Source: https://awi-info.de/de/schulungs-anforderungen
Timestamp: 2017-08-16 21:52:38
Document Index: 326846166

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 6', '§ 4', '§ 1', '§ 6', '§2', '§ 16', '§ 6', '§ 5', '§ 11', '§ 5', '§5', '§ 5']

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Schulungsanforderungen der Bundesländer
Schulungsangebote finden Sie unter http://www.caritas-berlin.de/arbeitundbildung/praeventionsschulungen/praeventionsschulungen oder unter www.bzsp.de. Wir weisen Sie gern auf diese Angebote hin, übernehmen jedoch keine Verantwortung für Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte dieser frei nutzbaren Seiten Dritter.
Personen, die Kontakt zu Spielern tätigen sowie deren Vorgesetzte sind zu schulen
Schulungsdauer richtet sich nach dem Gefährdungspotential des jeweiligen Glücksspielangebots und umfasst mindestens acht Stunden.
Sie vermittelt rechtliche Grundlagen zu Jugend-und Spielerschutz, suchtmedizinische Grundlagen zum Erkennen von Ursachen und
zu Verlauf und Folgen problematischen und pathologischen Glücksspiels sowie Wissen zu den Hilfeangeboten für Betroffene und Angehörige in Baden-Württemberg.
In der Schulung sind insbesondere auch Handlungskompetenzen
zur Früherkennung, Ansprache und Weitervermittlung in das Hilfesystem zu trainieren.
Die Zeitdauer beträgt 2 x 7 Stunden mit ca. 15 Personen
Die geschulten Personen sind spätestens nach drei Jahren erneut zu schulen.
Beachtung der Vorgaben des Anhang zum Ersten Glücksspieländerungsstaatsvertrag „Richtlinien zur Vermeidung und Bekämpfung von Glücksspielsucht
Schulung von einer in der Suchthilfe in B.-W. tätigen Einrichtung bestmöglich mit Einbeziehung der örtlichen Beratungsstellen
Betreiber/Leiter einer Spielhalle, Spielerschutzbeauftragte und das hauptberuflich beschäftigte Vollzeitpersonal sind dazu verpflichtet, innerhalb eines halben Jahres nach Dienstantritt an mindestens einer externen Schulungsmaßnahme eines unabhängigen Dienstleisters mit mindestens 8 Unterrichtseinheiten à 45 Minuten teilzunehmen.
Die Gruppengröße sollte maximal 12 Personen betragen
Nach spätestens 2 Jahren ist eine Nachschulung durchzuführen.
Die übrigen Mitarbeiter der Spielhalle werden mittels einer internen Schulung, ggf. begleitet von Online- Seminaren (e-learning) geschult.
Das Schulungskonzept ist dem Sozialkonzept beizufügen.
Inhalt: Spannungsfelder, Grundlagen Glücksspiel und Sucht, pathologisches Glücksspiel, Ansprache
Die Inhaberin oder der Inhaber der Erlaubnis hat sicherzustellen, dass als Aufsicht nur Personen beschäftigt werden, die spätestens zum Zeitpunkt der Aufnahme der Tätigkeit über einen Sachkundenachweis verfügen.
Zu schulende Personen sind: für den Betreiber/ die Betreiberin gemäß § 2 Absatz 3 Nr. 4 SpielhG Bln und für das in der Spielhalle mit der Aufsicht betraute Personal gemäß § 6 Abs. 3 SpielhG Bln. (6 Stunden)
Erlaubnisinhaber auch rechtliche Präsenzschulung (5 Stunden)
Aus dem Sachkundenachweis muss hervorgehen, dass erfolgreich Kenntnisse zur Prävention der Spielsucht und im Umgang mit betroffenen Personen erworben wurden.
