Source: http://sl.juris.de/sl/gesamt/AusbPrAltPflegV_SL_2003.htm
Timestamp: 2019-08-18 09:08:29
Document Index: 279367137

Matched Legal Cases: ['§ 9', '§ 21', '§ 7', '§ 4', '§ 4', '§ 8', '§ 7', '§ 6', '§ 7', '§ 3', '§ 6', '§ 8', '§ 6', '§ 8', '§ 6', '§ 6', '§ 8', '§ 5', '§ 5', '§ 14', '§ 14', '§ 15', '§ 14', '§ 2', '§ 1', '§ 2', '§ 1', '§ 2', '§ 1', '§ 2', '§ 1', '§ 1', '§ 6', '§ 2']

2127-3-1
Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für den Altenpflegehilfeberuf
(APHi-VO)
Fundstelle: Amtsblatt 2003, S. 2518
§§ 9, 19, 20 und 21 geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 11. November 2010 (Amtsbl. I. S. 1417)
§ 21 neu gefasst durch Artikel 8 der Verordnung vom 24.11.2015 (Amtsbl. I S. 894)
Auf Grund von § 7 des Gesetzes über den Altenpflegehilfeberuf (AltPflHiG) vom 9. Juli 2003 (Amtsbl. S. 2050) verordnet das Ministerium für Frauen, Arbeit, Gesundheit und Soziales im Benehmen mit dem Ministerium für Bildung, Kultur und Wissenschaft:
(1) Die einjährige Ausbildung zur Altenpflegehelferin und zum Altenpflegehelfer entspricht dem 1. Ausbildungsjahr der Altenpflegefachausbildung und umfasst mindestens 700 Stunden theoretischen und praktischen Unterricht und mindestens 900 Stunden praktische Ausbildung.
Die praktische Ausbildung erfolgt bei den in § 4 Abs. 3 des Gesetzes über den Altenpflegehilfeberuf genannten Einrichtungen. Die einjährige Ausbildung ist nach dem Curriculum gemäß Anlage 1 durchzuführen.
(2) Die Ausbildung erfolgt im Wechsel von Abschnitten des Unterrichts und der praktischen Ausbildung.
(3) Der Jahresurlaub ist in der unterrichtsfreien Zeit zu gewähren.
(1) Die ausbildende Einrichtung nach § 4 Abs. 3 des Gesetzes über den Altenpflegehilfeberuf muss die Gewähr für eine ordnungsgemäße Durchführung der praktischen Ausbildung bieten.
(2) Die ausbildende Einrichtung stellt für die Zeit der praktischen Ausbildung die Praxisanleitung der Schülerin oder des Schülers durch eine geeignete Fachkraft (Praxisanleiterin oder Praxisanleiter) auf der Grundlage eines Ausbildungsplans sicher.
mit mindestens zweijähriger Berufserfahrung in der Altenpflege und der Fähigkeit zur Praxisanleitung, die in der Regel durch eine berufspädagogische Fortbildung oder Weiterbildung mit einem Umfang von mindestens 200 Stunden nachzuweisen ist. Mindestens 40 Stunden müssen dabei insbesondere berufspädagogische Kenntnisse sowie Kenntnisse über das Gesetz über den Altenpflegehilfeberuf sowie diese hierzu ergangene Ausbildungs- und Prüfungsverordnung vermitteln. Aufgabe der Praxisanleitung ist es, die Schülerin oder den Schüler schrittweise an die eigenständige Wahrnehmung der beruflichen Aufgaben heranzuführen und den Kontakt mit der Altenpflegeschule zu halten.
