Source: https://www.tnl-umwelt.de/projekte/58-sonstigefachplanung-2
Timestamp: 2019-07-23 01:00:32
Document Index: 285337523

Matched Legal Cases: ['§ 30', 'Art. 23', '§ 30', 'Art. 23', '§3', '§44']

TNL Umweltplanung - Projekte
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Biotopkartierung im Landkreis Schwandorf
Kartierung und Bewertung geschützter Biotoptypen des Landkreises Schwandorf; Erfassung seltener Arten
Im Landkreis Schwandorf fand nach über 25 Jahren zum zweiten Mal die amtliche Biotopkartierung statt, bei der die geschützten Biotope nach § 30 BNatSchG/Art. 23 BayNatSchG und zusätzlich die Lebensraumtypen der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH-RL) erfasst und untersucht werden. Die gesamte dabei zu bearbeitende Fläche belief sich auf 4500 ha.
Typisch für den LK Schwandorf sind die zahlreichen Oberflächengewässer. Hierzu zählen neben den Fließgewässersystemen von Naab, Schwarzach und einem Teilstück des Regens die großen Seen um Wackersdorf, die durch den Braunkohletagebau entstanden sind, und zahlreiche Kiesseen in der Naabaue bei Schwarzenfeld und südlich von Schwandorf. Eine Besonderheit ist die Teichwirtschaft, die sich historisch bis ins Mittelalter verfolgen lässt und im 14. und 15. Jahrhundert ihre größte Blüte hatte. Im 19. Jahrhundert erlebte die Karpfenzucht in der Umgebung von Schwarzenfeld einen erneuten Aufschwung. Bekannt ist der Schwarzenfelder Spiegelkarpfen, eine Kreuzung aus fränkischen und böhmischen Spiegelkarpfen. Auch heute noch werden viele Teiche bewirtschaftet. Dementsprechend haben Biotope von wassergeprägten Standorten einen sehr hohen Anteil am Gesamtinventar.
https://www.tnl-umwelt.de/projekte/58-sonstigefachplanung-2#sigProId04be78be19
Die Biotope wurden nach der Kartieranleitung des LfU im Maßstab 1:5.000 kartiert und beschrieben. Die Pflanzenarten wurden erfasst, die Nutzungen und Beeinträchtigungen ermittelt und Pflegemaßnahmen formuliert. Für die FFH-Lebensraumtypen wurden außerdem qualitative Bewertungen durchgeführt.
Hierfür hat sich die Bietergemeinschaft „OBK Schwandorf“ zusammengeschlossen. In dieser hat das Weidener Büro der TNL Umweltplanung in enger Abstimmung und Kooperation mit weiteren erfahrenen Kartierern und Kartiererinnen die Biotopkartierung durchgeführt.
Freistaat Bayern, vertreten durch das Bayerische Landesamt für Umwelt (Augsburg)
Mai 2014 - Oktober 2016
Kartierung der nach § 30 und Art. 23 geschützten Biotoptypen inklusive der Offenland-Lebensraumtypen der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH-LRT)
Bewertung der FFH-LRT
Erfassung von seltenen Arten
Faunistische Zufallsbeobachtungen
Bericht über gesamten Landkreis
Eingabe der Fundpunkte und -daten in die Datenbank-Anwendungen des LfU PC-BIO sowie PC-ASK
https://www.tnl-umwelt.de/projekte/58-sonstigefachplanung-2#sigProId6ff4b40e2b
Geplante Flurneuordnung in Rötz, Landkreis Cham i. d. Oberpfalz
Das Verfahren der Flurneuordnung Rötz findet im Zusammenhang mit dem Neubau der Umgehungsstraße nördlich von Rötz statt und wird vom Amt für ländliche Entwicklung (ALE) Oberpfalz betreut.
https://www.tnl-umwelt.de/projekte/58-sonstigefachplanung-2#sigProId53872e7487
Ziel des Verfahrens ist es, die Feldflur für die Landwirtschaft sowohl von Flächenverteilung und -zuschnitt her, als auch hinsichtlich der Wegestruktur zukunftsfähig zu gestalten. Hierzu sollen die teilweise sehr zersplitterten, landwirtschaftlichen Nutzflächen durch Zusammenlegungen und Tausch neu zugeschnitten und verteilt werden. Des Weiteren sollen neue, an die modernen landwirtschaftlichen Arbeitsgeräte angepasste Wege die landwirtschaftlichen Flächen erschließen. Als Grundlage des Verfahrens wurde im Untersuchungsgebiet (ca. 450 ha) eine flächendeckende Struktur- und Nutzungskartierung (SNK+) durchgeführt. Die Flächen und Strukturen des Gebiets wurden hinsichtlich Erosion, Landschaftsbild und Arten- und Biotopschutz bewertet. Ein besonderes Augenmerk wurde hierbei aufgrund des stark bewegten Reliefs und die zahlreich vorhandenen Raine und Ranken auf die Erosionsproblematik gelegt.
