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Timestamp: 2019-12-07 22:19:46
Document Index: 12887837

Matched Legal Cases: ['§1', 'Art. 53', '§ 18', '§ 145', '§ 611', '§ 611', '§ 612', '§ 612', '§ 315']

Impressum | Paula Borowiak
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Erlaubnis erteilt durch das Landratsamt Starnberg zur berufsmäßigen Ausübung der Heilkunde ausschließlich auf dem Gebiet der Psychotherapie am 15.11.2000.
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HeilpraktikerInnen üben ihren Beruf eigenverantwortlich aus und zählen zu den freien Berufen im Sinne des § 18 EStG. Die Tätigkeit der HeilpraktikerInnen beruht auf einem zum bürgerlichen Recht gehörenden Dienstvertrag mit dem Patienten / der Patientin. Dieser Vertrag ist laut § 145 BGB nicht an eine bestimmte Form gebunden und kann daher auch ohne ausdrückliche Vereinbarung durch eine so genannte schlüssige Handlung zustande kommen. Zwischen HeilpraktikerIn und PatientIn wird ein Dienstvertrag (§§ 611 - 630 BGB) geschlossen, der auf der einen Seite zur Leistung der versprochenen Dienste, wie Bemühen um Heilung oder Linderung der Krankheit/des psychischen Leidens im gegenseitigen Einverständnis und dem Patienten / die Patientin zur Gewährung einer Vergütung verpflichtet. Nach § 611 BGB ist die Höhe der Vergütung der freien Vereinbarung zwischen beiden Parteien überlassen. Wenn beim Zustandekommen des Behandlungsvertrages über eine bestimmte Vergütung nicht gesprochen wurde, so gilt sie doch nach § 612 BGB als vereinbart. Ist in Ermangelung einer Taxe die Höhe der Vergütung nicht bestimmt, so ist die übliche Vergütung als vereinbart anzusehen (§ 612 Abs. 2). Die Höhe der üblichen Vergütung resultiert aus der Bestimmung der Leistung nach billigem Ermessen (§ 315 BGB). Dazu gilt das Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker (GebüH)
Es ist in unserer Praxis üblich, dass vor allen Behandlungen immer über den finanziellen Aufwand für die vorgeschlagen und erforderlichen therapeutischen Maßnahmen gesprochen wird.
Alle Daten, die sie uns anvertrauen, sei es per Telefon, E-Mail oder Fax werden selbstverständlich absolut vertraulich behandelt.
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1. Der Heilpraktiker hat seine Gehilfen oder jene Personen, die zur Vorbereitung auf den Beruf unter seiner Aufsicht tätig sind, über die Pflicht zur Verschwiegenheit zu belehren und dies schriftlich festzuhalten.
2. Der Heilpraktiker hat die Pflicht zur Verschwiegenheit auch gegenüber seinen Familienangehörigen zu beachten.
3. Der Heilpraktiker darf ein Berufsgeheimnis nur offenbaren, wenn der Patient ihn von der Schweigepflicht entbunden hat. Dies gilt auch gegenüber den Angehörigen eines Patienten, wenn nicht die Art der Erkrankung oder die Behandlung eine Mitteilung notwendig macht.
4. Auskünfte über den Gesundheitszustand eines Arbeitnehmers an seinen Arbeitgeber dürfen nur mit Zustimmung des ersteren erfolgen.
5. Notwendige Auskünfte an Krankenversicherungen müssen nach bestem Wissen und Gewissen gegeben werden
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