Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/Paragraph_37_SGB_VIII_Zusammenarbeit_bei_Hilfen_ausserhalb_der_eigenen_Familie-d137494,40.html
Timestamp: 2013-06-19 13:28:53
Document Index: 112880502

Matched Legal Cases: ['§ 37', '§ 37', '§ 37', '§ 38', '§ 39', '§ 40', '§ 41', '§ 42', '§ 43', '§ 44', '§ 45', '§ 46', '§ 47', '§ 48', '§ 48', '§ 49', '§ 50', '§ 51', '§ 52', '§ 52', '§ 53', '§ 54', '§ 55', '§ 105', '§ 37', '§ 32', '§ 35', '§ 44', '§ 23', '§ 33', '§ 41', '§ 36', '§ 38', '§ 6', '§ 86']

§ 37 SGB VIII, Zusammenarbeit bei Hilfen außerhalb der eigenen Familie | Gesetze auf anwalt24.de
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Sozialgesetzbuch (SGB) Achtes Buch (VIII) Kinder- und Jugendhilfe…§ 37 SGB VIII, Zusammenarbeit bei Hilfen außerhalb der eigenen Familie§ 38 SGB VIII, Vermittlung bei der Ausübung der Personensorge§ 39 SGB VIII, Leistungen zum Unterhalt des Kindes oder des Jugendlichen§ 40 SGB VIII, Krankenhilfe§ 41 SGB VIII, Hilfe für junge Volljährige, Nachbetreuung§ 42 SGB VIII, Inobhutnahme von Kindern und Jugendlichen§ 43 SGB VIII, Erlaubnis zur Kindertagespflege§ 44 SGB VIII, Erlaubnis zur Vollzeitpflege§ 45 SGB VIII, Erlaubnis für den Betrieb einer Einrichtung§ 46 SGB VIII, Örtliche Prüfung§ 47 SGB VIII, Meldepflichten§ 48 SGB VIII, Tätigkeitsuntersagung§ 48a SGB VIII, Sonstige betreute Wohnform§ 49 SGB VIII, Landesrechtsvorbehalt§ 50 SGB VIII, Mitwirkung in Verfahren vor den Familiengerichten§ 51 SGB VIII, Beratung und Belehrung in Verfahren zur Annahme als Kind§ 52 SGB VIII, Mitwirkung in Verfahren nach dem Jugendgerichtsgesetz§ 52a SGB VIII, Beratung und Unterstützung bei Vaterschaftsfeststellung und Gelt...§ 53 SGB VIII, Beratung und Unterstützung von Pflegern und Vormündern§ 54 SGB VIII, Erlaubnis zur Übernahme von Vereinsvormundschaften§ 55 SGB VIII, Beistandschaft, Amtspflegschaft und Amtsvormundschaft…§ 105 SGB VIII, Strafvorschriften
§ 37 SGB VIII, Zusammenarbeit bei Hilfen außerhalb der eigenen Familie(1) 1Bei Hilfen nach §§ 32 bis 34 und § 35a Absatz 2 Nummer 3 und 4 soll darauf hingewirkt werden, dass die Pflegeperson oder die in der Einrichtung für die Erziehung verantwortlichen Personen und die Eltern zum Wohl des Kindes oder des Jugendlichen zusammenarbeiten. 2Durch Beratung und Unterstützung sollen die Erziehungsbedingungen in der Herkunftsfamilie innerhalb eines im Hinblick auf die Entwicklung des Kindes oder Jugendlichen vertretbaren Zeitraums so weit verbessert werden, dass sie das Kind oder den Jugendlichen wieder selbst erziehen kann. 3Während dieser Zeit soll durch begleitende Beratung und Unterstützung der Familien darauf hingewirkt werden, dass die Beziehung des Kindes oder Jugendlichen zur Herkunftsfamilie gefördert wird. 4Ist eine nachhaltige Verbesserung der Erziehungsbedingungen in der Herkunftsfamilie innerhalb dieses Zeitraums nicht erreichbar, so soll mit den beteiligten Personen eine andere, dem Wohl des Kindes oder des Jugendlichen förderliche und auf Dauer angelegte Lebensperspektive erarbeitet werden.