Source: https://www.hubertus-giessen.de/wissenswertes-1/
Timestamp: 2018-11-18 14:56:53
Document Index: 368849770

Matched Legal Cases: ['§ 6', '§ 14', '§ 16', '§ 16', '§ 15', '§ 15', '§ 3']

Wissenswertes rund um die Jagd - Jagdverein "Hubertus" Gießen und Umgebung e.V.
Wissenswertes rund um die Jagd
Hintergrundinformationen zu Tier und Natur, rechtliche Informationen und Interessantes findet auf dieser Seite seinen Platz. Viel Freude beim Lesen und Stöbern!
(Wiesbaden, 04.07.2018)
Das hessische Umweltministerium hat in ressortübergreifender Zusammenarbeit mit dem Hessischen Ministerium des Innern und für Sport die Herstellung eines Films über die sachgerechte Bergung und Beprobung von tot aufgefundenen Wildschweinen vor dem Hintergrund eines möglichen ASP-Geschehens anfertigen lassen. Dieser Film soll zu Ausbildungs- und Schulungszwecken verwendet werden.
Der Film kann über die Homepage des Hessischen Umweltministeriums aufgerufen werden. Der direkte Link zum Video ist https://umwelt.hessen.de/video/bergung-von-kadavern-im-seuchenfall-afrikanische-schweinepest
Bei Interessen kann der Film auf DVD unter eva.frenzel@umwelt.hessen.de angefordert werden. Es ist vorgesehen in Kürze eine Pressemitteilung darüber zu erstellen. Ich bitte um Kenntnisnahme.
Landkreis Gießen: Trichinen-Untersuchung von Wildschweinen ab sofort gebührenfrei
Der Landkreis Gießen verzichtet für die kommenden zwei Jahre auf die Erhebung der Gebühr für die Trichinenuntersuchung bei erlegten Wildschweinen.
Laden Sie sich nebenstehendes PDF zur weiteren Information herunter:
Trichninenprobenuntersuchung LK Gießen.
JAWINA: Bundesverfassungsgericht: Keine „Befriedung“ für juristische Personen
"Die 1. Kammer des Ersten Senats des Bundesverfassungsgerichts hat zwei Verfassungsbeschwerden nicht zur Entscheidung angenommen, die sich dagegen wenden, dass es juristischen Personen verwehrt ist, gemäß § 6a Bundesjagdgesetz (BJagdG) einen auf Gewissensgründe gestützten Antrag auf Ruhen der Jagd (Befriedung) auf ihren zu einem gemeinschaftlichen Jagdbezirk gehörenden Grundstücken zu stellen."
Lesen Sie den kompletten Artikel in JAWINA Online hier.
Waschbären breiten sich in Hessen immer mehr aus/ Jäger schlagen Alarm
Jäger in Hessen sehen die Schonzeit für Waschbären in der Zeit vom 01. März – 31. Juli mit Sorge. Ausgerechnet in den Sommermonaten seien die Räuber am aktivsten, sagt Dieter Mackenrodt, Vorsitzender des Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung e.V.
Jäger würden die Tiere gern länger bejagen - dürfen aber nicht. Im Umgang mit dem Räuber herrscht in Hessen Hilflosigkeit.
Allesfresser mit großem Appetit
Die Raubtiere, deren Fell im Gesicht wie eine Maske aussieht, sind Allesfresser. Sie bedienen sich an Mülltonnen, dringen gelegentlich in Häuser ein, plündern Nester und fressen andere Tiere. Das kann sie zu einem Ärgernis für Hausbesitzer und zu einer Bedrohung für seltene Vögel und Amphibien machen
„Aktuell ist die Art bundesweit verbreitet und nicht effektiv zu dezimieren“, heißt es beim hessischen Umweltministerium. Der Waschbär, ursprünglich in Nordhessen ausgesetzt, ist mittlerweile fast überall in Hessen zuhause. In welcher Zahl ist unklar.
Eine grobe Orientierung boten bisher die Abschusszahlen der Jäger. Doch die sinken – wegen der Schonfrist, nicht wegen weniger Waschbären, wie die Jäger betonen. Im vergangenen Jagdjahr wurden in Hessen 21400 Waschbären geschossen, 6300 weniger als im Vorjahr. Im Landkreis Gießen wurden im abgelaufenen Jagdjahr 2017/18 etwa 2000 Waschbären erlegt oder gefangen.
Jäger kritisieren, dass Alternativen zur Reduzierung der Waschbären fehlen. Ein Einfangen und eine Kastration, wie zuletzt von Umweltschützer gefordert, seien kaum umsetzbar.“ Das kostet eine Menge Geld“, sagt Hubertus-Chef Dieter Mackenrodt. Von 80 – 120 Euro pro Tier gehe man aus. “Und auch ein kastriertes Tier dringt weiterhin in Dachböden ein und reißt Dämmwolle heraus.“
Selbst Krankheiten können den Waschbären bisher nicht bremsen: Erkrankungen durch das Staupe-Virus in Nordhessen führte laut Umweltministerium, dort nur zu einem leichten Rückgang der Bestände.
Zur Frage, wie mit Waschbären künftig verfahren wird, gab es 2017 eine länderübergreifende Anhörung für Bürger und Verbände. Die sei abgeschlossen, erklärt das Umweltministerium. Derzeit werte eine Kommission der Oberen Naturschutzbehörden die Stellungnahmen aus.
LJV-Meldung: Koalitionsvertrag sieht Änderungen im Bundesjagdgesetz vor
Markus Stifter, Pressesprecher LJV
Hessen ist auf die Afrikanische Schweinepest gut vorbereitet
In Ergänzung zur Pressemitteilung des hessischen Umweltministeriums "Hessen ist auf die Afrikanische Schweinepest gut vorbereitet" weisen wir darauf hin, dass die dort angesprochene und fett gedruckte Schonzeitaufhebung für Keiler und nichtführende Bachen noch nicht gültig ist.
Es liegen uns noch keine Informationen vor, ab wann diese wirksam werden soll.
Wir bitten daher um Beachtung, dass derzeit noch die in der Jagdverordnung aufgeführte Jagdzeit gilt und bis auf Weiteres nach dem 31. Januar keine Keiler und Bachen erlegt werden dürfen.
Umweltministerin Priska Hinz: „Hessen arbeitet schon seit geraumer Zeit daran, eine Verbreitung dieser Tierseuche nach Hessen zu verhindern. Darüber hinaus haben wir jetzt ein präventives Maßnahmenpaket geschnürt.“
Die für den Menschen vollkommen ungefährliche Afrikanische Schweinepest (ASP) breitet sich aktuell in Tschechien und Polen aus. Deshalb verstärkt das Land Hessen seine Vorsorgemaßnahmen um einen Ausbruch dieser gefährlichen Tierkrankheit möglichst zu verhindern. „Wir haben schon seit längerem zielgruppengenaue Maßnahmen zur Vorbeugung, Früherkennung und Aufklärung eingeleitet. Auch für den Ernstfall sind wir gewappnet und stellen Personal, Gerät und Geld zur Verfügung“, sagte Umweltministerin Priska Hinz. „Das Umweltministerium plant Spitzengespräche zu führen, bei denen alle beteiligten relevanten Akteure informiert, sensibilisiert und vorbereitet werden. Denn im schlimmsten Fall sollen alle Abläufe reibungslos funktionieren“, ergänzte Hinz.
