Source: http://www.dirtrun.company/web/statuten/
Timestamp: 2019-02-22 07:51:35
Document Index: 277286127

Matched Legal Cases: ['§ 9', '§11', '§ 14', '§ 15', '§ 21', '§ 21', '§11', '§ 11', '§9', '§ 11', '§577', '§34', '§ 18']

Statuten - dirtrun.company
“union dirtrun.company”
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(1) Der Verein führt den Namen “union dirtrun.company”.
(2) Er hat seinen Sitz in 3042 Würmla und erstreckt seine Tätigkeit auf ganz Österreich.
(4) Der Verein gehört der SPORTUNION Niederösterreich an.
Der Verein bezweckt die Förderung aller Arten von Sport, insbesondere des Lauf – und Hindernislaufsports. Er ist überparteilich, gemeinnützig und nicht auf Gewinn ausgerichtet.
(1) Der Vereinszweck soll durch die in Abs 2 und 3 angeführten ideellen und materiellen Mittel erreicht werden.
a) die Abhaltung gemeinsamer Trainingseinheiten und Workshops, die gemeinsame Teilnahme an sportlichen Wettkämpfen sowie die Veranstaltung bzw. Organisation und Durchführung von Hindernisläufen;
b) Trainingsangebote durch ausgebildete Trainer bzw. Übungsleiter;
c) Betreiben einer Homepage.
b) Erträge aus der Veranstaltung bzw Organisation und Durchführung von Hindernisläufen;
c) Sponsoren und Werbebeiträge;
d) Spenden, Vermächtnisse sowie sonstige Zuwendungen.
(1) Mitglieder des Vereins können alle physischen Personen, die dem Lauf-und Hindernislaufsport als auch dem Sport allgemein verbunden sind, sowie juristische Personen und rechtsfähige Personengesellschaften werden.
(2) Mitglieder können jeweils zum Ende des Vereinsjahres (Kalenderjahr) schriftlich und nachweislich mit eingeschriebenem Brief oder per E-Mail an den Verein ihren Austritt erklären. Verspätete Austrittserklärungen werden erst zum jeweiligen Termin des darauffolgenden Jahres wirksam. Für die Rechtzeitigkeit ist das Datum der Postaufgabe bzw. des Versendens der E-Mail maßgeblich. Mündliche Beendigungen der Mitgliedschaft sind ungültig.
(4) Der Ausschluss eines Mitglieds aus dem Verein kann vom Vorstand auch wegen grober Verletzung anderer Mitgliedspflichten und wegen unehrenhaften Verhaltens verfügt werden. Eine schriftliche Berufung an die Generalversammlung binnen vier Wochen nach Erklärung des Ausschlusses ist möglich.
(1) Die Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen und Einrichtungen des Vereins zu beanspruchen. Das Stimmrecht in der Generalversammlung sowie das aktive und passive Wahlrecht stehen nur den ordentlichen Mitgliedern und den Ehrenmitgliedern zu.
(1) Organe des Vereins sind die Generalversammlung (§§ 9 und 10), der Vorstand (§§11 bis 13), die Rechnungsprüfer (§ 14) und das Schiedsgericht (§ 15).
(2) Eine vom Vorstand zu beschließende Geschäftsordnung kann die Tätigkeit der einzelnen Organe sowie nicht näher in den Statuten erläuterte interne Funktionen und Zeichnungsberechtigungen regeln.
(1) Die Generalversammlung ist die “Mitgliederversammlung” im Sinne des Vereinsgesetzes 2002 (VerG). Eine ordentliche Generalversammlung findet jährlich statt.
c) Verlangen der Rechnungsprüfer (§ 21 Abs 5 erster Satz VerG);
d) Beschluss der/eines Rechnungsprüfer/s (§ 21 Abs 5 zweiter Satz VerG, §11Abs 2 dritter Satz dieser Statuten);
e) Beschluss eines gerichtlich bestellten Kurators (§ 11 Abs 2 letzter Satz dieser Statuten) binnen vier Wochen statt.
(3) Sowohl zu den ordentlichen wie auch zu den außerordentlichen Generalversammlungen sind alle Mitglieder mindestens vier Wochen vor dem Termin schriftlich, mittels Telefax oder per E-Mail (an die vom Mitglied dem Verein bekanntgegebene Fax-Nummer oder E-Mail-Adresse) einzuladen. Die Anberaumung der Generalversammlung hat unter Angabe der Tagesordnung zu erfolgen. Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand (Abs 1 und Abs 2 lit a-c), durch die/einen Rechnungsprüfer (Abs 2 lit d) oder durch einen gerichtlich bestellten Kurator (Abs 2 lit e).
(4) Anträge zur Generalversammlung sind mindestens drei Tage vor dem Termin der Generalversammlung beim Vorstand schriftlich, mittels Telefax oder per E-Mail, einzureichen.
(5) Gültige Beschlüsse–ausgenommen solche über einen Antrag auf Einberufung einer außerordentlichen Generalversammlung–können nur zur Tagesordnung gefasst werden.
Bei Statutenänderungen ist zudem das Einverständnis der SPORTUNION Niederösterreich erforderlich.
f) Festsetzung der Höhe der Beitrittsgebühr und der Mitgliedsbeiträge für ordentliche und für außerordentliche Mitglieder sowie deren Fälligkeitszeitpunkt;
(1) Der Vorstand besteht aus Obmann, Schriftführer, Kassier sowie deren jeweilige Stellvertreter.
