Source: https://www.smava.de/info/steuereinnahmen/infografik/
Timestamp: 2020-01-28 14:41:52
Document Index: 720510

Matched Legal Cases: ['Art. 106', 'Art. 105', '§3', '§3', '§ 1', '§ 8', '§ 9', '§ 8', '§ 9', 'BGE', '§ 12', '§ 13', '§ 21', '§ 1', '§6', '§ 1', 'Art. 106', '§1', '§ 8', '§3', '§3', '§ 1', '§ 13', '§ 21', '§ 1', 'Art. 106', '§1', '§8', '§3', '§3', '§ 1', '§ 8', '§ 9', '§ 1', 'Art. 106', '§1', '§8', 'Art. 106', 'Art. 105', '§ 8', '§ 9', '§ 12', '§ 13', '§ 21', '§ 1', '§6', '§ 1', 'Art. 106', '§1', '§8', 'Art. 106', 'Art. 105', '§3', '§3', '§ 8', '§ 9', 'Art. 106', '§1', '§ 8', '§6', '§ 12']

steuern-2017-neu
Abgeltungsteuer (einschließlich ehemaliger Zinsabschlag)
13,27 Mrd.
BUNDESSTEUERN IM DETAIL
14,39 Mrd.
1,121 Mrd.
41,02 Mrd.
-7,262 Mrd.
0,368 Mrd.
2,09 Mrd.
0,017 Mrd.
0,002 Mrd.
17,95 Mrd.
Der Solidaritätszuschlag (umgangssprachlich auch „Soli“ genannt) wirkt als eine ergänzende Abgabe zur Einkommensteuer und Körperschaftsteuer. Er wurde 1991 limitiert auf ein Jahr zur Finanzierung verschiedener Mehrbelastungen und der Kosten der deutschen Wiedervereinigung eingeführt. Seit dem Jahr 1995 wird dieser dauerhaft zur Finanzierung der Kosten der deutschen Einheit eingesetzt. Der Solidaritätsbeitrag beträgt seit 1998 5,5% der Einkommen- und Körperschaftsteuer. Das Aufkommen steht nach Art. 106 Abs. 1 Nr. 6 GG allein dem Bund zu. Wodurch das Solidaritätszuschlaggesetz (SolZG) auch nicht der Zustimmung des Bundesrates nach Art. 105 Abs. 3 GG bedarf.
§ SOLIDARITÄTSZUSCHLAG: 17,95 MRD. EURO
0,001 Mrd.
Bundes- steuern
8,948 Mrd.
Die Erbschaftsteuer besteuert den Vermögensübergang einer verstorbenen natürlichen Person an den Erben. Im Gegensatz zu natürlichen Personen kommt bei juristischen Personen keine Erbschaftsteuer zum Tragen, da juristische Personen nicht versterben. Die Erbschaftsteuer kann als Nachlasssteuer erhoben werden, wo sie ohne Berücksichtigung der persönlichen Verhältnisse der Erben unmittelbar den Nachlass besteuert. In Österreich fällt keine Erbschaftsteuer an.
13,139 Mrd.
§ ERBSCHAFTSTEUERN: 6,114 MRD. EURO
Wert des steuer­pflichtigen Erbes bis einschließlich 75,000 € 300.000 € 600.000 € 6.000.000 € 13.000.000 € 26.000.000 € über 26.000.000 €
LANDESSTEUERN IM DETAIL
I 7% 11% 15% 19% 23% 27% 30%
II Reform von 2009 30% 30% 30% 30% 50% 50% 50%
1,837 Mrd.
0,664 Mrd.
II seit 2010 15% 20% 25% 30% 35% 40% 43%
6,114 Mrd.
0,451 Mrd.
III 30% 30% 30% 30% 50% 50% 50%
Landes- steuern
§ GRUNDERWERBSTEUERN: 13,139 MRD. EURO
Beim Kauf einer Immobilie fällt für den Erwerbenden die Grunderwerbsteuer an. Kalkulationsgrundlage stellt hierfür der Kaufpreis, auf den abhängig vom Bundesland zwischen 3,5 und 6.5% Grunderwerbsteuer zu zahlen sind. Diese Steuer lässt sich den Kaufnebenkosten zuordnen und sollte deshalb beim Immobilienkauf im Finanzierungsplan berücksichtigt werden. Wann fällt keine Grunderwerbsteuer an? In Ausnahmefällen kann die Grunderwerbsteuer umgangen werden. Keine Grunderwerbsteuer fällt dann an, wenn der Grundstückserwerb im Zuge eines Todesfall oder einer Schenkung geschah. Jedoch auch hier kann es zu einer Besteuerung kommen. Grundlage hierfür bilden die Bestimmungen im Erbschafts- und Schenkungssteuergesetzt. Beläuft sich der Kaufpreis des Grund-stücks unterhalb von 2.500€ kann gemäß §3 Nr.1 des Grunderwerbsteuergesetzes auf die Steuer verzichtetet werden. Ebenfalls Grunderwerbsteuerfrei sind Verkäufe an Verwandte 1. Grades. Laut §3 des Grunderwerbsteuergesetzes (GrEStG).
Die Rennwettsteuer entfällt auf die erfassten Einsätze, die aus Anlass von Pferderennen beim Totalisator oder beim Buchmacher gemacht werden. Seit 01.07.2012 beträgt der Steuersatz 5% des Wetteinsatzes. Die Einnahmen aus Sportwetten gehen an die jeweiligen Bundesländer. Der Sportwetteneinsatz wird mit 5% des Spieleinsatzes besteuert. Dies gilt sowohl Online, als auch Offline. Bei im Inland öffentlichen Lotterien und Ausspielungen beläuft sich die Steuerabgabe auf 20% des netto Nennwerts sämtlicher Loser respektive Wettscheins. Bei ausländischen Losen und Spieleinlagen beläuft sich die Steuerabgabe auf 25 Cent je einen Euro vom planmäßigen Preis. Steuerfrei sind:nicht-gewerbliche Ausspielungen, bei denen Ausweise nicht erteilt werden, oder bei denen der Gesamtwert der Lose einer Ausspielung nicht die Grenze von 650 Euro überschreitet.von den zuständigen Behörden genehmigte Lotterien, bei denen der Gesamtpreis der Lose einer Lotterie oder Ausspielung entweder (bei Lottereien zu ausschließlich gemeinnützigen, mildtätigen oder kirchlichen Zwecken) nicht höher ist als 40.000 Euro oder (bei sonstigen Zwecken) die Grenze von mehr als 240 Euro überschreitet.Aufkommen: 1.673 Mio. Euro (2014), 1.420 Mio. Euro (2011), 1.813 Mio. Euro (2005), 1.861,5 Mio. Euro (2003), 1.944,4 Mio. Euro (2002), 1.917,7 Mio. Euro (2001), 1.801,2 Mio. Euro (2000), 1.424 Mio. Euro (1995), 1.063,8 Mio. Euro (1990), 801 Mio. Euro (1985), 655 Mio. Euro (1980), 429 Mio. Euro (1975), 289 Mio. Euro (1970), 204 Mio. Euro (1965), 141 Mio. Euro (1960), 73 Mio. Euro (1955), 43 Mio Euro (1950).
§ RENNWETT- UND LOTTERIESTEUERN: 1,837 MRD. EURO
§ FEUERSCHUTZSTEUERN: 0,451 MRD. EURO
Vor der Änderung des Feuerschutzsteuer-gesetzes in 2010 betrug seit 1. Juli 1994 die Feuerschutz-steuer 8% des Versicherungs-beitrags (Prämie). Dieser Satz wurde bei Prämien aus der Feuerver-sicherung voll angewandt, bei der Gebäude- und der Hausratversicherung jedoch nur anteilig auf 25% beziehungsweise 20% der Prämie bemessen (fiktiv angesetzter Feueranteil), wodurch der effektive Steuersatz auf die Gesamtprämie 2% beziehungsweise 1,6% betrug.
Die Feuerschutzsteuer entfällt in den verschiedenen Bundesländern auf die Versicherungsprämien für Feuerversicherungen. In Deutschland lässt sich die Feuerschutzsteuer den Ländersteuern zuordnen. Der Feuerschutzsteuer unterliegt die Entgegennahme des Versicherungsentgelts aus: 1. Feuerversicherungen inklusive Feuer-Betriebsunterbrechungsversicherungen 2. Gebäudeversicherungen und Hausratversicherungen, sofern das Versicherungsentgelt vereinzelt auf Gefahren entfällt, welche Gegenstand einer Feuerversicherung sein können. Die Einnahmen aus der Feuerschutzsteuer verteilen sich nach einem vorgeschriebenen Schlüssel gemäß des Feuerschutzsteuer-gesetz und werden auf die einzelnen Bundesländer aufgeteilt. Die Feuerschutzsteuereinnahmen sind zweckgebunden und dienen der finanziellen Unterstützung des Brandschutzes. Seit dem 1. Juli 2010 gelten folgende Steuersätze: Feuer- und FBU-Versicherungen: Steuersatz gesamt 22% • davon 60% Versicherungssteuer = 13,2% und 14% Feuerschutzsteuer = 8,8% Wohngebäudeversicherungen: Steuersatz gesamt 19% • davon 86% Versicherungssteuer = 16,34% und 14% Feuerschutzsteuer = 2,66% Hausrat-Versicherungen: Steuersatz gesamt 19% • davon 85% Versicherungssteuer = 16,15% und 15% Feuerschutzsteuer = 2,85%
Die Biersteuer wird als eine indirekte Verbrauchsteuer betrachtet. Die Höhe der Biersteuer orientiert sich an dem Stammwürze-gehalt des Bieres und dem jährlichen Produktionsaufkommen der Brauerei. Das langjährige Biersteueraufkommen ist in Deutschland rückläufig: 829 Mio. € (2001), 786 Mio. € (2003), 777 Mio. € (2005), 757 Mio. € (2007), 740 Mio. € (2008), 730 Mio. € (2009) , 713 Mio. € (2010) und 664 Mio. € (2017) Gemäß § 1 Abs. 2 Nr. 1 BierStG in Verbindung mit Erläuterungen der Pos. 2203 der Kombinierten Nomenklatur fällt bei alkoholfreien Bier (Alkoholgehalt bis 0,5% vol.) keine Biersteuer an. Jedoch fällt auch für den Limonadenanteil eines Radlers die Biersteuer an, sofern es als fertige Mischung in Flaschen abgefüllt und angeboten wird. Der Zuckergehalt der Limonade wird hierbei wie der Stammwürzegehalt im Bier behandelt.Die Biersteuer ist deutlich niedriger als die Branntweinsteuer, da der Alkoholgehalt im Vergleich zur Branntweinsteuer nur etwa mit einem Siebtel besteuert wird.
§ BIERSTEUERN: 0,664 EURO
1,657 Mrd.
52,872 Mrd.
0,404 Mrd.
Durch die Besteuerung von Grundstücksbesitz generiert die Grundsteuer den deutschen Städten und Gemeinden jährlich knapp 14 Milliarden Euro. Sie ist sowohl von den Eigentümern von Grundstücken und Gebäuden zu zahlen, sondern auch die Mieter sind betroffen. Es wird den Vermietern gestattet die Grundsteuer auf die Mieter umzulegen. Worauf ist Grundsteuer zu zahlen? Den Steuergestand stellt hierbei der Grundbesitz dar. Für Betriebe in der Land- und Forstwirtschaft gilt die Grundsteuer A. Für diese Art von Betrieb wird ein Wirtschaftswert auf Grundlage der Ertragsfähigkeit kalkuliert. Zusätzlich wird ein Wohnungswert für den Teil erstellt, welcher für den Wohnzweck verwendet wird. Für alle anderen Grundstücke bildet die Grundsteuer B die Besteuerungsgrundlage. Das gilt ebenfalls für unbebaute Grundstücke. Wann muss die Grundsteuer bezahlt werden? Die Grundsteuer wird an die Kommunen abgegeben. Aus diesem Grund wird dir Grundsteuer durch die Gemeinden in einem Bescheid festgelegt. In Berlin sind die Finanzämter hierfür verantwortlich. Die Grundsteuer bezieht sich auf ein Jahr und wird quartalsweise in den Monaten Februar, Mai, August und November entrichtet. Als Eigentumswohnungsbesitzer schulden Sie die Grundsteuer für das gesamte Jahr.
13,561 Mrd.
§ GRUNDSTEUER A UND B: 13,905 MRD. EURO
Gemeinde- steuern
GEMEINDESTEUERN IM DETAIL
Grundsteuer A (Land- und Forstwirtschaft)
Grundsteuer B (Sonstige Grundstücke)
Durch die Besteuerung von Grundstücksbesitz generiert die Grundsteuer den deutschen Städten und Gemeinden jährlich knapp 14 Milliarden Euro. Sie ist sowohl von den Eigentümern von Grundstücken und Gebäuden zu zahlen, sondern auch die Mieter sind betroffen. Es wird den Vermietern gestattet die Grundsteuer auf die Mieter umzulegen. Worauf ist Grundsteuer zu zahlen? Den Steuergestand stellt hierbei der Grundbesitz dar. Für Betriebe in der Land- und Forstwirtschaft gilt die Grundsteuer A. Für diese Art von Betrieb wird ein Wirtschaftswert auf Grundlage der Ertragsfähigkeit kalkuliert. Zusätzlich wird ein Wohnungswert für den Teil erstellt, welcher für den Wohnzweck verwendet wird. Für alle anderen Grundstücke bildet die Grundsteuer B die Besteuerungsgrundlage. Das gilt ebenfalls für unbebaute Grundstücke. Wann muss die Grundsteuer bezahlt werden? Die Grundsteuer wird an die Kommunen abgegeben. Aus diesem Grund wird dir Grundsteuer durch die Gemeinden in einem Bescheid festgelegt. In Berlin sind die Finanzämter hierfür verantwortlich. Die Grundsteuer bezieht sich auf ein Jahr und wird quartalsweise in den Monaten Februar, Mai, August und November entrichtet. Als Eigentumswohnungs-besitzer schulden Sie die Grundsteuer für das gesamte Jahr.
