Source: http://www.union-eimsbuettel.de/toschv.htm
Timestamp: 2020-08-10 11:19:19
Document Index: 332447990

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 9', '§ 13', '§ 14', '§ 15', '§ 16', '§ 17', '§ 18', '§ 19', '§ 20', '§ 21', '§ 22', '§ 23', '§ 24', '§ 25', '§ 26', '§ 27', '§ 28', '§ 30', '§ 31', '§ 32', '§ 33', '§ 34', '§ 1', '§ 3', '§ 10', '§ 24', '§ 26', '§ 2', '§ 4', '§ 4', '§ 10', '§ 21', '§ 13', '§ 14', '§ 22', '§ 13', '§ 12', '§ 18', '§ 26', '§ 33', '§ 33', '§ 35']

toschv.htm
Turnierordnung (TO) des Hamburger Schachverbands e.V.
Allgemeines Teil I
§ 2 Allgemeine Spielgenehmigung
Hamburger Einzelmeisterschaft und Aufstiegsturniere
§ 3 Hamburger Einzelmeisterschaft und Aufstiegsturniere
§ 4 Spielberechtigung bei der Hamburger Einzelmeisterschaft sowie den Aufstiegsturnieren.
§ 5 Spielmodus
§ 6 Ermittlung des Hamburger Einzelmeisters
§ 7 Abstieg bei der Hamburger Einzelmeisterschaft
§ 8 Meldungen
§ 9 Nichtantritt trotz Meldung sowie Rücktritt vom Turnier
§ 13 Ranglisten
§ 14 Einsatz von Spielern der Bundesligen, Oberliga Nord und Landesliga
§ 15 Einsatz von Ersatzspielern in der Stadtliga bis 2. Kreisklasse
§ 16 Nachmeldungen
§ 17 Abgabe der Mannschaftsaufstellung
§ 18 Fehler bei der Mannschaftsaufstellung
§ 19 Spieltermine, Spielbeginn und Spielort
§ 20 Bedenkzeit und Spieldauer
§ 21 Wertung und Spielergebnisse
§ 22 Nichterscheinen zum Mannschaftskampf
§ 23 Farbenverteilung
Blitzschachmeisterschaften
§ 24 Hamburger Blitzschach-Mannschaftsmeisterschaft
§ 25 Hamburger Blitzschach-Einzelmeisterschaft
§ 26 Hamburger Pokal-Einzelmeisterschaft (Daehne-Pokal)
§ 27 Hamburger Pokal-Mannschaftsmeisterschaft
Allgemeines - Teil 2
§ 28 Verhalten der Spieler
§ 30 Sach- und Ehrenpreise
§ 31 Schiedsrichter
§ 32 Protest und Berufung
§ 33 Bußen, Maßregelungen
§ 34 Spielerpaß-Ordnung
Diese Turnierordnung regelt alle Turniere des Hamburger Schachverbandes e.V.
Die Ordnungsbestimmungen haben fuer Mitglieder des Hamburger Schachverbandes bei allen Turnieren innerhalb und ausserhalb des Geltungsbereichs des Hamburger Schachverbandes Gueltigkeit.
1. Teil Allgemeines...........................................................................................§§ 1 + 2,28 - 35
2. Teil Hamburger Einzelmeisterschaft und Aufstiegsturniere...............................§§ 3 - 9
3. Teil Hamburger Mannschaftsmeisterschaft......................................................§§ 10 - 23
4. Teil Blitzschachmeisterschaften.......................................................................§§ 24 + 25
5. Teil Pokalmeisterschaften................................................................................§§ 26 + 27
Allgemeines - Teil I
Der Hamburger Schachverband e.V. richtet folgende Turniere aus:
1. Hamburger Einzelmeisterschaft..............................................................(HEM)
2. Hamburger Mannschaftsmeisterschaft..................................................(HMM)
3. Hamburger Blitzschach-Einzelmeisterschaft........................................(HBEM)
4. Hamburger Blitzschach-Mannschaftsmeisterschaft............................(HBMM)
5. Hamburger Pokal-Einzelmeisterschaft (Daehne - Pokal)...................(HPEM)
6. Hamburger Pokal-Mannschaftsmeisterschaft.......................................(HPMM)
Der Hamburger Schachjugendbund (HSJB), der Referent fuer Damenschach und der Referent fuer Seniorenschach regeln ihren Spielbetrieb in eigener Verantwortung.
