Source: http://www.alevi-du.com/almancadeutsch/satzung/
Timestamp: 2017-04-28 14:04:33
Document Index: 366225531

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 52', '§ 7', '§ 7', '§ 26', '§ 14', '§ 15', '§ 18', '§ 19']

Satzung | Alevitische Gemeinde Duisburg / Duisburg Alevi Toplumu
Satzung AGD
Satzung des Alevitischen Gemeinde Duisburg
Der Verein führt den Namen „Alevitische Gemeinde Duisburg e.V.“
Die Abkürzung lautet: „AGD“
Die AGD hat seinen Sitz in Duisburg.
Die AGD ist im Vereinsregister des Amtsgerichts Duisburg eingetragen.
Das Geschäftsjahr der AGD ist das Kalenderjahr.
§ 2 Zweck und Ziele der AGD
1. Die AGD versteht sich als Glaubengemeinschaft im Sinne des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland.
2. Die AGD vertritt die Interessen seiner Mitglieder gegenüber Dritten, seien diese juristischen oder natürlichen Personen öffentlich rechtlicher oder privat rechtlicher Natur. Es bemüht sich, den Glaubensinhalt der Glaubensgemeinschaft und die gesamt Kulturtradition nach außen bekannt zu machen. Die AGD setzt sich dafür ein, dass an öffentlichen Schulen in Deutschland Religionsunterricht nach dem Bekenntnis und Selbstverständnis des alevitisch-bektaschitischen Glaubens eingeführt wird. Die AGD unterstützt Bestrebungen alevitischer Zusammenschlüsse, deren Ziel die Annerkennung als eine Körperschaft des öffentlichen Rechts im Sinne des Grundgesetzes ist.
3. Die AGD richtet für seine Mitglieder ein Gebetshaus ein. Es unterhält eine Bibliothek mit spezieller Literatur über die Glaubenslehre der Aleviten-Bektaschiten, der alevitisch-bektaschitischen Kultur und ihrer philosophischen Werte.
4. Die AGD fördert seine Mitglieder beim friedlichen Zusammenleben mit Menschen unterschiedlichen religiösen Bekenntnisses und kultureller sowie ethnischer Herkunft. Die AGD setzt sich für Gleichberechtigung und Gleichbehandlung aller Gesellschaftsmitglieder ein.
5. Die AGD setzt sich für die Befriedigung religiöser, kultureller und sozialer Bedürfnisse seiner Mitglieder ein und bemüht sich um die Integration der Aleviten in die deutsche Gesellschaft unter Bewahrung alevitischer Glaubensidentität und alevitischer Kultur.
6. Die AGD bemüht sich um eine säkulare, demokratische und zeitgemäße Erziehung alevitischer Jugendliche im Sinne des alevitisch bektaschitischen Glaubens der Lehre und Kultur.
7. Die AGD bemüht sich um das kulturelle Erbe und alevitisch bektaschitischer Würdenträger, wie Dichter, Geistliche und andere Persönlichkeiten.
8. Die AGD richtet zur Erreichung, Verbreitung und Entwicklung seiner Ziele Frauen-, Jugend-, Kultur- und Sportgruppen ein. Weitere Gruppen werden nach Bedarf und auf Vorschlag und Genehmigung des Vorstandes eingerichtet. Die AGD fördert die wissenschaftliche Erforschung des alevitischen Glaubensinhaltes, der Glaubensüberlieferung und deren Geschichte. Die AGD setzt seine Ziele um, in dem es Konferenzen, Kurse, Seminare, Podiumsdiskussionen, Pressekonferenzen veranstaltet und Publikationen herausgibt.
9. Die AGD stellt seinen Mitgliedern die zur traditionellen Bestattung benötigten Räumlichkeiten zur Verfügung und ist in der Überführung und Abwicklung der Angelegenheiten in Zusammenhang mit der Bestattung seinen Mitgliedern behilflich.
10. Die AGD bekennt sich zu den Menschenrechten und den in Deutschland sowie in der Europäischen Union geltenden Wertvorstellungen, soweit Sie universellen Menschenrechten nicht widersprechen. Die AGD bekennt sich insbesondere zur unantastbaren Würde des Menschen und der Gleichberechtigung von Mann und Frau. Die AGD begrüßt die umfassende Gewährleistung von Glaubensfreiheit unter Beachtung der strikten Neutralität des Staates.
11. Die AGD fördert karitative Tätigkeiten. Insbesondere betätigt es sich im Bereich der Seniorenbetreuung, Kindererziehung Jugendarbeit und Fürsorge für bedürftige Menschen, wie Obdachlose und benachteiligte Gruppen. Es betätigt sich auch im Bereich der Seelsorge.
