Source: https://oskarkokoschka.at/statuten.php
Timestamp: 2020-07-06 12:39:55
Document Index: 983065

Matched Legal Cases: ['§ 9', '§ 11', '§ 14', '§ 15', '§ 16', '§ 17', '§ 9']

Statuten | OK Dokumentation
Statuten des Vereins Oskar Kokoschka Dokumentation Pöchlarn
„Verein zur Erforschung, Dokumentation und Präsentation des Werkes Oskar Kokoschkas“
Er hat seinen Sitz im Geburtshaus Oskar Kokoschkas in 3380 Pöchlarn, Regensburger Straße 29 und erstreckt seine Tätigkeit auf die ganze Welt.
Der Verein, dessen Tätigkeit nicht auf Gewinn gerichtet ist und der keiner politischen Organisation nahesteht, bezweckt Dokumentation von Leben und Werk Oskar Kokoschkas in Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Partnerinstituten.
Errichtung und Aktualisierung einer einschlägigen Fachbibliothek. Präsentation des Werkes Kokoschkas und anderer Künstler, die mit seinem Werk in Verbindung stehen.
Museumspädagogische Zusammenarbeit mit Schulen und anderen Bildungseinrichtungen.
Sammlung von Archivmaterial, Druckgrafiken, Büchern und elektronischen Datenträgern, Bereitstellung für Interessentinnen und Interessenten
Durchführung von literarisch-musikalischen Veranstaltungen
Eintrittsgebühren bei Ausstellungen und anderen Veranstaltungen
Finanzhilfen öffentlicher und privater Stellen
Die Ernennung zum Ehrenmitglied erfolgt durch einen einstimmigen Beschluss des Vorstandes. Bei der nächstfolgenden Generalversammlung müssen die Mitglieder darüber informiert werden.
Der Austritt muss dem Vorstand mindestens ein Monat vorher schriftlich mitgeteilt werden. Erfolgt die Anzeige verspätet, so ist sie erst zum nächsten Austrittstermin wirksam. Für die Rechtzeitigkeit ist das Datum der Postaufgabe maßgeblich.
Organe des Vereins sind die Generalversammlung (§§ 9 und 10), der Vorstand (§§ 11 bis 13), das Kuratorium (§ 14), die Rechnungsprüfer (§ 15) und das Schiedsgericht (§ 16).
Sowohl zu den ordentlichen wie auch zu den außerordentlichen Generalversammlungen sind alle Mitglieder mindestens zwei Wochen vor dem Termin schriftlich, mittels Telefax oder per E-Mail (an die vom Mitglied dem Verein bekanntgegebene Fax-Nummer oder E-Mail-Adresse) einzuladen. Die Anberaumung der Generalversammlung hat unter Angabe der Tagesordnung zu erfolgen. Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand (Abs. 1 und Abs. 2 lit. a - c), durch die/einen Rechnungsprüfer (Abs. 2 lit. d) oder durch einen gerichtlich bestellten Kurator (Abs. 2 lit. d).
Anträge zur Generalversammlung sind mindestens einen Tag vor dem Termin der Generalversammlung beim Vorstand schriftlich an die Postadresse des Vereins, mittels Telefax oder per E-Mail einzureichen.
Bei der Generalversammlung sind alle Mitglieder teilnahmeberechtigt. Stimmberechtigt sind nur die ordentlichen und die Ehrenmitglieder. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Die Übertragung des Stimmrechts auf ein anderes Mitglied ist unzulässig.
Beschlussfassung über Statutenänderungen und die freiwillige Auflösung des Vereins, sowie über den Verbleib des Vereinsvermögens gemäß § 17 (2)
Genehmigung von Verträgen mit Gebietskörperschaften und Partnerinstituten.
Der Vorstand besteht aus mindestens drei und höchstens neun Mitgliedern. Die Aufgabenverteilung wird durch eine interne Geschäftsordnung festgelegt. Zu einzelnen Sitzungen können vom Vorsitzenden Experten mit beratender Stimme beigezogen werden.
Der Vorstand wird vom Vorsitzenden/von der Vorsitzenden, bei Verhinderung von seinem/seiner/ihrem/ihrer Stellvertreter/in, schriftlich oder mündlich einberufen. Ist auch diese/r auf unvorhersehbar lange Zeit verhindert, darf jedes sonstige Vorstandsmitglied den Vorstand einberufen.
Vorbereitung und Einberufung der Generalversammlung in den Fällen des § 9 Abs. l und Abs. 2 lit. a - c dieser Statuten;
Einrichtung einer internen Geschäftsordnung.
Der Vorstand ernennt einen Beirat, der aus mindestens 3, höchstens 6 Personen besteht.
Für die Aufnahme in den Beirat ist die Vereinsmitgliedschaft bindende Voraussetzung.
Die Beiratsfunktion erlischt durch Rücktritt oder durch den Beschluss des Vorstandes.
Der Beirat unterstützt den Verein bei der Verwirklichung des Vereinszwecks, insbesonders in künstlerischen und wissenschaftlichen Angelegenheiten. In diesen Angelegenheiten ist der Vorstand bei der Beschlussfassung an die Vorschläge des Beirates gebunden.
Zwei Rechnungsprüfer werden von der Generalversammlung auf die Dauer von 2 Jahren gewählt. Wiederwahl ist möglich. Die Rechnungsprüfer dürfen keinem Organ ‐ mit Ausnahme der Generalversammlung – angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Prüfung ist.
Das Schiedsgericht setzt sich aus drei ordentlichen Vereinsmitgliedern zusammen. Es wird derart gebildet, dass ein Streitteil dem Vorstand ein Mitglied als Schiedsrichter schriftlich namhaft macht. Über Aufforderung durch den Vorstand binnen sieben Tagen macht der andere Streitteil innerhalb von 14 Tagen seinerseits ein Mitglied des Schiedsgerichts namhaft. Nach Verständigung durch den Vorstand innerhalb von sieben Tagen wählen die namhaft gemachten Schiedsrichter binnen weiterer 14 Tage ein drittes ordentliches Mitglied zum/zur Vorsitzenden des Schiedsgerichts.
Bei Stimmengleichheit entscheidet unter den Vorgeschlagenen das Los. Die Mitglieder des Schiedsgerichts dürfen keinem Organ - mit Ausnahme der Generalversammlung ~ angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Streitigkeit ist.
Diese Generalversammlung hat auch - sofern Vereinsvermögen vorhanden ist - über die Abwicklung zu beschließen. Insbesondere hat sie einen Abwickler zu berufen und Beschluss darüber zu fassen, wem dieser das nach Abdeckung der Passiven verbleibende Vereinsvermögen zu übertragen hat. Dieses Vermögen soll, soweit dies möglich und erlaubt ist, einer Organisation zufallen, die gleiche oder ähnliche Zwecke wie dieser Verein verfolgt. Der Sammlungsbestand soll dabei ungeteilt bleiben.