Schulung durch durch Berliner Senatsverwaltung zertifizierte Einrichtung:
http://www.berlin.de/sen/wirtschaft/wirtschaft-und-technologie/wirtschaftsrecht/gewerberecht/gewerbliches-spielrecht/artikel.87927.php
Schulungsinhalte: Suchtverhalten / Glücksspielsucht und Folgen / Ursachen / Hilfesystem / Ansprache/ Rechtliche Grundlagen
gesetzliche Vorschriften des Jugend- und Spielerschutzes, Sucht und Abhängigkeit, Gefährdungspotenzial von Geldspielgeräten, Erkennung, Ursachen, Verlauf und Folgen von problematischem und pathologischem Spielverhalten, Informations-, Beratungs- und Therapieangebote für Betroffene und deren Angehörige, Früherkennung von problematischem und pathologischem Spielverhalten, proaktive Ansprache und Gesprächsführung mit Personen mit auffälligem Spielverhalten, Verhalten in kritischen Situationen, Ausschluss von bekannten pathologischen Spielerinnen und Spielern vom Spieleangebot im Rahmen des Hausrechts.
Die Schulungsdauer muss mindestens acht Zeitstunden betragen. Die Teilnehmendenzahl einer Schulung soll 15 Personen nicht überschreiten.
Die Teilnahme gilt als erfolgreich, wenn der Schulungsanbietende bescheinigt, dass die Teilnehmenden ohne Fehlzeiten teilgenommen haben und er sich in geeigneter Weise davon überzeugt hat, dass die Teilnehmenden mit den Inhalten nach Absatz 1 vertraut sind.
jährliche Wiederholungsschulung mindestens vier Zeitstunden
Vermittlung von Sachwissen (z. B. Rechtsrahmen, Gewinn- und Verlustrisiken,
Ursache und Verlauf der Spielsuchtgefährdung und –erkrankung, wirtschaftliche und soziale Folgen für die Betroffenen und deren Angehörigen, Beschaffungskriminalität, Hilfsangebote, Therapiemöglichkeiten und -aussichten), Vermittlung von Handlungswissen (z. B. Ansprache von Spielern mit problematischem Spielverhalten, Förderung der Kommunikationsmöglichkeiten), Sensibilisierung der Personals (insbes. für die Belange des Spielers als Mensch und nicht als Einnahmequelle sowie Verdeutlichung der Funktion des Personals (z. B. keine Therapeutenrolle).
Der Umfang der Schulung dürfte einen Tag betragen. Eine fachkundige Schulung setzt voraus, dass die schulenden Personen über Erfahrungen im Suchtbereich verfügen.
Wegen der Regelung des § 4 Abs. 1 S. 2 Nr. 4 BremSpielhG ist die Schulung des Personals zu dokumentieren, z. B. durch das Schulungsprogramm nebst Teilnahmebestätigung.
Der kleine Sachkundenachweis beinhaltet 3 zu schulende Hauptpunkte (auch als suchtmedizinischen Teil zu sehen, 8 Stunden):
Basiswissen über Sucht (Entstehung/Verlauf, Gefährdungspotential von Glücksspielen)
Handlungskompetenz (z.B. Kommunikationsstrategien als Grundlage zur Früherkennung, Frühintervention bei problematischen Glückspielverhalten)
Informationen und Darstellung von Hilfen für pathologisch Glücksspielende und deren Angehörige (z.B. Flyer, regionale Beratungs- und Therapieangebote, Internet).
Personen, welche in Unternehmen nach § 1 Absatz 2 HmbSpielhG als Aufsicht gemäß § 6 Absatz 4 Satz 1 HmbSpielhG über den Spielbetrieb tätig sind oder tätig werden sollen.
Der große Sachkundenachweis ist wie der kleine Sachkundenachweis plus 3 zusätzliche Stunden auch als rechtlichen Teil zu sehen mit dem formulierten Hauptpunkt:
Rechtliche Rahmenbedingungen für den in Aussicht genommenen Betrieb.
Personen, die einen Antrag auf Erlaubniserteilung nach §2 HmbSpielhG gestellt haben.
Vertretungsberechtigte Personen, sofern es sich nach Nummer 1 um juristische Personen oder Personalgesellschaften handelt.
Gruppengröße sollen nicht 15 Personen überschreiten.
