Source: https://www.klekoon.com/JOCE/joue-appel-offre-allemagne-cologne-etudes-faisabilite-service-conseil-analyse-8460117.htm
Timestamp: 2020-05-26 00:22:44
Document Index: 121702128

Matched Legal Cases: ['§ 6', '§ 4', '§ 160', '§ 160', '§ 134', '§ 134']

Appels offres : Allemagne-Cologne: Études de faisabilité, service de conseil, analyse
Allemagne-Cologne: Études de faisabilité, service de conseil, analyse
2020/S 69-164237 (Source TED)
TX: 07/04/2020 S69 Services - Avis de marché - Procédure ouverte Allemagne-Cologne: Études de faisabilité, service de conseil, analyse 2020/S 069-164237 Avis de marché Services
I.1) Nom et adresses Nom officiel: Bundesamt für Güterverkehr Adresse postale: Werderstr., 34 Ville: Köln Code NUTS: DEA23 Code postal: 50672 Pays: Allemagne Courriel: vergabestelle@bag.bund.de Adresse(s) internet: Adresse principale: http://www.bag.bund.de http://www.bag.bund.de
Les documents du marché sont disponibles gratuitement en accès direct non restreint et complet, à l'adresse: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=321592 Adresse à laquelle des informations complémentaires peuvent être obtenues: le ou les point(s) de contact susmentionné(s)
Les offres ou les demandes de participation doivent être envoyées par voie électronique via: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=321592
Beratungsleistungen im Zusammenhang mit der Weiterentwicklung von Kontrolltechnik Numéro de référence: 2019/BAG-34-VgSt/035
Das Bundesamt für Güterverkehr beabsichtigt Beratungsleistungen für im Kontrolldienst des Bundesamtes eingesetzte oder einzusetzende Kontrolltechnik (Kontrollkomponenten und Komponenten Steuerungssysteme) in Anspruch zu nehmen, um die Kontrollaufgaben auch bei veränderten rechtlichen oder technischen Vorgaben ausführen zu können. Dies umfasst insbesondere anlassbezogene und in einzelnen (ggf. sukzessiven) Themenblöcken zu beauftragende Beratungsleistungen zur Weiterentwicklung von Kontrollfahrzeugen oder portablen Kontrolleinrichtungen, kontrolldienstübergreifenden Fahrzeugkonzepten, sonstigen einzelnen Kontrollkomponenten oder kontrolltechnischen Fragestellungen. Dabei werden in der Regel wenigstens rudimentäre technische Validierungsmaßnahmen durch den Auftragnehmer zu erbringen sein, um die wirksame technische und wirtschaftliche Machbarkeit von kontrolltechnischen Änderungen für anschließende Beschaffungsvorgänge des Auftraggebers abzusichern. Die serienreife Produktentwicklung der gefundenen Beratungsergebnisse ist nicht Gegenstand dieser Ausschreibung.
Gegenstand dieser Rahmenvereinbarung sind Beratungsleistungen des Auftragnehmers (AN) im Zusammenhang mit der (Weiter-)Entwicklung wirksamer (s. o.) Kontrolltechnik für den Auftraggeber BAG (AG), die auf Grundlage erteilter Einzelaufträge zu erbringen sind. Die vom AN zu erbringenden Beratungsleistungen teilen sich in die 3 Bereiche: - Analyse und Weiterentwicklung (hierzu a); - Validierung von Beratungsergebnissen (hierzu b); - Unterstützung bei Ausschreibungsvorhaben (hierzu c). Nicht Gegenstand der Leistungen des AN ist die konkrete Entwicklung, Produktion und Bereitstellung von serienreifer Kontrolltechnik. Diese soll auf Grundlage der Leistungen des AN im Wettbewerb unter Berücksichtigung der Beratungsergebnisse vergeben werden. Die Beratungsleistungen des AN erfolgen regelmäßig in einer frühen zeitlichen Phase, bspw. vor den Ausschreibungen der Entwicklung/Produktion von Kontrolltechnik oder ausschreibungsbegleitend. Die Leistungen des AN müssen insbesondere der Konkretisierung von Anforderungen, Spezifikationen etc. für die sich anschließenden Verfahren dienen. Die Beratungsgegenstände, -umfänge, -ziele werden nach Bedarf des AG durch diesen im Einzelauftrag konkretisiert und vorgegeben. In der Regel handelt es sich dabei um Teilsysteme/Komponenten der Kontrolltechnik. Der AN hat dabei stets die Abhängigkeiten, Einflüsse und Auswirkungen des Beratungsgegenstandes in Bezug auf das gesamte kontrolltechnischen Umfeld zu berücksichtigen und in seinen Beratungsergebnissen zu berücksichtigen. Die Beratungsleistungen können aber auch