Source: https://www.ris.bka.gv.at/JustizEntscheidung.wxe?Abfrage=Justiz&Dokumentnummer=JJT_19771122_OGH0002_0040OB00377_7700000_000&IncludeSelf=False
Timestamp: 2020-01-25 01:54:33
Document Index: 103077202

Matched Legal Cases: ['OGH', '§ 43', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§240', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 8', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§240', '§441', '§ 240', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 42', 'OGH', 'OGH', '§ 104', '§ 235', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§477', '§477', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§42', '§1', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§1', '§1', '§ 26', 'OGH', 'OGH', '§9', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 43', 'OGH', 'OGH']

RIS - Rechtssätze für 4Ob377/77 - Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)
Rechtssatz für 2Ob1227/32 4Ob377/77 4O...
RS0009167
2Ob1227/32; 4Ob377/77; 4Ob198/00x; 4Ob108/03s; 17Ob44/08g; 17Ob16/10t; 4Ob45/13s
Durch die Bestimmung des § 43 ABGB wird auch der Name einer juristischen Person geschützt.
2 Ob 1227/32
Entscheidungstext OGH 26.01.1933 2 Ob 1227/32
SZ 15/18
Beisatz: "ÖVP" (T1) = ÖBl 1978,124 = SZ 50/152
Entscheidungstext OGH 13.09.2000 4 Ob 198/00x
4 Ob 108/03s
Entscheidungstext OGH 18.11.2003 4 Ob 108/03s
Vgl auch; Beisatz: Der Begriff Justizwache bezeichnet einen uniformierten Wachkörper des Bundes. Dieser ist zwar keine eigenständige juristische Person des öffentlichen Rechts. Das schließt jedoch einen Namensschutz nicht aus. (T2); Veröff: SZ 2009/34
ECLI:AT:OGH0002:1933:RS0009167
JJR_19330126_OGH0002_0020OB01227_3200000_001
Rechtssatz für 3Ob732/54 3Ob26/58 4Ob3...
RS0079133
3Ob732/54; 3Ob26/58; 4Ob377/77; 4Ob110/88
UWG §9 B1
Beim Gebrauch eines verwechslungsfähigen Namens nach § 9 Abs 1 UWG kommt es im Gegensatz zur besonderen Kennzeichnung im § 9 Abs 3 UWG gar nicht darauf an, ob der Name Verkehrsgeltung hat oder nicht, vielmehr begründet bereits die Benützung eines Namens in einer Weise, die geeignet ist, Verwechslungen mit dem Namen, dessen sich ein anderer befugterweise bedient herbeizuführen, den Unterlassungsanspruch nach § 9 Abs 1 UWG.
3 Ob 732/54
Entscheidungstext OGH 10.11.1954 3 Ob 732/54
Veröff: SZ 27/287 = ÖBl 1955,9
3 Ob 26/58
Entscheidungstext OGH 26.02.1958 3 Ob 26/58
Auch; Beisatz: ÖVP (T1) Veröff: SZ 50/152 = ÖBl 1978,124
4 Ob 110/88
Entscheidungstext OGH 13.12.1988 4 Ob 110/88
ECLI:AT:OGH0002:1954:RS0079133
JJR_19541110_OGH0002_0030OB00732_5400000_003
Rechtssatz für 4Ob41/64 5Ob312/74 4Ob3...
RS0039867
4Ob41/64; 5Ob312/74; 4Ob377/77; 6Ob681/80; 5Ob507/81; 6Ob41/03b; 7Ob64/06x; 8ObA28/08p
ZPO §240 Abs1 B
Eine in einem Vereinsstatut enthaltene Schiedsklausel für Streitigkeiten aus dem Vereinsverhältnis begründet nicht Unzulässigkeit des Rechtsweges, sondern nur Unzuständigkeit des angerufenen Gerichtes. Eine Schiedsklausel, die Streitigkeiten "aus dem Vereinsverhältnis" betrifft, erfasst nicht auch Streitigkeiten zwischen dem Verein und seinen Dienstnehmern hinsichtlich des Entgelts auf Grund des Dienstvertrages.
