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Timestamp: 2019-12-06 03:35:52
Document Index: 301225828

Matched Legal Cases: ['§ 12', '§ 104', '§ 352', '§1', '§ 1', '§ 2', '§ 1', '§ 2', '§ 1', '§ 3', '§ 2', '§ 1', '§ 1', '§ 1', '§ 2', 'Art. 4', 'Art. 4', 'Art. 4', '§ 823', '§ 12', 'BGH', '§ 258']

schueller kommentar - PDF Archive
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Falschgutachten von Thomas Schüller - 23.06.2014 - Pater Rolf Lingen, 46282 Dorsten, S. - 1 - / 30
&quot;Kirchenrechtler&quot; Thomas Schüller, Universität Münster, als Gutachter im Strafprozess
- Zeilenkommentar für die Gerichtsverhandlung / Kirche zum Mitreden, 23.06.2014 Youtube: WoCrs8qYJmA
Dürfen / müssen gerichtliche Gutachter lügen?
Darf / muss die Justiz die offenkundige Wahrheit unterdrücken?
Darf / muss der Staat die katholische Kirche zerstören?
Um diese Fragen nun endgültig zu klären, wird eine Klage geführt gegen den bei der Universität
Münster angestellten angeblichen &quot;Kirchenrechtler&quot; Thomas Schüller aus der Gruppe des sog.
&quot;Zweiten Vatikanischen Konzils&quot; (V2), also aus dem Verein, der lt. Amtsgericht Berlin-Tiergarten
wegen der bekannten dortigen Kinderschändungen auch als &quot;Kinderficker-Sekte&quot; bezeichnet
werden darf (Aktenzeichen: (263b Ds) 224 Js 3745/11 (228/11) zu Jörg Kantel im Blog
&quot;Schockwellenreiter&quot;).
Schüller hatte am 17.08.2011 auf gerichtliche Anordnung hin ein angebliches &quot;Gutachten&quot; erstellt
anlässlich eines Strafprozesses seitens des Amtsgerichts Dorsten, 7 Ls-29 Js 74/08-43/11. Ein
katholischer Priester war angeklagt worden wegen seines öffentlichen Bekenntnisses des
katholischen Glaubens. Als Mindeststrafe waren zwei Jahren Gefängnis vorgesehen, de facto
bestand das Ziel aber in der lebenslänglichen Wegsperrung des Angeklagten, ob nun ins Gefängnis
oder in die forensische Psychiatrie.
Das Besondere an diesem &quot;Gutachten&quot;: Es besteht aus lauter Falschaussagen, von denen wiederum
sehr viele sogar bereits vollkommen ohne jeden theologischen Hintergrund unleugbar evident sind:
Thema verfehlt! Note: Ungenügend! Null Punkte! Setzen, sechs!
Daraus wiederum ergeben sich Rückschlüsse auf das Niveau resp. die Niveaulosigkeit der
Universität Münster. Zudem: Das Gutachten ist von der Autorität und Gutheißung der
V2-&quot;Bischöfe&quot; getragen und bestätigt. Deshalb richtet sich die Klage nicht nur gegen den
&quot;Gutachter&quot; Thomas Schüller, sondern eigentlich gegen diese vermeintlichen &quot;Bischöfe&quot; und
überhaupt gegen die gesamte V2-Gruppe, vulgo &quot;Kinderficker-Sekte&quot;, sowie gegen den Staat als
Komplizen der V2-Gruppe.
Das Gutachten und überhaupt der Prozess basieren vollkommen auf der unfehlbar verurteilten
vollkommen absurden Irrlehre (Häresie), dass einzig und allein der Staat bestimmen kann und darf,
wer katholisch ist - ohne jedes Argument und gegen jedes Argument. Aber schon ganz grundsätzlich
gilt: Kann oder will jemand sich über irgendeine Sache keine Klarheit verschaffen, dann muss er
auf ein Urteil verzichten. Ergo: Wenn die Justiz nichts von der Kirche weiß oder wissen will, dann
hat sie auch schlichtweg keinerlei Recht, in kirchlichen Dingen &quot;Recht zu erkennen&quot; oder gar ein
Pseudo-Recht mit Zwangsmitteln durchzusetzen. Fairerweise ist jedoch zuzugeben, dass die Justiz
über die Kirchenverhältnisse, also über die wahre Kirche Christi nachweislich objektiv bestens
Bescheid weiß, s. z.B. den berühmten Fall der notorisch antichristlichen &quot;katholischen Hochschule
St. Georgen&quot;: Ein V2-Student namens Giselbert Grohe hatte vor Gericht bewiesen, dass in St.
Georgen vom Lehrkörper, d.h. ganz ausdrücklich auch im Namen und im Auftrag des &quot;Bischofs&quot;,
Häresien verbreitet werden. Dazu später mehr.
Der angeklagte Priester, i.e. Pater Rolf Hermann Lingen (der Verf. dieser Zeilen und sog.
&quot;Sedisvakantist&quot;, d.h. kein Mitglied der V2-Gruppe), wurde schon früher oft gerichtlich verfolgt,
verurteilt und bestraft mit &quot;Strafbefehl&quot;, &quot;Pfändungs- und Überweisungsbeschluss&quot;, &quot;Ladung zum
Haftantritt&quot; usw. usf. Bei aller Verschiedenheit dieser Prozesse war dennoch ihre Beweisstruktur
grundsätzlich immer dieselbe - i.d. der Zirkelschluss, s. im Anhang die Pressemeldung
&quot;Zirkelschlüsse in der BRD-Justiz&quot;: Die Justiz verweist zu ihrer Rechtfertigung nur auf die V2-
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Gruppe, und die V2-Gruppe wiederum verweist nur auf die Justiz. Die Justiz behauptet zwar
hartnäckig, sich aus theologischen Fragen herauszuhalten und die Religionsfreiheit unverletzlich zu
schützen. In Wahrheit aber meint sie damit, dass sich sich vor Beweisen verschließt und selbst auch
keine Beweise vorbringt. Sie agiert ohne jedes Argument und gegen jedes Argument. Entsprechend
erklärte der Vorsitzende Richter im o.g. Strafprozess Wolfhart Timm ganz unbefangen:
&quot;Für die Entscheidung des Verfahrens ist es völlig unerheblich, ob der Angeklagte in
Glaubensfragen Unrecht hat oder nicht, ob er die richtige katholische Kirche vertritt und die
anderen nicht. Es geht darum, dass die römisch-katholische Kirche, deren Mitglied der Angeklagte
ausdrücklich nicht sein will diejenige ist, die nach Artikel 140 Grundgesetz, 137 Weimarer
Verfassung die verfasste Kirche ist und die daher den verstärkten grundrechtlichen Schutz genießt.
Das aus § 12 BGB sich ergebende Namensrecht und insofern bestehende Recht zum Schutz des
Namens steht dieser Kirche zu.&quot;
Kurz: Der Staat muss rein gar nichts begründen, und jede Argumentation, erst recht
Wahrheitsfindung ist ausdrücklich verboten. S. dagegen A. Lang, Fundamentaltheologie, Bd. 2,
München 1954, S. 4: &quot;Gegenüber der Forderung der Kirche auf unbedingten Glauben, unentwegte
Gefolgschaft, vertrauensvolle Hingabe hat jeder vernünftige Mensch das Recht, ja die Pflicht, die
Legitimation für diese Forderung zu verlangen. Besonders muß die Theologie Rechenschaft geben
können darüber, daß die Kirche göttliche Autorität besitzt als das von Gott bestellte Organ für die
Vermittlung der Offenbarung und der Heilsgnaden Christi.&quot;
Damit nun einige konkrete Anmerkungen zu Schüllers Pseudo-Gutachten (SPG). Die Fragestellung
des Gerichts lautete:
&quot;Ist der Angeklagte im Zeitpunkt seiner Priesterweihe (vgl. Bescheinigung vom 2. III. 1996, Bl. 292
d. A.) wirksam durch einen dazu berufenen und befähigten Geistlichen zu einem auch von der
katholischen Amtskirche anzuerkennenden Priester geweiht worden?&quot;
1. »Der Angeklagte ist nach den geltenden Bestimmungen des Kanonischen Rechts dann als
&quot;anzuerkennender&quot; Priester zu betrachten, wenn er gültig und erlaubt geweiht wurde, einem der
katholischen Kirche zuzuzählenden Inkardinationsverband angehört und nicht durch kirchliche
Strafbestimmung an der Ausübung seines Amtes sowie an der Titelführung gehindert ist« (SPG
1,10-14).
Würde Schüller seine Eingangsbehauptung wirklich glauben, würde er - mangels Notwendigkeit für das Gutachten nichts weiter benennen als eben die allgemein bekannte und niemals bestrittene,
sondern immer nachdrücklich betonte Tatsache, dass der Angeklagte kein V2-Mitglied und somit
kein &quot;erlaubter Priester&quot; ist. Jede weitere Silbe ist nur verwirrende Aufblähung. Ergo hat sich mit
diesem absoluten Fehlstart das Gutachten objektiv bereits jetzt als ganzes rettungslos erledigt.
Unübersehbar findet sich hier - wie auch überhaupt im gesamten SPG - kein einziger Hinweis,
geschweige denn ein Beleg für diese angeblichen &quot;geltenden Bestimmungen des Kanonischen
Rechts&quot;. Kein Canon des &quot;Codex Iuris Canonici&quot; (CIC), d.h. des V2-&quot;Kirchenrechts&quot;, kein
päpstliches oder sonstiges autoritativ definierendes Dokument - nichts, rein gar nichts wird zur
Stützung dieser fundamentalen These vorgebracht. Der einfache Grund für dieses beredte
Bereits diese Eingangsbehauptung ist eine offenkundige fundamentale Lüge.
Und erst recht zeigt sich diese Behauptung als vollkommen widersprüchlich und absurd, wenn man
die späteren Ausführungen Schüllers über den Begriff &quot;anerkennen&quot; betrachtet. Schüller gesteht
später noch ganz ausdrücklich selbst, dass die V2-Gruppe auch &quot;unerlaubt Geweihte&quot; als &quot;Priester
anerkennt&quot; und den Sakramentenempfang bei &quot;unerlaubten Priestern&quot; als gültig, ja sogar ggf. als
erlaubt anerkennt - eben weil diese &quot;unerlaubten Priester&quot; trotzdem eindeutig &quot;anerkannte Priester&quot;
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Nochmals: Es geht in der Fragestellung des Gerichts einzig und allein darum, ob der Angeklagte
&quot;anzuerkennender Priester&quot; ist. Es heißt *nicht*: &quot;anzuerkennender V2-Priester&quot;. Und würde es um
die Frage der Erlaubtheit gehen, dann müsste zudem erst begründeterweise geklärt werden, wer mit
welchem Recht diese Weihe &quot;erlauben&quot; sollte. Die Frage des Gerichts stellt also nur darauf ab:
Anerkennt die V2-Gruppe, dass der Geweihte die priesterliche Gewalt besitzt, d.h. kann er auch
nach Ansicht der V2-Gruppe z.B. das Messopfer gültig darbringen.
Auch die Frage nach dem &quot;berufenen und befähigten Geistlichen&quot; enthält keine Bestimmung à la
&quot;von der V2-Gruppe berufen&quot;. Diese Frage wäre ohnehin erst recht heillos unsinnig, weil der
Angeklagte ja auch immer größten Wert sowohl auf die Tatsache selbst als auch auf die Bekanntheit
dieser Tatsache gelegt hat, dass er nicht von einem V2-Mitglied geweiht wurde. Über die Epikie
Schüller aber verdreht die Fragestellung in dieses vollkommen andere Thema, i.e. in die Frage, ob
der Angeklagte ein V2-Mitglied ist. Und über dieses absolut gegenstandslose Thema fabuliert
Schüller dann hemmungslos ausschweifend, obwohl es doch dem Gericht bewiesenermaßen
glasklar bekannt ist, dass der Angeklagte gar kein Mitglied der V2-Gruppe ist. Denn zum einen
hatte das Amtsgericht höchstselbst den Austritt des Angeklagten aus der V2-Gruppe bereits am
19.09.1995 protokolliert. Und zum anderen hatte, wie bereits oben zitiert, einige Monate nach dem
SPG der Vorsitzende Richter im Strafprozess Wolfhart Timm gem. Beschluss v. Irena BartoszekSchlüter am 02.05.2012 schriftlich zu Protokoll gegeben, dass der Angeklagte ein Mitglied der V2Gruppe &quot;ausdrücklich nicht sein will&quot;.
2. &quot;Über seine [des Angeklagten] gültige Taufe ist den Akten nichts zu entnehmen&quot; (SPG 1,17).
Das ist eine offenkundige fundamentale Lüge.
Den Akten ist der Name des Angeklagten zu entnehmen. Jeder kann - und das gilt eminent für
Schüller als Repräsentanten der V2-Gruppe in Münster - anhand des Namens sich selbst sofort
definitive Gewissheit verschaffen, dass der Angeklagte gültig getauft ist.
Exemplarisch als Beweis: Aus dem Schreiben der V2-Gemeinde &quot;St. Agatha&quot; in Dorsten v.
11.09.1995 geht eindeutig hervor, dass die (im Bistum Essen gespendete) Taufe des Angeklagten
auch der V2-Gruppe Münster bekannt war.
Außerdem konnte anhand des Namens auch vom Angeklagten selbst eine Taufbescheinigung
Außerdem war der Angeklagte bekanntlich lange Jahre sehr aktives, sogar &quot;gefirmtes&quot;, Mitglied in
der V2-Gruppe, darunter als &quot;Ministrant&quot; an der V2-&quot;Klosterschule&quot;, wo er 1986 das Abitur
(Durchschnitt 1,6) gemacht hat, sowie als &quot;Priesterkandidat&quot; in mehreren V2-&quot;Priesterseminaren&quot;,
zuletzt in Chur, wo er 1994 eine V2-&quot;Lektor-Beauftragung&quot; (Verballhornung der katholischen
niederen Weihe) verpasst bekommen hat, was ebenfalls nur nach bewiesener gültiger Taufe möglich
war. All dass war bereits anhand des Namens des Angeklagten nachprüfbar, und erst recht bei
Beachtung der Prozessunterlagen mit den entsprechenden Erklärungen auf der Homepage des
Angeklagten sowie in seiner Verteidigungsrede bei der ersten Hauptverhandlung bereits am
Es ist kein Grund ersichtlich, warum ein Gutachter seiner äußerst schweren Verpflichtung der
Wahrheitsfindung ganz einfach deshalb nicht nachkommt, nur weil er sich grundlos und stur
weigert, den Angeklagten zu kontaktieren oder die vom Angeklagten benannte Quelle (i.e. die V2Gruppe) zu befragen, insbesondere dann, wenn man - wie Schüller - ja selbst hochrangiger aktiver
Mitarbeiter eben derselben Quelle ist.
Immerhin: Der Angeklagte selbst bei der V2-Gruppe nachgefragt per Mail an urbanus-buer.de,
»Vor fast einem Jahr, am 10.07.2013, hatte ich bereits eine Mail an urbanus-buer.de geschickt:
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Am 09.09.1967 wurde ich von einem Peter M. Rookey in &quot;Maria Himmelfahrt&quot; in GelsenkirchenBuer getauft.
Gibt es dort noch Unterlagen zu meiner Taufe?
Wenn ja, ist auch folgendes dort vermerkt?
- V2-&quot;Firmung&quot;
- katholische Firmung
- katholische Priesterweihe
Bislang habe ich keine Antwort darauf erhalten. Wenn mir bis zum 22.06.2014 noch immer keine
schriftliche Beantwortung vorliegt, werde ich vor Gericht erklären, dass auch diese Nicht-Reaktion
bestätigt, dass Schüller ein Lügner ist - und die gesamte V2-Gruppe die Lüge deckt.«
Die V2-Gruppe hat also mehrere, über einen langen Zeitraum eingeräumte Gelegenheiten ungenutzt
gelassen, die Dokumente des Angeklagten bzgl. Taufe etc. für Fälschungen zu erklären. Ergo weiß
sie um die Authentizität dieser Dokumente.
3. &quot;sie [die Taufe des Angeklagten] ist aber anzunehmen. Mithin ist der Angeklagte gemäß can.
1024 CIC befähigt, eine Weihe zu empfangen&quot; (SPG 1,18f).
Es ist auch ein offenkundiger direkter Widerspruch.
Wie Schüller ja selbst zugibt, verlangt can. 1024 des V2-CIC eine gültige Taufe des
Weiheempfängers. Eine bloß &quot;angenommene&quot; Taufe reicht nicht, jedenfalls nicht dafür, dass
Schüller nun einfachhin die Befähigung des Angeklagten zum Weiheempfang vermutet.
Und überhaupt ist auch diese Annahme der gültigen Taufe ja mit keiner Silbe begründet und auch
nicht begründbar. Es ist schlichtweg eine unleugbare Tatsache, dass es Taufen gibt, deren
sakramentale Gültigkeit zweifelhaft oder definitiv ausgeschlossen ist. Schüller gibt ja vor, rein gar
nichts über irgendeine Taufe des Angeklagten wissen zu können. D.h. er weiß nicht nur nicht,
welche Art von Taufe, sondern ob überhaupt irgendeine Taufe dem Angeklagten gespendet wurde.
Eine solche Leichtfertigkeit ausgerechnet bei dem absolut grundlegenden Sakrament der Taufe ist
vollkommen erschütternd, und das sogar selbst völlig ungeachtet der Tatsache, dass das Gericht das
SPG zum letztlich entscheidenden Beweismittel in einem zuhöchst bedeutungsvollen Strafprozess
4. &quot;Abgesehen davon, dass diesseits aus den Akten kein gerichtsfestes Gutachten über den
psychischen Zustand des Angeklagten zum Zeitpunkt der Weihe erstellt werden kann&quot; (SPG 2,1113).
An diesem Psycho-Schlenker im Vorbeigehen darf man keinesfalls vorbeigehen, weil er ja
offenkundig die Möglichkeit einer Geistesstörung beim Angeklagten in den Raum stellt. Wichtig ist
dabei auch die Absurdität dieses Psycho-Schlenkers, was wiederum generell über den Wert des SPG
Wie Schüller unmöglich erlaubterweise ignorieren konnte, ist der Angeklagte bekanntermaßen und
endgültig ausdrücklich geklärt, bei bester geistiger Gesundheit.
