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Timestamp: 2020-06-01 08:05:19
Document Index: 373590175

Matched Legal Cases: ['§ 9', '§ 10', '§ 12', '§ 13', '§ 15', '§ 18', '§ 11', '§ 7', '§ 26', '§ 14', '§ 5', '§ 7', '§ 7', '§ 9', '§ 11', '§ 8', '§ 9', '§ 11', '§ 12']

§ 9 Ausschuss- Mitglieder
§ 10 Funktionen der Ausschussmitglieder
§ 12 Festlegungen der Beiträge
§ 13 Pachtverträge
§ 15 Satzungs- Änderung
§ 18….Inkrafttreten
Der Sportfischer-Club Nagold e.V. wurde 1965 gegründet und hat seinen Sitz in Nagold. Er ist im Vereinsregister eingetragen. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „steuerbegünstigte Zwecke“ der AO. Zweck des Vereins ist die Angelfischerei sowie die Förderung von Umwelt und Naturschutz. Der Satzungszweck wird insbesondere durch folgende Punkte verwirklicht:
a) Hege und Pflege der eigenen und gepachteten Gewässer, Grundstücke und Gebäude, sowie die Durchführung eines zweckmäßigen Fischbesatzes gemäß den gesetzlichen Vorlagen.
b) Feststellung, Abwehr und Bekämpfung schädlicher Einflüsse und Einwirkungen auf den Fischbestand durch Beobachtung der Gewässerstrecken, insbesondere hinsichtlich des Auftretens von Verunreinigungen durch Einleitung schädlicher Abwässer. Periodische Wasserentnahme zur Überprüfung des Verunreinigungsgrades und Beobachtung von Fischerkrankungen oder gar Fischsterben mit einer sofortigen Verständigung der zuständigen Behörden (Polizei, Wasserwirtschaftsamt), sofern erforderlich.
c) Zusammenarbeit mit dem Landesfischereiverband Baden - Württemberg e.V., insbesondere zur Lösung der unter 1b ) genannten Aufgaben.
d) Beratung und Unterrichtung der Mitglieder in allen Fragen des Naturschutzes und der Fischerei durch Mitteilungen, Vorträge, Kurse und Lehrgänge.
f) Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.
g) Die Pflege der Kameradschaft und die Pflege des Vereinslebens.
(1) Ordentliches Mitglied kann jede Person werden, die das 18. Lebensjahr vollendet hat und sich zur Einhaltung der Vereinssatzung und der Fischereiverordnung verpflichtet. Ordentliche Mitglieder haben einmalig die Aufnahmegebühr und den jeweiligen Jahresbeitrag zu bezahlen. Sie können dann eine Jahreskarte oder 10 Tageskarten erwerben.
Falls ein Ehepartner die Vereinsmitgliedschaft beantragt und Vereinsmitgliedschaft wird, ist er von der Aufnahmegebühr freigestellt.
Ordentliche Mitglieder haben Wahlrecht und können gewählt werden.
(2) Jugendmitglieder sind Kinder und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr. Aufnahmeanträge von Jugendlichen bedürfen der Zustimmung des gesetzlichen Vertreters.
Kinder welche das 12. Lebensjahr nicht vollendet haben, können, da sie noch keinen Jugendfischereischein machen dürfen, nur fördernde Mitglieder sein. Jugendmitglieder haben einmalig die Hälfte der Aufnahmegebühr und jeweils die Hälfte des aktuellen Jahresbeitrags zu bezahlen. Sie können eine Jahreskarte oder 10 Tageskarten erwerben, wenn sie selber aktiv angeln wollen und den Jugendjahresfischereischein besitzen.
Jugendmitglieder haben kein Wahlrecht.
Jugendmitglieder können ab dem 18.Lebensjahr (Volljährigkeit) ordentliche Mitglieder werden, sofern sie dies ausdrücklich erklären. Die mündliche Form ist ausreichend. Eines Antrages bedarf es dann nicht. Sie sind ab diesem Zeitpunkt Vollmitglieder mit allen Rechten und Pflichten.
