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Timestamp: 2017-03-01 20:27:37
Document Index: 146446540

Matched Legal Cases: ['§ 31', '§ 1', '§ 23', '§ 6', '§ 7', '§ 7']

Österreichisches Tierschutzgesetz 2004 BGBL. I Nr. 118/2004Besondere Anforderungen an die Haltung von Amphibien >>Besondere Anforderungen an Fische >>Mindestanforderungen an Süsswasserfische (Textteil) >>Mindestanforderungen an Fische (Artentabelle) >>Mindestanforderungen an Amphibien (Textteil) >>Mindestanforderungen an Amphibien (Artentabelle) >>Vorschriften bezüglich des Zoo-Fachhandels bei der Pflege von Zierfischen:
§ 31. (1) Die Haltung von Tieren im Rahmen einer gewerblichen Tätigkeit (§ 1 der Gewerbeordnung,
BGBl. Nr. 194/1994) bedarf einer Bewilligung nach § 23.
(2) In jeder Betriebsstätte, in der Tiere im Rahmen einer gewerblichen Tätigkeit gehalten werden,
muss eine ausreichende Anzahl von Personen mit Kenntnissen über artgemäße Tierhaltung regelmäßig
und dauernd tätig sein. In Tierhandlungen sind diese Personen verpflichtet, Kunden über die tiergerechte
Haltung und die erforderlichen Impfungen der zum Verkauf angebotenen Tiere zu beraten sowie über
allfällige Bewilligungspflichten zu informieren. Die Erfüllung dieser Verpflichtung muss der Behörde,
etwa in Form der Bereithaltung entsprechender Informationsangebote, glaubhaft gemacht werden können.
Besondere Anforderungen an die Haltung von Amphibien§ 6.(1) Für die Haltung von Amphibien gelten die in der Anlage 4 enthaltenen Mindestanforderungen sowie die folgenden Absätze.(2) Der amphibischen Lebensweise ist durch das Anbieten von Wasser- und Landteilen grundsätzlich Rechnung zu tragen. Ausschließlich wasserlebende Arten sind wie Süßwasserfische zu halten.(3) Die Klima- und Wasserverhältnisse sind an die Heimatgebiete der jeweils gehaltenen Art anzupassen.(4) Hitzeempfindliche Arten aus tropischen Gebieten dürfen nicht permanent über 26° C gehalten werden.(5) Gehege müssen über ausreichend große Lüftungsflächen verfügen.Besondere Anforderungen an die Haltung von Fischen
§ 7. (1) Für die Haltung von Fischen gelten die in der Anlage 5 enthaltenen Mindestanforderungen sowie die folgenden Absätze.(2) Für die tiergerechte Haltung von Fischen sind die artspezifischen Bedürfnisse in Bezug auf die Herkunftsgewässer (Anlage 5) zu ermitteln.(3) Bei Meerwasserarten muss der künstlich zu schaffende Lebensraum Aquarium die gleichen physikalischen und chemischen Parameter aufweisen wie die Heimatgewässer.(4) Bei Süßwasserarten müssen die Variationsbreiten jene Parameter aufweisen, wie sie auch in Flüssen und Seen der Heimatgewässer im Jahresverlauf zu beobachten sind.(5) Werden verschiedene Arten gemeinsam gehalten, ist darauf zu achten, dass die Fische hinsichtlich der Ansprüche an die Wasserqualität und Temperatur sowie ihres Sozialverhaltens zueinander passen und dass die Einrichtung den Bedürfnissen aller gemeinsam gehaltenen Arten Rechnung trägt.(6) Die dauerhafte Aquarienhaltung von Koi (Cyprinus carpio), Goldfisch (Carassius auratus), Goldorfe (Leuciscus idus) und verwandten Arten ist verboten.Tierhaltungsverordnung Materialien
Zu § 7 (Besondere Anforderungen an die Haltung von Fischen):
Zu Abs. 2 und Abs. 3:
Im Gegensatz zur sonstigen Heimtierhaltung ist eine tiergerechte Haltung von Fischen erst dann erreicht,
wenn der künstlich zu schaffende Lebensraum (Aquarium) die gleichen physikalischen und chemischen
Parameter aufweist, die aus der Fachliteratur über die Heimatgewässer ermittelt werden können. Dabei
sind bei Arten aus dem Süßwasser gewisse Variationsbreiten in den Parametern zu tolerieren, wie sie
auch in Flüssen und Seen im Jahresverlauf zu beobachten sind. Im Meerwasser herrschen dagegen stabile
Verhältnisse vor. Es ist demzufolge erforderlich, die Mindestanforderungen für die Haltung von Fischen
in die beiden Gruppen 'Süßwasser' und 'Meerwasser' zu trennen.
