Source: http://www.gesetze-rechtsprechung.sh.juris.de/jportal/?quelle=jlink&query=BokelhNatSchGV+SH&psml=bsshoprod.psml&max=true&aiz=true
Timestamp: 2019-07-20 07:47:18
Document Index: 231877349

Matched Legal Cases: ['§ 12', '§ 7', '§ 4', '§ 3', '§ 21', '§ 21', '§ 9', '§ 15', '§ 22', '§ 16']

Gesetze-Rechtsprechung Schleswig-Holstein BokelhNatSchGV SH | Landesnorm Schleswig-Holstein | Gesamtausgabe | Verordnung über das Naturschutzgebiet „Bokelholmer Fischteiche“,Gemeinde Emkendorf, Kreis Rendsburg vom 22. September 1952 | gültig ab: 01.01.2003
Verordnung über das Naturschutzgebiet „Bokelholmer Fischteiche“,Gemeinde...
juris-Abkürzung: BokelhNatSchGV SH
Ausfertigungsdatum: 22.09.1952
Fundstelle: GVOBl. 1952 161
Gliederungs-Nr: 791-3-40
Verordnung über das Naturschutzgebiet „Bokelholmer Fischteiche“,Gemeinde Emkendorf, Kreis Rendsburg
Vom 22. September 1952
Verordnung über das Naturschutzgebiet „Bokelholmer Fischteiche“,Gemeinde Emkendorf, Kreis Rendsburg vom 22. September 1952 01.01.2003
Auf Grund der §§ 12 Abs. 2, 13 Abs. 2, 15 und 23 des Reichsnaturschutzgesetzes vom 26. Juni 1935 (RGBl. I S. 821) und des § 7 Abs. 5 der Durchführungsverordnung zum Reichsnaturschutzgesetz vom 31. Oktober 1935 (RGBl. I S. 1275) in Verbin-dung mit Artikel 129 Abs. 2 und 4 des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland wird hiermit folgendes verordnet:
Das Fischteichgebiet bei Bokelholm, Gemarkung Klein-Vollstedt, Gemeinde Emkendorf, Kreis Rendsburg, wird als „Naturschutzgebiet Bokelholmer Fischteiche“ in das Landesnaturschutzbuch eingetragen und damit unter den Schutz des Reichsnaturschutzgesetzes gestellt.
(1) Das Naturschutzgebiet hat eine Größe von 90.03.65 ha und umfaßt in der Gemarkung Klein-Vollstedt folgende Flächen:
Flur 2, Parzelle 126/53 tlw.;
Flur 6, Parzellen 8, 9, 10 tlw., 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20, 21 tlw., 22 tlw., 26 tlw., 27, 28 tlw., 34 tlw., 85/63 tlw., 64 tlw., 65, 92/73 tlw., 77 tlw.
(2) Die genauen Grenzen des Naturschutzgebietes sind in einer Karte im Maßstab 1:25.000 und einer Katasterhandzeichnung 1:3.000 rot eingetragen. Beide sind niedergelegt beim Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung (oberste und höhere Naturschutzbehörde), beim Landrat in Rendsburg (als untere Naturschutzbehörde) und beim Amt in Westensee.
Pflanzen zu beschädigen oder zu entnehmen;
Pflanzen oder Tiere einzuschleppen;
eine andere als die nach § 4 Abs. 1 zugelassene wirtschaftliche Nutzung;
die Privatwege anders als zur Ausübung der Fischerei und Jagd durch den Eigentümer und seine Beauftragten mit Fahrrädern, Kraftfahrzeugen oder sonstigen Fahrzeugen zu benutzen;
die Wege zu verlassen, Feuer anzumachen, Abfälle wegzuwerfen oder das Naturschutzgebiet auf andere Weise zu entstellen (z.B. Reklameschilder);
Bodenbestandteile abzubauen, Sprengungen oder Grabungen vorzunehmen, Schutt oder Bodenbestandteile abzuladen oder die Bodengestalt auf andere Weise zu verändern oder zu beschädigen;
Verunstaltungen zu belassen, deren Beseitigung den Beteiligten zugemutet werden kann;
andere Bild- und Schrifttafeln anzubringen als solche, die auf amtliche Anordnungen besonders auf den Schutz des Gebietes hinweisen;
die Anlage von Drahtleitungen aller Art;
das Ablagern von Abfällen und Müll;
das Lagern und Zelten.
die rechtmäßige Ausübung der Fischerei, Bekämpfung der Fischereischädlinge im Rahmen der Jagd- und Naturschutzgesetze und -verordnungen und die Veränderung der Boden- und künstlichen Wasserflächen, soweit die Fischereinutzung dies aus wirtschaftlichen Gründen erforderlich macht;
die Reinhaltung der Abzugsgräben durch die Nutzungsberechtigten oder Unterhaltungspflichtigen.
(2) In besonderen Fällen kann das Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung Ausnahmen von den Vorschriften des § 3 genehmigen.
(3) Rechtsgrundlage für Strafmaßnahmen nach Abs. 1 und 2 sind § 21 Abs. 1 Buchst. b und § 21 Abs. 3 Buchst. a des Reichsnaturschutzgesetzes.
(3) Rechtsgrundlage für Strafmaßnahmen ist der § 9 Abs. 1 Satz 2 und Abs. 4 in Verbindung mit § 15 der Durchführungsverordnung zum Reichsnaturschutzgesetz vom 31. Oktober 1935 (RGBl. I S. 1275).
(2) Rechtsgrundlage nach Abs. 1 ist der § 22 des Reichsnaturschutzgesetzes in Verbindung mit § 16 der Durchführungsverordnung zum Reichsnaturschutzgesetz.