Source: https://www.stadtwerke-hof.de/wohnungen/stadtsanierung
Timestamp: 2020-07-16 02:58:30
Document Index: 266470172

Matched Legal Cases: ['§ 157', '§142', '§ 140', '§136', '§ 152', '§ 152', '§ 152', '§ 152', '§ 7', '§ 140', '§ 141', '§ 7', '§7']

Stadtsanierung - Stadtwerke Hof
im Auftrag der Stadt Hof
Die Stadterneuerung Hof GmbH kümmert sich als Sanierungsträger im Auftrag der Stadt Hof um vielfältige Aufgaben in den Sanierungsgebieten in Hof, im Rahmen der Gesetze §§ 157 ff BauGB.
Ein Sanierungsgebiet ist ein festgelegtes Gebiet, in dem städtebauliche Sanierungsmaßnahmen durchgeführt werden sollen und dass durch eine Sanierungssatzung förmlich festgelegt ist. (weiterführende Informationen §§142 , 136 BauGB)
Bevor ein neues Gebiet förmlich festgelegt werden kann müssen Vorbereitende Untersuchungen durchgeführt werden und ein Beurteilungsbericht entstehen. Darin werden städtebauliche, strukturelle und soziale Verhältnisse und Zusammenhänge und vor allem Missstände zum Zeitpunkt der Untersuchungen festgehalten. Auf dieser Basis werden Ziele und Handlungsempfehlungen entwickelt. (weiterführende Informationen §§ 140, 141 BauGB)
In einer Sanierungssatzung wird festgelegt in welchem Umfang eine Sanierung durchgeführt wird, hierzu unterscheidet man:
umfassendes Verfahren (bei Auflösung des Sanierungsgebietes ist eine Wertermittlung durchzuführen und es werden von den Eigentümern Ausgleichszahlungen für Wertsteigerungen durch Vorteile aus dem Sanierungsgebiet erhoben, gewisse Rechtsvorgänge müssen genehmigt werden z. B. Grundstückskaufverträge),
einfaches Verfahren (es können gewisse Paragraphen ausgeschlossen werden, z. B. kann die Pflicht zu Ausgleichszahlungen ausgeschlossen werden).
Welche Vorteile bringt ein Sanierungsgebiet?
Es hat das Ziel, städtebauliche und soziale Missstände in benachteiligten Quartieren zu beheben und ein gutes Lebens- und Arbeitsumfeld zu erhalten. Städtebauliche Sanierungsmaßnahmen dienen dem Wohl der Allgemeinheit. (§136 IV 1 BauGB). Verschiedene Instrumente können dazu beitragen, z. B.:
Behebung von städtebaulichen Missständen durch Umgestaltung von Straßen und Plätzen.
Schaffung von Anreizen, damit Eigentümer selbsttätig gegen Verfall Ihrer Immobilie vorgehen und so den wertvollen Altbaubestand erhalten
Möglichkeit für erhöhte steuerliche Abschreibung von Baumaßnahmen
Möglichkeiten für spezielle Förderungen
Verbesserung der Wohnkultur durch Unterstützung von sozialen Projekten
Gerechte Abwägung der Interessen der vorhandenen Nutzungen aus Wohnen, Gewerbe, Handel, Dienstleistung und öffentlichen Einrichtungen
Es werden öffentliche Beteiligungen im Rahmen der Vorbereitungen durchgeführt, um die verschiedenen Belange aller Betroffenen fair zusammen zu bringen.
Aufgaben der Stadterneuerung Hof GmbH als Sanierungsträger
Beratung, Tipps oder Hilfestellung bei Förderanträgen oder anderen Problemen im Sanierungsgebiet.