(3) Ehrenmitglieder können auf Vorschlag des Gesamtvorstandes und 2/3 Mehrheitsbeschluss der anwesenden Mitglieder in der Mitgliederversammlung ernannt werden, wenn sich ein Mitglied um die Förderung des Vereins besondere Verdienste erworben hat. Sie genießen die gleichen Rechte und Pflichten wie ordentliche Mitglieder, sind jedoch vom Jahresbeitrag (nicht jedoch der Jahreskarte) und von der Ableistung von Arbeitsstunden befreit.
(4) Vereinsfördernde Person kann jede natürliche oder juristische Person werden, die aus Gründen der Naturverbundenheit oder aber eine besondere persönliche Beziehungen zum Sportfischer-Club Nagold e.V. hat. Es besteht kein Anrecht auf Angelkarten und auch kein Wahlrecht.
(1) Zur Aufnahme in den Sportfischer-Club Nagold e.V. ist ein vom Antragsteller (erforderlichenfalls von dem jeweiligen gesetzlichen Vertreter) unterschriebener schriftlicher Aufnahmeantrag erforderlich, zu dem der Ausschuss seine Zustimmung geben muss. Aufnahmesuchende, die aus anderen Vereinen wegen Fischereivergehens ausgeschlossen wurden oder wegen eines Verbrechens oder wegen Vermögensdelikten vorbestraft sind, dürfen nicht aufgenommen werden.
(2) Die Aufnahmegebühr, der Vereinsbeitrag und der Beitrag für den Fischerei-Erlaubnisschein sind nach bestätigter schriftlicher Aufnahme innerhalb von 4 Wochen zu entrichten.
(3) Die ordentliche Mitgliedschaft im Verein umfasst gleichzeitig die Mitgliedschaft im Deutschen Angelfischereiverband und im zuständigen Fischereiverband.
Neue Mitglieder werden über Fangbeschränkung, Mindestmasse und Schonzeiten, sowie über die genauen Gewässerstrecken sowie sonstige Rechte und Pflichten informiert.
a. die vereinseigenen und gepachteten Weiher und Gewässerstrecken waidgerecht zu befischen; Voraussetzung ist der Besitz einer Jahreskarte, einer Tageskarte und eines Jahresfischereischeins.
b. alle vereinseigenen Anlagen zu den durch die Gewässerordnung und der Nutzungsordnung festgelegten Bedingungen zu benutzen. Gewässerordnung und Nutzungsordnung liegen im Vereinshaus aus.
c. die Versammlungen des Vereins zu besuchen und an besonderen Veranstaltungen teil zu nehmen (vgl. § 11 Punkt c).
a) das Angeln nur im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften und den vom Verein festgelegten Bestimmungen auszuüben und auf die Einhaltung dieser Vorschriften auch bei anderen Vereinsmitgliedern und Gästen, vor allem auf waidgerechtes Verhalten zu achten.
b) die durch die Hauptversammlung festgelegten Beiträge pünktlich zu bezahlen, d.h. jeweils am 1. Januar des neuen Geschäftsjahres innerhalb einer Frist von 2 Monaten, mithin bis zum 1.3. dieses Geschäftsjahres, u.zw. entweder auf das bekannte Bankkonto des Vereins oder auch in bar an den Kassierer. Einer Aufforderung hierzu bedarf es nicht.
c) sich den Kontrollberechtigten auf Verlangen auszuweisen und deren Anweisungen zu befolgen.
d) den Verein bei seinen Vorhaben und Aufgaben nach besten Kräften zu unterstützen, keinesfalls mit zu bieten, wenn sich der Verein um ein Fischwasser, Grundstück oder Sonstiges bewirbt.
e) als ordentliches Mitglied, im Jahr zur Bewältigung anfallender Arbeiten bei Bedarf Arbeitsstunden zu leisten, wobei max. 30 Arbeitsstunden anrechenbar sind ohne Anspruch auf Vergütung. Jugendmitglieder und Mitglieder ohne Jahreskarte haben die Hälfte dieser Stunden zu leisten. Behinderte, Rentner mit entsprechenden Ausweisen und vereinsfördernde Personen sind von dieser Verpflichtung zur Mithilfe freigestellt. Der Arbeitsdurchschnitt wird aus der Summe aller geleisteten ausgeschriebenen und angewiesenen Arbeitsstunden berechnet, wobei die Stunden von Mitgliedern ohne Jahreskarten doppelt gerechnet werden. (Jedes Mitglied der Vorstandschaft erhält zusätzlich 30 Stunden gutgeschrieben). Die ermittelte Stundenzahl wird durch die Anzahl der Mitglieder (ohne Behinderte, Rentner und Ehrenmitglieder) geteilt. Die fehlenden Arbeitsstunden zum Durchschnitt bis maximal 30 h werden den Mitgliedern in Rechnung gestellt.