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Nach einer sehr langen und umfangreichen Untersuchung des Angeklagten durch einen
promovierten Facharzt für Psychiatrie am 15.11.2004 wurde im entsprechenden Psycho-Gutachten
v. 14.01.2005 endgültig erklärt:
&quot;Bei Herrn L.lassen sich keine sicheren Hinweise eruieren oder wahrscheinlich machen, dass bei
ihm eine paranoide Persönlichkeitsstörung vorliegt. [...] Eine Prozessunfähigkeit ist somit bei Herrn
L. nicht anzunehmen, auch nicht partiell.&quot;
Und am 27. Januar 2005 sekundierte Amtsgericht Dorsten in einem endgültigen Beschluss:
&quot;Nach dem überzeugenden Gutachten des Sachverständigen Herrn Dr. Kivi vom 14.01.2005 ist bei
Herrn Lingen eine manifeste seelische Erkrankung nicht feststellbar. Das gilt gleichfalls für eine
geistige oder seelische Behinderung. Auch lassen sich seine in zahlreichen Schreiben vertretenen
Äußerungen, die auch beleidigenden Charakter gegenüber Dritten haben, diagnostisch nicht einer
zum Beispiel paranoiden seelischen Gestörtheit zuordnen.&quot;
Die Psycho-Verleumdung wurde n.b. übrigens erst am 10.02.2004 überhaupt aufgetischt, d.h. als
der Verf. bereits 36 Jahre alt war, u.z. auch nur vom Landgericht Bonn.
Hintergrund war, dass die V2-Gruppe den Verf. bereits seit 1999 mit aller Gewalt, d.h. auch mit
gerichtlicher Hilfe zum Abschwören vom katholischen Glauben gezwungen hat. Weil der Verf. aber
trotz aller illegalen staatlichen Gewalt- und Willkürmaßnahmen auch nach fünf Jahren den
katholischen Glauben vertrat, griff das Gericht zur Psycho-Keule, wie sie ja immer wieder in vielen
Fällen sehr erfolgreich von der Justiz eingesetzt wird. S. z.B. Prof. Joachim Hellmer, Gutachten als
Waffe gegen &quot;Querulanten&quot;, Süddeutsche Zeitung v. 16./17.08.80, S. 9, erwähnt im ZPOKommentar, Baumbach-Lauterbach, 56. Aufl., Einl III, Rn 67. Dass die Psycho-Waffe gelegentlich
- wie bei Gustl Mollath - nicht bis zuletzt wirkt, ist eine praktisch gegenstandslose Ausnahme,
zumal selbst dann der Psychiatrie-Missbrauch niemals bestraft wird. Und hier, i.e. beim religiösen
Bekenntnis, hatte das Gericht ohnehin die allerbesten Karten, denn Religion wird oft als
Geistesstörung hingestellt, z.B. bei Johannes dem Täufer (Mt 11,18), Christus (Joh 10,21) und
Paulus (Apg 26,24).
Lustigerweise hatte die V2-Gruppe damals, bereits am 05.02.2004, über ihren Rechtsanwalt
Andreas Okonek von der Sozietät Redeker, Bonn, noch geschrieben:
&quot;Der Schuldner hält es daher nicht ansatzweise für nötig, das gerichtliche Verbot zu beachten. Der
Schuldner kann offensichtlich nur durch Ausschöpfung des gesetzlichen Ordnungsmittelrahmens zu
einem rechtstreuen Verhalten veranlaßt werden. Zweifel an der Prozeß- und Geschäftsfähigkeit des
Schuldners bestehen dabei aus Sicht der Gläubigerin nicht.&quot;
Diese Zurückhaltung der V2-Gruppe ist insofern verständlich, da ja der Schuldner, i.e. der jetzige
Angeklagte, ja eben langjähriger V2-&quot;Klosterschüler&quot; und V2-&quot;Priesterkandidat&quot; war, dem, wie
erwähnt, einerseits hervorragende Zeugnisse ausgestellt wurden (Abitur 1,6; Diplom &quot;sehr gut&quot;),
der aber auch anderseits in der V2-Gruppe sehr beliebt war. S. z.B. das persönliche Schreiben des
&quot;Regens&quot; Peter Rutz (Opus Dei) vom &quot;Priesterseminar St. Luzi&quot;v. 02.07.1995, nachdem der
Angeklagte sich geweigert hatte, in der V2-Gruppe die (dort ohnehin sakramental ungültige)
Priesterweihe zu empfangen:
&quot;Auf alle Fälle möchte ich Ihnen nochmals danken für so vieles, was Sie der Seminargemeinschaft
(mir inkl.) gegeben haben: Orgel, Klavier &amp; Gitarre! Kraftraum &amp; Turnhalle (Vorturner!),
Anregungen, Mitarbeit, Mittragen, Pfortendienst, ... Gebet. u.s.w. Herzlich verbunden im Herrn.
Peter Rutz.&quot;
Das war acht Monate vor der Priesterweihe. Während der ganzen langen Jahre an einer V2Klosterschule und in V2-Priesterseminaren fällt niemandem irgendeine Störung beim Angeklagten
auf, und dann soll plötzlich in den acht Monaten bis zur Priesterweihe etwas so Unfassbares passiert
sein, das die geistige Gesundheit des Angeklagten in Frage stellt oder gar ausschließt. So lächerlich
wollte sich die V2-Gruppe jedenfalls im ersten Moment doch nicht machen - etwas später aber dann
doch: Dieselbe V2-Gruppe, die diese Psycho-Nummer des Landgerichts zunächst abgelehnt hatte,
wurde dann in vollendeter Schizophrenie resp. nach vollständiger Amnesie wiederum selbst zur
glühendsten Verfechterin derselben. Am 24.09.2004 schrieb derselbe Rechtsanwalt Andreas
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Okonek von der Sozietät Redeker, Bonn, an das Amtsgericht Dorsten, Überschrift: &quot;Anordnung
einer Betreuung für Rolf Lingen&quot;
&quot;Im Zuge der Zwangsvollstreckung aus diesem sowie einem weiteren Urteil vom 07.06.1999 (LG
Bonn - 7 O 154/99), hat das Landgericht Bonn Bedenken hinsichtlich der Prozeßfähigkeit des Herrn
Lingen aufgeworfen und durch Beschluß vom 10.02.2004 eine Beweisanordnung über die Frage
getroffen, ob sich Herr Lingen nicht in einem die freie Willensbestimmung ausschließenden
Zustand krankhafter Störung der Geistestätigkeit beﬁndet und daher prozeßähig ist. Das Gutachten
wurde von Herrn Prof. Dr. Leygraf und Herrn Dr. Dipl.-Psych. S. Kutscher von den Rheinischen
Klinken Essen unter dem 24.08.2004 erstattet. Hinsichtlich der Grundlagen der Begutachtung wird
die Beiziehung der vorerwähnten Gerichtsakten angeregt. Nach der gutachterlichen Stellungnahme
bestehen aus der Sicht des Landgerichts Bonn verstärkt Bedenken hinsichtlich der Prozeßfähigkeit
des Beklagten. Nachdem unsere Mandantin nichts vorbringen kann, was geeignet wäre, die
Bedenken des Gerichts auszuräumen, wird darum gebeten, ein Betreuungsverfahren gegen Herrn
Lingen einzuleiten, mit dem Ziel, abschließend festzustellen, ob sich Herr Lingen in einem die freie
Willensbestimmung ausschließenden Zustand krankhafter Störung der Geistestätigkeit beﬁndet oder
Die &quot;Betreuung für&quot; den Angeklagten soll nach einem &quot;Betreuungsverfahren gegen&quot; den
Angeklagten erfolgen. Für oder gegen, das ist hier die Frage. Jedenfalls schreibt Andreas Okonek
auch hier wieder im V2-Auftrag die Unwahrheit. Denn bekanntlich gab es niemals ein Gutachten
von Norbert Leygraf und Sven Kutscher. Das Pseudo-Gutachten von Leygraf / Kutscher gipfelt in
&quot;Ohne eine eigene psychiatrische Untersuchung des Herrn L. kann das Ausmaß der von ihm
dargebotenen Auffälligkeiten aber weder einer psychiatrischen Erkrankung (z.B. einer
Schizophrenie, einer wahnhaften Störung oder einer paranoiden Persönlichkeitsstörung) zugeordnet
werden, noch kann eine Zuordnung einer möglichen psychischen Störung zum juristischen Begriff
der 'krankhaften Störung der Geistestätigkeit' im Sinne des § 104 Ziff. 2 BGB erfolgen.&quot;
S. dementsprechend die Analyse von Dr. Dr. habil. Richard Albrecht von rechtskultur.de
(http://archive.today/1XkqB):
»Der vorliegende Text von L/K ist, dies meine erste Feststellung, kein (fach-) psychologisches
Gutachten. Dieses nämlich setzt als Grundvoraussetzung (conditio sine qua non) im Sinne einer
Minimalsterfordernis Ihre &quot;persönliche Untersuchung&quot; voraus. Ohne diese kann die Fragestellung
(Ihrer Prozess[un]fähigkeit) grundsätzlich nicht beurteilt werden. Dies wissen L/K und schreiben´s
auch (Bl. 6; 7; 8). (Deshalb fehlt auch die Bezeichnung ´Gutachten´ oder ´Gutachterliche
Stellungnahme´ als Überschrift auf Blatt 1 des Textes und wird der Text im Text (Bl. 1-2) als sowohl wissenschaftlich als auch rechtlich bedeutungslose - &quot;gutachterliche Stellungnahme [...]
nach Aktenlage&quot; autocharakterisiert.) [... Es] &quot;wäre zu prüfen, ob sie, auch wenn sie, wie sie selbst
erkannten (Bl. 6, 7, 8), kein (fach-psychologisches Gutachten erstatteten, gleichwohl ihren Text wie
ein entsprechendes Gutachten abrechneten/honoriert erhielten. Dies könnte möglicherweise, da L/ K
nicht als Privat-, sondern als Amtspersonen mit entsprechender dienstrechtlicher Genehmigung
handelten, als Amtsstraftat (§ 352 Strafgesetzbuch/StGB: Gebührenübererhebung) angesehen
Leygraf erlangte einen gewissen Bekanntsheitsgrad wegen Gert Postel, dem zeitweiligen Leiter der
Forensik in Dresden. Über Leygrafs Respekt vor Unschuldigen und Leygrafs Einschätzung der
Zuverlässigkeit psychiatrischer Expertisen s. sein berühmtes Verdikt: &quot;Man muss mindestens zehn
Menschen unnötig einsperren, um auch einen wirklich gefährlichen festzuhalten.&quot; Also wenn
Leygraf ein Urteil abgibt, dann wird man wohl ganz beruhigt damit rechnen dürfen, dass das Urteil
zu mindestens neunzig Prozent falsch ist - und dass sich Leygraf an seiner Falschdiagnose nicht im
mindesten stört.
Hier noch andere Quellen zur mutmaßlichen Geistesstörung des Angeklagten: Der Angeklagte hat
sein Studium in Teilen selbst finanziert, u.z. durch diverse Jobs, für die er auch Arbeitszeugnisse
erhalten hat, z.B. als &quot;Deutschlehrer&quot; für ausländische Schüler bei einem Studentenheim des &quot;Opus
Dei&quot;. Ein Studienassessor schrieb dazu folgendes Arbeitszeugnis:
Falschgutachten von Thomas Schüller - 23.06.2014 - Pater Rolf Lingen, 46282 Dorsten, S. - 7 - / 30
»Hiermit bestätigen wir, daß Herr Rolf Lingen, geb. am 19.8.1968, in der Zeit vom 20. Juli 1990 bis
zum 10. August 1990 im Fach &quot;Deutsch als Fremdsprache&quot; als Lehrer tätig war. Der Unterricht
umfaßte 25 Wochenstunden. Zur Lerngruppe gehörten 8 Schüler im Alter von 15 bis 19 Jahren. In
dieser Zeit bewältigte er alle fachlichen und pädagogischen Anforderungen zu unserer vollen
Zufriedenheit. Zur Lehrtätigkeit gehörte auch die Vorbereitung, Durchführung und Beurteilung
einer Abschlußklausur.«
Ferner war der Angeklagte über fünfzehn Monate Angestellter einer Großbank; aus dem
Arbeitszeugnis v. 31.12.1992:
&quot;Wir haben Herrn Lingen als einen Mitarbeiter kennengelernt. der alle ihm übertragenen Aufgaben
mit beständiger Einsatzbereitschaft und Arbeitsfreude zu unserer vollen Zufriedenheit erledigte. Mit
seiner höflichen und verbindlichen Art harmonierte er im Team. Führung und Verhalten waren stets
einwandfrei. wir danken Herrn Lingen für die geleistete Mitarbeit und wünschen ihm für die
Zukunft alles Gute.&quot;
Auch wenn der Angeklagte am Tage seiner Priesterweihe tatsächlich nicht vom einem Psychiater
begutachtet wurde: Es ist gerichtsfest eindeutig, dass er zu keinem Zeitpunkt an irgendeiner
psychischen Störung gelitten hat, auch nicht am Tage seiner Priesterweihe.
5. &quot;In seiner Sukzessionslinie, die der Angeklagte vorgelegt hat, schließt er aus dem erteilten Verbot
des HI. Stuhls für Josef-Maria Thiesen auf die Gültigkeit der Weihe. Dieser Kurzschluss übersieht,
dass das Hl. Offizium (heute: Kongregation für die Glaubenslehre) dies auch aus klarstellenden
Gründen getan haben kann, um einen Rechtsschein zu beseitigen. Letztlich sind diese Sachverhalte
nicht zweifelsfrei aufzuklären&quot; (SPG 2,24-28).
Hier gibt es gar keinen &quot;Kurzschluss&quot;, ganz im Gegenteil: Die Verhältnisse sind bereits zweifelsfrei
aufgeklärt, u.z. auch von der V2-Gruppe höchstselbst.
Hier ist man quasi beim Herzstück des &quot;Gutachtens&quot;, weil es hier wirklich um die eigentliche Frage
geht: Muss der Angeklagte auch von der V2-Gruppe als gültig geweihter Priester anerkannt werden.
Haargenau diese Untersuchungen, und einzig und allein diese Untersuchungen waren Schüllers
ureigentliche Aufgabe als &quot;Gutachter&quot;, und dabei ist er radikal grandios gescheitert.
Nun: Bzgl. der Sukzession von Stumpfl und Thiesen - und damit in Konsequenz dann auch von
Schmitz und des Angeklagten - hat eben die katholische Kirche klar entschieden, dass Thiesen a)
seine Weihe nicht ausüben darf, er aber b) für die Eheschließung trotzdem eine Dispens vom Hl.
Stuhl benötigte, eben weil er ja gültig geweihter Priester war. Die einschlägige Standardliteratur, die
bei jedem, der sich mit dieser Frage beschäftigt, zwingend als bekannt vorausgesetzt werden muss,
gibt Auskunft. S. z.B.
a) P. Anson, Bishops at Large, London 1964, 320:
»Mit Reskript des Heiligen Offiziums, datiert 09.11.1926, wurde Joseph Thiesen, der zum
Priestertum erhoben worden war von Mar Timotheos, mit der römischen Kirche versöhnt durch den
Erzbischof von Köln am 18.11.1926. Seine Urkunde der Weihe durch Mar Timotheos wurde
bestätigt vom Generalvikar von Köln, versiegelt mit der Feststellung, dass er &quot;die heiligen Weihen
empfangen hat aus den Händen eines schismatischen Bischofs.&quot; Herr Thiesen wurde gewarnt, dass
eine Genehmigung, die Weihe auszuüben, ihm nicht gegeben werden könne.«
&quot;By a Rescript of the Holy Office, dated November 9, 1926, Joseph Thiesen, who had been raised
to the priesthood by Mar Timotheos Stumpfl, was reconciled with the Roman Church by the
Archbishop of Cologne on November 18, 1926. His letters of orders from Mar Timotheos were
endorsed by the Vicar-General of Cologne, under seal with the statement that he 'had received Holy
Orders at the hands of a schismatic bishop'. Herr Thiesen was warned that an authorization to
exercise the priesthood could not he given to him.&quot;
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b) F.-W. Haack, Gottes 5. Kolonne, Augsburg 1976, 28f:
&quot;Als Rom-Katholik vermählte sich Thiesen am 3.Juni 1942 mit Regina Kaysers, geb. Hendt. Nach
der Befreiung vom Zölibat durch den Apostolischen Stuhl in Rom empfing Thiesen am 26.Juni
1942 das Sekrament der Ehe in St. Robert durch den Rektor Peter Bröcker.&quot;
Zudem gibt es noch eine umfangreiche Korrespondenz zwischen Schmitz und der V2-Gruppe.
Einige dieser Schreiben wurden vom Angeklagten bereits 2005 auf seiner Homepage veröffentlicht.
V.a. aber konnte und v.a. musste Schüller - als eben Teil der Quelle, i.e. der V2-Gruppe - selbst die
Authentizität dieser V2-Schreiben bestätigen.
S. z.B. Paul Burschel vom &quot;Bischöflichen Generalvikariat Fulda&quot;, 13.08.1975:
&quot;Sehr geehrter Herr Weihbischof! Gern gestatten wir Ihnen, am Samstag, dem 23. August 1975,
gegen 10.00 Uhr, am Grabe des heiligen Bonifatius eine Stille Messe zu lesen. Wir sehen in dieser
vorgesehenen Meßfeier den Ausdruck Ihrer besonderen Verehrung gegenüber unserem
Glaubensvater Bonifatius und danken Ihnen dafür. Mit freundlicher Begrüßung - Unterschrift von
Paul Burschel - Generalvikar&quot;
Außerdem: Der Weihbischof Karl Gnädinger, Freiburg, hatte eine Untersuchung zur Gültigkeit der
Bischofsweihe von Schmitz durchgeführt und stand lange Jahre in Briefkontakt zu Schmitz. Aus
dem Brief v. 12.08.1989:
»Verehrter, lieber Herr Bischof, am 15. August, dem Hochfest der Aufnahme Mariens in den
Himmel, können Sie auf 25 Jahre priesterlichen Wirkens zurückschauen und das Silberne
Priesterjubiläum feiern. Ich beglückwünsche Sie dazu von Herzen und nehme an Ihrem Festtag
freudigen Anteil. Sie dürfen an diesem Tag sicher die Dankbarkeit vieler Menschen erfahren, denen
Sie als &quot;Knecht Jesu Christi&quot; in Treue gedient haben.«
S. auch die beiden Briefe von Erzbischöfl. Pfarramt Welschingen - Landkreis Konstanz - an
Schmitz; daraus:
a) 10.10.1975:
»Ihre &quot;Aussöhnung&quot; mit der röm.kath.Kirche ist durchaus möglich. Ihrer Bitte um Zulassung zu
priesterlichen Funktionen (selbstverständlich nicht zu bischöflichen Diensten) dürfte kein Hindernis
entgegenstehen und zwar in dem Rahmen, wie wir in bei unseren Gesprächen abgesteckt haben. [...]
