Source: https://www.jusmeum.de/gesetz/schlichtreklausbv
Timestamp: 2020-01-24 16:53:35
Document Index: 138574546

Matched Legal Cases: ['§ 25', '§ 1', '§ 7', '§ 6', '§ 8', '§ 9', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4']

SchLichtReklAusbV
Verordnung über die Berufsausbildung zum Schilder- und Lichtreklamehersteller und zur Schilder- und Lichtreklameherstellerin
Der Ausbildungsberuf des Schilder- und Lichtreklameherstellers und der Schilder- und Lichtreklameherstellerin wird nach § 25 der Handwerksordnung zur Ausbildung für das Gewerbe Nummer 53, Schilder- und Lichtreklamehersteller, der Anlage B Abschnitt 1 der Handwerksordnung staatlich anerkannt.
Die Berufsausbildung gliedert sich in gemeinsame Ausbildungsinhalte und die Ausbildung in einem der beiden Schwerpunkte
Technik, Montage, Werbeelektrik/-elektronik oder
Grafik, Druck, Applikation.
(2) Die Berufsausbildung zum Schilder- und Lichtreklamehersteller sowie zur Schilder- und Lichtreklameherstellerin gliedert sich wie folgt (Ausbildungsberufsbild):
Applizieren mit und auf unterschiedlichen Werkstoffen,
Herstellen von Beschriftungen und bildlichen Darstellungen,
Bedienen von Arbeitsmitteln und -geräten,
Anwenden von Drucktechniken,
Installieren von Werbeelektrik und Werbeelektronik,
Herstellen von Kommunikations- und Werbeanlagen, Leitsystemen, Messe- und Ausstellungsständen,
Befestigen und Verbinden von Kommunikations- und Werbeanlagen,
Warten, Demontieren und Reparieren von Kommunikations- und Werbeanlagen,
Entwerfen, Gestalten und Präsentieren von Kommunikations- und Werbekonzepten,
Einrichten und Räumen von Arbeitsstätten;
Weitere berufsprofilgebende Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten in den Schwerpunkten:
Technik, Montage, Werbeelektrik/-elektronik,
Grafik, Druck, Applikation;
Manuelles und rechnergestütztes Erstellen technischer Unterlagen,
(1) Die in dieser Verordnung genannten Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten sollen so vermittelt werden, dass die Auszubildenden zur Ausübung einer qualifizierten beruflichen Tätigkeit im Sinne von § 1 Absatz 3 des Berufsbildungsgesetzes befähigt werden, die insbesondere selbstständiges Planen, Durchführen und Kontrollieren einschließt. Diese Befähigung ist auch in den Prüfungen nach den §§ 7 und 8 nachzuweisen.
§ 6 Gesellenprüfung
(1) Die Gesellenprüfung besteht aus den beiden zeitlich auseinanderfallenden Teilen 1 und 2. Durch die Gesellenprüfung ist festzustellen, ob der Prüfling die berufliche Handlungsfähigkeit erworben hat. In der Gesellenprüfung soll der Prüfling nachweisen, dass er die dafür erforderlichen beruflichen Fertigkeiten beherrscht, die notwendigen beruflichen Kenntnisse und Fähigkeiten besitzt und mit dem im Berufsschulunterricht zu vermittelnden, für die Berufsausbildung wesentlichen Lehrstoff vertraut ist. Die Ausbildungsordnung ist zugrunde zu legen. Dabei sollen Qualifikationen, die bereits Gegenstand von Teil 1 der Gesellenprüfung waren, in Teil 2 der Gesellenprüfung nur insoweit einbezogen werden, als es für die Feststellung der Berufsbefähigung erforderlich ist.
(2) Bei der Ermittlung des Gesamtergebnisses wird Teil 1 der Gesellenprüfung mit 20 Prozent und Teil 2 der Gesellenprüfung mit 80 Prozent gewichtet.
(3) Teil 1 der Gesellenprüfung besteht aus dem Prüfungsbereich Vektorisierung, Schriftbild und Folienbeschriftung.
(4) Für den Prüfungsbereich Vektorisierung, Schriftbild und Folienbeschriftung bestehen folgende Vorgaben:
zu vektorisieren,
Schriften zu spationieren,
Beschriftungen und bildliche Darstellungen manuell herzustellen,
die fachlichen Hintergründe dieser Tätigkeiten darzustellen;
der Prüfling soll drei Arbeitsproben durchführen und Aufgabenstellungen, die sich auf die Arbeitsproben beziehen, schriftlich bearbeiten;
die Prüfungszeit beträgt insgesamt fünf Stunden; innerhalb dieser Zeit soll die Bearbeitung der schriftlichen Aufgabenstellungen in 60 Minuten durchgeführt werden.
