Source: http://www.juraforum.de/urteile/begriffe/offensichtliche-rechtmaessigkeit
Timestamp: 2013-12-13 17:57:23
Document Index: 274477483

Matched Legal Cases: ['§ 81', '§ 39', '§ 31', '§ 80', '§ 80', '§ 80', '§ 80', '§ 80', 'Art. 3', '§ 34']

Offensichtliche Rechtmäßigkeit - Urteile - JuraForum.de
JuraForum.de > Urteile > Schlagwörter > O > Offensichtliche Rechtmäßigkeit Offensichtliche RechtmäßigkeitEntscheidungen der GerichteVG-GELSENKIRCHEN – Beschluss, 14 L 1166/12 vom 29.10.2012Zur Rechtmäßigkeit, insbesondere Bestimmtheit einer für sofort vollziehbar erklärten Ordnungsverfügung zur Entfernung von ohne die erforderliche Sondernutzungserlaubnis im öffentlichen Straßenraum aufgestellten Altkleidercontainern.VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Beschluss, 11 S 1639/12 vom 05.09.2012Entsteht mit dem Antrag auf erstmalige Erteilung eines ehebezogenen Aufenthaltsrechts ein fiktives Aufenthaltsrecht nach § 81 Abs. 3 Satz 1 AufenthG (juris: AufenthG 2004) - etwa weil der Ausländer über eine Aufenthaltsgestattung nach dem Asylverfahrensgesetz verfügt, die es ihm erlaubt, nach § 39 Nr. 4 AufenthV den Aufenthaltstitel im Bundesgebiet einzuholen - so führt dies nicht dazu, dass im Rahmen des § 31 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 AufenthG (juris: AufenthG 2004) der Zeitpunkt der Antragstellung für den Beginn der Rechtmäßigkeit des ehebedingten Aufenthalts zugrunde zu legen wäre.
OVG-BERLIN-BRANDENBURG – Beschluss, OVG 10 S 17.11 vom 29.03.20121. Ein nach Bescheidung des Widerspruchs und Erhebung der Klage erneut gestellter Antrag auf Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung ist nicht nach § 80 Abs. 5 VwGO, sondern nach § 80 Abs. 7 VwGO zu beurteilen.
2. Im Abänderungsverfahren nach § 80 Abs. 7 VwGO kann mit der Beschwerde nur geltend gemacht werden, dass die Voraussetzungen des § 80 Abs. 7 Satz 2 VwGO vorliegen. Die Entscheidung des Verwaltungsgerichts, einen Beschluss nicht gemäß § 80 Abs. 7 Satz 1 VwGO von Amts wegen zu ändern, ist vom Beschwerdegericht nicht zu überprüfen.VG-FREIBURG – Beschluss, A 4 K 2203/11 vom 02.02.2012Angesichts der aktuellen Auskunftslage bestehen derzeit ernsthafte Gründe für die Annahme, dass Italien gegenwärtig seine durch Unterzeichnung völkerrechtlicher Abkommen (etwa GFK und EMRK) übernommenen Verpflichtungen gegenüber Flüchtlingen nicht einhält und dass jene auch tatsächlich keine Möglichkeit haben, die Einhaltung der Verpflichtungen in angemessener Zeit gerichtlich durchzusetzen; vielmehr gibt es konkrete Hinweise darauf, dass systemische Mängel des Asylverfahrens und der Aufnahmebedingungen vorliegen, die befürchten lassen, dass zurückkehrende Asylbewerber tatsächlich Gefahr laufen, in ihren Rechten aus Art. 3 EMRK verletzt zu werden. § 34