Source: https://www.arcguide.de/ausschreibung/deutschland-pforzheim-auftragsbekanntmachung-3/
Timestamp: 2019-07-24 06:36:42
Document Index: 30022981

Matched Legal Cases: ['§ 135', '§ 160', '§ 134', '§ 135', '§ 135', '§ 134']

Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen Deutschland, Pforzheim: Auftragsbekanntmachung - arcguide.de
Deutschland, Pforzheim: Auftragsbekanntmachung
Deutschland-Pforzheim: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
2019/S 137-337518
Stadt Pforzheim – Zentrale Vergabestelle
Neues Rathaus, Marktplatz 1
Kontaktstelle(n): Personal- und Organisationsamt – Zentrale Vergabestelle
Telefon: +49 723139-0
E-Mail: Zentrale.Vergabestelle@pforzheim.de
Fax: +49 723139-2846
NUTS-Code: DE129
Hauptadresse: www.pforzheim.de
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.vergabe24.de/vergabeunterlagen/54321-Tender-16be16514ae-25c0de0871a39218
Neubau ZPT – Begleitung Bauherr und TU-Leistung
Referenznummer der Bekanntmachung: WSP 2019.02
Projektbetreuung Bauherr + TU-Leistung im Rahmen der Baumaßnahme Neubau Zentrum für Präzisionstechnik in Pforzheim
Stadt Pforzheim – Wirtschaft und Stadtmarketing WSP
Der Auftraggeber sucht einen erfahrenen und zuverlässigen Auftragnehmer für die Phase ab der Beauftragung des Totalunternehmers bis zu Fertigstellung + Übergabe des Gebäudes sowie Abrechnung aller Leistungen.
Leistungsumfang sind sowohl Leistungen der Bauherrenvertretung als auch Leistungen der Objektüberwachung, verbunden mit einer planungs- und baubegleitenden Qualitätssicherung.
Qualitätskriterium – Name: Darstellung Aufgabenverteilung + Projektabwicklung / Gewichtung: 10,00
Qualitätskriterium – Name: Erläuterung Verfügbarkeit / Gewichtung: 10,00
Qualitätskriterium – Name: Termin- und Kostenmanagement, Konfliktmanagement / Gewichtung: 10,00
Qualitätskriterium – Name: Persönliche Referenzen Bauherrenvertretung / Gewichtung: 20,00
Qualitätskriterium – Name: Persönliche Referenzen Objektüberwachung / Gewichtung: 20,00
Qualitätskriterium – Name: Eindruck Präsentation / Gewichtung: 5,00
Kostenkriterium – Name: Honorarangebot / Gewichtung: 25,00
Beginn: 02/12/2019
Ende: 30/07/2021
Geplante Mindestzahl: 2
Höchstzahl: 3
Zahl der Punkte nach Eignungsprüfung. Bei Punktegleichheit ab Rang 3 entscheidet das Los!
Zuwendung im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale
Entwicklung (EFRE) – Inofvation und Energiewende – (VwV EFRE – RegioWIN
2014-2020)
Siehe Anlage zur Europäischen Bekanntmachung als Bestandteil der Teilnahmewettbewerbsunterlagen zu den Ziffern II.2.14 und IV.1.1 dieser Bekanntmachung!
Teilnahmeberechtigt sind Büros, die folgende Kriterien erfüllen:
1) Natürliche Personen werden zugelassen, wenn sie nach den Gesetzen der Länder berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Architekt/Ingenieur zu tragen oder wenn sie berechtigt sind, in derBundesrepublik Deutschland als Architekt/ Ingenieur tätig zu werden;
2) Juristische Personen werden zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen gemäß dem vorstehenden Absatz benennen;
3) Bei Bewerbergemeinschaften muss mindestens ein Mitglied die Anforderungen erfüllen, die an natürlicheoder juristische Personen gestellt werden.
— mit dem Projekt vergleichbare anrechenbare Kosten (KG 300+400),
— Honorarumsatz Jahresmittel,
— Durchschnittliche Mitarbeiterstruktur.
