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Timestamp: 2019-02-19 14:28:25
Document Index: 150109624

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 87', '§ 87', '§ 87', '§ 87', '§ 87', '§ 2', '§ 2', '§ 87', '§ 87', '§ 87', '§ 26', '§ 615', '§ 106', '§ 17', '§ 16', '§ 1', '§ 12', '§ 87', '§ 12', '§ 87', '§ 12', '§ 87', '§ 87', '§ 15', '§ 2', '§ 1', '§ 15', '§ 3', '§ 2', '§ 159', '§ 8', '§ 87', '§ 17', '§ 17', '§ 1', '§ 17', '§ 19', '§ 17', '§ 17', '§ 17', '§ 618', '§ 2', '§ 1', '§ 4', '§ 87', '§ 87']

Pausen | Fachbeiträge, Kommentare & Arbeitshilfen | Haufe
Fachbeiträge & Kommentare zu Pausen
Die Arbeitsstättenverordnung / 2.6.4 Arbeitsstätten
Zur Arbeitsstätte gehören gem. § 2 Abs. 2 ArbStättV insbesondere auch: Orte auf dem Gelände eines Betriebes oder einer Baustelle, zu denen Beschäftigte im Rahmen ihrer Arbeit Zugang haben, Verkehrswege, Fluchtwege, Notausgänge, Lager-, Maschinen- und Nebenräume, Sanitärräume, Kantinen, Pausen- und Bereitschaftsräume, Erste-Hilfe-Räume, Unterkünfte sowie Einrichtungen, die dem B...mehr
Die Arbeitsstättenverordnung / 9 Arbeitsstätten – Richtlinien, Technische Regeln für Arbeitsstätten
Die im Jahre 2004 angestoßene Reform der Arbeitsstätten-Richtlinien ist weit vorangeschritten. 18 Technische Regeln für Arbeitsstätten (ASR "A") sind, teilweise bereits wieder mehrfach novelliert, in Kraft. Im Endstadium sollen insgesamt 21 ASR "A" in Kraft sein. Die jüngste Novelle datiert vom 30.6.2017. Sie hat neben der nunmehr 19. Technischen Regel ASR V.3 "Gefährdungsbeu...mehr
Die Arbeitsstättenverordnung / 3.6 Besondere Schutzpflicht gegenüber behinderten Beschäftigten
Beschäftigt der Arbeitgeber Menschen mit Behinderungen, hat er die Arbeitsstätte so einzurichten und zu betreiben, dass die besonderen Belange dieser Beschäftigten im Hinblick auf die Sicherheit und den Schutz der Gesundheit berücksichtigt werden. Dies gilt insbesondere für die barrierefreie Gestaltung von Arbeitsplätzen, Sanitär-, Pausen- und Bereitschaftsräumen, Kantinen, ...mehr
Die Arbeitsstättenverordnung / 8.5 Arbeitsbedingungen in der Arbeitsstätte
Abschnitt 3 des Anhangs enthält grundlegende Vorgaben für die äußeren Arbeitsbedingungen in der Arbeitsstätte. Er besteht aus 7 Einzelbestimmungen, in denen folgende Sachverhalte geregelt sind: die flexibel gestaltete Forderung nach einer ausreichenden Bewegungsfläche für die Beschäftigten am Arbeitsplatz (Nr. 3.1) allgemein gehaltene Vorgaben für die unfallsichere Anordnung d...mehr
Mahlzeiten in der Entgeltabrechnung / 5.1.1 Höchstgrenze von 60 EUR pro Ereignis und Arbeitnehmer
Es ist in jedem Fall zu prüfen, ob eine Abgabe aufwendiger Speisen und Getränke vorliegt, mit denen eine Belohnungsabsicht verfolgt wird. Auch bei Vorliegen eines außergewöhnlichen Arbeitseinsatzes ist deshalb für die Steuerfreiheit erforderlich, dass der Wert der abgegebenen Speisen und Getränke pro Ereignis und Arbeitnehmer 60 EUR nicht überschreitet. Praxis-Beispiel Steuer...mehr
Arbeitszeit / 1 Arbeitszeitschutz
