Source: https://www.rechtsanwaltsfachangestellte.org/arbeitszeit-fuer-auszubildende/
Timestamp: 2018-11-16 22:57:01
Document Index: 359669342

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 8', '§ 4', '§ 19', '§ 7', '§ 615', '§ 9', '§ 3', '§ 14', '§ 8', '§ 670']

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In den meisten Fällen gilt für Auszubildende das Jugendarbeitsschutzgesetz, das die Arbeitszeiten bei Minderjährigen regelt. Darüber hinaus gilt das allgemeine Arbeitszeitgesetz (ArbZG) für Auszubildende. Doch wie sehen diese Regelungen genau aus? Wie ist das mit den Überstunden in der Ausbildung und was gilt bezüglich der Minusstunden beim Azubi? Wie sind die Pausen gesetzlich geregelt? Und wie ist das Verhältnis von Berufsschulzeit und Arbeitszeit gesetzlich verankert?
Rechtsanwaltsfachangestellte - Die Arbeitszeit für Auszubildende
Im Allgemeinen gilt, dass die Arbeitszeit genau die Zeit umschreibt, die ein Azubi jeden Tag in seinem Betrieb arbeitet. Dabei spielt es keine Rolle, ob er in einer Beschäftigung mit flexiblen Arbeitszeiten oder Schichten arbeitet. [caption id="attachment_785" align="alignright" width="300"] Die Arbeitszeit für Auszubildende ist genau geregelt, inklusive der Besonderheiten für Minderjährige.[/caption]Für Auszubildend, die das 18. Lebensjahr bereits vollendet haben, greift das Arbeitszeitgesetz. Im § 3 ist Folgendes festgelegt:
Genauso wie der Urlaub sind auch die Arbeitszeiten für Auszubildende im Ausbildungsvertrag geregelt. Die tägliche Arbeitszeit ist auf jeden Fall angegeben. Manchmal sind auch die Wochenstunden aufgeführt. Die Pausen sind nicht Teil der Arbeitszeit. Unterrichtszeiten in der Berufsschule und Zeiten für andere Ausbildungsmaßnahmen, für die der Azubi freigestellt wird, werden vom Ausbildungsbetrieb komplett oder teilweise angerechnet. Des Weiteren ist vorgesehen, dass die Arbeitszeit pro Tag für Auszubildende auf jeden Fall festgehalten werden muss. Dies kann handschriftlich passieren oder mithilfe eines Stempelkartensystems. Zwar gilt eine achtstündige Arbeitszeit, aber branchenbedingt kann diese auch höher oder niedriger sein. Der Tarifvertrag regelt das. Wenn ein Auszubildender an keinen Tarifvertrag gebunden ist, beschränken das Jugendarbeitsschutzgesetz und das Arbeitsrecht die Arbeitszeiten.
Ähnlich wie bei den Regelungen bezüglich der Urlaubstage gelten auch bei den Arbeitszeiten für Minderjährige Besonderheiten. In § 8 des JArbSchG heißt es dazu:
[caption id="attachment_788" align="alignleft" width="300"] Das Jugendarbeitsschutzgesetz regelt die Arbeitszeiten für Auszubildende unter 18.[/caption]Des Weiteren gilt, dass minderjährige Azubis an maximal fünf Tagen in der Woche arbeiten dürfen. Die Beschäftigung an Samstagen, Sonn- oder Feiertagen ist ausgeschlossen. Dabei gibt es natürlich Ausnahmen. Somit können Auszubildende auch achteinhalb Stunden arbeiten oder an Wochenenden beziehungsweise Feiertagen. Doch dann muss es einen Ausgleich geben. Der Auszubildende darf beispielsweise früher gehen. Wenn die Ausbildung in einem Schichtdienstbetrieb absolviert wird, gelten der Branche angepasste Höchstgrenzen für die täglichen Arbeitsstunden. Doch wie sieht es eigentlich mit den Unterrichtsstunden in der Berufsschule aus? Wie werden die Zeiten mit der Arbeitszeit vom Azubi verrechnet? Und wie sehen die Regelungen in der Ausbildung von Schule und Arbeitszeit aus? In jedem Fall muss der Auszubildende für die Berufsschule vom Ausbildenden freigestellt werden. Diese Regelung findet sich im Berufsbildungsgesetz bezüglich der Arbeitszeit. Der Betrieb darf den Jugendlichen nicht vor einem Unterrichtsbeginn (vor neun Uhr) beschäftigen. Dies gilt im Übrigen auch für Azubis, die älter als 18 Jahre und noch berufsschulpflichtig sind. Außerdem muss der Jugendliche nicht in den Ausbildungsbetrieb an einem Berufsschultag mit mehr als fünf Unterrichtseinheiten von mindestens 45 Minuten. Auch wenn ein Blockunterricht von mindestens 25 Stunden an fünf Tagen der Woche veranstaltet wird, müssen Sie nicht zusätzlich im Betrieb arbeiten. Dies kommt einer regulären Arbeitswoche gleich. Ein Schultag mit über fünf Unterrichtseinheiten, die jeweils 45 Minuten betragen, entspricht einem kompletten Arbeitstag. Auch die Pausen sind im Jugendarbeitsschutzgesetz festgelegt. Dabei gilt im Regelfall, dass eine Ruhepause mindestens 15 Minuten umfassen sollte. Ein Bereitschaftsdienst in der Pause ist nicht zulässig. Die Gesamt-Pausenzeit richtet sich nach der Anzahl der Arbeitsstunden. Wenn Sie viereinhalb bis sechs Stunden arbeiten, steht Ihnen mindestens eine Pause von 30 Minuten zu. Dies erhöht sich um das Doppelte bei einer Arbeitszeit von mehr als sechs Stunden.
Wie sieht ganz konkret das Arbeitsrecht in der Ausbildung aus? Worauf müssen Sie achten? Was heißt das für den Azubi und seine Arbeitszeiten? Volljährige Azubis dürfen pro Woche maximal 48 Stunden arbeiten, d. h. acht Stunden pro Tag und bis zu maximal sechs Tage die Woche. Der Samstag ist ein regulärer Werktag, es sei denn, ein Tarifvertrag findet Anwendung. Azubis, die älter als 18 Jahre sind, dürfen vor und nach dem Unterricht arbeiten. Dabei ist darauf zu achten, dass der Schulweg sowie die tatsächlichen Unterrichtsstunden als Arbeitszeit gerechnet werden.Eine ähnliche Regelung für die Berufsschule bei Minderjährigen gibt es nicht. [caption id="attachment_790" align="alignright" width="300"] Überstunden in der Ausbildung müssen bezahlt oder mit Freizeit ausgeglichen werden.[/caption]Die Ruhepausen sind im Arbeitszeitgesetz § 4 definiert:
Minusstunden in der Ausbildung sind nicht zulässig. Der Azubi ist im Betrieb, um zu lernen und hat das Recht, die tägliche Arbeitszeit auch dort zu verbringen. Selbst wenn Sie nach Hause geschickt werden, ist es als bezahlte Freistellung aufzufassen. Bildnachweise: fotolia.com/© Les Cunliffe, istock.com/Anoshkin
Frauke · Oktober 27, 2016 at 19:29:35 · →
Ich bin jetzt im 3 Ausbildungsjahr einer Bäckereifachverkäuferin
1. Ist Sonntagsarbeit in meinen Beruf freiwillig oder Pflicht?
2. Ich habe insgesamt knapp 100 Minusstunden
Jetzt wird auf einmal verlangt das ich sie alle nacharbeiten soll. Ist das rechtens?
rechtsanwaltsfachangestellte.org · Oktober 31, 2016 at 09:15:09 · →
Zu Ihrer ersten Frage: Grundsätzlich gilt das Arbeitszeitgesetz, das ein Arbeiten an Sonn- und Feiertagen untersagt. Jedoch gibt es hierzu Ausnahmen. Unter anderem können tarifliche und betriebliche Vereinbarungen andere Regelungen vorsehen. Außerdem gelten die vertraglichen Vereinbarungen.
Zu Ihrer zweiten Frage: Arbeitszeitkonten müssen konkret vereinbart werden (mit Zustimmung des Arbeitnehmers). Diese müssen auch beinhalten, wie Plus- oder Minusstunden abzuarbeiten sind. Entscheidet allein der AG über die zeitliche Lage und Dauer der Arbeit, hat der AN in der Regel nicht zu wenig gearbeitet, sondern letztlich wurde diesem zu wenig Arbeit zugewiesen.
Prüfen Sie Ihren Arbeitsvertrag sowie mögliche tarifliche Vereinbarungen. Im Zweifelsfall kontaktieren Sie einen Anwalt für Arbeitsrecht.
Thomas B. · Oktober 28, 2016 at 21:01:58 · →
Hallo mein sohn 19 jahre alt macht eine Ausbildung zum fkmu jetzt wurde seine probezeit von drei auf vier Monate erhöht wegen zu vielen krankentage ist das rechtens mfg
rechtsanwaltsfachangestellte.org · Oktober 31, 2016 at 08:59:20 · →
Grundsätzlich will der Arbeitgeber in der Probezeit herausfinden, ob der Azubi zum Team passt. Außerdem ist festzustellen, wie derjenige arbeitet. Wenn dies innerhalb der drei Monate nicht richtig einzuschätzen ist, weil eine mehrere Krankentage dies verhindern, ist eine Verlängerung der Probezeit möglich. Die sollte auf jeden Fall zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer besprochen werden.
A. Karampouli · November 23, 2016 at 07:03:43 · →
Ich bin im 3. Ausbildungsjahr als Restaurantfachfrau.
Wir haben ein Arbeitszeitkonto und somit kommen auch Minusstunden zustande.
Der Ausbildungsvertrag bezieht sich auf Paragraph 19 des bbig, dementsprechend dürften rein rechtlich keine Minusstunden berechnet werden oder sehe ich das falsch?
A.Karampouli
rechtsanwaltsfachangestellte.org · November 28, 2016 at 10:31:52 · →
Hallo A. Karampouli,
das verstehen sie ganz richtig. Werden Sie nach Hause geschickt, ist das eine bezahlte Freistellung.
Vanesa · November 25, 2016 at 17:41:17 · →
mein Arbeitgeber schließt einen Freitag und Samstag wegen Umbau arbeiten, er rechnet wir für beide Tage minus Stunden an. Ist das rechtens? Ich bin volljärig un dAzubi im dritten Jahr.
rechtsanwaltsfachangestellte.org · November 28, 2016 at 10:19:13 · →
der Umbau ist ein betriebsbedingter Grund. Alternativ zu den Minusstunden wäre ein Zwangsurlaub, der von Ihrem Urlaubsanspruch abgezogen werden könnte.
Privat · Dezember 8, 2016 at 00:16:47 · →
Ich habe zurzeit das Problem das mein Chef meint das ich jetzt jeden Samstag kommen muss sowie nach der Berufsschule
Ich bin im 3. Lehrjahr als Elektroniker tätig.
rechtsanwaltsfachangestellte.org · Dezember 12, 2016 at 10:41:55 · →
diesbezügliche Einschränkungen gelten Jugendarbeitsschutzgesetz nur für Minderjährige. Außerdem ist entscheiden, was im Ausbildungsvertrag drin steht. Müssen Sie samstags arbeiten und wurde ein 5-Tage-Woche vereinbart, müssen sie einen Ersatztag bekommen.
Das Arbeiten nach der Schule ist nur bei Minderjährigen nicht zugelassen.
Mert · Dezember 9, 2016 at 01:16:33 · →
Hallo, (19)
bin in 3. Ausbildungsjahr und habe seit 1. Ausbildungsjahr minus stunden, obwohl ich immer überstunden mache. In meiner Lohnabrechnung steht minus 130 stunden und mein Arbeitgeber sagt das ich samstag arbeiten muss. Letztens Samstag konnte ich ned hin gehen weil ich was wichtiges zutun hatte, und nach 3 tagen habe ich Abmahnung bekommen. Er zeigt mich als minus obwohl ich plusstunden habe. Bin ich hier das Opfer ?
rechtsanwaltsfachangestellte.org · Dezember 12, 2016 at 10:29:00 · →
hierbei ist entscheidend, welche Arbeitszeiten im Vertrag vereinbart wurden. Müssen Sie am Samstag arbeiten, steht Ihnen ein Ersatztag in der Woche zu. Zudem: Entfällt die Ausbildung, ohne dass der Azubi etwas dafür kann, dürfen keine Minusstunden angerechnet werden.
Schließlich stellt sich die frage, wofür Sie abgemahnt wurden. Denn wurden Sie angewiesen, am Samstag zu arbeiten, müssen Sie dieser Aufforderung nachkommen. Dies liegt im Bereich des Direktionsrechts des Arbeitgebers.
Max · Dezember 12, 2016 at 21:48:17 · →
hi meine freundin ist im zweiten lehrjahr zur verkäuferin und muss jeden samtstag arbeiten aber bekommt trotzdem keinen freien tag in der woche weil sie angeblich zu viele minusstunden hat ist das rechtesn oder greift dabei wieder der fall ein das sie selbst nichts für die minuszeiten kann sondern nur ihr cheff der ihr nicht die richtigen wochenstunden erteilt
rechtsanwaltsfachangestellte.org · Dezember 19, 2016 at 10:25:35 · →
entfällt die Ausbildung, ohne dass der Azubi etwas dafür kann, dürfen diesem im Normalfall keine Minusstunden angerechnet werden. Laut Arbeitszeitgesetz ist eine Höchstarbeitszeit von 8 Stunden pro Tag zulässig, also 48 Stunden in einer Sechs-Tage-Woche.
Fritz H. · Dezember 17, 2016 at 14:41:50 · →
Ich bin Auszubilder zur Fachkraft für Lagerlogistik und laut Berufsausbildungsvertrag ist eine wöchentloche Arbeitszeit von 40 Stunden und eine tägl. Arbeitszeit von 8 Stunden. Mir wurde heute gesagt das ich maximal 60 Stunden arbeiten gehen soll. Ist es nun richtig das ich 60 Stunden an 6 Tagen gehen darf oder gilt der Berufsausbildungsvertrag mit 50 Stunden an 5 Tagen durch die tägl. höchste Arbeitszeit von 10 Stunden?
rechtsanwaltsfachangestellte.org · Dezember 19, 2016 at 10:01:00 · →
Prinzipiell dürfen Sie pro Woche 48 Stunden bei einer Sechs-Tage-Woche arbeiten.
In Ausnahmefällen sind pro Tag zehn Stunden bzw. pro Woche 60 Stunden erlaubt, wenn Sie dafür in den folgenden sechs Monaten durchschnittlich nicht länger als acht Stunden pro Tag arbeiten.
Privat · Dezember 23, 2016 at 09:22:36 · →
ich mache zurzeit einen Ausbildung als Kaufmann im Einzelhandel und bin im 2. Lehrjahr. Da ich zu oft unentschuldigt in der Schule gefehlt habe, hab ich jetzt minus stunden. Meine Frage: Muss ich die Minusstunden ab arbeiten?
Zudem will ich den Betrieb wechseln da ich hier unzufrieden bin und falls ich es wechsele muss ich die Minusstunden dann ggf. beim neuen Arbeitgeber sozusagen mit nehmen?
rechtsanwaltsfachangestellte.org · Dezember 27, 2016 at 08:33:05 · →
in der regel dürften in der Ausbildung keine Minusstunden anfallen, da Sie jedoch unentschuldigt in der Berufsschule gefehlt haben, sind Minusstunden noch ein mildes Mittel. Das unentschuldigte Fernbleiben von der Schule ist eine Pflichtverletzung, das durchaus ein Grund für eine Abmahnung sein kann.
Wechseln Sie die Ausbildungsstätte, müssen sie die Minusstunden nicht übernehmen. Die Konsequenzen seitens der Berufsschule können aber auch noch auf Sie zukommen und die Ausbildung verlängern.
Lisa · Januar 13, 2017 at 19:24:19 · →
Ich bin eine 22- jährige Auszubildende im 2 Lehrjahr zur Kauffrau im Einzelhandel und habe folgendes Problem.
Meine wöchentliche Arbeitszeit soll 40 Stunden umfassen. Wir haben von 10-18 Uhr (montags-freitags) und 10-17 Uhr (samstags) geöffnet. Dienstags (8.00-14.00 Uhr) und Donnerstags (8.00-14:45 Uhr) habe ich Berufsschule. Danach muss ich nicht mehr in meinen Betrieb. An diesen Tagen werden mir jeweils 5 Stunden angerechnet.
Ich bin außer an den Berufsschultagen jeden Tag im Betrieb. Bekomme 1 Stunde Pause. Trotzdem komme ich so auf maximal 37 Stunden die Woche. Somit mache ich wöchentlich 3 Minusstunden.
Jetzt habe ich folgende Fragen :
Wie viel Pause steht mir gesetzlich überhaupt zu?
Wie viele Stunden müssten mir für die Berufsschultage angerechnet werden?
Dürfen mir Minusstunden angerechnet werden?
Muss ich meine Minusstunden nacharbeiten?
Können mir meine Minusstunden am Ende meiner Ausbildung vom Gehalt abgezogen werden?
Ein paar Paragraphen die dies belegen wären zudem sehr hilfreich da mein Betrieb ein belgisches Unternehmen ist und sich mit den deutschen Regelungen nicht auskennt.
Ich wäre um eine Antwort wirklich sehr dankbar.
rechtsanwaltsfachangestellte.org · Januar 16, 2017 at 09:06:38 · →
gesetzlich vorgeschrieben sind 30 Minuten Pause, wenn Sie mehr als sechs Stunden arbeiten.
Gibt es mehr als einen tag, an dem Sie die Berufsschule besuchen, werden die konkreten Zeiten mit Pausen angerechnet.
In der Regel dürfen Minusstunden in der Ausbildung nicht angerechnet werden. Die Ausbildungsvergütung muss laut § 19 Berufsbildungsgesetz weitergezahlt werden. Somit kann Ihnen das Gehalt dafür auch nicht abgezogen werden.
