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Timestamp: 2020-01-23 23:17:03
Document Index: 106115013

Matched Legal Cases: ['§ 69', '§ 69', '§8', '§8', '§ 7', 'Art. 45']

1896 / 110 p. 6 (Deutscher Reichsanzeiger)
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A. en, Verdingungen 2. apieren.
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6, Kommandit-Ge Aktien u. Aktien-Ges, 7. an und ite ee be enidaliea, ua, S warn alu A. von tsan
10. Verschiedene I fkicaliialhüngei,
1) Untersuchungs-Sachen. 9604
] Steckbrief. en den unten beschriebenen Rentier und früheren usbesizer Wilhelm Karl Friedrih Matthes, ge- oren am 28. November 1851 zu Berlin, welcher ühtig ift, ift in Sachen J. III E. 357. 96 die ntersuhungshaf#t wegen wiederholter Wechsel- fälshung und wiederholten Betruges verhängt. Es wird ersucht, denselben zu verhaften und in das biesige Unterfuchungs-Gesängniß, Alt-Moabit 12a., abzuliéèfern. ] ; : Verliu, den 30. April 1896. Königliche Staatsanwaltschaft 1. Beschreibung: Alter 44 Jahre, Größe 1,60 m, *Statur unterseßt, Haare blond, grau meliert, Stirn och, Bart, kleiner blonder Schnurrbart, Augen- rauen blond, Moe grau (f\tehend), Nase ge- wöhnlich, Mund klein, Kinn spiy, Gesicht oval, Gesichtsfarbe blaß, Sprache deut|ch und englisch. Besondere Kennzeichen: Auffallende Pockennarben im
Gesicht. {9601] Garnison Ludwigsburg. pr d S RRR Â T ruO V
Durch Urtheil des K. Milit. - Rev. - Gerichts vom 30. April 1896 wurde der Unteroffizier Karl Albert Bühl aus Höfen, O.-A. Neuenbürg, der Fahnenflucht — § 69 Mil.-St.-G.-Bs. — in con- tumaciam für schuldig erklärt und das ihm gegenwärtig zustehende oder künftig anfallende Ver- mögen mit Beschlag belegt.
en 6. Mai 1896. Infanterie-Regiment Alt-Württemberg (3. Württ.) Nr. 121.
{9602] Garnison Ludwigsburg. Vermögensbeschlagnahme.
Dur Urtheil des K. Milit.-Rev.-Gerihts vom 30. April 1896 wurde der Musketier Anton Rein-
ardt aus Eichenau, O.-A. Gerabronn, der Fahnen-
uht — § 69 Mil.-St.-G.-Bs. — in contumaciam chuldig gesprolen und das ihm z. Zt. zustehende oder künftig anfallende Vermögen mit Beschlag belegt.
Den 6. Mai 1896.
A Alt-Württemberg (3. Württ.) Nr. 121. Kgl. E, Staatsauwaltschaft Ulm.
In der Strafsache gegen den Pferdekneht Christian Lude von Sontheim, VDberamts Münsingen, wegen e Ss der Wehrpflicht if die durch Beschluß der Strafkammer I1 des K. Landgerichts Ulm vom 20. Oktober 1894 verfügte Beschlagnahme des im Deutschen Reich befindlichen Vermögens des 2c. Lude bis zur e von 500 4 durch Gerichtsbes{luß vom 22. v. M. aufgehoben worden.
Den 4. Mai 1896. [9603]
9) Aufgebote, Zustellungen E und dergl.
In der Theilungs\sahe Nathan Löb, Kaufmann zu Bingen, gegen Wilhelm Funke, Bahnbeamter zu Sankt Johann, und Genossen is Termin anberaumt auf Mittwoch, den 17, Juni 1896, Nach: mittags 3} Uhr, auf der Amtsftube des König- lihen Notars Kneisel zu Stromberg, und werden die Betheiligten dazu mit dem Bemerken geladen, daß gegen den Ausbleibenden angenommen wird, er fei mit der Vornahme der Theilung einverstanden.
Veröffentliht zum Zwecke der öffentlihen Zu- an die Dienstmagd Philippine Aach, zur Zeit ohne bekannten Aufenthaltsort.
Stromberg, den 27. April 1896.
S E gas, Gerichts\hreiber des Königlichen Amtsgerichts. II.
{1399 Aufgebot. 1) Auf Antrag der verwittweten Glöckner Güntel, fein E geb. Fuchs, zu Jauer und Rentiers Wil- elm Rißmann zu Liegniß wird der Inhaber des angeblich verloren gegangenen, von dem hiesigen Bankhause Selle & Mattheus für den verstorbenen Kaufmann Robert Speer hierselb ausgestellten Depositensheins vom 3. Oktober 1887 Nr. 1297 (Auszug aus dem Guthaben-Konto) über 600 4
2) auf utrag des früheren Restaurateurs, depi en Privatiers G. Geisler, früher hier, jeßt in rliß, wird der Inhaber des angebli verloren gegangenen Wechsels vom 8. November 1879 über 750 Æ, zahl- bar am 10. Februar 1880, ausgestellt von Berthold
usler zu Liegniß, von Julius Kölsch und G,
eisler als Bürgen unterschrieben, hierdur, aufge- Price ihre Rechte auf diese beiden Urkunden
pätestens im Aufgebotstermin am 22. Dezember AUS96, Vorm. 11 Uhr, bei dem unterzeichneten Gerichte, Zimmer Nr. 29, anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftlos- £Zrklärung derselben erfolgen wird.
Lieguitz, den 28. März 1896.
Königliches Amtsgericht. [1420] Aufgebot.
