Source: http://tv-01-bohmte.de/vorstand-tv-01-bohmte/satzung/
Timestamp: 2019-09-21 21:38:40
Document Index: 183399885

Matched Legal Cases: ['§ 6', '§ 11', '§ 4', '§ 110', '§ 12', '§ 26', '§ 12', '§ 13', '§ 12', '§ 7', '§ 10', '§ 9']

Satzung | TV 01 Bohmte e.V.
VEREINSSATZUNG TURNVEREIN 1901 BOHMTE e.V.
in der Fassung vom 21. November 2014
[In diesem Statut werden die Termini für die im Verein vorgesehenen Funktionen und darauf bezügliche Wendungen als Inklusivbegriffe verwendet.]
§ 6 Mitgliedsbeiträge, Gebühren
§ 11 Versammlung und Beschlussfassung
1. Der am 01. August 1901 in Bohmte gegründete Verein führt den Namen Turnverein 1901 Bohmte e.V. (abgekürzt „TV 01 Bohmte e.V.”)
2. Der Sitz des Vereins ist 49163 Bohmte, Landkreis Osnabrück.
3. Der Verein ist unter „V-R 1595″ beim Amtsgericht Osnabrück in das Vereinsregister eingetragen. Die Ersteintragung erfolgte am 11.05.1954.
4. Der Verein ist Mitglied in den Organisationen der Selbstverwaltung des Deutschen Sports.
5. Das Geschäftsjahr beginnt am 01. Januar eines Jahres und endet am 31. Dezember eines Jahres.
1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke” der Abgabenordnung.
3. Der Satzungszweck wird verwirklicht, insbesondere durch Förderung der sportlichen Freizeitgestaltung für Erwachsene, Jugendliche und Kinder sowie Förderung des Wettkampfsportes.
4. Der Verein trägt mit seinem sportlichen Angebot zur allgemeinen Gesundheitsförderung und zur Integration der Mitbürger in das gesellschaftliche Leben vor Ort bei.
7. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
1. Die Farben des Vereins sind schwarz-weiß.
2. Das Wahrzeichen des Vereins ist das Vereinswappen.
2. Jede natürliche Person, die im Besitz der bürgerlichen Ehrenrechte ist, kann Mitglied des Vereins werden. Juristische Personen und andere Personenvereinigungen mit rechtlicher Selbstständigkeit können nur als außerordentliche Mitglieder aufgenommen werden.
3. Ordentliche Mitglieder des Vereins sind aktive und passive Mitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben und unbeschränkt geschäftsfähig sind.
4. Außerordentliche Mitglieder des Vereins sind aktive und passive Mitglieder, die die Voraussetzungen nach § 4 Absatz 3 nicht erfüllen. Juristische Personen und andere Personenvereinigungen mit rechtlicher Selbstständigkeit können nur passive Mitglieder sein.
5. Aktive Mitglieder sind Mitglieder, die sich in einer oder mehreren Abteilungen sportlich betätigen.
6. Passive Mitglieder sind Mitglieder, die den Zweck des Vereins durch ihre Beiträge und ihr ideelles Interesse unterstützen und fördern, ohne sportlich tätig zu sein
7. Die Aufnahme in den Verein ist schriftlich auf dem Aufnahmeantrag zu erklären. Das Entscheidungsverfahren über die Aufnahme regelt der Vorstand im Rahmen der allgemein gültigen gesetzlichen Bestimmungen. Dem Antrag Minderjähriger muss der gesetzliche Vertreter schriftlich zugestimmt haben. Die Vorschrift des § 110 BGB bleibt unberührt.
8. Die Mitgliedschaft wird mit Zugang der Aufnahmebestätigung wirksam. Sie verpflichtet zur Zahlung von Mitgliedsbeiträgen und eventuellen Abteilungsbeiträgen. Mit der Aufnahme unterstellt sich das Mitglied der Satzung und den daraus abgeleiteten Richtlinien und Ordnungen.
9. Natürliche Personen, die den Zweck des Vereins in besonderem Maße gefördert haben, können auf Beschluss der Mitgliederversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Ehrenmitglieder haben die Rechte und Pflichten der ordentlichen Mitglieder, sie sind jedoch von jeglicher Beitragszahlung befreit.