(4) Die ausbildende Einrichtung erstellt über den bei ihr durchgeführten Ausbildungsabschnitt eine Bescheinigung. Diese muss Angaben enthalten über die Dauer der Ausbildung, die Ausbildungsbereiche, die vermittelten Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten und über Fehlzeiten der Schülerin oder des Schülers. Die Bescheinigung ist der Altenpflegeschule spätestens zwei Monate vor Ende des Ausbildungsjahres vorzulegen. Fehlzeiten nach Vorlage dieser Bescheinigung sind der Altenpflegeschule nachzumelden. Der Träger der praktischen Ausbildung gemäß § 8 Abs. 1 des Gesetzes über den Altenpflegehilfeberuf und die Schülerin oder der Schüler erhalten Abschriften.
Die Altenpflegeschule bestätigt vor dem Zulassungsverfahren gemäß § 7 die regelmäßige und erfolgreiche Teilnahme an der Ausbildung durch eine Bescheinigung nach dem Muster der Anlage 2 .
wenn die Leistung den Anforderungen in besonderem Maße entspricht (bei Werten bis unter 1,5)
wenn die Leistung den Anforderungen voll entspricht (bei Werten von 1,5 bis unter 2,5),
wenn die Leistung im Allgemeinen den Anforderungen entspricht (bei Werten von 2,5 bis unter 3,5),
wenn die Leistung zwar Mängel aufweist, aber im Ganzen den Anforderungen noch entspricht (bei Werten von 3,5 bis unter 4,5),
wenn die Leistung den Anforderungen nicht entspricht, jedoch erkennen lässt, dass die notwendigen Grundkenntnisse vorhanden sind und die Mängel in absehbarer Zeit behoben werden können (bei Werten von 4,5 bis unter 5,5),
wenn die Leistung den Anforderungen nicht entspricht und selbst die Grundkenntnisse so lückenhaft sind, dass die Mängel in absehbarer Zeit nicht behoben werden können (bei Werten ab 5,5).
Die staatliche Altenpflegehilfeprüfung umfasst einen schriftlichen, einen mündlichen und einen praktischen Teil. Die staatliche Prüfung wird an der Altenpflegeschule abgelegt, an der die Ausbildung abgeschlossen wird.
(1) Für die ordnungsgemäße Durchführung der Prüfung ist der nach § 6 der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für den Beruf der Altenpflegerin und des Altenpflegers (Altenpflege-Ausbildungs- und Prüfungsverordnung - AltPflAPrV) vom 26. November 2002 (BGBl. I. S. 4418) in der jeweils geltenden Fassung zu bildende Prüfungsausschuss verantwortlich.
(2) Der mündliche und praktische Teil der Prüfung kann von den nach § 7 der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für den Beruf der Altenpflegerin und des Altenpflegers (Altenpflege-Ausbildungs- und Prüfungsverordnung - AltPflAPrV) vom 26. November 2002 (BGBl. I. S. 4418) in der jeweils geltenden Fassung gebildeten Fachausschüssen durchgeführt werden, die insoweit die Aufgaben des Prüfungsausschusses wahrnehmen.
eine Geburtsurkunde oder ein Auszug aus dem Familienbuch der Eltern und alle Urkunden, die eine spätere Namensänderung bescheinigen, sowie bei Verheirateten eine Heiratsurkunde oder ein Auszug aus dem für die Ehe geführten Familienbuch und bei bestehender eingetragener Lebenspartnerschaft die Lebenspartnerschaftsurkunde,
die Bescheinigung nach § 3 .
(4) Altenpflegeschülerinnen und Altenpflegeschüler, die die Altenpflegeausbildung im 2. oder 3. Ausbildungsjahr abbrechen, können auf Antrag zur nächstmöglichen regulären Altenpflegehilfeprüfung zugelassen werden.
(1) Die Altenpflegeschulen setzen für jedes Lernfeld, das Gegenstand des schriftlichen und des mündlichen Teils der Prüfung ist und für den praktischen Teil der Prüfung eine Vornote fest. Die Festsetzung der Vornote für den praktischen Teil der Prüfung erfolgt im Benehmen mit dem Träger der praktischen Ausbildung.
