Source: https://www.dtad.de/details/Oeffentlicher_SchienentransportoeffentlicheSchienenbefoerderung_67655_Kaiserslautern-5337856_3
Timestamp: 2017-09-22 13:37:52
Document Index: 205137748

Matched Legal Cases: ['§ 6', '§ 2', '§ 7', '§ 6', '§ 7', '§ 1']

Ausschreibung - Öffentlicher Schienentransport/öffentlicheSchienenbeförderung in Kaiserslautern (ID:5337856)
> DTAD-ID: 5337856
Öffentlicher Schienentransport/öffentlicheSchienenbeförderung
Vergabe von SPNV-Leistungen "Dieselnetze Südwest". Gegenstand der Vergabe sind Dienstleistungen im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) im Zuständigkeitsbereich der jeweiligen AT (vgl. auch Anhang B(1) und B(2), gegliedert in zwei Lose. Die im Rahmen der Verdingungsunterlagen ausgeschriebenen Leistungen sind auf den nachstehenden (Kursbuch-) strecken ab der Betriebsaufnahme zum internationalen Fahrplanwechsel am 14.12.2014 bis zum internationalen Fahrplanwechsel am 8.12.2029 zu erbringen. Das Los 1 gliedert sich in die Bausteine A (Grundangebot) und B (optionale Zusatzleistung). Die AT behalten sich das Recht auf Aufnahme der optionalen Zusatzleistungen in den öffentlichen Dienstleistungsauftrag bei Zuschlagserteilung vor. Sie entscheiden im Rahmen der Angebotsbewertung über die Zuschlagserteilung des Bausteins B. Die Zuschlagserteilung ist abhängig von der Finanzierbarkeit des Angebotes. Los 1: RB-Leistungen: Baustein A (Grundangebot). 653 RB Worms Hbf. – Bensheim 654 RB Weinheim – Fürth (einzelne Zugleistungen bis Mannheim Hbf.) 655 RB Worms Hbf. - Biblis 660 RB Mannheim – Worms – Mainz Hbf. (einzelne Zugleistungen) 662 RB Worms – Alzey – Bingen Hbf. (einzelne Zugleistungen bis Mannheim Hbf.) 662.1 RB Worms - Monsheim 666 RB Frankenthal – Ramsen – Eiswoog (einzelne Zugl. bis Mannheim Hbf.) 667 RB Neustadt – Bad Dürkheim – Freinsheim - Grünstadt – Monsheim BASF einzelne RB Leistungen in die BASF. Baustein B (optionale Zusatzleistung). 662.1 RB Monsheim – Marnheim - Kaiserslautern (Durchbindung eines Teils der Züge Worms - Monsheim aus Baustein A nach Kaiserslautern) 672 RB Kaiserslautern – Bingen (einzelne Zugleistungen in Verbindung mit der Reaktivierung der Strecke Monsheim - Langmeil) Bei der Kalkulation des Loses 1 ohne den Baustein B ergeben sich im Abschnitt Monsheim – Worms Hbf. geringfügig andere Fahrlagen. Diese sind im Musterfahrplan im Rahmen einer eigenen Tabelle 662.1, Los 1 Baustein A zusammengestellt. Los 2: RE-Leistungen (überwiegend): Das Los 2 enthält keine optionalen Bausteine. Ferner sind bezüglich der Züge der Linie Frankfurt - Mainz – Kirchheimbolanden, unabhängig ob RE oder RB-Leistungen die Mindestanforderungen für RB-Verkehre anzuwenden. Bei der Strecke Frankfurt – Mainz – Saarbrücken sind die Mindestanforderungen der RE-Leistungen bei denjenigen Zügen umzusetzen, die im Musterfahrplan entsprechend gekennzeichnet sind. Die Ausflugszüge „Weinstraßen- und Elsass-Express“ sind mit „RE-Fahrzeugen“ zu fahren. 471/672.1 RE Frankfurt – Mainz – Bingen – Flughafen Hahn sowie einzelne Züge Frankfurt – Bingen – Koblenz Hbf. 471/680 RE Frankfurt – Mainz – Bad Kreuznach – Saarbrücken 471/680/680.1 RB Mainz - Idar-Oberstein – Baumholder/ einzelne Leistungen bis Neubrücke, Saarbrücken Hbf. 471/672 RE Koblenz – Bingen Hbf. – Bad Kreuznach – Kaiserslautern 471/672/679 RE Koblenz - Wissembourg (Ausflugszug „Weinstraßen-Express“) 471/672 RE Mainz – Bad Kreuznach – Kaiserslautern 660 RB Mannheim – Worms – Mainz Hbf. (einzelne Zugleistungen) 661/661.1 RE/ RB Frankfurt - Mainz – Alzey – Kirchheimbolanden 661/662/667/679 RE Mainz – Alzey – Wissembourg (Ausflugszug „Elsass-Express“) 662 RB Worms – Alzey – Bingen Hbf. (einzelne Zugleistungen) Die einzelnen Anteile der Fahrplan-km/ Normjahr (Fahrplan-km = für den Kunden nutzbare Zugleistungen, Berechnungsgrundlage des Normjahres: 252 Mo-Fr, 52 Sa, 61 So+Fei) je Aufgabenträger sind in der Anlage 2.0.1 der Leistungsbeschreibung dargestellt. Der Betrieb hat ab Beginn der Probephase mit einsatzfähigen und zugelassenen Neufahrzeugen zu erfolgen, die den Vorgaben der Verdingungsunterlagen entsprechen.