1. Ordentliche Mitglieder haben in der Mitgliederversammlung uneingeschränktes Stimm- und Antragsrecht sowie das aktive und passive Wahlrecht.
2. Von den außerordentlichen Mitgliedern haben Jugendliche ab Vollendung des 16. Lebensjahres in der Mitgliederversammlung uneingeschränktes Stimm- und Antragsrecht sowie das aktive Wahlrecht. Für das passive Wahlrecht gilt Absatz 1. Andere außerordentliche Mitglieder (juristische Personen) können ohne Wahl-, Stimm- und Antragsrecht an den Mitgliederversammlungen teilnehmen.
3. Im Rahmen der Satzung und der Ordnungen des Vereins haben alle Mitglieder das Recht, am Vereinsleben teilzunehmen und die Einrichtungen des Vereins zu benutzen.
4. Die Rechte der Mitglieder sind nicht übertragbar.
5.1 die Satzung, die Beschlüsse der Organe, die Anordnungen des Vorstandes und der Abteilungsleiter sowie die Benutzungsordnungen zu befolgen,
5.2 den Mitgliedsbeitrag zu entrichten.
5.3 nicht gegen die Interessen des Vereins zu handeln und
5.4 alles zu unterlassen, was den Bestand und die Zielsetzung des Vereins gefährden könnte
6. Der Verein haftet seinen Mitgliedern gegenüber für Schäden aller Art in seinem Wirkungsbereich nur, soweit dieses durch seine Sportunfall- und Haftpflichtversicherung beim Landessportbund Niedersachsen gedeckt ist. Dieses gilt auch bei grober Fahrlässigkeit seiner Beauftragten.
7. Das Benutzen des Freizeitgeländes des Vereins geschieht auf eigene Gefahr. Der Verein haftet nicht für Sachen, die in den von ihm benutzten Anlagen abhanden kommen oder beschädigt werden. Der Vorstand darf über zurückgelassene Sachen verfügen, wenn sie nicht binnen drei Monaten abgeholt werden.
1. Das Beitragsaufkommen der Mitglieder muss die wirtschaftliche Existenz des Vereins in Gegenwart und Zukunft sicherstellen.
2. Die Beiträge für erwachsene Mitglieder, Familien, Jugendliche und Kinder setzt die Mitgliederversammlung fest.
3. Die Mitgliederbeiträge sind eine Bringschuld. Sie werden im Voraus fällig und sind halbjährlich zu zahlen. Für die Entrichtung der Beiträge gilt grundsätzlich das Bankeinzugsverfahren.
4. Aufnahmegelder, Sozialbeiträge, Kostenanteile für besonderen Verwaltungsaufwand wie Rechnungserteilung und Mahngelder setzt der Vorstand fest.
5. Sonderbeiträge für einzelne Abteilungen werden durch Beschluss der Abteilungsversammlung festgelegt und bedürfen der Zustimmung des Vorstandes. Sonderbeiträge sind Bestandteil des Vereinsbeitrages.
6. Beitragszahlungen können auf Antrag vom Vorstand gestundet, ermäßigt oder erlassen werden.
7. Rückständige Beiträge und Kosten können nach erfolgter Mahnung beigetrieben werden.
1.1 mit dem Tod des Mitglieds,
1.2 durch freiwilligen Austritt,
1.3 durch Ausschluss aus dem Verein,
1.4 mit der Auflösung des Vereins.
2. Der Austritt ist nur zum Schluss eines Kalenderhalbjahres durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand möglich, wobei eine Frist von 6 Wochen einzuhalten ist. Die Mindestmitgliedschaft beträgt 1 Jahr.
