Source: http://www.auto-dotterweich.de/behindertengerechte-fahrzeugumbauten-bamberg/glossar.html
Timestamp: 2017-08-19 05:26:39
Document Index: 228801464

Matched Legal Cases: ['§11', '§ 18', '§ 2', '§ 4', '§ 10', '§ 13', '§ 70', '§19', '§ 19']

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Contergan Im Oktober 1957 kommt das Medikament "Contergan forte" in den Handel, das bei Neugeborenen zu Fehlbildungen an Armen und Beinen führte. Am häufigsten Betroffen sind bei 53% aller Geschädigten die Arme, in 25% die Arme und Beine, in II % die Ohren, in 5% Arme und Ohren, in 2% nur innere Organe. Die medizinischen Probleme heute beschränken sich meist auf die Behandlung der degenerativen Veränderungen an den missgebildeten Gelenken, auf frühzeitigen Verschleiß, sowie Schmerzen und Beschwerden, insbesondere an Schulter, Ellbogen und Hand, sowie an der Wirbelsäule.
FeV Fahrerlaubnisverordnung Verordnung über die Zulassung von Personen zum Straßenverkehr (Fahrerlaubnis- Verordnung / FeV) vom 18. August 1998 (BGBl. I S. 2214), zuletzt geändert durch StVRÄndG vom 19. März 2001 (BGBl. I S. 386), in Kraft seit 01. April 2001. §11 FeV (1) Bewerber um eine Fahrerlaubnis müssen die hierfür notwendigen körperlichen und geistigen Anforderungen erfüllen. Die Anforderungen sind insbesondere nicht erfüllt, wenn eine Erkrankung oder ein Mangel nach Anlage 4 oder 5 vorliegt, wodurch die Eignung oder die bedingte Eignung zum Führen von Kraftfahrzeugen ausgeschlossen wird. Außerdem dürfen die Bewerber nicht erheblich oder nicht wiederholt gegen verkehrsrechtliche Vorschriften oder Strafgesetze verstoßen haben, so daß dadurch die Eignung ausgeschlossen wird. Bewerber um die Fahrerlaubnis der Klasse D oder D1 müssen auch die Gewähr dafür bieten, daß sie der besonderen Verantwortung bei der Beförderung von Fahrgästen gerecht werden. (2) Werden Tatsachen bekannt, die Bedenken gegen die körperliche oder geistige Eignung des Fahrerlaubnisbewerbers begründen, kann die Fahrerlaubnisbehörde zur Vorbereitung von Entscheidungen über die Erteilung oder Verlängerung der Fahrerlaubnis oder über die Anordnung von Beschränkungen oder Auflagen die Beibringung eines ärztlichen Gutachtens durch den Bewerber anordnen. Bedenken gegen die körperliche oder geistige Eignung bestehen insbesondere, wenn Tatsachen bekannt werden, die auf eine Erkrankung oder einen Mangel nach Anlage 4 oder 5 hinweisen. Die Behörde bestimmt in der Anordnung auch, ob das Gutachten von einem 1. für die Fragestellung (Absatz 6 Satz 1) zuständigen Facharzt mit verkehrsmedizinischer Qualifikation, 2. Arzt des Gesundheitsamtes oder einem anderen Arzt der öffentlichen Verwaltung oder 3. Arzt mit der Gebietsbezeichnung "Arbeitsmedizin" oder der Zusatzbezeichnung "Betriebsmedizin" erstellt werden soll. Die Behörde kann auch mehrere solcher Anordnungen treffen. Der Facharzt nach Satz 3 Nr. 1 soll nicht zugleich der den Betroffenen behandelnde Arzt sein. (3) Die Beibringung eines Gutachtens einer amtlich anerkannten Begutachtungsstelle