(2) Die Vornoten werden bei der Bildung der Noten des mündlichen, schriftlichen und praktischen Teils der Prüfung jeweils mit einem Anteil von 25 v.H. berücksichtigt.
(1) Der schriftliche Teil der Prüfung umfasst zwei Aufsichtsarbeiten aus den Lernfeldern 1 bis 5 des Curriculums gemäß Anlage 1.
(2) Die Aufsichtsarbeiten dauern jeweils 90 Minuten. Sie sind in der Regel an zwei aufeinander folgenden Tagen durchzuführen.
(3) Die Aufgaben für die Aufsichtsarbeiten werden von dem Landesamt für Soziales, Gesundheit und Verbraucherschutz auf Vorschlag der Altenpflegeschule oder der Altenpflegeschulen bestimmt. Jede Aufsichtsarbeit ist von zwei Fachprüferinnen oder Fachprüfern des Prüfungsausschusses bzw. des betreffenden Fachausschusses gemäß § 6 Abs. 1 bzw. Abs. 2 unabhängig voneinander zu benoten. Bei unterschiedlicher Benotung entscheidet das vorsitzende Mitglied des Prüfungsausschusses im Benehmen mit den Fachprüferinnen oder Fachprüfern.
(4) Das vorsitzende Mitglied des Prüfungsausschusses bildet die Note für den schriftlichen Teil der Prüfung aus dem arithmetischen Mittel der Noten der Fachprüferinnen oder Fachprüfer und der Vornoten gemäß § 8 Abs. 1 und 2 .
(1) Der mündliche Teil der Prüfung erstreckt sich auf zwei der Lernfelder 1 bis 5 des Curriculums (Anlage 1), die nicht Gegenstand der schriftlichen Prüfung waren.
(2) Der mündliche Teil der Prüfung wird als Einzelprüfung oder Gruppenprüfung mit bis zu vier Prüflingen durchgeführt. Ein Prüfling soll in jedem mündlich geprüften Lernfeld nicht länger als zehn Minuten geprüft werden.
(3) Mindestens zwei Fachprüferinnen oder Fachprüfer des Prüfungsausschusses bzw. des betreffenden Fachausschusses gemäß § 6 Abs. 1 bzw. Abs. 2 nehmen die Prüfungen ab und benoten die Leistungen. Das vorsitzende Mitglied des Prüfungsausschusses ist berechtigt, sich an der Prüfung zu beteiligen und selbst zu prüfen.
(4) Das vorsitzende Mitglied des Prüfungsausschusses bildet die Note für den mündlichen Teil der Prüfung aus dem arithmetischen Mittel der Noten der Fachprüferinnen oder Fachprüfer und der Vornoten gemäß § 8 Abs. 1 und 2 .
(5) Das vorsitzende Mitglied des Prüfungsausschusses kann die Anwesenheit von Zuhörerinnen oder Zuhörern beim mündlichen Teil der Prüfung gestatten, wenn ein berechtigtes Interesse besteht und der Prüfling damit einverstanden ist.
(1) Der praktische Teil der Prüfung erstreckt sich auf die praktischen Lernfelder 5 bis 7 des Curriculums (Anlage 1).
(2) Die Prüfungsaufgabe wird von einer Lehrkraft im Sinne von § 6 Abs. 1 bzw. Abs. 2 ausgewählt. Sie wird je nach Umfang den Prüflingen am Tag vor der Prüfung oder am Prüfungstag mitgeteilt. Hierüber entscheidet die Lehrkraft nach Satz 1. Die Prüfungszeit ist den gestellten Aufgaben anzupassen und soll in der Regel 20 Minuten betragen. Die Schülerinnen und Schüler werden einzeln geprüft.
(3) Mindestens zwei Fachprüferinnen oder Fachprüfer des Prüfungsausschusses bzw. des betreffenden Fachausschusses gemäß § 6 Abs. 1 bzw. Abs. 2 nehmen die Prüfung ab und benoten die Leistungen. Das vorsitzende Mitglied des Prüfungsausschusses ist berechtigt, sich an der Prüfung zu beteiligen und selbst zu prüfen.