§ 8 Teil 2 der Gesellenprüfung
(1) Teil 2 der Gesellenprüfung erstreckt sich auf die in der Anlage aufgeführten Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten sowie auf den im Berufsschulunterricht zu vermittelnden Lehrstoff, soweit er für die Berufsausbildung wesentlich ist.
(2) Teil 2 der Gesellenprüfung besteht aus den Prüfungsbereichen:
Herstellen einer Werbeanlage,
Planung und Fertigung,
Konzeption und Gestaltung,
(3) Für den Prüfungsbereich Herstellen einer Werbeanlage bestehen folgende Vorgaben:
Gestaltungskonzepte zu erarbeiten und darzustellen,
Werkzeuge und Geräte auszuwählen und einzusetzen,
Werkstoffe zu bearbeiten, Hilfsstoffe auszuwählen und einzusetzen,
Untergründe zu beschichten,
Beschriftungen und bildliche Darstellungen rechnergestützt herzustellen,
Folien zu verkleben,
Fertigungsverfahren einzusetzen,
Werbeelektrik und Werbeelektronik zu installieren,
Bauteile und Baugruppen zusammenzubauen,
durchgeführte Arbeiten zu kontrollieren und Funktionen zu prüfen,
Maßnahmen zur Sicherheit und zum Gesundheitsschutz bei der Arbeit, zum Umweltschutz, zur Kundenorientierung und zur Wirtschaftlichkeit zu berücksichtigen,
die Vorgehensweise bei der Herstellung zu begründen und fachliche Hintergründe aufzuzeigen sowie
im Schwerpunkt Technik, Montage, Werbeelektrik/-elektronik Steuerungs- und Regelungstechniken zu konfigurieren oder
im Schwerpunkt Grafik, Druck, Applikation eine Blattmetall- oder Folienveredelungstechnik anzuwenden;
dem Prüfungsbereich ist das Entwerfen und Herstellen einer beleuchteten dreidimensionalen Werbeanlage zugrunde zu legen;
der Prüfling soll ein Prüfungsstück anfertigen, mit praxisüblichen Unterlagen dokumentieren sowie hierüber ein auftragsbezogenes Fachgespräch führen;
die Prüfungszeit beträgt insgesamt 28 Stunden; innerhalb dieser Zeit soll das auftragsbezogene Fachgespräch in höchstens 20 Minuten durchgeführt werden.
(4) Für den Prüfungsbereich Planung und Fertigung bestehen folgende Vorgaben:
Material-, Arbeits- und Zeitvorgaben zu kalkulieren,
Eigenschaften, Be- und Verarbeitung von Werk- und Hilfsstoffen sowie technologische Zusammenhänge darzustellen,
Wirkungen elektrischer Größen und der Elektronik zu berücksichtigen,
qualitätssichernde Maßnahmen durchzuführen,
Maßnahmen zur Sicherheit und zum Gesundheitsschutz bei der Arbeit sowie des Umweltschutzes zu ergreifen;
(5) Für den Prüfungsbereich Konzeption und Gestaltung bestehen folgende Vorgaben:
konzeptionelle und gestalterische Zusammenhänge zu analysieren,
Zusammenhänge der Kommunikation sowie der Informationstechnik darzustellen;
§ 9 Gewichtungs- und Bestehensregelung
Vektorisierung, Schriftbild und Folienbeschriftung 20 Prozent,
Herstellen einer Werbeanlage 45 Prozent,
Planung und Fertigung 15 Prozent,
Konzeption und Gestaltung 10 Prozent,
(2) Die Gesellenprüfung ist bestanden, wenn die Leistungen wie folgt bewertet worden sind:
im Gesamtergebnis von Teil 1 und Teil 2 mit mindestens „ausreichend“,
im Prüfungsbereich Planung und Fertigung mit mindestens „ausreichend“,
im Ergebnis von Teil 2 der Gesellenprüfung mit mindestens „ausreichend“,
in mindestens zwei der übrigen Prüfungsbereiche von Teil 2 mit mindestens „ausreichend“ und
in keinem Prüfungsbereich von Teil 2 mit „ungenügend“.
