Source: https://as-medicals.com/agb
Timestamp: 2019-05-27 07:04:30
Document Index: 95796145

Matched Legal Cases: ['§ 247', '§ 320', '§ 69', '§ 69', '§ 247', '§ 69', '§ 69']

AGB - AS-MEDICALS
AGB	AS0073	2018-05-02T15:04:56+00:00
Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) der ASMEDICALS GmbH
Die AS‐MEDICALS GmbH ist ein Unter­neh­men, das ins­be­son­de­re die Geschäfts­fel­der Apotheken‐ Blis­ter­ma­schi­nen, Soft­ware­ad­ap­ti­on und ‐über­las­sung und Con­sul­ting bedient. Die Leis­tun­gen wer­den dabei von der recht­lich selb­stän­di­gen Gesell­schaft AS‐MEDICALS GmbH geleis­tet. Der Ver­trags­schluss erfolgt hier­bei zwi­schen der Gesell­schaft („AS‐MEDICALS“ genannt) und dem Kun­den. Im Rah­men der Geschäfts­be­zie­hung AS‐MEDICALS zu ihren Kun­den gel­ten die nach­fol­gen­den Bestim­mun­gen.
Die vor­lie­gen­den All­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen der AS‐MEDICALS gel­ten, jeweils in der neu­es­ten Fas­sung, für alle lau­fen­den und künf­ti­gen Auf­trä­ge des Kun­den für die Berei­che Soft­ware, Pro­gram­mie­rung, Dienst­leis­tun­gen und Hard­ware­ver­kauf, ins­be­son­de­re für Ange­bo­te, Bestel­lun­gen, Lie­fe­run­gen und Leis­tun­gen sowie Soft­ware­li­zen­zen, auch für spä­te­re Updates, Upgrades und Relea­ses. Dies gilt auch, soweit bei lau­fen­den Geschäfts­be­zie­hun­gen spä­ter eine Bezug­nah­me hier­auf nicht mehr aus­drück­lich erfolgt. Die Software‐Pflegebedingungen (Nr. 6. die­ser AGB), sowie die Ser­vice­be­din­gun­gen gel­ten nur, soweit der Kun­de zusätz­lich einen Ser­vice und / oder Software‐ Pfle­ge­ver­trag mit AS‐MEDICALS geschlos­sen hat.
Soweit in Auf­trags­be­stä­ti­gun­gen bzw. Ver­trä­gen der AS‐MEDICALS hier­auf ver­wie­sen wird, kön­nen ergän­zend zu den vor­lie­gen­den All­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen wei­te­re All­ge­mei­ne Geschäfts­be­din­gun­gen zur Anwen­dung kom­men.
Die vor­lie­gen­den All­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen wer­den durch die Auf­trags­er­tei­lung vom Kun­den aner­kannt. Etwai­ge Geschäfts­be­din­gun­gen des Kun­den wer­den nicht Ver­trags­be­stand­teil. Dies gilt auch dann, wenn die AS‐MEDICALS ihnen nicht aus­drück­lich noch­mals nach Bekannt­wer­den wider­spricht.
Ände­run­gen, Ergän­zun­gen, Ver­ein­ba­run­gen zur Ver­trags­aus­füh­rung sowie sons­ti­ge Neben­ab­re­den bedür­fen zu ihrer Wirk­sam­keit der Schrift­form. Die Auf­he­bung die­ser Schrift­form­er­for­der­nis­se bedarf eben­falls der Schrift­form.
Die AS‐MEDICALS ist berech­tigt, die ver­trag­lich geschul­de­ten Leis­tun­gen auch durch Drit­te erbrin­gen zu las­sen.
Alle von der AS‐MEDICALS abge­ge­be­nen Ange­bo­te sind freiblei­bend.
An Leistungs‐ und Pro­dukt­be­schrei­bun­gen, Zeich­nun­gen, Test­pro­gram­men und ande­ren Unter­la­gen, die dem Kun­den im Rah­men des Ange­bots über­las­sen wer­den, behält sich die AS‐MEDICALS sämt­li­che Rech­te unein­ge­schränkt vor. Die­se Unter­la­gen dür­fen nur nach vor­he­ri­ger Zustim­mung von medi­si­te Drit­ten
zugäng­lich gemacht wer­den. Die dar­in sowie in Pro­spek­ten, Anzei­gen und sons­ti­gen Informations‐ und Wer­be­ma­te­ria­li­en ent­hal­te­nen pro­dukt­be­schrei­ben­den Anga­ben und tech­ni­schen Daten wer­den sorg­fäl­tig erstellt, stel­len jedoch man­gels aus­drück­li­cher Kenn­zeich­nung als sol­che kei­ne Beschaf­fen­heits­ga­ran­ti­en dar. Tech­nisch beding­te Ände­run­gen blei­ben auch nach Ver­trags­schluss vor­be­hal­ten, sofern sie kei­ne wesent­li­chen Aus­wir­kun­gen auf die ver­ein­bar­te Funk­tio­na­li­tät des Lie­fero­der Leis­tungs­ge­gen­stan­des haben.
Man­gels beson­de­rer Anga­ben in Auftragsbestätigungen/ Ver­trä­gen gel­ten die Prei­se gemäß der jeweils gül­ti­gen Preis­lis­te der AS‐MEDICALS. Die ange­ge­be­nen Prei­se ver­ste­hen sich zuzüg­lich der zum Zeit­punkt der Lie­fe­rung bzw. Leis­tung gül­ti­gen Umsatz­steu­er. Man­gels ander­wei­ti­ger Ver­ein­ba­rung wer­den Rei­se­kos­ten und Spe­sen geson­dert in Rech­nung gestellt.
Ver­trä­ge sind die Rech­nun­gen der AS‐MEDICALS inner­halb von 14 Tagen nach Erhalt ohne Abzug zahl­bar. Wie­der­keh­ren­de Leis­tun­gen (z.B. Ser­vices, Soft­ware­pfle­ge) wer­den monat­lich abge­rech­net.
Für den Fall des Ver­zu­ges gel­ten die gesetz­li­chen Rege­lun­gen. Der Kun­de kommt ins­be­son­de­re dann in Zah­lungs­ver­zug, wenn er nicht inner­halb von 14 Tagen nach Fäl­lig­keit die ver­ein­bar­te Ver­gü­tung leis­tet. Im Fal­le des Zah­lungs­ver­zugs ist die AS‐MEDICALS zur Gel­tend­ma­chung von Ver­zugs­zin­sen in Höhe von jähr­lich 8 % über dem Basis­zins­satz nach § 247 BGB ab Ver­zugs­be­ginn berech­tigt. Der Nach­weis eines höhe­ren Ver­zugs­scha­dens bleibt vor­be­hal­ten. Im Fal­le des Zah­lungs­ver­zugs des Kun­den ist die ASMEDICALS unbe­scha­det wei­ter­ge­hen­der gesetz­li­cher Rech­te berech­tigt, ohne vor­he­ri­ge Ankün­di­gung
ein Zurück­be­hal­tungs­recht für sämt­li­che noch aus­ste­hen­den Lie­fe­run­gen und Leis­tun­gen aus­zu­üben oder inso­weit Vor­aus­zah­lung bzw. Sicher­heits­leis­tung zu ver­lan­gen.
Der Kun­de ist nicht berech­tigt, gegen­über For­de­run­gen der AS‐MEDICALS mit Gegen­an­sprü­chen auf­zu­rech­nen, soweit die Gegen­an­sprü­che nicht aus­drück­lich von der AS‐MEDICALS aner­kannt oder rechts­kräf­tig fest­ge­stellt sind. Zur Aus­übung eines Zurück­be­hal­tungs­rechts ist der Kun­de nur inso­weit befugt, als sein Gegen­an­spruch auf dem­sel­ben Ver­trags­ver­hält­nis beruht. Ein Zurück­be­hal­tungs­recht wegen Teil­leis­tun­gen nach § 320 Abs. 2 BGB steht dem Kun­den nicht zu.
Alle Lie­fe­run­gen erfol­gen unter Eigen­tums­vor­be­halt. Die gelie­fer­ten Gerä­te, Hard­ware, Soft­ware, Daten­trä­ger und Doku­men­ta­tio­nen blei­ben bis zur voll­stän­di­gen Bezah­lung aller For­de­run­gen der ASMEDICALS, die gegen den Kun­den bestehen, das Eigen­tum AS‐MEDICALS.
