Source: http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=21.10.1997&Aktenzeichen=XI+ZR+5%2F97
Timestamp: 2013-06-19 10:35:14
Document Index: 7266918

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Rechtsprechung BGH, 21.10.1997 - XI ZR 5/97 Nichtausf�hrungsentgelt� 9 AGBG (jetzt � 307 Abs. 1, Abs. 2 BGB <Fassung seit 1.1.02>), Unwirksamkeit einer Banken-AGB-Klausel, wonach der Kunde f�r die Nichtausf�hrung einer �berweisung oder eines Dauerauftrags bzw. die Nichteinl�sung eines Schecks ein besonderes Entgelt schuldet, � 11 Nr. 5 b AGBG
Bankentgelt f�r Nichtausf�hrung des Kundenauftrags mangels Deckung
Unzul�ssigkeit von in Preisverzeichnissen der Kreditinstitute festgesetzten Entgelten f�r die Nichtausf�hrung von Dauerauftr�gen und �berweisungen und die R�ckgabe von Schecks und Lastschriften mangels Deckung
Unzul�ssige Klauseln in AGB f�r sog. Bearbeitungsgeb�hr und unwirksame Schadenspauschalierungen
Geb�hren f�r Nichtausf�hrung eines Dauerauftrags oder einer �berweisung
F�hrt die Bank einen Auftrag mangels Deckung nicht aus, so steht ihr unter keinem rechtlichen Gesichtspunkt ein Entgelt f�r die Nichtausf�hrung zu
Formularm��ige Vereinbarung eines Entgelts f�r die Nichtausf�hrung eines Dauerauftrags oder einer �berweisung mangels Deckung
Unwirksame Geb�hrenklauseln in AGB-Banken
Unwirksamkeit von Geb�hrenklauseln f�r Nichtausf�hrung von Bankauftr�gen
RA Kotz (Entscheidungsanmerkung und Kurzinformation)
Geb�hren f�r geplatzte Schecks - Banken erfinden Ausreden
Erneute R�ge f�r Banken
Wird zitiert von ... (42) BGH, 18.04.2002 - III ZR 199/01 AGB - Wiederholungsgefahr der Verwendung unzul�ssiger AGB� 670 BGB gew�hrt aber nur einen Anspruch auf Ersatz von Aufwendungen, d.h. freiwilligen Verm�gensopfern, die der Gesch�ftsf�hrer f�r den Gesch�ftsherrn auf sich nimmt, nicht aber eine Verg�tung f�r eigene T�tigkeit (vgl. hierzu BGHZ 141, 380, 384, 389; 137, 43, 47).Jede Entgeltregelung in Allgemeinen Gesch�ftsbedingungen, die sich nicht auf eine auf rechtsgesch�ftlicher Grundlage f�r den einzelnen Kunden erbrachte (Haupt- oder Neben-)Leistung st�tzt, sondern Aufwendungen f�r die Erf�llung eigener Pflichten oder f�r Zwecke des Verwenders abzuw�lzen versucht, stellt nach der st�ndigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs eine Abweichung von Rechtsvorschriften dar und verst��t deshalb gegen � 9 Abs. 2 Nr. 1 AGBG bzw. � 307 Abs. 2 Nr. 1 BGB n.F. (BGHZ 146, 377, 380 f; 141, 380, 385 f; 137, 43, 45 f; jeweils m.w.N.).Eine - "sonderentgeltf�hige" - Haupt- oder Nebenleistung f�r den Kunden ist auch und bereits dann zu verneinen, wenn Gegenstand der Verg�tungsregelung eine T�tigkeit ist, die - wie hier - nur im eigenen Interesse des Verwenders liegt (so ganz eindeutig BGHZ 137, 43, 46 einleitend zu 2 a).
