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Timestamp: 2018-08-18 01:47:48
Document Index: 233496447

Matched Legal Cases: ['§ 17', '§ 17', '§ 65', '§ 65', '§ 24', '§ 670', '§ 65', '§ 65', '§ 309']

SB verlangt schriftl. Bestätigung über Vorstellungsgespräch - Erwerbslosen Forum Deutschland (ELO-Forum)
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SB verlangt tatsächlich eine schriftliche Bestätigung über ein Vorstellungsgespräch vom 14. Mai 2014 !!!
Das Vorstellungs-Gespräch kollidierte mit einer Informations-Veranstaltung über eine kommende Job-Messe am 21.05.2014.
An der Jobmesse 21.05.2014 konnte ich auch nicht teilnehmen, weil ich
gestern "schon wieder ein Vorstellungs-Gespräch" hatte!
Hintergrund des erhöhten Drucks ist vermutlich, daß ich gegen meinen VA Klage bei Gericht auf aW eingereicht habe.
-->"Bitte reichen Sie bis zum 27 Mai 2014 einen schriftlichen Nachweis bezüglich des von Ihnen vorgetragenen Vorstellungsgespräches am
14.05.2014 bei der Firma XXX ein.
Sie können hierzu ein Kopie der Einladung zum Vorstellungsgespräch zusenden, alternativ die als Anlage beigefügte Arbeitgeberbescheinigung von der Firma ausfüllen lassen und sodann hier einsenden.
Auf die Ausführungen im Anhörungs-Schreiben zum möglichen Eintritt einer Sanktion vom 16.05.2014 einschließlich des maßgeblichen Gesetzestextes sowie der eingeräumten Stellungnahme Frist bis zum 27.05.2014 nehme ich ergänzend Bezug.
Diese gelten weiterhin.
Eine Kopie des Anhörungs-Schreibens habe ich vorsorglich als Anlage noch einmal beigefügt."<--
- Ist es üblich/bin ich verpflichtet Vorstellungs-Gespräche mit
Firmenstempel/Unterschrift der Gesprächs-Partner/Firmen nachzuweisen?
- Es macht meiner Meinung nach einen sehr schlechten Eindruck auf
(zukünftige) Arbeitgeber schriftliche Nachweise über stattgefundene
Gespräche rückwirkend zu erbringen, und schwächt meine Position
- Als Beleg habe ich zusätzlich den Fahrschein der
öffentlichen Verkehrsmittel-die Bushaltestelle/Datum/Uhrzeit ist dort nachweislich aufgedruckt
- Wer übernimmt die zusätzlich anfallenden Portokosten/Kopie-Kosten?
- Stellungnahme Frist bis zum 27.05.2014 sonst Sanktion ???
- Sind Fristen üblich, wenn ja, ist o.g. Frist ausreichend?
- Am 27.05.2014 habe ich ein weiteres Gespräch über meine berufliche
Situation im Jobcenter.....
- Was müsste SB tun, was müsste im "Gespräch" passieren, damit ich Antrag
nach § 17 SGB X Besorgnis der Befangenheit stellen kann?
- Habe ich sonst noch eine Möglichkeit übersehen, um dem über das Normalmaß hinausgehende "Bemühen um meine Peron" durch SB entgegenzuwirken?
Ich möchte allen Elos und Unterstützern meinen Dank aussprechen, ich bin sehr froh, das es dieses Forum gibt!
Es stärkt mir den Rücken, es informiert in ganz vielen Bereichen, es ist ein sehr gutes Gefühl so fundiert unterstützt zu werden !!!
22.05.2014, 19:15 #2
AW: SB verlangt schriftl. Bestätigung über Vorstellungsgespräch
gibt es eine Einladung per Email oder schriftl
das hat dann zu genügen
wenn telefonisch
dann stimme ich deinen Befürchtungen zu
wegen schlechtem Licht
beschweren mit Beistand beim TL oder GF
22.05.2014, 19:16 #3
Hmm...... ich sag mal, sowas mußt Du mit einrechnen. Daß so etwas kommen kann.
