Source: https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2019-04/46453643-dgap-hv-berentzen-gruppe-aktiengesellschaft-6-015.htm
Timestamp: 2019-10-17 02:55:35
Document Index: 98482602

Matched Legal Cases: ['§ 179', '§ 203', '§ 203', '§\n186', '§ 4', '§ 186', '§ 186', '§ 186', '§ 186', '§ 186', '§ 186', '§ 126', '§ 134', '§ 19', '§ 135', '§ 135', '§ 125', '§ 135', '§ 135', '§ 135', '§ 135', '§ 122', '§ 122', '§ 122', '§ 126']

DGAP-HV: Berentzen-Gruppe Aktiengesellschaft: -6-
Aktien»Nachrichten»BERENTZEN-GRUPPE AKTIE»DGAP-HV: Berentzen-Gruppe Aktiengesellschaft: -6-
6,760 Euro
Sacheinlagen ist insgesamt auf einen
Betrag von zehn vom Hundert des
Ermächtigung noch im Zeitpunkt der
Ausnutzung dieser Ermächtigung
überschritten werden darf. Auf die
vorgenannte Grenze von zehn vom Hundert
sind darüber hinaus auch eigene Aktien
Aktien, die zur Bedienung von Wandel-
'Schuldverschreibungen') ausgegeben
weiteren Einzelheiten der genehmigten
Kapitalerhöhung und ihrer Durchführung
gemäß § 179 Abs. 1 Satz 2 AktG
Genehmigten Kapitals 2019 oder jedem
Ablauf der Frist für die Ausnutzung des
Genehmigten Kapitals 2019 die Fassung
der Satzung entsprechend anzupassen."
*Bericht des Vorstands zu Tagesordnungspunkt 8 über den Ausschluss
des Bezugsrechts bei Ausnutzung des Genehmigten Kapitals 2019
gemäß §§ 203 Abs. 2, 186 Abs. 4 Satz 2 AktG*
Der Vorstand erstattet gemäß § 203 Abs. 2 in Verbindung mit §
186 Abs. 4 Satz 2 AktG den nachfolgend wiedergegebenen Bericht über
die Gründe für die Ermächtigungen zum Ausschluss des Bezugsrechts,
die in dem Genehmigten Kapital 2019 enthalten sind, welches der für
den 22. Mai 2019 einberufenen ordentlichen Hauptversammlung zur
Beschlussfassung vorgeschlagen wird. Dieser Bericht liegt als
Bestandteil der Einladung auch in der Hauptversammlung und vom Tag
der Bekanntmachung der Einberufung der Hauptversammlung an in den
Geschäftsräumen der Gesellschaft aus und wird auf Verlangen jedem
Aktionär übersandt.
Das unter dem Tagesordnungspunkt 8 der Hauptversammlung vom 22. Mai
2019 vorgeschlagene Genehmigte Kapital 2019 soll an die Stelle des
bisher in § 4 Abs. 4 der Satzung enthaltenen genehmigten Kapitals
treten. Dieses bisherige Genehmigte Kapital 2014 läuft am 21. Mai
2019 aus.
Aufsichtsrats bis zum 21. Mai 2024 das Grundkapital durch Ausgabe
neuer, auf den Inhaber lautender Stammaktien gegen Bar- oder
Sacheinlagen einmalig oder mehrmalig, insgesamt jedoch höchstens um
bis zu EUR 9.984.000,00 zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2019).
Das beantragte genehmigte Kapital soll den Vorstand unter anderem in
die Lage versetzen, mit Zustimmung des Aufsichtsrats kurzfristig auf
auftretende Finanzierungserfordernisse reagieren zu können.
Den Aktionären ist bei der Ausnutzung des genehmigten Kapitals
vorbehaltlich der nachstehend dargestellten Ermächtigungen
grundsätzlich ein Bezugsrecht einzuräumen. Das Bezugsrecht kann auch
mittelbar gewährt werden, indem die neuen Aktien von einem
Kreditinstitut oder mehreren Kreditinstituten bzw. diesen nach § 186
Abs. 5 Satz 1 AktG gleichstehenden Unternehmen mit der Verpflichtung
übernommen werden, sie den Aktionären zum Bezug anzubieten. Hierbei
handelt es sich nicht um eine inhaltliche Beschränkung des
Bezugsrechts, da den Aktionären hier in gleichem Umfang Bezugsrechte
gewährt werden wie bei einem direkten Bezug.