Org. Dok.-Nr: 227262-2010
Zweckverband SPNV Rheinland-Pfalz Süd (ZSPNV) und andere Bahnhofstr. 1 z. H. Herrn Heilmann 67655 Kaiserslautern DEUTSCHLAND Weitere Auskünfte erteilen: Rhein-Main-Verkehrsverbund Servicegesellschaft mbH Am Hauptbahnhof 6 Kontakt: Wettbewerb z. H. Herrn Hetzel / Frau Kiock 60329 Frankfurt am Main DEUTSCHLAND Tel. +49 6927307-410 E-Mail: sw2009diesel@rms-consult.de Internet: http://www.rms-consult.de Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: Rhein-Main-Verkehrsverbund Servicegesellschaft mbH Am Hauptbahnhof 6 Kontakt: Wettbewerb z. H. Herrn Hetzel / Frau Kiock 60329 Frankfurt am Main DEUTSCHLAND Tel. +49 6927307-410 E-Mail: sw2009diesel@rms-consult.de Internet: http://www.rms-consult.de Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: Rhein-Main-Verkehrsverbund Servicegesellschaft mbH Am Hauptbahnhof 6 Kontakt: Wettbewerb z. H. Herrn Hetzel / Frau Kiock 60329 Frankfurt am Main DEUTSCHLAND Tel. +49 6927307-410 E-Mail: sw2009diesel@rms-consult.de Internet: http://www.rms-consult.de
Agentur/Amt auf regionaler oder lokaler Ebene Sonstiges Öffentlicher Schienenpersonenverkehr Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber Nein ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND
Vergabe von SPNV-Leistungen "Dieselnetze Südwest".
Dienstleistung Dienstleistungsauftrag Dienstleistungskategorie: Nr. 18 Hauptort der Dienstleistung Kaiserslautern. NUTS-Code DEB
Gegenstand der Vergabe sind Dienstleistungen im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) im Zuständigkeitsbereich der jeweiligen AT (vgl. auch Anhang B(1) und B(2), gegliedert in zwei Lose. Die im Rahmen der Verdingungsunterlagen ausgeschriebenen Leistungen sind auf den nachstehenden (Kursbuch-) strecken ab der Betriebsaufnahme zum internationalen Fahrplanwechsel am 14.12.2014 bis zum internationalen Fahrplanwechsel am 8.12.2029 zu erbringen. Das Los 1 gliedert sich in die Bausteine A (Grundangebot) und B (optionale Zusatzleistung). Die AT behalten sich das Recht auf Aufnahme der optionalen Zusatzleistungen in den öffentlichen Dienstleistungsauftrag bei Zuschlagserteilung vor. Sie entscheiden im Rahmen der Angebotsbewertung über die Zuschlagserteilung des Bausteins B. Die Zuschlagserteilung ist abhängig von der Finanzierbarkeit des Angebotes. Los 1: RB-Leistungen: Baustein A (Grundangebot). 653 RB Worms Hbf. – Bensheim 654 RB Weinheim – Fürth (einzelne Zugleistungen bis Mannheim Hbf.) 655 RB Worms Hbf. - Biblis 660 RB Mannheim – Worms – Mainz Hbf. (einzelne Zugleistungen) 662 RB Worms – Alzey – Bingen Hbf. (einzelne Zugleistungen bis Mannheim Hbf.) 662.1 RB Worms - Monsheim 666 RB Frankenthal – Ramsen – Eiswoog (einzelne Zugl. bis Mannheim Hbf.) 667 RB Neustadt – Bad Dürkheim – Freinsheim - Grünstadt – Monsheim BASF einzelne RB Leistungen in die BASF. Baustein B (optionale Zusatzleistung). 