Source: https://wien.gerichts-sv.at/sv-zeitschrift/?tx_dwsvo_ausgaben%5Bausgabe%5D=63&tx_dwsvo_ausgaben%5Baction%5D=show&tx_dwsvo_ausgaben%5Bcontroller%5D=Ausgabe&cHash=2e6196300a27f9d070764a94d13e1eec
Timestamp: 2019-06-27 10:27:48
Document Index: 83443096

Matched Legal Cases: ['§ 530', '§ 34', '§ 38', '§ 25', '§ 34', '§ 38', '§ 30', '§ 39', '§ 362', '§ 35', '§ 365', '§ 2']

VisProf Dipl-Ing Dr Matthias Rant und Prof Dr Harald Krammer
Abschied von Professor (FH) Hofrat Dr. Alexander SCHMIDT, Syndikus des Hauptverbandes der Gerichtssachverständigen
Gesetzesänderung ermöglicht die Nutzung von Probefahrkennzeichen für gerichtlich beeidete Kfz-Sachverständige
Nach jahrelangen Bemühungen wurde nunmehr die Forderung des Hauptverbandes durch eine Gesetzesänderung umgesetzt, wonach gerichtlich beeidete Kfz-SV einen freien Zugang zur Nutzung von Probefahrkennzeichen erhalten sollen.
Zur Anpassung des Anerbengesetzes an die heutigen Gegebenheiten in der österreichischen Land- und Forstwirtschaft
Die in den letzten Jahrzehnten stattgefundene Entwicklung in der österreichischen Landwirtschaft hat zu Veränderungen geführt, welche auch Auswirkungen auf die Anwendbar­keit des Anerbengesetzes haben. Dazu wird ein betriebswirtschaftlicher Lösungsansatz zur Diskussion gestellt, der im Gegensatz zur derzeitigen starren, für Öster­reich einheitlichen Vorgabe des Anerbengesetzes auf betriebsindividuellen Realitäten beruht und daher der von der Rechtsprechung geforderten Angemessenheit und Ortsüblichkeit im Rahmen des Anerbengesetzes entspricht. Es ist am Gesetzgeber gelegen, ob ein unter den heutigen wirtschaftlichen Verhältnissen in der österreichischen Land- und Forstwirtschaft problematischer starrer Grenzwert weiterhin im Rahmen der landwirtschaftlichen Erbfolge anzuwenden ist, der zur Zerschlagung von aus gesamtwirtschaftlichen Interessen notwendigen Haupt- oder Nebenerwerbsbetrieben führen kann, bzw. bereits geführt hat
Problematik bei Schätzungen von Pretiosen außerhalb des Labors
Der Artikel befasst sich mit der Problematik, die sich bei Analysen von Edelmetallen, Diamanten und Edelsteinen außerhalb eines modern ausgestatteten Labors ergibt. Neue Behandlungsverfahren und Herstellungsverfahren von Diamanten/Edelsteinen und Fälschungen bei Edelmetallen erfordern heutzutage genaueste Untersuchungen in einem Labor. Anhand von Beispielen werden die - meist signifikanten -Auswirkungen auf die Schätzwertermittlung aufgezeigt.
Patrick Kovacs, Mag Valentin Kenndler und Dr Ernst Ploil
Die Bewertung von Kunstobjekten
Im Rahmen einer Veranstaltung im November 2017 haben Dr. Ernst PLOIL, Mag. Valentin KENNDLER und Patrick KOVACS eine Präzisierung von Wertbegriffen für Sachverständige aus dem Kunst- und Antiquitätenhandel vorgeschlagen. Die Empfehlung zur Bewertung von Kunstobjekten hat nun die Begriffe Marktwert, Wiederbeschaffungswert und Verkehrswert genauer definiert. In Fallbeispielen sind die Begriffe in der Praxis beschrieben und geben dem Sachverständigen eine Hilfe in der Orientierung zu Wert und Preis.
Wiederaufnahmsklage aufgrund eines nachträglich erstatteten Gutachtens (§ 530 Abs 1 Z 7 ZPO)
Bestimmung der Mühewaltungsgebühr (§ 34 Abs 1 bis 4 GebAG) – Bescheinigung der außergerichtlichen Einkünfte nach Einwendungen des Revisors gegen die Höhe des Stundensatzes (§ 38 Abs 2 GebAG) – Minderung der Mühewaltungsgebühr nach § 25 Abs 3 GebAG wegen Mangelhaftigkeit der Abfassung des Gutachtens
Zur Mühewaltungsgebühr eines Buchsachverständigen (§ 34 GebAG) – Bescheinigung des Stundensatzes (§ 38 Abs 2 GebAG) – Kostenersatz für den Einsatz von Hilfskräften (§ 30 GebAG) – rechtliches Gehör der Beschuldigten im Gebührenbestimmungsverfahren (§ 39 Abs 1a GebAG)
Zur Fachkompetenz eines gynäkologischen Sachverständigen auch bei chirurgischen und intensivmedizinischen Fragen – Begutachtung durch weitere Sachverständige (§ 362 Abs 2 ZPO)
Gebühr nach § 35 Abs 2 GebAG in Form einer Pauschalabgeltung
Ermittlungen über den voraussichtlichen Aufwand für den Sachverständigenbeweis vor Auftragserteilung zum Erlag eines Kostenvorschussbetrags (§ 365 ZPO)
Beschluss über die vorläufige Kostentragungspflicht nach § 2 Abs 2 GEG – Entscheidung durch Rekurssenat – auch bei einem nur von einer Seite veranlassten Ergänzungsgutachten bleibt die grundsätzliche Ersatzpflicht der beiden beweisführenden Parteien bestehen – Grundsatz der Gemeinschaftlichkeit der Beweismittel
Internationales Fachseminar Bauwesen für Sachverständige und Juristen 2019
Internationales Fachseminar Straßenverkehrsunfall und Fahrzeugschaden für Sachverständige und Juristen 2019
Internationales Fachseminar Spezielles aus Recht und Praxis im Sachverständigenwesen für Sachverständige und Juristen 2019
HonProf Dr Eckart RATZ - Präsident des Obersten Gerichtshofs - Ruhestand