Der Vorstand soll jedoch ermächtigt sein, mit Zustimmung des
Aufsichtsrats das Bezugsrecht aus einem oder mehreren der
nachfolgend erläuterten Gründe auszuschließen.
a) Der mögliche Ausschluss des Bezugsrechts für
praktikables Bezugsverhältnis darstellen zu
können. Solche Spitzenbeträge können sich
abhängig vom Emissionsvolumen und der
Beteiligungshöhe der bezugsberechtigten
Aktionäre ergeben. Ohne den Ausschluss des
Bezugsrechts bezüglich der Spitzenbeträge
würde die technische Durchführung der
Kapitalmaßnahme erheblich erschwert. Die
als freie Spitzen vom Bezugsrecht der
Aktionäre ausgeschlossenen Aktien werden
entweder durch Verkauf über die Börse oder in
b) Die Ermächtigung, das Bezugsrecht
auszuschließen, um die neuen Aktien zur
Gewinnung von Sacheinlagen, etwa der
Gewährung von Aktien gegen Einbringung von
Unternehmen, gegen Einbringung von Teilen von
Unternehmen oder Unternehmensbeteiligungen
oder gegen Einbringung sonstiger
Forderungen auszugeben, soll den Vorstand in
die Lage versetzen, ohne Beanspruchung der
Börse Aktien der Gesellschaft zur Verfügung
zu haben, um in geeigneten Einzelfällen
Unternehmen, die im Bereich der
Kernkompetenzen des Unternehmens tätig sind,
Teile von solchen Unternehmen oder
Beteiligungen an solchen Unternehmen oder
auch andere Vermögensgegenstände gegen
erwerben zu können. Die Überlassung
neuer Aktien als Akquisitionswährung
ermöglicht es, derartige Erwerbe
liquiditätsschonend durchzuführen. Zudem
zeigt die Praxis, dass die Veräußerer
attraktiver Akquisitionsobjekte als
Gegenleistung nicht selten die
Überlassung von Aktien der erwerbenden
Gesellschaft verlangen. Dabei erfordern
Akquisitions- oder andere Erwerbsvorhaben in
der Regel rasche Entscheidungen. Durch die
vorgesehene Ermächtigung kann der Vorstand
auf dem nationalen oder internationalen Markt
rasch und flexibel auf vorteilhafte Angebote
oder sich ansonsten bietende Gelegenheiten
reagieren und Akquisitions- oder andere
Erwerbsgelegenheiten gegen Ausgabe von Aktien
im Interesse der Gesellschaft und ihrer
Aktionäre ausnutzen. Es kommt durch einen
Bezugsrechtsausschluss zwar zu einer
Verringerung der relativen Beteiligungsquote
und des relativen Stimmrechtsanteils der
vorhandenen Aktionäre und somit zu einem
Verwässerungseffekt. Bei Einräumung eines
Bezugsrechts wäre hingegen der Erwerb von
Unternehmen, Teilen von Unternehmen oder von
Unternehmensbeteiligungen oder von sonstigen
Vermögensgegenständen gegen Gewährung von
Stammaktien nicht möglich, und die damit für
die Gesellschaft und die Aktionäre
verbundenen Vorteile wären nicht erreichbar.
Konkrete Erwerbsvorhaben, für die von dieser
Möglichkeit Gebrauch gemacht werden soll,
bestehen zur Zeit nicht. Wenn sich
entsprechende Akquisitions- oder andere
Erwerbsgelegenheiten konkretisieren, wird der
Vorstand sorgfältig prüfen, ob er von dieser
Möglichkeit der Kapitalerhöhung Gebrauch
machen soll. Er wird davon nur dann Gebrauch
machen, wenn der jeweilige Erwerb gegen
Gewährung von Aktien der Gesellschaft in
deren wohlverstandenem Interesse liegt. Nur
wenn diese Voraussetzungen gegeben sind, wird
auch der Aufsichtsrat seine erforderliche
Zustimmung erteilen. Basis für die Bewertung
der Aktien der Gesellschaft einerseits und
der zu erwerbenden Unternehmen, Teilen von
einschließlich Forderungen andererseits
werden neutrale Bewertungsgutachten von
anerkannten und renommierten Dienstleistern
(beispielsweise von Wirtschaftsprüfern) sein.
