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Timestamp: 2019-07-17 08:18:56
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Matched Legal Cases: ['Art. 33', '§ 41', '§ 41', 'Art 33', 'Art 33', 'Art. 33', 'Art 3', 'Art 28', '§ 47', '§ 418', '§ 1', '§ 35']

Rechtsprechung: 2 A 2.10 - dejure.org
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BVerwG, 26.09.2012 - 2 A 2.10 (https://dejure.org/2012,32658)
BVerwG, Entscheidung vom 26.09.2012 - 2 A 2.10 (https://dejure.org/2012,32658)
BVerwG, Entscheidung vom 26. September 2012 - 2 A 2.10 (https://dejure.org/2012,32658)
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GG Art. 33 Abs. 2; BLV § 41a; BND-Beurteilungsbestimmungen 2006 Nr. 11. 3
Dienstliche Beurteilung; Beurteilungsbeitrag; Zweitbeurteilung; Abweichung; Begründung; Maßstabsänderung; Erkenntnisquelle; Tatsachengrundlage; Leistungsmerkmal
Dienstliche Beurteilung; Beurteilungsbeitrag; Zweitbeurteilung; Abweichung; Begründung; Maßstabsänderung; Erkenntnisquelle; Tatsachengrundlage; Leistungsmerkmal.
§ 41a BLV vom 02.07.2002, Art 33 Abs 2 GG, Art 33 Abs 4 GG
Dienstliche Beurteilung; Zweitbeurteilung; Tatsachengrundlage und Begründung
Regelbeurteilung und Beurteilungszeitraum
BVerwG, 05.05.2010 - 2 A 2.10
NVwZ-RR 2013, 54
Da die dienstliche Beurteilung den Vergleich mehrerer Bewerber miteinander ermöglichen soll, müssen die Beurteilungsmaßstäbe gleich sein und gleich angewendet werden (BVerwG, Urteile 26. September 2012 - 2 A 2.10 - NVwZ-RR 2013, 54 Rn. 9 …und vom 17. September 2015 - 2 C 27.14 - BVerwGE 153, 48 Rn. 13; hierzu auch BVerfG, Beschlüsse vom 20. März 2007 - 2 BvR 2470/06 - BVerfGK 10, 474 …und vom 9. August 2016 - 2 BvR 1287/16 - IÖD 2016, 230 = juris Rn. 84).
Er übt seinen Beurteilungsspielraum jedoch nur dann rechtmäßig aus, wenn er die Beurteilungsbeiträge als Tatsachengrundlage für den nicht von seiner eigenen Anschauung gedeckten Zeitraum in seine Überlegungen einbezieht und Abweichungen nachvollziehbar begründet (BVerwG, Urteile vom 26. September 2012 - 2 A 2.10 - NVwZ-RR 2013, 54 Rn. 12 …und vom 27. November 2014 - 2 A 10.13 - BVerwGE 150, 359 Rn. 24).
Sie wäre damit sowohl in zeitlicher Hinsicht als auch in Bezug auf die Unterschiedlichkeit der Bewertungen "defizitär" (BVerwG, Urteil vom 26. September 2012 - 2 A 2.10 - NVwZ-RR 2013, 54 Rn. 17).
Entsprechendes gilt für die von einem Zweitbeurteiler vorgenommenen Änderungen (BVerwG, Urteil vom 26. September 2012 - 2 A 2.10 - NVwZ-RR 2013, 54 Rn. 16).
Daraus folgt, dass die Beurteilungsmaßstäbe gleich sein und gleich angewendet werden müssen (BVerwG, Urteil vom 26. September 2012 - 2 A 2.10 - NVwZ-RR 2013, 54 Rn. 9).
