Source: http://crianca.de/satzung.html
Timestamp: 2019-12-10 19:26:59
Document Index: 272172313

Matched Legal Cases: ['§12', '§13', '§26', '§6', '§ 11', '§ 12']

Associação Criança Carente - Satzung
Nucleo de Base do Serviluz
letzte Änderung 01.11.2012 13:54
§12 Ausgaben
§13 Rechnungsprüfer
Associação Criança Carente
gemeinnütziger Verein für hilfsbedürftige Kinder in Brasilien e.V.
Der Verein hat seinen Sitz in Billigheim Ortsteil Sulzbach. Er soll im Vereinsregister eingetragen werden.
Der Verein fördert die Entwicklungshilfe durch die direkte Hilfe an
das Institut IPREDE in Fortaleza, Brasilien, für:
Ausbau räumlicher und sachlicher Arbeitsmöglichkeiten
ausreichende personelle Ausstattung
Forschung nach und Instandhaltung neuer Ernährungsmethoden
Aufbau eines Nachsorgesystems
die Associacao Fraternidade Santa Terezinha für
Ausbau räumlicher und sachlicher Arbeitsmöglichkeiten der Schulen und Arztpraxen
Andere Projekte dürfen gefördert werden, wenn
diese vom zuständigen Konsulat als förderungswürdig eingestuft werden oder
diese in Deutschland oder vom Land an dessen Sitz als förderungswürdig bzw. gemeinnützig anerkannt sind
es sich bei den Zuwendungen um Kleinbeträge handelt. Als Kleinbeträge gelten Hilfen bis zu 1.000,00 Euro je Projekt im Kalenderjahr oder
Wohnraum (Neubau/Umbau/Anbau/Renovierung/Modernisierung) geschaffen und unterhalten (Reparaturen/Energiekosten) wird, für kinderreiche Familien oder Kinder, welche von ihren Eltern verlassen wurden.
Mitglieder des Vereins können Einzelpersonen und rechtsfähige sowie nicht rechtsfähige Einrichtungen werden. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand.
Der Aufnahmeantrag muss schriftlich erklärt werden.
Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austritt oder Ausschluss bzw. durch Auflösung der rechtsfähigen sowie nichtrechtsfähigen Einrichtungen.
Über den Ausschluss eines Mitglieds entscheidet nach vorheriger Anhörung des Betroffenen der Vorstand.
Zur Unterstützung der Tätigkeit des Vorstandes kann auch ein Beirat berufen werden.
Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereins. Sie ist jeweils im 1. Quartal jedes Jahres einzuberufen. Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind einzuberufen, wenn sie von der Mehrheit des Vorstandes oder von mindestens einem Viertel der Mitglieder gewünscht werden.
Die Einladung zur Mitgliederversammlung sowie die Mitteilung der Tages- ordnung obliegt dem Präsidenten und hat schriftlich, spätestens 14 Tage vor dem jeweiligen Sitzungstermin, zu erfolgen.
Jedes Mitglied hat eine Stimme. Erbringt ein Abstimmungsergebnis Stimmengleichheit, so gilt dies als Ablehnung.
Wahlen, die mit Stimmengleichheit enden, müssen wiederholt werden.
Mit Stimmenmehrheit der Anwesenden gefasste Beschlüsse sind für den Verein und die Mitglieder bindend.
Satzungsänderungen bedürfen der Dreiviertelmehrheit der anwesenden Mitglieder.
Über die gefassten Beschlüsse ist eine Niederschrift anzufertigen. Diese ist vom Präsidenten und von einem weiteren Mitglied des Vorstandes zu unterzeichnen.
Entgegennahme und Beratung
des Jahresberichts,
des Kassenberichts,
des Berichts der Rechnungsprüfer
Festlegung von Schwerpunktaufgaben des Vereins
Die Vorstandsmitglieder werden von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von 3 Jahren gewählt. Neuwahl ist zulässig. Bis zur Neuwahl führt der alte Vorstand die Geschäfte weiter.
