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Timestamp: 2020-04-01 08:59:36
Document Index: 32290295

Matched Legal Cases: ['§ 20', '§ 37', '§ 13', '§ 16', '§ 34', '§ 42', '§ 35', '§ 43', '§ 37', '§ 46', '§ 38', '§ 47', '§ 1', '§ 3', '§ 57', '§ 21', '§ 21', '§ 27', '§ 28', '§ 21', '§16', '§ 12', '§ 15', '§ 15', '§ 34', '§ 8', '§ 8', '§ 23', 'Art. 12', '§ 34', '§ 14', '§ 31', '§ 42', '§ 56', '§17', '§ 8', '§ 8', '§ 8']

Geschichte NF, Bachelor (ab WS 2018/19) – Philosophische Promotionskommission an der Goethe Universität Frankfurt/Main
Bachelorstudiengang Geschichte Nebenfach (ab WS 2018/19)
Geschichte nf, bachelor (ab ws 2018/19)
Ordnung des Fachbereichs Philosophie und Geschichtswissenschaften der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main für das Nebenfach Geschichte in den „Mehr-Fächer-Bachelorstudiengängen“ vom 30. Mai 2018
Aufgrund der §§ 20, 44 Abs. 1 Nr. 1 des Hessischen Hochschulgesetzes in der Fassung vom 14. Dezember 2009, zuletzt geändert durch Gesetz vom 18. Dezember 2017, hat der Fachbereichsrat des Fachbereichs Philosophie und Geschichtswissenschaften der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main am 30. Mai 2018 die folgende Ordnung für das Bachelor-Nebenfach Geschichte beschlossen. Diese Ordnung hat das Präsidium der Johann Wolfgang Goethe-Universität gemäß § 37 Abs. 5 Hessisches Hochschulgesetz am 24. Juli 2018 genehmigt. Sie wird hiermit bekannt gemacht.
§ 13 Lehr- und Lernformen; Zugang zu Modulen (RO: § 16) 10
Abschnitt VI: Durchführung der Modulprüfungen im Bachelor-Nebenfach Geschichte
§ 34 Bewertung/Benotung der Studien- und Prüfungsleistungen; Bildung der Noten und der Gesamtnote für das Bachelor-Nebenfach Geschichte (RO: § 42)
§ 35 Bestehen und Nichtbestehen der Bachelorprüfung im Nebenfach Geschichte; Notenbekanntgabe (RO: § 43)
Abschnitt VIII: Wiederholung von Prüfungen; Verlust des Prüfungsanspruchs und endgültiges Nichtbestehen der Bachelorprüfung im Nebenfach Geschichte
§ 37 Wiederholung von Prüfungen im Nebenfach Geschichte (RO: § 46)
§ 38 Verlust des Prüfungsanspruchs und endgültiges Nichtbestehen der Bachelorprüfung im Nebenfach Geschichte (RO: § 47)
Anlage 1: Mögliche Fächerkombinationen (Anlage 3 RO)
(1) Diese Ordnung regelt das Studium und die Modulprüfungen im Nebenfach Geschichte im Mehr-Fächer-Bachelorstudiengang. Sie gilt in Verbindung mit der Rahmenordnung für gestufte und modularisierte Studiengänge der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main vom 30. April 2014, UniReport Satzungen und Ordnungen vom 11. Juli 2014 in der jeweils gültigen Fassung, nachfolgend Rahmenordnung (RO) genannt.
(2) Das Nebenfach Geschichte wird parallel zu einem Hauptfach studiert. Das Studium und die Modulprüfungen im Hauptfach sind nach den Bestimmungen der für das Hauptfach maßgeblichen Ordnung zu absolvieren. Als Hauptfach ist bei sechssemestrigen Studiengängen ein Bachelor-Hauptfach im Umfang von 120 CP, bei achtsemestrigen Studiengängen ein Bachelor-Hauptfach im Umfang von 120 CP (mit zwei Nebenfächern mit jeweils 60 CP) oder im Umfang von 18 0 CP zu absolvieren.
(4) Die Fächerkombinationen Hauptfach ‚Philosophie’ mit den Nebenfächern ‚Geschichte’ und ‚Geschichte und Philosophie der Wissenschaften’ und Hauptfach ‚Geschichte’ mit den Nebenfächern ‚Philosophie’ und ‚Geschichte und Philosophie der Wissenschaften’, werden ausgeschlossen.
(2) Durch die kumulative Bachelorprüfung im Nebenfach Geschichte soll festgestellt werden, ob die Studierende oder der Studierende hinreichende Fachkenntnisse in den Prüfungsgebieten erworben hat und die Fähigkeit besitzt, grundlegende wissenschaftliche Methoden und Kenntnisse selbstständig anzuwenden sowie auf einen Übergang in die Berufspraxis oder für ein konsekutives Studium vorbereitet ist.
Nach erfolgreich absolviertem Studium und bestandener Prüfung im Bachelor-Hauptfach und im Bachelor-Nebenfach Geschichte sowie ggf. in einem weiteren Nebenfach (vgl. § 1 Abs. 2) verleiht der für das Hauptfach zuständige Fachbereich den akademischen Grad eines Bachelor of Arts, abgekürzt als B.A. Der Abschlussgrad richtet sich nach § 3 RO und hängt von der Wahl des Hauptfaches ab.
(1) Die Regelstudienzeit für den Nebenfach-Bachelorteilstudiengang Geschichte richtet sich nach der Regelstudienzeit des gewählten Bachelor-Hauptfaches. Das Bachelorstudium kann in kürzerer Zeit abgeschlossen werden.
(4) Der Fachbereich 08 stellt für das Nebenfach Geschichte ein Lehrangebot bereit und sorgt für die Festsetzung geeigneter Prüfungstermine, so dass das Studium in der Regelstudienzeit abgeschlossen werden kann.
(1) Der Nebenfach-Bachelorteilstudiengang Geschichte ist ein grundständiger wissenschaftlicher Nebenfach-Studiengang, der in Kombination mit einem Hauptfach-Bachelorteilstudiengang zu einem ersten akademischen beziehungsweise berufsqualifizierenden Abschluss führt.
(2) Das Studium im Nebenfach Geschichte zielt auf einen Gegenstand, der, wie die Mehrdeutigkeit des Worts „Geschichte“ verdeutlicht, weder unmittelbar erfahrbar ist, noch abgeschlossen vorliegt. Vielmehr muss er, ausgehend von den Erfahrungen, Problemen und Orientierungsbedürfnissen einer jeden Gegenwart, immer aufs neue konstituiert und erschlossen werden. Dies erfordert ein hohes Maß an begrifflich-methodischer Bewusstheit (Kritik); zugleich zwingt es zur Reflexion und Relativierung des eigenen Standpunkts. Wissenschaftliche Arbeit führt hier zu einer Bewusstwerdung des eigenen Orts – insofern besitzt sie auch allgemeinbildende Kraft.