f) die Sportfischerprüfung abzulegen wenn sie eine Angelkarte erhalten wollen.
g) die Fangstatistik und die Arbeitsdienststundenkarte bis zum 15.01. des Folgejahres abzugeben. Nichtabgabe bedeutet, dass im Folgejahr keine Angelkarte ausgegeben wird. Eine verspätete Abgabe wird dem Mitglied mit 25,00 € in Rechnung gestellt.
h) die Gewässerordnung und die besonderen Anweisungen, die per Rundschreiben oder Aushang bekannt gemacht werden, einzuhalten.
(3) Stundungs- oder Erlassungsgesuche sind spätestens zum 1. Dezember mit entsprechender Begründung dem Ausschuss vorzulegen. Die Rechte eines Mitgliedes ruhen, wenn fällige Beiträge oder sonstige geldliche Verpflichtungen nicht eingehalten werden.
a) beim Ableben des Mitgliedes.
b) bei freiwilligen Austritt durch schriftliche Kündigung an den Vorstand 3 Monate vor Beendigung des laufenden Geschäftsjahres. Das ausscheidende Mitglied ist verpflichtet, den Jahresbeitrag für das gesamte Geschäftsjahr zu entrichten.
c) durch Ausschluss des Mitgliedes (vgl. § 7).
(1) Über den Ausschluss eines Mitgliedes entscheidet der Ausschuss mit 2/3 Mehrheit aller Ausschussmitglieder. Bleiben Mitglieder dem Ausschlussverfahren fern und ist der Ausschuss dennoch beschlußfähig, so werden die Stimmanteile der abwesenden Mitglieder mitgezählt.
Ist der Betroffene Mitglied des Ausschusses, ist er in eigener Sache nicht stimmberechtigt. Zum Ausschluss kann führen, wenn ein Mitglied:
a) ehrenrührige oder strafbare Handlungen begeht oder nachträglich bekannt wird, dass er solche begangen hat;
b) sich eines Fischvergehens oder einer Übertretung schuldig macht,
gegen fischereirechtliche Bestimmungen oder gegen die Interessen des Vereins verstößt oder Beihilfe hierzu leistet;
c) wiederholt ernstlich Anlass zu Streit oder Unfrieden gegeben hat oder
sich der üblen Nachrede schuldig gemacht hat;
d) trotz Mahnung und ohne hinreichende Begründung mit seinen Zahlungsverpflichtungen gegenüber dem Verein im Rückstand ist;
e) sich unsportlich oder unkameradschaftlich verhält, gegen die Satzung verstößt oder durch sein Verhalten dem Ansehen des Vereins Schaden zufügt.
(2) Anstatt auf Ausschluss können Ausschuss und Vorstand bei Verfehlungen geringfügiger Art auch erkennen auf:
(a) zeitweise Entziehung der Vereinsrechte oder Angelerlaubnis an allen oder nur an bestimmten Gewässern,
(b) Erteilung eines Verweises oder einer Verwarnung mit oder ohne Auflage bzw. Geldbuße,
(3) In jeden Fall ist das betroffene Mitglied vom Ausschuss vorher anzuhören. Der Bescheid über den Ausschluss oder einer Maßregelung wird dem Mitglied durch einen eingeschriebenen Brief, der vom Vorstand oder dessen Stellvertreter unterschrieben ist, mitgeteilt.
Gegen die schriftliche Entscheidung kann der Betroffene innerhalb eines Monats nach Zustellung mit entsprechender Begründung beim Ausschuss schriftlich Einspruch erheben.