Die tiergerechte Haltung von Fischen setzt in jedem Fall einfache Kenntnisse der physikalischen und
chemischen Parameter des Lebensraumes 'Wasser' sowie der entsprechenden artspezifischen Bedürfnisse
voraus, zumal Fische über die hochsensible Schleimhaut mehr als andere Wirbeltiere den Wechselwirkungen
mit dem sie umgebenden Medium ausgesetzt sind.
über die Ermittlung der Herkunftsgewässer kann für die meisten anderen, nicht dezidiert angeführten
Arten auf die Parameter in Anlage 5 zugegriffen werden. Für den Meerwasserbereich sind ebenfalls nur
exemplarische Familien, Gattungen und Arten genannt.
Die für eine tiergerechte Pflege unabdingbaren Parameter sind in Anlage 5 dieser Verordnung erläutert.
Im speziellen Teil sind die einzelnen Arten in einer Tabelle mit den erforderlichen Haltungsbedingungen
aufgelistet. Die ausgewählten Parameter sind eine Ergänzung des Gesamteindrucks, den das Aquarium
oder der Gesamtzustand und das Verhalten der Fische als wichtigste Kriterien für die Bewertung einer
tiergerechten Haltung bieten. Die Angaben in den Tabellen der Anlage 5 sind Mindestanforderungen, die
der Tatsache Rechnung tragen, dass Fische nach entsprechender Eingewöhnung im Rahmen der angegebenen
Parameter anpassungsfähig sind.
im Tierschutzgesetz 2004 (betrifft jeden Aquarianer!)1. Mindestanforderungen für die Haltung von Süßwasserfischen1.1. Allgemeine Anforderungen an das Halten von Süsswasserfischen
müssen. Zur Zucht, zur Zuchtvorbereitung oder zu Therapiezwecken sind Abweichungen zulässig.
gehalten werden müssen. Die Temperaturbereiche dürfen kurzfristig, höchstens bis zu 24 Stunden über- oder
handelsrelevanter Arten lassen sich in zwei Bereiche, Härtebereich I : < 15 °dGH und Härtebereich II :
15 °dGH bis 30 °dGH, gliedern. Diese Werte dürfen um höchstens 3 °dGH über- oder unterschritten werden.
weiches (kalkfreies) Wasser als Ausgangswasser zur Verfügung muss eine Mindesthärte von 4-5 °dGH
und ist für das Wohlbefinden der Fische unabdingbar. Aus der Praxis der Aquaristik werden in der
Tabelle drei Teilbereiche zugeordnet :
Mögliche erweiterte Toleranzbereiche sind in der Tabelle eingearbeitet. Für die dauerhafte Pflege
sind Mittelwerte anzustreben.
