Source: https://www.bundesimmobilien.de/11391068/ausschreibung?vid=315656
Timestamp: 2020-04-04 02:39:44
Document Index: 27853009

Matched Legal Cases: ['§ 34', '§ 55', '§ 51', '§ 39', '§ 75', '§ 123', '§ 124', '§ 75', '§ 11', '§ 155', '§ 160', '§ 160']

Rahmenvereinbarung über die Planung und Überwachung von Bauunterhaltungsmaßnahmen für ausgewählte Dienstliegenschaften der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben in Berlin; VOEK 049-20
15.9.2020 00:00
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=315656
VOEK 049-20
Planungsleistungen im Bauwesen (71320000)
Die hier ausgeschriebene Rahmenvereinbarung über die Planung und Überwachung von Bau- bzw. Bauunterhaltungsmaßnahmen für bestimmte Dienstliegenschaften im Eigentum der BImA sowie von der BImA bei Dritten angemieteten Objekten im Bundesland Berlin umfassen:
- die jährlich durchzuführende Feststellung der notwendigen Bauunterhaltungsmaßnahmen und übrigen Baumaßnahmen unter Berücksichtigung der baulichen Liegenschaftsentwicklung sowie das Aufstellen / Fortschreiben des Baubedarfsnachweises (BBN) unter Berücksichtigung der Richtlinie für die Überwachung der Verkehrssicherheit von baulichen Anlagen des Bundes (RÜV) und
- diverse Planungsaufgaben mit den Schwerpunkten Objektplanung, Fachplanung Technische Ausrüstung, Fachplanung Tragwerksplanung, Fachplanung Brandschutz und Fachplanung Freianlagen.
Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen (71240000)
Liegenschaften / Gebäude in Berlin siehe Anlage 1.1 und 1.2 zum Rahmenvertrag
 Baubegehung
Jährliche Baubegehung/en mit einem Vertreter der AG in dem/den von einem Einzelauftrag betroffenen Gebäude(n) zur Feststellung der Bauunterhaltungsarbeiten für die kommenden fünf Wirtschaftsjahre nach Terminabstimmung mit der AG, spätestens jedoch 24 Werktage nach Zugang des Einzelauftrags. Der AN berät die AG dabei in bauordnungsrechtlicher, gestalterischer, ingenieurtechnischer und wirtschaftlicher Hinsicht. Bei der Begehung kommt es insbesondere auch darauf an zu prüfen, ob die Maßnahmen zum vorbeugenden Brandschutz eingehalten sind sowie ob Mängel unter Prüfung von Gewährleistungsansprüchen vorliegen. Zur Einhaltung des Budgets ist eine sehr sorgfältige Prüfung und Festlegung der Prioritäten auszuführender Bauunterhaltungsmaßnahmen notwendig.
- Konzeptionelle Planung:
Konzeptionelle Planung – zeichnerisch und / oder durch Beschreibungen – der erforderlichen Bauleistung mit Kostenvergleichsbetrachtung zu alternativen Lösungsvarianten und
Erstellung einer nachvollziehbaren Kostenschätzung nach DIN 276: 2008-12 je Einzelmaßnahme.
- Erstellung der Baubedarfsnachweisung (BBN):
Jährliche Aufstellung und Vorlage der BBN innerhalb von 6 Kalenderwochen nach der Begehung, spätestens aber bis zum auf die Begehung folgenden 30.04. Die Ergebnisse der Planung und Kostenschätzung sind nach den im Rahmen der Begehung festgelegten Prioritäten unter Angabe des Ortes (Gebäudeteil, Bauteil etc.) sowie unter der Bezeichnung der Maßnahme den jeweiligen Planjahren zuzuordnen.
- Maßnahmen außerhalb der BBN, Sofortmaßnahmen:
Baufachliche Stellungnahmen auf schriftliche Anweisung der AG für Maßnahmen außerhalb der BBN bzw. unvorhergesehene Sofortmaßnahmen.
- Baubegehung, Überwachungsliste (RÜV-Begehung):
Jährliche Baubegehung mit einem Vertreter der AG in dem/den von einem Einzelauftrag betroffenen Gebäude(n) nach Maßgabe der RÜV.
