Source: https://www.dtad.de/details/Dienstleistungen_von_Architekturbueros_bei_Gebaeuden_56068_Koblenz-13320386_3
Timestamp: 2018-06-22 23:16:14
Document Index: 378175617

Matched Legal Cases: ['§ 34', '§ 39', '§ 123', '§ 124', '§ 34', '§ 39', '§ 64', '§ 134']

Ausschreibung - Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden in Koblenz (ID:13320386)
> DTAD-ID: 13320386
13320386
Dienstleistungen im Bereich Gesundheitsschutz und Sicherheit , Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden
Die Handwerkskammer Koblenz beabsichtigt die Modernisierung einer bestehenden Mensa und dessen Erweiterung durch einen Anbau. Das Gebäude wird auf dem Gelände des Metall-und Technologiezentrums...
E-Mail: thorsten.mey@hwk-koblenz.de
An- und Umbau der Mensa des Technologiezentrums der HWK Koblenz – Gebäudeplanungsleistungen.
Die Handwerkskammer Koblenz beabsichtigt die Modernisierung einer bestehenden Mensa und dessen Erweiterung durch einen Anbau. Das Gebäude wird auf dem Gelände des Metall-und Technologiezentrums der Handwerkskammer Koblenz in der August-Horch-Str. 6-8 errichtet.
Ca. 450 m2 Mensabestand sollen modernisiert werden. Hinzu kommt ein Anbau in Form eines Neubaus an die bestehende Mensa mit einer Fläche von ca. 800 – 1 000 m2 und einem Bruttorauminhaltes von ca. 4 000 – 4 500 m3.
Gegenstand dieser Ausschreibung sind die für die Projektrealisierung notwendigen Planungsleistungen der Gebäudeplanung, § 34 HOAI, Anlage 10, Leistungsphasen 1-9 sowie der Freianlagenplanung, § 39 HOAI, Anlage 11, Leistungsphase 1. Die Planung des Seminarraums im 1. Obergeschoss des zu errichtenden Anbaus soll ebenfalls ab der Leistungsphase 4 (Genehmigungsplanung) optional beauftragt werden. Der Auftrag umfasst optional die Leistungen der Sicherheitskoordination.
327273-2017
2017/S 158-327273
1. Schriftliche Erklärung des Bewerbers, dass durch die Person oder das Verhalten des Bewerbers oder dem Bewerber zuzurechnender Personen keine Ausschlussgründe nach §§ 123 GWB begründet sind.
2. Schriftliche Erklärung des Bewerbers, dass durch die Person oder das Verhalten des Bewerbers oder dem Bewerber zuzurechnender Personen keine Ausschlussgründe nach §§ 124 GWB begründet sind.
3. Schriftliche Erklärung des Bewerbers, dass er seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen nachgekommen ist.
4. Gehört der Bewerber einer Gruppe von Unternehmen an, hat er mit seinem Teilnahmeantrag zu erklären, inwieweit er mit den weiteren Unternehmen verknüpft ist.
5. Ist der Bewerber eine juristische Person, hat er mit seinem Teilnahmeantrag einen Handelsregisterauszug oder einen den Rechtsvorschriften seines Heimatstaates entsprechenden Nachweis vorzulegen.
I. Mindestanforderung an die Bürogröße und Personalqualifikation:
Der Bewerber muss mindestens hinsichtlich der Person des sowie des Bauüberwachers über die Qualifikationeines abgeschlossenen Studiums des Bauingenieurwesens/Architektur verfügen. Hinsichtlich der Bürogröße muss der Bewerber neben der Personen des Planers und des Bauüberwachers über jeweils einen Vertreter mit mindestens vergleichbarer beruflicher Qualifikation verfügen.