Der Einwohner Christian Stahnke in Rogowo, als Bevollmäctigter feines Sohnes Michael Stahnke in St. Paul, Minnesota, und der Arbeiter Hermann Stahnke in Rogowo haben das Aufgebot :
a. des Sparkafsenbuhs Nr. 11589 der hiesigen tädtishen Sparkasse über 241,72 M, lautend auf
ihael Stahuke in Two
b. des Sparta ierun r. 11 336 derselben Spar- asse über 503,98 Æ, lautend auf Hermann Stahuke
beantragt. Der Inhaber der Urkunden wird auf- gefordert, ene in dem auf den 21, Dezember 1896, Vormittags 10 Uhr, vor dem unter- zeichneten Gerichte, Zimmer Nr. 7, anberaumten S ebotstermine seine Rechte anzumelden und die
rkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftlos- erklärung der Urkunden ereiges wird.
Thorn, den 28. März 1896.
[9579] Butgevos,
Nachbenannte, angebli getilate Ca cieenaE: Ein Tausend zwei Hundert Mark elterliche Erb- abfindung und eine Naturalausftattung bei An- s ung einer eigenen Wirthschaft oder früheren
erheirathung für den Fleisher Hermann Gustav Herrler in Sreper Ven aus dem Kaufe vom 17./29. Juli 1879, welche in den Grundbüchern von
a. Grofgörshen ‘Band T1 Blatt 30 geshl. Abtheilung 111 Nr. 4,
P. Groß görshen Band 1 Artikel 26 Abtheilung IIT
T1, c. Caja Band I Artikel 12 T III Nr. 2, a Kleingörschen Band 1V Blatt 154 Abtheilung 111
r. 1; eingetragen steht, wird auf A der Eigenthümer der verpfändeten Grunktstücke, nämlich: :
a. des Handarbeiters Karl Dähne in Großgörschen,
b. des Bäckermeisters Albin Uhlmann dafelbst,
c. der Zimmermann Oskar Schumann'’schen. Ehe-
‘leute in Caja,
os der Ferdinand Heyne’shen Eheleute in Groß- görschen
zum Zwecke der Löschung hiermit aufgeboten. Der unbekannte Fnhaber dieser Post oder dessen Nechts- nachfolger werden aufgefordert, ihre Nechte spätestens in dem auf den 17, August 1896, Vormittags 113 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, Zimmer Nr. 2, anberaumten Termine anzumelden, widrigen- falls fie mit ihren Rechten auf die Post ausgeschlossen werden und die Post selbs im Grundbuche gelöscht werden wird.
Lützen, den 24. April 1896. Königliches Amtsgericht. Abth. Ik.
[9600] Aufgebot. Die Wittwe des Kothsassen Heinrih Söchtig Caroline Sophie, geb. Pepe n Hohenafsel als alleinige Erbin ihres am 7. Oktober 1891 zu Hohen- assel verstorbenen Ehemannes, vertreten durch den Rechtsanwalt Justiz-Rath Kuhn in Braunschweig, hat laubhaft versichert, daß die gerihtlihe Schuld- und Psandverschreibung vom 31. März 1875 nebst der essionsurkunde vom 17. November 1880, betreffend ein für ihren Ehemann auf das Brinksitzerwesen No. ass. 33 von Oelber a. w. W. eingetragenes Hypothekkapital zu 4500 4, ihr abhanden gekommen set, und das Aufgebotéverfahren bezüglich dieser Ur- kunden beantragt. Es werden demnach die unbe- kannten Inhaber der leßteren hierdurh nach §8 7 Nr. 5 und 11 des L.-Ges. vom 1. April 1879 Nr. 12 in Verbindung mit §8 824, 838—850 der Z. P. O. aufgefordert, ihre Ansprüche und Rechte spätestens in dem auf Freitag, 15, Jauuar 1897, Vor- mittags 9} Uhr, damit anberaumten Termine beim unterzeichneten Gerichte unter Vorlegung der Urkunden anzumelden, widrigenfalls diefe dem Schuldner und dem Eigenthümer des verpfändeten E gegenüber für kraftlos erklärt werden ollen. Salder, den 30. April 1896. Herzogliches Amtsgericht. von Alten.
[9573] Aufgebot.
Im Grundbuche is auf dem Blatte des dem An el er Grafen Eduard von feil-
urghaus auf Laasau gehörigen Grundstücks Nr. 48 Peterwiß in O 111 Nr. 3 aus der Schuld- urkunde vom 13. April 1832 für die Rosine Helene, verehelihte Vogt Heidrih, geborene Schubert, zu Lissa bei Breslau eine zu 5 % jährli verzinsliche und gegen dreimonatlihe Kündigung zahlbare Dar- TaliMorbernna von 42 Thalern eingetragen. Die Post ift angebli getilgt und soll im Grundbuche
gelöst werden. Auf den Antrag des Grundstücks-. eigenthümers, vertreten durch den Rechtsanwalt Justiz-Nath Pritsch in Jauer, werden deshalb die Gläubigerin bezw. ihre Rehtsnachfolgec age aer ihre Ansprüche und Rechte auf die Post |pätestens im Aufgebotstermin, am 17. September 1896, Vormittags Uk Uhr, bei dem unterzeichneten Gericht anzumelden, widrigenfalls fie mit ihren An- sprüchen auf die Post werden ausgeschlossen werden. Schweidnitz, den 4. Mai 1896. Königliches Amtsgericht.
[59660] Aufgebot.
Der Lademeister Carl Mückenheim hierselbst hat das Aufgebot der gerichtlichen Obligation vom 16. März 1876, laut welcher für den Handelsmann Michael Goldschmidt in Nordhausen 150 A Dar- lehnsforderung auf dem Grundstücke No. ass. 27 nebst eee hierselb im Grundbuche von Walken- ried Band 1 Blatt 36 als Hypothek eingetragen sind, nachdem diese Schuld nahweislich getilgt ist, unter Glaubhaftmachung des Lr Bis der 2 neten Urkunde auf Grund des § 7 Ziff. 5 des Aus- führungsgeseßes vom 1. April 1879 Nr. 12 be- antragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den S8. Juli 1896, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde dem Eigenthümer der verpfändeten Grundstücke gegenüber erfolgen wird.