662.1 RB Monsheim – Marnheim - Kaiserslautern (Durchbindung eines Teils der Züge Worms - Monsheim aus Baustein A nach Kaiserslautern) 672 RB Kaiserslautern – Bingen (einzelne Zugleistungen in Verbindung mit der Reaktivierung der Strecke Monsheim - Langmeil) Bei der Kalkulation des Loses 1 ohne den Baustein B ergeben sich im
Abschnitt Monsheim – Worms Hbf. geringfügig andere Fahrlagen. Diese sind
im Musterfahrplan im Rahmen einer eigenen Tabelle 662.1, Los 1 Baustein A zusammengestellt. Los 2: RE-Leistungen (überwiegend): Das Los 2 enthält keine optionalen Bausteine. Ferner sind bezüglich der Züge der Linie Frankfurt - Mainz – Kirchheimbolanden, unabhängig ob RE oder RB-Leistungen die Mindestanforderungen für RB-Verkehre anzuwenden. Bei der Strecke Frankfurt – Mainz – Saarbrücken sind die Mindestanforderungen der RE-Leistungen bei denjenigen Zügen umzusetzen, die im Musterfahrplan entsprechend gekennzeichnet sind. Die Ausflugszüge „Weinstraßen- und Elsass-Express“ sind mit „RE-Fahrzeugen“ zu fahren. 471/672.1 RE Frankfurt – Mainz – Bingen – Flughafen Hahn sowie einzelne Züge Frankfurt – Bingen – Koblenz Hbf. 471/680 RE Frankfurt – Mainz – Bad Kreuznach – Saarbrücken 471/680/680.1 RB Mainz - Idar-Oberstein – Baumholder/ einzelne Leistungen bis Neubrücke, Saarbrücken Hbf. 471/672 RE Koblenz – Bingen Hbf. – Bad Kreuznach – Kaiserslautern 471/672/679 RE Koblenz - Wissembourg (Ausflugszug „Weinstraßen-Express“) 471/672 RE Mainz – Bad Kreuznach – Kaiserslautern 660 RB Mannheim – Worms – Mainz Hbf. (einzelne Zugleistungen) 661/661.1 RE/ RB Frankfurt - Mainz – Alzey – Kirchheimbolanden 661/662/667/679 RE Mainz – Alzey – Wissembourg (Ausflugszug „Elsass-Express“) 662 RB Worms – Alzey – Bingen Hbf. (einzelne Zugleistungen) Die einzelnen Anteile der Fahrplan-km/ Normjahr (Fahrplan-km = für den Kunden nutzbare Zugleistungen, Berechnungsgrundlage des Normjahres: 252 Mo-Fr, 52 Sa, 61 So+Fei) je Aufgabenträger sind in der Anlage 2.0.1 der Leistungsbeschreibung dargestellt. Der Betrieb hat ab Beginn der Probephase mit einsatzfähigen und zugelassenen Neufahrzeugen zu erfolgen, die den Vorgaben der Verdingungsunterlagen entsprechen.
Das von den Aufgabenträgern vorgegebene Betriebsprogramm umfasst jährlich (pro Normjahr): — für das Los 1, Baustein A 3 155 080 Fahrplan-km, — für das Los 1, Baustein B 3 598 421 Fahrplan-km und, — für das Los 2 8 330 571 Fahrplan km.
Ja Beschreibung der Optionen: Siehe Ziffer II.1.5 (Baustein B) und Verdingungsunterlagen.