„Die für Wildschweine und auch Hausschweine hochansteckende Krankheit führt bei diesen fast immer zum Tod. So hat sie das Potenzial große wirtschaftliche Schäden bei den schweinehaltenden Landwirten anzurichten“, erläuterte die Ministerin. In Hessen verteilen sich gut 660.000 Schweine auf gut 5.800 Betriebe. Die Spanne reicht dabei von wenigen Tieren bis zu mehreren Tausend. Das Umweltministerium wird alle schweinehaltenden Betriebe in Hessen umfassend darüber informieren, was sie tun können, um ihre Schweinebestände zu schützen. „Es gibt sehr effektive Maßnahmen, die einen Ausbruch in Hausschweinebeständen verhindern können. Daher ist es immens wichtig, dass sich die Halterinnen und Halter auch an diese Biohygienemaßnahmen halten. Ich appelliere an alle dies zu tun“, betonte Hinz. „Wir als Ministerium und die Veterinärämter werden die Betriebe dabei begleiten und unterstützten“, sicherte die Ministerin zu. Ein Impfstoff gegen die Afrikanische Schweinepest gibt es bislang nicht.
Ein Ausbruch der Afrikanischen Schweinpest in Hessen kann trotz vorbeugender Maßnahmen nicht ausgeschlossen werden. Das Virus kann von Wildschwein zu Wildschwein übertragen werden, jedoch ist diese Infektionskette deutlich langsamer, als in den Fällen in denen der Mensch das Virus unbewusst verschleppt und damit verbreitet. Zum Beispiel kann die Krankheit über Lebensmittel übertragen werden, die an Autobahnraststätten weggeworfen und von Wildschweinen gefressen werden. Aus diesem Grund sind bundesweit bereits entsprechende Hinweisschilder an den Raststätten angebracht, Essensreste für Wildschweine unzugänglich zu entsorgen.
„Sollte es doch zu einem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest kommen, ist es sehr wichtig diesen frühestmöglich zu erkennen. Darum wird das Land eine Prämie von 30 Euro bezahlen, wenn Proben bei tot aufgefundenen Wildschweinen genommen und an das Hessische Landeslabor geschickt werden“, betonte Hinz. „Diese Proben sind ein entscheidender Faktor, damit wir das weitere Vorgehen festlegen können“, sagte Hinz. Bereits 2008 wurde in Hessen ein Tierseuchenfrühwarnsystem eingerichtet. Seit dieser Zeit besitzt Hessen ein flächendeckendes Monitoring für Schweinepest bei Wildschweinen. In 2016 wurden über 2.500 und in 2017 sogar über 4.500 von der hessischen Jägerschaft eingereichte Proben ausgewertet. Damit verfügt Hessen im Bundesvergleich über sehr hohe Kontrollzahlen.
Seit über zehn Jahren steht die Hessische Landesregierung mit der Jägerschaft im Dialog, um die Anzahl der Wildschweine mit Hilfe effektiven Jagdmethoden zu reduzieren. Vor dem Hintergrund der aktuellen Situation informiert das Ministerium die Hessischen Jagdverbände zusätzlich und steht mit Jägerinnen und Jägern in intensivem Austausch. „Wir werden in den nächsten Wochen zu regionalen Informationsveranstaltungen einladen. Die Jägerschaft ist im Falle eines Ausbruchs der Afrikanischen Schweinepest bei Wildschweinen ein wichtiger Partner für die Behörden“, so Hinz weiter.
Um eine zusätzliche Reduktion der Wildschweinpopulation in Hessen zu erzielen, wird das Umweltministerium für 2018 die Schonzeit für Keiler und Bachen, die keine Jungtiere führen, aufheben, so dass diese auch nach dem 31. Januar weiter bejagt werden können. Als weitere Erleichterung können Jagdgäste im Hessischen Staatswald Wildschweine kostenfrei bejagen. Bei der Durchführung von revierübergreifenden Jagden auf Schwarzwild sollen die Behörden durch Straßensperrungen und Geschwindigkeitsbegrenzungen unterstützend aktiv werden.
„Im Falle eines Ausbruchs der Afrikanischen Schweinepest muss schnell und konsequent gehandelt werden“, so die Ministerin. Sollte der Ausbruch in Hessen dennoch nicht zu verhindern sein, so arbeitet das Land bereits jetzt an Plänen zur Koordination aller nötigen Maßnahmen. Beispielsweise wird das Land Sammelbehälter für tote infizierte Wildschweine kaufen oder die zuständigen Stellen dabei unterstützen. Denn infizierte Tiere müssen so schnell wie möglich aus der Landschaft entnommen werden.
„Für alle nötigen Maßnahmen stellen wir 500.000 Euro pro Jahr im Doppelhaushalt zur Verfügung“, erklärte Ministerin Hinz. „Wir haben damit sichergestellt schnell, gezielt und effektiv reagieren zu können“, sagte Hinz.
Mehr Informationen zur Afrikanischen Schweinepest auf der Internetseite des Umweltministeriums und des Bundesforschungsinstituts für Tierseuchen:
https://umwelt.hessen.de/verbraucher/tiergesundheit-tierseuchen/tierkrankheiten-tierseuchen/schweinepest
Der Arbeitskreis Wildbiologie hat einen Film zum Stockenten-Monitoring veröffentlicht. Wir bitten um Weiterleitung an Ihre Mitglieder und Verlinkung auf Ihrer Homepage.
Wichtig: Jedes Revier kann am Stockenten-Monitoring teilnehmen. Bitte einfach die Entenschwingen paarweise zusammenbinden, trocknen lassen, auf einem Zettel den Erlegungstag und die Hegegemeinschaft notieren und dann mit dem Begleitschein (siehe unten) an den Arbeitskreis Wildbiologie einsenden.
Einsendung auch über die Veterinärämter möglich
Zum Speichern und Nachlesen
Bitte speichern Sie sich die Hinweise zur Stockentenerfassung und den Entenschwingen-Begleitschein auf Ihrem Rechner und setzen Sie ein Lesezeichen zu der LJV-Informationsseite:
https://ljv-hessen.de/wildtiererfassung/stockentenerfassung/
Mitteilung zur Verbreitungssituation der Wildkatze im Landkreis Giessen
1Zur Untersuchung der Verbreitungssituation der Wildkatze wurde bisher darum gebeten, Totfunde dieser Tierart den Behörden zwecks anatomischer Untersuchung zur Verfügung zu stellen. Inzwischen stehen genetische Untersuchungsmethoden zur Verfügung, die die anatomische Untersuchung des ganzen Wildkatzenkörpers überflüssig machen.
Holger Brusius, Funktionsbeschäftigter Naturschutz bei HessenForst, Forstamt Wettenberg wurde vom Hessischen Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie beauftragt, im Landkreis Gießen Gewebeproben von Totfunden sowie Haarproben von lebenden Tieren, z. B. bei Fallenfang, zu sammeln. Zu diesem Zweck steht Herrn Brusius das notwendige Material zur Probenahme und zum Versand zur Verfügung. Die Untersuchung erfolgt beim Senckenberg-Institut für Wildtiergenetik, wo die Ergebnisse aller DNA-Tests in einer umfangreichen Datenbank zusammengeführt werden. Durch den Abgleich neuer Daten mit schon vorliegenden Ergebnissen, z. B. aus der langjährigen Lockstock-Untersuchung im Krofdorfer Forst, können Erkenntnisse über das Ausbreitungsverhalten dieser Art gewonnen werden.
Herr Brusius ist interessiert an allen Totfunden in Revieren, Beobachtungen über Straßenverkehrsopfer, Lebendfänge, aber auch Lebend-Beobachtungen, insbesondere mit Hinweisen auf erfolgreiche Reproduktion. Meldungen über Funde mit Möglichkeit zur Probenahme sollten dabei wegen möglicher Beeinträchtigung der Probenqualität möglichst rasch erfolgen. Das Aneignungsrecht des Jagdausübungsberechtigten an Totfunden der sowohl dem Jagd- als auch dem Naturschutzrecht unterliegenden Wildkatze wird durch die Probenahme nicht tangiert.
