Source: https://gesetze-in-app.de/ZPO/127
Timestamp: 2019-09-24 09:21:23
Document Index: 234541737

Matched Legal Cases: ['§ 127', '§ 127', '§ 127', 'BGH', '§ 127', 'BGH', 'BGH', '§ 127', 'BGH', 'BGH', '§ 127', '§ 127', '§ 127', 'BGH', '§ 127', '§ 127', '§ 127', '§ 127', 'BGH', '§ 127', 'BGH', '§ 127', '§ 127', '§ 127', '§ 121', '§ 127', 'BGH', '§ 127', 'BGH', 'BGH', '§ 127', 'BGH', 'BGH', '§ 127', 'BGH', '§ 127', 'BGH', 'BGH', '§ 127', '§ 127', '§ 127', '§127', '§ 127', 'BGH', '§ 127', 'BGH', '§ 127', 'BGH', '§ 127', 'BGH', 'BGH', '§ 127', '§ 22', 'BGH', 'BGH', '§ 127', '§ 127', '§ 120', '§ 127', 'BGH', '§ 127', 'BGH', 'BGH', '§ 127', '§ 117', '§ 127', 'BGH', '§ 127', 'BGH', 'BGH', '§ 127', '§ 567', 'BGH', '§ 127', '§ 567', 'BGH', 'BGH', '§ 127', 'BGH', '§ 127', 'BGH', 'BGH', '§ 127', 'BGH', 'BGH', '§ 127', '§ 127', '§ 36', 'BGH']

§ 127 ZPO: Entscheidungen
§ 127 ZPO
Titel 7: Prozesskostenhilfe und Prozesskostenvorschuss
§ 127a ZPO
BGH, BESCHLUSS vom 2.4.2016, Az. XI ZB 5/16 Das Gesetz (§ 127 Abs. 2 und 3 ZPO) sieht im Prozesskostenhilfeverfahren die Möglichkeit der Rechtsbeschwerde nicht allgemein vor (vgl. BGH, Beschlüsse vom 4. September 2014 -1 ZA 7/14, juris Rn. 2, vom 10. April 2015 -1 ZA 1/15, juris Rn. 2, vom 29. Juni 2015 - IX ZA 14/15, juris und vom 23. Juli 2015 -IX ZA 19/15, juris Rn. 2) und das Beschwerdegericht hat die Rechtsbeschwerde ausdrücklich nicht zugelassen.
BGH, BESCHLUSS vom 2.9.2015, Az. XI ZB 23/15 Das Gesetz (§ 127 Abs. 2 und 3 ZPO) sieht im Prozesskostenhilfeverfahren die Möglichkeit der Rechtsbeschwerde nicht allgemein vor (vgl. BGH, Beschlüsse
BGH, BESCHLUSS vom 3.8.2012, Az. XII ZB 664/10 Vielmehr begrenzt § 127 Abs. 2 Satz 1 ZPO die Beschwerdebefugnis der Staatskasse bei bewilligenden Prozesskostenhilfeentscheidungen auf die in § 127 Abs.3 Satz 1 ZPO ausdrücklich genannten Fälle einer unterbliebenen Zahlungsanordnung und beschränkt gemäß § 127 Abs.3 Satz 2 ZPO darüber hinaus die möglichen Anfechtungsgründe, so dass nur solche Beschwerdeanträge zugelassen sind, die darauf gerichtet sind, dem Antragsteller die Leistung von Zahlungen auf die Kosten der Prozessführung aufzuerlegen (BGH Beschluss vom 17. November 2009 - VIIIZB 44/09- NJW-RR 2009, 494 Rn. 4; MünchKommZPO/Motzer 3. Aufl. § 127 Rn. 27; Musielak/Fischer, ZPO 8. Aufl. § 127 Rn. 10; Saenger/Pukall ZPO 4. Aufl. § 127 Rn. 18; BeckOK ZPO/Kratz § 127 Rn. 52).
