Source: https://issuu.com/lvh-apa/docs/handwerker_dezember_2011
Timestamp: 2017-12-11 21:53:23
Document Index: 232333865

Matched Legal Cases: ['Art. 40', 'Art. 159', 'Art. 34', 'Art. 37', 'Art. 37', 'Art. 45', 'Art. 45', 'Art. 136', 'Art. 77', 'Art. 77', 'Art. 116', 'Art. 77']

Handwerker Dezember 2011 by Margareth Bernard - issuu
Statut des LVH überarbeitet Kachelöfen im Trend Wohlige Wärme im Winter
ES RATES AMENTS UND D RL PA EN CH IS 1 DES EUROPÄ (EU) Nr. 1169/201 VERORDNUNG 2011 vom 25. Oktober ung der und zur Änder el itt m ns be Le und des er Verbraucher üb ischen Parlaments /EWG r pä de ro Eu n s io de at 6 rm 00 fo In d (EG) Nr. 1925/2 r Richtlinie 90/496 hen betreffend die Nr. 1924/2006 un 87/250/EWG der Kommission, de ) G (E ropäisc en ng nu rd Vero chtlinie 2000/13/EG des Eu und der e Ri r ni tli de ch ng Ri bu r he de uf r Kommission der Kommission, Rates und zur A und 2008/5/EG de tlinie 1999/10/EG ch EG Ri 7/ r /6 de 02 s, 20 te Ra en des chtlini Kommission des Rates, der Ri Nr. 608/2004 der ) G (E Parlaments und ng nu rd ro Ve ung für den EWR) (Text von Bedeut
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Kreatives aus der Tischlerwerkstatt
ngsverfa lichen Gesetzgebu nt de or m de äß m ge stehender Gründe: in Erwägung nach
dass ein Kachelofen ... Garant für die richtige Wahl des Kachelofens und die fachliche Beratung für jede Heizanlage mit Holz, die saubere und sparsame Verbrennung und die einfache Bedienung ist der Südtiroler Hafnermeister.
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Management für Kleinbetriebe
Berufsgemeinschaft der Hafner im LVH
Weil der wirtschaftliche Erfolg kein Zufall ist
ischen /29/EG des Europä 05 20 e ni tli ch Ri e Di über un m 11. Mai 2005 und des Rates vo genüb n Unternehmen ge mm schäftspraktiken vo besti markt (4) umfasst chern im Binnen esonde r Verbraucher, insb ssun der Information de rla te sweisen oder Un führende Verhalten rmationen zu verhind Info sammenhang mit lauter ze in Bezug auf un ät ds un Gr en ngen gemein lu ge Re durch spezielle m ns praktiken sollten be Le er rbraucher üb formation der Ve werden.
• Konsortien: letzte Baulose frei! • SLBK schenkt ab 2012 Lebensversicherung • Innovation: Workshop „Öffentliche Aufträge“
Zuerst an die Kleinen denken. Pensare innanzitutto al piccolo. Think small first. Pensez d’abord aux petites. Myslet predevsim na male. Pensar sobretodo en los pequenõs.
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vorsch el geltende Unions Für alle Lebensmitt den fin eln n Lebensmitt he Kennzeichnung vo isc pä ro Eu 3/EG des Richtlinie 2000/1 20. März 2000 zur m und des Rates vo en ü en der Mitgliedstaat ift hr der Rechtsvorsc mit ns be Le n achung vo m tierung und Aufm5 sti Be n te eis ). Die m rü Werbung hierfür ( zu 78 19 hr Ja f das Richtlinie gehen au werden. deshalb aktualisiert
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www.lvh.it Wird die neue Regierung Monti die italienischen Staatsschulden in den Griff bekommen?
Ja, es gibt keine Alternative, die Regierung wird die Reformen zum Schuldenabbau durchziehen Weiß nicht, Italien ist immer für eine Überraschung gut... Nein, die Regierung wird an den Reformen scheitern Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem aktuellen Thema! Ab sofort im Internet unter www.lvh.it. Umfrageergebnis der letzten Ausgabe: Wie wichtig ist Ihrer Meinung nach die duale Ausbildung für die Zukunft des Südtiroler Handwerks? Die duale Ausbildung ist für das Handwerk von zentraler Bedeutung
Die duale Ausbildung hat seinen Stellenwert, jedoch sollte auch an neue Formen der Ausbildung gedacht werden
Die duale Ausbildung ist nicht mehr zeitgemäß
Liebe Leserinnen und Leser, wir nähern uns der Weihnachtszeit und dem Ende des Jahres 2011, einem doch sehr turbulenten Jahr. Vor allem die allgemeine wirtschaftliche Situation hat doch sehr viel Unruhe und Bewegung in die Märkte gebracht. Das Vertrauen der Menschen in Strukturen ist stark erschüttert worden und sehr viele fragen sich: „Wie wird es weitergehen?“. Ich bin mir sicher, dass es vor allem wir Handwerker sind, die darauf eine Antwort geben können. Unsere Art zu denken und zu arbeiten hat uns auch in den letzten Jahren alle schwierigen Zeiten gut überstehen lassen, und so bin ich zuversichtlich, dass wir die Herausforderungen der Zeit als Chance sehen und uns dem entsprechend entwickeln werden. Es liegt an uns, dass wir uns auf unsere Werte und Qualitäten und vor allem auch auf unsere Tradition besinnen und danach handeln. Die gesetzliche Verankerung des „Small Bussines Act“ stellt für uns vielen Kleinst-, Klein- und Mittelbetriebe einen Meilenstein dar. Wir müssen gehört werden und wir als Verband werden alles dran setzen, dass wir die Interessen des Handwerks würdig vertreten. Lesen Sie mehr dazu auf den Seiten 8/9. Auf den Seiten 12/13 sehen Sie, wie wir die von vielen Mitgliedern gewünschte Statutenreform im Handwerk voranbringen und im April, bei unserer Delegiertenversammlung zur Abstimmung bringen können. Des Weiteren finden Sie einen Rückblick über die abgehaltenen Funktionärssitzungen, und viele Veranstaltungen wie z. B. die Kampagne der Hafner, die Initiative der Skiservicetechniker, den Lehrlingswettbewerb der Tischler, die Aktion Chance 2.0 der Junghandwerker und viele andere. Wie Sie sehen, es bewegt sich viel und ich bin mir sicher, dass sich jeder bei vielen Themen wiederfindet. Ich darf an dieser Stelle auch die Gelegenheit nutzen und Ihnen allen, sowie Ihren Familien und Mitarbeitern ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Start ins Jahr 2012 zu wünschen. Gert Lanz Präsident des LVH
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6 Von Monat zu Monat: Aktuelle Kurzmeldungen 8 Titelgeschichte: Small Business Act 10 Thema: Leitfaden für Ortsversammlungen – Landespreiswatten 12 Von Monat zu Monat: Statutenreform 14 Von Monat zu Monat: Landeshaushalt 15 Von Monat zu Monat: Herbstmesse
Meilenstein für Kleinbetriebe: Italien hat die EU-Richtlinien für Kleinbetriebe („Small Business Act“) übernommen
Landespreiswatten: Im Rahmen der Ortsversammlungen werden Preiswatten veranstaltet.
Gesetze und Richtlinien 16 17 18 19 20 22
Steuern & Finanzen: Stabilitätsgesetz Steuern & Finanzen: Finanzberatung LVH stellt sich vor: Sekretariat Gesetze und Richtlinien: Überblick Pflichtkurse Unternehmensberatung: IFK Consulting Qualitätsmanagment: Quality Austria
Bezirke 24 Bezirke: Bezirksfunktionärsversammlungen
Innovation: Ideenwerkstatt
Gewerbebauten 28 Gewerbebauten: Konsortium Einstein
Arbeitssicherheit: Ein Überblick über die geltenden Pflichtkurse.
SLBK 29
SLBK: neue Zusatzversicherung
Bezirksfunkionärssitzungen: LVH-Spitze und Bezirksfunktionäre im Austausch.
29 Bau: Eurokreis Maler, Tiefbauunternehmer bei Landesrat Laimer, Treffen der Hafner, Kampagne der Hafner 32 Holz: Tischler Aktion “halb2”, Tischler Lehrlingswettbewerb, Waldarbeiter 35 Nahrungsmittel: Gesellenbriefverleihung LBS “Emma Hellenstainer”
36 Installation: Glaser bei Landesrat Mussner, Schulung der Kaminkehrer, Elektrotechniker, Nachruf Reinhold Brunold 39 Kunsthandwerk: Jahresversammlung 40 Verschiedene: Skiservicetechniker “Leading Ski Service”, Jahresversammlungen der Fotografen und Tapezierer und Raumausstatter Skiservicetechniker: Das neue Gütesiegel „Leading Ski Service“ für Skiverleihe
42 Junghandwerker: Aktion Chance 2.0 44 Althandwerker: Fahrt der Althandwerker Bozen 45 Frauen: Treffen mit Frauenorganisation Trient, Informationsabende
Leserservice Lehrstellenbörse Messen und Termine Weiterbildung Trends und Märkte
Eine Marke von Daimler.
Chance 2.0: Die junge Wirtschaft vergibt 50 Top-Praktikumsplätze
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Audit „familienundberuf“
Mit Familienfreundlichkeit punkten (LPA/mb) – Zwölf familienbewusste Unternehmen haben 2011 das „audit familieundberuf“ erfolgreich abgeschlossen. Ende November wurde ihnen von den Landesräten Thomas Widmann und Roberto Bizzo sowie von Handelskammerpräsident Michl Ebner und Regionalassessorin Martha Stocker das Zertifikat „audit familieundberuf“ überreicht. Es sind dies die Hoppe AG in St. Martin, Loacker Remedia GmbH aus Blumau, die Dorfmetzgerei Holzner aus Lana, Grabstätten GmbH aus Brixen, die Südtiroler Volksbank Genossenschaft auf Aktien, Markas Service GmbH aus Bozen, die Sarner Group (Sarner Holz OHG, Sarner Leimholz KG, Sarner
LVH-Wintersportfest am 11. Februar in Ulten (te) Skifahrer und Rodler können sich diesen Termin bereits vormerken: Am 11. Februar findet das landesweite Win-
Forsttechnik, Sarner Hoch- & Tiefbau KG), Gasser Hermann GmbH aus Bozen, Südtiroler Volkspartei und Stiftung Südtiroler Volkspartei, die Kinderwelt Onlus aus Meran, die Gemeinde Naturns und die Abteilung Arbeit des Landes. Die Familienfreundlichkeit wird über die Wirtschaftsförderung (Assessorat Widmann) mit einem Zuschlag im Ausmaß von fünf Prozent für materielle Investitionen belohnt. Zudem werden die Kosten für die Einführung des Audits mit einem Beitrag von bis zu 60 Prozent gefördert. Landesrat Roberto Bizzo setzt in den Bereichen flexible Arbeitszeit und Kinderbetreuung, Förderung des weiblichen Unternehmertums und Unterstützungsmaßnahmen für Familien darauf, die Beschäftigungsquote von Frauen in Südtirol zu steigern. Weitere Infos zum Thema bei der Handelskammer Bozen, Tel. 0471 945731.
Agentur zur Vergabe öffentlicher Aufträge
LVH-Präsident Lanz warnt vor negativen Folgen (te) – Das Finanzgesetz der Landesregierung sieht die Schaffung einer Agentur für die Vergabe öffentlicher Aufträge vor. LVH-Präsident Gert Lanz warnt: „Die örtlichen Wirtschaftskreisläufe werden geschädigt, wenn nicht mehr die Gemeinden die Aufträge ausschreiben, sondern eine zentrale Stelle in Bozen.“ Sobald Ausschreibungen zentral nach einem
Seit 20 Jahren Partner der Südtiroler Wirtschaft Der größte Leasing-Finanzierer Südtirols feierte auf der Haselburg sein 20-Jahr-Jubi-
einzigen Schema ablaufen, würden wirtschaftliche Realitäten in einzelnen Gemeinden oder Talschaften nicht mehr berücksichtigt werden. „Die kleinen Betriebe werden dann noch weniger Aufträge erhalten und weiter unter die Räder kommen“, befürchtet Lanz. Der LVH äußert zwar Verständnis dafür, dass viele kleinere Gemeinden die komplexe Gesetzgebung zur Auftragsvergabe nicht mehr handhaben können. Lanz schlägt statt der Agentur ein neues Vergabegesetz, ganz nach den Richtlinien des „Small Business Act“. läum. Seit der Gründung im Jahr 1991 wurde die Südtiroler Wirtschaft mit rund 700 Millionen Euro finanziert. Das Unternehmen, eine 100prozentige Tochter der Hypo Landesbank Vorarlberg, beschäftigt heute an vier Standorten 35 Mitarbeiter.
tersportfest der Handwerker im Skigebiet Schwemmalm in Ulten statt. Die Ortsgruppe St. Pankraz um Obmann Georg Gruber ist bereits eifrig mit den Vorbereitungen beschäftigt. Die Broschüre mit Anmeldeschein und allen Informationen wird der Jänner-Ausgabe des „Handwerkers“ beiliegen.
• Bozen: Montelservice SRL, Inst. für Heizung u. sanitäre Anlagen Hannomayr.Communication des Kollmann M. & C. OHG, Drucker und Mediengestalter • Bruneck: Geosun, Elektrotechniker • Freienfeld: Moschner Siegfried, Elektrotechniker • Villnöß: Bernardi Giovanni, Verschiedene • Jenesien: Schwarz Oswald, Mietwagenunternehmen • Kastelruth-Runggaditsch: Pasquazzo Hermann, Fliesen-, Platten- und Mosaikleger • Marling: Scomoda, Tapezierer-Raumausstatter Montage Team Gave OHG d. G. Benjamin & V. Manfred, Versch. Berufe Metall • Rasen-Antholz: Messner Andreas Josef, Hafner • Sarntal: Tobanelli Andreas, Verschiedene • Tisens-Prissian: Winkler Leo & Co. KG, Warentransporteur • Tramin: PM Bau des Peer Matthias, Maurer
Fünf Jahre für die Gesundheit (mb) – Mit vitalen Grüßen luden Florian Zerzer, Präsident, und Franz Plörer, Direktor der Stiftung Vital Mitte November zur 5-Jahres-Feier. In den letzten fünf Jahren ist es der Stiftung Vital gelungen,
ein Netz an Partnerschaften zu knüpfen, das viele ehrenamtliche Menschen, aber auch Vereine und Verbände, Betriebe, Gemeinden, Schulen und Bildungseinrichtungen umfasst, die sich für die Gesundheit und die Lebensqualität engagieren. Dem Festakt wohnten Landeshauptmann Luis Durnwalder und Landesrat Richard Theiner bei.
Diskussion um Tourismusabgabe und Kurtaxe Der LVH spricht sich weiter gegen die Einführung einer Toursimusabgabe für alle Wirtschaftssektoren aus. „Wir haben sowohl bei der Landesregierung als auch in der Landtagskommission deponiert, dass wir gegen eine pauschale Tourismusabgabe sind, von der wir nie einen Vorschlag gesehen haben. Zudem ist derzeit
eine weitere Abgabe für unsere Betriebe einfach nicht drin“, sagt LVH-Präsident Gert Lanz. Um die Tourismusorganisationen zu finanzieren, befürwortet der LVH die geplante Einführung einer Kurtaxe von bis zu zwei Euro pro Gast und Nächtigung. Der LVH tritt in jedem Fall weiterhin dafür ein, dass wirtschaftspolitische Entscheidungen in Südtirol die Realität der Betriebe berücksichtigen, so wie es auch der europäische „Samll Business Act“ vorgibt.
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Für Gemeinschaftsstand melden Vom 14. bis zum 17. April 2012 findet in Stegen/Bruneck wieder Pustertals größte Gastronomiemesse Tipworld statt. Die Messe bietet jedes Jahr auch für die Handwerker eine gute Präsentationsplattform. Auch heuer wird dem Südtiroler Handwerk wieder Halle 3 mit rund 725 m2 Ausstellungsfläche zur Verfügung gestellt. Der LVH bietet interessierten Ausstellern aus dem Handwerk die Mög-
Wissens- und Technologiepark
Technologie in KMU’s und blue energy Den Handwerksbetrieben die Möglichkeit zu bieten, sich unter vorteilhaften Bedingungen in ein forschungsintensives Umfeld zu begeben und dadurch den Zugang zu Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen
lichkeit, sich in Form einer Gemeinschaftsausstellung zu präsentieren. Damit Sie Zeit und Geld sparen, übernehmen wir gerne die konzeptionelle sowie organisatorische und verwaltungstechnische Abwicklung. Im Fall einer Gemeinschaftsausstellung wird auch ein Landesbeitrag gewährt. Der LVH bietet dieses Jahr zwei Ausstellungspakete an. Informationen und Anmeldung unter www.lvh. it, Tel. 0471 323340, ramona.pranter@lvh.it.
zu erleichtern, schafft nicht nur einen Mehrwert für die Handwerksbranche in Südtirol, sondern für die gesamte Südtiroler Gesellschaft. Das wurde im Rahmen eines Workshops der LVH-Spitze zum Projekt Technologiepark in Bozen festgehalten. Der LVH verfolgt mit großem Interesse den Werdegang dieser Forschungseinrichtung und bringt die Sichtweise der Kleinbetriebe ein.
Intelligent und ästethisch: Bauen mit gedämmten Betonfertigteilen Das Bauen mit gedämmten Betonfertigteilen steht für eine innovative und zukunftweisende Bauweise. Die Massivität des Baustoffes Beton, kombiniert mit Fertigteilen mit innenliegender Wärmedämmung ergibt optimale Dämmeigenschaften für ein Wohlfühlklima im „KlimaHaus Standard“. Betonfertigteile ermöglichen eine ungeahnte Symbiose aus Individualität, anspruchsvoller Architektur sowie energieefﬁzienter und nachhaltiger Bauweise.
Die LVH-Spitze informierte bei einer Pressekonferenz in Bozen über die Inhalte des Gesetzes und deren Umsetzung: Präsident Gert Lanz (Mitte) und die LVH-Vizepräsidenten Ivan Bozzi (l.) und Martin Haller (r.).
„Ein Meilenstein für Kleinbetriebe“ Um den Klein- und Mittelbetrieben mehr Gewicht zu geben, hat die Europäische Union im Jahr 2008 Leitlinien für Kleinbetriebe – den so genannten „Small Business Act“ – eingeführt. Nun, drei Jahre später, hat Italien diese Richtlinie in ein Gesetz umgewandelt, das so genannte „Statuto delle imprese“ – für den LVH ein wichtiger Meilenstein.
er LVH hat bei einer Pressekonferenz über die Inhalte des neuen Gesetzes zum „Small Business Act“ informiert. Das Gesetz beinhaltet eine Sammlung bedeutender Maßnahmen hinsichtlich öffentlicher Aufträge, Büro-
kratieabbau sowie gezielter Förderungen. „Der Grundgedanke ist, dass Gesetze und Rahmenbedingungen besser an die Anforderungen der kleinen Betriebe angepasst werden“, fasst LVH-Präsident Gert Lanz zusammen.
98 Prozent Kleinbetriebe in Italien Mit dem „Small Business Act“ will die EU die Wettbewerbsfähigkeit der Kleinst-, Klein- und Mittelbetriebe stärken. An den Statistiken zeigt sich, warum dies so wichtig ist: 95 Prozent der Betriebe in Italien haben weniger als zehn Mitarbeiter, 98 Prozent der Betriebe weniger als zwanzig. In Südtirol, wo das Handwerk rund ein Drittel aller gewerblichen Betriebe stellt und 17 Prozent der Berufstätigen beschäftigt, gibt es lediglich 0,5 Prozent an Betrieben mit über 50 Mitarbeitern.
„Gesetzes-TÜV“ für Kleinbetriebe
Nach dem Prinzip „Vorfahrt für Klein- und Mittelbetriebe“ sollen zukünftig neue Gesetze, Regelungen und Bestimmungen die jeweiligen Betriebsgrößen berücksichtigen. Durch die Einführung eines „Gesetzes-TÜV“ werden Gesetze vor dem Inkrafttreten auf ihre Tauglichkeit für Klein- und Mittelbetriebe geprüft. „Dann wäre so mancher Schlamassel wie z. B. mit Sistri gar nicht erst passiert“, sagte LVH-Vizepräsident Ivan Bozzi. Auch soll dem Gesetz zufolge für jede neue bürokratische Auflage zumindest eine frühere Bestimmung abgeschafft werden, weist Bozzi hin. Um die Wettbewerbsfähigkeit der
Betriebe zu stärken, soll die Regierung Fördermaßnahmen ausarbeiten. Mindestens 60 Prozent der zur Verfügung stehenden Fördermittel müssen für Kleinst-, Klein- und Mittelbetriebe zweckbestimmt sein.
Ein großer Teil der Bestimmungen im neuen Statut der Unternehmen betrifft die öffentlichen Arbeiten, wie LVHVizepräsident Martin Haller vermerkte. „Kleinbetrieben soll der Zugang zu öffentlichen Aufträgen mit einem Wert unterhalb der Pflicht zur EU-weiten Ausschreibung erleichtert werden“, sagt Haller. So ist in dem Gesetz nun explizit der Passus drin, dass die Auftei-
Nach Rom ist Südtirol am Zug
„Das neue Gesetz ist ein wichtiger Meilenstein für Klein- und Mittelbetriebe in Italien“, freut sich Präsident Lanz. „Vor allem geht es darum, den Wert der Kleinbetriebe zu erkennen, die kleinen Wirtschaftskreisläufe zu stärken, Rücksicht auf die Betriebe zu nehmen und sie nicht unnötig zu belasten“,
Small Business Act – die wichtigsten Leitlinien Das Gesetz mit den EU-Leitlinien für Kleinbetriebe („Small Businss Act“) beinhaltet Maßnahmen und Absichtserklärungen zur Stärkung der Kleinst-, Klein- und Mittelbetriebe in Italien. Im Folgenden die wichtigsten Bestimmungen im Überblick.
Vorfahrt für Klein- und Mittelbetriebe
Neue Gesetze, Regelungen und Normen sollen die jeweiligen Betriebsgrößen berücksichtigen. Auf die Notwendigkeit der Klein- und Kleinstunternehmen soll besonders geachtet werden.
„Gesetzes-TÜV“
Neue Gesetze, Regelungen und Normen sollen vor Inkrafttreten auf ihre Anwendbarkeit für die Betriebe geprüft werden; dabei sind auch die Interessenvertreter zu konsultieren.
Nach dem Prinzip „One in, one out“ („eine rein, eine raus“) muss für jede neue bürokratische Auflage zumindest eine frühere Bestimmung abgeschafft werden. Eigenerklärungen sollen Bürokratie verringern, Zertifizierungen sollen Kontrollen reduzieren. Anknüpfend an das Handelsregister soll eine Datenbank mit den wichtigsten Daten der Unternehmen angelegt werden, um doppelte oder mehrfache Mitteilungen zu vermeiden.
Neue und abgeschaffte Pflichten für die Unternehmen sollen zentral auf den Internetseiten der Handelskammern veröffentlicht werden.
Die Regeln für die öffentlichen Ausschreibungen sollen gezielt für Klein- und Mittelbetriebe überarbeitet werden. Kleinbetrieben soll der Zugang zu öffentlichen Aufträgen mit einem Wert unterhalb der Pflicht zur EU-weiten Ausschreibung erleichtert werden. Die Aufteilung von Aufträgen nach Baulosen und in Gewerke soll gefördert werden, ebenso Zusammenschlüsse von Kleinbetrieben.