Der Bewerber hat seine besondere Erfahrung mit der Modernisierung oder der Erweiterung von vergleichbaren Gebäuden (mit Vergabe nach VOB/A) und mit Umsetzung / Durchführung der Modernisierung- und Erweiterungsarbeiten im laufenden Betrieb nachzuweisen. Er hat hierzu mindestens zwei Referenzobjekteanzugeben, bei denen die Fertigstellung (d. h. Inbetriebnahme) nach dem 1.1.2012 erfolgt ist. Dies gilt für alle Referenzen.
Die Referenzen müssen die die Planung von Mensen als Neubau/und oder Erweiterungsbau mit vergleichbarer Größe zum Inhalthaben (anrechenbare Kosten der Kostengruppen 300+400 nach DIN 276 mindestens 2 000 000 EUR netto). Es müssen mindestens die Planungsleistungen für die Objektplanung (hier jeweils mindestens Leistungsphasen3-6 und 8) erbracht worden sein, die Vergabe der Maßnahme muss nach den Regeln der VOB/A erfolgt sein. Eine der Referenzen muss eine Umsetzung / Durchführung der eines Erweiterungsbaus im laufenden Betrieb betreffen.
Hinsichtlich der Referenzen ist darzustellen, inwieweit die im Rahmen der Referenzobjekte erbrachten Leistungen von den zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen erbracht worden sind.
Zu allen Referenzen hat der Bewerber den Namen, die Anschrift und die Kontaktdaten des Referenzgebers mitzuteilen. Empfehlungsschreiben sind wünschenswert. Der Bewerber hat für die jeweilige Referenz eine kurze Beschreibung der Maßnahme zu machen (max. 3 DINA4-Seiten).
Für die Referenzen hat der Bewerber Auskunft darüber zu geben, wie sich die Bauzeit und die Baukostenentwickelt haben (Vergleich der Ergebnisse zum Zeitpunkt des Abschlusses der Leistungsphase 3, der Leistungsphase 7 und der Projektergebnisse nach Abschluss der Leistungsphase 8). Abweichungen zwischenden Projektergebnissen und dem Kostenanschlag sowie der geplanten Bauzeit zum Zeitpunkt der Vergabe sind zu begründen.
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: www.subreport.de/E22134829
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: www.subreport.de/E22134829
Andere Tätigkeit: Selbstverwaltung
Der Anbau besteht aus einem Gastraum mit 165 Sitzplätzen und einem integriertem Bistro Bereich mit ca. 20 weiteren Sitzplätzen. Eine Produktionsküche mit allen nötigen Kühl- und Lagerflächen, sowie ein Speisenausgabenbereich ist ebenfalls im Neubau integriert.
Die derzeitigen Vorstellungen sehen eine Realisierung des Bauwerks in 2-geschossiger Bauweise vor.
Das Obergeschoss besteht aus einem Seminarraum (mind. 200 m2), welcher durch flexible Trennwände geteilt werden kann, sowie Toilettenanlagen, Technikräumen und Lagerflächen.
Gegenstand dieser Ausschreibung sind die für die Projektrealisierung notwendigen Planungsleistungen der Gebäudeplanung, § 34 HOAI, Anlage 10, Leistungsphasen 1-9 und die Freianlagenplanung im Sinne von § 39 HOAI i. V. m. Anlage 11, Leistungsphasen 1-9. Die Planung des Seminarraums im 1. Obergeschoss des zu errichtenden Anbaus soll ebenfalls ab der Leistungsphase 4 (Genehmigungsplanung) optional beauftragt werden. Der Auftrag umfasst optional die Leistungen der Sicherheitskoordination.
Eine stufenweise Beauftragung ist vorgesehen. Zunächst sollen die Leistungsphasen 1-3 (Grundlagenermittlung bis Entwurfsplanung) vergeben werden. Eine weitere Beauftragung der Leistungsphasen 4-9 (Genehmigungsplanung bis Objektbetreuung) bleibt vorbehalten.
