Source: https://www.wachtel-haustechnik.com/impressum/agb-privat/
Timestamp: 2019-02-16 02:56:27
Document Index: 23408205

Matched Legal Cases: ['§ 126', '§ 126', '§ 640', '§ 634', '§ 634', '§ 309', '§ 634', '§ 946']

Wachtel Gesellschaft für Gebäudetechnik mbH - AGB (privat)
Energie und Anlagenbau
Legionellen und Keime
AGB (gewerbe)
Maßgebliche Vertragsgrundlage für den vom Unternehmer auszuführenden Auftrag des Verbrauchers sind vorrangig individuelle Vereinbarungen sowie nachrangig die nachstehen-den Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Alle Vertragsabreden sollen schriftlich, in elektronischer Form (§ 126a BGB) oder in Textform (§ 126b BGB) erfolgen.
3. Wir behalten uns das Recht vor, mit jedem Kunde eine Individuelle Vorrauszahlung zu vereinbarung. Vereinbarte Vorrauszahlunge werden unmittelbar nach Vertragsabschluss oder Beauftragung fällig. Eine Leistung wird erst fällig, wenn die vereinbarte Vorrauszahlung auf einem unserer Bankkonten verbucht wurde.
4. In einzelnen Fällen treten wir unsere Forderungen an die Crefo-Factoring ab. Hierzu bedarf es keinerlei Informationen an Auftraggeber. Dies ändert nichts an die in der Rechnung aufgeführten Zahlungsmodalitäten.
Die vereinbarte Werkleistung ist nach Fertigstellung abzunehmen, auch wenn die Feinjustierung der Anlage noch nicht erfolgt ist. Dies gilt insbesondere bei vorzeitiger Inbetriebnahme (Baustellenaufheizung). Im Übrigen gilt § 640 BGB.
1. Soweit der Hersteller in seinen Produktunterlagen oder in seiner Werbung Aussagen zu einer besonderen Leistung, Beschaffenheit oder Haltbarkeit seines Produktes macht (z.B. 10-jährige Haltbarkeitsgarantie), werden diese Herstel-leraussagen nicht zu einer vereinbarten Beschaffenheit des Werkvertrages.
2. Die Mängelansprüche des Verbrauchers verjähren gemäß § 634a Abs.1 Nr.2 BGB in fünf Jahren ab Abnahme bei Ab-schluss eines Werkvertrages für Arbeiten an einem Bau-werk,
a. im Falle der Neuherstellung oder Erweiterung der Ge-bäudesubstanz (Auf-, Anbauarbeiten)
- nach Art und Umfang für Konstruktion, Bestand, Er- haltung oder Benutzbarkeit des Gebäudes von wesentlicher Bedeutung sind
- und die eingebauten Teile mit dem Gebäude fest ver-bunden werden.
3. Die Mängelansprüche des Verbrauchers verjähren gemäß § 634a Abs.1 Nr.1 i. V. m. § 309 Nr.8 b) ff.) BGB in einem Jahr ab Abnahme bei Abschluss eines Werkvertrages für Reparatur-, Ausbesserungs-, Instandhaltungs-, Einbau-, Er-neuerungs- oder Umbauarbeiten an einem bereits errichte-ten Bauwerk, wenn die Arbeiten nach Art und Umfang kei-ne wesentliche Bedeutung für Konstruktion, Bestand, Erhal-tung oder Benutzbarkeit des Gebäudes haben.
Die einjährige Frist für Mängelansprüche gilt nicht, soweit das Gesetz eine längere Verjährungsfrist zwingend vorsieht, wie z. B. - bei arglistigem Verschweigen eines Mangels (§ 634a Abs.3 BGB), - bei Übernahme einer Beschaffenheits-garantie oder - bei werkvertraglicher Haftung für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Ge-sundheit durch vorsätzliche oder fahrlässige Pflichtverlet-zung des Unternehmers, seines gesetzlichen Vertreters oder seines Erfüllungsgehilfen - sowie bei Haftung für sonstige Schäden durch vorsätzliche oder grob fahrlässige Pflichtver-letzung des Unternehmers, seines gesetzlichen Vertreters oder seines Erfüllungsgehilfen.
b. der Fehler/Mangel trotz Einhaltung der allgemein aner-kannten Regeln der Technik nicht gefunden oder nach Rücksprache mit dem Verbraucher nicht wirtschaftlich sinnvoll beseitigt werden kann,
ist der Verbraucher verpflichtet, die entstandenen Aufwendun-gen des Unternehmers zu ersetzen, sofern nicht die Undurch-führbarkeit der Reparatur in den Verantwortungs- oder Risikobe-reich des Unternehmers fällt.
Soweit kein Eigentumsverlust gemäß §§ 946 ff. BGB vorliegt, behält sich der Unternehmer das Eigentum und das Verfü-gungsrecht an den Liefergegenständen bis zum Eingang sämt-licher Zahlungen aus dem Vertrag vor.
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