Beginn: 14.12.2014. Ende: 8.12.2029 ANGABEN ZU DEN LOSEN LOS-Nr.: 1 BEZEICHNUNG: RB-Leistungen
Baustein A (Grundangebot). 653 RB Worms Hbf. – Bensheim 654 RB Weinheim – Fürth (einzelne Zugleistungen bis Mannheim Hbf.) 655 RB Worms Hbf. - Biblis 660 RB Mannheim – Worms – Mainz Hbf. (einzelne Zugleistungen) 662 RB Worms – Alzey – Bingen Hbf. (einzelne Zugleistungen bis Mannheim Hbf.) 662.1 RB Worms - Monsheim 666 RB Frankenthal – Ramsen – Eiswoog (einzelne Zugl. bis Mannheim Hbf.) 667 RB Neustadt – Bad Dürkheim – Freinsheim - Grünstadt – Monsheim BASF einzelne RB Leistungen in die BASF. Baustein B (optionale Zusatzleistung). 662.1 RB Monsheim – Marnheim - Kaiserslautern (Durchbindung eines Teils der Züge Worms - Monsheim aus Baustein A nach Kaiserslautern) 672 RB Kaiserslautern – Bingen (einzelne Zugleistungen in Verbindung mit der Reaktivierung der Strecke Monsheim - Langmeil)
Das von den Aufgabenträgern vorgegebene Betriebsprogramm umfasst jährlich (pro Normjahr): — für das Los 1, Baustein A 3 155 080 Fahrplan-km, — für das Los 1, Baustein B 3 598 421 Fahrplan-km.
Für Los 1 besteht der optionale Bestandteil B, vgl. Kurzbeschreibung oben. LOS-Nr.: 2 BEZEICHNUNG: RE-Leistungen (überwiegend)
471/672.1 RE Frankfurt – Mainz – Bingen – Flughafen Hahn sowie einzelne Züge Frankfurt – Bingen – Koblenz Hbf. 471/680 RE Frankfurt – Mainz – Bad Kreuznach – Saarbrücken 471/680/680.1 RB Mainz – Idar-Oberstein – Baumholder / einzelne Leistungen bis Neubrücke, Saarbrücken Hbf. 471/672 RE Koblenz – Bingen Hbf. – Bad Kreuznach – Kaiserslautern 471/672/679 RE Koblenz – Wissembourg (Ausflugszug „Weinstraßen-Express“) 471/672 RE Mainz – Bad Kreuznach – Kaiserslautern 660 RB Mannheim – Worms – Mainz Hbf. (einzelne Zugleistungen) 661/661.1 RE/RB Frankfurt – Mainz – Alzey – Kirchheimbolanden 661/662/667/679 RE Mainz – Alzey – Wissembourg (Ausflugszug „Elsass-Express“) 662 RB Worms – Alzey – Bingen Hbf. (einzelne Zugleistungen)
Das von den Aufgabenträgern vorgegebene Betriebsprogramm umfasst jährlich (pro Normjahr): — für das Los 2 8 330 571 Fahrplan km.
Das Los 2 enthält keine optionalen Bausteine. Ferner sind bezüglich der Züge der Linie Frankfurt – Mainz – Kirchheimbolanden, unabhängig ob RE- oder RB-Leistungen die Mindestanforderungen für RB-Verkehre anzuwenden. Bei der Strecke Frankfurt – Mainz – Saarbrücken sind die Mindestanforderungen der RE-Leistungen bei denjenigen Zügen umzusetzen, die im Musterfahrplan entsprechend gekennzeichnet sind. Die Ausflugszüge „Weinstraßen- und Elsass-Express“ sind mit „RE-Fahrzeugen“ zu fahren. ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE INFORMATIONEN
auf die maßgeblichen Vorschriften (falls zutreffend) Bei der vorliegenden Ausschreibung handelt es sich überwiegend um die Vergabe eines Nettovertrages. Das vom EVU zu erbringende Verkehrsangebot wird durch die AT bezuschusst. Das Erlös- und Kostenrisiko – abgesehen von den Infrastrukturkosten (Trassen- und Stationspreise) und z.T eventueller Energiepreissteigerungen – trägt der AN. Abweichend zu vorgenanntem handelt es sich im Zuständigkeitsbereich des RMV, bzw. des ZSPNV Süd im Los 2 für den
Abschnitt Mainz Hbf. - Frankfurt