Die Schulungen schließen mit einer Erfolgskontrolle ab.
Nach 3 Jahren erste Wiederholung, danach alle 5 Jahre
Gesetzliche Grundlagen zu Glücksspielen
Basiswissen über Sucht und Abhängigkeit
Gefährdungspotenzial und Risikomerkmale von Glücksspielen
Erkennungsmerkmale sowie Ursachen, Verlauf und Folgen von problematischem und pathologischem Glücksspielverhalten
Informationen und Hilfe für Glücksspielabhängige und deren Angehörige
6 stündige Basisschulung mit max. 15 Personen
Wiederholung nicht festgelegt
Die Schulungen sind durch Personen durchzuführen, die über entsprechendes Fachwissen und Erfahrungen in der Glücksspielsuchtprävention verfügen. Nicht ausreichend ist insbesondere die bloße Weitervermittlung der Schulungsinhalte durch das Personal des Antragstellers oder den Antragsteller selbst.
Die Personalschulungen sollten mindestens folgende Module umfassen:
Basiswissen über Sucht (Entstehung und Verlauf), Gefährdungspotential der jeweils angebotenen Glücksspiele
Handlungskompetenz (insbesondere Kommunikationsstrategien als Grundlage zur Früherkennung, Frühintervention bei problematischem Spielverhalten).
Es sind alle dem unternehmerischen Bereich zuzuordnenden Personen zu schulen, die auf das Spielverhalten einer Person Einfluss nehmen können (Veranstalter/Vermittler, Geschäftsführer, Führungskräfte, Service-personal etc.). Je nach Zielgruppe sollte eine Wiederholungsschulung durchgeführt werden.
Das eingesetzte Personal ist zu schulen.
Keine gesetzlichen Regelungen, wer Schulungen durchführt.
Nach § 16 Abs. 2 Nr. 1d AG GlüStV NRW i.V.m. § 6 des GlüStV sind die Betreiber von Spielhallen in NRW verpflichtet, ihr Personal zu schulen.
Der Schulungsträger muss durch das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes NRW zugelassen sein.
Die Schulung muss mindestens sechs Zeitstunden umfassen.
Zwei Schulungsmodule mit unterschiedlichen inhaltlichen Schwerpunktsetzungen: Modul A für Servicemitarbeiter/innen und Modul B für Mitarbeiter/innen mit Leitungsfunktion (sowie bei kleinen Spielhallen die Inhaber/Betreiber).
Gemeinsamer Teil: Grundlagen Sucht mit Eigenreflexion, Ursachen, Erkennungsmerkmale und Folgen problematischen und pathologischen Spielverhaltens, Gefährdungspotential, Rechtliche Grundlagen, Hilfesystem, Beratungs- und Hilfeangebote
Modul A: Erkennung und Ansprache von auffälligen Glücksspielern
Modul B: Implementierung des Sozialkonzeptes im Unternehmen
Das Aufsichtspersonal ist durch von der ADD anerkannte Anbieter auf eigene Kosten regelmäßig hinsichtlich der Suchtrisiken, Prävention und Behandlungsmöglichkeiten zu schulen (§ 5 a Abs. 2 bis 5 i. V. m . § 11 b Abs. 1 LGlüG). Durch die Schulungen soll das Personal befähigt werden, problematisches Spielverhalten frühzeitig zu erkennen und eigenverantwortlich Maßnahmen zum Jugend- und Spielerschutz zu ergreifen.
Zu diesem Zweck sind insbesondere rechtliche Vorgaben zum Jugend- und Spielerschutz, suchtmedizi- nische Grundlagen zum Erkennen von Ursachen und zu Verlauf und Folgen problematischen und pathologischen Spielverhaltens, Grundlagen zur Gesprächsführung mit Betroffenen sowie Wissen zu den Hilfeangeboten für Betroffene und deren Angehörige zu vermitteln.
vor erstmaliger Aufnahme der Tätigkeit
mind. 4 Unterrichtsstunden
mündlich in Form eines Präsenzunterrichts; alternative Lehrmethoden (z.B. ELearning) sind möglich
spätestens bis zum Ablauf von sechs Monaten nach Aufnahme der Tätigkeit
mind. 8 Unterrichtsstunden
davon mind. 4 U.-Std. mündlich in Form eines Präsenzunterrichts, ansonsten auch alternative Lehrmethoden möglich
im Abstand von drei Jahren
mündlich in Form eines Präsenzunterrichts; alternative Lehrmethoden möglich
Die Erstschulung kann, muss aber nicht durchgeführt werden. Diese Regelung soll Unternehmen mit Mitarbeitern in Probezeiten entgegenkommen.