BGH, 21.04.2009 - XI ZR 78/08 BGH erkl�rt Nr. 17 Abs. 2 Satz 1 der AGB-Sparkassen f�r unwirksambb) Indes entspricht es der gefestigten Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, dass Entgeltklauseln, in denen ein Kreditinstitut einen Verg�tungsanspruch f�r T�tigkeiten normiert, zu deren Erbringung es bereits gesetzlich oder aufgrund einer selbst�ndigen vertraglichen Nebenpflicht verpflichtet ist oder die es vorwiegend im eigenen Interesse vornimmt, mit wesentlichen Grundgedanken der gesetzlichen Regelungen nicht vereinbar sind, da nach dem gesetzlichen Leitbild f�r solche T�tigkeiten ein Entgelt nicht beansprucht werden kann (BGHZ 114, 330, 335; 124, 254, 257; 136, 261, 265 f.; 137, 43, 46 f.; 146, 377, 383; 150, 269, 274; 161, 189, 191 und Senatsurteil vom 19. Oktober 1999 - XI ZR 8/99, WM 1999, 2545, 2546).
BGH, 18.05.1999 - XI ZR 219/98 Bankgeb�hren f�r die Bearbeitung von Pf�ndungsma�nahmen unzul�ssigNach st�ndiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs unterliegen deshalb Abreden mit (mittelbaren) Auswirkungen auf Preis und Leistung, an deren Stelle bei Fehlen einer wirksamen vertraglichen Regelung dispositives Gesetzesrecht treten kann, der Inhaltskontrolle nach �� 9 bis 11 AGBG (BGHZ 91, 316, 318; 93, 358, 360 f.; 95, 362, 370; 106, 42, 46; 106, 259, 263; 114, 330, 333; 116, 117, 119; 124, 254, 256; 136, 261, 264; 137, 27, 29 und 137, 43, 46).Jede Entgeltregelung in Allgemeinen Gesch�ftsbedingungen, die sich nicht auf eine solche Leistung st�tzt, sondern Aufwendungen f�r die Erf�llung einer gesetzlichen Pflicht des Verwenders offen auf dessen Kunden abzuw�lzen versucht, stellt nach st�ndiger Rechtsprechung des Senats eine Abweichung von wesentlichen Grundgedanken der gesetzlichen Regelung dar und verst��t deshalb gegen � 9 Abs. 2 Nr. 1 AGBG (BGHZ 114, 330, 335; 124, 254, 260; 136, 261, 266; 137, 43, 45 f.).Es fehlt nicht nur an einer Gesch�ftsbesorgung f�r den Vollstreckungsschuldner, sondern ebenso wie bei der Pr�fung ausreichender Deckung vor Ausf�hrung einer �berweisung oder der Einl�sung eines Schecks oder einer Lastschrift schon an einem f�r den Vollstreckungsschuldner erbrachten Verm�gensopfer (vgl. BGHZ 137, 43, 47).
BGH, 13.02.2001 - XI ZR 197/00 AGB - Wirksamkeit von Benachrichtigungsklauseln in den AGB einer BankJede Entgeltregelung in Allgemeinen Gesch�ftsbedingungen, die sich nicht auf eine solche Leistung st�tzt, sondern Aufwendungen f�r die Erf�llung eigener Pflichten oder f�r Zwecke des Verwenders abzuw�lzen versucht, stellt nach st�ndiger Rechtsprechung des Senats eine Abweichung von Rechtsvorschriften dar und verst��t deshalb gegen � 9 Abs. 2 Nr. 1 AGBG (BGHZ 137, 43, 45 f.; 141, 380, 385 f.; Senatsurteile vom 21. Oktober 1997 - XI ZR 296/96, WM 1997, 2300 und vom 19. Oktober 1999 - XI ZR 8/99, WM 1999, 2545, 2546).a) Der erkennende Senat hat mit seinen Urteilen vom 21. Oktober 1997 (XI ZR 5/97, BGHZ 137, 43 und XI ZR 296/96, WM 1997, 2300) Bestimmungen in Allgemeinen Gesch�ftsbedingungen, nach denen die Bank f�r die Nichtausf�hrung eines Dauerauftrags oder einer �berweisung sowie f�r die R�ckgabe eines Schecks oder einer Lastschrift wegen fehlender Deckung ein Entgelt fordert, wegen Versto�es gegen � 9 AGBG f�r unwirksam erachtet.Die weitere Frage, ob die im Einzelfall erforderliche Benachrichtigung des betroffenen Kunden ihrerseits eine Leistung darstellen und daher insoweit ein Verg�tungsanspruch in Allgemeinen Gesch�ftsbedingungen wirksam vereinbart werden kann, bedurfte keiner Entscheidung (BGHZ 137, 43, 47; BGH WM 1997, 2300, 2301).
