Source: https://vanityhosting.de/agb.html
Timestamp: 2018-01-20 05:29:29
Document Index: 73522559

Matched Legal Cases: ['§4', '§ 126', '§ 13', '§6', '§7', '§8', '§7', '§8', '§9', '§8']

(1) Die nachstehenden Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge / bestellte Produkte, welche Sie mit uns als Anbieter (Nico Stickelmann, 28201 Bremen, Kornstraße 322) über unsere Internetseite vanityhosting.de/eu abschließen. Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Anbieters gelten auch dann, wenn von ihm in Kenntnis entgegenstehender oder abweichender Geschäftsbedingungen des Kunden vorbehaltlos Leistungen erbracht werden.
(2) Die AGB tritt in Kraft, sobald ein Produkt von Vanityhosting.de genutzt wird. Unabhängig davon, ob es sich um ein Produkt handelt, welches mit Entgelt bezahlt wird oder nicht. Der Kunde ist verpflichtet bei nicht nennung der AGB diese selbst aufzusuchen / den Anbieter vor den Kauf zu kontaktieren. Bei Bestellungen über das Kundeninterface wird automatisch auf die AGB hingewiesen.
(1) "Kunde", "Vertrag" oder "Account" bezeichnet das unter einer Kundennummer geführte Vertragsverhältnis zwischen dem Kunden und dem Anbieter (Vanityhosting) insgesamt.
(2) Innerhalb eines Kundenaccounts können mehrere "Aufträge" bzw. Verträge unter jeweils unterschiedlichen Auftragsnummern verwaltet werden.
(1) Der Anbieter ist verpflichtet alle Leistungen, welche sich aus der Leistungsbeschreibung des jeweiligen Produkts zu erbringen. Sonstige Zusagen, Leistungsversprechen oder Nebenabreden sind nur dann wirksam, wenn diese auch schriftlich durch den Anbieter bestätigt werden. Der Kunde hat weder Rechte an der Serverhardware, noch ein Recht auf Zutritt zu den Räumlichkeiten, in denen sich die Serverhardware befindet, esseiden es wurde schriftlich durch den Anbieter bestätigt.
(2) Stellt der Anbieter Leistungen kostenlos oder als Zusatz ohne zusätzliches Entgelt zur Verfügung, hat der Kunde kein Erfüllungsanspruch auf dessen Erbringung. Der Anbieter ist berechtigt, solche kostenfreien (Vergütungsfreien) zur Verfügunggestellten Leistungen innerhalb von einer angemessenen Frist (7 Tage) einzustellen, zu ändern, oder nur noch gegen Entgelt anzubieten. Sollte ein solcher Fall eintreten, wird der Anbieter den Kunden rechtzeitig per E-Mail informieren. (Innerhalb der angemessenen Frist)
(2.1) Bei einem sogenannten "Domain-Sponsoring" ist die Domain aus rechtlicher Sicht im Besitz von Vanityhosting. Da Domains jeweils nur für ein Jahr oder länger registriert werden können, behält sich Vanityhosting vor, bei frühzeitiger Beendung des Sponsorings (Bei Beendung vom Sponsoring Nehmer, zb. Abbruch des Projektes), die Domain weiterhin für eigene Zwecke zu nutzen / weiter zu verkaufen. Der Sponsoring Nehmer kann allerdings den "Auth Code" der jeweiligen Domain für den aktuellen Verkaufspreis der Domainauf Vanityhosting kaufen. Hierbei richtet sich der Preis nach länge der Sponsoringzeit. Beispiel: Der Sponsoring Nehmer bricht nach 6 Monaten sein Projekt ab und möchte die Domain von Vanityhosting dennoch nutzen. Dies würde er für 50% des aktuellen Kaufpreises der jeweiligen Domain auf Vanityhosting.de können.
(3) Der Anbieter hat das Recht, seine Leistungen jederzeit dem technischen Fotschritt anzupassen und/oder Verbesserungen vorzunehmen. Der Anbieter entscheidet selbst, ob eine Anpassung erforderlich ist. Dies gilt ebenfalls, wenn die Anpassung notwendig ist, um Missbrauch zu vermeiden, oder der Anbieter auf grund von gesetzlichen Vorschriften zur Leistungserweiterung bzw. anpassung verpflichtet ist.
