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Timestamp: 2019-08-26 03:41:21
Document Index: 223923474

Matched Legal Cases: ['§ 249', 'BGH', 'BGH', '§ 249', 'BGH', 'BGH']

fiktive Abrechnung der Reparaturkosten nur bei 6-monatiger Weiterbenutzung; § 249 Abs. 2 Satz 1 BGB | Karlsruhe, VI ZR 220/07, 29.04.2008 | iurado | Portal für Urteile und Gerichtsentscheidungen
BGH Karlsruhe, AZ: VI ZR 220/07, 29.04.2008
Der Geschädigte kann die vom Sachverständigen geschätzten Reparaturkosten bis zur Höhe des Wiederbeschaffungswerts in der Regel nur abrechnen, wenn er das Fahrzeug mindestens sechs Monate weiternutzt und zu diesem Zweck - falls erforderlich - verkehrssicher (teil-) reparieren lässt (BGHZ 154, 395 ff.; 168, 43 ff.).
Hat der Geschädigte im Streitfall das Fahrzeug spätestens 22 Tage nach dem Unfall weiterveräußert, hat dies zur Folge, dass er nicht (fiktiv) die geschätzten Reparaturkosten, sondern nur den Wiederbeschaffungsaufwand verlangen kann. Da er infolge der Weiterveräußerung den Restwert realisiert hat, muss er sich diesen bei der Schadensberechnung mindernd anrechnen lassen.
Über den Wiederbeschaffungswert liegende Reparaturkosten sind nur bei 6-monatiger Weiterbenutzung des Kfz erstattungsfähig, § 249 BGB
BGH Karlsruhe, AZ: VI ZR 237/07, 22.04.2008
BGH Karlsruhe, AZ: VI ZR 56/07, 27.11.2007
Keywords: Unfall Verkehrsunfall fiktive Abrechnung; Schadensregulierung Kosten Schadenersatz Reparatur Reparaturkosten Rechtsanwalt Frank Dohrmann Bottrop Schaden Schadenregulierung wirtschaftlicher Totalschaden
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