Source: https://www.doppelresidenz.org/page/fachinformationen/urteile.php?g=1
Timestamp: 2019-08-22 19:04:39
Document Index: 394990995

Matched Legal Cases: ['§1684', '§1671', '§1671', '§1697', '§1671', '§1666', '§ 1666', '§1684', '§ 1671', '§1671', '§1684', '§1628', '§1671', '§1696', '§1671', '§1684', '§1684', '§1697', '§1671', '§1684']

OLG Bamberg	01.03.2019 Doppelresidenz bestätigt , §1684 BGB 7 UF 226/18
Die gemeinsame Sorge ist beizubehalten, wenn die Doppelresidenz im konkreten Fall dem Kindeswohl am Besten entspricht
OLG Frankfurt	05.12.2018 Doppelresidenz bestätigt , §1671 BGB 4 UF 167/18
Leitsätze des OLG Frankfurt:
Erweist sich eine geteilte Betreuung beider Eltern als dem Kindeswohl am besten entsprechend, ist das gemeinsame Aufenthaltsbestimmungsrecht beider Eltern beizubehalten, es sei denn,...
OLG Brandenburg	14.06.2018 Doppelresidenz bestätigt , §1671 BGB, §1697a BGB 9 UF 96/17
Nach dem Auszug der Mutter aus dem gemeinsamen Haushalt wollte der Vater die Doppelresidenz leben, die Mutter aber lediglich erweiterten Umgang einräumen. Die Mutter leitete ein Sorgerechtsverfahren ein, mit dem das Aufenthaltsbestimmu...
Eine Doppelresidenz kann für einen Elternteil nicht angeordnet werden, solange dieser die Kinder negativ beeinflusst
OLG Bamberg	18.09.2017 , §1671 BGB 2 UF 133/17
Leitsatz von doppelresidenz.org
Kein erweiterter Umgang oder Doppelresidenz bei Kommunikations- und Kooperationsunfähigkeit der Eltern
OLG Koblenz	19.12.2017 , §1666 a BGB, § 1666 BGB, §1684 BGB 13 UF 676/17
Eine fehlende Kooperations- und Kommunikationsfähigkeit der Eltern schließt nicht nur eine Doppelresidenz, sondern auch einen (stark) erweiterten Umgang aus.
Zur Sachlage
Alleinige Ausübung der Sorge im Falle gemeinsamen Sorgerechts getrennt lebender Eltern nach § 1671
OLG Frankfurt am Main	10.10.2017 , §1671 BGB, §1684 BGB, §1628 BGB 1 UF 283/16
Für die die Ablehnung einer Doppelresidenz begründende Annahme eines unüberbrückbaren Dissenses zwischen den Eltern ist es ausreichend, wenn ein Elternteil die Doppelresidenz ablehnt.
Ablehnung Doppelresidenz wegen kontinuierlichem Willen des Kindes
OLG Dresden	08.02.2017 , §1671 BGB, §1696 BGB 20 UF 858/16
Doppelresidenz kann bei erklärten Willen des Kindes, dies nicht zu wünschen, nicht angeordnet werden.
Bei strittigen Eltern ist einem "eindeutigem Erziehungsschwerpunkt" der Vorzug zu geben.
Keine Rechtsgrundlage für WM, SR auf Vater, Mutter schürt Loyalitätskonflikte
OLG Schleswig	16.06.2016 , §1671 BGB, §1684 BGB 10 UF 197/15
1. Bei einer nachhaltig zerrütteten Elternbeziehung und daraus resultierenden erheblichen Belastung für das Kind entspricht es regelmäßig dem Wohl des Kindes am besten, die gemeinsame elterliche Sorge vollständig aufzulösen.
2. Ein paritätisches Wechselmodell kann gegen den Willen eines Elternteils mangels einer ausreichen...
Doppelresidenz kann auch erstmals angeordnet werden, bei unstreitig guter Bindung kann die Anordnung auch ohne Gutachten erfolgen
OLG Stuttgart	23.08.2017 Doppelresidenz bestätigt , §1684 BGB, §1697a BGB 18 UF 104/17
Leitsätze (aus juris)
1. Eine gerichtliche Umgangsregelung, die im Ergebnis zu einer gleichmäßigen Betreuung des Kindes durch beide Eltern im Sinne eines paritätischen Wechselmodells führt, kann im Einzelfall
auch gegen den Willen eines Elternteils angeordnet ...
Doppelresidenz kann bei Kommunikationsproblemen nicht angeordnet werden
OLG Brandenburg	02.05.2017 , §1671 BGB 10 UF 2/17
Ein Wechselmodell kann gegen den Willen eines Elternteils nicht angeordnet werden, wenn die Eltern eine fortdauernde Mediation nur zur Absprache von Umgangsterminen nutzen, sich über den bevorstehenden Wechsel eines Kindes auf eine weiterführende Schule aber nicht austauschen.
Zu den weiteren Bewertungen siehe unten.
Doppelresidenz auch gegen den Willen eines Elternteils - keine Anhaltspunkte für die These des "einen Lebensmittelpunktes"
OLG Hamburg	17.12.2015 Doppelresidenz bestätigt §1684 BGB, 2 UF 106/14
Zu entscheiden war über das Umgangsrecht zweier Kinder mit einem Altersunterschied von 5 Jahren. Beim älteren Kind wurde eine paritätische Doppelresidenz angeordnet, beim kleineren Kind eine aufgrund der engeren Bindung zur Mutter leicht abweichende Regelung.
In seiner Begründung hat das hanseatische Oberlandesgericht die spätere En...
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