(4) Sollte dem Kunden feste IP-Adressen zur Verfügung gestellt wurden sein (Einbegriffen IPV6 und IPV4 Adressen), behält sich der Anbieter vor, die dem Kunden zugewiesene(n) IP Adresse(n) zu ändern, wenn dies aus rechtlichen oder technischen Grunden erforderlich sein sollte. Der Kunde wird hierbei mit einer angemessenen Frist vorher informiert.
(4.1) Der Kunde hat kein recht, eine änderung der IP Adresse(n) zu verlangen, falls diese in einer sogenannten Blacklist steht / zu soeiner hinzugefügt wurde. Der Anbieter behält sich vor, nach eigenen Ermessen zu entscheiden, ob dieser den Kunden eine neue / veränderte IP Adresse zuweist.
(5) Der Anbieter ist berechtigt, sich zur Leistungserbringung jederzeit und in beliebigem Umfang an Dritten zu bedienen.
§4 Vertragsschluss, Vertragslaufzeit, Vertragsverlängerung und -kündigung, Einstellung der Leistung
(2) Soweit sich aus der Leistungsbeschreibung oder der Veinbarung zwischen dem Kunden und den Anbieter nichts Abweichendes ergibt, beträgt die Vertragslaufzeit für das jeweilige bestellte Produkt einen Monat. Der Abrechnungszeitraum entspricht dabei der Vertragslaufzeit. Die Vertragslaufzeit verlängert sich automatisch. (Um denselben Zeitraum - maximal jedoch um ein Jahr), falls nicht vor verlängerung der Vertraugslaufzeit, der Vertrag gekündigt wird.
(3) Das Recht beider Vertragsparteien zur fristlosen Kündigung aus gegebenen wichtigen Grund bleibt hiervon unberührt. Gründe hierfür sind insbesondere gegeben, wenn der Kunde ..
a) ..sich für mindestens einen Zeitraum von einem Monat mindestens in Höhe des für den letzten ABrechnungszeitraum geschuldeten Entgelts in Verzug befindet und ungeachtet mindestenes einer Mahnung, welche eine Androhung zur Kündigung enthält, keine Zahlung erbringt;
trotz einer bereits erfolten berechtigten Abmahnung, der Kunde erneut schuldhaft eine Vertragliche Pflicht verletzt oder eine Vertragsverletzung welche bereits besteht, nicht innerhalb einer ihm gesetzten angemessenen Frist beseitigt oder dem Anbieter eine Fortsetzung des Vertrages unzumutbar ist. Dies betrifft insbesondere den Fall, wenn ein gravierender Verstoß des Kunden gegen den Jugendschutz-und/oder Strafvorschriften und/oder Marken- und/oder Urheberrechtsverstößen des Kunden von erheblichem Umfang unter Verwendung der Leistung des Anbieters.
(4) Die ordentliche, rechtskräftige sowie außerordentliche firstlose Kündigung bedürfen zu ihrer Wirksam der Schriftform. Kunden können ebenfalls per E-Mail kündigen, sofern diese der elektronischen Form des § 126a BGB genügt. (Sogenannte qualifizierte elektronische Signatur). Als Alternative kann ein Kunde eine ordentliche Kündigung (Sofern fristgerecht zur Vertragslaufzeit) im Kundenmenü erfolgen. Dies ist als "Online-Kündigung" zu verzeichnen. Der Kunde ist ebenfalls berechtigt, im Sinne des § 13 BGB abweichend hiervon stets auch in Textform zu kündigen.
(5) Die Kündigung eines Produktes oder von zu einem Produkt zusätzlich gewählter Optionen, insbesondere zusätzlicher Domains, lässt das Vertragsverhältnis unberührt. Die Speicherung der Daten des Kunden, rechtzeitig vor Vertragsende, bzw. Leistungsende des gekündigten Produkts liegt in der Verantwortung des Kunden. Der Anbieter ist berechtigt und wird nach beendigung des Vertrages Domains / Leistungen des Kunden, welche nicht zu einem neuen Anbieter übertragen wurden, löschen.
