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Timestamp: 2017-03-23 14:27:29
Document Index: 112301117

Matched Legal Cases: ['BGE', 'Art. 43', 'Art. 61', 'BGE', 'BGE', 'Art. 66', 'Art. 68', 'BGE']

8C_757/2014 (16.01.2015)
8C_757/2014 Urteil vom 16. Januar 2015
A. Der 1958 geborene A.________ betreibt als selbstständig Erwerbender die Firma B.________ GmbH und ist damit bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch unfallversichert. Am 8. Mai 2008 zog er sich ein Supinationstrauma mit einer Weber-A-Fraktur am linken oberen Sprunggelenk (OSG) zu. Am 6. Februar 2009 nahm Dr. med. C.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie FMH und Sportmedizin SGSM, eine fibulotalare Bandplastik links vor. Wegen anhaltenden Beschwerden führte Dr. med. C.________ am 8. März 2010 eine ambulante Kontroll-Arthroskopie durch, wobei ein Corpus liberum links unterhalb des Malleolus entfernt wurde. Am 18. August 2010 fiel der Versicherte von einer Bockleiter auf das linke Gesäss, worauf er einen Schmerz im linken Gesäss mit Ausstrahlungen in den linken Fuss verspürte; als Folge dieses Unfalls diagnostizierte Dr. med. C.________, Spezialarzt für Neurologie FMH, im Bericht vom 22. Dezember 2010 eine traumatische Diskushernie L5/S1 links mit radikulärer Symptomatik in L5 links. Im Spital D.________ erfolgte am 31. Oktober 2011 eine Dekompression L4/S1 und eine Revision der Bandscheibe L4/5 sowie L5/S1 und am 23. Oktober 2012 eine frustrane Diskographie L5/S1 sowie eine Diskographie L4/5. Die SUVA kam bezüglich beider Unfälle für die Heilbehandlung und das Taggeld auf. Mit Verfügung vom 21. Februar 2013 stellte sie die Leistungen für beide Unfälle per 28. Februar 2012 ein. Die Einsprache des Versicherten wies sie mit Entscheid vom 3. März 2014 ab.
B. Die hiegegen erhobene Beschwerde wies das Kantonsgericht Basel-Landschaft mit Entscheid vom 17. Juli 2014 ab.
C. Mit Beschwerde beantragt der Versicherte, in Aufhebung des kantonalen Entscheides sei die SUVA zu verpflichten, ihm die gesetzlichen Leistungen betreffend den Unfall vom 8. Mai 2008 über den 28. Februar 2013 hinaus auszurichten, insbesondere den Anspruch auf Rentenleistungen und Integritätsentschädigung zu prüfen.
2. Die Vorinstanz hat die Grundlagen über den für die Leistungspflicht des obligatorischen Unfallversicherers erforderlichen natürlichen und adäquaten Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und dem Gesundheitsschaden (BGE 134 V 109 E. 2.1 S. 111) sowie den Wegfall unfallbedingter Ursachen eines Gesundheitsschadens bei Erreichen des Status quo sine vel ante (SVR 2011 UV Nr. 4 S. 12 E. 3.2 [8C_901/2009]) richtig dargelegt. Gleiches gilt betreffend den Untersuchungsgrundsatz (Art. 43 Abs. 1, Art. 61 lit. c ATSG) und den Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 138 V 218 E. 6 S. 221) sowie den Beweiswert von Arztberichten (BGE 139 V 225 E. 5.2 S. 229, 134 V 231 E. 5.1 S. 232, 125 V 351). Darauf wird verwiesen.
3. Streitig und zu prüfen ist, ob die SUVA für die am 8. Mai 2008 erlittene Fussverletzung links über den 28. Februar 2013 hinaus leistungspflichtig ist. Betreffend den Unfall vom 18. August 2010 blieb der vorinstanzliche Entscheid unangefochten.
4. Die unterliegende SUVA trägt die Verfahrenskosten (Art. 66 Abs. 1, Art. 68 Abs. 2 BGG; BGE 137 V 210 E. 7.1 S. 271).
1. Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen. Der Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversicherungsrecht, vom 17. Juli 2014 und der Einspracheentscheid der SUVA vom 3. März 2014 werden betreffend den Unfall vom 8. Mai 2008 aufgehoben. Die Sache wird zu neuer Verfügung an die SUVA zurückgewiesen. Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen.
4. Die Sache wird zur Neuverlegung der Parteientschädigung des vorangegangenen Verfahrens an das Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversicherungsrecht, zurückgewiesen.