Source: https://www.flugrechte.eu/1759/pauschreise-condorflug-gebucht-pl%C3%B6tzlich-informiert-rechtens
Timestamp: 2019-03-21 20:56:12
Document Index: 175027226

Matched Legal Cases: ['§ 651', '§ 651', '§ 651', '§ 651', '§ 651', '§ 651', '§ 651', '§ 651', 'Art. 12']

Pauschreise mit Condorflug DE 5246 gebucht, plötzlich fliegt Omni Air, keiner hat uns informiert, rechtens? - FLUGGASTRECHTE
Condor führt Flug im Rahmen eines sog. wet lease aus für Austrian Airlines – wer ist das ausführende Luftfahrtunternehmen?
steht uns von condor eine entschädigung zu? Condor Flugdienst DE4188 FRA VRA
Pauschreise mit Condorflug DE 5246 gebucht, plötzlich fliegt Omni Air, keiner hat uns informiert, rechtens?
haben eine Pauschalreise gebucht mit einem ausgewiesenen Condorflug (deutsche Fluggesellschaft) DE 5246 (Condor bewirbt seine neuen Langstreckenflieger im Internet). Nun mussten wir erfahren, dass die Condor im Zeitraum von Juni bis Sept die Omni Air (amerikanische Fluggesellschaft) beauftragt hat zu fliegen. Wir haben kurzfristig gebucht, da hätte man uns doch informieren müssen, oder. Der reiseveranstalter hielt das nicht für nötig uns zu informieren.
Warum darf so ein Flug noch unter dem namen Condor verkauft werden.
Hätten wir das gewußt hätten wir das so nie gebucht.
Kinder wollen nun nicht mehr fliegen. Was tun ???
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Gefragt 21, Aug 2014 in Reisevertragsrecht von Anonym
Hallo liebe Familie Egeler!
In Ihrem geschilderten Fall haben Sie zwei Möglichkeiten. Sie können entweder einen (1.) Minderungsanspruch geltend machen, oder den (2.) Rücktritt vom Vertrag erklären. Da es sich bei Ihrer Reise um eine Pauschalreise handelt, sind die Vorschriften über einen Reisevertrag im Bürgerlichen Gesetzbuch anwendbar (§§ 651 a-m BGB).
Treten Sie die Reise trotz der Änderung an, so können Sie einen Minderungsanspruch gegen den Reiseveranstalter durchsetzen. Den Minderungsanspruch müssen sie innerhalb eines Monats nach Reiseende gelten machen. Zur Höhe der Minderung, dient das Urteil des Amtsgerichts Hamburg als Orientierung.
AG Hamburg, Urt. v. 23.01.2002, 17a C 479/01
Der Ersatz einer anderen als der vertraglich zugesicherten Fluggesellschaft rechtfertigt in der Regel eine Minderung des Reisepreises in Höhe von 5% des auf einen Tag entfallenen Reisepreises. Wenn allerdings der Service in keiner Weise dem gewohnten Standard der geschuldeten Fluggesellschaft und kommt es sogar zu einer ungeplanten Zwischenlandung, kann ein Minderungsanspruch in Höhe von 25% des Tagespreises geltend gemacht werden (§§ 651d, 651g Abs. 2 S. 3 BGB). (zu finden bei Google unter "17a C 479/01 reise-recht-wiki.de")
Entschließen sie sich dazu, die Reise gar nicht erst antreten zu wollen, so können Sie von dem Reisevertrag, den Sie mit Ihrem Reiseanbieter geschlossen haben, zurücktreten. Die müssen Ihrem Reiseveranstalter gegenüber den Rücktritt vom Vertrag erklären. Die Einzelheiten ergeben sich aus den nachfolgenden Urteilen zu diesem Thema.