(1) Für Leistungsstörungen ist der Anbieter nur verantwortlich, wenn diese diese die von ihm zu erbringenden Leistungen betreffen.
(2) Der Anbieter hat Störungen im Rahmen der technischen Möglichkeiten (Service Level Agreement) zu beseitigen. Erfolgt keine Beseitigung der Störung seitens des Anbieters innerhalb eines angemessenen Zeitraums, hat der Kunde dem Anbieter eine angemessene Nachfrist zu setzen. Sollte die Störung dennoch nicht innerhalb dieser Nachfrist beseitigt sein, stehen dem Kunden seine gesetzlichen Ansprüche zu. Schadenersatzansprüche bestehen allenfalls im Rahmen der Haftung nach §6
(3) Der Kunde hat dem Anbieter auftretene Mängel unverzüglich anzuzeigen ("Störungsmeldung" bzw. Fehlermeldung) und diesen bei einer möglichen Mängelbeseitigung nach Kräften zu unterstützen. Insbesondere alle zumutbaren Maßnahmen zur Datensicherheit zu ergreifen.
(4) Wird die Funktionsfähigkeit eines Produktes aufgrund von einer über den vertraglich vorausgesetzten Gebrauch hinausgehenden Nutzung beeinträchtigt, ist der Kunde verpflichtet nachzuweisen, dass die Fehlfunktion auch bei vertragsgemäßer Nutzung eingetreten wäre.
(5) Der Anbieter weist darauf hin, dass nach dem aktuellen Stand des Technischen Fotschrittts, es nicht möglich ist Hard- und Software so zu erstellen, dass sie in allen Anwendungskombinationen fehlerfrei arbeitet oder gegen Manipulation durch dritte geschützt werden kann. Der Anbieter tut alles für ein fehlerfreies arbeiten der Hard- und Software, kann dies aber nicht Gewährleisten. Der Anbieter garantiert nicht, dass die eingesetzte und bereitgstellte Hard- und Software den Anforderungen des Kunden genügt, für bestimmte Anwendungen geeignet ist, und ferner, dass diese absturz- fehler- und frei von Schadsoftware ist. Der Anbieter gewährleistet gegenüber dem Kunden nur, dass vom Anbieter eingesetzte und bereitgestellte Hard- und Software zum Überlassungszeitpunkt im wesentlichen gemäß Leistungsbeschreibung des Herstellers funktioniert.
(2) Bei grober Fahrlässigkeit und Vorsatz haftet der Anbieter nach den gesetzlichen Vorschriften.
(3) Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht, welche die ordnungsgemäße Leistungserbringung und Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht, und auf deren Einhaltung der Kunde vertrauen darf. (Kardinalpflicht). In solchen Fällen haftet der Anbieter lediglich in Höhe des vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden.
(4) In Fällen leichter Fahrlässigkeit ist die Haftung für alle übrigen Schäden, insbesondere entgangenen Gewinn, Folgeschäden, mittelbare Schäden ausgeschlossen.
(6) Soweit die Haftung des Anbieters beschränkt oder ausgeschlossen ist, gilt dies auch für jegliche Haftung der Arbeitnehmer, Vertreter, Erfüllungshilfen und sonstigen Mitarbeiter des Anbieters.
§7 Pflichten des Kunden, Passwörter, Kundendaten, Datensicherung
(1) Der Kunde ist verpflichtet, Vanityhosting eine gültige & aktuelle Postanschrift (Keine Postfächer oder sonstige anonyme Adressen) anzugeben, sowie seinen vollständigen Namen, E-Mail Adresse sowie Telefonnummer anzugeben. Der Kunde versichert, dass die von ihm gemachten Angaben korrekt und vollständig sind. Er ist zudem verpflichtet, den Anbieter über Änderungen der Adress Daten unverzüglich in Kenntniss zu setzen. Daten welche der Kunde nicht über das Kundencenter editieren kann, teilt er dem Anbieter unverzüglich per E-Mail, Post oder in sonderfällen telefonisch mit.
