Source: http://kurt-landauer-stiftung.de/index.php?Wer-wir-sind/Satzung
Timestamp: 2019-07-17 08:58:48
Document Index: 170545826

Matched Legal Cases: ['§58', '§ 4', '§ 4', '§ 7', '§ 11', '§ 26', '§ 15']

Kurt Landauer Stiftung – Satzung
Neuigkeiten und Aktivität
des „Kurt Landauer Stiftung e.V.“
Der Verein „Kurt Landauer Stiftung e.V.“ hat das Ziel, durch seine Aktivitäten an den ehemaligen Präsidenten des FC Bayern München, Kurt Landauer, an seine Geschichte und die von ihm vertretenen Werte wie auch an weitere Persönlichkeiten und Ereignisse aus der Historie des FC Bayern München zu erinnern.
Insbesondere sollen Projekte im Sinne einer weltoffenen, fortschrittlichen, liberalen und antirassistischen Gesellschaft und eines friedlichen und gleichberechtigten Zusammenlebens aller Menschen unabhängig von ihrer Nationalität, Staatsangehörigkeit, ethnischen und kulturellen Herkunft gefördert werden.
Der Verein führt den Namen „Kurt Landauer Stiftung e.V.“ – im folgenden „Verein“ genannt.
Der Verein hat seinen Sitz in München und ist ins Vereinsregister beim Amtsgericht München einzutragen.
Zweck des Vereins ist die selbstlose Organisation und Durchführung sozialer Projekte in den Bereichen
Unterstützung hilfsbedürftiger Personen,
die Förderung der Hilfe für politisch, rassisch oder religiös Verfolgte und für
Förderung des Andenkens an Verfolgte.
Zweck des Vereins ist auch die Beschaffung von MItteln für die Verwirklichung der zuvor genannten Zwecke einer anderen Körperschaft oder durch eine juristische Person des öffentlichen Rechts gemäß §58 Nr. 1 AO.
Der Satzungszweck soll verwirklicht werden zum Beispiel durch
Organisatorische und finanzielle Unterstützung von Jugendlichen in interkulturellen Fußballmannschaften unter anderem im Rahmen von buntkicktgut – Initiativgruppe e.V.,
Förderung der Integration von Geflüchteten durch die Organisation von Begegnungen mit jugendlichen Bayernfans bei gemeinsamen Stadionbesuchen,
Förderung des interkulturellen Zusammenlebens, z.B. durch gemeinsame historische Stadtführungen zum Zweck des Kulturaustausches und der Beschäftigung mit den Themen Nationalsozialismus und Rassismus mit Jugendlichen, z.B. von buntkicktgut und deren internationalen Partnerorganisationen,
Erinnerungsarbeit für das Andenken an verstorbene Mitglieder des FC Bayern München, die von den Nationalsozialisten verfolgt wurden, z.B. Kurt Landauer und seine Familie,
die finanzielle und ideelle Hilfe für unschuldig in Not geratene Personen insbesondere Mitglieder und ehemalige Mitglieder des FC Bayern München.
Für die Erfüllung dieser satzungsmäßigen Zwecke sollen geeignete Mittel durch Beiträge/Umlagen, Spenden, Zuschüsse und sonstige Zuwendungen eingesetzt werden. Darüber hinaus sollen die satzungsmäßigen Zwecke durch die Erträge aus dem zu erhaltenden Vereinsvermögen erfüllt werden, § 4.
§ 4 Vereinsvermögen
Der Verein hat gemäß Stiftungsgeschäft vom 16. Juni 2017 ein gewidmetes Vermögen, welches in seinem wertmäßigen Bestand zu erhalten ist. Dieses Vermögen beträgt bei Eintragung in das Vereinsregister Euro 10.000 und wird bis zum 31.12.2019 auf Euro 25.000 erhöht. Darüber hinaus kann das Vereinsvermögen durch weitere Zustiftungen erhöht werden.
Mitglied kann jede natürliche oder juristische Person werden. Die Höchstzahl wird auf 20 festgelegt.
§ 7 Beginn / Ende der Mitgliedschaft
Über den schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand vorläufig mit einfacher Stimmenmehrheit. Die Bestätigung erfolgt durch die Mitgliederversammlung. Der Vorstand ist nicht verpflichtet, Ablehnungsgründe dem/der Antragsteller/in mitzuteilen.
Der Ausschluss eines Mitglieds mit sofortiger Wirkung und aus wichtigem Grund kann dann ausgesprochen werden, wenn das Mitglied in grober Weise gegen die Satzung, Ordnungen, den Satzungszweck oder die Vereinsinteressen verstößt. Über den Ausschluss eines Mitglieds entscheidet der Vorstand mit einfacher Stimmenmehrheit. Dem Mitglied ist unter Fristsetzung von zwei Wochen Gelegenheit zu geben, sich vor dem Vereinsausschluss zu den erhobenen
Vorwürfen zu äußern.
die Rechnungslegung für das abgelaufene Geschäftsjahr zu tätigen,
das Kuratorium zu wählen, dessen Mitglieder weder dem Vorstand noch einem vom Vorstand berufenen Gremium angehören und nicht Angestellte des Vereins sein dürfen.