Lena · Januar 25, 2017 at 11:41:20 · →
ich bin 19 Jahre und mache meine Ausbildung im Einzelhandel mein Vertrag hat eine 40 Stundenwoche. Da das Geschäft in dem ich arbeite allerdings nur von 10-18:30 Uhr täglich geöffnet hat komme ich nie auf diese 40 Stunden, da ein Tag in der Woche frei ist und dafür samstags auch gearbeitet wird. Aus diesem Grund habe ich sehr viele Minusstunden und soll deshalb durcharbeiten und nach dem Schulunterricht welcher 5 Stunden geht noch weitere 6 Stunden anschließend arbeiten jede Woche donnerstags. Jetzt stellt sich mir die Frage ob das überhaupt erlaubt ist, da es nicht mein Verschulden ist, dass ich auf die 40 Stunden Arbeitszeit nur kommen kann wenn ich durcharbeite.
rechtsanwaltsfachangestellte.org · Februar 6, 2017 at 11:17:58 · →
die Unterrichtszeit in der Berufsschule muss der Arbeitgeber als Arbeitszeit anrechnen. Dazu zählt auch die Wegstrecke zwischen Schule und Betrieb.
Sollte es in Ihrem Unternehmen einen Betriebsrat geben, ist es ratsam, diesen aufzusuchen und den Sachverhalt dort darzulegen.
Marco · Februar 7, 2017 at 00:20:30 · →
ich bin azubi zum Kaufmann im einzelhandel. Vertraglich wurde eine 40h Woche vereinbart welche sich auf 6 Tage die Woche verteilen kann. Also jeden Tag 6.67h. Nun ist es so, das ich täglich 8h arbeite und einen freien Tag in der Woche habe. Steht aber ein Feiertag an bekomme ich für diesen nur 6.67h angerechnet das heißt ich mache dann 1.33h minus ist dies rechtens?
Meine 2. Frage bezieht sich auf die Fahrzeit zur Schule. Wir haben Blockuntericht alle 3 Monate 2 Wochen. Die Schule befindet sich 6 Autostunden von mir entfernt. Ich bekomme diese Zeit allerdings nicht als Arbeitszeit angerechnet.
Ich bekomme pro Schultag 6.67h, da es auch hier 6 Tage Unterricht sind.
Am Anreisen Tag, also Montags beginnt der Unterricht um 13 uhr und endet um 17 uhr, samstags startet der Unterricht um 8:20 und endet um 12 Uhr. In der Woche starten wir um 8:20 und auch bis 17 uhr. Insgesamt haben wir an einem regulären Schultag noch 2h pause.
a) Darf der Arbeitgeber die Pausen von der Arbeitseit abziehen
b) darf ich die Fahrzeit zur Schule insgesamt 12h auf meine Arbeitzeit anrechnen?
rechtsanwaltsfachangestellte.org · Februar 13, 2017 at 10:55:07 · →
sieht Ihr Vertrag üblicherweise auch eine Beschäftigung an Feiertagen vor, ist es üblicherweise möglich, Feiertage entsprechend als Arbeitstage abzurechnen.
Gemäß § 7 Berufsbildungsgesetz sind Auszubildende für die Teilnahme an Unterricht freizustellen. Die Berufsschulzeit ersetzt dann die betriebliche Ausbildungszeit. Wegzeiten zwischen Arbeitsstätte und Berufsschule zählen dazu.
Calvin · Februar 7, 2017 at 00:29:25 · →
Hallo ich bin 20 Jahre alt und habe eine Frage. Ich mache eine Ausbildung zum KFZ-Mechatroniker und bin im 2ten Ausbildungsjahr. In meinem Arbeitsvertrag steht das ich eine 40 Stunden Woche habe, dürfen diese 40 Stunden überschritten werden? Meine Chefin möchte das ich jeden zweiten Samstag arbeiten komme für 4 Stunden und 15min davon sind Pause also 3,75 Stunden Arbeitszeit. Meine tägliche Arbeitszeit ist von 8 Uhr bis 16:45 Uhr davon habe ich insgesamt 1 Stunde und 15min Pause heißt 7,5 Stunden gearbeitet. Sie möchte das ich 2 Wochen im Monat von Mo-Fr von 8-16:45 Uhr arbeite und die anderen 2 Wochen von Mo-Sa und den Samstag halt nur von 8-12 Uhr mit 15min Pause (3,75Std). Wenn man das jetzt ausrechnet mache ich in den 2 Wochen wo ich den Samstag auch arbeiten muss über 40 Stunden. Das wären dann 7,5 Std X 5 = 37,5 Std + 3,75 = 41,25Std pro Woche, heißt ich mache dort pro Woche 1,25 Überstunden. In den anderen 2 Wochen von dem Monat arbeite ich ohne den Samstag heißt ich komme dort nur auf 37,5 Std und mache Minus. Wenn man das jetzt addiert 37,5+41,25+37,5+41,25= 157,5 Std im Monat, wenn man dies nun durch 4 teilt um auf den Durschnitt pro Woche zu kommen, kommt man nur auf 39,375 Stunden. Heißt mit ihrer Rechnung muss ich ab und zu Überstunden machen um im Monat auf 160 Stunden zu kommen. Nun ich hoffe das sind ausreichend Informationen, damit ihr mir vielleicht weiter helfen könnt wie ich dagegen angehen kann, weil es kann ja nicht sein, dass ich Überstunden machen muss um auf 160 Stunden im Monat zu kommen. Ich habe eine Rechnung ohne den Samstag und damit kommt man immer auf seine 40Stunden die Woche. Unsere Werkstatt hat Mo und Mi bis 18 Uhr auf statt bis 16:45 Uhr. Ich arbeite jede Woche den Dienstag Donnerstag und Freitag von 8-16:45 Uhr und den Montag und Mittwoch jede Woche von 8-18 Uhr. Das wären dann genau 40 Stunden glatt. Di Do und Fr sind es ja 7,5Std täglich, und Mo und Mi komme ich dann auf 8,75 Std wenn man das jetzt addiert: 8,75+7,5+8,75+7,5+7,5= 40,0 Stunden. Ist es Rechtens, wenn sie mich absichtlich 2 Wochen im Monat länger arbeiten lässt als im Arbeitsvertrag steht? Und ist es Rechtens das ich um überhaupt auf die 160 Stunden zu kommen überstunden machen zu müssen? Was kann ich tun das ich mit meiner Rechnung durch komme, weil sowas wie einen Betriebsrat besitzen wir nicht. Ich hoffe ihr könnt mir helfen und mir verraten, ob das alles so erlaubt ist was sie mit mir macht. Ich frage mich die ganze Zeit, ob es überhaupt erlaubt ist mich länger die Woche arbeiten zu lassen als im Arbeitsvertrag steht.
rechtsanwaltsfachangestellte.org · Februar 13, 2017 at 11:08:49 · →
üblicherweise müssen solche Vorgehensweisen vertraglich geregelt sein.
Schauen Sie noch einmal genau in den Vertrag und die dort getroffenen Regelungen.
Im Zweifel sollten Sie eine Beratungsstelle oder einen Anwalt aufsuchen, um genau zu klären, ob diese Anstellungszeiten rechtens sind.
Marie · Februar 9, 2017 at 09:38:05 · →
ich mache eine Ausbildung zur Gestalterin für visuelles Marketing und bin im 3. Lehrjahr.
Ich habe zunächst eine Frage bezüglich der Stundenberechnungen während der Urlaubszeit.
Wenn ich zum Beispiel 3 Wochen in einem Monat Urlaub habe, die 4. Woche 5 Tage á 8 h täglich gearbeitet habe, steht auf meiner Abrechnung für diesen Monat dann 40 Stunden gearbeitet und nichts von einem Urlaub.
Diese Stunden, wo ich Urlaub hatte, muss ich dann nacharbeiten.
Da diese in der Stundenabrechnung komplett entfallen.
Eine weitere Frage bezieht sich auf das schreiben von Wochenberichten.
Diese soll man doch während der Arbeitszeit verfassen?`
Ich muss es immer zu Hause machen und meine Chefin kontrolliert nur alle halbe Jahre.
rechtsanwaltsfachangestellte.org · Februar 13, 2017 at 11:19:13 · →
gesetzlich stehen jedem Angestellten 24 Urlaubstage zu. Diese müssen nicht nachgearbeitet werden, sondern sind Bestandteil des Anstellungsverhältnisses.
Sprechen Sie Ihre Vorgesetzte darauf an, dass es Ihnen möglich sein muss, Ihren Bericht während der Arbeitszeit anzufertigen.
Ist in Ihrem Unternehmen ein Betriebsrat vorhanden, wenden Sie sich für weitere Fragen an diesen.
Laura · Februar 24, 2017 at 20:49:01 · →
ich bin 16 und bin Azubi zur Friseurin im 1. Lehrjahr.
Ich habe lt. Ausbildungsvertrag eine 35 Std.-Woche.
Nun habe ich heute von meiner Salonleiterin gesagt bekommen, dass ich diesen
Monat ( Februar mit 28 Tagen) 11 Minusstunden hätte, die ich nacharbeiten
müsste, weil diesen Monat weniger Arbeitsstunden sind.
Die anderen Azubis aus meiner Schulklasse müssen dies nicht.
Wenn ich ein Praktikum in einer anderen Filiale habe, soll ich auch den Weg
zwischen den Filialen nacharbeiten, da er nicht zur Arbeitszeit zählt.
Diese Woche war ich bei dem Praktikum 1,5 Std eher fertig, habe in meinem Salon angerufen, ob ich noch kommen soll. Meine Salonleiterin meinte, ich könnte nach Hause gehen. Aber jetzt soll ich die 1.5 Std. nacharbeiten.
Wenn ich von Mo-Fr. Urlaub habe, muss ich dann am Sonnabend arbeiten?
(5 Tage-Woche?)
Rechtsanwaltsfachangestellte.org · Februar 27, 2017 at 08:16:18 · →
in der Regel sollten in einer Ausbildung keine Minusstunden anfallen.
Üblicherweise ist es so, dass der Weg zwischen zwei Arbeitsorten als Arbeitszeit gilt und daher nicht nachgearbeitet werden sollte. Auch müssen Arbeitszeiten an einem Samstag bei eiern 5-Tage-Woche vertraglich festgelegt sein. Insbesondere gilt dies bei minderjährigen Auszubildenden. Muss an einem Samstag gearbeitet werden, ist dies durch einen Ersatztag auszugleichen.
Bezüglich der Minustunden und des Nacharbeitens an einem Samtag sollten Sie sich an Ihren Ausbildungsleiter wenden, eventuelle kann dieser das mit der Salonleiterin klären.
Chris · März 22, 2017 at 21:01:26 · →
Ich bin 21 und habe eine Ausbildung zum Steuerfachangestellten begonnen. Meine Arbeitszeiten sind Mo-Fr 8:30 Uhr – 17 Uhr und ich habe an 2 Tagen Berufsschule, bei den ich an den einen Tag noch bis 17 Uhr arbeite. Meine Frage ist werden die Stunden in der Berufsschule als 45 min oder als 1 Stunde angerechnet? Darf ich Überstunden ansammeln und nach der Probezeit dafür frei bekommen um nicht vorher vom Chef abgestempelt zu werden. Er hat ja die Möglichkeit mit innerhalb von 4 Monaten fristlos zu kündigen. Und darf er mit Urlaubstage abziehen, da an den Tag z.b. Heilig Abend keiner im Betrieb ist?
Rechtsanwaltsfachangestellte.org · März 27, 2017 at 08:29:05 · →
in der Regel wird die Zeit in der Berufsschule ohne Pause oder Wege zur/von der Schule angerechnet. beträgt die Unterrichtsdauer 45 Minuten, werden diese angerechnet. Die tägliche Arbeitszeit ist auf acht Stunden begrenzt, kann jedoch auch 10 Stunden betragen, wenn die betriebliche Ausbildung außerhalb der üblichen Schulzeiten liegt. Die maximale Wochenarbeitszeit darf 48 Stunden üblicherweise nicht überschreiten.
Die Handhabung der Überstunden sollten Sie mit dem Ausbildungsleiter und/oder Ihren Vorgesetzten abklären.
In Bezug auf die Urlaubstage, sollten Sie abklären, ob es sich hierbei um angeordnete Betriebsferien handelt, denn diese können abgezogen werden.
Younes · März 25, 2017 at 13:00:06 · →
Bin ü 18 und im ersten Lehrjahr, zwischen meinen Schichten liegen 9.5 Stunden ist das rechtens?
Rechtsanwaltsfachangestellte.org · März 27, 2017 at 08:19:01 · →
in der Regel müssen zwischen den Schichten mindestens elf Stunden Pause liegen. Die ist gesetzlich geregelt. Allerdings kann es hier auch Ausnahmen geben. Hier sollten Sie sich an Ihrem Ausbildungsleiter wenden und dies abklären.
Yvonne · April 4, 2017 at 22:51:41 · →
Hallo mein Sohn (18Jahre) macht eine Ausbildung im zweiten Lehrjahr als Karosserie Mechaniker. Er hat einen Blockunterricht: 6 Wochen Arbeit und 2 Wochen Berufsschule. Die Berufsschule ist in Dresden und er ist an 3 Tagen 6 Stunden und an 2 Tagen 6,5 Stunden in der Schule. Dazu kommen am Tag 2 Stunden Autofahrt dazu. Jetzt will sein Arbeitgeber das Samstags von 7.30Uhr – 13.00Uhr zur Arbeit kommt. Er bekommt aber keinen zusätzlichen freien Tag. Ist das rechtens?
Rechtsanwaltsfachangestellte.org · April 10, 2017 at 08:02:57 · →
in der Ausbildung darf die wöchentliche Arbeitszeit 48 Stunden nicht überschreiten. Auch sollte im Ausbildungsvertrag festgelegt sein, ob ein 5-Tage-Woche oder eine 6-Tage-Woche in Bezug auf die Arbeitszeiten besteht. Bei einer 6-Tage-Woche gilt der Samstag als regulärer Werktag. Wichtig ist auch, ob ein Tarifvertrag greift oder eine betriebliche Regelung bezüglich einer Samstagsarbeit besteht. Hier sollte Ihr Sohn sich an seinen Ausbildungsleiter wenden und den Ausbildungsvertrag prüfen.
Damla · April 21, 2017 at 13:12:12 · →
Ich Mache eine Ausbildung im Einzelhandel bin im 2 Lehrjahr, ich arbeite 5 Tage die Woche je knapp 10 Stunden davon werden mir 1 Stunde Pause abgezogen und im zeitsystem wird der Tag mit 6,40std berechnet. Mein freier Tag wird mir mit 6,40 minusstunden angerechnet. Berufsschultag wird mir ebenfalls mit 6,40 Std gerechnet. Samstag werden 6,40 angerechnet obwohl die Öffnungszeit von 9-15uhr ist. Dann mache ich automatisch 1 minusstunde. Jetzt möchte mein Ausbilder das ich meine minusstunden abarbeite was ich nicht so ganz verstehe weil ich ja meine Stunden und Tage voll arbeite.
Laut gesetz ist es ja so das mir keine minusstunden berechnet werden darf als azibi
Rechtsanwaltsfachangestellte.org · April 24, 2017 at 08:56:30 · →
grundsätzlich gilt das Arbeitszeitgesetz. Die Regelungen im Arbeitsvertrag hierzu sollten klar und deutlich formuliert sein und den gesetzlichen Grundlagen entsprechen. Prüfen Sie Ihren Arbeitsvertrag sowie mögliche tarifliche Vereinbarungen und sprechen Sie diesbezüglich mit Ihrem Ausbildungsleiter. Im Zweifelsfall kontaktieren Sie einen Anwalt für Arbeitsrecht.
Nick · April 26, 2017 at 12:56:02 · →
Ich bin im 3. Lehrjahr zum KFZ-Mechatroniker. Habe mich des öfteren mit dem Junior Chef gestritten, da ich mich unfair behandlt fühle.
Nun hat mir eine “Arbeitszeitenverlängerung” unbefristet aufgebrummt.
Mo-Do 7:30 – 17:00, Fr 7:30 – 12:00 gearbeitet.
Jetzt muss ich Mo-Do 7:30 – 18:00 und Freitag 7:30 – 14:00 arbeiten.
Ist das rechtens? Im Grunde habe ich ja in meinem Ausbildungsvertrag gereglete Arbeitszeiten unterschrieben, darf er diese einfach verändert?
Rechtsanwaltsfachangestellte.org · Mai 2, 2017 at 08:18:05 · →
in der Ausbildung darf die wöchentliche Arbeitszeit 48 Stunden nicht überschreiten. Das Arbeitszeitgesetz ist zu beachten. In der Regel gelten die im Arbeitsvertrag festgelegten Zeiten. Hier ist auch wichtig, ob im Vertrag definiert ist, ob diese durch den Arbeitgeber geändert werden dürfen. Sie sollten sich an Ihren Ausbildungsleiter oder auch eine Beratungsstelle der zuständigen IHK wenden. Zudem können Sie auch einen Anwalt konsultieren.
Kevin · April 29, 2017 at 19:33:01 · →
Ich mache eine Ausbildung zur Fachkraft für Metalltechnik und habe Montags und Dienstags Berufsschule.
Mittwoch, Donnerstag und Freitag arbeite ich von 9-18uhr(inklusive 1h Mittagspause) im Betrieb.
An den Berufsschultagen bin ich inklusive Fahrtzeit jeweils knapp 10 Stunden unterwegs ( fahre um 6uhr los und bin ggn. 16 Uhr wieder zuhause).
Mein Chef fordert nun von mir das ich 2 Samstage im Monat extra arbeite, da ich nach der Berufsschule nicht mehr in den Betrieb kommen muss.
Ist das rechtens? oder kann ich irgendwie dagegen vorgehen?
