Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=31.05.1983&Aktenzeichen=VI%20ZR%20241/79
Timestamp: 2019-07-21 16:09:05
Document Index: 171319549

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 249', '§ 249', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 249', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 31.05.1983 - VI ZR 241/79 - dejure.org
BGH, 31.05.1983 - VI ZR 241/79
https://dejure.org/1983,2322
BGH, 31.05.1983 - VI ZR 241/79 (https://dejure.org/1983,2322)
BGH, Entscheidung vom 31.05.1983 - VI ZR 241/79 (https://dejure.org/1983,2322)
BGH, Entscheidung vom 31. Mai 1983 - VI ZR 241/79 (https://dejure.org/1983,2322)
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Selbstreparatur von Schienenfahrzeugen der Deutschen Bundesbahn
Selbstkosten - Deutsche Bundesbahn - Unternehmen - Schadensbeseitigung - Reparaturwerkstätten
NJW 1983, 2815
MDR 1984, 39
VersR 1983, 755
Diese Mühewaltung könnte jedoch Im Rahmen des Schadensersatzanspruchs nicht geltend gemacht werden, weil es sich insoweit um den gewöhnlichen Zeitaufwand des Geschädigten bei Wahrung seiner Rechte und Durchsetzung seines Anspruchs handelt, der von der Haftung des Schädigers nicht umfasst wird (Senatsurteile BGHZ 66, 112, 114, 115; 75, 230, 231 f.; 76, 216, 218; 111, 168, 177; vom 3. Februar 1961 - VI ZR 178/59 - VersR 1961, 358 und vom 31. Mai 1983 - VI ZR 241/79 - NJW 1983, 2815, 2816; ebenso KG, VersR 1973, 749, 750 und, OLG Köln, VersR 1975, 1105, 1106 f.).
Ausnahmen sind nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs möglich, sofern es verkehrsüblich und zumutbar ist, daß der geschädigte Unternehmer selbst die Herstellungsarbeiten ausführt, weil sich der verkehrsübliche Herstellungspreis dann nach den Selbstkosten der Betriebswerkstatt richte (BGHZ 54, 82, 87 f.; 61, 56, 58; BGH, Urt. v. 31. Mai 1983 - VI ZR 241/79, NJW 1983, 2815;… kritisch MünchKomm/Grunsky, § 249 Rdn. 19 bei Fn. 45 m.w.N.).
OLG Dresden, 01.12.1993 - 5 U 68/93
Beauftragung eines Inkassobüros, nachträgliche Anwaltsbeauftragung, …
Gleichwohl ist insoweit von der Rechtsprechung der Grundsatz entwickelt worden, daß die üblichen Bemühungen um die Einziehung einer Forderung, insbesondere auch die Regulierungsbemühungen beim Einzug einer Schadensersatzforderung, zum eigenen Pflichtenkreis des Gläubigers gehören und nicht gemäß §§ 249 ff. BGB als Vermögensschaden geltend gemacht werden können (BGH, NJW 1969, 1109; BGHZ 66, 112 ; BGH, NJW 1977, 35; BGHZ 75, 230, 231 u. 234; 76, 216, 218; BGH, NJW 1983, 2815, 2816).
Der Verwaltungsaufwand ist Teil des nach § 249 Satz 2 BGB zu ersetzenden Herstellungsaufwands (BGH, VersR 1983, 755, 756).
AG Mainz, 12.03.2009 - 83 C 324/08
Schadensersatz - Zeitaufwand - Verwaltungskosten
Aus dem von der Klägerin zitierten Urteil des Bundesgerichtshofs vom 31.05.1983 ergibt sich, dass der Geschädigte nur die Kosten der jeweiligen Schadensbeseitigung beanspruchen kann (NJW 1983, S. 2815).
Im Falle der Klägerin gilt dagegen - wie früher bei der Deutschen Bahn (vgl. BGH, Urteil vom 31.05.1983 - VI ZR 241/79, juris) -, dass sie nicht als Reparaturbetrieb gegenüber Dritten gewerblich tätig ist.
LG Gießen, 05.08.2016 - 3 O 75/16
Verkehrsunfall - Verbringungskosten eines beschädigten Spezialfahrzeugs in eine …
Die Selbstkosten, die der Klägerin durch Einsatz von Personal für diese Fahrten entstanden sind, sind mithin erstattungsfähige Herstellungskosten (vgl. BGH, Urteil vom 31. Mai 1983, - VI ZR 241/79 -, Rn. 22, juris).