Source: http://www.anwalt24.de/gesetze/nstrg/29
Timestamp: 2017-02-21 05:53:20
Document Index: 284859572

Matched Legal Cases: ['§ 29', '§ 29', '§ 29', '§ 30', '§ 31', '§ 32', '§ 33', '§ 34', '§ 35', '§ 35', '§ 35', '§ 35', '§ 36', '§ 37', '§ 37', '§ 37', '§ 38', '§ 39', '§ 40', '§ 41', '§ 41', '§ 42', '§ 43', '§ 72', '§ 29', '§ 29', '§ 42', '§ 37', '§ 28', '§ 30']

§ 29 NStrG, Veränderungssperre | Gesetze auf anwalt24.de
§ 29 NStrG, Veränderungssperre Inhaltsübersicht
Niedersächsisches Straßengesetz (NStrG) Landesrecht Niedersachsen…§ 29 NStrG, Veränderungssperre§ 30 NStrG, Schutzwaldungen§ 31 NStrG, Schutzmaßnahmen§ 32 NStrG, Bepflanzung des Straßenkörpers§ 33 NStrG, Kreuzungen und Einmündungen öffentlicher Straßen§ 34 NStrG, Kostentragung beim Bau und der Änderung von Kreuzungen öffentlicher ...§ 35 NStrG, Unterhaltung der Straßenkreuzungen§ 35a NStrG, Kostentragung bei der Herstellung und Änderung von Kreuzungen zwisc...§ 35b NStrG, Unterhaltung bei Kreuzungen mit Gewässern§ 35c NStrG, Verordnungsermächtigungen§ 36 NStrG (weggefallen)§ 37 NStrG, Planungen§ 37a NStrG, Planungsgebiet§ 37b NStrG, Vorarbeiten§ 38 NStrG, Planfeststellung§ 39 NStrG (weggefallen)§ 40 NStrG (weggefallen)§ 41 NStrG, Planfeststellung für Kreuzungen von Straßen und Eisenbahnen§ 41a NStrG, Vorzeitige Besitzeinweisung§ 42 NStrG, Enteignung§ 43 NStrG, Träger der Straßenbaulast für Landes- und Kreisstraßen…§ 72 NStrG, Zeitpunkt des Inkrafttretens
§ 29 NStrG, Veränderungssperre
§ 29 NStrGNiedersächsisches Straßengesetz (NStrG)Landesrecht NiedersachsenTitel: Niedersächsisches Straßengesetz (NStrG)Normgeber: NiedersachsenAmtliche Abkürzung: NStrGReferenz: 92100010000000Abschnitt: Teil I – Allgemeine Bestimmungen (1) Vom Beginn der Auslegung der Pläne im Planfeststellungsverfahren oder von dem Zeitpunkt an, zu dem den Betroffenen Gelegenheit gegeben wird, den Plan einzusehen, dürfen auf den vom Plan betroffenen Flächen bis zu ihrer Übernahme durch den Träger der Straßenbaulast wesentlich wertsteigernde oder den geplanten Straßenbau erheblich erschwerende Veränderungen nicht vorgenommen werden (Veränderungssperre). Veränderungen, die in rechtlich zulässiger Weise vorher begonnen worden sind, Unterhaltungsarbeiten und die Fortführung einer bisher ausgeübten Nutzung werden hiervon nicht berührt.(2) Dauert die Veränderungssperre länger als vier Jahre, so können die Eigentümer für die dadurch entstandenen Vermögensnachteile vom Träger der Straßenbaulast eine angemessene Entschädigung in Geld verlangen. Sie können ferner die Übernahme der vom Plan betroffenen Flächen verlangen, wenn es ihnen mit Rücksicht auf die Veränderungssperre wirtschaftlich nicht zuzumuten ist, die Grundstücke in der bisherigen oder einer anderen zulässigen Art zu benutzen. Die Vorschriften über die Entschädigung im Zweiten Abschnitt des Fünften Teiles des Ersten Kapitels des Baugesetzbuchs gelten sinngemäß. Kommt keine Einigung über die Übernahme zu Stande, so können die Eigentümer die Entziehung des Eigentums an den Flächen verlangen. Im Übrigen gilt § 42 (Enteignung).(3) Die Planfeststellungsbehörde kann Ausnahmen von der Veränderungssperre zulassen, wenn sie im Einzelfalle zu einer offenbar nicht beabsichtigten Härte führen würde und die Ausnahme mit den öffentlichen Belangen vereinbar ist oder wenn Gründe des allgemeinen Wohles die Ausnahme erfordern.
Zitierungen dieses DokumentsGesetze§ 37a NStrG, Planungsgebiet
§ 28 NStrG (weggefallen)§ 30 NStrG, Schutzwaldungen