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Timestamp: 2016-10-21 15:01:27
Document Index: 20036442

Matched Legal Cases: ['Art. 97', 'Art. 95', 'Art. 106', 'BGE', 'BGE', 'Art. 146', 'BGE', 'BGE', 'Art. 12', 'Art. 47', 'Art. 66', 'BGE', 'Art. 64', 'Art. 65']

6B_1029/2013 (24.02.2014)
6B_1029/2013 � � Urteil vom 24. Februar 2014
vertreten durch Rechtsanw�ltin Saila Ruibal,
Versuchter Betrug; Unschuldsvermutung,
Beschwerde gegen den Entscheid des Kantonsgerichts St. Gallen, Strafkammer, vom 21. August 2013.
A.a.�X.________ meldete sich am 6. Januar 2009 bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons St. Gallen/IV-Stelle f�r eine berufliche Integration/Rente an. Er war zu diesem Zeitpunkt durch seinen Hausarzt zu 100% arbeitsunf�hig geschrieben. X.________ wird vorgeworfen, er habe gegen�ber der Sozialversicherungsanstalt/IV-Stelle und den begutachtenden �rzten der medizinischen Abkl�rungsstelle (MEDAS) Ostschweiz unwahre Angaben �ber seinen Gesundheitszustand sowie das Ausmass seiner Schmerzen und Einschr�nkungen im Alltag gemacht. Im Einzelnen habe er bei den Assessmentgespr�chen (Eingliederungsgespr�chen) mit der Sozialversicherungsanstalt/IV-Stelle am 15. Oktober 2009 bzw. 5. August 2010 sowie bei der Begutachtung durch die MEDAS Ostschweiz vom 8. und 9. Februar 2010 angegeben, er leide an einem Bandscheibenvorfall mit starken Schmerzen und teilweise Ausfallerscheinungen in den Beinen. Aufgrund dieser gesundheitlichen Beeintr�chtigungen sei ihm das Gehen - auch in der Wohnung - nur noch an Kr�cken und w�hrend maximal f�nf bis zehn Minuten m�glich. Sitzen in unver�nderter Position f�hre innert Minuten zu einer Schmerzzunahme und Auto fahren sei ausgeschlossen. Aufgrund seiner Schwierigkeiten, sich fortzubewegen, k�nne er die Wohnung nur selten verlassen. Im Haushalt k�nne er nichts selber machen und sei vollst�ndig auf seine Freundin angewiesen.
A.b.�X.________ wurde aufgrund eines anonymen Hinweises in der Zeit vom 5. August bis zum 23. September 2010 im Auftrag der Sozialversicherungsanstalt/IV-Stelle observiert. Die Observation ergab, dass X.________ in diesem Zeitraum in der Lage war, sowohl Auto zu fahren, ohne Kr�cken zu gehen als auch Taschen zu tragen. Ein anl�sslich einer Hausdurchsuchung beschlagnahmtes Notebook und ein Mobiltelefon enthielten zudem Fotos von Ferienreisen, die X.________ in den Jahren 2009 und 2010 nach Thailand und Dubai unternommen hatte.
�X.________ h�tte bei Zusprechung einer Rente bis zur Erreichung des AHV-Alters zwischen minimal rund Fr. 150'000.-- (Viertelsrente) und maximal rund 605'000.-- (volle Rente) erhalten.
�Die Einzelrichterin des Kreisgerichts St. Gallen erkl�rte X.________ mit Urteil vom 14. Mai 2012 des versuchten Betruges schuldig und verurteilte ihn zu einer Geldstrafe von 180 Tagess�tzen zu je Fr. 30.--, mit bedingtem Strafvollzug bei einer Probezeit von zwei Jahren. Das Kantonsgericht St. Gallen wies am 21. August 2013 die vom Beurteilten gegen den erstinstanzlichen Entscheid erhobene Berufung und die von der Staatsanwaltschaft gef�hrte Anschlussberufung ab und best�tigte den erstinstanzlichen Entscheid.
�X.________ f�hrt Beschwerde in Strafsachen beim Bundesgericht. Er beantragt, er sei von von der Anklage des versuchten Betruges freizusprechen. Ferner ersucht er um Gew�hrung der unentgeltlichen Rechtspflege.