Aufstellung der Überwachungsliste unter Verwendung des Musters der RÜV während der Baubegehung und Vorlage spätestens bis zum 30.04.
- Planungs- und Überwachungsleistungen auf Grundlage der jeweiligen BBN:
- Die einzelnen Leistungen der Objektplanung Gebäude und Innenräume im Sinne von § 34 HOAI ab Leistungsphase 1 einschließlich zugehöriger Besonderer Leistungen gemäß
der Anlage 2.2 des Rahmenvertrages
- Die einzelnen Leistungen der Fachplanung Technische Ausrüstung im Sinne von § 55 HOAI ab Leistungsphase 1 einschließlich zugehöriger Besonderer Leistungen gemäß
Anlage 2.3 des Rahmenvertrages
- Die einzelnen Leistungen der Fachplanung Tragwerksplanung im Sinne von § 51 HOAI ab Leistungsphase 1 einschließlich zugehöriger Besonderer Leistungen gemäß
Anlage 2.4 des Rahmenvertrages
- Die einzelnen Leistungen der Fachplanung Freianlagen im Sinne von § 39 HOAI ab Leistungsphase 1 einschließlich zugehöriger Besonderer Leistungen gemäß Anlage 2.5 des Rahmenvertrages
- Die einzelnen Leistungen der Fachplanung Brandschutz im Sinne von Pkt. 1.4 AHO Heft 17/06.2015 ab Leistungsphase 1 einschließlich zugehöriger Besonderer Leistungen gemäß
Anlage 2.6 des Rahmenvertrages
- Weitere notwendige Leistungen
Qualitätskriterium Name: Konzept mit gewichteten Unterkriterien (siehe Anlage 3 der Bewerbungsbedingungen) / Gewichtung: 60
Preis Gewichtung: 40
Die Laufzeit dieses Vertrages beginnt mit dem Tag der Zuschlagserteilung, frühestens am 01.10.2020 und endet am 31.12.2022. Die Auftraggeberin ist zur zweimaligen Ausübung einer Verlängerungsoption berechtigt, durch die sich die Laufzeit dieses Vertrages um jeweils ein weiteres Kalenderjahr (= Wirtschaftsjahr) verlängert.
Erfüllung der Eignungskriterien (siehe III 1.1 - III 1.3 dieser Bekanntmachung bzw. Anlage 1 und 2 der Bewerbungsbedingungen). Sollten mehr als 7 Teilnahmeanträge geeigneter Bewerber / Bewerbergemeinschaften infrage kommen, werden die Bewerber / Bewerbergemeinschaften zur Angebotsabgabe aufgefordert, die in der Rangfolge die meisten der zu vergebenden Punkte für die Referenzen erhalten.
Ein von der Vergabestelle eingesetztes Gremium wird anhand des nachfolgenden Bewertungssystems die Bewerber festlegen, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden.
Punktvergabe für eingereichten Referenzen
A = Art der Aufgabenstellung: max. 10 Pkt.
A1. Art der Baumaßnahme - ( max. 5 Punkte)
• unter Denkmalschutz (3 Punkte)
• ohne Denkmalschutz (0,5 Punkte)
• mit Schadstoffbefund (2 Punkte)
• ohne Schadstoffbefund (0,5 Punkte)
A2. Nutzung/Gebäudetyp (max. 2 Punkte)
• gewerbliche Nutzung oder Mischnutzung (1 Punkte)
• leerstehend (0,5 Punkte)
• bei laufendem Betrieb (1 Punkt)
A3. Auftraggeber (max. 3 Punkte)
• öffentlicher Auftraggeber (3 Punkte)
• privater Auftraggeber (1 Punkt)
L = Leistungen des Bewerbers:
Umfang der beauftragten Planungsleistungen – LPH (max. 30 Punkte)
• Gesamtplanerleistungen (LPH 2 - 8) im Bereich Hochbau + Fachplanungen TA (20 Punkte)
Gesamtleistung (LPH 2 - 8) im Bereich Hochbau (10 Punkte)
Gesamtleistung (LPH 2 - 8) im Bereich TA (10 Punkte)
• Gesamtleistung im Bereich Brandschutzplanung (4 Punkte)
• Teilleistungen (LPH 1 / LPH 9) je Planungsbereich (je 3 Punkte)
• Teilleistungen einzelne LPH / je Planungsbereich (1 Punkt)
Q = Qualität der Projektorganisation bewertet vom Referenzgeber im
Referenzschreiben (max. 10 Punkte)
Projektbezogenes Referenzschreiben vom Auftraggeber zur vertragsgemäßen Ausführung
Qualität Planung / Ausführung (4 Punkte)
Kostensicherheit – (4 Punkte)
Terminsicherheit– (2 Punkte)
Sollten Bewerber dieselbe Punktzahl erreichen, entscheidet die höchste Punktzahl in L=Leistungen die Auswahl. Führt dies nicht zu einem eindeutigen Ergebnis entscheidet das Los.
