Source: http://www.laek-thueringen.de/wcms/DocsID/Beitragshoehe-ab-1.1.2012?OpenDocument&SessionID=95470359&Layout=Default&Language=de&CurrentNaviEntry1=120124-51540-CM-4078464508
Timestamp: 2017-11-21 19:12:20
Document Index: 372129991

Matched Legal Cases: ['§ 6', '§ 6', '§ 157', '§ 26', '§ 28', '§ 29']

Beitragshöhe zum Versorgungswerk ab 1. Januar 2017
Beitragsbemessungsgrenze (neue Bundesländer)
5.700,00 EUR monatlich; 68.400,00 EUR jährlich
Beitragsbemessungsgrenze (alte Bundesländer)
6.350,00 EUR monatlich; 76.200,00 EUR jährlich
Monatlich EUR
1/10 der Regelhöchstabgabe
1.279,08
3/10 der Regelhöchstabgabe
3.837,24
Regelhöchstabgabe (neue BL)
1.065,90
12.790,80
Regelhöchstabgabe (alte BL)
1.187,45
14.249,40
1,3fache der Regelhöchstabgabe
16.628,04
Angestellte Ärzte, die gemäß § 6 Abs. 1 SGB VI von der Deutschen Rentenversicherung befreit sind, leisten monatlich eine Versorgungsabgabe in Höhe von 18,7 % vom Bruttogehalt, höchstens 1.065,90 EUR bei Berufsausübung in den neuen Bundesländern. Bei Berufsausübung in den alten Bundesländern beträgt die monatliche Versorgungsabgabe höchstens 1.187,45 EUR. Ebenso wie in der Deutschen Rentenversicherung setzt sich beim angestellten Arzt die monatliche Versorgungsabgabe zu gleichen Teilen aus Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteil zusammen.
Angestellte Ärzte, die keinen Befreiungsantrag von der Deutschen Rentenversicherung gemäß § 6 Abs. 1 SGB VI gestellt haben, leisten zur Ärzteversorgung Thüringen eine Versorgungsabgabe in Höhe von 3/10 des für sie maßgebenden Pflichtversicherungsbeitrages gemäß §§ 157 und 159 SGB VI, höchstens 319,77 EUR monatlich.
Selbständig tätige Ärzte leisten eine Versorgungsabgabe in Höhe der Regelhöchstabgabe (12.790,80 EUR im Jahr 2017). Mitglieder, bei denen nach Anwendung des Beitragssatzes auf die Einkünfte aus ärztlicher Tätigkeit des Vorvorjahres die Versorgungsabgabe weniger als die Regelhöchstabgabe ausmacht und die nicht die Regelhöchstabgabe entrichten wollen, haben jährlich den Einkommensteuerbescheid des Vorvorjahres bzw. eine Bescheinigung eines Bevollmächtigten, der das Mitglied nach den Steuergesetzen vertreten kann, vorzulegen.
Auf Antrag kann das Mitglied bei Niederlassung für die Dauer von 24 Monaten eine Versorgungsabgabe in Höhe von 3/10 der Regelhöchstabgabe (319,77 EUR monatlich) entrichten.
Beamte auf Zeit, auf Widerruf oder Probe und Sanitätsoffiziere als Soldaten auf Zeit (§ 26 Abs. 5) zahlen mindestens 3/10 der Regelhöchstabgabe (319,77 EUR monatlich). Beamte auf Lebenszeit, die auf Antrag die Mitgliedschaft weiterführen, leisten eine Versorgungsabgabe in Höhe von mindestens 106,59 EUR mtl.
Zusätzliche Versorgungsabgaben, die der Aufbesserung der Rentenanwartschaft dienen, können gemäß § 28 der Satzung der Ärzteversorgung Thüringen - unter Berücksichtigung der individuellen Abgabengrenze - geleistet werden.
Noch einen Hinweis an unsere Mitglieder, die im Ausland tätig sind bzw. werden:
Wird die Mitgliedschaft in der Ärzteversorgung Thüringen freiwillig fortgeführt, zahlt das Mitglied mindestens 1/10 der Regelhöchstabgabe (§ 29), das sind im Jahr 2017 106,59 EUR monatlich.
Wir bitten alle Mitglieder, Änderungen Ihrer Privat- bzw. Dienstanschrift sowie andere, Ihr Mitgliedschaftsverhältnis betreffende Veränderungen (wie z.B. Inanspruchnahme von Mutterschutzfristen, Elternzeit, länger andauernde Krankheiten, Arbeitslosigkeit) mitzuteilen.
Für eine individuelle Beratung und Auskünfte stehen Ihnen die Mitarbeiter der Ärzteversorgung Thüringen gern zur Verfügung.
weiterführende Inhalte im Bereich Beitragshöhe zum Versorgungswerk ab 1. Januar 2017