Source: http://www.vibb.eu/statuten.htm
Timestamp: 2018-11-17 01:05:07
Document Index: 230964214

Matched Legal Cases: ['§ 9', '§ 11', '§ 14', '§ 15', '§16', '§ 13', '§ 11']

Verein Inklusive (Berufs)Bildung in Österreich (VIB)
(1) Der Verein führt den Namen ”Verein Inklusive (Berufs)Bildung in Österreich (VIB)“.
Der Verein, dessen Tätigkeit nicht auf Gewinn gerichtet ist, bezweckt dem Gedankengut der Inklusion und der Inklusiven Bildung zu einem raschen Durchbruch zu verhelfen. Damit verbunden ist die konkrete Unterstützung von ausgewählten Personen in ihrem Streben nach Aus- und Weiterbildung.
(2) Ideelle Mittel zur Vereinserrichtung
· Einbringung von Wissen, Kompetenz, Beratungsleistung und Bereitstellung von Arbeitsleistung
· Promotion und Werbung für den Verein
(3) Materielle Mittel zur Vereinserrichtung
· Subventionen und Zuwendungen von öffentlichen und nicht öffentlichen Einrichtungen
· Beiträge der Mitglieder
· Spenden jeder Art
· Vermächtnisse und Legate
· Erträge aus eigenem Vermögen
· Eventuelle Erträge aus Vereinsaktivitäten
· Sonstige Erträge
(1) Die Mitglieder des Vereins gliedern sich in ordentliche, außerordentliche und fördernde Mitglieder sowie Ehrenmitglieder.
(2) Ordentliche Mitglieder sind jene, die sich voll an der Vereinsarbeit beteiligen und sich zur regelmäßigen Bezahlung des Mitgliedsbeitrages verpflichten.
(3) Außerordentliche Mitglieder sind physische oder juristische Personen, die ihre Arbeitskraft und ihr besonderes Wissen bzw. Können dem Verein Inklusive Berufsbildung (VIB) in gemeinnütziger Weise zur Erreichung des Vereinszwecks zur Verfügung stellen oder sonst für die Vereinsarbeit von Bedeutung sind.
(4) Fördernde Mitglieder sind physische oder juristische Personen (z. B. Firmen), die den Verein regelmäßig unterstützen.
(5) Ehrenmitglieder sind physische oder juristische Personen, denen diese besondere Mitgliedschaft wegen besonderer Verdienste um den Verein verliehen wird.
(1) Über die Aufnahme von ordentlichen, außerordentlichen und fördernden Mitgliedern entscheidet der Vorstand. Die Aufnahme kann vom Vorstand ohne Angabe von Gründen verweigert werden, dagegen gibt es kein Rechtsmittel.
(2) Der Austritt kann nur zum Quartalsende erfolgen. Er muss dem Vorstand mindestens 2 Monat/e vorher schriftlich mitgeteilt werden. Erfolgt die Anzeige verspätet, so ist sie erst zum nächsten Austrittstermin wirksam. Für die Rechtzeitigkeit ist das Datum der Postaufgabe maßgeblich.
· Die Generalversammlung (§§ 9 und 10),
· der Vorstand (§§ 11 bis 13)
· die Rechnungsprüfer (§ 14)
· und das Schiedsgericht (§ 15)
· Ausschüsse (§16)
(6) Bei der Generalversammlung sind alle Mitglieder teilnahmeberechtigt. Stimmberechtigt sind nur die ordentlichen und die Ehrenmitglieder. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Die Übertragung des Stimmrechts auf ein anderes Mitglied im Wege einer schriftlichen Bevollmächtigung ist zulässig. Mitglieder mit ruhender Mitgliedschaft sind nicht stimmberechtigt.
(8) Die Wahlen und die Beschlussfassungen in der Generalversammlung erfolgen in der Regel mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Beschlüsse, mit denen das Statut des Vereins geändert oder der Verein aufgelöst werden soll, bedürfen jedoch einer qualifizierten Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen gültigen Stimmen. Auf mehrheitlich unterstützten Antrag kann die Abstimmung auch namentlich oder geheim erfolgen. Geheime Abstimmungen sind mittels Stimmzettel durchzuführen.
(9) Die Generalversammlung kann jederzeit den gesamten Vorstand oder einzelne seiner Mitglieder entheben, wofür eine Abstimmung mit qualifizierter Mehrheit erforderlich ist. Die Enthebung tritt mit Bestellung des neuen Vorstands bzw. Vorstandsmitglieds in Kraft.
§ 13: Besondere Obliegenheiten einzelner Vorstands-mitglieder
(1) Die Rechnungsprüfung besteht aus zwei Personen und wird von der Generalversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Wiederwahl ist möglich. Ein Mitglied der Rechnungsprüfung darf keinem Organ – mit Ausnahme der Generalversammlung – angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Prüfung ist. Mitglieder der Rechnungsprüfung müssen nicht dem Verein angehören.
(2) Der Rechnungsprüfung obliegt die laufende Geschäftskontrolle (Einhaltung der Statuten und der Geschäftsordnung) sowie die Prüfung der Finanzgebarung des Vereins im Hinblick auf die Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung und die statutengemäße Verwendung der Mittel. Der Vorstand hat der Rechnungsprüfung die erforderlichen Unterlagen vorzulegen und die erforderlichen Auskünfte zu erteilen. Die Rechnungsprüfung hat dem Vorstand über das Ergebnis der Prüfung zu berichten.
(3) Rechtsgeschäfte zwischen der Rechnungsprüfung und Verein bedürfen der Genehmigung durch die Generalversammlung. Im Übrigen gelten für die Rechnungsprüfung die Bestimmungen des § 11 Abs. 8 bis 10 sinngemäß.