(5) Wird als Ausgangswasser Trinkwasser verwendet, sind im Aquarium eine Ansammlung von
(8) Die Angaben in der Tabelle beziehen sich auf die Kantenlänge handelsüblicher Aquariengrößen
60 cm = 60 cm × 30 cm × 30 cm ( 54 Liter l) 80 cm = 80 cm × 35 cm × 40 cm ( 112 l )
100 cm = 100 cm × 40 cm × 50 cm ( 200 l )
120 cm = 120cm × 40 cm × 50 cm ( 240 l )
150 cm = 150cm × 50 cm × 50 cm ( 375 l )
werden. Dem unter Punkt 1.2. genannten Sozialverhalten sind folgende Kategorien zugeordnet:
vorzunehmen, auch wenn die Schadstoffbelastung die Obergrenze noch nicht erreicht hat. Die Temperatur
(16) Die in der Tabelle aufgeführten Fischarten sind weitgehend Allesfresser. Als Futter steht eine
(17) Jungfische sind täglich zu füttern. Es darf nur so viel gefüttert werden, wie sofort gefressen
(8) Schwermetalle sind im Meerwasseraquarium strikt zu vermeiden. Der Einsatz von Schwermetallsalzen
pflegenden Arten orientieren. Zu den wichtigsten Mindestausstattungen gehören:
entsprechend, möglichst vielseitig zu ernähren sind. Der Fachhandel stellt sowohl trockene Flocken und
Pelletfutter, sowie diverse tiefgefrorene Nahrungsorganismen zur Verfügung.1.2. Haltungskriterien (Aquariengrößen) handelsrelevanter Arten von Süßwasserfischen1) Angaben zur Wasserhärte: X es wird eine Toleranz von ± 5 ° dGH akzeptiert; X) es wird keine Toleranz nach oben akzeptiert2) Angaben zum ph-Wert: X es wird eine Toleranz von ± 0,5 akzeptiert; (X es wird eine Toleranz von ± 0,5 akzeptiert; X) es wird eine Toleranz von – 0,5 akzeptiert; (X) es wird keine Toleranz akzeptiertHärtebereich I : < 15 °dGHHärtebereich II :
15 °dGH bis 30 °dGH
pH-Wert Bereiche: Bereich I : pH 5,0 bis pH 7,0
Bereich III: pH 7,0 bis pH 9,0 Arten
pH-Wert 2)
Aquariumlängein cm
O. CHARACIFORMES (Salmlerartige)
Arnoldichthys spilopterus(Afrik. Großschuppensalmler)
Phenogrammus interruptus (Kongosalmler)
Fam. Characidae (Echte Amerik. Salmler)
Aphyocharax anisitsi (Rotflossensalmler)
Gymnocorymbus ternetzi (Trauermantelsalmler)
Hasemania nana (Kupfermantelsalmler)
Hemigrammus caudovittatus (Rautenflecksalmler)
H. erythrozonus (Glühlichtsalmler)
H. ocellifer (Schlußlichtsalmler)
H. pulcher (Karfunkelsalmler)
H. rhodostomus (Rotmaulsalmler)
H. callistus (Blutsalmler)
H. erythrostigma (Kirschflecksalmler)
H. flammeus (Roter von Rio)
Bis 25 ° dGH
H. herbertaxelrodi (Schwarzer Neon)
H. pulchripinnis (Zitronensalmler)
Inpaichthys kerri (Königssalmler)
Megalamphodus megalopterus(Schwarzer Phantomsalmler)
M. sweglesi (Roter Phantomsalmler)
Moenkhausia pittieri (Brilliantsalmler)
M. sanctaefilomenae (Rotaugen - Moenkhausia)
Nematobrycon palmeri (Kaisertetra)
P. innesi (Neonsalmler)
Petitella georgiae (Rotkopfsalmler)
Pristella maxillaris (Sternflecksalmler)
Thayeria boehlkei (Schrägschwimmer)
Fam. Gasteropelecidae (Beilbauchfische)
Gasteropelecus sternicla (Silberbeilbauchfisch)
Thoracocharax securis (Platinbeilbauch)
Fam. Lebiasinidae (Schlanksalmler)
Nannostomus eques (Spitzmaul-Ziersalmler)
N. beckfordi (Längsbinden-Ziersalmler)
N. marginatus (Zwerg-Ziersalmler)
1) Angaben zur Wasserhärte: X es wird eine Toleranz von ± 5 ° dGH akzeptiert; X) es wird keine Toleranz nach oben akzeptiert2) Angaben zum ph-Wert: X es wird eine Toleranz von ± 0,5 akzeptiert; (X es wird eine Toleranz von ± 0,5 akzeptiert; X) es wird eine Toleranz von - 0,5 akzeptiert; (X) es wird keine Toleranz akzeptiert
O. CYPRINIFORMES (Karpfenartige)
