Source: http://bundesverwaltungsgericht.de/entscheidungen/archiv.php?ay=2011&am=07
Timestamp: 2017-06-23 19:26:18
Document Index: 246552499

Matched Legal Cases: ['§ 11', '§ 55', '§ 96', '§ 86', '§ 3', '§ 3', '§ 17', 'Art. 10', '§ 17', '§ 73', 'Art. 12', 'Art. 14', '§ 3', 'EuG', '§ 3', 'EuG', '§ 3', 'EuG', 'Art. 16', 'Art. 3', 'Art. 12']

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BVerwG 2 B 36.11 - Beschluss vom 29.07.2011
BVerwG 2 C 42.10 - Urteil vom 28.07.2011
§ 11 SVG gewährt dem früheren Soldaten auf Zeit keinen Anspruch darauf, dass die Zahlung der Übergangsgebührnisse für den Zeitraum des Bezugs von Elterngeld ausgesetzt wird.
BVerwG 3 B 88.10 - Beschluss vom 28.07.2011
BVerwG 2 C 28.10 - Urteil vom 28.07.2011
1. Die fristlose Entlassung eines Soldaten nach § 55 Abs. 5 SG kommt auch unmittelbar vor dem regulären Ende der Dienstzeit in Betracht.
2. § 96 Abs. 1 VwGO enthält nicht nur den Grundsatz der formellen Unmittelbarkeit der Beweisaufnahme; der Vorschrift lassen sich auch Maßstäbe für die Auswahl zwischen mehreren zur Verfügung stehenden Beweismitteln entnehmen.
3. Der Grundsatz der materiellen Unmittelbarkeit der Beweisaufnahme verbietet eine Entscheidung des Gerichts allein auf Grund des Inhalts von Vernehmungsprotokollen, wenn einem Beteiligten des gerichtlichen Verfahrens nicht die Möglichkeit eröffnet war, an den Vernehmungen teilzunehmen, und wenn dieser Beteiligte begründet die Vernehmung der - erreichbaren - Zeugen verlangt.
4. Der Untersuchungsgrundsatz (§ 86 Abs. 1 VwGO) gebietet eine Beweiserhebung, wenn ein Verfahrensbeteiligter - insbesondere durch einen begründeten Beweisantrag - auf sie hinwirkt oder sie sich hiervon unabhängig aufdrängt. Dies ist der Fall, wenn das Gericht auf der Grundlage seiner Rechtsauffassung Anlass zu weiterer Aufklärung sehen muss.
BVerwG 2 C 16.10 - Urteil vom 28.07.2011
Die VwGO lässt die Beschränkung der Berufung auf das Disziplinarmaß in Disziplinarklageverfahren nicht zu.
BVerwG 10 B 26.11 - Beschluss vom 28.07.2011
BVerwG 2 C 45.09 - Urteil vom 28.07.2011
BVerwG 2 WNB 3.11 - Beschluss vom 27.07.2011
BVerwG 2 WNB 4.11 - Beschluss vom 27.07.2011
BVerwG 4 B 4.11 - Beschluss vom 27.07.2011
BVerwG 1 WB 21.11 - Beschluss vom 27.07.2011
BVerwG 2 WNB 5.11 - Beschluss vom 27.07.2011
BVerwG 8 B 61.11 - Beschluss vom 27.07.2011
BVerwG 3 B 18.11 - Beschluss vom 27.07.2011
BVerwG 1 WDS-VR 3.11 - Beschluss vom 27.07.2011
BVerwG 1 B 15.11 - Beschluss vom 27.07.2011
BVerwG 1 WB 13.11 - Beschluss vom 26.07.2011
BVerwG 4 BN 28.11 - Beschluss vom 26.07.2011
BVerwG 4 B 23.11 - Beschluss vom 26.07.2011
BVerwG 4 BN 9.11 - Beschluss vom 26.07.2011
BVerwG 9 B 39.11 - Beschluss vom 26.07.2011
BVerwG 6 CN 1.10 - Beschluss vom 25.07.2011
BVerwG 7 PKH 20.11 - Beschluss vom 25.07.2011
BVerwG 1 WDS-VR 1.11 - Beschluss vom 25.07.2011
BVerwG 1 WB 41.11 - Beschluss vom 25.07.2011
BVerwG 7 B 25.11 - Beschluss vom 25.07.2011
BVerwG 9 KSt 3.11 - Beschluss vom 22.07.2011
BVerwG 7 BN 4.11 - Beschluss vom 21.07.2011
BVerwG 6 B 31.11 - Beschluss vom 21.07.2011