(3) Gegenstand der Geschichtswissenschaft sind die Zeugnisse menschlichen Handelns, Leidens und Denkens, die von einer Gegenwart als bedeutsam angesehen werden. Für deren Erschließung bedient die Historie sich eines Instrumentariums hochdifferenzierter und immer neuer wissenschaftlicher Methoden. Zeitlich gliedert die Geschichtswissenschaft sich in die Alte Geschichte (vom Beginn der Schriftlichkeit im Mittelmeerraum bis ins 6. Jh. n. Chr.), in die Mittlere (vom 5. bis zum 16. Jh.) und in die Neuere und Neueste Geschichte (vom 16. Jh. bis in die Gegenwart), die sich wiederum in die Frühe Neuzeit (vom 16. Jh. bis zum 18. Jh.) und die Moderne (von der Französischen Revolution bis in die neueste Zeit) aufteilt. Räumlich umfasst sie alle Kontinente und Kulturen, wobei sich in Frankfurt am Main ein Schwerpunkt in der Geschichte Mittel- und Westeuropas herausgebildet hat.
(4) Systematisch unterteil die Geschichtswissenschaft ihren Gegenstand nach verschiedenen Erkenntnisinteressen in Ideengeschichte, Politikgeschichte, Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, Wissenschaftsgeschichte, Geschichte der Religion u. a. m. Die Einteilung in Epochen, Räume und Gegenstandsbereiche erfolgt nach dem Selbstverständnis der Gegenwart und unterliegt fortwährend Verhandlungen. Daher gehört die Zuordnung eines Themas zu einer Epoche, einem Raum und einem Gegenstandsbereich in die Verantwortung der dafür berufenen Lehrenden. Die Befähigung, dies kritisch diskutieren zu können, stellt zugleich ein wichtiges Studienziel dar.
(5) Fachwissenschaftliche Ziele: Der Studiengang Geschichte (Nebenfach) soll den Studierenden kritische Einsichten in die Grundlagen und Methoden des Faches vermitteln, ein fundiertes Wissen von seinen Gegenständen sowie die Befähigung, wissenschaftliche Erkenntnisse sachlich und sprachlich angemessen darzustellen.
(6) Der erfolgreiche Abschluss des Studiums im Nebenfach Geschichte soll die Studierenden befähigen, Fragenkomplexe der Alten, Mittleren und Neueren und Neusten Geschichte wissenschaftlich zu behandeln. Er soll solide Kenntnisse in ein bis zwei Teildisziplinen vermitteln und die Qualifikationen, die die Studierenden in ihrem Hauptfach erwerben, durch wissenschaftliche Kompetenz im Umgang mit historischen Gegenständen erweitern. Typische Orte für den berufspraktischen Umgang mit historischen Gegenständen sind Bildungseinrichtungen, Archive, Museen und sonstige kulturelle Institution, aber auch Medien, Verlagswesen, Kirchen oder Wirtschaftsunternehmen. Zudem vermittelt das Geschichtsstudium fortlaufend Schlüsselqualifikationen wie den Umgang mit fremdsprachlichen Texten, Recherche in unterschiedlichen Medien, schriftliche, mündliche und visuelle Präsentationstechniken, Analyse komplexer Sachverhalte, Operationalisierung von Fragestellungen, kritisch-historische Reflexion gegenwärtiger kultureller Sachverhalte u.a.
Das Studium im Nebenfach Geschichte kann sowohl zum Winter- als auch zum Sommersemester aufgenommen werden.
(1) In den Nebenfach-Bachelorteilstudiengang Geschichte kann nur eingeschrieben werden, wer die gesetzlich geregelte Hochschulzugangsberechtigung besitzt und nicht nach § 57 HHG an der Immatrikulation gehindert ist. Insbesondere muss der Prüfungsanspruch für den Nebenfach-Bachelorteilstudiengang Geschichte noch bestehen, zum Beispiel darf die Bachelorprüfung in diesem Nebenfach oder die Abschlussprüfung in einem eng verwandten Studiengang noch nicht endgültig nicht bestanden sein. Zur diesbezüglichen Überprüfung sind Erklärungen gemäß § 21 Abs. 1 b) und c) vorzulegen. § 21 Abs. 3 gilt entsprechend.
(2) Spezifische Zugangsvoraussetzung für den BA-Nebenfachstudiengang Geschichte sind fortgeschrittene Kenntnisse der englischen Sprache, welche zur Lektüre englischsprachiger Fachliteratur und zur Teilnahme an Lehrveranstaltungen in englischer Sprache befähigen. Für den Nachweis der englischen Sprache ist die Stufe B1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens erforderlich. Der Nachweis erfolgt durch
(4) Zugangsvoraussetzungen für die Modulprüfung im Aufbaumodul sowie Teilnahmevoraussetzungen zu den Übungen des Aufbaumoduls sind zudem Kenntnisse in mindestens einer weiteren studienrelevanten Fremdsprache. Dringend empfohlen wird die Beherrschung sowohl des Lateinischen als auch des Französischen. Französisch kann in begründeten Ausnahmefällen durch eine andere moderne Fremdsprache oder bei einer Schwerpunktbildung in Alter Geschichte durch Altgriechisch ersetzt werden. Die geforderten Sprachnachweise müssen spätestens nach Abschluss der Basismodule bzw. zum Beginn Aufbaumoduls Geschichte beim Vorsitzenden oder der Vorsitzenden des Prüfungsausschusses vorgelegt werden.
b) das Abitur oder durch eine externe Prüfung an einer staatlichen Schule (vgl. Oberstufen- und Abiturverordnung (OAVO) vom 20. Juli 2009 (ABl. S. 408), zuletzt geändert durch Verordnung vom 13. Juli 2016 (ABl. S. 360) in der jeweils gültigen Fassung) als Nachweis zugelassen.
(6) Ist die zweite Fremdsprache Altgriechisch, sind Kenntnisse im Umfang des Graecums nachzuweisen. Der Nachweis der erforderlichen Kenntnisse erfolgt durch
(8) Ausländische Studienbewerberinnen und Studienbewerber für einen Bachelorstudiengang müssen entsprechend der „Ordnung der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main über die Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang (DSH) für Studienbewerberinnen und Studienbewerber mit ausländischer Hochschulzugangsberechtigung“ in der jeweils gültigen Fassung einen Sprachnachweis der Niveaustufe C 1 (DSH-2) vorlegen, soweit sie nach der DSH-Ordnung nicht von der Deutschen Sprachprüfung freigestellt sind.