einzelne Tätigkeiten zur Vorbereitung und Durchführung der sich anschließenden Prozesse, bspw. die Vorbereitung und Begleitung vergaberechtlicher Beschaffungsvorhaben (z. B. Vorbereitung von Ausschreibungsunterlagen, insbesondere Definition von Anforderungen und Formulierung von Leistungsbeschreibung u. ä.) umfassen. Infolge dessen sind mögliche Interessenkonflikte des AN oder seiner Unterauftragnehmer in Bezug auf anschließende Vergabeverfahren nicht auszuschließen. Ob eine Teilnahme des AN an einem, auf seinen Beratungsergebnissen beruhendem Vergabeverfahren nach §§ 6, 7 Vergabeverordnung (VgV) oder §§ 4, 5 Unterschwellenvergabeordnung (UVgO) möglich ist, ist der Prüfung im Einzelfall vorbehalten. Der AN verpflichtet sich im Bedarfsfall für den AG Beratungsleistungen in der in den Auftragsunterlagen niedergelegten Art und Weise zu erbringen. Ein Anspruch auf eine Beauftragung zu allen oder einzelnen Themenfeldern ergibt sich hierdurch ebenso wenig, wie ein Anspruch, exklusiv für einzelne Beratungsthemen beauftragt zu werden. Der AN muss nach Vorgaben des AG seine Beratungsergebnisse für anschließende Beschaffungsverfahren stets verwendbar nach Form, Format, Frist und Inhalt übergeben, ohne Beschränkung der Verwertbarkeit durch den AG, z. B. in lizenz-, urheber- oder patentrechtlicher Hinsicht.
a) Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Nachweis: Kopie eines Auszuges aus einem entsprechenden Register oder anderer Nachweis über die erlaubte Berufsausübung. Hinweis: Für die Mitgliedstaaten der Europäischen Union sind die jeweiligen Berufs- oder Handelsregister und die Bescheinigungen oder Erklärungen über die Berufsausübung in Anhang XI der Richtlinie 2014/24/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26. Februar 2014 über die öffentliche Auftragsvergabe und zur Aufhebung der Richtlinie 2004/18/EG (ABl. L 94 vom 28.3.2014, S. 65) aufgeführt. Unternehmensprofil Inhalt: Kurze Darstellung des Unternehmens, Historie, Struktur, Geschäftsfelder. Nachweis: Der Vordruck Unternehmensfragebogen ist zu verwenden.
1. Erklärung über den Gesamtumsatz und den Umsatz in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags, sofern entsprechende Angaben verfügbar sind. Nachweis: Der Vordruck Unternehmensfragebogen ist zu verwenden. Dort ist jeweils der jährliche Gesamtumsatz sowie der jährliche Umsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrags zu erklären.
2. Nachweis einer Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung Nachweis: Der Vordruck Unternehmensfragebogen ist zu verwenden. Dort ist anzugeben, ob eine Haftpflichtversicherung besteht oder eine Deckungszusage des Haftpflichtversicherers vorliegt. Zudem sind dort Angaben zu den Deckungssummen zu machen. Ergänzend gilt: Das Bestehen der Haftpflichtversicherung ist bereits mit der Angebotsabgabe durch die Vorlage eines Versicherungsnachweises (bspw. Versicherungsbestätigung des Haftpflichtversicherers) oder durch eine verbindliche Deckungszusage des Haftpflichtversicherers nachzuweisen. Niveau(x) spécifique(s) minimal/minimaux exigé(s):
Zu Nr. 1 gelten folgende Mindeststandards: Es ist ein jährlicher Gesamtumsatz im Durchschnitt der letzten 3 Jahre von mindestens 300 000,00 EUR (netto) nachzuweisen. Zu Nr. 2 gelten folgende Mindeststandards: Folgende Schäden müssen mit den nachfolgenden Deckungssummen je Versicherungsfall abgesichert sein: Personenschäden: mind. 250 000,00 EUR Sachschäden: mind. 250 000,00 EUR
Nr. 1 Vorlage geeigneter Referenzen über früher ausgeführte Liefer- und Dienstleistungsaufträge in Form einer Liste der in den letzten höchstens 3 Jahren erbrachten wesentlichen Liefer- oder Dienstleistungen mit Angabe des Werts, des Liefer- beziehungsweise Erbringungszeitpunkts sowie des öffentlichen oder privaten Empfängers Nachweis: Der Vordruck Referenzen ist zu verwenden. Der Auftraggeber weist darauf hin, um einen ausreichenden Wettbewerb sicherzustellen, dass auch einschlägige Liefer- oder Dienstleistungen berücksichtigt werden, die mehr als 3 Jahre zurückliegen. Nr. 2 Erklärung, aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Unternehmens