Source: https://www.revosax.sachsen.de/vorschrift/12517.2
Timestamp: 2020-07-13 05:31:01
Document Index: 390537156

Matched Legal Cases: ['§ 32', '§ 16', '§ 20', '§ 13', '§ 13', '§ 40', '§ 40', '§ 41', '§ 41', '§ 45', '§ 45', '§ 19', '§ 20', '§ 52', '§ 55', '§ 60', '§ 66', '§ 52', '§ 53', '§ 54', '§ 55', '§ 59', '§ 62', '§ 63', '§ 67', '§ 17', '§ 47', '§ 63', '§ 71']

Vollzitat: Schulordnung Gymnasien Abiturprüfung vom 27. Juni 2012 (SächsGVBl. S. 348), die zuletzt durch Artikel 1 der Verordnung vom 10. Juni 2020 (SächsGVBl. S. 288) geändert worden ist
(5) An anderen Gymnasien mit vertiefter Ausbildung kann die Sächsische Bildungsagentur auf Antrag der Eltern oder des volljährigen Schülers bei Vorliegen eines wichtigen Grundes 2 Klassenstufen sowie die gymnasiale Oberstufe auf jeweils 3 Schuljahre dehnen. Eine Dehnung schließt eine freiwillige Wiederholung gemäß § 32 Abs. 6 bis 9 aus.
(5) Wechseln Schüler der Mittelschule an das Gymnasium ohne Nachweis der durchgehenden Belegung einer zweiten Fremdsprache ab der Klassenstufe 6, werden sie durch die Sächsische Bildungsagentur besonderen 10. Klassen an Gymnasien zugewiesen, an denen der Unterricht in der zweiten Fremdsprache in einem Umfang von 6 Wochenstunden aufgenommen wird. Für diese Schüler entfällt abweichend von § 16 Abs. 2 Satz 1 in der Klassenstufe 10 die Verpflichtung zur Teilnahme am Profilunterricht. 1
Lehrer, deren Angehörige gemäß § 20 Abs. 5 des Verwaltungsverfahrensgesetzes ( VwVfG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 23. Januar 2003 (BGBl. I S.102), das zuletzt durch Artikel 3 des Gesetzes vom 25. Juli 2013 (BGBl. I S. 2749, 2753) geändert worden ist, sich der Eignungsprüfung unterziehen oder die einen der zu prüfenden Schüler unterrichten, können nicht Mitglied des Prüfungsausschusses sein.
(7) Ein Schüler, der aus wichtigem Grund an der Prüfungsteilnahme verhindert ist, kann die Eignungsprüfung zu einem späteren vom Staatsministerium für Kultus vorgegebenen Termin nachholen. Über das Vorliegen eines wichtigen Grundes entscheidet der Vorsitzende des Prüfungsausschusses. 2
(3) Schüler, die eine Vorbereitungsklasse oder Vorbereitungsgruppe gemäß § 13 Abs. 3 SOMIA besucht haben, können in ein Gymnasium wechseln, wenn sie im Herkunftsland bereits eine dem Gymnasium gleichwertige Schule besucht haben oder der Betreuungslehrer auf Antrag der Eltern den Besuch des Gymnasiums empfiehlt. Über den Wechsel entscheidet die Sächsische Bildungsagentur.