§ 2 Allgemeine Spielberechtigung
Zu allen Meisterschaften mit Ausnahme der Pokal-Einzelmeisterschaft sind nur Spieler zugelassen, die Mitglieder in einem dem Hamburger Schachverband e.V. angeschlossenen Verein sind, fuer die ein gueltiger Spielerpass vorliegt und die keiner Sperre unterliegen oder fuer die der Landesturnierleiter eine vorlaeufige Spielgenehmigung erteilt hat.
Einzelspieler und Mannschaften duerfen ohne vorherige Zustimmung des Verbandes nicht an Turnieren, Mannschaftskaempfen und Veranstaltungen von Organisationen teilnehmen, die vom Hamburger Schachverband nicht anerkannt oder gesperrt sind. Zuwiderhandlungen koennen mit Strafen bis zur Sperre geahndet werden.
Die Hamburger Einzelmeisterschaft sowie die Aufstiegsturniere werden jaehrlich in 5 Klassen (Meister-Klasse, Liga, A-Klasse, B-Klasse, C-Klasse) ausgerichtet. Der Landesturnierleiter kann bei Bedarf Klassen zusammenlegen.
Er hat die Turniere zeitgerecht auszuschreiben. Die Ausschreibung muss den Vereinen spaetestens 4 Wochen vor Meldeschluss zugegangen sein.
§ 4 Spielberechtigung bei der Hamburger Einzelmeisterschaft sowie den Aufstiegsturnieren
1. In der Meisterklasse sind spielberechtigt:
a) die 6 Erstplazierten der Meister-Klasse des Vorjahres,
b) die 2 Erstplazierten einer jeden Gruppe der Liga-Klasse des Vorjahres
c) der Sieger der Pokal-Einzelmeisterschaft des Vorjahres
d) der Jugendmeister des Vorjahres
e) Großmeister und Internationale Meister
2. In der Liga sind spielberechtigt:
a) Spieler, die aus der Meister-Klasse des Vorjahres abgestiegen sind,
b) Die 2 Erstplazierten einer jeden Gruppe der A-Klasse des Vorjahres,
c) 2.-4. Plazierten der Endrunden um die Hamburger Pokal-Einzelmeisterschaft des Vorjahres
d) Spieler, die im Vorjahr in der Liga mindestens 40 % der möglichen Punkte erzielt haben,
e) Die Hamburger Damenmeisterin des Vorjahres
3. In der A-Klasse sind spielberechtigt:
a) Spieler, die aus der Liga des Vorjahres abgestiegen sind,
b) die 2 Erstplazierten einer jeden gruppe der B-Klasse des Vorjahres,
c) Spieler, die im Vorjahr in der A-Klasse mindestens 40 % der möglichen Punkte erzielten
4. In der B-Klasse sind spielberechtigt:
a) Spieler, die aus der A-Klasse des Vorjahres abgestiegen sind,
b) die 2 Erstplazierten einer jeden Gruppe der C-Klasse des Vorjahres,
c) Spieler, die im Vorjahr in der B-Klasse mindestens 40 % der möglichen Punkte erzielten
5. In der C-Klasse sind sämtliche Mitglieder der Vereine spielberechtigt, sofern sie sich nicht für eine der vorstehenden Klassen qualifiziert haben.
6. Für den Fall, dass das Spielrecht für das laufende Jahr nicht wahrgenommen wird, bleibt das Anrecht für ein jahr erhalten. Letzteres gilt nicht für den Aufstieg in die Meisterklasse.
7. Der Landesturnierleiter ist berechtigt, auf Antrag eines Vereins in besonderen Fällen Freiplätze zu vergeben.
Die Turnierform und die Bedenkzeit bei Einzelturnieren wird durch die Ausschreibung des Landesturnierleiters geregelt.
1. Der Sieger der Meister-Klasse ist Hamburger Einzelmeister des laufenden Jahres
2. Über die Plazierung in den Turnieren entscheidet die Punktzahl , danach die 1. Feinwertung gemäß der Turnierausschreibung, dann die Zahl der gewonnenen Partien. Bei abermaligen Gleichstand entscheidet in der Meister-Klasse über die Meisterschaft ein doppelrundiges Blitzturnier der Gleichplazierten, die anderen Plätze und die Plätze in den anderen Klassen werden ggf. geteilt.