Rechtsanwaltsfachangestellte.org · Mai 2, 2017 at 08:22:54 · →
Die Regelungen zu den Arbeitszeiten sollten im Arbeitsvertrag klar geregelt sein. Sie sollten hier ihren Arbeitsvertrag, ob in diesem festgelegt, wie die Arbeit an einem Samstag geregelt ist. Grundsätzlich gilt das Arbeitszeitgesetz und eine wöchentliche Arbeitszeit von 48 Stunden darf in der Ausbildung nicht überschritten werden. Sprechen Sie diesbezüglich mit Ihrem Ausbildungsleiter. Im Zweifelsfall kontaktieren Sie einen Anwalt für Arbeitsrecht.
Melissa · Mai 1, 2017 at 16:28:50 · →
Ich bin 26 und mache meine zweite Ausbildung zur Köchin! Seit September 2016 bin ich dabei und demzufolge im 2. Lehrjahr (erste lehre wurde mit angerechnet)!
Seit Januar (inklusive September und Oktober, zwischenzeitlich gab es mal einen DienstPlan…)bin ich täglich bis 10h auf Arbeit, an manchen Tagen sogar bis 12h, mein Chef sieht die Berufsschule als meine ‘Freizei’ an und habe somit nur den Sonntag als freien Tag in der Woche zur Verfügung… Würde gerne mal wissen ob das so rechtens ist, da in meinem Arbeitsvertrag nur eine 40h Woche eingetragen ist!
Rechtsanwaltsfachangestellte.org · Mai 2, 2017 at 08:33:23 · →
grundsätzlich gelten die Arbeitszeiten, die im Vertrag festgehalten sind, zudem darf die Arbeitszeit in der Ausbildung 48 Stunden nicht überschreiten. Regelungen bezüglich etwaiger Überstunden müssen in der Regel im Vertrag ebenfalls eindeutig festgelegt sein. Überstunden müssen der Ausbildung dienliche sein. Üblicherweise werden Stunden in der Berufsschule komplett oder teilweise angerechnet.
Sprechen Sie mit Ihrem Ausbildungsleiter oder wenden Sie sich an eine Beratungsstelle der zuständigen IHK. Im Zweifelsfall kann auch ein Anwalt für Arbeitsrecht Sie unterstützen.
Kevin · Mai 3, 2017 at 22:25:43 · →
ich mache oft Überstunden (z.B. 8 oder 5 Überstunden) und arbeite auch manchmal bis in die Nacht. Nun möchte ich fristlos kündigen. Ist das möglich?
Rechtsanwaltsfachangestellte.org · Mai 8, 2017 at 08:52:42 · →
außerhalb der Probezeit ist eine fristlose Kündigung in der Regel dann möglich, wenn Sie einen wichtigen Grund dafür haben. Dies können ein grobe Pflichtverletzung des Arbeitgebers oder ein Verstoß gegen den geschlossenen Vertrag sein. Dies muss in der Kündigung ausführlich begründet werden. Ansonsten gilt üblicherweise eine gesetzliche Kündigungsfrist von vier Wochen.
Isabel · Mai 15, 2017 at 11:40:26 · →
Ich mache eine Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement. Ich bin 18 Jahre alt und im ersten Lehrjahr. Ich arbeite 40 Stunden die Woche ( Mo – Fr ).
MO:	9 Std
DI:	9 Std
MI:	5 Std Schule
DO:	10 Std Schule und Arbeit
FR:	6 Std
Durch Feiertage oder Urlaub (auch Betriebs Urlaub) der Montag, Dienstag und Donnerstag Stattfindet gehen mir die Plus stunden fliegen die ich für den Ausgleich für die anderen Tage wie Mittwoch und Freitag brauche, somit sammeln sich Minus Stunden an, von denen ich schon in 4 Monaten ca. 25 Stunden habe. Wenn Kirmes in der Stadt ist oder sonstige Feste wird das Büro Früher geschlossen.. dann bleibe ich noch etwas länger habe aber trotzdem wieder minus stunden… .
Meine Chefin verlangt diese Stunden abzuarbeiten aber ich frage mich wie… und wann da wir an nur 30 Stunden die Woche geöffnet haben. Ich arbeite schon jeden Tag länger wie 8 Stunden. Nur leider reichen meine 6 Schulstunden (=5Stunden) nicht aus und Freitag sind es zu kurze Öffnungszeiten. Wenn doch nicht die ganzen Feiertage, Schulferien, Betriebsurlaub oder Krankheiten an so doofen Tagen sind wo ich meine Plus stunden mache würde, würde das alles anders aussehen. Was kann ich jetzt dagegen tun? Was ist rechtens?
Rechtsanwaltsfachangestellte.org · Mai 29, 2017 at 08:52:29 · →
in der Regel muss ein Azubi die Stunden leisten, die vertraglich festgelegt sind. Wird der Ausbildungsbetrieb durch den Arbeitgeber frühzeitig geschlossen, dürfen die Stunden üblicherweise nicht nachgefordert werden. Sind die Minusstunden nicht auf Ihren Wunsch hin angefallen, kann eine Nacharbeitung in der Regel nicht verlangt werden. Sie können sich zudem auch an Ihren Ausbildungsleiter und eine Beratungsstelle der örtlichen IHK wenden, um sich bezüglich der richtigen Vorgehensweise beraten zu lassen.
S.Steinhauer · Mai 21, 2017 at 14:29:45 · →
Bin azubi zum Koch im dritten Lehrjahr und bin volljährig.
In meinem Arbeitsvertrag ist festgehalten 40 Wochenstunden, 8 Stunden täglich, 5 Tage die Woche. Wir haben kein Arbeitszeit Konto, und es wird auch nirgends schriftlich festgehalten wann und wie oft ich da bin. Überstunden sind keine Seltenheit in dieser Branche. Diese werden mir weder vergütet noch mit freizeitausgleich vergolten (noch nichtmal ein danke) wenn ich das anspreche kommt immer wieder: du hast ja auch minusstunden (wenn der laden mal etwas eher zugemacht hat aufgrund von gästemangel). Damit könnte ich noch leben bzw. tue es wieder besseren Wissens schon seit Beginn meiner Lehre. Womit ich nicht (mehr) leben kann sind 2 Punkte.
1. Mir ist das Weihnachtsgeld (tariflich nach 1 jähriger Beschäftigung zustehend 50% des monatlichen bruttogehaltes) nicht vollständig ausgezahlt worden. Mit den Worten “sei zufrieden mit dem was du bekommen hast”
2. Es war seit Anfang an der Fall, daß Feiertage als mein freier Tag gelten.
Soviel ich weiß, ist es im Gesetz so verankert das wenn ich regulär einen freien Tag in der Woche habe bspw. Immer montags und ein Feiertag auf diesen Montag fällt, es als “Pech” zu bezeichnen ist. Da mein freier Tag aber immer je nach Geschäftslage entschieden wird also jeden tag in der Woche treffen kann ist der Feiertag (jetzt diese Woche donnerstag) NICHT gleichzeitig meiner freier Tag und ich müsste zusätzlich noch einen freien Tag bekommen, oder? Mein Chef ist da anderer Meinung.
Rechtsanwaltsfachangestellte.org · Mai 29, 2017 at 09:00:45 · →
Hallo S.Steinhauer,
in der Regel gelten Feiertage als gesetzlich festgelegte Freizeit, die unabhängig von der Freizeit, die im Vertrag vereinbart ist, zu sehen ist. Ist ein freier Tag in der Woche vereinbart, so steht dieser üblicherweise neben dem gesetzlichen Feiertag ebenfalls zu. Sie sollten sich diesbezüglich und auch aufgrund des nicht korrekt gezahlten Weihnachtsgeldes rechtlich beraten lassen. Wir dürfen eine solche Beratung nicht anbieten, daher ist der Kontakt zu einem Anwalt oder einem Vertreter der zuständigen Gewerkschaft oder der örtlichen IHK empfehlenswert.
Lukas · Juni 1, 2017 at 18:53:39 · →
Hallo, ich bin 19 Jahre alt und im 3. Lehrjahr und mein Chef verlangt von mir in den letzten zwei Monaten meine Minusstunden jeden Tag mit 2 Stunden am Tag mehr und jeden Samstag ( 9 Stunden) abzuarbeiten. Das wären 59 Stunden in der Woche. In meinem Lehrvertrag stehen 8 Stunden am Tag.
Ich habe ihn aber schon im ersten Lehrjahr darauf hingewiesen das ich nicht auf meine 40 Stunden in der Woche komme. Im zweiten Lehrjahr habe ich ihn wieder darauf hingewiesen, das ich nicht genug Stunden habe. Jetzt im dritten soll ich plötzlich alles nacharbeiten. Er teilt mich nicht zur Arbeit ein weil meine Kollegen auch auf ihre Stunden kommen wollen .
Muss ich diese nicht von mir gewollten Minusstunden nacharbeiten ?
Kann er mich bis zu 10 Stunden jeden Tag ,6 Tage in der Woche mit 15 Minuten Pause am Tag arbeiten lassen ?
Rechtsanwaltsfachangestellte.org · Juni 6, 2017 at 08:29:38 · →
in der Regel sind von Azubi die Stunden zu leisten, die vertraglich festgelegt wurden. Hier muss auch definiert sein, ob es sich um eine Fünf-Tage- oder um eine Sechs-Tage-Woche handelt. In der Ausbildung darf die Wochenarbeitszeit bei volljährigen Azubis 48 Stunden nicht überschreiten. Üblicherweise sind Minusstunden, die nicht auf Wunsch des Azubis entstanden sind, nicht nachzuarbeiten. Hier sollten Sie sich an Ihren Ausbildungsleiter und eine Beratungsstelle der örtlichen IHK wenden, um sich bezüglich der richtigen Vorgehensweise beraten zu lassen.
Sissi · Juni 16, 2017 at 12:25:23 · →
Ich bin 25 und bin jetzt im 2. Lehrjahr als fleischereifachverkäuferin
Ich mache eine Teilzeit Ausbildung demnach steht in meinem vertrau 6. Std am Tag 30. die Woche
Ich habe im Wechsel immer 2 mal in der Woche Schule und einmal wöchentlich
Jede Woche werden mir mind. 2 Std über Stunden in den Plan geschrieben .
Arbeitszeiten variieren so wie es dem Chef Grad passt entweder früh morgens oder irgendwann am Mittag bis spät abends
Der Laden hat von 8-22 Uhr geöffnet.
Wenn ich also Spätschicht mache ist ab 16 Uhr spätestens kein Chef und ausbilder im Haus
Meine Frage ist ob ich darauf bestehen kann das die Arbeitszeiten laut Vertrag auch gegeben werden. Ich habe Kinder und nur deswegen auch die Teilzeit angenommen.
Manchmal bekomme ich schon echte Probleme weil ich nie so arbeite wie ich die Kids abholen muss.
Beim Bewerbungsgespräch sagte man mir ich müsse nur von 8-14 ihr arbeiten dies ist seit längerem nicht mehr der Fall.
Wenn ich meinen Chef darauf anspreche heisst es ich solle meine Zeiten tauschen.
Ich fühle mich etwas ausgenutzt.
Rechtsanwaltsfachangestellte.org · Juni 26, 2017 at 08:52:55 · →
in der Regel gelten die Arbeitszeiten, die im Vertrag festgehalten sind. Sie sollten dies mit Ihrem Ausbildungsleiter besprechen und gegebenenfalls auch eine Beratung bei der zuständigen IHK in Anspruch nehmen. Eine rechtliche Beratung dürfen wir nicht anbieten, daher ist auch der Kontakt zu einem Anwalt oder einem Vertreter der zuständigen Gewerkschaft empfehlenswert.
Leon · Juli 3, 2017 at 07:41:42 · →
Hallo , Leon
bin fast 20 Jahre .
Bin Auszubildender im 3 Lehrjahr .
Bin seit fast 2,5 Monate auf Montage und habe eigentlich eine Wochenstundenzeit von 40 Std. Arbeiten tu ich aber von Montage bis Donnerstag 10 std und Freitags 7,5 .
Hab jetzt im Büro nach gefragt was mit meinem Überstunden passiert da sie auf meinem Lohnstreifen nicht aufgelistet sind . Sie meinten zu mir das diese Std für z.b Berufschule wo ich auch mal nur 6 Std habe , für Schlechtwetter genommen werden .Und meine Auslöse als bezahlung genommen wird . Meine Auslöse beträgt 24 von Dienstag-Donnerstag und die anderen werden mit 12 Euro bezahlt . Ist das Rechtens? Mit freundlichen Grüßen Leon
Rechtsanwaltsfachangestellte.org · Juli 11, 2017 at 10:25:03 · →
Regelungen zu Überstunden müssen im Arbeitsvertrag genauso festgehalten sein wie die wöchentliche Arbeitszeit. Zudem darf die wöchentliche Arbeitszeit 48 Stunden nicht überschreiten. Sie sollten dies prüfen und mit ihrem Ausbildungsleiter darüber sprechen. Auch eine Beratung bei der örtlichen IHK kann empfehlenswert sein.
anonym · Juli 10, 2017 at 09:46:26 · →
Hallo, ich bin im 1. Ausbildungsjahr zum Kaufmann für Logistik und Spedition.
Seit Februar arbeite ich in einer Abteilung mit Schichtarbeit. Bislang wurde mir meist die Spätschicht (12-20.30 bzw. 13-21.30) zugeteilt.
Nun soll die Ausbildung in dieser Abteilung bis Februar 18 verlängert werden für die Schicht (auf Dauer) von 14-22.30.
Ist das rechtens? Welche Möglichkeiten habe ich, nach der regulären Zeit von 6 Monaten in eine andere Abteilung zu kommen?
Durch die Spätschicht habe ich viele soziale Kontakte zu Freunden und Fußballverein verloren. Danke für Ihre Hilfe
Rechtsanwaltsfachangestellte.org · Juli 11, 2017 at 10:34:23 · →
Arbeitszeiten sowie Schichten müssen im Arbeits- bzw. Ausbildungsvertrag festgelegt sein. Bezüglich der Verlängerung, kann es durchaus Gründe für eine solche geben, diese müssen jedoch in der Regel begründet werden. Sie sollten dies mit Ihrem Ausbildungsleiter besprechen und eventuelle auch eine Beratung bei der örtlichen IHK in Anspruch nehmen. Im Zweifel kann der Rat eines Anwalts empfehlenswert sein.
F.König · Juli 12, 2017 at 19:14:38 · →
Hallo, ich habe eine Frage zu der Wegezeit bei Prüfungen. Der Ausbildungsbetrieb verrechnet nur die tatsächliche Zeit der Prüfung und die Fahrzeiten werden nicht berücksichtigt. Somit müssen die fehlenden Stunden nachgearbeitet werden, weil die Prüfung nur 3 Stunden gedauert hat. Ist das rechtens, oder gibt es da eine andere Regelung? Vielen Dank für Ihre Hilfe!
Rechtsanwaltsfachangestellte.org · Juli 24, 2017 at 09:27:56 · →
Hallo F.König,
in der Regel muss nur die eigentliche Prüfungszeit freigestellt werden, sofern dies im Arbeitsvertrag nicht anders geregelt ist. Im Zweifel können Sie sich bei Ihrem Ausbildungsleiter oder der örtlichen IHK erkundigen.
Jessy · Juli 13, 2017 at 21:32:46 · →
Ich bin 18,im 1.Lehrjahr als Sport und FitnessKauffrau. Ich habe heute erfahren das ich morgen um 10Uhr auf so eine Fortbildung gehen soll.Die geht wohl 6Std. Danach darf ich dann noch bis 22Uhr arbeiten. Eigentlich hätte ich erst um 14.30 arbeiten müssen bis 22.00. Dafür bekomme ich dann statt 0.5 dann 1 Std Pause. Darf das sein ? 12Std am Stück? Zwischendurch hab ich auch nur 9 oder 10 Std Ruhezeit zwischen zwei Schichten.
Rechtsanwaltsfachangestellte.org · Juli 24, 2017 at 09:34:31 · →
in der Regel müssen zwischen den Schichten 11 Stunden Freizeit liegen. Dies ist gesetzlich festgelegt und kann üblicherweise nur in Ausnahmen anders gehandhabt werden. Diese Ausnahmen müssen dann im Arbeitsvertrag geregelt sein. Zudem müssen auch längere Arbeitszeiten dort geregelt sein. Es sind maximal 48 Arbeitsstunden in der Woche zulässig, also acht Stunden pro Tag. Sie sollten dies mit Ihrem Ausbildungsleiter abklären und auch eine Beratung bei der örtlichen IHK in Anspruch nehmen.
Im Zweifel kann auch der Rat eines Anwalts hilfreich sein.
Christian E. · Juli 15, 2017 at 23:11:36 · →
mein Arbeitgeber hat zu Weihnachten letzten Jahres einen “künstlichen Feiertag” erzeugt und am Freitag, dem 23.12.16 geschlossen. Dafür wurden mir 8 Minusstunden angerechnet.
Rechtsanwaltsfachangestellte.org · Juli 24, 2017 at 09:42:53 · →
Hallo Christian E.,
ein Unternehmen kann durchaus Betriebsferien veranlassen. Dafür muss dann ein triftiger Grund vorliegen. Das kann in der nicht so einfach als Minusstunden hinterlegt werden. Hier empfehlen wir Ihnen sich eine rechtliche Beratung durch einen Anwalt zu suchen oder eine Beratung bei der IHK in Anspruch zu nehmen.
Jenny · Juli 22, 2017 at 12:54:07 · →
Hallo ich bin 17 und Lehrling zur Metzgerei Fach verkäuferin
Ich habe Minusstunden da ich in der Woche nie auf meine 40 Stunden komme da wir Mittwoch nur den halben Tag offen haben jetzt wurde zu mir gesagt das ich sie rein arbeiten muss und dann kommt es schon einmal vor das ich bis zu 10 Stunden arbeite und nur 30 Minuten Pause habe ist das alles rechtens ?
