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Timestamp: 2017-11-21 17:29:39
Document Index: 331927617

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Abwehr digitaler Angriffe: Need for Speed
Beitrag von Dr. Mark Wilhelm und Dr. Everhard von Groote im Whitepaper Fake News.
Fake News und andere Formen digitaler Angriffe auf die Reputation stellen Unternehmen vor neue Herausforderungen. Kampagnentreiber verfolgen mit koordinierten und schnellen Angriffen eine entweder politisch oder wirtschaftlich motivierte Agenda. Darauf müssen Unternehmen eine gleichwertige Antwort finden.
Im Whitepaper Fake News, herausgegeben von Dr. Hans-Peter Canibol und Matthias Dezes, erläutern Dr. Mark Wilhelm und Dr. Everhard von Groote, welche unternehmensinternen Maßnahmen zur Abwehr digitaler Angriffe notwendig sind und wie der Einsatz technischer Kommunikationstools wie C-SAR Entscheidungsträger dabei unterstützen kann.
Das vollständige Whitepaper sowie Informationen zu C-SAR finden Sie untenstehend zum Download.
Whitepaper "Fake News" (PDF)
Produktbroschüre C-SAR - Die Fallmanagement-Plattform
Verlag Fakten & Köpfe
Wer zahlt den Cyberschaden? Schwierigkeiten im Verhältnis von Cyberdeckungen und anderen Versicherungsverträgen
Beitrag von Christian Drave in Versicherungspraxis 03/2017
Im Cyber-Schadenfall sehen sich Versicherungsnehmer schnell mit der Frage konfrontiert, ob die Cyberpolice eingreift, wenn noch anderweitiger Versicherungsschutz für das Risiko bzw. den Schaden besteht.
Der Beitrag von Christian Drave zeigt Konfliktpotenziale für Versicherungsnehmer und Lösungsansätze auf, um Deckungslücken zu vermeiden und Schwierigkeiten im Schadenfall vorzubeugen.
„Bewegliche Sachen“ im Sachversicherungsvertrag – Konfliktpotenzial bei der Auslegung
Beitrag von Martin Kandzia in Versicherungspraxis 02/2017
In Sachversicherungsverträgen kommt es im Rahmen der Auslegung undefinierter Begriffe häufig zu Problemen bei der Auslegung. Das Verständnis eines Begriffs im allgemeinen Sprachgebrauch ist häufig ein anderes als in der Rechtssprache.
In dieser Doppeldeutigkeit liegt ein Risiko für den Versicherungsnehmer, wie Martin Kandzia anhand von Fallbeispielen darlegt. Eine Verwendung nicht eindeutig definierter Begriffe kann zu Problemen in der Schadensregulierung führen und den Versicherungsschutz des VN gefährden.
Vermögensschadenhaftpflicht für Banken: Wenn Fehler teuer werden
Beitrag von Dr. Friedrich Isenbart in Die Bank 02/2017
Klagewellen enttäuschter Anleger und öffentlichkeitswirksame Skandale machen deutlich: Kunden und Geschäftspartner sind heutzutage für mögliche Pflichtverletzungen durch Bankmitarbeiter sensibilisiert. Für die Kreditinstitute steigt das Risiko, von Dritten auf Schadensersatz in Anspruch genommen zu werden.
Versicherungsschutz gegen die Folgen von Vermögensschäden gibt es aber nur unter bestimmten Bedingungen, wie der Beitrag von Dr. Friedrich Isenbart aufzeigt. In der Schadenregulierung lauern zudem zahlreiche Fallstricke.
Der Wiederholungstäterausschluss in der Vertrauensschadenversicherung: Konsequenzen für die versicherungsnehmende Industrie
Beitrag von Dr. Fabian Herdter in Versicherungspraxis 12/2016
Tritt in der Vertrauensschadenversicherung der Versicherungsfall ein, wenden Versicherer häufig den Wiederholungstäterausschluss ein. Der Schadenfall sei demnach durch einen vertrauensünwürdigen Repräsentanten herbeigeführt worden, der aufgrund seines Verhaltens in der Vergangenheit ein Wiederholungstäter sei.
Als Konsequenz sollen durch diese Vertrauensperson (=Wiederholungstäter) verursachte Vertrauensschäden vom Deckungsschutz der Vertrauensschadenversicherung ausgeschlossen sein. Dr. Fabian Herdter beleuchtet den Wiederholungstäterausschluss kritisch.
Auch in seiner neuen Ausgabe zählt Legal 500 die Sozietät Wilhelm zu den führenden deutschen Kanzleien im Versicherungsrecht.