3. Ein Mitglied, das sich vereinsschädigend verhalten oder die bürgerlichen Ehrenrechte verloren hat, kann vom Vorstand mit der Mehrheit seiner Mitglieder (absolute Mehrheit) aus dem Verein ausgeschlossen werden. Ausschlussgründe sind insbesondere
3.1 schwere Verstöße gegen die Satzungen und die Ordnungen des Vereins,
3.2 die Nichtbefolgung von Beschlüssen und Anordnungen der Organe des Vereins,
3.3 vereinsschädigendes und/oder unehrenhaftes Verhalten innerhalb oder außerhalb des Vereins,
3.4 Nichtzahlung der Beiträge.
4. Der Ausschluss ist dem Mitglied unverzüglich unter Angabe der Gründe schriftlich mitzuteilen. Es kann dagegen innerhalb von 4 Wochen schriftlich Widerspruch erheben. Über den Widerspruch entscheidet der Vereinsrat mit der Mehrheit seiner Mitglieder. Vor einer Entscheidung über den Widerspruch ist das Mitglied zu hören. Ein ausgeschlossenes Mitglied kann frühestens nach einem Jahr wieder in den Verein aufgenommen werden.
Mit dem Ende der Mitgliedschaft erlischt jedes Recht gegenüber dem Verein. Das bei dem Ausgeschiedenen in Verwahrung befindliche Vereinseigentum ist unverzüglich an den Vorstand zurückzugeben.
1. Die Mitgliederversammlung ist das oberste beschließende Vereinsorgan. Sie ist als ordentliche Mitgliederversammlung einmal jährlich innerhalb der ersten vier Monate des Geschäftsjahres einzuberufen. Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand.
2. Zwischen Einberufung (Einladung) und Termin einer Mitgliederversammlung muss mindestens eine Frist von 14 Tagen liegen. Als Einberufung genügt die Bekanntmachung in der örtlichen Tageszeitung.
3. Mit der Einberufung zur Mitgliederversammlung ist die Tagesordnung bekannt zu geben. Sie muss folgende Punkte enthalten:
3.1 Bericht des Vorstandes,
3.2 Kassenbericht des Schatzmeisters,
3.3 Bericht der Kassenprüfer,
3.4 Entlastung des Vorstandes,
3.5 Wahlen und Bestätigung,
3.6 Beschlussfassung über vorliegende Anträge.
4. Ordentliche Mitglieder können bis zum 7. Tag vor der Mitgliederversammlung Anträge zur Tagesordnung schriftlich beim Vereinsvorsitzenden einreichen; sie sind nachträglich in die Tagesordnung aufzunehmen. Später eingehende Anträge können vom Versammlungsleiter zugelassen werden, sofern die Mehrheit der Anwesenden einverstanden ist. Bei derartigen Dringlichkeitsanträgen sind Satzungsänderungen ausgeschlossen.
5. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist vom Vorstand einzuberufen, wenn dies mindestens 100 ordentliche Mitglieder schriftlich bei ihm beantragen oder wenn es der Vorstand beschließt. Die Einberufung muss unter Angabe des Zwecks und der Gründe innerhalb von 14 Tagen erfolgen.
6. Die Tagesordnung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung darf nur Punkte enthalten, die zu deren Einberufung geführt haben.
7. Über die in der vorangegangenen ordentlichen Mitgliederversammlung gefassten Beschlüsse kann in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung nicht befunden werden; zu diesem Zweck darf keine Versammlung einberufen werden.
1. die Entgegennahme und Diskussion der Berichte des Vorstandes, der Abteilungsleiter und der Kassenprüfer,
2. über die Höhe der Beiträge zu beschließen,
3. über Satzungsänderungen zu beschließen,
4. über die Entlastung des Vorstandes zu entscheiden,
5. die Mitglieder des Vorstandes zu wählen,
6. die Wahl der Abteilungsleiter zu bestätigen,
7. die Kassenprüfer zu wählen,
8. über die an die Mitgliederversammlung gerichteten Anträge zu beschließen.
1. Die ordnungsgemäß einberufene ordentliche oder außerordentliche Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder beschlussfähig. Sie wird vom Vereinsvorsitzenden oder bei dessen Verhinderung von einem anderen Vorstandsmitglied geleitet (§ 12 Abs. 7).
2. Stimm- und antragsberechtigt sind nur ordentliche Mitglieder und von den außerordentlichen Mitgliedern nur Jugendliche, die das 16. Lebensjahr vollendet haben.
