Source: https://www.ewir-online.de/heft-1-2020/ewir-2020-31-keine-nur-von-einer-partei-beantragte-zurueckverweisung-an-schiedsgericht-bei-aufhebung-wegen-gravierender/
Timestamp: 2020-01-29 11:15:27
Document Index: 46770540

Matched Legal Cases: ['BGH', '§ 1059', '§ 1060', '§ 1059', '§ 1060', 'BGH', 'BGH', '§ 1059', 'BGH']

Keine nur von einer Partei beantragte Zurückverweisung an Schiedsgericht bei Aufhebung wegen gravierender Verletzung des rechtlichen Gehörs einer Partei (BGH, Beschl. v. 18.07.2019 – I ZB 90/18 – Ralf Hangebrauck) – EWiR 2020, 31 | EWiR online
EWiR 2020, 31
Otto Schmidt Rechtsverlag KG Otto Schmidt Rechtsverlag KG 0177-9303 EWiR - Entscheidungen zum Wirtschaftsrecht, Kurzkommentare EWiR 2020 WirtschaftsrechtVerfahrens- und VollstreckungsrechtZPO § 1059 Abs. 2 Nr. 2 lit. b, Abs. 4, § 1060 Abs. 2 Satz 1Keine nur von einer Partei beantragte Zurückverweisung an Schiedsgericht bei Aufhebung wegen gravierender Verletzung des rechtlichen Gehörs einer Partei ZPO§ 1059 ZPO§ 1060 BGH, Beschl. v. 18.07.2019 – I ZB 90/18 (OLG Düsseldorf), WM 2019, 1973BGHBeschl.18.7.2019I ZB 90/18WM 2019, 1973OLG Düsseldorf
Eine Zurückverweisung an das Schiedsgericht in direkter oder analoger Anwendung von § 1059 Abs. 4 ZPO kommt nicht in Betracht, wenn sie nur von einer Partei beantragt worden ist und der Aufhebungsgrund einer augenfälligen, gravierenden Verletzung des rechtlichen Gehörs einer Partei vorliegt (Fortführung von BGH, Beschl. v. 7. 6. 2018 – I ZB 70/17, SchiedsVZ 2018, 318, Rz. 24).