siehe Rahmenvereinbarung
Zuschlagskriterien und deren Bewertung für die Angebotsauswertung:
1. Preis 40 % zu den Komponenten: Umbauzuschlag, Zu- oder Abschlag auf den Mindestsatz zum Gesamthonorar der Grundleistungen, Stundensätze und Nebenkostenpauschale
Berechnung der Punktzahl pro Komponente= Angebot niedrigste preisliche Komponente : preisliche Komponente des Angebotes x max. Punktzahl (10)
2. Konzept 60 % mit Gewichtung der Schwerpunkte: Methodisches Vorgehen (max. 10 Punkte - Gewichtung 20 %); Organisation (max. 10 Punkte - Gewichtung 30 %) und Aufgabenumsetzung in Abstimmung mit der Auftraggeberin (max. 10 Punkte - Gewichtung 10 %)
Der Bieter ist aufgefordert, seine Ideen zur Umsetzung der Aufgabenstellung der Rahmenvereinbarung darzustellen. Er soll beschreiben, wie er beabsichtigt, die Aufgaben zu erfüllen und die ordnungsgemäße Leistungserbringung zu gewährleisten.
Das mit dem Angebot einzureichende schriftliche Konzept - auf max. 5 DIN A4 Seiten - muss die folgenden – wertungsrelevanten – Schwerpunkte enthalten, wobei die Ausarbeitung von Lösungsvorschlägen der Planungsaufgabe nicht erwartet wird. Aussagekräftige Referenzobjekte können zur Darstellung (und auch zur späteren Erläuterung im etwaigen Verhandlungsgespräch) herangezogen werden.
Die federführenden Mitarbeiter für die Planung sowie für die Bauüberwachung sind namentlich zu benennen.
Das Konzept wird für jeden Schwerpunkt mit den Punkten 0 (ungenügend) bis 10 (sehr gut) wie folgt durch ein Gremium bewertet.
Mindestpunktzahl für das Konzept:
Die Konzepte müssen je Schwerpunkt mindestens 2 von maximal 10 möglichen Leistungspunkten erreichen. Angebote, die mit weniger als 2 Punkten bewertet werden, werden zwingend von der weiteren Wertung ausgeschlossen.
Wird kein Konzept mit Angebot eingereicht, wird das Angebot ausgeschlossen.
8 - 10 Punkte - sehr gut:
Ein Konzept, das verspricht, die vorgesehenen Planungsleistungen in besonders guter Qualität umzusetzen.
Vollständige, klar strukturierte, logische und nachvollziehbar aufgebaute Herangehensweise ohne offene Fragen; sehr gute fachliche Qualität und Schlüssigkeit des Konzepts.
6 - 8 Punkte - gut:
Ein Konzept, das verspricht, die vorgesehenen Planungsleistungen in guter Qualität umzusetzen. Vollständige, strukturierte und nachvollziehbar aufgebaute Herangehensweise mit einigen offenen Fragestellungen, gute fachliche Qualität und Schlüssigkeit des Konzepts.
4 - 6 Punkte - befriedigend:
Ein Konzept, das teilweise Schwächen aufweist, aber verspricht, die vorgesehenen Planungsleistungen insgesamt weitgehend umzusetzen. Brauchbar strukturierte Herangehensweise mit einigen offenen Fragenstellungen; zufriedenstellende fachliche Qualität und Schlüssigkeit des Konzepts.