— 1. Referenz Leistungsbild „Bauherrenvertretung 2013-2018“,
— 2. Referenz Leistungsbild „vergleichbares Planen und Bauen 2013-2018“,
— 3. Referenz Leistungsbild „Bauüberwachung GU/TU – Projekt“,
— Beschreibung Referenzen in Wort + Bild,
— positive Beurteilung Referenzschreiben Auftraggeber,
— positive Beurteilung Referenzgeber zur Kostentreue.
Die vorhandenen Planungsleistungen/relevanten Unterlagen werden, sofern sie nicht bereits der Aufforderung zur Teilnahme beigefügt wurden, den ausgewählten Bietern mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe und zur Verhandlung elektronisch zur Verfügung gestellt.
Durchführung Verhandlungsgespräche: ca. 10.10. + 11.10.2019.
Den genauen Termin und den Ort erhalten die erfolgreichen Bewerber mit der Angebotsaufforderung. Die Beauftragung erfolgt voraussichtlich ca. im November 2019.
Gefordert werden bei der Einreichung der Teilnahmeanträge ausschließlich Eigenerklärungen oder Kopien mit dem Vorbehalt, vor einer Zuschlagserteilung bei Bedarf entsprechende Nachweise der zuständigen Stellen im Original bzw. durch beglaubigte Kopien nachzufordern.
Die geforderten Erklärungen und Angaben werden u. a. im Rahmen der zu verwendenden Formblätter(Bewerbungsformular) abgefordert. Die Formblätter sind unter Beachtung der Maßgaben dieser Bekanntmachung zwingend zu verwenden und vollständig auszufüllen und an den entsprechenden Stellen von einem Büroinhaber, einem Geschäftsführer und/oder einem bevollmächtigten Vertreter zu signieren (bei Wahl der Textform reicht die Nennung der Firma und des Firmeninhabers bzw. des bevollmächtigten Vertreters).
Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist das Bewerbungsformular für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen. Es ist nur ein Bewerbungsformular zugelassen. Die Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber. Ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht.
Rückfragen zur Ausschreibung können nur schriftlich als Bieternachricht über die Vergabeplattform unter Angabe der Projektbezeichnung „WSP 2019.02“ bis 6 Tage vor Antragsstellungsfrist gestellt werden.
Verbindlicher Bestandteil der Ausschreibungsunterlagen werden nur die darauf schriftlich zugesandten Antworten. Mündliche Auskünfte und Erklärungen haben keine Gültigkeit.
Telefon: +49 7219268732
In diesem Zusammenhang wird auf die §§ 135 und 160 Abs. 3 GWB hingewiesen, die nachfolgend in ihrem Wortlaut aufgeführt sind:
§ 160 Abs. 3, Antrag:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichendes Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt;
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden; 3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 § 135 Unwirksamkeit.
(1) Ein öffentlicher Auftrag ist von Anfang an unwirksam, wenn der öffentliche Auftraggeber 1. gegen § 134 verstoßen hat oder 2) den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist, Und dieser Verstoß in einem Nachprüfungsverfahren festgestellt worden ist.
(2) Die Unwirksamkeit nach Absatz 1 kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertagenach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
2) der öffentliche Auftraggeber eine Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht hat,mit der er die Absicht bekundet, den Vertrag abzuschließen, und
3) der Vertrag nicht vor Ablauf einer Frist von mindestens 10 Kalendertagen, gerechnet ab dem Tag nach der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung, abgeschlossen wurde.
Die Bekanntmachung nach Satz 1 Nummer 2 muss den Namen und die Kontaktdaten des öffentlichen Auftraggebers, die Beschreibung des Vertragsgegenstands, die Begründung der Entscheidung des Auftraggebers, den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt Der Europäischen Union zu vergeben, und den Namen und die Kontaktdaten des Unternehmens, das den Zuschlagerhalten soll, umfassen.
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