Source: http://www.schachklub-gratwein-strassengel.at/statuten.html
Timestamp: 2019-02-18 18:16:06
Document Index: 353585649

Matched Legal Cases: ['§4', '§7', '§ 9', '§ 11', '§ 14', '§ 15', '§21', '§21', '§ 11', '§ 9', '§ 8']

Schachklub Gratwein-Straßengel - Statuten
1.1 Der Verein führt den Namen „Schachklub Gratwein-Straßengel“.
1.2 Er hat seinen Sitz in 8112 Gratwein, Zustelladresse ist die Anschrift des Obmannes.
2.1 Die Tätigkeit des Vereines ist nicht auf Gewinn ausgerichtet. Er bezweckt die Pflege des Schachsportes auf demokratischen Grundlagen und hat den Zweck, Schachfreunden Gelegenheit zur theoretischen und praktischen Ausbildung im Schachspiel zu geben und den Schachsport als kulturell und geistig wertvollen Faktor in allen seinen Zweigen zu fördern.
3.1.1 Abhaltung von periodisch stattfindenden gemeinschaftlichen Übungen
3.1.2 Abhaltung von Trainings und Erteilung von Schachunterricht
3.1.3 Abhaltung von eigenen Meisterschaften und Vereinsturnieren
3.1.4 Unterstützung von Schulen bei Schachunterricht
3.1.5 Beteiligung bei Meisterschaften, Turnieren, Wettkämpfen mit anderen Vereinen
3.1.6 Anschaffung von Schachutensilien und Schachzeitschriften
3.2.2 Subventionen
3.2.3 Sponsorengelder
3.2.4 Spenden, Sammlungen
3.2.5 Sonstige Zuwendungen
§4 Arten der Mitgliedsschaft
4.1 Die Mitglieder des Vereines gliedern sich in ordentliche oder außerordentliche Mitglieder.
4.2 Ordentliche Mitglieder sind jene, die sich aktiv an der Vereinsarbeit beteiligen. Außerordentliche Mitglieder sind solche, die die Vereinstätigkeit vor allem durch Zahlung eines Mitgliedsbeitrages fördern.
§7 Rechte und Pflichten von Mitgliedern
7.1 Die Mitglieder sind berechtigt, an Veranstaltungen des Vereines teilzunehmen und Einrichtungen des Vereines zu beanspruchen. Das Stimmrecht in der Mitgliederversammlung sowie das aktive und passive Wahlrecht stehen nur den ordentlichen Mitgliedern zu.
7.6 Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereines nach Kräften zu fördern und alles zu unterlassen, wodurch das Ansehen und der Zweck des Vereines Schaden erleiden könnte. Sie haben die Vereinsstatuten und die Beschlüsse der Vereinsorgane zu beachten. Die ordentlichen und außerordentlichen Mitglieder sind zur pünktlichen Zahlung der Mitgliedsbeiträge in der vom Vorstand beschlossenen Höhe verpflichtet.
8.1 Organe des Vereines sind die Mitgliederversammlung (§§ 9 und 10), der Vorstand (§§ 11 bis 13), die Rechnungsprüfer (§ 14) und das Schiedsgericht (§ 15).
9.2.1 Beschluss des Vorstandes oder der ordentlichen Mitgliederversammlung,
9.2.3 Verlangen der Rechnungsprüfer (§21 Abs.5 erster Satz VereinsG),
9.2.4 Beschluss der/eines Rechnungsprüfer/s (§21 Abs. 5 zweiter Satz Vereinsgesetz, § 11 Abs. 2 dritter Satz dieser Statuten) binnen vier Wochen statt.
9.3 Sowohl zu den ordentlichen wie auch zu den außerordentlichen Mitgliederversammlungen sind alle Mitglieder mindestens zwei Wochen vor dem Termin schriftlich, mittels Telefax oder per E-Mail einzuladen. Die Anberaumung der Mitgliederversammlung hat unter Angabe der Tagesordnung zu erfolgen. Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand oder durch einen Rechnungsprüfer.
9.5 Gültige Beschlüsse - ausgenommen solche über einen Antrag auf Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung - können nur zur Tagesordnung gefasst werden.
9.6 Bei der Mitgliederversammlung sind alle Mitglieder teilnahmeberechtigt. Stimmberechtigt sind nur die ordentlichen Mitglieder. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Die Übertragung des Stimmrechtes auf ein anderes Mitglied im Wege einer schriftlichen Bevollmächtigung ist zulässig.
9.8 Die Wahlen und die Beschlussfassung in der Mitgliederversammlung erfolgen in der Regel mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Beschlüsse, mit denen das Statut des Vereines geändert oder der Verein aufgelöst werden soll, bedürfen jedoch einer qualifizierten Mehrheit von zwei Drittel der abgegebenen gültigen Stimmen.
9.9 Den Vorsitz in der Mitgliederversammlung führt der Obmann/Obfrau, in dessen/deren Verhinderung sein/ihre Stellvertreter/in. Wenn auch dieser/diese verhindert ist, so führt das an Jahren älteste anwesende Vorstandsmitglied den Vorsitz.
10.1 Beschlussfassung über den Voranschlag,
10.2 Entgegennahme und Genehmigung des Rechenschaftsberichtes und des Rechnungsabschlusses unter Einbindung der Rechnungsprüfer,
10.3 Wahl und Enthebung der Mitglieder des Vorstandes und der Rechnungsprüfer,
10.4 Entlastung des Vorstandes
10.5 Beschlussfassung über Änderungen der Statuten und die freiwillige Auflösung des Vereines,
10.6 Beratung und Beschlussfassung über sonstige auf der Tagesordnung stehende Fragen.
11.1 Der Vorstand besteht aus Obmann und Stellvertreter, Schriftführer, sowie Kassier. Es können vom Vorstand max. fünf Beisitzer mit bestimmten Aufgaben ernannt werden.