12. Die AGD unterhält in der Türkei, in Europa und in anderen Ländern zu Vertretern und anderen Institutionen alevitisch bektschitischer Vereinigungen freundschaftliche sowie kooperative Beziehungen.
13. Die AGD unterstützt Bemühungen, dass der Glaube in der Türkei durch die Verleihung einer gesicherten verfassungsrechtlichen Stellung Anerkennung findet.
14. Die AGD ist Mitglied der Dachorganisation AABF mit Sitz in Köln.
1. Die AGD verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige, mildtätige und religiöse Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung (§ 52 AO).
2. Die AGD ist selbstlos tätig und verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke.
3. Beiträge und sonstige Einkünfte werden nur für satzungsgemäße Zwecke und Ziele verwendet. Die Mitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglied keine finanziellen Zuwendungen aus den Mitteln der AGD. Beim Ausscheiden aus der AGD haben die Mitglieder weder Ansprüche auf Erstattung von gezahlten Beiträgen, Spenden oder sonstigen Zuwendungen noch haben Sie bei der Auflösung der AGD irgendwelche Ansprüche auf Zahlungen aus dem Vereinsvermögen.
1. Für die Mitgliedschaft ist ein schriftlicher Antrag erforderlich. Bei Minderjährigen bedarf der Antrag auf Mitgliedschaft der Zustimmung ihrer Eltern. Mitglieder müssen mindestens sieben Jahre alt sein. über die Aufnahme von Mitgliedern entscheidet der Vorstand.
2. Jedes Mitglied ist Gleichberechtigt.
3. Mitglieder über 18 Jahre haben Stimmrecht. Das Stimmrecht des einzelnen Mitgliedes ist nicht auf andere übertragbar. Stimmrecht steht nur den Mitgliedern zu, die ununterbrochen mindestens drei Monate Mitgliedsbeiträge entrichtet haben.
4. Mitgliedsbeiträge sind zum 15. eines Monats fällig.
Jede natürliche Person kann Ehrenmitglied der AGD werden. Der Vorstand entscheidet auf Vorschlag eines Mitgliedes über die Ehrenmitgliedschaft. Ehrenmitglieder werden über die Aktivitäten der AGD informiert. Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit. Den Ehrenmitgliedern steht kein Stimmrecht zu.
1. Die Mitgliedschaft endet durch Auflösung der AGD.
2. Sofern ein Mitglied drei aufeinanderfolgende Monatsbeiträge ohne Angabe von Gründen und danach trotz Mahnung und Fristsetzung dem fälligen Beitrage nicht bezahlt, kann der Vorstand die Mitgliedschaft beenden.
3. Schriftliche Austrittserklärung des Mitgliedes. Der Austritt wird erst zum Ende des Folgemonats der Erklärung wirksam.
4. Die Mitgliedschaft endet durch Tod des Mitgliedes.
5 Der Vorstand kann den Ausschluss eines ihrer Mitglieder beschließen: Ausschlussgründe sind insbesondere:
a) Verstoß gegen die Ziele und den satzungsmäßigen Auftrag des Vereins
b) Schwerwiegende Verhaltensverstöße gegen andere Mitglieder des Vereins
c) Verstoß gegen allgemeingültige sowie einem Mitglied im Einzelnen erteilte Auflagen des Vereins. Mit dem Beschluss des Vorstandes ruht die Mitgliedschaft. Der Vorstand begründet den Ausschluss gegenüber dem Disziplinarrat. Der Disziplinarrat hört das Mitglied zu den Vorwürfen und versucht ggf. eine Vermittlung zwischen dem Mitglied und dem Vorstand herbeizuführen. Die Anhörung kann schriftlich geschehen. Der Disziplinarrat fällt nach der Anhörung eine Entscheidung über den Ausschluss. Legt das Mitglied gegen die Entscheidung des Disziplinarrates Widerspruch ein wird ein Gremium bestehend aus:
vier Disziplinarratsmitglieder
drei Geistlichenratsmitglieder
gebildet die endgültig über den Ausschluss des Mitgliedes entscheiden. Weiterer Widerspruch hiergegen ist nicht möglich. Ist der Vorstand mit der Entscheidung des Disziplinarrates nicht einverstanden so hat auch der Vorstand das Recht dieses Gremium einzuberufen. Den Vorsitz des Gremiums übernimmt ein Mitglied des Geistlichenrates.