2 - 4 Punkte - ausreichend:
Ein Konzept, das Mängel bei der Herangehensweise zur Umsetzung der Planungsleistungen aufweist, aber eine noch ordnungsgemäße Auftragserfüllung erwarten lässt. Brauchbar strukturierte Vorgehensweise mit einigen Mängeln und mehreren offenen Fragen; ausreichende fachliche Qualität und Schlüssigkeit des Konzepts.
0 - 1 Punkt/e - mangelhaft:
Ein Konzept, das die vorgesehenen Planungsleistungen nicht umsetzen kann und keine ordnungsgemäße Auftragserfüllung erwarten lässt oder ein nicht vorhandenes Konzept.
Unvollständige, unstrukturierte und nicht nachvollziehbare Herrangehensweise mit vielen offenen Fragestellungen; ungenügende fachliche Qualität und keine Schlüssigkeit des Konzepts.
Den Zuschlag erhält das Angebot, das die höchste Gesamtpunktzahl (Wertungssumme) erreicht, die sich aus der Summe der Punkte für den Preis und der Punkte für das Konzept ergibt.
Berechnung der Wertungssumme:
Berechnung der Punktzahl für den Preis pro Komponente = Angebot niedrigste preisliche Komponente : preisliche Komponente des Angebotes x max. Punktzahl (10)
Berechnung Punktzahl für das Konzept: Gewichtung je Schwerpunkt x Punkte für das Konzept des Angebotes.
Bei Gleichstand erhält das Angebot mit der größeren Leistungspunktzahl des Konzeptes den Zuschlag. Führt dies nicht zu einem eindeutigen Zuschlagsergebnis, entscheidet das Los.
Das Konzept wird zum Zeitpunkt des erteilten Zuschlags Bestandteil des Vertrages.
Angaben, die mit Vordruck Anlage 1 der Bewerbungsbedingungen"Eigenerklärungen und Eignungskriterien mit Mindestanforderungen gem. § 75 VgV zum Vergabeverfahren" einzureichen sind:
- Angaben zu Einzelbieter/Bietergemeinschaft
- Allgemeine Angaben zum Unternehmen
- Zusätzliche Angaben, sofern das Unternehmen ein Einzelunternehmen oder Freiberufler ist (Angaben zur Inhaberin/zum Inhaber bzw. zu dem nach Satzung oder Gesetz (Vertretungsberechtigten)
- Eigenerklärung über zwingende und fakultative Ausschlussgründe nach § 123 und § 124 GWB
- Nachweis der Kammereintragung
alternativ gilt für die zutreffenden Eigenerklärungen eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) als vorläufiger Nachweis
Angaben, die mit Vordruck "Eigenerklärungen und Eignungskriterien mit Mindestanforderungen gem. § 75 VgV zum Vergabeverfahren" einzureichen sind:
- Eigenerklärung zur bestehenden Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung:
Die Betriebshaftpflichtversicherung hat mindestens folgende Deckungssummen pro Schadensfall aufzuweisen: Personenschäden 2,0 Mio. €; sonstige Schäden 2,0 Mio. €. Sollte die Betriebshaftpflichtversicherung die vorgenannten Deckungssummen derzeit nicht erreichen oder noch keine Betriebshaftpflichtversicherung abgeschlossen sein, so ist der Bieter verpflichtet, im Falle der Zuschlagserteilung die Deckungssummen entsprechend zu erhöhen bzw. abzuschließen.
- Angaben zu Umsätzen: Angaben zum Gesamtumsatz des Unternehmens, jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Jahre.
Eigenerklärung zum Gesamtumsatz des Unternehmens sowie zum Umsatz bezüglich der ausgeschriebenen Leistungsart im Bereich Objektplanung bei Gebäuden (Bauen im Bestand) und Technische Ausrüstung des Bewerbers jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Jahre
- Kammereintragung
- Einhaltung der Deckungssummen der Haftpflichtversicherung bei Leistungsbeginn
- Mindestanforderung Gesamtumsatz ≥ € 400.000 Euro je Jahr
- Qualifikationen der Beschäftigten: Mindestanforderung ≥ 6 Diplom-Ingenieure/-innen oder vergleichbar mit mindestens einem Dipl.-Ing. mit mindestens 5 Jahren Berufserfahrung in den Leistungsbildern Objektplanung bei Gebäuden, Technische Ausrüstung, Brandschutz, Tragwerksplanung und Freianlagen.
