Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=VGH%20Baden-W%C3%BCrttemberg&Datum=28.11.2000&Aktenzeichen=PL%2015%20S%202838/99
Timestamp: 2019-09-23 20:46:15
Document Index: 137860875

Matched Legal Cases: ['Art 1', 'Art 2', '§ 108', '§ 626', '§ 626', '§ 54', '§ 54', '§ 286', '§ 28', 'BGH']

VGH Baden-Württemberg, 28.11.2000 - PL 15 S 2838/99 - dejure.org
https://dejure.org/2000,2832
VGH Baden-Württemberg, 28.11.2000 - PL 15 S 2838/99 (https://dejure.org/2000,2832)
VGH Baden-Württemberg, Entscheidung vom 28.11.2000 - PL 15 S 2838/99 (https://dejure.org/2000,2832)
VGH Baden-Württemberg, Entscheidung vom 28. November 2000 - PL 15 S 2838/99 (https://dejure.org/2000,2832)
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Art 1 Abs 1 GG, Art 2 Abs 1 GG, § 108 Abs 1 BPersVG, § 626 Abs 1 BGB, § 626 Abs 2 BGB, § 54 Abs 1 BAT, § 54 Abs 2 BAT, § 286 ZPO, § 28 Abs 1 S 1 PersVG BW
Verwertung des Ergebnisses einer ohne Kenntnis und Einwilligung des Betroffenen erhobenen DNA-Analyse für eine außerordentliche Verdachtskündigung; Antrag auf Ersetzung einer verweigerten Zustimmung zu einer außerordentlichen Kündigung durch einen Personalrat; Antrag auf ...
Personalvertretung - Ersetzung der Zustimmung; außerordentliche Kündigung; wichtiger Grund; Kündigungsfrist; Verdachtskündigung; Beleidigung; allgemeines Persönlichkeitsrecht; DNA-Analyse; Verwertungsverbot; Güter- und Interessenabwägung; Sachverhaltsaufklärung; ...
Kündigungsschutz; Verdachtskündigung aufgrund einer heimlichen DNA-Analyse
VG Stuttgart, 25.10.1999 - PL 21 K 14/99
NJW 2001, 1082
NVwZ 2001, 590 (Ls.)
VBlBW 2001, 225
DÖV 2001, 474
So dürfen Krankenpapiere, Atteste oder Gutachten nicht gegen den Willen des Betroffenen weitergegeben werden (BGHZ 24, 72, 81; VGH Mannheim NJW 2001, 1082).
Zutreffend ist das Verwaltungsgericht unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalls und unter Abwägung der Interessen aller Beteiligten (vgl. dazu den Beschluss des Senats vom 28.11.2000 - PL 15 S 2838/99 -, NJW 2001, 1082 = ZfPR 2001, 43) zu dem Ergebnis gelangt, dass ein derartiger wichtiger Grund vorliegt, weil der Antragstellerin die Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses nicht zugemutet werden kann.
VG Mainz, 02.02.2010 - 5 K 1390/09
Dabei gilt der Grundsatz, dass Personalratsmitglieder jedem anderen Arbeitnehmer gleich stehen, was die Frage der Pflichtverletzung aus dem Arbeitsvertrag und die Schwere der Verletzung betrifft (vgl. VGH Mannheim vom 28. November 2000, ZfPR 2001, 43 m.w.N.).
VGH Baden-Württemberg, 16.07.2002 - PB 15 S 259/02
Zustimmung zur außerordentlichen Änderungskündigung
Zutreffend ist das Verwaltungsgericht dabei unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalls und unter Abwägung der Interessen aller Beteiligten (vgl. dazu den Beschluss des Senats vom 28.11.2000 - PL 15 S 2838/99 -, NJW 2001, 1082 = ZfPR 2001, 43) zu dem Ergebnis gelangt, dass ein derartiger wichtiger Grund vorliegt, weil dem Antragsteller die unveränderte Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses mit dem Beteiligten zu 2. nicht zugemutet werden kann.