(3) Auf Antrag des Prüflings ist die Prüfung in einem der in Teil 2 der Gesellenprüfung mit schlechter als „ausreichend“ bewerteten Prüfungsbereiche, Planung und Fertigung, Konzeption und Gestaltung oder Wirtschafts- und Sozialkunde durch eine mündliche Prüfung von etwa 15 Minuten zu ergänzen, wenn dies für das Bestehen der Prüfung den Ausschlag geben kann. Bei der Ermittlung des Ergebnisses für diesen Prüfungsbereich sind das bisherige Ergebnis und das Ergebnis der mündlichen Ergänzungsprüfung im Verhältnis von 2:1 zu gewichten.
Diese Verordnung tritt am 1. August 2012 in Kraft. Gleichzeitig tritt die Verordnung über die Berufsausbildung zum Schilder- und Lichtreklamehersteller/zur Schilder- und Lichtreklameherstellerin vom 19. Mai 1999 (BGBl. I S. 1066) außer Kraft.
Anlage (zu § 4 Absatz 1 Satz 1)Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zum Schilder- und Lichtreklamehersteller und zur Schilder- und Lichtreklameherstellerin
(Fundstelle: BGBl. I 2012, 497 - 502)
1 Applizieren mit und auf unterschiedlichen Werkstoffen
(§ 4 Absatz 2 Abschnitt A Nummer 1)
Untergründe prüfen und vorbehandeln
Applikationsverfahren auswählen
Beschichtungsaufbau festlegen
Untergründe durch Malen, Drucken und Lackieren beschichten
Folien zweidimensional verkleben
Folienapplikationen entfernen
2 Herstellen von Beschriftungen und bildlichen Darstellungen
(§ 4 Absatz 2 Abschnitt A Nummer 2)
Beschriftungen und bildliche Darstellungen, insbesondere durch Malen, Schreiben und Schneiden, manuell und rechnergestützt herstellen
Beschriftungen und bildliche Darstellungen, insbesondere durch Fräsen, Spritzen und Sägen, manuell und rechnergestützt herstellen
3 Be- und Verarbeiten von Werk- und Hilfsstoffen
(§ 4 Absatz 2 Abschnitt A Nummer 3)
Werkstoffe, insbesondere Metalle, Verbundstoffe, Kunststoffe, Glas, Papier, Holz und Gewebe, nach Art und Struktur bestimmen
Werkstoffe, insbesondere durch Biegen und Abkanten, umformen
Werkstoffe, insbesondere durch Schneiden, Sägen, Fräsen, Feilen, Bohren und Schleifen, trennen
Werkstoffe, insbesondere durch Kleben, Schrauben und Nieten, kaltfügen
Hilfsstoffe, insbesondere Löse- und Verdünnungsmittel, verarbeiten
Oberflächen polieren und schützen
4 Bedienen von Arbeitsmitteln und -geräten
(§ 4 Absatz 2 Abschnitt A Nummer 4)
Maschinen einrichten, Prozessdaten einstellen, Funktionen prüfen
Werkzeuge, Geräte, Maschinen und Vorrichtungen pflegen, warten und instand halten
Störungen feststellen und dokumentieren, Maßnahmen zur Beseitigung ergreifen
5 Anwenden von Drucktechniken
(§ 4 Absatz 2 Abschnitt A Nummer 5)
Digitaldruckverfahren anwenden
Druckvorlagen und -daten manuell und rechnergestützt erstellen
Software der Druckvorstufe anwenden
Farben andrucken und Farbwerte prüfen
6 Installieren von Werbeelektrik und Werbeelektronik
(§ 4 Absatz 2 Abschnitt A Nummer 6)
Gefahren im Umgang mit elektrischem Strom erkennen und beachten
Teil-, Montagezeichnungen, elektrische Schaltpläne und Stromlaufpläne lesen und anwenden
Leitungswege im Niederspannungsbereich in Kommunikations- und Werbeanlagen festlegen, Leitungen auswählen, verlegen und verbinden, Normen und Vorschriften beachten
Komponenten und Baugruppen unter Beachtung der Energieeffizienz auswählen und unter Berücksichtigung der Konformität einbauen
Schaltgeräte und Bauteile kennzeichnen und nach Schaltplänen verdrahten
Prüf- und Messverfahren sowie Prüf- und Messgeräte unterscheiden
7 Herstellen von Kommunikations- und Werbeanlagen, Leitsystemen, Messe- und Ausstellungsständen
(§ 4 Absatz 2 Abschnitt A Nummer 7)