Kann der Beurteiler die Leistungsbewertung nicht für den gesamten Beurteilungszeitraum auf seine eigene Anschauung stützen, so hat er, um eine aussagekräftige Tatsachengrundlage für seine Bewertung zu erhalten, Beurteilungsbeiträge sachkundiger Personen einzuholen (…BVerwG, Urteile vom 4. November 2010 - 2 C 16.09 - BVerwGE 138, 102 Rn. 47 und vom 26. September 2012 - 2 A 2.10 - NVwZ-RR 2013, 54 Rn. 11).
Anlassbeurteilungen liegen im Unterschied zu Regelbeurteilungen regelmäßig keine einheitlichen Beurteilungszeiträume zugrunde, was für sich genommen noch keine Fehlerhaftigkeit der Anlassbeurteilungen begründet, solange auf der Grundlage der Beurteilungen ein Qualifikationsvergleich nach den Grundsätzen des Art. 33 Abs. 2 GG ohne ins Gewicht fallende Benachteiligung eines Bewerbers möglich ist und die Beurteilungszeiträume - wie hier - zum gleichen Zeitpunkt enden (vgl. BVerwG, Urteil vom 26.09.2012 - 2 A 2.10 -, IÖD 2013, 2 und Beschluss vom 03.02.2015 - 1 WDS-VR 2.14 -, Juris; Hessischer VGH, Beschluss vom 02.10.2014 - 1 B 774/14 - OVG Nordrhein-Westfalen, Beschlüsse vom 27.02.2012 - 6 B 181/12 -, IÖD 2012, 86 und vom 22.09.2011 - 6 A 1284/11 -, Juris; Thüringer OVG, Beschluss vom 15.04.2014 - 2 EO 641/12 -, ThürVBl 2015, 58; Hamburgisches OVG, Beschluss vom 25.04.2008 - 1 Bs 52/08 -, DÖD 2008, 263; Bayerischer VGH, Beschluss vom 28.02.2014 - 3 CE 14.32 -, Juris).
Die dienstliche Beurteilung soll den Vergleich mehrerer Beamter miteinander ermöglichen (BVerwG, Urteil vom 26. September 2012 - 2 A 2.10 - NVwZ-RR 2013, 54 Rn. 9).
Die dienstliche Beurteilung soll den Vergleich mehrerer Beamter miteinander ermöglichen (BVerwG, Urteile vom 26. September 2012 - 2 A 2.10 - NVwZ-RR 2013, 54 Rn. 9 …und vom 1. März 2018 - 2 A 10.17 - BVerwGE 161, 240 Rn. 29).
Auch Werturteile müssen auf nachvollziehbaren Feststellungen gegründet sein, die relevante Sachverhaltskomplexe oder Zeiträume nicht einfach ausblenden dürfen (vgl. BVerwG, Urteil vom 26.09.2012 - 2 A 2/10 -, IÖD 2013, 2, mit weiteren Nachweisen aus seiner Rechtsprechung).
Die für eine solche - zudem unter Abweichung von dem Beurteilungsbeitrag der Senatsvorsitzenden vom 11.10.2010 angenommene - Verschlechterung gegenüber den dienstlichen Beurteilungen vom 16.03.2010 und auch vom 15.02.2008 erforderliche eingehende und nachvollziehbare Begründung (vgl. BVerwG…, Beschluss vom 22.11.2012 - 2 VR 5/12 -, a.a.O. und Urteil vom 26.09.2012 - 2 A 2/10 -, a.a.O.) bleiben die dienstliche Beurteilung vom 10.01.2012 und ihr folgend vom 31.05.2012 nach jetziger Erkenntnislage jedoch schuldig.
