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Timestamp: 2019-08-21 12:44:02
Document Index: 155650330

Matched Legal Cases: ['§ 129', '§ 162', '§ 32', '§ 129', '§ 173', '§ 175', '§ 173', '§175']

Veranstaltung - Verfahrensrecht - Retter in der Not?
Beleuchtet werden die aktuelle Rechtsprechung zu den Berichtigungs- und Korrekturvorschriften (§§ 129, 172 ff. AO) und die Voraussetzungen und Angriffsmöglichkeiten im Zusammenhang von Schätzungen nach § 162 AO.
Erste Erfahrungen im Hinblick auf die Neuregelungen der Abgabefristen, Fristverlängerung und im Hinblick auf den Verspätungszuschlag werden ebenso vorgestellt wie die aktuellen verfassungsgerichtlichen Entwicklungen betreffend Nachfestsetzungs- und Aussetzungszinsen. Auch werden Angriffsmöglichkeiten gegen den Duldungsbescheid und grundlagenähnliche Bescheide (zB: § 32a KStG, Gewinnfeststellung im Verhältnis zum Gewerbesteuermessbetragsbescheid) aufgezeigt. Überdies werden grundsätzliche Fragen der Zahlungsverjährung und der Voraussetzung und Rechtsfolgen der tatsächlichen Verständigung erörtert. Schließlich wird aufbereitet, ob und in welchem Umfang die Vorschriften der DSGVO vom Berater für das steuerliche Verfahrensrecht nutzbar gemacht und wie einer ungewünschten überlangen Verfahrensdauer entgegen gewirkt werden kann.
18.09.2019 – 09:30 – 17:00 Uhr
Referent/in: Dr. Markus Wollweber
27.09.2019 – 09:30 – 17:00 Uhr
I. Aktuelle Rechtsprechung zur Berechtigungs- und Korrekturvorschriften
1. Neues zur Berichtung bei offenbaren Unrichtigkeiten, § 129 AO
2. Neues zur Änderung wegen nachträglich bekannt gewordener Tatsachen, § 173 AO
3. Neues zur Änderung bei Grundlagenbescheid und rückwirkendem Ereignis, § 175 AO
4. § 173a AO
5. §175b AO
6. Sonstige Korrekturvorschriften
II. Die Schätzung:
Voraussetzung und Angriffsmöglichkeiten
III. Die Tatsächliche Verständigung:
Rechtliche Voraussetzungen und Bindungswirkung
IV. Nutzbarmachen der DSGVO:
Neue Auskunfts- und Einsichtsrechte nach DSGVO auch im Steuerverfahren?
V. Risiko Duldungsbescheid:
Voraussetzungen, Ermessens- und Angriffsmöglichkeiten
VI. Zahlungsverjährung:
Das „unbekannte“ Wesen