BGH, 08.03.2005 - XI ZR 154/04 Bankrecht - Sind bankinterne Anweisungen AGB?Darin wird eingangs darauf hingewiesen, da� der Bundesgerichtshof die Preisbelastung f�r Retourenbearbeitungen von Schecks und Lastschriften mangels Kontodeckung am 21. Oktober 1997 f�r unzul�ssig erkl�rt (Senat BGHZ 137, 43 ff. und WM 1997, 2300 ff.) und die Beklagte die Belastung von Konten ihrer Kunden mit R�cklastschriftkosten daraufhin eingestellt habe.Die Frage, ob ein Bankkunde aus dem Girovertrag �berhaupt verpflichtet ist, f�r ausreichend Deckung auf seinem Konto zu sorgen, damit Lastschriften im Einzugserm�chtigungsverfahren nicht zur�ckgegeben werden, bedurfte keiner Entscheidung (BGHZ 137, 43, 47 und XI ZR 296/96, WM 1997, 2300, 2301).
BGH, 19.10.1999 - XI ZR 8/99 Unwirksamkeit der formularm��igen Vereinbarung eines Entgelts f�r die Bearbeitung …Da der Begriff der Leistung nicht zur Disposition des Verwenders Allgemeiner Gesch�ftsbedingungen steht, unterliegen Abreden mit (mittelbaren) Auswirkungen auf Preis und Leistung, an deren Stelle bei Fehlen einer wirksamen vertraglichen Regelung dispositives Gesetzesrecht treten kann, der Inhaltskontrolle (BGHZ 91, 316, 318; 93, 358, 360 f.; 95, 362, 370; 106, 42, 46; 106, 259, 263; 114, 330, 333; 116, 117, 119; 124, 254, 256; 136, 261, 264; 137, 27, 29; 137, 43, 46; Senat, Urteil vom 18. Mai 1999 - XI ZR 219/98, WM 1999, 1271, 1272).Jede Entgeltregelung in Allgemeinen Gesch�ftsbedingungen, die sich nicht auf eine solche Leistung bezieht, sondern Aufwendungen f�r die Erf�llung einer gesetzlichen Pflicht des Verwenders offen auf dessen Kunden abzuw�lzen versucht, stellt nach st�ndiger Rechtsprechung des Senats eine Abweichung von wesentlichen Grundgedanken der gesetzlichen Regelung dar und verst��t gegen � 9 Abs. 2 Nr. 1 AGBG (BGHZ 114, 330, 335; 124, 254, 260; 136, 261, 266; 137, 43, 45 f.;… Urteil vom 18. Mai 1999, aaO, S. 1273).
BGH, 21.04.2009 - XI ZR 55/08 BGH erkl�rt Nr. 17 Abs. 2 Satz 1 der AGB-Sparkassen f�r unwirksamIndes entspricht es der gefestigten Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, dass Entgeltklauseln, in denen ein Kreditinstitut einen Verg�tungsanspruch f�r T�tigkeiten normiert, zu deren Erbringung es bereits gesetzlich oder aufgrund einer selbst�ndigen vertraglichen Nebenpflicht verpflichtet ist oder die es vorwiegend im eigenen Interesse vornimmt, mit wesentlichen Grundgedanken der gesetzlichen Regelungen nicht vereinbar sind, da nach dem gesetzlichen Leitbild f�r solche T�tigkeiten ein Entgelt nicht beansprucht werden kann (BGHZ 114, 330, 335; 124, 254, 257; 136, 261, 265 f.; 137, 43, 46 f.; 146, 377, 383; 150, 269, 274; 161, 189, 191 und Senatsurteil vom 19. Oktober 1999 - XI ZR 8/99, WM 1999, 2545, 2546).