Rechtsanwaltsfachangestellte.org · Juli 24, 2017 at 09:51:08 · →
minderjährige Auszubildende dürfen gesetzlich nur acht Stunden täglich und nicht mehr als 40 Stunden in der Woche beschäftigt werden. Bei einer Arbeitszeit von mehr als sechs Stunden ist üblicherweise eine Pause von einer Stunde zu gewähren. Sie sollten sich die mit Ihrem Ausbildungsleiter besprechen, zumal Minusstunden in der Ausbildung nicht anfallen dürften, wenn diese vom Arbeitgeber verschuldet sind. Das ist laut § 615 BGB geregelt. Wir empfehlen Ihnen hier auch sich an einen Anwalt zu wenden.
Chantal · August 9, 2017 at 09:00:38 · →
Hallo mein Freund ist 19 Jahre alt und Lehrling als Carrosseriespengler.
Seine Arbeitszeiten ziehen sich immer in die Länge. Er beginnt morgens um 7:60 und seine Arbeitszeit wäre eigentlich um 17:30 zu ende. Es vergeht jedoch kein Tag an dem er nicht bis 18:00 oder sogar bis 18:30 Uhr arbeiten muss. Es gab auch bereits Tage an denen er bis 21:00 Uhr gearbeitet hat. Seine Überstunden werden aber nicht ausbezahlt und er darf sie auch nicht mit Freizeit kompensierend. Einen 13ten erhält er ebenfalls nicht.
Meine Frage: Darf ihn sein Chef so arbeiten lassen ohne seine Überstunden aus zu bezahlen oder als Freizeit kompensieren zu lassen? Und hätte er das Recht auf einen 13ten Monatslohn?
Rechtsanwaltsfachangestellte.org · August 14, 2017 at 07:58:21 · →
in der Regel sind für Auszubildende Überstunden nicht vorgesehen. Sollten doch Überstunden geleistet werden, dann müssen diese der Ausbildung dienlich sein und ein Ausgleich stattfinden. Üblicherweise sind unbezahlte Überstunden für Auszubildende in Deutschland nicht zulässig, daher ist er hier empfehlenswert einen Anwalt zu konsultieren.
Celine · August 17, 2017 at 15:22:59 · →
Ich hätte da mal eine Frage zum Thema Jugendschutz,
und zwar mache ich im moment ein Freiwilliges soziales Jahr im Krankenhaus
und durfte durch den Jugendschutz nicht den vollen dienst (11 Tage 3 Tage frei) machen,
nun bin ich 18 und mir wurde gesagt dass ich auf einen meiner ausgleichtage für die Wochenendschicht
wegen Minusstunden durch den Jugendschutz verzichten MUSS.
Ist das so rechtens? Darf mir der Jugendschutz als Minus angerechnet werden?
Rechtsanwaltsfachangestellte.org · August 21, 2017 at 08:37:03 · →
in der Regel sollten in einem solchen Fall keine Minusstunden anfallen oder nach der Volljährigkeit angerechnet werden. Da wir keine rechtliche Beratung anbieten dürfen, ist hier zu empfehlen, dass Sie sich an einen Anwalt wenden beziehungsweise sich mit dem Träger des FSJ in Verbindung setzen, um dies abzuklären.
Pseudonym · August 17, 2017 at 17:54:11 · →
ich bin Volljährig, und befinde mich im 2ten Lehrjahr einer Ausbildung zum Elektriker.
Ich Arbeite 11-12 Stunden von Mo-Do, Freitags arbeite ich nur 5 Stunden.
Mir wird jedoch die Fahrt nicht angerechnet, das heißt in diesen 11 – 12 Stunden ist schon die Hin und Rückfahrt eingerechnet. Diese Beträgt Hin und zurück jeweils 1,5 Stunden.
Desweiteren habe ich für meine Prüfungsvorbereitungssamstage, kein Ausgleich bekommen.
Ich habe auch keine Stunden gutgeschrieben bekommen, obwohl ich nach der Berufsschule und am Wochenende , noch in die Firma sollte um zu üben.
Im meinen Vertrag ist eine 40 Stunden Woche geregelt und so wird das auch in meinen Stunden übernommen. Wenn ich was anderes eintrage, wird das einfach geändert. Da wir alles am Pc eintragen.
Rechtsanwaltsfachangestellte.org · August 21, 2017 at 08:42:07 · →
in Der Ausbildung gelten, die im Vertrag festgelegten Zeiten, Überstunden sind in der Regel nicht vorgesehen. Diese sollten nur geleistet werden, wenn es der Ausbildung dienlich ist. Zudem sollten dennoch die tatsächlich geleisteten Stunden aufgezeichnet werden. Da wir keine rechtliche Beratung anbieten dürfen, ist es hier empfehlenswert sie sich an die örtliche IHK, den Ausbildungsleiter oder auch einen fachkundigen Anwalt zu wenden.
Ute · August 20, 2017 at 14:30:30 · →
ich habe mir nicht alle Fragen vorher durchgelesen. Deshalb kann es sein, dass dies schon einmal gefragt wurde:
Stimmt es, dass ein Jugendlicher (beim Unterschreiben des Ausbildungsvertages 17 Jahre alt) der während der Ausbildung 18 Jahre alt wird, trotzdem bis zum Ende der Ausbildung die gleichen Rechte wie vorher hat, also wie Nichtvolljährige? Oder ändert sich das in dem Moment, wo er volljährig wird? Es geht mir hier genauer um die Arbeitszeit: weiter 12 Stunden oder dann 11 Stunden Ruhephase? Und sind die Pausen genauso einzuhalten wie vorher?
Rechtsanwaltsfachangestellte.org · August 21, 2017 at 08:56:45 · →
in der Regel gelten die Festlegungen, die im Vertrag getroffen wurden. Ist in einem solchen definiert welche Arbeitszeiten vor und nach der Volljährigkeit zu leisten sind, dann sind diese Bestimmungen gültig. Sind hier nur Regelungen für einen minderjährigen Azubi bestimmt, gelten diese üblicherweise für die Vertragsdauer. Wichtig ist, dass diese Festlegungen den gesetzlichen Bestimmungen entsprechen.
Linda · August 30, 2017 at 13:23:18 · →
Hallo Linda mein Name,
Ich bin Lehrling im 3 Lehrjahr als Verkäuferin im Lebensmittelhandwerk (Bäckerei) .
Meine Frage ist,müssen die Stunden die wir gearbeitet haben auf dem Lohnzettel stehen v
Da wir unsere Anmelde-&Abmeldezettel in unserem Betrieb abgeben müssen und wir somit keine Nachweise haben.!
Rechtsanwaltsfachangestellte.org · September 11, 2017 at 09:04:25 · →
in der Regel muss der Abrechnungszeitraum sowie die Zusammensetzung des Lohns aufgeführt sein, die genaue Stundenanzahl muss jedoch üblicherweise nicht angegeben sein. Fragen Sie eventuelle bei Ihrem Vorgesetzten nach, ob Ihnen die Stundennachweise kopieren werde können oder tun Sie dies selbst.
Lucas · September 1, 2017 at 16:15:06 · →
Und zwar bin ich 22 und im 3 Ausbildungsjahr zur Fachkraft für lagerlogistik. Ich habe schon mehr als 40 überstunden angesammelt und wollte mich mit meinem ausbildungsleiter zwecks Ausgleich unterhalten. Dieser meinte mir steht kein Ausgleich zu, da ich schon über 18 bin. Stimmt das?
Rechtsanwaltsfachangestellte.org · September 11, 2017 at 09:11:39 · →
in der Ausbildung sollten in der Regel gar keine Überstunden anfallen. ist dies doch der Fall muss ein Ausgleich stattfinden. Werden Überstunden verlangt, die dies zum Ausbildungsziel beiträgt, muss dies im Ausbildungsvertrag festgehalten sein. Sollte Ihr Ausbildungsleiter nicht mit sich reden lassen, empfehlen wir Ihnen sich an Beratungsstelle der örtlichen IHK zu wenden und gegebenenfalls einen Anwalt hinzuzuziehen.
ML · September 6, 2017 at 23:34:04 · →
Hallo, ich bin Auszubildende als Sport-und Fitnesskauffrau und volljährig. Meine Arbeitszeiten belaufen sich in der Woche auf 38 Stunden (40 stehen im Vertrag) um die Stunden auszugleichen arbeite ich jeden zweiten Sonntag mit 4 Stunden.
Jetzt meine Frage: Meine Schulzeit sind 7 Stunden am Freitag (8 Schulstunden), wenn Unterricht entfällt informiere ich mein Chef und frage ob ich in den Betrieb kommen soll. Es ist noch nie vorgekommen das ich dies tun sollte, allerdings sollte ich mir dann immer Minusstunden aufschreiben. Wenn ich also nur 6 Schulstunden hatte, nur 5 Stunden aufschreiben und 2 Minus. Ist das alles so rechtens ? Ich biete ihm Ja jedes mal an noch zu kommen und von ihm aus darf ich nach Hause.
Rechtsanwaltsfachangestellte.org · September 11, 2017 at 09:40:28 · →
Minusstunden, die der Auszubildende nicht zu vertreten hat, sollten in der Regel auch nicht anfallen. Hat der Betrieb die Arbeitsleistung nicht eingefordert oder sie nach Hause geschickt, haben Sie diese Freizeit üblicherweise nicht zu verantworten. Wenden Sie sich am beste an die Beratungsstelle der örtlichen IHK und gegebenenfalls an einen Anwalt.
Azubi2016 · September 11, 2017 at 08:36:21 · →
wir sind im 2. Lehrjahr zur Kauffrau f. Büromanagement.
Wir werden beide erst gegen Ende des Jahres 18 und haben Blockunterricht.
Dieser umfasst für das neue Schuljahr (das heute beginnt) wöchentlich 24 Schulstunden [SS] = Montags 6 SS, Dienstags 6 SS, Mittwochs 4 SS, Donnerstags 4 SS und Freitags 4 SS.
Unsere Arbeitszeit geht grundsätzlich von 07:30 – 15:42 inkl. einer Stunde Pause, also momentan noch 36 Stunden/Woche.
Wenn wir 18 werden, erhöht sich unsere Arbeitszeit auf 38 Stunden/Woche und die Pause wird auf 30 Minuten gekürzt.
Da wir beide einen relativ langen Weg in die Schule haben (andere Azubine über 1 1/2 Stunden von daheim in die Schule, ich insgesamt eine Stunde / ins Geschäft sind die Zeiten nicht gravierend anders, etwas weniger, da wir für die Schule noch ein Stück weiter fahren müssen) und auch der Weg von der Schule in den Ausbildungsbetrieb etwas umständlich ist, da die Bahnen nicht regelmäßg fahren und wir in 3 verschiedenen Gebäuden Unterricht haben werden.
Wie ist es in einem solchen Fall geregelt?
Es wäre wahrscheinlich rechtens, uns nach der Schule zurück in den Betrieb zu holen, oder?
Da wir ja zum Lernen im Betrieb sind, sehen wir speziell darin keinen sittlichen Nährwert, da wir ja nicht als Arbeitskräfte ausgenutzt werden sollen, jedoch werden wir (vor allem jetzt in der Prüfungsphase) nach der Schule sicher keinen Kopf mehr fürs “eingearbeitet werden” mehr haben…
Da wäre es dann der Fall, dass wir eben das Tagesgeschäft zu erledigen haben, was hier aber ständig nicht gutgeheisen wird, da es wie gesagt hier grundsätzlich (solange wir nicht in der Schule sind) als “ausnutzen” gesehen wird.
Also wäre eben genau das der Fall.
Uns würde die rechtliche Lage wirklich interessieren.
Rechtsanwaltsfachangestellte.org · September 11, 2017 at 08:56:11 · →
Hallo Azubi2016,
zunächst ist hier wichtig wie dies in Ihrem Ausbildungsvertrag geregelt ist. Dort muss in der Regel angegeben sein, ob ein Arbeiten nach dem Unterricht stattfindet oder ob die nach der Art des Unterrichts gerichtet ist. Üblicherweise kann nach einem Blockunterricht eine Beschäftigung im Ausbildungsbetrieb stattfinden, sofern die gesetzlich vorgegebenen Arbeitszeiten nicht überschritten werden.
Eine rechtliche Beratung bieten wir nicht an, daher sollten Sie sich bezüglich etwaiger Unsicherheiten an Ihren Ausbildungsleiter oder auch die Beratungsstelle der örtlichen IHK wenden.
Melanie R. · September 19, 2017 at 10:48:47 · →
Hallo, ich bin 2. Lehrjahr zur Verkäuferin und Volljährig.Im August hatte ich an 3 aufeinander folgenden Samstagen frei (ein regulärer Samstag, ein Samstag in der Dchulwoche und am Samstag darauf war ich krank). Dann habe ich mal einen Samstag gearbeitet und nun habe ich wieder an 3 aufeinander folgenden Samstagen frei (ein Samstag von meiner Schulwoche und an den anderen beiden Samstagen habe ich Urlaub).
Meine Chefin wollte, dass ich an dem Samstag meiner Schulwoche arbeite, dafür sollte ich einen Ausgleichstsg vor Beginn meines Urlaubes bekommen…dies lehnte ich ab. Meine Chefin sagte, dass ich dann aufgrund meiner vielen hinter einander liegenden freien Samstage im Oktober dann mal 3-4 Samstage arbeiten müsste. Ist das rechtens? Ich habe doch im Monat Anspruch auf 2 freie Samstage oder???
Rechtsanwaltsfachangestellte.org · Oktober 9, 2017 at 11:08:56 · →
wichtig ist, was in Ihrem Vertrag dazu festgehalten ist. Wenn Sie eine 6-Tage-Woche als reguläre Arbeitszeit haben, dann gilt auch der Samstag als Werktag. Ist diesbezüglich im vetrag festgelegt, dass Sie Samstag frei bekommen, sollte dies auch so erfolgen oder einen Ausgleich für Sie geben. Gesetztlich gibt es eine Regel wie viele Sonntage frei sein müssen, für Samstage gibt es dies nicht.
Augustina · September 30, 2017 at 08:30:22 · →
ich bin als erste Lehrling also Tischlerin und ich bin 16 Jahre alt. Ich war in einem Tag nicht da weil ich zum Krankenhaus musste und ich habe vergessen den Betrieb anzurufen dass ich ein Termin habe aber am nächsten Tag habe ich ihr die Bestätigung von Krankenhaus von 11:30 bis 12:00 und bei ihr entschuldigt. Die meinte dass ich um 7:00 kommen solle und ihr sagen soll und sie sagte dass ich nochmal ein Krankmeldung geben soll dass ich von 6:30 bis 15:00 nicht da war aber die Ärtztin von mir ist nur von 12:00 bis 13:00 von MO-FR da und wie soll ich es abholen? Mein Arbeit beginnt von 6:00 – 15:00
Und zur meine Frage möchte ich wissen:
Muss ich trotzdem zur Arbeit kommen wenn ich ein Termin habe?
Kann man auch von PC die Krankmeldung kopieren?
Rechtsanwaltsfachangestellte.org · Oktober 9, 2017 at 11:17:11 · →
in der Regel sollten Sie den Betrieb über Termine im Vorfeld unterrichten und sich dann erkundigen, ob Sie an diesem Tag zur Arbeit erscheinen müssen. Tun Sie dies nicht, kann das durchaus als unentschuldigtes Fehlen gewertet werden. Minustsunden können nur dann anfallen, wenn diese durch den Arbeitnehmer selbst verschuldet wurden, also z. B. durch unentschuldigtes Fehlen.
Ob Sie eine Bescheinigung per PC melden können, sollten Sie ebenfalls mit dem Betrieb klären, hierzu können wir keine Aussagen treffen. Eine Bescheinigung kann manchmal bei der Ärtztin telefonisch angefordert werden.
Matthias N. · Oktober 7, 2017 at 12:40:09 · →
Hallo, mein Sohn ist im 1. Lehrjahr und 17 Jahre alt. Er macht eine Ausbildung zum Restaurantfachmann. Er hat Mittwoch und Donnerstag frei gehabt. Nun muss er von Freitag an 8 Tage am Stück arbeiten und hat danach zwei Tage frei. Ist das rechtens?
Rechtsanwaltsfachangestellte.org · Oktober 9, 2017 at 11:22:35 · →
Hallo Matthias N.,
in der Regel gilt für Minderjährige eine 5-Tage-Woche. Muss dennoch einmal mehr gearbeitet werden, muss dies der Ausbildung zuträglich sein und ein Ausgleich muss in der selben Woche stattfinden. Maximal dürfen zudem nur 40 Stunden in der Woche anfallen. Hier sollten mit dem Ausbildungsleiter und auch mit dem Ansprechpartner bei der IHK gesprochen werden.
Azubi-IK2017 · Oktober 9, 2017 at 10:06:29 · →
Ich habe zwei mal die Woche von 8:00 – 13:00 Uhr Schule. Da ich minderjährig bin, bekomme ich 1 Tag die Woche nach der Schule frei. “Studienfreiernachmittag” Warum bekommt man nicht beide Tage frei?
Rechtsanwaltsfachangestellte.org · Oktober 9, 2017 at 11:26:30 · →
Hallo Azubi-IK2017,
hier ist wichtige, wie dies in Ihrem Vertrag geregelt ist und wie Ihre Abreitszeit aufgeteilt ist. Eventuell würde durch beide Tage Minuststunden anfallen und die vertraglich vereinbarte Arbeitszeit nicht erreicht. Genaue Aussagen dazu können wir zu dem Sachverhalt nicht treffen. Sie sollten dies mit Ihrem Ausbildungsleiter klären.
Alex · Oktober 11, 2017 at 14:40:48 · →
Hallo Rechtsanwaltsfachangestellte.org Team, ich bin Auszubildender zum shk-installateur. Zu meiner Frage, mein Chef zieht mir die Fahrzeiten von der Firma bis zum Kunden ab, ist das legitim?