§ 7 Organe der AGD
1. Organe der AGD sind:
d) Der Disziplinarrat
e) Der Geistlichenrat
f) Die Frauengemeinschaft
g) Die Jugendgemeinschaft
2. Die Frauen- und Jugendgemeinschaft beschließen interne Satzungen mit folgendem Mindestinhalt:
b) Bestimmungen über die Wahl des Vorsitzenden und seine(n) Stellvertreter(n)
e) Bestimmungen über den Ausschluss von Mitgliedern In Zweifelsfragen gelten die Bestimmungen dieser Satzung entsprechend. Die Satzungen der Frauen- und Jugendgemeinschaft bedürfen der Zustimmung des Vorstandes.
1. Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ der AGD. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet alle zwei Jahre statt.
2. Die Mitglieder werden durch schriftliche Ladung auf die Veranstaltung hingewiesen. Die Einladung zu dieser Versammlung erfolgt unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen.
3. Die Mitgliederversammlung wählt die Organe der AGD.
4. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn nach ordnungsgemäßer Einladung mindestens 51 % der Mitglieder anwesend ist. Ist eine Beschlussfähigkeit nicht gegeben, so wird innerhalb einer Frist von 5 Wochen zu einer erneuten Mitgliederversammlung geladen. Diese Versammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der Mitglieder beschlussfähig. Die Einladung zu dieser Versammlung erfolgt unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen. In der Ladung ist auf die Beschlussfähigkeit hinzuweisen.
5. Die Mitgliederversammlungen werden vom Vorstand geleitet. Für die Dauer der Mitgliederversammlung, in denen die Organe des AGD gewählt werden (§ 7), wählt die Mitgliederversammlung ein Präsidium, bestehend aus einem Vorsitzenden und zwei Stellvertretenden. Die Besetzung des Vorsitzenden und der Stellvertreterposition obliegt dem Präsidium selbst. Das Präsidium leitet die Versammlung und führt über deren Verlauf ein Protokoll, in dem die gefassten Beschlüsse verzeichnet werden. Das Protokoll ist von den Stellvertretern und dem Vorsitzenden des Präsidiums zu unterzeichnen.
6. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Die Mitgliederversammlung berät und beschließt insbesondere:
a) über den Rechenschaftsbericht des Vorstandes
b) über die Entlastung des Vorstandes
c) über die Höhe des Mitgliedsbeitrages und Satzungsänderungen
d) über die Auflösung der AGD
e) über die Wahl des Vorstandes der AGD sowie der übrigen Organe der AGD
g) über die für die Arbeit der AGD richtungweisenden Angelegenheiten
h) über Anträge die der Vorstand zur Entscheidung in der Mitgliederversammlung
Der Vorstand kann bei Bedarf eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. In der Ladung hat der Vorstand den Bedarf darzulegen und die Verhandlungsthemen zu bezeichnen. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn Sie von 49 % ihrer Mitglieder schriftlich beantragt wird.
1. Der Vorstand besteht aus 13 Mitgliedern und 2 Ersatzmitgliedern. Sie werden von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren in geheimer Wahl gewählt.
Der Vorsitzende, 2. Vorsitzende und 3. Vorsitzende sowie der Generalsekräter werden in direkter Wahl gewählt. übrige Vorstandsmitglieder und die Ersatzmitglieder werden nach den Grundsätzen der Listenwahl gewählt. In den Vorstand gewählt sind die Personen, die bei der Wahl bis zur Position 9 die meisten Stimmen erhalten haben.
Zu Vorstandsmitgliedern können nur Mitlieder gewählt werden, die mindestens seit einem Jahr Mitglied des AGD sind und darüber hinaus ununterbrochen mindestens zwölf Monatsbeiträge entrichtet haben. Mitglieder die sich für einen Sitz im Vorstand zur Wahl stellen wollen, haben ihre Bewerbung mindestens eine Woche vor Wahlbeginn bei dem Vorstand schriftlich einzureichen.
Ersatzmitglieder sind die Personen, die den Stimmen nach die Plätze 10 und 11 einnehmen. Scheidet ein Mitglied aus dem Vorstand in der Wahlperiode aus, so rückt ein Ersatzmitglied mit den meisten Stimmen für die Restdauer der Wahlperiode nach.
2. Der Vorsitzende des Geistlichenrates ist beratendes Mitglied des Vorstandes. Er darf jedoch kein weiteres Amt als sein eigenes ausüben. Er hat bei den Vorstandssitzungen Rede aber kein Stimmrecht.
3. Vorstand im Sinne der § 26 BGB ist der Vorsitzende, der 2. Vorsitzende, der 3. Vorsitzende und der Generalsekretär. Der Vorsitzende vertritt das AGD allein, oder der Verein wird jeweils von 2 Vorstandsmitgliedern gemeinsam vertreten.