(9) Für eine Einschreibung in ein höheres Fachsemester aufgrund von anrechenbaren Leistungen ist für die Immatrikulation in den Nebenfach-Bachelorteilstudiengang eine Anrechnungsbescheinigung gemäß § 27, § 28 vorzulegen.
(10) Die Voraussetzungen für die Zulassung zur Nebenfach-Bachelorprüfung sind in § 21 geregelt.
(11) Sofern für den Nebenfach-Bachelorteilstudiengang Geschichte aus Kapazitätsgründen eine Zulassungsbeschränkung besteht, wird ein Auswahlverfahren nach Landesrecht durchgeführt.
(1) Voraussetzung für die Aufnahme des Studiums ist der Besuch der obligatorischen Studienberatung gemäß §16 Abs. 2.
(2) Der Nebenfach-Bachelorteilstudiengang Geschichte ist modular aufgebaut. Ein Modul ist eine inhaltlich und zeitlich abgeschlossene Lehr- und Lerneinheit. Es umfasst ein Set von inhaltlich aufeinander bezogenen Lehrveranstaltungen einschließlich Praxisphasen, Projektarbeiten sowie Selbstlernzeiten und ist einem vorab definierten Lernziel verpflichtet. Module erstrecken sich auf ein bis zwei Semester. Erstrecken sich Module über mehr als ein Semester, sollen die zugehörigen Lehrveranstaltungen in unmittelbar aufeinander folgenden Semestern angeboten und besucht werden.
(3) Der Nebenfach-Bachelorteilstudiengang Geschichte gliedert sich in eine Basisphase, eine Aufbauphase und eine Phase der Profilbildung.
(5) Aus den Zuordnungen der Module zu den Studienphasen, dem Grad der Verbindlichkeit der Module und dem nach § 12 kalkulierten studentischen Arbeitsaufwand (Workload) in CP ergibt sich für den Nebenfach-Bachelorteilstudiengang Geschichte folgender Studienaufbau:
Basismodul 1 Alte Geschichte PF 10
Basismodul 2 Mittelalterliche Geschichte PF 10
Basismodul 3 Neuere und Neueste Geschichte PF 10
Aufbauphase: PF 15
Aufbaumodul PF 15
Profilbildung WP 15
Profilmodul Politikgeschichte WP 15
Profilmodul Ideengeschichte WP 15
Profilmodul Sozial- und Wirtschaftsgeschichte WP 15
Profilmodul Wissenschaftsgeschichte WP 15
Profilmodul Dimension des Religiösen WP 15
Profilmodul Theorie und Geschichte der Geschichtswissenschaft bzw. -kultur WP 15
(6) Die Wählbarkeit von Wahlpflichtmodulen kann bei fehlender Kapazität durch Fachbereichsratsbeschluss eingeschränkt werden. Die Einschränkung ist den Studierenden unverzüglich durch das Dekanat bekannt zu geben. § 15 Abs. 2 findet Anwendung. Durch Beschluss des Fachbereichsrates können ohne Änderung dieser Ordnung auch weitere Wahlpflichtmodule zugelassen werden, wenn sie von ihrem Umfang und ihren Anforderungen den in dieser Ordnung geregelten Wahlpflichtmodulen entsprechen. § 15 Abs. 2 ist zu beachten.
(9) Die Studierenden haben die Möglichkeit, sich innerhalb des Nebenfach- Bachelorteilstudiengangs Geschichte nach Maßgabe freier Plätze weiteren, als den in dieser Ordnung vorgeschriebenen Modulen einer Prüfung oder einer Leistungskontrolle zu unterziehen (Zusatzmodule). Das Ergebnis der Prüfung wird bei der Bildung der Gesamtnote für das Bachelor-Nebenfach nicht mit einbezogen.
(5) Für jede und jeden im Bachelor-Nebenfach eingeschriebene Studentin und Studenten wird im für das Nebenfach zuständigen Prüfungsamt ein Kreditpunktekonto eingerichtet. Im Rahmen der organisatorischen Möglichkeiten kann die oder der Studierende jederzeit in den Stand des Kontos Einblick nehmen.
(1) Die Lehrveranstaltungen im Bachelor-Nebenfach Geschichte werden in den folgenden Formen durchgeführt:
e) Seminar: Weiterführende Lehrveranstaltungen zu speziellen Themen, die intensives Selbststudium verlangen. Die aktive Beteiligung der Studierenden ist erforderlich;
g) Selbststudium: Der oder die Studierende erarbeitet sich eigenverantwortlich und selbständig spezifische Fragestellungen, Themenbereiche oder Sprachen.
(2) Die Modulbeschreibungen können Freie Veranstaltungen vorschreiben. Der oder die Studierende kann hier im Rahmen der Anforderungen an Leistungs- und/oder Teilnahmenachweise und gebunden an das Modulthema eine Lehrveranstaltung auswählen. Die Freie Lehrveranstaltung soll eine den individuellen Studieninteressen entgegenkommende und geeignet Veranstaltung sein. Dabei kommen sowohl Lehrangebote des Historischen Seminars als auch Lehrveranstaltungen anderer Institute in Betracht. Über die Anerkennung der Veranstaltung entscheidet der oder die Modulbeauftragte.
(7) Abs. 5 und 6 finden keine Anwendung mehr, soweit eine universitätsweite Regelung vorhanden ist.
(5) Ein nach der Modulbeschreibung zu einer Lehrveranstaltung geforderter Leistungsnachweis dokumentiert die erfolgreiche Erbringung einer Studienleistung. Die Studienleistung ist erfolgreich erbracht, wenn sie durch die Lehrende oder den Lehrenden nach Maßgabe der Modulbeschreibung mit „bestanden“ oder unter Anwendung des § 34 Abs. 3 mittels Note positiv bewertet wurde. Bei Gruppenarbeiten muss die individuelle Leistung deutlich abgrenzbar und bewertbar sein. Die Noten der Studienleistungen gehen nicht in die Modulnote bzw. Gesamtnote für die Bachelorprüfung ein. Sofern dies die oder der Lehrende voraussetzt, ist für einen Leistungsnachweis auch die regelmäßige Teilnahme an der Lehrveranstaltung im Sinne von Abs. 3 erforderlich.
(2) Der Fachbereich richtet für den Nebenfach-Bachelorteilstudiengang Geschichte eine Webseite ein, auf der allgemeine Informationen, Regelungen zum Studiengang und der Studienverlaufsplan in der jeweils aktuellen Form hinterlegt sind.
(3) Der Fachbereich erstellt für den Nebenfach-Bachelorteilstudiengang Geschichte auf der Basis der Modulbeschreibungen und des Studienverlaufsplans ein kommentiertes Veranstaltungsverzeichnis mit einer inhaltlichen und organisatorischen Beschreibung des Lehrangebots. Dieses ist für jedes Semester zu aktualisieren und soll in der letzten Vorlesungswoche des vorangegangenen Semesters erscheinen.