(2) 1Die Pflegeperson hat vor der Aufnahme des Kindes oder Jugendlichen und während der Dauer des Pflegeverhältnisses Anspruch auf Beratung und Unterstützung; dies gilt auch in den Fällen, in denen für das Kind oder den Jugendlichen weder Hilfe zur Erziehung noch Eingliederungshilfe gewährt wird oder die Pflegeperson nicht der Erlaubnis zur Vollzeitpflege nach § 44 bedarf. 2Lebt das Kind oder der Jugendliche bei einer Pflegeperson außerhalb des Bereichs des zuständigen Trägers der öffentlichen Jugendhilfe, so sind ortsnahe Beratung und Unterstützung sicherzustellen. 3Der zuständige Träger der öffentlichen Jugendhilfe hat die aufgewendeten Kosten einschließlich der Verwaltungskosten auch in den Fällen zu erstatten, in denen die Beratung und Unterstützung im Wege der Amtshilfe geleistet wird. 4§ 23 Absatz 4 Satz 3 gilt entsprechend.(2a) 1Die Art und Weise der Zusammenarbeit sowie die damit im Einzelfall verbundenen Ziele sind im Hilfeplan zu dokumentieren. 2Bei Hilfen nach den §§ 33, 35a Absatz 2 Nummer 3 und § 41 zählen dazu auch der vereinbarte Umfang der Beratung der Pflegeperson sowie die Höhe der laufenden Leistungen zum Unterhalt des Kindes oder Jugendlichen. 3Eine Abweichung von den dort getroffenen Feststellungen ist nur bei einer Änderung des Hilfebedarfs und entsprechender Änderung des Hilfeplans zulässig.(3) 1Das Jugendamt soll den Erfordernissen des Einzelfalls entsprechend an Ort und Stelle überprüfen, ob die Pflegeperson eine dem Wohl des Kindes oder des Jugendlichen förderliche Erziehung gewährleistet. 2Die Pflegeperson hat das Jugendamt über wichtige Ereignisse zu unterrichten, die das Wohl des Kindes oder des Jugendlichen betreffen.
§ 36a SGB VIII, Steuerungsverantwortung, Selbstbeschaffung§ 38 SGB VIII, Vermittlung bei der Ausübung der Personensorge
Zitierungen dieses DokumentsUrteileBVerwG, 22.10.2009, BVerwG 5 C 16.08 - Auslagerung von Dienstleistungen "Outsourcing" durch Träger der öffentlichen Jugendhilfe bei Beratung und Unterstützung der Pflegeperson auf Träger der freien…BVerwG, 12.05.2011, BVerwG 5 C 4.10 - Gewährung einer Leistung der Jugendhilfe an Deutsche im Ausland i. S. d. § 6 Abs. 3 SGB VIII setzt Auslandsaufenthalt der Leistungsberechtigten und -empfänger…BVerwG, 30.09.2009, BVerwG 5 C 18.08 - Geltung des § 86 Abs. 5 Sozialgesetzbuch Achtes Buch (SGB VIII) auch bei erstmaliger Begründung verschiedener gewöhnlicher Aufenthalte der Eltern nach…BVerwG, 01.03.2012, BVerwG 5 C 12.11 - Anspruch der Großeltern auf jugendhilferechtlichen Aufwendungsersatz für die Vollzeitpflege ihres Enkelkindes - Erfolgen der Pflege "in einer anderen Familie"…	StartAnwaltssucheBeiträge & NewsRund ums RechtFür Rechtsanwälte	© 2003 – 2013 Wolters Kluwer Deutschland GmbH |