(4) Über den Einspruch entscheidet der Ausschuss in einer hierzu einzuberufenden Sondersitzung. Gibt der Ausschuss dem Einspruch statt, bleibt die Mitgliedschaft erhalten. Bestätigt der Ausschuss den Ausschluss, ist die Mitgliedschaft erloschen. Sämtliche Beschlüsse müssen mit einer 2/3 – Mehrheit gefasst werden. Dem betroffenen Mitglied bleibt die Möglichkeit, das zuständige Amtsgericht Nagold anzurufen.
(5) Das ausscheidende Mitglied ist verpflichtet, rückständige Beiträge zu bezahlen. Beim Ausscheiden Erlöschen die Ansprüche und Rechte am Verein und dessen Anlagen.
Die vom Verein ausgestellte Angelkarte, Mitgliedsausweis und Vereinsschlüssel sind ohne besondere Aufforderung zurückzugeben.
(6) Der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit ist zu beachten. Bei minder schweren Verfehlungen ist von einem Ausschluss abzusehen.
(1) Das zentrale Repräsentationsorgan des Vereins ist der Vorstand.
(2) Der Gesamtvorstand setzt sich zusammen aus dem Ersten. und dem Zweiten. Vorsitzenden. Die Vorsitzenden werden in der Hauptversammlung auf 2 Jahre gewählt. Wiederwahl ist möglich. Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der 1. und der 2. Vorsitzende, von denen jeder Einzelne den Verein und seine Mitglieder gerichtlich und außergerichtlich in allen Rechtsgeschäften und Handlungen vertritt.
Alle Vorstandsmitglieder sind verpflichtet, bei der Erledigung der Vereinsangelegenheit mitzuwirken und sich gegenseitig zu unterstützen.
(3) Dem Vorstand ist es nicht gestattet, höherwertiges Vereinseigentum, wie Grundstücke oder Gebäude die sich im Eigentum des Vereines befinden ohne ausdrückliche Zustimmung der Mitgliederversammlung zu veräußern.
(4) Der Erste oder der Zweite Vorsitzende laden zu Ausschusssitzungen und zu Mitgliederversammlungen ein. Über jede Versammlung ist ein Protokoll zu führen. Erfolgt innerhalb von 2 Monaten nach Vorlage kein Einspruch gilt das Protokoll als genehmigt. Über Einsprüche wird in der nächsten Versammlung entschieden.
(1) Das zentrale Handlungsorgan des Vereins ist der Ausschuss. Er kontrolliert insbesondere auch den Vorstand. Er besteht aus mindestens 5 Personen, welche folgende Funktion inne haben:
Der Ausschuss setzt sich zusammen aus: (1) dem Ersten Vorsitzenden
(2) dem Zweiten Vorsitzenden
(4) dem Kassierer
(5) dem Ersten Gewässerwart
(2) Sofern sich genügend Vereinsmitglieder zur Wahl stellen, kann der Ausschuss um folgende Funktionen erweitert werden:
(6) dem Zweiten Gewässerwart
(7) dem Naturschutzwart
(8) dem Hütten und Gerätewart
(9) dem Beisitzer
(3) Dem Ausschuss obliegen folgende Aufgaben:
a) Beschlussfassung über Satzungsänderung, vorbehaltlich der Genehmigung durch die Mitgliederversammlung (§ 14);
b) Beschlussfassung der Gewässerordnung;
c) Festlegung des Fischbesatzes in den Vereinsgewässern;
d) Einberufung von Sitzungen von Ausschuss und Vorstand;
e) Nach Möglichkeit Teilnahme an Lehrgängen in seinem Fachgebiet und erweitert sein Wissen durch Fachliteratur;
f) Festlegung von Ehrungen;
g) Beschluss aller Beschaffungsmaßnahmen;
h) Benennung von Teamleitern bei Arbeitseinsätzen (vgl. § 5 Abs. 2 e);
i) Durchführung von Kontrollen am Fischwasser;
j) Ausschluss oder Bestrafung von Mitgliedern (vgl. § 7).
(4) Der Ausschuss ist bei Anwesenheit von 2/3 der jeweils bestehenden Ausschussmitglieder beschlussfähig. Ein Beschluss wird bei 2/3 Mehrheit der anwesenden Ausschussmitglieder gefasst. Hiervon ausgenommen ist der Ausschluss eines Mitgliedes, wobei die 2/3 Mehrheit aller Ausschussmitglieder notwendig ist, vgl. § 7 Abs. 1. Bei Stimmengleichheit ist die Stimme des Ersten Vorsitzenden ausschlaggebend.