5 Ob 312/74
Entscheidungstext OGH 04.02.1975 5 Ob 312/74
nur: Eine in einem Vereinsstatut enthaltene Schiedsklausel für Streitigkeiten aus dem Vereinsverhältnis begründet nicht Unzulässigkeit des Rechtsweges, sondern nur Unzuständigkeit des angerufenen Gerichtes. (T1); Beisatz: Heilbare sachliche Unzuständigkeit. (T2)
6 Ob 681/80
Entscheidungstext OGH 15.10.1980 6 Ob 681/80
5 Ob 507/81
Entscheidungstext OGH 10.02.1981 5 Ob 507/81
nur T1; Beis wie T2; Beisatz: Hier: Genossenschaftsstatut. Die Einrede der Schiedsgerichtsbarkeit ist zumindest so deutlich auszuführen, dass das Gericht in die Lage versetzt wird, darüber zu entscheiden; dazu gehört die Behauptung aller Tatsachen in knapper und gedrängter Form, aus denen sich die Unzuständigkeit des Gerichtes ableitet. (T3) Veröff: SZ 54/16 = JBl 1982,41
6 Ob 41/03b
Entscheidungstext OGH 02.10.2003 6 Ob 41/03b
Vgl; Beisatz: Vereinbarungen über Schlichtungsstellen zur außergerichtlichen Bereinigung arbeitsrechtlicher Ansprüche sind von der nach § 8 VerG vorgesehenen Schlichtungseinrichtung für Streitigkeiten aus dem Vereinsverhältnis zu unterscheiden. (T4)
SW: Arbeitnehmer
ECLI:AT:OGH0002:1964:RS0039867
JJR_19640728_OGH0002_0040OB00041_6400000_003
Rechtssatz für 4Ob313/64 4Ob377/77 4Ob...
RS0009444
4Ob313/64; 4Ob377/77; 4Ob322/80; 4Ob308/81; 4Ob148/89; 4Ob140/99p; 1Ob117/99h; 4Ob108/03s; 4Ob213/05k; 7Ob254/06p; 4Ob188/16z
Der in dieser Gesetzesbestimmung normierte Schutz ist auch juristischen Personen und Handelsnamen zuzuerkennen.
Der Name einer Person wird auch dann unbefugt gebraucht, wenn die Person durch Nennung ihres Namens mit Werken, Waren, Unternehmungen, Handlungen usw. eigenmächtig in Verbindung gebracht wird (hier: Name eines Unternehmens wird zu Unrecht in den Mitgliederverzeichnissen eines Vereins geführt).
4 Ob 313/64
Entscheidungstext OGH 10.12.1964 4 Ob 313/64
Veröff: SZ 37/178 = EvBl 1965/160 S 236 = ÖBl 1965,128
nur: Der in dieser Gesetzesbestimmung normierte Schutz ist auch juristischen Personen und Handelsnamen zuzuerkennen. (T1) Beisatz: "ÖVP" (T2) Veröff: SZ 50/152 = ÖBl 1978,124
4 Ob 322/80
Entscheidungstext OGH 13.01.1981 4 Ob 322/80
4 Ob 308/81
Entscheidungstext OGH 17.02.1981 4 Ob 308/81
nur T1; Beisatz: Jugend und Volk (T3) Veröff: ÖBl 1981,128
Auch; nur T1; Beisatz: "Holiday-Reisen" (T4)
4 Ob 140/99p
Entscheidungstext OGH 13.07.1999 4 Ob 140/99p
Auch; nur T1; Beisatz: Auch politischen Parteien, Firmenschlagwörtern und Hofnamen. (T5)
Auch; nur: Der in dieser Gesetzesbestimmung normierte Schutz ist auch juristischen Personen und Handelsnamen zuzuerkennen. (T6) Beisatz: Hier: Verein. (T7)
4 Ob 213/05k
Entscheidungstext OGH 29.11.2005 4 Ob 213/05k
Auch; nur T1; Beis wie T5 nur: Auch politischen Parteien. (T8); Beisatz: Hier: Führung des Namensbestandteils „Die Freiheitlichen" durch das BZÖ. (T9)
4 Ob 188/16z
Entscheidungstext OGH 26.09.2016 4 Ob 188/16z
ECLI:AT:OGH0002:1964:RS0009444
JJR_19641210_OGH0002_0040OB00313_6400000_001
Rechtssatz für 1Ob197/66 6Ob161/67 4Ob...