Rechtsanwaltsfachangestellte.org · Oktober 16, 2017 at 08:12:31 · →
in aller Regel sind auch Fahrzeiten von der Firma zum Kunden bzw. von einem Kunden zum nächsten voll als Arbeitszeit anzurechnen, wenn der Arbeitgeber diese Fahrten anordnet. Bitte wenden Sie sich an Ihren Ausbildungsleiter, einen Anwalt oder den Betriebsrat, um den Sachverhalt in Ihrem speziellen Fall klären zu lassen.
Bettina M. · Oktober 16, 2017 at 10:25:14 · →
Hallo, meine Tochter ist 17 und hatte jetzt überbetriebliche Ausbildung an einer Fachschule.
Dort hatte sie von 7.30 bis 16.30 Schule und 1.30 Stunden Mittagspause.
Sie mussten jedoch von jedem Praktikum, das sie hatten (fast täglich) Protokolle anfertigen – nicht während der Schulzeit, sondern in der Freizeit.
Die jungen Leute waren damit fast täglich bis Minimum 19.30 und länger beschäftigt, teilweise sogar am Wochenende! An wen kann man sich da wenden? Ist sowas überhaupt zulässig? Es waren 16 bis über 20jähirge in der Klasse.
Rechtsanwaltsfachangestellte.org · Oktober 27, 2017 at 14:49:49 · →
Hallo Bettina M.,
es besteht die Möglichkeit, dass Sie sich an den Ausbildungsleiter sowie die Beratungsstellen der IHK bzw, des Ausbildungsträgers wenden, um das abzuklären. Darüber hinaus können Sie auch einen Anwalt konsultieren.
In der Regel sollte die Arbeitszeit von minderjährigen Auszubildenden 8 Stunden am Tag nicht überschreiten. Üblicherweise sollte das Anfertigen von Protokollen zur Arbeitszeit zählen.
Koli · Oktober 28, 2017 at 20:12:01 · →
ich mache momentan eine Ausbildung und befinde mich im 2. Lehrjahr.
Laut Ausbildungsvertrag habe ich eine 40. Stunden Woche. Ich bin volljährig!
Reguläre Arbeitstage waren von Anfang an Mo-Fr, jetzt haben wir seit ein paar Wochen Samstags Seminare von 9-12 Uhr. Muss ich laut Gesetz an diesen Schulungen teilnehmen, wenn mir dafür unter der Woche kein Ausgleich Bzw. Gehalt für die 3 Überstunden pro Woche gezahlt wird?
Rechtsanwaltsfachangestellte.org · November 6, 2017 at 09:08:57 · →
hier ist es wichtig was diesbezüglich in Ihrem Ausbildungsvertrag geregelt ist. Zudem sollten Sie dies auch bei Ihrem Ausbildungsleiter ansprechen und sich gegebenenfalls an die Beratung der örtlichen IHK wenden.
Sippi · November 8, 2017 at 21:07:14 · →
Ich mache eine Ausbildung und habe durch die Berufsschule immer Minusstunden, da ich dort ja weniger Stunden bin als wenn ich arbeiten würde, diese werden aber dann von meinem Tariflohn abgezogen..
Rechtsanwaltsfachangestellte.org · November 20, 2017 at 10:08:58 · →
in der Ausbildung sollten in der Regel keine Minusstunden anfallen, wenn der Auszubildende diese nicht zu verantworten hat. Wenn Sie kürzer in der Berufsschule tätig sind, kann der Betrieb Sie durchaus in der übrigen Zeit zum Arbeiten heranziehen. Geschieht dies nicht haben Sie üblicherweise diese Minusstunden nicht zu verantworten.
Wenden Sie sich am besten an Ihren Ausbildungsleiter oder die Beratungsstelle der örtlichen IHK. Im Zweifel kann auch ein Anwalt beraten.
Vergil · November 11, 2017 at 19:08:18 · →
Ich hätte eine Frage, ich bin Auszubildender als Sport- und Fitnesskaufmann, bin schon volljährig, ich arbeite konstant 5 Tage die Woche, wobei ich immer Samstag und Sonntag arbeite, Zusätzlich Mo, Mi und Do, also habe ich Di und Fr frei, jedoch arbeite ich laut Stundenplan jeden Tag 7 Stunden und komme daher auf Minus Stunden, nun kommen schichten, die 10 Stunden lang sind, damit ich meine Minusstunden abarbeiten kann, erste Frage, ist es nicht bei einer Vertraglich Festgesetzten Arbeitszeit von 40 Stunden in einer 5 Tages Woche, so dass ich 2 tage am Stück frei haben muss? Und Wenn der Chef mich für 7 Stunden einträgt, kann er mir dann 1 Std minus anrechnen? Ist es auch ok das ich unter der Woche immer bis 24 Uhr arbeiten muss? Und ein weiteres Problem ist das ich konstant Nachtschicht habe, doch mein letzter Bus geht um 23.30, was bedeutet ich komme nicht mehr nach hause, bzw. ich müsste zu fuß laufen oder mit fahrrad fahren, der Weg dauert zu fuß knapp 2 Stunden mit fahrrad 45 minuten
Rechtsanwaltsfachangestellte.org · November 20, 2017 at 10:22:57 · →
in der Ausbildung sollten in der Regel keine Minusstunden anfallen, wenn der Auszubildende diese nicht zu verantworten hat. Werden Sie nur für 7 Stunden eingeteilt, so haben Sie das üblicherweise nicht zu vertreten, sollten jedoch darüber mit dem Ausbildungsleiter sprechen. Die freien Tage in Ihrer Arbeitswoche müssen jedoch in der Regel nicht zwangsläufig aufeinander folgen.
Bezüglich der Schichtenverteilung ist es wichtig was in Ihrem Vertrag vereinbart ist. Wenden Sie sich auch hier am besten an Ihren Ausbildungsleiter oder die Beratungsstelle der örtlichen IHK. Im Zweifel kann auch ein Anwalt beraten.
Sarah · November 21, 2017 at 14:54:53 · →
Ich bin Volljährig. Gerne würde ich wissen wie es mit Unterichtsdtunden aussieht die ausfallen?
Nächste Woche habe ich Unterrichts block (90min).
Danmach keinen für 90 minuten und dann wieder Unterricht für 90 minuten.
Muss ich im Betrieb Bescheid sagen oder zählt es als Arbeitszeit?
Info der fehlende Unterricht ist zu kurz um in den Betrieb zu fahren und ich habe eine 6 Tage Woche.
Rechtsanwaltsfachangestellte.org · Dezember 1, 2017 at 10:20:51 · →
findet keine Unterricht statt, kann der Betrieb Ihnen im Normalfall Arbeitsaufgaben erteilen. Ist eine Fahrt in den Betrieb nicht möglich, sollten Sie mit Ihrem Ausbildungsleiter besprechen, wie Sie sich in diesem Fall am besten verhalten können.
Luke · November 29, 2017 at 20:29:39 · →
Hallo ich bin ein 16 Jähriger Azubi,
Meine Frage ist wird mein Anfahrtweg mit zur Schulzeit gerechnet? Wenn ja, darf ich nach dem Gesetz 13 Stunden brauchen von zu Hause bis Nach Hause?
Rechtsanwaltsfachangestellte.org · Dezember 1, 2017 at 10:42:04 · →
gemäß Jugendarbeitsschutzgesetz § 9 zählt die Fahrtzeit nicht mit in die Schul- bzw. Arbeitszeit mit hinein.
Luki · Januar 4, 2018 at 13:53:06 · →
Ich bin im 1 Lehrjahr und unter 18!
Ich konnte im 1 Lehrjahr meine Lehre 1 Woche später anfangen (im Vertrag ist auch erst ab der 2 Woche Lehrbeginn) weil meine Firma noch Ferien hatte. Jetzt wird mir aber ende Monat diese Woche minus gerrechnet. Dürfen sie das?
Rechtsanwaltsfachangestellte.org · Januar 8, 2018 at 09:18:01 · →
Minusstunden, die aus Gründen anfallen, die der Auszubildende nicht zu vertreten hat, sollten in der Regel nicht angerechnet werden. Hier ist es auch wichtig, was im Ausbildungsvertrag festgehalten ist. Wenden Sie sich am besten an Ihren Ausbildungsleiter, die Beratungsstelle der örtlichen IHK oder gegebenenfalls auch an einen Anwalt.
Tatjana · Januar 24, 2018 at 20:11:47 · →
Ich bin 20 Jahre alt und mache eine Ausbildung zur zahnmedizinischen fachangestellten
Meine Arbeitszeit beträgt
Montag 9,5 h
Dienstag 5 h
Mittwoch 9,5 h
Donnerstag hab ich Schule mit 7 h und danach gehe ich eine Stunde arbeiten und habe aber ein anfährts weg von 45 min
Freitag habe ich 5 Stunden Schule
Meine Frage ist ob das zulässig ist ?
Rechtsanwaltsfachangestellte.org · Februar 2, 2018 at 08:56:41 · →
hier ist wichtig, was in Ihrem Ausbildungsvertrag bezüglich der Arbeitszeit geregelt ist. Üblicherweise sollte die wöchentliche Arbeitszeit in der Ausbildung 40 Stunden in der Woche nicht überschreiten. Laut Ihren Angaben beträgt Ihre Arbeitszeit 37 Stunden in der Woche. Bezüglich der täglichen Arbeitszeit greift das Arbeitszeitgesetz § 3.
Im Zweifel sollten Sie sich an Ihren Ausbildungsleiter oder die Beratungsstelle der örtlichen IHK bzw. des Ausbildungsträgers wenden.
Celine · Februar 16, 2018 at 09:36:45 · →
ich wollte mal Wissen ob es erlaubt ist eine Auszubilden alleine z. B. in der Spätschicht zu lassen. Bin im 2 Ausbildungsjahr als Kauffrau für Büromanagement und es wurde letztens so etwas angedeutet.
Rechtsanwaltsfachangestellte.org · Februar 19, 2018 at 11:18:11 · →
gemäß § 14 Abs. 1 Nr. 2 des Berufsbildungsgesetzes (BBIG) muss ein Ausbilder dafür sorgen, dass ein Auszubildender alle Ausbildungsinhalte vermittelt bekommt, seine Frage beantwortet und die Arbeitsergebnisse kontrolliert werden. Das heißt, dass in der Regel ein Ausbilder anwesend sein muss, wenn der Auszubildende arbeitet. Üblicherweise bedeutet das, dass der Azubi nicht allein gelassen werden sollte. Sprechen Sie im Zweifel mit Ihrem Ausbildungsleiter oder lassen Sie sich bei der örtlichen IHK beraten.
Daniel · März 14, 2018 at 19:50:29 · →
Hey ich hab mal mehrere Fragen aufeinmal bevor ich mich halbwissen aus dem Internet ziehe und einen gang zu Anwalt Spaare.
Ich bin Azubi im 3.Lehrjahr und 23 Jahre alt , habe den Standart IHK Aussbildungsvertrag ohne weitere Zusatzvereinbarungen in der Beträgt meine wochenarbeitszeit 40std. Da ich als Dienstleister Tätig bin habe ich viele VorOrt Termine . Mein Täglicher Arbeitsweg von zuhause in den Ausbildungsbetrieb beträgt 2.5std pro Strecke.
Bin seit dem 1.Lehrjahr jeden Tag 15 Minuten Früher gegangen sofern ich keine Überstunden gemacht habe also eine Tägliche arbeitzeit von 7.75std . Damals den Ausbilder gefragt und sagte ist okey das Spaart dir Knapp 1std Fahrtweg Nachhause also nur 2.5std anstatt 3.5. In meinen Augen ist dies wenn es seit dem Ersten jahr geduldet ist es ein Stillschweigendes Abkommen. Darf er mir jetzt für die Zeit Rückenwirkend meine Überstunden Abziehen bzw. auch für meine Restliche Ausbildungsdauer als nichtig ansehen ?. Und bin ich verpflichtet sofern Vertraglich nicht anders Vereinbart Länger als 8std am tag zu Arbeiten wenn die Überstunden “Spontan” aufkommem wenn zum Beispiel der Chef vergessen hat das in dem VorOrt Termin plötzlich Mehrarbeit Ansteht ?.
Und wenn der Kollege einen zu einem Termin Abholt auf der halben Strecke Abholt und ich 2std zum Kunden als Beifahrer mitfahre ist das Wirklich Freizeit ? .
Um es mal Bildlich zu machen der Kollege holt mich um 07.:00 uhr ab schmeißt mich an der selben stelle um 22uhr Rauß habe 15minuten Pause machen können da es echt viel zu tun gab. Und Fahre um 22:15 ,1.5 std Nachhause Muss aber am nächsten tag wieder um 5:00 aufstehen. Um Zeitich auf der Arbeit zu erscheinen 08.30 da ich ja nur Beifahrer war. Weil wenn man es sich schön rechnet hab ich sogar die 11std zwischen den Feierabend und Arbeitsbeginn.
Wie ist es als Pendler eigentlich wenn der Bus 20minuten verspätung hat ist das auch Freizeit und darf mit Überstunden ausgeglichen werden ?.
Ich habe nicht vor nach meiner Abschlussprüfung in dem Betrieb zu bleiben aber würde trotzdem gern wissen ob ich meine Restliche Zeit im Betrieb mir sowas antun muss.
Rechtsanwaltsfachangestellte.org · März 19, 2018 at 13:56:33 · →
in der Regel gilt de Arbeitsweg nicht als Arbeitszeit. Bezüglich der Überstunden und der Ruhezeit zwischen den einzelnen Arbeitsschichten, sollten Sie sich an die örtliche IHK wenden und sich dort beraten lassen. Wir können keine rechtliche Beratung anbieten.
Bernd · März 20, 2018 at 21:01:56 · →
Hallo, meine Tochter ist an einer Ausbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation interessiert.
Sie hat nun eine Ausbildung angeboten bekommen in der sie folgende Arbeitszeiten hat
– Täglich von Montag bis Mittwoch von 08:00 – 18:00 Uhr
– Donnerstag von 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr
– Donnerstag Nachmittag und der ganze Freitag ist Berufsschule angesagt.
Montag bis Mittwoch schreibt der Ausbildungsbetrieb meiner Tochter 2 Stunden Mittagspause vor.
– Ist diese Arbeitszeit von 08:00 – 18.00 Uhr für eine Auszubildende so gesetzlich korrekt?
– Kann ein Ausbildungsbetrieb eine 2 stündige Mittagspause vorschreiben?
Vielen Dank vorab für die Auskunft
Rechtsanwaltsfachangestellte.org · März 23, 2018 at 13:16:01 · →
Pausenzeiten sind von den Arbeitszeiten abzugrenzen. In der Regel sollte die Arbeitszeit in der Ausbildung acht Stunden täglich nicht überschreiten. Setzt der Arbeitgeber, wie in Ihrem Fall, 2 Stunden Pause an, ist dies gegeben. Üblicherweise kann ein Arbeitgeber solche Zeiten dann vorgeben, wenn ein berechtigtes Interesse besteht, dass Arbeitnehmer/Auszubildende am Arbeitsplatz anwesend sind. Ob dies hier das Fall ist, sollten Sie am besten direkt mit der Ausbildungsstelle abklären.
Matze · März 23, 2018 at 15:43:16 · →
Ich bin angehende Fachkraft für Lebensmitteltechnik im 3 Lehrjahr. Ich bin 18 Jahre alt. In meinen Arbeitsvertrag ist eine festgeschriebene Arbeitszeit von 8h pro Tag und eine 40 stunden Woche. Seit Ende letzten Jahres werde ich nun häufiger in die 12h schicht am Wochenende (Samstag und Sonntag ) gesteckt. Das macht also 64h wöchentlich. Und ich Frage mich: ist das rechtens? Mir wird zwar gesagt ich bekomme das in Freizeit gutgeschrieben nur werde ich nicht gefragt ob ich das überhaupt möchte, darüber hinaus ist während der Überstunden auch kein Ausbilder vor Ort. Generell gilt ja das in der Ausbildung Überstunden nur freiwillig gemacht werden müssen. Kann ich diese also Verweigern oder das leistungsverweigerungsrecht wahr nehmen ohne eine Abmahnung zu riskieren? Vielen dank im vor raus.
Rechtsanwaltsfachangestellte.org · März 27, 2018 at 15:22:14 · →
in der Regel sollten in der Ausbildung keine Überstunden anfallen und wenn, dann nur in Ausnahmefällen. Es gelten üblicherweise die Zeiten, die im Vertrag festgehalten sind. Auch sollte ein Ausbilder während der Arbeitszeit immer anwesend sein. Wenden Sie sich am besten an Ihren Ausbildungsleiter und die Beratungsstelle der örtlichen IHK. Im zweifel können Sie auch einen Anwalt kontaktieren. Eine rechtliche Beratung können wir nicht anbieten.
Voss K. · März 26, 2018 at 21:24:55 · →
Ich bin im ersten Lehrjahr Einzelhandel und habe eine 40 Stunden Woche. Montag bis Samstag haben wir geöffnet und mir werden täglich 6:40 Stunden angerechnet.
Ich habe nun 30 Minus Stunden, da ich manchmal zu wenig eingeteilt worden bin.
Nun werde ich aufgefordert diese Minus Stunden aufzuarbeiten, in dem ich täglich von 9.30 bis 19.00 arbeite und keinen freien Tag mehr bekomme. Der Karfreitag wird mir diese Woche als mein freier Tag angerechnet? Obwohl es ein gesetzlicher Feiertag ist! Ist das alles rechtens?
Rechtsanwaltsfachangestellte.org · März 27, 2018 at 15:37:42 · →
Hallo Voss K.,
in der Regel sollten während der Ausbildung keine Minusstunden anfallen. Hat der Auszubildende die angefallenen Minusstunden nicht selbst verschuldet, müssen diese üblicherweise nicht abgeleistet werden. Bezüglich der Minusstunden und der Feiertagsregelung sollten Sie sich an die Beratungsstelle der örtlichen IHK und auch einen Anwalt wenden. Eine rechtliche Beratung können wir nicht anbieten.