1.1.�Die Vorinstanz nimmt an, der Beschwerdef�hrer habe die Sozialversicherungsanstalt/IV-Stelle und die ihn begutachtenden �rzte offensichtlich �ber das Ausmass seiner Schmerzen und Beeintr�chtigungen im Alltag get�uscht. Die Darlegungen und Befunde des Beschwerdef�hrers, wonach er im Alltag dauerhaft erheblich eingeschr�nkt sei, sich ohne Kr�ckst�cke nicht fortbewegen k�nne und permanent an erheblichen Schmerzen leide, st�nden im krassen Gegensatz zu den Ergebnissen der Observation. Diese habe gezeigt, dass der Beschwerdef�hrer etwa am 20. September 2010 in der Lage gewesen sei, einh�ndig den Kofferraum eines Autos zu �ffnen, diesen zu entladen, anschliessend gleichzeitig eine grosse Sporttasche sowie eine Einkaufstasche zu tragen und damit ohne erkennbare Beeintr�chtigung und ohne Kr�cken in einem normalen, federnden Gang zum Hauseingang seines Wohnorts zu gehen. Kurze Zeit sp�ter sei er - ohne Gehst�cke und leicht hinkend - wieder aus dem Wohnhaus gekommen, habe den Wagen seiner Freundin auf den Privatparkplatz gestellt und sei anschliessend mit den Gehst�cken zur Haust�r zur�ckgekehrt. Auch am 5. August 2010 habe sich der Beschwerdef�hrer nur gerade f�nf Minuten nach dem Besuch bei der Sozialversicherungsanstalt/IV-Stelle, bei dem er nur mit gr�sster M�he habe aufstehen und das Besprechungszimmer an den Kr�cken habe verlassen k�nnen, um einiges fl�ssiger fortbewegt und die Gehhilfen selbstst�ndig vom R�cksitz des Wagens beh�ndigt. Solche unterschiedlichen Bewegungsabl�ufe innerhalb von nur wenigen Minuten liessen sich vern�nftigerweise nur damit erkl�ren, dass der Krankheitszustand in einem nicht vorhandenen Ausmass vorgespiegelt worden sei. Ausserdem ergebe sich aus den sichergestellten Fotos und Videos, dass der Beschwerdef�hrer entgegen seinen Angaben vom 5. August 2010, wonach er seit zwei Jahren nicht mehr in den Ferien geweilt habe, im September 2009 auf Koh Samui und im Juli 2010, mithin kurz vor dem Besuch bei der Sozialversicherungsanstalt/IV-Stelle, in Dubai in den Ferien gewesen sei. Auf den Fotos und Videos sei er bei Strandl�ufen, im Wasser stehend und auf einer Luftmatratze liegend, auf einem Motorroller und in Restaurants sitzend oder einen Rucksack tragend zu sehen. Dass er dabei in irgendwelcher Weise beeintr�chtigt gewesen w�re, sei nicht zu erkennen. Namentlich f�nden sich auf keinem der Fotos bzw. Videos seine Gehst�cke (angefochtenes Urteil S. 7 ff.; vgl. auch erstinstanzliches Urteil S. 5 ff.).
1.2.�Der Beschwerdef�hrer bringt vor, er habe die �rzte nicht �ber das Ausmass seiner Schmerzen und Beeintr�chtigungen get�uscht. In die Beurteilung seiner Angaben seien seine psychischen Probleme miteinzubeziehen, f�r welche ihm vom psychiatrischen Konsiliargutachten der MEDAS Ostschweiz eine Arbeitsunf�higkeit im Umfang von 40% attestiert worden sei. In den �rztlichen Berichten werde festgehalten, dass er seine Behinderungen und Schmerzen je nach Gem�tslage bzw. psychischer Verfassung anders wahrgenommen und zum Ausdruck gebracht habe. Dies werde best�tigt durch die Zeugenaussage seines Hausarztes, nach welcher das Ausmass der organischen Befunde nicht dasjenige der Beschwerden erkl�re. Die Divergenz zwischen den objektivierbaren und den subjektiv empfundenen Schmerzen lasse sich auf die psychische Komponente zur�ckf�hren. Von dieser Meinung sei der Zeuge auch nach der Visionierung des Observationsvideos nicht abgewichen. Auch die MEDAS Ostschweiz habe nach Sichtung des Videos an der Einsch�tzung der Arbeitsunf�higkeit festgehalten. Schliesslich werde auch von der behandelnden �rztin des Kantonsspitals St. Gallen, Schmerzzentrum, ausgef�hrt, ein allf�lliges �berzeichnen oder Verdeutlichen des Leidens sei mit seiner Psychopathologie zu erkl�ren. Ein wechselhaftes Befinden sei bei diesem Krankheitsbild typisch. Es sei daher im Zweifel zu seinen Gunsten davon auszugehen, dass er im Zeitpunkt der Konsultationen bzw. der Assessmentgespr�che die Schmerzen subjektiv tats�chlich im geschilderten Ausmass empfunden habe. F�r die Beurteilung der Arbeitsf�higkeit sei zudem nicht relevant, ob jemand in die Ferien fahre oder f�r kurze Zeit ein Fahrzeug f�hre. Mit den Observationsvideos h�tten ihm denn auch nur kurze Fahrten nachgewiesen werden k�nnen. Die inkonsistente Nutzung der St�cke widerspreche der medizinischen Diagnose nicht. Auch die Fotos und das Observationsvideo widerlegten diese nicht. Im Video sei zudem klar festzustellen, dass er beim Gehen sowohl mit als auch ohne Kr�cken hinke. Soweit das Video ihn beim Tragen von Taschen zeige, sei nicht festgestellt, welches Gewicht diese gehabt h�tten. Schliesslich sei hinsichtlich seiner Ferien zu bedenken, dass er rund um die Uhr von seiner Partnerin betreut worden sei, wodurch seine Angst vor Blockaden verringert worden sei (Beschwerde S. 7 ff.).
