Source: https://www.dtad.de/details/Dienstleistungen_von_Architektur_und_Ingenieurbueros_sowie_planungsbezogene_Leistungen_27570_Bremerhaven-7539622_3
Timestamp: 2018-03-19 22:42:19
Document Index: 351607376

Matched Legal Cases: ['§ 33', '§ 33', '§ 34', '§ 33', '§ 33', '§ 34', '§ 5', '§ 4', '§ 4', '§ 15', '§ 33', '§ 33', '§ 33', '§ 19', '§ 5', '§ 5', '§ 4', '§ 5', '§ 5', '§ 33']

Ausschreibung - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen in Bremerhaven (ID:7539622)
> DTAD-ID: 7539622
7539622
Erweiterung der Gebäude des Alfred-Wegener-Institus für Polar- und Meeresforschung, Forschungsstelle Potsdam, Leistungen der Objektplanung gem. § 33 HOAI. Das Alfred-Wegener-Institut (AWI) für Polar- und Meeresforschung beabsichtigt, südöstlich der Potsdamer Innenstadt auf dem denkmalgeschützten Telegrafenberg das bestehenden Labor- und Bürogebäude (BGF rd. 2.220 m²) durch 2 Neubauten mit einer BGF von rd. 3.800 m² gesamt für voraussichtlich 10,45 Mio. € netto (KG 200 - 700) zu erweitern. Das Neubauvorhaben umfasst 2 Gebäude mit weiteren Labor- und Büroräumen, die als freistehende Baukörper zu dem bestehenden Solitärgebäude ergänzt werden sollen. Auf dem Telegrafenberg in Potsdam wurden im 19. Jahrhundert mehrere Observatorien errichtet, 1919 bis 1924 erfolgte der Bau des Einsteinturms. Die Klinkergebäude der Observatorien sind vom Baustil Karl Friedrich Schinkels beeinflusst. Mit Ausnahme des Einsteinturms (Architekten Erich Mendelsohn) wurden sie von dem Architekten und Oberbaudirektor Paul Emanuel Spieker im klassizistischen Stil eines englischen Landschaftsgartens errichtet. Das Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung forscht in der Arktis, Antarktis und den Ozeanen der mittleren und hohen Breiten. Es koordiniert die Polarforschung in Deutschland und stellt wichtige Infrastruktur wie den Forschungseisbrecher Polarstern und Stationen in der Arktis und Antarktis für die nationale und internationale Wissenschaft zur Verfügung. Die Forschungsstelle Potsdam des Alfred-Wegener-Instituts besteht seit 1992. 1999 wurde der 3-geschossige Labor- und Büroneubau (Architekt Prof. Oswald Mathias Ungers) fertig gestellt und an die Forschungsstelle Potsdam übergeben. Gemeinsam mit dem Helmholtz-Zentrum Potsdam Deutsches GeoForschungsZentrum (GFZ), dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und einem Teil des Leibniz-Instituts für Astrophysik Potsdam (AIP) bildet die Forschungsstelle Potsdam den Wissenschaftspark „Albert Einstein“ auf dem Telegrafenberg in Potsdam. Der Wissenschaftspark ist umgeben von Flächen des Landschaftsschutzgebiets „Potsdamer Wald- und Havelseegebiet“. Der Standort des AWI (Teilfläche 3 des Bebauungsplanes Nr. 123) befindet sich an der östlichen Grenze des Wissenschaftsparks zwischen der Albert-Einstein-Straße und dem Helmertweg. Er ist geprägt von seiner topografischen Lage am Fuß des Bergs mit einem Höhenunterschied zwischen Albert-Einstein-Straße und Helmertweg von rd. 4-5 m. Ausgangspunkt aller Planungsüberlegungen für das bestehende 3-geschossige, halbkreisförmige Labor- und Bürogebäude von Prof. Oswald Mathias Ungers war der Lennésche Landschaftspark. Die innere Struktur des Neubaus entwickelte sich aus den funktionalen Vorgaben eines Labor- und Verwaltungsgebäudes modernster Gebäudetechnik. Die äußere klare Geometrie setzt sich im Inneren fort. Zentrum des Gebäudes ist eine halbrunde, von oben belichtete Halle, von der aus alle Räume über Galerien erreichbar sind. Labor- und Technikflächen befinden sich im