Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NJW%201995,%201425
Timestamp: 2019-09-17 13:46:22
Document Index: 62196268

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 123', 'BGH', '§ 12', '§ 3', '§ 315', 'BGH', '§ 138', 'BGH', 'BGH']

BGH, 23.02.1995 - IX ZR 29/94 - dejure.org
https://dejure.org/1995,175
BGH, 23.02.1995 - IX ZR 29/94 (https://dejure.org/1995,175)
BGH, Entscheidung vom 23.02.1995 - IX ZR 29/94 (https://dejure.org/1995,175)
BGH, Entscheidung vom 23. Februar 1995 - IX ZR 29/94 (https://dejure.org/1995,175)
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Beratervertrag - Rechtsanwalt - Sittenwidrigkeit
Der Anwaltsvertrag ist in besonderer Weise durch gegenseitiges Vertrauen geprägt (BGH, Urteil vom 23. Februar 1995 - XI ZR 29/94, WM 1995, 1064, 1071;… vom 7. Februar 2013 - IX ZR 138/11, WM 2013, 942 Rn. 12).
Dies ist insbesondere anzunehmen, wenn zwischen der Leistung des Anwalts und der Vergütung ein auffälliges Mißverhältnis besteht und der Anwalt die Unterlegenheit des Mandanten bewußt zu seinem Vorteil ausgenutzt hat (Senatsurt. v. 23. Februar 1995 - IX ZR 29/94, NJW 1995, 1425, 1429).
Sie hat nicht eine Notlage oder eine Unterlegenheit des Beklagten bewußt zu ihrem Vorteil ausgenutzt (vgl. BGH, Urt. v. 23. Februar 1995 - IX ZR 29/94, NJW 1995, 1425, 1429 f).
Solche Umstände können insbesondere in einem auffälligen Mißverhältnis von Leistung und Gegenleistung zu sehen sein (BGH, Urt. v. 23. Februar 1995 aaO S. 1070;… vgl. MünchKomm-BGB/Kramer 4. Aufl. § 123 Rn. 55).
Ohnehin ist der Anwaltsvertrag in besonderer Weise durch gegenseitiges Vertrauen geprägt (BGH, Urteil vom 23. Februar 1995 - IX ZR 29/94, NJW 1995, 1425, 1430).
Das Gutachten des Vorstandes der Rechtsanwaltskammer in den Fällen des § 12 Abs. 2 BRAGO (ebenso bei § 3 Abs. 3 Satz 2 BRAGO) ist ein Rechtsgutachten, welches die Kontrolle des anwaltlichen Billigkeitsermessens durch das Prozeßgericht (§ 315 Abs. 3 Satz 2 BGB, s. außerdem BGH, Urt. v. 23. Februar 1995 - IX ZR 29/94, NJW 1995, 1425, 1428) unterstützen soll.
Hinsichtlich der Dauer eines Dienstvertrages der hier vorliegenden Art ziehen freilich die §§ 138, 242 BGB gewisse Grenzen (Senatsurt. v. 23. Februar 1995 - IX ZR 29/94, WM 1995, 1064, 1071).
Der Rechtsanwalt ist grundsätzlich nicht gehindert, sich durch Aufrechnung mit Honoraransprüchen aus nicht zweckgebundenen Fremdgeldern zu befriedigen, auch wenn die Vergütungsansprüche nicht gerade den Auftrag betreffen, der zu dem Geldeingang geführt hat (BGH, Urt. v. 23. Februar 1995 - IX ZR 29/04, WM 1995, 1064, 1065).
BGH, 04.12.1997 - IX ZR 24/96
Bemessung des Gegenstandswerts in einem verwaltungsgerichtlichen Verfahren gegen …
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Rechtsanwaltsvergütung: Vergütungsvereinbarung - Herabsetzung der Vergütung
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