(1) Die Studierenden haben die Möglichkeit, während des gesamten Studienverlaufs die Studienfachberatung für den Nebenfach-Bachelorteilstudiengang Geschichte des Historischen Seminars aufzusuchen. Im Rahmen der Studienfachberatung erhalten die Studierenden Unterstützung insbesondere in Fragen der Studiengestaltung, der Studientechnik und der Wahl der Lehrveranstaltungen. Die Studienfachberatung sollte insbesondere in Anspruch genommen werden:
(2) Studienanfängerinnen und Studienanfänger sowie Studierende, die von einer anderen Universität an die Johann Wolfgang Goethe-Universität wechseln, müssen zu Beginn ihres Studiums eine Studienfachberatung am Historischen Seminar besuchen. Die Beratung wird durch einen Schein nachgewiesen. Er ist Voraussetzung für die Teilnahme an den Modulprüfungen der Basismodule.
(1) Die Aufgabe der akademischen Leitung des Nebenfach-Bachelorteilstudienganges Geschichte nimmt die Studiendekanin oder der Studiendekan des Fachbereichs wahr, sofern sie nicht auf ihren oder seinen Vorschlag vom Fachbereichsrat auf ein im Bachelorstudiengang prüfungsberechtigtes Mitglied der Professorengruppe für die Dauer von mindestens zwei Jahren übertragen wird. Die akademische Leiterin oder der akademische Leiter ist beratendes Mitglied in der Studienkommission und hat insbesondere folgende Aufgaben:
(1) Der Prüfungsausschuss und das für das Bachelor-Nebenfach Geschichte zuständige Prüfungsamt sind für die Organisation und die ordnungsgemäße Durchführung der Prüfungen im Nebenfach-Bachelorteilstudiengang Geschichte verantwortlich. Der Prüfungsausschuss achtet darauf, dass die Bestimmungen dieser Ordnung eingehalten werden und entscheidet bei Zweifeln zu Auslegungsfragen dieser Ordnung. Er entscheidet in allen Prüfungsangelegenheiten, die nicht durch Ordnung oder Satzung einem anderen Organ oder Gremium oder der oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses übertragen sind.
(2) Das Prüfungsamt für das Bachelor-Nebenfach Geschichte ist die Philosophische Promotionskommission. Das Prüfungsamt berichtet dem Fachbereichsrat aufgrund der erfassten Prüfungsdaten regelmäßig, mindestens einmal jährlich, über die Entwicklung der Prüfungs- und Studienzeiten, die Nachfrage nach Modulen, die Verteilung der Fach- und Gesamtnoten.
(4) Zur Beisitzerin oder zum Beisitzer bei mündlichen Prüfungen darf nur ein Mitglied oder eine Angehörige oder ein Angehöriger der Johann Wolfgang Goethe-Universität bestellt werden, das mindestens den Masterabschluss oder eine vergleichbare Prüfung abgelegt hat. Die Bestellung der Beisitzerin oder des Beisitzers erfolgt durch die Vorsitzende oder den Vorsitzenden des Prüfungsausschusses. Sie oder er kann die Bestellung an die Prüferin oder den Prüfer delegieren.
(1) Spätestens mit der Meldung zur ersten Modulprüfung im Nebenfach-Bachelorteilstudiengang Geschichte hat die oder der Studierende ein vollständig ausgefülltes Anmeldeformular für die Zulassung zur Bachelorprüfung beim Prüfungsamt für den Nebenfach-Bachelorteilstudiengang Geschichte einzureichen. Sofern nicht bereits mit dem Zulassungsantrag zum Studium erfolgt, sind der Meldung zur Prüfung insbesondere beizufügen:
b) eine Erklärung darüber, ob die Studierende oder der Studierende bereits eine Zwischenprüfung, eine Diplom-Vorprüfung, eine Bachelorprüfung, eine Masterprüfung, eine Magisterprüfung, eine Diplomprüfung oder eine kirchliche Hochschulprüfung oder eine staatliche Abschlussprüfung im Fach Geschichte oder in einem vergleichbaren Studiengang (Studiengang mit einer überwiegend gleichen fachlichen Ausrichtung) an einer Hochschule endgültig nicht bestanden hat oder ob sie oder er sich gegenwärtig in dem Fach Geschichte oder einem vergleichbaren Studiengang in einem nicht abgeschlossenen Prüfungsverfahren an einer Hochschule in Deutschland oder im Ausland befindet;
c) eine Erklärung darüber, ob und gegebenenfalls wie oft die oder der Studierende bereits Modulprüfungen im Nebenfach-Bachelorteilstudiengang Geschichte oder in denselben Modulen eines anderen Studiengangs an einer Hochschule in Deutschland oder im Ausland nicht bestanden hat;
e) den Nachweis über die nach § 8 Abs. 2 geforderten Sprachkenntnisse; § 8 Abs. 3 bleibt davon unberührt.
b) die in Abs. 1 e. genannten Zulassungsvoraussetzungen nicht erfüllt sind oder
c) die oder der Studierende den Prüfungsanspruch für ein Modul nach Abs. 1 c. oder für den jeweiligen Studiengang endgültig verloren hat oder eine der in Abs. 1 b. genannten Prüfungen endgültig nicht bestanden hat.
(5) Zu jeder Modulprüfung hat sich die oder der Studierende innerhalb der Meldefrist schriftlich oder, nach Festlegung durch den Prüfungsausschuss, elektronisch anzumelden. Die Meldung zu den Modulprüfungen erfolgt beim Prüfungsamt. Über eine Nachfrist für die Meldung zu einer Modulprüfung in begründeten Ausnahmefällen entscheidet die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses auf Antrag der oder des Studierenden. § 23 Abs. 2 Satz 3 gilt entsprechend.
(6) Die oder der Studierende kann sich zu einer Modulprüfung nur anmelden, sofern sie oder er an der Johann Wolfgang Goethe-Universität immatrikuliert ist. 21 Abs. 2 bleibt unberührt. Für die Anmeldung der betreffenden Modulprüfung muss die oder der Studierende zur Bachelorprüfung zugelassen sein und sie oder er darf die entsprechende Modulprüfung noch nicht endgültig nicht bestanden haben. Beurlaubte Studierende können keine Prüfungen ablegen oder Leistungsnachweise erwerben. Zulässig ist aber die Wiederholung nicht bestandener Prüfungen während der Beurlaubung. Studierende sind auch berechtigt, Studien- und Prüfungsleistungen während einer Beurlaubung zu erbringen, wenn die Beurlaubung wegen Mutterschutz oder wegen der Inanspruchnahme von Elternzeit oder wegen der Pflege von nach ärztlichem Zeugnis pflegebedürftigen Angehörigen oder wegen der Erfüllung einer Dienstpflicht nach Art. 12 a des Grundgesetzes oder wegen der Mitwirkung als ernannte oder gewählte Vertreterin oder ernannter oder gewählter Vertreter in der akademischen Selbstverwaltung erfolgt ist.
