Source: https://www.biss-reisen.de/agb/agb-schulz-aktiv-reisen/
Timestamp: 2018-01-20 19:17:08
Document Index: 278714342

Matched Legal Cases: ['§ 651', '§ 4', '§ 651', '§ 651', '§ 651', '§ 651', '§ 651', '§ 651', '§ 651', '§ 651', '§ 36', '§ 312']

AGB schulz aktiv reisen | biss Aktivreisen
(gültig für Buchungseingang bis 30. Juni 2018)
Die nachfolgenden Allgemeinen Reisebedingungen (kurz ARB) werden, soweit wirksam vereinbart, Inhalt des zwischen dem Kunden und schulz aktiv reisen / schulz sportreisen, Inh. Frank Schulz (im folgenden „schulz“) zu Stande kommenden Reisevertrages. Sie ergänzen die gesetzlichen Vor-schriften der §§ 651a-m BGB und die Informationsvorschriften für Reiseveranstalter gemäß §§ 4 - 11 BGB-InfoV und füllen diese aus.
Diese ARB gelten nicht, soweit schulz aktiv reisen / schulz sportreisen, Inh. Frank Schulz ausdrücklich als Reisevermittler für einzelne Leistungen tätig wird und den Kunden jeweils gesondert und unmissverständlich darauf hinweist.
Mit der Buchung des Kunden bietet dieser schulz den Abschluss eines Reisevertrages verbindlich auf Grundlage der Reiseausschreibung im Katalog/Prospekt, der Homepage, eines individuellen Angebotes oder eines sonstigen Mediums von schulz, sowie ergänzender Informationen für die jeweilige Reise – soweit sie dem Kunden vorliegen – an. Die Buchung kann mündlich, schriftlich, telefonisch, per Telefax oder auf elektronischem Weg erfolgen.
Sie erfolgt durch den Anmelder auch für alle in der Anmeldung mit aufgeführten Teilnehmern, für deren Vertragsverpflichtung der Anmelder wie für seine eigenen Verpflichtungen einsteht, sofern er diese Verpflichtung durch ausdrückliche, gesonderte Erklärung übernommen hat.
Bei elektronischen Buchungen bestätigt schulz den Eingang der Buchung unverzüglich auf elektronischem Weg. Der Vertrag kommt mit der Annahmeerklärung durch schulz zustande. Die Annahme bedarf keiner besonderen Form. Nach Vertragsabschluss erhält der Kunde eine schriftliche oder in Textform gehaltene Reisebestätigung, sowie den Reisepreissicherungsschein übersandt
Weicht der Inhalt der Annahmeerklärung vom Inhalt der Buchung ab, so liegt ein neues Angebot von schulz vor, an das schulz für 10 Tage gebunden ist. Der Vertrag kommt auf der Grundlage dieses neuen Angebotes zustande, wenn der Kunde innerhalb dieser Frist ausdrücklich oder schlüssig (z.B. durch Leistung der Anzahlung) annimmt.
Nach Vertragsabschluss und Erhalt des Sicherungsscheines wird eine Anzahlung von 10 % des Reisepreises fällig. Der Restreisepreis (bei kurzfristigen Buchungen: der Gesamtreisepreis) ist 21 Tage vor Reiseantritt fällig und zu zahlen, sofern der Sicherungsschein übergeben ist und die Reise durchgeführt wird, insbesondere nicht mehr nach Ziffer 8 abgesagt werden kann.
Wird der fällige Reisepreis trotz Mahnung und angemessener Fristsetzung zur Zahlung nicht bezahlt, ist schulz berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten und vom Kunden Rücktrittskosten nach nachstehender Ziffer 7 zu verlangen. Wenn der Kunde Zahlungen trotz Fälligkeit nicht leistet, behält sich schulz vor, für die zweite Mahnung eine Mahnkostenpauschale von € 5,– zu erheben.
Welche Leistungen vertraglich vereinbart sind, ergibt sich aus Katalog/Prospekt, der Homepage, eines individuellen Angebotes oder eines sonstigen Mediums von schulz, sowie aus den Angaben in der Reisebestätigung.