Fam. Cobitidae (Schmerlen, Dorngrundeln)
Acanthopsis sp. (Pferdekopfschmerle)
Feiner Kies (Sand) als Boden
Pangio spp. (Dornaugen)
Fam. Gyrinocheilidae (Algenfresser)
Gyrinocheilus aymonieri (Siames. Saugschmerle)
Pflanzliche Kost, im Alter revierbildend
Fam. Cyprinidae (Karpfenfische)
Balantiocheilus melanopterus (Haibarbe)
Größe! Schwimmbedürfnis
Brachydanio albolineatus (Schillerbärbling)
B. frankei (Leopardbärbling)
B. rerio (Zebrabärbling)
Crossocheilus spp. (Algenfresser)
Danio aequipinnatus (Malabarbärbling)
Epalzeorhynchus bicolor (Feuerschwanz)
Revierbildend, nur bedingt als Aquariumfisch Einzelgänger im Alter
E. kallopterus (Schönflossenbarbe)
E. frenatus (Grüner Fransenlipper)
Puntius conchonius (Prachtbarbe)
P. nigrofasciatus (Purpurkopfbarbe)
P. "schuberti" (Messingbarbe)
P. tetrazona (Sumatrabarbe)
Nicht mit langflossigen Fischen vergesellschaften
P. ticto (Odessa-, Rubinbarbe
P. titteya (Bitterlingsbarbe)
O. SILURIFORMES (Welsartige)
Fam. Aridae (Kreuzwelse)
Arius seemanni (Minihai)
Nicht geeignet als Aquarienfisch! Geschlechtsreife Tiere müssen in Meerwasser gehalten werden
Fam. Aspredinidae (Bratpfannenwelse)
Dysichthys bicolor (Zweif. Bratpfannenwels)
Fam. Callichthyidae (Schwielenwelse)
Callichthys callichthys (Schwielenwels)
C. paleatus (Marmorierter Panzerwels)
C. trilineatus (i.d.R. verkauft als C.julii)
Fam.: Loricariidae (Harnischwelse)
Ancistrus spp. (Antennenwels)
Pflanzliche Kost und Wurzeln
Farlowella acus (Nadelwels)
Glyptopterichthys gibbiceps (Wabenschilderwels)
Hoplosternum thoracatum (Gemalter Panzerwels)
Hypostomus punctatus (Punktierter Schilderwels)
Otocinclus affinis (Kleiner Saugwels)
Panaque nigrolineatus (Rotaugen-Panaque)
Peckoltia vittata (Gebänderter Schilderwels)
Rineloricaria lanceolata (Lanzenharnischwels)
Sturisoma aureum (Goldbartwels)
Pflanliche Kost und Wurzeln
Fam. Mochocidae (Fiederbartwelse)
Synodontis nigriventris (Rückenschw. Kongowels)
Fam. Pangasiidae (Haiwelse)
Pangasius sutchi (Haiwels)
Nur bedingt geeignet als Aquarienfisch
Fam. Pimelodidae (Antennenwelse)
Pimelodus pictus (Gemalter Antennenwels)
Fam. Siluridae (echte Welse)
O. ATHERINIFORMES (Ährenfischartige)
Fam. Melanotaeniidae (Regenbogenfische)
Glossolepis inciscus (Lachsroter Regenbogenfisch)
Melanotaenia boesemani (Boesemans Regenbogenfisch)
M. praecox (Neon Regenbogenfisch)
Iriatherina werneri (Filigranährenfisch)
O. CYPRINODONTIFORMES (Zahnkarpfen)
Fam. Cyprinodontidae (Eierlegende Zahnkarpfen)
A. gardneri (Blauer Prachtkärpfling)
Aplocheilus lineatus (Streifenhechtling)
Epiplatys sexfasciatus (Querbandhechtling)
Fam. Poeciliidae (lebendgeb. Zahnkarpfen)
P. spenops (Black Molly, Zuchtform)
P. velifera (Segelkärpfling)
Männchen untereinander aggressiv
X. maculatus (Platys)
X. variatus (Pagaeienplaty, Zuchtform)
O. PERCIFORMES (Barschartige Fische)
Fam. Belontiidae (Labyrinthfische)
Betta splendens (Schleierkampffisch)
Artspezifische Aggressivität *
Colisa chuna (Honiggurami)
C. labiosa (Dicklippiger Fadenfisch)
C. lalia (Zwergfadenfisch)
Macropodus opercularis (Makropode)
Trichogaster leerii (Mosaikfadenfisch)
T. trichopterus (Blauer Fadenfisch)
* für längere Verkaufspräsentationen muß für die Einzelhaltung der Betta splendens Männchen ein Mindestwasservolumen von einem Liter Wasser zur Verfügung stehen. Außerdem sollte eine schutzgebende, streßverhindernde Dekoration wie z.B. Wasserpflanzenbüscheln oder Moorkienholz u.ä. nicht fehlen.