Der Arbeitszeitschutz umfasst die öffentlich-rechtlichen Vorschriften über die tägliche Höchstarbeitszeit, über die Festlegung der zeitlichen Lage der Arbeitszeit während eines Tages, über Pausen und arbeitsfreie Zeiten nach Ende der täglichen Arbeit und über Sonn- und Feiertagsruhe. Er ist vor allem im Arbeitszeitgesetz geregelt.mehr
BR-Mitbestimmung: Arbeitszeit, Pausen und Urlaubsgrundsätze
Zusammenfassung Überblick Der Betriebsrat hat ein erzwingbares Mitbestimmungsrecht über Beginn und Ende der täglichen Arbeitszeit einschließlich der Pausen sowie die Verteilung der Arbeitszeit auf die einzelnen Wochentage. Der Umfang des Mitbestimmungsrechts richtet sich nach dem durch die zwingenden gesetzlichen und tariflichen Vorschriften gesteckten Rahmen. Das Mitbestimmun...mehr
BR-Mitbestimmung: Arbeitszeit, Pausen und Urlaubsgrundsätze / Zusammenfassung
Überblick Der Betriebsrat hat ein erzwingbares Mitbestimmungsrecht über Beginn und Ende der täglichen Arbeitszeit einschließlich der Pausen sowie die Verteilung der Arbeitszeit auf die einzelnen Wochentage. Der Umfang des Mitbestimmungsrechts richtet sich nach dem durch die zwingenden gesetzlichen und tariflichen Vorschriften gesteckten Rahmen. Das Mitbestimmungsrecht des Bet...mehr
BR-Mitbestimmung: Arbeitszeit, Pausen und Urlaubsgrundsätze / 1 Beginn und Ende der Arbeitszeit
Der Betriebsrat hat gem. § 87 Abs. 1 Nr. 2 BetrVG, soweit eine gesetzliche oder tarifliche Regelung nicht besteht, ein Mitbestimmungsrecht über Beginn und Ende der täglichen Arbeitszeit einschließlich der Pausen sowie Verteilung der Arbeitszeit auf die einzelnen Wochentage. Er kann insofern auch verlangen, dass die mit dem Arbeitgeber geschlossenen Betriebsvereinbarungen übe...mehr
BR-Mitbestimmung: Arbeitszeit, Pausen und Urlaubsgrundsätze / 3 Urlaubsgrundsätze
Der Betriebsrat hat gem. § 87 Abs. 1 Nr. 5 BetrVG, soweit eine gesetzliche oder tarifliche Regelung nicht besteht, ein Mitbestimmungsrecht über Aufstellung allgemeiner Urlaubsgrundsätze und des Urlaubsplans sowie die Festsetzung der zeitlichen Lage des Urlaubs für den einzelnen Arbeitnehmer, soweit zwischen Arbeitgeber und den beteiligten Arbeitnehmern kein Einverständnis er...mehr
BR-Mitbestimmung: Arbeitszeit, Pausen und Urlaubsgrundsätze / 2 Vorübergehende Verkürzung oder Verlängerung der Arbeitszeit
Der Betriebsrat hat gem. § 87 Abs. 1 Nr. 3 BetrVG, soweit eine gesetzliche oder tarifliche Regelung nicht besteht, ein Mitbestimmungsrecht bei vorübergehender Verlängerung oder Verkürzung der betriebsüblichen Arbeitszeit. Das Mitbestimmungsrecht nach § 87 Abs. 1 Nr. 3 BetrVG stellt sich als Unterfall der Regelung in § 87 Abs. 1 Nr. 2 BetrVG über Beginn und Ende der Arbeitszei...mehr
BR-Mitbestimmung: Gesundheitsschutz und Sozialeinrichtungen / 1.3 Einzelne Sachbereiche
Für die Mitbestimmung gibt es allein schon wegen der Vielzahl von Verordnungen und Unfallverhütungsvorschriften eine Reihe von denkbaren Anknüpfungspunkten, wie das Arbeitsschutzgesetz, das Arbeitssicherheitsgesetz, die Arbeitsstättenverordnung, die Gefahrstoffverordnung, die Arbeitsstättenverordnung, die Baustellenverordnung sowie die die Betriebssicherheitsverordnung. All diese ge...mehr