Walkenuried, den 24. Dezember 1895.
[9580] Aufgebot.
1) der Auktions-Kommissar Debray hier als Ver- treter des geseßlihen Vormundes der Minorennen Apollonia, Hildegard und Hermann Roeren, nämlich des Ober-Landesgerichts-Raths Roeren zu Köln- Lindenthal, bezüglich des im Grundbuch von Winter- berg Bd. X Bl. 11 und bezw. 12 für die Ehefrau
lacidus Schmidt, Elisabeth, geb. Kapypaun, zu
interberg bezw. für die Chefrau Johann Jodocus Wahle, Lisitte, geb. Kappaun, zu Winterberg auf dem Titelblatt eingetragenen Virilantheile sub 79 und 80 an der in 144 Birilantheile eingetheilten Bd. IX Bl. 2 Winterberg eingetragenen Mark Haarfeld,
2) des Fabrikarbeiters Anton Hellwig, gt. Bruches, aus Oberschledorn, z. Zt. in Mühlheim a. d. Ruhr, bezügliÞh des im Grundbuch von Düdinghausen Bd. 111 Bl. 43 für die Minorennen Johann Kaiser, gt. Kleukers, 1) Wilhelm, geb. 23. November 1835, 2) Iohann, geb. 21. Januar 1838, 3) Anna Maria, geb. 3. April 1840, 4) Anna Elisabeth, geb. 3. Juni 1844, von Oberschledorn eingetragenen Ackergrund- tücks Flur IIT Nr. 236 der Steuergemeinde Ober- [chledorn (aufm Hagen 20 a 61 qm). Alle Eigen- thumsprätendenten werden aufgefordert, ihre Rechte und Ansprüche auf die Markenantheile und das Grundfstück beim unterzeihneten Gericht anzumelden, und zwar spätestens in dem vor dem unterzeichneten Gericht auf den 24. August 1896, Vormittags 10 Uhr, anberaumten Aufgebotstermine, widrigen- dear sie mit ihren Ansprüchen werden ausgeschlossen werden.
Medebach, den 2. Mai 1896.
[9575] Bekauntmachung. Auf Antrag des Schmiedemeisters Hermann Schmeling in Wittenfelde werden alle unbekannten
Auf Antrag der in nahstehendem Verzeichnisse © Genannten werden 1) die darin aufgeführten verschollenen Personen, 2) diejenigen, welhe an deren Vermögen Ansprüche erheben wollen, aufgefordert, zur Verhandlung über ihre Rehte und Ansprüche im Aufgebotstermine, in welchem diese spätestens anzumelden sind, Freitag, den 80. Okto:
ber 1896, Vormittags 10 Uhr, an Gerichtsstelle, Burgstraße 11, 2 Treppen,
‘wird der Arbeiter Franz Wüstefeld aus
Eigenthumsprätendenten aufgefordert, spätestens im Aufgeboistermine am 29, Juni 1896, Vor: mittags 10 Uhr, ihre Rehte und Ansprüche auf das im Gemeindebezirk Wittenfelde belegene, unter Artikel 48 der Grundfteuermutterrolle, Nr. 42 der Gebäudesteuerxolle und Kartenblatt 1, Parzelle zy 547/331 der Gemarkung Wittenfelde verzeichnete Schmiedegrundstück von 3 a 46 qm Größe und 60 4 Nußungswerth anzumelden, widrigenfalls sie mit ihren Ansprüchen und Rechten auf das Grundstück bei gans des Grundbuchblattes ausgeschlossen werden. Massow, 2. Mat 1896. Königliches Amtsgericht.
Das nachverzeihnete Grundstück in der Gemarkung von Niederrad: Gew. 1 Nr. 69, hält 48,10 qm (altes Maß: 3 Ruthen 80 Schuh), Wiese hinter dem Schwanen, nah der Schäßung des Feldgerichts 50 M werth, if zwar in dem Ab- und Zuschreibe- bu der Gemeinde Niederrad auf den Namen von Andreas Gaß zu Niederrad eingetragen, demselben aber im amtlihen Transskriptionsbuch ausweislih des Namensregisters nicht eigenthümlich zugeschrieben, soll sih dagegen nah einer Bescheinigung des Feld gerichts seit länger als 30 Jahren im Besiß der Eigenthümer der jeßigen Hofraithe an der Frank- furter Straße Nr. 12 zu Niederrad, der Eheleute Johann August Wetterroth und Wilhelmine, geb, Lang, daselbît, bezw. der Eltern des Johann August Wetterroth, der verstorbenen Eheleute Ernst Ludwig Wetterroth und Katharina Margaretha, geb. Vogt, daselbst, befunden haben. Auf Antrag der genannten Johann August Wetterroth Eheleute werden des- halb alle, welche Eigenthums- oder fonstige An- sprüche an obiges Grundftück zu machen haben, hier- mit aufgefordert, folhe spätestens in dem auf Samstag, den 41. Juli 1896, Vormittags 11 Uhr, vor dem Königlichen Amts3geriht Abth. Ys zu Frankfurt a. Main, Gerichtsgebäude, Zimmer Nr. 11, anberaumten Aufgebotstermin geltend zu machen, widrigenfalls das bezeihnete Grundstück in dem amtlichen Transfkriptionsbuch auf den Namen der Antragsteller eingetragen werden foll.
Frankfurt a. M., den 2. Mai 1896.4 Königliche Amtsgericht. V ®.