Fam. Helostomatidae (Küssende Guramis)
Fam. Cichlidae (Buntbarsche) 3)
Aequidens pulcher (Blaupunktbarsch)
Apistogramma agassizii (Agassiz‘Zwergbuntbarsch)
A. borelli (Borellis Zwergbuntbarsch)
A. cacatuoides (Kakadu - Zwergbuntbarsch)
A.macmasteri (Villavicencio Zwergbuntbarsch)
Archocentrus nigrofasciatus (Zebrabuntbarsch)
Laetacara curviceps (Tüpfelbuntbarsch)
Papiliochromis ramirezi (Schmetterlingsbuntbarsch)
zur Fortpflanzung in kleinere Becken
Symphysodon aequifasciatus (Diskusbuntbarsch)
paarweise halten
Hemichromis spp. (Rote Cichlide)
Pelvicachromis pulcher (Purpurprachtbuntbarsch)
P. taeniatus (Smaragd - Prachtbuntbarsch)
Steatocranus casuaris (Buckelkopfbuntbarsch)
1) Angaben zur Wasserhärte: X es wird eine Toleranz von ± 5 ° dGH akzeptiert; X) es wird keine Toleranz nach oben akzeptiert2) Angaben zum ph-Wert: X es wird eine Toleranz von ± 0,5 akzeptiert; (X es wird eine Toleranz von ± 0,5 akzeptiert; X) es wird eine Toleranz von - 0,5 akzeptiert; (X) es wird keine Toleranz akzeptiert3) Cichliden sind insbesondere während der Brutpflege aggressiv. Ihnen ist ein gut gegliedertes Becken mit Versteckmöglichkeiten für unterlegene Fische und auch für den Partner einzurichten.
Ostafrika (Tanganjikasee) 3)
Harem > 200
Julidochromis spp. (Schlankcichliden)
Lamprologus ocellatus (Kleiner Schneckenbuntbarsch)
Neolamprologus brichardi (Feenbarsch)
Komplexe Sozialstruktur
Neolamprologus leleupi (Tanganjika - Goldcichlide)
Tropheus spp. (Brabantbuntbarsche)
Ostafrika (Malawisee) 3)
Aulonocara spp. (Kaiserbuntbarsche)
"Haplochromis" spp. (Copadichromis sp., Nimbochromis sp. )
Melanochromis auratus (Türkisgoldbarsch)
Pseudotropheus estherae (Roter Zebrabuntbarsch)
1) Angaben zur Wasserhärte: X es wird eine Toleranz von ± 5 ° dGH akzeptiert; X) es wird keine Toleranz nach oben akzeptiert2) Angaben zum ph-Wert: X es wird eine Toleranz von ± 0,5 akzeptiert; (X es wird eine Toleranz von ± 0,5 akzeptiert; X) es wird eine Toleranz von - 0,5 akzeptiert; (X) es wird keine Toleranz akzeptiert3) Entscheidend ist in Bezug auf die Härte die genügend hohe Carbonathärte und daß der pH-Wert nicht unter pH = 7.0 fällt. Verschiedene Ordnungen und Familien
Brachygobius xanthozona (Goldringelgrundel)
Chanda ranga (Indischer Glasbarsch)
Cyprinus carpio (Koi, Farbkarpfen)
Nur bedingt geeignet als Aquarienfisch. Teichfisch!
Gnathonemus petersi (Elefantenrüsselfisch)
Leuciscus idus (Goldorfe)
Aggressiv, Salzzusatz
(1) Aufgrund der meist amphibischen Lebensweise der Schwanzlurche sind drei Grundtypen von
Gehegen definiert und der gehaltenen Tierart entsprechend auszuwählen:
2. Das Aquaterrarium, das je nach Art in unterschiedlichem Verhältnis Landteil und Wasserteil
(4) Aufgrund des eingeschränkten Bewegungsbedürfnisses von Schwanzlurchen im Landhabitat sind
Gehege mit geringen Grundflächen als Mindestanforderung anzuerkennen. Artspezifisch kann dieses
Bewegungsbedürfnis im Wasserhabitat deutlich größer sein und ist entsprechend zu berücksichtigen.
