Source: https://www.spiritlegal.com/de/externer-datenschutzbeauftragter-leipzig.html
Timestamp: 2017-09-22 08:15:12
Document Index: 210043359

Matched Legal Cases: ['§ 75', '§ 77', '§ 38', '§ 203', '§ 38', '§ 24']

Externer Datenschutzbeauftragter Leipzig - SPIRIT LEGAL LLP RECHTSANWÄLTE
Externer Datenschutzbeauftragter Leipzig: Gut beraten mit Spirit Legal LLP Rechtsanwälte
Externer Datenschutzbeauftragter Leipzig: Unsere Rechtsanwälte sichern Ihren Datenschutz
Ob Einzelunternehmer oder börsennotierte Aktiengesellschaft – wer in Deutschland mit personenbezogenen Daten arbeitet, muss die Datenschutzvorschriften des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) und weiterer Spezialgesetze wie des Telemediengesetzes (TMG) und des Telekommunikationsgesetzes (TKG) beachten. Ein sorgsamer Umgang mit Kundendaten gehört zum Grundsatz der unternehmerischen Sorgfaltspflichten und ist auch in Zeiten der digitalen Datenverarbeitung zu einzuhalten. Datenschutzrechtlich brisant sind
Moderne Kundenverwaltungen und Customer-Relationship-Management-Systeme (CRM),
Enterprise -Resource-Planning-Systeme (ERP),
Schnittstellen zu Zahlungsdienstleistern und Payment-Service-Providern (PSP), aber auch
Zeiterfassungseinrichtungen sowie
Ob Leipzig, Berlin oder München: Um diese unternehmerischen Verpflichtungen zu erfüllen, ist die Bestellung eines betrieblichen Datenschutzbeauftragten unumgänglich. Externe Datenschutzbeauftragte sind nicht nur in Leipzig gegenüber einer innerbetrieblichen Lösung meist die wirtschaftlichere Alternative, da sie anders als der interne betriebliche Datenschutzbeauftragte nicht zu den "Unkündbaren" zählen, in fachlicher Hinsicht über interdisziplinäres Expertenwissen verfügen und -sofern es sich um Rechtsanwälte handelt- der beruflichen Verschwiegenheitsverpflichtung unterliegen. Gerade letzteres ist bei der Verarbeitung sensibler Daten ein nicht zu unterschätzender Vorteil der Bestellung externer Datenschutzbeauftragter in Sachsen und anderswo.
Datenschutzbeauftragter Leipzig: Dienstleister als spezialisierte externe Datenschutzbeauftragte | Foto © pcross, iStock
Diese Anwendungen und Einrichtungen erfordern datenschutzrechtlich höchste Aufmerksamkeit der Unternehmensführung und des Datenschutzbeauftragten und zwar nicht erst, wenn die Daten in der "Cloud" gespeichert oder über den Atlantik transferiert werden. Betroffenenrechte, also Rechte der Kunden und Mitarbeiter eines Unternehmens sind stets zu wahren, wenn man behördlichen oder gerichtlichen Ärger sowie hohe Bußgelder vermeiden möchte. Externe Datenschutzbeauftragte ist in besonderem Maße qualifiziert, hier standardisierte Datenschutzprozesse zu etablieren, um kostengünstig die gesetzlichen Verpflichtungen nach dem BDSG zu erfüllen.
Sobald Sie mehr als eine Handvoll Mitarbeiter beschäftigen (inklusive Freelancern, Praktikanten und Teilzeitkräften), die personenbezogene Daten verarbeiten, ist laut BDSG ein interner oder externer betrieblicher Beauftragter für den Datenschutz (DSB) zu bestimmen. Dieser hat sich gegenüber Kunden, Mitarbeitern und der zuständigen Aufsichtsbehörde, dem Sächsischen Datenschutzbeauftragten in Dresden, für den Umgang mit Daten im Unternehmen zu verantworten. Ein (externer) Datenschutzbeauftragter berät Sie im Unternehmen vor Ort in Leipzig, verantwortlich gegenüber den Betroffenen bleibt jedoch die Unternehmensleitung.
Das Bundesarbeitsgericht (BAG) führt in einer Entscheidung aus dem Jahr 2011 (Az.: 10 AZR 562/09) dazu aus:
Das Arbeitsgericht Berlin entschied mit Urteil vom 23.10.2015 (Az. 28 Ca 9903/15) zur Frage, wann ein wichtiger Grund für die Kündigung eines Datenschutzbeauftragten vorliegt (amtliche Leitsätze):
Gerade diese starke Stellung des internen betrieblichen Datenschutzbeauftragten ist ein Grund, weshalb viele Unternehmen in der Region Leipzig lieber flexibel bleiben und auf die Kompetenzen externer Datenschutzbeauftragter zurückgreifen.
Die Position des betrieblichen Datenschutzbeauftragten darf nämlich auch nicht von einem Gesellschafter, Geschäftsführer, Prokuristen, Revisionsleiter oder IT-Leiter übernommen werden, da dies mit dem Gebot der Unabhängigkeit und Weisungsfreiheit, wie es das Bundesdatenschutzgesetz vorgibt, nicht zu vereinbaren ist. Dieser Interessenkonflikt führt zur sogenannten "Inkompatibilität" und damit dazu, dass die Bestellung einer solchen Person nach deutschem Recht als unwirksam gilt. Die zuständigen Aufsichtsbehörden, z.B. in Hessen, verhängen gegen Unternehmen, die keinen Datenschutzbeauftragten bestellen, Bußgelder von i.d.R. EUR 10.000. Die für den Datenschutz in Leipzig zuständige Aufsichtsbehörde hat in der Vergangenheit teils höhere Bußgelder verhängt.