Zahlungen an Subunternehmen
Zahlungen an Subunternehmen sollen transparent und nachvollziehbar erfolgen. Generalunternehmen sollen in Zukunft keine Zahlungen genehmigter Baufortschritte mehr erhalten, wenn sie ihrerseits die Subunternehmer bzw. die Sublieferanten nicht bezahlen. „Die Übernahme der EULeitlinien in Italien ist ein wichtiger Meilenstein. Unsere Anliegen für die Klein- und Mittelbetriebe erhalten dadurch starken Rückenwind.“ unterstreicht Lanz. Der LVH hat die Inhalte des „Small Business Act“ stets als Leitlinien der Wirtschaftspolitik angesehen und deren Umsetzung eingefordert. „Nun haben wir es endlich schwarz auf weiß in einem Gesetz.“ Nach Rom sei nun Südtirol am Zug: „Wir fordern die Landespolitik auf, die Richtlinien des Small Business
60 Prozent Fördermittel an KMU
Die Regierung soll gezielte Fördermaßnahmen zur stärkeren Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe ausarbeiten. Mindestens 60 Prozent der zur Verfügung gestellten Fördermittel müssen für Kleinst-, Klein- und Mittelbetriebe zweckbestimmt sein.
Garant für Kleinbetriebe
Auf Staatsebene und in einigen Regionen gibt es ihn bereits: Eine Person soll als Garant für Klein- und Betriebe fungieren und u. a. die Einhaltung der EU-Richtlinien für Kleinbetriebe überwachen. Act zu berücksichtigen und umzusetzen“, sagt der LVHPräsident und bietet die Unterstützung des Verbandes an. Die kleinen Wirtschaftskreisläufe sind zu stärken. „Vor allem im Bereich der öffentlichen Arbeiten ist dafür viel Spielraum“, sagt Lanz.
Garant für Kleinbetriebe ernennen
Weiterer Vorschlag ist die Umsetzung des im Gesetz vorgesehenen Garanten für Kleinund Mittelbetriebe in Südtirol. Dabei handelt es sich um eine offizielle Ansprechperson, die die Einhaltung der Richtlinien für Kleinbetriebe vorantreiben
soll. „Der Staat und einige Regionen wie die Lombardei haben eine solche Person bereits ernannt. Wir schlagen eine solche Figur auch für Südtirol vor“, sagt Lanz, „damit die Inhalte des Small Business Act auch wirklich zum Tragen kommen.“ Tobias Egger
lung von Aufträgen in Gewerke möglich ist und gefördert werden soll. Das Gesetz ermöglicht weiters Maßnahmen gegen die öffentliche Hand, falls Zahlungen ausbleiben. So können Baufortschrittzahlungen an die Bauunternehmen gestoppt werden, falls diese die ihrerseits beauftragten Handwerksbetriebe nicht korrekt bezahlen.
Ortsversammlungen mit neuer Motivatio Bei der Klausurtagung der Funktionäre im Mai 2011 wurde mehrfach der Wunsch geäußert, die Ortsversammlungen aufzuwerten. Aus diesem Grund wird ein Landespreiswatten veranstaltet.
D LEITFADEN MLUNGEN ORTSVERSAM 2012
VORSCHLAG FUR DEN ABLAUF DER VERSAMMLUNGEN Die Jahresversammlung sollte sich wenn möglich aus einem technischen Teil und einem gesellschaftlichen Teil zusammensetzen. Der Schwerpunkt liegt nach wie vor im technischen Teil, das Preiswatten als gesellschaftlicher Teil bildet ein zusätzliches Rahmenprogramm. Der gesellschaftliche Teil dient vor allem zur Förderung des Zusammenhalts innerhalb der Ortsgruppe und zum gegenseitigen Kennenlernen der Mitglieder.
Technischer Teil: ��Begrüßung und Kurzbericht des Ortsobmannes ��Begrüßung und Kurzbericht des Bezirksobmannes ��Technisches Thema ��Ehrungen ��Referat des Bezirksbüroleiters ��Grußworte ��Allfälliges
Gesellschaftlicher Teil: � Preiswatten Der technische Teil soll 90 Minuten nicht überschreiten. Die LVH-Direktion und die Bezirksbüros sind bei der Organisation der Veranstaltung behilﬂich.
er Vorschlag, informative Veranstaltungen mit gesellschaftlichen Events zu verbinden, wird im Rahmen der Ortsversammlungen 2012 für die Mitglieder umgesetzt. Die Jahresversammlungen der Ortsgruppen werden nach einem neuen Konzept abgewickelt. Neben dem technischen Teil steht auch ein Gesellschaftlicher auf dem Programm. Der LVH plant erstmal ein Landeshandwerker-Preiswatten, dessen Qualifikation im Rahmen von Preiswatten auf Ortsebene erfolgt. Diese sollen im Anschluss an die Orts-
versammlung organisiert werden.
Gesellschaftliches fördern
Der Fokus der Ortsversammlung liegt weiterhin im technischen Teil. „Der gesellschaftliche Teil dient mehr der Förderung der zwischenmenschlichen Beziehungen unter den Mitgliedern“, erklärt LVH-Präsident Gert Lanz. Das gegenseitige Kennenlernen wird beim Kartenspiel erleichtert, genauso wie der Zusammenhalt innerhalb der Ortsgruppe, sind die Mitglieder der Arbeitsgruppe „Mitglieder“ im LVH überzeugt.
Ihr Meeting-Point in der neuen Geschäftsstelle in Kardaun Werbemitteilung
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Erfolgreichen Verhandlungen, Teambesprechungen oder Präsentationen steht nichts mehr im Wege. Der Meeting-Point kann von Montag bis Freitag von 08.00 bis 20.00 Uhr und am Samstag von 08.00 bis 13.00 Uhr (nachmittags auf Anfrage) angemietet werden.
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Wir bewegen uns weiter.
on – Landespreiswatten der Handwerker Leitfaden ausarbeitet
Alle Ortsobfrauen und Ortsobmänner haben einen Leitfaden zur Organisation der Ortsversammlungen und der Wattturniere bereits erhalten. In dem Leitfaden stehen Vorschläge zur Organisation der Versammlung. Auch das Reglement des Preiswattens ist darin enthalten.
Qualifikation für das Landespreiswatten
Die Erstplatzierten der Ortspreiswatten qualifizieren sich für das große Landespreiswatten, das Ende März oder Anfang April stattfinden wird. Die Ergebnisse der einzelnen Ortsgruppen werden
laufend auf der Homepage www.lvh.it abrufbar sein.
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Arbeiten an neuem Statut abgeschlossen Statuten: Mit dem Beschluss des Generalrates vom 10. November und dem
Beschluss des Exekutivausschusses vom 17. November sind die Arbeiten am neuen LVH-Statut abgeschlossen. Bei der Delegiertenversammlung im April 2012 soll das neue Statut verabschiedet werden.
ie vom Exekutivausschuss eingesetzte Arbeitsgruppe Statuten hat die Vorschläge der früheren Arbeitsgruppe, der Klausurtagung der LVH-Funktionäre und die eingereichten
Vorschläge von Funktionären aufgegriffen, ergänzt und zu einem einheitlichen Dokument zusammengefasst. Das überarbeitete Statut wurde von Präsidium, Exekutivausschuss und Generalrat im Detail geprüft
und genehmigt (siehe Kasten). Damit ist nun der Weg für die definitive Verabschiedung des Statutes frei. Das neue Statut wird der Delegiertenversammlung am 14. April zur Verabschiedung vorgelegt.
Der Weg zum neuen Statut 18. Juni 2009
Einsetzung der ersten Arbeitsgruppe Statuten. Dieselbe hat in den Jahren 2009/2010 in 5 Sitzungen drei verschiedene Varianten ausgearbeitet, welche weder in den verschiedenen Gremien vorgestellt wurden, noch wurden die leitenden Funktionäre einbezogen.
Bericht an die Rechtsmitglieder des Generalrates
September/Oktober/November 2011
Behandlung des Themas Statutenanpassung im Rahmen der Bezirksfunktionärssitzungen
10. Februar 2011 Neuwahl
Anschließend Klausurtagung der LVH-Funktionäre: Das Thema wurde zur Meinungssammlung und Maßnahmenformulierung auf die Themenliste gesetzt. Einsetzung der neuzusammengesetzten Arbeitsgruppe Statuten auf Beschluss des Exekutivausschusses
Die neue Arbeitsgruppe Statuten arbeitet weitere Vorschläge zur Statutenanpassung aus
Rundschreiben an die leitenden Funktionäre am mit der Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen innerhalb Freitag, 29. Juli 2011 (Art. 40 des Statuts)
Begutachtung der Vorschläge und einstimmige Beschlussfassung der Statutenanpassung im Rahmen der Präsidiumssitzung Begutachtung der Vorschläge und einstimmige Beschlussfassung der Statutenanpassung im Rahmen des Exekutivausschusses
Termin für das Einreichen der Statutenanpassungsvorschläge in Folge des versendeten Rundschreibens an die leitenden Funktionäre zur Begutachtung und Stellungnahme.
Begutachtung und Behandlung der eingegangenen Vorschläge in der Arbeitsgruppe Statuten
Bearbeitung der eingegangenen Vorschläge durch die Arbeitsgruppe Statuten
Bericht an das Präsidium Bericht an den Exekutivausschuss
Beschlussfassung im Generalrat Definitive Beschlussfassung im Exekutivausschuss Delegiertenversammlung: definitive Beschlussfassung des neuen LVH-Statuts
Die Neuerungen im Statut 1. Erneuerung, Anpassungen, Aktualisierungen
Neue Bezeichnung für verschiedene Organe: • Der Exekutivausschuss erhält die neue Bezeichnung Vorstand. • Die Rechtsmitglieder des Exekutivausschusses werden in Rechtsmitglieder des Vorstands umbenannt. • Neue Bezeichnung des Generalrates ist Rat des Südtiroler Handwerks. • Die Delegiertenversammlung wird umbenannt in Landesversammlung des Südtiroler Handwerks.
2. Wahlmodus, Vertretung der Gruppen
Überarbeitung des Wahlmodus: Neudefinition der Zusammensetzung des Generalrates
3. Neudefinitionen
Möglichkeit der Kooptierung von politischen Mandataren ohne Stimmrecht in die verschiedenen Gremien Beschränkung des Mandates auf 15 Jahre
Technische Anpassung des Textes an die aktuellen Anforderungen Aufnahme der Junghandwerker, Althandwerker und Frauen im Handwerk in den Ortsausschuss Aufnahme der bereits bestehenden Organe Rechtsmitglieder des Generalrates und Bezirksfunktionärsversammlung in das Statut
Unvereinbarkeit eines politischen Mandates für Mitglieder des Präsidiums oder der Direktion
Bevorzugung der jungen Funktionäre (bei gleicher Stimmenanzahl gilt der Jüngere als gewählt) – bei Abwesenheit des Präsidenten übernimmt der jüngere der beiden Vizepräsidenten den Vorsitz.
Einführung eines Schiedsgerichts
Basteln am Haushalt Landeshaushalt: Die Landesregierung hat den Gesetzentwurf zum Haushalt für das kommende Jahr vorgestellt.
ie Landesregierung will die Wirtschaft einerseits durch Steuererleichterungen und andererseits durch Förder-
maßnahmen stärken. • Der IRAP-Steuersatz wird grundsätzlich bei 2,98 Prozent (anstelle von knapp vier Prozent) belassen, mit
Anliegen des Handwerks
(te) – Der LVH hat einen Katalog mit Änderungsvorschlägen zum Haushaltsgesetz übermittelt – eine Auswahl: Klein- und Mittelbetriebe und örtliche Wirtschaftskreisläufe sind im Sinne des Small Business Act zu unterstützen. Die IRAP soll einheitlich für alle Betriebe gesenkt werden. Tourismusabgabe: Der LVH befürwortet die Einführung einer Kurtaxe, nicht aber eine verpflichtende Tourismusabgabe für alle Sektoren wie Handwerk und Handel. Für die Garantiegenossenschaften sollen zusätzliche Mittel bereit gestellt werden, um Betrieben den Zugang zu Krediten zu erleichtern. Öffentliche Aufträge sollen nicht zentral über eine Agentur vergeben werden, damit Kleinbetriebe nicht unter die Räder kommen.
P R Ä M I E R U N G
Ausnahme der Banken, Versicherungen und Konzessionäre. Für Unternehmen, die den Produktionswert erhöhen, in Forschung und Entwicklung investieren oder Arbeitsverhältnisse stabilisieren wird die IRAP auf 2,5 Prozent gesenkt; für Unternehmen, die in Forschung und Entwicklung über erneuerbare Energiequellen investieren, gar auf zwei Prozent. • Der Rotationsfonds für die Wirtschaft wird um 20 Mio. Euro erhöht und umfasst nun insgesamt 60 Mio. Euro.
• Für den Ausbau des Breitbandnetzes für schnelles Internet werden sechs Mio. Euro bereitgestellt. • Für die Stiftung Innovation werden weitere Geldmittel zurückgestellt. Bis zum Ende des Jahres 2012 werden 144 Mio. Euro bereitstehen. Das Kapitel Innovation wird um fünf Mio. Euro erhöht. Insgesamt stehen für die Wirtschaftsförderung im Haushalt 2012 knapp 220 Mio. Euro zur Verfügung. Das sind 16,5 Prozent oder 31 Mio. Euro mehr als 2011. LPA
220 Mio. Euro für die Wirtschaft Rotationsfonds Tourismus Innovation Industrie, Handel und Handwerk
A R B E I T S T R E U E
60 Mio. Euro 43 Mio. Euro 36 Mio. Euro 81 Mio. Euro
Fleiß und Ausdauer sind keine Selbstverständlichkeit und so will die Handelskammer Bozen auch heuer wieder traditionsreiche Unternehmen und ﬂeißige Mitarbeiter ehren. Die Handelskammer zeichnet heuer zum 60. Mal Unternehmen mit einer mehr als 50-jährigen Tätigkeit und Arbeitnehmer mit 35 und mehr Dienstjahren aus. Hinzu kommen Mitarbeiter, die das Unternehmen, in dem sie tätig waren, unter bestimmten Voraussetzungen übernommen haben. Die Teilnahme an der Prämierung ist kostenlos. Gerne helfen Ihnen die Mitarbeiter der Handelskammer das Teilnahmeformular auszufüllen. Informationen: Handelskammer Bozen, Tel. 0471 945 613, management@handelskammer.bz.it, www.handelskammer.bz.it
47.000 Besucher auf der Herbstmesse Rund 47.000 Interessierte haben in diesem Jahr die traditionelle Herbstmesse an fünf Tagen besucht. Großen Zulauf hatte der Stand des Handwerks.
nsgesamt 430 Aussteller aus dem In- und Ausland haben auf der Herbstmesse auf 25.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche ihre Produkte und Dienstleistungen einem breiten Publikum vorgestellt. In diesem Jahr wurde die Herbstmesse von der Gesundheitsmesse „Gesund&Vital“ und von der „Biolife“ begleitet. Diese Messe wird gerne besucht, um sich zu informieren, das Angebot der Aussteller unter die Lupe zu nehmen und Einkäufe zu tätigen, unterstreicht die Messe Bozen in einer Aussendung. Laut einer Umfrage der Messe an 636 Besuchern gab es eine
nahezu hundertprozentige Besucherzufriedenheit: 34,3 Prozent der Befragten bezeichneten diese Auflage der Herbstmesse als „sehr gut“, 55,2 Prozent bewerteten sie mit „gut“, für 10 Prozent war der Messebesuch „zufriedenstellend“ und nur 0,5 Prozent der Befragten bewerteten die diesjährige Auflage nicht positiv. 84,3 Prozent der Besucher stammten aus Südtirol, 10,8 Prozent aus dem Trentino und der Rest aus den übrigen Regionen Italiens und dem Ausland. Großen Zulauf hatte der Stand des Handwerks. Elf Handwerksbetriebe und das Kfz-Konsortium SAG stellten
auf dem Gemeinschaftsstand aus. Die Berufsgemeinschaft der Tischler veranstaltete ihren Landeslehrlingswettbewerb mit 27 Teilnehmern (siehe Artikel S. 35).
Stabilitätsgesetz 2012 – ein Überblick
Wichtige Steuertermine Freitag, 16. Dezember • KOMMUNALE IMMOBILIENSTEUER ICI: Zahlung der 2. ICI-Rate für das Jahr 2011 • IRPEF: Zahlung der Lohnsteuer auf die im Monat November 2011 bezahlten Entgelte aus nichtselbständiger Tätigkeit und Zahlung der Steuerrückbehalte auf die im Vormonat getätigten Vergütungen an Freiberufler und Handelsvertreter – Mod. F24 • IRPEF ZUSCHLÄGE: Zahlung der regionalen und kommunalen IRPEFZuschläge, welche vom Arbeitgeber auf die bezahlten Entgelte aus nichtselbständiger Tätigkeit einbehoben werden – mod. F24 • MONATLICHE MWST.-ABRECHNUNG: Zahlungstermin für die Steuerzahler mit monatlicher Abrechnung (MwSt.-Schuld Monat November 2011) – Mod. F24 • MWST. - ABSICHTSERKLÄRUNGEN: Elektronische Versendung der Daten der im Monat November 2011 erhaltenden Absichtserklärungen • INPS - GETRENNTE SONDERVERWALTUNG: Zahlung der Sozialversicherungsbeiträge auf im Monat November 2011 ausbezahlte Vergütungen – Mod. F24 • INPS: Zahlung der Sozialversicherung sbeiträge von Seiten des Arbeitgebers für die Arbeitnehmer betreffend den Vormonat – Mod. F24 • AUFWERTUNG ABFERTIGUNG: Zahlungsfrist für das Akonto der Ersatzsteuer auf die Aufwertung der Abfertigung – Mod. F24 • EINHEITLICHES LOHNBUCH: Innerhalb heute müssen die Eintragungen des Vormonats vorgenommen werden • BEITRAG BILATERALE KÖRPERSCHAFT: Einzahlung des monatlichen Pflichtbeitrages in den Fonds zur Sicherung des Einkommens und der beruflichen Qualifikation (F. S. E.) – Mod. F24 Dienstag, 20. Dezember • BAUARBEITERKASSE: Zahlung der Beiträge und Hinterlegungsgelder des Monats November 2011 Dienstag, 27. Dezember • INTRASTAT - MONATLICHE MELDUNG: Abgabefrist der den Monat November 2011 betreffenden INTRA-Listen beim Zollamt (monatliche Abrechnung) • MWST.: Zahlung des MWST. Akontos für das Jahr 2012 - trimestrale und monatliche Steuerpflichtige – Mod. F24
Aufgrund des Drucks der Finanzmärkte und der EU hat die ehemalige Regierung Berlusconi am 12. November im Schnellverfahren das so genannte „Stabilitätsgesetz 2012“ genehmigt, das verschiedene Maßnahmen beinhaltet.
s handelt sich einerseits um ein Maßnahmenbündel von Privatisierungen und Kosteneinsparungen in der öffentlichen Verwaltung; andererseits sollen einige Erleichterungen und Vereinfachungen Kosteneinsparungen bei den Betrieben mit sich bringen. Herausgekommen sind aber auch teils konfuse und nicht durchführbare gesetzliche Neuerungen, die so überhaupt nichts bringen. Nachfolgend ein Überblick über die wichtigsten Bestimmungen für Unternehmen, die mit 1. Januar 2012 in Kraft treten sollen.
Finanzielle Einschnitte in den Ministerien
Das Stabilitätsgesetz sieht finanzielle Einschnitte von insgesamt ca. 18,2 Mrd. Euro in den verschiedenen Ministerien vor (z. B. Wirtschaftsministerium, Verteidigungsministerium, Arbeitsministerium).
Stabilitätspakt der öffentlichen Körperschaften
Bei der Finanzgebarung der öffentlichen Körperschaften (Regionen, Provinzen und Gemeinden) werden neue Bestimmungen eingeführt. Ziel ist es, die Verschuldung der öffentlichen Körperschaften einzuschränken. Auch sollen die öffentlichen Körperschaften zusätzliche Zahlungen zum Abbau der Staatsschulden leisten. So soll voraussichtlich die Provinz Südtirol
laut Medienberichten einen zusätzlichen Beitrag zum Abbau der Staatsschulden von 301 Millionen Euro für das Jahr 2012 und 365 Millionen Euro für das Jahr 2013 leisten.
Neue Bestimmungen im Arbeitsrecht
Unternehmen mit höchstens neun Beschäftigten brauchen ab 2012 für die neu eingestellten Lehrlinge in den ersten drei Jahren keine Sozialbeiträge bezahlen. Es wird bestätigt, dass das Rentenalter bis zum Jahr 2026 sowohl für Männer als auch für Frauen auf 67 Jahre erhöht wird. Die Dienstaltersrenten werden (vorerst) nicht abgeändert. Für die Teilzeitarbeit können Arbeitgeber und Arbeitnehmer neue flexiblere Regeln vereinbaren.
Staatseigentum (Immobilien und Grundstücke) soll verkauft werden. Die so erzielten Einnahmen sollen zur Rückzahlung der Staatsschulden verwendet werden.
Liberalisierungen bei den Freiberuflern
Bei den geschützten Freiberufen (z. B. Architekten) sollen die zurzeit noch verbindlichen Mindesttarife der Berufskammern abgeschafft werden.
Das Stabilitätsgesetz spricht von Bürokratieabbau („zone a burocrazia
zero“) und von Vereinfachungen in der öffentlichen Verwaltung. Die praktische Umsetzung steht allerdings in den Sternen.
„Vereinfachungen und Kosteneinsparungen für Betriebe“
• Vereinfachte Buchhaltung mit Bankauszüge: Betriebe in einfacher Buchhaltung, welche die Einnahmen und die Zahlungen ausschließlich über Finanzbewegungen (z. B. Banküberwesung, Bankomat u. Ä.) durchführen, können die Buchhaltung durch die Auszüge der Bankkonten ersetzen. Wichtig: Diese „Vereinfachung“ lässt eine Reihe von Problemen ungelöst und ist praktisch nicht anwendbar. • Vereinfachter Jahresabschluss: GmbH’s können ab 2012 den Jahresabschluss in einer neuen vereinfachten Form erstellen. Wichtig: Hier fehlen weitere Informationen. Die Fachpresse bezweifelt die praktische Umsetzung einer solchen Vereinfachung. • Steuerabsetzbetrag Tankstellenpächter: Der jährliche Steuerabsetzbetrag zu Gunsten der Tankstellenpächter wird gesetzlich verankert. • Schnellere Verfahren dank zertifizierter E-Mail: Durch die Verwendung zertifizierter E-Mails (sog. PEC) sollen die Gerichtsverfahren beschleunigt werden. Gerd Zozin
Beiträge: Neuerungen bei der Abrechung von Eigenleistungen Für die Abrechnung von Eigenleistungen hat die Landesregierung eine neue Regelung beschlossen. Die Regelung gilt auch rückwirkend für bereits aufliegende Gesuche.
ie neue Regelung zur Abrechnung von Eigenleistungen im Zuge der Wirtschaftsförderung (LG 4/97) wurde wie folgt neu definiert: Eigenleistungen sind nur im Rahmen der eigenen betrieblichen Tätigkeit zugelassen. Es gelten jene Leistungen, die von den Angestellten des beitragsbegünstigten Unternehmens erbracht werden, zu den Stundensätzen, die den gängigen und einschlägigen Tarifverträgen entsprechen und die das Unternehmen auch bei externen Leistungen verrechnet. Das
Unternehmen kann nur die Eigenleistungen der Angestellten verrechnen, und zwar zu jenem Tarif, den der Angestellte effektiv in seiner Entlohnung findet (also nicht mit Aufschlag, den das Unternehmen bei normalen Leistungen für Kunden als Gewinn hinzurechnet). Die vom Inhaber selbst erbrachten Leistungen sind nicht zur Förderung zugelassen. Die Eigenleistungen sind als Investitionen im Abschreiberegister einzutragen und effektiv abzuschreiben. Andernfalls gelten sie nicht als Investitionen und können
Guter Rat kostet? Nicht bei uns! Der LVH berät Sie in Finanzierungsfragen! Der LVH bietet für seine Mitgliedsbetriebe in Zusammenarbeit mit der Bank für Trient und Bozen einen kostenlosen Beratungsdienst für Kredit- und Finanzierungsfragen mit einem Experten an.