Untergeschoss und im Erdgeschoss, Büroflächen in den beiden Obergeschossen. Die beiden Erweiterungsbauten des Alfred-Wegener-Institut (AWI) für Polar- und Meeresforschung sollen dem Ensembleschutz der historischen Bestandsbauten in der landschaftsgärtnerisch gestalteten Anlage des Telegrafenbergs Rechnung tragen. Entsprechend der vorliegenden Machbarkeitsstudie und der Ausweisung im Bebauungsplan Nr. 123 sollen die Neubauten nördlich und südlich des bestehenden AWI-Institutsgebäudes errichtet werden. Neubauten und Bestandsgebäude sollen unterirdisch verbunden werden. Das Raumprogramm für die Erweiterungsbauten sieht eine Nutzfläche von rd. 3.200 m² vor, davon ca. 50 % Labor- (Schutzstufe 1) und Technikflächen. Da für Bauten des Alfred-Wegener-Instituts (AWI) für Polar- und Meeresforschung Umweltschutz und Nachhaltigkeit eine bedeutende Rolle spielen, sind diese Themen im Rahmen der Planung und Realisierung zu berücksichtigen. Wirtschaftlichkeit in Planung, Ausführung und Betrieb, die Minimierung der Lebenszykluskosten und die Optimierung der Energieeffizienz der Gebäude werden vorausgesetzt. Zielsetzung ist es, einen architektonisch hochwertigen und den anspruchsvollen wissenschaftlichen/ technischen Rahmenbedingungen angepassten Gebäudekomplex zu errichten. In Bezug auf Nachhaltigkeit soll der Silber-Standard (DGNB) angestrebt und die Vorgaben der ENEV 2009 um 30 % unterschritten werden. Vergeben werden sollen die Grundleistungen nach § 33 HOAI, Leistungsphase 2-8. Die Vergabe erfolgt stufenweise, ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsstufen. Die Leistungen werden nach HOAI § 34, Honorarzone IV Mindestsatz vergütet. Die Baumaßnahme der AWI Forschungsstelle Potsdam zeichnet sich wie folgt aus: 1. Typologie: Büro- und Laborgebäude 2. Einbindung des Neubauvorhabens in ein städtebauliches Ensemble eines Wissenschaftsparks 3. Einbindung des Neubauvorhabens in einen denkmalgeschützten Landschaftspark 4. Städtebaulich-architektonische Ergänzung eines bestehenden Solitärgebäudes 5. Größenordnungen: BGF Neubau (2 Erweiterungsgebäude): ca. 3 800 m²; BGF Bestandsgebäude: 2 220 m² 6. Für die Planung und Ausführung sind ca. 30 Monate vorgesehen 7. Fertigstellung: Ende 2015 8. Gesamtbaukosten-Obergrenze netto 10 450 000 EUR (KG 200-700 nach DIN 276 neu). 9. Davon sind: Kgr. 300: netto 4 520 000 EUR, Kgr. 400: netto 2 160 000 EUR Folgende Planungsgrundlagen zur Erweiterung der Forschungsstelle liegen bereits vor und werden in der 2. Stufe des VOF-Verfahrens den zum Verhandlungsverfahren eingeladenen Bietern zur Verfügung gestellt: — Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung, Machbarkeitsstudie zur Erweiterung der Forschungsstelle Potsdam, Winkens Architekten, Berlin, 10.9.2009, — Bebauungsplan Nr. 123, „Wissenschaftspark südlicher Telegrafenberg“, Stand 22.11.2011, — Bebauungsplan Nr. 123, „Wissenschaftspark südlicher Telegrafenberg“, Begründung, Stand November 2011, — Artenschutzrechtlicher Fachbeitrag zum Bebauungsplan Nr. 123, — Biotopenübersicht Standort Telegrafenberg, 27.5.2009, — Rahmenplanung zur Entwicklung des Telegrafenberges, Entwurf Juli 2008, Landeshauptstadt Potsdam, Fachbereich Stadtplanung und Bauordnung. Die für die Auftragsverhandlungen ausgewählten Bewerber werden aufgefordert, einen konzeptionellen Lösungsansatz für die Neubaumaßnahme in Verbindung mit dem Bestandsgebäude auszuarbeiten. Die genaue Aufgabenstellung wird mit der Einladung zur Auftragsverhandlung mitgeteilt. Die Ausarbeitungszeit beträgt ca. 4 Wochen.