Dienstliche Beurteilung, Topfwirtschaft, gebündelte Dienstposten, …
BVerwG, 03.01.2014 - 1 WNB 4.13
Die Auslegung einer Verwaltungsvorschrift als im Rechtsbeschwerdeverfahren zu …
OVG Thüringen, 11.03.2016 - 2 EO 319/15
OVG Nordrhein-Westfalen, 28.11.2018 - 6 B 1168/18
Anforderungen an die dienstliche Beurteilung bei der Besetzung einer …
VG Minden, 27.06.2013 - 4 K 991/12
Sinn und Zweck von dienstlichen Beurteilungen eines Beamten; Beschränkte …
OVG Nordrhein-Westfalen, 31.07.2015 - 6 B 577/15
Anspruch eines Polizeioberkommissars auf Einbeziehung in ein Auswahlverfahren …
OVG Niedersachsen, 09.04.2015 - 5 ME 36/15
Vergleich von Regel- und Probezeitbeurteilungen bei Auswahlentscheidungen
OVG Nordrhein-Westfalen, 23.04.2014 - 6 B 101/14
Besetzung von freien Beförderungsplanstellen durch einen Dienstherrn; …
VG Minden, 28.08.2015 - 4 L 536/15
VG Wiesbaden, 25.11.2014 - 3 L 760/14
Einzelfall eines nach der Rechtsprechung des BVerwG unzulässigen …
VG Düsseldorf, 23.08.2013 - 13 L 1172/13
Inhaltliche Ausschöpfung Beurteilungsbeitrag
VG Stade, 19.03.2013 - 3 B 963/13
Deutsche Telekom; Beförderungskampagne 2012
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OVG Berlin-Brandenburg, 14.09.2010 - 2 A 2.10 (https://dejure.org/2010,9025)
OVG Berlin-Brandenburg, Entscheidung vom 14.09.2010 - 2 A 2.10 (https://dejure.org/2010,9025)
OVG Berlin-Brandenburg, Entscheidung vom 14. September 2010 - 2 A 2.10 (https://dejure.org/2010,9025)
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Art 3 Abs 1 GG, Art 28 Abs 2 GG, § 47 Abs 2 S 1 VwGO, § 418 ZPO, § 1 Abs 3 RaumOG
Normenkontrolle; Regionalplan Havelland Fläming - Sachlicher Teilplan "Windenergienutzung"; Eignungsgebiete für die Windenergienutzung; Grundstückseigentümer; Antragsbefugnis; Ziele der Raumordnung; Ausschlusswirkung; Ausfertigung; Genehmigungsverfahren; Eindeutigkeit des Bezugsobjekts; Identität der Festlegungskarte; Beteiligungsverfahren; überarbeiteter Entwurf; erneute Beteiligung; Abwägung; schlüssiges gesamträumliches Planungskonzept; hinreichendes Flächenpotenzial für die Windenergienutzung; "substanzielle" Zahl von Windkraftanlagen; ungewisse Realisierbarkeit; innergebietliche Steuerungswirkung; Anpassungspflicht; Verlagerung der Konfliktbewältigung; kleinräumige Steuerung; flächenmäßige Einschränkung; kommunale Bauleitplanung; absehbare naturschutzrechtliche Hindernisse; Nachvollziehbarkeit des Verfahrens der Ausarbeitung des Plankonzepts; mehrstufiges Verfahren; abstrakte Ausschlusskriterien; Tabubereiche; Restriktionsbereiche; schriftliche Dokumentation; einheitliche Anwendung; Mindestabstand zwischen Windeignungsgebieten; Schutz des Landschaftsbildes; Trennwirkung; Planerhaltung; Gesamtunwirksamkeit
RPlan Havelland-Fläming (Teilplan "Windenergie") unwirksam
Das wiederum setzt voraus, dass er einen eigenen Belang als verletzt benennt, der für die Abwägung überhaupt zu beachten war (vgl. BVerwG…, Beschluss vom 13. November 2006 - 4 BN 18.06 -, juris Rn. 6; Urteil des Senats vom 14. September 2010 - OVG 2 A 2.10 -, juris Rn. 23).