Durchführung von verschiedenen Aufgaben in den Sanierungsgebieten im Auftrag der Stadt Hof, wie z. B. Baumaßnahmen, Sanierungen oder Abrisse. Bei den durchzuführenden Maßnahmen ist die Einhaltung der Bestimmungen der Förderprogramme sehr wichtig. Beispiele von Baumaßnahmen sind die Umgestaltung des Rekkenzeplatzes, der unteren Wörthstraße und des Wittelsbacher Parks mit der Sophienschule, sowie verschiedene Gebäudesanierungen und -abrisse.
Individuelle Analyse der einzelnen Sanierungsmaßnahme bei einem privaten Förderantrag. Um eine Verbesserung des Gesamteindruckes des Quartiers zu erhalten, wird bei Sanierungsmaßnahmen auf die Erfüllung der Sanierungsziele im jeweiligen Gebiet geachtet. Deshalb ist es bei Fassaden- oder Farbgestaltungen unabdingbar, sich beim Sanierungsträger oder im Fachbereich Stadtplanung der Stadt Hof beraten zu lassen.
Eigentümer müssen über die Sanierung informiert sein, deshalb wird neben den öffentlichen Bekanntmachungen in den Grundbüchern ein Sanierungsvermerk zu Beginn eines Sanierungsverfahrens eingetragen.
Der Vermerk zeigt, dass die Sanierungsbehörde bei gewissen Rechtsvorgängen befragt werden muss, beziehungsweise eine Sanierungsgenehmigung einzuholen ist, z. B.
wenn Bauvorhaben (auch genehmigungsfreie) geplant sind,
Verkäufe von Grundstücken/ Immobilien anstehen,
längerfristige Mietverträge auf bestimmte Zeit von über einem Jahr geschlossen werden sollen,
ein Vertrag oder Recht, welcher/s das Grundstück belastet, eingetragen wird,
Grundstücke geteilt werden.
Die Sanierungsgenehmigungen sind bei der zuständigen Baubehörde zu beantragen, oder werden automatisch im Genehmigungsverfahren mit abgefragt
Sanierungsgebiet I - Neustadt/Quartier 10
Der Ursprung der Stadtsanierung Hof
Am Ende der Ludwigstraße standen lange Zeit historisch wertvolle Bürgerhäuser aus der Zeit des Klassizismus leer, weil hier das Geschäftsleben wegen der fehlenden Laufkundschaft keine Zukunft sah. Die Häuser sollten sogar abgerissen werden. Der Firmengründer Dr. Dr. Hans Viessmann nahm sich der Häuser an und nach und nach wurden weitere Wohnhäuser in der Ludwigstraße liebevoll saniert.
Das Quartier 10 wurde mit Bekanntmachung seiner Satzung am 08.02.1984 rechtsverbindlich. Das Sanierungsverfahren wird im umfassenden Verfahren durchgeführt, d. h. die §§ 152 ff sind nicht ausgeschlossen worden. Die Sanierungssatzung kann beim Sanierungsträger eingesehen werden.
Es bestehen Vorbereitungen um die Abwicklung dieses Sanierungsgebietes beginnen zu können, da die Sanierungsziele umgesetzt wurden.
Sanierungssatzung Quartier 10
Sanierungsgebiet II - Altes Kloster
Neue Nutzer in alten Gemäuern
Viele unterschiedliche Nutzer hatte das alte Klarissenkloster schon gesehen. Auch als Gefängnis wurden die Kammern mit den kleinen vergitterten Fenstern und den dicken Mauern verwendet. Nach langen Jahren Leerstand wurden die alten Gemäuer als Sitz des Diakonischen Werk entdeckt und saniert. Das Gebäude wurde mit einem neuen Winkelbau für ein Alten- und Pflegeheim ergänzt, so daß sich ein Objekt mit einem schönen Hof ergab, der zum Verweilen und Erzählen einlädt. Mit weiteren Städtebauförderungsmitteln wurden Gebäude abgebrochen, die den Blick auf die frisch sanierte Stadtmauer verstellten und eine vorgelagerte Grünfläche mit Brunnen geschaffen.