Bei der Lie­fe­rung von Maschi­nen, Soft­ware oder Gerä­ten mit Soft­ware bleibt die Soft­ware immer das Eigen­tum von AS‐MEDICALS. Ver­trags­ge­gen­stand die­ser Lie­fe­rung ist immer nur das ein­fa­che, nicht aus­schließ­li­che und nicht über­trag­ba­re Nut­zungs­recht. Dies gilt auch bei der indi­vi­du­el­len Erstel­lung
von Soft­ware im Kun­den­auf­trag oder der Vor­nah­me indi­vi­du­el­ler Anpas­sungs­pro­gram­mie­run­gen (Indi­vi­du­al­soft­ware), auch wenn die Soft­ware nach Vor­ga­ben oder unter Mit­wir­kung des Kun­den ent­stan­den ist. Der Kun­de hat kei­nen Anspruch auf Her­aus­ga­be der Quell­codes und der Ent­wick­lungs­do­ku­men­ta­ti­on.
Das Nut­zungs­recht ver­fällt bei Ver­stö­ßen gegen die Ver­trags­be­din­gun­gen, ins­be­son­de­re bei Ver­stö­ßen gegen das Urheber‐ und/oder sons­ti­ge Schutz­rech­te.
Das Urhe­ber­recht an der Gerä­te­bau­wei­se, der Soft­ware, den Pro­gramm­do­ku­men­ta­tio­nen, Begleit­ma­te­ri­al und sämt­li­chen Kopi­en der Gerä­te­bau­wei­se und des Soft­ware­pro­dukts liegt bei der AS‐MEDICALS oder den Lie­fe­ran­ten der AS‐MEDICALS. Dies gilt auch, wenn der Kun­de sie ohne Erlaub­nis der ASMEDICALS
ver­än­dert oder sie unbe­fugt mit eige­nen Bau­tei­len, Pro­gram­men und/oder den­je­ni­gen eines Drit­ten ver­bin­det.
Software‐Lizenzbedingungen
Für die Nut­zung der von AS‐MEDICALS ent­wi­ckel­ten und her­ge­stell­ten und dem Kun­den über­las­se­nen Soft­ware nebst der dazu­ge­hö­ri­gen Pro­gramm­do­ku­men­ta­ti­on gel­ten die fol­gen­den
Lizenz­be­din­gun­gen:
Die Lizenz berech­tigt den Kun­den zur Nut­zung der Soft­ware für sei­ne eige­nen betrieb­li­chen Zwe­cke ‐sowie auf den Gerä­ten der AS‐MEDICALS‐ ent­spre­chend der Beschrei­bung in der mit­ge­lie­fer­ten Pro­gramm­do­ku­men­ta­ti­on durch die im Ver­trag auf­ge­führ­te Zahl von berech­tig­ten Cli­ents und Sever, wobei es allein auf die Nut­zungs­be­rech­ti­gung als sol­che, nicht jedoch auf die tat­säch­li­che Nut­zung ankommt. Nut­zung bedeu­tet das Laden, Anzei­gen, Ablau­fen, Über­tra­gen und Spei­chern der Soft­ware zu Zwe­cken ihrer Aus­füh­rung und der Ver­ar­bei­tung der Daten­be­stän­de auf dem Sys­tem des Kun­den, auf dem die Soft­ware instal­liert ist.
Der Kun­de ist berech­tigt, eine Siche­rungs­ko­pie der Soft­ware anzu­fer­ti­gen, die mit einer Kopie der Original‐ Kenn­zeich­nung (inklu­si­ve des Copyright‐Vermerks) kennt­lich gemacht wer­den muss. Die Nut­zung der Siche­rungs­ko­pie ist nur bei Ver­schlech­te­rung oder Unter­gang des von der AS‐MEDICALS gelie­fer­ten
Original‐Datenträgers oder der auf der bestimm­ten zen­tra­len Daten­ver­ar­bei­tungs­ein­heit des Kun­den instal­lier­ten Kopie der Soft­ware zuläs­sig. Der Kun­de unter­liegt auch hin­sicht­lich der Nut­zung der Siche­rungs­ko­pie die­sen Software‐ Lizenz­be­din­gun­gen. Im Übri­gen ist der Kun­de ohne Zustim­mung der
AS‐MEDICALS nicht berech­tigt, die Soft­ware oder die Pro­gramm­do­ku­men­ta­ti­on oder Tei­le davon zu ver­viel­fäl­ti­gen.
Die Nutz­bar­ma­chung der Soft­ware für Rech­ner außer­halb der im Ver­trag ange­ge­be­nen Betriebs­stät­te ist unzu­läs­sig. Soweit die AS‐MEDICALS mit dem Kun­den nichts ande­res ver­ein­bart hat, ist die erteil­te Lizenz bei Kran­ken­häu­sern und Kran­ken­haus­trä­gern immer begrenzt auf eine Betriebs­stät­te des Kran­ken­hau­ses. Der Kun­de ist nicht berech­tigt, die Soft­ware für ande­re als eige­ne betrieb­li­che Zwe­cke zu nut­zen oder Drit­ten, die nicht sei­nem Betrieb ange­hö­ren, die Nut­zung der Soft­ware zu ermög­li­chen oder die Soft­ware vor­über­ge­hend oder dau­er­haft an Drit­te zu über­las­sen. Drit­te in die­sem Sin­ne sind man­gels ander­wei­ti­ger aus­drück­li­cher Ver­ein­ba­rung auch Zweig­nie­der­las­sun­gen des Kun­den oder mit die­sem ver­bun­de­ne Unter­neh­men. Die uner­laub­te Aneig­nung durch Drit­te ist zu ver­hin­dern.
Der Kun­de ist ohne die Zustim­mung der AS‐MEDICALS nicht berech­tigt, die Soft­ware zu bear­bei­ten, zu ändern oder sonst umzu­ar­bei­ten, sie in ande­rer Wei­se als über die vor­ge­se­hen Schnitt­stel­len mit ande­ren Pro­gram­men zu ver­bin­den, sie in eine ande­re Dar­stel­lungs­form rück­zu­über­set­zen (dekom­pi­lie­ren),
etwai­ge Sicher­heits­codes oder der Kenn­zeich­nung der Soft­ware die­nen­de Merk­ma­le zu ent­fer­nen, zu umge­hen oder zu ver­än­dern oder Anga­ben in der Soft­ware und der Pro­gramm­do­ku­men­ta­ti­on über die Her­stell­er­ei­gen­schaft, die Urhe­ber­rech­te (Copy­right) oder sons­ti­ge Schutz­rech­te von AS‐MEDICALS zu
ent­fer­nen. Die Bestim­mun­gen der §§ 69 d Abs. 3 und § 69 e UrhG blei­ben unbe­rührt.
Dau­er der Lizenz
Die AS‐MEDICALS räumt dem Kun­den ein dau­er­haf­tes, nicht aus­schließ­li­ches, nicht über­trag­ba­res und nicht unter­li­zen­zier­ba­res Nut­zungs­recht an der Soft­ware ein. Sofern der Ver­trag mit einer Ver­trags­lauf­zeit geschlos­sen wur­de, erhält der Kun­den ein zeit­lich auf die Lauf­zeit des Ver­trags begrenz­tes, nicht aus­schließ­li­ches, nicht über­trag­ba­res und nicht unter­li­zen­zier­ba­res Nut­zungs­recht an der Soft­ware. In die­sem Fall ist das Recht zur ordent­li­chen Kün­di­gung für bei­de Ver­trags­par­tei­en aus­ge­schlos­sen. Das Recht zur außer­or­dent­li­chen Kün­di­gung durch die AS‐MEDICALS gemäß Nr. 5.2.2. bleibt vor­be­hal­ten.
Nimmt der Kun­de Ver­trags­ge­gen­stän­de in Benut­zung, die frü­he­re erset­zen sol­len, so erlischt das Nut­zungs­recht am ersetz­ten Ver­trags­ge­gen­stand.