Bei Ansuchen um Wirtschaftsförderung (LG 4/97) gelten neue Regelungen hinsichtlich der Abrechnung von Eigenleistungen.
nicht zum Beitrag zugelassen werden. Bei Fragen oder zur Klärung von weiteren Einzelheiten stehen die LVH-Kreditabteilung
unter Tel. 0471 323276 oder direkt das Amt für Handwerk, Tel. 0471 413640, selbstverständlich gerne zur Verfügung. aw
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Das Beratungsgespräch findet ab sofort einmal im Monat am LVH-Sitz in Bozen, Mitterweg 7, statt. Nächster Termin: Donnerstag, 15. Dezember, 9–12 Uhr Voranmeldungen bei der LVH-Kreditabteilung unter Tel. 0471 323276
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ie Experten antworten
Artikelserie: Kennen Sie ihren Verband? (Folge 2)
Organisationstalent mit Feingefühl Nach der Vorstellung der Telefonzentrale in der Oktober-Ausgabe stellen wir in dieser Ausgabe das Direktionssekretariat des LVH vor. Dieses Büro ist das Vorzimmer des Direktors und des Präsidenten.
enn ein Mitglied oder Vertreter der Behörden mit dem Direktor oder mit dem Präsidenten einen Termin haben möchte, ist das Sekretariat die richtige Adresse für dessen Vereinbarung. Vier Damen sitzen im Vorzimmer der Chefetage des Verbandes. Conny Troger, Mutter von zwei Kindern, ist seit über 20 Jahren die rechte Hand des Direktors und koordiniert die vielseitigen Aufgaben des Sekretariats. Sie wird von Edeltraud Oberkofler, Mutter eines Kindes, seit 2010 (wieder) im Dienst, von Daniela Erschbaumer, seit 2001 beim LVH, und Silvia Gentile, seit 2009 im Dienst, unterstützt. Außer Silvia Gentile arbeiten
gremien werden Fahrten für Absprachen oder Teilnahme an Veranstaltungen organisiert. Hinzu kommen für die hauptamtlichen Führungsmitarbeiter zwölf Büroleitersitzungen sowie 50 Montagssitzungen bzw. Strategiesitzungen mit den Bereichsverantwortlichen am Hauptsitz. die Mitarbeiterinnen mit besonderen Arbeitsverträgen, die eine Vereinbarung zwischen Beruf und Familien ermöglichen: Teilzeit oder mit der Möglichkeit des Telearbeit.
Tatsache ist, dass sie in einer sehr effizienten Art und Weise ein enormes Arbeitspensum
Die Experten antworten Im Rahmen dieser neuen Rubrik sind Mitglieder eingeladen, ihre Fragen im Bereich von Gesetzen und Richtlinien zu stellen. Die Experten aus der Anwaltskanzlei Corti und Deflorian in Bozen gehen auf ihre Fragen ein und antworten darauf mit Tipps und Empfehlungen, die auch anderen Kollegen weiterhelfen könnten. Schicken Sie Ihre Fragen einfach an: media@lvh.it. Wir veröffentlichen ihre Beiträge in der nächstmöglichen Ausgabe.
SICHERHEIT AUF DER BAUSTELLE Ich leite ein Bauunternehmen. Auf einer Baustelle, auf der meine Firma arbeitet, wurde versehentlich der Einsatzsicherheitsplan erst nach Arbeitsbeginn verfasst. Ich würde gern wissen, welche Konsequenzen dies haben kann. Der Art. 159 des Kodexes in Sachen Gesundheitsschutz und Arbeitssicherheit am Arbeitsplatz sieht vor, dass bei fehlender Erstellung des Einsatzsicherheitsplanes zu Lasten des Arbeitsgebers eine Haftstrafe von drei bis sechs Monaten und eine Geldstrafe zwischen 2500 und 6400 Euro geht. Es sind höhere Strafen vorgesehen im Fall, dass das Unternehmen besonders riskante Arbeiten ausführt (welche im Anhang XI des Kodexes aufgezählt sind). Es gilt außerdem zu beachten, dass, wenn sich in der Zwischenzeit Unfälle ereignet haben, welche auf mangelnde Sicherheit zurückzuführen sind, der Arbeitgeber auch für diese haftet (Körperverletzung oder fahrlässige Tötung).
erledigen. Als operative Hand des Direktors führen sie die Jahresplanung der Sitzungen der Führungsgremien des Verbandes durch, bereiten die Sitzungsunterlagen vor und koordinieren den Sitzungskalender der Bezirke und Ortsgruppen.
Das sind 21 Präsidiumssitzungen, elf Sitzungen des Exekutivausschusses, vier Sitzungen der Rechtsmitglieder des Generalrates, zwei Sitzungen des Generalrates sowie acht Sitzungen des Verwaltungsrates bzw. Kontrollausschusses. Auf Bezirksebene sind 12 Bezirksversammlungen, zwölf Bezirksfunktionärssitzungen und 112 Ortsversammlungen. Landesweite Veranstaltungen wie die Delegiertenversammlung, das Wintersportfest, das Althandwerkertreffen und den Tag des Handwerks gestalten sie gemeinsam mit dem Büro für Kommunikation & Marketing mit.
Der Exekutivausschuss beruft Arbeitsgruppen zu aktuellen Themen ein, dessen Termine zu koordinieren sind. Davon gibt es acht: die Arbeitsgruppe Gewerkschaften, Bildung, Öffentliche Arbeiten, Arbeitssicherheit, Mitglieder, Politik und Interessenvertretung, Statuten, Urbanistik. Für die Führungs-
Telefonanfragen und Termine
Doch eine richtige Herausforderung ist die Terminvereinbarung: Rund 3.000 Termine werden pro Jahr vereinbart und an die 13.000 telefonischen Anfragen bearbeitet. Enorm hoch ist der Posteingang: 13.000 Schreiben pro Jahr werden protokolliert und an die richtige Adresse weitergeleitet. An die 2.000 Rundschreiben werden allein von der Direktion bzw. vom Präsidenten direkt verschickt, damit die Transparenz der Handlungen gewährleistet wird. Dazu kommen die eingehenden E-Mails, die täglich bearbeitet werden, die Verwaltung von ca. 240 Drucksorten über die verschiedensten Schwerpunkte des Verbandes, die Einholung von Kostenvoranschlägen, Bestellungen und Abrechnungen.
Arbeitstreue – Diplome – Ehrungen
Für die Abwicklung dieser wichtigen Momente des Vereinslebens sind ebenfalls die Damen im Sekretariat zuständig.
Personalsuche und Internes
Nicht gering ist bei 130 Mitarbeitern der Aufwand im Bereich Mitarbeiterverwaltung. Vom Sekretariat gehen auch interne Rundschreiben und Dienstanweisungen aus. Margareth Bernard
Achtung bei den Pflichtkursen! In jüngster Zeit meldeten Mitgliedsbetriebe dem LVH-Rechtsbüro Unsicherheiten zum Thema Arbeitssicherheitskurse. Anbei erneut ein aktueller Überblick über die geltenden Pflichtkurse.
as LVH-Rechtsbüro rät den Betrieben, den Besuch von Arbeitssicherheitskursen nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Denn Arbeitsinspektorat und Carabinieri überprüfen den vorgeschriebenen Besuch von Kursen im Rahmen ihrer Kontrollen.
Ein Mitglied der Baubranche berichtete dem LVH aus eigener Erfahrung: „Ganz wichtig ist, dass der Arbeitgeber einen Überblick über die Kurse seiner Mitarbeiter hat und wann sie diese besucht haben. Im Falle einer Kontrolle oder in Folge eines Arbeitsunfalls werden
Ablaufdatum und Inhalte der Kurse nämlich genau kontrolliert. Stimmt dabei etwas nicht, kommt es meistens sehr teuer“, warnt das Mitglied. Das LVH-Rechtsbüro veröffentlicht daher erneut eine Übersicht der Kurse (gemäß G.v.D. 81/08), die vom Bil-
Arbeitgeber (Handwerksbetriebe bis zu 30 Mitarbeiter)
alle Arbeitnehmer/mitarbeitende Gesellschafter
8 Std. (4 Std. für Büroangestellte)
periodisch (5–7 Jahre)
Arbeitssicherheit für Vorgesetzte/Vorarbeiter (sog. „preposti“)
alle Vorgesetzen/Vorarbeiter (sog. „preposti“)
8 Std. mittleres Brandrisiko
12 bzw. 16 UE 1 UE = 45 Min.
alle 10 Jahre bei Tätigkeit in Südtirol alle 3 Jahre bei Tätigkeit im restlichen Italien
dungszentrum des LVH für Mitgliedsbetriebe organisiert werden. Der LVH ist bemüht, für seine Mitglieder das bestmögliche Angebot zu unterbreiten. Kurse werden auch vom Paritätischen Komitee im Rahmen der Südtiroler Bauarbeiterkasse (SLBK) abgehalten. mb/te
Strafen Haftstrafe von 3–6 Monaten oder Geldstrafe von € 2.500 bis € 6.400 Haftstrafe von 2–4 Monaten oder Geldstrafe von € 1.200 bis € 5.200 Haftstrafe von 2–4 Monaten oder Geldstrafe von € 1.200 bis € 5.200 Haftstrafe von 2–4 Monaten oder Geldstrafe von € 1.200 bis € 5.200
Haftstrafe von 2–4 Monaten oder Geldstrafe von € 1.200 bis € 5.200
Arbeitnehmer (falls von anderen Arbeitnehmern gewählt)
4 Std./Jahr
Unterschiedlich je nachdem welcher nat. Kollektivvertrag Anwendung findet Haftstrafe von 2–4 Monaten oder Geldstrafe von € 1.000 bis € 4.800 Haftstrafe von 2–4 Monaten oder Geldstrafe von € 1.200 bis € 5.200
Gerüstbaukurs/PIMUS
alle, die Gerüste auf-, umoder abbauen
alle 4 Jahre 4 Std.
Kurs Positionierung und Absicherung mit Seilsystemen
alle die sich zum Arbeitsplatz auf- und abseilen bzw. hängend im Seil arbeiten
alle 5 Jahre 8 Std.
Zusatzmodul Positionierung und Absicherung mit Seilsystemen für Vorarbeiter/ Vorgesetzte (sog. „preposti“)
Vorgesetzter/Vorarbeiter (sog. „preposto“), der die Arbeitnehmer überwacht, welche sich zum Arbeitsplatz auf- und abseilen bzw. hängend im Seil arbeiten
alle 5 Jahre 4 Std.
Kran, Bagger und Gabelstapler
alle, die Kran, Bagger oder Gabelstapler bedienen
Haftstrafe von 3–6 Monaten oder Geldstrafe von € 2.500 bis € 6.400
PSA-Pers. Schutzausrüstung der 3. Kategorie (Absturz)
alle, die ein Sicherheitsgeschirr (Gurt) und Sicherheitsleinen verwenden bzw. sich mittels Lebenslinien oder anderen Sicherheitspunkten sichern
Haftstrafe von 2–4 Monaten oder Geldstrafe von € 1.000 bis € 4.800
Das Auge des Hirten ernährt die Herde Managementsysteme für Handwerksbetriebe – Erfahrungen aus der Praxis
err Erlacher, Ihr Unternehmen hat bisher knapp 200 Managementsysteme aus den Bereichen Qualität, Arbeitssicherheit, Umweltschutz, Lebensmittelsicherheit usw. eingeführt. Wie beginnt für Sie die Einführung eines Managementsystems? Hier stelle ich zwei Erkenntnisse vorn an: Operative Hektik ist ein Zeichen geistiger Windstille, oder das Auge des Hirten ernährt die Herde. Die Moral dieser beiden Aussagen beschreibt die wichtigsten Aufgaben des Unternehmers. Bei der Einführung eines Managementsystems lege ich großes Augenmerk darauf, dass der Unternehmer mit mir seine Hauptaufgaben analysiert und bearbeitet. Es ist wichtig, die Dinge richtig zu tun, aber noch wichtiger ist es, die richtigen Dinge zu tun. Ob ein Unternehmen die richtigen Dinge tut, kann nur durch den Unternehmer selbst beantwortet werden. Nach der Beantwortung dieser ersten Frage kann die Organisation so eingerichtet werden, dass sie die Aufgabe optimal erledigen kann.
Was sind für Sie die wichtigsten Argumente für die Einführung eines Managementsystems? 1. Der Unternehmer denkt über seine Ziele nach. 2. Der Unternehmer kann Maßnahmen (Strategien) zur Zielerreichung mit einem Berater reflektieren und bewerten. 3. Die Arbeitsabläufe werden analysiert und beschrieben, damit ein erfolgreicher Ablauf von Tätigkeiten immer wiederholt werden kann. Dies führt zu einem Lerneffekt, der Kosten einspart. 4. Die Mitarbeiter wissen was zu tun ist; dies führt zum selbständigen Arbeiten und somit überhaupt erst zur Möglichkeit von Delegation. 5. Die Aufbauorganisation ermöglicht den Einsatz der Mitarbeiter in den Bereichen, in denen sie ihre Fähigkeiten am besten einsetzen können. 6. Das Managementsystem unterstützt das Unternehmen, sich ständig weiterzuentwickeln, um mit dem Markt zu gehen und nicht irgendwann obsolet zu sein.
7. Ein Managementsystem gibt Orientierung und Sicherheit. Diese beiden Eigenschaften sind in der heutigen Zeit ein Garant für Erfolg. Was kauft ein Unternehmer bei Ihnen, wenn er Sie mit dem Auftrag zur Einführung eines Managementsystems betraut? Er holt sich einen Mitdenker ins Haus, mit dem er gemeinsam seine Organisation analysiert und optimiert. Dieser Mitdenker muss über Erfahrung verfügen, muss sich in die Situation des Unternehmens hineindenken können, muss den Markt kennen und muss mit Menschen umgehen können. Unternehmer sind in der Gestaltung ihrer Betriebe und in der Bewältigung von Herausforderungen oft allein. Ein Lösungsansatz, im Betrieb auftretende Problematiken anzugehen, ist es oft, „wia mochens denn die ondern“ – sprich Arbeitsweisen von anderen zu kopieren. Dies führt langfristig zu Eintönigkeit und Vergleichbarkeit und als Folge zu enormem Preisdruck. Der
Unternehmensberater Josef Erlacher
Erfolg des Kopierens ist weiters auch sehr fraglich, da in jedem Betrieb andere Voraussetzungen herrschen. Mögliche weitere Ansprechpartner könnten Steuerberater, Mitarbeiter, Lieferanten oder Kunden sein, als Ratgeber sind sie aber selten geeignet, oder sie befinden sich in einem Interessenkonflikt. Also investiert der Unternehmer in einen Organisationsberater, mit dessen Hilfe er Alternativen reflektieren kann und welcher Hilfestellung zur Umsetzung von getroffenen Entscheidungen bietet. Im Betrieb entstehen so neue Sichtweisen und Lösungsansätze, und der Organisationsblindheit wird vorgebeugt. Einen Mehrwert sehe ich außerdem darin, dass den Betrieben in relativ kurzer Zeit viele betriebswirtschaft-
Vielfach hört man das Argument, dass die Einführung eines Managementsystems nur unnötig viel Papier produziert und dem Unternehmen Mehrarbeit aufhalst? Wie stehen Sie zu dieser Aussage? Wenn jegliches produzierte Papier unnötig wäre, könnten wir auch unsere Geldscheine verbrennen, warum tun wir es nicht? Weil sie einen Sinn für den Austausch von Leistungen ergeben. Schaffen wir es, den Dokumenten, sprich „Zetteln“, einen Sinn für den Austausch und die Leistungserbringung zu geben, dann ist dies nicht sinnlose Bürokratie. Wir überlegen bei jedem Dokument den Sinn und somit den betriebswirtschaftlichen Nutzen, und somit verbleiben nur die „Zettel“, die notwendig sind.
Faktor Zeit und Kosten? Eine Ersteinführung ist zeitund auch kostenaufwendig. Unternehmen sind unterschiedlich aufgebaut und haben verschiedene Stärken und Schwächen. Somit ist die Einführung eines betriebseigenen Systems sicherlich zeitintensiver als ein bloßes Abarbeiten von Normvorschriften oder das Kopieren von Vorlagen, von wem sie auch immer stammen mögen. Die in ein an das Unternehmen angepasstes und auf dessen Bedürfnisse abgestimmtes System investierte Zeit lohnt sich auf jeden Fall und bringt eine Kapitalrendite, die eine Investition in eine Maschine nur schwer zu leisten vermag. Die gute Nachricht ist zudem, dass eine Erstinvestition in ein Managementsystem sehr gut mittels Landesbeiträgen gefördert wird. Also wäre es kontraproduktiv, bei der Ersteinführung Zeit und Geld zu sparen, um dann auf Grund mangelnder Qualität Folgekosten zu generieren, weil das System aus Zeit- und Geldgründen nicht an die Bedürfnisse des Unternehmens angepasst wurde. Werden Systeme mit dem alleinigen Ziel der Zertifizierung eingeführt, erleiden diese allzu oft dieses Schicksal. Karin Obertimpfler
liche Instrumente zur Verfügung gestellt werden, die sie vielfach in ihrer Arbeit unterstützen sowie eine Entscheidungshilfe bieten. Das Ziel für eine Erfolgsformel lautet hier für mich 1 zu 10. Der Unternehmer investiert 1 % seiner Ressourcen = Erträge und erhält von dieser Investition eine Rendite von 10 %.
Praxisnahes Facherlebnis bei: �
Business-, Finanz- und Liquiditätsplanung
Einführung der SOA
ISO 3834-2 Qualitätssicherungssysteme für Schweißbetriebe
Zertiﬁzierung nach FSC und PEFC
„Wenn Sie immer das tun, was sie bisher getan haben, werden Sie auch immer das bekommen, was Sie bisher bekommen haben.“ Henry Ford
Zwei Unternehmern das Wort: Was ist aus Ihrer Sicht der Mehrwert der Einführung eines Managementsystems? Metallbau Weitlaner – Innichen – ISO-9001-zertifiziert seit November 2011 Klaus Weitlaner „... Unsere Arbeitsabläufe sind jetzt geregelt und für die Mitarbeiter klar und transparent. Außerdem haben wir jetzt mehr Ordnung in der Struktur, die Papierstapel am Schreibtisch sind verschwunden.“
Gerne beraten und unterstützen wir auch Sie bei Ihren unternehmerischen Herausforderungen! Kontaktieren Sie uns unverbindlich! Das Team der IFK-Consulting
��������������������������������������������� ���������������������info@ifkconsulting.com Der Handwerker September 2011
Silbernagl Busunternehmen – Kastelruth – Unternehmen in Zertifizierungsphase: Markus Silbernagl „... Wir haben im Rahmen der Einführung klare Arbeitsprozesse festgelegt und Dokumente und Werkzeuge für unsere Mitarbeiter entwickelt. Diese sollen ihnen helfen, ihre Arbeit selbständig und effizient zu erfüllen. Somit bleibt auch der Geschäftsleitung mehr Zeit, sich um die strategische Führung zu kümmern und das Tagesgeschäft regelmäßig zu reflektieren.“
Motivation für Umweltmanagement Höhere Rechtssicherheit (Legal Compliance), Senkung von Haftungsrisiken, Verbesserung der Umweltleistung, Steigerung des Images und der Kundenzufriedenheit sind zentrale Motive für ein zertifiziertes Umweltmanagement.
ie EU-Umweltpolitik hat in den letzten 15 Jahren zunehmend eine wichtige Rolle gespielt und sich nachhaltig in nationalen Rechtssystemen niedergeschlagen. Die Quality Austria ist im Zuge einer Studie 2009/10 den Motiven für
betriebliches Umweltmanagement auf den Grund gegangen. Befragt wurden Unternehmen, die nach ISO 9001 zertifiziert sind, und Unternehmen, die über ein zertifiziertes Integriertes Management (Qualitäts-, Umwelt- und Sicherheitsmanagement) verfügen.
Axel Dick, Prokurist, Verantwortlicher für Marketing bei Quality Austria, Trainings-, Zertifizierungs- und Begut achtungsgesellschaft, in Wien Der Handwerker: Warum sollten sich Unternehmen mit Umweltmanagement auseinandersetzen? Dick: Die ISO 14001 und EMAS unterstützen durch die geforderten Verfahren, dass die Rechtssicherheit und – konformität von Unternehmen erhöht wird. Im August 2011 wurde ja das Verzeichnis von Straftaten auch um Umweltvergehen ergänzt. Damit erweitert sich die verwaltungsrechtliche Haftung der Unternehmer (Ges. 231/01). Aber auch Kunden werden hier immer kritischer und wollen umweltfreundliche regionale Produkte. Die EU-RL-Energieeffizienz fordert in Zukunft auch so genannte Energiemanagementaudits, insbesondere für große Unternehmen. Der Handwerker: Wo liegen die Einsparungspotenziale? Dick: Die Einsparungspotenziale sind in der Regel unternehmensspezifisch. Im Mittel lassen sich aber beim Energieverbrauch sicher fünf bis zehn Prozent sparen. Viele kennen aber ihren Energieverbrauch gar nicht. Wenn ich die Materialeffizienz in einem Gewerbebetrieb steigere, z. B. durch eine bessere Planung, weniger Verschnitt, Leichtbauinnovationen, reduzieren sich Abfälle, Emissionen, damit aber auch Kosten, nicht nur für die Verwertung oder Entsorgung, sondern auch im Einkauf. Das heißt die Umwelt und der Geldbeutel werden gleichzeitig geschont. Der Handwerker: In welchen Bereichen sehen Sie die stärksten Herausforderungen? Dick: Die Erwartungen der Kunden steigen. Das Recht ist im ständigen Wandel. Wer effektiver und effizienter arbeitet, wird im Wettbewerb die Nase vorn haben. Ein produzierender Gewerbebetrieb in Deutschland oder Österreich hat in seiner Kostenstruktur 45 Prozent Material-, 2 Prozent Energie- und ca. 18 Prozent Personalkosten, bei gleichzeitig wachsenden Kosten für Material und Energie. der Qualitäts- und Umweltperspektive ist die 22 DerAus Handwerker Dezember 2011 Steigerung der Materialeffizienz der stärkste Hebel.
Gesetzgeber als Treiber für Umweltbelange im Unternehmen
Die beiden stärksten Anspruchsgruppen und damit Treiber für Umweltbelange in den ISO-9001-zertifizierten Unternehmen sind extern motiviert: Auf Platz 1 steht der Gesetzgeber: 62 % der Angaben sehen einen mittleren, hohen bis sehr hohen Druck seitens des Gesetzgebers. An 2. Stelle steht der Markt bzw. Kunde: 59 % der Angaben sehen einen mittleren, hohen bis sehr hohen Kundendruck. Bei den IMS-zertifizierten Unternehmen werden der Gesetzgeber und der Kunde ebenso als die wichtigsten externen Anspruchsgruppen gesehen, allerdings liegen die Bewertung mit 86 % und 90 % deutlich höher.
Umweltschutz ist Chefsache – klares Bekenntnis als wichtige Voraussetzung
Die nächsten starken Anspruchsgruppen kommen intern aus dem Unternehmen: Umweltschutz ist Chefsache. Ca. je die Hälfte der Antworten der ISO-9001-zertifizierten Unternehmen geben an, dass Umweltfragen einen mittleren, hohen bis sehr hohen Stellenwert haben. Bei den IMS-zertifizierten Betrieben spielt das Commitment der obersten Leitung eine noch stärkere Rolle. Es bleibt aber offen, ob dies eine reine Werthaltung darstellt oder auch im Kontext der Haftung zu sehen ist. Lieferanten, NGOs, Medien, Mitbewerb, Banken und Versicherungen spielen in beiden Stichpro-
ben nur eine untergeordnete Rolle. Auf die Frage „Welche Rolle spielen folgende rechtlichen und sonstigen Rahmenbedingungen Ihrer Meinung bei der Entscheidung, ob ein Unternehmen in Umweltschutz investiert?“ werden mit abnehmendem Einfluss genannt: 1. rechtliche Rahmenbedingungen, 2. Fragen der Haftung (Senkung der Haftungsrisiken), 3. Umweltzertifizierungen, 4. Kontrolle der Behörden, 5. Förderungen, 6. Ökosteuern.