(1) Die Modulprüfungsleistung gilt als „nicht ausreichend“ (5,0) gemäß § 34 Abs. 3, wenn die oder der Studierende einen für sie oder ihn verbindlichen Prüfungstermin ohne wichtigen Grund versäumt oder vor Beendigung der Prüfung die Teilnahme abgebrochen hat. Dasselbe gilt, wenn sie oder er eine schriftliche Modulprüfungsleistung nicht innerhalb der vorgegebenen Bearbeitungszeit erbracht oder als Modulprüfungsleistung in einer schriftlichen Aufsichtsarbeit ein leeres Blatt abgegeben oder in einer mündlichen Prüfung geschwiegen hat.
(2) Die Art und Schwere der Belastung ist durch die oder den Studierenden rechtzeitig gegenüber der oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses durch Vorlage geeigneter Unterlagen, bei Krankheit durch Vorlage eines ärztlichen Attestes,
nachzuweisen. In Zweifelsfällen kann auch ein amtsärztliches Attest verlangt werden.
(1) Versucht die oder der Studierende das Ergebnis ihrer oder seiner Prüfungsleistung- oder Studienleistung durch Täuschung oder durch Benutzung nicht zugelassener Hilfsmittel zu beeinflussen, wird die Prüfungs- oder Studienleistung mit „nicht ausreichend“ (5,0) gewertet. Der Versuch einer Täuschung liegt insbesondere auch dann vor, wenn die oder der Studierende nicht zugelassene Hilfsmittel in den Prüfungsraum mitführt oder eine falsche Erklärung nach §§ 14 Abs. 7, 29 Abs.7, 32 Abs. 5 abgegeben hat oder wenn sie oder er ein und dieselbe Arbeit (oder Teile davon) mehr als einmal als Prüfungs- oder Studienleistung eingereicht hat.
(2) Eine Studierende oder ein Studierender, die oder der aktiv an einem Täuschungsversuch mitwirkt, kann von der jeweiligen Prüferin oder dem jeweiligen Prüfer bzw. von der Aufsichtsführenden oder dem Aufsichtsführenden von der Fortsetzung der Prüfungsleistung ausgeschlossen werden; in diesem Fall wird die betreffende Prüfungsleistung als mit „nicht ausreichend“ (5,0) gewertet.
(3) Beim Vorliegen einer besonders schweren Täuschung, insbesondere bei wiederholter Täuschung oder einer Täuschung unter Beifügung einer schriftlichen Erklärung der oder des Studierenden über die selbstständige Anfertigung der Arbeit ohne unerlaubte Hilfsmittel, kann der Prüfungsausschuss den Ausschluss von der Wiederholung der Prüfung und der Erbringung weiterer Studienleistungen beschließen, so dass der Prüfungsanspruch im Nebenfach Geschichte erlischt. Die Schwere der Täuschung ist anhand der von der Studierenden oder dem Studierenden aufgewandten Täuschungsenergie, wie organisiertes Zusammenwirken oder Verwendung technischer Hilfsmittel, wie elektronische Kommunikationsmittel, und der durch die Täuschung verursachten Beeinträchtigung der Chancengleichheit zu werten.
(8) Die Antragstellerin oder der Antragsteller legt dem Prüfungsausschuss alle die für die Anrechnung beziehungsweise Anerkennung erforderlichen Unterlagen vor, aus denen die Bewertung, die CP und die Zeitpunkte sämtlicher Prüfungsleistungen hervorgehen, denen sie oder er sich in einem anderen Studiengang oder an anderen Hochschulen bisher unterzogen hat. Aus den Unterlagen muss sich auch ergeben, welche Prüfungen und Studienleistungen nicht bestanden oder wiederholt wurden. Der Prüfungsausschuss kann die Vorlage weiterer Unterlagen, wie die rechtlich verbindlichen Modulbeschreibungen der anzuerkennenden Module, verlangen.
(10) Die Anrechnung und Anerkennung von Prüfungsleistungen, die vor mehr als fünf Jahren erbracht wurden, kann in Einzelfällen abgelehnt werden; die Entscheidung kann mit der Erteilung von Auflagen verbunden werden. Bei Vorliegen der Voraussetzungen der Absätze 1 bis 4 i.V. mit Abs. 8 besteht ein Rechtsanspruch auf Anrechnung. Satz 1 und die Absätze 6 und 9 bleiben unberührt.
Paragraphenteil - VI. Durchführung der Modulprüfungen im Bachelor-Nebenfach Geschichte
(4) Hausarbeiten sollen mindestens zwei und längstens vier Wochen Bearbeitungszeit (Vollzeit, d.h. 2 bis 5 CP Workload) umfassen. Die jeweilige Bearbeitungsdauer ist in der Modulbeschreibung festgelegt. Die Abgabefristen für die Hausarbeiten
werden von den Prüfenden festgelegt und dokumentiert.
(6) Die Bewertung der Hausarbeit durch die Prüferin oder den Prüfer soll binnen sechs Wochen nach Einreichung erfolgt sein; die Beurteilung ist schriftlich zu begründen. Im Übrigen findet § 31 Abs. 6 entsprechende Anwendung.
2 – gut eine Leistung, die erheblich über den durchschnittlichen Anforderungen liegt;
3 – befriedigend eine Leistung, die durchschnittlichen Anforderungen entspricht;
(5) Für die Bachelorprüfung im Nebenfach Geschichte wird eine arithmetische Gesamtnote gebildet, in welche die Ergebnisse von zwei der drei Module der Einführungsphase und die Ergebnisse des Aufbau- und Profilmoduls eingehen.
(7) Die Gesamtnote einer bestanden Bachelorprüfung im Nebenfach Geschichte ergibt sich durch die folgende Abbildung, wobei nur die erste Dezimalstelle hinter dem Komma berücksichtigt wird; alle weiteren Stellen werden ohne Rundung gestrichen:
(2) Die Bachelorprüfung im Nebenfach Geschichte ist bestanden, wenn sämtliche in dieser Ordnung vorgeschriebenen Module erfolgreich erbracht wurden, das heißt die geforderten Studiennachweise vorliegen und die vorgeschriebenen Modulprüfungen mit mindestens „ausreichend“ (4,0) bewertet worden sind.