Frik/Just/Neumann-Redlin, ArbZG § 2 Begriffsbestimmungen / 2.1.5 Arbeitszeit im Außendienst
Rz. 40 Im Rahmen der Tätigkeit von Außendienstmitarbeitern ist die Zuordnung der jeweiligen Tätigkeit zur Arbeitszeit oder Ruhezeit nicht immer evident. Zur leichteren Zuordnung einzelner Tätigkeiten dient folgende Übersicht:mehr
Frik/Just/Neumann-Redlin, ArbZG § 2 Begriffsbestimmungen / 2.1.8.2 § 87 Abs. 1 Nr. 2 BetrVG
Rz. 54 Ein Mitbestimmungsrecht besteht in Entscheidungen zur Lage und Verteilung der Arbeitszeit auf die einzelnen Wochentage nach § 87 Abs. 1 Nr. 2 BetrVG. Erfasst sind also Entscheidungen zum Beginn und Ende der Arbeitszeit sowie zu den Pausen. Nach ständiger Rechtsprechung nicht mitbestimmungspflichtig sind Anordnungen zur Dauer der Arbeitszeit. Ein Mitbestimmungsrecht des...mehr
Bereitschaft / 3.2.4 Beteiligung der Personalvertretung
Die Frage der Beteiligung der Personalvertretung im Rahmen von Rufbereitschaft wurde zunächst durch das Bundesarbeitsgericht (BAG) für Betriebsräte anders beurteilt als durch die Verwaltungsgerichte und das Bundesverwaltungsgericht für Personalräte. Nach der Rechtsprechung des BAG, das für das Betriebsverfassungsrecht und das Recht der Betriebsräte zuständig ist, unterliegt d...mehr
Lohnabrechnung im Baugewerbe / 1.1.1 Allgemeine Regelung
Die durchschnittliche regelmäßige tarifliche Wochenarbeitszeit beträgt ausschließlich der Ruhepausen im Kalenderjahr 40 Stunden. Sie teilt sich wie folgt auf: In den Monaten Januar bis März und Dezember (Winterarbeitszeit) beträgt sie montags bis donnerstags 8 Stunden sowie freitags 6 Stunden. Dies ergibt eine wöchentliche Arbeitszeit von 38 Stunden. In den Monaten April bis N...mehr
Kommentierung zum Tarifvertrag Versorgungsbetriebe (TV-V) / 8.2 Dauer und Verteilung der Arbeitszeit, Pausen (Absatz 1)
Die Dauer der durchschnittlichen regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit nach dem TV-V betrug bis zum 30.6.2008 ebenso wie nach dem TVöD im Bereich der VKA 38,5 Stunden im Tarifgebiet West bzw. 40 Stunden im Tarifgebiet Ost. Im Rahmen der Tarifrunde 2008 ist am 31.3.2008 vereinbart worden, die regelmäßige Arbeitszeit ab 1.7.2008 – abgesehen von wenigen Ausnahmen – von 38,5 auf...mehr
Kommentierung zum Tarifvertrag Versorgungsbetriebe (TV-V) / 8.9 Mitbestimmungsfragen
Arbeitszeitfragen unterliegen der Mitbestimmung nach dem Betriebsverfassungsgesetz bzw. den Personalvertretungsgesetzen. Dies betrifft nicht die tarifvertraglich geregelte Dauer der Arbeitszeit, sondern die betriebliche Lage der Arbeitszeit, deren Beginn und Ende, die Lage der Pausen und die Verteilung der Arbeitszeit auf die Wochentage (§ 87 Abs. 1 Nr. 2 BetrVG). Die Einführ...mehr
Kommentierung zum Tarifvertrag Versorgungsbetriebe (TV-V) / 9.2 Wechselschicht- und Schichtarbeit (Absätze 1 und 2)
