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Timestamp: 2016-10-23 09:52:48
Document Index: 131362746

Matched Legal Cases: ['Art. 95', 'Art. 106', 'Art. 42', 'BGE', 'Art. 97', 'Art. 105', 'Art. 109', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 109', 'Art. 102']

8C_131/2010 (08.04.2010)
8C_131/2010
G.________, vertreten durch Rechtsanwalt Daniel Staffelbach,
Z�rich Versicherungs-Gesellschaft, Talackerstrasse 1, 8035 Z�rich, vertreten durch Rechtsanwalt Peter J�ger,
Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Zug, Sozialversicherungsrechtliche Kammer, vom 10. Dezember 2009.
G.________, geboren 1957, war seit Mai 1984 als Finanzberater f�r die Firma X.________ t�tig und in dieser Eigenschaft bei der "Z�rich" Versicherungs-Gesellschaft (nachfolgend: "Z�rich" oder Beschwerdegegnerin) obligatorisch gegen die Folgen von Unf�llen und Berufskrankheiten versichert. Die gesundheitlichen Beeintr�chtigungen nach einer ersten Heckauffahrkollision vom Januar 1998 klangen innert kurzer Zeit vollst�ndig ab, so dass der Versicherte seither beschwerdefrei und voll arbeitsf�hig war. Am 27. September 2000 zog er sich anl�sslich einer zweiten Heckauffahrkollision eine Distorsion der Halswirbels�ule (HWS) zu, als ein nachfolgender Mitsubishi Space Wagon nicht mehr rechtzeitig hinter dem vom Versicherten gelenkten und vor einem Fussg�ngerstreifen angehaltenen Audi A8 Quattro abzubremsen vermochte. Der am 3. Oktober 2000 erstmals konsultierte Dr. med. A.________ schloss nach einer r�ntgenologischen und einer Magnetresonanz-Untersuchung der HWS einen pathologischen Befund aus. Ein interdisziplin�res Gutachten des B�ros X.________ sowie des Orthop�dischen Forschungsinstitutes vom 2. Februar 2005 (nachfolgend: interdisziplin�res technisch-orthop�disches Gutachten) ergab bezogen auf die Sitzposition des Versicherten eine kollisionsbedingte Geschwindigkeits�nderung von 5,6 bis 7,9 km/h. Gest�tzt auf die Ergebnisse der medizinischen Abkl�rungen stellte die "Z�rich" die bis dahin erbrachten gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung und Taggeld) laut Schreiben vom 10. September 2003 per 1. August 2003 ein und hielt am entsprechenden folgenlosen Fallabschluss mit Verf�gung vom 13. M�rz 2007, best�tigt durch Einspracheentscheid vom 12. Dezember 2007, fest.
Die hiegegen erhobene Beschwerde des G.________ wies das Verwaltungsgericht des Kantons Zug mit Entscheid vom 10. Dezember 2009 ab.
Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten l�sst G.________ beantragen, die Sache sei unter Aufhebung des angefochtenen Gerichtsentscheides "zur neuen Beurteilung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen mit dem Auftrag, dem Beschwerdef�hrer die gesetzlichen Leistungen, insbesondere die ihm zustehende Rente in der noch abzukl�renden H�he, zuzusprechen."
Die Beschwerde kann wegen Rechtsverletzung gem�ss Art. 95 f. BGG erhoben werden. Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Es pr�ft grunds�tzlich nur die geltend gemachten R�gen, sofern die rechtlichen M�ngel nicht geradezu offensichtlich sind (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG; BGE 133 II 249 E. 1.4.1 S. 254; Urteil 8C_277/2009 vom 19. Juni 2009 E. 1). Im Beschwerdeverfahren um die Zusprechung oder Verweigerung von Geldleistungen der Unfallversicherung ist das Bundesgericht nicht an die vorinstanzliche Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gebunden (Art. 97 Abs. 2 und Art. 105 Abs. 3 BGG).
Die f�r die Beurteilung des strittigen Anspruchs auf Unfallversicherungsleistungen nach Gesetz und Rechtsprechung massgebenden Grundlagen sind im kantonalen Entscheid richtig dargestellt worden. Darauf wird verwiesen.
Auf Grund einer sorgf�ltigen W�rdigung der Aktenlage hat das kantonale Gericht mit in allen Teilen �berzeugender Begr�ndung, worauf verwiesen wird (Art. 109 Abs. 3 BGG), zutreffend erkannt, dass �ber den Zeitpunkt der Leistungseinstellung per 1. August 2003 hinaus keine organisch objektiv ausgewiesene Unfallfolgen mehr feststellbar waren und dass von weiteren medizinischen Abkl�rungen angesichts der mehrfachen polydisziplin�ren Begutachtungen und der �usserst umfangreichen spezialmedizinischen Untersuchungen in zul�ssiger antizipierter Beweisw�rdigung keine entscheidrelevanten neuen Erkenntnisse mehr zu erwarten waren. Hinsichtlich der anhaltend �ber den 1. August 2003 hinaus geklagten Beschwerden konnte die Vorinstanz den nat�rlichen Kausalzusammenhang unter den gegebenen Umst�nden praxisgem�ss offen lassen, da es diesbez�glich jedenfalls an der f�r die Leistungspflicht im Weiteren vorausgesetzten Ad�quanz des Kausalzusammenhanges fehlt (BGE 135 V 465 E. 5.1 S. 472; Urteil 8C_893/2009 vom 5. Dezember 2009 E. 5.2).