(2) Der Kunde darf durch seine über Vanityhosting laufende Internet-Präsenz, sowie dort eingeblendete Banner / Bilder / Texte / andere Werbeflächen nicht gegen gesetzliche Verbote, die guten Sitten und Rechte Dritter (Marken-,Namens-,Datenschutz-,Urheberrechte usw.) verstoßen. Der Kunde darf seine über Vanityhosting laufende Internetpräsenz nicht in Suchmaschinen eintragen / eintragen lassen, wenn der Kunde durch die Verwendung von Schlüsselwörtern und ähnlichen Techniken bei der Eintragung gegen gesetzliche Verbote, die guten Sitten und Rechte Dritter verstößt. Bei einen Verstoß gegen die zuvor genannten Verpflichtungen berechtigt, seine Leistungen mit sofortiger Wirkung einzustellen, bzw. den Kunde / Zugung zum Kundencenter zu sperren. Dadurch bleibt die Zahlungspflicht des Kunden unberührt.
(3) Der Kunde wird von allen Daten, welche er auf den Servern des Anbieters überträgt, tagesaktuelle Sicherheitskopien (Backups) erstellen / Erstellen lassen, welche nicht auf dem Server selbst gespeichert werden dürfen, um eine schnelle und kostengünstige Wiederherstellung der Daten bei einem eventuellen Systemausfall zu gewährleisten. Falls ein Datenverlust auftritt, wird der Kunde die betreffenden Datenbsestände nochmals unentgeltlich auf die Server des Anbieters hochladen, sowie Konfigurationen wiederherstellen. Die Datensicherung hat vor Vornahme jeder vom Kunden vorgenommenen Änderung zu erfolgen, sowie vor Wartungsarbeiten des Anbieters, sofern diese rechtzeitig in einen angemessenen Zeitrraum seiten des Anbieters angekündigt wurden.
(4) Der Kunde ist verpflichtet, bei Gestaltung seiner Internet-Präsenz auf Techniken zu verzichten, welche übermäßige inanspruchnahme der technischen Einrichtungen des Anbieters verursachen. Der Anbieter ist berechtigt, Internet-Präsenzen mit diesen Techniken vom Zugriff durch Dritte auszuschließen, bis der Kunde die Techniken beseitigt bzw. deaktiviert hat. (vgl. §8) Dies ist nicht geltend für Server, die dem Kunden zur alleinigen Nutzung zur Verfügung stehen. (Sogenannte "Dedizierte Server", dedizierte Hardware).
(5) Der Kunde ist verpflichtet, die vom Anbieter zur Verfügung gestellten Ressourcen nicht für Handlungen einzusetzen, welche gegen gesetzliche Verbote, die guten Sitten und Rechte Dritter verstoßen. Insbesondere gelten folgende Handlungen:
b) Behinderung von fremden Rechnersystemen durch Weiterleiten und Versenden von Datenströmen und oder E-Mails (z.B. DoS-/DDoS-Attacken/Spam/Mail-Bombing);
c) unbefugtes Eindringen in fremde Rechnersysteme (z.B. Hacking);
d) Versenden von Werbe-Emails an Dritte, sofern nicht eine ausdrückliche genehmigung seiten des Empfängers vorliegt;
e) Die Suche nach offenen Zugängen zu Rechnersystemen (z.B. Port Scanning);
f) das Fälschen von IP-Adressen, Mail- und Newsheadern sowie die Verbreitung von Schadsoftware.
Sofern der Kunde gegen eine oder mehrere der genannten Verpflichtungen verstößt, ist der Anbieter dazu berechtigt, mit sofortiger Wirkungskraft, alle Leistungen des Kunden einzustellen, ohne dass die Zahlungspflicht des Kunden berührt wird. Hierbei bleiben Schadenersatzansprüche des Anbieters ausdrücklich vorbehalten.
(6) Der Kunde ist verpflichtet, Passwörter zum Zwecke des Zugangs zu den Diensten des Anbieters regelmäßig zu ändern sowie streng geheim zu halten. Der Kunde ist verpflichtet, den Anbieter unverzüglich informieren, sobald er davon Kenntnis erlangt, dass unbefugten Dritten das Passwort bekannt ist, damit entsprechende Sicherheitsmaßnahmen getroffen werden können.