1. Aus der Hamburger Meister-Klasse steigen sämtliche Spieler mit Ausnahme der 6 Erstplazierten ab.
2. Aus den übrigen Klassen steigen sämtliche Spieler ab, die weniger als 40 % der möglichen Punkte erzielt haben.
Meldungen zu den vorgenannten Turnieren können nur durch die Vereine auf dem Meldebogen des Hamburger Schachverbandes e.V. erfolgen. Spieler, die bisher noch nicht an Turnieren teilgenommen oder länger als 2 Jahre pausiert haben, werden durch den Spielausschuss eigestuft. Eine Einstufung in die Hamburger Meisterklasse ist nur in Ausnahmefällen bei Nachweis einer entsprechenden Qualifikation möglich. § 4 Ziffer 7 bleibt unberührt.
Spieler, die vor Ende eines Turniers zurücktreten, steigen grundsätzlich ab. Tritt ein gemeldeter Spieler zu einem Turnier nicht an, so gilt dies als Rücktritt. der Landesturnierleiter kann unabhängig davon den betreffenden Spieler befristet sperren und mit einer Geldstrafe bis zu Euro 50,- belegen.
§ 10 Spielberechtigung bei der Mannschaftsmeisterschaft
An der Hamburger Mannschaftsmeisterschaft dürfen nur Vereinsmannschaften, deren Vereine dem Hamburger Schachverband e.V. angehören, teilnehmen.
Der Landesturnierleiter hat die Turniere zeitgerecht auszuschreiben. Die Ausschreibung muss den Vereinen vier Wochen vor Meldeschluss zugegangen sein.
Bei den Hamburger Mannschaftsmeisterschaften wird in folgenden Klassen gespielt:
Landesliga, Stadtliga, Bezirksliga, Kreisliga, 1. Kreisklasse, 2. Kreisklasse.
Der Landesturnierleiter ist berechtigt, bei Bedarf weitere Spielklassen einzurichten, sowie die notwendigen Maßnahmen, insbesondere die Durchführung von Stichkämpfen anzuordnen.
In der Landesliga wird in einer Gruppe mit 10 Mannschaften gespielt.
Die Erstplazierte steigt in die Staffel-Nord der Oberliga-Nord auf.
Die beiden Letztplazierten steigen in die Stadtliga ab.
In der Stadtliga wird in 2 Parallelgruppen mit je 10 Mannschaften gespielt. Der Erstplazierte jeder Gruppe steigt in die Landesliga auf. Die beiden Letztplazierten jeder Gruppe steigen in die Bezirksliga ab.
In der Bezirksliga wird in jeweils 4 Parallelgruppen mit je 10 Mannschaften gespielt. Der Erstplazierte jeder Gruppe steigt in die Stadtliga auf. Die beiden Letztplazierten steigen in die Kreisliga ab.
In der Kreisliga wird in jeweils 4 Parallelgruppen mit je 10 Mannschaften gespielt. Die beiden Erstplazierten jeder Gruppe steigen in die Bezirksliga auf. Die beiden Letzplazierten jeder Gruppe steigen in die 1. Kreisklasse ab.
In der 1. Kreisklasse wird in jeweils 4 Parallelgruppen mit je 10 Mannschaften gespielt. Die beiden Erstplazierten jeder Gruppe steigen in die Kreisliga auf. Für die 1. Kreisklasse trifft der Landesturnierleiter vor Beginn der Mannschaftskämpfe die für den Abstieg maßgebenden Regelungen entsprechend der Zahl der 2. Kreisklasse Gruppen und teilt sie den Vereinen mit.
Die 2. Kreisklasse umfaßt soviele Parallelgruppen wie nötigt. Für die 2. Kreisklasse trifft der Landesturnierleiter vor Beginn der Mannschaftskaempfe die für den Aufstieg maßgebenden Regelungen und teilt sie den Vereinen mit.
Sind in den Spielklassen Plätze frei, so werden diese nach Beendigung der Mannschaftskämpfe durch die jeweils 2., 3., 4. etc. Plazierten der tiefer spielenden Klassen aufgefüllt (§ 21 Abs. 1 gilt entsprechend). Muß die Landesliga mehr als einen Absteiger aus der Oberliga-Nord aufnehmen, so wird für den zusätzlichen Abstieg nach obigen Schema, in umgekehrter Reihenfolge verfahren.
Sollte die Landesliga mehr als als einen Absteiger aus der Oberliga-Nord aufnehmen müssen, es aber durch Abmeldung von Mannschaften Freiplätze geben, so ist der Landesturnierleiter berechtigt für Ausgleich zu sorgen.
Sind Stichkämpfe nötig, so werden diese durch den Landesturnierleiter festgesetzt. Sie zählen als der letzten normalen Runde nachfolgende Runden (d.h. im Normalfall als Runde 10, 11 usw.)