Im Fal­le einer schuld­haf­ten Ver­let­zung der Bestim­mun­gen durch den Kun­den ist die AS‐MEDICALS zu einer frist­lo­sen Kün­di­gung der Lizenz berech­tigt, es sei denn, die Ver­let­zung und deren Fol­gen sind nur unwe­sent­lich. Ein Anspruch des Kun­den auf Rück­erstat­tung der für die Lizenz gezahl­ten Gebüh­ren
besteht in die­sem Fall nicht. Die Gel­tend­ma­chung von Scha­dens­er­satz­for­de­run­gen durch die ASMEDICALS bleibt vor­be­hal­ten. Der Kun­de stellt die AS‐MEDICALS von allen Ansprü­chen frei, die von Drit­ten wegen Ver­let­zun­gen der Software‐Lizenzbedingungen durch den Kun­den gel­tend gemacht wer­den.
besteht in die­sem Fall nicht. Die Gel­tend­ma­chung von Scha­dens­er­satz­for­de­run­gen durch die ASMEDICALS bleibt vor­be­hal­ten. Der Kun­de stellt die AS‐MEDICALS von allen Ansprü­chen frei, die von Drit­ten wegen Ver­let­zun­gen der Software‐Lizenzbedingungen durch den Kun­den gel­tend gemacht
Aus­kunfts­pflicht und Prü­fungs­recht
Der Kun­de ist ver­pflich­tet, der AS‐MEDICALS Ände­run­gen des client‐ und ser­ver­ba­sier­ten Nut­zungs­um­fangs unver­züg­lich mit­zu­tei­len. Die AS‐MEDICALS ist jeder­zeit berech­tigt, den aktu­el­len Nut­zungs­um­fang zu über­prü­fen und Sys­te­me zur auto­ma­ti­schen Mes­sung des Nut­zungs­um­fangs zu instal­lie­ren. Bei
Ände­run­gen des Nut­zungs­um­fangs, die Aus­wir­kun­gen auf die für die Lizenz zu bezah­len­den Prei­se haben, ist der Kun­de ver­pflich­tet, die sich dar­aus erge­ben­den zusätz­li­chen ein­ma­li­gen bzw. lau­fen­den Gebüh­ren an die AS‐MEDICALS zu ent­rich­ten.
Software‐Pflegebedingungen
Umfasst der Ver­trags­ge­gen­stand zusätz­lich auch einen
geson­der­ten Software‐Pflegevertrag, so gilt dafür fol­gen­des:
Pro­gramm­feh­ler
Die AS‐MEDICALS ist ver­pflich­tet, vom Kun­den gemel­de­te, repro­du­zier­ba­re Feh­ler der Soft­ware (gemäß Nr. 7 die­ser AGB) zu unter­su­chen und dem Kun­den nach Mög­lich­keit Hin­wei­se zu geben, um die Fol­gen des Feh­lers zu besei­ti­gen. Bei wesent­li­chen Feh­lern der Soft­ware ist die AS‐MEDICALS ver­pflich­tet, den
Feh­ler in einem der fol­gen­den Updates zu besei­ti­gen. Sons­ti­ge Män­gel sind nur zu behe­ben, wenn dies mit zumut­ba­rem Auf­wand mög­lich ist. Dies ist dann nicht der Fall, wenn eine Neu­pro­gram­mie­rung wesent­li­cher Tei­le des Pro­gramms erfor­der­lich ist. Vor­aus­set­zung für die Suche und die Besei­ti­gung von
Feh­lern ist die Erfül­lung der dem Kun­den gemäß Nr. 8 die­ser AGB oblie­gen­den Mit­wir­kungs­pflich­ten.
Bera­tung und Hil­fe­stel­lung
Die AS‐MEDICALS berät und unter­stützt den Kun­den bei Stö­run­gen, die sich für ihn bei der Soft­ware­nut­zung erge­ben. Die Mit­tei­lun­gen des Kun­den erfol­gen dabei als Email über ein Ticket­sys­tem an AS‐MEDICALS. Die Bear­bei­tung der Mit­tei­lun­gen durch AS‐MEDICALS erfolgt eben­falls per Email in den Geschäfts­zei­ten mon­tags bis frei­tags von 9:00‐17:00 Uhr (Aus­nah­me: an den gesetz­li­chen Fei­er­ta­gen in Bay­ern, Nie­der­sa­chen und Ber­lin). Es gilt die Zeit­zo­ne Ber­lin. Es wer­den sol­che Stö­run­gen bear­bei­tet, die bei der ver­trags­ge­mä­ßen Nut­zung der Soft­ware durch den Kun­den auf­tre­ten.
Aktua­li­sie­run­gen des Pro­gramms
Die AS‐MEDICALS erstellt und über­lässt dem Kun­den regel­mä­ßig Aktua­li­sie­run­gen der Soft­ware. Eine Ver­pflich­tung zu Häu­fig­keit und Umfang besteht nicht. Wesent­li­che Erwei­te­run­gen der Pro­gram­me (Upgrades) sind in einem geson­der­ten Nach­trag in die ver­trag­li­chen Ver­ein­ba­run­gen auf­zu­neh­men und
im Fal­le der Nut­zung sepa­rat vom Kun­den zu ver­gü­ten.
Eine dar­über hin­aus­ge­hen­de Pfle­ge­be­reit­schaft der AS‐MEDICALS bedarf der beson­de­ren Ver­ein­ba­rung und ist geson­dert zu ver­gü­ten. Nicht ent­hal­te­ne Leis­tun­gen der Software‐Pflege Eine Ver­pflich­tung der AS‐MEDICALS zur Erbrin­gung von Pfle­ge­leis­tun­gen besteht nicht:
wenn die Soft­ware ent­ge­gen den Bestim­mun­gen der jeweils anwend­ba­ren Lizenz­be­din­gun­gen genutzt wird, unsach­ge­mäß oder nicht in Über­ein­stim­mung mit der jewei­li­gen Pro­gramm­be­schrei­bung genutzt oder behan­delt wird, wenn die Soft­ware ohne Zustim­mung der AS‐MEDICALS vom Kun­den, durch Drit­ter oder durch höhe­rer Gewalt geän­dert oder beschä­digt wird,unsachgemäß oder nicht in Über­ein­stim­mung mit der jewei­li­gen Pro­gramm­be­schrei­bung genutzt oder
behan­delt wird, wenn die Soft­ware ohne Zustim­mung der AS‐MEDICALS vom Kun­den, durch Drit­ter oder durch höhe­rer Gewalt geän­dert oder beschä­digt wird, die durch Anwen­dungs­feh­ler sei­tens des Kun­den ver­ur­sacht wor­den sind und die bei sorg­fäl­ti­ger Hin­zu­zie­hung der Pro­gramm­do­ku­men­ta­ti­on hät­te ver­mie­den wer­den kön­nen, auf­grund von Viren­be­fall oder sons­ti­gen äuße­ren, nicht von der AS‐MEDICALS zu ver­tre­ten­den, Ein­wir­kun­gen die auf Feh­lern der Hard­ware, des Betriebs­sys­tems oder ande­rer Com­pu­ter­pro­gram­me beru­hen, wenn der Kun­de ande­re Sys­te­me (Hard‐ und Soft­ware) ein­setzt als dem­je­ni­gen, für wel­ches die Soft­ware kon­fi­gu­riert wur­de, die durch Umwelt­be­din­gun­gen am Auf­stel­lungs­ort, durch Feh­ler oder Nicht­leis­tung der Strom­ver­sor­gung oder sons­ti­ge, nicht von der AS‐MEDICALS zu ver­tre­ten­de Ein­wir­kun­gen ver­ur­sacht wer­den.
Nicht im Software‐Pflegeumfang ent­hal­ten sind fer­ner die Instal­la­ti­on der Soft­ware, Unter­stüt­zungs­leis­tun­gen bei der Umset­zung einer Umge­hung bzw. der Instal­la­ti­on von Patches und Updates, die Instal­la­ti­on von Ugra­des, Releases/Versionen, die Vor­nah­me etwai­ger erfor­der­li­cher
Anpas­sungs­pro­gram­mie­run­gen oder Custo­mi­zing, Pfle­ge von kun­den­spe­zi­fi­schen Anpas­sun­gen, vor‐Ort‐ Unter­stüt­zung beim Kun­den, Sup­port für Ser­vice­an­fra­gen, 24/7‐Erreichbarkeit, Ein­wei­sung und Schu­lung von Mit­ar­bei­tern des Kun­den, Rei­se­kos­ten und Spe­sen für Arbei­ten und Leis­tun­gen der AS‐MEDICALS vor Ort beim Kun­den.
Ver­gü­tung Software‐Pflege und Zusatz­leis­tun­gen
Für die Software‐Pflegeleistungen ent­rich­tet der Kun­de eine monat­lich im Vor­aus zu zah­len­de pau­scha­li­sier­te Gebühr gemäß Ver­ein­ba­rung oder in Erman­ge­lung des­sen ent­spre­chend der jeweils aktu­el­len Preis­lis­te der AS‐MEDICALS. Die Pfle­ge­ge­bühr ist bei einer Erwei­te­rung oder Ände­rung der zu pfle­gen­den Pro­gram­me anzu­pas­sen. Die Ver­gü­tungs­pflicht beginnt mit dem im Ver­trag ange­ge­be­nen Datum.
