Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=07.03.2002&Aktenzeichen=V%20ZB%2024%2F01
Timestamp: 2020-04-05 08:01:06
Document Index: 315675083

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 25', '§ 1066', '§ 25', '§ 1066', '§ 25', '§ 1066', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 43', 'BGH', 'BGH', '§ 43', '§ 24', 'BGH', 'BGH', '§ 1066', '§ 1030', 'BGH', '§ 1066', 'BGH', '§ 180', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 07.03.2002 - V ZB 24/01 - dejure.org
https://dejure.org/2002,302
BGH, 07.03.2002 - V ZB 24/01 (https://dejure.org/2002,302)
BGH, Entscheidung vom 07.03.2002 - V ZB 24/01 (https://dejure.org/2002,302)
BGH, Entscheidung vom 07. März 2002 - V ZB 24/01 (https://dejure.org/2002,302)
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Notare Bayern , S. 52 (Volltext und Entscheidungsanmerkung)
§ 25 WEG; § 1066 BGB
Stimmrecht des Wohnungseigentümers bei Nießbrauchsbelastung
Wohnungseigentum - Nießbrauch - Stimmrecht des Wohnungseigentümers - Begleitschuldverhältnis
Alleiniges Stimmrecht des Eigentümers einer mit einem Nießbrauch belasteten Wohnung
Keine Beschränkung des Stimmrechts des Eigentümers einer nießbrauchsbelasteten Wohnung; zur Frage der Verpflichtung zur Berücksichtigung der Interessen des Nießbrauchers
WEG § 25 Abs. 2 S. 1; BGB § 1066
Wohnungseigentum - Nießbraucher haben kein eigenes Stimmrecht
Wohnungseigentumsgesetz; Stimmrecht des Nießbrauchers in der Eigentümerversammlung
WEG § 25 Abs. 2; BGB § 1066
Zusammenfassung von "Kein Stimmrecht dinglich Berechtigter in der Wohneigentümergemeinschaft" von RAin Dr. Susanne Schießer, original erschienen in: ZMR 2003, 5 - 10.
LG Essen - 2 T 209/00
BGHZ 150, 109
NJW 2002, 1647
ZIP 2002, 942
MDR 2002, 1003
DNotZ 2002, 881
NZM 2002, 450
FGPrax 2002, 156
ZMR 2002, 440
WM 2002, 1974
DB 2002, 1826
Rpfleger 2002, 424
JR 2003, 111
NZG 2002, 565
LG Karlsruhe, 25.10.2013 - 11 S 16/13
Wohnungseigentum: Anberaumung einer Eigentümerversammlung innerhalb der …
Vielmehr kann ein völliges Ausbleiben der Rüge materieller Fehler in der Zusammenschau mit anderen Aspekten lediglich ein Indiz dafür sein, dass ein formeller Fehler sich nicht ausgewirkt hat (vgl. BGH, Beschluss vom 7. März 2002 - V ZB 24/01 -, BGHZ 150, 109; LG Köln, Urteil vom 8. Dezember 2011 - 29 S 121/11 - ZMR 2012, 727).
Folgerichtig steht dem Nießbraucher weder ein Stimmrecht in der Versammlung der Wohnungseigentümer noch die Befugnis zur Anfechtung gefasster Beschlüsse zu (BayObLG, ZMR 1998, 708, 710; OLG Düsseldorf, WuM 2005, 668 f.; LG Hamburg, ZMR 2013, 836 mwN); auch § 43 Nr. 4 WEG ist nicht einschlägig (zum Ganzen Senat, Beschluss vom 7. März 2002 - V ZB 24/01, BGHZ 150, 109, 114 ff.).
Aber das herkömmliche kommunalrechtliche Verständnis bietet jedenfalls einen wesentlichen Anhaltspunkt dafür, welche Angelegenheiten nach der Vorstellung des Gesetzgebers im Allgemeininteresse privilegiert sein sollen (so zutreffend Lappe, NotBZ 2002, 177).