Den Schulungsteilnehmern wird im Anschluss an die jeweilige Präsenzschulung (Umfassende Schulung/ Wiederholungsschulung) am gleichen Tag ein Nachweis über die erfolgreiche Teilnahme an der Schulung ausgehändigt. Für den Nachweis müssen dem Schulungsanbieter eine vollständige Liste aller Teilnehmenden mit Vor- und Zuname sowie das Geburtsdatum der zu schulenden Person rechtzeitig vorliegen.
Der Nachweis darf (außer bei der Erstschulung) nur erteilt werden, wenn durch die vorgelegte Lernzielkontrolle nachgewiesen wurde, dass der Schulungsteilnehmer den Inhalt der Schulung verstanden und kognitiv erfasst/reflektiert hat. Dazu müssen mehr als 50 % der gestellten Fragen richtig beantwortet sein.
Bei nicht bestandener Lernzielkontrolle erhält der Teilnehmende keinen Nachweis. Bei weiterem Interesse des Teilnehmers/des Unternehmens kann die Schulung zu einem anderen Termin, jedoch bei erneuter Kostenentrichtung, wiederholt werden.
Vor Änderung des LGlüG (22.08.2015) absolvierte Schulungen gelten als umfassende Schulungen; erste Wiederholungsschulungen sind hierbei erforderlich nach 3 Jahren ab Inkrafttreten des geänderten LGlüG.
Nicht geschultes Personal darf nicht eingesetzt werden. Entsprechende Schulungsnachweise sind vor Ort vorzuhalten (§ 5 a Abs. 6 LGlüG). Eine Liste der zugelassenen Anbieter wird von der ADD Trier geführt.
§5 (SSpielhG): Das eingesetzte Personal ist zu schulen
Ausführung des Saarländischen Spielhallengesetzes-Richtlinien zur Vorlage eines Sozialkonzeptes für Spielhallen gemäß § 5 SSpielhG und zum Mindestinhalt der Berichte nach Nr. 1b des Anhangs „Richtlinien zur Vermeidung und Bekämpfung von Glücksspielsucht“ zum SSpielhG:
Absatz 2 c:
Schulung der Mitarbeiter zur Suchtprävention, Kundenansprache, Hilfen zur Selbsteinschätzung der Kunden zum persönlichen Gefährdungspotential.
Die Schulung muss durch eine öffentlich anerkannte Einrichtung erfolgen. Dies können auch Einrichtungen anderer Bundesländer sein.
Gemäß Merkblatt „Schulungsmaßnahmen“ der Landesdirektion Sachsen; Stand 1.1.2016
Zu schulen ist „das Personal“ (Jeder Mitarbeiter in der Spielstätte, der im Kundenkontakt steht, einschließlich des Spielhallenbetreibers bzw. Wettvermittlers.
Die Schulung muss vor Aufnahme der Tätigkeit besucht worden sein.
Möglich sind Präsenzschulungen, E-Learning oder externe Schulungen. Teilnahme an der Schulung ist durch Beleg des Anbieters nachzuweisen und der Landesdirektion unverzüglich vorzulegen.
In-house Schulungen, z.B. durch den Wettanbieter, sind nicht möglich.
Die Schulung muss durch eine öffentlich geförderte Selbsthilfeeinrichtung (z.B. Diakonie/Caritas, auch Anbieter aus anderen Bundesländern oder dem deutschsprachigem Ausland) übernommen werden.