Rechtliche Rahmenbedingungen als Gestaltungshebel für betrieblichen Umweltschutz wichtiger als Förderungen
Damit dominieren auch bei dieser Frage rechtliche Aspekte. Den Unternehmen geht es um Rechtssicherheit, wobei die IMS-zertifizierten Betriebe den rechtlichen Rahmenbedingungen und der Senkung der Haftungsrisiken eine noch höhere Bedeutung beimessen als die ISO-9001zertifizierten Unternehmen, nämlich um 26 bzw. um 13 Prozentpunkte höher. Dies ist auf die durchzuführende Legal Compliance im Zuge der Zertifizierung nach ISO 14001 und OHSAS 18001 bzw. Begutachtung nach EMAS zurückzuführen. Die rechtlichen Rahmenbedingungen wirken in der Motivation, in den Umweltschutz zu investieren, auch viel stärker als Förderungen und Ökosteuern. Dies zeigt sich z.B. auch daran, dass
Hinblick auf die Umweltleistungsindikatoren (Kennzahlen) zu den Parametern Energieeffizienz, Abfall, Wasser, Emissionen und Materialeffizienz besser aufgestellt sind. Nur wer hier über eine solide Datengrundlage und aussagekräftige Kennzahlen verfügt, kann auch Potenziale zur Kosteneinsparung erkennen und davon profitieren.
Wofür eine Zertifizierung des Umweltmanagements gut ist.
nur 8 % der ISO 9001-zertifizierten Unternehmen sich an Umweltprogrammen wie Ökoprofit beteiligt haben. 18 % der IMS-zertifizierten Unternehmen haben an Umweltprogrammen wie Ökoprofit, Responsible Care, Ecodesign und Cleaner Production mitgewirkt. Die Studie hat weiters gezeigt, dass IMSzertifizierte Unternehmen im
Training und Zertiﬁzierung für Integrierte Managementsysteme � Qualitätsmanagement: ISO 9001, RT 05 für Bau- und Baunebengewerbe, ISO 3834 für Schweißbetriebe, … � Umweltmanagement: ISO 14001 � Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz: BS OHSAS 18001 � Riskmangement und praxisorientierte Risikoscans � PEFC CoC und FSC CoC
Alois Erlacher, Erlacher Innenausbau, Barbian/Waidruck Was war schon vor zehn Jahren Ihre Motivation für die Einführung und Zertifizierung des Umweltmanagements? Erlacher: Wir sind ein Familienbetrieb mit langjähriger Tradition und haben von jeher auf hohe Qualitätsstandards, langfristige Erfolge und Nachhaltigkeit gesetzt, zu welchen für uns auch umweltbewusstes Wirtschaften gehört. Das Thema Umweltschutz war und ist für uns sehr wichtig und hat uns schließlich dazu bewogen ein Umweltmanagementsystem einzuführen. Italienweit war unser Betrieb der erste, der im Jahr 1998 in unserem Sektor nach ISO 14001 zertifiziert wurde. Worin sehen Sie heute noch den Nutzen im Umweltmanagement? (z. B. Welche Umweltleistungen konnten Sie konkret verbessern?) Erlacher: Den Nutzen sehe ich in vielerlei Hinsicht; Vermeiden bzw. Verringern von Umweltbelastungen, Kosteneinsparung beim Verbrauch von wertvollen Ressourcen, Erhöhung des Umweltbewusstseins und der Motivation unserer Mitarbeiter und nicht zuletzt die Steigerung unserer Wettbewerbsfähigkeit. Konkret suchen wir z. B. unsere Lieferanten nach ökologischen Aspekten aus oder machen unsere Kunden immer auf umweltfreundliche Alternativen und heimische Hölzer aufmerksam. Wo legen Sie im aktuellen Umweltprogramm die inhaltlichen Schwerpunkte (Maßnahmen)? Erlacher: Die inhaltlichen Schwerpunkte setzen wir weiterhin auf eine sachgerechte Abfallentsorgung und einen sparsamen Umgang mit Ressourcen wie Strom, Wasser, Treibstoffe. Wichtiges Anliegen ist uns eine ständige Überwachung und Verminderung der Umweltauswirkungen, die von unserem Unternehmen ausgehen. Weiter setzen wir auch verstärkt in eine ständige Sensibilisierung unserer Mitarbeiter für die Themen Umweltbewusstsein und nachhaltiges Wirtschaften.
Quality Austria ist akkreditiert vom BMWFJ. Quality Austria ist auch bei ACCREDIA für die ISO 9001/RT05 als internationale Zertiﬁzierungsgesellschaft anerkannt und gelistet.
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Sich offen über Positives und Negatives aussprechen Die Bezirksobmänner luden im Herbst nach zweijähriger Pause im ganzen Land über 1000 ehrenamtliche Funktionäre des LVH zu den Bezirksfunktionärssitzungen ein. Der ideale Rahmen, um offen über alle Angelegenheiten des Handwerks und des LVH zu sprechen und zu diskutieren.
Die Stimme der Basis
n gewählten Vertretern Kommunikation zwische meindestuben stärken! des Handwerks in den Ge e r Gemeinden sollten ein Die Baukommissionen de denn die Bauzeiten sind n, Mindestbauzeit festlege viel zu kurz. itsplatz notwendig, um Stressabbau ist am Arbe en; Arbeitsunfälle vorzubeug betreiben! Bürokratieabbau weiter ist für die Betriebe Gift! Die Rechtsunsicherheit hr Zusammenarbeit Das Gebot der Stunde: Meieben. unter den Handwerksbetr
s kamen Erfolge, Misserfolge, Probleme, Zukunftsperspektiven, Verbandsarbeit, politische Weichenstellungen sowie die eigenen positiven und negativen Erfahrungen zu Wort. „Der bunte Gedankenaustausch hilft, sich richtig zu verständigen, meint LVHPräsident Gert Lanz. Er und seine Stellvertreter im Präsidium, Martin Haller und Ivan Bozzi, sowie Direktor Thomas Pardeller bzw. Vizedirektor Walter Pöhl begegneten über 300 Funktionären persönlich. Präsident Lanz berichtete über die neuen Zielsetzungen und Leitsätze für die Verbandsarbeit. Sie sind das Ergebnis der Klausurtagung der Funktionäre im Mai 2011.
Ein großes Anliegen ist der neuen Verbandsspitze insbesondere die Pflege einer neuen Diskussions-, Kommunika-
tions- und Entscheidungskultur. In acht Arbeitsgruppen werden zur Zeit die Themen Statutenreform, LVH-Mitglieder, Öffentliche Arbeiten, Arbeitssicherheit, Bildung, Informationsaustausch mit politischen Entscheidungsträgern, Gewerkschaften und Urbanistik intensiv diskutiert. Bei der Statutenreform wird es nicht nur um formelle Neudefinitionen und Ergänzungen gehen, sondern auch um substanzielle Veränderungen (siehe Bericht auf Seite 12). Ebenso wird die Unvereinbarkeit von hohen politischen Mandaten mit einer Leitungsfunktion im Verband festgeschrieben.
Bezirke Mehr Maturanten als Le
hrlinge für das Handwe rk
Große Vielfalt im Handwerk
Lanz berichtete auch über die Kerndaten des Südtiroler Handwerks: Ein Drittel aller Südtiroler Betriebe sind Handwerksbetriebe, die durchschnittliche Beschäftigtenzahl pro Betrieb liegt bei 3,3 Beschäftigten. Wie vielfältig und kreativ das Handwerk ist, geht daraus hervor, dass es nicht weniger als 420 unterschiedliche handwerkliche Tätigkeiten gibt.
Aktuelle Landesthhemen
Der Rückgang bei den öffentlichen Aufträgen im Baugewerbe und die Forderung
nach einem neuen Landesgesetz, die Gestaltung der Preise für die LVH-Weiterbildungskurse ohne Gewinnabsicht, die Vorteile der Mitgliedschaft in der SLBK, Themen zur Berufsbildung wie die Qualität der Lerninhalte, die Dauer der Lehre oder die Berufsmatura kamen ebenso zur Sprache wie aktuelle gesetzliche Bestimmungen wie Sistri, die Kurse im Bereich Arbeitssicherheit, der Technologiepark, das neue Innovationsgesetz, der Landeshaushalt, die IRAP, die Reform der Förderkriterien und die Überarbeitung der Handwerksordnung. Margareth Bernard
! Das Handwerk soll die eig Gesamtpaket kommunizi ene Leistung als eren! Öffentliche Ausschreibu ngen überfordern Kleinbe triebe Nur mehr ein Mal der Wo che Sammel-Rundschreib verschicken! en Subunternehmer haben
es nicht leicht!
Initiativen planen, um Ne
tzwerke aufzubauen!
Grundpflichtkurse der Ar be Berufsschulen abhalten! itssicherheit in den Bilaterale Körperschaft soll wie die SLBK Kursko direkt übernehmen sten Keine Schikanen bei de
r Arbeitssicherheit zulas
Gegen Passivzinsen der Tourismusabgabe nicht
Banken kämpfen!
auf die Handwerker um
Sistri energisch bekämp
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Diplome an Innovationsbeauftragte übergeben
(te) Im Rahmen der Veranstaltung „Zeit für neue Zeiten“ wurden die Diplome an die Absolventen des Lehrganges zum zertifizierten Innovationsbeauftragten übergeben. LVH-Präsident Lanz und der Direktor der Landesabteilung für Innovation, Maurizio Bergamini Riccobon, nahmen gemeinsam mit dem Junghandwerkervorsitzenden Ronnie Mittermair und Lehrgangsleiter Christian Haberfellner die Diplomvergabe an die 18 Absolventen vor. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand auch das Projekt „Open Innovation“. Präsident Lanz und TIS-Präsident Nikolaus Tribus unterzeichneten den Partnerschaftsvertrag für das Projekt. Johann Füller von der Münchner Innovationsagentur Hyve und Günther Reifer vom Terra Institut in Brixen hielten Fachvorträge.
Bodenleger mit Sportsgeist Günther Stuffer, Jahrgang 1982, leitet heute das Unternehmen Britex, Fachbetrieb für Bodenbelege in Brixen. Schon vor der offiziellen Übergabe des Familienbetriebes beschäftigte er sich als langjähriger Profiskifahrer mit der Frage, womit er seinen Betrieb einzigartig machen und den Mitbewerbern eine Länge voraus sein könnte. Die Ideenwerkstatt des LVH gab dazu den nötigen Feinschliff.
eine Karriere wollte Günther Stuffer so wie seine Schulkollegen Manfred Mölgg und Werner Heel auf den Skiern machen. Doch daheim in Brixen wartete eine grundlegende Entscheidung auf ihn: Willst du den väterlichen Betrieb übernehmen? Als ältester von drei Söhnen war er schon bald mit der Betriebsnachfolge des Familienunternehmens Britex konfrontiert. Nach dem Abschluss der Handelsoberschule mit sportlicher Ausrichtung in Mals wurde es ernst: Günther entschied sich für den Betrieb und ging erstmals nach Innsbruck, um dort die Gesellenprüfung für Bodenleger abzulegen. Die Chance, den Familienbetrieb in die nächste Generation zu führen, reizte ihn. An der Seite seines Vaters, des Betriebsgründers Alois Stuffer, ging er Schritt für Schritt an die Erneuerung des Betriebes heran. Seit 2004 findet man Günther in der Brixner Industriezone am Werk.
Weiterführen heißt weiterdenken
Die Vision war von Anfang an klar: Der Betrieb musste sich neu orientieren. Günther Stuffer schwebten viele Ideen durch den Kopf, die alle darauf abzielten, Britex zu einem Kompetenzzentrum für Bodenbelege in Südtirol und darüber hinaus werden zu lassen. Britex sollte für den Kunden attraktiv sein und einen Mehrwert bieten. Nun musste Stuffer seine Ideen mit System und mit Hilfe kompetenter Partner umsetzen. Da hörte er von der Ideenwerkstatt des LVH.
Ideenwerkstätte im LVH
Bei der Ideenwerkstatt werden dynamische Unternehmer von Experten beraten und durch neue Entwicklungsphasen begleitet. Das erste Gespräch fand im LVH statt. Frau Christina Mühringer zeichnete den Weg der Beratung auf. Es folgte ein Gespräch vor Ort im Betrieb. Berater Martin Oberhauser von der Beraterfirma Matt und Partner analysierte den Betrieb; vorhandene Ideen wurden besprochen, Vorschläge unterbreitet. In einem zweiten Schritt fand die eigentliche Ideenwerkstatt beim LVH in Bozen statt. Günther Stuffer nahm dazu zwei Freunde als Ideengeber mit: Harald Frena, ein Experte für Personalfragen, und Jochen Gasser, Künstler, sorgten für einen motivierenden Ideenwirbel. Verschiedene Ansichten prallten aufeinander, es wurde argumentiert und gegenargumentiert.
Britex – die Ausstellung
Das Ziel des Jungunternehmers Stuffer, Britex zu einem anerkannten Treffpunkt zur Vermittlung von Fachwissen und Know-how im Bereich Böden und Bodenbelege wurde festgehalten und konkret angepeilt. Jetzt ist für alle im Betrieb klar: Durch die Errichtung einer Dauerausstellung im Betrieb in Brixen soll Britex zu einem Kompetenzzentrum im Bereich Böden werden. Das Fachwissen im Betrieb beruht auf dem hohen Standard der Ausbildung des Bodenleger-Handwerks. Die Betriebsmaxime von Britex lebt tagtäglich von der Freude, individuelle Kundenwünsche
zu erfüllen. Den Betriebserfolg baut Günther Stuffer auf die Werte, die sein Handwerk immer gekennzeichnet haben: Professionalität, Verlässlichkeit und Kundennähe.
Britex – der Treffpunkt
Geht es nach Günther Stuffer und seinem Team, soll sich Britex als ein beliebter Treffpunkt für Handwerker, Bodenleger, Tischler, Raumausstatter, Architekten und Bauherren etablieren. Am Betriebssitz sollen neue Materialien, innovative Verarbeitungstechniken oder Legetricks vorgestellt werden. Es sollen Events, Vorträge oder einfach individuelle Beratung für die richtige Materialsuche von und mit Fachexperten und Bauherren stattfinden. Dadurch entsteht der Mehrwert von Britex, ist Stuffer überzeugt. „Der Kunde wird heute von vielen Seiten mit Informationen zugedeckt“, sagt er, „doch das Entscheidende ist die Güte der Information.“ Dazu sind seriöse Partner mit Erfahrung und Offenheit fürs Neue gefragt. Als solcher wollen Günther Stuffer und sein Team mit der Idee der Ausstellung sichtbar werden.
Eröffnung im Februar 2012
Gerade diese Idee wurde im Rahmen der Ideenwerkstatt im LVH vertieft und realisiert. Im Februar 2012 ist es schon so weit: Britex wird die Dauerausstellung als Treffpunkt für Boden und Bodenbeläge in Südtirol mit einer kleinen Eröffnungsfeier der Öffentlichkeit präsentieren. Margareth Bernard
Damit sich die Kleinen heranwagen
Der LVH bietet den Mitgliedsbetrieben ein neues Angebot. Im Rahmen eines dreitägigen Workshops sollen Kleinunternehmer für die Qualitätsausschreibungen fit werden. Die Redaktion sprach mit Dr. Paulina Schwarz von der Beratungsfirma PRONORM in Bozen, die den Workshop leitet.
ie Qualitätsausschreibungen stellen Kleinbetriebe vor einer großen Herausforderungen... Ja, das stimmt. Nicht selten wirkt der komplexe Abwicklungsmodus bei größeren Arbeiten abschreckend. Die Folge ist, dass Kleinbetriebe gar nicht erst bei der Ausschreibung mitmachen. Wie wollen Sie die Handwerker fit machen? Der Verband kann nur Instrumente anbieten. Die Entscheidung, ob ein Betrieb mitmachen will oder nicht, fällt der Handwerker selbst. Mit dem auf dieser Seite angekündigten Workshop sollen alle Aspekte rund um die öffentlichen Ausschreibungen praxisnahe angeschnitten werden. Können Sie ein Beispiel machen? Wir fangen mit der Erklärung der gesetzlichen Grundlagen
an. Dann werden wir das sogenannte „wirtschaftlich günstige Angebot“ unter die Lupe nehmen. Mit Hilfe einer Simulation werden wir die Realität ganz genau widerspiegeln. Ein Plus des Workshops ist meines Erachtens unsere Anwesenheit im eigenen Betrieb, wenn es darum geht, bei einer Ausschreibung konkret mitzumachen. Da helfen wir bei der Organisation der Ausschreibung und bei der Eingabe der Angebote ins elektronische Portal. Haben die Handwerker heute ohne professionelle Unterstützung keine Chance auf dem Markt? Das sehe ich anders. Wir leben in einer freien Gesellschaft. Jeder kann entscheiden, welchen Weg er gehen möchte. Nicht jeder will in der oberen Liga mitspielen. Wenn ich mich als Unternehmer für ein anspruchsvolles Betriebsleben entscheide, brauche ich bestimmte Kenntnisse und eine Struktur, die mir erlaubt, ein Netzwerk von Partnern und Beratern zu pflegen, die mir bei Fragen weiterhelfen. Der LVH, bei dem ich übrigens lange tätig war, und wir Berater möchten ja mit unserem Fachwissen helfen, die Probleme der Handwerker zu lösen und sie für neue Herausforderungen fit zu machen. mb
Mit Erfolg zum nächsten
t kenn n l e innt! Reg Wer
BASISWISSEN GESETZLICHE GRUNDLAGEN ALLGEMEIN FR, 20.01.2012 – 9:00 – 13:00 UHR DAS WIRTSCHAFTLICH GÜNSTIGSTE ANGEBOT
SA 21.01.2012 – 9:00 – 13:00 UHR WORKSHOP FR 27.01.2012 – 9:00 – 13:00 UHR SIMULATION EINER ELEKTRONISCHEN VERGABE
SA, 28.01.2012 – 9:00 – 13:00 UHR BZW. 14:00 – 18:00 UHR (je Teilnehmer ½ Tag in Kleingruppe)
PRAXIS - IM EIGENEN BETRIEB Konkrete Ausschreibung, Organisation der Ausschreibung und Eingabe der Angebote ins elektronische Portal
INFO-VERANSTALTUNG AM 12.01.2012 UM 19:00 UHR IM LVH BOZEN
Externer Partner: PRONORM Consulting GmbH Dr. Paulina Schwarz, Dr. Ulrich Raffeiner Ort: LVH Bozen, EDV-Modul in Industriezone Bozen und im eigenen Betrieb Informationen: 0471/323225
Anmeldungen: per Mail an innovation@lvh.it Anmeldeschluss: 16.01.2012 (begrenzte Teilnehmerzahl – Reihung nach Eingangsdatum; LVH-Mitglieder werden bevorzugt)
Konsortium Plose: zwei Baulose frei! (ar) Für den Gewerbebau „Plose“ in Vahrn (Gewerbezone ExSader-Kaserne) sind noch zwei Baulose frei: ein Baulos im Parterre mit rund 480 m2 Fläche, dazu einem Vorplatz und 120 m2 Freifläche; ein Baulos im ersten Stock mit rund 260 m2 Fläche; Parkplätze jeweils vorhanden. Informationen: LVH-Büro für Baukonsortien, Armin Ragginer, Tel. 0471 323230, baukoordination@lvh.it.
Der geplante Gewerbebau „Einstein“ in Bozen Süd geht in die Planungsphase.
Konsortium in Planungsphase Einstein: Die Mitglieder des Konsortiums „Einstein“ haben bei der letzten
Vollversammlung das Projekt für den geplanten Gewerbebau in Bozen Süd mit großer Mehrheit genehmigt.
it der Genehmigung kann nun die detaillierte Planung und Zuweisung der einzelnen Baulose an die Mitglieder beginnen. Auf insgesamt rund 7000 Quadratmeter Fläche werden auf vier Stockwerken die Baulose auf die Bedürfnisse der interessierten Mitglieder zugeschnitten. Jeder Stock ist mittels einer Rampe auch für
Fahrzeuge zu erreichen. Während im Erdgeschoss die verschiedenen Baulose mit einer Gesamthöhe von insgesamt sieben Meter geplant werden, beträgt die Raumhöhe im zweiten und dritten Stock jeweils 4,50 Meter. Im letzten Stockwerk sind mehrere Dienstwohnungen und Büroeinheiten mit einer Höhe von insgesamt drei Meter geplant. Vorteilhaft
ist außerdem, dass in jedem Stockwerk zahlreiche Parkplätze vorgesehen sind. Zusätzliche Parkmöglichkeiten werden im Tiefgeschoss für rund 100 Fahrzeuge geplant. Das Konsortium nimmt noch neue Mitglieder auf. Informieren Sie sich unverbindlich beim LVHBüro für Baukonsortien: Armin Ragginer, Tel. 0471 323230, baukoordination@lvh.it. ar
Die Zukunft des Wirtschaftsstandortes Südtirol hängt auch vom Vorhandensein einheimischer Ressourcen ab. Im Tourismus zum Beispiel spielt die Ressource Landschaft eine mitentscheidende Rolle.
m kulturellen Bereich liegt der Wert eines Gebietes auch in seinen Kunstdenkmälern und ihrer Geschichte. Nach ähnlichen Kriterien können auch Südtirols Wasserressourcen eingestuft werden. Südtirols Wasserkraft ist eine kostbare Ressource. Die Zukunft im Energiebereich gehört der erneuerbaren und sauberen, nicht die Umwelt belastenden Energie. Also auch der Wasserkraft. Südtirol ist reich an Wasserkraft. In der Vergangenheit stand diese Ressource nur zu einem geringen Teil der hiesigen Bevölkerung zur Verfügung, der größte Anteil wurde von zwei italienischen Konzernen nach Süden abge-
zweigt. Die Südtiroler Politik ist seit Jahrzehnten bemüht, die Kontrolle über die Ressource Wasser ins Land zurückzuholen. Dieses Ziel zu erreichen, wurde die Südtiroler Elektrizitätsaktiengesellschaft SEL AG beauftragt. Im Jahr 2000 hat die SEL 50 Prozent Anteil an den beiden EDISON-Kraftwerken Kastelbell-Tschars und Glurns übernommen. Im April 2008 folgten 60 Prozent Anteil an weiteren sieben Großkraftwerken der EDISON. 2010 kamen 60 Prozent Anteile aller vormaligen großen und kleinen ENEL-Kraftwerke hinzu. Jetzt kommt der nächste gro-
ße Schritt: Nach zähen Verhandlungen hat die SEL eine „Option“ auf die restlichen 40 Prozent EDISON-Anteile erreicht. Innerhalb eines Jahres werden die vormaligen EDISON-Kraftwerke zu 100 Prozent von der SEL übernommen. Man kann sagen, dass diese Rückholung
für Südtirol massive Standortstärkung und energiepolitische Zukunftssicherung bedeutet. Diese Erfolge der SEL sind wesentlicher Bestandteil der Leistungen, welche unser Land wirtschaftlich und sozial in den letzten Jahrzehnten gefestigt und fit für die Zukunft gemacht haben.