Pa i Aufgebot. Auf Antrag der Ehefrau Anna Hülsing, geb. Wüstefeld, des Arbeiters Johannes Wüstefeld und der unverehelihten Marie Wüstefeld, zu Hannover, ingerode, welcher angeblich feit Ende 1880 oder Anfang 1881 spurlos verschwunden und vermuthlich in der Hahle ertrunken ift, hiermit aufgefordert, in dem auf Dienstag, den 5, Oktober 1897, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeihneten Gerichte, Zimmer Nr. 2, anberaumten Aufgebotstermine sih zu melden und bis dahin seine Ansprüche und Rechte geltend zu machen, unter dem RNechtsnachtheile, daß er im Nichtmeldungsfalle für todt erklärt und fein Ver- mögen den nächsten bekannten Erben oder Nach- folgern überwiesen werden wird. Alle Personen, welche über das Fortleben des Verschollenen Kunde geben können, werden zu deren Mittheilung, und zu- gleih für den Fall der demnächstigen Todeserklärung etwaige Erb- und Nachfolgeberehtigte zur Anmel- dung ihrer Ansprüche unter der Verwarnung, daß bei der Ueberweisung des Vermögens des Verschollenen zuf Le keine Rücksiht genommen werden \oll, aufge: ordert. Duderstadt, den 30. April 1896. Königliches Amtsgericht. Abtheilung 1.
Zimmer 4, zu erscheinen, widrigenfalls auf Antrag
a. die bezeihneten Verschollenen für todt erklärt werden und ihr Vermögen den Berechtigten ohne Sicherheit ausgeantwortet werden wird, b. die zu 2 Genannten ihre Ansprüche an das Vermögen der Verschollenen für verlustig erklärt werden sollen.
Herzogliches Amtsgericht. Abtheilung I] a. ei ja rdt.
Geburts- Stand jahr
Leßte Nachricht des |des Ver- Aufenthalts
mögens in Antragsteller
1 |Wiedemann, Friedrih Wilhelm |Niederleupten
2 | Erler, Valentin 3 |Schnabel, Johann Julius
Marold, Karl Friedrich Ernst Gottlob Nudolph, Hermann
Rudolph, verehel. Christine, geb. Mat benbeh u G
Äudolph, Ernst Emil Rudolph, Hermann Richard
Goldmann, Julius Pröhl, Friedrich Rudolph
Alteuburg, den 26. Februar 1896,
Gerichtsschreiberei des Derzogli en
Oberleupten Ehrenhain
Altenburg Untermolbißz Bodcka
Misselwitz Krashwißz Oberlödla
Niederwiera Pöhla
Schuhmacher 1854 Getreidehändler 1822 Tischler 1844
Kaufraann 1832 Aufläder 1815 Hausfrau 1818 Unbekannt 1846 E Dienstknecht 1823
Oekonom 1788
kftuar.
1879 aus Hamburg 200 1863 aus New-York 1871 aus Hamburg
1880 aus St. Esidro bei Valparaiso 1853 aus Wisconsin in Nord-Amerika in Dre 1853 ebendaher
1853 ebendaher 1853 ebendaher
1882 aus Warsaw (Louisiana) 1862 aus Boston T (Port Sulliram)
Bertha Hanis, geb. Heinke, în Altenburg.
Adam Schnabel in Ghrenhain und Auguste, verehel. Kämpfer, geb. Schnabel, daselbst.
Karl und Friy Laschke in Wudedck.
tig o: Johann Rauschenbah a. Derselbe.
Derselbe. Derselbe.
Hulda Vogel, geb. Pohle, in flihtendorf. P / Christiane Jähnig, geb. Schulze, in Karolinenfreude. Getreidehändler Ern Köhler in Toni und lifatessen- bändler ulius Köhler in Altenburg. Nosalie Golbimanü in Niederwiera.
Gerichtsvollzieher a. D. Wendelin Pröhl in Köslin.
Amtsgericht. Abtheilung 11 a.
19677) Aufgebot. Auf Antrag des Ingenieurs Richard Wilhelm Schrader in Leipzig ist vom unterzeichneten König- lihen Amtsgericht das Aufgebot beshlossen worden behufs Todeserklärung des am 7. August 1882 in De urg geborenen Kartonagenfabrikanten Gustav
duard Schrader, welcher sch im Sommer 1862 von seinem damaligen Wohnsiße Lößnitz entfernt hat und über dessen Leben und Aufenthalt weder dur ihn, noch durch einen Anderen seit länger als 90 Jahren Nachricht vorhanden sein soll. Es wird der obengenannte Gustav Eduard Schrader hiermit geladen, pätestens in dem auf den 1D, November 1896, Vormittags 11 Uhr, vor dem unter- zeichneten Amtsgerichte anberaumten Aufgebots- termine persönlich oder dur einen gehörig legiti- mierten Vertreter zu ersheinen oder aber von seinem Lehen Kunde anher geiongen zu- lassen, widrigenfalls derselbe für todt erklärt und sein dur einen beim unterzeihneten Amtsgerichte in Pflicht stehenden Äbwesenheitsvormund verwaltetes Vermögen den si [egitimierenden Erben ausgehändigt. werden wird,
Lößnitz, am 30. April 1896. ‘
Der angebli vershollene Kaufmann Carl: Kurz ist zu Pogarth, Kreis Strehlen (nicht Togarth, Kreis Streliß) geboren. (Bekanntmachung vom 11. April 1896 in dem öffentlihen Anzeiger vom 24. April 1896).
Berclin, den 4. Mai 1896.
[9572] Anfgebotsverfahren.
Auf Antrag des Kaufmanns Friedrih Bredenschey in Delligsen als Bevollmächtigten eines Theiles der Mitglieder der aufgelösten Carlshütter Wittwen- und D R ne T E DBn ane foll das zum ge- rihtlihen Depot eingezahlte Vermögen an die Be- rechtigten ausgezahlt werden. Termin zu folhem Zweck wird auf den S, Juli d. Js., Morgens 10 Uhr, hierselbst angeseßt. Alle diejenigen, welche Ansprüche an dem E A Vermögen zu haben ver- meinen, werden aufgefordert, solche [pätestens im Auf- gebotstermine geltend zu machen, widrigenfalls sie mit ihren vermeintlihen Rechten abgewiesen und das fraglihe Vermögen an die sih Meldenden zur Aus- zahlung gelangen soll.
Greene, den 28. April 1896.