4. Der Vorstand bleibt bis zur Wahl des neuen Vorstandes im Amt.
5. Der Vorstand kann die Ersatzmitglieder nach Bedarf zu den Vorstandssitzungen laden. Die Ersatzmitglieder sind anteilsmäßig zu laden, wenn ein Mitglied des Vorstandes krankheitsbedingt order urlaubsbedingt abwesend ist. Sie haben in den Sitzungen rederecht, aber kein Stimmrecht.
6. Die Vorstandsmitglieder arbeiten ehrenamtlich. Dies schließt auch entgeltliche Tätigkeit der Vorstandsmitglieder außerhalb von Vorstandsarbeiten aus.
1. Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des AGD zuständig, soweit sie von der Satzung nicht einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. Der Vorstand hat vor allem folgende Aufgaben:
a) die Vorbereitung der Mitgliederversammlung und Aufstellung des Tagesordnungspunkte
c) die Umsetzung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung
d) die Leitung und Koordination der Arbeit der AGD zwischen den Mitgliederversammlungen
e) die Durchführung der in dieser Satzung ausdrücklich zugewiesenen Aufgaben
f) die Einstellung und Überwachung von Personal für die AGD
g) die Berichterstattung über die Tätigkeit der AGD
h) das unterbreiten von Vorschlägen zur Erfüllung der satzungsgemäßen Aufgaben
i) die Überwachung und Bewirtschaftung der Finanzen
j) die Vertretung der AGD gegenüber jedermann
2. Zur Erledigung der laufenden Aufgaben Geschäfte kann der Vorstand einen Geschäftsführer bestellen. Die Aufgaben und Befugnisse des Geschäftsführers bestimmt der Vorstand. 3. Der Vorstand darf das im Eigentum der AGD stehende Vereinsheim auf der Friedrich Alfred Strasse 182 (Ecke Franz Schubert Strasse), 47226 Duisburg, nur mit vorheriger Zustimmung von 90 % seiner Mitglieder veräußern.
1. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse im Allgemeinen in den Vorstandssitzungen, die vom Vorsitzenden und im Falle seiner Verhinderung von seinem Stellvertreter oder Generalsekretär geleitet werden. Die Ladung zu den Sitzungen erfolgt schriftlich oder fernmündlich durch den Vorsitzenden oder im Falle seiner Verhinderung durch seinen Stellvertreter oder Generalsekretär.
2. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens sieben Mitglieder anwesend sind, darunter der Vorsitzende sein Stellvertreter oder der Generalsekretär. Bei Beschlussfassungen entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Stimmengleichheit gilt der Beschluss als nicht gefasst. Die Vorstandssitzung leitet der Vorsitzende im Falle seiner Verhinderung sein Stellvertreter oder der Generalsekretär.
3. Die Beschlüsse des Vorstandes sind zu protokollieren und vom Sitzungsleiter zu unterzeichnen. Die Protokolle sind aufzubewahren. Unbefugten dürfen Sie nicht zugänglich gemacht werden. Das Protokoll soll Auskunft geben über Ort und Zeit der Sitzung, die Namen der Teilnehmer, die gefassten Beschlüsse und das Abstimmungsergebnis. über die auszuhängenden Beschlüsse entscheidet der Vorstand.
1. Die Kassenprüfung besteht aus 3 Mitgliedern und zwei Ersatzmitgliedern. Sie werden in der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren in geheimer Wahl gewählt. Fällt ein Mitglied während der Wahlperiode aus, so tritt an dessen Stelle das Ersatzmitglied mit dem höchsten Stimmenanteil.
2. Die Kassenprüfung bleibt bis zur Neuwahl im Amt. Er tritt mindestens zweimal im Jahr zu einer ordentlichen Sitzung zusammen. Er ist beschlussfähig, wenn mindestens drei Mitglieder anwesend sind. Die Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst.
3. Der Vorsitzende und die Stellvertreter werden nach ihren Stimmanteilen bestimmt. Der Vorsitzenden berufen die Sitzungen ein und leitet sie. über die Sitzungen ist jeweils ein Protokoll zu fertigen.
4. Die Ersatzmitglieder nehmen an den Sitzungen der Kassenprüfung nur dann teil, wenn ein ordentliches Mitglied verhindert ist.
§ 14 Der Disziplinarrat
1. Der Disziplinarrat besteht aus fünf Mitgliedern und zwei Ersatzmitgliedern. Sie werden in der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren in geheimer Wahl gewählt. Der Disziplinarrat bleibt bis zur Neuwahl im Amt. Fällt ein Mitglied während der Wahlperiode aus, so tritt an dessen Stelle das Ersatzmitglied mit dem höchsten Stimmenanteil. Er ist beschlussfähig, wenn mindestens drei Mitglieder anwesend sind.
