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Timestamp: 2016-10-23 06:30:17
Document Index: 325241406

Matched Legal Cases: ['Art. 8', 'Art. 4', 'Art. 28', 'Art. 16', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 16', 'BGE', 'BGE']

M.________, geboren 1955, war als gelernter Feinmechaniker bei der R.________ AG als Monteur besch�ftigt. Wegen Cervicalgien und Lumbalgien war er gem�ss Bericht seiner Haus�rztin Frau Dr. med. S.________ vom 30. November 2005 seit dem 4. November 2003 arbeitsunf�hig. Nach Einholung eines Gutachtens des Zentrums X.________, Medizinische Abkl�rungsstelle (MEDAS) der Eidgen�ssischen Invalidenversicherung, vom 4. September 2007, sprach die IV-Stelle f�r Versicherte im Ausland M.________ mit Verf�gung vom 15. November 2007 ab 1. November 2004 eine halbe Invalidenrente zu unter Annahme, dass dem Versicherten eine leidensangepasste T�tigkeit ganztags mit einer Leistungseinbusse von 30% zumutbar sei (Invalidit�tsgrad: 53%).
M.________ l�sst Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten f�hren mit dem Antrag, unter Aufhebung des angefochtenen Entscheides sei ihm eine Dreiviertelsrente zuzusprechen; eventualiter sei die Sache zu weiteren Abkl�rungen an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
Die IV-Stelle f�r Versicherte im Ausland und die IV-Stelle Aargau, welche die Abkl�rungen durchgef�hrt hatte, sowie das Bundesamt f�r Sozialversicherungen verzichten auf eine Stellungnahme.
Die Vorinstanz hat die Bestimmungen und Grunds�tze zum Begriff der Invalidit�t (Art. 8 ATSG in Verbindung mit Art. 4 Abs. 1 IVG), zum Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 28 Abs. 1 IVG), zur Ermittlung des Invalidit�tsgrades bei erwerbst�tigen Versicherten nach der Einkommensvergleichsmethode (Art. 16 ATSG), zur Aufgabe des Arztes im Rahmen der Invalidit�tsbemessung (BGE 125 V 256 E. 4 S. 261 f.; vgl. auch AHI 2002 S. 62, I 82/01 E. 4b/cc) sowie zum Beweiswert von Arztberichten und medizinischen Gutachten (BGE 125 V 351 E. 3 S. 352 ff., 122 V 157 E. 1c S. 160 ff.) zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen.
Streitig ist einzig das der Berechnung des Invalidit�tsgrades zugrunde zu legende Invalideneinkommen. Der Beschwerdef�hrer r�gt den vorinstanzlich best�tigten vollst�ndigen Verzicht auf Gew�hrung eines leidensbedingten Abzugs vom statistischen Durchschnittslohn (s. BGE 129 V 472 E. 4 S. 481 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 62, I 82/01 E. 4). Hierbei handelt es sich - anders als bei der Frage nach der konkreten H�he eines Abzugs, welche typischerweise Ermessenscharakter hat - um eine Rechtsfrage (vgl. BGE 132 V 393 E. 3.3 S. 399).
4.1 Beim Einkommensvergleich unter Verwendung statistischer Tabellenl�hne ist rechtsprechungsgem�ss zu ber�cksichtigen, dass gesundheitlich beeintr�chtigte Personen, die selbst bei leichten Hilfsarbeitert�tigkeiten behindert sind, im Vergleich zu voll leistungsf�higen und entsprechend einsetzbaren Arbeitnehmern lohnm�ssig benachteiligt sind und deshalb in der Regel mit unterdurchschnittlichen Lohnans�tzen rechnen m�ssen. Sodann ist dem Umstand Rechnung zu tragen, dass weitere pers�nliche und berufliche Merkmale einer versicherten Person, wie Alter, Dauer der Betriebszugeh�rigkeit, Nationalit�t oder Aufenthaltskategorie sowie Besch�ftigungsgrad Auswirkungen auf die Lohnh�he haben k�nnen (BGE 129 V 472 E. 4.2.3 S. 481). Der mit Blick auf die Behinderung gew�hrte Abzug ist nicht schematisch, sondern in Ber�cksichtigung der gesamten Umst�nde des Einzelfalles vorzunehmen. Dabei rechtfertigt es sich nicht, f�r jedes zur Anwendung gelangende Merkmal separat quantifizierte Abz�ge vorzunehmen und diese zusammenzuz�hlen. Vielmehr ist der Einfluss aller genannten Merkmale auf das Invalideneinkommen unter W�rdigung der Umst�nde von der Verwaltung im Einzelfall nach pflichtgem�ssem Ermessen gesamthaft zu sch�tzen. Der insgesamt zul�ssige Abzug vom statistischen Lohn ist unter Ber�cksichtigung aller jeweils in Betracht fallenden Merkmale auf h�chstens 25% begrenzt (BGE 126 V 75 E. 5b S. 79 f.). Soweit die pers�nlichen und beruflichen Merkmale des konkreten Einzelfalles bereits im Rahmen der Ermittlung der hypothetischen Vergleichsgr�ssen ber�cksichtigt wurden, verm�gen dieselben lohnbestimmenden Einflussfaktoren nicht zus�tzlich auch noch einen Abzug von den LSE-Tabellenl�hnen zu rechtfertigen (Urteil U 454/05 vom 6. September 2006 E. 6.6.3).