Über die Einzelheiten der Ausnutzung des
Hauptversammlung berichten, die auf einen
etwaigen Erwerb gegen Ausgabe von Aktien der
Berentzen-Gruppe Aktiengesellschaft folgt.
c) Der Vorstand soll auch ermächtigt werden, bei
einer Erhöhung des Grundkapitals das
Bezugsrecht auszuschließen, um Aktien an
Arbeitnehmer der Gesellschaft und der
Gesellschaft nachgeordneter verbundener
Unternehmen auszugeben. Die Ermächtigung soll
dem Vorstand die Möglichkeit eröffnen, den
Mitarbeitern der Berentzen-Gruppe
Aktiengesellschaft und nachgeordneter
verbundener Unternehmen Aktien der
Gesellschaft bis zu einem anteilig auf diese
entfallenden Betrag des Grundkapitals von
insgesamt höchstens EUR 2.496.000,00 zum
Erwerb anzubieten. Durch die Ausgabe von
Aktien an Mitarbeiter wird eine verstärkte
und eine erhöhte Motivation bewirkt, was dem
Unternehmen und damit auch den Aktionären der
Berentzen-Gruppe Aktiengesellschaft zugute
kommt. Die Vermögens- und
Stimmrechtsinteressen der Aktionäre werden
durch die Begrenzung des möglichen
Gesamtbetrages auf höchstens EUR 2.496.000,00
angemessen gewahrt: Er entspricht zehn vom
Hundert des Grundkapitals der
Berentzen-Gruppe Aktiengesellschaft. Die
DJ DGAP-HV: Berentzen-Gruppe Aktiengesellschaft: -5-
Aktien können den Arbeitnehmern mit einem
angemessenen Nachlass gegenüber dem Marktwert
d) Zudem soll das Bezugsrecht auch
ausgeschlossen werden können, um den Inhabern
und/oder Gläubigern von Wandlungs- und/oder
Optionsrechten bzw. den Schuldnern von
Wandlungs- und/oder Optionspflichten aus
Optionsschuldverschreibungen, die von der
Gesellschaft unmittelbar oder durch eine
(unmittelbare oder mittelbare)
Mehrheitsbeteiligungsgesellschaft begeben
worden sind, ein Bezugsrecht auf neue Aktien
in dem Umfang zu gewähren, wie es ihnen nach
Ausübung der Wandlungs- und/oder
Optionsrechte bzw. nach Erfüllung der
zustände. Wandel- und/oder
Optionsschuldverschreibungen sind zur
Kapitalmarkt regelmäßig mit einem
Verwässerungsschutz versehen, der besagt,
dass den Inhabern bzw. Gläubigern der
Schuldverschreibungen bei nachfolgenden
Aktienausgaben mit Bezugsrecht der Aktionäre
anstelle einer Ermäßigung des Wandlungs-
bzw. Optionspreises ein Bezugsrecht auf neue
Aktien eingeräumt werden kann, wie es auch
den Aktionären zusteht. Sie werden, wenn die
Gesellschaft von dieser Möglichkeit Gebrauch
macht, so gestellt, als ob sie ihr Wandlungs-
oder Optionsrecht bereits ausgeübt hätten
bzw. ihre Wandlungs- oder Optionspflicht
erfüllt wäre. Dies hat den Vorteil, dass die
Verwässerungsschutz durch Reduktion des
Wandlungs- bzw. Optionspreises - einen
höheren Ausgabekurs für die bei der Wandlung
oder Optionsausübung auszugebenden Aktien
erzielen kann. Um dies zu erreichen, ist ein
teilweiser Bezugsrechtsausschluss
erforderlich. Auch er hat jedoch nur einen
e) Schließlich soll das Bezugsrecht
ausgeschlossen werden können, wenn eine