In den Spielklassen Stadtliga abwaerts sind die Mannschaften so einzuteilen, dass nach Möglichkeit Mannschaften des gleichen Vereins in verschiedenen Parallelgruppen spielen.
Spielen mehrere Mannschaften eines Vereins in einer Spielgruppe, so sind die Paarungen so zu setzen, dass diese Mannschaften in den ersten Runden aufeinandertreffen.
Wünscht ein Verein eine weitere Mannschaft spielen zu lassen, so kann diese nur in der niedrigsten Spielklasse beginnen. Dies gilt auch für Mannschaften neu gegründeter oder erstmals an den Hamburger Mannschaftskämpfen teilnehmender Vereine. Bis zu 14 Tage vor dem festgelegten Meldeschluß nach § 13 kann ein Verein den freiwilligen Abstieg seiner Mannschaft aus einer oder mehreren Spielklassen erklären. Der Landesturnierleiter bestimmt in diesem Fall aus der tieferen Klasse nach obigen Regeln einen weiteren Aufsteiger.
Die Teilnahme an den Hamburger Mannschaftsmeisterschaften ist dem Landesturnierleiter bis zu dem von ihm festgesetzten Termin zu melden und zwar unter Angabe des Namens des Vereins, des Spielortes, der Anschrift und Tel.-Nr. der / des Mannschaftsführer(s) sowie der zu den Mannschhaften gehörenden Spieler in numerierter Rangfolge unter Angabe des Familiennamens, Vornamens und der Spielerpaßnummer. Mit gleichen Angaben sind die Reservespieler zu melden.
Jede Mannschaft besteht aus 8 Spielern sowie bis zu 2 Ersatzspielern. Die 1.Mannschaft eines Vereins erhält die Ranglisten Nr. 1 bis 8 und eventuell 9 und 10. Die 2. Mannschaft eines Vereins erhält die Ranglisten Nr. 11 bis 18 und eventuell 19 und 20. Diese Regelung findet entsprechende Anwendung auf die 3. und folgende Mannschaften.
Jeder Verein ist darüberhinaus berechtigt, im Anschluß an die Rangliste der letzten Mannschaft Reservespieler zu melden. Für Mannschaften der Landesliga können statt 2 bis zu 6 Ersatzspieler gemeldet werden. Diese Spieler können auch in den Ranglisten unterer Mannschaften gemeldet werden. Nachmeldungen zur Landesliga sind ausgeschlossen.
Die Rangliste ist für das laufende Spieljahr verbindlich. Die Spieler müssen bei den Mannschaftskämpfen in der in der Rangliste aufgeführten Reihenfolge antreten. Ein Brettausch ist nicht zulässig.
§ 14 Einsatz von Spielern der Bundesligen, Oberliga-Nord und Landesliga
Spieler, die in den Bundesligen, der Oberliga-Nord oder der Landesliga als Ersatzspieler eingesetzt wurden, verlieren für die gleiche Runde die Spielberechtigung in allen tiefer eingestuften Mannschaften. In der Bundesliga gilt ein Wochenende als eine Runde.
Spieler, die insgesamt dreimal (Partien) in den Bundesligen, der Oberliga-Nord oder der Landesliga als Ersatzspieler eingesetzt wurden, dürfen in den anderen Mannschaften nicht mehr spielen.
Fehlt ein gemeldeter Spieler einer Mannschaft, so ist es zulässig, das entsprechende Brett unter Namensnennung des vorgesehenen Spielers frei zu lassen (§ 22 Satz 1 gilt entsprechend) oder aber einen gemeldeten Ersatzspieler entsprechend seinem Ranglistenplatz einzusetzen. Es ist fernen zulässig, auf Spieler zurückzugreifen, die in einer niedrigeren Klasse oder als Reservespieler gemeldet wurden. Jeder dieser Spieler ist entsprechend seiner Ranglistennummer einzureihen und darf höchstens insgesamt dreimal in einer höheren Klasse als Ersatzspieler aufgestellt werden.
Kein Spieler darf für mehrere in derselben oder in Parallelklassen spielenden Mannschaften eingesetzt werden.
Falls mehrere Mannschaften eines Vereins in derselben oder in Parallelklassen spielen und sie die letzten Mannschaften des Vereins sind, gilt folgende Regelung: der Einsatz von Ersatzspielern wird geregelt, als ob die Mannschaften in verschiedenen Klassen, entsprechend ihrer numerischen Rangfolge, spielen würden.