Hbf. um einen Bruttovertrag. Das bedeutet, dass der zukünftige AN für seine Leistungen ein Entgelt erhält. Das Erlösrisiko verbleibt beim RMV. Die Infrastrukturkosten für Trassen und Stationen der EIU für die Fahrplanleistungen sind sowohl für den Netto- wie auch für den Bruttovertrag für den zukünftigen AN grundsätzlich durchlaufende Positionen. Die Zahlungsbedingungen/Finanzierungsmodalitäten sind in der Leistungsbeschreibung geregelt. Ergänzend weisen die AT auf Folgendes hin: Auf Grund der Finanzkrise und der damit verbundenen Probleme im Rahmen der Finanzierung der Fahrzeuginvestitionen wird zwischen der Fahrzeugindustrie, den Eisenbahnverkehrsunternehmen und den AT seit geraumer Zeit intensiv darüber diskutiert, ob und in welcher Form die AT durch geeignete Rahmensetzung in den Vergabeunterlagen die Finanzierungskonditionen für alle Beteiligten verbessern können. Dabei werden unterschiedlichste Modelle diskutiert (Widereinsatzgarantie, Forfaitierung, Bürgschaften, Abtretungserklärungen). Trotz der intensiven Bemühungen der AT ist es im Dialog mit den Banken und Unternehmen bisher nicht gelungen, eine einheitliche Lösung zu finden. Es gibt somit weiterhin kein klares Bild darüber, welche der diskutierten Gestaltungsoptionen für die betroffenen Unternehmen und Banken tatsächlich das geeignete Modell darstellen, da dies im Zweifel auch von der unternehmerischen Ausgangslage der einzelnen Bieter bzw. der finanzierenden Banken abhängt. Um im Rahmen der Vergabe des Dieselnetzes Südwest allen Beteiligten einen möglichst weiten unternehmerischen Spielraum einräumen zu können, haben sich die AT entschlossen, in den Vergabeunterlagen keines der diskutierten Modelle explizit zu integrieren. Gleichwohl sind die AT sehr daran interessiert, die Vergabe wirtschaftlich so optimal zu gestalten, dass möglichst günstige Fahrzeugfinanzierungsmöglichkeiten bestehen. Vor diesem Hintergrund werden alle Bieter aufgefordert, innerhalb einer Frist von maximal 6 Wochen nach Veröffentlichung dieser Vergabe im EU-Amtsblatt den AT im Rahmen einer Bieteranfrage mitzuteilen, ob und in welcher Form die Vergabeunterlagen ergänzt werden sollten, um verbesserte Finanzierungsmöglichkeiten in der Fahrzeugbeschaffung einzuräumen. Die AT werden dann entsprechend prüfen, ob eine entsprechende Abänderung der Vergabeunterlagen möglich ist und spätestens 3 Monate nach Veröffentlichung dieser Ausschreibung im EU-Amtsblatt allen Bietern die veränderten Vergabeunterlagen zur Kenntnis geben.
wird Die Abgabe von Angeboten durch Bietergemeinschaften ist bei gesamtschuldnerischer Haftung aller Mitglieder der Bietergemeinschaft zulässig. Eine Bietergemeinschaft hat mit ihrem Angebot eine von allen Mitgliedern unterschriebene Erklärung über die Bietergemeinschaft abzugeben. Für die Erklärung ist der Vordruck „Erklärung über das Bestehen einer Bietergemeinschaft“ der Verdingungsunterlagen zu verwenden (siehe Anlage 2 der AzA). Bei Bildung von Bietergemeinschaften ist zudem die Erklärung abzugeben, dass keine unzulässigen wettbewerbsbeschränkenden Abreden getroffen wurden und kein Verstoß gegen Kartellrecht vorliegt, durch z.B. Angaben der Gründe, die zu der Kooperation geführt haben. Die Bildung von Bietergemeinschaften nach Angebotsabgabe ist unzulässig. Bei Abgabe eines Angebotes durch eine Bietergemeinschaft müssen die hier genannten Nachweise zur Zuverlässigkeit sowie zur finanziellen Leistungsfähigkeit für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft vorgelegt werden. Es ist ausreichend, wenn einer der Partner die erforderlichen Nachweise zur fachlichen Leistungsfähigkeit und Erfahrung erbringt, sofern sichergestellt ist, dass dieser Partner innerhalb der Bietergemeinschaft für die betriebliche Umsetzung der Vertragspflichten allein verantwortlich ist.
