Source: https://www.parkinson.ch/index.php?id=288&L=40
Timestamp: 2019-12-07 15:37:46
Document Index: 62346735

Matched Legal Cases: ['Art.1', 'Art. 60', 'Art.2', 'Art.3', 'Art.4', 'Art.5', 'Art.6', 'Art.7', 'Art.8', 'Art.9', 'Art.10', 'Art.11', 'Art.12', 'Art.13', 'Art. 2', 'Art.14', 'Art.15', 'Art.16', 'Art.17', 'Art. 2', 'Art.18']

Schweizerische Parkinsonvereinigung: Statuten
Statuten Schweizerische Parkinsonvereinigung
Art.1: Name
Unter dem Namen Schweizerische Parkinsonvereinigung (Association suisse de la maladie de Parkinson / Associazione svizzera del morbo di Parkinson) besteht ein Verein im Sinn von Art. 60 ff. ZGB mit Sitz am Ort der Geschäftsstelle. Die Schweizerische Parkinsonvereinigung ist gemeinnützig, unabhängig, politisch und konfessionell neutral und gesamtschweizerisch tätig.
Art.2: Zweck
Die Schweizerische Parkinsonvereinigung bezweckt
die Beratung, Unterstützung und Begleitung der von der Parkinsonkrankheit Betroffenen* sowie deren optimale Integration in ihr soziales Umfeld mit dem Ziel, ihnen eine möglichst hohe Lebensqualität zu erhalten
die Information der Betroffenen, der Behörden und der Öffentlichkeit über alle Aspekte der Parkinsonkrankheit
die Förderung und Unterstützung der regionalen Selbsthilfegruppen
die Unterstützung der wissenschaftlichen Forschung und der Weiterbildung in sämtlichen Bereichen der Parkinsonkrankheit.
* Als von der Parkinsonkrankheit Betroffene gelten Patienten und Patientinnen sowie deren Angehörige.
Art.3: Zusammenarbeit mit ähnlichen Organisationen
Die Schweizerische Parkinsonvereinigung strebt einen möglichst umfassenden Erfahrungsaustausch sowie die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit anderen schweizerischen Gesundheitsligen und Selbsthilfeorganisationen sowie mit ausländischen Parkinsongesellschaften an.
Art.4: Mitgliedschaft
Die Schweizerische Parkinsonvereinigung besteht aus:
natürlichen Personen als Einzelmitgliedern
zwei im gleichen Haushalt wohnenden natürlichen Personen als Familienmitgliedern
juristischen Personen als Kollektivmitgliedern
Ehrenmitgliedern.
Die Mitgliedschaft entsteht durch schriftliche Beitrittserklärung.
Die Mitgliedschaft erlischt bei natürlichen Personen durch den Tod, bei juristischen Personen durch ihre Auflösung, ausserdem durch schriftliche Austrittserklärung mit Wirkung auf das Ende eines Geschäftsjahres. Die Mitgliedschaft erlischt ausserdem, wenn sich ein Mitglied mit der Bezahlung von zwei Jahresbeiträgen im Rückstand befindet.
Aus wichtigen Gründen kann die Mitgliederversammlung ein Mitglied aus dem Verein ausschliessen.
Wer sich um den Verein oder um die Erforschung der Parkinsonkrankheit besonders verdient gemacht hat, kann durch die Mitgliederversammlung zum Ehrenmitglied ernannt werden.
Den Einzel-, den Kollektiv- sowie den Ehrenmitgliedern steht je ein Stimmrecht zu, den Familienmitgliedern deren zwei.
Art.5: Organe des Vereins
der Vorstandsausschuss
der Fachliche Beirat
der Forschungsausschuss
die Revisionsstelle.
Art.6: Mitgliederversammlung
Die ordentliche Mitgliederversammlung findet ein Mal pro Jahr statt.