Der angrenzende Schulhof der Neustädter Schule bekam ein neues Gesicht und das denkmalgeschützte Gebäude des Jean-Paul-Gymnasiums wurde komplett restauriert.
Das Quartier 21 „Altes Kloster“ wurde mit Bekanntmachung seiner Satzung am 27.02.1987 rechtsverbindlich. Das Sanierungsverfahren wird im umfassenden Verfahren durchgeführt, d. h. die §§ 152 ff sind nicht ausgeschlossen worden.
Sanierungssatzung Quartier 21
Sanierungsgebiet III - Alter Poststall
Neubau und Denkmalschutz - kein Widerspruch
Vor den ehemaligen Toren der Stadt, am Unteren Tor, liegt das dritte Sanierungsgebiet der Stadt Hof. In diesem ca. 1 Hektar großen Karree liegen einige der ältesten Gebäude der Stadt Hof, die Hospitalkirche mit den berühmten bemalten Kassettendecken, die Stallgebäude der Hospitalstiftung mit Gewölbe und Fachwerk oder der alte Poststall, wo bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Pferde-Postkutschen umgespannt wurden.
Das Quartier „Alter Poststall“ wurde mit Bekanntmachung seiner Satzung am 15.06.1991 rechtsverbindlich. Das Sanierungsverfahren wird im umfassenden Verfahren durchgeführt, d. h. die §§ 152 ff sind nicht ausgeschlossen worden. Die Sanierungssatzung kann beim Sanierungsträger eingesehen werden.
Das Altenwohn- und Pflegeheim der Hospitalstiftung brauchte dringend neue, den heutigen Standards entsprechende Räume. So entstand ein attraktiver moderner Neubau mit Blick auf die Saale. Dafür wurden mit Städtebaufördermitteln an der Gerbergasse leer stehende Gebäude abgerissen und die Straße neu gestaltet und begrünt.
Durch einen Architektenwettbewerb unter dem Motto WAL „Wohnen in allen Lebenslagen“ hat die Stadterneuerung Hof GmbH als kommunale Wohnungsgesellschaft das Gebäude Sigmundsgraben 24 erbaut und eine große Baulücke in dem Quartier geschlossen. Die Grünanlagen an der Saale wurden generationenfreundlich gestaltet, mit Bewegungsgeräten für Erwachsene und einem schönem Kinderspielplatz.
Sanierungssatzung Alter Poststall
Sanierungsgebiet IV - Saaleauen
Das grüne Band unterhalb der Altstadt
Das ca. 11,7 ha große Sanierungsgebiet wird umfasst, im Süden ab der Pfarr und dem Oberen Anger, im Norden von der Michaelisbrücke, im Westen vom Mühlberg, Grundstücke westlich der Fischergasse, dem Rähmberg, vom Graben und im Osten von der Saale.
Das Sanierungsgebiet schmiegt sich an die Altstadt bis untere Ludwigstraße, an. Es enthält eine Mischung aus historischen, neuen und liebevoll renovierten Gebäuden.
Im Rahmen der 1994 Ausrichtung der Landesgartenschau wurde neben dem Stadtpark Theresienstein der Bereich Saaleauen zwischen Michaelisbrücke und Friedrich-Ebert-Brücke umfassen neu gestaltet und umfassende Stadtsanierungsmaßnahmen eingeleitet.
Als „grüne Lunge Hofs“ wurde mit diesen Maßnahmen aus dem Gebiet der Saaleauen ein attraktives Wohn- und Naherholungsgebiet mit Spielplätzen und viel Grün.
Eine private Revitalisierung eines alten Industriekomplexes zu Wohn- und Geweberäumen ist eine gelungene Umsetzung der Sanierungsziele.
Einige baufällige Leerstände, welche nicht mehr wirtschaftlich zu sanieren wären, wurden und werden vom Sanierungsträger im Auftrag der Stadt abgebrochen. Im Sinne einer aktiven Nutzung leerer innerstädtischer Grundstücke gegen den Flächenverbrauch im Stadtrandbereich sollen diese freigemachten Grundstücke für neue Wohnbebauung in bester innerstädtischer Wohnlage nach Abschluss der Maßnahme zur Verfügung stehen.