Wechselschichtarbeit ist nach der tarifvertraglichen Legaldefinition in Absatz 1 die Arbeit nach einem Schichtplan, der einen regelmäßigen Wechsel der täglichen Arbeitszeit in Wechselschichten vorsieht, bei denen der Arbeitnehmer durchschnittlich längstens nach Ablauf eines Monats erneut zur Nachtschicht herangezogen wird. Wechselschichten sind wechselnde Arbeitsschichten, i...mehr
Die Anzahl der Urlaubstage ist abhängig von der Verteilung der wöchentlichen Arbeitszeit auf die Arbeitstage. Die Urlaubsdauer in § 26 Abs. 1 TVöD geht von einer Verteilung von 5 Arbeitstagen pro Woche aus. Jede andere Verteilung, unabhängig davon, ob mehr oder weniger Tage pro Woche zu arbeiten sind, führt zu einer Veränderung des Gesamtanspruchs auf Erholungsurlaub bezogen...mehr
Weisungsrecht, Direktionsrecht / 3.4 Zeitlicher Rahmen der Arbeitsleistung
Die regelmäßige Dauer der Arbeitszeit ist in der Regel tariflich oder einzelvertraglich festgelegt (Arbeitszeit). Darüber hinaus sind auch die gesetzlichen Regelungen des Arbeitszeitgesetzes zu beachten, sodass in den Grenzen des Weisungsrechts ein relativ geringer Spielraum für den Arbeitgeber bei der Ausübung verbleibt. Die Arbeitszeit zählt zu den essenziellen Inhalten de...mehr
Weisungsrecht, Direktionsrecht / 3.2 Inhalt und Art der Tätigkeit
Aus dem Arbeits- oder Tarifvertrag oder Gesetz ergeben sich nur in wenigen Ausnahmen konkrete Regelungen zu Art und Inhalt der geschuldeten Tätigkeit. Sie schaffen lediglich eine grobe Struktur, in der die Arbeit zu leisten ist. Dies gilt etwa in Bezug auf die Arbeitszeit, Pausen oder das Verbot bestimmter Tätigkeiten etc. Auch die Eingruppierung in eine Entgeltgruppe im TVö...mehr
Weisungsrecht, Direktionsrecht / 4.2 Gesetz und Verordnung
Ganz allgemein ist kein Arbeitnehmer verpflichtet, gesetzlich verbotene oder sittenwidrige Arbeitsleistungen zu erbringen. Dies gilt auch, soweit die Arbeiten aufgrund des Weisungsrechts zugewiesen werden. Der Arbeitgeber hat gesetzliche Beschränkungen bei der Ausübung seines Weisungsrechts zu beachten. Dazu gehören beispielsweise die gesetzlichen Arbeitnehmerschutzvorschrif...mehr
Weisungsrecht, Direktionsrecht / 6.2 Überschreitung der Grenzen des Weisungsrechts
Überschreitet der Arbeitgeber durch seine Weisung die rechtlichen Grenzen, ist der Arbeitnehmer berechtigt, die Weisung zu verweigern und behält trotzdem seinen Vergütungsanspruch aus § 615 BGB, selbst wenn er noch nicht einmal vorläufig der Anordnung nachkommt. Sinn und Zweck des Weisungsrechts in der Form, wie es durch § 106 GewO ausgestaltet ist, verlangen keine vorläufig...mehr
Mindestlohn / 3.11 Neue Aufzeichnungs- und Dokumentationspflichten
Der Gesetzgeber hat in § 17 Abs. 1 MiLoG erweiterte Aufzeichnungs- und Dokumentationspflichten geregelt. Bereits bisher gelten neben tarifvertraglichen bzw. arbeitsrechtlichen Aufzeichnungsvorschriften (z. B. § 16 Abs. 2 Nachweisgesetz) für die Sozialversicherung Aufzeichnungspflichten des Arbeitgebers, mit denen die zutreffende Ermittlung des Arbeitsentgelts nachgewiesen we...mehr
Jahreswechsel 2018/2019: Arbeitsrechtliche Änderungen / 7.7 Auflösungsantrag – wahrheitswidriger Prozessvortrag des Arbeitnehmers