Richert K. · März 26, 2018 at 21:30:34 · →
Hallo ich bin im ersten Ausbildungsjahr zum Mechatroniker und 18 Jahre alt, im Ausbildungsvertrag steht dass die regelmäßige Ausbildungszeit 7,4 Stunden täglich beträgt was wiederum nicht hin käme bei Arbeitszeiten von 8 Stunden täglich(von 7:30uhr bis 16:30uhr -1St an Pause insgesamt) wöchentlich sind im Ausbildungsvertrag 37 Stunden angegeben mache ich also eigentlich immer 3 über stunden wöchentlich ? (momentan 2 Berufsschultage mit 8 Unterrichtsstunden und 1 Stunde Pause sowie 1 Stunde Hin/Rückfahrt insgesamt ) Des weiteren machen wir sehr häufig Überstunden welche mir auch in keinster weise zugute gerechnet werden.
MFG Richert K.
Rechtsanwaltsfachangestellte.org · April 3, 2018 at 15:35:50 · →
Hallo Richert K.,
in der Ausbildung sollten Überstunden nur in Ausnahmefällen anfallen und diese dann entsprechend vergütet werden. In diesem Fall sollten Sie mit Ihrem Ausbildungsleiter sprechen und sich eventuell auch an die Beratungsstelle der örtliche IHK bzw. der Gewerkschaft wenden. Eine rechtliche Beratung können wir nicht bieten.
Nils w. · April 1, 2018 at 16:32:05 · →
Ich mache eine Ausbildung zu hotelfachmann und mir wurden mehr guttage gegeben als eigentlich mir Zustand ich war mal bei über 50 minusstunden und ich ich jetzt alle so gut wie nachgearbeitet habe ich habe hier gelesen das ich keine minusstunden haben darf bzw. Als eine bezahlte Freistellung eingetragen werden muss meine frag ist es jetzt ob sie mir mal ein officelles schreiben zu kommen lassen können oder sie mir sagen können in welchem Gesetz ich das wieder finde (Ich bin noch minderjährig)
Rechtsanwaltsfachangestellte.org · April 3, 2018 at 15:33:43 · →
Hallo Nils W.,
für minderjährige Auszubildende gelten in der Regel die Vorgaben des § 8 des JArbSchG. Minusstunden sollten in der Ausbildung nicht anfallen. Hat der Azubi diese nicht zu vertreten, müssen diese in der Regel auch nicht nachgearbeitet werden. Wenden Sie sich hier am besten an den Ausbildungsleiter oder die Beratungsstelle der örtlichen IHK bzw. der Gewerkschaft. Eine rechtliche Beratung können wir nicht anbieten.
Robin · April 5, 2018 at 20:16:18 · →
ich mache zurzeit eine Ausbildung im Kfz-Bereich.
Meine wöchentliche Arbeitszeit beträgt 42,5 Stunden, arbeite aber täglich länger als gewöhnlich. Dazu kommt noch das ich jede zweite Woche an einem Samstag 4 Stunden arbeiten muss. So komme ich wöchentliche auf etwa 45-50 Stunden. Die Zeit wo ich länger im Betrieb bleiben muss wird mir nicht als Überstunden angerechnet. Die Zeit wo ich länger arbeite stört mich eigentlich nicht. Bin schon volljährig. Mich würde aber interessieren ob dies zulässig ist
Rechtsanwaltsfachangestellte.org · April 6, 2018 at 09:49:25 · →
in der Regel sollten Überstunden in der Ausbildung gar nicht oder nur im Ausnahmefall anfallen. Die Überstunden müssen dann auch der Ausbildung dienlich sein. Zudem sollten diese dann auch entsprechend durch Freizeit oder Bezahlung ausgeglichen werden. Sprechen Sie mir Ihrem Ausbildungsleiter oder wenden Sie sich an die Beratungsstelle der örtlichen IHK.
Jens R · April 6, 2018 at 00:29:48 · →
Ich mache eine Ausbildung zum Feinwerkmechaniker und momentan befinde ich mich noch im 1. AJ. Wir haben jetzt einen neuen 38-Stunden Arbeitsvertrag bekommen. Ich bin über 18.
Im 2. AJ müsste ich Freitags 8 Stunden zur Schule. Freitags wird aber in der Regel nur 6 Stunden gearbeitet.Montags bis Donnerstags werden je 8 Stunden gearbeitet.
Muss der Berufsschulunterricht als 8 oder als 6 Stunden berechnet werden? Bei 8 Stunden fielen jedes Mal 2 Überstunden an
Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Betriebe mitmachen, denn das wären im 2. AJ fast 100 Überstunden die irgendwie vergütet werden müssten.
Rechtsanwaltsfachangestellte.org · April 6, 2018 at 09:51:53 · →
Hallo Jens R.,
hier ist wichtig, was bezüglich der Überstunden und Zeiten in der Berufsschule geregelt ist. Sprechen Sie am besten mit Ihrem Ausbildungsleiter oder lassen Sie sich bei der örtlichen IHK beraten, wie das geregelt werden sollten. Eine rechtliche Beratung können wir nicht anbieten. Im Zweifel kann ein Anwalt für Arbeitsrecht für Klarheit sorgen.
Melina · April 12, 2018 at 21:05:40 · →
Hallo habe eine Freundin die als Bäckereifachverkäuferin Arbeitet.
Ihr Chef kam zu ihr im Januar mit 14 minus Stunden und im febuar hieß es auf einmal die hat 50 minus Stunden aber von jetzt auf gleich geht das nicht oder ? Sie sagen sie hätte febuar zu wenig gearbeitet aber sie hat so gearbeitet wie es ihr gesagt wurde. Muss sie die ab arbeiten ? Wenn man nicht eingeteilt wurde?
Rechtsanwaltsfachangestellte.org · April 16, 2018 at 08:43:22 · →
in der Regel ist wichtig, welche Arbeitszeiten im Vertrag festgelegt sind und wie die Arbeitszeiten zugeteilt werden. Hat der Auszubildende die Minusstunden nicht selbst verschuldet, dürfen diese üblicherweise auch nicht angerechnet werden. Ihre Freundin sollte sich hier an den Ausbildungsleiter oder auch die Beratungsstelle der örtlichen IHK wenden. Im Zweifel sollte Sie sich auch an einen Anwalt wenden.
Ines · April 23, 2018 at 04:40:30 · →
Hallo . Ich bin im 2 Lehrjahr und mache eine Ausbildung zur Schweißerin. Zurzeit bin ich im betriblichen Einsatz und laufe im rollenden schichtsystem mit . Ich hatte jetzt 7 Tage Nachtschicht (beginn 22.00)hinter mir und habe nun 36 h frei bis ich wieder zur mittelsicht( beginn 14.00)muss. Diese umfasst dann 3 Tage.
Sind 36 h dazwischen rechtens?
Rechtsanwaltsfachangestellte.org · April 23, 2018 at 11:04:45 · →
in der Regel müssen zwischen den jeweiligen Schichten jeweils 11 Stunden Ruhezeit liegen. Die Tage, die Si in der Woche frei bekommen, sollten im Vertrag geregelt sein. Die Arbeitszeit sollte in der Woche die 48 Stunden bei volljährigen Azubis nicht überschreiten. Gibt es Unklarheiten in Bezug auf die freien Tage, sollten Sie sich an Ihren Ausbildungsleiter wenden oder sich bei der örtlichen IHK beraten lassen. Eine rechtliche Beratung können wir nicht anbieten.
Krampe · Mai 4, 2018 at 12:53:38 · →
ich bin 17 Jahre alt und mache zur Zeit ein FSJ in einem Altenheim. In den letzten paar Wochen bin ich oft zu spät zur Arbeit gekommen oder früher gegangen und nun habe ich einige Minusstunden.
Meine Chefin möchte, dass ich dafür zusätzlich an einem Samstag komme, um das Konto wieder auszugleichen. Ich würde in der Woche dann 6 Tage arbeiten. Geht das?
Rechtsanwaltsfachangestellte.org · Mai 7, 2018 at 15:00:47 · →
Hallo Krampe,
in der Regel dürfen minderjährige Jugendliche an Samstagen nicht arbeiten. In Ausnahmefällen kann das Nacharbeiten selbstverschuldeter Minusstunden angesetzt werden. Da wir keine rechtliche Beratung anbieten dürfen, empfehlen wir Ihnen sich an den Träger des FSJ zu wenden.
Sonja G. · Mai 17, 2018 at 16:44:54 · →
ein Bekannter hat zum 1.5. mit der verkürzten Ausbildung zum Notarfachangestellten begonnen. Er ist Ukrainer und hat ein abgeschlossenes, ukrainisches Jurastudium mit Master und Bachelorabschluss. Er ist 24 Jahre alt. In seinem neuen Visum steht, dass er insgesamt. 50 Stunden pro Woche arbeiten darf. Er arbeitet 40 Stunden pro Woche im Notariat und ab 1.6. zusätzliche 8 Stunden, also insgesamt 48 Stunden, von Montag bis Freitag.
Darf er ein weiteres Angebot eines anderen Notares annehmen samstags bei ihm zu arbeiten? Mit der Genehmigung des Ausbildungsnotares scheint das wohl möglich zu sein?!
Rechtsanwaltsfachangestellte.org · Mai 23, 2018 at 14:11:41 · →
sofern die Vorgaben des Visums nicht überschritten und sonstige Anforderungen erfüllt werden, sollte dies möglich sein. Hier sollte jedoch auch darauf geachtet werden, dass die Vorgaben des Arbeitszeitgesetzes bezüglich der Freizeiten nicht verletzt werden. Im Zweifel kann Ihr Bekannter sich bei der örtlichen IHK oder dem Ausbildungsträger beraten lassen.
Meier · Mai 25, 2018 at 09:00:02 · →
in meinem Arbeitsvertrag stehen wöchentlich 38h!
Jedoch lässt unser Arbeitgeber mich als Auszubildender zwei Mal im Monat 35h und zwei Mal 42h Arbeiten (Plus Samstag).
Nun habe ich viele Minusstunden und er verlangt, dass ich die abarbeite.
Rechtsanwaltsfachangestellte.org · Mai 28, 2018 at 07:51:30 · →
Minusstunden sollten in der Ausbildung nicht anfallen. Wenn der Auszubildende diese nicht verschuldet hat, darf ein Nacharbeiten in der Regel nicht verlangt werden. Da wir keine rechtliche Beratung anbieten, sollten Sie sich an Ihren Ausbildungsleiter wenden oder sich bei der örtlichen IHK bzw, der Gewerkschaft beraten lassen. Im Zweifel ist auch ein Anwalt der richtige Ansprechpartner.
Manuela · Juni 5, 2018 at 21:29:33 · →
Ich bin in moment im ersten ausbildungs Jahr des Einzelhändlers.
Mein Problem ist das ich zur schule ca 3 stunden mit der Bahn brauche.
diese wurden mir bis jetzt nie angerechnet im gegenteil dadurch das ich Montags 4 Stunden schule und Mittwochs 4 1/2 Stunden schule habe muss ich jetzt jeden Mittwoch zusätzlich noch 6 stunden Arbeiten . weil ich vorher deswegen immer mehr in die minus stunden gerutscht bin was aber jede woche 3 stunden sind . die ich mit der Fahrtzeit ja wieder deutlich draußen hätte .
Gelesen habe ich jetzt ja schon öfter das die Fahrzeit mit angerechet wird aber wie kann ich das in meinen betrieb wiederlegen damit ich es auch bekomme?
Rechtsanwaltsfachangestellte.org · Juni 11, 2018 at 10:18:06 · →
in der Regel zählen Fahrzeiten, die nicht vom Betrieb bzw. vom Ausbilder veranlasst wurden, nicht zur Arbeitszeit. Das heißt die Fahrzeiten von zu Hause bis zur Schule bzw. zum Arbeitsplatz und zurück sowie zwischen Schule und Arbeitsplatz werden üblicherweise nicht mit berechnet. Sie sollten dies mit dem Ausbildungsleiter besprechen und sich eventuell auch bei der örtlichen IHK beraten lassen.
Olli · Juni 12, 2018 at 23:26:16 · →
Hallo, bin Azubi (21 jahre alt) zum KFZ-Mechatroniker im 1. LJ und hab einen Arbeitsvertrag von der Handwerkskammer in dem steht, dass ich eine 36 Stundrn woche habe und demnach 7.2 Stunden pro Tag arbeite. (Also wenn mans genau nimmt von 8.00-16.12 Uhr) und ich arbeite fast jeden Tag bis 17 oder manchmal sogar bis 18 Uhr. Eine extra Vergütung bekomme ich nicht. Eine Überstunde ist eine Stunde auf dem Gleitzeitkonto Gutschrift. Als ich mal um 16.30 Uhr Feierabend machen wollte musste ich bis 17 Uhr arbeiten ohne dass ich wirklich gebraucht wurde. (Ich helf gerne mal länger aber sehe es nicht ein dass dies zum Alltag wird). Nun soll ich noch jeden 3. Samstag in die Werkstatt kommen die Gesellen dort unterstützen. Wenn ich die Werkstatt aufräumen soll, darf ich nicht auf allgemeine Werkstattarbeit anstechen sondern muss mich auf den Kunden anstechen (hier zahlt doch dann der Kunde einen Arbeiter der die Werkstatt putzt…??). Wenn ich mich auf allg.Werkstattarbeit anstechen würde, dann wird das in Zukunft nicht mehr akzeptiert und als Fehlzeit eingetragen. Habe das Gefühl ich werde aus der Firma gemobbt…
1: ist das rechtens oder werde ich hier als günstige Arbeitskraft ausgenutzt?
2: Hab ich einen Anspruch auf extra Vergütung für die Überstunden?
3: zählt Umkleidezeit auch zur Arbeitszeit?
4: muss ich samstags nun kommen?
5: kann ich mich gegen das ganze wehren?
Rechtsanwaltsfachangestellte.org · Juni 18, 2018 at 12:01:54 · →
in der Ausbildung sollten Überstunden in der Regel nicht anfallen. Tun sie das, sollte es sich um eine Ausnahme handeln, die der Ausbildung dienlich ist und zudem auch vergütet werden. Üblicherweise zählt die Zeit vom Umkleiden, dann zur Arbeitszeit, wenn das Tragen vom Arbeitgeber angewiesen wurden und das Umkleiden im Betrieb erfolgen muss. Ob das bei Ihnen so der Fall ist, können wir nicht beurteilen.
In Ihrem komplexen Fall sollten Sie sich an die Beratungsstelle der örtlichen IHK wenden, mit Ihrem Ausbildungsleiter bzw. -träger sprechen und sich gegebenenfalls auch anwaltliche Unterstützung suchen. Wir dürfen eine rechtliche Beratung nicht anbieten.
Bruno K. · Juni 17, 2018 at 11:23:49 · →
ich bin im 2. Lehrjahr des dualen Studienganges “Fitnessökonomie”. Ich habe in meinem Arbeitsvertrag eine festgelegte Arbeitszeit von 41 Stunden. Was nicht festgelegt, aber durchgehend ausgeführt wird, ist eine 6 Tage Woche, die sich ausschließlich auf den Sonntag (Mo-Freitag, +Sonntag) bezieht.
Meine Frage: Wenn es nicht vermeidbar sein wird, Sonntags zu arbeiten, muss dann auch ein Ausgleich (welcher Form?) in der nächsten Woche stattfinden, auch wenn dann die vorgeschriebenen 41 Stunden der nächsten Woche nicht erreicht werden?
Rechtsanwaltsfachangestellte.org · Juni 18, 2018 at 12:42:10 · →
Hallo Bruno K.,
eine 6-Tage-Woche kann durchaus zulässig sein, um die vereinbarte Stundenanzahl zu erreichen. Allerdings sollte der Sonntag davon ausgenommen sein. Wird sonntags gearbeitet, beseht in der Regel ein Anspruch auf einen freien Ersatztag. Lassen Sie sich am besten bei der örtlichen IHK beraten. Im Zweifel kann ein fachkundiger Anwalt weiterhelfen.
Andre · Juni 20, 2018 at 00:42:03 · →
Wollte mal fragen wie es ausschaut am letzten schultag vor den Ferien noch arbeiten zu müssen (bin 18 und habe diesen Tag nur 6 Stunden)
Rechtsanwaltsfachangestellte.org · Juni 27, 2018 at 14:24:40 · →
wenn Sie im Arbeitsvertrag acht Stunden vereinbart haben, müssen diese in der Regel auch abgeleistet werden. Besprechen Sie das am besten mit Ihrem Vorgesetzten oder dem Ausbildungsleiter. Bleiben Sie der Arbeit unerlaubt fern, kann das selbstverschuldete Minusstunden bedeuten.
Anna-l. K. · Juni 22, 2018 at 17:50:20 · →
mein Freund ist jetzt mit der Ausbildung fertig und hat seine letzte Lohnabrechnung bekommen. Dort wurden alle seine Minusstunden abgezogen (selbst verschuldet).
Jedoch ist von der Firma schriftlich geregelt, dass es Max. 35 minus Stunden sein dürfen.
Hätten die dann nicht höchstens diese abziehen dürfen, weil von der Firma nichts mehr gesagt wurde?
Vielen Dank schon mal für die Antwort:)
Rechtsanwaltsfachangestellte.org · Juni 27, 2018 at 14:26:10 · →
Hallo Anna-l. K.,
rechtlich können wir den Sachverhalt nicht beurteilen. Ist die Regelung schriftlich festgehalten, sollten Sie dies mit einem Anwalt abklären.
Milly · Juni 24, 2018 at 14:11:13 · →
Ich bin konditor Auszubildende im 3ten lehrjahr.