RS0039874
1Ob197/66; 6Ob161/67; 4Ob377/77; 5Ob5/81; 6Ob683/81; 8Ob639/89 (8Ob1537/89); 4Ob185/12b
ZPO §240 Abs2 B
ZPO §441
Die nach Abhaltung der ersten Tagsatzung oder nach Einlassung des Beklagten in die Hauptsache unter Berufung auf eine bestehende Schiedsgerichtsvereinbarung erhobene Einrede der Unzuständigkeit des Gerichtes ist verspätet und vom Prozeßgericht nicht zu berücksichtigen (§§ 240 Abs 2, 441 ZPO).
1 Ob 197/66
Entscheidungstext OGH 30.08.1966 1 Ob 197/66
Veröff: RZ 1967,37
6 Ob 161/67
Entscheidungstext OGH 12.07.1967 6 Ob 161/67
Veröff: JBl 1968,432
Veröff: ÖBl 1978,124 = SZ 50/152
5 Ob 5/81
Entscheidungstext OGH 24.03.1981 5 Ob 5/81
6 Ob 683/81
Entscheidungstext OGH 01.07.1981 6 Ob 683/81
Besatz: § 42 Abs 1 JN gelangt nur dann zur Anwendung, wenn eine Sache den ordentlichen Gerichten entzogen ist. (T1)
8 Ob 639/89
Entscheidungstext OGH 28.09.1989 8 Ob 639/89
4 Ob 185/12b
Entscheidungstext OGH 28.11.2012 4 Ob 185/12b
Auch; Beisatz: Bei einer Klageänderung käme eine Heilung nach § 104 Abs 3 JN in Betracht (§ 235 Abs 2 ZPO). (T2)
ECLI:AT:OGH0002:1966:RS0039874
JJR_19660830_OGH0002_0010OB00197_6600000_001
Rechtssatz für 5Ob305/69 6Ob186/72 4Ob...
RS0039879
5Ob305/69; 6Ob186/72; 4Ob377/77; 3Ob84/78; 6Ob681/80; 5Ob5/81; 8Ob639/89 (8Ob1537/89)
Die Einrede der vereinbarten Schiedsgerichtsbarkeit ist bei der ersten Tagsatzung anzumelden, eine erst nach Streiteinlassung erhobene Einrede ist verspätet.
5 Ob 305/69
Entscheidungstext OGH 14.01.1970 5 Ob 305/69
6 Ob 186/72
Entscheidungstext OGH 19.10.1972 6 Ob 186/72
Veröff: RZ 1973/2 S 15
3 Ob 84/78
Entscheidungstext OGH 27.06.1978 3 Ob 84/78
ECLI:AT:OGH0002:1970:RS0039879
JJR_19700114_OGH0002_0050OB00305_6900000_002
RS0035043
1Ob103/75; 1Ob28/76 (1Ob29/76); 4Ob317/77; 1Ob27/77; 4Ob377/77; 5Ob555/81; 7Ob525/86; 1Ob25/87 (1Ob26/87); 5Ob54/10t
ZPO §477 B2h
ZPO §477 D5
Fehlt der klagenden Partei die Parteifähigkeit, also die Fähigkeit im Prozess selbständig Träger von Rechten und Pflichten im eigenen Namen zu sein, mangelt es an einer wesentlichen Prozessvoraussetzung und hat dies die Nichtigkeit des Verfahrens zur Folge.