Es besteht somit die Möglichkeit, dass das Vorhaben an dieser Zielfestlegung in Verbindung mit der fehlenden Ausweisung des Vorhabenstandorts als Windeignungsgebiet scheitert, da gemäß § 35 Abs. 3 Satz 2 HS 1 und Satz 3 des Baugesetzbuches in der Fassung der Neubekanntmachung vom 3. November 2017 (…BGBl. I 2017, S. 3634; BauGB) unter näher bezeichneten Voraussetzungen Ziele der Raumordnung als entgegenstehende öffentliche Belange die Genehmigung eines im Außenbereich gelegenen Vorhabens ausschließen (vgl. BVerwG…, Beschluss vom 13. November 2006, a.a.O.;… Rn. 11; Urteil des Senats vom 14. September 2010, a.a.O.).
Die Anforderungen an die Ermittlungstiefe und Abwägungsdichte hängen dabei maßgeblich vom Konkretisierungsgrad der jeweiligen Zielaussage ab (vgl. OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 14. September 2009 - OVG 2 A 2.10 -, juris Rn. 31).
Erkennt der Plangeber, dass für die Windenergie nicht ausreichend substanziell Raum geschaffen wird, muss er sein Auswahlkonzept überprüfen und gegebenenfalls ändern (vgl. BVerwG…, Beschluss vom 15. September 2009 - 4 BN 25.09 -, juris Rn. 8 …sowie Urteil vom 13. Dezember 2012 - 4 CN 1.11 -, juris Rn. 10; Urteil des Senats vom 14. September 2010 - OVG 2 A 2.10 -, juris Rn. 33).
(vgl. Urteil des Senats vom 14. September 2010 - OVG 2 A 2.10 -, juris Rn. 34).
Angesichts des bestehenden planerischen Ermessens ist die Bestimmung eines Abstandswertes erst dann fehlerhaft, wenn er "nicht mehr begründbar" ist (vgl. Urteil des Senats vom 14. September 2010 - OVG 2 A 2.10 -, juris Rn. 54 m.w.N.).
Dies gilt nicht nur für die Ebene der Regionalplanung (vgl. hierzu Urteile des Senats vom 14. September 2010 - OVG 2 A 2.10 u.a. -, juris; offen gelassen durch BVerwG…, Beschluss vom 18. Januar 2011 - 7 B 19.10 -, juris Rn. 37), sondern gleichermaßen für die kommunale Flächennutzungsplanung.
Nachdem entsprechende Vorhabenplanungen der P... und der N..., die in den Jahren 2003 und 2004 jeweils Genehmigungsanträge beim Landesumweltamt gestellt hatten, aufgegeben worden waren, schloss die Antragstellerin unter dem 5./7. Februar 2008 mit der P..., der Antragstellerin des Parallelverfahrens OVG 2 A 2.10, einen "Pachtvertrag", der diese zur Errichtung und zum Betrieb eines Windparks auf den Grundstücken der Antragstellerin in den Gemarkungen Güterfelde, Schenkenhorst, Sputendorf und Ruhlsdorf (Landkreis Potsdam-Mittelmark) befugt.
Dies gilt nicht nur für die Ebene der Regionalplanung (vgl. hierzu Urteile des Senats vom 14. September 2010 - OVG 2 A 2.10 u.a. -, [...]; offen gelassen durch BVerwG…, Beschluss vom 18. Januar 2011 - 7 B 19.10 -, [...] Rn. 37), sondern gleichermaßen für die kommunale Flächennutzungsplanung.
Soweit die Klägerin unter Bezugnahme auf eine Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts B-Stadt-Brandenburg (Urteil vom 14. September 2010 - 2 A 2.10 - Juris) beanstandet, es fehle insoweit an dem notwendigen einheitlichen Maßstab für den gesamten Planungsraum, geht dies fehl.
https://dejure.org/2010,73510
BVerwG, 05.05.2010 - 2 A 2.10 (https://dejure.org/2010,73510)
BVerwG, Entscheidung vom 05.05.2010 - 2 A 2.10 (https://dejure.org/2010,73510)
BVerwG, Entscheidung vom 05. Mai 2010 - 2 A 2.10 (https://dejure.org/2010,73510)
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