Die Gewerbesteuer fällt als Gewerbeertragsteuer auf die neutrale Ertragskraft eines Gewerbetreibenden an. Aus gewerbesteuerlichen Zweck wird ein Gewerbeertrag kalkuliert, welcher sich mit einer Gewerbesteuermesssumme von 3,5% auf den Gewerbeertrag bezieht. Die hebeberechtige Gemeinde ist verpflichtet die Gewerbesteuer mit einer Mindesthöhe des zweifachen Messbetrags zu erheben. Wie wird die Gewerbesteuer ermittelt? Die Gewerbesteuer steht dem Gewerbeertrag nach und wird quartalsweise an die Stadt/Gemeinde abgeführt. Nach den Vorgaben des Einkommenssteuerrechts bzw. Körperschaftssteuerrechts kalkulierter Gewinn, welcher um bestimmte Beträge erhöht (Hinzurechnungen, § 8 GewStG) oder reduziert (Kürzungen, § 9 GewStG) wird. Freibeträge in Bezug auf die Gewerbesteuer Der Zeit liegt der jährliche Freibetrag auf 24.500€ für Personengesellschaften und natürliche Personen. Das hat den Hintergrund, dass im Speziellen Existenzgründer und Jungunternehmen nicht mit hohen Steuerbelastungen konfrontiert werden. Des Weiteren werden Beträte bis Maximal 72.500€ steuerlich subventioniert. Für Kapitalgesell-schaften existiert dieser Freibetrag nicht.
§ GEWERBESTEUER: 52,872 MRD. EURO
Gemeinschaftssteuern 538,817 Mrd.
Bundessteuern 99,93 Mrd.
Landessteuern 22,205 Mrd.
Zölle 5,036 Mrd.
Gemeindesteuern 68,495 Mrd.
Zwischenerzeugnis- steuer
Pauschalisierte Eingangsabgaben
Die Vermögensteuer betrifft diejenigen mit einem besonders hohen Vermögen. Dabei geht es nicht etwa um das Einkommen des Steuerpflichtigen, sondern um das gesamte Vermögen. Seit 1997 gibt es die Steuer in dieser Form jedoch nicht mehr. Die Ver-mögensteuer ist seither umstritten. Kritiker argumentieren, dass es durch die Vermögensteuer zu einer doppelten Besteuerung käme. Schließlich muss bereits die Einkommen-steuer entrichtet werden. Damit die Kluft zwischen Arm und Reich nicht noch größer wird, könnte die Wiedereinführung der Vermögensteuer allerdings hilfreich sein.
§ VERMÖGENSTEUERN: 0 MRD. EURO
5,063 Mrd.
Der Zoll ist eine erforderliche Abgabe, die bei der Überlieferung von Waren über eine Zollgrenze verlangt wird. Zölle werden ausschließlich bei dem Transport von Waren aus Nicht-EU Ländern verlangt und fallen dement-sprechend bei dem internationalen Warenverkehr an. Die verschiedenen Zollarten Es wird zwischen drei Zollarten unterschieden: Der Einfuhrzoll (wird auch bezeichnet als Importzoll) ist die bedeutendste Zollart, denn durch sie gewinnt der Staat Devisen und kann nationale Unternehmen vor der Konkurrenz im Ausland schützen. Neben dem Einfuhrzoll gibt es noch den Durchfuhrzoll (auch Transitzoll genannt), dieser ist jedoch in Deutschland unzulässig, da die gelieferten Waren in verplombten Fahrzeugen geliefert werden. Als letztes gibt es den Ausfuhrzoll (auch Exportzoll genannt). Dieser ist ebenso unwichtig in Deutschland – denn er versteuert die Waren, sodass die Konkurrenzfähigkeit der Wirtschaft in Deutschland einschränken würde.
ZÖLLE IM DETAIL
§ ZÖLLE: 5,063 MRD. EURO
Übersicht aller Steuern
Steuereinnahmen gesamt 734.513 Mrd.
Die Pauschalisierung ist eine Methode zur Berechnung der Einfuhrabgaben. Zu den pauschalisierten Einfuhrabgabensätzen gehören alle Steuerarten, die Zölle, Einfuhrumsatzsteuer und besondere Verbrauchsteuern wie z.B. Tabak- oder Kaffeesteuer.
§ PAUSCHALISIERTE EINGANGSABGABEN: 0,002 MRD. EURO
Die Gewerbesteuer fällt als Gewerbeertragsteuer auf die neutrale Ertragskraft eines Gewerbetreibenden an. Aus gewerbesteuerlichen Zweck wird ein Gewerbeertrag kalkuliert, welcher sich mit einer Gewerbesteuermesssumme von 3,5% auf den Gewerbeertrag bezieht. Die hebeberechtige Gemeinde ist verpflichtet die Gewerbesteuer mit einer Mindesthöhe des zweifachen Messbetrags zu erheben. Wie wird die Gewerbesteuer ermittelt? Die Gewerbesteuer steht dem Gewerbeertrag nach und wird quartalsweise an die Stadt/Gemeinde abgeführt. Nach den Vorgaben des Einkommenssteuerrechts bzw. Körperschaftssteuerrechts kalkulierter Gewinn, welcher um bestimmte Beträge erhöht (Hinzurechnungen, § 8 GewStG) oder reduziert (Kürzungen, § 9 GewStG) wird. Freibeträge in Bezug auf die Gewerbesteuer Der Zeit liegt der jährliche Freibetrag auf 24.500€ für Personengesellschaften und natürliche Personen. Das hat den Hintergrund, dass im Speziellen Existenzgründer und Jungunternehmen nicht mit hohen Steuerbelastungen konfrontiert werden. Des Weiteren werden Beträte bis Maximal 72.500€ steuerlich subventioniert. Für Kapital-gesellschaften existiert dieser Freibetrag nicht.
59,43 Mrd.
7,33 Mrd.
195,52 Mrd.
170,49 Mrd.
Gemeinschafts- steuern
Es gibt sechs Steuerklassen Steuerklasse 1 Steuerklasse 2 Steuerklasse 3 Steuerklasse 4 Steuerklasse 5 Steuerklasse 6
GEMEINSCHAFTSSTEUERN IM DETAIL
Die Lohnsteuer ist keine Steuer im klassischen Sinne. Hierbei handelt es sich um eine gesonderte Form der Steuer-abführung. Durch die Einkommenssteuer leistet der Angestellte eine monatliche Vorauszahlung. Dieser Sachbestand ist verpflichtend und lässt sich nicht anfechten, da der Arbeitgeber einen gewissen Beitrag direkt an das Finanzamt abzuführen hat. Dieser Prozess geschieht jeden Monat. Berechnung der Lohnsteuer Die Abgabesumme der Lohnsteuer ist unter anderem an die Höhe des Arbeitslohns sowie die jeweilige Steuerklasse des Angestellten gekoppelt. Der Familienstand des Arbeitnehmers ist für die Ausgabe der jeweiligen Steuerklasse maßgeblich. Durch die Lohnsteuerklasse werden beispielsweise bestimmte einkommensteuerliche Freibeträge beim Lohnsteuerabzug definiert.
29,26 Mrd.
20,92 Mrd.
ledig, verwitwet, getrennt/geschieden alleinerziehend, getrennt lebend Verheiratete (höheres Einkommen), Elterngeldbezieher, Kombination mit Steuerklasse 5 Verheiratete (beide Einkommen gleich hoch) Verheiratete (geringeres Einkommen), Kombination mit Lohnsteuerklasse 3 Zweit- und Nebenjob (unabhängig vom Familienstand)
§ LOHNSTEUER: 195,52 MRD. EURO
55,86 Mrd.
§ VERANLAGTE EINKOMMENSTEUER: 59,43 MRD. EURO
Von einer veranlagten Steuer ist die Rede, wenn diese aufgrund einer eingereichten Erklärung durch die Steuerbehörden in Form eines Steuerbescheids festegelegt wird. Sie beinhaltet somit die Steuern, welche für die Erklärung eingereicht werden. Die Höhe dessen wird durch die Veranlagung und das Finanzamt im Steuerbescheid festsetzt. Hierbei werden Lohnsteuer und Vorauszahlungen angerechnet und der Nachzahlungs- und Rückerstattungsbetrag festgelegt.
Im Gegenzug zur veranlagten Steuer ist für eine nicht veranlagte Steuer vom Ertrag keine Steuer-erklärung erforderlich. Als Beispiel lässt sich die Kapitalertragssteuer aufführen, welche in Form der Abgeltungssteuer pauschal auf Kapitalerträge erhoben und direkt von einer Bank oder Lebensversicherung an das Finanzamt abgetragen wird. Wie hoch ist die Abgeltungssteuer? Aktuell wird auf Kapitalerträge eine festgeschriebe Steuer in Höhe von 25 Prozent erhoben. Zusätzlich kommt noch der Solidaritäts-zuschlag mit einem Prozentsatz von 5,5%. Dieser wird auf die errechnete Steuer hinzugefügt, sodass an den Staat eine Steuer von 26,375 Prozent auf die erzielten Kapitalerträge abgeführt werden müssen.
§ NICHT VERANLAGTE STEUER VOM ERTRAG: 20,92 MRD. EURO
Die Abgeltungssteuer ist eine Quellensteuer, welche die Einkommensteuer abgilt. Hierbei wir eine Veranlagung des Steuerschuldners obsolet. Die bekannteste Abgeltungsteuer stellt die Abgeltungsteuer auf Kapitalerträge dar. Was sind Kapitalerträge?Zinsen (Sparbuch ,Girokonto sowie Tagesgeldzinsen)Dividenden (Aktien, Genossenschaftsanteilen oder GmbH-Anteilen)Erträge aus Zertifikaten (Rohstoffe, Währungen oder Fonds)Wertzuwächse beim Verkauf von Aktien oder InvestmentanteilenMit der Einführung der Abgeltungssteuer am 1. Januar 2009 haben sich zwei Dinge geändert:Alle Steuerzahler zahlen einen einheitlichen Steuersatz von 25 Prozent plus Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer auf ihre Kapitalerträge.Die einzelnen Kapitalerträge müssen nicht mehr in der Einkommenssteuererklärung angeben werden.
§ ABGELTUNGSTEUER: 7,33 MRD. EURO
Die Körperschaftsteuer (KSt) definiert die Steuer, welche auf die Einnahmen von juristische Personen anfällt. Diese wird vom Bund erhoben und lässt sich mit der Einkommenssteuer bei natürlichen Personen gleichsetzen. Berechnung der Körperschaftsteuer: Die Berechnung der Körperschaftsteuer ist simpel. Derzeit beläuft sich der Steuersatz auf 15%. Zusätzlich schlägt der Solidaritäts-zuschlag zu Buche, sodass die steuerliche Gesamtbelastung in Summe 15,825% beträgt. Körperschaftsteuer: Welche Unternehmen müssen zahlen? Von bestimmten Unternehmen ist die Körperschaftsteuer pauschal zu entrichten. Betroffene Rechtsformen hierfür sind:Kapitalgesellschaften (AG, KGaA, GmbH)Erwerbsgenossenschaften / WirtschaftsgenossenschaftenVersicherungs- und Pensionsfondsvereine auf GegenseitigkeitStiftungen, Vereine, Anstalten etc.Körperschaften des öffentlichen Rechts, wenn sie gewerblich tätig sind, z.B. Verkehrsbetriebe und StadtwerkeUnternehmen des Bundes, Berufsverbände, politische Parteien und mildtätig agierende Körperschaften sind von der Steuer befreit.
§ KÖRPERSCHAFTSTEUER: 29,26 MRD. EURO
§ UMSATZSTEUER: 170,49 MRD. EURO
Bevor das Umsatzsteuergesetz 1973 eingeführt wurde, bezeichnete man diese Abgabe als Mehrwert-steuer. Die Umsatzsteuer gilt mit ihrer Höhe zu den bedeutendsten Einnahmequellen in Deutschland. Hierbei werden die Lieferungen und Leistungen nicht alle mit dem gleichen Steuersatz belastet, da es Lieferungen und Leistungen gibt, bei denen vergünstigte Steuersätze oder Durchschnittsteuersätze vorliegen. Gemäß § 12 Abs.2 UStG reduziert sich auf diese Lieferungen und Leistungen der allgemeine Steuersatz auf derzeit 7%. Diesem vergünstigten Steuersatz unterliegen zum Beispiel:LebensmittelBücher und ZeitschriftenKunstgegenständeHotelübernachtungen
§ EINFUHRUMSATZSTEUER: 55,86 MRD. EURO
Bei der Einfuhr von Waren aus Drittländern in die Bundesrepublik Deutschland wird die Einfuhrumsatzsteuer (EUSt) erhoben. Die Abgabe betrifft jeden, der aus einem nicht EU-Land etwas erhält. Für die Einfuhrumsatzsteuer gelten die Vorschriften für Zölle sinngemäß, § 13 Abs. 2 in Verbindung mit § 21 Abs. 2 Umsatzsteuergesetz (UStG). Bei Zusendungen existiert eine Freigrenze in Höhe von 22 Euro (§ 1a EuStBV). Liegt der Gesamtwert der Ware unterhalb dieser Grenze, so ist die Zusendung von der Einfuhrumsatzsteuer befreit. So wird die EUST berechnet Der Zoll legt in erster Handlung einen Zollwert fest. Dieser ist höher als der eigentliche Warenwert, da er sowohl die ausländischen Steuern als auch die Versandkosten beinhaltet. Hiervon wird die Zollabgabe ermittelt. Der Zollwert, der Zollbetrag sowie die Beför-derungskosten bilden einen Berechnungsgrundlagenbetrag. Die EUSt beträgt dann 7% respektive 19% der Bemessungsgrundlage.Die Steuer lässt sich in speziellen Fällen auch umgehen. Das geht, wenn es sich um eine Geschenksendung handelt, die auch als solche deklariert wurde. Die Sendung darf zudem nur an eine Privatperson erfolgen.