Veröff: EvBl 1976/81 S 155 = SZ 48/76
Beisatz: Kärntner Verwaltungsgemeinschaften der Gemeinden. (T1)
1 Ob 27/77
Entscheidungstext OGH 09.11.1977 1 Ob 27/77
Auch; Veröff: SZ 54/61
7 Ob 525/86
Entscheidungstext OGH 26.06.1986 7 Ob 525/86
Veröff: JBl 1986,791 = SZ 59/116
Vgl; Beisatz: Die fehlende Parteifähigkeit führt zur Zurückweisung des Sachantrags. (T2)
ECLI:AT:OGH0002:1975:RS0035043
JJR_19750702_OGH0002_0010OB00103_7500000_001
Rechtssatz für 1Ob103/75 4Ob377/77 6Ob...
RS0035285
1Ob103/75; 4Ob377/77; 6Ob599/81; 6Ob672/82; 5Ob3/88; 2Ob1524/95; 9ObA181/99d
JN §42 Ac
ZPO §1 Ah5
Die Auffassung darüber, ob die übereinstimmende Bejahung einer Prozeßvoraussetzung durch die Untergerichte, die sich nur aus den Entscheidungsgründen ergibt, den OGH bindet, gehen auseinander. Jedenfalls aber kann die nur in den Gründen der Entscheidungen von Untergerichten geschehene Bejahung der Parteifähigkeit eines Gebildes, die nicht einmal darauf Bedacht nimmt, ob es einen gesetzlichen Vertreter hat, den OGH nicht binden.
Veröff: EvBl 1976/819 S 155 = SZ 48/76
nur: Die Auffassung darüber, ob die übereinstimmende Bejahung einer Prozeßvoraussetzung durch die Untergerichte, die sich nur aus den Entscheidungsgründen ergibt, den OGH bindet, gehen auseinander. (T1) Veröff: SZ 50/152
nur T1; Veröff: RZ 1982/55 S 199 = SZ 54/190
6 Ob 672/82
Entscheidungstext OGH 23.06.1983 6 Ob 672/82
Vgl auch; nur T1; Beisatz: Hier: Bindung des OGH, weil beide Vorinstanzen die Zuständigkeit des Erstgerichtes - wenn auch nur in den Gründen - bejaht haben. (T2)
5 Ob 3/88
Entscheidungstext OGH 20.12.1988 5 Ob 3/88
ECLI:AT:OGH0002:1975:RS0035285
JJR_19750702_OGH0002_0010OB00103_7500000_003
Rechtssatz für 4Ob377/77 4Ob600/88
RS0009146
4Ob377/77; 4Ob600/88
PartG §1
ZPO §1 Af3
Einer Wahlpartei, auf die sich das Parteiengesetz nicht bezieht, kommen gemäß § 26 ABGB als einer "erlaubten Gesellschaft" grundsätzlich die gleichen Rechte und Pflichten wie einer natürlichen Person zu. Wenn auch die Auffassungen über das Ausmaß der Rechtsfähigkeit einer Wahlpartei nicht einheitlich sind, so muß sie doch insoweit bejaht werden, als Ansprüche von ihr oder gegen sie erhoben werden, die aus ihrer Tätigkeit im Rahmen ihres Hauptzwecks abgeleitet werden. ( Volkspartei - Wahlgemeinschaft Melk - Wedl ).
ÖBl 1978,124 = SZ 50/152
JBl 1990,33 ( hiezu Ballon JBl 1990,2 ) = SZ 62/1
ECLI:AT:OGH0002:1977:RS0009146
JJR_19771122_OGH0002_0040OB00377_7700000_001
Rechtssatz für 4Ob377/77
RS0009322
4Ob377/77
PartG §9 B1
Die Zulassung des Wahlvorschlages durch die zuständige Wahlbehörde ist für die Berechtigung des erhobenen Unterlassungsanspruches nicht wesentlich, weil es nicht darauf ankommt, ob der Wahlvorschlag den Bestimmungen der Wahlordnung gerecht wurde, sondern ob durch die Verwendung des Namens der Wahlgemeinschaft ein subjektibes Privatrecht - Wahlgemeinschaft Melk - Wedl.