1.3.�Die Feststellung des Sachverhalts durch die Vorinstanz kann gem�ss Art. 97 Abs. 1 BGG nur ger�gt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig, d.h. willk�rlich ist oder auf einer Verletzung von schweizerischem Recht im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann. Die R�ge der willk�rlichen Feststellung des Sachverhalts pr�ft das Bundesgericht gem�ss Art. 106 Abs. 2 BGG nur insoweit, als sie in der Beschwerde explizit vorgebracht und substantiiert begr�ndet worden ist. In der Beschwerde muss im Einzelnen dargelegt werden, inwiefern der angefochtene Entscheid an einem qualifizierten und offensichtlichen Mangel leidet (BGE 138 I 171 E. 1.4; 136 II 489 E. 2.8; 133 IV 286 E. 1.4; je mit Hinweisen).
1.4.�Die Vorinstanz stellt nicht in Frage, dass der Beschwerdef�hrer tats�chlich an einem Bandscheibenvorfall leidet und dass seine Erkrankung psychische Komponenten (chronische Schmerzst�rung, l�ngere depressive Reaktion) umfasst. Fraglich ist indes, ob der Beschwerdef�hrer die Sozialversicherungsanstalt/IV-Stelle �ber Art und Ausmass der mit den R�ckenbeschwerden einhergehenden Beeintr�chtigungen get�uscht hat. Was der Beschwerdef�hrer in diesem Punkt gegen die Erw�gungen der Vorinstanz einwendet, ersch�pft sich weitgehend in einer appellatorischen Kritik am angefochtenen Urteil, auf welche das Bundesgericht nicht eintritt. Der Beschwerdef�hrer h�tte klar und substantiiert darlegen m�ssen, inwiefern die Feststellungen der Vorinstanz offensichtlich unhaltbar sind oder mit der tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch stehen, und dass die vorhandenen Beweise andere Schlussfolgerungen geradezu aufdr�ngen. Der Beschwerdef�hrer beschr�nkt sich im Wesentlichen darauf, noch einmal alle Einwendungen vorzubringen, die er im kantonalen Verfahren erhoben hat. Auch wenn eine W�rdigung der Beweise, wie sie der Beschwerdef�hrer als richtig ansieht, ebenso in Betracht gezogen werden k�nnte, gen�gt dies nicht, um Willk�r zu bejahen (BGE 138 I 49 E. 7.1 und 305 E. 4.3; 138 V 74 E. 7; 137 I 1 E. 2.4).
�Dies gilt insbesondere, soweit der Beschwerdef�hrer sich darauf beruft, er nehme seine Schmerzen und Behinderungen je nach Gem�tslage bzw. psychischer Verfassung anders wahr. Wie die Vorinstanz zutreffend annimmt, hat der Beschwerdef�hrer dies gegen�ber der Sozialversicherungsanstalt/IV-Stelle nicht vorgebracht. In den verschiedenen Gespr�chen und Konsultationen hat er nicht bloss die aktuelle Wahrnehmung der Beschwerden beschrieben, sondern seine Lebenssituation insgesamt geschildert. Dabei hat er namentlich angegeben, er sei permanent schwer eingeschr�nkt. Er sei st�ndig, auch zu Hause, auf Kr�cken angewiesen, k�nne �berhaupt nicht Auto fahren und habe generell schon nach wenigen Minuten Sitzen starke Schmerzen. Er sei im Haushalt und f�r die K�rperpflege st�ndig auf die Hilfe seiner Freundin angewiesen. Er sei namentlich nicht in der Lage, selbstst�ndig zu duschen, k�nne seine Wohnung nur selten verlassen und sei seit zwei Jahren nicht mehr in den Ferien gewesen (angefochtenes Urteil S. 8). Dass der Beschwerdef�hrer diese drastischen gesundheitlichen Einschr�nkungen nur bei einer entsprechenden Gem�tslage wahrnehmen, er daneben aber auch Phasen weniger starker Beeintr�chtigungen erleben soll, l�sst sich aus dieser Schilderung nicht ableiten. Der Beschwerdef�hrer hat vielmehr in aller Deutlichkeit zum Ausdruck gebracht, dass er nicht nur zur Zeit der Konsultationen und der Begutachtung, sondern dauerhaft im beschriebenen Ausmass unter den Schmerzen und Behinderungen leidet. Der Schluss der Vorinstanz, diese Angaben st�nden in krassem Gegensatz zu den Ergebnissen der Observation und zu den beschlagnahmten Ferienfotos, ist nicht zu beanstanden.
