Source: https://www.dtad.de/details/Bau_von_Muelldeponien_66849_Am_Sandweiher-13494493_3
Timestamp: 2018-06-21 18:48:25
Document Index: 196877128

Matched Legal Cases: ['§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 3', '§ 48', '§ 15', '§ 160']

Ausschreibung - Bau von Mülldeponien in Landstuhl (ID:13494493)
> DTAD-ID: 13494493
Die ZAK beabsichtigt auf Grundlage des Planfeststellungsbeschlusses der SGD Süd vom 15.10.2013 (Az.: 314-89700 KKL ZAK 0209) die Deponie Kapiteltal um einen DK I-Deponieabschnitt zu erweitern,...
Kontaktstelle(n): zu Händen von Herrn Olaf Klein
E-Mail: info@zak-kl.de
Hauptadresse: http://www.zak-kl.de
Deponie Kapiteltal, DK I-Erweiterung Bauabschnitt 2A.
Die ZAK beabsichtigt auf Grundlage des Planfeststellungsbeschlusses der SGD Süd vom 15.10.2013 (Az.: 314-89700 KKL ZAK 0209) die Deponie Kapiteltal um einen DK I-Deponieabschnitt zu erweitern, der überwiegend den Altkörper überlagern wird.
Der DK I-Deponieabschnitt soll nach der dem Planfeststellungsbeschluss zu Grunde liegenden Genehmigungsplanung in sechs Bauabschnitten (BA) errichtet und auch bauabschnittsweise in Betrieb genommen werden. Die Bauabschnitte 1A und 1B wurden im Zeitraum 10/2014 bis 12/2015 realisiert und zum 01.01.2016 in Betrieb genommen. Der Bauabschnitt 2B wurde im Zeitraum 08/2016 bis 09/2017 realisiert und am 17.10.2017 in Betrieb genommen.
Gegenstand dieses Vergabeverfahrens ist ausschließlich die Errichtung des Bauabschnittes 2A (BA 2A) des DK I-Deponieabschnitts (DK I) auf der Deponie Kapiteltal.
Deponie Kapiteltal; Kapiteltal; 67657; Kaiserslautern.
419930-2017
2017/S 204-419930
PN 009716020
— Eigenerklärung des Unternehmers, dass keine Ausschlussgründe nach § 6e EU Abs.1, 4 und 6 VOB/A vorliegen.
Folgende Nachweise/Angabe/Unterlagen sind auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle vorzulegen:
— Eigenerklärung etwaiger Unterauftragnehmer, dass keine Ausschlussgründe nach § 6e EU Abs. 1, 4 und 6 VOB/A vorliegen.
— Einzelnachweise der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung auch für Unterauftragnehmer.
— Nachweise statt Eigenerklärungen nach Maßgabe von § 6b EU Abs. 2 Nr. 1 VOB/A.
Zum vorläufigen Nachweis aller im Abschnitt III. 1 genannten Teilnahmebedingungen betreffend die Befähigung zur Berufsausübung, der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit sowie der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit akzeptiert der Auftraggeber die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) nach Maßgabe von § 6b EU Abs. 1 Satz 2 VOB/A. Teil III der EEE ist vollständig auszufüllen. Eine Beschränkung auf einen Globalvermerk unter Teil IV Abschnitt a EEE ist nicht ausreichend. Vor Zuschlagserteilung wird der Bieter, an den der Auftrag erteilt werden soll, aufgefordert, den entsprechende Nachweis unverzüglich beizubringen (§ 6b EU Abs. 2 Nr. 2 VOB/A).
Die Vorlage der vorgenannten Einzelnachweise kann entfallen, wenn der Auftraggeber die Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung sowie die wirtschaftliche, finanzielle, berufliche und technische Leistungsfähigkeit hinsichtlich der in der Leistungsbeschreibung genannten Leistungen direkt aus dem Präqualifikationsverzeichnis des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. abrufen kann.
— Umsatz des Unternehmens in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmern ausgeführten Aufträgen.
— Nachweis des Bestehens einer Berufshaftpflichtversicherung, die beim Einsatz von Unterauftragnehmern auch Ansprüche aus Auswahlverschulden decken muss, durch Vorlage der Ablichtung einer Versicherungsbestätigung bzw. des Versicherungsscheins.
— Ggf. Verzeichnis über Art und Umfang der Leistungen, für die sich der Bieter der Fähigkeiten (Mittel/Kapazitäten) anderer Unternehmen bedienen wird (Formular 235) und Verpflichtungserklärung der entsprechenden Unternehmen nach Maßgabe von § 6d EU Abs. 1 Satz 2 VOB/A, dass die Mittel/Kapazitäten auch tatsächlich bei Auftragsdurchführung zur Verfügung stehen (Formular 236).
