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Timestamp: 2017-11-24 18:36:02
Document Index: 30712376

Matched Legal Cases: ['§ 14', '§ 233', '§ 14', '§ 17', '§ 14', 'Art. 3', '§ 14', '§ 14', '§ 17', '§ 233', '§ 18', '§ 59', '§ 59', '§19', '§59', '§ 15', '§ 16', '§ 18', '§ 18', '§ 59', '§ 37', '§ 150', '§ 155', '§ 155', '§ 167', '§ 168', '§ 233', 'Art. 52', 'Art. 43', '§15', '§16', '§18', '§59', '§ 233', '§ 4', '§ 9', '§233', '§4', '§9']

Rechtsprechung - Suchergebnis - 24.11.2017 19:36h
Umsatzsteuer - Zinsen
V R 48/07
1. Eine aufgrund unzutreffenden Steuerausweises in einer Rechnung gemäß § 14 Abs. 2 UStG entstandene nicht entrichtete Steuer ist gemäß § 233a AO zu verzinsen. Die aufgrund des Steuerausweises entstandene Umsatzsteuerschuld besteht bis zur --ohne Rückwirkung eintretenden-- Berichtigung des Steuerbetrags.
2. Eine rückwirkende Berichtigung unzutreffend ausgewiesener Steuer widerspricht dem Regelungszweck des § 14 Abs. 2 Satz 2 UStG i.V.m. § 17 Abs. 1 UStG. Für eine sachliche Unbilligkeit der Verzinsung von derartigen Umsatzsteuernachforderungen ist deshalb kein Anhaltspunkt ersichtlich.
3. Eine ermessenslenkende Billigkeitsregelung der Verwaltung, wonach Nachzahlungszinsen aus sachlichen Billigkeitsgründen zu erlassen sind, wenn ein Unternehmer eine unrichtige Endrechnung, die eine Steuerschuld nach § 14 Abs. 2 UStG auslöst, in einem auf das Kalenderjahr der ursprünglichen Rechnungserteilung folgenden Kalenderjahr nach Aufdeckung seines Fehlers sogleich berichtigt hat, bindet die Gerichte nicht. 4. Ein aus Art. 3 Abs. 1 GG herzuleitender Anspruch gegenüber einer Behörde auf Fortführung einer gesetzwidrigen Verwaltungspraxis besteht nicht.
UStG 1993 § 14 Abs. 1 Satz 6, § 14 Abs. 2, § 17 Abs. 1
BMF-Schreiben vom 1. April 1996 (BStBl I 1996, 370, nunmehr Nr. 70.2.3
AEAO zu § 233a AO (BStBl I 2008, 26, 181)
Aktenzeichen: VR48/07 Paragraphen: Datum: 2009-03-19
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II 341/2005
Verzinsung nachträglich festgesetzter Umsatzsteuer: bei Annahme der Berechtigung zur Teilnahme am Vorsteuervergütungsverfahren, bei Tilgung durch Aufrechnung
1. Die Verzinsung nachträglich festgesetzter Umsatzsteuer ist nicht deshalb sachlich unbillig, weil der Leistende von einer sog. Null-Situation gem. § 18 Abs. 9 UStG i.V.m. §§ 59ff. UStDV (keine Umsatzversteuerung durch den Leistenden, kein Vorsteuerabzug des Empfängers) ausgegangen ist .
2. Der Umsatzsteueranspruch des FA erlischt nicht bereits bei seinem Entstehen durch Aufrechnung mit einem nach der Festsetzung des Umsatzsteueranspruchs abgetretenen Erstattungsanspruch.
3. Nachforderungszinsen aufgrund verspäteter Umsatzsteuerfestsetzung können nicht so festgesetzt werden, als sei fiktiv die festgesetzte Steuer vor ihrer Festsetzung --hier: durch Aufrechnung-- getilgt worden.
UstDV §§ 59ff
Aktenzeichen: II341/2005 Paragraphen: UStG§19 UStDV§59 Datum: 2008-11-15
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Umsatzsteuer - Vorsteuervergütung Zinsen
V R 41/06
Verzinsung der Vergütung abziehbarer Vorsteuerbeträge an in einem anderen Mitgliedstaat ansässige Unternehmer - Definition: Steueranmeldung, Steuererklärung
UStG 1993 § 15, § 16, § 18 Abs. 1 bis 4, § 18 Abs. 9
UStDV 1993 §§ 59 ff.
AO § 37 Abs. 1, § 150 Abs. 1, § 155 Abs. 1, § 155 Abs. 6 a.F., § 167 Abs. 1, § 168, § 233a
EGV Art. 52, 58, 59
EG Art. 43, 48, 49
Aktenzeichen: VR41/06 Paragraphen: UStG§15 UStG§16 UStG§18 UStDVO§59 Datum: 2008-04-17
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Allgemeine Grundsätze Umsatzsteuer - Zinsen Steuererlaß Sonstiges Veranlagung Befreiung
28.11.2002 V R 54/00
AO 1977 § 233a Abs. 2, Abs. 2 a UStG 1993 § 4 Nr. 9 Buchst. a, § 9 Abs. 1
Aktenzeichen: VR54/00 Paragraphen: AO§233a UStG§4 UStG§9 Datum: 2002-11-28
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