2. Der Disziplinarrat entscheidet auf Antrag des Vorstandes über Verstöße von Mitgliedern gegen satzungsgemäße Zwecke und Ziele. Der Disziplinarrat ermahnt das Mitglied nach eigenem Ermessen und berichtet dem Vorstand.
§ 15 Der Geistlichenrat
1. Der Geistlichenrat besteht aus sieben Geistlichen und einem Vertreter des Vorstandes der AGD. Das Mitglied des Vorstandes der AGD hat Rede- aber kein Stimmrecht.
2. Den Geistlichenrat bilden Mitglieder der AGD die in ihrer Eigenschaft Dede oder Ana sind. Dabei werden alle alevitischen Glaubensstrukturen beachtet.
3. Die originäre Aufgabe des Geistlichenrates ist die religiöse Betreuung der Mitglieder der AGD sowie die Fortbildung der Geistlichen.
4. über Fragen das den Glaubensinhalt betreffen entscheidet der Geistlichenrat. Kommt es zu Unstimmigkeiten über einzelne religiöse Fragen oder Praktiken so entscheidet die nächste Mitgliederversammlung der AGD. Bis zur Mitgliederversammlung ist die Entscheidung des Geistlichenrates maßgebend.
1. Zur Förderung der Ziele der AGD beruft der Vorstand einen Ältestenrat.
2. Mitglieder des Ältestenrates sollen Personen sein, die die Ziele der AGD akzeptieren und fördern wollen und diese durch Jahre lange Tätigkeit und Erfahrung für die AGD nachgewiesen haben. Ehemalige Vorstandsvorsitzende sind in den Ältestenrat zu berufen wenn nicht schwerwiegende Gründe entgegenstehen. Ob dies der Fall ist, entscheidet der Vorstand.
3. Der Ältestenrat hat lediglich beratende Funktion: Er nimmt Stellung zu Fragen, die ihm vom Vorstand und der Mitgliederversammlung gestellt werden. Zusammen mit weiteren Anregungen seiner Mitglieder fließen diese dann in die Beratungen des Vorstands und der Mitgliederversammlungen ein.
4. Die Ältestenratsmitglieder werden über die Aktivitäten der AGD informiert. Sie treten mindestens einmal jährlich zusammen und nehmen die ihnen gegebenen Berichte zur Kenntnis.
Die Fristen über die Einladung zur Mitgliederversammlung ist einzubehalten.
§ 18 Einnahmen der AGD
Neben den Mitgliedsbeiträgen erzielt die AGD Spenden von Personen aber auch von Fonds und Stiftungen, aus dem Verkauf von ihr herausgegebenen Publikationen, Kassetten, Kalendern, usw. sowie aus Veranstaltungen wie Konzerte Theateraufführungen Kulturveranstaltungen.
Des Weiteren erzielt die AGD Mieteinnahmen, insbesondere durch Vermietung der Vereinsräume. Die erzielten Einnahmen dürfen nur zum Zwecke und für die Ziele der AGD verwendet werden.
§ 19 Auflösung der AGD
Die Auflösung der AGD kann nur den Beschluss einer eigens mit diesem Tagesordnungspunkt eingeladenen Mitgliederversammlung erfolgen. Erforderlich ist eine Mehrheit von 2/3 der Mitglieder. Der Antrag kann nur vom Vorstand oder durch schriftlichen Antrag von 90 % der Mitglieder gestellt werden. Der Antrag ist ausführlich zu begründen.
Im Fall der Auflösung der AGD fällt das gesamte aktive Vermögen der AGD an die AABF mit Sitz in Köln. Zur Abwicklung des Auflösungsbeschlusses wird in der Mitgliederversammlung der AGD eine Kommission gewählt.
Für durch diese Satzung nicht ausdrücklich geregelte Sachverhalte gelten die Bestimmungen des Bürgerlichen Gesetzbuches in seiner aktuellen Fassung.
Die Satzung tritt an die Stelle der im Vereinsregister des Amtsgerichtes Duisburg unter der Vereinsregister Nummer eingetragenen Satzung. Sie tritt in der neugefassten Form mit dem Tag der Eintragung in Kraft.
Die Satzung besteht aus 21 Paragraphen.
Die Satzung ist in der vorliegenden Form in der ordentlichen Mitgliederversammlung vom 01.06.2003 beschlossen worden.
06 Haziran 2011 at 13:08
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