Neu: Zusatzversicherung Alle in die SLBK eingeschriebenen Firmeninhaber erhalten ab 1. Jänner 2012 eine kostenlose Lebensversicherung.
b dem 1. Jänner 2012 erhalten die gesetzlichen Vertreter aller Firmen, die in die Südtiroler Landesbauarbeiterkasse (SLBK) eingeschrieben sind, einen zusätzlichen Versicherungsschutz bei Unfall oder Krankheit. Dieser Dienst kann durch die sparsame und effiziente Verwaltung der Kasse den Mitgliedern ohne zusätzliche Kosten angeboten werden. Der Verwaltungsrat der SLBK möchte hiermit den Firmeninhabern oder deren Hinterbliebenen eine kleine finanzielle Hilfe für besonders schwere Zeiten zusichern. Wichtig zu betonen ist, dass die SLBK der Versicherungsnehmer ist und
somit keine weiteren Aktivitäten des Firmeninhabers notwendig sind. Zudem bleibt selbstverständlich die SLBK der erste Ansprechpartner, sollte es zu einem Leistungsfall kommen. Die technischen Details zu der Versicherung sind wie folgt: Versichert sind alle gesetzlichen Vertreter jener Firmen, welche in die SLBK eingeschrieben sind. Der Versicherte kann auf einen ganztägigen Versicherungsschutz zählen, und zwar für den Todesfall bei Unfall oder auch Krankheit. In beiden genannten Fällen beläuft sich die versicherte Summe auf 25.000 Euro. Falls der Firmeninhaber Opfer eines Unfal-
TransOpt in den Bezirken Warentransport: Das Konsortium TransOpt wurde bei
drei Informationsabenden in den Bezirken vorgestellt.
les sein sollte und dabei eine dauerhafte Invalidität von mindestens 60 Prozent erleidet, wird ihm eine aufwertbare Leibrente von jährlich 3000 Euro ausbezahlt. Durch die Einführung dieser zusätzlichen Prämien hofft der Verwaltungsrat, den Firmeninhabern einen lange gehegten Wunsch zu erfüllen, der vor allem für Kleinund Mittelbetriebe eine sehr einfache Möglichkeit ist, sich zusätzlich abzusichern. Selbstverständlich haben alle Firmeninhaber, die künftig zur SLBK wechseln, denselben Versicherungsschutz. Für eventuelle Fragen steht das Büroteam der SLBK gerne zur Verfügung. mt
Auszahlung des Weihnachtsgeldes (mt) Die SLBK zahlt Anfang Dezember die Weihnachtsgelder an die Arbeiter aus. Auch für das heurige Jahr gab es zwei verschiedene Auszahlungsarten, entweder direkt auf das Bankkonto des Arbeiters oder ansonsten als Posthinterlegung, einzulösen bei sämtlichen Postämtern in Italien. Die SLBK wünscht sämtlichen Arbeitern und Handwerksbetrieben eine schöne und besinnliche Weihnachtszeit.
Massagekurse Schönheitspfleger: Die italienische Berufsschule für Industrie und Handwerk, „L. Einaudi“ veranstaltet Massagekurse im Dezember und Jänner.
er erste Kurs findet Samstags am 10. und 17. Dezember, jeweils von 9–13 und von 14–18 Uhr statt. In Summer geht der Kurs über 16 Stunden und kostet 75 Euro. Der zweite Kurs findet – bei gleichen Kosten und gleicher Stundenzahl – immer Samstags am 21. und 28. Jänner 2012 von 9–13 und von 14–18 Uhr statt. Dozent ist jeweils der Spezialist für Massagetherapie, Romeo Dal Lago. Informationen und Anmeldung beim Kursbüro der der Berufsschule unter Tel. 0471 414421 (9-13 Uhr). te
nteressierte Frächter und Transporteure erhielten bei den Informationsabenden in Bozen, Schlanders und Bruneck Auskunft über Aufbau, Ziele und Tätigkeiten des Konsortiums. Insbesondere wurden neue Dienstleistungen und Märkte angesprochen und diskutiert. Interessierte Transportbetriebe, die mit dem Konsortium TransOpt zusammenarbeiten möchten, können sich beim Konsortium melden: Tel. 0471 323333, transopt@lvh.it. te Der Handwerker Dezember 2011
EU-Richtlinien in Italien empörend Maler und Lackierer: Der Eurokreis der Maler traf sich im Herbst in Südtirol. Thema
PROGRESS lädt Maurer zur Lehrfahrt
(mb) Die Reise ging über Trient zum Gardasee. Ziel war es, drei Projekte aus Betonfertigteilen von PROGRESS zu besichtigen. Essepi, die Produktionshalle für KLH-Platten in Cavedine, wo in fünf Wochen Bauzeit 30.000 m3 Fläche in Betonfertigteilen (Progress Thermowand) realisiert wurden Olivenheim, eine hochwertige Wohnanlage in Arco, bei der die Untergeschosse, Garagen und Keller mit Doppelwand und Elementdecken realisiert wurden; Garda Exklusive Resort, eine exklusive Ferienanlage in Peschiera, bei der die Untergeschosse, Garagen und Keller komplett mit Betonfertigteilen realisiert wurden, und zwar Doppelwand mit „weißer Wanne“, Thermowand, Elementdecken.
des traditionellen Treffens zwischen Kollegen aus Karlsruhe, Straßburg, Basel und Südtirol waren die bürokratischen Hindernisse bei der Ausübung des Berufs in Italien.
ie Kollegen aus Deutschland und der Schweiz staunten nicht wenig, als sie die Präsentation vom Gastgeber Rudolf Dantone, Obmann der Maler und Lackierer, verfolgten. Er listete die Auflagen auf, die ein Handwerksbetrieb bei jeder Arbeit zu erledigen hat. „Wir haben regelrecht mit Auswüchsen ‚à la italiana’ zu tun,“ klagte Dantone. „Das ist für die unternehmerische Motivation sehr hemmend und für die wirtschaftliche Entwicklung eines Landes kontraproduktiv“, so der Obmann. „Es kann nicht sein“, empört sich Dantone, “dass ein Fehler in den Unterlagen strenger bewertet wird, als ein tatsächlich gefährlicher Konstruktionsfehler des Gerüstes.“ Dem Treffen wohnten LVH-Vize-
präsident Martin Haller und L.-Abg. Hanspeter Munter bei, die die Aussagen des Obmanns bekräftigten. Ebenfalls mit dabei waren die Direktorin der Berufsschule Schlanders, Virginia Maria Tanzer, die über die Ausbildung berichtet hat, und Fachlehrer Bruno Giongo.
Eurokreis der Maler
Die Berufsgemeinschaft der Maler und Lackierer Südtirols und die Malerinnung von Karlruhe in Baden Württemberg pflegen seit Jahrzehnten enge Kontakte. Vor fünf Jahren wurde eine Wanderausstellung der besten Meisterprüfungsarbeiten ins Leben gerufen, die abwechselnd in einem anderen europäischen Land stattfindet. In Bozen wurden die Arbeiten der frischgebackenen Maler-
Hohe Bürokratie nur in Italien (mb) Ein Malerbetrieb muss in Italien vor Beginn einer Arbeit folgende Dokumente vorlegen: 200 Seiten für den ESP (Einsatzsicherheitsplan), 30-40 Seiten Gerüstplan „Pimus“, 30-40 Seiten für die Zertifizierung des Gerüstes 7-8 Bescheinigung für die Kurse über Arbeitssicherheit der Mitarbeiter am Bau Diese Form der Zettelflut kennen ähnliche Malerbetriebe anderer EU-Länder nicht.
meister an der Berufsschule Bozen installiert. Um die Zusammenarbeit zu intensivieren, gründeten die Obmänner der Innungen von Karlsruhe, Straßburg im Elsass, von Basel in der Schweiz und Bozen in Südtirol vor drei Jahren im Europäischen Parlament in Straßburg den Eurokreis der Maler. Die Treffen finden regelmäßig in einem anderen Land statt. „Sie sind als wichtige Netzwerkarbeit zu verstehen“, erklärt Obmann Dantone, „die in unserer globalen Zeit für das Weiterkommen des Berufs sehr nützlich sind.“
Im Jänner in Karlsruhe
Das nächste Treffen ist in Karlsruhe geplant. Dort findet die traditionelle Ausstellung „Meister in Form und Farbe“ statt.
Die Kollegen aus dem Ausland waren vom Programm des Gastgeberlandes regelrecht begeistert. Der Berufsbeirat wartete mit einer Dolomitenrundfahrt bei herrlichem Herbstwetter, einem Besuch im jüngsten Messner Mountain Museum in Bruneck und mit einer gemütlichen Törggelenpartie in Vahrn auf. Margareth Bernard
Spezialisten für antike Kachelöfen Hafner: Die Berufsgemeinschaft fördert die Spezialisierung von Hafnern im Bereich der Restaurierung und Instandsetzung antiker Kachelöfen.
Tiefbauer: Bagatelleingriffe und Lagerplätze
n Zusammenarbeit mit den Hafnerinnungen aus Tirol, Vorarlberg und Salzburg findet im kommenden April ein einwöchiger Kurs an der Universität Innsbruck statt, dem im Jahr darauf ein vollwertiger universitärer Lehrgang folgen wird. „Drei Südtiroler Hafner werden an dem Lehrgang teilnehmen und eine hochqualifizierte Ausbildung erhalten“, berichtet Obmann Stefan Theil. Der Lehrgang war kürzlich Thema eines Treffens in Bozen mit Theil, den Innungsobmännern Erich Moser und Hubert Ratz, dem Innsbrucker Universitätsprofessor Harald Stadler und der Direktorin des Landes-
Treffen im Ansitz Rottenbuch in Bozen zum Thema Restaurierung antiker Kachelöfen: (v. l.) Erich Moser, Professor Harald Stadler, Waltraud Kofler Engl, Stefan Theil und Hubert Ratz
amtes für Bau- und Kunstdenkmäler, Waltraud Kofler Engl. Der Lehrgang dauert eineinhalb Jahre und umfasst Themenbereiche wie Materialkunde, Funktionsweise, Bestandsaufnahme und Stil-
kunde von Kachelöfen. „Die Absolventen des Lehrganges werden für die Restaurierung, Instandsetzung und Wartung antiker Kachelöfen hervorragend ausgebildet sein“, unterstrich Theil. te
(mb) Der Obmann der Tiefbauer Anton Maier, Vizeobmann Alois Fischer und Josef Klapfer, Berufsbeiratmitglied trafen vor kurzem Landesrat Michl Laimer. In der Aussprache ging es um die Themen Bagatelleingriffe und Lagerplätze in den Gemeinden.
Kachelöfen im Trend Hafner: Die Südtiroler Hafnermeister steht für handwerkliche Qualität und höchste
berufliche Qualifikation und machen im Rahmen einer Werbekampagne mit Inseraten und Radiospots diese Werte sicht- und hörbar.
as Knistern des Feuers, dazu wohlige Wärme und ein gemütliches Beisammensein – für Besitzer eines Kachelofens verwandeln sich lange Winterabende in Stunden des Wohlfühlens und der Entspannung. Fachgerechte Planung und Bauausführung und eine sorgfältige Wartung sind unverzichtbare Voraussetzungen für das optimale Funktionieren des Kachelofens. Stefan Theil, Obmann der Berufsgemeinschaft der Hafner im LVH, betont, dass neben architektonischen Aspekten ein Kachelofen gesunde Strahlungswärme und eine wohlige Atmosphäre erzeugt. Zudem, so Theil, wird er mit Holz
betrieben, also einem nachwachsenden und CO2-neutralen Rohstoff, der unabhängig von internationalen Energiepreisen ist. Überdies ist der Kachelofen umweltfreundlich und sparsam im Verbrauch. Doch fachgerechte Wartung und korrektes Heizen sind für ein langes Ofenleben unabdingbar.
Obmann Theil informiert, dass die Hafner als Berater über verschiedene Bauweisen, Wärmeabgabe und Speicherdauer des Kachelofens Bescheid wissen. Der Speichergrundofen besticht beispielsweise durch eine
milde Strahlungswärme, einen günstigen Verbrauch und lange Nachlageintervalle. Ein Speicherkamin liefert, ähnlich wie ein Grundofen, eine angenehme Wohlfühlatmo-sphäre, hat aber eine geringere Speicherdauer. Durch den verringerten Energieverbrauch bei Neubauten kann der Kachelofen als Ganzhausheizung konzipiert werden und folglich den gesamten Wärmebedarf des Gebäudes decken. Ihren Hafner finden Sie schnell und einfach im Internet auf Südtirols Handwerkersuchseite www.meinhandwerker.lvh. it. mb
Die Kampagne der Hafner IHR KACHELOFEN
��umweltfreundlich, ��gesundheitsfördernd, ��sparsam im Verbrauch, ��unabhängig von anderen Energieträgern
Garant für die richtige Wahl des Kachelofens und die fachliche Beratung für jede Heizanlage mit Holz, die saubere und sparsame Verbrenn ung und die einfache Bedienung ist der Südtiroler Hafnermeister.
Den nächsten Hafnermeister in Ihrer Nähe ﬁnden Sie unter www.meinhandwerker. it
Inserate, Radio und TVSpots machen die Hafner und ihr Fachwissen Südtirolweit sichtbar. Der Handwerker Dezember 2011
(mb) Das Projekt verfolgt das Ziel, ein unvollständiges Fertigmöbel, einen halben Tisch, entworfen von Stefanie Schönheinz, einer Studentin der Fakultät für Design und Künste, in Zusammenspiel von Kunde und Tischler in seine endgültige Form zu bringen.
Susanne Barta, freie Journalistin, Bozen Michaela Braesel, Kunsthistorikerin, Handwerkskammer für München und Oberbayern Fulvio Giorgi, Architekt, Bozen Silke Kahl, Innenarchitektin, München Giorgio Morelato, Präsident des MAAM Museo delle Arti Applicate del mobile contemporaneo, Fondazione Aldo Morelato, Cerea (Verona) Martin Oberhauser, Designer, Bozen Marion Piffer Damiani, Präsidentin der „Stiftung Museion“, Bozen Kuno Prey, Professor für Produktdesign, Fakultät für Design und Künste, Freie Universität Bozen Stefanie Schönheinz, Designerin, Bozen/München Laurenz Stockner, Kunstschmied, St. Andrä
Unvollständiges wird vollkommen Tischler: Nach dem Abgabetermin der Wettbewerbsstücke Mitte November geht das Kooperationsprojekt „halb2“ zwischen der Berufsgemeinschaft der Tischler und der Fakultät für Design und Künste der Universität Bozen in die nächste Runde.
us den eingesandten Objekten wird eine Jury Anfang Dezember die zehn besten Gesamtmöbel nach den Kriterien Innovation, Kreativität und handwerkliches Können ermitteln. Diese Unikate werden auf der Einrichtungsfachmesse „Arredo“ im März 2012 mit den dahinter stehenden kreativen Köpfen präsentiert. Was hat die Teilnehmer dazu bewegt, am Wettbewerb teilzunehmen? Die Redaktion hörte sich um.
Öffentlichkeit die Ideenvielfalt der Tischlerbetriebe zu präsentieren. Überhaupt sollen die Menschen wissen, dass es Tischler noch gibt und welches Potential in ihnen steckt, meint Mittelberger, der das Wettbewerbsstück für einen Kunden entwickelt hat und auf die Ideen der Kollegen sehr gespannt ist. Für Mittelberger sollten ähnliche Wettbewerbe immer wieder stattfinden, um den Tischlern mehr Sichtbarkeit zu geben und die fruchtbringende Zusammenarbeit mit Architekten und Designern zu vertiefen.
Matthias Resch (im Bild) der Firma Tischlerplus in Blumau meint, es sei einerseits wichtig, für das Tischlerhandwerk auf sich aufmerksam zu machen, andererseits interessant, sich mit anderen Kollegen zu messen. Resch hat mit dem Einrichtungsplaner Arnold Dapunt (im Bild) zusammengearbeitet und die Aufgabenbereiche strikt getrennt: Der Planer war für das Design zuständig, und die Tischlerei für die Fertigung. Die größte Herausforderung ist laut Resch, etwas zu schaffen, das funktionell und ästhetisch ist. „Wir haben uns für ein sehr schlichtes und unspektakuläres Möbel entschieden“, beschreibt Resch den Anspruch beider Partner am Unikat, „das aber beliebig weiterentwickelt werden kann“.
Für Tischler Reinhold Stoll (im Bild) aus Welsberg-Taisten steht die Frage im Mittelpunkt, welchen Nutzen und welchen Sinn wir dem Bestehenden geben. Bei der Möbelgestaltung geht Stoll gern unkonventionelle Wege. Für ihn bestand die Herausforderung von „halb2” darin, „einen neuen Weg in der Herangehensweise einzuschlagen“. Die Suche nach dem Material, Neues auszuprobieren, überhaupt Wettbewerbe findet er spannend, „da in der täglichen Arbeit das Erdenken manchmal zu kurz kommt“. Für Stoll ist das Thema Öffentlichkeitsarbeit für das gestaltende Tischlerhandwerk eine der Kernaufgaben der Berufsgemeinschaft.
Robert Mittelberger (im Bild) der Tischlerei und Drechslerei ROL hat bereits Erfahrung mit dem Yin-Yang-Wettbeweb der Berufsgemeinschaft 2001 gesammelt. Er findet es wichtig, der
Die Neugierde motivierte Renate Kofler (im Bild) der Tischlerei Alois Kofler aus Deutschnofen, am Wettbewerb teilzunehmen. Die Ideen dazu schöpfte sie im
Gespräch mit den Mitarbeitern und mit den Familienmitgliedern. Ein wichtiges Thema war dabei, den Betrachtern einen Anstoß zum Nachdenken zu geben, dem Objekt einen Erkennungswert, einen Sinn zu geben. Die große Frage war, was heute zeitgemäß ist. Matthias Lobis (im Bild) der Tischlerei Thomas Lobis (Ritten) sieht vor allem den Werbeeffekt im Wettbewerb. Die Idee entwickelte er im Alleingang. Er würde sich freuen, wenn „für die Erstplatzierten ein Preisgeld ausgeschüttet werden könnte“. Er scheut die Konkurrenz nicht, war er doch selbst auf der Internationalen Handwerksmesse München unter den prämierten Ausstellern. Er würde sich gerne weiter mit Tischlerkollegen aus dem Ausland messen. Gerhard Tribus (im Bild) führt eine kleine Tischlerei in Andrian. „Ein Wettbewerb ist für einen Kleinbetrieb eine gute Chance, um sichtbarer zu werden“, sagt er. Sehr interessant findet er die Zusammenarbeit mit der Fakultät für Design und Künste. Das Projekt entwickelte er gemeinsam mit einem Kunden. „Eine richtige Herausforderung ist es, einen Konsens der Ideen zu finden und die Zufriedenheit aller Beteiligten bei der Umsetzung der Vorstellung zu erreichen“, betont Tribus. Deswegen findet er Wettbewerbe an sich sehr spannend. Sie bieten den Teilnehmern, neue Kontakte zu knüpfen und sich einmal zu präsentieren, unterstreicht Tribus. Margareth Bernard
Lehrlinge im Wettbewerb Tischler: Die Berufsgemeinschaft hat die 14. Auflage des Landeslehrlingswettbewerbes auf der Herbstmesse Bozen veranstaltet.
ehrlinge des ersten, zweiten und dritten Lehrjahres – insgesamt 18 – zeigten an den drei Wettbewerbstagen ihr Können (Erstplatzierte siehe Randtext). Obmann Kurt Egger lobt den Leistungswillen der jungen Tischler. „Mit dem Wettbewerb möchten wir auf den Beruf des Tischlers aufmerksam machen und junge Leute für diesen interessanten und kreativen Beruf begeistern.“ Der Wettbewerb fand in Zusammenarbeit mit dem Amt für Lehrlingswesen und Meisterausbildung statt. Die Preise wurden von der Bilateralen Körperschaft des Handwerks zur Verfügung gestellt. Bei der Preisüberga-
Starke Tischlerkultur
Landeslehrlingswettbewerb der Tischler auf der Bozner Herbstmesse
be gratulierten der Direktor der Landesabteilung Berufsbildung, Hartwig Gerstgrasser, Amtsdirektorin Cäcilia Baumgartner, die Berufsbeiräte der Tischler, LVH-Vizedirektor Walter Pöhl und Friedrich Wieser, stellvertretender Tiroler Innungsmeister der Tischler. te
• Erstes Lehrjahr: Robert Seeber, Gais (Tischlerei Leico, Gais) • Zweites Lehrjahr: Daniel Rabensteiner, Sarnthein (Tischlerei Gasser, Sarnthein) • Drittes Lehrjahr: Daniel Paris, Schlanders (Tischlerei Ratschiller Paul, Goldrain)
(mb) Südtirol ist geprägt durch eine starke und traditionsreiche Tischlerkultur. Einzelstücke sind immer beliebter. Trotzdem steckt die Tischlerbranche in der Krise. Da hilft nur eines: Die Tischler müssen sichtbarer werden. Und das gelingt durch „halb2 – Design & Tischler“, eine Initiative der Fakultät für Design und Künste der Freien Universität mit der Berufsgemeinschaft der Tischler im LVH, auf innovative Weise.
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Restauratoren: Fahrt zur „Monumento“ (mb) Die Berufsgemeinschaft der Restauratoren organisiert Samstag, 14. Jänner eine Fahrt zur Denkmalpflegemesse „Monumento“ nach Salzburg. www.monumento.at/ Infos und Anmeldung beim LVH, Mirko Cutrì, Tel: 0471 323 308 oder per E-Mail: mirko. cutri@lvh.it
Waldarbeit: Zukunftsperspektiven Die Waldarbeiter sind Dienstleister für Waldeigentümer, direkte Partner der Sägewerker und somit wesentliche Akteure in der Wertschöpfungskette Holz.
m die Zusammenarbeit zwischen den Branchen, mit denen die Waldarbeit zu tun hat, zu verbessern und die langfristige Entwicklung der Waldarbeit auszuloten, hat der Cluster Holz & Technik im TIS innovation park kürzlich gemeinsam mit dem LVH Vertreter aller im Kontext der Waldarbeit tätigen Akteure zu einer Zukunftswerkstatt eingeladen. Auf mögliche Zukunftsszenarien in der Waldarbeit ging Paolo Bertoni vom TIS in seinem Eingangsstatement ein. Die zumeist kleinstrukturierten heimischen Schlägerungsunternehmen müssten sich in Zukunft wohl noch mehr spezialisieren, um wettbewerbsfähig zu bleiben, so Bertoni. Alois Frank und Josef Taschler, Obmänner der Berufsgemeinschaft der Waldarbeiter und der Sägewerker, unterstrichen die Notwendigkeit einer noch besseren Zusammenarbeit aller im Bereich des Rohstoffes Holz tätigen
Akteure. Dem pflichtete auch Franz Tauferer, der Präsident des Maschinenrings, bei. Dieser unterstrich auch das große Potenzial des Rohstoffes Holz gerade für bäuerliche Betriebe, welches es gemeinsam mit den in diesem Bereich etablierten Unternehmen zu bergen gelte. Alle Teilnehmer waren sich einig, dass eine spezifische Ausund Weiterbildung die zuletzt wieder häufiger aufgetretenen Arbeitsunfälle in der Waldarbeit drastisch senken könnte. Dieser Punkt stand daher ganz oben auf der Prio-ritä-
tenliste der Teilnehmer. Weitere Punkte waren eine verstärkte Imagepflege und die Verbesserung der Betriebsorganisation. „Neue Modelle zur Sicherung und Organisation der Jahresnutzungen bei Waldeigentümern sind ein wesentlicher Bestandteil zur Entwicklung der Schlägerungsunternehmen, die damit auch ihre Auslastung besser planen könnten“, betonte Frank. „Die Zukunftswerkstatt war ein Schritt in die richtige Richtung und sollte für alle Berufe im Bereich der Wertschöpfungskette Holz. TIS/mb
Tischler informieren sich über neue Produkte Die RSO-Group aus Österreich lud die Tischler Südtirols zu einem Informationsabend ein, um das neue Softwarekonzept kennenzulernen.
or kurzem hat die RSO-Group erstmals ihr neues Softwarekonzept basierend auf Autocad im Haus des Handwerks in Bozen präsentiert. Das Interesse war groß. Vertriebsleiter Klaus Pixner, der für Südtirol/Italien zuständig ist, gab gemeinsam mit seinen Partnern der RSO-Group einen umfassenden Überblick
über die Möglichkeiten im Bereich der 3D-Planung, Visualisierung und Produktionssteuerung. Es wurden in kurzer Form alle Module der RSO-Planungssoftware vorgestellt und anschließend eine direkte Übergabe von verschiedenen Planungselementen in ein Stücklistenprogramm gezeigt. Ebenfalls wurde die Ansteue-
rung einer CNC-Fräse mit RSO-Teilen in sehr einfachen Arbeitsschritten simuliert. Für sehr spezielle Fragen war der Softwareentwickler des RSO-Planungsmoduls, Christian Rößl, anwesend. Weitere Informationen unter www.rso-group.it oder bei Klaus Pixner direkt unter Tel. 349 3303832 oder an k.pixner@rso-group.it.