(2) Der Schulleiter beantragt bei der Sächsischen Bildungsagentur die Einleitung des Verfahrens zur Feststellung des sonderpädagogischen Förderbedarfs des Schülers gemäß § 13 der Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus über Förderschulen im Freistaat Sachsen (Schulordnung Förderschulen – SOFS) vom 3. August 2004 (SächsGVBl. S. 317), die zuletzt durch Verordnung vom 14. August 2013 (SächsGVBl. S. 735) geändert worden ist, in der jeweils geltenden Fassung. 3
(3) Wird in der Klassenstufe 5 keine zweite Fremdsprache unterrichtet, wählen die Eltern in der Klassenstufe 5 nach Beratung aus dem Sprachenangebot der Schule eine zweite Fremdsprache, die ab der Klassenstufe 6 unterrichtet wird. Ein Rechtsanspruch auf Erteilung von Unterricht in einer bestimmten Fremdsprache besteht nicht. Übersteigt die Zahl der Anmeldungen für eine zweite Fremdsprache die Anzahl der verfügbaren Plätze, werden nach erneuter Beratung der Eltern die Plätze zunächst in den Härtefällen und sodann im Losverfahren vergeben. Ein Härtefall liegt insbesondere vor, wenn
(7) Schüler mit Migrationshintergrund, die in die Klassenstufe 10 des Gymnasiums ohne Nachweis der durchgehenden Belegung einer zweiten Fremdsprache ab der Klassenstufe 6 wechseln und deren Herkunftssprache nicht die an der bisherigen Schule unterrichtete erste oder zweite Fremdsprache ist, können auf Antrag der Eltern oder des volljährigen Schülers eine schriftliche Feststellungsprüfung in der Herkunftssprache ablegen, wenn das Sächsische Bildungsinstitut über geeignete Prüfer verfügt. In besonders begründeten Einzelfällen kann diese Feststellungsprüfung auch bei einem Wechsel an das Gymnasium vor der Klassenstufe 10 abgelegt werden. Die Dauer der Prüfung beträgt 180 Minuten. Überprüft wird die Sprachkompetenz in der Herkunftssprache. Die Bewertung erfolgt durch einen vom Sächsischen Bildungsinstitut bestimmten Prüfer. Sie richtet sich nach den für die Realschulabschlussprüfung geltenden Bewertungsmaßstäben. Das Ergebnis wird in einer ganzen Note ausgedrückt. Für Schüler, die diese Feststellungsprüfung bestanden haben, kann die Belegung einer zweiten Fremdsprache bis zum Abschluss der Klassenstufe 10 entfallen. Die Entscheidung trifft der Schulleiter. 4
(3) In besonders begründeten Ausnahmefällen können unterrichtsfreie Tage durch die Sächsische Bildungsagentur oder das Staatsministerium für Kultus angeordnet werden. 5
Die Fachkonferenz beschließt zum Schuljahresbeginn die Gewichtung der beiden Teilbewertungen für die Klassenstufen 5 bis 10. Die Gewichtung der beiden Teilbewertungen in den Jahrgangsstufen 11 und 12 liegt im pädagogischen Ermessen des Fachlehrers. Der Fachlehrer hat die Gewichtung der beiden Teilbewertungen und die Anzahl der Klassenarbeiten oder Klausuren und Komplexen Leistungen zu Beginn eines jeden Schuljahres den Schülern und bei minderjährigen Schülern auch deren Eltern nachweislich bekannt zu geben.
(9) In den Klassenstufen 5 bis 10 sind in allen Fächern, die unterrichtet werden, und im Profil Leistungen mit Noten zu bewerten. 6
(11) Die Teilnahme an zusätzlichen schulischen Veranstaltungen, zum Beispiel an Arbeitsgemeinschaften, und die erfolgreiche Teilnahme an schulischen bundesweiten oder internationalen Wettbewerben sowie eine vom Schüler geleistete auf die Schule bezogene ehrenamtliche Tätigkeit sind auf Wunsch des Schülers auf dem Jahreszeugnis oder auf dem Kurshalbjahreszeugnis einzutragen. 7