Reisevermittler oder Leistungsträger (z. B. Hotels, Fluggesellschaften) sind nicht berechtigt, Zusicherungen zu geben, die über den Inhalt der Reiseausschreibung oder Reisebestätigung hinausgehen oder den Vertragsinhalt abändern.
Wird auf Wunsch des Kunden ein individueller Reiseablauf zusammengestellt, so ergibt sich die Leistungsverpflichtung von schulz ausschließlich aus dem entsprechenden konkreten Angebot an den Kunden und der jeweiligen Reisebestätigung.
schulz behält sich vor, eine Änderung des Reisepreises vor Vertragsschluss aufgrund einer Erhöhung der Beförderungskosten, der Abgaben für bestimmte Leistungen, wie Hafen- oder Flughafengebühren, der Steuern oder einer Änderung der für die betreffende Reise geltenden Wechselkurse nach Veröffentlichung des Katalogs/Prospektes oder der Ausschreibung zu erklären. Ebenso behält sich schulz vor, den Reisepreis vor Vertragsschluss anzupassen, wenn die vom Kunden gewünschte oder in der Reiseausschreibung ausgeschriebene Pauschalreise nur durch den Einkauf zusätzlicher Kontingente nach Veröffentlichung der Reiseausschreibung verfügbar ist.
Nach Vertragsabschluss notwendig werdende Abweichungen wesentlicher Reiseleistungen, die von schulz nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt werden, sind nur gestattet, soweit die Änderungen nicht erheblich sind und den Gesamtzuschnitt der gebuchten Reise nicht beeinträchtigen.
Eventuelle Gewährleistungsansprüche bleiben unberührt, soweit die geänderten Leistungen mit Mängeln behaftet sind. schulz ist verpflichtet, den Kunden über Leistungsänderungen oder Abweichungen unverzüglich in Kenntnis zu setzen.
schulz bleiben Änderungen des ausgeschriebenen und mitder Buchung bestätigten Preises vorbehalten, wenn sich Änderungen der Wechselkurse, der Treibstoffkosten, der Abgaben für bestimmte Leistungen (z.B. Hafen- und Flughafengebühren, Einreisegebühren oder Luftsicherheitskosten, Eintrittsgelder von Nationalparks) oder Steuern ergeben. Der Reisepreis ist wie folgt zu ändern:
Bei einer auf den Sitzplatz bezogenen Erhöhung kann schulz vom Kunden den Erhöhungsbetrag verlangen.
In anderen Fällen werden die vom Beförderungsunternehmen pro Beförderungsmittel geforderten, zusätzlichen Beförderungskosten durch die Zahl der Sitzplätze des vereinbarten Beförderungsmittels geteilt. Um den sich so ergebenden Betrag kann schulz den vereinbarten Reisepreis erhöhen.
Abgaben oder Steuern: schulz kann den Reisepreis um den entsprechenden, anteiligen Betrag heraufsetzen.
Änderung der Wechselkurse: schulz hat dem Kunden offen zu legen, welchen Kurs er zu welchem Zeitpunkt für die Reiseausschreibung ursprünglich zu Grunde gelegt hat, wobei der Stichtag für die Wechselkursänderung nach dem Tag des Vertragsschlusses ist.
Im Falle einer nachträglichen Änderung des Reisepreises hat schulz den Kunden unverzüglich davon in Kenntnis zu setzen. Bei Preiserhöhungen um mehr als 5% ist der Kunde berechtigt, ohne Kosten vom Reisevertrag zurückzutreten oder die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen Reise zu verlangen, wenn schulz in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Kunden aus seinem Angebot anzubieten. Der Kunde hat diese Rechte unverzüglich nach der Erklärung von schulz über die Preiserhöhung geltend zu machen.