- Nachweis der genannten Qualifikationen der vorgesehenen Beschäftigten einschl. Büroinhaber (Dipl.-Ing. oder MA) für eine Anzahl von ≥ 6 Beschäftigten (Nachweise zu den Leistungsbildern beilegen).
- Darstellung von mindestens drei und höchstens fünf vergleichbaren Referenzen von mindestens zwei verschiedenen Auftraggebern aus dem Zeitraum der letzten fünf Jahre. Vergleichbar sind Referenzen, deren Gegenstand dem Ausschreibungsgegenstand zumindest nahe kommt. Die Referenzen müssen im technischen oder organisatorischen Bereich einen gleich hohen oder höheren Schwierigkeitsgrad aufweisen und einen tragfähigen Rückschluss auf die Leistungsfähigkeit des Bieters für die ausgeschriebene Leistung ermöglichen.
Mindestens 3 - aber höchstens 5 - Referenzen mit der Bauaufgabe Bauen im Bestand / Sanierung von Bestandsgebäuden
Dabei ist je eine Referenzbescheinigung des Auftraggebers beizufügen, aus der die Qualität der
• Planung / Ausführung
hervorgeht. Referenzen zu Neubauprojekten werden nicht gewertet.
Je Projekt sind maximal 5 doppelseitig bedruckte DIN A 4 Seiten oder drei einseitig bedruckten DIN A 3 Seiten einzureichen, davon
• mindestens ein Projekt mit einer denkmalgerechten Sanierung / Bauen im Bestand eines unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes
• mindestens zwei Projekte Bauen im Bestand
bei allen drei Projekten müssen die Leistungen
• der Objektplanung,
• Technischen Gebäudeausrüstung,
• Brandschutzplanung,
erbracht worden sein, wobei nicht alle vier Fachbereiche in jedem Projekt enthalten sein müssen.
- Anzahl der Beschäftigten einschließlich Büroinhaber (bei Bewerbergemeinschaften bzw. bei Inanspruchnahme anderer Unternehmen innerhalb der Gemeinschaft).
- Eigenerklärung über die Leistungserbringung, dass spätestens bei Leistungsbeginn ausreichend qualifiziertes Personal zur Erfüllung der ausgeschriebenen Leistung beschäftigt und dem Unternehmen spätestens bei Leistungsbeginn auch die notwendigen Maschinen, Werkzeuge und Materialien zur Verfügung stehen.
- Angaben bei Bewerbergemeinschaften: Art und Umfang des Leistungsteils des jeweiligen Mitglieds.
- Angaben zu Unterauftragnehmerleistungen: Teilleistungen, für die der Einsatz von Unterauftragnehmern geplant ist (Unternehmen mit Adresse, wenn der Bewerber/ die Bewerbergemeinschaft für den Nachweis seiner / ihrer Eignung auf den Unterauftragnehmer zurückgreift) sowie die entsprechende Verpflichtungserklärung.
- Eignungsleihe: Unternehmen mit Adresse, wenn der Bewerber/ die Bewerbergemeinschaft für den Nachweis seiner / ihrer Eignung auf die Kapazitäten zurückgreift sowie die entsprechende Verpflichtungserklärung.
- Mindestanforderung Anzahl der Beschäftigten ≥ 15 Beschäftigte
- Qualifikationen und Nachweise der Beschäftigten: Mindestanforderung ≥ 6 Diplom-Ingenieure/-innen oder vergleichbar mit mindestens einem Dipl.-Ing. mit mindestens 5 Jahren Berufserfahrung in den Leistungsbildern Objektplanung bei Gebäuden, Technische Ausrüstung, Brandschutz, Tragwerksplanung und Freianlagen (Nachweise zu den Leistungsbildern beilegen).