Zurzeit häufen sich bei mir minustage an. Also mein Chef gibt mir dann einen Tag in der Woche mal mehr frei und lässt mich dafür einen anderes mal z.B einen Feiertag mehr arbeiten wodurch ich demnächst 2 mal 6 Tage arbeiten muss mit nur 1 Tag frei dazwischen . Minusstunden gibt es ja nicht darf er dann das mit den minustage? Ich habe ihn schon darauf angesprochen und er hat mich angeschrien…
Auch arbeite ich manchmal 10 Tage oder 8 etc. Am Stück und in meinem Vertrag steht das ich 40 Stunden die Woche und 8 Stunden am Tag arbeite. Ist das dann rechtens?
Rechtsanwaltsfachangestellte.org · Juni 27, 2018 at 14:30:41 · →
nicht selbstverschuldete Minusstunden oder Minustage sollten in der Ausbildung nicht vorkommen. Auch sollte die Arbeitszeit die vertraglich vereinbarten bzw. gesetzlich festgelegten nicht überschreiten. In Ihrem Fall empfehlen wir Ihnen, sich an eine Beratungsstelle der örtlichen IHK, die Gewerkschaft oder den Ausbildungsträger zu wenden und ihre Situation dort zu schildern. Darüber hinaus kann hier auch ein Anwalt der richtige Ansprechpartner sein.
Simon K. · Juli 28, 2018 at 11:25:06 · →
Ich mache eine Ausbildung als Metallbauer, bin im 2. Lehrjahr und 19Jahre alt.
Mein AG zieht mir pro Berufsschultag eine halbe Stunde Zeit ab mit der Begründung, dass wir 6,5 h Arbeiten und Freitag um 12 aus haben.
Ist das Rechtens? Mir wurde erzählt dass ein Berufsschultag als vollwertiger Arbeitstag angerechnet werden muss. Stimmt das?
Rechtsanwaltsfachangestellte.org · August 13, 2018 at 10:19:42 · →
Hallo Simon K.,
umfasst die Zeit in der Berufsschule nicht die volle, im Vertrag vereinbarte Arbeitszeit, ist es möglich, dass ein volljähriger Azubi nach dem Unterricht wieder in den Betrieb geht, um zu arbeiten. Ist das nicht möglich, kann diese übrige Zeit in der Regel abgezogen werden. Lassen Sie sich diesbezüglich am besten bei der örtlichen IHK beraten. Eine rechtliche Beratung können wir nicht anbieten.
Uwe G. · August 10, 2018 at 12:49:12 · →
Hallo, meine Frau macht eine Ausbildung zur Friseurin, sie ist über 18. Bisher hatte sie 5 Arbeitstage und einen freien Tag. Seit kurzem hat sie keinen freien Tag mehr sondern muss 2x einen halben Tag arbeiten. Auf Ihre Frage ob Sie wieder einen freien Tag bekommen könnte da sie noch eine Förderschule besucht um bessere Noten in der Berufschule zu bekommen hat sie die Antwort bekommen, daß das nicht mehr möglich ist. Kann man einen ganzen freien Tag einfordern oder ist dies nicht möglich?
Rechtsanwaltsfachangestellte.org · August 13, 2018 at 10:31:18 · →
Hallo Uwe G.,
wichtig ist, welche Arbeitszeiten im Ausbildungsvertrag vereinbart wurden. Diese gelten in der Regel und sollten nur in Ausnahmefällen verändert werden. Üblicherweise gelten Sonn- und Feiertage in der Ausbildung auch für volljährige Azubis als geschützt und frei. Muss am Sonntag gearbeitet werden, so hat in der Regel innerhalb von 2 Wochen ein Ausgleich zu erfolgen. Ihre Frau sollte das mit der Ausbildungsleitung besprechen und sich auch bei der örtlichen IHK über ihre Möglichkeiten informieren bzw. beraten lassen. Eine rechtliche Beratung können wir hier nicht anbieten.
Nadine · August 10, 2018 at 23:39:49 · →
meine Frage ist bezüglich meines Freundes er hat diesen Monat seine Ausbildung zur Fachkraft für Sicherheit oder so angefangen und wir haben eine Acht Monate alte Tochter dass weiss der Chef darum bin ich total genervt davon dass er ständig neue Pläne bekommt sein erster Arbeitstag war am 4. 8. seitdem hat er ständig neue pläne bekommen….am 1.8; 6.8; 7.8; 8.8; und jetzt eben am 10.8 am anfang waren er 100 stunden jetzt sind es 168 es ist zwar alles im ramen von der stundenzahl her aber es sollte heute eig erstmal der letzte Tag sein und dann eine woche pause und am 17ten wieder jetzt haben die Ihm die ganze woche zugestellt und zwischendurch ab und an mal einen Tag frei was total mies ist weil er so keine zeit mit unserer kleinen verbringen kann jetzt soll er bis auf den letzten Tag im monat von 23 uhr bis 07 uhr arbeiten …ab und an ist in ordnung aber das ist kein familienleben mehr und am letzten von 19uhr bis 07 ….also meine Frage ist ob es zulässig ist dass die permanent neue Dienstpläne erstellen und er es hinnehmen muss dass er keine verabredungen termine ect machen kann weil sich ständig etwas ändert
Rechtsanwaltsfachangestellte.org · August 13, 2018 at 10:36:10 · →
hier ist wichtig, was im Ausbildungsvertrag vereinbart wurde. In einigen Berufen ist Schichtarbeit und das Erstellen neuer Pläne Bestandteil dieser, sodass wir nicht beurteilen können, ob diese Vorgehen rechtlich einwandfrei ist. Ihr Freund sollte sich bei der zuständigen Gewerkschaft und auch bei der örtlichen IHK beraten lassen. Eine rechtliche Beratung können wir nicht anbieten.
Fiona · August 13, 2018 at 14:21:01 · →
ich mache eine Ausbildung zur ReNo und bin jetzt im zweiten Ausbildungsjahr. Ich habe folgendes Problem: Mein Chef und ich geraten ständig aneinander bzgl. meiner Arbeitszeit. Ich gehe 2 x in der Woche zur Berufsschule und werde dazu gezwungen einen von den Tagen nachmittags nach der Schule Zuhause zu bleiben. Hört sich toll an, aber ist es nicht, denn dafür werde ich gezwungen jeden Tag bis 17:30 Uhr zu arbeiten, was ich ungern mache. Wenn ich Schule habe dann fängt diese um 07:45 Uhr an jedoch darf ich erst ab 08:00 Uhr diese anrechnen, wegen den Öffnungszeiten unserer Kanzlei. Die Schule endet um 12:50 Uhr und ich habe eine 45 minütige Fahrzeit zurück zur Kanzlei, die ich auch als Arbeitszeit geltend mache. Somit arbeite ich an dem Tag mehr als 9 Std. An zwei anderen Tagen in der Woche muss ich ebenfalls länger arbeiten.
Mo 08:00 Uhr – 17:30 Uhr
Di Schule von 08:45 Uhr – 12:50 Uhr + 45 min Fahrzeit von 14:00 Uhr bis 17:30
Mi Schule bis 12:50 danach frei
Do 08:00 Uhr – 17:30 Uhr
Fr 08:00 Uhr – 17:30 Uhr
Regular sind unsere Öffnungszeiten von 08:00 Uhr – 17:00 Uhr
Meine Frage ist nun, kann mein Chef mich wirklich dazu zwingen, dass ich den einen Nachmittag zuhause bleibe und dafür andere Tage länger arbeite?
Rechtsanwaltsfachangestellte.org · August 20, 2018 at 11:39:23 · →
hat der Auszubildende die Minusstunden nicht selbst verschuldet, dürfen diese in der Regel nicht nachgearbeitet werden. Bestimmt der Arbeitgeber, dass Auszubildende zu Hause bleiben, sollte diese Arbeitszeit nicht an anderen Tagen eingefordert werden. Hier sollten Sie sich unbedingt bei der örtlichen IHK oder der Gewerkschaft beraten lassen. Wichtig ist auch, was im Ausbildungsvertrag vereinbart ist. Zudem sollten alle Zeiten in der Berufsschule angerechnet werden. Da wir keine rechtliche Beratung anbieten können, sollten Sie sich im Zweifel auch an einen Anwalt wenden, der Sie beraten kann.
Nadine · August 14, 2018 at 12:25:04 · →
im vertrag steht nur dass er 46 stunden die woche bis 10 stunden am tag haben kann und diese stunden mit ausbildungsinhalt gefüllt sein müssen ja schichtarbeit ist da normal aber diese ständig wechselnden pläne mittlerweile ist zum glück kein neuer gekommen und somit hoffe ich dass es sich geklärt hat und er jetzt am anfang des mnats einen festen bekommt und sonst gefragt wird ob eine änderung mit seinem privatem leben vereinbar ist
Maic · August 16, 2018 at 11:15:04 · →
ich habe da eine Frage. Bei uns ist es so, dass im Ausbildungsvertrag eine Wochen Zeit von 41,5 Stunden angegeben ist. Die Gesellen (inklusive Ausbilder) arbeiten “nur” 39 Stunden die Woche. Nun möchte uns die Personalabteiling mit einer Vertragsänderung vom 41 Stunden die Woche entgegen kommen.
Ich stelle mir die also folgende Frage: ist es rechtens, dass wir Azubis länger arbeiten müssen als die Gesellen? Bei uns gibt es drei Schichten (Früh-, Spät- und Nachtschicht), bedeutet also, dass es theoretisch Fachpersonal gibt, könnte man ihnen die Aufsichts- bzw. Ausbildungspflicht übertragen könnte.
Rechtsanwaltsfachangestellte.org · August 20, 2018 at 11:42:55 · →
in der Ausbildung sollte die Arbeitszeit 40 Stunden in der Woche nicht überschreiten. Hier sollten Sie sich von der örtlichen Beratungsstelle der IHK bzw. der Gewerkschaft beraten lassen. Im Zweifel kann auch ein Anwalt bezüglich des Vertrags und der Arbeitszeit beraten. Eine solche Beratung können wir nicht anbieten.
Julian N. · September 2, 2018 at 18:59:25 · →
Ich bin Azubi im 2. Jahr Mediengestalter Bild und Ton. Laut Ausbildungsvertrag hab ich eine 40 Stunden Woche. Schule hab ich ca. 4 mal im Jahr für etwa 4 Wochen. Bei uns ist es so, dass immer ein Azubi am Wochenende arbeiten muss. Wir sind 3 Azubis. Das heisst ich bin jede dritte Woche dran. Auch während der Schulzeit. Das heisst dann für mich Samstag früh 9 Uhr bis oft nach 23 Uhr oder sogar 1 Uhr 30. Sonntag dann wieder ab Vormittag (9-10uhr) bis ca 18 Uhr. Montag dann entweder Schule oder arbeiten. Ich bekomme zwar die gearbeitete Zeit als freie Tage wenn dann keine Schule ist, aber ist es überhaupt erlaubt das Wochenende durchweg zu arbeiten?
Rechtsanwaltsfachangestellte.org · September 13, 2018 at 08:40:03 · →
üblicherweise wird auch die Zeit in der Berufsschule als Arbeitszeit gewertet. Nach Ihrer Schilderung klingt es so, als würde die gesetzliche Höchstarbeitszeit von 48 Stunden bzw. 6 Tagen pro Wochen in diesem Fall überschritten. Wir raten Ihnen, sich an einen Anwalt für Arbeitsrecht zu wenden.
Daniel · September 3, 2018 at 23:25:44 · →
Azubi 3. Jahr, wenn ich von 7:55-13:05 Schule habe und direkt danach in den betrieb muss wo ich 1,5 stunden unterwegs bin und noch 4 Stunden Arbeiten soll muss die Zeit (1,5 Stunden) bis dahin angerechnet oder nicht ?
Mir wird von allen in der schule gesagt das muss nur die Filiale in der ich bin sagt nein und in der Zentrale geben die keine eindeutige Antwort kein klares ja oder nein
Rechtsanwaltsfachangestellte.org · September 13, 2018 at 08:45:28 · →
die Wegzeiten zwischen Berufsschule und Betrieb sind in der Tag auf die Arbeitszeit anzurechnen.
Jannik · September 4, 2018 at 09:55:40 · →
ich habe zwei mal die Woche 8 Stunden a 45 Minuten Berufsschule und wollte fragen ob ich danach noch in den Betrieb fahren muss. Der Weg von der Berufsschule zum Betrieb beträgt etwa 35 Minuten.
Rechtsanwaltsfachangestellte.org · September 13, 2018 at 08:48:57 · →
der Ausbilder kann verlangen, dass der Azubi nach der Schule noch in den Betrieb kommt. Ist die Arbeitszeit, die der Azubi dann noch im Betrieb verbringen kann, allerdings zu kurz, um das Ausbildungsziel zu erreichn – weniger als 30 Minuten -, kann der Arbeitgeber die Rückkehr nicht verlangen.
Mike · September 9, 2018 at 15:21:25 · →
ich mache eine Ausbildung als Fitnesskaufmann und aufeinmal haben wir Azubis mehrere 6 Tage Wochen in dem Arbeitsplan.
Zwar arbeiten wir dann keine vollen acht Stunden, sodass wir im Gesamt die 40 Stunden, die im Vertrage stehen, nicht überschreiten, aber dafür halt am Samstag oder am Sonntag. Jetzt zu meiner Frage: Ist das so alles in Ordnung oder stehen mir irgendwelche Ersatzfreitage o.Ä. zu.
Rechtsanwaltsfachangestellte.org · September 13, 2018 at 09:05:35 · →
dies ist maßgeblich von den Regelungen in Ihrem Ausbildungsvertrag abhängig. Sie können diesen von einem Anwalt für Arbeitsrecht auf seine Rechtmäßigkeit prüfen lassen.
Daniel · September 9, 2018 at 16:34:19 · →
In welchem Paragraphen wird aufgeführt das Minusstunden in der Ausbildung nicht ab zu arbeiten sind?
Ich habe nämlich Minusstunden (da ich früher nach Hause geschickt wurde) und soll diese auch nach arbeiten. Ist das Ok oder habe ich das richtig verstanden das ich diese Stunden nicht nach arbeiten muss.
Rechtsanwaltsfachangestellte.org · September 13, 2018 at 09:19:28 · →
eine direkte Erwähnung finden Minusstunden im Gesetz nicht. Allerdings ist der Ausbildende in der Regel verpflichtet, den Azubi im Rahmen der vertraglich vereinbarten Arbeitszeit ausreichend zu beschäftigen. Schickt er ihn früher nach Hause, ist das nicht die Schuld des Azubis, weshalb ihm dafür üblicherweise auch keine Minusstunden angerechnet werden. Wir empfehlen Ihnen, sich diesbezüglich von einem Anwalt beraten zu lassen.
Daniel · September 10, 2018 at 01:13:20 · →
Ich habe eine schulische Ausbildung zum Erzieher angefangen im August 2018. ich bin 23 und komme aus der Ukraine. Für die Teilnahmen an dieser Ausbildung habe ich einen Antrag auf das Studium gestellt und musste die gleiche Voraussetzungen erfüllen wie die Studenten und zwar: ein Sperrkonto errichten wo drauf 8640€ sind. Das Geld habe ich ausgeliehen und für die Erteilung des Visums benutzt. Nach meiner Einreise in Deutschland habe ich mich sofort bei der Ausländerbehorde gemeldet um meinem Visum zum Aufenthaltstitel zu wechseln. Da wurde mir einen Aufenthaltstitel erteilt wo darauf steht: Erwerbstätigkeit nicht gestattet, Erlischt bei Beendigung der Ausbildung, Erlischt mit Bezug von Leistungen nach dem SGB II und SGB XII bzw. AsylbLG, von der Ausbildung unabhängige Beschäftigung von 10 Stunden je Woche gestattet.
Sie gehen davon aus dass ich mein Lebensunterhalt versichert habe und dass ich aus diesem 8640€ leben soll. Aber da das Geld nicht meins ist, muss ich das auch zurück geben. Gibt es da eine Möglichkeit die Stunden bis 20 zu erhöhen gilt es nicht wie beim Studenten? Gibt es irgendeine Möglichkeit dass ich mehr Geld bekommen kann bzw. verdienen darf?
Rechtsanwaltsfachangestellte.org · September 13, 2018 at 09:21:31 · →
leider ist es uns nicht erlaubt, eine Rechtsberatung zu erteilen. Daher können wir Sie nur an einen Anwalt verweisen, der Ihre rechtlichen Möglichkeiten prüfen kann.
Yannic · September 10, 2018 at 23:16:59 · →
Hallo ich bin jetzt im 4 Lehrjahr ich lerne Kfz und zwar wolte ich mal fragen wenn ich eine ganze Woche lergang habe woh anders ob ich dann samstags zur Arbeit wider müßte. Ich hätte eigendlich späschicht und da müssen wir dann immer samstags auch arbeiten müss ich dann trodsdem samstags arbeiten ob wohl ich lergang habe ?
Rechtsanwaltsfachangestellte.org · September 13, 2018 at 09:25:37 · →
dies ist davon abhängig, welche Arbeitszeiten Ihr Ausbildungsvertrag festlegt. Übersteigt die Zeit in der Berufsschule und die Arbeitszeit am Samstag die vertragliche Vereinbarung, sollte der Einsatz am Samstag nicht zulässig sein.
Mandy · September 12, 2018 at 14:41:57 · →
ich hätte mal eine Frage ,
in meinem Berufsausbildungsvertrag zur Verkäuferin steht das ich täglich 8 Stunden und/oder 40std wöchentlich Arbeiten muss
nun ist das so das ich immer von 8:45 – 19:15 Arbeite mit 1 Stunde Pause
und 1 tag hab ich in der Woche frei
meine Berufschulstunden sind einmal von Montag 9:30-13:55
und Freitag von 7:45-14:40
ich war jetzt 2 mal Krank einmal 2 tage und einmal 1 Woche und da haben die zu mir gesagt das nur 6std angerechnet werden von der Krankmeldung und die restlichen stunden werden zu Minusstunden die ich nach holen müsse
ich habe manchmal in der woche nur 39 std weil ich samstag z.B nur von 8:45 bis 18:15 arbeite weil am samstag macht der laden schon um 18 uhr zu .