Herzogliches Amtsgericht. G. Mülle
° Ti Veröffentliht: Warnecke, Sekretär.
[9599] Aufgebot.
Nachdem der Taglöhner Adam Werner von Bausch- heim, Sohn des verstorbenen Johannes Werner I1. Gheleute von Bauschheim, am 8. März 1896 ge- storben is und Johannes Werner, unbekannt, er und andere zur Erbschaft jenes Adam gerufen sind, werden jener Johannes Werner und die etwa an dessen Stelle zur fraglichen Erbschaft gerufenen, dem Amts- geriht unbekannte Personen auf Antrag jener anderen aufgefordert, ihre Erbansprüche an Adams Nachlaß spätestens im Aufgebotstermin Dounerstag, den 2. Juli 1896, Vormittags 9 Uhr, bei uns anzumelden, andernfalls sie threr Erbansprüche verlustig gehen.
Grofi-Gerau, 2. Mai 1896.
Großh. Amtsgericht. Ludwig. [9578] Aufgebot. i
Auf den Antrag des Nachlaßpflegers, Kaufmanns Gottlieb Neumann hier, werden die unbekannten Erben des am 1. März 1895 hier verstorbenen Kaufmanns Julius Theodor Anderteu von hier aufgefordert, \pätestens im Aufgebotstermin, den S2, Februar 1897, Vorm. 10 Uhr, ihre An- sprüche und Rechte auf den Nachlaß bei dem unter- zeichneten Gericht anzumelden, widrigenfalls dieselben mit ihren Ansprüchen auf den Nachlaß werden aus- eschlofsen und der Nachlaß dem sih meldenden und egitimierenden Erben, in Ermangelung desselben aber dem Fiskus wird verabfolgt werden, der \sich später meldende Erbe aber alle Verfügungen des Erbschafts- Delipero anzuerkennen {uldig, von demselben weder Rechnungslegung noch Ersay der Nuzßungen zu fordern berehtigt ist, sh vielmehr mit der Heraus- gabe des noch Vorhandenen begnügen muß.
Wittenberge, den 2. Mai 1896.
ôniglihes Amtsgericht. [9588] Bekanntmachuug.
Durch Aus\{lußurtheil des hiesigen Königlichen Amtsgerihts vom 30. April 1896 find der frühere Tuchfabrikant Ernst Müller aus Sagan und der am. 9. Februar 1851 in Sagan geborene Wilhelm Alfred Vogt, Sohn des Gutsbesitzers Wilhelm Theodor Vogt, für todt erklärt worden.
Sagan, den 2. Mai 1896.
Durch Aus\ch{lußurtheil des unterzeihneten Gerichts vom 24. April 1896 i} der am 8. September 1840 zu Oelêsniy geborene, bis 1866 in Mülsen St. Jacob wohnhaft gewesene Holzhändler Heinrich Hermann Schreiber, Sohn des verstorbenen Johann Gottlieb Schreiber in Oelsnitz, für todt und sind dessen etwaige hier unbekannte Erben ihrer Ansprüche an dem Nachlasse desselben für verlustig erklärt worden.
Lichtenstein, den 4. Mai 1896. öniglich Sächsishes Amtsgericht.
Assessor Zimmermannn.
[9587] Verschollenheits-Erklärung. Nr, 4904. Das Großh. Amtsgeriht Sinsheim erließ unterm 30. April 1896 folgenden Endbescheid: Der am 20. Januar 1843 in Kirchardt geborene Jobannes Klein, J. S., Landwirth, wird, da er der p e Aufforderung vom 31. März 1895 Nr. 4056, Nachricht hierher gelangen zu lassen, inner- halb der bezeihneten Frist Folge niht gegeben hat, für verschollen erklärt. Zugleiß werden demselben die Kosten des Verfahrens auferlegt. Sinsheim, den 30. April 1896. Der Gerichtsschreiber: Gutmann. Fn Namen des Königs! erkündet am 29. April 1896. Schwenk, Gerichtsschreiber. der PRIE Ee des Eisenhändlers Fr. aub zu Homburg v. d. H. hat das Königl
Amtsgericht, 1., in Homburg v. d. H. dur den Geridhts-Affessor Möller für Recht ertei: Y Der von der Landgräflich hessishen konzessionierten Landesbank zu Homburg v. d. H. für den Fr. Jslaub bier unter dem 13. November 1886 ausgestellte Depotschein über 220 6 Nr. 1914 wird für fraftlos
erklärt. Möller.
[9593] Bekanntmachung.
Der von Dr. Adolf Rosendorf in Berlin am 9. Juli 1894 ausgestellte, auf Frau Dr. E. Rosen- dorff in Potsdam, Alte Sa 57, gezogene und von dieser acceptierte Wechsel über 2000 (zwei- tausend) Mark, zahlbar bei Sicht an die Ordre des Herrn Jacob Klees in Berlin SW,, i durch Urtheil vom 4. Mai 1896 für kraftlos erklärt.
Potsdam, den 4. Mai 1896.
Verkündet am 29. April 1896. L. Runge, Gerichtsschreiber.
m Namen des Se Auf den Antrag des Bäckermeisters D. B. J. Redmers zu Driever und des Schuhmachers H. Bron daselbst — vertreten durch den Auktionsgehilfen H. Behning zu Hohegaste — erkennt das Königliche Amtsgericht zu Leer durch den Gerichtsassessor Meyer, für Ret :
Die Hypothekenurkunde über folgende im Grund- buch von Driever Bd. 1 Bl. 13 und 14 Abth. 111 Nr. 1 eingetragene Post: „Acht und zwanzig Thaler ein Sgr. nebst Kosten, welhe der Besißer Heit Henning zufolge Pfändungsprotokolls des Gerichts- vollziehers Höcckelmann vom 283. April 1859 dem Advokaten Borchers in Leer aus einem für voll- streckbar erklärten Zahlungsbefehl vom 18. Dezember 1858 verschuldet“, wird für kraftlos erklärt!