Gesellenbriefe vergeben An der Brixner Landesberufsschule für das Gast- und Nahrungsmittelgewerbe haben im vergangenen Schuljahr 109 Lehrlinge und 34 Berufsfachschüler aus den Bereichen Service, Küche, Metzgerei, Bäckerei und Konditorei ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen.
m diesen besonderen Moment des Übergangs von einem Lebensabschnitt in den nächsten zu würdigen, lud die Direktorin Brigitte Gasser Da Rui alle Absolventen/-innen zur feierlichen Diplomverleihung an der Schule ein. Nach einer herzlichen Begrüßung übergab die Direktorin dem Bereichsleiter der Deutschen Berufsbildung, Hartwig Gerstgrasser, das Wort. Dieser verwies auf aktuelle Themen der Berufsbildung wie etwa die Überarbeitung des Lehrlingsgesetzes auf nationaler Ebene sowie die intensiven Vorbereitungsarbeiten für ein
4. und 5. Ausbildungsjahr mit dem Ziel Matura. Auch lud er die Jugendlichen ein, das Geleistete zu genießen und nach vorn zu schauen. „Ihr habt berufliche Kompetenzen und grundlegende Schlüsselqualifikationen erworben. Setzt auf eure Stärken und ihr werdet euren Weg machen.“ Die Amtsdirektorin für Lehrlingswesen und Meisterausbildung, Cäcilia Baumgartner, beglückwünschte die Absolventen/innen zum erfolgreichen Abschluss. „Für euch beginnt ein neuer Lebensabschnitt, in dem ihr beruflich eine neue Rolle mit zunehmend mehr Verantwortung einnehmen werdet.
Ihr seid nicht mehr Lehrlinge, sondern Fachkräfte.“ Unterstützt durch Vertreter der Berufsverbände und Behörden überreichte Brigitte Gasser Da Rui den Jugendlichen die verdienten Diplome. Absolventen/-innen mit besonders guten Leistungen erhielten als Zeichen der Anerkennung ein Sachbuch geschenkt. Die Feier – musikalisch umrahmt vom Klarinettenquartett der Musikschule Brixen (Leitung: Sepp Fischnaller) – endete mit einem Aperitif-Empfang, bei dem die Gäste mit Köstlichkeiten aus Küche und Keller verwöhnt wurden.
EU erlaubt Süßstoff Stevia
(mb) Stevia ist der natürliche Süßstoff, der aus den Blättern der in Paraguay wachsenden Pflanze Stevia rebaudiana gewonnen wird und soll bis zu 300-mal süßer sein als Zucker. Dieser Süßstoff ist künftig auch in der EU erlaubt. Die EU-Kommission genehmigte in Brüssel die Verarbeitung des natürlichen Süßungsmittels Steviolglycosid in Lebensmitteln, nachdem die Mitgliedsstaaten im Sommer zugestimmt hatten.
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Mit freundlicher Unterstützung AUTONOME PROVINZ BOZEN SÜDTIROL
Eine Initiative des Südtiroler AutogewerbeVerbundes
Glaser: Vor kurz fand eine Aussprache zwischen Vertretern der Glaser und Landesrat Florian Mussner statt.
Alles Gute zum Siebzigsten, Herr Landeshauptmann!
(te) Eine Delegation der Kaminkehrer überbrachte Landeshauptmann Luis Durnwalder die Glückwünsche zum siebzigsten Geburtstag. In Anwesenheit von LVH-Präsident Gert Lanz wünschten Obmann Richard Schupfer und Beirat Christian Resch dem Landeshauptmann alles Gute und viel Kraft und Gesundheit. Als Geschenk überreichten sie Durnwalder eine Skulptur in Form einer hölzernen Leiter mit traditionellen Kaminkehrerwerkzeugen.
TV-Film „Sicher ist sicher“
(te) Kaminkehrer, Berufsfeuerwehr und Landesfeuerwehrverband haben einen Film über den sicheren Umgang mit Öfen und Herden gedreht. Der Film wurde im Rahmen der Sendereihe „Sicher ist sicher“ im RAI – Sender Bozen ausgestrahlt.
Glasereibetriebe bei Ausschreibungen
ir Glaserbetriebe sollen stärken bei den Ausschreibungen berücksichtigt werden“, das ist der einhellige Wunsch der Handwerker. Um die Spezialisierung des Glaserhandwerks sichtbarer zu machen, fand vor kurzem eine Aussprache mit dem zuständigen Landesrat Florian Mussner statt. Obmann Carlo Madia und Vizeobmann Peter Pfanzelter bedauern, dass zwar die Glaser das Richtpreisverzeichnis mitgestalten, sie aber bei den Ausschreibungen nicht mit einbezogen werden. „Leider werden bei der Verlegung der Gläser meist nur Hilfsarbeiter herangezogen,“ so Pfanzelter weiter, „und wir mit speziel-
Von links: Vizeobmann Peter Pfanzelter, Dr. Georg Tengler – Direktor des Amts für Bauaufträge, Landesrat Florian Mussner, Obmann Carlo Madia und Patrizia Gamper, verantwortliche Mitarbeiterin für die Glaser im LVH.
ler Ausbildung nicht ein Mal gefragt.“ In einem Schreiben sicherte Landesrat Mussner zu, dass kleine Arbeiten, bei welchen Glaserarbeiten den Hauptteil darstellen, durch Direktaufträge vergeben werden. Von Vorteil ist jedoch die Zusammenschließung in Bietergemeinschaften
mit anderen am Bau tätigen Handwerkern wie Baumeistern, Tischlern, Schlossern oder Zimmerern. Bei Qualitätsausschreibungen größerer Arbeiten soll in Zukunft, so das Ergebnis der Aussprache, auch die Qualifikation der Facharbeiter für Glaserarbeiten bewertet werden. mb
Brennstoffmessung im Fokus Kaminkehrer: Die Berufsgemeinschaft hat eine Schulung zum Thema Holzverbrennung organisiert.
ie Schulung diente als Vorbereitung für die Festbrennstoffmessung, die im kommenden Jahr in Kraft tritt. Bei Anlagen mit einer Leistung von über 35 Kilowatt sieht der Gesetzgeber vor, dass ein Kaminkehrer die Abgasmessung durchführt. „Wir bereiten uns durch Praxisschulungen auf die Messungen vor“, erklärt Obmann Richard Schupfer. Die Schulung fand in Zusammenarbeit mit der Firma Ökofen, einem österreichischen Kesselhersteller, in Naturns statt. Die Teilnehmer führten praktische Abgasmessungen an Pellets-
Teilnehmer und Referenten der Schulung
heizungen durch. Weiters wurden Verbrennungsvorgänge bei Pelletsheizungen und Probleme, die dabei auftreten können, behan-
delt. Der Inhaber der Firma Ökofen, Michael Schnarf, gab spezifische Anleitungen für die Reinigung und Abgasmessung der Kessel. te
Planung von Elektroanlagen Elektrotechniker: Vor kurzem fand ein CEI-Kurs über die technischen Normen von
Elektroanlagen im Haus des Handwerks statt. 25 Teilnehmer, Handwerker und Planer, konnten neue Erkenntnisse gewinnen. Im Frühjahr 2012 sind weitere Kurse geplant.
rei anspruchsvolle Seminartage fesselten interessierte Fachleute des Elektrohandwerks und der Planung von elektrischen Anlagen an die Schulbank. Für die Realisierung einer Niederspannungsanlage müssen Berechnungen und Pläne erstellt werden, gleichzeitig ist die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben und technischen Normen zwingend erforderlich. In diesem Seminar, das in Zusammenarbeit mit dem „Comitato elettrotecnico italiano“ von den Referenten Dr. Ing. Antonio Porro und Faching. Luigi Muzzini abgehalten wurde, wurden alle Phasen
der Projektierung einer Elektroanlage dargestellt. u. a. von der Analyse des Gebäudes und den Nutzungszweck der Anlage über die Dimensionierung der Anlage, die Auswahl der Anlagenteile, die Ausarbeitung sämtlicher Dokumente und das Erstellen eines Zeitplans. Diese Themen wurden ergänzt durch aktuelle Informationen über Ausschreibung und Verträge, Pflichten bei der Bauleitung, Unterschiede zwischen öffentlichen und privaten Vergabeverfahren, Kontrollen und Bauabnahme. Ein weiterer Teil widmete sich dem Umgang mit strittigen Sachlagen, das heißt, die Teilnehmer wurden angeleitet,
Kurs für Feurungskontrolleure
Fehler von vornherein zu vermeiden und sich nicht in der komplexen Welt der Bautechnik und Rechtsprechung und Haftung zu verirren. Das Seminar schloss mit einer „case history“, d. h. der Präsentation eines kompletten Projektes, ab. pg/mb
(te) Der Pflichtkurs für die 70 Kaminkehrer und Feuerungskontrolleure fand an drei Nachmittagen im Oktober und November statt. Das Amt für Luft und Lärm informierte über die Neuerungen betreffend die Kontrolle der Heizanlagen und Abgasmessungen für Anlagen über 35 kW.
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Reinhold Brunold, 30 Jahre fürs Elektrohandwerk
Jetzt haben Aufzugstechniker ein Berufsbild (mb) Der Berufsbeirat der Aufzugstechniker hat erstmalig ein eigenes Berufsbild erarbeitet. Darin beschrieben sind ihre Arbeitsfelder, unter anderem die Planung, den Bau, die Installation, die Inbetriebnahme, die Reparatur, die Instandhaltung und Wartung von Personenaufzügen, Aufzügen für Personen und Lasten, Lastenaufzügen, Treppenliften, Rolltreppen, Hebebühnen und Steighilfen.
Als Vorsteher der Gruppe Installation im LVH ist es Bruno Covi ein Anliegen, das Wirken des geschätzten Freundes und Kollegen Reinhold Brunold, der vor kurzem von dieser Welt geschieden ist, für das Südtiroler Handwerk und insbesondere für das Elektrohandwerk mit den folgenden Zeilen zu würdigen.
einhold Brunold wurde 1930 in Grumbach in Österreich geboren. Nach der Berufslehre in Bregenz und in Friedrichshafen wandert er 1951 nach Südtirol ein, wo er 1957 einen Elektrobetrieb gründet. 1974 beginnt er mit Bruno Covi am Aufbau der Berufsgemeinschaft der Elektriker im Landesverband der Handwerker zu arbeiten. 1977 ist es so weit. Reinhold Brunold ist Vizeobmann an der Seite von Bruno Covi, der als Gründungsobmann gewählt wird. Um den Zusammenhalt unter den Kollegen zu fördern, organisiert er auf Jochgrimm das erste Skirennen der Berufsgemeinschaft der Elektriker mit 370 Teilnehmern. Neben der Pflege der zwischenmenschlichen Beziehungen geht es ihm vor allem um die Zukunft des Elektrohandwerks. 1980 ist er Mitglied des Komitees für die Zusammenstellung der neuen Südtiroler Handwerksordnung mit Erstellung der Prüfungsprogramme und des Berufsbildes des Elektrohandwerks. 1987 wird er an der Seite von Bruno Covi zum Vizeobmann der Gruppe Installation im LVH gewählt. Für das Wohl des gesamten Südtiroler Handwerks hat Reinhold Brunold stets eine Lanze gebrochen. So engagiert er sich im Generalrat des LVH, wo er von 1988 bis 2003 gewählt wurde. Doch mit Weitblick und di-
Reinhold Brunold, Bruno Covi und Fausto Zadra
plomatischem Können führt er seit 1990 als Obmann die Berufsgemeinschaft der Elektriker. 1990, am 5. März, trat in Italien das Staatsgesetz Nr. 46 über die Sicherheit der Anlagen in Kraft. 1992 organisierte Reinhold Brunold die erste, große Informationstagung im voll besetzten Raiffeisensaal in Terlan. 1994 bis 1999 war er Mitglied des Exekutivausschusses im LVH und unterstützte überzeugt die erste Kandidatur des Direktors Hanspeter Munter für den Südtiroler Landtag. 2000 erhielt er die goldene Auszeichnung des LVH als Würdigung seiner Verdienste um die Interessen des Südtiroler Handwerks. 2001 arbeitete er an der Erneuerung des Berufsbildes des Elektrohandwerks mit der Änderung des Namens von Elektriker zum Elektrotechniker. Reinhold Brunold war stets für die Aneignung neuer Techniker
offen. Er setzte stark auf die Weiterbildung der Mitglieder und organisierte zahlreiche Kurse. Auch bei der strukturierten Verkabelung setzte er sich bei der Landesregierung ein und wollte dieses Berufsfeld für die Elektrotechniker gewinnen. 2004 wurde er im Rahmen einer kleinen Feier in Anerkennung und Wertschätzung für 30 Jahre Einsatz für das Südtiroler Elektrohandwerk von seinen Kollegen Bruno Covi, Sepp Haller, Heinrich Huber, Josef Kainz, Otto Lardschneider, Klaus Lindner, Erich Mutschlechner, Siegfried Peer, Robert Waldboth und Richard Wieser in Anwesenheit vom damaligen Präsidenten Herbert Fritz geehrt. Wir werden Kollege und Freund Reinhold Brunold stets in Erinnerung behalten. Bruno Covi
Ein aktives Jahr geht zu Ende Kunsthandwerk: Die Jahresversammlung der Berufsgruppe hat vor kurzem in St.
Ulrich stattgefunden. Obmann Norbert Insam fasste die Tätigkeiten dieses Jahres zusammen.
Wechsel an der Spitze der Berufsschule
Jahresversammlung der Berufsgruppe Kunsthandwerk in St. Ulrich.
as Projekt „movement“ war ein voller Erfolg, unterstrich Obmann Norbert Insam. Der sechs Meter hohe Kopf fand großen Anklang in den Medien. Es gibt inzwischen Anfragen zum Erwerb des Kopfes, und die Exportorganisation EOS möchte den Kopf bei der Messe in München ausstellen. Während der Montagearbeiten für den Kopf wurde jede Minute von einer eigens dazu installierten Kamera ein Foto gemacht, damit kann eine Dokumentation angefertigt werden. Zum Projekt „movement“ fand auch ein einwöchiger Kongress im Juli in Wolkenstein statt, der sehr gut besucht war.
Kunsthandwerk an den Schulen
Ein weiterer Punkt betraf die Zusammenarbeit mit den Mittelschulen: Auch dieses Jahr wurde das Projekt „Schnitzen als Wahlpflichtfach“ an den Grödner Mittelschulen weitergeführt. Vor kurzem gab es dazu auch ein Treffen mit den Direktoren, die das Fach auch in der zweiten Klasse Mittelschule anbieten wollen. Um die Schüler noch mehr für das Schnitzen zu begeistern, sollen bei der UNIKA 2012 die im Rahmen des Unterrichts ange-
fertigten Schnitzarbeiten der Schüler ausgestellt werden. Berufsbeirat Helmut Perathoner hat gemeinsam mit Aron Demetz einige Schulbesuche gemacht, die allesamt recht erfolgreich waren. Die diesjährige Auflage der Skulpturenmesse UNIKA war sehr erfolgreich, berichtete Insam. 22 Aussteller haben teilgenommen, und das Publikumsinteresse war hoch. Der „movemënt“-Kopf war ein großer Werbemagnet für die Veranstaltung. Obmann Insam dankte abschließend den Ausschussmitgliedern der Berufsgruppe Kunsthandwerk, der UNIKA und UNIKA-Genossenschaft und der Arbeitsguppe „Movement“ sowie LVH, Sponsoren, Gemeinden und Landesinstitutionen, die durch ihre finanzielle Unterstützung die Umsetzung der Initiativen und Projekte ermöglicht haben.
Zahlen zum Kunsthandwerk
LVH-Vizedirektor Walter Pöhl hob in seinem Vortrag wichtige Zahlen zum Kunsthandwerkssektor in Südtirol hervor. Knapp die Hälfte der Betriebe zählen zum Beruf Holzbildhauer, ein Viertel sind Holzschnitzer. Die übrigen Betriebe zählen
zu den Berufen Fassmaler und Vergolder, Glasmaler und Verzierungsbildhauer. Der Sektor Kunsthandwerk zählt insgesamt rund 550 Beschäftigte. Anlässlich einer Studie des Wirtschaftsforschungsinstitutes Wifo bezeichneten die Betriebe die Suche nach neuen Kunden als ihre größte Herausforderung.
Der Bürgermeister von St. Ulrich, Ewald Moroder, unterstrich in seinen Grußworten die Bedeutung des Kunsthandwerks für ganz Gröden und wünschte der Berufgruppe alles Gute für ihre weitere Tätigkeit. Zugleich äußerte er sich besorgt darüber, dass derzeit nur wenige Jugendliche aus Gröden dieses für das gesamte Tal so wichtige und charakteristische Handwerk ergreifen würden. LVH-Präsident Gert Lanz bezeichnete das Kunsthandwerk als wichtiges Aushängeschild für Südtirol im Ausland. Das Kunsthandwerk habe weltweite Anerkennung gefunden und sei zu einem Vorzeigeprojekt für unser Land geworden. „Hier entstehen auch immer wieder neue Ideen, die sich mit der handwerklichen Tradition verbinden lassen“, betonte Lanz.
Im September erfolgte ein Wechsel an der Spitze von Kunstschule und Berufsschule. Beide Stellen werden nun von Frau Dr. Elisabeth Bauer als Direktorin für beide Schulen wahrgenommen. Beide Schulen bleiben aber nach wie vor eigenständig. Bauer folgt damit auf die langgedienten Direktoren Julius Senoner in der Berufsschule und Karlheinz Mureda in der Kunstschule. Obmann Norbert Insam wünschte der neuen Direktorin alles Gute für ihre Arbeit und dankte den beiden ehemaligen Direktoren besten Dank für ihre Aufbauarbeit.
Aktion Wintercheck! (te) Fit für die neue Skisaison mit dem Wintercheck! Der LeadingFachmann führt eine Zustandsanalyse der Skier und die elektronische Bindungseinstellung und Funktionsprüfung durch. Für einen Rundumservice wird auf Wunsch ein unverbindliches, individuelles Angebot erstellt. Wichtig: Für den Wintercheck sind beide Skier und die dazugehörigen Skischuhe mitzubringen. Aktionspreis: 10 Euro Zeitraum: 12.–22. Dezember 2011 Wo: bei allen „Leading Ski Service“-Betrieben
Gütesiegel für Skiverleihe Skiservicetechniker: Das Gütesiegel „Leading Ski Service“ steht für hohe
Qualitätsstandards bei der Überprüfung und Einstellung von Skiern und Bindungen.
ie Berufsgemeinschaft der Sportgerätetechniker vergibt das Gütesiegel „Leading Ski Service“. Das Gütesiegel wurde vor drei Jahren eingeführt. Skiservicebetriebe und Skiverleihe mit dem Gütesiegel erfüllen hohe Standards bei Beratung und Leistungen. Das Gütesiegel wird nach einem streng geregelten Anerkennungsverfahren vergeben, eine eigene Kommission überprüft die Voraussetzungen jährlich. Die ausgezeichneten Betriebe erkennt man ganz einfach an einer großen Leuchtanzeige mit der Aufschrift „Leading Ski Service“.
Warum ein Gütesiegel für Skiservicebetriebe und Skiverleihe?
„Die meisten Freizeitsportler wollen Spaß und Sicherheit. Dies ist jedoch nur mit hochwertiger und gut gewarteter Ausrüstung möglich“, sagt Ernst Messner, Obmann der Skiservicetechniker im LVH. Hobbyskifahrer verfügen oft nur über begrenzte Kenntnisse der geltenden Qualitäts-
Das sind die Betriebe „Leading Ski Service“ Alpincenter, Kastelruth Intersport Folie, Reschen am See Skiland, Abtei Skiservice Erich Karbon, Kastelruth Skiservice Klaus, St. Martin in Thurn Skiservice Peppi, St. Kassian Skiservice Pic.Ant., St. Martin in Thurn Skiservice Toni, Wolkenstein Ski Top, Pedraces Skiverleih Gufler, Moos in Passeier Sport Carezza, Welschnofen Sport Posch, Corvara
Skiverleihe mit dem Gütesiegel „Leading Ski Service“ erfüllen hohe Standards bei Beratung und Leistungen.
und Sicherheitsstandards bei Skiern und Bindungen. Daraus ergibt sich leicht die Gefahr, dass eine unprofessionelle Handhabung des Materials zu einem unzureichenden Schutz führt. Das Symbol „Leading Ski Service“ verbrieft die Qualität der angebotenen Leistungen und Materialien in einem Skiservicebetrieb und Skiverleih und gibt dem Träger dieser Auszeichnung Ansporn, sich laufend zu verbessern.
Ein „Leading Ski Service“Betrieb steht für eine individuelle und professionelle Beratung und setzt dabei auf absolute Transparenz der angebotenen Leistungen. Ein Leading-Fachmann nimmt sich Zeit, seinen Kunden ausführlich und kompetent zu beraten. Er wählt mit ihm das Material anhand seiner Leistungsstufe aus, nimmt eine sorgfältige Analyse der Skier und der Bindung vor und präpariert diese individuell. Der Leading-Fachmann
legt großen Wert darauf, das zu wartende Material genau zu überprüfen, einige Grundinformationen sowie die Leistungsklasse des Kunden einzuholen und zusammen mit ihm einen detaillierten Serviceauftrag zu erstellen. Äußerst wichtig ist auch die sorgfältige, gewissenhafte und normgerechte Einstellung der Bindung anhand der physischen und technischen Voraussetzungen des Skifahrers. Skibegeisterte finden alle Informationen zum Gütesiegel „Leading Ski Service“ und eine Liste der Betriebe auf www.leadingskiservice. lvh.it. Tobias Egger
Digitaltechnik fordert die Fotografen Fotografen: Die Mitglieder der Berufsgemeinschaft der Fotografen trafen sich in Kollmann beim Reatlhof zur Jahresversammlung. Schwerpunkt auf Kostenrechnung legen.
anz egal ob groß oder klein: Jeder Betrieb muss heute die Kosten im Griff haben und die Zahlen seines Geschäftes oder Labors als Wegweiser für Entscheidungen richtig interpretieren können. Das war das Fazit des Impulsreferates von Horst Fritz, Obmann der Gruppe Medien im LVH bei der Jahresversammlung der Fotografen. Eine Arbeitsgruppe der Branche „Medien“ war die letzten Monate intensiv mit dem Thema Kostenrechnung beschäftigt. Sie wollen den jeweiligen Akteuren im Medien- und Kommunikationsbereich Schlüsselwerte für den Betriebserfolg mit auf den Weg geben.