Paragraphenteil - VIII. Wiederholung von Prüfungen; Verlust des Prüfungsanspruchs und endgültiges Nichtbestehen der Bachelorprüfung im Nebenfach Geschichte
(1) Die Bachelorprüfung im Nebenfach Geschichte ist endgültig nicht bestanden und der Prüfungsanspruch im Nebenfach Geschichte geht endgültig verloren, wenn
(2) Über das endgültige Nichtbestehen der Bachelorprüfung im Nebenfach Geschichte und dem damit verbundenen Verlust des Prüfungsanspruchs im Nebenfach Geschichte wird ein Bescheid erteilt, der mit einer Rechtsbehelfsbelehrung versehen ist.
(2) Waren die Voraussetzungen für die Zulassung zu einer Prüfung nicht erfüllt, ohne dass die oder der Studierende hierüber täuschen wollte, und wird diese Tatsache erst nach Aushändigung des Zeugnisses bekannt, so wird dieser Mangel durch das Bestehen der Prüfung geheilt. Hat die oder der Studierende die Zulassung zur Prüfung vorsätzlich zu Unrecht erwirkt, so entscheidet der Prüfungsausschuss unter Beachtung des Hessischen Landesverwaltungsverfahrensgesetzes in der jeweils geltenden Fassung über die Rechtsfolgen. Abs. 1Satz 3 gilt entsprechend.
(3) Das unrichtige Zeugnis ist einzuziehen und ggf. ein neues zu erteilen. Mit dem unrichtigen Zeugnis sind auch das Diploma Supplement und ggf. der entsprechenden Studiennachweis einzuziehen und ggf. neu zu erteilen. Mit diesen Dokumenten ist auch eine Bachelorurkunde einzuziehen, wenn die Prüfung aufgrund einer Täuschungshandlung für „nicht bestanden“ erklärt wurde. Eine Entscheidung nach Abs. 1 und Abs. 2 (2) Satz 2 ist nach einer Frist von fünf Jahren ab dem Datum des Prüfungszeugnisses ausgeschlossen.
§ 42 In-Kraft-Treten und Übergangsbestimmungen (RO: § 56)
Gleichzeitig tritt die „Ordnung des Fachbereichs Philosophie und Geschichtswissenschaften an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main für den Teilstudiengang Geschichte mit Abschluss Bachelor of Arts (B.A.) im Nebenfach vom 6. Juli 2011“ – veröffentlicht im UniReport Satzungen und Ordnungen vom 27. November 2013 außer Kraft.
GE-BA-NF-BM1 – Basismodul Alte Geschichte
Pflichtmodul – 10 CP (insg.) = 300 h – 5 SWS – Kontaktstudium 5 SWS / 75 h – Selbststudium 225h
Geschichte / Fachbereich Philosophie und Geschichtswissenschaften
BA Geschichte HF: BM1 (ohne VL) Lehramt an Gymnasien Geschichte: Modul 3 (ohne VL)
im Proseminar: regelmäßige Teilnahme
im Proseminar: mehrere kleinere Leistungen, die zusätzlich zum normalen Selbststudium erbracht werden müssen (z.B. Protokoll, Exzerpt, Rezension, Kurzreferat, Bibliographie)
Proseminar Alte Geschichte PS 3 5 BM 1 ist im 1., 2. oder 3. Semester zu absolvieren.
Vorlesung Alte Geschichte VL 2 2
GE-BA-NF-BM2 – Basismodul Mittelalterliche Geschichte
BA Geschichte HF: BM2 (ohne VL) Lehramt an Gymnasien Geschichte: Modul 4 (ohne VL)
gemäß §17 Abs. 2
Proseminar Mittelalterliche Geschichte PS 3 5 BM 2 ist im 1., 2. oder 3. Semester zu absolvieren.
Vorlesung Mittelalterliche Geschichte VL 2 2
GE-BA-NF-BM3 – Basismodul Neuere und Neu-este Geschichte
Das Modul vermittelt grundlegende Einsichten in die Bedingtheit und das Vorgehen der Geschichtswissenschaft und konkretisiert sie an einem Thema aus der Neuen und Neuesten Geschichte.
– die rekonstruierende Vorgehensweise der Geschichtswissenschaft und den perspektivischen Charakter his-torischer Überlieferungen und Erkenntnisse zu verstehen;
BA Geschichte HF: BM2 (ohne VL)
Hausarbeit (18.000 Zeichen) im Anschluss an das Proseminar. Im Falle einer ersten Wiederholung der Prüfung ist eine mündliche Prüfung (30 Min.) mög-lich. Die Prüfung ist modulbezogen. Festlegung der Prüfungsform, Themenstellung und Bewertung erfolgen durch die Leiterin oder den Leiter des Prosemi-nars.
Proseminar Neuere und Neueste Geschichte PS 3 5 BM 3 ist im 1., 2. oder 3. Semester zu absolvieren.
Vorlesung Neuere und Neueste Geschichte VL 2 2
Pflichtmodul – 15 CP (insg.) = 450 h – 10 SWS – Kontaktstudium 10 SWS 150 h – Selbststudium 300 h
Das Modul vermittelt in den von den Studierenden ausgewählten Epochen vertiefte Kenntnisse und ein prob-lemorientiertes Verständnis sowie Erfahrung im Umgang mit den Quellen der jeweiligen Epoche. Die drei Übungen sind aus mindestens zwei der drei verschiedenen Epochen (Alte, Mittelalterliche und Neuere und Neueste Geschichte) zu wählen.
Fachbezogene Fähigkeiten: Das Modul vermittelt über die Vorlesung die Fähigkeit, ein umfassendes Thema der Geschichtswissenschaften kritisch und im Spiegel aktueller, häufig auch unabgeschlossener Forschungsdebatten zu überblicken und einzuordnen. Im Lektorium können die Studierenden den vertieften analytischen Umgang mit wissenschaftlichen Texten üben. In den Übungen erarbeiten die Studierenden sich darüber hinaus tiefergehendes Spezialwissen zu einzelnen Forschungsfragen sowie die Befähigung, Quellen adäquat zu erschließen, zu kontextualisieren und diesen Vorgang textlich angemessen darzustellen.
Schlüsselqualifikationen: Die Studierenden üben die Fähigkeit zum aktiven Zuhören. Sie erwerben Routine im Umgang mit und im Verfassen von Texten, in Recherchemethoden sowie in mündlichen und insbesondere in schriftlichen Präsentationen. Dadurch werden Voraussetzungen für Tätigkeiten in Erforschung und Vermittlung historischer Gegenstände vermittelt.
Erfolgreicher Abschluss der Basismodule; Erfüllung der Sprachanforderungen gemäß § 8 dieser Ordnung
im Lektorium und in den Übungen: regelmäßige Teil-nahme
1. Leistungsnachweis Übung I, II und III: Für ihn muss eine Klausur (90 Min.) bestanden oder ein Kurztext (z.B. Essay, Rezension, Quellenkommentar, Regest, Abstract oder Katalogtext) erarbeitet werden.
