Source: https://www.juracademy.de/schuldrecht-bt2/gebrauchsueberlassungsvertraege/1-teil-gebrauchsueberlassungsvertraege/d-darlehen/iii-primaeranspruch-des-darlehensgebers-488-abs-1-s-2/2-rechtsvernichtende-einwendungen/b-widerruf-bei-verbraucherdarlehensvertrag-495/aa-grundregel.html
Timestamp: 2017-12-16 18:43:56
Document Index: 355281401

Matched Legal Cases: ['§ 355', '§ 357', '§ 495', '§ 312', '§ 495', '§ 495', '§ 355', '§ 312', '§ 312', '§ 491']

aa) Grundregel - Schuldrecht Besonderer Teil 2
Schuldrecht Besonderer Teil 2 - aa) Grundregel
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aa) Grundregel
Die Primäransprüche der Parteien erlöschen im Falle eines Widerrufs nach § 355, weil der Vertrag in ein Rückgewährschuldverhältnis nach Maßgabe des § 357a umgewandelt wird. In § 495 Abs. 1 gewährt das Gesetz dem Verbraucher ein Widerrufsrecht, das anderen Widerrufsrechten vorgeht (vgl. § 312g Abs. 3). Allerdings macht das Gesetz bei den in § 495 Abs. 2 genannten Verträgen wieder eine Ausnahme – hier besteht kein Widerrufsrecht aus § 495 Abs. 1.
Bei einem Verbraucherdarlehensvertrag steht dem Darlehensnehmer ein Widerrufsrecht nach § 355 BGB
nur zu, wenn der Darlehensvertrag ein Haustürgeschäft i. S. d. § 312 BGB oder einen Fernabsatzvertrag i. S. d. § 312b BGB darstellt, da §§ 491 ff. BGB kein Widerrufsrecht einräumen.
in der Regel zu.