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Timestamp: 2017-09-24 19:14:50
Document Index: 111038516

Matched Legal Cases: ['§ 22', '§ 23', '§ 43', '§15', '§ 15', '§ 43']

Fachberatung Kindertagespflege Lüneburg - Ev.-luth. Kindertagestättenverband Lüneburg: Rechtliche Grundlagen
Die rechtlichen Grundlagen der Kindertagespflege werden im SGB VIII geregelt.
- § 22 SGB VIII Grundsätze der Förderung von Kindern in Tageseinrichtungen
- § 23 SGB VIII Förderung in Kindertagespflege
- § 43 SGB VIII Erlaubnis zur Kindertagespflege
- §15 AG KJHG Landesrecht Niedersachsen KTP in Räumen Dritter
1. die Entwicklung des Kindes zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit fördern
2. die Erziehung und Bildung in der Familie unterstützen und ergänzen
(3) Der Förderungsauftrag umfasst Erziehung, Bildung und Betreuung des Kindes und bezieht sich auf die soziale, emotionale, körperliche und geistige Entwicklung des Kindes. Er schließt die Vermittlung orientierender Werte und Regeln mit ein. Die Förderung soll sich am Alter und Entwicklungsstand, den sprachlichen und sonstigen Fähigkeiten, der Lebenssituation sowie den Interessen und Bedürfnissen des einzelnen Kindes orientieren und seine ethische Herkunft berücksichtigen.
(Quelle: www.gesetze-im-internet.de/sgb_8/_22.html Stand:16.12.2011)
(2a) die Höhe der laufenden Geldleistung wird von den Trägern der öffentlichen Jugendhilfe festgelegt, soweit Landesrecht nicht etwas anderes bestimmt. Der Betrag zur Anerkennung der Förderleistung der Tagespflegeperson ist leistungsgerecht auszugestalten. Dabei sind der zeitliche Umfang der Leistung und die Anzahl sowie der Förderbedarf der betreuten Kinder zu berücksichtigen.
(3) Geeignet im Sinne von Absatz 1 sind Personen, die sich durch ihre Persönlichkeit, Sachkompetenz und Kooperationsbereitschaft mit Erziehungsberechtigten und anderen Tagespflegepersonen auszeichnen und über kindgerechte Räumlichkeiten verfügen. Sie sollten über vertiefte Kenntnisse hinsichtlich der Anforderungen der Kindertagespflege verfügen, die sie in qualifizierten Lehrgängen erworben oder in anderer Weise nachgewiesen haben.
(Quelle: www.gesetze-im-internet.de/sgb_8/_23.html _Stand:16.12.2011)
(Quelle: www.gesetze-im-internet.de/sgb_8/_43.html, Stand:16.12.2011)
Das Landesrecht zur Ausführung des Kinder- und Jugendhilfegesetzes in Niedersachsen sagt:
§ 15 AG KJHG
(1) Die Erlaubnis zur Kindertagespflege befugt zur Betreuung von bis zu fünf fremden Kindern (§ 43 Abs. 3 Satz 1 SGB VIII). Sie kann im Einzelfall für die Betreuung von weniger Kindern erteilt werden. In der Erlaubnis ist zu bestimmen, wie viele Kinder zur Betreuung insgesamt angemeldet sein dürfen.
(2) Kindertagespflege kann im Haushalt der Tagespflegeperson oder der Personensorgeberechtigten oder in anderen geeigneten Räumen durchgeführt werden. Werden mehr als acht fremde Kinder von mehreren Tagespflegepersonen in Zusammenarbeit betreut, so muss mindestens eine Tagespflegeperson eine pädagogische Fachkraft sein. Ist im Fall der gemeinsamen Nutzung von Räumen durch mehrere Tagespflegepersonen zum Zwecke der Betreuung die vertragliche und persönliche Zuordnung des einzelnen Kindes zu einer bestimmten Tagespflegeperson nicht gewährleistet, so handelt es sich um eine Tageseinrichtung.
(Quelle: www.lexsoft.de/cgi-bin/lexsoft/niedersachsen_recht.cgi?, Stand: 16.12.20011