Auf den Antrag des Schulzen Ihwe in Dambeck, des Erbpächters Johann Wiedow und dessen Ehe- frau, geb. Remmin, in Krohn, hat das Großherzog- lide Amtsgericht in Grabow i. M. in der öffent- lihen Sißung am 28. April d. J. für Recht erkannt:
Die Hypothekenscheine über folgende Kapitalien :
1) von 500 Thlr. Kur., eingetragen Fol. 2 auf Erbpachthufe Nr. 23 zu Dambeck für Erbpächter Schulze Friedrih Ihrde zu Dambeck,
2) von je 600 Æ, eingetragen Fol. 1A. und 1B. auf Büdnerei Nr. 10 in Dadow, von 1500 Æ, ein- getragen Fol. 1 auf Häuslerei Nr. 30 in Eldena, von 1000 Æ, etngetragen Fol. 2 auf Häuslerei Nr. 38 in Eldena und uon je 300 (, eingetragen Fol. 2 auf Häuslerei Nr. 19 in Eldena und Fol. 10 auf Büdnerei Nr. 8 in Böck für den Erbpächter Johann Wiedow in Krohn, für gets
3) von 1200 Æ, eingetragen Fol. 1 auf Häuslereti Nr. 3 in Wanzliß für die Erbpächterfrau Caroline Wiedow, geb. Remmin, in Srofa,
? Von Nechts Wegen. Veröffentlicht: W. Stahl, Akt., Gerichtsschreiber.
U, Im Namen des Königs!
Auf Antrag: a. des Mühlenbescheiders Rudolph Zirke zu Frankfurt a. O., b. der Postunterbeamten- frau Pauline Auguste Klaufe, geb. Zirke, zu Lissa i. P., hat das Königliche Amtsgericht am 29. April 1896 für Necht erkannt:
Die Hypothekenurkunde über 3261 A Vatererb- theil nebst 5 9% Zinsen seit dem 7. Februar 1887, eingetragen im Grundbuhe von Rashkow in Ab- theilung IIT unter Nr. 4 des Grundftüdcks aldo Nr. 39, unter Nr. 8 des Grundstücks Raschkow Nr. 195, unter Nr. 3 des Grundstücks Raschkow Nr. 292 und unter Nr. 9 des Grundstücks Raschkow Nr. 263 für die Geschwister Zirke: a. Johann August Rudolph, b. Auguste Pauline, c. Albert Paul, mit je 1087 4 auf Grund des Erbrezesses vom 9. Februar 1887 am 5. März 1887, wird für kraftlos erklärt.
Oftrowo, den 1. Mai 1896.
Hypothekenurkunde über die vom Bleicharbeiter Ernst Rode in Sohlingen dem Schmied Wilhelm Küster dort dargelichenen 4500 6, Verschreibung vom Jahre 1859, eingetragen ins eren von Sohlingen am 20. Juli 1859, îns Grundbu Band 1 Artikel 26 Abthl. 111 Nr. 2 übertragen, ift durch Ausschlußurtheil vom 27. April 1896 für kraftlos erfläit. i
Uslar, den 28. April 1896.
[9595] Bekanutmachung.
In der Boehm'schen Aufgebotssache, VIII F. 1/96, ist am 24. April 1896 von dem unterzeihneten Amtsgericht folgendes Aus\{lußurtheil erlassen: Es ift für Recht erkannt :
Die Hypothekenurkunde über 25 000 (A Darlehn, eingetragen aus der Schuldurkunde vom 20. Sep- tember 1878 zufolge Verfügung vom 26. September 1878 für den Rausaicinn Emil Heymann in Abthei- lung III Nr. 2 des den Gutsbesißer Eduard und E geb. Kofsath, Boehm'schen Eheleuten in
r. Arzlauken gebrigen Grundftücks Königsberg, Yorkstraße Nr. 44, gebildet aus dem e brief und der Schuldurkunde vom 20. September E gültig über 8500 4, wird für kraftlos
Königsberg, den 30. April 1896. Königliches Amtsgericht. VTII.
[9585] Bekanntmachung.
Die Hypothekenbriefe über die auf dem Anton Rewers'shen Grundstücke Sokolnik Nr. 17 in Abth. 111 Nr. 2 aus dem Vertrage vom 4. Fe- bruar 1867 eingetragenen 780 Thlr. nebft 50% Zinsen Elternerbe der Geschwister Antczak, und zwar über i ?
a. 180 Thlr. des Franz bezw. der Peter und Catharina Antczak’s{en Eheleute zu Sokolnik,
b. 200 Thlr. für Maryanna,
c. 200 Thlr. für Rosalie,
d. 200 Thlr. für Andreas, inkl. der für die genannten Geschwister Antczak ein-
etragenen Berechtigung auf Verabfolgung je einer Aus n Werthe von 20 Thlrn. werden für kraftlos Wreschen, den 2. Mai 1896.