4.1 Die Parteien sind sich grunds�tzlich einig, dass die Ad�quanz des Kausalzusammenhanges nach der sog. Schleudertrauma-Praxis zu beurteilen ist. Das kantonale Gericht hat diese Frage zutreffend anhand der mit BGE 134 V 109 pr�zisierten Kriterien gepr�ft und verneint. Die Vorinstanz hat korrekt dargelegt, weshalb die Heckauffahrkollision vom 27. September 2000 nach der massgebenden Rechtsprechung h�chstens als mittelschwerer Unfall im Grenzbereich zu den leichten Unf�llen zu qualifizieren ist und die f�r die Bejahung der Ad�quanz erforderlichen Kriterien weder in geh�ufter (mindestens vier Kriterien: vgl. Urteile 8C_1056/2009 vom 8. Februar 2010 E 3.2 und 8C_421/2009 vom 2. Oktober 2009 E. 5.8 mit Hinweisen) noch einzelne in ausgepr�gter Weise erf�llt sind.
4.2 Was der Beschwerdef�hrer hiegegen vorbringt, ist offensichtlich unbegr�ndet. Letztinstanzlich unbestritten ist, dass besonders dramatische Begleitumst�nde oder eine besondere Eindr�cklichkeit des Unfalles mit Blick auf die einschl�gige Rechtsprechung ebenso zu verneinen sind wie eine fortgesetzte spezifische, belastende �rztliche Behandlung sowie ein schwieriger Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen. Entgegen des Versicherten finden sich auch keine Anhaltspunkte daf�r, dass eine �rztliche Fehlbehandlung die Unfallfolgen erheblich verschlimmert h�tte. Es kann keine Rede davon sein, dass angeblich alle �rzte von einer iatrogenen Verletzung im Bereich des rechten Schulterblattes ausgegangen seien. Soweit sich der Beschwerdef�hrer �berhaupt mit der Begr�ndung des angefochtenen Entscheides auseinandersetzt, vermag er nicht darzulegen, dass der Unfall vom 27. September 2000 eine besondere Schwere der f�r das Schleudertrauma typischen Beschwerden zur Folge gehabt oder �ber die diagnostizierte HWS-Distorsion hinaus zus�tzliche erhebliche Verletzungen verursacht h�tte (vgl. BGE 134 V 109 E. 10.2.2 S. 127). Dem Versicherten kann auch nicht gefolgt werden, soweit er auf besondere Umst�nde schliesst, welche das Beschwerdebild ausschlaggebend beeinflusst h�tten. Dem interdisziplin�ren technisch-orthop�dischen Gutachten ist vielmehr zu entnehmen, dass angesichts der einwirkenden Kollisionskr�fte aus Richtung der hinteren rechten Ecke am Fahrzeug des Beschwerdef�hrers "mehr dagegen als daf�r" spricht, dass er eine HWS-Distorsion erlitten habe, zumal "die seitliche Komponente [...] von der Belastung her [...] erheblich geringer war als die heckseitige." Zu Recht macht der Versicherte nicht geltend, das Kriterium der erheblichen Arbeitsunf�higkeit trotz ausgewiesener Anstrengungen (vgl. BGE 134 V 109 E. 10.2.7 S. 129) sei in ausgepr�gter Weise erf�llt. Dem Beschwerdef�hrer ist schliesslich nicht zu folgen, soweit er behauptet, das Kriterium der erheblichen Beschwerden sei nicht nur in einfacher, sondern in ausgepr�gter Weise erf�llt. Die Praxis Y.________ berichtete bereits am 17. Oktober 2000, dass die verspannte Muskulatur mit Akkupunktur-Massage habe gelockert werden k�nnen und die zuvor geklagten Kopfschmerzen verschwunden seien. Auch wenn die gesundheitlichen Beeintr�chtigungen seither nicht konstant verliefen, so steht doch gest�tzt auf die medizinische Aktenlage fest, dass der Versicherte regelm�ssig dreimal pro Woche ein jeweils rund 100 Minuten dauerndes Fitnessprogramm mit Kraft- und Ausdauertraining absolviert und anschliessend zum Teil f�r ein bis zwei Stunden fast keine Schmerzen mehr versp�rt. Mit der Vorinstanz sind zwar erhebliche Beschwerden zu bejahen, jedoch nicht in ausgepr�gter Weise. Auch wenn dieses Kriterium - ebenso wie dasjenige der erheblichen Arbeitsunf�higkeit - hier erf�llt ist, so bleibt es dabei, dass mit zwei nicht ausgepr�gt erf�llten Kriterien die Unfallad�quanz der �ber die verf�gte Leistungsterminierung per 1. August 2003 hinaus geklagten Beschwerden vom kantonalen Gericht mit angefochtenem Entscheid zu Recht verneint worden ist.
Die offensichtlich unbegr�ndete Beschwerde wird im vereinfachten Verfahren nach Art. 109 Abs. 2 lit. a BGG - ohne Durchf�hrung eines Schriftenwechsels, mit summarischer Begr�ndung und unter Verweis auf den kantonalen Entscheid (Art. 102 Abs. 1 und 109 Abs. 3 BGG) - erledigt.