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Timestamp: 2017-12-17 00:22:18
Document Index: 8972740

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 66', '§ 4']

BVS intern - BVS Niedersachsen-Bremen: Sachverständige kritisieren fehlende Bewertungsgrundlage für Immobilen und Personalmangel im zuständigen Gutachterausschuss - Der Sachverständige 09/2014, Seite 195
Wie werden Immobilien in Deutschland bewertet und nach welchen Kriterien? Eine der wichtigsten Grundlagen sind die so genannten Grundstücksmarktberichte. Diese werden von Gutachterausschüssen der jeweiligen Kommunen als Bewertungsgrundlage, ua für Immobiliensachverständige, erstellt. Bis heute fehlt jedoch den Sachverständigen in Bremen diese wichtige Grundlage. Wegen Personalmangels liegt für 2014 noch kein Bericht vor. Ina Viebrok-Hörmann, öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige für die Bewertung von bebauten und unbebauten Grundstücken, sieht darin eine Behinderung der Sachverständigen, die auf diese objektiven Kriterien bei der Gutachtenerstattung angewiesen sind. Nur ein Kritikpunkt, den die Landesfachbereichsleiterin Immobilienbewertung des BVS Niedersachsen-Bremen als Benachteiligung sieht.
Oberer Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Freistaat Sachsen bestellt - Der Sachverständige 09/2014, Seite 196
Autor: Medienservice Sachsen, 23.7.2014
BGH: Zum Ausschluss des Rücktritts bei unerheblichem Sachmangel - Der Sachverständige 09/2014, Seite 199
Autor: BGH, Urt. v. 28. 52014 - VIII ZR 94/13
BGH: Kein Anspruch auf Auskunft über Anmeldedaten gegen den Betreiber eines Internetportals - Der Sachverständige 09/2014, Seite 200
Autor: BGH, Urt. v. 1.7.2014 - VI ZR 345/13
Bewertungsportale werden immer beliebter. Mitunter haben die Bewertungen aber einen unsachlichen Hintergrund. Kann der Betroffene Auskunft darüber verlangen, wer hinter der Bewertung steckt?
Der für das Recht der unerlaubten Handlung zuständige VI. Zivilsenat des BGH hatte darüber zu befinden, ob der in seinem Persönlichkeitsrecht Verletzte von dem Betreiber eines Internetportals Auskunft über die bei ihm hinterlegten Anmeldedaten des Verletzers beanspruchen kann.
Mangel - Mangelbeseitigung - Aufwand Minderung - Schnittstellen zwischen Technik und Recht beim Sachverständigenbeweis - Der Sachverständige 09/2014, Seite 201
Autor: Dr. Gerd Motzke
Gegenstand der Beweisaufnahme sind Tatsachenbehauptungen, die vor Anwendung der einschlägigen Rechtsvorschriften der Feststellung und - bei einem Sachverständigenbeweis - auch der Bewertung bedürfen. Der folgende Beitrag stellt die Schwierigkeiten um mögliche Vermengungen von Tatfragen (damit Sachverständigenfragen) einerseits und Rechtsfragen andererseits dar.
Großprojekte erfolgreich managen, typische Fehler vermeiden - Der Sachverständige 09/2014, Seite 208
Autor: Dr. Christoph F. Priebe
Der wirtschaftliche Erfolg einer Projektentwicklung steht und fällt damit, dass die budgetierten Kosten eingehalten werden und die Fertigstellung termingerecht erfolgt. Trotz dieser Ausgangslage sind Kostenexplosionen und Terminüberschreitungen nahezu die Regel. Ursächlich sind fast immer eine unzureichende Durchdringung der Rahmenbedingungen des Projekts und der sich hieraus ergebenden Bauaufgabe sowie spätere Änderungen der Bauumstände oder des Bauinhalts. Auftraggeber, Investoren und Projektbeteiligte betrachten diese Situation regelmäßig als schicksalhaft, weil sie weder Hellseher seien noch einen Röntgehblick hätten. Spiegelbildlich sinkt die Finanzierungsbereitschaft der Banken, die ihr etwaiges Engagement von Angstzuschlägen, unrealistischen Vorvermietungserwartungen und übertriebenen Reporting-Anforderungen abhängig machen und damit zu einer ersten Verteuerung des Projekts beitragen. Dabei wird oftmals übersehen, dass die Beachtung einiger Grundsätze das Risiko wirtschaftlicher Schäden erheblich minimieren würde.