Im Pau­schal­preis der Software‐Pflege nicht ent­hal­te­ne Pfle­ge­ar­bei­ten, die Bear­bei­tung von durch die ASMEDICALS nicht zu ver­tre­te­nen Störungs‐ oder Feh­ler­mel­dun­gen sowie sons­ti­ge nicht vom Software‐ Pfle­ge­ver­trag erfass­te Leis­tun­gen wer­den auf der Basis der zum Zeit­punkt der Auf­trags­er­tei­lung
all­ge­mein gül­ti­gen Stun­den­sät­ze und Kon­di­tio­nen dem Kun­den in Rech­nung gestellt. Dies gilt auch für zusätz­li­che Auf­wen­dun­gen der AS‐MEDICALS im Rah­men der Erbrin­gung der Pfle­ge­leis­tun­gen, die aus der Ände­rung des Instal­la­ti­ons­orts resul­tie­ren.
Bei Nut­zungs­er­wei­te­run­gen durch den Erwerb wei­te­rer Lizen­zen wäh­rend der Dau­er der Pfle­ge­ver­ein­ba­rung erhö­hen sich die Soft­ware­pfle­ge­ge­büh­ren antei­lig. Man­gels geson­der­ter Ver­ein­ba­run­gen gel­ten die Prei­se der jeweils gül­ti­gen Preis­lis­te von der AS‐MEDICALS. Die erhöh­ten Pfle­ge­ge­büh­ren sind ab dem
Zeit­punkt des Beginns der Nut­zung der zusätz­li­chen Lizen­zen zu ent­rich­ten.
Die AS‐MEDICALS ist berech­tigt, das Ent­gelt für die nach die­sen Pfle­ge­be­din­gun­gen zu erbrin­gen­den Pfle­ge­leis­tun­gen zum Aus­gleich von Lohn‐ und sons­ti­gen Kos­ten­stei­ge­run­gen unter Ein­hal­tung einer Ankün­di­gungs­frist von drei Mona­ten zum Beginn eines Kalen­der­jah­res ange­mes­sen anzu­pas­sen. Sofern
die Erhö­hung mehr als 5 % beträgt, ist der Kun­de berech­tigt, die Pfle­ge­ver­ein­ba­rung zum Beginn des neu­en Kalen­der­jah­res mit einer Frist von einem Monat zu kün­di­gen.
Lauf­zeit und Kün­di­gung von Soft­ware­pfle­ge
Die Ver­pflich­tung der AS‐MEDICALS zur Erbrin­gung der Soft­ware­pfle­ge beginnt mit dem im Ver­trag ange­ge­be­nen Datum.
Die Software‐Pflegevereinbarung wird auf unbe­stimm­te Zeit geschlos­sen. Nach Ablauf einer Min­dest­lauf­zeit von 60 Mona­ten kann sie von jeder Ver­trags­par­tei mit einer Kündi‐ gungs­frist von sechs Mona­ten zum Ende eines jeden Kalen­der­jah­res schrift­lich gekün­digt wer­den.
Für die Software‐Pflege gel­ten ergän­zend alle sons­ti­gen Bestim­mun­gen die­ser All­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen.
Die AS‐MEDICALS über­nimmt kei­ne Gewähr dafür, dass die Pro­gramm­funk­tio­nen den Anfor­de­run­gen des Kun­den genü­gen. Die Soft­ware ist erprobt und auf sei­ne Funk­ti­ons­tüch­tig­keit bei sach­ge­mä­ßer Anwen­dung geprüft. Bei Soft­ware ist es nach dem Stand der Tech­nik nicht mög­lich, Soft­ware voll­stän­dig
feh­ler­frei für alle Anwen­dungs­be­din­gun­gen zu erstel­len. Eine Gewähr für den feh­ler­frei­en Ablauf der Pro­gram­me in jeder denk­ba­ren Sys­tem­kon­stel­la­ti­on kann die AS‐MEDICALS nicht über­neh­men.
Ist die Feh­ler­be­sei­ti­gung nicht oder nur mit hohem Auf­wand mög­lich, ist die AS‐MEDICALS berech­tigt, dem Kun­den statt einer Feh­ler­be­sei­ti­gung ver­tret­ba­re und ver­füg­ba­re Aus­weich­lö­sun­gen anzu­bie­ten. Ein Anspruch auf Män­gel­be­he­bung besteht nur, soweit dies in einem für die AS‐MEDICALS zumut­ba­ren
Auf­wand mög­lich ist. Dies ist dann nicht der Fall, wenn eine Neu­pro­gram­mie­rung wesent­li­cher Tei­le des Pro­gramms erfor­der­lich ist.
Ein Feh­ler liegt vor, wenn die Soft­ware, die in der Pro­gramm­do­ku­men­ta­ti­on ange­ge­be­nen Funk­tio­nen nicht erfüllt, fal­sche Ergeb­nis­se lie­fert, ihren Lauf unkon­trol­liert abbricht oder sich in ande­rer Wei­se nicht funk­ti­ons­ge­recht ver­hält, so dass die Nut­zung der Soft­ware ver­hin­dert oder nicht uner­heb­lich
beein­träch­tigt wird. Unvoll­kom­men­hei­ten der Soft­ware, wel­che ihren Ein­satz­zweck nicht ver­ei­teln oder wesent­lich behin­dern, sind von der Gewähr­leis­tungs­pflicht nicht umfasst.
Die Gewähr­leis­tung erstreckt sich nur auf sol­che Feh­ler, die bereits bei Ablie­fe­rung oder Abnah­me der Soft­ware vor­han­den waren.
Die AS‐MEDICALS über­nimmt kei­ne Gewähr­leis­tung für Feh­ler:
wenn die Soft­ware ent­ge­gen den Bestim­mun­gen der jeweils anwend­ba­ren Lizenz­be­din­gun­gen genutzt wird, unsach­ge­mäß oder nicht in Über­ein­stim­mung mit der jewei­li­gen Pro­gramm­be­schrei­bung genutzt oder behan­delt wird, wenn die Soft­ware ohne Zustim­mung der AS‐MEDICALS vom Kun­den, durch Drit­ter oder durch höhe­rer Gewalt geän­dert oder beschä­digt wird, die durch Anwen­dungs­feh­ler sei­tens des Kun­den ver­ur­sacht wor­den sind und die bei sorg­fäl­ti­ger
Hin­zu­zie­hung der Pro­gramm­do­ku­men­ta­ti­on hät­te ver­mie­den wer­den kön­nen, auf­grund von Viren­be­fall oder sons­ti­gen äuße­ren,
nicht der AS‐MEDICALS zu ver­tre­ten­den, Ein­wir­kun­gen, die auf Feh­lern der Hard­ware, des Betriebs­sys­tems oder ande­rer Com­pu­ter­pro­gram­me beru­hen,
wenn der Kun­de ande­re Sys­te­me (Hard‐ und Soft­ware) ein­setzt als dem­je­ni­gen, für wel­ches die Soft­ware kon­fi­gu­riert wur­de, die durch Umwelt­be­din­gun­gen am Auf­stel­lungs­ort, durch Feh­ler oder Nicht­leis­tung der Strom­ver­sor­gung oder sons­ti­ge, nicht der AS‐MEDICALS zu ver­tre­ten­de Ein­wir­kun­gen ver­ur­sacht wer­den.
Die AS‐MEDICALS über­nimmt die Haf­tung für unmit­tel­ba­re Per­so­nen­schä­den, die dem Kun­den durch Vor­satz, gro­be Fahr­läs­sig­keit oder leicht fahr­läs­si­ge Ver­let­zung ver­trags­we­sent­li­cher Pflich­ten ent­stan­den sind. Im Fall leich­ter Fahr­läs­sig­keit ist die Haf­tung auf vor­her­seh­ba­re Schä­den beschränkt. Für sons­ti­ge Schä­den wird eine Haf­tung nur über­nom­men, wenn ein grob fahr­läs­si­ges oder vor­sätz­li­ches Han­deln der AS‐MEDICALS oder sei­ner Erfül­lungs­ge­hil­fen vor­liegt.
Über die in Nr. 7.1. bis 7.6. benann­ten Fäl­le hin­aus haf­tet die AS‐MEDICALS nicht für Schä­den, ins­be­son­de­re nicht für Schä­den oder Fol­ge­schä­den jeg­li­cher Art, die auf Män­gel der Soft­ware zurück­ge­hen.
Gewähr­leis­tungs­an­sprü­che des Kun­den ver­jäh­ren inner­halb einer Frist von zwei Jah­ren bzw. einem Jahr, falls der Kun­de Voll­kauf­mann ist, ab Zugang der Män­gel­an­zei­ge.