(7) Der Kunde ist verpflichtet, "Spamming" sowohl unter Verwendung von System des Anbieters als auch unter Verwendung von Domains, die über den Anbieter registriert sind zu unterlassen. "Spamming" liegt vor, beim Versand von E-Mails ohne verherige ausdrückliche konkrete Einwilligung des jeweiligen Adressaten, soweit icht eine Ausnahme nach §7 ABS. 3 UWG vorliegt. Der Nachweis der Einwilligung des jeweiligen Empfängers oder der Voraussetzungen des § Abs. 3 UWG obliegt dem Kunden. Dem Kunden ist es ebenfalls untersagt, mittels Spamming Inhalte zu bewerben, die unter einer über den Anbieter registrierten Domain, oder über andere Produkte, bzw. Systeme des Anbieters abrufbar sind.
(8) Bei Shared-Hosting-Produkten ist es dem Kunden untersagt, über den Webserver des Anbieters mittels Skripten massenhaft E-Mails und/oder sogenannte "Spam-Mails", "Paidmails" bzw. E-Mails mit denen ein "Referral-System" beworben wird, zu versenden.
(9) Für sämtliche INhalte, die der Kunde speichert oder zum Abruf bereithält, ist im Verhältnis zum Anbieter ausschließlich der Kunde verantwortlich. Dies gilt für Inhalte auf Systemen des Anbieters, aber auch für Inhalte welche auf einem anderen Webserver als dem des Anbieters abgelegt sind, und der Kunde lediglich unter einer über den Anbieter registrierten Domain bzw. Sobdomain abrufbar sind. Seitens des Anbieters erfolgt keine Prüfung der Inhalte auf eventuelle Gesetz- oder Vertragsverstöße. Der Kunde ist ausschließlich selbst für die Verwaltung seiner Produkte zuständig. Der Kunde ist im Rahmen seiner Verpflichtung zur Einhaltung der gesetzlichen und vertraglichen Regelungen auch für das Verhalten Dritter, die in seinem Auftrag tätig werden, insbesondere von Erfüllungsgehilfen verantwortlich. Dies gilt ebenfalls für andere bzw. sonstige Dritte, denen er durch sein Verhalten eine Rechtsverletzung ermöglicht.
(10) Ist mit dem Kunden die Durchleitung einer bestimmten Datenmenge pro Abrechnungszeitraum verinbart, ist der Kunde verpflichtet, dieses Limit zu überwachen. Übersteigt das auf das Angebot des Kunden entfallende Datentransfervolumen (Auch Traffic genannt), die für den jeweiligen Zeitabschnitt mit dem Kunden vereinbarte Höchstmenge, wird die Geschwindigkeit der Internetleitung des jeweiligen Produkts gedrosselt, esseiden es wurde anders abgesprochen / der Kunde kauft zusätzlichen Traffic, welcher die Drosselung aufhebt.
(11) Sollte der Kunde auf den Servern Lizenzen selbst verwalten bzw. einrichten oder verteilen, ist ausschließlich der Kunde selbst zur korrekten Lizensierung verpflichtet.
§8 Sperrung
(1) Wenn der Kunde gegen mit dem vom Anbieter bestehenden vertraglichen Regelungen, gegen das Gesetz oder Rechte Dritter verstößt, ist der Anbieter berechtigt seine Leistungen teilweise oder vollständig zurückzuhalten. (Hierbei tritt eine sogenannte "Sperrung" in Kraft), die Auswahl liegt hierbei in Ermessen das Anbieters. Der Anbietern wird hierbei die berechtigten Belange des Kunden berücksichtigen. Durch eine Sperrung wird der Kunde nicht von seiner Verpflichtung befreit, die vereinbarten Entgelte zu entrichten. Falls eine Sperrung eintritt, wird der Anbieter den Kunden unverzüglich Informieren. Der Anbieter genügt seiner Mitteilungspflicht, wenn er die Mitteilung über die Sperrung per E-Mail oder anderen Elektronischen Kontaktmöglichkeiten an die vom Kunden hinterlegte E-Mail Adresse sendet.
(2) Im Falle einer Dekonnektierung oder Sperrung der Domain, die aufgrund bestimmter Inhalte erfolgt, wird der Anbieter soweit dies möglich ist, dem Kunden die Beseitung ermöglichen.