(5) Die Mitglieder des Ausschusses werden in der Hauptversammlung auf 2 Jahre gewählt. Wiederwahl ist möglich.
(6) Die Sitzung des Ausschusses wird vom Vorstand unter Angabe der Tagesordnung einberufen Mindestens einmal im Quartal sollte eine Sitzung stattfinden.
(1) Die Funktionen der Ausschussmitglieder werden wie folgt aufgeteilt:
(a) Der Kassierer besorgt gewissenhaft das gesamte Kassen- und Rechnungswesen, den Bank- und Geldverkehr, sowie den Eingang der Beiträge. Er ist im Geldverkehr mit dem Ersten und Zweiten Vorsitzenden zeichnungsberechtigt. Ihm obliegt ferner die Aufstellung von Abrechnungen sämtlicher Vereinsveranstaltungen, Bauprojekten und Anschaffungen. Er aktualisiert die Mitgliederliste und beschafft die Verbandsmarken.
Nach Beendigung des Geschäftsjahres ist ein Jahresabschluss aufzustellen. Die Buchhaltung ist so zu erledigen dass sie für das Finanzamt verwendbar ist (Trennung in ideellen Bereich, Zweckbetrieb und Vermögen). Die Abwicklung mit dem Finanzamt wird von ihm durchgeführt.
In der Jahreshauptversammlung werden zwei Kassenprüfer jeweils für zwei Jahre gewählt. Diese verpflichten sich durch Stichproben von der Ordnungsmäßigkeit der Kassen- und Buchführung. Ein Jahresabschluss und Prüfungsbericht wird in der Jahreshauptversammlung vorgelegt und die Entlastung des Kassierers beantragt oder aber mitgeteilt, warum die Entlastung nicht erfolgen kann.
Die Kassenprüfer sind nicht Mitglieder des Ausschusses.
(b) Der Schriftführer führt in den Ausschusssitzungen, Mitglieder- und Hauptversammlungen das Protokoll, aus dem der Versammlungsverlauf und die gefassten Beschlüsse zu ersehen sind. Diese sind vor Veröffentlichung dem Vorstand vorzulegen. Der Schriftführer unterrichtet im Einvernehmen mit dem Vorstand die Ausschussmitglieder schriftlich über die nächste Sitzung und die vorgesehenen Besprechungspunkte. Ebenso gibt er die Einladung zur Mitglieder– und Jahreshauptversammlung mit Tagesordnungspunkten nach Anweisung des Vorstandes heraus. Ihm obliegt es ferner, Formulare und werbetechnische Maßnahmen für Veranstaltungen zur Vorlage im Ausschuss vorzubereiten.
(c) Der Gewässerwart macht Gewässerproben und berichtet dem Ausschuss über die festgestellten Werte. Er sorgt dafür, dass bei jedem Fischbesatz Besatzprotokolle erstellt werden. Er ist verantwortlich für die Ein- und Ablasswerke an den Weiheranlagen. In dringenden Fällen ist er berechtigt, wichtige Maßnahmen selbst zu entscheiden, ist aber verpflichtet, den Ausschuss hierüber zu informieren. Außerdem stellt er die Fangstatistik und einen Überblick über die Gewässergüte der Hauptversammlung vor.
(d) Der Naturschutzwart vertritt den Verein in allen Belangen von Natur und Umweltschutzfragen. Er informiert sich und den Verein über Änderungen von Natur und Umweltfragen, achtet im Verein auf Einhaltung dieser und vertritt in Vorstandsitzungen diese Interessen. Gegenüber Behörden und Naturschutzverbänden vertritt er die Vereinsinteressen in Sachen Natur und Umwelt.