�Es trifft zwar zu, dass das Gutachten der MEDAS Ostschweiz vom 4. Mai 2010 ausf�hrt, aufgrund der Diskrepanz zwischen verbal wie auch nonverbal ausgedr�ckten Schmerzen und den offenbar nicht so dramatischen somatischen Befunden sei davon auszugehen, dass der Beschwerdef�hrer sowohl seine somatischen Beeintr�chtigungen wie auch seine depressive Symptomatik verdeutliche, wobei das Krankheitsgebaren nicht einer rein bewussten Manipulation entsprechen d�rfte (Untersuchungsakten S 2, Dossier 1 - IV-Akten, S. 13; vgl. auch die Aussagen des Hausarztes Untersuchungsakten act. A18; ferner Bericht des Kantonsspitals St. Gallen, Departement Innere Medizin, Psychosomatik vom 30. M�rz 2012, Akten des Kreisgerichts act. 14, S. 2). In ihrer Stellungnahme vom 9. Dezember 2010 zum Observationsbericht erkl�rte die MEDAS Ostschweiz allerdings, die neu aufgelaufenen Akten zeigten weit gr�ssere Widerspr�che als bei der Begutachtung. Namentlich f�r den inkonsistenten Gebrauch der Gehst�cke gebe es keine medizinisch plausible Erkl�rung. Aufgrund der ausgepr�gten Unstimmigkeiten im Schmerzverhalten des Beschwerdef�hrers erg�ben sich deutliche Hinweise darauf, dass die gesundheitliche Beeintr�chtigung wesentlich geringer sei, als w�hrend der Begutachtung behauptet. Es sei von einer massiven Aggravation subjektiv beklagter Schmerzen und Beeintr�chtigungen auszugehen. Eine schwere k�rperliche Einschr�nkung liege nicht vor und es k�nne keine Arbeitsunf�higkeit best�tigt werden (Untersuchungsakten S 3, Dossier 2 - BVM-Akten, act. 77 f.).
�Auch der Einwand des Beschwerdef�hrers, er brauche seine Kr�cken in erster Linie als psychische St�tze, weil er Angst vor Blockaden habe (Beschwerde S. 9), steht in deutlichem Widerspruch zu seinem Verhalten bei der Begutachtung vom 4. Mai 2010, bei welcher die Pr�fung des Gangbildes nicht m�glich war, der Beschwerdef�hrer bereits bei geringem Anheben der F�sse beidseits aufschrie und selbst leichteste aktiv-assistive Beweglichkeitspr�fungen laute Schmerz�usserungen und aktiven muskul�ren Widerstand provozierten (Untersuchungsakten act. S2 S. 12 und 18). Abgesehen davon hat der Beschwerdef�hrer seine Beeintr�chtigungen gegen�ber dem Hausarzt, auf den er sich in diesem Punkt beruft, nicht gleich drastisch geschildert. Nach den Bekundungen des Hausarztes sei der Gang des Beschwerdef�hrers bei den Konsultationen zuweilen recht fl�ssig gewesen. Er habe allein in die Praxis kommen k�nnen und es sei nie ein Thema gewesen, dass er eine Haushalthilfe brauche. Er sei durchaus in der Lage gewesen, Eink�ufe zu machen, den Haushalt zu erledigen und die K�rperpflege zu besorgen (Untersuchungsakten act. A18 S. 6). Was der Beschwerdef�hrer weiter zur Observation und zu den Ferienfotos vorbringt, namentlich dass aus dem Umstand, wonach er auf den Fotos ohne St�cke zu sehen sei, nicht abgeleitet werden k�nne, er habe diese nicht dabei gehabt, weil "jeder lieber ohne Kr�cken abgelichtet werden m�chte" (Beschwerde S. 9 f.), geht an der Sache vorbei.
�Insgesamt ist die Annahme der Vorinstanz, der Beschwerdef�hrer habe seine Beeintr�chtigungen erheblich aggraviert und damit die Sozialversicherungsanstalt/IV-Stelle �ber das Ausmass seiner gesundheitlichen Beschwerden get�uscht, nicht zu beanstanden. Jedenfalls ist dieser Schluss der Vorinstanz nicht schlechterdings unhaltbar. Die Beschwerde erweist sich in diesem Punkt als unbegr�ndet, soweit sie �berhaupt den Anforderungen an die Beschwerdebegr�ndung gen�gt.
