbewilligung verf�gt (vgl. BGE 129 II 249 E. 3.3 S. 258). Auch die Aufenthaltsbewilligung EG (vgl. Art. 6 Abs. 1 Anhang I FZA in Verbindung mit Art. 4 der Verordnung vom 22. Mai 2002 �ber die schrittweise Einf�hrung des freien Personenverkehrs [VEP; SR 142.203]) ist indessen befristet und in ihrem Bestand von gewissen Voraussetzungen abh�ngig (vgl. Art. 23 Abs. 1 VEP). F�r sich allein verschafft die Aufenthaltsbewilligung EG auch noch keinen Anspruch auf die - unbefristete und mit keinerlei Bedingungen verkn�pfbare - Niederlassungsbewilligung, deren Erteilung sich allein nach dem Landesrecht und den von der Schweiz abgeschlossenen Niederlassungsvertr�gen richtet (Art. 5 VEP in Verbindung mit Art. 6 ANAG; vgl. BGE 129 II 249 E. 3.3 S. 258). Insofern vermag auch diese R�ge des Beschwerdef�hrers nicht durchzudringen.
Es verst�sst im �brigen auch nicht gegen die in Art. 9 Anhang I FZA umschriebene Gleichbehandlungsgarantie, wenn als ausl�ndische Arbeitnehmer zugelassene EG-Staatsangeh�rige bez�glich der Aus�bung von Jagd und Fischerei den Schweizer B�rgern nicht gleichgestellt sind, geht es doch hier weder um "Besch�ftigungs- und Arbeitsbedingungen" (Art. 9 Abs. 1 Anhang I FZA) noch um "steuerliche und soziale Verg�nstigungen" (Art. 9 Abs. 2 Anhang I FZA). In seiner Praxis geht der Gerichtshof der Europ�ischen Gemeinschaften (EuGH), dessen Rechtsprechung zu den analogen Normen des Gemeinschaftsrechts f�r die Auslegung des Freiz�gigkeitsabkommens zu ber�cksichtigen ist (Art. 16 Abs. 2 FZA; vgl. BGE 129 II 249 E. 4.2 S. 259), zwar von einem weiten Begriff der "sozialen Verg�nstigungen" im Sinne der Parallelbestimmung von Art. 7 Abs. 2 der Verordnung Nr. 1612/68/EWG vom 15. Oktober 1968 �ber die Freiz�gigkeit der Arbeitnehmer (ABl. 1968, L 257 S. 2) aus. Danach fallen darunter alle Verg�nstigungen, die - ob sie an einen Arbeitsvertrag ankn�pfen oder nicht - den inl�ndischen Arbeitnehmern wegen ihrer objektiven Arbeitnehmereigenschaft oder einfach wegen ihres Wohnortes im Inland allgemein gew�hrt werden und deren Ausdehnung auf die Arbeitnehmer, die Staatsangeh�rige eines anderen Mitgliedstaates sind, deshalb als geeignet erscheint, deren Mobilit�t innerhalb der Gemeinschaft zu erleichtern (so in st�ndiger Rechtsprechung etwa Urteil vom 12. Mai 1998, Rechtssache C-85/96, Mart�nez Sala, Slg. 1998, I-2691, Randnr. 25; Urteil vom 27. November 1997, Rechtssache C-57/96, Meints, Slg. 1997, I-6689, Randnr. 39 sowie Urteil vom 14. M�rz 1996, Rechtssache C-315/94, De Vos, Slg. 1996, I-1417, Randnr. 20, je mit weiteren Hinweisen). Als unter den Begriff der "sozialen Verg�nstigung" im Sinne dieser Bestimmung fallend wurden etwa Studienbeihilfen f�r Kinder eines Arbeitnehmers (Urteil vom 20. M�rz 2001, Rechtssache C-33/99, Fahrmi und Esmoris Cerdeiro-Pinedo Amado, Slg. 2001, I-2415, Randnr. 45 mit weiteren Hinweisen) oder f�r den Arbeitnehmer selber (Urteil vom 21. Juni 1988, Rechtssache 39/86, Lair, Slg. 1988, S. 3161, Randnrn. 22-24), Erziehungsgelder, welche dem Ausgleich von Familienlasten dienen (zit. Urteil vom 12. Mai 1998 in Sachen Mart�nez Sala, Randnrn. 26-28), Geldleistungen zur Deckung der Bestattungskosten (Urteil vom 23. Mai 1996, Rechtssache C-237/94, O'Flynn, Slg. 1996, I-2617, Randnr. 14), das Recht, sich in einem Verfahren vor den Gerichten des Wohnsitzstaates unter denselben Bedingungen wie die inl�ndischen Arbeitnehmer seiner eigenen Sprache zu bedienen (Urteil vom 11. Juli 1985, Rechtssache 137/84, Ministere public c. Mutsch, Slg. 1985, 2681, Randnrn. 16 f.), oder das Recht auf Erwerb einer von einer staatlichen Eisenbahngesellschaft herausgegebenen Erm�ssigungskarte f�r kinderreiche Familien (Urteil vom 30. September 1975, Rechtssache 32/75, Cristini, Slg. 1975, 1085, Randnrn. 10/13) angesehen. Im Unterschied zu den erw�hnten Beispielen stellt die entgeltliche Einr�umung einer Fischereiberechtigung keine staatliche Leistung dar, welche inl�ndischen Arbeitnehmern allgemein gew�hrt wird, und sie steht auch in keinerlei Zusammenhang mit der objektiven Arbeitnehmereigenschaft. Insofern kann darin auch keine "soziale Verg�nstigung" im Sinne von Art. 9 Abs. 2 Anhang I FZA erblickt werden, welche eine Gleichbehandlung von EG-Staatsangeh�rigen und Schweizer B�rgern gest�tzt auf Freiz�gigkeitsrecht unabdingbar machen w�rde.
Wie es sich verhielte, wenn der Beschwerdef�hrer im Kanton Appenzell Innerrhoden die T�tigkeit als Berufsfischer aus�ben wollte, ist hier nicht zu pr�fen.
Nach dem Gesagten ist die staatsrechtliche Beschwerde als unbegr�ndet abzuweisen.
Bei diesem Ausgang sind die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens dem Beschwerdef�hrer aufzuerlegen (Art. 156 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 153 sowie 153a OG). Auf die Zusprechung einer Parteientsch�digung besteht kein Anspruch (Art. 159 Abs. 2 OG analog).
Dieses Urteil wird dem Beschwerdef�hrer, dem Bau- und Umweltdepartement des Kantons Appenzell I.Rh. und dem Kantonsgericht Appenzell I.Rh., Abteilung Verwaltungsgericht, schriftlich mitgeteilt.