Source: https://amprion.net/Strommarkt/Abgaben-und-Umlagen/Offshore-Netzumlage/
Timestamp: 2019-04-20 10:55:44
Document Index: 167591223

Matched Legal Cases: ['§ 17', '§ 17', '§17', '§27', '§30', '§26']

Offshore-Netzumlage ab 1. Januar 2019 nach § 17f EnWG
Die Netzbetreiber sind nach § 17f EnWG, welches durch den Artikel 1 des Netzentgeltmoderniesierungsgesetzes vom 17. Juli 2017 geändert worden ist, berechtigt die in §17f Abs. 1 EnWG genannten Kosten (u.a. an Betreiber von Offshore-Windparks geleistete Entschädigungszahlungen und Netzanbindungskosten für Offshore-Windparks) als Aufschlag auf die Netzentgelte (Offshore-Netzumlage) gegenüber Letztverbrauchern geltend zu machen. Für den Aufschlag gelten die Vorschriften der §§27 bis 28 und §30 KWKG entsprechend.
Die Ermittlung der bundesweit anzuwendenden Offshore-Netzumlage basiert zum einen auf den prognostizierten wälzbaren Kosten des Jahres 2019 sowie der Differenz zwischen den prognostizierten und den tatsächlich entstandenen Kosten bzw. Umlageeinnahmen des Jahres 2017. Die Kostenprognosen wurden von den betroffenen Übertragungsnetzbetreibern Amprion GmbH, TenneT TSO GmbH und 50Hertz Transmission GmbH ermittelt. Entsprechend §26a KWKG fließen in die Prognose auch die von den unterlagerten Netzbetreibern sowie vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gemeldeten Letztverbrauchsprognosen.
Offshore-Netzumlage für nichtprivilegierte Letztverbräuche 2019
Eine Übersicht über Offshore-Netzumlage seit 2013 finden Sie hier.