Reservespieler, die gemäß § 13 Abs. 2 der Turnierordnung gemeldet wurden, dürfen in der am niedrigten eingestuften Mannschaft beliebig oft, in Mannschaften der hoeheren Klassen insgesamt dreimal eingesetzt werden.
Jeder Verein ist berechtigt, für jede seiner Mannschaften einen Spieler mit einer A-Nummer nachzumelden. § 12 der Turnierordnung gilt entsprechend. Die Nachmeldung ist ausgeschlossen für Mannschaften, die in der Landesliga spielen. Der Spieler mit der A-Nummer wird in der Rangliste hinter dem Spieler mit der gleichen Ranglistennummer eingereiht (Beispiel 2a hinter 2) und ist nur für die gemeldete Mannschaft spielberechtigt.
Es ist ferner möglich, beliebig viele Reservespieler nachzumelden, diese sind entsprechend an die Rangliste anzufügen. Nachmeldungen sind auf der Spielberichtskarte zu vermerken und außerdem spätestens am gleichen Tage mit zusätzlicher Post an den Landesturnierleiter zu melden.
Die Mannschaftsmeldung erfolgt durch den Mannschaftsführer. In der Landesliga wird die Aufstellung von ihm spätestens 15 Minuten vor dem festgesetzten Wettkampfbeginn an den Schiedsrichter übergeben. Eine spätere Meldung führt zu einem entsprechenden Bedenkzeitabzug bei allen Spielern dieser Mannschaft. In den Klassen unter der Landesliga, von der Stadtliga bis zur 2. Kreisklasse übergibt der Mannschaftsführer die Aufstellung bis zum festgesetzten Wettkampfbeginn dem gegnerischen Mannschaftsführer.
Die Mannschaftsaufstellung kann nach Aushändigung nicht mehr geändert werden.
Wird die Mannschaftsaufstellung nicht vor Wettkampfbeginn übergeben, so sind die Uhren dieser Mannschaft in Gang zu setzen. Fehlen beide Mannschaftsaufstellungen, so sind die Uhren der Spieler mit den weißen Steinen in Gang zu setzen.
§ 18 Fehler bei der Mannschaftsaufstelung
Brettausch zieht den Verlust der Partien aller zu tief eingesetzten Spieler nach sich. Ein Spieler ist dann zu tief eingesetzt, wenn über ihm ein Spieler mit einer hoeheren Ranglistennummer eingesetzt ist.
Der Einsatz nicht für die Mannschaft berechtigter Spieler zieht den Verlust der Partie des betreffenden Spielers sowie aller unter ihm eingesetzten Spieler nach sich.
Die Aufstellung von nicht für den Verein spielberechtigten Spielern (Verstoß gegen die Spielerpaß-Ordnung) hat den Verlust sämtlicher Partien dieser Mannschaft zur Folge.
Die Wettkämpfe der Landesliga werden Sonntags ausgetragen, sie beginnen grundsätzlich um 10.00 Uhr. Entsprechend der DSB-TO können Wettkämpfe um bis zu einer Stunde vor- bzw. zurückverlegt werden.
Sämtliche Wettkämpfe, ausgenommen die der Landesliga, sind werktags auszutragen. Die Spiele haben um 19.00 Uhr zu beginnen. Die Mannschaftsführer haben dafür Sorge zu tragen, daß zu diesem Zeitpunkt die Uhren zu laufen beginnen. Sind Uhren, Spielmaterial oder Formulare zu diesem Zeitpunkt nicht bereitgestellt, so geht die Zeit bis zur Bereitstellung zu Lasten des gastgebenden Vereins.
Der gastgebende Verrein ist berechtigt, den Spieltermin zu bestimmen, und zwar innerhalb der vom Landesturnierleiter ausgeschriebenen Zeitspanne. Der Termin kann nur verlegt werden, wenn der neue Termin innerhalb oder vor der vom Landesturnierleiter ausgeschriebenen Zeitspanne liegt und der Gegner mit der Verlegung einverstanden ist. Terminverlegungen müssen dem Landesturnierleiter und dem Turnierleiter unverzüglich gemeldet werden.
Verlegt ein Verein während der laufende Spielsaison sein in der Meldung angegebenes Spiellokal, so hat er dies den gegnerischen Vereinen, dem Landesturnierleiter und dem jeweiligen Turnierleiter unverzüglich mitzuteilen. Wird eine derartige Mitteilung unterlassen, so muß der gastgebende Verein sämtliche dadurch eintretende Nachteile tragen.
