Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=31.05.2011&Aktenzeichen=VI%20ZR%20161/10
Timestamp: 2019-05-26 02:19:21
Document Index: 189931824

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'Art 5', 'Art 13', 'Art 15', '§ 32', '§ 823', 'Art. 13', 'Art. 18']

BGH, 31.05.2011 - VI ZR 161/10 - dejure.org
https://dejure.org/2011,3980
BGH, 31.05.2011 - VI ZR 161/10 (https://dejure.org/2011,3980)
BGH, Entscheidung vom 31.05.2011 - VI ZR 161/10 (https://dejure.org/2011,3980)
BGH, Entscheidung vom 31. Mai 2011 - VI ZR 161/10 (https://dejure.org/2011,3980)
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Art 5 Nr 3 VollstrZustÜbk 1998, Art 13 Abs 1 Nr 3 VollstrZustÜbk 1998, Art 15 VollstrZustÜbk 1998, § 32 KredWG, § 823 Abs 2 BGB
Art. 13, 18 LugÜ1988
Verbrauchersachen - Andere Verbrauchergeschäfte - Verbrauchervertrag - Rüge der Zuständigkeit - Bestimmung von Form und Zeitpunkt für die Zuständigkleitsrüge nach der lex fori
Kapitalanlage - Schadensersatzanspruch gegen Vermögensverwalter
LG München I, 31.07.2009 - 28 O 8801/08
OLG München, 28.05.2010 - 5 U 4255/09
Der erkennende Senat hat mit Urteilen vom 31. Mai 2011 in Rechtsstreitigkeiten, in denen die Beklagten zu 2 und 3 und schweizerische Banken, unter anderem die hiesige Beklagte zu 4, von anderen Auftraggebern unter Berufung auf die auch dem vorliegenden Rechtsstreit zugrunde liegenden vertraglichen Vereinbarungen auf Schadensersatz in Anspruch genommen werden, die internationale Zuständigkeit der deutschen Gerichte für die gegen die Beklagten zu 2 bis 4 erhobenen Klagen bejaht (Senatsurteile vom 31. Mai 2011 - VI ZR 154/10, NJW 2011, 2809 Rn. 15 ff. und - VI ZR 161/10, IHR 2011, 258 Rn. 16 ff.).
Abgesehen davon kann sich die internationale Zuständigkeit aus Art. 18 LugÜ I ergeben, wonach ein Gericht eines Vertragsstaats, sofern es nicht bereits nach anderen Vorschriften des Übereinkommens zuständig ist, zuständig wird, wenn sich der Beklagte vor ihm auf das Verfahren einlässt, ohne den Mangel der Zuständigkeit zu rügen, und keine anderweitige ausschließliche Zuständigkeit begründet ist (vgl. dazu Senatsurteile vom 31. Mai 2011 - VI ZR 154/10, aaO Rn. 34 ff. und - VI ZR 161/10, aaO Rn. 35 ff.).