Ausserordentliche Mitgliederversammlungen können durch den Vorstand einberufen werden. Eine ausserordentliche Mitgliederversammlung ist überdies durchzuführen, wenn dies durch mindestens einen Fünftel der Mitglieder schriftlich verlangt wird.
Der Vorstand lädt schriftlich und mit Angabe der Traktandenliste spätestens 20 Tage im Voraus zur Mitgliederversammlung ein. Anträge der Mitglieder zu Händen der Mitgliederversammlung müssen spätestens 60 Tage vor der Versammlung dem Präsidenten bzw. der Präsidentin zugestellt werden.
Der Mitgliederversammlung obliegen folgende Aufgaben:
Abnahme des Jahresberichtes sowie der von der Revisionsstelle geprüften Jahresrechnung
Wahl des Präsidenten oder der Präsidentin, der übrigen Vorstandsmitglieder und der
Festsetzung der Mitgliederbeiträge
Festlegung des Datums der nächsten Mitgliederversammlung
Statutenänderungen.
Art.7: Vorstand
Der Vorstand wird für eine Amtsdauer von zwei Jahren gewählt und besteht aus mindestens neun Mitgliedern. Es sind dies insbesondere:
der Präsident bzw. die Präsidentin
der Vizepräsident bzw. die Vizepräsidentin
der bzw. die Beauftragte für das Finanzwesen und Controlling
mindestens ein Parkinsonpatient bzw. eine Parkinsonpatientin
mindestens ein Angehöriger bzw. eine Angehörige eines Parkinsonpatienten bzw. einer Parkinsonpatientin
mindestens ein Vertreter bzw. eine Vertreterin der Selbsthilfegruppen
mindestens ein Vertreter bzw. eine Vertreterin der Ärzteschaft
mindestens ein Vertreter bzw. eine Vertreterin anderer Berufe aus dem Gesundheitswesen
ein Jurist bzw. eine Juristin.
Im Vorstand müssen die Sachbereiche Mittelbeschaffung, Anlagetätigkeit, politische Kontakte und Kommunikation sowie die Landesregionen angemessen vertreten sein. Mehrfachfunktionen sind möglich.
Die Koordination der Tätigkeit von Vorstand, fachlichem Beirat, Forschungsausschuss und Vorstandsausschuss ist durch Doppelbesetzungen einzelner Positionen dieser Gremien sicher zu stellen.
Art.8: Aufgaben des Vorstands
Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins, die nicht statutarisch oder durch den Vorstand einem anderen Organ zugewiesen sind, insbesondere die:
Beschaffung und Verwaltung der finanziellen Mittel des Vereins
Genehmigung des Budgets für das folgende Geschäftsjahr
Vorbereitung der Geschäfte der Mitgliederversammlung
Wahl des Präsidenten bzw. der Präsidentin und der Mitglieder des Fachlichen Beirates sowie der Mitglieder des Forschungsausschusses
Vorschläge für Ehrenmitglieder
Vertretung des Vereins gegen Aussen und Bestimmung der Zeichnungsberechtigten
Regelung der Mitgliedschaft bei anderen Organisationen.
Der Vorstand hat die Aufsichtspflichten gegenüber dem Geschäftsführer bzw. der Geschäftsführerin wahrzunehmen.
Der Vorstand kann bestimmte Aufgaben und Kompetenzen an den Vorstandsausschuss delegieren. Einzelheiten sind in einem separaten Reglement zu regeln.
Art.9: Vorstandsausschuss
Den Vorstandsausschuss bilden in der Regel:
ein Vertreter bzw. eine Vertreterin der Ärzteschaft
Der Präsident bzw. die Präsidentin kann weitere Mitglieder des Vorstandes fallweise zur Unterstützung des Vorstandsausschusses beiziehen.
Art.10: Revisionsstelle
Die Mitgliederversammlung wählt auf eine Amtsdauer von jeweils einem Jahr drei Rechnungsrevisoren bzw. Rechnungsrevisorinnen oder eine Revisionsgesellschaft. Diese überprüfen die Rechnungsführung des Vereins und erstatten der Mitgliederversammlung Bericht.