Das renommierte britische Handbuch zitiert in der Bewertung der Sozietät zahlreiche Mandantenstimmen, die unter anderem einzelne Rechtsanwälte der Sozietät loben:
"Am Düsseldorfer Hauptstandort wird Praxisgruppenleiter Mark Wilhelm für seine ‘umfassenden Rechtskenntnisse, schnelle Auffassungsgabe und Praxisbezogenheit’ empfohlen; Lars Winkler arbeitet ‘sehr strukturiert und analytisch’; und Christian Becker zeigt ‘gutes technisches Verständnis’."
Das vollständige Ranking sowie die Bewertung der Sozietät Wilhelm finden Sie online unter www.legal500.de.
JUVE empfiehlt Wilhelm Rechtsanwälte
Das JUVE Handbuch Wirtschaftskanzleien zählt die Sozietät Wilhelm auch 2015/16 zu den führenden Kanzleien im Versicherungsrecht.
In der Rangliste der führenden Kanzleien im Versicherungsrecht stieg Wilhelm Rechtsanwälte erneut auf. Die JUVE-Redaktion hebt insbesondere die von Ideenreichtum geprägte positive Entwicklung der Boutique hervor:
Die Entwicklung der im Versicherungsrecht häufig empfohlenen Kanzlei wird von Wettbewerbern sehr aufmerksam verfolgt. Entsprechend viel positive Rückmeldung gab es im Markt für das Team Wilhelm, das als sehr unternehmerisch u. innovativ beschrieben wird. Ihr Ideenreichtum kommt daher, dass die Versicherungs- u. Haftungsboutique seit ihrer Gründung immer den Weg über Industriemandate gegangen [...] ist.
Die vollständige Bewertung und das Ranking Versicherungsrecht des neuen JUVE Handbuchs finden Sie hier.
"Aktuelle Lage des Unternehmens passt oft nicht mehr zu der Höhe der Boni"
Dr. Mark Wilhelm gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zu Bonuszahlungen an Vorstände krisengeplagter Gesellschaften.
"Doch die deutschen Unternehmen tun sich schwer damit, ihre früheren Mitarbeiter an entstandenen Schäden zu beteiligen. Selbst in den schwersten Krisen fließen noch hohe Boni. 'Eine Bonuszahlung ist zweckgebunden und honoriert eine Leistung in der Vergangenheit', erklärt Mark Wilhelm, dessen Kanzlei Vorstände und Unternehmen im Haftungsrecht berät. 'Die Auszahlung wird erst nachgelagert fällig, zum Teil erst nach Ende eines Geschäftsjahres.'
So passen die aktuelle Lage des Unternehmens oft nicht mehr zu der Höhe der Boni. Ob Konzerne Bonuszahlungen rückwirkend von einem Manager zurückfordern können, muss sich laut Wilhelm aus dem Vertrag des Managers ergeben. Aber solche Klauseln würden Vorstände in der Regel aus ihren Verträgen herausverhandeln."
Den vollständigen Artikel vom 19. Oktober 2016 finden Sie online unter faz.net
"Diese Argumentation stellt das Konzept der Vertrauensschadenversicherung auf den Kopf"
Dr. Fabian Herdter gegenüber dem Versicherungsmonitor zur Regulierung von Schäden durch "Fake President"-Fälle.
"[...] Zum einen berufen sie sich auf Paragraf 81, Absatz 2 des Versicherungsvertragsgesetzes, in dem es um die grob fahrlässige Herbeiführung des Versicherungsfalls geht, sagt Herdter. Die Unternehmen hätten es versäumt, Schäden durch interne Kontrollmechanismen und Überwachungsmaßnahmen zu verhindern. 'Das ist bei den Fällen, die uns vorliegen, die Standardargumentation', sagt Herdter. Die Versicherer wollen damit eine Quotelung des Schadens wegen grober Fahrlässigkeit erreichen. Das heißt,sie ersetzen nur einen Teil des Schadens. 'Wir haben bis zu 50 Prozent Abzüge gesehen', sagte Herdter. [...]
Der Anwalt kritisiert die Vorgehensweise der Versicherer. 'Wir halten die Anwendung des Paragrafen 81,Absatz 2 nicht für statthaft', sagte er. 'Diese Argumentation stellt das Konzept der Vertrauensschadenversicherung auf den Kopf.' Selbst bei funktionierenden Kontrollmechanismen seien Schäden durch Fake President-Fälle nicht komplett auszuschließen."
