Source: https://anwaltsrecht-faq.de/thema/rvg/
Timestamp: 2019-01-16 18:41:42
Document Index: 350245460

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', '§ 9', '§ 34', '§ 8', '§ 9', '§ 4']

RVG Archive - anwaltsrecht-faq.de
Schlagwort: RVG
Ein Verkehrsanwalt ist nur dafür da, die Korrespondenz zwischen dem Mandanten und dem eigentlich prozessführenden Anwalt (Verfahrensbevollmächtigter) sicherzustellen.
Bedeutung hat dies nach dem Ende der Singularzulassung vor allem bei Zivilprozessen vor dem BGH, die nur einige wenige Anwälte führen dürfen. Dabei ist es häufig sinnvoll, dass der bisherige Anwalt, der den Prozess in den unteren Instanzen geführt hat, den Mandanten weiter betreut und zugleich die rechtliche Koordination mit dem BGH-Anwalt übernimmt.
Der Verkehrsanwalt kann gemäß Nr. 3400 RVG-VV eine 1,0-fache Gebühr verlangen.
Veröffentlicht am Januar 15, 2018 Januar 31, 2017 Tags Gebühr, RVG
Ja, dies ist im Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) ausdrücklich so vorgesehen. § 9 besagt:
Dabei bedeutet „Vorschuss“ nicht notwendigerweise nur eine Teilzahlung. Ein angemessener Vorschuss kann auch das gesamte Honorar sein. Allerdings muss der Anwalt zumindest kurz begründen, warum voraussichtlich Kosten in (mindestens) dieser Höhe anfallen werden.
Ob und inwieweit der Anwalt von seinem Recht auf einen Vorschuss Gebrauch macht, ist ihm überlassen. Bei größeren und/oder langwierigeren Aufträgen kann der Mandant aber normalerweise nicht erwarten, dass der Anwalt dauerhaft arbeitet, ohne sein Honorar zumindest teilweise vorgeschossen zu bekommen.
Veröffentlicht am November 1, 2016 Oktober 26, 2016 Tags Mandant, Rechtsanwaltsvergütungsgesetz, RVG
Nein, auch die Erstberatung kostet Geld, gemäß § 34 Abs. 1 RVG jedoch – sofern ein höherer Betrag nicht ausdrücklich vereinbart wurde – maximal 190 Euro netto. Jedoch ist bei manchen Anwälten ein erstes Gespräch zur Aufnahme des Sachverhalts kostenlos. Sobald jedoch eine konkrete Beratung beginnt, beginnt in der Regel auch die Kostenpflicht.
Veröffentlicht am September 2, 2016 Oktober 25, 2016 Tags Beratung, RVG
Das Betreiben eines Geschäfts für den Mandanten setzt voraus, dass der Anwalt nach außen erkennbar für diesen in Erscheinung tritt oder dies zumindest aufgrund des Vertrags tun soll.
Mit der Betreibung eines Geschäfts fällt die Geschäftsgebühr gemäß Nr. 2300 RVG-VV an.
Nicht ausreichend hierfür ist die Anfertigung von Briefentwürfen, die der Mandant dann selbst versenden soll.
Veröffentlicht am Juli 28, 2016 Juli 28, 2016 Tags Mandant, RVG
Grundsätzlich ist die Vergütung erst nach Abschluss der anwaltlichen Tätigkeit fällig. Das ist entweder das Ende des Mandats oder der Abschluss der gerichtlichen Instanz. (§ 8 Abs. 1 RVG)
Allerdings kann der Anwalt einen angemessenen Vorschuss verlangen, § 9 RVG. Hiervon machen die allermeisten Rechtsanwälte Gebrauch. Dies ist insofern auch angemessen, da die Tätigkeit nach und nach erfolgt und somit relativ früh bereits konkrete Leistungen des Anwalts erbracht wurden, z.B. Beratungsgespräche oder Schriftsätze an Gegner oder Gericht.
Veröffentlicht am Februar 21, 2016 Juni 26, 2016 Tags Gericht, RVG
Ja, aber nur mit Einschränkungen.
§ 4a des Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes (RVG) sieht vor, dass ein Erfolgshonorar nur zulässig ist, wenn sich der Mandant sonst die Inanspruchnahme des Anwalts nicht leisten könnte. Nur dann kann der Anwalt ganz oder teilweise auf seine Vergütung verzichten.
Im Gegenzug muss der Anwalt aber auch für den Erfolgsfall ein Sonderhonorar vereinbaren. Auf diese Weise soll ein Missbrauch der Regelung verhindert werden. Zudem „versichert“ sich der Anwalt auf diese Weise.
Veröffentlicht am Januar 5, 2016 Juni 26, 2016 Tags Erfolgshonorar, Mandant, RVG1 Kommentar zu Sind Erfolgshonorare zulässig?