BGH, 13.01.2011 - III ZR 78/10 Fahrzeugverkauf durch Provisionsh�ndler ist Gesch�ftsbesorgung� 307 Abs. 3 Satz 1 BGB verlangt seinem klaren Wortlaut nach eine Pr�fung, ob die betroffene Vertragsklausel lediglich deklaratorische Wirkung hat oder ob sie Rechtsvorschriften erg�nzt oder von ihnen abweicht, indem sie etwa ein Entgelt festlegt, obwohl eine echte (Gegen-)Leistung f�r den Vertragspartner nicht erbracht wird; der Begriff der Leistung steht nicht zur Disposition des Verwenders von Allgemeinen Gesch�ftsbedingungen (…s. Senatsurteile vom 8. Oktober 1998 aaO S. 127 …und vom 18. April 2002 aaO;… BGH, Urteile vom 15. Juli 1997 aaO S. 264 f; vom 21. Oktober 1997 - XI ZR 5/97, BGHZ 137, 43, 46 …und vom 18. Mai 1999 aaO).Dementsprechend hat die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs formularm��ige Entgeltregelungen als kontrollf�hig angesehen, die Aufwendungen f�r die Erf�llung eigener (gesetzlicher oder nebenvertraglicher) Pflichten des Verwenders oder f�r sonstige T�tigkeiten im eigenen Interesse des Verwenders auf den Kunden abw�lzen (…s. Senatsurteil vom 18. April 2002 aaO S. 2386 f;… BGH, Urteile vom 7. Mai 1991 aaO S. 333 ff;… vom 30. November 1993 aaO S. 256 ff;… vom 15. Juli 1997 aaO;… vom 14. Oktober 1997 aaO S. 30 ff; vom 21. Oktober 1997 aaO S. 45 ff;… vom 18. Mai 1999 aaO S. 385 ff;… vom 30. November 2004 aaO S. 191;… vom 21. April 2009 aaO S. 261 ff Rn. 10 ff, S. 264 ff Rn. 16 ff …und vom 20. Mai 2010 aaO S. 2721 Rn. 40).� 670 BGB (i.V.m. � 675 Abs. 1 BGB) gew�hrt keinen Anspruch auf (zus�tzliche) Verg�tung f�r eine T�tigkeit, sondern auf Ersatz von freiwilligen Verm�gensopfern, die der Beauftragte f�r seinen Auftraggeber auf sich nimmt (…s. dazu etwa Senatsurteil vom 18. April 2002 aaO S. 2387;… BGH, Urteile vom 7. Mai 1991 aaO S. 335; vom 21. Oktober 1997 aaO S. 47 …und vom 18. Mai 1999 aaO S. 384).
OLG D�sseldorf, 08.06.2000 - 6 U 145/99 Formularm��ige Vereinbarung eines Entgelts f�r die Nichtausf�hrung von Auftr�gen …
OLG Karlsruhe, 03.05.2011 - 17 U 192/10 Bankrecht - Bearbeitungsgeb�hren von Bankdarlehen
LG Frankfurt/Main, 27.01.2000 - 2 O 46/99 Keine Bankgeb�hren
LG Hamburg, 22.04.2009 - 312 O 210/09 Allgemeine Gesch�ftsbedingungen: Inhaltskontrolle von Bankgeb�hrenklauseln f�r …
LG Frankfurt/Main, 13.05.2009 - 2 O 3/09 OLG Celle, 02.02.2010 - 3 W 109/09 Bearbeitungsentgelte f�r Privatkredite
OLG Schleswig, 26.06.2012 - 2 U 10/11 Extra-Geb�hren f�r Pf�ndungsschutzkonto in Bank-AGB unwirksam
OLG Hamm, 02.09.1999 - 4 U 26/99 LG Stuttgart, 20.05.2003 - 20 O 101/03 Allgemeine Gesch�ftsbedingungen der Banken: Verg�tung f�r die �bertragung von …
LG D�sseldorf, 11.07.2001 - 12 O 506/00 LG Frankfurt/Oder, 07.03.2007 - 13 O 370/06 Allgemeine Gesch�ftsbedingungen; Unklarheitenregel; Leistungsbegriff
AG Wiesbaden, 22.11.2000 - 91 C 3988/00 Unzul�ssige Bankgeb�hren: Bank darf f�r R�ckbuchungen wegen mangelnder Deckung …
AG M�nchen, 21.07.1998 - 231 C 13680/98 LG D�sseldorf, 01.12.1999 - 12 O 290/99 Was ist dejure.org?