Kapitalerhöhung gegen Bareinlagen zehn vom
Hundert des Grundkapitals nicht übersteigt
Börsenpreis nicht wesentlich unterschreitet
(§ 186 Abs. 3 Satz 4 AktG); beim Gebrauch von
Bezugsrechtsausschluss nach § 186 Abs. 3 Satz
4 AktG ist der Ausschluss des Bezugsrechts
auf Grund anderer Ermächtigungen nach § 186
Abs. 3 Satz 4 AktG zu berücksichtigen. Ein
etwaiger Abschlag vom Börsenpreis wird
voraussichtlich nicht über drei Prozent,
jedenfalls aber maximal bei fünf Prozent des
größtmögliche Stärkung der Eigenmittel
zu erreichen. Der durch eine marktnahe
Preisfestsetzung erzielbare
Veräußerungserlös führt in der Regel zu
einem deutlich höheren Mittelzufluss je Aktie
als im Fall einer Aktienplatzierung mit
Bezugsrecht und insoweit zu einer
größtmöglichen Zuführung von
Eigenmitteln. Der Vorstand wird den
Ausgabepreis so nahe an dem dann aktuellen
Börsenkurs festlegen, wie dies unter
Berücksichtigung der jeweiligen Situation am
Kapitalmarkt möglich ist, und sich um eine
marktschonende Platzierung der neuen Aktien
bemühen. Durch den Verzicht auf die zeit- und
kostenaufwendige Abwicklung des Bezugsrechts
kann zudem der Eigenkapitalbedarf aus sich
kurzfristig bietenden Marktchancen zeitnah
gedeckt werden. Zwar gestattet § 186 Abs. 2
Satz 2 AktG eine Veröffentlichung des
Bezugspreises bis spätestens drei Tage vor
Ablauf der Bezugsfrist. Angesichts der
Volatilität an den Aktienmärkten besteht aber
auch in diesem Fall ein Marktrisiko,
namentlich ein Kursänderungsrisiko, über
Veräußerungspreises und so zu nicht
marktnahen Konditionen führen kann. Zudem
kann die Gesellschaft bei Einräumung eines
Bezugsrechts wegen der Länge der Bezugsfrist
nicht kurzfristig auf günstige
Marktverhältnisse reagieren. Diese
liegt somit im Interesse der Gesellschaft und
der Aktionäre. Es kommt zwar dadurch zu einer
und, sofern ein Stimmrecht besteht, des
relativen Stimmrechtsanteils der vorhandenen
Aktionäre und somit zu einem
Verwässerungseffekt. Aktionäre, die ihre
relative Beteiligungsquote und ihren
relativen Stimmrechtsanteil erhalten möchten,
haben indessen die Möglichkeit, die hierzu
erforderliche Aktienzahl zu im Wesentlichen
gleichen Bedingungen über die Börse zu
erwerben. Durch eine so genannte
Anrechnungsklausel wird zudem sichergestellt,
dass die Volumengrenze des § 186 Abs. 3 Satz
4 AktG während der Laufzeit des Genehmigten
Kapitals 2019 ohne Zutun der Hauptversammlung
nur einmal ausgeschöpft werden kann.
Die Ermächtigung zum Bezugsrechtsausschluss bei Kapitalerhöhungen
gegen Bar- und/oder Sacheinlagen ist insgesamt auf einen Betrag von
zehn vom Hundert des Grundkapitals beschränkt. Sie enthält damit zum
Schutz der Aktionäre eine Beschränkung des Gesamtumfangs der
Kapitalmaßnahmen der Gesellschaft, bei denen das Bezugsrecht
der Aktionäre ausgeschlossen wird. Sie begrenzt damit die mögliche
Verwässerung der vom Bezugsrecht ausgeschlossenen Aktionäre.