Mit­wir­kungs­pflich­ten des Kun­den
Der Kun­de ver­pflich­tet sich, der AS‐MEDICALS erkenn­ba­re funk­tio­nel­le Män­gel oder inhalt­li­che Feh­ler unver­züg­lich zu mel­den. Bei Störungs‐ und Feh­ler­mel­dun­gen stellt der Kun­de der AS‐MEDICALS alle ver­füg­ba­ren Infor­ma­tio­nen, Stö­rungs­be­rich­te, Sys­tem­pro­to­kol­le, Log­files, Zwischen‐ und Test­ergeb­nis­se sowie alle ande­re zur Ana­ly­se und Bear­bei­tung der Stö­rung erfor­der­li­chen Unter­la­gen und Infor­ma­tio­nen zur Ver­fü­gung. Stö­run­gen und Feh­ler müs­sen so beschrie­ben sein, dass sie repro­du­zier­bar sind. Nimmt die AS‐MEDICALS auf Anfor­de­rung des Kun­den eine Stö­rungs­ana­ly­se vor und stellt sich
her­aus, dass kei­ne Stö­rung vor­liegt, zu deren Besei­ti­gung die AS‐MEDICALS ver­pflich­tet ist, kann die ASMEDICALS dem Kun­den den ent­spre­chen­den Auf­wand auf der Grund­la­ge der jeweils gül­ti­gen Stun­den­sät­ze der AS‐MEDICALS in Rech­nung stel­len. Eine Ver­pflich­tung zur Besei­ti­gung von Stö­run­gen,
die der AS‐MEDICALS nicht nach­weis­lich zu ver­tre­ten hat, über­nimmt die AS‐MEDICALS nicht.
Der Kun­de gestat­tet der AS‐MEDICALS und deren Mit­ar­bei­tern zur Erbrin­gung der Leis­tun­gen, ins­be­son­de­re im Rah­men des Support‐Service, unge­hin­der­ten Zugang zu der Betriebs­stät­te, der Soft­ware sowie zu der Hard­ware und dem Betriebs­sys­tem des Kun­den. Der Kun­de stellt die dafür erfor­der­li­chen tech­ni­schen
Ein­rich­tun­gen (Strom­ver­sor­gung, Tele­fon­ver­bin­dung, Daten­über­tra­gungs­lei­tun­gen) in ange­mes­se­nem Umfang kos­ten­los zur Ver­fü­gung. Fer­ner ver­pflich­tet sich der Kun­de, der AS‐MEDICALS im Stö­rungs­fall eine geeig­ne­te Infra­struk­tur für den Remote‐Access zu der Soft­ware zur Ver­fü­gung zu stel­len. Der Kun­de
teilt der AS‐MEDICALS etwai­ge Ände­run­gen des Instal­la­ti­ons­orts der Soft­ware unauf­ge­for­dert mit.
Der Kun­de ver­pflich­tet sich zur regel­mä­ßi­gen Daten­si­che­rung nach den Vor­ga­ben der AS‐MEDICALS, min­des­tens jedoch ein­mal täg­lich. Man­gels sol­cher Vor­ga­ben ist die Daten­si­che­rung nach den all­ge­mein aner­kann­ten Grund­sät­zen der siche­ren Daten­ver­ar­bei­tung vor­zu­neh­men. Der Kun­de ist ver­pflich­tet, die
räum­li­che Umge­bung, sowie die Soft‐ und Hard­ware­um­ge­bung der Gerä­te und der Soft­ware ord­nungs­ge­mäß zu pfle­gen und zu war­ten. Für Daten­ver­lus­te haf­tet die AS‐MEDICALS‐ außer bei vor­sätz­li­chem Han­deln ‐ nur, wenn der Kun­de in regel­mä­ßi­gen Abstän­den Sys­tem­prü­fun­gen und Daten­si­che­run­gen durch­ge­führt hat und nur in dem Umfang, in dem die Daten ohne erheb­li­chen Auf­wand repro­du­zier­bar sind.
Der Kun­de benennt einen Sys­tem­ver­ant­wort­li­chen, sowie einen Stellvertreter(in) als stän­di­ge Ansprech­part­ner in allen Fra­gen der Durch­füh­rung des Ver­tra­ges. Die Ansprech­part­ner sind befugt, erfor­der­li­che Aus­künf­te zu ertei­len und Ent­schei­dun­gen selb­stän­dig zu tref­fen.
Die Zweck­be­stim­mung der Soft­ware besteht in der Doku­men­ta­ti­on von Pati­en­ten­da­ten, Para­me­tern und Wer­ten. Die AS‐MEDICALS weist expli­zit dar­auf hin, dass die Soft­ware dem Arzt/der Pfle­ge­kraft nur Grund­satz­in­for­ma­tio­nen zur Behand­lung der Pati­en­ten gibt. Die Soft­ware ent­bin­det den Arzt/die
Pfle­ge­kraft nicht von der Ver­ant­wor­tung, die Infor­ma­tio­nen auf Rich­tig­keit zu über­prü­fen. Allein der Arzt/die Pfle­ge­kraft ent­schei­det auf Basis ihres medizinischen/pflegerischen Wis­sens im den indi­vi­du­el­len Pati­en­ten über die Behand­lung und trägt hier­für die allei­ni­ge Ver­ant­wor­tung.
Die AS‐MEDICALS und der Kun­de haben über alle ihnen bekannt gewor­de­nen geschäft­li­chen und betrieb­li­chen Ange­le­gen­hei­ten Still­schwei­gen zu bewah­ren und sämt­li­che im Zusam­men­hang mit der Erfül­lung des Ver­trags­ver­hält­nis­ses ste­hen­den Infor­ma­tio­nen auch über des­sen Ablauf hin­aus streng
ver­trau­lich zu behandeln.Anwendbares Recht, Erfül­lungs­ort und Gerichts­stand Erfül­lungs­ort ist der Fir­men­sitz der AS‐MEDICALS, Mün­chen.
Soweit der Kun­de Kauf­mann, eine juris­ti­sche Per­son des öffent­li­chen Rechts oder eines öffentlich‐rechtlichen Son­der­ver­mö­gens ist, ist bei allen aus dem Ver­trags­ver­hält­nis unmit­tel­bar und mit­tel­bar sich erge­ben­den Rechts­strei­tig­kei­ten der aus­schließ­li­che Gerichts­stand der Fir­men­sitz der AS‐MEDICALS,
Mün­chen . Gehört der Kun­de nicht zu den vor­ge­nann­ten Per­so­nen, gilt die gesetz­li­che Rege­lung über den Gerichts­stand.
Soll­ten ein­zel­ne Bestim­mun­gen die­ser Bedin­gun­gen oder dane­ben abge­schlos­se­ne indi­vi­du­el­le Ver­ein­ba­run­gen ganz oder teil­wei­se ungül­tig oder nicht durch­führ­bar sein, so hat dies kei­nen Ein­fluss auf die Rechts­gül­tig­keit und Durch­führ­bar­keit der rest­li­chen Bedin­gun­gen. Die ungül­ti­ge oder
undurch­führ­ba­re Bestim­mung wird durch ande­re ersetzt, die in rechts­wirk­sa­mer Wei­se dem Sinn und dem wirt­schaft­li­chen Zweck der ungül­ti­gen oder undurch­führ­ba­ren Bestim­mung am nächs­ten kommt.
Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) der ASMEDICALS GmbH Stand November 2017
An Leistungs‐ und Pro­dukt­be­schrei­bun­gen, Zeich­nun­gen, Test­pro­gram­men und ande­ren Unter­la­gen, die dem Kun­den im Rah­men des Ange­bots über­las­sen wer­den, behält sich die AS‐MEDICALS sämt­li­che Rech­te unein­ge­schränkt vor. Die­se Unter­la­gen dür­fen nur nach vor­he­ri­ger Zustim­mung von medi­si­te Drit­ten zugäng­lich gemacht wer­den. Die dar­in sowie in Pro­spek­ten, Anzei­gen und sons­ti­gen Informations‐ und Wer­be­ma­te­ria­li­en ent­hal­te­nen pro­dukt­be­schrei­ben­den Anga­ben und tech­ni­schen Daten wer­den sorg­fäl­tig erstellt, stel­len jedoch man­gels aus­drück­li­cher Kenn­zeich­nung als sol­che kei­ne Beschaf­fen­heits­ga­ran­ti­en dar. Tech­nisch beding­te Ände­run­gen blei­ben auch nach Ver­trags­schluss vor­be­hal­ten, sofern sie kei­ne wesent­li­chen Aus­wir­kun­gen auf die ver­ein­bar­te Funk­tio­na­li­tät des Lie­fero­der Leis­tungs­ge­gen­stan­des haben.