2.1.�In rechtlicher Hinsicht nimmt die Vorinstanz an, der Beschwerdef�hrer habe zur T�uschung falsche Angaben gemacht, deren �berpr�fung nicht oder nur mit besonderer M�he m�glich oder nicht zumutbar gewesen sei. Dies gelte umso mehr, als der MEDAS Ostschweiz eine k�rperliche Untersuchung aufgrund seines auff�lligen Schmerzverhaltens mit deutlichen Zeichen eines nichtorganischen Krankheitsverhaltens nicht m�glich gewesen sei. Vor allem habe der Beschwerdef�hrer verschwiegen, dass er immer wieder l�ngere Phasen gehabt habe, w�hrend derer es ihm recht gut gegangen sei und er keine Gehst�cke ben�tigt habe. Bei organisch nicht nachweisbaren pathologischen Befunden oder psychisch beeintr�chtigten Patienten sei der Arzt in hohem Mass auf das Ergebnis der Befragung zu seinem Zustand und seinem Befinden angewiesen. Im vorliegenden Fall sei es letztlich nur mit einer aufw�ndigen Observation m�glich gewesen, die T�uschung �berhaupt aufzudecken. Damit sei das Tatbestandsmerkmal der Arglist erf�llt (angefochtenes Urteil S. 12 f.).
2.2.�Der Beschwerdef�hrer r�gt eine Verletzung von Bundesrecht. Er macht geltend, soweit �berhaupt eine T�uschung vorliege, sei sie nicht arglistig gewesen. Sowohl die Sozialversicherungsanstalt/IV-Stelle als auch die MEDAS Ostschweiz h�tten schon vor der Observation gewisse Diskrepanzen zwischen seinem Verhalten und den von ihm geschilderten Ausmass der Beschwerden beobachtet. Die MEDAS habe daher eine R�ckstufung der Arbeitsunf�higkeit von 50% auf 40% vorgenommen. Daraus ergebe sich, dass er es nicht auf eine ungerechtfertigte Rente abgesehen habe. Ferner folge aus dem Umstand, dass die Sozialversicherungsanstalt/IV-Stelle schon vor der Observation um die Diskrepanzen gewusst habe, dass er nicht erst durch die Observation habe �berf�hrt werden k�nnen. Im �brigen h�tten die Gutachter vor und nach der Observation die Arbeitsunf�higkeit im gleichen Umfang gest�tzt auf die gleichen Diagnosen festgesetzt. Es liege daher keine Arglist vor. Die Sozialversicherungsanstalt/IV-Stelle h�tte aufgrund ihres Wissens ohne weiteres beim Hausarzt nachfragen k�nnen, wodurch sie mit einem Mindestmass an Aufmerksamkeit die angeblichen einfachen L�gen h�tte aufdecken k�nnen (Beschwerde S. 11 ff.).
2.3.�Der Tatbestand des Betruges gem�ss Art. 146 Abs. 1 StGB erfordert eine arglistige T�uschung. Der T�ter muss mit einer gewissen Raffinesse oder Durchtriebenheit t�uschen. Einfache L�gen, plumpe Tricks oder leicht �berpr�fbare falsche Angaben gen�gen nicht. Die Arglist der T�uschung beurteilt sich dar�ber hinaus unter Ber�cksichtigung der Eigenverantwortlichkeit des Opfers. Danach scheidet Arglist aus, wenn das Opfer den Irrtum bei Inanspruchnahme der ihm zur Verf�gung stehenden Selbstschutzm�glichkeiten h�tte vermeiden bzw. sich mit einem Mindestmass an Aufmerksamkeit selbst h�tte sch�tzen k�nnen, wobei im Einzelfall der jeweiligen Lage und Schutzbed�rftigkeit des Betroffenen bzw. seiner Fachkenntnis und Gesch�ftserfahrung Rechnung zu tragen ist.
�In diesem Sinne wird Arglist von der Rechtsprechung bejaht, wenn der T�ter ein ganzes L�gengeb�ude errichtet oder sich besonderer Machenschaften oder Kniffe (manoeuvres frauduleuses; mise en sc�ne) bedient. Einfache falsche Angaben sind arglistig, wenn ihre �berpr�fung nicht oder nur mit besonderer M�he m�glich oder nicht zumutbar ist, wenn der T�ter den Get�uschten von der m�glichen �berpr�fung abh�lt oder nach den Umst�nden voraussieht, dass dieser die �berpr�fung der Angaben auf Grund eines besonderen Vertrauensverh�ltnisses unterlassen werde. Auch bei einem L�gengeb�ude oder bei betr�gerischen Machenschaften ist das T�uschungsopfer zu einem Mindestmass an Aufmerksamkeit verpflichtet und scheidet Arglist aus, wenn es die grundlegendsten Vorsichtsmassnahmen nicht beachtet hat (BGE 135 IV 76 E. 5.2; 128 IV 18 E. 3a; 126 IV 165 E. 2a; 125 IV 124 E. 3; 122 IV 246 E. 3a).
