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Timestamp: 2016-02-11 02:29:29
Document Index: 174588424

Matched Legal Cases: ['§ 5', '§ 10', '§ 5', '§ 164', '§ 5', '§ 10', '§ 141']

OLG-FRANKFURT - 17.06.2005, 24 U 48/05 - JuraForum.de
JuraForum.de > Urteile > Oberlandesgericht Frankfurt am Main > Urteil vom 17.06.2005, Aktenzeichen: 24 U 48/05 OLG-FRANKFURT – Aktenzeichen: 24 U 48/05Urteil vom 17.06.2005
Leitsatz:1. Die Abgabe eines Haftpflichtfalles seitens des Haftpflichtigen an seinen Versicherer zur "Prüfung und eventuellen Regulierung" begründet keine Vollmacht des Versicherers zur Abgabe von Anerkenntniserklärungen zu Lasten des Versicherungsnehmers.
2. § 5 Ziffer 7 AHB begründet abweichend von § 10 Abs. 5 AKB keine Vollmacht des Versicherers bezogen auf den Teil der Schadensersatzansprüche, für den der Versicherer nicht einzustehen hat.Rechtsgebiete:AHB, BGBVorschriften:§ 5 Ziff. 7 AHB, § 164 I BGBStichworte:Versicherer, Regulierung, Abgabe, Vollmacht, AnerkenntnisVerfahrensgang:LG Darmstadt 9 O 539/03VolltextUm den Volltext vom OLG-FRANKFURT – Urteil vom 17.06.2005, Aktenzeichen: 24 U 48/05 anzusehen, müssen Sie die Einzelentscheidung kaufen.Volltext der Entscheidung kaufen
Weitere Entscheidungen vom OLG-FRANKFURTOLG-FRANKFURT – Urteil, 24 U 48/05 vom 17.06.20051. Die Abgabe eines Haftpflichtfalles seitens des Haftpflichtigen an seinen Versicherer zur "Prüfung und eventuellen Regulierung" begründet keine Vollmacht des Versicherers zur Abgabe von Anerkenntniserklärungen zu Lasten des Versicherungsnehmers.
2. § 5 Ziffer 7 AHB begründet abweichend von § 10 Abs. 5 AKB keine Vollmacht des Versicherers bezogen auf den Teil der Schadensersatzansprüche, für den der Versicherer nicht einzustehen hat.OLG-FRANKFURT – Urteil, 25 U 87/02 vom 17.06.20051. Zum Streitgegenstand einer Klage auf Leistungen aus einer Berufsunfähigkeitsversicherung (Anschluss an OLG München OLGR 2004, 4).
2. Zu den Voraussetzungen, Privatgutachten als Beweismittel im Prozess zu verwerten.
3. Übertreibt der Versicherungsnehmer seine Krankheit gegenüber dem gerichtlichen Sachverständigen und lässt sich deswegen nicht feststellen, ob der Versicherungsnehmer zu mindestens 50 % in der Ausübung seines Berufes gehindert ist, gereicht dies dem beweispflichtigen Versicherungsnehmer zum Nachteil.OLG-FRANKFURT – Beschluss, 20 W 408/04 vom 16.06.2005Die Löschung einer GmbH, die Komplementärin einer KG ist, nach § 141 a Abs. 1 S. 1 FGG im Handelsregister ist untunlich, solange diese im Rahmen der Abwicklung der GmbH & Co KG noch Mitwirkungsrechte und -pflichten wahrzunehmen hat.
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