LG Kleve, Urt. v. 17.08.2001, 6 S 120/01
Der Reiseveranstalter schuldet die Beförderung mit der Fluggesellschaft, die im Reiseprospekt angegeben ist. Das gilt auch dann, wenn die Fluggesellschaft nicht in der Reisebestätigung angegeben ist. Wird der Flug von einer ausländischen Fluggesellschaft anstelle einer deutschen Fluggesellschaft durchgeführt, so kann der Reisende wegen der wesentlichen Leistungsänderung vom Reisevertrag zurücktreten (§ 651a Abs. 4 S. 2 BGB). Dies ist auch dann der Fall, wenn der Reiseveranstalter sich in seinen Reisebedingungen das Recht vorbehält, die Fluggesellschaft zu ändern. Eine solche Änderung ist für den Reisegast unzumutbar. (zu finden bei Google unter "6 S 120/01 reise-recht-wiki.de")
LG Bonn, Urt. v. 07.03.2001, 5 S 165/00
Ist in einem Reisevertrag eine Eigenschaft zugesichert, also z.B. die Beförderung mit einer bestimmten Fluggesellschaft, bestimmt sich die Zumutbarkeit einer alternativ angebotenen Leistung nach objektiven Kriterien. Dabei ist auf die Sichtweise eines normalen Durchschnittsreisenden abzustellen, besondere Befindlichkeiten des Reisenden bleiben außer Betracht. Der Transport ist ein wesentlicher Leistungsbestandteil der Reise. Dass eine Beeinträchtigung des Transports vorliegt, ist nur anzunehmen, wenn durch die Auswechselung der Fluggesellschaft eine gravierende Verschlechterung der Reiseleistung eintritt. (zu finden bei Google unter "5 S 165/00 reise-recht-wiki.de")
AG Hamburg, Urt. v. 21.11.2001, 10 C 400/01
Wenn eine Reise von einer anderen als im Prospekt genannten Fluggesellschaft durchgeführt werden, hat der Reisende zu beweisen, dass diese einen schlechteren Standard hat, als die im Prospekt genannten Gesellschaften. Erfolgt dieser Nachweis, ist die Beförderung mit einer anderen Fluggesellschaft mangelhaft und der Reisende kann vom Vertrag zurücktreten. (zu finden bei Google unter "10 C 400/01 reise-recht-wiki.de")
AG Hersbruck, Urt. v. 04.01.1999, 3 C 1634/98
Es liegt ein Reisemangel i.S.v. § 651c Abs.1 BGB vor, wenn der Reisende für die Beförderung mit einer bestimmten Fluggesellschaft einen Aufpreis gezahlt hat, er dann aber doch mit einer anderen Fluggesellschaft befördert wird. (zu finden bei Google unter "3 C 1634/98 reise-recht-wiki.de")
Beantwortet 25, Aug 2014 von Holjer (2,100 Punkte)
Nö Quatsch, das dürfen die niemals.
Wenn Du einen Business Klasse Flug mit Singapore Airlines buchst und bezahlst, dürfen die dch nicht Holzklasse mit Absturz Airlines fliegen. Dafür werden die Fluggesellschaft und die Beförderungsklasse ja namentlich in der REisebuchungsbestätigung genannt. Das sind dann Vertragsgarantien, die eingehalten werden müssen.
Habt ihr denn beim Reiseveranstalter schon angerufen? Was haben die gesagt? Wer ist der Reiseveranstalter?
Beantwortet 25, Aug 2014 von Robbie (2,590 Punkte)
Hallo Familie Egeler,
das hört sich nach einem klassischen Fall von (1) Code-Sharing an. Hier stellt sich die Frage nach den folgenden (2) Ansprüchen – darf der Reiseveranstalter einfach einen Flug unter dem Namen einer anderen Fluggesellschaft verkaufen?
(1) Code-Sharing
Beim Code-Sharing (auch Codesharing) teilen sich zwei oder mehrere Airlines aus wirtschaftlichen Gründen denselben Flug. Das Code-Sharing ist grundsätzlich allen Luftfahrtunternehmen erlaubt und heutzutage gang und gäbe. Die propagierten Sicherheits- und Qualitätsunterschiede hat der Reisende dabei nicht zu fürchten. Alle Mitglieder einer Flugallianz müssen standardisierte Sicherheits- und Produktanforderungen erfüllen.