Für den Fall des Ver­zu­ges gel­ten die gesetz­li­chen Rege­lun­gen. Der Kun­de kommt ins­be­son­de­re dann in Zah­lungs­ver­zug, wenn er nicht inner­halb von 14 Tagen nach Fäl­lig­keit die ver­ein­bar­te Ver­gü­tung leis­tet. Im Fal­le des Zah­lungs­ver­zugs ist die AS‐MEDICALS zur Gel­tend­ma­chung von Ver­zugs­zin­sen in Höhe von jähr­lich 8 % über dem Basis­zins­satz nach § 247 BGB ab Ver­zugs­be­ginn berech­tigt. Der Nach­weis eines höhe­ren Ver­zugs­scha­dens bleibt vor­be­hal­ten. Im Fal­le des Zah­lungs­ver­zugs des Kun­den ist die ASMEDICALS unbe­scha­det wei­ter­ge­hen­der gesetz­li­cher Rech­te berech­tigt, ohne vor­he­ri­ge Ankün­di­gung ein Zurück­be­hal­tungs­recht für sämt­li­che noch aus­ste­hen­den Lie­fe­run­gen und Leis­tun­gen aus­zu­üben oder inso­weit Vor­aus­zah­lung bzw. Sicher­heits­leis­tung zu ver­lan­gen.
Bei der Lie­fe­rung von Maschi­nen, Soft­ware oder Gerä­ten mit Soft­ware bleibt die Soft­ware immer das Eigen­tum von AS‐MEDICALS. Ver­trags­ge­gen­stand die­ser Lie­fe­rung ist immer nur das ein­fa­che, nicht aus­schließ­li­che und nicht über­trag­ba­re Nut­zungs­recht. Dies gilt auch bei der indi­vi­du­el­len Erstel­lung von Soft­ware im Kun­den­auf­trag oder der Vor­nah­me indi­vi­du­el­ler Anpas­sungs­pro­gram­mie­run­gen (Indi­vi­du­al­soft­ware), auch wenn die Soft­ware nach Vor­ga­ben oder unter Mit­wir­kung des Kun­den ent­stan­den ist. Der Kun­de hat kei­nen Anspruch auf Her­aus­ga­be der Quell­codes und der Ent­wick­lungs­do­ku­men­ta­ti­on.
Das Urhe­ber­recht an der Gerä­te­bau­wei­se, der Soft­ware, den Pro­gramm­do­ku­men­ta­tio­nen, Begleit­ma­te­ri­al und sämt­li­chen Kopi­en der Gerä­te­bau­wei­se und des Soft­ware­pro­dukts liegt bei der AS‐MEDICALS oder den Lie­fe­ran­ten der AS‐MEDICALS. Dies gilt auch, wenn der Kun­de sie ohne Erlaub­nis der ASMEDICALS ver­än­dert oder sie unbe­fugt mit eige­nen Bau­tei­len, Pro­gram­men und/oder den­je­ni­gen eines Drit­ten ver­bin­det.
Umfang der Lizenz Für die Nut­zung der von AS‐MEDICALS ent­wi­ckel­ten und her­ge­stell­ten und dem Kun­den über­las­se­nen Soft­ware nebst der dazu­ge­hö­ri­gen Pro­gramm­do­ku­men­ta­ti­on gel­ten die fol­gen­den Lizenz­be­din­gun­gen:
Der Kun­de ist berech­tigt, eine Siche­rungs­ko­pie der Soft­ware anzu­fer­ti­gen, die mit einer Kopie der Original‐ Kenn­zeich­nung (inklu­si­ve des Copyright‐Vermerks) kennt­lich gemacht wer­den muss. Die Nut­zung der Siche­rungs­ko­pie ist nur bei Ver­schlech­te­rung oder Unter­gang des von der AS‐MEDICALS gelie­fer­ten Original‐Datenträgers oder der auf der bestimm­ten zen­tra­len Daten­ver­ar­bei­tungs­ein­heit des Kun­den instal­lier­ten Kopie der Soft­ware zuläs­sig. Der Kun­de unter­liegt auch hin­sicht­lich der Nut­zung der Siche­rungs­ko­pie die­sen Software‐ Lizenz­be­din­gun­gen. Im Übri­gen ist der Kun­de ohne Zustim­mung der AS‐MEDICALS nicht berech­tigt, die Soft­ware oder die Pro­gramm­do­ku­men­ta­ti­on oder Tei­le davon zu ver­viel­fäl­ti­gen.
Der Kun­de ist ohne die Zustim­mung der AS‐MEDICALS nicht berech­tigt, die Soft­ware zu bear­bei­ten, zu ändern oder sonst umzu­ar­bei­ten, sie in ande­rer Wei­se als über die vor­ge­se­hen Schnitt­stel­len mit ande­ren Pro­gram­men zu ver­bin­den, sie in eine ande­re Dar­stel­lungs­form rück­zu­über­set­zen (dekom­pi­lie­ren), etwai­ge Sicher­heits­codes oder der Kenn­zeich­nung der Soft­ware die­nen­de Merk­ma­le zu ent­fer­nen, zu umge­hen oder zu ver­än­dern oder Anga­ben in der Soft­ware und der Pro­gramm­do­ku­men­ta­ti­on über die Her­stell­er­ei­gen­schaft, die Urhe­ber­rech­te (Copy­right) oder sons­ti­ge Schutz­rech­te von AS‐MEDICALS zu ent­fer­nen. Die Bestim­mun­gen der §§ 69 d Abs. 3 und § 69 e UrhG blei­ben unbe­rührt.
Die AS‐MEDICALS räumt dem Kun­den ein dau­er­haf­tes, nicht aus­schließ­li­ches, nicht über­trag­ba­res und nicht unter­li­zen­zier­ba­res Nut­zungs­recht an der Soft­ware ein. Sofern der Ver­trag mit einer Ver­trags­lauf­zeit geschlos­sen wur­de, erhält der Kun­den ein zeit­lich auf die Lauf­zeit des Ver­trags begrenz­tes, nicht aus­schließ­li­ches, nicht über­trag­ba­res und nicht unter­li­zen­zier­ba­res Nut­zungs­recht an der Soft­ware. In die­sem Fall ist das Recht zur ordent­li­chen Kün­di­gung für bei­de Ver­trags­par­tei­en aus­ge­schlos­sen. Das Recht zur außer­or­dent­li­chen Kün­di­gung durch die AS‐MEDICALS gemäß Nr. 5.2.2. bleibt vor­be­hal­ten. Nimmt der Kun­de Ver­trags­ge­gen­stän­de in Benut­zung, die frü­he­re erset­zen sol­len, so erlischt das Nut­zungs­recht am ersetz­ten Ver­trags­ge­gen­stand.
Im Fal­le einer schuld­haf­ten Ver­let­zung der Bestim­mun­gen durch den Kun­den ist die AS‐MEDICALS zu einer frist­lo­sen Kün­di­gung der Lizenz berech­tigt, es sei denn, die Ver­let­zung und deren Fol­gen sind nur unwe­sent­lich. Ein Anspruch des Kun­den auf Rück­erstat­tung der für die Lizenz gezahl­ten Gebüh­ren besteht in die­sem Fall nicht. Die Gel­tend­ma­chung von Scha­dens­er­satz­for­de­run­gen durch die ASMEDICALS bleibt vor­be­hal­ten. Der Kun­de stellt die AS‐MEDICALS von allen Ansprü­chen frei, die von Drit­ten wegen Ver­let­zun­gen der Software‐Lizenzbedingungen durch den Kun­den gel­tend gemacht wer­den.
Der Kun­de ist ver­pflich­tet, der AS‐MEDICALS Ände­run­gen des client‐ und ser­ver­ba­sier­ten Nut­zungs­um­fangs unver­züg­lich mit­zu­tei­len. Die AS‐MEDICALS ist jeder­zeit berech­tigt, den aktu­el­len Nut­zungs­um­fang zu über­prü­fen und Sys­te­me zur auto­ma­ti­schen Mes­sung des Nut­zungs­um­fangs zu instal­lie­ren. Bei Ände­run­gen des Nut­zungs­um­fangs, die Aus­wir­kun­gen auf die für die Lizenz zu bezah­len­den Prei­se haben, ist der Kun­de ver­pflich­tet, die sich dar­aus erge­ben­den zusätz­li­chen ein­ma­li­gen bzw. lau­fen­den Gebüh­ren an die AS‐MEDICALS zu ent­rich­ten.