In den Veranstaltungen im Rahmen einer Flurwerkstatt wurden Vorschläge für ein neues Wegenetz erarbeitet. Hinsichtlich der Vorhaben zur Neugestaltung wurden Konflikte, sowie eingriffsminimierende Maßnahmen und Planungsalternativen erarbeitet. Für die Kompensation der Eingriffe wurden Maßnahmen und adäquate Flächen vorgeschlagen. Die Wasserführung und –rückhaltung sollte beim Wegebau im besonderen Maße berücksichtigt werden. Deshalb wurden Vorschläge zur Ableitung des Wassers und zur Entwicklung der Gewässer in der Landschaft erarbeitet.
Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz, Tirschenreuth
Rötz i. d. OPf, Bayern
Kartierung, Bewertung und Maßnahmenentwicklung im Rahmen eines Flurneuordnungsverfahrens
Struktur- und Nutzungskartierung mit GISPAD
Moderation von Veranstaltungen im Rahmen einer Flurwerkstatt zur Erarbeitung der Grundsätze für die Neugestaltung des Planungsgebietes, sowie geplante Maßnahmen im Rahmen des Neuordnungsverfahrens
Erstellung eines Maßnahmenkonzeptes zur Neugestaltung
Neuordnung des Wegenetzes
Grobkonzept zur Flurzusammenlegung (Bewirtschaftungsrichtung, Gewannbildung, Erosionsschutz, usw.)
Ökologische Flächen und Maßnahmen, Vorschläge zur Ableitung des Wassers bzw. zur Wasserrückhaltung in der Landschaft (einschließlich Entwicklung der Gewässer)
Hochwasserschutzkonzept der Stadt Hungen
Hochwasserschutzkonzept der Stadt Hungen für die Horloff, Hessen
Im Auftrag der Stadt Hungen wird ein Hochwasserschutzkonzept für den Oberlauf der Horloff zwischen Villingen und Hungen geplant. Die Maßnahmen beinhalten Rückhaltebecken, Gewässerstrukturierungsmaßnahmen, die Aktivierung natürlicher Retentionsflächen und den Bau einer Absperrvorrichtung.
Durch strukturverbessernde Maßnahmen soll das Gewässerbett der Horloff mit passiven Maßnahmen angehoben und das Bett verbreitert werden, um natürliche Ausuferungen zu gestatten und damit die Abflussgeschwindigkeiten deutlich zu reduzieren. Der Bau des Dammes reduziert den mittleren jährlichen Abfluss der Horloff kaum, da das Wasser des aufgestauten Rückhaltebeckens kontrolliert abgelassen werden kann. Verdunstungseffekten können als vernachlässigbar (BAUMGARTNER & LIEBSCHER 1996) eingeschätzt werden. Geglättet werden jedoch die Abflussganglinie und deren Amplitude.
Gleichzeitig wird durch den Bau eine natürliche Überschwemmung des FFH-Gebiets der „Horloffaue zwischen Hungen und Grund-Schwalheim“ flussabwärts verhindert. Natürliche Abflussschwankungen und damit einhergehende Überschwemmungen sind grundlegend für die Auenlandschaft und werden dadurch in der Häufigkeit und in ihrem Ausmaß reduziert. Die Auswirkungen auf das FFH-Gebiet der „Horloffaue zwischen Hungen und Grund-Schwalheim“ werden als relevant eingestuft und müssen daher in einer vertiefenden FFH-Verträglichkeitsuntersuchung untersucht werden. Als Kompensationsmaßnahmen für unvermeidbare bau-, anlagen-, und betriebsbedingter Beeinträchtigungen durch den Damm werden u. a. Renaturierungsmaßnahmen von ca. 15 ha in dem flussabwärts gelegenen FFH-Gebiet der Horloffaue vorgeschlagen. Mit der Umweltverträglichkeitsvorprüfung wird geklärt, ob im Rahmen des Planungsvorhabens eine Umweltverträglichkeitsprüfung durchgeführt werden muss.
Stadt Hungen, Ingenieurbüro Zick-Hessler
Zwischen Villingen und Hungen, Kreis Gießen, Hessen
Vorprüfung des Einzelfalls (§3c UVPG), Prüfung der Auswirkungen auf das Schutzgebietssystem Natura 2000 und den Maßgaben des §44 (1) BNatschG, Entwicklung eines Grobkonzepts für Kompensationsmaßnahmen
Regenwasserrückhaltebecken mit 917.000 m³; Dammlänge 260 m; Dammhöhe 5 m
Zusammenstellung verfügbarer Unterlagen (Realnutzungs- und Biotoptypenkartierung, Faunistische Erhebungen)
Wahrnehmung von Terminen und Öffentlichkeitsbeteiligung
Abschichtung der Wirkfaktoren nach LAMBRECHT et al. (2004)
Darstellung und Bilanzierung des Eingriffsumfangs und Entwicklung eines Ausgleichskonzeptes für die nicht vermeidbaren Eingriffe
Darstellung und Auswertung der Erfassung sowie der Maßnahmenplanung mittels ESRI ArcMap GIS