(3) Hält der Anbieter es für möglich, dass ein zurechenbares Verhalten Dritter vorliegt oder dein Verhaltung den Kunden, gegen das Gesetz oder Rechte Dritter verstößt oder begründen objektive Tatsachen den Verdacht, dass ein missbräuchlicher Eingriff von Dritter Seite vorliegt, ist der Anbieter zur Sperrung berechtigt. All Dies erfolgt grundsätzlich mit Vorankündigung und Aufforderung zur Stellungsnahme an den Kunden, Es sei denn, ein dringender Grund liegt vor. Dies steht im Ermessen des Anbieters, zusätzlich oder stattdessen, die betreffende Domain zu dekonnektieren.
§9 Rechnungsstellung, Zahlungsverzug, Entgeltsertattung, Entgeltzahlung, Entgelterhöhung
(1) Die Rechnungsstellung erfolgt online durch das Einstellung der Rechnung als ausdruckbare und herunterladbare Datei im Kundenmenü. (Eine sogenannte "Online-Rechnung"). Die Online-Rechnung geht dem Kunden zu, wenn sie für ihn im Kundenmenü abrufbar und somit in seinen Verfügungsbereicht gelangt ist. Dem Kunden obliegt somit der regelmäßige Abruf der Rechnungen im Kundenmenü. Dem Anbieter bleibt es unbenommen, nach eigener Wahl alternativ zu einer Online-Rechnung die Rechnungsstellung in Papierform postalisch vorzunehmen. Ein Anspruch auf Übermittlung einer Papierrechnung besteht nur gegen entsprechendes Entgelt.
(2) Die Höhe der vom Kunden an den Anbieter, Vanityhosting zu bezahlenden Entgelte und der jeweilige Abrechnungszeitraum ergeben sich aus der Leistungsbeschreibung des vom Kunden gewählten Produkts. Entgelte für den jeweils vereinbarten Abrechnungszeitraum sind im Voraus fällig und zahlbar.
(3) Bei Zahlungen über Paypal gelten die entsprechenden AGB von Paypal zusätzlich zu den AGB von Vanityhosting. Der Kunde bevollmächtigt somit den Anbieter den jeweiligen Rechnungsbetrag von seinem Paypal-Konto einzubeziehen.
(4) Soweit nicht anders verinbart, erfolgen Zahlungen vom Kunden durch SEPA-Lastschrifteinzug. Der Kunde erteilt dem Anbietern, sofern nicht anders vereinbart, ein Mandat zum SEPA-Basislastschriftverfahren, alle im Rahmen des Vertragsverhältnisses anfallenden Entgelte einzubeziehen. Das Mandat gilt auch für den vom Kunden mitgeilte neue Bankverbindungen. Der Anbieter kündigt dem Kunden den entsprechenden Lastschrifteinzug rechtzeitig vorab an. (sog. Pre-Notification). Diese Ankündigung erfolgt mindestens einen Werktag vor der Abbuchung des Rechnungsbetrags, per E-Mail an den Zahlungspflichtigen. Der Kunde hat dafür zu sorgen, dass sein Konto im vereinbarten Abbuchungszeitraum ausrechende Deckung aufweist. Der Kunde ist zudem verpflichtet, dem Anbieter Vanityhosting, den durch eine etwaige Zahlungsverweigerung des kontoführenden Instituts entstehenden Schaden zu ersetzen.
(5) Befindet sich der Kunde für mindestens einen Zeitraum von 14 Tagen mindestens in Höhe des für den letzten Abrechnungszeitraum geschuldeten Entgelts in Verzug, ist der Anbieter nach erfolgter Mahnung unter entsprechender Androhung berechtigt, seine Leistung zu verweigern. Im Normalfall ggeschieht dies durch eine Sperrung (vgl. §8). Die Zahlungspflicht des Kunden bleibt hierdurch unberührt. Das Recht zur außerordentlichen fristlosen Kündigung durch den Anbieter Vanityhosting bleibt ebenfalls unberührt.
(6) Im Falle eines Verzugs ist der Anbieter berechtigt, Zinsen in Höhe von 10% jährlich zu verlangen. Dem Kunden ist demgegenüber gesetattet, den Nachweis zu erbringen, dass kein oder ein wesentlich niedriger Zinsschaden entstanden ist.