(2) Nach Beendigung des Schulbesuchs im Ausland wird der Unterricht in der Klassen- oder Jahrgangsstufe fortgesetzt, in die der Schüler vor der Beurlaubung versetzt worden ist. Auf Antrag kann die Sächsische Bildungsagentur genehmigen, dass der Unterricht in der nächsthöheren Klassenstufe oder bei Beurlaubung nach der Klassenstufe 9 in der Jahrgangsstufe 11 fortgesetzt wird, wenn eine Schule im Ausland mit vergleichbaren Lerninhalten regelmäßig besucht wurde und hierüber sowie über die dabei erzielten Leistungen eine Bestätigung der Schule vorgelegt wird. Nach Beendigung des Schulbesuchs im Ausland im Anschluss an die Jahrgangsstufe 11 wird der Unterricht in der Jahrgangsstufe 12 fortgesetzt. 8
(6) Für hörgeschädigte Schüler kann die Belegung für ein Grundkursfach gemäß Absatz 1 Nr. 5 entfallen. Sie belegen an Stelle dieses Fachs ein anderes Grundkursfach. Die Entscheidung trifft der Schulleiter. 9
(5) Die Belegung eines Grundkursfachs gemäß § 40 Abs. 1 Nr. 5 kann entfallen, wenn ein Grundkursfach mit Ausnahme der Fächer Sport und Fremdsprache entweder mit bilingualem Unterricht in dieser Fremdsprache oder im Unterricht in dieser Fremdsprache als Arbeitssprache belegt wird. Hat der Schüler eine fortgeführte Fremdsprache als Leistungskursfach belegt, gilt Satz 1 entsprechend für die Belegung für das Grundkursfach fortgeführte Fremdsprache gemäß § 40 Abs. 1 Nr. 4. Für Schüler, die nach der Klassenstufe 10 von der Mittelschule an das Gymnasium gewechselt haben und an der Mittelschule keine zweite Fremdsprache belegt hatten, finden die Sätze 1 und 2 keine Anwendung. Die Wochenstundenzahl für einen Grundkurs mit bilingualem Unterricht kann durch die Schule um bis zu 2 Wochenstunden, die für einen Grundkurs mit Unterricht in einer Fremdsprache als Arbeitssprache um 1 Wochenstunde erhöht werden. 10
(3) Wird eine Besondere Lernleistung als Abiturprüfungsfach eingebracht, kann abweichend von § 41 Abs. 4 Satz 1 die Belegung für eines der in § 41 Abs. 3 genannten Grundkursfächer auch in der Jahrgangsstufe 11 entfallen. § 45 bleibt unberührt. 11
(8) § 45 bleibt unberührt. 12
In die Summe aller Kurshalbjahresergebnisse gehen die Kurshalbjahresergebnisse der Leistungskursfächer je doppelt, die der Grundkursfächer je einfach ein. Bei der Anzahl der Kurshalbjahresergebnisse zählen die der Leistungskursfächer doppelt. Ein nicht ganzzahliges Gesamtergebnis wird mathematisch gerundet.
(5) Zur Ermittlung der Punktzahl für die Gesamtqualifikation werden die in den beiden Blöcken erreichten Punktzahlen addiert.
(6) Besteht die Besondere Lernleistung aus dem schriftlichen Teil und dem Kolloquium, wird die vierfache Punktzahl der Besonderen Lernleistung gemäß Anlage 2 gebildet. Die Punktzahl des schriftlichen Teils wird gegenüber der im Kolloquium erreichten Punktzahl doppelt gewichtet. Enthält die Besondere Lernleistung einen praktischen Teil, werden schriftlicher Teil, praktischer Teil und Kolloquium gleich gewichtet, wobei das arithmetische Mittel der drei Punktzahlen mit dem Faktor 4 multipliziert wird. Ein nicht ganzzahliges Ergebnis wird mathematisch gerundet.
(7) Wiederholt ein Schüler die Jahrgangsstufe 12, kann er eine zuvor in der Jahrgangsstufe 12 erbrachte Besondere Lernleistung nicht in die Gesamtqualifikation einbringen. 13
erstes und zweites Leistungskursfach (P1 und P2), schriftlich, mit einer Prüfungsdauer von jeweils 240 bis 300 Minuten,
ein Grundkursfach (P3), schriftlich, mit einer Prüfungsdauer von 180 bis 240 Minuten,
(7) Als Abiturprüfungsfach P3 bis P5 kann jeweils eines der Grundkursfächer Deutsch, Sorbisch im Falle des Absatzes 5, Geschichte, Geographie, Gemeinschaftskunde/Rechtserziehung/Wirtschaft, Mathematik, Physik, Chemie und Biologie gewählt werden.
(8) Grundkurse in den Fächern Kunst, Musik, Informatik, Evangelische Religion, Katholische Religion und Ethik sowie in Fremdsprachen können nur Abiturprüfungsfächer P4 oder P5 sein.