Zum Sachverhalt: Bei der Beklagten werden Batteriezellen mit konzentrierter heißer Schwefelsäure befüllt und mit Gleichstrom von bis zu 350 A aufgeladen. Dabei bestehen erhebliche Brand- und Explosionsgefahren. Die Ladevorgänge werden lückenlos am PC überwacht und die aufzuladenden Module ständig auf Leckagen kontrolliert. Nach dem streitigen Vortrag der Beklagten sind die Mi...mehr
Ferme/Carsten u.a., MiLoG § 1 Mindestlohn / 4.1.4 Reisezeiten und Wartezeiten
Rz. 39 Keine vergütungspflichtige Arbeitszeit stellen Fahrten von der Wohnung zur Arbeitsstätte dar. Diese Wegezeiten zählen zur privaten Lebensführung des Arbeitnehmers und dienen allein dem Interesse des Arbeitnehmers, den Arbeitsort zu erreichen. Rz. 40 Differenzierter zu betrachten ist die Frage des Umgangs mit Reisezeiten. Maßgeblich für die Beurteilung ist hierbei, ob d...mehr
Arnold/Gräfl, TzBfG § 12 Arbeit auf Abruf / 7.2 Mitbestimmung nach § 87 BetrVG
Rz. 100 § 12 TzBfG regelt nicht die Beteiligungsrechte des Betriebsrats. Da mit Abrufarbeit die Lage der Arbeitszeit festgelegt wird, besteht bei Abrufarbeit ein Mitbestimmungsrecht des Betriebsrats nach § 87 Abs. 1 Nr. 2 BetrVG, welches allerdings die gesetzlichen Vorgaben des § 12 TzBfG zu beachten hat. Deswegen kann über eine Betriebsvereinbarung die Ankündigungsfrist vo...mehr
Teilzeitarbeit: Besonderheiten bei Entgeltfortzahlung, U ... / 2.2 Mitbestimmung über Arbeitszeit von Teilzeitbeschäftigten
Kein Mitbestimmungsrecht steht dem Betriebsrat bei der Dauer der wöchentlichen Arbeitszeit nach § 87 Abs. 1 Nr. 2 BetrVG zu. Die Festlegung der Arbeitszeitdauer ist allein Sache des Tarifvertrags bzw. des Einzelarbeitsvertrags. Entsprechendes gilt für die dauerhafte Erhöhung des Umfangs der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit eines Arbeitnehmers. Nach § 87 Abs. 1 Nr. 3 Bet...mehr
Ferme/Carsten u.a., MiLoG § 15 Befugnisse der Behörden d ... / 4.3.2 Zeitliche Beschränkung des Betretensrechts
Rz. 79 Geschäftsräume und Grundstücke dürfen während der Arbeitszeit der dort tätigen Personen betreten werden. Dies schließt eine Prüfung zur Nachtzeit ein, wenn gearbeitet wird. In einem Betrieb, in dem in 3 Schichten 24 Stunden gearbeitet wird, darf rund-um-die-Uhr geprüft werden. Insoweit unterscheidet sich die Prüfung nach § 2 SchwarzArbG vom Ermittlungsverfahren, in de...mehr
Ferme/Carsten u.a., MiLoG § 1 Mindestlohn / 2.1.2 Nach Deutschland entsandte Arbeitnehmer
Rz. 21 Im Hinblick auf das im MiLoG verankerte Arbeitsortprinzip findet das Gesetz auch auf alle Arbeitsverhältnisse Anwendung, bei denen aus dem Ausland entsandte Arbeitnehmer in Deutschland tätig werden. Hierbei ist auch nicht entscheidend, ob der ausländische Arbeitgeber seinen Sitz in einem Land der Europäischen Union oder in einem Drittstaat hat. Das MiLoG findet auf al...mehr
Ferme/Carsten u.a., MiLoG § 15 Befugnisse der Behörden d ... / 4.3.6 Befugnis zur Personalienüberprüfung
