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Timestamp: 2019-03-21 05:41:55
Document Index: 101834697

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 86', '§ 1', '§ 9', '§ 10', '§ 46', '§ 47', '§ 51', '§ 52', '§ 57', '§ 58', '§ 66', '§ 67', '§ 86', '§ 67', '§ 72', '§ 73', '§ 83', '§ 73', '§ 74', '§ 75', '§ 76', '§ 77', '§ 78', '§ 79', '§ 80', '§ 81', '§ 82', '§ 83', '§ 84', '§ 86', '§ 87', '§ 120', '§ 121', '§ 127', '§ 74']

Landespersonalvertretungsgesetz (LPersVG) in der Fassung...
§ 1 - § 86 Erster Teil - Personalvertretungen
§ 1 - § 9 I. Abschnitt - Allgemeine Bestimmungen
§ 10 - § 46 II. Abschnitt - Personalrat
§ 47 - § 51 III. Abschnitt - Personalversammlung
§ 52 - § 57 IV. Abschnitt - Stufenvertretungen, Gesamtpersonalrat
§ 58 - § 66 V. Abschnitt - Jugend- und Auszubildendenvertretung
§ 67 - § 86 VI. Abschnitt - Beteiligung des Personalrats
§ 67 - § 72 1. Unterabschnitt - Allgemeines
§ 73 - § 83 2. Unterabschnitt - Formen und Durchführung der...
§ 73 - Grundsätze der Mitbestimmung
§ 74 - Verfahren
§ 75 - Einigungsstelle
§ 76 - Dienstvereinbarungen
§ 77 - Durchführung von Entscheidungen
§ 78 - Mitbestimmung in personellen Angelegenheiten der Arbeitnehmerinnen...
§ 79 - Mitbestimmung in personellen Angelegenheiten der Beamtinnen...
§ 80 - Mitbestimmung in sozialen und sonstigen innerdienstlichen...
§ 81 - Ausnahmen von der Mitbestimmung in personellen Angelegenheiten
§ 82 - Verfahren der Mitwirkung
§ 83 - Mitwirkung des Personalrats bei Kündigungen
§ 84 - § 86 3. Unterabschnitt - Sonstige Beteiligung
§ 87 - § 120 Zweiter Teil - Besondere Bestimmungen für einzelne...
§ 121 - § 127 Dritter Teil - Gerichtliche Entscheidungen,...
Amtliche Abkürzung: LPersVG
Fassung vom: 24.11.2000
Gliederungs-Nr: 2035-1
(LPersVG)
in der Fassung vom 24. November 2000 *
(1) Dienstvereinbarungen sind in allen Angelegenheiten des Personalvertretungsrechts zulässig, soweit sie nicht lediglich Einzelmaßnahmen betreffen und soweit nicht Rechtsvorschriften oder tarifliche Regelungen entgegenstehen. Sie werden durch Dienststelle und Personalrat gemeinsam beschlossen, sind schriftlich niederzulegen, von beiden Seiten zu unterzeichnen und in geeigneter Weise bekannt zu machen. § 74 Abs. 3 findet keine Anwendung.
(2) Dienstvereinbarungen können, soweit nichts anderes vereinbart ist, mit einer Frist von drei Monaten gekündigt werden.
(3) Nach Ablauf einer Dienstvereinbarung gelten ihre Regelungen in Angelegenheiten, in denen ein Spruch der Einigungsstelle die Einigung zwischen Dienststelle und Personalrat ersetzen kann, weiter, bis sie durch eine andere Dienstvereinbarung ersetzt wird.
(4) Die Dienststelle kann jederzeit, auch in den Fällen der Absätze 2 und 3, die Dienstvereinbarung ganz oder teilweise aufheben, wenn ihr das in Ausübung ihrer Regierungsverantwortung für eine gemeinwohlorientierte Staatstätigkeit angezeigt erscheint. Die Aufhebung ist zu begründen.
Dieses Gesetz dient auch der Umsetzung der Richtlinie 2002/14/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 11. März 2002 zur Festlegung eines allgemeinen Rahmens für die Unterrichtung und Anhörung der Arbeitnehmer in der Europäischen Gemeinschaft (ABl. EG Nr. L 80 S. 29).