BGH, BESCHLUSS vom 3.8.2012, Az. XII ZB 664/10 Eine	Erstattung der außergerichtlichen Kosten des Rechtsbeschwer- deverfahrens findet gemäß § 127 Abs.4 ZPO nicht statt (vgl. BGH Beschluss vom 23. März 2006 - IX ZB 130/05 - NJW 2006, 1597, Rn. 10; Musielak/Fischer ZPO 8. Aufl. § 127 Rn. 29; jeweils mwN).
LAG Köln, Beschluss vom 1.6.2012, Az. 1 Ta 153/12 Denn die ausdrückliche Erstreckung des PKH-Antrags ist in diesen Fällen regelmäßig nur vergessen worden (LAG Köln v. 18.04.1996 – 4 Ta 265/95 – LAGE § 127 ZPO Nr. 25; LAG Baden-Württemberg v. 01.10.2010 – 18 Ta 3/10 – bei juris; LAG Düsseldorf v. 12.01.2010 – 3 Ta 581/09 -, OLG Zweibrücken v. 10.08.2006 – 5 WF 99/06 – NJW – RR 2007, 7; LAG Köln v. 08.03.2012 – 5 Ta 129/11 -; Büttner/Wrobel-Sachs/Gottschalk/Dürbeck, Prozess- und Verfahrenskostenhilfe, a.a.O.Rn 511 u. Rn 80 Fn 19; Tiedemann ArbRB 2012, 193 ff (195)).
LAG Köln, Beschluss vom 4.8.2011, Az. 12 Ta 241/11 Insoweit wird dem betroffenen Rechtsanwalt, obwohl er nicht am Bewilligungsverfahren beteiligt, wegen möglicher gebührenrechtlicher Folgen ein Beschwerderecht analog § 127 ZPO zugestanden (OLG Köln MDR 2005, 1130; Zöller/Philippi § 121 Rn. 13, Musielak/Fischer 8. Auflage 2011 § 127 ZPO Rn. 15).
BGH, BESCHLUSS vom 3.4.2011, Az. XII ZB 265/10 3	1. Das Oberlandesgericht hat ausgeführt, dass über den Wortlaut des § 127 Abs. 2 ZPO hinaus ein Rechtsmittel auch dann nicht eröffnet sei, wenn die Zulässigkeit des Rechtsmittels aus anderen Gründen scheitere als der nicht erreichten Berufungssumme (Senatsbeschluss BGHZ 162, 230 = FamRZ 2005, 790) und die Prozesskostenhilfe mangels Erfolgsaussicht abgelehnt worden sei.
BGH, BESCHLUSS vom 3.4.2011, Az. XII ZB 265/10 12	aa) Der Senat hat die Frage, ob § 127 Abs. 2 ZPO eine abschließende Regelung enthält, in anderem Zusammenhang verneint (Senatsbeschluss BGHZ 162, 230, 232 f. = FamRZ 2005, 790 f.).
OLG Bamberg, Beschluss vom 5.4.2011, Az. 2 WF 102/11 Auch der BGH hat sich dieser Rechtsauffassung zu demindest zu dem Teil insoweit angeschlossen, als er in analoger Anwendung des § 127 Abs. 2 Satz 2 ZPO die Anfechtbarkeit von Entscheidungen über die Verfahrenskostenhilfe bzw. Prozesskostenhilfe als nicht statthaft angesehen hat, wenn die entsprechenden einstweiligen Anordnungen nicht mit einem Rechtsmittel angegriffen werden konnten (FamRZ 2005, 790-791).
BGH, BESCHLUSS vom 2.2.2011, Az. V ZB 177/10 - 10- schwerdeverfahren entsprechend anzuwendenden § 127 Abs.4 ZPO (BGH, Beschluss vom 9. März 2010 - VI ZB 56/07, MDR 2010, 767) nicht statt.
