Source: https://consulio.at/verarbeitung-nach-art-26/
Timestamp: 2019-07-17 19:09:13
Document Index: 119770345

Matched Legal Cases: ['Art 26', 'Art 26', 'Art 13', 'Art 13', 'Art 13', 'Art 26', 'Art 26', 'Art 26', 'Art 32', 'Art 32', 'Art 32']

Verarbeitung nach Art 26 - Consulio GmbH
Diese Vereinbarung hat jeder zu schließen, solange keiner der beiden Parteien ein Auftragsverarbeiter ist, aber beide Verantwortliche sich einen Datenstamm teilen. Denn es gibt in der DSGVO nur zwei Varianten, entweder man ist Verantwortlicher oder man ist Auftragsverarbeiter. Etwas dazwischen ist gesetzlich nicht möglich, da man ansonsten aus dem sachlichen Anwendungsbereich der Verordnung fallen würde.
Muster gemeinsame Verarbeitung von personenbezogenen Daten nach Art 26
Dieses Dokument regelt die Rechte und Pflichten der beiden Verantwortlichen (in Folge auch „Parteien“ genannt) in Bezug auf die gemeinsame Verarbeitung personenbezogener Daten.
Diese Vereinbarung findet auf alle Tätigkeiten Anwendung, bei denen Mitarbeiter der Parteien oder durch sie beauftragte Unterauftragnehmer (Subunternehmer) personenbezogene Daten des Auftraggebers verarbeiten.
3.1 Verpflichtung zur Information der Betroffenen gemäß Art 13 und 14 DSGVO
Verantwortlicher 1 verpflichtet sich, den Betroffenen, die gem. gemäß Art 13 und 14 DSGVO verpflichtenden Informationen zukommen zu lassen.
Verantwortlicher 2 verpflichtet sich, den Betroffenen, die gem. gemäß Art 13 und 14 DSGVO verpflichtenden Informationen zukommen zu lassen.
3.2 Verpflichtung zur Wahrung der Betroffenenrechte
3.3 Verpflichtung zur Information der Betroffenen gemäß Art 26 Abs 2 DSGVO
Verantwortlicher 1 verpflichtet sich, den Betroffenen die gem. gemäß Art 26 Abs 2 DSGVO verpflichtenden Informationen zukommen zu lassen.
Verantwortlicher 2 verpflichtet sich, den Betroffenen die gem. gemäß Art 26 Abs 2 DSGVO verpflichtenden Informationen zukommen zu lassen.
Beide Parteien erklären rechtsverbindlich, dass alle mit der Datenverarbeitung beauftragten Personen vor Aufnahme der Tätigkeit zur Vertraulichkeit verpflichtet wurden, oder diese einer angemessenen gesetzlichen Verschwiegenheitsverpflichtung unterliegen. Insbesondere bleibt die Verschwiegenheitsverpflichtung der mit der Datenverarbeitung beauftragten Personen auch nach Beendigung ihrer Tätigkeit und Ausscheiden beim Auftragnehmer aufrecht.
3.5 Verarbeitung nach Art 32 DSGVO
3.6 Verpflichtung nach Art 32 bis 36 DSGVO
Beide Parteien verpflichten sich zur Einhaltung der in den Art 32 bis 36 DSGVO genannten Pflichten (Datensicherheitsmaßnahmen, Meldungen von Verletzungen des Schutzes personenbezogener Daten an die Aufsichtsbehörde, Benachrichtigung der von einer Verletzung des Schutzes personenbezogener Daten betroffenen Person, Datenschutz-Folgeabschätzung, vorherige Konsultation).
3.7 Technisch-organisatorische Maßnahmen
3.8 Subunternehmer
{Verbot der Hinzuziehung eines Sub-Auftragsverarbeiters} Verantwortlicher 1/ Verantwortlicher 2 / Beide Parteien ist/sind nicht berechtigt, Sub-Unternehmer heranzuziehen.
{Zulässigkeit der Hinzuziehung von Sub-Auftragsverarbeitern} Verantwortlicher 1/ Verantwortlicher 2 / Beide Parteien ist/sind kann Sub-Unternehmer [Tätigkeiten] hinzuziehen.
3.9 Regelungen zur Berichtigung, Löschung und Sperrung von Daten
Im Rahmen dieser Vereinbarung verarbeitete Daten werden nur entsprechend der getroffenen vertraglichen Vereinbarung berichtigt, gelöscht oder gesperrt.
3.10 Vertragsstrafe
Die Vertragsstrafe hat keinen Einfluss auf andere Ansprüche der Parteien.
3.11 Sonderkündigungsrecht
Beide Parteien können den Hauptvertrag und diese Vereinbarung jederzeit ohne Einhaltung einer Frist kündigen („außerordentliche Kündigung“), wenn ein schwerwiegender Verstoß der anderen Partei gegen Datenschutzvorschriften oder die Bestimmungen dieser Vereinbarung vorliegt. Ein schwerwiegender Verstoß liegt insbesondere vor, wenn eine Partei die in dieser Vereinbarung bestimmten Pflichten, insbesondere die vereinbarten technischen und organisatorischen Maßnahmen in erheblichem Maße nicht erfüllt oder nicht erfüllt hat.
Bei unerheblichen Verstößen durch eine Partei setzt die andere Partei eine angemessene Frist zur Abhilfe. Erfolgt die Abhilfe nicht rechtzeitig, so ist sie zur außerordentlichen Kündigung wie in diesem Abschnitt beschrieben berechtigt.
Bei außerordentlicher Kündigung hat die daran schuldige Partei der anderen alle Kosten zu erstatten, die durch die verfrühte Beendigung des Hauptvertrages oder dieses Vertrages entstehen.
4 Unterschriften inkl. Funktion
Consuilo GmbH2018-05-02T08:59:16+02:00