Meeting der Textilberufe
Die Fotografen sind mit den neuen Digitaltechniken stark gefordert. Jetzt heißt es, das Geschäftsfeld auf die Chancen dieses neuen Marktes auszurichten. Dabei spielen betriebswirtschaftliche Kenntnisse eine entscheidende Rolle. Ganz aktuell ist für jeden Betrieb jedoch die Li-
quiditätsplanung, die im Falle von Investitionen bei der Verhandlung mit den Banken vorteilhaft ist. Die Obfrau Eva Langgartner sprach ferner das leidige Thema der Schwarzarbeit durch Hobbyfotografen und die Überarbeitung des Berufsbildes an. Margareth Bernard
Die Profis der Textileinrichtung
(mb) Im Jänner steht die Jahresversammlung der Gruppe Bekleidung im LVH an. Diese kreative Branche wird von der Berufsgemeinschaft der Maßschneider, der Kürschner, der Schuhmacher, der Stricker, Sticker und Weber und Trockenreiniger vertreten. Termin wird zeitgerecht mitgeteilt. Infos: LVH, Mirko Cutri, Tel: 0471 323 208, E-Mail: mirko.cutri@lvh.it
Europäischer Lehrlingswettbewerb in Hannover
Tapezierer-Raumausstatter: Die Berufsgemeinschaft hielt im November die
Jahresversammlung ab. Herzensanliegen sind der Nachwuchs, die Professionalität und die Imagepflege.
ahlreiche Berufskollegen kamen im November zur Jahresversammlung zum Messner Mountain Museum nach Frangart. Ein Herzensanliegen bleibt für die Berufsgemeinschaft der Nachwuchs, so Obmann Robert Egger. Zu diesem Thema referierte LVH-Vizepräsident Martin Haller und berichtete über die Rolle der jungen Generation in den Handwerksbetrieben. Der Einladung folgte auch der Tiroler Landesinnungsmeister Markus Berger, zu dem Obmann Egger einen regen Kontakt pflegt. Nicht zuletzt geht es um die Ausbildung, die unsere Lehrlinge
in Innsbruck absolvieren. Egger formulierte einen Wunsch an den österreichischen Kollegen, und zwar die Anerkennung des europäischen Berufspasses, eine Art „Porfolio“, das die Ausbildungsschwerpunkte eines Lehrlings dokumentieren soll. Weiteres großes Anliegen ist die Sichtbarkeit des Berufes. „Wir sind die Profis bei der Textileinrichtung“, so Egger, „der Endverbraucher soll Klarheit über unser Berufsbild erfahren, das oft von verwandten Berufen ‚nebenbei‘ ausgeübt wird. Eine rege Verbindung zum internationalen Netzwerk, über Eurointerieur oder Legnoar-
redo, pflegen die Südtiroler Tapezierer-Raumausstatter aus Überzeugung. „In unserem Beruf ist der rege Austausch über Trends, innovative Textilien und Kreativität unabdingbar“, so Egger. mb
(mb) Mitte Jänner steht in Hannover im Rahmen der Fachmesse Domotex die Europameisterschaft an. Obmann Robert Egger wird zum dritten Mal den Vorsitz der Jury führen und somit das hohe Niveau des Südtiroler Tapeziererhandwerks auf dem internationalen Parkett repräsentieren. Die Teilnehmer am Wettbewerb sind die frischgebackenen Gesellen Simon Höller und Markus Gantioler (in den Bildern). Der Handwerker Dezember 2011
Junghandwerker vergeben Top-Praktika Chance 2.0: Die Junge Wirtschaft sucht 50 motivierte Jugendliche für ebenso viele
Chance 2.0: So bewirbst du dich! Der Weg zu Südtirols besten Praktikaplätzen ist hart, aber lohnenswert: Die Bewerbung erfolgt bis zum 21. Jänner 2012 ausschließlich online über die Homepage www.chance.bz.it. Bewerben kann man sich für eine oder maximal zwei Praktikumsstellen aus demselben Wirtschaftssektor. In dieser Phase ist Kreativität gefragt, schließlich geht es darum, sich von den Mitbewerbern abzuheben: Neben Lebenslauf mit Foto und Motivationsschreiben kann der Bewerber mit Videoclips, Audiobotschaften, PowerpointPräsentation oder einem digitalen Fotoalbum überzeugen. Die besten vier Bewerber pro Praktikumsplatz kommen in die Testphase. Hier gilt es, einen Multiple-Choice- sowie einen Praxis-Test zu absolvieren. Die besten zwei Teilnehmer pro Praktikumsstelle sind schließlich zur Finalrunde zugelassen, dem Bewerbungsgespräch mit Vertretern des Unternehmens.
hochwertige Praktikumsplätze in Südtiroler Vorzeigeunternehmen.
ach der überaus erfolgreichen ersten Auflage des Gemeinschaftsprojektes – Chance 1.0 – haben die Junghandwerker, die Hoteliers- und Gastwirtejugend, die Jungen im hds, die Jungunternehmer und die Südtiroler Bauernjugend beschlossen, in die zweite Runde zu gehen. Unter dem Titel „Chance 2.0 – Ergreife deine Chance!“ werden 50 Praktikumsplätze für eine Dauer von vier bis acht Wochen für den Sommer 2012 vergeben, und zwar zehn Praktika pro Wirtschaftssektor. Das Projekt richtet sich an Schülerinnen und Schüler, Studentinnen und Studenten aller drei Sprachgruppen im Alter zwischen 16 und 21 Jahren. Voraussetzung ist, dass sie in Südtirol ihren Wohnsitz haben.
Die 50 besten Praktikumsplätze werden vergeben
Die Verantwortlichen der Jungverbände möchten einerseits den Jugendlichen die Möglichkeit eines Top-Praktikums bieten und damit eine Brücke zwischen Schule und Arbeitswelt schlagen. Die Jugendlichen sollen Erfahrungen sammeln, Einblicke in die Arbeitswelt erhalten und in Folge vielleicht bereits eine wichtige Entscheidung im Hinblick auf die berufliche Zukunft treffen. Andererseits möchte die Junge Wirtschaft auch auf die vielfältigen und interessanten Berufsmöglichkeiten in den einzelnen Sparten aufmerksam machen. Die
Betriebe wiederum haben die Möglichkeit, ihren Beitrag zur Förderung der Jugendlichen zu leisten und vielleicht sogar einen zukünftigen, festen Mitarbeiter auszubilden.
Gute Leistung gefragt
Der Weg zum Traumpraktikum führt dabei durch mehrere Phasen: Bewerbung, Test und Bewerbungsgespräch. „Unser Ziel ist es, die Jugendlichen auf die spätere Arbeitswelt vorzubereiten. Gute Jobs gehen an gute Leute, und genauso ist es auch bei den Praktikas, die wir vergeben“, erklären die Projektverantwortlichen. In allen fünf Wirtschaftsbereichen – Tourismus und Gastgewerbe, Handel und Dienstleistungen, Handwerk, Industrie und Landwirtschaft – konnten Vorzeigeunternehmen für das Praktikumsprojekt gewonnen werden.
Die Bewerbungsphase erfolgt ausschließlich online;
DEINE CHANCE! Markus Prenn, Hotel „Rosa Alpina“, St. Kassian
Thomas Schatzer, DUKA, Brixen
vom 17. November 2011 bis zum 21. Jänner 2012 können sich die interessierten Jugendlichen über die Homepage www.chance.bz.it für eine oder maximal zwei (aus demselben Wirtschaftssektor) Praktikumsstellen bewerben (siehe Randtext). Die besten vier Bewerber pro Praktikumsplatz (maximal 200) kommen in die Testphase. Hier gilt es, einen berufsspezifischen Multiple-Choice- sowie einen Praxis-Test zu absolvieren. Außerdem findet ein Miniworkshop zum Thema „Das Bewerbungsgespräch“ statt. Die besten zwei Teilnehmer pro Praktikumsstelle kommen schließlich in die dritte Phase; im 10-minütigen Bewerbungsgespräch haben Sie die letzte Möglichkeit, die Jury von ihrem Potential und ihren Fähigkeiten zu überzeugen. In dieser Phase werden auch die Unternehmen, die die Praktikumsplätze zur Verfügung stellen, vertreten sein. >
IE WIR & MACHE ES WEIN
HOL DIR D TIKUM TRAUMPRAK
Lisa Egger, Südtirol 1, Bozen Fabian Plaickner, Bernard Bau GmbH, Montan
Michael Wild, Landesforstdienst, Bozen
Bewirb dich unter www.chance.bz.it
Die Bewerbung der Aktion „Chance 2.0“ ist gestartet.
Hier die zehn Betriebe aus dem Handwerk, die die Top-Praktika anbieten:
Die Jugendorganisationen der Südtiroler Wirtschaftsverbände stellten ihre gemeinsame Initiative „Chance 2.0“ bei einer Pressekonferenz vor: (v. l.) Handelskammerpräsident Michl Ebner, Christian Giuliani (Junge im hds), Ronnie Mittermair (Junghandwerker), Christine Tschurtschenthaler (SBJ), Marius Eccel (Jungunternehmer), Anton Dalvai (HGJ), Landesrat Hans Berger und Christoph Oberrauch, Präsident des Wirtschaftsrings (SWR).
„Praktika bereiten auf Berufsleben vor“
Partner der Aktion sind die Handelskammer Bozen, die Südtiroler Landesregierung, die Stiftung Sparkasse sowie die Medienpartner Athesia, Südtirol Journal und Radio NBC. Handelskammerprä-
sident Michl Ebner unterstrich bei der Vorstellung der Initiative, dass Praktika sehr wichtig für junge Leute sind: „Die theoretische Lehre ist das Eine, die Umsetzung des Erlernten das Andere. Zu einer optimalen Vorbereitung auf das
Berufsleben gehören beide Bausteine.“ Die Aktion der Jungverbände sei daher zu begrüßen, so Ebner. Lobende Worte fanden auch der Präsident des Wirtschaftsrings (SWR), Christoph Oberrauch, und Landesrat Hans Berger.
Partnerschaft mit Sparkasse Die Junghandwerker und die Südtiroler Sparkasse haben ihre Partnerschaft für das Jahr 2012 erneuert.
unghandwerkervorsitzender Ronnie Mittermair, der Präsident der Südtiroler Sparkasse, Norbert Plattner und LVH-Präsident Gert Lanz haben kürzlich den Partnerschaftsvertrag unterzeichnet. Der Vertrag sieht die Unterstützung der Junghandwerker und ihrer Initiativen durch die Sparkasse vor. Mit der Sparkassentagung wird im kommenden Jahr eine gemeinsame Informationsveranstaltung zu finanz- und betriebswirtschaftlichen Themen stattfinden. „Wir sind froh, mit der Südtiroler Sparkasse weiterhin einen wichtigen Partner an unserer Seite zu haben, der das junge Unternehmer-
(mb) Autokaufhaus Ehrhardt in Thüringen, Bauunternehmen Bernard Bau GmbH in Montan, das Grafikstudio Effekt GmbH in Neumarkt, Elektrotechnik und Fotovoltaikanlagen Elpo GmbH in Bruneck, die Firma Fiberplast OHG, spezialiseirt in Filterbehältern für Schwimmbäder, Malerbetrieb Gebr. Dantone OHG ins St. Lorenzen, der Landesverband der Handwerker (LVH) in Bozen, Bereich Kommunikation und Marketing, die Zimmerei Ligno System in St. Ulrich, der Tiefbauunternehmer Maier Anton GmbH aus dem Passeiertal, der Duschkabinenspezialist Provex Industries GmbH in Bruneck.
Unterzeichneten den neuen Partnerschaftsvertrag: LVH-Präsident Gert Lanz, Sparkassenpräsident Norbert Plattner und Junghandwerkervorsitzender Ronnie Mittermair (v. l.).
tum in Südtirol fördert und kompetenter Ansprechpartner für die Betriebe ist“, unterstrich Mittermair. „Durch die Partnerschaft haben die Südtiroler Junghandwerker noch mehr Möglichkeiten, die Dienstleistungen und Produkte der Südtiroler Sparkasse in
Anspruch zu nehmen“, betont Sparkasse-Präsident Plattner. Schwerpunkte der Tätigkeit der Junghandwerker sind die Unternehmensbesuche im Inund Ausland, das neue Lehrlingsgesetz und landesweite Aktionen wie „Chance 2.0“. te
Fahrt zum Bergisel Die Gruppe Althandwerker der Bezirke Bozen Stadt und Land hat eine Kulturfahrt zum Museum „Tirol Panorama“ am Bergisel bei Innsbruck unternommen.
Herbstausflug der Pusterer Althandwerker
(te) Die Althandwerker Oberpusteral trafen sich zu ihrem jährlichen Herbstausflug. Die Fahrt ging zum Kalterer See, wo uns ein gemeinsames Mittagessen erwartete. Nach dem Essen besichtigten wir die Erste & Neue Kellerei mit anschließender Weinverkostung. Zurück ging es erst mal bis nach Klausen in den Törgglkeller zum traditionellen Törggelen. Bei gutem Essen und ein paar unterhaltsamen Stunden ließen wir den Tag ausklingen und machten uns auf die Heimfahrt.
Die Gruppe Althandwerker besichtige das Museum „Tirol Panorama“ am Bergisel.
ie 32 Althandwerker und ihre Frauen fuhren bei herrlichem Wetter über den Brenner Richtung Innsbruck. Ziel war das „Tirol Panorama“ mit seinem Herzstück, dem knapp 1000 Quadratmeter großen Panoramabild zur dritten Bergiselschlacht am 13. August 1809. Das Riesenrundgemälde hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Es verdankt seine Entstehung einer Initiativgruppe Innsbrucker Bürger. Als Maler konn-
WERDE MITGLIED 2012
te nach langem Zögern der Münchner Künstler Michael Zeno Diemer gewonnen werden. Diemer studierte die Geschichte von 1809 und ließ sich von Oberst Gedeon Freiherrn von Maretich in kriegstechnischen Fragen beraten. Mit dem Fahrrad bereiste er Tirol, um Landschaft, Tracht und Leute zu studieren. Für die Ausführung wurde eine gut eingespielte Gruppe mehrerer Künstler engagiert. Von Diemer selbst sind die Fahnenträger und die Andreas-Hofer-Gruppe bis zu Pater Haspinger. Gerade einmal dreieinhalb Monate brauchte dieses Team für die Fertigstellung des Panoramabildes. Zwischen 1918 und 1924 wechselte das Riesenrundgemälde mehrmals den Besitzer, bis es der Innsbrucker Hotelier Josef Hackl wieder nach Innsbruck holte. Wärend des Zweiten Weltkriegs verblieb das Gemälde in der Rotunde neben der Kettenbrücke. Ende der 1970er Jahre ging
es an die Raiffeisen-Landesbank, 2008 an das Land Tirol. Im Herbst 2010 trat das Innsbrucker Riesenrundgemälde seine bislang letzte Reise an, es wurde in das „Tirol Panorama“ gebracht, wo es nun der Öffentlichkeit zugänglich ist. Die Althandwerker besichtigten auch die Ausstellung „Glaube, Aberglaube und das Bündnis mit Gott“. Ein Dank der guten Führung, die uns drei Stunden lang ausführlich durch die ganze Geschichte führte und erklärte. Nach dem Mittagessen fuhr der Bus in die Innsbrucker Altstadt, der Nachmittag stand zur freien Verfügung. Mit vielen erlebten Eindrücken traten wir um 17 Uhr die Rückfahrt nach Bozen an. Dem Busunternehmen Silbernagl danken wir für die angenehme Busfahrt. Für die Althandwerkergruppe Bezirke Bozen Stadt und Land, organisiert von Sebastian Pichler und Anton Rier
Gelungener Ausflug nach Gröden Die Frauen im LVH des Vinschgaues organisierten in diesem goldenen Herbst einen Ausflug nach Gröden. Auf dem Programm stand die Besichtigung der Galeria UNIKA in Runggaditsch.
Women Up: Studienfahrt
ach der Bewunderung der Unikate der Grödner Kunsthandwerker genossen die zahlreichen Teilnehmerinnen ein leckeres Menü im Hotel Nives in Wolkenstein. Am Nachmittag ging es nach St. Ulrich in Begleitung von Kollegin Claudia Lardschneider Mahlknecht. Dort konnte die Gruppe das Geburtshaus des Malers Josef Moroder Lusenberger besichtigen. Der Urenkel Harald Schmalzl mit Frau Margerita erzählte interessante Geschichten über die damaligen Lebensbedingungen.
Es ging in St. Ulrich weiter durch das Museum und die Kirche. Nach einem intensiven Tag im Zeichen der Kultur kehrten die Frauen auf der Heimreise beim Gstrinerkeller
in Kastelbell ein. Dort gab es ein feuriges Nudelgericht und eine tolle Musikunterhaltung. Einmal mehr ein voll gelungener Ausflug für die Handwerker-Frauen. mb
Frauen im LVH / Pustertal
Interessanter Informationsabend Die Gruppe der Frauen im LVH hält in den Bezirken Informationsveranstaltungen zum Thema Gesellschaftsformen, Rechte und Pflichten ab. Anfang November war der Treffpunkt in Bruneck.
eim Informationsabend ging es, wie wir in der November-Ausgabe ankündigten, um verschiedene Gesellschaftsformen, Rechte und Pflichten der Gesellschafter und Familienbetriebe. Die Bezirksobfrauen Rosa Schäfer fürs obere Pustertal und Roswitha Zingerle fürs untere Pustertal luden nach Bruneck die Referentin Ulrike Oberhammer, Rechtsanwältin und Präsidentin des Landesbeirats für Chancengleichheit. Über 25 Frauen und Männer, darunter auch LVH-Bezirksobmann Josef Schwärzer,
verfolgten ihre Ausführungen und Empfehlungen nach den Fällen, die sie aus der Praxis kennt. Rosa Schäfer und Roswitha Zingerle richten an die Ortsobmänner des Pustertals
die Bitte, Handwerkerfrauen in den jeweiligen Gemeinden zur persönlichen Weiterbildung zu animieren und das Netzwerk der Frauen im LVH für sich und den eigenen Betrieb zu nützen. mb
(mb) Im Rahmen von Women Up, Managementlehrgang für weibliche Führungskräfte im Handwerk fand Ende November eine zweitägige Studienfahrt nach Trient statt. Auf dem Programm stand die Betriebsbesichtigung von Marta Sala, Brautmode in Mezzocorona und des Grafikstudios Tecnolito Grafica in Gardolo. Um die Rolle der Frau im Handwerksbetrieb ging es beim Treffen mit den Trientner Handwerkerfrauen. Regionalratspräsidentin Rosa Zelger Thaler führte die Südtiroler Frauendelegation durch den Regionalrat Trentino-Südtirol. Auf der Heimreise besuchten die Kursteilnehmer den interessanten Restaurationsbetrieb Erica Vinante. Der Handwerker Dezember 2011
3.–11. Dezember
26.–29. Jänner 2012
Internationale Fachmesse für energieeffizientes und nachhaltiges Bauen. Messe Bozen, www.klimahouse.it 16.–18. und 24./25. März 2012
Fachmesse für die Welt des Wohnens
Internationale Messe für handwerklich hergestellte Produkte Messe Mailand, www.artigianoinfiera.it 29.–31. März 2012
Fachmesse für energieeffizientes und nachhaltiges Bauen Bari, www.messebozen.it/klimahousepuglia
14.–17. April 2012
Messe im Pustertal. Der LVH organisiert einen gemeinsamen Messeauftritt für interessierte Betriebe und bietet zwei Ausstellungspakete an. Informationen unter Tel. 0471 323340, ramona. pranter@lvh.it Jetzt anmelden!
30. November–4. Dezember
Die Heim+Handwerk hat sich als beste Verbraucherausstellung in Deutschland etabliert, wenn es ums Bauen, Einrichten und Wohnen geht. Das Rahmenprogramm zeigt Trends von morgen rund ums Bauen, Einrichten und Wohnen auf. Neue Messe München, www.heim-handwerk.de
Der LVH-Bezirk Bozen organisiert wieder das große Weihnachtskonzert im Haus des Handwerks; es spielt das Quintett „ottoni mattildici“ aus Reggio Emilia; Beginn um 20.30 Uhr, anschließend Weihnachtsumtrunk.
Wichtige Termine für das Verbandsleben 2012 11. Februar
LVH-Wintersportfest
Landesweite Wintersportveranstaltung für alle Handwerker, Austragungsort ist dieses Jahr St. Pankraz im Ultental
16.–22. Jänner 2012
Internationale Einrichtungsmesse Messe Köln, www.imm-cologne.de
31. Jänner–3. Februar 2012
Messe für Holzbau und Ausbau, Dach und Wand; die Messe ist die erste Adresse für Dachdecker und Zimmerer Messe Stuttgart, www.dach-holz.de
Delegiertenversammlung 15. Juli
Althandwerkertreffen in Eppan 14.–20. März 2012
IHM – Internationale Handwerksmesse München
Leitmesse des Handwerks Neue Messe München, www.ihm.de
Kleinanzeiger Gesucht
Karosserie in Bozen sucht Lehrling mit Erfahrung als Lackierer, Tel. 335 7508076
Der direkte Draht zum LVH. Sprechstellen. Lehrstelle gesucht Installation • Elektromechaniker, Bozen und Umgebung, 16 Jahre - Lana • Elektrotechniker, Bozen und Umgebung, 19 Jahre - Neumarkt • Elektrotechniker, Vinschgau 18 Jahre - Schlanders • Elektrotechniker, Bozen und Umgebung, 17 Jahre - Kaltern Bau • Bau- und Galanteriespengler, Bozen und Umgebung, 17 Jahre - Meran • Malerin und Lackiererin, Südtirol 27 Jahre - Rabland • Maler und Lackierer, Bozen und Umgebung, 20 Jahre - Eppan • Malerin und Lackiererin, Vinschgau 21 Jahre - Kastelbell • Maler-Lackierer, Bozen und Umgebung, 16 Jahre - Jenesien • Maurer, Vinschgau, 17 Jahre - Kortsch • Maler-Lackierer, Bozen und Umgebung, 19 Jahre - Kaltern • Zimmerer, Burggrafenamt 19 Jahre - Dorf Tirol • Zimmerer, Vinschgau, 16 Jahre - Eyrs • Zimmerer, Gröden 24 Jahre - Cassano delle Murge Holz • Tischler, Südtirol, 30 Jahre - Bidingen (D) • Tischler, Bozen und Umgebung 17 Jahre - Meran Nahrungsmittel • Metzger, Bozen und Umgebung 15 Jahre - Kaltern • Konditorin, Bozen und Umgebung 16 Jahre - Andrian • Konditor, Bozen und Umgebung 18 Jahre - Tramin • Konditor, Bozen und Umgebung 16 Jahre - Andrian Metall • Kfz-Techniker, Burggrafenamt 17 Jahre - Lana • Kfz-Techniker, Bozen und Umgebung, 15 Jahre - Bozen • Kfz-Techniker, Brixen und Umgebung, 16 Jahre - Vahrn • Kfz-Techniker, Burggrafenamt 15 Jahre - Lana Körperpflege • Friseur, Bozen und Umgebung 18 Jahre - Leifers • Friseur, Bozen und Umgebung 15 Jahre - Blumau • Friseur, Bozen und Umgebung 17 Jahre - Bozen • Friseur, Brixen und Umgebung 17 Jahre - Spinges/Mühlbach • Friseur, Brixen und Umgebung 16 Jahre - Seis • Schönheitspflegerin, Burggrafenamt 21 Jahre - Meran • Schönheitspfleger, Unterland 18 Jahre - Kurtatsch • Schönheitspfleger, Bozen und Umgebung, 17 Jahre - Bozen • Schönheitspfleger, Bozen und Umgebung, 17 Jahre - Bozen • Schönheitspfleger, Bozen und Umgebung, 18 Jahre - Bozen Verschiedene • Floristin, Brixen und Umgebung 16 Jahre - Vahrn
• Florist, Burggrafenamt, 17 Jahre - Meran • Bürolehrling, Bozen und Umgebung 16 Jahre - Kaltern • Bürolehrling, Bozen und Umgebung 16 Jahre - Kardaun • Bürolehrling, Brixen und Umgebung 22 Jahre - Brixen • Optikergehilfe, Bozen und Umgebung, 18 Jahre - Bozen • Bürolehrling, Vinschgau 16 Jahre - Tschars • Mediengestalter, Bozen und Umgebung, 17 Jahre - Jenesien • Bürolehrling, Bozen und Umgebung 16 Jahre - Leifers • Bürolehrling, Bozen und Umgebung 16 Jahre - Kardaun • Bürolehrling, Bozen und Umgebung 16 Jahre - St. Michael/Eppan • Bürolehrling, Brixen und Umgebung 18 Jahre - Feldthurns • Bürolehrling, Vinschgau 16 Jahre - Tschars • Fotografin, Vinschgau 21 Jahre - Kastelbell Bekleidung • Maßschneider, Burggrafenamt 19 Jahre - Meran • Maßschneider, Südtirol 21 Jahre - Ratschings
Lehrling gesucht Holz • Tischler, Naturns, Schweitzer Project AG, Tel. 0473 670888 • Tischler, Bozen, Nordfenster Tel. 348 7498856 Metall • Karosseriebauer, Bozen Continental, Tel. 0471 201630 Bau • Maler-Lackierer, Bozen Continental, Tel. 0471 201630 • Bodenleger, Kastelruth Böden & Co. KG, Tel. 335 6158987 • Bodenleger, Lana, Hofer Markus & Co. KG, Tel. 0473 561574 vormittags Verschiedene • Florist, Sarntal, Blumen Hochkofler Tel. 0471 623185 Körperpflege • Friseur, Terlan, Salon Judith Tel. 0471 257109 • Friseur, Bozen, Salon Sprei Tel. 0471 678818 Installation • Elektrotechniker, Waidbruck Rabanser Oswald, Tel. 0471 654497 • Elektrotechniker, Burgstall, Elektro Ratschiller Peter, Tel. 0473 290139 • Elektrotechniker, Eppan, Elektro A. Haller OHG, Tel. 0471 633044 • Elektrotechniker, Kastelruth Gebr. Krapf OHG, Tel. 0471 711160 • Elektrotechniker, Kaltern, Elektro Kasal Herbert, Tel. 337 456116 • Elektrotechniker, Brixen, Elektro Plaickner GmbH, Tel. 0472 068311 • Installateur für Heizungs- und sanitare Anlagen, Deutschnofen, Wiedenhofer Heinrich & Co. KG Tel. 0471 610114 • Installateur fur Heizungs- und sanitare Anlagen, Nals, Psenner Heizungsbau KG, Tel. 0471 678818
Die stärkste Wirtschaftszeitschrift Südtirols Auflage: 11.000 Exemplare für 40.000 Leser/-innen Hgb. und Verwaltung: LVH Bildung & Service Gen. m. b. H, Mitterweg 7, 39100 Bozen, Tel. 0471 323200, Fax 0471 323210, E-Mail: info@lvh.it, www.lvh.it Jährliche Abo-Gebühr: 45 Euro (Inland), 55 Euro (Ausland) Redaktion: Tobias Egger, Margareth Bernard, Marie Neumann; Übersetzung: Claudia Vicentini Sekretariat und Werbung: LVH Kommunikation und Marketing, Tel. 0471 323347 Verantwortliche Direktorin: Margareth M. Bernard Munter, Reg. Tribunal Bozen, Nr. 24 am 11. Jänner 1948, Grafik & Layout: Fotolitho Lana, Druck: Athesiadruck GmbH Bozen
LVH-Kontaktstellen Zentrale Tel. 0471 323200 Fax 0471 323210 Sekretariat, Direktion Tel. 0471 323300 info@lvh.it Berufsgemeinschaften Tel. 0471 323200 info@lvh.it Rechtsberatung Tel. 0471 323240 rechtsberatung@lvh.it Kreditberatung Tel. 0471 323276 kredit@lvh.it Baukoordination Tel. 0471 323230 baukoordination@lvh.it Bildungszentrum Tel. 0471 323370 weiterbildung@lvh.it Patronat Inapa Tel. 0471 323263 inapa@lvh.it Innovation Tel. 0471 323225 innovation@lvh.it Kommunikation & Marketing Tel. 0471 323340 presse@lvh.it Gewerkschaften und Verträge Tel. 0471 323253 info@lvh.it
Bruneck Brunecker Straße 14/A – St. Lorenzen Tel. 0474 474823, Fax 0474 474155 E-Mail: bruneck@lvh.it Pedratsches Raika, Zentrum 18 Tel. 0471 839548, Fax 0471 839564 E-Mail: pedraces@lvh.it
Sprechstellen St. Ulrich Snetonstraße 9 Tel. 0471 797552, Fax 0471 797857 E-Mail: groeden@lvh.it
LVH macht Weiterbildung. Weitersagen! Dezember Soweit nicht anders angegeben, ﬁnden die Veranstaltungen in Bozen, Haus des Handwerks, Mitterweg 7, statt.