BGH, BESCHLUSS vom 2.10.2009, Az. VIII ZB 44/09 Vielmehr grenzt § 127 Abs. 2 Satz 1 ZPO die Beschwerdebefugnis der Staatskasse bei bewilligenden Prozesskostenhilfeentscheidungen auf die in § 127 Abs.3 Satz 1 ZPO ausdrücklich genannten Fälle einer Zahlungsanordnung ein und beschränkt gemäß § 127 Abs.3 Satz 2 ZPO darüber hinaus die möglichen Anfechtungsgründe, so dass nur solche Beschwerdeanträge zugelassen sind, die darauf gerichtet sind, dem Antragsteller die Leistung von Zahlungen auf die Kosten der Prozessführung aufzuerlegen (OLG Nürnberg, FamRZ 1998, 252; MünchKommZPO/Motzer, 3. Aufl., §127 Rdnr. 27; Musie-lak/Fischer, ZPO, 7. Aufl., § 127 Rdnr. 9).
BGH, BESCHLUSS vom 2.10.2009, Az. VIII ZB 44/09 Eine	Erstattung	der	außergerichtlichen Kosten des Rechtsbeschwer- deverfahrens findet gemäß § 127 Abs.4 ZPO nicht statt (vgl. BGH, Beschluss vom 23. März 2006 - IX ZB 130/05, NJW2006, 1597, Tz. 10; Musielak/Fischer, aaO, § 127 Rdnr. 29; jeweils m.w.N.).
BGH, BESCHLUSS vom 3.3.2006, Az. XII ZB 102/04 -6- 9	Vor diesem Hintergrund ist die entsprechende Anwendung des § 127 Abs. 2 Satz 2 ZPO als einer die Statthaftigkeit der sofortigen Beschwerde regelnden Vorschrift geboten, um im Prozesskostenhilfeverfahren die freiwillige Gerichtsbarkeit nicht mit weiter gehenden Rechtsmitteln als die streitige Gerichtsbarkeit auszustatten (vgl. bereits BGH Beschluss vom 31. März 1970 - Ill ZB 63/68 - NJW 1970, 1273, 1274).
BGH, BESCHLUSS vom 3.3.2006, Az. XII ZB 102/04 Im Sinne der Begründung des Gesetzgebers zur Einführung des § 127 Abs. 2 Satz 3 ZPO ist es hier ausreichend, die Beschwerdefrist für das PKH-Verfahren nach § 22 Abs. 1 Satz 1 FGG bei zwei Wochen zu belassen (vgl. für das WEG-Verfahren BGH Beschluss vom 11. März 2004 - V ZB 63/03 - BGH-Report 2004, 838, 839 f.).
LAG Hamm, Beschluss vom 5.0.2006, Az. 4 Ta 854/05 Auch im arbeitsgerichtlichen Verfahren steht der bedürftigen, rechtsuchenden Partei die sofortige Beschwerde in entsprechender Anwendung von § 127 Abs. 2 Satz 2 ZPO dann zu, wenn die verfahrenswidrige Verzögerung der gerichtlichen Entscheidung über ein PKH-Gesuch nach den Umständen einer ablehnenden Entscheidung gleichzusetzen ist (LAG Berlin v. 28.11.1983 – 9 Ta 14/83, MDR 1984, 258; LAG Köln v. 09.06.2004 – 3 Ta 185/04, juris KARE600010583, m.z.N.).
LAG Hamm, Beschluss vom 3.5.2005, Az. 14 Ta 351/05 Ebenso, wie die L1xxxxxxxxx bei der Bewilligung von Prozesskostenhilfe zu dem Nulltarif gemäß § 127 Abs.3 ZPO Beschwerde einlegen kann, hat sie diese Möglichkeit auch im Nachzahlungsverfahren nach § 120 Abs.4 ZPO (vgl. OLG Nürnberg, Beschluss vom 06.04.1995 in Der Rechtspfleger 1995, 465; Zöller/Philippi, ZPO, 25. Aufl., § 127 Rn. 24; Kalthoener/Büttner/Wrobel-Sachs, Prozesskostenhilfe und Beratungshilfe, 3. Aufl., Rn. 876).
BGH, BESCHLUSS vom 3.5.2004, Az. XII ZB 61/04 Im übrigen erlangt selbst ein die Prozesskostenhilfe versagender Beschluß auch bei Unanfechtbarkeit nach der Neufassung des § 127 Abs. 2 Satz 2 ZPO keine materielle Rechtskraft, die einer Ausweitung der bewilligten Prozeßkostenhilfe entgegenstünde (BGH, Beschluß vom 3. März 2004 - IV ZB 43/03 -FamRZ 2004, 940).