(5) Die Mindestflächen gelten für zwei erwachsene Tiere für die Dauerhaltung. Jedes weitere Tier
erfordert eine Erweiterung der Mindestgrundfläche um 25%. Abweichungen von diesen Mindestmaßen
Gesamtlänge der Tiere in cm Mindestgrundfläche in m2 Wassertiefe
bis 10 cm 0.1 m²
bis 20 cm 0,4 m²
bis 30 cm 0,9 m²
Mindestens 1× bis
höchstens 3× Gesamtlänge
1. Der Schlammteufel (Cryptobranchus alleganiensis) benötigt ein Aquarium mit der Grundfläche
von 1,5 m × 0,8 m bei einer Wassertiefe von nicht über 40 cm für ein Paar.
2. Ein Aquarium für je zwei Aalmolche (Amphiuma means) oder Armmolche (Siren lacertina und
Siren intermedia) muss mindestens 1,5 m × 0,8 m Grundfläche bei einem Wasserstand von nicht
mehr als 20 cm aufweisen. Für jedes weitere Tier sind 25% der Grundfläche zu bemessen.
3. Ein Aquarium für je einen Riesensalamander der Gattung Andrias spec. muss mindestens 2m x
1m Grundfläche aufweisen. Der Schwimmraum ist durch eine Vielzahl verhältnismäßig enger
Röhren und Kammern zu gliedern.
(7) Schwanzlurchen sind Temperaturen anzubieten, die den jahreszeitlichen und täglichen Verläufen
im natürlichen Habitat entsprechen. Hibernierenden Arten ist eine Überwinterungstemperatur zwischen 3°
und 6°C anzubieten. Arten, die eine Sommerruhe einhalten, ist eine entsprechende Temperatur zusammen
mit relativer Trockenheit zu bieten.
(8) Den landlebenden und den saisonal landlebenden Arten ist im Gehege sowohl ein Gradient an
Bodenfeuchtigkeit wie auch an Luftfeuchtigkeit zu gewähren.
(9) Direktes Sonnenlicht ist zu vermeiden. Für einen jahreszeitlichen Tag-Nacht-Wechsel ist zu
sorgen. Höhlenbewohner müssen, abgesehen von unbedingt nötigen Wartungsarbeiten, in ständiger
Dunkelheit gehalten werden.
(10) Die Ernährung ist den artspezifischen Bedürfnissen entsprechend vorzunehmen. Sie sollte in
erster Linie aus lebenden Beutetieren bestehen. Gezüchtete Futtertiere müssen selbst von hoher
Ernährungsqualität sein. Larven sollten mehrmals täglich und Jungtiere mindestens einmal täglich
gefüttert werden; ein permanentes Futterangebot ist anzustreben. Adulte Tiere sind ein bis zweimal pro
Woche zu füttern, wenn die Aktivität der Tiere dies erfordert.
Behältern ist zu achten. Insbesondere sollte die Bodenreaktion für den Großteil der Arten aus gemäßigten
Zonen im basisch reagierenden Bereich gehalten werden. Die Wasserqualität bei den meisten aquatilen
und saisonal aquatilen Arten muss ebenso im leicht basischen Bereich gehalten werden. Auf den hohen
Sauerstoffgehalt sowie die Bevorzugung leicht basischer Verhältnisse durch die meisten Arten ist zu
achten.2. Mindestanforderungen für die Haltung von Froschlurchen
(1) Für die speziellen Anforderungen und Haltungsbedingungen der Froschlurche ist für viele Arten
im speziellen Teil eine Artenliste aufgeführt, welche die in der Terraristik häufigsten und
1. Gtyp 1: für 2 größere Dendrobatiden oder 1 kleineren Lauerjäger knapp über 3 cm KRL mit einer
Mindestfläche von 1200 cm² und einer Mindesthöhe von 35 cm. Je weiterem Tier der jeweiligen
Art sind zusätzlich 200 cm² bereitzustellen.
