Source: https://www.golfclub-leonding.at/statuten/
Timestamp: 2019-04-20 12:22:44
Document Index: 68558688

Matched Legal Cases: ['§ 8', '§ 13', '§ 4', '§ 26', '§ 21', '§ 577']

Statuten - Golfclub Leonding
Golfclub Leonding
​﻿Wir freuen uns über Ihren Besuch.
SATZUNG GC LEONDING 2015
§ 8 Haftung des Clubs
§ 13 Besondere Obliegenheiten
Der Club führt den Namen „Golfclub Leonding“
Er hat seinen Sitz in Leonding.
(1) die planmäßige Pflege und Förderung des Golfsports zur Steigerung der Gesundheit und Lebensfreude seiner Mitglieder sowie zur Vermittlung der erzieherischen Werte des Sports für die Jugend. Dieser Sitzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch das Abhalten eines geordneten Spielbetriebs, die Ausrichtung von Wettspielen, die Förderung golfsportlicher Übungen und Leistungen, die Förderung der Jugend und die Teilnahme an Verbandswettspielen.
(2) Der Club ist politisch, rassisch und konfessionell neutral.
Der Club verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Club ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
Mittel des Clubs dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Clubs.
Pflege des Körpers und Outdoorsports, insbesondere des Golfspiels
Aus- und Weiterbildung im sportlichen Bereich durch Lehrgänge und Vorträge.
Durchführung von sportlichen, geselligen und gesellschaftlichen Veranstaltungen und Wettbewerben.
Erträgnisse aus sportlichen, geselligen und gesellschaftlichen Veranstaltungen und Wettbewerben,
Spenden, Vermächtnisse, Sponsor- und Werbeeinnahmen und sonstige Zuwendungen.
Die Mitglieder des Vereines gliedern sich in ordentliche und außerordentliche Mitglieder.
Ordentliche Mitglieder sind jene, die sich voll an der Vereinsarbeit beteiligen. Außerordentliche Mitglieder sind solche, die die Vereinstätigkeit vor allem durch Zahlung eines erhöhten Mitgliedbeitrages fördern.
Jede natürliche und juristische Person kann die Mitgliedschaft erwerben. Der Aufnahmeantrag ist schriftlich an den Club zu richten. Über den Antrag entscheidet der Vorstand. Der Vorstand kann einen Aufnahmestopp verhängen, wenn dies geboten erscheint.
Der Austritt muss dem Vorstand mindestens 3 Monate vor Ablauf des Kalenderjahres schriftlich erklärt werden. Das Mitglied scheidet dann mit dem Ende des laufenden Kalenderjahres aus.
Der Vorstand kann ein Mitglied aus dem Club ausschließen, wenn es sich eine unehrenhafte Handlung zuschulden kommen lässt, seine Mitgliedspflichten trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung nicht erfüllt, insbesondere seine Beiträge nicht bezahlt, oder der Ausschluss aus anderen Gründen im Interesse des Clubs geboten erscheint. Gegen den Beschluss ist die Berufung an die Mitgliederversammlung zulässig, die binnen eines Monats schriftlich einzureichen ist.
Die Beendigung der Mitgliedschaft befreit nicht von der Erfüllung der noch bestehenden Verpflichtungen gegenüber dem Club. Rechte am Clubvermögen erlöschen mit der Beendigung der Mitgliedsschaft.
(1) Jedes Mitglied hat Stimmrecht in der Mitgliederversammlung und kann für ein vorgesehenes Amt gewählt werden. Ausnahmen davon sind jugendliche Mitglieder, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.
(2) Mitglieder, soweit es sich um juristische Personen handelt, üben ihre Mitgliedsrechte durch die sie vertretenden natürlichen Personen aus.
Pflicht eines jeden Mitglieds ist es, das positive Ansehen des Clubs zu wahren und zu fördern.
Die Mitglieder haben den Anordnungen des Vorstandes und seiner Beauftragten in allen Vereinsangelegenheiten Folge zu leisten. Die strenge Befolgung der Golfregeln und der Golfetikette ist Voraussetzung.
Verletzt ein Mitglied seine in Absatz 1 und/oder 2 genannten Pflichten, so kann der Vorstand anstelle eines Ausschlusses gemäß § 4 Abs. 4.3 (3) Ordnungsmaßnahmen gegen das Mitglied beschließen.