Org. Dok.-Nr: 288774-2012
Kontaktstelle(n): stellvertr. Leiter der Abteilung Bau- und
Zu Händen von: Dipl-Ing. Architekt FH Oliver Blume
Telefon: +49 47148311628
E-Mail: oliver.blume@awi.de
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: www.awi.de
Weitere Auskünfte erteilen: Architekturbüro Renate Keller
Zu Händen von: Renate Keller
E-Mail: awi@keller-elles.de
Internet-Adresse: http://www.keller-elles.de
Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: Architekturbüro Renate Keller Manteuffelstr. 77 Zu Händen von: Renate Keller 10999 Berlin DEUTSCHLAND E-Mail: awi@keller-elles.de Internet-Adresse: www.keller-elles.de Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: Architekturbüro Renate Keller Manteuffelstraße 77 10999 Berlin DEUTSCHLAND
Sonstige: Stiftung des öffentlichen Rechts
Sonstige: Forschungsinstitut
Erweiterung der Gebäude des Alfred-Wegener-Institus für Polar- und Meeresforschung, Forschungsstelle Potsdam, Leistungen der Objektplanung gem. § 33 HOAI.
Dienstleistung Dienstleistungen Dienstleistungskategorie Nr 12: Architektur, technische Beratung und Planung, integrierte technische Leistungen, Stadt- und Landschaftsplanung, zugehörige wissenschaftliche und technische Beratung, technische Versuche und Analysen Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Forschungsstelle Potsdam auf dem Telegrafenberg. NUTS-Code DE423
Das Alfred-Wegener-Institut (AWI) für Polar- und Meeresforschung beabsichtigt, südöstlich der Potsdamer Innenstadt auf dem denkmalgeschützten Telegrafenberg das bestehenden Labor- und Bürogebäude (BGF rd. 2.220 m²) durch 2 Neubauten mit einer BGF von rd. 3.800 m² gesamt für voraussichtlich 10,45 Mio. € netto (KG 200 - 700) zu erweitern. Das Neubauvorhaben umfasst 2 Gebäude mit weiteren Labor- und Büroräumen, die als freistehende Baukörper zu dem bestehenden Solitärgebäude ergänzt werden sollen. Auf dem Telegrafenberg in Potsdam wurden im 19. Jahrhundert mehrere Observatorien errichtet, 1919 bis 1924 erfolgte der Bau des Einsteinturms. Die Klinkergebäude der Observatorien sind vom Baustil Karl Friedrich Schinkels beeinflusst. Mit Ausnahme des Einsteinturms (Architekten Erich Mendelsohn) wurden sie von dem Architekten und Oberbaudirektor Paul Emanuel Spieker im klassizistischen Stil eines englischen Landschaftsgartens errichtet. Das Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung forscht in der Arktis, Antarktis und den Ozeanen der mittleren und hohen Breiten. Es koordiniert die Polarforschung in Deutschland und stellt wichtige Infrastruktur wie den Forschungseisbrecher Polarstern und Stationen in der Arktis und Antarktis für die nationale und internationale Wissenschaft zur Verfügung. Die Forschungsstelle Potsdam des Alfred-Wegener-Instituts besteht seit 1992. 1999 wurde der 3-geschossige Labor- und Büroneubau (Architekt Prof. Oswald Mathias Ungers) fertig gestellt und an die Forschungsstelle Potsdam übergeben. Gemeinsam mit dem Helmholtz-Zentrum Potsdam Deutsches GeoForschungsZentrum (GFZ), dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und einem Teil des Leibniz-Instituts für Astrophysik Potsdam (AIP) bildet die Forschungsstelle Potsdam den Wissenschaftspark „Albert Einstein“ auf dem Telegrafenberg in Potsdam. Der Wissenschaftspark ist umgeben von Flächen des Landschaftsschutzgebiets „Potsdamer Wald- und Havelseegebiet“. Der Standort des AWI (Teilfläche 3 des Bebauungsplanes Nr. 123) befindet sich an der östlichen Grenze des Wissenschaftsparks zwischen der Albert-Einstein-Straße und dem Helmertweg. Er ist geprägt von seiner topografischen Lage am Fuß des Bergs mit einem Höhenunterschied zwischen Albert-Einstein-Straße und Helmertweg von rd. 4-5 m. Ausgangspunkt aller Planungsüberlegungen für das bestehende 3-geschossige, halbkreisförmige Labor- und Bürogebäude von Prof. Oswald Mathias Ungers war der Lennésche Landschaftspark. Die innere