(4) Zur Abnahme und Benotung des praktischen Teils der Prüfung kann eine Praxisanleiterin oder ein Praxisanleiter aus der Einrichtung, in der die Schülerin oder der Schüler überwiegend ausgebildet wurde, in beratender Funktion hinzugezogen werden.
(5) Das vorsitzende Mitglied des Prüfungsausschusses bildet die Note für den praktischen Teil der Prüfung aus dem arithmetischen Mittel der Noten der Fachprüferinnen oder Fachprüfer und der Vornoten gemäß § 8 Abs. 1 und 2 .
(1) Die Prüfung ist bestanden, wenn jeder der nach § 5 Abs. 1 vorgesehenen Prüfungsteile mindestens mit der Note „ausreichend“ bewertet worden ist.
(1) Jeder der nach § 5 Abs. 1 vorgesehenen Prüfungsteile kann einmal wiederholt werden, wenn er mit der Note „mangelhaft“ oder „ungenügend“ bewertet worden ist.
(1) Tritt die Schülerin oder der Schüler nach der Zulassung von der Prüfung zurück, so sind die Gründe für den Rücktritt unverzüglich dem vorsitzenden Mitglied des Prüfungsausschusses schriftlich mitzuteilen. Genehmigt das vorsitzende Mitglied des Prüfungsausschusses den Rücktritt, so gilt die Prüfung als nicht unternommen. Die Genehmigung ist nur zu erteilen, wenn ein wichtiger Grund vorliegt. Im Fall einer Krankheit kann die Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung verlangt werden.
(2) Wird die Genehmigung für den Rücktritt nicht erteilt oder unterlässt es die Schülerin oder der Schüler, die Gründe für den Rücktritt unverzüglich mitzuteilen, so gilt die Prüfung oder der betreffende Teil der Prüfung als nicht bestanden. § 14 Abs. 1 gilt entsprechend.
(1) Wenn die Schülerin oder der Schüler einen Prüfungstermin versäumt, eine Aufsichtsarbeit nicht oder nicht rechtzeitig abgibt oder die Prüfung unterbricht bzw. abbricht, so gilt die Prüfung oder der betreffende Teil der Prüfung als nicht bestanden, wenn nicht ein wichtiger Grund vorliegt. § 14 Abs. 1 gilt entsprechend. Liegt ein wichtiger Grund vor, so gilt die Prüfung oder der betreffende Teil der Prüfung als nicht unternommen.
(2) Die Entscheidung darüber, ob ein wichtiger Grund vorliegt, trifft das vorsitzende Mitglied des Prüfungsausschusses. § 15 Abs. 1 Satz 1 und 4 gilt entsprechend.
Das vorsitzende Mitglied des Prüfungsausschusses kann bei Schülerinnen oder Schülern, die die ordnungsgemäße Durchführung der Prüfung in erheblichem Maß gestört oder sich eines Täuschungsversuchs schuldig gemacht haben, den betreffenden Teil der Prüfung für nicht bestanden erklären; § 14 Abs. 1 gilt entsprechend. Eine solche Entscheidung ist im Fall der Störung der Prüfung nur bis zum Abschluss der gesamten Prüfung zulässig. Die Rücknahme einer Prüfungsentscheidung wegen Täuschung ist nur innerhalb von drei Jahren nach Abschluss der Prüfung zulässig.
Liegen die Voraussetzungen nach § 2 Abs. 1 des Gesetzes über den Altenpflegehilfeberuf für die Erteilung der Erlaubnis zur Führung der Berufsbezeichnung vor, so stellt das Landesamt für Soziales, Gesundheit und Verbraucherschutz die Erlaubnisurkunde nach dem Muster der Anlage 4 aus.