Falls der Kunde Reiseleistungen, die von schulz vertragsgemäß angeboten wurden, infolge vorzeitiger Rückreise, wegen Krankheit oder aus anderen Gründen, die vom Kunden zu vertreten sind, nicht in Anspruch nimmt, so besteht kein Anspruch des Kunden auf anteilige Rückerstattung des Reisepreises. schulz wird sich bei den Leistungsträgern jedoch um eine Erstattung der ersparten Aufwendungen bemühen. Diese Verpflichtung entfällt, wenn es sich um völlig unerhebliche Leistungen handelt oder wenn einer Erstattung gesetzliche oder behördliche Bestimmungen entgegenstehen.
Der Kunde kann jederzeit vor Reisebeginn von der Reise zurücktreten. Maßgeblich ist der Zugang der Rücktrittserklärung bei schulz. Aus Beweisgründen empfiehlt schulz, den Rücktritt schriftlich zu erklären. Tritt der Kunde vom Reisevertrag zurück, verliert schulz den Anspruch auf den vereinbarten Reisepreis, kann jedoch gem. § 651i Abs. 2 BGB eine angemessene Entschädigung für die getroffenen Reisevorkehrungen und für seine Aufwendungen in Abhängigkeit vom jeweiligen Reisepreis verlangen, soweit der Rücktritt nicht von ihm zu vertreten ist oder ein Fall höherer Gewalt vorliegt.
schulz hat diesen Entschädigungsanspruch zeitlich gestaffelt, d. h. unter Berücksichtigung der Nähe des Zeitpunktes des Rücktritts zum vertraglich vereinbarten Reisebeginn in einem prozentualen Verhältnis zum Reisepreis pauschaliert und bei der Berechnung der Entschädigung gewöhnlich ersparte Aufwendungen und gewöhnlich mögliche anderweitige Verwendungen der Reiseleistungen berücksichtigt.
Die Entschädigung wird nach dem Zeitpunkt des Zuganges der Rücktrittserklärung des Kunden bei schulz wie folgt berechnet:
ab 29. bis 15. Tag vor Reisebeginn: 40 %
ab 14. bis 7. Tag vor Reisebeginn: 60 %
ab 6. Tag vor Reisebeginn: 80 %
am Tag des Reiseantritts oder bei Nichtantritt der Reise: 90 % des Gesamtpreises.
Sonderangebote / Specials sowie einzelne Reisebausteine können besonderen Stornierungs-bedingungen unterliegen, auf die in der jeweiligen Leistungsbeschreibung, Reiseausschreibung bzw. im Angebot ausdrücklich hingewiesen wird.
Es steht dem Kunden stets frei nachzuweisen, dass schulz ein Schaden überhaupt nicht oder nur in wesentlich niedrigerer Höhe als der Pauschalen entstanden ist.
schulz behält sich vor, anstelle der pauschalierten, eine höhere, individuell berechnete Entschädigung zu fordern, soweit schulz nachweist, dass ihm wesentlich höhere Aufwendungen, als die jeweils anwendbare Pauschale entstanden sind. In diesem Fall ist schulz verpflichtet, die geforderte Entschädigung unter Berücksichtigung der ersparten Aufwendungen und einer etwaigen, anderweitigen Verwendung der Reiseleistungen konkret zu beziffern und zu belegen.
Sollen auf Wunsch des Kunden noch nach der Buchung der Reise Umbuchungen (Änderungen hinsichtlich des Reisetermins, des Reiseziels, des Ortes des Reiseantritts, der Unterkunft und der Beförderungsart) vorgenommen werden, kann schulz zusätzlich zum neuen Reisepreis eine Umbuchungskostenpauschale in Höhe von € 25,– erheben. Ein rechtlicher Anspruch des Kunden auf Umbuchungen besteht nicht. Umbuchungen sind ausschließlich bis zum 30. Tag vor Reiseantritt möglich. Danach sind Änderungen, sofern ihre Durchführung überhaupt möglich ist, nur nach vorherigem Rücktritt vom Reisevertrag unter den vorgenannten Bedingungen und bei gleichzeitiger Neuanmeldung durch den Kunden möglich, da schulz bei einer Umbuchung in der Regel die gleichen Kosten entstehen wie bei einem Rücktritt. Dies gilt nicht bei Umbuchungswünschen, die nur geringfügige Kosten verursachen. Dem Kunden bleibt in jedem Fall das Recht des Nachweises eines geringeren oder nicht entstandenen Schadens vorbehalten.