Voraussetzung ist, dass die Schulungen durch qualifizierte und erfahrene Dozenten durchgeführt werden, die in der Lage sind, die nachstehenden Schulungsinhalte zu vermitteln.
Allg. Ausführungen zum Suchtverhalten
Sucht- / Gefährdungspotential verschiedener Glücksspielformen
Erkenntnismerkmale und Folgen der Spielsucht
Verantwortungsvoller Umgang mit dem Glücksspiel (z.B. Umgang mit Selbstsperren von
Spielern)
Jugend- und Spielerschutz & Umgang mit problematischen Spielern
Hilfsangebote für Betroffene und Angehörige im Freistaat Sachsen
Möglichkeiten, mit denen problematisches Spielverhalten verhindert werden kann
Die Schulungsdauer umfasst mindestens sechs Stunden.
Schulungen müssen nach spätestens drei Jahren wiederholt werden.
Gemeinsame Empfehlungen der Landeskoordinationsstelle Glücksspielsucht Sachsen-Anhalt und der Landesstelle für Suchtfragen im Land Sachsen-Anhalt für die Schulungen der Servicemitarbeiter von Spielhallen:
Gesetzliche Grundlagen des Glückspiels
Erkennungsmerkmale, Gefährdungspotenzial, Ursachen, Verlauf und Folgen von problematischem und pathologischem Glücksspielverhalten
Informationen und Hilfe für Glücksspielabhängige und deren Angehörige in Sachsen-Anhalt
Vermittlung von Handlungskompetenzen in der Ansprache von auffällig spielenden Gästen
Fachkundiges Personal: Für den Themenbereich Suchtprävention sollen Dozentinnen und Dozenten eingesetzt werden, die über entsprechendes Fachwissen verfügen. Über die notwendige Sachkunde hinaus sollen Erfahrungen im Bereich der Aus- bzw. Fortbildung vorhanden sein.
Neu eingestelltes Personal muss innerhalb der ersten 14 Tage nach Arbeitsantritt zur Schulung angemeldet werden.
Neu eingestelltes Personal muss innerhalb von 3 Monaten nach Arbeitsbeginn eine Schulung zum Spieler- und Jugendschutz absolvieren.
Die Anmeldebestätigungen sind vorzuhalten.
Nach neuer aktueller Vorgabe durch das LSSH kann auch Schulung nach Hamburger Vorgaben anerkannt werden mit landesspezifischer rechtlicher Inhaltsvermittlung inklusive Sperrverfahren und einer schriftlichen Erfolgskontrolle.
Präventionsschulungen für Spielhallenpersonal sind Teil des eingereichten Sozialkonzeptes der Unternehmen. Wenn ein Unternehmen das „Muster-Sozialkonzept für Thüringer Spielhallen“ (Herausgegeben durch den Freistaat Thüringen) anwendet, so hat dieses Unternehmen die Schulungen bei der ansässigen Industrie- und Handelskammer durchzuführen. Wenn ein Unternehmen aber ein nicht an das Muster-Sozialkonzept für Thüringer Spielhallen angelegtes Sozialkonzept anbietet, wie z.B. ein AWI-angelehntes Sozialkonzept, so ist die Schulung des Schulungsanbieters zugelassen, die im Sozialkonzept per Inhalt und Ablauf erläutert wird (z.B. Caritas für das Erzbistum Berlin e.V.). Das Unternehmen hat Sorge zu tragen, die Nachweise der Schulungsmaßnahmen (auch nach Inhalt und Ablauf) an die Aufsichtsbehörden im Rahmen der Berichterstattung zu erbringen. Durch die Zulassung des Sozialkonzeptes wird demnach auch die Schulung des jeweiligen Schulungsanbieters akzeptiert. Es handelt sich jedoch um keine Anerkennung eines Schulungsträgers im verwaltungsrechtlichen Sinn. Nur das Sozialkonzept wird anerkannt. Die Schulung ist dann nach dem anerkannten Sozialkonzept durchzuführen und zu dokumentieren.
(Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und digitale Gesellschaft)