Source: https://www.dtad.de/details/Entwicklung_von_kundenspezifischer_Software_64283_Darmstadt-6099777_3
Timestamp: 2017-10-19 15:16:21
Document Index: 26313519

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 6', '§ 1', '§ 6', '§ 107', '§ 107']

Ausschreibung - Entwicklung von kundenspezifischer Software in Darmstadt (ID:6099777)
> DTAD-ID: 6099777
Bereitstellung und Betrieb kaufmännischer Software für die Klinikum Darmstadt GmbH (Umstieg ERP). Das Klinikum Darmstadt ist ein Haus der Maximalversorgung mit etwa 2 200 Mitarbeitern und hat für die Gesundheitsversorgung im gesamten südhessischen Raum eine herausgehobene Bedeutung. Das Klinikum ist ein Akademisches Lehrkrankenhaus der Universitäten Frankfurt/Main und Heidelberg-Mannheim. Unter einem Dach arbeiten 21 verschiedene Fachkliniken und Institute eng und fachübergreifend, in interdisziplinären Schwerpunkten, zusammen. Das Klinikum Darmstadt erneuert seine bestehende IT-Landschaft schrittweise durch zeitgemäße IT-Anwendungen bzw. IT-Lösungen. Durch das Beschaffungsvorhaben sollen die SAP-Module FI (einschließlich AA), CO und MM eingeführt und durch einen externen Provider betrieben werden. Durch den Einsatz der aufgeführten SAP-Module sollen die Geschäftsprozesse/Aufgabenfelder der Finanzbuchhaltung, der Kostenrechnung, des Einkaufs und der Materialwirtschaft in integrierter Form unterstützt werden. Die komplette Betriebssteuerung soll in Zukunft auf einer einheitlichen, konsistenten und transparenten Datenbasis möglich sein. Die Finanzbuchhaltung umfasst die Hauptbuchhaltung sowie die Nebenbuchhaltungen der Kreditoren-, Debitoren- und Anlagenbuchhaltung. Die Kostenrechnung umfasst die Kostenarten-/Kostenstellenrechnung, die innerbetriebliche Leistungsverrechnung, die Auftragsabrechnung sowie die Profitcenter- bzw. Deckungsbeitragsrechnung. Im Hinblick auf den Einkauf sollen durch MM die unterschiedlichsten Produktkategorien (Arzneimittel, Klinische Produkte, Verbrauchsmaterial etc.) über verschiedene Abwicklungsarten (z.B. Einzelbestellung, Kontraktabruf) beschafft werden können. Die Materialwirtschaft umfasst die Bestandsführung für die zu disponierenden und bestandsgeführten Materialien. Durch den Einsatz von MM und spezifische Erweiterungen müssen auch die Prozesse und Funktionen der Apotheke des Klinikums unterstützt werden. Die Einführung/Bereitstellung des IT-Systems umfasst die Abstimmung und Umsetzung der fachlichen Anforderungen aus den oben genannten Geschäftsprozessen/Aufgabenfeldern, die durch ein Lastenheft bzw. Anforderungsprofile beschrieben sind. Die Umsetzung der Anforderungen kann durch den SAP-Standard, durch Customizing und im Bedarfsfall durch zusätzliche Entwicklungen erfolgen. Die bereitzustellende IT-Lösung muss unter Berücksichtigung des Ablösungs- bzw. Migrationskonzeptes in die bestehende bzw. zukünftige ITLandschaft integriert werden. Hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang insbesondere die Integration mit dem derzeitigen und zukünftigen Krankenhausinformationssystem (KIS), den IT-Lösungen für die Personalwirtschaft sowie dem Facility Management. Besondere Herausforderungen für die Durchführung des Projektes sind in folgenden Punkten zu sehen: — Konzeption und Realisierung der Schnittstellen in die bestehende und zukünftige IT-Landschaft, insbesondere zum KIS, — Integrierte Abbildung von DRG/Fallpauschalen über Innenaufträge, — Erfüllung der apothekenspezifischen Anforderungen. Es ist vorgesehen, den Betrieb der Anwendung auf einen externen Provider zu übertragen (Betreibermodell). Hierfür sind je nach der Zuordnung des Eigentums an der Hardware und der Inhaberschaft der Softwarelizenzen (eigen/fremd) sowie dem Standort des Betriebes (intern/extern) verschiedene Varianten möglich, deren Auswahl Gegenstand des Verhandlungsverfahrens ist. Im Zusammenhang mit dem Betreibermodell ist auch ein noch festzulegender Teil der Applikationsbetreuung bzw. des Benutzersupports Bestandteil der Beschaffung.