(2) Ansprüche
Dennoch stellt sich die Frage, ob das Code-Sharing nicht in gewisser Weise einer Täuschung gleichkommt. Immerhin bucht der Kunde beim Reiseveranstalter einen bestimmten Flug der Airline seines Vertrauens, und stellt dann spätestens beim Abflug fest, dass eben diese Airline den Flug gar nicht ausführen wird.
Bestehen also Ansprüche, wenn der Reiseveranstalter einen anderen Flug bucht, als erwartet?
Im Prinzip kommt es darauf an, ob der Reisende eben auf die Beförderung mit einer bestimmten Airline bestand, bzw. mit dem Flug einer speziellen Airline geworben wurde und diese Umstände wesentlich oder ausschlaggebend bei der Buchung waren. Relevant ist, ob es gerade auf den Flug mit dieser einen Airline ankam, und dies auch so vertraglich festgelegt wurde.
Wenn dann die Beförderung durch eine andere Airline erfolgt, stellt dies einen Reismangel dar, der nach § 651 d BGB i. V. m. § 651 c BGB zur Reisepreisminderung berechtigt.
So etwa auch das AG Hamburg, Urteil vom 23.01.2002, Az. 17a C 479/01 (zu finden als erstes Ergebnis in der Liste nach der Suchmaschineneingabe „17a C 479/01 reise-recht-wiki“) – Minderungsanspruch 25 %. Es kam zum Wechsel der zugesicherten Fluggesellschaft. Der Tagesreisepreis konnte infolge dessen um 25 % gemindert werden.
Ebenso das AG Bonn, Urteil vom 13.01.1997, Az. 4 C 396/96 (zu finden als erstes Ergebnis in der Liste nach der Suchmaschineneingabe „4 C 396/96 reise-recht-wiki“) – Minderungsanspruch 5 %. Der Flug wurde von LTE statt von LTU ausgeführt, anders, als in der Buchungsbestätigung zugesichert. Der tagesanteilige Reisepreis konnte um 5 % gemindert werden.
AG Hamburg, Urteil vom 08.10.1997, Az. 17 A C 322/97 (zu finden als erstes Ergebnis in der Liste nach der Suchmaschineneingabe „17 A C 322/97 reise-recht-wiki“) – kein Minderungsanspruch. Der Wechsel der Fluggesellschaften hatte keinen Nachteil für den Passagier; die Fluggesellschaften waren absolut gleichwertig, sodass kein Minderungsanspruch bestand. Insbesondere, weil es sich nur um eine Angabe im Flyer, und nicht um Eine Zusicherung der Beförderung durch die bestimmte Fluggesellschaft handelte.
Ebenso AG Hamburg, Urteil vom 02.12.1997, Az. 18b C 279/97 (zu finden als erstes Ergebnis in der Liste nach der Suchmaschineneingabe „18b C 279/97 reise-recht-wiki“) – kein Minderungsanspruch. Hier flog die Germania anstelle der Condor. Ein Unterschied beim Standard konnte nicht festgestellt werden.
Es bedarf jedoch nicht immer der festen Zusage, damit Minderungsansprüche bestehen. Das AG Hamburg entschied in seinem Urteil vom 21.11.2001, Az. 10 C 400/01 (zu finden als erstes Ergebnis in der Liste nach der Suchmaschineneingabe „10 C 400/01 reise-recht-wiki“), dass der Wechsel der Fluggesellschaft von Condor zu A. B. den Reisenden zur Minderung des Tagespreises um 10 % berechtigt. Dass die Fluggesellschaft Condor den Flug durchführen wurde, wurde nur im Katalog angegeben. Eine Zusicherung erfolgte hingegen nicht
Beantwortet 3, Sep 2014 von Airtouch (2,290 Punkte)
natürlich darf Condor das machen, aber nicht ungestraft. Sie können verschiedene Wege einleiten um Ihren verständlichen Ärger, Luft zu machen.
Sie können natürlich sofort vom Vertrag zurücktreten! Es handelt sich in Ihrem Fall um eine gebuchte Pauschalreise, welche in §§ 651 a-m BGB geregelt ist. Aufgrund einer groben Vertragsverletzung (angegebene Fluggesellschaft wird gewechselt) treten sie ausnahmslos vom Pauschalreisevertrag zurück und bekommen ihr gesamtes Geld wieder, verlieren aber auch die Möglichkeit an der Reise teilzunehmen.