Der Vorstand berät mindestens halbjährlich einmal. Er fasst seine Beschlüsse mit Stimmenmehrheit. Zur Beschlussfähigkeit müssen mindestens 3 Mitglieder anwesend sein. Über die gefassten Beschlüsse ist eine Niederschrift anzufertigen. Die Niederschrift ist vom Präsidenten und von einem weiteren Mitglied des Vorstandes zu unterzeichnen.
Die Einladung zur Vorstandssitzung und die Mitteilung der Tagesordnung ist Aufgabe des Präsidenten.
Vorstand ist der Präsident, der stellvertretende Präsident, der Kassier und der Schriftführer. Vorstand im Sinne des §26 BGB ist der Präsident.
Der Vorstand leitet den Verein. Er verwaltet das Vereinsvermögen, stellt die Jahresrechnung und, soweit erforderlich, den Haushaltsplan auf. Die Verteilung der Aufgaben innerhalb des Vorstandes regelt der Vorstand jeweils in der 1. Sitzung nach der Wahl. Der Vorstand kann sich eine Geschäftsordnung geben.
Der Beirat besteht aus mindestens 3, jedoch höchstens 5 Personen. Ihm sollen auch Personen angehören, welche von den Einrichtungen, denen Mittel zufließen, benannt werden.
Dem Beirat fällt die Aufgabe zu, den Verein in Angelegenheiten, die für die Zwecke des Vereins von grundsätzlicher Bedeutung sind, zu beraten. Er beschließt über Fragen, die ihm vom Vorstand zur Entscheidung vorgelegt werden.
Der Beirat soll im Beisein des Präsidenten und eines weiteren Mitglieds des Vorstandes mindestens zweimal im Jahr beraten. Er fasst seine Beschlüsse mit Stimmenmehrheit. Zur Beschlussfassung müssen mindestens 2 Mitglieder des Beirats anwesend sein. Erbringt ein Abstimmungsergebnis Stimmengleichheit, so gilt die gleiche Regelung wie in §6 (3) der Satzung.
Über die gefassten Beschlüsse ist eine Niederschrift anzufertigen. Die Niederschrift ist vom Präsidenten und einem Mitglied des Beirats zu unterzeichnen.
Die Einladung zur Sitzung des Beirats und Mitteilung der Tagesordnung erfolgt durch den Präsidenten unter Einhaltung einer Frist von mindestens 3 Wochen.
§ 11 Einnahmen
Der Erfüllung des Vereinszwecks dienen:
Beiträge der Mitglieder in freiwilliger Höhe. Der Mindestbeitrag je Mitglied beläuft sich auf 20,00 Euro pro Jahr.
Privat- und Firmenspenden sowie Zuwendungen der öffentlichen Hand.
Erträge des Vereinsvermögens.
§ 12 Ausgaben
Die dem Verein zur Verfügung stehenden Mittel dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke des Vereins verwendet werden.
Die von der Mitgliederversammlung gewählten 2 Rechnungsprüfer müssen mindestens einmal im Jahr die Kassengeschäfte überprüfen. Über das Ergebnis der Prüfung ist eine Niederschrift anzufertigen, die von den Prüfern und dem Präsidenten zu unterschreiben ist.
Die Mitgliederversammlung ist über das Ergebnis der Prüfung von den Rechnungsprüfern zu unterrichten.
Die Wahl der Rechnungsprüfer erfolgt auf die Dauer von 3 Jahren.
Die Auflösung des Vereins ist mit einer Dreiviertelmehrheit der erschienen Mitglieder zulässig.
Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks ist das Vermögen zu steuerbegünstigten Zwecken zu verwenden. Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.
Hinweis: Vorliegende Satzung wurde am 8. März 2000 durch die Mitgliederversammlung beschlossen (eingetragen beim Amtsgericht-Registergericht am 11. Mai 2000), geändert durch die Mitgliederversammlungen am 12. Juni 2002 (eingetragen beim Amtsgericht-Registergericht am 3. September 2002) und 27.05.2005 (eingetragen beim Amtsgericht-Registergericht am 23.12.2005)