Entwicklung von kundenspezifischer Software , Systemdienstleistungen und Unterstützungsdienste
Org. Dok.-Nr: 132171-2011
Klinikum Darmstadt GmbH Grafenstr. 9 z. H. Herrn Scharf 64283 Darmstadt DEUTSCHLAND Tel. +49 61511075452 E-Mail: manfred.scharf@klinikum-darmstadt.de Fax +49 61511075399 Weitere Auskünfte erteilen: Klinikum Darmstadt GmbH Grafenstr. 9 z. H. Herrn Dipl. Kaufmann Frank Bletgen 64283 Darmstadt DEUTSCHLAND Tel. +49 61511075166 E-Mail: frank.bletgen@klinikum-darmstadt.de Fax +49 61511075154 Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: Klinikum Darmstadt GmbH Grafenstr. 9 z. H. Herrn Scharf 64283 Darmstadt DEUTSCHLAND Tel. +49 61511075452 E-Mail: manfred.scharf@klinikum-darmstadt.de Fax +49 61511075399 Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: Klinikum Darmstadt GmbH Grafenstr. 9 z. H. Poststelle 64283 Darmstadt DEUTSCHLAND
Sonstiges GmbH Gesundheit Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber Nein ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND
Bereitstellung und Betrieb kaufmännischer Software für die Klinikum Darmstadt GmbH (Umstieg ERP).
Dienstleistung Dienstleistungsauftrag Dienstleistungskategorie: Nr. 7 Hauptort der Dienstleistung Grafenstr. 9, 64283 Darmstadt, DEUTSCHLAND. NUTS-Code DE711
Das Klinikum Darmstadt ist ein Haus der Maximalversorgung mit etwa 2 200 Mitarbeitern und hat für die Gesundheitsversorgung im gesamten südhessischen Raum eine herausgehobene Bedeutung. Das Klinikum ist ein Akademisches Lehrkrankenhaus der Universitäten Frankfurt/Main und Heidelberg-Mannheim. Unter einem Dach arbeiten 21 verschiedene Fachkliniken und Institute eng und fachübergreifend, in interdisziplinären Schwerpunkten, zusammen. Das Klinikum Darmstadt erneuert seine bestehende IT-Landschaft schrittweise durch zeitgemäße IT-Anwendungen bzw. IT-Lösungen. Durch das Beschaffungsvorhaben sollen die SAP-Module FI (einschließlich AA), CO und MM eingeführt und durch einen externen Provider betrieben werden. Durch den Einsatz der aufgeführten SAP-Module sollen die Geschäftsprozesse/Aufgabenfelder der Finanzbuchhaltung, der Kostenrechnung, des Einkaufs und der Materialwirtschaft in integrierter Form unterstützt werden. Die komplette Betriebssteuerung soll in Zukunft auf einer einheitlichen, konsistenten und transparenten Datenbasis möglich sein. Die Finanzbuchhaltung umfasst die Hauptbuchhaltung sowie die Nebenbuchhaltungen der Kreditoren-, Debitoren- und Anlagenbuchhaltung. Die Kostenrechnung umfasst die Kostenarten-/Kostenstellenrechnung, die innerbetriebliche Leistungsverrechnung, die Auftragsabrechnung sowie die Profitcenter- bzw. Deckungsbeitragsrechnung. Im Hinblick auf den Einkauf sollen durch MM die unterschiedlichsten Produktkategorien (Arzneimittel, Klinische Produkte, Verbrauchsmaterial etc.) über verschiedene Abwicklungsarten (z.B. Einzelbestellung, Kontraktabruf) beschafft werden können. Die Materialwirtschaft umfasst die Bestandsführung für die zu disponierenden und bestandsgeführten Materialien. Durch den Einsatz von MM und spezifische Erweiterungen müssen auch die Prozesse und Funktionen der Apotheke des Klinikums unterstützt werden. Die Einführung/Bereitstellung des IT-Systems umfasst die Abstimmung und Umsetzung der fachlichen Anforderungen aus den oben genannten Geschäftsprozessen/Aufgabenfeldern, die durch ein Lastenheft bzw. Anforderungsprofile beschrieben sind. Die Umsetzung der Anforderungen kann durch den SAP-Standard, durch Customizing und im Bedarfsfall durch zusätzliche Entwicklungen erfolgen. Die bereitzustellende IT-Lösung muss unter Berücksichtigung des Ablösungs- bzw. Migrationskonzeptes in die bestehende bzw. zukünftige ITLandschaft integriert werden. Hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang insbesondere die Integration mit dem derzeitigen