Einweisung in den ESP-PLAN (Pﬂichtdokument für Baustellen) 18.30–21 Uhr Berufsgruppe Bau 5. Dezember
Gesetzliche Grundlagen, verpﬂichtende Palette, Ausführungsbeispiel gemäß G.v.D. 81/08
Die Sicherheit im Handwerksbetrieb für Arbeitgeber 8.30–17.30 Uhr Berufsgruppe Bau 3.,10. Dezember
Rolle der Arbeitssicherheit in der Unternehmensführung – Institutionen der Arbeitssicherheit – Sicherheitsnormen – Brandgefahr und Sicherheitsplanung – Unfallverhütung – Anlagen im Betrieb – Hygiene am Arbeitsplatz, Lärmschutz und andere typische Risikoquel-len – Personenschutz. Gemäß Art. 34 G.v.D. 81/08 in geltender Fassung. Aus rechtlichen Gründen ist für den Erhalt des Diploms die volle Anwesenheit erforderlich.
Die Sicherheit im Handwerksbetrieb für Arbeitnehmer 8.30–17.30 Uhr
Rolle der Arbeitssicherheit – Institutionen der Arbeitssicherheit – Sicherheitsnormen – Beschilderung – PSA – Brandgefahr und Sicherheitsplanung, Notfallbewältigung – Unfallverhütung – Anlagen im Betrieb – Hygiene am Arbeitsplatz, Lärmschutz, mechanische Vibration, Gefahrenstoffe, Lasthandhabung, elektrische Anlagen und andere typische Risikoquellen – Personenschutz. Gemäß Art. 37 G.v.D. 81/08 in geltender Fassung. Aus rechtlichen Gründen ist für den Erhalt des Diploms die volle Anwesenheit erforderlich.
Berufsgruppen Holz, Metall, Installation 19. Dezember Berufsgruppen Holz, Metall, Installation, Transport 3. Dezember
Meran Berufsgruppe Bau 21. Dezember St. Lorenzen Ausbildungskurs zum Arbeitnehmervertreter für Sicherheit (Sicherheitssprecher) 8.30–17.30 Uhr 13.,15./16./17. Dezember
Konstitutionelle und zivilrechtliche Prinzipien – allgemeine Gesetzgebung und speziell in der Materie der Unfallverhütung und Arbeitshygiene – wichtigste mit einbezogene Personen und ihre Pﬂichten – Deﬁnition und Bestimmung der Risikofaktoren – Risikobewertung – Bestimmung der Vorbeuge- und Schutzmaßnahmen (technische, organisatorische, vorgangsmäßige) – normative Aspekte der Tätigkeit der Sicherheitssprecher – Kenntnisse der Technik der Kommunikaton. Kurs gemäß Art. 37 G. v. D 81/08 in geltender Fassung. Aus rechtlichen Gründen ist für den Erhalt des Diploms die volle Anwesenheit erforderlich.
Einführung M. D. 10.03.1998 – Überblick über die gesetzlichen Brandschutzbestimmungen – Grundlagen zur Brandentstehung und Brandbekämpfung – bau- und anlagentechnischer Brandschutz – Brandgefahren und Brandverhütungsmaßnahmen im Betrieb – Verhalten im Brandfall – Übungen – Organisation des Brandschutzes im Betrieb. Gemäß M.D. 10.03.1998 in geltender Fassung. Aus rechtlichen Gründen ist für den Erhalt des Diploms die volle Anwesenheit erforderlich.
Berufsgruppen Bau, Installation 5. Dezember Alle Berufsgruppen 5. Dezember St. Lorenzen 12. Dezember Vahrn Erste-Hilfe (12 UE) Bereiche 8.30–18.30 Uhr
Jeder Betrieb ist verpﬂichtet mindestens einen Erste-Hilfe-Beauftragten zu ernennen. Alle Handwerksbetriebe mit einem Risikoindex laut Inail unter 4 müssen eine Ausbildung von 12 Unterrichtseinheiten vorweisen, unabhängig von der Anzahl der ArbeitnehmerInnen.
Wichtig! Von dieser Regelung ausgenommen sind nur Einmannbzw. Einfraubetriebe, welche ihre Tätigkeit in Südtirol ausüben. Gemäß Art. 45 G. v. D. 81/08 in geltender Fassung sowie gemäß D.LH. 13.06.2005, Nr. 25 und MD 388/2003. Für den Erhalt des Diploms ist die volle Anwesenheit am Kurs und das Bestehen der Abschlussprüfung erforderlich.
Bereiche Produktion, Bauwesen und Landwirtschaft 5. Dezember Vahrn 12. Dezember Auffrischungskurs Erste-Hilfe (4 Stunden) 15. Dezember 8.30–12.30 Uhr
Vahrn Auffrischungskurs Erste-Hilfe 6 Stunden 8.30–15.30 Uhr 16. Dezember
Erste-Hilfe-Beauftragte von Betrieben, welche auch außerhalb von Südtirol tätig sind, müssen alle drei Jahre den Erste-Hilfe-Kurs auffrischen. Gemäß M.D. 388/2003 muss der praktische Teil des Kurses wiederholt werden. Betriebe die der Risikogruppe A angehören (Risikoindex laut INAIL über 4 und mehr als 5 ArbeitnehmerInnen) müssen einen Auffrischungskurs über 6 Stunden absolvieren. Der Besuch des Grundkurses ErsteHilfe ist Voraussetzung für den Auffrischungskurs. Aus rechtlichen Gründen sind für den Erhalt des Diploms die volle Anwesenheit am Kurs und das Bestehen der Abschlussprüfung erforderlich.
Erste-Hilfe-Beauftragte von Betrieben, welche auch außerhalb von Südtirol tätig sind, müssen alle drei Jahre den Erste-Hilfe-Kurs auffrischen. Gemäß M.D. 388/2003 muss der praktische Teil des Kurses wiederholt werden. Betriebe die der Risikogruppe B oder C angehören (Risikoindex laut INAIL kleiner 4, unabhängig von der Mitarbeiteranzahl bzw. grösser 4 mit max. bis zu 5 Arbeitnehmer/Innen) müssen einen Auffrischungskurs über 4 Stunden absolvieren. Der Besuch des Grundkurses ErsteHilfe ist Voraussetzung für den Auffrischungskurs. Aus rechtlichen Gründen sind für den Erhalt des Diploms die volle Anwesenheit am Kurs und das Bestehen der Abschlussprüfung erforderlich.
Befähigungskurse 8.30–17.30 Uhr
Erste-Hilfe (16 UE) 1. Tag: 14–18 Uhr 2. Tag: 8.30–17.30 Uhr
Kranfahrer (Theorie) 7. Dezember
Jeder Betrieb ist verpﬂichtet mindestens einen Erste-HilfeBeauftragten zu ernennen. Alle Handwerksbetriebe mit einem Risikoindex laut Inail über 4 und mit mehr als 5 ArbeitnehmerInnen müssen eine Ausbildung von 16 Unterrichtseinheiten vorweisen. Wichtig! Von dieser Regelung ausgenommen sind nur Einmannbzw. Einfraubetriebe, welche ihre Tätigkeit in Südtirol ausüben. Gemäß Art. 45 G. v. D. 81/08 in geltender Fassung sowie gemäß D.LH. 13.06.2005, Nr. 25 und MD 388/2003. Für den Erhalt des Diploms sind die volle Anwesenheit am Kurs und das Bestehen der Abschlussprüfung erforderlich.
13./14. Dezember 6./7. Dezember
Gabelstaplerfahrer (Theorie) 1. Dezember Vahrn 5. Dezember
Gerüstbaukurs – PiMUS (inkl. Prüfungen) und PSA der 3. Kategorie 19.,20.,22./23.Dezember
Juridisches Modul: allgemeine Gesetzgebung zum Thema Arbeitssicherheit und Unfallverhütung, Unfallstatistiken und Gesetzesübertretungen auf Baustellen, G. v. D. 81/08 – Arbeiten in der Höhe („lavori in quota“), G. v. D. 81/08 – Mindestsicherheitsmassnahmen auf Baustellen; Technisches Modul: Inhalte des PiMUS (Auf-, Um- und Abbauplan), ministerielle Ermächtigung, Skizzen und Ausführungsprojekt, richtige Verwendung und Aufbewahrung der individuellen Sicherheitsausrüstung, richtiger Einsatz der Verankerungen (Typen und Techniken), Sicherheitsüberprüfungen; Praktisches Modul: Auf-, Um- und Abbau von verschiedenen Gerüsten, Notfallmaßnahmen
tional Interna r. 1 die N
LVH macht Weiterbildung. Weitersagen! und Rettungsaktionen. Gemäß Art. 136 und Anlage XXI G. v. D. 81/08 in geltender Fassung Zusatzmodul PSA: richtiger Umgang mit persönlicher Schutzausrüstung gegen Absturz. Gemäß Art. 77 G. v. D. 81/08 in geltender Fassung. Aus rechtlichen Gründen sind für den Erhalt des Diploms die volle Anwesenheit, die aktive Teilnahme und das Bestehen der theoretischen und praktischen Prüfung erforderlich. Wetterfeste Arbeitsbekleidung und persönliche Schutzausrüstung, falls vorhanden, mitbringen.
361/358/362/355/360/353-1 und 2 /354/alle 795A1-E) – Erklärung der verschiedenen Bedienungsanleitungen und Eintragungen – Überprüfungen PSA (tägliche Überprüfung und ev. Möglichkeiten der jährlichen Überprüfung) – Richtiges Anziehen eines Gurtes – Beispiele der verschiedenen PSA und praktische Übungen. Gemäß Art. 77 G. v. D. 81/08 in geltender Fassung. Aus rechtlichen Gründen ist für den Erhalt des Diploms die volle Anwesenheit erforderlich. Wetterfeste Arbeitsbekleidung und persönliche Schutzausrüstung, falls vorhanden, mitbringen.
Grundkurs Seilsicherung (inkl. Prüfungen) und PSA der 3. Kategorie 19./20./21./22. Dezember
KlimaHaus-Aufbaukurs für Handwerker und Betriebe „Efﬁziente Gebäudetechnik“
Basismodul: theoretischer Teil zur Seilsicherung – Modul A: praktischer Teil für Quotenarbeiten in natürlichem oder künstlichem Gelände. Gemäß Art. 116 und Anlage XXI G. v. D. 81/08 in geltender Fassung. Zusatzmodul PSA: Richtiger Umgang mit persönlicher Schutzausrüstung gegen Absturz. Gemäß Art. 77 G. v. D. 81/08 in geltender Fassung. Aus rechtlichen Gründen ist für den Erhalt des Diploms die volle Anwesenheit, die aktive Teilnahme und das Bestehen der theoretischen und praktischen Prüfung erforderlich.
Einweisung in die persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz (3. Kategorie) 1. Dezember 8.30–12.30 Uhr Kurtatsch
Einsatzpﬂicht und Fotobeispiele – Vorstellung Normen – Vorstellung und Erklärung über die Einsatzmöglichkeiten der PSA (z.B. EN
Technische Grundlagen der Heizungsanlagen (Wärme-Produktion) – Heizungsanlagen (Verteilung, Abgabe) und Sanitäranlagen und deren Regelung – Kontrollierte Wohnraumlüftung – Elektroanlagen und Montage Der Besuch des Grundkurses ist Voraussetzung für den Aufbaukurs. Die Absolventen der KlimaHaus-Aufbaukurse erhalten das Diplom und die Plakette „KlimaHaus-Handwerker“ und werden in der Liste „KlimaHaus-Handwerker“ im Internet veröffentlicht, dafür ist eine Anwesenheit von 100 % der Gesamtstunden Voraussetzung. Die Gebühr von 100 Euro, welche an die KlimaHaus-Agentur der Provinz Bozen entrichtet werden muss, ist in der Kursgebühr bereits enthalten.
Berufsgemeinschaften Elektrotechniker, Kommunikationstechniker, Feuer- und Kälteanlagentechniker, Installateure für Heizung und sanitäre Anlagen 5./6./7. Dezember
Wenn Sie selbständig sind, können wir gemeinsam Business machen.
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Dienstag – Freitag von 9 bis 18 Uhr Messe Stuttgart www.dach-holz.de
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Ihr Branchen-Highlight! Der Spitzentreff der internationalen Dach- und Holzbaubranche erwartet Sie mit einem umfangreichen Informationsangebot in den Stuttgarter Messehallen. Rund um die Angebotsschwerpunkte Dach- und Wand, Holzbau und Ausbau, Metall, Abdichtung und energetische Sanierung zeigt die DACH+HOLZ International Ihnen die ganze Vielfalt von Produkten, Verfahren und Technologien. Wir freuen uns auf Sie!
Wer heute selbständig tätig ist, kann auf eine Hilfe mehr zählen. Business Gemeinsam, ein großes Angebot an Serviceleistungen und maßgeschneiderten Produkten, um Freiberuﬂer, Händler, Handwerker und Kleinunternehmer zu unterstützen. Kommen Sie in die Filiale, um mit einem unserer Spezialisten zu sprechen. Sie ﬁnden mit Sicherheit die geeignete Lösung für Ihre Anforderungen.
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Massimo Corona, Handwerker. Werbemitteilung zu Promotionszwecken. Zu den Vertragsbedingungen siehe die Informationsblätter in der Filiale bzw. auf der Website der Bank.
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Tecnomag GmbH – eine Kunststoffbiografie Die Firma Tecnomag baut Ihre Vorreiterstellung in Südtirol im Bereich Kunststoff durch die Qualifizierung als Industriemeister für Kunststoff und Kautschuk weiter aus. Die Tecnomag GmbH blickt im kommenden Jahr auf eine 60 Jahre alte Tradition und Erfahrung als technischer Handelsbetrieb und kompetenter Partner für die Industrie und das Südtiroler Handwerk zurück. Im Laufe der Jahre hat sich das Unternehmen mit Fokus auf den Maschinenbau sowie die Wartung und Instandhaltung zum führenden Anbieter von technischen Kunststoffen in Südtirol entwickelt. Bereits sehr früh hat sich die Leidenschaft für diesen flexiblen und vielfach einsetzbaren Werkstoff bei Inhaber Alfred Mitterdorfer entfacht, als dieser bereits in den frühen 60er Jahren mit
seinem Vater als einer der ersten in Südtirol den Werkstoff Kunststoff für Handläufe und verschiedenste Anwendungen einsetzte. Durch Aufenthalte und Praktika in Italien und im Ausland in verschiedenen Betrieben der Kunststoff- und Gummiindustrie wurde das Know-how im Kunststoffsektor schließlich über die Tecnomag GmbH in viele Südtiroler Betriebe weitergetragen. Mit den Jahren hat sich das Unternehmen zur Anlaufstelle für Fragen in Bezug auf den Werkstoff Kunststoff entwickelt. Ein besonderes Anliegen des Unternehmens war es, über eine enge Zusammenarbeit mit den Berufsschulen das eigene Wissen über diesen Werkstoff an die junge und nachfolgende Generation an Technikern und Handwerkern weiterzugeben. In vielen Projekten mit Schulen, Unternehmen, aber auch
mit Künstlern konnte das Unternehmen seine Kompetenz in diesem Sektor unter Beweis stellen. Die Leidenschaft für den Werkstoff Kunststoff und die Tatsache, dass man sich „dem Handwerk näher als dem Handel“ fühlt, hat Inhaber Alfred Mitterdorfer schließlich im heurigen Jahr dazu bewogen, in einem fünfmonatigen Vollzeit-Meisterkurs an der Berufsschule Wasserburg in Bayern den Industriemeister für Kunststoff und Kautschuk erfolgreich abzulegen. Neben einer professionellen und vorbildlichen technischen Ausbildung wurde der Schwerpunkt in diesem Meisterkurs
Tecnomag-Chef Alfred Mitterdorfer
besonders auf die Pädagogik und den Umgang mit Mitarbeitern und Lehrlingen gelegt. Durch diese Qualifikation hat das Unternehmen nun einen weiteren Schritt zum Aufbau der Kompetenz im Kunststoffbereich unternommen, um seinen Kunden auch weiterhin die optimale Lösung bieten zu können.
PROGRESS ist Mitglied der Qualitätsgemeinschaft Syspro Vor kurzem wurde PROGRESS als 15. Mitglied der international anerkannten Syspro-Gruppe Betonbauteile e. V. aufgenommen. Syspro ist die Qualitätsgemeinschaft der führenden innovativen Betonfertigteilproduzenten aus dem deutschsprachigen Raum. Die Weiterentwicklung des energieeffizienten und wirtschaftlichen Bauens stellt ein zentrales Thema der SysproGruppe dar. Die Qualitätsphilosophie wurde in den 1990er Jahren mit der Einführung des Gütesiegels „Syspro-HiQ“ als Markenzeichen etabliert. Ausgehend von der für alle Werke verbindlichen Zertifizierung nach ISO EN 9001 definieren die HiQ-Richtlinien weitergehende Standards für Produktionsabläufe und Produktqualität. Gelebte Praxis ist der regelmäßige Know-how-Austausch und die gemeinsame Mitarbeiterfortbildung der Mitgliedsunternehmen.
PROGRESS ist regionaler Marktführer in der Produktion von Betonfertigteilen sowie in der Errichtung von Objekten in Betonbauweise. Durch regelmäßige Investitionen, wie z. B. die Inbetriebnahme der neuen hochmodernen Palettenumlaufanlage am Hauptsitz in Brixen im Jahr 2011 sowie durch innovative Produkte (PROGRESS Thermowand) entwickelte sich PROGRESS zu einem der größten und erfolgreichsten Produzenten von Betonfertigteilen in Italien. PROGRESS AG Julius-Durst-Straße 100 I-39042 Brixen (BZ) Tel. +39 0472 823111 info@progress.cc www.progress.cc
Eine Alternative: die Gemeinwohlökonomie
BUNTES SCHAFFEN, SEIT 1981. macht sichtbar
(mb) – 16 Südtiroler Unternehmer wollen mit anderen Zeitgenossen weltweit für ein alternatives Wirtschaftsmodell eintreten. Vorgestellt wurde das Vorhaben im Rahmen des internationalen Terra-Institute-Netzwerkes in Brixen. Mitarbeiterpotentiale nutzen und Unternehmenswerte nachhaltig steigern, heißt die systemische Unternehmensausrichtung des Terra Institute. Günther Reifer ist Vorstandsmitglied des Vereins zur Förderung der Gemeinwohlökonomie in Südtirol. Bei Terra Institute geht es u. a. um Wert- und Sinnerfüllung als Energiequelle des täglichen Schaffens, um Kreiskultur und um Soziokratie. Demnach übernimmt jeder Einzelne Gesamtverant-
wortung. Hier einige Zitate von Unternehmern, die diesen Prozess gegangen sind. „Der unternehmerische Sinn und Zweck motiviert täglich und regt uns an, Spitzenleistungen zu erzielen. Im Fokus stehen nicht mehr nur kurzfristiges Denken und kurzfristige Gewinne, sondern ein langfristiger Dienst an der Gemeinschaft. Mitarbeiter sind gelöst und bringen laufend Verbesserungsvorschläge und Ideen ein. Diese sind der Motor unserer Produkt- und Dienstleistungsinnovationen. Es macht einfach Freude, im Unternehmen zu arbeiten und einen sinnvollen Beitrag zu leisten. Verkaufen wurde bei uns neu erfunden – plötzlich geht vieles viel einfacher. Wir leben Kooperation in allen Richtungen: Mitarbeiter, Kunden, Geldgeber, Nachbarn usw. Ich habe das Gefühl, bei der Arbeit meine Zeit sinnvoll zu investieren – das macht einfach Spaß und gibt Genugtuung.“ Infos unter Terra Institute in Brixen, Großer Graben 29, Tel. 0472 970484, E-Mail: office@terra-institute.eu, www.terra-institute.eu.
Sonderdrucke Museen/ Ausstellungen
Brixen Tel. 0472 835 435 www.serima.it
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Handwerker Dezember 2011
Monatszeitschrift des LVH