Sanierungssatzung Saaleauen
Sanierungsgebiet V - Bahnhofsviertel
Das historische Bahnhofsviertel
Das Viertel ist als repräsentatives Gründerzeitviertel mit Liebe zum Detail aufgebaut worden und noch heute in vielen geschlossenen Ensemble erhalten. Diese alte Pracht gilt es wieder hervorzuheben und zu erhalten, dafür wurde ein Gestaltungsleitfaden erarbeitet, den man beim Sanierungsträger erhalten kann.
Das Sanierungsgebiet wurde am 24.04.2002 rechtsverbindlich. Die Satzung besagt, dass das Bahnhofsviertel als Sanierungsgebiet im vereinfachten Verfahren durchgeführt wird und die §§ 152, 156 BauGB ausgeschlossen sind.
Seit Beginn der Sanierung tragen schon viele positive Umgestaltungen zur Verbesserung des Stadtbildes im Bahnhofsviertel bei. Dabei tragen nicht nur von uns getragene Großprojekte, sondern vor allem die von privaten Eigentümern liebevoll sanierten Gebäude zur Verschönerung des Wohnens bei. Bei der Umsetzung einer privaten Sanierung können im Sanierungsgebiet spezielle Förderungen oder eine steuerliche Begünstigung helfen.
Zum Sanierungsgebiet Bahnhofsviertel gehören:
Orleanstraße
Teile der Friedrichstraße und Marienstraße
Teile der Pfarr
Das Programm „Stadt- und Ortsteile mit besonderem Entwicklungsbedarf - die soziale Stadt“, setzt sich zum Ziel städtebauliche, sozioökonomische und funktional komplexe Missstände in benachteiligten Stadtteilen zu beheben. Die Maßnahmenschwerpunkte liegen im Bahnhofsviertel darauf, die Aufwertung von Lebensbedingungen und Lebensqualität zu verbessern.
Die Maßnahmen sind als Anstoß für eine sich selbst tragenden Quartierskultur konzipiert. So kann als erfolgreiches Beispiel genannt werden, dass sich nach dem Gremium der ursprünglichen Bürgerbeteiligung der Verein „Bürger am Zug e. V.“ gebildet hat und so die Bewohner nach Auflösung des zeitlich begrenzten Stadtteilbüros eine Anlaufstelle für ihre Belange haben. werden verschiedene Projekte im Rahmen des QuartierfondsBahnhofsviertel gefördert. Über die Mittelverwendung entscheidet ein lokales Gremium, in den letzten Jahren wurden unter anderem folgende Projekte unterstützt:
das Filmfest „Uferflimmern“ von Kopf Hof e. V.
das Straßenfest Sedanstraße
der „Weltkindertag“ mit den beliebten „Neugierexpress“- Experimenten
der „Weltfrauentag“ organisiert von der EJSA
verschiedene Integrationsprojekte der Sophienschule, z. B. der Übertrittskurs
der Schwimmkurs der Hof Bad GmbH in Zusammenarbeit mit der Sophienschule
Der Quartierfonds hat das Ziel, dass zeitnah und unbürokratisch kleinteilige Verbesserungen im Sanierungsgebiet erreicht werden können. Wir fordern Institutionen, Vereine, Gemeinschaften oder Anwohner auf, an uns heranzutreten, wenn sie Aktionen planen. Denn nur durch die Maßnahmen für die sie sich als Teil des Bahnhofsviertels einsetzen wird auf Dauer ein attraktives Wohnumfeld geschaffen.
Der zweite Teil des Quartierfonds Bahnhofsviertel besteht daraus private Sanierungsprojekte zu unterstützen. Die Maßnahmen sollen darauf abzielen eine Verbesserung des gesamten Quartierbildes zu erreichen. Gerne beraten wir Sie über diese Fördermöglichkeit (siehe Förderungen und Tipps)
Sanierungssatzung Bahnhofsviertel
Bürger am Zug e. V.