Bei Abwägung der genannten Umstände halten Vorstand und Aufsichtsrat
die Ermächtigungen zum Ausschluss des Bezugsrechts in den genannten
Fällen aus den aufgezeigten Gründen auch unter Berücksichtigung
eines möglichen Verwässerungseffektes für sachlich gerechtfertigt
Es besteht derzeit kein konkretes Vorhaben, von der vorgeschlagenen
Ermächtigung Gebrauch zu machen. Der Vorstand wird in jedem der in
dieser Ermächtigung genannten Einzelfälle sorgfältig prüfen, ob er
Bezugsrechts der Aktionäre Gebrauch machen wird. Er wird dies nur
dann tun, wenn der Ausschluss des Bezugsrechts nach Einschätzung des
Vorstands und des Aufsichtsrats im Interesse der Gesellschaft und
damit ihrer Aktionäre liegt. Der Vorstand wird über jede Ausnutzung
des Genehmigten Kapitals in der darauffolgenden Hauptversammlung
*Voraussetzung für die Teilnahme an der Hauptversammlung und die
Aktionäre sind zur Teilnahme an der Hauptversammlung und zur
Ausübung des Stimmrechts berechtigt, wenn sie sich vor der
Hauptversammlung angemeldet und der Gesellschaft ihren Anteilsbesitz
nachgewiesen haben. Die Anmeldung muss in deutscher oder englischer
Sprache abgefasst sein. Der Nachweis des Anteilsbesitzes muss durch
einen von dem depotführenden Institut in Textform (§ 126b BGB)
erstellten und in deutscher oder englischer Sprache abgefassten
besonderen Nachweis des Anteilsbesitzes erfolgen. Der Nachweis des
einundzwanzigsten Tages vor der Versammlung, also auf den 1. Mai
2019, 00:00 Uhr Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ) (sogenannter
Nachweisstichtag), zu beziehen.
Sowohl die Anmeldung als auch der Nachweis des Anteilsbesitzes
müssen der Gesellschaft jeweils bis spätestens am 15. Mai 2019,
24:00 Uhr (MESZ), unter der Adresse, Telefax-Nummer oder
Nach frist- und ordnungsgemäßem Eingang von Anmeldung und
Nachweis des Anteilsbesitzes bei der Gesellschaft unter vorgenannter
Adresse, Telefax-Nummer oder E-Mail-Adresse werden den Aktionären
Eintrittskarten für die Hauptversammlung übersandt, die der
Erleichterung der organisatorischen Abwicklung dienen und auch ein
Vollmachtsformular (siehe dazu noch weiter unten) enthalten. Um den
Übermittlung des Nachweises ihres Anteilsbesitzes Sorge zu
tragen. Die Eintrittskarten sind lediglich organisatorische
Hilfsmittel und keine Voraussetzung für die Teilnahme an der
Hauptversammlung oder die Ausübung des Stimmrechts.
wer den zuvor beschriebenen Nachweis des Anteilsbesitzes
ordnungsgemäß erbracht hat. Mit dem Nachweisstichtag bzw. dem
Nachweis geht keine Sperre für die Veräußerbarkeit der
nachgewiesenen Aktien einher. Auch im Fall der (vollständigen oder
teilweisen) Veräußerung der Aktien nach dem Nachweisstichtag
ist für die Teilnahme und den Umfang des Stimmrechts im Verhältnis
zur Gesellschaft ausschließlich der Anteilsbesitz zum
Nachweisstichtag maßgeblich; d.h. Veräußerungen von Aktien
nach dem Nachweisstichtag haben im Verhältnis zur Gesellschaft keine
des Stimmrechts. Entsprechendes gilt für Erwerbe und Zuerwerbe von
Aktien nach dem Nachweisstichtag. Wer zum Nachweisstichtag nicht
im Verhältnis zur Gesellschaft nicht als Aktionär teilnahme- und
Hauptversammlung und der Ausübung ihres Stimmrechts in der
Hauptversammlung durch einen Bevollmächtigten, z.B. durch die
depotführende Bank, eine Aktionärsvereinigung oder eine andere
Person ihrer Wahl vertreten lassen. Die Erteilung einer Vollmacht
ist sowohl vor als auch während der Hauptversammlung zulässig und
kann sowohl gegenüber dem zu Bevollmächtigenden als auch gegenüber
der Gesellschaft erklärt werden.
