Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=III%20ZR%20105/17
Timestamp: 2020-08-11 00:56:48
Document Index: 98541154

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 286', '§ 538', 'BGH', 'BGH', '§ 538', 'BGH', 'BGH']

BGH, 12.04.2018 - III ZR 105/17 - dejure.org
https://dejure.org/2018,10651
BGH, 12.04.2018 - III ZR 105/17 (https://dejure.org/2018,10651)
BGH, Entscheidung vom 12.04.2018 - III ZR 105/17 (https://dejure.org/2018,10651)
BGH, Entscheidung vom 12. April 2018 - III ZR 105/17 (https://dejure.org/2018,10651)
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Zurückverweisung an das Erstgericht: Anforderungen an die Ermessensabwägung des Berufungsgericht; Notwendigkeit einer umfangreichen oder aufwändigen Beweisaufnahme
Zur Handhabung des Ermessens des Berufungsgerichts, bei einem wesentlichen Verfahrensmangel der Vorinstanz und einer notwendig werdenden umfangreichen oder aufwändigen Beweisaufnahme (hier: über Ansprüche aus einem Vermögensverwaltungsvertrag) den Rechtsstreit an das ...
ZPO § 286 Abs. 1 ; ZPO § 538 Abs. 2 S. 1 Nr. 1
Die "wiederholte” Aufhebung und Zurückverweisung eines Rechtsstreits
LG Darmstadt, 22.04.2005 - 8 O 667/03
LG Darmstadt, 29.01.2008 - 8 O 667/03
LG Darmstadt, 25.05.2016 - 8 O 667/03
LG Darmstadt, 22.02.2017 - 8 O 667/03
MDR 2018, 1045
NJ 2018, 290
NZG 2018, 950
Aufhebung eines fehlerhaft begründeten Zivilurteils durch das Berufungsgericht: …
Die festgestellten Verfahrensmängel rechtfertigen die Aufhebung und Zurückverweisung der Sache an das Landgericht, da auf Grund der Verfahrensmängel eine umfangreiche und aufwändige Beweisaufnahme durch das Berufungsgericht sicher zu erwarten (vgl. BGH, Urteil vom 12.4.2018 - III ZR 105/17, bei Juris Rn. 18) ist.
Es ist eine umfangreiche und aufwändige Beweisaufnahme sicher zu erwarten (vgl. hierzu BGH Urt. v. 12.04.2018 - III ZR 105/17 juris).
Die gegenteilige Verfahrensweise zwingt daher unter den weiteren Voraussetzungen des § 538 Abs. 2 S. 1 Nr. 1 ZPO zur Zurückverweisung der Sache an das Gericht des ersten Rechtszugs (vgl. BGH, Urteil vom 12.04.2018, III ZR 105/17, Rn. 29).
Somit ist eine umfangreiche und aufwändige Beweisaufnahme sicher zu erwarten (vgl. hierzu BGH Urt. v. 12.04.2018 - III ZR 105/17 juris).