Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=FamRZ%202007,%20S.%201081
Timestamp: 2020-01-28 23:36:31
Document Index: 343116935

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 1603', '§ 1609', '§ 1603', '§ 1609', '§ 1360', '§ 1360', 'BGH', '§ 1360', '§ 1356', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'Art. 12', '§ 48', '§ 48']

Rechtsprechung: FamRZ 2007, 1081 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: BVerfG, 21.02.2007
https://dejure.org/2007,1298
BGH, 25.04.2007 - XII ZR 189/04 (https://dejure.org/2007,1298)
BGH, Entscheidung vom 25.04.2007 - XII ZR 189/04 (https://dejure.org/2007,1298)
BGH, Entscheidung vom 25. April 2007 - XII ZR 189/04 (https://dejure.org/2007,1298)
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BGB §§ 1603, 1609 Abs. 2 Satz 1, 1360, 1360 a
BGB §§ 1609 Abs. 2 Satz 1, 1603, 1360, 1360 a
Gleichrang der Unterhaltsansprüche der Kinder aus früherer Ehe und der jetzigen Ehefrau nach Wegfall eines Unterhaltsanspruchs der früheren Ehefrau
Berücksichtigung des Unterhaltsanspruchs der Ehefrau im Rahmen einer Mangelverteilung neben den gleichrangigen Unterhaltsansprüchen der Kinder des Unterhaltspflichtigen aus der früheren Ehe; Bestimmung des maßgeblichen Einkommens zur Bemessung des Kindesunterhalts; ...
Unterhalt - Verzicht auf Erwerbstätigkeit wegen Kinderbetreuung
Kindesunterhaltserhöhung - Verzicht auf Erwerbstätigkeit bei Wiederheirat
BGB § 1603 § 1609 Abs. 2 S. 1 § 1360 § 1360a
Berücksichtigung des Anspruchs der neuen Ehefrau auf Familienunterhalt im Rahmen der Mangelverteilung
Familienrecht - Unterhaltsansprüche der erwerbslosen Ehefrau in zweiter Ehe
Familienrecht - Familienunterhalt bei Verzicht auf Erwerbstätigkeit der neuen Ehefrau
Ehegattenunterhalt - Erwerbsobliegenheit beim Familienunterhalt
Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 25.04.2007, Az.: XII ZR 189/04 (Rangverhältnisse und Mangelfall)" von Horst Luthin, original erschienen in: FamRZ 2007, 1083 - 1084.
AG Lüdenscheid, 11.11.2003 - 17 F 293/03
OLG Hamm, 13.08.2004 - 5 UF 565/03
AG Kelheim, 16.06.2014 - 1 F 33/13
NJW 2007, 2412
MDR 2007, 1076
FamRZ 2007, 1081
Die Mitwirkung an einer solchen Gestaltung der nichtehelichen Gemeinschaft ist dem Pflichtigen im Verhältnis zu seinen unterhaltsberechtigten Eltern nach Treu und Glauben nur dann verwehrt, wenn sie rechtsmissbräuchlich erscheint (im Anschluss an Senatsurteil vom 25. April 2007, XII ZR 189/04, FamRZ 2007, 1081).
Das ist indessen so lange zu verneinen, wie es den berechtigten Interessen innerhalb der neuen Familie entspricht, dass ein Partner zugunsten der Haushaltsführung und Kinderbetreuung auf eine Erwerbstätigkeit verzichtet (vgl. Senatsurteil vom 25. April 2007 - XII ZR 189/04 - FamRZ 2007, 1081 Rn. 18).
Daher kann der anzusetzende Betrag insoweit in gleicher Weise wie der Unterhaltsbedarf eines getrennt lebenden oder geschiedenen Ehegatten ermittelt werden (Senatsurteile vom 25. April 2007 - XII ZR 189/04 - FamRZ 2007, 1081, 1083 und vom 19. Februar 2003 - XII ZR 67/00 - FamRZ 2003, 860, 864).
Verpflichtung eines im Haushalt eines Elternteils lebenden Studenten zum Umzug an …
Es begegnet deshalb keinen Bedenken, den Anspruch auf Familienunterhalt im Fall der Konkurrenz mit anderen Unterhaltsansprüchen auf die einzelnen Familienmitglieder aufzuteilen und in Geldbeträgen zu veranschlagen (Senatsurteile vom 30. Juli 2008 - XII ZR 177/06 - FamRZ 2008, 1911, 1914; vom 25. April 2007 - XII ZR 189/04 - FamRZ 2007, 1081, 1083 und vom 19. Februar 2003 - XII ZR 67/00 - FamRZ 2003, 860, 864).