Also gibt es keine Einladung?
Auch wenigstens nicht von der Stelle, mit der es "kollidiert" hat? Dann könntest Du sagen: Sorry, ich war an der anderen Stelle u. hab das durcheinander gebracht.
Es gab lediglich eine mündliche Einladung am Telefon - ich halte es so, wenn ich eine geeignete Stellenausschreibung sehe, rufe ich dort kurz an - soweit es passt und möglich ist, und bekomme fast immer gleich einen Vorstellungstermin.
Schließlich bin ich bemüht alles zu tun, um meine Bedürftigkeit zu reduzieren.
22.05.2014, 19:30 #5
Ich favorisiere als Erstkontakt Mails. Eben in der Hoffnung auf eine Antwort.
22.05.2014, 19:40 #6
Meine Erfahrung hat gezeigt, das es wichtig ist sofort zu Reagieren - vor
14 Tagen wurde ein verabredeter Vorstellungstermin kurzfristig abgesagt, weil das Unternehmen einen schnelleren Bewerber eingestellt hatte...............
22.05.2014, 19:48 #7
es kommt doch immer darauf an
ob einer noch 30 Jahre ist und mit ganzem Einsatz arbeiten will
oder ob jemand Arbeit abwehren will
ich bin ja so 53 dingsda alt
würde gerne aber alles sinnlos
war ja 2012 sogar persönlich bei Mandoof
aber da wurde mir gesagt
ganz ehrlich - schlechte Karten
hab dann aber auch nicht verstanden warum die Einladung
ich habe früher bei Mandoof und in 2007 gearbeitet
und zwar immer und auch die anderen festen Jobs
mit über ober super und ach ich weiß nicht wieviel Suparlativen
aber ich krieg nix mehr
na hoffentlich klappt die Rente
22.05.2014, 19:51 #8
Naja, weil Du erst 53 bist, kannst Du auch ab u. an nochmal telefonieren.
22.05.2014, 19:56 #9
Von mir hat man auch einmal eine nachträgliche Bestätigung für ein Vorstellungsgespräch verlangt. Ich habe das JC darauf hingewiesen, dass sie Informationen von Dritten bei diesen selbst einzuholen haben und ihnen die Tel.-Nr. des Unternehmens und den genauen Zeitpunkt des Vorstellungsgesprächs schriftlich mitgeteilt und fertig.
22.05.2014, 19:58 #10
aber dafür bin ich zu schüchtern
22.05.2014, 20:02 #11
Von mir hat man auch einmal eine nachträgliche Bestätigung für ein Vorstellungsgespräch verlangt. Ich habe das JC darauf hingewiesen, dass sie Informationen von Dritten bei diesen selbst einzuholen haben und ihnen die Tel.-Nr. des Unternehmens und den genauen Zeitpunkt des Vorstellungsgesprächs schriftlich mitgeteilt und fertig .
Das Unternehmen anschreiben (auch per Mail) und die Sachlage erklären. Und darum bitten dem SB eine Bestätigung zu schicken. Sollten Unkosten aufkommen, wird das JC diese sicher übernehmen, sie verlangen ja auch die Bestätigung.
Eine Kopie dieses Schreibens an den SB und um etwas Geduld bitten.
Du selbst hast ja keinen Einfluss darauf, wie lange die Firma dafür benötigt. Deshalb ist auch die gesetzte Frist nicht haltbar.
Damit hast Du Deine Pflicht erfüllt. Denn bestätigen kann es nur das Unternehmen, nicht jedoch Du.
22.05.2014, 20:03 #12
Das Unternehmen anschreiben (auch per Mail) und die Sachlage erklären. Zugleich darum bitten dem SB eine Bestätigung zu schicken. Sollten Unkosten aufkommen, wird das JC diese sicher übernehmen, sie verlangen ja auch die Bestätigung.