Man sprach von einem Dienst als Krankenhausseelsorger.«
b) 29.01.1977:
»Sollten Sie nicht aus der Situation den Willen und den Weg Gottes erkennen... und doch &quot;in unsere
Reihen eintreten&quot; in der Weise, wie es Ihnen von Freiburg angedeutet wurde. Sie wären dann von
den finanziellen Problemen und könnten Ihre Fähigkeiten einem größeren Kreis von Menschen
zukommen lassen. Daß wir heute jeden Priester nötig brauchen, bedarf keines Kommentars. Prälat
Gabel von Freiburg hat mir ja gesagt, daß Sie eventuell in der r.-kath. Kírche als Seelsorger in
einem Krankenhaus eingesetzt werden könnten.«
S. schließlich auch die Anrede seitens der V2-Pfarrei Heilig-Kreuz, Villingen, an Schmitz im Brief
v. 17.10.1973:
&quot;Sehr geehrter Hochwürdigster Herr Bischof&quot;.
Die ganzen V2-Briefe standen seit vielen Jahre völlig unbeanstandet auf der Homepage des
Angeklagten; am 16.06.2014 hatte der Angeklagte zudem zwei Schreiben per Fax verschickt:
a) V2-Sekte Freiburg
»Prozess gegen Thomas Schüller
Laut einem Brief von Karl Gnädinger, Datum 2.April 1975, hatte Bischof Georg Schmitz &quot;die
Erlaubnis zur Zelebration in einer katholischen Kapelle im Stadtzentrum erhalten&quot;.
Wenn mir bis zum 22.06.2014 keine ausdrückliche schriftliche Erklärung seitens &quot;Erzdiözese
Freiburg&quot; vorliegt, dass diese Behauptung der Zelebrationserlaubnis definitiv unwahr ist, werde ich
vor Gericht erklären, dass Georg Schmitz auch von der V2-Gruppe uneingeschränkt und
zweifelsfrei als gültig geweihter Bischof anerkannt wurde.«
b) V2-Sekte Fulda
»Prozess gegen Thomas Schüller 16. Juni 2014
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Laut einem Brief eines &quot;Domdechanten&quot;, Datum 12. Oktober 1977, hatte Bischof Georg Schmitz
die &quot;Möglichkeit, wie in den vergangenen Jahren am Samstag, dem 29. Oktober 1977, um 10.00
Uhr, am Grabaltar des hl. Bonifatius eine heilige Messe zu feiern.&quot;
www.kirchenlehre.com/schmitz.htm Wenn mir bis zum 22.06.2014 keine ausdrückliche schriftliche
Erklärung seitens &quot;Bistum Fulda&quot; vorliegt, dass diese Behauptung der Zelebrationserlaubnis
definitiv unwahr ist, werde ich vor Gericht erklären, dass Georg Schmitz auch von der V2-Gruppe
uneingeschränkt und zweifelsfrei als gültig geweihter Bischof anerkannt wurde.«
Beide Stellen haben diese Frist fruchtlos verstreichen lassen. Das ist eine explizite Bestätigung ex
S. schließlich Werner Riediger, Bischof werden ist nicht schwer. Heute lebende falsche Bischöfe,
Amsterdam 1976, 20:
&quot;'Pater' Schmitz hat einen guten Draht zur römisch-katholischen Kirche. Das beweist die Tatsache,
daß ihm für eine Priesterweihe im August 1969 die katholische Kirche des St. Lioba-Heimes zur
Verfügung gestellt wurde.&quot;
Also: Laut Schüller wird die Weihe von Schmitz &quot;nicht anerkannt&quot;. Die V2-Gruppe lässt somit
jemanden in ihren Kapellen und Kirchen Sakramente spenden wie Priesterweihe und
Altarsakrament, beglückwünscht ihn zu seinem priesterlichen Wirken, stellt ihm eine seelsorgliche
Arbeitsstelle in Aussicht, tituliert ihn mit &quot;Hochwürdigster Herr Bischof&quot; usw. usf. - jemanden, der
als Bischof &quot;nicht anerkannt&quot; ist. Bei wem liegt der Kurzschluss?
6. &quot;Es ist somit davon auszugehen, dass der Angeklagte ein gültig geweihter Priester ist. Es ist
gleichwohl nur dann Priester der Römisch-Katholischen Kirche, wenn seine Weihe erlaubt, er nicht
an der Ausübung des Amtes gehindert und einem Inkardinationsverband zuzuordnen ist&quot; (SPG 2,3537).
Nun wieder zurück zu Schüllers bereits zitierten Eingangsworten:
»Der Angeklagte ist nach den geltenden Bestimmungen des Kanonischen Rechts dann als
Nach dem Berg absurder Unwahrheiten verpasst Schüller höchstselbst seiner fundamentalen
Anfangslüge den Todesstoß. Denn nun gibt Schüller ja expressis verbis zu, zu welchem Thema er
sich da gerade ausbreitet, also dass er gar nicht die vom Gericht gestellte Frage beantworten will
(i.e. die Gültigkeit der Weihe), sondern dass er darüber fabuliert, ob der Angeklagte &quot;Priester der
Römisch-Katholischen Kirche&quot;, d.h. ein Angestellter der V2-Gruppe ist.
Nochmals: Thema verfehlt! Note: Ungenügend! Null Punkte! Setzen, sechs!
7. &quot;Die Römisch-Katholische Kirche anerkennt, dass es gültig geweihte Priester außerhalb ihrer
selbst gibt. Dies war bei den Kirchen des Orients (Orthodoxe Kirchen) niemals streitig. Diese
Priester aber sind zu keiner Amtsausübung innerhalb der katholischen Kirche befugt, sie dürfen die
Sakramente, mit der”Ausnahme des can. 844 §1 CIC, grundsätzlich aber nicht den Katholiken
spenden, sondern nur den Angehörigen ihrer Kirchen&quot; (SPG 2,38-3,2).
&quot;Die Römisch-Katholische Kirche anerkennt, dass es gültig geweihte Priester außerhalb ihrer selbst
gibt.&quot;
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Was will man mehr? Schüllers Logik: Diese Nicht-V2-Mitglieder werden als Priester anerkannt, sie
werden aber nicht als Priester anerkannt!
Hier der offizielle deutsche Text der ersten beiden Paragraphen des Can. 844 V2-CIC:
&quot;§ 1. Katholische Spender spenden die Sakramente erlaubt nur katholischen Gläubigen; ebenso
empfangen diese die Sakramente erlaubt nur von katholischen Spendern; zu beachten sind aber die
§ 2. Sooft eine Notwendigkeit es erfordert oder ein wirklicher geistlicher Nutzen dazu rät und
sofern die Gefahr des Irrtums oder des Indifferentismus vermieden wird, ist es Gläubigen, denen es
physisch oder moralisch unmöglich ist, einen katholischen Spender aufzusuchen, erlaubt, die
Sakramente der Buße, der Eucharistie und der Krankensalbung von nichtkatholischen Spendern zu
empfangen, in deren Kirche die genannten Sakramente gültig gespendet werden.&quot;
Also Schüller weiß definitiv ganz genau, dass seine zentrale &quot;gutachterliche&quot; Kernaussage vom
&quot;nicht anzuerkennenden&quot; / &quot;nicht anerkannten&quot; Priester ein nicht nur nicht gedecktes, sondern sogar
vom V2-&quot;Gesetzbuch&quot; ausdrücklich widerlegtes Phantasiegebilde und Verleumdungsinstrument ist.
Denn die nichtkatholischen Spender werden hiermit ganz ausdrücklich als Priester anerkannt. Unter
bestimmten Voraussetzungen können sie sogar erlaubterweise als Spender gültiger Sakramente wie
Buße und Eucharistie eintreten können. Sie werden als Priester anerkannt - und genau das gilt ja
auch für den Angeklagten -, obwohl sie selbst sogar nach ihrem eigenen öffentlichen Bekenntnis
keine Mitglieder der V2-Gruppe sind und auch nicht sein wollen. Im Klartext: Gem. dem V2eigenen &quot;Gesetzbuch&quot; (das aus kirchlicher Sicht selbstverständlich als häretisch und rechtlich
gegenstandslos verurteilt ist!) kann praktisch jedes V2-Mitglied ggf. auch beim Angeklagten
gültigerweise und erlaubterweise solche Sakramente empfangen, die beim Spender die gültige
Priesterweihe voraussetzen. Das war die Frage des Gerichts, und dazu ist eben nur festzustellen: Die
V2-Gruppe erkennt - wie sich aus der Sukzession Stumpfl-Thiesen-Schmitz zwangsläufig ergibt folglich auch den Angeklagten ganz klar als Priester an, der zur gültigen resp. erlaubten
Sakramentenspendung an V2-Mitglieder befähigt ist.
8. &quot;Der Angeklagte könnte ein Schisma begangen haben. Schisma ist gemäß can. 751 CIC die
Verweigerung der Unterordnung unter den Papst. Der Angeklagte leugnet beharrlich, dass der
amtierende Papst rechtmäßiger Nachfolger des Apostels Petrus ist. Dieser abstruse Gedankengang
mag ihn zu der Annahme verleiten, dass Benedikt XVI. nicht Papst ist und er also auch die
Verweigerung der Unterordnung unter ihn nicht strafbar sein könne. Gleichwohl schützen
Wahnvorstellungen nicht vor der Möglichkeit, eine Straftat zu begehen, möglicherweise ist aber die
Zurechenbarkeit sowie die Schuldfälıigkeit hiervon berührt. Jedenfalls ist der objektive Tatbestand
des Schismas auf Seiten des Angeklagten erfüllt&quot; (SPG 3,10-18).
Objektiv ist die V2-Gruppe eben nicht die katholische Kirche (sog. &quot;Sedisvakantismus&quot;), also
Schüller geht von notorisch falschen Tatsachen aus. Der Einfachheit s. die angefügten Texte:
a) 24.04.2014: Zur Heiligsprechung von Johannes Paul II. und Assisi. Zu Johannes Dörmann,
&quot;Assisi: Anfang einer neuen Zeit&quot;
b) 01.06.2014: Das Zweite Vatikanische Konzil - Übersicht. Der Geist des Konzils - Was wollte
Vatikanum 2 / Extra ecclesiam nulla salus
Sedisvakantistische Publikationen gibt es auf verschiedenen Internetseiten und in verschiedenen
Sprachen. Der Sedisvakantismus ist nicht &quot;abstrus&quot;, geschweige denn eine &quot;Wahnvorstellung&quot;.
Hingegen ist es eine Wahnvorstellung und v.a. eine Häresie, das häretische Gebilde von &quot;Vatikanum
2&quot; könnte die katholische Kirche sein. Die vereinzelt aufgetauchte theologische Debatte um die
Möglichkeit eines &quot;häretischen Papstes&quot; (&quot;papa haereticus&quot;) ist dafür irrelevant. Hier bleibt nur
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festzuhalten, dass Schüller sogar hier keinerlei Anhaltspunkt liefert, weswegen man die V2-Gruppe
für die katholische Kirche halten dürfte. Mit dem Schlagwort &quot;Wahnvorstellung&quot; diskreditiert er
sich nur wieder einmal selbst.
9. »Gemäß can. 751 CIC ist Häresie„die nach Empfang der Taufe erfolgte beharrliche Leugnung
einer kraft göttlichen und katholischen Glaubens zu glaubenden Wahrheit oder einen beharrlichen
Zweifel an einer Glaubenswahrheit.“ Was &quot;Glaubenswahrheit&quot; ist, definiert nach katholischer Lehre
nicht Rolf-Hermann Lingen, sondern das Lehramt der Katholischen Kirche, dessen oberster
Vertreter gemäß der Rechtsordnung des Codex der Papst in Rom und das Bischofskollegium
zusammen mit dem Papst ist. Mithin erfüllt die beharrliche Leugnung der Lehren des II.
Vatikanischen Konzils, das als Ökumenisches Konzil gemäß can. 337 § 1 i. V. m. can. 336 im
Verbund mit dem Papst die höchste Gewalt im Hinblick auf die Gesamtkirche ausgeübt hat und
dessen Lehren gemäß can. 749 § 2 CIC unfehlbar und gemäß can. 750 § 1 vom feierlichen Lehramt
vorgelegt worden und kraft göttlichen und katholischen Glaubens zu glauben sind. Der Angeklagte
bezeichnet die römisch-katholische Kirche beharrlich als „V2-Sekte“ und bringt damit und mit
zahlreichen anderen Äußerungen zum Ausdruck, dass er die Kirche als durch die Lehren des
Zweiten Vatikanischen Konzils vom Glauben abgefallen betrachtet. Abgesehen davon, dass bei
einem &quot;Abfällen&quot; immer zwei Perspektiven entstehen, die eine unterschiedliche Beantwortung der
Frage erlauben, wer von wem abgefallen ist, beharrt der Angeklagte auf einem selbstdefinierten
Wahrheitsbegriff, der das Glaubensgut (depositum fidei) um die Lehren des II. Vaticanums verkürzt.
Mithin ist der Angeklagte Häretiker, es liegt eine Irregularität vor« (SPG 3,19-37).
Hiermit macht sich Schüller unleugbar definitiv in eminenter Weise schuldig der böswilligen
Verächtlichmachung einer religiösen Gemeinschaft, i.e. der römisch-katholischen Kirche. Dies
geschieht als entscheidender &quot;Gutachter&quot; in einem Strafprozess, d.h. damit werden Gewalt- und
Willkürmaßnahmen gegen ein notorisch unschuldiges Mitglied dieser Gruppe provoziert und
unterstützt. Infolge dieser Gewalt- und Willkürhandlungen sollen u.a. auch die katholischen
Gläubigen der Möglichkeit des Sakramentenempfangs beraubt werden sollen, also es wird auf
Zerstörung dieser religiösen Gemeinschaft hingearbeitet.
Übrigens kann auch jeder, der keinerlei kirchlichen Dogmen resp. keinerlei V2-Häresien kennt, sich
absolut sicher davon überzeugen, dass Schüller hiermit wieder einmal fundamental lügt.
Mit seinem Hinweis auf seinen eigenen V2-CIC, also auf das Buch, wofür Schüller sich als
&quot;Professor&quot; aufspielt, spricht sich Schüller selbst sein Urteil. Can. 749 V2-CIC sagt ausdrücklich:
&quot;§ 3. Als unfehlbar definiert ist eine Lehre nur anzusehen, wenn dies offensichtlich feststeht.&quot;
Und es steht unbestreitbar offensichtlich fest, dass V2 ganz ausdrücklich gar kein Dogma verkündet
Objektiv ist Schüller ohnehin in der Bringschuld: Er muss wenigstens ein einziges V2-Dogma
nennen. Das tut er aber nicht, eben weil er es nicht kann, eben weil er weiß, dass er den
Angeklagten in schlimmster Weise verleumdet.
Während einerseits weder Schüller noch sonst irgendjemand dazu in der Lage ist, ein V2-Dogma zu
nennen, gibt es anderseits reihenweise ausdrückliche Erklärungen, dass V2 eben kein Dogma
Giovanni Battista Montini hat als V2-&quot;Papst Paul VI.&quot; am 07.12.1965 zum Abschluss von V2 in
einer &quot;Homilie&quot; ausdrücklich und unmissverständlich erklärt (Acta Apostolicae Sedis (AAS) Nr. 58,
1966 , S. 57):
V2 wollte &quot;kein einziges Lehrstück mit außerordentlichen dogmatischen Erklärungen definieren&quot;
(&quot;nullum doctrinae caput sententiis dogmaticis extraordinariis definire&quot;). Stattdessen wurden bloß
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Lehren vorgelegt, wodurch die &quot;heutigen Menschen&quot; gehalten sind, ihr Gewissen und ihr Handeln
dementsprechend auszurichten (homines hodie tenentur conscientiam suam suamque agendi
rationem conformare).
S. z.B. M. Lugmayr, &quot;Dogmatisch oder pastoral? Zur Frage nach der Autorität des Zweiten
Vatikanischen Konzils&quot;, Theologisches 12/2005, Sp. 785:
&quot;Nun ist es hilfreich zu beachten, dass die Kirche durch ihr Lehramt, obwohl es kein Lehrkapitel
mit außerordentlichen dogmatischen Sätzen definieren wollte, nichtsdestoweniger bezüglich sehr
vieler Fragen mit Autorität ihre Lehre vorgelegt hat, an deren Norm heute ihr Gewissen und ihr
Handlungsweise auszurichten die Menschen gehalten sind&quot; [Fußnote: AAS 58 (1966) 57]«
Lugmayr (Sp. 786) verweist zusätzlich noch auf einen Artikel von Joseph Ratzinger (zum Zeitpunkt
des Lugmayr-Artikels bereits seit einigen Monaten (19.04.2005) sog. &quot;Papst Benedikt XVI.&quot;) im
&quot;Lexikon für Theologie und Kirche&quot; (LThK2, Das Zweite Vatikanische Konzil, I, Freiburg i.Br. u.a.
1966, 350):
&quot;Es gibt kein neues Dogma nach dem Konzil, in keinem Punkte.&quot;
Was kann man am unmissverständlich Eindeutigen eindeutig missverstehen?
Egal, was V2 gesagt hat: Alle entscheidenden Stellen sagen klipp und klar, dass bei V2 kein neues
Dogma verkündet wurde. Nochmals: Die Bringschuld des Häresie-Vorwurfs liegt einzig und allein
voll und ganz bei Schüller - und der bringt ganz und gar und restlos gar nichts!
Dass V2 als &quot;Pastoralkonzil&quot; undogmatisch war, steht aber nicht nur in verstaubten Akten und
Lexika, sondern quasi an jeder Häuserwand: Die faktische absolute Standard-Quelle sämtlicher V2Texte ist das &quot;Kleine Konzilskompendium&quot;, hg. von Karl Rahner und Herbert Vorgrimler. Praktisch
jeder V2-&quot;Theologe&quot; kennt das Konzilskompendium zwangsläufig.
Nur zwei V2-Texte tragen überhaupt die Bezeichnung &quot;Dogmatische Konstitution&quot;; die restlichen
vierzehn Texte sind bloße &quot;Konstitutionen&quot;, &quot;Dekrete&quot; oder &quot;Erklärungen&quot; - ohne jede Deklarierung
als &quot;dogmatisch&quot;. Rahner / Vorgrimler geben zu allen V2-Texten eine kurze Einführung. Was
schreiben sie u diesen beiden &quot;Dogmatischen Konstitutionen&quot;?