[9581] Bekanutmachung. ;
Durch Ausschlußurtheil des unterzeihneten Gerichts vom heutigen Tage L: ; ay unbekannten Inhaber nachstehender Hypotheken-
1) 35 Thaler 7 Silbergroschen 6 Pfennige Kauf- geld des Christian Schattat, welcher die Poft den drei Geschwistern riedri, Wilhelmine und Elisabeth Schattat zu gleihen Theilen auf deren zukünftiges Vatererbtheil überwiesen hat, eingetragen in Ab- theilung [I] unter Nr. 1 des dem Carl Sieloff ge- hôrigen Grundstückes Gr. Gerlauken Nr. 1 auf Grund der Erbrezesse vom 21. November 1851 und vom S 4 Thal
reima Thaler Kaufgeld der Gottlieb Rausch’schen Gheleute, welches dieselben ihren Kindern August, Ferdinand ünd Maricke Rausch zu gleichen Theilen abgetreten haben, eingetragen in Abtheilung TIT unter Nr. 2 des dem M enans Rausch gehörigen Grundstückes Bublauken Nr. 16 auf Grund des Ver- trages vom 20. März 1850,
3) a. 90 Thaler Muttererbtheil der Ennusze Plauschinnus,
b. 50 Thaler föllmishe Hälfte des Georg Kuprat,
c. 8 Thaler 11 Silbergroschen 1 Pfennig Gebühren- forderung des Rechtsanwalts Koßmann, eingetragen in Abtheilung II1 des dem Johann Seidenberg ge- hörigen Grundstückes Warlen Nr. 14, und zwar:
zu a. unter Nr. 3,
zu b. unter Nr. 4 auf Grund des Erbvergleihs vom 21. Oktober 1814,
zu c. unter Nr. 10 auf Grund des Mandats vom 26. August 1849,
mit ihren Ansprüchen auf dieselben ausgeschlossen ;
IT. folgende Hypothekenurkunden bezw. Dokumente :
1) das über die Abtheilung II1 unter Nr. 3 des dem Ferdinand Rausch gehörigen Grundstückes Bub- lauken 16 auf Grund des Vertrages vom 23. April 1851 für Leopold Rausch eingetragenen 50 Thaler Kaufgeld gebildete Dokument,
2) das über die in Abtheilung Ill unter Nr. 9 des dem Johann Nucklies gehörigen Grundstückes Medukallen 22 für den Gutsbesißer Busch in Birken- strauch auf Grund der Urkunden vom 22. August 18955 und vom 17. September 1858 eingetragenen 100 Thaler Darlehn gebildete Dokument,
3) die über die in Abtheilung IIT unter Nr. 8 des dem Ludwig Strauß gehörigen Grundftückes Kl. Reckeitsen Nr. 58 auf Grund des Kontraktes vom 12, Juli 1869 für Julius Marchand eingetragenen und auf die Auguste Marchand umgeschriebenen 90 Thaler zukünftiger Elternerbtheil gebildete Hypo- thekenurkunde,
4) das über kie in Abtheilung IIl unter Nr. 15 des dem Johann Seidenberg gehörigen Grundstückes Warlen Nr. 14 auf Grund des rechtskräftigen Man- dates vom 6. Mai 1854 für Martin Schattauer eingetragenen 12 Thaler Judikatsforderung getildete Dokument
een zwecks Löschung der Posten für kraftlos erklärt.
Infterburg, den 14. April 1896.
Im Namen des Königs! Verkündet am 2. April 1896.
1) des Wirths Franz Kaczor zu Konojad,
2) des Häuslers Franz Mocek zu Ziemin,
3) des Eigenthümers Johann Szkapka zu Rombin erkennt das Königliche E p zu Koften dur den Amtsrichter Arndts für Recht :
1. Die unbekannten Berechtigten
1) zu den auf Konojad Nr. 31 S IIL Nr. 4 und Konojad Nr. 45 Abtheilung Ill Nr. 2 für den Fleishermeister Wojciech Gratkoroski zu Kosten eingetragenen 600 Thaler nebft 6 %% Zinsen aus der Obligation vom 3. November 1874,
2) zu den auf Ziemin Nr. 45 Abtheilung IIl Nr. 1 für die Schwarzviehhändler “ Faustin und Magdalena Michatowicz’shen Eheleute zu Schrimm aus dem rechtskräftigen Erkenntnisse vom 7. Juli 1873 eingetragenen 79 Thaler 7 Silbergroschen für die Ausftattung, 40 Thaler für eine Kuh, 6 Thaler 25 Silbergroschen e Tem o ri S und 58 Thaler nebst 5 9/69 Zinsen seit 30. Mai 1873,
werden mit thren Ansprüchen auf diese Posten aus- geschlossen, jedoch werden dem Kaufmann Ignatz Gratfkowosfi, der Frau Marianna Matyaszewska,
eborene Grgtfkowska, und deren Kindern Ignatz, Sosepha, Hedwig, Wladislaus und Stephan Geschwistern Matiaszewski ihre Rechte auf die Post zu T Nr. 1 vorbehalten.
11. Die Hypothekenurkunde vom 22. Januar 1856 über die auf Rombin Nr. 18 B. in Abtheilung 111
11. Oktober Nr. 1 aus dem Erbrezesse vom 75 FFovember
1855 für Julianna Ludwiczak eingetragenen Erb- theilsforderung von 216 Thalern 12 Silbergroschen 4 Pfennigen wird für kraftlos erklärt. 111. Die Kosten des Verfahrens fallen den An- tragstellern zur Last. Arndts.
[9583] Bekanntmachung.
Durch Ausschlußurtheil des unterzeichneten Gerichts vom 29. April 1896 is die Hypothekenurkunde, welche über die im Grundbuch von Hachen Band I1 Art. 45 auf der für den Tagelöhner Anton Henke zu Stemel berichtigten Besißung in Abth. 111 Nr. 6 für den Fabrikbesißer Clemens Severin zu Stemel auf Grund der Obligation vom 8. Mai 1865 ex decr. vom 9. Mai 1865 eingetragene Kauf-
elderforderung von 76 Thlr. 4 Sgr. nebft 5 % insen gebildet ist, für fraftlos erklärt worden.
Arnsberg, den 30. April. 1896.
[9592] : Durch Ausschlußurtheil des hiesigen Königlichen Amtsgerichts vom 29. April 1896 sind die Inhaber der unter Nr. 1 der II1. Abtheilung auf Band 1V Blatt 124 des Grundbuchs von Hemmleben au Grund der Schuldverschreibung vom 21. März 184 für den Johann Christian Éviegelhera zu m- leben eingetragenen, zu 5 % verzinslichen Darlehns- orderung von 22 Thalern Preußisch Kurant mit hren Ausprüchen auf die Vo oge loffen. Heldrungen, den 29. April 1896. Königliches Amtsgericht.
