Source: https://www.rechtsanwaltskammer-hamm.de/aktuell/rechtsprechung-berufsrecht.html?start=144
Timestamp: 2020-08-06 20:44:04
Document Index: 44059699

Matched Legal Cases: ['§ 227', '§ 14', 'BGH', '§ 59', '§ 8', 'BGH', '§ 34', '§ 43', '§ 2', '§ 43', '§ 34', '§ 114', '§ 15']

ZPO § 227 Abs. 2, BRAO § 14 Abs. 2 Nr. 7
Unzureichendes ärztliches Attest
BGH, Beschluss vom 12.03.2015 - AnwZ (Brfg) 43/14
Fundstelle: NJW-Spezial, S. 287
Wegen der durch einen Vermögensverfall indizierten Gefährdung der Interessen der Rechtsuchenden sind an den Verhinderungsgrund eines Anwalts und dessen Glaubhaftmachung strenge Anforderungen zu stellen.
AnwGH Sachsen, Urteil vom 27.02.2015 - AGH 19/13
Fundstelle: NJW-Spezial 2015, S. 414
Eine Umgehung des Gegenanwalts liegt in jeder unmittelbaren Kontaktaufnahme des Anwalts mit der Gegenpartei.
BRAO § 59 a; BORA §§ 8, 10
AnwGH Rheinland-Pfalz, Urteil vom 26.02.2015 - 1 AGH 6/14 (2/4)
Fundstelle: NJW-Spezial 2015 S. 286
Firmiert ein Anwalt auf seinem Briefkopf gemeinsam mit einer Diplom-Wirtschaftsjuristin (FH), ohne gleichzeitig die Art dieser Zusammenarbeit klarzustellen, kann hierdurch beim rechtsuchenden Publikum der irreführende Eindruck einer Sozietät erweckt werden.
BGH, Beschluss vom 09.02.2015 - AnwZ (Brfg) 46/14
Fundstelle: NJW-Spezial 2015, S. 286 f.
Die Gefahr, dass ein in Vermögensverfall geratener Anwalt ihm anvertraute Gelder für eigene Zwecke verwendet, wird nicht durch die Einrichtung eines Anderkontos zur Verwaltung von Fremdgeldern ausgeschlossen.
BDSG § 34; BRAO § 43 a II; BORA § 2 II, III
Datenschutzrechtlicher Auskunftsanspruch versus anwaltliche Schweigepflicht
AG Köln, Urteil vom 04.02.2015 - 134 C 174/14 Kl
Fundstell: NJW 2015, S. 1701
Die anwaltliche Verschwiegenheitspflicht gem. § 43 a II BRAO steht einem gegen den Rechtsanwalt gerichteten Auskunftsanspruch des Prozessgegners seines Mandanten nach § 34 BDSG grundsätzlich entgegen.
BRAO §§ 114 Abs. 1 Nr. 4, 114 a Abs. 3 S. 1
Verstoß gegen ein Vertretungsverbot
AnwGH München, Urteil vom 03.02.2015 – BayAGH II-2-12/14
Fundstelle: NJW-Spezial 2015, S. 350 f.
Wissentliche Zuwiderhandlungen gegen ein anwaltsgerichtliches Vertretungsverbot ziehen zwar in der Regel, nicht aber automatisch den Ausschluss aus der Rechtsanwaltschaft nach sich.
Veröffentlichung einer Publikation auf der Kanzleihomepage
AnwGH Hessen, Urteil vom 08.12.2014 - 1 AGH 7/14
Fundstelle: NJW-Spezial 2015, S. 159
Stellt man auf Sinn und Zweck der besonderen Fortbildungspflicht für Fachanwälte ab, spricht nichts dagegen, eine (tatsächlich) wissenschaftliche Veröffentlichung auf der Homepage eines Anwalts als Fortbildungsmaßnahme im Sinne des § 15 FAO anzuerkennen.
Unsachliche Äußerungen
Tätigkeitsverbot wegen Bürgermeisteramts