— Einzelnachweise der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit auch für Unterauftragnehmer.
— Die Berufshaftpflichtversicherung muss eine Mindestdeckung in Höhe von 2 000 000 EUR für Personen- und Sachschäden sowie 1 000 000 EUR für Vermögensschäden je Schadensfall (2-fach maximiert pro Jahr) aufweisen.
— Angaben über die Ausführung von Leistungen in den letzten fünf Geschäftsjahren, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind (Referenzangaben).
— Zahl der in den letzten drei abgeschlossenen Kalenderjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Lohngruppen mit gesondert ausgewiesenen technischen Leitungspersonal.
— Beschreibung der technischen Ausrüstung und Maßnahmen des Unternehmens zur Qualitätssicherung.
— Erklärung, aus der hervorgeht, über welche Ausstattung, welche Geräte und welche technische Ausrüstung das Unternehmen für die Ausführung des Auftrags verfügt.
— Nachweis, dass es sich beim vom Unternehmer vorgesehenen Verleger der Kunststoffdichtungsbahn um einen Fachverleger handelt, der nach BAM-Richtlinie durch eine Güteüberwachungsstelle (etwa AK GWS e.V., AGAS e.V.) geprüft und zertifiziert ist.
— Angabe, welche Teile des Auftrags der Unternehmer unter Umständen als Unteraufträge zu vergeben beabsichtigt (Formular 233). Grundsätzlich genügt dabei die Angabe der Leistungsbereiche, in denen der Einsatz von Unterauftragnehmern beabsichtigt ist. Hinsichtlich des Verlegers und Lieferanten der Geokunststoffe im Dichtungsbau ist hingegen eine namentliche Benennung des Unterauftragnehmers erforderlich.
— Einzelnachweise der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit auch für Unterauftragnehmer.
Insgesamt müssen mindestens drei Referenzen über die Errichtung vollständiger Deponieabdichtungssysteme nachgewiesen werden.
Alle Referenzen müssen folgende Anforderungen erfüllen:
— Die Ausführung erfolgte nach den Vorgaben der Deponieverordnung.
— Das Dichtungssystem wurde mindestens auf einer Gesamtfläche von 2 ha errichtet.
— Die Errichtung erfolgte innerhalb eines zusammenhängenden Zeitraums von zwölf Monaten (Bausaison).
— Mit der Errichtung wurde frühestens am 01.01.2012 begonnen und diese wurde spätestens am Tag der Abgabe des Angebots in diesem Vergabeverfahren abgeschlossen (VOB-Abnahme).
— Das errichtete System entspricht dem Standard der Deponieklasse I oder II, wobei
* eine DK I-Referenz die Errichtung eines Basis-/ Zwischenabdichtungssystems mit KDB und 1,0 m mächtige geologische Barriere betreffen muss.
* eine DK II-Referenz die Errichtung eines Basis-/ Zwischenabdichtungs- oder Oberflächenabdichtungssystems mit Kombinationsdichtung aus mineralischer Abdichtungskomponente (Ton) und KDB betreffen muss.
Mindestens eine Referenz muss die Errichtung eines Basis-/ Zwischenabdichtungs- oder Oberflächenabdichtungssystems in Neigung 1:5 oder steiler betreffen.
Die Referenzen sind durch die Auflistung der Auftraggeber, der durchgeführten Leistungen, des Leistungsumfanges und des Zeitraums darzustellen. Zu jeder Referenz ist eine Auftraggeberbestätigung vorzulegen.
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.dtvp.de/Center/notice/CXP6YYJYR5E
[Gaßner, Groth, Siederer & Coll.] Partnerschaft von Rechtsanwälten mbB
Kontaktstelle(n): zu Händen von Rechtsanwalt Jens Kröcher/Rechtsanwältin Annette Sander
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.dtvp.de/Center/notice/CXP6YYJYR5E
Im Rahmen der Auftragsausführung ist eine Gesamtdichtfläche von rund 42 300 m2 zu errichten. Zu diesem Zweck sind diverse, in den Vergabeunterlagen näher beschriebene Erd- und Profilierungsarbeiten sowie Arbeiten zur Realisierung einer Basisabdichtung (im Flankenbereich der DK I-Erweiterung) und einer multifunktionalen Abdichtung (oberhalb des Deponiealtkörpers der DK I-Erweiterung) sowie zur Errichtung einer Gas- und Sicherwasserfassung zu erbringen. Flankierend sind auf einer Fläche von rund 25 000 m2 Wurzelstöcke (Stubben) zu entfernen und zu entsorgen sowie die freigewordene Fläche grob zu planieren. Der Zuschlag soll im Februar 2018 erteilt werden. Der Bauabschnitt BA 2A soll am 1.1.2019 in Betrieb genommen werden. Hinsichtlich der Bauausführung gelten folgende vertragsstrafebewehrte Ausführungsfristen:
Mit den Ausführungsarbeiten (Profilierungsarbeiten) ist spätestens zum 15.3.2018 zu beginnen. Als spätester Fertigstellungstermin für die DK I-Erweiterung ist der 21.11.2018 festgesetzt.