Art.11: Geschäftsführung
Der Vorstand wählt den Geschäftsführer bzw. die Geschäftsführerin. Er bzw. sie leitet die Geschäftsstelle nach den Vorgaben des Vorstandes und nimmt mit beratender Stimme an den Vorstandssitzungen und an den Sitzungen des Vorstandsausschusses teil.
Art.12: Selbsthilfegruppen
Die regionalen Selbsthilfegruppen sind Teile der Schweizerischen Parkinsonvereinigung ohne eigene Rechtspersönlichkeit. Ihre Tätigkeit und Finanzierung richtet sich nach dem Reglement für die Selbsthilfegruppen.
Art.13: Fachlicher Beirat
Der Fachliche Beirat konstituiert sich in der Regel aus Neurologen und Neurologinnen, anderen an der Parkinsonkrankheit interessierten Ärztinnen und Ärzten sowie aus weiteren Fachpersonen, die sich mit der Parkinsonkrankheit und den davon Betroffenen befassen (z. Bsp. Fachleute anderer Berufe aus dem Gesundheitswesen, der Sozialarbeit, Psychotherapie oder Jurisprudenz).
Die Mitglieder des Fachlichen Beirates beraten den Vorstand und die Geschäftsführung in fachlichen Belangen und sind bei der Informationsarbeit gemäss Art. 2 behilflich, z.B. bei der Ausarbeitung von Publikationen, der Durchführung von Vorträgen und der Bearbeitung von Patientenfragen.
Art.14: Forschungsausschuss
Der Forschungsausschuss setzt sich aus Neurologen, Neurochirurgen und anderen einschlägigen Fachleuten zusammen, deren Zahl sich nach den Bedürfnissen einer wissenschaftlich einwandfreien Evaluation der Gesuche richtet. Mitglieder sind ferner der Vertreter/die Vertreterin der Ärzteschaft im Vorstandsausschuss und der bzw. die Beauftragte für das Finanzwesen und Controlling.
Der Forschungsausschuss beurteilt Gesuche, entscheidet über Forschungsbeiträge und legt deren Höhe im Rahmen des Jahresbudgets fest. Vorsitzender des Forschungsausschusses ist der Präsident bzw. die Präsidentin des Fachlichen Beirates.
Art.15: Patronatskomitee
Das Patronatskomitee besteht aus Persönlichkeiten, die sich für die Belange der von der Parkinsonkrankheit Betroffenen ideell, durch persönliches Engagement oder anderweitig engagieren.
Art.16: Finanzen und Haftung
Für die Erfüllung der Vereinsaufgaben stehen folgende Mittel zur Verfügung:
andere Zuwendungen.
Für die Verbindlichkeiten der Schweizerischen Parkinsonvereinigung haftet ausschliesslich das Vereinsvermögen. Die persönliche Haftung der Mitglieder ist ausgeschlossen.
Art.17: Statutenrevision, Auflösung des Vereins
Über die Revision der Statuten entscheidet die Mitgliederversammlung mit Zweidrittelmehrheit der anwesenden Mitglieder. Die Auflösung des Vereins kann nur an einer ausserordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen werden. Dafür ist ebenfalls eine Zweidrittelmehrheit der anwesenden Mitglieder erforderlich.
Sollte der Verein aufgelöst werden, so fällt das Vermögen nach Tilgung aller Verpflichtungen einer gemeinnützigen privat- oder öffentlich-rechtlichen juristischen Person mit gleicher oder ähnlicher Zwecksetzung zu, die es im Sinne von Art. 2 dieser Statuten zu verwenden hat.
Art.18: Schlussbestimmungen
Die vorliegenden Statuten wurden an der ordentlichen Mitgliederversammlung vom 14. Juni 2008 genehmigt. Sie ersetzen alle früheren Fassungen vollumfänglich.
sig. Kurt Meier
sig. Peter Franken