Sanierungsgebiet VI - Maxplatz/Rathaus
Das Sanierungsgebiet Maxplatz/Rathaus zeigt sich mit historischen Gebäuden entlang der unteren Ludwigstraße, dem Rathausblock und dem Zentrum am Maxplatz von seiner städtebaulichen charmanten Seite. Der sehr gut erhaltene bauliche Rahmen des Maxplatzes hat sehr hohe Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum. Der neogotische Bau des Rathauses bildet eine Blickbeziehung mit der Michaeliskirche und ist eine wichtige städtebauliche Dominante und ein touristisches Aushängeschild der Stadt Hof.
Mit der Neunutzung des ehemaligen Wasserwirtschaftsamtes und der angrenzenden Gebäude der unteren Ludwigstraße ist ein großer Teil der städtebaulichen Konzeption des Rahmenplanes erfüllt. Die Errichtung der VHS-Garage am Graben wird ein weiterer wichtiger Baustein dieses Sanierungsgebietes zur Vollendung gebracht.
Die Ziele des Sanierungsgebietes bei den Wohnhäusern baut vor allem auf die Eigeninitiative der Eigentümer zum Erhalt Ihrer Immobilie. Sanierungen im Gebiet können mit steuerlichen Vergünstigungen gem. § 7 h EStG und einer möglichen Förderungen aus einem Fassadenförderprogramm angeregt werden.
Das Sanierungsgebiet Maxplatz / Rathaus ist am 24.11.2005 durch die Veröffentlichung der Satzung rechtsverbindlich geworden. Die Sanierung wird im vereinfachten Verfahren durchgeführt.
Sanierungssatzung Maxplatz / Rathaus
Sanierungsgebiet VII - Biedermeierviertel
Ein neues Sanierungsgebiet entsteht
In der Sitzung des Stadtrates vom 26.09.2016 (Nr. 429) wurde der Grundsatzbeschluss zur Vorbereitung der Ausweisung eines neuen Sanierungsgebietes für das Quartier Biedermeierviertel gefasst. Hintergrund hierzu ist der offensichtliche Sanierungsrückstau in dem Quartier, welches mit dem größten zusammenhängenden biedermeierlichen Ensemble Deutschlands aufwarten kann. Trotz der städtebaulichen Qualität leidet das Biedermeierviertel unter erheblichen Sanierungsrückständen und einer signifikanten Anzahl von Leerständen sowohl im gewerblichen als auch im Wohnbereich.
Um das Quartier in ein Sanierungsgebiet überführen zu können, hat die Gemeinde nach § 140 ff. BauGB die Aufgabe vorbereitende Untersuchungen nach § 141 BauGB durchzuführen. In dem Bericht sind städtebauliche, soziale, wirtschaftliche und verkehrliche Situationen und Wechselbeziehungen, sowie Ziele und Zwecke des Sanierungsgebietes schriftlich darzustellen.
Als Grundlage hierfür wurden neben den sozialen, strukturellen und städtebaulichen Verhältnissen vor allem der ruhende Verkehr, bezüglich Wohnqualität und Belastung der Altstadtgassen untersucht. Ziel ist es eine nachhaltige Entwicklungsperspektive für das Viertel zu erarbeiten und durch die Bereitstellung von Städtebaufördermitteln aus dem Programm „Soziale Stadt“ neue Impulse für die Entwicklung des Gebietes zu geben, die insbesondere der Verbesserung der Wohn- und Arbeitsverhältnisse sowie der Schaffung und Erhaltung sozial stabiler Bewohnerstrukturen dienen.
Es werden seit 2017 umfangreiche Bestandsanalysen durchgeführt, Handlungsbedarfe ermittelt und Lösungsansätze vorgeschlagen, aus denen die Sanierungsziele abgeleitet werden. Für einen gesamtheitlichen Blick wurde ein Verkehrsplanungsbüro eingeschalten, damit die Situation des ruhenden Verkehrs im künftigen Sanierungsgebiet untersucht wird.