3. Sofern die Satzung nichts anderes vorschreibt, werden Beschlüsse mit der einfachen Mehrheit gefasst, wobei Stimmenthaltungen unberücksichtigt bleiben. Die Abstimmungen erfolgen offen (Handzeichen), es sei denn, die Mehrheit der anwesenden Stimmberechtigten beschließt, sie geheim durchzuführen.
4. In den Vorstand ist derjenige gewählt, für den sich mehr als die Hälfte der anwesenden Stimmberechtigten entscheidet. Stehen für eine Vorstandsfunktion mehrere Kandidaten zur Verfügung und wird diese Mehrheit von keinem erreicht, so bleiben nur die beiden Kandidaten wählbar, die im 1. Wahlgang die meisten Stimmen erhalten haben. In einem 2. Wahlgang ist dann derjenige gewählt, der die meisten Stimmen auf sich vereinigt. Bei Stimmengleichheit entscheidet das Los. Wahlen erfolgen offen, es sei denn, es wird eine geheime Abstimmung beantragt.
5. Für die Wahl des Vorstandsvorsitzenden ist aus der Versammlung ein Wahlleiter zu wählen, der für die Dauer dieser Wahlhandlung die Versammlungsleitung übernimmt.
6. Die Wahlen des restlichen Vorstandes leitet der Vorsitzende.
7. Bei Wahlen können abwesende Mitglieder nur kandidieren, wenn ihre Zustimmung schriftlich vorliegt.
8. Über jede Mitgliederversammlung ist Protokoll zu führen. Das Protokoll ist vom Versammlungsleiter und dem von ihm berufenen Protokollführer zu unterzeichnen.
dem Vorsitzenden, er ist zugleich Vereinsvorsitzender
2. Der Vorstand kann weitere Personen mit beratender Stimme kooptieren und ihnen besondere Aufgaben oder Funktionsämter übertragen.
3. Der Verein wird gemäß § 26 BGB gerichtlich und außergerichtlich durch zwei Mitglieder des Vorstands gemeinschaftlich vertreten. Ein Vertretungsberechtigter soll der Vorsitzende oder einer der stellvertretenden Vorsitzenden sein.
4. Die Mitglieder des Vorstandes werden alle zwei Jahre von der Mitgliederversammlung gewählt.
5. Die Amtszeit der Vorstandsmitglieder läuft bis zur Neuwahl. Scheidet ein Vorstandsmitglied vorzeitig aus und / oder wird für eine Vorstandsposition kein Kandidat gefunden, kann der Vereinsrat ein neues Mitglied berufen, das die mit der nicht besetzten Position verbundenen Aufgaben bis zur nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung kommissarisch wahrnimmt. Nachwahlen für nicht besetzte Vorstandspositionen erfolgen in der Regel für die Dauer bis zum Ende der laufenden Wahlperiode.
6. Ausscheidende Vorstandsmitglieder haben die in ihrer Verwahrung befindlichen Vereinsgegenstände unverzüglich dem Vorstand zu übergeben.
7. Während der Dauer der Verhinderung des Vorsitzenden tritt einer der stellvertretenden Vorsitzenden an seine Stelle. Bei deren Verhinderung ein vom Vorsitzenden bestimmtes weiteres Mitglied des Vorstandes.
8. Mitglieder des Vorstandes haben das Recht, an allen Vereinsversammlungen, Abteilungsversammlungen und Ausschusssitzungen mit beratender Stimme teilzunehmen.
1. Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins nach Maßgabe der Satzung und Beschlüssen der Mitgliederversammlung. Er kann dazu Richtlinien erlassen, die der Zustimmung des Vereinsrates bedürfen. Zu seinen Aufgaben gehören insbesondere:
1.1 Einberufung der Mitgliederversammlung; Aufstellung der Tagesordnung zur Mitgliederversammlung; Berichte in der Mitgliederversammlung; Anträge in der Mitgliederversammlung
1.2 Ausführung der Beschlüsse von Mitgliederversammlungen,
1.3 Aufnahme und Ausschließen von Mitgliedern, Ehrungen von Mitgliedern,
1.4 Einziehung von Gebühren und Beiträgen; Vermögensverwaltung,
1.5 Bewilligung von Ausgaben,
1.6 Abschluss und Kündigung von Verträgen,
1.7 Erstellung eines Haushaltsvoranschlages,
1.8 Bildung von neuen Abteilungen
1.9 Zustimmung zu Abteilungsordnungen
2. Die Kassen- und Kontoführung obliegt dem Schatzmeister.
3. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn der Vorsitzende oder einer seiner Stellvertreter und zwei weitere Vorstandsmitglieder anwesend sind.