Der von den Mitgliedern zu entrichtende Jahresbeitrag und sonstige Leistungen (z. B. Umlagen) werden auf Empfehlung des Vorstandes von der ordentlichen Mitgliedersammlung unter angemessener Berücksichtigung alle Umstände festgesetzt. Für alle Leistungen sind die steuerlichen Gemeinnützigkeitsbestimmungen zu beachten. Umlagen sind pro Kalenderjahr auf maximal 50 % des Jahresbeitrages eines ordentlichen Mitgliedes zu begrenzen.
Die Mitglieder sind in jeder Generalversammlung vom Vorstand über die Tätigkeit und finanzielle Gebarung des Vereines zu informieren. Wenn mindestes ein Zehntel der Mitglieder dies unter Angabe von Gründen verlangt, hat der Vorstand den betreffenden Mitgliedern eine solche Information auch sonst binnen vier Wochen zu geben.
Der Vorstand (Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind Präsident, Vizepräsident und der Vorstand Finanzen).
Innerhalb der ersten vier Monate des Geschäftsjahres findet eine ordentliche Mitgliedersammlung statt.
Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens 40 % der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sind.
Ist eine Mitgliederversammlung nicht beschlussfähig, so kann der Vorstand sofort, ohne Einhaltung von Fristen und Formen, eine zweite Versammlung einberufen, unter der Voraussetzung, dass in der Einberufung der beschlussunfähigen Versammlung auf diese Möglichkeit hingewiesen worden ist. Diese zweite Versammlung ist unabhängig von der Anzahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift anzufertigen, die vom Versammlungsleiter und dem Schriftführer zu unterzeichen ist. Sie kann spätestens eine Woche nach der Vollversammlung in der Geschäftsstelle eingesehen werden.
Außerordentliche Mitgliedersammlung
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist vom Vorstand einzuberufen, wenn das Interesse des Clubs es erfordert.
Versammlungsleiter ist jeweils ein Vorstandsmitglied. Sollte kein Vorstandsmitglied anwesend sein, wird von der Versammlung ein Versammlungsleiter gewählt.
Die Einladung zu den Versammlungen erfolgt in schriftlicher Form.
Für Unfälle und Schäden, die diese in Ausübung ihrer sprtlichen Betätigung erleiden oder herbeiführen, wird vom Club keine Haftung übernommen.
Die Rechte der Mitglieder aus den vom Club abgeschlossenen Versicherungsverträgen bleiben von dieser Vorschrift unberührt.
Die Generalversammlung ist die „Mitgliederversammlung“ im Sinne des Vereinsgesetzes 200…. Eine ordentliche Generalversammlung findet alle vier Jahre statt.
Verlangen der Rechnungsprüfer (§ 21 Abs. 5 erster Satz VereinsG,
Sowohl zu den ordentlichen wie auch zu den außerordentlichen Generalsversammlungen sind alle Mitglieder mindestens zwei Wochen vor dem Termin schriftlich, mittels Telefax oder per E-Mail (an die vom Mitglied dem Verein bekanntgegebene Fax-Nummer oder E-Mail-Adresse) einzuladen. Die Anberaumung der Generalversammlung hat unter Angabe der Tagesordnung zu erfolgen. Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand (Abs. 1 und Abs. 2 lit. a) – c), durch die/einen Rechnungsprüfer (Abs. 2 lit. d) oder durch einen gerichtlich bestellten Kurator (Abs. 2 lit. e).
Gültige Beschlüsse – ausgenommen solche über einen Antrag auf Einberufung einer außerordentlichen Generalsversammlung – können nur zur Tagesordnung gefasst werden.
Festsetzung der Höhe der Beitrittsgelder und der Mitgliedsbeiträge für ordentliche und für außerordentliche Mitglieder.
Im Falle der Auflösung oder Aufhebung des Clubs oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das vorhandene Vereinsvermögen nach Abdeckung etwaiger bestehender Verbindlichkeiten an die Stadt Leonding, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.
Der Beschluss über die Auflösung des Clubs ist einer Mitgliederversammlung vorbehalten, in der dreiviertel aller Mitglieder anwesend sein müssen. Der Beschluss bedarf der Mehrheit von dreiviertel der anwesenden Mitglieder. Ist diese Mitgliedersammlung nicht beschlussfähig, so kann frühestens drei Wochen, und muss höchstens zwei Monate später, eine erneute Mitgliederversammlung stattfinden, die ¾-Mehrheit der anwesenden Mitglieder verbindlich beschließt.