Sonderregelungen für Personen mit Diplomen oder Prüfungszeugnissen aus einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Gemeinschaft oder einem anderen Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum
(1) Wer eine Erlaubnis nach § 1 des Gesetzes über den Altenpflegehilfeberuf beantragt und einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Gemeinschaft oder einem anderen Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum vom 2. Mai 1992 (BGBl. II 1993 S. 267 ff) in der jeweils geltenden Fassung angehört, kann zum Nachweis, dass die Voraussetzungen nach § 2 Abs. 1 Nr. 2 des Gesetzes über den Altenpflegehilfeberuf vorliegen, eine von der zuständigen Behörde des Heimat- oder Herkunftsstaates ausgestellte entsprechende Bescheinigung oder einen von einer solchen Behörde ausgestellten Strafregisterauszug oder, wenn solche nicht beigebracht werden können, einen gleichwertigen Nachweis vorlegen. Hat die antragstellende Person den Beruf im Heimat- oder Herkunftsstaat bereits ausgeübt, so kann das für die Erteilung der Erlaubnis nach § 1 des Gesetzes über den Altenpflegehilfeberuf zuständige Landesamt für Soziales, Gesundheit und Verbraucherschutz bei der zuständigen Behörde des Heimat- oder Herkunftsstaates Auskünfte über etwa gegen die antragstellende Person verhängte Strafen oder sonstige berufs- oder strafrechtliche Maßnahmen wegen schwerwiegenden standeswidrigen Verhaltens oder strafbarer Handlungen, die die Ausübung des Berufs im Heimat- oder Herkunftsstaat betreffen, einholen. Hat das für die Erteilung der Erlaubnis zuständige Landesamt für Soziales, Gesundheit und Verbraucherschutz in den Fällen des Satzes 1 und 2 von Tatbeständen Kenntnis, die außerhalb des Geltungsbereichs des Gesetzes über den Altenpflegehilfeberuf eingetreten sind und im Hinblick auf die Voraussetzung des § 2 Abs. 1 Nr. 2 des Gesetzes über den Altenpflegehilfeberuf von Bedeutung sein können, so hat es die zuständige Stelle des Heimat- oder Herkunftsstaates zu unterrichten und sie zu bitten, diese Tatbestände zu überprüfen und ihm das Ergebnis und die Folgerungen, die es hinsichtlich der von ihm ausgestellten Bescheinigungen und Nachweise daraus zieht, mitzuteilen. Die in den Sätzen 1 bis 3 genannten Bescheinigungen und Mitteilungen sind vertraulich zu behandeln. Sie dürfen der Beurteilung nur zu Grunde gelegt werden, wenn bei der Vorlage die Ausstellung nicht mehr als drei Monate zurückliegt.
(2) Wer eine Erlaubnis nach § 1 des Gesetzes über den Altenpflegehilfeberuf beantragt und einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Gemeinschaft oder einem anderen Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum angehört, kann zum Nachweis, dass die Voraussetzung nach § 2 Abs. 1 Nr. 3 des Gesetzes über den Altenpflegehilfeberuf vorliegt, eine entsprechende Bescheinigung der zuständigen Behörde des Heimat- oder Herkunftsstaates vorlegen. Absatz 1 Satz 4 und 5 gilt entsprechend.
(3) Wem die Erlaubnis nach § 1 des Gesetzes über den Altenpflegehilfeberuf erteilt worden ist, kann die im Heimat- oder Herkunftsstaat bestehende rechtmäßige Ausbildungsbezeichnung und, soweit dies nach dem Recht des Heimat- oder Herkunftsstaates zulässig ist, deren Abkürzung in der Sprache dieses Staates führen. Daneben sind Name und Ort der Lehranstalt, die die Ausbildungsbezeichnung verliehen hat, aufzuführen.