Struktur des Neubaus entwickelte sich aus den funktionalen Vorgaben eines Labor- und Verwaltungsgebäudes modernster Gebäudetechnik. Die äußere klare Geometrie setzt sich im Inneren fort. Zentrum des Gebäudes ist eine halbrunde, von oben belichtete Halle, von der aus alle Räume über Galerien erreichbar sind. Labor- und Technikflächen befinden sich im Untergeschoss und im Erdgeschoss, Büroflächen in den beiden Obergeschossen. Die beiden Erweiterungsbauten des Alfred-Wegener-Institut (AWI) für Polar- und Meeresforschung sollen dem Ensembleschutz der historischen Bestandsbauten in der landschaftsgärtnerisch gestalteten Anlage des Telegrafenbergs Rechnung tragen. Entsprechend der vorliegenden Machbarkeitsstudie und der Ausweisung im Bebauungsplan Nr. 123 sollen die Neubauten nördlich und südlich des bestehenden AWI-Institutsgebäudes errichtet werden. Neubauten und Bestandsgebäude sollen unterirdisch verbunden werden. Das Raumprogramm für die Erweiterungsbauten sieht eine Nutzfläche von rd. 3.200 m² vor, davon ca. 50 % Labor- (Schutzstufe 1) und Technikflächen. Da für Bauten des Alfred-Wegener-Instituts (AWI) für Polar- und Meeresforschung Umweltschutz und Nachhaltigkeit eine bedeutende Rolle spielen, sind diese Themen im Rahmen der Planung und Realisierung zu berücksichtigen. Wirtschaftlichkeit in Planung, Ausführung und Betrieb, die Minimierung der Lebenszykluskosten und die Optimierung der Energieeffizienz der Gebäude werden vorausgesetzt. Zielsetzung ist es, einen architektonisch hochwertigen und den anspruchsvollen wissenschaftlichen/ technischen Rahmenbedingungen angepassten Gebäudekomplex zu errichten. In Bezug auf Nachhaltigkeit soll der Silber-Standard (DGNB) angestrebt und die Vorgaben der ENEV 2009 um 30 % unterschritten werden. Vergeben werden sollen die Grundleistungen nach § 33 HOAI, Leistungsphase 2-8. Die Vergabe erfolgt stufenweise, ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsstufen. Die Leistungen werden nach HOAI § 34, Honorarzone IV Mindestsatz vergütet. Die Baumaßnahme der AWI Forschungsstelle Potsdam zeichnet sich wie folgt aus: 1. Typologie: Büro- und Laborgebäude 2. Einbindung des Neubauvorhabens in ein städtebauliches Ensemble eines Wissenschaftsparks 3. Einbindung des Neubauvorhabens in einen denkmalgeschützten Landschaftspark 4. Städtebaulich-architektonische Ergänzung eines bestehenden Solitärgebäudes 5. Größenordnungen: BGF Neubau (2 Erweiterungsgebäude): ca. 3 800 m²; BGF Bestandsgebäude: 2 220 m² 6. Für die Planung und Ausführung sind ca. 30 Monate vorgesehen 7. Fertigstellung: Ende 2015 8. Gesamtbaukosten-Obergrenze netto 10 450 000 EUR (KG 200-700 nach DIN 276 neu). 9. Davon sind: Kgr. 300: netto 4 520 000 EUR, Kgr. 400: netto 2 160 000 EUR Folgende Planungsgrundlagen zur Erweiterung der Forschungsstelle liegen bereits vor und werden in der 2. Stufe des VOF-Verfahrens den zum Verhandlungsverfahren eingeladenen Bietern zur Verfügung gestellt: — Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung, Machbarkeitsstudie zur Erweiterung der Forschungsstelle Potsdam, Winkens Architekten, Berlin, 10.9.2009, — Bebauungsplan Nr. 123, „Wissenschaftspark südlicher Telegrafenberg“, Stand 22.11.2011, — Bebauungsplan Nr. 123, „Wissenschaftspark südlicher Telegrafenberg“, Begründung, Stand November 2011, — Artenschutzrechtlicher Fachbeitrag zum Bebauungsplan Nr. 123, — Biotopenübersicht Standort Telegrafenberg, 27.5.2009, — Rahmenplanung zur Entwicklung des Telegrafenberges, Entwurf Juli 2008, Landeshauptstadt Potsdam, Fachbereich Stadtplanung und Bauordnung. Die für die Auftragsverhandlungen ausgewählten Bewerber werden aufgefordert, einen konzeptionellen Lösungsansatz für die Neubaumaßnahme in Verbindung mit dem Bestandsgebäude auszuarbeiten. Die genaue Aufgabenstellung wird mit der Einladung zur Auftragsverhandlung mitgeteilt. Die Ausarbeitungszeit beträgt ca. 4 Wochen.