Der Versicherungssteuer unterliegt die Zahlung von Versicherungsentgelten. Hiervon losgelöst ist die Tatsache, ob das Versicherungsverhältnis durch einen Vertrag oder auf sonstige Weise (z.B. durch Gesetz) zustande gekommen ist. Ausgenommen von der Versicherungssteuer sind aber u.a. alle gesetzlichen und privaten Lebens- und Krankenversicherungen sowie die gesetzliche Arbeitslosenversicherung. Steuerberechnung a) Bemessungsgrundlage ist i.d.R. das Versicherungsentgelt. b) Steuersatz:Regelsatz: 19 Prozent (bis 2006: 16 Prozent) (§6 VersStG);bei Feuerversicherung: 14 Prozent (bis 2006: 11 Prozent);auf den Feueranteil der Gebäude- bzw. Hausratversicherung unter bestimmten Voraussetzungen: 17,75 Prozent (bis 2006: 14,75 Prozent) bzw. 18 Prozent (bis 2006: 15 Prozent);weitere Sätze für Hagelversicherungen, Seekaskoversicherungen und Unfallversicherungen mit Prämienrückgewähr.
§ VERSICHERUNGSTEUER: 13,27 MRD. EURO
§ TABAKSTEUER: 14,39 MRD. EURO
Bei der Tabaksteuer handelt es sich um eine seit dem 1. Januar 1993 in der Europäischen Union harmonisierte Verbrauchsteuer. Das heißt, dass das zugrunde liegende deutsche Tabaksteuergesetz auf gemeinsamen EU-Richtlinien basiert. Die Tabaksteuer wird von der Zollverwaltung erhoben, das Steueraufkommen steht dem Bund zu. Entwicklung der Einnahmen der Tabaksteuer In den letzten Jahren wurde die Tabaksteuer mehrfach angehoben und stellt die ertragreichste Verbrauchsteuer dar. 1970 6,5 Milliarden2017 14,39 MilliardenDie Tabaksteuer fließt ausschließlich dem Bundeshaushalt zu. Im Jahr 2006 flossen noch 4,2 Milliarden Euro aus der Tabaksteuer an die Krankenkassen, was mittlerweile vermindert wurde. Rechenbeispiel: Wenn man sich seit Januar 2015 eine Schachtel Zigaretten (19 Stück) für 5,00 Euro kauft, werden insgesamt 3,75 Euro als Steuern abgeführt (2,95 Euro Tabaksteuer + 0,80 Euro Umsatzsteuer). Dies entspricht einem Anteil von 75% des Kaufpreises. Da Teile der Steuern pro Zigarette berechnet werden, ist dieser Steueranteil pro Schachtel variabel und liegt bei Discounter-Zigaretten bei bis zu 90%. Fun fact: Im Jahr 2013 war jede neunte Zigarette (21,7 Milliarden Stück) gefälscht oder geschmuggelt, wodurch dem Staat 2,1 Milliarden Euro Steuereinnahmen entgingen.
Bei der Kaffeesteuer handelt es sich um eine Verbrauchsteuer, die Einnahmen aus der Kaffeesteuer stehen dem Bund zu. Besteuert werden Kaffee sowie in das Steuergebiet verbrachte kaffeehaltige Produkte. Die Kaffeesteuer beträgt für Röstkaffee 2,19 Euro je Kilogramm und für löslichen Kaffee 4,78 Euro je Kilogramm. Keine Geringfügigkeitsgrenze Die Besonderheit der Kaffeesteuer liegt in dem Fakt, dass keine Geringfügigkeitsgrenze existiert. Das bedeutet, dass Privat-personen, die Kaffee in kleinen Mengen durch Versandhandel aus dem EU-Ausland beziehen, verpflichtet sind, in Deutschland Kaffeesteuer anzumelden und abzuführen.
§ KAFFEESTEUER: 1,06 MRD. EURO
Durch die Branntweinsteuer wird der Genuss von Branntwein und branntweinhaltigen Waren in Deutschland besteuert. Die Branntweinsteuer zählt neben der Schaumwein-, der Zwischenerzeugnis- und der Biersteuer zu den in der der EG harmonisierten Verbrauchsteuern und unterliegt der länder-übergreifenden, EG-einheitlichen Überwachung. Auf die Branntweinsteuer wird beim Verkauf alkoholischer Getränke nochmals Umsatzsteuer (seit 1. Januar 2007 sind es 19%) erhoben. Ab dem 1.1.2018 wird die Alkoholsteuer durch das Alkoholsteuergesetz (AlkStG) und die Alkoholsteuerverordnung geregelt.
§ BRANNTWEINSTEUER: 2,09 MRD. EURO
Die Alkopopsteuer ist eine Bundessteuer, die den Verbrauchsteuern zugerechnet wird und der Verwaltung der Bundeszoll-verwaltung unterliegt. Durch den Gesetzesentschluss wird eine Sondersteuer auf spezielle alkoholhaltige Mischgetränke, die sogenannten Alkopops eingeführt (§ 1 Abs. 1). Die Alkopopsteuer ist knapp viermal höher als die sonst übliche Alkoholsteuer. Betroffen sind die meisten Mixgetränke aus Alkohol mit alkoholfreien oder -armen Getränken, die fertig abgefüllt zum Verkauf angeboten werden.
§ ALKOPOPSTEUER: 0,002 MRD. EURO
§ SCHAUMWEINSTEUER: 0,368 MRD. EURO
Die Schaumweinsteuer oder Sektsteuer ist eine Bundessteuer in Deutschland. Sie zählt nach Gesetz zu den Verbrauchsteuern. Im Gegensatz zur Alkoholsteuer richtet sich die Schaumwein- und Zwischen-erzeugnissteuer nicht nach der reinen Alkoholmenge. Sie richtet sich nach der Füllmenge an fertigen Getränken sowie dem jeweiligen Alkoholgehalt. Geschichte: Die Schaumweinsteuer wurde 1902 vom Reichstag zur finanziellen Unterstützung der kaiserlichen Kriegsflotte eingeführt. Der Beschluss des Schaumweinsteuergesetzes durch den Reichstag wurde am 1. Juli 1902 in Kraft gesetzt. Auf den damaligen Durchschnittspreis von 2,50 Mark kamen Zusatz-abgaben in Höhe von 50 Pfennig.
§ ZWISCHENERZEUGNISSTEUER: 0,017 MRD. EURO
Bei der Zwischenerzeugnissteuer handelt es sich um eine Steuer auf alkoholische Getränke. Als Zwischenerzeugnis werden alkoholische Getränke bezeichnet, die von ihrem Alkoholgehalt zwischen Wein und Spirituosen einzuordnen sind. Die Zwischenerzeugnissteuer wird nach der Menge des jeweiligen Alkoholgehalts bemessen. Die Steuer fällt nicht für Schaumwein und Bier an, da hierfür gesonderte Steuern verlangt werden.
39,6 Mrd.
39,3 Mrd.
40,04 Mrd.
Die Energiesteuer zählt zu einer bundesgesetzlich geregelten Verbrauchsteuer auf Energieerzeugnisse. Hierzu lassen sich beispiels-weise Benzin, Dieselkraftstoff, leichtes und schweres Heizöl, Flüssiggas, Erdgas und Kohle zählen. Mit der Energiesteuer werden somit ausgewählte Waren als Kraft- und Heizstoff des deutschen Steuergebiets besteuert. Die ehemalige Mineralölsteuer und das bisherige deutsche Mineralölsteuergesetz wurde am 1.8.2006 durch die die Energiesteuer abgelöst. Aufkommen in Mrd. Euro seit 2009:
40,1 Mrd.
39,8 Mrd.
§ ENERGIESTEUER: 41,02 MRD. EURO
§ STROMSTEUER: 6,94 MRD. EURO
Aus der Einführung des "Gesetzes zum Einstieg in die ökologische Steuerreform" resultierte die heutige Strom-steuer oder auch Ökosteuer genannt. Diese stellt eine indirekte Verbrauchssteuer dar, welche zum einen beim Stormversorger anfällt, sofern Strom von einem Letztverbraucher aus dem Versorgungsnetz bezogen wird. Zum anderen bei Eigenerzeugern, welche Strom zum Eigenverbrauch entnehmen. Die Stromsteuer wird durch den Strompreis des Stromversorgers an den Letztverbraucher weitergegeben. Knapp 90% der generierten Einnahmen aus der Stromsteuer gehen in die Rentenkasse. Wodurch der Arbeit-nehmer- und Arbeit-geberanteil an den Beiträgen zur Rentenversicherung reduziert werden konnte. Vor Einführung der Stromsteuer betrug der Arbeitgeberanteil noch 10,15% (50% des gesamten Beitragssatzes von 20,3%). Im Zuge der Ökosteuereinnahmen konnte zum 1. April 1999 der Beitrags-satz auf 19,5% (und dementsprechend der Arbeitgeberanteil auf 9,75%, und somit um 0,4%) verringert werden. Im Jahr 2013 beträgt der Gesamtbeitragssatz 18,9%, der Arbeitgeberanteil daher 9,45%.
Am 01.07.2009 ging die deutsche Kraftfahrzeugsteuer von einer Ländersteuer in eine Bundessteuer (Art. 106 Abs. 1 Nr. 3 GG) über. Aktuell ist die Bundesfinanzverwaltung für die Erhebung der Kraftfahrzeugsteuer verantwortlich. Jeder Fahrzeughalter verpflichtet sich gemäß §1 KraftStG, die Kraftfahrzeugsteuer zu entrichten. Hierbei bezahlen die Fahrzeughalter für: das Halten von inländischen Fahrzeugen;das Halten von ausländischen Fahrzeugen, solange diese sich im Inland befinden;die widerrechtliche Benutzung von Fahrzeugen;die Zuteilung von Oldtimer-Kennzeichen und von roten Kennzeichen, die von einer Zulassungsbehörde zur wiederkehrenden Verwendung ausgegeben werden.ausgenommen sind Kurzzeit-Kennzeichen für Prüfungsfahrten.Die Steuer bemisst sich nach (§ 8 KraftStG) wie folgt: Krafträder und Personenkraftwagen: Nach dem Hubraum, soweit diese Fahrzeuge durch Hubkolbenmotoren angetrieben werden, bei PKW zusätzlich nach spezifischen Schadstoffemissionen und Kohlenstoffdioxidemissionen je gefahrenem Kilometer;Wohnmobile: Nach der verkehrsrechtlich zulässigen Gesamtmasse unter Bezug auf die SchadstoffemissionAndere Fahrzeuge, mit Wankelmotor oder Elektromotor, Anhänger, Lastkraftwagen, Zugmaschinen u. ä.: Nach dem zulässigen Gesamtgewicht, bei Kfz mit einer zulässigen Gesamtmasse über 3500 kg zusätzlich nach Schadstoff- und Geräuschemissionen.Für alle Kraftfahrzeuge mit Verbrennungsmotor gilt die Beurteilung der Schadstoff- und Kohlenstoffdioxidemissionen als schad-stoffschwach oder für weitere Besteuerungsgrundlagen technischer Art, die Feststellungen der Zulassungsbehörden ist bindend. Das Straßenverkehrsamt entscheidet ebenfalls die Einordnung eines Fahrzeugs in Emissionsklassen.
§ KRAFZFAHRZEUGSTEUER: 8,948 MRD. EURO
Langstrecke 3
Die Luftverkehrabgabe (auch Luftverkehrsteuer oder Ticketsteuer) wird als eine gesetzlich geregelte Verkehrsteuer in Deutschland festgelegt. Seit dem 01.01.2011 fällt gemäß des Luftverkehrsteuergesetz (LuftVStG) beim Abflug eines Fluggastes von einem inländischen Startort die Luftverkehrsabgabe an. Die Abgabenhöhe orientiert sich an der Flugstrecke zwischen Deutschland und dem Zielland. Hierbei wird in drei möglichen Distanzklassen unterschieden Entwicklung der Abgabehöhe pro Fluggast:
Mittelstrecke 2
§ LUFTVERKEHRABGABEN: 1,121 MRD. EURO
Die Kernbrennstoffsteuer (ugs. Brennelementesteuer) gibt es in Deutschland nicht mehr, da sie nachträglich als nicht vereinbar mit unserem Grundgesetzt und somit verfassungswidrig eingestuft wurde. Sie wurde 2011 eingeführt und 2016 abgeschafft. 2017 wurde die Rückzahlung vom Bundesver-fassungsgericht gefordert.
§ KERNBRENNSTOFFSTEUER: -7,262 MRD. EURO
Die Vermögensteuer betrifft diejenigen mit einem besonders hohen Vermögen. Dabei geht es nicht etwa um das Einkommen des Steuerpflichtigen, sondern um das gesamte Vermögen. Seit 1997 gibt es die Steuer in dieser Form jedoch nicht mehr. Die Vermögensteuer ist seither umstritten. Kritiker argumentieren, dass es durch die Vermögensteuer zu einer doppelten Besteuerung käme. Schließlich muss bereits die Einkommen-steuer entrichtet werden. Damit die Kluft zwischen Arm und Reich nicht noch größer wird, könnte die Wiedereinführung der Vermögensteuer allerdings hilfreich sein.
Die Erbschaftsteuer besteuert den Vermögensübergang einer verstorbenen natürlichen Person an den Erben. Im Gegen-satz zu natürlichen Personen kommt bei juristischen Personen keine Erbschaftsteuer zum Tragen, da juristische Per-sonen nicht versterben. Die Erbschaftsteuer kann als Nachlasssteuer erhoben werden, wo sie ohne Berücksichtigung der persönlichen Verhältnisse der Erben unmittelbar den Nachlass besteuert. In Österreich fällt keine Erbschaftsteuer an.
Beim Kauf einer Immobilie fällt für den Erwerbenden die Grunderwerbsteuer an. Kalkulationsgrund-lage stellt hierfür der Kaufpreis, auf den abhängig vom Bundesland zwischen 3,5 und 6.5% Grunderwerbsteuer zu zahlen sind. Diese Steuer lässt sich den Kaufnebenkosten zuordnen und sollte deshalb beim Immobilienkauf im Finanzierungsplan berücksichtigt werden. Wann fällt keine Grunderwerbsteuer an? In Ausnahmefällen kann die Grunderwerbsteuer umgangen werden. Keine Grunderwerbsteuer fällt dann an, wenn der Grundstücks-erwerb im Zuge eines Todesfall oder einer Schenkung geschah. Jedoch auch hier kann es zu einer Besteuerung kommen. Grundlage hierfür bilden die Bestimmungen im Erbschafts- und Schenkungssteuergesetzt. Beläuft sich der Kaufpreis des Grund-stücks unterhalb von 2.500€ kann gemäß §3 Nr.1 des Grunderwerb-steuergesetzes auf die Steuer verzichtetet werden. Ebenfalls Grunderwerbsteuerfrei sind Verkäufe an Verwandte 1. Grades. Laut §3 des Grunderwerbsteuergesetzes (GrEStG).