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Der Bewerber weist seine Eignung für die zu vergebende Leistung durch Vorlage der nachstehend aufgeführten Unterlagen und Erklärungen nach, die maximal 2 Jahre alt sein dürfen. Diese sind mit Abgabe des Angebotes in deutscher Sprache einzureichen. Hierfür entstehende Kosten sind von den Bewerbern zu tragen. Die Bewerber tragen die Verantwortung für die korrekte Übersetzung der eingereichten Nachweise und Erklärungen im Fall nicht deutschsprachiger Unterlagen. Bei diesen Nachweisen und Erklärungen handelt es sich um keine Mindestbedingungen für den Nachweis der Eignung. Der Auftraggeber prüft die Eignung auf Grundlage der gesetzlichen Vorgaben und der mit dem Angebot eingereichten Nachweise und Erklärungen. Dem Auftraggeber steht es frei, auch nach Einreichung des Angebots zusätzliche Auskünfte einzuholen und im Anschluss daran über die Eignung zu entscheiden. Vergleiche hierzu auch Kapitel 8 der Aufforderung zur Angebotsabgabe.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Der Bieter gilt als finanziell leistungsfähig im Sinne des § 6 Absatz 2 Nr. 2 AEG i.V.m. § 2 EBZugV, wenn er über die zur Aufnahme und ordnungsgemäßen Führung des Betriebs erforderlichen finanziellen Mittel verfügt. Zur Beurteilung der finanziellen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des Bieters hat dieser folgende Unterlagen vorzulegen: — Bankauskunft über die finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit, — Kopie des Jahresabschlusses inkl. Prüfbericht (Bilanz-, Gewinn- und Verlustrechnung und ggfs. Lagebericht) sowie, — Erklärung über die aktuellen Eigentums- und Gesellschaftsverhältnisse. Diese Unterlagen sind zwingend für das letzte abgeschlossene Geschäftsjahr vorzulegen. Die geforderten Nachweise sind nur für den Bieter selbst vorzulegen. Die Vorlage der Nachweise für die unmittelbaren Gesellschafter ist nur dann notwendig, wenn die bietende Gesellschaft für den ausgeschriebenen Verkehr neu gegründet wird. Bei einer Neugründung der bietenden Gesellschaft werden ebenfalls die zu den o.g. Aspekten genannten Angaben der Gesellschafter als ausreichend anerkannt, wenn der Bieter plausibel darlegt, dass die neue Gesellschaft mit der erforderlichen wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit ausgestattet wird. Erfolgt dies über einen „Mutterkonzern“, so ist während der Vertragslaufzeit eine Veräußerung des neugegründeten Tochterunternehmens nicht zulässig. Zusätzlich weist der Bieter mit Angebotsabgabe nach, dass: a) er sich nicht im Insolvenzverfahren, oder in Liquidation befindet, bzw. seine gewerbliche Tätigkeit eingestellt hat, b) er nicht aufgrund eines rechtskräftigen Urteils aus Gründen bestraft worden ist, die seine berufliche Zuverlässigkeit in Frage stellen, Der Nachweis erfolgt. — durch einen Auszug aus dem Bundeszentral-, bzw. Gewerbezentralregister oder bei ausländischen Bietern durch eine gleichwertige Bescheinigung einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Ursprungs- oder Herkunftslandes, aus der hervorgeht, dass sich der Bieter nicht in einer solchen Lage befindet oder, — durch Abgabe einer eidesstattlichen Erklärung des Bieters zu den oben genannten Punkten, die entsprechend den Vorgaben des § 7a Nr. 2 Abs. 4 VOL/A vor einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde, einem Notar oder jeder anderen befugten Behörde des betreffenden Staates abgegeben wurde. In Staaten, in denen es einen derartigen Eid nicht gibt, kann dieser durch eine feierliche Erklärung ersetzt werden. Die zuständige Behörde oder der Notar stellen in diesem Fall eine Bescheinigung über die Echtheit der eidesstattlichen bzw. feierlichen Erklärung aus.