BVerwG 1 WB 12.11 - Beschluss vom 21.07.2011
BVerwG 1 WB 46.10 - Beschluss vom 21.07.2011
BVerwG 9 B 45.11 - Beschluss vom 21.07.2011
BVerwG 6 B 30.11 - Beschluss vom 21.07.2011
BVerwG 4 B 7.11 - Beschluss vom 21.07.2011
BVerwG 4 BN 10.11 - Beschluss vom 21.07.2011
BVerwG 6 B 29.11 - Beschluss vom 21.07.2011
BVerwG 7 B 47.11 - Beschluss vom 20.07.2011
BVerwG 7 B 48.11 - Beschluss vom 20.07.2011
BVerwG 2 B 32.10 - Beschluss vom 20.07.2011
BVerwG 4 BN 22.11 - Beschluss vom 20.07.2011
BVerwG 2 C 50.11 - Beschluss vom 20.07.2011
BVerwG 4 B 17.11 - Beschluss vom 20.07.2011
BVerwG 10 B 27.11 - Beschluss vom 19.07.2011
BVerwG 4 B 18.11 - Beschluss vom 19.07.2011
BVerwG 10 B 10.11 - Beschluss vom 19.07.2011
BVerwG 6 B 26.11 - Beschluss vom 18.07.2011
BVerwG 7 B 14.11 - Beschluss vom 18.07.2011
Auch nach Abschluss des laufenden Verfahrens kann der Ausschlussgrund des § 3 Nr. 3 Buchst. b IFG dem Anspruch auf Informationszugang entgegenstehen.
BVerwG 2 C 55.10 - Beschluss vom 17.07.2011
BVerwG 8 B 1.11 - Beschluss vom 15.07.2011
BVerwG 20 F 5.11 - Beschluss vom 15.07.2011
BVerwG 8 C 6.10 - Beschluss vom 15.07.2011
BVerwG 8 B 5.11 - Beschluss vom 15.07.2011
BVerwG 7 C 7.10 - Urteil vom 14.07.2011
2. Eine Beseitigung im Sinne von § 3 Abs. 1 Nr. 1 HSEG liegt nicht vor, wenn trotz beabsichtigter endgültiger Aufgabe der Sachherrschaft eine andere Zwecksetzung als diejenige, die Sache „loszuwerden“, im Vordergrund steht, und das Versenken der Sache dem Schutzzweck des Hohe-See-Einbringungsgesetzes nicht widerspricht.
BVerwG 10 B 8.11 - Beschluss vom 14.07.2011
BVerwG 9 A 12.10 - Urteil vom 14.07.2011
BVerwG 4 BN 26.11 - Beschluss vom 14.07.2011
BVerwG 9 A 14.10 - Urteil vom 14.07.2011
1. Die Rüge sachlicher Unzuständigkeit der Planfeststellungsbehörde und des Vorhabenträgers unterliegt nicht der Einwendungspräklusion. Sie bleibt aber in der Sache ohne Erfolg, wenn ein etwaiger Zuständigkeitsmangel Teile des Planvorhabens betrifft, die nicht in ursächlichem Zusammenhang mit den Einwirkungen des Vorhabens auf Rechte oder Belange des Klägers stehen.
2. Will sich der durch ein Planvorhaben enteignend Betroffene die Rüge einer Beeinträchtigung öffentlicher Belange offen halten, so darf er sich mit seinen Einwendungen im Planfeststellungsverfahren nicht auf die Geltendmachung eigener Rechte und Belange beschränken, sondern muss auch bereits die Beeinträchtigung der betreffenden öffentlichen Belange einwenden.
3. Hat ein Planbetroffener Beeinträchtigungen von Naturgütern durch das Vorhaben in seinem Einwendungsschreiben nicht ansatzweise thematisiert, so ist er mit dem Einwand, die Bestandserfassung und -bewertung des Planungsraums sei defizitär, unabhängig davon präkludiert, ob die behaupteten Defizite für einen Laien aus den Planunterlagen erkennbar waren.
4. Die in der Rechtsprechung des Senats zur Einwendungspräklusion gemäß § 17a Nr. 7 Satz 1 FStrG gestellten Substantiierungsanforderungen sind mit Art. 10a Abs. 1 UVP-Richtlinie vereinbar (wie Urteil vom 3. März 2011 - BVerwG 9 A 8.10 - juris Rn. 38).