Eine Kopie dieses Schreibens an den SB.
Damit hast Du Deine Pflicht erfüllt. Denn nachweisen kann es nur das Unternehmen, nicht jedoch Du.
aber die Befürchtung teile ich mit TE
wenn der evtl. AG angeschrieben wird
dann könnte der ja denken das mit dem TE was im argen ist
22.05.2014, 20:07 #13
Werden denn die Fahrzkosten zum Vorstellungsgespräch nicht erstattet? Dafür benötigt nan doch auch dieses Formblatt.ich hab das immer ausgefüllt und der AG brauchte nur Stempel und Unterschrift drunter setzen
22.05.2014, 20:15 #14
Ich habe eine sog. CC-Karte, allerdings gilt diese nicht in der Zeit zw 16.00 und 18.00 Uhr, deshalb musste ich den vollen Fahrpreis des Verkehrsverbundes bezahlen.
22.05.2014, 20:22 #15
Wenn ein Vorstellungsgespräch positiv verlaufen ist, und ein Arbeitgeber wird durchs Freak-Center "verpflichtet Bescheinigungen" auszustellen, dann denkt er sich vielleicht --> geht's denn noch, ich suche einen Arbeitnehmer, der mir Arbeit abnimmt, um den Gewinn des Unternehmens zu maximieren, aber Niemanden, der mir zusätzliche unbezahlte Arbeit macht!
22.05.2014, 20:30 #16
Das Unternehmen anschreiben (auch per Mail) und die Sachlage erklären.
--> Das kann man selbstverständlich machen, aber WOFÜR ?
Meiner Meinung nach ist das eine reine Schikane-Maßnahme.
Das Vorstellungs-Gespräch hat stattgefunden, mir wurde ein Arbeitsplatz angeboten, allerdings reichen die Bedingungen (Rechnungen pro Einsatz schreiben ) nicht aus, um davon das Leben zu bestreiten.
Ich bin der Meinung, alles hat seine Grenzen!
Kann ja nicht sein, das man als Arbeitssuchender die meiste Zeit damit verbringt die Sonderwünsche einiger Freaks im Freak Center zu erfüllen, oder?
22.05.2014, 20:53 #17
-->Auf die Ausführungen im Anhörungs-Schreiben zum möglichen Eintritt einer Sanktion vom 16.05.2014 einschließlich des maßgeblichen Gesetzestextes sowie der eingeräumten Stellungnahme Frist bis zum 27.05.2014 nehme ich ergänzend Bezug.
Das Freak Center probiert mich mit allen Mittel zu sanktionieren!
Erstaunlich finde ich, das die von mir unterzeichnete " Aufforderung zur Meldung" keine Gültigkeit haben soll, mir indirekt Falschaussage unterstellt wird - greift hier schon § 17 SGB X Besorgnis der Befangenheit ???
22.05.2014, 22:02 #18
Ich wuerde das Ganze zurueckweisen und auf die Grenzen der Mitwirkung nach § 65 (1) 3 SGB I hinweisen. § 65 SGB I Grenzen der Mitwirkung - dejure.org
SB'chen hat alle Informationen [Arbeitgeber, Datum] und kann nun auf Kosten des Amtes die gewuenschte Info mit grosser Sicherheit kostenguenstiger als du abrufen.
Ich wuerde mich nicht als Brieftraeger misbrauchen lassen, aber ich bin immer auf Krawall gebuerstet.
Ich hatte am 19.05.2014 telefonisch eine Einladung für ein Vorstellungsgespräch zum 21.05.2014 bekommen, und diesen Termin umgehend per Aufforderung zur persönlichen Meldung dem JC schriftlich mitgeteilt, sowie den Termin/Einladung zur Jobbörse am 21.05.2014 abgesagt.
Kopien der Schriftstücke/Belege vorhanden
SB schießt weiter mit Sanktionsandrohungen um sich - Schreiben vom 28.05.2014
Mit Schreiben vom 06.05.2014 wurden Sie zum Meldetermin am 21.05.2014 eingeladen.
Trotz schriftlicher Belehrung über die Rechtsfolgen oder deren Kenntnis sind Sie zu diesem Termin nicht erschienen.
Sie haben die Möglichkeit sich dazu zu äußern (§ 24 Zehntes Buch Sozialgesetzbuch-SGB X).
Bitte verwenden Sie hierfür den beigefügten Antwortvordruck
Im Anhang eine Kopie der Bescheinigung - auszufüllen vom evtl "zukünftigen" Arbeitgeber.
Stutzig macht mich im Besonderen die Passage:
Gemäß § 670 BGB sind Arbeitgeber in der Regel zur Erstattung aller Aufwendungen verpflichtet, wenn sie den Arbeitnehmer zur Vorstellung aufgefordert habe.
1. Mir sind keine Reisekosten entstanden, ich verfüge über eine Monatskarte/öfftl. Verkehrsmittel
2. Reisekosten-Erstattungen durch das JC wären vor Reiseantritt/Bewerbungsgespräch zu beantragen, da genehmigungspflichtig
3. Niemand kann so eine Bescheinigung bei einem evtl zukünftigen
Arbeitgeber einreichen, die denken doch, ich bin "ballaballa"
4. Sind solche Bescheinigungen üblich?
Den sehr guten Hinweis auf -->die Grenzen der Mitwirkung nach § 65 (1) 3 SGB I hinweisen. § 65 SGB I Grenzen der Mitwirkung - dejure.org
Würde mich über weitere Meinungen, Hinweise, Ideen freuen.
04.06.2014, 15:22 #20
sowie den Termin/Einladung zur Jobbörse am 21.05.2014 abgesagt.
Bitte die Einladung zu dieser Jobbörse mal einscannen. Da trieben sich doch nur ZAFs rum. War da nicht was mit Unzulässigkeit Infoveranstaltungen, ZAFS und dem § 309? Oder bekomme ich da was durcheinander?
04.06.2014, 15:30 #21
Du hast 2 mal bei deinen SB wegen 2 Vorstellungsgesprächen abgesagt.Und da wunderst du dich darüber das der SB einen Nachweis verlangt.
04.06.2014, 15:43 #22
Einladung zur Jobmesse 21.05.2014
04.06.2014, 16:00 #23
Die wenigsten Unternehmen haben ein Skript auf ihrem Mailserver laufen, welches Posteingänge generell automatisch bestätigt. Am ehesten kommt noch eine Abwesenheitsnotiz. Wer lange genug arbeitslos ist und insofern marginale "Vermittlungshemmnisse" sein eigen nennt, braucht einen Arbeitgeber mit entsprechendem Leidensdruck.
04.06.2014, 16:10 #24
Werden denn die Fahrtkosten zum Vorstellungsgespräch nicht erstattet? Dafür benötigt man doch auch dieses Formblatt. Ich hab das immer ausgefüllt und der AG brauchte nur Stempel und Unterschrift drunter setzen.
Das Problem dabei ist, daß damit der Eindruck ensteht, daß es sich ohnehin nur um eine nicht besonders ernstzunehmende Zählbewerbung handelt. Also wird man diese Tradition nur pflegen, wenn tatsächlich Fahrtkosten anfielen.
Eine weitaus unverfänglichere Methode des Kontaktnachweises besteht in der Bitte um eine Visitenkarte. Die auszutauschen ist ja unter interessierten Geschäftspartnern durchaus üblich.
04.06.2014, 16:12 #25
Dann reich' den bei der Trulla nachweislich (!) zur Fahrtkostenerstattung ein.
bestätigung, schriftl, verlangt, vorstellungsgespräch
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