für Fahreignung (medizinisch-psychologisches Gutachten) kann zur Klärung von Eignungszweifeln für die Zwecke nach Absatz 2 angeordnet werden, 1. wenn nach Würdigung der Gutachten gemäß Absatz 2 oder Absatz 4 ein medizinisch-psychologisches Gutachten zusätzlich erforderlich ist, 2. zur Vorbereitung einer Entscheidung über die Befreiung von den Vorschriften über das Mindestalter, 3. bei erheblichen Auffälligkeiten, die im Rahmen einer Fahrerlaubnisprüfung nach § 18 Abs. 3 mitgeteilt worden sind, 4. bei Straftaten, die im Zusammenhang mit dem Straßenverkehr oder im Zusammenhang mit der Kraftfahreignung stehen oder bei denen Anhaltspunkte für ein hohes Agressionspotential bestehen oder 5. bei der Neuerteilung der Fahrerlaubnis, wenn a) die Fahrerlaubnis wiederholt entzogen war oder b) der Entzug der Fahrerlaubnis auf einem Grund nach Nummer 4 beruhte. Unberührt bleiben medizinisch-psychologische Begutachtungen nach § 2a Abs. 4 und 5 und § 4 Abs. 10 Satz 3 des Straßenverkehrsgesetzes sowie § 10 Abs. 2 und den §§ 13 und 14 in Verbindung mit den Anlagen 4 und 5 dieser Verordnung. (4) Die Beibringung eines Gutachtens eines amtlich anerkannten Sachverständigen oder Prüfers für den Kraftfahrzeugverkehr kann zur Klärung von Eignungszweifeln für die Zwecke nach Absatz 2 angeordnet werden, 1. wenn nach Würdigung der Gutachten gemäß Absatz 2 oder Absatz 3 ein Gutachten eines amtlich anerkannten Sachverständigen oder Prüfers zusätzlich erforderlich ist oder 2. bei Behinderungen des Bewegungsapparates, um festzustellen, ob der Behinderte das Fahrzeug mit den erforderlichen besonderen technischen Hilfsmitteln sicher führen kann. (5) Für die Durchführung der ärztlichen und der medizinisch-psychologischen Untersuchung sowie für die Erstellung der entsprechenden Gutachten gelten die in der Anlage 15 genannten Grundsätze. (6) Die Fahrerlaubnisbehörde legt unter Berücksichtigung der Besonderheiten des Einzelfalls und unter Beachtung der Anlagen 4 und 5 in der Anordnung zur Beibringung des Gutachtens fest, welche Fragen im Hinblick auf die Eignung des Betroffenen zum Führen von Kraftfahrzeugen zu klären sind. Die Behörde teilt dem Betroffenen unter Darlegung der Gründe für die Zweifel an seiner Eignung und unter Angabe der für die Untersuchung in Betracht kommenden Stelle oder Stellen mit, daß er sich innerhalb einer von ihr festgelegten Frist auf seine Kosten der Untersuchung zu unterziehen und das Gutachten beizubringen hat. Der Betroffene hat die Fahrerlaubnisbehörde darüber zu unterrichten, welche Stelle er mit der Untersuchung beauftragt hat. Die Fahrerlaubnisbehörde teilt der untersuchenden Stelle mit, welche Fragen im Hinblick auf die Eignung des Betroffenen zum Führen von Kraftfahrzeugen zu klären sind und übersendet ihr die vollständigen Unterlagen, soweit sie unter Beachtung der gesetzlichen Verwertungsverbote verwendet werden dürfen. Die Untersuchung erfolgt auf Grund eines Auftrages durch den Betroffenen. (7) Steht die Nichteignung des Betroffenen zur Überzeugung der