Source: http://www.anwalt24.de/gesetze/eghgb-1/67
Timestamp: 2017-02-23 21:32:39
Document Index: 141888780

Matched Legal Cases: ['Art. 67', 'Art. 67', 'Art. 66', 'Art. 67', 'Art. 68', 'Art. 69', 'Art. 70', 'Art. 71', 'Art. 72', 'Art. 73', 'Art. 74', 'Art. 75', 'Art. 76', 'Art. 77', 'Art. 78', 'Art. 79', 'Art. 67', 'Art. 67', '§ 340', '§ 341', '§ 264', '§ 249', '§ 247', '§ 273', '§ 250', '§ 249', '§ 249', '§ 253', '§ 253', '§ 254', '§ 269', '§ 302', '§ 274', '§ 274', '§ 252', '§ 265', '§ 284', '§ 313', 'Art. 75', '§ 22', 'Art. 66', 'Art. 68']

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Art. 67 EGHGB, Weitere Übergangsvorschrift Inhaltsübersicht
Bundesrecht und LandesrechtBundEGHGB - Einführungsgesetz zum HGBArt. 66 - 67, Neunundzwanzigster Abschnitt - Übergangsvorschriften zum Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz
Einführungsgesetz zum Handelsgesetzbuch Bundesrecht…Art. 67 EGHGB, Weitere ÜbergangsvorschriftArt. 68 EGHGB, Übergangsvorschriften zum Gesetz zur Angemessenheit der Vorstands...Art. 69 EGHGB, Übergangsvorschrift zum Gesetz zur Umsetzung der geänderten Banke...Art. 70 EGHGBArt. 71 EGHGBArt. 72 EGHGBArt. 73 EGHGBArt. 74 EGHGBArt. 75 EGHGBArt. 76 EGHGBArt. 77 EGHGBArt. 78 EGHGBArt. 79 EGHGB
Art. 67 EGHGB, Weitere Übergangsvorschrift
Art. 67 EGHGBEinführungsgesetz zum HandelsgesetzbuchBundesrechtNeunundzwanzigster Abschnitt – Übergangsvorschriften zum BilanzrechtsmodernisierungsgesetzTitel: Einführungsgesetz zum HandelsgesetzbuchNormgeber: BundRedaktionelle Abkürzung: EGHGBGliederungs-Nr.: 4101-1Normtyp: Gesetz(1) 1Soweit auf Grund der geänderten Bewertung der laufenden Pensionen oder Anwartschaften auf Pensionen eine Zuführung zu den Rückstellungen erforderlich ist, ist dieser Betrag bis spätestens zum 31. Dezember 2024 in jedem Geschäftsjahr zu mindestens einem Fünfzehntel anzusammeln. 2Ist auf Grund der geänderten Bewertung von Verpflichtungen, die die Bildung einer Rückstellung erfordern, eine Auflösung der Rückstellungen erforderlich, dürfen diese beibehalten werden, soweit der aufzulösende Betrag bis spätestens zum 31. Dezember 2024 wieder zugeführt werden müsste. 3Wird von dem Wahlrecht nach Satz 2 kein Gebrauch gemacht, sind die aus der Auflösung resultierenden Beträge unmittelbar in die Gewinnrücklagen einzustellen. 4Wird von dem Wahlrecht nach Satz 2 Gebrauch gemacht, ist der Betrag der Überdeckung jeweils im Anhang und im Konzernanhang anzugeben. (2) Bei Anwendung des Absatzes 1 müssen Kapitalgesellschaften, Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute im Sinn des § 340 des Handelsgesetzbuchs, Versicherungsunternehmen und Pensionsfonds im Sinn des § 341 des Handelsgesetzbuchs, eingetragene Genossenschaften und Personenhandelsgesellschaften im Sinn des § 264a des Handelsgesetzbuchs die in der Bilanz nicht ausgewiesenen Rückstellungen für laufende Pensionen, Anwartschaften auf Pensionen und ähnliche Verpflichtungen jeweils im Anhang und im Konzernanhang angeben. (3) 1Waren im Jahresabschluss für das letzte vor dem 1. Januar 2010 beginnende Geschäftsjahr Rückstellungen nach § 249 Abs. 1 Satz 3, Abs. 2 des Handelsgesetzbuchs, Sonderposten mit Rücklageanteil nach § 247 Abs. 3, § 273 des Handelsgesetzbuchs oder Rechnungsabgrenzungsposten nach § 250 Abs. 1 Satz 2 des Handelsgesetzbuchs in der bis zum 28. Mai 2009 geltenden Fassung enthalten, können diese Posten unter Anwendung der für sie geltenden Vorschriften in der bis zum 28. Mai 2009 geltenden Fassung, Rückstellungen nach § 249 Abs. 1 Satz 3, Abs. 2 des Handelsgesetzbuchs auch teilweise, beibehalten werden. 2Wird von dem Wahlrecht nach Satz 1 kein Gebrauch gemacht, ist der Betrag unmittelbar in die Gewinnrücklagen einzustellen; dies gilt nicht für Beträge, die der Rückstellung nach § 249 Abs. 1 Satz 3, Abs. 2 des Handelsgesetzbuchs in der bis zum 28. Mai 2009 geltenden Fassung im letzten vor dem 1. Januar 2010 beginnenden Geschäftsjahr zugeführt wurden. (4) 1Niedrigere Wertansätze von Vermögensgegenständen, die auf Abschreibungen nach § 253 Abs. 3 Satz 3, § 253 Abs. 4 des Handelsgesetzbuchs oder nach den §§ 254, 279 Abs. 2 des Handelsgesetzbuchs in der bis zum 28. Mai 2009 geltenden Fassung beruhen, die in Geschäftsjahren vorgenommen wurden, die vor dem 1. Januar 2010 begonnen haben, können unter Anwendung der für sie geltenden Vorschriften in der bis zum 28. Mai 2009 geltenden Fassung fortgeführt werden. 