Das gesetzliche Recht des Kunden, gemäß § 651b BGB einen Ersatzteilnehmer zu stellen, bleibt durch die vorstehenden Bestimmungen unberührt. Für den Aufwand berechnet schulz ein Serviceentgelt in Höhe von € 25,–.
schulz kann wegen Nichterreichens der Mindestteilnehmerzahl vom Vertrag zurücktreten, wenn die Mindestteilnehmerzahl in den Reiseausschreibungen beziffert, sowie der Zeitpunkt angegeben ist, bis zu welchem die Rücktrittserklärung dem Kunden vor dem vertraglich vereinbarten Reisebeginn spätestens zugegangen sein muss, und in der Reisebestätigung deutlich lesbar auf diese Angaben hingewiesen wurde. Ein Rücktritt ist bis spätestens 23 Tage vor dem vereinbarten Reisebeginn gegenüber dem Kunden zu erklären. Sollte bereits zu einem früheren Zeitpunkt ersichtlich sein, dass die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht werden kann, hat schulz den Kunden davon zu unterrichten. Auf den Reisepreis geleistete Zahlungen werden dem Kunden umgehend erstattet.
Stört der Reisende trotz einer entsprechenden Abmahnung durch schulz den Reiseablauf nachhaltig oder verhält er sich in einem solchem Maße vertragswidrig, dass eine Fortsetzung des Vertragsverhältnisses bis zum geplanten Ende der Reise mit ihm unzumutbar ist, kann schulz den Reisevertrag ohne Einhaltung einer Frist kündigen. Dabei behält schulz den Anspruch auf den Reisepreis abzüglich des Wertes ersparter Aufwendungen und ggf. Erstattungen durch Leistungsträger oder ähnliche Vorteile, die schulz aus der anderweitigen Verwendung der nicht in Anspruch genommenen Leistung erlangt. Eventuelle Mehrkosten für die Rückbeförderung trägt der Kunde selbst.
oder beeinträchti gt, können sowohl schulz als auch der
Reisen de den Vertrag kündigen. Die Rechtsfolgen ergeben
sich aus dem Gesetz (§ 651j BGB, § 651e Abs. 3 BGB).
Danach kann schulz für erbrachte oder bis zur Beendigung
noch zu erbringende Reiseleistungen eine angemessene Entschädigung verlangen. schulz ist verpfl ichtet, die notwen-
digen Maßnahmen zu treff en, insbesondere, falls der Vertrag
die Rückbeförderung umfasst. Die Mehrkosten für die Rück-
beförderung sind von den Parteien je zur Hälft e zu tragen.
Im Übrigen fallen die Kosten dem Reisenden zur Last.
10. Haft ung, Haft ungsbeschränkungen
Die vertragliche Haft ung von schulz für Schäden, die nicht
Gesundheit resulti eren, ist auf den dreifachen Reisepreis
vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt wurde oder
soweit schulz für einen dem Reisenden entstehenden Scha-
den allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers
verantwortlich ist. Möglicherweise darüber hinaus gehende
Ansprüche nach dem Montrealer Übereinkommen, War-
schauer Abkommen bzw. dem Luft verkehrsgesetz bleiben
schulz haft et nicht für Leistungsstörungen, Personen- und
Fremdleistungen lediglich vermitt elt werden (z. B. Ausfl üge,
Führungen, Theaterbesuche, Sportveranstaltungen, Aus-
stellungen, Sonderveranstaltungen, fakultati ve Angebote örtlicher Veranstalter), wenn diese Leistungen in der Reise-
ausschreibung und der Reisebestäti gung ausdrücklich und
unter Angabe des vermitt elten Vertragspartners als Fremd-
leistungen so eindeuti g gekennzeichnet werden, dass sie für
den Reisenden erkennbar nicht Bestandteil der Reiseleistungen von schulz sind. schulz haft et jedoch für Leistungen, wel-
che Beförderungen des Reisenden vom ausgeschriebenen Ausgangsort der gebuchten Reise zum ausgeschriebenen Zielort, Zwischenbeförderungen während der Reise und die
Unterbringung während der Reise beinhalten sowie dann,
wenn und soweit für einen Schaden des Reisenden die
Verletzung einer Hinweis-, Aufk lärungs- oder Organisati ons-
pfl icht des Veranstalters ursächlich geworden ist.