Hauptversammlung und zur Ausübung des Stimmrechts erforderlich
(siehe oben unter "Voraussetzung für die Teilnahme an der
Hauptversammlung und die Ausübung des Stimmrechts"). Bevollmächtigt
der Aktionär mehr als eine Person, so kann gemäß § 134 Abs. 3
Satz 2 AktG die Gesellschaft eine oder mehrere von diesen
Die Satzung der Gesellschaft bestimmt in § 19 Abs. 2 Satz 2, dass
Bevollmächtigung gegenüber der Gesellschaft der im Gesetz bestimmten
Form bedürfen. Wenn weder Kreditinstitute, Aktionärsvereinigungen
noch diesen gemäß § 135 Abs. 8 AktG und § 135 Abs. 10 AktG in
Verbindung mit § 125 Abs. 5 AktG gleichgestellte Personen,
Vereinigungen, Institute bzw. Unternehmen bevollmächtigt werden und
die Erteilung der Vollmacht auch nicht sonst § 135 AktG unterliegt,
bedürfen die Vollmacht, ihr Widerruf und der Nachweis der
Bevollmächtigung gegenüber der Gesellschaft daher der Textform (§
Bei Bevollmächtigung eines Kreditinstituts, einer
Aktionärsvereinigung oder diesen gemäß § 135 AktG
gleichgestellten Personen, Vereinigungen, Institute bzw. Unternehmen
ist die Vollmachterteilung vom Bevollmächtigten nachprüfbar
festzuhalten; die Vollmachterteilung muss dabei vollständig sein und
darf nur die mit der Stimmrechtsausübung verbundenen Erklärungen
enthalten. Aktionäre, die ein Kreditinstitut, eine
Aktionärsvereinigung oder andere mit diesen gleichgestellten
Personen, Vereinigungen, Institute bzw. Unternehmen bevollmächtigen
wollen, werden gebeten, sich in diesem Fall mit dem zu
Bevollmächtigenden über die Form der Vollmacht abzustimmen. Auf das
besondere Verfahren nach § 135 Abs. 1 Satz 5 AktG wird hingewiesen.
Wird die Vollmacht durch Erklärung gegenüber der Gesellschaft
erteilt, ist ein zusätzlicher Nachweis der Bevollmächtigung nicht
erforderlich. Wird hingegen die Vollmacht durch Erklärung gegenüber
dem Bevollmächtigten erteilt, kann die Gesellschaft einen Nachweis
der Bevollmächtigung verlangen, soweit sich nicht aus § 135 AktG,
also insbesondere bei Bevollmächtigung eines Kreditinstituts oder
einer Aktionärsvereinigung, etwas anderes ergibt. Der Nachweis der
Bevollmächtigung kann am Tag der Hauptversammlung durch den
Bevollmächtigten am Versammlungsort erbracht werden. Ferner kann der
kann, befindet sich auf der Rückseite der Eintrittskarte und steht
weisungsgebundenen Stimmrechtsvertreter (Stimmrechtsvertreter der
Gesellschaft) vertreten lassen. Auch in diesem Fall sind eine
erforderlich (siehe oben unter "Voraussetzung für die Teilnahme an
der Hauptversammlung und die Ausübung des Stimmrechts"). Die
Vollmacht an die Stimmrechtsvertreter der Gesellschaft und ihr
Widerruf bedürfen der Textform. Soweit die Stimmrechtsvertreter der
Gesellschaft bevollmächtigt werden, müssen diesen in jedem Fall
Weisungen für die Ausübung des Stimmrechts erteilt werden. Die
Stimmrechtsvertreter der Gesellschaft sind verpflichtet, das
Stimmrecht zu den Tagesordnungspunkten ausschließlich
gemäß den Weisungen des Aktionärs zu den in der Einberufung der
Hauptversammlung bekannt gemachten Beschlussvorschlägen der
Verwaltung auszuüben. Soweit eine eindeutige und ausdrückliche
Weisung fehlt, werden sich die von der Gesellschaft benannten
Stimmrechtsvertreter für den jeweiligen Abstimmungsgegenstand der
Stimme enthalten. Den Stimmrechtsvertretern der Gesellschaft steht
bei der Ausübung des Stimmrechts kein eigener Ermessensspielraum zu.