Ist in einem Reisevertrag eine Eigenschaft zugesichert, also z.B. die Beförderung mit einer bestimmten Fluggesellschaft, bestimmt sich die Zumutbarkeit einer alternativ angebotenen Leistung nach objektiven Kriterien. Dabei ist auf die Sichtweise eines normalen Durchschnittsreisenden abzustellen, besondere Befindlichkeiten des Reisenden bleiben außer Betracht. Der Transport ist ein wesentlicher Leistungsbestandteil der Reise. Dass eine Beeinträchtigung des Transports vorliegt, ist nur anzunehmen, wenn durch die Auswechselung der Fluggesellschaft eine gravierende Verschlechterung der Reiseleistung eintritt. (leicht zu Googlen unter „5 S 165/00 reise-recht-wiki.de")
In ihrem Fall versprach Condor die Übernahme des Fluges.
Wenn eine Reise von einer anderen als im Prospekt genannten Fluggesellschaft durchgeführt werden, hat der Reisende zu beweisen, dass diese einen schlechteren Standard hat, als die im Prospekt genannten Gesellschaften. Erfolgt dieser Nachweis, ist die Beförderung mit einer anderen Fluggesellschaft mangelhaft und der Reisende kann vom Vertrag zurücktreten. (leicht zu unter „10 C 400/01 reise-recht-wiki.de")
Es liegt ein Reisemangel i.S.v. § 651c Abs.1 BGB vor, wenn der Reisende für die Beförderung mit einer bestimmten Fluggesellschaft einen Aufpreis gezahlt hat, er dann aber doch mit einer anderen Fluggesellschaft befördert wird. (leicht zu unter „3 C 1634/98 reise-recht-wiki.de")
Falls sie jedoch weiterhin an der Reise interessiert sind und sie gerne trotzdem antreten würden wollen, können Sie noch Minderungsbeträge erwirken. Die Minderung müssen sie dabei am Ende der Reise und innerhalb eines Monats geltend machen. Bei der Höhe der Minderung hat das Amtsgericht Hamburg eine ungefähre Bezifferung vorgenommen. „Der Ersatz einer anderen als der vertraglich zugesicherten Fluggesellschaft rechtfertigt in der Regel eine Minderung des Reisepreises in Höhe von 5% des auf einen Tag entfallenen Reisepreises. Wenn allerdings der Service in keiner Weise dem gewohnten Standard der geschuldeten Fluggesellschaft und kommt es sogar zu einer ungeplanten Zwischenlandung, kann ein Minderungsanspruch in Höhe von 25% des Tagespreises geltend gemacht werden“ (leicht zu Googlen unter „17a C 479/01 reise-recht-wiki.de“)
Rechnen sie sich aus, was Ihnen am besten hilft, ich wünsche viel Erfolg!
Beantwortet 6, Okt 2014 von Kylie (9,160 Punkte)
@Orchila: Doch es ist bei Condor wirklich immer das gleiche. Hier haben ja schon etliche Betroffene ihre Geschichten gepostet. Ich kann gerne auch meinen Fall hier einstellen. Es ist wirklich immer 1 zu 1 nach Schema F wie @Suleman schreibt.
Wir hatten eine Flugverspätung aus Cancun mit Condor. Das war sehr ärgerlich, da unsere kleine Tochter besondere Medikamente benötigt und wir immer nur schrittweise über die immer später werdende Flugverspätung informiert wurden und sozusagen auf heißen Kohlen im Hotel saßen. Es war für die ganze Familie ein echter Horrortrip. Und das schlimmste ist ja, dass der Urlaub bis dahin toll war. Wir waren bis kurz vor Abflug perfekt erholt und dann kam der Horror-Rückflug mit Megaverspätung mit Condor und als wir wieder in Deutschland waren, waren wir eigentlich alle schon wieder urlausbsreif. Das ist keine Übertreibung, sondern Fakt.