4.2 Der Beschwerdef�hrer macht geltend, er k�nne nur noch einer leichten, wechselbelastenden T�tigkeit nachgehen und sei in der Leistung aufgrund seiner gesundheitlichen Beschwerden zus�tzlich eingeschr�nkt. In pers�nlicher Hinsicht sei sein Alter zu ber�cksichtigen, dass er els�ssisch, franz�sisch dagegen nur als Fremdsprache spreche und lediglich �ber eine Grenzg�ngerbewilligung verf�ge.
4.2.1 Der behinderungsbedingten Einschr�nkung wurde bereits mit der um 30% verminderten Arbeitsf�higkeit ausreichend Rechnung getragen. So erachteten die Gutachter des Zentrums X.________ eine leidensangepasste T�tigkeit als vollumf�nglich zumutbar, wobei das Rendement auf 70% eingesch�tzt wurde. Dementsprechend hat die IV-Stelle das aufgrund der vom Bundesamt f�r Statistik herausgegebenen Lohnstrukturerhebung (LSE; Tabelle TA1, Zeile "Total Privater Sektor", Durchschnittslohn f�r M�nner, Anforderungsniveau 4 [einfache und repetitive T�tigkeiten]) ermittelte Invalideneinkommen um 30% gek�rzt. Zumal weil aus internistischer, orthop�discher und neurologischer Sicht bez�glich der Verweist�tigkeit keine zeitlichen Einschr�nkungen der Arbeitsf�higkeit genannt wurden und der Psychiater lediglich eine leichtgradige depressive Episode diagnostizierte, besteht kein Anlass, die gesundheitliche Beeintr�chtigung �ber das um 30% reduzierte Arbeitspensum hinaus zus�tzlich mittels eines Abzuges vom Tabellenlohn zu ber�cksichtigen.
4.2.2 F�r den Einkommensvergleich sind die Verh�ltnisse im Zeitpunkt des Beginns des Rentenanspruchs, hier also im Jahr 2004, massgebend (BGE 128 V 174, 129 V 222). Das Alter des damals 49-j�hrigen Versicherten f�llt mit Blick auf den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 16 ATSG; BGE 134 V 64 E. 4.2.1 S. 70 f.; 110 V 273 E. 4b S. 276) nicht ins Gewicht; so wurde ein diesbez�glicher Abzug im Fall eines 53-j�hrigen Versicherten verneint (BGE 126 V 75 E. 5a/cc S. 79).
4.2.3 Die Behauptung, der Grenzg�ngerstatus wirke sich im vorliegenden Fall unvorteilhaft aus, wird in der Beschwerde nicht n�her begr�ndet und es ist auch nicht ersichtlich, inwiefern der franz�sische Staatsangeh�rige als Grenzg�nger benachteiligt sein soll.
Nicht stichhaltig ist in diesem Zusammenhang auch der Einwand der mangelnden Sprachkenntnisse. Der Versicherte vermag sich als Grenzg�nger ohne Weiteres in seinem els�ssischen Dialekt zu verst�ndigen. So ergaben sich anl�sslich der Begutachtung im Zentrum X.________ keinerlei Verst�ndigungsschwierigkeiten. Inwiefern der Beschwerdef�hrer, der als Monteur von seinem vormaligen Arbeitgeber weltweit (etwa USA, Kanada, Russland, Korea) eingesetzt wurde, im Rahmen der ihm heute noch zugemuteten einfachen und repetitiven T�tigkeit auf dem schweizerischen Arbeitsmarkt aus sprachlichen Gr�nden eingeschr�nkt soll, ist nicht nachvollziehbar.
4.3 Damit sprechen s�mtliche zu ber�cksichtigenden Kriterien gegen die Gew�hrung eines leidensbedingten Abzugs. Der angefochtene Entscheid begr�ndet daher keine Bundesrechtswidrigkeit. Es besteht kein Anlass f�r die beantragten weiteren Abkl�rungen.