Die Feuerschutzsteuer entfällt in den verschiedenen Bundesländern auf die Versicherungsprämien für Feuerversicherun-gen. In Deutschland lässt sich die Feuerschutzsteuer den Ländersteuern zuordnen. Der Feuerschutzsteuer unterliegt die Entgegennahme des Versicherungsentgelts aus: 1. Feuerversicherungen inklusive Feuer-Betriebsunterbrechungsversicherungen 2. Gebäudeversicherungen und Hausratversicherungen, sofern das Versicherungsentgelt vereinzelt auf Gefahren entfällt, welche Gegenstand einer Feuerversicherung sein können. Die Einnahmen aus der Feuerschutzsteuer verteilen sich nach einem vorgeschriebenen Schlüssel gemäß des Feuer-schutzsteuergesetz und werden auf die einzelnen Bundesländer aufgeteilt. Die Feuerschutzsteuereinnahmen sind zweck-gebunden und dienen der finanziellen Unterstützung des Brandschutzes. Seit dem 1. Juli 2010 gelten folgende Steuersätze: Feuer- und FBU-Versicherungen: Steuersatz gesamt 22% • davon 60% Versicherungssteuer = 13,2% • und 14% Feuerschutzsteuer = 8,8% Wohngebäudeversicherungen: Steuersatz gesamt 19% • davon 86% Versicherungssteuer = 16,34% • und 14% Feuerschutzsteuer = 2,66% Hausrat-Versicherungen: Steuersatz gesamt 19% • davon 85% Versicherungssteuer = 16,15% • und 15% Feuerschutzsteuer = 2,85%
Vor der Änderung des Feuerschutzsteuergesetzes in 2010 betrug seit 1. Juli 1994 die Feuerschutzsteuer 8% des Versicherungsbeitrags (Prämie). Dieser Satz wurde bei Prämien aus der Feuerver-sicherung voll angewandt, bei der Gebäude- und der Hausrat-versicherung jedoch nur anteilig auf 25% beziehungs-weise 20% der Prämie bemessen (fiktiv angesetzter Feueranteil), wodurch der effektive Steuersatz auf die Gesamtprämie 2% beziehungsweise 1,6% betrug.
Die Biersteuer wird als eine indirekte Verbrauchsteuer betrachtet. Die Höhe der Biersteuer orientiert sich an dem Stammwürzegehalt des Bieres und dem jährlichen Produktionsaufkommen der Brauerei. Das langjährige Biersteueraufkommen ist in Deutschland rückläufig: 829 Mio. € (2001), 786 Mio. € (2003), 777 Mio. € (2005), 757 Mio. € (2007), 740 Mio. € (2008), 730 Mio. € (2009) , 713 Mio. € (2010) und 664 Mio. € (2017) Gemäß § 1 Abs. 2 Nr. 1 BierStG in Verbindung mit Erläuterungen der Pos. 2203 der Kombinierten Nomenklatur fällt bei alkoholfreien Bier (Alkoholgehalt bis 0,5% vol.) keine Biersteuer an. Jedoch fällt auch für den Limonadenanteil eines Radlers die Biersteuer an, sofern es als fertige Mischung in Flaschen abgefüllt und angeboten wird. Der Zuckergehalt der Limonade wird hierbei wie der Stammwürzegehalt im Bier behandelt.Die Biersteuer ist deutlich niedriger als die Branntweinsteuer, da der Alkoholgehalt im Vergleich zur Branntweinsteuer nur etwa mit einem Siebtel besteuert wird.
Die Lohnsteuer ist keine Steuer im klassischen Sinne. Hierbei handelt es sich um eine gesonderte Form der Steuerabführung. Durch die Einkommenssteuer leistet der Angestellte eine monatliche Voraus-zahlung. Dieser Sachbestand ist verpflichtend und lässt sich nicht anfechten, da der Arbeitgeber einen gewissen Beitrag direkt an das Finanzamt abzuführen hat. Dieser Prozess geschieht jeden Monat. Berechnung der Lohnsteuer Die Abgabesumme der Lohnsteuer ist unter anderem an die Höhe des Arbeitslohns sowie die jeweilige Steuerklasse des Angestellten gekoppelt. Der Familienstand des Arbeitnehmers ist für die Ausgabe der jeweiligen Steuerklasse maßgeblich. Durch die Lohnsteuerklasse werden beispielsweise bestimmte einkommensteuerliche Freibeträge beim Lohnsteuerabzug definiert.
Von einer veranlagten Steuer ist die Rede, wenn diese aufgrund einer eingereichten Erklärung durch die Steuerbehörden in Form eines Steuerbescheids festegelegt wird. Sie beinhaltet somit die Steuern, welche für die Erklärung eingereicht werden. Die Höhe dessen wird durch die Veranlagung und das Finanzamt im Steuer-bescheid festsetzt. Hierbei werden Lohnsteuer und Vorauszahlungen angerechnet und der Nachzahlungs- und Rückerstattungsbetrag festgelegt.
Bei der Einfuhr von Waren aus Drittländern in die Bundesrepublik Deutschland wird die Einfuhrum-satzsteuer (EUSt) erhoben. Die Abgabe betrifft jeden, der aus einem nicht EU-Land etwas erhält. Für die Einfuhrumsatzsteuer gelten die Vorschriften für Zölle sinngemäß, § 13 Abs. 2 in Verbindung mit § 21 Abs. 2 Umsatzsteuergesetz (UStG). Bei Zusendungen existiert eine Freigrenze in Höhe von 22 Euro (§ 1a EuStBV). Liegt der Gesamtwert der Ware unterhalb dieser Grenze, so ist die Zusendung von der Einfuhrumsatzsteuer befreit. So wird die EUST berechnet Der Zoll legt in erster Handlung einen Zollwert fest. Dieser ist höher als der eigentliche Warenwert, da er sowohl die ausländischen Steuern als auch die Versandkosten beinhaltet. Hiervon wird die Zollabgabe ermittelt. Der Zollwert, der Zollbetrag sowie die Beför-derungskosten bilden einen Berechnungs-grundlagenbetrag. Die EUSt beträgt dann 7% respektive 19% der Bemessungsgrundlage.Die Steuer lässt sich in speziellen Fällen auch umgehen. Das geht, wenn es sich um eine Geschenksendung handelt, die auch als solche deklariert wurde. Die Sendung darf zudem nur an eine Privatperson erfolgen.
Bei der Tabaksteuer handelt es sich um eine seit dem 1. Januar 1993 in der Europäischen Union harmonisierte Verbrauchsteuer. Das heißt, dass das zugrunde liegende deutsche Tabaksteuergesetz auf gemeinsamen EU-Richt-linien basiert. Die Tabaksteuer wird von der Zollverwaltung erhoben, das Steueraufkommen steht dem Bund zu. Entwicklung der Einnahmen der Tabaksteuer In den letzten Jahren wurde die Tabaksteuer mehrfach angehoben und stellt die ertragreichste Verbrauchsteuer dar. 1970 6,5 Milliarden2017 14,39 MilliardenDie Tabaksteuer fließt ausschließlich dem Bundeshaushalt zu. Im Jahr 2006 flossen noch 4,2 Milliarden Euro aus der Tabaksteuer an die Krankenkassen, was mittlerweile vermindert wurde. Rechenbeispiel: Wenn man sich seit Januar 2015 eine Schachtel Zigaretten (19 Stück) für 5,00 Euro kauft, werden insgesamt 3,75 Euro als Steuern abgeführt (2,95 Euro Tabaksteuer + 0,80 Euro Umsatzsteuer). Dies entspricht einem Anteil von 75% des Kaufpreises. Da Teile der Steuern pro Zigarette berechnet werden, ist dieser Steueranteil pro Schachtel variabel und liegt bei Discounter-Zigaretten bei bis zu 90%. Fun fact: Im Jahr 2013 war jede neunte Zigarette (21,7 Milliarden Stück) gefälscht oder geschmuggelt, wodurch dem Staat 2,1 Milliarden Euro Steuereinnahmen entgingen.
Aus der Einführung des "Gesetzes zum Einstieg in die ökologische Steuerreform" resultierte die heutige Stromsteuer oder auch Ökosteuer genannt. Diese stellt eine indirekte Verbrauchssteuer dar, welche zum einen beim Stormversorger anfällt, sofern Strom von einem Letztverbraucher aus dem Versorgungsnetz bezogen wird. Zum anderen bei Eigenerzeugern, welche Strom zum Eigenverbrauch entnehmen. Die Stromsteuer wird durch den Strompreis des Stromversorgers an den Letztverbraucher weitergegeben. Knapp 90% der generierten Einnahmen aus der Stromsteuer gehen in die Rentenkasse. Wodurch der Arbeitnehmer- und Arbeitgeberanteil an den Beiträgen zur Rentenversicherung reduziert werden konnte. Vor Einführung der Stromsteuer betrug der Arbeitgeberanteil noch 10,15% (50% des gesamten Beitragssatzes von 20,3%). Im Zuge der Ökosteuereinnahmen konnte zum 1. April 1999 der Beitragssatz auf 19,5% (und dementsprechend der Arbeitgeberanteil auf 9,75%, und somit um 0,4%) verringert werden. Im Jahr 2013 beträgt der Gesamtbeitragssatz 18,9%, der Arbeitgeberanteil daher 9,45%.
Am 01.07.2009 ging die deutsche Kraftfahrzeugsteuer von einer Ländersteuer in eine Bundessteuer (Art. 106 Abs. 1 Nr. 3 GG) über. Aktuell ist die Bundesfinanzverwaltung für die Erhebung der Kraftfahrzeugsteuer verantwortlich. Jeder Fahrzeug-halter verpflichtet sich gemäß §1 KraftStG, die Kraftfahrzeugsteuer zu entrichten. Hierbei bezahlen die Fahrzeughalter für: das Halten von inländischen Fahrzeugen;das Halten von ausländischen Fahrzeugen, solange diese sich im Inland befinden;die widerrechtliche Benutzung von Fahrzeugen;die Zuteilung von Oldtimer-Kennzeichen und von roten Kennzeichen, die von einer Zulassungsbehörde zur wiederkehrenden Verwendung ausgegeben werden.ausgenommen sind Kurzzeit-Kennzeichen für Prüfungsfahrten.Die Steuer bemisst sich nach (§8 KraftStG) wie folgt: Krafträder und Personenkraftwagen: Nach dem Hubraum, soweit diese Fahrzeuge durch Hubkolbenmotoren angetrieben werden, bei PKW zusätzlich nach spezifischen Schadstoffemissionen und Kohlenstoffdioxid-emissionen je gefahrenem Kilometer;Wohnmobile: Nach der verkehrsrechtlich zulässigen Gesamtmasse unter Bezug auf die SchadstoffemissionAndere Fahrzeuge, mit& Wankelmotor oder Elektromotor, Anhänger, Lastkraftwagen, Zugmaschinen u. ä.: Nach dem zulässigen Gesamtgewicht, bei Kfz mit einer zulässigen Gesamtmasse über 3500 kg zusätzlich nach Schadstoff- und Geräuschemissionen.Für alle Kraftfahrzeuge mit Verbrennungsmotor gilt die Beurteilung der Schadstoff- und Kohlenstoffdioxidemissionen als schadstoffschwach oder für weitere Besteuerungsgrundlagen technischer Art, die Feststellungen der Zulassungsbehörden ist bindend. Das Straßenverkehrsamt entscheidet ebenfalls die Einordnung eines Fahrzeugs in Emissionsklassen.
Die Kernbrennstoffsteuer (ugs. Brennelementesteuer) gibt es in Deutschland nicht mehr, da sie nachträglich als nicht vereinbar mit unserem Grundgesetzt und somit verfassungs-widrig eingestuft wurde. Sie wurde 2011 eingeführt und 2016 abgeschafft. 2017 wurde die Rückzahlung vom Bundesver-fassungsgericht gefordert.
Beim Kauf einer Immobilie fällt für den Erwerbenden die Grunderwerbsteuer an. Kalkula-tionsgrundlage stellt hierfür der Kaufpreis, auf den abhängig vom Bundesland zwischen 3,5 und 6.5% Grunderwerbsteuer zu zahlen sind. Diese Steuer lässt sich den Kaufnebenkosten zuordnen und sollte deshalb beim Immobilienkauf im Finanzierungsplan berücksichtigt werden. Wann fällt keine Grunderwerbsteuer an? In Ausnahmefällen kann die Grunderwerbsteuer umgangen werden. Keine Grunderwerb-steuer fällt dann an, wenn der Grundstücks-erwerb im Zuge eines Todesfall oder einer Schenkung geschah. Jedoch auch hier kann es zu einer Besteuerung kommen. Grundlage hierfür bilden die Bestimmungen im Erbschafts- und Schenkungssteuergesetzt. Beläuft sich der Kaufpreis des Grund-stücks unterhalb von 2.500€ kann gemäß §3 Nr.1 des Grunderwerb-steuergesetzes auf die Steuer verzichtetet werden. Ebenfalls Grunderwerb-steuerfrei sind Verkäufe an Verwandte 1. Grades. Laut §3 des Grunderwerbsteuergesetzes (GrEStG).