Fahrerlaubnisbehörde fest, unterbleibt die Anordnung zur Beibringung des Gutachtens. (8) Weigert sich der Betroffene, sich untersuchen zu lassen, oder bringt er der Fahrerlaubnisbehörde das von ihr geforderte Gutachten nicht fristgerecht bei, darf sie bei ihrer Entscheidung auf die Nichteignung des Betroffenen schließen. Der Betroffene ist hierauf bei der Anordnung nach Absatz 6 hinzuweisen. (9) Unbeschadet der Absätze 1 bis 8 haben die Bewerber um die Erteilung oder Verlängerung einer Fahrerlaubnis der Klassen C, C1, CE, C1E, D, D1, DE oder D1E zur Feststellung ihrer Eignung der Fahrerlaubnisbehörde einen Nachweis nach Maßgabe der Anlage 5 vorzulegen. (10) Hat der Betroffene an einem Kurs teilgenommen, um festgestellte Eignungsmängel zu beheben, genügt in der Regel zum Nachweis der Wiederherstellung der Eignung statt eines erneuten medizinisch-psychologischen Gutachtens eine Teilnahmebescheinigung, wenn 1. der betreffende Kurs nach § 70 anerkannt ist, 2. auf Grund eines medizinisch-psychologischen Gutachtens einer Begutachtungsstelle für Fahreignung die Teilnahme des Betroffenen an dieser Art von Kursen als geeignete Maßnahme angesehen wird, seine Eignungsmängel zu beheben, und 3. die Fahrerlaubnisbehörde der Kursteilnahme nach Nummer 2 zugestimmt hat. (11) Die Teilnahmebescheinigung muß 1. den Familiennamen und Vornamen, den Tag und Ort der Geburt und die Anschrift des Seminarteilnehmers, 2. die Bezeichnung des Seminarmodells und 3. Angaben über Umfang und Dauer des Seminars enthalten. Sie ist vom Seminarleiter und vom Seminarteilnehmer unter Angabe des Ausstellungsdatums zu unterschreiben. Die Ausstellung der Teilnahmebescheinigung ist vom Kursleiter zu verweigern, wenn der Teilnehmer nicht an allen Sitzungen des Kurses teilgenommen oder die Anfertigung von Kursaufgaben verweigert hat.
Kräftemessungen - Bewegungsanalysen Das Optimum an Bedienbarkeit für Menschen mit Behinderungen finden. Bereits im Vorfeld werden Kräftemessungen und Prüfungen der Bewegungsabläufe durch ein kompatibles Lenk- und Bremssystem mit austauschbaren Bedienelementen wie beispielsweise einem Joystick oder einem Minilenkrad durchgeführt. Anhand dieser Werte können Gutachten und Angebote erstellt und Ihr Fahrzeug so umgebaut werden, dass ein Optimum an Mobilität und Bedienbarkeit für Sie erreicht wird. Klarer Vorteil: Realistisches Empfinden für das Fahrzeug - nicht in einem Simulator sondern in einem realen Fahrzeug mit realen Einstellungsmöglichkeiten - und so gut skalierbar und auslesbar, dass die gemessenen Daten den Einstellungen Ihres zukünfigen PARAVAN's entsprechen. Und Sie haben das sichere Gefühl ein Auto lenken zu können - eine Gewissheit die Ihnen kein Simulator geben kann. Und das ist derzeit europaweit einmalig.
Osteogenesis imperfecta Glasknochenkrankheit = erbliche, intrauterin oder im Kindesalter auftretende, verschiedengradige Störungen der Knochenbildung - Instabilität der Knochen führt zu Brüchen und Verbiegungen, diese zu Deformitäten und Bewegungseinschränkungen.