1. &quot;Lumen Gentium&quot;
&quot;Wenn auch ... kein neues Dogma definiert wurde, ...&quot;
Konzilskompendium, S. 105, Absatz 2
2. &quot;Dei Verbum&quot;
&quot;Das Konzil wollte zwar keine neuen Dogmen definieren, ...&quot;
Konzilskompendium, S. 361, Absatz 2
Noch zur Bedeutung Rahners: Bei einer Umfrage in der Zeitschrift &quot;Orientierung&quot; an der
&quot;Päpstlichen Universität Gregoriana&quot; i.J. 1981 bei den dortigen ca. tausend Theologiestudenten,
wen sie für den bedeutendsten Theologen überhaupt hielten, nannten fast die Hälfte Karl Rahner
und weniger als ein Drittel den hl. Thomas von Aquin. Eine Suche nach &quot;Rahner bedeutendster
Theologe&quot; ergibt zahlreiche Fundstellen.
Man könnte noch sehr vieles zu Schüller Häresie-Lüge anführen, z.B. den Umgang von Montini
und Wojtyla (&quot;Papst Johannes Paul II.&quot;) mit dem &quot;Konzilskritiker&quot; Marcel Lefebvre. Zwar haben
Montini und Wojtyla gegenüber und bzgl. Lefebvre permanent vehement betont, dass die V2-Texte
die Autorität des kirchlichen Lehramtes besitzen und man dementsprechend die V2-Texte gehorsam
annehmen müsse. Trotzdem wurde von der gesamten V2-&quot;Obrigkeit&quot; niemals irgendein
V2-&quot;Dogma&quot; erwähnt, und dementsprechend wurde Lefebvre für seine Ablehnung von V2-Texten
auch niemals als &quot;Häretiker&quot; bezeichnet. Die Exkommunikation wurde dann auch nur
ausgesprochen wegen der &quot;schismatischen Tat der unerlaubten Bischofsweihe&quot;.
Das unverbrüchliche und unverkürzte Festhalten des Angeklagten an allen katholischen Dogmen ist
unwiderlegbar bewiesenermaßen nicht &quot;selbstdefiniert&quot;. Hingegen ist Schüllers V2-&quot;Unfehlbarkeit&quot;
unwiderlegbar bewiesenermaßen &quot;selbstdefiniert&quot;, d.h. vollkommen radikal erlogen und exorbitant
Die Schwere des Häresie-Vorwurfs ist kaum zu überschätzen. Keineswegs nur der Angeklagte,
sondern tatsächlich jeder rechtgläubige Mensch wird von Schüller diffamiert als jemand, der es
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wagt, eine von Gott geoffenbarte und von der Kirche mit Glaubenspflicht vorgelegt Wahrheit zu
bezweifeln oder zu bestreiten. Jeder Rechtgläubige wird - ohne jeden Beweis und gegen jeden
Beweis! - quasi zum Größenwahnsinnigen abgestempelt, der sich über Gott und über die von Gott
eingesetzte Kirche aufplustert. Solche zutiefst verletzenden und verleumderischen Anschuldigungen
machen fassungslos.
Zu den Folgen der Häresie gehört der Verlust der kirchlichen Mitgliedschaft, s.:
a) Cat. Rom. I, 10,9: &quot;Daher kommt es, dass nur drei Menschenklassen von ihr [der Kirche]
ausgeschlossen werden: erstens die Ungläubigen, dann die Häretiker und Schismatiker, endlich die
Exkommunizierten ... Es ist jedoch nicht zu leugnen, daß sie unter der Gewalt der Kirche stehen,
um von ihr vor Gericht gerufen, bestraft und mit dem Bannfluche belegt zu werden ... Von den
übrigen aber, wenn auch noch so gottlosen und verbrecherischen Menschen, ist gar kein Zweifel,
dass sie noch in der Kirche verbleiben.&quot;
b) Papst Pius XII., Enzyklika &quot;Mystici Corporis&quot;, 1943: »Daß die Kirche ein Leib ist, sagen die
Heiligen Bücher des öfteren. &quot;Christus ist das Haupt des Leibes der Kirche&quot; (Col. l, 18.). Wenn aber
die Kirche ein Leib ist, so muß sie etwas Einziges und Unteilbares sein nach dem Worte des
heiligen Paulus: &quot;Viele zwar, bilden wir doch nur einen Leib in Christus&quot; (Rom. 12, 5.). Doch nicht
bloß etwas Einziges und Unteilbares muß sie sein, sondern auch etwas Greifbares und Sichtbares,
wie Unser Vorgänger sel. Anged. Leo XIII. in seinem Rundschreiben Satis cognitum feststellt:
&quot;Deshalb, weil sie ein Leib ist, wird die Kirche mit den Augen wahrgenommen&quot; (A. S. S., XXVIII,
p. 710.). Infolgedessen weicht von der göttlichen Wahrheit ab, wer die Kirche so darstellt, als ob sie
weder erfaßt noch gesehen werden könnte; als ob sie, wie man behauptet, nur etwas
&quot;Pneumatisches&quot; wäre, wodurch viele christliche Gemeinschaften, obgleich voneinander im
Glauben getrennt, doch durch ein unsichtbares Band untereinander vereint wären. [...] Den Gliedern
der Kirche aber sind in Wahrheit nur jene zuzuzählen, die das Bad der Wiedergeburt empfingen,
sich zum wahren Glauben bekennen und sich weder selbst zu ihrem Unsegen vom Zusammenhang
des Leibes getrennt haben, noch wegen schwerer Verstöße durch die rechtmäßige kirchliche
Obrigkeit davon ausgeschlossen worden sind. &quot;Denn - so sagt der Apostel - durch einen Geist
wurden wir alle zu einem Leibe getauft, ob Juden oder Heiden, ob Sklaven oder Freie&quot; (l. Cor. 12,
13.). Wie es also in der wahren Gemeinschaft der Christgläubigen nur einen Leib gibt, nur einen
Geist, einen Herrn und eine Taufe, so kann es auch nur einen Glauben in ihr geben (Eph. 4, 5.); und
deshalb ist, wer die Kirche zu hören sich weigert, nach dem Gebot des Herrn als Heide und
öffentlicher Sünder zu betrachten (Matth. 18, 17.). Aus diesem Grunde können die, welche im
Glauben oder in der Leitung voneinander getrennt sind, nicht in diesem einen Leib und aus seinem
einen göttlichen Geiste leben.«
Bei der Gelegenheit wird nun etwas ausführlicher belegt, dass die V2-Gruppe völlig häretisch ist,
und dass die Justiz und überhaupt die BRD sich der Nicht-Katholizität der V2-Gruppe vollkommen
bewusst ist, es aber nicht wahrhaben, d.h. nicht konsequent zugeben möchte, sondern stattdessen
eben nur mit aller Gewalt versucht, die Katholiken - darunter den Angeklagten - zum Schweigen zu
Eingangs wurde der Fall der häretischen &quot;katholischen Hochschule St. Georgen&quot; erwähnt. Das
Gericht erkannte die Richtigkeit der gegen St. Georgen vorgebrachten Häresievorwürfe an, s. Urteil
v. Landgericht Hanau/Main, Geschäftsnummer: 2 S 231/79, 11.12.1979 (zit. nach &quot;Una Voce
Korrespondenz&quot; (UVK) Nr. 2,1980):
&quot;Nach seinem detaillierten Sachvortrag, dem der Kläger nichts entgegenzusetzen hatte, hat der
Beklagte das Studium an der Hochschule St. Georgen deswegen abgebrochen, weil einer der
Dozenten, Pater Knauer, Thesen vertritt, die - insbesondere wegen Ablehnung gewisser katholischer
Dogmen - aus der Sicht der Lehre der katholischen Kirche häretischen Inhalts sind. [...] Geht man
davon aus, daß Pater Knauer häretische Thesen vertritt, ist er nach can. 1325 § 2 CIC ein Häretiker,
der nach can. 2314 § 1 CIC der Exkommunikation verfällt. Wenn die Hochschule die Tätigkeit
eines solchen Dozenten duldet, begeht sie nach can. 2316 CIC selbst einen Verstoß gegen den
Glauben und die Einheit der Kirche. Bei dieser Vorschrift gilt nämlich derjenige, der in irgendeiner
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Weise die Verbreitung der Häresie freiwillig und wissentlich unterstützt, als Häresie-Verdächtiger.
Daß in der Zulassung der Lehre Knauers und gar ihrer Erhebung zum Pflichtstoff eine
Unterstützung ihrer Verbreitung und damit vom Standpunkt der katholischen Theologie aus eine
Verbreitung der Häresie zu sehen ist, bedarf keiner weiteren Darlegung. Nach dem geltenden
Kirchenrecht wird mithin an der Hochschule St. Georgen keine katholische Theologie mehr gelehrt,
so daß dem Beklagten der erstrebte Abschluß in katholischer Theologie so lange, als die Thesen
Pater Knauers vertreten werden, nicht möglich ist.&quot;
Der V2-Pfarrer Hans Milch hatte zu diesem Grohe-Vorfall am 15.01.1980 Anzeigen in den
Zeitungen &quot;Die Welt&quot; und &quot;Frankfurter Allgemeine Zeitung&quot; veröffentlicht. Deshalb erklärte der
zuständige &quot;Bischof von Limburg&quot;, Wilhelm Kempf, direkt am Folgetag in einem Schreiben &quot;An
den Klerus irn Bistum Limburg AZ. 626/30/2&quot;, 16.01.1980:
»An der Hochschule St. Georgen lehrt niemand Theologie, der dazu nicht das &quot;nihil obstat&quot; seitens
der zuständigen römischen Kongregation und die &quot;missio canonica&quot; des Jesuitengenerals hat. Ich
werde diese Angelegenheit nicht auf sich beruhen lassen.«
Also Wilhelm Kempf gibt damit ganz ausdrücklich zu: Die &quot;zuständige römische Kongregation&quot; hat
&quot;nichts dagegen&quot; (nihil obstat), dass die V2-Studenten zum Bekenntnis von Häresien gezwungen
werden, und der &quot;Jesuitengeneral&quot; erteilt zu dieser Zwangshäresie noch den &quot;Verkündigungs- und
Lehrauftrag&quot; (&quot;missio canonica&quot;). Und mit dem &quot;Nicht-auf-sich-Beruhen-lassen&quot; meinte Wilhelm
Kempf dementsprechend auch keineswegs, dass er diese Zwangshäresie beenden wollte. Ganz im
Gegenteil: Er wollte dem Staat das unantastbare Recht und die indispensable Pflicht absprechen, die
offenkundige Wahrheit, hier bzgl. des Zustandes der V2-Gruppe, anzuerkennen. Denn jeder, sogar
der Staat, hat das unantastbare Recht und die indispensable Pflicht, sich über die wahre Kirche
Klarheit zu verschaffen, und jeder, sogar der Staat, hat auch das Recht und ggf. die Pflicht, einen
Häretiker als solchen öffentlich zu brandmarken, selbst wenn es z.B. ein arianisch gewordener
Bischof sein sollte.
Tatsächlich bestätigte das BVerfG die - von der V2-Gruppe selbst ja gar nicht bestrittene, sondern
bestätigte - V2-Häresie durch Nichtannahme einer von der V2-Leitung eingelegten Beschwerde.
Aber in vollendeter Schizophrenie bestätigte die Justiz damit auch unanfechtbar, dass eine
unwiderlegbar notorisch nichtkatholische Gemeinschaft, eben die V2-Gruppe, doch die katholische
Kirche sei, und dass nur solche Hochgrad-Häretiker, also manifeste Nichtkatholiken, das
Namensrecht an &quot;katholisch&quot; besitzen.
Aber selbst wer den Fall Giselbert Grohe / St. Georgen ignorieren wollte: Schlichtweg alles bezeugt
unausweichlich unübersehbar, dass die V2-Gruppe unmöglich die katholische Kirche sein kann.
Nur eben weigert sich praktisch jeder, aus den unleugbaren Fakten auch die unleugbaren
Sogar der öffentlich vor einem Millionenpublikum zelebrierte radikale Glaubensabfall (Apostasie)
führt zu keiner Reaktion, s. den Fall des sog. &quot;Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz&quot;,
http://gloria.tv/?media=25210:
»Am Karsamstag 2009 leugnete der Erzbischof von Freiburg und Vorsitzende der deutschen
Bischofskonferenz, Mons. Robert Zollitsch, den Sühnetod Christi. Hier auf Video:
http://www.gloria.tv/media/25131/embed/true/autostart/true/controls/false.swf
Damit hat er sich automatisch wegen Häresie selbst exkommuniziert.(excommunicatio latae
sententiae). [...] Erzbischof Zollitsch leugnete die Wahrheit der Bibel und den Sühneopfertod:
Erzbischof Zollitsch äußerte sich im Gespräch mit Meinhard Schmidt-Degenhard für die Sendung
„Horizente“ des deutschen Fernsehsenders ‘Hessischer Rundfunk’. Christus sei „nicht deswegen für
die Sünden der Menschen gestorben, weil Gott ein Sündopfer, einen Sündenbock gleichsam,
gebraucht hätte“ – so der Erzbischof. Der Heiland habe sich einfach mit dem Leiden der Menschen
bis zum Tod „solidarisiert“. Er habe gezeigt, daß auch das Leiden und der Schmerz von Gott
angenommen seien. Das ist für Mons. Zollitsch „diese große Perspektive, diese gewaltige
Solidarität“, die so weit gehe, daß er alles „mit“ mir leide. Schmidt-Degenhard hakte nach: „Sie
würden es jetzt nicht mehr so formulieren, daß Gott quasi seinen eigenen Sohn hingegeben hat, weil
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wir Menschen so sündig waren? So würden sie es nicht mehr formulieren?“ Erzbischof Zollitsch
bestätigte seinen Abfall vom katholischen Glauben mit einem klaren „Nein“« (Erzbischof Dr.
Robert Zollitsch ist EXKOMMUNIZIERT, napierski.wordpress.com, 09.01.2011).
10. &quot;Es könnten darüber hinaus weitere Gründe zur Unerlaubtheit seiner Weihe vorliegen. Gemäß
can. 1050 CIC n. 1 müsste er die gemäß can. 1032 § 1 erforderliche fünfjährige Studienzeit
nachgewiesen haben. Hierzu ist nichts ersichtlich&quot; (SPG 3,38-40).
Hier gilt mutatis mutandis das zur Taufe Gesagte: Der Angeklagte war Priesterkandidat in den
Priesterseminaren der V2-Bistümer Essen (Theologenkonvikt Bochum) und Chur (St. Luzi), und
besitzt ein &quot;sehr gutes&quot; Diplom der THC.
Die plötzliche und permanente Radikal-Amnesie der V2-Gruppe bzgl. des Angeklagten wurde oben
(zu 2,11-13 / kein gerichtsfestes Gutachten über den psychischen Zustand des Angeklagten) bereits
Material geboten.
Um der V2-Gruppe noch etwas auf die Sprünge zu helfen, hat der Angeklagte am 13.06.2014 zwei
Faxe verschickt
a) V2-Seminar Chur, Alte Schanfiggerstr. 7, CH-7000 Chur, Fax: +41 (0)81 254 99 98
Schicken Sie mir eine Bestätigung zu, dass ich 1993 als &quot;Priesterkandidat für das Bistum Chur&quot; im
&quot;Priesterseminar St. Luzi&quot; aufgenommen wurde.
Bestätigen Sie mir in diesem Schreiben auch, dass Ihnen folgende Dokumente vorgelegen haben:
- &quot;Firmbescheinigung&quot;
- Empfehlungsschreiben (Eignung als Priester) durch V2-&quot;Geistlichen&quot; (bei mir: &quot;Pfarrer&quot; Esters, D
- Jülich).«
b) V2-Stützpunkt Essen, +492012204570
Schicken Sie mir eine Bestätigung zu, dass ich 1987 als &quot;Priesterkandidat für das Bistum Essen&quot; im
Theologenkonvikt Bochum aufgenommen wurde.
- Empfehlungsschreiben (Eignung als Priester) durch zwei V2-&quot;Geistliche&quot; (bei mir: &quot;Pfarrer&quot;
Jansen, Jülich, und &quot;Pater&quot; Lienhard, Haus Overbach).«
Beide Schreiben blieben unbeantwortet. Soll man, darf man der V2-Gruppe ihre totale Amnesie
wirklich glauben? Jedenfalls hat die V2-Gruppe auch diese Chance nicht genutzt, den Aussagen des
Angeklagten zu widersprechen.
Wie kann man nun Schüller, der V2-Gruppe oder der Justiz noch irgendetwas glauben?
11. &quot;Mithin ist anzunehmen, dass der Angeklagte die Studien nicht geleistet hat&quot; (SPG 3,40-41).
Und wiederum gilt auch hier mutatis mutandis das zur Taufe Gesagte: Es ist nicht einsichtig, warum
aus der Unkenntnis einer Tatsache die Existenz oder Nichtexistenz &quot;anzunehmen&quot; ist. Es ist
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vollkommen leicht möglich und durchaus wahrscheinlich, dass jemand nicht gültig getauft wurde.
Ebenso ist vollkommen leicht möglich und durchaus wahrscheinlich, dass jemand das V2-&quot;Diplom&quot;
Die Absurdität dieser haltlosen, unsinnigen, unnötigen und v.a. in einem Strafprozess-Gutachten
absolut höchstgradig verbotenen Spekulationen über Dinge, die nachgeprüft werden können und
müssen, dient in diesem Fall der Diskreditierung des Angeklagten: Er erscheint als &quot;zu faul&quot; / &quot;zu
dumm&quot; für ein Theologiestudium. Er hat sich an der notwendigen fachlichen Ausbildung
vorbeigemogelt und ist in keiner Weise kompetent, sich über theologische Dinge irgendein Urteil zu
erlauben: Sei es zur Unfehlbarkeit von V2, zur Gültigkeit seiner Priesterweihe oder zu sonst etwas.
Nochmals: Die Tatsache des &quot;sehr guten&quot; V2-Studiums musste dem Gutachter absolut
unausweichlich bekannt sein: Selbst wenn man sich weigert, einfach den &quot;Begutachteten&quot; selbst zu
fragen, ist das Faktum eben absolut unübersehbar. Und wiederum: Angesichts eines so höchst
schicksalhaften Strafprozesses ist hier jede Leichtfertigkeit strengstens verboten.
12. &quot;Er hätte zur erlaubten Weihe zudem ein Weiheentlass-Schreiben gemäß can. 1015 § 1 seines
Inkardinationsordinarius vorlegen müssen. Dies ist erkennbar nicht geschehen&quot; (SPG 4,1f).