Tel. 0641-460460-19
Mobil: 0175-2625227
Mail: holger.brusius@forst.hessen.de
„Trotz schwieriger klimatischer Rahmenbedingungen hat sich der Gesundheitszustand des hessischen Waldes in diesem Jahr günstig entwickelt. Insbesondere durch die positiven Resultate bei den älteren Buchen wurde dieses Gesamtergebnis erreicht“, sagte die Hessische Umweltstaatssekretärin Dr. Beatrix Tappeser heute bei der Vorstellung des Waldzustandsberichtes 2017 im Forstamt Wiesbaden-Chausseehaus. Nach den Ergebnissen der diesjährigen Waldzustandserhebung hat sich die Benadelung bzw. Belaubung der meisten Baumarten in Hessen wieder erholt. Die mittlere Kronenverlichtung aller Baumarten und Altersstufen ist um drei Prozentpunkte auf 22 Prozent zurückgegangen. Mit Blick auf die zurückliegenden 25 Jahre ein insgesamt günstiger Wert.
„Der hessische Wald spürt die Auswirkungen des bereits feststellbaren Klimawandel besonders stark. Zwar kann der Wald als lebendes Biotop auf sich ändernde externe Faktoren reagieren. Aber so schnell wie das Klima sich wandelt, so schnell kommt der Wald nicht hinterher. Darum ist es unsere Aufgabe den Wald dabei zu unterstützen“, kommentierte Staatssekretärin Dr. Tappeser. Das Witterungsgeschehen im zurückliegenden Zeitraum war wieder einmal von Extremen geprägt. Das Vegetationsjahr 2016/2017 – vom 1.Oktober 2016 bis 30. September 2017 – war das 21. Jahr in Folge, das zu warm ausfiel. Alle Monate von Oktober 2016 bis April 2017 waren landesweit zu trocken. Bereits im Frühjahr wurde die Trockenheit zu einem zunehmenden Problem für die Pflanzenentwicklung. Als weitere Folge gab es bereits bis Ende Mai rund 45 Waldbrände. Eine Dürreperiode, ähnlich wie 2015 in Südhessen, wurde bereits befürchtet. Erst sehr hohe Niederschläge im Juli und August führten zu einer nachhaltigen Entspannung in Bezug auf die Trockenheit, waren aber lokal mit heftigen Starkregenereignissen, Gewitterstürmen und erheblichen Schäden im Wald verbunden.
Zunehmende Fraßschäden durch die Raupen der Eichenfraßgesellschaft (Frostspanner, Eichenwickler u.a.) sind die wesentliche Ursache für einen Anstieg der Kronenverlichtung der älteren Eichen um fünf Prozentpunkte auf 24 Prozent. Nachwirkungen zurückliegender Trockenperioden sind zudem nicht auszuschließen.
Die Waldzustandserhebung findet auf einem für die hessischen Wälder repräsentativen 8 x 8 Kilometer-Dauerbeobachtungsnetz mit 139 Flächen durch geschulte Teams statt. Seit 1994 erfolgt in der besonders betroffenen Rhein-Main-Ebene zusätzlich eine Vollerhebung auf einem 4 x 4 Kilometer-Rasternetz. Die Daten von rund 4.000 Bäumen ermöglichen repräsentative Aussagen zum Gesundheitszustand des Waldes.
Bei den älteren Fichten hat sich die mittlere Kronenverlichtung von 31 Prozent auf 28 Prozent verringert.
Die mittlere Kronenverlichtung der älteren Kiefern (23 Prozent) ist auf dem Niveau des Vorjahres geblieben.
Die Kronenverlichtung bei den jüngeren Bäumen ist von 12 Prozent auf 10 Prozent zurückgegangen.
Die jährliche Absterberate (alle Bäume, alle Alter), ein wichtiger Indikator für Vitalitätsrisiken, ist gegenüber dem Vorjahr von 0,5 Prozent auf 0,2 Prozent zurückgegangen. Sie liegt damit auf einem geringen Niveau.
Landesjagdverband: Erlass Schwellenwerte Hasenbejagung/Wildwarnreflektoren
Das HMUKLV hat heute den Erlass bezüglich der Schwellenwerte zur Bejagung des Feldhasen gemäß der Hessischen Jagdverordnung vom 10.12.2015 für das Jagdjahr 2017/2018 übersendet:
Download: Schwellenwerte Feldhasenbejagung
Download: Wichtige Hinweise zur Beachtung
Download: Hessen Mobil genehmigt keine Wildwarnreflektoren
DJV-Meldung: Maßnahmen gegen Afrikanische Schweinepest
Lesen Sie hier den kompletten Artikel inkl. Broschüren-Downloads.
Auszug aus dem Staatsanzeiger für das Land Hessen
Managementmaßnahmenblätter zu den gebietsfremden invasiven Arten nach EU-Verordnung (Prävention, Einbringung, Ausbreitung invasiver, gebietsfremder Arten).
Mehr dazu siehe nebenstehendes PDF.
Auszug Staatsanzeiger
IMG_20170905_0003.pdf
Felle von Fuchs, Marder Waschbär und Co. sollen künftig noch stärker nachhaltig genutzt werden. Quelle: DJV/Fellwechsel
Der Deutsche Jagdverband e.V. hat gemeinsam mit dem Landesjagverband Baden-Württemberg e. V. zu diesem Zweck die Fellwechsel GmbH mit der Betriebsstätte in Rastatt gegründet.
Der Leiter der Abbalgstation, Frederik Daniels, hat uns die wichtigsten Fragen beantwortet.
Ansprechpartner bei der Fellwechsel GmbH:
Mobil: 01 76 / 77 05 83 47
Weitere Informationen finden Sie auch auf der Homepage des Landesjagdverbandes Hessen.
Aktuelle Verbraucherinformationen zu Fipronil in Eiern
Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz informiert: Wichtigste Fakten zu Fipronil in Eiern sind auf der Internetseite des Hessischen Verbraucherschutzministeriums abrufbar.
DJV-Meldung: Zuschüsse für Jäger möglich
Ein Paradies für Vögel, Insekten und Nützlinge
In Bubenrod fühlen sich Insekten, Vögel und Wildtiere wohl
Auf dem Hofgut Bubenrod in Königsberg hat Landwirt Martin Best mehrere Blühstreifen angelegt um Lebensraum für zahlreiche Vögel, Insektenarten und Nützlinge zu bieten. Blühstreifen am Feldrand sind Lebensraum für viele Wildtiere. Die bunte Farbenpracht bietet Nektar für Schmetterlinge und Bienen. Die Samen sind die Nahrung zahlreicher Vögel. Von Reptilien und kleinen Säugetieren wird der Blühstreifen als Wohn- und Nistplatz genutzt. Die Blühstreifen bieten sogleich Brut- und Deckungsraum für Wildtiere und sind eine wichtige Nahrungsquelle.
Hubertus-Vorsitzender Dieter Mackenrodt ist erfreut über die wunderschönen Blumenwiesen und begrüßt das Projekt zu Erhöhung der Biodiversität in der Agrarlandschaft.
Landwirte und Imker sind Partner der Jägerschaft und schaffen mit solchen Blühstreifen herrliche Anblicke, über die sich nicht nur die Biebertaler Spaziergänger bei Sonnenauf- und Untergang erfreuen können.
Bereits im Jahr 2010 wurde Martin Best durch die Naturlandstiftung Hessen, Gruppe Gießen mit dem „Goldenen Rebhuhn“ für Biotopverbesserungen ausgezeichnet.