5. Zukunftsplanungen eines Grundstückseigentümers müssen nur dann in die planerische Abwägung eingestellt werden, wenn sie sich nach Lage und Beschaffenheit des Grundstücks bei vernünftiger und wirtschaftlicher Betrachtungsweise objektiv anbieten und nach dem Willen des Eigentümers in absehbarer Zeit verwirklicht werden sollen (im Anschluss an das Urteil vom 28. Januar 1999 - BVerwG 4 A 18.98 - Buchholz 407.4 § 17 FStrG Nr. 146). Die erstgenannte Voraussetzung trifft nicht zu für Nutzungen, die in Widerspruch zu den Darstellungen eines Flächennutzungsplans stehen.
BVerwG 4 BN 8.11 - Beschluss vom 14.07.2011
BVerwG 4 VR 2.10 - Beschluss vom 14.07.2011
BVerwG 9 KSt 2.11 - Beschluss vom 14.07.2011
BVerwG 10 B 9.11 - Beschluss vom 14.07.2011
BVerwG 9 BN 5.10 - Beschluss vom 14.07.2011
BVerwG 3 BN 1.10 - Beschluss vom 14.07.2011
BVerwG 9 A 17.10 - Urteil vom 14.07.2011
BVerwG 6 P 21.10 - Beschluss vom 13.07.2011
BVerwG 8 C 10.10 - Urteil vom 13.07.2011
1. Ein Kommanditist scheidet mit der Eröffnung des Insolvenzverfahrens über sein Vermögen auch dann aus der Kommanditgesellschaft aus, wenn zugleich über das Vermögen der Kommanditgesellschaft selbst das Insolvenzverfahren eröffnet wird.
2. Scheiden alle Gesellschafter bis auf einen aus einer Kommanditgesellschaft aus, so erlischt die Gesellschaft ohne Liquidation, und ihr Vermögen geht im Wege der Gesamtrechtsnachfolge auf den verbleibenden Gesellschafter über.
BVerwG 7 BN 1.11 - Beschluss vom 13.07.2011
BVerwG 3 KSt 1.11 - Beschluss vom 13.07.2011
BVerwG 6 C 19.10 - Beschluss vom 13.07.2011
BVerwG 9 BN 6.10 - Beschluss vom 13.07.2011
BVerwG 6 P 16.10 - Beschluss vom 13.07.2011
1. Ein Berufsverband für die Soldaten der Bundeswehr ist grundsätzlich nicht berechtigt, im personalvertretungsrechtlichen Beschlussverfahren feststellen zu lassen, dass in eine Personalratswahl bei einer militärischen Dienststelle Soldaten einer bestimmten Untergliederung einzubeziehen sind.
2. Gewerkschaften sind ausnahmsweise befugt, die Personalratsfähigkeit einer Dienststelle gerichtlich klären zu lassen, wenn sich ein rechtswirksames Wahlanfechtungsbegehren erledigt hat.
3. Eine Wahlanfechtung, die hilfsweise im Anschluss an einen abstrakten Statusfeststellungsantrag erklärt wird, ist rechtsunwirksam.
BVerwG 3 B 42.11 - Beschluss vom 13.07.2011
BVerwG 3 KSt 2.11 - Beschluss vom 13.07.2011
BVerwG 9 B 78.10 - Beschluss vom 13.07.2011
BVerwG 8 PKH 6.11 - Beschluss vom 12.07.2011
BVerwG 8 PKH 5.11 - Beschluss vom 12.07.2011
BVerwG 8 C 12.10 - Urteil vom 11.07.2011
1. Eine Werbung für das staatliche Sportwettenmonopol, die in stimulierender Weise auf herausragende Sportereignisse Bezug nimmt, ist unzulässig. Gleiches gilt für die Verknüpfung - auch rein informativer - Hinweise auf bestimmte Sportereignisse mit der Ankündigung höherer oder zusätzlicher Gewinnchancen. Unzulässig ist auch eine Aufmachung, die dem Empfänger Entscheidungsdruck suggeriert.