(4) Über den Antrag auf Erteilung der Erlaubnis nach § 1 des Gesetzes über den Altenpflegehilfeberuf ist kurzfristig, spätestens vier Monate nach Vorlage der Nachweise über das Vorliegen der Voraussetzungen des Gesetzes über den Altenpflegehilfeberuf zu entscheiden. Werden Auskünfte nach Absatz 1 Satz 2 oder 3 von der zuständigen Stelle des Heimat- oder Herkunftsstaates eingeholt, so wird der Ablauf der in Satz 1 genannten Frist bis zu dem Zeitpunkt gehemmt, zu dem die Auskünfte eingehen oder, wenn eine Antwort des Heimat- oder Herkunftsstaates innerhalb von vier Monaten nicht eingeht, bis zum Ablauf dieser vier Monate. Werden von der zuständigen Stelle des Heimat- oder Herkunftsstaates die in Absatz 1 Satz 1 genannten Bescheinigungen nicht ausgestellt oder die nach Absatz 1 Satz 2 oder 3 nachgefragten Mitteilungen innerhalb von vier Monaten nicht gemacht, kann die antragstellende Person sie durch Vorlage einer Bescheinigung über die Abgabe einer eidesstattlichen Erklärung gegenüber dem Landesamt für Soziales, Gesundheit und Verbraucherschutz ersetzen.
A. Schulischer Rahmenlehrplan für den Altenpflegehilfeberuf
1.2 Grundlagen qualitätssichernder Maßnahmen in der Altenpflege
2.1 Entwicklung von beruflichem Selbstverständnis
2.1.4 Verantwortung und ethische Dimensionen der beruflichen Aufgaben und Handlungen
2.2 Methoden und Techniken des beruflichen Lernens
2.3.1 Bewältigungsmöglichkeiten berufstypischer Konfliktsituationen und Belastungen
2.3.2 Erscheinungsformen und Vermeidungsmöglichkeiten von Gewalt bei der Pflege alter Menschen
2.4 Möglichkeiten und Methoden der Gesundheitsförderung
3. Altern als Prozess - Gerontologisch begründete Arbeitsweisen
3.2 Gerontologisch begründete Arbeitsweisen
4.2 Grundlagen und Techniken kultursensibler Pflege
4.3 Unterstützung bei der Wohnraum- und Wohnumfeldgestaltung
4.3.2 Gestaltung eines gesundheitsförderlichen und sicheren Wohnraumes und Wohnumfeldes
B. Praktischer Rahmenlehrplan für den Altenpflegehilfeberuf
Die Lernfelder 1 bis 4 werden während der gesamten Ausbildungszeit integriert in den übrigen Lernfeldern vermittelt! (Amtl. Anmerkung 1)
regelmäßig und mit Erfolg an dem theoretischen und praktischen Unterricht und der praktischen Ausbildung als Altenpflegehilfeschülerin / Altenpflegehilfeschüler *) teilgenommen.
Die Ausbildung ist nicht *) über die nach § 6 des Gesetzes über den Altenpflegehilfeberufe vom 9. Juli 2003 (Amtsbl. S. 2050) in der derzeit geltenden Fassung zulässigen Fehlzeiten hinaus um _____ Tage*) unterbrochen worden.
hat am ____________________ die staatliche Prüfung in der Altenpflegehilfe nach § 2 Abs. 1 Nr. 1 des Gesetzes über den Altenpflegehilfeberuf vom 9. Juli 2003 (Amtsbl. S. 2050) in der derzeit geltenden Fassung vor dem staatlichen Prüfungsausschuss bei der
Schriftlicher Prüfungsteil „________________________________“
Mündlicher Prüfungsteil „________________________________“
Praktischer Prüfungsteil „________________________________“
erhält auf Grund des Gesetzes über den Altenpflegehilfeberuf vom 9. Juli 2003 (Amtsbl. S. 2050) in der derzeit geltenden Fassung mit Wirkung vom heutigen Tage die Erlaubnis, die Berufsbezeichnung