Schüller streckt seinen Text mit Belanglosigkeiten zur Frage, ob der Angeklagte V2-Mitglied ist.
13. &quot;Die Spendung [der Priesterweihe an den Angeklagten] war Herrn Schmitz in jedem Falle
verboten&quot; (SPG 4,20).
Zugegebenermaßen war Bischof Schmitz außerhalb der katholischen Kirche geweiht worden. Er hat
aber am 24.02.1978 öffentlich von seiner alt-römisch-katholischen Häresie abgeschworen. Bezeugt
wurde das u.a. von Marcel Lefebvre und Franz Schmidberger. Damit schloss Schmitz sich zwar
gleichzeitig der V2-Gruppe an (Lefebvre wurde zehn Jahre später &quot;exkommuniziert&quot;, d.h. aus der
V2-Gruppe ausgeschlossen), aber auch seine Lefebvre-Kollaboration widerrief Schmitz am
27.04.1981, indem er seinen Austritt aus und seine völlige Trennung von der LefebvreGemeinschaft schriftlich erklärte:
&quot;Obgleich ich mich jetzt und künftig auch weiterhin zu allen Glaubenssätzen der Katholischen
Kirche bekenne, fühle ich mich an die disziplinären Einschränkungen des von Ihnen und mir am 24.
Februar 1978 unterzeichneten Dokumentes nicht mehr gebunden.&quot;
Unbestreitbar ist, dass die Kirche zwar eine sichtbare Gemeinschaft ist (s.o. Pius XII., Mystici
Corporis). Subjektiv kann es trotzdem manchen Menschen in manchen Situationen nicht sofort ganz
leicht fallen, diese sichtbare Gemeinschaft genau zu erkennen. S. Seppelt-Löffler (Papstgeschichte,
München 1933, 228f) zum großen abendländischen Schisma (1378-1417), &quot;das so unendliches
Unheil über die Kirche gebracht hat&quot;: &quot;Eine trostlose Unsicherheit und Verwirrung erfaßte
infolgedessen die Gemüter; es war ja für die Zeitgenossen fast unmöglich, zur Klarheit darüber zu
kommen, wer denn der rechtmäßige Papst sei. So ist z. B. die hl. Katharina von Siena unermüdlich
und energisch für Urban VI. eingetreten, während Vincenz Ferrer, der gewaltige Bußprediger aus
dem Dominikanerorden, seinen großen Einfluß für die avignonesischen Päpste in die Waagschale
warf.&quot;
Die jetzige Situation ist zwar um ein Vielfaches unheilvoller und trostloser als das damalige
jahrzehntelange Schisma. Allerdings gibt es immerhin in einer Hinsicht keinerlei Unsicherheit und
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Verwirrung: Die V2-Gruppe ist definitiv nicht die katholische Kirche, weil sie eben ganz eindeutig
nicht die dafür notwendigen Wesensmerkmale besitzt.
Richtig ist, dass der Austritt eines V2-Angehörigen aus der V2-Gruppe grundsätzlich erst dann
moralisch zu verantworten ist, wenn man sich über das katholische Dogma und über die V2-Häresie
wirklich sorgfältig Klarheit verschafft hat. Auch der Angeklagte selbst hat, nachdem er mit dem
&quot;Sedisvakantismus&quot; konfrontiert wurde, sich noch mehrere Wochen für eine intensive
Quellenforschung Zeit genommen, um ausführlich sachlich-argumentativ seine Weigerung zu
begründen, sich eine (sakramental ungültige) &quot;Priesterweihe&quot; der V2-Gruppe verabreichen zu
lassen. Insofern ist auch die Odyssee von Bischof Schmitz ein Symptom der V2-Verwirrung.
Richtig ist, dass gem. der kirchlichen Ordnung auch nach Abschwören von allen Irrtümern und nach
Unterwerfung unter die rechtmäßige kirchliche Obrigkeit ein Exkommunizierter (wie Bischof
Schmitz es eindeutig war) erst durch die rechtmäßige kirchliche Obrigkeit von der
Exkommunikation formell losgesprochen werden muss, s. can. 2314 CIC der katholischen Kirche.
Schüllers zugrundeliegende Behauptung, dass die Lehre von der Epikie nicht existiert, ist aber
offenkundig falsch. S. Art. &quot;Situation&quot; (W. Rauch (Hg.), Lexikon des katholischen Lebens, Freiburg
1952, 1105-07, zur Epikie (aequitas / Billigkeit):
&quot;Die Epikie ist nicht nur ein Grundsatz der Auslegung hinsichtlich der Erfüllbarkeit eines Gesetzes
in einer bestimmten Situation, sondern eine sittliche Haltung. die auf das sachlich Geforderte, das
Situationsgerechte geht. Sie erlaubt ein Abweichen von der Forderung eines gegebenen Gesetzes,
wenn dieses sinnlos oder unverhältnismäßig belastend würde.&quot;
Eben weil kein Beweis vorliegt, dass die Epikie heute verboten sein könnte, ist es auch eine
offenkundige fundamentale Lüge, dass die Priesterweihe des Angeklagten durch Bischof Schmitz
&quot;in jedem Falle verboten&quot; gewesen sein soll. Der Angeklagte hält auch heutzutage, trotz resp.
wegen Unerfüllbarkeit des can. 2314 CIC, eine Versöhnung von Exkommunizierten mit der Kirche
für möglich. Im Falle von Schmitz geschah dies durch ein öffentliches Abschwören und öffentliches
Unterwerfen unter die Kirche. Ein solcher Akt müsste aber formell bestätigt werden oder ggf. als
unerlaubt verworfen werden (wodurch sich wiederum andere kirchenrechtliche und
moraltheologische Überlegungen ergäben), wenn wieder die reguläre kirchliche Ordnung besteht.
Ähnliches gilt für die Weitergabe der Bischofsweihen selbst in Zeiten der Sedisvakanz, obwohl für
die Bischofsweihe die päpstliche Erlaubnis erfordert ist.
Zudem stellt sogar der V2-CIC selbst in seinem Schlussparagraphen can. 1752 auf die Aequitas /
Billigkeit sowie auf das Heil der Seelen ab:
&quot;Bei Versetzungssachen sind die Vorschriften des can. 1747 anzuwenden, unter Wahrung der
kanonischen Billigkeit und das Heil der Seelen vor Augen, das in der Kirche immer das oberste
Gesetz sein muß.&quot;
Wie auch immer, es ist und bleibt unumstößliche Tatsache: Die V2-Gruppe hat als antichristliches,
kirchenzerstörendes Gebilde schlichtweg absolut gar keine Kompetenz, der Kirche Vorschriften zu
machen, Verbote zu erlassen oder Strafen zu verhängen.
14. &quot;Die Weihe des Angeklagten zum Priester war also entgegen nahezu aller Verbotsnormen des
Codex des Kanonischen Rechts erfolgt&quot; (SPG 4,23f).
Wie bewiesen, hat Schüller lauter Falschspekulationen und Lügen präsentiert. Er hat nichts zur
Stützung seiner eigenen Position vorgebracht und gleichzeitig die Beweise für die Richtigkeit der
Position des Angeklagten ignoriert und verdreht. Setzen, sechs.
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15. »Wer sich in Deutschland &quot;katholisch&quot; oder &quot;römisch-katholisch&quot; nennen darf, darüber befinden
die Diözesanbischöfe (vgl. BVerfG, Beschluss vom 31.03.1994 - 1 BvR 573/92, in: KirchE Bd. 32,
S. 129-133)« (SPG 4,39-5).
Diese Schüller-Lüge wurde zwar vom BVerfG verbrochen, aber Schüller hat sie sich zu eigen
Weil Schüller hier wieder einmal mit Lügen nachlegt, soll hier hingegen mit der Wahrheit
Die Fälle BverfG / St. Georgen sowie Robert Zollitsch wurden bereits erwähnt. Absolut
unverzichtbar für diesen BVerfG-Beschluss nun ist insbesondere das Buch von &quot;Deutsche
Bischofskonferenz&quot;, &quot;Katholischer Erwachsenen-Katechismus. Das Glaubensbekenntms der
Kirche&quot;, Bonn (2)1985. Im Vorwort schreibt der damalige Konferenz-Vorsitzende Joseph Höffner:
»Der Apostolische Stuhl hat mit Schreiben der Kleruskongregation vom 22. Dezember 1984 die
Herausgabe und Verbreitung des Katechismus &quot;Das Glaubensbekenntnis der Kirche&quot; durch die
Deutsche Bischofskonferenz gemäß can. 775 § 2 CIC genehmigt Ich danke der
Katechismuskommission, die den Text erarbeitet hat. Mein besonderer Dank gilt Herrn Professor
Dr. Walter Kasper, der bei der Erstellung des Textes die Hauptlast getragen hat Die deutschen
Bischöfe übergeben diesen Katechismus der Öffentlichkeit, insbesondere denen, die im Dienst der
Kirche mit der Verkündigung des Wortes Gottes und der Glaubensunterweisung beauftragt sind« (S.
Walter Kasper, geb. 1933, ist heute &quot;ein emeritierter Kurienkardinal und ehemaliger Präsident des
Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen&quot; und war &quot;bis zur Vollendung seines 80.
Lebensjahres Mitglied der Glaubenskongregation, der Kongregation für die orientalischen Kirchen,
der Apostolischen Signatur, des Päpstlichen Rates für die Gesetzestexte und des Päpstlichen Rates
für die Kultur&quot; (Wikipedia). Jorge Bergoglio, vulgo &quot;Papst Franziskus I.&quot;, schrieb erst kürzlich, am
21.05.2014, einen Brief an Kasper:
&quot;Du unser ehrwürdiger Bruder darfst, wie uns wohl bekannt ist, am 17. Juni dieses Jahres den
fünfundzwanzigsten Gedenktag Deiner Bischofsweihe feiern. [...] Nach Vollendung der
philosophischen und theologischen Studien wurdest Du im Jahre 1957 zum Priester geweiht.
Nachdem Du Dich mit Doktorat und Habilitation akademisch qualifiziert hattest, lehrtest Du an den
Universitäten von Münster und Tübingen. [...] Für Dein Wirken, das Du der Universalkirche hast
angedeihen lassen, hegen auch wir selbst eine große Wertschätzung. Wurdest Du doch bereits im
Jahre 1985 zum Spezialsekretär der Zweiten Außerordentlichen Generalversammlung der
Bischofssynode ernannt. In der Folge hast Du, ob als Bischof oder als Kardinal, die Kongregationen
und die anderen Dikasterien der Römischen Kurie überzeugend und klug mit Deinem Rat
unterstützt. Überdies sei dem Herrn Dank gesagt für Dein Glaubenszeugnis, für Deine Hirtensorge
zugunsten des Volkes Gottes, für Dein Geschick und Deine Energie in der Entwicklung der
systematischen Theologie, habendoch all diese Eigenschaften dazu beigetragen, dass sich Deine
theologische Sendung und Laufbahn aus Studium, Forschung und Gebet so organisch entwickelt
Für welche &quot;Theologie&quot; steht Kaper? S. &quot;Einführung in den Glauben&quot;, Mainz (7)1983 - d.h. kurz
vor Veröffentlichung des &quot;Katechismus&quot; der &quot;Deutschen Bischofskonferenz&quot;:
&quot;Dogmen können durchaus einseitig, oberflächlich, rechthaberisch, dumm und voreilig sein. Es geht
bei den unfehlbaren Sätzen auch nicht um Sätze, die apriori gar nicht falsch sein können, d. h. um
Sätze, die losgelöst von der Situation und ihrem Gebrauch gar keinen Irrtum beinhalten können.
Dogmen unterliegen der Geschichtlichkeit alles menschlichen Sprechens und sind konkret wahr nur
in bezug auf den ihnen entsprechenden Kontext. Sie müssen deshalb immer wieder neu ausgelegt
und in neue Situationen hinein übersetzt werden.&quot;
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Es ist bereits logisch zwingend, dass die Wahrheit sich nicht ändern kann. Speziell zum
Bedeutungswandel der Dogmen s. das Dogma: &quot;Wer sagt, es sei möglich, daß man den von der
Kirche vorgelegten Glaubenssätzen entsprechend dem Fortschritt der Wissenschaft gelegentlich
einen anderen Sinn beilegen müsse als den, den die Kirche verstanden hat und versteht, der sei
ausgeschlossen&quot; (NR 61, cf. DS 3043).
Kasper ist also mit seiner &quot;Situations- / Geschichtlichkeits- / Immer-wieder-neu-Dogmatik&quot;
manifest völlig vom Glauben abgefallen, d.h. er ist ein Apostat. Lt. Kasper sind Glaubenssätze nicht
bloß sinnlos und wertlos, sondern regelrecht gefährlich, denn sie sind keineswegs wirklich sicher
irrtumsfrei. Wenn man sie so glaubt, wie man es muss, d.h. wie die Kirche sie verstanden hat und
versteht, dann kann man gerade eben deswegen und dadurch in Irrtum fallen. &quot;Dogmen können
durchaus einseitig, oberflächlich, rechthaberisch, dumm und voreilig sein.&quot; Also die von Gott
geoffenbarte und von der Kirche mit Glaubenspflicht verkündete Wahrheit kann &quot;durchaus
einseitig, oberflächlich, rechthaberisch, dumm und voreilig sein.&quot; Wer war jetzt eigentlich
&quot;oberflächlich, rechthaberisch, dumm&quot; etc.? Die von Gott eingesetzte kirchliche Obrigkeit bei der
Dogmenformulierung? Gott selbst bei der Offenbarung? Jedenfalls muss jeder, der ein Dogma in
richtiger Weise glaubt, d.h. jeder Katholik, &quot;durchaus einseitig, oberflächlich, rechthaberisch, dumm
und voreilig sein.&quot; Wäre er nämlich nicht &quot;durmm&quot; etc., dann würde er solche gefährlichen
unfehlbar wandelbaren Lehrsätze wie die Dogmen unbedingt meiden wie der Teufel das
Weiter: Wusste Jorge etwa nicht, was Kasper für einer ist? Dazu O-Ton Jorge himself:
&quot;Die Wahrheit hat in keiner Enzyklopädie Platz. Die Wahrheit ist eine Begegnung&quot;
(&quot;Evangelisierung bedeutet nicht Proselytismus, also eine Abwerbung von Andersglaubenden. Das
hat Papst Franziskus diesem Mittwochmorgen beim Gottesdienst in der Casa Santa Marta betont&quot;,
Radio Vatikan, 08.05.2013). Wieso beschränkt sich Jorge nicht einfach aufs &quot;Begegnen&quot;? Mit
welchem Recht macht Jorge überhaupt noch den Mund auf, wenn er doch eh keine Wahrheit sagen
kann? Und wieso soll der Satz, dass es keine Wahrheit gibt, eigentlich wahr sein? Warum soll
Kaspers Dogma, dass Dogmen &quot;dumm&quot; sein können, nicht dumm sein, nicht situationsbedingt sein
und nicht ebenfalls der Geschichtlichkeit, dem &quot;Immer-wieder-neu&quot; unterliegen? Warum sollte
Kaspers Dogma von der Sinnänderung der Dogmen nicht immer wieder neu ausgelegt und in neue
Situationen hinein übersetzt werden müssen? Und selbst wenn Schüller - entgegen aller klaren
Beweise - nun doch noch ein V2-Dogma aus dem Hut zaubern könnte - warum sollte dieses V2Dogma dann nicht ebenso zeitbedingt und somit gefährlich sein wie die kirchlichen Dogmen?
Festzuhalten bleibt bei dem ganzen V2-Wirrwarr eigentlich nur, dass die Wahrheit in der V2Gruppe keinen Platz hat, d.h. dass die V2-Gruppe die Wahrheit verbannt hat.
Soviel zum V2-Shooting-Star Walter Kasper, dem Hauptautor des &quot;Katholischen ErwachsenenKatechismus&quot; der &quot;Deutschen Bischofskonferenz&quot;, der gem. unanfechtbarem Zwangsbeschluss des
Bundesverfassungsgericht die einzig wahre Lehre enthält. Also selbst wer sich weigert, in den
&quot;Katechismus&quot; hineinzuschauen, muss unausweichlich davon ausgehen, dass dieses Machwerk
radikal antichristlich ist.
Zudem wurde dieses Machwerk auch bereits direkt nach seinem Erscheinen öffentlich klar als
antichristlich entlarvt. Das BVerfG konnte und musste also unweigerlich wissen, dass sein
&quot;unanfechtbarer Beschluss&quot; rechtswidrig und rechtsunwirksam und seine Umsetzung strafbar ist. S.
z.B. Dr. phil. Diether Wendland [u.a. Autor für die Enzyklopädie &quot;Der Christ in der Welt&quot;], Das
»Credo« der Bischöfe der Deutschen Bischofskonferenz. Erläuterungen - Hinweise - Warnungen
zum sogenannten &quot;Katholischen Erwachsenen-Katechismus&quot;, Losheim 1986, S. 46.68:
»Wie nun aber kommen wohl die Bischöfe darauf, jene abgrundtief unwahre und perverse Lehre zu
verkünden: &quot;Jesus wagt im Gespräch mit Gott sogar die traut-familiäre Anrede 'abba', der im
übrigen zu Gott in keinem Familienverhältnis gestanden hat? So etwas kann nämlich bestenfalls nur
jemand wagen, der selbst nicht der Sohn Gottes ist, sonst wird die ganze Sache sinnlos. In diesem
Satz wird wieder einmal die Leugnung der Gottheit Jesu Christi evident. Außerdem hat Christus,
wenn er vom Vater sprach, niemals Gott &quot;in ganz einmaliger Weise als Vater&quot; angeredet, sondern
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immer nur &quot;erstaunlicherweise&quot; ganz eindeutig von &quot;meinem Vater&quot; gesprochen, angefangen, wie
uns überliefert ist, mit zwölf Jahren und zudem noch gegenüber seinen &quot;Eltern&quot;, und er hat
wiederum niemals von &quot;unserem Vater&quot; geredet, sondern eindeutig von &quot;euerm Vater&quot;. [...] Zudem
folgt aus der lrrlehre der Bischöfe, daß, wenn der liebe &quot;Jesus&quot; es &quot;sogar gewagt&quot; hat, traut-familiär
und sich somit anbiedernd &quot;abba&quot; zu sagen, er dann nicht einmal als Adoptivsohn bezeichnet
werden kann, sondern als jemand, der sich selbst dazu gemacht oder ernannt hat, was den lieben
Vater im Himmel ganz gewiß nicht erfreut haben dürfte, trotz traut-familiärer oder ganz intimer
&quot;personaler Beziehungen&quot; im &quot;Du zu Du&quot; oder &quot;Du auf Du&quot;. Kann man in Ansehung solchen
wahnhaften Unsinns eigentlich noch darüber lachen? Oder sollte man nicht besser jetzt schon die
Psychiatrie oder die Psychoanalyse vorsorglich bemühen? Schade, daß Sigmund Freud schon tot ist;
er hätte ein ergiebiges Arbeitsfeld gefunden (nicht bloß in Wien, Rom und Paris, sondern auch am
Sitz der Deutschen Bischofskonferenz). [...] Alles, was die Bischöfe [d.h. die V2-Funktionäre] mit
Hilfe eines katholisch klingenden Vokabulars lehren, ist eine Verdrehung und Verfälschung der
Wirklichkeit unter Prinzipien eines häretischen und apostatischen 'neuen Glaubens', in dem kein
Wort mehr seinen ursprünglichen Bedeutungsgehalt mehr besitzt. Wer das nicht erkennt, sollte sich
nicht einbilden, Waffen zu besitzen, um 'alle feurigen Geschosse des Bösen auszulöschen' (Eph
6,16)&quot;.«
Es steht also unumstößlich fest und musste dem BVerfG absolut bekanntsein, dass der Katechismus
ein Sammelsurium wahnhaften Unsinns ist.