Rz. 84 § 3 Abs. 3 SchwarzArbG gestattet dem Zoll und den ihn unterstützenden Stellen die Personalien der Personen zu überprüfen, die in den Geschäftsräumen oder auf dem Grundstück des Arbeitgebers, Auftraggebers, des Dritten oder des Entleihers im Rahmen einer Prüfung nach § 2 Abs. 1 Nr. 5 SchwarzArbG tätig sind. Nach dem Gesetzeswortlaut muss die zu prüfende Person dort tä...mehr
FF 01/2019, Nachhaltige Sicherung des Erwerbseinkommens ... / 1 Gründe:
[1] I. Die Antragstellerin wendet sich mit ihrer Beschwerde gegen den am 3.1.2018 verkündeten Beschluss des Familiengerichts und die dort festgesetzte Höhe des von ihr geforderten laufenden und rückständigen Betreuungsunterhalts einer nicht verheirateten Mutter. [2] Die Beteiligten, die nicht miteinander verheiratet sind oder waren, sind die Eltern des im Oktober 2016 geboren...mehr
Sauer, SGB III § 159 Ruhen bei Sperrzeit / 2.3.1.5.5.4.3 Einzelne verhaltensbedingte Kündigungsgründe
Rz. 324 Bei der nachfolgenden Zusammenstellung werden Sachverhalte dargestellt, die tendenziell eine verhaltensbedingte Kündigung eher zur Folge oder eher nicht zur Folge haben. Maßgebend sind die Umstände des Einzelfalles. Manche der Sachverhalte können je nach Ausprägung auch eine außerordentliche Kündigung begründen (wird z. T. angegeben). Auf die Notwendigkeit einer eige...mehr
Arnold/Gräfl, TzBfG § 8 Zeitlich nicht begrenzte Verring ... / 1.2 Betriebliche Mitbestimmung
Rz. 6 Da der Betriebsrat nach § 87 Abs. 1 Nr. 2 BetrVG in Bezug auf Beginn und Ende der täglichen Arbeitszeit einschließlich der Pausen sowie der Verteilung der Arbeitszeit auf die einzelnen Wochentage ein notwendiges Mitbestimmungsrecht hat, unterliegt auch die seitens des Arbeitnehmers gewünschte Verteilung der reduzierten Arbeitszeit auf die Wochentage sowie an dem jewei...mehr
Personalgewinnung professionell gestalten / 7.7.4 Tipps für die Zusammenarbeit mit Zeitarbeitsunternehmen
Jedes Zeitarbeitunternehmen in Deutschland benötigt eine sog. Arbeitnehmerüberlassungserlaubnis, um Zeitarbeit gewerblich betreiben zu dürfen. Die zuständigen Landesarbeitsämter sind gleichzeitig Erlaubnisaussteller und Aufsichtsbehörde. Wenn Sie zum ersten Mal mit einem Ihnen unbekannten Zeitarbeitsunternehmen zusammenarbeiten, sollten Sie folgende Unterlagen zeigen lassen:...mehr
Ferme/Carsten u.a., MiLoG § 17 Erstellen und Bereithalte ... / 5 Umfang der Aufzeichnungspflicht
Rz. 23 3 Daten müssen – möglichst minutengenau – aufgezeichnet werden: der Beginn, das Ende und die Dauer der täglichen Arbeitszeit des Arbeitnehmers. Arbeitszeit ist die von Beginn und Ende her abgrenzbare Zeitspanne, in der ein Arbeitnehmer seinem Arbeitgeber zur Verfügung steht, um die Pflichten, die sich aus dem Arbeitsvertrag ergeben, an einem vom Arbeitgeber bestimmte...mehr
Ferme/Carsten u.a., MiLoG § 17 Erstellen und Bereithalte ... / 18.2 Abwandlung der Arbeitszeitaufzeichnungspflicht nach der MiLoAufzV
Rz. 76 Nach § 1 Abs. 1 Satz 1 MiLoAufzV kann die Arbeitszeitaufzeichnung nach Abs. 1 Satz 1 vereinfacht und abgewandelt werden. Abweichend von Abs. 1 Satz 1 genügt ein Arbeitgeber seiner Aufzeichnungspflicht, soweit er Arbeitnehmer mit ausschließlich mobilen Tätigkeiten beschäftigt diese keinen Vorgaben zur konkreten täglichen Arbeitszeit (Beginn und Ende) unterliegen und sich...mehr