Zeitlicher Begutachtungsaufwand - Patentnichtigkeitsverfahren - Der Sachverständige 09/2014, Seite 217
Autor: BGH, Besohl, v. 17.6.2014 - X ZR 95/11
Sorgfaltspflichten des Universalversteigerers bei Schätzung - Historischer Perserteppich - Der Sachverständige 09/2014, Seite 218
Autor: OLG München, Urt. v. 203.2014 - 14 U 764/12
Zu der von einem so genannten Varia-Auktionator geschuldeten Sorgfalt bei der unentgeltlichen Schätzung und Begutachtung der zum Zweck der Versteigerung eingelieferten Gegenstände, hier eines persischen Teppichs aus der Auflösung eines Nachlasses.
Wertermittlung bei Kunstwerken - Der Sachverständige 09/2014, Seite 222
Autor: OLG Brandenburg, Besohl, v. 28.1.2014 - 6 W 148/13
Parteigutachten als substanziierter Parteivortrag - Der Sachverständige 09/2014, Seite 224
Autor: OLG Hamm, Urt. v. 27.2.2014 - 6 U 147/13
1. Das vom Geschädigten in einem Haftpflichtprozess nach einem Verkehrsunfall vorgelegte Schadensgutachten eines von ihm beauftragten Sachverständigen stellt stubstanziierten Parteivortrag dar. Werden Feststellungen im Schadensgutachten bestritten, ist auf Antrag des Geschädigten über die erheblichen Tatsachen Beweis zu erheben.
2. Zur Darlegung des Wiederbeschaffungswerts eines unfallbeschädigten Fahrzeugs, das unstreitig einen reparierten Vorschaden an anderer, deutlich abgrenzbarer Stelle erlitten hatte, genügt der Geschädigte seiner Darlegungslast jedenfalls dann, wenn er einen durch Privatgutachten unterlegten Wert behauptet, der Vorschaden durch ein Schadensgutachten aktenkundig ist und der Geschädigte zudem unter Beweisantritt behauptet, dass dem Privatsachverständigen der Vorschaden bekannt gewesen ist. Der Einholung eines gerichtlichen Sachverständigengutachtens zur Wertfeststellung steht dann nicht entgegen, dass der Kl. mangels eigener Kenntnisse nicht zu den konkreten den Vorschaden betreffenden Reparaturmaßnahmen vorträgt.
Erstattungsfähigkeit der Kosten für Privatgutachen - Der Sachverständige 09/2014, Seite 224
Autor: OLG Köln, Beschl. v. 20.1.2014 - 17 W 204/13
Anfechtbarkeit einer Kostenansatzentscheidung durch gerichtlichen Sachverständigen - Der sachverständige 09/2014, Seite 224
Autor: OLG Koblenz, Beschl. v. 10.4.2014 - 14 W 207/14
Beanstanden die Parteien den gerichtlichen Kostenansatz für ein Sachverständigengutachten, worauf das Gericht im Verfahren nach § 66 GKG die Sachverständigenvergütung erstmals fest- und herabsetzt und zugleich eine Rückerstattung der Überzahlung anordnet, kann der am Erinnerungsverfahren gegen den Kostenansatz originär nicht beteiligte Gutachter diese Entscheidung in entsprechender Anwendung von § 4 HI JVEG mit der Beschwerde anfechten.