[9589] Beklanutma ‘ E I a; Der Maryanna Gros verehel. D
Ka E Cujak, zuleßt in Frankfurt a. M,
wohnhaft, b. dem Fornal Peter Golinski in Zulkorw,
c. dem Arbeiter Michael Krzykowski in Rogaczyce V erken idre Redite auf die Ovpotier e N wer re Nele auf die othete von 56 Thlr. 15 Sgr., clan auf Tax ranz Kaczmarek*’schen Grundstück Chrzan Nr. 8 in Abth. TIl
Nr, 6 aus dem Erbrezesse vom O E 1E
zufolge Verfügung vom 15. Mai 1873 für die Ge- De Golinski, Maryanna und Michalina vor- ehalten. i :
II. Die übrigen Rehtsnachfolger werden mit ihren Ansprüchen e die bezeihneten Hypothekenposten aug er
reschen, den 2. Mai 1896, Königliches Amtsgericht.
[9582] E ARRRABRAE Durch AUN GUGu rigen des Königlichen Amts- geridits zu Köpenick vom 4. Mai 1896 find alle
nsprüche der Gläubigerin und derjenigen, welche Rechte von ihr herleiten, auf den im Kaufgelder belegung8termin am 11. September 1895 zur gelangten Betrag von 328 4 78 „H 43 H Zinsen aus der für die verehelihte Arbeiter Marie Wilhelmine Ueckert, geborene Lehmann, auf dem dem Schlossermeister Karl Klagemann zu Adlers- hof, zu Alt-Glienickde, Rudowerstraße 14, belegenen und im Grundbuche von Neu-Glienicke Band 1 Blatt Nr. 10 c. eingetragenen Grundstückte in Ab- theilung IIT Nr. 7 haftenden Hypothek von 109 Thlr. 17 Sgr. 10 Pf. ausges{hlofsen worden.
Köpenick, den 4. Mai 1896.
Königliches Amtsgericht. Abtheilung III. v. Uhden.
Durch Ausschlußurtheil des hiesigen Königlichen Amtsgerichts vom 29. April 1896 sind die Inhaber folgender im Flurgrundbuch von Kannawurf Band XI Blatt 431 Abtheilung I[IT unter Nr. 1 eingetragenen, auf Theilen des Grundftücks Nr. 1 haftenden Hypo- thek: Siebenzig Thaler in 1/1 preuß. Kur. mit P zu fünf Prozent vom 1. s 1858 in E Raten zum 1. August und 1. Februar jeden Jahres zahlbar für den Hof-Musikus Burg- graf zu Buttstedt, aus der Schuldvershreibung vom 12. Februar recogn. 25. März 1858, mit thren An- sprüchen auf die betreffende Post ausges{chlofsen.
Heldrungen, den 29. April 1896.
Die unbekannten Berechtigten folgender in dem Grundbuche von Preihow Band I Blatt Nr. 43 in Abtheilung IIT eingetragenen Hypothekenposten :
Nr. 1, 219 Thlr. 18 Sgr. 4 Pf. Erbtheil für den vershollenen Hans George Noack aus dem Aus- einandersezungsrezeß vom 28. Mai 1818,
Nr. 2, die Kautionshypothek für die verehelichte Anna Dorothea Weise, geb. Noack, für diejenigen Ausfälle und Schäden, welche sie durch Uebernahme der Hypothekenshulden auf die von ibr erkauften Parzellen erleiden möchte,
find mit ihren Ansprüchen auf diese Posten aus- geschlossen.
Krofsen a. O., den 30. April 1896.
Königliches Amtsgericht. (9652] Oeffentliche Zustellung. -
Die Ehefrau Emma Sophie Eiberg, geb. Frauen zu Brunsbüttel, Prozeßbevollmächtigter ustiz-Rath On in Marne, klagt fen den früheren Kaufmann
udolf Hartwig Friy Eiberg, unbekannten Auf- enthalts, auf Grund böslicher Verlaffung mit dem Antrage auf Trennung der zwishen den Parteien . bestehenden Ehe vom Bande und Erklärung des Beklagten für den {huldigen Theil. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlihen Verhandlung des Rechtsftreits vor die Zweite Zivilkammer des Königlichen Landgerihts zu Altona auf den 19. September 1896, Vormittags 14 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedahten Ge- rihte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwette der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Altona, den 2. Mai 1896.
Lei ê nig, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[9655] Sens uftellung. : Die Frau Margarethe Hampel, geb. von Brase, zu Breslau, vertreten durch den Rechtsanwalt Ollen- dorff daselbst, klagt gegen ihren Ghemann, den Reifen- den Wilhelm Nano früher zu Breslau, jeyt unbekannten Aufenthalts, wegen böslicher Verlassung und Versagung des Unterhalts, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu trennen und den Beklagten als den {huldigen Theil zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts- streits vor die I. Zivilkammer des Königlichen Land- e zu Breslau, am Schweidniterstadtgraben 2/3, al 81 im 11. Stock, auf den 29, September 1896, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedahten Gerichte zugelaffenen An- walt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zu- ftellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Breslau, den 4. Mai 1896.
Seidel, als Gerichts\hreiber des Königlichen Landgerichts.
[9656] Oeffentliche Zustellung. Die verehbelihte Drechsler Agnes Vartis geborene Hauck, zu Breslau, vertreten dur den ehtsanwalt Dr. Sternberg daselbft, klagt geen thren Ehemann, den Drechsler Robert Garbsh, früher in Breslau, je t unbekannten Aufenthalts, wegen bösli Ver- assung, Versagung des Unterhalts und unüberwind- lier Abneigung, mit dem Antrage: 1) das zwischen den Parteien bestehende Band der Ehe zu trennen,
2) E Beklagten für den allein s{uldigen Theil u erklären, - y 8 I Beklagten die Kosten des Rechtsftreits aufzuerlegen,
und ladet den Beklagten zur mündl Verhand- Lung e Nechtsftreits vor die 1. tw Biene A Königlichen Landgerichts zu Breslau, am Sé 2 nigerstadtgraben 2/3, Saal 81, im IL Stock, auf