Der fertige Untersuchungsbericht wird in einem öffentlichen Verfahren ausgelegt. Nach Beenden der öffentlichen Beteiligung wird, wenn keine Verfahrenseinwände entstehen, in einer Satzung das neue Sanierungsgebiet rechtskräftig beschlossen.
An dieser Stelle wird Ihnen der Satzungstext und andere Informationen bereitgestellt wenn das Sanierungsgebiet rechtsverbindlich festgelegt wurde.
Beratung, Tipps oder Hilfestellung bei Förderanträgen oder anderen Problemen gibt es beim Sanierungsträger und den zuständigen Verwaltungsstellen. Jede einzelne Sanierungsmaßnahme wird individuell betrachtet und eine dafür passende Förderung aus dem jeweiligen Sanierungsgebiet geprüft.
Eine Möglichkeit ist eine Förderung von kleinteiligen Maßnahmen über den Quartierfonds Bahnhofsviertel. Voraussetzungen für einen Antrag sind, dass die Maßnahme noch nicht begonnen wurde und eine Vereinbarung über die Förderung vor Beginn mit dem Sanierungsträger abgeschlossen wird. Bei baulichen Maßnahmen legen Sie eine Kostenschätzung oder Angebote und aktuelle Objektfotos dem Antrag bei. Nutzen Sie für einen Antrag die unten stehenden Vordrucke. Ist Ihr Projekt förderfähig ist es bei Fassaden- oder Farbgestaltung unbedingt wichtig, sich von uns und vom Fachbereich Stadtplanung der Stadt Hof Beratung geben zu lassen.
Egal ob Sie kleine, große, soziale oder bauliche Projekte planen, ob Ihr Projekt für eine Förderung in Frage kommt, erfahren sie unbürokratisch unkompliziert bei Ihrem Ansprechpartner der Stadterneuerung Hof GmbH.
www.hof.de/hof/hof_deu/planen-bauen/foerderung-oeffentlicher-sanierungs-und-entwicklungsmassnahmen.html (Städtebauförderung der Stadt Hof)
Antragsformular Quartierfond Bahnhofsviertel/Biedermeierviertel - soziales Projekt
Antragsformular Förderungen von Baumaßnahmen
Antrag Sanierungsgenehmigung
In ausgewiesenen Sanierungsgebieten oder bei einem Denkmal haben Eigentümer die Möglichkeit längere steuerliche Abschreibungszeiten geltend zu machen, wenn Sanierungs- oder Modernisierungsmaßnahmen am Gebäude getätigt werden (gem. §§ 7h, 7i, 10f, 10g EStG):
Gerne beraten wir sie telefonisch oder persönlich über das Verfahren um steuerliche Begünstigungen nutzen zu können.
Steuerbescheinigungsformular gem. §7h, 10f, 11a EStG(nach Abschluss der Maßnahme)
Antragsformular Instandhaltungs- und ModernisierungsvereinbarungZwingende Voraussetzung für steuerliche Bescheinigung; vor Beginn der Baumaßnahme mit dem Sanierungsträger in Verbindung setzen
Leitfaden steuerliche Begünstigungen in Sanierungsgebieten
Sanierungsträger der Stadt Hof
Sabrina Wenisch
Fördermittelberatung & Sanierungsträgerprojektmanagement
sabrina.wenisch(at)stadtwerke-hof.de
Dipl.-Ing. Martina Wunderlich
Betriebsleitung Stadterneuerung Hof GmbH
Wohnungsunternehmen und Sanierungsträger
martina.wunderlich(at)stadtwerke-hof.de
Tel.: 09281 812-515
Bereichsleitung FB 61 – Stadtplanung
ute.muehlbauer(at)stadt-hof.de
09281 812-599
09281 812-555