Die Rennwettsteuer entfällt auf die erfassten Einsätze, die aus Anlass von Pferderennen beim Totali-sator oder beim Buchmacher gemacht werden. Seit 01.07.2012 beträgt der Steuersatz 5% des Wett-einsatzes. Die Einnahmen aus Sportwetten gehen an die jeweiligen Bundesländer. Der Sportwetten-einsatz wird mit 5% des Spieleinsatzes besteuert. Dies gilt sowohl Online, als auch Offline. Bei im Inland öffentlichen Lotterien und Ausspielungen beläuft sich die Steuerabgabe auf 20% des netto Nennwerts sämtlicher Loser respektive Wettscheins. Bei ausländischen Losen und Spieleinlagen beläuft sich die Steuerabgabe auf 25 Cent je einen Euro vom planmäßigen Preis. Steuerfrei sind:nicht-gewerbliche Ausspielungen, bei denen Ausweise nicht erteilt werden, oder bei denen der Gesamtwert der Lose einer Ausspielung nicht die Grenze von 650 Euro überschreitet.von den zuständigen Behörden genehmigte Lotterien, bei denen der Gesamtpreis der Lose einer Lotterie oder Ausspielung entweder (bei Lottereien zu ausschließlich gemeinnützigen, mildtätigen oder kirchlichen Zwecken) nicht höher ist als 40.000 Euro oder (bei sonstigen Zwecken) die Grenze von mehr als 240 Euro überschreitet.Aufkommen: 1.673 Mio. Euro (2014), 1.420 Mio. Euro (2011), 1.813 Mio. Euro (2005), 1.861,5 Mio. Euro (2003), 1.944,4 Mio. Euro (2002), 1.917,7 Mio. Euro (2001), 1.801,2 Mio. Euro (2000), 1.424 Mio. Euro (1995), 1.063,8 Mio. Euro (1990), 801 Mio. Euro (1985), 655 Mio. Euro (1980), 429 Mio. Euro (1975), 289 Mio. Euro (1970), 204 Mio. Euro (1965), 141 Mio. Euro (1960), 73 Mio. Euro (1955), 43 Mio Euro (1950).
Vor der Änderung des Feuerschutzsteuer-gesetzes in 2010 betrug seit 1. Juli 1994 die Feuerschutzsteuer 8% des Versicherungs-beitrags (Prämie). Dieser Satz wurde bei Prämien aus der Feuerver-sicherung voll angewandt, bei der Gebäude- und der Haus-ratversicherung jedoch nur anteilig auf 25% beziehungs-weise 20% der Prämie bemessen (fiktiv angesetzter Feueranteil), wodurch der effektive Steuersatz auf die Gesamtprämie 2% beziehungsweise 1,6% betrug.
Die Feuerschutzsteuer entfällt in den verschiedenen Bundesländern auf die Versicherungsprämien für Feuerversicherun-gen. In Deutschland lässt sich die Feuerschutzsteuer den Ländersteuern zuordnen. Der Feuerschutzsteuer unterliegt die Entgegennahme des Versicherungsentgelts aus: 1. Feuerversicherungen inklusive Feuer-Betriebsunterbrechungsversicherungen 2. Gebäudeversicherungen und Hausratversicherungen, sofern das Versicherungsentgelt vereinzelt auf Gefahren entfällt, welche Gegenstand einer Feuerversicherung sein können. Die Einnahmen aus der Feuerschutzsteuer verteilen sich nach einem vorgeschriebenen Schlüssel gemäß des Feuerschutzsteuergesetz und werden auf die einzelnen Bundesländer aufgeteilt. Die Feuerschutz-steuereinnahmen sind zweck-gebunden und dienen der finanziellen Unterstützung des Brandschutzes. Seit dem 1. Juli 2010 gelten folgende Steuersätze: Feuer- und FBU-Versicherungen: Steuersatz gesamt 22% • davon 60% Versicherungssteuer = 13,2% • und 14% Feuerschutzsteuer = 8,8% Wohngebäudeversicherungen: Steuersatz gesamt 19% • davon 86% Versicherungssteuer = 16,34% • und 14% Feuerschutzsteuer = 2,66% Hausrat-Versicherungen: Steuersatz gesamt 19% • davon 85% Versicherungssteuer = 16,15% • und 15% Feuerschutzsteuer = 2,85%
Die Biersteuer wird als eine indirekte Verbrauchsteuer betrachtet. Die Höhe der Biersteuer orientiert sich an dem Stammwürze-gehalt des Bieres und dem jährlichen Produktionsauf-kommen der Brauerei. Das langjährige Biersteueraufkommen ist in Deutschland rückläufig: 829 Mio. € (2001), 786 Mio. € (2003), 777 Mio. € (2005), 757 Mio. € (2007), 740 Mio. € (2008), 730 Mio. € (2009) , 713 Mio. € (2010) und 664 Mio. € (2017) Gemäß § 1 Abs. 2 Nr. 1 BierStG in Verbindung mit Erläuterungen der Pos. 2203 der Kombinierten Nomenklatur fällt bei alkoholfreien Bier (Alkoholgehalt bis 0,5% vol.) keine Biersteuer an. Jedoch fällt auch für den Limonadenanteil eines Radlers die Biersteuer an, sofern es als fertige Mischung in Flaschen abgefüllt und angeboten wird. Der Zuckergehalt der Limonade wird hierbei wie der Stammwürzegehalt im Bier behandelt.Die Biersteuer ist deutlich niedriger als die Branntweinsteuer, da der Alkoholgehalt im Vergleich zur Branntweinsteuer nur etwa mit einem Siebtel besteuert wird.
Durch die Besteuerung von Grundstücksbesitz generiert die Grundsteuer den deutschen Städten und Gemeinden jährlich knapp 14 Milliarden Euro. Sie ist sowohl von den Eigentümern von Grundstücken und Gebäuden zu zahlen, sondern auch die Mieter sind betroffen. Es wird den Vermietern gestattet die Grundsteuer auf die Mieter umzulegen. Worauf ist Grundsteuer zu zahlen? Den Steuergestand stellt hierbei der Grundbesitz dar. Für Betriebe in der Land- und Forstwirtschaft gilt die Grundsteuer A. Für diese Art von Betrieb wird ein Wirtschaftswert auf Grundlage der Ertrags-fähigkeit kalkuliert. Zusätzlich wird ein Wohnungswert für den Teil erstellt, welcher für den Wohn-zweck verwendet wird. Für alle anderen Grundstücke bildet die Grundsteuer B die Besteuerungs-grundlage. Das gilt ebenfalls für unbebaute Grundstücke. Wann muss die Grundsteuer bezahlt werden? Die Grundsteuer wird an die Kommunen abgegeben. Aus diesem Grund wird dir Grundsteuer durch die Gemeinden in einem Bescheid festgelegt. In Berlin sind die Finanzämter hierfür verantwortlich. Die Grundsteuer bezieht sich auf ein Jahr und wird quartalsweise in den Monaten Februar, Mai, August und November entrichtet. Als Eigentumswohnungsbesitzer schulden Sie die Grundsteuer für das gesamte Jahr.
Die Gewerbesteuer fällt als Gewerbeertragsteuer auf die neutrale Ertragskraft eines Gewerbetrei-benden an. Aus gewerbesteuerlichen Zweck wird ein Gewerbeertrag kalkuliert, welcher sich mit einer Gewerbesteuermesssumme von 3,5% auf den Gewerbeertrag bezieht. Die hebeberechtige Gemeinde ist verpflichtet die Gewerbesteuer mit einer Mindesthöhe des zweifachen Messbetrags zu erheben. Wie wird die Gewerbesteuer ermittelt? Die Gewerbesteuer steht dem Gewerbeertrag nach und wird quartalsweise an die Stadt/Gemeinde abgeführt. Nach den Vorgaben des Einkommenssteuerrechts bzw. Körperschaftssteuerrechts kalkulierter Gewinn, welcher um bestimmte Beträge erhöht (Hinzurechnungen, § 8 GewStG) oder reduziert (Kürzungen, § 9 GewStG) wird. Freibeträge in Bezug auf die Gewerbesteuer Der Zeit liegt der jährliche Freibetrag auf 24.500€ für Personengesellschaften und natürliche Personen. Das hat den Hintergrund, dass im Speziellen Existenzgründer und Jungunternehmen nicht mit hohen Steuerbelastungen konfrontiert werden. Des Weiteren werden Beträte bis Maximal 72.500€ steuerlich subventioniert. Für Kapitalgesellschaften existiert dieser Freibetrag nicht.
Gemeinschafts- steuern 538,817 Mrd.
Bundes- steuern 99,93 Mrd.
Landes- steuern 22,205 Mrd.
Gemeinde- steuern 68,495 Mrd.
Die Lohnsteuer ist keine Steuer im klassischen Sinne. Hierbei handelt es sich um eine gesonderte Form der Steuerabführung. Durch die Einkommenssteuer leistet der Ange-stellte eine monatliche Vorauszahlung. Dieser Sachbestand ist verpflichtend und lässt sich nicht anfechten, da der Arbeitgeber einen gewissen Beitrag direkt an das Finanzamt abzuführen hat. Dieser Prozess geschieht jeden Monat. Berechnung der Lohnsteuer Die Abgabesumme der Lohnsteuer ist unter anderem an die Höhe des Arbeitslohns sowie die jeweilige Steuerklasse des Angestellten gekoppelt. Der Familienstand des Arbeit-nehmers ist für die Ausgabe der jeweiligen Steuerklasse maßgeblich. Durch die Lohn-steuerklasse werden beispielsweise bestimmte einkommensteuerliche Freibeträge beim Lohnsteuerabzug definiert.
Durch die Branntweinsteuer wird der Genuss von Branntwein und branntweinhaltigen Waren in Deutschland besteuert. Die Brannt-weinsteuer zählt neben der Schaumwein-, der Zwischenerzeugnis- und der Biersteuer zu den in der der EG harmonisierten Verbrauch-steuern und unterliegt der länder-übergreifenden, EG-einheitlichen Überwachung. Auf die Branntweinsteuer wird beim Verkauf alkoholischer Getränke nochmals Umsatzsteuer (seit 1. Januar 2007 sind es 19%) erhoben. Ab dem 1.1.2018 wird die Alkoholsteuer durch das Alkoholsteuer-gesetz (AlkStG) und die Alkoholsteuerverordnung geregelt.
Die Alkopopsteuer ist eine Bundessteuer, die den Verbrauch-steuern zugerechnet wird und der Verwaltung der Bundeszoll-verwaltung unterliegt. Durch den Gesetzes-entschluss wird eine Sondersteuer auf spezielle alkoholhaltige Mischgetränke, die sogenannten Alkopops eingeführt (§ 1 Abs. 1). Die Alkopop-steuer ist knapp viermal höher als die sonst übliche Alkoholsteuer. Betroffen sind die meisten Mixgetränke aus Alkohol mit alkoholfreien oder -armen Getränken, die fertig abgefüllt zum Verkauf angeboten werden.
Die Energiesteuer zählt zu einer bundesgesetzlich geregelten Verbrauchsteuer auf Energieerzeugnisse. Hierzu lassen sich beispiels-weise Benzin, Dieselkraftstoff, leichtes und schweres Heizöl, Flüssiggas, Erdgas und Kohle zählen. Mit der Ener-giesteuer werden somit ausgewählte Waren als Kraft- und Heizstoff des deut-schen Steuergebiets besteuert. Die ehemalige Mineralölsteuer und das bisherige deutsche Mineralölsteuergesetz wurde am 1.8.2006 durch die die Energiesteuer abgelöst. Aufkommen in Mrd. Euro seit 2009:
Am 01.07.2009 ging die deutsche Kraftfahrzeugsteuer von einer Ländersteuer in eine Bundes-steuer (Art. 106 Abs. 1 Nr. 3 GG) über. Aktuell ist die Bundesfinanzverwaltung für die Erhebung der Kraftfahrzeugsteuer verantwortlich. Jeder Fahrzeug-halter verpflichtet sich gemäß §1 KraftStG, die Kraftfahrzeugsteuer zu entrichten. Hierbei bezahlen die Fahrzeughalter für: das Halten von inländischen Fahrzeugen;das Halten von ausländischen Fahrzeugen, solange diese sich im Inland befinden;die widerrechtliche Benutzung von Fahrzeugen;die Zuteilung von Oldtimer-Kennzeichen und von roten Kennzeichen, die von einer Zulassungsbehörde zur wiederkehrenden Verwendung ausgegeben werden.ausgenommen sind Kurzzeit-Kennzeichen für Prüfungsfahrten.Die Steuer bemisst sich nach (§8 KraftStG) wie folgt: Krafträder und Personenkraftwagen: Nach dem Hubraum, soweit diese Fahrzeuge durch Hubkolbenmotoren angetrieben werden, bei PKW zusätzlich nach spezifischen Schadstoffemissionen und Kohlenstoffdioxid-emissionen je gefahrenem Kilometer;Wohnmobile: Nach der verkehrsrechtlich zulässigen Gesamtmasse unter Bezug auf die SchadstoffemissionAndere Fahrzeuge, mit& Wankelmotor oder Elektromotor, Anhänger, Lastkraftwagen, Zugmaschinen u. ä.: Nach dem zulässigen Gesamtgewicht, bei Kfz mit einer zulässigen Gesamtmasse über 3500 kg zusätzlich nach Schadstoff- und Geräuschemissionen.Für alle Kraftfahrzeuge mit Verbrennungsmotor gilt die Beurteilung der Schadstoff- und Kohlenstoffdioxidemissionen als schadstoffschwach oder für weitere Besteuerungsgrund-lagen technischer Art, die Feststellungen der Zulassungsbehörden ist bindend. Das Straßen-verkehrsamt entscheidet ebenfalls die Einordnung eines Fahrzeugs in Emissionsklassen.
Die Kernbrennstoffsteuer (ugs. Brennelementesteuer) gibt es in Deutschland nicht mehr, da sie nachträglich als nicht vereinbar mit unserem Grundgesetzt und somit verfassungswidrig eingestuft wurde. Sie wurde 2011 eingeführt und 2016 abgeschafft. 2017 wurde die Rückzahlung vom Bundesverfassungsgericht gefordert.
Der Solidaritätszuschlag (umgangssprachlich auch „Soli“ genannt) wirkt als eine ergänzende Abgabe zur Einkommensteuer und Körper-schaftsteuer. Er wurde 1991 limitiert auf ein Jahr zur Finanzierung verschiedener Mehrbelastungen und der Kosten der deutschen Wiedervereinigung ein-geführt. Seit dem Jahr 1995 wird dieser dauer-haft zur Finanzierung der Kosten der deutschen Einheit eingesetzt. Der Solidaritätsbeitrag beträgt seit 1998 5,5% der Einkommen- und Körper-schaftsteuer. Das Aufkommen steht nach Art. 106 Abs. 1 Nr. 6 GG allein dem Bund zu. Wodurch das Soli-daritätszuschlaggesetz (SolZG) auch nicht der Zustimmung des Bundesrates nach Art. 105 Abs. 3 GG bedarf.