BGH, BESCHLUSS vom 3.2.2004, Az. IV ZB 43/03 cc) Es entsprach deshalb bis zu dem Inkrafttreten der Neuregelung des § 127 Abs. 2 ZPO übereinstimmender Auffassung in Lehre und Rechtsprechung, daß Prozeßkostenhilfe versagende Beschlüsse der materiellen Rechtskraft nicht fähig sind (vgl. dazu BVerfGE 56, 139, 145; OVG Münster aaO; OLG Köln OLGZ 1989, 67, 68; OVG Bremen NVwZ-RR 1992, 219, 220; OLG Bamberg FamRZ 1997, 756, 757; Philippi in Zöller, ZPO 24. Aufl. § 117 Rdn. 6 m.w.N.;Fischer in Musie-lak, ZPO 3. Aufl. § 127 Rdn. 6 m.w.N.).
BGH, BESCHLUSS vom 3.2.2004, Az. IV ZB 43/03 dd) Entgegen der Auffassung des Beschwerdegerichts (ebenso OLG Oldenburg aaO, 1303) kann den Gesetzgebungsmaterialien zur Neufassung des § 127 Abs. 2 ZPO (BT-Drucks 14/4722 S. 68, 75 f.) keine anderslautende gesetzgeberische Wertung entnommen werden.
BGH, BESCHLUSS vom 1.11.1996, Az. X ZB 21/96 Dies gilt auch für Beschwerden an den Bundesgerichtshof in Verfahren über die Bewilligung der Prozeßkostenhilfe (BGH, Beschl. v. 18.10.1989 - VIII ZB 31/89, EWiR § 127 ZPO 1/90 S. 97 (Kunkel); Zöller/Gummer, Zivilprozeßordnung, 20. Aufl., § 567 ZPO Rdn. 39).
BGH, BESCHLUSS vom 3.9.1989, Az. VIII ZB 31/89 a)	Die Ansicht, § 127 Abs. 2 Satz 2 ZPO verdränge § 567 Abs.3 Satz 1 ZPO, ist nicht zutreffend (vgl. schon BGH, Beschluß vom 14. Dezember 1988 - IVb ZB 177/88, BGHR ZPO § 127 Abs. 2 Satz 2 Gesetzwidrigkeit, greifbare 2).
BGH, BESCHLUSS vom 3.11.1987, Az. IVb ARZ 44/87 Die Ablehnung des Antrags auf Prozeßkostenhilfe durch das Amtsgericht Hamburg (Beschluß vom 4. Juni 1987) scheidet insoweit aus, weil sie dem Rechtsmittel der - unbefristeten - Beschwerde unterliegt (§ 127 Abs. 2 Satz 2 ZPO; vgl. dazu BGH Beschluß vom 8. Oktober 1971 - I ARZ 202/71 -NJW 1972, 111; Senatsbeschluß vom 8. Juli 1987 aaO).
BGH, BESCHLUSS vom 3.6.1987, Az. IVb ARZ 28/87 yz Abgesehen davon fehlt es auch aus weiteren Gründen jedenfalls an einer rechtskräftigen Unzuständigerklärung des Amtsgerichts Wilhelmshaven: Die Ablehnung des Antrags auf Prozeßkostenhilfe scheidet insoweit aus, weil sie dem Rechtsmittel der Beschwerde unterliegt (§ 127 Abs. 2 Satz 2 ZPO; vgl. dazu BGH Beschluß vom 8. Oktober 1971 - I ARZ 202/71 - NJW 1972, 111).
BGH, BESCHLUSS vom 3.0.1982, Az. b ARZ 506/81 Da er aber seinerseits unanfechtbar ist (§ 127 Satz 3 ZPO a.F.; ebenso zu dem neuen Recht: § 127 Abs. 2 Satz 3 ZPO n.F.), ist er einer rechtskräftigen Entscheidung im Sinne des § 36 Nr. 6 ZPO gleichzuachten (vgl. BGH Beschluß vom 8. Oktober 1971 - I ARZ 202/70 - NJW 1972, 111; Senats-