Der Antrag gemäß Satz 1 Nr. 2 ist spätestens am zweiten Werktag im Sinne des § 19 Abs. 1 Satz 1 nach Bekanntgabe der Ergebnisse der schriftlichen Prüfungen schriftlich beim Vorsitzenden des Prüfungsausschusses zu stellen. Wurde die Besondere Lernleistung mit 0 Punkten bewertet, findet zusätzlich eine mündliche Prüfung in einem vom Prüfungsausschuss festgelegten Grundkursfach statt. Der vierfache Wert der Punktzahl der Prüfung in diesem Abiturprüfungsfach wird gemäß Anlage 2 gebildet.
(5) Lehrkräfte, deren Angehörige gemäß § 20 Abs. 5 VwVfG sich der Abiturprüfung an derselben Schule unterziehen, können nicht Mitglied des Prüfungsausschusses sein. 14
(3) Gegen Entscheidungen des Prüfungsausschusses und der Fachprüfungskommission kann der Vorsitzende des Prüfungsausschusses die Sächsische Bildungsagentur anrufen. 15
(5) Ist ein Schüler aus gesundheitlichen Gründen nicht in der Lage, den praktischen Teil zu absolvieren, wird stattdessen ein mündlicher Prüfungsteil durchgeführt. Es gelten Absatz 4 sowie die §§ 52, 53, 54 Abs. 2 und 3, § 55 Abs. 1, 3 und 4 sowie § 60 Abs. 2, 3 und 8 bis 10 entsprechend. 16
(4) Bei Verdacht der Benutzung oder Bereithaltung unerlaubter Hilfsmittel, der Täuschung, des Täuschungsversuchs sowie bei Leistungsverweigerung und ordnungswidrigem Verhalten ist dies und die Entscheidung des Prüfungsausschusses im Protokoll zu vermerken. 17
(1) Für Prüfungsteilnehmer, die die Abiturprüfung aus einem wichtigen Grund ganz oder teilweise versäumt haben, wird vom Staatsministerium für Kultus pro Fach je ein Nachprüfungstermin festgelegt. Nimmt der Prüfungsteilnehmer aus einem wichtigen Grund an der schriftlichen Nachprüfung nicht teil, kann er die entsprechende Prüfung erst im Prüfungszeitraum des folgenden Schuljahres ablegen, soweit der Prüfungsausschuss auf Antrag des Prüfungsteilnehmers oder bei minderjährigen Prüfungsteilnehmern deren Eltern keinen besonderen Härtefall feststellt. Wird ein besonderer Härtefall festgestellt, kann der Prüfungsteilnehmer an einer weiteren Nachprüfung teilnehmen.
(5) Steht aufgrund der bereits erbrachten Prüfungsleistung vor dem Nachprüfungstermin fest, dass der Prüfungsteilnehmer die Abiturprüfung nicht bestehen kann, teilt der Vorsitzende des Prüfungsausschusses ihm dies mit. In diesem Fall entfällt die Nachprüfung. 18
(6) Der Termin für die Aushändigung der Zeugnisse wird vom Staatsministerium für Kultus durch Verwaltungsvorschrift festgelegt. 19
Der Erwerb des Latinums, Graecums und Hebraicums richtet sich nach Anlage 4.
(6) Für den Erwerb des Baccalauréat gilt die Prüfungsordnung nach Anlage 5. 20
(11) Die zusätzliche mündliche Prüfung in einem Fach nach Absatz 2 wird vor der Entscheidung über die Zulassung nach Absatz 6 durchgeführt. Das Prüfungsergebnis in einem Fach nach Absatz 2 wird ermittelt, indem die Punktzahlen des schriftlichen Teils und der zusätzlich durchgeführten mündlichen Prüfung bei Fächern auf erhöhtem Anforderungsniveau jeweils mit dem Faktor 6,5, bei Fächern auf grundlegendem Anforderungsniveau jeweils mit dem Faktor 4,5 multipliziert und danach addiert werden. Ein nicht ganzzahliges Prüfungsergebnis wird aufgerundet.