schulz haft et nicht für Leistungen, die durch den Reisenden
im Rahmen der Reise in Anspruch genommen werden und
nicht von Schulz oder der Reiseleitung, sondern beispiels-
weise durch das Hotel oder andere Personen oder Firmen in
eigener Verantwortung vermitt elt oder veranstaltet werden.
11. Obliegenheiten des Reisenden, Abhilfe
Sollte der Reisende wider Erwarten Grund für Beanstandung haben, ist diese an Ort und Stelle unverzüglich der örtlichen
Reiseleitung oder – sofern eine solche nicht vorhanden und
vertraglich nicht geschuldet ist – unter der unten genannten
Adresse / Telefonnummer bei schulz anzuzeigen und dort
innerhalb angemessener Frist um Abhilfe zu ersuchen. Über die Erreichbarkeit der Reiseleitung von schulz wird spätes-
tens in den Reiseunterlagen unterrichtet. Unterlässt es der
Reisende schuldhaft , einen Mangel anzuzeigen, so tritt eine
Minderung nicht ein. Der Reiseleiter ist beauft ragt, sofern
möglich, für Abhilfe zu sorgen; er ist jedoch nicht befugt,
§ 651e BGB oder aus wichti gem, schulz erkennbaren Grün-
den wegen Unzumutbarkeit kündigen, hat er zuvor eine
angemessene Frist zur Abhilfeleistung zu setzen. Dies gilt nur dann nicht, wenn Abhilfe objekti v unmöglich ist, von
schulz verweigert wird oder wenn die soforti ge Kündigung
des Vertrages durch ein besonderes, schulz erkennbares Interesse des Kunden / Reisenden gerechtf erti gt ist.
12. Mitwirkungspfl icht des Kunden / Reisenden
Hinsichtlich der Reiseunterlagen hat der Kunde schulz zu
informieren, sofern er die erforderlichen Reiseunterlagen nicht in dem von schulz mitgeteilten Zeitraum erhält oder die
Unterlagen falsche Angaben oder Daten enthalten.
Der Reisende ist für sein rechtzeiti ges Erscheinen am
Abreise ort persönlich verantwortlich.
Bei Gepäckschäden, Zustellungsverzögerungen bei Gepäck oder Gepäckverlust im Zusammenhang mit Flügen empfi ehlt
schulz aufgrund internati onaler Übereinkommen dringend,
dies unverzüglich an Ort und Stelle mitt els schrift licher Scha-
denanzeige (P.I.R) der ausführenden Fluggesellschaft anzu-
zeigen. Diese lehnen in der Regel Erstatt ungen ab, wenn die
Schadensanzeige nicht ausgefüllt worden ist. Die Schadens-
anzeige ist bei Gepäckverlust spätestens binnen 7 Tagen,
bei Verspätung innerhalb 21 Tagen nach Aushändigung, zu
erstatt en. Im Übrigen ist der Verlust, die Beschädigung oder
die Fehlleitung von Reisegepäck der Reiseleitung – sofern
vertraglich geschuldet – bzw. schulz anzuzeigen.
13. Informationspfl ichten über Identität des ausführenden Luftfahrtunternehmens
schulz ist gemäß EU-VO 2111/05 verpfl ichtet, den Kunden
über die Identi tät des jeweiligen Luft fahrtunternehmens
sämtlicher im Rahmen der gebuchten Reise zu erbringenden Flugbeförderungsleistungen bei Buchung zu informieren. Steht/stehen die ausführende/n Fluggesellschaft /en zu
diesem Zeitpunkt noch nicht fest, so muss schulz diejenige/n
Fluggesellschaft /en nennen, die die Flugbeförderung wahr-
scheinlich durchführen wird/werden und sicherstellen, dass
der Kunde unverzüglich Kenntnis der Identi tät erhält, sobald
diese feststeht/feststehen. Gleiches gilt, wenn die ausfüh-
rende Fluggesellschaft wechselt. schulz muss sicherstellen, dass der Kunde so rasch wie möglich über den Wechsel
unter richtet wird. Die Liste der Luft fahrtunternehmen, ge-
gen die in der EU eine Betriebsuntersagung ergangen ist, ist
auf der Internetseite ec.europa.eu/transport/modes/air/safety/air-ban/index_de.htm einsehbar.
