Source: https://www.betriebsarzt.online/de/blog/betriebliches-beschaeftigungsverbot-musterformulierung-fur-den-arbeitgeber/
Timestamp: 2019-04-23 22:12:35
Document Index: 22201598

Matched Legal Cases: ['§ 13', '§ 13', '§ 10', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 10', '§ 13']

Betriebliches Beschäftigungsverbot – Musterformulierung für den Arbeitgeber – Der Telebetriebsarzt von betriebsarzt.online
Ein betriebliches Beschäftigungsverbot nach dem Mutterschutzgesetz muss vom Arbeitgeber ausgesprochen werden. Hierfür können Sie folgende Musterformulierungen nutzen.
Betriebliches Beschäftigungsverbot gemäß § 13 Mutterschutzgesetz (MuSchG 2018)
Hiermit sprechen wir für [NAME DER MITARBEITERIN], geboren am [GEBURTSDATUM] gemäß § 13 Abs. 1 Nr. 3 MuSchG mit Wirkung vom [DATUM] ein betriebliches Beschäftigungsverbot bis einschließlich zum Beginn der Schutzfrist vor der Entbindung aus.
Die Gefährdungsbeurteilung nach § 10 MuSchG hat ergeben, dass unverantwortbare Gefährdungen für die schwangere Mitarbeiterin weder durch Schutzmaßnahmen nach § 13 Abs. 1 Nr. 1 MuSchG noch durch einen Arbeitsplatzwechsel nach § 13 Abs. 1 Nr. 2 MuSchG ausgeschlossen werden können.
Hiermit sprechen wir für [NAME DER MITARBEITERIN], geboren am [GEBURTSDATUM] gemäß § 13 Abs. 1 Nr. 3 MuSchG mit Wirkung vom [DATUM] ein betriebliches Beschäftigungsverbot bis zur Bereitstellung eines geeigneten und der schwangeren Mitarbeiterin zumutbaren alternativem Arbeitsplatzes aus.
Die Gefährdungsbeurteilung nach § 10 MuSchG hat ergeben, dass unverantwortbare Gefährdungen für die schwangere Mitarbeiterin nicht durch die Umgestaltung der Arbeitsbedingungen nach § 13 Abs. 1 Nr. 1 MuSchG ausgeschlossen werden können bzw. eine Umgestaltung wegen eines unverhältnismäßigen Aufwandes nicht zumutbar ist. Der schwangeren Mitarbeiterin kann zum jetzigen Zeitpunkt kein anderer geeigneter Arbeitsplatz zur Verfügung gestellt werden.