Ebend hat ich mit meiner Chefin Telefoniert die zu mir meinte ich hätte jetzt 27 Tage Minusstunden ist das den Möglich ?
und da hätte ich noch eine Frage
ich habe nächsten Monat im Oktober 2 tage wo ich einmal 44std die woche arbeite und einmal 42std die woche arbeite obwohl in meinem Vertrag steht das ich nur 40std darf..
wie ist das denn jetzt hab ich diese stunden dann weil ich Minusstunden habe oder lassen die mich Überstunden machen und dürfen die das überhaupt wenn die selbst dort stehen haben das man nur 40std darf ?
Rechtsanwaltsfachangestellte.org · September 13, 2018 at 09:35:46 · →
üblicherweise müssen Krankheitstage komplett angerechnet werden und resultieren nicht in Minusstunden. Sie sollten sich diesbezüglich an einen Anwalt für Arbeitsrecht melden.
Darüber hinaus verwirren uns Ihre Arbeitszeiten. Nach Ihrer eigenen Schilderung arbeiten Sie täglich 9,5 Stunden statt der vereinbarten 8 Stunden in Ihrem Vertrag. Wir raten Ihnen, auch diese Regelung von einem Anwalt prüfen zu lassen.
Florian · September 17, 2018 at 13:46:14 · →
Hallo ich bin im dritten Ausbildung Jahr ich fange immer um 12 uhr an zu arbeiten bis ca. 18 und 20 uhr muss am nächsten Tag um 7 uhr los zur Schule ich habe zu wenig Stunden und auch keine Zeit zu lernen muss nach der Schule auch zur Arbeit die geht dann auch bis ca. 18 :30 Uhr.
Rechtsanwaltsfachangestellte.org · September 20, 2018 at 14:15:46 · →
Ihr Arbeitgeber ist dazu verpflichtet, Sie so einzuteilen, dass Sie Ihre vertragliche Ausbildungszeit ableisten können und gleichzeitig die Bestimmungen des Arbeitszeitgesetzes und evtl. des Jugendarbeitsschutzgesetzes eingehalten werden. Kommt er dieser Pflicht nicht nach, sollten Sie sich an einen Anwalt für Arbeitsrecht wenden.
Claudia · September 19, 2018 at 16:41:28 · →
Hallo ich hätte ne frage,
in meinem Ausbildungsvertrag sind 38 h festgelegt.
Da vorkurzem bei uns aber noch Sommerferien waren habe ich die ganzen 6 wochen aber 40 Stunden gearbeitet da man ja zur Arbeit muss wenn Ferien sind.
Wird das dann als Überstunden gezählt oder nicht ?
Rechtsanwaltsfachangestellte.org · September 20, 2018 at 14:23:55 · →
sollte sich diesbezüglich keine Regelung in Ihrem Ausbildungsvertrag finden, kann Ihnen nur der Arbeitgeber sagen, wie mit den überzähligen Stunden verfahren wird. In der Regel sind Überstunden für Auszubildende jedoch nicht vorgesehen und es ist anhand Ihrer Informationen nicht ersichtlich, warum Sie nur aufgrund der Sommerferien mehr Stunden arbeiten sollten als vertraglich vereinbart. Wenden Sie sich hier ggf. an einen Rechtsanwalt.
Kristin · September 20, 2018 at 10:26:15 · →
ich bin im 3. Lehrjahr als Tourismuskauffrau.
Wir haben in unserem Betrieb Gleitzeit und dürften unsere Überstunden abfeiern.
Unser Betrieb schließt über zB Karneval, Weihnachten und Silvester und werden gezwungen Gleitzeit, oder einen Urlaubstag dafür zu nehmen.
Sehe ich das richtig, dass diese Regelung bei mir eigentlich nicht zulässig ist, da ich ja “nach hause geschickt” wurde?
Rechtsanwaltsfachangestellte.org · September 20, 2018 at 14:26:20 · →
ob diese Regelung zulässig ist, hängt z. T. davon ab, was in Ihrem Ausbildungsvertrag vereinbart wurde oder ob es eine Betriebsvereinbarung bezüglich Betriebsurlaub gibt. Lassen Sie dies ggf. von einem Anwalt prüfen.
Petra · September 22, 2018 at 20:00:38 · →
Bezüglich der Lehre unserer Tochter vermuten wir, dass der Lehrbetrieb nicht alles rechtens abhandelt.
Wir als Eltern sind hierbei nun etwas hellhörig geworden und sind nicht sicher, ob der Lehrvertrag wirklich so korrekt ist.
Unsere Tochter hat Ihre Lehre als Orthopädietechnikerin/-mechanikerin am 01.09.2017 begonnen (sie ist am April.2001 geboren)
Uns erzählte sie, dass öfters Schulungen zw. 19.00 – 21.00 Uhr- teils auch länger- stattfanden.
Sie arbeitet vom 8.30 – 17.00 oder 9.30. – 18.00 Uhr (im wöchentlichen Wechsel).
Nach Ihre Aussage, werden diese Schulungen generell nie als Überstunden gewertet.
Unsere Frage hierzu ist: ist dies wirklich rechtens? (unsere Tochter wird April 2019 18 Jahre alt)
Auch ist uns nicht klar, ob diese „sonstige Vereinbarung” im Lehrvertrag, die wohl für alle anderen Mitarbeiter ebenso gilt (in ihren Arbeitsverträgen), so in dieser Auslegung rechtswirksam ist. Jedenfalls haben die Angestellten dieser Firma diesbezüglich bisher nur erfolglos versucht dagegen zu intervenieren.
Sie gehen nach ihrer Arbeit zu den angesetzten Schulungen, ohne einen Freizeitausgleich, Überstundengutschrift oder Bezahlung dafür zu erhalten.
Als sonstige Vereinbarung steht im Lehrvertrag: “Frau L. verpflichtet sich an überbetrieblichen Fortbildung teilzunehmen und ca. zwei Stunden pro Woche für berufliche Weiterbildung zur Verfügung zu stellen”.
Ich hatte das so gesehen, dass damit der AN verpflichtet ist, an angesetzten Schulungen teilzunehmen. Das dies aber unentgeldlich ist, erklärt sich mir damit nicht so recht.
Wie sieht dies nun nach dem neuesten Stand im Arbeitszeitrecht aus?
Es kann doch nicht sein, dass vom Arbeitgeber angesetzte Schulungen nicht als Arbeitszeit gewertet werden.
Kann dies mit diesen” sonstigen Vereinbarungen” wirklich zum Nachteil der Arbeitnehmer (im speziellen auch für den minderjährigen Lehrling) gewertet werden?
(wir waren uns gar nicht bewusst, dass mit dieser Vereinbarung Schulungen nicht als Arbeitszeit gewertet werden)
Theoretisch könnte dieser Arbeitgeber jede Woche 2 Std. Schulungen ansetzen und die Mitarbeiter müssen daran teilnehmen – in ihrer Freizeit! – ohne Überstundenausgleich!
Alle Angestellten müssen an diesen Schulungen ohne Überstundenausgleich teilnehmen.
Was bedeuten diese zusätzlichen Vereinbarung?:
“Frau L. verpflichtet sich an überbetrieblichen Fortbildung teilzunehmen und ca. zwei Stunden pro Woche für berufliche Weiterbildung zur Verfügung zu stellen”.
Wir kann oder sollte man sich ggf. dagegen wehren?
Für eine hilfreiche Antwort, mit der man auch an dern AG herantreten könnte wäre ich sehr dankbar.
Rechtsanwaltsfachangestellte.org · September 27, 2018 at 13:34:29 · →
bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir keine Rechtsberatung anbieten dürfen. Daher können wir die Rechtslage Ihrer geschilderten Situation nicht einschätzen. Bitte wenden Sie sich an einen Anwalt für Arbeitsrecht.
Mike · Oktober 9, 2018 at 11:09:44 · →
ich bin volljährig mit 40 Stunden Woche. Im dritten Lehrjahr habe ich Berufschule am Freitag bis 15:30 normalerweise haben wir Mo-Do längere Arbeiszeit und am Freitag nach 6 Stunden Feierabend. Ich arbeite Mo-Do die verlängerte Arbeiszeit und bekomme am Freitag nur 6 Stunden gutgeschreiben obwohl ich bis 15:30, mehr als 6 Unterrichtsstunden, habe. Meines Wissens sind ab 6 Unterrichtsstunden ein voller Arbeistag anzurechnen.
Sins · Oktober 11, 2018 at 00:48:02 · →
Hallo ich mache eine Ausbildung zur augenoptikerin und ich bin 21 Jahre jung , ich wohne 2 Stunden entfernt von Köln und ich muss zu einer ülu die Anfahrt bestraft demnach 2 Stunden , gilt das als Überstunden oder muss mein Betrieb mir vielleicht auch eine Unterkunft bezahlen ? Danke
Rechtsanwaltsfachangestellte.org · Oktober 11, 2018 at 14:56:47 · →
sofern nicht anderweitig im Vertrag geregelt, gilt die Fahrt zwischen Ihrer Wohnung und der überbetrieblichen Unterweisung nicht als Arbeitszeit. Die Fahrt zwischen Ausbildungsbetrieb/Berufsschule und überbetrieblicher Unterweisung hingegen schon.
Der Ausbildungsbetrieb muss gemäß § 670 BGB die Fahrtkosten zur überbetrieblichen Ausbildung sowie evtlle. Übernachtungskosten bezahlen.
Andrea · Oktober 11, 2018 at 14:39:13 · →
ich bin seid Oktober im 2. Ausbildungsjahr (verkürzt) in der Altenpflege in einem 1:1 Intensiv- Pflegedienst, bei dem ich schon länger arbeite. Wir haben nur 12-Std Dienste und ich habe bei Meiner Patientin nur Nachtschicht. In meinem Vertrag stehen 8h/5Tage. Ich arbeite in der Regel schon 5 Tage aber je 12 Std. Nun ist es So,dass die eine Kollegin drei Wochen zur Kur ist, und niemand ausser mir die Patientin versorgen kann und mein Chef meint, es wären keine Leute dafür da. Ich gehe nun davon aus, dass ich drei Wochen am Stück arbeiten muss (sonst müsste die Patientin ins Krankenhaus! Das kann ich doch nicht zulassen…) Ich habe nun schon über hundert Überstunden (dazu steht im Vertrag nichts) und im Oktober kämen nochmal hundert dazu. Mein Chef versucht (für meine Patientin) Pflegekräfte einzustellen , obwohl im Betrieb ca 50 arbeiten, nur irgendwie sieht er das Problem meiner Lage nicht. (Was ist wenn ich krank werde? Ich sollte in der Ausbildung eigentlich gar nicht allein arbeiten. Ich mache Überstunden) Wir haben keinen BR und keiner der quasi für Azubis verantwortlich ist… Ich will meinem Chef und der Patientin helfen und Würde die drei Wochen auch durchziehen, aber ich weiss nicht wie es weiter gehen soll. An wen kann ich mich noch wenden?
Rechtsanwaltsfachangestellte.org · Oktober 11, 2018 at 15:01:48 · →
nach Ihrer Schilderung scheinen hier sowohl vertragliche Vereinbarungen als auch gesetzliche Bestimmungen verletzt zu werden. Wir können Ihnen hier nur raten, sich an einen Anwalt für Arbeitsrecht zu wenden.
D. · Oktober 16, 2018 at 15:20:51 · →
bin Azubi 2. LJ. Wir haben demnächst Zwischenprüfungen. Der Ort liegt ca. 2 Stunden Fahrzeit vom Ausbildungsbetrieb entfernt. Inkl. Fahrzeit werde ich ca. Hin und zurück und die Zwischenprüfung nehmen ca. 11 Stunden insgesamt an einem Tag in Anspruch. Bekomme ich diese Stunden als Arbeitszeit gutgeschrieben oder ist das nur ein Arbeitstag (8h)
TVÄöD greift
Rechtsanwaltsfachangestellte.org · Oktober 31, 2018 at 13:06:18 · →
inwieweit diese Stunden mit Ihrer Arbeitszeit verrechnet werden, können wir Ihnen leider nicht beantworten. Wir empfehlen Ihnen, die Rechtslage von einem Anwalt prüfen zu lassen.
Marvin W. · Oktober 18, 2018 at 12:33:55 · →
Guten Mittag, Hab mal eine Frage?
ich bin von 01.01.2018 – 31.08-2018 bei einer Firma angestellt gewesen. In dieser Zeit haben sich knapp 60 Minus Stunden angesammelt! Überwiegend dadurch, dass einfach zu wenig zu tun war. (genaue Anzahl dieser Stunden Habe ich nicht). Habe jetzt zum 01.09.2018 in der gleichen Firma eine Ausbildung mit neuem Ausbildungsvertrag begonnen!
Ist es rechtens, dass ich diese Minusstunden mit in die Ausbildung nehme, obwol das nicht im Vertrag erwähnt wurde?
Rechtsanwaltsfachangestellte.org · Oktober 29, 2018 at 17:27:47 · →
bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir keine Rechtsberatung erteilen dürfen. Wir empfehlen Ihnen deshalb, sich von einem Anwalt beraten zu lassen.
XXX · Oktober 23, 2018 at 22:21:50 · →
ich bin im 1. Lehrjahr zur Steuerfachangestellten.
Mein Chef möchte mich auf ein Seminar schicken & das kostet Geld. Jedoch möchte er mir 5 Tage Urlaub streichen! Darf er das gesetzlich machen? Das war sein Vorschlag mich dahin zu schicken.
Darf ich mir Urlaub in den Ferien nehmen oder werden die anderen Mitarbeiter bevorzugt, Z.B kn den Winterferien möchte ich Urlaub, jedoch wurde mir gesagt, dass man die anderen Kollegen auch fragen muss. Aber ich kann mir ja ansonsten kein Urlaub nehmen, weil ich ja immer Berufsschule habe. Wie ist das gesetzlich geregelt?
Rechtsanwaltsfachangestellte.org · Oktober 31, 2018 at 13:16:00 · →
ein vom Arbeitgeber angeordnetes Seminar gilt in der Regel als Arbeitszeit. Wenden Sie sich am besten an einen Anwalt für Arbeitsrecht.
Eine Beurlaubung von der Berufsschule ist in der Regel nicht möglich, woraus folgt, dass Azubis üblicherweise ihren Urlaub nur während der Ferien nehmen können. Der Arbeitgeber wiederum ist verpflichtet, die Urlaubswünsche aller Angestellten so gut wie möglich zu berücksichtigen. Sollte es diesbezüglich zu Schwierigkeiten kommen, empfehlen wir Ihnen erneut, sich von einem Anwalt für Arbeitsrecht beraten zu lassen.
Nadine · Oktober 24, 2018 at 22:41:12 · →
ich bin im 3. Lehrjahr und auch schon über 18 Jahre alt. Seit dem 2. Ausbildungsjahr muss ich mehrmals jede Woche Abends für 2 h komplett allein arbeiten. Nun darf ich auch noch zu Weihnachten allein arbeiten, aber diesmal für 4 Stunden. Ist es überhaupt rechtens als Auszubildende allein zu arbeiten? In dieser Zeit bin ich ja auf mich allein gestellt und niemand kann mir helfen oder etwas zeigen.
Rechtsanwaltsfachangestellte.org · Oktober 31, 2018 at 13:18:15 · →
da eine Ausbildung nicht stattfinden kann, wenn kein Ausbilder vor Ort ist, dürfen Auszubildende üblicherweise nicht allein im Betrieb sein.
Jonas · Oktober 25, 2018 at 00:01:34 · →
Bin im dritten Jahr meiner Ausbildung und wurde vor ca. vor einem Jahr 18. Seit meinem 18. Geburtstag hatte ich zweimal Blockunterricht.
Ab dem 22.09 bin ich nun wieder im Betrieb. mein Chef kam gestern an und sagte mir das er mir die Zeit von meinen Überstunden abziehen wolle. Die ich hätte auf der Arbeit sein können , nach der Schule . Das sind 3 Stunden die auch möglich gewesen wären zur Arbeit zu kommen. Allerdings hat er zu mir gesagt das ich nach der Schule nicht zu erscheinen brauche. Und nicht darauf hingewiesen das ich danach noch meine 3 Stunden hätte täglich machen sollen.
Ich bin jetzt nämlich der Meinung das er mir, dass hätte vorher sagen müssen. Und nicht einen Monat danach.Weil ich hätte ja auch in dieser Zeit arbeiten können.
Habe ich jetzt das Recht da Einspruch gegen Einzulegen.
Rechtsanwaltsfachangestellte.org · Oktober 31, 2018 at 13:27:25 · →
leider sind wir nicht befugt, eine Rechtsberatung zu erteilen. Wir empfehlen Ihnen, die Rechtslage von einem Anwalt prüfen zu lassen.
Lukas · November 3, 2018 at 12:02:26 · →
Ich habe eine Frage –
Ab wann wird gesagt das man überstunde gearbeitet hat. Alles was über 8 std geht also wenn ich 9 Stunden arbeite ist das schon 1 überstunde oder wenn man mehr als 48 Stunden total Arbeit.
Bin seit 2 Monaten da.
Bin über 18.
Bin in der Ausbildung als Fachkraft für Lagerlogistik und im Ausbildungsvertrag steht eine Arbeitszeit von täglich 9 Std.
Es steht nicht darin wie viele Stunden ich total arbeiten muss.
Mein Chef meint nur -Mo bis Freitag. Also 45 Std.
Habe Monatlich 180 std gearbeitet (manchmal mehr, da ich gefragt wurde ob ich samstags für 4 Stunden kommen kann).
Rechtsanwaltsfachangestellte.org · November 8, 2018 at 09:05:01 · →
als Überstunden gilt die Arbeitszeit, die die vertragliche vereinbarte regelmäßige Arbeitszeit übersteigt.
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