Software‐Pflegebedingungen Umfasst der Ver­trags­ge­gen­stand zusätz­lich auch einen geson­der­ten Software‐Pflegevertrag, so gilt dafür fol­gen­des: Pro­gramm­feh­ler
Die AS‐MEDICALS ist ver­pflich­tet, vom Kun­den gemel­de­te, repro­du­zier­ba­re Feh­ler der Soft­ware (gemäß Nr. 7 die­ser AGB) zu unter­su­chen und dem Kun­den nach Mög­lich­keit Hin­wei­se zu geben, um die Fol­gen des Feh­lers zu besei­ti­gen. Bei wesent­li­chen Feh­lern der Soft­ware ist die AS‐MEDICALS ver­pflich­tet, den Feh­ler in einem der fol­gen­den Updates zu besei­ti­gen. Sons­ti­ge Män­gel sind nur zu behe­ben, wenn dies mit zumut­ba­rem Auf­wand mög­lich ist. Dies ist dann nicht der Fall, wenn eine Neu­pro­gram­mie­rung wesent­li­cher Tei­le des Pro­gramms erfor­der­lich ist. Vor­aus­set­zung für die Suche und die Besei­ti­gung von Feh­lern ist die Erfül­lung der dem Kun­den gemäß Nr. 8 die­ser AGB oblie­gen­den Mit­wir­kungs­pflich­ten.
Die AS‐MEDICALS erstellt und über­lässt dem Kun­den regel­mä­ßig Aktua­li­sie­run­gen der Soft­ware. Eine Ver­pflich­tung zu Häu­fig­keit und Umfang besteht nicht. Wesent­li­che Erwei­te­run­gen der Pro­gram­me (Upgrades) sind in einem geson­der­ten Nach­trag in die ver­trag­li­chen Ver­ein­ba­run­gen auf­zu­neh­men und im Fal­le der Nut­zung sepa­rat vom Kun­den zu ver­gü­ten.
wenn die Soft­ware ent­ge­gen den Bestim­mun­gen der jeweils anwend­ba­ren Lizenz­be­din­gun­gen genutzt wird, unsach­ge­mäß oder nicht in Über­ein­stim­mung mit der jewei­li­gen Pro­gramm­be­schrei­bung genutzt oder behan­delt wird, wenn die Soft­ware ohne Zustim­mung der AS‐MEDICALS vom Kun­den, durch Drit­ter oder durch höhe­rer Gewalt geän­dert oder beschä­digt wird,unsachgemäß oder nicht in Über­ein­stim­mung mit der jewei­li­gen Pro­gramm­be­schrei­bung genutzt oder behan­delt wird, wenn die Soft­ware ohne Zustim­mung der AS‐MEDICALS vom Kun­den, durch Drit­ter oder durch höhe­rer Gewalt geän­dert oder beschä­digt wird, die durch Anwen­dungs­feh­ler sei­tens des Kun­den ver­ur­sacht wor­den sind und die bei sorg­fäl­ti­ger Hin­zu­zie­hung der Pro­gramm­do­ku­men­ta­ti­on hät­te ver­mie­den wer­den kön­nen, auf­grund von Viren­be­fall oder sons­ti­gen äuße­ren, nicht von der AS‐MEDICALS zu ver­tre­ten­den, Ein­wir­kun­gen die auf Feh­lern der Hard­ware, des Betriebs­sys­tems oder ande­rer Com­pu­ter­pro­gram­me beru­hen, wenn der Kun­de ande­re Sys­te­me (Hard‐ und Soft­ware) ein­setzt als dem­je­ni­gen, für wel­ches die Soft­ware kon­fi­gu­riert wur­de, die durch Umwelt­be­din­gun­gen am Auf­stel­lungs­ort, durch Feh­ler oder Nicht­leis­tung der Strom­ver­sor­gung oder sons­ti­ge, nicht von der AS‐MEDICALS zu ver­tre­ten­de Ein­wir­kun­gen ver­ur­sacht wer­den.
Im Pau­schal­preis der Software‐Pflege nicht ent­hal­te­ne Pfle­ge­ar­bei­ten, die Bear­bei­tung von durch die ASMEDICALS nicht zu ver­tre­te­nen Störungs‐ oder Feh­ler­mel­dun­gen sowie sons­ti­ge nicht vom Software‐ Pfle­ge­ver­trag erfass­te Leis­tun­gen wer­den auf der Basis der zum Zeit­punkt der Auf­trags­er­tei­lung all­ge­mein gül­ti­gen Stun­den­sät­ze und Kon­di­tio­nen dem Kun­den in Rech­nung gestellt. Dies gilt auch für zusätz­li­che Auf­wen­dun­gen der AS‐MEDICALS im Rah­men der Erbrin­gung der Pfle­ge­leis­tun­gen, die aus der Ände­rung des Instal­la­ti­ons­orts resul­tie­ren.
Bei Nut­zungs­er­wei­te­run­gen durch den Erwerb wei­te­rer Lizen­zen wäh­rend der Dau­er der Pfle­ge­ver­ein­ba­rung erhö­hen sich die Soft­ware­pfle­ge­ge­büh­ren antei­lig. Man­gels geson­der­ter Ver­ein­ba­run­gen gel­ten die Prei­se der jeweils gül­ti­gen Preis­lis­te von der AS‐MEDICALS. Die erhöh­ten Pfle­ge­ge­büh­ren sind ab dem Zeit­punkt des Beginns der Nut­zung der zusätz­li­chen Lizen­zen zu ent­rich­ten.
Die AS‐MEDICALS ist berech­tigt, das Ent­gelt für die nach die­sen Pfle­ge­be­din­gun­gen zu erbrin­gen­den Pfle­ge­leis­tun­gen zum Aus­gleich von Lohn‐ und sons­ti­gen Kos­ten­stei­ge­run­gen unter Ein­hal­tung einer Ankün­di­gungs­frist von drei Mona­ten zum Beginn eines Kalen­der­jah­res ange­mes­sen anzu­pas­sen. Sofern die Erhö­hung mehr als 5 % beträgt, ist der Kun­de berech­tigt, die Pfle­ge­ver­ein­ba­rung zum Beginn des neu­en Kalen­der­jah­res mit einer Frist von einem Monat zu kün­di­gen.
Die AS‐MEDICALS über­nimmt kei­ne Gewähr dafür, dass die Pro­gramm­funk­tio­nen den Anfor­de­run­gen des Kun­den genü­gen. Die Soft­ware ist erprobt und auf sei­ne Funk­ti­ons­tüch­tig­keit bei sach­ge­mä­ßer Anwen­dung geprüft. Bei Soft­ware ist es nach dem Stand der Tech­nik nicht mög­lich, Soft­ware voll­stän­dig feh­ler­frei für alle Anwen­dungs­be­din­gun­gen zu erstel­len. Eine Gewähr für den feh­ler­frei­en Ablauf der Pro­gram­me in jeder denk­ba­ren Sys­tem­kon­stel­la­ti­on kann die AS‐MEDICALS nicht über­neh­men.
Ist die Feh­ler­be­sei­ti­gung nicht oder nur mit hohem Auf­wand mög­lich, ist die AS‐MEDICALS berech­tigt, dem Kun­den statt einer Feh­ler­be­sei­ti­gung ver­tret­ba­re und ver­füg­ba­re Aus­weich­lö­sun­gen anzu­bie­ten. Ein Anspruch auf Män­gel­be­he­bung besteht nur, soweit dies in einem für die AS‐MEDICALS zumut­ba­ren Auf­wand mög­lich ist. Dies ist dann nicht der Fall, wenn eine Neu­pro­gram­mie­rung wesent­li­cher Tei­le des Pro­gramms erfor­der­lich ist.