Mit dem Teilnahmeantrag ist der Nachweis einer gültigen Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens je 1.000.000 EUR für Personen- und 500 000 EUR für sonstige Schäden; Sachschäden und Vermögensschäden je Schadensereignis durch Vorlage entsprechender Kopien des Versicherungsscheines beizubringen. Ausreichend ist auch das Vorliegen einer unwiderruflichen Erklärung einer Versicherung, dass im Auftragsfall mit dem Versicherungsunternehmer eine Versicherung mit den oben genannten Mindestdeckungssummen geschlossen werden wird. Nach Erteilung des Auftrages muss der gültige Versicherungsschein nachgereicht werden.
Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften: Verwaltungsvorschriften des Bundes und der Landesverwaltung Brandenburg (RBBau, RLBau Bbg., BHO,LHO Bbg., RZBau, allgemeine Vertragsbedingungen für freiberuflich Tätigen), HOAI.
wird: Bewerbergemeinschaften haben mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung (Bewerbergemeinschaftserklärung) unter zwingender Verwendung des für die Abgabe eines Teilnahmeantrages abzurufenden Formblattes (vgl. Ziff. VI. 3. der Bekanntmachung) abzugeben, — in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist, — in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrages bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist, — dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt, — dass alle Mitglieder gesamtschuldnerisch haften. Wird diese Bewerbergemeinschaftserklärung nicht mit dem Teilnahmeantrag eingereicht, wird der Teilnahmeantrag der Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen. Beabsichtigt der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis seiner/ihrer Eignung auf die Ressourcen/Mittel von Unterauftragnehmern zu verweisen, so muss der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft mit dem Angebot zwingend die Eignung der Unterauftragnehmer anhand der geforderten Nachweise sowie die tatsächliche Zugriffsmöglichkeit auf die benannten Unterauftragnehmer mit der Bewerbung nachweisen (Verpflichtungserklärung gem. VOF § 5, Absatz 6 – Bewerbungsbogen Anlage 11). Mehrfachbewerbungen sind nicht zulässig und führen automatisch zum Ausschluss. Mehrfachbewerbungen sind auch Bewerbungen unterschiedlicher Niederlassungen eines Bewerberbüros sowie mehrerer Mitglieder ständiger Büro- und Arbeitsgemeinschaften. Mehrfachbewerbungen sind auch auf Subunternehmerebene nicht zulässig.
Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: ja Darlegung der besonderen Bedingungen: Die örtliche Präsenz während der Planungs- und Bauzeit ist durchgehend sicherzustellen. Für die Bearbeitung und örtliche Präsenz ist eine personelle Kontinuität sicherzustellen.
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: 1. Ein vollständig ausgefülltes und unterschriebenes Bewerbungsformblatt. 2. Auszug aus dem Handelsregister oder dem vergleichbaren Register des Heimatlandes des Bewerbers, soweit Eintragungspflicht besteht. Im Bewerbungsbogen sind folgende Angaben und Erklärungen zu machen und folgende Nachweise beizufügen: 3. Erklärung gemäß § 4 Abs. 2 VOF über die wirtschaftliche Verknüpfung und die auf den Auftrag bezogene Zusammenarbeit (Bewerberbogen Anlage 2); 4. Erklärung über das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe nach § 4 Abs. 6 und 9 VOF (Bewerberbogen Anlage 3). 5. Auszug aus dem Berufsregister oder Kammerverzeichnis oder Eigenerklärung zur Bauvorlageberechtigung; vgl. III.3.1 (Anlage 12) Das Nichtvorliegen der geforderten Nachweise lt. Anlage führt zum Ausschluss.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: 1. den Gesamtumsatz (netto), jeweils in den letzten 3 Jahren (2011, 2010, 2009) und 2. den Umsatz (netto) für entsprechende Dienstleistungen jeweils in den letzten 3 Jahren (2011, 2010, 2009). Bei der Ermittlung der Umsätze für entsprechende Dienstleistungen sind nur Umsätze zu berücksichtige, die in Art und Umfang mit denen vergleichbar sind, die Gegenstand der Ausschreibung sind (Leistungen gem. § 15 HOAI a.F. bzw. § 33 n.F. im Bereich Neubau).