(e) Der Hütten und Gerätewart verwaltet alles Inventar des Vereins. Er aktualisiert ständig die Inventarliste und sorgt für einen einwandfreien Zustand der Geräte. Er ist verantwortlich für das Verleihen von Geräten, Zelten usw. Er kontrolliert den Zugang zur Fischerhütte und sorgt für die laufende Versorgung. Er rechnet und kontrolliert über das Ausgabebuch ab. Die entsprechenden Aufgaben können von ihm an Mitglieder, die bereit sind, Aufgaben zu übernehmen, delegiert werden.
(f) Der Beisitzer (zur besonderen Verwendung) übernimmt Sonderaufgaben und unterstützt den Ausschuss in den unterschiedlichsten Belangen. Der jeweilige Verantwortungsbereich wird vom Ausschuss festgelegt.
(2) Kurzfristig getroffene Entscheidungen müssen in der nächsten Ausschusssitzung vorgebracht und begründet werden.
(3) Alle Aufgaben sind vom Ausschuss zu erfüllen. Sofern eine Funktion nicht besetzt ist (vgl. § 9), können diese Tätigkeiten von anderen Ausschuss – Mitgliedern übernommen werden.
§ 11 Hauptversammlungen
(1) Die Jahreshauptversammlung findet spätestens im März statt. Die Einladung erfolgt durch den Vorstand mindestens 3 Wochen vorher unter Angabe der Tagesordnung. Die Einladung gilt spätestens innerhalb eines Zeitraumes von 7 Tagen ab dem Datum des Einladebriefes als beim Mitglied zugegangen.
(2) Die Hauptversammlung umfasst zwingend:
a) den Jahresbericht des Vorstandes;
b) den Bericht des Kassierers;
c) den Bericht des Schriftführers;
d) den Bericht der Kassenprüfer;
(3) Bestandteil der Hauptversammlung ist zwingend:
a) Beschluss über die Entlastung von allen Mitgliedern des Vorstands und des Ausschusses. Die Entlastung des Kassierers steht unter dem Vorbehalt des Berichts der Kassenprüfer, vgl. § ;
b) Neuwahl von Vorstandsmitgliedern und Mitgliedern des Ausschusses, sofern die zweijährige Wahlperiode, vgl. § 8 Abs. 2 (Vorstand) bzw. § 9 Abs. 5 (Ausschuss) abgelaufen ist.
Jedes ordentliches Mitglied kann sich zur Wahl stellen.
(4) Bestandteil der Hauptversammlung ist darüber hinaus jeder Tagesordnungspunkt, der den Mitgliedern mit der Einladung zugeschickt und bekannt gegeben wird.
(5) Der Beschluss über die Anträge erfolgt im Allgemeinen mit einfacher Mehrheit, es sei denn, dass das Gesetz oder diese Satzung etwas anderes vorschreiben. Bei Stimmengleichheit ist die Stimme des Ersten Vorsitzenden ausschlaggebend. Stimmenthaltungen werden im Sinne eines Antrages mitgezählt. Ungültige Stimmen werden nicht mitgezählt.
(6) Beschlußfähige Anträge zur Hauptversammlung müssen der Vorstandschaft mindestens 2 Wochen vor dem Versammlungstermin schriftlich und unterschrieben vorliegen.
(7) Eine außerordentliche Hauptversammlung kann jederzeit vom Vorstand einberufen werden, wenn 2/3 der Mitglieder dies beantragen oder wenn 1/3 der stimmberechtigten Mitglieder diese schriftlich mit Angabe der Gründe beantragt haben. Die Einberufung erfolgt innerhalb eines Monats. § 11 Abs. 1 gilt entsprechend. Die außerordentliche Hauptversammlung hat den Zweck, über besonders wichtige, weit tragende oder eilige Anträge oder Anregungen des Vorstandes oder der Mitglieder zu entscheiden. Die Durchführung erfolgt ansonsten unter den gleichen Voraussetzungen wie die Hauptversammlungen.
§ 12 Festlegung der Beiträge, Gebühren, Preise
Die Höhe der Aufnahmegebühr, des Vereinsbeitrages, der Angelkartenpreise sowie der Gebührensatz für fehlende Arbeitsstunden werden nach den Erfordernissen vom Gesamtvorstand vorgeschlagen. Lehnt die Versammlung den Vorschlag ab, so müssen in dieser Hauptversammlung die jeweiligen Änderungen festgelegt werden, ansonsten gelten die bisherigen Gebühren.