Als wirtschaftlich sinnvolle Alternative hat sich demgegenüber die Bestellung externer Dienstleister als betrieblicher Datenschutzbeauftragter bewährt. Die Leistungen als externer Datenschutzbeauftragter sind kalkulierbar, die Verträge haben eine überschaubare Laufzeit und die spezialisierten Berater sind qualifizierter, als man es mit einer internen Lösung je erreichen kann. Unsere Rechtsanwälte und Wirtschaftsjuristen sind seit Jahren bundesweit und eben auch vor Ort in Leipzig im Bereich des Datenschutzrechts tätig, sie beraten und vertreten zahlreiche Unternehmen jeder Größe als externe Datenschutzbeauftragte und gehen mit dem entsprechenden Fingerspitzengefühl dort vor, wo es notwendig ist. Sie scheuen aber auch nicht davor zurück, unternehmerische Positionen gegenüber Aufsichtsbehörden und Wettbewerbern mit Vehemenz und Fachverstand zu vertreten, wenn nötig auch gerichtlich. Sprechen Sie uns für eine Zusammenarbeit an, wir haben stets kreative und intelligente Lösungen auch für hochaktuelle Themen im Bereich Kundendaten, Gesundheitsdaten und internationalem Datentransfer.
Datenschutzbeauftragter Leipzig: Für die Mitarbeiter Ihres Unternehmens
Datenschutzbeauftragter Leipzig: Datenschutz gilt auch für die Mitarbeiter von Unternehmen | Foto © contrastwerkstatt, Fotolia
Mangels gesetzlicher Regelung sind eine Vielzahl verschiedener Vorschriften, Grundsatzurteile und Richtlinien zu berücksichtigen. Gerade in größeren und mitbestimmten Unternehmen sind Tarifverträge und Betriebsvereinbarungen zu beachten, denn diese können Regelungen zum Beschäftigtendatenschutz enthalten, die von Datenschutzbeauftragten auf ihre Einhaltung zu prüfen sind. Der Gestaltungsspielraum von Unternehmern auch in der Region Leipzig wird inhaltlich unter anderem durch den Schutz des Persönlichkeitsrechts der Arbeitnehmer begrenzt, § 75 Abs. 2 S. 1 BetrVG, oder gegebenenfalls durch mittels Tarifvertrag geregelte Arbeitsbedingungen, § 77 Abs. 3 BetrVG.
Wir als externe Datenschutzbeauftragte in Leipzig für Ihr Unternehmen
Datenschutzbeauftragter Leipzig: Wir beraten Sie als externe Datenschutzbeauftragte | Foto ©mijeshots
Der Datenschutzbeauftragte wirkt im Unternehmen mit, um alle datenschutzrechtlichen Vorgaben einzuhalten. Als externe Datenschutzbeauftragte beraten die Rechtsanwälte des Leipziger Standorts von Spirit Legal LLP in allen Fragen des Datenschutzes und der Datensicherheit und unterstützen die Einhaltung der geltenden Datenschutzvorschriften nach europäischem, bundesdeutschem und sächsischem Recht. Das beinhaltet unter anderem die Überwachung der Anwendung von zentralen Programmen, mit denen personenbezogene Daten verarbeitet werden.
Kennen Sie bereits den neben der fachlichen Qualifikation wichtigsten Vorteil der Bestellung von Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten als Datenschutzbeauftragte? Die anwaltliche Verschwiegenheitspflicht geht allen Datenschutzbestimmungen vor. Im Klartext: Keine Datenschutzbehörde kann einen anwaltlichen Datenschutzbeauftragten zu Auskünften zwingen, sämtliche Informationen über seine Tätigkeit, fallen bei einem als Datenschutzbeauftragten bestellten Rechtsanwalt unter den Schutz des Mandatsgeheimnisses. Diesen entscheidenden Vorteil können andere Dienstleister, die Ingenieure oder Pädagogen zu Datenschutzbeauftragten umschulen, nicht bieten.
Dies stellt eine Entscheidung des Kammergerichts Berlin (Beschluss vom 20.08.2010; Az. 2 Ss 23/07, 1 Ws (B) 51/07 - 2 Ss 23/07) klar:
"Der Rechtsanwalt ist wegen § 38 Abs. 3 Satz 2 BDSG im Hinblick auf § 203 Abs. 1 Nr. 3 StGB nicht verpflichtet, dem Datenschutzbeauftragten mandatsbezogene Informationen zu geben, die seiner Verschwiegenheitspflicht unterliegen. Denn die Vorschrift des § 38 Abs. 3 Satz 1 BDSG enthält keine dem § 24 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 BDSG entsprechende Bestimmung, nach der sich auch bei nicht-öffentlichen Stellen die Kontrollbefugnis des Datenschutzbeauftragten auf diejenigen personenbezogenen Daten erstreckt, die der beruflichen Geheimhaltung unterliegen."
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