ECLI:AT:OGH0002:1977:RS0009322
JJR_19771122_OGH0002_0040OB00377_7700000_002
Rechtssatz für 4Ob377/77 4Ob308/81 4Ob...
RS0009329
4Ob377/77; 4Ob308/81; 4Ob342/83; 4Ob358/84; 4Ob110/88; 4Ob108/03s; 4Ob213/05k; 7Ob254/06p; 1Ob14/08b; 17Ob16/11v; 4Ob38/12k; 4Ob228/13b; 4Ob187/15a; 4Ob189/15w; 6Ob48/16a; 4Ob188/16z
Unbefugt ist jeder Gebrauch des Namens oder des wesentlichen Namensbestandteiles, der weder auf eigenem Recht beruht noch vom berechtigten Namensträger gestattet wurde. Dem Namensträger muss immer ein Interesse am Nichtgebrauch seines Namens durch wen immer dann zugebilligt werden, wenn - auch ohne direkte Verwechslungsgefahr - der Anschein ideeller oder wirtschaftlicher Beziehungen zwischen ihm und der benannten Person erweckt wird. Entscheidend ist dabei immer, welcher Eindruck durch den Namensgebrauch bei einem nicht ganz unbedeutenden Teil des angesprochenen Publikums entstehen kann. (Volkspartei-Wahlgemeinschaft Melk - Wedl).
Veröff: SZ 50/152 = ÖBl 1978,124
Beisatz: Die (weitgehende) Namensgleichheit zwischen einer politischen Partei und einer Verlagsgesellschaft fördert den Anschein eines solchen Naheverhältnisses. (Jugend und Volk) (T1)
Veröff: ÖBl 1981,128
4 Ob 342/83
Entscheidungstext OGH 06.09.1983 4 Ob 342/83
Beisatz: "Alternative Liste Österreichs" (T2)
Veröff: ÖBl 1983,169
Vgl auch; Veröff: ÖBl 1985,14
nur: Unbefugt ist jeder Gebrauch des Namens oder des wesentlichen Namensbestandteiles, der weder auf eigenem Recht beruht noch vom berechtigten Namensträger gestattet wurde. (T3)
Beisatz: Geschützt wird nicht die Ausschließlichkeit der Namensführung, sondern das mit ihr verbundene Interesse an der Unterscheidungskraft und Identifikationswirkung eines Namens. (T4)
Beisatz: Hier: Führung des Namensbestandteils „Die Freiheitlichen" durch das BZÖ. (T5)
1 Ob 14/08b
Entscheidungstext OGH 11.08.2008 1 Ob 14/08b
nur T3; Beis wie T4; Veröff: SZ 2008/105
Vgl auch; Beisatz: Bewirkt der vom Beklagten geführte Name eine Zuordnungsverwirrung und verletzt er damit die Namensrechte des Klägers, kann der Kläger begehren, dem Beklagten die Führung eben dieses Namens zu untersagen. (T6)
Auch; nur: Entscheidend ist dabei immer, welcher Eindruck durch den Namensgebrauch bei einem nicht ganz unbedeutenden Teil des angesprochenen Publikums entstehen kann. (T7)
Beis wie T6; Beisatz: Durch die Führung des Namensbestandteils „Freundeskreis“ trotz bloßer Einseitigkeit des Verhältnisses zum Namensträger entsteht eine Zuordnungsverwirrung, die einen namensrechtlichen Abwehranspruch begründet. (T8)
Auch; Beisatz: Nach § 43 ABGB kann auch dann auf Unterlassung geklagt werden, wenn damit das Recht der Gründung und Organisation einer Partei berührt wird. (T9)
Auch; nur T7; Beisatz: Hier: Zu Werbeeinschaltungen auf einem Internetportal zur Suche nach und Bewertung von Ärzten. (T10)
ECLI:AT:OGH0002:1977:RS0009329
JJR_19771122_OGH0002_0040OB00377_7700000_003