Vereinsmitglieder erkennen die Bedingungen, der vom Verein abgeschlossenen Fischwasser-Pachtverträge an. Beschwerden von Anliegern, Amtsstellen und dergleichen sollen dem Verein schriftlich mitgeteilt und nicht am Fischwasser diskutiert werden.
1. Mit dem Beitritt eines Mitglieds nimmt der Verein dessen Adresse, Geburtsdatum und Bankverbindung auf. Diese Informationen werden in dem vereinseigenen EDV-System gespeichert. Jedem Vereinsmitglied wird dabei eine Mitgliedsnummer zugeordnet. Die personenbezogenen Daten werden dabei durch geeignete und organisatorische Maßnahmen vor der Kenntnisnahme Dritter geschützt.
c. Sperrung der zu seiner Person gespeicherten Daten, wenn sich bei behaupteten Fehlern
3. Als Mitglied des übergeordneter Verbandes LFVBW ist der Verein verpflichtet, seine Mitglieder an den Verband zu melden. Übermittelt werden dabei Vor- und Nachname, das Geburtsdatum, das Geschlecht, bei Mitgliedern mit besonderen Aufgaben (z.B. Vorstandsmitgliedern) die vollständige Adresse mit Telefonnummer, eMail-Adresse sowie die Bezeichnung der Funktion im Verein.
4. Beim Austritt werden Name, Adresse und Geburtsjahr des Mitglieds aus der Mitgliederliste gelöscht. Personenbezogene Daten des austretenden Mitglieds, die die Kassenverwaltung betreffen, werden gemäß den steuergesetzlichen Bestimmungen bis zu 10 Jahre ab der schriftlichen Bestätigung des Austritts durch den Vorstand aufbewahrt.
5. Der Verein veröffentlicht Daten seiner Mitglieder (auf der Homepage, im Amtsblatt der Gemeinde, beim übergeordneter Verband, z.B. LFVBW, im Schwarzwälder Bote, Südwest Presse, Informationsblatt der Gemeinde, auf der Facebook-Seite, etc. ) nur, wenn die Mitgliederversammlung einen entsprechenden Beschluss gefasst hat und das Mitglied nicht widersprochen hat.
6. Den Organen des Vereins, allen Mitarbeitern oder sonst für den Verein Tätigen ist es untersagt, personenbezogene Daten unbefugt zu anderen als der jeweiligen Aufgabenerfüllung gehörenden Zweck zu verarbeiten, bekanntzugeben, Dritten zugänglich zu machen oder sonst zu nutzen. Diese Pflicht besteht auch über das Ausscheiden der oben genannten Personen aus dem Verein hinaus.
Eine wesentliche Änderung der Satzung kann nur in einer Hauptversammlung mit Zustimmung von mindestens 2/3 der anwesenden Mitglieder beschlossen werden. Der Erste Vorsitzende ist ermächtigt, etwaige zur Genehmigung der Satzung und zur Eintragung des Vereins und den Erhalt der Gemeinnützigkeit beim Finanzamt erforderlichen formellen Änderungen und Ergänzungen vorzunehmen.
Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Hauptversammlung und nur mit 4/5 Mehrheit der anwesenden Mitglieder beschlossen werden. Bei Auflösung des Vereins fällt das Vermögen an die Stadt Nagold, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige oder mildtätige Zwecke zu verwenden hat. Das Bürgermeisteramt kann ebenso gebeten werden bis zur Gründung eines Folgevereines das Vermögen zu verwahren.
Die Beschlüsse über diese Vermögenswerte dürfen erst nach Einwilligung durch das Finanzamt ausgeführt werden. Entsprechend ist bei Aufhebung des Vereines oder beim Wegfall seines Zweckes zu verfahren.
Gerichtsstand für alle Streitigkeiten in Zusammenhang mit dem Inhalt dieser Satzung ist das Amtsgericht Nagold.
Diese Satzung wurde durch Beschluss der Jahreshauptversammlung vom 7.1.2018 in Nagold beschlossen.
Der Sportfischer-Club Nagold e.V. wurde am 15.10.1965 gegründet.
Erster Eintrag in das Vereinsregister in Nagold
Talheim im Januar 2018