be- und unbeleuchtete zweidimensionale Anlagen, insbesondere Schilder, Schriftzüge, Grafiken und Fassadenbeschriftungen, fertigen
Bauteile und Baugruppen zu dreidimensionalen be- und unbeleuchteten Anlagen unter Berücksichtigung von Profilkennzahlen und Bauformen zusammenbauen
Trag- und Rahmenkonstruktionen unter Umsetzung von statischen Berechnungen und Plänen erstellen
be- und unbeleuchtete Leitsysteme herstellen
Messe- und Ausstellungsstände herstellen
mobile Werbeträger herstellen
8 Befestigen und Verbinden von Kommunikations- und Werbeanlagen
(§ 4 Absatz 2 Abschnitt A Nummer 8)
Befestigungsuntergründe beurteilen, Tragfähigkeit der Befestigungsflächen prüfen
zweidimensionale Anlagen, insbesondere durch Kleben, Schrauben, Nieten, Dübeln, befestigen und verbinden
Befestigungspunkte festlegen, Befestigungs- und Verbindungsmittel auswählen
mobile Anlagen unter Berücksichtigung örtlicher Gegebenheiten und rechtlicher Vorgaben positionieren und sichern
dreidimensionale Anlagen, insbesondere durch Kleben, Schrauben, Nieten sowie Dübeln, befestigen und verbinden
9 Warten, Demontieren und Reparieren von Kommunikations- und Werbeanlagen
(§ 4 Absatz 2 Abschnitt A Nummer 9)
Anlagen auf Funktion und Sicherheit prüfen, Ergebnisse dokumentieren
Verschleißteile austauschen, Fehlerquellen beseitigen, Maßnahmen dokumentieren
Anlagen demontieren, Verwertung und Entsorgung sicherstellen
10 Entwerfen, Gestalten und Präsentieren von Kommunikations- und Werbekonzepten
(§ 4 Absatz 2 Abschnitt A Nummer 10)
Schriften, Zeichen und bildliche Darstellungen, insbesondere durch Scribbles, Skizzen und Zeichnungen, manuell und rechnergestützt darstellen
Vektorisierungen durchführen
Bildbearbeitungs-, Mal- und Vektorgrafikprogramme anwenden
Kreativtechniken einsetzen
Gestaltungsgrundlagen und -prinzipien, insbesondere Typografie und Farbe, anwenden
Urheber-, Nutzungs- und Persönlichkeitsrechte sowie Regelungen zum Datenschutz sowie Medien- und Lizenzrecht beachten
11 Beraten von Kunden
(§ 4 Absatz 2 Abschnitt A Nummer 11)
kundenorientierte Bedarfsanalysen erstellen
Kunden gestalterisch und technisch beraten, Gestaltungskonzepte präsentieren und mit Kunden abstimmen
Genehmigungs- und Prüfverfahren mit Kunden abstimmen und mit zuständigen Stellen abwickeln
12 Einrichten und Räumen von Arbeitsstätten
(§ 4 Absatz 2 Abschnitt A Nummer 12)
Arbeitsstätten vorbereiten, einrichten, sichern, unterhalten und räumen
persönliche Schutzausrüstungen auswählen und einsetzen
Abschnitt B: Weitere berufsprofilgebende Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten in den Schwerpunkten
1. Schwerpunkt Technik, Montage, Werbeelektrik/-elektronik
1 Installieren von Werbeelektrik und Werbeelektronik
Prüf- und Messverfahren anwenden, Prüf- und Messgeräte handhaben
Betriebsmittel zum Steuern, Regeln und zur Datenübertragung einbauen, verdrahten und kennzeichnen
Steuerungs-, Regelungs- und Überwachungsprogramme prüfen, Regelungsparameter einstellen
Funktion und Sicherheit, insbesondere Leuchtmittel, elektrische und elektronische Betriebsgeräte, Sicherungen, Schalter, Sicherheits- und Schutzeinrichtungen, Isolationswiderstände und Durchgängigkeit der Leiter, prüfen sowie Ergebnisse dokumentieren
Fehler und Störungen erkennen und beseitigen, Änderungen dokumentieren
leitende Verbindungen in Kommunikations- und Werbeanlagen im Hoch- und Niederspannungsbereich herstellen, Normen und Vorschriften beachten
Kommunikations- und Werbeanlagen an einen vorgegebenen elektrischen Einspeisepunkt anschließen, Normen und Vorschriften beachten