(7) Privatkunden wird der jeweils für ihr EU-Land gültige Umsatzsteuer-Satz berechnet. Sollte der Fall eintreten, dass die gesetzliche Umsatzsteuer verändert wird, bzw. deren Berechnung, dann ist der Anbieter zu einer entsprechenden Änderung der Entgelte berechtigt.
(8) Gegen Forderungen des Anbieters kann der Kunde nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Gegenansprüchen aufrechnen. Dies gilt nicht für Gewährleistungsansprüche des Kunden, sofern diese gegen die Entgeltförderung des Anbieters aufgerechnet werden.
(1) Alle personenbezogenen Daten des Kunden werden unter Einhaltung des Datenschutzrechts in dem für die Durchführung des Vertrags erforderlichen Umfang im automatisierten Verfahren erhoben, gespeichert, bearbeitet und genutzt. Der Anbieter ist berechtigt, die Daten an natürliche oder juristische Personen im Rahmen der Abwicklung des Geschäftsverkehrs weiterzugeben.
(2) Der Anbieter weist darauf hin, dass sogenannte Cookies bzw. andere Techniken eingesetzt werden, um eine Auswertung des Nutzungsverhalten zu ermöglichen. Dies erfolgt jedoch anonymisiert und ohne dass ein Rückschluss auf den Kunden möglich ist. Die Speicherung dieser Daten erfolgt nur bis zur Auswertung.
(3) Der Kunde ist berechtigt, seine Einwilligung zur Speicherung seiner Daten jederzeit ohne Angabe von jeglichen Gründen gegenüber den Anbieter zu widerrufen. Sollten die Daten des Kunden endgültig gelöscht werden, genügt eine Mitteilung den den Anbieter. Es wird zudem darauf hingewiesen, dass unter Umständen bestimmte personenbezogene Daten aufgrund gesetzlicher oder vertraglicher Aufbewahrungspflicht erst nach einem bestimmten Zeitraum gelöscht werden dürfen. In diesem Fall erfolgt bis zur Löschung eine Sperrung der davon betroffenen Daten. Mit Löschung der Daten wird auch automatisch das bestehende Recht des Kunden zur Nutzung den Internetportals, des Anbieters beendet.
(4) Der Anbieter weist ausdrücklich auf seine ausführliche Datenschutzerklärung hin, welche unter nachfolgenden Link aufgerufen werden kann.
Die Wiederrufsfrist beträgt vierzehn Tage (2 Wochen) ab dem Tag des Vertragsabschlusses.
Um das Widerrufsrecht auszuüben, muss der Kunde telefonisch, per E-Mail oder per Post mittelns einer eindeutigen Erklärungs (z.B. ein mit der Post versandter Brief oder E-Mail) über seinen Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, den Anbieter informieren. Der Kunde kann hierfür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, welches jedoch keine vorschrift ist.
Kornstraße 322
E-Mail: support@vanityhosting.de / Support-Ticket im Kundenbereich
Telefon: +49.15730226511
Ein Musterformular hierzu, kann hier heruntergeladen werden.
Vanityhosting ist dazu berechtigt, den Inhalt dieser AGB jederzeit mit Zustimmung des Kunden zu verändern, sofern die Änderung für den Kunden zumutbar ist. Die Zustimmung zur Änderung gilt als erteilt, wenn der Kunde der Änderung nicht innerhalb vier Wochen nach Zugang der Änderungsmitteilung widerspricht. Vanityhosting verpflichtet sich, den Kunden mit Änderungsmitteilung auf die FOlgen eines unterlassenen Widerspruchs hinzuweisen. Sollte der Kunde innerhalb dieser Frist widersprechen, ist Vanityhosting berechtigt, das Recht des Kunden zur Nutzung des Internetportals, von Vanityhosting und/oder des Kundneservices zu beenden.
(1) Sollte eine Bestimmung dieser AGB ganz oder teilweise rechtsunwirksam werden / sein, so wird die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen dadurch nicht berührt. Sollte eine Bestimmung ungültig sein, tritt an deren Stelle die gesetzlich zulässige Regelung.