2. Lektorium: In diesem wird nach freier Lektüre von – in Absprache mit der Dozentin oder dem Dozenten – ausgewählten Texten durch ein mündliches Einzel- oder Gruppengespräch (45 Min.) über Inhalt, Argumentation und Aufbau der Texte ein Leistungsnachweis erworben.
Vorlesung, Lektorium, Übung
Hausarbeit (im Umfang von 18.000 Zeichen) im Anschluss an Übung III. Die Prüfung ist modulbezogen.
Vorlesung Alte oder Mittlere oder Neuere Geschichte VL 2 2 x
Lektorium oder Vorlesung Alte oder Mittlere oder Neuere und Neueste Geschichte L/VL 2 2 x
Übung I Alte oder Mittlere oder Neuere und Neueste Geschichte Ü 2 3 x
Übung II Alte oder Mittlere oder Neuere und Neueste Geschichte Ü 2 3 x
Übung III Alte oder Mittlere oder Neuere und Neueste Geschichte Ü 2 3 x
GE-BA-NF-PM1 – Profilmodul Politikgeschichte
Fachbezogene Fähigkeiten: Das Modul vermittelt über die Vorlesung die Fähigkeit, ein umfassendes Thema der politischen Geschichte zu überblicken. Im Seminar und in der Übung erarbeiten die Studierenden sich den aktuellen Forschungsstand zu speziellen Themen sowie die Befähigung, Quellen zur Geschichte der Herrschaft adäquat zu erschließen und zu kontextualisieren. Schlüsselqualifikationen: Die Studierenden erwerben Routine im Umgang mit fremdsprachlichen Texten, in Recherchemethoden sowie in schriftlichen und mündlichen Präsentationen. Dadurch werden Voraussetzungen für Tätigkeiten in Erforschung und Vermittlung historischer Gegenstände vermittelt. Im Lektorium üben die Studierenden den vertieften analytischen Umgang mit wissenschaftlichen Texten.
Erfolgreicher Abschluss von mindestens zwei der Übungen des Aufbaumoduls; Erfüllung der Sprachanforderungen gemäß § 8 dieser Ordnung
Geschichte und Philosophie der Wissenschaften / Fachbereich Philosophie und Geschichtswissenschaf-ten
im Seminar, in der Übung und im Lektorium: regelmäßige Teilnahme
1. Leistungsnachweis Seminarschein: In ihn geht eine kleinere Leistung ein, die zusätzlich zum normalen Selbststudium erbracht werden muss (z.B. Referat).
Seminar, Vorlesung, Lektorium, Übung
Vorlesung VL 2 2 x
Übung Ü 2 3 x
Lektorium oder Vorlesung L/VL 2 2 x
GE-BA-NF-PM2 – Profilmodul Ideengeschichte
Das Modul behandelt in thematischer oder chronologischer Fokussierung zentrale Bestandteile des europäischen Ideen- und Wertehaushalts. Gemäß einem modernen methodischen Zugang wird hier ein sehr breites Verständ-nis von ‚Ideengeschichte‘ angelegt, das beispielsweise Semantiken, Mentalitäten und Habitusformationen aus-drücklich integriert und auf deren konsequente Kontextualisierung im Sinne einer kulturwissenschaftlichen Perspektive setzt. Die Einzelveranstaltungen können epochenbezogen sein.
Fachbezogene Fähigkeiten: Das Modul vermittelt über die Vorlesung die Fähigkeit, ein umfassendes Thema der Ideengeschichte kritisch und im Spiegel aktueller, häufig auch unabgeschlossener Forschungsdebatten zu überblicken und einzuordnen. Im Seminar und in der Übung erarbeiten die Studierenden sich vertiefte Kenntnisse zu speziellen Themen (z.B. zu einzelnen Theorien oder Denkern) sowie die Befähigung, Quellen zur Ideengeschichte in ihrer Originalsprache adäquat zu erschließen und zu kontextualisieren. Auf die Rückbindung der Ideengeschichte an die allgemeine Geschichte wird hier insbesondere geachtet.
Schlüsselqualifikationen: Die Studierenden erwerben Routine im Umgang mit fremdsprachlichen Texten, in Recherchemethoden sowie in schriftlichen und mündlichen Präsentationen. Dadurch werden Voraussetzungen für Tätigkeiten in Erforschung und Vermittlung historischer Gegenstände vermittelt. Sie werden geschult in der Entwicklung kritischer Diskussionsfähigkeit und im argumentativen Einsatz von Theorien und empirischem Wissen. Im Lektorium üben die Studierenden den vertieften analytischen Umgang mit wissenschaftlichen Texten.
Erfolgreicher Abschluss von mindestens zwei der Übungen des Aufbaumoduls; Erfüllung der Sprachanforderun-gen gemäß § 8 dieser Ordnung
im Seminar, in der Übung und im Lektorium: regel-mäßige Teilnahme
Hausarbeit (36.000 Zeichen) im Anschluss an das Seminar. Im Falle einer ersten Wiederholung der Prüfung ist eine mündliche Prüfung (30 Min.) mög-lich. Die Prüfung ist modulbezogen. Festlegung der Prüfungsform, Themenstellung und Bewertung erfol-gen durch die Leiterin oder den Leiter des Seminars.
GE-BA-NF-PM3 – Profilmodul Sozial- und Wirtschaftsgeschichte
Im Modul werden Problembereiche der Sozial- und Wirtschaftsgeschichte thematisiert, die sich epochenübergrei-fend mit langfristigen ökonomischen und sozialen Strukturveränderungen beschäftigen. Neben den klassischen Themen der Wirtschafts- und Sozialgeschichte von der Hanse über die Industrielle Revolution bis hin zu ökono-mischen Konjunkturen und Krisen des 20. Jahrhunderts sind auch die Unternehmensgeschichte und die Ge-schichte des Ökonomischen Denkens Gegenstand der Lehrveranstaltungen. Im Rahmen der Sozialgeschichte steht vor allem die Entstehung und Entwicklung sozialer Schichten und Klassen im Vordergrund der Veranstaltungen.
Fachbezogene Fähigkeiten: Das Modul vermittelt über die Vorlesung die Fähigkeit, ein umfassendes Thema der Sozial- und Wirtschaftsgeschichte zu überblicken. Im Seminar und in der Übung erarbeiten die Studierenden sich den aktuellen Forschungsstand zu speziellen Themen sowie die Befähigung, Quellen zur Sozial- und Wirtschafts-geschichte adäquat zu erschließen und zu kontextualisieren. Schlüsselqualifikationen: Die Studierenden erwerben Routine im Umgang mit fremdsprachlichen Texten, in der Auswertung von Tabellen, Graphiken und quantitativen Daten und in Recherchemethoden bzw. in schriftlichen und mündlichen Präsentationen. Dadurch werden Voraussetzungen für Tätigkeiten in Erforschung und Vermitt-lung historischer Gegenstände vermittelt. Durch den epochenübergreifenden und interdisziplinären Ansatz wird ihre Fähigkeit zu vernetztem Denken gestärkt. Im Lektorium üben die Studierenden den vertieften analytischen Umgang mit wissenschaftlichen Texten.