Die Bevollmächtigung der Stimmrechtsvertreter der Gesellschaft zur
Widerspruchserklärung sowie der Stellung von Anträgen und Fragen ist
nicht möglich. Die Stimmrechtsvertreter der Gesellschaft nehmen
Weisungen für die Ausübung des Stimmrechts nur in Textform entgegen.
erhalten die Aktionäre zusammen mit der Eintrittskarte und steht
Stimmrechtsvertreter der Gesellschaft mit den Weisungen soll
spätestens mit Ablauf des 21. Mai 2019, 24:00 Uhr (MESZ), bei der
oben genannten Adresse, Telefax-Nummer oder E-Mail-Adresse
eingegangen sein. Ein zusätzlicher Nachweis der Bevollmächtigung der
Stimmrechtsvertreter der Gesellschaft ist nicht erforderlich.
Darüber hinaus haben Aktionäre und deren Vertreter auch während der
Hauptversammlung die Möglichkeit, die Stimmrechtsvertreter der
Gesellschaft mit der weisungsgebundenen Ausübung des Stimmrechts zu
Für einen Widerruf und eine Änderung der Vollmachts- und
Weisungserteilung an einen von der Gesellschaft benannten
Stimmrechtsvertreter gelten die vorstehenden Angaben zu den
Möglichkeiten der Übermittlung und zu den Fristen entsprechend.
Möchte ein Aktionär trotz bereits erfolgter Bevollmächtigung der von
der Gesellschaft benannten Stimmrechtsvertreter an der
Hauptversammlung selbst oder durch einen anderen Bevollmächtigten
teilnehmen und seine Aktionärsrechte ausüben, so gilt die
persönliche Teilnahme bzw. Teilnahme durch einen Bevollmächtigten
als Widerruf der Vollmacht an die von der Gesellschaft benannten
Stimmrechtsvertreter. In diesem Fall werden die von der Gesellschaft
benannten Stimmrechtsvertreter das Stimmrecht nicht ausüben.
*Angaben zu den Rechten der Aktionäre nach §§ 122 Abs. 2, 126 Abs.
1, 127, 131 Abs. 1 AktG*
1. *Tagesordnungsergänzungsverlangen gemäß § 122 Abs. 2
Aktionäre, deren Anteile zusammen den zwanzigsten Teil (5 %)
des Grundkapitals, also EUR 1.248.000,00 (dies entspricht
zur Zeit 480.000 Aktien), oder den anteiligen Betrag von EUR
500.000,00 (dies entspricht - aufgerundet auf die
nächsthöhere volle Aktienzahl - 192.308 Aktien) erreichen,
gesetzt oder bekannt gemacht werden. Jedem neuen Gegenstand
der Tagesordnung muss eine Begründung oder eine
Vorstand zu richten und muss der Gesellschaft schriftlich,
spätestens am 21. April 2019, 24:00 Uhr (MESZ), zugehen. Die
Adresse des Vorstands lautet wie folgt:
sofern sie nicht bereits mit der Einberufung bekannt gemacht
wurden, unverzüglich nach Zugang des Verlangens im
Europäischen Union verbreiten. Sie werden außerdem über
Verbindung mit § 122 Abs. 1 Satz 3 AktG nachzuweisen, dass
sie seit mindestens 90 Tagen vor dem Tag des Zugangs des
Verlangens Inhaber der Aktien sind und dass sie die Aktien
bis zur Entscheidung des Vorstands über den Antrag halten.
2. *Gegenanträge und Wahlvorschläge gemäß §§ 126 Abs. 1,
Anträge und Wahlvorschläge zu Punkten der Tagesordnung sowie
zur Geschäftsordnung können durch Aktionäre bzw. deren
Vertreter in der Hauptversammlung gestellt werden, ohne dass
BERENTZEN-GRUPPE AG 6,760 +3,36 %