Die Vermögensteuer betrifft diejenigen mit einem besonders hohen Vermögen. Dabei geht es nicht etwa um das Einkommen des Steuer-pflichtigen, sondern um das gesamte Vermögen. Seit 1997 gibt es die Steuer in dieser Form jedoch nicht mehr. Die Vermögensteuer ist seither umstritten. Kritiker argumentieren, dass es durch die Vermögensteuer zu einer doppelten Besteuerung käme. Schließlich muss bereits die Einkommensteuer entrichtet werden. Damit die Kluft zwischen Arm und Reich nicht noch größer wird, könnte die Wiedereinführung der Vermögensteuer allerdings hilfreich sein.
Die Erbschaftsteuer besteuert den Vermögensübergang einer verstorbenen natürlichen Person an den Erben. Im Gegensatz zu natürlichen Personen kommt bei juristischen Personen keine Erbschaftsteuer zum Tragen, da juristische Personen nicht versterben. Die Erbschaftsteuer kann als Nach-lasssteuer erhoben werden, wo sie ohne Berücksichtigung der persönlichen Verhältnisse der Erben unmittelbar den Nachlass besteuert. In Österreich fällt keine Erbschaftsteuer an.
Die Rennwettsteuer entfällt auf die erfassten Einsätze, die aus Anlass von Pferderennen beim Totalisator oder beim Buchmacher gemacht werden. Seit 01.07.2012 beträgt der Steuersatz 5% des Wetteinsatzes. Die Einnahmen aus Sportwetten gehen an die jeweiligen Bundesländer. Der Sportwetteneinsatz wird mit 5% des Spieleinsatzes besteuert. Dies gilt sowohl Online, als auch Offline. Bei im Inland öffentlichen Lotterien und Ausspielungen beläuft sich die Steuerabgabe auf 20% des netto Nennwerts sämtlicher Loser respektive Wettscheins. Bei ausländischen Losen und Spieleinlagen beläuft sich die Steuerabgabe auf 25 Cent je einen Euro vom planmäßigen Preis. Steuerfrei sind:nicht-gewerbliche Ausspielungen, bei denen Ausweise nicht erteilt werden, oder bei denen der Gesamtwert der Lose einer Ausspielung nicht die Grenze von 650 Euro überschreitet.von den zuständigen Behörden genehmigte Lotterien, bei denen der Gesamtpreis der Lose einer Lotterie oder Ausspielung entweder (bei Lottereien zu ausschließ-lich gemeinnützigen, mildtätigen oder kirchlichen Zwecken) nicht höher ist als 40.000 Euro oder (bei sonstigen Zwecken) die Grenze von mehr als 240 Euro überschreitet.Aufkommen: 1.673 Mio. Euro (2014), 1.420 Mio. Euro (2011), 1.813 Mio. Euro (2005), 1.861,5 Mio. Euro (2003), 1.944,4 Mio. Euro (2002), 1.917,7 Mio. Euro (2001), 1.801,2 Mio. Euro (2000), 1.424 Mio. Euro (1995), 1.063,8 Mio. Euro (1990), 801 Mio. Euro (1985), 655 Mio. Euro (1980), 429 Mio. Euro (1975), 289 Mio. Euro (1970), 204 Mio. Euro (1965), 141 Mio. Euro (1960), 73 Mio. Euro (1955), 43 Mio Euro (1950).
Die Feuerschutzsteuer entfällt in den verschiedenen Bundesländern auf die Versiche-rungsprämien für Feuerversicherun-gen. In Deutschland lässt sich die Feuerschutz-steuer den Ländersteuern zuordnen. Der Feuerschutzsteuer unterliegt die Entgegennahme des Versicherungsentgelts aus: 1. Feuerversicherungen inklusive Feuer-Betriebsunterbrechungsversicherungen 2. Gebäudeversicherungen und Hausratversicherungen, sofern das Versicherungsentgelt vereinzelt auf Gefahren entfällt, welche Gegenstand einer Feuerversicherung sein können. Die Einnahmen aus der Feuerschutzsteuer verteilen sich nach einem vorgeschriebenen Schlüssel gemäß des Feuerschutzsteuergesetz und werden auf die einzelnen Bundes-länder aufgeteilt. Die Feuerschutz-steuereinnahmen sind zweck-gebunden und dienen der finanziellen Unterstützung des Brandschutzes. Seit dem 1. Juli 2010 gelten folgende Steuersätze: Feuer- und FBU-Versicherungen: Steuersatz gesamt 22% • davon 60% Versicherungssteuer = 13,2% und 14% Feuerschutzsteuer = 8,8% Wohngebäudeversicherungen: Steuersatz gesamt 19% • davon 86% Versicherungssteuer = 16,34% und 14% Feuerschutzsteuer = 2,66% Hausrat-Versicherungen: Steuersatz gesamt 19% • davon 85% Versicherungssteuer = 16,15% und 15% Feuerschutzsteuer = 2,85% Vor der Änderung des Feuer-schutzsteuergesetzes in 2010 betrug seit 1. Juli 1994 die Feuerschutzsteuer 8% des Versicherungsbeitrags (Prämie). Dieser Satz wurde bei Prämien aus der Feuerversicherung voll angewandt, bei der Gebäude- und der Hausrat-versicherung jedoch nur anteilig auf 25% beziehungsweise 20% der Prämie bemessen (fiktiv angesetzter Feueranteil), wodurch der effektive Steuersatz auf die Gesamtprämie 2% beziehungsweise 1,6% betrug.
Der Zoll ist eine erforderliche Abgabe, die bei der Überlieferung von Waren über eine Zollgrenze verlangt wird. Zölle werden ausschließlich bei dem Transport von Waren aus Nicht-EU Ländern verlangt und fallen dementsprechend bei dem inter-nationalen Warenverkehr an. Die verschiedenen Zollarten Es wird zwischen drei Zollarten unterschieden: Der Einfuhrzoll (wird auch bezeichnet als Importzoll) ist die bedeutendste Zollart, denn durch sie gewinnt der Staat Devisen und kann nationale Unternehmen vor der Konkurrenz im Ausland schützen. Neben dem Einfuhrzoll gibt es noch den Durchfuhrzoll (auch Transitzoll genannt), dieser ist jedoch in Deutschland unzulässig, da die gelieferten Waren in verplombten Fahrzeugen geliefert werden. Als letztes gibt es den Ausfuhrzoll (auch Exportzoll genannt). Dieser ist ebenso unwichtig in Deutschland – denn er versteuert die Waren, sodass die Konkurrenzfähigkeit der Wirt-schaft in Deutschland einschränken würde.
Die Gewerbesteuer fällt als Gewerbeertragsteuer auf die neutrale Ertrags-kraft eines Gewerbetreibenden an. Aus gewerbesteuerlichen Zweck wird ein Gewerbeertrag kalkuliert, welcher sich mit einer Gewerbesteuermess-summe von 3,5% auf den Gewerbeertrag bezieht. Die hebeberechtige Gemeinde ist verpflichtet die Gewerbesteuer mit einer Mindesthöhe des zweifachen Messbetrags zu erheben. Wie wird die Gewerbesteuer ermittelt? Die Gewerbesteuer steht dem Gewerbeertrag nach und wird quartalsweise an die Stadt/Gemeinde abgeführt. Nach den Vorgaben des Einkommen-steuerrechts bzw. Körperschaftssteuerrechts kalkulierter Gewinn, welcher um bestimmte Beträge erhöht (Hinzurechnungen, § 8 GewStG) oder reduziert (Kürzungen, § 9 GewStG) wird. Freibeträge in Bezug auf die Gewerbesteuer Der Zeit liegt der jährliche Freibetrag auf 24.500€ für Personengesellschaf-ten und natürliche Personen. Das hat den Hintergrund, dass im Speziellen Existenzgründer und Jungunternehmen nicht mit hohen Steuerbelastungen konfrontiert werden. Des Weiteren werden Beträte bis Maximal 72.500€ steuerlich subventioniert. Für Kapitalgesellschaften existiert dieser Freibetrag nicht.
ledig, verwitwet, getrennt/geschieden alleinerziehend, getrennt lebend Verheiratete (höheres Einkommen), Elterngeld-bezieher, Kombination mit Steuerklasse 5 Verheiratete (beide Einkommen gleich hoch) Verheiratete (geringeres Einkommen), Kombination mit Lohnsteuerklasse 3 Zweit- und Nebenjob (unabhängig vom Familienstand)
Die Lohnsteuer ist keine Steuer im klassischen Sinne. Hierbei handelt es sich um eine gesonderte Form der Steuerabführung. Durch die Einkommenssteuer leistet der Ange-stellte eine monatliche Voraus-zahlung. Dieser Sachbestand ist verpflichtend und lässt sich nicht anfechten, da der Arbeitgeber einen gewissen Beitrag direkt an das Finanzamt abzuführen hat. Dieser Prozess geschieht jeden Monat. Berechnung der Lohnsteuer Die Abgabesumme der Lohnsteuer ist unter anderem an die Höhe des Arbeitslohns sowie die jeweilige Steuerklasse des Angestellten gekoppelt. Der Familienstand des Arbeitnehmers ist für die Ausgabe der jeweiligen Steuerklasse maßgeblich. Durch die Lohnsteuerklasse werden beispielsweise bestimmte einkommensteuerliche Freibeträge beim Lohnsteuerabzug definiert.
Von einer veranlagten Steuer ist die Rede, wenn diese aufgrund einer eingereichten Erklärung durch die Steuer-behörden in Form eines Steuerbescheids festegelegt wird. Sie beinhaltet somit die Steuern, welche für die Erklärung eingereicht werden. Die Höhe dessen wird durch die Veranlagung und das Finanzamt im Steuerbescheid festsetzt. Hierbei werden Lohnsteuer und Vorauszahlungen angerechnet und der Nachzahlungs- und Rückerstattungsbetrag festgelegt.
Im Gegenzug zur veranlagten Steuer ist für eine nicht ver-anlagte Steuer vom Ertrag keine Steuererklärung erforderlich. Als Beispiel lässt sich die Kapitalertragssteuer aufführen, welche in Form der Abgeltungssteuer pauschal auf Kapital-erträge erhoben und direkt von einer Bank oder Lebensver-sicherung an das Finanzamt abgetragen wird. Wie hoch ist die Abgeltungssteuer? Aktuell wird auf Kapitalerträge eine festgeschriebe Steuer in Höhe von 25 Prozent erhoben. Zusätzlich kommt noch der Solidaritäts-zuschlag mit einem Prozentsatz von 5,5%. Dieser wird auf die errechnete Steuer hinzugefügt, sodass an den Staat eine Steuer von 26,375 Prozent auf die erzielten Kapitalerträge abgeführt werden müssen.
Die Abgeltungssteuer ist eine Quellensteuer, welche die Einkommen-steuer abgilt. Hierbei wir eine Veranlagung des Steuerschuldners obsolet. Die bekannteste Abgeltungsteuer stellt die Abgeltungsteuer auf Kapitalerträge dar. Was sind Kapitalerträge?Zinsen (Sparbuch ,Girokonto sowie Tagesgeldzinsen)Dividenden (Aktien, Genossenschaftsanteilen oder GmbH-Anteilen)Erträge aus Zertifikaten (Rohstoffe, Währungen oder Fonds)Wertzuwächse beim Verkauf von Aktien oder InvestmentanteilenMit der Einführung der Abgeltungssteuer am 1. Januar 2009 haben sich zwei Dinge geändert:Alle Steuerzahler zahlen einen einheitlichen Steuersatz von 25 Prozent plus Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer auf ihre Kapitalerträge.Die einzelnen Kapitalerträge müssen nicht mehr in der Einkommenssteuererklärung angeben werden.
Die Körperschaftsteuer (KSt) definiert die Steuer, welche auf die Einnahmen von juristische Personen anfällt. Diese wird vom Bund erhoben und lässt sich mit der Einkommenssteuer bei natürlichen Personen gleichsetzen. Berechnung der Körperschaftsteuer: Die Berechnung der Körperschaftsteuer ist simpel. Derzeit beläuft sich der Steuersatz auf 15%. Zusätzlich schlägt der Solidaritätszuschlag zu Buche, sodass die steuerliche Gesamtbelastung in Summe 15,825% beträgt. Körperschaftsteuer: Welche Unternehmen müssen zahlen? Von bestimmten Unternehmen ist die Körperschaftsteuer pauschal zu entrichten. Betroffene Rechtsformen hierfür sind:Kapitalgesellschaften (AG, KGaA, GmbH)Erwerbsgenossenschaften / WirtschaftsgenossenschaftenVersicherungs- und Pensionsfondsvereine auf GegenseitigkeitStiftungen, Vereine, Anstalten etc.Körperschaften des öffentlichen Rechts, wenn sie gewerblich tätig sind, z.B. Verkehrsbetriebe und StadtwerkeUnternehmen des Bundes, Berufsverbände, politische Parteien und mildtätig agierende Körperschaften sind von der Steuer befreit.
