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Timestamp: 2016-10-25 01:35:00
Document Index: 209540097

Matched Legal Cases: ['Art. 17', 'Art. 18', 'Art. 19', 'BGE', 'Art. 29', 'Art. 9', 'Art. 43', 'Art. 81', 'BGE', 'BGE', 'Art. 20']

7B.125/2006 (19.09.2006)
7B.125/2006/fco
SchKG-Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Bern, Aufsichtsbeh�rde in Betreibungs- und Konkurssachen, vom 23. Juni 2006.
in den Entscheid des Obergerichts des Kantons Bern, Aufsichtsbeh�rde in Betreibungs- und Konkurssachen, vom 23. Juni 2006, womit die Beschwerde der X.________ teilweise gutgeheissen und die Dienststelle Thun angewiesen wurde, dem Betreibungsbegehren der Beschwerdef�hrerin vom 11. April 2006 gesetzliche Folge zu geben, und festgestellt wurde, dass die Beschwerdef�hrerin f�r die Ausstellung des ersten Zahlungsbefehls eine Geb�hr von Fr. 60.-- schulde (Ziff. 1),
in die Beschwerde der X.________ vom 3. Juli 2006, womit diese sinngem�ss die Aufhebung des angefochtenen Entscheids begehrt,
dass die weiteren Eingaben der Beschwerdef�hrerin vom 28. Juli 2006, vom 1. August 2006 sowie vom 18. August 2006 von vornherein nicht entgegengenommen werden k�nnen, denn die Beschwerdefristen in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen sind gesetzliche Fristen (Art. 17 Abs. 2, Art. 18 Abs. 1 und Art. 19 Abs. 1 SchKG), und eine nach Ablauf der Beschwerdefrist eingereichte Erg�nzungsschrift kann nicht mehr ber�cksichtigt werden (BGE 126 III 30),
dass die Beschwerdef�hrerin im kantonalen Verfahren mit ihrer Beschwerde im Wesentlichen die H�he der vom Betreibungsamt f�r die Zustellung des Zahlungsbefehls verlangte Geb�hr beanstandet hatte,
dass die Beschwerdef�hrerin in der Hauptsache lediglich vorbringt, der angefochtene Entscheid verschweige, dass die Betreibung nicht an die berichtigte Adresse der Schuldnerin erfolgt sei und dass der Betreibungsbeamte zus�tzlich einen Kostenvorschuss von Fr. 30.-- verlangt habe,
dass damit sinngem�ss eine Verletzung der Begr�ndungspflicht (Art. 29 Abs. 2 BV) oder ein Verstoss gegen das Willk�rverbot (Art. 9 BV) vorgebracht wird, was beides nur im Rahmen einer staatsrechtlichen Beschwerde h�tte kritisiert werden k�nnen (Art. 43 Abs. 1 i.V.m. Art. 81 OG; BGE 122 III 34 E. 1; 119 III 70 E. 2, je mit Hinweisen),
dass die Beschwerdef�hrerin im �brigen nicht ansatzweise darlegt (zu den Begr�ndungsanforderungen: BGE 119 III 49 E. 1), inwiefern die Vorinstanz trotz teilweiser Gutheissung der Beschwerde mit ihrem Entscheid Bundesrecht verletzt haben soll,
dass die Beschwerde jedoch an Mutwilligkeit grenzt und in einem solchen Fall dem Beschwerdef�hrer eine Busse bis zu Fr. 1'500.-- sowie Geb�hren und Auslagen auferlegt werden k�nnen (Art. 20a Abs. 1 SchKG),
Dieses Urteil wird der Beschwerdef�hrerin, dem Betreibungs- und Konkursamt Berner Oberland, Dienststelle Thun, und dem Obergericht des Kantons Bern, Aufsichtsbeh�rde in Betreibungs- und Konkurssachen, schriftlich mitgeteilt.