14. Pass- und Visumerfordernisse, gesundheitspolizeiliche
schulz informiert Staatsangehörige des EU-Staates, in dem
die Reise angeboten wird, über Pass- und Visumerforder-
nisse und gesundheitspolizeiliche Formalitäten (z. B. polizei-
lich vorgeschriebene Impfungen und Att este). Für Angehö-
rige anderer Staaten gibt das zuständige Konsulat Auskunft .
in der Person des Reisenden und eventueller Mitreisender
(z. B. Doppelstaatsangehörigkeit oder Staatenlosigkeit)
vorliegen. Der Kunde sollte zusätzlich Auskunft bei Ärzten,
Gesundheitsämtern und Tropeninsti tuten einholen.
Der Kunde ist für die Einhaltung aller für die Durchführung
der Reise wichti gen Vorschrift en, insbesondere Zoll- und
Devisenvorschrift en, selbst verantwortlich. Der Kunde ist
selbst verantwortlich für das Beschaff en und Mitf ühren
der notwendigen Reisedokumente und muss selbst darauf achten, dass sein Reisepass oder sein Personalausweis für
die Reise eine ausreichende Gültigkeit besitzt.
Nachteile, die aus dem Nichtbefolgen dieser Vorschrift en
erwachsen, zum Beispiel die Zahlung von Rücktritt skosten,
gehen zu seinen Lasten. Dies gilt nicht, wenn schulz schuldhaft nicht, unzureichend oder falsch informiert hat.
schulz haft et nicht für die rechtzeiti ge Erteilung und den
Zugang notwendiger Visa durch die jeweilige diplomati sche
Vertretung, es sei denn, der Kunde hat schulz beauft ragt,
für ihn behördliche Dokumente zu beantragen und schulz
hat hierbei gegen eigene Pflichten verstoßen und selbst die
Verzögerung verschuldet.
15. Anzeigefristen, Ausschluss von Ansprüchen, Verjährung, Abtretungsverbot
Reisevertragliche Gewährleistungsansprüche sind innerhalb
eines Monats nach der vertraglich vorgesehenen Beendigung der Reise gegenüber schulz unter der genannten Adresse geltend zu machen. Die Frist beginnt mit dem Tag,
der dem Tag des vertraglichen Reiseendes folgt.
Nach Ablauf der Frist kann der Kunde / Reisende Ansprüche
Einhaltung der Frist gehindert worden ist.
Die Frist gilt auch gilt auch für die Anmeldung von Gepäck-
schäden oder Zustellungsverzögerungen beim Gepäck im
Zusammenhang mit Flügen gemäß Ziff er 8, wenn Gewähr-
leistungsrechte aus den §§ 651c Abs. 3, 651d, 651e Abs. 3
und 4 BGB geltend gemacht werden. Ein Schadensersatz-
anspruch wegen Gepäckbeschädigung ist binnen 7 Tagen,
ein Schadens-ersatzanspruch wegen Gepäckverspätung binnen 21 Tagen nach Aushändigung geltend zu machen.
Ansprüche des Kunden nach den §§ 651 c–f BGB aus der
die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pfl ichtverlet-
zung des Reiseveranstalters oder eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen des Reiseveranstalters beruhen, verjähren in zwei Jahren. Dies gilt auch für Ansprüche auf
den Ersatz sonsti ger Schäden, die auf einer vorsätzlichen
oder grob fahrlässigen Pfl ichtverletzung des Reiseveranstal-
ters oder eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehil-
fen des Reiseveranstalters beruhen.
