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Timestamp: 2017-03-28 00:41:54
Document Index: 321607639

Matched Legal Cases: ['Art. 42', 'Art. 42', 'Art. 109', 'Art. 66', 'Art. 64', 'Art. 65']

6B_645/2014 (28.08.2014)
6B_645/2014 Urteil vom 28. August 2014
1. Der Beschwerdeführer war ab 21. Februar 2007 eingetragener Halter eines Personenwagens Mercedes. Es wird ihm vorgeworfen, das Auto im Jahre 2010 verkauft und dabei bewusst verschwiegen zu haben, dass er oder eine andere Person den Kilometerstand um rund 63'000 Kilometer nach unten manipuliert hatte. Der Einzelrichter am Bezirksgericht March verurteilte ihn am 31. Oktober 2013 wegen Betrugs zu einer Geldstrafe von 80 Tagessätzen zu Fr. 10.--, bedingt aufgeschoben bei einer Probezeit von drei Jahren, sowie einer Busse von Fr. 160.-- bzw. 16 Tagen Ersatzfreiheitsstrafe. Das Kantonsgericht Schwyz wies am 20. Mai 2014 seine Berufung ab.
2. In einer Beschwerde ist unter Bezugnahme auf den angefochtenen Entscheid darzulegen, inwieweit dieser nach Auffassung des Beschwerdeführers das Recht verletzen soll (Art. 42 Abs. 2 BGG). Daraus folgt, dass die Begründung in der Beschwerde selber enthalten sein muss. Der Hinweis des Beschwerdeführers auf die Einsprache im kantonalen Verfahren ist unzulässig. Die dortigen Ausführungen sind unbeachtlich.
3. In tatsächlicher Hinsicht ist unumstritten, dass der Kilometerstand des Mercedes um 63'000 Kilometer nach unten manipuliert worden war. Indessen macht der Beschwerdeführer wie schon vor der Vorinstanz geltend, es treffe nicht zu, dass er es gewesen sei, der den Kilometerstand manipuliert habe oder durch eine dritte Person habe manipulieren lassen (vgl. Beschwerde S. 2/3).
4. In rechtlicher Hinsicht macht der Beschwerdeführer geltend, er habe nicht arglistig im Sinne des Betrugstatbestandes gehandelt. Er unterlässt es indessen, die Beschwerde in diesem Punkt zu begründen. Sein Gesuch, das Bundesgericht solle sich mit den im Berufungsverfahren vorgebrachten Argumenten befassen (vgl. Beschwerde S. 2), genügt den Voraussetzungen von Art. 42 Abs. 2 BGG nicht.
5. Die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 109 BGG abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. Bei diesem Ausgang sind die Gerichtskosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Das nachträglich gestellte Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist in Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. Den finanziellen Verhältnissen des Beschwerdeführers (vgl. act. 11 und 12) ist bei der Bemessung der Gerichtskosten Rechnung zu tragen (Art. 65 Abs. 2 BGG).