Bevor das Umsatzsteuergesetz 1973 eingeführt wurde, bezeichnete man diese Abgabe als Mehrwertsteuer. Die Umsatzsteuer gilt mit ihrer Höhe zu den bedeutendsten Einnahme-quellen in Deutschland. Hierbei werden die Lieferungen und Leistungen nicht alle mit dem gleichen Steuersatz belastet, da es Lieferungen und Leistungen gibt, bei denen vergünstigte Steuersätze oder Durch-schnittsteuersätze vorliegen. Gemäß § 12 Abs.2 UStG reduziert sich auf diese Lieferungen und Leistungen der allge-meine Steuersatz auf derzeit 7%. Diesem vergünstigten Steuersatz unterliegen zum Beispiel:LebensmittelBücher und ZeitschriftenKunstgegenständeHotelübernachtungen
Bei der Einfuhr von Waren aus Drittländern in die Bundesrepublik Deutschland wird die Einfuhrumsatzsteuer (EUSt) erhoben. Die Ab-gabe betrifft jeden, der aus einem nicht EU-Land etwas erhält. Für die Einfuhrumsatzsteuer gelten die Vorschriften für Zölle sinngemäß, § 13 Abs. 2 in Verbindung mit § 21 Abs. 2 Umsatzsteuergesetz (UStG). Bei Zusendungen existiert eine Freigrenze in Höhe von 22 Euro (§ 1a EuStBV). Liegt der Gesamtwert der Ware unterhalb dieser Grenze, so ist die Zusendung von der Einfuhrumsatzsteuer befreit. So wird die EUST berechnet Der Zoll legt in erster Handlung einen Zollwert fest. Dieser ist höher als der eigentliche Warenwert, da er sowohl die ausländischen Steuern als auch die Versandkosten beinhaltet. Hiervon wird die Zollabgabe ermittelt. Der Zollwert, der Zollbetrag sowie die Beför-derungskosten bilden einen Berechnungsgrundlagenbetrag. Die EUSt beträgt dann 7% respektive 19% der Bemessungsgrundlage.Die Steuer lässt sich in speziellen Fällen auch umgehen. Das geht, wenn es sich um eine Geschenksendung handelt, die auch als solche deklariert wurde. Die Sendung darf zudem nur an eine Privatperson erfolgen.
Der Versicherungssteuer unterliegt die Zahlung von Versicherungs-entgelten. Hiervon losgelöst ist die Tatsache, ob das Versicherungs-verhältnis durch einen Vertrag oder auf sonstige Weise (z.B. durch Gesetz) zustande gekommen ist. Ausgenommen von der Versiche-rungssteuer sind aber u.a. alle gesetzlichen und privaten Lebens- und Krankenversicherungen sowie die gesetzliche Arbeitslosenver-sicherung. Steuerberechnung a) Bemessungsgrundlage ist i.d.R. das Versicherungsentgelt. b) Steuersatz:Regelsatz: 19 Prozent (bis 2006: 16 Prozent) (§6 VersStG);bei Feuerversicherung: 14 Prozent (bis 2006: 11 Prozent);auf den Feueranteil der Gebäude- bzw. Hausratversicherung unter bestimmten Voraussetzungen: 17,75 Prozent (bis 2006: 14,75 Prozent) bzw. 18 Prozent (bis 2006: 15 Prozent);weitere Sätze für Hagelversicherungen, Seekaskoversiche-rungen und Unfallversicherungen mit Prämienrückgewähr.
Bei der Tabaksteuer handelt es sich um eine seit dem 1. Januar 1993 in der Europäischen Union harmonisierte Verbrauchsteuer. Das heißt, dass das zugrunde liegende deutsche Tabaksteuergesetz auf gemeinsamen EU-Richt-linien basiert. Die Tabaksteuer wird von der Zollverwaltung erhoben, das Steueraufkommen steht dem Bund zu. Entwicklung der Einnahmen der Tabaksteuer In den letzten Jahren wurde die Tabaksteuer mehrfach angehoben und stellt die ertragreichste Verbrauchsteuer dar. 1970 6,5 Milliarden2017 14,39 MilliardenDie Tabaksteuer fließt ausschließlich dem Bundeshaushalt zu. Im Jahr 2006 flossen noch 4,2 Milliarden Euro aus der Tabaksteuer an die Krankenkassen, was mittlerweile vermindert wurde. Rechenbeispiel: Wenn man sich seit Januar 2015 eine Schachtel Zigaretten (19 Stück) für 5,00 Euro kauft, werden insgesamt 3,75 Euro als Steuern ab-geführt (2,95 Euro Tabaksteuer + 0,80 Euro Umsatzsteuer). Dies entspricht einem Anteil von 75% des Kaufpreises. Da Teile der Steuern pro Zigarette berechnet werden, ist dieser Steueranteil pro Schachtel variabel und liegt bei Discounter-Zigaretten bei bis zu 90%. Fun fact: Im Jahr 2013 war jede neunte Zigarette (21,7 Milliarden Stück) gefälscht oder geschmuggelt, wodurch dem Staat 2,1 Milliarden Euro Steuer-einnahmen entgingen.
Durch die Branntweinsteuer wird der Genuss von Brannt-wein und branntweinhaltigen Waren in Deutschland besteuert. Die Branntweinsteuer zählt neben der Schaum-wein-, der Zwischenerzeugnis- und der Biersteuer zu den in der der EG harmonisierten Verbrauchsteuern und unterliegt der länderübergreifenden, EG-einheitlichen Überwachung. Auf die Branntweinsteuer wird beim Verkauf alkoholischer Getränke nochmals Umsatzsteuer (seit 1. Januar 2007 sind es 19%) erhoben. Ab dem 1.1.2018 wird die Alkoholsteuer durch das Alkoholsteuergesetz (AlkStG) und die Alkoholsteuer-verordnung geregelt.
Die Alkopopsteuer ist eine Bundessteuer, die den Ver-brauchsteuern zugerechnet wird und der Verwaltung der Bundeszollverwaltung unterliegt. Durch den Gesetzes-entschluss wird eine Sondersteuer auf spezielle alkohol-haltige Mischgetränke, die sogenannten Alkopops eingeführt (§ 1 Abs. 1). Die Alkopopsteuer ist knapp viermal höher als die sonst übliche Alkoholsteuer. Betroffen sind die meisten Mixgetränke aus Alkohol mit alkoholfreien oder -armen Getränken, die fertig abgefüllt zum Verkauf angeboten werden.
Die Schaumweinsteuer oder Sektsteuer ist eine Bundes-steuer in Deutschland. Sie zählt nach Gesetz zu den Verbrauchsteuern. Im Gegensatz zur Alkoholsteuer richtet sich die Schaumwein- und Zwischenerzeugnissteuer nicht nach der reinen Alkoholmenge. Sie richtet sich nach der Füllmenge an fertigen Getränken sowie dem jeweiligen Alkoholgehalt. Geschichte: Die Schaumweinsteuer wurde 1902 vom Reichstag zur finanziellen Unterstützung der kaiserlichen Kriegsflotte eingeführt. Der Beschluss des Schaumweinsteuergesetzes durch den Reichstag wurde am 1. Juli 1902 in Kraft gesetzt. Auf den damaligen Durchschnittspreis von 2,50 Mark kamen Zusatzabgaben in Höhe von 50 Pfennig.
Aus der Einführung des "Gesetzes zum Einstieg in die öko-logische Steuerreform" resultierte die heutige Stromsteuer oder auch Ökosteuer genannt. Diese stellt eine indirekte Verbrauchs-steuer dar, welche zum einen beim Stormversorger anfällt, sofern Strom von einem Letztverbraucher aus dem Versorgungsnetz bezogen wird. Zum anderen bei Eigenerzeugern, welche Strom zum Eigenverbrauch entnehmen. Die Stromsteuer wird durch den Strompreis des Stromversorgers an den Letztverbraucher weitergegeben. Knapp 90% der generierten Einnahmen aus der Stromsteuer gehen in die Rentenkasse. Wodurch der Arbeitnehmer- und Arbeitgeberanteil an den Beiträgen zur Rentenversicherung reduziert werden konnte. Vor Einführung der Stromsteuer betrug der Arbeitgeberanteil noch 10,15% (50% des gesamten Beitrags-satzes von 20,3%). Im Zuge der Ökosteuereinnahmen konnte zum 1. April 1999 der Beitragssatz auf 19,5% (und dementsprechend der Arbeitgeberanteil auf 9,75%, und somit um 0,4%) verringert werden. Im Jahr 2013 beträgt der Gesamtbeitragssatz 18,9%, der Arbeitgeberanteil daher 9,45%.
Am 01.07.2009 ging die deutsche Kraftfahrzeugsteuer von einer Ländersteuer in eine Bundessteuer (Art. 106 Abs. 1 Nr. 3 GG) über. Aktuell ist die Bundesfinanzverwaltung für die Erhebung der Kraftfahrzeugsteuer verantwortlich. Jeder Fahrzeughalter verpflichtet sich gemäß §1 KraftStG, die Kraftfahrzeug-steuer zu entrichten. Hierbei bezahlen die Fahrzeughalter für: das Halten von inländischen Fahrzeugen;das Halten von ausländischen Fahrzeugen, solange diese sich im Inland befinden;die widerrechtliche Benutzung von Fahrzeugen;die Zuteilung von Oldtimer-Kennzeichen und von roten Kennzeichen, die von einer Zulassungsbehörde zur wiederkehrenden Verwendung ausgegeben werden.ausgenommen sind Kurzzeit-Kennzeichen für Prüfungsfahrten.Die Steuer bemisst sich nach (§8 KraftStG) wie folgt: Krafträder und Personenkraftwagen: Nach dem Hubraum, soweit diese Fahrzeuge durch Hubkolbenmotoren angetrieben werden, bei PKW zusätzlich nach spezifischen Schadstoffemissionen und Kohlenstoffdioxidemissionen je gefahrenem Kilometer;Wohnmobile: Nach der verkehrsrechtlich zulässigen Gesamtmasse unter Bezug auf die SchadstoffemissionAndere Fahrzeuge, mit& Wankelmotor oder Elektromotor, Anhänger, Lastkraftwagen, Zugmaschinen u. ä.: Nach dem zulässigen Gesamtgewicht, bei Kfz mit einer zulässigen Gesamtmasse über 3500 kg zusätzlich nach Schadstoff- und Geräuschemissionen.Für alle Kraftfahrzeuge mit Verbrennungsmotor gilt die Beurteilung der Schadstoff- und Kohlenstoffdioxidemissionen als schadstoffschwach oder für weitere Besteuerungsgrund-lagen technischer Art, die Feststellungen der Zulassungsbehörden ist bindend. Das Straßen-verkehrsamt entscheidet ebenfalls die Einordnung eines Fahrzeugs in Emissionsklassen.
Der Solidaritätszuschlag (umgangssprachlich auch „Soli“ genannt) wirkt als eine ergänzende Abgabe zur Einkommensteuer und Körperschaftsteuer. Er wurde 1991 limitiert auf ein Jahr zur Finanzierung verschie-dener Mehrbelastungen und der Kosten der deutschen Wiedervereinigung eingeführt. Seit dem Jahr 1995 wird dieser dauerhaft zur Finanzierung der Kosten der deutschen Einheit eingesetzt. Der Solidaritätsbeitrag beträgt seit 1998 5,5% der Einkommen- und Körper-schaftsteuer. Das Aufkommen steht nach Art. 106 Abs. 1 Nr. 6 GG allein dem Bund zu. Wodurch das Solidari-tätszuschlaggesetz (SolZG) auch nicht der Zustimmung des Bundesrates nach Art. 105 Abs. 3 GG bedarf.
Die Vermögensteuer betrifft diejenigen mit einem besonders hohen Vermögen. Dabei geht es nicht etwa um das Einkommen des Steuerpflichtigen, sondern um das gesamte Vermögen. Seit 1997 gibt es die Steuer in dieser Form jedoch nicht mehr. Die Vermögensteuer ist seither umstritten. Kritiker argumentieren, dass es durch die Vermögensteuer zu einer doppelten Besteuerung käme. Schließlich muss bereits die Ein-kommensteuer entrichtet werden. Damit die Kluft zwischen Arm und Reich nicht noch größer wird, könnte die Wiedereinführung der Vermögensteuer allerdings hilfreich sein.
Die Erbschaftsteuer besteuert den Vermögensübergang einer verstorbenen natürlichen Person an den Erben. Im Gegensatz zu natürlichen Personen kommt bei juristischen Personen keine Erb-schaftsteuer zum Tragen, da juristische Personen nicht versterben. Die Erbschaftsteuer kann als Nachlasssteuer erhoben werden, wo sie ohne Berücksichtigung der persönlichen Verhältnisse der Erben unmittelbar den Nachlass besteuert. In Österreich fällt keine Erbschaftsteuer an.
Wert des steuer­- pflichtigen Erbes bis einschließlich 75,000 € 300.000 € 600.000 € 6.000.000 € 13.000.000 € 26.000.000 € über 26.000.000 €
Beim Kauf einer Immobilie fällt für den Erwerbenden die Grund-erwerbsteuer an. Kalkulationsgrundlage stellt hierfür der Kauf-preis, auf den abhängig vom Bundesland zwischen 3,5 und 6.5% Grunderwerbsteuer zu zahlen sind. Diese Steuer lässt sich den Kaufnebenkosten zuordnen und sollte deshalb beim Immobilien-kauf im Finanzierungsplan berücksichtigt werden. Wann fällt keine Grunderwerbsteuer an? In Ausnahmefällen kann die Grunderwerbsteuer umgangen werden. Keine Grunderwerbsteuer fällt dann an, wenn der Grund-stückserwerb im Zuge eines Todesfall oder einer Schenkung geschah. Jedoch auch hier kann es zu einer Besteuerung kommen. Grundlage hierfür bilden die Bestimmungen im Erbschafts- und Schenkungssteuergesetzt. Beläuft sich der Kaufpreis des Grund-stücks unterhalb von 2.500€ kann gemäß §3 Nr.1 des Grund-erwerbsteuergesetzes auf die Steuer verzichtetet werden. Ebenfalls Grunderwerbsteuerfrei sind Verkäufe an Verwandte 1. Grades. Laut §3 des Grunderwerbsteuergesetzes (GrEStG).