2 Befestigen und Verbinden von Kommunikations- und Werbeanlagen
Fundamente und Verankerungen vorbereiten, Tragkonstruktionen befestigen
Anlagen aufstellen
Anlagen an Tragkonstruktionen befestigen
3 Warten, Demontieren und Reparieren von Kommunikations- und Werbeanlagen
Anlagenteile und Baugruppen prüfen
Funktions- und Sicherheitsprüfungen, insbesondere durch Sichtkontrollen und Messen, durchführen
Fehler erkennen und Ursachen systematisch eingrenzen, beheben und dokumentieren
Reparaturlisten erstellen
4 Einrichten und Räumen von Arbeitsstätten
Leitern, Gerüste und Montagebühnen unter Arbeits- und Sicherheitsaspekten beurteilen, auswählen, auf- und abbauen
Hebezeuge, Anschlag- und Transportmittel auswählen, Transportwege festlegen
Bauteile, Baugruppen und Anlagen zum Transport vorbereiten, sichern und transportieren
2. Schwerpunkt Grafik, Druck, Applikation
Folien dreidimensional verkleben
Spezialfolien, insbesondere Sonnen-, Sicherheits- und Oberflächenschutzfolien, verkleben
Textilien nach Eigenschaften bestimmen
Textilveredlungsverfahren unterscheiden und anwenden
Transfers herstellen und übertragen
Beschriftungen und bildliche Darstellungen, insbesondere durch Schreiben mit Pinsel und Feder, manuell herstellen
Blattmetallverarbeitungstechniken im Matt- und Glanzverfahren anwenden
3 Anwenden von Drucktechniken
Farbräume bestimmen und Farbmanagementsysteme anwenden
Druckprodukte konfektionieren, schützen und veredeln
4 Entwerfen, Gestalten und Präsentieren von Kommunikations- und Werbekonzepten
Präsentationsmodelle und Muster herstellen
räumliche Darstellungen von Kommunikations- und Werbeanlagen rechnergestützt entwerfen
Corporate Design entwerfen, Gestaltungsvorgaben umsetzen
Schriften klassifizieren und gestalterisch einsetzen
Stilepochen und -elemente berücksichtigen
1 Berufsbildung, Arbeits-und Tarifrecht
(§ 4 Absatz 2 Abschnitt C Nummer 1)
Möglichkeiten der beruflichen Fortbildung
(§ 4 Absatz 2 Abschnitt C Nummer 2)
Grundfunktionen des ausbildenden Betriebes, wie Angebot, Beschaffung, Fertigung, Absatz und Verwaltung, erklären
(§ 4 Absatz 2 Abschnitt C Nummer 3)
(§ 4 Absatz 2 Abschnitt C Nummer 4) Zur Vermeidung betriebsbedingter Umweltbelastungen im beruflichen Einwirkungsbereich beitragen, insbesondere
(§ 4 Absatz 2 Abschnitt C Nummer 5)
Arbeitsplatz nach ergonomischen und sicherheitsrelevanten Gesichtspunkten einrichten und sichern
Materialbedarf ermitteln, Materiallisten erstellen
Materialien und Hilfsstoffe, Arbeitsmittel und -geräte auswählen, bereitstellen und lagern
Zeitbedarf ermitteln, Kosten abschätzen
Arbeitsschritte selbstständig und im Team nach wirtschaftlichen und terminlichen Vorgaben planen und dokumentieren
(§ 4 Absatz 2 Abschnitt C Nummer 6)
Daten erfassen, bearbeiten und sichern, Datenschutzvorschriften anwenden
Gespräche mit Vorgesetzten und im Team situationsgerecht führen, Sachverhalte darstellen, fremdsprachliche Fachausdrücke anwenden
digitale und analoge Mess- und Prüfdaten ermitteln und auswerten
7 Manuelles und rechnergestütztes Erstellen technischer Unterlagen
(§ 4 Absatz 2 Abschnitt C Nummer 7)
Richtlinien, Normen und Merkblätter beachten, Betriebs- und Arbeitsanweisungen handhaben
Skizzen und technische Zeichnungen erstellen
Fertigungsunterlagen erstellen, Berechnungen durchführen
(§ 4 Absatz 2 Abschnitt C Nummer 8)
Arbeitsabläufe kontrollieren und auf Einhaltung der Qualitätsstandards prüfen
Qualitätsabweichungen und ihre Ursachen durch Zwischen- und Endkontrollen feststellen sowie Maßnahmen zur Behebung ergreifen und dokumentieren
2012, 494: BGBl I