Ein Feh­ler liegt vor, wenn die Soft­ware, die in der Pro­gramm­do­ku­men­ta­ti­on ange­ge­be­nen Funk­tio­nen nicht erfüllt, fal­sche Ergeb­nis­se lie­fert, ihren Lauf unkon­trol­liert abbricht oder sich in ande­rer Wei­se nicht funk­ti­ons­ge­recht ver­hält, so dass die Nut­zung der Soft­ware ver­hin­dert oder nicht uner­heb­lich beein­träch­tigt wird. Unvoll­kom­men­hei­ten der Soft­ware, wel­che ihren Ein­satz­zweck nicht ver­ei­teln oder wesent­lich behin­dern, sind von der Gewähr­leis­tungs­pflicht nicht umfasst.
wenn die Soft­ware ent­ge­gen den Bestim­mun­gen der jeweils anwend­ba­ren Lizenz­be­din­gun­gen genutzt wird, unsach­ge­mäß oder nicht in Über­ein­stim­mung mit der jewei­li­gen Pro­gramm­be­schrei­bung genutzt oder behan­delt wird, wenn die Soft­ware ohne Zustim­mung der AS‐MEDICALS vom Kun­den, durch Drit­ter oder durch höhe­rer Gewalt geän­dert oder beschä­digt wird, die durch Anwen­dungs­feh­ler sei­tens des Kun­den ver­ur­sacht wor­den sind und die bei sorg­fäl­ti­ger Hin­zu­zie­hung der Pro­gramm­do­ku­men­ta­ti­on hät­te ver­mie­den wer­den kön­nen, auf­grund von Viren­be­fall oder sons­ti­gen äuße­ren, nicht der AS‐MEDICALS zu ver­tre­ten­den, Ein­wir­kun­gen, die auf Feh­lern der Hard­ware, des Betriebs­sys­tems oder ande­rer Com­pu­ter­pro­gram­me beru­hen, wenn der Kun­de ande­re Sys­te­me (Hard‐ und Soft­ware) ein­setzt als dem­je­ni­gen, für wel­ches die Soft­ware kon­fi­gu­riert wur­de, die durch Umwelt­be­din­gun­gen am Auf­stel­lungs­ort, durch Feh­ler oder Nicht­leis­tung der Strom­ver­sor­gung oder sons­ti­ge, nicht der AS‐MEDICALS zu ver­tre­ten­de Ein­wir­kun­gen ver­ur­sacht wer­den.
Der Kun­de ver­pflich­tet sich, der AS‐MEDICALS erkenn­ba­re funk­tio­nel­le Män­gel oder inhalt­li­che Feh­ler unver­züg­lich zu mel­den. Bei Störungs‐ und Feh­ler­mel­dun­gen stellt der Kun­de der AS‐MEDICALS alle ver­füg­ba­ren Infor­ma­tio­nen, Stö­rungs­be­rich­te, Sys­tem­pro­to­kol­le, Log­files, Zwischen‐ und Test­ergeb­nis­se sowie alle ande­re zur Ana­ly­se und Bear­bei­tung der Stö­rung erfor­der­li­chen Unter­la­gen und Infor­ma­tio­nen zur Ver­fü­gung. Stö­run­gen und Feh­ler müs­sen so beschrie­ben sein, dass sie repro­du­zier­bar sind. Nimmt die AS‐MEDICALS auf Anfor­de­rung des Kun­den eine Stö­rungs­ana­ly­se vor und stellt sich her­aus, dass kei­ne Stö­rung vor­liegt, zu deren Besei­ti­gung die AS‐MEDICALS ver­pflich­tet ist, kann die ASMEDICALS dem Kun­den den ent­spre­chen­den Auf­wand auf der Grund­la­ge der jeweils gül­ti­gen Stun­den­sät­ze der AS‐MEDICALS in Rech­nung stel­len. Eine Ver­pflich­tung zur Besei­ti­gung von Stö­run­gen, die der AS‐MEDICALS nicht nach­weis­lich zu ver­tre­ten hat, über­nimmt die AS‐MEDICALS nicht.
Der Kun­de gestat­tet der AS‐MEDICALS und deren Mit­ar­bei­tern zur Erbrin­gung der Leis­tun­gen, ins­be­son­de­re im Rah­men des Support‐Service, unge­hin­der­ten Zugang zu der Betriebs­stät­te, der Soft­ware sowie zu der Hard­ware und dem Betriebs­sys­tem des Kun­den. Der Kun­de stellt die dafür erfor­der­li­chen tech­ni­schen Ein­rich­tun­gen (Strom­ver­sor­gung, Tele­fon­ver­bin­dung, Daten­über­tra­gungs­lei­tun­gen) in ange­mes­se­nem Umfang kos­ten­los zur Ver­fü­gung. Fer­ner ver­pflich­tet sich der Kun­de, der AS‐MEDICALS im Stö­rungs­fall eine geeig­ne­te Infra­struk­tur für den Remote‐Access zu der Soft­ware zur Ver­fü­gung zu stel­len. Der Kun­de teilt der AS‐MEDICALS etwai­ge Ände­run­gen des Instal­la­ti­ons­orts der Soft­ware unauf­ge­for­dert mit.
Der Kun­de ver­pflich­tet sich zur regel­mä­ßi­gen Daten­si­che­rung nach den Vor­ga­ben der AS‐MEDICALS, min­des­tens jedoch ein­mal täg­lich. Man­gels sol­cher Vor­ga­ben ist die Daten­si­che­rung nach den all­ge­mein aner­kann­ten Grund­sät­zen der siche­ren Daten­ver­ar­bei­tung vor­zu­neh­men. Der Kun­de ist ver­pflich­tet, die räum­li­che Umge­bung, sowie die Soft‐ und Hard­ware­um­ge­bung der Gerä­te und der Soft­ware ord­nungs­ge­mäß zu pfle­gen und zu war­ten. Für Daten­ver­lus­te haf­tet die AS‐MEDICALS‐ außer bei vor­sätz­li­chem Han­deln ‐ nur, wenn der Kun­de in regel­mä­ßi­gen Abstän­den Sys­tem­prü­fun­gen und Daten­si­che­run­gen durch­ge­führt hat und nur in dem Umfang, in dem die Daten ohne erheb­li­chen Auf­wand repro­du­zier­bar sind.
Die Zweck­be­stim­mung der Soft­ware besteht in der Doku­men­ta­ti­on von Pati­en­ten­da­ten, Para­me­tern und Wer­ten. Die AS‐MEDICALS weist expli­zit dar­auf hin, dass die Soft­ware dem Arzt/der Pfle­ge­kraft nur Grund­satz­in­for­ma­tio­nen zur Behand­lung der Pati­en­ten gibt. Die Soft­ware ent­bin­det den Arzt/die Pfle­ge­kraft nicht von der Ver­ant­wor­tung, die Infor­ma­tio­nen auf Rich­tig­keit zu über­prü­fen. Allein der Arzt/die Pfle­ge­kraft ent­schei­det auf Basis ihres medizinischen/pflegerischen Wis­sens im den indi­vi­du­el­len Pati­en­ten über die Behand­lung und trägt hier­für die allei­ni­ge Ver­ant­wor­tung.
Die AS‐MEDICALS und der Kun­de haben über alle ihnen bekannt gewor­de­nen geschäft­li­chen und betrieb­li­chen Ange­le­gen­hei­ten Still­schwei­gen zu bewah­ren und sämt­li­che im Zusam­men­hang mit der Erfül­lung des Ver­trags­ver­hält­nis­ses ste­hen­den Infor­ma­tio­nen auch über des­sen Ablauf hin­aus streng ver­trau­lich zu behandeln.Anwendbares Recht, Erfül­lungs­ort und Gerichts­stand Erfül­lungs­ort ist der Fir­men­sitz der AS‐MEDICALS, Mün­chen.
Soweit der Kun­de Kauf­mann, eine juris­ti­sche Per­son des öffent­li­chen Rechts oder eines öffentlich‐rechtlichen Son­der­ver­mö­gens ist, ist bei allen aus dem Ver­trags­ver­hält­nis unmit­tel­bar und mit­tel­bar sich erge­ben­den Rechts­strei­tig­kei­ten der aus­schließ­li­che Gerichts­stand der Fir­men­sitz der AS‐MEDICALS, Mün­chen . Gehört der Kun­de nicht zu den vor­ge­nann­ten Per­so­nen, gilt die gesetz­li­che Rege­lung über den Gerichts­stand.
Soll­ten ein­zel­ne Bestim­mun­gen die­ser Bedin­gun­gen oder dane­ben abge­schlos­se­ne indi­vi­du­el­le Ver­ein­ba­run­gen ganz oder teil­wei­se ungül­tig oder nicht durch­führ­bar sein, so hat dies kei­nen Ein­fluss auf die Rechts­gül­tig­keit und Durch­führ­bar­keit der rest­li­chen Bedin­gun­gen. Die ungül­ti­ge oder undurch­führ­ba­re Bestim­mung wird durch ande­re ersetzt, die in rechts­wirk­sa­mer Wei­se dem Sinn und dem wirt­schaft­li­chen Zweck der ungül­ti­gen oder undurch­führ­ba­ren Bestim­mung am nächs­ten kommt.