Alle übrigen Ansprüche nach den §§ 651 c–f BGB verjähren
in einem Jahr. Die Verjährung beginnt mit dem Tag, der dem
Tag des vertraglichen Reiseendes folgt.
Für alle Fristen nach Ziff er 15 gilt: Fällt der letzte Tag der
Frist auf einen Samstag, Sonntag oder einen anerkannten allgemeinen Feiertag, so tritt an die Stelle eines solchen Tages
Schweben zwischen dem Kunden und dem Reiseveranstalter Verhandlungen über den Anspruch oder die den Anspruch be-
gründenden Umstände, so ist die Verjährung gehemmt, bis der Kunde/Reisende oder der Reiseveranstalter die Fortsetzung der Verhandlungen verweigert. Die Verjährung tritt frühestens drei Monate nach dem Ende der Hemmung ein.
Die Abtretung von Ansprüchen gegen schulz an Dritt e, die
nicht Reiseteilnehmer waren, ist ausgeschlossen.
Auf das gesamte Rechtsund Vertragsverhältnis zwischen
dem Kunden und schulz findet ausschließlich deutsches
Der Kunde / Reisende kann schulz nur an dessen Sitz verklagen.
Für Klagen von schulz gegen den Kunden ist der Wohnsitz des Kunden maßgebend. Für Klagen gegen Kunden,
die Kaufl eute, juristi sche Personen des öff entlichen oder
privaten Rechts oder Personen sind, die Ihren Wohnsitz oder
gewöhnlichen Aufenthaltsort im Ausland haben oder deren
Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt im Zeitpunkt der
Klageerhebung nicht bekannt ist, wird als Gerichtsstand der
Sitz von schulz vereinbart.
Die vorstehenden Besti mmungen gelten nicht, wenn und
insoweit sich aus vertraglich nicht abdingbaren Besti mmun-
gen internati onaler Abkommen, die auf den Reisevertrag
zwischen dem Kunden / Reisenden und schulz anzuwenden sind, etwas anderes zugunsten des Kunden / Reisenden er-
gibt oder wenn und insoweit auf den Reisevertrag anwendbare, nicht abdingbare Besti mmungen im Mitgliedstaat
der EU, dem der Kunde / Reisende angehört, für den Kun-
den / Reisenden günsti ger sind als die vorstehenden Besti m-
info@schulz-aktiv-reisen.de / info@schulz-sportreisen.de
www.schulz-aktiv-reisen.de / www.schulz-sportreisen.de
Informati onspfl icht nach § 36 Verbraucherstreitbeilegungs-
gesetz (VSBG):
Schulz nimmt derzeit nicht an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teil und ist hierzu auch
gesetzlich nicht verpfl ichtet.
Die im Rahmen der Buchung vom Kunden zur Verfügung
gestellten personenbezogenen Daten werden elektronisch
verarbeitet und von schulz und dessen Leistungsträgern
genutzt und in einem weltweit genutzten Reservierungssystem
(GDS) verarbeitet und gespeichert, soweit sie zur Vertrags-
durchführung erforderlich sind. Die Vorschrift en des BDSG
fi nden Anwendung. Aufgrund eines US-Bundesgesetzes zur Terroristenfahndung sind die Fluggesellschaft en gezwungen,
die Flug- und Reservierungsangaben jedes Passagiers vor der Einreise in die USA der US-Transportsicherheitsbehörde (TSA)
mitzuteilen. Ohne diese Datenübermitt lung ist eine Einreise in
die USA nicht möglich – dies betrifft auch Zwischenlandungen
sowie Umsteigefl üge. Auch bei Flügen in andere Staaten, die
lediglich den Luft raum der USA tangieren, müssen die Daten
übermitt elt werden.
schulz empfiehlt generell den Abschluss einer Reise-Rücktritt s-
kostenVersicherung und einer AuslandsReisekrankenversicherung
mit Rücktransport.
schulz weist darauf hin, dass Buchungen von Pauschalreisen,
Flügen, Mietwagen und Unterkünft en im Fernabsatz nicht nach
§ 312g Abs. 2 Nr. 9 BGB widerrufen werden können