Den vollständigen Artikel vom 13. Juli 2016 (kostenpflichtig) finden Sie unter www.versicherungsmonitor.de
"BGH hat Strategie der Versicherer einen Riegel vorgeschoben"
Dr. Mark Wilhelm gegenüber dem Handelsblatt zu den BGH-Entscheidungen zur Abtretung und Ernstlichkeit in der D&O-Versicherung.
"[...] Erstritten hat die BGH-Urteile die Düsseldorfer Kanzlei Wilhelm. [...] Das Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf gab dem Versicherer im Jahr 2008 zunächst recht. Seither habe bei D&O-Versicherungen erhebliche Rechtsunsicherheit geherrscht, sagt Rechtsanwalt Mark Wilhelm von der Kanzlei Wilhelm. Denn eine Klage gegen den eigenen Chef mache es fast unmöglich, mit dem Manager zusammenzuarbeiten. Nicht alle Firmen wollen jedoch einen langjährigen Manager wegen eines Fehlers feuern.
'Ich kenne Fälle, in denen das Unternehmen die Versicherung nicht in Anspruch genommen hat, um den Manager nicht verklagen zu müssen', sagt Wilhelm. Das Prinzip der D&O-Versicherung werde so ad absurdum geführt. 'Die Versicherer werben damit, dass Manager ruhig schlafen können und sagen dann im Schadensfall: Denkste!', kritisiert Wilhelm. 'Das war für die Versicherer eine wirtschaftlich erfolgreiche Strategie. Doch da hat der BGH nun einen Riegel vorgeschoben.' [...]"
Der vollständige Artikel erschien am 28. Juni 2016 im Handelsblatt (S. 17) und ist kostenpflichtig online abrufbar.
"Ernstlichkeit der Inanspruchnahme spielt versicherungsrechtlich keine Rolle mehr"
Interview von Claudia Tödtmann von der Wirtschaftswoche mit Dr. Mark Wilhelm über die jüngsten BGH-Entscheidungen zur Abtretung und Ernstlichkeit in der D&O-Versicherung.
"[...] Was wird die praktische Folge dieser Entscheidungen für andere Fälle sein?
'Manager können jetzt, wenn sie eine Pflichtverletzung begangen haben und Rechtsfrieden mit ihrem Arbeitgeber suchen, den Versicherungsanspruch an das Unternehmen abtreten. Die Ernstlichkeit der Inanspruchnahme auf Schadenersatz spielt versicherungsrechtlich keine Rolle mehr.
Damit haben wir die Rechtsauffassung durchgesetzt, die wir schon seit acht Jahren vertreten – so lange hat es jetzt gedauert, bis Voit recht bekam.' [...]"
Das vollständige Interview finden Sie online unter wiwo.de.
"Abtretung könnte zum Standardfall werden"
Lars Winkler gegenüber dem Versicherungsmonitor zur BGH-Entscheidung über die Anspruchsabtretung und Ernstlichkeit in der D&O-Versicherung.
" [...] Auch eine Abtretung des Freistellungsanspruchs des versicherten Managers an das Unternehmen ist laut BGH in der D&O-Versicherung zulässig. Dabei gibt der Manager den Anspruch, dass der D&O-Versicherer für den von ihm verursachten Schaden aufkommt, an sein Unternehmen weiter. Auf diese Weise muss die Firma nicht erst einen Schadenersatzprozess gegen den Manager führen und im Anschluss einen weiteren Prozess gegen den D&O-Anbieter anstrengen, falls der Versicherer nicht zahlen will. Stattdessen setzt sich das Unternehmen direkt mit dem Versicherer auseinander. 'Viele Firmen wollen ihren Geschäftsführer trotz der Pflichtverletzung, die er begangen hat, weiterhin beschäftigen', erklärt Lars Winkler von Wilhelm Rechtsanwälte. Das sei nur schwer möglich, wenn man ihn durch eine Klage ins Rampenlicht der Öffentlichkeit zerrt. [...]
Die BGH-Urteile werden den Versicherern mehr Schadenfälle bescheren, glaubt Anwalt Winkler: 'Die Versicherung wird wahrscheinlich künftig häufiger gezogen.' Bisher hätten manche Unternehmen trotz Pflichtverletzung darauf verzichtet, einen Manager in Anspruch zu nehmen, weil sie ihn nicht verklagen wollten. Jetzt könnten sie über die Abtretung direkt mit dem Versicherer verhandeln. 'In Fällen, in denen das Unternehmen den Manager behalten will, könnte die Abtretung zum Standardfall werden', erklärt er. [...]"
Den vollständigen Bericht des Versicherungsmonitors (kostenpflichtig) finden Sie online unter www.versicherungsmonitor.de.