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Im Bewerberbogen sind folgende Angaben und Erklärungen zu machen und folgende Nachweise beizufügen: 1. Name, Vorname, Berufsausbildung, Berufsjahre nach Hochschul- oder Fachhochschulausbildung, Diplom, Master oder vergleichbare Abschlüsse sowie eine Kopie des jeweiligen Zeugnisses oder der entsprechenden Urkunde von 2 vorgesehenen Projektmitarbeitern: 1. einem Projektleiter, 2. einem stellvertretenden Projektleiter 2. Gesamtzahl der angestellten Mitarbeiter und der Leitung des Büros/Unternehmens in den letzten 3 Jahren, aufgeteilt — nach Ingenieuren mit mindestens 5 Berufsjahren nach einer abgeschlossenen Hochschul- oder Fachhochschulausbildung, — nach anderen Ingenieuren sowie nach sonstigen Mitarbeitern. 3. Für das in II.1.5 aufgeführte Leistungsbild Angaben zu 3 Referenzprojekten im Bereich Objektplanung / Neubau, die innerhalb der letzten 5 Jahre, nach dem 1.5.2007 realisiert/fertig gestellt worden sind, d.h. Fertigstellung LPH 8 gem. § 33 HOAI n.F. darf max. 5 Jahre zurückliegen, Übergabe an den Bauherren nach dem 1.5.2007. Um zur Wertung zugelassen zu werden: — müssen alle 3 Referenzprojekte eine BGF größer/gleich 3.000 m² haben, — muss mind. 1 Referenzprojekte dem Gebäudetyp Labor- und Bürogebäude entsprechen, — müssen mind. 2 Referenzprojekte mit allen Leistungen (Lph 2-8) durchgeführt worden sein. Es werden nur Referenzprojekte gewertet, welche die vorgenannten Bedingungen erfüllen und von dem auf Seite 1 des Bewerberbogens angegebenen Bewerber / der Bewerbergemeinschaft (inklusive Subunternehmer, sofern zutreffend) bearbeitet wurden. Die 3 Referenzprojekte sollen auf jeweils max. 6 DIN-A4-Seiten (einseitig) in Form von Texten, Fotos oder Skizzen weiterführend dargestellt werden. Bei Nichtvorlage werden die Referenzen nicht gewertet. Zu den 3 Referenzprojekten müssen jeweils folgende Angaben vollständig vorliegen (Mindestbedingung für die Wertungsfähigkeit des Teilnahmeantrages): — Bezeichnung der Maßnahme, — Auftraggeber und Ansprechpartner mit Telefonnummer, — Ort des Bauvorhabens, — Datum der Fertigstellung LPH 8, — Bearbeitungszeitraum durch den Bearbeiter, — Gebäudetyp / Nutzung, — Brutto-Grundfläche in m², — bearbeitete Leistungsphasen nach HOAI § 33, — Honorarzone im Durchschnitt gem. HOAI Anlage 3.1, — öffentlicher Auftraggeber, — Angaben zu spezifischen Aspekten der Neubaumaßnahme: a.) Einbindung des Neubaus in ein städtebauliches Ensemble eines Wissenschaftsparks b.) Einbindung des Referenzprojektes in einen (denkmalgeschützen) Landschaftspark c.) Städtebaulich-architektonische Ergänzung eines bestehenden Solitärgebäudes Hinweis: Darüber hinaus gehende Unterlagen werden zur Beurteilung der Bewerbung nicht zugelassen.
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: ja Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: Nach § 19 VOF Qualifikation des Auftragnehmers: Natürliche Personen sind zugelassen, wenn nach dem für die Auftragsvergabe geltenden Landesrecht berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Architekt zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland als Architekt tätig zu werden. Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen gemäß Absatz 1 benennen.