3. Gtyp 3: für einen größeren Lauerjäger mit KRL bis 15 cm mit einer Mindestfläche von 2500 cm²
und einer Mindesthöhe von 40 cm. Je weiterem Tier sind zusätzlich 1000 cm² Fläche
4. Gtyp 4: für 2 größere Kletterfroschlurche bis 15 cm KRL mit einer Mindestfläche von 1600 cm²
und einer Mindesthöhe von 60 cm. Je weiterem Tier sind zusätzlich 500cm² Fläche und 10 cm
Höhe bereitzustellen.
5. Gtyp 5: für 3 semiaquatile Froschlurche bis 8 cm KRL mit einer Mindestfläche von 1500 cm²
und einer Mindesthöhe von 50 cm mit 2/3 der Fläche als Wasserteil. Je weiterem Tier sind
Bodengrund, der im Landbereich aus nicht faulendem Material wie Sand, Kies, Tongranulat, Torf oder
Kokosfasern besteht, auszustatten. Im Wasserteil kann - wenn es die hygienischen Bedingungen zulassen
- gewaschener Sand oder Kies verwendet werden, sonst ist von einem Bodengrund abzusehen. Alle
Gehege mit Landbereichen sind - sofern keine saisonal benötigte Trockenphase eingehalten werden muss
- täglich zweimal mit dem Lebensraum der Tierart entsprechendem Wasser zu übersprühen. Die Typen
werden im einzelnen in der Artentabelle wie folgt benannt:
von 15°C bis 35°C für tropische Arten, Temperaturen von 4°C bis 30° C für Arten aus
5. Ötyp 5: Aquaterrarium (Teich-, See- oder Flussufer), großes Wasserteil mit Landfläche mit
(5) Erwachsene Froschlurche sind Beutegreifer und es ist ausschließlich lebende Nahrung in Form
von Würmern, Schnecken, Kleinkrebsen, Spinnen, Insekten und deren Larven art- und
lebensraumspezifisch anzubieten. Gezüchtete Futtertiere bedürfen einer Ergänzung mit Mineralien und
Vitaminen. Kaulquappen sind entsprechend ihren Nahrungsansprüchen zu ernähren. Larven und
Jungtiere sind täglich, erwachsene Tiere je nach Größe zwei- bis dreimal pro Woche zu füttern.
(6) Die Schleimhaut der Froschlurche ist äußerst empfindlich. Entsprechend ist auf die notwendige
Luftfeuchte sowie durch das laufende entfernen von Kot und Futterresten auf maximale Sauberkeit zu
achten. Die Wasserqualität bei aquatilen, saisonal aquatilen und semiaquatilen Froschlurchen muss
derjenigen, bei der Haltung durchschnittlicher Süßwasserzierfische entsprechen.
2.2. Spezieller Teil
(1) In den folgenden Tabellen sind die handels- und haltungsrelevanten Arten mit den
dazugehörenden Gehegetypen bezüglich Größe und Struktur (GTyp), notwendiger ökologischer Faktoren
(ÖTyp), der durchschnittlichen Kopf-Rumpf-Länge (KRL), den artspezifischen Temperaturbereichen in
Grad Celsius (T°C) und der optimalen artspezifischen relativen Luftfeuchte (rF) aufgelistet.
(2) Die Beurteilung anderer Arten ist im Einzelfall und nur nach entsprechendem Literaturstudium
(3) Bei der Aufzucht, beim Züchter, der Winterruhe sowie der Therapie von Krankheiten und
Parasitosen ist es zeitlich begrenzt zulässig, kleinere Terrarien als solche, die den in der nachfolgenden
Tabelle aufgelisteten Kriterien entsprechen, zu verwenden.
BGBl. II - Ausgegeben am 17. Dezember 2004 - Nr. 486 3 von 5
Mindestanforderungen an die Haltung von Amphibien und Froschlurchen - Spezieller Teil
ÖTyp
KRL (cm)
Sonnenplatz, Keine Nässe!
Rana ridibund
16. Februar: erweitert um die Mindestanforderungen an die Haltung von Amphibien mit den entsprechenden aquatisch lebenden Tieren als Auszug des speziellen Teiles, J. Haberstroh 1. Januar 2005, Zusammengestellt von J. HaberstrohDiesen Beitrag im Forum diskutieren: http://www.zierfischforum.at