Doch warum stört sich das BVerfG nicht an der offenkundigen Realität? Nun, zur sonstigen
&quot;christlichen Orientierung&quot; des Bundesverfassungsgericht s. z.B. seine anderen Meisterleistungen
wie Kruzifixverbot und Abtreibungserlaubnis. S. insbesondere die kirchenrechtlichen Feststellungen
zum vom BVerfG 1957 beschlossenen großen Konkordatsbruch. 1959 kommentierte der damals
bedeutendste deutsche katholische Kirchenrechtler, i.e. Klaus Mörsdorf (1909-1989; Lehrbuch des
Kirchenrechts, I. Band, München (10)1959, 69f):
&quot;Durch das im niedersächsischen Schulstreit ergangene Konkordatsurteil des
Bundesverfassungsgerichtes vom 26. März 1957 ist mit innerstaatlicher Wirkung die rechtliche
Fortgeltung des RK anerkannt, die praktische Durchführung der Schulbestimmungen des RK aber
in nebelhafte Ferne gerückt, weil nach der Meinung des Gerichts keine verfassungsrechtliche
Pflicht der Länder bestehe, das RK bei ihrer Schulgesetzgebung zu beachten. In diesem Ja und Nein
zeigt sich eine innere Widersprüchlichkeit des Urteils. [...] In den Ausführungen über die
Bundestreue (III) kommt das Gericht abschließend zu der Feststellung, daß rechtliche Folgen aus
einem den Bundesstaat verpflichtenden völkerrechtlichen Vertrag für die Gliedstaaten
ausschließlich nach Maßgabe des Verfassungsrechtes entstehen. Das Gericht mißachtet dabei die
anerkannte Lehre, daß sich kein Staat auf seine Verfassung berufen kann, um sich der Bindungen
eines gültigen völkerrechtlichen Vertrages zu entledigen, wobei es keinen Unterschied zwischen
übernommenen und überkommenen Bindungen geben kann. Die von dem Gericht unterstellte
'Dreiteilung des Bundesstaates', wonach Bund und Länder gleichsam Glieder eines imaginären
Gesamtstaates sind, 'denaturiert den Bundesstaat zu einem schizophrenen Partner völkerrechtlicher
Verträge', der nach innen nicht die Erfüllung der nach außen übernommenen Pflichten zu
gewährleisten vermag. Das Gericht hat diese Zwiespältigkeit bewußt in Kauf genommen und den
Ländern die verfassungsrechtliche Freiheit zum Konkordatsbruch eingeräumt [FN: W. Wengler,
NJW 1957, S. 1421, stellt mit Recht fest, das Urteil habe 'eine verfassungsrechtlich gesicherte
Freiheit zur Aufrechterhaltung der bereits vollzogenen Konkordatsbrüche und zur weiteren
Nichtbeobachtung des Konkordats' angenommen.]. Es ist damit über das Verhältnis von Kirche und
Staat hinaus eine ernste Lage geschaffen, weil das Vertrauen auf die Vertragstreue in seiner
rechtlichen Grundlage erschüttert ist.&quot;
Also: Die BRD, u.z. ganz konkret das BVerfG, hat &quot;das Vertrauen auf die Vertragstreue in seiner
rechtlichen Grundlage erschüttert&quot;. Muss man, darf man einem Gericht vertrauen, das im Umgang
mit der Kirche definitiv &quot;rechtsbrecherisch&quot;, &quot;innerlich widersprüchlich&quot;, &quot;schizophren&quot;
entscheidet? Darf man einem Staat blind vertrauen, der &quot;denaturiert&quot; ist?
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Und zur in der BRD herrschenden Zwangszivilehe s. wiederum Mörsdorf, II. Bd., II. Band,
München (9)1958, 147:
&quot;Die Zwangszivilehe widerspricht in zweifacher Hinsicht den in Art. 4 des GG gewährleisteten
Grundrechten: a) Der Anspruch des Staates auf Alleinherrschaft der standesamtlichen
Eheschließung verletzt die Glaubens- und Gewissensfreiheit (GG Art. 4,I). Der katholische Christ
kann nämlich eine wirkliche Ehewillenserklärung allein vor der Kirche abgeben; er kommt daher,
wenn er sich notgedrungen dem Staatsgesetz beugt, in die Zwangslage, gegen seine religiöse
Überzeugung zu handeln oder rein äußerlich eine leere Erklärung abzugeben. [...] b) Der Anspruch
auf Priorität der standesamtlichen Eheschließung vor der kirchlichen Trauung verletzt das Recht auf
ungestörte Religionsausübung (GG Art. 4,II). Indem der Staat die durch Ge1dbußdrohung
unterstützte Forderung erhebt, daß die kirchliche Trauung erst stattfinden darf, wenn die Ehe vor
dem Standesbeamten geschlossen ist, hindert er die Geistlichen an der freien Vornahme der
kirchlichen Trauung und verlegt dadurch den Verlobten den Weg zu einer religiösen Handlung. Das
bedeutet für den katholischen Christen, dass ihm der Staat den Zugang zu dem Sakrament
versperrt.&quot;
Cf. A. Perathoner, Das kirchliche Gesetzbuch, Brixen (4)1926, 362f:
&quot;Die Kirche muß schon aus dogmatischen Gründen die Zivilehe ablehnen. Die Ehe gehört ihrem
inneren Wesen nach und unter Christen auch der Sakramentalität nach in den Rechtsbereich der
Kirche. Die Zivilehe ist also ein Eingriff in die Jurisdiktion der Kirche und darum protestiert diese
gegen jede Form der Zivilehe, namentlich, soweit Katholiken in Betracht kommen. FN: Die Päpste
haben sich wiederholt über die Zivilehe in der schärfsten Weise ausgesprochen und sie als
Konkubinat bezeichnet. So sagt Pius IX. in seiner Allokution vom 27. Sept. 1852: «Kein Katholik
kann darüber in Unwissenheit sein, daß die Ehe in Wahrheit und Wirklichkeit eines der sieben
Sakramente ist, auf Christi Einsetzung beruhend, und daß deshalb jede andere Verbindung zwischen
Mann und Weib unter Christen, die nicht Sakrament ist, mag sie noch so sehr nach Zivilgesetzen
geschlossen sein (vom kirchlichen Standpunkte aus), an sich nichts anderes ist als ein schmählicher
und fluchwürdiger Konkubinat (turpis atque exitialis concubinatus»). Nicht minder scharf verurteilt
Leo XIII. die Zivilehe und nennt sie einen gesetzlichen Konkubinat («legalis concubinatus»),
Konst. «Inscrutabili» vom 21. April 1878) und sagt (Konst. «Arcanum» vom 10. Februar 1880), daß
die Zivilehe nichts mehr sei als eine durch das bürgerliche Recht eingeführte Zeremonie («pluris
esse non posse, quam ritum aut morem jure civili introductum»). In ähnlich scharfer Weise wird in
verschiedenen Erklärungen der Pönitentiarie und Konzilskongregation gegen die Zivilehe Stellung
genommen.&quot;
Ein Staat, der permanent eklatant die Glaubens- und Gewissensfreiheit verletzt, der die Bürger zur
Heuchelei zwingt, der den Bürgern den Zugang zum Sakrament versperrt, der skrupellos einen
Konkubinats-Fetischismus propagiert - so ein Staat soll also gem. BVerfG das allerletzte Wort
haben, wenn es um die göttliche Wahrheit geht. Einem solchen Staat muss man sich blind
unterwerfen, wenn um ewige Seligkeit oder ewige Verdammnis geht.
Und wiederum: Das absolut einzige, was Schüller zu seiner &quot;Rechtfertigung&quot; vorbringen kann, ist
der Zirkelschluss, d.h. den Verweis auf eine Organisation, die bereits rein objektiv schon gar nichts
zu kirchlichen Interna sagen kann, die aber obendrein auch noch durch ärgste
Kompetenzüberschreitungen und Rechtsbrüche aufgefallen ist. Hier stützen sich Heuchler
gegenseitig. Die BRD zwingt zur Heuchelei - das ist auch die treffende Überschrift für den
Strafprozess, in dessen Mittelpunkt das Pseudo-Gutachten von Schüller steht.
Bei der Gelegenheit auch ein Blick in die Geschichte: Was kann passieren, wenn der Staat sich das
Recht anmaßt, über die Frage nach der wahren Kirche zu entscheiden?
S. z.B. Kaiser Constantius II., der die Irrlehre des Arianismus (Leugnung der Gottheit Christi)
»Ihren Höhepunkt erreichte die Häresie unter Kaiser Konstantius, so daß mit Rücksicht auf jene
Zeit der hl. Hieronymus in die Klage ausbrach: &quot;Der ganze Erdkreis seufzte und erstaunte, daß er
arianisch geworden.&quot; Es gibt außer dem Protestantismus keine Irrlehre, die solche Verbreigung
Falschgutachten von Thomas Schüller - 23.06.2014 - Pater Rolf Lingen, 46282 Dorsten, S. - 22 - /
gewonnen, so viel Unheil gestiftet und solche Verwirrung der Geister angerichtet hat wie die der
Arianer. Selbst fromme Männer ließen sich täuschen, heilige Bischöfe schwankten, eigene Synoden
wurden im Osten und Westen dafür und dagegen abgehalten, sogar ein Papst (Liberius) kam, wenn
auch unbegründet, in den Verdacht der Häresie« (M. Bader, Lehrbuch der Kirchengeschichte,
Innsbruck (10)1925, S. 55).
Weil Papst Liberius die arianische Irrlehre nicht unterstützte, wurde auf Betreiben des Kaisers ein
Gegenpapst (Felix II.) gewählt und von drei arianischen Bischöfen geweiht. Hingegen der
glaubenstreue und von der Kirche später heiliggesprochene und zum Kirchenlehrer erhobene
Bischof Athanasius wurde mehrfach verbannt.
S. auch Kaiser Ludwig der Bayer: Dieser bestimmte den schismatischen Minoriten Peter von
Corvara (Pietro Rainalducci) zum Gegen-&quot;Papst Nikolaus V.&quot; - und das sogar &quot;nach Befragen des
Volkes&quot; (J. Marx, Lehrbuch der Kirchengeschichte, Trier (8)1922, 479). Aber trotz Kaiser und Volk
war Rainalducci niemals Papst. Die katholische Kirche erkennt also selbst Kaisern kein Recht zu,
gegen den katholischen Glauben zu entscheiden.
Laut Dogma ist die wahre Kirche Christi sichtbar und als solche, d.h. als die wahre Kirche Christi
erkennbar, namentlich an den ihr eigentümlichen Merkmalen einig, heilig, katholisch und
apostolisch (cf. M. Premm, Katholisch Glaubenskunde, Bd. 2, Wien 1952, 480f). Diese
Erkennbarkeit hängt also nicht an wankelmütigen Menschen, die ja - wie z.B. die arianischen
Bischöfe - vom Glauben abfallen können und sich damit von der wahren Kirche trennen. Die
Kirche ist nicht definiert durch die weiße Soutane im Vatikan, sondern durch die - zwangsläufig
unwandelbare - Wahrheit. S. Paulus, Galaterbrief 1,8f:
&quot;Aber selbst wenn wir oder ein Engel vom Himmel euch ein anderes Evangelium verkündeten, als
wir euch verkündet haben: er sei verflucht! Wie wir es schon früher gesagt haben, so wiederhole ich
es jetzt: Wenn jemand euch ein anderes Evangelium verkündet, als ihr empfangen habt: er sei
verflucht!&quot;
Zu der Häresie, dass einzig und allein der Staat bestimmen kann und darf, wer katholisch ist, s. im
Neuen Testament:
&quot;Nehmt euch in acht vor den Menschen! Denn sie werden euch den Gerichten ausliefern und in den
Synagogen euch geißeln. Ja, um meinetwillen werdet ihr vor Statthalter und Könige geführt werden,
um Zeugnis zu geben vor ihnen und vor den Heiden&quot; (Mt 10,17f). Und: &quot;Man muß Gott mehr
gehorchen als den Menschen&quot; (Apg 5,29).
S. zudem Papst Pius IX., Enzyklika »Quanta cura«, 08.12.1864:
&quot;Andere hingegen wagen es, die ruchlosen und oft verurteilten Lügen der Erneuerer wieder
aufzugreifen und mit einer besonderen Unverschämtheit die höchste Gewalt der Kirche und des
Heiligen Stuhles, die ihr von Christus dem Herrn übertragen wurde, der Willkür der staatlichen
Macht zu unterwerfen und alle Rechte dieser Kirche und des Heiligen Stuhles zu leugnen, welche
zur äußeren Ordnung gehören. Sie schämen sich nicht zu behaupten: Die Gesetze der Kirche
verpflichteten nur dann im Gewissen, wenn sie durch die staatliche Behörde veröffentlicht würden.
Die Verfügungen und Dekrete der Römischen Päpste, welche die Religion und die Kirche betreffen,
bedürften der Bestätigung und Billigung, zumindest aber der Zustimmung der Staatsgewalt. Die
Apostolischen Konstitutionen, durch welche die geheimen Gesellschaften, ganz gleich, ob von
ihnen der Eid auf Geheimhaltung verlangt wird oder nicht, und deren Anhänger und Begünstiger
mit dem Ausschluß aus der Kirche bestraft werden, hätten keine bindende Kraft in den Ländern des
Erdkreises, wo solche Vereinigungen von der staatlichen Regierung geduldet werden. Die
Exkommunikation, die vom Konzil von Trient und von den Römischen Päpsten über diejenigen
verhängt wurde, die gegen die Rechte und Besitztümer der Kirche vorgehen und an sich reißen,
beruhe auf einer Vermischung der geistlichen Ordnung mit der politischen und staatlichen Ordnung
zur Verfolgung eines rein weltlichen Gewissens. Die Kirche dürfe nichts verfügen und entscheiden,
was die Gewissen der Gläubigen im Hinblick auf den Gebrauch der zeitlichen Dinge binden könnte.
Es entspreche den Grundsätzen der heiligen Theologie und des öffentlichen Rechts, das
Falschgutachten von Thomas Schüller - 23.06.2014 - Pater Rolf Lingen, 46282 Dorsten, S. - 23 - /
Eigentumsrecht an Gütern, welche sich im Besitz der Kirche, der Ordensgemeinschaften und
anderen frommen Institutionen befinden, der Staatsregierung zuzuerkennen und für sie in Anspruch
zu nehmen. Sie schämen sich nicht, sich offen und vor der ganzen Welt zu dem Ausspruch und
Grundsatz der Irrlehrer zu bekennen, aus dem so viele verkehrte Meinungen und Irrtümer
hervorgehen. Sie erklären nachdrücklich: Die Gewalt der Kirche sei nicht kraft göttlichen Rechtes
getrennt und unabhängig von der staatlichen Gewalt. Eine solche Trennung und Unabhängigkeit
könne nicht aufrechterhalten werden, ohne daß die Kirche in wesentliche Rechte der staatlichen
Gewalt eingreifen und dieselbe an sich reißen würde. [...] Inmitten einer so großen Anzahl von
verkehrten und entarteten Meinungen haben Wir, im vollen Bewußtsein Unserer Apostolischen
Pflicht und in Unserer höchsten Sorge um unsere heilige Religion, die gesunde Lehre und das Uns
von Gott anvertraute Heil der Seelen sowie für das Wohl der menschlichen Gesellschaft selbst,
erneut Unsere Apostolische Stimme erhoben. Deshalb verwerfen, verbieten und verurteilen Wir,
kraft Unserer Apostolischen Autorität, alle und jede in diesem Schreiben einzeln erwähnten
verkehrten Meinungen und Lehren. Wir wünschen und befehlen, daß dieselben von allen Kindern
der katholischen Kirche als verworfen, verboten und verurteilt betrachtet werden.&quot;
Es ist also absolut unleugbar: Wer sich - wie die V2-Gruppe und die BRD - zu der Ansicht bekennt,
die Kirche sei dem Staat unterworfen, der ist ein Häretiker und damit aus der Kirche
ausgeschlossen. Jede Befolgung oder gar Durchsetzung dieser Häresie wäre rechtswidrig.
16. »Falls er [der Angeklagte] katholisch getauft wurde, ist er Straftäter in der Kirche, dessen Strafe
u. U. noch von der zuständigen kirchlichen Autorität festgestellt werden muss« (SPG 5,7-9).
Wie Schüller wusste, wurde der Angeklagte 1967 in einer V2-Pfarre getauft - aber noch vor dem
&quot;Novus ordo&quot; und noch immer gültig. Die Problematik der V2-Taufen, die erst 1969 eingeführt
wruden, ergibt sich zudem vornehmlich wegen der fragwürdigen V2-Intention als auch wegen der
in der V2-Gruppe beliebten Benetzungstaufe. Auch dies braucht hier nicht entfaltet zu werden.
Aber trotz der Taufe in einer V2-Pfarrei bleibt ja die Tatsache, dass die V2-Gruppe eben nicht die
Kirche ist und rein gar nichts zu melden hat. Dass eine V2-Pfarre gewählt wurde, lag zudem einzig
und allein an dem von der V2-Gruppe permanent manifest eklatant verbrochenen Missbrauch von
Titeln / Amtsanmaßung. Es ist schon seit Jahrzehnten allerhöchste Zeit, dass der V2-Gruppe das ihr
illegal angedichtete Namensrecht nun auch faktisch entzogen wird und sie für ihren gigantischen
Betrug mit der ganzen Härte des Gesetzes bestraft und zur Restitution gezwungen wird.