11.2 Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung gewählt. Der Vorstand hat bei Ausscheiden eines gewählten Mitglieds das Recht, an seine Stelle ein anderes wählbares Mitglied zu kooptieren, wozu die nachträgliche Genehmigung in der nächstfolgenden Mitgliederversammlung einzuholen ist.
11.3 Die Funktionsperiode des Vorstandes beträgt vier Jahre, Wiederwahl ist möglich. Jede Funktion im Vorstand ist persönlich auszuüben.
11.4 Der Vorstand wird vom Obmann/Obfrau, bei Verhinderung von seinem/ihrem Stellvertreter, schriftlich oder mündlich einberufen. Ist auch dieser auf unvorhersehbar lange Zeit verhindert, darf jedes sonstige Vorstandsmitglied den Vorstand einberufen.
11.7 Den Vorsitz führt der Obmann/Obfrau, bei Verhinderung sein/ihr Stellvertreter/in. Ist auch diese/r verhindert, obliegt der Vorsitz dem ältesten anwesenden Vorstandsmitglied oder jenem Vorstandsmitglied, das die übrigen Vorstandsmitglieder mehrheitlich dazu bestimmen.
11.8 Außer durch Tod und Ablauf der Funktionsperiode (Abs.3) erlischt die Funktion eines Vorstandsmitgliedes durch Enthebung (Abs.9) und Rücktritt (Abs. 10).
11.9 Die Mitgliederversammlung kann jederzeit den gesamten Vorstand oder einzelne seiner Mitglieder entheben. Die Enthebung tritt mit der Bestellung des neuen Vorstandes bzw. Vorstandsmitgliedes in Kraft.
11.10 Die Vorstandsmitglieder können jederzeit schriftlich ihren Rücktritt erklären. Die Rücktrittserklärung ist an den Vorstand, im Falle des Rücktritts des gesamten Vorstandes an die Mitgliederversammlung zu richten. Der Rücktritt wird erst mit Wahl bzw. Kooptierung (Abs.2) eines Nachfolgers, spätestens aber 2 Monate nach der schriftlichen Bekanntgabe des Rücktrittes, wirksam.
12.1 Einrichtung eines den Anforderungen des Vereins entsprechenden Rechnungswesen mit laufenden Aufzeichnungen der Einnahmen/Ausgaben und Führung eines Vermögensverzeichnisses als Mindesterfordernis.
12.2 Erstellung des Jahresvoranschlages, des Rechenschaftsberichts und des Rechnungsabschlusses.
12.3 Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung in den Fällen des § 9 Abs. 1 und Abs. 2 lit. 1-3 dieser Statuten.
12.6 Aufnahme von ordentlichen und außerordentlichen Vereinsmitgliedern.
13.1 Der Obmann/Obfrau führt die laufenden Geschäfte des Vereines. Der/die Schriftführer/in unterstützt den Obmann/Obfrau bei der Führung der Vereinsgeschäfte.
13.2 Der Obmann/Obfrau vertritt den Verein nach außen. Schriftliche Ausfertigungen des Vereins bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Unterschriften des Obmannes/Obfrau und des Schriftführers/in, in Geldangelegenheiten des Obmannes/Obfrau und des Kassiers/Kassiererin.
13.3 Rechtsgeschäftliche Bevollmächtigungen, den Verein nach außen zu vertreten bzw. für ihn zu zeichnen, können ausschließlich von den in Abs.2 genannten Vorstandsmitgliedern erteilt werden.
13.4 Bei Gefahr in Verzug ist der Obmann/Obfrau berechtigt, auch in Angelegenheiten, die in den Wirkungsbereich der Mitgliederversammlung oder des Vorstandes fallen, unter eigener Verantwortung selbständig Anordnungen zu treffen, im Innenverhältnis bedürfen diese jedoch der nachträglichen Genehmigung durch das zuständige Vereinsorgan.
13.5 Der Obmann/Obfrau führt den Vorsitz in der Mitgliederversammlung und im Vorstand.
13.6 Der Schriftführer/in führt die Protokolle der Mitgliederversammlung und des Vorstandes.
13.7 Der Kassier/Kassiererin ist für die ordnungsgemäße Geldgebarung des Vereines verantwortlich.
13.8 Im Falle der Verhinderung eines Vorstandsmitgliedes wird dieses von einem anderen Vorstandsmitglied vertreten.
15.1 Zur Schlichtung von allen aus dem Vereinsverhältnis entstehenden Streitigkeiten ist das vereinsinterne Schiedsgericht zu berufen. Es ist eine „Schlichtungseinrichtung“ im Sinne des § 8 des Vereinsgesetzes 2002.
15.2 Das Schiedsgericht setzt sich aus drei ordentlichen Vereinsmitgliedern zusammen. Es ist derart gebildet, dass ein Streitteil dem Vorstand ein Mitglied als Schiedsrichter schriftlich namhaft macht. Über Aufforderung durch den Vorstand binnen sieben Tagen macht der andere Streitteil innerhalb von 14 Tagen seinerseits ein Mitglied des Schiedsgericht namhaft. Nach Verständigung durch den Vorstand innerhalb von 7 Tagen wählen die namhaft gemachten Schiedsrichter binnen weiterer 14 Tage ein drittes ordentliches Mitglied zum/zur Vorsitzenden des Schiedsgerichts. Bei Stimmengleichheit entscheidet unter den Vorgeschlagenen das Los. Die Mitglieder des Schiedsgerichtes dürfen keinem Organ – mit Ausnahme der Mitgliederversammlung angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Streitigkeit ist.