Source: https://www.nabu-offenburg.de/satzung-des-nabu-offenburg/
Timestamp: 2019-12-15 15:34:42
Document Index: 19049844

Matched Legal Cases: ['§ 5', '§ 4', '§ 3', '§ 3', '§ 4', '§ 54', '§ 6', '§ 6', '§ 4']

Satzung der NABU-Gruppe Offenburg ab 10.03.2018 - nabu-offenburgs Jimdo-Page!
Satzung der NABU-Gruppe Offenburg ab 10.03.2018
Satzung des Naturschutzbundes Deutschland (NABU),
1. Der Verein führt den Namen „Naturschutzbund Deutschland (NABU) e.V.
Gruppe Offenburg.“
Er ist eine Untergliederung des Naturschutzbundes Deutschland (NABU)
e.V. gemäß § 5 Abs. 1 der Satzung des Bundesverbandes und § 4 Abs. 1
der Satzung des Landesverbandes Baden-Württemberg. Er anerkennt die Satzungen des Bundesverbandes und des Landesverbandes
Baden-Württemberg. Seine eigene Satzung darf nicht im Widerspruch
zu den Satzungen der Vorgenannten stehen.
2. Er hat seinen Sitz in Offenburg
1. Zweck der NABU-Gruppe ist der umfassende Schutz der Natur und der
a) Förderung ressourcenschonenden, umweltverträglichen Lebens und nachhaltigen Wirtschaftens zum Wohle der Menschen, der evolutionär entwickelten biologischen Vielfalt und der natürlichen Umwelt,
b) Erhalten, Verbessern und Wiederherstellen der Lebensgrundlagen der freilebenden Pflanzen- und Tierarten,
c) Medien- und Öffentlichkeitsarbeit, sowie Verbraucherinformation, im
Sinne des Natur- und Umweltschutzes,
d) Entwicklung umweltethischer Maßstäbe unter besonderer Berück-
sichtigung des Tierschutzes,
e) Fördern des Natur- und Umweltschutzgedankens im gesamten
Bildungsbereich, besonders in der Jugendbildung,
f) Einwirken im Sinne des Verbandszweckes auf die Gesetzgebung,
öffentliche Entscheidungsträger sowie gesellschaftlich relevante
g) Mitwirken bei Planungen, die Belange des Natur- und Umweltschutzes berühren.
3. Die NABU-Gruppe verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige
4. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigen-
6. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft
7. Die Ausübung von Ämtern geschieht grundsätzlich ehrenamtlich und ist Mitgliedern vorbehalten. Der Vorstand kann beschließen, dass
b) ehrenamtlich tätige Mitglieder eine Vergütung nach Maßgabe einer Aufwandsentschädigung bis zu einer Höhe der steuerfreien Ehrenamts-
pauschale, derzeit geregelt in § 3 Nr. 26a EStG und der Übungsleiterfrei-
beträge, derzeit geregelt in § 3 Nr. 26 EStG, erhalten können.
1. Die NABU-Gruppe betreut und vertritt die Mitglieder des NABU in ihrem
2. Über den schriftlich zu stellenden Antrag zur Aufnahme als Mitglied in den
NABU entscheidet gemäß § 4 Abs. 3 der Satzung des Bundesverbandes der Vorstand der NABU-Gruppe oder einer anderen zuständigen Gliederung des Verbandes. Die Form der Mitgliedschaft und die Beitragszahlung richten sich
nach den Bestimmungen des Bundesverbandes. Die Mitgliedschaft in der
NABU-Gruppe begründet gleichzeitig die Mitgliedschaft im Landes- und Bundesverband.
3. Das aktive Wahlrecht für Organe des NABU-Bundesverbandes und seiner Untergliederungen haben NABU-Mitglieder, die das 14. Lebensjahr vollendet haben; das passive Wahlrecht für Organe des NABU-Bundesverbandes und
seiner Untergliederungen haben NABU-Mitglieder, die das 16. Lebensjahr
vollendet haben. Alle Mitgliedsrechte einschließlich der Ausübung von Vorstandsämtern sind höchstpersönlich wahrzunehmen. Mit der Beendigung
der Mitgliedschaft im NABU enden auch alle Organmitgliedschaften.
4. Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Tod oder Ausschluss aus dem Verein.
Der Austritt muss spätestens am 1. Oktober auf den 31. Dezember des
laufenden Jahres schriftlich gegenüber dem Vorstand der NABU-Gruppe oder einem anderen Organ des NABU erklärt werden.
5. Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn sein
Verhalten in grober Weise gegen die Interessen des Vereins verstößt. Das Ausschlussverfahren richtet sich nach den Vorgaben der Satzung des Landesverbandes.
6. Die Haftung der Mitglieder aus Handlung des Vorstandes ist auf das Vereinsvermögen beschränkt. Die persönliche Haftung der oder des für den
Verein Handelnden (§ 54 S. 2 BGB) kann vertraglich ausgeschlossen werden.
1. Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ der NABU-Gruppe. Sie
findet jährlich einmal statt und ist vom Vorstand mindestens 2 Wochen zuvor
unter Bekanntgabe der Tagesordnung schriftlich einzuberufen. Zeit und Ort bestimmt der Vorstand. Vorliegende Anträge auf Satzungsänderung sind den Mitgliedern auch mindestens 2 Wochen vor der Versammlung zuzustellen.
2. Außerordentliche Mitgliederversammlungen können vom Vorstand einberufen werden, wenn es das Interesse des Vereins erfordert. Die Einberufung muss erfolgen, wenn sie von mindestens 30 Prozent der von der NABU-Gruppe betreuten Mitglieder verlangt wird.
3. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn ordnungsgemäß
eingeladen wurde. Sie wird in der Regel von der oder dem Vorsitzenden
oder einer Sprecherin oder einem Sprecher geleitet.
- die Auflösung der NABU-Gruppe, vorbehaltlich der Zustimmung des Landesvorstandes
5. Bei Beschlüssen und Wahlen entscheidet vorbehaltlich anderweitiger Bestimmungen in dieser Satzung die einfache Mehrheit der abgegebenen
gültigen Stimmen. Stimmenthaltungen bleiben außer Betracht.
6. Satzungsänderungen bedürfen einer Mehrheit von 2/3 der anwesenden Stimmberechtigten und der
Billigung des Vorstandes des Landesverbandes.
7. Wahlen und Abstimmungen erfolgen offen. Dem Verlangen nach geheimer Stimmabgabe ist stattzugeben, wenn dies von mindestens einem Drittel der anwesenden Stimmberechtigten verlangt wird.
8. Über die Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen, das von der Sitzungsleitung und der Protokollantin oder dem Protokollanten zu
Der Vorstand kann entweder bestehen mindestens aus
a) einer oder einem Vorsitzenden, einer oder einem stellvertretendem Vor-
sitzenden, einer Kassiererin
oder einen Kassierer
b) fünf gleichberechtigen Sprecherinnen und Sprechern. Die Sprecher wählen aus ihrer Mitte eine Kassiererin oder einen Kassierer sowie eine Kontaktperson für den Landesverband. Vorstands-
positionen, die nach außen vertreten werden sollen, müssen unter den
Sprechern abgestimmt werden.
Ebenso muss vor Rechtsgeschäften des Vereins, die einen Betrag von mehr
als 250 Euro umfassen,
ein Vorstandsbeschluss getroffen werden.
Bei Vorständen nach a) sind diese genannten Vorstandsmitglieder einzeln zur Vertretung des Vereins
berechtigt. Alle weiteren Vorstandsmitglieder haben Einzelvertretungsbefugnis
nach Rücksprache und
im Einvernehmen zumindest mit einem alleinvertretungsberechtigten Vorstandsmitglied.
Bei Vorständen nach b) sind alle Sprecherinnen und Sprecher einzeln zur
2. Der Vorstand vollzieht die Beschlüsse der Mitgliederversammlung und führt die Geschäfte der Satzung
entsprechend. Im Übrigen hat er vor allem folgende Aufgaben.
b) Zusammenarbeit mit anderen, dem Natur- und Umweltschutz dienenden
Stellen und Organisationen
f) Abgabe eines schriftlichen Jahres- und Kassenberichtes an den
Landesverband bis spätestens 31. März des folgenden Jahres
g) Vertretung der örtlichen NABU-Gruppe in der LVV gemäß der
Landessatzung. Bei Gruppen mit Vorständen nach § 6 Abs. 1 a) vertritt entweder die oder der Vorsitzende die Gruppe auf der LVV; sie oder er
kann sich durch eine Bevollmächtigte oder einen Bevollmächtigten vertreten lassen. Bei Gruppen mit Vorständen nach § 6 Abs. 1 b) bevollmächtigen die Sprecher vor jeder LVV ein NABU-Mitglied zur Vertretung.
3. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei
Jahren gewählt; er bleibt jedoch auch nach Ablauf der Amtszeit bis zur Wahl
5. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens 50 % der Vorstands-
6. Beschlüsse können auch auf schriftlichem oder telefonischem Wege gefasst werden, sofern kein Vorstandsmitglied dieser Verfahrensweise widerspricht.
3. Die Prüfung der Jahresrechnung geschieht durch zwei mit der
Rechnungsprüfung beauftragte Personen. Diese sind von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren zu wählen.
2. Die Auflösung wird nur wirksam, wenn der Landesvorstand mindestens 4
Wochen vor der Versammlung schriftlich über die beabsichtigte Auflösung informiert wurde und ihr zugestimmt hat.
3. Die Mitgliedschaft im NABU wird durch die Auflösung der NABU-Gruppe
4. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seiner steuerbegünstigten Zwecke
fällt das Vereinsvermögen der NABU-Gruppe an den gemeinnützigen Naturschutzbund Deutschland (NABU), Landesverband Baden-Württemberg e.V., der es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.
1. Diese Satzung bedarf, um wirksam werden zu können, der Billigung durch den Landesvorstand gemäß § 4, Abs. 2 der Satzung des Landesverbandes.