Afrikanische Schweinepest: Einschleppung in hessische Tierbestände muss verhindert werden
„Bei der Verhinderung der Einschleppung und gegebenenfalls der Verschleppung der Seuche kommt der Einhaltung strikter Hygiene-Richtlinien in der Schweinehaltung eine ganz entscheidende Rolle zu“, sagte die zuständige Ministerin. „Werden empfohlene Biosicherheitsmaßnahmen streng eingehalten, bietet dies den Landwirtinnen und Landwirten einen guten Schutz der von ihnen gehaltenen Schweine. Flankierend dazu müssen Nutztierhalterinnen und -halter, Jägerinnen und Jäger sowie Tierärzte ihre Aufmerksamkeit auf die Früherkennung eines möglichen Seucheneintrags richten und unklare Erkrankungs- oder Todesfälle von Haus- ¬oder Wildschweinen umgehend der zuständigen Veterinärbehörde mitteilen“, so Hinz.
Zur Früherkennung eines möglichen Eintrags nach Hessen wird ein flächendeckendes Monitoring bei Wildschweinen durchgeführt, welches auch die Untersuchung auf die Afrikanische Schweinepest miteinschließt. Weitere Informationen finden sie auch auf der Internetseite des Ministeriums.
Tierseuchenbekämpfung; Afrikanische Schweinepest in der Tschechischen Republik - aktueller Sachstand
bislang wurden zehn Neuausbrüche der ASP bei Wildschweinen in Tschechien in der Region Zlin in Mähren im Südosten des Landes festgestellt. Die Ausbrüche sind räumlich eng begrenzt und befinden sich derzeit ca. 80 km von der österreichischen und ca. 350 km von der deutschen Grenze.
Als Auslöser für diese Ausbrüche vermutet der CZE-Veterinärdienst „menschliches Versagen“ durch unachtsam entsorgte mit dem ASP-Virus kontaminierte tierische Erzeugnisse (Reiseverkehr). In der Nähe der Fundorte befinden sich Rastplätze an der Route aus der Ukraine, die von Truckern frequentiert werden. Der nächstgelegene ASP-Nachweis in der Ukraine liegt mehr als 400 km entfernt und lässt eine direkte Übertragung durch infizierte Wildschweine als unwahrscheinlich erscheinen. Der Sprung der ASP über eine größere Entfernung verdeutlicht die Gefahr der Einschleppung auch nach Deutschland. Besonders bei (Jagd)reisen nach Polen, Estland, Lettland, Litauen, Moldawien, Weißrussland, Ukraine und Russland ist äußerste Vorsicht geboten. Jagdtrophäen von Wildschweinen aus den betroffenen Regionen können ebenfalls ein Einschleppungsrisiko darstellen.
BMEL führt aus, dass die zu ergreifenden Maßnahmen im Falle eines Ausbruches der ASP in der Schweinepest-Verordnung sowie im Entwurf der Dringlichkeitsverordnung (Verordnung zum Schutz vor der Verschleppung der Afrikanischen Schweinepest) geregelt sind. Es bestehen Überlegungen, die in der Dringlichkeitsverordnung enthaltenen Regelungen in die Schweinepest-Verordnung einzuarbeiten, um somit eine größere Rechtsklarheit zu erzielen.
Für den Fall, dass im Verlaufe des dazu notwendigen Verordnungsverfahrens in Deutschland ASP auftreten sollte, wäre der Erlass einer entsprechenden Dringlichkeitsverordnung immer noch möglich. BMEL bittet die Länder, die Ergebnisse der Monitoringuntersuchungen ohne zeitliche Verzögerung in die Datenbank einzugeben.
Außerdem werden die Länder gebeten Kontakt mit den einschlägigen Wirtschaftsverbänden aufnehmen, um auf die bestehende Gefahr eines Eintrags der ASP nach Deutschland hinzuweisen und die diesbezügliche Sensibilität zu erhöhen.
Dies ist in Hessen über die unteren Jagdbehörden erfolgt. Eine Information im „Hessenbauer“ ist in Planung.
Ferner berichtet BMEL, dass die nördlichen Landesteile Österreichs zum gefährdeten Gebiet (i.S.. § 14 a der Schweinepest-VO) erklärt wurden. Alle erlegten oder verendet aufgefundenen Wildschweine werden dort serologisch und virologisch untersucht.
Das FLI wird seine Risikobewertung aktualisieren und dies auch entsprechend kommunizieren.
BMEL kündigt eine Wiederholung der Plakataktion an den BAB-Raststätten an, wobei darauf hingewiesen wird, dass diese wegen der umfangreichen Abstimmungs-/Ausschreibungsverfahren nicht zeitnah wird möglich sein. Möglicherweise kommen auch „neue Medien“ in Betracht.
Die Nachrichtenagentur Reuters berichtet von den ersten beiden Fällen der Afrikanischen Schweinepest in der Tschechischen Republik. Der DJV bittet Jäger in Deutschland um erhöhte Aufmerksamkeit. Lesen Sie hier den Bericht und nebenstehendes PDF zur Information.
Bekämpfung der Schweinepest in D.pdf
Der SPD-Landtagsabgeordnete Heinz Lotz: „Waschbär und Kormoran eignen sich sehr gut, um die misslungene Jagdverordnung bzw. die misslungene Fischereiverordnung des Landes aufzugreifen“. Die SPD fordere seit langem ein modernes Jagdrecht in Hessen zu schaffen. Die Aufhebung der Schonzeit für Waschbären in der Rhön sei der beste Beweis, dass der Waschbär vielerorts ein ernstzunehmendes Problem ist. Er habe auf dem Landesjägertag selbst gehört, dass Ministerpräsident Volker Bouffier „in der Tat noch mehr ändern will“. Diese Frage wäre bisher nicht beantwortet worden. Statt gemeinsam mit Experten an einem lösungsorientierten Plan zu arbeiten, sei die Jagdverordnung mit pseudowissenschaftlichen Grundlagen mit der ideologischen Brechstange durchgesetzt worden. Die EU habe erst 2016 den Waschbär auf die Liste der unerwünschten Spezies gesetzt, das war aus seiner Sicht keine Jux-Aktion der EU. „Wir glauben, das unterstreicht die Ernsthaftigkeit der Waschbärproblematik.“ In vielen Bundesländern dürften Jungwaschbären ganzjährig bejagt werden. Ausgerecht in Hessen, dem Bundesland mit der weitaus höchsten Waschbärdichte, sei die Jagdzeit wohl am kürzesten.
Dirk Landau von der CDU-Fraktion Hessen betonte, die Jagdverordnung sei jetzt seit einem Jahr in Kraft und man sollte erst einmal abwarten, wie sich die Jagdstrecke 2016/2017 entwickele. Es sollte abgewartet werden bis der Maßnahmenkatalog vorliegt, dann könne man überlegen, wie man dem Waschbär weiter begegnet.
Jürgen Lenders von der FDP-Fraktion zeigte sich verwundert darüber, dass viele Kollegen das Thema Waschbär äußerst witzig und komisch fänden. „Die Menschen, die einen Waschbär im Hause haben, finden das überhaupt nicht komisch“. Schwarz-Grün beziehe sich in ihrem Antrag auf Rheinland-Pfalz. Diese Regelung sei aus Sicht der FDP durchaus tragbar, denn auch dort dürften Jungtiere das ganze Jahr bejagt werden. Es brauche auch keine Einzelfallprüfung, die EU habe den Waschbär ausdrücklich als invasive Art klassifiziert und damit könne man ihn auch bejagen. Auf dem Landesjägertag habe Ministerpräsident Bouffier den Eindruck erweckt, man sei gesprächsbereit. Hier im Landtag sähe das jetzt ganz anders aus. „Sie können diesen Widerspruch nicht auflösen. Jedes Mal wenn sie den Jagdverbänden vor Ort erzählen, sie würden sich einsetzen und deren Interessen vertreten, dann sind sie hier im Landtag,… dann spielt das alles keine Rolle mehr. Dann überlassen sie den Grünen das Feld.“
Ursula Hamann (Bündnis 90/Grüne) wirft ihren Kollegen von SPD und FDP vor, die vorliegenden Anträge würden beweisen, dass sie sich immer mehr vom Tierschutz entfernen.