und zukünftigen Krankenhausinformationssystem (KIS), den IT-Lösungen für die Personalwirtschaft sowie dem Facility Management. Besondere Herausforderungen für die Durchführung des Projektes sind in folgenden Punkten zu sehen: — Konzeption und Realisierung der Schnittstellen in die bestehende und zukünftige IT-Landschaft, insbesondere zum KIS, — Integrierte Abbildung von DRG/Fallpauschalen über Innenaufträge, — Erfüllung der apothekenspezifischen Anforderungen. Es ist vorgesehen, den Betrieb der Anwendung auf einen externen Provider zu übertragen (Betreibermodell). Hierfür sind je nach der Zuordnung des Eigentums an der Hardware und der Inhaberschaft der Softwarelizenzen (eigen/fremd) sowie dem Standort des Betriebes (intern/extern) verschiedene Varianten möglich, deren Auswahl Gegenstand des Verhandlungsverfahrens ist. Im Zusammenhang mit dem Betreibermodell ist auch ein noch festzulegender Teil der Applikationsbetreuung bzw. des Benutzersupports Bestandteil der Beschaffung.
72230000, 72250000
Bereitstellung der kaufmännischen Software für die Geschäftsprozesse/Aufgabenfelder Finanzbuchhaltung (einschl. Anlagenbuchhaltung), Kostenrechnung, Einkauf und Materialwirtschaft und deren Integration in die bestehende IT-Landschaft. Betrieb der kaufmännischen Software mittels Betreibermodell. Hierbei handelt es sich um eine Dienstleistung, die verlängert werden kann. Für diese Dienstleistung soll die Laufzeit zunächst auf 120 Monate (10 Jahre) festgeschrieben werden. Eine zweimalige Verlängerungsoption ist vorgesehen.
Ja Beschreibung der Optionen: Vetragsverlängerungsoption. Weitere Einzelheiten werden in den Verdingungsunterlagen geregelt. voraussichtlicher Zeitplan für den Rückgriff auf diese Optionen: in Monaten 108 (ab Auftragsvergabe) Zahl der möglichen Verlängerungen 2 voraussichtlicher Zeitrahmen für Folgeverträge bei verlängerbaren Liefer- oder Dienstleistungsaufträgen: in Monaten 24 (ab Auftragsvergabe)
Dauer in Monaten 126 (ab Auftragsvergabe) ANGABEN ZU DEN LOSEN LOS-Nr.: 1 BEZEICHNUNG: Bereitstellung.
Bereitstellung der kaufmännischen Software für die Geschäftsprozesse/Aufgabenfelder Finanzbuchhaltung (einschliesslich Anlagenbuchhaltung), Kostenrechnung, Einkauf und Materialwirtschaft und deren Integration in die bestehende IT-Landschaft.
72230000 LOS-Nr.: 2 BEZEICHNUNG: Betrieb.
Betrieb der kaufmännischen Software mittels Betreibermodell. Hierbei handelt es sich um eine Dienstleistung die verlängert werden kann. Für diese Dienstleistung soll die Laufzeit zunächst auf 120 Monate (10 Jahre) festgeschrieben werden. Eine zweimalige Verlängerungsoption ist vorgesehen.
Die Einzelheiten werden in den Vertragsunterlagen geregelt.
auf die maßgeblichen Vorschriften (falls zutreffend) Die Einzelheiten werden in den Vertragsunterlagen geregelt.
wird Bietergemeinschaften haben mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterschriebene rechtsverbindliche Erklärung abzugeben: — dass im Auftragsfall eine Arbeitsgemeinschaft gebildet wird, — dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften. Im Teilnahmeantrag ist die Arbeitsteilung zu beschreiben und die Gründe für die Bietergemeinschaft darzulegen. Es bleibt vorbehalten, ergänzende Unterlagen abzufordern, welche die Zulässigkeit des Zusammenschlusses nach § 1 GWB belegen. Sollte sich im Laufe des Verfahrens eine bestehende Bietergemeinschaft in ihrer Zusammensetzung verändern, oder ein Einzelbieter das Verfahren in Bietergemeinschaft fortsetzen wollen, so ist dies nur mit ausdrücklicher schriftlicher Einwilligung des Auftraggebers zulässig. Die Einwilligung wird jedenfalls nicht erteilt, wenn durch die Veränderung der Wettbewerb wesentlich beeinträchtigt oder die Änderung erhebliche negative Auswirkungen auf die Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit hat.