2. Wird die unionsrechtlich gewährleistete Dienst- oder Niederlassungsfreiheit durch die Errichtung eines staatlichen Sportwettenmonopols eingeschränkt, so gebietet das unionsrechtliche Erfordernis der Kohärenz weder die Uniformität sämtlicher Glücksspielregelungen noch eine Optimierung der mit dem Monopol verfolgten Ziele. Es verlangt, dass die rechtliche oder tatsächliche Ausgestaltung anderer Glücksspielbereiche mit vergleichbarem oder höherem Suchtpotenzial der Monopolregelung nicht mit der Folge entgegenwirken darf, dass das Monopol zur Verwirklichung der mit ihm verfolgten Ziele nicht mehr beitragen kann (im Anschluss an das Urteil vom 24. November 2010 - BVerwG 8 C 14.09 -).
BVerwG 8 C 11.10 - Urteil vom 11.07.2011
BVerwG 4 BN 5.11 - Beschluss vom 11.07.2011
BVerwG 6 PKH 7.11 - Beschluss vom 11.07.2011
BVerwG 8 C 23.10 - Beschluss vom 11.07.2011
BVerwG 4 BN 18.11 - Beschluss vom 11.07.2011
BVerwG 10 B 22.11 - Beschluss vom 11.07.2011
BVerwG 8 BN 1.11 - Beschluss vom 11.07.2011
BVerwG 5 B 4.11 - Beschluss vom 08.07.2011
BVerwG 5 B 34.11 - Beschluss vom 08.07.2011
BVerwG 5 B 22.11 - Beschluss vom 08.07.2011
BVerwG 10 C 27.10 - Urteil vom 07.07.2011
BVerwG 9 B 47.11 - Beschluss vom 07.07.2011
BVerwG 10 C 26.10 - Urteil vom 07.07.2011
1. Section 73(1) sentence 1 of the Asylum Procedure Act, in view of the mandatory observance of the grounds for exclusion from refugee status under Article 12(2) and Article 14(3) of Directive 2004/83/EC, must be interpreted in compliance with Union law as meaning that where such grounds for exclusion exist, it is permissible and indeed imperative to revoke refugee status or an entitlement to asylum granted before the rules for exclusion took effect.
2. Exclusion from refugee status under Section 3(2) sentence 1 no. 2 and 3 of the Asylum Procedure Act does not presuppose that the foreigner must represent a present danger to the security of the Federal Republic of Germany or the general public. Nor, so far as the conditions of fact establishing these grounds for exclusion are concerned, does it presuppose any assessment of proportionality for the particular case (following ECJ, judgment of 9 November 2010 - case C-57/09 and C-101/09 - NVwZ 2011, 285).
3. Acts contrary to the purposes and principles of the United Nations within the meaning of Section 3(2) sentence 1 no. 3 of the Asylum Procedure Act, at least in the case of acts of international terrorism, may also be committed by persons who did not hold a position of power in a Member State of the United Nations or an organisation similar to a state (following ECJ, judgment of 9 November 2010 - case C-57/09 and C-101/09 - NVwZ 2011, 285).
4. The mere fact of a person's membership of an organisation that attempts to achieve its goals with (in part) terrorist means does not automatically justify the presumption of a ground for exclusion under Section 3(2) sentence 1 no. 2 or 3 of the Asylum Procedure Act. Rather, the exact circumstances of fact must be assessed in each case individually to determine whether the acts committed by the organisation constitute serious non-political crimes or acts contrary to the purposes and principles of the United Nations within the meaning of these grounds for exclusion, and whether an individual responsibility for the acts can be attributed to the person concerned (following ECJ, judgment of 9 November 2010 - case C-57/09 and C-101/09 - NVwZ 2011, 285).
5. Because the legal status of a person entitled to asylum under Article 16a of the Basic Law may be confused with that of a refugee within the meaning of Directive 2004/83/EC, the requirements of Article 3 of the Directive forbid under Union law that a person excluded from refugee status under Article 12(2) of the Directive can be recognised as a person entitled to asylum, or that such an entitlement can be maintained (as in judgment of 31 March 2011 - BVerwG 10 C 2.10).
1. § 73 Abs. 1 Satz 1 AsylVfG ist mit Blick auf die zwingend gebotene Beachtung der flüchtlingsrechtlichen Ausschlussgründe nach Art. 12 Abs. 2, Art. 14 Abs. 3 der Richtlinie 2004/83/EG unionsrechtskonform dahingehend auszulegen, dass bei Vorliegen solcher Ausschlussgründe der Widerruf einer vor Inkrafttreten der Ausschlussregelungen ausgesprochenen Flüchtlings- und Asylanerkennung zulässig und geboten ist.