In Hessen wäre der Elternschutz bei einigen Tierarten zeitlich konkretisiert worden und dazu zählt auch der Waschbär, damit würde auch zur Rechtssicherheit beigetragen. Es sei immer wieder vorgekommen, dass Welpen getötet wurden, dann erst die Elterntiere, da diese dann keinen Elternschutz mehr hatten. Diese Unsitte sei damit beendet.
Weiterhin führte Ursula Hamann die Untersuchung in Brandenburg zum Thema Sumpfschildkröte an. Diese Untersuchung belege keine direkte Einwirkung durch den Waschbär. In einem Zeitraum von drei Jahren seien vier Sumpfschildkröten untersucht wurden. Der Autor der Untersuchung hielte eine Bejagung der Waschbären für sinnlos, da die Kadaver keiner nennenswerten Verwertung zugeführt würden noch ein nennenswerter Schutz daraus entstehen würde.
Umweltministerin Priska Hinz erklärte, es sei richtig, der Waschbär sei eine invasive Art. Die Managementpläne würden derzeit in den Entwürfen bereits erarbeitet und Hessen hätte die Federführung für die Managementpläne Tema Waschbär übernommen, weil in Hessen die höchste Population vorhanden sei und die Tiere in Hessen ausgesetzt wurden. Es sei aber nicht so, dass die Waschbären als unerwünscht gelten. .. Im Gegenteil, die Waschbären gelten als etabliert für bestimmte Regionen und eben für Hessen. Deshalb sollen die Managementpläne darauf abgestimmt werden, wie mit dieser hier etablierten Art umgegangen werden soll, um auch zu Regulierungen zu kommen. Sie erwähnte Faltblätter von HessenForst und einzelnen Städten über Schutzmaßnahmen, z. B. dass man das Füttern von Waschbären unterlässt, denn es ginge auch um die Frage die Prävention. Natürlich könnten Waschbären im urbanen Bereich ein Problem darstellen, deswegen gelte die Jagdverordnung im befriedeten Bereich so nicht. Auch dieses wäre dargestellt und aus dem Jagdgesetz zu ersehen. Sie könne die Aufregung deshalb nicht verstehen, zumal noch zwei Ausnahmen in der Rhön und der Wetterau zugelassen wurden, um dort Populationen von anderen Tieren vor dem Waschbär zu schützen. Insofern sei Hessen durchaus auf der sicheren Seite, was die Frage der Schonzeit, der Bejagung aber auch der Prävention der Waschbären angeht.
In der darauffolgenden Abstimmung wurde der ursprüngliche von der SPD-Fraktion gestellte Antrag zur Aufhebung der Schonzeit für Waschbären abgelehnt. CDU, Grüne und Linke stimmten dagegen.
Demgegenüber stimmten CDU, Grüne und Linke für den dringlichen Antrag für CDU und Grüne, zu dem wir bereits am Dienstag informiert haben, siehe:
https://ljv-hessen.de/pressemitteilung-waschbaer-im-hessischen-landtag/
Download Pressemeldung DJV "Besseres Management invasiver Arten"
Im nebenstehenden Staatsanzeiger lesen Sie folgende Informationen: Waffenrechtliche Erlaubnisse zur Verwendung von Schalldämpfern
für Jagdlangwaffen bei der Jagdausübung (VVSchalldämpfer)"
Staatsanzeiger Juni 2017
95-jähriges Vereinsjubiläum Deutsch-Drahthaar Gruppe Hessen e.V.
Die Gruppe Hessen richtete am 18. und 19. Februar 2017 die Zuchtwartetagung und die Zuchtrüdenvorstellung International in Grünberg/Hessen aus.
Der Verein besteht aus 375 Mitgliedern. Weltweit gehören dem Verein 21 Länder, von Argentinien bis Ungarn an.
Grußwort des Vorsitzenden Hubertus Gießen und Umgebung e. V.
Zu seinem 95jährigen Bestehen gratuliere ich dem Verein Deutsch-Drahthaar Gruppe Hessen e.V. im Namen unserer Jägerschaft auf das Herzlichste und danke seinem Vorstand und den Mitgliedern für seine konstruktive und aktive Mitarbeit zum Wohle von Wild- und Waidwerk in Hessen.
Besonders gilt mein Gruß den 375 Mitgliedern der Gruppe Hessen die Schulter an Schulter den Gedanken verfechten, dass es ohne den Gebrauchshund kein waidgerechtes Jagen gibt. In 95 Jahren ununterbrochenen Wirken hat sich der Verein Deutsch-Drahthaar e.V. durch seine vorbildlichen Leistungen eine überall anerkannte Spitzen- und Führungsstellung auf dem Gebiet des Jagd- und Gebrauchshundewesens im hessischen Raum verschafft. Im November 1922 mit dem Namen Deutsch-Drahthaar Gau 4 Hessen gegründet, bewies der Verein schon damals durch seine Mitgliedschaft im Jagdgebrauchshundeverband seinen Beitritt für die großen, verpflichtenden und verbindenden Aufgaben, die dem deutschen Waidwerk gestellt waren. In jenen Jahren machte er sich mit seinem ersten Vorsitzenden August Pascoe einen Namen und wurde 1934 in Verein Deutsch-Drahthaar Landesgruppe Hessen umbenannt. Der Verein Deutsch-Drahthaar e.V. hat die Verpflichtungen erkannt und erfüllt, die ihm durch eine reiche Tradition gestellt sind. Ihm hierfür im 95. Vereinsjubiläum den Dank der regionalen Jägerschaft auszusprechen, ist dem „Hubertus“ Gießen und Umgebung e.V. ein aufrichtiges Bedürfnis.
Zwei ethische Aufgaben sind es, die unser aller Wollen und Vollbringen, im Vereins- und Verbandsleben aus Idealismus bestimmen müssen wenn das Waidwerk bleiben soll:
Die Hege und Erhaltung des uns wehrlos ausgelieferten Wildes um seiner selbst willen – die Befreiung des Wildes jeder Qual und Verluderung mit Hilfe eines zur Nachsuche brauchbaren Jagdhundes.
Solange es Jagdausübung gibt, solange wird und kann uns niemand von diesen Pflichtaufgaben, die Tierschutz im besten Sinne sind, befreien.
Ich weiß, liebe Freunde im Verein Deutsch-Drahthaar der Gruppe Hessen, dass ihre 95-Jahr-Feier in stolzer Rückerinnerung auf das Geleistete und in zuversichtlicher Vorschau auf kommende Aufgaben gerade diese Ideale als Leitmotiv in den Mittelpunkt ihrer Zuchtwartetagung und Zuchtrüdenvorstellung in Grünberg gestellt haben.
Ich beglückwünsche den Verein, ganz besonders den Vorsitzenden Siegfried Pfaff und die Damen und Herren des Vorstandes zu dieser Jubiläumsveranstaltung im hessischen Grünberg. Herzlichen Dank für die geleistete Arbeit. Vorstand und Mitglieder des Vereins Deutsch-Drahthaar e.V. haben sich in den nun bald 100 Jahren große Verdienste erworben. Ihre Bemühungen um das Wild, den Hund, den Wald und die Jagd sind nicht umsonst gewesen, sie haben reiche Früchte getragen!