Die Feuerschutzsteuer entfällt in den verschiedenen Bundesländern auf die Versicherungs-prämien für Feuerversicherungen. In Deutschland lässt sich die Feuerschutzsteuer den Ländersteuern zuordnen. Der Feuerschutzsteuer unterliegt die Entgegennahme des Versicherungsentgelts aus: 1. Feuerversicherungen inklusive Feuer-Betriebsunterbrechungsversicherungen 2. Gebäudeversicherungen und Hausratversicherungen, sofern das Versicherungs-entgelt vereinzelt auf Gefahren entfällt, welche Gegenstand einer Feuerversiche-rung sein können. Die Einnahmen aus der Feuerschutzsteuer verteilen sich nach einem vorge-schriebenen Schlüssel gemäß des Feuerschutzsteuergesetz und werden auf die einzelnen Bundes-länder aufgeteilt. Die Feuerschutzsteuereinnahmen sind zweck-gebunden und dienen der finanziellen Unterstützung des Brandschutzes. Seit dem 1. Juli 2010 gelten folgende Steuersätze: Feuer- und FBU-Versicherungen: Steuersatz gesamt 22% • davon 60% Versicherungssteuer = 13,2% und 14% Feuerschutzsteuer = 8,8% Wohngebäudeversicherungen: Steuersatz gesamt 19% • davon 86% Versicherungssteuer = 16,34% und 14% Feuerschutzsteuer = 2,66% Hausrat-Versicherungen: Steuersatz gesamt 19% • davon 85% Versicherungssteuer = 16,15% und 15% Feuerschutzsteuer = 2,85% Vor der Änderung des Feuer-schutzsteuergesetzes in 2010 betrug seit 1. Juli 1994 die Feuerschutzsteuer 8% des Versicherungsbeitrags (Prämie). Dieser Satz wurde bei Prämien aus der Feuerversicherung voll angewandt, bei der Gebäude- und der Hausratversicherung jedoch nur anteilig auf 25% beziehungsweise 20% der Prämie bemessen (fiktiv angesetzter Feueranteil), wodurch der effektive Steuer-satz auf die Gesamtprämie 2% beziehungsweise 1,6% betrug.
Durch die Besteuerung von Grundstücksbesitz generiert die Grund-steuer den deutschen Städten und Gemeinden jährlich knapp 14 Milliarden Euro. Sie ist sowohl von den Eigentümern von Grund-stücken und Gebäuden zu zahlen, sondern auch die Mieter sind betroffen. Es wird den Vermietern gestattet die Grundsteuer auf die Mieter umzulegen. Worauf ist Grundsteuer zu zahlen? Den Steuergestand stellt hierbei der Grundbesitz dar. Für Betriebe in der Land- und Forstwirtschaft gilt die Grundsteuer A. Für diese Art von Betrieb wird ein Wirtschaftswert auf Grundlage der Ertrags-fähigkeit kalkuliert. Zusätzlich wird ein Wohnungswert für den Teil erstellt, welcher für den Wohn-zweck verwendet wird. Für alle anderen Grundstücke bildet die Grundsteuer B die Besteuerungs-grundlage. Das gilt ebenfalls für unbebaute Grundstücke. Wann muss die Grundsteuer bezahlt werden? Die Grundsteuer wird an die Kommunen abgegeben. Aus diesem Grund wird dir Grundsteuer durch die Gemeinden in einem Bescheid festgelegt. In Berlin sind die Finanzämter hierfür verantwortlich. Die Grundsteuer bezieht sich auf ein Jahr und wird quartalsweise in den Monaten Februar, Mai, August und November entrichtet. Als Eigen-tumswohnungsbesitzer schulden Sie die Grundsteuer für das gesamte Jahr.
Die Gewerbesteuer fällt als Gewerbeertragsteuer auf die neutrale Ertragskraft eines Gewerbetrei-benden an. Aus gewerbesteuer-lichen Zweck wird ein Gewerbeertrag kalkuliert, welcher sich mit einer Gewerbesteuermesssumme von 3,5% auf den Gewerbe-ertrag bezieht. Die hebeberechtige Gemeinde ist verpflichtet die Gewerbe-steuer mit einer Mindesthöhe des zweifachen Mess-betrags zu erheben. Wie wird die Gewerbesteuer ermittelt? Die Gewerbesteuer steht dem Gewerbeertrag nach und wird quar-talsweise an die Stadt/Gemeinde abgeführt. Nach den Vorgaben des Einkommenssteuerrechts bzw. Körperschaftssteuerrechts kalkulierter Gewinn, welcher um bestimmte Beträge erhöht (Hinzurechnungen, § 8 GewStG) oder reduziert (Kürzungen, § 9 GewStG) wird. Freibeträge in Bezug auf die Gewerbesteuer Der Zeit liegt der jährliche Freibetrag auf 24.500€ für Personen-gesellschaften und natürliche Personen. Das hat den Hintergrund, dass im Speziellen Existenzgründer und Jungunternehmen nicht mit hohen Steuerbelastungen konfrontiert werden. Des Weiteren werden Beträte bis Maximal 72.500€ steuerlich subventioniert. Für Kapitalgesellschaften existiert dieser Freibetrag nicht.
Die Kernbrennstoffsteuer (ugs. Brennelementesteuer) gibt es in Deutschland nicht mehr, da sie nachträglich als nicht vereinbar mit unserem Grundgesetzt und somit verfassungswidrig eingestuft wurde. Sie wurde 2011 eingeführt und 2016 abgeschafft. 2017 wurde die Rückzahlung vom Bundesverfassungs-gericht gefordert.
Am 01.07.2009 ging die deutsche Kraftfahrzeugsteuer von einer Ländersteuer in eine Bundessteuer (Art. 106 Abs. 1 Nr. 3 GG) über. Aktuell ist die Bundesfinanzverwaltung für die Erhebung der Kraftfahrzeugsteuer verantwortlich. Jeder Fahrzeughalter verpflichtet sich gemäß §1 KraftStG, die Kraftfahrzeugsteuer zu entrichten. Hierbei bezahlen die Fahrzeughalter für: das Halten von inländischen Fahrzeugen;das Halten von ausländischen Fahrzeugen, solange diese sich im Inland befinden;die widerrechtliche Benutzung von Fahrzeugen;die Zuteilung von Oldtimer-Kennzeichen und von roten Kennzeichen, die von einer Zulassungsbehörde zur wiederkehrenden Verwendung ausgegeben werden.ausgenommen sind Kurzzeit-Kennzeichen für Prüfungsfahrten.Die Steuer bemisst sich nach (§ 8 KraftStG) wie folgt: Krafträder und Personenkraftwagen: Nach dem Hubraum, soweit diese Fahrzeuge durch Hubkolbenmotoren angetrieben werden, bei PKW zusätzlich nach spezifischen Schadstoffemissionen und Kohlenstoffdioxidemissionen je gefahrenem Kilometer;Wohnmobile: Nach der verkehrsrechtlich zulässigen Gesamtmasse unter Bezug auf die SchadstoffemissionAndere Fahrzeuge, mit Wankelmotor oder Elektromotor, Anhänger, Lastkraftwagen, Zugmaschinen u. ä.: Nach dem zulässigen Gesamtgewicht, bei Kfz mit einer zulässigen Gesamtmasse über 3500 kg zusätzlich nach Schadstoff- und Geräuschemissionen.Für alle Kraftfahrzeuge mit Verbrennungsmotor gilt die Beurteilung der Schadstoff- und Kohlenstoffdioxidemissionen als schadstoff-schwach oder für weitere Besteuerungsgrundlagen technischer Art, die Feststellungen der Zulassungsbehörden ist bindend. Das Straßenverkehrsamt entscheidet ebenfalls die Einordnung eines Fahrzeugs in Emissionsklassen.
Aus der Einführung des "Gesetzes zum Einstieg in die ökologische Steuerreform" resultierte die heutige Strom-steuer oder auch Ökosteuer genannt. Diese stellt eine indirekte Verbrauchssteuer dar, welche zum einen beim Stormversorger anfällt, sofern Strom von einem Letztverbraucher aus dem Versorgungsnetz bezogen wird. Zum anderen bei Eigenerzeugern, welche Strom zum Eigen-verbrauch entnehmen. Die Stromsteuer wird durch den Strompreis des Stromversorgers an den Letztverbraucher weitergegeben. Knapp 90% der generierten Einnahmen aus der Stromsteuer gehen in die Rentenkasse. Wodurch der Arbeit-nehmer- und Arbeit-geberanteil an den Beiträgen zur Rentenversicherung reduziert werden konnte. Vor Einführung der Stromsteuer betrug der Arbeitgeberanteil noch 10,15% (50% des gesamten Beitragssatzes von 20,3%). Im Zuge der Ökosteuereinnahmen konnte zum 1. April 1999 der Beitragssatz auf 19,5% (und dementsprechend der Arbeitgeberanteil auf 9,75%, und somit um 0,4%) verringert werden. Im Jahr 2013 beträgt der Gesamtbeitragssatz 18,9%, der Arbeitgeberanteil daher 9,45%.
Bei der Zwischenerzeugnissteuer handelt es sich um eine Steuer auf alkoholische Getränke. Als Zwischen-erzeugnis werden alkoholische Getränke bezeichnet, die von ihrem Alkoholgehalt zwischen Wein und Spirituosen einzuordnen sind. Die Zwischenerzeugnissteuer wird nach der Menge des jeweiligen Alkoholgehalts bemessen. Die Steuer fällt nicht für Schaumwein und Bier an, da hierfür gesonderte Steuern verlangt werden.
Die Schaumweinsteuer oder Sektsteuer ist eine Bundessteuer in Deutschland. Sie zählt nach Gesetz zu den Verbrauchsteuern. Im Gegensatz zur Alkoholsteuer richtet sich die Schaumwein- und Zwischenerzeugnis-steuer nicht nach der reinen Alkoholmenge. Sie richtet sich nach der Füllmenge an fertigen Getränken sowie dem jeweiligen Alkoholgehalt. Geschichte: Die Schaumweinsteuer wurde 1902 vom Reichstag zur finanziellen Unterstützung der kaiserlichen Kriegsflotte eingeführt. Der Beschluss des Schaumweinsteuergesetzes durch den Reichstag wurde am 1. Juli 1902 in Kraft gesetzt. Auf den damaligen Durchschnittspreis von 2,50 Mark kamen Zusatzabgaben in Höhe von 50 Pfennig.
Durch die Branntweinsteuer wird der Genuss von Branntwein und branntweinhaltigen Waren in Deutschland besteuert. Die Branntweinsteuer zählt neben der Schaumwein-, der Zwischenerzeugnis- und der Biersteuer zu den in der der EG harmonisierten Verbrauchsteuern und unterliegt der länderübergreifenden, EG-einheitlichen Überwachung. Auf die Branntweinsteuer wird beim Verkauf alkoholischer Getränke nochmals Umsatzsteuer (seit 1. Januar 2007 sind es 19%) erhoben. Ab dem 1.1.2018 wird die Alkoholsteuer durch das Alkoholsteuergesetz (AlkStG) und die Alkoholsteuerverordnung geregelt.
Der Versicherungssteuer unterliegt die Zahlung von Versicherungsentgelten. Hiervon losgelöst ist die Tatsache, ob das Ver-sicherungsverhältnis durch einen Vertrag oder auf sonstige Weise (z.B. durch Gesetz) zustande gekommen ist. Ausgenommen von der Versicherungssteuer sind aber u.a. alle gesetzlichen und privaten Lebens- und Krankenversicherungen sowie die gesetzliche Arbeitslosenversicherung. Steuerberechnung a) Bemessungsgrundlage ist i.d.R. das Versicherungsentgelt. b) Steuersatz:Regelsatz: 19 Prozent (bis 2006: 16 Prozent) (§6 VersStG);bei Feuerversicherung: 14 Prozent (bis 2006: 11 Prozent);auf den Feueranteil der Gebäude- bzw. Hausratversicherung unter bestimmten Voraussetzungen: 17,75 Prozent (bis 2006: 14,75 Prozent) bzw. 18 Prozent (bis 2006: 15 Prozent);weitere Sätze für Hagelversicherungen, Seekaskoversicherungen und Unfallversicherungen mit Prämienrückgewähr.
Bevor das Umsatzsteuergesetz 1973 eingeführt wurde, bezeichnete man diese Abgabe als Mehrwertsteuer. Die Umsatzsteuer gilt mit ihrer Höhe zu den bedeutendsten Einnahmequellen in Deutschland. Hierbei werden die Lieferungen und Leistungen nicht alle mit dem gleichen Steuersatz belastet, da es Lieferungen und Leistungen gibt, bei denen vergünstigte Steuersätze oder Durchschnittsteuersätze vorliegen. Gemäß § 12 Abs.2 UStG reduziert sich auf diese Lieferungen und Leistungen der allgemeine Steuersatz auf derzeit 7%. Diesem vergünstigten Steuersatz unterliegen zum Beispiel:LebensmittelBücher und ZeitschriftenKunstgegenständeHotelübernachtungen
Im Gegenzug zur veranlagten Steuer ist für eine nicht veranlagte Steuer vom Ertrag keine Steuererklärung erforderlich. Als Beispiel lässt sich die Kapitalertragssteuer aufführen, welche in Form der Abgeltungssteuer pauschal auf Kapitalerträge erhoben und direkt von einer Bank oder Lebensversicherung an das Finanzamt abgetragen wird. Wie hoch ist die Abgeltungssteuer? Aktuell wird auf Kapitalerträge eine festgeschriebe Steuer in Höhe von 25 Prozent erhoben. Zusätzlich kommt noch der Solidaritäts-zuschlag mit einem Prozentsatz von 5,5%. Dieser wird auf die errechnete Steuer hinzugefügt, sodass an den Staat eine Steuer von 26,375 Prozent auf die erzielten Kapitalerträge abgeführt werden müssen.
Die Lohnsteuer ist keine Steuer im klassischen Sinne. Hierbei handelt es sich um eine gesonderte Form der Steuerabführung. Durch die Einkommenssteuer leistet der Angestellte eine monatliche Vorauszahlung. Dieser Sachbestand ist verpflichtend und lässt sich nicht anfechten, da der Arbeitgeber einen gewissen Beitrag direkt an das Finanzamt abzuführen hat. Dieser Prozess geschieht jeden Monat. Berechnung der Lohnsteuer Die Abgabesumme der Lohnsteuer ist unter anderem an die Höhe des Arbeitslohns sowie die jeweilige Steuerklasse des Angestellten gekoppelt. Der Familienstand des Arbeitnehmers ist für die Ausgabe der jeweiligen Steuerklasse maßgeblich. Durch die Lohnsteuerklasse werden beispielsweise bestimmte einkommensteuerliche Freibeträge beim Lohnsteuerabzug definiert.
Gemeinschaftssteuern
STEUERARTEN IM DETAIL
Abgeltungsteuer (einschließlich ehemaliger Zins­abschlag)
Gesamte Steuer- einnahmen 734.513 Mrd. Euro
Zwischenerzeugnis-steuer