Ferme/Carsten u.a., MiLoG § 17 Erstellen und Bereithalte ... / 7 Aufzeichnungsfrist
Rz. 31 Die Arbeitszeit ist spätestens bis zum Ablauf des 7. auf den Tag der Arbeitsleistung folgenden Kalendertags aufzuzeichnen. Die 7-Tage-Frist gilt seit dem Inkrafttreten des Tarifautonomiestärkungsgesetzes am 16.8.2014 auch für die Arbeitszeitaufzeichnung nach § 19 Abs. 1 AEntG und § 17c Abs. 1 AÜG. Da diese Pflicht die tatsächlich geleisteten Arbeitszeiten, den tatsäc...mehr
Ferme/Carsten u.a., MiLoG § 17 Erstellen und Bereithalte ... / 7.1 Aufzeichnungsfrist und Regelungen der Arbeitszeit im Arbeitvertrag bzw. durch Dienstplan
Rz. 33 Arbeitsverträge können, auch wenn in ihnen eine feste Arbeitszeit vereinbart ist, Abs. 1 nicht genügen. Arbeitsverträge geben lediglich die Soll-Arbeitszeit wieder, können jedoch nichts über die Ist-Arbeitszeit aussagen, die erst nach erfolgter Arbeitsleistung dokumentiert werden kann. Selbst wenn der tatsächliche Beginn und das tatsächliche Ende der Arbeitszeit mit ...mehr
Ferme/Carsten u.a., MiLoG § 17 Erstellen und Bereithalte ... / 10 Formulare zur Arbeitszeitaufzeichnung
Rz. 40 Da Abs. 1 lediglich vorgibt, Beginn, Ende und Dauer der täglichen Arbeitszeit aufzuzeichnen, der Gesetzgeber aber keine weiteren Vorgaben macht, können die Aufzeichnungen jeweils für einen einzelnen Arbeitnehmer oder für einen Tag und mehrere Arbeitnehmer gemacht werden. Durch Abs. 1 ist nicht ausgeschlossen, dass der Arbeitgeber auch andere Daten wie z. B. Pausenzei...mehr
Buchungssatz aus Finance Office Professional
Reisekosten Ausland für Arbeitnehmer: Richtig abrechnen ... / 3.2 Grenzüberschreitende Auswärtstätigkeit an einem Tag
Reist der Arbeitnehmer an einem Tag vom Inland ins Ausland und wieder zurück ins Inland, kann der Arbeitgeber immer den Pauschbetrag für den ausländischen Staat lohnsteuerfrei erstatten, in dem sich sein Arbeitnehmer zuletzt aufgehalten hat. Bei einer Anreise aus dem Inland ins Ausland kommt es darauf an, welchen Ort der Arbeitnehmer vor 24.00 Uhr erreicht hat. Praxis-Beispi...mehr
Reisekosten Ausland für Unternehmer: Richtig abrechnen u ... / 3.2.3 Ausländische Verpflegungspauschale bei einem nur kurzen Aufenthalt im Ausland (Transitfahrt)
Die ausländische Verpflegungspauschale ist auch dann anzusetzen, wenn der Unternehmer sich nur für kurze Zeit im Ausland aufhält, wie z. B. bei einem Kurierdienst, der im grenznahen Bereich tätig ist und Unterlagen bzw. Pakete auch auf der anderen Seite der Grenze zustellt. Bei einem Aufenthalt an einem Tag in mehreren Ländern, für die unterschiedlich hohe Pauschbeträge gelte...mehr
Thüsing, v. Steinau-Steinrück, Heise u.a. , BGB § 618 Pf ... / 3.2 Gegenstand der Schutzpflicht