Ich wünsche dem Verein von Herzen viel Glück und Gottes Segen für eine erfolgreiche Zukunft. Möge auch seine künftige Arbeit immer unter dem Leitsatz stehen:
Heute im Wasser, morgen im Feld
Raubzeug gewürgt, das verlor´ne gebracht:
Das ist´s, was den Gebrauchshund ausmacht.
Die Historie des Verein Deutsch-Drahthaar e.V. berichtet, dass sich im Jahre 1922 aus dem Gau Mittelrhein heraus die hessischen Drahthaar Männer herauslösten und unter Vorsitz von August Pascoe die „Landesgruppe Hessen“ des Vereins Deutsch-Drahthaar bildeten. Dem Gründer und dem gewählten Vorstand war es vollkommen klar, dass es nicht darauf ankam die Zahl der Gießener Stammtische um einen weiteren zu vermehren, sondern dass gearbeitet, Aufgaben erfüllt werden mussten, und dass dies nur möglich war, wenn die Mitglieder so oft als möglich zusammen kommen konnten. Damals entstand bereits der Zeitplan nach dem dann in all den folgenden Jahren verfahren wurde:
Am Mittwoch der ersten Monatswoche eine Mitgliederversammlung und am „Heiligen Mittwoch“ der übrigen Wochen ein Stammtisch.
Bereits die erste Mitgliederversammlung im November 1922 zeichnete in Ihren Beschlüssen den Weg des Vereins in die Zukunft deutlich vor. Ihr Gründungsmitglied August Pascoe war es auch der bis zu seinem Tode am 15.Oktober 1945 ohne Unterbrechung die Geschicke unseres „Hubertus“ Gießen als Vorsitzender leitete. Auf dieser Plattform einer Personalunion in Gestalt des 1.Vorsitzenden entwickelte sich in den Folgejahren bis heute eine außerordentlich ersprießliche Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Prüfungen. Fast alle Prüfungen wurden gemeinsam durchgeführt, bis erst in den 50er Jahren die Höhe der Nennungen zu einer Trennung bei den Jugendprüfungen zwang. Da unsere Mitglieder, die Pächter gut gepflegter Reviere um Gießen waren, stets diese Reviere uneigennützig zur Verfügung stellten, errangen die Prüfungen bei Gießen rasch einen guten Ruf. Die Verbandsjugendprüfung am 3.Mai 1925 war mit 62 Hunden bereits die stärkst beschickte im Reich!
Wenn man Gruppenaufnahmen aus der damaligen Zeit ansieht, so sehen wir die Kämpfer von einst vor dem geistigen Auge. Die Vorkämpfer für den Gebrauchshund! Sie legten bei uns den Grund für unsere Gebrauchshundearbeit bis zum heutigen Tage, der Pascoe oft mit den Worten Ausdruck gab:
„Kein waidgerechter Jäger ohne den waidgerechten Hund.“
Am 15.Oktober 1945 schloss August Pascoe seine Augen für immer. Von der Gründung 1922 bis zu seinem Tode 1945 hat er als 1. Vorsitzender im Verein Deutsch-Drahthaar Landesgruppe Hessen sowie im „Hubertus“ Gießen und Umgebung e.V. seinen Idealismus, sein Wissen und Können als Jäger und Gebrauchshundemann, seine Arbeitskraft in den Dienst seiner „Vereine“ gestellt.
Mit einem kräftigen Waidmannsheil beglückwünsche ich den Verein Deutsch-Drahthaar Gruppe Hessen zu diesem Gründungsmitglied, seinem 95-jährigen Bestehen und lange Jahre echter Verbundenheit beider Vereine. Hoffen wir, dass diese Freundschaft auch weiterhin bestehen und kurz vor dem 100-jährigen Vereinsjubiläum weiterhin gedeihen und wachsen wird. Zum Erfolg und zum Wohle des deutschen Waidwerks, deutscher Jagd und den passierten Rüdemänner in Deutschland.
Mit dem Wunsche, dass Wald und Wild mit dem Gebrauchshund auch unseren Nachkommen als ein Stück Heimat in der schönen hessischen Landschaft erhalten bleibt grüße ich Sie mit einem kräftigen Waidmannsheil
Hubertus-Vorsitzender
zu Ihrer persönlichen Information übersenden wir in der Anlage die vom Hessischen Umweltministerium bereitgestellten Informationen zur Jagdabgabe und die kleine Anfrage des Abgeordneten Lenders aus der FDP-Fraktion betreffend den Einnahmen aus der Jagdabgabe und deren Verwendung sowie die Antwort von Umweltministerin Hinz. Die Anfrage bezieht sich auf den Zeitraum von 2009 bis 2016, unabhängig von der jeweils in der Regierungsverantwortung stehenden damaligen und heutigen Koalition.
Nach § 16 Abs. 2 HJagdG wird mit den Jagdscheingebühren in gleicher Höhe auch die Jagdabgabe erhoben, die dann von dem Hessischen Umweltministerium zur Förderung des Jagdwesens zu verwenden ist. Dabei ist wichtig zu wissen, dass ein regelmäßiger Anspruch auf Erhalt dieser Jagdabgabe für den LJV selbst nicht besteht, sondern jedes Jahr neu beantragt werden muss und der LJV damit jedes Jahr neuerlich um den Erhalt der Mittel kämpfen muss. Soweit die Jagdabgabe für anderweitige Projekte durch das Hessische Umweltministerium vergeben wird, besteht für den LJV lediglich ein Anhörungsrecht und kein Vetorecht, was bedeutet, dass das Hessische Umweltministerium auch selbstständig im Rahmen seines Ermessens über die Vergabe der Mittel entscheiden kann. Gleichwohl haben wir uns z.B. massiv dafür eingesetzt, dass zur Ertüchtigung der Schießstände das Umweltministerium auch entsprechende Mittel freigibt.
Nachfolgend geben wir die Fragen und Antworten zur Förderung aus der Jagdabgabe, zusammengestellt durch das Hessische Umweltministerium (abrufbar unter: https://umweltministerium.hessen.de/sites/default/files/media/hmuelv/haeufige_fragen_antworten_jagdabgabe.pdf) wider:
„Was kann aus der Jagdabgabe gefördert werden?
Die Jagdabgabe ist von der obersten Jagdbehörde zur Förderung des Jagdwesens zu verwenden (§ 16 Abs. 2 Hessisches Jagdgesetz). Vor diesem Hintergrund sollen vornehmlich solche Projekte gefördert werden, die im Interesse einer Vielzahl von Jagdabgabenzahlern sind. Das kann zum Beispiel die Sanierung oder Modernisierung einer Schießanlage sein, die nicht ausschließlich einem begrenzten Kreis von Vereinsmitgliedern zur Verfügung steht. Aber auch wildbiologische oder veterinärmedizinische Gutachten, die von grundsätzlichem Interesse sind, können gefördert werden. Die oberste Jagdbehörde entscheidet im Einzelfall und nach Ermessen. Zur Wahrung der Interessen der Jägerschaft wird die Landesvereinigung der Jägerinnen und Jäger über den Beschluss angehört.
Wer kann Fördermittel aus der Jagdabgabe beantragen?
Grundsätzlich kann jeder ein Antrag auf Förderung aus der Jagdabgabe stellen. Üblicherweise stellen Privatpersonen, Vereine, Verbände, Gemeinden, Kreise u.s.w. solche Anträge.
Besteht ein Anspruch auf Förderung aus der Jagdabgabe?
Ein Anspruch auf eine Förderung aus der Jagdabgabe besteht nicht. Zudem sind die zur Verfügung stehenden Mittel begrenzt und jährlich schwankend.
Zu welchem Zeitpunkt des Projektes muss der Antrag auf Förderung eingereicht werden?