4. Dem Vorstand obliegt die Leitung des Vereins. Die einzelnen Vorstandsmitglieder stimmen ihre Zuständigkeiten ab und informieren sich gegenseitig über wichtige Angelegenheiten ihrer Ressorts. Innerhalb ihrer Ressorts und der zugewiesenen Aufgaben sind die Vorstandsmitglieder selbstständig tätig.
5. Der Vorsitzende, im Verhinderungsfall einer seiner Stellvertreter, beruft und leitet die Sitzungen des Vorstandes. Der Vorstand tritt in der Regel einmal im Monat zusammen oder wenn die Lage der Geschäfte dies erfordert.
6. Zu jeder Vorstandssitzung ist eine Tagesordnung zu erstellen.
7. Beschlüsse des Vorstandes werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Stimmenthaltungen bleiben unberücksichtigt. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.
8. Die Sitzungen des Vorstandes sind zu protokollieren. Der Vorstand regelt die Protokollführung intern. Er kann dazu ein Vereinsmitglied berufen. Jedes Vorstandsmitglied erhält eine Ausfertigung des Protokolls.
1. Der Vereinsrat besteht aus
1.1 den Mitgliedern des Vorstandes (§ 12 Abs. 1) und
1.2 den Abteilungsleitern.
Vom Vorstand kooptierte Personen und stellvertretende Abteilungsleiter können mit beratender Stimme an den Sitzungen des Vereinsrates teilnehmen.
2. Der Vereinsrat beschließt über
2.1 die Genehmigung des Haushaltsvoranschlages,
2.2 die Zustimmung zu erlassenen und geänderten Richtlinien des Vorstandes (§ 13 Abs. 1), z. B. zu Geschäfts-, Beitrags-, Finanz- und Ehrenordnungen,
2.3 die kommissarische Besetzung einer Vorstandsposition (§ 12 Absatz 5),
2.4 die vom Vorstand zur Entscheidung vorgelegten Projekte und Vorhaben,
2.5 Widersprüche im Rahmen von Ausschlussverfahren (§ 7 Abs. 5).
Des Weiteren hat der Vereinsrat eine beratende und unterstützende Funktion für das Vereinsleben.
3. Der Vorsitzende, im Verhinderungsfall einer seiner Stellvertreter, beruft und leitet die Sitzungen des Vereinsrates. Der Vereinsrat tritt zusammen, wenn die Lage der Geschäfte dies erfordert oder nach Vereinbarung. Der Vereinsrat ist auch auf Antrag eines seiner Mitglieder einzuberufen.
4. Zu jeder Vereinsratssitzung ist eine Tagesordnung zu erstellen.
Beschlüsse des Vereinsrates werden mit der Mehrheit der anwesenden Stimmberechtigten gefasst. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.
6. Die Sitzungen des Vereinsrates sind zu protokollieren. Der Vereinsrat regelt die Protokollführung intern. Er kann dazu ein Vereinsmitglied berufen. Jedes Vereinsratsmitglied erhält eine Ausfertigung des Protokolls.
2. Neue Abteilungen können durch Beschluss des Vorstandes gebildet werden.
3. Die Abteilungen können sich eine Abteilungsordnung geben, die nicht im Widerspruch zur Satzung und den dazu erlassenen Richtlinien stehen darf. Sie wird von der Abteilungsversammlung beschlossen und bedarf der Zustimmung des Vorstandes.
4. Die Abteilungen stimmen ihre jährlichen haushaltsrelevanten Planungen mit dem Vorstand ab.
5. Die Abteilungen üben ihre Aufgaben selbstständig aus und regeln ihre laufenden Angelegenheiten unter Berücksichtigung der Vereinsinteressen selbst. Arbeitsschwerpunkte und Leitlinien stimmen sie regelmäßig mit dem Vorstand ab. Mindestens einmal im Jahr ist eine Abteilungsversammlung einzuberufen.