- Mindestanforderung an die Referenzen: Der Bewerber (die Bewerbergemeinschaft) hat die Darstellung von mindestens 3 - aber höchstens 5 - mit der Bauaufgabe „Bauen im Bestand“ vergleichbare Referenzprojekte einzureichen. Dabei ist je eine Referenzbescheinigung des Auftraggebers beizufügen, aus der die Qualität der
- Wenn Unterauftragnehmerleistungen/Eignungsleihe geplant sind/ist: Unterauftragnehmen und Eignungsentleiher mit Adresse und Beschreibung der Leistungsbereiche angeben sowie die entsprechende Verpflichtungserklärung.
Bewerbergemeinschaften reichen den ausgefüllten Vordruck "Bewerbergemeinschaftserklärung" ein.
1) Die Teilnahmeunterlagen können unentgeltlich, uneingeschränkt, vollständig und direkt über die e-Vergabe-Plattform des Bundes (http://www. evergabe-online.de) heruntergeladen werden.
(2) Die vorgegebenen Vordrucke in den Bewerbungsunterlagen sind zu verwenden. Der Vordruck "Teilnahmeantrag" bzw. später im Verfahren der Vordruck "Angebotsschreiben" muss mit dem Namen der erklärenden Person versehen (Textform) bzw. elektronisch signiert sein. Bei Bewerber-/Bietergemeinschaften ist der Teilnahmeantrag/das Angebot entweder von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft oder dem bevollmächtigten Vertreter in Textform einzureichen bzw. elektronisch signiert einzureichen.
(3) Der Teilnahmeantrag/das Angebot ist in Textform ausschließlich über www.evergabe-online.de einzureichen. Hinweise gemäß § 11 Abs. 3 VgV. Die zur Nutzung der e-Vergabe-Plattform einzusetzenden elektronischen Mittel sind die Clients der e-Vergabe-Plattform und die elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform. Diese werden über die mit „Anwendungen“ bezeichneten Menüpunkte auf www.evergabe-online.de zur Verfügung gestellt. Hierzu gehören für Unternehmen der Angebots-Assistenten (AnA) und der Signatur-Client für Bieter (Sig-Client) für elektronische Signaturen. Die technischen Parameter zur Einreichung von Teilnahmeanträgen, Angeboten und Interessensbestätigungen verwendeten elektronischen Mittel sind durch die Clients der e-Vergabe-Plattform und die elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform bestimmt. Verwendete Verschlüsselungs- und Zeiterfassungsverfahren sind Bestandteil der Clients der e-Vergabe-Plattform sowie der Plattform selber und der elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform. Weitergehende Informationen stehen auf https://www.evergabe-online.info bereit.
(4) Geforderte Erklärungen und Nachweise sind, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes zugelassen ist, mit dem Teilnahmeantrag, spätestens zu dem in IV.2.2) genannten Termin vorzulegen. Geforderte Erklärungen und Nachweise, die bis zum Ablauf der in IV.2.2) genannten Frist nicht vorgelegt wurden, können auf Anforderung der Auftraggeberin innerhalb einer angemessenen Frist nachgereicht werden. Werden auf diese Weise nachgeforderte Erklärungen und Nachweise nicht innerhalb der Nachforderungsfrist vorgelegt, wird der Teilnahmeantrag ausgeschlossen.
(6) Bewerber-/Bietergemeinschaften haben die in den Bewerbungsbedingungen geforderten Angaben und Erklärungen von jedem Mitglied einer Bewerber-/Bietergemeinschaft einzureichen.
(7) Die Anforderungsfrist für zusätzliche Auskünfte (Bewerberfragen), die ausschließlich über die e-Vergabe-Plattform (www.evergabe-online.de) oder per Email an Verdingung@bundesimmobilien.de einzureichen sind, endet am 20.04.2020, 12:00 Uhr. Telefonische Auskünfte werden nicht erteilt.
(8) Bei technischen Fragen zur e-Vergabe-Plattform wenden Sie sich bitte an e-Vergabe HelpDesk:
Es gelten die Regelungen der §§ 155 ff. GWB. Insbesondere ist § 160 Abs. 3 GWB zu beachten: Ein Nachprüfungsantrag ist gemäß § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oderzur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,