2Wird von dem Wahlrecht nach Satz 1 kein Gebrauch gemacht, sind die aus der Zuschreibung resultierenden Beträge unmittelbar in die Gewinnrücklagen einzustellen; dies gilt nicht für Abschreibungen, die im letzten vor dem 1. Januar 2010 beginnenden Geschäftsjahr vorgenommen worden sind. (5) 1Ist im Jahresabschluss für ein vor dem 1. Januar 2010 beginnendes Geschäftsjahr eine Bilanzierungshilfe für Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs nach § 269 des Handelsgesetzbuchs in der bis zum 28. Mai 2009 geltenden Fassung gebildet worden, so darf diese unter Anwendung der für sie geltenden Vorschriften in der bis zum 28. Mai 2009 geltenden Fassung fortgeführt werden. 2Ist im Konzernabschluss für ein vor dem 1. Januar 2010 beginnendes Geschäftsjahr eine Kapitalkonsolidierung gemäß § 302 des Handelsgesetzbuchs in der bis zum 28. Mai 2009 geltenden Fassung vorgenommen worden, so darf diese unter Anwendung der für sie geltenden Vorschriften in der bis zum 28. Mai 2009 geltenden Fassung beibehalten werden. (6) 1Aufwendungen oder Erträge aus der erstmaligen Anwendung der §§ 274, 306 des Handelsgesetzbuchs in der Fassung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes vom 25. Mai 2009 (BGBl. I S. 1102) sind unmittelbar mit den Gewinnrücklagen zu verrechnen. 2Werden Beträge nach Absatz 1 Satz 3, nach Absatz 3 Satz 2 oder nach Absatz 4 Satz 2 unmittelbar mit den Gewinnrücklagen verrechnet, sind daraus nach den §§ 274, 306 des Handelsgesetzbuchs in der Fassung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes entstehende Aufwendungen und Erträge ebenfalls unmittelbar mit den Gewinnrücklagen zu verrechnen. (7) (weggefallen)(8) 1Ändern sich bei der erstmaligen Anwendung der durch die Artikel 1 bis 11 des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes vom 25. Mai 2009 (BGBl. I S. 1102) geänderten Vorschriften die bisherige Form der Darstellung oder die bisher angewandten Bewertungsmethoden, so sind § 252 Abs. 1 Nr. 6, § 265 Abs. 1, § 284 Abs. 2 Nr. 3 und § 313 Abs. 1 Nr. 3 des Handelsgesetzbuchs bei der erstmaligen Aufstellung eines Jahres- oder Konzernabschlusses nach den geänderten Vorschriften nicht anzuwenden. 2Außerdem brauchen die Vorjahreszahlen bei erstmaliger Anwendung nicht angepasst zu werden; hierauf ist im Anhang und Konzernanhang hinzuweisen.Zu Artikel 67: Angefügt durch G vom 25. 5. 2009 (BGBl I S. 1102), geändert durch G vom 17. 7. 2015 (BGBl I S. 1245).
Zitierungen dieses DokumentsGesetzeArt. 75 EGHGB§ 22 PublG, Erstmalige Anwendung geänderter VorschriftenUrteileBAG, 21.04.2015 - 3 AZR 11/14 - Parallelentscheidung zu BAG; 3 AZR 102/14; v. 21.04.2015BAG, 21.04.2015 - 3 AZR 12/14 - Parallelentscheidung zu BAG; 3 AZR 102/14; v. 21.04.2015BAG, 21.04.2015 - 3 AZR 13/14 - Parallelentscheidung zu BAG; 3 AZR 102/14; v. 21.04.2015BAG, 21.04.2015 - 3 AZR 102/14 - Anspruch eines früheren Arbeitnehmers auf Anpassung der Betriebsrente; Berücksichtigung außerordentlicher Aufwendungen bei der Beurteilung der künftigen…BAG, 21.04.2015 - 3 AZR 104/14 - Parallelentscheidung zu BAG; 3 AZR 102/14; v. 21.04.2015BAG, 21.04.2015 - 3 AZR 105/14 - Parallelentscheidung zu BAG; 3 AZR 102/14; v. 21.04.2015BAG, 21.04.2015 - 3 AZR 106/14 - Parallelentscheidung zu BAG; 3 AZR 102/14; v. 21.04.2015BAG, 21.04.2015 - 3 AZR 107/14 - Parallelentscheidung zu BAG; 3 AZR 102/14; v. 21.04.2015BAG, 21.04.2015 - 3 AZR 728/13 - Parallelentscheidung zu BAG; 3 AZR 102/14; v, 21.04.2015BAG, 21.04.2015 - 3 AZR 729/13 - Betriebsrentenanpassung; konzerninterne Verrechnungspreisabrede; wirtschaftliche Lage des Arbeitgebers; Berechnungsdurchgriff; Parallelentscheidung zu BAG; 3 AZR 10…BAG, 21.04.2015 - 3 AZR 730/13 - Parallelentscheidung zu BAG; 3 AZR 102/14; v. 21.04.2015BAG, 21.04.2015 - 3 AZR 726/13 - Parallelentscheidung zu BAG; 3 AZR 102/14; v. 21.04.2015BAG, 21.04.2015 - 3 AZR 14/14 - Parallelentscheidung zu BAG; 3 AZR 102/14; v. 21.04.2015
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