(12) Das Prüfungsergebnis in einem Fach nach Absatz 7 wird ermittelt, indem die Punktzahlen der mündlichen Prüfungen jeweils mit dem Faktor 2 multipliziert und danach addiert werden. 21
(zu § 66) 22
Mit dem Ablegen der Ergänzungsprüfung soll der Bewerber die Kenntnisse und Fähigkeiten nachweisen, die für das Latinum, Graecum oder Hebraicum erforderlich sind. Die Ergänzungsprüfung besteht aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil. Die Arbeitszeit für den schriftlichen Teil beträgt 180 Minuten. Der mündliche Teil dauert in der Regel 20 Minuten, die Vorbereitungszeit beträgt in der Regel 30 Minuten. Es gelten § 52 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 und 4 bis 8, Satz 2 und 3 sowie Abs. 3 bis 5, § 53 Abs. 1 Satz 2, § 54 Abs. 2 und 3, §§ 55, 56 Abs.1 bis 4 und Abs. 5 Satz 2, §§ 59, 60 Abs. 2 und 8 bis 10 sowie §§ 62 und 63 entsprechend, soweit nachfolgend nicht Abweichendes geregelt ist.
Über die Zulassung der Bewerber nach Satz 1 Doppelbuchst. aa entscheidet der Schulleiter des Gymnasiums, an dem die Prüfung durchgeführt wird. Bewerber nach Satz 1 Doppelbuchst. bb und cc richten ihren Antrag auf Zulassung zur Ergänzungsprüfung bis spätestens 6 Wochen vor Beginn der Prüfung an die Sächsische Bildungsagentur, die über den Antrag entscheidet. Dem Antrag ist eine Erklärung, ob die Ergänzungsprüfung zum ersten oder zweiten Mal abgelegt wird, beizufügen. Bewerber nach Satz 1 Doppelbuchst. cc fügen eine Immatrikulationsbe-scheinigung der besuchten Hochschule bei.
Die Ergänzungsprüfung für die Bewerber nach Buchstabe b Satz 1 Doppelbuchst. aa und bb findet im zeitlichen Rahmen der Abiturprüfung an Gymnasien statt. Die Ergänzungsprüfung für Bewerber nach Buchstabe b Satz 1 Doppelbuchst. cc findet zweimal jährlich in der Regel an einer Hochschule statt; eine schriftliche Nachprüfung wird, abweichend von § 63 Abs. 1 Satz 1, nicht durchgeführt.
Zur Durchführung der Ergänzungsprüfung bildet die Sächsische Bildungsagentur einen oder mehrere Prüfungsausschüsse. Einem Prüfungsausschuss gehören 1 Vertreter oder Beauftragter der Sächsischen Bildungsagentur als Vorsitzender und 2 fachlich geeignete Mitglieder, in der Regel Fachlehrer, einer davon zugleich als Schriftführer, an. Der Prüfungs-ausschuss nimmt auch die Aufgaben der Fach-prüfungskommission wahr.
(zu § 67) 23
Für Prüfungsteilnehmer, die die Prüfung aus wichtigem Grund ganz oder teilweise versäumt haben, kann vom Staatsministerium für Kultus pro Fach je ein Nachprüfungstermin festgelegt werden. Nimmt der Prüfungsteilnehmer aus einem wichtigen Grund an der schriftlichen Nachprüfung nicht teil, kann er die entsprechende Prüfung erst im Prüfungszeitraum des folgenden Schuljahres ablegen, soweit der Prüfungsausschuss auf Antrag des Prüfungsteilnehmers oder bei minderjährigen Prüfungsteilnehmern deren Eltern keinen besonderen Härtefall feststellt. Wird ein besonderer Härtefall festgestellt, kann der Prüfungsteilnehmer an einer weiteren Nachprüfung teilnehmen.
§ 17 geändert durch Verordnung vom 27. September 2013 (SächsGVBl. S. 805)
§ 47 geändert durch Verordnung vom 27. September 2013 (SächsGVBl. S. 805)
§ 63 geändert durch Verordnung vom 27. September 2013 (SächsGVBl. S. 805)
§ 71 geändert durch Verordnung vom 27. September 2013 (SächsGVBl. S. 805)
Anlage 4 geändert durch Verordnung vom 27. September 2013 (SächsGVBl. S. 805)
Anlage 5 geändert durch Verordnung vom 27. September 2013 (SächsGVBl. S. 805)
Quelle: REVOSax http://www.revosax.sachsen.de/vorschrift/12517.2 Stand vom 13.07.2020