Der Antrag auf Förderung eines Projektes muss vor dem Projektbeginn eingereicht werden. Mit der Durchführung von Maßnahmen oder Projekten darf erst nach der Bewilligung des Antrages begonnen werden. Wurde bereits vor der Antragsstellung und der Bewilligung mit einem Projekt begonnen, stellt dies in der Regel ein Ausschlussgrund für eine Förderung dar.
Ein Antrag auf Förderung aus der Jagdabgabe ist an die oberste Jagdbehörde zu richten
Welche Unterlagen muss ich bei einem Antrag vorlegen?
Dem Antrag zur Projektförderung sind beizufügen:
a) ein Kosten- und Finanzierungsplan (aufgegliederte Berechnung der gesamten mit dem Zuwendungszweck zusammenhängenden Ausgaben mit einer Übersicht über die Finanzierung), b) eine rechtsverbindliche Erklärung darüber, ob der Zuwendungsempfänger allgemein oder für das betreffende Vorhaben zum Vorsteuerabzug nach § 15 des Umsatzsteuergesetzes berechtigt ist oder nicht. Ist der Zuwendungsempfänger zum Vorsteuerabzug berechtigt, hat er im Finanzierungsplan oder Haushalts- oder Wirtschaftsplan die sich aus dem Vorsteuerabzug (§ 15 UStG) ergebenden Vorteile auszuweisen und von den zuwendungsfähigen Ausgaben abzusetzen, c) eine Bestätigung, dass mit dem Projekt noch nicht begonnen wurde.“
Anschreiben Jagdabgabe
Information Jagdabgabe
Häufige Fragen und Antworten zur Jagdabgabe
Kleine Anfrage des Abgeordneten Lenders (FDP)
Agrarminister will "beschränkte Abschussfreigabe für Wölfe"
"Bundesagrarminister Christian Schmidt will die wachsende Zahl der Wölfe mit einer «beschränkten Abschussfreigabe» begrenzen..."
Lesen Sie den gesamten Artikel in der Süddeutschen Zeitung. Weitere Links:
Nabu zu Wöfen in Deutschland
Bundesumweltministerium zu Wölfen in Deutschland
Karte zum Wolfsvorkommen in Deutschland
Sachschaden beim Einsatz von bleifreier Munition
"... Bei der verwendeten bleifreien Munition (30-06) wurde die Geschossenergie beim Eindringen in den Wildkörper nicht abgebaut und die Dammwildkuh flüchtete weiter und wurde nicht sicher und schnell getötet..."
Der komplette Bericht inkl. Bilder im Download-PDF:
Sachschaden durch bleifreie Munition.pdf
Probenbegleitschein Stockenten - Download Veterinäramt Gießen
2016_08 Probenbegleitschein AIV Stockent
In der Nacht vom 29. auf den 30. Oktober werden in Deutschland die Uhren um eine Stunde zurückgestellt. Wie in jedem Jahr markiert die Zeitumstellung gegen Ende des Jahres den Beginn der Winterzeit. Dunkelheit, Sturm und rutschige Fahrbahnen: Der Herbst erfordert besondere Vorsicht von Hessens Autofahrern im Straßenverkehr. „Die Dämmerung bricht früh herein, Regen und Nebel verschlechtern die Sicht und mit Beginn der Herbstzeit ist das Wild aktiver, so dass die Gefahr von Kollisionen zunimmt“, sagt Matthias Feltz, Vorsitzender des ADAC Hessen-Thüringen.
Ist es zu einem Unfall gekommen, sollte das Fahrzeug am Straßenrand abgestellt, die Warnblinkanlage eingeschaltet, das Warndreieck aufgestellt und zum eigenen Schutz eine Sicherheitsweste angezogen werden. „Anschließend sollte eventuell verletzten Personen Erste Hilfe geleistet und die Polizei oder der Jagdpächter informiert werden“, erklärt Matthias Feltz. Wichtig für die Schadenregulierung mit der Versicherung ist die Wildunfallbescheinigung, die von der Polizei oder dem Jagdpächter am Unfallort ausgestellt wird. „Angefahrene Tiere sollten nur im Notfall berührt werden. Die Absicherung des Unfallortes hat zunächst Vorrang.
Tote Tiere sollten nicht angefasst oder mitgenommen werden. Das Mitnehmen von getötetem Wild kann darüber hinaus als Wilderei zu bewerten sein“, erklärt Prof. Dr. Jürgen Ellenberger, Präsident des Landesjagdverbandes Hessen. „Die Jägerinnen und Jäger bringen zum Schutz vor Wildunfällen blaue Wildwarnreflektoren an Leitpfosten an, die durch Reflexion des Scheinwerferlichts die Tiere am Überqueren der Straße hindern sollen.“ Ein von der Universität Kiel entwickeltes Wild- und Totfundkataster soll künftig die Basisdaten für eine spezielle Wildwechsel-App liefern, die Autofahrer vor Gefahrenstellen warnen soll. Der Landesjagdverband Hessen begrüßt diese technische Entwicklung. „Die App der Universität Kiel steht für Jedermann unter dem Suchbegriff „Tierfund-Kataster“ für Apple und Android zur Verfügung“, so Prof. Ellenberger weiter.
Erlass des Hess. Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz,
Durchführung der Herbstzählung beim Feldhasen sowie Bejagung von Feldhase und Stockente gemäß § 3 Abs. 3 der Hessischen Jagdverordnung (HJagdVO) im Jagdjahr 2016/2017.
Laden Sie sich das Dokument als PDF nebenstehend herunter:
Erlass zur Herbstzählung und zur Bejagun
Lesen Sie nebenstehend den Rechtstipp aus der Septemberausgabe Hessenjäger. Hier geht es um die Umsatzsteuerpflicht der Jagdpacht.
Laden Sie sich zum Lesen nebenstehendes PDF herunter:
Rechtstipp HJ Sept. 2016_Goetjes.pdf
Die Europäische Union (EU) hat den Waschbär mit Wirkung zum 03. August 2016 in die Liste der invasiven, gebietsfremden Arten aufgenommen. Das primäre Ziel ist die Eindämmung dieser Arten. Der Landesjagdverband Hessen e. V. befürwortet diese Entscheidung: "Da der Waschbär dem Jagdrecht unterliegt, sind Jäger kompetente Ansprechpartner, wenn es um die Reduzierung von Wildtierbeständen in der Fläche geht", sagt Dr. Jürgen Ellenberger, Präsident des Landesjagdverband Hessen e. V.
Die Bemühungen der EU werden jedoch im Moment in Hessen dadurch konterkariert, dass in Hessen die Jagdzeit des Waschbären auf den Zeitraum vom 1. August bis zum 28. Februar reduziert worden ist. "Dies ist völlig impraktikabel, da die Tiere in der Hälfte der Zeit sehr inaktiv und damit kaum zu bejagen sind", ist Ellenberger überzeugt. Die Bejagung von Jungwaschbären fällt so ebenfalls weg. Um eine Art einzudämmen, ist gerade das Entnehmen des Nachwuchses nötig.
Die Jäger liefern über ihr WILD-Monitoring (Wildtier-Informationssystem der Länder Deutschlands) seit 2006 wertvolle Daten zur Ausbreitung des Waschbären:
http://www.jagdverband.de/node/4683
Demnach hat der Waschbär sein Verbreitungsgebiet deutschlandweit in sieben Jahren nahezu verdoppelt und kommt jetzt fast in jedem zweiten Jagdrevier vor (46 Prozent).