Segmentlehre Bei Durchtrennung des Rückenmarks fallen die meisten Organfunktionen unterhalb der geschädigten Stelle aus. Aus diesem Grund kann man nach der sogenannten Segmentlehre die zu erwartenden Ausfälle beurteilen. Da jeder Mensch persönliche Unterschiede im Aufbau seines Nervensystems besitzt, kann die Segmentlehre nur grobe Angaben machen. Letztendlich ist jede Verletzung des Rückenmarks von anderen verschieden, selbst wenn sie im gleichen Segment erfolgt. Nackenwirbel / Cervikalsegmente:C2 - C4	Nackenmuskulatur, Zwerchfell, Nackenhaut C5	Zwerchfell, Bizeps, Schultermuskeln, Schulterhaut C6	Bizeps, Schultermuskeln, Oberarm- und Daumenhaut C7	Schultermuskeln, Trizeps und lange Muskeln des Oberarms C8	Trizeps und lange Muskeln des Oberarms, Fingermuskulatur und kleine Muskeln der Hand, Handkantenhaut und kleiner Finger Brustwirbel / Thorakalsegmente:Th1	Fingermuskulatur und kleine Muskeln der Hand, Unterarmhaut Th2 - Th4	Brustmuskulatur, Rückenmuskulatur, Rippenmuskeln, Bauchmuskeln, Haut des oberen Brustbereichs und der Brustwarzen Th4 - Th5	Brustmuskulatur, Rückenmuskulatur, Rippenmuskeln, Bauchmuskeln, Haut der Brustwarzen Th5 - Th11	Brustmuskulatur, Rückenmuskulatur, Rippenmuskeln, Bauchmuskeln, Bauchhaut Th12	Brustmuskulatur, Rückenmuskulatur, Rippenmuskeln, Bauchmuskeln Lendenwirbel / Lumbalsegmente:L1 Oberschenkelmuskel, Lendenhaut L2 - L4	Unterschenkelmuskel, Oberschenkelhaut, Knieoberseite und Innenseite der Unterschenkel L5	Fuß- und Zehenmuskeln, Zehenhaut und Außenseite der Unterschenkel Beckenwirbel / Sakralsegmente: S1	Fuß- und Zehenmuskeln, Knöchel, Hackenhaut S2	Knöchel, Haut an der Knieinnenseite S3 - S5	Beckenboden, Genitalien, Blasenmuskulatur, Anus sowohl Haut, als auch Muskulatur.
Spina bifida Spina bifida heißt wörtlich übersetzt "gespaltenes Rückgrat". Es handelt sich um eine Fehlbildung im Bereich der Wirbelsäule und des Rückenmarks. Da sich die Wirbelsäule und das Rückenmark aus dem Neuralrohr entwickeln, spricht man auch von einem Neuralrohrdefekt. Normalerweise verschmelzen die beiden Bogenanteile der Wirbel zu einem Ring, der das Wirbelloch nach hinten begrenzt. Im Wirbelloch selbst liegt das Rückenmark, umgeben von den Rückenmarkshäuten. Bei der Spina bifida bleibt der Bogenschluss eines oder mehrerer Wirbel aus. Durch den Spalt können sich die Rückenmarksanteile und Nerven sackförmig vorwölben (Myelomeningozele). Befindet sich nur Hirnhaut im Bruchsack, handelt es sich um eine Meningozele.
StVZO §§19, 21 Straßenverkehrszulassungsordnung, Teile- und Mustergutachten. Die sicherheitsrelevanten Bedienkomponenten, das komplette SPACE DRIVE System und der PARAVAN - Umbau wurden von den amtlich anerkannten Sachverständigen des TÜV nach Herz und Nieren überprüft und in ihrer Sicherheit und Funktionalität erfolgreich nach den §§ 19, 21 StVZO bestätigt und dokumentiert.
Tetraplegie Vollständige Lähmung aller 4 Extremitäten. Wenn das Rückenmark im Bereich des Halses verletzt ist, wird eine Tetraplegie verursacht, was eine Lähmung beider Beine und Arme bedeutet. - Komplett: Eine Rückenmarksverletzung, die den totalen Verlust von Muskelkraft und Sensibilität unterhalb der Verletzung verursacht, heißt komplette Lähmung. - Inkomplett: Die inkomplette Lähmung ist eine Rückenmarksverletzung, die nicht den totalen Verlust von Motorik (= Bewegungsfähigkeit) und/oder Sensibilität zur Folge hat.