Die Bedenkzeit beträgt 40 Züge in 2 Stunden (1. Zeitkontrolle) und weitere 20 Züge in einer Stunde (2. Zeitkontrolle). Danach müssen die verbleibenden Züge innerhalb einer halben Stunde ausgeführt werden. Die Gesamtspieldauer beträgt sieben Stunden ohne zwischenzeitliche Unterbrechung.
2. Stadtliga bis 2. Kreisklasse
Die Bedenkzeit beträgt für 40 Züge 2 Stunden (Zeitkontrolle). Danach müssen die verbleibenden Züge innerhalb von 30 Minuten ausgeführt werden. Die Gesamtspieldauer beträgt 5 Stunden ohne zwischenzeitliche Unterbrechung.
Die Zeitkontrolle gilt als erreicht, wenn bei einem Spieler das Blättchen gefallen ist. Erst danach werden entweder
- durch einen der Spieler,
- durch einen Mannschaftsführer
- oder durch einen Schiedsrichter
die Uhren um jeweils 30 Minuten vorgestellt.
Wenn der Mannschaftskampf ohne neutralen Schiedsrichter gespielt wird, d.h. die Mannschaftsführer als Schiedsrichter fungieren, wird die Endspurtphase beendet entsprechend den "FIDE-Regeln für die Endspurtphase ohne Anwesenheit eines Schiedsrichters" (Anhang D der FIDE-Regeln). Schiedsrichter ist in diesem Fall der zuständige Turnierleiter, an den die entsprechenden Unterlagen unverzüglich zu senden sind. Der Antrag ist spätestens am zweiten Tag (Poststempel) nach dem Kampf abzusenden. Spätere Anträge sind ungültig und die Partie wird als verloren für den Antragsteller gewertet.
Diejenige Mannschaft, die mehr als 4 Brettpunkte erzielt hat, erhält 2 Mannschaftspunkte, die Mannschaft, die 4 Brettpunkte erzielt hat, 1 Mannschaftspunkt, die Mannschaft, die weniger Brettpunkte erzielt hat, erhält 0 Mannschaftspunkte. Für die Rangfolge entscheiden zunächst die Mannschaftspunkte, bei Gleichstand die Summe der Brettpunkte. Sind auch diese gleich, so entscheidet die Berliner-Wertung. Ergibt auch diese einen Gleichstand, so entscheidet über Auf- und Abstieg ein Entscheidungskampf, dessen Durchführung der Landesturnierleiter regelt.
Jeder Verein hat das Spielergebnis auf seiner Spielberichtskarte unverzüglich dem Verband zu melden. Die Spielberichtskarte muß ausreichend frankiert per Post abgeschickt werden. Ein Verein, der seine Spielberichtskarte spätestens am zweiten Tag nach dem Mannschaftskampf (Poststempel) nicht abgesandt hat, hat eine Geldbuße von 10,- Euro zu zahlen.
Tritt ein Spieler zu einem Mannschaftskampf nicht an, so hat der Verein eine Buße von 10,- Euro an den Verband zu zahlen. Tritt eine Mannschaft zu einem Mannschaftskampf nicht an, so gilt der Wettkampf an allen Brettern als verloren. Außerdem hat der Verein dieser Mannschaft bei schuldhaftem Nichterscheinen eine Buße von 50,- Euro zu zahlen. Die Beweispflicht des Nichtverschuldens obliegt dem Verein. Geht innerhalb von 8 Tagen nach dem Spieltermin keine derartige Stellungnahme des Vereins beim Verband ein, so wird schuldhaftes Verhalten angenommen. Wenn besondere Umstände dies rechtfertigen, kann die Geldbuße durch den Spielausschuß bis zu dem in der Satzung vorgesehenen Höchstbetrag erhöht werden. Ferner kann der Spielausschuß Zwangsabstieg (Aberkennung aller erzielten Punkte) beschließen. Eine Mannschaft gilt als nicht angetreten, wenn weniger als 4 spielberechtigte Spieler den Wettkampf bestreiten.
Der Verein, der in der Paarungstabelle zuerst genannt wird, ist Gastgeber und hat an den Brettern mit gerader Zahl Weiß.