2.4.�Das angefochtene Urteil verletzt in diesem Punkt kein Bundesrecht. Die Rechtsprechung hat betr�gerische Machenschaften im Rahmen der Ausrichtung von Versicherungsleistungen etwa angenommen, wenn dem Gutachter anl�sslich der Exploration in einer eigentlichen Inszenierung jedenfalls im vorgegebenen Ausmass nicht vorhandene Schmerzen und Beeintr�chtigungen vorgespielt wurden (Urteil 6B_46/2010 vom 19. April 2010 E. 4.3). Im Zusammenhang mit einem geltend gemachten Schleudertrauma hat das Bundesgericht Arglist wiederholt mit der Begr�ndung bejaht, der Betroffene habe tats�chlich nicht bestehende Beschwerden vorget�uscht (vgl. Urteile 6B_531/2012 vom 23. April 2013 E. 3.4; 6B_188/2007 vom 15. August 2007 E. 6.4; 6B_225/2009 vom 13. Juli 2009 E. 1.5; vgl. auch Urteile 6B_299/2007 vom 11. Oktober 2007 und 6S.379/2004 vom 29. November 2004 E. 2).
�Die Vorinstanz hat im zu beurteilenden Fall zu Recht erkannt, der Beschwerdef�hrer habe den zust�ndigen Personen der Sozialversicherungsanstalt/IV-Stelle bei den Assessmentgespr�chen und den begutachtenden �rzten der MEDAS Ostschweiz in einer eigentlichen Inszenierung eine schwerwiegende gesundheitliche Beeintr�chtigung und einen erheblichen Leidensdruck vorgespiegelt. Dass er seine Behinderung in massiver Weise aggraviert hat, bedarf nach den bisherigen Ausf�hrungen keiner weiteren Er�rterung. Nicht zu h�ren ist der Beschwerdef�hrer, soweit er geltend macht, die zust�ndigen Stellen h�tten schon vor der Observation um die Diskrepanzen zwischen objektiven somatischen Befunden und subjektiver Schilderung der erlittenen Schmerzen gewusst und die MEDAS Ostschweiz habe in ihrem Bericht vom 9. Dezember 2010 die Arbeitsunf�higkeit im Umfang von 40% best�tigt. In ihrem Gutachten vom 4. Mai 2010 sch�tzte die MEDAS Ostschweiz "aufgrund der nachvollziehbaren Pathologien" die Einschr�nkung der Arbeitsf�higkeit bei ganzt�giger Pr�senz auf 40% (Untersuchungsakten S 2, Dossier 1, IV-Akten act. 19; vgl. auch psychiatrisches Konsiliargutachten vom 23. Februar 2010, Untersuchungsakten S 2, Dossier 1, IV-Akten act. 55). Demgegen�ber kommt die MEDAS Ostschweiz in ihrem Bericht vom 9. Dezember 2010 zum Schluss, es h�tten sich deutliche Hinweise darauf ergeben, dass die gesundheitlichen Beeintr�chtigungen wesentlich geringer seien, als w�hrend der Begutachtung behauptet. Der Beschwerdef�hrer aggraviere seine Beschwerden offenbar massiv. Mit dem Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit k�nne keine Arbeitsunf�higkeit best�tigt werden. Eine schwere k�rperliche Einschr�nkung liege nicht vor und auch eine psychische Beeintr�chtigung d�rfte h�chstens beschr�nkt sein. Der Beschwerdef�hrer bringe sicher nicht alle zumutbare Willenskraft auf, um die subjektiven Schmerzen zu �berwinden. Vielmehr bestehe eine ausgepr�gte Demonstrativit�t, die noch deutlich gr�sser sei, als dies schon bei der Begutachtung festgestellt worden sei (Untersuchungsakten S 3, Dossier 2 - BVM-Akten, act. 77). Aus diesen Ausf�hrungen ergibt sich in aller Deutlichkeit, dass die Aggravierung der gesundheitlichen Beeintr�chtigungen f�r die �rzte und die Sozialversicherungsanstalt/IV-Stelle nicht ohne weiteres durchschaubar war. Die Vorinstanz hat das Merkmal der Arglist zu Recht bejaht. Die Beschwerde ist auch in diesem Punkt unbegr�ndet.
