Source: http://www.uni-protokolle.de/foren/viewt/116397,20.html
Timestamp: 2019-08-21 05:47:05
Document Index: 363252143

Matched Legal Cases: ['§839', '§823', '§839', '§839', '§826', '§ 823', '§634', '§280', '§634', '§639', '§ 839', '§ 839', '§ 839', '§ 823', '§ 644']

Verfasst am: 06 März 2007 - 12:04:33 Titel:
also nach schweizer recht wäre das hilfpersonenhaftung 101
substitution (sorgfältige auswahl ges a geschuldet) b muss schaden direkt bei c melden
Verfasst am: 06 März 2007 - 12:18:25 Titel:
Naja, so wie ich das aber verstehe, hat P NUR den Schaden!
Den Anspruch gegen S hat ja nur der M und nicht der P.
Deswegen könnte M den schaden ja eben liquidieren!
Aber mir gefällt das irgendwie nicht, zumal ich nicht weiß,
wo ich das einbaun muss!
bei Frage 2 ist ja eben genau das Problem, dass §839a abschließend ist.
§823 II iVm Aussagedelikt würde aber passen "wie die faust aufs Auge!"
Aber das blöde is ja bei §839a, dass die Verjährung der SEA erst beginnt, wenn
M das erfährt! Ich wollts gern irgendwie drehen, so, dass ich §839a doch noch
am Ende verneinen könnte. Aber irgendwie fällt mir keine Argumantatin ein!
§826 bei der dritten Frage? Das geht doch nie durch, oder? Versatz ist nicht gegeben.
Meint ihr, dass uns VSD irgendwie weiter helfen könnte?
Verfasst am: 06 März 2007 - 14:33:24 Titel:
839a scheidet doch aufgrund 839 III ohnehin aus. So kämst Du zu den 823 II iVm den Aussagedelikten.
Was die DSL angeht, so kommt sie doch ohnehin nur dann in Betracht, wenn alle anderen Anspruchsgrundlagen ausscheiden. Aber NAcherfüllung ist mangels Verschuldenserforderniss doch möglich?
Verfasst am: 06 März 2007 - 17:19:49 Titel:
Also so wie ich die DSL verstanden habe, scheidet sie nur aus, wenn andere schadensersatzrechtliche Institute eingreifen, was der Nacherfüllungsanspruch ja nicht ist. Aber ich denke, das er dann aufgrund des § 823 ausscheidet. Wenn sich aber der M das fehlverhalten der S zurechnen lassen muss, dann hat doch die P einen Anspruch, da dann doch das Verhalten der S wie ein Fehlverhalten des M bewertet wird, oder sehe ich das so falsch? Weiß aber auch nicht wo ich die DSL in meiner Prüfung einbauen soll. Habe auch überlegt, ob hier ein VSD vorliegt. Bin mir da aber noch nicht so sicher, habe mich jetzt aber auch noch nicht so ausführlich beschäftigt.
Verfasst am: 06 März 2007 - 17:40:06 Titel:
Wie wäre es denn mal mit einem Treffen aller leidender in der Cafeteria?
Verfasst am: 07 März 2007 - 14:16:11 Titel:
Na das is doch mal ne Idee! Vor allem sieht man mal, mit wem man sich so schreibt *schock*
Aber es ist ja meistens so, dass nie ALLE zusammenkommen.
Irgendwer hat immer gerade keine Zeit...
Aber um noch mal aufs Thema zurückzukommen:
Jaja, Nacherfüllung ist das einzige, was aus den §634 greift. Aber Verschulden
ist da doch gar nicht zu prüfen. Vertrag ist da, Mangel auch, Abnahme OK....
Kein Problem also.... Ansonsten nur kurz die Nacherfüllung ansprechen und fertig (dachte ich jedenfalls immer )
Mit der DSL: Ich würds schon prüfen, auch wenn das ausgeschlossen ist. Das kann man ja unter Konkurrenzen ansprechen!
Aber auf jeden Fall muss das doch unter §280, weils nur da um nen Schaden geht, oder?
Aber WO soll man das einbauen? Doch nicht bei §634 iVm 280, oder?? KANN ICH NICH GLAUBEN!
§639a ist doch aber SOWAS von gegeben! In (fast) jedem Kommentar steht, dass
der M das verschulden müsste, dass er kein Rechtsmittel eingelegt hat.
Und irgendwo stand als bsp. für nichtverschulden, wenn er erst viel später erfährt,
dass, in dem Fall das Gutachten, aus irgendwelchen Gründen nicht richtig war.
Aber wer ne gute Argumentation fürs Verschulden hat: Immer raus damit!!
Dann hab ich wenigstens noch was zu prüfen!
Verfasst am: 07 März 2007 - 18:34:34 Titel:
Was 839a angeht "be careful". Du hast ja Recht, dass M die Nichteinlegung des Rechtsmittels verschuldet. Eben darum entfällt ein Anspruch des H gem. § 839a iVm 839 III.
-> Da M es schuldhaft unterließ ein Rechtsmittel einzulegen, haftet H NICHT nach 839a!
Verfasst am: 07 März 2007 - 22:02:16 Titel:
Also mit § 839a sehe ich genauso. Aufgrund des § 839 III haftet der H nicht für das falsche Gutachten. Würde dann aber wie hier schon mal erwähnt auf den § 823 II iVm Schutzgesetz, hier Aussagedelikte, eingehen.
Würde die DSL ansprechen und verneinen. Aber ich bin mir ebend nicht sicher ob der P wirklich nur den Schaden hat und keinen Anspruch?
Schönen Abend noch u. LG
Verfasst am: 08 März 2007 - 13:38:59 Titel:
Ich komme mittlerweile gar nicht mehr zur DSL. S war Erfüllngsgehilfe des M. Damit liegt ein Vertretenmüssen vor. Ein Anspruch der P auf SE von M besteht.
Und was bezüglich des Gutachters 823 II iVm Schutzgesetz angeht, die fliegen alle raus.
Verfasst am: 14 März 2007 - 16:20:44 Titel:
Also nochmal zur DSL, habe mir mal ein Aufbauschema besorgt, und bin der Meinung, das man die DSL schon prüfen kann, aber nicht durchkommt, spätestens bei der zufälligen Schadensverlagerung scheidet die DSL aus, da eine DSL beim WV nur vor Abnahme möglich ist (§ 644 I).
Und zum VSD, eine VSS der DSL ist ja, das kein VSD vorliegt, so würde ich sagen, das man den VSD vorher prüfen kann, und das ganze dann bei der DSl nur kurz verneinen braucht. Ich bin mir aber wirklich nicht sicher ob die P nur den Schaden und keinen Anspruch hat.
Ich finde die Idee mir dem Treffen eigentlich nicht schlecht, bin aber nur dieses WE in Jena, wär aber nicht abgeneigt, das man sich mal am Freitag trifft.
So hoffe, dass ich nicht zu spät geschrieben habe, und das sich jemand nochmal meldet.