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Zur Beurteilung der für die Durchführung der ausgeschriebenen Leistung erforderlichen fachlichen Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit sowie der beim Bieter vorhandenen Erfahrungen mit derartigen/ähnlichen Leistungen sind vom Bieter mindestens folgende Bescheinigungen, Erklärungen und/oder Erläuterungen vorzulegen: — Genehmigung nach § 6 AEG bzw. Darlegung, wie diese bis zur Betriebsaufnahme erlangt werden soll, — Angaben zu vorgesehenen Kooperationspartnern, — Erfahrungen mit Verkehrs- und Tarifkooperationen sowie, — Referenzprojekte im Bereich des SPNV. Diese können auch im europäischen Ausland liegen, — Darlegung, dass in allen Bereichen eine jeweils gültige Tarifbindung eingegangen wird, — Im Vorgriff auf ein geplantes Tariftreuegesetz in Rheinland-Pfalz und/oder Saarland können die AT aus den sich daraus ergebenden Regelungen Änderungen an den Verdingungsunterlagen vornehmen. Im Hinblick auf die Erfahrungen mit Verkehrs- und Tarifkooperationen sowie auf Referenzprojekte im Bereich SPNV werden – z.B. bei Neugründung der bietenden Gesellschaft – die Erfahrungen und Referenzen der Gesellschafter als ausreichend anerkannt, wenn der Bieter plausibel darlegt, dass die Erfahrungen tatsächlich in der neuen Gesellschaft genutzt werden können. Die Bieter müssen ferner ihre Zuverlässigkeit nachweisen. Dieses kann beispielsweise durch nachfolgende Angaben, Erklärungen und Dokumente geschehen: — Eignungserklärung oder sonstiger Nachweis, dass die in § 7 Nr. 5 VOL/A genannten Ausschlussgründe nicht vorliegen, — Nachweis, dass der Bieter keine der in § 1 Abs. 2 EBZugV genannten Unzuverlässigkeitstatbestände erfüllt; z.B. durch die Vorlage von Unbedenklichkeitsbescheinigungen und Auszügen aus den entsprechenden Registern (des zuständigen Finanzamtes, der Träger der Sozialversicherung und der Berufsgenossenschaft), — Nachweis, dass er seine Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Sozialbeiträge erfüllt hat.
Berufsstand vorbehalten Ja AEG in Verbindung mit EBZugV.
Vergabe "Dieselnetze Südwest"
Vorinformation Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2009/S 137-200443 vom 21.7.2009
12.1.2011 - 12:00 Die Unterlagen sind kostenpflichtig Nein
26.1.2011 - 12:00
Bis 26.7.2011
Tag: 27.1.2011 - 11:00 Ort Frankfurt am Main. Personen, die bei der Öffnung der Angebote anwesend sein dürfen Nein ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
Die nachfolgend genannten Aufgabenträger fordern gemeinsam zur Angebotsabgabe auf: — Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz-Süd, — Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz-Nord, — Verkehrsverbund Rhein-Neckar GmbH, — Rhein-Main-Verkehrsverbund GmbH, — Baden-Württemberg, Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr, — Saarland, Ministerium für Umwelt, Energie und Verkehr. Sachdienliche Auskünfte über die Vergabeunterlagen werden den Bewerbern vom AG ausschließlich über eine geschützte Webseite im Internet zur Verfügung gestellt. Bieter müssen sich fortlaufend und eigeninitiativ über neue Informationen durch Besuch dieser Webseite unterrichten (vgl. Ziffer 6 AzA).
Offizielle Bezeichnung: Zweckverband SPNV Rheinland-Pfalz Süd (ZSPNV) und
andere (vgl. Los 1 und Los 2).
Internet: http://www.bundeskartellamt.de/
Öffentlicher Schienentransport/öffentliche Schienenbeförderung 21.07.2009 Verfahren zur Vor-Information
Öffentlicher Schienentransport/öffentlicheSchienenbeförderung 11.11.2010 Ergänzungsmeldung
Öffentlicher Schienentransport/öffentliche Schienenbeförderung 24.12.2011 Ergänzungsmeldung
Öffentlicher Schienentransport/öffentliche Schienenbeförderung 14.03.2012 Vergebener Auftrag
Öffentlicher Schienentransport/öffentliche Schienenbeförderung 20.03.2012 Ergänzungsmeldung