Und schließlich: Zu einer Straftat gehört der Nachweis, dass ein bestimmter Sachverhalt vorliegt,
der einen bestimmten Straftatbestand erfüllt. Weder zum Sachverhalt noch zum Tatbestand liefert
Schüller in seinem umfangreichen Wust irgendetwas Vernünftiges. Er verdreht eifrig die Fakten,
verliert sich in unlösbare Widersprüche, fabuliert grundlos und gerne auch mit falschen Ergebnissen
und verkauft das ganze lügnerisch als entsprechend den &quot;geltenden Bestimmungen des Kanonischen
Rechts&quot;. Dass er den Begriff &quot;Straftäter&quot; pointiert im Schlusssatz nutzt, u.z. in einem so überaus
bedeutungsvollen Strafprozess, ist mit der Klassifizierung als Verleumdung nur unzureichend
Schluss: Die Autorität des Schüller-Textes
Falschgutachten von Thomas Schüller - 23.06.2014 - Pater Rolf Lingen, 46282 Dorsten, S. - 24 - /
Bereits vor über zwei Monaten, am 07.04.2014, wurde folgendes Schreiben an zahlreiche Stellen
verschickt (deutschsprachige V2-&quot;Diözesen&quot;, &quot;Wir sind Kirche&quot; / &quot;KirchenVolksBewegung&quot;,
Staatsanwaltschaft Essen etc.):
»In der Sache Thomas Schüller www.kirchenlehre.com/schueller.htm sieht es derzeit gar nicht gut
aus - für Schüller.
Schüller wird dabei beurteilt als Repräsentant der V2-Sekte, m.a.W. seine o.g. Lügen-Orgie ist in
Verantwortung der V2-Sekte entstanden und muss auch von der V2-Sekte vollumfänglich
verantwortet werden. Fairerweise wird den angeschriebenen V2-&quot;Diözesen&quot; hiermit die
Möglichkeit zur Beantwortung einiger Fragen eingeräumt. Die Aktivisten von
&quot;KirchenVolksBewegung&quot; / &quot;Wir sind Kirche&quot; dürfen natürlich auch antworten. Diese Gelegenheit
wird ihnen eingeräumt speziell wegen ihrer Aktivitäten in Sachen &quot;Memorandum&quot;, aber auch
wegen des exzessiven V2-Fetischismus.
Und &quot;Staatsanwaltschaft Essen&quot; darf sprachlos zusehen, wie das von ihr selbst
zusammengepanschte Lügengebäude immer schneller und umfangreicher zusammenstürzt. Die
1. Müssen die Beschlüsse von &quot;Vatikanum 2&quot; mit göttlichem und katholischem Glauben geglaubt
2. Hat einer der angeschriebenen V2-&quot;Diözesen&quot; das o.g. Schüller-Gutachten verworfen, resp. tut er
es jetzt? Hinweis: Wenn das Gutachten nur teilweise verworfen wird, müssen die jeweils
verworfenen Passagen genau bezeichnet werden. Alles, was nicht ausdrücklich verworfen ist, steht
also ganz in der Verantwortung der V2-Sekte. D.h. wird diese Frage nicht oder negativ beantwortet,
ist dies eine positive Erklärung, dass die angeschriebenen V2-&quot;Diözesen&quot; vollumfänglich zu diesem
Gutachten stehen und vollumfänglich die Verantwortung für alle darin enthalteten Aussagen tragen.
3. Hat einer der angeschriebenen V2-&quot;Diözesen&quot; Maßnahmen gegen Schüller eingeleitet wegen des
&quot;Memorandum Kirche 2011&quot;, resp. tut er es jetzt? Hier gilt das zu 2. Gesagte analog.«
Keine einzige Stelle hat geantwortet. Die Schüller-Behauptungen, z.B. dass in der V2-Gruppe
niemand etwas von der Taufe oder dem Studium des Angeklagten weiß, sind also ganz und gar und
restlos von der V2-Gruppe getragen. Wollte sich der Angeklagte mit der V2-Gruppe versöhnen und
aktives eifriges Mitglied in der sog. &quot;Kinderficker-Sekte&quot; werden, dann müsste er z.B. auch die V2Häresie-Schizophrenie rückhaltlos bekennen (wie immer das geschehen soll) und erklären, dass
auch er selbst treu und gläubig annimmt, kein &quot;Diplom katholische Theologie&quot; zu besitzen.
- Pressemeldung: Hinweise zum katholischen Namensrecht Begriffsbestimmung
Wikipedia liefert am 24.10.2011 folgende Begriffserklärungen: &quot;Ein Zirkelschluss, auch
Zirkelbeweis, logischer Zirkel, Diallele oder hysteron proteron (altgriechisch, wörtlich das Spätere
vor dem Früheren), ist ein Beweisfehler, bei dem die beweisenden Behauptungen das erst noch zu
Beweisende schon enthalten. Der Zirkelschluss ist also der Versuch, eine Aussage durch Deduktion
zu beweisen, indem die Aussage selbst als Voraussetzung verwendet wird.&quot; &quot;Eine Petitio principii
(lat. „Inanspruchnahme des Beweisgrundes“; engl. „begging the question“), auch circulus in
demonstrando und circulus in probando ist ein Scheinbeweis, bei dem eine Behauptung durch
Aussagen begründet wird, welche die zu beweisende Behauptung schon als wahr voraussetzen.&quot;
Die Gruppe des Zweiten Vatikanischen Konzils (V2) ist eine Gegenbewegung zur katholischen
Kirche. Unleugbar unübersehbar symptomatisch für den antikirchlichen V2-Charakter ist die
Falschgutachten von Thomas Schüller - 23.06.2014 - Pater Rolf Lingen, 46282 Dorsten, S. - 25 - /
Leugnung des Dogmas von der Heilsnotwendigkeit der Kirche im V2-Text &quot;Unitatis Redintegratio&quot;
I,3, was sich in den verschiedensten &quot;ökumenischen&quot; / &quot;interreligiösen&quot; Veranstaltungen
niederschlägt. Zur Tatsache, dass der Stuhl (sedes) Petri also derzeit nicht rechtmäßig besetzt,
sondern vakant ist, s. die zahlreichen, logischerweise unwiderlegt gebliebenen Studien des
&quot;Sedisvakantismus&quot; (engl. &quot;sedevacantism&quot;).
Der Verf. war 1995, noch als sog. &quot;Priesterkandidat&quot; der V2-Gruppe, &quot;Sedisvakantist&quot; geworden.
1.Zu Beginn seiner publizistischen Tätigkeit registrierte er für seinen katholischen
Informationsdienst &quot;KzM - Kirche zum Mitreden&quot; die Domain katholisch.de und bot der V2Gruppe an, ihr diese Domain sofort zu überlassen. Die V2-Gruppe brauchte lediglich den Nachweis
zu erbringen, die katholische Kirche zu sein. Dieser Nachweis ist absolut zwingend erforderlich, um
einen Domain-Anspruch zu haben. Die V2-Gruppe sperrte sich allerdings hartnäckig gegen dieses
Angebot und klagte statt dessen vor einem BRD-Gericht auf Herausgabe dieser Domain. Die
komplette Begründung der V2-Klageschrift:
»Der durch den Kläger vertretenen Katholischen Kirche steht das alleinige Entscheidungsrecht über
die Verwendungswörter &quot;katholisch&quot; und &quot;katholisch.notrix&quot; zu. Der geltend gemachte
Unterlassungsanspruch gegen den Beklagten ergibt sich aus §§ 823 i.V.m. 12 BGB. a) Der als
Körperschaft des Öffentlichen Rechts organisierte klägerische Verband der Bistümer ist hinsichtlich
des Namensschutzes der katholischen Kirche aus § 12 BGB aktivlegitimiert. b) Die Bezeichnung
&quot;katholisch&quot; benennt die römische-katholische Amtskirche und unterscheidet sie in der
Öffentlichkeit von anderen Religionsgemeinschaften, Glaubensrichtungen oder Sekten. Dem Wort
&quot;katholisch&quot; kommt eine namensmäßige Kennzeichnungskraft für die Katholische Kirche im
Verhältnis zu anderen Religionsgemeinschaften zu. Der BGH hat dies zutreffend in seinem Urteil
vom 24.11.1993 herausgestellt, das als Anlage K 3 (dort Blatt 9 ff. des Entscheidungsabdrucks)
beigefügt wird.«
2. Derzeit ist bei Amtsgericht Dorsten ein Strafverfahren gegen den Verf. anhängig, u.z. beim
Schöffengericht, d.h. die Straferwartung liegt bei unbedingter Gefängnisstrafe von zwei bis vier
Jahren. Die Staatsanwaltschaft Essen klagt den Verf. an, sich unrechtmäßig als katholischer Priester
zu bezeichnen. Zur Stützung der Anklage hat das Gericht von der V2-Gruppe ein sog. &quot;Gutachten&quot;
(17.08.2011) eingeholt, worin wiederum der V2-Anspruch auf den Titel katholische Kirche
begründet wird, u.z. folgendermaßen:
»Wer sich in Deutschland &quot;katholisch&quot; oder &quot;römisch-katholisch&quot; nennen darf, darüber befinden die
Diözesanbischöfe (vergl. BVerfG 1 BvR 573/92«.
Kurz: Über 15 Jahre lang hat der Verf. immer wieder die V2-Gruppe um einen Nachweis gebeten,
mit welchem Recht sie sich als &quot;katholische Kirche&quot; bezeichnet. Diese zahlreichen Anfragen
wurden einzig und allein mit Verweis auf rein weltliche BRD-Gerichte beantwortet, und obendrein
wurde der Verf. von BRD-Gerichten gezwungen, der V2-Gruppe das katholische Namensrecht
zuzubilligen. In den vorgebrachten BRD-Urteilen wird allerdings auch nichts bewiesen, sondern
eben nur grundlos, d.h. v.a. widervernünftig, somit illegal und nichtig der V2-Gruppe das
Namensrecht zugesprochen. Damit ist die petitio principii bereits perfekt.
Zur Verdeutlichung hat der Verf. am 08.05.2009 eine Petition eingereicht: »Der Deutsche Bundestag
möge beschließen ... dass die Gruppe des sog. &quot;Zweiten Vatikanischen Konzils&quot; (V2) nicht mehr
fälschlich als &quot;katholische Kirche&quot; ausgegeben wird.« Die Petition wurde vom Petitionsausschuss
am 17.06.2009 abgelehnt mit der Begründung: &quot;Die Bewertung des Zweiten Vatikanischen Konzils
ist vor dem Hintergrund der grundgesetzlich garantierten Trennung von Staat und Kirche eine
Angelegenheit der katholischen Kirche.&quot;
Falschgutachten von Thomas Schüller - 23.06.2014 - Pater Rolf Lingen, 46282 Dorsten, S. - 26 - /
Nachdem die V2-Gruppe die katholisch-Domain vom Verf. erfolgreich freigeklagt hatte, erinnerte
der Verf. daran, dass KzM die ursprüngliche Seite der Domain katholisch.de ist. Dies kann jeder bei
der Denic bestätigen lassen und sofort anhand der WayBackMachine von archive.org überprüfen
(http://www.webcitation.org/62g7q9PXu). Für diesen Hinweis auf eine öffentliche Tatsache
beantragte die V2-Gruppe erfolgreich eine Bestrafung: Der Verf. wurde dafür zu Gefängnis
In dem aktuellen Strafprozess wiederum wurde dem Verf. nachdrücklich seine Verpflichtung
eingeschärft, das sog. &quot;Gutachten&quot; als unfehlbare Lehre anzunehmen. D.h. wenn der Verf. sich dem
Gutachten nicht in allem absolut bedingungslos unterwirft, macht er sich strafbar. Konkrete
Beispiele: Laut V2-&quot;Gutachten&quot; liegt kein Nachweis vor, dass der Verf. die Studien der
V2-&quot;Theologie&quot; geleistet hat, so dass anzunehmen sei, dass diese Studien auch nicht geleistet
wurden. Das Problem: Die V2-Gruppe hat höchstselbst den Verf. jahrelang als &quot;Priesterkandidat&quot;
geführt, u.z. an der Uni Bochum und der &quot;Theologischen Hochschule Chur&quot;. Schließlich hat sie
dem Verf. ein &quot;Diplom katholische Theologie&quot; mit dem Prädikat &quot;sehr gut&quot; ausgestellt. Der Verf.
muss nun gem. V2-Gutachten annehmen, diese Studien nicht geleistet zu haben. Insbesondere wäre
es strafbar, wenn er auf sein V2-&quot;Diplom&quot; hinweist. Ein anderes Beispiel: Laut &quot;Gutachten&quot; sind die
V2-Texte allesamt Dogmen. Das Problem: Sogar Joseph Ratzinger (seit 19.04.2005 sog. &quot;Papst
Benedikt XVI.&quot;) höchstselbst hat am 13.07.1988 zu V2 erklärt:
&quot;Die Wahrheit ist, daß dieses besondere Konzil kein Dogma definiert hat und es bewußt vorgezogen
hat, als bloß pastorales Konzil auf einer bescheideneren Ebene zu bleiben. Aber viele behandeln es,
als ob es sich in eine Art Superdogma verwandelt hätte, das allem anderen die Bedeutung raubt.&quot;
Würde der Verf. diese Ratzinger-Rede zitieren, machte er sich strafbar. Das &quot;Gutachten&quot; wimmelt
nur so von derlei Problemen.
Die rigorosen Bestrafungen des Verf. ergeben sich aus dem Schutz des eigentlichen Rechtsguts, i.e.
der absolut vollkommen uneingeschränkten Handlungsfreiheit der BRD-Machthaber
(Fachbezeichnung: &quot;freiheitlich-demokratische Grundordnung&quot;). Damit also niemand es wagen
kann, Entscheidungen der Machthaber in Frage zu stellen, geschweige denn als falsch aufzuzeigen,
greift die BRD zu schwersten Zwangsmaßnahmen, um das Bekanntwerden elementar wichtiger
Tatsachen zu unterdrücken. Entsprechende Forderungen seitens der V2-Gruppe werden also sehr
schnell und großzügig bewilligt.
Fairerweise ist einzuräumen, dass diese Politik keinesfalls auf Kirchenfragen beschränkt ist. Man
denke an die aktuelle Debatte um den Bundestrojaner &quot;Ozapftis&quot;. Zum Funktionsumfang gehört die
Übertragung strafbaren Materials wie z.B. Kinderpornos auf die Computer von Unschuldigen. Die
BRD kann strafbares Material auf einen fremden Rechner laden, den fremden Rechner dann
beschlagnahmen, dort dieses strafbare Material nachweisen und dafür den Computerbesitzer
verurteilen. So lässt sich die &quot;freiheitlich demokratische Grundordnung&quot; besonders leicht und
effektiv durchsetzen. Der Chaos Computer Club (CCC) hat diese Anwendungsmöglichkeit
offengelegt. Daraufhin verfasste der Wissenschaftliche Dienst des Bundestages ein Gutachten, dass
die Veröffentlichung durch den CCC eine Straftat gewesen sein könnte, namentlich Strafvereitelung
gem. § 258 StGB. Damit schließt sich dann wieder der Zirkel.
Doch zurück zur katholischen Kirche: Bevor man sich den klaren Vorschriften von V2-Gruppe und
BRD zum katholisch-Namensrecht unterwirft, sollte man bedenken, dass es hier um die Frage nach
der wahren Kirche geht, d.h. angesichts des Dogmas von der Heilsnotwendigkeit der Kirche geht es
um ewige Seligkeit oder ewige Verdammnis. Cf. A. Lang (Fundamentaltheologie, Bd. 2, München
1954, 4): &quot;Gegenüber der Forderung der Kirche auf unbedingten Glauben, unentwegte
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Ob konkret der Verf. berechtigt ist, die erzwungene Unterwerfung unter V2-Gruppe / BRD zu
leisten, lässt sich z.B. anhand der Enzyklika &quot;Mit brennender Sorge&quot; beantworten (Papst Pius XI.,
14.03.1937): &quot;Die erste, die selbstverständlichste Liebesgabe des Priesters an seine Umwelt ist der
Dienst an der Wahrheit und zwar der ganzen Wahrheit, die Entlarvung und Widerlegung des
Irrtums, gleich in welcher Form, in welcher Verkleidung, in welcher Schminke er einherschreiten
mag. Der Verzicht hierauf wäre nicht nur ein Verrat an Gott und Eurem heiligen Beruf, er wäre auch
eine Sünde an der wahren Wohlfahrt Eures Volkes und Vaterlandes.&quot;
Pressemeldung: Zu Johannes Dörmann, &quot;Assisi: Anfang einer neuen Zeit&quot;
Am 27.04.2014 soll der Koranküsser Karol Wojtyla (&quot;Papst Johannes Paul II.&quot;) von Jorge Bergoglio
(&quot;Papst Franziskus I.&quot;) angeblich &quot;heiliggesprochen&quot; werden. Deshalb sei hier an eine Aufsatzreihe
von Johannes Dörmann erinnert: &quot;Die eine Wahrheit und die vielen Religionen. Assisi: Anfang einer
neuen Zeit&quot;: Respondeo 8, Abensberg 1988 (aus &quot;Theologisches&quot; 2/1986 - 9/1987; hinfort &quot;R8&quot;).
Wie Dörmann einleitend bemerkt, wird der Vortrag von Karl Rahner &quot;Das Christentum und die
nichtchristlichen Religionen&quot; (1961) mit seinem Schlagwort vom &quot;anonymen Christen&quot; (jeder ist
Christ - ob bewusst oder unbewusst / &quot;anonym&quot;) von einigen als &quot;kopernikanische Wende&quot; (R8, 17)
mit &quot;epochaler Wirkung&quot; (R8, 22) aufgefasst. Lt. Rahner besteht bei einem Nichtchristen bereits
eine &quot;nicht bekannte und nicht bewusste Beziehung zum Erlöser des Menschengeschlechts&quot; (R8,
22). Und gem. Rahners eigenen Worten (zit. ebd.) gilt, dass ein &quot;Mensch außerchristlicher
Religion ... durchaus schon als anonymer Christ ... betrachtet werden kann und muß&quot;. Dörmann
erklärt sachlich unumstößlich richtig, dass Rahners Ideologie häretisch ist. Denn: &quot;Glaube und
Taufe werden gegenstandslos. Der Übergang vom Nichtchristen (= &quot;anonymen Christen&quot;) zum
Christen (= &quot;der um sein Christsein kategorial-reflex&quot; Bescheid weiß) ist ein reiner
Bewusstseinsvorgang. Es dürfte kein Zweifel möglich sein, daß die Heilslehre Rahners im
Widerspruch steht zur Erlösungs-, Rechtfertigungs- und Gnadenlehre des Neuen Testaments, der
Tradition und der Lehre der Kirche. Dieser Widerspruch ist fundamental&quot; (R8, 25). Rahner macht
sich schuldig der &quot;Häresie, indem er die nichtchristlichen Religionen zum Heilsweg erklärt&quot; (ebd.).