Die Hamburger Blitzschach-Mannschaftsmeisterschaft wird nach den geltenden Bestimmungen der Blitzschach-Turnierordnung des deutschen Schachbundes sowie der Ausschreibung des Landesturnierleiters jährlich durchgeführt. Die Siegermannschaft des Turniers ist Hamburger Blitzschach-Mannschaftsmeister des laufenden Jahres. Die Vereine dürfen beliebig viele Mannschaften stellen. Eine Mannschaft besteht aus 4 Spielern und bis zu einem Ersatzspieler. Der Ersatzspieler wird unter Aufrücken der Mannschaft hinten eingesetzt.
Die Hamburger Blitzschach-Einzelmeisterschaft wird nach den geltenden Bestimmungen der Blitzschach-Turnierordnung des Deutschen Schachbundes sowie der Ausschreibung des Landesturnierleiters jährlich durchgeführt. Der Sieger des Turniers ist Hamburger Blitzschach-Einzelmeister des laufenden Jahres.
§ 26 Hamburger Pokal-Einzelmeisterschaft (Dähne - Pokal)
Die Hamburger Pokal-Einzelmeisterschaft (Dähne-Pokal) wird nach der Turnierordnung des Deutschen Schachbundes sowie der Ausschreibung des Landesturnierleiters jährlich durchgeführt.
Die Hamburger Pokal-Mannschaftsmeisterschaft wird nach den geltenden Bestimmungen der Turnierordnung des deutschen Schachbundes sowie der Ausschreibung des Landesturnierleiters jährlich durchgeführt. Die Siegermannschaft des Turniers ist Hamburger Pokal-Mannschaftsmeister des betreffenden Jahres. Die Vereine dürfen beliebig viele Mannschaften stellen. Eine Mannschaft besteht aus 4 Spielern und bis zu 16 Ersatzspielern. Die Rangfolge ist zu jeder Runde frei wählbar.
Allgemeines -Teil 2
Es ist den Spielern verboten, sich während des Wettkampfes gedruckter, geschriebener oder sonstiger Aufzeichnungen oder eines Computers zu bedienen oder die Partie vor Abbruch auf einem anderen Brett zu analysieren. Es ist gleichfalls verboten, zu Ratschlägen oder Warnungen Dritter Zuflucht zu nehmen, gleichgültig ob diese dazu aufgefordert wurden oder nicht. Es ist den Sielern verboten, mehr als eine Partie zur gleichen Zeit zu spielen, dies beinhaltet auch kampflose Nominierung. Zuwiderhandlungen können mit Strafen gemäß § 33 geahndet werden.
Bei allen Turnieren des Hamburger Schachverbandes besteht im Turniersaal Rauchverbot. Bei Mannschaftskämpfen hat der gastgebende Verein das Rauchverbot durchzusetzen. Das Rauchverbot kann nicht durch Übereinkunft aller beteiligten umgangen oder ausgesetzt werden. Zuwiderhandlungen trotz Aufforderung werden mit Partieverlust (bzw. Verlust des gesamten Mannschaftskampfes) geahndet.
Es gelten im übrigen die Spielregeln des Weltschachbundes (FIDE) und die Turnierordnung des Deutschen Schachbundes. Sie sind Bestandteil dieser Turnierordnung, soweit diese nichts anderes vorschreibt.
Es sei ausdrücklich noch auf folgende Regelung hingewiesen:
1. Der Spieler, der später als 1 Stunde nach offiziellem Spielbeginn erscheint, hat seine Partie verloren. Erscheinen beide Spieler um mehr als 1 Stunde verspätet, so wird die Partie für beide als verloren gewertet.
2. Scheidet ein Spieler vor Beendigung eines Turniers aus, so werden, wenn er mindestens die Hälfte der zu spielenden Partien vollendet hat, die restlichen ihm als verloren, dem Gegner als gewonnen gewertet. Ist weniger als die Hälfte der zu spielenden Partien von dem betreffenden Spieler durchgeführt worden, werden die bereits gespielten Partien anulliert. Hängepartien und kampflos gewonnenen Partien werden hierbei nicht mitgezaehlt.
3. Bei den Mannschaftskämpfen des Hamburger Schachverbandes e.V. sind folgende Spielbedingungen durch den gastgebenden Verein zu gewährleisten:
Das Spiellokal muß eine ausreichende Größe haben sowie gut belüftet und ggf. ausreichend beheizt sein. Es muß genügend Bewegungsfreiheit für die Spieler bieten, die Spieltische müssen ausreichend beleuchtet sein, die Lichtquellen dürfen nicht blenden.