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Geforderte Eignungsnachweise (gem. § 6 EG Abs. 3 VOL/A), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a.HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig. Bietergemeinschaften haben mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterschriebene rechtsverbindliche Erklärung abzugeben, — dass im Auftragsfall eine Arbeitsgemeinschaft gebildet wird, — dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften. a) Im Wege einer Selbstdarstellung haben die Bewerber ihre Firmenstruktur (insbesondere personelle und technische Ausstattung sowie Beteiligungsverhältnisse) zu beschreiben. Dabei sind die in den letzten 3 Jahren jeweils im Mittel Beschäftigten und zusätzlich die Anzahl der Fachberater und Software-Entwickler in diesem Themenfeld anzugeben, jeweils unterteilt in fest angestellt und nicht fest angestellt. Die Selbstdarstellung ist auf maximal 3 DIN A4 Seiten begrenzt. Im Fall von Bietergemeinschaften ist die Selbstdarstellung für jedes einzelne Mitglied vorzunehmen, die Arbeitsteilung der einzelnen Mitglieder bezogen auf das Projekt zu skizzieren. b) Die Bewerber haben zu erklären, dass sie: — sich nicht im Insolvenzverfahren oder in Liquidation befinden bzw. ein solches beantragt worden ist, oder ihre Tätigkeit eingestellt haben, oder sich aufgrund eines in den einzelstaatlichen Rechtsvorschriften vorgesehenen gleichartigen Verfahren in einer dementsprechenden Lage befinden, — keine schwere Verfehlung begangen haben, die ihre Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt, — ihre Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung nach den Rechtsvorschriften des Mitgliedsstaates des Auftraggebers erfüllt haben, — im Vergabeverfahren nicht vorsätzlich unzutreffende Erklärungen in Bezug auf die Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit abgegeben haben. Im Fall von Bietergemeinschaften hat jedes einzelne Mitglied der Bietergemeinschaft eine entsprechende Eigenerklärung abzugeben. Im Teilnahmeantrag ist die Arbeitsteilung zu beschreiben und die Gründe für die Bietergemeinschaft darzulegen. Es bleibt vorbehalten, ergänzende Unterlagen abzufordern, welche die Zulässigkeit des Zusammenschlusses nach § 1 GWB belegen. Sollte sich im Laufe des Verfahrens eine bestehende Bietergemeinschaft in ihrer Zusammensetzung verändern, oder ein Einzelbieter das Verfahren in Bietergemeinschaft fortsetzen wollen, so ist dies nur mit ausdrücklicher schriftlicher Einwilligung des Auftraggebers zulässig. Die Einwilligung wird jedenfalls nicht erteilt, wenn durch die Veränderung der Wettbewerb wesentlich beeinträchtigt oder die Änderung erhebliche negative Auswirkungen auf die Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit hat.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Geforderte Eignungsnachweise (gem. § 6 EG Abs. 3 VOL/A), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig. Folgende Referenzen sind anzugeben: a.) Anzahl der SAP-Installationen in Akutkrankenhäusern in den letzten 5 Jahren, jeweils mit Angabe der einzelnen installierten SAPModule (z.Bsp. FI, CO, MM etc.) und Darlegung, an welche Krankenhausinformationsysteme ("KIS") die Anbindung erfolgte; b.) Anzahl und Beschreibung der aktuell laufenden Betreibermodelle in Akutkrankenhäusern mit Informationen zum Umfang der Applikationsbetreuungen. Für jede Referenz ist der genaue Auftragsgegenstand, die Leistungszeit sowie das Akutkrankenhaus mit Bettenzahl und Versorgungsschwerpunkt einschließlich des Ansprechpartners und dessen Kontaktdaten anzugeben. Die Anzahl der Referenzen ist für oben a.) und b.) auf jeweils maximal 5 begrenzt. Im Fall von Bietergemeinschaften können entsprechende Referenzenlisten für die Bietergemeinschaft abgegeben werden. Aus der Referenzliste muss jedoch hervorgehen, welche Referenz welchem Mitglied der Bietergemeinschaft zuzuordnen ist. Möglicherweise