Eine ordentliche Mitgliederversammlung wird vom Vorstand des Vereins nach Bedarf, mindestens aber einmal im Geschäftsjahr, nach Möglichkeit im ersten Halbjahr des Geschäftsjahrs, einberufen. Die Einladung erfolgt 14 Tage vorher schriftlich durch den Vorstand mit Bekanntgabe der vorläufig festgesetzten Tagesordnung an die dem Verein zuletzt bekannte Mitgliedsadresse.
Bericht des Kuratoriums,
Wahl des Kuratoriums,
Der Vorstand hat eine außerordentliche Mitgliederversammlung unverzüglich einzuberufen, wenn es das Interesse des Vereins erfordert oder wenn die Einberufung von mindestens ein Drittel der Vereinsmitglieder dies schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe vom Vorstand verlangt.
Der/die Vorsitzende oder sein/seine StellvertreterIn leitet die Mitgliederversammlung. Auf Vorschlag des/der Vorsitzenden kann die Mitgliederversammlung einen besonderen Versammlungsleiter bestimmen.
§ 11 Stimmrecht / Beschlussfähigkeit
Jedes Mitglied hat mit Vollendung des 18. Lebensjahrs eine Stimme, die nur persönlich ausgeübt werden darf.
Abstimmungen in der Mitgliederversammlung erfolgen offen durch Handaufhaben oder Zuruf.
ein/eine SchriftführerIn
Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der/die Vorsitzende, der/die SchatzmeisterIn und der/die SchriftführerIn. Jedes Vorstandsmitglied vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich alleine.
Die Vorstandschaft beschließt mit einfacher Stimmenmehrheit. Der Vorstand kann Beschlüsse auch im schriftlichen Verfahren oder per E-Mail fassen, wenn alle Vorstandsmitglieder dieser Art der Beschlussfassung ausdrücklich zustimmen. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei Mitglieder anwesend sind oder schriftlich zustimmen. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung, die Stimme des Stellvertreters den Ausschlag.
Das Kuratorium besteht aus drei Vereinsmitgliedern, die von der Mitgliederversammlung für eine Amtszeit von drei Jahren gewählt werden. Wiederwahl ist zulässig. Die Kuratoriumsmitglieder dürfen dem Vereinsvorstand nicht angehören.
Das Kuratorium wählt in seiner konstituierenden Sitzung aus seiner Mitte einen Vorsitzenden und einen Stellvertreter für die Laufzeit der jeweiligen Wahlperiode.
Das Kuratorium kann sich eine Geschäftsordnung geben. Die Beschlüsse des Kuratoriums werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung, die Stimme des Stellvertreters den Ausschlag. Das Kuratorium kann Beschlüsse auch im schriftlichen Verfahren oder per E-Mail fassen, wenn alle Vorstandsmitglieder dieser Art der Beschlussfassung ausdrücklich zustimmen.
Das Kuratorium ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei Kuratoriumsmitglieder anwesend sind oder schriftlich zustimmen.
Die Beschlüsse des Kuratoriums sind in einer Niederschrift festzuhalten, die vom Kuratoriumsvorsitzenden unterschrieben wird. Die übrigen Kuratoriumsmitglieder erhalten eine Abschrift.
Scheidet ein Kuratoriumsmitglied vor Ablauf seiner/ihrer Wahlzeit aus, ist das Kuratorium berechtigt, ein kommissarisches Kuratoriumsmitglied zu berufen. Auf diese Weise bestimmte Kuratoriumsmitglieder bleiben bis zur nächsten Mitgliederversammlung im Amt.
Beratung des Vereinsvorstandes
Kontrolle des Vereinsvorstands, insbesondere
Prüfung der Rechnungsbelege sowie deren ordnungsgemäße Verbuchung,
Prüfung der Mittelverwendung und Feststellung der satzungsmäßigen und steuerlich korrekten Mittelverwendung;
Bericht an die Mitgliederversammlung;
Die Mitgliederversammlung ist jederzeit berechtigt, aus eigenem Antrieb, auf Antrag eines Kuratoriumsmitglieds oder Vorstandsmitglieds den Aufgabenkreis zu erweitern.
§ 15 Satzungsänderungen
Der Zweck des Vereins darf nur geändert werden, wenn die Erfüllung des bisherigen Vereinszwecks unmöglich oder wirtschaftlich sinnlos geworden
Beschlüsse über die Änderung der Satzung erfolgen auf vom Kuratorium genehmigten Vorschlag des Vorstands und bedürfen einer Mehrheit von 3/4 der erschienenen Vereinsmitglieder.
Der Verein darf nur aufgelöst werden, wenn die Erfüllung des bisherigen Vereinszwecks unmöglich oder wirtschaftlich sinnlos geworden ist und eine Zweckänderung sinnlos erscheint oder wenn der Versuch einer Zweckänderung in einem solchen Fall gescheitert ist.
Beschlüsse über die Auflösung des Vereins erfolgen auf vom Kuratorium genehmigten Vorschlag des Vorstands und bedürfen einer Mehrheit von 3/4 der erschienenen Vereinsmitglieder.
Die etwaige Liquidation des Vereins erfolgt durch den Vorstand.
Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke ist das Vereinsvermögen auf die steuerbegünstigte Körperschaft FC Bayern Hilfe e.V. zu überführen, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige oder mildtätige Zwecke zu verwenden hat.
Diese Satzung wurde von der Mitgliederversammlung am 16. Juni 2017 beschlossen und tritt nach Zustimmung des zuständigen Finanzamtes und nach der Eintragung in das Vereinsregister unverzüglich in Kraft.