(7) Den Vorsitz führt der/die Obmann, bei Verhinderung sein Stellvertreter. Ist auch dieser verhindert, obliegt der Vorsitz dem an Jahren ältesten anwesenden Vorstandsmitglied oder jenem Vorstandsmitglied, das die übrigen Vorstandsmitglieder mehrheitlich dazu bestimmen.
Dem Vorstand obliegt die Leitung des Vereins. Er ist das “Leitungsorgan” im Sinne des VerG. Ihm kommen alle Aufgaben zu, die nicht durch die Statuten einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. In seinen Wirkungsbereich fallen insbesondere folgende Angelegenheiten:
b) Erstellung des Jahresvoranschlags sowie Abfassung des Rechenschaftsberichts und des Rechnungsabschlusses;
c) Vorbereitung und Einberufung der Generalversammlung in den Fällen des §9 Abs 1 und Abs 2 lit a – c dieser Statuten;
f) Aufnahme und Ausschluss von ordentlichen und außerordentlichen Mitgliedern;
(9) Die genauen Aufgabengebiete eines allfällig vom Vorstand bestellten Vereinssekretärs, Geschäftsführers, Managers und dergleichen können in der Geschäftsordnung geregelt werden.
(1) Zwei Rechnungsprüfer werden von der Generalversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Eine Wiederwahl ist möglich. Die Rechnungsprüfer dürfen keinem Organ mit Ausnahme der Generalversammlung angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Prüfung ist.
(2) Den Rechnungsprüfernobliegt die laufende Geschäftskontrolle sowie die Prüfung der Finanzgebarung des Vereins im Hinblick auf die Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung und die statutengemäße Verwendung der Mittel. Der Vorstand hat den Rechnungsprüfern die erforderlichen Unterlagen vorzulegen und die erforderlichen Auskünfte zu erteilen. Die Rechnungsprüfer haben dem Vorstand über das Ergebnis der Prüfung zu berichten.
(3) Rechtsgeschäfte zwischen Rechnungsprüfern und Verein bedürfen der Genehmigung durch die Generalversammlung. Im Übrigen gelten für die Rechnungsprüfer die Bestimmungen des § 11 Abs 8 bis 10 sinngemäß.
(1) Zur Schlichtung von allen aus dem Vereinsverhältnis entstehenden Streitigkeiten ist das vereinsinterne Schiedsgericht berufen. Es ist eine “Schlichtungseinrichtung” im Sinne des Vereinsgesetzes 2002 und kein Schiedsgericht nach den §§577 ff ZPO.
(2) Das Schiedsgericht setzt sich aus drei ordentlichen Vereinsmitgliedern zusammen. Es wird derart gebildet, dass ein Streitteil dem Vorstand ein Mitglied als Schiedsrichter schriftlich namhaft macht. Über Aufforderung durch den Vorstand binnen sieben Tagen macht der andere Streitteil innerhalb von 14 Tagen seinerseits ein Mitglied des Schiedsgerichts namhaft. Nach Verständigung durch den Vorstand innerhalb von sieben Tagen wählen die namhaft gemachten Schiedsrichter binnen weiterer 14 Tage ein drittes ordentliches Mitglied zum/zur Vorsitzenden des Schiedsgerichts. Bei Stimmengleichheit entscheidet unter den Vorgeschlagenen das Los. Die Mitglieder des Schiedsgerichts dürfen keinem Organ mit Ausnahme der Generalversammlung angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Streitigkeit ist.
Die Bestimmungen über den Datenschutz sind streng einzuhalten. Jedes Mitglied gibt aber durch seinen Beitritt die unwiderrufliche Zustimmung, dass seine personenbezogenen Daten, insbesondere Name, Geburtsdatum, Wohnort, Funktion im Verein sowie seine sportlichen Erfolge mittels Datenverarbeitung erfasst und innerhalb des Vereins verarbeitet und weitergegeben werden, insbesondere für die Information, Führung der Buchhaltung und Zustellung von Informationsmaterial aller Art.
(2) Diese Generalversammlung hat auch sofern Vereinsvermögen vorhanden ist über die Abwicklung zu beschließen. Insbesondere hat sie einen Abwickler zu berufen und Beschluss darüber zu fassen, wem dieser das nach Abdeckung der Passiven verbleibende Vereinsvermögen zu übertragen hat. Dieses Vermögen soll soweit an die Mitglieder verteilt werden, als es den Wert der von diesen geleisteten Einlagen nicht übersteigt, ein allenfalls darüber hinausgehendes Vermögen ist auf jeden Fall wiederum gemeinnützigen sportlichen Zwecken im Sinne des §§34ff BAO zuzuführen. Dies trifft auch bei Wegfall des begünstigten Vereinszweckes bzw. behördlicher Auflösung zu.
§ 18 Gender-Formulierung
Aufgrund der besseren Lesbarkeit wird im Rahmen dieser Statuten darauf verzichtet, geschlechterspezifisches Formulieren zu verwenden. Es wird darauf hingewiesen, dass die in diesen Statuten verwendeten maskulinen oder neutralen Formen eines Wortes geschlechtsneutral zu verstehen sind und dies keine Geschlechterdiskriminierung zum Ausdruck bringen soll.