Rz. 6 Der Dienstberechtigte ist nach Abs. 1 Fall 1 verpflichtet, die Räume, Vorrichtungen und Gerätschaften so einzurichten und zu unterhalten, dass von ihnen keine gesundheitlichen Gefahren für den Dienstverpflichteten ausgehen. Um dem Normzweck gerecht zu werden, ist der Begriff des Raums extensiv auszulegen. Deshalb umfasst er nicht nur die reine Arbeitsstätte, sondern da...mehr
Arnold/Gräfl, TzBfG § 2 Begriff des teilzeitbeschäftigte ... / 5.3 Geringfügige Beschäftigung und Mindestlohn
Rz. 31 Zum 1.1.2015 ist ein allgemeiner, gesetzlicher Mindestlohn eingeführt worden. Der Mindestlohnanspruch steht jedem Arbeitnehmer, folglich auch geringfügig beschäftigten Arbeitnehmern zu. Dieser betrug zunächst brutto 8,50 EUR je Zeitstunde (§ 1 Abs. 2 Satz 1 MiLoG). Nachdem zwischenzeitlich die Mindestlohnkommission der Bundesregierung eine Erhöhung des gesetzlichen Mi...mehr
Ausbildungsfreibetrag und Sonderbedarfsfreibetrag / 1.2 Berufsausbildung
Das Kind muss sich in Berufsausbildung befinden. Der Begriff der Berufsausbildung wird von der Rechtsprechung weit ausgelegt. Er umfasst jede Ausbildung zu einem künftigen Beruf, solange das Berufsziel noch nicht erreicht ist und die Vorbereitung darauf ernsthaft und nachhaltig betrieben wird. Dieser Vorbereitung dienen alle Maßnahmen, bei denen Kenntnisse, Fähigkeiten und E...mehr
Kindergeld / 10.1 Übergangszeit
Ein Kind, das das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet hat und sich in einer Übergangszeit von höchstens 4 Monaten zwischen 2 Ausbildungsabschnitten befindet, ist beim Kindergeld zu berücksichtigen. Als Übergangszeit gelten nicht zu vermeidende Zwangspausen, z. B. zwischen dem Ende der Schulausbildung und dem Beginn eines Studiums, zwischen dem Abschluss der Erstausbildung und d...mehr
Arbeitszeit: Beteiligung des Betriebsrats / 2.1.6 Pausen
Das Mitbestimmungsrecht gilt auch für die Festlegung der Pausen. Gem. § 4 ArbZG ist die Arbeitszeit durch im Voraus feststehende Ruhepausen von mindestens 30 Minuten bei einer Arbeitszeit von mehr als 6 bis zu 9 Stunden und 45 Minuten bei einer Arbeitszeit von mehr als 9 Stunden insgesamt zu unterbrechen. Ruhepausen können in Zeitabschnitte von jeweils mindestens 15 Minuten ...mehr
Arbeitszeit: Beteiligung des Betriebsrats / 2 Mitbestimmung über Beginn und Ende der täglichen Arbeitszeit und der Pausen
2.1 Beginn und Ende der täglichen Arbeitszeit Gem. § 87 Abs. 1 Nr. 2, 1. Alt. BetrVG hat der Betriebsrat bei der Festlegung von Beginn und Ende der täglichen Arbeitszeit einschließlich der Pausen mitzubestimmen. Die "tägliche Arbeitszeit" bezieht sich auf die vom Arbeitgeber im Rahmen des Weisungsrechts festgelegte Zeit der Erbringung der vertraglich geschuldeten Arbeitsleist...mehr
Arbeitszeit: Beteiligung des Betriebsrats / 2.1 Beginn und Ende der täglichen Arbeitszeit
Gem. § 87 Abs. 1 Nr. 2, 1. Alt. BetrVG hat der Betriebsrat bei der Festlegung von Beginn und Ende der täglichen Arbeitszeit einschließlich der Pausen mitzubestimmen. Die "tägliche Arbeitszeit" bezieht sich auf die vom Arbeitgeber im Rahmen des Weisungsrechts festgelegte Zeit der Erbringung der vertraglich geschuldeten Arbeitsleistung. Anknüpfungspunkt ist also die arbeitsver...mehr