Hierzu ein Exkurs: Die Ideologie vom anonymen Christen ist auch Kernbestandteil von Rahners
Standardwerk &quot;Grundkurs des Glaubens&quot; (1976). Darüber schwärmte &quot;Kardinal&quot; Joseph Ratzinger,
der spätere &quot;Papst Benedikt XVI.&quot; (zit. nach Buchrücken): &quot;Ein großes Buch ... Man muß dankbar
sein, daß Rahner als Frucht seiner Bemühungen diese imponierende Synthese geschaffen hat, die
eine Quelle der Inspiration bleiben wird, wenn einmal ein Großteil der heutigen theologischen
Produktion vergessen ist.&quot; Derselbe Ratzinger erklärte 2004 gegenüber stephanscom.at: &quot;Man muss
Rahner in der Ganzheit seines Wollens und Denkens begreifen und schlichtweg erkennen, dass es
sein Wille war, nicht gegen den Glauben der Kirche zu verstoßen. ... Rahner war kein Häretiker.&quot;
N.b.: Wie erst 2012 bekannt wurde, schrieb Karl Rahner am 02.11.1963, d.h. während &quot;Vatikanum
2&quot; (wo Rahner und Ratzinger als &quot;Experten&quot; tätig waren), an seinen Bruder Hugo Rahner, Ratzinger
und er würden &quot;gräulich beschimpft&quot; und als &quot;Herätiker [sic!] abgekanzelt, die die Hölle leugnen&quot;
(Unbekannter Rahner-Brief enthüllt. Benedikt galt als &quot;Häretiker, der die Hölle leugnet&quot;, focus.de,
Zurück zu Dörmann: Dieser äußert sich nicht zufrieden über die &quot;Declaratio Nostra Aetate&quot; (V2Erklärung über das Verhältnis zu den nicht-christlichen Religionen), in der Rahners BewusstseinsIdeologie besonderen Niederschlag gefunden hat: »Indem die Declaratio die Aufgabe der Kirche
darin erblickt, &quot;Einheit und Liebe unter den Menschen zu fördern&quot;, abstrahiert sie bewußt von
*DER* Aufgabe der Kirche: von der Mission! Das bedeutet, daß durch den leitenden Gesichtspunkt
Falschgutachten von Thomas Schüller - 23.06.2014 - Pater Rolf Lingen, 46282 Dorsten, S. - 28 - /
von Nostra Aetate sowohl das Wesen als auch die Aufgabe der Kirche, die nach dem Dekret Ad
Gentes natura sua missionarisch ist, denaturiert werden&quot; (R8, 56). Dörmann hat Recht: Das V2Gebilde ist &quot;denaturiert&quot;, es hat ein anderes &quot;Wesen&quot; als die katholische Kirche, es ist etwas
wesentlich anderes. Und bzgl. des Weltgebetstreffens 1986 in Assisi stellt Dörmann deshalb heraus
(passim), dass eigentlich nicht erst Assisi &quot;Anfang einer neuen Zeit&quot; ist. Im Grunde fällt dieser
&quot;Anfang einer neuen Zeit&quot; nahezu zusammen mit dem Tod von Papst Pius XII. (1958), als nämlich
Rahner ungestraft seine &quot;epochale&quot; Bewusstseins-Ideologie vom &quot;anonymen Christen&quot; verbreiten
konnte. Rahner wurde dann zum &quot;Geist des Konzils&quot;, cf. Ralph M. Wiltgen, &quot;Der Rhein fließt in
den Tiber&quot;, Feldkirch (2)1988, 82.
Dörmann kritisiert auch ausführlich das Dokument &quot;Dialog und Mission&quot; (1984) vom
V2-&quot;Sekretariat für die Nichtchristen&quot;. Dieses Dialog-Dokument wiederum enthält auch einen
Verweis auf die &quot;Antrittsenzyklika Redemptor Hominis&quot; (Erlöser des Menschen) von Karol Wojtyła
(&quot;Papst Johannes Paul II.&quot;), 1979: &quot;der Mensch - und zwar jeder Mensch ohne jede Ausnahme - ist
von Christus erlöst worden. Christus ist mit jedem Menschen, ohne Ausnahme, in irgendeiner Weise
verbunden, auch wenn sich der Mensch dessen nicht bewußt ist&quot; (Nr. 14).
Für seine häretische Bewusstseins-Ideologie beruft sich das Nichtchristen-Sekretariat im DialogDokument also berechtigterweise ausdrücklich auf &quot;das Konzil&quot;. Doch Dörmann meint: &quot;Völlig zu
Unrecht! Die theologisch gewichtigen Konzilsdokumente sprechen eine andere Sprache&quot; (R8, 71).
Zugegeben: Gewisse V2-Formulierungen sind widersprüchlich. Aber das Nebeneinanderstellen von
Widersprüchen ist geradezu das Markenzeichen der sog. &quot;Modernisten&quot;, cf. Papst Pius X., Enzklika
&quot;Pascendi&quot; (1907): &quot;Manche Ausführungen in ihren Büchern könnte ein Katholik vollständig
unterschreiben. Wenn man jedoch das Blatt wendet, könnte man glauben, ein Rationalist führt die
Feder. Schreiben sie Geschichte, ist von der Gottheit Jesu Christi nicht die Rede. Steigen sie jedoch
auf die Kanzel, dann bekennen sie dieselbe ohne Bedenken. Schreiben sie Geschichte, dann gelten
für sie Konzilien und Väter gar nichts. Dahingegen werden in der Katechese beide wieder mit
Ehrfurcht zitiert.&quot; Dieses Verwirrspiel darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass eben doch häretische
Aussagen in V2 vorhanden sind. Dörmann hat also Recht mit seiner Feststellung über das DialogDokument: &quot;Die Kirche des vatikanischen Dokumentes ist nicht die Kirche unseres Credo, die
geschichtlich-konkrete heilsvermittelnde Stiftung Christi: die una, sancta, catholica und apostolica
Ecclesia&quot; (R8, 77). Ebenso richtig: &quot;In verschiedensten Abwandlungen bildet die These der
Allerlösung die theologische Grundlage der gesamten Mission&quot; (R8, 116).
Angesichts der V2-Widersprüchlichkeit hilft es nichts, dass Dörmann hartnäckig das
&quot;Missionsdekret Ad Gentes&quot; verteidigt: »Der damals schon bekannte &quot;anonyme Christ&quot; taucht im
Konzilstext nicht auf, auch nicht die These von den nichtchristlichen Religionen als &quot;legitimen
Heilswegen.&quot; ... Wir können keinen radikalen Bruch des Konzils mit der substantiellen
Missionslehre der Kirche vor dem Konzil feststellen, sondern nur Kontinuität und organische
Entfaltung« (R8, 121 u. 123). Nochmals: Man muss die gesamten, d.h. auch die explizit häretischen
V2-Texte berücksichtigen, wenn man über &quot;das Konzil&quot; als ganzes urteilen will. Und es heißt nun
einmal im V2-&quot;Dekret über den Ökumenismus Unitatis redintegratio&quot; bzgl. der &quot;getrennten Kirchen
und Gemeinschaften&quot;: &quot;der Geist Christi hat sich gewürdigt, sie als Mittel des Heiles zu
gebrauchen&quot; (I,3). Also gibt es lt. V2 doch legitime Heilswege außerhalb der katholischen Kirche!
Damit ist das Dogma von der Heilsnotwendigkeit der Kirche explizit geleugnet.
Man bedenke zudem die Bedeutung des Begriffs &quot;Christ&quot;: &quot;Ein Christ heißt und ist, wer das
Sakrament der Taufe empfangen hat, das die Eingangspforte zur Kirche Christi ist. Im engeren und
vollen Sinne ist ein Christ, wer getauft ist und zugleich den wahren Glauben Christ voll und ganz
bekennt, d.h. der Katholik&quot; (Petrus Kardinal Gasparri, Katholischer Katechismus, München 1932,
III,I,2 u. 3.). Und das Dogma lautet: &quot;Mag einer noch so viele Almosen geben, ja selbst sein Blut für
den Namen Christi vergießen, so kann er doch nicht gerettet werden, wenn er nicht im Schoß und in
der Einheit der katholischen Kirche bleibt&quot; (DS 1351, zit. nach NR 1938, 350).
Zuletzt skizziert Dörmann einige Vorgänge beim Assisi-Gebetstreffen und zitiert dabei die diesbzgl.
Forderung von Wojtyla am 21.09.1986, dass die verschiedenen religiösen Gemeinschaften &quot;radikale
Falschgutachten von Thomas Schüller - 23.06.2014 - Pater Rolf Lingen, 46282 Dorsten, S. - 29 - /
Treue&quot; zu ihren eigenen Traditionen beweisen sollen: &quot;Diese gemeinsame radikale Treue zu den
jeweiligen religiösen Traditionen ist mehr denn je ein Erfordernis des Friedens&quot; (R8, 129; Quelle:
Osservatore Romano deutsch, 26.09.1986). Kann das eine päpstliche Botschaft sein: Gerade nicht
Treue zu Christus, sondern stattdessen &quot;radikale Treue zu den jeweiligen religiösen Traditionen&quot;?
Zudem zitiert Dörmann einen Bericht aus dem Rheinischen Merkur (31.10.1986) über das
Assisitreffen: &quot;Da wehten neben dem Kreuz in der alten Kirche Sankt Peter buddhistische
Gebetsfahnen, da stand auf dem Altar neben dem Tabernakel eine Buddha-Statue, neben den Kerzen
brannten Räucherstäbchen, statt der Glocke ertönte der Gong, und es wurde nicht gregorianischer
Choral, sondern buddhistische Suren gesungen&quot; (R8, 150). Und Dörmann erwähnt Reaktionen auf
Assisi: &quot;Synkretismus und Apostasie waren die schwersten Vorwürfe&quot; (ebd.). Synkretismus ist die
Vermischung unterschiedlicher Anschauungen, Apostasie der radikale Abfall von Glauben. Ja,
Assisi ist öffentlicher Synkretismus und öffentliche Apostasie. Und natürlich setzte keineswegs nur
Wojtyla diesen öffentlichen Akt der Apostasie, sondern jeder, der sich an Assisi beteiligte. Ja, jeder
der sich zu dieser &quot;Kirche&quot; bekennt, bekennt sich zu ihrer Apostasie. Dementsprechend ist bei
Dörmann auch immer vom &quot;Modell Assisi&quot; die Rede. Mit der &quot;Heiligsprechung&quot; Wojtylas wird
durchaus auch dieses &quot;Modell Assisi&quot; &quot;heiliggesprochen, d.h. die radikale Apostasie mit &quot;Greuel an
heiliger Stätte&quot; (R8, 152; cf. Daniel 9,27).
Zur späteren Buchreihe Dörmanns &quot;Der theologische Weg Johannes Pauls II. zum Weltgebetstag
der Religionen in Assisi&quot; erklärte Walter Hoeres: &quot;Jedenfalls lässt sich nicht bestreiten, dass der
Gott von Assisi nicht der der Bibel ist&quot; (&quot;Theologisches&quot;, 6/1994). Dieses unbiblische &quot;Modell&quot; ist
ein permanentes Kennzeichen der V2-Gruppe, ob beim &quot;Weltfriedenstreffen der Religionen&quot; in
Assisi 2011 unter Ratzinger / &quot;Benedikt XVI.&quot; oder bei unzähligen &quot;ökumenischen
Veranstaltungen&quot; selbst in den kleinsten V2-&quot;Pfarreien&quot;.
Die zwingend notwendige Konsequenz, i.e. der &quot;Sedisvakantismus&quot; (die Anerkennung, dass der
Stuhl Petri derzeit nicht rechtmäßig besetzt ist), wurde allerdings von nahezu niemanden gezogen.
Besonders fatal war dabei die hartnäckige Behauptung der &quot;Piusbruderschaft&quot; von Marcel Lefebvre,
diese &quot;schismatische Kirche&quot; mit dem &quot;Geist von Assisi&quot; sei dennoch die katholische Kirche.
Die jetzige &quot;Heiligsprechung&quot; des Koranküssers Wojtyla kann für viele ein Anlass sein, ernsthaft
über das &quot;Modell Assisi&quot; und allgemein über die V2-Gemeinschaft nachzudenken.
- Der Geist des Konzils - Was wollte Vatikanum 2 / Extra ecclesiam nulla salus Der Kern des gesamten sog. &quot;Zweiten Vatikanischen Konzils&quot; (V2) ist zusammengefasst im &quot;Dekret
über den Ökumenismus&quot; &quot;Unitatis redintegratio&quot;. Dort heißt es bzgl. der von der katholischen
Kirche &quot;getrennten Kirchen und Gemeinschaften&quot;: &quot;der Geist Christi hat sich gewürdigt, sie als
Mittel des Heiles zu gebrauchen&quot; (UR 3).
1) Katholischer Katechismus der Bistümer Deutschlands, Freiburg 1955, 105: &quot;Die wahre Kirche
kann man an bestimmten Eigenschaften erkennen, die Christus ihr gegeben hat. [...] Nur die
römisch-katholische Kirche hat diese vier Kennzeichen. Sie ist einig: sie hat überall denselben
Glauben, dieselben Sakramente und dasselbe Oberhaupt. Sie ist heilig; das zeigt sich an ihrer
heiligen Lehre und ihrem heiligen Wirken, vor allem aber an ihren Heiligen, von denen Gott viele
durch Wunder verherrlicht hat. Sie ist katholisch, weil sie die ganze Wahrheit und alle Sakramente
bewahrt, von Christus an durch alle Zeiten bestanden hat und sich über die ganze Welt verbreitet.
Sie ist apostolisch, weil sie bis auf die Apostel zurückgeht: ihre Bischöfe sind rechtmäßige
Nachfolger der Apostel, und ihr Oberhaupt ist der Nachfolger des heiligen Petrus; das zeigt am
klarsten, daß sie die wahre Kirche Christi ist.&quot;
Falschgutachten von Thomas Schüller - 23.06.2014 - Pater Rolf Lingen, 46282 Dorsten, S. - 30 - /
Ebd. 106, Frage 108: &quot;Die katholische Kirche wird die alleinseligmachende genannt, weil sie allein
von Christus den Auftrag und die Mittel empfangen hat, die Menschen zur ewigen Seligkeit zu
führen.&quot;
2) Konzil von Florenz, 1442: [Die heilige römische Kirche ...] &quot;glaubt fest, bekennt und verkündet,
daß niemand außerhalb der katholischen Kirche, weder Heide noch Jude noch Ungläubiger oder ein
von der Einheit Getrennter - des ewigen Lebens teilhaftig wird, vielmehr dem ewigen Feuer verfällt,
das dem Teufel und seinen Engeln bereitet ist, wenn er sich nicht vor dem Tod ihr [der Kirche]
anschließt. So viel bedeutet die Einheit des Leibes der Kirche, daß die kirchlichen Sakramente nur
denen zum Heile gereichen, die in ihr bleiben, und daß nur ihnen Fasten, Almosen, andere fromme
Werke und der Kriegsdienst des Christenlebens den ewigen Lohn erwirbt. Mag einer noch so viele
Almosen geben, ja selbst sein Blut für den Namen Christi vergießen, so kann er doch nicht gerettet
werden, wenn er nicht im Schoß und in der Einheit der katholischen Kirche bleibt&quot; (DS 1351, NR
(1)1938, 350).
3) Brief des Heiligen Offiziums an Erzbischof Cushing, 1949 (Häresie-Fall Leonhard Feeney /
Boston College; DS 3866-8, NR (5)1958, 398g): &quot;Zu den Gegenständen, die die Kirche immer
verkündet hat und nie zu verkünden aufhören wird, gehört auch jener unfehlbare Satz, der uns
belehrt, daß außerhalb der Kirche kein Heil ist. Dieses Dogma ist aber in dem Sinn zu verstehen, in
dem es die Kirche selbst versteht ... Die Kirche aber lehrt zunächst einmal, daß es sich in dieser
Sache um ein strengstes Gebot Jesu Christi handelt ... Zu den Geboten Christi aber gehört der
Befehl an uns, durch die Taufe sich in den mystischen Leib Christi eingliedern zu lassen, der die
Kirche ist, und Christo und seinem Stellvertreter anzuhängen, durch den Er selbst auf Erden in
sichtbarer Weise die Kirche regiert. Darum kann der nicht das Heil erlangen, der trotz seines
Wissens, daß die Kirche von Christus in göttlicher Weise gestiftet wurde, sich weigert, sich der
Kirche zu unterwerfen, oder dem Römischen Papst, dem Stellvertreter Christi auf Erden, den
Gehorsam verweigert. Doch gab der Erlöser nicht nur das Gebot, daß alle Völker in die Kirche
eintreten sollen , sondern er bestimmte auch , daß die Kirche ein Heilsmittel sei, ohne das niemand
in das Reich der himmlischen Glorie eintreten kann.&quot;
a) Katholisches Dogma: &quot;Ecclesiam medium esse salutis, sine quo nemo intrare valeat regnum
gloriae caelestis.&quot;
b) V2-Häresie über die &quot;communitates seiunctae&quot;: &quot;Iis enim Spiritus Christi uti non renuit tamquam
salutis mediis.&quot;
Die V2-Gruppe hat nicht die Wahrheit bewahrt. Ihre Lehre ist nicht katholisch. Die V2-Gruppe
besitzt nicht die Kennzeichen der wahren Kirche Christi und ist dementsprechend auch nicht die
wahre Kirche Christi. Wer eingetragenes Mitglied der V2-Gruppe ist, steht somit außerhalb der
wahren Kirche Christi.
S. Pius XII., Enzyklika Mystici Corporis, 1943: &quot;Den Gliedern der Kirche aber sind in Wirklichkeit
nur jene zuzuzählen, die das Bad der Wiedergeburt empfingen, sich zum wahren Glauben bekennen
und sich weder selbst zu ihrem Unsegen vom Zusammenhang des Leibes getrennt haben, noch
wegen schwerer Verstöße durch die rechtmäßige kirchliche Obrigkeit davon ausgeschlossen worden
sind&quot; (DS 3802, NR (8)1971, 403).
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