und die Zahl seiner Führungskräfte in den letzten 3 Jahren ersichtlich ist, Nachweis: Der Vordruck Unternehmensfragebogen ist zu verwenden. Nr. 3 Erklärung, aus der ersichtlich ist, über welche Ausstattung, welche Geräte und welche technische Ausrüstung das Unternehmen für die Ausführung des Auftrags verfügt. Nachweis: Der Vordruck Unternehmensfragebogen ist zu verwenden. Nr. 4 Beschreibung der technischen Ausrüstung und der Untersuchungs- und Forschungsmöglichkeiten des Unternehmens Nachweis: Der Vordruck Unternehmensfragebogen ist zu verwenden. Nr.5 Angabe, welche Teile des Auftrags das Unternehmen unter Umständen als Unteraufträge zu vergeben beabsichtigt Nachweis: Der Vordruck Unternehmensfragebogen ist zu verwenden. Niveau(x) spécifique(s) minimal/minimaux exigé(s):
Zu Nr. 1 gelten folgende Mindeststandards: Es sind mindestens 2 geeignete Referenzen nachzuweisen. Mit den Referenzen müssen insgesamt die folgenden Erfahrungsbereiche nachgewiesen werden: - Beratungsleistungen in mindestens einem der folgenden Bereiche: -- Straßenverkehrskontrollen; -- Optische Erkennung und Klassifikation von Fahrzeugen; -- Nah- und Fernkommunikation zwischen Fahrzeugen und zentralen Systemen. - Durchführung von Machbarkeitsanalysen oder Erstellung von Anschauungsobjekten als plastische Visionalisierung von Beratungsergebnissen in mindestens einem der folgenden Bereichen: -- Kontrolltätigkeiten von Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben; -- Optische Erkennung und Klassifikation von Fahrzeugen. Der Auftraggeber weist darauf hin, um einen ausreichenden Wettbewerb sicherzustellen, dass auch einschlägige Liefer- oder Dienstleistungen berücksichtigt werden, die mehr als 3 Jahre zurückliegen. Zu Nr. 2 gelten folgende Mindeststandards: Über die vergangenen 3 Geschäftsjahre müssen mindestens 5 Beschäftigte durchschnittlich beschäftigt worden sein. Über die vergangenen 3 Geschäftsjahre müssen mindestens 2 Führungskräfte durchschnittlich beschäftigt worden sein. Zu Nr. 3 gelten folgende Mindeststandards: Das Unternehmen muss zur Auftragsausführung mindestens über die folgende Ausrüstung verfügen: - Mess- und Regelungstechnik; - Technik zum Aufbau und Auswertung von Kommunikationstechnik.
IV.2.2) Date limite de réception des offres ou des demandes de participation Date: 12/05/2020 Heure locale: 09:00
IV.2.7) Modalités d'ouverture des offres Date: 12/05/2020 Heure locale: 09:01
VI.4.1) Instance chargée des procédures de recours Nom officiel: Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt Adresse postale: Villemombler Straße 76 Ville: Bonn Code postal: 53123 Pays: Allemagne Courriel: vk@bundeskartellamt.bund.de Téléphone: +49 4922-894990 Fax: +49 228-9499163 Adresse internet: http://www.bundeskartellamt.de http://www.bundeskartellamt.de
Unternehmen haben gegenüber dem Auftraggeber einen Anspruch auf Einhaltung der bieter- und bewerberschützenden Bestimmungen über das Vergabeverfahren. Sieht sich ein am Auftrag interessiertes Unternehmen durch die Nichtbeachtung von Vergabevorschriften ins einen Rechten verletzt, ist der Verstoß innerhalb von 10 Kalendertagen gegenüber dem Auftraggeber zu rügen (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 GWB). Teilt der Auftraggeber dem Unternehmen mit, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann von dem Unternehmen ein Antrag auf Nachprüfung gestellt werden. Ein Antrag auf Nachprüfung ist gemäß § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit: a) Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt, b) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, c) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, d) Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Bieter, deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vordem Zuschlag gemäß § 134 GWB darüber informiert. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser Information durch den Auftraggeber geschlossen werden. Wird die Information auf elektronischem Weg oder per Fax versendet verkürzt sich die Frist auf 10 Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter kommt es nicht an.