Im Spielsaal muß Ruhe herrschen. Es dürfen keine Geräusche aus Nebenräumen eindringen
Es müssen ausreichendes Spiel- und Schreibmaterial sowie Schachuhren gestellt werden. Die Uhren sind vor dem Kampf auf Ganggenauigkeit zu prüfen. Auf der Vorderseite der Partiezettel muß mindestens Raum für 40 Züge vorhanden sein. Es muß für alle Spieler die gleiche Art von Partieformular verwendet werden.
Während des Wettkampfes soll für die Spieler die Möglichkeit bestehen Kaffee und nichtalkoholische Getränke zu erwerben.
Zuwiderhandlungen können gemäß § 33 geahndet werden.
Für Meisterschaften dürfen lediglich Sach- und Ehrenpreise ausgesetzt werden.
Für jeden Wettkampf ist ein Schiedsrichter zu bestellen. der Schiedsrichter hat die notwendigen Entscheidungen unverzüglich zu treffen.
Oberster Schiedsrichter ist der Landesturnierleiter. Er kann für bestimmte Wettkämpfe oder allgemein Ersatzschiedsrichter bestellen. Wenn bei Mannschaftskämpfen kein Schiedsrichter eingesetzt worden ist, sind die Mannschaftsführer beider Vereine gemeinsam Schiedsrichter des jeweiligen Wettkampfes.
Sollte es bei einem Streitfall zu keiner einheitlichen Entscheidung der beiden Mannschafrtsführer kommen, so entscheidet der zuständige Turnierleiter.
Der gemäß Geschäfts- und verfahrensordnung zuständige Turnierleiter ist auch Schiedsrichter dieses Turniers. Er entscheidet auf Antrag oder auf grund eigener Feststellungen bei Verstößen gegen die Turnierordnung oder Spielregeln erstinstanzlich. Die Entscheidung ist dem Betroffenen schriftlich unter Hinweis auf den weiteren Rechtsweg unverzüglich mitzuteilen.
Gegen die Entscheidung des zuständigen Turnierleiters ist Berufung beim Turniergericht zulässig.
Die Berufung muß innerhalb von 8 Tagen (Poststempel) schriftlich eingelegt werden; sie muß enthalten:
zeitgleich mit der Berufung ist eine Berufungsgebühr von 50,- Euro auf das Konto des Hamburger Schachverbands einzuzahlen.
Sind Berufung oder Berufungsgebühr zu spät abgeschickt, gilt die Berufung als nicht eingelegt.
Wird eine Berufung verworfen, verfällt die Gebühr zugunsten der Verbandskasse, wird der Berufung entsprochen, werden die Gebühren zurückgezahlt.
Entscheidungen des Turnierleiters, Landesturnierleiters oder des Turniergerichts können beim Hamburger Verbandsschiedsgericht nicht angefochten werden, es sei denn deren Entscheidungen beruhen auf einer Verletzung des Grundgesetzes, allgemein zwingender gesetzlicher Vorschriften oder aber einer Nichteinhaltung der Vorschriften der Satzung oder der Turnierordnung. Das Schiedsgericht des Hamburger Schachverbandes e.V. darf auch in diesen Fällen erst angerufen werden, wenn sämtliche andere Rechtsmittel ausgeschöpft sind.
Die Entscheidung des Turniergerichts ist insofern endgültig.
Für Rechtsstreitigkeiten ist der ordentliche Rechtsweg grundsätzlich ausgeschlossen.
1. Der Schiedsrichter (Turnierleiter) kann gegenüber Einzelspielern und Mannschaften wegen Verstoßes gegen die Turnierordnung und unportlichen Verhaltens die nach den FIDE-Regeln vorgesehenen Maßnahmen ergreifen. Der Landesturnierleiter kann darüberhinaus Geldbußen bis zu der in der Satzung festgelegten Höhe verhängen. Auf Antrag des Landesturnierleiters kann der Spielausschuß Sperren bis zu der Satzung festgelegten Höhe beschließen.
2. Für Geldbußen oder Geldstrafen, die gegen Spieler oder Mannschaften laut dieser Turnierordnung verhängt werden, haften die Vereine der betreffenden Spieler oder Mannschaften gegenüber dem Hamburger Schachverband e.V. gesamtschudnerisch.
Die Hamburger Spielerpaß-Ordnung ist Bestandteil dieser Turnierordnung
§ 35 Inkarftreten
Diue Turnierordnung tritt nach Genehmigung durch den Vorstand des Hamburger Schachverband e.V. mit Wirkung vom 1. Oktober 2001 in Kraft
Hamburg. den 30. September 2001