6. Jede Abteilung wählt in einer besonderen Abteilungsversammlung, die dem Vereinsvorsitzenden anzuzeigen ist, mit der einfachen Mehrheit einen Abteilungsleiter. Stimmenthaltungen bleiben unberücksichtigt. Die Stellvertretung für den Abteilungsleiter kann abteilungsintern geregelt werden und ist dem Vorstand anzuzeigen. In Abteilungsversammlungen sind ordentliche Mitglieder stimm- und antragsberechtigt. Jugendlichen Mitgliedern ab dem 14. Lebensjahr können diese Rechte durch jeweiligen Beschluss zuerkannt werden.
7. Die in den einzelnen Abteilungen gewählten Abteilungsleiter müssen von der Mitgliederversammlung in ihrem Amt bestätigt werden. Wird die Bestätigung verweigert, beruft der Vorstand einen kommissarischen Abteilungsleiter, der bis zu seiner oder Wahl eines neuen Abteilungsleiters im Amt ist.
8. Die Abteilungsleiter treffen die zur Leitung der Abteilung notwendigen Anordnungen, die von den Abteilungsmitgliedern zu befolgen sind. Der Vorstand ist gegenüber den Abteilungen weisungsberechtigt, wenn die Interessen anderer Abteilungen oder die des Vereins berührt oder organisatorische Entscheidungen (z. B. Übungszeiten, Übungsleiter usw.) zu treffen sind.
9. Die Abteilungsleiter sind in ihrer Leitungsfunktion dem Vorstand gegenüber verantwortlich und rechenschafts- und berichtspflichtig.
10. Die Abteilungen unterliegen der Aufsicht des Vorstandes.
1. Die Mitgliederversammlung (§ 10) wählt aus dem Kreis der Mitglieder mindestens zwei Kassenprüfer. Die Wahlzeit beträgt in der Regel zwei Jahre, kann aber von der Mitgliederversammlung auch individuell geregelt und / oder zeitlich gestaffelt werden. Die Kassenprüfer prüfen die Kassenführung der Vereinsorgane auf ihre Ordnungsmäßigkeit hin und kontrollieren die Jahresabschlüsse.
2. Über die Kassenprüfungen und Jahresabschlusskontrollen ist ein Protokoll anzufertigen. Die Kassenprüfer berichten der Mitgliederversammlung über das Ergebnis der Kassenprüfungen und der Jahresabschlusskontrollen. Sie können die Entlastung des Schatzmeisters beantragen.
Satzungsänderungen kann nur die Mitgliederversammlung mit Dreiviertelmehrheit der anwesenden Stimmberechtigten beschließen, wenn dieser Punkt auf der Tagesordnung steht.
1. Der TV 01 Bohmte e.V. besteht als solcher, solange noch mindestens sieben Mitglieder vorhanden sind.
2. Die Auflösung des Vereins kann nur in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen werden (§ 9 Abs. 5). Um beschlussfähig zu sein, müssen mindestens ¾ der ordentlichen Mitglieder anwesend sein. Ist die Mitgliederversammlung nicht beschlussfähig, ist innerhalb von vier Wochen erneut eine Mitgliederversammlung einzuberufen, die dann unabhängig von der Anzahl der ordentlichen Mitglieder beschlussfähig ist. Darauf ist bei der Einberufung zur erneuten Mitgliederversammlung hinzuweisen. Der Beschluss, den Verein aufzulösen, bedarf einer Mehrheit von ¾ der anwesenden ordentlichen Mitglieder.
3. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Gemeinde Bohmte, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.
Gerichtsstand für alle Rechtsstreitigkeiten, auch zwischen dem Verein und seinen Mitgliedern, ist das für Bohmte zuständige Amtsgericht.
Diese Satzung wurde von der Mitgliederversammlung am 15.11.2011 angenommen und mit sofortiger Wirkung in Kraft gesetzt. Sie ersetzt die bis dahin gültige Satzung in der Fassung vom 11.09.2009.