3.1.�Mit Bezug auf den subjektiven Tatbestand nimmt die Vorinstanz an, es m�ge zutreffen, dass der Beschwerdef�hrer aufgrund der psychischen Krankheitskomponenten zu einem "Verdeutlichen" sowohl seiner somatischen Beeintr�chtigung wie auch seiner depressiven Symptomatik neige. Auch vermuteten die �rzte der MEDAS Ostschweiz in ihrem Gutachten vom 4. Mai 2010, dass das Krankheitsgebaren des Beschwerdef�hrers nicht einer rein bewussten Manipulation entspreche bzw. ihm wohl nicht voll bewusst sei. Doch sei bei der vorliegenden massiven Diskrepanz zwischen seinen Angaben gegen�ber den begutachtenden �rzten sowie der Sozialversicherungsanstalt/IV-Stelle und den tats�chlichen Befunden bzw. den nachgewiesenen Bet�tigungen davon auszugehen, dass dieser auffallende Unterschied auch ihm bewusst gewesen sei. Zudem seien den �rzten und Psychiatern im Zeitpunkt der Ausfertigung ihres Gutachtens vom 4. Mai 2010 die erst sp�ter nachgewiesenen Aktivit�ten des Beschwerdef�hrers nicht bekannt gewesen. Die massiven �bertreibungen des Beschwerdef�hrers liessen sich auch nicht mit einer psychischen Erkrankung oder einem wechselnden subjektiven Empfinden erkl�ren. Daran �nderten die Angaben der von ihm angerufenen �rzte nichts. Zum einen k�nne in der vorliegenden Situation nicht davon gesprochen werden, dass der Beschwerdef�hrer sein Leiden bloss "etwas �berzeichnet" habe, zum anderen erkl�re eine auf einer psychischen Komponente beruhende Diskrepanz zwischen den geschilderten Beschwerden und den organischen Befunden gerade nicht, weshalb der Beschwerdef�hrer, der sich nach eigenen Angaben sehr eingeschr�nkt, hilflos und arbeitsunf�hig f�hle sowie Angst vor Blockaden habe, zeitweise �berhaupt keine Gehst�cke ben�tige. H�tten die geltend gemachten psychischen Probleme und Angstzust�nde tats�chlich bestanden, h�tte er auch kaum belastende Langstreckenfl�ge unternehmen k�nnen (angefochtenes Urteil S. 13 ff.).
3.2.�Der Beschwerdef�hrer wendet sich gegen die Bejahung des subjektiven Tatbestandes. Er habe nicht in der Absicht gehandelt, eine IV-Rente zu erhalten. H�tte er dies tun wollen, h�tte er konstant und bei allen �rzten, insbesondere auch bei seinem Hausarzt, ein entsprechendes Verhalten an den Tag gelegt. Zudem sei von mehreren �rzten und selbst vom Gutachten der MEDAS Ostschweiz ausgedr�ckt worden, dass eine allf�llige �berzeichnung oder Aggravation Teil seiner Psychopathologie sei und keine bewusste T�uschung darstelle. Es treffe auch nicht zu, dass er sich immer dann sehr leidend gezeigt habe, wenn es um Untersuchungen zur Abkl�rung der Arbeitsunf�higkeit ging. Denn bereits im Assessment vom 5. August 2010 habe die Sachbearbeiterin festgehalten, dass er ohne Probleme �ber eine Stunde haben sitzen k�nnen und zuvor ohne Schmerzbekundungen habe Treppen steigen k�nnen. Sein prim�res Ziel sei nicht die Erlangung einer IV-Rente gewesen. Er habe vielmehr eine schnelle L�sung f�r seine gesundheitlichen Probleme finden wollen. Schliesslich lasse sich auch nicht daraus auf Vorsatz schliessen, dass er zeitweise ohne St�cke gegangen und Langstreckenfl�ge unternommen habe. Die Fotos und das Observationsvideo zeigten nur Momentaufnahmen, die nicht �ber sein Befinden Auskunft g�ben (Beschwerde S. 13 f.).
3.3.�Was der T�ter wusste, wollte und in Kauf nahm, betrifft sog. innere Tatsachen und ist Tatfrage. Rechtsfrage ist hingegen, ob angesichts der festgestellten Tatsachen der Schluss auf Eventualvorsatz begr�ndet ist (BGE 137 IV 1 E. 4.2.3). Feststellungen zum Sachverhalt pr�ft das Bundesgericht nur unter dem Gesichtspunkt der Willk�r (vgl. E. 1.3).