Folgende sonstige Nachweise/Erklärungen/Unterlagen sind durch den Bieter bereits mit Angebotsabgabe vorzulegen:
— Fremdfirmenerklärung der ZAK
— Grober Bauzeitenplan nach Ziffer 16 der Vorbemerkungen zum Leistungsverzeichnis
— Angaben zur Preisermittlung bezüglich der Kalkulation entsprechend Formular 221 oder Formular 222
— Angaben zur Preisermittlung bezüglich der Aufgliederung der Einheitspreise entsprechend Formular 223
— Erklärung nach §§ 3, 4 Abs. 1 Landesgesetzes zur Gewährleistung von Tariftreue und Mindestentgelt bei öffentlichen Auftragsvergabe (Landestariftreuegesetz Rheinland-Pfalz – LTTG)
— Freistellungsbescheinigung (§ 48b EStG)
— Ggf. Erklärung der Bieter-/Arbeitsgemeinschaft entsprechend Formular 234
— Vorlage der Urkalkulation in einem verschlossenen Umschlag nach Maßgabe von Ziffer 4 der Teilnahmebedingungen
Weitere Bedingungen zur Auftragsausführung ergeben sich aus den Vergabeunterlagen (Formular 212 EU).
Zentrale Abfallwirtschaft Kaiserslautern (ZAK), Verwaltungsgebäude (Konferenzraum 1. OG), Kapiteltal, 67657 Kaiserslautern-Mehlingen (Koordinaten: Northing: 49°28'30 (49,475), Easting: 7°49'12 (7,820).
Bieter dürfen nicht anwesend sein. Alle Bieter erhalten unverzüglich nach Öffnung die in § 15 EU Abs. 3 Nr. 1 lit. a bis d VOB/A genannten Informationen elektronisch zur Verfügung gestellt. Den Bietern und Ihren Bevollmächtigten wird auf Antrag Einsicht in die Niederschrift und evtl. Nachträge gewährt.
Die Vergabeunterlagen stehen unter dem in Ziffer I.3 angegebenen Link gebührenfrei für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang zur Verfügung.
— Die Vergabeunterlagen werden als ZIP-Datei zum Download bereitgestellt.
— Nach dem Herunterladen der ZIP-Dateien können diese mittels Doppelklick geöffnet werden (weitere Informationen zum ZIP-Dateiformat unter https://de.wikipedia.org/wiki/zip-dateiformat)
— Im ZIP-Verzeichnis befinden sich alle Vergabeunterlagen als PDF-Dateien die Sie mittels Adobe Acrobat Reader öffnen können (Download unter https://get.adobe.com/de/reader/). Ferner wird hierin zusätzlich das Leistungsverzeichnis als d83-Datei (Angebotsaufforderung) über die GAEB-Schnittstelle (Gemeinsamer Ausschuss Elektronik im Bauwesen) bereitgestellt. Sollte einzelnen Unternehmen eine elektronische Bearbeitung dieser Datei nicht möglich sein, kann die Bepreisung des Leistungsverzeichnisses selbstverständlich auch handschriftlich erfolgen (weitere Informationen zur GAEB-Schnittstelle finden Sie unter: http://www.gaeb.de/produkte/gaeb-datenaustausch/). Das handschriftlich bearbeitete Dokument ist dann einzuscannen und den Angebotsunterlagen als PDF Datei anzuhängen.
Bekanntmachungs-ID: CXP6YYJYR5E.
Vergabekammer des Landes Rheinland-Pfalz – Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung
Fax: +49 61311621113
Internet-Adresse: http://mwvlw.rlp.de/de/ministerium/zugeordnete-institutionen/vergabekammer/
Auf das Vergabeverfahren findet das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen in der Fassung der Bekanntmachung vom 26.6.2013 (BGBl. I S. 1750, 3245), das zuletzt durch Artikel 6 des Gesetzes vom 27. August 2017 (BGBl. I S. 3295) geändert worden ist, Anwendung.
Nach § 160 Abs. 3 GWB ist hiernach ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, soweit: