Source: https://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/Justiz/JJR_19730905_OGH0002_0010OB00136_7300000_001/JJR_19730905_OGH0002_0010OB00136_7300000_001.html
Timestamp: 2020-03-30 17:08:08
Document Index: 144424048

Matched Legal Cases: ['§1', '§9', '§30', '§32', '§138', '§ 138', '§ 9', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 50', '§ 138', 'OGH', '§ 138', 'OGH', '§ 138', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH']

1Ob136/73; 4Ob628/75; 1Ob23/77; 1Ob12/85; 1Ob23/85; 1Ob24/92; 1Ob23/93; 1Ob25/95; 1Ob197/97w; 1Ob365/99d; 1Ob127/04i
JN §1 CVIII;
WRG §9;
WRG §30;
WRG §32;
WRG §138;
Die allfällige Möglichkeit der Herbeiführung einer Entscheidung der Wasserrechtsbehörde nach § 138 WRG schließt die gerichtliche Geltendmachung von Unterlassungsansprüchen, die sich auf das bürgerliche Recht stützen, nicht aus. Der Rechtsweg ist also zB zulässig, wenn der Kläger eine Verletzung seines Fischereirechtes behauptet, nicht hingegen, soweit er seinen Anspruch auf die Verletzung eines nach § 9 Abs 1 WRG eingeräumten Benutzungsrechtes an einem öffentlichen Gewässer, das öffentlich - rechtlicher Natur ist, stützt.
TE OGH 1973/09/05 1 Ob 136/73
Veröff: EvBl 1974/69 S 158 = SZ 46/82
TE OGH 1975/12/16 4 Ob 628/75
TE OGH 1977/08/31 1 Ob 23/77
Auch; Veröff: SZ 50/109
TE OGH 1985/06/26 1 Ob 12/85
Vgl; Beisatz: Bei Verletzung der Instandhaltungspflicht nach § 50 Abs 1 WRG können die Geschädigten nach § 138 Abs 1 lit a WRG entweder die Wasserrechtsbehörde anrufen, damit der Wasserberechtigte zur Instandhaltung verhalten werde (Krzizek, Kommentar zum WRG 222) und / oder im Rechtsweg Schadenersatz begehren. (T1) Veröff: SZ 58/110
TE OGH 1985/12/11 1 Ob 23/85
nur: Die allfällige Möglichkeit der Herbeiführung einer Entscheidung der Wasserrechtsbehörde nach § 138 WRG schließt die gerichtliche Geltendmachung von Ansprüchen, die sich auf das bürgerliche Recht stützen, nicht aus. (T2) Veröff: SZ 58/203
TE OGH 1992/08/25 1 Ob 24/92
Vgl; Beisatz: Für die gerichtliche Zuständigkeit kommt es allein darauf an, ob der Kläger sein Begehren auf einen Privatrechtstitel stützt; macht er einen Schadenersatzanspruch geltend, ist dafür grundsätzlich der Rechtsweg zulässig, selbst wenn er auch bei der Wasserrechtsbehörde Anträge im Sinne des § 138 Abs 1 WRG gestellt hat. (T3)
TE OGH 1993/08/25 1 Ob 23/93
Auch; Veröff: JBl 1994,169
TE OGH 1995/06/23 1 Ob 25/95
TE OGH 1997/11/25 1 Ob 197/97w
Auch; Veröff: SZ 70/244
TE OGH 2000/01/25 1 Ob 365/99d
TE OGH 2005/06/24 1 Ob 127/04i
RS0046111