„Wenn wir die heimische Artenvielfalt erhalten wollen, gibt es nur zwei Stellschrauben: Lebensräume erhalten und verbessern sowie Fressfeinde reduzieren“, sagt Dr. Jürgen Ellenberger. Angesichts der rasanten Ausbreitung räuberisch lebender, gebietsfremder Arten und dem fortschreitenden Lebensraumverlust etwa für Arten der Offenlandschaft und Feldflur fordert der Landesjagdverband die Hessische Umweltministerin Priska Hinz auf, die Schonzeit für die Waschbären, mit Ausnahme des Elterntierschutzes, im Sinne des Artenschutzes und der Biodiversität aufzuheben und die Jagdverordnung entsprechend zu korrigieren. So könnte die EU-Verordnung in Hessen erfolgreich umgesetzt werden.
Nachtrag vom 8. August vom Landesjagdverband Hessen:
Die Pressemitteilung "EU nimmt Waschbär in die Liste invasiver Arten auf" stösst auf ein großes öffentliches Interesse.
Auch der Hessische Rundfunk hat sich gemeldet. Die Redakteurin möchte Europaministerin Puttrich kontaktieren und zum aktuellen Sachstand befragen.
Hier finden Sie die einzelnen Pressemitteilungen als Download:
DJZ Waschbären
FAZ.net Waschbär
FFH Waschbär
Bestand von Schwarzstörchen steigt an
Zu den Gefahren zählen Waschbären, intensiv betriebene Forstwirtschaft sowie Windkraftanlagen
Etwa 60 Schwarzstorchpaare lassen sich jährlich in Hessen zum Brüten nieder – vor allem im Vogelsberg und in der Rhön. Vor 50 Jahren seien es deutschlandweit nur etwa 20 gewesen, teilte der Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung e.V. mit.
Schwarzstörche sind Zugvögel und kehren zum Brüten oft in den gleichen Horst zurück, wenn die Bedingungen stimmen.
Am liebsten sind Ihnen bewaldete, ruhige Gebiete mit Lichtungen und Bächen. Für ihre Zunahme verantwortlich sind etwa das Anlegen von Nahrungsteichen, Schutzzonen und das Aussetzen von Forstarbeiten während der Aufzuchtzeit. Um Ihnen die nötige Ruhe zu gewähren, sperre man selbst Waldwege ab, so eine Pressemitteilung von HessenForst.
Die größten Gefahren für die Tiere stellen allerdings Waschbären, intensiv betriebene Forstwirtschaft sowie die Windkraftanlagen dar.
Wichtige Änderungen der Tierischen Lebensmittelhygiene-Verordnung
am 17. März 2016 ist die dritte Verordnung zur ,Änderung von Vorschriften zur Durchführung des gemeinschaftlichen Lebensmittelhygienerechts in Kraft getreten, die auch im Zusammenhang mit der Trichinenuntersuchung zwei wichtige Änderungen für die Jägerschaft mit sich bringt.
Laden Sie sich dazu nebenstehendes Dokument herunter:
2016_04_21 Anderungen Tierische LMHV.pdf
Hinweise zur Ausübung der Jagd mit halbautomatischen Langwaffen
An die Vorstände und Presseobleute der hessischen Jagdvereine mit der Bitte um Weiterleitung an Ihre Mitglieder
im vergangenen Juni hat sich der LJV Hessen bereits mit dem Thema „Verzögerung bei der Jagdschein-Verlängerung“ beschäftigt und das Innenministerium auf die unbefriedigende Sachlage hingewiesen. Zuletzt wurde auch der Innenminister direkt angeschrieben. Auf dieses Thema aufmerksam geworden, hat sich aktuell das HR Studio Kassel dem Thema angenommen. Der Landesjagdverband hat die Redaktion mit einem umfangreichen Telefoninterview bei der Recherche unterstützt.
Nach Informationen des HR sollen im Bereich der bestehenden Jagdschein-Verlängerung hessenweit keine Probleme mehr auftreten. Dies gilt insbesondere auch für den Raum Nordhessen.
In begründeten Einzelfällen – insbesondere sofern mögliche Straftaten im Raum stehen – kann sich das Verfahren noch verzögern.
Auf Rückfrage des Landesjagdverbands bei den Unteren Jagdbehörden (UJB) in Hessen wurde die Information des Hessenfernsehens grundsätzlich bestätigt.
Da viele UJB’s auch im Vorfeld die Überprüfung der Zuverlässigkeit vorausschauend beantragt hatten, konnte die Abarbeitung zügig erfolgen.
Zu längeren Bearbeitungszeiten kommt es momentan nur bei Personen, die den Jagdschein erstmals beantragen und insbesondere die Jägerprüfung nicht in Hessen abgelegt haben.
Soweit vereinzelt auch hessischen Jägerprüflingen eine verlängerte Wartezeit entsteht, bleiben wir für Sie selbstverständlich am Ball.
Bitte nehmen Sie bei Problemen direkt Kontakt zur LJV Geschäftsstelle unter info@ljv-hessen.de auf.
Weiterhin erreichte uns heute ein Schreiben des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz zum Thema „Jagdausübung mit halbautomatischen Waffen“, welches wir zur Kenntnisnahme beifügen.
Nach aktuellen Sachstand des HMUKLV sind von dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts (Az.: BVerwG 6 C 60.14 vom 07.03.2016) nicht betroffen:
• Halbautomatische Pistolen
• Halbautomatische Selbstladebüchsen mit fest eingebautem Magazin mit einem maximalen Fassungsvermögen von zwei Patronen
• Halbautomatische Selbstladeflinten mit feststehendem Röhrenmagazin mit einem maximalen Fassungsvermögen von zwei Patronen.
„Das HMdIS hat mit Schreiben vom 14.03.2016 den Waffenbehörden bis zur Klärung der noch offenen Rechtsfragen empfohlen, diesbezüglich erteilte waffenrechtliche Erlaubnisse zunächst nicht zu widerrufen und zurückzunehmen und eine Bescheidung diesbezüglich eventuell neu gestellter Anträge vorläufig zurückzustellen.“
„Das Bundesministerium des Innern hat mit Nachdruck darauf hingewiesen, dass Jäger aufgrund der Strafbewehrung möglicher Verstöße gegen das Waffengesetz Waffen der betroffenen Bauart weder erwerben, noch führen, noch ohne Rücksprache mit ihrer Waffenbehörde an Dritte überlassen sollen.“
Der Deutsche Jagdverband e. V. informierte eben zusätzlich mit der Meldung "Bundeslandwirtschaftsminister hält Wort.
Anhang: Schreiben des Ministeriums
2016-05-13_Ministerium.pdf
"Jäger in Schleswig-Holstein": Selbstverteidigung für Jäger
Der Landesjagdverband Schleswig Holstein hat in seiner Verbandszeitung einen interessanten Artikel veröffentlicht, den wir hier mit freundlicher Genehmigung von Hendrik Löffler für Sie zum Download bereit stellen:
(weitere Ausgaben sehen Sie hier)
Selbstverteidigung aus JSH0416.pdf
Dr. Rudolf Leinweber neuer Vizepräsident des LJV Hessen
Er wurde am gestrigen Abend einstimmig auf der dazu einberufenen Bezirksversammlung des Bezirkes Kassel gewählt.
Das Mitteilungsschreiben können Sie sich nebenstehend herunterladen:
Mitteilungsschreiben des LJV
neuer Vize Dr. Leinweber.pdf
Zu Ostern sind die Hasen los – Hasenbestände in Hessen stabil
Seit 1989 führt der LJV Hessen in Eigenregie landesweit repräsentative Feldhasen-Taxationen durch. Die Eckpunkte des Hess. Feldhasen-Monitoring sind:
• Repräsentativität der Probeflächen
• Sicherheit der Methodik (Methode der „Scheinwerfer-Taxation“)
• Offenheit und Transparenz nach außen - Nachvollziehbarkeit
• Seriosität und Nachhaltigkeit der Arbeit
• Konzentration auf das Machbare – der Hase ist die wichtigste Niederwildart