1. Erfahrung des Bewerbers mit der Erbringung von Planungs- und Bauüberwachungsleistungen Errichtung oder dem Umbau von Mensen anhand der eingereichten Referenzen, die die Mindestanforderungen an Referenzen gemäß Ziffer III.1.3) der Bekanntmachung erfüllen (50 %).
2. Berufserfahrung der zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen (25 %).
3. Einhaltung von Bauzeit und Baukosten bei den eingereichten Referenzprojekten, die die Mindestanforderungen an Referenzen gemäß Ziffer III.1.3) der Bekanntmachung erfüllen (25 %).
Es sollen zunächst die Leistungen bis zur Entwurfsplanung beauftragt werden (sogenannte Leistungsstufe 1), sowie sodann die erforderlichen weiteren Planungsleistungen im Zuge der Realisierung der Baumaßnahme (sogenannte Leistungsstufe 2). Die auf die Leistungsstufe 1 aufbauenden Leistungen werden optional ausgeschrieben. Auf die Beauftragung der weiteren Leistungen/Stufen besteht kein Rechtsanspruch.
Zugelassen ist, wer nach den Architektengesetzen oder Ingenieurgesetzen der Länder berechtigt ist, die Berufsbezeichnung Architekt zu tragen, oder nach den EG-Richtlinien, insbesondere der Richtlinien für die gegenseitige Anerkennung der Diplome berechtigt ist, in der Bundesrepublik Deutschland als Architekt tätig zu werden. Der Bewerber oder der örtliche Partner muss nach § 64 LBauO Rheinland-Pfalz bauvorlageberechtigt sein. Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen entsprechenden Architekten benennen.
2. Von Bietern erkannte Verstöße der vergebenden Stelle gegen das geltende Vergaberecht hat der Bieter beider vergebenden Stelle spätestens binnen Wochenfrist schriftlich zu rügen. Erklärt die vergebenden Stelle, dass sie einer Rüge nicht abhelfen will, hat der Bieter binnen einer Frist von 15 Tagen bei der unter IV.4.1 genannten Stelle einen Nachprüfungsantrag zu stellen. Den Bewerbungsbogen erhalten die Bewerber bei der im Anhang A.I genannten Kontaktstelle. Weitere Auskünfte und Fragen zum Vergabeverfahren sind seitens der Bewerberausschließlich schriftlich bei der im Anhang A.I genannten Kontaktstelle zu stellen.
3. Die Verwendung des Bewerbungsbogens als Formularvordruck wird für die Bewerbung empfohlen, maßgeblich bleibt der Inhalt der EU-Bekanntmachung. Der eingereichte Bewerbungsbogen mit Anlagen wird nicht zurückgegeben. Die Bewerbungsunterlagen inklusive der vorzulegenden Nachweise sind in deutscher Sprache vorzulegen.
4. Die Teilnahmeanträge sind mit den geforderten Erklärungen und Nachweisen zwingend innerhalb der Bewerbungsfrist schriftlich in einem verschlossenen Umschlag, bei der unter I.1) genannten Anschrift einzureichen.
6. Rückfragen von Bewerbern werden nur schriftlich per E-Mail oder Fax an die unter I.1) genannte Kontaktstelle entgegengenommen und von der Vergabestelle ebenso nur schriftlich per E-Mail oder Fax beantwortet. Für den Versand der Einladungen zum Verhandlungsgespräch und der Informationsschreiben gemäß § 134 GWB verwendet die Vergabestelle ebenso die vom Bewerber angegebene Faxnummer. Im Falle der Bewerbung einer Arbeits-/Bietergemeinschaft aus Architekturbüros erfolgt die Korrespondenz der Vergabestelle mit dem Bewerber ausschließlich über die vom Bewerber angegebenen Kontaktdaten des bevollmächtigten Büros.
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Es wird darauf hingewiesen, dass ein Vergabenachprüfverfahren gemäß GWB (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen) nur auf Antrag bei der Vergabekammer eingeleitet wird. Der Antrag ist unzulässig, soweit:
Tag: 16.08.2017