Damit allen Wohnungseigentümern die Teilnahme ermöglicht und nicht erschwert wird, muss der Ort der Eigentümerversammlung verkehrsüblich zu erreichen und den Wohnungseigentümern zumutbar sein ( vgl. BGH in: NJW 2002, 1647 ff. Rdnr. 29 ).
20 Die Unterschreitung der Einberufungsfrist allein kann jedoch die Ungültigerklärung der in der Eigentümerversammlung gefassten Beschlüsse gemäß § 43 Nr. 4 WEG nicht tragen (…Bärmann/Merle, WEG 11. Aufl., § 24 Rn. 33; BGH WuM 2002, 277; OLG Hamm ZMR 2007, 984; OLG Düsseldorf ZWE 2002, 590).
Ob und inwieweit etwas Anderes gelten kann, wenn es sich bei den übertragenen Arbeiten um übliche handelt (etwa Treppenreinigung), mag dahinstehen (hierzu BayObLG ZMR 1994, 430; vgl. auch BGH ZMR 2002, 440).
Da gemäß § 1066 BGB auch ein ideeller Bruchteil einer Sache Belastungsgegenstand im Sinne des § 1030 BGB sein kann, gelten die Vorschriften für den Nießbrauch an Sachen (BGHZ 150, 109 m. w. N.).
LG Saarbrücken, 28.07.2009 - 5 T 350/09
Aufhebung der Gemeinschaft im Zwangsversteigerungsverfahren nur gemeinsam durch …
2) Das Amtsgericht geht im Ansatz zutreffend davon aus, dass der Zweck des in § 1066 Abs. 2 BGB geregelten Mitwirkungserfordernisses des Nießbrauchers bei der Aufhebung der Gemeinschaft der Miteigentümer darin besteht, den Nießbraucher vor einem unfreiwilligen Verlust seiner Rechtsposition zu bewahren (vgl. dazu BGH, Beschluss vom 07.03.2002 - Az.: V ZB 24/01 -, zitiert nach juris, Rdnr. 19, NJW 2002, 1647 - 1651;… Steiner/Teufel, Zwangsversteigerung und Zwangsverwaltung, 9. Auflage, § 180 ZVG, Rdnr. 112).
4) Für den Fall, dass entweder der Nießbraucher oder der Miteigentümer seine Mitwirkung bei der Antragstellung verweigern sollte, kann der andere Teil Klage auf Mitwirkung erheben (vgl. dazu BGH, Beschluss vom 07.03.2002 - Az.: V ZB 24/01 -, zitiert nach juris, Rdnr. 13, NJW 2002, 1647 - 1651).
Denn aufgrund des gesetzlichen Schuldverhältnisses zwischen dem Eigentümer und dem Nießbraucher kann sich eine Verpflichtung zur Kostentragung ergeben (vgl. BGH, Beschluss vom 07.03.2002, V ZB 24/01, juris Tz. 19).
Dass der Nießbraucher vor der Beschlussfassung zur Höhe der Wohngeldzahlungen nicht befragt wurde (Seite 9 des Beklagtenschriftsatzes vom 23. Februar, Bl. 101 d.A.), berührt die Gültigkeit der Beschlussfassung nicht (vgl. BGH, Beschluss vom 07.03.2002, V ZB 24/01, juris Tz. 20), abgesehen davon, dass nicht ersichtlich ist, dass insoweit bei der Stimmabgabe die Interessen des Nießbrauchers nicht ausreichend berücksichtigt worden wären.
LG Frankfurt/Main, 13.02.2020 - 13 S 133/19
Alleineigentum und Miteigentum sind jeweils eine Stimme
OLG Hamm, 16.04.2007 - 15 W 108/06
Folgen der Nichteinhaltung der Einberufungsfrist
OLG Hamburg, 12.05.2003 - 2 Wx 1/01
LG München I, 28.06.2012 - 36 S 17241/11
Wohnungseigentumssache: Hauptsacheerledigung im Anfechtungsverfahren; unbefugte …
AG Brühl, 15.11.2010 - 23 C 257/10
Anspruch auf Übertragung des Stimmrechts vom (Noch-) Eigentümer auf den Erwerber …