Source: https://dejure.org/BGBl/BGBl%20I%202006,%201970
Timestamp: 2019-10-23 14:36:19
Document Index: 274265556

Matched Legal Cases: ['§ 23', '§ 22', '§ 23', '§ 23', 'Art. 8', '§ 15', '§ 15', '§ 15', '§ 27']

BGBl. I 2006 S. 1970 - Erstes Gesetz zum Abbau bürokratischer Hemmnisse insbesondere in der mittelständischen Wirtschaft - dejure.org
BGBl. I 2006 S. 1970
https://dejure.org/2006,41394
BGBl. I 2006 S. 1970 (https://dejure.org/2006,41394)
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Bundesgesetzblatt Jahrgang 2006 Teil I Nr. 40, ausgegeben am 25.08.2006, Seite 1970
22.06.2006 BT Bundesrat fordert weitere Entlastung des Mittelstandes
29.06.2006 BT Bundesregierung will Beauftragtenwesen insgesamt überprüfen
Dabei kann der Senat offenlassen, ob die Beiträge zur freiwilligen Krankenversicherung nach § 23 Abs. 1 S 1 und 4 SGB IV (idF des Ersten Gesetzes zum Abbau bürokratischer Hemmnisse insbesondere in der mittelständischen Wirtschaft vom 22.8.2006, BGBl I 1970) iVm § 22 Abs. 1 S 1 der Satzung der AOK Brandenburg (vom 8.10.1991 idF des 17. Nachtrages vom 18.12.1996) jeweils zum Fünfzehnten des Folgemonats oder nach § 23 Abs. 1 S 2 SGB IV bereits am drittletzten Bankarbeitstag des Monats, in dem die Tätigkeit ausgeübt wurde, fällig geworden sind (vgl zum Streitstand: Baier in Krauskopf, Soziale Krankenversicherung/Pflegeversicherung, § 23 SGB IV RdNr 8, Stand Einzelkommentierung November 2011 mwN) .
Nach der mit Wirkung zum 1. Januar 2007 durch Art. 8 Nr. 1 Buchst. b des Ersten Gesetzes zum Abbau bürokratischer Hemmnisse insbesondere in der mittelständischen Wirtschaft (BürokratieabbauG) vom 22. August 2006 (BGBl I 2006, 1970) geänderten Fassung des § 15a Abs. 4 UStG ist die Berichtigung auf solche sonstigen Leistungen zu beschränken, für die in der Steuerbilanz ein Aktivierungsgebot bestünde (§ 15a Abs. 4 Satz 2 UStG).
Der Schwellenwert dient ausweislich der Gesetzesbegründung dem sachgerechten Ausgleich im Spannungsverhältnis zwischen dem Ziel, kleinere Unternehmen zu entlasten, und dem Erfordernis, personenbezogene Daten zu schützen (BT-Drs 16/1853, S.12).
Denn Unternehmen, die weniger als zehn Personen beschäftigen, wickeln in der Regel entweder ein im Hinblick auf den Datenschutz eher weniger belastendes Massengeschäft ab oder bedienen einen überschaubaren Kundenkreis (BT-Drs 16/1853, S.12).
Dagegen bleiben die (ohnehin nicht entscheidungserheblichen) Änderungen des § 15a UStG 2005, die durch das Gesetz vom 22.08.2006 (BGBl I 2006, 1970) eingefügt wurden, außer Anwendung, weil diese nur auf Vorsteuerbeträge anwendbar sind, deren zugrunde liegende Umsätze nach dem 31.12.2006 ausgeführt wurden (§ 27 Abs. 12 UStG).