Source: https://blogs.pwc.de/steuern-und-recht/tag/pauschalbesteuerung/
Timestamp: 2019-11-15 05:03:56
Document Index: 295189059

Matched Legal Cases: ['§ 37', 'EuG', '§ 37', '§ 4', 'Art. 64', 'Art. 57', '§ 18', 'EuG', 'Art. 64', 'EuG']

Update: Aufwendungen für äußeren Rahmen einer Veranstaltung sind pauschal zu versteuern
23. Oktober 2019 , Manfred Haas
Auch solche Aufwendungen, die den äußeren Rahmen einer Veranstaltung betreffen, sind in die Bemessungsgrundlage der pauschalierten Einkommensteuer nach § 37b Einkommensteuergesetz einzubeziehen. Dies hat das Finanzgericht Münster entschieden. Weiterlesen
Veröffentlicht in BFH und FG Rechtsprechung | Schlagwörter: Arbeitnehmerbesteuerung, betriebliche Zuwendungen, Einkommensteuerrecht, Pauschalbesteuerung, pauschalierte Einkommesteuer
Update: Pauschalbesteuerung bei sog. „intransparenten Fonds“ mangels ausreichendem Nachweis
30. August 2019 , Manfred Haas
In einem Fall vor dem Finanzgericht Düsseldorf konnte der Nachweis über die erzielten Kapitalerträge aus Anteilen an sog. intransparenten („schwarzen“) Fonds nicht in ausreichendem Maße erbracht werden. Vorausgegangen war ein Vorlagebeschluss dieses Gerichts an den EuGH zur Vereinbarkeit mit dem freien Kapitalverkehr. Weiterlesen
Veröffentlicht in BFH und FG Rechtsprechung | Schlagwörter: Einkommensteuerrecht, EU-Recht, intransparente Fonds, Nachweispflichten, Pauschalbesteuerung
7. Juni 2017 , Manfred Haas
Die Übernahme der pauschalen Einkommensteuer nach § 37b Einkommensteuergesetz für ein Geschenk unterliegt als weiteres Geschenk dem Abzugsverbot des § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 1 Einkommensteuergesetz, soweit bereits der Wert des Geschenks selbst oder zusammen mit der übernommenen pauschalen Einkommensteuer den Betrag von 35 EUR übersteigt. Weiterlesen
Veröffentlicht in BFH und FG Rechtsprechung | Schlagwörter: Einkommensteuerrecht, Geschäftsfreunde, Geschenke, Pauschalbesteuerung
Deutsche Anleger, die in Investmentfonds mit Sitz in einem Drittstaat (hier: den USA) investiert haben, können ebenfalls durch die vom Europäischen Gerichtshof eingeräumte Nachweismöglichkeit die pauschale Ermittlung der steuerpflichtigen Kapitalerträge vermeiden. Die jetzt ergangene Entscheidung des Bundesfinanzhofes steht im Widerspruch zu einer anderslautenden Verwaltungsverlautbarung aus 2015. Weiterlesen
Der Bundesfinanzhof zieht nach und nach die Konsequenzen aus dem entsprechenden Urteil des Europäischen Gerichtshofes vom 21. Mai 2015 (C-560/13, Wagner-Raith). Auch in einem weiteren Fall bestätigten die obersten Steuerrichter nun die Rechtmäßigkeit der Pauschalbesteuerung für „schwarze“ Fonds nach dem damaligen Auslandsinvestmentgesetz. Grund: Die sog. Stand-still-Klausel in Art. 64 AEUV (vormals: Art. 57 EG). Inzwischen wurde allerdings Verfassungsbeschwerde in Karlsruhe erhoben. Weiterlesen
BFH bestätigt Pauschalbesteuerung von Erträgen aus „schwarzen“ Fonds mit Sitz in Drittstaaten
10. Dezember 2015 , Manfred Haas
Die Pauschalbesteuerung nach § 18 Abs. 3 Auslandsinvestmentgesetz für Einkünfte aus Investmentfonds mit Sitz im Drittland ist verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden, so der Bundesfinanzhof zu der bis 2003 geltenden Rechtslage. Auch die möglicherweise objektiv bestehende Beschränkung der Kapitalverkehrsfreiheit sei hinzunehmen. Weiterlesen
Veröffentlicht in BFH und FG Rechtsprechung | Schlagwörter: EU-Recht, Pauschalbesteuerung, Private Wealth, Schwarze Fonds
6. August 2015 , Manfred Haas
Das Bundesfinanzministerium ergänzt sein ursprüngliches zur Umsetzung des Urteils des Europäischen Gerichtshofes zur Europarechtswidrigkeit der Pauschalbesteuerung ausländischer Investmentfonds ergangenes Schreiben vom 4. Februar 2015. Die Abstandnahme von der Pauschbesteuerung ist demnach überhaupt nur bei Erträgen aus EU-/EWR-Investmentfonds möglich. Weiterlesen
Veröffentlicht in Verwaltungsanweisungen | Schlagwörter: ausländische Investmentfonds, EU-Recht, intransparente Fonds, Pauschalbesteuerung, Private Wealth
EuGH stützt Pauschalbesteuerung der Erträge aus sog. schwarzen Fonds
25. Mai 2015 , Manfred Haas
Der Europäische Gerichtshof erachtet die Pauschalbesteuerung von “schwarzen Fonds” nach dem damaligen Auslandsinvestmentgesetz in einem Drittstaatenfall nicht als unionsrechtswidrig. Begründung: Die sog. „Stillhalteklausel“ in Artikel 57 EG (heute Art. 64 AEUV) nimmt die Pauschalbesteuerung vom Schutzbereich der Kapitalverkehrsfreiheit aus. Weiterlesen
Veröffentlicht in EU-Recht | Schlagwörter: EU-Recht, Pauschalbesteuerung, Private Wealth, Schwarze Fonds, stand-still Klausel, Stillhalteklausel
Diesmal u.a. zu folgenden Themen: Finanzverwaltung legt EuGH-Entscheidung zu intransparenten Investmentfonds restriktiv aus, britische Vorschriften zum grenzüberschreitenden Verlustausgleich mit EU-Recht konform, Bagatellgrenze bei der Abfärberegelung, nachträgliche Werbungskosten bei EK aus Kapitalvermögen, sowie AfA in der Ergänzungsbilanz bei Erwerb von KG-Anteilen. Weiterlesen
12. Februar 2015 , Manfred Haas
Der Europäische Gerichtshof hat die deutsche Pauschalbesteuerung für intransparente Investmentfonds als unionsrechtswidrig angesehen. Das Bundesfinanzministerium reagiert nun und präzisiert sein Verständnis der dadurch entstandenen Rechtslage: Im Kern ist von der Pauschbesteuerung Abstand zu nehmen, wenn die tatsächliche Höhe der Einkünfte anhand geeigneter Unterlagen und Informationen nachgewiesen werden kann. Dabei wird differenziert zwischen Mindestangaben und sog. optionalen Angaben. Weiterlesen
Veröffentlicht in Verwaltungsanweisungen | Schlagwörter: ausländische Investmentfonds, Einkommensteuerrecht, EU-Recht, Nachweispflicht, Pauschalbesteuerung