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden Geplante Mindestzahl 3: und Höchstzahl 5 Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: 1.0 Gesamtumsatz der letzten 3 Jahre gemäß § 5 (4c) VOF 8 %: - 8 % erhält der Teilnahmeantrag, der einen mittleren jährlichen Gesamtumsatz in Höhe von mindestens 750 000 EUR (netto) ausweist. / 2.0 Umsatz von vergleichbaren Leistungen der letzten 3 Jahre 7 %: - 7 % erhält der Teilnahmeantrag, der einen mittleren jährlichen Gesamtumsatz für entsprechende Dienstleistungen (Neubauplanung) in Höhe von mindestens 500 000 EUR (netto) ausweist. / 3.0 Angaben zu den vorgesehenen Projektmitarbeitern gemäß § 5 (5a), § 4 (3) VOF 15 %: 3.1 Projektleiter/Berufsjahre: 15 %: - 9 % erhält der Projektleiter, der mehr als 10 Berufsjahre als Dipl.-Ing. nachweist. / 3.2 stellvertretende Projektleiter/Berufsjahre 6 %: - 6 % erhält der stellvertretende Projektleiter, der mehr als 5 Berufsjahre als Dipl.-Ing. nachweist. / 4.0 Angaben zur Mitarbeiterstruktur gemäß § 5 (5d) VOF 10 %: 4.1 - 5 % erhält ein Teilnahmeantrag, der in der Summe der Angaben aller zum Teilnahmeantrag gehörenden Bewerberbögen im Mittel der letzten 3 Jahre die Beschäftigung von mindestens 12 Architekten/Ingenieure nachweist. / 4.2 - 5 % erhält ein Teilnahmeantrag, der in der Summe der Angaben aller zum Teilnahmeantrag gehörenden Bewerberbögen im Mittel der letzten 3 Jahre die Beschäftigung von mindestens 6 Architekten und/oder Ingenieure nachweist mit einer Berufserfahrung von mindestens 5 Jahren. / 5.0 Angaben zu den Referenzprojekten Objektplanung gemäß § 5 (5 b) VOF, Ziffer III.2.3 60 %: Jedes der 3 Referenzgebäude wird mit bis zu 20 % bewertet. / 5.1 – 3 % erhält eine Referenz mit der Nutzung Büro- und Laborgebäude. / 5.2 – 3 % erhält eine Referenz mit Brutto-Grundfläche von 5.000 m² und mehr. / 5.3 – 3 % erhält eine Referenz, wenn sie mit beauftragtem Leistungsumfang gem. HOAI § 33 von mindestens LP 2 - 8 erbracht worden ist. / 5.4 – 4 % erhält eine Referenz, wenn der vorgesehene Projektleiter an der genannten Referenz in Haupttätigkeit beteiligt war. / 5.5 – 3 % erhält eine Referenz, wenn sie für einen öffentlichen Auftraggeber erbracht worden ist und durch eine von der zuständigen Behörde ausgestellte oder beglaubigte Bescheinigung beigebracht worden ist. / 5.6 – 2 % erhält eine Referenz, wenn sie in ein städtebaul. Ensemble eines Wissenschaftsparks eingebunden ist. / 5.7 – 1 % erhält eine Referenz, wenn die Neubaumaßnahme in einen denkmalgeschützen Landschaftspark eingebunden ist. / 5.8 – 1 % erhält eine Referenz, wenn die Neubaumaßnahme als städtebaulich-architektonische Ergänzung eines bestehenden Solitärgebäudes geplant und errichtet wurde.
