Source: https://www.amt-crivitz.de/buergerservice/verwaltungsleistungen-a-z/detailansicht/arbeitshilfen-fuer-behinderte-menschen.html
Timestamp: 2018-12-19 15:12:52
Document Index: 71894802

Matched Legal Cases: ['§ 49', '§46', '§49', '§50', '§19', '§ 6']

Arbeitshilfen für behinderte Menschen - Amt Crivitz
Technische Arbeitshilfen sind zum Beispiel
orthopädische Sicherheitsschuhe, spezielle Hör- und Sehhilfen)
mobile technische Arbeitshilfen (zum Beispiel Sitzhilfen, Hebevorrichtungen)
die als Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben oder im Rahmen der Begleitenden Hilfe im Arbeitsleben für Menschen mit Behinderungen gewährt werden können, wenn diese spezielle, für sie entwickelte Hilfsmittel am Ausbildungs- oder Arbeitsplatz benötigen, um eine dauerhafte Eingliederung zu erreichen und zu sichern.
§§ 49, 50 und 185 Neuntes Buch Sozialgesetzbuch (SGB IX)
Sozialgesetzbuch III - §46
Sozialgesetzbuch IX - §49
Sozialgesetzbuch IX - §50
Scherbehinderten-Ausgleichsabgabenverordnung - §19
Es ist ein Antrag beim zuständigen Rehabilitationsträger, bei Nichtzuständigkeit eines Rehabilitationsträgers beim Integrationsamt zu stellen.
Hilfen zur Berufsausübung bzw. zur Beschaffung technischer Arbeitshilfen müssen wegen gesundheitlicher Beeinträchtigungen erforderlich sein und dabei die Folgeerscheinungen einer Behinderung ausschließlich für die Verrichtung bestimmter beruflicher Tätigkeiten oder die Durchführung anderer Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben ausgleichen. Es genügt nicht, dass eine Beeinträchtigung lediglich in medizinischer Hinsicht beseitigt oder gemindert wird.
Für die eigentliche Bewilligung der Leistung fallen keine Kosten an. Im Einzelfall ist ein Eigenanteil an der erbrachten Leistung zu erbringen.
Die Leistung kann an den behinderten Menschen selbst gewährt werden. Beratung und Information in allen Fragen zur Beschäftigung schwerbehinderter Menschen führen in erster Linie die Rehabilitationsträger, insbesondere die Rentenversicherung, die Agenturen für Arbeit und ggf. die Integrationsämter durch. Kostenträger ist im Rahmen der Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben der zuständige Rehabilitationsträger oder im Rahmen der Begleitenden Hilfe im Arbeitsleben das Integrationsamt.
Rehabilitationsträger gemäß § 6 SGB IX sind:
die Bundesagentur für Arbeit (zuständig in den ersten 15 Versicherungsjahren); bei jungen Menschen vor der beruflichen Erstausbildung ist die Agentur für Arbeit in der Regel selbst zuständig
Träger der Kriegsopferversorgung und die Träger der Kriegsopferfürsorge im Rahmen des Rechts der sozialen Entschädigung bei Gesundheitsschäden, z.B. bei Kriegs- und Wehrdienstschädigungen, Impfschäden oder Folgen von Gewalttaten (z. B. Landesamt für Gesundheit und Soziales Mecklenburg-Vorpommern (LAGuS) - Versorgungsamt, Hauptfürsorgestelle oder die örtlichen Fürsorgestellen bei den Landkreisen und kreisfreien Städten),
die Träger der Eingliederungshilfe (in Mecklenburg-Vorpommern die kreisfreien Städte und Landkreise), wenn bei einer Behinderung kein anderer Träger zuständig ist und Bedürftigkeit besteht
Alle Rehabilitationsträger sind zur Auskunft, Beratung und Zusammenarbeit verpflichtet. Der Träger, an den man sich zuerst wendet, hat die Pflicht, die Zuständigkeit zügig zu klären. Die Rehabilitationsträger benennen Ansprechstellen , die Informationsangebote an Leistungsberechtigte, an Arbeitgeber und an andere Rehabilitationsträger vermitteln.
Dienststellen der Agenturen für Arbeit in Mecklenburg-Vorpommern
Landesamt Für Gesunheit und Soziales - Integrationsamt
Die Förderung von technischen Hilfsmitteln kommt nicht in Betracht, wenn für die Bereitstellung von vornherein eine Verpflichtung des Arbeitgebers besteht (beispielsweise bezüglich einer Bildschirmarbeitsbrille oder ergonomischen Arbeitsplatzausstattung).
Der zuständige Rehabilitationsträger bzw. das Landesamt für Gesundheit und Soziales Mecklenburg-Vorpommern - Integrationsamt
Der zuständige Rehabilitationsträger bzw. das Landesamt für Gesundheit und Soziales Mecklenburg-Vorpommern – Integrationsamt