2. Der Ausschluss von der Anerkennung als Flüchtling nach § 3 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 und 3 AsylVfG setzt nicht voraus, dass von dem Ausländer eine gegenwärtige Gefahr für die Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland oder die Allgemeinheit ausgeht. Er setzt, sofern die tatbestandlichen Voraussetzungen dieser Ausschlussgründe erfüllt sind, auch keine auf den Einzelfall bezogene Verhältnismäßigkeitsprüfung voraus (im Anschluss an EuGH, Urteil vom 9. November 2010 - Rs. C-57/09 und C-101/09 - NVwZ 2011, 285).
3. Zuwiderhandlungen gegen die Ziele und Grundsätze der Vereinten Nationen im Sinne von § 3 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 AsylVfG können jedenfalls bei Aktivitäten des internationalen Terrorismus auch von Personen begangen werden, die keine Machtposition in einem Mitgliedstaat der Vereinten Nationen oder einer staatsähnlichen Organisation innehaben (im Anschluss an EuGH, Urteil vom 9. November 2010 - Rs. C-57/09 und C-101/09 - NVwZ 2011, 285).
4. Allein die Zugehörigkeit einer Person zu einer Organisation, die ihre Ziele (auch) mit terroristischen Mitteln zu erreichen sucht, rechtfertigt nicht automatisch die Annahme eines Ausschlussgrundes nach § 3 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 oder 3 AsylVfG. Es bedarf vielmehr in jedem Einzelfall einer Würdigung der genauen tatsächlichen Umstände, um zu ermitteln, ob die von der Organisation begangenen Handlungen schwere nichtpolitische Straftaten oder Zuwiderhandlungen gegen die Ziele und Grundsätze der Vereinten Nationen im Sinne dieser Ausschlussgründe sind und der betreffenden Person eine individuelle Verantwortung für die Handlungen zugerechnet werden kann (im Anschluss an EuGH, Urteil vom 9. November 2010 - Rs. C-57/09 und C-101/09 - NVwZ 2011, 285).
5. Wegen der Verwechselbarkeit der Rechtsstellung eines Asylberechtigten nach Art. 16a GG und eines Flüchtlings im Sinne der Richtlinie 2004/83/EG verbieten es die unionsrechtlichen Vorgaben in Art. 3 der Richtlinie, eine nach Art. 12 Abs. 2 der Richtlinie von der Anerkennung als Flüchtling ausgeschlossene Person als Asylberechtigten anzuerkennen oder diese Anerkennung aufrechtzuerhalten (wie Urteil vom 31. März 2011 - BVerwG 10 C 2.10).
BVerwG 10 C 28.10 - Urteil vom 07.07.2011
BVerwG 10 B 28.11 - Beschluss vom 07.07.2011
BVerwG 9 A 15.11 - Beschluss vom 06.07.2011
BVerwG 6 B 27.11 - Beschluss vom 06.07.2011
BVerwG 1 B 16.11 - Beschluss vom 05.07.2011
BVerwG 5 C 8.11 - Beschluss vom 05.07.2011
BVerwG 8 B 9.11 - Beschluss vom 05.07.2011
BVerwG 4 B 22.11 - Beschluss vom 05.07.2011
BVerwG 4 B 20.11 - Beschluss vom 05.07.2011
BVerwG 5 C 7.11 - Beschluss vom 05.07.2011
BVerwG 8 B 5.11 - Beschluss vom 05.07.2011
BVerwG 6 B 5.11 - Beschluss vom 05.07.2011
BVerwG 4 B 21.11 - Beschluss vom 05.07.2011
BVerwG 5 B 5.11 - Beschluss vom 05.07.2011
BVerwG 5 B 35.11 - Beschluss vom 05.07.2011
BVerwG 4 B 11.11 - Beschluss vom 04.07.2011
BVerwG 4 B 10.11 - Beschluss vom 04.07.2011
BVerwG 7 B 26.11 - Beschluss vom 04.07.2011
BVerwG 9 B 42.11 - Beschluss vom 04.07.2011
BVerwG 1 C 8.11 - Beschluss vom 01.07.2011
BVerwG 5 B 13.11 - Beschluss vom 01.07.2011
BVerwG 6 B 11.11 - Beschluss vom 01.07.2011
BVerwG 1 B 5.11 - Beschluss vom 01.07.2011