5.10.2012 - 14:00
1. Der Teilnahmeantrag besteht aus einem bzw. mehreren vollständig auszufüllenden Bewerberbögen mit den geforderten Angaben und nummerierten Anlagen. Die in III.2.1) bis III.2.3) geforderten Erklärungen und Angaben werden u. a. im Rahmen der zu verwendenden Formblätter präzisiert und abgefordert und sind nicht separat zu erklären/abzugeben. Die Formblätter für die Abgabe eines Teilnahmeantrages stehen ab 11.9.2012 unter http://www.keller-elles.de/aktuelle-verfahren/awi-potsdam zum Download bereit. Die Formblätter sind unter Beachtung der Maßgaben dieser Bekanntmachung zwingend zu verwenden und vollständig auszufüllen, ansonsten wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen. 2. Geforderte Nachweise, Erklärungen und sonstige Angaben sind auch von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Dies gilt auch für Nachunternehmer, wenn sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis seiner/ihrer Eignung des Nachunternehmers bedient. Die Vorgaben für Nachunternehmer gelten in gleichem Maße für verbundene Unternehmen. 2.1 Bei Bewerbergemeinschaften sowie Bewerbungen mit Nachunternehmern muss pro Mitglied und pro Nachunternehmer ein Bewerberbogen vollständig ausgefüllt werden. 2.2. Pro Teilnahmeantrag dürfen maximal 2 Projektmitarbeiter und maximal 3 Referenzgebäude vorgestellt werden. Dies bedeutet, dass bei Bewerbergemeinschaften und/oder im Fall von Nachunternehmern in den einzelnen Bewerberbögen jeweils Felder bei dem Projektteam und den Referenzen frei bleiben. Nur die in den Bewerberbögen genannten 2 Projektmitarbeiter und 3 Referenzen werden in die Wertung einbezogen. Zusätzlich benannte Projektmitarbeiter sowie Referenzen werden zur Wahrung des Gleichbehandlungssatzes nicht gewertet; 3. Die Umsätze des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden im Rahmen der Prüfung der Teilnahmeanträge addiert. Die Umsätze von Nachunternehmern werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er im Auftragsfall für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft einstehen wird; 4. Die Mitarbeiterzahlen und die Referenzen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden im Rahmen der Prüfung der Teilnahmeanträge addiert. Die Mitarbeiterangaben und Referenzen von Nachunternehmern werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er dem Bewerber/der Bewerbergemeinschaft seine Ressourcen im Auftragsfall zur Verfügung stellen wird; 5. Abgesehen von den geforderten Eintragungen, die dazu führen werden, dass der Bewerberbogen an Länge gewinnt, sind Änderungen im Bewerberbogen nicht zulässig; 6. Der Teilnahmeantrag muss auf Deutsch gestellt werden, gleichwertige Nachweise des Herkunftslandes sind ausreichend, deutsche Übersetzungen von Nachweisen oder sonstigen Angaben müssen beglaubigt sein; 7. Rückfragen sind an die im Anhang A.III genannte Kontaktstelle schriftlich (Mail: awi@keller-elles.de; Fax: +49 306186948) zu richten. Es werden nur Anfragen zugelassen und beantwortet, die so rechtzeitig eingehen, dass der Auftraggeber 6 Tage vor Ablauf der Bewerbungsfrist die zusätzlichen Auskünfte erteilen kann. Die Fragen sind so zu formulieren, dass eine klare Antwort möglich ist. Die anonymisierten Anfragen werden mit den Antworten im Internet unter der Adresse http://www.keller-elles.de/aktuelle-verfahren/awi-potsdam kontinuierlich veröffentlicht, so dass alle potentiellen Bewerber und Bewerbergemeinschaften über den gleichen Informationsstand verfügen. 8. Die Bewerberunterlagen (keine losen Blätter) sind in einem fest verschlossenen Umschlag und deutlich mit dem Aufkleber "VOF-Vergabeverfahren AWI Forschungsstelle Potsdam_Objektplanung gekennzeichnet bei Architekturbüro Renate Keller, Manteuffelstr. 77, 10999 Berlin, einzureichen. Der Teilnahmeantrag wird nicht zurückgesandt; 9. Auskünfte werden nur nach schriftlicher Anforderung, d. h. per E-Mail, Fax oder Brief, von der im Anhang A.III genannten Stelle erteilt. Die Beantwortung erfolgt ebenfalls schriftlich. Die Zuschlagskriterien werden im Rahmen der Aufforderung zur Verhandlung sowie zur Abgabe eines Angebotes benannt. 10. Der Auftraggeber beabsichtigt, die zur Teilnahme an den Auftragsverhandlungen ausgewählten Bewerber mit der Ausarbeitung konzeptioneller Lösungsansätze zu beauftragen. Die Ausarbeitung wird angemessen honoriert. Die Konzepte werden wichtiges Kriterium bei der Auftragsentscheidung.
Bundeskartellamt - Vergabekammer Kaiser-Friedrich-Strasse 16 53113 Bonn DEUTSCHLAND Telefon: +49 22894990 Fax: +49 2289499400
Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 22.09.2012 Ergänzungsmeldung
Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 17.09.2013 Vergebener Auftrag