Die Mitwirkung an einer solchen Gestaltung kann einem Ehegatten allenfalls im Verhältnis zu seinen unterhaltsberechtigten minderjährigen Kindern aus einer früheren Ehe nach Treu und Glauben unter Umständen verwehrt sein (Senatsurteil vom 25. April 2007, FamRZ 2007, 1081, 1082 f.).
Zwar ist die den Anspruch auf Familienunterhalt (§ 1360 BGB) begründende Rollenverteilung gemäß § 1356 BGB gesetzlich zulässig und kann regelmäßig nicht als rechtsmissbräuchlich bewertet werden (vgl. auch Senatsurteil vom 21. Januar 2009 - XII ZR 54/06 - FamRZ 2009, 762 zum Verhältnis von Familienunterhalt und Volljährigenunterhalt und - zur bis 2007 geltenden Rechtslage - Senatsurteil vom 25. April 2007 - XII ZR 189/04 - FamRZ 2007, 1081 zum Verhältnis von Familienunterhalt und Minderjährigenunterhalt).
Es begegnet deshalb keinen Bedenken, den anzusetzenden Betrag in gleicher Weise wie den Unterhaltsbedarf eines getrennt lebenden oder geschiedenen Ehegatten zu ermitteln (vgl. Senatsurteile vom 25. April 2007 - XII ZR 189/04 - FamRZ 2007, 1081, 1083 und vom 19. Februar 2003 - XII ZR 67/00 - FamRZ 2003, 860, 864 m.w.N.).
Das gilt auch für solches Vorbringen, das vom Gericht erster Instanz für unerheblich gehalten worden ist und im Tatbestand keine ausdrückliche Erwähnung gefunden hat (…BGH NJW-RR 2010, 1286 Rn. 10; BGH NJW 2007, 2412, 2416 Rn. 16;… BGH WM 2009, 117, 120 Rn. 30).
https://dejure.org/2007,5136
BVerfG, 21.02.2007 - 1 BvR 2679/06 (https://dejure.org/2007,5136)
BVerfG, Entscheidung vom 21.02.2007 - 1 BvR 2679/06 (https://dejure.org/2007,5136)
BVerfG, Entscheidung vom 21. Februar 2007 - 1 BvR 2679/06 (https://dejure.org/2007,5136)
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Streitwertfestsetzung in Ehesachen bei Gewährung von Prozesskostenhilfe mit Ratenzahlung; Berücksichtigung des Umstandes der Bewilligung von Prozesskostenhilfe zur Reduzierung des Streitwerts
GG Art. 12 Abs. 1; GKG § 48 Abs. 3 S. 2
Streitwert: Scheidung -
OLG Oldenburg, 11.09.2006 - 4 WF 174/06
BVerfGK 10, 322
NJW 2007, 1445
Rpfleger 2007, 428
Die Schonung der öffentlichen Kassen ist ein legitimes Ziel des Gesetzgebers (vgl. BVerfGE 101, 331 ; BVerfGK 6, 130 ; 10, 322 ;… BVerfG, Beschluss der 3. Kammer des Ersten Senats vom 31. Oktober 2007 - 1 BvR 574/07 -, NJW 2008, S. 1063 ).
OLG Stuttgart, 12.12.2008 - 17 WF 283/08
Wertfestsetzung: Berücksichtigung von Vermögen bei der Bestimmung des …
Wie aus der bereits genannten Vorschrift des § 48 Abs. 2 GKG hervorgeht, ist zudem die Bedeutung der Sache und ihre Schwierigkeit zu berücksichtigen (vgl. BVerfG, NJW 2007, 1445, 1446;… Thalmann, a.a.O., Rn. 33).
Deshalb ist es nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts insbesondere fehlerhaft, im Rahmen des Ermessens die Bewilligung von Prozesskostenhilfe als besonderen Gesichtspunkt heranzuziehen (Bundesverfassungsgericht aaO. Beschluss vom 21.Februar 2007 - 1 BvR 2407/06, FamRZ 2007, S. 1080. Beschluss vom 21.Februar 2007 - 1 BvR 2679/06, FamRZ 2007, S. 1081).
Soweit - wie hier - eine Vergütungsregelung auszulegen ist, kann ein unverhältnismäßiger Eingriff in die Berufsausübungsfreiheit dann vorliegen, wenn an sich vernünftige Erwägungen des Gemeinwohls, auf die bereits eine zumutbare Kürzung der anwaltlichen Vergütung gestützt wurde, nochmals herangezogen werden, um weitere Kürzungen desselben Honoraranspruchs zu begründen (vgl. BVerfGK 6, 130 ; 10, 319 ; 10, 322 ; 14, 534 ).".