Diese Satzung ist seit der Gründung des Golfclub Leonding die erste Fassung und kann durch eine Mitgliederversammlung mit 2/3-Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen geändert werden.
Der/die Obfrau führt die laufenden Geschäfte des Vereins. Der/die Schriftführer/in unterstützt den/die Obmann/Obfrau bei der Führung der Vereinsgeschäfte.
Der/die Obmann/Obfrau vertritt den Verein nach außen. Schriftliche Ausfertigungen des Vereins bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Unterschriften des/der Obmanns/Obfrau und des Schriftführers/der Schriftführerin, in Geldangelegenheiten (vermögenswerte Dispositionen) des/der Obmann/Obfrau und des Kassiers/der Kassierin. Rechtsgeschäfte zwischen Vorstandsmitgliedern und Verein bedürfen der Zustimmung eines anderen Vorstandsmitgliedes.
Rechtsgeschäftliche Bevollmächtigungen, den Verein nach außen zu vertreten bzw. für ihn zu zeichnen, können ausschließlich von den Abs. 2 genannten Vorstandsmitgliedern erteilt werden.
Bei Gefahr in Verzug ist der /die Obmann/Obfrau berechtigt, auch in Angelegenheiten, die in den Wirkungsbereich der Generalversammlung oder des Vorstandes fallen, unter eigener Verantwortung selbständig Anordnungen zu treffen. Im Innenverhältnis bedürfen diese jedoch der nachträglichen Genehmigung durch das zuständige Vereinsorgan.
Der die Obmann/Obfrau führt den Vorsitz in der Generalversammlung und im Vorstand.
Den Rechnungsprüfern obliegt die laufende Geschäftskontrolle sowie die Prüfung der Finanzgebarung der Vereins im Hinblick auf die Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung und die statutengemäße Verwendung der Mittel. Der Vorstand hat den Rechnungsprüfern die erforderlichen Unterlagen vorzulegen und die erforderlichen Auskünfte zu erteilen. Die Rechnungsprüfer haben dem Vorstand über das Ergebnis der Prüfung zu berichten.
Zur Schlichtung von allen aus dem Vereinsverhältnis entstehenden Streitigkeiten ist das vereinsinterne Schiedsgericht berufen. Es ist eine „Schlichtungseinrichtung“ im Sinne des Vereinsgesetztes 200……….. und kein Schiedsgericht nach den §§ 577 ff ZPO.
Das Schiedsgericht setzt sich aus drei ordentlichen Vereinsmitgliedern zusammen. Es wird derart gebildet, dass ein Streitteil dem Vorstand ein Mitglied als Schiedsrichter schriftlich namhaft macht. Über Aufforderung durch den Vorstand binnen sieben Tagen macht der andere Streitteil innerhalb von 14 Tagen seinerseits ein Mitglied des Schiedsgerichtes namhaft. Nach Verständigung durch den Vorstand innerhalb von sieben Tagen wählen die namhaft gemachten Schiedsrichter binnen weiterer 14 Tage ein drittes ordentliches Mitglied zum/zur Vorsitzenden des Schiedsgerichts. Bei Stimmengleichheit entscheidet unter den Vorgeschlagenen das Los. Die Mitglieder des Schiedsgerichts dürfen keinem Organ – mit Ausnahme der Generalversammlung – angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Streitigkeit ist.
Die freiwillige Auflösung des Vereins kann nur in einer Generalversammlung und nur mit Zweidrittelmehrheit der abgegebenen Stimmen beschlossen werden.
(2) Diese Generalversammlung hat auch – sofern Vereinsvermögen vorhanden ist – über die Abwicklung zu beschließen. Insbesondere hat sie einen Abwickler zu berufen und Beschluss darüber zu fassen, wem dieser das nach Abdeckung der Passiven verbleibende Vereinsavermögen zu übertragen hat. Dieses Vermögen 1) soll, soweit dies möglich und erlaubt ist, einer Organisation zufallen, die gleiche oder ähnliche Zwecke wie dieser Verein verfolgt, sonst Zwecken der Sozialhilfe.
Hainzenbachstraße 25
www.golfclub-leonding.at
0664/3368320
michael.taeubel@gmx.net
Claudia Mauhart
0664/4241008