geforderte Mindeststandards a) Die Bewerber haben eine aktuelle allgemeine Bankauskunft über ihre wirtschaftliche Situation und/oder ihr Zahlungsverhalten vorzulegen. Im Fall von Bietergemeinschaften sind entsprechende Bankauskünfte von jedem einzelnen Mitglied vorzulegen; b) Die Bewerber haben eine Erklärung über ihren Gesamtumsatz in den letzten 3 Geschäftsjahren (jeweils für 2008, 2009, 2010) sowie ihren Umsatz im Bereich Informationstechnologien (ebenfalls jeweils für 2008, 2009, 2010) abzugeben. Sofern der Jahresabschluss für das Jahr 2010 zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrages noch nicht vorliegt, sind entsprechende Erklärungen für die Jahre 2007 bis einschließlich 2009 abzugeben. Sollte das sich bewerbende Unternehmen erst seit weniger als 3 Jahren bestehen, sind nur Erklärungen für die Jahre abzugeben, die das Unternehmen besteht. Es ist zudem gesondert zu erklären, dass das Unternehmen erst seit einem kürzeren Zeitraum besteht. Im Fall von Bietergemeinschaften sind entsprechende Umsatzerklärungen von jedem einzelnen Mitglied der Bietergemeinschaft vorzulegen.
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden Geplante Zahl der Wirtschaftsteilnehmer 3 Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Entscheidend ist die Fachkunde,Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit. Diese werden auf der Grundlage der unter III. abgeforderten Unterlagen bewertet. Die Zuverlässigkeit wird anhand der abgeforderten Nachweise und Erklärungen gem. III.2.1) b) festgestellt. Nur Bewerber, welche die Erklärungen und Nachweise anforderungsgemäß abgeben, können als zuverlässig und damit geeignet betrachtet werden. Leistungsfähigkeit und Fachkunde werden im Verhältnis 30 % zu 70 % gewertet. Die Leistungsfähigkeit wird anhand der Nachweise unter III.2.1) a) sowie
III.2.2) qualitativ bewertet. Entscheidend ist der Nachweis, in welchem
Maß der Bewerber über die personellen, technischen und finanziellen Mittel verfügt, um den Auftrag fachlich einwandfrei und fristgerecht ausführen zu können (max. 30 Punkte). Die Fachkunde wird anhand der Referenzen nach
III.2.3) a) und b) qualitativ bewertet. Entscheidend ist der Nachweis, in
welchem Maß der Bewerber über die speziellen leistungsbezogenen Fachkenntnisse verfügt, die erforderlich sind, um die Leistung fachgerecht vorbereiten und ausführen zu können. Maßgebend sind in einer Gesamtschau die Quantität und die Qualität der eingereichten Referenzen (Vergleichbarkeit mit den Anforderungen der ausgeschriebenen Leistung). Für die Referenzen nach III.2.3) a) gibt es max. 50 Punkte, für die Referenzen nach III.2.3) b) max. 20 Punkte.
19.5.2011 - 23:59
Teilnahme an ausgewählte Bewerber 25.5.2011
Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbes werden keine zusätzlichen Unterlagen versandt. Der Bewerber, der die nach
Abschnitt III. dieser Bekanntmachung
notwendigen Unterlagen nicht vollständig vorlegt, kann vom Verfahren ausgeschlossen werden. Die Klinikum Darmstadt GmbH behält sich vor, fehlende Erklärungen, Nachweise und Unterlagen kurzfristig nachzufordern. Der Bewerber kann nicht auf das Nachfordern vertrauen. Nachr. HAD-Ref.: 2864/54. Nachr. V-Nr/AKZ: 3150179.
Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2 64283 Darmstadt DEUTSCHLAND Fax +49 6151125816(normale Dienstzeiten) / 6151126834 (00:00 bis 24:00 Uhr)
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Ergeht eine Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann der Bieter wegen Nichtbeachtung der Vergabevorschriften ein Nachprüfungsverfahren nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang vor der Vergabekammer beantragen. Nach Ablauf der Frist ist der Antrag unzulässig. (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB). Nach § 107 Abs. 3 GWB gilt Folgendes: Der Antrag (Der Rechtsbehelf) ist unzulässig, soweit: 1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.