Wer einmal eine solche Verspätung mitgemacht hat (ob mit Condor oder einer anderen Fluggesellschaft ist ja egal), der weiß was ich meine. Das ist Stress pur.
Umso dreister, dass sich Condor dann nicht ihrer Verantwortung stellt und die berechtigte GESETZLICH FESTGESCHRIEBENE Entschädigung an die Verbraucher auszahlt, sondern immer wieder nach gleichem Vorgehen versucht, die Leute an der Nase herumzuführen.
Sieh Dir unseren Fall an und du wirst sehen, es ist genauso wie bei dir:
Erst kam die Bestätigung über die Flugunregelmässigkeit der Condor. Wir haben sie dann gleich mehrfach gefordert, weil wir nicht wussten, ob das nochmla wichtig werden kann
So dann wie immer die übliche Ausrede der Condor
Zum Sachverhalt teilen wir Ihnen Folgendes mit: Nach Auskunft unserer Verkehrszentrale wurde die Verspätung durch einen unerwartet aufgetretenen
Flugsicherheitsmangel verursacht. Wir hatten keine zumutbaren Möglichkeiten, die eingetretene Verspätung zu
verhindern. Ihre Forderung auf eine Ausgleichsleistung nach der EU-Verordnung 261/2004 müssen wir daher leider
Condor Flugdienst GmbH Kundenbetreuung II Karl-Hermann-Flach Str. 36 61440 Oberursel GERMANY
E-Mail: condor@kb-2.de http://www.condor.com
Condor Flugdienst GmbH, Vorsitzender des Aufsichtsrates: Heiner Wilkens.
Geschäftsführung: Ralf Teckentrup (Vorsitzender), Uwe Balser, Dr. Ulrich Johannwille.
Sitz: Kelsterbach, Registergericht und Handelsregister Nr.: Amtsgericht Darmstadt Nr. 83385.
Condor Flugdienst GmbH, President Supervisory Board: Heiner Wilkens.
Executive Board: Ralf Teckentrup (President), Uwe Balser, Dr. Ulrich Johannwille.
Registered Office: Kelsterbach/Germany, register court and number: Amtsgericht Darmstadt Nr.
Wir haben es dann noch viele Male im Guten versucht, aber die Condor blieb stur. Ich denek wir waren am anfang einfach viel zu gutmütig unf blauäugig, weil wir echt dachten die condor würde doch bei uns nicht so reagieren. Aber man muss leider erst mit einem Anwalt vorstellig werden (selbst mit einem Anwalt zu drohen, ist denen völlig egal) , bevor die dann erst die gesetzliche Entschädigung zahlen.
letzten Endes haben wir unsere 1800 EURO bekommen. Aber natürlich - wie alle hier - nur mit einem Anwalt. Das wird für Condor auf dauer ganz schön teuer, wenn die sich immer auch mit den Anwälten auseinandersetzen müssen. Aber Mitleid habe ich mit der Fluggesellschaft nicht.
Sehr geehrter Herr Kollege Bartholl,
hiermit zeigen wir an, dass wir die Condor Flugdienst GmbH in
65451 Kelsterbach vertreten. Wir sind beauftragt, Ihr Schreiben
vom zu beantworten.
Unsere Mandantin bedauert die Verspätung des Fluges und möchte sich an dieser Stelle für die
hierdurch entstandenen Unannehmlichkeiten bei Ihrer
Mandantschaft in aller Form entschuldigen. Unsere Mandantin
erklärt sich insofern bereit, für Ihre Mandantschaft aufgrund der
verspäteten Ankunft einen Betrag in Höhe von € 1800,- aus
Kulanzgründen und ohne Anerkennung einer Rechtspflicht zu
erstatten. Darüber hinaus gehende Ansprüche werden
zurückgewiesen. Vorsorglich wird die Anrechnung nach Art. 12
Abs. 1 der EG-VO 261/04 erklärt. Über den vorgenannten
Betrag wird Ihnen in Kürze von unserer Mandantin ein
Verrechnungsscheck übersandt.
Anwaltssocietät T&M
Beantwortet 7, Dez 2014 von Mazooka (4,270 Punkte)