Geschichte / Fachbereich Philosophie und Ge-schichtswissenschaften
GE-BA-NF-PM4 – Profilmodul Wissenschafts- geschichte
Das Modul thematisiert Gegenstände der vormodernen und modernen Wissenschaftsgeschichte. Dabei stehen die Herausbildung wissenschaftlicher Wissenssysteme in antiken Kulturen, Migrationsprozesse wissenschaftlichen Wissens zwischen verschiedenen Kulturen aller Epochen, der Aufstieg der europäischen Wissenschaft in der frühen Neuzeit und die Entwicklung der Naturwissenschaften in Aufklärung, Industrialisierung und kultureller Moderne im Zentrum.
Schlüsselqualifikationen: Die Studierenden erwerben Routine im Umgang mit fremdsprachlichen Texten, in Recherchemethoden sowie in schriftlichen und mündlichen Präsentationen. Dadurch werden Voraussetzungen für Tätigkeiten in Erforschung und Vermittlung historischer Gegenstände vermittelt. Durch den epochenübergreifen-den Ansatz wird ihre Fähigkeit zu vernetztem Denken gestärkt. Durch die Beschäftigung mit der historischen Kultur und Praxis insbesondere der Naturwissenschaften werden die Studierenden in die Lage versetzt, traditionelle Grenzen geisteswissenschaftlicher Bildung zu überschreiten und sich entsprechenden aktuellen Diskussionen zu stellen.
1. Leistungsnachweis Seminar: In ihn geht eine klei-nere Leistung ein, die zusätzlich zum normalen Selbststudium erbracht werden muss (z.B. Referat).
3. Leistungs- bzw. Teilnahmenachweis(e) über die Freie Veranstaltung nach den Vorgaben der Veranstaltung.
Die Freie Veranstaltung soll eine den individuellen Studieninteressen entgegenkommende geeignete Veranstaltung mit wissenschaftshistorischem Inhalt aus dem Lehrangebot der Universität Frankfurt sein. Dabei kommen sowohl wissenschaftshistorische Lehrangebote des Historischen Seminars (Lektorium, Übung oder Vorlesung) oder Lehrveranstaltungen anderer Institute und Fachbereiche mit wissen-schaftshistorischen Anteilen in Betracht. Hinweise auf geeignete Veranstaltungen geben die Lehrenden des Moduls. Über die Anerkennung entscheidet die/der Modulbeauftragte.
Freie Veranstaltung FV 2 2 x
GE-BA-NF-PM5 – Profilmodul Dimensionen des Religiösen
Das Modul thematisiert in verschiedenen Epochen Gegenstände der Religionsgeschichte in ihrem Verhältnis zur Allgemeinen Geschichte, z.B. das Problem der „Öffentlichkeit“ von Religion, die polytheistischen, henotheistischen und monotheistischen Vorstellungen vom Göttlichen, Mythos, Divination, Ritus als Kult, Kultfunktionäre und Kulttopographie, Heortologie, Christianisierung, Islamisierung, Kreuzzüge, kirchliche Organisationen, Kirchenver-fassung, Mission, Frömmigkeitskulturen, Säkularisierung und Substitute des Religiösen. Die Einzelveranstaltungen können epochenbezogen sein.
Schlüsselqualifikationen: Die Studierenden erwerben Routine im Umgang mit fremdsprachlichen Texten, in Recherchemethoden sowie in schriftlichen und mündlichen Präsentationen. Insbesondere wird der kritische Umgang mit der Forschungsmeinung geübt. Dadurch werden Voraussetzungen für Tätigkeiten in Erforschung und Vermittlung historischer Gegenstände vermittelt. Durch den epochenübergreifenden Ansatz wird ihre Fähigkeit zu vernetztem Denken gestärkt.
Hausarbeit (36.000 Zeichen) im Anschluss an das Seminar. Im Falle einer ersten Wiederholung der Prüfung ist eine mündliche Prüfung (30 Min.) mög-lich. Die Prüfung ist modulbezogen. Festlegung der Prüfungsform, Themenstellung und Bewertung erfolgen durch die Leiterin oder den Leiter des Seminars.
GE-BA-NF-PM6 – Profilmodul Theorie und Geschichte der Geschichtswissenschaft bzw. der Geschichtskultur
Das Modul vermittelt Kenntnisse der Geschichtstheorie, Historiographiegeschichte, Wissenschaftsgeschichte oder Geschichtskultur (z.B. Historie und Politik, Objektivität, Historismus, historiographische Textsorten, Geschichte im Museum, etc.) und Erfahrung im praktischen Umgang mit Geschichte.
Fachbezogene Fähigkeiten: Die Studierenden erwerben in der Vorlesung die Fähigkeit, unterschiedliche Positio-nen der Geschichtstheorie, Epochen der Geschichtswissenschaft, der Wissenschaftsgeschichte oder Bereiche von Geschichtskultur zu überblicken. Im Seminar und in der Übung erarbeiten die Studierenden sich den aktuellen Forschungsstand zu speziellen Themen sowie die Befähigung, Quellen zur Geschichtstheorie, Historiographiegeschichte oder Geschichtskultur adäquat zu erschließen und zu kontextualisieren oder erarbeiten sich die Befähigung zum praktischen, theoretisch reflektierten Umgang mit Geschichte an Orten wie Museen, Gedenkstätten, Archiven, Bibliotheken, Gemeinden, Wirtschaftsunternehmen u.a.
Schlüsselqualifikationen: Durch dieses Modul haben die Studierenden die Möglichkeit, Gegenstände des Studiums direkt in praktische Tätigkeiten umzusetzen; sie lernen mögliche künftige Berufsfelder kennen. Die Heranführung an theoretische Themen schult die Fähigkeit zur wissenschaftlichen Selbstreflexion. Im Lektorium üben die Studierenden den vertieften analytischen Umgang mit wissenschaftlichen Texten.
3. Lektorium: In diesem wird nach freier Lektüre von in Absprache mit der Dozentin/dem Dozenten ausgewählten Texten durch ein mündliches Einzel- oder Gruppengespräch (45 Min.) über Inhalt, Argumentation und Aufbau der Texte ein Leistungsnachweis erworben..
Seminar, Vorlesung, Übung, Lektorium
Geschichte (NF), Bachelor (ab WS 2018/19)*