3.4.�Die Beschwerde ist auch in diesem Punkt unbegr�ndet. Es trifft zu, dass der Hausarzt und die behandelnden �rzte des Kantonsspital St. Gallen eine gewisse Neigung des Beschwerdef�hrers zum Verdeutlichen seiner k�rperlichen Beschwerden und der psychischen Symptomatik festgestellt haben. Doch ist in dieser Hinsicht schon darauf hingewiesen worden, dass der Beschwerdef�hrer seine gesundheitliche Situation gegen�ber dem Hausarzt bei weitem nicht so dramatisch geschildert hat, wie bei den betreffenden Personen bei den Assessmentgespr�chen und den begutachtenden �rzten der MEDAS Ostschweiz. Selbst die Vermutung der �rzte der MEDAS Ostschweiz, das Krankheitsgebaren des Beschwerdef�hrers entspreche nicht einer bewussten Manipulation, erscheint in einem anderen Licht, wenn die Bandbreite der Diskrepanz zwischen den behaupteten Beeintr�chtigungen und der durch die Observation dokumentierten Bewegungsfreiheit in Rechnung gestellt wird. Diese Widerspr�che zwischen m�ndlicher Beschreibung und tats�chlichem Verhalten hat denn auch die MEDAS Ostschweiz zum Schluss veranlasst, der Beschwerdef�hrer habe seine subjektiv beklagten Schmerzen massiv �bertrieben. Wie die Vorinstanz zu Recht annimmt, kann dieses Missverh�ltnis dem Beschwerdef�hrer nicht verborgen geblieben sein. Das gilt allein schon in Bezug auf seine Erkl�rung, er sei seit zwei Jahren nicht mehr in den Ferien gewesen und Sitzen in unver�nderter Position f�hre innert Minuten zu einer Zunahme der Schmerzen, zumal sich aus den auf dem Computer gespeicherten Ferienfotos ergibt, dass er wenige Wochen vor dem Gespr�ch bei der Sozialversicherungsanstalt/IV-Stelle vom 5. August 2010 auf einer Insel in Thailand in den Ferien weilte. Dasselbe gilt f�r die Differenz in den Bewegungsabl�ufen beim m�hevollen Verlassen des Besprechungszimmers anl�sslich des genannten Gespr�chs und dem observierten, um einiges fl�ssigeren Gangbild beim Aussteigen aus dem Auto f�nf Minuten sp�ter. Der Schluss der Vorinstanz, der Beschwerdef�hrer habe die Sozialversicherungsanstalt/IV-Stelle und die begutachtenden �rzte der MEDAS Ostschweiz mit Wissen und Wollen get�uscht, verletzt bei dieser Sachlage kein Bundesrecht. Was der Beschwerdef�hrer hiegegen einwendet, f�hrt zu keinem anderen Ergebnis. Namentlich spricht nicht gegen die Annahme des Vorsatzes, dass der Beschwerdef�hrer seine Beschwerden auch gegen�ber dem Hausarzt h�tte im gleichen Masse �bertrieben darstellen k�nnen. Aus dem Umstand, dass eine T�uschung nicht gelingt oder sie nicht in jeder Hinsicht raffiniert ausgef�hrt ist, l�sst sich nicht ableiten, der T�ter habe sie nicht gewollt. Ebenfalls nicht gegen die Annahme vors�tzlichen Handelns spricht, dass die Erlangung einer IV-Rente nicht prim�res Ziel des Beschwerdef�hrers gewesen sein soll. Selbst wenn dem so w�re, was nach dem festgestellten Sachverhalt fern liegt, ist der subjektive Tatbestand auch erf�llt, wenn der Erfolg nicht das vom T�ter erstrebte Ziel, sondern eine bloss notwendige Nebenfolge ist, solange er nur mitgewollt oder in Kauf genommen wird ( MARCEL ALEXANDER NIGGLI/STEFAN MAEDER, in: Basler Kommentar, Strafrecht I, 3. Aufl. 2013, Art. 12 N 46 ff.).
�Soweit der Beschwerdef�hrer sich auf den Standpunkt stellt, es fehle im vorliegenden Fall am Motivationszusammenhang (Beschwerde S. 6 f.), ist er nicht zu h�ren. Der Motivationszusammenhang bezeichnet den Zusammenhang zwischen den Merkmalen der T�uschung, des Irrtums und der Verm�gensverf�gung beim Tatbestand des Betruges. Verf�gt der Betroffene nicht aufgrund der T�uschung oder w�re er auch bei Kenntnis der wahren Sachlage bereit gewesen zu leisten, kommt danach nur Versuch in Betracht ( HANS VEST, in: Wirtschaftsstrafrecht der Schweiz, hrsg. von J�rg-Beat Ackermann/G�nter Heine, 2013, � 13 N 163; G�NTER STRATENWERTH, Schweizerisches Strafrecht, Bes. Teil I, 7. Aufl. 2010, � 15 N 39). Mit diesem Merkmal des Motivationszusammenhanges hat der Wunsch des Beschwerdef�hrers, schmerzfrei zu werden und sich einer Operation zu unterziehen, um nicht von einer IV-Rente abh�ngig zu sein, offensichtlich nichts zu tun. Wenn der Beschwerdef�hrer ausf�hrt, seine Motivation habe ganz klar in einer L�sung seiner gesundheitlichen Situation und nicht im Erhalt einer IV-Rente gelegen, verwechselt er das ungeschriebene Tatbestandsmerkmal mit den Beweggr�nden f�r sein Handeln (vgl. Art. 47 Abs. 2 StGB).
�Aus diesen Gr�nden ist die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. Bei diesem Ausgang tr�gt der Beschwerdef�hrer die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens (Art. 66 Abs. 1 BGG). Da sein Rechtsbegehren von vornherein als aussichtslos (vgl. BGE 138 III 217 E. 2.2.4) erschien, ist sein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege abzuweisen (Art. 64 Abs. 1 BGG). Den eingeschr�nkten finanziellen Verh�ltnissen des Beschwerdef�hrers kann bei der Festsetzung der Gerichtsgeb�hr Rechnung getragen werden (Art. 65 Abs. 2 BGG).